V/0943/2015
Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2014 (Beteiligungsbericht 2014)
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Berichtsvorlage
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V/0943/2015 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Betrifft Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2014 (Beteiligungsbericht 2014) Beratungsfolge 09.12.2015 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 16.12.2015 Rat Bericht Bericht: Die Gemeinde ist gemäß § 117 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW (GO) verpflichtet, ein en Beteili- gungsbericht, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung im Sinne der §§ 107, 107 a GO zu erläutern ist, zu erstellen. Der Bericht ist jährlich, bezogen auf den Abschlussstic h- tag des Gesamtabschlusses, fortzuschreiben und dem Gesamtabschluss beizufügen. Ferner ist der Bericht nach § 117 Abs. 2 GO dem Rat und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen und zu diesem Zweck zur Einsichtnahme verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen. Mit der Vorlage des Beteiligungsberichts 2014 (Anlage) kommt die Verwaltung den v.g. gesetzl i- chen Vorgaben nach. Wie in den Jahren zuvor enthält der Bericht als wesentlichen Inhalt eine Darstellung der wirtschaftlichen Situation der einzelne n Beteiligungen sowie ihrer Bedeutung für den städtischen Haushalt und den „Konzern Stadt Münster“. Darüber hinaus wurden für alle – vom Rat der Stadt Münster als steuerungsrelevant eingestuften – Beteiligungen Angaben zu den „reinen“ Finanz - und Beteiligu ngserträgen/-aufwendungen (Bruttoausschüttungen an die Stadt Münster bzw. „Zuschusszahlungen“ der Stadt Münster) sowie ein betriebswirtschaftliches Ken n- zahlenset aufgenommen. Mit dem Beteiligungsbericht wird den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der in teressierten Öf- fentlichkeit die Möglichkeit gegeben, sich mit einem wichtigen Teil des kommunalen Haushalts vertraut zu machen. Die regelmäßige Aktualisierung der Jahresabschlussdaten (Bilanz, Gewinn - und Verlustrechnung) der einzelnen Beteiligungen trägt dazu bei, deren mittelfristige Geschäft s- entwicklung aufzuzeigen und damit die notwendige Transparenz zu vermitteln. Vorlagen-Nr.: V/0943/2015 Auskunft erteilt: Herr Scholz Ruf: 492 20 43 E-Mail: ScholzT@stadt-muenster.de Datum: 09.11.2015 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0943/2015 Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme wird durch öffentliche Bekanntmachung hingewiesen. Es wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, d en Beteiligungsbericht gegen eine Schutzgebühr von 1 € bei der „Münster Information“ zu erwerben. Darüber hinaus wird der Beteiligungsbericht über die Internetpräsenz der Stadt Münster abrufbar bzw. einsehbar sein. In Vertretung gez. Reinkemeier Stadtkämmerer Anlage: Beteiligungsbericht 2014
Endfassung
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Beteiligungsbericht 2014 Herausgeber: Stadt Münster Amt für Finanzen und Beteiligungen Abteilung Beteiligungsmanagement 48127 Münster Druck: Eigendruck Auflage: 250, November 2015 Vorwort Die Stadt Münster hat neben den Tätigkeiten der klassischen Verwaltung etliche Aufgabenbereiche auf Einrichtungen und Unternehmen mit öffentlich -rechtlichen oder privatrechtlichen Rechtsformen übertragen. Diese Bereiche werden als "Beteiligungen" geführt. Der Beteiligungsbericht des Jahres 2014 gibt einen Überblick über das auf die Beteiligungen übertragene Aufgabenspektrum des "Konzerns Stadt Münster ", welches von der Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen der Grundversorgung über Wohnungsbau und K ultureinrichtungen bis zur Stadtgestaltung und Stadtentwicklung reicht. Durch die Beteiligungen kann die Stadt Münster den hohen Ansprüchen als weltoffene, zukunftsorientierte Stadt gerecht zu werden. Das Beteiligungsmanagement ist zur Optimierung und Ste uerung der Beteiligungen und zur Sicherung eines verbesserten Beteiligungscontrollings im Amt für Finanzen und Beteiligungen als eigenständige Abteilung etabliert. Über die jeweilige Einzelgesellschaft hinaus schafft das Beteiligungsmanagement Transparenz für den gesamten Dienstleistungsverbund Stadt Münster und übernimmt hierzu auch die Steuerung der wirtschaftlichen Betätigung. Darüber hinaus stellt es eine Verbindung zwischen den städtischen Einrichtungen bzw. Unternehmen, dem Rat und der Verwaltung her. Die Umstellung vom Instrument einer "Beteiligungsverwaltung" zu den modernen Techniken des "Beteiligungsmanagements" hat sich langfristig bewährt und gefestigt. Dieser nunmehr bereits zum 21. Mal vorgelegte Bericht verfolgt das Ziel, die Vielfalt der wirtschaftlichen Betätigung der Stadt Münster zu dokumentieren und zu veranschaulichen. Die wirtschaftlichen Eckdaten der einzelnen Gesellschaften werden auf der Basis der geprüften Abschlüssen des Jahres 2014 aufbereitet und um einen Ausblick auf den voraussichtlichen Geschäftsverlauf für das Jahr 2015 ergänzt. Mit Hilfe von Kennzahlen werden die Leistungen der einzelnen Unternehmen dargestellt. Ferner sind die wesentlichen Finanz- und Leistungsbeziehungen ausgewählter Beteiligungen mit der Stadt Münster abgebildet. Die aktuellen Veränderungen in der städtischen Beteiligungsstruktur sind zudem in einem kurzen Abriss aufgezeigt. An dieser Stelle möchten wir den Beschäftigten des Beteiligungsmanagements für die umfangreichen Arbeiten bei der Zusammenstellung der Daten und Fakten und für die Erstellung des Beteiligungsberichtes danken. Münster, im September 2015 Markus Lewe Alfons Reinkemeier Oberbürgermeister Stadtkämmerer Beteiligungsbericht 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen 1 1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster 1 1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 1 1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 3 1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 3 1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 4 1.3.3 Wahl der Unternehmensform 5 1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 6 1.4.1 Beteiligungsmanagement 6 1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane 6 2 Die Beteiligungen der Stadt Münster 7 2.1 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster 7 2.2 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2014 10 3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster 13 3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 13 3.2 Münster Marketing 18 3.3 citeq 22 3.4 Theater Münster 27 4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster 33 4.1 Stadtwerke Münster GmbH 33 4.2 Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 40 4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 45 4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 48 4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 53 4.4.1 NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 58 4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH 61 4.4.3 CeNTech GmbH 64 Beteiligungsbericht 2014 4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 67 4.6 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 70 4.7 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 76 4.8 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 79 4.9 IStG gGmbH 82 4.10 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 85 4.11 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 87 4.12 AirportPark FMO GmbH 91 4.13 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 94 4.13.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH 99 4.13.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 101 4.13.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) 104 5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH 107 5.1 münsterNETZ GmbH 107 5.2 Westfälische Bauindustrie GmbH 110 5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 116 5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 121 5.3.2 FMO Parking Services GmbH 123 5.3.3 FMO Airport Services GmbH 126 5.3.4 FMO Security Services GmbH 129 5.3.5 FMO Passenger Services GmbH 131 5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 134 5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 136 5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH 138 5.4 items GmbH 141 5.4.1 items project GmbH 145 5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 148 5.5.1 WLE-Spedition GmbH 152 5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 155 5.7 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 158 5.8 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 161 5.9 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 164 5.10 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 168 5.11 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 170 Beteiligungsbericht 2014 5.12 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 174 5.13 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 178 5.14 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 181 5.15 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 184 5.16 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 187 5.17 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 189 5.18 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 191 5.19 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & CO. KG 193 6 Sonstiges 195 6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 195 6.2 Volksbank Münster eG 201 6.3 Die städtischen Mitgliedschaften 202 6.4 Die Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 205 7 Anhang 207 Anlage 1: Begriffserläuterungen 207 Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 210 Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 218 Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 219 Anlage 5: Alphabetische Beteiligungsübersicht 221 Beteiligungsbericht 2014 1 1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen 1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster Gemäß § 117 Abs. 1 GO NRW sind die Gemeinden verpflichtet, "einen Beteiligungsbericht zu erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung, unabhängig davon, ob verselbständigte Aufgabenbereiche dem Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses angehören, zu erläutern ist." Als Adressaten des Beteiligungsberichtes werden der Rat und die Einwohner der Gemeinde genannt. Der Beteiligungsbericht der Stadt Münster umfasst unmittel- und mittelbare städtische Gesellschaften und Beteiligungen. Neben den genannten gesetzlichen "Pflichtinformationen" als wesentlichem Inhalt wird ein Abriss der wirtschaftlichen Situation der einzelnen Gesellschaften gegeben. Die Angaben zu finan zwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligungen waren teilweise bereits in den vergangenen Jahren Gegenstand des Beteiligungsberichtes. Die wirtschaftlichen Daten der Gesellschaften basieren auf den Jahresergebn issen für das Geschäftsjahr 2014. Die Zeitreihenvergleiche umfassen in der Regel die Jahre 2012 bis 2014. 1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein -Westfalen unterscheidet zwischen wirtschaftlicher und nicht-wirtschaftlicher Betätigung der Gemeinde. Als wirtschaftliche Betätigung definiert § 107 Abs. 1 GO NRW den Betrieb von Unternehmen, "die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit de r Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden könnte." Voraussetzung für die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinde ist demnach, dass "1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, 2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhäl tnis zu der Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht und 3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des Betriebes von Telekommunikationsleitungsnetzen einschließlich der Telefondienstleistungen der öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt werden kann." Als nicht -wirtschaftliche Betätigung definiert § 107 Abs. 2 GO NRW unter anderem die Einrichtungen für die soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner sowie Einrichtungen zum Umweltschutz (insbesondere die Abwasserbeseitigung und Abfallentsorgung). Für die Zulässigkeit einer wirtschaftlichen Betätigung in den Bereichen der Strom -, Gas- und Wasserversorgung hat der Gesetzgeber in § 107 a GO gesonderte Regelungen geschaffen. Beteiligungsbericht 2014 2 Während sich § 107 GO NRW auf die Gesamtheit aller kommunalen Aktivitäten unabhängig von der wirtschaftlichen Zielsetzung und der Organisationsform bezieht, wird die für diesen Beteiligungsbericht wesentliche privatrechtliche Betätigungsform gesondert in § 108 GO NRW geregelt. Danach gelten als Voraussetzungen für die Gründung einer kommunalen Eigengesellschaft bzw. eines Unternehmens oder die Beteiligung an einem Unternehmen, dass - ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert und dieser im Gesellschaftsvertrag der Satzung oder einem sonstigen Organisationsstatut festgeschrieben wird, - die Wahl der Rechtsform die Begrenzung der Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag gewährleistet, - die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem an gemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit steht, - die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlusten in unbestimmter oder unange- messener Höhe verpflichtet, - die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbesondere in einem Überwachungs - organ, erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in anderer Weise gesichert wird, - das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird, - der Jahresabschlu ss und der Lagebericht entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften bzw. entsprechend den Vorschriften für Eigenbetriebe aufgestellt und geprüft wird, - bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaftsform durch Ges ellschaftsvertrag oder Satzung gewährleistet ist, dass die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge im Sinne des Handelsgesetzbuches im Anhang zum Jahresabschluss jeweils für jede Personengruppe (Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Beirat o.ä. ) unter Namensnennung die Bezüge angegeben werden, - bei Unternehmen der Telekommunikation im Gesellschaftsvertrag die Haftung der Gemeinde bzw. des kommunalen Unternehmens auf den Anteil der Gemeinde am Stammkapital beschränkt ist und die Gemeinde für diese Unternehmen weder Kredite nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch Bürgschaften und Sicherheiten leisten darf. Die Beteiligung einer Gesellschaft mit über 25 % kommunalem Geschäftsanteil an einer anderen Gesellschaft (sog. "Unterbeteiligung") erfordert nach § 108 Abs. 6 GO NRW unter anderem die ausdrückliche Zustimmung des Rates. Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks stellt eine Hauptvoraussetzung kommunaler wirtschaftlicher Betätigung dar, jedoch wird auch eine be triebswirtschaftliche Zielsetzung in den "Wirtschaftsgrundsätzen" des § 109 GO NRW definiert. Beteiligungsbericht 2014 3 Demnach ist die Führung, Steuerung und Kontrolle der Unternehmen und Einrichtungen so auszurichten, dass diese "einen Ertrag für den Haushalt abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt wird ". Angestrebt wird dabei ein Jahresgewinn des Unternehmens, der neben der für die technische und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens notwendigen Rücklagenbildung auch eine mark tübliche Verzinsung des Eigenkapitals ermöglicht. Die Erwirtschaftung eines Ertrages für den städtischen Haushalt wird somit zwar angestrebt, ist aber der öffentlichen Zwecksetzung stets nachgeordnet. 1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen Regiebetrieb Der Regiebetrieb ist ein rechtlich und wirtschaftlich unselbständiger Betriebszweig der öffentlichen Verwaltung. Er besitzt kein eigenes Vermögen. Die rechtlichen Rahmenregelungen für den Regiebetrieb finden sich in der Gemeindeordnung. Die Rechnungslegung erfolgt seit Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) mit Hilfe der doppelten Buchführung. Bei einem Regiebetrieb besteht eine Bindung an den Haushaltsplan der betreffenden Gebietskörperschaft und daher sind die dem Regiebetrieb zuzuordnenden Erträge und Aufwendungen sowie die kassenmäßigen Zahlungen im Ergebnisplan bzw. im Finanzplan des gemeindlichen Haushaltsplans enthalten. Beispiele für Regiebetriebe der Stadt Münster sind die Abwasserbeseitigung, das Friedhofswesen und der Rettungsdienst. Es handelt sich zugleich um kostenrechnende Einrichtungen, die eine jährliche Gebührenkalkulation und Betriebsabrechnung mit Hilfe eines ausgebauten betriebswirtschaftlichen Kostenrechnungssystems vorlegen. Regiebetr iebe unterliegen aufgrund ihrer direkten Einbindung in die Verwaltung der ständigen direkten Einflussnahme und Kontrolle. Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bei einem Eigenbetrieb handelt es sich um einen vermögensmäßig verselbständigten Betrieb mit eigener Verfassung (Betriebssatzung) und eigenem Rechnungswesen (kaufmännisches Rechnungswesen), jedoch ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Der Eigenbetrieb ist wirtschaftlich aus dem Vermögen der Gemeinde ausgegliedert. Der Eigenbetrieb verfügt einerseits über besondere Leitungs - und Kontrollorgane ( Betriebsleitung und Betriebsausschuss), untersteht andererseits dem Rat und dem/r Oberbürgermeister/in als Verwaltungschef/in. Der Eigenbetrieb kommt als Betriebsform für öffentliche Einrichtungen in Betracht, die nach kommunalem Wirtschaftsrecht als wirtschaftliche Unternehmen gelten. Unternehmen, die sich nicht-wirtschaftlich i. S. d. § 107 Abs. 2 GO NRW betätigen, können als eigenbetriebs-ähnliche Einrichtungen geführt werden. Die Stadt Münster besi tzt keine Eigenbetriebe . Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster, Münster Marketing, das Theater Münster und die citeq sind eigenbetriebsähnliche Einrichtungen, die entsprechend den Vorschriften über Eigenbetriebe geführt werden. Beteiligungsbericht 2014 4 Anstalt des öffentlichen Rechts § 114 a GO NRW eröffnet die Möglichkeit der Gründung einer Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Hierbei handelt es sich um eine Mischform aus Eigenbetrieb und GmbH. Die Rechtsverhältnisse der AöR werden gemäß GO NRW durch eine Satzung geregelt, di e die Gemeinde aufstellt. Die Organe der AöR sind der Vorstand und der Verwaltungsrat. Die Leitung der AöR obliegt dem Vorstand in eigener Zuständigkeit, soweit nicht gesetzlich oder durch die Satzung etwas anderes bestimmt ist. Der Verwaltungsrat ist für Entscheidungen des Aufgabenkataloges aus § 114 a Abs. 7 GO NRW zuständig, unterliegt jedoch bei bestimmten Entscheidungen (Erlass von Satzungen, Beteiligungen) den Weisungen des Rates der Stadt. Die Weisungsverpflichtung kann durch die Satzung ausgeweitet werden. Die Gemeinde haftet als Gewährträgerin für die Verbindlichkeiten der AöR unbeschränkt, soweit nicht Befriedigung aus deren Vermögen zu erlangen ist. Die Einflussmöglichkeiten des Rates der Stadt sind insbesondere durch die Satzungsaufstellung definiert. Betrieb gewerblicher Art / Hoheitsbetrieb Die Begriffe "Betrieb gewerblicher Art (BgA) " und "Hoheitsbetrieb" sind inhaltlich von den zuvor dargestellten juristischen Ausgestaltungen der wirtschaftlichen Betätigungsformen zu trennen und haben in dies em Zusammenhang nur steuerrechtliche Bedeutung. Während die privatrechtlichen Unternehmensformen kraft Rechtsform steuerpflichtig sind, greift die Steuerpflicht für Regie - und Eigenbetriebe nur insoweit, als diese nicht überwiegend der Ausübung der öffentl ichen Gewalt dienen (Hoheitsbetriebe). Solche Betriebe werden steuerrechtlich als Betriebe gewerblicher Art bezeichnet, wenn sie weitere Merkmale (z.B. Umsatzgrenzen) erfüllen. 1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen Aufgrund der Vorschriften über die Begrenzu ng der kommunalen Haftung nach § 108 Abs. 1 Nr. 3 GO NRW ist die Wahl der privatrechtlichen Organisationsform eingeschränkt. Geeignete Rechtsformen sind vorrangig die Kapitalgesellschaften wie die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die Aktienges ellschaft (AG) oder die eingetragene Genossenschaft (eG). Zusätzlich kann sich eine Kommune als Kommanditistin an einer Kommanditgesellschaft (KG) oder GmbH & Co. KG beteiligen. Ist die Gemeinde im Besitz aller Geschäftsanteile einer Gesellschaft, so ist diese eine kommunale Eigengesellschaft. Sind weitere Körperschaften oder auch Private an der Gesellschaft beteiligt, so spricht man von einer Beteiligungsgesellschaft. Die Stadt M ünster ist u.a. über die Eigengesellschaft "Stadtwerke Münster GmbH " an weiteren Gesellschaften mittelbar beteiligt. Gesellschaft mit beschränkter Haftung Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist eine mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattete Gesellschaft, an der sich die Gesellschafter mit Einlagen auf das Stammkapital beteiligen, ohne persönlich für die Schulden der Gesellschaft zu haften. Die Gesellschafter können die innere Struktur der Gesellschaft ohne wesentliche Einschränkungen frei regeln. Beteiligungsbericht 2014 5 Als Organe besitzt die GmbH die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Es kann ein Aufsichtsrat gebildet werden, bei großen Unternehmen mit über 500 Beschäftigten ist die Bildung eines Aufsichtsrates zwingend vorgeschrieben (z.B. Stadtwerke Münster GmbH). Aktiengesellschaft Ebenso wie die GmbH besitzt auch die Aktiengesellschaft (AG) eine eigene Rechtspersönlichkeit. Die Gesellschafter (Aktionäre) erwerben ihre Rechte durch die Übernahme von Anteilen des in Aktien zerlegten Grundkapitals. Für Schulden der Gesellschaft haftet auch hier nur das Gesellschaftsvermögen. Im Gegensatz zur freien Gestaltung des Gesellschaftsverhältnisses in der GmbH enthält das Aktiengesetz umfangreiche bindende Regelungen und Formvorschriften, so dass für er gänzende Ausgestaltungen des Vertragsverhältnisses der Aktionäre untereinander wenig Raum bleibt. Als Organe der AG fungieren die Hauptversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. Die Beteiligung einer Gemeinde an einer AG ist gem. § 108 Abs. 4 GO NRW n ur eingeschränkt möglich. Eingetragene Genossenschaft Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine juristische Person und hat als solche Rechte und Pflichten. Sie ist nach § 1 Abs. 1 GenG eine Gesellschaft von nicht geschlossener Mitgliederzahl, welche die Förderung des Erwerbes oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes bezweckt. Eine unmittelbare Inanspruchnahme der Genossenschaftsmitglieder für Verbindlichkeiten der Genossenschaft gibt es nicht, wobei allerdings durch Satzung Nachschusspflichten vereinbart werden können. Die Genossenschaft handelt durch die Organe Vorstand, Aufsichtsrat und Generalversammlung. Personengesellschaften Personengesellschaften wie Offene Handelsgesellschaften (OHG) oder Kommanditgesel l- schaften (KG) eignen sich grundsätzlich nicht als Rechtsform eines kommunalen Unternehmens, da die Gesellschafter entgegen der Regelung des § 108 Abs. 1 Nr. 3 GO NRW unbeschränkt für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften. Möglich ist aber die Beteiligung als Kommanditistin an einer KG oder die Rechtsform der GmbH & Co. KG. Bei der Kommanditistin ist die Haftung auf eine bestimmte Kapitaleinlage beschränkt. Die GmbH & Co. KG ist eine KG, bei der der persönlich haftende Gesellschafter eine GmbH ist, deren Gesellschafter in der Regel zugleich Kommanditisten der KG sind. Auf diese Weise wird die Haftung der Kommune als Gesellschafterin beschränkt. 1.3.3 Wahl der Unternehmensform Die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinden in der Form rechtlich selbständige r Gesellschaften wird dann gewählt, wenn aus organisatorischen, wirtschaftlichen oder steuerrechtlichen Überlegungen die Verselbständigung einer Verwaltungseinheit vorteilhaft ist. Wesentliche Entscheidungskriterien für die privatrechtliche Organisationsform sind: - Beschleunigung der Entscheidungsprozesse - Markt- bzw. Kundenorientierung - flexiblere Personalwirtschaft Beteiligungsbericht 2014 6 - Entlastung des städtischen Haushalts - Beteiligung Dritter - Verbesserung des Rechnungswesens - steuerrechtliche Aspekte Die Stadt Münster hat für ihre privatrechtlich-wirtschaftliche Betätigung weitgehend die Form der Gesellschaft mit beschränkter Haftung gewählt. Das GmbH -Gesetz räumt den Gesellschaftern im Gegensatz zum Aktienrecht eine weitgehende Gestaltungsfreiheit und somit die Möglichkeit der Wahrnehmung umfassender Rechte gegenüber der Gesellschaft ein. 1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 1.4.1 Beteiligungsmanagement Zum derzeitigen Aufgabenspektrum der Abteilung "Beteiligungsmanagement" gehört die Betreuung der städtischen Gesellschaften bei der Einhaltung gesellschaftsrechtlicher und kommunalrechtlicher Bestimmungen, die Begleitung bei steuer - und finanzwirtschaftlichen Fragestellungen und die Koordination der finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der geschäftlichen Aktivitäten der einzeln en Gesellschaften auf den städtischen Haushalt. Daneben stellt die Betreuung und die Information der städtischen Vertreter in den Organen der Gesellschaften einen Schwerpunkt des Beteiligungsmanagements dar. Aus gesamtstädtischer Sicht übernimmt das Beteil igungsmanagement die Aufgabe, über die jeweilige Einzelgesellschaft hinaus Transparenz für den gesamten Dienstleistungsverbund Stadt Münster zu schaffen. Die Weiterentwicklung der früheren "Beteiligungsverwaltung" in Richtung eines umfassenden Beteiligungsmanagements und -controllings war nicht zuletzt aufgrund der fortschreitenden Verlagerung "klassischer" städtischer Aufgaben in privatrechtliche Organisationsformen dringend geboten. Zur Optimierung der Steuerung ihrer Beteiligungen und zur Sicherung eines verbesserten Beteiligungscontrollings hat die Stadt Münster auf gutachterlicher Basis ein Konzernberichtswesen implementiert. Nach Einführung des Konzern berichtswesens wurden Zielvereinbarungen mit ausgewählten Gesellschaften, in sogenannten "Management- Kontrakten", abgeschlossen. Für mehrere Beteiligungen stehen aktuell neue Abschlüsse an. 1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung sind die Steuerungs - und Kontrollgremien der Gesellschaften. Hier wird insbeso ndere über die Beratung und Genehmigung der Wirtschaftspläne und der Investitions - und Finanzpläne Einfluss auf die jeweiligen Leistungsprogramme der Gesellschaften genommen. Daneben gibt es je nach Spezifizierung im Gesellschaftsvertrag weitere Zustimmungsvorbehalte durch den Aufsichtsrat bzw. die Gesellschafterversammlung. Bei dem kommunalen Gesellschafter "Stadt Münster" erfolgt die Willensbildung hinsichtlich der Frage, welche Haltung der städtische Vertreter in der Gesellschafterversammlung einnehmen soll, durch den Rat der Stadt Münster. Beteiligungsbericht 2014 7 2 Die Beteiligungen der Stadt Münster 2.1 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster Die städtischen Gesellschaften nehmen eine Vielzahl von Aufgaben wahr. Diese reichen von der Versorgung der Bevölkerung mit Energie, der Entsorgung von Abfällen über die Bereitstellung des Öffentlichen Personennahverkehrs bis hin zu Angeboten im Kultu r- und Freizeitsektor sowie de m Bau von Wohnungen, Parkhäusern und die Bereitstellung von Gewerbeflächen und Büroräumen für Existenzgründer. Einen Überblick über die Größenordnung der städtischen Gesellschaften und Beteiligungen geben im Folgenden einige U nternehmensdaten der großen und wirtschaftlich bedeutenden städtischen Beteiligungen zum Stichtag 31.12.2014: Beteiligungen Bilanz- volumen in T € Anlage- vermögen in T € Eigen- kapital in T € Betriebs- aufwand in T € Anzahl Beschäf- tigte Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 65.783 42.406 16.369 52.738 338 Münster Marketing 1.280 390 310 3.760 38 Citeq 43.190 25.140 8.243 22.032 150 Theater Münster* 11.214 6.055 4.090 23.683 316 Beteiligungsgesellschaften Stadtwerke Münster GmbH 465.026 323.116 135.516 574.558 979 FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH 116.809 108.359 18.907 25.598 175 items GmbH 18.231 4.948 4.375 34.740 154 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 11.415 4.208 9.097 10.444 57 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 35.561 9.055 22.369 5.979 14 Westfälische Bauindustrie GmbH 30.949 28.659 26.674 8.068 13 Wohn+Stadtbau GmbH 254.644 218.537 51.675 39.302 72 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 18.412 14.270 15.898 11.935 95 Summe Beteiligungen 1.072.514 785.143 313.523 812.837 2.502 * Wirtschaftsjahr 2013/2014 des Theater Münster: 01.09.2013 bis 31.08.2014 Beteiligungsbericht 2014 8 Diese wenigen Zahlen verdeutlichen die Wichtigkeit der Einbeziehung der städtischen Beteiligungen in das gesamtstädtische Leistungsspektrum als "Dienstleistungsunternehmen Stadt". Dem Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Münster wird seitens des Beteiligungs- managements regelmäßig über die unterjährige Entwicklung des Jahreserfolgs in den städtischen Beteiligungen berichtet. Das Konzernberichtswesen bezieht sich dabei auf die vom Rat als besonders steuerungsrelevant eingestuften Gesellschaften. Die nachfolgende Tabelle gibt exemplarisch für den 31.12.2014 eine entsprechende Übersicht wieder. Jahreserfolg 2014 (Stand: 31.12.2014, in T €) Beteiligungen Kapital- anteile in % Jahres- ergebnis Ist 2014 Jahres- ergebnis Plan 2014 Ist-Plan Abweich- ungen Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 100,00 3.047 2.099 +948 Münster Marketing 100,00 -83 0 -83 Citeq 100,00 1.929 1.039 +890 Theater Münster*** 100,00 47 -99 +146 Beteiligungsgesellschaften Stadtwerke Münster GmbH 100,00 -3.116 1.382 -4.498 FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH* 35,06 -12.848 -9.691 -3.157 items GmbH* 32,19 193 199 -6 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 92,09 -1.412 -2.025 613 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 85,00 -1.736 -1.891 155 Westfälische Bauindustrie GmbH** 1,00 2.690 2.591 99 Wohn + Stadtbau GmbH 100,00 4.038 4.363 -325 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 45,41 -4.854 -3.989 -865 * Anteile werden über die Stadtwerke Münster GmbH gehalten. ** Stadtwerke Münster GmbH halten zusätzlich 99% der Anteile. *** Wirtschaftsjahr 2013/2014 des Theater Münster: 01.09.2013 bis 31.08.2014 Beteiligungsbericht 2014 9 In den vorangegangen Beteiligungsberichten wurden die Verflechtungen mit dem städtischen Haushalt in Form von Einnahmen und Ausgaben dargestellt. Die finanziellen Zusammenhänge mit dem städtischen Haushalt für die Gesellschaften, deren Abschlüsse im Rahmen des städtischen Gesamtabschlusses konsolidiert werden, sind seit dem Beteiligungsbericht 2012 in der Tabelle "Finanz- und Leistungsbeziehungen" abgebildet. Für die übrigen , vom Rat der Stadt Münster als steuerungsrelevant eingestuften , Beteiligungen werd en die Ausschüttungen an die Stadt Münster bzw. die "Zuschussaufwendungen" (Zuführungen zur jeweiligen Kapitalrücklage der Beteiligung) der Stadt Münster in einem ebenfalls neuen Kapitel "Finanz- und Beteiligungserträge/ - aufwendungen" dargestellt. Beteiligungsbericht 2014 10 2.2 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2014 Beteiligungsbericht 2014 11 Beteiligungsbericht 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 13 3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster 3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Rösnerstraße 10 48155 Münster Telefon: (02 51) 60 52 - 0 Gründungsjahr: 1996 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadt Münster 500.000 100,00 Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Die Abfallwirtschaftsbetriebe sind eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entsprechen den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein -Westfalen und werden gemäß der Eigenbetriebsverordnung sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) geführt. Dem Eigenbetrieb einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe obliegen die Stadtreinigung inklusive Winterdienst und Abfallwirtschaft (Sammlung, Transport, Verwertung und Entsorgu ng von Abfällen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, Aufstellung und Umsetzung des kommunalen Abfallwirtschaftskonzeptes) im gesamten Stadtgebiet. Eines der Kernziele der awm besteht weiterhin in der Sicherung sozialverträglicher Gebühren für die hoheitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreinigung unter Beibehaltung bürgerorientierter Dienstleistungsangebote mit dem hohen Qualitätsstandard der awm. Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Betriebsleitung: Patrick Hasenkamp Betriebsausschuss bis zum 24.05.2014: Gerhard Joksch, Ratsherr Vorsitzender Hans Varnhagen, Ratsherr stellv. Vorsitzender Ludger Abacht Frank Baumann, Ratsherr Dr. Dietmar Erber, Ratsherr Gilbert Hartmann, Ratsherr Ralf Hubert, Ratsherr Beteiligungsbericht 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 14 Ludger Janning, Ratsherr Fatma Kirgil, Ratsherr Burckhard Schmitz Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau Maria Winkel, Ratsfrau Beschäftigtenvertreter bis zum 24.05.2014: Rainer Eisen Thomas Giesbert Gregor Koprowski Rolf Kuschel Karsten Markfort Hugo Tork Betriebsausschuss ab dem 25.05.2014: Ludger Steinmann, Ratsherr Vorsitzender Hans Varnhagen, Ratsherr 1. stellv. Vorsitzender Heinz Georg Buddenbäumer, Ratsherr 2. stellv. Vorsitzender Ali Atalan, Ratsherr Gerhard Joksch, Ratsherr Hedwig Liekefedt, Ratsfrau Hans Neumann, Ratsherr Mustafa Schat Karl-Hans Sonnabend Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau Beschäftigtenvertreter ab dem 25.05.2014: Anthony Chapmann Rainer Eisen Christian Kaufmann Karsten Markfort Hugo Tork Beratendes Mitglied ab dem 25.05.2014: Peter Hemecker B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die wirtschaftliche Lage wird seitens der Betriebsleitung der awm positiv bewertet. Die awm erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss von 3.047 T€. Dieser bewegt sich in Höhe von 948 T€ über dem Planniveau von 2.099 T€. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 2.518 T€ (5,1 %) gestiegen. Die Bilanzsumme ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um 1.203 T€ gestiegen. Die awm waren jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Insgesamt bewegt e sich die kommunale Abfallwirtschaft weiterhin in einem angespannten Wettbewerbsverhältnis mit der privaten Entsorgungswirtschaft. Insbesondere die wirtschaftlich unsichere Situation mit den dualen Systemen bezüglich der Umsetzung der Verpackungsentsorgung führte im abgelaufenen Jahr auch für die awm zu praktischen Beeinträchtigungen. Beteiligungsbericht 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 15 Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 7.053 0,0 29.192 0,0 84.188 0,1 Sachanlagen 23.700.638 37,9 23.906.299 37,1 31.827.892 48,4 Finanzanlagen 10.493.693 16,8 10.493.693 16,2 10.493.693 16,0 Anlagevermögen 34.201.384 54,7 34.429.184 53,3 42.405.772 64,5 Vorräte 1.073.194 1,7 912.400 1,4 1.067.922 1,6 Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 5.760.966 9,2 5.629.658 8,7 5.465.939 8,3 Flüssige Mittel 21.395.879 34,2 23.557.197 36,5 16.777.367 25,5 Umlaufvermögen 28.230.039 45,2 30.099.255 46,6 23.311.228 35,4 Rechnungsabgrenzungsposten 50.267 0,1 51.787 0,1 66.174 0,1 Aktiva 62.481.690 100,0 64.580.226 100,0 65.783.175 100,0 Gezeichnetes Kapital 500.000 0,8 500.000 0,8 500.000 0,8 Rücklagen 10.230.335 16,4 11.941.533 18,5 12.822.591 19,5 Bilanzgewinn/-verlust 2.296.619 3,7 2.181.688 3,4 3.046.679 4,6 Eigenkapital 13.026.954 20,8 14.623.221 22,6 16.369.269 24,9 Sonderposten aus Überschüssen 893.445 1,4 790.700 1,2 688.392 1,0 Sonderposten aus Photovoltaik- Überschüssen 59.351 0,1 51.258 0,1 49.151 0,1 Sonderposten für Investitions- zuschüsse zum Anlagevermögen 0 0,0 45.833 0,1 40.333 0,1 Rückstellungen 36.664.695 58,7 36.239.426 56,1 39.243.663 59,6 Rückstellungen für Gebührenüberschüsse 4.271.828 6,8 4.071.233 6,3 1.388.817 2,1 Verbindlichkeiten 7.565.417 12,1 8.758.556 13,6 8.003.550 12,2 Passiva 62.481.690 100,0 64.580.226 100,0 65.783.175 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 16 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 49.997.559 49.804.626 52.322.024 Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen -1.466 1.841 -12.690 Andere aktivierte Eigenleistungen 6.994 8.157 13.249 Sonstige betriebliche Erträge 1.210.694 3.216.050 5.040.642 - davon Inanspruchnahme der Rückstellungen für Gebührenüberschüsse (nachrichtlich) 15.507 200.595 2.682.416 Sonstige Zinsen/Finanzerträge 419.572 230.301 206.143 Erträge 51.633.353 53.260.975 57.569.368 Materialaufwand 22.747.981 24.432.025 26.958.496 Personalaufwand 16.200.496 16.639.281 17.348.737 Abschreibungen 3.825.202 4.025.371 4.195.245 Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.547.941 4.632.267 4.235.829 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.935.528 1.292.104 1.685.289 Aufwendungen 49.257.148 51.021.048 54.423.596 Steuern 79.586 58.240 99.093 Jahresergebnis 2.296.619 2.181.688 3.046.679 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 312 308 Weiblich 28 30 Insgesamt 340 338 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 17 22 C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.) 2012 2013 2014 Erträge 7.869.214 € 8.285.226 € * Aufwendungen 4.932.426 € 6.054.058 € * * Die Daten für 2014 liegen noch nicht vor. Beteiligungsbericht 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 17 D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts 2.883 T€ 671 T€ 1.179 T€ Aufwendungen des städtischen Haushalts - - - E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 20,8 % 6,5 4,6 % 3,9 % 32,9 % 2013 22,6 % 4,9 4,4 % 2,5 % 32,6 % 2014 24,9 % 3,8 5,8 % 3,1 % 31,9 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die awm planen für das Wirtschaftsjahr 2015 bei Erträgen von 58.152 T€ und Aufwendungen von 55.345 T€ einen Jahresüberschuss von 2.807 T€. Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenreinigung werden in 2015 nicht erhöht. Im Bereich der Abfallwirtschaft sind 4 unbefristete Neueinstellungen geplant. Für den Betrieb des mechanischen Teils der Restabfall behandlungsanlage sollen 12 unbefristete Neueinstellungen erfolgen. Für das Wirtschaftsjahr 2015 werden insgesamt Investitionen in Höhe von 21.428 T€ prognostiziert. Das größte Einzelvorhaben mit 14.000 T€ ist die vertragsgemäße Rücknahme der Mechanisch-Biologischen-Restmüllabfallbehandlungsanlage (MBRA) und der Umbau der Anlage im Rahmen des Abfallwirtschaftskonzeptes. Für das Wirtschaftsjahr 2015 wird ein überarbeiteter Risikobericht erstellt. Die aktuelle Risikobewertung lässt zum jetzigen Zeitpunkt keine Risiken erkennen, die den Fortbestand der awm gefährden. Beteiligungsbericht 2014 Münster Marketing 18 3.2 Münster Marketing A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Münster Marketing Klemensstraße 10 48143 Münster Gründungsjahr: 2001 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadt Münster 25.000 100,00 Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe ist die Profilierung und Stärkung von Münster im Wettbewerb der Städte und Regionen durch Instrumente des Stadtmarketings und a lle den Betriebszweck fördernde Geschäfte. Münster Marketing kann zur Erfüllung des Betriebszwecks sowoh l eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Der Betriebszweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielsetzung der Stadt Münster und individueller Zielvereinbarungen sowie unter Beachtung einer wirtschaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen. Die Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung beste hen in den wesentlichen Sparten Wissenschaftsbüro, Tourismusmarketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Citymanagement, Veranstaltungsmanagement und Kongressbüro. Zwischen Münster Marketing und der Stadt Münster wurde ein Managementkontrakt abgeschlossen mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2015. Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Betriebsleitung: Bernadette Spinnen Betriebsausschuss: Heinrich Götting Thomas Holz Dr. Stefan Nonhoff Carsten Peters, Ratsherr Karin Reismann, Bürgermeisterin Rüdiger Sagel, Ratsherr Angela Stähler, Ratsfrau Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin Jan-Christoph Wolber Beteiligungsbericht 2014 Münster Marketing 19 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Für das Jahr 2014 ergab sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 83 T€ (Vorjahr: 69 T€ Jahresüberschuss). Bei einer Bilanzsumme von 1.280 T€ (Vorjahr: 1.352 T€) wurden Eigenmittel in Höhe von 310 T€ (Vorjahr: 392 T€) ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote betrug somit 24,2 % (Vorjahr: 29,0 %). Das Geschäftsjahr 2014 war wirtschaftlich gekennzeichnet durch die Herausforderung, unter zunehmend schwierigeren finanziellen Voraussetzungen den Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden und konnte nicht ohne einen Rüc kgriff auf die Rücklagen abgeschlossen werden. Im Wesentlichen führten rückläufige Provisionserlöse sowie der planmäßige Einsatz der für überregionale Werbung in der Rücklage vorgehaltenen Finanzmittel zu diesem Ergebnis. Im Wirtschaftsjahr 2013 wurden 69 T€ in die Rücklagen eingestellt. Dieser angesparte Betrag diente zweckgebunden der Finanzierung der überregionalen Kommunikations - und Werbemaßnahmen für Münster als bedeutenden Kunststandort, die Münster Marketing in 2014 erfolgreich umsetzte. Münster Marketing erzielte im Geschäftsjahr 2014 betriebliche Erträge in Höhe von 3.708 T€. Hierin enthalten waren u.a. der Zuschuss der Stadt Münster in Höhe von 2. 935 T€. Im gleichen Zeitraum betrugen die betrieblichen Aufwendungen 3.760 T€. Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Einrichtung. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 1.847 0,1 681 0,1 0 0,0 Sachanlagen 38.599 2,8 34.546 2,6 34.087 2,7 Finanzanlagen 0 0,0 0 0,0 355.579 27,8 Anlagevermögen 40.446 2,9 35.226 2,6 389.666 30,4 Vorräte 54.036 3,9 60.823 4,5 55.555 4,3 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 260.938 18,8 261.425 19,3 273.089 21,3 Liquide Mittel 1.021.584 73,4 983.706 72,7 554.475 43,3 Umlaufvermögen 1.336.558 96,1 1.305.953 96,6 883.119 69,0 Rechnungsabgrenzungsposten 14.194 1,0 11.145 0,8 7.620 0,6 Aktiva 1.391.198 100,0 1.352.324 100,0 1.280.405 100,0 Gezeichnetes Kapital 25.000 1,8 25.000 1,8 25.000 2,0 Rücklagen 298.027 21,4 367.466 27,2 284.663 22,2 Eigenkapital 323.027 23,2 392.466 29,0 309.663 24,2 Rückstellungen 659.113 47,4 741.045 54,8 813.457 63,5 Verbindlichkeiten 405.265 29,1 217.639 16,1 156.111 12,2 Rechnungsabgrenzungsposten 3.793 0,3 1.175 0,1 1.175 0,1 Passiva 1.391.198 100,0 1.352.324 100,0 1.280.405 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Münster Marketing 20 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 771.979 809.233 711.191 Zuweisungen und Zuschüsse 2.667.392 2.928.200 2.935.850 Sonstige betriebliche Erträge 54.606 70.309 61.254 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.861 10.991 8.239 Außerordentliche Erträge 0 145.180 0 Erträge 3.512.838 3.963.913 3.716.534 Materialaufwand 409.194 558.645 420.067 Personalaufwand 1.822.338 1.876.706 1.910.653 Abschreibungen 8.755 7.731 7.995 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.290.495 1.353.823 1.421.175 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 378 2.470 535 Aufwendungen 3.531.160 3.799.375 3.760.425 Steuern 43.229 95.098 38.912 Jahresergebnis -61.551 69.439 -82.803 Einstellung (-) / Auflösung (+) von Rücklagen 61.551 -69.439 82.803 Bilanzgewinn/-verlust 0 0 0 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 6 6 Weiblich 32 32 Insgesamt 38 38 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 2 3 C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesells chaften und an die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts - - - Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.728 T€ 2.674 T€ 2.935 T€ Beteiligungsbericht 2014 Münster Marketing 21 D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 23,2 % 3,2 -8,0 % 0,0 % 51,6 % 2013 29,0 % 5,7 -8,5 % 0,0 % 49,4 % 2014 24,2 % 5,2 -11,6 % 0,0 % 50,8 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Im Geschäftsjahr 2014 sind für die städtischen Markenkommunikationen wichtige Themen entwickelt oder aufgegriffen worden, die in 2015 umgesetzt werden. So werden im Jahr 2015 die Früchte der Bewerbung um das Europäische Kulturerbe -Siegel für die Rathäuser Münster und Osnabrück als Stätten des Westfälischen Friedens geerntet. Die Anbringung des Siegels soll als Anlass genutzt werden, um die Aktivitäten von Stadt und Stadtgesellschaft in der Erinnerung an den Frieden zu stärken. Auch die vorbereitenden Arbeiten für die Science Scorecard des Stiftungsverbandes sollen in 2015 zum Abschluss gebracht werden. Ihr Ergebnis wird ein valides Instrument zur Steuerung und Wirkungskontrolle der Aktivitäten von Münster Marketing in der wissensbasierten Stadtentwicklung sein, die die Allianz für Wissenschaft für ihre künftige Arbeit benötigt. Im kommenden Jahr wird das Lichtkonzept für die Innenstadt zehn Jahre alt, im "Jahr des Lichts" eine willkommene Gelegenheit, auf dieses öffentlich/private Vorzeigeprojekt zu blicken und die Umsetzung des Masterplans konsequent fortzusetzen. Insgesamt machen auch die aktuellen Entwicklungen im Handel, aber auch in der Gesellschaft insgesamt, ein Weiterdenken im Innenstadtmanagement erforderlich. Die privaten Bündnisse "Initiative starke Innenstadt" (ISI) und "Immobilien- und Standortgemeinschaft" (ISG) müssen sich weiter stärken und entwickeln, um verlässliche Partner zu bleiben. Gemeinsam muss man sich mit zentralen Fragen, z.B. die der Digitalisierung der Innenstadt, beschäftigen. In inhaltlicher Nähe zu diesem Themenfeld steht auch das Festival "Flurstücke" als Aufgabe für das Stadtmarketing in zweifacher Hinsicht: Die Veranstalter rufen dabei die Kompetenz von Münster Marketing für Großveranstaltungen im Außenraum ab und das klassisc he Marketing soll dem bestens zum Stadtprofil passenden Festival der darstellenden Kunst die angemessene Werbung über die Stadt hinaus verschaffen. Beteiligungsbericht 2014 citeq 22 3.3 citeq A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 citeq Scheibenstraße 109 48153 Münster Telefon: (02 51) 4 92-18 01 Gründungsjahr: 2001 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadt Münster 200.000 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil in € in % Public Konsortium d-NRW 8.596 < 1 Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspricht den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein -Westfalen und wird gemäß der Eigenbetriebsverordnung (EigVO) sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die citeq geführt. Der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung obliegt die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie (IT) einschließlich der Kommunikationstechnologie für die Stadt Münster, die übrigen Kooperationspartner der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung ( ÖrV, Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die gemeinsame Inanspruchnah me der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq der Stadt Münster) und sonstige Kunden im Rahmen des § 107 der Gemeindeordnung Nordrhein - Westfalen. Zweck der Einrichtung ist die Optimierung des kommunalen Leistungsangebotes der Fachämter für Bürgerinnen un d Bürger durch eine bedarfsorientierte Gestaltung von IT - Dienstleistungen. Mit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq wurde kein Managementkontrakt abgeschlossen. Die citeq erbringt IT -Leistungen an die Stadt Münster, andere Kommunen, öffentliche Verwaltungen und deren Einrichtungen. Beteiligungsbericht 2014 citeq 23 Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Betriebsleitung: Stefan Schoenfelder Betriebsausschuss: Dr. Michael Jung, Ratsherr Vorsitzender Otto Reiners, Ratsherr 1. stellv. Vorsitzender Jens Christian Heinemann, Ratsherr 2. stellv. Vorsitzender Thorsten Korinth Manfred Wenzel, Ratsherr Karsten Hannig Jürgen Lemke Jörg Berens, Ratsherr Benjamin Körner Beratende Mitglieder gem. § 58 Abs. 1 S. 7 GO NRW: Jürgen Schickhoff Klaus Gromöller, Bürgermeister B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Das Geschäftsjahr 2014 war für die citeq ein erfolgreiches Jahr. Sowohl der Umsatz als auch das Betriebsergebnis des Vorjahres konnten übertroffen werden. Die notwendigen und zukunftssichernden Investitionen konnten aus dem Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden. Die citeq erzielte Umsätze in den Bereichen Münster, ÖrV und MEP (Medienentwicklungsplan für die Schulen der Stadt Münster) , wobei die "Stadt Münster " mit ihren Ämtern und Einrichtungen als größter Kunde hervortritt. Die Umsatzerlöse über alle Bereiche der citeq betrugen nach Ausschüttung an die ÖrV -Kunden 24.522 T€ und waren damit 2.143 T€ höher als im Vorjahr. Als Ergebnis im Geschäftsjahr 2014 konnte ein Überschuss von rund 1.929 T€ erzielt werden. In 2014 wurden Investitionen in Höhe von ca. 4.585 T€ getätigt. Diese flossen hauptsächlich in die Ersatzinvestitionen für PCs, Monitore, Drucker, Server und Netztechnik der Berei che Münster und MEP sowie in die Erweiterung und Ergänzung des Software Portfolios. Weitere Investitionsschwerpunkte waren, wie in den Jahren zuvor auch, Investitionen in Finanzanlagen, die ausschließlich zur Rückdeckung der Pensions- und Beihilfeverpflichtungen erhoben wurden. Im Einkauf kann die citeq auf eine Vielzahl von Rahmenverträgen zurückgreifen. Durch die damit verbundene Bündelung der Kundenbedarfe konnten die Einkaufskonditionen für die citeq und ihre Kunden erheblich verbessert werden. Die unte r der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 citeq 24 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz – Position € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 2.430.527 6,3 1.901.938 4,6 1.790.905 4,1 Sachanlagen 4.352.989 11,4 4.568.968 11,1 5.105.834 11,8 Finanzanlagen 15.988.692 41,7 17.181.724 41,9 18.243.515 42,2 Anlagevermögen 22.772.208 59,4 23.652.630 57,7 25.140.254 58,2 Vorräte 46.796 0,1 59.922 0,1 60.509 0,1 Forderungen / sonst. Vermögensgegenstände 14.545.961 37,9 16.140.034 39,4 16.161.758 37,4 Flüssige Mittel 1.923 0,0 388.725 0,9 387.257 0,9 Umlaufvermögen 14.594.680 38,1 16.588.681 40,5 16.609.524 38,5 Rechnungsabgrenzungsposten 969.386 2,5 759.876 1,9 1.439.901 3,3 Aktiva 38.336.274 100,0 41.001.188 100,0 43.189.679 100,0 Gezeichnetes Kapital 200.000 0,5 200.000 0,5 200.000 0,5 Rücklagen 5.320.852 13,9 5.717.400 13,9 6.113.949 14,2 Jahresgewinn/ -verlust 1.189.568 3,1 1.643.676 4,0 1.928.636 4,5 Eigenkapital 6.710.420 17,5 7.561.077 18,4 8.242.585 19,1 Sonderposten aus Zuschüssen öffentlicher Hand 3.614 0,0 3.405 0,0 2.590 0,0 Rückstellungen 20.114.162 52,5 20.881.231 50,9 22.964.292 53,2 Verbindlichkeiten 11.508.078 30,0 12.555.475 30,6 11.950.145 27,7 Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 30.067 0,1 Passiva 38.336.274 100,0 41.001.188 100,0 43.189.679 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 21.030.049 22.379.133 24.522.428 Sonstige betriebliche Erträge 91.972 75.191 77.845 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 351.765 341.752 343.478 Erträge 21.473.786 22.796.076 24.943.751 Materialaufwand 6.351.812 6.386.524 7.465.917 Personalaufwand 7.570.560 7.951.506 9.458.376 Abschreibungen 3.602.946 3.829.741 3.085.184 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.832.582 2.001.748 2.022.864 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 909.904 947.870 982.518 Aufwendungen 20.267.804 21.117.389 23.014.859 Steuern 16.415 35.011 255 Jahresergebnis 1.189.568 1.643.676 1.928.637 Beteiligungsbericht 2014 citeq 25 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 114 116 Weiblich 33 34 Insgesamt 147 150 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 4 5 C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts 1.695 T€ 400 T€ 1.247 T€ Aufwendungen des städtischen Haushalts - - - D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 17,5 % 1,3 5,7 % 4,5 % 37,4 % 2013 18,4 % 0,8 7,3 % 4,5 % 37,7 % 2014 19,1 % 0,8 7,9 % 4,3 % 41,1 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die citeq hat sich 2014 mit nahezu konstanten Umsätzen gut am Markt behauptet. Aufgrund ihrer Integration in die Stadt Münster als Hauptabnehmer der citeq -Leistungen und begründet durch die langfristig angelegte Zusammenarbeitet mit den Kooperationspartnern kann auch für die nähere Zukunft von einem stabilen Kerngeschäft ausgegangen werden. Projekte in den Bereichen Personalmanagement, Finanzwesen, Dokumentenmanagement, Datenschutz und Datensicherheit sowie E-Government weisen den Weg in die Zukunft. Die Aktualisierung, Erweiterung und Aufwertung der IT -Infrastruktur der Stadt Münster wird trotz bereits erreich ter Fortschritte auch im Jahr 2015 einen Großteil der citeq -Arbeitskraft binden. Beteiligungsbericht 2014 citeq 26 Bei der Umsetzung der Maßnahmen wird berücksichtigt, dass die Bedeutung der IT, aber auch die Gefährdungen der IT und damit auch die Anforderungen an die IT -Sicherheit in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen haben. Zudem soll der Gefährdung eines Ausfalls des IT -Systems Rechnung getragen werden. Da immer weniger Verwaltungsaufgaben manuell erledigt werden können, ist es erforderlich, die Arbeitsfähigkeit durch höherwertige IT- Systeme zu gewährleisten. Mit dem Ausbau ihrer Fachanwendungen optimiert die citeq die Verwaltungsarbeit der Stadt Münster und der ÖrV -Partnerverwaltungen fortlaufend. Aktuelle Planungen sehen beispielsweise für das Personalmanagement der Stadt Mü nster die Einführung der Schulungsorganisationssoftware Learning -Solutions, E -Recruitment und automatisierte Workflows vor. Außerdem unterstützt die citeq mit ihren Kompetenzen die sich an Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen ausgerichteten Projekte zur Verbesserung der Breitband - und WLAN - Verfügbarkeit einer zukunftsorientierten "Digitalen Stadt Münster". Beteiligungsbericht 2014 Theater Münster 27 3.4 Theater Münster A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2013/2014 Theater Münster Neubrückenstraße 63 48143 Münster Telefon: (02 51) 59 09 - 110 Gründungsjahr: 1954 (ab 01.09.2008 eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster) Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadt Münster 50.000 100,00 Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung / Allgemeines Zweck und Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist die Förderung des kulturellen Lebens. Das Sinfonieorchester ist Bestandteil des Betriebes. Die Einrichtung kann zur Erfüllung des Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Weiterhin verfolgt die Einrichtung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Das Theater Münster vereint am Standort Neubrücke nstraße mit dem Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder - und Jugendtheater sowie dem Sinfonieorchester fünf Sparten unter einem Dach. Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Betriebsleitung: Rita Feldmann, Verwaltungsdirektorin Dr. Ulrich Peters, Generalintendant Betriebsausschuss: Dr. Dietmar Erber, Ratsherr Franz-Pius Graf von Merveldt, Ratsherr Helga Welker, Ratsfrau Jürgen Ohm, Ratsherr Dr. Renate Düttmann-Braun, Ratsfrau Berthold Socha Alfred Holtmann Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin Philipp Gabriel, Ratsherr Robert von Olberg, Ratsherr Renate Weidenfeller Dr. Michael Werner Tim Rohleder, Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann Martin Schulte Beteiligungsbericht 2014 Theater Münster 28 Anne Maria Naegels, Ratsfrau Heinrich Götting, Ratsherr Christoph Jauch Bodo Treichel B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Das Wirtschaftsjahr (01.09. -31.08.) entspricht der Spielzeit de s Theaters Münster. Der Jahresabschluss erfolgte daher zum 31.08.2014. Das Wirtschaftsja hr 2013/2014 war in finanzieller Hinsicht durch einen positiven Geschäftsverlauf geprägt. Der vorliegende Jahresabschluss weist einen Jahres überschuss von 47 T€ aus. Gründe für diese erfolgreiche Entwicklung sind zum einen in dem gestiegenen Besucheraufkommen im Zusammenhang mit der Eintrittspreiserhöhung und zum anderen in der konsequenten Umsetzung der beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen zu sehen. Die wirtschaftliche Situation des Theaters Münster stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt als stabil dar. Die Besucherzahl erhöhte sich im Vergleich zur Spielzeit 2012/2013 um 8.095 Besucher bzw. 4,34 %. Insgesamt besuchten 194.319 Theater - und Konzertinteressierte die Vorstellungen. Die Gesamtzuschüsse (Stadt, Land) zum Betrieb des Theaters und Orchesters sind im Vergleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend der festgelegte n, gültigen Beschlüsse und Bewilligungsbesc heide um 657 T€ gesunken . Diese Kürzung beruht e auf einer Änderung des Managementkontraktes zwischen dem Theater und der Stadt Münster aufgrund der steuerlichen Betriebsprüfung durch das Finanzamt. Für die Erhöhung der Tarifrunde 2014 ab dem 01.03.2014 und alle weiteren Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst während der Laufzeit des Managementkontraktes beschloss der Rat der Stadt Münster eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster. Auf Basis dieser Finanzierungsregelung war der Etat für die Personalbewirtschaftung insgesamt ausreichend. Als wesentliche rechtliche Änderung ist die Änderung in dem Mietverhältnis zwischen dem Theater Münster (Mieter) und der Stadt Münste r, Amt für Immobilienmanagement (Vermieter) zu benennen. Der Mietvertrag wurde mit Wirkung ab dem 01.01.2014 geändert und die bereits gezahlten Mieten für 2014 rückabgewickelt. Zukünftig werden vom Theater keine Mieten mehr für die Überlassung städtischer Grundstücke und Gebäude an die Stadt Münster gezahlt. Der im abgeschlossenen Managementkontrakt bislang festgesetzte Basiszuschussbetrag wurde um die nicht mehr zu zahlende Miete gekürzt. Die Anzahl der Aufführungen verringerte sich mit 648 im Vergleich zur vorherigen Spielzeit um 24 Vorstellungen. Bei der Entwicklung der Abonnements ist ein konstantes Besucherverhalten zu beobachten. Im Wirtschaftsjahr 201 3/2014 sind neben den üblichen Instandhaltungs - und Wartungsarbeiten folgende größere Investitionen in das Anlagevermögen zu erwähnen: - Investition in die Bestuhlung des Großen Hauses - Investition in die Beschallungsanlage des Großen Hauses - Umbau Kostümfundus Beteiligungsbericht 2014 Theater Münster 29 Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2013 /2014 ist an Hand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 31.08.2012 31.08.2013 31.08.2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 22.727 0,2 26.387 0,3 26.872 0,2 Sachanlagen 5.843.539 58,4 5.403.589 57,6 5.531.414 49,3 Finanzanlagen 345.090 3,4 387.251 4,1 496.582 4,4 Anlagevermögen 6.211.356 62,0 5.817.228 62,0 6.054.868 54,0 Vorräte 97.079 1,0 94.736 1,0 83.741 0,7 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 2.229.639 22,3 2.034.240 21,7 3.574.327 31,9 Flüssige Mittel 1.344.927 13,4 1.320.881 14,1 1.383.280 12,3 Umlaufvermögen 3.671.645 36,7 3.449.858 36,8 5.041.348 45,0 Rechnungsabgrenzungsposten 129.763 1,3 117.549 1,3 117.440 1,0 Aktiva 10.012.764 100,0 9.384.634 100,0 11.213.656 100,0 Gezeichnetes Kapital 50.000 0,5 50.000 0,5 50.000 0,4 Rücklagen 4.292.951 42,9 4.244.894 45,2 4.244.894 37,9 Gewinn-/Verlustvortrag 0 0,0 -144.322 -1,5 -252.362 -2,3 Jahresfehlbetrag /-überschuss -192.379 -1,9 -108.040 -1,2 47.027 0,4 Eigenkapital 4.150.572 41,5 4.042.532 43,1 4.089.559 36,5 Sonderposten für Zuwendungen 102.058 1,0 75.952 0,8 58.797 0,5 Rückstellungen 3.072.527 30,7 2.906.705 31,0 3.224.840 28,8 Verbindlichkeiten 2.359.265 23,6 2.211.204 23,6 3.545.490 31,6 Rechnungsabgrenzungsposten 328.342 3,3 148.241 1,6 294.970 2,6 Passiva 10.012.764 100,0 9.384.634 100,0 11.213.656 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2011/2012 2012/2013 2013/2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 2.657.583 2.718.723 3.292.574 Betriebskostenzuschüsse 19.629.787 20.032.141 19.375.506 aktivierte Eigenleistungen 9.357 0 0 Sonstige betriebliche Erträge 1.887.664 1.143.410 1.048.590 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.686 13.017 11.106 Erträge 24.212.077 23.907.291 23.727.776 Materialaufwand 4.968.308 4.726.005 2.195.575 Personalaufwand 16.795.363 16.814.043 17.199.783 Abschreibungen 750.163 763.642 694.699 Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 1.883.992 1.709.967 3.592.719 Aufwendungen 24.397.826 24.013.657 23.682.776 Steuern / Erstattungen (-) 6.631 1.673 -2.027 Jahresergebnis -192.379 -108.040 47.027 Beteiligungsbericht 2014 Theater Münster 30 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 210,5 211 Weiblich 105,5 105 Insgesamt 316 316 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 12 12 C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/-aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts - - - Aufwendungen des städtischen Haushalts 19.166 T€ 19.878 T€ 18.839 T€ D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 31.08.2012 41,5 % 1,0 -7,2 % 0,0 % 68,8 % 31.08.2013 43,1 % 1,0 -4,0 % 0,0 % 70,0 % 31.08.2014 36,5 % 0,8 1,4 % 0,0 % 72,6 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014 / 2015 Die 6 . Finanzformel , die bis zum Ende der Spielzeit 2017/2018 gültig ist, garantiert eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster für die nachfolgenden Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst. Dem Theater wird somit eine verlässliche Finanzbasis und finanzielle Planungssicherheit gegeben. Das notwendige Konsolidierungskonzept ist vom Theater Münster zwischenzeitlich aufgestellt worden und wird bereits seit der Spielzeit 2013/2014 stu fenweise umgesetzt. Dadurch bleibt der finanzielle Handlungsspielraum des Theaters Münster weiter eingeschränkt. Der Erhalt aller Sparten ist jedoch auch unter den reduzierten finanziellen Rahmenbedingungen sichergestellt. Beteiligungsbericht 2014 Theater Münster 31 In den folgenden Jahren sind neben Ersatzinvestitionen insbesondere Investitionen in die Bühnentechnik geplant. Des Weiteren sind betriebs - und sicherheitstechnische Maßnahmen notwendig, welche über den Vermögensplan bzw. als Sondermaßnahme finanziert werden müssen. In diesem Zusammenhang soll die Aktion "Sanierungseuro" fortgeführt werden. Aufgrund der positiven Besucherentwicklung in der Spielzeit 2013/2014, sowie der aktuellen Saison 2014/2015 und der konsequenten Umsetzung der beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen, erwartet die Theate rleitung in den folgenden Jahren wieder einen leichten Jahresüberschuss. Die finanzielle Planungssicherheit hängt des Weiteren erheblich von den Zuschüssen des Landes NRW ab. Eine etwaige Kürzung hätte kurzfristige Auswirkungen auf die Struktur des Theaters. Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 33 4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster 4.1 Stadtwerke Münster GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Stadtwerke Münster GmbH Hafenplatz 1 48155 Münster Telefon: (02 51) 6 94 - 0 Gründungsjahr: 1967 Gesellschafter: Stammkapital Anteil in T € in % Stadt Münster 51.200 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft: münsterNETZ GmbH 100 100,00 Westfälische Bauindustrie GmbH 21.630 99,00 FMO Flughafen Münster-Osnabrück GmbH 22.664 35,06 items GmbH 1.237 32,19 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 3.907 14,13 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 26 100,00 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 800 50,00 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 400 50,00 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 402 46,00 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 25 50,00 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co.KG 50.000 1,96 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 30 7,75 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 30 7,75 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 110 49,90 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 1.000 100,00 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 25 100,00 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 1.755 100,00 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 25 100,00 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 256 25,00 Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 34 Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines Der Stadtwerke Münster GmbH obliegt gemäß § 2 ihres Gesellschaftsvertrages die Versorgung der Bevölkerung - vornehmlich der Stadt Münster - mit Energie und Wasser, der öffentliche Personennahverkehr, der Hafenbetrieb, die Betriebsführung der Straßenbeleuchtung, die Betei ligung an Unternehmen der Versorgungs - und Verkehrswirtschaft sowie die Beteiligung an sonstigen Unternehmen, insbesondere insoweit, als diese geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern, sowie die Telekommunikation und damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen sowie Geschäfte jeder Art, die der Erreichung des Gesellschaftszwecks mittelbar oder unmittelbar dienen. Bei der Versorgung mit Energie und Wasser sollen vorhandene Ressourcen, insbesondere die natürlichen Vorräte an Energieträgern und an Wasser, so weit als möglich geschont und die Belastung der Umwelt durch Emissionen so gering wie möglich gehalten werden. Die Versorgung mit Energie und Wasser umfasst auch die Beratung der Kunden und der Bevölkerung mit dem Ziel, den Verbrauch an Energie und Wasser zu reduzieren. Außerdem soll die Bereitschaft zum Einsatz regenerativer Energieträger gefördert werden. Im Geschäftsjahr 2014 hat die Stadtwerke Münster GmbH ausschließlich diese satzungsmäßigen wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeübt. Sie erfüllt damit die ihr von der Alleingesellschafterin Stadt Münster übertragenen kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für ihre Bevölkerung. Der Rat der Stadt Münster hat mit Beschluss vom 13.07.2011 einen Managementkontrakt mit der Stadtwerke Münster GmbH besch lossen. Mit dem Abschluss des Managementkontraktes ist eine jährliche Mindestausschüttung der Stadtwerke Münster GmbH in Höhe von 6,5 Mio. € brutto (zuzüglich der Westfälische Bauindustrie GmbH aus Mehrerlösen gem. Konsolidierungsprogramm in Höhe von 1,2 M io. €) an die Stadt Münster verbunden. Die Laufzeit des Managementkontraktes beträgt 5 Jahre für die Kalenderjahre 2011 bis einschließlich 2015. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Henning Müller-Tengelmann Dr. Andreas Hoffknecht bis 30.04.2014 Dr. Dirk Wernicke ab 01.09.2014 Aufsichtsrat: Gerhard Joksch Vorsitzender Rolf Wischer 1. stellv. Vorsitzender Dr. Michael Jung, Ratsherr 2. stellv. Vorsitzender bis 02.07.2014 Maria Winkel, Ratsfrau 2. stellv. Vorsitzende ab 02.07.2014 Frank Baumann, Ratsherr Wilhelm Breitenbach Walter von Göwels, Ratsherr Guido Gringel Antonio Machado Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer Michael Spiekermann-Blankertz Hans Varnhagen, Ratsherr Marcus Vorholt Michael Weidekamp Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 35 Dieter Maager bis 28.02.2014 Manfred Engelmann bis 02.07.2014 Theodor Knetzger, Ratsherr bis 02.07.2014 Marliese Kosmider, Ratsfrau bis 02.07.2014 Stefan Weber, Ratsherr bis 02.07.2014 Franz Gemmeke ab 02.07.2014 Michael Kleyboldt, Ratsherr ab 02.07.2014 Dr. Hans Moormann ab 02.07.2014 Rüdiger Sagel, Ratsherr ab 02.07.2014 Hermann Terborg ab 02.07.2014 vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter: Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer Gesellschafterversammlung: Städtischer Vertreter: Oberbürgermeister Markus Lewe B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten In der Aufgabenerfüllung ist die Stadtwerke Münster GmbH kommunal -, energie -, verkehrs- und umweltpolitischen Zielen verpflichtet. Des Weiteren sind ihre unternehmerischen Tätigkeiten gemäß der Unternehmensleitlinie an den Zielen Kunden - und Mitarbeiterorientierung, Versorgungssicherheit, Qualitätsbewusstsein, innovative Lösungen und Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Das E rgebnis des Geschäftsjahres 2014 lag mit einem Jahresfehlbetrag von 3,1 Mio. € deutlich unter den Erwart ungen des Wirtschaftsplans. Im operativen Geschäft konnten die Ergebnisziele trotz der wirts chaftlichen Belastungen, die für die konventionelle Stromerzeugung infolge der Energiewende weiterhin gegeben waren , auch in diesem Geschäftsjahr im Wesentlichen erreicht werden. Die Umsatzerlöse lagen vor allem aufgrund des witterungsbedingt niedrigen Wärme - und Gasabsatzes unter Plan. Der Energievertrieb hatte infolge der milden Witterung im ersten Quartal 2014 deutlich geringere Absatzmengen be i Gas und Fernwärme zu verzeichnen. Der Ergebnisbeitrag des Energie- und des Wassernetzes lag leicht unter Plan. Das Geschäftsfeld Energie - und Wasservertrieb entwickelte sich im Geschäftsjahr 201 4 insgesamt zufriedenstellend. Im Strommarkt konnte der Absa tz gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Zu der stabilen Entwicklung trug insbesondere der Stromvertrieb in die Region Münsterlan d bei, durch den Rückgänge in einzelnen Kundensegmenten im Stammmarkt Münster mehr als kompensiert werden konnten. Im Gasver trieb ging die abgesetzte Menge über alle Kundensegmente auf 1.800 Mio. kWh zurück. Wesentlich hat dazu die warme Witterung im ersten und im vierten Quartal 2014 beigetragen. Ferner blieb die im Geschäftsjahr 2014 abgesetzte Menge im Wasservertrieb nahezu konstant. Durch die gute Positionierung des ÖPNV in Münster (Geschäftsfeld Verkehr), konnte bei den Fahrgastzahlen der Spitzenwert des Vorjahres annähernd wieder erreicht werden. Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 36 Der Personalbestand ging im Jahresdurchschnitt auf 1.080 Mitarbeiter (Vorja hr: 1.088 Mitarbeiter) leicht zurück. Die weiterhin hohen und sich stetig wandelnden gesetzlichen Anforderungen an die kaufmännischen und technischen Prozesse in Energieversorgung und Verkehr konnten durch effiziente Prozessgestaltung mit konstantem Person albestand bedient werden. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Münster GmbH. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Leistungsdaten der einzelnen Betriebsbereiche Betriebs- bereich Leistung 2012 2013 2014 Veränd. ggü. 2013 Strom- versorgung Stromabgabe in Mio. kWh 992,0 1.019,0 1.114,0 9,3% Umsatz in Mio. € 233,3 225,8 239,8 6,2% Gas- versorgung Gasabgabe in Mio. kWh 2.188,0 2.206,0 1.800,0 -18,4% Umsatz in Mio. € 105,3 105,4 98,9 -6,2% Fernwärme- versorgung Fernwärmeabgabe in Mio. kWh 624,0 636,0 527,0 -17,1% Umsatz in Mio. € 47,5 46,9 40,6 -13,4% Wasser- versorgung Wasserabgabe in Mio. m³ 16,1 16,2 16,1 -0,6% Umsatz in Mio. € 45,3 41,2 41,5 0,7% Verkehrs- betriebe Fahrgäste in Mio. 38,0 40,0 40 0,0% Umsatz in Mio. € 26,7 28,7 34,0 18,5% Sonstige Aktivitäten Umsatz in Mio. € 14,0 14,5 10,0 -31,0% Gesamtumsatz in Mio. € 472,1 462,5 464,8 0,5% Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 37 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 2.056.845 0,4 1.758.787 0,3 8.305.000 1,8 Sachanlagevermögen 235.253.823 50,0 239.484.437 47,2 255.211.273 54,9 Finanzanlagevermögen 94.556.229 20,1 92.915.381 18,3 59.599.821 12,8 Anlagevermögen 331.866.897 70,6 334.158.605 65,8 323.116.094 69,5 Vorräte 6.135.450 1,3 8.286.981 1,6 17.204.096 3,7 Forderungen/ Sonstige Vermögensgegenstände 65.208.083 13,9 90.229.438 17,8 62.981.828 13,5 Flüssige Mittel 60.889.543 12,9 68.875.676 13,6 61.432.652 13,2 Wertpapiere 6.002.400 1,3 6.003.600 1,2 0 Umlaufvermögen 138.235.476 29,4 173.395.695 34,1 141.618.576 30,5 Rechnungsabgrenzungsposten 151.814 0,0 315.717 0,1 291.605 0,1 Aktiva 470.254.187 100,0 507.870.017 100,0 465.026.275 100,0 Gezeichnetes Kapital 51.200.000 10,9 51.200.000 10,1 51.200.000 11,0 Rücklagen 73.016.392 15,5 73.038.136 14,4 73.057.162 15,7 Gewinnrücklagen 18.074.657 3,8 19.994.657 3,9 14.282.657 3,1 Bilanzgewinn/-verlust 6.500.000 1,4 440.000 0,0 -3.024.000 -0,7 Eigenkapital 148.791.049 31,6 144.672.793 28,4 135.515.819 29,1 Sonderposten mit Rücklageanteil 305.447 0,1 0 0,0 0 0,0 Empfangene Ertragszuschüsse 16.780.263 3,6 13.605.332 2,7 10.671.877 2,3 Rückstellungen 114.012.882 24,2 134.846.004 26,6 114.935.088 24,7 Verbindlichkeiten 171.995.122 36,6 195.296.418 38,5 182.010.158 39,12 Rechnungsabgrenzungsposten 18.369.424 3,9 19.449.470 3,8 21.893.333 4,7 Passiva 470.254.187 100,0 507.870.017 100,0 465.026.275 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 472.099.183 462.503.697 464.823.138 Bestandsveränderung unfertige Leistungen 0 -20.619 9.109.746 Andere aktivierte Eigenleistungen 3.480.646 9.001.610 8.502.908 Sonstige betriebliche Erträge 77.041.699 71.320.892 83.766.398 Erträge aus Beteiligungen 10.374.693 30.528.529 13.669.274 Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.573.295 2.887.314 2.784.355 Erträge 565.569.516 576.221.424 582.655.819 Materialaufwand 416.646.914 396.711.540 404.247.284 Personalaufwand 57.790.292 60.207.265 61.257.222 Abschreibungen 26.462.756 38.147.093 61.667.244 Sonstige betriebliche Aufwendungen 52.877.744 57.056.604 47.386.688 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.653.248 6.290.724 6.369.577 Aufwendungen aus Verlustübernahme 2.142.056 3.067.760 2.550.451 Aufwendungen 560.573.010 561.480.985 583.478.466 außerordentliche Aufwendungen 149.582 0 0 Steuern 2.086.925 11.370.439 2.293.353 Jahresergebnis 2.760.000 3.370.000 -3.116.000 Entnahme aus Gewinnrücklagen 29.962.343 0 5.712.000 Gewinnvortrag 0 5.050.000 440.000 Vorabgewinnausschüttung -26.222.343 -6.060.000 -6.060.000 Einstellung in Gewinnrücklagen 0 -1.920.000 0 Bilanzgewinn/-verlust 6.500.000 440.000 -3.024.000 Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 38 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 724 701 Weiblich 281 278 Insgesamt 1.005 979 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 83 84 C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (inkl. D.) 2012 2013 2014 Erträge 56.682.726 € 28.352.250 € * € Aufwendungen 24.079.048 € 27.408.183 € * € *Die Daten für 2014 liegen noch nicht vor. D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts 28.497 T€ 620 T€ 6.060 T€ Aufwendungen des städtischen Haushalts 7.516 T€ 2.314 T€ 2.745 T€ E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 31,6 % 0,7 0,6 % 0,8 % 10,3 % 2013 28,4 % 0,9 0,7 % 0,7 % 10,7 % 2014 29,1 % 1,6 -0,7 % 1,1 % 10,5 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 39 F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Nach dem insbesondere durch notwendige Risikovorsorge für die Beteiligung am Gemeinschaftskohlekraftwerk "Black Gekko" geprägten Verlust im Jahr 2014 ist für das Jahr 2015 wieder ein positives Jahresergebnis in Höhe von 5,9 Mio. € gepla nt. Dieses Ergebnis enthält als Sondereffekt einen Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Windenergieanlagen in Münster Roxel und Amelsbüren. Die Entwicklung der Umsatzerlöse bewegt sich für das Planjahr 2015 in etwa auf dem Planniveau für das Jahr 2014. D ie Veränderung gegenüber dem Istwert 2014 resultiert überwiegend aus dem sehr warmen Winterquartal Januar bis März 2014 mit stark unterdurchschnittlichen Umsatzerlösen im Erdgas- und Wärmeabsatz. Das Jahr 2014 war auch im Stromvertrieb durch den extrem mil den Winter im ersten Quartal geprägt, der zu entsprechenden leichten Absatzmengenrückgängen geführt hat. Die Vertriebsplanung für 2015 liegt hingegen wieder auf dem durchschnittlich erwarteten Niveau. Die für 2015 geplante Stromproduktion steigt zwar gegen über dem Jahr 2014 wieder an, liegt aber weiterhin deutlich unterhalb der erforderlichen Auslastung des Kraftwerks. Für das Kraftwerk erlaubt die Marktpreissituation nach wie vor keinen kostendeckenden Volllastbetrieb. Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Mü nster sieht für 2015 wieder einen Anstieg der Fahrgastzahlen vor. Das in die Stadtwerke PlusCard integrierte elektronische Busfahrticket erfreut sich einer konstant wachsenden Marktdurchdringung und erschließt dem Verkehrsbetrieb immer wieder neue Kundenpotenziale. Beteiligungsbericht 2014 Wohn+Stadtbau 40 4.2 Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH Steinfurter Straße 60 48149 Münster Telefon: (02 51) 70 08-01 Gründungsjahr: 1928 (als Deutsches Heim GmbH) Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadt Münster 7.000.000 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft: Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 25.000 100,00 Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Gegenstand der Gesellschaft wie folgt festgelegt: "Der Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung. Die Gesellschaft erri chtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - und Nutzungsformen. Sie kann Grundstücke erwerben, belasten, veräußern, Erbbaurechte ausgeben und erwerben sowie Gemeinschaftsanlagen, Läden und Gewerbebauten errichten und auch als Diens tleistungen betreuen. Zur Erreichung des genannten Zwecks kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck dienen. Sie ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft führt ihre Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen unter Wahrung der sozialen Belange im Sinne dieses Gesellschaftsvertrages." Die Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH versorgt vorrangig breite Bevölkerungsschichten mit Wohnraum . D abei werden auch die Anliegen sozial und wirtschaftlich benachteiligter Personengruppen berücksichtigt. Ein Managementkontrakt mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2015 wurde vom Rat der Stadt Münster am 21.09.2011 beschlossen. Beteiligungsbericht 2014 Wohn+Stadtbau 41 Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Klemens Nottenkemper bis 30.04.2014 Sandra Wehrmann ab 01.05.2014 Aufsichtsrat: Helga Bennink, Ratsfrau Vorsitzende bis 18.09.2014, stellv. Vors. ab 18.09.2014 Thomas Fastermann, Ratsherr Vorsitzender ab 18.09.2014 Beanka Ganser, Ratsfrau stellv. Vorsitzende bis 02.07.2014 Georg Fehlauer, Ratsherr Thomas Marczinkowski Hans Neumann, Ratsherr Jürgen Reuter, Ratsherr Theo Sträßer Michael Dauskardt bis 02.07.2014 Edgar Drüge, Ratsherr bis 02.07.2014 Wolfhard Ediger, Ratsherr bis 02.07.2014 Olaf Götze bis 02.07.2014 Peter Sartison bis 02.07.2014 Jonas Freienhofer ab 02.07.2014 Richard Halberstadt, Ratsherr ab 02.07.2014 Hedwig Liekefedt, Ratsfrau ab 02.07.2014 Reinhard Schlottbom ab 02.07.2014 Vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter: Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor Von der Mitarbeiterschaft entsandter Vertreter mit beratender Funktion: Herbert Thoms bis 02.07.2014 Ulrich Bergmann ab 02.07.2014 Gesellschafterversammlung: Der Rat der Stadt Münster als Organ der Gesellschafterin Stadt Münster B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Für den Erfolg des Geschäftsjahres sind die Ergebnisse der Hausbewirtschaftung und der Verkaufstätigkeit entscheidend. Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Mietwohnungen führte zu einem guten Ergebnis in der Vermietung. Zum 31.12.2014 stand lediglich eine Wohnung länger als drei Monate leer, 6 Wohnungen befanden sich in der Neuvermietung. Die Kündigungsquote reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr weiter und lag im Jahr 2014 nur noch bei 5,9 %. Mehr als 4.000 Wohnungsinteressenten konnte die Wohn+Stadtbau 2014 keine Wohnung anbieten: Der Wohnungsmarkt in Münster ist also nach wie vor von einer sehr hohen Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen geprägt, die nicht befriedigt werden kann. Zur nachhaltigen Bewirtschaftung des Bestandes gehört es, regelmäßig in Instandhaltung und Modernisierung zu investieren. 2014 wurden für die Instandhaltung 19,17 € und für die Modernisierung 2,88 € je m² Wohn-/Nutzfläche aufgewendet. Beteiligungsbericht 2014 Wohn+Stadtbau 42 Die Verkaufsakt ivitäten verliefen im Jahre 2014 gut. Die Wohn+Stadtbau veräußerte 17 Baugrundstücke, 32 Eigentumswohnungen, 22 Tiefgaragenstellplätze und 2 oberirdische Stellplätze. Aus dem Bestand wurden 2 Reihenhäuser, ein unbebautes Grundstück und ein Stellplatz verkauft. Die Abschlüsse von weiteren notariellen Verträgen für 42 Eigentumswohnungen werden das Ergebnis für das Jahr 2015 positiv beeinflussen. Im Bereich der Gewerbevermietung ist der Markt ausgeglichen. Die Leerstandsquote ist in Münster im Vergleich zu anderen Städten gleicher Größe rela tiv gering. Die Mietpreise sind daher stabil, Preisveränderungen halten sich in Grenzen. Leerstände, die über einen Zeitraum von drei Monaten hinausgingen, gab es zum 31.12.2014 nicht. Der zum Bilanzstichtag von der Gesellschaft insgesamt verwaltete Besta nd gliedert sich wie im Folgenden dargestellt: Eigener Bestand Fremdverwaltete Wohnungen Insgesamt 31.12.13 31.12.14 31.12.13 31.12.14 31.12.13 31.12.14 Mietwohnungen 5.256 5.373 934 943 6.190 6.316 gewerbliche Einheiten 122 107 52 62 174 169 Garagen / Stellplätze 1.318 1.367 279 397 1.597 1.945 Wohn-/Nutzfläche (in m²) 406.794 387.784 61.263 62.601 468.057 450.385 Die Ertragslage der Gesellschaft ist zufriedenstellend. Das Jahresergebnis reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3.312 T€ auf 4.038 T€. Trotz der hohen Zahl von Investitionen ist die Finanz- und Liquiditätslage ausgeglichen. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellsch aft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 528.178 0,2 434.994 0,2 319.316 0,1 Sachanlagevermögen 183.016.901 80,5 196.009.900 82,4 214.182.354 84,1 Finanzanlagevermögen 3.691.846 1,6 4.082.138 1,7 4.035.745 1,6 Anlagevermögen 187.236.925 82,4 200.527.032 84,3 218.537.415 85,8 Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 33.565.142 14,8 24.747.934 10,4 26.047.247 10,2 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 2.475.459 1,1 3.978.576 1,7 7.563.400 3,0 Flüssige Mittel 3.421.832 1,5 8.149.691 3,4 1.992.861 0,8 Umlaufvermögen 39.462.433 17,4 36.876.201 15,5 35.603.508 14,0 Rechnungsabgrenzungsposten 665.106 0,3 543.428 0,2 503.569 0,2 Aktiva 227.364.464 100,0 237.946.661 100,0 254.644.492 100,0 Gezeichnetes Kapital 7.000.000 3,1 7.000.000 2,9 7.000.000 2,7 Rücklagen 38.269.168 16,8 43.069.167 18,1 43.069.168 16,9 Bilanzgewinn/-verlust 18.389 0,0 68.159 0,0 1.605.753 0,6 Eigenkapital 45.287.557 19,9 50.137.326 21,1 51.674.921 20,3 Rückstellungen 4.290.062 1,9 2.541.663 1,1 3.214.890 1,3 Verbindlichkeiten 177.245.748 78,0 184.730.361 77,6 199.219.284 78,2 Rechnungsabgrenzungsposten 541.097 0,2 537.311 0,2 535.397 0,2 Passiva 227.364.464 100,0 237.946.661 100,0 254.644.492 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Wohn+Stadtbau 43 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 49.041.424 58.268.255 46.130.599 Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 1.469.184 -7.856.504 1.306.065 Andere aktivierte Eigenleistungen 394.900 509.690 1.034.637 Sonstige betriebliche Erträge 1.363.926 1.881.947 749.543 Sonstige Zinsen/Finanzerträge 43.479 6.036 28.749 Erträge aus anderen Wertpapieren/Finanzvermögen 0 36.204 4.153 Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag 0 45.907 730 Erträge 52.312.913 52.891.535 49.254.476 Aufwendungen für bezogene Lieferungen u. Leistungen 29.102.935 27.379.093 26.357.552 Personalaufwand 3.962.464 3.934.091 4.323.255 Abschreibungen 5.721.955 6.119.802 6.400.968 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.234.552 1.698.059 2.220.672 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.822.726 3.836.255 3.931.794 Aufwendungen aus Verlustübernahme 96.039 0 0 Aufwendungen 43.940.671 42.967.300 43.234.241 Steuern 2.227.965 2.574.466 1.982.641 Jahresergebnis 6.144.277 7.349.770 4.037.594 Gewinnvortrag 1.538.112 18.389 68.159 Vorabgewinnausschüttung -6.064.000 -2.500.000 -2.500.000 Einstellung in andere Gewinnrücklagen -1.600.000 -4.800.000 0 Bilanzgewinn 18.389 68.159 1.605.753 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 34 36 Weiblich 34 36 Insgesamt 68 72 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 5 4 C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D) 2012 2013 2014 Erträge 10.351.376 € 3.878.743 € * Aufwendungen 2.236.193 € 2.233.000 € * *Die Daten aus 2014 liegen noch nicht vor. Beteiligungsbericht 2014 Wohn+Stadtbau 44 D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts 6.064.000 € 2.500.000 € 2.500.000 € Aufwendungen des städtischen Haushalts 959.628 € 395.625 € 395.625 € E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 20,0 % 0,1 12,5 % 8,7 % 9,0 % 2013 21,1 % 1,3 12,6 % 8,9 % 9,2 % 2014 20,3 % 0,2 8,8 % 9,1 % 10,0 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Das Geschäftsjahr 2015 steht noch einmal ganz im Zeichen größerer Bauprojekte. Insgesamt wird die Wohn+Stadtbau 89 Mietwohnungen, 19 Mietreihenhäuser sowie 61 Eigentumswohnungen fertigstellen. Hinzu kommt der Neubau von 10 Wohnungen und einer Tagespflegeeinrichtung für die Stiftung Magdalenenhospital. Damit leistet das Unternehmen weiterhin seinen Beitrag dazu, den in Münster dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Außerdem werden im Jahr 2015 zwei "feste" Einrichtungen un d zwei Einrichtungen in Pavillonbauweise für Flüchtlinge geschaffen, in denen rund 200 Menschen wohnen werden. Darüber hinaus stellt die Wohn+Stadtbau in diesem Jahr eine Unterkunft mit 16 Wohnungen für Obdachlose in Mecklenbeck fertig. Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten ist auch 2015 die Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestandes. Das Investitionsvolumen liegt mit mehr als 7 Mio. € auf dem hohen Niveau des vorangegangenen Geschäftsjahres. Der Wohnungsmarkt in Münster ist weiter von einer hohen Nachfrage geprägt, die das Angebot von Miet - sowie Eigentumswohnungen deutlich übersteigt. Vor diesem Hintergrund rechnet die Wohn+Stadtbau für 2015 mit einem zufriedenstellenden Ergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2014. Beteiligungsbericht 2014 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 45 4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH Steinfurter Straße 60 48149 Münster Gründungsjahr: 2005 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 25.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Zweck der Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL) ist insbesondere die Verbesserung der Wohnraumsituation in dem Wohngebiet "Osthuesheide" in Münster. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden: - Instandhaltung und gegebenenfalls Modernisierung von Wohneinheiten bzw. Gebäuden, - Wirtschaftlich vertretbare Mieten für Mieter und Vermieter, - Schaffung eines zeitlich längerfristig stabilen Eigentümer- und Mietermixes. Zu diesem Zweck erwirbt, veräußert, betreut, bewirtschaftet und verwaltet die Gesellschaft Wohneinheiten in dem Gebiet "Osthuesheide". Der Straßenzug Osthuesheide wurde zwischenzeitlich umbenannt in Middelkamp. Die Aktivitäten beschränken sich auf die WEG III (Bonnenkamp 63 bis 73 sowie bisher Osthuesheide 75 bis 99, jetzt Middelkamp 2 bis 8). Die Geschäftsbesorgung erfolgt durch die Wohn+Stadtbau. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Klemens Nottenkemper bis 30.04.2014 Sandra Wehrmann ab 01.05.2014 Aufsichtsrat: Helga Bennink, Ratsfrau Vorsitzende bis 18.09.2014, stellv. Vors. ab 18.09.2014 Thomas Fastermann, Ratsherr Vorsitzender ab 18.09.2014 Beanka Ganser, Ratsfrau stellv. Vorsitzende bis 02.07.2014 Beteiligungsbericht 2014 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 46 Georg Fehlauer, Ratsherr Thomas Marczinkowski Hans Neumann, Ratsherr Jürgen Reuter, Ratsherr Theo Sträßer Michael Dauskardt bis 02.07.2014 Edgar Drüge, Ratsherr bis 02.07.2014 Wolfhard Ediger, Ratsherr bis 02.07.2014 Olaf Götze bis 02.07.2014 Peter Sartison bis 02.07.2014 Jonas Freienhofer ab 02.07.2014 Richard Halberstadt, Ratsherr ab 02.07.2014 Hedwig Liekefedt, Ratsfrau ab 02.07.2014 Reinhard Schlottbom ab 02.07.2014 Von der Mitarbeiterschaft entsandter Vertreter mit beratender Funktion: Herbert Thoms bis 02.07.2014 Ulrich Bergmann ab 02.07.2014 Vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter: Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor Gesellschafterversammlung: Gesellschafterin Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Das Geschäftsjahr 2014 schließt vor Gewinnabführung an die Wohn+Stadtbau mit einem positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 730,41 € ab. Die Verschlechterung des Jahresergebnisses resultierte aus höheren Hausgeldzahlungen und gestiegenen sonstigen Aufwendungen. Die Gesellschaft hielt einen Bestand von 87 Eigentumswohnungen im Bereich Osthuesheide von insgesamt 128 Einheiten. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 47 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz – Position € % € % € % Sachanlagen 6.667.481 93,0 7.287.375 93,5 7.145.169 94,0 Anlagevermögen 6.667.481 93,0 7.287.375 93,5 7.145.169 94,0 Unfertige Leistungen 146.700 2,0 202.600 2,6 206.376 2,7 Forderungen /sonstige Vermögensgegenstände 351.010 4,9 302.791 3,9 247.469 3,3 Flüssige Mittel 695 0,0 570 0,0 1.845 0,0 Umlaufvermögen 498.405 7,0 505.962 6,5 455.690 6,0 Aktiva 7.165.886 100,0 7.793.337 100,0 7.600.859 100,0 Gezeichnetes Kapital 25.000 0,3 25.000 0,3 25.000 0,3 Kapitalrücklage 3.060.357 42,7 3.470.357 44,5 3.470.357 45,7 Eigenkapital 3.085.357 43,0 3.495.357 44,9 3.495.357 46,0 Rückstellungen 3.000 0,0 5.000 0,1 10.000 0,1 Verbindlichkeiten 4.077.529 56,9 4.292.980 55,1 4.095.502 53,9 Passiva 7.165.886 100,0 7.793.337 100,0 7.600.859 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 354.142 489.355 573.730 Bestandsveränderung unfertige Leistungen 28.900 55.900 3.776 Sonstige betriebliche Erträge 163.156 51.388 44.754 Sonstige Zinsen/Finanzerträge 118 297 105 Erträge 546.316 596.940 622.365 Aufwendungen für Lieferungen und Leistungen 425.147 264.426 322.834 Abschreibungen 80.243 154.114 154.261 Sonstige betriebliche Aufwendungen 28.488 46.233 62.139 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 108.477 86.260 82.401 Aufwendungen 642.355 551.033 621.635 Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 96.039 0 0 Aufwendungen aus Gewinnabführungsvertrag 0 45.907 730 Jahresergebnis 0 0 0 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Das Image der Wohnanlage soll dauerhaft verbessert werden. Dazu sind ein Sicherungskonzept sowie ein Müllkonzept geplant. Um den Einfluss der WGL im Bestand auszubauen, wird versucht, weitere Wohnungen anzukaufen. Die Wohn+Stadtbau als Gesellschafterin der WGL sorgt für eine ausreichende finanzielle Basis. Durch eine Vollvermietung werden auch künftig positive Jahresergebnisse erwartet. Beteiligungsbericht 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 48 4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH Albersloher Weg 32 48155 Münster Telefon: (02 51) 66 00-0 Gründungsjahr: 1926 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadt Münster 1.191.350 92,09 Rinder-Union West eG 51.150 3,95 Westf. Pferdestammbuch e.V. 25.600 1,98 Schweineerzeuger Nord-West eG 25.600 1,98 Gesamt: 1.293.700 100,00 Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines Die Gesellschaft führt im Interesse der Stadt Münster und der Gemeinden des Münsterlandes und deren Bürger und Bürgerinnen Veranstaltungen aller Art im eigenen und fremden Namen durch. Sie betreibt insbesondere das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. Zu den Veranstaltungsaufgaben gehören insbesondere Tagungen und Kongres se, öffentliche Versammlungen und Feste sowie kulturelle, gesellschaftliche, sportliche und unterhaltende Veranstaltungen, landwirtschaftliche Veranstaltungen und Märkte sowie Ausstellungen und Messen. Außerhalb der Stadt Münster wird die Gesellschaft in g rößerem Umfang (z.B. Ausstellungen und Messen) nur im Einvernehmen mit der jeweiligen Gemeinde oder der zuständigen Organisation tätig. Die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH ist eine reine Betriebsgesellschaft. Sie hat kein eigenes Grundeig entum, sondern nutzt Grund , Boden und Gebäude im Rahmen eines Mietvertrages mit der Stadt Münster. Das Geschäft der Gesellschaft ist in die drei Bereiche Gastveranstaltungen, Eigenveranstaltungen und Gastronomie gegliedert. Für die Zeit vom 01.01.2011 bis 31.12.2015 wurde zwischen der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH und der Stadt Münster ein Managementkontrakt abgeschlossen. Beteiligungsbericht 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 49 Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Ursula Paschke Aufsichtsrat: Helga Welker, Ratsfrau Vorsitzende Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau 1. stellv. Vorsitzende Werner Wilkes 2. stellv. Vorsitzender Heinz-Georg Buddenbäumer, Ratsherr Dr. Jürgen Hartmann Ralf Johanshon Heribert Klas Ludger Overhues Josef Rickfelder Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor Jürgen Siekmann Oliver Teuteberg Hans Varnhagen, Ratsherr Fritz Pfau, Ratsherr bis 02.07.2014 Dipl.-Ing. Rüdiger Sagel bis 02.07.2014 Dr. Ludwig Schipmann, Ratsherr bis 02.07.2014 Katharina Köhnke, Ratsfrau ab 03.07.2014 Benjamin Körner ab 03.07.2014 Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau ab 03.07.2014 Gesellschafterversammlung: Städtischer Vertreter: Michael Schetter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr wie geplant Umsatzerlöse von 8.96 9 T€. Veranstaltungsabsagen und Veranstaltungen, die unter den geplanten Erlösen blieben, konnten vor allem im 3. und 4. Quartal durch zusätzliche Buchungen kompensiert werden. Die avisierte 9 Mio. €-Marke wurde erreicht und die kontinuierliche Positiventwicklung fortgesetzt. Besonders stark war das 4. Quartal des Jahres 2014. Mit 8 Veranstaltungen über 100 T€ Umsatz und mit einem Umsatzvolumen von 3.370 T€ entspr ach dies 37,6 % des Gesamtumsatzes des Jahres 2014. Aufgrund deutlicher Kostenreduzierungen bei den Produktionskosten und beim Einkauf - hier vor allem in der Gastronomie - konnte der Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.412 € erreicht werden. Gegenüber den Planungen stellt dies eine deutliche Verbesserung um 613 T€ dar. Im Jahr 2014 wurden insgesamt 210 Veranstaltungen durchgeführt. 545.128 Besucher kamen in das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. Die Messen bl ieben die Besuchermagneten, aber auch bei den Events konnten die Besucherzahlen gesteigert werden. Ursächlich sind hier die zusätzlichen unbestuhlten Konzerte mit je 6.500 Besuchern wie Tim Bendzko und Sportfreunde Stiller zu nennen. Die Besucher bei Tagungen und Kongressen blieben konstant. Beteiligungsbericht 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 50 Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmenszie le entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 26.844 0,3 48.905 0,5 68.206 0,6 Sachanlagen 4.013.183 39,8 4.059.503 39,0 4.139.410 36,3 Anlagevermögen 4.040.027 40,1 4.108.408 39,4 4.207.616 36,9 Vorräte 108.171 1,1 108.320 1,0 98.602 0,9 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 956.357 9,5 550.079 5,3 1.194.459 10,5 Flüssige Mittel 4.943.149 49,1 5.622.891 54,0 5.892.316 51,6 Umlaufvermögen 6.007.677 59,6 6.281.290 60,3 7.185.377 62,9 Rechnungsabgrenzungsposten 24.028 0,2 32.162 0,3 21.522 0,2 Aktiva 10.071.731 100,0 10.421.860 100,0 11.414.515 100,0 Gezeichnetes Kapital 1.293.700 12,8 1.293.700 12,4 1.293.700 11,3 Kapitalrücklage 6.708.505 66,6 7.311.634 70,2 7.826.517 68,6 Bilanzgewinn/-verlust -22.751 -0,2 -22.751 -0,2 -22.751 -0,2 Eigenkapital 7.979.454 79,2 8.582.583 82,4 9.097.466 79,7 Rückstellungen 306.839 3,0 258.934 2,5 382.583 3,4 Verbindlichkeiten 1.670.498 16,6 1.367.492 13,1 1.729.844 15,2 Rechnungsabgrenzungsposten 114.940 1,1 212.851 2,0 204.622 1,8 Passiva 10.071.731 100,0 10.421.860 100,0 11.414.515 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 9.120.421 9.607.909 8.969.333 Sonstige betriebliche Erträge 94.856 103.918 59.310 Sonstige Zinsen/Finanzerträge 30.150 15.934 10.318 Erträge 9.245.427 9.727.761 9.038.961 Herstellungskosten 9.946.146 10.316.162 9.651.003 Vertriebskosten 180.326 169.524 185.540 Allgemeine Verwaltungskosten 488.703 497.878 533.414 Sonstige betriebliche Aufwendungen 41.474 59.916 74.338 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 69 65 63 Aufwendungen 10.656.718 11.043.545 10.444.358 Steuern/Erstattungen (-) 9.016 8.088 6.720 Jahresergebnis -1.420.308 -1.323.871 -1.412.117 Verlustvortrag 22.751 22.751 22.751 Entnahmen aus der Kapitalrücklage 1.420.308 1.323.871 1.412.117 Bilanzgewinn/-verlust -22.751 -22.751 -22.751 Beteiligungsbericht 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 51 Anzahl der Beschäftigten (inkl. Auszubildende) 2013 2014 Männlich 27 26 Weiblich 28 31 Insgesamt 55 57 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 2 C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts - - - Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.927 T€ 1.927 T€ 1.927 T€ D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 79,2 % 3,5 -15,6 % 0,0 % 34,6 % 2013 82,4 % 4,5 -13,8 % 0,0 % 30,7 % 2014 79,7 % 4,0 -15,7 % 0,0 % 27,8 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Im Jahr 2015 werden die Umsatzerlöse mit ca. 8.250 T€ niedriger als die des Jahres 2014 ausfallen. Ursache hierfür ist ein neues Verpachtungsmodell der Pausengastronomie. Das Format Partys wird weiter rückläufig sein, da die Party -Gastveranstalter den Standort Münster aufgrund der erhobenen Vergnügungssteuer meiden. Ein zweiter Faktor, der die Rentabili tät von Partys in großen Veranstaltungsräumen beeinflusst, ist die neue Berechnung der GEMA - Gebühren. Diese Umstände zwingen das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland dazu, auf wirtschaftlich interessante Partykonzepte zu verzichten. Beteiligungsbericht 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 52 Insgesamt kann ein Anstieg der Tagungs- und vor allem Kongressveranstaltungen verzeichnet werden. Gemeinsam mit der Kongressinitiative Münster gelingt es, mehr Veranstalter für Münster zu gewinnen. Neben der gesamtwirtschaftlichen Situation als beeinflussender Faktor sind der sich ständig erhöhende Wettbewerbsdruck und der Anspruch der Kunden limitierende Faktoren für das Wachstum und den wirtschaftlichen Erfolg. Immer größere Anstrengungen sind notwendig, um Veranstaltungen an sich zu binden. Die strategische Ausricht ung des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland beinhaltet die Positionierung eigener Kongresse und Messen mit innovativen Themen, die das Profil der Stadt Münster stärken, sowie die Erweiterung des Serviceangebotes. Ziel ist es mittelfristig mehr Me ssen für den Standort Münster zu akquirieren, da in diesem Segment zum einen die Wirtschaftlichkeit für das Unternehmen verbessert werden kann und zum anderen noch ausreichend Raumkapazitäten vorhandenen sind. Beteiligungsbericht 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 53 4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH Steinfurter Straße 60 A 48149 Münster Telefon: (02 51) 6 86 42-0 Gründungsjahr: 2004 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadt Münster 425.000 85,00 Sparkasse Münsterland Ost 75.000 15,00 Gesamt 500.000 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft: Technologieförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Münster 25.000 100,00 Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) verfolgt eine öffentliche Zwecksetzung. Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist die Wirtschaftsförderung in der und für die Stadt Münster, insbesondere die Sicherung und Ausweitung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Münster. Mit der Begleitung von Existenzgründern, der Beratung von örtlichen und auswärtigen Unternehmen, der Vermarktung vo n Gewerbegrundstücken und Gewerbeimmobilien, der Erarbeitung von Entwicklungskonzepten sowie dem Einsatz von Marketing-Instrumenten begegnet die WFM ihrem Auftrag. So ist die Wirtschaftsförderung Münster GmbH ein auf die Gründungs -, Entwicklungs - und Standortberatung von Firmen spezialisiertes Unternehmen. Die Betreuung von Investitions - Projekten ist das Kerngeschäft. Strategisches Ziel ist die Positionierung Münsters als einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Nordrhein -Westfalen. Dieses Ziel wird durc h eine konsequente Kundenorientierung erreicht. Beteiligungsbericht 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 54 Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Thomas Robbers Aufsichtsrat: Friedhelm Schade bis 01.07.2014, Vorsitzender bis 01.07.2014 Mathias Kersting, Ratsherr ab 01.07.2014, Vorsitzender ab 11.09.2014 Georg Berding, Ratsherr stellv. Vorsitzender Dr. Dietmar Erber, Ratsherr Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau Carsten Peters, Ratsherr Otto Reiners, Ratsherr Markus Rietkötter Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor Klaus Richter bis 31.03.2014 Stephan Brinktrine, Ratsherr bis 01.07.2014 Walter von Göwels, Ratsherr bis 01.07.2014 Dr. Ralf Henrichs, Ratsherr bis 01.07.2014 Heribert Klas, Ratsherr bis 01.07.2014 Marianne Koch, Ratsfrau bis 01.07.2014 Graf F.-P. von Merveldt, Ratsherr bis 01.07.2014 Robert Otte, Ratsherr bis 01.07.2014 Wolfram Gerling ab 01.04.2014 Ali Atalan, Ratsherr ab 02.07.2014 Michael von Bartenwerffer ab 02.07.2014 Peter Laurenz Börgel, Ratsherr ab 02.07.2014 Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau ab 02.07.2014 Klaus Rosenau ab 02.07.2014 Johannes Schmanck, Ratsherr ab 02.07.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschaften B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH schließt das Geschäftsjahr 2014 unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgreich ab. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.736 T€ unterschritt das im Wirtschaftspla n prognostizierte Defizit um 165 T€. Im Vergl eich zum Vorjahr verbesserte sich das Ergebnis um 139 T€. Dies ist vornehmlich auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen. Das Grundstücksgeschäft der WFM verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr eine spürbare Steigerung. Ein Teil der Flächennachfrage, die im Verlauf des Jahres 2015 Vertragskraft erhalten sollen, wurde mit Blick au f die inzwischen realisierte Erhöhung der Grunderwerbsteuer bereits im Jahr 2014 beurkundet. Dafür ging die Vermittlung von Bestandsimmobilien zurück. Insgesamt schließt die WFM ein strukturpolitisch sehr erfolgreiches Geschäftsjahr ab. Beteiligungsbericht 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 55 Die WFM verkaufte im Jahr 2014 wie im Vorjahr aus eigenem Bestand sechs Grundstücke mit einem Volumen von 50.963 m². Die Umsätze lagen um 53 T€ über dem Niveau der Planzahlen (Plan 2014: 3.000 T€). Das Ergebnis für das Grundstücksgeschäft insgesamt verbesserte sich gegenüber 2013 um 563 T€. Demgegenüber standen um 280 T€ geringere sonstige betriebliche Erträge, die vor allem auf gesunkene Provisionserträge und niedrigere Kostenerstattungen zurückzuführen sind. Ergebnisbelastend wirk ten sich Rückzahlungsverpflichtunge n für nicht abzugsfähige Vorsteuern in Höhe von 146 T€ (davon Nachzahlungen für Vorjahre 111 T€) aus. