V/0964/2018
Wirtschaftsplan der citeq 2019
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V_0964_2018_WiPlan_Bericht_2019
98137 Zeichen
Wirtschaftsplan
Geschäftsjahr 2019
Impressum
Herausgeberin
Stadt Münster
citeq
Redaktion
Peter Boenigk
Tel.: 0251/492-18 11
Fax: 0251/492-77 10
e-Mail: boenigk@citeq.de
http://www.citeq.de
3
Wirtschaftsplan 2019
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung ........................................................................................................................................................ 4
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan ...................................................................................................... 4
1.2 Rechtsgrundlagen .................................................................................................................................. 5
2 Erfolgsplan citeq ............................................................................................................................................. 8
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster ................................................................................................ 9
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP) .................................................................10
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV)....................................................11
3 Finanz- und Vermögensplan citeq................................................................................................................16
3.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Stadt Münster ..............................................................17
3.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Medienentwicklungsplan .............................................18
3.3 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV ..............................................................................19
3.4 Investitionen .........................................................................................................................................20
Erläuterung der wesentlichen Investitions- und Aufwandspositionen ..............................................................22
3.4.1 citeq .................................................................................................................................................22
3.4.2 Teilbereich Münster .........................................................................................................................23
3.4.3 Teilbereich MEP...............................................................................................................................24
3.4.4 Teilbereich ÖrV ................................................................................................................................25
4 Stellenübersicht 2019 der citeq ....................................................................................................................27
4.1 Stellenvermehrungen ...........................................................................................................................28
4.1.1 Zusätzliche Stellen in 2018 durch Ratsbeschlüsse .........................................................................28
4.1.2 Weiterer Stellenbedarf in 2019 ........................................................................................................28
4.2 Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen – ..............................................................34
4.2.1 Breitbandkoordination ......................................................................................................................34
4.2.2 Servicekonto.NRW ..........................................................................................................................34
4.2.3 Web-Entwicklung .............................................................................................................................34
4.2.4 citeq@school ...................................................................................................................................34
4.2.5 Projekte, u. a. im Bereich E-Government, Infrastruktur, Web-Anwendungen .................................35
4.2.6 Team „Kommunale Anwendungen 4 – Software-Entwicklungen“ (18.27) ......................................35
4.2.7 Projekt DMS-Einführung ..................................................................................................................35
4.2.8 Ausbau des Netzes ..........................................................................................................................36
4.2.9 Client-Betriebssystem ......................................................................................................................37
4.3 Zahlenmäßige Zusammenfassung und Stellenübersichten ................................................................38
5 Organigramm ................................................................................................................................................41
4
1 Einleitung
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan
Der Erfolgsplan der citeq ist zur besseren Differenzierung der Kundenbereiche – Stadt Münster, Me-
dienentwicklungsplan (MEP) sowie Öffentlich rechtliche Vereinbarung ( ÖrV) – in drei Erfolgspläne
aufgeteilt.
Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 stellt die von der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq
zu erbringenden und geplanten Leistungen sowie die dafür notwendigen Ressourcen dar.
Erlöse
Der Bereich Münster erzielt Erträge aus den Dienstleistungen für die Ämter und Einrichtungen (ei n-
schließlich der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und dem Jobcenter) der Stadt Münster.
Der Bereich MEP erstellt Dienstleistungen für die Schulen der Stadt Münster.
Der Bereich ÖrV erbringt Dienstleistungen in interkommunaler Zusammenarbeit für die Stadt Mün s-
ter, die Kooperationspartner und Dritte.
Die citeq legt im kommenden Jahr ihre Schwerpunkte auf
den Betrieb und Ausbau der Verwaltungs-IT, insbesondere in den Bereichen
o Dokumentenmanagement (DMS) und Workflows) : Konzeption und notwendige Vorarbeiten,
Einführung einer allgemeinen Verwaltungsakte und Umsetzungen zur E -Rechnung und von
Jobcenter-Prozessen
o Antragsmanagement (Serviceportal) inklusive der Integration einiger F unktionen in das
Fachverfahren VOIS
o Innovative IT-Ausstattungen im Stadthaus 1 einschließlich Bürgerservicezentrum
die Förderung einer Digitalen Verwaltungskultur innerhalb der Stadtverwaltung Münster
den Ausbau der Schul -IT: Nach Einführung des neuen Clientmanagementsystems werden jetzt
die erweiterten Funktionen des Systems schulbedarfsorientiert geschaltet und in sämtlichen
Schulen ein flächendeckendes WLAN eingeführt. Weitere Schulen werden breitbandig an das
LWL-MAN (Lichtwellen- Metropolitan-Area-Network) der citeq angeschlossen. Zur Administration
der neuen iPads wird ein Mobile Device Managementsystem (MDM) eingeführt.
die Verbesserung der Internetzugänglichkeit für Bürger/innen und Unternehmen durch mehrere
Projekte zur Erreichung einen flächendeckend verbesserten Breitbandversorgung des gesamten
Stadtgebiet und zum Breitbandanschluss von Gewerbegebieten. Darüber hinaus ergreift die c i-
teq Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung und für den WLAN-Ausbau.
den Ausbau der interkommunalen Ko operationen mit neu en ÖrV-Mitgliedern und mit mehreren
Kommunalen IT-Dienstleistern in NRW
die weitere Professionalisierung ihrer Leistungserbringung: IT-Servicemanagement und Verbes-
serung der IT-Sicherheit (Zertifizierung durch Bundesamt für Sicherheit i n der Informationstech-
nik: BSI)
Aufwendungen
Den Erlösen der einzelnen Bereiche stehen Aufwendungen gegenüber, die entweder direkt oder
indirekt die Ergebnisse der Bereiche beeinflussen.
Personalaufwendungen werden über Arbeitszeitaufzeichnungen auf die einzelnen citeq -Bereiche
verrechnet und bilden noch vor den Materialaufwendungen den größten Aufwandsbereich. Die
Hochrechnungen für die Personalaufwendungen der citeq - dazu zählen auch die Berechnungen für
die Pensions-, Beihilfe– und Altersteilzeitrückstellungen - erfolgen durch das Personal - und Organi-
sationsamt der Stadt Münster.
Die Materialaufwendungen haben vor allem durch Wartungs - und Unterhaltungsaufwendungen s o-
wie eingekaufte Dienstleistungen einen wesentlichen Einfluss auf die Einzelergebnisse der Bereiche.
5
Dazu zählen auch die Querschnittsleistungen der Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster für die
citeq.
Weitere Material- und sonstige betriebliche Aufwandspositionen haben indirekten Einfluss auf die
Einzelergebnisse. Dazu zählen insbesondere die Mietaufwendungen.
Die Abschreibungen umfassen die Wertminderungen von Vermögensgegenständen in den Bere i-
chen. Die Zinsen beinhalten den Zinsanteil für Pensions- und Beihilferückstellungen.
1.2 Rechtsgrundlagen
Rechtsgrundlage für die Erste llung des Wirtschaftsplanes 201 9 ist die Eigenbetriebsverordnung
(EigVO NRW) in der gültigen Fassung.
Gemäß § 14 EigVO NRW hat der Eigenbetrieb vor Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres einen Wirt-
schaftsplan aufzustellen. Dieser besteht aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stelle n-
übersicht.
Der Erfolgsplan gem. § 15 EigVO NRW enthält sämtliche voraussehbaren Erträge und Aufwendun-
gen des Wirtschaftsjahres . Sie basieren auf den erzielt en Er gebnissen des Jahres 201 7 und den
laufenden Rechnungsergebnissen des Jahres 201 8. Ferner wurden die heute bekannten und sich
bereits abzeichnenden Tendenzen der kommenden Jahre im vorliegenden Wirtschaftsplan berüc k-
sichtigt.
Der Erfolgsplan z eigt neben den Planansätzen 201 9 auch die mittelfris tigen Ansätze für die Jahre
2020 bis 2023.
Der Vermögensplan enthält gem. § 16 EigVO NRW alle voraussehbaren Ein - und Auszahlungen
des Wirtschaftsjahres, die sich aus Investitionen (Erneuerung, Erweiterung, Veräußerung) und aus
der Kreditwirtschaft der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ergeben sowie die notwendigen Ve r-
pflichtungsermächtigungen.
Auf der Einnahmenseite des Vermögensplans sind die vorhandenen oder zu beschaffenden D e-
ckungsmittel nachzuweisen. Deckungsmittel, die aus dem Haushalt der Gemeinde stammen, mü s-
sen mit den Ansätzen im Haushaltsplan der Gemeinde übereinstimmen.
Die Stellenübersicht enthält gem. § 17 EigVO NRW die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen für
die tariflichen Beschäftigten einschließlich der Angaben zur Stellenbewertung und Eingruppierung
der Stelleninhaber/innen. Beamte/innen, die bei der eigenbetriebsähn lichen Einrichtung beschäftigt
werden, sind im Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht der citeq nur nac h-
richtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr vorgesehenen
und der tatsächlich besetzten S tellen angegeben. Zusätzlich werden die zeitlich befristeten Projek t-
stellen (laufend und geplant) erläutert.
6
Erfolgsplan 2019 der citeq
Erträge EURO
Umsatzerlöse 32.373.080
Sonstige betriebliche Erträge 50.000
Zinsen und ähnliche Erträge 328.560
Summe Erträge 32.751.640
Aufwendungen EURO
Materialaufwand 11.374.730
Personalaufwand 12.962.880
Abschreibungen 4.760.620
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.461.470
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (Kreditmarkt) 1.293.410
Steuern 31.290
Summe Aufwendungen 31.884.400
Planmäßiger Jahresüberschuss 867.240
7
Vermögensplan 2019 der citeq
Die Auszahlungen und deren Deckungsmittel stellen sich im Vermögen s-
plan folgendermaßen dar:
Auszahlungen EURO
Jahresfehlbetrag (Erlöse < Aufwendungen) 0
Investitionen (aus Investitionsplan – Mittelbedarf) 5.896.360
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 4.760.620
Ausschüttung an die Stadt Münster 137.620
Einzahlungen in einen Fonds (Zuführung Pensions- u. Bei-
hilferückstellung + Zinsen Forderung Pensionsrückstellun-
gen)
1.603.330
Entnahmen 302.960
Summe Auszahlungen 12.700.890
Deckungsmittel EURO
Jahresüberschuss (Erlöse > Aufwendungen) 867.240
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 4.760.620
Zuführung zu Pensions- und Beihilferückstellungen 867.630
Investitionszuschuss aus dem städt. Haushalt* 0
Darlehnsauszahlungen (Fremdmittelaufnahme) 6.205.400
Summe Deckungsmittel 12.700.890
Liquiditätsänderung
Veränderung Liquidität 0
0
Münster, den 13.12.2018
gez.
Schoenfelder
Betriebsleiter
gez.
Heuer
Stadtrat
gez.
Reinkemeier
Stadtkämmerer
8
2 Erfolgsplan citeq
Gesellschaft: citeq citeq
Nr. Angaben in EURO Plan
2018
Plan
2019
Plan
2020
Plan
2021
Plan
2022
Plan
2023
1 Umsatzerlöse 27.844.120 32.373.080 32.551.560 33.045.970 33.344.450 33.081.040
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 55.000 50.000 37.500 0 0 0
4 Gesamtleistung 27.899.120 32.423.080 32.589.060 33.045.970 33.344.450 33.081.040
5 Materialaufwand 10.144.250 11.374.730 10.624.690 10.781.210 10.795.970 10.646.130
6 Personalaufwand 10.700.010 12.962.880 13.678.920 14.164.400 14.294.170 14.565.140
7 Abschreibungen 5.881.510 4.760.620 4.665.900 4.109.510 3.679.770 2.872.010
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.106.580 1.461.470 1.352.170 1.352.170 1.343.170 1.343.170
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern 66.770 1.863.380 2.267.380 2.638.680 3.231.370 3.654.590
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 328.560 328.560 328.560 328.560 328.560 328.560
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 1.283.850 1.293.410 1.336.800 1.370.520 1.407.420 1.435.180
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -888.520 898.530 1.259.140 1.596.720 2.152.510 2.547.970
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -888.520 898.530 1.259.140 1.596.720 2.152.510 2.547.970
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 30.300 30.300 30.300 30.300 30.300 30.300
18 sonstige Steuern 1.200 990 990 990 990 990
19 Jahresfehlbetrag (2018),
Jahresüberschuss (2019-2023)/ -920.020 867.240 1.227.850 1.565.430 2.121.220 2.516.680
9
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster
Gesellschaft: citeq Münster
Nr. Angaben in EURO Plan
2018
Plan
2019
Plan
2020
Plan
2021
Plan
2022
Plan
2023
1 Umsatzerlöse 10.348.730 11.239.790 11.484.250 11.614.030 11.685.280 11.762.900
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 55.000 50.000 37.500 0 0 0
4 Gesamtleistung 10.403.730 11.289.790 11.521.750 11.614.030 11.685.280 11.762.900
5 Materialaufwand 2.902.880 3.131.250 2.801.040 2.862.960 2.849.970 2.849.970
6 Personalaufwand 4.398.310 4.970.040 5.172.010 5.347.720 5.445.500 5.533.010
7 Abschreibungen 2.569.820 2.569.400 2.816.210 2.336.550 2.187.790 1.740.060
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 468.170 550.290 546.290 546.290 546.290 546.290
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern 64.550 68.810 186.200 520.510 655.730 1.093.570
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 328.560 328.560 328.560 328.560 328.560 328.560
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 379.330 362.310 374.390 383.780 394.050 401.780
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit 13.780 35.060 140.370 465.290 590.240 1.020.350
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) 13.780 35.060 140.370 465.290 590.240 1.020.350
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 13.000 8.810 8.810 8.810 8.810 8.810
18 sonstige Steuern 650 650 650 650 650 650
19 Jahresüberschuss 130 25.600 130.910 455.830 580.780 1.010.890
10
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP)
Gesellschaft: citeq MEP
Nr. Angaben in EURO Plan
2018
Plan
2019
Plan
2020
Plan
2021
Plan
2022
Plan
2023
1 Umsatzerlöse 2.928.470 3.844.820 3.885.390 4.048.590 4.103.790 4.103.790
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0
4 Gesamtleistung 2.928.470 3.844.820 3.885.390 4.048.590 4.103.790 4.103.790
5 Materialaufwand 416.430 462.050 460.730 460.730 488.710 488.710
6 Personalaufwand 1.212.810 1.130.280 1.161.860 1.201.190 1.219.630 1.234.880
7 Abschreibungen 2.307.080 1.204.260 986.720 997.280 896.930 820.030
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 152.790 172.880 172.880 172.880 172.880 172.880
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -1.160.640 875.350 1.103.200 1.216.510 1.325.640 1.387.290
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0 0 0 0 0 0
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 103.350 72.340 74.740 76.600 78.640 80.180
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -1.263.990 803.010 1.028.460 1.139.910 1.247.000 1.307.110
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -1.263.990 803.010 1.028.460 1.139.910 1.247.000 1.307.110
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 0 0 0 0 0 0
18 sonstige Steuern 210 70 70 70 70 70
19 Jahresfehlbetrag (2018),
Jahresüberschuss (2019-2023) -1.264.200 802.940 1.028.390 1.139.840 1.246.930 1.307.040
11
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV)
Gesellschaft: citeq ÖrV
Nr. Angaben in EURO Plan
2018
Plan
2019
Plan
2020
Plan
2021
Plan
2022
Plan
2023
1 Umsatzerlöse 14.566.920 17.288.470 17.181.920 17.383.350 17.555.380 17.214.350
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0
4 Gesamtleistung 14.566.920 17.288.470 17.181.920 17.383.350 17.555.380 17.214.350
5 Materialaufwand 6.824.940 7.781.430 7.362.920 7.457.520 7.457.290 7.307.450
6 Personalaufwand 5.088.890 6.862.560 7.345.050 7.615.490 7.629.040 7.797.250
7 Abschreibungen 1.004.610 986.960 862.970 775.680 595.050 311.920
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 485.620 738.300 633.000 633.000 624.000 624.000
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern 1.162.860 919.220 977.980 901.660 1.250.000 1.173.730
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0 0 0 0 0 0
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 801.170 858.760 887.670 910.140 934.730 953.220
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit 361.690 60.460 90.310 -8.480 315.270 220.510
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) 361.690 60.460 90.310 -8.480 315.270 220.510
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 17.300 21.490 21.490 21.490 21.490 21.490
18 sonstige Steuern 340 270 270 270 270 270
19
Jahresfehlbetrag (2021),
Jahresüberschuss (2018-2020,
2022-2023)
344.050 38.700 68.550 -30.240 293.510 198.750
12
Umsatzerlöse
Im Vergleich zum Plan 2018 steigen die Umsatzerlöse der citeq insgesamt um ca. 4.529 T€. Die
Umsatzerlöse in den einzelnen Teilwirtschaftsplänen werden im Folgenden differenziert dargestellt.
