Mandari Insight

V/0777/2024

Abschlussbericht zum 4. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern

Vorlagen 16.12.2024

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Anlage 1 - Abschlussbericht 4. Aktionsplan

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Anlage A

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Anlage 1 - Abschlussbericht 4. Aktionsplan

113490 Zeichen

Amt für Gleichstellung
Abschlussbericht zum 4. Aktionsplan  
der Europäischen Charta für die 
Gleichstellung von Frauen und Männern 
auf lokaler und regionaler Ebene für 
Münster 2021 - 2023

Inhaltsverzeichnis
Vorwort 4
Vielfalt sichtbarer machen 6 – 13
 Gendermonitoring 6
 Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten (LSBTIQ*) 6
 Geschlechtersensible Jugendarbeit 7
 Indikatoren im Handlungsfeld Vielfalt sichtbarer machen 8
Buntes und diverses Stadtbild 14 – 17
 Ausbau von Kunst- und Kulturprojekten, die Vielfalt sichtbar machen 14
 Historische Forschung zur Sichtbarmachung von Diversität 14
 Gendersensible und diskriminierungsfreie Medien in der Stadtbücherei 15
 Sichtbarmachen von Frauen bei Straßennamen 16
	 Regenbogen-Ampelfigur	 16
 Indikatoren im Handlungsfeld Buntes und diverses Stadtbild 17
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Politik 18 – 19
 Motivation zum Engagement für politische Beteiligung 18
 Weibliche Vorbilder in der Politik 18
 Indikatoren im Handlungsfeld Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Politik 19 
Aufbrechen von Rollenstereotypen 20 – 23
 GendersensibleElementarpädagogik 20
 Mädchen? Junge? Und was gibt es da noch? Rollenbilder, Identität, Sexualität 20
 Berufsorientierung und Lebensplanung klischeefrei 20
 Partnerschaftliche Familienarbeitt 21
 Indikatoren im Handlungsfeld Aufbrechen von Rollenstereotypen 23
Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Familien 24 – 29
 Bedarfsgerechte Angebote der Kindertagesbetreuung 24
 Zukunft der Kindertagesbetreuung 24
 Verbesserung der Vereinbarkeit von Sorgearbeit 25
 Kinderwunschberatung für Regenbogenfamilien 27    
 Münster-Nadel unter Gendergesichtspunkten 27
 Indikatoren im Handlungsfeld Bedarfsgerechte Kinderbetreeung  
 und Unterstützung für Familien 28

Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community 30 – 33
 Häusliche Gewalt 30
 Gewalt durch und gegen Männer 30
 Gewalt gegen Menschen der LSBTIQ*-Community 30
 Indikatoren im Handlungsfeld Abbau von Gewalt gegen Frauen,  
 Männer und LSBTIQ*-Community 32
Gendergerechte Sprache 34 – 35
 Gendergerechte Sprache in Publikationen 34
 Umstellung der städtischen Online-Plattformen 34
 Indikatoren im Handlungsfeld Gendergerechte Sprache 35
Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin 36 – 39
 Grenzachtender Umgang 36
 Förderung guter Führung und Fortbildungen zu Genderkompetenz 36
 Gleichstellung in städtischen Beteiligungsgesellschaften 36
 Indikatoren im Handlungsfeld Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin 38
Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung 40 – 43
 FinanzFAIRteilung 40
 Beteiligung und Planung 30
	 T oiletten	im	öffentlichen	Raum	unter	Genderaspekten	 41
 Indikatoren im Handlungsfeld Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung 43
Sport für Frauen und Mädchen 44 – 45
 Sportentwicklungsplan 44
 Indikatoren im Handlungsfeld Sport für Frauen und Mädchen 45
Gendersensible Integration 46 – 49
 Online-Map mit Beratungsund 46
 Kulturmittler*innen: Kooperation mit dem MuM e. V. 46
 Projekt „Integration of Women in Sports“ 47
 Indikatoren im Handlungsfeld Gendersensible Integration 48
Ämterbezeichungen 50
Impressum 51

04  
Die Ergebnisse des vierten Aktionsplans der Europäischen Charta für 
die Gleichstellung der Geschlechter auf lokaler Ebene sind ermuti-
gend. Die Sensibilität für die Gleichstellung aller Geschlechter nimmt 
sowohl in der Verwaltung als auch in der Zivilgesellschaft zu. 
Das zeigt sich vor allem an den Indikatoren, die erstmals für den drit-
ten Charta-Aktionsplan eingeführt und auch für den vierten Aktions-
plan übernommen wurden. In den meisten Bereichen ist eine positive 
Entwicklung erkennbar. 
So ist die Übernahme von Sorgearbeit auch in Münster für Männer 
selbstverständlicher geworden: 37,6 % der Väter in Münster nahmen 
2023 Elternzeit, das sind zwei Prozentpunkte mehr als 2020 und 
Vorwort

05
 
mehr als in allen anderen Kommunen in NRW. Dies mag auch mit der 
hohen Betreuungsquote in Kitas und der Tagespflege zusammenhän-
gen. Auch der Anteil von Frauen in Führungspositionen innerhalb der 
Stadtverwaltung ist in den letzten vier Jahren um fünf Prozentpunkte 
auf 42 % gestiegen. 
In der Kinderbücherei gibt es immer mehr Medien zum Thema Viel-
falt, mehr Straßen und Plätze in Münster sind nach Frauen benannt 
und der Mädchen*- und Jungen*tag zur geschlechtersensiblen Pädago-
gik wird von den Schulen immer stärker nachgefragt. 
Weiterentwickelt hat sich auch das Gendermonitoring, so sind zum 
Beispiel Daten zu gleichgeschlechtlichen Eheschließungen, Informati-
onen über den Personenstand der Münsteraner Bevölkerung und zum 
Bruttomonatseinkommen von Frauen und Männern hinzugekommen. 
Mit dem Gendermonitoring 2023 wurde bereits zum 5. mal eine ge-
sammelte Statistikquelle für alle Gleichstellungsinteressierten und – 
engagierten zur Verfügung gestellt.
Im Kinder- und Jugendbereich wird allerdings deutlich, dass aufgrund 
des Fachkräftemangels stark priorisiert werden muss und einige Maß-
nahmen hier nicht wie geplant umgesetzt werden konnten. 
35 breit gefächerte Maßnahmen, die von Themen wie historischer 
Forschung zu Diversität über klischeefreie Berufs- und Lebensplanung 
bis hin zur Gleichstellung in den städtischen Tochtergesellschaften 
reichen, machen den Abschlussbericht zu einer aussagekräftigen Be-
standsaufnahme der Gleichstellungsarbeit in Münster. Der Abschluss-
bericht zeigt wie wichtig Chancengleichheit und Gleichberechtigung 
für unsere Stadt sind und dass der Einsatz dafür am besten gemeinsam 
mit vielen Akteur*innen gelingt. 
Die Vielfalt von Lebensentwürfen wird in Münster immer sichtbarer.
Gerade der Blick auf die deutlich gestiegenen Zahlen sexualisierter Ge-
walt und die zunehmende Stimmung gegen Vielfalt zeigen uns jedoch, 
dass noch viel zu tun bleibt, um geschlechtsspezifische Benachteili-
gungen abzubauen. 
Herzliche Grüße aus dem Amt für Gleichstellung

06
 Vielfalt sichtbarer machen
möchten werden von den Kolleg*innen gefragt, wie 
sie angesprochen werden möchten. In ihrer Statistik 
werden neben männlichen und weiblichen Personen 
auch diverse Personen erfasst.
Im Bereich des kinder- und jugendärztlichen Dienstes 
wird bei Bedarf (z.B. in der Schuleingangsuntersu-
chung) an das UKM verwiesen. Zahlen hierzu liegen 
bislang nicht vor. Geschlechtsangaben der zu unter-
suchenden Kinder werden aus den Daten des Einwoh-
nermeldeamtes importiert und können ggf. geändert 
werden. 
Die Mitarbeitenden im Projekt Marischa hatten bis-
lang keinen Kontakt zu trans* -/ inter*-Personen und 
konnten auch aus zeitlichen Gründen nicht an einer 
Fortbildung zum Thema teilnehmen. Sie stehen aber 
mit Markus Chmielorz im engen Kontakt.
Zum 10jährigen Jubiläum wurde das Logo des Projek-
tes (weg vom Frauenzeichen) angepasst.
Im Aufgabengebiet „Prostituiertenschutzgesetz“ 
werden statistische Daten zu trans*- / inter*-Personen 
geführt, die regelmäßig an das Amt für Gleichstellung 
übermittelt werden.
Im Rahmen der HIV/STI-Beratung gibt es in Koopera-
tion mit der Fachstelle für sexuelle Gesundheit-Aids-
hilfe e.V. einen Testabend für u.a. trans- und non-bi-
näre	 Personen.	 Bei	 Bedarf	 findet	 eine	 Vermittlung	
an mögliche Beratungsstellen statt. In der Statistik 
werden neben männlichen und weiblichen Personen 
auch diverse/-trans Personen erfasst bzw. nach der se-
xuellen	Orientierung	klassifiziert. 	
Von den Kolleg*innen werden regelmäßig Fortbildun-
gen zum Thema Sexualität und Psyche besucht.
Personal- und Organisationsamt:
Der Abschlussbericht zum Arbeitsplan zur Gleichstel-
lung und Gleichberechtigung von Menschen aller ge-
schlechtlichen Identitäten wird Ende 2023 vorgelegt, 
die Federführung hat hier das Amt für Gleichstellung. 
Gendermonitoring: 
  
Zwischenbericht
Jährlicher Bericht; ressourcensparend als non-print 
seit 2019, regelmäßige Erweiterung der Themen.
Abschlussbericht
Regelmäßige Erweiterung der Themen, zum Beispiel 
das Mobilitätsverhalten und Bruttoverdienste nach 
Geschlechtern in 2022/23
Verantwortliche Ämter: 
17, 61
Vielfalt sexueller und  
geschlechtlicher Identitäten  
(LSBTIQ*) 
Zwischenbericht
Gesundheits- und Veterinäramt
Das Gesundheits- und Veterinäramt steht schon länger 
mit dem Personalamt im Austausch, um eine auf die 
spezifischen	 Bedürfnisse	 zugeschnittene	 T eamfortbil-
dung zu erhalten. Es zeigt sich als Herausforderung, dass 
es	mehr	spezifische	und	auf	die	Vorbildung	der	Mitar-
beitenden zugeschnittene Angebote geben sollte.
Im Bereich des sozialpsychiatrischen Dienstes gab 
es bereits eine selbstorganisierte, abteilungsinterne 
Fortbildung durch eine Kollegin zum Thema LSBTIQ* 
in 2022. Zudem hat sich ein Sozialarbeiter auf dieses 
Thema insofern spezialisiert, als dass er weitere, spe-
zifische	Hilfen	vermitteln	 kann	und	als	Ansprechpart-
ner zu diesen Themen im Team fungiert. 
Einige Sozialarbeiter und Ärztinnen haben eine digi-
tale Fortbildung absolviert (Information und Link von 
Markus Chmielorz, Amt für Gleichstellung).
Menschen, die sich nicht eindeutig dem männli-
chen oder weiblichen Geschlecht zuordnen können/
AKTIONSPLAN AB SEITE 8
Vielfalt sichtbarer machen

07
Vielfalt sichtbarer machen
Die im Arbeitsplan vorgesehenen Maßnahmen zur 
Fortbildung und Sensibilisierung von städtischen Mit-
arbeitenden sind umgesetzt durch Fachfortbildungen 
in den Ämtern 40, 51 und 53 und Fortbildungsange-
bote im fachübergreifenden Fortbildungsprogramm.
Die Richtlinie für den Umgang mit transgeschlecht-
lichen	 Mitarbeitenden	 befindet	 sich	noch	in	Prüfung,	
Abschluss bis Ende 2023 geplant.
Amt für Gleichstellung:
Im Sommer 2022 wurde dem Verwaltungsvorstand 
der Zwischenbericht zum Arbeitsplan zur Gleichstel-
lung und Gleichberechtigung von Menschen aller ge-
schlechtlichen Identitäten vorgelegt.
Zu den sechs Zielen in den Bereichen: 
– Personenstand und Geschlechtseinträge, 
–  Weiterentwicklung der gendersensiblen Sprache in 
der Stadtverwaltung, 
–  Etablierung von Beratungsangeboten für trans* und 
inter* Menschen, 
–  Sichtbarkeit von geschlechtlicher Vielfalt in der 
Stadtgesellschaft, 
–  Fortbildung und Sensibilisierung von städtischen 
Mitarbeitenden für das Thema Diversity, 
–		Schaffung	stadtinterner	Vernetzungsstrukturen 	
 
wurden 16 Maßnahmen benannt, von denen 13 Maß-
nahmen begonnen und bereits acht umgesetzt wur-
den.
Zum Ende des Jahres 2023 wird dem Verwaltungsvor-
stand der Abschlussbericht vorgelegt werden.
 
Abschlussbericht
Personal- und Organisationsamt:
In Zusammenarbeit mit den Ämtern 40, 51 und 53 
wurden Fachfortbildungen geplant, organisiert und 
durchgeführt. Über eine Fortführung entscheiden die 
Ämter in Eigenregie.
 
Im fachübergreifenden städtischen Fortbildungspro-
gramm werden in Abstimmung mit Amt für Gleich-
stellung jährlich Veranstaltungen zum Empowerment 
und zur Sensibilisierung angeboten und durchge-
führt. 
Amt für Kommunikation:
Das Amt für Kommunikation berichtet regelmäßig 
über entsprechende Aktivitäten der Stadtverwaltung.
Citeq:
Die Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitä-
ten wird im Aufgabenumfeld der citeq in erster Linie 
bei der Gestaltung von Software relevant.
Bei	der	Beschaffung	 neuer	Software	 ist	sichergestellt, 	
dass Datenstrukturen und Eingabe- und Verarbei-
tungsdialoge entsprechend entwickelt sind.
Zwischenzeitlich sind nach Kenntnis der citeq alle 
eingesetzten Softwareverfahren umgestellt.
Gesundheits- und Veterinäramt:
Weiterführung und Ausbau des wöchentlichen Testa-
bends für trans*-/ inter* und nonbinäre, sowie MSM 
(Männer, die Sex mit Männern haben) in Kooperati-
on mit der Fachstelle für Sexualität und Gesundheit 
– Aidshilfe e.V.. Die Angebote des Gesundheits- und 
Veterinäramtes stehen im Übrigen allen Menschen 
offen.
Im Rahmen der Beratung und Testung auf sexuell 
übertragbare Erkrankungen erfolgt bei psychosozi-
alen –und/oder medizinischen Fragestellungen die 
Vermittlung an Beratungsstellen und das interdiszip-
linäre Zentrum für Transgender Health (UKM)
Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstal-
tungen zum Thema Vielfalt sexueller und geschlecht-
licher Identitäten (LSBTIQ*)
Gendersensible Sprache wird von den Mitarbeiten-
den auf eigenen Wunsch in Form der gewünschten 
Anrede in Schriftverkehr (E-Mail) implementiert.

08
Geschlechtersensible 
Jugendarbeit
Zwischenbericht
Der Genderfachtag „Gender und Queerness in der 
Kinder- und Jugendarbeit“ für alle Fachkräfte der frei-
en	Träger	und	des	öffentlichen	 Trägers	fand	in	Koope-
ration mit der Fachhochschule Münster, des Amtes 
für Gleichstellung und dem Amt für Kinder, Jugend 
und Familie statt.
Ergänzend fanden ein stadtweiter Qualitätszirkel und 
eine pädagogische Fachtagung für die städtischen 
Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit / Jugendso-
zialarbeit zum Thema „Gender“ statt.
In größeren Einrichtungen ist die geschlechterge-
rechte	 Besetzung	 von	 Personalstellen	 in	der	 Offenen	
Kinder- und Jugendarbeit / Aufsuchenden Jugendso-
zialarbeit weitgehend umgesetzt. Ausschreibungen 
werden entsprechend angepasst.
Das Thema „Gender“ soll zukünftig in die sexualpäd-
agogischen	 Konzepte	 der	 Einrichtungen	 der	 Offenen	
Kinder- und Jugendarbeit integriert werden.
Abschlussbericht
Am 09.11.23 (OKJA) und am 26.01.24 (AJSA) fanden 
jeweils	 Qualitätszirkel	 für	 Fachkräfte	 aus	 der	 offenen	
und aufsuchenden Jugendarbeit zum Thema „Institu-
tionelle Rechte- und Schutzkonzepte“ statt. In diesem 
Rahmen wurden die sexualpädagogischen Konzepte 
im Zusammenhang der Schutzkonzepte der Einrich-
tungen/Standorte intensiv diskutiert und gemeinsa-
me Qualitätskriterien für Münster erarbeitet. 
Das Thema Gender, als ein wichtiges Handlungsfeld 
im aktuellen Kinder- und Jugendförderplan, wird im 
Rahmen des Wirksamkeitsdialogs mit den Fachkräf-
ten ausführlich erörtert. 
In allen Aufgabengebieten des Tätigkeitsfeldes der se-
xuellen Gesundheit (Prostituiertenschutzgesetz, Pro-
jekt Marisha, HIV/STI-Beratung) werden statistische 
Daten zu trans*- / inter*-Personen geführt (dies dient 
dazu, um ggf. Bedarfe in diesen Bereichen zu ermit-
teln und daraus Handlungsstrategien zu erarbeiten).
Ein Sozialarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes 
hat sich auf dieses Thema insofern spezialisiert, als 
dass	 er	 weitere,	 spezifische	 Hilfen	 vermitteln	 kann	
und als Ansprechpartner zu diesen Themen im Team 
fungiert. 
Menschen, die sich nicht eindeutig dem männli-
chen oder weiblichen Geschlecht zuordnen können/
möchten werden von den Kolleg*innen gefragt, wie 
sie angesprochen werden möchten. In ihrer Statistik 
werden neben männlichen und weiblichen Personen 
auch diverse Personen erfasst.
Im Übrigen wird auf die Angaben im Zwischenbericht 
verwiesen.
Amt für Gleichstellung:
In seiner Sitzung vom 09.01.2024 hat der Verwal-
tungsvorstand den Abschlussbericht zur Kenntnis 
genommen. Die drei nicht abgeschlossenen Maßnah-
men
–  Weiterentwicklung grenzachtender Umgang,
–  Fortbildungskonzept für Mitarbeitende in Amt 51,
–  Umsetzung einer Richtlinie für transgeschlechtliche 
Mitarbeitende der Stadtverwaltung
werden in den LSBTIQ* Aktionsplan überführt. 
Der Abschlussbericht zum Arbeitsplan wurde am 
06.06.2024 dem Ausschuss für Gleichstellung vor-
gestellt und ist im Ratsinformationssystem abrufbar: 
https://www.stadt-muens-ter.de/sessionnet/sessi-
onnetbi/si0057.php?__ksinr=13731
Verantwortliche Ämter: 
10, 13, 17, citeq, 33, 51, 53
Vielfalt sichtbarer machen

