V/0253/2019
Digitale Stadtverwaltung Münster - Bericht zum Umsetzungsstand der Digitalisierungsstrategie
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Berichtsvorlage
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V/0253/2019 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Digitale Stadtverwaltung Münster - Bericht zum Umsetzungsstand der Digitalisierungsstrategie Beratungsfolge 21.03.2019 Betriebsausschuss der citeq Bericht 02.04.2019 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E - Government Bericht 03.04.2019 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 03.04.2019 Rat Bericht Bericht: In seiner Sitzung am 14.3.2018 hat der Rat das im Konzept „Digitale Stadt Münster - Digitalisierungsstrategie der Stadtverwaltung“ von der Verwaltung dargestellte strategische Vorgehen einschließlich der dort genannten Leitsätze begrüßt (V/0989/201 7/1. Erg. vom 19.2.2018 einschlie ß- lich Anlage sowie V/0144/2018 vom 19.2.2018). In diesem Rahmen wurde die Verwaltung beauftragt, auf der Grundlage der mit dem Strategiepapier beschlossenen 5-Jahresziele Digitalisierungsmaßnahmen zur Digitalen Stadtverwal tung Münster zu entwickeln und den zuständigen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen. Dabei soll die Digitalisie- rung der Verwaltung als nachhaltiger und strategischer Entwicklungsprozess organisiert werden, in dem die Verwaltung – zunächst bis zum Jahr 2 022 - jährlich über die jeweils erreichten Sachstände zu den beschlossenen Projekten berichtet, die 5 -Jahresziele hinterfragt sowie ggf. neue Digitalisi e- rungsmaßnahmen oder sonstige Verbesserungen vorgeschlagen werden. In Umsetzung dieses B e- schlusses sind in der folgenden Tabelle die Zielsetzungen und Sachstände zu folgenden vom Rat beschlossenen Digitalisierungsmaßnahmen zusammenfassend dargestellt: Weiterentwicklung des virtuellen Rathauses durch ein Anfrage - und Antragsmanagement : V/0143/2018 Dokumentenmanagementsystem (DMS): Elektronische Akten und Workflows: V/0954/2018 Open Data und Apps: V/0154/2018 Breitbandausbau: Diverse Vorlagen Entwicklung eines Masterplans zur flächendeckenden Freifunk -Nutzung in Münster - Mit Frei- funk Medienkompetenz und Teilhabe erhöhen: R/0045/2016 (Antrag) Modellprojekt: Verbesserung der Mobilfunkversorgung im Münsterland: V/0936/2018 citeq 14.03.2019 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Schoenfelder Telefon: 492-1800 Schoenfelder@citeq.de Maßnahmen und Vision 2022 Ratsvorlage(n): Inhalt und Ziele Maßnahmen: Plan / Ist Strategie u. Maßnahmenplanung Vorlagen V/0989/2017/V/0989/2017/1 und V/0144/2018 mit grundsätzlichen Festlegungen Leitsätze und Vision (5-Jahresziele) Prioritätensetzung Digitale Verwaltungskultur Vorgehen zur Erreichung der Nach - haltigkeit: Ausrichtung der citeq- Aktivitäten an Visionen, die auf Ja h- resziele heruntergebrochen werden. In einer jährlichen Prüfung werden die Jahresziele und die Visionen des Vorjahres geprüft und fortg e- schrieben oder ergänzt Zur Umsetzung wurde ein neues Team für folgende Aufgaben ein- gerichtet: Förderung der Digitalen Verwaltungskultur Onlinedienste (Serviceportal) Dokumentenmanagement (DMS) OpenData Erreichter Stand: Teambildung und Vorstellung in stadtweiten Veranstaltungen AK der IT -Dienstleister zu Innovationsthemen sind bese tzt: Blockchain, Künstliche Intelligenz und Internet of Things Bildung von MS -internen AGs, die bei Gemeinschaftsprojekten für Partnerverwaltungen der citeq geöffnet werden Erster Jahresbericht (2019) in dieser Vorlage In Vorbereitung: Infoportal zu Digitalisierungs-Sachständen Anfrage- / Antragsmanagement Auszug aus der Vision 2022 (Anlage zu V/0989/2017/1 ): „Verwaltungs- leistungen werden mit steigender Tendenz online über das Internet oder über … Selbstbedienungs- terminals abgerufen. Die Anträge … werden in … Antragsmanagement erfasst und medienbruchfrei bea r- beitet. Die Antragsteller können sich … telefonisch … über den Status ihrer Anfrage … informieren.