V/0369/2013
Stadtregionale Zusammenarbeit in der Stadtregion Münster
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage
30169 Zeichen
V/0369/2013
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Betrifft
Stadtregionale Zusammenarbeit in der Stadtregion Münster: Rückblick, Sachstand und
Perspektiven
Beratungsfolge
04.07.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Vorberatung
10.07.2013 Hauptausschuss Vorberatung
10.07.2013 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung
1. Der Bericht über die Entwicklung der stadtregionalen Zusammenarbeit, den aktuellen Sac h-
stand und die Perspektiven der stadtregionalen Zusammenarbeit wird zur Kenntnis g enom-
men.
2. Der Rat bekräftigt die Notwendigkeit der Zusammenarbeit in der Stadtregion Mün ster und
befürwortet deren Fortführung.
3. Es wird zur Kenntnis genommen, dass in der Bürgermeisterrunde der Stad tregion Münster
am 22.01.2013 ein Verbleib der Geschäftsführung für den Ansprechpartnerkreis bei der
Stadt Münster über 2014 hinaus unter der Voraussetzung einer anteiligen Finanzierung vo r-
geschlagen wurde.
4. Der Rat beschließt, dass die Geschäftsführung für den Ansprechpartnerkreis vorb ehaltlich
einer anteiligen Finanzierung durch die mitwirkenden Gemeinden ab 2015 we iterhin von der
Stadt Münster übernommen wird.
5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass über die Umsetzung konkreter Ma ßnahmen aus den
einzelnen Handlungsfeldern gesondert entschieden wird.
6. Der Antrag A -R/0055/2010 der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster (Anlage 1) ist damit
zum Aufgabengebiet der stadtregionalen Kooperation erledigt.
II. Finanzielle Auswirkungen
Durch die vorstehenden Beschlüsse entstehen keine zusätzlichen finanziellen Auswirkungen.
Vorlagen-Nr.:
V/0369/2013
Auskunft erteilt:
Herr Weigt
Ruf:
492 61 36
E-Mail:
Weigt@stadt-muenster.de
Datum:
22.05.2013
Öffentliche Beschlussvorlage
- 2 -
V/0369/2013
Begründung:
Zu Beschlusspunkt 1
1.1 Anlass der Berichterstattung
Der schrittweise sich vertiefende Annäherungsprozess in der Stadtregion Münster zwischen den
Städten und Gemeinden Altenberge, Ascheberg, Drensteinfurt, Everswinkel, Greven, Havixbeck,
Nottuln, Münster, Senden, Sendenhorst und Telgte ist zwischenzeitlich, seit 2007 auch unter Ei n-
beziehung der Gemeinde Ostbevern, in eine vertrauensvolle und von gegenseitigem Respekt g e-
prägte kommunale Zusammenarbeit selbständiger Kommunen übergegangen. Auf dies er Grund-
lage hat die Bürgermeisterrunde 2010, nach der letzten Kommunalwahl teilweise in neuer Zusa m-
mensetzung, der Stadtregion Münster eine neue inhaltliche Ausrichtung gegeben. Der bis Ende
2010 prägende Erfahrungs- und Informationsaustausch sollte durch die Verfolgung neuer Zielstel-
lungen ergänzt werden. Nach einem intensiven Sondierungsprozess in 2011 sind nunmehr erste
Ergebnisse erkennbar, über deren Inhalte und Perspektiven aufgrund einer Vereinbarung der Bü r-
germeisterrunde 2012 mit dieser Vorlage in formiert we rden soll. Die Vorlage wird wortgleich in
allen mitwirkenden Kommunen eingebracht.
Zur Herleitung des aktuellen Sachstands werden vorab die bisherige Berichterstattung in den
kommunalpolitischen Gremien bis 2007 in Erinnerung gerufen und die wesentlichen Eckpunkte der
Zusammenarbeit von 2008 bis 2011 skizziert.
1.2 Berichterstattung und politischer Dialog 2001 bis 2007
Seit Begründung des kommunalen Netzwerks in der Stadtregion Münster in 2001 sind die zustä n-
digen politischen Gremien über die Inhalte der stadtregionalen Zusammenarbeit und ihre Perspek-
tiven in den Jahren 2003 und 2007 informiert worden.
Ergänzend haben die Bürgermeister die Fraktionsvorsitzenden aus den Räten der mitwirkenden
Kommunen zu einem offenen Meinungsaustausch in 2005 z um aktuellen Sachstand und zu den
Perspektiven der stadtregionalen Zusammenarbeit eingeladen. Mehr als 40 Fraktionsvorsitzende
aus den 11 Kommunen sind der Einladung seinerzeit gefolgt.
In 2006 ist in der Stadtregion Münster erstmalig eine gemeinsame Bürg erumfrage durchgeführt
worden. Über die Ergebnisse sind die zuständigen politischen Gremien in der Stadtregion im Früh-
jahr 2007 ausführlich informiert worden.
In der Anlage 2, „Chronologie der bisherigen Berichterstattung in der Stadtregion Münster bis
2007“ sind die entsprechenden Meilensteine mit weiterführenden Informationsmöglichkeiten aufge-
listet.