09
In der Mehrheit der Einrichtungen der OKJA und an 
den Standorten der Aufsuchenden Jugendsozialar-
beit (AJSA) ist die geschlechtergerechte Besetzung 
von	 Personalstellen	 in	 der	 Offenen	 Kinder-	 und	 Ju-
gendarbeit sowie der Aufsuchenden Jugendsozial-
arbeit umgesetzt. An Standorten, an denen nur eine 
hauptamtliche Fachkraft tätig ist, wird auf eine viel-
fältige Besetzung der NT-Kräfte geachtet. Die Stel-
lenausschreibungen 
wurden entspre-
chend angepasst. 
Verantwortliche  
Ämter: 
17, 51
Vielfalt sichtbarer machen

10
Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Bereiche, in denen 
das Gendermoni-
toring erweitert 
wurde
Repräsentative Wahl-
statistik; Elterngeld 
und Elterngeld Plus, 
Corona-Pandemie, 
Vorläufige	Schutz-
maßnahmen für Kin-
der und Jugendliche.
Bruttomonatsentgelt	der	sozialversicherungspflichtig	Voll-
zeitbeschäftigten, Eheschließungen gleichgeschlechtlicher 
Paare, Ergebnisse der Mobilitätsumfrage.
Wohnberechtigte Bevölkerung nach männlich, weiblich, divers und keine Angabe und Übergang nach der 
Grundschule zu weiterführender Schule nach Geschlecht
Umsetzung der 
Maßnahmen aus 
dem Arbeitsplan für 
die Gleichstellung 
und Gleichberechti-
gung von Menschen 
aller geschlechtli-
chen Identitäten
Der Verwaltungs-
vorstand nimmt den 
Arbeitsplan zur Kennt-
nis und befürwortet 
die Umsetzung der 
darin vorgesehenen 
Maßnahmen. 
Im Anschluss daran 
wurde eine Arbeits-
gruppe mit Mitarbei-
tenden aus den Äm-
tern 10, 13, 17, 33, 40, 
51, 53 und der citeq 
etabliert.
t
Bis zum Sommer 2022 haben fast 50 themenbezogene  
Gespräche und Veranstaltungen verwaltungsintern und oder 
mit Vertreter*innen von freien Trägern oder Expert*innen aus 
der Stadtgesellschaft stattgefunden.
Im Sommer 2022 wurde dem Verwaltungsvorstand der  
Zwischenbericht zum Arbeitsplan vorgelegt.
Umgesetzt wurden bis dahin nachfolgend genannte Maß-
nahmen:
–  Umsetzung der Regelungen für trans* und inter* Menschen 
im Standesamt.
–  Förderung des LSBTIQ*-Jugendzentrums/Beratungsstelle Track
–  Beratungsangebot für LSBTIQ* Mitarbeitende der Stadtver-
waltung Ämter 10, 17
–  Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans-
phobie	(IDAHOBIT)	wird	die	Regenbogenflagge	am	Stadt-
weinhaus gehisst (Beteiligung OB und freie Träger).
–  Etablierung des Netzwerkes sexuelle und geschlechtliche 
Vielfalt (Stadtverwaltung, freie Träger, Expert*innen).
–  Gedenken homosexueller Opfer des NS-Terrors und Verfol-
gung in der jungen Bundesrepublik.
–  Diversity-Fortbildungen werden erweitert um die Themen 
sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.
–  Etablierung der Projektgruppe zum Arbeitsplan (Ämter 10, 13, 
17, 33, 40, 51, 53, citeq)
Weitere, über den Arbeitsplan hinausgehende Maßnah-
men, die bereits umgesetzt wurden:
–  Erstellung eines Queer Guides für Münster (Ämter 17 und 62)
–  Übernahme des Rosa Archivs in das Stadtarchiv (Ämter 17, 47 
und freier Träger KCM Schwulenzentrum e. V.)
Von August 2020 bis November 2023 haben fast 110 themenbezogene Gespräche (davon 63 in der Zeit 
zwischen dem Zwischenbericht im Juni 2022 und dem Abschlussbericht) und Veranstaltungen verwaltungs-
intern und oder mit Vertreter*innen von freien Trägern oder Expert*innen aus der Stadtgesellschaft statt-
gefunden. Von den insgesamt 16 Maßnahmen des Arbeitsplans wurden bis zum Ende des Jahres 2023 alle 
Maßnahmen begonnen und davon 13 umgesetzt.
Weitere umgesetzte Maßnahmen, die nicht schon zum 31.12.2022 umgesetzt wurden:
–  vier Geschlechtseinträge (nach §45b PStG) in allen Formularen und Eingabemasken
–  alle Geschlechtseinträge bei statistischen Erhebungen
–  Überarbeitung „Fair formuliert“
–  Berichtswesen Förderung trans* und inter* Beratungsstellen Amt für Gleichstellung
–  Fortbildungskonzept für Mitarbeitende in den Ämtern 40 und 53
–  LSBTIQ* Sichtbarkeit im Stadtbild: „Ampel-Pärchen“, Beklebung von Lichtmasten, Gestaltung von Bänken 
auf der Achse Windhorststraße zwischen Bahnhof und Engelenschanze, Ämter 17, 32, 61, 66, 67, MM
Informationsgespräche: 
–  mit der Jugendausbildungsvertretung (JAV) über Toilettenanlagen für nicht-binäre Menschen / genderneut-
rale Toiletten in Schulen, Sportanlagen, Stadthaus 1 (Ämter 10, 17, 23, 40, 52)
–  mit dem Projekt Marischa zum Thema Transgeschlechtlichkeit, Gesundheits- und Veterinäramt
–  mit freien Trägern über Beratungsangebote für LSBTIQ* Personen (Amt für Gleichstellung)
–  mit der Polizeipräsidentin und dem Beauftragten für LSBTIQ* Themen der Polizei Münster (Amt für Gleich-
stellung)
–  mit	der	Konferenz	Alter	und	Pflege	(Sozialamt)
Vielfalt sichtbarer machen

11
Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Bereiche, in denen 
das Gendermoni-
toring erweitert 
wurde
Repräsentative Wahl-
statistik; Elterngeld 
und Elterngeld Plus, 
Corona-Pandemie, 
Vorläufige	Schutz-
maßnahmen für Kin-
der und Jugendliche.
Bruttomonatsentgelt	der	sozialversicherungspflichtig	Voll-
zeitbeschäftigten, Eheschließungen gleichgeschlechtlicher 
Paare, Ergebnisse der Mobilitätsumfrage.
Wohnberechtigte Bevölkerung nach männlich, weiblich, divers und keine Angabe und Übergang nach der 
Grundschule zu weiterführender Schule nach Geschlecht
Umsetzung der 
Maßnahmen aus 
dem Arbeitsplan für 
die Gleichstellung 
und Gleichberechti-
gung von Menschen 
aller geschlechtli-
chen Identitäten
Der Verwaltungs-
vorstand nimmt den 
Arbeitsplan zur Kennt-
nis und befürwortet 
die Umsetzung der 
darin vorgesehenen 
Maßnahmen. 
Im Anschluss daran 
wurde eine Arbeits-
gruppe mit Mitarbei-
tenden aus den Äm-
tern 10, 13, 17, 33, 40, 
51, 53 und der citeq 
etabliert.
t
Bis zum Sommer 2022 haben fast 50 themenbezogene  
Gespräche und Veranstaltungen verwaltungsintern und oder 
mit Vertreter*innen von freien Trägern oder Expert*innen aus 
der Stadtgesellschaft stattgefunden.
Im Sommer 2022 wurde dem Verwaltungsvorstand der  
Zwischenbericht zum Arbeitsplan vorgelegt.
Umgesetzt wurden bis dahin nachfolgend genannte Maß-
nahmen:
–  Umsetzung der Regelungen für trans* und inter* Menschen 
im Standesamt.
–  Förderung des LSBTIQ*-Jugendzentrums/Beratungsstelle Track
–  Beratungsangebot für LSBTIQ* Mitarbeitende der Stadtver-
waltung Ämter 10, 17
–  Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans-
phobie	(IDAHOBIT)	wird	die	Regenbogenflagge	am	Stadt-
weinhaus gehisst (Beteiligung OB und freie Träger).
–  Etablierung des Netzwerkes sexuelle und geschlechtliche 
Vielfalt (Stadtverwaltung, freie Träger, Expert*innen).
–  Gedenken homosexueller Opfer des NS-Terrors und Verfol-
gung in der jungen Bundesrepublik.
–  Diversity-Fortbildungen werden erweitert um die Themen 
sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.
–  Etablierung der Projektgruppe zum Arbeitsplan (Ämter 10, 13, 
17, 33, 40, 51, 53, citeq)
Weitere, über den Arbeitsplan hinausgehende Maßnah-
men, die bereits umgesetzt wurden:
–  Erstellung eines Queer Guides für Münster (Ämter 17 und 62)
–  Übernahme des Rosa Archivs in das Stadtarchiv (Ämter 17, 47 
und freier Träger KCM Schwulenzentrum e. V.)
Von August 2020 bis November 2023 haben fast 110 themenbezogene Gespräche (davon 63 in der Zeit 
zwischen dem Zwischenbericht im Juni 2022 und dem Abschlussbericht) und Veranstaltungen verwaltungs-
intern und oder mit Vertreter*innen von freien Trägern oder Expert*innen aus der Stadtgesellschaft statt-
gefunden. Von den insgesamt 16 Maßnahmen des Arbeitsplans wurden bis zum Ende des Jahres 2023 alle 
Maßnahmen begonnen und davon 13 umgesetzt.
Weitere umgesetzte Maßnahmen, die nicht schon zum 31.12.2022 umgesetzt wurden:
–  vier Geschlechtseinträge (nach §45b PStG) in allen Formularen und Eingabemasken
–  alle Geschlechtseinträge bei statistischen Erhebungen
–  Überarbeitung „Fair formuliert“
–  Berichtswesen Förderung trans* und inter* Beratungsstellen Amt für Gleichstellung
–  Fortbildungskonzept für Mitarbeitende in den Ämtern 40 und 53
–  LSBTIQ* Sichtbarkeit im Stadtbild: „Ampel-Pärchen“, Beklebung von Lichtmasten, Gestaltung von Bänken 
auf der Achse Windhorststraße zwischen Bahnhof und Engelenschanze, Ämter 17, 32, 61, 66, 67, MM
Informationsgespräche: 
–  mit der Jugendausbildungsvertretung (JAV) über Toilettenanlagen für nicht-binäre Menschen / genderneut-
rale Toiletten in Schulen, Sportanlagen, Stadthaus 1 (Ämter 10, 17, 23, 40, 52)
–  mit dem Projekt Marischa zum Thema Transgeschlechtlichkeit, Gesundheits- und Veterinäramt
–  mit freien Trägern über Beratungsangebote für LSBTIQ* Personen (Amt für Gleichstellung)
–  mit der Polizeipräsidentin und dem Beauftragten für LSBTIQ* Themen der Polizei Münster (Amt für Gleich-
stellung)
–  mit	der	Konferenz	Alter	und	Pflege	(Sozialamt)
Vielfalt sichtbarer machen

12
Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Anzahl geschlech-
terspezifischer 
Angebote für Kinder 
und Jugendliche
Bezirksbezogene 
Offene Kinder- und 
Jugendarbeit:
–  64 Angebote 
Stadtweite Angebote:
–  In 2019 wurde das 
Track LSBTI*Jugend-
zentrum in der 
Trägerschaft des 
VSE NRW e.V. in die 
Strukturförderung 
aufgenommen. 
Angegliedert ist eine 
Beratungsstelle. 
–  Auch im stadtweit 
agierenden Paul-Ger-
hardt-Haus	finden	
regelmäßig Mäd-
chen*Angebote statt, 
die in den Angebots-
zahlen noch nicht 
erfasst werden. 
Bezirksbezogene Offene Kinder-und Jugendarbeit:
–  146 Angebote 
Beispiele „wilde Kerle“,“ wilde Mädchenbande“, Mädelstalk“, 
Kampfesspiele“, Tanzangebote für Jungen und Mädchen) 
> geschlechtssensible Auseinandersetzung mit Rollenkli-
schees,	Identitätsfindung,	Offenheit
Stadtweite Angebote: 
–  Track Jugendzentrum
–  Paul-Gerhardt-Haus
Bezirksbezogene Offene Kinder-und Jugendarbeit:
–   38 Angebote mit insgesamt 2.311 Stunden 
–		5,4%	der	stadtweiten	Angebote	in	der	offenen	Kinder-	und	Jugendarbeit	waren	 
genderpädagogische Angebote. 
Stadtweite Angebote:
–  Track Jugendzentrum 
–  Paul-Gerhardt-Haus 
–  CVJM Johannes Busch Haus 
Beispiele:	Jungentreffs	-/gruppen,	Kampfesspiele,	Jungentag,	Ausflüge	mit	insgesamt	T eilnehmende:	168	
Mädchentreffs	-/gruppen,	Übernachtungspartys,	Wochenenden,	Selbstverteidigung,	Boxen,	Ausflüge,	Theater	
– mit insgesamt Teilnehmende: 349 
Queere Treffs: 15 Teilnehmende 
Teilnehmende an genderpädagogischen Angeboten waren insgesamt: 522 
Die Entwicklung von Rechte- und Schutzkonzepten prägten die vergangenen zwei Jahre maßgeblich. Insbe-
sondere die Integration sexualpädagogischer Konzepte führte zu einem Wechsel der Instrumente, Interventi-
onen	und	Angebotsstrukturen	in	den	Einrichtungen	der	offenen	Kinder-	und	Jugendarbeit.	Diese	Veränderun-
gen scheinen sich auf das Berichtswesen auszuwirken, insbesondere in Bezug auf die Anzahl der geplanten 
Angebote im Angebotsfeld der genderpädagogischen Maßnahmen. 
Eine Veränderung des Berichtswesens trägt ebenfalls zur Änderung der Zahlen von 2022 und 2023 bei. Mäd-
chen	-	und	Jungentreffs	sowie	Queer-Treff-Zeiten	können	in	die	T abelle	für	Offene	Treffzeiten	und	Öffnungs-
zeiten	eingetragen	werden,	um	sie	infrastrukturell	in	die	OKJA	zu	implementieren.	Zuvor	wurden	sie	häufig	
als Angebot in der Angebotstabelle aufgeführt. Die Veränderung führt dazu, dass die genderpädagogischen 
Angebote in der Datenbank nicht mehr explizit als genderpädagogische Angebote ausgewiesen werden kön-
nen. Dies erklärt u.a. den Rückgang der Angebotszahlen, ohne dass diese auf einen tatsächlichen Rückgang 
genderpädagogischer Angebote hinweisen kann. 
Das Thema Gender ist als Schwerpunkt im Kinder- und Jugendförderplan gesetzt und mit Zielen hinterlegt. 
Im Rahmen der Jahresgespräche mit den Fachkräften wird die Umsetzung dieses Themas in den Einrichtun-
gen ausführlich besprochen und thematisiert.
Aus	den	Erkenntnissen	des	Wirksamkeitsdialogs	lässt	sich	resümieren,	dass	die	Einrichtungen	der	offenen	
Kinder- und Jugendarbeit gendersensibel arbeiten und diese Haltung in ihre Einarbeitungskonzepte sowie 
Schutzkonzepte integriert haben. 
Die	Mehrheit	der	Einrichtungen	bieten	bedarfsgerecht	explizite	Angebote	und	Öffnungszeiten	für	Mädchen	
und	Jungen	an.	Einige	Einrichtungen	initiieren	zudem	eine	T estphase	für	spezielle	Öffnungszeiten	unter	dem	
Motto „Queer and Friends“.
Vielfalt sichtbarer machen

