V/0777/2024
Abschlussbericht zum 4. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 1 - Abschlussbericht 4. Aktionsplan
113490 Zeichen
Amt für Gleichstellung Abschlussbericht zum 4. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler und regionaler Ebene für Münster 2021 - 2023 Inhaltsverzeichnis Vorwort 4 Vielfalt sichtbarer machen 6 – 13 Gendermonitoring 6 Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten (LSBTIQ*) 6 Geschlechtersensible Jugendarbeit 7 Indikatoren im Handlungsfeld Vielfalt sichtbarer machen 8 Buntes und diverses Stadtbild 14 – 17 Ausbau von Kunst- und Kulturprojekten, die Vielfalt sichtbar machen 14 Historische Forschung zur Sichtbarmachung von Diversität 14 Gendersensible und diskriminierungsfreie Medien in der Stadtbücherei 15 Sichtbarmachen von Frauen bei Straßennamen 16 Regenbogen-Ampelfigur 16 Indikatoren im Handlungsfeld Buntes und diverses Stadtbild 17 Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Politik 18 – 19 Motivation zum Engagement für politische Beteiligung 18 Weibliche Vorbilder in der Politik 18 Indikatoren im Handlungsfeld Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Politik 19 Aufbrechen von Rollenstereotypen 20 – 23 GendersensibleElementarpädagogik 20 Mädchen? Junge? Und was gibt es da noch? Rollenbilder, Identität, Sexualität 20 Berufsorientierung und Lebensplanung klischeefrei 20 Partnerschaftliche Familienarbeitt 21 Indikatoren im Handlungsfeld Aufbrechen von Rollenstereotypen 23 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Familien 24 – 29 Bedarfsgerechte Angebote der Kindertagesbetreuung 24 Zukunft der Kindertagesbetreuung 24 Verbesserung der Vereinbarkeit von Sorgearbeit 25 Kinderwunschberatung für Regenbogenfamilien 27 Münster-Nadel unter Gendergesichtspunkten 27 Indikatoren im Handlungsfeld Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Familien 28 Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community 30 – 33 Häusliche Gewalt 30 Gewalt durch und gegen Männer 30 Gewalt gegen Menschen der LSBTIQ*-Community 30 Indikatoren im Handlungsfeld Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community 32 Gendergerechte Sprache 34 – 35 Gendergerechte Sprache in Publikationen 34 Umstellung der städtischen Online-Plattformen 34 Indikatoren im Handlungsfeld Gendergerechte Sprache 35 Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin 36 – 39 Grenzachtender Umgang 36 Förderung guter Führung und Fortbildungen zu Genderkompetenz 36 Gleichstellung in städtischen Beteiligungsgesellschaften 36 Indikatoren im Handlungsfeld Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin 38 Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung 40 – 43 FinanzFAIRteilung 40 Beteiligung und Planung 30 T oiletten im öffentlichen Raum unter Genderaspekten 41 Indikatoren im Handlungsfeld Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung 43 Sport für Frauen und Mädchen 44 – 45 Sportentwicklungsplan 44 Indikatoren im Handlungsfeld Sport für Frauen und Mädchen 45 Gendersensible Integration 46 – 49 Online-Map mit Beratungsund 46 Kulturmittler*innen: Kooperation mit dem MuM e. V. 46 Projekt „Integration of Women in Sports“ 47 Indikatoren im Handlungsfeld Gendersensible Integration 48 Ämterbezeichungen 50 Impressum 51 04 Die Ergebnisse des vierten Aktionsplans der Europäischen Charta für die Gleichstellung der Geschlechter auf lokaler Ebene sind ermuti- gend. Die Sensibilität für die Gleichstellung aller Geschlechter nimmt sowohl in der Verwaltung als auch in der Zivilgesellschaft zu. Das zeigt sich vor allem an den Indikatoren, die erstmals für den drit- ten Charta-Aktionsplan eingeführt und auch für den vierten Aktions- plan übernommen wurden. In den meisten Bereichen ist eine positive Entwicklung erkennbar. So ist die Übernahme von Sorgearbeit auch in Münster für Männer selbstverständlicher geworden: 37,6 % der Väter in Münster nahmen 2023 Elternzeit, das sind zwei Prozentpunkte mehr als 2020 und Vorwort 05 mehr als in allen anderen Kommunen in NRW. Dies mag auch mit der hohen Betreuungsquote in Kitas und der Tagespflege zusammenhän- gen. Auch der Anteil von Frauen in Führungspositionen innerhalb der Stadtverwaltung ist in den letzten vier Jahren um fünf Prozentpunkte auf 42 % gestiegen. In der Kinderbücherei gibt es immer mehr Medien zum Thema Viel- falt, mehr Straßen und Plätze in Münster sind nach Frauen benannt und der Mädchen*- und Jungen*tag zur geschlechtersensiblen Pädago- gik wird von den Schulen immer stärker nachgefragt. Weiterentwickelt hat sich auch das Gendermonitoring, so sind zum Beispiel Daten zu gleichgeschlechtlichen Eheschließungen, Informati- onen über den Personenstand der Münsteraner Bevölkerung und zum Bruttomonatseinkommen von Frauen und Männern hinzugekommen. Mit dem Gendermonitoring 2023 wurde bereits zum 5. mal eine ge- sammelte Statistikquelle für alle Gleichstellungsinteressierten und – engagierten zur Verfügung gestellt. Im Kinder- und Jugendbereich wird allerdings deutlich, dass aufgrund des Fachkräftemangels stark priorisiert werden muss und einige Maß- nahmen hier nicht wie geplant umgesetzt werden konnten. 35 breit gefächerte Maßnahmen, die von Themen wie historischer Forschung zu Diversität über klischeefreie Berufs- und Lebensplanung bis hin zur Gleichstellung in den städtischen Tochtergesellschaften reichen, machen den Abschlussbericht zu einer aussagekräftigen Be- standsaufnahme der Gleichstellungsarbeit in Münster. Der Abschluss- bericht zeigt wie wichtig Chancengleichheit und Gleichberechtigung für unsere Stadt sind und dass der Einsatz dafür am besten gemeinsam mit vielen Akteur*innen gelingt. Die Vielfalt von Lebensentwürfen wird in Münster immer sichtbarer. Gerade der Blick auf die deutlich gestiegenen Zahlen sexualisierter Ge- walt und die zunehmende Stimmung gegen Vielfalt zeigen uns jedoch, dass noch viel zu tun bleibt, um geschlechtsspezifische Benachteili- gungen abzubauen. Herzliche Grüße aus dem Amt für Gleichstellung 06 Vielfalt sichtbarer machen möchten werden von den Kolleg*innen gefragt, wie sie angesprochen werden möchten. In ihrer Statistik werden neben männlichen und weiblichen Personen auch diverse Personen erfasst. Im Bereich des kinder- und jugendärztlichen Dienstes wird bei Bedarf (z.B. in der Schuleingangsuntersu- chung) an das UKM verwiesen. Zahlen hierzu liegen bislang nicht vor. Geschlechtsangaben der zu unter- suchenden Kinder werden aus den Daten des Einwoh- nermeldeamtes importiert und können ggf. geändert werden. Die Mitarbeitenden im Projekt Marischa hatten bis- lang keinen Kontakt zu trans* -/ inter*-Personen und konnten auch aus zeitlichen Gründen nicht an einer Fortbildung zum Thema teilnehmen. Sie stehen aber mit Markus Chmielorz im engen Kontakt. Zum 10jährigen Jubiläum wurde das Logo des Projek- tes (weg vom Frauenzeichen) angepasst. Im Aufgabengebiet „Prostituiertenschutzgesetz“ werden statistische Daten zu trans*- / inter*-Personen geführt, die regelmäßig an das Amt für Gleichstellung übermittelt werden. Im Rahmen der HIV/STI-Beratung gibt es in Koopera- tion mit der Fachstelle für sexuelle Gesundheit-Aids- hilfe e.V. einen Testabend für u.a. trans- und non-bi- näre Personen. Bei Bedarf findet eine Vermittlung an mögliche Beratungsstellen statt. In der Statistik werden neben männlichen und weiblichen Personen auch diverse/-trans Personen erfasst bzw. nach der se- xuellen Orientierung klassifiziert. Von den Kolleg*innen werden regelmäßig Fortbildun- gen zum Thema Sexualität und Psyche besucht. Personal- und Organisationsamt: Der Abschlussbericht zum Arbeitsplan zur Gleichstel- lung und Gleichberechtigung von Menschen aller ge- schlechtlichen Identitäten wird Ende 2023 vorgelegt, die Federführung hat hier das Amt für Gleichstellung. Gendermonitoring: Zwischenbericht Jährlicher Bericht; ressourcensparend als non-print seit 2019, regelmäßige Erweiterung der Themen. Abschlussbericht Regelmäßige Erweiterung der Themen, zum Beispiel das Mobilitätsverhalten und Bruttoverdienste nach Geschlechtern in 2022/23 Verantwortliche Ämter: 17, 61 Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten (LSBTIQ*) Zwischenbericht Gesundheits- und Veterinäramt Das Gesundheits- und Veterinäramt steht schon länger mit dem Personalamt im Austausch, um eine auf die spezifischen Bedürfnisse zugeschnittene T eamfortbil- dung zu erhalten. Es zeigt sich als Herausforderung, dass es mehr spezifische und auf die Vorbildung der Mitar- beitenden zugeschnittene Angebote geben sollte. Im Bereich des sozialpsychiatrischen Dienstes gab es bereits eine selbstorganisierte, abteilungsinterne Fortbildung durch eine Kollegin zum Thema LSBTIQ* in 2022. Zudem hat sich ein Sozialarbeiter auf dieses Thema insofern spezialisiert, als dass er weitere, spe- zifische Hilfen vermitteln kann und als Ansprechpart- ner zu diesen Themen im Team fungiert. Einige Sozialarbeiter und Ärztinnen haben eine digi- tale Fortbildung absolviert (Information und Link von Markus Chmielorz, Amt für Gleichstellung). Menschen, die sich nicht eindeutig dem männli- chen oder weiblichen Geschlecht zuordnen können/ AKTIONSPLAN AB SEITE 8 Vielfalt sichtbarer machen 07 Vielfalt sichtbarer machen Die im Arbeitsplan vorgesehenen Maßnahmen zur Fortbildung und Sensibilisierung von städtischen Mit- arbeitenden sind umgesetzt durch Fachfortbildungen in den Ämtern 40, 51 und 53 und Fortbildungsange- bote im fachübergreifenden Fortbildungsprogramm. Die Richtlinie für den Umgang mit transgeschlecht- lichen Mitarbeitenden befindet sich noch in Prüfung, Abschluss bis Ende 2023 geplant. Amt für Gleichstellung: Im Sommer 2022 wurde dem Verwaltungsvorstand der Zwischenbericht zum Arbeitsplan zur Gleichstel- lung und Gleichberechtigung von Menschen aller ge- schlechtlichen Identitäten vorgelegt. Zu den sechs Zielen in den Bereichen: – Personenstand und Geschlechtseinträge, – Weiterentwicklung der gendersensiblen Sprache in der Stadtverwaltung, – Etablierung von Beratungsangeboten für trans* und inter* Menschen, – Sichtbarkeit von geschlechtlicher Vielfalt in der Stadtgesellschaft, – Fortbildung und Sensibilisierung von städtischen Mitarbeitenden für das Thema Diversity, – Schaffung stadtinterner Vernetzungsstrukturen wurden 16 Maßnahmen benannt, von denen 13 Maß- nahmen begonnen und bereits acht umgesetzt wur- den. Zum Ende des Jahres 2023 wird dem Verwaltungsvor- stand der Abschlussbericht vorgelegt werden. Abschlussbericht Personal- und Organisationsamt: In Zusammenarbeit mit den Ämtern 40, 51 und 53 wurden Fachfortbildungen geplant, organisiert und durchgeführt. Über eine Fortführung entscheiden die Ämter in Eigenregie. Im fachübergreifenden städtischen Fortbildungspro- gramm werden in Abstimmung mit Amt für Gleich- stellung jährlich Veranstaltungen zum Empowerment und zur Sensibilisierung angeboten und durchge- führt. Amt für Kommunikation: Das Amt für Kommunikation berichtet regelmäßig über entsprechende Aktivitäten der Stadtverwaltung. Citeq: Die Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitä- ten wird im Aufgabenumfeld der citeq in erster Linie bei der Gestaltung von Software relevant. Bei der Beschaffung neuer Software ist sichergestellt, dass Datenstrukturen und Eingabe- und Verarbei- tungsdialoge entsprechend entwickelt sind. Zwischenzeitlich sind nach Kenntnis der citeq alle eingesetzten Softwareverfahren umgestellt. Gesundheits- und Veterinäramt: Weiterführung und Ausbau des wöchentlichen Testa- bends für trans*-/ inter* und nonbinäre, sowie MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) in Kooperati- on mit der Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aidshilfe e.V.. Die Angebote des Gesundheits- und Veterinäramtes stehen im Übrigen allen Menschen offen. Im Rahmen der Beratung und Testung auf sexuell übertragbare Erkrankungen erfolgt bei psychosozi- alen –und/oder medizinischen Fragestellungen die Vermittlung an Beratungsstellen und das interdiszip- linäre Zentrum für Transgender Health (UKM) Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstal- tungen zum Thema Vielfalt sexueller und geschlecht- licher Identitäten (LSBTIQ*) Gendersensible Sprache wird von den Mitarbeiten- den auf eigenen Wunsch in Form der gewünschten Anrede in Schriftverkehr (E-Mail) implementiert. 08 Geschlechtersensible Jugendarbeit Zwischenbericht Der Genderfachtag „Gender und Queerness in der Kinder- und Jugendarbeit“ für alle Fachkräfte der frei- en Träger und des öffentlichen Trägers fand in Koope- ration mit der Fachhochschule Münster, des Amtes für Gleichstellung und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie statt. Ergänzend fanden ein stadtweiter Qualitätszirkel und eine pädagogische Fachtagung für die städtischen Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit / Jugendso- zialarbeit zum Thema „Gender“ statt. In größeren Einrichtungen ist die geschlechterge- rechte Besetzung von Personalstellen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit / Aufsuchenden Jugendso- zialarbeit weitgehend umgesetzt. Ausschreibungen werden entsprechend angepasst. Das Thema „Gender“ soll zukünftig in die sexualpäd- agogischen Konzepte der Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit integriert werden. Abschlussbericht Am 09.11.23 (OKJA) und am 26.01.24 (AJSA) fanden jeweils Qualitätszirkel für Fachkräfte aus der offenen und aufsuchenden Jugendarbeit zum Thema „Institu- tionelle Rechte- und Schutzkonzepte“ statt. In diesem Rahmen wurden die sexualpädagogischen Konzepte im Zusammenhang der Schutzkonzepte der Einrich- tungen/Standorte intensiv diskutiert und gemeinsa- me Qualitätskriterien für Münster erarbeitet. Das Thema Gender, als ein wichtiges Handlungsfeld im aktuellen Kinder- und Jugendförderplan, wird im Rahmen des Wirksamkeitsdialogs mit den Fachkräf- ten ausführlich erörtert. In allen Aufgabengebieten des Tätigkeitsfeldes der se- xuellen Gesundheit (Prostituiertenschutzgesetz, Pro- jekt Marisha, HIV/STI-Beratung) werden statistische Daten zu trans*- / inter*-Personen geführt (dies dient dazu, um ggf. Bedarfe in diesen Bereichen zu ermit- teln und daraus Handlungsstrategien zu erarbeiten). Ein Sozialarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes hat sich auf dieses Thema insofern spezialisiert, als dass er weitere, spezifische Hilfen vermitteln kann und als Ansprechpartner zu diesen Themen im Team fungiert. Menschen, die sich nicht eindeutig dem männli- chen oder weiblichen Geschlecht zuordnen können/ möchten werden von den Kolleg*innen gefragt, wie sie angesprochen werden möchten. In ihrer Statistik werden neben männlichen und weiblichen Personen auch diverse Personen erfasst. Im Übrigen wird auf die Angaben im Zwischenbericht verwiesen. Amt für Gleichstellung: In seiner Sitzung vom 09.01.2024 hat der Verwal- tungsvorstand den Abschlussbericht zur Kenntnis genommen. Die drei nicht abgeschlossenen Maßnah- men – Weiterentwicklung grenzachtender Umgang, – Fortbildungskonzept für Mitarbeitende in Amt 51, – Umsetzung einer Richtlinie für transgeschlechtliche Mitarbeitende der Stadtverwaltung werden in den LSBTIQ* Aktionsplan überführt. Der Abschlussbericht zum Arbeitsplan wurde am 06.06.2024 dem Ausschuss für Gleichstellung vor- gestellt und ist im Ratsinformationssystem abrufbar: https://www.stadt-muens-ter.de/sessionnet/sessi- onnetbi/si0057.php?