Die Umsatzerlöse im Bereich Münster steigen im Vergleich zum Plan 2018 um ca. 891 T€. Die
Mehrerlöse ergeben sich durch Preisanpassungen, neue Hardwareprodukte und vor allem durch
zusätzliche Anwendungen.
Die IT-Leistungen der citeq für die Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster werden über die
Teilwirtschaftspläne MS und ÖrV erbracht und zentral über Mietpreise und Pauschalen durch
den städtischen Haushalt finanziert. Vereinbarungsgemäß wird das zentrale Budget jährlich um
einen festen Betrag erhöht, um Preissteigerungen , neue Arbeitsplätze in der Verwaltung, neue
und erforderliche Maßnahmen sowie tarifliche Anpassungen ausgleichen zu kö nnen. Ferner
wurden im Rat der Stadt Münster Maßnahmen für die „Digitale Stadt Münster“ beschlossen, die
im zentralen Budget Berücksichtigung finden.
Im Bereich MEP steigen die Umsatzerlöse gegenüber dem Plan 201 8 um ca. 916 T€. Verur-
sacht wird dieses durch die Umstellung auf das neue Clientmanagementsystem und dem nach-
laufend erfolgenden WLAN-Ausbau und die Breitbandanbindung der Schulen, die voraussichtlich
nicht vor dem J ahr 2020 abgeschlossen werden kö nnen. Die genannten Zahlen werden sich
durch noch zu treffenden Absprachen mit dem Amt für Schule und Weiterbildung insbesondere
bzgl. der mobilen Geräte noch deutlich verändern.
Die Abrechnung der im Schulumfeld durch die citeq erbrachten Leistungen erfolgt gegenüber
dem Amt für Schule und Weiterbildung.
Im Bereich ÖrV steigen die Umsatzerlöse insgesamt um ca. 2.722 T€ gegenüber dem Plan
2018. Dies ist begründet durch die Abrechnung neuer Anwendungen und Module sowie Prei s-
anpassungen durch z. B. höhere Wartungsaufwendungen oder Leistungserweiterungen.
13
Sonstige betriebliche Erträge
Sonstige betriebliche Erträge sinken gegenüber dem Plan 2018 um ca. 5 T€. Sie fallen planmäßig im
Bereich Münster u. a. für Veräußerungserlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen an.
Materialaufwand
Der Materialaufwand erhöht sich gegenüber dem Plan 2018 um ca. 1.230 T€. Er setzt sich zusa m-
men aus:
Aufwendungen für Hilfs - und Betriebsstoffe und für bezogene Waren, z. B.: Hilfsstoffe, Strom,
Treibstoffe. Aufgrund v on zusätzlichen Büroanmietungen im Gebäude Friedrich -Ebert-Straße
110, im Dahlweg und Scheibenstraße 109 ist mit höherem Aufwand für Energie zu rechnen.
Aufwendungen für bezogene Leistungen: Aufwendungen der Fahrzeugunterhaltung, Wartung,
Miete und Aufwendungen für die Unterhaltung immaterieller Vermögensgegenstände , der B e-
triebs- und Geschäftsausstattung, Entsorgungs- und Leasingaufwendungen, der Aufwendungen
für Datenleitungen, Verwaltungskostenerstattungen sowie Porto für Produkte. Zusätzliche Porto-
aufwendungen im ÖrV-Bereich wurden für die in 2019 anstehende Europawahl berücksichtigt.
Diesen Aufwendungen stehen Erlöse gegenüber.
Der Aufwand für die Wartungsverträge (Hard - und Software) ist in den vergangenen Jahren
durch Preisanhebungen der S W-Lieferanten zum Teil mas siv angestiegen. Dieser Trend wird
sich auch in den Folgejahren fortsetzen. Zudem steigt der Aufwan d durch den Abschluss von
weiteren Wartungsverträgen für zusätzliche Hardware und Anwendungen.
Darüber hinaus bieten die SW-Lieferanten zunehmend in neuen Produktversionen Erweiterun-
gen und Anpassungen an, die aufgrund ihres Funktionszuwachses nicht mehr über die best e-
henden Wartungs- und Pflegeverträge abgedeckt sind. Dabei entsprechen die Kosten der Versi-
onssprünge häufig einem Neukauf. Ein Produktwechsel auf eine preiswertere Software ist i. d. R.
keine Alternative, da hiermit erhebliche Unwägbarkeiten (Investition, organisatorische und per-
sonelle Veränderungen, Einführungskosten, etc.) verbunden sind.
Personalaufwand
Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus:
Löhnen und Gehältern: Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, vermögenswirksame Leistungen
sowie geldwerte Sachaufwendungen für Beamte und tariflich Beschäftigte. Ferner Dienstau f-
wendungen für sonstige Beschäftigte und pauschalierte Steuern.
Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung: Beiträgen zu
Versorgungskassen und zur gesetzlichen Sozialversicherung als auch Beihilfen und Zuführung
zu den Beihilferückstellungen, Unterstützungsleistungen für Beamte, tariflich Beschäftigte sowie
die Zuführung zu den Pensions - und Beihilferückstellungen, Versorgungsaufwendungen, So n-
derzuwendungen und Beihilfen für Ruhestandsbeamte sowie die Beiträge zur Unfallversicherung
für tariflich Beschäftigte.
Die Personalaufwendungen der citeq werden durch das Personal - und Organisationsamt der Stadt
Münster berechnet. Der Personalaufwand wird im Vergleich zum Plan 2018 um ca. 2.263 T€ steigen
und berücksichtigt auch zusätzlichen Personalaufwand für neue bzw. erweiterte Aufgaben.
14
Tariferhöhungen
Es sind die derzeit zwischen den Tarifvertragsparteien vereinbarten Entgelttabellen berücksic h-
tigt.
Besoldungs-/Versorgungserhöhung
Die feststehende Erhöhung der Besoldung und Versorgung ist in die Ansätze eingeflossen.
Rückstellungen
Bei der Berechnung der Pensions - und Beihilferückstellungen wurde eine Verzinsung von
5,00 % zugrunde gelegt. Die Altersteilzeitrückstellungen wurden mit 1,65 % verzinst.
Abschreibungen
Bestandteil dieser Position sind die Abschreibungen auf immaterielles Vermögen (Software), Fah r-
zeuge, Betriebs - und Geschäftsausstattung (u. a. Hardware) und geringwertige Wirtschaftsgüter
(GWG).
Die Schwelle für GWG wurde Mitte 2017 durch gesetzliche Regelung von bislang 410 € (netto, vgl.
§ 6 Abs. 2 Satz 1 Einkommenssteuergesetz – EStG) auf 800 € erhöht. Die erhöhte GWG-Grenze gilt
erstmals für Wirtschaftsgüter, die nach dem 31.12.2017 angeschafft , hergestellt oder in das B e-
triebsvermögen eingelegt werden (§ 52 Abs. 12 Satz 3 EStG).
Die citeq hat zur Wirtschaftsplanerstellung 2018 mit diesen Änderungen gerechnet. Nach der Wir t-
schaftsplanerstellung 2018 wurde die Option des Wahlrechts bekannt, wodurch die Möglichkeit en t-
stand, die Vermögensgegenstände weiterhin so wie bis zum 31.12.2017 zu aktivieren und entspre-
chende Abschreibungen zu berechnen. Die citeq hat zu Beginn des Jahres 2018 entschieden dieses
Wahlrecht anzuwenden. Damit wird jetzt und in Zukunft starken Schwankungen in den Abschreibun-
gen und damit in den Jahresergebnissen entgegengewirkt.
Durch die Anwendung des Wahlrechts und unter Berücksichtigung neuer Investitionen, welche die
Abschreibungen beeinflussen, sind diese gegenüber dem Wirtschaftsplan 2018 um ca. 1.121 T€
gesunken. Dies trifft vor allem den MEP-Bereich mit ca. 1.103 T€.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die „Sonstigen betrieblichen Aufwendungen“ werden gegenüber dem Plan 2018 um ca. 355 T€ stei-
gen. Zusätzliche Aufwendungen entstehen aufgrund der Anmietung von zusätzlichen Büroflächen
und deren Reinigung sowie einem erhöhten Bedarf an Fortbildung und begleitenden Reisekosten.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Erträge ergeben sich, wie bereits in den Vorjahren, aus der Verzinsung der
Forderung für die Pensionsrückstellungen. Diese werden im Bereich Münster vereinnahmt. Die Ve r-
zinsung der Forderung für Pensionsbeträge beträgt seit dem Jahresabschluss 2009 5,00 % und ver-
ändert sich nur, wenn sich die Berechnungsbasis ändert . Diese hat sich letztmalig zum Jahresa b-
schluss 2016 der citeq um 2 T€ geändert und beträgt seither ca. 329 T€.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Zinsaufwand wird voraussichtlich um 10 T€ steigen. Begründet ist dies durch den höheren Aus-
weis der Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensions - und Beihilferückstellungen unter dieser
Position.
Die Investitionen werden u. a. durch Kassenkredite finanziert . Diese sind für die citeq zurzeit sehr
günstig und spielen daher nur eine geringe Rolle.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / sonstige Steuern
Diese Position beinhaltet die Steuern vom Einkommen und Ertrag für Umsätze mit den Betrieben
gewerblicher Art sowie Kfz -Steuern. Der geplante Betrag entspricht in etwa dem des Jahresab-
15
schlussergebnisses 2016 der citeq, weil das Ergebnis 2017 im Vergleich zu den Vorjahren untypisch
war.
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag
Aufgrund der oben beschriebenen Zusammenhänge wird sich insgesamt ein Jahres überschuss in
Höhe von 876 T€ ergeben.
Der Teilbereich Münster wird demnach 2019 planmäßig mit einem Jahres überschuss in Höhe
von 26 T€ abschließen und damit zwar um über 25 T€ über dem Vorjahr liegen aber nicht die
Rücklage für die Verzinsung der Pensionsrückstellungen erwirtschaften . Die Planergebnisse
werden erst ab 2022 wieder eine Ausschüttung an die Stadt Münster ermöglich. Die Bildung der
üblichen Rücklage für die Pensionsrückstellungen erfolgt planmäßig wieder ab 2021 . Für die
Jahre 2019 bis 2020 wird eine Entnahme aus der Rücklage des Jahresabschlussergebnisses
2017 planmäßig notwendig werden, um die Versorgung der Beamten ordnungsgemäß zu g e-
währleisten.
Der MEP-Bereich wird planmäßig mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 803 T€ abschließen
und damit das Planergebnis des Jahres 2018 um 2.067 T€ übertreffen. Dieses Ergebnis ist
maßgeblich auf die im Vergleich zu m Plan 2018 veränderten Abschreibungspraxis und zusätzl i-
chen Erlösen zurückzuführen.
Der ÖrV -Bereich wird voraussichtlich mit einem Jahresüber schuss in Höhe von ca. 39 T€ ab-
schließen und damit um 305 T€ gegenüber dem Vorjahr niedriger liegen.