13
Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Anzahl geschlech-
terspezifischer 
Angebote für Kinder 
und Jugendliche
Bezirksbezogene 
Offene Kinder- und 
Jugendarbeit:
–  64 Angebote 
Stadtweite Angebote:
–  In 2019 wurde das 
Track LSBTI*Jugend-
zentrum in der 
Trägerschaft des 
VSE NRW e.V. in die 
Strukturförderung 
aufgenommen. 
Angegliedert ist eine 
Beratungsstelle. 
–  Auch im stadtweit 
agierenden Paul-Ger-
hardt-Haus	finden	
regelmäßig Mäd-
chen*Angebote statt, 
die in den Angebots-
zahlen noch nicht 
erfasst werden. 
Bezirksbezogene Offene Kinder-und Jugendarbeit:
–  146 Angebote 
Beispiele „wilde Kerle“,“ wilde Mädchenbande“, Mädelstalk“, 
Kampfesspiele“, Tanzangebote für Jungen und Mädchen) 
> geschlechtssensible Auseinandersetzung mit Rollenkli-
schees,	Identitätsfindung,	Offenheit
Stadtweite Angebote: 
–  Track Jugendzentrum
–  Paul-Gerhardt-Haus
Bezirksbezogene Offene Kinder-und Jugendarbeit:
–   38 Angebote mit insgesamt 2.311 Stunden 
–		5,4%	der	stadtweiten	Angebote	in	der	offenen	Kinder-	und	Jugendarbeit	waren	 
genderpädagogische Angebote. 
Stadtweite Angebote:
–  Track Jugendzentrum 
–  Paul-Gerhardt-Haus 
–  CVJM Johannes Busch Haus 
Beispiele:	Jungentreffs	-/gruppen,	Kampfesspiele,	Jungentag,	Ausflüge	mit	insgesamt	T eilnehmende:	168	
Mädchentreffs	-/gruppen,	Übernachtungspartys,	Wochenenden,	Selbstverteidigung,	Boxen,	Ausflüge,	Theater	
– mit insgesamt Teilnehmende: 349 
Queere Treffs: 15 Teilnehmende 
Teilnehmende an genderpädagogischen Angeboten waren insgesamt: 522 
Die Entwicklung von Rechte- und Schutzkonzepten prägten die vergangenen zwei Jahre maßgeblich. Insbe-
sondere die Integration sexualpädagogischer Konzepte führte zu einem Wechsel der Instrumente, Interventi-
onen	und	Angebotsstrukturen	in	den	Einrichtungen	der	offenen	Kinder-	und	Jugendarbeit.	Diese	Veränderun-
gen scheinen sich auf das Berichtswesen auszuwirken, insbesondere in Bezug auf die Anzahl der geplanten 
Angebote im Angebotsfeld der genderpädagogischen Maßnahmen. 
Eine Veränderung des Berichtswesens trägt ebenfalls zur Änderung der Zahlen von 2022 und 2023 bei. Mäd-
chen	-	und	Jungentreffs	sowie	Queer-Treff-Zeiten	können	in	die	T abelle	für	Offene	Treffzeiten	und	Öffnungs-
zeiten	eingetragen	werden,	um	sie	infrastrukturell	in	die	OKJA	zu	implementieren.	Zuvor	wurden	sie	häufig	
als Angebot in der Angebotstabelle aufgeführt. Die Veränderung führt dazu, dass die genderpädagogischen 
Angebote in der Datenbank nicht mehr explizit als genderpädagogische Angebote ausgewiesen werden kön-
nen. Dies erklärt u.a. den Rückgang der Angebotszahlen, ohne dass diese auf einen tatsächlichen Rückgang 
genderpädagogischer Angebote hinweisen kann. 
Das Thema Gender ist als Schwerpunkt im Kinder- und Jugendförderplan gesetzt und mit Zielen hinterlegt. 
Im Rahmen der Jahresgespräche mit den Fachkräften wird die Umsetzung dieses Themas in den Einrichtun-
gen ausführlich besprochen und thematisiert.
Aus	den	Erkenntnissen	des	Wirksamkeitsdialogs	lässt	sich	resümieren,	dass	die	Einrichtungen	der	offenen	
Kinder- und Jugendarbeit gendersensibel arbeiten und diese Haltung in ihre Einarbeitungskonzepte sowie 
Schutzkonzepte integriert haben. 
Die	Mehrheit	der	Einrichtungen	bieten	bedarfsgerecht	explizite	Angebote	und	Öffnungszeiten	für	Mädchen	
und	Jungen	an.	Einige	Einrichtungen	initiieren	zudem	eine	T estphase	für	spezielle	Öffnungszeiten	unter	dem	
Motto „Queer and Friends“.
Vielfalt sichtbarer machen

14 Buntes und diverses Stadtbild 
Kulturamt: 
Das Kulturamt fördert regelmäßig Kunst- und Kul-
turprojekte, die Vielfalt sichtbar machen. Die Sicht-
barmachung der Vielfalt erfolgt auch in den vom 
Kulturamt ausgerichteten Ausstellungen und Veran-
staltungsprojekten und –reihen.
Abschlussbericht
Stadtmuseum:
- keine Veränderungen seit dem Zwischenbericht
 
Verantwortliche Ämter
41, 45, 47
Historische Forschung zur  
Sichtbarmachung von Diversität
Zwischenbericht
Stadtmuseum: 
Hanne-Nüte Kämmerer
Bernhard Pankok
Stadtarchiv:
Das städtische Forschungsprojekt „Gedenken an die 
verfolgten Homosexuellen und „vergessenen Op-
fergruppen“ des Nationalsozialismus und der Nach-
kriegszeit“ wurde fortgesetzt. Es konnten bisher 
rund	 500	 Verfolgte	 identifiziert	 und	 ihre	 Schicksale	
dokumentiert werden. Neben der Entwicklung von 
Bildungsformaten sollen exemplarische Schicksale in 
angemessener Form auf einer eigenen Internetseite 
vorgestellt werden.
Amt für Gleichstellung:
Im Rahmen einer Projektförderung hat das Amt für 
Gleichstellung die Ausstellung „Queer Münster eine 
andere Geschichte der Stadt“ gefördert: https://
queer-muenster.de
Ausbau von Kunst- und Kultur-
projekten, die Vielfalt sichtbar 
machen
Zwischenbericht
Veranstaltungen und Ausstellungen im Stadtmuse-
um, zum Beispiel:
2020
–  Ausstellung und Veranstaltungen zu Gemeinsam 
für die Kunst, Die Anfänge der Künstlergemein-
schaft „Die Schanze“
–  Ausstellung und Veranstaltungen zu Gunda Scheel, 
Fotografien
2021
–  Ausstellung und Veranstaltungen zu Anna Re-
schucha,	Fotografien
–  Ausstellung und Veranstaltungen Gestorben 
1313/1314. Das älteste jüdische Grabsteinfragment 
aus Westfalen
–  Ausstellung und Veranstaltungen Ans Licht geholt: 
Einmal anders …
2022
–  Ausstellung und Veranstaltungen Nora Klein, Mal 
gut, mehr schlecht
–  Ausstellung und Veranstaltungen zu Münster 1570 
– Geschichte und Geschichten aus der Hauptstadt 
Westfalens
–  Ausstellung und Veranstaltungen zu Herlinde  
Koelbl, Faszination Wissenschaft
–  Ausstellung ersten Schwul-Lesbische Demo
2023
–  Ausstellung „was ich anhatte …“ Eine Ausstellung 
zu sexualisierter Gewalt, Kooperation mit dem Amt 
für Gleichstellung
–  Ausstellung und Veranstaltungen zu Hanne-Nüte 
Kämmerer
–  Ausstellung und Veranstaltungen Hannah Gnegel
–  Ausstellung und Veranstaltungen zu Frauenstraße 24
AKTIONSPLAN AB SEITE 12
Buntes und diverses Stadtbild

15
 Buntes und diverses Stadtbild
Abschlussbericht
Stadtmuseum:
- keine Veränderungen seit dem Zwischenbericht
Stadtarchiv:
Das Forschungsprojekt zu „vergessenen Verfolgten“ 
des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit wur-
de Ende 2023 abgeschlossen. Die Ergebnisse werden 
in verschiedenen Formaten präsentiert: fachwissen-
schaftliche	 Veröffentlichungen,	 Vorträge,	 eine	 Web-
site: www.stadt-muenster.de/vergessene-verfolgte. 
Nach §175 StGB verurteilte Männer bildeten einen 
Forschungsschwerpunkt: Es konnten für die NS-Zeit 
35 verurteilte und verfolgte Männer ermittelt wer-
den, für die Nachkriegszeit bis 1972 mindestens 100 
weitere Personen. Auch bei anderen Verfolgtengrup-
pen, etwa so genannten „Asozialen“, wurde eine gen-
dergeschichtliche Perspektive berücksichtigt.
In Workshops im Stadtarchiv und mit einem Themen-
tag im Geschichtsort Villa ten Hompel werden die 
Forschungsergebnisse Studierenden und Schulgrup-
pen präsentiert.
Eine didaktische Handreichung zur Geschichte der 
„vergessenen Verfolgten“ aus Münster ist in Vorberei-
tung und erscheint 2024.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar 
wird einmal jährlich in Kooperation von verschiede-
nen städtischen Ämtern und zivilgesellschaftlichen 
Vereinen ein Vortrag zu neueren Forschungen über 
Verfolgung homosexueller Menschen in der NS-Zeit 
und in der Bundesrepublik angeboten, konkret in den 
Jahren 2022, 2023 und 2024.
Amt für Gleichstellung
Die Projektförderung wurde erfolgreich abgeschlos-
sen.	Die	Ausstellung	 ist	online	veröffentlicht	 und	aus-
leihbar – Informationen dazu auf der Website: https://
queer-muenster.de/zu-dieser-ausstellung-als-teil-ei-
ner-queeren-geschichte-der-stadt
Verantwortliche Ämter
17, 45, 47
Gendersensible und  
diskriminierungsfreie Medien  
in der Stadtbücherei
Zwischenbericht
In der Kinderbücherei sind 300 Titel zum Thema Di-
versity vorhanden. Es wurden 600 Exemplare ange-
schafft,	 daher	 sind	 einige	 Medien	 mehrfach	 vorhan-
den. 
Insgesamt gibt es ca. 1.000 Titel zum Thema Diversity 
in der Stadtbücherei.
Abschlussbericht
„In der Kinderbücherei sind 350 Titel zum Thema 
Diversity vorhanden. Es wurden 700 Exemplare ange-
schafft,	 daher	 sind	 einige	 Medien	 mehrfach	 vorhan-
den. 
Insgesamt gibt es ca. 1.150 Titel zum Thema Diversity 
in der Stadtbücherei.
Verantwortliche Ämter
42

Regenbogen-Ampelfigur
Zwischenbericht
Am 11. Mai 2023 hat Oberbürgermeister Markus 
Lewe gemeinsam mit Vertreter*innen der beteiligten 
Stadtämter und der LSBTIQ* Community die Umset-
zung der Vorlage „Regenbogenfarben im Stadtbild“ 
in	 der	 Windthorststraße	 eröffnet.	 Dazu	 gehören	 die	
sog. „Wiener Ampelpärchen“, Laternen und ein Fahr-
radständer mit Aufklebern in Regenbogenfarben und 
eine Bank, die umlaufend in Regenbogenfarben ge-
strichen wurde.
(Vgl. Beschlussvorlage V/0524/2022 LSBTIQ* Sicht-
barkeit / Regenbogenfarben im Stadtbild)
https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessi-
onnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004050861 
(ämterübergreifend)
Abschlussbericht
Das Projekt wurde mit der Umgestaltung der Wind-
horststraße umgesetzt.
Verantwortliche Ämter
MM, 62, 17, 32, 61, 67
Sichtbarmachen von Frauen  
bei Straßennamen
Zwischenbericht
Untersuchung einer bedeutenden weiblichen Per-
sönlichkeit, die in Münster gewirkt hat: Hanne-Nüte 
Kämmerer (Stadtmuseum)
Abschlussbericht
Stadtmuseum:
- keine Veränderungen seit dem Zwischenbericht
Stadtarchiv:
Ratsbeschluss aus 2021: Frauenpersönlichkeiten 
durch Straßenbenennungen ehren. Stadtarchiv und 
Vermessungs- und Katasteramt haben auf Grundlage 
von Vorschlägen der Ratsfraktionen (SPD-Ratsantrag 
Nr.: A-R/0019/2019) eine Vorschlagsliste mit 31 Na-
men erarbeitet.
Verantwortliche Ämter
33, 45, 47, 62
16 Buntes und diverses Stadtbild

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Besetzung von 
Jurys und Verga-
begremien
Gleichstellungsziel / 
Gender Budgeting: Bei der 
Bildung von Jurys und Ver-
gabegremien im Bereich 
des Kulturamtes wird 
jeweils eine geschlechter-
spezifisch	ausgeglichene	
Besetzung angestrebt.
Die	geschlechterspezifische	
Besetzung der Jurys und 
Vergabegremien im Bereich 
des Kulturamtes erfolgte 
2022 zu 53,13% weiblich 
und zu 46,87% männlich. 
Das Gleichstellungsziel der 
ausgeglichenen Besetzung 
ist auch im Haushaltsplan 
2022	ff.	enthalten.
Kulturamt:
Die	geschlechterspezifische	
Besetzung der Jurys und 
Vergabegremien im Bereich 
des Kulturamtes erfolgte 2023 
zu 62 %  weiblich und zu 38 
%  männlich. Das Gleichstel-
lungsziel der ausgeglichenen 
Besetzung ist auch im Haus-
haltsplan enthalten.
Stadtarchiv:
Der seit 1978 regelmäßig 
vergebene Historikerpreis der 
Stadt Münster hat 2023 eine 
geschlechtergerechte Formu-
lierung erhalten und heißt 
fortan Historiker*innenpreis.
Gedenkformate 
zur Erinnerung an 
Homosexueller 
und anderer soge-
nannter vergesse-
ner Opfergruppen 
während der 
NS-Zeit und der 
Verfolgung nach 
§ 175 StGB in der 
jungen Bundesre-
publik
Stadtmuseum:
Ausstellung erste 
Schwul-Lesbische Demo im 
Stadtmuseum
Stadtarchiv:
Gemeinsam mit der Univer-
sität Münster, dem LWL-Ins-
titut für westfälische Regi-
onalgeschichte, Livas und 
KCM konnte die Ausstellung 
„Queer Münster“ realisiert 
werden. Sie ist inzwischen 
als Online-Ausstellung 
zugänglich:
https://queer-muenster.de/
Stadtarchiv:
Wissenschaftliche	Veröffentli-
chungen zur Dokumentation 
homosexueller Verfolgter 
des Nationalsozialismus und 
Nachkriegszeit sowie einer 
Website mit ausgewählten 
Einzelschicksalen und einem 
Überblick über „vergessene 
Verfolgte“ aus Münster:  
www.stadt-muenster.de/ 
vergessene-verfolgte
Anzahl der neuen 
gendersensiblen 
Medien in der 
Stadtbücherei
In der Kinderbücherei sind 
300 Titel zum Thema Diver-
sity vorhanden. Es wurden 
600	Exemplare	angeschafft,	
daher sind einige Medien 
mehrfach vorhanden. 
Insgesamt gibt es ca. 1.000 
Titel zum Thema Diversity in 
der Stadtbücherei.
In der Kinderbücherei sind 
350 Titel zum Thema Diversity 
vorhanden. Es wurden 700 
Exemplare	angeschafft,	daher	
sind einige Medien mehrfach 
vorhanden. 
Insgesamt gibt es ca. 1.150 
Titel zum Thema Diversity in 
der Stadtbücherei
Anzahl der nach 
Frauen benann-
ten Straßen und 
Plätzen ab 2017
Seit 2017 sind 25 Straßen 
und Plätze nach Frauen 
benannt. 
Im Jahr 2022 gab es zwei 
Straßenbenennungen, 
davon nur eine nach einer 
Person und zwar nach einer 
Frau. 
Im Jahr 2023 gab es vier  
Straßenbenennung, davon 
keine nach Personen. 
17
 Buntes und diverses Stadtbild

18
 Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Politik
Weibliche Vorbilder  
in der Politik
Zwischenbericht  
Steht noch aus.
Abschlussbericht  
Der Zeitraum des 4. Aktionsplans war stark geprägt 
von der Pandemie, so dass die Angebote nicht reali-
siert werden konnten. Im Zuge der Erarbeitung des 
5. Aktionsplans ist mit Blick auf die Kommunalwahl 
im Jahr 2025 das Angebot konkretisiert worden, 
um die konkreten Lebenssituationen individuell zu 
begleiten.
Verantwortliche Ämter: 
17, 33 in Kooperation mit den Fraktionen
Motivation zum Engagement  
für politische Beteiligung
  
Zwischenbericht
Die Mandatsträger*innen werden ausführlich auf die 
gesetzlichen Regelungen für den Ersatz der Aufwen-
dungen	für	pflege-	und	betreuungsbedürftigen	 Ange-
hörige sowie Kinder aufmerksam gemacht.
Als neues Angebot werden zwei Spielzeugkisten mit 
einer altersgerechten Ausstattung für Kinder bis zu 4 
Jahren	 und	 von	 4	 bis	 8	 Jahren	 beschafft,	 die	 im	 Rat-
haus für Kinder von Gremienmitgliedern bereitste-
hen. 
Abschlussbericht
Die Berichterstattung über die Besetzung der Gre-
mien ist als Daueraufgabe implementiert. Zur Mitte 
der Wahlperiode wurde mit der Vorlage V/0420/2023 
dem zuständigen Ausschuss für Gleichstellung und 
dem Rat berichtet. Der nächste Bericht wird nach der 
Kommunalwahl 2025, voraussichtlich im 2. Quartal 
2026, vorgelegt 
Zur Verbesserung der Information für die Mandatsträ-
ger*innen wurden die Schreiben über die gesetzli-
chen Regelungen für den Ersatz der Aufwendungen 
für	 pflege-	 und	 betreuungsbedürftige	 Angehörige	
sowie Kinder und das Merkblatt überarbeitet. Auf die 
im Zwischenbericht genannten Spielzeugkisten wur-
de mehrfach aufmerksam gemacht und sie sind im 
Einsatz.
Verantwortliche Ämter: 
33
AKTIONSPLAN AB SEITE 18
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis 
in der Politik

19
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Politik
Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Anteil von Frauen im Rat 38,81 % 37,31 % 37,31 %

20 Aufbrechen von Rollenstereotypen 
an, sich einen Tag lang mit den Themen weibliche und 
männliche Identität, Rollenbilder, Lebensplanung, Se-
xualität, kulturelle Vielfalt, sexuelle Identität & Orien-
tierung und Schönheitsideale und soziale Medien zu 
beschäftigen. 
Ziele des Münsteraner Mädchen* und Jungen*tag 
sind	 die	 Unterstützung	 des	 Selbstfindungsprozesses, 	
Stärkung sozialer Kompetenz, Thematisierung emo-
tionaler Bedürfnisse und die Entdeckung eigener, 
kreativer Ressourcen. Die Stärkung der Selbst- und 
Fremdwahrnehmung und die Auseinandersetzung 
mit unterschiedlichen weiblichen und männlichen 
Lebens- und Identitätsentwürfen gehören zu den 
Grundlagen;	 die	Umsetzung	 findet	 in	Kooperationen 	
mit Trägern der Jugendhilfe statt.
In 2022 wurde aufgrund einer fehlenden Fachkraft 
beim Münsteraner Mädchen* und Jungen*tag nur 
eine Angebotsphase im Herbst durchgeführt.
Abschlussbericht
Seit 2023 wird das Angebot ganzjährig angeboten, 
sodass	 die	 teilnehmenden	 Schulen	 zeitlich	 flexibler	
planen können. Durch die Verteilung auf das Jahr 
konnten Fach- und Honorarkräfte aus einem kleine-
ren	Pool	häufiger	eingesetzt	werden.	Dadurch	gewan-
nen sie wertvolle Praxiserfahrung, die zu einer Steige-
rung der Angebotsqualität führte.  
Verantwortliche Ämter
17, 51
Berufsorientierung und  
Lebensplanung klischeefrei
Zwischenbericht
Girls´ Day und Boys´ Day
Das örtliche Aktionsbündnis aus Hochschulen, Äm-
tern, Kammern, Verbänden und Vereinen unterstützt 
seit 2022 sowohl den Girls‘ Day als auch den Boys‘ Day 
Gendersensible 
Elementarpädagogik
Zwischenbericht  
Gendersensible Elementarpädagogik ist eine Quer-
schnittsaufgabe und gleichzeitig eine Zielsetzung, die 
der aktiven Beförderung bedarf, z.B. durch sorgfältige 
Einarbeitung von Fachkräften, kollegiale Beratung, 
angeleitete	 Reflektion	 und	 Schulungen.	 Diese	 Me-
thoden sind vor allem vor dem Hintergrund des Fach-
kräftemangels	 und	 der	 starken	 Personalfluktuation 	
anspruchsvoller umzusetzen. 
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt, bzw. muss in der 
aktuellen Kita-Krise oft auf andere Themen liegen, 
z.B.	 Sicherstellung	 der	 Aufsichtspflicht	 und	 des	 Kin-
derschutzes. Wenn viele Mitarbeitenden in Kitas neu 
sind, die Personaldecke angespannt ist und vorhande-
nes Know-How zudem durch Wechsel verloren geht, 
stellt es eine noch größere Herausforderung dar, das 
Thema der gendersensiblen Arbeit weiter im Fokus zu 
behalten und voranzutreiben als es bereits zuvor war.
Abschlussbericht
Gegenüber dem Zwischenbericht hat sich der Fach-
kräftemangel weiter verschärft, die Ausführungen 
zum Zwischenbericht gelten überdies weiterhin. 
 
