0189/2026
„Misch MIT!" - Auswertung Pilotprojekt „Beteiligung junger Menschen in der Bezirksvertretung Innenstadt"
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Anlage 2_Auswertung Pilotprojekt Beteiligung junger Menschen in BV 1_einfache Sprache
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Auswertung des Pilotprojekts zur Beteiligung junger Menschen in der Bezirksvertretung Innenstadt 1. Einleitung Seit Frühjahr 2023 will die Bezirksvertretung Innenstadt (BV 1), dass junge Menschen besser mitreden können. Aus Gesprächen entstand ein Pilotprojekt für zwei feste Jugendplätze in der BV 1. Politik, Verwaltung und der Kölner Jugendring e.V. haben gemeinsam die Rahmenbedingungen festgelegt. Am 25.05.2023 beschloss die BV Innenstadt den Start. Das Projekt gehört zum „Misch MIT!“- Prozess. Ab 30.01.2025 nahmen zwei Jugendliche an BV-Sitzungen der Innenstadt teil, begleitet von Fachkräften des Jugendrings. Ende 2025 wurde das Pilotprojekt ausgewertet. Pilotprojekt bedeutet eine Art „Testlauf“, indem geschaut wird, ob etwas klappt und/ oder was verändert werden muss, damit es gut funktioniert. 2. Beschreibung des Pilotprojekts Im Pilotprojekt wurden zwei Jugendliche Jugendvertreter*innen in der Bezirksvertretung Innenstadt. Die beiden Jugendlichen wohnen oder gehen zur Schule im Bezirk Innenstadt. Sie wirken als beratende Mitglieder mit Rederecht. Sie werden pädagogisch begleitet. Die BV-Sitzungen finden circa alle ca. 8 Wochen statt und dauern oft über 5 Stunden. Von Januar 2025 bis September 2025 nahmen die Jugendlichen an 5 Sitzungen teil. Die Jugendvertreter*innen bekommen Sitzungsgeld, wie auch die anderen Mitglieder der Bezirksvertretung. Die pädagogische Begleitung der Jugendlichen wird ebenfalls bezahlt. Finanziert wird das Pilotprojekt über Budget von „Misch MIT!“ Vorbereitung: 7–10 Tage vor einer Sitzung prüfen die Jugendlichen mit der Begleitung die Tagesordnung auf Verständlichkeit und Relevanz. Sie wählen jugendrelevante Themen aus und sortieren sie in Punkte, zu denen sie schon reden können, und solche, bei denen die Begleitung mehr Infos braucht. Vor einer Sitzung treffen sich die Jugendlichen erneut mit der Begleitung, prüfen die Punkte und bekommen eine frühere Behandlung bestimmter Punkte zugesichert, damit sie nicht bis zum Ende der Sitzung bleiben müssen. Eigene Themen können eingebracht werden, wurden im Pilotprojekt aber nicht genutzt. Während der Sitzungen: Jugendliche sitzen an festgelegten Plätzen, arbeiten die Tagesordnung Punkt für Punkt ab und melden Redebeiträge per Handzeichen. Die Begleitung sitzt nah bei ihnen und hilft bei Fragen. Nach der Sitzung: In den Tagen danach tauschen sich Jugendliche und Begleitung digital über Inhalte aus. Bei Bedarf informieren sie die BV-Bürgermeisterin oder die Geschäftsführung. 3. Auswertung des Pilotprojekts Die Auswertung lief in mehreren Schritten. Ein erstes Treffen der Jugendlichen mit der Begleitung war am 18.09.2025. Am 23.10.2025 gab es eine digitale Auswertung mit weiteren Akteur*innen (Kölner Jugendring e.V., BV Innenstadt, Stadt Köln). Die Rückmeldungen der Beteiligten werden hier kurz zusammengefasst: 3.1 Perspektive junger Menschen Die Jugendlichen fühlten sich von Anfang an als gleichwertige Mitglieder der BV. Ihre Beiträge wurden ernst genommen und in Diskussionen ergänzt. Sie konnten eigene Themen einbringen und zu allen Punkten etwas sagen, nicht nur zu Jugendthemen. Besonders wichtig war ihnen, dass sie auch bei Themen wie Verkehr, Stadtentwicklung und öffentlichem Raum mitreden konnten. Wichtig war auch die pädagogische Begleitung. Vor jeder Sitzung wurden Unterlagen gemeinsam geprüft, schwierige Sprache erklärt und mögliche Fragen vorbereitet. Nach der Sitzung blieb Zeit, alles zu besprechen und Unsicherheiten abzubauen. Dadurch fühlten sie sich sicherer in der Arbeit. Die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik war offen, respektvoll und kooperativ. Herausforderungen: Der Einstieg war am Anfang schwer. Die Fachsprache war schwer zu verstehen und vor vielen Personen zu sprechen war am Anfang einschüchternd. Die Sitzungen waren lange und oft emotional. Wünsche und Ideen zur Verbesserung: • Einfache Sprache in Gesprächen und Texten, damit mehr Jugendliche leicht mitmachen können. • Eine dauerhafte, verlässliche pädagogische Begleitung. • Sichere Finanzierung von Sitzungsgeld und Begleitung für eine längere Zeit. • Wunsch wäre, dass sich die Jugendvertretungen in allen Bezirken vernetzen, damit Köln eine starke jugendliche Stimme bekommt. 