V/0154/2018
Digitale Stadt Münster - Open Data und Apps
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
V_0154_2018_Anlage 2_a-r-0046-2016-Familien-App
2061 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0046/2016 FDP-Ratsfraktion Geringhoffstraße 48 48163 Münster Tel. 0251 - 987 30 60 Fax: 0251 - 987 30 61 Email: fraktion@fdp-ms.de www.fraktion.fdp -ms.de Münster, 24.10.2016 Antrag: Eine Familien-App für die familienfreundliche Stadt Münster Der Rat möge beschließen: Mütter und Väter stehen heute vor vielen Herausford erungen; Fragen wie „Welche Betreuungsangebote gibt es in meinem Stadtteil?“, „ Wie und wo kann ich mein Kind optimal fördern?“ oder „Welche Gelder bekomme ich ü berhaupt für mein Kind?“ dominieren ihren Alltag. Auf all diese Fragen liefert die Stadt Münster Antw orten; aber nicht nur das, die Stadt bietet mit ihren Partnern ein vielfältiges Angebot an Programmen, Kursen und Informationen, die den Eltern wichtige Unterstützung bieten. Doch sehr viele dieser Angebote sind in der Zielgru ppe nicht ausreichend bekannt. Daher wird die Verwaltung mit der Prüfung der Entwicklung eines für Smartphones und Tablets tauglichen Angebots z.B. in Form einer Familien-App beauftragt. In dieser Familien-App sollen alle Informationsange bote für Väter und Mütter rund um die Themengebiete Gesundheitspflege, Vorsorge, Ernährun g, Kinderbetreuung/Schulen, Finanzielles, Besondere Kinder und Besondere Lebenslagen zusammengeführt werden. Dabei sollen sowohl die Angebote, die die Stadt Mün ster für die Zielgruppe anbietet, aber genauso diejenigen, die von Partnern der Stadt, gef örderten Einrichtungen, den Kirchen sowie anderen Institutionen, die ihre Angebote publ ik machen wollen, aufgenommen und zentral gebündelt werden. In diesem in Münster einzigartigem Portal („content hub“) bekommen Eltern so leicht zugänglich, übersichtlich und auf einen Klick Antwo rten zu allen wichtigen Fragen des täglichen Familienlebens. Als Beispiel kann beispielsweise die Familien-App des Landkreises Main-Spessart dienen. Begründung: erfolgt mündlich gez. Carola Möllemann-Appelhoff Hans Varnhagen Jörg Berens Jürgen Reuter FDP-Fraktion im Rat
V_0154_2018_Anlage 3_Grafik_OpenData Apps
166 Zeichen
Anlage 3 zur Vorlage V/0154/2018 Technische Zusammenhänge zwischen den derzeitigen IT-Systemen und den neuen IT-Systemen (Antragsmanagement und Open Data-Portal)
V_0154_2018_Anlage 4_Kommunales Open.Gov_Abschlussbericht_Stadt Münster_final
18569 Zeichen
Grundlage für Leitfaden Kommunales Open Government in NRW Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Open Government in NRW Seite 1 Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW Kommune - Projekttitel 1. Ziele und Kontext 1.1. Welche Ziele und Meilensteine verfolgte das Projekt? Mit diesem Förderprojekt soll eine Anschubmotivation für den weiteren Ausbau von Open Data Angeboten in der Stadt Münster und die Stimula tion für die zukünftige App- Entwicklung generiert werden. Darüber hinaus kann d urch eine nachhaltige Open Data Strategie die Stadtgesellschaft motiviert werden, in den Prozessen als Motivator und Ide- engeber mitzuwirken. Mit der systematischen und systemischen Aufbereitun g von Open Data Datensätzen soll es zu einem verwaltungsweiten Paradigmenwechsel im Umgang mit den städtischen Da- ten kommen. Aus den Erfahrungen des Projektes soll ein Template abgeleitet werden, das für andere innerstädtische Lebenslagen bzw. den weiteren Ausba u von Open Data genutzt werden kann. Dieses kann dann im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit anderen Städ- ten, Gemeinden und Kreisen als Beitrag für deren Entwicklungen zur Verfügung stehen. Erst durch die Kombination und Erweiterung des Open Data Pilotprojektes um weitere „Lebenslagen der Stadtgesellschaft“ unter Einbindun g der Datennutzer/innen, Bereitstel- ler/innen und Entwickler/innen entsteht größtmöglicher Nutzen für alle Beteiligten. Als weiteres Resultat des Projektes sollen Standards für die Dokumentation der Daten und vor allem sinnvolle Intervalle zur Aktualisierung festgelegt werden, damit eine Nachhaltig- keit für die sinnvolle Nutzung