Verantwortliche Ämter
51
Mädchen? Junge? Und was  
gibt es da noch? Rollenbilder, 
Identität, Sexualität
Zwischenbericht
Der Münsteraner Mädchen* und Jungen*tag bietet 
Schüler*innen der 6. oder 7. Klasse von weiterführen-
den Schulen, inklusiven Schulen sowie Förderschulen 
AKTIONSPLAN AB SEITE 22
Aufbrechen von Rollenstereotypen

21
Aufbrechen von Rollenstereotypen 
inhaltlich	 und	finanziell.	 Der	Arbeitskreis	 für	mehr	In-
klusion wird weitergeführt. 
Die jährlich erscheinende digitale Dokumentation 
hat sich bewährt und wird fortgeführt.
24/7 – Wie will ich leben? Wie will ich arbeiten? 
Projektwoche zur klischeefreien und diversitäts-
sensiblen Lebens- und Berufsplanung
Der Ausschuss für Gleichstellung hat in seiner Sitzung 
am 3. Mai 2022 das Amt für Gleichstellung mit der 
Erweiterung des binärgeschlechtlichen Programms 
Girls’Days und Boys’Days zur klischeefreien Berufs-
wahlorientierung auf Jugendliche aller Geschlechter 
beauftragt. Der bundesweite Aktionstag ist von kom-
munaler Seite aus jedoch nicht änderbar, sodass das 
Amt für Gleichstellung mit der fachlichen Expertise 
der Ämter 40, 51, 53 und 59 sowie Kolleg*innen aus 
der Schulpsychologie und des Kommunalen Integra-
tionszentrums ein Angebot zur gendersensiblen Bil-
dung von für Schüler*innen der Klassen 6 und/oder 7 
entwickelte.
Das Projekt 24/7 hat zum Ziel, die bestehenden 
Angebote in Münster zur Auseinandersetzung mit 
stereotypen Rollenbildern und klischeefreien Le-
bens- und Berufsplanung in einer mehrtägigen Pro-
jektwoche zu bündeln und um neue Angebote zu 
erweitern, die eine intensivere Auseinandersetzung 
der Schüler*innen mit den vorgestellten Themen er-
möglichen.
Als Vorbild diente das Projekt „be-ok“, das in den 
vergangenen Jahren mit großem Erfolg an Bremer 
Schulen durchgeführt wurde. 
Abschlussbericht
Girls´ Day und Boys´ Day
Im Jahr 2023 konnten sich die Teilnehmendenzah-
len weiter auf Vor-Corona-Niveau erholen. Der Fokus 
wurde in diesem Jahr auf mehr Angebote/Plätze für 
den Boys‘ Day gelegt. Inzwischen wurden die vielfäl-
tigen Online-Angebote der vergangenen Jahre wieder 
komplett auf Präsenz umgestellt.
Auch im Bereich der Inklusion gibt es eine positive 
Entwicklung: die Girls’ Day-Angebote sind inzwischen 
zu 20 Prozent barrierefrei, beim Boys’ Day sind es 
doppelt so viele.
24/7 – Wie will ich leben? Wie will ich arbeiten? 
Projektwoche zur klischeefreien und diversitäts-
sensiblen Lebens- und Berufsplanung
Anfang September 2023 wurde das Konzept in den 
Fachausschüssen mit der Vorlage V/0289/2023 vor-
gestellt.
Verantwortliche Ämter
17
Partnerschaftliche  
Familienarbeit
Zwischenbericht
Die Beschäftigten der Stadtverwaltung Münster wer-
den bei der Verwirklichung ihrer individuellen Vor-
stellungen über ihre Lebens- und Familienplanung 
wirksam unterstützt. Dies macht sich in vielen Details 
bemerkbar, z.B.: 
– Im Rahmen des Workshops „Perspektive Zukunft“ 
werden die Teilnehmenden genderkompetent bei 
der weiteren Berufswegplanung unterstützt.
– Es besteht ein Beratungsangebot des Personalservice 
zur Inanspruchnahme und Beantragung der Eltern-
zeit. Gleichzeitig stehen auf Seiten des Personal- und 
Organisationsamtes umfangreiche Hinweise zur Fa-
milienzeit zur Verfügung. In diesem Rahmen wurde 
ein Gesprächsleitfaden mit Tipps zu den Gesprächen 
vor und nach der Beurlaubung für Mitarbeitende und 
Führungskräfte entwickelt. In dem Gespräch sollen 
(werdende) Väter aktiv zur Wahrnehmung individuel-
ler Eltern- und/oder Teilzeitmodelle ermutigt werden.
Die Dienstvereinbarung zur Gestaltung von Telear-
beit und mobilem Arbeiten wurde überarbeitet mit 
dem Ziel die Familienfreundlichkeit der Stadt Müns-
ter als Arbeitgeberin zu erhöhen.

Abschlussbericht
Der Workshop „Perspektive Zukunft“ wurde im Jahr 
2023 wieder angeboten, konnte aber trotz mehrfa-
cher Bewerbung aufgrund mangelnder Nachfrage 
nicht durchgeführt werden. 
Das Familienzeitkonzept wurde erneuert. In den Hin-
weisen für Führungskräfte wird die Unterstützung 
und	gezielte	Ansprache	von	Vätern	aufgegriffen. 	
Am 01.10.2023 wurde die Dienstvereinbarung zur 
Gestaltung von Telearbeit und mobilen Arbeiten ak-
tualisiert. Der Telearbeitszeitraum wird nicht mehr 
wöchentlich, sondern monatlich betrachtet. Zudem 
ist es möglich, bis zu 80% und in Einzelfällen bis zu 
100%	 der	 monatlichen	 Arbeitszeit	 im	 Homeoffice	 zu	
verbringen bzw. mobil zu arbeiten. 
Diese Maßnahmen unterstützen die Vereinbarung 
von Familie mit Beruf.  
Verantwortliche Ämter
10, 17
22 Aufbrechen von Rollenstereotypen

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Teilnehmende 
Boys‘ Day und 
‚Girls‘ Day in 
Münster
Girls‘ Day: 745 Plätze und 
123 Veranstaltungen ge-
plant auf www.girls-day.de
 
Boys Day: unbekannte Zahl 
von Plätzen geplant. Der 
Aktionstag wurde aller-
dings kurzfristig aufgrund 
von Corona abgesagt.
Girls‘ Day: 598 Plätze 
und 94 Veranstaltungen 
wurden auf www.girls-day.
de angeboten.
Boys Day: 158 Plätze und 
27 Veranstaltungen wur-
den auf www.boys-day.de 
angeboten.
Girls‘ Day: 803 Plätze und 144 
Veranstaltungen wurden auf 
www.girls-day.de angeboten.
Boys Day: 152 Plätze und 50 
Veranstaltungen wurden auf 
www.boys-day.de angeboten.
Anzahl der  
teilnehmenden 
Schulen am 
Mädchen* und 
Jungen*tag
5 teilnehmende Schulen, 8 
Klassen Jungen, 8 Klassen 
Mädchen, 103 Schüler*, 92 
Schüler*innen.
(Geplant und aufgrund 
von Corona nicht in dem 
Umfang durchgeführt: 
8 teilnehmende Schulen, 
21 Klassen Jungen, 19 Klas-
sen Mädchen 291 Schüler*, 
217 Schüler*innen)
6 teilnehmende Schulen, 
19 Klassen Jungen, 19 
Klassen Mädchen
202 Schüler*,  
256 Schüler*innen
11 teilnehmende Schulen, 39 
Klassen Jungen, 35 Klassen 
Mädchen
522 Schüler*,  
389 Schüler*innen
Anteil und  
Dauer der Väter 
in Elternzeit in 
Münster
Im Jahr 2020 lag der Anteil 
der Väter beim Elterngeld-
bezug bei 35,6 %. Damit ist 
Münster Spitzenreiter in 
NRW, landesweit lag der 
Väteranteil bei 22,9 %. 
Davon nahmen in Münster 
25,1 % der Väter bis zu  
2 Monaten Elternzeit,  
9,9 % zwischen 3 und 12 
Monaten und 0,6 % der 
Väter nahmen mehr als  
13 Monate Elternzeit.
Im Jahr 2022 ist der Vä-
teranteil beim Elterngeld 
auf 37,3 % gestiegen (lan-
desweit stieg der Anteil in 
NRW auf 24,5 %).
Davon nahmen in  
Münster 25,7 % der Väter 
bis zu 2 Monaten Eltern-
zeit, 10,7 % zwischen  
3 und 12 Monaten und  
0,9 % der Väter nahmen 
mehr als 13 Monate 
Elternzeit.
Im Jahr 2023 lag der  
Väteranteil beim Elterngeld 
bei 37,6 % (landesweit lag der 
Anteil in NRW bei 24,9 %).
Davon nahmen in Münster 
25,1 % der Väter bis zu  
2 Monaten Elternzeit, 11,8 % 
zwischen 3 und 12 Monaten 
und 0.8 % der Väter nahmen 
mehr als 13w Monate Eltern-
zeit.
Anteil und Dau-
er der Väter in 
Elternzeit in der 
Stadtverwaltung
Am 31.12.2020 waren  
10,3 % der Mitarbeitenden 
der Stadt Münster, die 
Elternzeit in Anspruch ge-
nommen haben, männlich.
Am 31.12.2022 waren  
7,9 % der Mitarbeitenden 
der Stadt Münster, die 
Elternzeit in Anspruch 
genommen haben,  
männlich.
Am 31.12.2023 befanden sich 
143 Mitarbeitende in Eltern-
zeit, davon 14 Männer (9,8 %).
Anzahl der  
Angebote für 
(werdende Väter) 
in der Stadtver-
waltung
Das Personal- und Organi-
sationsamt hat erstmalig 
Hinweise zur Familienzeit 
für Führungskräfte und 
Mitarbeitende heraus-
gegeben. (Werdende) 
Väter sollen im Rahmen 
eines Gesprächs mit ihrer 
Führungskraft zur Inan-
spruchnahme von Eltern-
zeit – unabhängig von 
tradierten Rollenbildern 
– ermutigt werden.
Neben dem Angebot an 
(werdende) Väter im Rahmen 
eines Gespräches mit ihrer 
Führungskraft – unabhängig 
von traditionellen Rollenbil-
dern – zur Inanspruchnahme 
von Elternzeit ermutigt zu 
werden, fand 2023 der ers-
te VäterSummit NRW statt. 
Unter Beteiligung von Amt für 
Gleichstellung wurden Väter 
aus der Stadtverwaltung über 
das Intranet zu einer landes-
weiten	offenen	Informations-	
und Vernetzungsveranstal-
tung eingeladen.
23
Aufbrechen von Rollenstereotypen

24 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien 
Zukunft der  
Kindertagesbetreuung
Zwischenbericht
In 2022 ist eine Gesamterhebung aller Betreuungsbe-
darfe (Quantität und Art) von Erziehungsberechtigten 
mit u6 Kindern durchgeführt worden (V/0096/2023 
Elternbefragung 2022 - Erhebung von familiären Be-
darfen an Tagesbetreuung für Kinder von null bis 
sechs Jahren in der Stadt Münster). 
Beteiligt haben sich Eltern von über 30% aller u6 Kin-
der. Ein Hauptergebnis ist, dass das bisherige Ausbau-
ziel von 50% für die Versorgung der u3 Kinder nicht 
ausreichend ist, sondern stattdessen der Bedarf bei 
83% liegt.
Die Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass die Erzie-
hungsberechtigten in Münster ein „Mehr“ und ein 
„Besser“ bezogen auf aktuell angebotene Betreu-
ungssettings benötigen. Sie haben einen Bedarf an 
deutlich mehr Plätzen im u3-Bereich und vor allem 
mehr Flexibilität bei Plätzen im gesamten u6-Bereich. 
Diese Bedarfe haben ein Plus an Fachkräften zur Be-
dingung. Aktuell genügt das Personal im Bereich 
Kindertagesbetreuung nicht einmal, um die bereits 
bestehenden Betreuungsverträge zu erfüllen. Her-
ausforderungen rund um den Fachkräftemangel im 
Bereich Tagesbetreuung für Kinder erschweren somit 
die angemessene Berücksichtigung der Ergebnisse. In 
Münster ist der Fachkräftemangel akut und alle Trä-
ger kämpfen mit der adäquaten Neubesetzung von 
vakanten Stellen und der Kompensation von krank-
heitsbedingtem Ausfall in hoher Zahl in ihren Teams. 
(vgl. Vorlage V/0393/2022). Erstmalig konnten auf 
Grund des Fachkräftemangels im Kitajahr 2023/2024 
362 vorhandene Plätze nicht in das Platzangebot 
nicht aufgenommen werden.
Flexibilisierung von Betreuungszeiten in Kitas in 2023. 
Vor allem bei ExtraZeit und FlexiZeit ist eine deutliche 
Bedarfsgerechte Angebote  
der Kindertagesbetreuung
Zwischenbericht
Stand 2023
–  203 Kitas/ 668 Gruppen im Kitajahr 2022/2023
–  43 Familienzentren in Münster in 2023
Betreuungsquoten
Im Kitajahr 2022/2023 konnte gesamtstädtisch eine 
u3 Betreuungsquote von 49,5% erreicht werden. Das 
sind 4.174 Betreuungsplätze in Kitas
–  Die ü3 Betreuungsquote lag bei 105,8% (8902 Plätze).
Abschlussbericht
Stand 2024 
–  208 Kitas/ 673,5 Gruppen im Kitajahr 2024/2025 
–  45 Familienzentren in Münster in 2024 
In der Stadt Münster steigt die u3-Versorgungsquote 
zum neuen Kindergartenjahr auf 53,4% und die der 
ü3-Kinder auf 107,6%. 
Diese Entwicklung ist auf den weiteren Platzausbau 
und auf den Rückgang der Kinderzahlen zurückzufüh-
ren. Im Frühjahr 2024 konnten fünf neue Kindertages-
einrichtungen	 mit	 insgesamt	 18,5	 Gruppen	 eröffnet	
werden. 
Aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels kön-
nen auch im neuen Kindergartenjahr nicht alle vor-
handenen Plätze angeboten werden, so dass sich die 
Zahl der tatsächlich zur Verfügung stehenden Plätze 
reduziert.	 Auch	 im	 Bereich	 der	 Kindertagespflege	 ist	
die	Anzahl	der	Plätze	weiterhin	rückläufig.
 
Verantwortliche Ämter
51
AKTIONSPLAN AB SEITE 28
Bedarfsgerechte Kinderbetreeung  
und Unterstützung für Familien

25
Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien 
Reduktion wahrzunehmen, welches auf den Fachkräf-
temangel zurück zu führen ist.
–  Kitas mit Extra-Zeit: 2
–  Kitas mit Flexi-Zeit: 18
–  Kitas mit weniger als 20 Tagen jährlicher  
Schließungszeit: 17
Eine Betreuung zu sensiblen Zeiten (nach 18 Uhr und 
vor 7 Uhr morgens ist bisher noch nicht in Planung).
 
