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V/0943/2015

Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2014 (Beteiligungsbericht 2014)

Vorlagen 09.11.2015

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Berichtsvorlage

2729 Zeichen

V/0943/2015 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2014 (Beteiligungsbericht 2014) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
09.12.2015 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 
16.12.2015 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
 
Die Gemeinde ist gemäß § 117 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW (GO) verpflichtet, ein en Beteili-
gungsbericht, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung im Sinne der §§ 107, 
107 a GO zu erläutern ist, zu erstellen. Der Bericht ist jährlich, bezogen auf den Abschlussstic h-
tag des Gesamtabschlusses, fortzuschreiben und dem  Gesamtabschluss beizufügen. Ferner ist 
der Bericht nach § 117 Abs. 2 GO dem Rat und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen und zu 
diesem Zweck zur Einsichtnahme verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist 
in geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen. 
 
 
Mit der Vorlage des Beteiligungsberichts 2014 (Anlage) kommt die Verwaltung den v.g. gesetzl i-
chen Vorgaben nach. Wie in den Jahren zuvor enthält der Bericht als wesentlichen Inhalt eine 
Darstellung der wirtschaftlichen Situation der einzelne n Beteiligungen sowie ihrer Bedeutung für 
den städtischen Haushalt und den „Konzern Stadt Münster“. Darüber hinaus wurden für alle – 
vom Rat der Stadt Münster als steuerungsrelevant eingestuften – Beteiligungen Angaben zu den 
„reinen“ Finanz - und Beteiligu ngserträgen/-aufwendungen (Bruttoausschüttungen an die Stadt 
Münster bzw. „Zuschusszahlungen“ der Stadt Münster) sowie ein betriebswirtschaftliches Ken n-
zahlenset aufgenommen. 
 
 
Mit dem Beteiligungsbericht wird den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der in teressierten Öf-
fentlichkeit die Möglichkeit gegeben, sich mit einem wichtigen Teil des kommunalen Haushalts 
vertraut zu machen. Die regelmäßige Aktualisierung der Jahresabschlussdaten (Bilanz, Gewinn - 
und Verlustrechnung) der einzelnen Beteiligungen trägt dazu bei, deren mittelfristige Geschäft s-
entwicklung aufzuzeigen und damit die notwendige Transparenz zu vermitteln. 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0943/2015 
Auskunft erteilt: 
Herr Scholz 
Ruf: 
492 20 43 
E-Mail: 
ScholzT@stadt-muenster.de 
Datum: 
09.11.2015 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0943/2015 
 
Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme wird durch öffentliche Bekanntmachung hingewiesen. Es 
wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, d en Beteiligungsbericht gegen eine Schutzgebühr 
von 1 € bei der „Münster Information“ zu erwerben. Darüber hinaus wird der Beteiligungsbericht 
über die Internetpräsenz der Stadt Münster abrufbar bzw. einsehbar sein. 
 
 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
 
 
 
 
Anlage: 
Beteiligungsbericht 2014

Endfassung

442381 Zeichen

Beteiligungsbericht 2014

Herausgeber:  Stadt Münster 
 Amt für Finanzen und Beteiligungen  
 Abteilung Beteiligungsmanagement 
 48127 Münster 
 
Druck: Eigendruck  
 
Auflage: 250, November 2015

Vorwort 
 
Die Stadt Münster hat neben den Tätigkeiten der klassischen Verwaltung etliche 
Aufgabenbereiche auf Einrichtungen und Unternehmen mit öffentlich -rechtlichen oder 
privatrechtlichen Rechtsformen übertragen. Diese Bereiche werden als "Beteiligungen" 
geführt. 
Der Beteiligungsbericht des Jahres 2014 gibt einen Überblick über das auf die Beteiligungen 
übertragene Aufgabenspektrum des "Konzerns Stadt Münster ", welches von der 
Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen der Grundversorgung über Wohnungsbau 
und K ultureinrichtungen bis zur Stadtgestaltung und Stadtentwicklung reicht. Durch die  
Beteiligungen kann die Stadt Münster den hohen Ansprüchen als weltoffene, 
zukunftsorientierte Stadt gerecht zu werden. 
Das Beteiligungsmanagement ist zur Optimierung und Ste uerung der Beteiligungen und zur 
Sicherung eines verbesserten Beteiligungscontrollings im Amt für Finanzen und 
Beteiligungen als eigenständige Abteilung etabliert. Über die jeweilige Einzelgesellschaft 
hinaus schafft das Beteiligungsmanagement Transparenz für den gesamten 
Dienstleistungsverbund Stadt Münster und übernimmt hierzu auch die Steuerung der 
wirtschaftlichen Betätigung. 
Darüber hinaus stellt es eine Verbindung zwischen den städtischen Einrichtungen bzw. 
Unternehmen, dem Rat und der Verwaltung her.  Die Umstellung vom Instrument einer 
"Beteiligungsverwaltung" zu den modernen Techniken des "Beteiligungsmanagements" hat 
sich langfristig bewährt und gefestigt. 
Dieser nunmehr bereits zum 21. Mal vorgelegte Bericht verfolgt das Ziel, die Vielfalt der 
wirtschaftlichen Betätigung der Stadt Münster zu dokumentieren und zu veranschaulichen. 
Die wirtschaftlichen Eckdaten der einzelnen Gesellschaften werden auf der Basis der 
geprüften Abschlüssen des Jahres 2014 aufbereitet und um einen Ausblick auf den 
voraussichtlichen Geschäftsverlauf  für das Jahr 2015 ergänzt. Mit Hilfe von Kennzahlen 
werden die Leistungen der einzelnen Unternehmen dargestellt. Ferner sind die wesentlichen 
Finanz- und Leistungsbeziehungen ausgewählter Beteiligungen mit der Stadt Münster 
abgebildet. Die aktuellen Veränderungen in der städtischen Beteiligungsstruktur sind zudem 
in einem kurzen Abriss aufgezeigt. 
An dieser Stelle möchten wir den Beschäftigten des Beteiligungsmanagements für die 
umfangreichen Arbeiten bei der Zusammenstellung der  Daten und Fakten und für die 
Erstellung des Beteiligungsberichtes danken.  
Münster, im September 2015 
 
