Mandari Insight

V/0154/2018

Digitale Stadt Münster - Open Data und Apps

Vorlagen 16.02.2018

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V_0154_2018_Anlage 2_a-r-0046-2016-Familien-App

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Ansehen

V_0154_2018_Anlage 3_Grafik_OpenData Apps

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V_0154_2018_Anlage 4_Kommunales Open.Gov_Abschlussbericht_Stadt Münster_final

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Beschlussvorlage

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Ansehen

V_0154_2018_Anlage 1_A-R_0002_2015_20150119_Antrag_FDP_Fraktion_Muenster_App

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Ansehen

V_0154_2018_Anlage 2_a-r-0046-2016-Familien-App

2061 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0046/2016  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
FDP-Ratsfraktion 
Geringhoffstraße 48 
48163 Münster 
Tel. 0251 - 987 30 60 
Fax:  0251 - 987 30 61 
Email: fraktion@fdp-ms.de 
www.fraktion.fdp -ms.de  
 
 
 
 
  
 Münster, 24.10.2016 
Antrag: 
Eine Familien-App für die 
familienfreundliche Stadt Münster 
 
Der Rat möge beschließen: 
Mütter und Väter stehen heute vor vielen Herausford erungen; Fragen wie „Welche 
Betreuungsangebote gibt es in meinem Stadtteil?“, „ Wie und wo kann ich mein Kind 
optimal fördern?“ oder „Welche Gelder bekomme ich ü berhaupt für mein Kind?“ 
dominieren ihren Alltag. 
Auf all diese Fragen liefert die Stadt Münster Antw orten; aber nicht nur das, die Stadt 
bietet mit ihren Partnern ein vielfältiges Angebot an Programmen, Kursen und 
Informationen, die den Eltern wichtige Unterstützung bieten. 
Doch sehr viele dieser Angebote sind in der Zielgru ppe nicht ausreichend bekannt. Daher 
wird die Verwaltung mit  
der Prüfung der Entwicklung eines für Smartphones und Tablets  
tauglichen Angebots z.B. in Form einer Familien-App  
beauftragt.  
In dieser Familien-App sollen alle Informationsange bote für Väter und Mütter rund um die 
Themengebiete Gesundheitspflege, Vorsorge, Ernährun g, Kinderbetreuung/Schulen, 
Finanzielles, Besondere Kinder und Besondere Lebenslagen zusammengeführt werden. 
Dabei sollen sowohl die Angebote, die die Stadt Mün ster für die Zielgruppe anbietet, aber 
genauso diejenigen, die von Partnern der Stadt, gef örderten Einrichtungen, den Kirchen 
sowie anderen Institutionen, die ihre Angebote publ ik machen wollen, aufgenommen und 
zentral gebündelt werden. 
In diesem in Münster einzigartigem Portal („content  hub“) bekommen Eltern so leicht 
zugänglich, übersichtlich und auf einen Klick Antwo rten zu allen wichtigen Fragen des 
täglichen Familienlebens.  
Als Beispiel kann beispielsweise die Familien-App des Landkreises Main-Spessart dienen. 
Begründung: 
erfolgt mündlich 
 
gez. 
Carola Möllemann-Appelhoff Hans Varnhagen 
Jörg Berens Jürgen Reuter 
FDP-Fraktion im Rat

V_0154_2018_Anlage 3_Grafik_OpenData Apps

166 Zeichen

Anlage 3 zur Vorlage V/0154/2018 
 
 
Technische Zusammenhänge zwischen den derzeitigen IT-Systemen und den neuen IT-Systemen (Antragsmanagement und Open Data-Portal)

V_0154_2018_Anlage 4_Kommunales Open.Gov_Abschlussbericht_Stadt Münster_final

18569 Zeichen

Grundlage für Leitfaden Kommunales Open Government in NRW  
Abschlussbericht  
Pilotprojekte 
Kommunales Open  
Government in NRW

Seite 1 
Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 
 
Kommune - Projekttitel 
1. 
Ziele und Kontext  
1.1. Welche Ziele und Meilensteine verfolgte das Projekt? 
 
Mit diesem Förderprojekt soll eine Anschubmotivation für den weiteren Ausbau von Open 
Data Angeboten in der Stadt Münster und die Stimula tion für die zukünftige App-
Entwicklung generiert werden. Darüber hinaus kann d urch eine nachhaltige Open Data 
Strategie die Stadtgesellschaft motiviert werden,  in den Prozessen als Motivator und Ide- 
engeber mitzuwirken. 
 
Mit der systematischen und systemischen Aufbereitun g von Open Data Datensätzen soll 
es zu einem verwaltungsweiten Paradigmenwechsel im Umgang mit den städtischen Da- 
ten kommen. 
 
Aus den Erfahrungen des Projektes soll ein Template  abgeleitet werden, das für andere 
innerstädtische Lebenslagen bzw. den weiteren Ausba u von Open Data genutzt werden 
kann. Dieses kann dann im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit anderen Städ- 
ten, Gemeinden und Kreisen als Beitrag für deren Entwicklungen zur Verfügung stehen. 
  