__ksinr=13731 Verantwortliche Ämter: 10, 13, 17, citeq, 33, 51, 53 Vielfalt sichtbarer machen 09 In der Mehrheit der Einrichtungen der OKJA und an den Standorten der Aufsuchenden Jugendsozialar- beit (AJSA) ist die geschlechtergerechte Besetzung von Personalstellen in der Offenen Kinder- und Ju- gendarbeit sowie der Aufsuchenden Jugendsozial- arbeit umgesetzt. An Standorten, an denen nur eine hauptamtliche Fachkraft tätig ist, wird auf eine viel- fältige Besetzung der NT-Kräfte geachtet. Die Stel- lenausschreibungen wurden entspre- chend angepasst. Verantwortliche Ämter: 17, 51 Vielfalt sichtbarer machen 10 Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Bereiche, in denen das Gendermoni- toring erweitert wurde Repräsentative Wahl- statistik; Elterngeld und Elterngeld Plus, Corona-Pandemie, Vorläufige Schutz- maßnahmen für Kin- der und Jugendliche. Bruttomonatsentgelt der sozialversicherungspflichtig Voll- zeitbeschäftigten, Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare, Ergebnisse der Mobilitätsumfrage. Wohnberechtigte Bevölkerung nach männlich, weiblich, divers und keine Angabe und Übergang nach der Grundschule zu weiterführender Schule nach Geschlecht Umsetzung der Maßnahmen aus dem Arbeitsplan für die Gleichstellung und Gleichberechti- gung von Menschen aller geschlechtli- chen Identitäten Der Verwaltungs- vorstand nimmt den Arbeitsplan zur Kennt- nis und befürwortet die Umsetzung der darin vorgesehenen Maßnahmen. Im Anschluss daran wurde eine Arbeits- gruppe mit Mitarbei- tenden aus den Äm- tern 10, 13, 17, 33, 40, 51, 53 und der citeq etabliert. t Bis zum Sommer 2022 haben fast 50 themenbezogene Gespräche und Veranstaltungen verwaltungsintern und oder mit Vertreter*innen von freien Trägern oder Expert*innen aus der Stadtgesellschaft stattgefunden. Im Sommer 2022 wurde dem Verwaltungsvorstand der Zwischenbericht zum Arbeitsplan vorgelegt. Umgesetzt wurden bis dahin nachfolgend genannte Maß- nahmen: – Umsetzung der Regelungen für trans* und inter* Menschen im Standesamt. – Förderung des LSBTIQ*-Jugendzentrums/Beratungsstelle Track – Beratungsangebot für LSBTIQ* Mitarbeitende der Stadtver- waltung Ämter 10, 17 – Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans- phobie (IDAHOBIT) wird die Regenbogenflagge am Stadt- weinhaus gehisst (Beteiligung OB und freie Träger). – Etablierung des Netzwerkes sexuelle und geschlechtliche Vielfalt (Stadtverwaltung, freie Träger, Expert*innen). – Gedenken homosexueller Opfer des NS-Terrors und Verfol- gung in der jungen Bundesrepublik. – Diversity-Fortbildungen werden erweitert um die Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. – Etablierung der Projektgruppe zum Arbeitsplan (Ämter 10, 13, 17, 33, 40, 51, 53, citeq) Weitere, über den Arbeitsplan hinausgehende Maßnah- men, die bereits umgesetzt wurden: – Erstellung eines Queer Guides für Münster (Ämter 17 und 62) – Übernahme des Rosa Archivs in das Stadtarchiv (Ämter 17, 47 und freier Träger KCM Schwulenzentrum e. V.) Von August 2020 bis November 2023 haben fast 110 themenbezogene Gespräche (davon 63 in der Zeit zwischen dem Zwischenbericht im Juni 2022 und dem Abschlussbericht) und Veranstaltungen verwaltungs- intern und oder mit Vertreter*innen von freien Trägern oder Expert*innen aus der Stadtgesellschaft statt- gefunden. Von den insgesamt 16 Maßnahmen des Arbeitsplans wurden bis zum Ende des Jahres 2023 alle Maßnahmen begonnen und davon 13 umgesetzt. Weitere umgesetzte Maßnahmen, die nicht schon zum 31.12.2022 umgesetzt wurden: – vier Geschlechtseinträge (nach §45b PStG) in allen Formularen und Eingabemasken – alle Geschlechtseinträge bei statistischen Erhebungen – Überarbeitung „Fair formuliert“ – Berichtswesen Förderung trans* und inter* Beratungsstellen Amt für Gleichstellung – Fortbildungskonzept für Mitarbeitende in den Ämtern 40 und 53 – LSBTIQ* Sichtbarkeit im Stadtbild: „Ampel-Pärchen“, Beklebung von Lichtmasten, Gestaltung von Bänken auf der Achse Windhorststraße zwischen Bahnhof und Engelenschanze, Ämter 17, 32, 61, 66, 67, MM Informationsgespräche: – mit der Jugendausbildungsvertretung (JAV) über Toilettenanlagen für nicht-binäre Menschen / genderneut- rale Toiletten in Schulen, Sportanlagen, Stadthaus 1 (Ämter 10, 17, 23, 40, 52) – mit dem Projekt Marischa zum Thema Transgeschlechtlichkeit, Gesundheits- und Veterinäramt – mit freien Trägern über Beratungsangebote für LSBTIQ* Personen (Amt für Gleichstellung) – mit der Polizeipräsidentin und dem Beauftragten für LSBTIQ* Themen der Polizei Münster (Amt für Gleich- stellung) – mit der Konferenz Alter und Pflege (Sozialamt) Vielfalt sichtbarer machen 11 Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Bereiche, in denen das Gendermoni- toring erweitert wurde Repräsentative Wahl- statistik; Elterngeld und Elterngeld Plus, Corona-Pandemie, Vorläufige Schutz- maßnahmen für Kin- der und Jugendliche. Bruttomonatsentgelt der sozialversicherungspflichtig Voll- zeitbeschäftigten, Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare, Ergebnisse der Mobilitätsumfrage. Wohnberechtigte Bevölkerung nach männlich, weiblich, divers und keine Angabe und Übergang nach der Grundschule zu weiterführender Schule nach Geschlecht Umsetzung der Maßnahmen aus dem Arbeitsplan für die Gleichstellung und Gleichberechti- gung von Menschen aller geschlechtli- chen Identitäten Der Verwaltungs- vorstand nimmt den Arbeitsplan zur Kennt- nis und befürwortet die Umsetzung der darin vorgesehenen Maßnahmen. Im Anschluss daran wurde eine Arbeits- gruppe mit Mitarbei- tenden aus den Äm- tern 10, 13, 17, 33, 40, 51, 53 und der citeq etabliert. t Bis zum Sommer 2022 haben fast 50 themenbezogene Gespräche und Veranstaltungen verwaltungsintern und oder mit Vertreter*innen von freien Trägern oder Expert*innen aus der Stadtgesellschaft stattgefunden. Im Sommer 2022 wurde dem Verwaltungsvorstand der Zwischenbericht zum Arbeitsplan vorgelegt. Umgesetzt wurden bis dahin nachfolgend genannte Maß- nahmen: – Umsetzung der Regelungen für trans* und inter* Menschen im Standesamt. – Förderung des LSBTIQ*-Jugendzentrums/Beratungsstelle Track – Beratungsangebot für LSBTIQ* Mitarbeitende der Stadtver- waltung Ämter 10, 17 – Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans- phobie (IDAHOBIT) wird die Regenbogenflagge am Stadt- weinhaus gehisst (Beteiligung OB und freie Träger). – Etablierung des Netzwerkes sexuelle und geschlechtliche Vielfalt (Stadtverwaltung, freie Träger, Expert*innen). – Gedenken homosexueller Opfer des NS-Terrors und Verfol- gung in der jungen Bundesrepublik. – Diversity-Fortbildungen werden erweitert um die Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. – Etablierung der Projektgruppe zum Arbeitsplan (Ämter 10, 13, 17, 33, 40, 51, 53, citeq) Weitere, über den Arbeitsplan hinausgehende Maßnah- men, die bereits umgesetzt wurden: – Erstellung eines Queer Guides für Münster (Ämter 17 und 62) – Übernahme des Rosa Archivs in das Stadtarchiv (Ämter 17, 47 und freier Träger KCM Schwulenzentrum e. V.) Von August 2020 bis November 2023 haben fast 110 themenbezogene Gespräche (davon 63 in der Zeit zwischen dem Zwischenbericht im Juni 2022 und dem Abschlussbericht) und Veranstaltungen verwaltungs- intern und oder mit Vertreter*innen von freien Trägern oder Expert*innen aus der Stadtgesellschaft statt- gefunden. Von den insgesamt 16 Maßnahmen des Arbeitsplans wurden bis zum Ende des Jahres 2023 alle Maßnahmen begonnen und davon 13 umgesetzt. Weitere umgesetzte Maßnahmen, die nicht schon zum 31.12.2022 umgesetzt wurden: – vier Geschlechtseinträge (nach §45b PStG) in allen Formularen und Eingabemasken – alle Geschlechtseinträge bei statistischen Erhebungen – Überarbeitung „Fair formuliert“ – Berichtswesen Förderung trans* und inter* Beratungsstellen Amt für Gleichstellung – Fortbildungskonzept für Mitarbeitende in den Ämtern 40 und 53 – LSBTIQ* Sichtbarkeit im Stadtbild: „Ampel-Pärchen“, Beklebung von Lichtmasten, Gestaltung von Bänken auf der Achse Windhorststraße zwischen Bahnhof und Engelenschanze, Ämter 17, 32, 61, 66, 67, MM Informationsgespräche: – mit der Jugendausbildungsvertretung (JAV) über Toilettenanlagen für nicht-binäre Menschen / genderneut- rale Toiletten in Schulen, Sportanlagen, Stadthaus 1 (Ämter 10, 17, 23, 40, 52) – mit dem Projekt Marischa zum Thema Transgeschlechtlichkeit, Gesundheits- und Veterinäramt – mit freien Trägern über Beratungsangebote für LSBTIQ* Personen (Amt für Gleichstellung) – mit der Polizeipräsidentin und dem Beauftragten für LSBTIQ* Themen der Polizei Münster (Amt für Gleich- stellung) – mit der Konferenz Alter und Pflege (Sozialamt) Vielfalt sichtbarer machen 12 Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Anzahl geschlech- terspezifischer Angebote für Kinder und Jugendliche Bezirksbezogene Offene Kinder- und Jugendarbeit: – 64 Angebote Stadtweite Angebote: – In 2019 wurde das Track LSBTI*Jugend- zentrum in der Trägerschaft des VSE NRW e.V. in die Strukturförderung aufgenommen. Angegliedert ist eine Beratungsstelle. – Auch im stadtweit agierenden Paul-Ger- hardt-Haus finden regelmäßig Mäd- chen*Angebote statt, die in den Angebots- zahlen noch nicht erfasst werden. Bezirksbezogene Offene Kinder-und Jugendarbeit: – 146 Angebote Beispiele „wilde Kerle“,“ wilde Mädchenbande“, Mädelstalk“, Kampfesspiele“, Tanzangebote für Jungen und Mädchen) > geschlechtssensible Auseinandersetzung mit Rollenkli- schees, Identitätsfindung, Offenheit Stadtweite Angebote: – Track Jugendzentrum – Paul-Gerhardt-Haus Bezirksbezogene Offene Kinder-und Jugendarbeit: – 38 Angebote mit insgesamt 2.311 Stunden – 5,4% der stadtweiten Angebote in der offenen Kinder- und Jugendarbeit waren genderpädagogische Angebote. Stadtweite Angebote: – Track Jugendzentrum – Paul-Gerhardt-Haus – CVJM Johannes Busch Haus Beispiele: Jungentreffs -/gruppen, Kampfesspiele, Jungentag, Ausflüge mit insgesamt T eilnehmende: 168 Mädchentreffs -/gruppen, Übernachtungspartys, Wochenenden, Selbstverteidigung, Boxen, Ausflüge, Theater – mit insgesamt Teilnehmende: 349 Queere Treffs: 15 Teilnehmende Teilnehmende an genderpädagogischen Angeboten waren insgesamt: 522 Die Entwicklung von Rechte- und Schutzkonzepten prägten die vergangenen zwei Jahre maßgeblich. Insbe- sondere die Integration sexualpädagogischer Konzepte führte zu einem Wechsel der Instrumente, Interventi- onen und Angebotsstrukturen in den Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Diese Veränderun- gen scheinen sich auf das Berichtswesen auszuwirken, insbesondere in Bezug auf die Anzahl der geplanten Angebote im Angebotsfeld der genderpädagogischen Maßnahmen. Eine Veränderung des Berichtswesens trägt ebenfalls zur Änderung der Zahlen von 2022 und 2023 bei. Mäd- chen - und Jungentreffs sowie Queer-Treff-Zeiten können in die T abelle für Offene Treffzeiten und Öffnungs- zeiten eingetragen werden, um sie infrastrukturell in die OKJA zu implementieren. Zuvor wurden sie häufig als Angebot in der Angebotstabelle aufgeführt. Die Veränderung führt dazu, dass die genderpädagogischen Angebote in der Datenbank nicht mehr explizit als genderpädagogische Angebote ausgewiesen werden kön- nen. Dies erklärt u.a. den Rückgang der Angebotszahlen, ohne dass diese auf einen tatsächlichen Rückgang genderpädagogischer Angebote hinweisen kann. Das Thema Gender ist als Schwerpunkt im Kinder- und Jugendförderplan gesetzt und mit Zielen hinterlegt. Im Rahmen der Jahresgespräche mit den Fachkräften wird die Umsetzung dieses Themas in den Einrichtun- gen ausführlich besprochen und thematisiert. Aus den Erkenntnissen des Wirksamkeitsdialogs lässt sich resümieren, dass die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit gendersensibel arbeiten und diese Haltung in ihre Einarbeitungskonzepte sowie Schutzkonzepte integriert haben. Die Mehrheit der Einrichtungen bieten bedarfsgerecht explizite Angebote und Öffnungszeiten für Mädchen und Jungen an. Einige Einrichtungen initiieren zudem eine T estphase für spezielle Öffnungszeiten unter dem Motto „Queer and Friends“. Vielfalt sichtbarer machen 13 Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Anzahl geschlech- terspezifischer Angebote für Kinder und Jugendliche Bezirksbezogene Offene Kinder- und Jugendarbeit: – 64 Angebote Stadtweite Angebote: – In 2019 wurde das Track LSBTI*Jugend- zentrum in der Trägerschaft des VSE NRW e.V. in die Strukturförderung aufgenommen. Angegliedert ist eine Beratungsstelle. – Auch im stadtweit agierenden Paul-Ger- hardt-Haus finden regelmäßig Mäd- chen*Angebote statt, die in den Angebots- zahlen noch nicht erfasst werden. Bezirksbezogene Offene Kinder-und Jugendarbeit: – 146 Angebote Beispiele „wilde Kerle“,“ wilde Mädchenbande“, Mädelstalk“, Kampfesspiele“, Tanzangebote für Jungen und Mädchen) > geschlechtssensible Auseinandersetzung mit Rollenkli- schees, Identitätsfindung, Offenheit Stadtweite Angebote: – Track Jugendzentrum – Paul-Gerhardt-Haus Bezirksbezogene Offene Kinder-und Jugendarbeit: – 38 Angebote mit insgesamt 2.311 Stunden – 5,4% der stadtweiten Angebote in der offenen Kinder- und Jugendarbeit waren genderpädagogische Angebote. Stadtweite Angebote: – Track Jugendzentrum – Paul-Gerhardt-Haus – CVJM Johannes Busch Haus Beispiele: Jungentreffs -/gruppen, Kampfesspiele, Jungentag, Ausflüge mit insgesamt T eilnehmende: 168 Mädchentreffs -/gruppen, Übernachtungspartys, Wochenenden, Selbstverteidigung, Boxen, Ausflüge, Theater – mit insgesamt Teilnehmende: 349 Queere Treffs: 15 Teilnehmende Teilnehmende an genderpädagogischen Angeboten waren insgesamt: 522 Die Entwicklung von Rechte- und Schutzkonzepten prägten die vergangenen zwei Jahre maßgeblich. Insbe- sondere die Integration sexualpädagogischer Konzepte führte zu einem Wechsel der Instrumente, Interventi- onen und Angebotsstrukturen in den Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Diese Veränderun- gen scheinen sich auf das Berichtswesen auszuwirken, insbesondere in Bezug auf die Anzahl der geplanten Angebote im Angebotsfeld der genderpädagogischen Maßnahmen. Eine Veränderung des Berichtswesens trägt ebenfalls zur Änderung der Zahlen von 2022 und 2023 bei. Mäd- chen - und Jungentreffs sowie Queer-Treff-Zeiten können in die T abelle für