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V/0964/2018

Wirtschaftsplan der citeq 2019

Vorlagen 22.10.2018

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V_0964_2018_WiPlan_Bericht_2019

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V_0964_2018_WiPlan_Bericht_2019

98137 Zeichen

Wirtschaftsplan 
 
Geschäftsjahr 2019

Impressum 
 
Herausgeberin 
Stadt Münster 
citeq 
 
Redaktion 
Peter Boenigk 
Tel.: 0251/492-18 11 
Fax: 0251/492-77 10 
e-Mail: boenigk@citeq.de 
http://www.citeq.de

3 
 
 
 
 
 
 
Wirtschaftsplan 2019 
Inhaltsverzeichnis 
1 Einleitung ........................................................................................................................................................ 4 
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan ...................................................................................................... 4 
1.2 Rechtsgrundlagen .................................................................................................................................. 5 
2 Erfolgsplan citeq ............................................................................................................................................. 8 
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster ................................................................................................ 9 
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP) .................................................................10 
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV)....................................................11 
3 Finanz- und Vermögensplan citeq................................................................................................................16 
3.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Stadt Münster ..............................................................17 
3.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Medienentwicklungsplan .............................................18 
3.3 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV ..............................................................................19 
3.4 Investitionen .........................................................................................................................................20 
Erläuterung der wesentlichen Investitions- und Aufwandspositionen ..............................................................22 
3.4.1 citeq .................................................................................................................................................22 
3.4.2 Teilbereich Münster .........................................................................................................................23 
3.4.3 Teilbereich MEP...............................................................................................................................24 
3.4.4 Teilbereich ÖrV ................................................................................................................................25 
4 Stellenübersicht 2019 der citeq ....................................................................................................................27 
4.1 Stellenvermehrungen ...........................................................................................................................28 
4.1.1 Zusätzliche Stellen in 2018 durch Ratsbeschlüsse .........................................................................28 
4.1.2 Weiterer Stellenbedarf in 2019 ........................................................................................................28 
4.2 Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen – ..............................................................34 
4.2.1 Breitbandkoordination ......................................................................................................................34 
4.2.2 Servicekonto.NRW ..........................................................................................................................34 
4.2.3 Web-Entwicklung .............................................................................................................................34 
4.2.4 citeq@school ...................................................................................................................................34 
4.2.5 Projekte, u. a. im Bereich E-Government, Infrastruktur, Web-Anwendungen .................................35 
4.2.6 Team „Kommunale Anwendungen 4 – Software-Entwicklungen“ (18.27) ......................................35 
4.2.7 Projekt DMS-Einführung ..................................................................................................................35 
4.2.8 Ausbau des Netzes ..........................................................................................................................36 
4.2.9 Client-Betriebssystem ......................................................................................................................37 
4.3 Zahlenmäßige Zusammenfassung und Stellenübersichten ................................................................38 
5 Organigramm ................................................................................................................................................41

4 
1 Einleitung 
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan 
Der Erfolgsplan der citeq ist zur besseren Differenzierung der Kundenbereiche – Stadt Münster, Me-
dienentwicklungsplan (MEP) sowie Öffentlich rechtliche Vereinbarung ( ÖrV) – in drei Erfolgspläne 
aufgeteilt.  
Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 stellt die von der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq 
zu erbringenden und geplanten Leistungen sowie die dafür notwendigen Ressourcen dar. 
Erlöse 
Der Bereich Münster erzielt Erträge aus den Dienstleistungen für die Ämter und Einrichtungen (ei n-
schließlich der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und dem Jobcenter) der Stadt Münster.  
 
Der Bereich MEP erstellt Dienstleistungen für die Schulen der Stadt Münster.  
 
Der Bereich ÖrV erbringt Dienstleistungen in interkommunaler Zusammenarbeit für die Stadt Mün s-
ter, die Kooperationspartner und Dritte.  
 
Die citeq legt im kommenden Jahr ihre Schwerpunkte auf 
 
 den Betrieb und Ausbau der Verwaltungs-IT, insbesondere in den Bereichen  
o Dokumentenmanagement (DMS) und Workflows) : Konzeption und notwendige Vorarbeiten, 
Einführung einer allgemeinen Verwaltungsakte und Umsetzungen zur E -Rechnung und von 
Jobcenter-Prozessen 
o Antragsmanagement (Serviceportal)  inklusive der  Integration einiger F unktionen in das 
Fachverfahren VOIS  
o Innovative IT-Ausstattungen im Stadthaus 1 einschließlich Bürgerservicezentrum  
 die Förderung einer Digitalen Verwaltungskultur innerhalb der Stadtverwaltung Münster 
 den Ausbau der Schul -IT: Nach Einführung des neuen Clientmanagementsystems werden jetzt 
die erweiterten Funktionen des Systems schulbedarfsorientiert geschaltet und in sämtlichen 
Schulen ein flächendeckendes WLAN eingeführt. Weitere Schulen werden breitbandig an das 
LWL-MAN (Lichtwellen- Metropolitan-Area-Network) der citeq angeschlossen. Zur Administration 
der neuen iPads wird ein Mobile Device Managementsystem (MDM) eingeführt. 
 die Verbesserung der Internetzugänglichkeit für Bürger/innen und Unternehmen durch mehrere 
Projekte zur Erreichung einen flächendeckend verbesserten Breitbandversorgung des gesamten 
Stadtgebiet und zum Breitbandanschluss von Gewerbegebieten. Darüber hinaus ergreift die c i-
teq Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung und für den WLAN-Ausbau. 
 den Ausbau der interkommunalen Ko operationen mit  neu en ÖrV-Mitgliedern und mit mehreren 
Kommunalen IT-Dienstleistern in NRW 
 die weitere Professionalisierung ihrer Leistungserbringung: IT-Servicemanagement und Verbes-
serung der IT-Sicherheit (Zertifizierung durch Bundesamt für Sicherheit i n der Informationstech-
nik: BSI) 
Aufwendungen 
Den Erlösen der einzelnen Bereiche stehen Aufwendungen gegenüber, die entweder direkt oder 
indirekt die Ergebnisse der Bereiche beeinflussen.  
 
Personalaufwendungen werden über Arbeitszeitaufzeichnungen auf die einzelnen citeq -Bereiche 
verrechnet und bilden noch vor  den Materialaufwendungen den größten Aufwandsbereich. Die 
Hochrechnungen für die Personalaufwendungen der citeq - dazu zählen auch die Berechnungen für 
die Pensions-, Beihilfe– und Altersteilzeitrückstellungen - erfolgen durch das Personal - und Organi-
sationsamt der Stadt Münster.  
 
Die Materialaufwendungen haben vor allem durch Wartungs - und Unterhaltungsaufwendungen s o-
wie eingekaufte Dienstleistungen einen wesentlichen Einfluss auf die Einzelergebnisse der Bereiche.

5 
Dazu zählen auch die Querschnittsleistungen der Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster für die 
citeq. 
 
Weitere Material- und sonstige betriebliche Aufwandspositionen  haben indirekten Einfluss auf die 
Einzelergebnisse. Dazu zählen insbesondere die Mietaufwendungen. 
 
Die Abschreibungen umfassen die Wertminderungen von Vermögensgegenständen  in den Bere i-
chen. Die Zinsen beinhalten den Zinsanteil für Pensions- und Beihilferückstellungen. 
 
1.2 Rechtsgrundlagen 
Rechtsgrundlage für die Erste llung des Wirtschaftsplanes 201 9 ist die Eigenbetriebsverordnung 
(EigVO NRW) in der gültigen Fassung. 
 
Gemäß § 14 EigVO NRW hat der Eigenbetrieb vor Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres einen Wirt-
schaftsplan aufzustellen. Dieser besteht aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stelle n-
übersicht. 
 
Der Erfolgsplan gem. § 15 EigVO NRW enthält sämtliche voraussehbaren Erträge und Aufwendun-
gen des Wirtschaftsjahres . Sie basieren  auf den erzielt en Er gebnissen des Jahres 201 7 und den 
laufenden Rechnungsergebnissen des Jahres 201 8. Ferner wurden die heute bekannten und sich 
bereits abzeichnenden Tendenzen der kommenden Jahre im vorliegenden Wirtschaftsplan berüc k-
sichtigt.  
 
Der Erfolgsplan z eigt neben den Planansätzen 201 9 auch die mittelfris tigen Ansätze für die Jahre 
2020 bis 2023. 
 
Der Vermögensplan enthält gem. §  16 EigVO NRW alle voraussehbaren Ein - und Auszahlungen 
des Wirtschaftsjahres, die sich aus Investitionen (Erneuerung, Erweiterung, Veräußerung) und aus 
der Kreditwirtschaft der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ergeben sowie die notwendigen Ve r-
pflichtungsermächtigungen. 
 
Auf der Einnahmenseite des Vermögensplans sind die vorhandenen oder zu beschaffenden D e-
ckungsmittel nachzuweisen. Deckungsmittel, die aus dem Haushalt der Gemeinde stammen, mü s-
sen mit den Ansätzen im Haushaltsplan der Gemeinde übereinstimmen. 
 
Die Stellenübersicht enthält gem. § 17 EigVO NRW die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen für 
die tariflichen Beschäftigten einschließlich der Angaben zur Stellenbewertung und Eingruppierung 
der Stelleninhaber/innen. Beamte/innen, die bei der eigenbetriebsähn lichen Einrichtung beschäftigt 
werden, sind im Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht der citeq nur nac h-
richtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr vorgesehenen 
und der tatsächlich besetzten S tellen angegeben. Zusätzlich werden die zeitlich befristeten Projek t-
stellen (laufend und geplant) erläutert.

6 
Erfolgsplan 2019 der citeq 
 
Erträge EURO 
  
Umsatzerlöse 32.373.080 
Sonstige betriebliche Erträge 50.000 
Zinsen und ähnliche Erträge 328.560 
  
 Summe Erträge 32.751.640 
  
  
Aufwendungen EURO 
  
Materialaufwand 11.374.730 
Personalaufwand 12.962.880 
Abschreibungen 4.760.620 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.461.470 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (Kreditmarkt) 1.293.410 
Steuern 31.290 
  
 Summe Aufwendungen 31.884.400 
  
Planmäßiger Jahresüberschuss 867.240

7 
Vermögensplan 2019 der citeq 
 
Die Auszahlungen und deren Deckungsmittel stellen sich im Vermögen s-
plan folgendermaßen dar: 
  
Auszahlungen EURO 
Jahresfehlbetrag (Erlöse < Aufwendungen) 0 
Investitionen (aus Investitionsplan – Mittelbedarf) 5.896.360 
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 4.760.620 
Ausschüttung an die Stadt Münster 137.620 
Einzahlungen in einen Fonds (Zuführung Pensions- u. Bei-
hilferückstellung + Zinsen Forderung Pensionsrückstellun-
gen) 
1.603.330 
Entnahmen 302.960 
  
 Summe Auszahlungen 12.700.890 
  
  
Deckungsmittel EURO 
Jahresüberschuss (Erlöse > Aufwendungen) 867.240 
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 4.760.620 
Zuführung zu Pensions- und Beihilferückstellungen 867.630 
Investitionszuschuss aus dem städt. Haushalt* 0 
Darlehnsauszahlungen (Fremdmittelaufnahme) 6.205.400 
  
 Summe Deckungsmittel 12.700.890 
  
  
Liquiditätsänderung  
   
Veränderung Liquidität 0 
  
  0 
 
 
Münster, den 13.12.2018 
 
gez. 
 
 
 
Schoenfelder 
Betriebsleiter 
gez. 
 
 
 
Heuer 
Stadtrat 
gez. 
 
 
 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer

8 
2 Erfolgsplan citeq 
  Gesellschaft: citeq  citeq 
Nr. Angaben in EURO Plan  
2018 
Plan  
2019 
Plan  
2020 
Plan  
2021 
Plan  
2022 
Plan  
2023 
1 Umsatzerlöse 27.844.120 32.373.080 32.551.560 33.045.970 33.344.450 33.081.040 
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0 
3 sonstige betriebliche Erträge 55.000 50.000 37.500 0 0 0 
4 Gesamtleistung 27.899.120 32.423.080 32.589.060 33.045.970 33.344.450 33.081.040 
5 Materialaufwand 10.144.250 11.374.730 10.624.690 10.781.210 10.795.970 10.646.130 
6 Personalaufwand 10.700.010 12.962.880 13.678.920 14.164.400 14.294.170 14.565.140 
7 Abschreibungen 5.881.510 4.760.620 4.665.900 4.109.510 3.679.770 2.872.010 
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.106.580 1.461.470 1.352.170 1.352.170 1.343.170 1.343.170 
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern 66.770 1.863.380 2.267.380 2.638.680 3.231.370 3.654.590 
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 328.560 328.560 328.560 328.560 328.560 328.560 
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 1.283.850 1.293.410 1.336.800 1.370.520 1.407.420 1.435.180 
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -888.520 898.530 1.259.140 1.596.720 2.152.510 2.547.970 
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0 
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0 
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0 
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -888.520 898.530 1.259.140 1.596.720 2.152.510 2.547.970 
17 Steuern vom Einkommen und vom 
Ertrag 30.300 30.300 30.300 30.300 30.300 30.300 
18 sonstige Steuern 1.200 990 990 990 990 990 
19 Jahresfehlbetrag (2018), 
Jahresüberschuss (2019-2023)/ -920.020 867.240 1.227.850 1.565.430 2.121.220 2.516.680

9 
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster 
  Gesellschaft: citeq  Münster 
Nr. Angaben in EURO Plan  
2018 
Plan  
2019 
Plan  
2020 
Plan  
2021 
Plan  
2022 
Plan  
2023 
1 Umsatzerlöse 10.348.730 11.239.790 11.484.250 11.614.030 11.685.280 11.762.900 
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0 
3 sonstige betriebliche Erträge 55.000 50.000 37.500 0 0 0 
4 Gesamtleistung 10.403.730 11.289.790 11.521.750 11.614.030 11.685.280 11.762.900 
5 Materialaufwand 2.902.880 3.131.250 2.801.040 2.862.960 2.849.970 2.849.970 
6 Personalaufwand 4.398.310 4.970.040 5.172.010 5.347.720 5.445.500 5.533.010 
7 Abschreibungen 2.569.820 2.569.400 2.816.210 2.336.550 2.187.790 1.740.060 
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 468.170 550.290 546.290 546.290 546.290 546.290 
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern 64.550 68.810 186.200 520.510 655.730 1.093.570 
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 328.560 328.560 328.560 328.560 328.560 328.560 
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 379.330 362.310 374.390 383.780 394.050 401.780 
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit 13.780 35.060 140.370 465.290 590.240 1.020.350 
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0 
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0 
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0 
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) 13.780 35.060 140.370 465.290 590.240 1.020.350 
17 Steuern vom Einkommen und vom 
Ertrag 13.000 8.810 8.810 8.810 8.810 8.810 
18 sonstige Steuern 650 650 650 650 650 650 
19 Jahresüberschuss 130 25.600 130.910 455.830 580.780 1.010.890

