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0189/2026

„Misch MIT!" - Auswertung Pilotprojekt „Beteiligung junger Menschen in der Bezirksvertretung Innenstadt"

Mitteilung Ausschuss 23.01.2026

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Anlage 2_Auswertung Pilotprojekt Beteiligung junger Menschen in BV 1_einfache Sprache

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Anlage 1_Auswertung Pilotprojekt Beteiligung junger Menschen in BV1

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Anlage 2_Auswertung Pilotprojekt Beteiligung junger Menschen in BV 1_einfache Sprache

6351 Zeichen

Auswertung des Pilotprojekts zur Beteiligung junger 
Menschen in der Bezirksvertretung Innenstadt 
 
1. Einleitung 
Seit Frühjahr 2023 will die Bezirksvertretung Innenstadt (BV 1), dass junge 
Menschen besser mitreden können. Aus Gesprächen entstand ein Pilotprojekt für 
zwei feste Jugendplätze in der BV 1. Politik, Verwaltung und der Kölner Jugendring 
e.V. haben gemeinsam die Rahmenbedingungen festgelegt. Am 25.05.2023 
beschloss die BV Innenstadt den Start. Das Projekt gehört zum „Misch MIT!“-
Prozess. Ab 30.01.2025 nahmen zwei Jugendliche an BV-Sitzungen der Innenstadt 
teil, begleitet von Fachkräften des Jugendrings. Ende 2025 wurde das Pilotprojekt 
ausgewertet. Pilotprojekt bedeutet eine Art „Testlauf“, indem geschaut wird, ob etwas 
klappt und/ oder was verändert werden muss, damit es gut funktioniert.  
 
2. Beschreibung des Pilotprojekts 
Im Pilotprojekt wurden zwei Jugendliche Jugendvertreter*innen in der 
Bezirksvertretung Innenstadt. Die beiden Jugendlichen wohnen oder gehen zur 
Schule im Bezirk Innenstadt. Sie wirken als beratende Mitglieder mit Rederecht. Sie 
werden pädagogisch begleitet. Die BV-Sitzungen finden circa alle ca. 8 Wochen statt 
und dauern oft über 5 Stunden. Von Januar 2025 bis September 2025 nahmen die 
Jugendlichen an 5 Sitzungen teil. Die Jugendvertreter*innen bekommen 
Sitzungsgeld, wie auch die anderen Mitglieder der Bezirksvertretung. Die 
pädagogische Begleitung der Jugendlichen wird ebenfalls bezahlt. Finanziert wird 
das Pilotprojekt über Budget von „Misch MIT!“ 
Vorbereitung:  
7–10 Tage vor einer Sitzung prüfen die Jugendlichen mit der Begleitung die 
Tagesordnung auf Verständlichkeit und Relevanz. Sie wählen jugendrelevante 
Themen aus und sortieren sie in Punkte, zu denen sie schon reden können, und 
solche, bei denen die Begleitung mehr Infos braucht. 
Vor einer Sitzung treffen sich die Jugendlichen erneut mit der Begleitung, prüfen die 
Punkte und bekommen eine frühere Behandlung bestimmter Punkte zugesichert, 
damit sie nicht bis zum Ende der Sitzung bleiben müssen. Eigene Themen können 
eingebracht werden, wurden im Pilotprojekt aber nicht genutzt. 
Während der Sitzungen: Jugendliche sitzen an festgelegten Plätzen, arbeiten die 
Tagesordnung Punkt für Punkt ab und melden Redebeiträge per Handzeichen. Die 
Begleitung sitzt nah bei ihnen und hilft bei Fragen. 
Nach der Sitzung: In den Tagen danach tauschen sich Jugendliche und Begleitung 
digital über Inhalte aus. Bei Bedarf informieren sie die BV-Bürgermeisterin oder die 
Geschäftsführung.

3. Auswertung des Pilotprojekts 
Die Auswertung lief in mehreren Schritten. Ein erstes Treffen der Jugendlichen mit 
der Begleitung war am 18.09.2025. Am 23.10.2025 gab es eine digitale Auswertung 
mit weiteren Akteur*innen (Kölner Jugendring e.V., BV Innenstadt, Stadt Köln). 
Die Rückmeldungen der Beteiligten werden hier kurz zusammengefasst: 
 
