Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 19. April 2024
Mitteilung Ausschuss 0004/2024/1 vom 29.04.2024
Stand: Am 30.04.2024 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 29.04.2024 0004/2024/1 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 29.04.2024 Ausschuss Kunst und Kultur 30.04.2024 Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 19. April 2024 Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), Stand: 19. April 2024, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann -
Anlage 1 - Sachstandsbericht
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Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 29.04. u. f. d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 30.04.2024 Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 1. Kerndaten des Projektes Standort: Köln, Roncalliplatz 4 Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Planungszeit: 2021 - 2025 Bauzeit Hauptmaßnahme: 2026-2028 Projektbeschreibung: 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss (1767/2017) 07/2017 Beauftragung Schutz Großexponate III/2022 Baubeschluss NM Decke DBH und Trafo (0244/2022) 03/2022 Beauftragung Sanierung DBH/Trafo II/2022 Weiterplanungs- und Baubeschluss f. vorg. Maßnahmen III/2022 Beauftragung Ausbau restlicher Exponate I/2023 Baubeginn vorgezogener Rückbau II/2023 Beauftragung Rückbau I/2023 Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates III/2023 Beauftragung Umbau BE-Fläche IV/2023 Präsentation Ausstellungskonzept III/2023 Baubeschluss Hauptmaßnahme I/2024 Einreichung Bauantrag II/2024 Beauftragung Generalunternehmer III/2025 Baubeginn Hauptmaßnahme I/2026 Beauftragung Musealer Ausbau II/2026 Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand April 2024 Stand: 19.04.2024 Index: 02 Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 50 Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik dringend sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards angepasst werden. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte DBH und Domplateau) durchgeführt. Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden Konzepts der Historischen Mitte. Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der auf einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit diesem eine Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q 2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Soll Q3 2021 - Q4 2022 Ist Q3 2021 - Q2 2025 Soll Q3 2022 - Q3 2023 Ist Q3 2022 - Q1 2024 Soll Q2 2021 - Q1 2023 Ist Q2 2021 - Q4 2023 Soll Q4 2022 - Q1 2026 Ist Soll Q4 2025 - Q2 2028 Ist Q1 2026 - Q3 2028 2025 2026 vorgezogener Rückbau 2029 2028 2027 Sanierung DBH Bauausführung Hauptmaßnahme 2021 2022 2023 2024 Planung bis Baubeschluss Ausführungsvorbereitung 1 von 3 Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 29.04. u. f. d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 30.04.2024 Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) Stand: 19.04.2024 Index: 02 3. Kosten Kostenberechnung LPH3, Dezember 2023 Generalsanierung RGM KG 200-900 113.969.913 € Risikokosten 26.070.482 € GU-Zuschlag und Baupreissteigerung 29.233.384 € Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 169.273.779 € Planungsbeschluss 11. Juli 2017, Baubeschluss Nebenmaßnahme Decke Dombauhütte vom 17. März 2022 Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene Maßnahmen vom 19.09.2022 Haushaltsrechtlicher Unterrichtung des Rates vom 07.09.2023 Baubeschluss vom 06.02.2024 Budget bis LP 9 der Gesamtmaßnahme: 169 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt Köln : darin enthalten ist: Baubudget Decke Dombauhütte: 5,6 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt Köln: in Klärung zuzüglich: Kosten musealer Bedarf: 8,0 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoffe, 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote) 8 Marktrisiko: Belastbarkeit der Kostenermittlung aus 2022 /2023 (Preisindexierung sowie Konkretisierung der Bedarfsanforderungen zzgl. Corona-Aufschlag und Ukraine Krieg) 9 Abbau von Exponaten (komplexe Demontage, aufwendig e technische Umsetzung) 10 Einlagerung von Exponaten (Folge der komplexen Dem ontage) 11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbark eit, Aufwand, Absprachen, unterschiedlicher Baubegi nn) 10 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen 11 Statische Ertüchtigungen 12 Denkmalschutzauflagen 13 Urheberrecht, Röcke / Renner Außerdem enthalten ist das Baubudget des vorgezogenen Rückbaus 100% Projektbudget 169.000.000 € Verfügt 16.523.515 € Zahlungsstand 11.205.551 € €- €20.000.000 €40.000.000 €60.000.000 €80.000.000 €100.000.000 €120.000.000 €140.000.000 €160.000.000 €180.000.000 Projektbudget Verfügt Zahlungsstand Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 3) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 2 von 3 Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 29.04. u. f. d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 30.04.2024 Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) Stand: 