10 
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP) 
  Gesellschaft: citeq  MEP 
Nr. Angaben in EURO Plan  
2018 
Plan  
2019 
Plan  
2020 
Plan  
2021 
Plan  
2022 
Plan  
2023 
1 Umsatzerlöse 2.928.470 3.844.820 3.885.390 4.048.590 4.103.790 4.103.790 
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0 
3 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0 
4 Gesamtleistung 2.928.470 3.844.820 3.885.390 4.048.590 4.103.790 4.103.790 
5 Materialaufwand 416.430 462.050 460.730 460.730 488.710 488.710 
6 Personalaufwand 1.212.810 1.130.280 1.161.860 1.201.190 1.219.630 1.234.880 
7 Abschreibungen 2.307.080 1.204.260 986.720 997.280 896.930 820.030 
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 152.790 172.880 172.880 172.880 172.880 172.880 
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -1.160.640 875.350 1.103.200 1.216.510 1.325.640 1.387.290 
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0 0 0 0 0 0 
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 103.350 72.340 74.740 76.600 78.640 80.180 
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -1.263.990 803.010 1.028.460 1.139.910 1.247.000 1.307.110 
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0 
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0 
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0 
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -1.263.990 803.010 1.028.460 1.139.910 1.247.000 1.307.110 
17 Steuern vom Einkommen und vom 
Ertrag 0 0 0 0 0 0 
18 sonstige Steuern 210 70 70 70 70 70 
19 Jahresfehlbetrag (2018),  
Jahresüberschuss (2019-2023) -1.264.200 802.940 1.028.390 1.139.840 1.246.930 1.307.040

11 
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV) 
  Gesellschaft: citeq  ÖrV 
Nr. Angaben in EURO Plan  
2018 
Plan  
2019 
Plan  
2020 
Plan  
2021 
Plan  
2022 
Plan  
2023 
1 Umsatzerlöse 14.566.920 17.288.470 17.181.920 17.383.350 17.555.380 17.214.350 
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0 
3 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0 
4 Gesamtleistung 14.566.920 17.288.470 17.181.920 17.383.350 17.555.380 17.214.350 
5 Materialaufwand 6.824.940 7.781.430 7.362.920 7.457.520 7.457.290 7.307.450 
6 Personalaufwand 5.088.890 6.862.560 7.345.050 7.615.490 7.629.040 7.797.250 
7 Abschreibungen 1.004.610 986.960 862.970 775.680 595.050 311.920 
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 485.620 738.300 633.000 633.000 624.000 624.000 
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern 1.162.860 919.220 977.980 901.660 1.250.000 1.173.730 
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0 0 0 0 0 0 
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 801.170 858.760 887.670 910.140 934.730 953.220 
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit 361.690 60.460 90.310 -8.480 315.270 220.510 
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0 
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0 
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0 
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) 361.690 60.460 90.310 -8.480 315.270 220.510 
17 Steuern vom Einkommen und vom 
Ertrag 17.300 21.490 21.490 21.490 21.490 21.490 
18 sonstige Steuern 340 270 270 270 270 270 
19 
Jahresfehlbetrag (2021),  
Jahresüberschuss (2018-2020, 
2022-2023) 
344.050 38.700 68.550 -30.240 293.510 198.750

12 
Umsatzerlöse 
Im Vergleich zum Plan 2018  steigen die Umsatzerlöse der citeq insgesamt um ca. 4.529 T€. Die 
Umsatzerlöse in den einzelnen Teilwirtschaftsplänen werden im Folgenden differenziert dargestellt. 
 
 Die Umsatzerlöse im Bereich Münster steigen im Vergleich zum Plan 2018  um ca. 891 T€. Die 
Mehrerlöse ergeben sich durch Preisanpassungen, neue Hardwareprodukte und vor allem durch 
zusätzliche Anwendungen. 
 
Die IT-Leistungen der citeq für die Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster werden über die 
Teilwirtschaftspläne MS und ÖrV erbracht und zentral über Mietpreise und Pauschalen durch 
den städtischen Haushalt finanziert. Vereinbarungsgemäß wird das zentrale Budget jährlich um 
einen festen Betrag erhöht, um Preissteigerungen , neue Arbeitsplätze in der Verwaltung, neue 
und erforderliche Maßnahmen sowie  tarifliche Anpassungen ausgleichen zu kö nnen. Ferner 
wurden im Rat der Stadt Münster Maßnahmen für die „Digitale Stadt Münster“ beschlossen, die 
im zentralen Budget Berücksichtigung finden.  
 
 Im Bereich MEP steigen die Umsatzerlöse gegenüber dem Plan 201 8 um ca. 916 T€. Verur-
sacht wird dieses durch die Umstellung auf das neue Clientmanagementsystem  und dem nach-
laufend erfolgenden WLAN-Ausbau und die Breitbandanbindung der Schulen, die voraussichtlich 
nicht vor dem J ahr 2020 abgeschlossen werden kö nnen. Die genannten Zahlen werden sich 
durch noch zu treffenden Absprachen mit dem Amt für Schule und Weiterbildung insbesondere 
bzgl. der mobilen Geräte noch deutlich verändern. 
 
Die Abrechnung der im Schulumfeld durch die citeq erbrachten Leistungen erfolgt gegenüber 
dem Amt für Schule und Weiterbildung. 
 
 Im Bereich ÖrV steigen die Umsatzerlöse insgesamt um ca. 2.722 T€ gegenüber dem Plan 
2018. Dies ist begründet durch die Abrechnung neuer Anwendungen und Module sowie Prei s-
anpassungen durch z. B. höhere Wartungsaufwendungen oder Leistungserweiterungen.

13 
Sonstige betriebliche Erträge 
Sonstige betriebliche Erträge sinken gegenüber dem Plan 2018 um ca. 5 T€. Sie fallen planmäßig im 
Bereich Münster u. a. für Veräußerungserlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen an. 
Materialaufwand 
Der Materialaufwand erhöht sich gegenüber dem Plan 2018  um ca. 1.230 T€. Er setzt sich zusa m-
men aus: 
 
 Aufwendungen für Hilfs - und Betriebsstoffe und für bezogene Waren, z. B.: Hilfsstoffe, Strom, 
Treibstoffe. Aufgrund v on zusätzlichen Büroanmietungen im Gebäude Friedrich -Ebert-Straße 
110, im Dahlweg und Scheibenstraße 109 ist mit höherem Aufwand für Energie zu rechnen. 
 
 Aufwendungen für bezogene Leistungen: Aufwendungen der Fahrzeugunterhaltung, Wartung, 
Miete und Aufwendungen für die Unterhaltung immaterieller Vermögensgegenstände , der B e-
triebs- und Geschäftsausstattung, Entsorgungs- und Leasingaufwendungen, der Aufwendungen 
für Datenleitungen, Verwaltungskostenerstattungen sowie Porto für Produkte.  Zusätzliche Porto-
aufwendungen im ÖrV-Bereich wurden für die in 2019 anstehende Europawahl berücksichtigt. 
Diesen Aufwendungen stehen Erlöse gegenüber. 
Der Aufwand für die Wartungsverträge (Hard - und Software) ist in den vergangenen Jahren 
durch Preisanhebungen der S W-Lieferanten zum Teil mas siv angestiegen. Dieser Trend wird 
sich auch in den Folgejahren fortsetzen. Zudem steigt der Aufwan d durch den Abschluss von 
weiteren Wartungsverträgen für zusätzliche Hardware und Anwendungen.  
 
Darüber hinaus bieten die SW-Lieferanten zunehmend in neuen Produktversionen Erweiterun-
gen und Anpassungen  an, die aufgrund ihres  Funktionszuwachses nicht mehr über die best e-
henden Wartungs- und Pflegeverträge abgedeckt sind. Dabei entsprechen die Kosten der Versi-
onssprünge häufig einem Neukauf. Ein Produktwechsel auf eine preiswertere Software ist i. d. R. 
keine Alternative, da hiermit erhebliche Unwägbarkeiten (Investition, organisatorische und per-
sonelle Veränderungen, Einführungskosten, etc.) verbunden sind. 
Personalaufwand 
Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus: 
 Löhnen und Gehältern: Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, vermögenswirksame Leistungen 
sowie geldwerte Sachaufwendungen für Beamte und tariflich Beschäftigte. Ferner Dienstau f-
wendungen für sonstige Beschäftigte und pauschalierte Steuern. 
 
 Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung: Beiträgen zu 
Versorgungskassen und zur gesetzlichen Sozialversicherung als auch Beihilfen und Zuführung 
zu den Beihilferückstellungen, Unterstützungsleistungen für Beamte, tariflich Beschäftigte sowie 
die Zuführung zu den Pensions - und Beihilferückstellungen, Versorgungsaufwendungen, So n-
derzuwendungen und Beihilfen für Ruhestandsbeamte sowie die Beiträge zur Unfallversicherung 
für tariflich Beschäftigte. 
 
Die Personalaufwendungen der citeq werden durch das Personal - und Organisationsamt der Stadt 
Münster berechnet. Der Personalaufwand wird im Vergleich zum Plan 2018 um ca. 2.263 T€ steigen 
und berücksichtigt auch zusätzlichen Personalaufwand für neue bzw. erweiterte Aufgaben.

14 
 Tariferhöhungen 
Es sind die derzeit zwischen den Tarifvertragsparteien vereinbarten Entgelttabellen berücksic h-
tigt. 
 
 Besoldungs-/Versorgungserhöhung 
Die feststehende Erhöhung der Besoldung und Versorgung ist in die Ansätze eingeflossen. 
 
 Rückstellungen 
Bei der Berechnung der Pensions - und Beihilferückstellungen wurde eine Verzinsung von 
5,00 % zugrunde gelegt. Die Altersteilzeitrückstellungen wurden mit 1,65 % verzinst. 
Abschreibungen  
Bestandteil dieser Position sind die Abschreibungen auf immaterielles Vermögen (Software), Fah r-
zeuge, Betriebs - und Geschäftsausstattung (u. a. Hardware) und geringwertige Wirtschaftsgüter  
(GWG). 
 
Die Schwelle für GWG wurde Mitte 2017 durch gesetzliche Regelung von bislang 410  € (netto, vgl. 
§ 6 Abs. 2 Satz 1 Einkommenssteuergesetz – EStG) auf 800 € erhöht. Die erhöhte GWG-Grenze gilt 
erstmals für Wirtschaftsgüter, die nach dem 31.12.2017 angeschafft , hergestellt oder in das B e-
triebsvermögen eingelegt werden (§ 52 Abs. 12 Satz 3 EStG).  
 
Die citeq hat zur Wirtschaftsplanerstellung 2018 mit diesen Änderungen gerechnet. Nach der Wir t-
schaftsplanerstellung 2018 wurde die Option des Wahlrechts bekannt, wodurch die Möglichkeit en t-
stand, die Vermögensgegenstände weiterhin so wie bis zum 31.12.2017 zu aktivieren und entspre-
chende Abschreibungen zu berechnen. Die citeq hat zu Beginn des Jahres 2018 entschieden dieses 
Wahlrecht anzuwenden. Damit wird jetzt und in Zukunft starken Schwankungen in den Abschreibun-
gen und damit in den Jahresergebnissen entgegengewirkt. 
 
Durch die Anwendung des Wahlrechts und unter Berücksichtigung neuer Investitionen, welche die 
Abschreibungen beeinflussen, sind diese gegenüber dem Wirtschaftsplan 2018 um ca. 1.121  T€ 
gesunken. Dies trifft vor allem den MEP-Bereich mit ca. 1.103 T€. 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 
Die „Sonstigen betrieblichen Aufwendungen“ werden gegenüber dem Plan 2018 um ca. 355 T€ stei-
gen. Zusätzliche Aufwendungen entstehen aufgrund der Anmietung von zusätzlichen Büroflächen 
und deren Reinigung sowie einem erhöhten Bedarf an Fortbildung und begleitenden Reisekosten. 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 
Zinsen und ähnliche Erträge ergeben sich, wie bereits in den Vorjahren, aus der Verzinsung der 
Forderung für die Pensionsrückstellungen. Diese werden im Bereich Münster vereinnahmt. Die Ve r-
zinsung der Forderung für Pensionsbeträge beträgt seit dem Jahresabschluss 2009 5,00 % und ver-
ändert sich nur, wenn sich die Berechnungsbasis ändert . Diese hat sich letztmalig zum Jahresa b-
schluss 2016 der citeq um 2 T€ geändert und beträgt seither ca. 329 T€. 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
Der Zinsaufwand wird voraussichtlich um 10 T€ steigen. Begründet ist dies durch den höheren Aus-
weis der Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensions - und Beihilferückstellungen unter dieser 
Position.  
Die Investitionen werden u. a. durch Kassenkredite finanziert . Diese sind für die citeq zurzeit sehr 
günstig und spielen daher nur eine geringe Rolle. 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / sonstige Steuern 
Diese Position beinhaltet die Steuern vom Einkommen und Ertrag für Umsätze mit den Betrieben 
gewerblicher Art sowie Kfz -Steuern. Der geplante Betrag entspricht in etwa dem des Jahresab-

15 
schlussergebnisses 2016 der citeq, weil das Ergebnis 2017 im Vergleich zu den Vorjahren untypisch 
war. 
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 
Aufgrund der oben beschriebenen Zusammenhänge  wird sich insgesamt ein Jahres überschuss in 
Höhe von 876 T€ ergeben.  
 Der Teilbereich Münster wird demnach 2019 planmäßig mit einem Jahres überschuss in Höhe 
von 26 T€ abschließen und damit zwar um über 25  T€ über dem Vorjahr liegen aber nicht die 
Rücklage für die Verzinsung der Pensionsrückstellungen erwirtschaften . Die Planergebnisse 
werden erst ab 2022 wieder eine Ausschüttung an die Stadt Münster ermöglich. Die Bildung der 
üblichen Rücklage für die Pensionsrückstellungen erfolgt planmäßig wieder ab 2021 . Für die 
Jahre 2019 bis 2020 wird eine Entnahme aus der Rücklage des Jahresabschlussergebnisses 
2017 planmäßig notwendig werden, um die Versorgung der Beamten ordnungsgemäß zu g e-
währleisten.  
 Der MEP-Bereich wird planmäßig mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 803 T€ abschließen 
und damit das Planergebnis des Jahres 2018 um 2.067  T€ übertreffen. Dieses Ergebnis ist 
maßgeblich auf die im Vergleich zu m Plan 2018 veränderten Abschreibungspraxis und zusätzl i-
chen Erlösen zurückzuführen.  
 Der ÖrV -Bereich wird voraussichtlich mit einem Jahresüber schuss in Höhe von ca. 39  T€ ab-
schließen und damit um 305 T€ gegenüber dem Vorjahr niedriger liegen.