3.2 Perspektive der Verwaltung Die Verwaltung fand gut, dass Jugendliche, Politik und Verwaltung gut zusammen arbeiten. Die Jugendlichen wurden schnell als Teil der BV akzeptiert und in die Abläufe eingebunden. Dadurch wurde die Sicht der Jugendlichen stärker sichtbar in der Politik der Innenstadt. Ideen zur Verbesserung: • Verwaltungssprache, lange Vorlagen und rechtliche Inhalte sind oft schwer. Sie sollten einfacher erklärt und besser strukturiert werden. • Einfache Sprache möglichst oft verwenden. • Vorlagen der Verwaltung sollten klar gegliedert sein und komplexe Inhalte zusammengefasst werden. • Jugendrelevante Themen sollen früher in der Tagesordnung stehen. • Eine pädagogische Begleitung sorgt dafür, dass die Jugendvertreter*innen gut vorbereitet sind, nachbereiten können und eine fachlich passende Ansprechperson haben. • Die Finanzierung von Sitzungsgeld und Begleitung muss geklärt werden (wer bezahlt das, wer macht die Begleitung, wie wird alles bezahlt). 3.3 Perspektive der Bezirksvertretung Positiv: Jugendliche bereichern die Arbeit, bringen neue Perspektiven. Jugendbeteiligung wird als wichtiger Teil demokratischer Kultur gesehen. Herausforderungen/Risiken: Ob eine Übertragbarkeit auf andere Bezirke möglich ist, muss von jedem Bezirk geschaut werden. Ausblick: Das Format soll fortgeführt werden. Wichtig sind Qualität, Begleitung und Finanzierung. 3.4 Perspektive des Kölner Jugendrings e.V. Die Begleitung wurde als sinnvoll und bereichernd empfunden. Die pädagogische Begleitung ist nötig, um Unsicherheiten abzubauen und Inhalte gut vorzubereiten. 4. Gesamtfazit Das Pilotprojekt zeigt echte Jugendbeteiligung in der BV Innenstadt funktioniert und ist sinnvoll. Politik, Verwaltung und Fachkräfte arbeiten gut zusammen. Für eine dauerhafte und gute Umsetzung braucht es: • Wertschätzung der Perspektiven der Jugendlichen • klare Sprache • sichere Finanzierung von Sitzungsgeld und Begleitung • gute Begleitung und Vorbereitung • eine gute Idee wie Jugendvertreter*innen ausgewählt werden
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle IV/512/2 Vorlagen-Nummer 23.01.2026 0189/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 29.01.2026 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 29.01.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 29.01.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz) 29.01.2026 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 02.02.2026 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 02.02.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 23.02.2026 Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 09.03.2026 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 09.03.2026 Jugendhilfeausschuss 10.03.2026 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 12.03.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.03.2026 „Misch MIT!" - Auswertung Pilotprojekt „Beteiligung junger Menschen in der Bezirksvertretung Innenstadt" Zusammenfassung in einfacher Sprache: Das „Misch MIT!“-Konzept zur Kinder - und Jugendbeteiligung wurde am 27.05.2025 vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Der Entwicklungsprozess wurde gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Misch MIT!