3.1 Perspektive junger Menschen  
Die Jugendlichen fühlten sich von Anfang an als gleichwertige Mitglieder der BV. Ihre 
Beiträge wurden ernst genommen und in Diskussionen ergänzt. Sie konnten eigene 
Themen einbringen und zu allen Punkten etwas sagen, nicht nur zu Jugendthemen. 
Besonders wichtig war ihnen, dass sie auch bei Themen wie Verkehr, 
Stadtentwicklung und öffentlichem Raum mitreden konnten. Wichtig war auch die 
pädagogische Begleitung. Vor jeder Sitzung wurden Unterlagen gemeinsam geprüft, 
schwierige Sprache erklärt und mögliche Fragen vorbereitet. Nach der Sitzung blieb 
Zeit, alles zu besprechen und Unsicherheiten abzubauen. Dadurch fühlten sie sich 
sicherer in der Arbeit. Die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik war offen, 
respektvoll und kooperativ.  
Herausforderungen: Der Einstieg war am Anfang schwer. Die Fachsprache war 
schwer zu verstehen und vor vielen Personen zu sprechen war am Anfang 
einschüchternd. Die Sitzungen waren lange und oft emotional.  
Wünsche und Ideen zur Verbesserung: 
• Einfache Sprache in Gesprächen und Texten, damit mehr Jugendliche leicht 
mitmachen können. 
• Eine dauerhafte, verlässliche pädagogische Begleitung. 
• Sichere Finanzierung von Sitzungsgeld und Begleitung für eine längere Zeit. 
• Wunsch wäre, dass sich die Jugendvertretungen in allen Bezirken vernetzen, 
damit Köln eine starke jugendliche Stimme bekommt. 
 
3.2 Perspektive der Verwaltung  
Die Verwaltung fand gut, dass Jugendliche, Politik und Verwaltung gut zusammen 
arbeiten. Die Jugendlichen wurden schnell als Teil der BV akzeptiert und in die 
Abläufe eingebunden. Dadurch wurde die Sicht der Jugendlichen stärker sichtbar in 
der Politik der Innenstadt.  
Ideen zur Verbesserung: 
• Verwaltungssprache, lange Vorlagen und rechtliche Inhalte sind oft schwer. Sie 
sollten einfacher erklärt und besser strukturiert werden. 
• Einfache Sprache möglichst oft verwenden.

• Vorlagen der Verwaltung sollten klar gegliedert sein und komplexe Inhalte 
zusammengefasst werden. 
• Jugendrelevante Themen sollen früher in der Tagesordnung stehen. 
• Eine pädagogische Begleitung sorgt dafür, dass die Jugendvertreter*innen gut 
vorbereitet sind, nachbereiten können und eine fachlich passende 
Ansprechperson haben. 
• Die Finanzierung von Sitzungsgeld und Begleitung muss geklärt werden (wer 
bezahlt das, wer macht die Begleitung, wie wird alles bezahlt). 
 
3.3 Perspektive der Bezirksvertretung  
Positiv: Jugendliche bereichern die Arbeit, bringen neue Perspektiven. 
Jugendbeteiligung wird als wichtiger Teil demokratischer Kultur gesehen.  
Herausforderungen/Risiken: Ob eine Übertragbarkeit auf andere Bezirke möglich ist, 
muss von jedem Bezirk geschaut werden.  
Ausblick: Das Format soll fortgeführt werden. Wichtig sind Qualität, Begleitung und 
Finanzierung. 
 
3.4 Perspektive des Kölner Jugendrings e.V.  
Die Begleitung wurde als sinnvoll und bereichernd empfunden. Die pädagogische 
Begleitung ist nötig, um Unsicherheiten abzubauen und Inhalte gut vorzubereiten. 
 
4. Gesamtfazit  
Das Pilotprojekt zeigt echte Jugendbeteiligung in der BV Innenstadt funktioniert und 
ist sinnvoll. Politik, Verwaltung und Fachkräfte arbeiten gut zusammen. Für eine 
dauerhafte und gute Umsetzung braucht es: 
• Wertschätzung der Perspektiven der Jugendlichen 
• klare Sprache 
• sichere Finanzierung von Sitzungsgeld und Begleitung 
• gute Begleitung und Vorbereitung 
• eine gute Idee wie Jugendvertreter*innen ausgewählt werden

Mitteilung Ausschuss

8175 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/512/2 
 
Vorlagen-Nummer 23.01.2026 
 0189/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 29.01.2026 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 29.01.2026 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 29.01.2026 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 29.01.2026 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 02.02.2026 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 02.02.2026 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 23.02.2026 
Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 09.03.2026 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 09.03.2026 
Jugendhilfeausschuss 10.03.2026 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 12.03.2026 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.03.2026 
 
„Misch MIT!" - Auswertung Pilotprojekt „Beteiligung junger Menschen in der 
Bezirksvertretung Innenstadt" 
Zusammenfassung in einfacher Sprache:  
 
Das „Misch MIT!“-Konzept zur Kinder - und Jugendbeteiligung wurde am 27.05.2025 
vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Der Entwicklungsprozess wurde gemeinsam mit 
dem Arbeitskreis „Misch MIT!“, jungen Menschen sowie vielen Fachkräften gestaltet. 
Auch die Bezirksvertretungen wurden regelmäßig informiert und einbezogen. Dazu 
gehörten Mitteilungsvorlagen, Besuche und ein eigener Fachtag am 9.10.2024 zur Be-
teiligung von Kindern und Jugendlichen in den Bezirksvertretungen. 
 
Im Prozess zeigte sich:

2 
 
 In Köln gibt es viele unterschiedliche Beteiligungsangebote für junge Men-
schen. Diese Vielfalt („Partizipationsmix“) ist wichtig, damit möglichst alle Kin-
der und Jugendlichen passende Möglichkeiten finden. 
 