16 
3 Finanz- und Vermögensplan citeq 
Auszahlungen (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 0 
Investitionen (aus Investitionsplan - 
Mittelbedarf) 5.896.360 4.016.800 2.089.080 1.967.340 1.650.930 
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 4.760.620 5.011.340 4.866.450 4.604.470 3.379.300 
Ausschüttung an die Stadt Münster 137.620 15.480 27.420 127.270 369.620 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen) 
1.603.330 1.196.190 1.003.120 1.066.690 883.540 
Entnahmen 302.960 197.650 0 0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 12.700.890 10.437.460 7.986.070 7.765.770 6.283.390 
      
      
Deckungsmittel (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023 
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 867.240 1.227.850 1.535.190 2.121.220 2.516.680 
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 4.760.620 4.665.900 4.109.510 3.679.770 2.872.010 
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 867.630 674.560 738.130 554.980 616.180 
Investitionszuschuss aus dem städt. 
Haushalt* 0 0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 6.205.400 3.869.150 1.573.000 1.409.800 278.520 
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 12.700.890 10.437.460 7.955.830 7.765.770 6.283.390 
      
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0

17 
3.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Stadt Münster 
Auszahlungen (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 0 
Investitionen (aus Investitionsplan - 
Mittelbedarf) 3.095.300 2.979.760 1.557.750 1.483.840 724.230 
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 2.569.400 2.816.210 2.336.550 2.187.790 1.740.060 
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 127.270 252.220 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen) 
682.930 569.750 516.080 533.750 482.840 
Entnahmen 302.960 197.650  0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 6.650.590 6.563.370 4.410.380 4.332.650 3.199.350 
      
      
Deckungsmittel (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023 
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 25.600 130.910 455.830 580.780 1.010.890 
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 2.569.400 2.816.210 2.336.550 2.187.790 1.740.060 
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 241.190 187.520 205.190 154.280 171.290 
Investitionszuschuss aus dem städt. 
Haushalt* 0 0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 3.814.400 3.428.730 1.412.810 1.409.800 277.110 
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 6.650.590 6.563.370 4.410.380 4.332.650 3.199.350 
      
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0

18 
3.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Medienentwicklungsplan 
Auszahlungen (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 0 
Investitionen (aus Investitionsplan - 
Mittelbedarf) 1.791.460 672.440 386.360 400.830 803.090 
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 1.204.260 1.332.160 1.754.220 1.733.050 1.327.320 
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen) 
69.440 47.260 36.750 40.210 30.230 
Entnahmen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 3.065.160 2.051.860 2.177.330 2.174.090 2.160.640 
      
      
Deckungsmittel (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023 
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 802.940 1.028.390 1.139.840 1.246.930 1.307.040 
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 1.204.260 986.720 997.280 896.930 820.030 
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 47.260 36.750 40.210 30.230 33.570 
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 1.010.700 0 0 0 0 
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 3.065.160 2.051.860 2.177.330 2.174.090 2.160.640 
      
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0

19 
3.3 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV 
Auszahlungen (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 30.240 0 0 
Investitionen (aus Investitionsplan - 
Mittelbedarf) 1.009.600 364.600 144.970 82.670 123.610 
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 986.960 862.970 775.680 683.630 311.920 
Ausschüttung an die Stadt Münster 137.620 15.480 27.420 0 117.400 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen) 
850.960 579.180 450.290 492.730 370.470 
Entnahmen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 2.985.140 1.822.230 1.428.600 1.259.030 923.400 
      
      
Deckungsmittel (Angaben in €) 2019 2020 2021 2022 2023 
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 38.700 68.550 0 293.510 198.750 
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 986.960 862.970 775.680 595.050 311.920 
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 579.180 450.290 492.730 370.470 411.320 
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 1.380.300 440.420 160.190 0 1.410 
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 2.985.140 1.822.230 1.428.600 1.259.030 923.400 
      
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0

20 
3.4 Investitionen 
Die Investitionen in der citeq erfolgen betragsmäßig gemäß der Übersicht: 
 
Bezeichnung Investitionen 
Münster in € 
Investitionen 
MEP in € 
Investitionen 
ÖrV in € 
Investitionen 
Zentral in € 
Software (SW) 687.054 0 812.596 71.600 
Verteilung Zentral 23.356 2.456 45.788 -71.600 
Gesamt SW 710.410 2.456 858.384 0 
PKW 0 0 0 25.000 
Verteilung Zentral 16.435 1.735 6.830 -25.000 
Gesamt PKW 16.435 1.735 6.830 0 
Technische Ausstattung 20.000 0 0 0 
Mobiliar inkl. DataCenter 0 0 0 0 
Rechner-/Serversysteme 617.155 330.885 31.200 438.140 
Monitore 43.200 114.440 0 0 
Drucker, Plotter, Scanner 78.762 30.688 0 0 
Sonstige DV-Peripheriegeräte 162.311 70.180 0 0 
Router, Hub, Switch 320.000 805.000 25.000 90.000 
TK-Anlagen, Komponenten 75.000 0 0 0 
TK-Sonstige Endgeräte 80.000       
GWG 658.732 289.410 20.000 0 
Zwischensumme BGA 2.055.160 1.640.603 76.200 528.140 
Verteilung Zentral 313.293 146.664 68.183 -528.140 
Gesamt BGA 2.368.453 2.013.897 144.383 0 
Gesamt Investition 3.095.298 2.034.343 1.009.597 0 
Investitionen - Inhalte 
Die aufgeführten Investitionen sind im vorliegenden Wirtschaftsplan vollumfänglich berücksichtigt 
worden. Dabei handelt es sich im Schwerpunkt um Reinvestitionen für bereits vorhandene Kompo-
nenten sowie die Ausstattung zusätzlicher Arbeitsplätze und neuer Anwendungen und Module.  We-
sentliche Investitionen im MEP-Bereich sind die Standortanbindungen an das L ichtwellenleiter-Netz 
und der Ausbau mit WLAN-Technologie sowie Ersatzinvestitionen in den Schulen. Folgende wesent-
liche Investitionen sind in den Teilbereichen und zentral geplant:

21 
Bezeichnung Investitionen MS Investitionen MEP Investitionen ÖrV Investitionen Zentral 
Software (SW) 
 IGEL Cloud Gateway 
 LOGO Beleuch-
tungsmodul 
 BIM DL 
 Online Kalen-
der+Aufrufanlage 
 Vorgangssachberab. 
 Pit WEB/Mobile  
 CAD-SW 
 UDM Web/Mobile 
 Solar-, Gründachka-
taster 
 Service-/ Ordnungs-
dienst 
 Taxigewerbe 
 Qtermin 
 Warenwirtschaft 
 Vorschlagswesen 
 Azubi-Verwaltung 
 Sozialberatung 
 Haushaltsplanung 
 Onlinebewerbung 
 Kassensoftware 
 Copy Tracs 
 
 mpsFIM 
 Zeitwirtschaft SPEx-
pert 
 SCOwi 
 SAP HCM 
 OpenProsoz 
 Musikschulverfahren 
 Outputmanagement 
 DMS Imaging 
 HSH GEKA 
 HSH Online 
 VOIS-Module 
 Schnittstelle SGB XII 
 Schnittstelle DMS 
 Infoma Module 
 Projektmanagement, 
  VMWare-Lizenzen 
PKW    1 PKW 
Techn. Ausstattung Standortanbindungen    
Rechner-/ Server-
systeme 
 592 Standard-PC 
 13 Power-PC 
 2 Stand-Alone PC 
 182 Notebooks 
 10 Colibri X7 
 35 Tough-Pads 
 62 IGEL/ThinClients 
 100 iPAD 
 443 Standard-PC 
 42 Notebooks 
 15 IGEL/ThinClients 
 25 MEP-Server 
 
 2 Firewall-Server 
 
 Kemp Loadmaster 
 Ersatz Netscaler 
 3 RX 300-Server 
 32 VM Server 
 1 Reserve-Server 
Monitore  270 Monitore 24“  734 Monitore 19“-24“   
Drucker, Plotter, 
Scanner 
 227 DIN A4-Drucker 
SW 
 6 DIN A4-Drucker 
Farbe 
 8 Multifunktionsdruck 
 2 Plotter/Diverse 
 14 Scanner 
 79 DIN A4-Drucker 
SW 
 2 DIN A3-Drucker SW 
 10 DIN A4-Drucker 
Farbe 
 6 DIN A3-Drucker 
Farbe 
  
Sonstige DV-
Peripheriegeräte 
 LED-Mediawände 
 Interakt. Whiteboard 
 Beamer/Leinwände 
 3 USV 
 7 Beamer  
 Networker-Server, 
 Projekt SAN, 
 DedupDiskarry,  
 Networker-Alternative 
/ Ergänzung 
Router, Hub, 
Switch 
 VoiP-Technik 
 Internet-Router 
 Aktive Netztechnik 
 LAN-Ausbau 
 Ausbau Admin-, 
Funk-, Fremdgeräte-
Netz 
 Aktive Netztechnik 
 1.600 AccessPoints 
 Aktive Netztechnik 
 Router 
 Firewall Checkpoint 
 Firewall Checkpoint 
 Aktive Netztechnik 
 SAN-Technik 
TK-Anlagen, Kom-
ponenten 
 100 iPhone 
 Ersatz HiPath    
GWG (Selbständig 
Nutzbare HW / SW 
Bis 410 € netto) 
 Office Standard/Pro 
 IGEL-Konvertierung 
 AirWatch-Lizenzen 
 MS-Project 
 15 Faxgeräte 
 TimeTracs SW 
 
 500 Windows 10-
Lizenzen 
 500 iPAD 
 Sonstige GWG 
 
 
 Sonstige GWG

22 
 
Erläuterung der wesentlichen Investitions- und Aufwandspositionen 
3.4.1 citeq 
Die hier aufgeführten Vorhaben haben Einfluss auf alle citeq-Bereiche. 
Aufwendungen für die Unterhaltung von Vermögensgegenständen und Dienstleistun-
gen 
Durch die Einführung neuer Produkte werden neben  den reinen Investitionen , welche Abschreibu n-
gen verursachen,  im Regelfall zusätzliche Aufwendungen generiert, die im Planjahr in voller Höhe 
entstehen aber erst in den Folgejahren über die kalkulierten Preise erwirtschaftet werden können. 
Durch die Vielza hl der anstehenden Projekte sind diese Aufwendungen voraussichtlich um ca. 
2.630 T€ höher als zum Jahresabschluss 2017. Darin enthalten ist auch eine große Anzahl an Sof t-
warelizenzen (Client Access License – CAL), die zum Zugriff auf die umfangreichen Fachanwendun-
gen, die auf Microsoft-Servern bereitgestellt werden, benötigt werden.  Sie werden unterhalb von 60 € 
netto/Stück gehandelt und stellen insofern sofortigen Aufwand da. 
Wartungsverträge 
In den vergangenen Jahren haben fast alle Softwarelieferanten der citeq ihre Wartungskosten erhöht. 
Bereits jetzt liegen Informationen zu Kostensteigerung für die Folgejahre vor . Für Hard- und Software 
steigen die Wartungsverträge gegenüber dem Jahresabschluss 2017 für Bestands- und neue Produk-
te voraussichtlich um ca. 1.276 T€.  
 
Eine Kündigung der in der Regel nur über die Hersteller/Lieferanten angebotenen Wartungsverträge 
ist nicht möglich , da hierüber auch betriebsnotwendige Anpassungen an rechtliche und technische 
Änderungen umgesetzt werden.  
Gebäude der citeq 
Die citeq wächst. Nach einer Verdichtung innerhalb des Raumbestands des seit 2003 angemieteten 
citeq-Gebäudes (Umwidmung von Teeküchen und Besprechungs-in Büroräume) hat die citeq weitere 
Bauteile des Gebäudes angemietet. Im Jahr 2017 wurde zusätzlich ein Team in Räumen des Gebäu-
des Friedrich-Ebert-Straße 110 untergebracht. Mit weiter steigendem Personalbedarf reichen auch 
diese Räume nicht mehr aus. Unter anderem aus diesem Grunde hat der Rat zu Ende September 
2018 die Anmietung von zusätzlichen Räumen im Gebäude Dahlweg 100 beschlossen. Es ist vorge-
sehen in diesem Gebäude einen Bereich mit drei Teams der citeq unterzubringen. Die Übergabe der 
Räume ist für das 1. Halbjahr 2019 vorgesehen. Gleichzeitig werden die Räume im Gebäude Fried-
rich-Ebert-Straße aufgegeben.  
IT-Servicemanagement 
Um die zunehmend komplexer werdende IT-Landschaft weiterhin beherrschen zu können und dar-
über hinaus auch noch Effizienz- und Qualitätsvorteile zu erreichen wurde in 2018 ein integriertes IT-
Service-Management-Tool ausgewählt, welches die bisherigen Einzeltools ersetzen soll. In einem 
ersten Schritt wird im April zunächst das Helpdesk-System umgestellt. Anschließend wird der 
Webshop mit dem Stock and Order Management eingeführt der die bisherige Hardware-Datenbank 
und die Laufzettel für Hard- und Softwareinstallationen ablöst. Hierdurch wird der Prozess mit den 
Ämtern zur IT-Ausstattung maßgeblich vereinfacht. Aufgrund der starken Beziehungen zur Anlagen-
buchhaltung und Bestellwesen wird auch eine Schnittstelle zum SAP-System berücksichtigt. Die Ein-
führung wird durch Beratungsleistungen des Softwarelieferanten unterstützt.  
Leistungserweiterung DataClearing NRW: Servicekonto.NRW  
Die bisherigen DataClearing -Dienstleistungen wurden Ende 2017 um das Servicekonto .NRW erwei-
tert, welches von allen Landeseinrichtungen und Kommunen in NRW kostenlos genutzt werden kann. 
Das Servicekonto.NRW ist ein zentraler Identifizierungsdienst des Landes NRW, betrieben vom KDN

23 
an den Betriebsstätten KRZN Kamp Lintfort und citeq Münster und vollumfänglich finanziert durch das 
Land NRW. 1 Die Erweiterung des Servicekonto.NRW um weitere Funktionen und die Absicherung 
des technischen Betriebes ist in Fortführung der Arbeiten aus 2018  vorgesehen. Dabei werden auch  
die besonderen Anforderungen aus den bei vielen Kommunen geplanten und in Betrieb gehenden 
Serviceportalen zu berücksichtigen sein.   
3.4.2 Teilbereich Münster 
Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat sich fortgesetzt. Die  Anzahl der bereit gestellten und zu 
betreuenden IT-Systeme in der Stadt Münster erhöht sich weiterhin durch 
 
 die Zunahme der IT-Arbeitsplätze  
o durch Ausweitungen des Stellenplans, 
o durch den Trend zur Teilzeitarbeit und  
o durch IT-Komponenten außerhalb der Verwaltungsarbeitsplätze 
 den Ausbau der Telearbeit 
 die verstärkte Nutzung mobiler Endgeräte (Smartphones, Tablets) 
 
Allein für das Jahr 2019 rechnet die citeq aufgrund der geplanten Stellenausweitung (Entwurf Stellen-
plan 2019) mit der zusätzlichen Ausstattung von ca. 200 Arbeitsplätzen.  
 