16
3 Finanz- und Vermögensplan citeq
Auszahlungen (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 0
Investitionen (aus Investitionsplan -
Mittelbedarf) 5.896.360 4.016.800 2.089.080 1.967.340 1.650.930
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 4.760.620 5.011.340 4.866.450 4.604.470 3.379.300
Ausschüttung an die Stadt Münster 137.620 15.480 27.420 127.270 369.620
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen)
1.603.330 1.196.190 1.003.120 1.066.690 883.540
Entnahmen 302.960 197.650 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 12.700.890 10.437.460 7.986.070 7.765.770 6.283.390
Deckungsmittel (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 867.240 1.227.850 1.535.190 2.121.220 2.516.680
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 4.760.620 4.665.900 4.109.510 3.679.770 2.872.010
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 867.630 674.560 738.130 554.980 616.180
Investitionszuschuss aus dem städt.
Haushalt* 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 6.205.400 3.869.150 1.573.000 1.409.800 278.520
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 12.700.890 10.437.460 7.955.830 7.765.770 6.283.390
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
17
3.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Stadt Münster
Auszahlungen (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 0
Investitionen (aus Investitionsplan -
Mittelbedarf) 3.095.300 2.979.760 1.557.750 1.483.840 724.230
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 2.569.400 2.816.210 2.336.550 2.187.790 1.740.060
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 127.270 252.220
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen)
682.930 569.750 516.080 533.750 482.840
Entnahmen 302.960 197.650 0 0
Summe (Auszahlungen) 6.650.590 6.563.370 4.410.380 4.332.650 3.199.350
Deckungsmittel (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 25.600 130.910 455.830 580.780 1.010.890
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 2.569.400 2.816.210 2.336.550 2.187.790 1.740.060
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 241.190 187.520 205.190 154.280 171.290
Investitionszuschuss aus dem städt.
Haushalt* 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 3.814.400 3.428.730 1.412.810 1.409.800 277.110
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 6.650.590 6.563.370 4.410.380 4.332.650 3.199.350
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
18
3.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Medienentwicklungsplan
Auszahlungen (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 0
Investitionen (aus Investitionsplan -
Mittelbedarf) 1.791.460 672.440 386.360 400.830 803.090
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 1.204.260 1.332.160 1.754.220 1.733.050 1.327.320
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen)
69.440 47.260 36.750 40.210 30.230
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 3.065.160 2.051.860 2.177.330 2.174.090 2.160.640
Deckungsmittel (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 802.940 1.028.390 1.139.840 1.246.930 1.307.040
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 1.204.260 986.720 997.280 896.930 820.030
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 47.260 36.750 40.210 30.230 33.570
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 1.010.700 0 0 0 0
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 3.065.160 2.051.860 2.177.330 2.174.090 2.160.640
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
19
3.3 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV
Auszahlungen (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 30.240 0 0
Investitionen (aus Investitionsplan -
Mittelbedarf) 1.009.600 364.600 144.970 82.670 123.610
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 986.960 862.970 775.680 683.630 311.920
Ausschüttung an die Stadt Münster 137.620 15.480 27.420 0 117.400
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen)
850.960 579.180 450.290 492.730 370.470
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 2.985.140 1.822.230 1.428.600 1.259.030 923.400
Deckungsmittel (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 38.700 68.550 0 293.510 198.750
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 986.960 862.970 775.680 595.050 311.920
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 579.180 450.290 492.730 370.470 411.320
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 1.380.300 440.420 160.190 0 1.410
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 2.985.140 1.822.230 1.428.600 1.259.030 923.400
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
20
3.4 Investitionen
Die Investitionen in der citeq erfolgen betragsmäßig gemäß der Übersicht:
Bezeichnung Investitionen
Münster in €
Investitionen
MEP in €
Investitionen
ÖrV in €
Investitionen
Zentral in €
Software (SW) 687.054 0 812.596 71.600
Verteilung Zentral 23.356 2.456 45.788 -71.600
Gesamt SW 710.410 2.456 858.384 0
PKW 0 0 0 25.000
Verteilung Zentral 16.435 1.735 6.830 -25.000
Gesamt PKW 16.435 1.735 6.830 0
Technische Ausstattung 20.000 0 0 0
Mobiliar inkl. DataCenter 0 0 0 0
Rechner-/Serversysteme 617.155 330.885 31.200 438.140
Monitore 43.200 114.440 0 0
Drucker, Plotter, Scanner 78.762 30.688 0 0
Sonstige DV-Peripheriegeräte 162.311 70.180 0 0
Router, Hub, Switch 320.000 805.000 25.000 90.000
TK-Anlagen, Komponenten 75.000 0 0 0
TK-Sonstige Endgeräte 80.000
GWG 658.732 289.410 20.000 0
Zwischensumme BGA 2.055.160 1.640.603 76.200 528.140
Verteilung Zentral 313.293 146.664 68.183 -528.140
Gesamt BGA 2.368.453 2.013.897 144.383 0
Gesamt Investition 3.095.298 2.034.343 1.009.597 0
Investitionen - Inhalte
Die aufgeführten Investitionen sind im vorliegenden Wirtschaftsplan vollumfänglich berücksichtigt
worden. Dabei handelt es sich im Schwerpunkt um Reinvestitionen für bereits vorhandene Kompo-
nenten sowie die Ausstattung zusätzlicher Arbeitsplätze und neuer Anwendungen und Module. We-
sentliche Investitionen im MEP-Bereich sind die Standortanbindungen an das L ichtwellenleiter-Netz
und der Ausbau mit WLAN-Technologie sowie Ersatzinvestitionen in den Schulen. Folgende wesent-
liche Investitionen sind in den Teilbereichen und zentral geplant:
21
Bezeichnung Investitionen MS Investitionen MEP Investitionen ÖrV Investitionen Zentral
Software (SW)
IGEL Cloud Gateway
LOGO Beleuch-
tungsmodul
BIM DL
Online Kalen-
der+Aufrufanlage
Vorgangssachberab.
Pit WEB/Mobile
CAD-SW
UDM Web/Mobile
Solar-, Gründachka-
taster
Service-/ Ordnungs-
dienst
Taxigewerbe
Qtermin
Warenwirtschaft
Vorschlagswesen
Azubi-Verwaltung
Sozialberatung
Haushaltsplanung
Onlinebewerbung
Kassensoftware
Copy Tracs
mpsFIM
Zeitwirtschaft SPEx-
pert
SCOwi
SAP HCM
OpenProsoz
Musikschulverfahren
Outputmanagement
DMS Imaging
HSH GEKA
HSH Online
VOIS-Module
Schnittstelle SGB XII
Schnittstelle DMS
Infoma Module
Projektmanagement,
VMWare-Lizenzen
PKW 1 PKW
Techn. Ausstattung Standortanbindungen
Rechner-/ Server-
systeme
592 Standard-PC
13 Power-PC
2 Stand-Alone PC
182 Notebooks
10 Colibri X7
35 Tough-Pads
62 IGEL/ThinClients
100 iPAD
443 Standard-PC
42 Notebooks
15 IGEL/ThinClients
25 MEP-Server
2 Firewall-Server
Kemp Loadmaster
Ersatz Netscaler
3 RX 300-Server
32 VM Server
1 Reserve-Server
Monitore 270 Monitore 24“ 734 Monitore 19“-24“
Drucker, Plotter,
Scanner
227 DIN A4-Drucker
SW
6 DIN A4-Drucker
Farbe
8 Multifunktionsdruck
2 Plotter/Diverse
14 Scanner
79 DIN A4-Drucker
SW
2 DIN A3-Drucker SW
10 DIN A4-Drucker
Farbe
6 DIN A3-Drucker
Farbe
Sonstige DV-
Peripheriegeräte
LED-Mediawände
Interakt. Whiteboard
Beamer/Leinwände
3 USV
7 Beamer
Networker-Server,
Projekt SAN,
DedupDiskarry,
Networker-Alternative
/ Ergänzung
Router, Hub,
Switch
VoiP-Technik
Internet-Router
Aktive Netztechnik
LAN-Ausbau
Ausbau Admin-,
Funk-, Fremdgeräte-
Netz
Aktive Netztechnik
1.600 AccessPoints
Aktive Netztechnik
Router
Firewall Checkpoint
Firewall Checkpoint
Aktive Netztechnik
SAN-Technik
TK-Anlagen, Kom-
ponenten
100 iPhone
Ersatz HiPath
GWG (Selbständig
Nutzbare HW / SW
Bis 410 € netto)
Office Standard/Pro
IGEL-Konvertierung
AirWatch-Lizenzen
MS-Project
15 Faxgeräte
TimeTracs SW
500 Windows 10-
Lizenzen
500 iPAD
Sonstige GWG
Sonstige GWG
22
Erläuterung der wesentlichen Investitions- und Aufwandspositionen
3.4.1 citeq
Die hier aufgeführten Vorhaben haben Einfluss auf alle citeq-Bereiche.
Aufwendungen für die Unterhaltung von Vermögensgegenständen und Dienstleistun-
gen
Durch die Einführung neuer Produkte werden neben den reinen Investitionen , welche Abschreibu n-
gen verursachen, im Regelfall zusätzliche Aufwendungen generiert, die im Planjahr in voller Höhe
entstehen aber erst in den Folgejahren über die kalkulierten Preise erwirtschaftet werden können.
Durch die Vielza hl der anstehenden Projekte sind diese Aufwendungen voraussichtlich um ca.
2.630 T€ höher als zum Jahresabschluss 2017. Darin enthalten ist auch eine große Anzahl an Sof t-
warelizenzen (Client Access License – CAL), die zum Zugriff auf die umfangreichen Fachanwendun-
gen, die auf Microsoft-Servern bereitgestellt werden, benötigt werden. Sie werden unterhalb von 60 €
netto/Stück gehandelt und stellen insofern sofortigen Aufwand da.
Wartungsverträge
In den vergangenen Jahren haben fast alle Softwarelieferanten der citeq ihre Wartungskosten erhöht.
Bereits jetzt liegen Informationen zu Kostensteigerung für die Folgejahre vor . Für Hard- und Software
steigen die Wartungsverträge gegenüber dem Jahresabschluss 2017 für Bestands- und neue Produk-
te voraussichtlich um ca. 1.276 T€.
Eine Kündigung der in der Regel nur über die Hersteller/Lieferanten angebotenen Wartungsverträge
ist nicht möglich , da hierüber auch betriebsnotwendige Anpassungen an rechtliche und technische
Änderungen umgesetzt werden.
Gebäude der citeq
Die citeq wächst. Nach einer Verdichtung innerhalb des Raumbestands des seit 2003 angemieteten
citeq-Gebäudes (Umwidmung von Teeküchen und Besprechungs-in Büroräume) hat die citeq weitere
Bauteile des Gebäudes angemietet. Im Jahr 2017 wurde zusätzlich ein Team in Räumen des Gebäu-
des Friedrich-Ebert-Straße 110 untergebracht. Mit weiter steigendem Personalbedarf reichen auch
diese Räume nicht mehr aus. Unter anderem aus diesem Grunde hat der Rat zu Ende September
2018 die Anmietung von zusätzlichen Räumen im Gebäude Dahlweg 100 beschlossen. Es ist vorge-
sehen in diesem Gebäude einen Bereich mit drei Teams der citeq unterzubringen. Die Übergabe der
Räume ist für das 1. Halbjahr 2019 vorgesehen. Gleichzeitig werden die Räume im Gebäude Fried-
rich-Ebert-Straße aufgegeben.
IT-Servicemanagement
Um die zunehmend komplexer werdende IT-Landschaft weiterhin beherrschen zu können und dar-
über hinaus auch noch Effizienz- und Qualitätsvorteile zu erreichen wurde in 2018 ein integriertes IT-
Service-Management-Tool ausgewählt, welches die bisherigen Einzeltools ersetzen soll. In einem
ersten Schritt wird im April zunächst das Helpdesk-System umgestellt. Anschließend wird der
Webshop mit dem Stock and Order Management eingeführt der die bisherige Hardware-Datenbank
und die Laufzettel für Hard- und Softwareinstallationen ablöst. Hierdurch wird der Prozess mit den
Ämtern zur IT-Ausstattung maßgeblich vereinfacht. Aufgrund der starken Beziehungen zur Anlagen-
buchhaltung und Bestellwesen wird auch eine Schnittstelle zum SAP-System berücksichtigt. Die Ein-
führung wird durch Beratungsleistungen des Softwarelieferanten unterstützt.
Leistungserweiterung DataClearing NRW: Servicekonto.NRW
Die bisherigen DataClearing -Dienstleistungen wurden Ende 2017 um das Servicekonto .NRW erwei-
tert, welches von allen Landeseinrichtungen und Kommunen in NRW kostenlos genutzt werden kann.
Das Servicekonto.NRW ist ein zentraler Identifizierungsdienst des Landes NRW, betrieben vom KDN
23
an den Betriebsstätten KRZN Kamp Lintfort und citeq Münster und vollumfänglich finanziert durch das
Land NRW. 1 Die Erweiterung des Servicekonto.NRW um weitere Funktionen und die Absicherung
des technischen Betriebes ist in Fortführung der Arbeiten aus 2018 vorgesehen. Dabei werden auch
die besonderen Anforderungen aus den bei vielen Kommunen geplanten und in Betrieb gehenden
Serviceportalen zu berücksichtigen sein.
3.4.2 Teilbereich Münster
Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat sich fortgesetzt. Die Anzahl der bereit gestellten und zu
betreuenden IT-Systeme in der Stadt Münster erhöht sich weiterhin durch
die Zunahme der IT-Arbeitsplätze
o durch Ausweitungen des Stellenplans,
o durch den Trend zur Teilzeitarbeit und
o durch IT-Komponenten außerhalb der Verwaltungsarbeitsplätze
den Ausbau der Telearbeit
die verstärkte Nutzung mobiler Endgeräte (Smartphones, Tablets)
Allein für das Jahr 2019 rechnet die citeq aufgrund der geplanten Stellenausweitung (Entwurf Stellen-
plan 2019) mit der zusätzlichen Ausstattung von ca. 200 Arbeitsplätzen.
Die zunehmende Digitalisierung führt zu einer Ausweitung der IT-Komponenten. Hier sind insbeso n-
dere die Fortführung des Breitband- und WLAN-Ausbaus für und in städtischen Dienstgebäuden und
die Nutzung mobiler Endgeräte und die damit zu nutz enden Anwendungen für die städtischen Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter und auch die Nutzer der Services der Stadtverwaltung zu berücksichtigen.