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesells chaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 2.341 0,0 7.070 0,0 3.747 0,0 Sachanlagevermögen 2.215.882 6,2 2.172.605 6,2 2.112.487 6,0 Finanzanlagen 6.928.000 19,5 6.984.000 19,8 6.939.000 19,5 Anlagevermögen 9.146.223 25,7 9.163.675 26,0 9.055.234 25,5 Vorräte 24.705.463 69,5 24.327.302 69,1 25.051.862 70,4 Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 941.808 2,6 772.611 2,2 861.124 2,4 Flüssige Mittel 743.768 2,1 939.417 2,7 589.329 1,7 Umlaufvermögen 26.391.039 74,2 26.039.330 74,0 26.502.315 74,5 Rechnungsabgrenzungsposten 11.943 0,0 2.584 0,0 3.592 0,0 Aktiva 35.549.205 100,0 35.205.589 100,0 35.561.141 100,0 Gezeichnetes Kapital 500.000 1,4 500.000 1,4 500.000 1,4 Rücklagen 22.308.299 62,8 22.133.760 62,9 21.868.638 61,5 Eigenkapital 22.808.299 64,2 22.633.760 64,3 22.368.638 62,9 Rückstellungen 231.631 0,7 173.320 0,5 1.913.650 5,4 Verbindlichkeiten 12.499.393 35,2 12.387.371 35,2 11.266.905 31,7 Rechnungsabgrenzungsposten 9.882 0,0 11.138 0,0 11.948 0,0 Passiva 35.549.205 100,0 35.205.589 100,0 35.561.141 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 56 Ertragslage im 3-Jahresvergleich 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 3.579.298 1.838.345 3.133.351 Erhöhung des Grundstücksbestands 376.668 -378.161 724.563 Sonstige betriebliche Erträge 620.179 736.144 455.909 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 269 0 0 Erträge 4.576.414 2.196.328 4.313.823 Materialaufwand 3.620.698 1.381.667 3.217.092 Personalaufwand 1.240.322 1.236.613 1.196.863 Abschreibungen 360.499 675.723 677.517 Sonstige betriebliche Aufwendungen 721.587 702.169 887.905 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 129.696 72.555 69.942 Aufwendungen 6.072.802 4.068.727 6.049.320 Steuern/Erstattung (-) 517 411 295 Jahresergebnis -1.496.905 -1.872.810 -1.735.791 Entnahme aus der Kapitalrücklage 1.496.905 1.872.810 1.735.791 Bilanzgewinn/-verlust 0 0 0 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 10 9 Weiblich 5 5 Insgesamt 15 14 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts - - - Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.350 T€ 2.350 T€ 1.950 T€ Beteiligungsbericht 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 57 D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 64,2 % 0,5 -41,8 % 2,1 % 20,4 % 2013 64,3 % 0,4 -101,9 % 1,8 % 30,4 % 2014 62,9 % 0,4 -55,4 % 1,2 % 19,8 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die WFM verfolgt eine öffentliche Zwecksetzung. Ihre strukturpolitischen Leistungen werden voraussichtlich dauerhaft zu Jahresfehlbeträgen führen. Für die Folgejahre werden weiterhin Verluste in der Größenordnung von jährlich zwischen 1,6 Mio. € und 1,7 Mio. € erwartet. Für das Jahr 2015 plant die Geschäftsleitung jedoch aufgrund eines bereits im Jahr 2014 geschlossenen notariellen Grundstücksvertrages einen Jahresüberschuss in Höhe von 569 T€. Beteiligungsbericht 2014 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 58 4.4.1 NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Mendelstraße 17 48149 Münster Gründungsjahr: 2009 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Wirtschaftsförderung Münster GmbH 25.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb eines Nano -Bioanalytik-Zentrums in Münster zur Ansiedlung und Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Umfeld der Nano- und Bioanalytik. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Thomas Robbers Gesellschafterversammlung: Gesellschafterin Wirtschaftsförderung Münster GmbH B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Im Geschäftsjahr 2014 waren fünf Firmen Mieter im NBZ. Mit einem Volumen von knapp 1.800 m² erreichte die Vermietungsquote insgesamt 66 %. Damit lag das Gesamtvermietungs - ergebnis unter Plan, der im zweiten Betriebsjahr eine Auslastung von 75 % vorsah. Das Jahresergebnis der NBZ GmbH schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von 165 T€ ab (2013: -156 T€). Es unterschritt das im Wirtschaftsplan prognostizierte Defizit um +33 T€. Dies ist vornehmlich auf Nebenkostenerlöse (33 T€) zurückzuführen. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentliche n Zwec ks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 59 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 2.181 0,0 641 0,0 1 0,0 Sachanlagevermögen 10.059.077 77,9 9.974.266 83,2 9.499.914 83,5 Anlagevermögen 10.061.258 78,0 9.974.907 83,2 9.499.915 83,5 Forderungen / sonst. Vermögensgegenstände 1.089.504 8,4 4.979 0,0 30.782 0,3 Flüssige Mittel 1.752.589 13,6 2.002.037 16,7 1.839.521 16,2 Umlaufvermögen 2.842.093 22,0 2.007.016 16,8 1.870.303 16,4 Rechnungsabgrenzungsposten 1.482 0,0 0 0,0 5.495 0,0 Aktiva 12.904.833 100,0 11.981.922 100,0 11.375.712 100,0 Gezeichnetes Kapital 25.000 0,2 25.000 0,2 25.000 0,2 Kapitalrücklage 2.893.224 22,4 2.736.986 22,8 2.572.165 22,6 Eigenkapital 2.918.224 22,6 2.761.986 23,1 2.597.165 22,8 Sonderposten für Investitionszuschüsse 7.634.826 59,2 7.174.801 59,9 6.833.998 60,1 Rückstellungen 9.900 0,1 14.200 0,1 24.600 0,2 Verbindlichkeiten 2.340.877 18,1 2.021.433 16,9 1.909.958 16,8 Rechnungsabgrenzungsposten 1.006 0,0 9.502 0,1 9.991 0,1 Passiva 12.904.833 100,0 11.981.922 100,0 11.375.712 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 0 359.138 394.683 Sonstige betriebliche Erträge 4.298 5.889 5.857 Sonstige Zinsen/Finanzerträge 25.185 6.687 1.478 Erträge aus Zuschüssen 916 340.546 340.803 Erträge 30.399 712.259 742.821 Personalaufwand 0 0 13.102 Abschreibungen 2.715 489.953 485.897 Sonstige betriebliche Aufwendungen 66.748 288.178 318.759 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 141 77.400 76.916 Aufwendungen 69.604 855.531 894.674 Steuern/-Erstattungen 1.361 12.966 12.967 Jahresergebnis -40.566 -156.238 -164.821 Entnahme aus Kapitalrücklage 40.566 156.238 164.821 Bilanzgewinn 0 0 0 Beteiligungsbericht 2014 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 60 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Den Mieteinnahmen stehen Aufwendungen für den Betrieb des Gebäudes und für Fremdkapitalzinsen sowie Abschreibungen gegenüber, die im Ergebnis laut Wirtschaftsplan zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 139 T€ im Jahr 2015 führen werden. Mit zunehmender Auslastung des Gebäudes wird sich das Jahresergebnis in den Folgejahren verbessern. Für das Jahr 2015 sind Investitione n in Höhe von 1.600 T€ vorgesehen, die zu ca. 64 % aus Fördermitteln der öffentlichen Hand und darüber hinaus mit Eigenmitteln finanziert werden sollen. Beteiligungsbericht 2014 Technologieförderung Münster GmbH 61 4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Technologieförderung Münster GmbH Mendelstraße 11 48149 Münster Telefon: (02 51) 9 80 11 04 Gründungsjahr: 1985 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Wirtschaftsförderung Münster 4.086.000 94,0 Sparkasse Münsterland Ost 256.000 5,9 Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 0,1 Gesamt 4.347.000 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil in € in % CeNTech GmbH 395.000 79,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Technologietransfer. Hierzu gehört insbesondere der Betrieb eines Technologiehofes und eines Biotechnologiezentrums in Münster. Darüber hinaus werden bei der Technologieförderung Münster Gm bH die Clusteraktivitäten gebündelt. Außerdem bietet das Unternehmen ein vollständiges Angebot für die Sensibilisierung, Qualifizierung und das Coaching von Gründern aus den Hochschulen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Thomas Robbers Aufsichtsrat: Dr. Dietmar Erber, Ratsherr Vorsitzender bis 01.07.2014 Carsten Peters, Ratsherr Vorsitzender ab 23.09.2014 Matthias Kersting, Ratsherr stellv. Vorsitzender bis 23.09.2014 Jens Christian Heinemann ab 02.07.2014, stellv. Vorsitzender ab 23.09.2014 Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor Matthias Schwarte Klaus Richter bis 01.07.2014 Dr. Hubert Sanetra bis 01.07.2014 Andreas Nicklas, Ratsherr bis 01.07.2014 Jens-Ulrich Lenski, Ratsherr bis 01.07.2014 Beteiligungsbericht 2014 Technologieförderung Münster GmbH 62 Sybille Benning ab 02.07.2014 Martina Biel ab 02.07.2014 Heribert Aldejohann ab 02.07.2014 Wolfram Gerling ab 02.07.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Das Geschäftsjahr 2014 verlief für die Technologieförderung Münster GmbH (TFM) erfolgreich. Die Auslastung im Technologiehof konnte um 3,6 % erhöht werden, im Biotechnologiezentrum (BioZ) blieb sie auf hohem Niveau stabil. Die TFM schließt ein strukturpolitisch gutes Geschäftsjahr unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgreich ab. So lag der Fehlbetrag des Jahres 2014 bei 387 T€ und unterschritt das im Wirtschaftsplan prognostizierte Defizit um +76 T€. Im Vergleich zum Vorjahr verschlechterte sich das Ergebnis um 100 T€. Zu dem rückläufigen Ergebnis trugen insbesondere der Rückgang der akquirierten Projektzuschüsse (-290 T€) sowie die geringeren Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen ( -121 T€) bei. Ergebnisentlastungen ergaben sich vor allem durch geringere Kosten für durchgeführte Projekte ( -107 T€), gerin gere Messekosten ( -27 T€) sowie geringere Beratungskosten (-49 T€). Die Erlöse aus dem Vermietungsgeschäft stabilisierten sich auf Vorjahresniveau. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Technologieförderung Münster GmbH. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Sachanlagen 7.182.925 59,2 6.341.087 54,9 5.524.062 52,6 Finanzanlagen 2.695.420 22,2 2.535.828 21,9 2.511.022 23,9 Anlagevermögen 9.878.345 81,5 8.876.915 76,8 8.035.084 76,6 Vorräte 4.300 0,0 3.500 0,0 4.350 0,0 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 1.238.481 10,2 1.161.483 10,1 1.147.249 10,9 Flüssige Mittel 1.000.958 8,3 1.509.982 13,1 1.267.540 12,1 Umlaufvermögen 2.243.739 18,5 2.674.965 23,2 2.419.140 23,1 Rechnungsabgrenzungsposten 1.329 0,0 1.856 0,0 38.242 0,4 Aktiva 12.123.413 100,0 11.553.736 100,0 10.492.466 100,0 Gezeichnetes Kapital 4.347.000 35,9 4.347.000 37,6 4.347.000 41,4 Rücklagen 1.139.830 9,4 1.202.508 10,4 1.307.282 12,5 Bilanzverlust -2.945.902 -24,3 -2.945.902 -25,5 -2.945.902 -28,1 Eigenkapital 2.540.928 21,0 2.603.606 22,5 2.708.380 25,8 Sonderposten für Investitionszuschüsse 2.902.869 23,9 2.384.987 20,6 1.867.105 17,8 Rückstellungen 168.350 1,4 68.073 0,6 69.600 0,7 Verbindlichkeiten 6.477.051 53,4 6.490.239 56,2 5.841.446 55,7 Rechnungsabgrenzungsposten 34.215 0,3 6.831 0,1 5.936 0,1 Passiva 12.123.413 100,0 11.553.736 100,0 10.492.466 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Technologieförderung Münster GmbH 63 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 1.799.781 1.810.138 1.771.684 Sonstige betriebliche Erträge 465.981 685.948 295.729 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.445 10.518 4.287 Außerordentliche Erträge 517.882 517.882 517.882 Erträge 2.804.089 3.024.486 2.589.582 Personalaufwand 538.343 609.772 608.152 Abschreibungen 1.013.694 1.056.354 962.286 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.271.669 1.318.236 1.098.210 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 303.419 273.027 254.847 Aufwendungen 3.127125 3.257.389 2.923.495 Steuern/-Erstattungen 51.241 53.733 53.513 Jahresergebnis -374.277 -286.636 -387.426 Gewinn-/Verlustvortrag -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902 Entnahmen aus der Kapitalrücklage 374.277 286.636 387.426 Bilanzgewinn/-verlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Für das Jahr 2015 wird mit einem Fehlbetrag in Höhe von 287 T€ gerechnet. Ein höherer Vermietungsstand, höhere sonstige Erträge, geringere Zinsaufwendungen sowie ein verbessertes Ergebnis der CeNTech GmbH lassen erwarten, dass sich der Fehlbetrag im Vergleich zu den Ist-Zahlen des Jahres 2014 um 100 T€ verbessern wird. Auch im Hinblick auf die voraussichtlich geringeren Einnahmen aus dem Clustermanagement und weiteren Förderprojekten wird der Fehlbetrag in den Folgejahren zwischen 303 T€ und 365 T€ liegen. Für das Jahr 2015 sind keine wesentlichen Investitionen geplant. Allerdings wird vor dem Hintergrund der inzwischen über 20 Jahre alten Gebäude an der Mend elstraße mit tendenziell steigenden Instandhaltungsaufwendungen zu rechnen sein. Beteiligungsbericht 2014 CeNTech GmbH 64 4.4.3 CeNTech GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 CeNTech GmbH Heisenbergstraße 11 48149 Münster Telefon (02 51) 5 34 06 - 1 01 Gründungsjahr: 2001 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Technologieförderung Münster GmbH 395.000 79,00 Sparkasse Münsterland Ost 100.000 20,00 Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 1,00 Gesamt 500.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Betrieb des interdisziplinären Zentrums für Nanotechnologie mit dem besonderen Ziel der Förderung des Technologietransfers auf diesem Gebiet. Im Zusammenhang damit werden auch Dienstleistungen für Unternehmen , Forschungseinrichtungen sowie anderen Institutionen erbracht, sofern ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Unternehmenszweck besteht. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Thomas Robbers Aufsichtsrat: Dr. Dietmar Erber, Ratsherr Vorsitzender bis 01.07.2014 Jens Christian Heinemann, Ratsherr ab 02.07.2014, Vorsitzender ab dem 01.10.2014 Mathias Kersting, Ratsherr stellv. Vorsitzender Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor Matthias Schwarte Klaus Richter bis 30.03.2014 Wolfram Gerling ab 01.04.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter Beteiligungsbericht 2014 CeNTech GmbH 65 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die CeNTech GmbH blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das CeNTech I war zu 87 % vermietet, das CeNTech II steht in der Nutzung der Universität Münster. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 91 T€ ab und erreicht damit ein um 25 T€ besseres Ergebnis als im Wirtschaftsplan prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich der Jahresfeh lbetrag um 75 T€. Das Vorjahresergebnis war insbesondere in Höhe von 50 T€ durch eine Vorsteuerkorrektur belastet. Ferner ermäßigten sich die Betriebskosten um 27 T€. Insgesamt setzte die CeNTech GmbH ihren Konsolidierungskurs fort. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 1.062 0,0 10.577 0,1 7.109 0,1 Sachanlagevermögen 12.504.955 95,2 12.065.609 95,9 11.642.233 95,9 Anlagevermögen 12.506.017 95,2 12.076.186 96,0 11.649.342 95,9 Forderungen / sonst. Vermögensgegenstände 125.048 1,0 153.841 1,2 196.998 1,6 Flüssige Mittel 503.532 3,8 344.995 2,7 288.722 2,4 Umlaufvermögen 628.580 4,8 498.836 4,0 485.720 4,0 Rechnungsabgrenzungsposten 2.072 0,0 1.329 0,0 8.243 0,1 Aktiva 13.136.669 100,0 12.576.350 100,0 12.143.305 100,0 Gezeichnetes Kapital 500.000 3,8 500.000 4,0 500.000 4,1 Kapitalrücklage 2.564.064 19,5 2.515.501 20,0 2.559.754 21,1 Eigenkapital 3.064.064 23,3 3.015.501 24,0 3.059.754 25,2 Sonderposten für Investitionszuschüsse 9.496.199 72,3 9.154.898 72,8 8.811.773 72,6 Rückstellungen 133.667 1,0 85.830 0,7 83.680 0,7 Verbindlichkeiten 376.930 2,9 312.730 2,5 184.989 1,5 Rechnungsabgrenzungsposten 65.809 0,5 7.391 0,1 3.109 0,0 Passiva 13.136.669 100,0 12.576.350 100,0 12.143.305 100,0 Beteiligungsbericht 2014 CeNTech GmbH 66 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 209.343 177.208 202.880 Sonstige betriebliche Erträge 356.274 577.303 567.920 Sonstige Zinsen/Finanzerträge 5.034 1.194 231 Erträge aus Zuschüssen 358.310 354.864 343.125 Erträge 928.961 1.110.569 1.114.156 Personalaufwand 194.456 270.415 267.561 Abschreibungen 455.333 448.433 428.200 Sonstige betriebliche Aufwendungen 399.574 527.883 480.884 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.271 7.024 3.487 Aufwendungen 1.060.634 1.253.755 1.180.132 Steuern/Erstattungen 21.514 22.449 24.684 Jahresergebnis -153.187 -165.635 -90.658 Entnahme aus der Kapitalrücklage 153.187 165.635 90.658 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die aktuelle Situation lässt erwarten, dass die Umsatzerlöse mit einer künftig wieder nahezu vollständigen Vermietung des Gebäudes leicht steigen werden. Fördermittel können voraussichtlich auf dem Niveau der Vorjahre eingeworben werden. Leichte Spielräume zur Erhöhung der Gesamtleistung werden bei der Patentverwertung erkennbar. Für das Geschäftsjahr 2015 wurde im Wirtschaftsplan ein Jahresfehlbetrag ausgewiesen, der mit -74 T€ um 15 T€ besser ausfallen wird als das Ergebnis des Abschlusses 2014. Diese Entwicklung ist vornehmlich auf geringere Abschreibungen zurückzuführen. Für die Folgejahre werden Jahresfehlbeträge zwischen 72 T€ und 77 T€ avisiert. Die jeweiligen Fehlbeträge können auf der Liquiditätsseite durch eine ausreichende Finanzmittelausstattung der GmbH gedeckt werden. Wesentliche Neuinvestitionen sind für das Jahr 2015 nicht vorgesehen. Beteiligungsbericht 2014 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 67 4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH Weseler Straße 230 48151 Münster Telefon: (02 51) 5 98 - 2 14 46 Gründungsjahr: 1996 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadt Münster 204.517 33,33 Zwei Unternehmen aus dem Finanzbereich 409.033 66,67 Gesamt 613.550 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb des Grundstücks Münster -Loddenheide, Flur 178, Flurstücke 309, 310 und 388 (ehem. Stützpunkt der britischen Rheinarmee) sowie dessen Baureifmachung, Bebauung, Veräußerung und Verwaltung. Darüber hinaus darf die Gesellschaft alle Arten von Grundstück sentwicklungen und städtebaulichen Maßnahmen durchführen, die der Verbesserung der Wirtschaftsstruktur in Münster dienen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Thomas Robbers Frank Knura Anne Santen bis 30.09.2014 Georg Rauen ab 01.10.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die in 1997 aufgenommenen Erschließungsmaßnahmen wurden auch im Jahr 2014 weiter fortgesetzt. Die gesamte Investition belief sich im Berichtsjahr für diesen Bereich auf 58 T€. Aufgrund der Verkäufe sind aus dem Bestand der unfertigen Erzeugnisse den zugehörigen Quadratmetern entsprechende Herstellungskosten als Abgang zu verbuchen gewesen, zu denen nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2014 noch Aufwendungen für weitere Erschließungsmaßnahmen stattfi nden werden. Für den Endausbau von Stichstraßen wurde zum 31.12.2014 noch ein Betrag von 160 T€ zurückgestellt. Beteiligungsbericht 2014 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 68 Die Gesellschaft erwirtschaftete im Jahr 2014 einen Jahresüberschuss von 481 T€. Die Umsatzerlöse betrugen 1.497 T€. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäft sjahr 2014 ist anhand der w irtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Vorräte 9.045.032 64,3 5.882.545 43,2 5.101.958 40,7 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 54.547 0,4 25.678 0,2 122.897 1,0 Wertpapiere 0 0,0 0 0,0 5.000.440 39,9 Flüssige Mittel 4.967.638 35,3 7.699.198 56,6 2.297.847 18,3 Umlaufvermögen 14.067.217 100,0 13.607.421 100,0 12.523.142 100,0 Aktiva 14.067.217 100,0 13.607.421 100,0 12.523.142 100,0 Gezeichnetes Kapital 613.550 4,4 613.550 4,5 613.550 4,9 Bilanzgewinn 87.858 0,6 0 0,0 480.587 3,8 Kapitalrücklage 12.750.000 90,6 10.935.647 80,4 10.935.647 87,3 Eigenkapital 13.451.408 95,6 11.549.198 84,9 12.029.784 96,1 Rückstellungen 277.849 2,0 894.465 6,6 421.215 3,4 Verbindlichkeiten 337.960 2,4 1.163.758 8,6 72.143 0,6 Passiva 14.067.217 100,0 13.607.421 100,0 12.523.142 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 4.154.307 6.021.402 1.497.372 sonstige betriebliche Erträge 1.414 99.619 0 sonstige Zinsen/Finanzerträge 5.891 992 35.395 Erträge 4.161.612 6.122.013 1.532.767 Materialaufwand 2.682.317 3.329.939 558.681 Sonstige betriebliche Aufwendungen 290.427 305.495 235.450 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 83.990 0 25.437 Aufwendungen 3.056.734 3.635.434 819.568 Steuern/-Erstattungen 344.213 788.790 232.613 Jahresergebnis 760.665 1.697.789 480.586 Gewinn-/Verlustvortrag 1.127.193 87.858 0 Gewinnausschüttung -1.127.193 -87.858 0 Vorabgewinnausschüttung -672.807 -1.697.789 0 Bilanzgewinn/-verlust 87.858 0 480.586 Beteiligungsbericht 2014 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 69 C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts 600.000 € 883.500 € - Aufwendungen des städtischen Haushalts 158.250 € 316.500 € - D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Nach Aussage der Geschäftsleitung zeichnen sich für 2015 weitere Verkäufe im Bereich der Büro- und Dienstleistungsflächen ab. Aufgrund der bisherigen Büroansiedlungen besteht eine zunehmende Prägung der Loddenheide als Büro - und Dienstleistungsstandort, was weitere Interessenten anzieht. Für 2015 ist ein Umsatz in Höhe von 2.600 T€ geplant. Für einen Teil dieses geplanten Umsatzes liegen bereits konkrete Interessensbekundungen vor. Insgesamt sind bereits ca. 90 % der Grundstücksflächen vermarktet. Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 70 4.6 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Sentruper Str. 315 48161 Münster Telefon: (02 51) 89 04 - 0 Gründungsjahr: 1874, seit 1985 als GmbH Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Westfälischer Zoologischer Garten e.V. 7.824.050 54,59 Stadt Münster 6.507.650 45,41 Gesamt 14.331.700 100,00 Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in Münster. Die Gesellschaft soll die Liebe zum Tier und zur Natur und die Kenntnis von ihnen wecken und fördern. Es gehört deshalb zu ihren Aufgaben, die Zootiere nach dem neuesten Stand tiergärtnerischer Kenntnisse zu halten und Arterhaltung zu betreiben. Ihre Einrichtungen sollen der naturwissenschaftlichen Belehrung und der zoologischen Forschung dienen (§ 2 des Gesellschaftsvertrages). Die Gesellschaft ist ein gemeinnütziges Unternehmen im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung und hat daher keine Gewinnerzielungsabsi cht. Sie ist bestrebt, die notwendigen Ausgaben durch Eintrittsgelder, Spenden und sonstige Zuschüsse Dritter zu decken (§ 3 des Gesellschaftsvertrages). Der Zoologische Garten wurde am jetzigen Standort auf der Sentruper Höhe am 2. Mai 1974 eröffnet. Die Gesellschaft verfügt über Grundbesitz in Höhe von knapp 30 Hektar. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein zooeigenes Heizkraftwerk, das mit Erdgas bzw. Heizöl betrieben wird. Zusätzlich wird von einem auf dem Zoogelände auf Erdgasbasis von der Stadtwerke Münster GmbH betriebenen Blockheizkraftwerk Wärme bezogen. Das benötigte Brauchwasser wird aus zooeigenen Brunnen in den Aa-Niederungen gefördert. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Hans Jörg Adler, zoologisch-technischer Geschäftsführer Aufsichtsrat: Rainer Knoche Vorsitzender Sybille Benning stellv. Vorsitzende Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 71 Rainer Berg Peter Lorenz Börgel ab 02.07.2014 Dr. Wolf Heinrichs Dr. Karl Kaiser Maria-Elisabeth Kosmider, Ratsfrau bis 02.07.2014 Dr. Katharina Krüger Jörn Möltgen, Ratsherr Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau Stephan Pahl Helge Peters Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer Sybille Schulemann-Adlhoch Petra Seyfferth Manuel Tomm B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Das Geschäftsjahr 2014 verlief aus Sicht der Geschäftsleitung insgesamt zufriedenstellend. Geprägt war der Geschäftsverlauf von ungünstigen Wetterkonstellationen, gerade an den besucherstarken Tagen bzw. in den Ferien. Die guten Besucherzahlen aus dem Vorjahr konnten dennoch fast gehalten werden und, obwohl der Fehlbetrag höher als geplant ausfiel, stellt sich die Liquiditätssituation immer noch positiv dar. Der Jahresfehlbetrag in 2014 betrug 4.854 T€. Dieser Wert lag 865 T€ über dem Ansatz im genehmigten Wirtschaftsplan. Es konnten Umsatzerlöse von 6.356 T€ erzielt werden. Die Personalaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr 2014 um 81 T€ an. Die Ursache hierfür lag in der Übernahme des TVöD -Abschlusses. Dennoch wurde der Planwert für die Personalaufwendungen für das Jahr 2014 eingehalten. Der Allwetterzoo wurde von knapp 948.000 Gästen besucht, was eine S enkung um ca. 3 % bzw. 28.000 Besucher gegenüber dem Vorjahr ausmachte. Ab dem 01.01.2014 g alten neue, höhere Eintrittspreise sowie ein leicht abgeändertes Eintrittspreissystem. Hierdurch verringerten sich zwar die Besucherzahlen, aber der Durchschnittserlös erhöhte sich von 5,97 € auf 6,39 € pro Besucher. Insgesamt erzielte der Allwetterzoo Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Eintrittskarten in Höhe von 5.595 T€. Der Robbenhaven und das Pferdemuseum erhielten vom Allwetterzoo einen Anteil in Höhe von 1.498 T€ an den Eintrittserlösen. Dieser überstieg auf Grund der überplanmäßigen Besucherzahlen den Planwert um 73 T€. Der Bestand an liquiden Mitteln lag mit 3.711 T€ um 456 T€ unter dem im Wirtschaftsplan 2014 angegebenen Wert, jedoch um 473 T€ höher als im Vorjahr. Mit Beginn des Geschäftsjahres übernahm die Aramark Restaurations GmbH die Zoogastronomie und den Zoo -Shop. Die Umbau - und Sanierungsarbeiten der Gebäude und der Infrastruktur dauerten bis Mitte Mai 2014. Unvorh ergesehene Ereignisse, wie ein Rohrbruch in einem Kiosk, führten zu einigen Anlaufschwierigkeiten, die sich auf die Pachteinnahmen auswirkten. Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 72 Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 36.079 0,2 26.441 0,1 19.801 0,1 Sachanlagen 16.708.251 75,7 15.258.167 80,7 14.249.835 77,4 Anlagevermögen 16.744.330 75,9 15.284.608 80,8 14.269.636 77,5 Vorräte 144.646 0,7 307.501 1,6 272.929 1,5 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 292.891 1,3 228.226 1,2 2.199.267 11,9 Flüssige Mittel 4.885.266 22,1 3.092.240 16,4 1.661.382 9,0 Umlaufvermögen 5.322.803 24,1 3.627.966 19,2 4.133.578 22,5 Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 9.000 0,0 Aktiva 22.067.133 100,0 18.912.574 100,0 18.412.214 100,0 Gezeichnetes Kapital 14.331.700 64,9 14.331.700 75,8 14.331.700 77,8 Rücklagen 8.490.626 38,5 7.867.518 41,6 6.419.720 34,9 Jahresfehlbetrag -4.759.108 -21,6 -5.583.797 -29,5 -4.853.576 -26,4 Eigenkapital 18.063.218 81,9 16.615.421 87,9 15.897.844 86,3 Sonderposten 1.713.449 7,8 9.500 0,1 9.500 0,1 Rückstellungen 1.219.296 5,5 1.353.336 7,2 1.360.114 7,4 Verbindlichkeiten 773.665 3,5 499.410 2,4 608.968 3,3 Rechnungsabgrenzungsposten 297.505 1,3 434.906 2,3 535.788 2,9 Passiva 22.067.133 100,0 18.912.574 100,0 18.412.214 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 6.275.842 6.244.557 6.355.667 Sonstige betriebliche Erträge 550.086 754.351 838.843 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94.035 13.189 5.085 Erträge aus Zuschüssen 6.900 6.900 6.900 Erträge 6.926.863 7.018.997 7.206.495 Materialaufwand 1.127.272 1.142.162 1.085.901 Personalaufwand 4.500.181 4.703.075 4.784.425 Abschreibungen 1.109.804 1.178.072 1.246.166 Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.824.333 5.440.314 4.818.386 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63.288 68.971 74.424 Aufwendungen 11.624.878 12.532.595 12.009.302 Steuern 61.094 70.201 50.769 Jahresergebnis -4.759.109 -5.583.797 -4.853.576 Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 73 Angaben zu Besucherzahlen und Eintrittspreisen Besucherzahlen 2012 2013 2014 Tageskarten 449.133 485.386 426.455 Jahreskarten 305.040 305.520 350.860 Mitglieder-Jahreskarten 171.160 171.200 157.980 Jahresfreikarten 5.200 5.560 4.840 Kinderzuschlag 7.827 8.364 7.595 (3 % der Anzahl der erwachsenen Einzelbesucher) Gesamtzahl der Besucher 938.360 976.030 947.730 Anzahl der nichtzahlenden Besucher 39.067 46.992 36.144 Anzahl der zahlenden Besucher 899.293 929.038 911.586 Eintrittspreise Der Besuch des Robbenhavens und des Pferdemuseums sind im Eintrittspreis enthalten. Sommer Winter (01.03.-31.10.) (01.11.-28.02.) Tageskarten Erwachsene 16,90 € 12,90 € Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 8,90 € 6,90 € Schüler/Studenten (mit Ausweis) 11,90 € 8,90 € Mehrfach-Spar-Karte für 10 Erwachsene 129,00 € 129,00 € oder 20 Kinder 129,00 € 129,00 € oder 5 Erwachsene + 10 Kinder 129,00 € 129,00 € oder 4 Erwachsene + 12 Kinder usw. 129,00 € 129,00 € Feierabendkarten (ab 1 Stunde vor Kassenschluss) Erwachsene 9,90 € 7,90 € Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 4,90 € 3,90 € Kindergärten und Schulen je Kind/Schüler ab 3 Jahren 4,90 € 3,90 € je Elternteil bei Kindergärten + Grundschulen 4,90 € 3,90 € Gruppen ab 20 Personen Erwachsene 14,90 € 11,90 € Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 7,90 € 5,90 € Jahreskarten Familienjahreskarte für Eltern und Kinder (von 3 bis inkl. 17 Jahre) 149,00 € Jahreskarte für Erwachsene 69,00 € Jahreskarte für Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 39,00 € Jahreskarten Mitglieder Zooverein Familienjahreskarte 145,00 € Jahreskarte für Erwachsene 69,00 € Junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) 59,00 € Jahreskarte für Kinder und Jugendliche (3 bis 17 Jahre) 35,00 € Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 74 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 56 53 Weiblich 40 42 Insgesamt 96 95 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts - - - Aufwendungen des städtischen Haushalts 4.136 T€ 4.136 T€ 4.136 T€ D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 81,9 % 6,8 -73,1 % 0,5 % 38,7 % 2013 87,8 % 6,4 -89,4 % 0,6 % 37,5 % 2014 86,3 % 2,9 -76,4 % 0,6 % 39,8 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Im ersten Quartal 2015 konnten die Besucherzahlen durch die erstmalige Zusammenarbeit mit der Ruhr Tourismus GmbH um knapp 13.000 bzw. 8 % gesteigert werden. Ob sich diese Besucherentwicklung fortsetzt ist unsicher. Durch den Tod des Elefantenbabys im Januar 2015 und die Tatsache, dass der Umbau der Menschenaffenanlage nicht in diesem Jahr umgesetzt wird, fallen zwei im Wirtschaftsplan eingeplante Besucherattraktionen weg. Trotzdem wird mit einer Besucherzahl von 925.000 für das Jahr 2015 gerechnet. Hierzu beitragen soll die neue, begehbare Känguruanlage. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 wird mit einem leicht verbesserten Jahresergebnis gerechnet. Dieses weist voraussich tlich für das Geschäftsjahr 2015 einen Fehlbetrag von 4.350 T€ aus, was einer Verbesserung von rund 500 T€ entspricht. Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 75 Dadurch, dass im operativen Bereich kaum noch Einsparpotentiale vorhanden sind und deutliche Mehreinnahmen durch höhere Besucherzahlen nicht unbedingt zu erwarten sind, ist es angebracht die strategischen Planungen weiter voranzutreiben. In erster Linie geht es hierbei um die Herstellung einer wirtschaftlichen Einheit der drei bislang eigenständigen Partner Allwetterzoo, Robbenhaven und Pferdemuseum und der Nutzung von Synergie - effekten. Größere Investitionen zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Besucherattrakt ivität sind nicht vorgesehen. Allerdings muss in den nächsten Jahren aufgrund der teils schlechten Bausubstanz im Zoo mit höheren Instandhaltungsaufwendungen gerechnet werden. Zum 31.12.2015 läuft der Managementkontrakt zwischen der Stadt Münster und dem Allwetterzoo aus. Im ersten Halbjahr 2015 soll über einen neuen Vertrag verhandelt werden. Der neue Gastronomiebetreiber hatte im Geschäftsjahr 2014 mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Einige kleine Konzeptumstellungen im Jahr 2015 sowie der erstmals ganz jährige Betrieb sollen zu einer positiven wirtschaftlichen Ausgangslage beim Betreiber führen und somit auch beim Allwetterzoo für höhere Pachteinnahmen und noch zufriedenere Besucher sorgen. Auch im Geschäftsjahr 2015 wird der Allwetterzoo sein Engagement für den Natur - und Artenschutz, insbesondere für die Projekte in Vietnam und Kambodscha, weiter fortsetzen. Zum Jahreswechsel 2015/2016 wird es voraussichtlich einen Wechsel des Geschäftsführers geben. Aussagen hinsichtlich der Geschäfts entwicklung 2015 s ind mit großen Unsicherheiten insbesondere im Hinblick auf die Besucherzahlen und auf die wesentlichen Kostenarten behaftet. Beteiligungsbericht 2014 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 76 4.7 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH Sentruper Str. 311 48161 Münster Telefon: (02 51) 48 42 7 - 0 Gründungsjahr: 2000 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Verein zur Förderung des Westfälischen Pferdemuseums in Münster e. V. 49.500 99,00 Stadt Münster 500 1,00 Gesamt 50.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung, die Einrichtung und der Betrieb des Westfälischen Pferdemuseums in Münster. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Peter Weeke Sybill Ebers Beirat: Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer Jörg Adler Dr. Helmut Knirim M. Wehling Michael Stoffregen-Büller Gesellschafterversammlung: Städtischer Vertreter: Michael Schetter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Lage der Gesellschaft stellt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2014 grundsätzlich zufriedenstellend dar. Die Gese llschaft verfügte zum 31.12.2014 über Eigenkapital in Höhe von 237 T€. Das entspricht einer Erhöhung um 50 T€ bzw. 26,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Zu beachten ist, dass die in einem Sonderposten passivierten Zus chüsse zum Anlagevermögen (1.250 T€) ebenfalls zum überwiegenden Teil Eigenkapitalcharakter haben. Beteiligungsbericht 2014 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 77 Die Umsatzerlöse einschließlich der Spendeneinnahmen stiegen um 86 T€ auf 874 T€. Die Umsatzerlöse setzen sich aus den Museumseintrittsgeldern, Erlösen des Museumsshops, des Kaffee- und Eisautomaten sowie aus Einnahmen für Nutzungs - und Führungsentgelte zusammen. Insgesamt konnte ein im Vergleich zum Vorjahr um 17 T€ erhöhter Jahresüberschuss in Höhe von 50 T€ erwirtschaftet werden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Personalaufwand um 36 T€ bzw. 12,5 %. Diese Zunahme ist auf Neueinstellungen und regelmäßige Lohnerhöhungen zurückzuführen. Die Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH beschäftigte durchschnittlich 18 Angestellte, wovon fünf Vollzeitkräfte, eine Teilzeitkraft sowie 12 geringfügig Beschäftigte waren. Insgesamt stellte dies, umgerechnet auf Vollzeitkräfte, eine Veränderung im Personalbestand von zwei Angestellten dar. Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 48 T€ resultiert e hauptsächlich aus gestiegenen Kosten für Sonderausstellungen. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 3.308 0,1 13.187 0,5 8.365 0,3 Sachanlagen 2.728.674 93,8 2.532.888 92,0 2.355.810 90,3 Anlagevermögen 2.731.982 93,9 2.546.075 92,5 2.364.175 90,6 Vorräte 12.095 0,4 10.021,98 0,4 14.695 0,6 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 90.564 3,1 67.642 2,5 148.807 5,7 Flüssige Mittel 74.131 2,5 127.974 4,6 69.700 2,7 Umlaufvermögen 176.790 6,1 205.638 7,5 233.202 8,9 Rechnungsabgrenzungsposten 1.100 0,0 1.386 0,1 11.948 0,5 Aktiva 2.909.872 100,0 2.753.100 100,0 2.609.325 100,0 Gezeichnetes Kapital 50.000 1,7 50.000 1,8 50.000 1,9 Gewinnrücklagen 0 0,0 0 0,0 100.000 3,8 Bilanzgewinn 103.256 3,5 136.641 5,0 86.586 3,3 Eigenkapital 153.256 5,3 186.641 6,8 236.586 9,1 Sonderposten für Investitionszuschüsse 1.452.515 49,9 1.351.201 49,1 1.249.887 47,9 Rückstellungen 31.200 1,1 44.000 1,6 28.235 1,1 Verbindlichkeiten 1.272.901 43,7 1.171.258 42,5 1.094.617 42,0 Passiva 2.909.872 100,0 2.753.100 100,0 2.609.325 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 78 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 909.415 787.792 873.754 Sonstige betriebliche Erträge 166.397 107.730 113.819 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 901 370 113 Erhöhung des Bestandes an fertigen & unfertigen Erzeugnissen 4.199 -2.073 4.673 Erträge 1.080.912 893.819 992.359 Materialaufwand 27.457 27.623 35.825 Personalaufwand 308.953 288.998 324.670 Abschreibungen 263.809 204.078 205.782 Sonstige betriebliche Aufwendungen 403.192 280.147 327.858 Zinsen und ähnliche Aufwendungen (einschl. Steuern) 65.314 59.588 48.265 Aufwendungen 1.068.725 860.434 942.400 Jahresergebnis 12.187 33.385 49.959 Gewinnvortrag 91.069 103.256 136.640 Außerordentliche Aufwendungen 0 0 13 Einstellung in Rücklagen 0 0 100.000 Bilanzgewinn 103.256 136.641 86.586 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird grundsätzlich positiv gesehen . Nach derzeitiger Planung für die nächsten Jahre wird davon ausgegangen, dass in der Regel leicht positive Jahresergebnisse erzielt werden können. Endgültige Ergebnisp rognosen gestalten sich jedoch schwierig, da sowohl die Besucherzahlen als auch die Spendeneinnahmen nur schwer vorhersehbar sind. Da im laufenden Betrieb die Einnahmen wesentlich von der jährlichen Gesamtbesucherzahl des Allwetterzoos abhängen, liegt ein grundsätzliches Risiko in abnehmenden Besucherzahlen. Es ist derzeit jedoch nicht abzusehen, dass die den Kalkulationen zu Grunde liegenden Besucherzahlen unterschritten werden. Steigende Besucherzahlen würden zu entsprechenden Mehreinnahmen führen. Beteiligungsbericht 2014 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 79 4.8 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH Gartenstraße 123 48147 Münster Telefon: (02 51) 20 13 80 Fax: (02 51) 2 30 23 78 Gründungsjahr: 1998 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadt Münster 50.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Theaters im ehemaligen Pumpenhaus zur Förderung von Kunst und Kultur. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Ludger Schnieder Beirat: Philipp Gabriel, Ratsherr Vorsitzender Dr. Dietmar Erber, Ratsherr stellvertr. Vorsitzender Christa Nonhoff Christoph Jauch Johanna Wegman Martin Gutsch Dr. Andrea Hanke Frauke Schnell Gesellschafterversammlung: Städtischer Vertreter: Michael Schetter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Auch im 16. Geschäftsjahr hat sich die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH ihren Aufgaben im Rahmen ihrer Möglichkeiten erfolgreich gestellt. Das Betriebsergebnis wies 2014 ein Minus in Höhe von 3.413,56 € aus, das den Schäden des Unwetters vom Juli 2014 zuzuschreiben ist. Beteiligungsbericht 2014 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 80 Die räumliche Situation im Theater an der Gartenstraße 123 ist positiv, allerdings mit Einschränkungen, die den Foyer - und Thekenbereich betreffen. Eine Modernisierung dieses Bereiches ist notwendig, aber aus Eigenmitteln nicht finanzierbar. Die Unwetterkatastrophe am 28.07.2014 verursachte Sachschäden in Höhe von rd. 12 T€. Die Schäden waren nicht versichert und mussten aus dem Etat für laufende Aufwendungen gedeckt werden. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Gesc häftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Sachanlagen 60.690 30,2 80.911 45,1 90.290 24,1 Anlagevermögen 60.690 30,2 80.911 45,1 90.290 24,1 Vorräte 1.603 0,8 2.337 1,3 3.360 0,9 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 22.128 11,0 16.444 9,2 10.668 2,8 Flüssige Mittel 116.395 58,0 75.030 41,8 268.251 71,6 Umlaufvermögen 140.126 69,8 93.812 52,3 282.279 75,4 Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 4.580 2,6 1.986 0,5 Aktiva 200.816 100,0 179.305 100,0 374.555 100,0 Gezeichnetes Kapital 50.000 24,9 50.000 27,9 50.000 13,3 Rücklagen 1.129 0,6 1.129 0,6 32.689 8,7 Gewinn-/Verlustvortrag -32.622 -16,2 -32.686 -18,2 -33.477 -8,9 Jahresfehlbetrag /-überschuss -64 0,0 -791 -0,4 -3.414 -0,9 Eigenkapital 18.443 9,2 17.652 9,8 45.799 12,2 Sonderposten 0 0,0 29.403 16,4 35.974 9,6 Rückstellungen 57.718 28,7 40.613 22,7 45.839 12,2 Verbindlichkeiten 64.029 31,9 71.518 39,9 83.348 22,3 Rechnungsabgrenzungsposten 60.626 30,2 20.117 11,2 163.595 43,7 Passiva 200.816 100,0 179.305 100,0 374.555 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 142.348 139.790 139.630 Sonstige betriebliche Erträge 701.289 702.684 820.815 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 529 245 100 Erträge 844.166 842.719 960.545 Aufwendungen für bezogene Leistungen 184.225 158.630 153.893 Personalaufwand 170.971 187.204 186.288 Abschreibungen 18.083 15.884 19.485 Sonstige betriebliche Aufwendungen (inkl. Zinsen) 470.949 481.791 604.293 Aufwendungen 844.228 843.509 963.959 Jahresergebnis -62 -790 -3.414 Beteiligungsbericht 2014 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 81 C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts - - - Aufwendungen des städtischen Haushalts 351.570 € 348.310 € 406.570 € D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die notwendige Erhöhung der Programmmittel muss Teil eines neuen Zukunftsszenarios für die Finanzformel des Theaters im Pumpenhaus werden. Der Probebetrieb im Hoppengarten läuft weitgehend reibungslos. Die zentralen Problemfelder im Probezentrum Hoppengarten sind finanzieller und bautechnischer Art. Die Gebäudesubstanz aus den 60er Jahren ist problematisch. Alle Fenster müssen mittelfristig ausgetauscht werden. Personalpolitisch besteht Handlungsbedarf im dramaturgischen, administrativen und im technischen Bereich. Es ist wie im Vorjahr festzustellen, dass die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH in den kommenden zwei bis drei Jahren nicht mehr mit einer drohenden künstlerisch/ finanziellen "Havarie" konfrontiert ist, sondern mit einer "Schieflage", deren Neigungswinkel sich bei konsequentem Nichthandeln allerdings kontinuierlich und massiv vergrößern wird. Das Aufgabenprofil der Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH kann außerdem nur dann weiterhin positiv erfüllt werden, sofern die personelle Ausstattung verbessert wird. Beteiligungsbericht 2014 IStG gGmbH 82 4.9 IStG gGmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH Königsstr. 46 48143 Münster Telefon: (0251) 83-275-12 Gründungsjahr: 2005 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. 10.000 40,00 Landschaftsverband Westfalen-Lippe 5.000 20,00 Westfälische Wilhelms-Universität 5.000 20,00 Deutscher Städtetag 2.500 10,00 Stadt Münster 2.500 10,00 Gesamt 25.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Forschung Das Institut fördert und betreibt Wissenschaft und Forschung im Bereich der vergleichenden Städtegeschichte, insbesondere durch: - Forschungsprojekte - Entwicklung und Erprobung methodischer Ansätze - Publikationen - Tagungen - Lehrveranstaltungen und Vorträge - Bereitstellung von stadtgeschichtlicher Literatur, Karten-, Bild- und weiterem Forschungsmaterial Ausgehend vom westfälischen Raum bildet die Geschichte der deutschen und der europäischen Stadt den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung des Instituts, wobei in vergleichender Perspektive auch der außereuropäische Raum Gegenstand der Forschung sein kann. Beteiligungsbericht 2014 IStG gGmbH 83 Bibliothek Das Institut - betreut und erweitert nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Mittel treuhänderisch und in alleiniger Verwaltung und wissenschaftlicher Verantwortung Bibliotheksbestände zur vergleichenden Stadtgeschichtsforschung. Diese sind im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen, vertreten durch die Universität Münster, und bislang vom Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V., Münster, treuhänderisch verwaltet worden, - kann, soweit die Finanzi erung gesichert ist, nach Maßgabe näherer vertraglicher Absprache mit der Universität Münster und ggf. weiterer Einrichtungen die vom Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. übernommene Fachbibliothek zu einer Spezialbibliothek zur vergleichenden Stadtgeschichtsforschung entwickeln. Allgemeine Förderung Das Institut ist berechtigt, sämtliche Geschäfte vorzunehmen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Insbesondere kann das Institut gleichgerichtete Unternehmen und/oder Projekte errichten, erwerben, sich an ihnen beteiligen und/oder materiell unterstützen, soweit diese Maßnahmen und Projekte gemeinnützig sind. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Prof. Dr. Werner Freitag Matthias Löb, Erster Landesrat bis 17.11.2014 Judith Pirscher, Landesrätin ab 17.11.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die IStG gGmbH wies im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresfehlbetrag von 410 T€ aus. Dieser wurde durch eine entsprechende Entnahme aus der Kapitalrücklage ausgeglichen. Die Personalkosten waren mit 305 T€ (Vorjahr: 398 T€) der größte Kostenblock des Institutes. Die erheblichen Schwankungen zum Vorjahr resultierten aus nur projektbezogenen Anstellungsverhältnissen einzelner Mitarbeiter. Die Vermögens -, Fin anz- und Ertragslage war im Berichtsjahr geordnet und die Zahlungsfähigkeit jederzeit sichergestellt. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesells chaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 IStG gGmbH 84 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % immaterielle Vermögensgegenstände 398 0,2 898 0,6 713 0,8 Sachanlagen 3.944 1,4 2.408 1,5 2.595 2,8 Anlagevermögen 4.342 1,6 3.306 2,1 3.308 3,6 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 246.317 88,4 140.414 88,4 470 0,5 Flüssige Mittel 28.098 10,1 15.181 9,6 87.749 95,9 Umlaufvermögen 274.415 98,4 155.595 97,9 88.219 96,4 Aktiva 278.757 100,0 158.901 100,0 91.527 100,0 Gezeichnetes Kapital 25.000 9,0 25.000 15,7 25.000 27,3 Kapitalrücklage 173.183 62,1 89.091 56,1 18 0,0 Eigenkapital 198.183 71,1 114.091 71,8 25.018 27,3 Rückstellungen 25.800 9,3 11.900 7,5 16.800 18,4 Verbindlichkeiten 54.774 19,6 32.910 20,7 49.709 54,3 Passiva 278.757 100,0 158.901 100,0 91.527 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Sonstige betriebliche Erträge 393.810 201.197 95.865 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.237 241 55 Erträge aus Wertpapieren 35 66 40 Erträge 395.082 201.504 95.960 Personalaufwand 519.498 398.145 304.678 Abschreibungen 4.498 2.976 1.826 Sonstige betriebliche Aufwendungen 189.504 182.966 199.864 Zinsaufwendungen 25 0 0 Aufwendungen 713.525 584.087 506.368 Jahresergebnis -318.443 -382.585 -410.408 Auflösung Kapitalrücklage 318.443 382.585 410.408 Bilanzgewinn-/Verlust 0 0 0 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet das Institut mit einem Jahresfehlbetrag von 335 T€, der durch geplante Einlagen der Gesellschafter in Höhe von rund 347 T€ gedeckt wird. Das Institut führt zwei Forschungsvorhaben mit dem Ziel einer Publikation durch. Überdies sind zwei Mitarbeiter im Rahmen einer Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster am IStG angesiedelt. Hinsichtlich der Liquidität des Instituts wurde mit der Universität Münster vereinbart, dass die Einlage ab 2015 zweimonatlich ausgezahlt wird. Beteiligungsbericht 2014 RELiGIO 85 4.10 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH Herrenstraße 2 48291 Telgte Gründungsjahr: 1974 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Kreis Warendorf 7.669 30,00 Stadt Telgte 5.113 20,00 Handwerkskammer Münster 5.113 20,00 Bistum Münster 5.113 20,00 Stadt Münster 2.556 10,00 Gesamt 25.565 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages verfolgt die Gesellschaft ausschließlich gemeinnützige Zwecke durch Trägerschaft, Unterhaltung, Förderung und Ausgestaltung des Museums Heimathaus Münsterland sowie den Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein- Westfalen-Stiftung in Telgte. Die Gesellschaft übernimmt insbesondere folgende Aufgaben: - Sammlung und Darbietungen von Zeugnissen zur religiösen Volkskunde des Münsterlandes, des Bistums Münster und Westfalens - Sammlung und Darstellung von Zeugnissen des Themenkreises "Handwerke im Münsterland" unter besonderer Berücksichtigung der Handwerksgeschichte - Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Die Geschäftsführung wird durch den Bürgermeister der Stadt Telgte wahrgenommen. Verwaltungsrat: Dem Verwaltungsrat gehört ein von jedem Gesellschafter entsandtes Mitglied an. Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter Beteiligungsbericht 2014 RELiGIO 86 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Sollten Aufwendungen der Gesellschaft nicht durch Erträge gedeckt werden können, ist der Verlust - nach Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung - nach folgenden Quoten abzudecken: Kreis Warendorf 42,86 % Bistum Münster 28,57 % Stadt Telgte 28,57 % Die Stadt Münster beteiligt sich nicht an der Verlustabdeckung. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Beteiligungsbericht 2014 CVUA-MEL 87 4.11 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe Joseph-König-Str. 40 48147 Münster Telefon: (0251) 9821 – 0 Gründungsjahr: 2009 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Land NRW 128.000 50,00 Kreis Borken 16.000 6,25 Kreis Coesfeld 16.000 6,25 Kreis Recklinghausen 16.000 6,25 Kreis Steinfurt 16.000 6,25 Kreis Warendorf 16.000 6,25 Stadt Bottrop 16.000 6,25 Stadt Gelsenkirchen 16.000 6,25 Stadt Münster 16.000 6,25 Gesamt 256.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Bei dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland -Emscher-Lippe (CVUA - MEL) handelt es sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Sie wurde zum 01. Juli 2009 auf der Grundlage des Gesetzes zur Bildung und der Verordnung zur Einrichtung integrierter Untersuchungsanstalten für Bereiche des Verbraucherschutzes (IUAG NRW) gegründet. Entstanden ist sie aus der Fusion der beiden bisherigen Ämter "Chemisches Landes- und Staatliches Veterinäruntersuchungsamt Münster " (CVUA Münster; Träger: Land NRW) und dem "Chemischen Lebensmitteluntersuchungsamt für den Kreis Recklinghausen und die Stadt Gelsenkirchen in der Emscher -Lippe-Region" (CEL; Träger: Kreis Recklinghausen). Aufgabe der CVUA-MEL ist die Untersuchung und gutachterliche Beurteilung von Pro ben aus den Bereichen Lebensmittel, Futtermittel, kosmetische Mittel und sonstige Bedarfsgegenstände, die im Rahmen der amtlichen Lebensmittelkontrolle nach dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) von den Überwachungsämtern der acht kommunalen Träger entnommen werden. Hinzu kommen umfangreiche diagnostische Untersuchungen nach dem Tierseuchen - und Tierschutzrecht sowie Untersuchungen zur Überwachung des Chemikalien-, Gentechnik- und Strahlenschutzvorsorgegesetzes. Beteiligungsbericht 2014 CVUA-MEL 88 Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Georg Schneiders Vorsitzender bis 30.11.2014 Prof. Dr. Peter Fürst Vorsitzender ab 01.12.2014 Dr. Michael Heitmann stellv. Vorsitzender Verwaltungsrat: Juliane Becker, MD’in Vorsitzende Roland Butz, Kreisdirektor stellv. Vorsitzender Karsten Falk, Abteilungsleiter Dr. Peter Hansen, Dezernent Paul Ketzer, Erster Beigeordneter Thomas Paal, Stadtrat Dr. Hermann Paßlick, LKRD Dr. Ansgar Scheipers, LKRD Dr. Martin Sommer, Kreisdirektor Karin Welge, Stadträtin B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die betrieblichen Erträge beliefen sich im Wirtschaftsjahr 201 4 auf insgesamt 18.361 T€, wovon 18.310 T€ a uf den Bereich der Umsatzerlöse entfielen , die sich u.a. durch Erträge durch Untersuchungen im Rahmen des Nationalen Rückstandkontrollplanes (1. 453 T€), allgemeine Diagnostische Untersuchungen (792 T€), BSE-Untersuchungen (18 T€) und durch Kostenerstattung aufgrund von ermittelten Rechtsverstößen (2 7 T€) zusammensetzten. Darüber hinaus gab es Erlöse aus Einzelaufträgen ( 249 T€) und durch Umlage der Träger (10.780 T€ Land NRW, 4.991 T€ Kreise und kreisfreie Städte des RB Münster). Die Aufwendungen summierten sich auf 18.164 T€. Den größten Posten stellten dabei mit 64 % die Personalkosten in Höhe von 11.629 T€ dar. Für das Investitionsdarlehen für den Erwerb der Immobilie Joseph-König-Straße 40, Münster, wurden 740 T€ aufgewendet. Aufgrund des Starkregenereignisses in Münster am 28.07.2014 entstanden außerplanmäßige Aufwendungen in Höhe von 1.006 T€. Auch Änderungen bei den Besoldungstabellen und Berechnungsgrundlagen für die Pensions - und Beihilfe -Rückstellungen belasteten das Ergebnis zusätzlich. Der Jahresfehlbetrag des CVUA -MEL belief sich aufgrund dieser unvorhergesehenen Aufwendungen auf 1.578 T€. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem letztjährigen Bilanzergebnis um 768 T€ auf 37.772 T€ vermindert. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Anstalt. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 CVUA-MEL 89 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 148.431 0,4 126.900 0,3 90.920 0,2 Sachanlagen 31.658.391 81,5 30.706.806 79,7 29.801.441 78,9 Wertpapiere 1.699.518 4,4 2.348.046 6,1 2.653.626 7,0 Anlagevermögen 33.506.340 86,3 33.181.752 86,1 32.545.987 86,2 Vorräte 62.957 0,2 65.516 0,2 61.327 0,2 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 501.956 1,3 127.915 0,3 289.614 0,8 Flüssige Mittel 4.673.172 12,0 5.111.662 13,3 4.824.485 12,8 Umlaufvermögen 5.238.085 13,5 5.305.093 13,8 5.175.426 13,7 Rechnungsabgrenzungsposten 77.003 0,2 52.910 0,1 50.617 0,1 Aktiva 38.821.428 100,0 38.539.755 100,0 37.772.030 100,0 Gezeichnetes Kapital 256.000 0,7 256.000 0,7 256.000 0,7 Gewinnrücklagen 617.660 1,6 782.786 2,0 0 0,0 Kapitalrücklagen 2.794.581 7,2 2.794.581 7,3 2.794.581 7,4 Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0,0 0 0,0 -795.597 -2,1 Eigenkapital 3.668.242 9,4 3.833.368 9,9 2.254.984 6,0 Rückstellungen 6.831.353 17,6 7.060.030 18,3 8.251.478 21,8 Verbindlichkeiten 27.661.031 71,3 26.841.179 69,6 26.092.916 69,1 Rechnungsabgrenzungsposten 660.803 1,7 805.178 2,1 1.172.651 3,1 Passiva 38.821.428 100,0 38.539.755 100,0 37.772.030 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 17.890.558 17.897.527 18.310.143 Sonstige betriebliche Erträge 118.827 67.783 50.509 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.260 13.788 4.102 Erträge 18.040.645 17.979.098 18.364.754 Materialaufwand 1.721.736 1.487.992 1.843.168 Personalaufwand 10.668.176 10.660.333 11.629.391 Außerordentlicher Aufwand 31.783 31.782 31.782 Abschreibungen 1.897.658 2.188.353 2.169.251 Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.848.718 2.679.695 3.528.426 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 598.018 765.370 740.533 Aufwendungen 17.766.089 17.813.525 19.942.552 Steuern 306 447 585 Jahresergebnis 274.250 165.126 -1.578.383 Entnahme aus der Investitionsrücklage -16.748 16.748 343.410 Dotierung der Rücklage für Bauunterhaltungsmaßnahmen -257.502 -181.874 439.376 Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 -795.597 Beteiligungsbericht 2014 CVUA-MEL 90 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die Auftragslage im operativen Geschäft wird sich voraussichtlich im klassischen Bereich auch mittelfristig nicht wesentlich ändern, daher ist der praktisch vollständige Auslastungsgrad der vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen auch zukünftig gegeben. Es besteht weiterhin das Ziel, vermehrt kleinere, von Dritten vollständ ig finanzierte Projekte, die inhaltlich im Zusammenhang mit den eigenen Kernaufgaben stehen, jedoch zu keinen Interessenskollisionen führen, zu akquirieren. Daneben ist es ein wichtiges Ziel, die Aufwendungen der AöR zu senken, damit keine Erhöhung der Erträge durch Steigerung der Umlagen und Zuschüsse notwendig wird. Insgesamt kann das CVUA-MEL seine Leistungsfähigkeit und analytische Kompetenz auch im Hinblick auf die Teilnahme an einer landesweiten Schwerpunktbildung nur dann einbringen, erhalten und gg fs. noch ausbauen, wenn der Ergänzungsbau am Standort Münster realisiert wird und die durch das Gutachten ermittelten und von allen Beteiligten einvernehmlich anerkannten notwendigen Ersatzflächen für die Aufgabenwahrnehmung zur Verfügung stehen. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Mit Ausnahme des Kreises Recklinghausen haben alle Träger nach Beteiligung der jeweiligen Gremien einer Errichtung eines Erweiterungsgebäudes für das CVUA -MEL am Standort Münster zugestimmt. Der Kreistag Recklinghausen hat sich unter Berufung auf §17 Abs. 4 der Errichtungsverordnung dagegen einstimmig gegen einen Standortwechsel nach Münster ausgesprochen und sich zudem vorbehalten, gegen einen eventuellen Beschluss zum Erweiterungsbau in Münster auch juristisch vorzugehen. Diese unklare Situation führt zu Verzögerungen, so dass der verbleibende Zeitrahmen bis zur Aufgabe der vom CVUA -MEL im Kreishaus Recklinghausen angemieteten Räumlichkeiten (Ende 2018) äußerst knapp ist . In letzter Konsequenz könnte si ch der enge Zeitrahmen zum zentralen Problem entwickeln und die Aufgabenwahrnehmung und Leistungsfähigkeit des CVUA-MEL zumindest in einer von der Anstalt nicht zu beeinflussenden Übergangsphase erheblich einschränken. Dieser kritische Gesichtspunkt ist insbesondere auch im Hinblick auf die Teilnahme an einer landesweiten Schwerpunktbildung zu berücksichtigen. Beteiligungsbericht 2014 AirportPark FMO GmbH 91 4.12 AirportPark FMO GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 AirportPark FMO GmbH Airportallee 1 48268 Greven Telefon: (02571) 94 47 80 Gründungsjahr: 2004 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadt Münster 100.000 33,33 Stadt Greven 100.000 33,33 Kreis Steinfurt 100.000 33,33 Gesamt 300.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist die Vorbereitung, Erreichung und Umsetzung aller planerischen Voraussetzungen für das regionale Gewerbegebiet am Flughafen Münster/Osnabrück sowie die Entwicklung, Erschließung und Vermarktung dieses Gewerbegebietes zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Rechtsgeschäfte und -handlungen vorzunehmen, die dem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet sind. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Udo Schröer Aufsichtsrat: Peter Vennemeyer, Bürgermeister, Greven (Vorsitzender) Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, Münster (stellv. Vorsitzender) Laurenz Börgel, Münster Jan-Niclas Gesenhues, Steinfurt Wilfried Grunendahl, Steinfurt Johannes Hennigfeld, Greven Dr. Uwe Meyer, Greven Mathias Kersting, Münster Dr. Michael Kösters-Kraft, Greven Thomas Kubendorff, Landrat, Steinfurt Gitta Martin, Steinfurt Carsten Peters, Münster Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter Beteiligungsbericht 2014 AirportPark FMO GmbH 92 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die im Wirtschaftsplan 2014 eingeplanten Grundstücksverkaufserlöse in Höhe von 316,3 T€ konnten im Berichtsjahr nicht bilanzwirksam realisiert werden. Der Erlös aus dem Grundstücksverkauf an den Paket-/Expressdienstleister floss der Gesellschaft erst im Februar 2015 zu. Die Aufwandsseite entspricht den Plandaten des Wirtschaftsplans. Insgesamt ist anzumerken, dass die Ausgaben in den letzten Jahren durch entsprechende Steuerungs- und Controlling-Maßnahmen auf ein Volumen verstetigt werden konnten, das die zwingend notwendigen Kosten widerspiegelt. Unter Berücksichtigung dieser Parameter betrug der Jahresfehlbetrag 831,8 T€ (Planwert ohne Verkaufserlöse: 854,2 T€). In 2014 begann die Gesellschaft mi t der Tilgung der in 2008 erhaltenen Gesellschafterdarlehen. Damit erfolgt e die Umsetzung der Intention der vereinbarten Tilgungsregelung, nach der ein Teil der Verkaufserlöse zur Tilgung der Gesellschafterdarlehen Verwendung finden soll. Das Vermögen der Gesellschaft bestand im Wesentlichen mit einem Betrag von 8.551 T€ aus dem Wert der zu vermarktenden Grundstücke. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 19.915 0,2 6.160 0,1 457 0,0 Sachanlagen 15.357 0,1 15.400 0,2 10.794 0,1 Finanzanlagen 150 0,0 150 0,0 150 0,0 Anlagevermögen 35.422 0,3 21.710 0,3 11.401 0,1 Vorräte 10.470.514 98,5 7.820.345 96,5 8.554.977 97,5 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 52.524 0,5 58.183 0,7 8.039 0,1 Flüssige Mittel 37.967 0,4 179.067 2,2 156.701 1,8 Umlaufvermögen 10.561.005 99,4 8.057.594 99,5 8.719.717 99,4 Rechnungsabgrenzungsposten 29.564 0,3 21.216 0,3 40.028 0,5 Aktiva 10.625.991 100,0 8.100.520 100,0 8.771.146 100,0 Gezeichnetes Kapital 300.000 2,8 300.000 3,7 300.000 3,4 Rücklagen 4.800.000 45,2 5.100.000 63,0 5.100.000 58,1 Verlustvortrag -2.959.457 -27,9 -3.717.115 -45,9 -3.595.313 -41,0 Jahresergebnis -757.659 -7,1 121.802 1,5 -831.805 -9,5 Eigenkapital 1.382.884 13,0 1.804.687 22,3 972.882 11,1 Rückstellungen 63.498 0,6 31.997 0,4 14.200 0,2 Verbindlichkeiten 9.179.609 86,4 6.263.836 77,3 7.784.064 88,7 Passiva 10.625.991 100,0 8.100.520 100,0 8.771.146 100,0 Beteiligungsbericht 2014 AirportPark FMO GmbH 93 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 0 4.340.303 0 Bestandsveränderung Grundstücke 341.807 -2.697.169 782.333 Sonstige betriebliche Erträge 30.223 20.440 24.157 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.174 281 209 Erträge aus Genossenschaftsanteilen 8 9 9 Erträge 373.212 1.663.864 806.708 Materialaufwand 295.283 799.352 782.333 Personalaufwand 149.740 124.581 170.741 Abschreibungen 39.891 26.911 10.673 Sonstige betriebliche Aufwendungen 294.212 304.785 379.324 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 326.713 259.609 273.150 Aufwendungen 1.105.839 1.515.238 1.616.221 Steuern 25.032 26.824 22.292 Jahresergebnis -757.659 121.802 -831.805 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die Geschäftsführung ist nach der Ansiedlung von Schumacher Packaging und aufgrund der aktuellen Entwicklung nach wie vor davon überzeugt, dass sich der AirportPark FMO mittel - und langfristig als erfolgreicher Markenstandort für das gesamte Münsterland und die angrenzende Region entwickeln wird. Neben den optimalen Verkehrsanbindungen mit direktem Autobahnanschluss an die A1 vis-a-vis dem Flughafen Münster/Osnabrück profitieren die Unternehmen von zahlreichen Mehrwerten. Ein breiter regionaler Konsens, wie er sich im Zuge der Ansiedlung von Schumacher Packaging dargestellt hat, wird auch zukünftig ein notwendiger Baustein für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des AirportPark FMO als Premiumstandort sein. Beteiligungsbericht 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH 94 4.13 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH Krögerweg 11 48155 Münster Telefon: (02 51) 62 70 – 0 Gründungsjahr: 1979 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Kreis Steinfurt 2.146.440 27,98 Kreis Coesfeld 2.078.010 27,09 Kreis Warendorf 1.441.570 18,80 Kreis Borken 1.351.220 17,62 Stadt Münster 308.300 4,02 6 weitere Städte und Gemeinden der Region (Geschäftsanteile jeweils unter 2 %) 343.860 4,49 Gesamt 7.669.400 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapital in € Anteil in % RVM-Verkehrsdienst GmbH 25.600 100,00 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 25.000 100,00 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 2.214.500 47,14 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Zweck des Unternehmens ist nach § 2 des Gesellschaftsvertrages die Förderung und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und in der Stadt Münster sowie in angrenzenden Verkehrsgebieten, insbesondere durch die Einrichtung und den Betrieb von Linien - und Freistellungsverkehr en, die Durchführung von Gelegenheitsverkehren mit Kraftfahrzeugen sowie durch Güterverkehr auf Schiene und Straße. Ferner kann sich die Gesellschaft an Unternehmen beteiligen, die diese Zwecke ebenfalls fördern. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Die Geschäfts - und Betriebsführung wird von der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH, Münster (WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe die Förderung und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in ihrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen sowie die Koordinierung und Rationalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt. Beteiligungsbericht 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH 95 Geschäftsführer: André Pieperjohanns Werner Linnenbrink bis 31.08.2014 Aufsichtsrat: Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, Kreisdirektor Vorsitzender Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, Ltd. Kreisrechtsdirektor 1. stellv. Vorsitzender Jürgen Barlach, Selm 2. stellv. Vorsitzender Franz-Josef Buschkamp, Ahlen Dietmar Eisele, Ahaus Friedrich Gnerlich, Warendorf, Ltd. Kreisbaudirektor Wilfried Grunendahl, Tecklenburg Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde Alfred Holz, Senden, Bürgermeister Heinz Horstmann, Lüdinghausen Paul Lensing, Borken Udo Lindemann, Hopsten Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster Franz Niederau, Steinfurt, Ltd. Kreisbaudirektor Benedikt Ruhmöller, Ahlen, Bürgermeister Reiner Schäl, Recke Hartwig Schultheiß, Münster, Stadtdirektor Peter Schwerbrock, Ennigerloh Herbert Geesink, Südlohn bis 11.12.2014 Manfred Giese, Recke bis 11.12.2014 Gottfried Suntrup, Senden bis 11.12.2014 Maria Hilbring, Ahaus ab 11.12.2014 Harald Koch, Billerbeck ab 11.12.2014 Detlef Waldmann, Wadersloh ab 11.12.2014 ÖPNV-Beirat: Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, Kreisdirektor Vorsitzender Dr. Karl-Uwe Srothmann, Beckum, Bürgermeister stellv. Vorsitzender Dietmar Bergmann, Nordkirchen, Bürgermeister Felix Büter, Ahaus, Bürgermeister Friedrich Gnerlich, Warendorf, Ltd. Kreisbaudirektor Rolf Lührmann, Borken, Bürgermeister Georg Moenikes, Emsdetten, Bürgermeister Peter Nebelo, Bocholt, Bürgermeister Franz Niederau, Steinfurt, Ltd. Kreisbaudirektor Franz-Josef Niehues, Rosendahl, Bürgermeister Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, Ltd. Kreisrechtsdirektor Friedrich Prigge, Lengerich, Bürgermeister Heinz Steingröver, Ibbenbüren, Bürgermeister Berthold Streffing, Sendenhorst, Bürgermeister Heinrich Terwort, Havixbeck, Kreistagsabgeordneter Ludger Banken, Everswinkel, Bürgermeister bis 11.12.2014 Heinz Horstmann, Lüdinghausen bis 11.12.2014 Beteiligungsbericht 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH 96 Peter Schwerbrock, Ennigerloh ab 11.12.2014 Jochen Walter, Warendorf, Bürgermeister ab 11.12.2014 Eisenbahn-Beirat: Franz Niederau, Steinfurt, Ltd. Kreisbaudirektor Vorsitzender Helmut Kellinghaus, Mettingen, Bürgermeister stellv. Vors., bis 18.11.2014 Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde Heinz Hüppe, Hörstel, Bürgermeister Eckard Kellermeier, Recke, Bürgermeister Jan Kuhlmann, Erster Beigeordneter, Osnabrück Udo Lindemann, Hopsten Walter Ottens, Lotte Winfried Pohlmann, Hopsten, Bürgermeister Heinz Steingröver, Ibbenbüren, Bürgermeister Wilhelm Rahmeier, Ladbergen bis 18.11.2014 Franz Thale, Rheine bis 18.11.2014 Michael Attermeyer, Recke ab 18.11.2014 Karl Kösters, Rheine ab 18.11.2014 Christina Rählmann, Mettingen, Bürgermeisterin ab 18.11.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Umsatzerlöse aller Geschäftssparten lagen mit insgesamt 45,9 Mio. € um rd. 10 % unter dem Niveau des Vorjahres. Bereinigt um die Effekte aus dem Wegfall der Stadtverkehre Rheine lagen diese um 3,3 % unter den Umsatzerlösen des Vorjahres. Die Erträge im Linienverkehr stagnierten auf dem Vorjahresniveau. Während sie im Jedermannverkehr leicht zur ückgingen, verzeichneten die Erträge aus dem Ausbildungsverkehr einen leichten Anstieg. Die Betriebsleistung betrug im Berichtsjahr 20,9 Mio. km und blieb, bereinigt um Rheine, mit 1,8 % unter dem Vorjahresniveau. In der Güterverkehrssparte wurden 361.700 t befördert. Insgesamt erzielte die RVM einen Jahresfehlbetrag von 140 T€, der aus der Geschäftstätigkeit im Güterverkehr entstand . Der Jahresfehlbetrag aller Sparten betrug 2014 vor Ausgleichsleistungen rd. 5,46 Mio. €, wovon 5,32 Mio. € auf den Personenverkehr entfielen. Durch das zentrale Liquiditätsmanagement ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft mit ausreichender Liquiditätsversorgung aufgrund der Rahmenvereinbarung mit der WVG gesichert. Das Zinsergebnis im operativen Geschäft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht um ca. 14 T€ verbessert. Das Unternehmen investierte 3,8 Mio. € in Omnibusse sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Beteiligungsbericht 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH 97 Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 154.312 0,5 173.522 0,6 152.557 0,5 Sachanlagen 14.754.818 48,8 13.235.027 42,5 13.546.059 44,6 Finanzanlagen 2.061.396 6,8 1.991.679 6,4 1.921.962 6,3 Anlagevermögen 16.970.526 56,1 15.400.228 49,4 15.620.579 51,5 Vorräte 415.435 1,4 439.324 1,4 414.225 1,4 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 11.240.480 37,2 15.080.520 48,4 13.903.520 45,8 Flüssige Mittel 1.605.183 5,3 232.689 0,7 396.257 1,3 Umlaufvermögen 13.261.098 43,8 15.752.533 50,5 14.714.001 48,5 Rechnungsabgrenzungsposten 14.686 0,0 14.177 0,0 14.425 0,0 Aktiva 30.246.310 100,0 31.166.937 100,0 30.349.005 100,0 Gezeichnetes Kapital 7.669.400 25,4 7.669.400 24,6 7.669.400 25,3 Rücklagen 1.321.821 4,4 1.169.186 3,8 1.356.522 4,5 Verlustvortrag -1.212.865 -4,0 -1.212.865 -3,9 -1.212.865 -4,0 Jahresfehlbetrag -352.635 -1,2 -165.664 -0,5 -139.823 -0,5 Eigenkapital 7.425.721 24,6 7.460.057 23,9 7.673.234 25,3 Rückstellungen 5.331.893 17,6 5.160.287 16,6 4.579.298 15,1 Verbindlichkeiten 17.477.235 57,8 18.536.285 59,5 18.086.662 59,6 Rechnungsabgrenzungsposten 11.461 0,0 10.308 0,0 9.811 0,0 Passiva 30.246.310 100,0 31.166.937 100,0 30.349.005 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 49.536.300 51.026.747 45.874.924 Andere aktivierte Eigenleistungen 18.313 0 0 Sonstige betriebliche Erträge 6.135.113 6.368.330 7.513.234 Erträge aus Beteiligungen 0 150 150 Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 42.982 184.424 255.135 Erträge aus Wertpapieren 26.602 25.402 23.538 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.660 80.595 13.140 Erträge 55.799.970 57.685.648 53.680.121 Materialaufwand 38.211.406 39.537.527 35.630.196 Personalaufwand 10.348.875 10.613.722 10.337.360 Abschreibungen 2.478.409 2.595.208 2.427.984 Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.643.467 4.758.647 5.084.136 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 403.531 327.061 320.513 Aufwendungen 56.085.688 57.832.164 53.800.189 Steuern 66.918 19.147 19.754 Jahresergebnis -352.636 -165.664 -139.823 Beteiligungsbericht 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH 98 Die Leistungsdaten der RVM im Personenverkehr entwickelten sich wie folgt: Personenverkehr 2012 2013 2014 Linienlänge in km 9.255 9.330 7.341 Omnibusse - gesamt 600 581 501 - eigene der RVM 101 98 103 - eigene der VBK 37 37 36 - angemietete der VBK* 54 - angemietete Leistung *(2013 hier ohne VBK) 462 392 362 Wagen-km Omnibus gesamt in Tsd. 24.337 22.540 20.953 - eigene Leistung der RVM 7.336 7.243 7.192 - eigene Leistung der VBK* 1.693 1.656 1.653 - angemietete Leistung 15.308 13.641 12.108 beförderte Personen gesamt in Tsd. 26.322 26.674 23.249 Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten* Betriebsbereich 2012 2013 2014 Personenverkehr 266 265 255 - davon Auszubildende 9 9 8 Güterverkehr 10 10 9 Insgesamt 276 275 264 * inkl. RVM-Verkehrsdienst GmbH C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen durch die weiterhin begrenzten Ertragssteigerungspotenziale, den demografisch bedingten Schülerrückgang, noch nicht planbare Effekte aus dem Einnahmenausgleich sowie Kostensteigerungstendenzen in den Bereichen Energie und Personal wird im Personenverkehr für die kommenden Jahre mit einem schlechteren Ergebnis als in 2014 gerechnet. Bei rund 47 Mio. € Umsatzerlösen für 2015 im Personenverkehr rechnet das Unternehmen mit einem Defizit von ca. 6 Mio. € vor Ausgleichsleistungen. Im Güterverkehr erwartet das Unternehmen für 2015 und 2016 ebenfalls eine Verschlechterung der Ergebnisse. Problematisch stellt sich die demografische Entwicklung im Bedienungsgebiet dar. Die Verringerungen und Veränderungen der heutigen Schülerströme könnten möglicherweise deutliche Auswirkungen auf das wichtige Geschäftsfeld "Ausbildungsverkehr" nach sich ziehen. Die konkreten Effekte sind jedoch derzeit nicht ermittelbar. Der sich abzeichnende Fachkräftemangel in vielen Geschäftsbereichen der WVG und der angeschlossenen ÖPNV - und Eisenbahnunternehmen sowie die in den nächsten Jahren erfolgende Pensionierung zahlreicher Fach- und Führungskräfte stellen eine Herausforderung an die Aufrechterhaltung des ordentlichen Geschäftsbetriebes dar. Beteiligungsbericht 2014 RVM-Verkehrsdienst GmbH 99 4.13.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 RVM-Verkehrsdienst GmbH Krögerweg 11 48155 Münster Telefon: (02 51) 62 70-0 Gründungsjahr: 1993 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.600 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Die RVM-Verkehrsdienst GmbH ist ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr Münsterland GmbH, Münster (RVM). Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Zweck der Gesellschaft der Betrieb von öffentlichem Personen - und Güterverkehr, ferner die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fördern. Organe der Gesellschaft Die Geschäfts - und Betriebsführung wird von der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH, Münster (WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe die Förderu ng und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in ihrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen sowie die Koordinierung und Rationalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt. Geschäftsführung: André Pieperjohanns Werner Linnenbrink bis 31.08.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der Regionalverkehr Münsterland GmbH B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Aktivitäten des Unternehmens beschränkten sich nach wie vor auf Personaldienstleistungen für die Muttergesellschaft. Die Gesamtdienstleistungen stiegen von 2,9 Mio. € im Vorjahr auf rd. 3,3 Mio. € im Berichtsjahr. Diese waren zugleich Erträge der Gesellschaft, so dass ein ausgeglichenes Ergebnis ausgewiesen wurde. Ursachen für den Anstieg waren Tarifanpassungen für Mitarbeit erentgelte sowie das Anwachsen der Belegschaft durch Fluktuation in der Muttergesellschaft. Die Gesellschaft hatte für das Berichtsjahr insgesamt rd. 3,0 Mio. € an Dienstleistungen prognostiziert. Diese wurden im Ist mit 3,3 Mio. € über Plan erbracht. Beteiligungsbericht 2014 RVM-Verkehrsdienst GmbH 100 Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 329 T€ auf 3.280 T€. Sie setzt sich hauptsächlich aus den Forderungen des Verrechnungsverkehrs gegen die Gesellschafterin RVM zusammen. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Anlagevermögen 1.840 0,9 1.227 0,0 613 0,0 Forderungen / sonst. Vermögensgegenstände 201.630 97,5 2.937.633 99,6 3.273.247 99,8 Flüssige Mittel 3.344 1,6 11.696 0,4 6.342 0,2 Umlaufvermögen 204.974 99,1 2.949.329 100,0 3.279.588 100,0 Aktiva 206.814 100,0 2.950.556 100,0 3.280.202 100,0 Gezeichnetes Kapital 25.600 12,4 25.600 0,9 25.600 0,8 Rückstellungen 162.439 78,5 187.929 6,4 208.255 6,3 Verbindlichkeiten 18.775 9,1 2.737.027 92,8 3.046.347 92,9 Passiva 206.814 100,0 2.950.556 100,0 3.280.202 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 2.697.796 2.930.723 3.261.341 Sonstige betriebliche Erträge 7.441 1.736 5.318 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5 1 1 Erträge 2.705.242 2.932.460 3.266.660 Personalaufwand 2.638.980 2.872.204 3.186.492 Sonstige betriebliche Aufwendungen 63.841 52.277 79.200 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.421 1.029 789 Aufwendungen 2.705.242 2.925.510 3.266.481 außerordentliche Aufwendungen 0 6.950 179 Jahresergebnis 0 0 0 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die Geschäftstätigkeit wird sich entsprechend der Fluktuation von Fahrdienstmitarbeitern bei der Muttergesellschaft weiterhin ausweiten. Aufgrund der kostendeckenden Verrechnung wird von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen. Durch die Fluktuation sowie Entgeltanpassungen plant das Unternehmen mit einem Anwachsen der Gesamtdienstleistungen für die Muttergesellschaft auf rd. 3,7 Mio. € in 2015. Die Prognose beruht auf dem Wirtschaftsplan für das Jahr 2015. Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 101 4.13.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH Münsterstraße 58 a 48525 Lengerich Telefon: (0 54 81) 84 75 57-0 Gründungsjahr: 2009 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Die Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) ist seit August 2010 ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) Der Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von öffentlichem Personennahverkehr sowie die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fördern. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: André Pieperjohanns Werner Linnenbrink bis 31.08.2014 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Der Geschäftsverlauf ist im Wesentlichen abhängig von der Fluktuation und Entwicklung in der Muttergesellschaft RVM. Die Ge samterträge der VBK stiegen von 5,5 Mio. € im Vorjahr geringfügig auf 5,6 Mio. € im Berichtsjahr. Wesentliche Ursachen hierfür waren Übertragungen weiterer Verkehrsleistungen durch die Muttergesellschaft. Die Gesellschaft hatte für das Berichtsjahr insgesamt 5,4 Mio. € an Erträgen geplant. Diese wurden im Ist mit 5,6 Mio. € um rd. 200 T€ übertroffen. Die Gesellschaft lag mit ihrem Ergebnis von 255 T€ über dem Vorjahresergebnis von 184 T€. Wesentliche Ursachen hierfür waren der niedrige Dieselpreis sowie entfallende Zinsbelastungen aus Kassenhilfen der Muttergesellschaft in 2013 für Vorjahre, die das Berichtsjahr nicht mehr belasteten. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft weist die Gesellschaft ein ausgeglichenes Jahresergebnis aus. Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 102 Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorge schriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 184 0,0 6.250 0,2 3.989 0,1 Sachanlagen 2.853.073 89,6 2.552.410 73,4 2.815.516 80,3 Anlagevermögen 2.853.257 89,6 2.558.660 73,6 2.819.505 80,4 Vorräte 62.182 2,0 50.513 1,5 51.089 1,5 Forderungen / sonst. Vermögensgegenstände 248.217 7,8 563.779 16,2 590.427 16,8 Flüssige Mittel 19.102 0,6 305.234 8,8 46.102 1,3 Umlaufvermögen 329.501 10,4 919.527 26,4 687.618 19,6 Aktiva 3.182.758 100,0 3.478.187 100,0 3.507.123 100,0 Gezeichnetes Kapital 25.000 0,8 25.000 0,7 25.000 0,7 Verlustvortrag -3.981 -0,1 -3.981 -0,1 -3.981 -0,1 Eigenkapital 21.019 0,7 21.019 0,6 21.019 0,6 Rückstellungen 115.546 3,6 149.727 4,3 217.448 6,2 Verbindlichkeiten 3.046.193 95,7 3.307.440 95,1 3.268.656 93,2 Passiva 3.182.758 100,0 3.478.187 100,0 3.507.123 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 5.121.719 5.463.668 5.532.681 Sonstige betriebliche Erträge 55.250 64.481 69.084 Erträge 5.176.969 5.528.149 5.601.765 Materialaufwand 2.366.717 2.428.125 2.365.052 Personalaufwand 1.756.457 1.915.533 1.907.460 Abschreibungen 486.107 499.227 528.733 Sonstige betriebliche Aufwendungen 489.705 415.122 513.125 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34.249 84.985 31.699 Aufwendungen 5.133.235 5.342.992 5.346.069 Steuern 751 734 561 abgeführte Gewinne 42.983 184.424 255.135 Jahresergebnis 0 0 0 Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 103 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Für das Jahr 2015 rechnet das Unternehmen mit einem leichten Anstieg der durch die Muttergesellschaft übertragenen Verkehre. Insgesamt geht die Geschäftsführung bei ihrer Prognose für das kommende Geschäftsjahr von einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 200 T€ vor Ergebnisabführung aus. Der sich abzeichnende Fachkräftemangel in vielen Geschäftsbereichen der WVG und der angeschlossenen ÖPNV - und Eisenbahnunternehmen sowie die in den nächsten Jahren erfolgende Pensionierung etlicher Fach - und Führungskräfte stellen eine besondere Herausforderung an die Aufrechterhaltung des ordentlichen Geschäftsbetriebes dar. Diese liegt insbesondere in der rechtzeitigen, angemessenen und wirtschaftlichen Neubesetzung sowie Einarbeitung von neuen Mitarbeitern und Schaffung adäquater Vertretungsstrukturen. Ein Auftrag mit einem wesentlichen Kunden endet aufgrund von festen Ausschreibungsintervallen von 5 Jahren zum 31. Dezember 2015. Mit der Entscheidung über die Vergabe des Auftrags ist voraussichtlich ab Juli 2015 zu rechnen. Weitere wesentliche Risiken für die beiden Folgejahre werden von der Geschäftsführung derzeit nicht gesehen. Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 104 4.13.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH Krögerweg 11 48155 Münster Telefon: (02 51) 62 70-0 Gründungsjahr: 1969 Gesellschafter Stammkapitalanteil in € in % Regionalverkehr Münsterland GmbH 1.043.980 47,14 Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH 632.710 28,57 Verkehrsgesellschaft Kreis Unna GmbH 316.360 14,29 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 221.450 10,00 Gesamt 2.214.500 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in den Verkehrsräumen der Gesellschafter. Als Servicegesellschaft fördert die WVG die Koordinierung und Rationalisierung angeschlossener Verkehrsbetriebe und übernimmt entsprechend ihrem Gesellschaftszweck die Betriebs - und Geschäftsführungsaufgaben für folgende Unternehmen: Regionalverkehr Münsterland GmbH , Regionalverkehr Ruhr -Lippe GmbH, Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH , Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH sowie deren Tochterunternehmen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: André Pieperjohanns Werner Linnenbrink bis 31.08.2014 Aufsichtsrat: Joachim L. Gilbeau, Kreisdirektor Vorsitzender Dirk Lönnecke, Kreisdirektor 1.stellv. Vorsitzender Thomas Rissiek 2. stellv. Vorsitzender Peter Bannes, 1. Beigeordneter ab 19.12.2014 Ullrich Brülle ab 19.12.2014 Dr. Klaus Drahten, Kreisdirektor Friedrich Gnerlich, Ltd. Kreisbaudirektor bis 26.07.2014 Anton Grüne Roland Henrichs Heinrich Horstmann Werner Kolter, Bürgermeister Michael Makiolla, Landrat Franz Niederau, Ltd. Kreisbaudirektor Dr. Hermann Paßlick, Ltd. Kreisrechtsdirektor Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 105 Peter Schwerbrock ab 19.12.2014 Franz-Josef Teuber Hans-Josef Vogel, Bürgermeister bis 19.12.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die betreuten Verkehrsunternehmen leiste ten der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH durch eine Umlage Aufwendungsersatz für die der Gesellschaft im Rahmen der Geschäfts - und Betriebsführungstätigkeit entst andenen Aufwendungen, so dass die Gesellschaft ein ausgeglichenes Jahresergebnis ausweist. Das Ergebnis des Berichtsjahrs vor Umlage lag insgesamt 14 % unter dem Ergebnis des Vorjahres. Die Mehrkosten durch tarifliche Anpassungen der Mitarbeiterentgelte, Beratung sowie Kapitalkosten im Zuge von Investitionen in Folge des neuen IT -Konzepts und vor allem fehlende Erträge aus der Auflösung von nicht benötigten Pensions- und Beihilferückstellungen von rd. 400 T€ gegenüber dem Vorjahr , konnten durch Einsparungen, Gegensteuerungs - maßnahmen sowie Umschichtungen nicht vollständig kompensiert werden. Die Umsatzerlöse, die aus der Betriebs - und Geschäftsführungsumlage bestanden, betrugen knapp 4,8 Mio. €. Weitere 3,05 Mio. € sonstige betriebliche Erträge betr afen Lieferungen und Leistungen für Dritte, Fördermaßnahmen des Landes NRW für Projekte im Rahmen der Fahrgastinformation sowie des Datenmanagements. Die westfälische Verkehrsgesellschaft mbH beschäftigte durchschnittlich 64 Angestellte, wovon 50 Vollzeit- und 14 Teilzeitkräfte waren. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. D ie Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftliche n Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 74.239 0,6 95.303 0,7 357.489 3,3 Sachanlagen 1.866.383 15,2 1.835.360 14,4 1.836.474 16,9 Finanzanlagen 4.514 0,0 3.619 0,0 1.496 0,0 Anlagevermögen 1.945.136 15,8 1.934.282 15,2 2.195.459 20,2 Forderungen / sonst. Vermögensgegenstände 3.719.908 30,3 2.282.155 17,9 4.666.870 43,0 Flüssige Mittel 6.602.306 53,8 8.502.460 66,8 3.942.511 36,3 Umlaufvermögen 10.322.214 84,1 10.784.615 84,8 8.609.381 79,4 Rechnungsabgrenzungsposten 6.175 0,1 6.204 0,0 42.534 0,4 Aktiva 12.273.525 100,0 12.725.101 100,0 10.847.374 100,0 Gezeichnetes Kapital 2.214.500 18,0 2.214.500 17,4 2.214.500 20,4 Rückstellungen 2.761.226 22,5 2.479.529 19,5 2.386.049 22,0 Verbindlichkeiten 7.291.725 59,4 8.024.939 63,1 6.240.553 57,5 Rechnungsabgrenzungsposten 6.074 0,0 6.133 0,0 6.272 0,1 Passiva 12.273.525 100,0 12.725.101 100,0 10.847.374 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 106 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV –Positionen € € € Umsatzerlöse 4.233.091 4.214.135 4.785.222 Sonstige betriebliche Erträge 2.220.427 2.706.643 3.052.420 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 156.685 55.757 31.988 Erträge aus Beteiligungen 0 30 30 Erträge 6.610.203 6.976.565 7.869.660 Personalaufwand 4.174.816 4.216.307 4.307.303 Abschreibungen 215.289 170.640 223.331 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.907.327 2.229.491 3.030.607 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 271.407 185.051 236.925 Aufwendungen 6.568.839 6.801.489 7.798.166 außerordentliche Aufwendungen 32.318 32.318 32.318 Steuern 9.046 142.758 39.176 Jahresergebnis 0 0 0 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Für das Berichtsjahr 2015 erwartet das Unternehmen Umsatzerlöse aus der Betriebs - und Geschäftsführungsumlage in Höhe von 4,8 Mio. €. Problematisch stellt sich die demografische Entwicklung d ar, die zu bedeutenden Verringerungen und Veränderungen der Schülerströme führen wird. Dadurch könnten sich zukünftig deutliche Auswirkungen auf das Geschäftsfeld "Ausbildungsverkehr" ergeben. Ebenso stell en der Fachkräftemangel sowie die in den nächsten z ehn Jahren erfolgende Pensionierung zahlreicher Fach - und Führungskräfte die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Wesentliche Risiken für die beiden Folgejahre werden von der Geschäftsführung derzeit nicht gesehen. Beteiligungsbericht 2014 münsterNETZ GmbH 107 5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH 5.1 münsterNETZ GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 münsterNETZ GmbH Hafenplatz 1 48155 Münster Telefon: (02 51) 6 94 - 0 Gründungsjahr: 2005 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 100.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Die münsterNETZ GmbH (bis 31.12.2013: Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Münster GmbH und der Netzbetreiber in den Konzessionsgebieten der Stadtwerke Münster. Die Gesellschaft ist zuständig für die Strom -, Gas-, Wasser- und Wärmenetze. Das Kerngeschäft der münsterNETZ GmbH ist der Betrieb, die Instandhaltung und der bedarfsgerechte Ausbau dieser Versorgungsnetze. Das für den Geschäftsbetrieb notwendige Versorgungsnetz hat die Gesellschaft im Zuge von Pacht- und Betriebsführungsverträgen von der Stadtwerke Münster GmbH gepachtet. Die Gesellschaft verfügt über keinen eigenen Grundbesitz und betreibt ihr Unternehmen in angemieteten Büroräumen am Standort Münster. Im Geschäftsjahr 2014 hat die münsterNETZ GmbH ausschließlich diese satzungsmäßigen wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeübt. Sie erfüllt da mit die ihr von der mittelbaren Alleingesellschafterin Stadt Münster übertragenen kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dipl.-Ing. Andreas Wunderer Gesellschafterversammlung: Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH Beteiligungsbericht 2014 münsterNETZ GmbH 108 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Das Geschäftsjahr 2014 ist gekennzeichnet durch eine gute gesamtwirtschaftliche Lage und geringe Preissteigerungen bei den Verbraucherpreisen. Eine für die Sparten Gas - und Wärmenetz bedeutende, milde Kälteperiode sowohl zum Jahresbeginn als auch zum Jahresende 2014 prägte den Gas- und Wärmeabsatz. Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte die münsterNETZ GmbH 44 Mitarbeiter. Das Jahresergebnis vor Erg ebnisabführung von 10.118 T€ liegt über dem Planergebnis von 8.278 T€. Das höhere Ergebnis resultiert insbesondere aus einer Verringerung der von den Stadtwerken Münster bezogenen Leistungen sowie im Vergleich zum Plan reduzierten Aufwendungen für das vorg elagerte Stromnetz, vermiedene Netznutzungsentgelte und Netzverluste. Die negativen Auswirkungen der geringer als geplanten Umsatzerlöse aus Netzentgelten wurden mehr als kompensiert. Die Entwicklung und die wirtschaftliche Lage der münsterNETZ GmbH sind f ür das Geschäftsjahr 2014 positiv zu beurteilen. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 20 14 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 109.375 0,4 120.148 0,2 81.737 0,3 Sachanlagen 29.952 0,1 31.849 0,1 36.772 0,1 Finanzanlagen 44.213 0,2 38.051 0,1 27.569 0,1 Anlagevermögen 183.540 0,6 190.048 0,4 146.078 0,5 Forderungen/ Sonstige Vermögensgegenstände 4.851.830 16,7 6.753.422 14,0 7.059.035 25,7 Flüssige Mittel 6.544.953 22,5 22.866.150 47,3 159.993 0,6 Umlaufvermögen 11.396.783 39,1 29.619.572 61,3 7.219.028 26,2 Rechnungsabgrenzungsposten 17.546.228 60,2 18.506.541 38,3 20.139.804 73,2 Aktiva 29.126.551 100,0 48.316.162 100,0 27.504.910 100,0 Gezeichnetes Kapital 100.000 0,3 100.000 0,2 100.000 0,4 Eigenkapital 100.000 0,3 100.000 0,2 100.000 0,4 Rückstellungen 7.485.203 25,7 3.592.255 7,4 2.835.348 10,3 Verbindlichkeiten 4.796.239 16,5 26.874.985 55,6 5.145.376 18,7 Rechnungsabgrenzungsposten 16.745.109 57,5 17.748.922 36,7 19.424.186 70,6 Passiva 29.126.551 100,0 48.316.162 100,0 27.504.910 100,0 Beteiligungsbericht 2014 münsterNETZ GmbH 109 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 147.740.265 155.845.175 150.047.068 Sonstige betriebliche Erträge 1.226.337 9.403.585 7.729.542 Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.137 992 750 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.647 7.041 23.442 Erträge 148.995.386 165.256.793 157.800.802 Materialaufwand 135.817.942 131.087.907 135.174.713 Personalaufwand 2.442.079 2.681.801 2.978.064 Abschreibungen 41.205 47.386 51.527 Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.848.442 6.550.031 9.421.966 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.392 10.041 12.131 Aufwand aus Ergebnisabführung 5.691.972 24.831.567 10.118.342 Aufwendungen 148.848.032 165.208.733 157.756.744 Steuern 147.354 48.061 44.058 Jahresergebnis 0 0 0 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Für das Geschäftsjahr 2015 wird mit einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 4,5 Mio. € gerechnet. Der Ergebnisrückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall positiver Sondereffekte des Geschäftsjahres 2014, einem geplanten höheren Volumen an Netzdienstleistungen sowie steigenden Personal - und IT - Aufwendungen. Die Mitarbeiterzahl wird sich voraussichtlich um einen Mitarbeiter auf insgesamt 45 Mitarbeiter erhöhen. Die Umsetzung der bestehenden Rechtslage und die weitere M arktentwicklung beinhalten sowohl Chancen als auch Risiken für die münsterNETZ GmbH. Weitere Chancen im Hinblick auf das Jahresergebnis bestehen bei der Mengen - und Preisentwicklung der bezogenen Netzleistungen, wobei Einsparungen nicht zu Lasten der Versorgungsqualität gehen dürfen. Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 110 5.2 Westfälische Bauindustrie GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH Engelstraße 49 48143 Münster Telefon: (02 51) 9 72 32 - 0 Gründungsjahr: 1924 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 21.413.700 99,00 Stadt Münster 216.300 1,00 Gesamt 21.630.000 100,00 Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages: (1) die umfassende Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs in der Stadt Münster. Das Unternehmen baut und betreibt Parkhäuser, Umsteigeanlagen zur Vernetzung von MIV (Motorisie rter Individualverkehr) und ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), Park and Ride-Anlagen, Fahrradparkanlagen, etc. (2) die Errichtung von gewerblichen Bauten im eigenen oder fremden Namen, insbesondere in solchen Bereichen, die strukturell zur Stadtentwic klung beitragen. (3) die Vermarktung des Spezialwissens durch Übernahme von Beratungs - und Planungsaufträgen für den Bau von Parkhäusern und -anlagen für Dritte. (4) Die Gesellschaft bewirtschaftet das eigene Grundvermögen. Sie kann Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben und erwerben. (5) die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften, soweit die Gesellschaft Miteigentümerin ist oder dies auf Veranlassung eines Gesellschafters erfolgt. (6) die Betreibung aller in den vorstehe nden Absätzen genannten Geschäfte, die dem Gesellschaftszweck dienen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. (7) die Führung der Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen. Am 29.09.2010 beschloss der Rat der Stadt Münster den zweiten Managementkontrakt mit einer Laufzeit von 2011 bis 2015. Die Hauptleistung der Westfälischen Bauindustrie GmbH besteht in der Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs. Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 111 Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Klaus Kötterheinrich Aufsichtsrat bis 24.09.2014: Jörn Möltgen Vorsitzender Holger Wigger stellv. Vorsitzender Dr. Ralf Henrichs Jens-Ulrich Lenski Felix Echelmeyer Kurt Pölling Reinhard Scholz Barbara Stober Stefan Weber Simone Wendland Peter Wolfgarten Dr. Henning Müller-Tengelmann Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor Aufsichtsrat ab 24.09.2014: Walter von Göwels Vorsitzender Ludger Steinmann stellv. Vorsitzender Jörg Berens Felix Echelmeyer Jonas Freienhofer Sven Gotthal Theodor Knetzger Marianne Koch Reinhard Scholz Stefan Weber Simone Wendland Dr. Henning Müller-Tengelmann Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor Gesellschafterversammlung: Die Gesellschafterversammlung besteht aus einem Vertreter der Stadtwerke Münster GmbH und dem Oberbürgermeister der Stadt Münster oder einem von ihm benannten Stellvertreter. Angelegenheiten, die der Beratung und der Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung bedürfen, sind vorher dem zuständigen Gremium der Stadt Münster zur Entscheidung vorzulegen. B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Umsatzerlöse entwickelten sich im Berichtsjahr insgesamt weitgehend konstant. Die Mehrerlöse von etwa 130 T€ sind im Wesentlichen dem Bereich "Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen " (rd. 120 T€) zuzuordnen. Die verbleibenden 10 T€ ergeben sich aus geringen positiven und negativen Entwicklungen der übrigen Geschäftsbereiche. Die von der Gesellschaft bewirtschafteten Parkhäuser und -plätze erzielten, bis auf das Parkhaus Aegidiimarkt, durchweg gleichbleibende o der leicht steigende Umsätze. Die Entwicklung der Anzahl der Kurzparker verlief ähnlich. Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 112 Der Geschäftsbereich "Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen " blieb ebenfalls konstant. Freigewordene Büroflächen wurden renoviert und zügig neu vermietet , ungeplante Leerstände so vermieden. Die Mehrerlöse aus Mieten und Umlagen resultierten im Wesentlichen aus der ganzjährigen Vermietung des ehemaligen Ladenlokales "Kettner" im Aegidiimarkt an der Volkshochschule. Im Bereich "Aaseemarkt" gab es zwar Leers tände, diese sind aber der geplanten Neustrukturierung geschuldet. Größere Instandhaltungsaufwendungen in den verwalteten Objekten, u.a. auch in Folge des Starkregens Ende Juli 2014, führten zu rd. 10 % höheren Verwaltungserlösen. Damit verbundener erhöhter Personalaufwand und die Begleitung der geplanten Umstrukturierung des Coerdemarktes führ ten insgesamt zu einem Ergebnis dieser Betriebssparte auf Vorjahresniveau. Die deutlich verminderten sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, anteilige Erträge aus Eigentümergemeinschaften sowie Kostenerstattungen der Stadt Münster für Bauunterhaltung und einige kleinere Positionen. Größere Instandhaltungsaufwendungen (410 T€) und höhere Aufwendungen für Erbbauzinsen und Pachten (143 T€) waren die Hauptursachen für die Steigerung der Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen. Die Bilanzsumme der Westfälischen Bauindustrie GmbH verringerte sich im Berichtsjahr um etwa 1,17 Mio. €. Ursächlich hierfür waren die erneute Gewinnausschüttung in Höhe des Jahresüberschusses und die Tilgung der langfristigen Verbindlichkeiten aus Abschreibungen. Während sich das Anlagevermögen um etwa 1,4 Mio. € (4,6 %) verminderte, erhöhte sich das Umlaufvermögen um rund 200 T€ (9,7 %). Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der WBI. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Zusammenstellung der von der WBI bewirtschafteten bzw. verwalteten Objekte Parkeinrichtungen im Eigentum der WBI Anzahl der Einstellplätze Jährliche Kurzparkungen 2011 2012 2013 2014 Parkhaus Aegidiimarkt 780 492.194 460.753 490.982 458.598 Parkhaus Theater 793 263.865 268.029 282.248 278.394 Parkhaus Bremer Platz 416 192.630 190.331 204.576 203.408 Parkhaus Bahnhofstraße 339 139.510 128.315 124.429 124.669 Parkhaus Engelenschanze 480 243.018 233.024 232.289 239.033 Parkhaus Münster Arkaden 250 211.547 217.744 217.969 221.300 Parkhaus Stubengasse 318 320.514 322.355 325.282 321.867 Parkhaus Alter Steinweg 390 313.829 323.399 345.362 352.504 Kurz- und Dauerparkungen 3.766 2.177.107 2.143.950 2.223.137 2.199.773 Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 113 Im Eigentum der Westfälische Bauindustrie GmbH befinden sich die Parkhäuser Aegidiimarkt, Theater, Bremer Platz, Bahnhofstraße und Engelenschanze. Die Parkhäuser Münster Arkaden, Stubengasse und Alter Steinweg sind angepachtet. Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und Vermietung der WBI-eigenen Objekte Anzahl der Objekte WBI-eigene Objekte Fremdeigentum gewerbliche Objekte Wohnungen Eigentümergemeinschaft Aaseemarkt 25 7 40 Eigentümergemeinschaft Aegidiimarkt 9 22 56 Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 1-29 (im Einkaufszentrum Coerdemarkt) 2 25 - Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 30-40 (im Einkaufszentrum Coerdemarkt) - 12 - Eigentümergemeinschaft Stadtmuseum/Salzhof 5 Stadtmuseum - Summe 41 66 96 Außerdem werden Wohnungen im Wohn- und Geschäftsgebäude Stubengasse vermietet. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 8 0,0 6 0,0 12.249 0,0 Sachanlagen 32.636.370 88,9 30.034.590 93,5 28.646.643 92,6 Anlagevermögen 32.636.378 88,9 30.034.596 93,5 28.658.892 92,6 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 814.329 2,2 913.628 2,8 999.800 3,2 Flüssige Mittel 3.250.510 8,9 1.174.431 3,7 1.290.587 4,2 Umlaufvermögen 4.064.839 11,1 2.088.059 6,5 2.290.388 7,4 Aktiva 36.701.217 100,0 32.122.655 100,0 30.949.280 100,0 Gezeichnetes Kapital 21.630.000 58,9 21.630.000 67,3 21.630.000 69,9 Rücklagen 3.312.708 9,0 2.350.000 7,3 2.350.000 7,6 Bilanzgewinn/-verlust 6.222.589 17,0 2.824.729 8,8 2.694.442 8,7 Eigenkapital 31.165.297 84,9 26.804.729 83,4 26.674.442 86,2 Rückstellungen 315.939 0,9 741.035 2,3 221.938 0,7 Verbindlichkeiten 4.791.950 13,1 4.093.691 12,7 3.601.559 11,6 Rechnungsabgrenzungsposten 382.680 1,0 438.790 1,4 407.870 1,3 Passive latente Steuern 45.351 0,1 44.411 0,1 43.471 0,1 Passiva 36.701.217 100,0 32.122.655 100,0 30.949.280 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 114 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 11.435.081 12.044.141 12.172.129 Sonstige betriebliche Erträge 444.081 372.842 170.449 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.130 11.374 10.522 Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13 0 0 Erträge 11.926.305 12.428.357 12.353.100 Materialaufwand/ bezogene Lieferungen und Leistungen 5.292.107 4.697.198 5.316.127 Personalaufwand 820.817 893.003 921.720 Abschreibungen 1.516.140 1.537.669 1.511.472 Sonstige betriebliche Aufwendungen 278.006 255.620 318.200 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 68.445 104.511 103.504 Aufwendungen 7.975.515 7.488.001 8.171.023 Steuern/-Erstattungen 1.410.799 1.737.946 1.492.364 Jahresergebnis 2.539.991 3.202.410 2.689.713 Gewinn-/Verlustvortrag 3.682.598 0 4.729 Entnahme aus Kapitalrücklage 0 962.708 0 Vorabgewinnausschüttungen 0 1.340.389 0 Bilanzgewinn/-verlust 6.222.589 2.824.729 2.694.442 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 11 11 Weiblich 2 2 Insgesamt 13 13 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D) 2012 2013 2014 Erträge 1.144.703 € 1.188.997 € * Aufwendungen 543.501 € 688.192 € * *Für 2014 liegen noch keine Daten vor. Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 115 D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen Die Finanz - und Beteiligungserträge/-aufwendungen stellen die Ausschüttungen der Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 2012 2013 2014 Erträge des städtischen Haushalts 40.730 € 25.718 € 28.200 € Aufwendungen des städtischen Haushalts 10.743 € 6.783 € 7.438 € E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 84,9 % 3,4 22,2 % 0,9 % 10,4 % 2013 83,4 % 1,9 26,6 % 1,4 % 12,1 % 2014 86,2 % 1,7 22,1 % 1,3 % 11,3 % Die Definitionen sowie Berechnungen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Der Geschäftsschwerpunkt der Gesellschaft wird auch zukünftig im Bereich Parken liegen. Die Bewirtschaftung der drei nicht im Eigentum stehenden Parkhäuser ist mit langfristigen Pachtverträgen abgesichert, wobei ein Parkhau s kurz vor dem Abschluss eines Anschlussvertrages steht. Die acht innerstädtischen Parkhäuser fungieren als Basis einer konstanten wirtschaftlichen Entwicklung. Bedrohliche Einschnitte durch äußere Umstände wie Straßensperrungen, Konjunkturschwankungen oder Mitbewerber sind nicht zu erwarten. Im Geschäftsbereich Vermietung und Verpachtung wird der langfristige Abschluss eines Mietvertrages mit der Volkshochschule Münster für deren Verbleib im Aegidiimarkt angestrebt. Die Genehmigung der politischen Gremien steht diesbezüglich aus. Weitere Veränderungen wird es im Bereich "Salzhof" geben, wo knapp 400 m² zur Neuvermietung anstehen. Die Erfüllung der im Gesellschaftsvertrag geregelten Aufgaben der Westfälische Bauindustrie GmbH ist bei Erhalt der positiven Rahmenbedingungen trotz der konstant hohen Ausschüttungen noch nicht gefährdet. Die Gesellschaft ist weiterhin in der Lage, Aufgaben und Investitionen im Rahmen des Geschäftsauftrages wahrzunehmen. Beteiligungsbericht 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 116 5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Airportallee 1 48268 Greven Telefon: (0 25 71) 94 - 0 Gründungsjahr: 1966 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 7.945.800 35,06 Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 6.862.400 30,28 OBG Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 3.897.650 17,20 Grevener Verkehrs GmbH 1.334.800 5,89 BEVOS Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft mbH, Landkreis Osnabrück 1.150.700 5,08 Kreis Warendorf 552.800 2,44 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 464.000 2,05 Kreis Borken 102.300 0,45 Kreis Coesfeld 102.300 0,45 Landkreis Emsland 102.300 0,45 Landkreis Grafschaft Bentheim 102.300 0,45 IHK Nord Westfalen 15.350 0,08 IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim 7.700 0,03 HWK Münster 7.700 0,03 HWK Osnabrück/Emsland 7.700 0,03 Kamer von Koophandel Veluwe en Twente, NL 7.700 0,03 Gesamt 22.663.500 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapital Anteil in € in % FMO Airport Services GmbH 250.000 100,00 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 26.000 100,00 FMO Parking Services GmbH 51.500 100,00 FMO Security Services GmbH 300.000 100,00 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 306.775 33,33 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 27.000 33,33 FMO Passenger Services GmbH 245.700 33,33 AHS Aviation Handling Services GmbH 500.000 10,00 Beteiligungsbericht 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 117 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb des Verkehrsflughafens Münster/Osnabrück sowie die Förderung der zivilen Luftfahrt und des Flugsports sowie all e im Zusammenhang mit Vermietung und Verpachtung stehenden Geschäfte einschließlich der Versorgung Dritter mit elektrischer Energie für den Bereich des Flughafens Münster/Osnabrück (§ 2 des Gesellschaftsvertrages). Inhaltlich steht ein attraktives, weltweites Flugangebot im Fokus sowie kompetenter und freundlicher Service. Ständig wird der Mix aus einem umfangreichen Touristikprogramm, schnellen Business -Zielen und günstigen Low -Cost-Flügen aktualisiert und mit dem besten Dienstleistungspaket abgerundet. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Prof. Gerd Stöwer, Geschäftsführer Thorsten Brockmeyer, stellv. Geschäftsführer Aufsichtsrat: Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister 1. Vorsitzender ab 12/2014 Thomas Kubendorff, Landrat 1. stellv. Vorsitzender Markus Lewe, Oberbürgermeister 2. stellv. Vorsitzender ab 12/2014 Georg Berding, Ratsherr Frank Henning Dr. Olaf Gericke, Landrat Wilfried Grunendahl Dr. Michael Lübbersmann, Landrat Carsten Peters, Ratsherr Elisabeth Veldhues Peter Vennemeyer, Bürgermeister Michael Hagedorn, Ratsherr bis 03/2015 Jürgen Obladen bis 03/2014 Dr. Fritz Baur, Ratsherr bis 07/2014 Dominik Danczewitz bis 09/2014 Dr. Fritz Brickwedde, Beigeordneter ab 03/2015 Dr. Michael Jung, Ratsherr ab 07/2014 Hans-Jürgen Scholte ab 09/2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter Beteiligungsbericht 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 118 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Im Geschäftsverlauf 2014 musste die Flughafengesellschaft einen Jahresverlust von insgesamt 12,8 Mio. € verzeichnen. Dass dieser Verlust über dem Planansatz lag, hatte vornehmlich Gründe, die auf Einmaleffekten, u.a. im Personalaufwand (Abfindungsprogramm), basierten. Nachdem in den Vorjahren noch Passagierrückgänge hingenommen werden mussten, konnte 2014 wieder ein Wachstum verzeichnet wer den. Dies lag mit 4,8 % über dem deutschen Branchenschnitt (3,0 %). Ein wesentlicher Wachstumstreiber war sicherlich die 2014 durch die Turkish Airlines neu aufgenommene Strecke nach Istanbul. Aufgrund des weiterhin bestehenden Margendrucks konnten die Ums atzerlöse jedoch nicht das Vorjahresniveau erreichen. Mit 12,96 Mio. € Umsatz wurden 781 T€ weniger erwirtschaftet als im Vorjahr. Im Segment Non -Aviation kann trotz des relativ geringen Verkehrsaufkommens eine gute Vermietungssituation registriert werden. Im Bereich des Terminals beträgt diese nahezu 100 %. Die Altbebauung ist nur noch schwerlich zu vermieten, da sich hier die Bausubstanz mittlerweile nicht mehr in einem entsprechenden Zustand befindet. Eine entscheidende Sanierungsinvestition in diesem Bereich ist jedoch wirtschaftlich weder darstellbar noch würde diese einen return on invest ermöglichen. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Entwicklung der Verkehrsergebnisse 2014 2013 Veränderung absolut in % Fluggäste 1.Gewerblicher Verkehr 894.120 854.341 39.779 4,7 davon - Linienfluggäste 423.083 376.504 46.579 12,4 - Ferienfluggäste 447.827 468.225 -20.398 -4,4 - übriger gewerblicher Verkehr 23.210 9.612 13.598 141,5 2. Nichtgewerblicher Verkehr 5.475 4.236 1.239 29,3 Fluggäste gesamt 899.595 858.577 41.018 4,8 Flugzeugbewegungen 1. Gewerblicher Verkehr 24.865 22.572 2.293 10,2 davon - Linienflugbewegungen 7.780 6.427 1.353 21,1 - Ferienflugbewegungen 3.034 2.946 88 3,0 - übriger gewerblicher Verkehr 14.051 13.199 852 6,5 2. Nichtgewerblicher Verkehr 10.187 12.255 -2.068 -16,9 Flugzeugbewegungen gesamt 35.052 34.827 225 0,7 Frachtaufkommen gesamt in t 17.098 14.489 2.609 18,0 Beteiligungsbericht 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 119 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 246.574 0,2 176.888 0,1 119.159 0,1 Sachanlagen 97.474.911 80,3 94.900.468 78,0 91.442.039 78,3 Finanzanlagen 17.038.045 14,0 16.848.887 13,9 16.797.588 14,4 Anlagevermögen 114.759.530 94,6 111.926.243 92,0 108.358.786 92,8 Vorräte 369.886 0,3 352.613 0,3 366.891 0,3 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 3.556.624 2,9 2.843.878 2,3 3.544.373 3,0 Flüssige Mittel 2.464.744 2,0 6.332.103 5,2 4.058.668 3,5 Umlaufvermögen 6.391.255 5,3 9.528.593 7,8 7.969.932 6,8 Rechnungsabgrenzungsposten 185.842 0,2 173.371 0,1 479.853 0,4 Aktiva 121.336.627 100,0 121.628.207 100,0 116.808.572 100,0 Gezeichnetes Kapital 22.663.500 18,7 22.663.500 18,6 22.663.500 19,4 Rücklagen 23.119.038 19,1 23.119.038 19,0 9.090.840 7,8 Bilanzverlust -19.408.585 -16,0 -29.997.798 -24,7 -12.847.631 -11,0 Eigenkapital 26.373.953 21,7 15.784.740 13,0 18.906.709 16,2 Rückstellungen 3.551.523 2,9 4.697.449 3,9 6.964.438 6,0 Verbindlichkeiten 91.395.636 75,3 101.131.643 83,1 90.918.103 77,8 Rechnungsabgrenzungsposten 15.515 0,0 14.375 0,0 19.322 0,0 Passiva 121.336.627 100,0 121.628.207 100,0 116.808.572 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 16.887.396 13.745.502 12.964.177 Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 1.454.021 915.429 1.040.818 Sonstige betriebliche Erträge 4.044.340 3.908.522 4.313.022 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.500 35.201 37.307 Erträge aus Beteiligungen 60.000 66.460 23.823 Erträge 22.496.257 18.671.114 18.379.147 Materialaufwand 3.463.929 3.597.330 3.568.099 Personalaufwand 10.414.373 10.243.198 11.793.771 Abschreibungen 3.943.467 3.777.236 3.801.270 Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.111.034 5.973.761 6.434.826 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.759.381 3.730.636 3.585.974 Aufwendungen aus Verlustübernahme 814.455 1.574.705 1.769.179 Aufwendungen 27.506.639 28.896.866 30.953.119 außerordentliche Aufwendungen 157.133 161.368 80.368 Steuern 262.538 202.094 193.291 Jahresergebnis -5.430.053 -10.589.213 -12.847.631 Gewinn-/Verlustvortrag -13.978.532 -19.408.585 0 Bilanzgewinn/-verlust -19.408.585 -29.997.798 -12.847.631 Beteiligungsbericht 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 120 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 151 145 Weiblich 33 30 Insgesamt 184 175 Davon schwerbehinderte Beschäftigte 10 11 C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 21,7 % 0,6 -32,2 % 13,7 % 37,9 % 2013 13,0 % 0,5 -77,0 % 12,9 % 35,4 % 2014 16,2 % 0,5 -99,1 % 11,6 % 38,1 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Das Geschäftsjahr 2015 und die folgenden Jahre werden auch weiterhin durch eine hohe Wettbewerbsintensität innerhalb der Flughafenlandschaft gekennzeichnet sein. Insofern kann man von branchenüblichen Wachstumsannahmen ausgehen. Der Margendruck wird sicherlich weiter dazu führen, dass die Umsatzsituation des FMO keine wesentliche Verbesserung erfahren wird. Im verkehrlichen Bereich gilt es insbesondere die touristischen Ziele wieder aufzubauen. Durch de n weitreichenden Rückgang von airberlin -Verkehren am Standort FMO hat sich insbesondere im Charter -Bereich eine spürbare Angebotslücke aufgetan. Hier gilt es diese Lücke durch Neuakquisition zu schließen, was teilweise schon durch die Fluggesellschaft Germania geschehen ist. Für das Geschäftsjahr 2015 wird ein verbessertes Jahresergebnis erwartet. Aufgrund der anhaltenden Marktunwägbarkeiten wurde vor dem Hintergrund der gebotenen kaufmännischen Vorsicht mit einer Passagiergröße von 855.000 Passagieren ger echnet. Dieser Fluggastwert entsprach in etwa den zum Zeitpunkt der Wirtschaftsplanung koordinierten Flügen. Insgesamt liegen die Wertentwicklungschancen der Flughafengesellschaft in einem kontinuierlichen Wachstum des Verkehrsaufkommens, welches sicherlic h durch ein Überlaufen von Großflughäfen wie Düsseldorf begünstigt wird, sowie in einer weiteren Optimierung der Kostenstruktur. Beteiligungsbericht 2014 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 121 5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH Airportallee 1 48268 Greven Telefon: (0 25 71) 94-0 Gründungsjahr: 1985 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 26.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung der zivilen Luftfahrt. Außerdem bezuschusst die Gesellschaft den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum Flughafen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Thorsten Brockmeyer Beirat: Thomas Kubendorff, Landrat Dr. Michael Lübbersmann, Landrat Dr. Henning Müller-Tengelmann Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister Dr. Heinz Böger, Kreisdirektor Gesellschafterversammlung: Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr nicht wesentlich verändert; die Bilanzstruktur zeigt sich unverändert zum Vorjahr. Die Liquidität war auskunftsgemäß im Berichtsjahr jederzeit durch ausreichende Kontokorrent- und Tagesgeldguthaben gesichert. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 134 T€ resultier ten im Wesentlichen aus der Weiterberechnung von Aufwendungen zum Zwecke der Förderung der Muttergesellsc haft FMO. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 132 T€ beinhalten neben den Aufwendungen für die Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs die an die Muttergesellschaft zu leistende Vergütung für die Übernahme der kaufmännischen Arbeiten. Beteiligungsbericht 2014 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 122 Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages wie im Vorjahr 2 T€ an die Muttergesellschaft FMO abgeführt. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorgeschriebenen öf fentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Anteile an verbundenen Unternehmen 1 0,0 1 0,0 2 0,0 Anlagevermögen 1 0,0 1 0,0 2 0,0 Unternehmen 11.846 13,1 10.363 11,5 11.903 13,2 Flüssige Mittel 78.683 86,9 79.974 88,5 78.422 86,8 Umlaufvermögen 90.529 100,0 90.337 100,0 90.325 100,0 Aktiva 90.530 100,0 90.338 100,0 90.327 100,0 Gezeichnetes Kapital 26.000 28,7 26.000 28,8 26.000 28,8 Rücklagen für eigene Anteile 1 0,0 1 0,0 2 0,0 Eigenkapital 26.001 28,7 26.001 28,8 26.002 28,8 Rückstellungen 2.625 2,9 2.445 2,7 2.445 2,7 Verbindlichkeiten 61.904 68,4 61.892 68,5 61.880 68,5 Passiva 90.530 100,0 90.338 100,0 90.327 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Sonstige betriebliche Erträge 142.216 133.229 134.103 Erträge 142.216 133.229 134.103 Personalkosten 8.094 0 0 Sonstige betriebliche Aufwendungen 131.159 131.031 132.333 Aufwendungen aus Ergebnisabführung 2.963 2.198 1.770 Aufwendungen 142.216 133.229 134.103 Jahresergebnis 0 0 0 Beteiligungsbericht 2014 FMO Parking Services GmbH 123 5.3.2 FMO Parking Services GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 FMO Parking Services GmbH Airportallee 1 48268 Greven Gründungsjahr: 1995 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 51.500 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Schaffung, die Unterhaltung, die Verwaltung und die Vergabe von Parkflächen für den ruhenden Verkehr am Flughafen Münster/Osnabrück. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Thorsten Brockmeyer Beirat: Markus Lewe, Oberbürgermeister Peter Vennemeyer, Bürgermeister Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister Wilfried Grunendahl Elisabeth Veldhues Dr. Michael Lübbersmann, Landrat Gesellschafterversammlung: Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Umsatzerlöse der Gesellschaft lagen mit knapp 3,57 Mio. € unter den Umsatzerlösen des Vorjahres und den entsprechenden Planansätzen. Eine Vielzahl von Einflussfaktoren führte dazu, dass die Parkplätze am Flughafen Münster/Osnabrück weniger genutzt w urden. Auf der einen Seite sind klassische "Low-Cost-Passagiere" offenbar wesentlich weniger bereit, kostenpflichtige Parkplätze am Flughafen zu nutzen. In diesem Bereich waren die Ryanair - Strecken nach Barcelona und Malaga zwar passagierstarke Strecke, die aber im Gegenzug durch diesen Effekt weniger Parkplatznutzungen generierten. Außerdem ist zu vermuten, dass eine größere Anzahl von Passagieren öffentliche Verkehrsmittel nutz ten bzw. von Freunden oder Angehörigen zum Flughafen gebracht wurden. Beteiligungsbericht 2014 FMO Parking Services GmbH 124 Aufgrund geringerer Aufwendungen u.a. im Bereich d er Instandhaltung konnte das Vorjahresergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit trotzdem von 955 T€ auf 1,08 Mio. € gesteigert werden. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorgeschriebenen öffen tlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0,0 0 0,0 8.910 0,1 Sachanlagen 14.985.100 92,0 14.591.824 92,0 14.358.216 85,8 Anlagevermögen 14.985.100 92,0 14.591.824 92,0 14.367.126 85,9 Vorräte 14.169 0,1 12.447 0,1 10.710 0,1 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 41.174 0,3 40.538 0,3 56.024 0,3 Flüssige Mittel 1.227.759 7,5 1.191.629 7,5 2.256.661 13,5 Umlaufvermögen 1.283.102 7,9 1.244.614 7,8 2.323.394 13,9 Rechnungsabgrenzungsposten 24.085 0,1 23.333 0,1 40.606 0,2 Aktiva 16.292.287 100,0 15.859.771 100,0 16.731.126 100,0 Gezeichnetes Kapital 51.500 0,3 51.500 0,3 51.500 0,3 Kapitalrücklage 14.505.954 89,0 14.505.954 91,5 14.505.954 86,7 Eigenkapital 14.557.454 89,4 14.557.454 91,8 14.557.454 87,0 Rückstellungen 8.450 0,1 181.970 1,1 23.541 0,1 Verbindlichkeiten 1.615.758 9,9 1.018.155 6,4 2.048.850 12,2 Rechnungsabgrenzungsposten 110.625 0,7 102.192 0,6 101.281 0,6 Passiva 16.292.287 100,0 15.859.771 100,0 16.731.126 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 4.066.364 3.703.668 3.569.691 Sonstige betriebliche Erträge 20.687 1.450 44.351 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.385 1.379 1.353 Erträge 4.090.436 3.706.497 3.615.395 Materialaufwand 1.651.014 1.883.058 1.679.389 Abschreibungen 417.855 400.807 403.860 Sonstige betriebliche Aufwendungen 530.955 467.321 451.019 Aufwendungen 2.599.824 2.751.186 2.534.268 Sonstige Steuern 39.554 42.079 42.079 Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag 1.451.058 913.232 1.039.048 Jahresergebnis 0 0 0 Beteiligungsbericht 2014 FMO Parking Services GmbH 125 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 In 2015 wird mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse auf ca. 3,4 Mio. € gerechnet, was aus der Passagierprognose des Flughafens abgeleitet wird. Insgesamt wird mit einem leicht gesteigerten Ergebnis von 1,31 Mio. € gerechnet, welches insbesondere durch Kosteneinsparungen der Leasingraten durch den Ankauf des Parkhauses B verbessert wird, welche durch die zukünftigen Abschreibungen nur teilweise aufgezehrt werden. Die FMO Parking Services GmbH ist stark von der weiteren Entwicklung der Flughafengesellschaft abhängig. Insofern korrespondieren die Parking -Risiken fast ausschließlich mit denen der Muttergesellschaft. Beteiligungsbericht 2014 FMO Airport Services GmbH 126 5.3.3 FMO Airport Services GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 FMO Airport Services GmbH Airportallee 1 48268 Greven Telefon: (02571) 9 43 30 Gründungsjahr: 1999 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 250.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand der FMO Airport Services GmbH ist die Erbringung land - und luftseitiger Abfertigungsleistungen mit dem Schwerpunkt der Flugzeugabfertigung sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Dienstleistungen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Klaus Stender Markus Gertken Gesellschafterversammlung: Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Das Geschäftsjahr 2014 wurde mit einem gewerblichen Verkehrsaufkommen von 894.000 Passagieren (+4,6 % ggü. Vorjahr, -7,3 % ggü. Plan) und 10.814 Flugbewegungen (+14,9 % ggü. Vorjahr) abgeschlossen. Das Verkehrsaufkommen konnte demnach gegenüber 2013 gesteigert werden und übertraf damit den Durchschnittswert der deutschen Verkehrsflughäfen deutlich, erreichte aber nicht den für die Planung angesetzten Prognosewert. Das Geschäftsjahr schließt mit ein em Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von 667 T€ ab. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies eine Verschlechterung um 358 T€ dar. Unabhängig von der positiven Verkehrsentwicklung führten Rückgänge im Geschäftsfeld "Enteisung" sowie negative Preiseffekte aufgrund des bestehenden Margendrucks zu dieser Entwicklung. Somit stellt sich die unterjährige Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2014 insgesamt negativer gegenüber dem Vorjahr und der ursprünglichen Planung dar. Beteiligungsbericht 2014 FMO Airport Services GmbH 127 Die u nter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Sachanlagen 680.594 50,0 463.175 31,1 283.447 22,2 Anlagevermögen 680.594 50,0 463.175 31,1 283.447 22,2 Vorräte 71.952 5,3 83.217 5,6 91.985 7,2 Forderungen / sonst. Vermögensgegenstände 382.207 28,1 669.774 45,0 696.406 54,6 Flüssige Mittel 223.920 16,5 271.939 18,3 201.334 15,8 Umlaufvermögen 678.079 49,8 1.024.930 68,8 989.725 77,6 Rechnungsabgrenzungsposten 1.703 0,1 1.703 0,1 1.925 0,2 Aktiva 1.360.376 100,0 1.489.808 100,0 1.275.097 100,0 Gezeichnetes Kapital 250.000 18,4 250.000 16,8 250.000 19,6 Eigenkapital 250.000 18,4 250.000 16,8 250.000 19,6 Rückstellungen 26.441 1,9 179.183 12,0 199.852 15,7 Verbindlichkeiten 1.083.935 79,7 1.060.624 71,2 825.245 64,7 Passiva 1.360.376 100,0 1.489.808 100,0 1.275.097 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 5.161.272 4.632.312 4.231.629 Sonstige betriebliche Erträge 22.433 23.112 37.880 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 983 211 144 Erträge 5.184.688 4.655.635 4.269.653 Materialaufwand 2.809.681 2.671.007 2.586.436 Personalaufwand 1.353.975 1.288.832 1.303.139 Abschreibungen 262.910 218.529 183.729 Sonstige betriebliche Aufwendungen 924.248 1.063.094 848.468 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.028 18.218 13.533 Aufwendungen 5.380.842 5.259.680 4.935.305 Steuern 1.078 1.063 859 Erträge aus Verlustübernahme 197.232 605.108 666.510 Jahresergebnis 0 0 0 Beteiligungsbericht 2014 FMO Airport Services GmbH 128 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Für das Geschäftsjahr 2015 wird maximal eine Stagnation des Verkehrsaufkommens (Passagiere und Flugbewegungen) gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die konservative Wirtschaftsplanung b asiert auf einem Passagiervolumen von rd. 850.000. Weiterhin ist mit zunehmendem Margendruck aufgrund der aktuellen Marktgegebenheiten zu rechnen, der zu entsprechend rückläufigen Betriebserträgen führen würde. Für das Geschäftsjahr 2015 wird gemäß des verabschiedeten Wirtschaftsplans ein Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von 820 T€ erwartet. Die Chancen und Risiken der FMO Airport Services GmbH sind naturgemäß eng an das Verkehrsaufkommen der Muttergesellschaft, der FMO Flughafen Münster/Osnabr ück GmbH, gekoppelt, da über die Durchführung der Bodenverkehrsdienste ein Kerngeschäft der operativen Tätigkeit des Flughafens wahrgenommen wird. Beteiligungsbericht 2014 FMO Security Services GmbH 129 5.3.4 FMO Security Services GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 FMO Security Services GmbH Airportallee 1 48268 Greven Gründungsjahr: 2001 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 300.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand der FMO Security Services GmbH ist die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Sektor des Fluggastkontrolldienstes gemäß § 5 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) am Flughafen Münster/Osnabrück sowie sonstiger zur Förder ung dieses Zwecks erforderlicher Geschäfte. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Franz-Josef Thiery, Greven Gesellschafterversammlung: Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Dem Wirtschaftsplan der FMO Security Services GmbH (FSSG) für das Geschäftsjahr 2014 wurde die Verkehrsentwicklung Stand November 2013 zu Grunde gelegt. Danach wurde ein Zuwachs an Einsteigern von 10,3 % gegenüber dem Vorjahr angenommen. Tatsächlich entwickelten sich die Passagierzahlen im ersten Quartal etwas schlechter, so dass die Prognose leicht auf einen Zuwachs von 9,3 % korrigiert wurde. Im Verlauf des Jahres wurden die Prognosen weiterhin nach unten korrigiert, so dass am Ende des vierten Quartals insgesamt 5,0 % mehr Einsteiger als im Jahr 2013 verzeichnet werden konnten. Entsprechend entwickelten sich die Umsatzerlöse unterplanmäßig und lagen insgesamt im Geschäftsjahr um 123 T€ unter Plan. Letztlich war durch die Gesellschafterin aufgrund eines Ergebnisabführungsvert rages ein Verlust von 1.103 T€ auszugleichen, nach 970 T€ im Vorjahr. Insgesamt veränderte sich die Lage der FSSG - vor dem Hintergrund des passagierabhängigen Umsatzes gepaart mit mehrfachen Entgeltsenkungen in Vorjahren - nicht wesentlich und ist daher weiterhin als ungünstig zu bezeichnen. Beteiligungsbericht 2014 FMO Security Services GmbH 130 Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist an hand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Sachanlagen 25.106 2,8 15.744 2,5 12.009 1,4 Anlagevermögen 25.106 2,8 15.744 2,5 12.009 1,4 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 619.297 68,9 480.884 75,1 753.853 86,9 Flüssige Mittel 254.347 28,3 143.670 22,4 101.768 11,7 Umlaufvermögen 873.644 97,2 624.555 97,5 855.621 98,6 Aktiva 898.750 100,0 640.299 100,0 867.630 100,0 Gezeichnetes Kapital 300.000 33,4 300.000 46,9 300.000 34,6 Eigenkapital 300.000 33,4 300.000 46,9 300.000 34,6 Rückstellungen 340.711 37,9 116.004 18,1 176.812 20,4 Verbindlichkeiten 258.039 28,7 224.295 35,0 390.818 45,0 Passiva 898.750 100,0 640.299 100,0 867.630 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 3.249.746 2.555.213 2.604.728 Sonstige betriebliche Erträge 37.578 46.969 58.435 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 731 45 176 Erträge aus Verlustübernahme 617.222 969.597 1.102.669 Erträge 3.905.277 3.571.824 3.766.008 Materialaufwand 32.338 16.367 26.794 Personalaufwand 3.195.433 2.909.017 3.078.074 Abschreibungen 13.322 13.294 8.919 Sonstige betriebliche Aufwendungen 662.531 631.960 651.982 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.532 1.065 0 Aufwendungen 3.905.156 3.571.703 3.765.769 Steuern 121 121 241 Jahresergebnis 0 0 0 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Für die Geschäftsjahre 2015 bzw. 2016 wird damit gerechnet, dass durch die Gesellschafterin aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages voraussichtlich jeweils 1 Mio. € auszugleichen sind. Die nach dem Vertrag mit dem Land NRW in der Präambel dargelegte Zwecksetzung der Übernahme des F luggastkontrolldienstes im Rahmen eines auskömmlichen Jahresergebnisses wurde in den beiden letzten Geschäftsjahren nicht erreicht. Es wird jedoch erwartet, dass die Zweckerreichung in den kommenden Jahren durch ein stetiges Anwachsen der Passagierzahlen wieder gewährleistet werden kann. Beteiligungsbericht 2014 FMO Passenger Services GmbH 131 5.3.5 FMO Passenger Services GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 FMO Passenger Services GmbH Airportallee 1 48268 Greven Telefon: (0 25 71) 9 43 30 Gründungsjahr: 1998 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % AHS Aviation Handling Services GmbH 81.900 33,33 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 81.900 33,33 GGG Service for Airlines GmbH 81.900 33,33 Gesamt 245.700 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand der FMO Passenger Services GmbH ist die Erbringung landseitiger Abfertigungsleistungen auf dem Sektor der Passagierabfertigung inklusive Lost & Found, der dokumentarischen Abfertigung eines Fluges (Operations), der Vermittlung und dem Verkauf von Reise - und Transportleistungen (Linien - und Touristikverkauf) sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dieter Faßold Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Mit 899.595 Passagieren und 5.597 abgefertigten Flügen konnte bei den Verkehrszahlen ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Mit der Aufnahme der Verbindung nach Istanbul durch die Turkish Airlines im Juni sowie die Stabilität der im Vorjahr aufgenommenen neuen Strecken durch die AIS Airlines konnte auch die Erlössituation gegenüber 2013 um etwa 100.000 € verbessert werden. Um den gleichen Wert verbesserte sich ebenfalls das operative Ergebnis. Im Wirtschaftsplan für 2014 wurde von einer Erhöhung der LH Frequenz nach München ab dem Sommerflugplan ausgegangen, die letztlich nicht realisiert wurde. Des Weiteren setzte Ryanair alle Flüge mit Beginn des Winterflugp lans bis zum Sommer 2015 aus. Somit konnte auch das Planergebnis von 1.000 € Überschuss nicht erreicht werden. Beteiligungsbericht 2014 FMO Passenger Services GmbH 132 Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betr ug -91 T€ und hat sich deutlich gegenüber dem Vorjahr verbessert, was primär auf die verbe sserte Erlössituation zurückzuführen ist. Unter Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses und der sonstigen Steuern belief sich der Jahresfehlbetrag auf rd. 43 T€. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Sachanlagen 45.274 5,9 34.690 4,6 44.057 6,1 Finanzanlagen 2.556 0,3 2.556 0,3 2.556 0,4 Anlagevermögen 47.830 6,2 37.246 5,0 46.613 6,4 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 294.935 38,2 291.375 38,9 291.240 40,3 Flüssige Mittel 427.735 55,4 417.482 55,8 383.905 53,1 Umlaufvermögen 722.670 93,6 708.857 94,7 675.145 93,3 Rechnungsabgrenzungsposten 1.830 0,2 2.628 0,4 1.573 0,2 Aktiva 772.330 100,0 748.731 100,0 723.331 100,0 Gezeichnetes Kapital 245.700 31,8 245.700 32,8 245.700 34,0 Gewinn-/Verlustvortrag -49.366 -6,4 -25.910 -3,5 -100.270 -13,9 Jahresüberschuss/-fehlbetrag 23.456 3,0 -74.360 -9,9 -42.845 -5,9 Eigenkapital 219.790 28,5 145.430 19,4 102.585 14,2 Rückstellungen 418.673 54,2 457.689 61,1 476.254 65,8 Verbindlichkeiten 124.067 16,1 145.612 19,4 144.493 20,0 Rechnungsabgrenzungsposten 9.800 1,3 0 0,0 0 0,0 Passiva 772.330 100,0 748.731 100,0 723.332 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 2.742.041 2.497.780 2.637.886 Sonstige betriebliche Erträge 181.953 77.694 80.384 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 978 310 361 Außerordentliche Erträge 131.765 136.000 55.000 Erträge 3.056.737 2.711.784 2.773.631 Materialaufwand 53.470 42.844 53.369 Personalaufwand 2.259.281 2.119.792 2.151.045 Abschreibungen 14.622 13.522 14.022 Sonstige betriebliche Aufwendungen 669.693 568.205 537.561 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.529 35.158 53.856 Aufwendungen 3.026.595 2.779.521 2.809.853 außerordentliche Aufwendungen 6.405 6.405 6.405 Steuern 280 218 218 Jahresergebnis 23.457 -74.360 -42.845 Beteiligungsbericht 2014 FMO Passenger Services GmbH 133 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Für das Geschäftsjahr 2015 wird bei den Verkehrszahlen mit einer Stabilisierung der Vorjahreswerte gerechnet. Turkish Airlines wird ab dem Sommer eine zusätzliche wöchentlich Frequenz nach Istanbul anbieten und in der Touristik hat die Gesellschaft Germani a das Angebot sowohl für den Sommer - als auch für den Winterflugplan deutlich erweitert. Dadurch ist bei den Erlösen ein dem Jahr 2014 entsprechender Wert geplant. Durch Kostensenkungen insbesondere bei den Personalaufwendungen, wird für das Geschäftsjahr 2015 ein Jahresüberschuss von 1.000 € erwartet. Die bereits angeführte fünfte Frequenz von Turkish Airlines nach Istanbul sowie die derzeit noch offene Möglichkeit einer weiteren LH Frequenz nach München können als positive Signale für die nähere Zukunft g ewertet werden. Ebenfalls als vielversprechend sind die Aktivitäten und damit verbundenen Zuwachsraten der Fluggesellschaft Germania einzuschätzen. Demgegenüber stehen die derzeit laufenden Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di, die zu einer Erhöh ung der Personalaufwendungen führen können. Hier wird es darauf ankommen, einen moderaten und für die Gesellschaft erträglichen Abschluss zu vereinbaren. Beteiligungsbericht 2014 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 134 5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG Airportallee 1 48268 Greven Gründungsjahr: 1998 Kommanditisten: Kommanditanteil in € in % WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co.KG 204.517 66,67 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 102.258 33,33 Gesamt 306.775 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abfertigungsleistungen auf dem Luftfrachtsektor und sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Margot Kriege Geschäftsführende Komplementärin: WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresdefizit in Höhe von 44 T€. Damit verschlechterte sich das Ergebnis aus dem Vorjahr um rd. 115 T€. Die Umsatzerlöse erhöhten sich hauptsächlich durch eine mengenbedingte Steigerung im Handlingbereich, was bei annähernd korrespondierend gestiegenem Materialaufwand zu einem um 158 T€ verbesserten Bruttoergebnis führte. Sowohl gestiegene betriebliche Aufwendungen durch erhöhte Löhne und Gehälter sowie sonstige Personalkosten als auch gestiegene Ertragsteuern aufgrund einer Steuernachzahlung für Vorjahre von 64 T€ sorgten dennoch für ein gegenüber dem Vorjahr stark verschlechtertes Ergebnis. Beteiligungsbericht 2014 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 135 Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz – Position € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 32.671 2,6 26.193 2,1 24.944 2,4 Sachanlagen 237.237 19,1 204.190 16,4 166.221 16,2 Anlagevermögen 269.908 21,7 230.383 18,5 191.165 18,6 Vorräte 19.459 1,6 29.150 2,3 33.970 3,3 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 323.724 26,0 473.898 38,0 370.019 36,0 Flüssige Mittel 618.710 49,8 506.870 40,6 427.009 41,6 Umlaufvermögen 961.893 77,4 1.009.918 80,9 830.998 81,0 Rechnungsabgrenzungsposten 11.166 0,9 7.739 0,6 4.333 0,4 Aktiva 1.242.967 100,0 1.248.040 100,0 1.026.495 100,0 Kapitalanteile der Kommanditisten 306.775 24,7 306.775 24,6 306.775 29,9 Gewinn-/Verlustvortrag 136.146 11,0 0 0,0 0 0,0 Bilanzgewinn/-verlust 63.235 5,1 71.468 5,7 -44.151 -4,3 Eigenkapital 506.156 40,7 378.243 30,3 262.624 25,6 Rückstellungen 569.141 45,8 638.909 51,2 650.632 63,4 Verbindlichkeiten 167.670 13,5 230.888 18,5 113.239 11,0 Passiva 1.242.967 100,0 1.248.040 100,0 1.026.495 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 2.927.992 3.091.826 3.284.877 Sonstige betriebliche Erträge 85.650 43.751 33.480 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.201 617 460 Erträge 3.015.843 3.136.194 3.318.817 Materialaufwand 688.072 659.778 693.079 Personalaufwand 1.200.541 1.182.502 1.249.629 Abschreibungen 72.500 72.542 68.866 Sonstige betriebliche Aufwendungen 910.287 1.085.163 1.209.386 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.469 26.032 33.812 Aufwendungen 2.895.869 3.026.017 3.254.772 Steuern 56.739 38.709 108.195 Jahresergebnis 63.235 71.468 -44.151 Bilanzgewinn/-verlust 63.235 71.468 -44.151 Beteiligungsbericht 2014 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 136 5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs-GmbH Airportallee 1 48268 Greven Gründungsjahr: 2011 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 9.000 33,33 WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co.KG 18.000 66,67 Gesamt 27.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung der Beteiligung sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei der WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Frau Margot Kriege Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter Beteiligungsbericht 2014 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 137 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz – Position € % € % € % Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 30.418 100,0 31.669 100,0 33.831 100,0 Umlaufvermögen 30.418 100,0 31.669 100,0 33.831 100,0 Aktiva 30.418 100,0 31.669 100,0 33.831 100,0 Gezeichnetes Kapital 27.000 88,8 27.000 85,3 27.000 79,8 Gewinn-/Verlustvortrag 883 2,9 2.735 8,6 4.222 12,5 Bilanzgewinn/-verlust 1.852 6,1 1.487 4,7 1.824 5,4 Eigenkapital 29.735 97,8 31.222 98,6 33.045 97,7 Rückstellungen 433 1,4 197 0,6 529 1,6 Verbindlichkeiten 250 0,8 250 0,8 257 0,8 Passiva 30.418 100,0 31.669 100,0 33.831 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Sonstige betriebliche Erträge 1.350 1.350 0 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.338 1.208 1.293 Erträge 2.688 2.558 1.293 Sonstige betriebliche Aufwendungen 317 714 1.060 Aufwendungen 317 714 1.060 Steuern 519 358 530 Jahresergebnis 1.852 1.486 -297 Beteiligungsbericht 2014 AHS Aviation Handling Services GmbH 138 5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 AHS Aviation Handling Services GmbH Airport Terminal 1 22335 Hamburg Telefon: (0 40) 50 75-24 81 Gründungsjahr: 1951 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Langenhangen 173.750 34,75 Flughafen Hamburg GmbH, Hamburg 161.250 32,25 Flughafen Bremen GmbH, Bremen 60.000 12,00 Flughafen Stuttgart GmbH 50.000 10,00 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 50.000 10,00 AirPart GmbH, Nürnberg 5.000 1,00 Gesamt 500.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Die Gesellschaft betreibt Bodenverkehrsdienstleistungen für Fluggesellschaften. Die AHS - Gruppe bietet ihre Dienstleistungen an den Flughäfen Berlin -Tegel, Berlin -Schönefeld, Köln/Bonn, Leipzig, Dresden, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, H annover, München, Münster/Osnabrück, Stuttgart sowie Nürnberg direkt oder indirekt an. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Martin Roll Amélie Charisius Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Umsatzerlöse der AHS HOLDING haben sich 2014 um 1,75 Mio. € bzw. 14,2 % gegenüber dem Vorjahr erhöht und betragen 14,1 Mio. €. Dabei lagen die Umsatzerlöse aus Abfertigungsleistungen mit rd. 12 Mio. € um 13,5 % über dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse des AHS -Konzerns haben sich 2014 um rd. 7 Mio. € bzw. 14,8 % gegenüber dem Vorjahr erhöht und betragen 54,7 Mio. €. Beteiligungsbericht 2014 AHS Aviation Handling Services GmbH 139 Das Jahresergebnis 2014 der AHS HOLDING konnte nach einer mehrjährigen Sanierungsphase und einem gelungenen Turnaround mit 52 8 T€ nochmals gesteigert werden (Vorjahr: 206 T€). Ursächlich für das deutlich verbesserte Jahresergebnis der AHS HOLDING sind aufgrund der positiven Entwicklung im operativen Geschäft erhöhte Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften. Gegenläufig habe n Sanierungsaufwendungen im Rahmen der Restrukturierung des Standortes Berlin das Jahresergebnis belastet. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr durch die gewährten Gesellschafterdarlehen und vorhandene eigene Liquidität sichergestellt. Die verbesserte Liquiditätssituation hat es Ende 2014 zugelassen mit ersten Zahlungen von aufgelaufenen Zinsen für die Gesellschafterdarlehen an Gesellschafter zu beginnen. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 158.872 1,2 150.860 1,2 281.541 1,6 Sachanlagevermögen 359.473 2,8 463.197 3,6 426.823 2,5 Finanzanlagen 3.511.138 27,1 3.511.138 27,6 3.414.638 19,7 Anlagevermögen 4.029.483 31,1 4.125.195 32,4 4.123.002 23,8 Vorräte 17.241 0,1 10.256 0,1 7.263 0,0 Forderungen / sonst. Vermögensgegenstände 5.215.789 40,3 3.080.364 24,2 6.877.725 39,7 Flüssige Mittel 1.697.585 13,1 3.743.570 29,4 5.086.097 29,4 Umlaufvermögen 6.930.615 53,5 6.834.190 53,7 11.971.085 69,1 Rechnungsabgrenzungsposten 46.223 0,4 26.769 0,2 18.499 0,1 Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.936.253 15,0 1.730.158 13,6 1.201.679 6,9 Aktiva 12.942.574 100,0 12.716.313 100,0 17.314.266 100,0 Gezeichnetes Kapital 500.000 3,9 500.000 3,9 500.000 2,9 Kapitalrücklagen 2.475.000 19,1 2.475.000 19,5 2.475.000 14,3 Gewinnrücklagen 50.000 0,4 50.000 0,4 50.000 0,3 Gewinn-/Verlustvortrag -4.683.429 -36,2 -4.961.253 -39,0 -4.755.158 -27,5 Jahresüberschuss -277.824 -2,1 206.094 1,6 528.479 3,1 Eigenkapital -1.936.253 -15,0 -1.730.158 -13,6 -1.201.679 -6,9 Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.936.253 15,0 1.730.158 13,6 1.201.679 6,9 Rückstellungen 2.282.402 17,6 2.074.656 16,3 2.645.210 15,3 Verbindlichkeiten 10.660.172 82,4 10.641.657 83,7 14.669.056 84,7 Passiva 12.942.574 100,0 12.716.313 100,0 17.314.266 100,0 Beteiligungsbericht 2014 AHS Aviation Handling Services GmbH 140 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 12.961.720 12.336.504 14.086.567 Sonstige betriebliche Erträge 5.973.621 5.961.375 6.059.711 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.935 32.166 32.364 Erträge aus Beteiligungen 1.535.344 1.426.520 2.192.838 Erträge 20.507.620 19.756.565 22.371.480 Materialaufwand 3.338.263 2.785.413 7.659.611 Personalaufwand 10.266.236 10.430.633 8.859.683 Abschreibungen 285.755 386.366 184.541 Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.618.565 5.716.087 4.907.822 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 281.667 228.430 228.112 Aufwendungen 20.790.486 19.546.929 21.839.769 Steuern / Erstattungen (-) -5.042 3.542 3.231 Jahresergebnis -277.824 206.094 528.479 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 2015 wird die wirtschaftliche Entwicklung der AHS -Gruppe durch die wegfallende Belastung des defizitären Standorts Berlin -Tegel einerseits und durch steigende Personalkosten aufgrund von Mindestlohn und Tarifverträgen andererseits geprägt sein. Die Geschä ftsführung plant für das Geschäftsjahr 2015 mit einem positiven Jahres - und Konzernergebnis mindestens auf dem Niveau des Berichtsjahres. Beteiligungsbericht 2014 items GmbH 141 5.4 items GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 items GmbH Hafenweg 7 48155 Münster Telefon: (02 51) 69 45 - 6000 Gründungsjahr: 1999 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 398.316 32,19 Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH 286.073 23,12 Stadtwerke Lübeck Holding GmbH 238.315 19,26 Stadtwerke Osnabrück AG 112.346 9,08 Items GmbH (Nennbetrag eigener Anteile) 77.059 6,23 Energie AG Menden 65.921 5,33 Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH (BEW) 59.300 4,79 Gesamt 1.237.330 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft: items project GmbH 50.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Beschaffung, Einführung und der Betrieb von Systemen der Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik, außerdem die damit zusammenhängenden Tätigkeiten in Organisationsfragen für die Gesellschafter und sonstige Unternehmen, an denen eine der an der items GmbH unmittelbar oder m ittelbar beteiligten Städte Anteile hat, sowie für andere Kommunen und deren Einrichtungen und Unternehmen, soweit dies gemeinderechtlich zulässig ist. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Ludger Hemker Beirat: Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster Vorsitzender Willi Nibbe, Lübeck stellv. Vorsitzender Jürgen Elmer, Bocholt Andreas Helbig, Kassel Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster Beteiligungsbericht 2014 items GmbH 142 Dr. Andreas Hoffknecht, Münster bis 30.04.2014 Dipl.-Ing. Manfred Hülsmann, Osnabrück Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster Dr. Klaus Weimer, Iserlohn Dr. Dirk Wernicke, Münster ab 06.11.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Das abgelaufene Geschäftsjahr war vor allem geprägt von einer weiteren Stabilisierung und Effizienzsteigerung in den Betriebsprozessen. Die deutlich gestiegene Komplexität der Versorgungswirtschaft machte eine Weiterentwicklung der technischen und organisatorischen Strukturen erforderlich. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nahm im abgelaufenen Geschäftsjahr einen insgesamt zufriedenstellenden Verlauf. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss von 193,3 T€ (Vorjahr: 506,0 T€) abgeschlossen. Die Umsatzerlöse stiegen um 384 T€ auf 32.944 T€, wobei der Anstieg der Erlöse aus Software-Lizenzhandel den Rückgang der Erlöse aus dem Projektgeschäft überkompensierte. Die Handelsaktivitäten mit SAP -Lizenzen wurden aufgrund des festges tellten Nachlizenzierungsbedarfs sowohl bei den Kunden als auch bei der items selbst ausgeweitet. Auch mit Microsoft wurde ein Nachlizenzierungs- und Kompensationsagreement geschlossen, so dass auch hier die Lizenzsituation als geregelt angesehen werden ka nn. Gegenüber der Planung 2015 wurden 3.062 T€ mehr Umsatz erlöse generiert. Die Anzahl der realisierten Projekte lag auf Planungsniveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich um 628 T€ auf 2.277 T€. Der Materialaufwand von 16.076 T€ sank im Verhältnis zum Vorjahr um 478 T€. Dieses resultierte insbesondere aus einem geringeren Einsatz externer Berater. Der Personalaufwand stieg gleichzeitig um 199 T€ auf 12.655 T€, im Wesentlichen hervorgerufen durch die Tariferhöhung zum 1. März 2014. bei gl eichzeitigem Personalabbau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten vor allem aufgrund von Methodikanpassungen der Pauschalwertberichtigungen der Forderungen um 193 T€. Die Abschreibungen fielen um 151 T€ höher aus. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 items GmbH 143 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 1.104.948 7,7 934.782 6,5 1.492.534 8,2 Sachanlagen 1.885.026 13,1 2.921.754 20,2 3.293.288 18,1 Finanzanlagen 196.603 1,4 171.758 1,2 162.628 0,9 Anlagevermögen 3.186.577 22,2 4.028.294 27,9 4.948.450 27,1 Vorräte 410.144 2,9 188.403 1,3 1.593.545 8,7 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 10.291.957 71,7 9.484.144 65,7 10.964.678 60,1 Flüssige Mittel 24.525 0,2 59.336 0,4 48.746 0,3 Umlaufvermögen 10.726.626 74,8 9.731.883 67,5 12.606.969 69,2 Rechnungsabgrenzungsposten 432.013 3,0 665.788 4,6 675.092 3,7 Aktiva 14.345.216 100,0 14.425.964 100,0 18.230.511 100,0 Gezeichnetes Kapital 1.237.330 8,6 1.237.330 8,6 1.237.330 6,8 Kapitalrücklage 1.627.584 11,3 1.627.584 11,3 1.627.584 8,9 Rücklagen 1.606.450 11,2 1.316.450 9,1 1.316.450 7,2 Verlustvortrag -118.700 -0,8 0 0,0 0 0,0 Jahresüberschuss 764.000 5,3 506.000 3,5 193.300 1,1 Eigenkapital 5.116.664 35,7 4.687.364 32,5 4.374.664 24,0 Rückstellungen 5.500.576 38,3 5.333.366 37,0 4.805.131 26,4 Verbindlichkeiten 3.724.236 26,0 4.405.233 30,5 9.050.716 49,6 Rechnungsabgrenzungsposten 3.740 0,0 0 0,0 0 0,0 Passiva 14.345.216 100,0 14.425.964 100,0 18.230.511 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 34.414.231 32.560.463 32.943.517 Erhöhung / Verminderung des Bestands an in Arbeit befindlichen Aufträgen 194.828 -158.178 -39.626 Sonstige betriebliche Erträge 3.311.117 2.905.024 2.276.872 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.973 3.565 3.043 Erträge aus Beteiligungen 5.800 10.670 12.160 Erträge 37.929.949 35.321.544 35.195.966 Materialaufwand 19.232.363 16.554.396 16.076.010 Personalaufwand 13.072.002 12.455.585 12.655.493 Abschreibungen 1.430.923 1.578.334 1.728.325 Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.283.662 4.088.232 4.280.578 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 140.528 131.384 115.826 Aufwendungen 37.159.478 34.807.930 34.856.232 Steuern 6.472 7.614 146.434 Jahresergebnis 764.000 506.000 193.300 Beteiligungsbericht 2014 items GmbH 144 Anzahl der Beschäftigten 2013 2014 Männlich 118 115 Weiblich 41 39 insgesamt 159 154 Davon schwerbehinderte Beschäftigte k.A. 9 C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set Eigenkapital- quote Liquidität 2. Grades Umsatz- rentabilität Zinslast- quote Personal- intensität 2012 35,7 % 2,6 2,2 % 0,4 % 35,2 % 2013 32,5 % 2,0 1,6 % 0,4 % 35,9 % 2014 24,0 % 1,2 0,6 % 0,3 % 36,3 % Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet die Gesellschaft weiterhin sinkende Umsätze im Gesellschafterkreis, da viele Kunden nach den intensiven Entwicklungen und aufgrund des Kostendrucks eine Konsolidierung anstreben und zudem Projekte und Dienstleistungen ausschreiben werden. Die sinkenden Umsätze könnten durch steigende Umsätze bei Drittkunden anteilig kompensiert werden. Die items G mbH hat zu diesem Zweck einen Vertriebsbereich mit eigenem Bereichsleiter eingerichtet. Zudem wird sich das Projekt "items 2018", das die langfristige Strategieausrichtung der items vorgibt, positiv auf die Effizienz auswirken. Das Ergebnis der gewöhnliche n Geschäftstätigkeit wird im Geschäftsjahr über Vorjahresniveau erwartet, da mit weiter steigenden Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen gerechnet wird. Unter Berücksichtigung der sich verändernden Marktsituation und der "internen Konsolidierung ", v erbunden mit einem planmäßigen Rückgang des Projektgeschäfts, wird für das Jahr 2015 insgesamt mit einem Jahresergebnis von 460 T€ gerechnet. Beteiligungsbericht 2014 items project GmbH 145 5.4.1 items project GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 items project GmbH Joachimastaler Str. 20 10719 Berlin Telefon: (02 51) 69 45 - 6000 Gründungsjahr: 2007 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % items GmbH 50.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben im Bereich der Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik sowie der damit zusammenhängenden Tätigkeiten in Organisationsfragen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Ludger Hemker Beirat: Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster Vorsitzender Willi Nibbe, Lübeck stellv. Vorsitzender Jürgen Elmer, Bocholt Andreas Helbig, Kassel Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster Dr. Andreas Hoffknecht, Münster bis 30.04.2014 Manfred Hülsmann, Osnabrück Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster Dr. Klaus Weimer, Menden / Iserlohn Dr. Dirk Wernicke, Münster ab 06.11.2014 Beisitzende: Beatrix Vennekötter, Vorsitzende Gesamtbetriebsrat Gesellschafterversammlung: Gesellschafterin items GmbH Beteiligungsbericht 2014 items project GmbH 146 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Im Geschäftsjahr 2014 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 8.369 T€ (Vorjahr: 8.462 T€) ausschließlich mit der Muttergesellschaft, der items GmbH, erzielt . Bei leicht sinkenden Umsatzerlösen erhöhte sich der Personalaufwand auf 6.777 T€ (Vorjahr: 6.059 T€). Es ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 12 T€, der an die Muttergesellschaft ausgeschüttet werden soll. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Ges ellschaft in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Mögliche Liquiditätsengpässe konnten durch die Muttergesellschaft ausgeglichen werden. Das Geschäftsjahr 2014 ist insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Es wird davon ausgegangen, dass sich bei geplanter Ausweitung des Umsatzes in 2015 die Umsatzerlöse und der Personalaufwand parallel entwickeln werden. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zwec k der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Finanzanlagen 23.358 2,0 21.842 1,9 20.288 2,0 Anlagevermögen 23.358 2,0 21.842 1,9 20.288 2,0 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 1.133.466 97,7 1.138.735 98,0 978.351 97,6 Flüssige Mittel 2.969 0,3 1.583 0,1 3.664 0,4 Umlaufvermögen 1.136.435 98,0 1.140.318 98,1 982.016 98,0 Aktiva 1.159.793 100,0 1.162.161 100,0 1.002.304 100,0 Gezeichnetes Kapital 50.000 4,3 50.000 4,3 50.000 5,0 Jahresüberschuss 10.670 0,9 12.160 1,0 12.400 1,2 Eigenkapital 60.670 5,2 62.160 5,3 62.400 6,2 Rückstellungen 385.798 33,3 535.589 46,1 590.273 58,9 Verbindlichkeiten 713.325 61,5 564.412 48,6 349.631 34,9 Passiva 1.159.793 100,0 1.162.161 100,0 1.002.304 100,0 Beteiligungsbericht 2014 items project GmbH 147 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 7.123.952 8.461.987 8.369.233 Sonstige betriebliche Erträge 18.463 19.892 28.449 Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 478 567 528 Erträge 7.142.893 8.482.446 8.398.210 Personalaufwand 4.684.923 6.059.075 6.776.601 Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.440.397 2.401.449 1.596.582 Aufwendungen 7.125.320 8.460.524 8.373.183 Steuern 6.903 9.761 12.627 Jahresergebnis 10.670 12.160 12.400 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Der Gesellschaft erwachsen Chancen aus der zukünftigen Geschäftsentwicklung, dem Ausbau des bestehenden Geschäfts und der Gewinnung von Drittkunden. Risiken bestehen in der Abhängigkeit von der Muttergesellschaft als Auftraggeber. Für das Jahr 2015 werden planmäßig steigende Umsatzerlösen in Höhe von 10.209 T€ erwartet. Bei einem weiteren Personalaufbau und dem u.a. daraus resultierenden steigenden Personalaufwand (Plan 2015: 8.416 T€) wird mit einem Jahresüberschuss leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von 15 T€ gerechnet. Das Risikomanagement wird im Zusammenhang mit dem Risikomanagementbericht der items betrachtet. Gemäß den Aufgabenstellungen der items project rechnet die Geschäftsführung nicht mit Risiken, die den Fortbestand der items project gefährden. Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 148 5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt Krögerweg 11 48155 Münster Gründungsjahr: 1979 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Kreis Soest 1.229.960 31,48 Kreis Warendorf 1.047.840 26,82 Stadtwerke Münster GmbH 552.090 14,13 Stadt Warstein 262.340 6,71 Stadt Beckum 255.490 6,54 Stadt Ennigerloh 180.180 4,61 Stadt Lippstadt 171.130 4,38 Stadt Rüthen 71.940 1,84 Stadt Sendenhorst 68.620 1,76 Gemeinde Wadersloh 67.600 1,73 Gesamt 3.907.190 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft: WLE-Spedition GmbH, Lippstadt 25.600 100,00 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster 221.450 10,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Die Westfälische Landes -Eisenbahn GmbH (WLE) ist ein Zusammenschluss von Gebietskörperschaften oder deren Kapitalgesellschaften. Gegenstand des Unternehmens ist, die Verkehrsverhältnisse in Westfalen zu fördern und zu verbessern. Zu diesem Zweck betreibt die WLE die im öffentlichen Interesse vorgehaltene Eisenbahninfrastruktur und sorgt für eine zuverlässige Bedienung der daran gelegenen Wirtschaftsstandorte. Darüber hinaus dient die WLE der Entlastung innerörtlicher Straßen und sichert die Anbindung der Region an das nationale und internationale Schienennetz. Auch sichert die WLE die Grundlage für die Option eines schienengebundenen Personennahverkehrs auf ihr em Netz oder einem Teilnetz. Somit stellt die WLE heute und in Zukunft einen bedeutenden Standortfaktor für die Region dar. Ferner kann sich die WLE an Unternehmungen, die diese Zwecke fördern, beteiligen. Sie erfüllt damit Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 149 Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: André Pieperjohanns Dr. Marcel Frank Aufsichtsrat: Dirk Lönnecke, Kreisdirektor, Soest Vorsitzender Friedrich Gnerlich, Ltd. Kreisbaudirektor, Warendorf 1. stellv. Vorsitzender Bernd Lingemann, Bestwig 2. stellv. Vors. bis 16.09.2014 Matthias Hesse, Lippstadt 2. stellv. Vors. ab 16.09.2014 Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, Münster 3. stellv. Vorsitzender Ulrich Brülle, Lippstadt Dr. Günter Fiedler, Geseke Berthold Lülf, Bürgermeister, Ennigerloh Hermann-Josef Nürenberg, Warstein Detlef Ommen, Sendenhorst Josef Schmedding, Sendenhorst Dr. Karl-Uwe Strothmann, Bürgermeister, Beckum Michael Schramm, Warstein Frank Schulte, Geseke Michael Schulte, Lippstadt Peter Weiken, Bürgermeister, Rüthen Bernhard Bartscher, Lippstadt bis 16.09.2014 Ulrich Bösl, Wadersloh bis 16.09.2014 Markus Diekhoff, Drensteinfurt bis 16.09.2014 Anton Grüne, Rüthen-Oestereiden bis 16.09.2014 Wolfgang Landfester, Warstein bis 16.09.2014 Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster bis 16.09.2014 Lothar Bräutigam, Warstein ab 16.09.2014 Franz-Josef Buschkamp, Ahlen ab 16.09.2014 Thomas Fastermann, Münster ab 16.09.2014 Karsten Gerlach, Erwitte ab 16.09.2014 Kundigunde Meier, Warstein ab 16.09.2014 Gabriele Oelze-Kräling, Lippstadt ab 16.09.2014 Alfons Wickenkamp, Liesborn ab 16.09.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Im Jahr 2014 wurden mit einer transportierten Menge von ca. 1.008.200 t rund 69.600 t bzw. 6 % weniger befördert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die WLE erhielt auf Antrag eine Förderung des Bundes aus dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz in Höhe von 415 T€. Der Jahresfehlbetrag betrug im Geschäftsjahr 1.307 T€ (Vorjahr 2.225 T€). Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 150 Die WLE ging in ihrer Prognose für das Geschäftsjahr 2014 von einem Jahresfehlbetrag von 2.384 T€ aus. Nicht geplante einmalige Sondereffekte und erhebliche Umsatzzuwächse in den Monaten November und Dezember von 1.077 T€ führten gegenüber dem Vorjahr zu e iner Ergebnisverbesserung. Die gesamten Umsatzerlöse erhöhten sich um 329 T€ auf 11.900 T€. Der rückläufigen Entwicklung des Transportbereiches um 551 T€ standen Umsatzerhöhungen im Werkstattbereich von 880 T€ gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Erträ ge erhöhten sich maßgeblich durch die Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 942 T€ und die Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.135 T€. Der Materialaufwand stieg durch verstärkte Baumaßnahmen im Gleisbereich auf 7.991 T€ an. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 6.933 0,0 9.394 0,0 8.515 0,0 Sachanlagen 20.491.633 70,3 19.283.821 71,7 18.373.507 65,0 Finanzanlagen 453.411 1,6 449.761 1,7 442.879 1,6 Anlagevermögen 20.951.977 71,9 19.742.976 73,4 18.824.901 66,6 Vorräte 1.619.875 5,6 1.835.864 6,8 1.737.665 6,1 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 6.346.454 21,8 5.015.649 18,6 4.676.239 16,5 Flüssige Mittel 125.319 0,4 195.479 0,7 2.915.466 10,3 Umlaufvermögen 8.091.648 27,8 7.046.992 26,2 9.329.370 33,0 Rechnungsabgrenzungsposten 109.059 0,4 105.853 0,4 107.697 0,4 Aktiva 29.152.684 100,0 26.895.821 100,0 28.261.968 100,0 Gezeichnetes Kapital 3.907.190 13,4 3.907.190 14,5 3.907.190 13,8 Kapitalrücklage 1.706.777 5,9 1.706.777 6,3 1.706.777 6,0 Verlustvortrag -2.638.453 -9,1 -2.638.453 -9,8 -2.638.453 -9,3 Jahresfehlbetrag -2.050.143 -7,0 -2.224.727 -8,3 -1.306.836 -4,6 Eigenkapital 925.370 3,2 750.787 2,8 1.668.678 5,9 Sonderposten 569.586 2,0 0 0,0 0 0,0 Rückstellungen 11.892.319 40,8 11.622.465 43,2 11.426.778 40,4 Verbindlichkeiten 15.674.817 53,8 14.438.737 53,7 15.089.269 53,4 Rechnungsabgrenzungsposten 90.592 0,3 83.834 0,3 77.244 0,3 Passiva 29.152.684 100,0 26.895.821 100,0 28.261.968 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 151 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 14.003.061 11.571.478 11.900.277 Andere aktivierte Eigenleistungen 64.710 23.494 36.759 sonstige betriebliche Erträge 3.024.728 2.523.066 4.902.737 Erträge aus Beteiligungen 0 15 15 Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0 0 38.558 sonstige Zinsen/Finanzerträge 61.209 12.794 24.979 Erträge 17.153.708 14.130.846 16.903.325 Materialaufwand 8.480.458 6.323.477 7.991.536 Personalaufwand 7.247.470 6.042.654 6.784.131 Abschreibungen 1.155.234 1.487.843 1.251.945 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.634.593 1.725.844 1.541.825 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 638.525 612.214 602.643 Aufwendungen aus Verlustübernahmen 31.407 17.318 0 Aufwendungen 19.187.687 16.209.350 18.172.080 Steuern 16.164 146.223 38.081 Jahresergebnis -2.050.143 -2.224.727 -1.306.836 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die Planungen für das Wirtschaftsjahr 2015 gehen von einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2,124 Mio. € aus. Sehr positiv bewertet die Geschäftsführung die Einführung des Schienengüter fern- verkehrsnetzförderungsgesetzes des Bundes, welches zu einer mitte l- bis langfristigen Ergebnisverbesserung und damit zu einer Entlastung der kommunalen Eigentümer bei konstanter Mittelgewährung führen kann. Chancen für den weiteren Geschäftsverlauf resultieren für die Gesellschaft weiterhin aus der vermehrten Akquirieru ng von Neuverkehren in sämtlichen Bereichen und dem Ausba u des Werkstattdrittgeschäftes. Zudem ist die Geschäftsführung immer bestrebt Synergieeffekte zu nutzen und die vorhandenen Kapazitäten besser auszulasten. Preisrisiken werden hauptsächlich im Einkau f von Diesel, Bahnstrom (insbesondere die Entwicklung der EEG-Umlage) und Material für Gleisanlagen gesehen. Bestandsgefährdende Risiken werden von der Geschäftsführung nach Abschluss der neuen Verlustabdeckungsvereinbarung derzeit nicht gesehen. Beteiligungsbericht 2014 WLE-Spedition GmbH 152 5.5.1 WLE-Spedition GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 WLE-Spedition GmbH Beckumer Str. 70 59555 Lippstadt Gründungsjahr: 1988 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt 25.600 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Spedition, insbesondere für Schiene und Straße, einschließlich Güterkraftverkehr und aller damit verbundenen Aktivitäten. Ferner kann es sich an Unternehmen, die diese Zwecke fördern, beteiligen. Es verfolgt das vorrangige Ziel, den Schienengüterverkehr d er Westfälischen Landes -Eisenbahn GmbH als wesentliche Infrastruktureinrichtung ihres Verkehrsgebietes und Dienstleistungsunternehmen im Bereich öffentlicher Daseinsvorsorge zu stützen und zu fördern. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: André Pieperjohanns Dr. Marcel Frank Gesellschafterversammlung: Gesellschafterin Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr entwickelte sich insgesamt erfreulich. Pos itive Effekte resultierten aus einem Großauftrag im Speditionsverkehr. Allerdings nahm das Geschäftsfeld des Güterverkehrsbereiches eine eh er stagnierende Entwicklung. Dieses war unverändert geprägt durch die Kündigung von Frachtverträgen. Die WLE-Spedition GmbH schloss das Geschäftsjahr mit einem Gewinn in Höhe von 39 T€ ab und lag damit um 56 T€ über dem Vorjahresergebnis. Der Gewinn wird in voller Höhe an die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH abgeführt. Beteiligungsbericht 2014 WLE-Spedition GmbH 153 Durch Neuverkehre im Vermittlungsbereich konnten die Umsatzerlöse m it erzielten 1.801 T€ um 214 T€ über Vorjahresniveau gesteigert werden. Korrespondierend zu den Umsatzerlösen stieg der Materialaufwand um 183 T€ durch die Steigerung der Anmietkosten von Fremdunternehmern. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 26 T€ auf 382 T€ erhöht. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Sachanlagen 81.329 23,3 43.063 12,1 26.182 6,9 Anlagevermögen 81.329 23,3 43.063 12,1 26.182 6,9 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 230.331 65,9 240.233 67,5 308.593 80,8 Flüssige Mittel 37.885 10,8 72.821 20,4 47.094 12,3 Umlaufvermögen 268.216 76,7 313.054 87,9 355.687 93,1 Aktiva 349.545 100,0 356.117 100,0 381.869 100,0 Gezeichnetes Kapital 25.600 7,3 25.600 7,2 25.600 6,7 Rücklagen 181.597 52,0 181.597 51,0 181.597 47,6 Eigenkapital 207.197 59,3 207.197 58,2 207.197 54,3 Rückstellungen 16.147 4,6 21.147 5,9 21.906 5,7 Verbindlichkeiten 126.201 36,1 127.772 35,9 152.766 40,0 Passiva 349.545 100,0 356.117 100,0 381.869 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 1.445.552 1.586.841 1.800.669 Sonstige betriebliche Erträge 2.332 8.773 115 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 863 333 691 Erträge 1.448.747 1.595.947 1.801.475 Materialaufwand 1.236.045 1.297.700 1.480.209 Personalaufwand 95.169 126.463 104.095 Abschreibungen 35.572 38.266 17.055 Sonstige betriebliche Aufwendungen 111.251 148.720 159.443 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1 0 0 Aufwendungen 1.478.038 1.611.149 1.760.801 Steuern 2.116 2.116 2.116 abgeführter Gewinn aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages 0 0 38.558 aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages erhaltene Erträge aus Verlustübernahme 31.407 17.318 0 Jahresergebnis 0 0 0 Beteiligungsbericht 2014 WLE-Spedition GmbH 154 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Im Wirtschaftsplan 2015 wird von einer konstanten Entwicklung des Ergebnisses ausgegangen. Annahmen hierfür sind geplante Neuverkehre im Güterkraftverkehr sowie im Speditionsbereich, u.a. die Lagerhaltung inkl. Auslagerung von Streusalz. In den ersten drei Monaten wurden allerdings die geplanten Umsätze im Güterkraftverkehr und im Speditionsbereich deutlich verfehlt. Da im Vermittlungsgesch äft immer geringere Margen zu erzielen sind und die eigene Fahrzeugflotte zu gering ist, um größere Aufträge zu gewinnen, ist das zukünftig gesetzte Ziel, ein neues Geschäftsmodell zum kombinierten Ladungsverkehr zwischen Eisenbahn und Spedition zu entwickeln und Synergien zwischen beiden zu nutzen. Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 155 5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH Hafenplatz 1 48155 Münster Gründungsjahr: 1985 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 26.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Die Verkehrsservice Gesellschaft Münster (VSM) mbH ist als 100%iges Tochterunternehmen der Stadtwerke Münster GmbH damit beauftragt, Verkehrsleistungen im Linienverkehr für die Stadtwerke Münster sowie Schulverkehre im beauftragten Schülerverkehr für die Stadt Münster zu erbringen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an anderen Unternehmen beteiligen oder Unternehmen erwerben, errichten oder pachten. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Eckhard Schläfke Gesellschafterversammlung: Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Nachfrage nach dem ÖPNV stieg in Münster stark an. Ursächlich waren steigende Einwohnerzahlen, der doppelte Abiturjahrgang an der Universität und ein verändertes Mobilitätsverhalten zu Gunsten des ÖPNV. Hierdurch erhöhten sich die bestellten Fahraufträge im Jahr 2014 weiter. Die Betriebsleistung (Wagenkilometer) der VSM stieg um 3,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Durch die Erweiterung des Dienstleistungsangebotes im Bereich der Fahrzeugreinigung und des Kontrolldienstes für die Stadtwerke Münster konnte d er Umsatz überproportional um 5,3 % auf 10,3 Mio. € gesteigert werden. Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 156 Die Erträge des Unternehmens resultieren überwiegend aus Umsätzen aus Linienverkehren (90 %) für die Stadtwerke Münster sowie Umsätzen für sonstige Busverkehre innerhalb des Stadtgebietes z.B. für Schulen, Kindergärten und sonstige Kundengruppen (10 %). Die Umsatzsteigerung ergaben sich überwiegend aus zusätzlichen Linienverkehrsleistungen und zeitgleich zu kompensierenden Personalabgängen bei den Stadtwerken Münster. Entsprechend s tiegen auch die Materialaufwendungen um 1,8 % und vor allem die Personalaufwendungen durch Übernahme weiterer Tätigkeiten und damit verbundener Neueinstellungen um 13,8 %. Der hohe Anstieg der Personalaufwendungen war allerdings auch eine Folge eines unerw artet hohen Tarifbeschlusses mit der Gewerkschaft ver.di. Durch diese außerplanmäßigen Erhöhungen konnte das Planergebnis der VSM im Jahr 2014 nicht eingehalten werden, was zu einem Jahresfehlbetrag von 164 T€ führt e (Vorjahr: 33 T€ Jahresüberschuss). Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresfehlbetrag mit den Gewinnen der Vorjahre verrechnet werden. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Ge sellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Anlagevermögen 6.562 0,5 6.035 0,7 5.492 0,7 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 903.013 69,5 416.761 46,3 471.616 57,6 Flüssige Mittel 389.934 30,0 477.691 53,0 341.164 41,7 Umlaufvermögen 1.292.947 99,5 894.452 99,3 812.780 99,3 Aktiva 1.299.509 100,0 900.487 100,0 818.272 100,0 Gezeichnetes Kapital 26.000 2,0 26.000 2,9 26.000 3,2 Gewinn-/Verlustvortrag 679.873 52,3 515.763 57,3 548.613 67,0 Jahresüberschuss /-fehlbetrag -164.110 -12,6 32.850 3,6 -163.645 -20,0 Kapitalrücklage 23.709 1,8 23.709 2,6 23.709 2,9 Eigenkapital 565.472 43,5 598.322 66,4 434.677 53,1 Rückstellungen 217.344 16,7 196.949 21,9 296.633 36,3 Verbindlichkeiten 516.693 39,8 105.216 11,7 86.962 10,6 Passiva 1.299.509 100,0 900.487 100,0 818.272 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 157 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 8.327.601 9.781.228 10.298.840 Sonstige betriebliche Erträge 7.425 23.255 10.442 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 953 291 369 Erträge 8.335.979 9.804.774 10.309.651 Materialaufwand 4.284.595 4.728.283 4.814.196 Personalaufwand 3.929.280 4.677.741 5.323.712 Abschreibungen 3.850 150 150 Sonstige betriebliche Aufwendungen 301.769 319.439 325.606 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2 46 71 Aufwendungen 8.519.496 9.725.659 10.463.735 Steuern / Erstattungen (-) -19.408 46.264 9.561 Jahresergebnis -164.109 32.851 -163.645 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Der öffentliche Personennahverkehr wird angesichts der Klimavorgaben des Bundes und zunehmender Umweltzonen in den Innenstädten weiter an Bedeutung gewinnen. Die wirtschaftliche Entwicklung der VSM wird entscheidend von der Auftragsvergabe der Stadtwerke Münster abhängen. Für 2015 sind entsprechende Leistungen fest vereinbart. Die bestellten Fahrplanleistungen werden geplant gegenüber dem Berichtsjahr um 3,4 % auf 3,35 Mio. km, die Anzahl der Mitarbeiter entsprechend auf 159 Vollzeitstellen steigen. Für das Jahr 2015 wird ein Jahresüberschuss von ca. 12 T€ erwartet. Durch die gesicherten Leistungserbringungsverträge mit den Stadtwerken Münster wird mit einem Um satz von 11.082 T€ gerechnet. Die hohe Umsatzsteigerung resultiert aus den erhöhten Preisen aufgrund der gestiegenen Tariflöhne. Für die Erhöhung der Linienfahrleistung werden in 2015 weitere Stellen eingeplant, zudem wird eine Tariferhöhung um 2 % berücksichtigt. Damit steigt der Personalaufwand auf 5.285 T€ und liegt 388 T€ über der Vorjahresplanung. Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 158 5.7 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH Hafenplatz 1 48155 Münster Telefon: (02 51) 6 94 - 0 Gründungsjahr: 1968 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 400.000 50,00 Stadtwerke Dinslaken GmbH 400.000 50,00 Gesamt 800.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Betrieb von Fernheizwerken (§ 2 des Gesellschaftsvertrages). Die Versorgungsbereiche sind entsprechend den Verbundleitungen mit dem Heizkraftwerk Hafen der Stadtwerke Münster GmbH in die Bereiche Nord (Heizwerk Coerde einschließlich Verbundnetz Nord), Süd (Heizwerk Angelmodde einschließlich Verbundnetz Süd) und West (Heizwerk Echelmeyerstraße) gegliedert, deren Wärmeversorgung aus dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster GmbH durch Bezugsverträge geregelt ist. Weiterhin ist seit dem 01.01.1996 die Durchleitung von Wärme zur Versorgung der Stadtwerke -Kunden im Neubaugebiet Mecklenbeck-Mitte gestattet. Mit Ausnahme der eigenen Wärmeerzeugung im Spitzenbetrieb wird die Wärme ganzjährig aus dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster GmbH bezogen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Thomas Döking, Prokurist Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH, Dinslaken Arnim Schneidereit, Abteilungsleiter Stadtwerke Münster GmbH Beirat: Dieter Maager Vorsitzender bis 28.02.2014 Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister stellv. Vorsitzender Gerrit Dieckmann, Ratsherr Dr. Thomas Götz Dr. Andreas Hoffknecht bis 30.04.2014 Dr. Henning Müller Tengelmann Michael Spiekermann-Blankertz Dr. Dirk Wernicke seit 04.11.2014 Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 159 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 aufgrund der Witterung nicht den geplanten Verlauf. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 348 T€ und liegt damit um 39 T€ unter Plan. Die Geschäftsführun g schlägt vor, den Jahresüberschuss jeweils zur Hälfte an die Gesellschafter Stadtwerke Münster GmbH und Stadtwerke Dinslaken GmbH auszuschütten. Die Anschlusswerte der von der Westfälischen Fernwärme versorgten Kunden als weiterer wichtiger Faktor für die Absatzlage stiegen im Berichtsjahr um 0,3 % auf 77,18 MW. Neuanschlüssen in Höhe von 0,587 MW standen Rückgänge in Höhe von 0,331 MW gegenüber. Die Menge der abgegebenen Wärme sank im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 16,9 % auf 95.525 MWh. Durch diese witterungsbedingte Mengenreduzierung bei der Wärmeabgabe sanken die Umsatzerlöse auf 7.872 T€ und lagen damit deutlich unter dem Vorjahreswert. In Anwendung der 2011 neu gefassten Preisgleitklausel wurden die Arbeitspreise zum 01.01.2014 um 0,9 % angehoben. Das Eigenkapital (ohne Berücksichtigung des Jahresüberschusses) in Höhe von 2.293 T€ entspricht einer Eigenkapitalquote von 41,6 % (Vorjahr: 33,5 %) und liegt weiterhin auf einem befriedigenden Niveau. Die unter der Rubrik Gegenstand de s Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2 014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0,0 0 0,0 348 0,0 Sachanlagen 1.452.211 23,9 4.539.396 66,3 4.407.726 80,0 Finanzanlagen 3.943 0,1 2.996 0,0 2.025 0,0 Anlagevermögen 1.456.154 23,9 4.542.392 66,3 4.410.099 80,1 Vorräte 161.835 2,7 159.007 2,3 173.960 3,2 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 3.696.190 60,8 1.664.956 24,3 823.172 14,9 Flüssige Mittel 770.003 12,7 479.872 7,0 101.254 1,8 Umlaufvermögen 4.628.028 76,1 2.303.833 33,7 1.098.386 19,9 Aktiva 6.084.182 100,0 6.846.225 100,0 5.508.485 100,0 Gezeichnetes Kapital 800.000 13,1 800.000 11,7 800.000 14,5 Rücklagen 1.492.657 24,5 1.492.657 21,8 1.492.657 27,1 Bilanzgewinn/-verlust 400.430 6,6 505.800 7,4 347.600 6,3 Eigenkapital 2.693.087 44,3 2.798.457 40,9 2.640.257 47,9 Empfangene Ertragszuschüsse 837.437 13,8 683.073 10,0 536.827 9,7 Rückstellungen 148.541 2,4 115.442 1,7 112.986 2,1 Verbindlichkeiten 2.405.117 39,5 3.249.253 47,5 2.218.415 40,3 Passiva 6.084.182 100,0 6.846.225 100,0 5.508.485 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 160 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 8.720.704 8.970.082 7.871.985 Sonstige betriebliche Erträge 195.103 193.659 197.085 Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 116 93 69 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.381 15.735 175 Erträge 8.971.304 9.179.569 8.069.314 Materialaufwand 6.839.449 7.083.683 6.014.696 Personalaufwand 520.500 521.537 542.608 Abschreibungen 168.583 179.194 352.170 Sonstige betriebliche Aufwendungen 610.204 640.087 632.856 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 560 2.668 1.169 Aufwendungen 8.139.296 8.427.169 7.543.499 Steuern/-Erstattungen 271.578 246.599 178.215 Jahresergebnis 560.430 505.800 347.600 Einstellung Gewinnrücklagen -160.000 0 0 Bilanzgewinn/-verlust 400.430 505.800 347.600 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Für das Jahr 2015 werden die Wärmeerlöse auf Basis der de m Wirtschaftsplan unterstellten normalen Temperaturen ( "Normaljahr der Gradtagszahlen ") oberhalb der Istwerte des Geschäftsjahres 2015 erwartet. Infolgedessen wird mit einer befriedigenden Geschäftsentwicklung und einem Jahresüberschuss von 364 T€ auf dem N iveau des Berichtsjahres gerechnet. Die Konzeption des Risikomanagements ist angelehnt an das Risikomanagementsystem der Stadtwerke Münster GmbH. In diesem Zusammenhang werden Maßnahmen definiert und überwacht, die sicherstellen sollen, dass bestandsgefähr dende Risiken erkannt werden können. Als Ergebnis ist festzustellen, dass für die Gesellschaft keine bestands - und entwicklungsgefährdenden Risiken bestehen. Chancen bestehen für die Westfälische Fernwärme insbesondere in zusätzlichen Anschlüssen bei Verdichtungsmaßnahmen in bestehenden Baugebieten bzw. in der Schaffung neuer Baugebiete. Diesem möglichen Zuwachs stehen Absatzrückgänge durch Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und individuelles Sparen gegenüber. Beteiligungsbericht 2014 NDIX 161 5.8 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. Brouwerijstraat 1 Enschede NL-7523 XC Zweigniederlassung bei den Stadtwerken Münster GmbH, Hafenplatz 1 Gründungsjahr: 2001 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 200.000 50,00 HTT Holding Technopolis Twente B.V. 100.000 25,00 PPM Oost Nederland N.V. 100.000 25,00 Gesamt 400.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Das Ziel der Gesellschaft ist die Betreuung sämtlicher anfallender Dienste im Bereich des Internet-Verkehrs. Weiteres Ziel des Unternehmens ist es, als nonprofit -orientierter Infrastrukturdienstleister eine hochleistungsfähige Glasfaserverbindung zur Internet - Datenübertragung (Internet Exchange) zwischen den Wirtschaftsräumen Münste r und Enschede zu installieren. Als technischer Anschlusspunkt in Münster ist das von Versatel betriebene und von der Stadtwerke Münster GmbH errichtete Telehaus im Gewerbegebiet Loddenheide vorgesehen. NDIX stellt in Europa den ersten grenzüberschreitende n Internet- Knotenpunkt zum kostengünstigen Austausch großer Datenmengen dar. Dadurch werden die Standortfaktoren erheblich verbessert, denn die Knotenpunkte tragen zur Entwicklung neuer Dienste und Innovationen bei. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Ir. Jeroen van de Lagemaat N.A. Grip - ten Heuvel QC Aufsichtsrat: Dr. G.K.H. Twenhöven Vorsitzender Ir. G. van Houweninge Ir. J.W.J. van Till Dr. T.B.W. Robbers Dr. D. Wernicke Beteiligungsbericht 2014 NDIX 162 Gesellschafterversammlung: Dr. Wernicke für die Stadtwerke Münster GmbH Dipl.-Ing. C.J.M. Eijkel für HTT Holding Technopolis B.V. Mag. T.J. Markus für PPM Oost NV B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 2014 konnte NDIX das stetige Wachstum der letzten Jahre fortführen mit einem Ergebnis, das alle Erwartungen übe rtraf. Neben dem finanziellen Ergebnis expandierte NDIX 2014 und ist jetzt an 40 Standorten in den Niederlanden und 12 Städten in Deutschland sowie über Partner innerhalb der EU-open noch in 8 weiteren Städten in den Niederlanden und über Bornet in 3 weiteren Städten in Deutschland vertreten. Ein wichtiger Wachstumszweig im Jahr 2014 bilde ten für NDIX die Kooperationsprojekte in Industriegebieten, oft in Zusammenarbeit mit Kommunen. Ebenfalls wurde im Jahr 2014 das eigene NOC (Network Operations Centre) gegründet, das das Netzwerk unterhält, ausbaut, bewacht, Störungen behebt und auch als Helpdesk für Kunden fungiert. Die Gründung des NOC, inklusive Niederlassung, Personal und IT - Systemen, wurde planungsgemäß realisiert, mit leicht erhöhten Kosten im Zusammenhang mit der frühzeitigen Einstellung und Schulung des Personals für diesen Standort. Die NDIX GmbH schloss das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahres überschuss in Höhe von 258 T€ ab. Alle Tätigkeiten und Investitionen wurden aus eigener Kasse finanziert, inklusive der Tilgung großer Kreditanteile. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäfts jahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Sachanlagen 2.278.890 72,2 1.939.211 72,3 1.851.749 68,0 Anlagevermögen 2.278.890 72,2 1.939.211 72,3 1.851.749 68,0 Forderungen 98.406 3,1 74.338 2,8 178.496 6,6 Flüssige Mittel 777.178 24,6 670.067 25,0 692.158 25,4 Umlaufvermögen 875.584 27,8 744.405 27,7 870.654 32,0 Aktiva 3.154.474 100,0 2.683.616 100,0 2.722.403 100,0 gezeichnetes Kapital 400.000 12,7 400.000 14,9 400.000 14,7 sonstige Reserven -124.526 -3,9 14.547 0,5 272.601 10,0 Eigenes Kapital 275.474 8,7 414.547 15,4 672.601 24,7 Verbindlichkeiten 2.879.000 91,3 2.269.069 84,6 2.049.802 75,3 Passiva 3.154.474 100,0 2.683.616 100,0 2.722.403 100,0 Beteiligungsbericht 2014 NDIX 163 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 3.592.188 3.920.465 4.240.799 Fördermittel 0 0 0 Erträge 3.592.188 3.920.465 4.240.799 Mietkosten 2.059.927 2.303.589 2.432.028 Betriebskosten 228.734 283.987 247.315 Abschreibungskosten 406.867 419.167 400.268 Personalkosten 596.249 653.048 788.207 Aufwendungen 3.291.777 3.659.791 3.867.818 Finanzergebnis -43.589 -44.222 -26.899 Steuern / Erstattungen (-) 46.189 -77.379 -88.028 Jahresergebnis 303.011 139.073 258.054 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 NDIX wird die kommenden Jahre weiter in das Netzwerk investieren, und zwar sowohl in Ersatz als auch in Ausweitung, um dafür zu sorgen, dass die Kunden optimal bedient werden und um auf einen Anstieg der Anzahl von Kunden vorbereitet zu sein. Es ist davon auszugehen, dass der Personalbestand in den kommenden Jahren ansteigen wird. In der relativ konservativen Prognose für die kommenden Jahre werden eine reguläre Etablierung der gegenwärtigen Tätigkeit und ein begrenzter Umsatzanstieg berücksichtigt. Die Finanzierung von Investitionen und Projekten bei NDIX wird aus eigenen Mitteln bestritten. Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 164 5.9 smartOPTIMO GmbH & Co. KG A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 smartOPTIMO GmbH & Co. KG Goethering 3-5 49074 Osnabrück Telefon: (05 41) 600 680 - 10 Gründungsjahr: 2008 Kommanditisten: Kommanditanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 184.920 46,00 Stadtwerke Osnabrück AG 184.920 46,00 Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH 4.020 1,00 Stadtwerke Böhmetal GmbH 4.020 1,00 Stadtwerke Bramsche GmbH 4.020 1,00 Stadtwerke Emden GmbH 4.020 1,00 Stadtwerke Geesthacht GmbH 4.020 1,00 Stadtwerke Neumünster GmbH 4.020 1,00 Stadtwerke Nortorf AöR 4.020 1,00 Stadtwerke Werl GmbH 4.020 1,00 Gesamt 402.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Zähler - und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten und den Versorgungssektoren der Gesellschaft sowie die Umsetzung der gesetzlichen V orgaben zur flächendeckenden Einführung von intelligenten Zählern. Die smartOPTIMO GmbH & Co. KG trat bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2011 grundsätzlich nur als Dienstleister in dem Bereich Zähler - und Messwesen auf. Im Jahr 2012 ist die Gesellschaft jedoch erstmalig auch als Messstellenbetreiber und Messdienstleister am Markt tätig geworden. Organe der Gesellschaft Geschäftsführende Komplementärin: smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH Geschäftsführung: Dr. Fritz Wengeler, Osnabrück Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 165 Beirat: Dr. Andreas Hoffknecht Vorsitzender bis 04/2014 Dr. Dirk Wernicke Vorsitzender ab 05/2014 Manfred Hülsmann stellv. Vorsitzender Dr. Manfred Ackermann Dr. Michael Angrick Winfried Benkte Martin Hack Dieter Holzgrefe Jörn Karlikowski Markus Prang Matthias Trunk Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Der Gesamtumsatz der smartOPTIMO betrug für das Jahr 2014 insgesamt 11.616 T€ und lag somit leicht über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz setzte sich zusammen aus Tätigkeiten für den Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen sowie Dienstleistungen für Lieferanten von kommunalen Versorgern. Für das Berichtsjahr wurden die für das Neugeschäft geplanten Umsätze i n Höhe von 750 T€ überschritten. Die positive Abweichung resultierte daraus, dass insbesondere die am Markt etablierten Produkte weiterhin hohen Zuspruch erfuhren. Der Materialaufwand ging im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück und belief sich im Jahr 2014 auf 2.692 T€. D er Rückgang resultiert e u.a. daraus, dass Mitarbeiter der Stadtwerke Münster GmbH von smartOPTIMO übernommen wurden und der Aufwand hierfür nicht mehr im Material- sondern im Personalaufwand gezeigt wird. Aufgrund eines Unwetters in Münster und den damit v erbundenen Leistungen stieg jedoch der relevante Materialaufwand gegenüber Plan an. Der Jahresüberschuss im Jahr 2014 lag mit 1.404 T€ um 718 T€ unter dem des Vorjahres und um 26 T€ unter dem geplanten Jahresüberschuss von 1.430 T€. Der Finanzmittelfonds d er Gesellschaft verbesserte sich im Berichtsjahr um 889 T€ auf 8.257 T€. Die Mittelzuflüsse wurden ausschließlich aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielt (2.888 T€), sodass die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit vollständig durch eigene Mittel finanziert werden konnten. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 166 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 256.079 1,8 165.947 1,4 263.319 1,9 Sachanlagen 3.536.904 25,2 3.831.223 31,6 4.501.905 33,0 Anlagevermögen 3.792.983 27,0 3.997.170 33,0 4.765.224 35,0 Vorräte 281.626 2,0 83.340 0,7 69.766 0,5 Forderungen/ Sonstige Vermögensgegenstände 1.007.527 7,2 631.090 5,2 511.720 3,8 Flüssige Mittel 8.973.362 63,8 7.368.056 60,8 8.256.929 60,6 Umlaufvermögen 10.262.514 73,0 8.082.486 66,7 8.838.415 64,9 Rechnungsabgrenzungsposten 2.799 0,0 29.873 0,2 24.187 0,2 Aktiva 14.058.296 100,0 12.109.529 100,0 13.627.826 100,0 Kapitalanteile 400.756 2,9 399.806 3,3 394.025 2,9 Rücklagen 6.387.190 45,4 6.387.190 52,7 6.387.190 46,9 Verlustvortrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 Jahresergebnis 1.851.602 13,2 2.122.353 17,5 1.404.425 10,3 Eigenkapital 8.639.548 61,5 8.909.349 73,6 8.185.640 60,1 Rückstellungen 3.006.928 21,4 1.340.519 11,1 1.409.843 10,3 Verbindlichkeiten 2.411.820 17,2 1.751.320 14,5 3.964.629 29,1 Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 108.342 0,9 67.714 0,5 Passiva 14.058.296 100,0 12.109.529 100,0 13.627.826 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 12.280.812 11.547.720 11.615.999 Andere aktivierte Eigenleistungen 276.962 371.722 546.179 Sonstige betriebliche Erträge 381.825 1.300.529 428.340 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.288 28.358 25.074 Erträge 13.001.887 13.248.329 12.615.592 Materialaufwand 3.262.822 3.098.463 2.691.793 Personalaufwand 4.251.562 4.876.083 5.321.904 Abschreibungen 1.304.419 1.360.897 1.243.529 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.921.951 1.334.772 1.514.182 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 122.941 142.473 105.382 Aufwendungen 10.863.695 10.812.688 10.876.790 Steuern 286.589 313.288 334.377 Jahresergebnis 1.851.603 2.122.353 1.404.425 Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 167 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Auch für das kommende Geschäftsjahr strebt die smartOPTIMO an, neue Gesellschafter zu gewinnen. Dadurch werden die zukünftigen Entwicklungen auf eine breitere Basis umgelegt, die durch einen kostengünstigen Betrieb des Zähler- und Messwesens den Grundstein für den Erfolg der smartOPTIMO sichern. Die smartOPTIMO geht davon aus, dass das kommende Geschäftsjahr durch drei Haupteinflussfaktoren geprägt sein wird: Neben den Entwicklungen im Bereich der Zählertechnologie sowie der dazugehörigen Prozesse wird es z udem darum gehen, dem Altgeschäft, welches geprägt ist durch die Anreizregulierung, optimal zu begegnen sowie die Ausgestaltung der Verordnungen, die aus der EnWG -Novelle 2011 und der KANN des Bundeswirtschaftsministeriums resultieren, inhaltlich zielgerichtet zu beeinflussen. Insgesamt geht die Geschäftsführung für die kommenden zwei Jahre von einem positiven Jahresergebnis aus. Die Höhe der Ergebnisse wird auf einem ähnlichen Niveau wie in 2014 gesehen. Hinsichtlich der für die Unternehmensentwicklung wes entlichen Steuerungsgröße "Umsatzerlöse im Neugeschäft " wird auf den sukzessiven Anstieg in diesem Bereich verwiesen. Für das Geschäftsjahr 2015 wird ein weiterer Anstieg erwartet, der zur positiven Entwicklung von smartOPTIMO beiträgt. Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 168 5.10 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH Alte Poststraße 9 49074 Osnabrück Telefon: (05 41) 600 680 - 10 Gründungsjahr: 2008 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 12.500 50,00 Stadtwerke Osnabrück AG 12.500 50,00 Gesamt 25.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Stadtwerke-eigenen Zähler- und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten und den Versorgungssektoren der Gesellschafter: Hinzu kommt die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin an der smartOPTIMO GmbH & Co. KG sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden Einführung von intelligenten Zählern. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Fritz Wengeler Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft lag im Berichtsjahr leicht unter dem Vorjahresniveau und ging i nsgesamt um 12 T€ auf 162 T€ zurück. Die Veränderung resultiert e ausschließlich aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Der ausgewiesene Jahresgewinn betrug rd. 17 T€ (Vorjahr: 34 T€ ). An Betriebserträgen erzielte die smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH im Jahr 2014 insgesamt 321 T€. Der Personalaufwand belief sich auf 278 T€ (86,6 % der Betriebserträge). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von rd. 13 T€ setzten sich im Wesentlichen aus Prüfungs- und Beratungskosten sowie Geschäfts- und Betriebsführungskosten zusammen. Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 169 Die Bilanzsumme betrug konstante 201 T€ und war geprägt von kurzfristigen Positionen. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjah r 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Forderungen/ Sonstige Vermögensgegenstände 104.608 61,3 28.182 14,0 39.790 19,8 Flüssige Mittel 66.055 38,7 173.502 86,0 161.660 80,2 Umlaufvermögen 170.663 100,0 201.684 100,0 201.450 100,0 Aktiva 170.663 100,0 201.684 100,0 201.450 100,0 gezeichnetes Kapital 25.000 14,6 25.000 12,4 25.000 12,4 Gewinnvortrag 43.032 25,2 66.674 33,1 100.819 50,0 Jahresergebnis 23.642 13,9 34.145 16,9 16.905 8,4 Eigenkapital 91.674 53,7 125.819 62,4 142.724 70,8 Rückstellungen 57.313 33,6 50.394 25,0 45.301 22,5 Verbindlichkeiten 21.676 12,7 25.471 12,6 13.425 6,7 Passiva 170.663 100,0 201.684 100,0 201.450 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 80.259 110.983 114.963 Sonstige betriebliche Erträge 181.250 201.537 206.074 Erträge 261.509 312.520 321.037 Personalaufwand 208.419 242.821 277.931 Materialaufwand 0 5.466 5.823 Sonstige betriebliche Aufwendungen 20.390 15.244 12.992 Aufwendungen 228.809 263.531 296.746 Steuern 9.058 14.844 7.386 Jahresergebnis 23.642 34.145 16.905 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Aufgrund der engen Beziehungen der smartOPTIMO Verwaltungs -GmbH zur smartOPTIMO GmbH & Co. KG geht die Geschäftsführung in den nächsten zwei Jahren von einem vergleichbaren positiven Ergebnis wie im Berichtsjahr aus. Ein e wesentliche Ausweitung der Produkte ist nicht vorgesehen. Risiken der künftigen Entwicklung sind auf absehbare Zeit nicht erkennbar. Beteiligungsbericht 2014 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 170 5.11 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG Huyssenallee 2 45128 Essen Telefon: (02 01) 12 - 27421 Gründungsjahr: 2008 Kommanditisten: Kommanditanteil in T€ in % RWE Generation SE 38.562 77,11 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 2.778 5,56 GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG 2.680 5,36 Stadtwerke Bochum Holding GmbH 1.078 2,16 Stadtwerke Münster GmbH 980 1,96 Stadtwerke Hamm GmbH 817 1,63 Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG 686 1,37 NEW AG 490 0,98 Stadtwerke Troisdorf GmbH 425 0,85 Stadtwerke Herne AG 392 0,78 SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH 327 0,65 Energie Nordeifel GmbH & Co. KG 163 0,33 Energieversorgung Limburg GmbH 163 0,33 Stadtwerke Coesfeld GmbH 163 0,33 Stadtwerke Emmerich GmbH 163 0,33 Energieversorgung Beckum GmbH & Co. KG 98 0,20 Stadtwerke Attendorn GmbH 33 0,07 Gesamt 50.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und Betrieb eines auf Steinkohlenbasis betriebenen Gemeinschaftskraftwerkes auf einem von RWE Generation gepachteten Grundstück in Hamm, die dafür notwendige Projektentwicklung sowie die Erbringung standortbezogener Dienstleistungen für Dritte. In dem Kraftwerk wird nach Inbetriebnahme elektrische Energie erzeugt, die entsprechend dem jeweiligen quotalen Strombezugsrecht auf Basis von langfristigen Stromlieferungsverträgen an die Kommanditisten dieser Gesellschaft sowie die Gesellschafter des Kommanditisten GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG geliefert wird. Beteiligungsbericht 2014 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 171 Organe der Gesellschaft Geschäftsführende Komplementärin: Steinkohlendoppelblock Verwaltungs GmbH, Essen Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Zu Beginn des Geschäftsjahres 2014 stand die Inbetriebnahme des Blockes E der Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG (GSH) im Vordergrund der Tätigkeiten. Block E ist seit dem 2. Juli 2014 erfolgreich im kommerziellen Betrieb und hat im Berichtsjahr 2014 im Zeitraum von Juli bis Dezember 2014 rd. 2,2 TWh an elektrischer Energie erzeugt. Der Beginn des kommerziellen Betriebs des Blockes D verzögert sich weiter. Anfang Februar 2014 wur de Block D im Rahmen der Inbetriebnahmeaktivitäten erneut angefahren . Am 22. Februar musste Block D jedoch aufgrund erneuter Leckagen am Dampferzeuger abgefahren werden. Die Ursachen für die Leckagen wurden unter Einbindung eines Sachverständigen begutachtet und bewertet. Ein Reparaturkonzept für den Dampferzeuger Block D, auf das sich die beteiligten Parteien geeinigt haben, liegt noch nicht vor, weswegen derzeit für die mögliche Inbetriebnahme von Block D kein hinreichend belastbarer Termin genannt werden kann. Ende Mai 2012 wurde seitens RWE Power eine Feststellungsklage gegen den beauftragten Lieferanten des Hauptgewerkes "Dampferzeuger" beim Landgericht Essen eingereicht. Die Entwicklung der Bilanz mit einer Bilanzsumme von 2.131 Mio. € (Vorjahr: 2.124 Mio. €) ist geprägt durch den Bau des Kraftwerkes. Die Investitionen in das Anlagevermögen betragen im Berichtsjahr 77,5 Mio. € (Vorjahr: 164,8 Mio. €). Auf der Grundlage des zwischen der Gesellschaft und ihren Kommanditisten geschlossenen Gesellschafterdarlehensvertrages wurden im Berichtsjahr Gesellschafterdarlehen in Höhe von 40 Mio. € (Vorjahr: 176 Mio. €) abgerufen. Durch den Beginn der Betriebsphase von Block E sind im B erichtszeitraum mit 173,2 Mio. € erstmals Umsatzerlöse aus Stromlieferungen an die Kommanditisten bzw. die über die GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG mittelbar beteiligten Parteien der Kraftwerkskooperation ausgewiesen. Aus der Koordination, Beschaffung und kaufmännischen Abwicklung für Bewachungsdienstleistungen im derzeitigen Bestandsobjekt Kraftwerk Westfalen (Blöcke A, B + C) der RWE Generation resultierten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 244 T€ (Vorjahr: 192 T€). Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält einen Fehlbetrag aus der Errichtungsphase in Höhe von 130.073 T€ (Vorjahr: 152.014 T€) der gemäß den vertraglichen Regelungen durch die Gesellschafter ausgeglichen wurde. Die GSH erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss in Höhe von 3.000 T€, der im Wesentlichen die angemessene Verzinsung der Gesellschaftereinlagen beinhaltet und im Folgejahr an die Gesellschafter ausgeschüttet werden soll. Beteiligungsbericht 2014 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 172 Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich (in T€) Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen T€ % T€ % T€ % immaterielle Vermögensgegenstände 36.776 1,9 50.070 2,4 61.334 2,9 Sachanlagen 1.916.904 97,4 2.054.550 96,7 2.043.359 95,9 Anlagevermögen 1.953.680 99,2 2.104.620 99,1 2.104.693 98,8 Vorräte 0 0,0 9.039 0,4 9.415 0,4 Forderungen/ Sonstige Vermögensgegenstände 6.929 0,4 2.839 0,1 2.520 0,1 Flüssige Mittel 7.906 0,4 7.400 0,3 14.125 0,7 Umlaufvermögen 14.835 0,8 19.278 0,9 26.060 1,2 Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 417 0,0 0 0,0 Aktiva 1.968.515 100,0 2.124.315 100,0 2.130.753 100,0 Kapitalanteile der Kommanditisten 50.000 2,5 50.000 2,4 50.000 2,3 Gewinn- /Verlustvortrag 726 0,0 0 0,0 0 0,0 Jahresfehlbetrag/-überschuss -726 0,0 0 0,0 3.000 0,1 Eigenkapital 50.000 2,5 50.000 2,4 53.000 2,5 Rückstellungen 1.306 0,1 18 0,0 256 0,0 Verbindlichkeiten 1.917.209 97,4 2.074.297 97,6 2.077.497 97,5 Passiva 1.968.515 100,0 2.124.315 100,0 2.130.753 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich (in T€) Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen T€ T€ T€ Umsatzerlöse 159 192 173.443 Sonstige betriebliche Erträge 20.938 1.505 738 Erträge 21.097 1.697 174.181 Materialaufwand 7.447 13.618 93.336 Abschreibungen 12.089 13.821 77.439 Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.496 5.579 5.440 Aufwendungen 25.032 33.018 176.215 Finanzergebnis -106.179 -120.693 -124.839 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 90 0 200 Erträge aus Verlustübernahme 109.478 152.014 130.073 Jahresergebnis -726 0 3.000 Beteiligungsbericht 2014 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 173 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Der Wettbewerb auf dem Energiemarkt ist u. a. geprägt durch hohe Investitionen der Stromwirtschaft in Energieeffizienz und Klimaschutz durch Modernisierung und Erneuerung des Kraftwerksparks. Durch die Errichtung des neuen Doppelblockes in Hamm stellt sich auch die GSH mit ihren Gesellschaftern dieser Herausforderung, um zukünftig im Wettbewerb zu bestehen. Im kommenden Geschäftsjahr 2015 steht mit Blick auf den Block D des Gemeinschaftskraftwerks die Einigung auf ein Reparaturkonzept im Fokus, um die Erri chtung und anschließende Inbetriebsetzung fortführen bzw. zukünftig abschließen zu können. Block E des Gemeinschaftskraftwerks befindet sich in 2015 ganzjährig in der so genannten kommerziellen Betriebsphase, in der die beteiligten Kommanditisten sowie di e Gesellschafter der GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG ihr Strombezugsrecht entsprechend ihrer Kraftwerksscheibe mittels angemeldeter Fahrpläne ausüben können. Anfallende Verluste in der Errichtungsphase der Doppelblockanlage in Hamm sind jährlich durch die Kommanditisten auszugleichen. Sämtliche leistungs - und arbeitsabhängige Aufwendungen der Gesellschaft werden, zuzüglich der vereinbarten Verzinsung der Gesellschaftereinlagen, mit Beginn des kommerziellen Betriebs durch die mit den Gesellschaftern vertraglich vereinbarten Strompreise gedeckt. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die Risikovorsorge für die Beteiligung Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG, Essen, und für den damit verbundenen Strombezug wurde fortgeschrieben. Die an die Beteiligung ausgereichten Gesellschafterdarlehn zur Finanzierung der beiden zu errichtenden Kraftwerksblöcke wurden als Folge der weiterhin zu niedrigen Strompreise und der technischen Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme des Blocks D wertberichtigt. Die Stadtwerke Münster führen seit Dezember 2014 ebenso wie andere kommunale Gesellschafter Verhandlungen über den Verkauf des Kommanditanteils. Nach dem derzeitigen Verhandlungsstand ist mit einer Rückzahlung der Darlehn nur zu ei nem geringen Teil zu rechnen. Der an die Beteiligung gebundene Strombezug wird als Folge eines möglichen Verkaufs der Beteiligung nur noch bis Ende 2015 erwartet. Die dafür notwendige Drohverlustrückstellung wurde fortgeschrieben, während der für weitere B ezugsjahre rückgestellte Betrag aufgelöst wurde. Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 174 5.12 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Poststraße 105 53840 Troisdorf Telefon: (0 22 41) 888 - 0 Gründungsjahr: 2010 Kommanditisten: Kommanditanteile in € in % Stadtwerke Osnabrück AG 3.064 10,07 ThemoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 2.427 7,98 AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen; Gevelsberg 2.357 7,75 Stadtwerke Münster GmbH 2.357 7,75 EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stolberg 2.003 6,58 ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 6,20 Stadtwerke Troisdorf GmbH 1.650 5,42 EWR GmbH, Remscheid 1.612 5,30 Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227 4,03 Stadtwerke Düren GmbH 1.225 4,03 rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.178 3,87 Stadtwerke Detmold GmbH 1.119 3,68 Stadtwerke Willich GmbH 1.022 3,36 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942 3,10 ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 942 3,10 Stadtwerke Hamm GmbH 942 3,10 SWK Energie GmbH, Krefeld 942 3,10 Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 525 1,73 Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471 1,55 Stadtwerke Geldern GmbH 447 1,47 9 weitere Stadtwerke der Region (Geschäftsanteile jeweils unter 1 %) 2.083 6,83 Gesamt 30.420 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft: Eigenkapital in T€ Anteil in % Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen* 87.059 49,00 Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen* 31 49,00 * Stand: 31.12.2013 Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 175 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist eine mittelbare Beteiligung der Kommanditisten an gemeinsam mit Dritten betriebenen Projekten der regenerativen Energieerzeugung zur Absicherung und Stärkung der Energieversorgung der Kommanditisten, insbesondere - die Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen, welches sämtliche Aktivitäten auf dem Gebiet der Erzeugung und Bereitstellung von Energie aus regenerativen Energieträgern in Deutschland und den weiteren EU - Mitgliedstaaten zum Gegenstand hat, sowie - die Finanzierung der Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen, auch unter Inanspruchnahme einer Fremdfinanzierung. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr.-Ing. Norbert Ohlms Komplementärin: GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH, Troisdorf B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Im Geschäftsjahr hat die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Troisdorf, einen saldierten Betrag von 13,4 Mio. € Einlage in die Green Gecco GmbH & Co. KG, Essen, getätigt. Die Finanzierung der Beteiligungen erfolgte durch Eigenkapital. Die Einlagen waren für die Beteiligung an dem Onshore-Windpark Düshorner Heide bestimmt. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss von 2.767 T€ (Vorjahr: 1.149 T€). Ursächlich für die positive Entwicklung der Ertragslage sind die um 1.609 T€ auf 2.9 98 T€ gestiegenen Beteiligungserträge der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Mit einem Jahresüberschuss von 2.767 T€ erreichte die Gesellschaft ein leicht geringeres Jahresergebnis als der Wirtschaftsplan 2014 mit 2.842 T€ ausweist. Auch di e Beteiligungserträge in Höhe von 2.998 T€ lagen mit 120 T€ unter den geplanten Werten, da die Winderträge in deutschen Windparks 2014 deutlich unter den langjährigen Winderträgen lagen. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unterne hmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 176 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Finanzanlagen 44.483.061 91,3 41.335.492 88,3 54.722.292 87,5 Anlagevermögen 44.483.061 91,3 41.335.492 88,3 54.722.292 87,5 Forderungen/ Sonstige Vermögensgegenstände 969.763 2,0 3.159.173 6,7 5.334.445 8,5 Flüssige Mittel 3.273.578 6,7 2.306.677 4,9 2.463.467 3,9 Umlaufvermögen 4.243.341 8,7 5.465.850 11,7 7.797.911 12,5 Rechnungsabgrenzungsposten 1.548 0,0 1.545 0,0 1.428 0,0 Aktiva 48.727.950 100,0 46.802.887 100,0 62.521.632 100,0 Kapitalanteile 46.919.117 96,3 44.008.587 94,0 57.395.387 91,8 Rücklagen 689.788 1,4 0 0,0 0 0,0 Gewinn- /Verlustvortrag 59.954 0,1 0 0,0 0 0,0 Jahresfehlbetrag/-überschuss 985.753 2,0 1.149.076 2,5 2.766.585 4,4 Eigenkapital 48.654.612 99,8 45.157.664 96,5 60.161.972 96,2 Rückstellungen 23.624 0,0 23.605 0,1 27.595 0,0 Verbindlichkeiten 49.714 0,1 1.621.618 3,5 2.332.064 3,7 Passiva 48.727.950 100,0 46.802.887 100,0 62.521.632 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 15.000 0 5.000 Sonstige betriebliche Erträge 600.607 1.349 1.238 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.497 53.550 31.876 Erträge aus Beteiligungen 934.255 1.388.720 2.998.459 Erträge 1.592.359 1.443.619 3.036.573 Sonstige betriebliche Aufwendungen 578.393 269.803 254.439 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.112 24.740 24.649 Aufwendungen 597.505 294.543 279.088 Steuern / Erstattungen (-) 9.100 0 -9.100 Jahresergebnis 985.754 1.149.076 2.766.585 Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 177 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Zukünftige Chancen und Risiken hängen eng zusammen mit der Finanz - und Ertragslage der Projektgesellschaften "An Suidhe", "Süderdeich", "Hörup", "Titz" und "Düshorner Heide", an denen die Gesellschaft mittelbar beteiligt ist. Chancen und Risiken ergeben sich bei den Windparks insbesondere aus dem Wind- bzw. Energieertrag und den rechtlichen Rahmenbe- dingungen. Am 27. Juni 2014 hat der Bundestag die EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)-Novelle 2014 beschlossen. Bestehende Windparks genießen Bestandsschutz, d.h. für diese gelten weiter die bei der Inbetriebnahme dieser Windparks jeweils geltenden EEG. Weitere Projekte sind derzeit nicht in Planung. Der in der Gesellschafterversammlung vom 25. November 2014 verabschiedete Wirtschaftsplan 2015 sieht einen Jahresüberschuss der Gesellschaft von 2.497 T€ vor. Für die Folgejahre erwartet die Gesellschaft weiterhin positive Ergebnisse. Die Geschäftsleitung sieht gegenwärtig keine bestandsgefährdenden bzw. sonstige, nicht bereits vorstehend erwähnte Risiken, die die Vermögens -, Finanz - und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten. Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 178 5.13 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH Poststraße 105 53840 Troisdorf Telefon: (0 22 41) 888 - 0 Gründungsjahr: 2010 Gesellschafter: Kapitalanteile in € in % Stadtwerke Osnabrück AG 3.064 10,07 ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 2.427 7,98 Stadtwerke Münster GmbH 2.357 7,75 AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen, Gevelsberg 2.357 7,75 EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH, Stolberg 2.003 6,58 ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 6,20 Stadtwerke Troisdorf GmbH 1.650 5,42 EWR GmbH, Remscheid 1.612 5,30 Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227 4,03 Stadtwerke Düren GmbH 1.225 4,03 rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.178 3,87 Stadtwerke Detmold GmbH 1.119 3,68 Stadtwerke Willich GmbH 1.022 3,36 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942 3,10 ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 942 3,10 Stadtwerke Hamm GmbH 942 3,10 SWK Energie GmbH, Krefeld 942 3,10 Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 525 1,73 Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471 1,55 Stadtwerke Geldern GmbH 447 1,47 9 weitere Stadtwerke der Region (Geschäftsanteile jeweils unter 1 %) 2.083 6,83 Gesamt 30.420 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft -Verwaltungs GmbH, Troisdorf , ist die einzige persönlich haftende Gesellschafterin der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Somit ist sie geschäftsführende Gesellschafterin und am Vermögen der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG nicht beteiligt und daher zu r Leistung von Einlagen weder berechtigt noch verpflichtet. Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 179 Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbh & Co. KG beteiligt sich mittelbar an Projekten der regenerativen Energieerzeugung. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr.-Ing. Norbert Ohlms B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft -Verwaltungs Gmb H erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Ja hresüberschuss in Höhe von 1.289 €, welcher im Wesentlichen aus der Haftungsvergütung resultierte. Den Aufwendungen aus der Geschäftsführung in Höhe von 154 T€ (Vorjahr: 152 T€), die sich zusammensetzten aus den Personalkosten für den Geschäftsführer und den von den Stadtwerken Troisdorf GmbH erbrachten Dienstleistungen für die Gesellschaft, standen in etwa gleicher Höhe Umsatz erlöse aus der Weiterberechnungen von Aufwendungen aus der Geschäftsführung gegenüber. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Sachanlagevermögen 1.029 2,2 633 1,4 237 0,5 Anlagevermögen 1.029 2,2 633 1,4 237 0,5 Forderungen 25.915 55,2 12.194 26,6 23.363 45,8 Flüssige Mittel 19.981 42,6 33.029 72,0 27.391 53,7 Umlaufvermögen 45.896 97,8 45.223 98,6 50.755 99,5 Aktiva 46.925 100,0 45.855 100,0 50.991 100,0 Gezeichnetes Kapital 30.420 64,8 30.420 66,3 30.420 59,7 Gewinn-/Verlustvortrag 1.458 3,1 2.767 6,0 4.048 7,9 Jahresüberschuss 1.309 2,8 1.281 2,8 1.289 2,5 Eigenkapital 33.187 70,7 34.468 75,2 35.757 70,1 Rückstellungen 4.737 10,1 4.732 10,3 7.175 14,1 Verbindlichkeiten 9.001 19,2 6.655 14,5 8.059 15,8 Passiva 46.925 100,0 45.855 100,0 50.991 100,0 Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 180 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 0 153.860 155.775 Sonstige betriebliche Erträge 163.850 76 11 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33 0 11 Erträge 163.883 153.936 155.797 Personalaufwand 116.954 117.130 117.475 Abschreibungen 321 396 396 Sonstige betriebliche Aufwendungen 45.054 34.889 36.394 Aufwendungen 162.329 152.415 154.265 Steuern 245 241 243 Jahresergebnis 1.309 1.281 1.289 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die Chancen und Risiken der GREEN GECCO Beteiligungs gesellschaft-Verwaltungs GmbH sind eng mit der Rolle der Gesellschaft als persönlich haftende, geschäftsführende Gesellschafterin der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG verknüpft, sodass sich für die Gesellschaft keine besonderen Chancen und Risiken ergeben. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wird sich auch in den kommenden Jahren weiterhin auf die Geschäftsführung der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG beschränken. Folglich werden die Erträge in erster Linie die Geschäftsführungsvergütung beinhalten. Es wird in den kommenden beiden Geschäftsjah ren jeweils mit einem geringen positiven Jahresergebnis gerechnet. Beteiligungsbericht 2014 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 181 5.14 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH Zum Redaktionsschluss des Beteiligungsberichtes 2014 lagen noch keine testierten Wirtschaftsdaten der Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH vor. Daher sind nachfolgend die Daten 2013 aufgeführt. A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2013 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH Hindenburgstraße 110 26757 Borkum Gründungsjahr: 1991 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 54.890 49,90 Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH 55.110 50,10 Gesamt 110.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung elektrischer Energie aus Windkraftanlagen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Herr Axel Held Herr Andreas Kovermann Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 2013 Seit Jahresbeginn 2011 wird die erzeugte Strommenge im Wege der Direktvermarktung an einen Händler verkauft. Die Gesellschaft erhält den jeweiligen Referenzmarktwerkt und eine fixe Zusatzvergütung. Die in 2002 errichtete Windkraftanlage Enercon -E66 erzeugte im Geschäftsjahr 2013 rund 5,5 Mio. kWh Strom. Dieses Ergebnis lag erheblich unter dem Planansatz für 2013 von 6 Mio. kWh. Zurückzuführen ist dies auf verschiedene erforderl iche Reparaturen an der Windkraftanlage, durch die mehrere Stillstandzeiten eingetreten sind. Zusätzlich musste die Anlage auch witterungsbedingt in den kalten Wintermonaten Januar/Februar 2013 abgeschaltet werden. Der Überschuss der gewöhnlichen Geschäfts tätigkeit verringerte sich. Er ist auf 178 T€ (Vorjahr: 201 T€) gesunken. Beteiligungsbericht 2014 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 182 Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2013 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2011 2012 2013 Bilanz - Positionen € % € % € % Sachanlagen 505.799 74,2 428.108 85,9 351.134 56,2 Anlagevermögen 505.799 74,2 428.108 85,9 351.134 56,2 Forderungen/ Sonstige Vermögensgegenstände 141.380 20,7 16.947 3,4 44.000 7,0 Flüssige Mittel 34.292 5,0 53.586 10,7 230.035 36,8 Umlaufvermögen 175.672 25,8 70.533 14,1 274.035 43,8 Aktiva 681.471 100,0 498.641 100,0 625.170 100,0 Stammkapital 110.000 16,1 110.000 22,1 110.000 17,6 Eigenkapital 110.000 16,1 110.000 22,1 110.000 17,6 Rückstellungen 89.523 13,1 100.885 20,2 114.455 18,3 Verbindlichkeiten 481.948 70,7 287.756 57,7 400.715 64,1 Passiva 681.471 100,0 498.641 100,0 625.170 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2011 2012 2013 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 502.567 383.320 355.939 Sonstige betriebliche Erträge 0 1 1 sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 669 231 182 Erträge 503.236 383.552 356.122 Materialaufwand 65.919 45.198 42.911 Abschreibungen 77.869 77.691 76.974 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.606 8.173 7.055 Sonstige betriebliche Aufwendungen 55.083 51.337 51.126 Aufwendungen 209.477 182.399 178.066 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19.877 13.434 11.722 Garantiedividende 106.765 72.156 62.965 Abgeführte Gewinne aus Gewinnabführungsvertrag 167.117 115.563 103.369 Jahresergebnis 0 0 0 Beteiligungsbericht 2014 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 183 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014 Das von der Gesellschaft erwirtschaftete Betriebsergebnis ist im Wesentlichen von der Stromerzeugung der Windkraftanlage abhängig. Aus dem Durchschnitt der zurückliegenden Jahre zeigt sich, dass die bisher eingeplante Erzeugungsmenge von 6 Mio. kWh voraussichtlich nicht mehr erreicht werden kann. Für das Jahr 2014 und die Folgejahre ist eine Stromerzeugung von 5,5 bis 5,7 Mio. kWh realistisch. Die Ertragslage wird hauptsächlich von der erzeugten Strommenge, daneben aber auch von der mit fortschreitendem Alter vorhandenen Reparaturanfälligkeit der Anlage beeinflusst. Die Aufwendungen für Fremdarbeiten nehmen voraussichtlich in den Folgejahren kontinuierlich zu. Bei u mfangreichen Reparaturmaßnahmen wird sich das Betriebsergebnis spürbar verschlechtern. Beteiligungsbericht 2014 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 184 5.15 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG Lindenallee 1 49624 Löningen Telefon: (04431) 7397778 Gründungsjahr: 2005 Kommanditist: Kommanditanteil in € in % Stadtwerke Münster 1.000.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG ist die Errichtung und der Betrieb eines Windparks mit sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Markus Bieder B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Der Windpark erreichte eine technische Verfügbarkeit von rund 98,7%. Es wurden 28.023 MWh Strom erzeugt. Die erzielten Umsatzerlöse lagen mit 2.779 T€ auf dem Niveau des Vorjahres (2.794 T€) und um knapp 200 T€ unter Plan, da die Windernte, wie im Vorjahr, deutlich unter dem langjährigen Mittel lag. Materialaufwand und Abschreibungen blieben um 473 T€ hinter dem Planansatz zurück, sonstige betriebliche Aufwendungen und Steuern lagen hingegen um 149 T€ darüber. Da weiterhin auf Grund des Verlustvortrags keine Steuern vom Einkommen und Ertrag anfielen, konnte ein Jahresüberschuss von 385 T€ erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich eine Verbesserung in Höhe von 83 T€, gegenüber der Planung für 2014 von 162 T€. Die unter de r Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 185 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen € % € % € % Sachanlagen 21.041.131 88,1 19.833.026 88,9 18.624.922 91,1 Anlagevermögen 21.041.131 88,1 19.833.026 88,9 18.624.922 91,1 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 738.890 3,1 760.827 3,4 549.768 2,7 Flüssige Mittel 163.340 0,7 92.155 0,4 30.657 0,1 Umlaufvermögen 902.230 3,8 852.982 3,8 580.425 2,8 Rechnungsabgrenzungsposten 12.605 0,1 0 0,0 0 0,0 Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile des Kommanditisten 1.925.582 8,1 1.623.635 7,3 1.238.312 6,1 Aktiva 23.881.548 100,0 22.309.643 100,0 20.443.659 100,0 Kapitalkonto 1.000.000 4,2 1.000.000 4,5 1.000.000 4,9 Verrechnete Verluste -2.925.582 -12,3 -2.925.582 -13,1 -2.925.582 -14,3 Verrechnete Gewinne 0 0,0 301.947 1,4 687.271 3,4 Rücklagen des Kommanditisten 5.429.452 22,7 5.429.452 24,3 5.429.452 26,6 Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile des Kommanditisten 1.925.582 8,1 1.623.635 7,3 1.238.312 6,1 Eigenkapital 5.429.452 22,7 5.429.452 24,3 5.429.452 26,6 Rückstellungen 84.510 0,4 117.417 0,5 245.757 1,2 Verbindlichkeiten 18.367.587 76,9 16.762.774 75,1 14.768.450 72,2 Passiva 23.881.548 100,0 22.309.643 100,0 20.443.659 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen € € € Umsatzerlöse 2.988.095 2.793.548 2.778.522 Sonstige betriebliche Erträge 112.666 6.234 34.212 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 702 0 154 Erträge 3.101.463 2.799.782 2.812.888 Materialaufwand 1.002 8.749 29.079 Abschreibungen 1.456.947 1.208.105 1.208.104 Sonstige betriebliche Aufwendungen 897.848 453.017 427.096 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.269.147 827.964 763.284 Aufwendungen 3.624.944 2.497.835 2.427.564 Jahresergebnis -523.480 301.947 385.324 -/+ Gutschrift/Belastung auf Kapitalkonten 523.480 -301.947 -385.324 Bilanzgewinn 0 0 0 Beteiligungsbericht 2014 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 186 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die Gesellschaft ist dem Risikomanagement gemäß KonTraG der Stadtwerke Münster GmbH angeschlossen. Damit ist gewährleistet, sämtliche den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkennen zu können. Aus geringem Windaufkommen und Anlagenausfällen können Er tragsrisiken resultieren. Für den Betrieb der Anlagen sind Vollwartungsverträge abgeschlossen. Weiterhin werden die Anlagen im Rahmen der technischen Betriebsführung intensiv begleitet. Weitere aus dem Betrieb der Anlagen folgende mögliche Risiken sind durch Versicherungen abgedeckt. Die weitere geschäftliche Entwicklung ist abhängig von der Windernte, vom stabilen technischen Betrieb der Windkraftanlagen und dem dadurch erreichten Stromertrag sowie der Strompreisentwicklung und den EEG-Einspeisevergütungen. Bei einer leicht höheren Windernte und planmäßigem stabilem Betrieb der Anlagen wird unter Voraussetzung stabiler Strompreise für das Geschäftsjahr 2015 mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 296 T€ gerechnet. Risiken, die für die Gesellschaft be stands- oder entwicklungsgefährdend sein könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Beteiligungsbericht 2014 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 187 5.16 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH Hafenplatz 1 48155 Münster Gründungsjahr: 2012 Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster 25.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs -GmbH ist ausschließlich die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG, Löningen. Die Gesellschafterin ist insbesondere berufen, die Geschäfte der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG zu führen und diese zu vertreten. Die Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG betreibt ihren Windpark mit sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Herr Markus Bieder Aufsichtsrat: Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH, der alleinigen Gesellschafterin der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH, übernimmt die Aufsichtsratsfunktion gegenüber der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH. B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Das Geschäftsjahr 2014 war für den Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG von einer relativ schwachen, unter Plan liegenden Windausbeute geprägt, so dass auch die Umsatzerlöse unter Plan lagen. Durch reduzierte Aufwände konnte ein um 162 T€ über Plan liegendes Ergebnis erreicht werden. Diese Entwicklung wirkt e sich indirekt auch auf die Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH aus, da sie durch den Erhalt von Haftungsver - gütung und Auslagenersatz von der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG abhängig ist. Im Ergebnis schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2014 mit einem zum Vorjahr konstanten Jahresüberschuss von 1,1 T€ ab. Beteiligungsbericht 2014 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 188 Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen T€ % € % € % Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4 13,8 5.000 16,5 6.784 21,8 Flüssige Mittel 25 86,2 25.265 83,5 24.281 78,2 Aktiva 29 100 30.266 100,0 31.065 100,0 Gezeichnetes Kapital 25 86,2 25.000 82,6 25.000 80,5 Jahresfehlbetrag/-überschuss 0 0 1.052 3,5 1.052 3,4 Eigenkapital 25 86,2 26.052 86,1 26.052 83,9 Rückstellungen 3 10,3 3.228 10,7 3.626 11,7 Verbindlichkeiten 1 3,4 986 3,3 335 1,1 Passiva 29 100 30.266 100,0 31.065 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen T€ € € Sonstige betriebliche Erträge 3 5.452 6.951 Sonstige betriebliche Aufwendungen 3 4.202 5.701 Steuern 0 198 198 Jahresergebnis 0 1.052 1.052 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die Gesellschaft ist dem Risikomanagement gemäß KonTraG der Stadtwerke Münster GmbH angeschlossen. Damit ist gewährleistet, alle den Fortbestand der Gesellschaft möglicherweise gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkennen zu können. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft hängt im Wesentlichen vom Windertrag und der Entwicklung der Strom - und Energiemärkte und den dafür geltende n gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. Diese Rahmenbedingungen werden die Entwicklung der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG und damit auch die der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH prägen. Unter den derzeit geltenden Rahmenbedingungen wird von ein er befriedigenden Geschäftsentwicklung in 2014 ausgegangen. Derzeit sind keine Risiken, die bestands - oder entwicklungsgefährdend sein könnten, erkennbar. Beteiligungsbericht 2014 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 189 5.17 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG Hafenplatz 1 48155 Münster Kommanditistin: Kommanditanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 1.754.743 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist neben der Planung und Errichtung insbesondere der Betrieb sowie die Verwaltung von Windkraftanlagen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Henning Müller-Tengelmann Aufsichtsrat: Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH, der alleinigen Kommanditistin der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG, übernimmt die Aufsichtsratsfunktion gegenüber der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG. B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Der Windpark erreichte eine technische Verfügbarkeit von 98,6 % (Vorjahr: 97,7 %). Die erzeugte Strommenge von 7.398 MWh (Vorjahr: 7.371 MWh) lag aufgrund eines relativ schwachen Windjahres 2014 um 802 MWh (9,8 %) unter Plan. Diese gegenüber dem Plan geringere Menge führte dazu, dass die Umsatzerlöse mit 730 T€ (Vorjahr: 731 T€) um 79 T€ (9,8 %) unter den geplanten Umsatzerlösen lagen. Die Vermögenslage der Gesellschaft wird weiterhin durch das Sachanlagevermögen geprägt, das mit rd. 5,2 Mio. € 85,6 % der Bilanzsumme ausmacht. Demgegenüber bleibt das Umlaufvermögen insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Aufgrund des Jahresfehlbetrages von 63 T€, der im Wesentlichen durch das schwache Windjahr 2014 verursacht wurde, ist die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres als nicht zufriedenstellend zu bewerten. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorgeschriebenen öffentli chen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 190 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich (in T€) Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen T€ % T€ % T€ % Sachanlagen 6.049 90,0 5.618 89,1 5.185 85,6 Anlagevermögen 6.049 90,0 5.618 89,1 5.185 85,6 Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 140 2,1 137 2,2 168 2,8 Flüssige Mittel 490 7,3 508 8,1 664 11,0 Umlaufvermögen 630 9,4 645 10,2 832 13,7 Rechnungsabgrenzungsposten 43 0,6 39 0,6 36 0,6 Aktiva 6.722 100,0 6.302 100,0 6.054 100,0 Kapitalanteil 1.883 28,0 1.818 28,8 1.755 29,0 Rücklagen 53 0,8 88 1,4 88 1,5 Bilanzgewinn 35 0,5 0 0,0 0 0,0 Eigenkapital 1.971 29,3 1.906 30,2 1.843 30,4 Rückstellungen 15 0,2 21 0,3 28 0,5 Verbindlichkeiten 4.736 70,5 4.375 69,4 4.183 69,1 Passiva 6.722 100,0 6.302 100,0 6.054 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich (in T€) Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen T€ T€ T€ Umsatzerlöse 810 731 730 Sonstige betriebliche Erträge 6 1 0 sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 1 Erträge 816 732 731 Materialaufwand 41 67 69 Abschreibungen 432 432 432 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 172 168 157 Sonstige betriebliche Aufwendungen 130 131 132 Aufwendungen 775 798 790 Steuern 6 0 4 Jahresergebnis 35 -65 -63 Gutschrift / Belastung auf dem Kapitalkonto 0 -65 -63 Bilanzgewinn 35 0 0 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die weitere geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft hängt von der Windernte, vom stabilen Betrieb der Windkraftanlagen und dem dadurch erreichten Stromertrag sowie der Entwicklung der Strompreise und der EEG -Einspeisevergütungen ab. Bei einer konstanten Windernte und planmäßigem stabilem Betrieb der Anlagen wird unter der Voraussetzung stabiler Strompreise für das Geschäftsjahr 2015 mit einem verbesserten Jahresergebnis gerechnet, das leicht über dem Ergebnis des abgeschlossenen Geschäftsjahres liegen wird. Risiken, die bestands - oder entwicklungsgefährdend für die Gesellschaft sein könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Beteiligungsbericht 2014 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 191 5.18 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH Hafenplatz 1 48155 Münster Gesellschafter: Stammkapitalanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 25.000 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist ausschließlich die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG, Münster. Sie ist insbesondere berufen, die Geschäfte der Energiepark Detmold GmbH & Co. KG zu führen und diese zu vertreten. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. Henning Müller-Tengelmann Aufsichtsrat: Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH, der alleinigen Gesellschafterin der Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH, übernimmt die Aufsichtsratsfunktion gegenüber der Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH. B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Das Geschäftsjahr 2014 war für die Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG durch eine unter Plan liegende Windausbeute bestimmt, so dass auch die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis unter Plan lagen. Diese Entwicklung wirkte sich indirekt auch auf die Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH aus. Im Ergebnis schließt das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahresüberschuss von 1,3 T€ (Vorjahr: 1,3 T€) ab. Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäft sjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Beteiligungsbericht 2014 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 192 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich (in T€) Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen T€ % T€ % T€ % Forderungen/ Sonstige Vermögensgegenstände 4 16,7 7 26,9 8 30,8 Flüssige Mittel 20 83,3 19 73,1 18 69,2 Umlaufvermögen 24 100,0 26 100,0 26 100,0 Aktiva 24 100,0 26 100,0 26 100,0 Gezeichnetes Kapital 25 104,2 25 96,2 25 96,2 Verlustvortrag -6 -25,0 -5 -19,2 -3 -11,5 Jahresüberschuss 1 4,2 1 3,8 1 3,8 Eigenkapital 20 83,3 21 80,8 23 88,5 Rückstellungen 3 12,5 3 11,5 3 11,5 Verbindlichkeiten 1 4,2 2 7,7 0 0,0 Passiva 24 100,0 26 100,0 26 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich (in T€) Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen T€ T€ T€ Sonstige betriebliche Erträge 4 7 8 Sonstige betriebliche Aufwendungen 3 6 7 Jahresergebnis 1 1 1 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft hängt ab von den Fortschritten beim Ausbau der regenerativen Energien, die neben der Entwicklung der Strom - und Energiemärkte von den dafür geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen bestimmt werden. Nach den derzeit geltenden Rahmenbedingungen wird eine positive, befriedigen de Geschäftsentwicklung für 2015 erwartet. Derzeit sind keine Risiken, die bestands - oder entwicklungsgefährdend sein könnten, erkennbar. . Beteiligungsbericht 2014 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 193 5.19 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & CO. KG A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG Nevinghoff 14/16 48147 Münster Gründungsjahr: 1990 Kommanditisten Kommanditanteil in € in % Stadtwerke Münster GmbH 63.911 25,00 2 Unternehmen aus dem Verlagswesen 191.734 75,00 Gesamt 255.646 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH 25.565 100,00 Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Das Landesrundfunkgesetz sieht für den Lokalfunk das sog. Zwei -Säulen-Modell vor, wobei zwischen Betriebsgesellschaft (Sicherstellung von Betrieb und Finanzierung) und Veranstaltergemeinschaft (ausschließliche Programmverantwortlichkeit) unterschieden wird. Für die Betriebsgesellschaft ergeben sich im Wesentlichen folgende Aufgaben: - die zur Produktion und zu Vorbereitung des lokalen Rundfunk s erforderlichen technischen Einrichtungen zu beschaffen und der Veranstaltergemeinschaft zur Verfügung zu stellen, - der Veranstaltergemeinschaft die erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, - Hörfunkwerbung zu betreiben. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Durch die persönlich haftende Gesellschafterin Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH. Geschäftsführer ist Herr Dr. Peter Härtl. Gesellschafterversammlung: Vertreter der einzelnen Gesellschafter Beteiligungsbericht 2014 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 194 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen T€ % € % € % Immaterielle Vermögensgegenstände 7 1,1 6.326 0,7 2.976 0,3 Sachanlagen 149 22,4 203.372 23,4 166.121 18,1 Finanzanlagen 26 3,9 25.565 2,9 25.565 2,8 Anlagevermögen 182 27,4 235.263 27,0 194.662 21,2 Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände 176 26,5 87.699 10,1 196.307 21,4 Flüssige Mittel 301 45,3 540.179 62,1 523.276 56,9 Umlaufvermögen 477 71,8 627.878 72,2 719.583 78,3 Rechnungsabgrenzungsposten 5 0,8 7.052 0,8 5.021 0,5 Aktiva 664 100,0 870.193 100,0 919.265 100,0 Kapitalanteile 256 38,6 255.645 29,4 255.646 27,8 Guthaben der persönlich haftenden Gesellschafterin 64 9,6 67.976 7,8 71.475 7,8 Eigenkapital 320 48,2 323.622 37,2 327.121 35,6 Sonderposten für aktivierte eigene Anteile 26 3,9 25.565 2,9 25.565 2,8 Rückstellungen 4 0,6 34.127 3,9 67.032 7,3 Verbindlichkeiten 314 47,3 486.879 56,0 499.547 54,3 Passiva 664 100,0 870.193 100,0 919.265 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen T€ € € Umsatzerlöse 1.479 1.684.202 1.713.946 Sonstige betriebliche Erträge 61 64.453 60.464 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 371 318 Erträge 1.542 1.749.026 1.774.728 Abschreibungen 37 52.579 49.473 Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.273 1.279.871 1.294.205 Steuern vom Ertrag 34 65.961 65.913 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13 8.853 13.229 Aufwendungen 1.357 1.407.264 1.422.820 Jahresergebnis 185 341.762 351.909 Gutschrift / Belastung auf Gesellschafterkonten -185 -341.762 -351.909 Bilanzgewinn 0 0 0 Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 195 6 Sonstiges 6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 Sparkasse Münsterland Ost Hauptstellen: Münster, Weseler Straße 230 Ahlen, Moltkestraße 38 Oelde, Bahnhofstraße 29 Warendorf, Münsterstraße 21 Fernruf–Sammel-Nr.: (02 51) 5 98 - 0 Gründungsjahr: 1829 (2001) Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines Die Sparkassen sind Wirtschaftsunternehmen der Gemeinden und Gemeindeverbände mit der Aufgabe, der geld- und kreditwirtschaftlichen Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft, insbesondere innerhalb ihres Geschäftsgebietes, zu dienen. Die Sparkassen stärken den Wettbewerb im Kreditgewerbe. Sie fördern die finanzielle Eigenvorsorge und Selbstverantwortung vornehmlich der Jugend, aber auch in allen sonstigen Altersgruppen und Strukturen der Bevölkerung . Sie versorgen im Kreditgeschäft vorwiegend den Mittelstand sowie die wirtschaftlich schwächeren Bevölkerungskreise (Auszug aus § 2 Sparkassengesetz des Landes Nordrhein-Westfalen). Die Sparkasse Münsterland Ost ist nach § 1 Abs. 1 ihrer Satzung eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie führt ihre Geschäfte nach kaufmännischen Grundsätzen. Die Erzielung von Gewinn ist nicht Hauptzweck des Geschäftsbetriebes. Träger ist der Sparkassenzweckverband der Stadt Münster, des Kreises Warendorf sowie der Städte und Gemeinden Ahlen, Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Ostbevern, Sassenberg, Sendenhorst, Telgte und Warendorf. Die Sparkasse haftet für ihre Ver bindlichkeiten mit ihrem gesamten Vermögen. Sie ist dem regionalen Sparkassenstützungsfonds angeschlossen. Gemeinsam mit der Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen sowie den Sicherungsfonds der Landesbausparkassen bilden die jeweiligen region alen Sparkassenstützungsfonds einen Haftungsverbund. Alle am Haftungsverbund beteiligten Institutionen sind institutssichernde Einrichtungen im Sinne von § 12 des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes. Sie stellen sicher, dass die angeschlossenen Institute selbst geschützt, insbesondere deren Liquidität und Solvenz gesichert werden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass ein Institut alle seine Verbindlichkeiten weiterhin erfüllen kann. Jedem Einleger können daher bei Fälligkeit seine Ansprüche, insbesondere aus Spar -, Termin - oder Sichteinlagen sowie verbrieften Forderungen, in voller Höhe erfüllt werden. Die Sparkasse ist über den Sparkassenverband Westfalen-Lippe in Münster dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. in Berlin angeschlossen. Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 196 Organe der Gesellschaft Verwaltungsrat bis 01.09.2015: Dr. Olaf Gericke, Landrat Vorsitzender Markus Lewe, Oberbürgermeister 1. stellv. Vorsitzender Norbert Bing 2. stellv. Vorsitzender Norbert Afhüppe Lothar Austermann Kai Engels Dr. Dietmar Erber Karl-Wilhelm Hild Heribert Klas Carola Möllemann-Appelhoff Dr. Hans Moormann Klaus Oortmann Christel Overhaus Theo Sträßer Holger Wigger Beratende Teilnahme: Ludger Banken, Bürgermeister Paul Berlage, Bürgermeister Berthold Lülf, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Bürgermeister Jochen Walter, Bürgermeister Verwaltungsrat ab 02.09.2014: Markus Lewe, Oberbürgermeister Vorsitzender Dr. Olaf Gericke 1. stellv. Vorsitzender Dr. Michael Jung 2. stellv. Vorsitzender Lothar Austermann Markus Diekhoff Kai Engels Dr. Dietmar Erber Heribert Klas Gabriele Kubig-Steltig Detlef Ommen Klaus Oortmann Christel Overhaus Josef Rickfelder Michael Többen Stefan Weber Beratende Teilnahme: Ludger Banken, Bürgermeister Karl Friedrich Knop, Bürgermeister Berthold Streffing, Bürgermeister Josef Uphoff, Bürgermeister Jochen Walter, Bürgermeister Vorstand: Markus Schabel Vorsitzender Wolfram Gerling Klaus Richter Peter Scholz Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 197 B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Im Geschäftsjahr 2014 stieg die Bilanzsumme um 69,5 Mio. € (0,8 %) auf 8.754,2 Mio. €. Kreditgeschäft: Insgesamt verlief die Entwicklung der Forderungen an Kunden gemessen an bilanziellen Werten mit einem Zugang von 0,2 % unterhalb der Planung von 1,1 %. Die Darlehensauszahlungen bel iefen sich im Jahr 2014 auf 951,0 Mio. €. Während sich bei Privatpersonen die Forderungen um 61,4 Mio. € erhöhten, wiesen die an diese Kundengruppe neu ausgezahlten Darlehensmittel einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 7,2 % auf 483,6 Mio. € aus. Bei einer verhaltenen Inv estitionsneigung der Unternehmen und Selbstständigen reduzierte sich das Kreditvolumen um 97,3 Mio. €. Gleichzeitig verminderten sich auch die Darlehensauszahlungen an diese Kundengruppe auf 389,3 Mio. €. Wertpapiere: Zum Bilanzstichtag erhöhte sich der Bestand an Wertpapiereigenanlagen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 96,4 Mio. € auf 1.191,6 Mio. €. Hierfür waren insbesondere Investitionen in Schuldverschreibungen öffentlicher Emittenten und in Hypothekenpfandbriefe maßgeblich. Damit verminderte sich der Strukturanteil der Aktien und andere r nicht festverzinslichen Wertpapiere am Bilanzwert der Wertpapiereigenanlagen von 54,4 % auf 50,1 %. Beteiligungen: Der Anteilsbesitz der Sparkasse per 31.12.2014 von 167,8 Mio. € entfiel mit 137,4 Mio. € an die B eteiligung am Sparkassenverband Westfalen Lippe (SVWL). Die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr um +23,9 Mio. € resultier ten aus saldierten Zu - und Abgängen in Höhe von 34,8 Mio. € sowie aus Abschreibungen auf die Beteiligung am SVWL. Einlagengeschäft: Während sich der Bestand an Spareinlagen um 65,9 Mio. € erhöhte, wiesen die Sparkassenbriefe und Inhaberverschreibungen in Summe einen Rückgang von 54,6 Mio. € auf. Die an Kunden begebenen Namenspfandbriefe verzeichneten einen Anstieg von 10,1 Mio. €. Die Privatkunden erhöhten ihre bilanziellen Einlagenbestände um 133,9 Mio. €. Andererseits verminderten die Unternehmen ihre Einlagen um 207,4 Mio. €. Interbankengeschäft: Die Forderungen an Kreditinstitute reduzierten sich um 189,1 Mio. € oder 17,3 % auf 906,5 Mio. €. Der Bestand setzte sich hauptsächlich aus bei Kreditinstituten unterhaltenen Liquiditätsreserven, kurzfristigen Geldanlagen und Namensschuldverschreibungen zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich insbesondere durch Geldmarktgeschäfte um 313,5 Mio. € oder 37,4 % auf 1.151,0 Mio. €. Dienstleistungsgeschäft: Das Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich mit Ausnahme des Bauspargeschäfts und des Sachversicherungsgeschäfts insgesamt auf Planniveau. Im Jahr 2014 wurde n 5.541 Bausparverträge mit einem Vertragsvolumen von 141,4 Mio. € abgeschlossen. Das Wertpapiergeschäft wurde im Jahr 2014 maßgeblich von der weiteren Erholung der Kapital - und Aktienmärkte geprägt. Der Absatzschwerpunkt lag 2014 im Bereich des Fondsgeschäftes, aktienorientierte Anlagen gewannen wieder an Beliebtheit. Somit wurde ein gutes Ergebnis erzielt; die geplanten Erträge sind erreicht worden. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus bei festverzinslichen Wertpapieren lag das Nettowachstum im Wertpapierge schäft dabei unter Plan. Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 198 Der Umsatz im Personenversicherungsgeschäft konnte um 17,2 % erhöht werden, der Absatz von Sachversicherungen lag hingegen unter dem Vorjahresumsatz. Die Sparkassen Immobilien GmbH erzielte im Jahr 2014 das beste Ergebnis seit d er Gründung der Tochtergesellschaft im Jahr 1997. Investitionen: Im Jahr 2007 veräußerte die Sparkasse einen Großteil ihrer Immobilien an eine 100%ige Tochtergesellschaft. Die Grundstücke und Gebäude, die von der Sparkasse im Rahmen ihrer eigenen Tätigkeit genutzt werden, sind über langfristige Verträge angemietet. Im Jahr 2014 wurden Neubaumaßnahmen an den Standorten Mauritz und Walstedde sowie der Umbau einer Filiale zu einem SB-Standort begonnen. Darüber hinaus wurden in diversen Filialen Modernisierungen, Instandhaltungen und Maßnahmen zur Optimierung der Flächennutzung sowie zur Verbesserung der Sicherheit und Energetik durchgeführt. Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich (in T€) Jahr 2012 2013 2014 Bilanz - Positionen T€ % T€ % T€ % Barreserve 193.418 2,3 60.486 0,7 187.952 2,1 Forderungen 6.922.199 81,6 7.350.785 84,6 7.176.742 82,0 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 603.677 7,1 499.803 5,8 594.175 6,8 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 575.720 6,8 595.383 6,9 597.448 6,8 Beteiligungen 133.617 1,6 125.563 1,4 149.470 1,7 Anteile an verbundenen Unternehmen 18.349 0,2 18.349 0,2 18.349 0,2 Treuhandvermögen 910 0,0 531 0,0 307 0,0 Immaterielle Anlagewerte 349 0,0 277 0,0 402 0,0 Sachanlagen 20.801 0,2 19.786 0,2 20.000 0,2 Sonstige Vermögensgegenstände 8.595 0,1 10.276 0,1 7.000 0,1 Rechnungsabgrenzungsposten 4.983 0,1 3.506 0,0 2.376 0,0 Aktiva 8.482.618 100,0 8.684.746 100,0 8.754.221 100,0 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.196.910 14,1 837.512 9,6 1.150.996 13,1 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 6.282.161 74,1 6.821.491 78,5 6.577.263 75,1 Verbriefte Verbindlichkeiten 74.318 0,9 42.492 0,5 17.091 0,2 Treuhandverbindlichkeiten 910 0,0 530 0,0 307 0,0 Sonstige Verbindlichkeiten 31.303 0,4 28.682 0,3 6.677 0,1 Rechnungsabgrenzungsposten 6.833 0,1 5.092 0,1 3.609 0,0 Rückstellungen 88.386 1,0 71.851 0,8 75.151 0,9 Nachrangige Verbindlichkeiten 101.025 1,2 101.025 1,2 101.025 1,2 Fonds für allgemeine Bankrisiken 270.000 3,2 331.000 3,8 363.000 4,1 Eigenkapital 430.772 5,1 445.071 5,1 459.102 5,2 Passiva 8.482.618 100,0 8.684.746 100,0 8.754.221 100,0 Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 199 Ertragslage im 3-Jahresvergleich (in T€) Jahr 2012 2013 2014 GuV - Positionen T€ T€ T€ Zinserträge 290.951 272.720 269.280 Laufende Erträge aus Aktien, Beteiligungen, Anteilen 33.840 37.072 33.812 Provisionserträge 51.888 51.224 52.001 Sonstige betriebliche Erträge 23.504 10.909 7.665 Erträge aus Zuschreibungen 10.678 26.549 4.422 Erträge 410.861 398.474 367.180 Zinsaufwendungen 143.841 120.658 104.804 Provisionsaufwendungen 4.178 4.277 4.301 Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 133.814 137.199 142.759 Abschreibungen 30.298 11.281 14.633 Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.119 16.809 20.417 Aufwendungen aus Verlustübernahme 39 39 39 Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 49.000 61.000 32.000 Aufwendungen 367.289 351.263 318.953 Steuern 24.497 27.190 28.190 Jahresergebnis 19.075 20.021 20.037 Bilanzgewinn/-verlust 19.075 20.021 20.037 Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 2012 2013 2014 Vollzeitkräfte 894 899 873 Teilzeit- und Ultimokräfte 469 462 482 Auszubildende 124 142 143 Insgesamt 1.487 1.503 1.498 C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2014 geht die Sparkasse Münsterland Ost in Anlehnung an die Prognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute für das Jahr 2015 von ein er moderaten Aufwärtsbewegung in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aus. Aufgrund dieser Entwicklung wird mit einem Wachstum im Kreditgeschäft von 1,1 % gerechnet. Dieses Wachstum soll gleichmäßig aus dem gewerblichen und privaten Kreditgeschäft kommen. Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 200 Die Sparquote wird vor dem Hintergrund der erwarteten konjunkturellen Entwicklung voraussichtlich konstant bleiben. Es wird mit einem Anstieg der Kundeneinlagen von 2,4 % gerechnet. Bezüglich der Bilanzsumme wird ein Wert von ca. 8,8 Mrd. € erwartet. Für das Dienstleistungsgeschäft geht die Sparkasse Münsterland Ost von nahezu unveränderten Rahmenbedingungen aus. Risiken liegen hauptsächlich im weiteren Nachlassen der wirtschaftlichen Dynamik. Ferner kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Scho cks im Finanzsystem die realwirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen können. Die nervöse Reaktion der Finanzmärkte auf die Verschuldungssituation einiger Euro -Mitgliedsländer und die möglichen Konsequenzen des dortigen Engagements deutscher Banken zeige n, dass sich die Situation im Finanzsektor trotz der Rettungspakete der EU weiterhin nicht stabilisiert hat. Chancen hingegen liegen vor allem in einer im nächsten Jahr über den Erwartungen liegenden Konjunkturentwicklung aufgrund einer schnellen Erholung von der EU -Staaten- Finanzkrise. Dies würde zu einer stärkeren Kreditnachfrage und einem Anstieg des Zinsüberschusses und somit auch zu einem höheren Betriebsergebnis vor Bewertung führen. Beteiligungsbericht 2014 Volksbank Münster eG 201 6.2 Volksbank Münster eG Volksbank Münster eG Neubrückenstraße 66 48143 Münster Die Stadt Münster hält 4 Anteile zu je 150 €. In 2014 wurde eine Dividende in Höhe von 36 € eingenommen. Beteiligungsbericht 2014 städtische Mitgliedschaften 202 6.3 Die städtischen Mitgliedschaften Verein / Institution Beitrag p.a. in € 1. AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, Hattingen 17.974,08 2. ADS - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter 55,00 3. AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., Hannover 60,00 4. AGBF Bund - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland 25,00 5. AGBF-NRW - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in NRW, Herford 16,00 6. AGFS NRW - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. 2.500,00 7. AGOT-NRW - Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V., Düsseldorf 0,00 8. AKMB - Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken 60,00 9. Aldegrever Gesellschaft e.V., Münster 130,00 10. Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V., Münster 125,00 11. AÖW - Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V., Berlin 10.000,00 12. APWPT - Association of Professional Wireless Production Technologies e. V., Hausen 100,00 13. ASA - Arbeitsgemeinschaft "Stoffspezifische Abfallbehandlung e.V., Ennigerloh 2.500,00 14. ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland e.V., Frankfurt am Main Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche 135,00 15. BBTK - Bundesdeutsche Ballett- und Tanztheaterdirektoren Konferenz 100,00 16. bcsd - Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. 850,00 17. BDS - Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V., Bochum 1.065,00 18. Betriebssportverband Münster e.V., Münster 421,28 19. BGK - Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., Köln 3.095,10 20. Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., Münster 150,00 21. BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V., Berlin 1.428,00 22. CID-UNESCO Sektion Münster 0,00 23. Das Münsterland – Die Gärten und Parks e.V., Steinfurt 500,00 24. Deutscher Bühnenverein, Bundesverband der Theater und Orchester, Köln 28.630,00 25. Deutscher Museumsbund e.V., Berlin 110,00 26. Deutscher Städtetag, Berlin 164.642,00 27. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin 1.067,76 28. Deutsches Bündnis gegen Depression e.V., Leipzig 50,00 29. Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., Berlin 550,00 30. DFS - Deutsche Feuerwehr-Sportföderation e.V., Hamburg 171,05 31. DGAF - Deutsche Gesellschaft für Arterioskleroseforschung e.V., Jena 260,00 32. DGfdB - Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V., Essen 510,00 33. difu - Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin 22.363,56 34. DIJuF - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., Heidelberg 2.722,00 35. DJH - Deutsches Jugendherbergswerk - Hauptverband für Jugendwandern und Jugendherbergen e.V., Detmold 25,00 36. djt - Deutscher Juristentag e.V., Bonn 300,00 37. DNG - Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen e.V., Aachen 50,00 Beteiligungsbericht 2014 städtische Mitgliedschaften 203 Verein / Institution Beitrag p.a. in € 38. DSAG - Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V., Walldorf 500,00 39. DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., Hennef 2.103,00 40. EdDE - Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V., Köln 1.041,25 41. EEA - European Energy Award e. V., Zürich 1.000,00 42. Europa-Union Deutschland e.V., Düsseldorf 43,00 43. Fachklinik Hornheide e.V., Münster 4.500,00 44. Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V., Köln 50,00 45. Fachverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten Westfalen-Lippe e.V., Hamm 300,00 46. FGSV - Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V., Köln 169,00 47. Forum Baulandmanagement NRW 500,00 48. Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V., Münster 51,13 49. Freunde der Kunstakademie Münster e.V., Münster 153,39 50. Freunde des Museums für Kunst und Kultur Münster e.V., Münster 300,00 51. GCB - German Convention Bureau e. V., Frankfurt am Main 4.284,00 52. Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. 87,00 53. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e. V., Münster 260,00 54. Governikus KG Partnerprogramm 2.356,20 55. GTKos - Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden e.V., Bayreuth 25,00 56. Güteschutz Kanalbau - Gütegemeinschaft Herstellung und Instandhaltung von Abwasserleitungen und -kanälen e.V., Schönenberg-Kübelberg 155,00 57. Hansischer Geschichtsverein e.V., Lübeck 30,00 58. HHoG - Historic Highlights of Germany e.V., Trier 18.100,00 59. ICLEI – Local Governments for Sustainability 2.250,00 60. ICOM Deutschland e.V., Berlin 90,00 61. IFPRA - The International Federation of Parks and Recreation Administration 218,59 62. Innung des Kraftfahrzeuggewerbes (Gastmitgliedschaft) 430,00 63. InwesD - Interessengemeinschaft NRW-Deponiebetreiber über Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), Köln 763,95 64. JMD - Jeunesses Musicales Deutschland e.V., Weikersheim 122,00 65. KAV NW - Kommunale Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen, Wuppertal 23.265,00 66. KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister, Köln 16.783,23 67. KGSt - Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, Köln 15.464,85 68. Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V., Frankfurt am Main 1.838,08 69. Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Berlin 123,00 70. Landesverband Museumspädagogik NRW e. V. 100,00 71. Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für die Waldflächen 4.071,78 72. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München 500,00 73. Münster Modell e.V. 200,00 74. Münsterland e.V., Greven 237.279,20 75. Netzwerk Innenstadt NRW 3.000,00 76. Netzwerk Kommunaler Arbeitsschutz, Düsseldorf 4.284,00 77. NRW Kultursekretariat, Wuppertal 17.369,59 Beteiligungsbericht 2014 städtische Mitgliedschaften 204 Verein / Institution Beitrag p.a. in € 78. NRW-Stiftung - Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege e.V., Düsseldorf 1.329,00 79. Reiterverein St. Georg Münster e.V. 105,00 80. Ring der Abendgymnasien im Land NRW e.V. 141,00 81. Ring der Abendrealschulen im Land NRW e.V. 140,00 82. Tierschutz-Verein Münster (Westf.) und Umgegend e. V., Münster 22,00 83. Tourismus NRW e.V., Düsseldorf 1.000,00 84. Universitätsgesellschaft Münster e. V., Münster 900,00 85. UVP-Gesellschaft - Gesellschaft für die Prüfung der Umweltverträglichkeit e.V., Paderborn 300,00 86. vbnw - Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e.V., Köln 1.331,00 87. VdM - Verband deutscher Musikschulen e.V., Bonn 2.653,00 88. VDR - Verband der Restauratoren e.V., Bonn 126,00 89. VDR - Verband Deutscher Radrennveranstalter e.V., Bad Vilbel 250,00 90. VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V., Wiesbaden 120,00 91. VDSt - Verband Deutscher Städtestatistiker, Braunschweig 60,00 92. Verband der Feuerwehr Stadt Münster e.V., Münster 1.132,00 93. Verband für Desinfektoren und Hygienebeauftragte e. V., Bedburg-Hau 120,00 94. Verein Creditreform Münster Riegel & Riegel KG 803,25 95. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster e.V. 55,00 96. Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 25,00 97. Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Dorsten 260,00 98. Verein zur Förderung der Abteilung Münster der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NW e.V., Münster 153,00 99. Verein zur Förderung des Leistungssportes e.V., Münster 50,00 100. Verkehrswacht Münster e.V., Münster 20,00 101. vfdb - Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., Altenberge 80,00 102. VHE - Verband der Humus- und Erdenwirtschaft e. V., Aachen 3.970,16 103. vhs-NRW - Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V., Düsseldorf 9.273,86 104. vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., Berlin 570,00 105. VITAKO - Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V., Berlin 13.000,00 106. VKU - Verband kommunaler Unternehmen e.V., Berlin 6.240,00 107. VWM - Vereinigung Westfälischer Museen e.V., Münster 30,00 108. Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentlich- rechtlichen Körperschaften in Nordrhein-Westfalen e.V., Bonn 101,66 109. Westfälische Reit- und Fahrschule e.V., Münster 350,00 110. Westfälische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Münster e.V., Münster 12.077,83 111. Westfälischer Heimatbund e.V., Münster 76,69 112. Westfälischer Zoologischer Garten e.V., Münster 145,00 113. West-Ost-Forum Münster e.V., Münster 72,00 114. WFLV - Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband e.V., Duisburg 500,00 115. WGGF - Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, Münster 64,00 Beteiligungsbericht 2014 Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 205 6.4 Die Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters Verein/Institution Beitrag p.a. in € 1. Beirat des Westf. Kunstvereins 0,00 2. Deutsch-Niederländische Gesellschaft 50,00 3. Förderverein Fresno e.V. 15,00 4. Förderverein Münster-Lublin 25,00 5. Förderverein "Neue Wände" 0,00 6. Förderverein Niederlande Zentrum 65,00 7. Förderverein Rjasan 10,00 8. Gesellschaft der Förderer der Fachhochschule Münster e.V. 150,00 9. Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster Verein "De Bockwindmuel e.V." 50,00 10. Verein "Freunde für Rishon le Zion" 50,00 11. Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster 50,00 12. Verwaltungsrat der Gesellschaft zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet des Siedlungs- und Wohnungswesens 0,00 13. Westfalen-Initiative 25,00 14. Westfälischer Reiterverein e.V. 50,00 Beteiligungsbericht 2014 207 7 Anhang Anlage 1: Begriffserläuterungen Abschreibungen Mit der Abschreibung werden Wertminderungen im Vermögen oder an Vermögensgegenständen ergebnismindernd erfasst. Dies erfolgt, indem eine erwartete Wertminderung im Voraus auf die entsprechenden Rechnungsperioden verteilt wird (normale Abschreibung) oder eine unerwartete Wertminderung zum Zeitpunkt ihres Eintrittes g ebucht wird (außergewöhnliche Abschreibung). Aktiva Auf der Aktivseite sind die Wirtschaftsgüter nach Anlage - und Umlaufvermögen erfasst. Die Aktivseite zeigt, wohin die Mittel geflossen sind (auch: Mittelverwendungsseite). Die Summe aller Aktiva, die glei ch der Summe aller Passiva ist, ergibt die Bilanzsumme. Anlagevermögen Wirtschaftsgüter, die dem Unternehmen auf Dauer dienen und längere Zeit im Vermögen verbleiben oder über längere Zeiträume genutzt werden. Ausgewiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfa sst es Sachanlagen (Immobilien, Maschinen, Fuhrpark, etc.), Finanzanlagen (Beteiligungen, Wertpapiere, etc.) und immaterielle Vermögensgegenstände (Patente, Lizenzen). Aufwendungen Vermögensminderungen innerhalb eines Unternehmens, die durch eine gleichzeitige Verringerung des Ergebnisses zum Ausdruck kommen. Aufwendungen sind allerdings nicht zwangsläufig Mittelabflüsse (z.B. Abschreibungen). Betriebsergebnis Differenz zwischen gewöhnlichen Erträgen und Aufwendungen, die sich aus der betrieblichen Leistungserstellung ergeben. Bilanz Bestandteil des Jahresabschlusses. Ist die Gegenüberstellung des Vermögens (Anlage - und Umlaufvermögen) und des Kapitals (Eigen - und Fremdkapital) eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag (Ende des Wirtschaftsjahres). Bilanzgewinn/-verlust Bestandteil des Eigenkapitals nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema. Errechnet sich aus dem Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag zuzüglich Gewinnvortrag und Entnahmen aus den Kapital - /Gewinnrücklagen abzüglich Verlustvortrag und d en Einstellungen in die Gewinnrücklage. Eigenkapital Alle von den Eigentümern unbefristet zur Verfügung gestellten Mittel, die unbeschränkt haften. Das Eigenkapital ist Bestandteil der Passivseite. Es setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital (auch: Haftungskapital oder Stammkapital), den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen und dem vorgetragenen Bilanzgewinn/ -verlust. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital gibt den Buchwert des Unternehmens an. Eigenkapitalquote Eigenkapital / Bilanzsumme x 100 Gibt den Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital an. Erträge Geschäftsvorfälle, die das Jahresergebnis eines Unternehmens erhöhen. Sie bedeuten somit einen Wertzuwachs im Vermögen des Unternehmens. Erträge dürfen allerdings nicht zwangsläufig als Mittelzuflüsse gesehen werden (z.B. Wertsteigerungen). Fremdkapital Das Fremdkapital wird umgangssprachlich auch mit Schulden bezeichnet und ist auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Es setzt sich aus den kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten und den Rückstellungen zusammen und steht dem Unternehmen in der Regel nur befristet und zu einem bestimmten Zinssatz zur Verfügung. Ausgewiesenes Vermögen abzüglich Fremdkapital ergibt das bilanzielle Eigenkapital. Beteiligungsbericht 2014 208 Gesellschafterversammlung Ist das Entscheidungsgremium der Anteilseigner (Gesellschafter). Sie beschließt über Änderungen im Gesellschaftsverhältnis, im Gesellschaftsvertrag und in der Unternehmensstrukturierung. Sie stellt den Jahresabschluss fest und beschließt die Gewinnverwendung. Weiter bestellt sie den Aufsichtsrat. Gewinn- und Verlustrechnung Neben der Bilanz ist die Gewinn - und Verlustrechnung der wichtigste Bestandteil des Jahresabschlusses. In ihr wird der Erfolg des Unternehmens einer Rechnungsperiode (in der Regel das Wirtschaf tsjahr) durch die Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag ermittelt. Übersteigen die Erträge die Aufwendungen, erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresüberschuss (Gewinn), der das Eigenkapital erhöht. Übersteigen hingegen die Aufwendungen die Erträge k ommt es zu einem Jahresfehlbetrag (Verlust), der das Eigenkapital verringert. Gewinnrücklage Ist der Teil des Jahresüberschusses, der nicht ausgeschüttet und nicht als Gewinnvortrag auf das folgende Jahr vorgetragen wird, sondern bei der Gewinnverwendung e ine direkte Einstellung in eine eigens ausgewiesene Rücklage erfolgt. Gewinnvortrag Der nach dem Gewinnverwendungsbeschluss in die nächste Rechnungsperiode vorgetragene (übertragene) Gewinn. In der Folgeperiode wird der Restbetrag dann mit dem aktuellen Er gebnis verrechnet, und es erfolgt ein erneuter Verwendungsbeschluss (siehe auch Verlustvortrag). Gezeichnetes Kapital Bestandteil des Eigenkapitals in der Bilanz von Kapitalgesellschaften. Es weist das im Handelsregister eingetragene Haftungskapital der Kapitalgesellschaft aus. Bei der Aktiengesellschaft wird es mit Nennkapital, bei der GmbH mit Stammkapital bezeichnet. Das Gezeichnete Kapital ist bei Kapitalgesellschaften der Maximalbetrag, mit dem die Gesellschafter zum Ausgleich von Verbindlichkeiten und Verlusten herangezogen werden können (beschränkte Haftung), falls die anderen Eigenkapitalanteile (Kapital- und Gewinnrücklage, Gewinnvorträge) aufgebraucht sind. Nach dem Verhältnis der gehaltenen Anteile am Gezeichneten Kapital bestimmt sich auch die Beteiligungsquote. Investitionen Bindung von Kapital in Wirtschaftsgütern, um daraus Erträge zu erzielen. Es wird unterschieden zwischen Sach- und Finanzinvestitionen. Jahresergebnis Ergebnis eines Unternehmens unter Berücksichtigung aller Aufwendungen und Erträge, steht am Ende der Gewinnermittlung. (auch: Jahresüberschuss / -fehlbetrag) Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage werden Beträge eingestellt, die bei einer Kapitaleinlage oder Einzahlung den Betrag des Gezeichneten Kapitals übersteigen. Liquidität Fähigkeit eines Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können (Zahlungsbereitschaft). Diese wird häufig an den Beständen des Vermögens gemessen, die sich innerhalb von unterschiedlichen Zeiträumen in flüssige Mittel umwandeln lassen (Fristigkeit). Dieser Fristigkeit muss immer die Fälligkeit der einzelnen Fremdkapitalpositionen (Verbindlichkeiten) gegenüber gestellt werden. Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten Gradmesser für die Ausstattung des Unternehmens mit kurzfristiger Liquidität. Passiva Auf der Passivseite der Bilanz wird das Kapital, getrennt nach Eigen - und Fremdkapital, ausgewiesen. Die Passivseite gibt Auskunft über die Herkunft der finanziellen Mittel des Unternehmens (Mittelherkunftsseite). Die Summe aller Passiva, die gleich der Summe aller Aktiva ist, ergibt die Bilanzsumme. Personalintensität Personalaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100 Gibt den Anteil der Personalaufwendungen an den gesamten ordentlichen Aufwendungen an. Beteiligungsbericht 2014 209 Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben (Aktivseite) oder Einnahmen (Passivseite) vor dem Abschlussstichtag, soweit der Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag eintritt. Dienen der Abstimmung zwischen Bilanz un d GuV zur Ermittlung eines periodengerechten Jahreserfolges in beiden Rechnungen. Rücklagen Bestandteil des Eigenkapitals. Sie erhöhen und stärken es und stehen zu längerfristigen Finanzierungszwecken zur Verfügung. Nach der Entstehungsweise unterscheidet man zwischen Kapitalrücklage und Gewinnrücklage Rückstellungen Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am jeweiligen Stichtag mit großer Sicherheit bestehen, deren Höhe und/oder Fälligkeitstermin aber nicht genau bestimmbar ist. Typische Gründe für die Bil dung von Rückstellungen sind: Garantieverpflichtungen, drohende Verluste aus laufenden Geschäften, noch zu leistende Steuerzahlungen und Pensionsverpflichtungen. Letztere haben aufgrund ihrer extremen Langfristigkeit und einem in der Regel immer bestehende n Grundstocks in gewissem Maße eigenkapitalähnlichen Charakter. Stammkapital Gezeichnetes Kapital einer GmbH und somit das beschränkt haftende Eigenkapital. Seine Höhe ist im Gesellschaftsvertrag und in der Satzung festgelegt. Es ist die Summe der von den Gesellschaftern bei der Gründung übernommenen Stammeinlagen. Umlaufvermögen Umfasst die Wirtschaftsgüter, die in ihrer ursprünglichen und in verarbeiteter Form nur kurze Zeiträume im Unternehmen verbleiben. Ausgewiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Vorräte, Wertpapiere, Forderungen und liquide Mittel. Umsatz Wertmäßiger Ausdruck für die am Markt abgesetzten Produkte. Der Umsatz ist gleich der verkauften/abgesetzten Menge multipliziert mit dem pro Einheit erhaltenen Verkaufs-/Absatzpreis. Umsatzrentabilität Jahresüberschuss / Umsatzerlöse x 100 Die "Gewinnspanne" eines Unternehmens. Verlustvortrag/-rücktrag Ist die Möglichkeit des steuerlich wirksamen Verlustausgleiches. Verluste des entsprechenden Abrechnungszeitraumes können mit steuerpflichtige n Gewinnen dem vorangegangenen Jahr verrechnet bzw. auf unbegrenzte Zeit vorgetragen werden, damit die Verrechnung mit zukünftig möglichen Gewinnen erfolgen kann. Dies bildet die gesetzlich zulässige Möglichkeit, gezahlte Steuern zurückzuerhalten bzw. die zukünftig mögliche Steuerschuld zu mindern. Zinslastquote Finanzaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100 Gibt den Anteil der Finanzaufwendungen (insbesondere der Zinsen) an den gesamten ordentlichen Aufwendungen an. Beteiligungsbericht 2014 210 Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 11. Teil: Wirtschaftliche Betätigung und nichtwirtschaftliche Betätigung § 107 Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung (1) Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben wirtschaftlich betätigen, wenn 1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, 2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfä higkeit der Gemeinde steht und 3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des Betriebes von Telekommunikations - leitungsnetzen einschließlich der Telekommunikationsdienstleistungen der öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt werden kann. Das Betreiben eines Telekommunikationsnetzes umfasst nicht den Vertrieb und/oder die Installation von Endgeräten von Telekommunikationsanlagen. Als wirtschaftliche Betätigung ist der Betrieb von Unternehmen zu verstehen, die als Hersteller, Anbieter oder V erteiler von Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit der Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden könnte. (2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses Abschnitts gilt nicht der Betrieb von 1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 2. öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind, insbesondere Einrichtungen auf den Gebieten - Erziehung, Bildung oder Kultur (Schulen, Volkshochschulen, Tageseinrichtungen für Kinder und sonstige Einrichtungen der Jugendhilfe, Bibliotheken, Museen, Ausstellungen, Opern, Theater, Kinos, Bühnen, Orchester, Stadthallen, Begegnungsstätten), - Sport o der Erholung (Sportanlagen, zoologische und botanische Gärten, Wald -, Park- und Gartenanlagen, Herbergen, Erholungsheime, Bäder, Einrichtungen zur Veranstaltung von Volksfesten), - Gesundheits- oder Sozialwesen (Krankenhäuser, Bestattungseinrichtungen, Sanatorien, Kurparks, Senioren und Behindertenheime, Frauenhäuser, soziale und medizinische Beratungsstellen), 3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wirtschaftsförderung, der Fremdenverkehrs - förderung oder der Wohnraumversorgung dienen, 4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie des Messe- und Ausstellungswesens, 5. Einrichtungen, die ausschließlich der Deckung des Eigenbedarfs von Gemeinden und Gemeindeverbänden dienen. Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem öffentlichen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu verwalten und können entsprechend den Vorschriften über die Eigenbetriebe geführt werden. Das Innenministerium kann durch Rechtsve rordnung bestimmen, dass Einrichtungen, die nach Art und Umfang eine selbständige Betriebsführung erfordern, ganz oder teilweise nach den für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften zu führen sind; hierbei können auch Regelungen getroffen werden, die von einzelnen der für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften abweichen. (3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des Gemeindegebietes ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 vorliegen und die berechtigten Interessen der betroffenen kom munalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Die Aufnahme einer wirtschaftlichen Betätigung auf ausländischen Märkten ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen. Die Aufnahme einer solchen Betätigung bedarf der Genehmigung. (4) Die nichtwirtschaftliche Betätigung außerhalb des Gemeindegebiets ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen und die berechtigten Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Diese Voraussetzungen gelten bei in den Krankenhausplan des Landes aufgenommenen Krankenhäusern als erfüllt. Die Aufnahme einer nichtwirtschaftlichen Betätigung auf ausländischen Märkten ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen. Die Aufnahme einer solchen Betätigung bedarf der Genehmigung. (5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der Grundlage einer Marktanalyse über die Chancen und Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements und über die Auswirkungen auf das Handwerk und die mittelständische Wirtschaft zu unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von Hand werk, Industrie und Handel und der für die Beschäftigten der jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Marktanalysen zu geben. (6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht errichten, übernehmen oder betreiben. (7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür erlassenen besonderen Vorschriften. Beteiligungsbericht 2014 211 § 107 a Zulässigkeit energiewirtschaftlicher Betätigung (1) Die wirtschaftliche Betätigung in den Bereichen der Strom-, Gas - und Wärmeversorgung dient einem öffentlichen Zweck und ist zulässig, wenn sie nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht. (2) Mit den Bereichen Strom -, Gas - und Wärmeversorgung unmittelbar verbundene Dienstleistungen sind zulässig, wenn sie den Hauptzweck fördern. Die Gemeinde stellt sicher, dass bei der Erbringung dieser Dienstleistungen die Belange kleinerer Unternehmen, insbesondere des Handwerks, berücksichtigt werden. (3) Die Aufnahme einer überörtlichen energiewirtschaftlichen Betätigung ist zulässig, wenn die Voraussetzung des Absatzes 1 vorliegt und die berechtigten Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Bei der Versorgung mit Strom und Gas gelten nur die Interessen als berechtigt, die nach d en Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes eine Einschränkung des Wettbewerbs zulassen. Die Aufnahme einer energiewirtschaftlichen Betätigung auf ausländischen Märkten ist zulässig, wenn die Voraussetzung des Absatzes 1 vorliegt. Die Aufnahme einer sol chen Betätigung bedarf der Genehmigung. (4) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die unmittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat über die Chancen und Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements zu unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von Handwerk, Industrie und Handel und der für die Beschäftigten der jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, sofern die Entscheidung die Erbringung ver bundener Dienstleistungen betrifft. § 108 Unternehmen und Einrichtungen des privaten Rechts (1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen oder sich daran beteiligen, wenn 1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die Voraussetzungen des § 107 Abs. 1 Satz 1 gegeben sind und bei Unternehmen im Bereich der energiewirtschaftlichen Betätigung die Voraussetzung des § 107 a Abs. 1 gegeben ist, 2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) ein wichtig es Interesse der Gemeinde an der Gründung oder der Beteiligung vorliegt, 3. eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt, 4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit steht, 5. die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe verpflichtet, 6. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbesondere in einem Überwachungsorgan, erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in anderer Weise gesichert wird, 7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird, 8. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaftsform gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften gel ten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, aufgrund des Gesellschaftsvertrages oder der Satzung in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt und ebenso ode r in entsprechender Anwendung der für Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geprüft werden. 9. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaftsform, vorbehaltlich weitergehender oder entgegenstehender gesetzlicher Vorschriften, durch Gesellschaftsvertrag oder Satzung gewährleistet ist, dass die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge im Sinne des § 285 Nummer 9 des Handelsgesetzbuches der Mitglieder der Geschäftsführung, des Aufsichtsrates, des Beirates oder einer ähnlichen Einrichtung i m Anhang zum Jahresabschluss jeweils für jede Personengruppe sowie zusätzlich unter Namensnennung die Bezüge jedes einzelnen Mitglieds dieser Personengruppen unter Aufgliederung nach Komponenten im Sinne des § 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches angegeben werden. Die individualisierte Ausweisungspflicht gilt auch für: a) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für den Fall einer vorzeitigen Beendigung ihrer Tätigkeit zugesagt worden sind, b) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für den Fall der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit zugesagt worden sind, mit ihrem Barwert sowie den von der Gesellschaft während des Geschäftsjahres hierfür aufgewandten oder zurückgestellten Betrag, c) während des Geschäftsjahres vereinbarte Änderungen dieser Zusagen und d) Leistungen, die einem früheren Mitglied, das seine Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres beendet hat, in diesem Zusammenhang zugesagt und im Laufe des Geschäftsjahres gewährt worden sind. Eine Gewährleistung für die individualisierte Ausweisung von Bezügen und Leistungszusagen ist im Falle der Beteiligung an einer bestehenden Gesellschaft auch dann gegeben, wenn in Gesellschaftsvertrag oder Satzung die erstmalige individualisierte Ausweisung spätestens für das zweite Geschäftsjahr nac h Erwerb der Beteiligung festgelegt ist. Beteiligungsbericht 2014 212 10. bei Unternehmen der Telekommunikation einschließlich von Telefondienstleistungen nach § 107 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 im Gesellschaftsvertrag die unmittelbare oder im Rahmen einer Schachtelbeteiligung die mittelbare Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde bzw. des kommunalen Unternehmens am Stammkapital beschränkt ist. Zur Wahrnehmung gleicher Wettbewerbschancen darf die Gemeinde für diese Unternehmen weder Kredite nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher Vorzug skonditionen in Anspruch nehmen noch Bürgschaften und Sicherheiten i. S. von § 87 leisten. Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der Nummern 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen zulassen. Wird von Satz 1 Nummer 8 eine Ausnahme zugelassen, kann auch von Satz 1 Nummer 9 eine Ausnahme zugelassen werden. (2) Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 gilt für die erstmalige unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an einer Gesellschaft einschließlich der Gründung einer Gesellschaft, wenn den beteiligten Gemeinde n oder Gemeindeverbänden alleine oder zusammen oder zusammen mit einer Beteiligung des Landes mehr als 50 vom Hundert der Anteile gehören. Bei bestehenden Gesellschaften, an denen Gemeinden oder Gemeindeverbände unmittelbar oder mittelbar alleine oder zusammen oder zusammen mit dem Land mit mehr als 50 vom Hundert beteiligt sind, trifft die Gemeinden und Gemeindeverbände eine Hinwirkungspflicht zur Anpassung an die Vorgaben des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 9. Die Hinwirkungspflicht nach Satz 2 bezieht sich sowohl auf die Anpassung von Gesellschaftsvertrag oder Satzung als auch auf die mit Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 verfolgte Zielsetzung der individualisierten Ausweisung der dort genannten Bezüge und Leistungszusagen. (3) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert der Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in Gesellschaftsform, muss sie darauf hinwirken, dass 1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan aufgestellt wird, b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanzplanung zugrunde gelegt und der Gemeinde zur Kenntnis gebracht wird, c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die Verwendung des Ergebnisse s sowie das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts unbeschadet der bestehenden gesetzlichen Offenlegungs - pflichten öffentlich bekannt gemacht werden und der Jahresabschluss und der Lagebericht bis zur Feststellung des folgenden Jahresabschlusses zur Einsichtnahme verfügbar gehalten werden, 2. in dem Lagebericht oder in Zusammenhang damit zur Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und zur Zweckerreichung Stellung genommen wird, 3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109) verfahren wird, wenn die Gesellschaft ein Unternehmen betreibt. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind dem Haushaltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der Gemeinde zusammen mit anderen Gemeinden oder Gemeindeverbänden die Mehrheit der Anteile an einem Unternehmen oder an einer Einrichtung, soll sie auf eine Wirtschaftsführung nach Maßgabe des Satzes 1 Nr. 1 a) und b) sowie Nr. 2 und Nr. 3 hinwirken. (4) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt wird oder erfüllt werden kann. (5) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nur gründen oder sich daran beteiligen, wenn durch die Ausgestaltung des Gesellschaftervertrages sichergestellt ist, dass 1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt über a) den Abschluss und die Änderungen von Unternehmensverträgen im Sinne der §§ 291 und 292 Abs. 1 des Aktiengesetzes, b) den Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen und Beteiligungen, c) den Wirtschaftsplan, die Feststellung des Jahresabschlusses und die Ve rwendung des Ergebnisses sowie d) die Bestellung und die Abberufung der Geschäftsführer, soweit die nicht der Gemeinde vorbehalten ist, und 2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann, soweit die Bestellung eines Aufsichtsrates gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. (6) Vertreter der Gemeinde in einer Ges ellschaft, an der Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hundert beteiligt sind, dürfen a) der Gründung einer anderen Gesellschaft oder einer anderen Vereinigung in einer Rechtsform des privaten Rechts, einer Beteiligung sowie der Erhöhung einer Beteiligung der Gesellschaft an einer anderen Gesellschaft oder einer anderen Vereinigung in einer Rechtsform des privaten Rechts nur zustimmen, wenn - die vorherige Entscheidung des Rates vorliegt, - für die Ge meinde selbst die Gründungs - bzw. Beteiligungsvoraussetzungen vorliegen und - sowohl die Haftung der gründenden Gesellschaft als auch die Haftung der zu gründenden Gesellschaft oder Vereinigung durch ihre Rechtsform auf einen bestimmten Betrag begrenzt sind oder - sowohl die Haftung der sich beteiligenden Gesellschaft als auch die Haftung der Gesellschaft oder Vereinigung, an der eine Beteiligung erfolgt, durch ihre Rechtsform auf einen bestimmten Betrag begrenzt sind; b) einem Beschluss der Gesellschaft zu einer wesentlichen Änderung des Gesellschaftszwecks oder sonstiger wesentlicher Änderungen des Beteiligungsbericht 2014 213 Gesellschaftsvertrages nur nach vorheriger Entscheidung des Rates zustimmen. In den Fällen von Satz 1 Buchstabe a) gilt Absatz 1 Satz 2 und 3 entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im Sinne von Satz 1 gelten auch Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Mitglieder von sonstigen Organen und ähnlichen Gremien der Gesellschaft, die von der Gemeinde oder auf ihre Veranlassung oder ihren Vorschlag in das Organ oder Gremium entsandt oder gewählt worden sind. Beruht die Entsendung oder Wahl auf der Veranlassung oder dem Vorschlag mehrerer Gemeinden Gemeindeverbände oder Zweckverbände, so bedarf es der Entscheidung nur des Organs, auf das sich die beteiligten Gemeinden und Gemeindeverbände oder Zweckverbände geeinigt haben. Die Sätze 1 bis 4 gelten nicht, soweit ihnen zwingende Vorschriften des Gesellschaftsrechts entgegenstehen. (7) Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsanteil an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwerben, wenn eine Nachschusspflicht ausgeschlossen oder die Haftungssumme auf einen bestimmten Betrag beschränkt ist. § 108 a Arbeitnehmermitbestimmung in fakultativen Aufsichtsräten (1) Soweit im Gesellschaftsvertrag eines Unternehmens (§ 107 Abs. 1, § 107 a Abs. 1) oder einer Einrichtung (§ 107 Abs. 2) in Privatrechtsform, an der die Gemeinde unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 vom Hundert der Anteile beteiligt ist, ein fakultativer Aufsichtsrat vorgesehen ist, könne n dem fakultativen Aufsichtsrat Arbeitnehmervertreter des Unternehmens oder der Einrichtung angehören. In diesem Fall ist ein angemessener Einfluss der Gemeinde im Sinne des § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 gegeben, wenn bei mehr als 2 von der Gemeinde in den Auf sichtsrat zu entsendenden Vertretern nicht mehr als ein Drittel der Gesamtzahl der Aufsichtsratsmandate durch Arbeitnehmervertreter des Unternehmens oder der Einrichtung nach Maßgabe der folgenden Absätze besetzt werden. (2) Der Rat der Gemeinde bestellt a us einer von der Betriebsversammlung des Unternehmens oder der Einrichtung zu erstellenden Vorschlagsliste die in den fakultativen Aufsichtsrat zu entsendenden Arbeitnehmervertreter. Die Bestellung bedarf eines Beschlusses der Mehrheit der gesetzlichen Zah l der Mitglieder des Rates. Die Vorschlagsliste muss mindestens die doppelte Zahl der zu entsendenden Arbeitnehmervertreter enthalten. Der Rat hat das Recht, mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder sämtliche Vorschläge der Liste zurückzuwe isen und eine Ergänzung zu verlangen. In diesem Fall kann eine Betriebsversammlung eine neue Vorschlagsliste erstellen; Sätze 1 bis 4 gelten entsprechend. Im Falle einer erneuten Zurückweisung der Vorschläge durch den Rat bleiben die für die Arbeitnehmerve rtreter vorgesehenen Aufsichtsratsmandate unbesetzt. (3) § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 gelten für die nach Absatz 2 für den fakultativen Aufsichtsrat vom Rat bestellten Arbeitnehmervertreter entsprechend. Verliert ein vom Rat bestellter Arbeitnehmervertreter die Beschäftigteneigenschaft in dem Unternehmen oder der Einrichtung, muss der Rat ihn entsprechend § 113 Abs. 1 Satz 3 aus seinem Amt im fakultativen Aufsichtsrat abberufen. (4) In der Betriebsversammlung nach Absatz 2 sind alle Beschäftigten des Unterneh mens bzw. der Einrichtung wahlberechtigt, die am Tage der Betriebsversammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben. Nicht wahlberechtigt sind Geschäftsführer und Vorstände des Unternehmens bzw. der Einrichtung. In die Vorschlagsliste können nur Wahlberechtigte aufgenommen werden. Die Einzelheiten für die Wahl der Arbeitnehmervertreter sind im Gesellschaftsvertrag, der Satzung oder einem sonstigen Organisationsstatut des Unternehmens bzw. der Einrichtung zu regeln. Im Gesellschaftsvertrag, der Satzung oder dem Organisationsstatut des Unternehmens bzw. der Einrichtung ist auch die Amtsdauer der Arbeitnehmervertreter zu regeln. Sie soll die regelmäßige Amtsdauer der nach § 113 Abs. 2 Satz 2 neben dem Bürgermeister oder dem von ihm benannten Bediensteten der Gemei nde in den fakultativen Aufsichtsrat bestellten weiteren Vertreter nicht überschreiten. (5) Wird ein Arbeitnehmervertreter von seinem Amt gemäß § 113 Abs. 1 Satz 3 abberufen oder scheidet er aus anderen Gründen aus dem Aufsichtsrat aus, bestellt der Rat mi t der Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder aus dem noch nicht in Anspruch genommenen Teil der Vorschlagsliste nach Absatz 2 einen Nachfolger. Kommt eine solche Mehrheit nicht zustande, kann eine Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch genommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschläge ergänzen. Kommt auch dann keine Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Rates für die Bestellung eines Nachfolgers zustande, bleibt das Aufsichtsratsmandat unbesetzt. (6) Die Absätze 1 bis 5 gelten mit folgenden Maßgaben entsprechend in den Fällen, in denen an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in Privatrechtsform zwei oder mehr Gemeinden beteiligt sind. Die Bestellung der in den fakultativen Aufsichtsrat zu entsendenden Arbeitnehmervert reter bedarf übereinstimmender, mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder zustande gekommener Beschlüsse der Räte mindestens so vieler beteiligter Kommunen, dass hierdurch insgesamt mehr als die Hälfte der kommunalen Beteiligung an dem Unterneh men oder der Einrichtung repräsentiert wird. Kommen solche übereinstimmenden Beschlüsse nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, kann eine Betriebsversammlung eine neue Vorschlagsliste erstellen. Kommen auch hierzu entsprechende übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, bleiben die für die Arbeitnehmervertreter vorgesehenen Aufsichtsratsmandate unbesetzt. Für die Bestellung eines Nachfolgers im Sinne des Absatzes 5 gilt Satz 2 entsprechen d. Kommen danach übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, kann eine Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch genommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschläge ergänzen. Kommen auch dann übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, bleibt das Aufsichtsratsmandat unbesetzt. Für die nach § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 zu treffenden Entscheidungen bedarf es übereinstimmender Beschlüsse der Räte mindestens so vieler beteiligter Beteiligungsbericht 2014 214 Kommunen, dass hierdurch insgesamt mehr als die Hälfte der kommunalen Beteiligung an dem Unternehmen oder der Einrichtung repräsentiert wird. § 109 Wirtschaftsgrundsätze (1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu führen, zu steuern und zu kontrollieren, dass der öffentliche Zweck nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen einen Ertrag für den Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks nicht beeinträchtigt wird. (2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehmen als Unterschied der Erträge und Aufwendungen soll so hoch sein, dass außer den für die technische und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens notwendigen Rück lagen mindestens eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals erwirtschaftet wird. § 110 Verbot des Missbrauchs wirtschaftlicher Machtstellung Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartiger Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die Belieferung nicht davon abhängig gemacht werden, dass auch andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen werden. § 111 Veräußerung von Unternehmen, Einrichtungen und Beteiligungen (1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung eines Unternehmens oder einer Einrichtung oder einer Beteiligung an einer Gesellschaft sowie andere Rechtsgeschäfte, durch welche die Gemeinde ihren Einfluss auf das Unternehmen, die Einrichtung oder die Gesellschaft verliert oder vermindert, sind nur zulässig, wenn die für die Betreuung der Einwohner erforderliche Erfüllung der Aufgaben der Gemeinde nicht beeinträchtigt wird. (2) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, an der Gemeinden, Gemeindeverbänd e oder Zweckverbände unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 v.H. beteiligt sind, dürfen Veräußerungen oder anderen Rechtsgeschäften i.S. des Absatzes 1 nur nach vorheriger Entscheidung des Rates und nur dann zustimmen, wenn für die Gemeinde die Zulässigkeitsvoraussetzung des Absatzes 1 vorliegt. § 112 Informations- und Prüfungsrechte (1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelbar Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in einer Rechtsform des privaten Rechts in dem in § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so soll sie 1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes ausüben, 2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes vorgesehenen Befugnisse eingeräumt werden. (2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer Gesellschaft keine Me hrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll die Gemeinde, soweit ihr Interesse dies erfordert, darauf hinwirken, dass ihr im Gesellschaftsvertrag oder in der Satzung die Befugnisse nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes eingeräumt werden. Bei mittelbaren Minderheitsbeteiligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung den vierten Teil der Anteile übersteigt und einer Gesellschaft zusteht, an der die Gemeinde allein oder zusammen mit anderen Gebietskörperschaften mit Mehrheit im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes beteiligt ist. § 113 Vertretung der Gemeinde in Unternehmen oder Einrichtungen (1) Die Vertreter der Gemeinde in Beiräten, Ausschüssen, Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder entsprechenden Organen von juristischen Personen oder Personenvereinigungen, an denen die Gemeinde unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist, haben die Interessen der Gemeinde zu verfolgen. Sie sind an die Beschlüsse des Rates und seiner Ausschüsse gebunden. Die vom Rat bestellten Vertreter haben ihr Amt auf Beschluss des Rates jederzeit niederzulegen. Die Sätze 1 bis 3 gelten nur, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist. (2) Bei unmittelbaren Beteiligungen vertritt ein vom Rat bestellter Vertreter die Gemeinde in den in Absatz 1 genannten Gremien. Sofern weitere Vertreter zu benennen sind, muss der Bürgermeister oder der von ihm vorgeschlagene B edienstete der Gemeinde dazuzählen. Die Sätze 1 und 2 gelten für mittelbare Beteiligungen entsprechend, sofern nicht ähnlich wirksame Vorkehrungen zur Sicherung hinreichender gemeindlicher Einfluss - und Steuerungsmöglichkeiten getroffen werden. (3) Die Gem einde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft darauf hinzuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird, Mitglieder in den Aufsichtsrat zu entsenden. Über die Entsendung entscheidet der Rat. Zu den entsandt en Aufsichtsratsmitgliedern muss der Bürgermeister oder der von ihm vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde zählen, wenn diese mit mehr als einem Mitglied im Aufsichtsrat vertreten ist. Dies gilt sowohl für unmittelbare als auch für mittelbare Beteiligungen. (4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden, Mitglieder des Vorstandes oder eines gleichartigen Organs zu bestellen oder vorzuschlagen, entscheidet der Rat. (5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über alle Angelegenheiten von besonderer Bede utung frühzeitig zu unterrichten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist. Beteiligungsbericht 2014 215 (6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätigkeit in einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die Gemeinde den Schaden zu erset zen, es sei denn, dass er ihn vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Auch in diesem Falle ist die Gemeinde schadensersatzpflichtig wenn ihr Vertreter nach Weisung des Rates oder eines Ausschusses gehandelt hat. § 114 Eigenbetriebe (1) Die gemeindlichen wirtschaftlichen Unternehmen ohne Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung und der Betriebssatzung geführt. (2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebes ist der Betriebsleitung ausreichende Selbständigkeit der Entschließung einzuräumen. Die Zuständigkeiten des Rates sollen soweit wie möglich dem Betriebsausschuss übertragen werden. (3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten besteht der Betriebsausschuss zu einem Dritte l aus Beschäftigten des Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der Ausschussmitglieder muss in diesem Fall durch drei teilbar sein. Bei Eigenbetrieben mit weniger als 51, aber mehr als zehn Beschäftigten gehören dem Betriebsausschuss zwei Beschäftigte des Eigenbetriebes an. Die dem Betriebsausschuss angehörenden Beschäftigten werden aus einem Vorschlag der Versammlung der Beschäftigten des Eigenbetriebes gewählt, der mindestens die doppelte Zahl der zu wählenden Mitglieder und Stellvertreter enthält. Wird für meh rere Eigenbetriebe ein gemeinsamer Betriebsausschuss gebildet, ist die Gesamtzahl aller Beschäftigten dieser Eigenbetriebe maßgebend; Satz 4 gilt entsprechend. Die Zahl der sachkundigen Bürger darf zusammen mit der Zahl der Beschäftigten die der Ratsmitgl ieder im Betriebsausschuss nicht erreichen. § 114 a Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts (1).Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts errichten oder bestehende Regie - und Eigenbetriebe sowie eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts umwandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 gilt entsprechend. (2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der Anstalt durch eine Satzung. Die Satzung muss Bestimmungen über den Namen und die Aufgaben der Anstalt, die Zahl der Mitglieder des Vorstands und des Verwaltungsrates, die Höhe des Stammkapitals, die Wirtschaftsführung, die Vermögensverwaltung und die Rechnungslegung enthalten. (3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder alle mit einem bestimmten Zweck zusammenhängende Aufgaben ganz oder teilweise übertragen. Sie kann zugunsten der Anstalt unter der Voraussetzung des § 9 durch Satzung einen Anschluss - und Benutzungszwang vorschreiben und der Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle Satzungen für das übertragene Aufgabengebiet zu erlassen; § 7 gilt entsprechend. (4) Die Anstalt kann nach Maßgabe der Satzung andere Unternehmen oder Einrichtungen gründe n oder sich an solchen beteiligen oder eine bestehende Beteiligung erhöhen, wenn das dem Anstaltszweck dient. Für die Gründung von und die Beteiligung an anderen Unternehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des privaten Rechts sowie deren Veräußerung und andere Rechtsgeschäfte im Sinne des § 111 gelten die §§ 108 bis 113 entsprechend. Für die in Satz 2 genannten Gründungen und Beteiligungen muss ein besonders wichtiges Interesse vorliegen. (5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten der Anstalt u nbeschränkt, soweit nicht Befriedigung aus deren Vermögen zu erlangen ist (Gewährträgerschaft). Rechtsgeschäfte im Sinne des § 87 dürfen von der Anstalt nicht getätigt werden. (6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener Verantwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder durch die Satzung der Gemeinde etwas anderes bestimmt ist. Der Vorstand vertritt die Anstalt gerichtlich und außergerichtlich. (7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von einem Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat b estellt den Vorstand auf höchstens 5 Jahre; eine erneute Bestellung ist zulässig. Er entscheidet außerdem über 1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2, 2. die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der Anstalt an anderen Unternehmen oder Einrichtungen sowie deren Gründung, 3. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des Jahresabschlusses, 4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und Entgelte für die Leistungsnehmer, 5. die Bestellung des Abschlussprüfers, 6. die Ergebnisverwendung 7. Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne des § 111. Im Fall der Nummer 1 unterliegt der Verwaltungsrat den Weisungen des Rates und berät und beschließt in öffentlicher Sitzung. In den Fällen der Nummern 2 und 7 bedarf es der vorherigen Entscheidung des Rates. Dem Verwaltungsrat o bliegt außerdem die Entscheidung in den durch die Satzung der Gemeinde bestimmten Angelegenheiten der Anstalt. In der Satzung kann ferner vorgesehen werden, dass bei Entscheidungen der Organe der Anstalt von grundsätzlicher Bedeutung die Zustimmung des Rates erforderlich ist. (8) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden Mitglied und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt der Bürgermeister. Soweit Beigeordnete mit eigenem Geschäftsbereich bestellt sind, führt derjenige Beigeordnete den Vorsitz, zu dessen Geschäftsbereich die der Anstalt übertragenen Aufgaben gehören. Sind die übertragenen Aufgaben mehreren Geschäftsbereichen zuzuordnen, so entscheidet der Bürgermeister über den Vorsitz. Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats werden vom Rat für die Dauer von 5 Jahren gewählt; für die Wahl gilt § 50 Abs. 4 sinngemäß. Die Amtszeit von Mitgliedern des Verwaltungsrats, die dem Rat Beteiligungsbericht 2014 216 angehören, endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Rat. Die Mitglieder des Verwaltungsrats üben ihr Amt bis zum Amtsantritt der neuen Mitglieder weiter aus. Mitglieder des Verwaltungsrats können nicht sein: 1. Bedienstete der Anstalt, 2. leitende Bedienstet von juristischen Personen oder sonstigen Organisationen des öffentlichen oder privaten Rechts, an denen die Anstalt mit mehr als 50 v.H. beteiligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht genügt, 3. Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmittelbar mit Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst sind. (9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamten zu sein, wenn sie auf Grund einer Aufgabenübertragung nach Absatz 3 hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die Anstalt aufgelöst oder umgebildet, so gilt für die Rechtsstellung der Beamten und der Versorgungsempfänger Kapitel II Abschnitt III des Beamtenrechtsrahmengesetzes. (10) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Anstalt werden nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt und geprüft, sofern nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen. § 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands sowie die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Leistungen für die Mitglieder des Verwaltungsrates im Anhang des Jahresabschlusses für jede Personengruppe sowie zusätzlich unter Namensnennung die Bezüge und Leistungen fü r jedes einzelne Mitglied dieser Personengruppen unter Aufgliederung nach Komponenten im Sinne des § 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches angegeben werden, soweit es sich um Leistungen des Kommunalunternehmens handelt. Die individualisierte Ausweisungspflicht gilt auch für Leistungen entsprechend § 108 Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 Satz 2. (11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, §75 Abs. 1, § 77, § 84 sowie die Bestimmungen des 13. Teils über die staatliche Aufsicht sind auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden. § 115 Anzeige (1) Entscheidungen der Gemeinde über a) die Gründung oder wesentliche Erweiterung einer Gesellschaft oder eine wesentliche Änderung des Gesellschaftszwecks oder sonstiger wesentlicher Änderungen des Gesellschaftsvertrages, b) die Beteiligung an einer Gesellschaft oder die Änderung der Beteiligung an einer Gesellschaft, c) die gänzliche oder teilweise Veräußerung einer Gesellschaft oder der Beteiligung an einer Gesellschaft, d) die Errichtung die Übernahme oder die wesentliche Erweiterung eines Unternehmens, die Änderung der bisherigen Rechtsform oder eine wesentliche Änderung des Zwecks, e) den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Art nach geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf das Unternehmen oder die Einrichtung zu mindern oder zu beseitigen oder die Ausübung von Rechten aus einer Beteiligung zu beschränken, f) die Führung von Einrichtungen entsprechend den Vorschriften über die Eigenbetriebe, g) den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer eingetragenen Genossenschaft h) die Errichtung, w esentliche Erweiterung oder Auflösung einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts gemäß § 114 a, die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der Anstalt an anderen Unternehmen oder Einrichtungen oder deren Gründung sowie Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne des § 111 sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens sechs Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich anzuzeigen. Aus der Anzeige muss zu ersehen sein, ob die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall aus besonderem Grund die Frist verkürzen oder verlängern. (2) Für die Entscheidung über die mittelbare Beteiligung an einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein Beschluss des Rates nach § 108 Abs. 6 oder § 111 Abs. 2 zu fassen ist. 12. Teil Gesamtabschluss § 116 Gesamtabschluss (1) Die Gemeinde hat in jedem Haushaltsjahr für den Abschlussstichtag 31. Dezember einen Gesamtabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufzustellen. Er besteht aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem Gesamtanha ng und ist um einen Gesamtlagebericht zu ergänzen. Der Rat bestätigt den geprüften Gesamtabschluss durch Beschluss. § 96 findet entsprechende Anwendung. (2) Zu dem Gesamtabschluss hat die Gemeinde ihren Jahresabschluss nach § 95 und die Jahresabschlüsse des gleichen Geschäftsjahres aller verselbstständigten Aufgabenbereiche in öffentlich -rechtlicher oder privatrechtlicher Form zu konsolidieren. Auf den Gesamtabschluss sind, soweit seine Eigenart keine Abweichung erfordert, § 88 und § 91 Abs. 2 entsprechend anzuwenden. (3) In den Gesamtabschluss müssen verselbstständigte Aufgabenbereiche nach Absatz 2 nicht einbezogen werden, wenn sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind. Dies ist im Gesamtanhang darzustellen. Beteiligungsbericht 2014 217 (4) Am Schluss des Gesamtlageberichtes sind für die Mitglieder des Verwaltungsvorstands nach § 70, soweit dieser nicht zu bilden ist für den Bürgermeister und den Kämmerer, sowie für die Ratsmitglieder, auch wenn die Personen im Haushaltsjahr ausgeschieden sind, anzugeben: 1. der Familienname mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen, 2. der ausgeübte Beruf, 3. die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien i.S.d. § 125 Abs. 1 Satz 3 des Aktiengesetzes, 4. die Mitgliedschaft in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich -rechtlicher oder privatrechtlicher Form, 5. die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen. (5) Der Gesamtabschluss ist innerhalb der ersten neun Monate nach dem Abschlussstichtag aufzustellen. § 95 Abs. 3 findet für die Aufstellung des Gesamtabschlusses entsprechende Anwendung. (6) Der Gesamtabschluss ist vom Rechnungsprüfungsausschuss dahingehend zu prüfen, ob er ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Schulden -, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmä ßiger Buchführung ergibt. Die Prüfung des Gesamtabschlusses erstreckt sich darauf, ob die gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden Satzungen und sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen beachtet worden sind. Der Gesamtlagebericht ist darauf zu prüfen, ob er mit dem Gesamtabschluss in Einklang steht und ob seine sonstigen Angaben nicht eine falsche Vorstellung von der Vermögens -, Schulden -, Ertrags - und Finanzgesamtlage der Gemeinde erwecken. § 101 Abs. 2 bis 8 gilt entsprechend. (7) In die Prüfung nach Absatz 6 müssen die Jahresabschlüsse der verselbstständigten Aufgabenbereiche nicht einbezogen werden, wenn diese nach gesetzlichen Vorschriften geprüft worden sind. § 117 Beteiligungsbericht (1) Die Gemeinde hat einen Beteiligungsbericht zu erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung, unabhängig davon, ob verselbstständigte Aufgabenbereiche dem Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses angehören, zu erläutern is t. Dieser Bericht ist jährlich bezogen auf den Abschlussstichtag des Gesamtabschlusses fortzuschreiben und dem Gesamtabschluss beizufügen. (2) Der Beteiligungsbericht ist dem Rat und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen. Die Gemeinde hat zu diesem Zweck den Bericht zur Einsichtnahme verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen. § 118 Vorlage- und Auskunftspflichten Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung von Gründungsverträgen oder Satzungen für die in § 116 bezeichneten Organisationseinheiten darauf hinzuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird, von diesen Aufklärung und Nachweise zu verlangen, die die Aufstellung des Gesamtabschlusses erfordert. Beteiligungsbericht 2014 218 Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz § 53 Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen (1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der Anteile eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten Rechts oder gehört ihr mindestens der vierte Teil der Anteile und steht ihr zusammen mit anderen Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so kann sie verlangen, dass das Unternehmen 1. im Rahmen der Abschlussprüfung auch die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen lässt; 2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht auch darzustellen a) die Entwicklung der Vermögens - und Ertragslage sowie die Liquidität und Rentabilität der Gesellschaft, b) verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der Verluste, wenn diese Geschäfte und die Ursachen für die Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren, c) die Ursachen eines in der Gewinn - und Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrages; 3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer und, wenn das Unternehmen einen Konzernabschluss auf zustellen hat, auch den Prüfungsbericht der Konzernabschlussprüfer unverzüglich nach Eingang übersendet. (2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als Anteile der Gebietskörperschaften auch Anteile, die einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft gehör en. Als Anteile der Gebietskörperschaft gelten ferner Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen die Rechte aus Absatz 1 der Gebietskörperschaft zustehen. § 54 Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde (1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im G esellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit des vertretenen Kapitals bestimmt werden, dass sich die Rechnungsprüfungsbehörde der Gebietskörperschaft zur Klärung von Fragen, die bei der Prüfung nach § 44 (Prüfung staatlicher Betätigung bei privatrechtliche n Unternehmen) auftreten, unmittelbar unterrichten und zu diesem Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften des Unternehmens einsehen kann (2) Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begründetes Recht der Rechnungsprüfungs - behörde auf unmittelbare Unterrichtung bleibt unberührt. Beteiligungsbericht 2014 219 Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster (Stand: August 2015) Abteilungsleiterin: Frau Dr. Janetzki - Konzernberichtswesen und Haushalt Beteiligungen Telefon: 2010; Zimmer: 209b - Münster Marketing (Vertreter: Herr Scholz) - Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) - RVM-Verkehrsdienst GmbH - Verkehrsbetrieb Kipp GmbH - Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) - Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) - WLE-Spedition GmbH - items GmbH - items project GmbH - Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG - GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG - GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs-GmbH - Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG - Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH Herr Scholz - Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH Telefon: 2043; Zimmer: 212 - Wohn+Stadtbau Münster GmbH (Vertreterin: Frau Dr. Janetzki) - Theater Münster - Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH - Kreditinstitute - RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH - Betriebswirtschaftliche Betreuung der Stiftungsverwaltung - Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH - Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH - Institut für vergleichende Städtegeschichte –IStG- gGmbH - smartOPTIMO GmbH & Co. KG - smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH - Energiepark Detmold GmbH - Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH - Chemisches Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- Emscher-Lippe (CVUA-MEL) - Fortschreibung Beteiligungsbericht (mit diesjähriger Unterstützung von Jessica Pölk) Frau Haubner - Wirtschaftsförderung Münster GmbH Telefon:2032; Zimmer: 211 - Technologieförderung Münster GmbH (Vertreter: Herr Scholz) - CeNTech GmbH - FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (einschließlich der acht Beteiligungsgesellschaften) - GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH - AirportPark FMO GmbH - NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Beteiligungsbericht 2014 220 Herr Deppe - Stadtwerke Münster GmbH Telefon: 2020; Zimmer: 203 - münsterNETZ GmbH (Vertreterin: Frau Haubner) - Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH - Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH - NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. - Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG - Windkraft Nordseeheilbad Borkum Herr Preuß - Steuerliche Beratung der Ämter und Einrichtungen Telefon: 2046; Zimmer: 213 - Westfälische Bauindustrie GmbH (Vertreter: Herr Günther) - citeq Herr Günther - Steuerliche Beratung der Ämter und Einrichtungen Telefon: 2035; Zimmer: 210 - Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) (Vertreter: Herr Preuß) - Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Beteiligungsbericht 2014 221 Anlage 5: Alphabetische Beteiligungsübersicht Beteiligungen Seite Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 13 AHS Aviation Handling Services GmbH 138 AirportPark FMO GmbH 91 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 184 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 187 CeNTech GmbH 64 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt 87 citeq 22 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 189 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 191 FMO Airport Services GmbH 126 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 116 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 121 FMO Parking Services GmbH 123 FMO Passenger Services GmbH 131 FMO Security Services GmbH 129 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 170 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 67 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 174 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 178 IStG gGmbH 82 items GmbH 141 items project GmbH 145 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & CO. KG 193 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 48 Münster Marketing 18 münsterNETZ GmbH 107 NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 58 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 161 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 94 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 85 RVM-Verkehrsdienst GmbH 99 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 164 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 168 Sparkasse Münsterland Ost 195 Stadtwerke Münster GmbH 33 Technologieförderung Münster GmbH 61 Theater Münster 27 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 79 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 101 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 155 Volksbank Münster eG 201 Beteiligungsbericht 2014 222 Beteiligungen Seite Westfälische Bauindustrie GmbH 110 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 158 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 148 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) 104 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 70 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 76 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 181 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 53 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 136 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 134 WLE-Spedition GmbH 152 Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 40 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 45
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (37)
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Details
- Aktenzeichen
- V/0943/2015
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 09.11.2015
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37