Erst durch die Kombination und Erweiterung des Open  Data Pilotprojektes um weitere 
„Lebenslagen der Stadtgesellschaft“ unter Einbindun g der Datennutzer/innen, Bereitstel- 
ler/innen und Entwickler/innen entsteht größtmöglicher Nutzen für alle Beteiligten. 
 
Als weiteres Resultat des Projektes sollen Standards für die Dokumentation der Daten und 
vor allem sinnvolle Intervalle zur Aktualisierung festgelegt werden, damit eine Nachhaltig- 
keit für die sinnvolle Nutzung sichergestellt werde n kann. Neben den hierfür erforderli- 
chen organisatorischen und  technischen Rahmenbedin gungen zur Bereitstellung durch 
die Ämter müssen auch die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden.

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Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 
 
1.2.  Zu welcher Problemstellung oder Herausforderu ng vor Ort sollte ein Beitrag geleistet 
werden? 
 
Wie in vielen anderen Bereichen entwickelt sich die  Stadt Münster auch im Rahmen der 
Digitalisierung dynamisch und zukunftsgerichtet. Ge sellschaft und Wirtschaft bilden eine 
fruchtbare Plattform und bieten Raum für zahlreiche  Initiativen und Unternehmen zur 
Entwicklung unterschiedlichster Ansätze und Lösunge n. Die Digitalisierung der Stadtver- 
waltung Münster ist ein unabdingbares Element diese r dynamischen Entwicklung: Wichti- 
ger Bestandteil in diesem Prozess sind Open Data un d der damit einher gehende Paradig- 
menwechsel in der städtischen Datenhaltung.  
 
Die bisher von den fachlich verantwortlichen Ämtern und Einrichtungen der Stadt Münster 
unter dem Label Open Data auf eigenen Internetseite n oder in kleinen Teilen im Bunde- 
sportal 
www.govdata.de . (solange dies möglich war) bereitgestellten Daten  haben nach 
Kenntnis der citeq bisher zumindest nicht nachweisli ch Nutzen gestiftet. Es handelte sich 
hauptsächlich um Leuchtturmprojekte die nicht dokum entiert und vor allem nicht nach- 
haltig waren. Der Wert von Open Data entsteht nicht  nur durch die Bereitstellung der Da- 
ten und auch nicht nur durch die Entwicklung von An wendungen, die diese Daten verwen- 
den: Der größte Nutzen entsteht, wenn Bürgerschaft,  Wissenschaft oder Unternehmen 
diese nutzen und aus den aufbereiteten Daten Rücksc hlüsse ziehen oder ihr Verhalten 
beeinflusst wird. 
 
Um zukünftig sicher zu stellen, dass dem Aufwand zu r Bereitstellung der offenen Daten 
auch ein realer Nutzen gegenüber steht, empfiehlt s ich die Einbeziehung von Politik und 
Stadtgesellschaft sowie kommerziellen App-Entwickle rn bei der Auswahl der Daten, die 
von der Stadt Münster im Rahmen von Open Data angeb oten werden sollen. Durch die 
Einbeziehung ehrenamtlicher und kommerzieller App-E ntwickler kann ggf. weit gehend 
oder sogar vollständig auf die Entwicklung stadteigener Apps verzichtet werden. 
 
Schwerpunkt des Projektes ist die erste Identifikat ion und Bereitstellung von Datensätzen 
zur Lebenslage „Familie“ auf Basis der oben genannt en Faktoren im Rahmen einer geeig- 
neten Open Data Lizenz. Hierbei soll die Prämisse „ größtmöglicher Nutzen mit wenig 
Aufwand“ im Vordergrund stehen.

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Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 
 
 
2. 
Ergebnisse  
2.1. Wie wurde vorgegangen, um die Ziele und Meilensteine zu erreichen?  
 
Auf Basis der Verwaltungsvorstandszustimmung das Pr ojekt stadtweit durchzuführen, 
wurde eine stadtweite Projektgruppe „Open Data-Lebe nslage Familie“ gegründet. Teil- 
nehmer sind Ämter mit direktem Bezug zu Familien un d weitere Interessierte (insgesamt 
ca. die Hälfte aller 40 Ämter und Einrichtungen).  
Die Arbeitsgruppe legte gemeinsam das Vorgehen und den Zeitplan fest. In einem ersten 
Schritt wurden amtsintern Daten identifiziert und in unterschiedlichen Formaten bereitge- 
stellt. Im Rahmen der Konkretisierung stellte sich heraus, dass es in den Ämtern viele Fra- 
gen zum Thema Open Data gibt: Was ist das, was habe n wir davon, technische Formate, 
rechtliche Rahmenbedingungen, Datenschutz etc.. Pro jektbeteiligte führten je nach Be- 
darf Informationsgespräche in den Ämtern durch. 
 
Parallel wurde durch Gespräche mit den Stadtwerken,  der items und dem Digital Hub die 
Teilnahme der Stadt Münster am ersten MÜNSTERHACK 2 017 initiiert. Ziel sollte es sein, 
erste Open Data der Stadt Münster  für die Teilnehmer zur Nutzung zur Verfügung zu stel- 
len.  
Durch Pressearbeit und Informationsseiten im Intern et wurde die Bürgerschaft mit einbe- 
zogen.  
Weiterhin führte das Projekt intensive Gespräche mi t dem Code for Münster (unter dem 
Dach der Open Knowledge Foundation), um weitere Ide en und Bedarfe für Open Data-
Bereitstellung durch die Stadt Münster zu identifizieren. 
Die Kontakte zu den Verantwortlichen der MünsterApp  bei den Stadtwerken Münster 
wurden zur gemeinsamen Ideenfindung zum Ausbau der App mit Nutzung von Open Data 
der Stadtverwaltung Münster intensiviert.