Innensanierung Stadthaus 1
Mit der Sanierung des Stadthauses 1 wird für die Zusammenführung der Verkabelung in 2019 ein
neuer Systemraum (Bauteil D) eingerichtet. Unabhängig davon werden in Abhängigkeit vom Baufor t-
schritt auch in 2019 anteilige Investitionen für die technische Infra struktur (LAN, WLAN) in den neu
sanierten Bauteilen erforderlich.
Bürgerservicezentrum
Die Vorbereitungsarbeiten zur IT -Unterstützung des neuen Bürgerservicezentrums wurden bereits in
2016 begonnen. Auch wenn das Bürgerservicezentrum nach den derzeitigen Planungen erst in
2019/2020 starten wird, w urden erste IT -Vorbereitungen in den Grenzen des vorliegenden Wir t-
schaftsplans im Jahr 2018 mit dem Schwerpunkt zum Aufbau eines Wissensmanagements getroffen.
Die technische Realisierung wird in 2019 vorgenommen , um den vorgesehenen Betrieb im Rahmen
der Terminplanung für die Innensanierung des Stadthauses 1 aufnehmen zu können.
Arbeitsschutz
Das Projekt „Software-gestützte Lösung zur Prozessoptimierung im Bereich des Arbeitsschutzes in
der Stadtverwaltung Münster“ befindet sich momentan in der EU-weiten Ausschreibung. Es finden im
Oktober 2018 die zweiten Verhandlungsgespräche statt. Der Auftrag wird nach Plan im Dezember
1 Das Servicekonto.NRW setzt auf Basistechnologie der Fa. Governikus und besteht aus den Komponenten Autent (eID -
Service, Identitätsspeicher und zentrales Berechtigungszertifikat NRW), einem Webserver zur maskengesteuerten Registrie-
rung und Verwaltung der Daten für den Nutzer, sowie dem Autent ID Connect als Anbindungsmodul für Fachanwendungen
der dezentralen Portale an das Servicekonto. Aktuell werden die Vertrauensniveaus Normal und Hoch abgebildet. Das V er-
trauensniveau Normal sind durch Benutzername und Passwort geschützte, selbstregistrierte Daten des Nutzers, im Vertra u-
ensniveau Hoch werden die persönlichen Daten aus dem Personalausweis elektronisch ausgelesen. Dezentrale Portale der
Verwaltungen, die i hre Dienstleistungen zur Identitätsfeststellung des Nutzers an das Servicekonto anbinden, geben beim
Aufruf des Servicekontos das gewünschte oder erforderliche Vertrauensniveau vor.
Das Servicekonto.NRW kann sowohl temporär, hierbei werden die Bürger -Daten nur für den anfordernden Prozess einmalig
zur Laufzeit ausgegeben (Beispiel: Anbindung i -kfz 2), als auch permanent genutzt werden. Bei der permanenten Nutzung
richtet das Servicekonto.NRW für die Nutzer der dezentralen Portale ein eigenes (permanentes) Konto ein. Bürgerinnen und
Bürger haben dabei ständig die Kontrolle über ihr Servicekonto: Sie können jederzeit eigeninitiativ neue Daten erfassen und
Daten ändern oder auch das gesamte Konto löschen.
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2018 vergeben, demnach fallen nach der Einführung der Software die ersten Kosten ab Mitte 2019
an.
Microsoft Office 2016/2019
Die ersten kommunalen Fachverfahren erzwingen einen baldigen Versionswechsel im Bereich Micro-
soft Office. Aktuell ist bereits für das zentrale Verfahren INFOMA und einige weitere citeq-
Anwendungen der Support für Office 2010 abgekündigt. Die erforderlichen Tests zur Sicherstellung
des Weiterbetriebs dieser Anwendung werden bereits begonnen.
Migrationsbedarf ergibt sich aber bereits auch aus der Microsoft Welt selbst: Die Extended-Support-
Phase für Microsoft Office 2010, in der sicherheitsrelevante Updates und kostenpflichtige Unterstü t-
zung gewährt werden, endet am 13. Oktober 2020. Zur Sicherstellung von Datenschutz- und Datensi-
cherheit ist dies der späteste Zeitpunkt, zu dem die Migration von Office 2010 auf ein Office Nachfo l-
geprodukt abgeschlossen sein muss.
Der jetzige Versionswechsel wurde zum Anlass genommen, um noch einmal die Möglichkeiten eines
Umstiegs auf ein Open Source Office-Paket zu prüfen. Im Ergebnis einer diesbezüglichen Diskussion
im Zweckverband der kommunalen Datenzentralen NRW (KDN) wurde für die KDN-Mitglieder (fast
alle Kommunen in NRW) festgestellt, dass im Vorfeld einer Office-Umstellung zunächst Anstrengun-
gen unternommen werden sollten, um möglichst viele der kommunalen Anwendungen webfähig (über
Browser bedienbar) zu machen, weil dann ein Office -Umstieg wahrscheinlich erheblich einfacher zu
realisieren ist. Die Beschaffung einer aktuellen Microsoft -Office-Version ist daher jetzt noch vorzu-
nehmen.
Um einen möglichst langen Einsatzzeitraum dieser Office Version sicherstellen zu können, wird Office
2019 lizenziert und zunächst das Downgrade-Recht auf Office 2016 in Anspruch genommen. Dies ist
notwendig, da die meisten Fachverfahren aktuell noch keine Unterstützung von Microsoft Office 2019
anbieten.
Von der Migration auf die neue Office-Version sind etwa 4.000 Arbeitsplätze der Verwaltung der Stadt
Münster und ca. 600 Arbeitsplätze der Schulverwaltungen im Rahmen des MEP betroffen. Zu berück-
sichtigen ist ebenfalls die Ablösung von Office 2010 auf den Terminalservern.
Die Migration von Office 2010 auf Microsoft Office 2016 32 Bit Standard bzw. Professional Plus soll
bis spätestens Ende Q2/2020 abgeschlossen sein.
IT-Sicherheit, Changemanagement und Notfallmanagement
Die Anforderungen an die IT -Sicherheit bleiben unverändert hoch. In verschiedenen Aufgabenberei-
chen können die Maßnahmen nur durch Unterstützung (externe Ber atung) umgesetzt werden. Der
Antrag zur Zertifizierung des Rechenzentrums wurde zum 30.09.2018 gestellt. Insofern sich bei den
Prüfungen keine gravierenden Probleme ergeben sollten, könnte die Zertifizierung im 1. Quartal 2019
abgeschlossen werden. Auch im Falle eines positiven Ergebnisses ist weiterhin mit erhebliche m
Aufwand zu rechnen . IT -Sicherheit und die laufende Verbesserung und Überprüfung des IT -
Sicherheitsniveaus sind nicht diskutable Daueraufgaben mit erheblichem Ressourcenbedarf!
3.4.3 Teilbereich MEP
Nach der Einführung von Time for kids an allen Schulen bis Ende 2018 und der Umstellung mit teil-
weisem Austausch der MEP-PC auf Windows 10 sind in 2019 umfangreiche weitere Maßnahmen im
MEP-Umfeld angedacht. Hierzu gehört u.a. die Reinvestition von ca. 730 abgeschriebenen Monitoren
und ca. 80 Druckern. Weiterhin sieht die aktuelle Planung die Reinvestition von 25 abgeschriebenen
Servern und die Einführung einer neuen Datensicherung vor. Diese Datensicherung wird für die
Schulen, LWL-Standorte zentral im Rechenzentrum der citeq gehostet, bei ca. 30 MPLS -Standorten
erfolgt die Datensicherung auf dezentralen Speichersystemen. Bis Ende 2019 soll somit die B e-
standsinfrastruktur vollständig aktualisiert werden.
Parallel zu diesen Maßnahmen sollen in 2019 im Ra hmen der flächendeckenden Ausstattung der
Schulen mit WLAN ca. 1 .600 Accesspoints in Betrieb genommen werden. Weiterhin wird ein MDM -
System zur Administration von iPads etabliert und den Schulen eine noch zu definierende Menge an
iPads und Apple-TV zur Verfügung gestellt.
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3.4.4 Teilbereich ÖrV
Weiterer Ausbau von Funktionen des Dokumentenmanagements
Zentrales Instrument für die Digitalisierung der zuvor organisatorisch optimierten Prozesse in der
Verwaltung ist das Dokumentenmanagementsystem (DMS). Die citeq setzt hierfür seit Jahren erfolg-
reich das System SER Doxis4 ein, unterstützt jedoch auch andere DMS-Lösungen der ÖrV-Partner
durch die Integration von Fachverfahren, die im Rechenzentrum der citeq betrieben werden.
Mit der Entwicklung der allg emeinen Verwaltungsakte, einer universell einsetzbaren digitalen Akte in
Doxis4, ermöglicht die citeq den ÖrV -Partnern die vergleichsweise aufwandsarme Einführung eines
DMS-Systems an den Arbeitsplätzen und die Realisierung der ersten Synergieeffekte. Darü ber hin-
aus sind umfangreiche Projekte zur Entwicklung von speziellen Fachakten sowie die Ausweitung der
vorhandenen Rechnungsbearbeitungslösung für 2019 geplant.
Anfrage- und Antragsmanagement
Aus dem Onlinezugangsgesetz ergeben sich für die Kommunen Verpflichtungen, aber auch Chancen.
Für die Umsetzung haben die ÖrV-Partnerverwaltungen ein Anfrage- und Antragsmanagement (Ser-
viceportal der regioIT) ausgewählt, welches dann von der citeq für alle Verwaltungen beschafft wurde
Die Vertragsabwicklung erfolgte über den Kommunalen Dachverband der Kommunalen IT-
Dienstleister NRW (KDN).
Das Serviceportal der regioIT bietet die Möglichkeit, mit registrierten Bürgern eine sichere Kommuni-
kation über Postfächer zu führen. Integrierbar sind Zusatzfunktionen wie:
Authentisierungsdienst Servicekonto NRW
Formualarserver, z.B. der bei der citeq eingesetzte Formularserver der Fa. FormSolutions.
Dieser ermöglicht den unaufwändigen Aufbau von einfachen Onlinediensten über so genannte
Webassistenten, die sich als responsive Webformulare mit teilweise intelligenten Funktionen
darstellen.
Dokumentenmanagementsysteme (z. B. das bei der citeq eingesetzte DOXIS der Fa. SER)
ePaymentplattformen (Systementscheidung steht kurzfristig an).
Im weiteren Ausbau werden zudem Onlineprozesse realisiert, die vollständig in die - im ÖrV-Verbund
eingesetzten - Fachverfahren integriert sind und die eine medienbruchfreie und aufwandsreduzierte
Bearbeitung der elektronisch eingegangenen Anträge in den Fachstellen ermöglichen.
Das Serviceportal ermöglicht somit die Digitalisierung der etwa 400 Antragsverfahren, die nach den
Onlinezugangsgesetz bis zum Ende des Jahres 2022 umzusetzen sind. Dieses kann in unterschiedli-
chen Integrationsebenen erfolgen. Von preiswert zu realisierenden einfachen Online-Formularen
(Webassistenten von FormSolutions) bis hin zu teureren, in die Fachverfahren integrierten und medi-
enbruchfreien elektronischen Antragsverfahren, die aber eine höhere kostensenkende Wirkung auf
die Sachbearbeitung haben.
Mit der Systementscheidung für das Serviceportal haben die Partnerverwaltungen die Grundsatzent-
scheidung für eine enge und abgestimmte Zusammenarbeit im Verbund getroffen, die einen nachhal-
tigen, effektiven und hoch wirtschaftlichen Ausbau der E-Governmentfunktionen aller Verwaltungen
ermöglicht.
Die Einführung des Serviceportals ist für die ersten Verwaltungen bereits im Jahr 2018 gestartet.
Funktionaler Ausbau der Fachanwendungsplattform VOIS
Mit der vollständigen Umstellung des Einwohnerverfahrens MESO auf die neue Anwendungsplattform
VOIS ist ein wichtiger Baustein gelegt, um schrittweise auch andere Bürgeranwendungen auf diese
Plattform umzustellen. Die Vorteile liegen in einem fachübergreifend einheitlichen Bedienkonzept für
die Anwenderinnen und Anwender sowie in einer für den stabilen und performanten Rechenzen t-
rumsbetrieb optimierten Softwarearchitektur. Aus den funktionalen Ausweitungen von VOIS sowohl
im Bereich des Einwohnerwesens als auch in den neuen Anwendungsgebieten ergeben sich erhebli-
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che Vorteile für die entsprechenden Ämter der Stadt Münster und der ÖrV-Partnerverwaltungen. Dar-
über hinaus profitieren sie auch durch die vorgesehene Einführung von VOIS|Online, der Integration
des Verfahrens in das Serviceportal und der technisch integrierten Bereitstellung weiterer Antragsver-
fahren aus dem Melde- und Wahlumfeld.
Outputmanagement
Die citeq bereitet die Druckausgaben aus vielen Fachanwendungen mit Hilfe einer speziellen Ou t-
putmanagementsoftware für die Massendruckmaschinen der Fachstelle Expedition und Druck des
Personal- und Organisationsamtes der Stadt Münster auf. Ein wesentlicher Aspekt der Aufbereitung
ist die Optimierung des Outputs im Hinblick auf einen kostenoptimierten Versand.
Im Zuge der Digitalisierungsprojekte müssen auch alternative digitale Wege des Versands erschlo s-
sen werden. Insofern muss die bestehende Lösung überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht we r-
den.
Musikschulverfahren
Die bei der Westfälischen Schule für Musik Münster (WSfM) eingesetzte Software Virtuoso weist eine
Vielzahl von Fehlern und funktionalen Schwachstellen auf. Auch ein vom Hersteller langjährig ange-
kündigtes Update auf eine neue Version der Software brachte keine Lösung. Aus diesem Grund stre-
ben sowohl die Westfälische Schule für Musik (WSfM) als auch die Musikschule Hamm einen Um-
stieg auf eine neue Software an.
Die gemeinsame Ausschreibung der neuen Musikschulsoftware wird aktuell vorbereitet, die Migration
soll in 2019 erfolgen.