Abschlussbericht
Die Auswirkungen der Reform des Bundesteilhabege-
setzes auf die Kindertagesbetreuung
(siehe auch Vorlage V/0030/2024) sind ebenfalls un-
ter dem Aspekt möglicher Platzzahlreduzierungen in 
betroffenen	 Einrichtungen	 in	 der	 Ausbauplanung	 zu	
berücksichtigen. In allen Neubaugebieten sind Kitas 
entsprechend den geplanten Wohneinheiten, sowie 
möglicher bereits bestehender Bedarfe, vorgesehen. 
Die Planungen reichen bis 2033. Bis Wohngebiete 
in 2033 realisiert werden, werden weitere Progno-
sen auf den dann bestehenden vorliegenden Fakten 
erstellt werden, die sich möglicherweise von der jet-
zigen Situation unterscheiden. Insbesondere in grö-
ßeren Wohngebieten sind teilweise weitere Reser-
veflächen	vorgesehen,	um	auf	geänderte	Bedarfslagen 	
reagieren	 zu	 können.	 Schließlich	 stellt	 die	 Schaffung	
von Betreuungsangeboten außerhalb neuer Wohn-
gebiete zu Verbesserung der Betreuungssituation in 
stark unterversorgten Stadtteilen eine unverändert 
große Herausforderung dar. Nutzungskonkurrenzen 
bei	 Freiflächen,	 bebauten	 oder	 bebaubaren	 Grund-
stücken stehen vielfach der Errichtung einer neuen 
Kindertageseinrichtung entgegen oder erfordern ei-
nen erheblichen Ressourceneinsatz, der seinerseits in 
Konkurrenz zu anderen Maßnahmen steht. Die Erfül-
lung des Rechtsanspruchs und der Anspruch auf ver-
gleichbare Angebote in allen Teilen der Stadt stehen 
hier vor Hürden.
Weiterhin ist der gravierende Fachkräftemangel in 
Münsters Kitas deutlich zu spüren; ein Nachlassen des 
Problems ist nicht absehbar. Unbesetzte Stellen, 
erhöhte Krankheitszahlen unter Mitarbeitenden
sowie die dadurch entstehende Überbelastung des 
verbleibenden Personals prägen den Alltag in vielen 
Einrichtungen. Für viele Familien bedeutet es, dass 
sie immer wieder und zumeist sehr kurzfristig mit 
Einschränkungen der Betreuungszeiten umgehen 
müssen. Zu diesen Familien, die trotz laufender Be-
treuungsverträge nicht durchgängig mit einer zuver-
lässigen Betreuung rechnen können, kommen solche, 
die im Vergabeverfahren keine Platzzusage erhalten 
und somit keine Betreuung für ihr Kind haben.
In 2023 konnten insgesamt 362 Plätze aufgrund von 
Fachkräftemangel nicht vergeben werden, davon
148 für u3-Kinder. 
Ausblick: 
2024 sind es insgesamt 417 Plätze, davon 125 für 
u3-Kinder. Die Zahl der Plätze für u3-Kinder, die nicht 
besetzt werden können, ist somit gesunken. Dagegen 
ist die Platzzahl für die ü3-Kinder, die nicht vergeben 
werden können, um 78 gestiegen.
(Vergleiche Vorlage V/0383/2024)
Verantwortliche Ämter
51
Verbesserung der Vereinbarkeit 
von Sorgearbeit
Zwischenbericht
2022: stadtweit 560 betriebliche Betreuungsplätze
2023: stadtweit 622 betriebliche Betreuungsplätze
Diese setzen sich zusammen aus betrieblichen Plätze 
in eigenen Einrichtungen von Unternehmen, Beleg-
plätzen für Betriebe in Kitas und betriebliche Kinder-
tagespflege.

Mit der Realisierung des Neubaus von Stadthaus 4 
wird überlegt, das Angebot noch weiter auszubauen 
und	 eine	 weitere	 betriebliche	 Großtagespflegestelle 	
in das Gebäude zu integrieren. 
Im Rahmen des Landesprogramm „Vereinbarkeit 
Beruf	 &Pflege	 –	 Landesprogramm	 NRW“	 wurde	 eine	
0,25 Stelle als Ansprechperson für alle Mitarbeiten-
den,	 die	 Beruf	 und	 Pflege	 vereinbaren	 wollen,	 einge-
richtet. Die Stellenbesetzung ist 2024 erfolgt.
Citeq:
Die citeq unterstützt dieses Ziel mit der konsequen-
ten Fortführung der Elemente der Digitalisierungs-
strategie, die den Beschäftigten der Stadt Münster 
mobile Arbeitsformen ermöglichen.
1. Ausstattung mit VPN-Notebooks
Ende 2023 waren bereits 1.698 Beschäftigte der Stadt 
Münster mit einem VPN-Notebook ausgestattet. Die-
se ermöglichen ein ortsunabhängiges Arbeiten. Dies 
sind 900 Beschäftigte mehr als Ende 2022
2. Ausstattung mit iPads
Mit einem iPad können wesentliche Kommunika-
tions-aufgaben ortsunabhängig erfolgen. Ende 2023 
hatten weiterhin etwa 700 Beschäftigte diese Mög-
lichkeit.
3. Spezielle Ausstattung von Arbeitsplätzen mit 
Thin-Clients
Mitarbeitende mit einem VPN-Notebook können 
grundsätzlich	 auch	 im	 Homeoffice	 arbeiten.	 Weitere	
1.352 Beschäftigte verfügten über eine spezielle Ar-
beitsplatzausstattung	für	das	Homeoffice.
4. Software
Mobiles Arbeiten wird unterstützt durch Software 
für Videokonferenzen und digitale Zusammenarbeit 
(MS-Teams), die fortschreitende Einführung des Do-
kumentenmanagementsystems (12.2023: 1.720 Ar-
beitsplätze) sowie die fortschreitende Einführung di-
Zur Verbesserung der Sorgearbeit unterhält die Stadt 
Münster	 die	 Stadt	 eine	 Großtagespflegestelle	 sowie	
werden Plätze in Kindertageseinrichtungen in Koope-
ration mit einem freiem Träger zur Verfügung gestellt. 
Gleichzeitig schreiten die Planung zur Einrichtung ei-
ner	weiteren	Großtagespflegestelle	weiter	voran. 	
Darüber hinaus nimmt die Stadt Münster am Landes-
programm	 „Vereinbarkeit	 Beruf	 &	 Pflege	 –	 Landes-
programm NRW“ teil und unterzeichnet in diesem 
Zuge	die	Charta	zur	Vereinbarkeit	von	Beruf	&	Pflege. 	 	
Im Rahmen der Mitarbeitendenbefragung 2022 wur-
de deutlich, dass mehr als 83 % der Mitarbeitenden 
Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren kön-
nen. Dies sind 4 Prozentpunkte mehr als bei der Be-
fragung 2017
Abschlussbericht
2023: stadtweit 622 betriebliche Betreuungsplätze 
2024: stadtweit 593 betriebliche Betreuungsplätze
Diese setzen sich zusammen aus betrieblichen Plätze 
in eigenen Einrichtungen von Unternehmen, Beleg-
plätzen für Betriebe in Kitas und betriebliche Kinder-
tagespflege.
Zur Verbesserung der Sorgearbeit unterhält die Stadt 
Münster	eine	Großtagespflegestelle,	ebenso	werden 	
Plätze in Kindertageseinrichtungen in Kooperation 
mit einem freiem Träger zur Verfügung gestellt.
Im ehemaligen Hauptzollamt an der Sonnenstraße 
sollen eine Kindertageseinrichtung für die Wohn-
bereichsversorgung sowie insgesamt zwei Großta-
gespflegestellen,	 davon	 eine	 betriebliche	 Großta-
gespflegestelle,	eingerichtet	werden. 	
Zur Verbesserung der Sorgearbeit könnten somit 9 
weitere betriebliche Betreuungsplätze in der Son-
nenstraße genutzt werden. 
Die Stadt Münster hält bislang insgesamt 26 Betreu-
ungsplätze für Kinder von Mitarbeitenden im Alter von 
eins bis sechs Jahren in verschiedenen Betreuungsein-
richtungen	(KiT a	und	Großtagespflegestelle)	vor.	
26 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien

gitaler Bürger*innenservices. In den Jahren 2022 und 
2023 wurden unter anderem mehr als 160 hochpri-
orisierte Servicebündel gemäß Onlinezugangsgesetz 
mit hohem Digitalisierungsreifegrad umgesetzt.
Verantwortliche Ämter
10, citeq, 51
Kinderwunschberatung für  
Regenbogenfamilien
Zwischenbericht
Steht noch aus. 
Abschlussbericht
Folgende Abteilungen bzw. Stellen haben mit dem 
Thema	regelmäßig	 zu	tun:	Adoptions-	 und	Pflegekin-
derdienst, KSD, Vaterschaftsanerkennung/ wirtschaft-
liche Jugendhilfe. 
Im Rahmen der Schwangerschaftsberatung wird kein 
spezielles Beratungsangebot für LSBTIQ*-Paare vor-
gehalten. Jedoch hat…“ jede Frau und jeder Mann 
das Recht, sich (…) in Fragen der Sexualaufklärung, 
Verhütung und Familienplanung sowie in allen eine 
Schwangerschaft unmittelbar oder mittelbar berüh-
renden Fragen von einer hierfür vorgesehenen Bera-
tungsstelle auf Wunsch anonym informieren und be-
raten zu lassen.“ (§2,1 SchKG).
Im Bedarfsfall verweist das Amt für Kinder, Jugend-
liche und Familien an einen freien Träger, wie z.B. Pro 
Familia, wenn das Beratungsanliegen nicht adäquat 
begleitet werden kann.
Verantwortliche Ämter
17, 50, 51
Münster-Nadel unter  
Gendergesichtspunkten
Zwischenbericht
Es gibt verstärkte Bestrebungen zu einem ausgewo-
genen Geschlechterverhältnis bei der Verleihung der 
Auszeichnung, insbesondere durch die verstärkte Ein-
bindung von Netzwerken der Frauenorganisationen. 
Im Zeitraum der Aktionspläne seit 2016 (vgl. auch Be-
schlusspunkt 3 des Ratsbeschlusses vom 16.03.2016, 
Vorlage V/0178/2016) hat sich der Anteil weiblicher 
Personen an der Gesamtzahl der Ehrungen von 40 % 
auf 42 % erhöht. Im Zeitraum von 2016 bis 2022 lag 
der Anteil weiblicher Personen bei 48 %.
Abschlussbericht
Der Blick auf ein ausgewogenes Geschlechterverhält-
nis wird über den Zeitraum des Aktionsplans hinaus 
als Daueraufgabe und damit nachhaltig bei der Verlei-
hung der Auszeichnung angewandt und umgesetzt. 
Bei den Zahlen hat sich seit dem Zwischenbericht 
nichts geändert. 
Verantwortliche Ämter
OB, 33
27
Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Kitas mit ExtraZeit 10 2 3
Kitas mit FlexiZeit 26 18 14
Kitas mit reduzierten  
Schließungstagen
15 17 17
Anteil von Frauen und  
Männern bei der Nutzung  
familienfreundlicher Angebote in 
der Stadtverwaltung Münster
Anteil an Telearbeit:  
m: 32 % w: 68%
Teilzeit:  
m: 22% w: 64%
Mitarbeitenden in Elternzeit oder  
Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2020:  
m: 25 w: 176 
Anteil an Telearbeit:  
m: 34 % w: 66%
Teilzeit:  
m: 23% w: 64%
Mitarbeitenden in Elternzeit oder  
Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2022:  
m: 18 w: 162
Anteil an Telearbeit:  
m: 37% w: 63%
Teilzeit:  
m: 23% w: 65%
Mitarbeitenden in Elternzeit oder  
Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2023:  
m:23  w:171
Workshops zu familien- 
freundlichen Arbeitgeber* 
innen-Konzepten
Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe
Auszeichnungen mit der  
Münster-Nadel an Frauen  
und an Männer
2020: 5 Frauen und 5 Männer
2021: 6 Frauen und 7 Männer
8 Frauen und ein Mann 7 Frauen und 7 Männer
Beratungsstellen und Träger, die 
Angebote für Regenbogenfamilien 
stellen
Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aids-
hilfe Münster e. V. (Vgl. Haushaltsplan Stadt Münster, Produktgruppe 
01 04)
Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und 
Gesundheit – Aidshilfe Münster e. V. (Vgl. Haushalts-
plan Stadt Münster, Produktgruppe 01 04)
Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und 
Gesundheit – Aidshilfe Münster e. V. (Vgl. Haushalts-
plan Stadt Münster, Produktgruppe 01 04)
28 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Kitas mit ExtraZeit 10 2 3
Kitas mit FlexiZeit 26 18 14
Kitas mit reduzierten  
Schließungstagen
15 17 17
Anteil von Frauen und  
Männern bei der Nutzung  
familienfreundlicher Angebote in 
der Stadtverwaltung Münster
Anteil an Telearbeit:  
m: 32 % w: 68%
Teilzeit:  
m: 22% w: 64%
Mitarbeitenden in Elternzeit oder  
Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2020:  
m: 25 w: 176 
Anteil an Telearbeit:  
m: 34 % w: 66%
Teilzeit:  
m: 23% w: 64%
Mitarbeitenden in Elternzeit oder  
Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2022:  
m: 18 w: 162
Anteil an Telearbeit:  
m: 37% w: 63%
Teilzeit:  
m: 23% w: 65%
Mitarbeitenden in Elternzeit oder  
Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2023:  
m:23  w:171
Workshops zu familien- 
freundlichen Arbeitgeber* 
innen-Konzepten
Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe
Auszeichnungen mit der  
Münster-Nadel an Frauen  
und an Männer
2020: 5 Frauen und 5 Männer
2021: 6 Frauen und 7 Männer
8 Frauen und ein Mann 7 Frauen und 7 Männer
Beratungsstellen und Träger, die 
Angebote für Regenbogenfamilien 
stellen
Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aids-
hilfe Münster e. V. (Vgl. Haushaltsplan Stadt Münster, Produktgruppe 
01 04)
Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und 
Gesundheit – Aidshilfe Münster e. V. (Vgl. Haushalts-
plan Stadt Münster, Produktgruppe 01 04)
Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und 
Gesundheit – Aidshilfe Münster e. V. (Vgl. Haushalts-
plan Stadt Münster, Produktgruppe 01 04)
29
Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien

30 Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community 
Zu den Etatberatungen für das Haushaltsjahr 2024 
wurde im Ausschuss für Gleichstellung der Antrag des 
Caritasverbands	 aufgerufen	 und	 eine	 männerspezifi-
sche Beratung à 0,5 VZÄ im Rahmen der Umsetzung 
der Istanbul-Konvention in der bestehenden Bera-
tungsstelle beschlossen.
Verantwortliche Ämter
17
Gewalt gegen Menschen der 
LSBTIQ*-Community
Zwischenbericht
Förderung der Träger
–  Fachstelle für Sexualität und Gesundheit / AidsHilfe 
Münster e.V.,
–  pro familia,
–  T-I-MS e.V. (Peer-Beratung und Selbsthilfe)
für Beratungsangebote für trans* und inter* Perso-
nen. (Vgl. Haushaltsplan Stadt Münster, Produktgrup-
pe 01 04)
Abschlussbericht
Die Trägerförderung wurde etabliert und kontinuier-
lich fortgesetzt.
Die Weiterentwicklung eines bedarfsgerechten Be-
ratungsangebotes	 für	von	Gewalt	betroffene	 LSBTIQ*	
Personen ist Teil des Aktionsplans LSBTIQ* und wird 
mit dem Aktionsplan zur Istanbul-Konvention ver-
knüpft.
Verantwortliche Ämter
17
Häusliche Gewalt
Zwischenbericht
Finanzierung von 2 Beratungsstellen (Beratungsstelle 
Häusliche Gewalt SKF, und Beratungsstelle Frauen-
haus und Beratung) und 2 Frauenhäusern des SKF und 
das Frauenhaus von „Frauen und Beratung“). Teilnah-
me an den Arbeitskreisen „AK gegen Gewalt an Frau-
en und Mädchen“, „AK Gewaltschutzgesetz“
Abschlussbericht
Keine Veränderungen im Vergleich zum Zwischenbe-
richt. 
Verantwortliche Ämter
17, 50
Gewalt durch und  
gegen Männer
Zwischenbericht
Vernetzung und Zusammenarbeit mit der männer-
spezifischen	 Krisen-	 und	 Gewaltberatung	 des	 Cari-
tasverbands und der Opferberatung des SKF, auch in 
Netzwerken wie dem „AK Gewaltschutzgesetz“ und 
im „Männernetzwerk“. Unterstützung bei der An-
tragsstellung für eine kommunal geförderte, niedrig-
schwellige Beratungsstelle von Männern für Männer.
 
Abschlussbericht
Wie in 2022. Die weiteren Änderungen ergeben sich 
erst in 2024 – mit dem neuen Aktionsplan zur Istan-
bul-Konvention.
AKTIONSPLAN AB SEITE 34
Abbau von Gewalt gegen Frauen, 
Männer und LSBTIQ*-Community