Markus Lewe Alfons Reinkemeier 
Oberbürgermeister Stadtkämmerer

Beteiligungsbericht 2014  
 
 Inhaltsverzeichnis 
 
 
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen 1 
1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster 1 
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 1 
1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 3 
1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 3 
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 4 
1.3.3 Wahl der Unternehmensform 5 
1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 6 
1.4.1 Beteiligungsmanagement 6 
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane 6 
2 Die Beteiligungen der Stadt Münster 7 
2.1 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster 7 
2.2 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2014 10 
3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster 13 
3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 13 
3.2 Münster Marketing 18 
3.3 citeq 22 
3.4 Theater Münster 27 
4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster 33 
4.1 Stadtwerke Münster GmbH 33 
4.2 Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 40 
4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 45 
4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 48 
4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 53 
4.4.1 NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 58 
4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH 61 
4.4.3 CeNTech GmbH 64

Beteiligungsbericht 2014  
 
4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 67 
4.6 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 70 
4.7 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 76 
4.8 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 79 
4.9 IStG gGmbH 82 
4.10 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 85 
4.11 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt  
Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 87 
4.12 AirportPark FMO GmbH 91 
4.13 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 94 
4.13.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH 99 
4.13.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 101 
4.13.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) 104 
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH 107 
5.1 münsterNETZ GmbH 107 
5.2 Westfälische Bauindustrie GmbH 110 
5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 116 
5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 121 
5.3.2 FMO Parking Services GmbH 123 
5.3.3 FMO Airport Services GmbH 126 
5.3.4 FMO Security Services GmbH 129 
5.3.5 FMO Passenger Services GmbH 131 
5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 134 
5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 136 
5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH 138 
5.4 items GmbH 141 
5.4.1 items project GmbH 145 
5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 148 
5.5.1 WLE-Spedition GmbH 152 
5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 155 
5.7 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 158 
5.8 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 161 
5.9 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 164 
5.10 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 168 
5.11 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 170

Beteiligungsbericht 2014  
 
5.12 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 174 
5.13 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 178 
5.14 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 181 
5.15 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 184 
5.16 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 187 
5.17 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 189 
5.18 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 191 
5.19 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & CO. KG 193 
6 Sonstiges 195 
6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 195 
6.2 Volksbank Münster eG 201 
6.3 Die städtischen Mitgliedschaften 202 
6.4 Die Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 205 
7 Anhang 207 
Anlage 1: Begriffserläuterungen 207 
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 210 
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 218 
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 219 
Anlage 5: Alphabetische Beteiligungsübersicht 221

Beteiligungsbericht 2014  
1 
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen 
1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt 
Münster 
Gemäß § 117 Abs. 1 GO NRW sind die Gemeinden verpflichtet, "einen Beteiligungsbericht zu 
erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung, unabhängig davon, 
ob verselbständigte Aufgabenbereiche dem Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses 
angehören, zu erläutern ist." Als Adressaten des Beteiligungsberichtes werden der Rat und die 
Einwohner der Gemeinde genannt. 
Der Beteiligungsbericht der Stadt Münster umfasst  unmittel- und mittelbare städtische 
Gesellschaften und Beteiligungen. Neben den genannten gesetzlichen "Pflichtinformationen" 
als wesentlichem Inhalt wird ein Abriss der wirtschaftlichen Situation der einzelnen 
Gesellschaften gegeben. Die Angaben zu finan zwirtschaftlichen Auswirkungen der 
Beteiligungen waren teilweise bereits in den vergangenen Jahren Gegenstand des 
Beteiligungsberichtes. 
Die wirtschaftlichen Daten der Gesellschaften basieren auf den Jahresergebn issen für das 
Geschäftsjahr 2014. Die Zeitreihenvergleiche umfassen in der Regel die Jahre 2012 bis 2014. 
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 
Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein -Westfalen unterscheidet zwischen 
wirtschaftlicher und nicht-wirtschaftlicher Betätigung der Gemeinde. 
Als wirtschaftliche Betätigung definiert § 107 Abs. 1 GO NRW den Betrieb von Unternehmen, 
"die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig 
werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit de r Absicht der 
Gewinnerzielung erbracht werden könnte." 
Voraussetzung für die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinde ist demnach, dass  
"1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert,  
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhäl tnis zu der 
Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht und  
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserversorgung, des öffentlichen Verkehrs 
sowie des Betriebes von Telekommunikationsleitungsnetzen einschließlich der 
Telefondienstleistungen der öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht besser 
und wirtschaftlicher erfüllt werden kann." 
Als nicht -wirtschaftliche Betätigung definiert § 107 Abs. 2 GO NRW unter anderem die 
Einrichtungen für die soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner sowie Einrichtungen zum 
Umweltschutz (insbesondere die Abwasserbeseitigung und Abfallentsorgung). 
Für die Zulässigkeit einer wirtschaftlichen Betätigung in den Bereichen der Strom -, Gas- und 
Wasserversorgung hat der Gesetzgeber in § 107 a GO gesonderte Regelungen geschaffen.