Weitere Einführung von SAP-HCM für die Kunden des krzn, Kamp-Lintfort
Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat zum Abrechnungsmonat 01/2019 die bi s-
herige Software für die Personalabrechnung P&I -Loga abgelöst und SAP -HCM auf Basis des DZ -
Kommunalmasters Personal eingeführt. Die citeq erbringt den technischen Betrieb, die Bereitstellung
des grundlegenden Produkts und die Entwicklung, während das KRZN den Second-Level-Support,
das kundenbezogene Customizing sowie den Druck und die Kuvertierung für ihre eigenen Kunden
übernimmt.
Im Jahr 2019 werden die ersten personalwirtschaftlichen Komponenten, die über die Personala b-
rechnung hinausgehen, analysiert und bei ersten KRZN-Kunden eingeführt. In diesem Maße wird
auch die Kooperation zwischen citeq und KRZN weiter vertieft.
Die Stadt Münster und die ÖrV-Partner profitieren von dieser Zusammenarbeit durch eintretende Ska-
leneffekte.
Umstellung der SAP-Produktionsdatenbanken auf SAP-HANA
Derzeit betreibt die citeq ihre SAP -Produktionssysteme mit dem Datenbankmanagementsystem
Oracle. Im Rahmen einer finanziellen Konsolidierung und Optimierung des Laufzeitverhaltens der
Systeme beabsichtigt die citeq den Umstieg auf das Datenbankmanagementsystem SAP -HANA. Die
Lizenzierung erfolgt im Rahmen der engen Zusammenarbeit im Zweckverband KDN.
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4 Stellenübersicht 2019 der citeq
Die tarifrechtlichen Gegebenheiten und die Entwicklungen am Arbeitsmarkt haben es für die citeq
auch im Jahr 2018 weiterhin erschwert, qualifiziertes IT-Personal einzustellen. Obwohl das Personal-
und Organisationsamt die citeq umfangreich und mit großem Engagement bei der Personalgewi n-
nung unterstützt, wird es immer schwieriger, Stellen zeitnah zu besetzen.
Die Folgen sind deutlich sicht bar. Es entstehen längerfristige Vertretungssituationen bzw. Verzög e-
rungen bei der Umsetzung von geplanten Projekten, teilweise eine erhebliche Überlastung des
Stammpersonals und neue Mitarbeiter/innen sind zunächst noch mit einem großen zeitlichen und
hohen finanziellen Aufwand zu qualifizieren.
Die citeq setzt daher bei der Personalgewinnung zusätzlich auf die Einrichtung von Ausbildungsste l-
len mit dem Ziel, im Anschluss an die Ausbildung eine möglichst große Anzahl der zumeist hoch qua-
lifizierten Auszubildenden übernehmen zu können. Diese Vorgehensweise hat sich seit Jahren b e-
währt. Allerdings wird es mittlerweile auch immer schwerer, geeignete Auszubildende zu bekommen.
Wo noch vor einigen Jahren zwischen vielen Bewerbungen ausgewählt werden konnte, muss mittler-
weile aktiv für eine Ausbildung bei der citeq geworben werden.
Die Konkurrenz um qualifizierte Fach - und Ausbildungskräfte ist groß wie nie. Die Entwicklung hat
sich in den letzten Jahren verschärft und wird sich weiter verschärfen, da in den kommenden Jahren
vermehrt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Altergründen ausscheiden werden und der damit b e-
stehende Personalbedarf sich ausweitet.
Durch die zunehmende Digitalisierung weiten sich die Aufgaben der citeq für die Stadt Münster und
die Partner im Rahmen der Öffentlich -rechtlichen Vereinbarung (ÖrV) seit Jahren erheblich qualitativ
und quantitativ aus. Um den in der Praxis nachhaltig entstehenden Personalmehrbedarf besser a b-
schätzen zu können wurden bisher u. a. zunächst befristete Stellen eingerichtet. Da deren Besetzung
allerdings auch nicht trivial ist - Stellenausschreibungen sind häufig aufgrund mangelnder Resonanz
erst nach ihrer Wiederholung erfolgreich -, hat die citeq zwischenz eitlich auch unterjährig Stellen z u-
sätzlich durch Ratsbeschluss eingerichtet, um eine unbefristete Stellenbesetzung überhaupt zu e r-
möglichen.
Nachfolgend werden die quantitativen Bedarfe für die Einrichtung von zusätzlichen Stellen (Ziffer 4.1:
Stellenvermehrungen) und die befristeten Projekt -Arbeitsplätze (Ziffer 4.2: zeitlich befristete Projekte
– ohne Einrichtung von Stellen -) erläutert.
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4.1 Stellenvermehrungen
4.1.1 Zusätzliche Stellen in 2018 durch Ratsbeschlüsse
Im Jahr 2018 wurden durch Ratsbesch lüsse am 14.03.2018 folgende zusätzlichen Stellen unbefristet
eingerichtet:
Projekt EntgGr/
BesGr Umfang Bemerkung
V/0144/2018
Digitale Stadt Münster
- Digitale Maßnahmenplanung
Beschluss 14.03.2018
Projektleitung/IT-Konzeption
E12 3,0
Förderung einer Digitalen Verwaltungskultur
in der Stadt Münster sowie Planung und Um-
setzung konkreter Digitalisierungsmaßnah-
men für die Stadt Münster Zuordnung zum
neuen Team 18.04
V/0143/2018
Digitale Stadt Münster
- Weiterentwicklung des virtu-
ellen Rathauses durch ein
Anfrage- und Antragsma-
nagement Antrag der FDP-
Ratsfraktion an den Rat Nr. A-
R/0050/2016 vom 08.11.2016
"Das virtuelle Rathaus entwi-
ckeln"
Beschluss 14.03.2018
Projektleitung/IT-Konzeption
E12
E11
0,75
3
Einführung eines Anfrage- und Antragsma-
nagements und Steuerung des Ausbaus der
Onlinedienste für die Stadt Münster und nach
Zentralausschussbeschluss vom 14.06.2018
der ÖrV-Partner;
Zuordnung zum neuen Team 18.04 (0,75
Stellen) und 18.02 (3 Stellen);
Finanzierung durch ÖrV
V/0154/2018
Digitale Stadt Münster - Open
Data und Apps Anträge der
FDP-Ratsfraktion an den Rat
Nr. A-R70002/2015 "Münster-
App - moderner Service für
Bürgerinnen und Bürger" so-
wie A-R70046/2016 "Eine
Familien-App für die familien-
freundliche Stadt Münster
Beschluss 14.03.2018
Projektleitung/IT-Konzeption
E12 1,0
Open Data Koordinator zur Fortsetzung der
gestarteten Open Data-Initiative und Umset-
zung der bisherigen Erfahrungen in Bezug
auf städtische Datenhaltung; Die Bereitstel-
lung der offenen Daten soll die Entwicklung
neuer Anwendungen und Apps durch private
und wirtschaftliche Initiativen stimulieren:
zum Nutzen für Bürger/innen und als Wirt-
schaftsförderungsmaßname :
Zuordnung zum neuen Team 18.04
Finanzierung durch die Stadt Münster
Zusammengefasst besteht ein Stellenbedarf von 4,75 Stellen EG 12 und 3,00 Stellen EG11. Die Z u-
ordnung dieser Stellen erfolgt im Schwerpunkt in einem neuen Team „Digitalisierung“, daher ist eine
der vorgesehenen Stellen aus der V/0144/2018 statt mit EG12 mit EG13 (Teamleitung) auszuweisen.
Zusammenfassung Stellenbedarfe = 1,00 (EG13 – Teamleitung) 3,75 Stellen (EG12); 3 Stellen
(EG11)
4.1.2 Weiterer Stellenbedarf in 2019
4.1.2.1 Team „Projekte“ – Aufgabe IT-Sicherheit (18.01)
Die citeq hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die BSI-
Zertifizierung des Rechenzentrumsbetriebs zu erreichen. Das Audit wird Ende 2018 durchgeführt. Mit
der Zertifizierung durch das BSI wird bei positivem Audit-Ergebnis im 1. Quartal gerechnet. Bei den
bisherigen Vorbereitungen zum Audit wurden umfangreiche Dokumente erstellt und die internen Pro-
zesse überprüft und angepasst.
Im Rahmen des laufenden Zertifizierungsprozesses hat sich gezeigt, dass es zwar sinnvoll und
sachgerecht ist, die umfangreichen Dokumentationen dezentral zu erstellen , damit IT -Sicherheit als
ein wichtiges Thema von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der citeq in ihrem Tagesgeschäft
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gelebt wird. Die zuständigen Techniker müssen aber bei ihr en IT-Sicherheits- und -
Dokumentationsaufgaben stärker zentral unterstützt werden . Erforderlich ist eine stärkere Verzah-
nung der einzelnen IT -Sicherheitsaktivitäten und eine Vereinheitlichung der dezentral erstellten D o-
kumentationen zu den über 1.600 Maßna hmen. Eine verstärkte zentrale Steuerung wird sich unter
anderem durch verbesserte IT-Sicherheitsprozesse und auch durch eine Qualitätsverbesserung bei
den Querverweisen zwischen den Dokumenten auszahlen.
Im Rahmen des weiteren Sicherheitsprozesses sind wiederkehrende Prüfungen mit der Überarbe i-
tung aller Dokumente und Prozesse vorzunehmen (Re -Zertifizierung). Dabei müssen – über den bis-
herigen Untersuchungsbereich (Zertifizierungsverbund Rechenzentrumsbetrieb) hinaus dann auch
die über das Rechenzentru m bereitgestellten Anwendungen berücksichtigt werden. Darüber hinaus
ist das derzeit nur innerhalb der citeq geregelte Notfallmanagement auf die städtischen Ämter und
Einrichtungen auszuweiten.
Eine personelle Verstärkung ist daher erforderlich. Über die personelle Ausweitung hinaus ergeben
sich auch organisatorische Veränderungsbedarfe.
Stellenbedarf Team „Projekte“ = 1,0 Stelle (EG11)
4.1.2.2 Team „Kommunale Anwendungen 3 – Web-Entwicklungen“ (18.02)
Bezüglich der Administration und des Supports des Serviceportals sowie der zugehörigen Extensions
hat sich ein gegenüber den früheren Annahmen (Ratsvorlage V/0143/2018) erhöhter Personalbedarf
herausgestellt. Auch eigene Programmiertätigkeiten werden z. B. bei der Darstellung der Daten aus
dem B ehördeninformationssystem in de n Internetportalen und auch für das Wissensmanagement
erforderlich werden. Mit der im Juni 2018 getroffenen Entscheidung der Kooperationspartner für den
Gemeinschaftsbetrieb des Serviceportals ist die Administration für mehr als 25 Mandanten notwendig
geworden. Dieses war bei der ausschließlich für den Stadt Münster Betrieb vorgenommenen Perso-
nalbemessung nicht eingeplant. Insgesamt ist eine zusätzliche Stelle erforderlich.
Stellenbedarf Team „Kommunale Anwendungen 3 – Web-Entwicklungen – = 1,0 Stelle (EG11)
4.1.2.3 Team „citeq@school“ (18.03)
Im Jahr 2017 wurde das neue Team „citeq@school“ mit einer Teamleitung und 6 Mitarbeitern/ -innen
befristet eingerichtet. Bereits zum Stellenplan 2018 hat die citeq darauf hingewiesen, dass sich z u-
sätzliche unbefristete Stellenbedarfe aufgrund der im Jahr 2018 zu treffenden Entscheidungen zur
Weiterentwicklung des MEP – Medienentwicklungsplan für die städtischen Schulen - ergeben kön-
nen.
In der Praxis der Umsetzung der neuen Konzeption des MEP hat sich geze igt, dass sich die Einric h-
tung des Teams „citeq@school“ als Kompetenzzentrum zur Betreuung und Entwicklung der IT -
Systeme der Schulen bewährt hat. Die Arbeitserledigung ist effektiver, die Kommunikation direkter.
Ein großer Teil der Absprachen und Klärunge n erfolgt im direkten Dialog zwischen Lehrern und den
Mitarbeitern/-innen des Teams oder auch innerhalb des Teams. Die Teamorganisation hat sich b e-
währt und soll dauerhaft bestehen bleiben. Das Team konnte durch Aufgabenverlagerung und die
damit verbundenen Stellenverlagerungen eingerichtet werden. Für die Teamleitung wurde eine der
befristet für citeq@school eingerichteten Stellen in Anspruch genommen. Diese Stelle ist zu verstet i-
gen und zum Wirtschaftsplan 2019 mit einem Stellenwert EG13 einzurichten.
Der weitere Personalbedarf für das Team ist im Jahr 2019 im Zuge des dann in allen Schulen laufe n-
den Produktivbetriebs und dem geplanten Ausbau der WLAN -Funktionen einschließlich zusätzlicher
mobiler Endgeräte festzulegen und dann ggf. zum Wirtschaftsplan 2 020 anzumelden. Sollte vorüber-
gehend dringender Personalbedarf entstehen, so wird dieser über zeitlich befristete eingestellte Mi t-
arbeiter gedeckt (s. Ausweitung Projekte ohne Einrichtung von Stellen).
Stellenbedarf Team citeq@school – Teamleitung = 1,0 Stelle (EG13)
30
4.1.2.4 Team „Wirtschaftsplan, Buchhaltung, Einkauf, Lager“ (18.12)
In den vergangenen Jahren ist der Aufwand im Bereich der Beschaffung qualitativ - aufgrund der
rechtlichen Anforderungen – und quantitativ aufgrund der wachsenden Anzahl von Beschaffungen
auch für die Schulen und die Kooperationspartner stark angestiegen. Durch den stetigen Persona l-
zuwachs und die gestiegenen Sicherheitsanforderungen haben sich auch die Anforderungen im B e-
reich Arbeits schutz/Arbeitssicherheit und Hausverwaltung erhöht und sind vom Umfang erheblich
angestiegen. In der Warenannahme mit einem umfangreichen Lager sind immer mehr unterschiedl i-
che IT-Komponenten vorzuhalten, um im Schadensfall zeitnah reagieren, aber auch um Bedarfe kurz-
fristig decken zu können.