“, jungen Menschen sowie vielen Fachkräften gestaltet. Auch die Bezirksvertretungen wurden regelmäßig informiert und einbezogen. Dazu gehörten Mitteilungsvorlagen, Besuche und ein eigener Fachtag am 9.10.2024 zur Be- teiligung von Kindern und Jugendlichen in den Bezirksvertretungen. Im Prozess zeigte sich: 2 In Köln gibt es viele unterschiedliche Beteiligungsangebote für junge Men- schen. Diese Vielfalt („Partizipationsmix“) ist wichtig, damit möglichst alle Kin- der und Jugendlichen passende Möglichkeiten finden. Viele Angebote sind jedoch wenig bekannt. Deshalb wurden Informationen ver- bessert und die Vernetzung zwischen den Angeboten gestärkt. Auf der bezirkspolitischen Ebene gibt es bisher zu wenige direkte Beteiligungs- möglichkeiten für junge Menschen. Um diese Lücke zu schließen, wurde ein Pilotprojekt entwickelt und 2025 durchge- führt. Der Kölner Jugendring e.V. ermöglichte Jugendlichen, an Sitzungen einer Be- zirksvertretung teilzunehmen und dort Rederecht zu erhalten. Das Projekt wurde im Sommer 2025 abgeschlossen und bis Herbst 2025 ausgewertet. Insgesamt wurde das Pilotprojekt von allen Beteiligten sehr positiv bewertet und eine Weiterführung ist ge- wünscht. Aber es sind verschiedene Voraussetzungen nötig, damit so ein Beteili- gungsangebot gut, dauerhaft und in ähnlicher Form in allen Bezirken umgesetzt wer- den kann. Zusätzlich wurde das Infoheft „Misch MIT! in deinem Veedel!“ erstellt. Es erklärt leicht verständlich die Arbeit der Bezirksvertretungen und nennt wichtige Ansprechperso- nen. Das Heft ergänzt das „Misch MIT!“-Konzept. 1. Grundlage und Entwicklungsprozess des „Misch MIT!“-Konzepts und Be- zug zu den Bezirksvertretungen Die Vorlagen zur Entwicklung des gesamtstädtischen Partizipationskonzepts „Misch MIT!“ – So geht Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln!“ werden als bekannt voraus- gesetzt (Vergleiche die Vorlagen 0796/ 2023; 1773/ 2023 und 2510/ 2023). Das „Misch MIT!“-Konzept wurde am 27. Mai 2025 vom Rat der Stadt Köln beschlossen (Vorlage 0123/2025). Neben der Arbeit des AK „Misch MIT!“ und der Beteiligung der Zielgruppen bei diver- sen Veranstaltungen bestand der Entwicklungsprozess unter anderem aus der Einbin- dung der Bezirksvertretungen. Diese wurden im Rahmen von regelmäßigen Mitteilungsvorlagen, sowie Besuchen in- formiert und beteiligt. Zudem wurde ein Fachtag zum Thema „Misch MIT! von Kindern und Jugendlichen in den Bezirksvertretungs-Strukturen“ am 9.10.2024 durchgeführt. 2. Ergebnisse aus dem Entwicklungsprozess des „Misch MIT“-Konzepts Im dargestellten Entwicklungsprozess wurde deutlich, dass in der Stadt Köln eine große Vielfalt an zielgruppen- und bedarfsgerechten Beteiligungsformaten für junge Menschen zur Verfügung steht, die auch langfristig und nachhaltig erhalten bleiben muss. Der sogenannte „Partizipationsmix“ ist ein wichtiger Baustein, um sicherzustel- len, dass es für alle Kinder und Jugendliche unter Berücksichtigung des Inklusionsge- dankens möglich ist, an Angeboten teilzunehmen und sich zu engagieren. Ein vielfälti- ger Partizipationsmix wurde auch seitens der jungen Menschen als wichtig bewertet, damit möglichst viele Kinder und Jugendliche erreicht und angesprochen werden. Es stellte sich heraus, dass zielgerichtetere Informationen über die bestehenden For- mate nötig sind. Denn viele Beteiligungsmöglichkeiten sind jungen Menschen nicht bekannt. Es wurde daher bereits während der zweijährigen Entwicklungsphase des Konzeptes an der Optimierung von Informationen gearbeitet. Ebenso wurde die Ver- 3 netzung bestehender Angebote verbessert, damit sich gegebenenfalls Verbindungsli- nien schaffen lassen. Die Auswertung ergab zudem, dass Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen auf bezirkspolitischer Ebene, die zum Beispiel die aktive Beteiligung junger Menschen in den Bezirksvertretungen ermöglichen, nur bedingt und nicht in ausreichender Form vorhanden sind und somit eine Lücke in der Landschaft der Beteiligungsangebote dar- stellen. Daher wurden schon während des Entwicklungsprozesses des Konzepts unter Einbe- zug der Bezirksvertretungen und Bürgerämtern, sowie Fachkräften aus der Träger- landschaft und jungen Menschen Ideen gesammelt, um ein neues Format auszupro- bieren. Im Rahmen des „Misch MIT!