19.04.2024 Index: 02 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Nächste Schritte: Abschluss Leistungsphase 3 offen Baubeschluss planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko I/2024 III/2024 erledigt Die Leistungsphase 2 der Hauptmaßnahme wurde termingerecht abgeschlossen. Das Projekt befindet sich derzeit in der qualitativen Überarbeitung der Leistungsphase 3, Entwurf. Für diese Leistungsphase benötigt der Generalplaner deutlich mehr Zeit, als von ihm im Rahmenterminplan veranschlagt. Grund dafür sind u.a. Personalengpässe auch infolge des vorher nicht in diesem Umfang erkannten Planungsaufwandes für das Gesamtprojekt und Bauleitungsaufwandes für die Sanierung der Decke über Dombauhütte und den vorgezogenen Rückbau. Die Einreichung des Bauantrags, Leistungsphase 4, ist für das 2. Quartal 2024 geplant. Im Zuge der Ausführungsvorbereitung ist im nächsten Schritt die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung vorgesehen. Auf dieser Grundlage soll mittels europaweiter Vergabe mit anschließendem Verhandlungsverfahren ein Generalunternehmer gefunden und beauftragt werden. Es ist beabsichtigt, einen Generalunternehmers im 3. Quartal 2025 zu beauftragen. Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da noch einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen. Die Kostenberechnung zur LPH 3 liegt vor. Die Gesamtkostenprognose inklusive Risiko, Nebenkosten, zusätzliche Kosten des Museums und eines GU- Zuschlags liegt bei 177 Mio. EUR brutto. Von den 177 Mio. EUR brutto Gesamtkosten sind 8 Mio. EUR brutto für die Restaurierung und Herrichtung der Exponate der zukünftigen Austellung, für deren Transport und Handling, für die inhaltliche Vorbereitung von Ausstellungsmedien und Vermittlungswerkzeugen sowie für die Herstellung haptischer Modelle vorgesehen. 1. Sachstand DBH und Trafostation Bei der Freilegung der Decken über Trafo und DBH wurde erst mit Fortschreiten der Arbeiten festgestellt, dass die Sanierung erheblich aufwändiger ist als angenommen. Durch die unvorhersehbaren zusätzlichen Sanierungsaufwand des nördlich angrenzenden Bereichs entstanden bereits im BA 1 Verzögerungen von mehreren Wochen. Im BA2 wurde ebenfalls erhöhter Sanierungsaufwand bekannt, nachdem die Freilegung der tragenden Decke erfolgt war. Nach aktuellen Planungen soll der BA2 bis zum II. Quartal 2025 abgeschlossen sein und für den öffentlichen Verkehr wieder geöffnet werden. Die aktuellste zeitliche Verschiebung von weiteren 6 Monaten entsteht im Wesentlichen durch die Anforderungen der Hohen Domkirche, die Baumaßnahme im laufenden Betrieb durchzuführen. 2. Sachstand Generalinstandsetzung Erst nach erfolgtem Vergabeverfahrens kann der Baubeginn und die Bauzeit konkret terminiert werden. Derzeit ist von einer Baufertigstellung im dritten Quartal 2028 auszugehen. Nachfolgend kann der museale Ausbau, mit Einbringung der Exponate und deren Medien, beginnen. Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 1. Sachstand Decke DBH und Trafostation Die Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) befindet sich nach wie vor in der Ausführung, Leistungsphase 8. Innerhalb des 1. Bauabschnittes sind die Baumaßnahmen abgeschlossen und der Bereich wurde für den öffentlichen Verkehr wieder geöffnet. Im 2. Bauabschnitt ist die Schadstoffsanierung abgeschlossen und die gesamte Rohdecke nun freigelegt. Bei dieser Decke handelt es sich um eine "Röhbaudecke", diese enthält im Inneren Hohlräume aus Pappröhren. Erst nach Freilegung der Tragstruktur konnten umfängliche Untersuchungen durchgeführt werden . Diese haben gezeigt, dass die komplette Deckenstruktur aufwändig statisch verstärkt werden muss. Dies erfolgt mittels Einfügen von Betonbalken in jede einzelne Pappröhre. Um den Betrieb der DBH weiter zu ermöglichen, wurde die Sanierung so strukturiert, dass jeweils nur ein Teil der Werkstätten gesperrt werden, die übrigen in Funktion bleiben können. Dies führt zwar zu einer erheblichen Bauzeitverlängerung, schränkt jedoch die Funktion der DBH, dies ist Bedingung, nur in einem vertretbaren Maße ein. Die Verhandlungen mit der Hohen Domkirche zur Kostenteilung werden fortgeführt. Veranstaltungen auf dem Roncalliplatz führen immer wieder zu Einschränkungen des Bauablaufs und damit zu Verzögerungen im Realisierungsprozess. 2. Sachstand vorgezogener Rückbau Der Rückbau im Innenbereich des Museums hat im 2.Quartal 2023 begonnen und ist seit dem 1. Quartal 2024 abgeschlossen. In der Interimszeit, also nach Fertigstellung des Rückbaus bis zum Baubeginn der Hauptmaßnahme, werden weitere Arbeiten, wie zum Beispiel der Rückbau des Estrichs im Obergeschoss, durchgeführt. Die Baustelleneinrichtungsfläche wurde für die Interimszeit umgebaut und der Bauzaun mit einem für den Bürger ansprechenden Layout gestaltet. Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. 3 von 3
Beratungsverlauf
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30.04.2024 zuletzt
TOP 9.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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