Die citeq muss auf die gestiegenen Anforderungen mit organisatorischen Maßnahmen reagier en und
innerhalb des Teams 18.12 die Aufgaben neu zuordnen. Für die Wahrnehmung der Aufgaben:
Beschaffungen zum Auffüllen der Lagerbestände,
die kaufmännische Lagerführung,
die Aufgaben zum Arbeitsschutz/zur Arbeitssicherheit,
die Fuhrparkverwaltung und
die Vertretung der Aufgaben Lager/Warenannahme
wird eine neue Stelle eingerichtet.
Durch diese Aufgabenzuordnung werden die bisherigen drei Stellen im Einkauf/Beschaffungswesen
entlastet. Die hohen rechtlichen Anforderungen im Beschaffungsbereich können weiterhin wahrg e-
nommen, die zeitaufwändigen Vergabeverfahren mit der erforderlichen rechtlichen Qualität durchge-
führt werden. Auch die Vorgaben zur strikten Trennung der Aufgaben Einkauf und Buchhaltung kön-
nen eingehalten werden.
Mit der Einrichtung der zusätzlichen Stelle wird auch der vorhandene Mitarbeiter im Bereich Waren-
annahme/Lager entlastet, damit hier die notwendigen Arbeitskapazitäten für alle Aufgaben der Haus-
verwaltung und der u.a. damit verbundenen Umsetzung der für die citeq aus Gründen der IT -
Sicherheitsanforderungen (BSI -Zertifizierung) unbedingt notwendigen Einhaltun g der Zutrittsrechte
durchgeführt werden können.
Stellenbedarf Team „Wirtschaftsplan, Buchhaltung, Einkauf, Lager“ = 1,0 Stelle (EG9b)
4.1.2.5 Team „Finanzen 1“ (18.21)
Die citeq betreibt neben dem „SAP-NKF“-System für die Städte Münster und Hamm auch das ERP-
System „Infoma newsystem“ für die übrigen Kooperationspartner im Rahmen der ÖrV. Dieses System
hat sich in den vergangenen Jahren technisch erheblich verändert. Infoma newsystem basiert auf
Microsoft Dynamics NAV und erfordert erheblichen zusätzlichen P ersonalaufwand zur Betreuung der
Mandanten im Rechenzentrumbetrieb. Damit setzt sich die schon beim SAP -System gezeigte En t-
wicklung auch bei Infoma newsystem fort. Ein eigenständiger technischer Basisbetrieb ist einzuric h-
ten.
Darüber hinaus sind die Anfor derungen bei der Betreuung der Infoma newsystem Dienste Workflow,
Portal und Rechnungswesen und der Modulgruppe Liegenschafts - und Gebäudemanagement eben-
falls stark ansteigend.
Diesen Anforderungen ist durch Einrichtung einer zusätzlichen Stelle Rechnung zu tragen. Die Ko s-
ten werden ausschließlich durch die ÖrV -Partner getragen. Darüber hinaus wird durch die vorges e-
hene Erweiterung der bestehenden ÖrV um acht Gemeinden/Städte aus den Kreisen Coesfeld und
Warendorf weiterer Personalbedarf entstehen, der dann aber zunächst befristet gedeckt wird.
Stellenbedarf Team „Finanzen 1“ = 1,0 Stelle (EG11)
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4.1.2.6 Team „Kommunale Anwendungen 2 – DMS“ (18.23)
Das Team „Kommunale Anwendungen 2“ betreut neben verschiedenen Anwendungen schwerpunk t-
mäßig die heutigen DMS-Anwendungen und die technische DMS -Infrastruktur (Archiv). Bereits zum
Stellenplan 2018 hatte die citeq u. a. 3 zusätzliche befristete Stellen für die Entwicklung und Auswe i-
tung des Betriebs (Team 18.23) und 2 befristete Stellen für die Umsetzung der P rojekte zur DMS -
Einführung (Team 18.04 Digitalisierung) vorgesehen.
Die Anforderungen der Stadt Münster und der ÖrV -Partner sind erheblich gestiegen. Zudem hat sich
gezeigt, dass die Aufgaben aus dem Aufgabenbereich DMS aufgrund ihrer Komplexität und der ak-
tuellen Entwicklung sinnvoll einem separaten Team (Konzentration auf das Kerngeschäft: DMS) z u-
zuordnen sind, um die se strategisch relevanten Digitalisierungsprojekte erfolgreich umzusetzen und
den daraus resultierenden Echtbetrieb in höchster Verfügbarkeit sicherzustellen. Die hohen Anforde-
rungen an die IT-Sicherheit und die Verfügbarkeit ergeben sich daraus, dass vielfach das so genan n-
te „Ersetzende Scannen“ zum Tragen soll, bei dem die Papierdokumente nach der Digitalisierung
datensicher vernichtet werden. Papierbezogene Rückfallmechanismen sind dann nicht mehr möglich!
Daher wird das jetzige Team geteilt. Ein neues Team (Team „DMS“) wird a usschließlich für die
Wahrnehmung der Aufgaben im DMS -Umfeld gebildet. Hierzu wird eine zusätzliche Stelle als neue
Teamleitung (E13) eingerichtet. Gleichzeitig wird den Entwicklungen Rechnung getragen und der
bisherige DMS-Betrieb durch Einrichtung einer zusätzlichen Stelle (E11) verstärkt. Dem vorhandenen
Team „Kommunale Anwendungen 2“ werden aus anderen Team s weitere Aufgaben und die zugehö-
rigen Mitarbeiter/innen der Anwendungsbetreuung zugeordnet, so dass die Teamgröße im Wesentl i-
chen erhalten bleibt.
Stellenbedarf Team „DMS“ – Teamleitung = 1,0 Stelle (EG13)
Stellenbedarf Team „DMS“ - = 1 Stelle (EG11)
4.1.2.7 Team „Kommunale Anwendungen 1“ (18.24)
Das Team betreut u.a. das im vergangenen Jahr als Ersatz für das Einwohnerverfahren MESO einge-
führte Verfahren VOIS-Meso für die Stadt Münster und alle ÖrV -Partner. Aufgrund der engen Verbin-
dung zum Einwohnerverfahren wird in dem Team zentral auch ein Wahlverfahren betrieben. Hierzu
läuft noch aktuell bis in das erste Quartal 2019 ein Projekt zur Umstellung des bisherigen Wahlverfah-
rens „PC-Wahl“ auf das Nachfolgeprodukt „votemanager“. Dieses Produkt wird gemeinsam mit dem
Zweckverband Kommunale ADV -Anwendergemeinschaft West (KAAW) auch bei allen Städten und
Gemeinden in den Kreisen Borken und Steinfurt eingeführt. Im Januar beginnt das Projekt für die Eu-
ropawahl und einen Bürgerentscheid in Havixbeck, Die Arbeiten in V OIS-MESO sind bei der ersten
Wahl deutlich aufwändiger als in MESO.
Eine seit Jahren in diesem Aufgabenumfeld tätig e citeq-Mitarbeiterin geht im Rahmen von Alterstei l-
zeit in den Ruhestand. Sie arbeitete bisher Teilzeit mit 0,63 Stellenanteilen. Die weitere Ausweitung
der VOIS-MESO-Nutzung durch die Nutzung weiterer Module, wie Gebührenkasse, Anwohnerparken,
Jagd- und Fischereiwesen, ergibt sich bei der citeq ein erhöhter Betreuungsaufwand. Daher soll die
Stelle Vollzeit bereits zum 01.01.2019 wiederbesetzt werden, um eine sichere Durchführung der im
Mai anstehenden Wahl mit dem Einsatz des neuen Programms votemanager zu gewährleisten.
An dem Arbeitsplatz 18.12.0006 stehen noch 0, 36 Stellenanteile zur freien Verfügung. Nachdem die
frühere Arbeitsplatzinhaberin in den Ruhestand ging, wurde die Stelle nach Überprüfung nur noch mit
einer 0,5 Stelle besetzt. Die vorhandenen Stellenanteile werden für die Aufstockung einer 0,75 Stelle
auf 1,0 Stelle im Aufgabenbereich Anfrage - und Antragsmanagement (s. o. Ziffer 4.11.1 –
V/0143/2018) und zur Erhöhung der Stellenanteile von 0,63 auf 0, 74 des AP 18.24.0007 genutzt. I n-
soweit verbleibt zur Besetzung einer Vollzeitstelle ein Bedarf von 0,26 Stellenanteilen.
Stellenbedarf Team „Kommunale Anwendungen 1“ = 0,26 Stelle (EG11)
4.1.2.8 Team „Personalwirtschaftliche Anwendungen“ (18.25)
Die citeq betreibt für die Stadt Münster, die ÖrV -Partnerverwaltungen und Dritte (z. B. Wuppertal und
Hagen) das Verfahren SAP -HCM mit insgesamt 33.000 Personalabrechnungsfällen. Wegen hoher
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Kundenunzufriedenheit und angesichts anstehender Investitionen wurde das KRZN von seinen Ver-
bandsmitgliedern gebeten, die Möglichkeit eines kurzfristigen Wechsels vom Produkt P&I Loga auf
SAP-HCM zu prüfen. Das KRZN hat die in diesem Aufgabenbereich bekanntermaßen gut arbeitende
citeq gebeten, die bereits in anderen Feldern seit vielen Jahren bestehende gute Zusammenarbeit
möglichst auch auf den Aufgabenbereich SAP-HCM auszuweiten.
Das in Kamp -Lintfort ansässige KRZN gehört zu den 10 größten kommunalen IT -Dienstleistern
Deutschlands. Seine mehr als 300 Beschäftigten unterstützen mehr als 12.000 Büroarbeitsplätze. In
den Gesprächen hat sich der Eindruck bestätigt, dass eine Ausweitung der Zusammenarbeit aus wirt-
schaftlichen, qualitativen und strategischen Gründen für beide Anwendergemeinschaften sinnvoll ist.
Das KRZN hat sich nach umfangreicher Prüfung darauf festgelegt, 30.000 Abrechnungsfälle und j e-
weils 15.000 Personalfälle in den Komponenten Organisationsmanagement und PKP abnehmen zu
wollen. Die citeq übernimmt die Aufgaben des systemnahen Customizings, des 3rd Level Supports
ggü. dem KRZN und die Aufgaben im Bereiche Rechenzentrum/Automatisierung/SAP -Basis. Beim
KRZN verbleibt der 2nd-Level Support. Die Aufnahme des Produktivbetriebs wird zum 01.01.2019
vorgesehen. Mit der beauftragten Ausweitung der Anwendungsnutzung können die Produktpreise der
citeq nicht nur langfristig stabil gehalten, sondern mittelfristig (ab Jahresende 201 9) für alle Kunden
gesenkt werden.
Diesen erheblichen Zuwachs an Abrechnungsfällen kann die citeq aber nicht mit dem vorhandenen
Personal bewältigen. Es ergibt sich folgender Stellenbedarf:
HCM-Modulbetreuung: 1,5 Stellen
Basis-Betrieb: 1 Stelle (nähere Erläuterung s. Ziffer 4.1.2.9)
Stellenbedarf Team „Personalwirtschaftliche Anwendungen “ = 1,5 Stellen (EG11)
4.1.2.9 Team „SAP-Basis und zentrale Dienste“ (18.26)
Die in den letzten Jahren erfolgten Aufgabenausweitungen des Teams „Personalwirtschaftliche An-
wendungen“ war nur durch entsprechende Personalverstärkungen leistbar. Mit den jetzt weiter einzu-
richtenden Stellen zur Übernahme der Abrechnungsfälle der KRZN -Partner kann die bisherige
Teamstruktur aufgrund der Mitarbeiterzahl und der komplexen unterschiedlichen Aufgaben nicht mehr
aufrechterhalten werden. Eine Trennung des SAP -Basisbetriebs von der Betreuung der „Persona l-
wirtschaftlichen Anwendungen“ ist notwendig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der SAP -
Basisbetrieb auch für die SAP-Betriebsumgebung des Finanzverfahrens SAP-NKF verantwortlich ist.
Aus den genannten Gründen ist daher neben dem bisherigen Team „Personalwirtschaftliche Anwe n-
dungen“ ein neues Team „SAP -Basis und zentrale Dienste“ einzurichten. Daher wird die unter Ziffer
4.1.2.8 begründete Stelle für den Basis -Betrieb genutzt, um eine Teamleitungsstelle (E13) einzuric h-
ten. Die mit der Einrichtung des neuen Teams verbundenen organisatorischen Maßnahmen (Zusa m-
menführung der vorhandenen Stellen zum SAP -Basis-Betrieb und weite rer rechenzentrumsnahen
Dienst) werden vorbereitet, um ab 2019 einen gesicherten Betrieb aufrechterhalten zu können, den
gestiegenen Anforderungen des Betriebs hinsichtlich der Umstellung auf SAP HANA gerecht zu we r-
den und auch zur weiteren Kostensenkung den Betrieb ausbauen zu können.
Stellenbedarf Team „SAP-Basis und zentrale Dienste“ – Teamleitung = 1,00 Stelle (EG13)
4.1.2.10 Team „Server 1“ (Team 18.32)
Aktuell wird die Aufgabe Datenbank -Administration (DBA) zentral für alle von der citeq bereitgestel l-
ten Datenbankanwendungen durch zwei Mitarbeiter im Team „Server 1“ geleistet. In den letzten Ja h-
ren sind die Anforderungen und Arbeitsmengen in diesem Bereich stark gestiegen.
Dies begründet sich in einer Ausweitung des Arbeitsfeldes. Vor einigen Jahren waren üb erwiegend
Oracle Datenbanken im Einsatz. In den vergangenen Jahren haben sich daneben aber auch MS-SQL
und PostgreSQL als weitere strategische Datenbanksysteme etabliert. Diese Ausweitung war una b-
33
dingbar geworden um die gestiegenen Anforderungen im Bereich der Geodaten und Webdienste e r-
füllen zu können.