“-Prozesses führt der Kölner Jugendring e.V. auf Grundlage dieser Ideen ein bezirkspolitisches Pilotprojekt durch, in dem junge Men- schen in einer Bezirksvertretung in 2025 bis zum Ende der Ratsperiode aktiv an den Bezirksvertretungssitzungen teilnahmen und zudem auch Rederecht inne hatten. Das Pilotprojekt wurde bis September 2025 abgeschlossen und im Anschluss ausgewertet. Aufgrund des festgestellten Bedarfes an jugendgerechten Informationen zur bezirks- politischen Arbeit der Bezirksvertretungen und entsprechenden Anknüpfungsmöglich- keiten für junge Menschen wurde das Info-Heft „Misch MIT! in deinem Veedel!“ entwi- ckelt, welches sich als Ergänzung zum „Misch MIT!“-Konzept versteht. Es gibt Kin- dern, Jugendlichen und den relevanten Akteur*innen in den Bezirken jugendgerechte Informationen zur Arbeit der Bezirksvertretungen und bietet Kontaktmöglichkeiten der jeweiligen Ansprechpersonen auf allen Seiten (Vergleiche Vorlage 0180/2026). 3. Ergebnisse der Auswertung des Pilotprojekts Die Auswertung des Pilotprojekts mit den beteiligten jungen Menschen, dem Kölner Jugendring, der Bezirksvertretung Innenstadt, dem Bürgeramt Innenstadt sowie dem Amt für Kinder, Jugend und Familie ergab einen sehr positiven Blick aller Akteur*innen auf ein solches Format und die entsprechende Umsetzung im Bezirk Innenstadt. Weiterhin bildet die Voraussetzung für die gelingende, dauerhafte, qualitätsgesicherte Umsetzung in dieser oder ähnlicher Form in allen Bezirken die Einhaltung folgender Rahmenbedingungen: Wertschätzende Haltung der Erwachsenen gegenüber den Perspektiven junger Menschen Ernsthafte politische Bereitschaft, junge Menschen wirklich mitentscheiden zu las- sen (Pädagogische) Begleitung, die Jugendlichen Unterstützung, Orientierung und Si- cherheit bietet Barrierearme, verständliche Kommunikation, insbesondere bei Verwaltungsvorla- gen Gesicherte finanzielle Ressourcen, um die Beteiligung strukturell abzusichern Die umfängliche Auswertung des Pilotprojektes und das Infoheft „Misch MIT! in dei- nem Veedel!“ inklusive der Bezirkslisten in Kombination mit dem gesamtstädtischen Partizipationskonzept „Misch MIT! – So geht Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln!“ bieten den Bezirksvertretungen nun die Möglichkeit, wie im „Misch MIT!“-Prozess ge- wünscht, individuelle und bezirksspezifische Beteiligungsformate unter Berücksichti- gung der entsprechend nötigen Voraussetzungen, aber auch der jeweiligen Ressour- cen zu implementieren und umzusetzen. 4 Gez. Voigtsberger Anlagen Anlage 1 - Auswertung des Pilotprojekts zur Beteiligung junger Menschen in der Be- zirksvertretung Innenstadt als barrierefreies PDF Anlage 2 - Auswertung des Pilotprojekts zur Beteiligung junger Menschen in der Be- zirksvertretung Innenstadt als barrierefreies PDF in einfacher Sprache
Anlage 1_Auswertung Pilotprojekt Beteiligung junger Menschen in BV1
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1 Auswertung des Pilotprojekts zur Beteiligung junger Menschen in der Bezirksvertretung Innenstadt 1. Einleitung Seit dem Frühjahr 2023 entwickelt sich in der Bezirksvertretung Innenstadt der politische Wille, junge Menschen stärker in kommunale Entscheidungsprozesse einzubinden. Aus ersten Diskussionen über fehlende Repräsentation entstand Schritt für Schritt ein konkretes Vorhaben für ein Pilotprojekt zur Jugendbeteiligung, welches die Einführung zweier fest verankerter Jugendplätze in der Bezirksvertretung Innenstadt (kurz: BV 1) vorsieht. In engem Austausch zwischen Politik, Verwaltung und dem Kölner Jugendring e.V. wurden dafür über einen längeren Zeitraum hinweg strukturelle, legitimierende und pädagogische Rahmenbedingungen erarbeitet. Mit dem Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt vom 25.05.2023 (AN/0858/2023) und der anschließenden Einbettung in den stadtweiten „Misch MIT!