1.3 Stadtregionale Handlungsfelder 2008 bis 2010
In den Jahren 2008 bis 2010 sind der Erfahrungs - und Informationsaustausch unter den Verwa l-
tungen der mit wirkenden Kommunen und mit Experten aus anderen Stadtregionen entsprechend
den Zielstellungen aus der Gründungsphase der Stadtregion Münster fortgesetzt und intensiviert
worden. Die nachfolgende Übersicht wesentlicher Meilensteine in der Zusammenarbeit dok umen-
tiert die dabei inhaltlich gewählten Schwerpunkte:
- 3 -
V/0369/2013
2008 und fortlaufend
Regelmäßiger Informationsaustausch im Rahmen der jährlich im Schnitt vier Sitzungen des
Ansprechpartnerkreises im Handlungsfeld „Einzelhandel“ und jährliche Aktualisierung der
stadtregionalen Einzelhandelsdatenbank
Aufnahme der Gemeinde Ostbevern als neue Mitwirkende in der stadtregionalen Einzelha n-
delsdatenbank
2009
Teilnahme der Stadtregion Münster mit dem Beitrag „Grenzgänger“ in der Stadtregion Müns-
ter an dem bundesweiten Wettbewerb „Stadt bauen. Stadt leben“
Austausch im Ansprechpartnerkreis über die kommunale Anwendungspraxis von klim a-
schutzrelevanten Kriterien in der Stadtplanung, Austausch über best -practise Beispiele zum
Klimaschutz sowie über kommunale Informations- und Beratungsangebote zum Klimaschutz
Erfahrungsaustausch der Bürgermeister mit Vertretern aus anderen erfolgreichen regionalen
Netzwerken: Stadtbaurat a.D. Sigurd Trommer (Region Bonn); Erster Stadtrat Hans Mö n-
ninghoff (Region Hannover); Erster Bürgermeister Dr. Ing. Stefan Köhler (Bodenseeregion)
Erfahrungsaustausch im Ansprechpartnerkreis über den Umgang mit den Auswirkungen des
demografischen Wandels
2010
Implementierung einer grafischen Plattform für die stadtregionale Einzelhandelsdatenbank
verknüpft mit weiteren Geodaten als kommunale und stadtregionale Planungsgrundlage
Informationsaustausch und Perspektivdiskussion in Facharbeitskreisen (Schulentwicklung,
Klimaschutz und Allgemeine Verwaltung) und im Ansprechpartnerkreis hinsichtlich einer
Neuausrichtung der stadtregionalen Arbeit
1.4 Bürgermeisterrunde im Dezember 2010 – Neuorientierung in 2011
Im Dezember 2010 vereinbarte die Bürgermeisterrunde eine Neuorientierung für die Zusamme n-
arbeit in der Stadtregion Münster. Demnach sollen durch vier neue Zie lvorgaben die bisherigen
Zielstellungen „Vertrauensbildung“ und „Erfahrungs - und Informationsaustausch“ ergänzt werden
und zugleich die neuen Ziele schrittweise an Bedeutung gewinnen. Zu den neuen Zielvorgaben,
jeweils mit erläuternder Fragestellung, gehören:
Verbesserung der kommunalen Haushaltslage – Ist es möglich, durch stadtregionale Z u-
sammenarbeit den mitwirkenden Kommunen Einsparpotenzial e und/oder Effizienzsteigerun-
gen zu eröffnen?
Vermeidung ruinöser interkommunaler Konkurrenz – Kann durch stadtre gionale Verabr e-
dungen das „Kirchtumdenken“ abgebaut werden?
Aufgreifen von Alltagsproblemen der Menschen in der Stadtregion – Inwieweit kön nen im
Zuge der stadtregionalen Zusammenarbeit Beiträge zur Bewältigung von Alltagsproblemen
geleistet werden?
Stärkung des Standortes „Stadtregion Münster“ – Wie kann durch stadtregionale Zusa m-
menarbeit die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des Standortes unterstützt we r-
den?
Hierzu wurden Facharbeitskreise gebildet, die gemeinsam mit dem Ansprechpartnerkreis i n 2011
verschiedene Handlungsansätze im Sinne der neuen Zielvorgaben auf ihre Umsetzbarkeit, insb e-
sondere unter Berücksichtigung des Verhältnisses Aufwand -Nutzen, geprüft haben. Die Ergebni s-
- 4 -
V/0369/2013
se in den Handlungsfeldern Schulentwicklung/ Bildung, Klimaschutz, Einzelhandel, Wohnen, Rad-
verkehr und Allgemeine Verwaltung sind in die nachfolgend dargestellte Praxis der stadtregionalen
Zusammenarbeit eingeflossen.
1.5 Stadtregionale Handlungsfelder 2012 – Sachstand und Perspektiven
In der Bürgermeisterrunde am 20. März 2012 hat Herr Bürgermeister Paus aus Altenberge die
Sprecherfunktion in der Stadtregion Münster übernommen. Die Bürgermeister haben dabei die ein
Jahr zuvor eingeschlagene Neuorientierung bestätigt und den Ansprechpartnerkreis und die Fac h-
arbeitskreise mit konkreten Aufträgen darin bestärkt, die Projektarbeit im Sinne der formulierten
Zielstellungen auszubauen. Wesentlicher inhaltlicher Schwerpunkt in 2012 war die Analyse der
Verbindungen zwischen Münster und den Umlandgemeinden im Radverkehrsalltagsn etz. Nachfol-
gend sind die Handlungsfelder in 2012 und ihre jeweiligen Perspektiven aufgeführt.
Die Bürgermeisterrunde hat in ihrer Zusammenkunft auch das Gespräch mit dem Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW (Herrn LMR Karl Jasper, Re-
feratsleiter) hinsichtlich möglicher Strategien und Fördermöglichkeiten in verschiedenen kommuna-
len Handlungsfeldern auf stadtregionaler Ebene geführt. Demnach könnte die Stadtregion Münster
aus Sicht des Ministeriums mit geeigneten übe rörtlichen Aufgabenstellungen und im Zuge einer
modellhaften Initiative förderwürdig sein (Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung: Aktive
Stadt- und Ortsteilzentren; Kleine und mittlere Gemeinden).
Planungsgrundlagen und Informationsaustausch
Die E rarbeitung und Pflege von Planungsgrundlagen und der Informationsaustausch sind auch
aktuell wesentliche Bestandteile in der stadtregionalen Zusammenarbeit geblieben. Diese haben
sich gegenüber früheren Jahren im Umfang deutlich reduziert. Sie konzentriert en sich in 2012 auf
den Austausch über aktuelle Einzelhandelsentwicklungen, über die Entwicklung der Schulangebo-
te und über Strategien einer nachhaltigen Innenentwicklung . Es wird davon ausgegangen, dass
auch in 2013 und den Folgejahren ein vergleichbarer Bedarf für einen Erfahrungs - und Informati-
onsaustausch bestehen wird.
Die regelmäßige Information über die Einzelhandelsentwicklung mit einem damit verbundenen
frühzeitigen kommunal-nachbarschaftlichen Abgleich in den Kommunen stellt weiterhin eine wic h-
tige Planungsgrundlage dar.
Wohnstandort Stadtregion
Im Herbst 2011 hat die Stadt Münster mit Unterstützung der stadtregionalen Partner die “Fortzugs-
umfrage 2011“ durchgeführt (vgl. V/0718/2012) 1. Befragt wurden alle Haushalte, die zwischen
2007 und 2010 aus Münster in eine der 11 Nachbarkommunen der Stadt Münster gezogen sind.