sichergestellt werde n kann. Neben den hierfür erforderli- chen organisatorischen und technischen Rahmenbedin gungen zur Bereitstellung durch die Ämter müssen auch die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden. Seite 2 Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 1.2. Zu welcher Problemstellung oder Herausforderu ng vor Ort sollte ein Beitrag geleistet werden? Wie in vielen anderen Bereichen entwickelt sich die Stadt Münster auch im Rahmen der Digitalisierung dynamisch und zukunftsgerichtet. Ge sellschaft und Wirtschaft bilden eine fruchtbare Plattform und bieten Raum für zahlreiche Initiativen und Unternehmen zur Entwicklung unterschiedlichster Ansätze und Lösunge n. Die Digitalisierung der Stadtver- waltung Münster ist ein unabdingbares Element diese r dynamischen Entwicklung: Wichti- ger Bestandteil in diesem Prozess sind Open Data un d der damit einher gehende Paradig- menwechsel in der städtischen Datenhaltung. Die bisher von den fachlich verantwortlichen Ämtern und Einrichtungen der Stadt Münster unter dem Label Open Data auf eigenen Internetseite n oder in kleinen Teilen im Bunde- sportal www.govdata.de . (solange dies möglich war) bereitgestellten Daten haben nach Kenntnis der citeq bisher zumindest nicht nachweisli ch Nutzen gestiftet. Es handelte sich hauptsächlich um Leuchtturmprojekte die nicht dokum entiert und vor allem nicht nach- haltig waren. Der Wert von Open Data entsteht nicht nur durch die Bereitstellung der Da- ten und auch nicht nur durch die Entwicklung von An wendungen, die diese Daten verwen- den: Der größte Nutzen entsteht, wenn Bürgerschaft, Wissenschaft oder Unternehmen diese nutzen und aus den aufbereiteten Daten Rücksc hlüsse ziehen oder ihr Verhalten beeinflusst wird. Um zukünftig sicher zu stellen, dass dem Aufwand zu r Bereitstellung der offenen Daten auch ein realer Nutzen gegenüber steht, empfiehlt s ich die Einbeziehung von Politik und Stadtgesellschaft sowie kommerziellen App-Entwickle rn bei der Auswahl der Daten, die von der Stadt Münster im Rahmen von Open Data angeb oten werden sollen. Durch die Einbeziehung ehrenamtlicher und kommerzieller App-E ntwickler kann ggf. weit gehend oder sogar vollständig auf die Entwicklung stadteigener Apps verzichtet werden. Schwerpunkt des Projektes ist die erste Identifikat ion und Bereitstellung von Datensätzen zur Lebenslage „Familie“ auf Basis der oben genannt en Faktoren im Rahmen einer geeig- neten Open Data Lizenz. Hierbei soll die Prämisse „ größtmöglicher Nutzen mit wenig Aufwand“ im Vordergrund stehen. Seite 3 Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 2. Ergebnisse 2.1. Wie wurde vorgegangen, um die Ziele und Meilensteine zu erreichen? Auf Basis der Verwaltungsvorstandszustimmung das Pr ojekt stadtweit durchzuführen, wurde eine stadtweite Projektgruppe „Open Data-Lebe nslage Familie“ gegründet. Teil- nehmer sind Ämter mit direktem Bezug zu Familien un d weitere Interessierte (insgesamt ca. die Hälfte aller 40 Ämter und Einrichtungen). Die Arbeitsgruppe legte gemeinsam das Vorgehen und den Zeitplan fest. In einem ersten Schritt wurden amtsintern Daten identifiziert und in unterschiedlichen Formaten bereitge- stellt. Im Rahmen der Konkretisierung stellte sich heraus, dass es in den Ämtern viele Fra- gen zum Thema Open Data gibt: Was ist das, was habe n wir davon, technische Formate, rechtliche Rahmenbedingungen, Datenschutz etc.. Pro jektbeteiligte führten je nach Be- darf Informationsgespräche in den Ämtern durch. Parallel wurde durch Gespräche mit den Stadtwerken, der items und dem Digital Hub die Teilnahme der Stadt Münster am ersten MÜNSTERHACK 2 017 initiiert. Ziel sollte es sein, erste Open Data der Stadt Münster für die Teilnehmer zur Nutzung zur Verfügung zu stel- len. Durch Pressearbeit und Informationsseiten im Intern et wurde die Bürgerschaft mit einbe- zogen. Weiterhin führte das Projekt intensive Gespräche mi t dem Code for Münster (unter dem Dach der Open Knowledge Foundation), um weitere Ide en und Bedarfe für Open Data- Bereitstellung durch die Stadt Münster zu identifizieren. Die Kontakte zu den Verantwortlichen der MünsterApp