 Viele Angebote sind jedoch wenig bekannt. Deshalb wurden Informationen ver-
bessert und die Vernetzung zwischen den Angeboten gestärkt. 
 
 Auf der bezirkspolitischen Ebene gibt es bisher zu wenige direkte Beteiligungs-
möglichkeiten für junge Menschen. 
 
Um diese Lücke zu schließen, wurde ein Pilotprojekt entwickelt und 2025 durchge-
führt. Der Kölner Jugendring e.V. ermöglichte Jugendlichen, an Sitzungen einer Be-
zirksvertretung teilzunehmen und dort Rederecht zu erhalten. Das Projekt wurde im 
Sommer 2025 abgeschlossen und bis Herbst 2025 ausgewertet. Insgesamt wurde das 
Pilotprojekt von allen Beteiligten sehr positiv bewertet und eine Weiterführung ist ge-
wünscht. Aber es sind verschiedene Voraussetzungen nötig, damit so ein Beteili-
gungsangebot gut, dauerhaft und in ähnlicher Form in allen Bezirken umgesetzt wer-
den kann.  
 
Zusätzlich wurde das Infoheft „Misch MIT! in deinem Veedel!“ erstellt. Es erklärt leicht 
verständlich die Arbeit der Bezirksvertretungen und nennt wichtige Ansprechperso-
nen. Das Heft ergänzt das „Misch MIT!“-Konzept. 
 
1. Grundlage und Entwicklungsprozess des „Misch MIT!“-Konzepts und Be-
zug zu den Bezirksvertretungen  
 
Die Vorlagen zur Entwicklung des gesamtstädtischen Partizipationskonzepts „Misch 
MIT!“ – So geht Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln!“ werden als bekannt voraus-
gesetzt (Vergleiche die Vorlagen 0796/ 2023; 1773/ 2023 und 2510/ 2023). Das 
„Misch MIT!“-Konzept wurde am 27. Mai 2025 vom Rat der Stadt Köln beschlossen 
(Vorlage 0123/2025). 
 
Neben der Arbeit des AK „Misch MIT!“ und der Beteiligung der Zielgruppen bei diver-
sen Veranstaltungen bestand der Entwicklungsprozess unter anderem aus der Einbin-
dung der Bezirksvertretungen.  
Diese wurden im Rahmen von regelmäßigen Mitteilungsvorlagen, sowie Besuchen in-
formiert und beteiligt. Zudem wurde ein Fachtag zum Thema „Misch MIT! von Kindern 
und Jugendlichen in den Bezirksvertretungs-Strukturen“ am 9.10.2024 durchgeführt.  
 
2. Ergebnisse aus dem Entwicklungsprozess des „Misch MIT“-Konzepts  
 
Im dargestellten Entwicklungsprozess wurde deutlich, dass in der Stadt Köln eine 
große Vielfalt an zielgruppen- und bedarfsgerechten Beteiligungsformaten für junge 
Menschen zur Verfügung steht, die auch langfristig und nachhaltig erhalten bleiben 
muss. Der sogenannte „Partizipationsmix“ ist ein wichtiger Baustein, um sicherzustel-
len, dass es für alle Kinder und Jugendliche unter Berücksichtigung des Inklusionsge-
dankens möglich ist, an Angeboten teilzunehmen und sich zu engagieren. Ein vielfälti-
ger Partizipationsmix wurde auch seitens der jungen Menschen als wichtig bewertet, 
damit möglichst viele Kinder und Jugendliche erreicht und angesprochen werden.  
Es stellte sich heraus, dass zielgerichtetere Informationen über die bestehenden For-
mate nötig sind. Denn viele Beteiligungsmöglichkeiten sind jungen Menschen nicht 
bekannt. Es wurde daher bereits während der zweijährigen Entwicklungsphase des 
Konzeptes an der Optimierung von Informationen gearbeitet. Ebenso wurde die Ver-

3 
 
netzung bestehender Angebote verbessert, damit sich gegebenenfalls Verbindungsli-
nien schaffen lassen. 
 
Die Auswertung ergab zudem, dass Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen 
auf bezirkspolitischer Ebene, die zum Beispiel die aktive Beteiligung junger Menschen 
in den Bezirksvertretungen ermöglichen, nur bedingt und nicht in ausreichender Form 
vorhanden sind und somit eine Lücke in der Landschaft der Beteiligungsangebote dar-
stellen.  
 
Daher wurden schon während des Entwicklungsprozesses des Konzepts unter Einbe-
zug der Bezirksvertretungen und Bürgerämtern, sowie Fachkräften aus der Träger-
landschaft und jungen Menschen Ideen gesammelt, um ein neues Format auszupro-
bieren. Im Rahmen des „Misch MIT!“-Prozesses führt der Kölner Jugendring e.V. auf 
Grundlage dieser Ideen ein bezirkspolitisches Pilotprojekt durch, in dem junge Men-
schen in einer Bezirksvertretung in 2025 bis zum Ende der Ratsperiode aktiv an den 
Bezirksvertretungssitzungen teilnahmen und zudem auch Rederecht inne hatten. Das 
Pilotprojekt wurde bis September 2025 abgeschlossen und im Anschluss ausgewertet.  
 