Die Umfrage liefert wichtige Erkenntnisse über den stadtregionalen Wohnungsmarkt und die stad t-
regionalen Verflechtungen. Die Ergebnisse der Umfrage werden nicht nur für die Erarbei tung des
„Kommunalen Handlungskonzeptes Wohnen“ der Stadt Münster und das kommunale Handeln in
den einzelnen stadtregionalen Kommunen genutzt, sondern fließen ebenso in den weiteren fac h-
planerischen Austausch auf stadtregionaler Ebene ein. Die ausführliche Diskussion der Ergebnisse
im stadtregionalen Ansprechpartnerkreis am 17.04.2013 hat noch einmal nachdrücklich die Rel e-
vanz der Ergebnisse für das wohnungspolitische Handeln in der Stadtregion bestätigt.
- 5 -
V/0369/2013
Die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum in qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Wohn-
siedlungsstrukturen unter Begrenzung des Flächenverbrauchs ist für alle Kommunen in der Stad t-
region eine bedeutende Aufgabe. In allen Kommunen gewinnen Strategien zur Bewältigung der
Herausforderungen in der Innen- und Quartiersentwicklung eine zunehmende Bedeutung; zentrale
Fragen betreffen die Mobilisierung von I nnenentwicklungspotenzialen, die Bildung strategischer
Allianzen sowie die Beratung und Mobilisierung von Eigentümern.
Die Neubaubedarfsprognose der empiri ca ag im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Energie,
Bauen, Wohnen und Verkehr NW und die jüngste Bevölkerungsprognose von IT.NRW 2011 bis
2030 geben Anlass, die wohnungspolitischen Positionen auf kommunaler Ebene zu übe rprüfen.
Mit Blick auf die Zu gehörigkeit zu einem gemeinsamen Wohnungsmarkt ist geplant, in 2013 einen
Austausch über die wohnungspolitischen und siedlungsräumlichen Schlussfolgerungen aus Sicht
der Kommunen durchzuführen und auf dieser Grundlage die jeweiligen wohnungspolitischen Zie le
soweit möglich zu synchronisieren.
Vor dem Hintergrund des doppelten Abiturjahrgangs 2013 und der Schaffung zusätzlicher St u-
dienplätze an der Westfälischen Wilhelms -Universität Münster und der Fachhochschule Münster
stellt die Bereitstellung eines ange messenen Wohnraumangebotes für Studierende die Wisse n-
schaftsstadt Münster aktuell vor eine große Herausforderung. In der Bürgermeisterrunde 2012
wurde daher von Herrn Oberbürgermeister Lewe die Mobilisierung möglicher Potenziale für st u-
dentisches Wohnen in den Umlandgemeinden angesprochen. Die Umlandkommunen haben die-
ses Anliegen positiv aufgenommen. Es ist zu vermuten, dass durchaus Potenziale bestehen, wie z.
B. Einliegerwohnungen, ausgebaute Dachgeschosse etc., und diese bei guter verkehrlicher Anbin-
dung an Münster für eine Vermietung an Studierende in Frage kommen können . Die Mobilisierung
entsprechender Potenziale würde sowohl den Hochschulstandort Münster unterstützen als auch
die Einwohnerentwicklung und –struktur der Umlandgemeinden stärken.
Am 23.04.2013 ist die Wohnraumkampagne zur Mobilisierung privaten Wohnraums für Studiere n-
de in Münster gestartet. Ein wichtiger Baustein ist die Einrichtung des „Studierzimmer -Büros“ im
Amt für Wohnungswesen der Stadt Münster, das als zentrale Kontaktmöglichkeit für potenzielle
Vermieter und Wohnungsbau-Investoren dient. Hier erfolgt die Beratung von Wohnraumanbietern.
Für Vermieter ohne eigenen Internetzugang werden Angebote kostenlos in die Online -Wohnbörse
„www.dasbrett.ms“ (betrieben vom ASTA der WWU Münster) eingestellt. Diese zentrale Anlaufstel-
le war u. a. auch von den Umlandgemeinden als wichtige Voraussetzung für die Mobilisierung von
Wohnraum benannt worden.
Auf der Internetplattform der Wohnraumkampagne ( www.studierzimmer-muenster.de) sind die
Umlandgemeinden ebenfalls mit entsprechenden Profilen präsentiert. Zu der Kampagne gehört
auch ein ausführliches Informationsblatt, das sich an Studierende und Vermieter richtet. Dieses
Informationsblatt liegt ebenfalls bei den Umlandgemeinden an zentraler Stelle a us, um auf die
Kampagne aufmerksam zu machen.
Im Zuge des Austauschs zur demografischen Entwicklung wurden in mehrjährigen Abständen,
letztmalig 2009, und kleinräumig für alle 45 Stadtteile der Stadtregion Münster die Veränderungen
der Bevölkerungszahlen und einzelner Alterskohorten in der Stadtregion, als Auswertung der j e-
weiligen kommunalen Melderegistern, ermittelt. Es ist beabsichtigt, in 2013 die Zahlen bis ei n-
1 Vorlage und Bericht zur „Fortzugsumfrage 2011“ werden im Inte rnet zum Download angeboten:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/pdf/V_0718_2012_komplett.pdf
- 6 -
V/0369/2013
schließlich 2012 zu ergänzen und damit die demografische Einordnung der Stadtteile im Sinn e
einer kleinräumigen Standortbestimmung zu aktualisieren.
Radverkehr
Die stadtregionale Auseinandersetzung in 2011 mit den Entwicklungsmöglichkeiten des Alltag s-
radverkehrs in der Stadtregion, insbesondere vor dem Hintergrund der wachsenden Verbreitung
von E-Bikes und Pedelecs sowie der damit verbundenen Reichweitenverlängerung, führte zu der
Schlussfolgerung, dass die Stadtregion Münster in den auf Münster gerichteten Korridoren über
Verlagerungspotenziale zum Verkehrsmittel Rad verfügt. Die Realisierbar keit der P otenziale wird
insbesondere auch durch die Qualität der Radverkehrsalltagsnetze bestimmt.
Die Bürgermeisterrunde hat den Ansprechpartnerkreis beauftragt, die Qualität des Alltagsnetzes
zwischen Münster und den Umlandkommunen zu erfassen, zu bewer ten und mögliche Han d-
lungsbedarfe zu identifizieren. Eine Ersteinschätzung der insgesamt 30 Verbindungen, unterstützt
durch ein S eminar der WWU Münster (Institut für Geografie, Leitung Dr. Julia Richter), führte zu
dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Wegev erbindungen baulich und hinsichtlich der Nutzung s-
qualität keine oder nur geringfügige Mängel aufweisen.