31
Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Angebote mit Maßnahmen für den Abbau 
von geschlechtsspezifischer Gewalt
Rote Bank Aktion am 25.11.22 AG Istanbul Konvention führt im Frühjahr 2023 
Umfrage im Netzwerk „Gewaltschutz“ zur Umsetzung 
der Istanbul Konvention durch
Ausstellung „Was ich anhatte…“  zu sexualisierter 
Gewalt, Kooperation vom Amt für Gleichstellung, 
Stadtmuseum, dem AK Gegen Gewalt an Frauen und 
Mädchen und AK Gewaltschutzgesetz Münster mit 
Führungen und Lesung „Sagte sie“
AG Anonyme Spurensicherung (ASS) nimmt im 
August Arbeit auf. Ziel: Einführung der ASS an allen 
Krankenhäusern in Münster
AK Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Herausga-
be des Flyers FGM (Female Genital Mutilation/ Cutting 
– weibl. Genitalbeschneidung) für Frauen/ Mädchen/ 
Betroffene
Kooperation mit dem Cinema: Film am 22.11.23: 
Dokumentarfilm	„Smoke	Sauna	Sisterhood“	incl.	
Gespräch mit der Regisseurin
Rote Bank Aktion zum Intern. Frauentag am 
08.03.2023 im Stadtmuseum und am 24.11.2023 
auf dem Domplatz anlässlich des intern. Tages gegen 
Gewalt an Frauen
Beratungsstellen und Träger, die  
spezifisch zu Gewalt gegen Menschen der  
LSBTIQ*-Community und spezifisch zu  
Gewalt gegen Frauen und durch und  
gegen Männer beraten
Männer:  
Caritas
Frauen:  
Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für Frauen e.V.,
Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V.
Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V.
Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V.  
(Beratung Gewaltschutzgesetz)
Fachberatung Gewaltschutzgesetz des SkF Münster e.V.
FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbehaup-
tung und Selbstverteidigung
LSBTIQ*:  
Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur Bereitstel-
lung	einer	spezifischen	Grundversorgung	in	ihrem	jeweiligen	
Aufgabenbereich und für ihre Beiträge zu LSBTIQ*-Struktu-
ren und Netzwerkarbeit in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V.
und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* Bera-
tung: Fachstelle für Sexualität und Gesundheit / AidsHilfe 
Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. (Peer-Beratung und 
Selbsthilfe)
Männer:  
Caritas, SkF, Chance e.V.
Frauen:  
Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für 
Frauen e.V.,
Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V.
Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V.
Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V.  
(Beratung Gewaltschutzgesetz)
Fachberatung Gewaltschutzgesetz  
des SkF Münster e.V.
FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbe-
hauptung und Selbstverteidigung
LSBTIQ*:  
Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur 
Bereitstellung	einer	spezifischen	Grundversorgung	
in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich und für ihre 
Beiträge zu LSBTIQ*-Strukturen und Netzwerkarbeit 
in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V.
und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* 
Beratung: Fachstelle für Sexualität und Gesund-
heit / AidsHilfe Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. 
(Peer-Beratung und Selbsthilfe)
Männer:  
Caritas, SkF, Chance e.V.
Frauen:  
Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für 
Frauen e.V.,
Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V.
Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V.
Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V.  
(Beratung Gewaltschutzgesetz)
Fachberatung Gewaltschutzgesetz  
des SkF Münster e.V.
FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbe-
hauptung und Selbstverteidigung
LSBTIQ*:  
Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur 
Bereitstellung	einer	spezifischen	Grundversorgung	
in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich und für ihre 
Beiträge zu LSBTIQ*-Strukturen und Netzwerkarbeit 
in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V.
und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* 
Beratung: Fachstelle für Sexualität und Gesund-
heit / AidsHilfe Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. 
(Peer-Beratung und Selbsthilfe)
32 Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Angebote mit Maßnahmen für den Abbau 
von geschlechtsspezifischer Gewalt
Rote Bank Aktion am 25.11.22 AG Istanbul Konvention führt im Frühjahr 2023 
Umfrage im Netzwerk „Gewaltschutz“ zur Umsetzung 
der Istanbul Konvention durch
Ausstellung „Was ich anhatte…“  zu sexualisierter 
Gewalt, Kooperation vom Amt für Gleichstellung, 
Stadtmuseum, dem AK Gegen Gewalt an Frauen und 
Mädchen und AK Gewaltschutzgesetz Münster mit 
Führungen und Lesung „Sagte sie“
AG Anonyme Spurensicherung (ASS) nimmt im 
August Arbeit auf. Ziel: Einführung der ASS an allen 
Krankenhäusern in Münster
AK Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Herausga-
be des Flyers FGM (Female Genital Mutilation/ Cutting 
– weibl. Genitalbeschneidung) für Frauen/ Mädchen/ 
Betroffene
Kooperation mit dem Cinema: Film am 22.11.23: 
Dokumentarfilm	„Smoke	Sauna	Sisterhood“	incl.	
Gespräch mit der Regisseurin
Rote Bank Aktion zum Intern. Frauentag am 
08.03.2023 im Stadtmuseum und am 24.11.2023 
auf dem Domplatz anlässlich des intern. Tages gegen 
Gewalt an Frauen
Beratungsstellen und Träger, die  
spezifisch zu Gewalt gegen Menschen der  
LSBTIQ*-Community und spezifisch zu  
Gewalt gegen Frauen und durch und  
gegen Männer beraten
Männer:  
Caritas
Frauen:  
Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für Frauen e.V.,
Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V.
Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V.
Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V.  
(Beratung Gewaltschutzgesetz)
Fachberatung Gewaltschutzgesetz des SkF Münster e.V.
FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbehaup-
tung und Selbstverteidigung
LSBTIQ*:  
Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur Bereitstel-
lung	einer	spezifischen	Grundversorgung	in	ihrem	jeweiligen	
Aufgabenbereich und für ihre Beiträge zu LSBTIQ*-Struktu-
ren und Netzwerkarbeit in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V.
und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* Bera-
tung: Fachstelle für Sexualität und Gesundheit / AidsHilfe 
Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. (Peer-Beratung und 
Selbsthilfe)
Männer:  
Caritas, SkF, Chance e.V.
Frauen:  
Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für 
Frauen e.V.,
Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V.
Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V.
Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V.  
(Beratung Gewaltschutzgesetz)
Fachberatung Gewaltschutzgesetz  
des SkF Münster e.V.
FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbe-
hauptung und Selbstverteidigung
LSBTIQ*:  
Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur 
Bereitstellung	einer	spezifischen	Grundversorgung	
in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich und für ihre 
Beiträge zu LSBTIQ*-Strukturen und Netzwerkarbeit 
in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V.
und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* 
Beratung: Fachstelle für Sexualität und Gesund-
heit / AidsHilfe Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. 
(Peer-Beratung und Selbsthilfe)
Männer:  
Caritas, SkF, Chance e.V.
Frauen:  
Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für 
Frauen e.V.,
Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V.
Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V.
Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V.  
(Beratung Gewaltschutzgesetz)
Fachberatung Gewaltschutzgesetz  
des SkF Münster e.V.
FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbe-
hauptung und Selbstverteidigung
LSBTIQ*:  
Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur 
Bereitstellung	einer	spezifischen	Grundversorgung	
in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich und für ihre 
Beiträge zu LSBTIQ*-Strukturen und Netzwerkarbeit 
in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V.
und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* 
Beratung: Fachstelle für Sexualität und Gesund-
heit / AidsHilfe Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. 
(Peer-Beratung und Selbsthilfe)
33
Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community

34 Gender gerechte Sprache 
AKTIONSPLAN AB SEITE 38
Gendergerechte Sprache
Citeq:
Die citeq hat die Aktivitäten der Ämter 10, 13 und 17 
technisch unterstützt. Der digitale Bürger*innenser-
vice wurden vollständig aktualisiert.
Verantwortliche Ämter
10, citeq, 13
Gendergerechte Sprache in  
Publikationen
Zwischenbericht
Der Leitfaden „Fair formuliert“ wurde erstellt: 
https://intranet-ms.stadt-muenster.de/amt-  
fuer-kommunikation/fair-formuliert/fair-formuliert. In 
Planung: Das Amt für Kommunikation plant eine Schu-
lung mit dem Personal- und Organisationsamt für alle 
Mitarbeitenden zum Thema gendergerechte Sprache. 
Abschlussbericht
Eine städtische Fortbildung für alle Mitarbeitenden 
zum Thema gendergerechte Sprache wurde vom 
Personal- und Organisationsamt in Abstimmung mit 
dem Amt für Kommunikation konzipiert. Diese hat 
bereits 2023 und 2024 stattgefunden und wird im 
Folgejahr fortgesetzt. 
Die citeq hat die Aktivitäten der Ämter 10, 13 und 17 
technisch unterstützt.
Verantwortliche Ämter
10, 13, 17, citeq
Umstellung der städtischen  
Online-Plattformen
Zwischenbericht  
Im Rahmen des Bewerbendenmanagements können 
Bewerbende „divers“ als Geschlechtsmerkmal ange-
ben. Zudem erfolgt eine geschlechtsneutrale Anspra-
che der Bewerbenden.  
Abschlussbericht
Bei der Nutzung vom Gesundheitsportal 
„MünsterMentalFit“ für Mitarbeitenden werden die 
Teilnehmenden geschlechtsneutral angesprochen.

35
Gender gerechte Sprache 
Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Neuer Leitfaden 
„fair formuliert“ 
wurde erstellt
Leitfaden  
„Fair formuliert“ erstellt:  
https://intranet-ms.
stadt-muenster.de/
amt-fuer-kommunikation/
fair-formuliert/fair- 
formuliert
Amt für Kommunikation:  
Der Leitfaden ist  
abgeschlossen
Publikationen, die 
gendergerecht 
umgeschrieben/ 
neu aufgelegt 
wurden
./. ./. Amt 13:  
das liegt in der Entscheidungs-
kompetenz der Fachämter; 13 
hat nur beratende Funktion. 
Formulare und 
Online-Masken, 
die gendergerecht 
umgeschrieben 
oder neuaufgelegt 
wurden
./. ./. Amt 13:  
das liegt in der Entscheidungs-
kompetenz der Fachämter; 13 
hat nur beratende Funktion.

36 Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin 
Förderung guter Führung und 
Fortbildungen zu Genderkom-
petenz
Zwischenbericht
Es besteht ein umfangreiches Fortbildungsangebot 
für Führungskräfte und Führungsnachwuchskräfte. 
Dieses	 enthält	 Qualifizierungsreihen	 für	 Führungs-
nachwuchskräfte und Führungskräfte, die neu in die-
ser Rolle sind. Hier ist das Thema Genderkompetenz 
bereit implementiert. Für alle Ebenen verbindliche 
Führungsschulungen werden zu 2024 eingeführt, 
hier ist das Thema Genderkompetenz Bestandteil der 
Schulungen.
Abschlussbericht
Bei	 der	 Qualifizierung	 von	 Führungsnachwuchskräf-
ten ist ein Modul mit dem Inhalt Genderkompetenz 
Bestandteil der Fortbildungsreihe „In Zukunft füh-
ren“. 
Die Einführung verbindlicher Führungsschulen mit 
Einbeziehung des Themas Genderkompetenz wurden 
aufgrund des Auftragsumfangs im Jahr 2023 förmlich 
ausgeschrieben und unter Mitwirkung des Amtes 17 
vergeben. Die Schulungen sind im Jahr 2024 gestartet.
Verantwortliche Ämter
10
Gleichstellung in städtischen 
Beteiligungsgesellschaften
Zwischenbericht
Die Gesellschaftsverträge (Satzungen) der städ-
tischen Tochtergesellschaften werden bei Anpas-
sungsbedarfen entsprechend neu gefasst. Das Lan-
Grenzachtender Umgang
 
Zwischenbericht
Eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe hat verschie-
dene Workshops unter Beteiligung externer Expertise 
durchgeführt. Ziel war die Sensibilisierung der Ar-
beitsgruppenmitglieder zum Thema grenzachtender 
Umgang	und	die	Identifizierung	erster	Maßnahmen.
Der Verwaltungsvorstand hat beschlossen, dass zu 
diesem Zweck eine 0,5 Stelle bereitgestellt wird.
Aktuell in der Bearbeitung ist eine Benennung von 
Ansprechstellen mit dem Ziel einfache Beschwerde-
wege	 zu	eröffnen	 und	die	Entwicklung	 eines	 einheit-
lichen und transparenten Vorgehens bei grenzverlet-
zenden Vorfällen und Beschwerden.
Abschlussbericht
Es wurde im September 2023 eine Mitarbeiterin zur 
Sensibilisierung des Themas eingestellt, welche die 
Maßnahmen koordiniert. 
Die Bekanntgabe der Ansprechpartner*innen und die 
damit einhergehende Sensibilisierungskampagne mit 
den	Werbemitteln	wurde	2024	veröffentlicht. 	
Dadurch stehen allen Mitarbeitenden Informationen 
zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und 
Kontaktmöglichkeiten zu internen und externen An-
laufstellen zur Verfügung, an die Sie sich vertraulich 
wenden können.
Zudem hat man sich in einer Arbeitsgruppe mit der 
Risiko- und Potenzialanalyse beschäftigt. Zunächst 
wurde eine zentrale Voreinschätzung der einzelnen 
Ämter vorgenommen. Eine dezentrale Analyse, die 
durch jedes Amt weitgehend selbstständig durchge-
führt wird, folgt
Verantwortliche Ämter
10, 17
AKTIONSPLAN AB SEITE 42
Die Stadt Münster als  
faire Arbeitgeberin

37
Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin 
desgleichstellungsgesetz NRW wird 
bereits seit mehreren Jahren berücksichtigt. Es wurde 
eine fair formulierte Mustersatzung generiert. Diese 
stellt die Grundlage für jede anstehende Anpassung 
von Gesellschaftsverträgen dar. Die Mustersatzung ist 
bereits mehrfach angewandt worden. 
Gleichstellungsmaßnahmen werden durch ein regel-
mäßiges Berichtswesen erfasst. Ein Fragebogen zum 
Stand der Gleichstellung in den städtischen Beteili-
gungsgesellschaften wurde zusammen mit dem Amt 
für Gleichstellung entwickelt und wird seit 2020 jähr-
lich umgesetzt.
Abschlussbericht
Das Landesgleichstellungsgesetz NRW wird bereits 
seit mehreren Jahren berücksichtigt. Es wurde eine 
fair formulierte Mustersatzung generiert. Diese stellt 
die Grundlage für jede anstehende Anpassung von 
Gesellschaftsverträgen dar. Zur Anpassung an aktu-
elle gemeinderechtliche Vorgaben werden sämtliche 
Gesellschaftsverträge in Kürze überar-
beitet und gleichstellungsrelevante Aspekte in die-
sem Zusammenhang überprüft. Dem Rat wird ein 
neuer „Münsteraner Kodex für gute Unternehmens-
führung“ vorgeschlagen, der im Hinblick auf Gleich-
stellung umfassend novelliert wurde.
Gleichstellungsmaßnahmen werden durch ein regel-
mäßiges Berichtswesen erfasst. Ein Fragebogen zum 
Stand der Gleichstellung in den städtischen Beteili-
gungsgesellschaften wurde zusammen mit dem Amt 
für Gleichstellung entwickelt und wird seit 2020 jähr-
lich umgesetzt. Im Rahmen der Erklärung zur Unter-
nehmensführung aufgrund des neuen Kodex werden 
die Beteiligungen auch zu gleichstellungsrelevanten 
Aspekten Stellung nehmen
Verantwortliche Ämter
20

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Maßnahmen zum grenzachtenden Umgang –  Der Verwaltungsvorstand hat die Notwendigkeit zur 
Erstellung eines Schutzkonzeptes für einen grenzachten-
den Umgang miteinander und gegen sexuelle Gewalt 
anerkannt.
–  Es wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertreter/-innen der Äm-
ter 10, 17 und 51 gebildet, die in einem ersten Schritt die 
Zielsetzung eines solchen Schutzkonzeptes konkretisiert, 
eine entsprechende Zeit- und Ressourcenplanung erstellt 
und erste Sofortmaßnahmen benannt haben.
–  Der Verwaltungsvorstand hat beschlossen, dass zu 
diesem Zweck eine 0,5 Stelle bereitgestellt wird.
–  Eine entsprechende Stellenausschreibung wurde 
veröffentlicht.
 
(die Stellen sind mittlerweile besetzt)
–  Eine Mitarbeiterin im Sachgebiet Personalentwick-
lung im Personal- und Organisationsamt (0,5 Stelle) 
hat zum 01.09.23 ihre Tätigkeit aufgenommen und 
betreut das Thema.
–  Die amts- und einrichtungsübergreifende Arbeits-
gruppe hat verschiedene Workshops unter Beteili-
gung externer Expertise durchgeführt.
–  Interne Ansprechstellen und Ansprechpersonen  
für	Betroffene	wurden	festgelegt.	
–  Ein Grundgerüst an Verfahrensschritten ist  
entwickelt.
Die Angebote im Bereich Fort- und Weiterbildung 
sind ausgebaut worden (Workshop für Auszubil-
dende,	Integration	des	Themas	in	das	Qualifizie-
rungsprogramm „In Zukunft führen“ und in die 
Führungskräftequalifizierung	„Update	Führung“,	
Grundlagenseminar „Schutz vor sexueller Belästigung 
im Bad“ sowie anlassbezogene Team-Supervisionen 
und Coachings).
Führungskräfte: m/ w/ d/ keine Angabe Männer: 60 %
Frauen: 40 %
Divers: 0 %
keine Angabe 0 %
Männer: 60 %
Frauen: 40 %
Divers: 0 %
keine Angabe 0 %
Männer: 58%
Frauen: 42%
Divers: 0%
Keine Angabe 0%
Fortbildungen mit genderspezifischen 
Schwerpunkten für Führungskräfte
4
Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte sowie ein-
malige Durchführung des Programms „In Zukunft führen“
4
Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte 
sowie einmalige Durchführung des Programms  
„In Zukunft führen“
4
Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte 
sowie einmalige Durchführung des Programms  
„In Zukunft führen“
Anzahl Beteiligungsgesellschaften, die an 
der Befragung zum Thema Gleichstellung 
teilnehmen
Im Jahr 2020 haben 12 Beteiligungsgesellschaften an der 
Befragung zum Thema Gleichstellung teilgenommen.
Diese sind folgend aufgelistet:
–  Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)
–  Citeq
–  KonvOY GmbH
–  Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
(MCC)
–  Münster Marketing
–  Stadtwerke Münster GmbH
–  Theater Münster
–  Theater Pumpenhaus gGmbH
–  Westfälische Bauindustrie GmbH
–  Wirtschaftsförderung Münster GmbH
–  Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt 
Münster GmbH
–  Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Im Jahr 2022 haben 16 Beteiligungsgesellschaften an 
der Befragung zum Thema Gleichstellung teilgenom-
men. 
Diese sind folgend aufgelistet:
–  Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)
–  CeNTech GmbH
–  Citeq
–  items management GmbH
–  KonvOY GmbH
–  Messe und Congress Centrum Halle Münsterland 
GmbH (MCC)
–  Münster Marketing
–  NBZ-Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
–  Stadtwerke Münster GmbH + Stadtnetze Münster 
GmbH
–  Technologieförderung Münster GmbH
–  Theater Münster
–  Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
–  Westfälische Bauindustrie GmbH
–  Wirtschaftsförderung Münster GmbH
–  Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der 
Stadt Münster GmbH
–  Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Im Jahr 2024 haben 16 - insbesondere steuerungsre-
levante - Beteiligungsgesellschaften an der Befragung 
zum Thema Gleichstellung teilgenommen (Status 
Quo 31.12.2023).
Diese sind folgend aufgelistet:
–  Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)
–  CeNTech GmbH
–  Citeq
–  FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH
–  items-Gruppe
–  KonvOY GmbH
–  Messe und Congress Centrum Halle Münsterland 
GmbH (MCC)
–  Münster Marketing
–  NBZ-Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
–  Stadtwerke Münster GmbH
–  Stadtnetze Münster GmbH
–  Technologieförderung Münster GmbH
–  Westfälische Bauindustrie GmbH
–  Wirtschaftsförderung Münster GmbH
–  Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der 
Stadt Münster GmbH
–  Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
38 Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Maßnahmen zum grenzachtenden Umgang –  Der Verwaltungsvorstand hat die Notwendigkeit zur 
Erstellung eines Schutzkonzeptes für einen grenzachten-
den Umgang miteinander und gegen sexuelle Gewalt 
anerkannt.
–  Es wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertreter/-innen der Äm-
ter 10, 17 und 51 gebildet, die in einem ersten Schritt die 
Zielsetzung eines solchen Schutzkonzeptes konkretisiert, 
eine entsprechende Zeit- und Ressourcenplanung erstellt 
und erste Sofortmaßnahmen benannt haben.
–  Der Verwaltungsvorstand hat beschlossen, dass zu 
diesem Zweck eine 0,5 Stelle bereitgestellt wird.
–  Eine entsprechende Stellenausschreibung wurde 
veröffentlicht.
 