bei den Stadtwerken Münster wurden zur gemeinsamen Ideenfindung zum Ausbau der App mit Nutzung von Open Data der Stadtverwaltung Münster intensiviert. Seite 4 Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 2.2. Welche konkreten Ergebnisse hat das Projekt hervorgebracht? Das Projekt hat die Nutzung der „Datenlizenz Deutsc hland – Namensnennung – Version 2.0“ mit entsprechendem Verwaltungsvorstandsbeschlu ss festgelegt. Es wurden Nut- zungsbedingungen für die von der Stadt Münster bereitgestellte Open Data formuliert und rechtlich geprüft. Eine beachtliche Anzahl von Daten (teilweise auch n icht mit direktem „Familienbezug“) wurde durch die Ämter der Stadt Münster identifizie rt, dokumentiert und bereitgestellt. Die Daten wurden im Rahmen des MÜNSTERHACK am 10.un d 11.11.2017 veröffentlicht und erstmalig durch Entwickler genutzt: So wurde be ispielsweise ein erster Pilot für eine Stadtviertel-App entwickelt (Familien-Dashboard). Der Prozess für die zukünftige Bereitstellung von O pen Data und entsprechende Nachhal- tigkeit der Daten wurde in einem auch zukünftig nut zbaren Template dokumentiert. Wei- terhin wurde mithilfe juristischer Beratung ein Kon zept zur Veröffentlichung von (auch nicht städtischen Daten) Open Data erstellt. Dieses Template kann beispielhaft im Rah- men der Datenveröffentlichung herangezogen werden. Zeitnah wird eine Vorlage an den Verwaltungsvorstand und Rat der Stadt Münster erstellt, die die nachhaltige Veröffentlichung der bisher identifizierten Open Data und einen weite- ren Ausbau mit Aufbau eines Portals zum Inhalt hat. Durch die Kommunikation mit unterschiedlichen Insti tutionen rund um das Thema Open Data in Münster hat sich ein reger Austausch entwic kelt: Die weitere Zusammenarbeit im Rahmen des Open Data Days am 03.03.2018 (Veranstalt ung des Code for Münster mit Stadt Münster als Veranstaltungspartner), die Teiln ahme am MÜNSTERHACK 2018, ge- meinsame Förderung der Münster-App-Weiterentwicklung mit den Stadtwerken Münster. Seite 5 Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 3. Wirkung 3.1. Welche (erwarteten und unerwarteten) Wirkungen hat das Projekt? Welchen Beitrag hat das Projekt vor Ort und überregional geleistet? (z.B. Außenwirkung) Die (Außen)-Wirkung des Pilotprojektes auf Landeseb ene war eine große Hilfe für das Projekt. So zeigte sich klar, dass die Stadtverwalt ung mit ihrer Projektidee als förderungs- würdig durch das Land angesehen wurde. Hierdurch wurde insbesondere die Verwaltungs- führung bestärkt, dass Projekt zu unterstützen. Im Rahmen des Projektes konnten viele Fragen der te ilnehmenden Ämter der Stadtver- waltung beantwortet werden und Zweifel zur Bereitst ellung von Open Data ausgeräumt werden. Die Wichtigkeit von Open Data im Rahmen der Digitalisierung wurde erkannt und sogar innerstädtische Mehrwerte durch konsequenten Ausbau der Datenbasis erkannt. Über die erwarteten Kontakte - beispielsweise zum C ode for Münster - konnten weitere wichtige Ansprechpartner – zum Beispiel beim Instit ut für Geoinformatik in Münster ge- wonnen werden. Insbesondere der MÜNSTERHACK 2017 und die dortige N utzung von ersten bereitgestell- ten Open Data hatten eine sehr mitreißende und nachhaltige Wirkung auf das Thema. 3.2. Inwiefern wirkt das Projekt über den Förderungszeitraum hinaus? (z.B. Aufbau von Netzwerken, Folgeaktivitäten, Anschlussnutzung) Ziel ist es zeitnah die bisher identifizierten Open Data der Stadt Münster nachhaltig zu veröffentlichen. Empfehlung des Projektes ist die N utzung eines Portals um die Daten besser auffindbar zu machen. Das weitere Vorgehen i st hier abhängig von den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen der Stadt Münster. Durch das Projekt entstandene Kontakte und Netzwerke werden zukünftig weiter gepflegt und ausgebaut. So ist aktuell geplant den Open Data Day des Code for Münster / Open Knowledge Foundation am 03.03.2018 in Kooperation mit der Stadt Münster durchzufüh- ren. Thema wird der Bedarf an Daten bei Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Münster sein. Weiterhin wird die Stadt Münster auch in 2018 den MÜNSTERHACK als Veranstaltungs- partner weiter unterstützen und mitgestalten. Seite 6 Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 4. Zahlen und Daten Mit welchen prägnanten drei Zahlen und Daten lässt sich das Projekt beschreiben? 