Im Zuge einer detaillierten Analyse wurden die Verbindungen nach weiteren Kriterien (zum Be i-
spiel die Frage der Verkehrssicherheit) untersucht und anha nd eines Kriterienkataloges eine Be-
wertung vorgenommen. Das Bewertungsergebnis mit vier Qualitätskategorien wurde in einer Karte
zusammenhängend abgebildet (Anlage 3). Die Einschätzungen sind im April 2013 mit Vertretern
des Allgemeinen Deutschen Fahrradc lubs zur Berücksichtigung einer Perspektive aus sachkund i-
ger Nutzersicht erörtert worden. Die Analyseergebnisse werden derzeit im Ansprechpartnerkreis
hinsichtlich erforderlicher und möglicher Verbesserungsansätze zur Stärkung des Alltagsradve r-
kehrs ausgewertet. Mögliche Verbesserungsansätze werden in bilateralen Gespräch en zwischen
den Gemeinden hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit zu erörtern sein.
Schulentwicklung/ Bildung
Die Schullandschaft in den Kommunen der Stadtregion wird aktuell durch zahlreiche Veränderun-
gen (Gründung Sekundarschulen, Schulzusammenschlüsse etc.) geprägt. Die Angebote der we i-
terführenden Schulen und Berufsschulen in den Kommunen werden auch über Stadtgrenzen hi n-
weg in Anspruch genommen. Es wird nicht verkannt, dass die Schulen un d letztlich auch die
Schulträger in einer Konkurrenz untereinander um die Schülerinnen und Schüler stehen. Dennoch
wird die Notwendigkeit eines regionalen Informationsaustausches und einer aufeinander abg e-
stimmten Schulentwicklungsplanung gesehen.
Die Auswirkungen des demographischen Wandels in den Kommunen der Stadtregion einerseits
und geplante neue schulrechtliche Rahmenbedingungen zur Inklusion in der Schullandschaft a n-
dererseits unterstreichen die Notwendigkeit einer stadtregionalen Abstimmung in der S chulent-
wicklung. So wird aktuell eine einvernehmliche Lösung für die Nac hfolge langjähriger vertraglicher
Vereinbarungen zur Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förde r-
bedarf gemeinsam von der Stadt Münster und den Vertragskommunen entwickelt.
Daneben besteht im Rahmen einer zunehmend regionalen Schulentwicklungsplanung ein rege l-
mäßiger Austausch auf Facharbeitsebene. Die Entwicklung von Schülerzahlen in den jeweiligen
Kommunen, das Wahlverhalten der Eltern, Angebot und Nachfrage n ach Schulformen oder die
Errichtungen / Errichtungsabsichten neuer Schulangebote sind neben aktuellen Themen beständ i-
ger Teil der Beratungen.
- 7 -
V/0369/2013
Klimaschutz
Der Klimaschutz ist für alle Kommunen in der Stadtregion ein wichtiges kommunalpolitisches
Handlungsfeld. Eine große Mehrheit der Kommunen beteiligt sich am European Energy Award,
einem europäischen Zertifizierungsverfahren zur Energieeinsparung, zur effizienten Nutzung von
Energie und zur Förderung regenerativer Energien. Die Stadtregion verfügt damit ü ber eine gute
Ausgangslage zur Profilierung als Klimaschutzregion.
Die Bürgermeisterrunde hat den Facharbeitskreis Klimaschutz beauftragt, einen umsetzungsorien-
tierten Vorschlag für eine modellhafte Erprobung einer stadtregionalen Ausgestaltung des EEA
(European Energy Award) zu erarbeiten.
Die B.&S.U GmbH (Geschäftsstelle des European Energy Award) hat Mitte des Jahres 2012 auf
Grundlage der Anforderungen des European Energy Award einen Vorschlag zur Einführung eines
regionalen Labels mit dem Arbeitstitel „EEA-Klimaschutzregion“ als ergänzendes Branding für eine
Region, die im EEA sehr weit ist, erarbeitet und mit einem Vertreter der Region Ravensberg und
der Stadt Münster erörtert. Das überarbeitete Ergebnis lag im November 2012 vor und wurde im
Dezember 2012 im Facharbeitskreis Klimaschutz vorgestellt. Die genauen Aktivitäten zur Erre i-
chung eines solchen Labels sollen g emeinsam mit der B. &S.U. GmbH und dem Facharbeitkreis
Klimaschutz Mitte 2013 diskutiert und in den Vorschlag für das Label eingearbeitet werden. Nach
der endgültigen Abstimmung mit dem Forum des European Energy Award könnte das Label dann
eventuell noch in 2013 eingeführt werden.
Allgemeine Verwaltung
Demografische Veränderungen und die landesweit vorzufindenden eingeschränkten Finanzspi el-
räume prägen das Bild der aktuellen Kommunalpolitik. Um Verbesserungen für die Bürger zu e r-
reichen bzw. das erreichte Versorgungsniveau zu erhalten, müssen kommunale Leistungsträger
heute mehr denn je miteinander vernetzt werden. Diese Abkehr von der klassischen "Kirchturmpo-
litik" wurde schon in der Vergangenheit in nicht wenigen Leistungsbereichen intensiviert, bietet
jedoch insbesondere im Aufgabenfeld der Verwaltungsdienstleistung en noch weitere Potenzialfel-
der.
Auch die Stadtregion Münster möchte die Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit
weiter ausbauen. Hierfür ist im Einzelfall eine Einbeziehung aller Kommunen nicht erforderlich.
Vielmehr sollen zunächst Lösungen bedarfsorientiert unter Festlegung einer themenspezifischen
Teilnehmerzahl en twickelt und evaluiert werden. Erste entsprechende Projekte finden derzeit in
den Bereichen des Datenschutzes und des zentralen Telefondienstes statt.