(die Stellen sind mittlerweile besetzt)
–  Eine Mitarbeiterin im Sachgebiet Personalentwick-
lung im Personal- und Organisationsamt (0,5 Stelle) 
hat zum 01.09.23 ihre Tätigkeit aufgenommen und 
betreut das Thema.
–  Die amts- und einrichtungsübergreifende Arbeits-
gruppe hat verschiedene Workshops unter Beteili-
gung externer Expertise durchgeführt.
–  Interne Ansprechstellen und Ansprechpersonen  
für	Betroffene	wurden	festgelegt.	
–  Ein Grundgerüst an Verfahrensschritten ist  
entwickelt.
Die Angebote im Bereich Fort- und Weiterbildung 
sind ausgebaut worden (Workshop für Auszubil-
dende,	Integration	des	Themas	in	das	Qualifizie-
rungsprogramm „In Zukunft führen“ und in die 
Führungskräftequalifizierung	„Update	Führung“,	
Grundlagenseminar „Schutz vor sexueller Belästigung 
im Bad“ sowie anlassbezogene Team-Supervisionen 
und Coachings).
Führungskräfte: m/ w/ d/ keine Angabe Männer: 60 %
Frauen: 40 %
Divers: 0 %
keine Angabe 0 %
Männer: 60 %
Frauen: 40 %
Divers: 0 %
keine Angabe 0 %
Männer: 58%
Frauen: 42%
Divers: 0%
Keine Angabe 0%
Fortbildungen mit genderspezifischen 
Schwerpunkten für Führungskräfte
4
Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte sowie ein-
malige Durchführung des Programms „In Zukunft führen“
4
Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte 
sowie einmalige Durchführung des Programms  
„In Zukunft führen“
4
Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte 
sowie einmalige Durchführung des Programms  
„In Zukunft führen“
Anzahl Beteiligungsgesellschaften, die an 
der Befragung zum Thema Gleichstellung 
teilnehmen
Im Jahr 2020 haben 12 Beteiligungsgesellschaften an der 
Befragung zum Thema Gleichstellung teilgenommen.
Diese sind folgend aufgelistet:
–  Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)
–  Citeq
–  KonvOY GmbH
–  Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
(MCC)
–  Münster Marketing
–  Stadtwerke Münster GmbH
–  Theater Münster
–  Theater Pumpenhaus gGmbH
–  Westfälische Bauindustrie GmbH
–  Wirtschaftsförderung Münster GmbH
–  Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt 
Münster GmbH
–  Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Im Jahr 2022 haben 16 Beteiligungsgesellschaften an 
der Befragung zum Thema Gleichstellung teilgenom-
men. 
Diese sind folgend aufgelistet:
–  Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)
–  CeNTech GmbH
–  Citeq
–  items management GmbH
–  KonvOY GmbH
–  Messe und Congress Centrum Halle Münsterland 
GmbH (MCC)
–  Münster Marketing
–  NBZ-Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
–  Stadtwerke Münster GmbH + Stadtnetze Münster 
GmbH
–  Technologieförderung Münster GmbH
–  Theater Münster
–  Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
–  Westfälische Bauindustrie GmbH
–  Wirtschaftsförderung Münster GmbH
–  Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der 
Stadt Münster GmbH
–  Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Im Jahr 2024 haben 16 - insbesondere steuerungsre-
levante - Beteiligungsgesellschaften an der Befragung 
zum Thema Gleichstellung teilgenommen (Status 
Quo 31.12.2023).
Diese sind folgend aufgelistet:
–  Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)
–  CeNTech GmbH
–  Citeq
–  FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH
–  items-Gruppe
–  KonvOY GmbH
–  Messe und Congress Centrum Halle Münsterland 
GmbH (MCC)
–  Münster Marketing
–  NBZ-Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
–  Stadtwerke Münster GmbH
–  Stadtnetze Münster GmbH
–  Technologieförderung Münster GmbH
–  Westfälische Bauindustrie GmbH
–  Wirtschaftsförderung Münster GmbH
–  Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der 
Stadt Münster GmbH
–  Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
39
Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin

40  Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung
Beteiligung und Planung
Zwischenbericht
Das Stadtplanungsamt und das Amt für Gleichstel-
lung haben gemeinsam an einem Workshop des 
Deutschen Instituts für Urbanistik (difu) Berlin in 
2022 das Thema „Gendersensible Stadtplanung“ teil-
genommen. Im Workshop am 1. Juni 2022 wurden 
dem ausgewählten Teilnehmenden-Kreis Grundlagen 
zum Thema vermittelt. 
Abschlussbericht
Die Amtsleitungen haben weitere Schritte vereinbart.
In	 der	 Weiterentwicklung	 der	 Öffentlichkeitsbeteili-
gung liegt der Fokus auf den sog. „stillen Gruppen“; in 
den	„Leitorientierungen	 für	eine	gute	Öffentlichkeits-
beteiligung“ heißt es: „Ziel ist es, allen Einwohnerin-
nen	und	Einwohnern	 die	Möglichkeit	 zu	eröffnen,	 an	
einem Beteiligungsprozess teilzunehmen – unabhän-
gig von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ge-
sellschaftlichen Gruppe, Alter, Geschlecht, Bildungs-
grad oder Herkunft“. 
Dazu bedarf es belastbarer Daten, wer die Angebote 
wahrnimmt. Mit der Befragung zum Stadtforum am 
15.06.2023 gelang der Einstieg in eine regelmäßige 
Evaluation von Beteiligungsangeboten zur Stadtent-
wicklung (gem. Ratsbeschluss V/0553/2021), die mit 
dem Stadtforum „Lokale Demokratie stärken“ am 
20.6.2024 fortgesetzt wurde. Hier war die Erreich-
barkeit dieser Gruppe für Beteiligungsangebote auch 
Gegenstand des Workshops 5 zum Thema. 
S. auch unten Indikator „Anteil der Geschlechter in 
ausgewählten Beteiligungsformaten“
Verantwortliche Ämter
61
FinanzFAIRteilung
Zwischenbericht
Eine Gender Budgeting-Expertin aus Wien hat im No-
vember 2022 auf Einladung der Ämter 17 und 20 in 
einem verwaltungsinternen Workshop über die Um-
setzung eines geschlechtergerechten Haushalts in 
Wien referiert. 
Unter anderem durch diesen Workshop inspiriert 
hat das Amt für Gleichstellung gemeinsam mit dem 
Amt für Finanzen und Beteiligungen einen Vorschlag 
zur Neuausrichtung einer zielorientierten FinanzFAIR-
teilung erarbeitet. Im Rahmen der vom Rat beschlos-
senen Handlungsfelder zur kommunalen Steuerung 
(V/0609/2022), soll die geschlechtergerechte Haus-
haltsplanung in Zukunft zum Handlungsfeld Soziale 
Teilhabe und Antidiskriminierung gehören. Ein ent-
sprechender Vorschlag liegt dem Verwaltungsvor-
stand zur Abstimmung vor. 
Abschlussbericht
Über den im Zwischenbericht beschriebene Vor-
schlag zu einer neuen Zielrichtung von FinanzFAIRtei-
lung innerhalb der Handlungsfelder zur kommunalen 
Steuerung wurde im Verwaltungsvorstand bislang 
noch nicht entschieden. Daher wird das Thema Fi-
nanzFAIRteilung im Amt für Gleichstellung derzeit 
nur im bisherigen Umfang weiterverfolgt. 
Verantwortliche Ämter
10, 17, 20
AKTIONSPLAN AB SEITE 46
Gleiche Teilhabe in der  
Finanz- und Stadtplanung

41
 Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung
Toiletten im öffentlichen  
Raum unter Genderaspekten
Zwischenbericht
Es	 werden	 aktuell	 an	 15	 Standorten	 öffentliche	 T oi-
letten im Auftrag der Stadt Münster betrieben. Diese 
sind größtenteils barrierefrei zugänglich.
Seit 2022 werden im Stadtteil Hiltrup „Nette Toilet-
ten“ als zusätzliches Angebot bereitgestellt und mit 
städtischen Mitteln gefördert.
Neben	öffentlichen	WC-Anlagen	(24/7)	sind	in	allen	
öffentlichen	Gebäuden	(Verwaltung)	in	der	Regel
behindertengerechte WC-Anlagen vorhanden. Bei 
Neubaumaßnahmen werden barrierefreie WC-Anla-
gen im gesetzl. geforderten Umfang bei allen Bauvor-
haben vorgesehen. Dies ist in den städt. Gebäudeleit-
linien berücksichtigt.
Bei Umbaumaßnahmen im Bestand wird –  soweit 
noch nicht vorhanden – der Einbau barrierefreier WCs 
geprüft und wenn möglich auch vorgesehen. Diese 
WC Anlagen können in der Regel aber nur während 
der Betriebszeiten der jeweiligen Einrichtungen ge-
nutzt	 werden.	 Diese	 gelten	 nicht	 als	 öffentliche	 T oi-
letten.
Das Thema „gendergerechte Toilettenanlagen“ in 
öffentlichen	Gebäuden	wird	in	der	Verwaltung
diskutiert, hierzu konnte noch keine einheitliche Re-
gelung zu Art und Umfang festgelegt werden. 
Abschlussbericht
Der	Großteil	der	öffentlichen	T oiletten	wurde	im	Rah-
men eines Stadtwerbungsvertrags bisher durch einen 
externen	Anbieter	aufgestellt,	betrieben	und	gepflegt.	
Inzwischen	wurde	die	Werbung	im	öffentlichen	Raum	
neu ausgeschrieben und an ein anderes Unterneh-
men	vergeben.	 Öffentliche	 WC-Standorte	 durften	 im	
Zuge dessen aufgrund veränderte Rechtsgrundlagen 
nicht mehr beauftragt werden. Die Aktion „Nette To-
ilette“, die den freundlichen Zugang zu Toiletten von 
Gastronomie und Handel ermöglicht, wird ausgebaut 
(s. https://www.muenster.de/pressemeldungen/web/
frontend/index.php?show=1146039).
Mitte 2024 startet das Projekt zur Aufstellung eines 
Toiletten-Konzeptes in Verantwortung des Ordnungs-
amtes. 
Das Thema „gendergerechte Toilettenanlagen“ in öf-
fentlichen Gebäuden wird in der Verwaltung
diskutiert, hierzu konnte bislang noch keine einheit-
liche Regelung zu Art und Umfang festgelegt werden. 
–  Im INSEK Münster-Innenstadt (2023) ist die Maß-
nahme „Aufstellung und Umsetzung des Konzeptes 
für	öffentliche	 T oilettenanlagen“	enthalten.	 Dort	ist	
eine gendergerechte Planung implementiert.
–		Bei	Neuausschreibung	 Öffentlicher	 T oiletten	im	Be-
reich Stadtgestaltung wird das Thema „Geschlech-
tergleichheit“ thematisiert.
Informationen	 zu	 öffentlichen	 T oiletten	werden	 im	
Open Data Portal der Stadt Münster bereitgestellt: 
Standort,	Barrierefreiheit,	Öffnungszeiten
Ordnungsamt:
Derzeit	verfügt	die	Stadt	Münster	über	sieben	öffent-
liche Toiletten in städtischem Eigentum, von denen 
sechs barrierefrei zugänglich sind. Seit 2024 wird das 
Projekt „Nette Toilette“ auch im Bereich Münster-Mit-
te	 erweitert	 und	 aus	 dem	 städtischen	 Haushalt	 fi-
nanziell unterstützt. Bei der Auswahl der beteiligten 
Betriebe wird nach Möglichkeit auf die barrierefreie 
Zugänglichkeit der Einrichtungen geachtet. Einige 
dieser Toiletten sind gendergerecht gestaltet und 
bieten beispielsweise kostenfreie Hygieneartikel an.
Um	 das	 Angebot	 an	 öffentlichen	 T oiletten	zukünftig	
zu erweitern, erarbeiten das Ordnungsamt und der

beauftragte Gutachter, die KIM GmbH aus Mainz, ge-
meinsam ein städtisches Toilettenkonzept, das vor-
aussichtlich im Frühjahr 2025 abgeschlossen und den 
politischen Gremien vorgestellt werden kann. In die 
Planungsphase für das Konzept wurden die KIB, die 
Seniorenvertretung, das Amt für Gleichstellung sowie 
die	 Bischoff-Herrmann-Stiftung	 eingebunden,	 um	
den Bedürfnissen aller Bevölkerungsgruppen gerecht 
zu werden. Eine Beteiligung der Stadtbezirke erfolgt 
Anfang 2025.
Ziel des Konzepts ist es, ein bedarfsgerechtes Netz 
von	 öffentlichen	 T oiletten	durch	 die	 Stadt	 Münster	
sowie durch ergänzende Angebote der „Netten To-
ilette“	 zu	 schaffen.	 Das	 Konzept	 soll	 konkrete	 Aus-
sagen zum Ausbau des Netzes enthalten und Finan-
zierungsbedarfe aufzeigen. Die politischen Gremien 
erhalten damit im Jahr 2025 die Grundlage für die 
weitere Beratung und Beschlussfassung.
Verantwortliche Ämter
23, 32, 61, MM
42  Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Gleichstellungs- 
relevante Ziele  
und Kennzahlen  
im Haushalt
68 Kennzahlen in  
10 Produktgruppen 
74 Kennzahlen in  
12 Produktgruppen
74 Kennzahlen in  
12 Produktgruppen
Anteil der  
Geschlechter in  
ausgewählten  
Beteiligungs- 
formaten
–  Nachgehalten wurden 
in der Vergangenheit die 
Geschlechteranteile vor 
allem im Rahmen der 
sog. Bürgerumfragen. So 
nahmen an der repräsen-
tativen Befragung 2018 
u.a. zum Fragenkom-
plex „Bürgerinnen- und 
Bürgerbeteiligung“ zu 
53,4 % Frauen teil, zu 
46,6 % Männer. I.d.R. 
liegen bei diesem schrift-
lichen Antwortformat 
(mit themenabhängigen 
Schwankungen) die 
Frauenanteile höher als 
ihr Bevölkerungsanteil.
 
–  Im Rahmen der Bürge-
rumfrage 2021 wurden 
die Antwortkategorien 
für Geschlecht um die 
Kategorien „divers“ und 
„keine Angabe“ erweitert 
Aus der Evaluation des  
Stadtforums „Klimastadt“ 
am 15.06.23 stammen 
folgende freiwillige Angaben 
der Teilnehmenden: 
weiblich 47 %, 
männlich 50 %, 
div. 0 %, 
ohne Angabe 3 %
 
Online-Beteiligung für das 
Integrierte Flächenkonzept 
Münster 19.05.-11.06.2023: 
57 % männlich, 
41 % weiblich, 
2 % divers (bisher nicht veröf-
fentlicht)
 
Die Bürgerumfrage 2023  
zum Thema Klimaschutz  
und Klimafolgenanpassung 
wird aktuell ausgewertet. 
Unter den Befragten mit  
Angaben zum Geschlecht 
gibt es folgende Verteilung: 
Frauen 52,0 %, 
Männer 46,0 %, 
divers 0,2 %, 
keine Angabe 1,9 %.
Anzahl Öffentlicher 
Toiletten
17 15 7
Anzahl Unisex- 
Toiletten
8 8 3
43
 Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung

44 Sport für Frauen und Mädchen
Abschlussbericht
Die Themen sind im Bereich der Sportentwicklungs-
planung thematisiert worden und wurden für die Be-
richtserstellung aufgenommen. 
Das Thema der Vereinstätigkeit wird in der Zustän-
digkeit des Stadtsportbundes Münster e.V. weiterhin 
fördernd bearbeitet. 
Es gab in der Zwischenzeit ein Pilotprojekt für spezi-
elle Schwimmzeiten für Frauen in den Bädern. Dieses 
Projekt	 befindet	 sich	 momentan	 in	 der	 Auswertung	
der Teilnehmerinnenzahlen, ob es hierzu Folgepro-
jekte bzw. eine Regelmäßigkeit geben könnte.
Verantwortliche Ämter
23, 52
Sportentwicklungsplan:  
Attraktivität der Sporthallen, 
der Vereinstätigkeiten und  
Bäder für Mädchen und Frauen 
steigern
Zwischenbericht
Münster	 befindet	 sich	 in	 der	 Statistik	 /	 dem	 Ranking	
des LSB nach auf Platz 26 aller 54 Stadt- und Kreis-
sportbünde und auf Platz 3 aller 23 Stadtsportbünde. 
Der Anteil der Frauen hat sich nominell deutlich er-
höht. Allerdings sind die männlichen Zugewinne in 
den Vereinen nach Corona noch stärker gestiegen, 
was den relativen Verlust nach sich zieht.
AKTIONSPLAN AB SEITE 52
Sport für Frauen und Mädchen

45
Sport für Frauen und Mädchen
Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Anteil von Frauen 
in Sportvereinen
39,7% (36.005) 
Münster	befindet	sich	in	
der Statistik / dem Ranking 
des LSB nach auf Platz 25 
aller 54 Stadt- und Kreis-
sportbünde und auf Platz 
3 aller 23 Stadtsportbünde
39,4% (38.095)
Der Anteil der Frauen hat 
sich nominell deutlich 
erhöht. Allerdings sind die 
männlichen Zugewinne in 
den Vereinen nach Corona 
noch stärker gestiegen, was 
den relativen Verlust nach 
sich zieht.
Münster	befindet	sich	hier	
auf Platz 26 von 54 Bünden 
und auf Platz 3 bei den 23 
SSB.
40 % (39.954)
Anzahl frauenspe-
zifischer Sportan-
gebote
710
(Hochrechnung nach 
einer Umfrage aller Sport-
vereine in Münster mit ei-
ner 10%igen Rücklaufquo-
te. Werte sind gemittelt 
anhand der Hochrechnun-
gen des Verhältnisses zur 
Anzahl der Vereine sowie 
anderseits der Verhältnis-
se der Anzahl der abgebil-
deten Mitglieder)
1.088
(Hochrechnung nach einer 
Umfrage aller Sportver-
eine in Münster mit einer 
10%igen Rücklaufquote. 
Werte sind gemittelt anhand 
der Hochrechnungen des 
Verhältnisses zur Anzahl der 
Vereine sowie anderseits der 
Verhältnisse der Anzahl der 
abgebildeten Mitglieder)
Keine aktuelleren Daten ver-
fügbar, da auf eine neuerliche 
Abfrage aufgrund der gerin-
gen Rücklaufquote im Verhält-
nis zum Aufwand durch den 
SSB verzichtet wurde. Es ist 
aber davon auszugehen, dass 
die Anzahl weiter gestiegen 
ist.
Teilnehmende 
an frauenspezifi-
schen Sportange-
boten
11.135
(Hochrechnung nach 
einer Umfrage aller Sport-
vereine in Münster mit ei-
ner 10%igen Rücklaufquo-
te. Werte sind gemittelt 
anhand der Hochrechnun-
gen des Verhältnisses zur 
Anzahl der Vereine sowie 
anderseits der Verhältnis-
se der Anzahl der abgebil-
deten Mitglieder).
15.193
(Hochrechnung nach einer 
Umfrage aller Sportver-
eine in Münster mit einer 
10%igen Rücklaufquote. 
Werte sind gemittelt anhand 
der Hochrechnungen des 
Verhältnisses zur Anzahl der 
Vereine sowie anderseits der 
Verhältnisse der Anzahl der 
abgebildeten Mitglieder)
Keine aktuelleren Daten ver-
fügbar, da auf eine neuerliche 
Abfrage aufgrund der gerin-
gen Rücklaufquote im Verhält-
nis zum Aufwand durch den 
SSB verzichtet wurde. Es ist 
aber davon auszugehen, dass 
die Teilnehmendenanzahl 
ebenfalls weiter gestiegen ist.