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Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 
 
2.2. Welche konkreten Ergebnisse hat das Projekt hervorgebracht?  
 
Das Projekt hat die Nutzung der „Datenlizenz Deutsc hland – Namensnennung – Version 
2.0“ mit entsprechendem Verwaltungsvorstandsbeschlu ss festgelegt. Es wurden Nut- 
zungsbedingungen für die von der Stadt Münster bereitgestellte Open Data formuliert und 
rechtlich geprüft. 
Eine beachtliche Anzahl von Daten (teilweise auch n icht mit direktem „Familienbezug“) 
wurde durch die Ämter der Stadt Münster identifizie rt, dokumentiert und bereitgestellt. 
Die Daten wurden im Rahmen des MÜNSTERHACK am 10.un d 11.11.2017 veröffentlicht 
und erstmalig durch Entwickler genutzt: So wurde be ispielsweise ein erster Pilot für eine 
Stadtviertel-App entwickelt (Familien-Dashboard). 
Der Prozess für die zukünftige Bereitstellung von O pen Data und entsprechende Nachhal- 
tigkeit der Daten wurde in einem auch zukünftig nut zbaren Template dokumentiert. Wei- 
terhin wurde mithilfe juristischer Beratung ein Kon zept zur Veröffentlichung von (auch 
nicht städtischen Daten) Open Data erstellt. Dieses  Template kann beispielhaft im Rah- 
men der Datenveröffentlichung herangezogen werden. 
Zeitnah wird eine Vorlage an den Verwaltungsvorstand und Rat der Stadt Münster erstellt, 
die die nachhaltige Veröffentlichung der bisher identifizierten Open Data und einen weite- 
ren Ausbau mit Aufbau eines Portals zum Inhalt hat. 
Durch die Kommunikation mit unterschiedlichen Insti tutionen rund um das Thema Open 
Data in Münster hat sich ein reger Austausch entwic kelt: Die weitere Zusammenarbeit im 
Rahmen des Open Data Days am 03.03.2018 (Veranstalt ung des Code for Münster mit 
Stadt Münster als Veranstaltungspartner), die Teiln ahme am  MÜNSTERHACK 2018, ge- 
meinsame Förderung der Münster-App-Weiterentwicklung mit den Stadtwerken Münster.

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Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 
 
3. 
Wirkung  
3.1. Welche (erwarteten und unerwarteten) Wirkungen hat das Projekt? Welchen Beitrag hat 
das Projekt vor Ort und überregional geleistet? (z.B. Außenwirkung) 
 
Die (Außen)-Wirkung des Pilotprojektes auf Landeseb ene war eine große Hilfe für das 
Projekt. So zeigte sich klar, dass die Stadtverwalt ung mit ihrer Projektidee als förderungs- 
würdig durch das Land angesehen wurde. Hierdurch wurde insbesondere die Verwaltungs- 
führung bestärkt, dass Projekt zu unterstützen. 
Im Rahmen des Projektes konnten viele Fragen der te ilnehmenden Ämter der Stadtver- 
waltung beantwortet werden und Zweifel zur Bereitst ellung von Open Data ausgeräumt 
werden. Die Wichtigkeit von Open Data im Rahmen der Digitalisierung wurde erkannt und 
sogar innerstädtische Mehrwerte durch konsequenten Ausbau der Datenbasis erkannt. 
Über die erwarteten Kontakte - beispielsweise zum C ode for Münster - konnten weitere 
wichtige Ansprechpartner – zum Beispiel beim Instit ut für Geoinformatik in Münster ge- 
wonnen werden.  
Insbesondere der MÜNSTERHACK 2017 und die dortige N utzung von ersten bereitgestell- 
ten Open Data hatten eine sehr mitreißende und nachhaltige Wirkung auf das Thema. 
 
 
 
3.2. Inwiefern wirkt das Projekt über den Förderungszeitraum hinaus? (z.B. Aufbau von 
Netzwerken, Folgeaktivitäten, Anschlussnutzung) 
 
Ziel ist es zeitnah die bisher identifizierten Open  Data der Stadt Münster nachhaltig zu 
veröffentlichen. Empfehlung des Projektes ist die N utzung eines Portals um die Daten 
besser auffindbar zu machen. Das weitere Vorgehen i st hier abhängig von den politischen 
und wirtschaftlichen Entscheidungen der Stadt Münster. 
Durch das Projekt entstandene Kontakte und Netzwerke werden zukünftig weiter gepflegt 
und ausgebaut. So ist aktuell geplant den Open Data Day des Code for Münster /  Open 
Knowledge Foundation am 03.03.2018 in Kooperation mit der Stadt Münster durchzufüh- 
ren. Thema wird der Bedarf an Daten bei Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Münster sein.   
Weiterhin wird die Stadt Münster auch in 2018 den MÜNSTERHACK als Veranstaltungs- 
partner weiter unterstützen und mitgestalten.