Aufgrund des festgestellten Bedarfes an jugendgerechten Informationen zur bezirks-
politischen Arbeit der Bezirksvertretungen und entsprechenden Anknüpfungsmöglich-
keiten für junge Menschen wurde das Info-Heft „Misch MIT! in deinem Veedel!“ entwi-
ckelt, welches sich als Ergänzung zum „Misch MIT!“-Konzept versteht. Es gibt Kin-
dern, Jugendlichen und den relevanten Akteur*innen in den Bezirken jugendgerechte 
Informationen zur Arbeit der Bezirksvertretungen und bietet Kontaktmöglichkeiten der 
jeweiligen Ansprechpersonen auf allen Seiten (Vergleiche Vorlage 0180/2026).  
 
3. Ergebnisse der Auswertung des Pilotprojekts 
 
Die Auswertung des Pilotprojekts mit den beteiligten jungen Menschen, dem Kölner 
Jugendring, der Bezirksvertretung Innenstadt, dem Bürgeramt Innenstadt sowie dem 
Amt für Kinder, Jugend und Familie ergab einen sehr positiven Blick aller Akteur*innen 
auf ein solches Format und die entsprechende Umsetzung im Bezirk Innenstadt.  
Weiterhin bildet die Voraussetzung für die gelingende, dauerhafte, qualitätsgesicherte 
Umsetzung in dieser oder ähnlicher Form in allen Bezirken die Einhaltung folgender 
Rahmenbedingungen:  
 
 Wertschätzende Haltung der Erwachsenen gegenüber den Perspektiven junger 
Menschen 
 Ernsthafte politische Bereitschaft, junge Menschen wirklich mitentscheiden zu las-
sen 
 (Pädagogische) Begleitung, die Jugendlichen Unterstützung, Orientierung und Si-
cherheit bietet 
 Barrierearme, verständliche Kommunikation, insbesondere bei Verwaltungsvorla-
gen 
 Gesicherte finanzielle Ressourcen, um die Beteiligung strukturell abzusichern 
 
Die umfängliche Auswertung des Pilotprojektes und das Infoheft „Misch MIT! in dei-
nem Veedel!“ inklusive der Bezirkslisten in Kombination mit dem gesamtstädtischen 
Partizipationskonzept „Misch MIT! – So geht Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln!“  
bieten den Bezirksvertretungen nun die Möglichkeit, wie im „Misch MIT!“-Prozess ge-
wünscht, individuelle und bezirksspezifische Beteiligungsformate unter Berücksichti-
gung der entsprechend nötigen Voraussetzungen, aber auch der jeweiligen Ressour-
cen zu implementieren und umzusetzen.

4 
 
Gez. Voigtsberger 
Anlagen 
 
Anlage 1 - Auswertung des Pilotprojekts zur Beteiligung junger Menschen in der Be-
zirksvertretung Innenstadt als barrierefreies PDF 
 
Anlage 2 - Auswertung des Pilotprojekts zur Beteiligung junger Menschen in der Be-
zirksvertretung Innenstadt als barrierefreies PDF in einfacher Sprache

Anlage 1_Auswertung Pilotprojekt Beteiligung junger Menschen in BV1

17363 Zeichen

1 
 
Auswertung des Pilotprojekts zur Beteiligung junger 
Menschen in der Bezirksvertretung Innenstadt 
1. Einleitung  
 
Seit dem Frühjahr 2023 entwickelt sich in der Bezirksvertretung Innenstadt der 
politische Wille, junge Menschen stärker in kommunale Entscheidungsprozesse 
einzubinden. Aus ersten Diskussionen über fehlende Repräsentation entstand Schritt 
für Schritt ein konkretes Vorhaben für ein Pilotprojekt zur Jugendbeteiligung, welches 
die Einführung zweier fest verankerter Jugendplätze in der Bezirksvertretung 
Innenstadt (kurz: BV 1) vorsieht. In engem Austausch zwischen Politik, Verwaltung 
und dem Kölner Jugendring e.V. wurden dafür über einen längeren Zeitraum hinweg 
strukturelle, legitimierende und pädagogische Rahmenbedingungen erarbeitet.  
Mit dem Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt vom 25.05.2023 
(AN/0858/2023) und der anschließenden Einbettung in den stadtweiten „Misch MIT!“-
Prozess konnte das Pilotprojekt starten. Der Kölner Jugendring e.V. wurde seitens 
des Amtes für Kinder, Jugend und Familie mit der Durchführung des Pilotprojekts 
beauftragt.  
Seit dem 30.01.2025 nahmen zwei Jugendvertreter*innen aktiv an den Sitzungen der 
Bezirksvertretung Innenstadt teil. Die Jugendvertreter*innen wurden pädagogisch 
durch Fachkräfte des Kölner Jugendring e.V. begleitet. 
Zum Ende der Ratsperiode im Herbst 2025 ist das Pilotprojekt ausgelaufen und 
wurde anschließend mit allen beteiligten Akteur*innen ausgewertet.  
 