Arbeitsmenge und Komplexität haben weiterhin zugenommen durch,
zusätzliche neue Fachverfahren,
Ausweitung der Nutzung durch die Kunden (Einrichtung zusätzlicher Mandanten),
Veränderungen in den Fachverfahren, die im Rahmen ihrer technischen Fortschreibung mehr
Datenbanken und damit mehr Administration benötigen,
gestiegenen Anforderungen an die IT-Sicherheit, denen die citeq in der laufenden Administra-
tion Rechnung trägt sowie durch die angestrebte BSI Zertifizierung und
die Notwendigkeit immer häufiger zusätzliche Datenbankserver oder Datenbanken für die
Trennung und Abgrenzung von Daten aus Sicherheitsgründen bereitzustellen und gleichzeitig
bestimmte Zugriffe für die Funktion der Fachanwendungen zu ermöglichen.
Aus diesen Gründen ist eine zusätzliche Stelle einzurichten und zu besetzen, um weiterhin die Au f-
gabe DBA gewährleisten zu können.
Stellenbedarf Team Server 1 – Datenbankadministration = 1,0 Stelle (EG11)
4.1.2.11 Bereich 18.4 – Anwendungen -
In den vergangenen Jahren hat sich der Personalbestand der citeq zur Wahrnehmung der IT -
Aufgaben bei der Stadt Münster und den Kooperationspartnern erheblich erhöht. Diese Personalve r-
stärkungen wirkten sich besonders im Bereich der Anwendungen aus. Inzwischen bes tehen 7 Teams
(Bestand 6, Einrichtung zusätzliches Team vorgesehen in 2019 - s. o. Ziffer 4.1.2.9 -). Eine organisa-
torische Anpassung der bisherigen Strukturen durch Einrichtung einer zusätzlichen Bereichsleitung ist
notwendig. Der Aufgabenbereich der Anwe ndungsbetreuung, ab 2019 bestehend aus 7 Teams , wird
auf zwei Bereichsleitungen verteilt. Dabei werden die unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkte b e-
rücksichtigt. Der neue Bereich umfasst im Schwerpunkt die Aufgaben Bürgerservices, DMS und Web-
Entwicklungen. Die Verfahren zu Finanzen (SAP -NKF und Infoma newsystems) und Personal (SAP -
HCM) werden der vorhandenen Bereichsleitung zugeordnet.
Stellenbedarf Bereich 18.40 - Anwendungen = 1,0 Stelle (EG15)
Zusammenfassend besteht für die citeq ein zusätzlicher Stellenbedarf von insgesamt 19,51 Stellen.
34
4.2 Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen –
Nachfolgend werden die Bedarfe der citeq für die befristete Neueinrichtung bzw. den Bestand an b e-
fristet eingerichteten Arbeitsplätzen erläutert.
4.2.1 Breitbandkoordination
Nach Ratsbeschluss vom 14.12.2016 (Vorlage 1006/2016) und Erhalt des Zuwendungsbescheids der
Bezirksregierung Münster vom 01.02.2017 wurde die auf drei Jahre befristet Stelle für einen Brei t-
bandkoordinator/eine Breitbandkoordinatorin ausgeschrieben. Zum 01.10.2017 konnte der Breitband-
koordinator seinen Dienst bei der Stadt Münster – citeq – aufnehmen.
Personalbedarf Breitbandkoordination = 1,0 befristeter Arbeitsplatz bis zum 30.09.2020 (seit
01.09.2017)
4.2.2 Servicekonto.NRW
Das Servicekonto.NRW ist im September 2017 als Identifizierungsdienst für E-Government-Dienste in
NRW in Betrieb gegangen. Es ermöglicht NRW-Bürgerinnen und –Bürgern eine sichere Identität für
die Nutzung aller E-Government-Dienste sämtlicher Kommunal- und Landesbehörden in NRW und –
durch den Serviceportal-Verbund – auch in den anderen angeschlossenen Bundesländern. Das Land
NRW fördert die Weiterentwicklung und den Betrieb.
Vorgesehen ist die Entwicklung von Unternehmenskonten, der weitere Ausbau der mobile n Nut-
zung, die Einrichtung von Postfachfunktionalitäten, die Schaffung weiterer Authentisierungsmö g-
lichkeiten (neben Online Ausweisfunktion und Kennung/Passwort) und die Interoperabilität zu
Servicekonten in anderen Bundesländern.
Das Servicekonto.NRW mus s aufgrund der geforderten hohen Ausfallsicherheit parallel in zwei
Rechenzentren betrieben werden. Als Redundanz zum Produktionsstandort Kamp Lintfort ist der
Standort Münster auszubauen.
Die Finanzierung der beiden befristeten Stellen für Weiterentwicklung und Betrieb erfolgt in voller Hö-
he bis Ende 2020 durch das Land NRW.
Personalbedarf Weiterentwicklung Servicekonto.NRW = 1,0 befristeter Arbeitsplatz (Beset-
zungsverfahren läuft seit 01.09.2018)
Personalbedarf Serverbetrieb Servicekonto.NRW = 1,0 befristeter Arbeitsplatz (Besetzungsver-
fahren läuft seit 01.09.2018)
4.2.3 Web-Entwicklung
Die Internetseiten der Stadt Münster werden mit dem Open Source System TYPO3 erstellt. Das kos-
tenlos verfügbare System wurde bei seiner Einführung zunächst durch die Open Source Community
um eine Freigabefunktion ergänzt, mit der die Inhalte dezentral in den Ämtern durch Redakteure e r-
fasst und zent ral durch Redakteure im Presse- und Informationsamt freigegeben werden können .
Nachdem diese Funktion zukünftig nicht mehr weiter entwickelt wird, ist es erforderlich, sie mit eige-
nen Kräften aufrechtzuerhalten.
Ohne eine befristete Personalverstärkung von 1 Stelle für 3 Jahre sind diese Anforderungen nicht zu
erfüllen.
Personalbedarf Webentwicklung = 1,0 befristeter Arbeitsplatz
4.2.4 citeq@school
Mit Beschluss zur Vorlage V/0916/2015 sowie V/0916/2015/1 hat der Rat der Stadt Münster der b e-
fristeten Einrichtung von zwei Stellen zur Verbesserung des Vorort -Services in den Schulen ab dem
Jahr 2017 zugestimmt.
Personalbedarf citeq@school = 2,0 befristete Arbeitsplätze
35
4.2.5 Projekte, u. a. im Bereich E-Government, Infrastruktur, Web-Anwendungen
Die erhöhten Anforderungen bei der Einführung neuer Software und Hardware (z. B. Anforderung s-
analyse, Berücksichtigung der Anforderungen h insichtlich Datenschutz und Datensicherheit, Pr o-
zessaufnahmen) führen zu einem erheblich gestiegenen personellen Aufwand. Zusätzlich ist der
Kommunikationsbedarf der IT -Koordinationen und der Ämter/Einrichtungen aufgrund der inzwischen
bestehenden komplexen IT-Infrastruktur und durch technische Weiterentwicklungen erheblich ang e-
stiegen.
Festzustellen ist: Die Verwaltung benötigt nicht nur eine insgesamt immer größere Anzahl von IT -
Lösungen. Die Lebenszyklen der bestehenden IT -Lösungen werden immer kleiner, so dass sich die
Anzahl und der Aufwand der Projekte zur Einführung neuer IT -Systeme und für die Umstiegs- und
Migrationsprojekte abzulösender Bestandlösungen laufend und massiv erhöht.
Personalbedarf Projekte (u. a. Bereich E-Government, Infrastruktur, Web-Anwendungen ) = 1,0
befristeter Arbeitsplatz
4.2.6 Team „Kommunale Anwendungen 4 – Software-Entwicklungen“ (18.27)
Die citeq betreibt insbesondere für die Stadt Münster aber auch für einige Kooperationspartner eine
Vielzahl an Anwendungen im ausschließlichen Rechenzentrumsbetrieb ohne Anwendungsbetreuung.
Für diese teilweisen komplexen Anwendungen, z. B. Kf z-, Führerschein -, VHS -, Musikschul - oder
Baugenehmigungsverfahren, besteht eine Zuständigkeit in den Fachbereichen. Dort steht aber oft
nicht das Know-How zur Verfügung, um bei notwendigen - auch sicherheitskritischen - Updates oder
komplett neuen Versionen die notwendigen Aufgaben auch in Abstimmung mit den Softwareliefera n-
ten und den Datenbankadministratoren bei der citeq wahrzunehmen. Daher soll zur Absicherung e i-
nes sicheren Betriebs eine Koordination mit fachlicher Betreuung bei der citeq aufgebaut werden. Um
den Aufwand auch in Abstimmung mit den städt. Ämtern/Einrichtungen und Kooperationspartnern zu
identifizieren und eine konkrete Aufgabenverteilung aufgrund der Fachlichkeit bei den Nutzern vor-
nehmen zu können sind vorerst befristet für 3 Jahre zwei Stellen – Anwendungskoordination Fachver-
fahren – zu besetzen.
Stellenbedarf Team „Kommunale Anwendungen 4 – Software-Entwicklungen“ = 2,0 Stellen
(EG11)
4.2.7 Projekt DMS-Einführung
Immer mehr Vorgänge und Prozesse in den Verwaltungen und zwischen Verwaltungen, Bürgern und
Unternehmen werden heute vollständig elektronisch abgebildet und mithilfe vernetzter Systeme res s-
ort- und ebenenübergreifend realisiert.
Die Stadt Münster und die ÖrV -Kooperationspartner müssen durch d ie Einführung eines Dokume n-
tenmanagementsystems und hiermit der elektronischen Akte, die Voraussetzungen zur Nutzung der
digitalen Potenziale schaffen. Effizienz, Effektivität und Qualität des Verwaltungshandelns – gerade in
Zeiten knapper personeller und finanzieller Ressourcen werden dadurch sichergestellt.
Die elektronische Be- und Verarbeitung von Informationen, Daten und Vorgängen sowie die Nutzung
elektronischer Akten in den Verwaltungen ist nicht mehr eine Frage des „Ob“, sondern eine Frage des
„Wie“ und „Wann“.
Eine stadtweite Ausbreitung des Dokumentenmanagementsystems (DMS) bedarf einer strukturierten
und vorausschauenden Vorgehensweise. Hierzu setzt sich die citeq das Ziel, innerhalb von 10 Jahren
70 % der städtischen Büroarbeitsplätze mit DMS -Funktionen auszustatten und folgende Fortschritte
zu erreichen:
Die Stadt Münster und die Kooperationspartner erfüllen die rechtlichen Anforderungen an die Ver-
fügbarkeit und Austauschbarkeit von elektronischen Akten. Hierzu gehört insbesondere der U m-
gang mit der elektronischen Rechnung und den Pflichten bei der Wahrnehmung von Aufgaben
unter Bundes- und Landesrecht.
36
Der Aktenplan ist an die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse der Ämter im Rahmen der
DMS-Einführung angepasst.
Mehr als 70 % der Beschäftigten der Stadt Münster und der Kooperationspartner mit einem Bil d-
schirmarbeitsplatz nutzen für die elektronische Ablage von Dokumenten das DMS. Eine papierge-
stützte Ablage bleibt die Ausnahme. In den Verwaltungen gibt es verbindliche Regelungen un d
die dazugehörige Infrastruktur, wie alle Posteingänge digitalisiert und über das DMS an die z u-
ständigen Beschäftigten zur Bearbeitung geleitet werden.
Die relevanten Fachverfahren sind an das DMS angebunden. Soweit sinnvoll und machbar ist das
DMS an die Fachverfahren und die informationstechnische Basis-Infrastruktur angebunden.
Der Zugriff auf das DMS kann wahlweise von allen im Einsatz befindlichen Endgeräten, ei n-
schließlich mobiler Endgeräte, erfolgen.
Die Ämter und Dezernate (Leitungen und IT -Koordinationen) bewerten die Effizienz und Nutzba r-
keit des DMS durchschnittlich mit der Schulnote gut.
Bei Einführung und Betrieb werden in interkommunaler Zusammenarbeit Synergieeffekte erzielt,
so dass die Einführung für die Stadt Münster und die Kooperationspartner wirtschaftlich ist.
Durch verbesserte Prozesse, einen höheren Automatisierungsgrad, sowie Einsparung von Rä u-
men, die vorher zur Aufbewahrung von Akten vorbehalten wurden, Sachmitteln wie Druckerpapier
und Patronen, sowie Personalressourcen findet nun ein Return on Investment statt.
Die gesamte Wertschöpfungskette vom Bürger und Unternehmen über die Verwaltung und deren
Mitarbeiter (Telearbeit) bis hin zu den dritten Beteiligten wird optimiert. Die Bürger/innen profitieren
von effizienteren und transparenteren Verwaltungsprozessen.
Teil des durchgängigen Prozesses ist ein Outputmanagement, bei dem die Zeugnisse, Urkunden,
Bescheide und Bescheinigungen in einer Bürgerakte enden, die für die Bürger/innen sicher zugän g-
lich ist. Diese Ziele sind in 10 Jahren nur mit einem straffen Plan und ausreichend personellen sowie
finanziellen Ressourcen zu erreichen, die Umsetzung der Ziele in diesem Zeitraum ruht auf 4 Pfeilern:
DMS-Lizenzen, Personalressourcen, Hardware und Digitalisierung der Papierakten.
Personalbedarf Projekte zur DMS-Einführung = 2,0 befristete Arbeitsplätze
Die programmtechnischen Umsetzung der DMS -Projekte und für der Betrieb der DMS -Systeme er-
fordert folgende personelle Kapazitäten (Softwareentwickler/-in).
Personalbedarf DMS-Entwicklung und -Betrieb = 3,0 befristete Arbeitsplätze
4.2.8 Ausbau des Netzes
In den kommenden 2 Jahren ist das ÖrV-WAN technisch vollständig umzustellen und auf die notwen-
digen Bandbreiten anzupassen. Der bestehende MPLS -Vertrag ist daher neu auszuschreiben. Dabei
sind auch neue technische Möglichkeiten und Veränderungen ebenso wie die Notwendigkeit, das
Netz kontrolliert für bestimmte IP-Dienste zu öffnen, zu beachten. Die Netzinfrastruktur wird aufgrund
der neuen Anbindungsmöglichkeiten (eigene Glasfaser in den Kommunen, Richtfunk etc.) komplexer.