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Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 
 
4.  
Zahlen und Daten  
Mit welchen prägnanten drei Zahlen und Daten lässt sich das Projekt beschreiben?  
 
26   Open Data Datenquellen mit direktem Bezug zur Lebenslage Familie 
5     Ideen für weitere Datenbereitstellungen 
2    Anwendungen (Code for Münster) auf Basis der auf dem MÜNSTERHACK bereitgestell- 
ten Daten  
5.  
Herausforderungen 
Was waren die größten Herausforderungen und Schwier igkeiten im Projektverlauf (max. 3)? 
Wie wurden sie gelöst? 
 
Das Wissen und das Verständnis für Open Data bei de n Ämtern der Stadtverwaltung ist 
sehr unterschiedlich. Neben der Identifizierung von geeigneten Daten war einer der zeitin- 
tensivsten Bestandteile des Projektes die Kommunika tion mit allen beteiligten Ämtern: 
Technisch orientierte Ämter (z.B. das Katasteramt o der das Stadtplanungsamt) stellen 
bereits punktuell Open Data bereit, haben Erfahrung en auch mit „anfragenden Stellen“ 
und kennen die Mehrwerte. Ämter die bisher noch kei ne Berührungspunkte mit Open 
Data hatten, setzen sich im Vorfeld der Identifizie rung von Daten mit den Rahmenbedin- 
gungen (rechtliche, organisatorische und prozessuale) auseinander. Das ist nicht nur wich- 
tig um bestehende Unsicherheiten auszuräumen, insbesondere die erst hierdurch möglich 
werdende Implementierung in Prozesse als sogenannte  „positive Abfallprodukte“ die als 
Selbstverständlichkeit nachhaltig bereitgestellt werden. 
Die Kommunikation und Datendokumentation - insbeson dere vor dem Meilenstein 
MÜNSTERHACK 2017 am 10. und 11.11.2017 war weitaus zeitaufwendiger als geplant. Die 
zeitlichen Herausforderungen konnten durch erhöhten Einsatz der beteiligten Kolleginnen 
und Kollegen bewältigt werden.

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Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 
 
 
6.  
Erkenntnisse 
Welche Erkenntnisse und Einsichten ziehen Sie aus dem Projekt?  
Was waren zentrale Erfolgsfaktoren für das Gelingen des Projekts? (max. 3) 
 
Nicht nur die alleinige Bereitstellung von Daten is t wichtig: Die Dokumentation der Daten 
und vor allem die Nachhaltigkeit ist von großer Bed eutung, um Interessierten auch aussa- 
gekräftige und sprechende Datensätze zur Verfügung zu stellen. Diese Aspekte und die 
Verbesserung der Auffindbarkeit der Daten lassen si ch perspektivisch durch den Einsatz 
eines Portals unterstützen.   
 
Die Motivation Dritter zur Entwicklung von Apps auf  Basis der städtischen offenen Daten 
ist zugleich Wirtschaftsförderung und auch wirtscha ftlich für die Stadt, weil auf eigene 
Entwicklungen verzichtet werden kann. 
 
Durch den MÜNSTERHACK 2017 während des Projektzeitraumes und die hierfür zugesag- 
te erste Datenbereitstellung musste mit hohem Druck  ein bedeutender Projekt-
Meilenstein erreicht werden. Der Oberbürgermeister Markus Lewe als Schirmherr der 
Veranstaltung unterstützt das Projekt – die Managem ent Attention in diesem für viele 
Beteiligte noch innovativen Prozess ist für die Pro jektbeteiligten von großer Bedeutung.  
Weiterhin visualisieren die Ergebnisse des HACK-Wochenendes erste Ergebnisse auf Basis 
der Münsteraner Open Data Bereitstellung des Pilotprojektes.

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Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 
 
7.  
Ausblick 
Was sind Ihre Empfehlungen für die Weiterentwicklung von kommunalem Open Government 
in NRW? Welche Empfehlungen können Sie für den Erfo lg von Open Government auf kom- 
munaler Ebene geben?  
 
Für den Erfolg im Rahmen der Bereitstellung von Ope n Data sind Kommunikation, Imple- 
mentierung der Daten in die Prozesse (auch Verantwo rtliche und Dokumentation), Ma- 
nagement Attention und Nachhaltigkeit die zentralen  Erfolgsfaktoren: Durch Bestandteil 
am Gesamtprozess werden Open Data zur Selbstverstän dlichkeit die dokumentiert und 
nachhaltig der Community zur Verfügung gestellt wer den. Unterstützung durch die Ver- 
waltungsführung, Kommunikation und zentrale Moderat ion der Prozesse unterstützt und 
vereinfacht die Implementierung von Open Data in di e täglichen Abläufe der Stadtverwal- 
tung. 
Offene Daten sind kein Selbstzweck. Nutzen entsteht aus offenen Daten erst dann, wenn 
sie von Menschen wahrgenommen werden oder die Entsc heidungen von Menschen be- 
einflussen. Deshalb garantiert die Zusammenarbeit m it App-Entwicklern, Vereinen und 
Bürgerinnen und Bürgern die zielgerichtete Datenbereitstellung und spätere Nutzung im 
Rahmen der App-Entwicklung. Hier dienen Veranstaltu ngen wie beispielsweise der 
MÜNSTERHACK oder der Open Data Day als ideale Platt formen zum Austausch in Be- 
zug auf Angebot und Nachfrage. 
 Die Motivation Dritter zur Entwicklung von Apps 
auf Basis der städtischen offenen Daten ist zugleic h Wirtschaftsförderung und 
auch wirtschaftlich für die Stadt, weil auf eigene Entwicklungen verzichtet wer- 
den kann.  
 