“- Prozess konnte das Pilotprojekt starten. Der Kölner Jugendring e.V. wurde seitens des Amtes für Kinder, Jugend und Familie mit der Durchführung des Pilotprojekts beauftragt. Seit dem 30.01.2025 nahmen zwei Jugendvertreter*innen aktiv an den Sitzungen der Bezirksvertretung Innenstadt teil. Die Jugendvertreter*innen wurden pädagogisch durch Fachkräfte des Kölner Jugendring e.V. begleitet. Zum Ende der Ratsperiode im Herbst 2025 ist das Pilotprojekt ausgelaufen und wurde anschließend mit allen beteiligten Akteur*innen ausgewertet. Zeitleiste: Genese des Pilotprojekts „Beteiligung junger Menschen in der Bezirksvertretung Innenstadt“ Grafik: Eigene Darstellung 2. Beschreibung des Pilotprojekts Das Pilotprojekt umfasste die Einführung von zwei fest verankerten Jugendvertreter*innen in der Bezirksvertretung Innenstadt. Als eine Rahmenbedingung für die Auswahl der Jugendvertreter*innen wurde festgelegt, dass sie im Bezirk Innenstadt wohnen oder zur Schule gehen sollten. In ihrer Funktion 2 sollten sie als beratende Mitglieder mit Rederecht teilnehmen. Zur Unterstützung sollten die Jugendvertreter*innen von einer pädagogischen Fachkraft (folgend pädagogische Begleitung genannt) in diesem Prozess begleitet werden. Die Sitzungen der Bezirksvertretung Innenstadt fanden turnusmäßig circa alle 8 Wochen statt und dauerten in der Regel mehr als fünf Stunden. Die Jugendvertreter*innen nahmen während des Pilotprojektzeitraums (Januar 2025 bis September 2025) an 5 Sitzungen teil. Die Jugendvertreter*innen erhielten im Rahmen des Pilotprojekts Sitzungsgeld. Die pädagogische Fachkraft wurde ebenfalls vergütet. Die entsprechenden Mittel für den Pilotprozess wurden über den Beschluss (AN/0355/2024) durch den Jugendhilfeausschuss im Rahmen des Gesamtprozesses „Misch MIT“ zur Verfügung gestellt. Die Auszahlung des Sitzungsgelds erfolgte durch den mit der Durchführung des Pilotprojekts beauftragten Kölner Jugendring e.V. Vorbereitung Ungefähr 7 bis 10 Tage vor der jeweiligen Sitzung wurde die durch die Geschäftsführung der Bezirksvertretung versandte Tagesordnung von den Jugendvertreter*innen gemeinsam mit der pädagogischen Begleitung auf Verständlichkeit und Relevanz der Themen geprüft. Die Jugendvertreter*innen wählten die Themen, die sie als jugendrelevant erachteten aus. Anschließend unterschieden sie die ausgewählten Themen in Tagesordnungspunkte, zu denen sie bereits sprachfähig waren und solche, zu denen die pädagogische Begleitung mehr Hintergrundinformationen recherchieren sollte. Wenige Tage vor der Sitzung trafen sich die Jugendvertreter*innen erneut mit der pädagogischen Begleitung, prüften die Tagesordnungspunkte und entsprechende Themen, besprachen neue Informationen und stellten, wenn nötig, einen Antrag bei der Geschäftsführung der Bezirksvertretung auf zeitlichen Vorzug bestimmter Tagesordnungspunkte, damit diese früher in der Sitzung behandelt werden konnten. Dies hatte den Hintergrund, dass die Jugendvertreter*innen nach maximal 5 Stunden Sitzungsdauer um 21:00 Uhr die Sitzungen verließen. Es bestand zudem das Angebot, dass auch eigene Themen über die Fraktionsvorsitzenden seitens der Jugendlichen eingebracht werden konnten. Im Rahmen des Pilotprojekts haben die Jugendlichen diese Möglichkeit nicht genutzt. Während der Sitzungen Die Jugendvertreter*innen und die pädagogische Begleitung nutzten per Namensschild zugewiesenen Sitzplätze und erhielten eine ausgedruckte, finale Version der aktuellen Tagesordnung. Die Tagesordnungspunkte wurden in den Sitzungen in der vorab festgelegten Reihenfolge durchgearbeitet. Die Jugendvertreter*innen konnten bei jedem Tagesordnungspunkt per Handzeichen Redebeiträge oder Fragen anmelden. Die pädagogische Begleitung saß während den Sitzungen direkt neben oder hinter den Jugendvertreter*innen und konnte so ansprechbar für kurze Rückfragen vor Wortmeldungen sein. 3 Nachbereitung In den Tagen nach den Sitzungen tauschten sich die Jugendvertreter*innen mit der pädagogischen Begleitung über die Inhalte und Fragen der jeweiligen Sitzungen digital aus. Bei Anmerkungen oder Anliegen wurden die Bezirksbürgermeister*in sowie die Geschäftsführung der Bezirksvertretung kontaktiert, nach Absprache entweder durch die pädagogische Begleitung oder die Jugendvertreter*innen selbst. 