Offene Treffzeiten und Öffnungs- zeiten eingetragen werden, um sie infrastrukturell in die OKJA zu implementieren. Zuvor wurden sie häufig als Angebot in der Angebotstabelle aufgeführt. Die Veränderung führt dazu, dass die genderpädagogischen Angebote in der Datenbank nicht mehr explizit als genderpädagogische Angebote ausgewiesen werden kön- nen. Dies erklärt u.a. den Rückgang der Angebotszahlen, ohne dass diese auf einen tatsächlichen Rückgang genderpädagogischer Angebote hinweisen kann. Das Thema Gender ist als Schwerpunkt im Kinder- und Jugendförderplan gesetzt und mit Zielen hinterlegt. Im Rahmen der Jahresgespräche mit den Fachkräften wird die Umsetzung dieses Themas in den Einrichtun- gen ausführlich besprochen und thematisiert. Aus den Erkenntnissen des Wirksamkeitsdialogs lässt sich resümieren, dass die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit gendersensibel arbeiten und diese Haltung in ihre Einarbeitungskonzepte sowie Schutzkonzepte integriert haben. Die Mehrheit der Einrichtungen bieten bedarfsgerecht explizite Angebote und Öffnungszeiten für Mädchen und Jungen an. Einige Einrichtungen initiieren zudem eine T estphase für spezielle Öffnungszeiten unter dem Motto „Queer and Friends“. Vielfalt sichtbarer machen 14 Buntes und diverses Stadtbild Kulturamt: Das Kulturamt fördert regelmäßig Kunst- und Kul- turprojekte, die Vielfalt sichtbar machen. Die Sicht- barmachung der Vielfalt erfolgt auch in den vom Kulturamt ausgerichteten Ausstellungen und Veran- staltungsprojekten und –reihen. Abschlussbericht Stadtmuseum: - keine Veränderungen seit dem Zwischenbericht Verantwortliche Ämter 41, 45, 47 Historische Forschung zur Sichtbarmachung von Diversität Zwischenbericht Stadtmuseum: Hanne-Nüte Kämmerer Bernhard Pankok Stadtarchiv: Das städtische Forschungsprojekt „Gedenken an die verfolgten Homosexuellen und „vergessenen Op- fergruppen“ des Nationalsozialismus und der Nach- kriegszeit“ wurde fortgesetzt. Es konnten bisher rund 500 Verfolgte identifiziert und ihre Schicksale dokumentiert werden. Neben der Entwicklung von Bildungsformaten sollen exemplarische Schicksale in angemessener Form auf einer eigenen Internetseite vorgestellt werden. Amt für Gleichstellung: Im Rahmen einer Projektförderung hat das Amt für Gleichstellung die Ausstellung „Queer Münster eine andere Geschichte der Stadt“ gefördert: https:// queer-muenster.de Ausbau von Kunst- und Kultur- projekten, die Vielfalt sichtbar machen Zwischenbericht Veranstaltungen und Ausstellungen im Stadtmuse- um, zum Beispiel: 2020 – Ausstellung und Veranstaltungen zu Gemeinsam für die Kunst, Die Anfänge der Künstlergemein- schaft „Die Schanze“ – Ausstellung und Veranstaltungen zu Gunda Scheel, Fotografien 2021 – Ausstellung und Veranstaltungen zu Anna Re- schucha, Fotografien – Ausstellung und Veranstaltungen Gestorben 1313/1314. Das älteste jüdische Grabsteinfragment aus Westfalen – Ausstellung und Veranstaltungen Ans Licht geholt: Einmal anders … 2022 – Ausstellung und Veranstaltungen Nora Klein, Mal gut, mehr schlecht – Ausstellung und Veranstaltungen zu Münster 1570 – Geschichte und Geschichten aus der Hauptstadt Westfalens – Ausstellung und Veranstaltungen zu Herlinde Koelbl, Faszination Wissenschaft – Ausstellung ersten Schwul-Lesbische Demo 2023 – Ausstellung „was ich anhatte …“ Eine Ausstellung zu sexualisierter Gewalt, Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung – Ausstellung und Veranstaltungen zu Hanne-Nüte Kämmerer – Ausstellung und Veranstaltungen Hannah Gnegel – Ausstellung und Veranstaltungen zu Frauenstraße 24 AKTIONSPLAN AB SEITE 12 Buntes und diverses Stadtbild 15 Buntes und diverses Stadtbild Abschlussbericht Stadtmuseum: - keine Veränderungen seit dem Zwischenbericht Stadtarchiv: Das Forschungsprojekt zu „vergessenen Verfolgten“ des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit wur- de Ende 2023 abgeschlossen. Die Ergebnisse werden in verschiedenen Formaten präsentiert: fachwissen- schaftliche Veröffentlichungen, Vorträge, eine Web- site: www.stadt-muenster.de/vergessene-verfolgte. Nach §175 StGB verurteilte Männer bildeten einen Forschungsschwerpunkt: Es konnten für die NS-Zeit 35 verurteilte und verfolgte Männer ermittelt wer- den, für die Nachkriegszeit bis 1972 mindestens 100 weitere Personen. Auch bei anderen Verfolgtengrup- pen, etwa so genannten „Asozialen“, wurde eine gen- dergeschichtliche Perspektive berücksichtigt. In Workshops im Stadtarchiv und mit einem Themen- tag im Geschichtsort Villa ten Hompel werden die Forschungsergebnisse Studierenden und Schulgrup- pen präsentiert. Eine didaktische Handreichung zur Geschichte der „vergessenen Verfolgten“ aus Münster ist in Vorberei- tung und erscheint 2024. Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar wird einmal jährlich in Kooperation von verschiede- nen städtischen Ämtern und zivilgesellschaftlichen Vereinen ein Vortrag zu neueren Forschungen über Verfolgung homosexueller Menschen in der NS-Zeit und in der Bundesrepublik angeboten, konkret in den Jahren 2022, 2023 und 2024. Amt für Gleichstellung Die Projektförderung wurde erfolgreich abgeschlos- sen. Die Ausstellung ist online veröffentlicht und aus- leihbar – Informationen dazu auf der Website: https:// queer-muenster.de/zu-dieser-ausstellung-als-teil-ei- ner-queeren-geschichte-der-stadt Verantwortliche Ämter 17, 45, 47 Gendersensible und diskriminierungsfreie Medien in der Stadtbücherei Zwischenbericht In der Kinderbücherei sind 300 Titel zum Thema Di- versity vorhanden. Es wurden 600 Exemplare ange- schafft, daher sind einige Medien mehrfach vorhan- den. Insgesamt gibt es ca. 1.000 Titel zum Thema Diversity in der Stadtbücherei. Abschlussbericht „In der Kinderbücherei sind 350 Titel zum Thema Diversity vorhanden. Es wurden 700 Exemplare ange- schafft, daher sind einige Medien mehrfach vorhan- den. Insgesamt gibt es ca. 1.150 Titel zum Thema Diversity in der Stadtbücherei. Verantwortliche Ämter 42 Regenbogen-Ampelfigur Zwischenbericht Am 11. Mai 2023 hat Oberbürgermeister Markus Lewe gemeinsam mit Vertreter*innen der beteiligten Stadtämter und der LSBTIQ* Community die Umset- zung der Vorlage „Regenbogenfarben im Stadtbild“ in der Windthorststraße eröffnet. Dazu gehören die sog. „Wiener Ampelpärchen“, Laternen und ein Fahr- radständer mit Aufklebern in Regenbogenfarben und eine Bank, die umlaufend in Regenbogenfarben ge- strichen wurde. (Vgl. Beschlussvorlage V/0524/2022 LSBTIQ* Sicht- barkeit / Regenbogenfarben im Stadtbild) https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessi- onnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004050861 (ämterübergreifend) Abschlussbericht Das Projekt wurde mit der Umgestaltung der Wind- horststraße umgesetzt. Verantwortliche Ämter MM, 62, 17, 32, 61, 67 Sichtbarmachen von Frauen bei Straßennamen Zwischenbericht Untersuchung einer bedeutenden weiblichen Per- sönlichkeit, die in Münster gewirkt hat: Hanne-Nüte Kämmerer (Stadtmuseum) Abschlussbericht Stadtmuseum: - keine Veränderungen seit dem Zwischenbericht Stadtarchiv: Ratsbeschluss aus 2021: Frauenpersönlichkeiten durch Straßenbenennungen ehren. Stadtarchiv und Vermessungs- und Katasteramt haben auf Grundlage von Vorschlägen der Ratsfraktionen (SPD-Ratsantrag Nr.: A-R/0019/2019) eine Vorschlagsliste mit 31 Na- men erarbeitet. Verantwortliche Ämter 33, 45, 47, 62 16 Buntes und diverses Stadtbild Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Besetzung von Jurys und Verga- begremien Gleichstellungsziel / Gender Budgeting: Bei der Bildung von Jurys und Ver- gabegremien im Bereich des Kulturamtes wird jeweils eine geschlechter- spezifisch ausgeglichene Besetzung angestrebt. Die geschlechterspezifische Besetzung der Jurys und Vergabegremien im Bereich des Kulturamtes erfolgte 2022 zu 53,13% weiblich und zu 46,87% männlich. Das Gleichstellungsziel der ausgeglichenen Besetzung ist auch im Haushaltsplan 2022 ff. enthalten. Kulturamt: Die geschlechterspezifische Besetzung der Jurys und Vergabegremien im Bereich des Kulturamtes erfolgte 2023 zu 62 % weiblich und zu 38 % männlich. Das Gleichstel- lungsziel der ausgeglichenen Besetzung ist auch im Haus- haltsplan enthalten. Stadtarchiv: Der seit 1978 regelmäßig vergebene Historikerpreis der Stadt Münster hat 2023 eine geschlechtergerechte Formu- lierung erhalten und heißt fortan Historiker*innenpreis. Gedenkformate zur Erinnerung an Homosexueller und anderer soge- nannter vergesse- ner Opfergruppen während der NS-Zeit und der Verfolgung nach § 175 StGB in der jungen Bundesre- publik Stadtmuseum: Ausstellung erste Schwul-Lesbische Demo im Stadtmuseum Stadtarchiv: Gemeinsam mit der Univer- sität Münster, dem LWL-Ins- titut für westfälische Regi- onalgeschichte, Livas und KCM konnte die Ausstellung „Queer Münster“ realisiert werden. Sie ist inzwischen als Online-Ausstellung zugänglich: https://queer-muenster.de/ Stadtarchiv: Wissenschaftliche Veröffentli- chungen zur Dokumentation homosexueller Verfolgter des Nationalsozialismus und Nachkriegszeit sowie einer Website mit ausgewählten Einzelschicksalen und einem Überblick über „vergessene Verfolgte“ aus Münster: www.stadt-muenster.de/ vergessene-verfolgte Anzahl der neuen gendersensiblen Medien in der Stadtbücherei In der Kinderbücherei sind 300 Titel zum Thema Diver- sity vorhanden. Es wurden 600 Exemplare angeschafft, daher sind einige Medien mehrfach vorhanden. Insgesamt gibt es ca. 1.000 Titel zum Thema Diversity in der Stadtbücherei. In der Kinderbücherei sind 350 Titel zum Thema Diversity vorhanden. Es wurden 700 Exemplare angeschafft, daher sind einige Medien mehrfach vorhanden. Insgesamt gibt es ca. 1.150 Titel zum Thema Diversity in der Stadtbücherei Anzahl der nach Frauen benann- ten Straßen und Plätzen ab 2017 Seit 2017 sind 25 Straßen und Plätze nach Frauen benannt. Im Jahr 2022 gab es zwei Straßenbenennungen, davon nur eine nach einer Person und zwar nach einer Frau. Im Jahr 2023 gab es vier Straßenbenennung, davon keine nach Personen. 17 Buntes und diverses Stadtbild 18 Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Politik Weibliche Vorbilder in der Politik Zwischenbericht Steht noch aus. Abschlussbericht Der Zeitraum des 4. Aktionsplans war stark geprägt von der Pandemie, so dass die Angebote nicht reali- siert werden konnten. Im Zuge der Erarbeitung des 5. Aktionsplans ist mit Blick auf die Kommunalwahl im Jahr 2025 das Angebot konkretisiert worden, um die konkreten Lebenssituationen individuell zu begleiten. Verantwortliche Ämter: 17, 33 in Kooperation mit den Fraktionen Motivation zum Engagement für politische Beteiligung Zwischenbericht Die Mandatsträger*innen werden ausführlich auf die gesetzlichen Regelungen für den Ersatz der Aufwen- dungen für pflege- und betreuungsbedürftigen Ange- hörige sowie Kinder aufmerksam gemacht. Als neues Angebot werden zwei Spielzeugkisten mit einer altersgerechten Ausstattung für Kinder bis zu 4 Jahren und von 4 bis 8 Jahren beschafft, die im Rat- haus für Kinder von Gremienmitgliedern bereitste- hen. Abschlussbericht Die Berichterstattung über die Besetzung der Gre- mien ist als Daueraufgabe implementiert. Zur Mitte der Wahlperiode wurde mit der Vorlage V/0420/2023 dem zuständigen Ausschuss für Gleichstellung und dem Rat berichtet. Der nächste Bericht wird nach der Kommunalwahl 2025, voraussichtlich im 2. Quartal 2026, vorgelegt Zur Verbesserung der Information für die Mandatsträ- ger*innen wurden die Schreiben über die gesetzli- chen Regelungen für den Ersatz der Aufwendungen für pflege- und betreuungsbedürftige Angehörige sowie Kinder und das Merkblatt überarbeitet. Auf die im Zwischenbericht genannten Spielzeugkisten wur- de mehrfach aufmerksam gemacht und sie sind im Einsatz. Verantwortliche Ämter: 33 AKTIONSPLAN AB SEITE 18 Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Politik 19 Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Politik Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Anteil von Frauen im Rat 38,81 % 37,31 % 37,31 % 20 Aufbrechen von Rollenstereotypen an, sich einen Tag lang mit den Themen weibliche und männliche Identität, Rollenbilder, Lebensplanung, Se- xualität, kulturelle Vielfalt, sexuelle Identität & Orien- tierung und Schönheitsideale und soziale Medien zu beschäftigen. Ziele des Münsteraner Mädchen* und Jungen*tag sind die Unterstützung des Selbstfindungsprozesses, Stärkung sozialer Kompetenz, Thematisierung emo- tionaler Bedürfnisse und die Entdeckung eigener, kreativer Ressourcen. Die Stärkung der Selbst- und Fremdwahrnehmung und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen weiblichen und männlichen Lebens- und Identitätsentwürfen gehören zu den Grundlagen; die Umsetzung findet in Kooperationen mit Trägern der Jugendhilfe statt. In 2022 wurde aufgrund einer fehlenden Fachkraft beim Münsteraner Mädchen* und Jungen*tag nur eine Angebotsphase im Herbst durchgeführt. Abschlussbericht Seit 2023 wird das Angebot ganzjährig angeboten, sodass die teilnehmenden Schulen zeitlich flexibler planen können. Durch die Verteilung auf das Jahr konnten Fach- und Honorarkräfte aus einem kleine- ren Pool häufiger eingesetzt werden. Dadurch gewan- nen sie wertvolle Praxiserfahrung, die zu einer Steige- rung der Angebotsqualität führte. Verantwortliche Ämter 17, 51 Berufsorientierung und Lebensplanung klischeefrei Zwischenbericht Girls´ Day und Boys´ Day Das örtliche Aktionsbündnis aus Hochschulen, Äm- tern, Kammern, Verbänden und Vereinen unterstützt seit 2022 sowohl den Girls‘ Day als auch den Boys‘ Day Gendersensible Elementarpädagogik Zwischenbericht Gendersensible Elementarpädagogik ist eine Quer- schnittsaufgabe und gleichzeitig eine Zielsetzung, die der aktiven Beförderung bedarf, z.B. durch sorgfältige Einarbeitung von Fachkräften, kollegiale Beratung, angeleitete Reflektion und Schulungen. Diese Me- thoden sind vor allem vor dem Hintergrund des Fach- kräftemangels und der starken Personalfluktuation anspruchsvoller umzusetzen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt, bzw. muss in der aktuellen Kita-Krise oft auf andere Themen liegen, z.B. Sicherstellung der Aufsichtspflicht und des Kin- derschutzes. Wenn viele Mitarbeitenden in Kitas neu sind, die Personaldecke angespannt ist und vorhande- nes Know-How zudem durch Wechsel verloren geht, stellt es eine noch größere Herausforderung dar, das Thema der gendersensiblen Arbeit weiter im Fokus zu behalten und voranzutreiben als es bereits zuvor war. Abschlussbericht Gegenüber dem Zwischenbericht hat sich der Fach- kräftemangel weiter verschärft, die Ausführungen zum Zwischenbericht gelten überdies weiterhin. Verantwortliche Ämter 51 Mädchen? Junge? Und was gibt es da noch? Rollenbilder, Identität, Sexualität Zwischenbericht Der Münsteraner Mädchen* und Jungen*tag bietet Schüler*innen der 6. oder 7. Klasse von weiterführen- den Schulen, inklusiven Schulen sowie Förderschulen AKTIONSPLAN AB SEITE 22 Aufbrechen von Rollenstereotypen 21 Aufbrechen von Rollenstereotypen inhaltlich und finanziell. Der Arbeitskreis für mehr In- klusion wird weitergeführt. Die jährlich erscheinende digitale Dokumentation hat sich bewährt und wird fortgeführt. 