 
Zeitleiste: Genese des Pilotprojekts „Beteiligung junger Menschen in der 
Bezirksvertretung Innenstadt“ 
 
Grafik: Eigene Darstellung 
2. Beschreibung des Pilotprojekts  
Das Pilotprojekt umfasste die Einführung von zwei fest verankerten 
Jugendvertreter*innen in der Bezirksvertretung Innenstadt. Als eine 
Rahmenbedingung für die Auswahl der Jugendvertreter*innen wurde festgelegt, dass 
sie im Bezirk Innenstadt wohnen oder zur Schule gehen sollten. In ihrer Funktion

2 
 
sollten sie als beratende Mitglieder mit Rederecht teilnehmen. Zur Unterstützung 
sollten die Jugendvertreter*innen von einer pädagogischen Fachkraft (folgend 
pädagogische Begleitung genannt) in diesem Prozess begleitet werden.  
Die Sitzungen der Bezirksvertretung Innenstadt fanden turnusmäßig circa alle 8 
Wochen statt und dauerten in der Regel mehr als fünf Stunden. Die 
Jugendvertreter*innen nahmen während des Pilotprojektzeitraums (Januar 2025 bis 
September 2025) an 5 Sitzungen teil.  
Die Jugendvertreter*innen erhielten im Rahmen des Pilotprojekts Sitzungsgeld. Die 
pädagogische Fachkraft wurde ebenfalls vergütet. Die entsprechenden Mittel für den 
Pilotprozess wurden über den Beschluss (AN/0355/2024) durch den 
Jugendhilfeausschuss im Rahmen des Gesamtprozesses „Misch MIT“ zur Verfügung 
gestellt. Die Auszahlung des Sitzungsgelds erfolgte durch den mit der Durchführung 
des Pilotprojekts beauftragten Kölner Jugendring e.V.  
Vorbereitung 
Ungefähr 7 bis 10 Tage vor der jeweiligen Sitzung wurde die durch die 
Geschäftsführung der Bezirksvertretung versandte Tagesordnung von den 
Jugendvertreter*innen gemeinsam mit der pädagogischen Begleitung auf 
Verständlichkeit und Relevanz der Themen geprüft. Die Jugendvertreter*innen 
wählten die Themen, die sie als jugendrelevant erachteten aus. Anschließend 
unterschieden sie die ausgewählten Themen in Tagesordnungspunkte, zu denen sie 
bereits sprachfähig waren und solche, zu denen die pädagogische Begleitung mehr 
Hintergrundinformationen recherchieren sollte. Wenige Tage vor der Sitzung trafen 
sich die Jugendvertreter*innen erneut mit der pädagogischen Begleitung, prüften die 
Tagesordnungspunkte und entsprechende Themen, besprachen neue Informationen 
und stellten, wenn nötig, einen Antrag bei der Geschäftsführung der 
Bezirksvertretung auf zeitlichen Vorzug bestimmter Tagesordnungspunkte, damit 
diese früher in der Sitzung behandelt werden konnten. Dies hatte den Hintergrund, 
dass die Jugendvertreter*innen nach maximal 5 Stunden Sitzungsdauer um 21:00 
Uhr die Sitzungen verließen.  
Es bestand zudem das Angebot, dass auch eigene Themen über die 
Fraktionsvorsitzenden seitens der Jugendlichen eingebracht werden konnten. Im 
Rahmen des Pilotprojekts haben die Jugendlichen diese Möglichkeit nicht genutzt.  
Während der Sitzungen 
Die Jugendvertreter*innen und die pädagogische Begleitung nutzten per 
Namensschild zugewiesenen Sitzplätze und erhielten eine ausgedruckte, finale 
Version der aktuellen Tagesordnung. Die Tagesordnungspunkte wurden in den 
Sitzungen in der vorab festgelegten Reihenfolge durchgearbeitet. Die 
Jugendvertreter*innen konnten bei jedem Tagesordnungspunkt per Handzeichen 
Redebeiträge oder Fragen anmelden. Die pädagogische Begleitung saß während 
den Sitzungen direkt neben oder hinter den Jugendvertreter*innen und konnte so 
ansprechbar für kurze Rückfragen vor Wortmeldungen sein.

3 
 
Nachbereitung 
In den Tagen nach den Sitzungen tauschten sich die Jugendvertreter*innen mit der 
pädagogischen Begleitung über die Inhalte und Fragen der jeweiligen Sitzungen 
digital aus. Bei Anmerkungen oder Anliegen wurden die Bezirksbürgermeister*in 
sowie die Geschäftsführung der Bezirksvertretung kontaktiert, nach Absprache 
entweder durch die pädagogische Begleitung oder die Jugendvertreter*innen selbst.  
 