Die Absicherung des vertrauenswürdigen Gemeinschaftsnetzes durch Firewalls gegenüber den lok a-
len Netzten wird notwendig. Sie wird in 2018/2019 unabhängig von dem Ausschreibungsergebnis
umgesetzt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Breitbandausbau haben sich Verzögerungen bei
der Umsetzung der Ausschreibung ergeben. Gleichzeitig konnte die vorgesehene befristete Stellen-
besetzung Mitte 2018 durch einen Auszubildenden nach seiner Prüfung nicht vorgenommen werden,
da er sich kurzfristig zu einer weiteren Ausbildung (Studium) ent schlossen hatte und daher auf das
Stellenangebot verzichtete. Die Stelle kann erst zu Anfang 2019 beset zt werden. Durch die Verzöge-
rungen in der Vorbereitung der Ausschreibung wird mit einem Ergebnis erst im 2. Quartal 2019 g e-
rechnet. Der neue Mitarbeiter/die neue Mitarbeiterin steht damit fü r die dann notwendige U mstel-
lungsphase zur Verfügung. Der befristete Personalbedarf besteht daher weiterhin für 2 Jahre
Personalbedarf Netz = 1,0 befristeter Arbeitsplatz
37
4.2.9 Client-Betriebssystem
Mit der Umstellung des Client-Betriebssystems Windows7 hat die citeq auch die aus Sicherheitsgrün-
den zwingend erforderliche Abschaltung der für alle User bestehenden Administrationsrechte vorg e-
nommen und auch die Rechte der IT -Koordinationen hinsichtlich der Softwareinstallation eing e-
schränkt. In diesem Rahmen musste die citeq einen großen Anteil der bisher durch die Ämter inst al-
lierten Softwareprodukte in die Softwareverteilung selbst übernehmen. Mittlerweile werden durch die
citeq ca. 2.000 Softwarepakete für die Installation auf den unterschiedlichen Verwaltungs -PC erstellt,
diese Pakete müssen zudem bei Updates angepasst und auf die städtischen PC verteilt werden.
Bei den jetzigen Planungen für den Umstieg auf Windows10, der verwaltungsweit in 2018 begonnen
wurde, ist zu berücksichtigen, dass neue PC (Lieferung aus bestehenden Rahmenverträgen) ab Mitte
2018 nur noch unter W indows10 lauffähig sind. Den Wechsel und die lfd. Anpassung des Betrieb s-
systems und der sonstigen Softwareprodukte auf den Clients wird die citeq in den kommenden Ja h-
ren in immer kürzeren Zeitabständen vornehmen müssen.
Die jetzt anstehende Umstellung de s Betriebssystems von Windows7 auf Windows10 ist mit dem
planmäßigen Personal nicht leistbar. Während des laufenden Parallelbetriebs entsteht daher zusätzli-
cher Aufwand. Die technischen Voraussetzungen sind im Vergleich zur damaligen Umstellung auf
Windows 7 jedoch besser, so dass für die Umstellungsphase nur ein zusätzlicher Mitarbeiter befristet
für zwei Jahre zur Unterstützung eingestellt werden muss. Im Rahmen des Projektes wird dann ge-
prüft, ob die vorhandene Personalausstattung auch nach dem Umstieg ausreichend ist, den Betrieb
der gleichzeitig stark gestiegenen Anzahl an Clients (PC und Notebooks) zu gewährleisten. Die z u-
sätzliche Einführung von mobilen Endgeräten (Tablets) führt in diesem Aufgabenbereich zu keiner
personellen Entlastung.
Personalbedarf Client „Infrastrukturprojekt Windows10“ = 1,0 befristeter Arbeitsplatz
38
4.3 Zahlenmäßige Zusammenfassung und Stellenübersichten
Der Gesamtstellenbestand der citeq stellt sich wie folgt dar:
2019 2018
Besetzte
Stellen am
30.06.2018
Beamte 39,13 39,13 38,31
Tariflich
Beschäftigte 124,65 105,14 98,65
insgesamt 163,78 144,27 136,96
Stellenübersicht der tariflich Beschäftigten
EntgGr Zahl der
Stellen 2019 Veränderung Zahl der
Stellen 2018
Besetzte
Stellen am
30.06.2018
SV 1,00 0,0 1,00 1,00
15 1,00 1,00 0,00 0,00
13 12,00 4,00 8,00 8,00
12 5,00 4,00 1,00 0,50
11 66,87 16,87 50,00 45,19
10 27,28 -1,00 28,28 28,28
09 0,00 -6,36 6,36 6,36
09B 1,50 1,50 0,00 0,00
09A 1,00 0,0 1,00 1,00
08 8,00 0,50 7,50 6,50
07 1,00 -1,00 2,00 1,82
Summe 124,65 19,51 105,14 98,65
Nachrichtlich: Übersicht der Stellen für Beamte/innen
Besoldungs-
gruppe
Zahl der
Stellen 2019 Veränderung Zahl der
Stellen 2018
Besetzte
Stellen am
30.06.2018
A15 3,00 3,00 3,00
A13 1.EA 7,50 7,50 7,50
A12 19,63 19,63 19,33
A11 9,00 9,00 8,48
Summe 39,13 0,00 39,13 38,31
In der ci teq befinden sich zum 30.06.2018 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ausbildung. Im
Ausbildungsjahr 2018/2019 wurden zusätzlich 3 neue Auszubildende eingestellt. Die Auszubildenden
werden bereichsübergreifend für die folgenden Berufsbilder ausgebildet:
Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung
Fachinformatiker/-in Systemintegration
Informatikkaufmann/Informatikkauffrau
Informationselektroniker/-in
Informatikbetriebswirt/-in Bachelor of Arts
39
Einzelaufstellungen
Stellenwertanpassung an die Eingruppierung
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung
bisher
Bewertung
künftig Stelle Aufgabengebiet
18.24.0011 E10 E11 1,00
18.24.0014 E09A E11 1,00
18.10.0002 E09 E09B 0,50
18.12.0006 E09 E09A 0,50
18.12.0006 E09 E12 0,25 Verlagerung zu
18.04.0301ap
18.12.0006 E09 E11 0,11 Verlagerung zu
18.24.0007
18.21.0004 E09 E11 1,00
18.22.0012 E09 E11 1,00
18.25.0015 E09 E11 1,00
18.31.0012 E09 E11 1,00
18.33.0007 E09 E11 1,00
18.12.0005 E08 E09A 0,50
18.33.0013 E07 E08 1,00
*Tarifbedingte Stellenwertanpassung infolge des Inkrafttretens der neuen Entgeltordnung VKA zum 01.01.2017; über weitere Veränderun-
gen wird der Betriebsausschuss informiert.
Stellenvermehrung
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung Stelle Aufgabengebiet
18.01.NNNN E11 1,00 IT-Sicherheit (s. Ziffer 4.1.2.1)
18.02.9418üp E11 1,00 V/0143/2018 (s. Ziffer 4.1.1)
18.02.9418üp E11 1,00 V/0143/2018 (s. Ziffer 4.1.1)
18.02.9418üp E11 1,00 V/0143/2018(s. Ziffer 4.1.1)
18.02.NNNN E11 1,00 Web-Entwicklungen (s. Ziffer
4.1.2.2)
18.03.0001üp E13 1,00 Teamleitung citeq@school (s. Ziffer
4.1.2.3)
18.04.0001ap E13 1,00 V/0144/2018 (s. Ziffer 4.1.1)
18.04.0101ap E12 1,00 V/0144/2018 (s. Ziffer 4.1.1)
18.04.0201ap E12 1,00 V/0144/2018 (s. Ziffer 4.1.1)
18.04.0301ap E12 0,75 V/0143/2018 (s. Ziffer 4.1.1)
18.04.0401ap E12 1,00 V/0154/2018 (s. Ziffer 4.1.1)
18.12.NNNN E09b 1,00 Wirtschaftsplan, Buchhaltung, Ein-
kauf, Lager (s. Ziffer 4.1.2.4)
18.21.NNNN E11 1,00 Finanzen 1 – Infoma newsystem (s.
Ziffer 4.1.2.5)
18.27.0001 E13 1,00 Teamleitung DMS (s. Ziffer 4.1.2.6)
18.27.NNNN E11 1,00 DMS-Betrieb (s. Ziffer 4.1.2.6)
40
18.24.0007 E11
bisher A12 0,26
Kommunale Anwendungen 1 (s.
Ziffer 4.1.2.7) Umwandlung bisheri-
gen Stellenanteile A12 (0,63) erfolgt
im städt. Stellenplan 2020
18.25.NNNN E11 1,50 Personalwirtschaftliche Anwendun-
gen (s. Ziffer 4.1.2.8)
18.26.0001 E13 1,00 Teamleitung SAP-Basis und zentra-
le Dienste (s. Ziffer 4.1.2.9)
18.32.NNNN E11 1,00 Server 1, Datenbankadministration
(s. Ziffer 4.1.2.10)
18.40.0001 E15 1,00 Bereichsleitung Anwendungen (s.
Ziffer 4.1.2.11)
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen –
Projekt EntgGr/
BesGr Umfang Befristung
bis Bemerkung
Breitbandkoordinator E12 1,0 30.09.2020 Finanzierung durch Förder-
mittel und MEP
Web-Entwicklung E11 1,0 3 Jahre*
(neu) Finanzierung durch MS
Medienentwicklungsplan
citeq@school
E12
E11
1,0
1,0
27.06.2019
- Ende 2020*
2 Jahre*
Finanzierung durch MEP
Projekte, u. a. im Bereich E-
Government, Infrastruktur,
Web-Anwendungen
E12 1,0 05.12.2019 Finanzierung durch ÖrV,
MEP und MS
DMS-Einführung E12 2,0 4 Jahre* Finanzierung durch ÖrV
DMS-
Entwicklung und Betrieb
E11
E09a
2,0
1,0
4 Jahre*
26.06.2022 Finanzierung durch ÖrV
Netzausbau E11 1,0 2 Jahre* Finanzierung durch ÖrV
Betrieb und Weiterentwicklung
Servicekonto.NRW
E11
E12
1,0
1,0
31.12.2020
31.12.2020 Finanzierung durch KDN
Infrastrukturprojekt
Windows10 E10 1,0 2 Jahre Finanzierung durch MS
Koordination für Verfahren
ohne bisherige Anwendungs-
betreuung durch die citeq
E11 2,0 3 Jahre*
(neu) Finanzierung durch MS/ÖrV
*Befristungszeitraum abhängig von der Stellenbesetzung
41
5 Organigramm
Beschlussvorlage
3274 Zeichen
V/0964/2018 V/0964/2018 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Wirtschaftsplan der citeq 2019 Beratungsfolge 15.11.2018 Betriebsausschuss der citeq Vorberatung 29.11.2018 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E - Government Vorberatung 05.12.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 12.12.2018 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der als Anlage 1 beigefügte Wirtschaftsplan der citeq für das Jahr 2019 wird genehmigt. II. Kosten/Folgekosten Die Finanzierung erfolgt aus dem städt. Haushalt, durch Abrechnung gegenüber den Kooperation s- partnern im Rahmen der Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung und Abrechnung gegenüber Dritten. Begründung: Der als Anlage vorgelegte Wirtschaftsplan der citeq, bestehend aus dem Erfolgsplan, dem Finanz - und Vermögensplan sowie der Stellenübersicht, basiert auf den Ergebnissen 2017 und den laufenden Rechnungsergebnissen des Jahres 2018. Wesentliche Veränderungen gegenüber 2018 haben sich in folgenden Positionen ergeben: Umsatzerlöse, Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen und Zinsergebnis citeq 07.11.2018 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Boenigk Telefon: 492 18 11 Boenigk@citeq.de - 2 - V/0964/2018 und sind im Wirtschaftsplan detailliert erläutert. In der mittelfristigen Betrachtung weist der Wirtschaftsplan der citeq einen Jahresüberschuss in den Jahren 2019 bis 2023 aus. Die citeq hat sich bei der Aufstellung des Wirtschaftsplanes an der Höhe der im städtischen Haushalt für die Jahre 2019 bis 2023 bereitgestellten konsumtiven Mittel und an den geplanten Umsatzerlösen mit den ÖrV-Verwaltungen und Dritten orientiert. Die citeq benötigt für den laufenden IT -Betrieb und die notwendigen Ausweitungen eine konsumtive Finanzierung, weil eingeführte IT-Systeme nicht nur im Bereitstellungsjahr, sondern in den folgenden Betriebsjahren Aufwände verursachen. Im jetzt vorgelegten citeq -Wirtschaftsplan 2019 konnten alle projektierten IT -Ausbaumaßnahmen be- rücksichtigt werden. Auch die Maßnahmen zur Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben, die sich aus der Vorlage „Digitale Stadt Münster – Digitalisierungsstrategie der Stadtverwaltung“ (V/0989/2017) ergeben, werden planmäßig ausgeführt. Erstmals wurden im städtischen Haushalt: die indexangepassten Aufwände für den Betrieb der Bestands-IT, der planmäßige Ausbau der IT im Rahmen der Wirtschaftspläne sowie entsprechende Finanzpuffer für Digitalisierungsmaßnahmen, die bei der Aufstellung de r Wirt- schaftspläne noch nicht absehbar waren, vorgesehen. Festzustellen ist: Die Stadt Münster ist auf dem Weg zur Digitalen Verwaltung. Erkennbar ist dieses an der zunehmenden Anzahl von IT-Lösungen und der immer besseren IT-Arbeitsplatzunterstützung. Die Digitalisierung wirkt sich zwar positiv auf die Verwaltung und die gesamte Stadt Münster aus, der hohe Digitalisierungsgrad führt aber gleichzeitig zu höheren Kosten für die wachsende Anzahl der IT - Systeme und für das ausgeweitete Personal, das erforderlich ist, um diese Systeme zu betreuen. I. V. gez. Wolfgang Heuer Anlagen: Wirtschaftsplan der citeq 2019
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Friedrich-Ebert-Straße 110
- Dahlweg 100
- Scheibenstraße 109
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0964/2018
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 22.10.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37