24/7 – Wie will ich leben? Wie will ich arbeiten? Projektwoche zur klischeefreien und diversitäts- sensiblen Lebens- und Berufsplanung Der Ausschuss für Gleichstellung hat in seiner Sitzung am 3. Mai 2022 das Amt für Gleichstellung mit der Erweiterung des binärgeschlechtlichen Programms Girls’Days und Boys’Days zur klischeefreien Berufs- wahlorientierung auf Jugendliche aller Geschlechter beauftragt. Der bundesweite Aktionstag ist von kom- munaler Seite aus jedoch nicht änderbar, sodass das Amt für Gleichstellung mit der fachlichen Expertise der Ämter 40, 51, 53 und 59 sowie Kolleg*innen aus der Schulpsychologie und des Kommunalen Integra- tionszentrums ein Angebot zur gendersensiblen Bil- dung von für Schüler*innen der Klassen 6 und/oder 7 entwickelte. Das Projekt 24/7 hat zum Ziel, die bestehenden Angebote in Münster zur Auseinandersetzung mit stereotypen Rollenbildern und klischeefreien Le- bens- und Berufsplanung in einer mehrtägigen Pro- jektwoche zu bündeln und um neue Angebote zu erweitern, die eine intensivere Auseinandersetzung der Schüler*innen mit den vorgestellten Themen er- möglichen. Als Vorbild diente das Projekt „be-ok“, das in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg an Bremer Schulen durchgeführt wurde. Abschlussbericht Girls´ Day und Boys´ Day Im Jahr 2023 konnten sich die Teilnehmendenzah- len weiter auf Vor-Corona-Niveau erholen. Der Fokus wurde in diesem Jahr auf mehr Angebote/Plätze für den Boys‘ Day gelegt. Inzwischen wurden die vielfäl- tigen Online-Angebote der vergangenen Jahre wieder komplett auf Präsenz umgestellt. Auch im Bereich der Inklusion gibt es eine positive Entwicklung: die Girls’ Day-Angebote sind inzwischen zu 20 Prozent barrierefrei, beim Boys’ Day sind es doppelt so viele. 24/7 – Wie will ich leben? Wie will ich arbeiten? Projektwoche zur klischeefreien und diversitäts- sensiblen Lebens- und Berufsplanung Anfang September 2023 wurde das Konzept in den Fachausschüssen mit der Vorlage V/0289/2023 vor- gestellt. Verantwortliche Ämter 17 Partnerschaftliche Familienarbeit Zwischenbericht Die Beschäftigten der Stadtverwaltung Münster wer- den bei der Verwirklichung ihrer individuellen Vor- stellungen über ihre Lebens- und Familienplanung wirksam unterstützt. Dies macht sich in vielen Details bemerkbar, z.B.: – Im Rahmen des Workshops „Perspektive Zukunft“ werden die Teilnehmenden genderkompetent bei der weiteren Berufswegplanung unterstützt. – Es besteht ein Beratungsangebot des Personalservice zur Inanspruchnahme und Beantragung der Eltern- zeit. Gleichzeitig stehen auf Seiten des Personal- und Organisationsamtes umfangreiche Hinweise zur Fa- milienzeit zur Verfügung. In diesem Rahmen wurde ein Gesprächsleitfaden mit Tipps zu den Gesprächen vor und nach der Beurlaubung für Mitarbeitende und Führungskräfte entwickelt. In dem Gespräch sollen (werdende) Väter aktiv zur Wahrnehmung individuel- ler Eltern- und/oder Teilzeitmodelle ermutigt werden. Die Dienstvereinbarung zur Gestaltung von Telear- beit und mobilem Arbeiten wurde überarbeitet mit dem Ziel die Familienfreundlichkeit der Stadt Müns- ter als Arbeitgeberin zu erhöhen. Abschlussbericht Der Workshop „Perspektive Zukunft“ wurde im Jahr 2023 wieder angeboten, konnte aber trotz mehrfa- cher Bewerbung aufgrund mangelnder Nachfrage nicht durchgeführt werden. Das Familienzeitkonzept wurde erneuert. In den Hin- weisen für Führungskräfte wird die Unterstützung und gezielte Ansprache von Vätern aufgegriffen. Am 01.10.2023 wurde die Dienstvereinbarung zur Gestaltung von Telearbeit und mobilen Arbeiten ak- tualisiert. Der Telearbeitszeitraum wird nicht mehr wöchentlich, sondern monatlich betrachtet. Zudem ist es möglich, bis zu 80% und in Einzelfällen bis zu 100% der monatlichen Arbeitszeit im Homeoffice zu verbringen bzw. mobil zu arbeiten. Diese Maßnahmen unterstützen die Vereinbarung von Familie mit Beruf. Verantwortliche Ämter 10, 17 22 Aufbrechen von Rollenstereotypen Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Teilnehmende Boys‘ Day und ‚Girls‘ Day in Münster Girls‘ Day: 745 Plätze und 123 Veranstaltungen ge- plant auf www.girls-day.de Boys Day: unbekannte Zahl von Plätzen geplant. Der Aktionstag wurde aller- dings kurzfristig aufgrund von Corona abgesagt. Girls‘ Day: 598 Plätze und 94 Veranstaltungen wurden auf www.girls-day. de angeboten. Boys Day: 158 Plätze und 27 Veranstaltungen wur- den auf www.boys-day.de angeboten. Girls‘ Day: 803 Plätze und 144 Veranstaltungen wurden auf www.girls-day.de angeboten. Boys Day: 152 Plätze und 50 Veranstaltungen wurden auf www.boys-day.de angeboten. Anzahl der teilnehmenden Schulen am Mädchen* und Jungen*tag 5 teilnehmende Schulen, 8 Klassen Jungen, 8 Klassen Mädchen, 103 Schüler*, 92 Schüler*innen. (Geplant und aufgrund von Corona nicht in dem Umfang durchgeführt: 8 teilnehmende Schulen, 21 Klassen Jungen, 19 Klas- sen Mädchen 291 Schüler*, 217 Schüler*innen) 6 teilnehmende Schulen, 19 Klassen Jungen, 19 Klassen Mädchen 202 Schüler*, 256 Schüler*innen 11 teilnehmende Schulen, 39 Klassen Jungen, 35 Klassen Mädchen 522 Schüler*, 389 Schüler*innen Anteil und Dauer der Väter in Elternzeit in Münster Im Jahr 2020 lag der Anteil der Väter beim Elterngeld- bezug bei 35,6 %. Damit ist Münster Spitzenreiter in NRW, landesweit lag der Väteranteil bei 22,9 %. Davon nahmen in Münster 25,1 % der Väter bis zu 2 Monaten Elternzeit, 9,9 % zwischen 3 und 12 Monaten und 0,6 % der Väter nahmen mehr als 13 Monate Elternzeit. Im Jahr 2022 ist der Vä- teranteil beim Elterngeld auf 37,3 % gestiegen (lan- desweit stieg der Anteil in NRW auf 24,5 %). Davon nahmen in Münster 25,7 % der Väter bis zu 2 Monaten Eltern- zeit, 10,7 % zwischen 3 und 12 Monaten und 0,9 % der Väter nahmen mehr als 13 Monate Elternzeit. Im Jahr 2023 lag der Väteranteil beim Elterngeld bei 37,6 % (landesweit lag der Anteil in NRW bei 24,9 %). Davon nahmen in Münster 25,1 % der Väter bis zu 2 Monaten Elternzeit, 11,8 % zwischen 3 und 12 Monaten und 0.8 % der Väter nahmen mehr als 13w Monate Eltern- zeit. Anteil und Dau- er der Väter in Elternzeit in der Stadtverwaltung Am 31.12.2020 waren 10,3 % der Mitarbeitenden der Stadt Münster, die Elternzeit in Anspruch ge- nommen haben, männlich. Am 31.12.2022 waren 7,9 % der Mitarbeitenden der Stadt Münster, die Elternzeit in Anspruch genommen haben, männlich. Am 31.12.2023 befanden sich 143 Mitarbeitende in Eltern- zeit, davon 14 Männer (9,8 %). Anzahl der Angebote für (werdende Väter) in der Stadtver- waltung Das Personal- und Organi- sationsamt hat erstmalig Hinweise zur Familienzeit für Führungskräfte und Mitarbeitende heraus- gegeben. (Werdende) Väter sollen im Rahmen eines Gesprächs mit ihrer Führungskraft zur Inan- spruchnahme von Eltern- zeit – unabhängig von tradierten Rollenbildern – ermutigt werden. Neben dem Angebot an (werdende) Väter im Rahmen eines Gespräches mit ihrer Führungskraft – unabhängig von traditionellen Rollenbil- dern – zur Inanspruchnahme von Elternzeit ermutigt zu werden, fand 2023 der ers- te VäterSummit NRW statt. Unter Beteiligung von Amt für Gleichstellung wurden Väter aus der Stadtverwaltung über das Intranet zu einer landes- weiten offenen Informations- und Vernetzungsveranstal- tung eingeladen. 23 Aufbrechen von Rollenstereotypen 24 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien Zukunft der Kindertagesbetreuung Zwischenbericht In 2022 ist eine Gesamterhebung aller Betreuungsbe- darfe (Quantität und Art) von Erziehungsberechtigten mit u6 Kindern durchgeführt worden (V/0096/2023 Elternbefragung 2022 - Erhebung von familiären Be- darfen an Tagesbetreuung für Kinder von null bis sechs Jahren in der Stadt Münster). Beteiligt haben sich Eltern von über 30% aller u6 Kin- der. Ein Hauptergebnis ist, dass das bisherige Ausbau- ziel von 50% für die Versorgung der u3 Kinder nicht ausreichend ist, sondern stattdessen der Bedarf bei 83% liegt. Die Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass die Erzie- hungsberechtigten in Münster ein „Mehr“ und ein „Besser“ bezogen auf aktuell angebotene Betreu- ungssettings benötigen. Sie haben einen Bedarf an deutlich mehr Plätzen im u3-Bereich und vor allem mehr Flexibilität bei Plätzen im gesamten u6-Bereich. Diese Bedarfe haben ein Plus an Fachkräften zur Be- dingung. Aktuell genügt das Personal im Bereich Kindertagesbetreuung nicht einmal, um die bereits bestehenden Betreuungsverträge zu erfüllen. Her- ausforderungen rund um den Fachkräftemangel im Bereich Tagesbetreuung für Kinder erschweren somit die angemessene Berücksichtigung der Ergebnisse. In Münster ist der Fachkräftemangel akut und alle Trä- ger kämpfen mit der adäquaten Neubesetzung von vakanten Stellen und der Kompensation von krank- heitsbedingtem Ausfall in hoher Zahl in ihren Teams. (vgl. Vorlage V/0393/2022). Erstmalig konnten auf Grund des Fachkräftemangels im Kitajahr 2023/2024 362 vorhandene Plätze nicht in das Platzangebot nicht aufgenommen werden. Flexibilisierung von Betreuungszeiten in Kitas in 2023. Vor allem bei ExtraZeit und FlexiZeit ist eine deutliche Bedarfsgerechte Angebote der Kindertagesbetreuung Zwischenbericht Stand 2023 – 203 Kitas/ 668 Gruppen im Kitajahr 2022/2023 – 43 Familienzentren in Münster in 2023 Betreuungsquoten Im Kitajahr 2022/2023 konnte gesamtstädtisch eine u3 Betreuungsquote von 49,5% erreicht werden. Das sind 4.174 Betreuungsplätze in Kitas – Die ü3 Betreuungsquote lag bei 105,8% (8902 Plätze). Abschlussbericht Stand 2024 – 208 Kitas/ 673,5 Gruppen im Kitajahr 2024/2025 – 45 Familienzentren in Münster in 2024 In der Stadt Münster steigt die u3-Versorgungsquote zum neuen Kindergartenjahr auf 53,4% und die der ü3-Kinder auf 107,6%. Diese Entwicklung ist auf den weiteren Platzausbau und auf den Rückgang der Kinderzahlen zurückzufüh- ren. Im Frühjahr 2024 konnten fünf neue Kindertages- einrichtungen mit insgesamt 18,5 Gruppen eröffnet werden. Aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels kön- nen auch im neuen Kindergartenjahr nicht alle vor- handenen Plätze angeboten werden, so dass sich die Zahl der tatsächlich zur Verfügung stehenden Plätze reduziert. Auch im Bereich der Kindertagespflege ist die Anzahl der Plätze weiterhin rückläufig. Verantwortliche Ämter 51 AKTIONSPLAN AB SEITE 28 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Familien 25 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien Reduktion wahrzunehmen, welches auf den Fachkräf- temangel zurück zu führen ist. – Kitas mit Extra-Zeit: 2 – Kitas mit Flexi-Zeit: 18 – Kitas mit weniger als 20 Tagen jährlicher Schließungszeit: 17 Eine Betreuung zu sensiblen Zeiten (nach 18 Uhr und vor 7 Uhr morgens ist bisher noch nicht in Planung). Abschlussbericht Die Auswirkungen der Reform des Bundesteilhabege- setzes auf die Kindertagesbetreuung (siehe auch Vorlage V/0030/2024) sind ebenfalls un- ter dem Aspekt möglicher Platzzahlreduzierungen in betroffenen Einrichtungen in der Ausbauplanung zu berücksichtigen. In allen Neubaugebieten sind Kitas entsprechend den geplanten Wohneinheiten, sowie möglicher bereits bestehender Bedarfe, vorgesehen. Die Planungen reichen bis 2033. Bis Wohngebiete in 2033 realisiert werden, werden weitere Progno- sen auf den dann bestehenden vorliegenden Fakten erstellt werden, die sich möglicherweise von der jet- zigen Situation unterscheiden. Insbesondere in grö- ßeren Wohngebieten sind teilweise weitere Reser- veflächen vorgesehen, um auf geänderte Bedarfslagen reagieren zu können. Schließlich stellt die Schaffung von Betreuungsangeboten außerhalb neuer Wohn- gebiete zu Verbesserung der Betreuungssituation in stark unterversorgten Stadtteilen eine unverändert große Herausforderung dar. Nutzungskonkurrenzen bei Freiflächen, bebauten oder bebaubaren Grund- stücken stehen vielfach der Errichtung einer neuen Kindertageseinrichtung entgegen oder erfordern ei- nen erheblichen Ressourceneinsatz, der seinerseits in Konkurrenz zu anderen Maßnahmen steht. Die Erfül- lung des Rechtsanspruchs und der Anspruch auf ver- gleichbare Angebote in allen Teilen der Stadt stehen hier vor Hürden. Weiterhin ist der gravierende Fachkräftemangel in Münsters Kitas deutlich zu spüren; ein Nachlassen des Problems ist nicht absehbar. Unbesetzte Stellen, erhöhte Krankheitszahlen unter Mitarbeitenden sowie die dadurch entstehende Überbelastung des verbleibenden Personals prägen den Alltag in vielen Einrichtungen. Für viele Familien bedeutet es, dass sie immer wieder und zumeist sehr kurzfristig mit Einschränkungen der Betreuungszeiten umgehen müssen. Zu diesen Familien, die trotz laufender Be- treuungsverträge nicht durchgängig mit einer zuver- lässigen Betreuung rechnen können, kommen solche, die im Vergabeverfahren keine Platzzusage erhalten und somit keine Betreuung für ihr Kind haben. In 2023 konnten insgesamt 362 Plätze aufgrund von Fachkräftemangel nicht vergeben werden, davon 148 für u3-Kinder. Ausblick: 2024 sind es insgesamt 417 Plätze, davon 125 für u3-Kinder. Die Zahl der Plätze für u3-Kinder, die nicht besetzt werden können, ist somit gesunken. Dagegen ist die Platzzahl für die ü3-Kinder, die nicht vergeben werden können, um 78 gestiegen. (Vergleiche Vorlage V/0383/2024) Verantwortliche Ämter 51 Verbesserung der Vereinbarkeit von Sorgearbeit Zwischenbericht 2022: stadtweit 560 betriebliche Betreuungsplätze 2023: stadtweit 622 betriebliche Betreuungsplätze Diese setzen sich zusammen aus betrieblichen Plätze in eigenen Einrichtungen von Unternehmen, Beleg- plätzen für Betriebe in Kitas und betriebliche Kinder- tagespflege. Mit der Realisierung des Neubaus von Stadthaus 4 wird überlegt, das Angebot noch weiter auszubauen und eine weitere betriebliche Großtagespflegestelle in das Gebäude zu integrieren. Im Rahmen des Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf &Pflege – Landesprogramm NRW“ wurde eine 0,25 Stelle als Ansprechperson für alle Mitarbeiten- den, die Beruf und Pflege vereinbaren wollen, einge- richtet. Die Stellenbesetzung ist 2024 erfolgt. Citeq: Die citeq unterstützt dieses Ziel mit der konsequen- ten Fortführung der Elemente der Digitalisierungs- strategie, die den Beschäftigten der Stadt Münster mobile Arbeitsformen ermöglichen. 