“ Vorlage V/0143/2018: Ziel ist der inter- kommunale Aufbau des Serviceportals mit folgenden Funktionen Behördeninformationssystem (BIS) Onlinedienste, die vollständig in Fachanwendungen integriert sind Onlineformulare ohne Fachverfah- rensanbindung Querschnittsfunktionen zur Authe n- tisierung der Bürger/innen (Servic e- konto NRW), für das elektronische Bezahlen sowie zur Verarbeitung der Onlineanträge im Dokume n- tenmanagementsystem Umgesetzt wurden bisher Vorarbeiten und Pilotinstallationen Abschluss der Verträge mit den Softwareherstellern Personalauswahl und Kompetenzaufbau 17 Pilotportale mit noch kleinem Funktionsumfang In Arbeit: Integration Behördeninformationssystem (BIS) in das Münsteraner Wissensmanagement, Bezahlfunktion und Formulare. Ausstehend: O rganisatorische Abstimmungen / Festlegungen zur Projektstruktur, insbesondere zu Zuständigkeiten für die Pflege der Dienstleistungsbeschreibungen und die Formularerstellung sowie die Erweiterung des Portals um die Querschnittsfunktionen. Die Inbetriebnahme des Münsteraner Serviceportals erfolgt voraus- sichtlich nach den Sommerferien 2019. Maßnahmen und Vision 2022 Ratsvorlage(n): Inhalt und Ziele Maßnahmen: Plan / Ist Dokumentenmanagementsystem (DMS) Auszug aus der Vision 2022 (Anlage zu V/0989/2017/1): „ Die Verwa l- tungsprozesse sind in die elektron i- schen Workflows des Dokumente n- managementsystems (DMS) gego s- sen. Akten, Vorgänge und Registr a- turen sind in dem DMS für alle Ä m- ter / Einrichtungen nur einmal g e- speichert, soweit dies datenschut z- rechtlich zulässig ist. Sie können im Rahmen der Berechtigungen gleic h- zeitig von mehreren Personen gel e- sen und protokolliert und auch schreibend bearbeitet werden.“ Vorlage V/0954/2018 Festlegung der Ziele und Vorgehensweise bei der Ei n- führung eines flächendeckenden DMS in der Stadtverwaltung Münster Ziel des Gesamtprojekts ist die rechtmäßige und sichere Daten- und Aktenführung an perspektivisch über 70 % der städt. Bildschirma r- beits-plätze und der weitestgehend elektronischen Bearbeitung des städtischen Posteingangs Die Umsetzung der Projekte erfolgt in jeweils 18monatigen Realisie - rungsstufen, die nach einer Vorb e- reitungsphase ab dem dritten Qua r- tal 2019 starten. Die bis Ende des zweiten Quartals vorgesehene Vorbereitungs - phase verläuft planmäßig in Zusammenarbeit des Personal - und Organisationsamtes und der citeq. Vorbereitende Aufgaben: Rechte- und Rollenkonzept Schriftgutordnung und Aktenplan Geschäftsanweisung DMS Digitalisierung Aktenbestand für Akten/Posteingang/vorliegen - des Schriftgut Konzept der Allgemeinen Verwaltungsakte Auch die (Vor -)Arbeiten der Projekte, die zur Realisierungsstufe 1 vorgesehen sind, laufen planmäßig: E-Rechnung Ausländerbehörde Jobcenter Münster Allgemeine Verwaltungsakte Innerhalb der citeq nimmt die Kundenberatung - bis zur Festigung des Teams Digitalisierung - zunächst die Arbeiten federführend wahr. Das Team Digitalisierung begleitet ab Mitte März und übe r- nimmt die Verantwortung planmäßig mit Realisierungsstufe 1. Die Besetzung der Stellen im Aufgabenbereich DMS -Entwicklung und Betrieb konnte noch nicht abgeschlossen werden, organisat