Die zunehmende Digitalisierung führt zu einer Ausweitung der IT-Komponenten. Hier sind insbeso n-
dere die Fortführung des Breitband- und WLAN-Ausbaus für und in städtischen Dienstgebäuden und 
die Nutzung mobiler Endgeräte und die damit zu nutz enden Anwendungen für die städtischen  Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter und auch die Nutzer der Services der Stadtverwaltung zu berücksichtigen.  
Innensanierung Stadthaus 1 
Mit der Sanierung des Stadthauses 1 wird für die Zusammenführung der Verkabelung in 2019 ein 
neuer Systemraum (Bauteil D) eingerichtet. Unabhängig davon werden in Abhängigkeit vom Baufor t-
schritt auch in 2019 anteilige Investitionen für die technische Infra struktur (LAN, WLAN) in den neu 
sanierten Bauteilen erforderlich.  
Bürgerservicezentrum 
Die Vorbereitungsarbeiten zur IT -Unterstützung des neuen Bürgerservicezentrums wurden bereits in 
2016 begonnen. Auch wenn das Bürgerservicezentrum nach den derzeitigen Planungen erst in 
2019/2020 starten wird, w urden erste IT -Vorbereitungen in den Grenzen des vorliegenden Wir t-
schaftsplans im Jahr 2018 mit dem Schwerpunkt zum Aufbau eines Wissensmanagements getroffen.  
Die technische Realisierung wird in 2019 vorgenommen , um den vorgesehenen Betrieb im Rahmen 
der Terminplanung für die Innensanierung des Stadthauses 1 aufnehmen zu können. 
Arbeitsschutz 
Das Projekt „Software-gestützte Lösung zur Prozessoptimierung im Bereich des Arbeitsschutzes in 
der Stadtverwaltung Münster“ befindet sich momentan in der EU-weiten Ausschreibung. Es finden im 
Oktober 2018 die zweiten Verhandlungsgespräche statt. Der Auftrag wird nach Plan im Dezember 
                                                           
1 Das Servicekonto.NRW setzt auf Basistechnologie der Fa. Governikus und besteht aus den Komponenten Autent (eID -
Service, Identitätsspeicher und zentrales Berechtigungszertifikat NRW), einem Webserver zur maskengesteuerten Registrie-
rung und Verwaltung der Daten für den Nutzer, sowie dem Autent ID Connect als Anbindungsmodul für Fachanwendungen 
der dezentralen Portale an das Servicekonto. Aktuell werden die Vertrauensniveaus Normal und Hoch abgebildet. Das V er-
trauensniveau Normal sind durch Benutzername und Passwort geschützte, selbstregistrierte Daten des Nutzers, im Vertra u-
ensniveau Hoch werden die persönlichen Daten aus dem Personalausweis elektronisch ausgelesen. Dezentrale Portale der 
Verwaltungen, die i hre Dienstleistungen zur Identitätsfeststellung des Nutzers an das Servicekonto anbinden, geben beim 
Aufruf des Servicekontos das gewünschte oder erforderliche Vertrauensniveau vor. 
  
Das Servicekonto.NRW kann sowohl temporär, hierbei werden die Bürger -Daten nur für den anfordernden Prozess einmalig 
zur Laufzeit ausgegeben (Beispiel: Anbindung i -kfz 2), als auch permanent genutzt werden. Bei der permanenten Nutzung 
richtet das Servicekonto.NRW für die Nutzer der dezentralen Portale ein eigenes (permanentes)  Konto ein. Bürgerinnen und 
Bürger haben dabei ständig die Kontrolle über ihr Servicekonto: Sie können jederzeit eigeninitiativ neue Daten erfassen und 
Daten ändern oder auch das gesamte Konto löschen.

24 
2018 vergeben, demnach fallen nach der Einführung der Software die ersten Kosten ab Mitte 2019 
an. 
Microsoft Office 2016/2019 
Die ersten kommunalen Fachverfahren erzwingen einen baldigen Versionswechsel im Bereich Micro-
soft Office. Aktuell ist bereits für das zentrale Verfahren INFOMA und einige weitere citeq-
Anwendungen der Support für Office 2010 abgekündigt.  Die erforderlichen Tests zur Sicherstellung 
des Weiterbetriebs dieser Anwendung werden bereits begonnen. 
 
Migrationsbedarf ergibt sich aber bereits auch aus der Microsoft Welt selbst: Die Extended-Support-
Phase für Microsoft Office 2010, in der sicherheitsrelevante Updates und kostenpflichtige Unterstü t-
zung gewährt werden, endet am 13. Oktober 2020. Zur Sicherstellung von Datenschutz- und Datensi-
cherheit ist dies der späteste Zeitpunkt, zu dem die Migration von Office 2010 auf ein Office Nachfo l-
geprodukt abgeschlossen sein muss. 
Der jetzige Versionswechsel wurde zum Anlass genommen, um noch einmal die Möglichkeiten eines 
Umstiegs auf ein Open Source Office-Paket zu prüfen. Im Ergebnis einer diesbezüglichen Diskussion 
im Zweckverband der kommunalen Datenzentralen NRW (KDN) wurde für die KDN-Mitglieder (fast 
alle Kommunen in NRW) festgestellt, dass im Vorfeld einer Office-Umstellung zunächst Anstrengun-
gen unternommen werden sollten, um möglichst viele der kommunalen Anwendungen webfähig (über 
Browser bedienbar) zu machen, weil dann ein Office -Umstieg wahrscheinlich erheblich einfacher zu 
realisieren ist. Die Beschaffung einer aktuellen Microsoft -Office-Version ist daher jetzt noch vorzu-
nehmen.  
Um einen möglichst langen Einsatzzeitraum dieser Office Version sicherstellen zu können, wird Office 
2019 lizenziert und zunächst das Downgrade-Recht auf Office 2016 in Anspruch genommen. Dies ist 
notwendig, da die meisten Fachverfahren aktuell noch keine Unterstützung von Microsoft Office 2019 
anbieten.  
Von der Migration auf die neue Office-Version sind etwa 4.000 Arbeitsplätze der Verwaltung der Stadt 
Münster und ca. 600 Arbeitsplätze der Schulverwaltungen im Rahmen des MEP betroffen. Zu berück-
sichtigen ist ebenfalls die Ablösung von Office 2010 auf den Terminalservern. 
Die Migration von Office 2010 auf Microsoft Office 2016 32 Bit Standard bzw. Professional Plus soll 
bis spätestens Ende Q2/2020 abgeschlossen sein.  
IT-Sicherheit, Changemanagement und Notfallmanagement 
Die Anforderungen an die IT -Sicherheit bleiben unverändert hoch.  In verschiedenen Aufgabenberei-
chen können die Maßnahmen nur durch Unterstützung (externe Ber atung) umgesetzt werden. Der 
Antrag zur Zertifizierung des Rechenzentrums wurde zum 30.09.2018 gestellt. Insofern sich bei den 
Prüfungen keine gravierenden Probleme ergeben sollten, könnte die Zertifizierung im 1. Quartal 2019 
abgeschlossen werden. Auch im  Falle eines positiven Ergebnisses ist weiterhin mit erhebliche m  
Aufwand zu rechnen . IT -Sicherheit und die laufende Verbesserung und Überprüfung des IT -
Sicherheitsniveaus sind nicht diskutable Daueraufgaben mit erheblichem Ressourcenbedarf!  
3.4.3 Teilbereich MEP 
Nach der Einführung von Time for kids an allen Schulen bis Ende 2018 und der Umstellung mit teil-
weisem Austausch der MEP-PC auf Windows 10 sind in 2019 umfangreiche weitere Maßnahmen im 
MEP-Umfeld angedacht. Hierzu gehört u.a. die Reinvestition von ca. 730 abgeschriebenen Monitoren 
und ca. 80 Druckern. Weiterhin sieht die aktuelle Planung die Reinvestition von 25 abgeschriebenen 
Servern und die Einführung einer neuen Datensicherung vor. Diese Datensicherung wird für die 
Schulen, LWL-Standorte zentral im Rechenzentrum der citeq gehostet, bei ca. 30 MPLS -Standorten 
erfolgt die Datensicherung auf dezentralen Speichersystemen. Bis Ende 2019 soll somit die B e-
standsinfrastruktur vollständig aktualisiert werden. 
 
Parallel zu diesen Maßnahmen sollen in 2019 im Ra hmen der flächendeckenden Ausstattung der 
Schulen mit WLAN ca. 1 .600 Accesspoints in Betrieb genommen werden. Weiterhin wird ein MDM -
System zur Administration von iPads etabliert und den Schulen eine noch zu definierende Menge an 
iPads und Apple-TV zur Verfügung gestellt.

25 
3.4.4 Teilbereich ÖrV 
Weiterer Ausbau von Funktionen des Dokumentenmanagements  
Zentrales Instrument für die  Digitalisierung der  zuvor organisatorisch optimierten  Prozesse in der 
Verwaltung ist das Dokumentenmanagementsystem (DMS). Die citeq setzt hierfür seit Jahren erfolg-
reich das System SER Doxis4 ein, unterstützt jedoch auch andere DMS-Lösungen der ÖrV-Partner 
durch die Integration von Fachverfahren, die im Rechenzentrum der citeq betrieben werden. 
 
Mit der Entwicklung der allg emeinen Verwaltungsakte, einer universell einsetzbaren digitalen Akte in 
Doxis4, ermöglicht die citeq den ÖrV -Partnern die vergleichsweise aufwandsarme Einführung eines 
DMS-Systems an den Arbeitsplätzen und die Realisierung der ersten Synergieeffekte. Darü ber hin-
aus sind umfangreiche Projekte zur Entwicklung von speziellen Fachakten sowie die Ausweitung der 
vorhandenen Rechnungsbearbeitungslösung für 2019 geplant. 
Anfrage- und Antragsmanagement 
Aus dem Onlinezugangsgesetz ergeben sich für die Kommunen Verpflichtungen, aber auch Chancen. 
Für die Umsetzung haben die ÖrV-Partnerverwaltungen ein Anfrage- und Antragsmanagement (Ser-
viceportal der regioIT) ausgewählt, welches dann von der citeq für alle Verwaltungen beschafft wurde 
Die Vertragsabwicklung erfolgte über den Kommunalen Dachverband der Kommunalen IT-
Dienstleister NRW (KDN). 
 
Das Serviceportal der regioIT bietet die Möglichkeit, mit registrierten Bürgern eine sichere Kommuni-
kation über Postfächer zu führen. Integrierbar sind Zusatzfunktionen wie:  
 Authentisierungsdienst Servicekonto NRW 
 Formualarserver, z.B. der bei der citeq eingesetzte Formularserver der Fa. FormSolutions. 
Dieser ermöglicht den unaufwändigen Aufbau von einfachen Onlinediensten über so genannte 
Webassistenten, die sich als responsive Webformulare mit teilweise intelligenten Funktionen 
darstellen.  
 Dokumentenmanagementsysteme (z. B. das bei der citeq eingesetzte DOXIS der Fa. SER)  
 ePaymentplattformen (Systementscheidung steht kurzfristig an).   
 
Im weiteren Ausbau werden zudem Onlineprozesse realisiert, die vollständig in die - im ÖrV-Verbund 
eingesetzten - Fachverfahren integriert sind und die eine medienbruchfreie und aufwandsreduzierte 
Bearbeitung der elektronisch eingegangenen Anträge in den Fachstellen ermöglichen. 
 
Das Serviceportal ermöglicht somit die Digitalisierung der etwa 400 Antragsverfahren, die nach den 
Onlinezugangsgesetz bis zum Ende des Jahres 2022 umzusetzen sind. Dieses kann in unterschiedli-
chen Integrationsebenen erfolgen. Von preiswert zu realisierenden einfachen Online-Formularen 
(Webassistenten von FormSolutions) bis hin zu teureren, in die Fachverfahren integrierten und medi-
enbruchfreien elektronischen Antragsverfahren, die aber eine höhere kostensenkende Wirkung auf 
die Sachbearbeitung haben. 
 
Mit der Systementscheidung für das Serviceportal haben die Partnerverwaltungen die Grundsatzent-
scheidung für eine enge und abgestimmte Zusammenarbeit im Verbund getroffen, die einen nachhal-
tigen, effektiven und hoch wirtschaftlichen Ausbau der E-Governmentfunktionen aller Verwaltungen 
ermöglicht. 
 