1. Ausstattung mit VPN-Notebooks Ende 2023 waren bereits 1.698 Beschäftigte der Stadt Münster mit einem VPN-Notebook ausgestattet. Die- se ermöglichen ein ortsunabhängiges Arbeiten. Dies sind 900 Beschäftigte mehr als Ende 2022 2. Ausstattung mit iPads Mit einem iPad können wesentliche Kommunika- tions-aufgaben ortsunabhängig erfolgen. Ende 2023 hatten weiterhin etwa 700 Beschäftigte diese Mög- lichkeit. 3. Spezielle Ausstattung von Arbeitsplätzen mit Thin-Clients Mitarbeitende mit einem VPN-Notebook können grundsätzlich auch im Homeoffice arbeiten. Weitere 1.352 Beschäftigte verfügten über eine spezielle Ar- beitsplatzausstattung für das Homeoffice. 4. Software Mobiles Arbeiten wird unterstützt durch Software für Videokonferenzen und digitale Zusammenarbeit (MS-Teams), die fortschreitende Einführung des Do- kumentenmanagementsystems (12.2023: 1.720 Ar- beitsplätze) sowie die fortschreitende Einführung di- Zur Verbesserung der Sorgearbeit unterhält die Stadt Münster die Stadt eine Großtagespflegestelle sowie werden Plätze in Kindertageseinrichtungen in Koope- ration mit einem freiem Träger zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig schreiten die Planung zur Einrichtung ei- ner weiteren Großtagespflegestelle weiter voran. Darüber hinaus nimmt die Stadt Münster am Landes- programm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege – Landes- programm NRW“ teil und unterzeichnet in diesem Zuge die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf & Pflege. Im Rahmen der Mitarbeitendenbefragung 2022 wur- de deutlich, dass mehr als 83 % der Mitarbeitenden Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren kön- nen. Dies sind 4 Prozentpunkte mehr als bei der Be- fragung 2017 Abschlussbericht 2023: stadtweit 622 betriebliche Betreuungsplätze 2024: stadtweit 593 betriebliche Betreuungsplätze Diese setzen sich zusammen aus betrieblichen Plätze in eigenen Einrichtungen von Unternehmen, Beleg- plätzen für Betriebe in Kitas und betriebliche Kinder- tagespflege. Zur Verbesserung der Sorgearbeit unterhält die Stadt Münster eine Großtagespflegestelle, ebenso werden Plätze in Kindertageseinrichtungen in Kooperation mit einem freiem Träger zur Verfügung gestellt. Im ehemaligen Hauptzollamt an der Sonnenstraße sollen eine Kindertageseinrichtung für die Wohn- bereichsversorgung sowie insgesamt zwei Großta- gespflegestellen, davon eine betriebliche Großta- gespflegestelle, eingerichtet werden. Zur Verbesserung der Sorgearbeit könnten somit 9 weitere betriebliche Betreuungsplätze in der Son- nenstraße genutzt werden. Die Stadt Münster hält bislang insgesamt 26 Betreu- ungsplätze für Kinder von Mitarbeitenden im Alter von eins bis sechs Jahren in verschiedenen Betreuungsein- richtungen (KiT a und Großtagespflegestelle) vor. 26 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien gitaler Bürger*innenservices. In den Jahren 2022 und 2023 wurden unter anderem mehr als 160 hochpri- orisierte Servicebündel gemäß Onlinezugangsgesetz mit hohem Digitalisierungsreifegrad umgesetzt. Verantwortliche Ämter 10, citeq, 51 Kinderwunschberatung für Regenbogenfamilien Zwischenbericht Steht noch aus. Abschlussbericht Folgende Abteilungen bzw. Stellen haben mit dem Thema regelmäßig zu tun: Adoptions- und Pflegekin- derdienst, KSD, Vaterschaftsanerkennung/ wirtschaft- liche Jugendhilfe. Im Rahmen der Schwangerschaftsberatung wird kein spezielles Beratungsangebot für LSBTIQ*-Paare vor- gehalten. Jedoch hat…“ jede Frau und jeder Mann das Recht, sich (…) in Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung sowie in allen eine Schwangerschaft unmittelbar oder mittelbar berüh- renden Fragen von einer hierfür vorgesehenen Bera- tungsstelle auf Wunsch anonym informieren und be- raten zu lassen.“ (§2,1 SchKG). Im Bedarfsfall verweist das Amt für Kinder, Jugend- liche und Familien an einen freien Träger, wie z.B. Pro Familia, wenn das Beratungsanliegen nicht adäquat begleitet werden kann. Verantwortliche Ämter 17, 50, 51 Münster-Nadel unter Gendergesichtspunkten Zwischenbericht Es gibt verstärkte Bestrebungen zu einem ausgewo- genen Geschlechterverhältnis bei der Verleihung der Auszeichnung, insbesondere durch die verstärkte Ein- bindung von Netzwerken der Frauenorganisationen. Im Zeitraum der Aktionspläne seit 2016 (vgl. auch Be- schlusspunkt 3 des Ratsbeschlusses vom 16.03.2016, Vorlage V/0178/2016) hat sich der Anteil weiblicher Personen an der Gesamtzahl der Ehrungen von 40 % auf 42 % erhöht. Im Zeitraum von 2016 bis 2022 lag der Anteil weiblicher Personen bei 48 %. Abschlussbericht Der Blick auf ein ausgewogenes Geschlechterverhält- nis wird über den Zeitraum des Aktionsplans hinaus als Daueraufgabe und damit nachhaltig bei der Verlei- hung der Auszeichnung angewandt und umgesetzt. Bei den Zahlen hat sich seit dem Zwischenbericht nichts geändert. Verantwortliche Ämter OB, 33 27 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Kitas mit ExtraZeit 10 2 3 Kitas mit FlexiZeit 26 18 14 Kitas mit reduzierten Schließungstagen 15 17 17 Anteil von Frauen und Männern bei der Nutzung familienfreundlicher Angebote in der Stadtverwaltung Münster Anteil an Telearbeit: m: 32 % w: 68% Teilzeit: m: 22% w: 64% Mitarbeitenden in Elternzeit oder Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2020: m: 25 w: 176 Anteil an Telearbeit: m: 34 % w: 66% Teilzeit: m: 23% w: 64% Mitarbeitenden in Elternzeit oder Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2022: m: 18 w: 162 Anteil an Telearbeit: m: 37% w: 63% Teilzeit: m: 23% w: 65% Mitarbeitenden in Elternzeit oder Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2023: m:23 w:171 Workshops zu familien- freundlichen Arbeitgeber* innen-Konzepten Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe Auszeichnungen mit der Münster-Nadel an Frauen und an Männer 2020: 5 Frauen und 5 Männer 2021: 6 Frauen und 7 Männer 8 Frauen und ein Mann 7 Frauen und 7 Männer Beratungsstellen und Träger, die Angebote für Regenbogenfamilien stellen Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aids- hilfe Münster e. V. (Vgl. Haushaltsplan Stadt Münster, Produktgruppe 01 04) Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aidshilfe Münster e. V. (Vgl. Haushalts- plan Stadt Münster, Produktgruppe 01 04) Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aidshilfe Münster e. V. (Vgl. Haushalts- plan Stadt Münster, Produktgruppe 01 04) 28 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Kitas mit ExtraZeit 10 2 3 Kitas mit FlexiZeit 26 18 14 Kitas mit reduzierten Schließungstagen 15 17 17 Anteil von Frauen und Männern bei der Nutzung familienfreundlicher Angebote in der Stadtverwaltung Münster Anteil an Telearbeit: m: 32 % w: 68% Teilzeit: m: 22% w: 64% Mitarbeitenden in Elternzeit oder Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2020: m: 25 w: 176 Anteil an Telearbeit: m: 34 % w: 66% Teilzeit: m: 23% w: 64% Mitarbeitenden in Elternzeit oder Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2022: m: 18 w: 162 Anteil an Telearbeit: m: 37% w: 63% Teilzeit: m: 23% w: 65% Mitarbeitenden in Elternzeit oder Sonderurlaub zum Stichtag 31.12.2023: m:23 w:171 Workshops zu familien- freundlichen Arbeitgeber* innen-Konzepten Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe Auszeichnungen mit der Münster-Nadel an Frauen und an Männer 2020: 5 Frauen und 5 Männer 2021: 6 Frauen und 7 Männer 8 Frauen und ein Mann 7 Frauen und 7 Männer Beratungsstellen und Träger, die Angebote für Regenbogenfamilien stellen Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aids- hilfe Münster e. V. (Vgl. Haushaltsplan Stadt Münster, Produktgruppe 01 04) Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aidshilfe Münster e. V. (Vgl. Haushalts- plan Stadt Münster, Produktgruppe 01 04) Förderung des Trägers Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aidshilfe Münster e. V. (Vgl. Haushalts- plan Stadt Münster, Produktgruppe 01 04) 29 Bedarfsgerechte Kinderbetreeung und Unterstützung für Famlien 30 Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community Zu den Etatberatungen für das Haushaltsjahr 2024 wurde im Ausschuss für Gleichstellung der Antrag des Caritasverbands aufgerufen und eine männerspezifi- sche Beratung à 0,5 VZÄ im Rahmen der Umsetzung der Istanbul-Konvention in der bestehenden Bera- tungsstelle beschlossen. Verantwortliche Ämter 17 Gewalt gegen Menschen der LSBTIQ*-Community Zwischenbericht Förderung der Träger – Fachstelle für Sexualität und Gesundheit / AidsHilfe Münster e.V., – pro familia, – T-I-MS e.V. (Peer-Beratung und Selbsthilfe) für Beratungsangebote für trans* und inter* Perso- nen. (Vgl. Haushaltsplan Stadt Münster, Produktgrup- pe 01 04) Abschlussbericht Die Trägerförderung wurde etabliert und kontinuier- lich fortgesetzt. Die Weiterentwicklung eines bedarfsgerechten Be- ratungsangebotes für von Gewalt betroffene LSBTIQ* Personen ist Teil des Aktionsplans LSBTIQ* und wird mit dem Aktionsplan zur Istanbul-Konvention ver- knüpft. Verantwortliche Ämter 17 Häusliche Gewalt Zwischenbericht Finanzierung von 2 Beratungsstellen (Beratungsstelle Häusliche Gewalt SKF, und Beratungsstelle Frauen- haus und Beratung) und 2 Frauenhäusern des SKF und das Frauenhaus von „Frauen und Beratung“). Teilnah- me an den Arbeitskreisen „AK gegen Gewalt an Frau- en und Mädchen“, „AK Gewaltschutzgesetz“ Abschlussbericht Keine Veränderungen im Vergleich zum Zwischenbe- richt. Verantwortliche Ämter 17, 50 Gewalt durch und gegen Männer Zwischenbericht Vernetzung und Zusammenarbeit mit der männer- spezifischen Krisen- und Gewaltberatung des Cari- tasverbands und der Opferberatung des SKF, auch in Netzwerken wie dem „AK Gewaltschutzgesetz“ und im „Männernetzwerk“. Unterstützung bei der An- tragsstellung für eine kommunal geförderte, niedrig- schwellige Beratungsstelle von Männern für Männer. Abschlussbericht Wie in 2022. Die weiteren Änderungen ergeben sich erst in 2024 – mit dem neuen Aktionsplan zur Istan- bul-Konvention. AKTIONSPLAN AB SEITE 34 Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community 31 Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Angebote mit Maßnahmen für den Abbau von geschlechtsspezifischer Gewalt Rote Bank Aktion am 25.11.22 AG Istanbul Konvention führt im Frühjahr 2023 Umfrage im Netzwerk „Gewaltschutz“ zur Umsetzung der Istanbul Konvention durch Ausstellung „Was ich anhatte…“ zu sexualisierter Gewalt, Kooperation vom Amt für Gleichstellung, Stadtmuseum, dem AK Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und AK Gewaltschutzgesetz Münster mit Führungen und Lesung „Sagte sie“ AG Anonyme Spurensicherung (ASS) nimmt im August Arbeit auf. Ziel: Einführung der ASS an allen Krankenhäusern in Münster AK Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Herausga- be des Flyers FGM (Female Genital Mutilation/ Cutting – weibl. Genitalbeschneidung) für Frauen/ Mädchen/ Betroffene Kooperation mit dem Cinema: Film am 22.11.23: Dokumentarfilm „Smoke Sauna Sisterhood“ incl. Gespräch mit der Regisseurin Rote Bank Aktion zum Intern. Frauentag am 08.03.2023 im Stadtmuseum und am 24.11.2023 auf dem Domplatz anlässlich des intern. Tages gegen Gewalt an Frauen Beratungsstellen und Träger, die spezifisch zu Gewalt gegen Menschen der LSBTIQ*-Community und spezifisch zu Gewalt gegen Frauen und durch und gegen Männer beraten Männer: Caritas Frauen: Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für Frauen e.V., Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V. Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V. (Beratung Gewaltschutzgesetz) Fachberatung Gewaltschutzgesetz des SkF Münster e.V. FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbehaup- tung und Selbstverteidigung LSBTIQ*: Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur Bereitstel- lung einer spezifischen Grundversorgung in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich und für ihre Beiträge zu LSBTIQ*-Struktu- ren und Netzwerkarbeit in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V. und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* Bera- tung: Fachstelle für Sexualität und Gesundheit / AidsHilfe Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. (Peer-Beratung und Selbsthilfe) Männer: Caritas, SkF, Chance e.V. Frauen: Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für Frauen e.V., Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V. Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V. (Beratung Gewaltschutzgesetz) Fachberatung Gewaltschutzgesetz des SkF Münster e.V. FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbe- hauptung und Selbstverteidigung LSBTIQ*: Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur Bereitstellung einer spezifischen Grundversorgung in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich und für ihre Beiträge zu LSBTIQ*-Strukturen und Netzwerkarbeit in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V. und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* Beratung: Fachstelle für Sexualität und Gesund- heit / AidsHilfe Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. (Peer-Beratung und Selbsthilfe) Männer: Caritas, SkF, Chance e.V. Frauen: Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für Frauen e.V., Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V. Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V. (Beratung Gewaltschutzgesetz) Fachberatung Gewaltschutzgesetz des SkF Münster e.V. FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbe- hauptung und Selbstverteidigung LSBTIQ*: Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur Bereitstellung einer spezifischen Grundversorgung in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich und für ihre Beiträge zu LSBTIQ*-Strukturen und Netzwerkarbeit in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V. und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* Beratung: Fachstelle für Sexualität und Gesund- heit / AidsHilfe Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. (Peer-Beratung und Selbsthilfe) 32 Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Angebote mit Maßnahmen für den Abbau von geschlechtsspezifischer Gewalt Rote Bank Aktion am 25.11.22 AG Istanbul Konvention führt im Frühjahr 2023 Umfrage im Netzwerk „Gewaltschutz“ zur Umsetzung der Istanbul Konvention durch Ausstellung „Was ich anhatte…“ zu sexualisierter Gewalt, Kooperation vom Amt für Gleichstellung, Stadtmuseum, dem AK Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und AK Gewaltschutzgesetz Münster mit Führungen und Lesung „Sagte sie“ AG Anonyme Spurensicherung (ASS) nimmt im August Arbeit auf. Ziel: Einführung der ASS an allen Krankenhäusern in Münster AK Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Herausga- be des Flyers FGM (Female Genital Mutilation/ Cutting – weibl. Genitalbeschneidung) für Frauen/ Mädchen/ Betroffene Kooperation mit dem Cinema: Film am 22.11.23: Dokumentarfilm „Smoke Sauna Sisterhood“ incl. Gespräch mit der Regisseurin Rote Bank Aktion zum Intern. Frauentag am 08.03.2023 im Stadtmuseum und am 24.11.2023 auf dem Domplatz anlässlich des intern. Tages gegen Gewalt an Frauen Beratungsstellen und Träger, die spezifisch zu Gewalt gegen Menschen der LSBTIQ*-Community und spezifisch zu Gewalt gegen Frauen und durch und gegen Männer beraten Männer: Caritas Frauen: Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für Frauen e.V., Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V. Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V. (Beratung Gewaltschutzgesetz) Fachberatung Gewaltschutzgesetz des SkF Münster e.V. FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbehaup- tung und Selbstverteidigung LSBTIQ*: Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur Bereitstel- lung einer spezifischen Grundversorgung in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich und für ihre Beiträge zu LSBTIQ*-Struktu- ren und Netzwerkarbeit in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V. und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* Bera- tung: Fachstelle für Sexualität und Gesundheit / AidsHilfe Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. (Peer-Beratung und Selbsthilfe) Männer: Caritas, SkF, Chance e.V. Frauen: Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für Frauen e.V., Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V. Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V. (Beratung Gewaltschutzgesetz) Fachberatung Gewaltschutzgesetz des SkF Münster e.V. FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbe- hauptung und Selbstverteidigung LSBTIQ*: Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur Bereitstellung einer spezifischen Grundversorgung in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich und für ihre Beiträge zu LSBTIQ*-Strukturen und Netzwerkarbeit in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V. und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* Beratung: Fachstelle für Sexualität und Gesund- heit / AidsHilfe Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. (Peer-Beratung und Selbsthilfe) Männer: Caritas, SkF, Chance e.V. Frauen: Frauenberatungsstelle Beratung und Therapie für Frauen e.V., Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V. Beratungsstelle Frauenhaus und Beratung e.V. (Beratung Gewaltschutzgesetz) Fachberatung Gewaltschutzgesetz des SkF Münster e.V. FSV – Frauensportverein mit Angeboten zur Selbstbe- hauptung und Selbstverteidigung LSBTIQ*: Förderung als Zuschuss zur Grundausstattung, zur Bereitstellung einer spezifischen Grundversorgung in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich und für ihre Beiträge zu LSBTIQ*-Strukturen und Netzwerkarbeit in Münster: LIVAS e.V. und KCM e.V. und Förderung als Zuschuss für die Trans* und Inter* Beratung: Fachstelle für Sexualität und Gesund- heit / AidsHilfe Münster e.V., pro familia, T-I-MS e.V. (Peer-Beratung und Selbsthilfe) 33 Abbau von Gewalt gegen Frauen, Männer und LSBTIQ*-Community 34 Gender gerechte Sprache AKTIONSPLAN AB SEITE 38 Gendergerechte Sprache Citeq: Die citeq hat die Aktivitäten der Ämter 10, 13 und 17 technisch unterstützt. Der digitale Bürger*innenser- vice wurden vollständig aktualisiert. Verantwortliche Ämter 10, citeq, 13 Gendergerechte Sprache in Publikationen Zwischenbericht Der Leitfaden „Fair formuliert“ wurde erstellt: https://intranet-ms.stadt-muenster.de/amt- fuer-kommunikation/fair-formuliert/fair-formuliert. In Planung: Das Amt für Kommunikation plant eine Schu- lung mit dem Personal- und Organisationsamt für alle Mitarbeitenden zum Thema gendergerechte Sprache. Abschlussbericht Eine städtische Fortbildung für alle Mitarbeitenden zum Thema gendergerechte Sprache wurde vom Personal- und Organisationsamt in Abstimmung mit dem Amt für Kommunikation konzipiert. Diese hat bereits 2023 und 2024 stattgefunden und wird im Folgejahr fortgesetzt. Die citeq hat die Aktivitäten der Ämter 10, 13 und 17 technisch unterstützt. Verantwortliche Ämter 10, 13, 17, citeq Umstellung der städtischen Online-Plattformen Zwischenbericht Im Rahmen des Bewerbendenmanagements können Bewerbende „divers“ als Geschlechtsmerkmal ange- ben. Zudem erfolgt eine geschlechtsneutrale Anspra- che der Bewerbenden. Abschlussbericht Bei der Nutzung vom Gesundheitsportal „MünsterMentalFit“ für Mitarbeitenden werden die Teilnehmenden geschlechtsneutral angesprochen. 35 Gender gerechte Sprache Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Neuer Leitfaden „fair formuliert“ wurde erstellt Leitfaden „Fair formuliert“ erstellt: https://intranet-ms. stadt-muenster.de/ amt-fuer-kommunikation/ fair-formuliert/fair- formuliert Amt für Kommunikation: Der Leitfaden ist abgeschlossen Publikationen, die gendergerecht umgeschrieben/ neu aufgelegt wurden ./. ./. Amt 13: das liegt in der Entscheidungs- kompetenz der Fachämter; 13 hat nur beratende Funktion. Formulare und Online-Masken, die gendergerecht umgeschrieben oder neuaufgelegt wurden ./. ./. Amt 13: das liegt in der Entscheidungs- kompetenz der Fachämter; 13 hat nur beratende Funktion. 36 Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin Förderung guter Führung und Fortbildungen zu Genderkom- petenz Zwischenbericht Es besteht ein umfangreiches Fortbildungsangebot für Führungskräfte und Führungsnachwuchskräfte. Dieses enthält Qualifizierungsreihen für Führungs- nachwuchskräfte und Führungskräfte, die neu in die- ser Rolle sind. Hier ist das Thema Genderkompetenz bereit implementiert. Für alle Ebenen verbindliche Führungsschulungen werden zu 2024 eingeführt, hier ist das Thema Genderkompetenz Bestandteil der Schulungen. Abschlussbericht Bei der Qualifizierung von Führungsnachwuchskräf- ten ist ein Modul mit dem Inhalt Genderkompetenz Bestandteil der Fortbildungsreihe „In Zukunft füh- ren“. Die Einführung verbindlicher Führungsschulen mit Einbeziehung des Themas Genderkompetenz wurden aufgrund des Auftragsumfangs im Jahr 2023 förmlich ausgeschrieben und unter Mitwirkung des Amtes 17 vergeben. Die Schulungen sind im Jahr 2024 gestartet. Verantwortliche Ämter 10 Gleichstellung in städtischen Beteiligungsgesellschaften Zwischenbericht Die Gesellschaftsverträge (Satzungen) der städ- tischen Tochtergesellschaften werden bei Anpas- sungsbedarfen entsprechend neu gefasst. Das Lan- Grenzachtender Umgang Zwischenbericht Eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe hat verschie- dene Workshops unter Beteiligung externer Expertise durchgeführt. Ziel war die Sensibilisierung der Ar- beitsgruppenmitglieder zum Thema grenzachtender Umgang und die Identifizierung erster Maßnahmen. Der Verwaltungsvorstand hat beschlossen, dass zu diesem Zweck eine 0,5 Stelle bereitgestellt wird. Aktuell in der Bearbeitung ist eine Benennung von Ansprechstellen mit dem Ziel einfache Beschwerde- wege zu eröffnen und die Entwicklung eines einheit- lichen und transparenten Vorgehens bei grenzverlet- zenden Vorfällen und Beschwerden. Abschlussbericht Es wurde im September 2023 eine Mitarbeiterin zur Sensibilisierung des Themas eingestellt, welche die Maßnahmen koordiniert. Die Bekanntgabe der Ansprechpartner*innen und die damit einhergehende Sensibilisierungskampagne mit den Werbemitteln wurde 2024 veröffentlicht. Dadurch stehen allen Mitarbeitenden Informationen zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und Kontaktmöglichkeiten zu internen und externen An- laufstellen zur Verfügung, an die Sie sich vertraulich wenden können. Zudem hat man sich in einer Arbeitsgruppe mit der Risiko- und Potenzialanalyse beschäftigt. Zunächst wurde eine zentrale Voreinschätzung der einzelnen Ämter vorgenommen. Eine dezentrale Analyse, die durch jedes Amt weitgehend selbstständig durchge- führt wird, folgt Verantwortliche Ämter 10, 17 AKTIONSPLAN AB SEITE 42 Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin 37 Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin desgleichstellungsgesetz NRW wird bereits seit mehreren Jahren berücksichtigt. Es wurde eine fair formulierte Mustersatzung generiert. Diese stellt die Grundlage für jede anstehende Anpassung von Gesellschaftsverträgen dar. Die Mustersatzung ist bereits mehrfach angewandt worden. Gleichstellungsmaßnahmen werden durch ein regel- mäßiges Berichtswesen erfasst. Ein Fragebogen zum Stand der Gleichstellung in den städtischen Beteili- gungsgesellschaften wurde zusammen mit dem Amt für Gleichstellung entwickelt und wird seit 2020 jähr- lich umgesetzt. Abschlussbericht Das Landesgleichstellungsgesetz NRW wird bereits seit mehreren Jahren berücksichtigt. Es wurde eine fair formulierte Mustersatzung generiert. Diese stellt die Grundlage für jede anstehende Anpassung von Gesellschaftsverträgen dar. Zur Anpassung an aktu- elle gemeinderechtliche Vorgaben werden sämtliche Gesellschaftsverträge in Kürze überar- beitet und gleichstellungsrelevante Aspekte in die- sem Zusammenhang überprüft. Dem Rat wird ein neuer „Münsteraner Kodex für gute Unternehmens- führung“ vorgeschlagen, der im Hinblick auf Gleich- stellung umfassend novelliert wurde. Gleichstellungsmaßnahmen werden durch ein regel- mäßiges Berichtswesen erfasst. Ein Fragebogen zum Stand der Gleichstellung in den städtischen Beteili- gungsgesellschaften wurde zusammen mit dem Amt für Gleichstellung entwickelt und wird seit 2020 jähr- lich umgesetzt. Im Rahmen der Erklärung zur Unter- nehmensführung aufgrund des neuen Kodex werden die Beteiligungen auch zu gleichstellungsrelevanten Aspekten Stellung nehmen Verantwortliche Ämter 20 Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Maßnahmen zum grenzachtenden Umgang – Der Verwaltungsvorstand hat die Notwendigkeit zur Erstellung eines Schutzkonzeptes für einen grenzachten- den Umgang miteinander und gegen sexuelle Gewalt anerkannt. – Es wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertreter/-innen der Äm- ter 10, 17 und 51 gebildet, die in einem ersten Schritt die Zielsetzung eines solchen Schutzkonzeptes konkretisiert, eine entsprechende Zeit- und Ressourcenplanung erstellt und erste Sofortmaßnahmen benannt haben. – Der Verwaltungsvorstand hat beschlossen, dass zu diesem Zweck eine 0,5 Stelle bereitgestellt wird. – Eine entsprechende Stellenausschreibung wurde veröffentlicht. (die Stellen sind mittlerweile besetzt) – Eine Mitarbeiterin im Sachgebiet Personalentwick- lung im Personal- und Organisationsamt (0,5 Stelle) hat zum 01.09.23 ihre Tätigkeit aufgenommen und betreut das Thema. – Die amts- und einrichtungsübergreifende Arbeits- gruppe hat verschiedene Workshops unter Beteili- gung externer Expertise durchgeführt. – Interne Ansprechstellen und Ansprechpersonen für Betroffene wurden festgelegt. – Ein Grundgerüst an Verfahrensschritten ist entwickelt. Die Angebote im Bereich Fort- und Weiterbildung sind ausgebaut worden (Workshop für Auszubil- dende, Integration des Themas in das Qualifizie- rungsprogramm „In Zukunft führen“ und in die Führungskräftequalifizierung „Update Führung“, Grundlagenseminar „Schutz vor sexueller Belästigung im Bad“ sowie anlassbezogene Team-Supervisionen und Coachings). Führungskräfte: m/ w/ d/ keine Angabe Männer: 60 % Frauen: 40 % Divers: 0 % keine Angabe 0 % Männer: 60 % Frauen: 40 % Divers: 0 % keine Angabe 0 % Männer: 58% Frauen: 42% Divers: 0% Keine Angabe 0% Fortbildungen mit genderspezifischen Schwerpunkten für Führungskräfte 4 Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte sowie ein- malige Durchführung des Programms „In Zukunft führen“ 4 Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte sowie einmalige Durchführung des Programms „In Zukunft führen“ 4 Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte sowie einmalige Durchführung des Programms „In Zukunft führen“ Anzahl Beteiligungsgesellschaften, die an der Befragung zum Thema Gleichstellung teilnehmen Im Jahr 2020 haben 12 Beteiligungsgesellschaften an der Befragung zum Thema Gleichstellung teilgenommen. Diese sind folgend aufgelistet: – Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) – Citeq – KonvOY GmbH – Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC) – Münster Marketing – Stadtwerke Münster GmbH – Theater Münster – Theater Pumpenhaus gGmbH – Westfälische Bauindustrie GmbH – Wirtschaftsförderung Münster GmbH – Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH – Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Im Jahr 2022 haben 16 Beteiligungsgesellschaften an der Befragung zum Thema Gleichstellung teilgenom- men. Diese sind folgend aufgelistet: – Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) – CeNTech GmbH – Citeq – items management GmbH – KonvOY GmbH – Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC) – Münster Marketing – NBZ-Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH – Stadtwerke Münster GmbH + Stadtnetze Münster GmbH – Technologieförderung Münster GmbH – Theater Münster – Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH – Westfälische Bauindustrie GmbH – Wirtschaftsförderung Münster GmbH – Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH – Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Im Jahr 2024 haben 16 - insbesondere steuerungsre- levante - Beteiligungsgesellschaften an der Befragung zum Thema Gleichstellung teilgenommen (Status Quo 31.12.2023). Diese sind folgend aufgelistet: – Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) – CeNTech GmbH – Citeq – FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH – items-Gruppe – KonvOY GmbH – Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC) – Münster Marketing – NBZ-Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH – Stadtwerke Münster GmbH – Stadtnetze Münster GmbH – Technologieförderung Münster GmbH – Westfälische Bauindustrie GmbH – Wirtschaftsförderung Münster GmbH – Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH – Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 38 Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Maßnahmen zum grenzachtenden Umgang – Der Verwaltungsvorstand hat die Notwendigkeit zur Erstellung eines Schutzkonzeptes für einen grenzachten- den Umgang miteinander und gegen sexuelle Gewalt anerkannt. – Es wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertreter/-innen der Äm- ter 10, 17 und 51 gebildet, die in einem ersten Schritt die Zielsetzung eines solchen Schutzkonzeptes konkretisiert, eine entsprechende Zeit- und Ressourcenplanung erstellt und erste Sofortmaßnahmen benannt haben. – Der Verwaltungsvorstand hat beschlossen, dass zu diesem Zweck eine 0,5 Stelle bereitgestellt wird. – Eine entsprechende Stellenausschreibung wurde veröffentlicht. (die Stellen sind mittlerweile besetzt) – Eine Mitarbeiterin im Sachgebiet Personalentwick- lung im Personal- und Organisationsamt (0,5 Stelle) hat zum 01.09.23 ihre