1.6 Perspektiven der stadtregionalen Zusammenarbeit
Zusammenfassend lassen sich folgende inhaltlichen Perspektiven festhalten:
Bedarfsgerechte Fortsetzung des Informationsaustauschs
Inwertsetzung der Ergebnisse der Fortzugsumfrage 2011
Wohnungspolitische und siedlungsräumliche Schlussfolgerungen aus der Neubaubedarfs-
prognose der empirica ag und der Bevölkerungsprognose IT.NRW – 2011 bis 2030
Mobilisierung von Potenzialen für die studentische Wohnraumversorgung
Demografische Standortbestimmung der 45 Stadtteile in der Stadtregion
Auswertung der stadtregionalen Analyse des Radverkehrsalltagsnetzes und interkommunale
Prüfung/Initiierung von Optimierungsansätzen
Bedarfsgerechte Fortsetzung des Informationsaustausches im AK Schulentwicklung/ Bildung
- 8 -
V/0369/2013
Entscheidung zur Profilierung der Stadtregion Münster als Klimaschutzregion über einen
stadtregionalen EEA-Prozess
Exemplarische Erprobung von Kooperationen bei Verwaltungsdienstleistungen (z.B. Daten-
schutz, zentraler Telefondienst)
Zu Beschlusspunkt 2
Organisation der Zusammenarbeit
Die Stadtregion Münster ist organisatorisch ein kommunal-nachbarschaftliches Netzwerk von selb-
ständigen Städten und Gemeinden in einem Raum mit rund 1.312 qkm Fläche und zusammen
472.831 Einwohnern (Hauptwohnung, 31.12.2011). Im Netzwerk kooperieren die Bürgermeister in
der Bürgermeisterrunde, Vertretungen der Kommunalverwaltungen im Ansprechpartnerkreis und
Mitarbeiter aus Fachdienststellen in den Facharbeitskreisen. Die zuständigen kommunalpolitischen
Gremien sind anlassbezogen informiert und eingebunden worden.
Die defizitäre Haushaltslage der Stadt Münster und damit das Ziel, die Hau shaltssicherung zu
vermeiden, hat die Erarbeitung eines Handlungsprogramms mit dem Zeithorizont 2012 bis 2017
unter Benennung von Einzelmaßnahmen zur Entlastung des Haushaltes erforderlich gemacht
(Ratsvorlage V/0702/2012 2). Zu den benannten Einzelmaßnahm en gehört auch die Reduzierung
des Au fwandes bei der stadtregionalen Zusammenarbeit. Konkret ist hier die Verringerung des
koordinierenden Aufwandes durch die Aufgabe der Geschäftsführung durch die Stadt Münster be-
nannt (Maßnahme 65 in der Anlage 1 zur Vor lage; ¼ Stellenanteil). Der Rat der Stadt Münster hat
das Handlungsprogramm am 12.12.2012 und damit auch den zu reduzierenden Arbeitseinsatz in
der stadtregionalen Zusammenarbeit beschlossen.
Vor diesem Hintergrund ist ein neues Modell für die Wahrnehmung der geschäftsführenden Aufga-
ben zu erarbeiten, das die drei Kooperationsebenen – Bürgermeisterrunde, Ansprechpartnerkreis
und Facharbeitskreise – auch weiterhin mit ihren inhaltlichen Aufgaben sicherstellen kann. Zur
Umsetzung dieses Auftrages ist ein Beke nntnis der Räte der stadtregionalen Städte und Gemei n-
den zur Fortführung der stadtregionalen Kooperation essentiell und von zentraler Bedeutung.
Zur inhaltlichen und strukturellen Einordnung der Arbeitsebenen werden diese im Folgenden kurz
vorgestellt:
Bürgermeisterrunde
Die Bürgermeisterrunde entscheidet bedarfsorientiert in ihren Zusammenkünften, ein - bis zweimal
jährlich, über die Inhalte und Zielstellungen der stadtregionalen Zusammena rbeit. Sie bestimmt
aus ihrer Mitte einen Sprecher, der im Bedarfsf all für die Stadtregion in der Öffentlichkeit oder g e-
genüber Dritten (z. B. der Bezirksregierung) auftritt; die Funktion wechselt regelmäßig unter den
Mitgliedern. Die Vor - und Nachbereitung der Sitzungen erfolgt durch den stadtregionalen A n-
sprechpartnerkreis und wird durch die Facharbeitskreise unterstützt. Die Arbeit soll in dieser Form
fortgesetzt werden.
In der Bürgermeisterrunde 2012 wurde beschlossen, die zuständigen politischen Gremien rege l-
mäßig über die Arbeit in der Stadtregion zu informieren; ei n Auftrag, der mit dieser Beschlussvo r-
lage aufgegriffen wird.
2 Die Vorlage ist im Internet abrufbar: http://www.muenster.de/stadt/handlungsprogramm.html
- 9 -
V/0369/2013
Ansprechpartnerkreis
Neben der Vor - und Nachbereitung der Bürgermeisterrunden mit der damit verbundenen Bünd e-
lungsfunktion obliegen dem Ansprechpartnerkreis die Aufgaben
bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Zusammenarbeit entsprechend dem stadtregionalen
Leitbild sowie der Beschlusslage in der Bürgermeisterrunde,
bedarfsgerechte Umsetzung des vereinbarten Informations- und Erfahrungsaustausches und
bedarfsgerechte Projektentwicklung und -umsetzung schwer punktmäßig in den Bereichen
Einzelhandel, Mobilität und Siedlungsentwicklung.
Die Umsetzung dieses Aufgabenspektrums erfordert gegenwärtig vier oder fünf Zusammenkünfte
jährlich. Der Vorsitz wechselt regelmäßig unter den Mitgliedern des Ansprec hpartnerkreises. Ge-
genwärtig ist Herr Rövekamp, Gemeinde Altenberge, Vorsitzender des Ansprechpartnerkreises.
Die geschäftsführenden Aufgaben (Vor - und Nachbereitung der Sitzungen, Aufbereitung von
Sachthemen, Recherchen zu Fragestellungen, Bündelung und V erschneidung von Informationen,
Koordination) übernimmt seit Gründung der Stadtregion das Amt für Stadtentwicklung, Stadtpl a-
nung, Verkehrsplanung der Stadt Münster (2001 – 2005 im Amt für Stadtentwicklung, Regiona l-
entwicklung, Statistik).
Facharbeitskreise
Ende des Jahres 2010 sind durch die Bürgermeisterrunde drei Facharbeitskreise (Klimaschutz,
Schulentwicklung, Allgemeine Verwaltung) eingesetzt worden. Mit der Einrichtung wird der jeweil i-
ge fachliche Austausch unter den Verwaltungen verstetigt. Darübe r hinaus sollen mit der Einric h-
tung der Arbeitskreise die Chancen für eine Entwicklung und Umsetzung von stadtregionalen In i-
tiativen/Projekten erhöht werden. Die geschäftsführenden Aufgaben für die Facharbeitskreise li e-
gen de rzeit bei der Stadt Münster (Kl imaschutz), den Gemeinden Drensteinfurt und Nottuln
(Schulentwicklung) und der Gemeinde Ascheberg (Allgemeine Verwaltung). Es ist beabsichtigt, die
fachspezifischen Geschäftsführungen in 2013 fortzuführen.