3. Auswertung des Pilotprojekts  
Die Auswertung des Pilotprojekts erfolgte in mehreren Schritten. Die erste 
Auswertung fand am 18.09.2025 zwischen den beiden Jugendvertreter*innen und 
der pädagogischen Begleitung statt. In diesem Treffen wurden Eindrücke und Fragen 
aus den Umsetzungserfahrungen des Pilotprojekts gebündelt. Die Auswertung mit 
einigen beteiligten Akteur*innen wurde in digitaler Form am 23.10.2025 umgesetzt. 
An diesem Format nahm eine der beiden Jugendvertreterinnen, der Kölner 
Jugendring e.V., Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt und Vertreter*innen der 
Stadt Köln (Bürgeramt Innenstadt, Abteilung Kinderinteressen und 
Jugendförderung/Amt für Kinder, Jugend und Familie) teil. 
Im Folgenden werden die Rückmeldungen der einzelnen Akteur*innen gebündelt 
dargestellt.  
 
3.1 Perspektive junger Menschen 
Die beteiligten Jugendlichen werteten besonders positiv, dass sie von Beginn an als 
gleichwertige Mitglieder der Bezirksvertretung wahrgenommen wurden. Ihre Beiträge 
wurden ernsthaft gehört, reflektiert und in Diskussionen einbezogen. Die 
Jugendlichen merkten an, dass einige Rückmeldungen der erwachsenen BV-
Mitglieder aus ihrer Sicht zeigten, dass ihren Wortmeldungen teilweise sogar mehr 
Aufmerksamkeit geschenkt wurde als denen anderer Mitglieder der 
Bezirksvertretung. Für die Jugendlichen stellte dies ein starkes Zeichen für ein 
gemeinsames Miteinander auf echter Augenhöhe dar. 
Die Jugendlichen spürten, dass ihre Beteiligung keine symbolische Geste darstellte. 
Sie konnten eigene Themen einbringen, Fragen stellen und sich zu sämtlichen 
Tagesordnungspunkten äußern. Hier war es ihnen insbesondere wichtig, dass sie 
sich nicht nur zu klassischen „Jugendthemen“ äußern konnten. Diese Erfahrung, 
dass ihre Meinung in Bereichen wie Verkehr, Stadtentwicklung, öffentlicher Raum 
oder Sozialplanung Gewicht hat, machte die Beteiligung für sie besonders wertvoll. 
Eine zentrale Rolle spielte für sie die (pädagogische) Begleitung, die für ein 
Sicherheitsgefühl im Umfang mit politischen Prozessen sorgte. Vor jeder Sitzung 
wurden gemeinsam Unterlagen geprüft, komplizierte Verwaltungssprache übersetzt 
und mögliche Fragen; sowie Beiträge vorbereitet. Während den Sitzungen konnten 
Nachfragen geklärt und Absprachen getroffen werden. Nach den Sitzungen gab es

4 
 
Raum, um die Sitzung nachzubesprechen, offene Fragen zu klären und mögliche 
Unsicherheiten abzubauen. Die Jugendlichen gaben an, dass dieser unterstützende 
Rahmen ihnen erheblich dabei half, sich in den Strukturen, Abläufen und Rollen 
zurechtzufinden.  
Zudem erlebten sie die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik als offen, 
wertschätzend und kooperativ. Die Atmosphäre wurde durchweg als konstruktiv 
beschrieben.  
Trotz der insgesamt positiven Erfahrungen gab es auch Herausforderungen. 
Insbesondere der Einstieg in das Gremium gestaltete sich für die Jugendlichen 
zunächst schwierig. Es brauchte Zeit, bis sie sich an die Struktur und Abläufe der 
Sitzungen eingefunden hatten.  
Die Tagesordnungen und Unterlagen waren anfangs schwer verständlich, nicht 
zuletzt aufgrund der verwaltungstypischen Fachsprache. Für die Jugendlichen war 
zuerst oft nicht sofort erkennbar, an welcher Stelle sie sich einbringen konnten und 
wie Diskussionen grundsätzlich strukturiert sind. Zudem empfanden sie anfangs eine 
Hürde vor so vielen Personen zu sprechen.  
Hinzu kam, dass die Sitzungen meist lang waren und Diskussionen emotional geführt 
wurden. Dies wirkte teils auf die Jugendlichen, die in solchen politischen Räumen 
bisher wenig Erfahrung hatten, einschüchternd.  
Wünsche und Ideen zur Optimierung  
Die Jugendvertreter*innen benannten folgende Punkte zur Verbesserung des 
Prozesses und Wünsche für die weitere Entwicklung:  
• Einfache Sprache, sowohl mündlich als auch schriftlich, sollte Standard werden, 
um die Zugänglichkeit zu politischen Prozessen zu erhöhen. Die Erhöhung der 
Niedrigschwelligkeit würde auch dazu beitragen Jugendliche zu erreichen, die 
sich weniger von klassischen politischen Strukturen angesprochen fühlen 
(Größere Niedrigschwelligkeit und Diversität der Zugänge). 
• Eine verlässliche (pädagogische) Begleitung sollte dauerhaft gewährleistet 
werden, damit Teilhabe auf Augenhöhe gelingen kann. 
• Die Finanzierung von Sitzungsgeldern und Ressourcen für die Begleitung sollte 
gesichert sein, um das Projekt langfristig zu tragen. 
• Zukunftsvision: Wenn sich langfristig in allen Bezirksvertretungen eine 
Jugendvertretung oder anderes Format etabliert, könnte eine Vernetzung 
untereinander stattfinden, um eine starke jugendpolitische Stimme in ganz Köln 
zu schaffen. 
 