Beteiligungsbericht 2014  
2 
Während sich § 107 GO NRW auf die Gesamtheit aller kommunalen Aktivitäten unabhängig 
von der wirtschaftlichen Zielsetzung und der Organisationsform bezieht, wird die für diesen 
Beteiligungsbericht wesentliche privatrechtliche Betätigungsform gesondert in § 108 GO NRW 
geregelt. 
Danach gelten als Voraussetzungen für die Gründung einer kommunalen Eigengesellschaft 
bzw. eines Unternehmens oder die Beteiligung an einem Unternehmen, dass 
- ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert und dieser im Gesellschaftsvertrag der 
Satzung oder einem sonstigen Organisationsstatut festgeschrieben wird, 
- die Wahl der Rechtsform die Begrenzung der Haftung der Gemeinde auf einen 
bestimmten Betrag gewährleistet, 
- die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem an gemessenen Verhältnis zu 
ihrer Leistungsfähigkeit steht, 
- die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlusten in unbestimmter oder unange-
messener Höhe verpflichtet, 
- die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbesondere in einem Überwachungs -
organ, erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in anderer Weise 
gesichert wird, 
- das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder 
sonstiges Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird, 
- der Jahresabschlu ss und der Lagebericht entsprechend den Vorschriften des 
Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften bzw. entsprechend den 
Vorschriften für Eigenbetriebe aufgestellt und geprüft wird, 
- bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaftsform durch Ges ellschaftsvertrag 
oder Satzung gewährleistet ist, dass die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten 
Gesamtbezüge im Sinne des Handelsgesetzbuches im Anhang zum Jahresabschluss 
jeweils für jede Personengruppe (Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Beirat o.ä. ) unter 
Namensnennung die Bezüge angegeben werden, 
- bei Unternehmen der Telekommunikation im Gesellschaftsvertrag die Haftung der 
Gemeinde bzw. des kommunalen Unternehmens auf den Anteil der Gemeinde am 
Stammkapital beschränkt ist und die Gemeinde für diese Unternehmen weder Kredite 
nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen 
noch Bürgschaften und Sicherheiten leisten darf. 
Die Beteiligung einer Gesellschaft mit über 25 % kommunalem Geschäftsanteil an einer 
anderen Gesellschaft (sog. "Unterbeteiligung") erfordert nach § 108 Abs. 6 GO NRW unter 
anderem die ausdrückliche Zustimmung des Rates. 
Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks stellt eine Hauptvoraussetzung kommunaler 
wirtschaftlicher Betätigung dar, jedoch wird auch eine be triebswirtschaftliche Zielsetzung in 
den "Wirtschaftsgrundsätzen" des § 109 GO NRW definiert.