 
8.  
Weitere Dokumentation der Ergebnisse 
Links zu Projektwebsites, Presseberichten etc.: 
 
Pressemitteilungen der Stadt Münster 
• Stadt realisiert „Open Government“-Pilotprojekt, 24.7.2017: 
https://www.muenster.de/stadt/presseservice/pressemeldungen/web/frontend/output/st 
andard/design/standard/page/1/show/966480  
• Tech-Szene trifft sich zum „Münsterhack“, 18.10.2017: 
https://www.muenster.de/stadt/presseservice/pressemeldungen/web/frontend/output/st 
andard/design/standard/page/1/show/973127  
 
Startseitenartikel auf den Rathaus-Seiten der Stadt Münster  
"Open Government"-Daten für Münster www.stadt-muenster.de/rathaus  
 
Startseitenartikel auf  
www.citeq.de  mit  
• News zum Münsterhack und Open Government Januar 2018

Seite 9 
Abschlussbericht Pilotprojekte Kommunales Government in NRW 
 
• Tech-Szene trifft sich zum „Münsterhack“ Oktober 2017 
• Welche Daten sind für Münsteraner Familien besonders wichtig? Juli 2017 
• Ansprechpartner und Kontaktformular zu Open Data Themen Stadt Münster 
Meldung von open.NRW, 30.11.2017: #MSHACK17 – Hacke n für eine lebenswerte Stadt 
Münster: https://open.nrw/mshack17-hacken-fuer-eine-lebenswerte-stadt-muenster  
Bericht der items, Erfolgreiche Premiere: https://www.itemsnet.de/home/service/  
Seiten des Münsterhack im Internet: http://www.muensterhack.de/  
Open Data Seite der citeq: http://www.citeq.de/open-data.html 
 
Presseartikel 
Hallo Münster, 30. Juli 2017, Griff in die Schatztruhe: 
https://www.yumpu.com/kiosk/hallo/hallo-muenster-30-07-2017/59213440  
Focus online, 18. Oktober 2018: Tech-Szene trifft sich zum „Münsterhack“: 
https://www.focus.de/regional/muenster/muenster-tech-szene-trifft-sich-zum-
muensterhack_id_7730636.html  
Kommune 21, 25.10.2017, Apps zur Lebenslage Familie: 
http://www.kommune21.de/meldung_27523_Apps+zur+Lebenslage+Familie.html  
Münstersche Zeitung, 28.10.2017: Ideen zum Wohle der Stadt: 
http://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Muenster/3035245-Hackathon-zur-
Stadtentwicklung-Ideen-zum-Wohle-der-Stadt  
Westfälische Nachrichten, 12.11.2017: Junge IT-Entwickler entwickeln Ideen und Apps für 
Münster: http://www.wn.de/Muenster/3052078-Muensterhack-2017-Junge-IT-Entwickler-
entwickeln-Ideen-und-Apps-fuer-Muenster  
Münstersche Zeitung, 12.11.2017: Münsterhack 2017 –  Fotostrecke: Münster besser machen: 
http://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Muenster/3052078-Muensterhack-
2017-Junge-IT-Entwickler-entwickeln-Ideen-und-Apps-fuer-Muenster  
Opwoco, 13.11.2017: Junge Entwickler wollen Münster besser machen: 
https://www.opwoco.de/opwoco-sponsor-und-mentor-beim-muensterhack-2017/  
Westfälische Nachrichten, 14.12.2017, Münsterhack-Gewinner stellen ihr Projekt vor: 
http://www.wn.de/Muenster/3090017-Muensterhack-Gewinner-stellen-ihr-Projekt-vor-Bus-
Reality-Puenktlich-wie-der-Linienbus  
Münstersche Zeitung, 14.12.2017: Münsterhack-Gewinner stellen ihr Projekt vor „Bus Reali- 
ty“: Pünktlich wie der Linienbus: 
http://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Muenster/3090017-Muensterhack-
Gewinner-stellen-ihr-Projekt-vor-Bus-Reality-Puenktlich-wie-der-Linienbus  
 
Anmerkung: Fotos und Videos aus dem Projekt bitte a ls Anhang per E-Mail an kon- 
takt@open.nrw.de  und sarah.stuberg@ifok.de  versenden. 
9.  
Sonstige Anmerkungen 
Weitere Punkte, die Ihnen aufgefallen sind oder Feedback zum Projekt: 
 
Dem Rat der Stadt Münster wird mit Abschluss dieses  Pilotprojektes ein Entscheidungs- 
vorschlag vorgelegt, in dem über das weitere Vorgeh en im Hinblick auf die Projektergeb- 
nisse entschieden werden soll.