Die Einführung des Serviceportals ist für die ersten Verwaltungen bereits im Jahr 2018 gestartet. 
Funktionaler Ausbau der Fachanwendungsplattform VOIS 
Mit der vollständigen Umstellung des Einwohnerverfahrens MESO auf die neue Anwendungsplattform 
VOIS ist ein wichtiger Baustein gelegt, um schrittweise auch andere Bürgeranwendungen auf diese 
Plattform umzustellen. Die Vorteile liegen in einem fachübergreifend einheitlichen Bedienkonzept für 
die Anwenderinnen und Anwender sowie in einer für den stabilen und performanten Rechenzen t-
rumsbetrieb optimierten Softwarearchitektur. Aus den funktionalen Ausweitungen von VOIS sowohl 
im Bereich des Einwohnerwesens als auch in den neuen Anwendungsgebieten ergeben sich erhebli-

26 
che Vorteile für die entsprechenden Ämter der Stadt Münster und der ÖrV-Partnerverwaltungen. Dar-
über hinaus profitieren sie auch durch die vorgesehene Einführung von VOIS|Online, der Integration 
des Verfahrens in das Serviceportal und der technisch integrierten Bereitstellung weiterer Antragsver-
fahren aus dem Melde- und Wahlumfeld. 
Outputmanagement 
Die citeq bereitet die Druckausgaben aus vielen Fachanwendungen mit Hilfe einer speziellen Ou t-
putmanagementsoftware für die Massendruckmaschinen der Fachstelle Expedition und Druck des 
Personal- und Organisationsamtes der Stadt Münster auf. Ein wesentlicher Aspekt der Aufbereitung 
ist die Optimierung des Outputs im Hinblick auf einen kostenoptimierten Versand.  
Im Zuge der Digitalisierungsprojekte müssen auch alternative digitale Wege des Versands erschlo s-
sen werden. Insofern muss die bestehende Lösung überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht we r-
den.  
Musikschulverfahren 
Die bei der Westfälischen Schule für Musik Münster (WSfM) eingesetzte Software Virtuoso weist eine 
Vielzahl von Fehlern und funktionalen Schwachstellen auf. Auch ein vom Hersteller langjährig ange-
kündigtes Update auf eine neue Version der Software brachte keine Lösung. Aus diesem Grund stre-
ben sowohl die Westfälische Schule für Musik (WSfM) als auch die Musikschule Hamm einen Um-
stieg auf eine neue Software an.  
Die gemeinsame Ausschreibung der neuen Musikschulsoftware wird aktuell vorbereitet, die Migration 
soll in 2019 erfolgen. 
Weitere Einführung von SAP-HCM für die Kunden des krzn, Kamp-Lintfort 
Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein  (KRZN) hat zum Abrechnungsmonat 01/2019 die bi s-
herige Software für die Personalabrechnung P&I -Loga abgelöst und SAP -HCM auf Basis des DZ -
Kommunalmasters Personal eingeführt. Die citeq erbringt den technischen Betrieb, die Bereitstellung 
des grundlegenden Produkts und die Entwicklung, während das KRZN den Second-Level-Support, 
das kundenbezogene Customizing sowie den Druck und die Kuvertierung für ihre eigenen Kunden 
übernimmt.  
Im Jahr 2019 werden die ersten personalwirtschaftlichen Komponenten, die über die Personala b-
rechnung hinausgehen, analysiert und bei ersten KRZN-Kunden eingeführt. In diesem Maße wird 
auch die Kooperation zwischen citeq und KRZN weiter vertieft. 
Die Stadt Münster und die ÖrV-Partner profitieren von dieser Zusammenarbeit durch eintretende Ska-
leneffekte. 
Umstellung der SAP-Produktionsdatenbanken auf SAP-HANA 
Derzeit betreibt die citeq ihre SAP -Produktionssysteme mit dem Datenbankmanagementsystem 
Oracle. Im Rahmen einer finanziellen Konsolidierung und Optimierung des Laufzeitverhaltens der 
Systeme beabsichtigt die citeq den Umstieg auf das Datenbankmanagementsystem SAP -HANA. Die 
Lizenzierung erfolgt im Rahmen der engen Zusammenarbeit im Zweckverband KDN.

27 
4 Stellenübersicht 2019 der citeq 
Die tarifrechtlichen Gegebenheiten und die Entwicklungen am Arbeitsmarkt haben es für die citeq 
auch im Jahr 2018 weiterhin erschwert, qualifiziertes IT-Personal einzustellen. Obwohl das Personal- 
und Organisationsamt die citeq umfangreich und mit großem Engagement bei der Personalgewi n-
nung unterstützt, wird es immer schwieriger, Stellen zeitnah zu besetzen.  
 
Die Folgen sind deutlich sicht bar. Es entstehen längerfristige Vertretungssituationen bzw. Verzög e-
rungen bei der Umsetzung von geplanten Projekten, teilweise eine erhebliche Überlastung des 
Stammpersonals und neue Mitarbeiter/innen sind zunächst noch mit einem großen zeitlichen und 
hohen finanziellen Aufwand zu qualifizieren. 
 
Die citeq setzt daher bei der Personalgewinnung zusätzlich auf die Einrichtung von Ausbildungsste l-
len mit dem Ziel, im Anschluss an die Ausbildung eine möglichst große Anzahl der zumeist hoch qua-
lifizierten Auszubildenden übernehmen zu können. Diese Vorgehensweise hat sich seit Jahren b e-
währt. Allerdings wird es mittlerweile auch immer schwerer, geeignete Auszubildende zu bekommen.  
Wo noch vor einigen Jahren zwischen vielen Bewerbungen ausgewählt werden konnte, muss mittler-
weile aktiv für eine Ausbildung bei der citeq geworben werden.  
 
Die Konkurrenz um qualifizierte Fach - und Ausbildungskräfte ist groß wie nie.  Die Entwicklung hat 
sich in den letzten Jahren verschärft und wird sich weiter verschärfen, da in den kommenden Jahren 
vermehrt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Altergründen ausscheiden werden und der damit b e-
stehende Personalbedarf sich ausweitet. 
 
Durch die zunehmende Digitalisierung weiten sich  die Aufgaben der citeq für die Stadt Münster und 
die Partner im Rahmen der Öffentlich -rechtlichen Vereinbarung (ÖrV) seit Jahren erheblich qualitativ 
und quantitativ aus. Um den in der Praxis nachhaltig entstehenden Personalmehrbedarf besser a b-
schätzen zu können wurden bisher u. a. zunächst befristete Stellen eingerichtet. Da deren Besetzung 
allerdings auch nicht trivial ist - Stellenausschreibungen sind häufig aufgrund mangelnder Resonanz 
erst nach ihrer Wiederholung erfolgreich -, hat die citeq zwischenz eitlich auch unterjährig Stellen z u-
sätzlich durch Ratsbeschluss eingerichtet, um eine unbefristete Stellenbesetzung überhaupt zu e r-
möglichen. 
 
Nachfolgend werden die quantitativen Bedarfe für die Einrichtung von zusätzlichen Stellen (Ziffer 4.1: 
Stellenvermehrungen) und die befristeten Projekt -Arbeitsplätze (Ziffer 4.2: zeitlich befristete Projekte 
– ohne Einrichtung von Stellen -) erläutert.

28 
4.1 Stellenvermehrungen 
4.1.1 Zusätzliche Stellen in 2018 durch Ratsbeschlüsse 
Im Jahr 2018 wurden durch Ratsbesch lüsse am 14.03.2018 folgende zusätzlichen Stellen unbefristet 
eingerichtet: 
 
Projekt EntgGr/ 
BesGr Umfang Bemerkung 
V/0144/2018  
Digitale Stadt Münster  
- Digitale Maßnahmenplanung 
Beschluss 14.03.2018 
Projektleitung/IT-Konzeption 
E12 3,0 
Förderung einer Digitalen Verwaltungskultur 
in der Stadt Münster sowie Planung und Um-
setzung konkreter Digitalisierungsmaßnah-
men für die Stadt Münster Zuordnung zum 
neuen Team 18.04 
V/0143/2018  
Digitale Stadt Münster  
- Weiterentwicklung des virtu-
ellen Rathauses durch ein 
Anfrage- und Antragsma-
nagement Antrag der FDP-
Ratsfraktion an den Rat Nr. A-
R/0050/2016 vom 08.11.2016 
"Das virtuelle Rathaus entwi-
ckeln"  
Beschluss 14.03.2018 
Projektleitung/IT-Konzeption 
E12 
E11 
0,75 
3 
Einführung eines Anfrage- und Antragsma-
nagements und Steuerung des Ausbaus der 
Onlinedienste für die Stadt Münster und nach 
Zentralausschussbeschluss vom 14.06.2018 
der ÖrV-Partner; 
Zuordnung zum neuen Team 18.04 (0,75 
Stellen) und 18.02 (3 Stellen); 
Finanzierung durch ÖrV 
V/0154/2018  
Digitale Stadt Münster - Open 
Data und Apps Anträge der 
FDP-Ratsfraktion an den Rat 
Nr. A-R70002/2015 "Münster-
App - moderner Service für 
Bürgerinnen und Bürger" so-
wie A-R70046/2016 "Eine 
Familien-App für die familien-
freundliche Stadt Münster 
Beschluss 14.03.2018 
Projektleitung/IT-Konzeption 
E12 1,0 
Open Data Koordinator zur Fortsetzung der 
gestarteten Open Data-Initiative und Umset-
zung der bisherigen Erfahrungen in Bezug 
auf städtische Datenhaltung; Die Bereitstel-
lung der offenen Daten soll die Entwicklung 
neuer Anwendungen und Apps durch private 
und wirtschaftliche Initiativen stimulieren: 
zum Nutzen für Bürger/innen und als Wirt-
schaftsförderungsmaßname :  
Zuordnung zum neuen Team 18.04 
Finanzierung durch die Stadt Münster 
 
Zusammengefasst besteht ein Stellenbedarf von 4,75 Stellen EG 12 und 3,00 Stellen EG11. Die Z u-
ordnung dieser Stellen erfolgt im Schwerpunkt in einem neuen Team „Digitalisierung“, daher ist eine 
der vorgesehenen Stellen aus der V/0144/2018 statt mit EG12 mit EG13 (Teamleitung) auszuweisen. 
 
Zusammenfassung Stellenbedarfe = 1,00 (EG13 – Teamleitung) 3,75 Stellen (EG12); 3 Stellen 
(EG11) 
4.1.2 Weiterer Stellenbedarf in 2019 
4.1.2.1 Team „Projekte“ – Aufgabe IT-Sicherheit (18.01) 
Die citeq hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um  die BSI-
Zertifizierung des Rechenzentrumsbetriebs zu erreichen. Das Audit wird Ende 2018 durchgeführt. Mit 
der Zertifizierung durch das BSI wird bei positivem Audit-Ergebnis im 1. Quartal gerechnet. Bei den 
bisherigen  Vorbereitungen zum Audit wurden umfangreiche Dokumente erstellt und die internen Pro-
zesse überprüft und angepasst.  
 
Im Rahmen des laufenden Zertifizierungsprozesses hat sich gezeigt,  dass es zwar sinnvoll und  
sachgerecht ist, die umfangreichen Dokumentationen dezentral zu erstellen , damit IT -Sicherheit als 
ein wichtiges Thema von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der citeq in ihrem Tagesgeschäft

29 
gelebt wird. Die zuständigen Techniker müssen aber bei ihr en IT-Sicherheits- und -
Dokumentationsaufgaben stärker zentral unterstützt werden . Erforderlich ist eine stärkere Verzah-
nung der einzelnen IT -Sicherheitsaktivitäten und eine Vereinheitlichung der dezentral erstellten D o-
kumentationen zu den über 1.600 Maßna hmen. Eine verstärkte zentrale Steuerung wird sich unter 
anderem durch verbesserte IT-Sicherheitsprozesse und auch durch eine Qualitätsverbesserung bei 
den Querverweisen zwischen den Dokumenten auszahlen.   
 
Im Rahmen des weiteren Sicherheitsprozesses sind wiederkehrende Prüfungen mit der Überarbe i-
tung aller Dokumente und Prozesse vorzunehmen (Re -Zertifizierung). Dabei müssen – über den bis-
herigen Untersuchungsbereich  (Zertifizierungsverbund Rechenzentrumsbetrieb) hinaus dann auch 
die über das Rechenzentru m bereitgestellten Anwendungen berücksichtigt werden. Darüber hinaus 
ist das derzeit nur innerhalb der citeq geregelte  Notfallmanagement auf die städtischen Ämter und 
Einrichtungen auszuweiten.  
 
Eine personelle Verstärkung ist daher erforderlich. Über die personelle Ausweitung hinaus ergeben 
sich auch organisatorische Veränderungsbedarfe. 
 
Stellenbedarf Team „Projekte“ = 1,0 Stelle (EG11) 
 
4.1.2.2 Team „Kommunale Anwendungen 3 – Web-Entwicklungen“ (18.02) 
Bezüglich der Administration und des Supports des Serviceportals sowie der zugehörigen Extensions 
hat sich ein gegenüber den früheren Annahmen (Ratsvorlage V/0143/2018) erhöhter Personalbedarf 
herausgestellt. Auch eigene Programmiertätigkeiten werden z. B. bei der Darstellung der Daten aus 
dem B ehördeninformationssystem in de n Internetportalen und auch für das Wissensmanagement 
erforderlich werden. Mit der im Juni 2018 getroffenen Entscheidung der Kooperationspartner für den 
Gemeinschaftsbetrieb des Serviceportals ist die Administration für mehr als 25 Mandanten notwendig 
geworden. Dieses war bei der ausschließlich für den Stadt Münster Betrieb vorgenommenen Perso-
nalbemessung nicht eingeplant. Insgesamt ist eine zusätzliche Stelle erforderlich. 
 
Stellenbedarf Team „Kommunale Anwendungen 3 – Web-Entwicklungen –  = 1,0 Stelle (EG11) 
 
4.1.2.3 Team „citeq@school“ (18.03) 
Im Jahr 2017 wurde das neue Team „citeq@school“ mit einer Teamleitung und 6 Mitarbeitern/ -innen 
befristet eingerichtet. Bereits zum Stellenplan 2018 hat die citeq darauf hingewiesen, dass sich z u-
sätzliche unbefristete Stellenbedarfe aufgrund der im Jahr 2018 zu treffenden Entscheidungen zur 
Weiterentwicklung des MEP – Medienentwicklungsplan für die städtischen Schulen -  ergeben kön-
nen. 
 
In der Praxis der Umsetzung der neuen Konzeption des MEP hat sich geze igt, dass sich die Einric h-
tung des Teams „citeq@school“ als Kompetenzzentrum zur Betreuung und Entwicklung der IT -
Systeme der Schulen bewährt hat. Die Arbeitserledigung ist effektiver, die Kommunikation direkter. 
Ein großer Teil der Absprachen und Klärunge n erfolgt im direkten Dialog zwischen Lehrern und den 
Mitarbeitern/-innen des Teams oder auch innerhalb des Teams. Die Teamorganisation hat sich b e-
währt und soll dauerhaft bestehen bleiben. Das Team konnte durch Aufgabenverlagerung und die 
damit verbundenen Stellenverlagerungen eingerichtet werden. Für die Teamleitung wurde eine der 
befristet für citeq@school eingerichteten Stellen in Anspruch genommen. Diese Stelle ist zu verstet i-
gen und zum Wirtschaftsplan 2019 mit einem Stellenwert EG13 einzurichten.  
 
Der weitere Personalbedarf für das Team ist im Jahr 2019 im Zuge des dann in allen Schulen laufe n-
den Produktivbetriebs und dem geplanten Ausbau der WLAN -Funktionen einschließlich zusätzlicher 
mobiler Endgeräte festzulegen und dann ggf. zum Wirtschaftsplan 2 020 anzumelden. Sollte vorüber-
gehend dringender Personalbedarf entstehen, so wird dieser über zeitlich befristete eingestellte Mi t-
arbeiter gedeckt (s. Ausweitung Projekte ohne Einrichtung von Stellen).  
 
Stellenbedarf Team citeq@school – Teamleitung = 1,0 Stelle (EG13)

30 
4.1.2.4 Team „Wirtschaftsplan, Buchhaltung, Einkauf, Lager“ (18.12) 
In den vergangenen Jahren ist der Aufwand im Bereich der Beschaffung  qualitativ - aufgrund der 
rechtlichen Anforderungen – und quantitativ aufgrund der wachsenden Anzahl von  Beschaffungen 
auch für die Schulen und die Kooperationspartner stark angestiegen. Durch den stetigen Persona l-
zuwachs und die gestiegenen Sicherheitsanforderungen haben sich auch die Anforderungen im B e-
reich Arbeits schutz/Arbeitssicherheit und  Hausverwaltung erhöht  und sind vom Umfang erheblich 
angestiegen. In der Warenannahme mit einem umfangreichen Lager sind immer mehr unterschiedl i-
che IT-Komponenten vorzuhalten, um im Schadensfall zeitnah reagieren, aber auch um Bedarfe kurz-
fristig decken zu können.  
 