Tätigkeit aufgenommen und betreut das Thema. – Die amts- und einrichtungsübergreifende Arbeits- gruppe hat verschiedene Workshops unter Beteili- gung externer Expertise durchgeführt. – Interne Ansprechstellen und Ansprechpersonen für Betroffene wurden festgelegt. – Ein Grundgerüst an Verfahrensschritten ist entwickelt. Die Angebote im Bereich Fort- und Weiterbildung sind ausgebaut worden (Workshop für Auszubil- dende, Integration des Themas in das Qualifizie- rungsprogramm „In Zukunft führen“ und in die Führungskräftequalifizierung „Update Führung“, Grundlagenseminar „Schutz vor sexueller Belästigung im Bad“ sowie anlassbezogene Team-Supervisionen und Coachings). Führungskräfte: m/ w/ d/ keine Angabe Männer: 60 % Frauen: 40 % Divers: 0 % keine Angabe 0 % Männer: 60 % Frauen: 40 % Divers: 0 % keine Angabe 0 % Männer: 58% Frauen: 42% Divers: 0% Keine Angabe 0% Fortbildungen mit genderspezifischen Schwerpunkten für Führungskräfte 4 Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte sowie ein- malige Durchführung des Programms „In Zukunft führen“ 4 Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte sowie einmalige Durchführung des Programms „In Zukunft führen“ 4 Drei Fortbildungsreihen für neue Führungskräfte sowie einmalige Durchführung des Programms „In Zukunft führen“ Anzahl Beteiligungsgesellschaften, die an der Befragung zum Thema Gleichstellung teilnehmen Im Jahr 2020 haben 12 Beteiligungsgesellschaften an der Befragung zum Thema Gleichstellung teilgenommen. Diese sind folgend aufgelistet: – Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) – Citeq – KonvOY GmbH – Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC) – Münster Marketing – Stadtwerke Münster GmbH – Theater Münster – Theater Pumpenhaus gGmbH – Westfälische Bauindustrie GmbH – Wirtschaftsförderung Münster GmbH – Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH – Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Im Jahr 2022 haben 16 Beteiligungsgesellschaften an der Befragung zum Thema Gleichstellung teilgenom- men. Diese sind folgend aufgelistet: – Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) – CeNTech GmbH – Citeq – items management GmbH – KonvOY GmbH – Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC) – Münster Marketing – NBZ-Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH – Stadtwerke Münster GmbH + Stadtnetze Münster GmbH – Technologieförderung Münster GmbH – Theater Münster – Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH – Westfälische Bauindustrie GmbH – Wirtschaftsförderung Münster GmbH – Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH – Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Im Jahr 2024 haben 16 - insbesondere steuerungsre- levante - Beteiligungsgesellschaften an der Befragung zum Thema Gleichstellung teilgenommen (Status Quo 31.12.2023). Diese sind folgend aufgelistet: – Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) – CeNTech GmbH – Citeq – FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH – items-Gruppe – KonvOY GmbH – Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC) – Münster Marketing – NBZ-Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH – Stadtwerke Münster GmbH – Stadtnetze Münster GmbH – Technologieförderung Münster GmbH – Westfälische Bauindustrie GmbH – Wirtschaftsförderung Münster GmbH – Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH – Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 39 Die Stadt Münster als faire Arbeitgeberin 40 Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung Beteiligung und Planung Zwischenbericht Das Stadtplanungsamt und das Amt für Gleichstel- lung haben gemeinsam an einem Workshop des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu) Berlin in 2022 das Thema „Gendersensible Stadtplanung“ teil- genommen. Im Workshop am 1. Juni 2022 wurden dem ausgewählten Teilnehmenden-Kreis Grundlagen zum Thema vermittelt. Abschlussbericht Die Amtsleitungen haben weitere Schritte vereinbart. In der Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsbeteili- gung liegt der Fokus auf den sog. „stillen Gruppen“; in den „Leitorientierungen für eine gute Öffentlichkeits- beteiligung“ heißt es: „Ziel ist es, allen Einwohnerin- nen und Einwohnern die Möglichkeit zu eröffnen, an einem Beteiligungsprozess teilzunehmen – unabhän- gig von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ge- sellschaftlichen Gruppe, Alter, Geschlecht, Bildungs- grad oder Herkunft“. Dazu bedarf es belastbarer Daten, wer die Angebote wahrnimmt. Mit der Befragung zum Stadtforum am 15.06.2023 gelang der Einstieg in eine regelmäßige Evaluation von Beteiligungsangeboten zur Stadtent- wicklung (gem. Ratsbeschluss V/0553/2021), die mit dem Stadtforum „Lokale Demokratie stärken“ am 20.6.2024 fortgesetzt wurde. Hier war die Erreich- barkeit dieser Gruppe für Beteiligungsangebote auch Gegenstand des Workshops 5 zum Thema. S. auch unten Indikator „Anteil der Geschlechter in ausgewählten Beteiligungsformaten“ Verantwortliche Ämter 61 FinanzFAIRteilung Zwischenbericht Eine Gender Budgeting-Expertin aus Wien hat im No- vember 2022 auf Einladung der Ämter 17 und 20 in einem verwaltungsinternen Workshop über die Um- setzung eines geschlechtergerechten Haushalts in Wien referiert. Unter anderem durch diesen Workshop inspiriert hat das Amt für Gleichstellung gemeinsam mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen einen Vorschlag zur Neuausrichtung einer zielorientierten FinanzFAIR- teilung erarbeitet. Im Rahmen der vom Rat beschlos- senen Handlungsfelder zur kommunalen Steuerung (V/0609/2022), soll die geschlechtergerechte Haus- haltsplanung in Zukunft zum Handlungsfeld Soziale Teilhabe und Antidiskriminierung gehören. Ein ent- sprechender Vorschlag liegt dem Verwaltungsvor- stand zur Abstimmung vor. Abschlussbericht Über den im Zwischenbericht beschriebene Vor- schlag zu einer neuen Zielrichtung von FinanzFAIRtei- lung innerhalb der Handlungsfelder zur kommunalen Steuerung wurde im Verwaltungsvorstand bislang noch nicht entschieden. Daher wird das Thema Fi- nanzFAIRteilung im Amt für Gleichstellung derzeit nur im bisherigen Umfang weiterverfolgt. Verantwortliche Ämter 10, 17, 20 AKTIONSPLAN AB SEITE 46 Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung 41 Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung Toiletten im öffentlichen Raum unter Genderaspekten Zwischenbericht Es werden aktuell an 15 Standorten öffentliche T oi- letten im Auftrag der Stadt Münster betrieben. Diese sind größtenteils barrierefrei zugänglich. Seit 2022 werden im Stadtteil Hiltrup „Nette Toilet- ten“ als zusätzliches Angebot bereitgestellt und mit städtischen Mitteln gefördert. Neben öffentlichen WC-Anlagen (24/7) sind in allen öffentlichen Gebäuden (Verwaltung) in der Regel behindertengerechte WC-Anlagen vorhanden. Bei Neubaumaßnahmen werden barrierefreie WC-Anla- gen im gesetzl. geforderten Umfang bei allen Bauvor- haben vorgesehen. Dies ist in den städt. Gebäudeleit- linien berücksichtigt. Bei Umbaumaßnahmen im Bestand wird – soweit noch nicht vorhanden – der Einbau barrierefreier WCs geprüft und wenn möglich auch vorgesehen. Diese WC Anlagen können in der Regel aber nur während der Betriebszeiten der jeweiligen Einrichtungen ge- nutzt werden. Diese gelten nicht als öffentliche T oi- letten. Das Thema „gendergerechte Toilettenanlagen“ in öffentlichen Gebäuden wird in der Verwaltung diskutiert, hierzu konnte noch keine einheitliche Re- gelung zu Art und Umfang festgelegt werden. Abschlussbericht Der Großteil der öffentlichen T oiletten wurde im Rah- men eines Stadtwerbungsvertrags bisher durch einen externen Anbieter aufgestellt, betrieben und gepflegt. Inzwischen wurde die Werbung im öffentlichen Raum neu ausgeschrieben und an ein anderes Unterneh- men vergeben. Öffentliche WC-Standorte durften im Zuge dessen aufgrund veränderte Rechtsgrundlagen nicht mehr beauftragt werden. Die Aktion „Nette To- ilette“, die den freundlichen Zugang zu Toiletten von Gastronomie und Handel ermöglicht, wird ausgebaut (s. https://www.muenster.de/pressemeldungen/web/ frontend/index.php?show=1146039). Mitte 2024 startet das Projekt zur Aufstellung eines Toiletten-Konzeptes in Verantwortung des Ordnungs- amtes. Das Thema „gendergerechte Toilettenanlagen“ in öf- fentlichen Gebäuden wird in der Verwaltung diskutiert, hierzu konnte bislang noch keine einheit- liche Regelung zu Art und Umfang festgelegt werden. – Im INSEK Münster-Innenstadt (2023) ist die Maß- nahme „Aufstellung und Umsetzung des Konzeptes für öffentliche T oilettenanlagen“ enthalten. Dort ist eine gendergerechte Planung implementiert. – Bei Neuausschreibung Öffentlicher T oiletten im Be- reich Stadtgestaltung wird das Thema „Geschlech- tergleichheit“ thematisiert. Informationen zu öffentlichen T oiletten werden im Open Data Portal der Stadt Münster bereitgestellt: Standort, Barrierefreiheit, Öffnungszeiten Ordnungsamt: Derzeit verfügt die Stadt Münster über sieben öffent- liche Toiletten in städtischem Eigentum, von denen sechs barrierefrei zugänglich sind. Seit 2024 wird das Projekt „Nette Toilette“ auch im Bereich Münster-Mit- te erweitert und aus dem städtischen Haushalt fi- nanziell unterstützt. Bei der Auswahl der beteiligten Betriebe wird nach Möglichkeit auf die barrierefreie Zugänglichkeit der Einrichtungen geachtet. Einige dieser Toiletten sind gendergerecht gestaltet und bieten beispielsweise kostenfreie Hygieneartikel an. Um das Angebot an öffentlichen T oiletten zukünftig zu erweitern, erarbeiten das Ordnungsamt und der beauftragte Gutachter, die KIM GmbH aus Mainz, ge- meinsam ein städtisches Toilettenkonzept, das vor- aussichtlich im Frühjahr 2025 abgeschlossen und den politischen Gremien vorgestellt werden kann. In die Planungsphase für das Konzept wurden die KIB, die Seniorenvertretung, das Amt für Gleichstellung sowie die Bischoff-Herrmann-Stiftung eingebunden, um den Bedürfnissen aller Bevölkerungsgruppen gerecht zu werden. Eine Beteiligung der Stadtbezirke erfolgt Anfang 2025. Ziel des Konzepts ist es, ein bedarfsgerechtes Netz von öffentlichen T oiletten durch die Stadt Münster sowie durch ergänzende Angebote der „Netten To- ilette“ zu schaffen. Das Konzept soll konkrete Aus- sagen zum Ausbau des Netzes enthalten und Finan- zierungsbedarfe aufzeigen. Die politischen Gremien erhalten damit im Jahr 2025 die Grundlage für die weitere Beratung und Beschlussfassung. Verantwortliche Ämter 23, 32, 61, MM 42 Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Gleichstellungs- relevante Ziele und Kennzahlen im Haushalt 68 Kennzahlen in 10 Produktgruppen 74 Kennzahlen in 12 Produktgruppen 74 Kennzahlen in 12 Produktgruppen Anteil der Geschlechter in ausgewählten Beteiligungs- formaten – Nachgehalten wurden in der Vergangenheit die Geschlechteranteile vor allem im Rahmen der sog. Bürgerumfragen. So nahmen an der repräsen- tativen Befragung 2018 u.a. zum Fragenkom- plex „Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung“ zu 53,4 % Frauen teil, zu 46,6 % Männer. I.d.R. liegen bei diesem schrift- lichen Antwortformat (mit themenabhängigen Schwankungen) die Frauenanteile höher als ihr Bevölkerungsanteil. – Im Rahmen der Bürge- rumfrage 2021 wurden die Antwortkategorien für Geschlecht um die Kategorien „divers“ und „keine Angabe“ erweitert Aus der Evaluation des Stadtforums „Klimastadt“ am 15.06.23 stammen folgende freiwillige Angaben der Teilnehmenden: weiblich 47 %, männlich 50 %, div. 0 %, ohne Angabe 3 % Online-Beteiligung für das Integrierte Flächenkonzept Münster 19.05.-11.06.2023: 57 % männlich, 41 % weiblich, 2 % divers (bisher nicht veröf- fentlicht) Die Bürgerumfrage 2023 zum Thema Klimaschutz und Klimafolgenanpassung wird aktuell ausgewertet. Unter den Befragten mit Angaben zum Geschlecht gibt es folgende Verteilung: Frauen 52,0 %, Männer 46,0 %, divers 0,2 %, keine Angabe 1,9 %. Anzahl Öffentlicher Toiletten 17 15 7 Anzahl Unisex- Toiletten 8 8 3 43 Gleiche Teilhabe in der Finanz- und Stadtplanung 44 Sport für Frauen und Mädchen Abschlussbericht Die Themen sind im Bereich der Sportentwicklungs- planung thematisiert worden und wurden für die Be- richtserstellung aufgenommen. Das Thema der Vereinstätigkeit wird in der Zustän- digkeit des Stadtsportbundes Münster e.V. weiterhin fördernd bearbeitet. Es gab in der Zwischenzeit ein Pilotprojekt für spezi- elle Schwimmzeiten für Frauen in den Bädern. Dieses Projekt befindet sich momentan in der Auswertung der Teilnehmerinnenzahlen, ob es hierzu Folgepro- jekte bzw. eine Regelmäßigkeit geben könnte. Verantwortliche Ämter 23, 52 Sportentwicklungsplan: Attraktivität der Sporthallen, der Vereinstätigkeiten und Bäder für Mädchen und Frauen steigern Zwischenbericht Münster befindet sich in der Statistik / dem Ranking des LSB nach auf Platz 26 aller 54 Stadt- und Kreis- sportbünde und auf Platz 3 aller 23 Stadtsportbünde. Der Anteil der Frauen hat sich nominell deutlich er- höht. Allerdings sind die männlichen Zugewinne in den Vereinen nach Corona noch stärker gestiegen, was den relativen Verlust nach sich zieht. AKTIONSPLAN AB SEITE 52 Sport für Frauen und Mädchen 45 Sport für Frauen und Mädchen Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Anteil von Frauen in Sportvereinen 39,7% (36.005) Münster befindet sich in der Statistik / dem Ranking des LSB nach auf Platz 25 aller 54 Stadt- und Kreis- sportbünde und auf Platz 3 aller 23 Stadtsportbünde 39,4% (38.095) Der Anteil der Frauen hat sich nominell deutlich erhöht. Allerdings sind die männlichen Zugewinne in den Vereinen nach Corona noch stärker gestiegen, was den relativen Verlust nach sich zieht. Münster befindet sich hier auf Platz 26 von 54 Bünden und auf Platz 3 bei den 23 SSB. 40 % (39.954) Anzahl frauenspe- zifischer Sportan- gebote 710 (Hochrechnung nach einer Umfrage aller Sport- vereine in Münster mit ei- ner 10%igen Rücklaufquo- te. Werte sind gemittelt anhand der Hochrechnun- gen des Verhältnisses zur Anzahl der Vereine sowie anderseits der Verhältnis- se der Anzahl der abgebil- deten Mitglieder) 1.088 (Hochrechnung nach einer Umfrage aller Sportver- eine in Münster mit einer 10%igen Rücklaufquote. Werte sind gemittelt anhand der Hochrechnungen des Verhältnisses zur Anzahl der Vereine sowie anderseits der Verhältnisse der Anzahl der abgebildeten Mitglieder) Keine aktuelleren Daten ver- fügbar, da auf eine neuerliche Abfrage aufgrund der gerin- gen Rücklaufquote im Verhält- nis zum Aufwand durch den SSB verzichtet wurde. Es ist aber davon auszugehen, dass die Anzahl weiter gestiegen ist. Teilnehmende an frauenspezifi- schen Sportange- boten 11.135 (Hochrechnung nach einer Umfrage aller Sport- vereine in Münster mit ei- ner 10%igen Rücklaufquo- te. Werte sind gemittelt anhand der Hochrechnun- gen des Verhältnisses zur Anzahl der Vereine sowie anderseits der Verhältnis- se der Anzahl der abgebil- deten Mitglieder). 