Beteiligungsbericht 2014  
3 
Demnach ist die Führung, Steuerung und Kontrolle der Unternehmen und Einrichtungen so 
auszurichten, dass diese "einen Ertrag für den Haushalt abwerfen, soweit dadurch die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt wird ". Angestrebt wird dabei ein 
Jahresgewinn des Unternehmens, der neben der für die technische und wirtschaftliche 
Entwicklung des Unternehmens notwendigen Rücklagenbildung auch eine mark tübliche 
Verzinsung des Eigenkapitals ermöglicht. Die Erwirtschaftung eines Ertrages für den 
städtischen Haushalt wird somit zwar angestrebt, ist aber der öffentlichen Zwecksetzung stets 
nachgeordnet. 
1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 
1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 
Regiebetrieb 
Der Regiebetrieb ist ein rechtlich und wirtschaftlich unselbständiger Betriebszweig der 
öffentlichen Verwaltung. Er besitzt kein eigenes Vermögen. Die rechtlichen 
Rahmenregelungen für den Regiebetrieb finden sich in der Gemeindeordnung. Die 
Rechnungslegung erfolgt seit Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements 
(NKF) mit Hilfe der doppelten Buchführung. Bei einem Regiebetrieb besteht eine Bindung an 
den Haushaltsplan der betreffenden Gebietskörperschaft und daher sind die dem Regiebetrieb 
zuzuordnenden Erträge und Aufwendungen sowie die kassenmäßigen Zahlungen im 
Ergebnisplan bzw. im Finanzplan des gemeindlichen Haushaltsplans enthalten. Beispiele für 
Regiebetriebe der Stadt Münster sind die Abwasserbeseitigung, das  Friedhofswesen und der 
Rettungsdienst. Es handelt sich zugleich um kostenrechnende Einrichtungen, die eine 
jährliche Gebührenkalkulation und Betriebsabrechnung mit Hilfe eines ausgebauten 
betriebswirtschaftlichen Kostenrechnungssystems vorlegen. Regiebetr iebe unterliegen 
aufgrund ihrer direkten Einbindung in die Verwaltung der ständigen direkten Einflussnahme 
und Kontrolle. 
Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bei einem Eigenbetrieb handelt es sich um einen vermögensmäßig verselbständigten Betrieb 
mit eigener Verfassung (Betriebssatzung) und eigenem Rechnungswesen (kaufmännisches 
Rechnungswesen), jedoch ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Der Eigenbetrieb ist 
wirtschaftlich aus dem Vermögen der Gemeinde ausgegliedert. Der Eigenbetrieb verfügt 
einerseits über besondere Leitungs - und Kontrollorgane ( Betriebsleitung und 
Betriebsausschuss), untersteht andererseits dem Rat und dem/r Oberbürgermeister/in als 
Verwaltungschef/in. 
Der Eigenbetrieb kommt als Betriebsform für öffentliche Einrichtungen in Betracht, die nach 
kommunalem Wirtschaftsrecht als wirtschaftliche Unternehmen gelten. Unternehmen, die sich 
nicht-wirtschaftlich i. S. d. § 107 Abs. 2 GO NRW betätigen, können als eigenbetriebs-ähnliche 
Einrichtungen geführt werden. Die Stadt Münster besi tzt keine Eigenbetriebe . Die 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster, Münster Marketing, das Theater Münster und die citeq sind 
eigenbetriebsähnliche Einrichtungen, die entsprechend den Vorschriften über Eigenbetriebe 
geführt werden.

Beteiligungsbericht 2014  
4 
Anstalt des öffentlichen Rechts  
§ 114 a GO NRW eröffnet die Möglichkeit der Gründung einer Anstalt des öffentlichen Rechts 
(AöR). Hierbei handelt es sich um eine Mischform aus Eigenbetrieb und GmbH. Die 
Rechtsverhältnisse der AöR werden gemäß GO NRW durch eine Satzung geregelt, di e die 
Gemeinde aufstellt. 
Die Organe der AöR sind der Vorstand und der Verwaltungsrat. Die Leitung der AöR obliegt 
dem Vorstand in eigener Zuständigkeit, soweit nicht gesetzlich oder durch die Satzung etwas 
anderes bestimmt ist. Der Verwaltungsrat ist für Entscheidungen des Aufgabenkataloges aus 
§ 114 a Abs. 7 GO NRW zuständig, unterliegt jedoch bei bestimmten Entscheidungen (Erlass 
von Satzungen, Beteiligungen) den Weisungen des Rates der Stadt. Die 
Weisungsverpflichtung kann durch die Satzung ausgeweitet werden.  
Die Gemeinde haftet als Gewährträgerin für die Verbindlichkeiten der AöR unbeschränkt, 
soweit nicht Befriedigung aus deren Vermögen zu erlangen ist. Die Einflussmöglichkeiten des 
Rates der Stadt sind insbesondere durch die Satzungsaufstellung definiert. 
Betrieb gewerblicher Art / Hoheitsbetrieb 
Die Begriffe "Betrieb gewerblicher Art (BgA) " und "Hoheitsbetrieb" sind inhaltlich von den 
zuvor dargestellten juristischen Ausgestaltungen der wirtschaftlichen Betätigungsformen zu 
trennen und haben in dies em Zusammenhang nur steuerrechtliche Bedeutung. Während die 
privatrechtlichen Unternehmensformen kraft Rechtsform steuerpflichtig sind, greift die 
Steuerpflicht für Regie - und Eigenbetriebe nur insoweit, als diese nicht überwiegend der 
Ausübung der öffentl ichen Gewalt dienen (Hoheitsbetriebe). Solche Betriebe werden 
steuerrechtlich als Betriebe gewerblicher Art bezeichnet, wenn sie weitere Merkmale (z.B. 
Umsatzgrenzen) erfüllen. 
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 
Aufgrund der Vorschriften über die Begrenzu ng der kommunalen Haftung nach § 108 Abs. 1 
Nr. 3 GO NRW ist die Wahl der privatrechtlichen Organisationsform eingeschränkt. Geeignete 
Rechtsformen sind vorrangig die Kapitalgesellschaften wie die Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung (GmbH), die Aktienges ellschaft (AG) oder die eingetragene Genossenschaft (eG). 
Zusätzlich kann sich eine Kommune als Kommanditistin an einer Kommanditgesellschaft (KG) 
oder GmbH & Co. KG beteiligen. 
Ist die Gemeinde im Besitz aller Geschäftsanteile einer Gesellschaft, so ist diese eine 
kommunale Eigengesellschaft. Sind weitere Körperschaften oder auch Private an der 
Gesellschaft beteiligt, so spricht man von einer Beteiligungsgesellschaft. Die Stadt M ünster ist 
u.a. über die Eigengesellschaft "Stadtwerke Münster GmbH " an weiteren Gesellschaften 
mittelbar beteiligt. 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist eine mit eigener Rechtspersönlichkeit 
ausgestattete Gesellschaft, an der sich die Gesellschafter mit Einlagen auf das Stammkapital 
beteiligen, ohne persönlich für die Schulden der Gesellschaft zu haften. Die Gesellschafter 
können die innere Struktur der Gesellschaft ohne wesentliche Einschränkungen frei regeln.