26 Open Data Datenquellen mit direktem Bezug zur Lebenslage Familie 5 Ideen für weitere Datenbereitstellungen 2 Anwendungen (Code for Münster) auf Basis der auf dem MÜNSTERHACK bereitgestell- ten Daten 5. Herausforderungen Was waren die größten Herausforderungen und Schwier igkeiten im Projektverlauf (max. 3)? Wie wurden sie gelöst? Das Wissen und das Verständnis für Open Data bei de n Ämtern der Stadtverwaltung ist sehr unterschiedlich. Neben der Identifizierung von geeigneten Daten war einer der zeitin- tensivsten Bestandteile des Projektes die Kommunika tion mit allen beteiligten Ämtern: Technisch orientierte Ämter (z.B. das Katasteramt o der das Stadtplanungsamt) stellen bereits punktuell Open Data bereit, haben Erfahrung en auch mit „anfragenden Stellen“ und kennen die Mehrwerte. Ämter die bisher noch kei ne Berührungspunkte mit Open Data hatten, setzen sich im Vorfeld der Identifizie rung von Daten mit den Rahmenbedin- gungen (rechtliche, organisatorische und prozessuale) auseinander. Das ist nicht nur wich- tig um bestehende Unsicherheiten auszuräumen, insbesondere die erst hierdurch möglich werdende Implementierung in Prozesse als sogenannte „positive Abfallprodukte“ die als Selbstverständlichkeit nachhaltig bereitgestellt werden. Die Kommunikation und Datendokumentation - insbeson dere vor dem Meilenstein MÜNSTERHACK 2017 am 10. und 11.11.2017 war weitaus zeitaufwendiger als geplant. Die zeitlichen Herausforderungen konnten durch erhöhten Einsatz der beteiligten Kolleginnen und Kollegen bewältigt werden. Seite 7 Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 6. Erkenntnisse Welche Erkenntnisse und Einsichten ziehen Sie aus dem Projekt? Was waren zentrale Erfolgsfaktoren für das Gelingen des Projekts? (max. 3) Nicht nur die alleinige Bereitstellung von Daten is t wichtig: Die Dokumentation der Daten und vor allem die Nachhaltigkeit ist von großer Bed eutung, um Interessierten auch aussa- gekräftige und sprechende Datensätze zur Verfügung zu stellen. Diese Aspekte und die Verbesserung der Auffindbarkeit der Daten lassen si ch perspektivisch durch den Einsatz eines Portals unterstützen. Die Motivation Dritter zur Entwicklung von Apps auf Basis der städtischen offenen Daten ist zugleich Wirtschaftsförderung und auch wirtscha ftlich für die Stadt, weil auf eigene Entwicklungen verzichtet werden kann. Durch den MÜNSTERHACK 2017 während des Projektzeitraumes und die hierfür zugesag- te erste Datenbereitstellung musste mit hohem Druck ein bedeutender Projekt- Meilenstein erreicht werden. Der Oberbürgermeister Markus Lewe als Schirmherr der Veranstaltung unterstützt das Projekt – die Managem ent Attention in diesem für viele Beteiligte noch innovativen Prozess ist für die Pro jektbeteiligten von großer Bedeutung. Weiterhin visualisieren die Ergebnisse des HACK-Wochenendes erste Ergebnisse auf Basis der Münsteraner Open Data Bereitstellung des Pilotprojektes. Seite 8 Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 7. Ausblick Was sind Ihre Empfehlungen für die Weiterentwicklung von kommunalem Open Government in NRW? Welche Empfehlungen können Sie für den Erfo lg von Open Government auf kom- munaler Ebene geben? Für den Erfolg im Rahmen der Bereitstellung von Ope n Data sind Kommunikation, Imple- mentierung der Daten in die Prozesse (auch Verantwo rtliche und Dokumentation), Ma- nagement Attention und Nachhaltigkeit die zentralen Erfolgsfaktoren: Durch Bestandteil am Gesamtprozess werden Open Data zur Selbstverstän dlichkeit die dokumentiert und nachhaltig der Community zur Verfügung gestellt wer den. Unterstützung durch die Ver- waltungsführung, Kommunikation und zentrale Moderat ion der Prozesse unterstützt und vereinfacht die Implementierung von Open Data in di e täglichen Abläufe der Stadtverwal- tung. Offene Daten sind kein Selbstzweck. Nutzen entsteht aus offenen Daten erst dann, wenn sie von Menschen wahrgenommen werden oder die Entsc