3. Auswertung des Pilotprojekts Die Auswertung des Pilotprojekts erfolgte in mehreren Schritten. Die erste Auswertung fand am 18.09.2025 zwischen den beiden Jugendvertreter*innen und der pädagogischen Begleitung statt. In diesem Treffen wurden Eindrücke und Fragen aus den Umsetzungserfahrungen des Pilotprojekts gebündelt. Die Auswertung mit einigen beteiligten Akteur*innen wurde in digitaler Form am 23.10.2025 umgesetzt. An diesem Format nahm eine der beiden Jugendvertreterinnen, der Kölner Jugendring e.V., Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt und Vertreter*innen der Stadt Köln (Bürgeramt Innenstadt, Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung/Amt für Kinder, Jugend und Familie) teil. Im Folgenden werden die Rückmeldungen der einzelnen Akteur*innen gebündelt dargestellt. 3.1 Perspektive junger Menschen Die beteiligten Jugendlichen werteten besonders positiv, dass sie von Beginn an als gleichwertige Mitglieder der Bezirksvertretung wahrgenommen wurden. Ihre Beiträge wurden ernsthaft gehört, reflektiert und in Diskussionen einbezogen. Die Jugendlichen merkten an, dass einige Rückmeldungen der erwachsenen BV- Mitglieder aus ihrer Sicht zeigten, dass ihren Wortmeldungen teilweise sogar mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde als denen anderer Mitglieder der Bezirksvertretung. Für die Jugendlichen stellte dies ein starkes Zeichen für ein gemeinsames Miteinander auf echter Augenhöhe dar. Die Jugendlichen spürten, dass ihre Beteiligung keine symbolische Geste darstellte. Sie konnten eigene Themen einbringen, Fragen stellen und sich zu sämtlichen Tagesordnungspunkten äußern. Hier war es ihnen insbesondere wichtig, dass sie sich nicht nur zu klassischen „Jugendthemen“ äußern konnten. Diese Erfahrung, dass ihre Meinung in Bereichen wie Verkehr, Stadtentwicklung, öffentlicher Raum oder Sozialplanung Gewicht hat, machte die Beteiligung für sie besonders wertvoll. Eine zentrale Rolle spielte für sie die (pädagogische) Begleitung, die für ein Sicherheitsgefühl im Umfang mit politischen Prozessen sorgte. Vor jeder Sitzung wurden gemeinsam Unterlagen geprüft, komplizierte Verwaltungssprache übersetzt und mögliche Fragen; sowie Beiträge vorbereitet. Während den Sitzungen konnten Nachfragen geklärt und Absprachen getroffen werden. Nach den Sitzungen gab es 4 Raum, um die Sitzung nachzubesprechen, offene Fragen zu klären und mögliche Unsicherheiten abzubauen. Die Jugendlichen gaben an, dass dieser unterstützende Rahmen ihnen erheblich dabei half, sich in den Strukturen, Abläufen und Rollen zurechtzufinden. Zudem erlebten sie die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik als offen, wertschätzend und kooperativ. Die Atmosphäre wurde durchweg als konstruktiv beschrieben. Trotz der insgesamt positiven Erfahrungen gab es auch Herausforderungen. Insbesondere der Einstieg in das Gremium gestaltete sich für die Jugendlichen zunächst schwierig. Es brauchte Zeit, bis sie sich an die Struktur und Abläufe der Sitzungen eingefunden hatten. Die Tagesordnungen und Unterlagen waren anfangs schwer verständlich, nicht zuletzt aufgrund der verwaltungstypischen Fachsprache. Für die Jugendlichen war zuerst oft nicht sofort erkennbar, an welcher Stelle sie sich einbringen konnten und wie Diskussionen grundsätzlich strukturiert sind. Zudem empfanden sie anfangs eine Hürde vor so vielen Personen zu sprechen. Hinzu kam, dass die Sitzungen meist lang waren und Diskussionen emotional geführt wurden. Dies wirkte teils auf die Jugendlichen, die in solchen politischen Räumen bisher wenig Erfahrung hatten, einschüchternd. Wünsche und Ideen zur Optimierung Die Jugendvertreter*innen benannten folgende Punkte zur Verbesserung des Prozesses und Wünsche für die weitere Entwicklung: • Einfache Sprache, sowohl mündlich als auch schriftlich, sollte Standard werden, um die Zugänglichkeit zu politischen Prozessen zu erhöhen. Die Erhöhung der Niedrigschwelligkeit würde auch dazu beitragen Jugendliche zu erreichen, die sich weniger von klassischen politischen Strukturen angesprochen fühlen (Größere Niedrigschwelligkeit und Diversität der Zugänge). • Eine verlässliche (pädagogische) Begleitung sollte dauerhaft gewährleistet werden, damit Teilhabe auf Augenhöhe gelingen kann. • Die Finanzierung von Sitzungsgeldern und Ressourcen für die Begleitung sollte gesichert sein, um das Projekt langfristig zu tragen. • Zukunftsvision: Wenn sich langfristig in allen Bezirksvertretungen eine Jugendvertretung oder anderes Format etabliert, könnte eine Vernetzung untereinander stattfinden, um eine starke jugendpolitische Stimme in ganz Köln zu schaffen. 