Die citeq muss auf die gestiegenen Anforderungen mit organisatorischen Maßnahmen reagier en und 
innerhalb des Teams 18.12 die Aufgaben neu zuordnen. Für die Wahrnehmung der Aufgaben: 
 
 Beschaffungen zum Auffüllen der Lagerbestände, 
 die kaufmännische Lagerführung,  
 die Aufgaben zum Arbeitsschutz/zur Arbeitssicherheit,  
 die Fuhrparkverwaltung und  
 die Vertretung der Aufgaben Lager/Warenannahme  
 
wird eine neue Stelle eingerichtet.  
 
Durch diese Aufgabenzuordnung werden die bisherigen drei Stellen im Einkauf/Beschaffungswesen 
entlastet. Die hohen rechtlichen Anforderungen im Beschaffungsbereich können weiterhin wahrg e-
nommen, die zeitaufwändigen Vergabeverfahren mit der erforderlichen rechtlichen Qualität durchge-
führt werden. Auch die Vorgaben zur strikten Trennung der Aufgaben Einkauf und Buchhaltung kön-
nen eingehalten werden.  
 
Mit der Einrichtung der zusätzlichen Stelle wird auch der vorhandene Mitarbeiter im Bereich Waren-
annahme/Lager entlastet, damit hier die notwendigen Arbeitskapazitäten für alle Aufgaben  der Haus-
verwaltung und der u.a. damit verbundenen Umsetzung der für die citeq aus Gründen der IT -
Sicherheitsanforderungen (BSI -Zertifizierung) unbedingt notwendigen Einhaltun g der Zutrittsrechte 
durchgeführt werden können.      
 
Stellenbedarf Team „Wirtschaftsplan, Buchhaltung, Einkauf, Lager“ = 1,0 Stelle (EG9b) 
 
4.1.2.5 Team „Finanzen 1“ (18.21) 
Die citeq betreibt neben dem „SAP-NKF“-System für die Städte Münster und Hamm auch das ERP-
System „Infoma newsystem“ für die übrigen Kooperationspartner im Rahmen der ÖrV. Dieses System 
hat sich in den vergangenen Jahren technisch erheblich verändert. Infoma newsystem basiert auf 
Microsoft Dynamics NAV und erfordert erheblichen zusätzlichen P ersonalaufwand zur Betreuung der 
Mandanten im Rechenzentrumbetrieb. Damit setzt sich die schon beim SAP -System gezeigte En t-
wicklung auch bei Infoma newsystem fort.  Ein eigenständiger technischer Basisbetrieb ist einzuric h-
ten. 
 
Darüber hinaus sind die Anfor derungen bei der Betreuung der Infoma newsystem Dienste Workflow, 
Portal und Rechnungswesen und der Modulgruppe Liegenschafts - und Gebäudemanagement eben-
falls stark ansteigend. 
 
Diesen Anforderungen ist durch Einrichtung einer zusätzlichen Stelle Rechnung zu tragen. Die Ko s-
ten werden ausschließlich durch die ÖrV -Partner getragen. Darüber hinaus wird durch die vorges e-
hene Erweiterung der bestehenden ÖrV um acht Gemeinden/Städte aus den Kreisen Coesfeld und 
Warendorf weiterer Personalbedarf entstehen, der dann aber zunächst befristet gedeckt wird.  
 
Stellenbedarf Team „Finanzen 1“ = 1,0 Stelle (EG11)

31 
4.1.2.6 Team „Kommunale Anwendungen 2 – DMS“ (18.23) 
Das Team „Kommunale Anwendungen 2“ betreut neben verschiedenen Anwendungen schwerpunk t-
mäßig die heutigen DMS-Anwendungen und die technische DMS -Infrastruktur (Archiv). Bereits zum 
Stellenplan 2018 hatte die citeq u. a. 3 zusätzliche befristete Stellen für die Entwicklung und Auswe i-
tung des Betriebs (Team 18.23) und 2 befristete Stellen für die Umsetzung der P rojekte zur DMS -
Einführung (Team 18.04 Digitalisierung) vorgesehen.  
 
Die Anforderungen der Stadt Münster und der ÖrV -Partner sind erheblich gestiegen. Zudem hat sich 
gezeigt, dass die Aufgaben aus dem Aufgabenbereich DMS  aufgrund ihrer Komplexität und der ak-
tuellen Entwicklung sinnvoll einem separaten Team (Konzentration auf das Kerngeschäft: DMS) z u-
zuordnen sind, um die se strategisch relevanten Digitalisierungsprojekte erfolgreich umzusetzen und 
den daraus resultierenden Echtbetrieb in höchster Verfügbarkeit sicherzustellen. Die hohen Anforde-
rungen an die IT-Sicherheit und die Verfügbarkeit ergeben sich daraus, dass vielfach das so genan n-
te „Ersetzende Scannen“ zum Tragen soll, bei dem die Papierdokumente nach der Digitalisierung 
datensicher vernichtet werden. Papierbezogene Rückfallmechanismen sind dann nicht mehr möglich! 
 
Daher wird das jetzige Team geteilt. Ein neues Team (Team „DMS“) wird a usschließlich für die  
Wahrnehmung der  Aufgaben im DMS -Umfeld gebildet. Hierzu wird  eine zusätzliche Stelle als neue 
Teamleitung (E13) eingerichtet. Gleichzeitig wird den  Entwicklungen Rechnung getragen und der 
bisherige DMS-Betrieb durch Einrichtung einer zusätzlichen Stelle (E11) verstärkt. Dem vorhandenen 
Team „Kommunale Anwendungen 2“ werden aus anderen Team s weitere Aufgaben und die zugehö-
rigen Mitarbeiter/innen der Anwendungsbetreuung zugeordnet, so dass die Teamgröße im Wesentl i-
chen erhalten bleibt.  
 
Stellenbedarf Team „DMS“ – Teamleitung = 1,0 Stelle (EG13) 
Stellenbedarf Team „DMS“ - = 1 Stelle (EG11) 
 
4.1.2.7 Team „Kommunale Anwendungen 1“ (18.24) 
Das Team betreut u.a. das im vergangenen Jahr als Ersatz für das Einwohnerverfahren MESO einge-
führte Verfahren VOIS-Meso für die Stadt Münster und alle ÖrV -Partner. Aufgrund der engen Verbin-
dung zum Einwohnerverfahren  wird in dem Team zentral auch ein Wahlverfahren betrieben. Hierzu 
läuft noch aktuell bis in das erste Quartal 2019 ein Projekt zur Umstellung des bisherigen Wahlverfah-
rens „PC-Wahl“ auf das Nachfolgeprodukt „votemanager“. Dieses Produkt wird gemeinsam mit  dem 
Zweckverband Kommunale ADV -Anwendergemeinschaft West (KAAW)  auch bei allen Städten und 
Gemeinden in den Kreisen Borken und Steinfurt eingeführt. Im Januar beginnt das Projekt für die Eu-
ropawahl und einen Bürgerentscheid in Havixbeck, Die Arbeiten in V OIS-MESO sind bei der ersten 
Wahl deutlich aufwändiger als in MESO. 
 
Eine seit Jahren in diesem Aufgabenumfeld tätig e citeq-Mitarbeiterin  geht im Rahmen von Alterstei l-
zeit in den Ruhestand. Sie arbeitete bisher Teilzeit mit 0,63 Stellenanteilen. Die weitere Ausweitung 
der VOIS-MESO-Nutzung durch die Nutzung weiterer Module, wie Gebührenkasse, Anwohnerparken, 
Jagd- und Fischereiwesen, ergibt sich bei der citeq ein erhöhter Betreuungsaufwand. Daher soll die 
Stelle Vollzeit bereits zum 01.01.2019  wiederbesetzt werden, um eine sichere Durchführung der im 
Mai anstehenden Wahl mit dem Einsatz des neuen Programms votemanager zu gewährleisten.  
 
An dem Arbeitsplatz 18.12.0006 stehen noch 0, 36 Stellenanteile zur freien Verfügung. Nachdem die 
frühere Arbeitsplatzinhaberin in den Ruhestand ging, wurde die Stelle nach Überprüfung nur noch mit 
einer 0,5 Stelle besetzt. Die vorhandenen Stellenanteile werden für die Aufstockung  einer 0,75 Stelle 
auf 1,0 Stelle im Aufgabenbereich Anfrage - und Antragsmanagement  (s. o. Ziffer 4.11.1 – 
V/0143/2018) und zur Erhöhung der Stellenanteile von 0,63 auf 0, 74 des AP 18.24.0007 genutzt. I n-
soweit verbleibt zur Besetzung einer Vollzeitstelle ein Bedarf von 0,26 Stellenanteilen. 
 
Stellenbedarf Team „Kommunale Anwendungen 1“ = 0,26 Stelle (EG11) 
 
4.1.2.8 Team „Personalwirtschaftliche Anwendungen“ (18.25) 
Die citeq betreibt für die Stadt Münster, die ÖrV -Partnerverwaltungen und Dritte (z. B. Wuppertal und 
Hagen) das Verfahren SAP -HCM mit insgesamt 33.000 Personalabrechnungsfällen. Wegen  hoher

32 
Kundenunzufriedenheit und angesichts anstehender Investitionen wurde das KRZN von seinen Ver-
bandsmitgliedern gebeten, die Möglichkeit eines kurzfristigen Wechsels vom Produkt P&I Loga  auf 
SAP-HCM zu prüfen. Das KRZN hat die in diesem Aufgabenbereich bekanntermaßen gut arbeitende 
citeq gebeten, die bereits in anderen Feldern seit vielen Jahren bestehende gute Zusammenarbeit 
möglichst auch auf den Aufgabenbereich SAP-HCM auszuweiten. 
 
Das in Kamp -Lintfort ansässige KRZN gehört zu den 10 größten kommunalen IT -Dienstleistern 
Deutschlands. Seine mehr als 300 Beschäftigten unterstützen mehr als 12.000 Büroarbeitsplätze. In 
den Gesprächen hat sich der Eindruck bestätigt, dass eine Ausweitung der Zusammenarbeit aus wirt-
schaftlichen, qualitativen und strategischen Gründen für beide Anwendergemeinschaften sinnvoll ist.  
 
Das KRZN hat sich nach umfangreicher Prüfung darauf festgelegt, 30.000 Abrechnungsfälle und j e-
weils 15.000 Personalfälle in den Komponenten Organisationsmanagement und PKP abnehmen zu 
wollen. Die citeq übernimmt die Aufgaben des systemnahen Customizings, des 3rd Level Supports 
ggü. dem KRZN und die Aufgaben im Bereiche Rechenzentrum/Automatisierung/SAP -Basis. Beim 
KRZN verbleibt der 2nd-Level Support. Die Aufnahme des Produktivbetriebs wird zum 01.01.2019 
vorgesehen. Mit der beauftragten Ausweitung der Anwendungsnutzung können die Produktpreise der 
citeq nicht nur langfristig stabil gehalten, sondern mittelfristig (ab Jahresende 201 9) für alle Kunden 
gesenkt werden. 
 
Diesen erheblichen Zuwachs an Abrechnungsfällen kann die citeq aber nicht mit dem vorhandenen 
Personal bewältigen. Es ergibt sich folgender Stellenbedarf: 
 
HCM-Modulbetreuung: 1,5 Stellen 
Basis-Betrieb: 1 Stelle (nähere Erläuterung s. Ziffer 4.1.2.9) 
 
Stellenbedarf Team „Personalwirtschaftliche Anwendungen “ = 1,5 Stellen (EG11) 
 
4.1.2.9 Team „SAP-Basis und zentrale Dienste“ (18.26) 
Die in den letzten Jahren erfolgten Aufgabenausweitungen des  Teams „Personalwirtschaftliche An-
wendungen“ war nur durch entsprechende Personalverstärkungen leistbar. Mit den jetzt weiter einzu-
richtenden Stellen zur Übernahme der Abrechnungsfälle der KRZN -Partner kann die bisherige 
Teamstruktur aufgrund der Mitarbeiterzahl und der komplexen unterschiedlichen Aufgaben nicht mehr 
aufrechterhalten werden. Eine Trennung des SAP -Basisbetriebs von der Betreuung der „Persona l-
wirtschaftlichen Anwendungen“ ist notwendig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der SAP -
Basisbetrieb auch für die SAP-Betriebsumgebung des Finanzverfahrens SAP-NKF verantwortlich ist.  
 
Aus den genannten Gründen ist daher neben  dem bisherigen Team „Personalwirtschaftliche Anwe n-
dungen“ ein neues Team „SAP -Basis und zentrale Dienste“ einzurichten. Daher wird die unter Ziffer 
4.1.2.8 begründete Stelle für den Basis -Betrieb genutzt, um eine Teamleitungsstelle (E13) einzuric h-
ten. Die mit der Einrichtung des neuen Teams verbundenen organisatorischen Maßnahmen (Zusa m-
menführung der vorhandenen Stellen zum SAP -Basis-Betrieb und weite rer rechenzentrumsnahen 
Dienst) werden vorbereitet, um ab 2019 einen gesicherten Betrieb aufrechterhalten zu können, den 
gestiegenen Anforderungen des Betriebs hinsichtlich der Umstellung auf SAP HANA gerecht zu we r-
den und auch zur weiteren Kostensenkung den Betrieb ausbauen zu können. 
 
Stellenbedarf Team „SAP-Basis und zentrale Dienste“ – Teamleitung = 1,00 Stelle (EG13) 
 
4.1.2.10 Team „Server 1“ (Team 18.32) 
Aktuell wird die Aufgabe Datenbank -Administration (DBA) zentral für alle von der citeq bereitgestel l-
ten Datenbankanwendungen durch zwei Mitarbeiter im Team „Server 1“ geleistet. In den letzten Ja h-
ren sind die Anforderungen und Arbeitsmengen in diesem Bereich stark gestiegen. 
 
Dies begründet sich in einer Ausweitung des Arbeitsfeldes. Vor einigen Jahren waren üb erwiegend 
Oracle Datenbanken im Einsatz. In den vergangenen Jahren haben sich daneben aber auch MS-SQL 
und PostgreSQL als weitere strategische Datenbanksysteme etabliert. Diese Ausweitung war una b-

33 
dingbar geworden um die gestiegenen Anforderungen im Bereich  der Geodaten und Webdienste e r-
füllen zu können. 
 