heidungen von Menschen be- einflussen. Deshalb garantiert die Zusammenarbeit m it App-Entwicklern, Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern die zielgerichtete Datenbereitstellung und spätere Nutzung im Rahmen der App-Entwicklung. Hier dienen Veranstaltu ngen wie beispielsweise der MÜNSTERHACK oder der Open Data Day als ideale Platt formen zum Austausch in Be- zug auf Angebot und Nachfrage. Die Motivation Dritter zur Entwicklung von Apps auf Basis der städtischen offenen Daten ist zugleic h Wirtschaftsförderung und auch wirtschaftlich für die Stadt, weil auf eigene Entwicklungen verzichtet wer- den kann. 8. Weitere Dokumentation der Ergebnisse Links zu Projektwebsites, Presseberichten etc.: Pressemitteilungen der Stadt Münster • Stadt realisiert „Open Government“-Pilotprojekt, 24.7.2017: https://www.muenster.de/stadt/presseservice/pressemeldungen/web/frontend/output/st andard/design/standard/page/1/show/966480 • Tech-Szene trifft sich zum „Münsterhack“, 18.10.2017: https://www.muenster.de/stadt/presseservice/pressemeldungen/web/frontend/output/st andard/design/standard/page/1/show/973127 Startseitenartikel auf den Rathaus-Seiten der Stadt Münster "Open Government"-Daten für Münster www.stadt-muenster.de/rathaus Startseitenartikel auf www.citeq.de mit • News zum Münsterhack und Open Government Januar 2018 Seite 9 Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW • Tech-Szene trifft sich zum „Münsterhack“ Oktober 2017 • Welche Daten sind für Münsteraner Familien besonders wichtig? Juli 2017 • Ansprechpartner und Kontaktformular zu Open Data Themen Stadt Münster Meldung von open.NRW, 30.11.2017: #MSHACK17 – Hacke n für eine lebenswerte Stadt Münster: https://open.nrw/mshack17-hacken-fuer-eine-lebenswerte-stadt-muenster Bericht der items, Erfolgreiche Premiere: https://www.itemsnet.de/home/service/ Seiten des Münsterhack im Internet: http://www.muensterhack.de/ Open Data Seite der citeq: http://www.citeq.de/open-data.html Presseartikel Hallo Münster, 30. Juli 2017, Griff in die Schatztruhe: https://www.yumpu.com/kiosk/hallo/hallo-muenster-30-07-2017/59213440 Focus online, 18. Oktober 2018: Tech-Szene trifft sich zum „Münsterhack“: https://www.focus.de/regional/muenster/muenster-tech-szene-trifft-sich-zum- muensterhack_id_7730636.html Kommune 21, 25.10.2017, Apps zur Lebenslage Familie: http://www.kommune21.de/meldung_27523_Apps+zur+Lebenslage+Familie.html Münstersche Zeitung, 28.10.2017: Ideen zum Wohle der Stadt: http://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Muenster/3035245-Hackathon-zur- Stadtentwicklung-Ideen-zum-Wohle-der-Stadt Westfälische Nachrichten, 12.11.2017: Junge IT-Entwickler entwickeln Ideen und Apps für Münster: http://www.wn.de/Muenster/3052078-Muensterhack-2017-Junge-IT-Entwickler- entwickeln-Ideen-und-Apps-fuer-Muenster Münstersche Zeitung, 12.11.2017: Münsterhack 2017 – Fotostrecke: Münster besser machen: http://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Muenster/3052078-Muensterhack- 2017-Junge-IT-Entwickler-entwickeln-Ideen-und-Apps-fuer-Muenster Opwoco, 13.11.2017: Junge Entwickler wollen Münster besser machen: https://www.opwoco.de/opwoco-sponsor-und-mentor-beim-muensterhack-2017/ Westfälische Nachrichten, 14.12.2017, Münsterhack-Gewinner stellen ihr Projekt vor: http://www.wn.de/Muenster/3090017-Muensterhack-Gewinner-stellen-ihr-Projekt-vor-Bus- Reality-Puenktlich-wie-der-Linienbus Münstersche Zeitung, 14.12.2017: Münsterhack-Gewinner stellen ihr Projekt vor „Bus Reali- ty“: Pünktlich wie der Linienbus: http://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Muenster/3090017-Muensterhack- Gewinner-stellen-ihr-Projekt-vor-Bus-Reality-Puenktlich-wie-der-Linienbus Anmerkung: Fotos und Videos aus dem Projekt bitte a ls Anhang per E-Mail an kon- takt@open.nrw.de und sarah.stuberg@ifok.de versenden. 9. Sonstige Anmerkungen Weitere Punkte, die Ihnen aufgefallen sind oder Feedback zum Projekt: Dem Rat der Stadt Münster wird mit Abschluss dieses Pilotprojektes ein Entscheidungs- vorschlag vorgelegt, in dem über das weitere Vorgeh en im Hinblick auf die Projektergeb- nisse entschieden werden soll.