 
3.2 Perspektive der Verwaltung 
Aus Sicht der Verwaltung (Bürgeramt Innenstadt, Amt für Kinder, Jugend und 
Familie) wurde besonders positiv wahrgenommen, dass die Zusammenarbeit 
zwischen Jugendlichen, Politik und Verwaltung reibungslos und konstruktiv

5 
 
funktionierte. Das Bürgeramt Innenstadt erlebte die Jugendlichen als engagiert, 
reflektiert und gut vorbereitet. Sie wurden schnell als Mitglieder in der 
Bezirksvertretung akzeptiert und in die bestehenden Verfahren integriert. Insgesamt 
wurde festgestellt, dass durch das Pilotprojekt die Sicht von jungen Menschen viel 
präsenter in der Bezirkspolitik in der Innenstadt geworden ist.  
Ideen zur Optimierung  
Die Vertreter*innen der oben genannten Verwaltungsbereiche benannten folgende 
Punkte zur Verbesserung des Prozesses:  
• Verwaltungssprache, komplexe Verwaltungsvorlagen für die Gremien und 
rechtlich geprägte Sachverhalte sind für alle Beteiligten anspruchsvoll. Diese 
Komplexität ist in kommunalen Entscheidungsprozessen teilweise unvermeidbar, 
verlangt aber das Kommunikation stärker barrierearm, strukturiert und 
verständlich gestaltet wird.  
• Einfache Sprache wird da, wo immer möglich, genutzt.  
• Eine klare Gliederung der Verwaltungsvorlagen sowie eine Zusammenfassung 
komplexer Inhalte ist wünschenswert. 
• Sitzungen werden so strukturiert, dass jugendrelevante Themen früher in der 
Tagesordnung vorgesehen sind.  
• Eine (pädagogische) Begleitung sorgt dafür, dass die Jugendvertreter*innen gut 
auf die Sitzungen vorbereitet sind, diese entsprechend nachbereiten können und 
immer eine im Rahmen ihrer Bedarfe fachlich versierte Ansprechperson zur 
Verfügung steht.  
• Die finanzielle Verantwortung für diese Formaten der Jugendbeteiligung und 
Fragen wie „Wer bezahlt das Sitzungsgeld?“ und „Wie wird die pädagogische 
Begleitung finanziert?“ sind zwischen Verwaltung und politischen Gremien auf 
bezirks- und stadtweiter Ebene zu klären.  
 
3.3 Perspektive der Bezirksvertretung 
Die Bezirksvertretung Innenstadt bewertete das Pilotprojekt insgesamt sehr positiv. 
Die Jugendlichen wurden schnell als vollwertige Mitglieder angesehen und 
bereicherten die politische Arbeit durch ihre Perspektiven erheblich. Gerade in einem 
Gremium, das überwiegend aus lebensälteren Menschen besteht, bietet die 
Beteiligung junger Menschen einen wichtigen Generationen- und Perspektivwechsel. 
Die bezirkspolitischen Vertreter*innen sehen in der Jugendbeteiligung grundsätzlich 
einen zentralen Bestandteil demokratischer Kultur. Jugendliche repräsentieren eine 
große Bevölkerungsgruppe und bringen neue Sichtweisen und kreative 
Lösungsansätze ein. Zudem wirken sie als Multiplikator*innen, die demokratischen 
Prozesse in ihre Lebenswelt weitertragen.

6 
 
Risiken & Herausforderungen 
Gleichzeitig erkennen die politischen Vertreter*innen, dass es Risiken im Rahmen 
der Umsetzung des Beteiligungsformates gibt. Die gelungene Umsetzung im 
Stadtbezirk Innenstadt bedeutet nicht, dass das Modell ohne Weiteres auf andere 
Bezirke übertragbar ist. 
Herausforderungen bestehen insbesondere durch: 
• hitzige politische Debatten, die Jugendliche abschrecken könnten 
• komplexe Sprache und Strukturen 
• fehlende langfristige Finanzierung (für Sitzungsgeld und pädagogische 
Begleitung) 
• potenzielle parteipolitische Einflussnahme 
• Abstimmungsbedarf hinsichtlich des Auswahlverfahrens der Jugend-
vertreter*innen 
Gerade das Auswahlverfahren wird als Herausforderung wahrgenommen: Wahlen, 
wie sie zum Beispiel bei der Seniorenvertretung stattfinden, würden möglicherweise 
nicht alle Jugendlichen erreichen und könnten die Diversität der Teilnehmenden 
verringern. Gleichzeitig braucht es transparente und nachvollziehbare 
Auswahlkriterien. 
Insgesamt besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass das Projekt fortgeführt werden 
sollte. Die Bezirksvertretung sieht sich außerdem in der Verantwortung, dem 
Anspruch einer kinder- und jugendfreundlichen Kommune gerecht zu werden und 
Jugendbeteiligung nicht als Pseudoformat, sondern als gelebten Prozess zu 
gestalten. 
Kurzfristig soll das Format weiter verbessert werden; langfristig ist eine 
flächendeckende Jugendbeteiligungsstruktur in allen Bezirken gewünscht. Wichtig ist 
dabei, dass Qualität, Begleitung und Finanzierung im Vordergrund stehen – weniger 
formale Fragen wie das genaue Auswahlverfahren. 
 