Beteiligungsbericht 2014  
5 
Als Organe besitzt die GmbH die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Es 
kann ein Aufsichtsrat gebildet werden, bei großen Unternehmen mit über 500 Beschäftigten ist 
die Bildung eines Aufsichtsrates zwingend vorgeschrieben (z.B. Stadtwerke Münster GmbH). 
Aktiengesellschaft 
Ebenso wie die GmbH besitzt auch die Aktiengesellschaft (AG) eine eigene 
Rechtspersönlichkeit. Die Gesellschafter (Aktionäre) erwerben ihre Rechte durch die 
Übernahme von Anteilen des in Aktien zerlegten Grundkapitals. Für Schulden der Gesellschaft 
haftet auch hier nur das Gesellschaftsvermögen. Im Gegensatz zur freien Gestaltung des 
Gesellschaftsverhältnisses in der GmbH enthält das Aktiengesetz umfangreiche bindende 
Regelungen und Formvorschriften, so dass für er gänzende Ausgestaltungen des 
Vertragsverhältnisses der Aktionäre untereinander wenig Raum bleibt. 
Als Organe der AG fungieren die Hauptversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. Die 
Beteiligung einer Gemeinde an einer AG ist gem. § 108 Abs. 4 GO NRW n ur eingeschränkt 
möglich. 
Eingetragene Genossenschaft 
Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine juristische Person und hat als solche Rechte 
und Pflichten. Sie ist nach § 1 Abs. 1 GenG eine Gesellschaft von nicht geschlossener 
Mitgliederzahl, welche die Förderung des Erwerbes oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels 
gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes bezweckt. Eine unmittelbare Inanspruchnahme der 
Genossenschaftsmitglieder für Verbindlichkeiten der Genossenschaft gibt es nicht, wobei 
allerdings durch Satzung Nachschusspflichten vereinbart werden können. Die Genossenschaft 
handelt durch die Organe Vorstand, Aufsichtsrat und Generalversammlung. 
Personengesellschaften 
Personengesellschaften wie Offene Handelsgesellschaften (OHG) oder Kommanditgesel l-
schaften (KG) eignen sich grundsätzlich nicht als Rechtsform eines kommunalen 
Unternehmens, da die Gesellschafter entgegen der Regelung des § 108 Abs. 1 Nr. 3 GO 
NRW unbeschränkt für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften. Möglich ist aber die 
Beteiligung als Kommanditistin an einer KG oder die Rechtsform der GmbH & Co. KG. Bei der 
Kommanditistin ist die Haftung auf eine bestimmte Kapitaleinlage beschränkt. Die GmbH & 
Co. KG ist eine KG, bei der der persönlich haftende Gesellschafter eine GmbH ist,  deren 
Gesellschafter in der Regel zugleich Kommanditisten der KG sind. Auf diese Weise wird die 
Haftung der Kommune als Gesellschafterin beschränkt. 
1.3.3 Wahl der Unternehmensform  
Die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinden in der Form rechtlich selbständige r 
Gesellschaften wird dann gewählt, wenn aus organisatorischen, wirtschaftlichen oder 
steuerrechtlichen Überlegungen die Verselbständigung einer Verwaltungseinheit vorteilhaft ist. 
Wesentliche Entscheidungskriterien für die privatrechtliche Organisationsform sind: 
- Beschleunigung der Entscheidungsprozesse 
- Markt- bzw. Kundenorientierung 
- flexiblere Personalwirtschaft