46 Gendersensible Integration 
tegrations-	 und	Bildungsförderung	 und	die	Eröffnung	
von Zugangsmöglichkeiten zu Beratungsangeboten 
zu Themen wie Ehe- und Partnerschaft sowie Kinder-
erziehung. Das Haus der Familie hat im vergangenen 
Jahr im Rahmen des „Transkulturellen Männerfo-
rums“	 bereits	 zum	 zweiten	 Mal	 Qualifizierungen	 zu	
Kulturmittlern erfolgreich durchgeführt. 
Insbesondere in den Männergruppen sind die The-
men	 Arbeitsmarktintegration	 und	 qualifikationsför-
dernde Maßnahmen wichtige Bestandteile. Die Kul-
turmittler nehmen hier eine vermittelnde Rolle ein.
Die	 offenen	 Angebote	 finden	 in	 deutscher	 Sprache	
statt. Begleitet werden die Kulturmittler*innen durch 
die Koordination des Sozialdienstes und des Hauses 
der Familie sowie durch die jeweilige Einrichtungslei-
tung des Sozialdienstes in der Unterkunft. Das Ange-
bot wird bis Ende des Jahres in verschiedenen kom-
munalen Flüchtlingseinrichtungen durchgeführt und 
soll auch im kommenden Jahr verstetigt werden.
Abschlussbericht
Das	Qualifizierungsangebot	 für	Frauen	nennt	sich	nun	
„Transkulturelles und interreligiöses Lernhaus der 
Frauen“ und das für Männer nennt sich „Transkultu-
relles und interreligöses Männerforum“.
Verantwortliche Ämter
36, 50
Projekt „Integration of  
Online-Map mit Beratungs-  
und Integrationsangeboten
Zwischenbericht
Das BMBF-Projekt „Bildungskoordination für (Neu-) 
Zugewanderte“, aus dem die interaktive Karte her-
vorgegangen ist, wurde 2021 beendet. Die Karte, in 
der Sprach-, Beratungs- und Bewegungsangebote für 
Zugewanderte verortet sind, wurde seitdem nicht 
weiter	gepflegt	und	existiert	 dementsprechend	 nicht	
mehr als Service-Angebot seitens des Amtes 40. Die 
Inhalte	 wurden	 aber	 aufgegriffen.	 Sie	 werden	 Amt-
sintern für die verschiedenen Beratungsbereiche wie 
Bildungsberatung oder Fallscouts bereitgestellt. Für 
die Zielgruppe werden die Inhalte über die „Informa-
tionstafeln“ (Takscards) in der Rubrik „Zuwanderung 
und Schule“ aufbereitet zur Verfügung gestellt.
Abschlussbericht
Keine Veränderung seit dem Zwischenbericht. 
Verantwortliche Ämter
40
Kulturmittler*innen:  
Kooperation mit dem MuM e. V.
Zwischenbericht
In Zusammenarbeit mit dem Haus der Familie wird 
ein jeweils achtwöchiges Angebot in den Flücht-
lingseinrichtungen für Frauen und Männer in ge-
schlechterhomogenen Gruppen durchgeführt. Die 
Kulturmittler*innen, die einen eigenen Flucht- oder 
Migrationshintergrund haben, bieten in diesen zwei 
Monaten	 wöchentlich	 einen	 offenen	 Treff	 in	 den	
Gruppenräumen der Flüchtlingseinrichtungen an. 
Ziele sind die soziale Vernetzung, die Normen- und 
Wertevermittlung, Unterstützung bei der Sprach-, In-
AKTIONSPLAN AB SEITE 56
Gendersensible Integration

47
Gendersensible Integration 
„Projekt „Integration  
of Women in Sports“
Zwischenbericht
Der Verein Move & Meet e. V. ist aus Sicht des Stadt-
sportbundes in seinem Arbeitsfeld erfolgreich und 
bietet im Rahmen seiner Möglichkeiten ein sehr gro-
ßes Angebot an. Zudem versucht der Verein sowohl 
ehrenamtlich aktive Frauen und Sportlerinnen zu ge-
winnen und diese dann entsprechend (wo möglich) 
an lokale Vereine zu vermitteln.
Es gibt zahlreiche Kooperationen u.a. auch im Rah-
men des Projektes „Coerde in Bewegung“, das in en-
ger Kooperation u.a. mit dem Gesundheits- und Vete-
rinäramt	stattfindet.
Abschlussbericht
Der Verein ist aus Sicht des SSB in seinem Arbeitsfeld 
erfolgreich und bietet im Rahmen seiner Möglich-
keiten ein sehr großes Angebot an, welches im Jahre 
2023 auch weiter ausgebaut werden konnte. Zudem 
versucht der Verein sowohl ehrenamtlich aktive Frau-
en und Sportlerinnen zu gewinnen und diese dann 
entsprechend (wo möglich) an lokale Vereine zu ver-
mitteln. Details zu Mitgliedern etc. siehe unter Indika-
toren auf Seite 49.
Es gibt zahlreiche Kooperationen u.a. auch im Rah-
men des Projektes „Coerde in Bewegung“, das in en-
ger Kooperation u.a. mit dem Gesundheits- und Vete-
rinäramt	stattfindet.
Verantwortliche Ämter
52

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Anzahl der weiblichen Kulturmittler*innen Etwa 140 Kulturmittlerinnen haben die
Qualifizierung	beim	Haus	der	Familie	durchlaufen.
In den Flüchtlingsunterkünften: 5
In den Flüchtlingsunterkünften: 6 Bis zum Stichtag: 170  
(in den Flüchtlingsunterkünften: 11).
Anzahl der männlichen Kulturmittler*innen Etwa	50	Kulturmittler	haben	die	Qualifizierung	beim	Haus	
der Familie durchlaufen. 
In den Flüchtlingsunterkünften: 0 
In den Flüchtlingsunterkünften: 3 Bis zum Stichtag: 72  
(in den Flüchtlingsunterkünften: 3)
Mitglieder bei Move & Meet e.V. ./.
(damals noch als Projekt IoWiS im Frauensportverein orga-
nisiert)
Ende 2022 waren 20 Personen Mitglied bei Move & 
Meet e. V. 
 
Es wurden jedoch im Jahr 2022 insgesamt für ca. 350 
Frauen und Mädchen Bewegung, Begegnung- und 
Bildungsmaßnahmen angeboten (die Zahlen gehen 
so weit auseinander, da eine Mitgliedschaft bei Move 
& Meet e. V. keine Voraussetzung ist, um an den An-
geboten teilzunehmen, u .a. auch wegen zahlreicher 
Kooperationsangebote).
Die Teilnehmerinnen-Zahl in 2023 bei den Sport- und 
Bildungsangeboten sowie (außersportlichen) Ver-
anstaltungen umfasste insgesamt ca. 400 Frauen, 43 
Mädchen und 40 Kinder. 
Davon waren Ende 2023 dann 42 Frauen auch Mit-
glieder des Vereins, die übrigen nahmen kostenfrei, 
als Kursteilnehmerinnen oder über Kurse in Koopera-
tion teil. Es konnte somit im zweiten Jahr der Förde-
rung des Vereins durch die Stadt Münster eine wei-
tere Erhöhung der Teilnehmerinnenzahl im Vergleich 
zum Vorjahr (um gut 100 Frauen und Mädchen) 
festgestellt werden.
Frauen und Mädchen mit Migrations- und Fluchter-
fahrung machten 2022 und 2023 den Großteil der 
Teilnehmerinnen (80 bis 100 Prozent, je nach Ange-
bot) aus. Nur bei (Beach-) Volleyball und Fit im Park 
konnte eine Verschiebung der Teilnehmerinnenstruk-
tur festgestellt werden. Hier hatten nur ca. 10 bis 20 
Prozent der Teilnehmerinnen eine Migrations- oder 
Fluchterfahrung.
AKTIONSPLAN AB SEITE 56
Gendersensible Integration
48 Gendersensible Integration

Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023
Anzahl der weiblichen Kulturmittler*innen Etwa 140 Kulturmittlerinnen haben die
Qualifizierung	beim	Haus	der	Familie	durchlaufen.
In den Flüchtlingsunterkünften: 5
In den Flüchtlingsunterkünften: 6 Bis zum Stichtag: 170  
(in den Flüchtlingsunterkünften: 11).
Anzahl der männlichen Kulturmittler*innen Etwa	50	Kulturmittler	haben	die	Qualifizierung	beim	Haus	
der Familie durchlaufen. 
In den Flüchtlingsunterkünften: 0 
In den Flüchtlingsunterkünften: 3 Bis zum Stichtag: 72  
(in den Flüchtlingsunterkünften: 3)
Mitglieder bei Move & Meet e.V. ./.
(damals noch als Projekt IoWiS im Frauensportverein orga-
nisiert)
Ende 2022 waren 20 Personen Mitglied bei Move & 
Meet e. V. 
 
Es wurden jedoch im Jahr 2022 insgesamt für ca. 350 
Frauen und Mädchen Bewegung, Begegnung- und 
Bildungsmaßnahmen angeboten (die Zahlen gehen 
so weit auseinander, da eine Mitgliedschaft bei Move 
& Meet e. V. keine Voraussetzung ist, um an den An-
geboten teilzunehmen, u .a. auch wegen zahlreicher 
Kooperationsangebote).
Die Teilnehmerinnen-Zahl in 2023 bei den Sport- und 
Bildungsangeboten sowie (außersportlichen) Ver-
anstaltungen umfasste insgesamt ca. 400 Frauen, 43 
Mädchen und 40 Kinder. 
Davon waren Ende 2023 dann 42 Frauen auch Mit-
glieder des Vereins, die übrigen nahmen kostenfrei, 
als Kursteilnehmerinnen oder über Kurse in Koopera-
tion teil. Es konnte somit im zweiten Jahr der Förde-
rung des Vereins durch die Stadt Münster eine wei-
tere Erhöhung der Teilnehmerinnenzahl im Vergleich 
zum Vorjahr (um gut 100 Frauen und Mädchen) 
festgestellt werden.
Frauen und Mädchen mit Migrations- und Fluchter-
fahrung machten 2022 und 2023 den Großteil der 
Teilnehmerinnen (80 bis 100 Prozent, je nach Ange-
bot) aus. Nur bei (Beach-) Volleyball und Fit im Park 
konnte eine Verschiebung der Teilnehmerinnenstruk-
tur festgestellt werden. Hier hatten nur ca. 10 bis 20 
Prozent der Teilnehmerinnen eine Migrations- oder 
Fluchterfahrung.
49
Gendersensible Integration

50
 Ämterbezeichnungen
Ämterbezeichungen:
Amt 10: Personal- und Organisationsamt
Amt 13: Amt für Kommunikation
Amt 17: Amt für Gleichstellung
Amt 18: citeq
Amt 20: Amt für Finanzen und Beteiligungen
Amt 23: Amt für Immobilienmanagement
Amt 32: Ordnungsamt
Amt 33: Amt für Bürger- und Ratsservice
Amt 36: Rechts- und Ausländeramt
Amt 40: Amt für Schule und Weiterbildung
Amt 41: Kulturamt
Amt 42: Stadtbücherei
Amt 45: Stadtmuseum
Amt 47: Stadtarchiv
Amt 50: Sozialamt
Amt 51: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Amt 52: Sportamt
Amt 53: Gesundheits- und Veterinäramt
Amt 59: Jobcenter Münster
Amt 61: Stadtplanungsamt
Amt 62: Vermessungs- und Katasteramt
MM: Münster Marketing
OB: Oberbürgermeister

51
Impressum
Herausgeberin: Stadt Münster, Amt für Gleichstellung
Redaktion/Text: Julia von Hayn
Layout: HEIDER DESIGN, Münster
Illustrationen: Marie-Pascale	Gafinen,	RIESENSPATZ
Titelfoto: Presseamt Münster / Joachim Busch
Druck: Expedition & Druck, Stadt Münster
150 Stück, Dezember 2024
Impressum

Berichtsvorlage

3648 Zeichen

V/0777/2024 
V/0777/2024 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Abschlussbericht zum 4. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen 
und Männern 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   06.02.2025 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 
   26.02.2025 Hauptausschuss Bericht 
   26.02.2025 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
Seit der Unterzeichnung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf 
lokaler und regionaler Ebene im Jahr 2009 setzt die Stadt Münster auf dieses Instrument, um ge-
schlechtsspezifische Diskriminierungen abzubauen. Ziel ist es, allen Menschen in Münster unabhän-
gig von ihrem Geschlecht  und unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lebenssituation möglichst 
gleiche Chancen zu eröffnen. 
Mit der Ratifizierung der Charta hat sich Münster - wie über 2.000 europäische Kommunen, davon 
über 60 in Deutschland - verpflichtet, kontinuierlich Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung der 
Geschlechter umzusetzen. 
 
Das Besondere an der Europäischen Charta für die Gleichstellung ist die Möglichkeit, mit Hilfe von 
Aktionsplänen Maßnahmen und Projekte zu erproben und auf ihre (Alltags-)Tauglichkeit zu testen.  
Bisher wurden fünf Aktionspläne erarbeitet und vom Rat verabschiedet. Der vierte Aktionsplan lief im 
vergangenen Jahr aus, so dass nun eine abschließende Bilanz gezogen werden kann. 
 
Die 35 Maßnahmen des 4. Aktionsplans wurden so konzipiert, dass möglichst alle Handlungsfelder 
des täglichen Lebens der Münsteraner Bürger*innen mitgedacht werden.  
Die für den 3. Charta -Aktionsplan entwickelten Indikatoren wurden für den 4. Aktionsplan übernom-
men bzw. weiterentwickelt, um die gleichstellungsrelevanten Projekte und Aktionen über einen länge-
ren Zeitraum messbar zu machen. Auch für den 5. Aktionsplan wurden Indikatoren übernommen.  
 
Ausblick:  
Der vorliegende Abschlussbericht dient der Evaluation  der Gleichstellungsarbeit in Münster. Er gibt 
Auskunft über die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen, die damit erzielten Ergebnisse sowie die 
angestoßenen Prozesse. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stand die gesellschaftliche Sensibilisierung 
Amt für Gleichstellung 
 
07.01.2025  
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau von Hayn 
Telefon: 492-1704 
vonHayn@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0777/2024 
für alle geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen. Die Vielfalt der Lebensformen 
wurde sichtbar gemacht, indem viele Maßnahmen auf ein bunteres und ausgewogeneres  Stadtbild, 
eine gerechtere Sprache und das Aufbrechen von Rollenstereotypen abzielten. 
 
Mit wenigen Ausnahmen konnten nahezu alle Maßnahmen entweder von der Verwaltung selbst oder 
in Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft erfolgreich umgesetzt werden. 
Die Auswertung der Indikatoren zeigt durchweg positive Ergebnisse und bietet eine solide Grundlage, 
um den aktuellen Stand der Gleichstellungsarbeit in Münster umfassend zu analysieren und gezielt 
weiterzuentwickeln. Gesellschaftliche Veränderungen spiegeln sich in den Resultaten wider, so dass 
durch die flexible Gestaltung der Charta-Aktionspläne effektiv darauf reagiert werden kann. 
Der 4.  Aktionsplan hat sowohl für die Ver waltung als auch für die Stadtgesellschaft wichtige und 
nachhaltige Impulse gesetzt, trotz der Tatsache, dass für die Umsetzung der Europäischen Charta 
bislang keine zusätzlichen finanziellen oder personellen Ressourcen in den Fachämtern zur Verfü-
gung gestellt wurden.  
 
 
 
 
 
 
gez. 
Markus Lewe 
 
Anlagen: 
Anlage 1: Abschlussbericht zum 4 . Aktionsplan zur Europäischen Charta für die Gleichstellung von 
Frauen und Männern auf lokaler und regionaler Ebene der Stadt Münster

Anlage A

1563 Zeichen

Anlage A zur V/0777/2024 
Kurzüberblick 
Abschlussbericht über den 4. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von 
Frauen und Männer auf lokaler und regionaler Ebene für Münster 2021 - 2023 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Der Abschlussbericht soll einen Überblick über die erreichten gleichstellungsorientierten Ergeb-
nisse der Maßnahmen des 4. Aktionsplans geben.  
 
Mithilfe der Aktionspläne wird das Thema Gleichstellung der Geschlechter, Diversität und vielfälti-
gen Lebensformen sichtbarer und trägt zu mehr Toleranz in der Stadt bei.  
 
  
 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG 0104 Gleichstellung aller Geschlechter  
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein

Bereits veranschlagt?  Ja x Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
x überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Ratsbeschluss vom 24.06.2009 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Die Umsetzung des Aktionsplanes ist gleichstellungsrelevant und stellt einen Baustein im Ge-
samtgefüge der strategischen Gleichstellungsorientierung dar. Der Aktionsplan enthält darüber 
hinaus Elemente der Nachhaltigkeit (SDG 5: Geschlechtergleichheit).

Beratungsverlauf (3)

06.02.2025 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.02.2025 Hauptausschuss
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.02.2025 Rat
TOP 12 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Windthorststraße
  • Sonnenstraße
  • Engelenschanze
  • Frauenstraße 24
  • Domplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0777/2024
Typ
Vorlagen
Datum
16.12.2024
Erstellt
05.12.2024 10:24