Beschlussvorlage

10691 Zeichen

V/0154/2018 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
citeq 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Digitale Stadt Münster - Open Data und Apps 
Anträge der FDP-Ratsfraktion an den Rat Nr. A-R/0002/2015 „Münster-App – moderner Service 
für Bürgerinnen und Bürger„ sowie  A-R/0046/2016 „Eine Familien-App für die familienfreundliche 
Stadt Münster“ 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
08.03.2018 Betriebsausschuss der citeq Vorberatung 
13.03.2018 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E -Government
 Vorberatung 
14.03.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
14.03.2018 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat bestätigt die in der Begründung genannten „Open Data-Grundsätze“. 
 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die gestartete Open Data-Initiative fortzusetzen und die in 
der Begründung genannten „Nächsten Maßnahmen“ vorzunehmen. In 2018 stehen dafür im 
Wirtschaftsplan der citeq 59.500€ zur Verfügung bzw. werden im internen Budget aufgefan-
gen, in 2019ff werden jährlich 119.000€ im städtischen Haushaltsplan eingestellt. 
 
3. Der Rat stimmt der Einrichtung einer zusätzlichen Stelle (Open Data Koordinator) in 2018 bei 
der citeq zu. Die dauerhafte Absicherung wird im  Wirtschaftsplan 2019 der citeq vorgenom-
men. 
 
4. Die Ratsanträge der FDP Nr. A-R/0002/2015 „Münster-App – moderner Service für Bürgerin-
nen und Bürger“ sowie  A-R/0046/2016 „Eine Familien-App für die familienfreundliche Stadt 
Münster“ sind mit dieser Vorlage erledigt. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die beschriebenen Aufgaben können  nicht im Personalbestand der citeq wahrgenommen werden . 
Die Einrichtung von einer zusätzlichen Stelle (Open Data-Koordinator) ist erforderlich.  
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0154/2018 
Auskunft erteilt: 
Herr Schoenfelder 
Ruf: 
492-1800 
E-Mail: 
Schoenfelder@citeq.de  
Datum: 
19.02.2018 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0154/2018 
In 2018 anfallende Aufwendungen werden über den Wirtschaftsplan der citeq bzw. das  interne 
Budget aufgefangen. Die notwendigen Finanzmittel für die Stelle und den Betrieb des Open Data -
Portals sind über den städtischen Haushalt im zentralen IT -Budget dauerhaft bereitzustellen. Die zu-
sätzlich im städt. Haushalt bereitgestellten Finanzmittel dienen der Gegenfinanzierung der von der 
citeq zu erbringenden Leistungen, die über Preise gegenüber den Auftraggebern (Stadt Münster oder 
ÖrV-Partnerverwaltungen) abgerechnet werden. Die Preise setzen sich aus den im Wirtschaftsplan 
der citeq ausgewiesenen unterschiedlichen Aufwandsarten zusammen: Personal, Material, Abschre i-
bungen und sonstiger betrieblicher Aufwand. 
 
III. Mittelbereitstellung / Finanzierung 
 
Bei einer Fortsetzung der Open -Data-Initiative in 2018 ist mit Aufwendungen in Höhe von 59.500€ 
und ab 2019ff in Höhe von 119.000€ jährlich zu rechnen. 
 
 
Begründung: 
 
Informationen sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Der offene und strukturierte Zugang zu frei 
verfügbaren Datenbeständen der öffentlichen Hand schafft mehr Transparenz für das Verwaltungs-
handeln, mehr Bürgerbeteiligung und elektronische Teilhabe sowie mehr gesellschaftliche Zusa m-
menarbeit. Open Data  leistet damit Beiträge zur Wissensgesellschaft und der Wissenschafts -Stadt 
Münster. 
 
Ein wichtiges Element der Digitalen Stadt Münster ist daher Open Data und der damit einher g e-
hende Paradigmenwechsel in der städtischen Datenhaltung.  
 
Münster hat seinerzeit als eine der ersten Städte in Deutschland offene Daten über das zentrale 
Open Data -Portal des Bundes (www.govdata.de) bereitgestellt. Mittlerweile werden offene Daten 
nicht mehr zentral an das govdata -Portal, sondern - über entspreche nde technische Standards - 
Plattform-übergreifend in den Ebenen Kommune , Land und Bund, ve rfügbar gemacht. Ein eigenes 
Open Data-Portal ist daher erforderlich. 
 
Die Bewertung des Nutzens der bereitgestellten offenen Daten ist nicht trivial. Bei einer Entsche i-
dung über die Veröffentlichung der Daten  sollte jedenfalls nicht ausschließlich der unmittelbare mo-
netäre Wert im Vordergrund stehen. Auch wenn die Veröffentlichung der Daten zunächst einen Z u-
satzaufwand bei den Ämtern und Einrichtungen bedeutet: Open Data bedeutet nicht nur Aufwand, 
sondern vor allem auch Wirtschaftsförderung, Chance für Partizipation und Bürgernähe der Verwa l-
tung.  
 
Der Verwaltungsvorstand hat bereits eine Entscheidung für eine einheitlich zu nutzende Open Data-
Lizenz für sämtliche offenen Daten der Stadtverwaltung getroffen. Die Entscheidungen für die jewei-
lige Einzelfreigabe der Daten obliegen den fachlich zuständigen Ämtern und Einrichtungen. 
 