Beteiligungsbericht 2014  
6 
- Entlastung des städtischen Haushalts 
- Beteiligung Dritter 
- Verbesserung des Rechnungswesens 
- steuerrechtliche Aspekte 
Die Stadt Münster hat für ihre privatrechtlich-wirtschaftliche Betätigung weitgehend die Form 
der Gesellschaft mit beschränkter Haftung gewählt. Das GmbH -Gesetz räumt den 
Gesellschaftern im Gegensatz zum Aktienrecht eine weitgehende Gestaltungsfreiheit und 
somit die Möglichkeit der Wahrnehmung umfassender Rechte gegenüber der Gesellschaft ein. 
1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 
1.4.1 Beteiligungsmanagement 
Zum derzeitigen Aufgabenspektrum der Abteilung "Beteiligungsmanagement" gehört die 
Betreuung der städtischen Gesellschaften  bei der Einhaltung gesellschaftsrechtlicher und 
kommunalrechtlicher Bestimmungen, die Begleitung bei steuer - und finanzwirtschaftlichen 
Fragestellungen und die Koordination der finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der 
geschäftlichen Aktivitäten der einzeln en Gesellschaften auf den städtischen Haushalt. 
Daneben stellt die Betreuung und die Information der städtischen Vertreter in den Organen der 
Gesellschaften einen Schwerpunkt des Beteiligungsmanagements dar. 
Aus gesamtstädtischer Sicht übernimmt das Beteil igungsmanagement die Aufgabe, über die 
jeweilige Einzelgesellschaft hinaus Transparenz für den gesamten Dienstleistungsverbund 
Stadt Münster zu schaffen. 
Die Weiterentwicklung der früheren "Beteiligungsverwaltung" in Richtung eines umfassenden 
Beteiligungsmanagements und -controllings war nicht zuletzt aufgrund der fortschreitenden 
Verlagerung "klassischer" städtischer Aufgaben in privatrechtliche Organisationsformen 
dringend geboten. Zur Optimierung der Steuerung ihrer Beteiligungen und zur Sicherung eines 
verbesserten Beteiligungscontrollings hat die Stadt Münster auf gutachterlicher Basis ein 
Konzernberichtswesen implementiert. Nach Einführung des Konzern berichtswesens wurden 
Zielvereinbarungen mit ausgewählten Gesellschaften, in sogenannten "Management-
Kontrakten", abgeschlossen. Für mehrere Beteiligungen stehen aktuell neue Abschlüsse an. 
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane 
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung sind die Steuerungs - und 
Kontrollgremien der Gesellschaften. Hier wird insbeso ndere über die Beratung und 
Genehmigung der Wirtschaftspläne und der Investitions - und Finanzpläne Einfluss auf die 
jeweiligen Leistungsprogramme der Gesellschaften genommen. Daneben gibt es je nach 
Spezifizierung im Gesellschaftsvertrag weitere Zustimmungsvorbehalte durch den Aufsichtsrat 
bzw. die Gesellschafterversammlung. 
Bei dem kommunalen Gesellschafter "Stadt Münster" erfolgt die Willensbildung hinsichtlich der 
Frage, welche Haltung der städtische Vertreter in der Gesellschafterversammlung einnehmen 
soll, durch den Rat der Stadt Münster.

Beteiligungsbericht 2014  
7 
2 Die Beteiligungen der Stadt Münster 
2.1 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster 
Die städtischen Gesellschaften nehmen eine Vielzahl von Aufgaben wahr. Diese reichen von 
der Versorgung der Bevölkerung mit Energie, der Entsorgung von Abfällen über die 
Bereitstellung des Öffentlichen Personennahverkehrs bis hin zu Angeboten im Kultu r- und 
Freizeitsektor sowie de m Bau von Wohnungen, Parkhäusern und die Bereitstellung von 
Gewerbeflächen und Büroräumen für Existenzgründer. 
Einen Überblick über die Größenordnung der städtischen Gesellschaften und Beteiligungen 
geben im Folgenden einige U nternehmensdaten der großen und wirtschaftlich bedeutenden 
städtischen Beteiligungen zum Stichtag 31.12.2014: 
Beteiligungen 
Bilanz-
volumen  
in T € 
Anlage-
vermögen 
in T € 
Eigen-
kapital  
in T € 
Betriebs-
aufwand  
in T € 
Anzahl 
Beschäf-
tigte 
Eigenbetriebsähnliche 
Einrichtungen 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 65.783 42.406 16.369 52.738 338 
Münster Marketing 1.280 390 310 3.760 38 
Citeq 43.190 25.140 8.243 22.032 150 
Theater Münster* 11.214 6.055 4.090 23.683 316 
Beteiligungsgesellschaften 
Stadtwerke Münster GmbH 465.026 323.116 135.516 574.558 979 
FMO Flughafen Münster / 
Osnabrück GmbH 116.809 108.359 18.907 25.598 175 
items GmbH 18.231 4.948 4.375 34.740 154 
Messe und Congress Centrum 
Halle Münsterland GmbH 11.415 4.208 9.097 10.444 57 
Wirtschaftsförderung Münster 
GmbH 35.561 9.055 22.369 5.979 14 
Westfälische Bauindustrie GmbH 30.949 28.659 26.674 8.068 13 
Wohn+Stadtbau GmbH 254.644 218.537 51.675 39.302 72 
Westfälischer Zoologischer 
Garten Münster GmbH 18.412 14.270 15.898 11.935 95 
Summe Beteiligungen 1.072.514 785.143 313.523 812.837 2.502 
*  Wirtschaftsjahr 2013/2014 des Theater Münster: 01.09.2013 bis 31.08.2014