Diese Organisationsstruktur hat sich in der mittl erweile 12-jährigen Kooperationsgeschichte der
Stadtregion Münster positiv entwickelt, sie hat sich aus Sicht der Bürgermeisterrunde bewährt.
Zu Beschlusspunkten 3 und 4
Organisatorische Perspektive für die stadtregionale Zusammenarbeit
Wie ausgeführt wird die Stadt Münster infolge des erheblichen Konsolidierungsdrucks die notwe n-
digen Ressourcen für die G eschäftsführung des Ansprechpartnerkreises kurz - bis mittelfristig (ab
2015) nicht mehr zur Verfügung stellen können. Zur Frage wie, in welcher Form u nd in welchem
Umfang notwendige geschäftsführende Aufgaben und Funktionen für eine Fortsetzung der stad t-
regionalen Zusammenarbeit gewährleistet werden können, wurde in der Bürgermeisterrunde 2013
der Vorschlag entwickelt, die Geschäftsführung in der bewähr ten Form bei der Stadt Münster zu
belassen und zugleich eine Beteiligung aller mitwirkenden Gemeinden an den dadurch bei der
Stadt Münster ausgelösten Personalkosten ab 2015 einzuführen. Eine ebenfalls diskutierte Ausl a-
gerung der Geschäftsführung auf ein externes Büro würde zu erheblich höheren Kosten führen.
- 10 -
V/0369/2013
Auf der Grundlage der seitens der Stadt Münster ermittelten Personalkosten für die Geschäftsfü h-
rung in der bisherigen Form in Höhe von 17.063 € ergibt sich bei 12 Kommunen ein jährlicher F i-
nanzierungsanteil in Höhe von rund 1.400 €.
Zu Beschlusspunkt 5
Mit dieser Vorlage werden Sachstände und Perspektiven in den einzelnen Handlungsfeldern der
stadtregionalen Zusammenarbeit skizziert. Für den Fall, dass sich daraus konkrete komm unal-
politische Handlungserfordernisse ergeben, werden den zuständigen politischen Gremien geso n-
derte Beschlussvorlagen vorgelegt (z.B. stadtregionale Ausgestaltung eines EE A-Prozesses oder
Optimierung des Radverkehrs-Alltagsnetzes). Die vorliegende Vorlage schafft hierfür die inhaltliche
Grundlage.
Zu Beschlusspunkt 6
Mit der Darstellung des Sachstandes und der Handlungsperspektiven in der stadtregionalen K o-
operation ist die im SPD -Antrag A -R/0055/2010 formulierte Aufgabenstellung zur Stadtregion
Münster erledigt.
I.V.
gez.
Schultheiß
Stadtdirektor
Anlage 1, SPD-Antrag A-R/055/2010 ‚Schulterschluss mit der Region. Für eine Strategie der inter-
kommunalen Partnerschaft’
Anlage 2, Chronologie der bisherigen Berichterstattung in der Stadtregion Münster bis 2007
Anlage 3, Stadtregionale Karte mit Bewertung von Verbindungen im Radwegealltagsnetz
Anlage 2 zur Beschlussvorlage Stadtregion Stand 11-1-2013
5529 Zeichen
!" #$ %& ' ()*+ , -.!. / $$0 .& % # ' $ 1,2 ! !- '&.-#.$ , $ -$ 3.% $'3 - 4 $35$ -6 $.$ , !- $ " -'7 4 $ .$ , 0 ()*+ .8 . 1$ %9++... ++% +%-+ : ; %- - <$-- * 00. 8 . .$#. 3 * -<$% 8 % .3 - = (<$. 4 >-%-9 6 - -6- 6 $4 .$ ' $ , ? !..$=!- 3% & @ 4 ?6$ 7%$.$ 4 > -A 6B .? -& -6 %$ &7 &0 <# %# - 3- C$3 . ; - 4 -.0.$# &D4 (. %& 3 .4 -' # C7 (E@+ C, 00$ 3 . 1$ %9++... ++% +%-+ : -: ;%- - !-4-FE 3 A!-4- B!-4 G.$ % .$ 8 4 .H #$ ( .(. .33 A!-4- B. ! I 3# # & 0 3 3# % 3 $ -=$7%$- %-.3 4 9 A03$#8 # 3$# I-.. 8 %#$.B7 4 0- A0%- . $ " . 4 -=.$B02-&$ 186- 0!-4-. C - #% & 0!-4-FE 1$ %9++... ++% +%-+- -:: C ;%- - 0 ! #D6%- @- #D6(3%4 %$ 6 % +& ( 3%%$ ) * &"J$ @ * <DF * 6.0- @ * @ 0&$& 0 - * * $.$ & ; * ; > > ; E C 3 & 3 E ) -- ; ) E & ; " 7 3 & 3
Anlage 3 Stadtregion Fahrradwege_Vorlge_stand14-6-2013_mit_Ebenen
5435 Zeichen
! ! !
!
!
!!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
! ! ! ! !
!
!
! ! !
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!! !
!
!
!
!
!
!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
! ! ! !
!
! ! !
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
! ! !!
! ! ! ! ! ! !
!
! ! ! ! ! ! ! ! !
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!!!!
!!
!
!
!
!
!!
!!
!!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
! !
!!
!!!!!!!
!!!
!
!
!
!!!!!!!!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
! !
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!!
!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
!
! !
!!
! !
! ! ! !
!
!
!
!
! ! !
!
!
!
!
! !
!
!
!
!!
!
!!
!
!
!
!
!
!
!
!!!
!
!!!!!
!
!
!
!
!
!
!
!