o- rische Maßnahme zur Einr ichtung eines Teams „Dokumentenm a- nagement-Systeme ist in der Umsetzung. Open Data und Apps Auszug aus Vision 2022 (Anlage zu V/0989/2017/1): „OpenData ist zum Standard gewo r- den. … wird sichergestellt, dass sämtliche nicht schutzwürdi -ge D a- ten in einer OpenData-Plattform veröffentlicht werden…“ Vorlage V/0154/2018 Mit der Vorlage hat der Rat die Grundsätze und Zielsetzungen des OpenData sowie auch konkrete Ma ß- nahmen beschlossen, die von dem hierzu einzurichtenden OpenData - Koordinator umgesetzt bzw. vorb ereitet werden sollen. Nach Besetzung der Stelle des OpenData -Koordinators konnten die ersten Aktivitäten ab dem 01.03.2019 gestartet werden: Vernetzung auf lokaler Ebene und mit IT-Dienstleistern Besetzung landesweiter AK: Standardisierung offener Daten / Schnittstellen: Finanzen, Geodaten, Ratsinfo, Mängelmelder (teils unter Einbeziehung anderer Mitarbeiter/innen von citeq / Stadt) Die Erarbeitung einer Vorlage mit den Planungen für die Jahre 2019/2020 ist zur Beratung vor den Sommerferien geplant. Maßnahmen und Vision 2022 Ratsvorlage(n): Inhalt und Ziele Maßnahmen: Plan / Ist Breitbandausbau Auszug aus Vision 2022(Anlage zu V/0989/2017/1): „Bürger/innen, U n- ternehmen und Behörden verfügen flächendeckend über breitbandige Internetzugänge. Verschiedene Pr o- vider bieten mobiles Internet über gut ausgebaute LTE -Infrastrukturen sowie Nachfolgetechniken (z. B. 5G), die in der Innenstadt und in den Stadtteilzentren durch kostenfreies öffentliches WLAN ergänzt werden.“ Diverse Vorlagen, unter anderem: V/0969/2016: Breitbandausbau - Städt. Schulen u nd weitere Verwal- tungsstandorte V/0023/2019: Flächendecken de Versorgung der Gewerbegebiete, Schulen und Krankenhäuser mit NGA-Breitbandanschlüssen V/0103/2019: Strategie für weiteren Breitbandausbau im Stadtgebiet Münster Zielsetzung: Erfüllung der Vorgaben der Bundesregierung: GB -Anbindung für alle relevanten Gebäude in der Stadt Münster. Dabei setzt die Stadt Münster auf die Förderung des eigenwirtschaftlichen Ausbaus durch private TK-Anbieter diesbezügliche Initiative der Stad t- werke Münster Förderansätze von Bund und Land Befriedigung des städtischen E i- genbedarfs (Versorgung der städt i- schen Gebäude, insbesondere der Schulen) Der zu Ende 2017 eing erichtete Breitbandkoordinator unterstützt TK-Unternehmen bei ihren eigenwirtschaftlichen / geförderten A k- tivitäten. Er berät Betriebe, Gewerbe, Handel, Bürger/innen und Politik. Er hält Fördermöglichkeiten nach und stellt auf Basis von Ratsbeschlüssen entsprechende Förderanträge: Weiße Flecken (< 30 Mbit): Betroffen sind gut 2000 Adressen. Die europaweite Ausschreibung wird derzeit vorbereitet. Der Baubeginn erfolgt voraussichtlich noch im Jahr 2019 Gewerbegebiete: Betroffen sind sämtliche noch nicht erschlos- senen Gewerbegebiete. Nach Kenntnisnahme der voraussich t- lichen Kosten durch den Rat analysiert die citeq jetzt sämtliche Gewerbegebiete auf Förderfähigkeit. Die Ergebnisse, insb e- sondere die förderfähigen Gewerbegebiete und der vorau s- sichtliche Eige nfinanzierungsanteil, werden dem Rat zum Sommer 2019 zur Entscheidung vorgelegt. Sonderprogramm des Landes für Schulen: Die citeq prüft de r- zeit die Antragstellung und bereitet bis zu den Sommerferien 2019 eine entsprechende Entscheidungsvorlage vor. Der B reitbandkoordinator hat zudem die vom Rat beschlossene Gesamtstrategie aller Breitbandaktivitäten einschließlich der explizit geforderten verstärkten Öffentlichkeitsarbeit (Internetseiten mit i n- teraktiver Karte der Ausbaugebiete) erstellt. Die im