3.2 Perspektive der Verwaltung Aus Sicht der Verwaltung (Bürgeramt Innenstadt, Amt für Kinder, Jugend und Familie) wurde besonders positiv wahrgenommen, dass die Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen, Politik und Verwaltung reibungslos und konstruktiv 5 funktionierte. Das Bürgeramt Innenstadt erlebte die Jugendlichen als engagiert, reflektiert und gut vorbereitet. Sie wurden schnell als Mitglieder in der Bezirksvertretung akzeptiert und in die bestehenden Verfahren integriert. Insgesamt wurde festgestellt, dass durch das Pilotprojekt die Sicht von jungen Menschen viel präsenter in der Bezirkspolitik in der Innenstadt geworden ist. Ideen zur Optimierung Die Vertreter*innen der oben genannten Verwaltungsbereiche benannten folgende Punkte zur Verbesserung des Prozesses: • Verwaltungssprache, komplexe Verwaltungsvorlagen für die Gremien und rechtlich geprägte Sachverhalte sind für alle Beteiligten anspruchsvoll. Diese Komplexität ist in kommunalen Entscheidungsprozessen teilweise unvermeidbar, verlangt aber das Kommunikation stärker barrierearm, strukturiert und verständlich gestaltet wird. • Einfache Sprache wird da, wo immer möglich, genutzt. • Eine klare Gliederung der Verwaltungsvorlagen sowie eine Zusammenfassung komplexer Inhalte ist wünschenswert. • Sitzungen werden so strukturiert, dass jugendrelevante Themen früher in der Tagesordnung vorgesehen sind. • Eine (pädagogische) Begleitung sorgt dafür, dass die Jugendvertreter*innen gut auf die Sitzungen vorbereitet sind, diese entsprechend nachbereiten können und immer eine im Rahmen ihrer Bedarfe fachlich versierte Ansprechperson zur Verfügung steht. • Die finanzielle Verantwortung für diese Formaten der Jugendbeteiligung und Fragen wie „Wer bezahlt das Sitzungsgeld?“ und „Wie wird die pädagogische Begleitung finanziert?“ sind zwischen Verwaltung und politischen Gremien auf bezirks- und stadtweiter Ebene zu klären. 3.3 Perspektive der Bezirksvertretung Die Bezirksvertretung Innenstadt bewertete das Pilotprojekt insgesamt sehr positiv. Die Jugendlichen wurden schnell als vollwertige Mitglieder angesehen und bereicherten die politische Arbeit durch ihre Perspektiven erheblich. Gerade in einem Gremium, das überwiegend aus lebensälteren Menschen besteht, bietet die Beteiligung junger Menschen einen wichtigen Generationen- und Perspektivwechsel. Die bezirkspolitischen Vertreter*innen sehen in der Jugendbeteiligung grundsätzlich einen zentralen Bestandteil demokratischer Kultur. Jugendliche repräsentieren eine große Bevölkerungsgruppe und bringen neue Sichtweisen und kreative Lösungsansätze ein. Zudem wirken sie als Multiplikator*innen, die demokratischen Prozesse in ihre Lebenswelt weitertragen. 6 Risiken & Herausforderungen Gleichzeitig erkennen die politischen Vertreter*innen, dass es Risiken im Rahmen der Umsetzung des Beteiligungsformates gibt. Die gelungene Umsetzung im Stadtbezirk Innenstadt bedeutet nicht, dass das Modell ohne Weiteres auf andere Bezirke übertragbar ist. Herausforderungen bestehen insbesondere durch: • hitzige politische Debatten, die Jugendliche abschrecken könnten • komplexe Sprache und Strukturen • fehlende langfristige Finanzierung (für Sitzungsgeld und pädagogische Begleitung) • potenzielle parteipolitische Einflussnahme • Abstimmungsbedarf hinsichtlich des Auswahlverfahrens der Jugend- vertreter*innen Gerade das Auswahlverfahren wird als Herausforderung wahrgenommen: Wahlen, wie sie zum Beispiel bei der Seniorenvertretung stattfinden, würden