Arbeitsmenge und Komplexität haben weiterhin zugenommen durch, 
 zusätzliche neue Fachverfahren, 
 Ausweitung der Nutzung durch die Kunden (Einrichtung zusätzlicher Mandanten), 
 Veränderungen in den Fachverfahren, die im Rahmen ihrer technischen Fortschreibung mehr 
Datenbanken und damit mehr Administration benötigen, 
 gestiegenen Anforderungen an die IT-Sicherheit, denen die citeq in der laufenden Administra-
tion Rechnung trägt sowie durch die angestrebte BSI Zertifizierung und   
 die Notwendigkeit immer häufiger zusätzliche Datenbankserver oder Datenbanken für die 
Trennung und Abgrenzung von Daten aus Sicherheitsgründen bereitzustellen und gleichzeitig 
bestimmte Zugriffe für die Funktion der Fachanwendungen zu ermöglichen.  
 
Aus diesen Gründen ist eine zusätzliche Stelle einzurichten und zu besetzen, um weiterhin die Au f-
gabe DBA gewährleisten zu können. 
 
Stellenbedarf Team Server 1 – Datenbankadministration = 1,0 Stelle (EG11) 
 
4.1.2.11 Bereich 18.4 – Anwendungen -  
In den vergangenen Jahren hat sich der Personalbestand der citeq zur Wahrnehmung der IT -
Aufgaben bei der Stadt Münster und den Kooperationspartnern erheblich erhöht. Diese Personalve r-
stärkungen wirkten sich besonders im Bereich der Anwendungen aus. Inzwischen bes tehen 7 Teams 
(Bestand 6, Einrichtung zusätzliches Team vorgesehen in 2019 - s. o. Ziffer 4.1.2.9 -). Eine organisa-
torische Anpassung der bisherigen Strukturen durch Einrichtung einer zusätzlichen Bereichsleitung ist 
notwendig. Der Aufgabenbereich der Anwe ndungsbetreuung, ab 2019 bestehend aus 7 Teams , wird 
auf zwei Bereichsleitungen verteilt. Dabei werden die unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkte b e-
rücksichtigt. Der neue Bereich umfasst im Schwerpunkt die Aufgaben Bürgerservices, DMS und Web-
Entwicklungen. Die Verfahren zu Finanzen (SAP -NKF und Infoma newsystems) und Personal (SAP -
HCM) werden der vorhandenen Bereichsleitung zugeordnet. 
 
Stellenbedarf Bereich 18.40 - Anwendungen = 1,0 Stelle (EG15) 
 
Zusammenfassend besteht für die citeq ein zusätzlicher Stellenbedarf von insgesamt 19,51 Stellen.

34 
4.2 Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen – 
Nachfolgend werden die Bedarfe der citeq für die befristete Neueinrichtung bzw. den Bestand an b e-
fristet eingerichteten Arbeitsplätzen erläutert.  
4.2.1 Breitbandkoordination 
Nach Ratsbeschluss vom 14.12.2016 (Vorlage 1006/2016) und Erhalt des Zuwendungsbescheids der 
Bezirksregierung Münster vom 01.02.2017 wurde die auf drei Jahre befristet Stelle für einen Brei t-
bandkoordinator/eine Breitbandkoordinatorin ausgeschrieben. Zum 01.10.2017 konnte der Breitband-
koordinator seinen Dienst bei der Stadt Münster – citeq – aufnehmen.  
 
Personalbedarf Breitbandkoordination = 1,0 befristeter Arbeitsplatz bis zum 30.09.2020 (seit 
01.09.2017) 
4.2.2 Servicekonto.NRW 
Das Servicekonto.NRW ist im September 2017 als Identifizierungsdienst für E-Government-Dienste in 
NRW in Betrieb gegangen. Es ermöglicht NRW-Bürgerinnen und –Bürgern eine sichere Identität für 
die Nutzung aller E-Government-Dienste sämtlicher Kommunal- und Landesbehörden in NRW und – 
durch den Serviceportal-Verbund – auch in den anderen angeschlossenen Bundesländern. Das Land 
NRW fördert die Weiterentwicklung und den Betrieb.  
 
 Vorgesehen ist die Entwicklung von Unternehmenskonten, der weitere Ausbau der mobile n Nut-
zung, die Einrichtung von Postfachfunktionalitäten, die Schaffung weiterer Authentisierungsmö g-
lichkeiten (neben Online Ausweisfunktion und Kennung/Passwort) und die Interoperabilität zu 
Servicekonten in anderen Bundesländern.  
 Das Servicekonto.NRW mus s aufgrund der geforderten hohen Ausfallsicherheit parallel in zwei 
Rechenzentren betrieben werden. Als Redundanz zum Produktionsstandort Kamp Lintfort ist der 
Standort Münster auszubauen.  
 
Die Finanzierung der beiden befristeten Stellen für Weiterentwicklung und Betrieb erfolgt in voller Hö-
he bis Ende 2020 durch das Land NRW. 
 
Personalbedarf Weiterentwicklung Servicekonto.NRW = 1,0 befristeter Arbeitsplatz (Beset-
zungsverfahren läuft seit 01.09.2018) 
Personalbedarf Serverbetrieb Servicekonto.NRW = 1,0 befristeter Arbeitsplatz (Besetzungsver-
fahren läuft seit 01.09.2018) 
4.2.3 Web-Entwicklung 
Die Internetseiten der Stadt Münster werden mit dem Open  Source System TYPO3 erstellt. Das kos-
tenlos verfügbare System wurde bei seiner Einführung zunächst durch die Open Source Community 
um eine Freigabefunktion ergänzt, mit der die Inhalte dezentral in den Ämtern durch Redakteure e r-
fasst und zent ral durch Redakteure im Presse- und Informationsamt  freigegeben werden können . 
Nachdem diese Funktion zukünftig nicht mehr weiter entwickelt wird, ist es erforderlich, sie mit eige-
nen Kräften aufrechtzuerhalten. 
 
Ohne eine befristete Personalverstärkung von 1 Stelle für 3 Jahre sind diese  Anforderungen nicht zu 
erfüllen.  
 
Personalbedarf Webentwicklung = 1,0 befristeter Arbeitsplatz 
4.2.4 citeq@school  
Mit Beschluss zur Vorlage V/0916/2015 sowie V/0916/2015/1 hat der Rat der Stadt Münster der b e-
fristeten Einrichtung von zwei Stellen zur Verbesserung des Vorort -Services in den Schulen ab dem 
Jahr 2017 zugestimmt. 
 
Personalbedarf citeq@school = 2,0 befristete Arbeitsplätze

35 
4.2.5 Projekte, u. a. im Bereich E-Government, Infrastruktur, Web-Anwendungen  
Die erhöhten Anforderungen bei der Einführung neuer Software und Hardware (z. B. Anforderung s-
analyse, Berücksichtigung der Anforderungen h insichtlich Datenschutz und Datensicherheit, Pr o-
zessaufnahmen) führen zu einem erheblich gestiegenen personellen Aufwand. Zusätzlich ist der 
Kommunikationsbedarf der IT -Koordinationen und der Ämter/Einrichtungen aufgrund der inzwischen 
bestehenden komplexen IT-Infrastruktur und durch technische Weiterentwicklungen erheblich ang e-
stiegen.  
 
Festzustellen ist: Die Verwaltung benötigt nicht nur eine insgesamt immer größere Anzahl von IT -
Lösungen. Die Lebenszyklen der bestehenden IT -Lösungen werden immer kleiner, so dass  sich die 
Anzahl und der Aufwand der Projekte zur Einführung neuer IT -Systeme und für die Umstiegs- und 
Migrationsprojekte abzulösender Bestandlösungen laufend und massiv erhöht.  
 
Personalbedarf Projekte (u. a. Bereich E-Government, Infrastruktur, Web-Anwendungen ) = 1,0 
befristeter Arbeitsplatz 
4.2.6 Team „Kommunale Anwendungen 4 – Software-Entwicklungen“ (18.27) 
Die citeq betreibt insbesondere für die Stadt Münster aber auch für einige Kooperationspartner eine 
Vielzahl an Anwendungen im ausschließlichen Rechenzentrumsbetrieb ohne Anwendungsbetreuung. 
Für diese teilweisen komplexen Anwendungen, z. B. Kf z-, Führerschein -, VHS -, Musikschul - oder 
Baugenehmigungsverfahren, besteht eine Zuständigkeit in den Fachbereichen. Dort steht aber oft 
nicht das Know-How zur Verfügung, um bei notwendigen - auch sicherheitskritischen - Updates oder 
komplett neuen Versionen die notwendigen Aufgaben auch in Abstimmung mit den Softwareliefera n-
ten und den Datenbankadministratoren bei der citeq wahrzunehmen. Daher soll zur Absicherung e i-
nes sicheren Betriebs eine Koordination mit fachlicher Betreuung bei der citeq aufgebaut werden. Um 
den Aufwand auch  in Abstimmung mit den städt. Ämtern/Einrichtungen und Kooperationspartnern zu 
identifizieren und eine konkrete Aufgabenverteilung aufgrund der Fachlichkeit bei den Nutzern vor-
nehmen zu können sind vorerst befristet für 3 Jahre zwei Stellen – Anwendungskoordination Fachver-
fahren – zu besetzen.  
 
Stellenbedarf Team „Kommunale Anwendungen 4 – Software-Entwicklungen“ = 2,0 Stellen 
(EG11) 
4.2.7 Projekt DMS-Einführung 
Immer mehr Vorgänge und Prozesse in den  Verwaltungen und zwischen Verwaltungen, Bürgern und 
Unternehmen werden heute vollständig elektronisch abgebildet und mithilfe vernetzter Systeme res s-
ort- und ebenenübergreifend realisiert.  
 
Die Stadt Münster und die ÖrV -Kooperationspartner müssen durch d ie Einführung eines Dokume n-
tenmanagementsystems und hiermit der elektronischen Akte, die Voraussetzungen zur Nutzung der 
digitalen Potenziale schaffen. Effizienz, Effektivität und Qualität des Verwaltungshandelns – gerade in 
Zeiten knapper personeller und finanzieller Ressourcen werden dadurch sichergestellt. 
 
Die elektronische Be- und Verarbeitung von Informationen, Daten und Vorgängen sowie die Nutzung 
elektronischer Akten in den Verwaltungen ist nicht mehr eine Frage des „Ob“, sondern eine Frage des 
„Wie“ und „Wann“. 
 
Eine stadtweite Ausbreitung des Dokumentenmanagementsystems (DMS) bedarf einer strukturierten 
und vorausschauenden Vorgehensweise. Hierzu setzt sich die citeq das Ziel, innerhalb von 10 Jahren 
70 % der städtischen Büroarbeitsplätze mit DMS -Funktionen auszustatten und folgende Fortschritte 
zu erreichen:  
 
 Die Stadt Münster und die Kooperationspartner erfüllen die rechtlichen Anforderungen an die Ver-
fügbarkeit und Austauschbarkeit von elektronischen Akten. Hierzu gehört insbesondere der U m-
gang mit der elektronischen Rechnung und den Pflichten bei der Wahrnehmung von Aufgaben 
unter Bundes- und Landesrecht.

36 
 Der Aktenplan ist an die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse der Ämter im Rahmen der 
DMS-Einführung angepasst. 
 Mehr als 70 % der Beschäftigten der Stadt Münster und der Kooperationspartner mit einem Bil d-
schirmarbeitsplatz nutzen für die elektronische Ablage von Dokumenten das DMS. Eine papierge-
stützte Ablage bleibt die Ausnahme. In den Verwaltungen gibt es verbindliche Regelungen un d 
die dazugehörige Infrastruktur, wie alle Posteingänge digitalisiert und über das DMS an die z u-
ständigen Beschäftigten zur Bearbeitung geleitet werden. 
 Die relevanten Fachverfahren sind an das DMS angebunden. Soweit sinnvoll und machbar ist das 
DMS an die Fachverfahren und die informationstechnische Basis-Infrastruktur angebunden. 
 Der Zugriff auf das DMS kann wahlweise von allen im Einsatz befindlichen Endgeräten, ei n-
schließlich mobiler Endgeräte, erfolgen. 
 Die Ämter und Dezernate (Leitungen und IT -Koordinationen) bewerten die Effizienz und Nutzba r-
keit des DMS durchschnittlich mit der Schulnote gut. 
 Bei Einführung und Betrieb werden in interkommunaler Zusammenarbeit Synergieeffekte erzielt, 
so dass die Einführung für die Stadt Münster und die Kooperationspartner wirtschaftlich ist.  
 Durch verbesserte Prozesse, einen höheren Automatisierungsgrad, sowie Einsparung von Rä u-
men, die vorher zur Aufbewahrung von Akten vorbehalten wurden, Sachmitteln wie Druckerpapier 
und Patronen, sowie Personalressourcen findet nun ein Return on Investment statt.  
 
Die gesamte Wertschöpfungskette vom Bürger und Unternehmen über die Verwaltung und deren 
Mitarbeiter (Telearbeit) bis hin zu den dritten Beteiligten wird optimiert. Die Bürger/innen profitieren  
von effizienteren und transparenteren Verwaltungsprozessen.  
 
Teil des durchgängigen Prozesses ist ein Outputmanagement, bei dem die Zeugnisse, Urkunden, 
Bescheide und Bescheinigungen in einer Bürgerakte enden, die für die Bürger/innen sicher zugän g-
lich ist. Diese Ziele sind in  10 Jahren nur mit einem straffen Plan und ausreichend personellen sowie 
finanziellen Ressourcen zu erreichen, die Umsetzung der Ziele in diesem Zeitraum ruht auf 4 Pfeilern: 
DMS-Lizenzen, Personalressourcen, Hardware  und Digitalisierung der Papierakten. 
 
Personalbedarf Projekte zur DMS-Einführung = 2,0 befristete Arbeitsplätze 
 
Die programmtechnischen Umsetzung der DMS -Projekte und für der Betrieb der DMS -Systeme er-
fordert folgende personelle Kapazitäten (Softwareentwickler/-in).  
 
Personalbedarf DMS-Entwicklung und -Betrieb = 3,0 befristete Arbeitsplätze 
4.2.8 Ausbau des Netzes 
In den kommenden 2 Jahren ist das ÖrV-WAN technisch vollständig umzustellen und auf die notwen-
digen Bandbreiten anzupassen. Der bestehende MPLS -Vertrag ist daher neu auszuschreiben. Dabei 
sind auch neue technische Möglichkeiten und Veränderungen ebenso wie die Notwendigkeit, das 
Netz kontrolliert für bestimmte IP-Dienste zu öffnen, zu beachten. Die Netzinfrastruktur wird aufgrund 
der neuen Anbindungsmöglichkeiten (eigene Glasfaser in den Kommunen, Richtfunk etc.) komplexer.  
 