Beschlussvorlage
10691 Zeichen
V/0154/2018 DER OBERBÜRGERMEISTER citeq Betrifft Digitale Stadt Münster - Open Data und Apps Anträge der FDP-Ratsfraktion an den Rat Nr. A-R/0002/2015 „Münster-App – moderner Service für Bürgerinnen und Bürger„ sowie A-R/0046/2016 „Eine Familien-App für die familienfreundliche Stadt Münster“ Beratungsfolge 08.03.2018 Betriebsausschuss der citeq Vorberatung 13.03.2018 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E -Government Vorberatung 14.03.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 14.03.2018 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Rat bestätigt die in der Begründung genannten „Open Data-Grundsätze“. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die gestartete Open Data-Initiative fortzusetzen und die in der Begründung genannten „Nächsten Maßnahmen“ vorzunehmen. In 2018 stehen dafür im Wirtschaftsplan der citeq 59.500€ zur Verfügung bzw. werden im internen Budget aufgefan- gen, in 2019ff werden jährlich 119.000€ im städtischen Haushaltsplan eingestellt. 3. Der Rat stimmt der Einrichtung einer zusätzlichen Stelle (Open Data Koordinator) in 2018 bei der citeq zu. Die dauerhafte Absicherung wird im Wirtschaftsplan 2019 der citeq vorgenom- men. 4. Die Ratsanträge der FDP Nr. A-R/0002/2015 „Münster-App – moderner Service für Bürgerin- nen und Bürger“ sowie A-R/0046/2016 „Eine Familien-App für die familienfreundliche Stadt Münster“ sind mit dieser Vorlage erledigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Die beschriebenen Aufgaben können nicht im Personalbestand der citeq wahrgenommen werden . Die Einrichtung von einer zusätzlichen Stelle (Open Data-Koordinator) ist erforderlich. Vorlagen-Nr.: V/0154/2018 Auskunft erteilt: Herr Schoenfelder Ruf: 492-1800 E-Mail: Schoenfelder@citeq.de Datum: 19.02.2018 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0154/2018 In 2018 anfallende Aufwendungen werden über den Wirtschaftsplan der citeq bzw. das interne Budget aufgefangen. Die notwendigen Finanzmittel für die Stelle und den Betrieb des Open Data - Portals sind über den städtischen Haushalt im zentralen IT -Budget dauerhaft bereitzustellen. Die zu- sätzlich im städt. Haushalt bereitgestellten Finanzmittel dienen der Gegenfinanzierung der von der citeq zu erbringenden Leistungen, die über Preise gegenüber den Auftraggebern (Stadt Münster oder ÖrV-Partnerverwaltungen) abgerechnet werden. Die Preise setzen sich aus den im Wirtschaftsplan der citeq ausgewiesenen unterschiedlichen Aufwandsarten zusammen: Personal, Material, Abschre i- bungen und sonstiger betrieblicher Aufwand. III. Mittelbereitstellung / Finanzierung Bei einer Fortsetzung der Open -Data-Initiative in 2018 ist mit Aufwendungen in Höhe von 59.500€ und ab 2019ff in Höhe von 119.000€ jährlich zu rechnen. Begründung: Informationen sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Der offene und strukturierte Zugang zu frei verfügbaren Datenbeständen der öffentlichen Hand schafft mehr Transparenz für das Verwaltungs- handeln, mehr Bürgerbeteiligung und elektronische Teilhabe sowie mehr gesellschaftliche Zusa m- menarbeit. Open Data leistet damit Beiträge zur Wissensgesellschaft und der Wissenschafts -Stadt Münster. Ein wichtiges Element der Digitalen Stadt Münster ist daher Open Data und der damit einher g e- hende Paradigmenwechsel in der städtischen Datenhaltung. Münster hat seinerzeit als eine der ersten Städte in Deutschland offene Daten über das zentrale Open Data -Portal des Bundes (www.govdata.de) bereitgestellt. Mittlerweile werden offene Daten nicht mehr zentral an das govdata -Portal, sondern - über entspreche nde technische Standards - Plattform-übergreifend in den Ebenen Kommune , Land und Bund, ve rfügbar gemacht. Ein eigenes Open Data-Portal ist daher erforderlich. Die Bewertung des Nutzens der bereitgestellten offenen Daten ist nicht trivial. Bei einer Entsche i- dung über die Veröffentlichung der Daten sollte jedenfalls nicht ausschließlich der unmittelbare mo- netäre Wert im Vordergrund stehen. Auch wenn die Veröffentlichung der Daten zunächst einen Z u- satzaufwand bei den Ämtern und Einrichtungen bedeutet: Open Data bedeutet nicht nur Aufwand, sondern vor allem auch Wirtschaftsförderung, Chance für Partizipation und Bürgernähe der Verwa l- tung. Der Verwaltungsvorstand hat bereits eine