Zusammen hang mit dem Breitbandausbau stehenden Ve r- waltungsleistungen wurden optimiert, die Personalkapazitäten den gestiegenen Bedarfen entsprechend angepasst. Maßnahmen und Vision 2022 Ratsvorlage(n): Inhalt und Ziele Maßnahmen: Plan / Ist WLAN Auszug aus Vision 2022(Anlage zu V/0989/2017/1): siehe Breitband Mehrere Vorlagen, u. a. R/0045/2016: Entwicklung eines Masterplans zur fl ä- chendeckenden Freifunk -Nutzung in MS - Mit Freifunk Medienkompetenz und Teilhabe erhöhen Kostenloses WLAN in der In nenstadt / in Stadtgebieten mit Entwicklungsp o- tenzial Nach mehreren Rückfragen und Abstimmungen mit zahlreichen verschiedenen Unternehmen und Einrichtungen ist die Erstellung einer Vorlage mit den konkreten Planungen für die Jahre 2019/2020 zur Beratung in der letzten Gremienkette vor den kom- menden Sommerferien geplant. Modellprojekt: Verbesserung der Mobilfunkversorgung im Münster- land Auszug aus Vision 2022 (Anlage zu V/0989/2017/1): siehe Breitband Vorlage V/0936/2018 zur Förderung der flächendeckenden Mobilfunkversor - gung in Münster und dem Münsterland Gemeinschaftsprojekt der Stadt Münster mit den 4 Umlandskreisen sowie dem Institut für Breitband - und Medientechnik an der FH Süd - westfalen (Meschede) Die Beteiligung steht unter dem Vorbehalt einer Förderung durch das Ministerium für Umwelt, Lan d- wirtschaft, Natur - und Verbrauche r- schutz NRW Der Förderantrag ist mit den Beteiligten abgestimmt und wurde dem Land zur Prüfung überstellt. Hinweis: Die Tabelle enthält nur einen kleinen Teil der IT -Maßnahmen, die von der citeq insgesamt umgesetzt wurden und werden. So sind unter anderem die vielfältigen laufenden Maßnahmen im Rahmen der Neukonzeption des Medienentwicklungsplanes nicht berücksichtigt. V/0253/2019 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bei vielen beschlossenen Digitalisierungsmaßnahmen Fortschritte erreicht wurden. An neuen Digitalisierungsmaßnahmen zeichnen sich derzeit die Themen Internet of Things (IoT) oder Smart City, Blockchain und Künstliche Intelligenz ab. Diese neuen Themenbereiche werden von Mitarbeitern/innen des neu en citeq-Teams Digitalisierung in interkommunalen Städtenetzwerken und Arbeitsgruppen der kommunalen IT -Dienstleister auf Lan- des- und Bundesebene mit dem Ziel erarbeitet, konkrete nutzbringende Anwendungsbereiche für die Stadt Münster zu erschließen. Hervorzuheben ist hier zugleich die im Dezernat III neu eingerichtete Stabsstelle Smart City Münster, die an den Schnittstellen von Digitalisierung und Stadtentwicklung als Knotenpunkt eines Netzwerkes Innovationen vorantreiben soll. Für die Leitungsposition Smart City Münster läuft zurzeit das Stelle n- besetzungsverfahren. Darüber hinaus zeichnet es sich ab, dass die Themen OpenData, OpenInt erface und E-Partizipation in den kommenden Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen werden. Dieser Entwicklung begegnet die citeq durch eine entsprechende Schwerpunktlegung auf die erforderlichen IT -Funktionalitäten. Eine Entscheidungsvorlage zum weiteren Vorgehen wird für die letzte Gremienkette vor den Sommer- ferien erarbeitet. Weiterhin als sinnvoll angesehen wird die strategische Vorgehensweise mit abgestimmten Visionen (5-Jahresziele), deren Umsetzung über konkrete Jahresziele erreicht werden soll und d ie jährlich überprüft werden. Die Vorgehensweise sollte daher beibehalten werden. Verbesserungspotential gibt es allerdings bei der Aktualität der Information zu den Digitalisierung s- maßnahmen. Die Digitalisierung ist so dynamisch, dass ein jährlicher Beri cht an den Rat aus Sicht