möglicherweise nicht alle Jugendlichen erreichen und könnten die Diversität der Teilnehmenden verringern. Gleichzeitig braucht es transparente und nachvollziehbare Auswahlkriterien. Insgesamt besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass das Projekt fortgeführt werden sollte. Die Bezirksvertretung sieht sich außerdem in der Verantwortung, dem Anspruch einer kinder- und jugendfreundlichen Kommune gerecht zu werden und Jugendbeteiligung nicht als Pseudoformat, sondern als gelebten Prozess zu gestalten. Kurzfristig soll das Format weiter verbessert werden; langfristig ist eine flächendeckende Jugendbeteiligungsstruktur in allen Bezirken gewünscht. Wichtig ist dabei, dass Qualität, Begleitung und Finanzierung im Vordergrund stehen – weniger formale Fragen wie das genaue Auswahlverfahren. 3.4 Perspektive des Kölner Jugendrings e.V. als Begleitung Die Begleitung des Projekts durch den Kölner Jugendring e.V. erfolgte, wie bereits unter Punkt 2 aufgeführt, durch die Unterstützung bei den Vor- und Nachbereitungen sowie während der Sitzungen. Die pädagogische Begleitung bewertete das Pilotprojekt insgesamt ebenfalls als sehr positiv und bereichernd sowohl für die Jugendvertreter*innen selbst, als auch für die Bezirksvertretung Innenstadt. Es wurde festgestellt, dass die (pädagogische) Begleitung der Jugendvertreter*innen unbedingt erforderlich ist, um Unsicherheiten und Zugangsbarrieren für die jungen Menschen abzubauen und um die Themen und Tagesordnungspunkte der Sitzungen gewinnbringend vorbereiten und einordnen zu können. 7 4. Gesamtfazit Das Pilotprojekt „Beteiligung junger Menschen in der Bezirksvertretung Innenstadt“ zeigt eindrucksvoll, dass echte Jugendbeteiligung in der Bezirksvertretung möglich und wirkungsvoll ist. Alle Beteiligten bestätigen den Nutzen der Etablierung einer Jugendvertretung und sehen darin einen wichtigen Schritt für die demokratische Weiterentwicklung der Kommune. Das Projekt profitierte sichtbar davon, dass „viele kleine Rädchen gut ineinandergriffen“ (Zitat BV-Mitglied),also, dass Politik, Verwaltung und Fachkräfte gemeinsam zum Gelingen beitrugen. Voraussetzung für die gelingende, dauerhafte, qualitätsgesicherte Umsetzung in dieser oder ähnlicher Form in allen Bezirken sind aber bestimmte Rahmenbedingungen: • Wertschätzende Haltung der Erwachsenen gegenüber den Perspektiven junger Menschen • Ernsthafte politische Bereitschaft, junge Menschen wirklich mitentscheiden zu lassen • (Pädagogische) Begleitung, die Jugendlichen Unterstützung, Orientierung und Sicherheit bietet • Barrierearme, verständliche Kommunikation, insbesondere bei Verwaltungsvorlagen • Gesicherte finanzielle Ressourcen, um die Beteiligung strukturell abzusichern Denn die Jugendverwaltung verfügt nicht über finanzielle Mittel für Sitzungsgelder und Begleitung oder weitere personelle Ressourcen (Über das Pilotformat hinaus stehen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie keine finanziellen oder personellen Ressourcen zur Verfügung) Insgesamt erhöht die Erweiterung des Kölner Partizipationsmix um ein zusätzliches bezirkspolitisches Beteiligungsformat die Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen und setzt den Inklusionsgedanken konsequent um. Eine Jugendvertretung in der Bezirksvertretung stärkt politische Bildung, indem sie junge Menschen frühzeitig in Entscheidungsprozesse einbindet, ihr Verständnis für politische Abläufe vertieft und demokratische Partizipation erlebbar macht. Jugendliche erhalten konkrete Lerngelegenheiten zu Mandatsstrukturen, parlamentarischen Verfahren und Rechte und Pflichten als Bürger*innen. Zudem stärkt sie jugendliche Perspektiven in Entscheidungen und somit die Zukunftsfähigkeit. Die Verbindung zu bestehenden Jugendstrukturen fördert Netzwerke, erhöht Transparenz und schafft eine verlässliche Schnittstelle zwischen Jugend und Politik.
Beratungsverlauf (12)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0189/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 23.01.2026
- Erstellt
- 21.01.2026 09:39