Entscheidung für eine einheitlich zu nutzende Open Data- Lizenz für sämtliche offenen Daten der Stadtverwaltung getroffen. Die Entscheidungen für die jewei- lige Einzelfreigabe der Daten obliegen den fachlich zuständigen Ämtern und Einrichtungen. Im Rahmen des von der citeq durchgeführten und mittlerweile abgeschlossenen Förderprojektes „Kommunales Open Government in NRW - Bereitstellung von Open Data in der Lebenslage Familie“ wurden erste Open Data –Datensätze veröffentlicht. Es wurden Prozesse zur nachhaltigen Berei t- stellung von Open Data identifiziert un d zusätzlich die Informationsbelange der Bürgerinnen und Bürger ermittelt: Welche Daten sind besonders wichtig? Wie viel Aufwand kostet es, diesen Date n- schatz zu erheben und aktuell zu halten? Über die städtischen Ämter und Betriebe sollen über die Stadt und den Stadtkonzern hinaus möglichst auch weitere Einrichtungen ihre Daten -Schatztruhen öffnen. Ein Meilenstein des Förderprojektes war der MÜNSTERHACK am 10./11.11.2017. Auf der vom „Hub münsterLAND.digital“ unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters organisierten Ver- anstaltung wurden erste Open Data der Stadtverwaltung zur Lebenslage Familie zur Verfügung ge- stellt und in einem ersten Schritt zur Realisierung des Ratsantrages A -R/0046/2016 „Eine Familien- - 3 - V/0154/2018 App für die familienfreundli che Stadt Münster prototypisch in eine „Stadtviertel -App“ umgesetzt, die im Verlauf des Jahres 2018 auszubauen ist . Im Rahmen des MÜNSTERHACK wurde auch der Ausbau der stadtwerkeeigenen Münster-App gefördert. Ziel ist es nun, die im Rahmen des Projektes begonnene Förderung der Entwicklung von nützlichen Apps durch privat(wirtschaftliches) Engag e- ment nachhaltig zu gestalten. Durch das Förderprojekt wurde das Thema Open Data bereits in der Stadtgesellschaft wahrg e- nommen: Ein weiterer Austausch mit Bürgerinn en und Bürgern der Stadt Münster ist für den wel t- weit stattfindenden Open Data Day am 03.03.2018 geplant. Die Stadt Münster ist hier Veransta l- tungspartnerin für die Organisatoren des Code for Münster / Open Knowledge Foundation. Open Data-Grundsätze Auf Basis der Projekterfahrungen empfiehlt es sich, folgende sechs Grundsätze festzulegen 1. Offene Daten sind kein Selbstzweck. Nutzen entsteht aus offenen Daten erst dann, wenn sie von Menschen wahrgenommen werden oder die Entscheidungen von Menschen beeinflussen. 2. Die Wahrnehmung der offenen Daten erfolgt zumeist über Apps oder Anwendungen; daher ist die Förderung von App-Entwicklung sinnvoll, weil sie die Wahrnehmung und damit den Wert der offenen Daten steigern. 3. Stets aktuelle Daten aus definierten Datenquellen der Verwaltung mit – zur Reduzierung von Aufwänden - automatisierter Daten-Aktualisierungen, z. B. aus dem Finanzwesen, dem Ratsi n- formationssystem und dem Bürgerinformationssystem des einzuführenden Anfrage - und A n- tragsmanagement. Die letztgenannte Quelle ist insbesondere relevant für die Entwicklung der im FDP-Ratsantrag geforderten Münster-App.- 4. Die Motivation Dritter zur Entwicklung von Apps auf Basis der städtischen offenen Daten ist z u- gleich Wirtschaftsförderung und auch wirtschaftlich fü r die Stadt, weil auf eigene Entwicklungen verzichtet werden kann. Dritte können sein: Kommerzielle Unternehmen (Lokalpioniere, Stad t- werke Münster) und Community (Code for Münster, Open Knowledge Foundation) . Regel soll sein: Keine städtischen Apps in Konkurrenz zu bestehenden Angeboten. 5. Bei jeder Einführung eines neuen IT-Verfahrens wird Open Data „mit gedacht“, die Entscheidung über die tatsächliche – mit Aufwand verbundene - Bereitstellung der Daten erfolgt auf Basis ei- ner gleichzeitigen Kos ten-Nutzen-Abwägung; Nutzen kann auch die Förderung von Start -Ups oder die positive Wahrnehmung der Stadt Münster sein. 6. Das städtische Open -Data-Portal ist offen für Daten der Stadtverwaltung und der städtischen Töchter und referenziert sich auf die Open Data-Portale des Landes, des Bundes und der EU. Nächste Maßnahmen Die im Pilotprojekt gemachten Erfahrungen zeigen Schritte auf, um den erforderlichen Paradigme n- wechsel in Bezug auf städtische Datenhaltung, Nutzen und Nachhaltigkeit weiter im Rahmen der Open Data Grundsätze umzusetzen. Festlegung rechtlicher und technischer Rahmenbedingungen. Festlegung der im Kontext von