15.193 (Hochrechnung nach einer Umfrage aller Sportver- eine in Münster mit einer 10%igen Rücklaufquote. Werte sind gemittelt anhand der Hochrechnungen des Verhältnisses zur Anzahl der Vereine sowie anderseits der Verhältnisse der Anzahl der abgebildeten Mitglieder) Keine aktuelleren Daten ver- fügbar, da auf eine neuerliche Abfrage aufgrund der gerin- gen Rücklaufquote im Verhält- nis zum Aufwand durch den SSB verzichtet wurde. Es ist aber davon auszugehen, dass die Teilnehmendenanzahl ebenfalls weiter gestiegen ist. 46 Gendersensible Integration tegrations- und Bildungsförderung und die Eröffnung von Zugangsmöglichkeiten zu Beratungsangeboten zu Themen wie Ehe- und Partnerschaft sowie Kinder- erziehung. Das Haus der Familie hat im vergangenen Jahr im Rahmen des „Transkulturellen Männerfo- rums“ bereits zum zweiten Mal Qualifizierungen zu Kulturmittlern erfolgreich durchgeführt. Insbesondere in den Männergruppen sind die The- men Arbeitsmarktintegration und qualifikationsför- dernde Maßnahmen wichtige Bestandteile. Die Kul- turmittler nehmen hier eine vermittelnde Rolle ein. Die offenen Angebote finden in deutscher Sprache statt. Begleitet werden die Kulturmittler*innen durch die Koordination des Sozialdienstes und des Hauses der Familie sowie durch die jeweilige Einrichtungslei- tung des Sozialdienstes in der Unterkunft. Das Ange- bot wird bis Ende des Jahres in verschiedenen kom- munalen Flüchtlingseinrichtungen durchgeführt und soll auch im kommenden Jahr verstetigt werden. Abschlussbericht Das Qualifizierungsangebot für Frauen nennt sich nun „Transkulturelles und interreligiöses Lernhaus der Frauen“ und das für Männer nennt sich „Transkultu- relles und interreligöses Männerforum“. Verantwortliche Ämter 36, 50 Projekt „Integration of Online-Map mit Beratungs- und Integrationsangeboten Zwischenbericht Das BMBF-Projekt „Bildungskoordination für (Neu-) Zugewanderte“, aus dem die interaktive Karte her- vorgegangen ist, wurde 2021 beendet. Die Karte, in der Sprach-, Beratungs- und Bewegungsangebote für Zugewanderte verortet sind, wurde seitdem nicht weiter gepflegt und existiert dementsprechend nicht mehr als Service-Angebot seitens des Amtes 40. Die Inhalte wurden aber aufgegriffen. Sie werden Amt- sintern für die verschiedenen Beratungsbereiche wie Bildungsberatung oder Fallscouts bereitgestellt. Für die Zielgruppe werden die Inhalte über die „Informa- tionstafeln“ (Takscards) in der Rubrik „Zuwanderung und Schule“ aufbereitet zur Verfügung gestellt. Abschlussbericht Keine Veränderung seit dem Zwischenbericht. Verantwortliche Ämter 40 Kulturmittler*innen: Kooperation mit dem MuM e. V. Zwischenbericht In Zusammenarbeit mit dem Haus der Familie wird ein jeweils achtwöchiges Angebot in den Flücht- lingseinrichtungen für Frauen und Männer in ge- schlechterhomogenen Gruppen durchgeführt. Die Kulturmittler*innen, die einen eigenen Flucht- oder Migrationshintergrund haben, bieten in diesen zwei Monaten wöchentlich einen offenen Treff in den Gruppenräumen der Flüchtlingseinrichtungen an. Ziele sind die soziale Vernetzung, die Normen- und Wertevermittlung, Unterstützung bei der Sprach-, In- AKTIONSPLAN AB SEITE 56 Gendersensible Integration 47 Gendersensible Integration „Projekt „Integration of Women in Sports“ Zwischenbericht Der Verein Move & Meet e. V. ist aus Sicht des Stadt- sportbundes in seinem Arbeitsfeld erfolgreich und bietet im Rahmen seiner Möglichkeiten ein sehr gro- ßes Angebot an. Zudem versucht der Verein sowohl ehrenamtlich aktive Frauen und Sportlerinnen zu ge- winnen und diese dann entsprechend (wo möglich) an lokale Vereine zu vermitteln. Es gibt zahlreiche Kooperationen u.a. auch im Rah- men des Projektes „Coerde in Bewegung“, das in en- ger Kooperation u.a. mit dem Gesundheits- und Vete- rinäramt stattfindet. Abschlussbericht Der Verein ist aus Sicht des SSB in seinem Arbeitsfeld erfolgreich und bietet im Rahmen seiner Möglich- keiten ein sehr großes Angebot an, welches im Jahre 2023 auch weiter ausgebaut werden konnte. Zudem versucht der Verein sowohl ehrenamtlich aktive Frau- en und Sportlerinnen zu gewinnen und diese dann entsprechend (wo möglich) an lokale Vereine zu ver- mitteln. Details zu Mitgliedern etc. siehe unter Indika- toren auf Seite 49. Es gibt zahlreiche Kooperationen u.a. auch im Rah- men des Projektes „Coerde in Bewegung“, das in en- ger Kooperation u.a. mit dem Gesundheits- und Vete- rinäramt stattfindet. Verantwortliche Ämter 52 Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Anzahl der weiblichen Kulturmittler*innen Etwa 140 Kulturmittlerinnen haben die Qualifizierung beim Haus der Familie durchlaufen. In den Flüchtlingsunterkünften: 5 In den Flüchtlingsunterkünften: 6 Bis zum Stichtag: 170 (in den Flüchtlingsunterkünften: 11). Anzahl der männlichen Kulturmittler*innen Etwa 50 Kulturmittler haben die Qualifizierung beim Haus der Familie durchlaufen. In den Flüchtlingsunterkünften: 0 In den Flüchtlingsunterkünften: 3 Bis zum Stichtag: 72 (in den Flüchtlingsunterkünften: 3) Mitglieder bei Move & Meet e.V. ./. (damals noch als Projekt IoWiS im Frauensportverein orga- nisiert) Ende 2022 waren 20 Personen Mitglied bei Move & Meet e. V. Es wurden jedoch im Jahr 2022 insgesamt für ca. 350 Frauen und Mädchen Bewegung, Begegnung- und Bildungsmaßnahmen angeboten (die Zahlen gehen so weit auseinander, da eine Mitgliedschaft bei Move & Meet e. V. keine Voraussetzung ist, um an den An- geboten teilzunehmen, u .a. auch wegen zahlreicher Kooperationsangebote). Die Teilnehmerinnen-Zahl in 2023 bei den Sport- und Bildungsangeboten sowie (außersportlichen) Ver- anstaltungen umfasste insgesamt ca. 400 Frauen, 43 Mädchen und 40 Kinder. Davon waren Ende 2023 dann 42 Frauen auch Mit- glieder des Vereins, die übrigen nahmen kostenfrei, als Kursteilnehmerinnen oder über Kurse in Koopera- tion teil. Es konnte somit im zweiten Jahr der Förde- rung des Vereins durch die Stadt Münster eine wei- tere Erhöhung der Teilnehmerinnenzahl im Vergleich zum Vorjahr (um gut 100 Frauen und Mädchen) festgestellt werden. Frauen und Mädchen mit Migrations- und Fluchter- fahrung machten 2022 und 2023 den Großteil der Teilnehmerinnen (80 bis 100 Prozent, je nach Ange- bot) aus. Nur bei (Beach-) Volleyball und Fit im Park konnte eine Verschiebung der Teilnehmerinnenstruk- tur festgestellt werden. Hier hatten nur ca. 10 bis 20 Prozent der Teilnehmerinnen eine Migrations- oder Fluchterfahrung. AKTIONSPLAN AB SEITE 56 Gendersensible Integration 48 Gendersensible Integration Indikatoren 31.12.2020 31.12.2022 31.12.2023 Anzahl der weiblichen Kulturmittler*innen Etwa 140 Kulturmittlerinnen haben die Qualifizierung beim Haus der Familie durchlaufen. In den Flüchtlingsunterkünften: 5 In den Flüchtlingsunterkünften: 6 Bis zum Stichtag: 170 (in den Flüchtlingsunterkünften: 11). Anzahl der männlichen Kulturmittler*innen Etwa 50 Kulturmittler haben die Qualifizierung beim Haus der Familie durchlaufen. In den Flüchtlingsunterkünften: 0 In den Flüchtlingsunterkünften: 3 Bis zum Stichtag: 72 (in den Flüchtlingsunterkünften: 3) Mitglieder bei Move & Meet e.V. ./. (damals noch als Projekt IoWiS im Frauensportverein orga- nisiert) Ende 2022 waren 20 Personen Mitglied bei Move & Meet e. V. Es wurden jedoch im Jahr 2022 insgesamt für ca. 350 Frauen und Mädchen Bewegung, Begegnung- und Bildungsmaßnahmen angeboten (die Zahlen gehen so weit auseinander, da eine Mitgliedschaft bei Move & Meet e. V. keine Voraussetzung ist, um an den An- geboten teilzunehmen, u .a. auch wegen zahlreicher Kooperationsangebote). Die Teilnehmerinnen-Zahl in 2023 bei den Sport- und Bildungsangeboten sowie (außersportlichen) Ver- anstaltungen umfasste insgesamt ca. 400 Frauen, 43 Mädchen und 40 Kinder. Davon waren Ende 2023 dann 42 Frauen auch Mit- glieder des Vereins, die übrigen nahmen kostenfrei, als Kursteilnehmerinnen oder über Kurse in Koopera- tion teil. Es konnte somit im zweiten Jahr der Förde- rung des Vereins durch die Stadt Münster eine wei- tere Erhöhung der Teilnehmerinnenzahl im Vergleich zum Vorjahr (um gut 100 Frauen und Mädchen) festgestellt werden. Frauen und Mädchen mit Migrations- und Fluchter- fahrung machten 2022 und 2023 den Großteil der Teilnehmerinnen (80 bis 100 Prozent, je nach Ange- bot) aus. Nur bei (Beach-) Volleyball und Fit im Park konnte eine Verschiebung der Teilnehmerinnenstruk- tur festgestellt werden. Hier hatten nur ca. 10 bis 20 Prozent der Teilnehmerinnen eine Migrations- oder Fluchterfahrung. 49 Gendersensible Integration 50 Ämterbezeichnungen Ämterbezeichungen: Amt 10: Personal- und Organisationsamt Amt 13: Amt für Kommunikation Amt 17: Amt für Gleichstellung Amt 18: citeq Amt 20: Amt für Finanzen und Beteiligungen Amt 23: Amt für Immobilienmanagement Amt 32: Ordnungsamt Amt 33: Amt für Bürger- und Ratsservice Amt 36: Rechts- und Ausländeramt Amt 40: Amt für Schule und Weiterbildung Amt 41: Kulturamt Amt 42: Stadtbücherei Amt 45: Stadtmuseum Amt 47: Stadtarchiv Amt 50: Sozialamt Amt 51: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Amt 52: Sportamt Amt 53: Gesundheits- und Veterinäramt Amt 59: Jobcenter Münster Amt 61: Stadtplanungsamt Amt 62: Vermessungs- und Katasteramt MM: Münster Marketing OB: Oberbürgermeister 51 Impressum Herausgeberin: Stadt Münster, Amt für Gleichstellung Redaktion/Text: Julia von Hayn Layout: HEIDER DESIGN, Münster Illustrationen: Marie-Pascale Gafinen, RIESENSPATZ Titelfoto: Presseamt Münster / Joachim Busch Druck: Expedition & Druck, Stadt Münster 150 Stück, Dezember 2024 Impressum
Berichtsvorlage
3648 Zeichen
V/0777/2024 V/0777/2024 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Abschlussbericht zum 4. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern Beratungsfolge 06.02.2025 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 26.02.2025 Hauptausschuss Bericht 26.02.2025 Rat Bericht Bericht: Seit der Unterzeichnung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler und regionaler Ebene im Jahr 2009 setzt die Stadt Münster auf dieses Instrument, um ge- schlechtsspezifische Diskriminierungen abzubauen. Ziel ist es, allen Menschen in Münster unabhän- gig von ihrem Geschlecht und unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lebenssituation möglichst gleiche Chancen zu eröffnen. Mit der Ratifizierung der Charta hat sich Münster - wie über 2.000 europäische Kommunen, davon über 60 in Deutschland - verpflichtet, kontinuierlich Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter umzusetzen. Das Besondere an der Europäischen Charta für die Gleichstellung ist die Möglichkeit, mit Hilfe von Aktionsplänen Maßnahmen und Projekte zu erproben und auf ihre (Alltags-)Tauglichkeit zu testen. Bisher wurden fünf Aktionspläne erarbeitet und vom Rat verabschiedet. Der vierte Aktionsplan lief im vergangenen Jahr aus, so dass nun eine abschließende Bilanz gezogen werden kann. Die 35 Maßnahmen des 4. Aktionsplans wurden so konzipiert, dass möglichst alle Handlungsfelder des täglichen Lebens der Münsteraner Bürger*innen mitgedacht werden. Die für den 3. Charta -Aktionsplan entwickelten Indikatoren wurden für den 4. Aktionsplan übernom- men bzw. weiterentwickelt, um die gleichstellungsrelevanten Projekte und Aktionen über einen länge- ren Zeitraum messbar zu machen. Auch für den 5. Aktionsplan wurden Indikatoren übernommen. Ausblick: Der vorliegende Abschlussbericht dient der Evaluation der Gleichstellungsarbeit in Münster. Er gibt Auskunft über die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen, die damit erzielten Ergebnisse sowie die angestoßenen Prozesse. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stand die gesellschaftliche Sensibilisierung Amt für Gleichstellung 07.01.2025 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau von Hayn Telefon: 492-1704 vonHayn@stadt- muenster.de - 2 - V/0777/2024 für alle geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen. Die Vielfalt der Lebensformen wurde sichtbar gemacht, indem viele Maßnahmen auf ein bunteres und ausgewogeneres Stadtbild, eine gerechtere Sprache und das Aufbrechen von Rollenstereotypen abzielten. Mit wenigen Ausnahmen konnten nahezu alle Maßnahmen entweder von der Verwaltung selbst oder in Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft erfolgreich umgesetzt werden. Die Auswertung der Indikatoren zeigt durchweg positive Ergebnisse und bietet eine solide Grundlage, um den aktuellen Stand der Gleichstellungsarbeit in Münster umfassend zu analysieren und gezielt weiterzuentwickeln. Gesellschaftliche Veränderungen spiegeln sich in den Resultaten wider, so dass durch die flexible Gestaltung der Charta-Aktionspläne effektiv darauf reagiert werden kann. Der 4. Aktionsplan hat sowohl für die Ver waltung als auch für die Stadtgesellschaft wichtige und nachhaltige Impulse gesetzt, trotz der Tatsache, dass für die Umsetzung der Europäischen Charta bislang keine zusätzlichen finanziellen oder personellen Ressourcen in den Fachämtern zur Verfü- gung gestellt wurden. gez. Markus Lewe Anlagen: Anlage 1: Abschlussbericht zum 4 . Aktionsplan zur Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler und regionaler Ebene der Stadt Münster
Anlage A
1563 Zeichen
Anlage A zur V/0777/2024 Kurzüberblick Abschlussbericht über den 4. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männer auf lokaler und regionaler Ebene für Münster 2021 - 2023 Ziele/Teilziele/Zielerreichung Der Abschlussbericht soll einen Überblick über die erreichten gleichstellungsorientierten Ergeb- nisse der Maßnahmen des 4. Aktionsplans geben. Mithilfe der Aktionspläne wird das Thema Gleichstellung der Geschlechter, Diversität und vielfälti- gen Lebensformen sichtbarer und trägt zu mehr Toleranz in der Stadt bei. Finanzierung Produktgruppe: Nr. der PG 0104 Gleichstellung aller Geschlechter Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja x Nein Bereits veranschlagt? Ja x Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig x überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Ratsbeschluss vom 24.06.2009 Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Die Umsetzung des Aktionsplanes ist gleichstellungsrelevant und stellt einen Baustein im Ge- samtgefüge der strategischen Gleichstellungsorientierung dar. Der Aktionsplan enthält darüber hinaus Elemente der Nachhaltigkeit (SDG 5: Geschlechtergleichheit).
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (5)
- Windthorststraße
- Sonnenstraße
- Engelenschanze
- Frauenstraße 24
- Domplatz
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0777/2024
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 16.12.2024
- Erstellt
- 05.12.2024 10:24