Beteiligungsbericht 2014  
8 
Diese wenigen Zahlen verdeutlichen die Wichtigkeit der Einbeziehung der städtischen 
Beteiligungen in das gesamtstädtische Leistungsspektrum als "Dienstleistungsunternehmen 
Stadt". 
Dem Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Münster wird seitens des Beteiligungs-
managements regelmäßig über die unterjährige Entwicklung des Jahreserfolgs in den 
städtischen Beteiligungen berichtet. Das Konzernberichtswesen bezieht sich dabei auf die 
vom Rat als besonders steuerungsrelevant eingestuften Gesellschaften.  
Die nachfolgende Tabelle gibt exemplarisch für den 31.12.2014 eine entsprechende Übersicht 
wieder. 
Jahreserfolg 2014 (Stand: 31.12.2014, in T €) 
Beteiligungen 
Kapital- 
anteile 
in % 
Jahres-
ergebnis 
Ist 2014 
Jahres-
ergebnis 
Plan 2014 
Ist-Plan 
Abweich-
ungen 
Eigenbetriebsähnliche 
Einrichtungen 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 100,00 3.047 2.099 +948 
Münster Marketing 100,00 -83 0 -83 
Citeq 100,00 1.929 1.039 +890 
Theater Münster*** 100,00 47 -99 +146 
Beteiligungsgesellschaften 
Stadtwerke Münster GmbH 100,00 -3.116 1.382 -4.498 
FMO Flughafen Münster / Osnabrück 
GmbH* 35,06 -12.848 -9.691 -3.157 
items GmbH* 32,19 193 199 -6 
Messe und Congress Centrum  
Halle Münsterland GmbH 92,09 -1.412 -2.025 613 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 85,00 -1.736 -1.891 155 
Westfälische Bauindustrie GmbH** 1,00 2.690 2.591 99 
Wohn + Stadtbau GmbH 100,00 4.038 4.363 -325 
Westfälischer Zoologischer Garten  
Münster GmbH 45,41 -4.854 -3.989 -865 
 
*  Anteile werden über die Stadtwerke Münster GmbH gehalten. 
**  Stadtwerke Münster GmbH halten zusätzlich 99% der Anteile. 
***  Wirtschaftsjahr 2013/2014 des Theater Münster: 01.09.2013 bis 31.08.2014

Beteiligungsbericht 2014  
9 
In den vorangegangen Beteiligungsberichten wurden die Verflechtungen mit dem städtischen 
Haushalt in Form von Einnahmen und Ausgaben dargestellt. Die finanziellen Zusammenhänge 
mit dem städtischen Haushalt für die Gesellschaften, deren Abschlüsse im Rahmen  des 
städtischen Gesamtabschlusses konsolidiert werden,  sind seit dem Beteiligungsbericht 2012 
in der Tabelle "Finanz- und Leistungsbeziehungen" abgebildet.  
Für die übrigen , vom Rat der Stadt Münster als steuerungsrelevant eingestuften , 
Beteiligungen werd en die Ausschüttungen an die Stadt Münster bzw. die 
"Zuschussaufwendungen" (Zuführungen zur jeweiligen Kapitalrücklage der Beteiligung) der 
Stadt Münster in einem ebenfalls neuen Kapitel "Finanz- und Beteiligungserträge/ -
aufwendungen" dargestellt.

Beteiligungsbericht 2014  
10 
2.2 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2014

Beteiligungsbericht 2014  
11

Beteiligungsbericht 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 
13 
3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen 
der Stadt Münster 
3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster  
Rösnerstraße 10  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 60 52 - 0 
Gründungsjahr: 1996 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadt Münster 500.000 100,00 
 
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe sind eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. 
Sie entsprechen den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein -Westfalen 
und werden gemäß der Eigenbetriebsverordnung sowie nach den Bestimmungen der 
Betriebssatzung für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) geführt. Dem Eigenbetrieb 
einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe obliegen die Stadtreinigung inklusive 
Winterdienst und Abfallwirtschaft (Sammlung, Transport, Verwertung und Entsorgu ng von 
Abfällen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, Aufstellung und Umsetzung des 
kommunalen Abfallwirtschaftskonzeptes) im gesamten Stadtgebiet. 
Eines der Kernziele der awm besteht weiterhin in der Sicherung sozialverträglicher Gebühren 
für die hoheitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreinigung unter Beibehaltung 
bürgerorientierter Dienstleistungsangebote mit dem hohen Qualitätsstandard der awm. 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Betriebsleitung:  
Patrick Hasenkamp 
Betriebsausschuss bis zum 24.05.2014:  
Gerhard Joksch, Ratsherr Vorsitzender 
Hans Varnhagen, Ratsherr stellv. Vorsitzender 
Ludger Abacht 
Frank Baumann, Ratsherr 
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr 
Gilbert Hartmann, Ratsherr 
Ralf Hubert, Ratsherr

Beteiligungsbericht 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 
14 
Ludger Janning, Ratsherr 
Fatma Kirgil, Ratsherr 
Burckhard Schmitz 
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau 
Maria Winkel, Ratsfrau 
 