Die Absicherung des vertrauenswürdigen Gemeinschaftsnetzes durch Firewalls gegenüber den lok a-
len Netzten wird notwendig. Sie wird in 2018/2019 unabhängig von dem Ausschreibungsergebnis  
umgesetzt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Breitbandausbau haben sich Verzögerungen bei 
der Umsetzung der Ausschreibung ergeben. Gleichzeitig konnte die vorgesehene befristete Stellen-
besetzung Mitte 2018 durch einen Auszubildenden nach seiner Prüfung nicht vorgenommen werden, 
da er sich kurzfristig zu einer weiteren Ausbildung (Studium) ent schlossen hatte und daher auf das 
Stellenangebot verzichtete. Die Stelle kann erst zu Anfang 2019 beset zt werden. Durch die Verzöge-
rungen in der Vorbereitung der Ausschreibung wird mit einem Ergebnis erst im 2. Quartal 2019 g e-
rechnet. Der neue Mitarbeiter/die neue Mitarbeiterin steht damit fü r die dann notwendige U mstel-
lungsphase zur Verfügung. Der befristete Personalbedarf besteht daher weiterhin für 2 Jahre 
 
Personalbedarf Netz = 1,0 befristeter Arbeitsplatz

37 
4.2.9  Client-Betriebssystem 
Mit der Umstellung des Client-Betriebssystems Windows7 hat die citeq auch die aus Sicherheitsgrün-
den zwingend erforderliche Abschaltung der für alle User bestehenden Administrationsrechte vorg e-
nommen und auch die Rechte der IT -Koordinationen hinsichtlich der Softwareinstallation eing e-
schränkt. In diesem Rahmen musste  die citeq einen großen Anteil der bisher durch die Ämter inst al-
lierten Softwareprodukte in die Softwareverteilung selbst übernehmen. Mittlerweile werden durch die 
citeq ca. 2.000 Softwarepakete für die Installation auf den unterschiedlichen Verwaltungs -PC erstellt, 
diese Pakete müssen zudem bei Updates angepasst und auf die städtischen PC verteilt werden.  
 
Bei den jetzigen Planungen für den Umstieg auf Windows10, der verwaltungsweit in 2018 begonnen 
wurde, ist zu berücksichtigen, dass neue PC (Lieferung aus bestehenden Rahmenverträgen) ab Mitte 
2018 nur noch unter W indows10 lauffähig sind. Den Wechsel und die lfd. Anpassung des Betrieb s-
systems und der sonstigen Softwareprodukte auf den Clients wird die citeq in den kommenden Ja h-
ren in immer kürzeren Zeitabständen vornehmen müssen.  
 
Die jetzt anstehende Umstellung de s Betriebssystems von Windows7 auf Windows10 ist mit dem 
planmäßigen Personal nicht leistbar. Während des laufenden Parallelbetriebs entsteht daher zusätzli-
cher Aufwand. Die technischen Voraussetzungen sind im Vergleich zur damaligen Umstellung auf 
Windows 7 jedoch besser, so dass für die Umstellungsphase nur ein  zusätzlicher Mitarbeiter befristet 
für zwei Jahre zur Unterstützung eingestellt werden muss. Im  Rahmen des Projektes wird dann  ge-
prüft, ob die vorhandene Personalausstattung auch nach dem Umstieg ausreichend ist, den Betrieb 
der gleichzeitig stark gestiegenen Anzahl an Clients (PC und Notebooks) zu gewährleisten. Die z u-
sätzliche Einführung von mobilen Endgeräten (Tablets) führt in diesem Aufgabenbereich zu keiner 
personellen Entlastung.  
 
Personalbedarf Client „Infrastrukturprojekt Windows10“ = 1,0 befristeter Arbeitsplatz

38 
4.3 Zahlenmäßige Zusammenfassung und Stellenübersichten 
Der Gesamtstellenbestand der citeq stellt sich wie folgt dar: 
 
 2019 2018 
Besetzte  
Stellen am 
30.06.2018 
Beamte 39,13 39,13 38,31 
Tariflich  
Beschäftigte 124,65 105,14 98,65 
insgesamt  163,78  144,27  136,96 
Stellenübersicht der tariflich Beschäftigten 
EntgGr Zahl der 
Stellen 2019 Veränderung Zahl der 
Stellen 2018 
Besetzte  
Stellen am 
30.06.2018 
SV 1,00 0,0 1,00 1,00 
15 1,00 1,00 0,00 0,00 
13 12,00 4,00 8,00 8,00 
12 5,00 4,00 1,00 0,50 
11 66,87 16,87 50,00 45,19 
10 27,28 -1,00 28,28 28,28 
09 0,00 -6,36 6,36 6,36 
09B 1,50 1,50 0,00 0,00 
09A 1,00 0,0 1,00 1,00 
08 8,00 0,50 7,50 6,50 
07 1,00 -1,00 2,00 1,82 
Summe  124,65   19,51  105,14   98,65 
 
Nachrichtlich: Übersicht der Stellen für Beamte/innen 
Besoldungs- 
gruppe 
Zahl der 
Stellen 2019 Veränderung Zahl der 
Stellen 2018 
Besetzte  
Stellen am 
30.06.2018 
A15 3,00  3,00 3,00 
A13 1.EA 7,50  7,50 7,50 
A12 19,63  19,63 19,33 
A11 9,00  9,00 8,48 
Summe 39,13 0,00 39,13 38,31 
 
In der ci teq befinden sich zum 30.06.2018  6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ausbildung. Im 
Ausbildungsjahr 2018/2019 wurden zusätzlich 3 neue Auszubildende eingestellt. Die Auszubildenden 
werden bereichsübergreifend für die folgenden Berufsbilder ausgebildet: 
 
 Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung 
 Fachinformatiker/-in Systemintegration 
 Informatikkaufmann/Informatikkauffrau 
 Informationselektroniker/-in 
 Informatikbetriebswirt/-in Bachelor of Arts

39 
 
Einzelaufstellungen 
Stellenwertanpassung an die Eingruppierung 
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung  
bisher 
Bewertung  
künftig Stelle Aufgabengebiet 
18.24.0011 E10 E11 1,00  
18.24.0014 E09A E11 1,00  
18.10.0002 E09 E09B 0,50  
18.12.0006 E09 E09A 0,50  
18.12.0006 E09 E12 0,25 Verlagerung zu 
18.04.0301ap 
18.12.0006 E09 E11 0,11 Verlagerung zu  
18.24.0007 
18.21.0004 E09 E11 1,00  
18.22.0012 E09 E11 1,00  
18.25.0015 E09 E11 1,00  
18.31.0012 E09 E11 1,00  
18.33.0007 E09 E11 1,00  
18.12.0005 E08 E09A 0,50  
18.33.0013 E07 E08 1,00  
 
*Tarifbedingte Stellenwertanpassung infolge des Inkrafttretens der neuen Entgeltordnung VKA zum 01.01.2017; über weitere Veränderun-
gen wird der Betriebsausschuss informiert.  
Stellenvermehrung 
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung Stelle Aufgabengebiet 
18.01.NNNN E11 1,00 IT-Sicherheit (s. Ziffer 4.1.2.1) 
18.02.9418üp E11 1,00 V/0143/2018 (s. Ziffer 4.1.1) 
18.02.9418üp E11 1,00 V/0143/2018 (s. Ziffer 4.1.1) 
18.02.9418üp E11 1,00 V/0143/2018(s. Ziffer 4.1.1) 
18.02.NNNN E11 1,00 Web-Entwicklungen (s. Ziffer 
4.1.2.2) 
18.03.0001üp E13 1,00 Teamleitung citeq@school (s. Ziffer 
4.1.2.3) 
18.04.0001ap E13 1,00 V/0144/2018 (s. Ziffer 4.1.1) 
18.04.0101ap E12 1,00 V/0144/2018 (s. Ziffer 4.1.1) 
18.04.0201ap E12 1,00 V/0144/2018 (s. Ziffer 4.1.1) 
18.04.0301ap E12 0,75 V/0143/2018 (s. Ziffer 4.1.1) 
18.04.0401ap E12 1,00 V/0154/2018 (s. Ziffer 4.1.1) 
18.12.NNNN  E09b 1,00 Wirtschaftsplan, Buchhaltung, Ein-
kauf, Lager (s. Ziffer 4.1.2.4) 
18.21.NNNN E11 1,00 Finanzen 1 – Infoma newsystem (s. 
Ziffer 4.1.2.5) 
 18.27.0001 E13 1,00 Teamleitung DMS (s. Ziffer 4.1.2.6) 
18.27.NNNN E11 1,00 DMS-Betrieb (s. Ziffer 4.1.2.6)

40 
 18.24.0007 E11 
bisher A12 0,26 
Kommunale Anwendungen 1 (s. 
Ziffer 4.1.2.7) Umwandlung bisheri-
gen Stellenanteile A12 (0,63) erfolgt 
im städt. Stellenplan 2020 
 18.25.NNNN E11 1,50 Personalwirtschaftliche Anwendun-
gen (s. Ziffer 4.1.2.8)  
 18.26.0001 E13 1,00 Teamleitung SAP-Basis und zentra-
le Dienste (s. Ziffer 4.1.2.9) 
 18.32.NNNN E11 1,00 Server 1, Datenbankadministration 
(s. Ziffer 4.1.2.10) 
 18.40.0001 E15 1,00 Bereichsleitung Anwendungen (s. 
Ziffer 4.1.2.11) 
 
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen – 
Projekt EntgGr/ 
BesGr Umfang Befristung 
bis Bemerkung 
Breitbandkoordinator  E12 1,0 30.09.2020 Finanzierung durch Förder-
mittel und MEP 
Web-Entwicklung E11 1,0 3 Jahre* 
(neu) Finanzierung durch MS 
Medienentwicklungsplan 
citeq@school 
E12 
E11 
1,0 
1,0 
27.06.2019 
- Ende 2020* 
2 Jahre* 
Finanzierung durch MEP 
Projekte, u. a. im Bereich E-
Government, Infrastruktur, 
Web-Anwendungen 
 
E12 1,0 05.12.2019 Finanzierung durch ÖrV, 
MEP und MS 
 
DMS-Einführung E12 2,0 4 Jahre* Finanzierung durch ÖrV 
DMS-  
Entwicklung und Betrieb 
E11 
E09a 
2,0 
1,0 
4 Jahre* 
26.06.2022 Finanzierung durch ÖrV 
Netzausbau E11 1,0 2 Jahre* Finanzierung durch ÖrV 
Betrieb und Weiterentwicklung 
Servicekonto.NRW 
E11 
E12 
1,0 
1,0 
31.12.2020 
31.12.2020 Finanzierung durch KDN 
Infrastrukturprojekt 
Windows10 E10 1,0 2 Jahre Finanzierung durch MS 
Koordination  für  Verfahren 
ohne bisherige Anwendungs-
betreuung durch die citeq 
 
E11 2,0 3 Jahre* 
(neu) Finanzierung durch MS/ÖrV 
*Befristungszeitraum abhängig von der Stellenbesetzung

41 
5 Organigramm

Beschlussvorlage

3274 Zeichen

V/0964/2018 
V/0964/2018 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Wirtschaftsplan der citeq 2019 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   15.11.2018 Betriebsausschuss der citeq Vorberatung 
   29.11.2018 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E -
Government 
Vorberatung 
   05.12.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   12.12.2018 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der als Anlage 1 beigefügte Wirtschaftsplan der citeq für das Jahr 2019 wird genehmigt. 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Die Finanzierung erfolgt aus dem städt. Haushalt, durch Abrechnung gegenüber den Kooperation s-
partnern im Rahmen der Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung und Abrechnung gegenüber Dritten. 
 
 
Begründung: 
 
Der als Anlage vorgelegte Wirtschaftsplan der citeq, bestehend aus dem Erfolgsplan, dem Finanz - 
und Vermögensplan sowie der Stellenübersicht, basiert auf den Ergebnissen 2017 und den laufenden 
Rechnungsergebnissen des Jahres 2018.  
 
Wesentliche Veränderungen gegenüber 2018 haben sich in folgenden Positionen ergeben: 
 
 Umsatzerlöse, 
 Materialaufwendungen, 
 Personalaufwendungen, 
 Abschreibungen  
 Sonstige betriebliche Aufwendungen und  
 Zinsergebnis 
 
citeq 
 
07.11.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Boenigk 
Telefon: 492 18 11 
Boenigk@citeq.de

- 2 - 
V/0964/2018 
und sind im Wirtschaftsplan detailliert erläutert. 
 
In der mittelfristigen Betrachtung weist der Wirtschaftsplan der citeq einen Jahresüberschuss in 
den Jahren 2019 bis 2023 aus.  
 
Die citeq hat sich bei der Aufstellung des Wirtschaftsplanes an der Höhe der im städtischen Haushalt 
für die Jahre 2019 bis 2023 bereitgestellten konsumtiven Mittel und an den geplanten Umsatzerlösen 
mit den ÖrV-Verwaltungen und Dritten orientiert. 
 
Die citeq benötigt für den laufenden IT -Betrieb und die notwendigen Ausweitungen eine konsumtive 
Finanzierung, weil eingeführte IT-Systeme nicht nur im Bereitstellungsjahr, sondern in den folgenden 
Betriebsjahren Aufwände verursachen. 
 
Im jetzt vorgelegten citeq -Wirtschaftsplan 2019 konnten alle projektierten IT -Ausbaumaßnahmen be-
rücksichtigt werden. Auch die Maßnahmen zur Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben, die sich aus 
der Vorlage „Digitale Stadt Münster – Digitalisierungsstrategie der Stadtverwaltung“ (V/0989/2017) 
ergeben, werden planmäßig ausgeführt.  
 
Erstmals wurden im städtischen Haushalt: 
 die indexangepassten Aufwände für den Betrieb der Bestands-IT, 
 der planmäßige Ausbau der IT im Rahmen der Wirtschaftspläne sowie  
 entsprechende Finanzpuffer für Digitalisierungsmaßnahmen, die bei der Aufstellung de r Wirt-
schaftspläne noch nicht absehbar waren, 
vorgesehen. 
 
Festzustellen ist: Die Stadt Münster ist auf dem Weg zur Digitalen Verwaltung. Erkennbar ist dieses 
an der zunehmenden Anzahl von IT-Lösungen und der immer besseren IT-Arbeitsplatzunterstützung. 
Die Digitalisierung wirkt sich zwar positiv auf die Verwaltung und die gesamte Stadt Münster aus, der 
hohe Digitalisierungsgrad führt aber gleichzeitig zu höheren Kosten für die wachsende Anzahl der IT -
Systeme und für das ausgeweitete Personal, das erforderlich ist, um diese Systeme zu betreuen.  
 
 
I. V.  
 
gez.  
 
Wolfgang Heuer 
 
Anlagen: 
Wirtschaftsplan der citeq 2019

Beratungsverlauf (4)

15.11.2018 Betriebsausschuss der citeq
TOP 4.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
29.11.2018 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government
TOP 16 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
05.12.2018 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 14 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.12.2018 Rat
TOP 11 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Friedrich-Ebert-Straße 110
  • Dahlweg 100
  • Scheibenstraße 109

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0964/2018
Typ
Vorlagen
Datum
22.10.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37