Open Data erforderlichen Prozesse und Rollen: o Open Data Gesamt -Koordination (dezentrale Open -Data-Verantwortliche, Verfa h- renshersteller, übergeordnete Portale von Land, Bund, EU) sowie organisatorische und technische Portalbetreuung. - 4 - V/0154/2018 o Dezentrale Open Data Verantwortliche in den Verwaltungseinheiten. Weitere Motivation der Ämter und Einrichtungen zur Hebung ihrer Datenschätze und g e- meinsame systematische Prüfung der Fachverfahren auf zusätzliche Open Data Potentiale Kooperation mit anderen kommunalen IT -Dienstleistern bei der citeq Weitere Motivation von kommerziellen App-Herstellern und der „community“ Systematische Open Data -Identifizierung und Darstellung als Open Data-Landkarte (Meta- Daten) um die Nutzung sowohl für Dritte als auch in der Stadtverwaltung transparent zu g e- stalten und somit die Verwendung zu erhöhen. Aufbau und Betrieb eines Open Data-Portals für Stadtverwaltung und städtische Töchter mit Referenzierung auf die nachgelagerten Open Data-Portale von Land, Bund und EU. Einrichtung der Stelle eines Open Data-Koordinators/-Projektleiters für die Stadtverwaltung und den Stadtkonzern. Aufgabe ist es, die v. g. Maßnahmen umzusetzen und die weitere Entwicklung von Apps mit Stadtbezug zu unterstützen und z. B. die im Rahmen des Förde r- projektes entstandenen Ansätze zu einer nachhaltigen Lösung zu fördern. In der beigefügten Graphik (Anlage 3) sind die technischen Zusammenhänge zwischen den derze i- tigen IT-Systemen und den neuen IT -Systemen (Antragsmanagement und Open Data -Portal) dar- gestellt. I. V. Gez. Wolfgang Heuer Stadtrat Anlagen: 1. Antrag Nr. A-R/0002/2015 2. Antrag Nr. A-R/0046/2016 3. Grafik: Technische Zusammenhänge zwischen den derzeitigen IT-Systemen und den neuen IT- Systemen (Antragsmanagement und Open Data-Portal) 4. Abschlussbericht Pilotprojekt Kommunales Open Government in NRW
V_0154_2018_Anlage 1_A-R_0002_2015_20150119_Antrag_FDP_Fraktion_Muenster_App
2094 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0002/2015 FDP-Fraktion im Rat der Stadt Münster j M M Freie je Demobraten Man Geringhoffstraße 48 48163 Münster Tel. 0251 - 987 30 60 Fax: 0251 - 987 30 61 Email: fraktion@fdp-ms.de www .fraktion.fdp-ms.de Münster, 19.01.2015 Antrag MünsterApp - moderner Service für Bürgerinnen und Bürger Der Rat möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten und Kosten einer MünsterApp aufzuzeigen, in der übersichtlich und serviceorientiert möglichst viele Angebote und Informationen vom Abfallkalender über Mängelmeldungen bis Zuständigkeit von Ämtern zusammengefasst und den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Dabei bedient sich die Verwaltung auch der Erfahrung anderer Städte und privater Anbieter. . Begründung: Schon in vielen großen und kleinen Städten werden unterschiedlichste, stadtbezogene Informationen plattformübergreifend den Nutzern von Smartphones zur Verfügung gestellt. Dabei ist das Angebot breit gefächert, das Spektrum der Möglichkeiten reicht beispiels- weise von Schadensmeldungen über Abfall- und Apothekennotdienstkalender, Auskunft zu Büchereien, Freizeitangeboten, Notrufnummern, Notdiensten, lokalem Wetterdienst bis hin zum direkten Kontakt mit der Verwaltung, Polizei und Rettungsdiensten. Münster steht hier mit seiner Smartphone-optimierten Internetseite des Mängelmelders der Verwaltung und dem Audio-Guide von Münster Marketing noch ganz am Anfang der Ent- wicklung, darf sich aber auf diesen ersten Erfolgen nicht ausruhen. Nicht nur große Städte wie Hamburg, Berlin, München und in NRW Bielefeld, Bonn und andere, sondern sogar schon kleine Gemeinden im Münsterland bieten hier ein breiter gefächertes Angebot, das sie zum Teil nicht selbst, sondern mit Hilfe Dritter zur Verfügung stellen. Hier gilt es jetzt, in einem ersten Schritt aufzuzeigen, was derzeit im Spannungsfeld Zwi- schen Nützlichkeit der Informationen und Übersichtlichkeit des Angebotes möglich ist und zu akzeptablen Kosten realisiert werden kann. gez. Carola Möllemann-Appelhoff Hans Varnhagen Jörg Berens Jürgen Reuter
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungOrte (1)
- Geringhoffstraße 48
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0154/2018
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 16.02.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37