3.4 Perspektive des Kölner Jugendrings e.V. als Begleitung  
Die Begleitung des Projekts durch den Kölner Jugendring e.V. erfolgte, wie bereits 
unter Punkt 2 aufgeführt, durch die Unterstützung bei den Vor- und Nachbereitungen 
sowie während der Sitzungen. Die pädagogische Begleitung bewertete das 
Pilotprojekt insgesamt ebenfalls als sehr positiv und bereichernd sowohl für die 
Jugendvertreter*innen selbst, als auch für die Bezirksvertretung Innenstadt. Es wurde 
festgestellt, dass die (pädagogische) Begleitung der Jugendvertreter*innen unbedingt 
erforderlich ist, um Unsicherheiten und Zugangsbarrieren für die jungen Menschen 
abzubauen und um die Themen und Tagesordnungspunkte der Sitzungen 
gewinnbringend vorbereiten und einordnen zu können.

7 
 
4. Gesamtfazit 
Das Pilotprojekt „Beteiligung junger Menschen in der Bezirksvertretung Innenstadt“ 
zeigt eindrucksvoll, dass echte Jugendbeteiligung in der Bezirksvertretung möglich 
und wirkungsvoll ist. Alle Beteiligten bestätigen den Nutzen der Etablierung einer 
Jugendvertretung und sehen darin einen wichtigen Schritt für die demokratische 
Weiterentwicklung der Kommune.  
Das Projekt profitierte sichtbar davon, dass „viele kleine Rädchen gut 
ineinandergriffen“ (Zitat BV-Mitglied),also, dass Politik, Verwaltung und Fachkräfte 
gemeinsam zum Gelingen beitrugen.  
Voraussetzung für die gelingende, dauerhafte, qualitätsgesicherte Umsetzung in 
dieser oder ähnlicher Form in allen Bezirken sind aber bestimmte 
Rahmenbedingungen:  
• Wertschätzende Haltung der Erwachsenen gegenüber den Perspektiven junger 
Menschen 
• Ernsthafte politische Bereitschaft, junge Menschen wirklich mitentscheiden zu 
lassen 
• (Pädagogische) Begleitung, die Jugendlichen Unterstützung, Orientierung und 
Sicherheit bietet 
• Barrierearme, verständliche Kommunikation, insbesondere bei 
Verwaltungsvorlagen 
• Gesicherte finanzielle Ressourcen, um die Beteiligung strukturell abzusichern 
Denn die Jugendverwaltung verfügt nicht über finanzielle Mittel für Sitzungsgelder 
und Begleitung oder weitere personelle Ressourcen (Über das Pilotformat hinaus 
stehen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie keine finanziellen oder 
personellen Ressourcen zur Verfügung) 
Insgesamt erhöht die Erweiterung des Kölner Partizipationsmix um ein zusätzliches 
bezirkspolitisches Beteiligungsformat die Teilhabechancen von Kindern und 
Jugendlichen und setzt den Inklusionsgedanken konsequent um. Eine 
Jugendvertretung in der Bezirksvertretung stärkt politische Bildung, indem sie junge 
Menschen frühzeitig in Entscheidungsprozesse einbindet, ihr Verständnis für 
politische Abläufe vertieft und demokratische Partizipation erlebbar macht. 
Jugendliche erhalten konkrete Lerngelegenheiten zu Mandatsstrukturen, 
parlamentarischen Verfahren und Rechte und Pflichten als Bürger*innen. Zudem 
stärkt sie jugendliche Perspektiven in Entscheidungen und somit die 
Zukunftsfähigkeit. Die Verbindung zu bestehenden Jugendstrukturen fördert 
Netzwerke, erhöht Transparenz und schafft eine verlässliche Schnittstelle zwischen 
Jugend und Politik.

Beratungsverlauf (12)

29.01.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 8.18 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.01.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.01.2026 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.01.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.15 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.02.2026 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.02.2026 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.02.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 5.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.03.2026 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.03.2026 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.4.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.03.2026 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.03.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.05.2026 Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden
TOP 7.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
0189/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
23.01.2026
Erstellt
21.01.2026 09:39