der citeq nicht ausreicht. Der Bedarf an aktuelleren Informationen ist durch häufige Nachfragen aus der Politik und auch der Bürgerschaft belegt und wurde auch bereits gefordert: Im Ratsbeschluss V/0103/2019 beauftragt der Rat die Verwaltung, „die bereits bestehende Breitbandinformation und – beratung des Koordinators u.a. durch ein entsprechendes Onlineangebot (interaktive Karte) ausz u- bauen“. Analoge Informationsbedarfe werden beim Ausbau der Mobilfunknetze (4G und 5G ) und auch in weiteren Digitalisierungsbereichen entstehen. Vor diesen Hintergründen hat die citeq eine – zunächst nur stadtverwaltungsintern verfügbare - Inter- netseite konzipiert. Diese informiert über die von der citeq verantworteten Digitalisierungsmaßna h- men. Angesprochen werden dabei die Beschlüsse und vorgegebenen Ziele sowie die ergriffenen A k- tivitäten und die erreichten Arbeitsstände. Hauptvorteil der Internetseite gegenüber einer jährlichen Vorlage ist die höhere Aktualität zu den la u- fenden Tätigkeiten. Gleichwohl ersetzt die Berichtsseite nicht die Pflicht zur jährlichen Berichtersta t- tung an den Rat in Form einer entsprechenden Vorlage, über die dann neue Zielsetzungen vorgeg e- ben und aufbereitete Vorlagen zu Digitalisierungsmaßnahmen beschlossen werden. Nach der Freischaltung im Internet können sich Politik und Bürger/innen auf den Internetseiten la u- fend über die aktuellen Arbeitsstände informieren. Darüber hinaus können sie - zunächst per Mail – Nachfragen an die für die einzelnen Themen benannten Ansprechpartner stellen oder Anregungen (z. B. zu gewünschten Onlinediensten) oder Hinweise auf Schwachstellen (z. B. Funklöcher) geben. Durch Verlinkung auf andere „Digitale Akteure“ tragen die Internetseiten zudem zur Vernetzung der Initiativen bei. Die In ternetseiten sollen in ein Portal überführt und um sog. „Kollaborationsfunktionen“ ausgebaut werden. Ziel ist es, die elektronische Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwal- tung und mit den lokalen Akteuren zu unterstützen. In dieses virtu elle Netzwerk sollen auf Wunsch auch die in gleichen Digitalisierungsbereichen tätigen Mitarbeitern/innen der Partnerverwaltungen der citeq (z. B. Breitbandkoordinatoren der Kreisverwaltungen) eingebunden werden. I n einzeln zu defi- - 7 - V/0253/2019 nierenden Themenbereichen kann das Netzwerk (analog dem Bürgerhaushaltsverfahren) auch für Bürger/innen geöffnet werden, die dabei ihre Kennungen aus dem Serviceportal (städtische Online- dienste) nutzen können. Damit unterstützt das Portal den erwarteten Bedeutungsschub der elektro ni- schen Partizipation. Einige Kooperationspartner der citeq (Stadt Hamm sowie die Kreise Coesfeld und Warendorf) haben Interesse bekundet, gemeinsam mit der citeq gleichartige Portale aufzubauen und die Portale so mit- einander zu vernetzen, dass über die Einzeldarstellung der einzelnen Kommunen hinaus eine digitale Region erkennbar wird. Zu dieser digitalen Region könnten eventuell auch die Kreisverwaltungen Borken und Steinfurt gehören (Digitales Münsterland). Damit hätte die interkommunale Zusammenar- beit eine Größe von 1,8 Millionen Einwohnern (knapp 20 % der NRW-Kommunen), die auch im Euro- pa der Regionen sichtbar ist. In ersten Gesprächen mit dem Ministerium des Inneren NRW konnte eine grundsätzliche Bereitschaft festgestellt werden, diese Initiative ggf. zu fördern. I.V. gez. Wolfgang Heuer Stadtrat
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0253/2019
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 07.03.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37