Im Rahmen des von der citeq durchgeführten und mittlerweile abgeschlossenen Förderprojektes 
„Kommunales Open Government in NRW - Bereitstellung von Open Data in der Lebenslage Familie“ 
wurden erste Open Data –Datensätze veröffentlicht. Es wurden Prozesse zur nachhaltigen Berei t-
stellung von Open  Data identifiziert un d zusätzlich  die Informationsbelange der Bürgerinnen und 
Bürger ermittelt: Welche Daten sind besonders wichtig? Wie viel Aufwand kostet es, diesen Date n-
schatz zu erheben und aktuell zu halten? Über die städtischen Ämter und Betriebe sollen über die 
Stadt und den Stadtkonzern hinaus möglichst auch weitere Einrichtungen ihre Daten -Schatztruhen 
öffnen. 
 
Ein Meilenstein des Förderprojektes war der MÜNSTERHACK am 10./11.11.2017. Auf der vom 
„Hub münsterLAND.digital“ unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters organisierten Ver-
anstaltung wurden erste Open Data der Stadtverwaltung zur Lebenslage Familie zur Verfügung ge-
stellt und in einem ersten Schritt zur Realisierung des Ratsantrages A -R/0046/2016 „Eine Familien-

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App für die familienfreundli che Stadt Münster prototypisch in eine „Stadtviertel -App“ umgesetzt, die 
im Verlauf des Jahres 2018 auszubauen ist . Im Rahmen des MÜNSTERHACK wurde auch der 
Ausbau der stadtwerkeeigenen Münster-App gefördert. Ziel ist es nun, die im Rahmen des Projektes 
begonnene Förderung der Entwicklung von nützlichen Apps durch privat(wirtschaftliches) Engag e-
ment nachhaltig zu gestalten.  
 
Durch das Förderprojekt wurde das Thema Open Data bereits in der Stadtgesellschaft wahrg e-
nommen: Ein weiterer Austausch mit Bürgerinn en und Bürgern der Stadt Münster ist für den wel t-
weit stattfindenden Open Data Day am 03.03.2018 geplant. Die Stadt Münster ist hier Veransta l-
tungspartnerin für die Organisatoren des Code for Münster / Open Knowledge Foundation. 
 
 
Open Data-Grundsätze 
 
Auf Basis der Projekterfahrungen empfiehlt es sich, folgende sechs Grundsätze festzulegen  
 
1. Offene Daten sind kein Selbstzweck. Nutzen entsteht aus offenen Daten erst dann, wenn sie 
von Menschen wahrgenommen werden oder die Entscheidungen von Menschen beeinflussen.  
 
2. Die Wahrnehmung der offenen Daten erfolgt zumeist über Apps oder Anwendungen; daher ist 
die Förderung von App-Entwicklung sinnvoll, weil sie die Wahrnehmung und damit den Wert der 
offenen Daten steigern. 
 
3. Stets aktuelle Daten aus definierten Datenquellen der Verwaltung mit – zur Reduzierung von 
Aufwänden - automatisierter Daten-Aktualisierungen, z. B. aus dem Finanzwesen, dem Ratsi n-
formationssystem und dem Bürgerinformationssystem des einzuführenden Anfrage - und A n-
tragsmanagement. Die letztgenannte Quelle ist insbesondere relevant für die Entwicklung der im 
FDP-Ratsantrag geforderten Münster-App.- 
 
4. Die Motivation Dritter zur Entwicklung von Apps auf Basis der städtischen offenen Daten ist z u-
gleich Wirtschaftsförderung und auch wirtschaftlich fü r die Stadt, weil auf eigene Entwicklungen 
verzichtet werden kann.  Dritte können sein: Kommerzielle Unternehmen (Lokalpioniere, Stad t-
werke Münster) und Community (Code for Münster, Open Knowledge Foundation) . Regel soll 
sein: Keine städtischen Apps in Konkurrenz zu bestehenden Angeboten. 
 
5. Bei jeder Einführung eines neuen IT-Verfahrens wird Open Data „mit gedacht“, die Entscheidung 
über die tatsächliche – mit Aufwand verbundene - Bereitstellung der Daten erfolgt auf Basis ei-
ner gleichzeitigen Kos ten-Nutzen-Abwägung; Nutzen kann auch die Förderung von Start -Ups 
oder die positive Wahrnehmung der Stadt Münster sein. 
 
6. Das städtische Open -Data-Portal ist offen für Daten der Stadtverwaltung und der städtischen 
Töchter und referenziert sich auf die Open Data-Portale des Landes, des Bundes und der EU. 
 
 
Nächste Maßnahmen 
 
Die im Pilotprojekt gemachten Erfahrungen zeigen Schritte auf, um den erforderlichen Paradigme n-
wechsel in Bezug auf städtische Datenhaltung, Nutzen und Nachhaltigkeit weiter im Rahmen der  
Open Data Grundsätze  umzusetzen. 
 