ú
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
44
4
úú ú ú
4
4
4
44
4
4
44
4
4
44
4
ú
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
44
44
4ú
ú
4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4
4
4
4
4
44
úú
úúúúúúú
ú
4 4 4 4
ú
ú
ú
444
4444444
44
44
4 4 4 4 4 44
úúú
4
4
4 4 4 4
44
4
4
ú
4 4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
ú ú ú ú ú ú
4
ú ú
44
4
ú
ú
4
44
44 4 4 4 4
4
4
4
4
444
44
4 4
44
úú
úú
ú
úú
úú
úú
úú
44
4444
4
444444
444 4
úú
úúúúúúúú
444
úú
ú
4
4
4
4
44
4
4
4
444
4 44
44
4444
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
444
4
4
úú
ú
44
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
44
4
4
4 4 4
444ú
ú
4444
úú
ú
4
4
4
ú
ú
4
44
4 4 4 44
ú
úú
ú
444
44
ú
ú
ú
4
4
4
4
ú
ú
444
4
ú
ú
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
44444444
4 44
4
4
444
4
44
ú
4
444
ú úú
4
4
ú ú ú ú ú ú
ú
ú
ú
4 4 4 444 4 4 44 4 4 4 4 4 4 44
4
44
444
4
4
úú
444
4
ú
4
44
4
ú
úú
ú
ú
4
4
4
4
4
4
ú
ú
ú
4
ú ú
4
úú
ú
4
4
44 4 4 4
!Á
!Á
!Á
!Á !Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á
!Á !Á
!Á
!Á
Oberfl.-San. erforderl.
geringe Eignung f Pendler
Bürgerradweg im Bau
WSG kein Ausbauerfordernis
Kein Ausbaubedarf
Erhöhung Verkehrsaufk. durch OU Wolbeck
Alternativroute
Oberfläche Pflaster
geringe Verkehrssicherheit
Wurzelschäden, Oberfl.-San. erf.
Rad für beidseitigen Verk. zu schmal
Wasserschutz
Alternative Übergangsp. 28
Fahrbahn eng
Hohes Verkehrsaufkommen - Alternativroute vorhanden
Freigabe Radweg am 14.1.13
in Bearbeitung
VEK: Schutzstreifen gepl.
Verringerung Verkehrsaufk durch OU Wolbeck
Nutzungspflicht aufgehoben
Benutzung gefährlich
Ausbau Schwarzdecke wg NSG fraglich
Tempo 30 ausgewiesen
Radweg endet an Stadtgrenze
MZSt auf Seite stadtauswärts
Radweg einseitig stadteinw.
Bürgerradweg im Bau
Bürgerradweg im Bau
Oberfl.-San. erforderl.
geringe Verkehrssicherheit
9
8
7
65
4
3
2
1
30
29
2827
26
25
24
23
22
21
20
19
18
17 16
15
14
13
12
11
10
Greven
Senden
Telgte
Münster
Nottuln
Ostbevern
Ascheberg
Havixbeck
Altenberge
Everswinkel
Sendenhorst
Drensteinfurt
Brock
Darup
Roxel
Gelmer
Gimbte
Sprakel
Hiltrup
Wolbeck
Herbern
Handorf
Sudmühle
Rinkerode
Walstedde
Albachten
Bösensell
Nienberge
Albersloh
Hohenholte
Westbevern
Amelsbüren
Davensberg
Appelhülsen
Schapdetten
Schmedehausen
Ottmarsbocholt
Westbevern-Vadrup
B 54
B 51
K 1
L 793
L 585
K 18
K 39
L 510
L 520
K 13
K 3
L 811
K 4
L 551
L 586
L 529
L 844 B 58
K 67
K 53
K 22
L 588
B 219
K 33
B 525
K 31
K 21
K 16
K 51
K 17
L 884B 235
K 7
K 36
L 555
K 30
L 850
K 36
K 7
B 58
L 551
L 811
L 588
K 33
B 219
L 529
K 3
K 13
B 219
Geodaten © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA
0 2 4 61
Kilometer1:50.000
T ext
20 km
Distanz zur Prom
enade MS
15 km
Distanz zur Prom
enade MS
±
!Á Transferpunkte
Transferlinie 3km
Verkehrswege
Hauptverkehrsstr mit sep. Radweg
Hauptverkehrsstr mit Mehrzweckstreifen
Hauptverkehrsstr mit Bankette
Hauptverkehrsstr o. Radweg/MZSt./Bankette
Nebenstraße
Wirtschaftweg asphaltiert
Feldweg/ Waldweg
Schadensbild
keine Schäden
geringe Schäden
4 4 4 4 4 4 4 4teilweise Schäden
ú ú ú ú ú ú mittlere Schäden
úú úú úú úú starke Schäden
Verkehrsaufkommen
! ! ! ! ! ! ! ! !
unter 1.000 Kfz/Tag
1.000 bis 3.000 Kfz/Tag
3.000 bis 7.000 Kfz/Tag
7.000 bis 10.000 Kfz/Tag
10.000 Kfz/Tag und mehr
Breite Radweg /MZSt
! ! ! ! ! ! ! 0,8 - 1,0
1,1 - 1,3
1,4 - 1,6
1,7 - 1,9
2,0 - 2,2
2,3 - 2,5
Schienenwege
Gemeindegrenzen
Übriges Wegenetz
Siedlungsflächen
Inneres Radwegenetz Münster
Radweg
Radweg, beidseitig
Komb. Geh-/Radweg
Komb. Geh-/Radweg, beidseitig
Fahrradstraße
Radfahr-/Schutzstreifen
Radfahr-/Schutzstreifen, beidseitig
Sonstiger Radweg
Innere Siedlungsflächen MS
MS-Promenade
Strassen
Inhaltliche Bearbeitung
Ansprechpartnerkreis Stadtregion Münster
Christoph Rövekamp (Altenberge), Klaus van Roje (Ascheberg),
Ute Homann (Drensteinfurt), Norbert Reher (Everswinkel),
Klaus Dieter Kotz-Lörper (Greven), Monika Böse (Havixbeck),
Isabell Schultz u. Detlef Weigt (Münster), Stefan Fuchte (Nottuln),
Helena Wala (Ostbevern), Klaus Stephan (Senden),
Katja Usunov, (Sendenhorst) und Reinhold Ginski (Telgte)
Stadtregion Münster - Interkommunale Anschlüsse im Radwegenetz
Kategorie A
Kategorie B
Kategorie C
Kategorie D
Qualitätskategorien für die Bewertung
Gut ausgebaute Wegeverbindung mit hoher
Nutzungsqualität (geringer / kein Handlungsbedarf)
Gut ausgebaute Wegeverbindung mit eingeschränkter
Nutzungsqualität (geringer / mittlerer Handlungsbedarf)
Zufriedenstrellende Wegeverbindung mit geringfügigen und punktuellen
Defiziten im Ausbau und in der Nutzungsqualität (mittlerer Handlungsbedarf)
Wegeverbindung mit strukturellem
Optimierungsbedarf (hoher Handlungsbedarf)
Stand: 14. Juni 2013
Technische Bearbeitung:
Geschäftsstelle Ansprechpartnerkreis
Stadtregion Münster
Detlef Weigt
Text
Anlage 3 zur Vorlage
S
tadtregionale Zusammenarbeit
in der Stadtregion Münster
Anlage 1 SPD-Antrag A-R_0055_2010
5086 Zeichen