 Festlegung rechtlicher und technischer Rahmenbedingungen. 
 Festlegung der im Kontext von Open Data erforderlichen Prozesse und Rollen:  
o Open Data Gesamt -Koordination (dezentrale Open -Data-Verantwortliche, Verfa h-
renshersteller, übergeordnete Portale von Land, Bund, EU) sowie organisatorische 
und technische Portalbetreuung.

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o Dezentrale Open Data Verantwortliche in den Verwaltungseinheiten. 
 Weitere Motivation der Ämter und Einrichtungen zur Hebung ihrer Datenschätze und g e-
meinsame systematische Prüfung der Fachverfahren auf zusätzliche Open Data Potentiale 
 Kooperation mit anderen kommunalen IT -Dienstleistern bei der citeq Weitere Motivation von 
kommerziellen App-Herstellern und der „community“ 
 Systematische Open Data -Identifizierung und Darstellung als Open Data-Landkarte (Meta-
Daten) um die Nutzung sowohl für Dritte als auch in der Stadtverwaltung transparent zu g e-
stalten und somit die Verwendung zu erhöhen. 
 Aufbau und Betrieb eines Open Data-Portals für Stadtverwaltung und städtische Töchter mit 
Referenzierung auf die nachgelagerten Open Data-Portale von Land, Bund und EU. 
 Einrichtung der Stelle eines Open Data-Koordinators/-Projektleiters für die Stadtverwaltung 
und den Stadtkonzern. Aufgabe ist es, die v. g. Maßnahmen umzusetzen und die weitere 
Entwicklung von Apps mit Stadtbezug zu unterstützen und z. B. die im Rahmen des Förde r-
projektes entstandenen Ansätze zu einer nachhaltigen Lösung zu fördern. 
 
In der beigefügten Graphik (Anlage 3) sind die technischen Zusammenhänge zwischen den derze i-
tigen IT-Systemen und den neuen IT -Systemen (Antragsmanagement und Open Data -Portal) dar-
gestellt. 
 
 
I. V. 
 
 
Gez. 
Wolfgang Heuer 
Stadtrat 
 
Anlagen:  
1. Antrag  Nr. A-R/0002/2015  
2. Antrag Nr. A-R/0046/2016 
3. Grafik: Technische Zusammenhänge zwischen den derzeitigen IT-Systemen und den neuen IT-
Systemen (Antragsmanagement und Open Data-Portal) 
4. Abschlussbericht Pilotprojekt Kommunales Open Government in NRW

V_0154_2018_Anlage 1_A-R_0002_2015_20150119_Antrag_FDP_Fraktion_Muenster_App

2094 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0002/2015

FDP-Fraktion

im Rat der Stadt Münster j M M Freie
je Demobraten

Man

Geringhoffstraße 48
48163 Münster

Tel. 0251 - 987 30 60
Fax: 0251 - 987 30 61
Email: fraktion@fdp-ms.de
www .fraktion.fdp-ms.de

Münster, 19.01.2015
Antrag

MünsterApp - moderner Service für
Bürgerinnen und Bürger

Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten und Kosten einer MünsterApp aufzuzeigen,
in der übersichtlich und serviceorientiert möglichst viele Angebote und Informationen vom
Abfallkalender über Mängelmeldungen bis Zuständigkeit von Ämtern zusammengefasst
und den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Dabei bedient sich die
Verwaltung auch der Erfahrung anderer Städte und privater Anbieter.

. Begründung:

Schon in vielen großen und kleinen Städten werden unterschiedlichste, stadtbezogene
Informationen plattformübergreifend den Nutzern von Smartphones zur Verfügung gestellt.
Dabei ist das Angebot breit gefächert, das Spektrum der Möglichkeiten reicht beispiels-
weise von Schadensmeldungen über Abfall- und Apothekennotdienstkalender, Auskunft
zu Büchereien, Freizeitangeboten, Notrufnummern, Notdiensten, lokalem Wetterdienst bis
hin zum direkten Kontakt mit der Verwaltung, Polizei und Rettungsdiensten.

Münster steht hier mit seiner Smartphone-optimierten Internetseite des Mängelmelders der
Verwaltung und dem Audio-Guide von Münster Marketing noch ganz am Anfang der Ent-
wicklung, darf sich aber auf diesen ersten Erfolgen nicht ausruhen. Nicht nur große Städte
wie Hamburg, Berlin, München und in NRW Bielefeld, Bonn und andere, sondern sogar
schon kleine Gemeinden im Münsterland bieten hier ein breiter gefächertes Angebot, das
sie zum Teil nicht selbst, sondern mit Hilfe Dritter zur Verfügung stellen.

Hier gilt es jetzt, in einem ersten Schritt aufzuzeigen, was derzeit im Spannungsfeld Zwi-
schen Nützlichkeit der Informationen und Übersichtlichkeit des Angebotes möglich ist und
zu akzeptablen Kosten realisiert werden kann.

gez.

Carola Möllemann-Appelhoff
Hans Varnhagen

Jörg Berens

Jürgen Reuter

Beratungsverlauf (4)

08.03.2018 Betriebsausschuss der citeq
TOP 5.4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
13.03.2018 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government
TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
14.03.2018 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 12.5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
14.03.2018 Rat
TOP 15.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Geringhoffstraße 48

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Details

Aktenzeichen
V/0154/2018
Typ
Vorlagen
Datum
16.02.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37