Anlage Antrag an den Rat Nr. A-R/0055/2010 Antrag ' SPD-Fraktion im Rat der Se Münster 31.05.2010 »Jp\ Schulterschluss mit der Region. Für eine Strategie der interkommunalen Partnerschaft Um die regionale Zusammenarbeit der Stadt Münster deutlich auszuweiten und das Thema strategisch zu besetzen, wird. die Verwaltung um Erarbeitung eines Handlungsprogramms mit folgenden Schritten gebeten: 1. Bestandsaufnahme und Bewertung der bisherigen regionalen Zusammenarbeit der Stadt Münster im Münsterland und darüber hinaus. 2. Darstellung der Perspektiven. für eine Ausweitung der strategischen Zusammenarbeit und der gemeinsamen Profilierung in der Stadtregion, im. Münsterland und in der grenzüberschreitenden Region mit Benennung konkreter Handlungsfelder und Möglichkeiten. Dabei ist auch auf Potentiale einer gemeinsamen Aufgabenerledigung in Verwaltung und in kommunalen Unternehmen einzugehen. 3. Etablierung einer regelmäßigen Berichterstattung zur regionalen Zusammenarbeit in den zuständigen städtischen Gremien. Begründung: \ Eine Stadtentwicklungspolitik, die sich ausschließlich auf das jeweilige Stadtgebiet beschränkt; wird den erkennbaren Herausforderungen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen nicht gerecht. Ob demographischer Wandel, Klimaschutz, Verkehrsentwicklung, Wirtschaftsstruktur („Cluster“), Wohnungsmarkt oder gesellschaftiicher Zusammenhalt: Um eine auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit ausgerichtete Entwicklung zu sichern, muss die integrierte Planung von Stadt- und Regionalentwicklung voran getrieben werden, Dabei ist die klassische räumliche Ordnung von hierarchisch geregelten Zuständigkeiten zwischen Stadt und Region einem komplexen Beziehungsgeflecht und - idealerweise - einem partnerschaftlichen Verständnis gewichen. Erforderlich sind ganzheitliche Strategien und abgestimmtes Handeln aller am Prozess Beteiligten. = Regionale Zusammenarbeit stellt daher eine alternativlose Aufgabe dar, die sich als übergeordneter Trend der sogenannten „Metropolisierung‘ in Deutschland und darüber hinaus dynamisch entwickelt. Der Zusammenschluss zu Metropolregionen (z.B. Bremen-Oldenburg), Städteregionen (z.B. Aachen) oder interkommunalen Allianzen (z.B. Remscheid-Solingen-Wuppertal) antwortet auf unterschiedliche Herausforderungen der Standortentwicklung wie auch der bürgerschaftlichen Lebensverhältnisse. Diese Entwicklung wird zudem unter dem Gesichtspunkt möglicher Förderoptionen als Teil des europäischen Integrationsprozesses verstanden. Ein weiterhin zu beachtendes - und aufgrund der Debatten der letzten Wahre hochsensibles - Feld stellt die landesplanerische Diskussion in Nordrhein- Westfalen dar. Die Wahrung der Münster-Interessen ist hier als eine der Kernaufgaben einer künftigen Regionalstrategie unserer Stadt zu sehen. Auch die Stadt Münster bemüht sich seit einigen Jahren um Fortschritte bei der regionalen Zusammenarbeit. Hierzu zählen vor allem die Kooperationsansätze im Rahmen der Stadtregion, des Städtedreiecks MONT (Münster-Osnabrück-Twente; siehe hierzu die Sitzungsvorlage an den hiesigen Regionalrat Nr. 52/2009), der Euregio und einzelner Plattformen wie Münsterland e.V. Zuletzt formulierte das städtische Handlungsprogramm. zum demographischen Wandel als Aufgabe den demographischen Schulterschluss mit den Nachbarkommunen. ‚Dennoch erscheint das Verständnis für die Notwendigkeit regionaler Zusammenarbeit noch immer nicht flächendeckend vorhanden und die Dynamik regionaler Kooperation. anderenorts nicht erreicht. Dabei steht Münster schon seit einiger Zeit vor der Herausforderung, einen Weg im Konzert der europäischen Regionen und ihrer Kernstädte zu formulieren. Eine strategische Stadtentwicklungs- und Regionalpolitik unserer. Stadt sollte hierzu mit integrierten Ansätzen helfen, die miteinander verflochtenen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Fragestellungen zu beantworten. Zudem werden zunehmend auch fiskalische Effekte einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit in der Region angesprochen und auf verschiedenen Handlungsfeldern thematisiert, Strukturpolitisch werden vor allem Wissenschaft und Bildung, Dienstleistung und Technologie den Kern der zukünftigen Chancen Münsters bilden. Diese konsequent in der notwendigen Perspektive der grenzüberschreitenden Region zu verorten, ist eine der großen Zukunftsaufgaben zur Positionierung unserer Stadt. Vor diesem Hintergrund sollte die Stadt Münster den Schulterschluss mit der Region suchen und eine Strategie zur Weiterentwicklung der bisherigen Regionalpolitik formulieren. Wolfgang Heuer Marianne Koch Anne Schulze Wintzler Dr. Fritz Baur Thorsten Kornblum Petra Seyfferth Thomas Fastermann Gaby Kubig-Steltig Aliye Stracke-Gönül Philipp Gabriel Thomas Marquardt . Beate Vilhjalmsson Beanka Ganser Robert von Olberg Holger Wigger Anne Hakenes Kurt Pölling . Karl-Heinz Winter Dr. Michael Jung Karsten Rahn SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster 2 Münzstraße 15 ° 48143 Münster Telefon: (0251) 45 314 Fax: (0251) 511 750 Mail: fraktion@spd-muenster.de www.spd-fraktion-muenster.de
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (4)
- Münzstraße 15
- Promenade
- Brock
- Waldweg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0369/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 06.06.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37