Beschäftigtenvertreter bis zum 24.05.2014: 
Rainer Eisen 
Thomas Giesbert 
Gregor Koprowski 
Rolf Kuschel 
Karsten Markfort 
Hugo Tork 
 
Betriebsausschuss ab dem 25.05.2014:  
Ludger Steinmann, Ratsherr Vorsitzender 
Hans Varnhagen, Ratsherr 1. stellv. Vorsitzender 
Heinz Georg Buddenbäumer, Ratsherr 2. stellv. Vorsitzender 
Ali Atalan, Ratsherr 
Gerhard Joksch, Ratsherr 
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau 
Hans Neumann, Ratsherr 
Mustafa Schat 
Karl-Hans Sonnabend 
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau 
 
Beschäftigtenvertreter ab dem 25.05.2014: 
Anthony Chapmann 
Rainer Eisen 
Christian Kaufmann 
Karsten Markfort 
Hugo Tork 
 
Beratendes Mitglied ab dem 25.05.2014: 
Peter Hemecker 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die wirtschaftliche Lage wird seitens der Betriebsleitung der awm positiv bewertet. 
Die awm erwirtschafteten im Wirtschaftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss von 3.047 T€. 
Dieser bewegt sich in Höhe von 948 T€ über dem Planniveau von 2.099 T€. 
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 2.518 T€ (5,1 %) gestiegen. 
Die Bilanzsumme ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um 1.203 T€ gestiegen. Die awm waren 
jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 
Insgesamt bewegt e sich die kommunale Abfallwirtschaft weiterhin in einem angespannten 
Wettbewerbsverhältnis mit der privaten Entsorgungswirtschaft. Insbesondere die wirtschaftlich 
unsichere Situation mit den dualen Systemen bezüglich der Umsetzung der 
Verpackungsentsorgung führte im abgelaufenen Jahr auch für die awm zu praktischen 
Beeinträchtigungen.

Beteiligungsbericht 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 
15 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 7.053 0,0 29.192 0,0 84.188 0,1 
Sachanlagen 23.700.638 37,9 23.906.299 37,1 31.827.892 48,4 
Finanzanlagen 10.493.693 16,8 10.493.693 16,2 10.493.693 16,0 
Anlagevermögen 34.201.384 54,7 34.429.184 53,3 42.405.772 64,5 
Vorräte 1.073.194 1,7 912.400 1,4 1.067.922 1,6 
Forderungen / Sonstige 
Vermögensgegenstände 5.760.966 9,2 5.629.658 8,7 5.465.939 8,3 
Flüssige Mittel 21.395.879 34,2 23.557.197 36,5 16.777.367 25,5 
Umlaufvermögen 28.230.039 45,2 30.099.255 46,6 23.311.228 35,4 
Rechnungsabgrenzungsposten 50.267 0,1 51.787 0,1 66.174 0,1 
Aktiva 62.481.690 100,0 64.580.226 100,0 65.783.175 100,0 
Gezeichnetes Kapital 500.000 0,8 500.000 0,8 500.000 0,8 
Rücklagen 10.230.335 16,4 11.941.533 18,5 12.822.591 19,5 
Bilanzgewinn/-verlust 2.296.619 3,7 2.181.688 3,4 3.046.679 4,6 
Eigenkapital 13.026.954 20,8 14.623.221 22,6 16.369.269 24,9 
Sonderposten aus Überschüssen 893.445 1,4 790.700 1,2 688.392 1,0 
Sonderposten aus Photovoltaik-
Überschüssen 59.351 0,1 51.258 0,1 49.151 0,1 
Sonderposten für Investitions-
zuschüsse zum Anlagevermögen 0 0,0 45.833 0,1 40.333 0,1 
Rückstellungen 36.664.695 58,7 36.239.426 56,1 39.243.663 59,6 
Rückstellungen für 
Gebührenüberschüsse 4.271.828 6,8 4.071.233 6,3 1.388.817 2,1 
Verbindlichkeiten 7.565.417 12,1 8.758.556 13,6 8.003.550 12,2 
Passiva 62.481.690 100,0 64.580.226 100,0 65.783.175 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 
16 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 49.997.559 49.804.626 52.322.024 
Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen -1.466 1.841 -12.690 
Andere aktivierte Eigenleistungen 6.994 8.157 13.249 
Sonstige betriebliche Erträge 1.210.694 3.216.050 5.040.642 
- davon Inanspruchnahme der Rückstellungen für 
Gebührenüberschüsse (nachrichtlich) 15.507 200.595 2.682.416 
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 419.572 230.301 206.143 
Erträge 51.633.353 53.260.975 57.569.368 
Materialaufwand 22.747.981 24.432.025 26.958.496 
Personalaufwand 16.200.496 16.639.281 17.348.737 
Abschreibungen 3.825.202 4.025.371 4.195.245 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.547.941 4.632.267 4.235.829 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.935.528 1.292.104 1.685.289 
Aufwendungen 49.257.148 51.021.048 54.423.596 
Steuern 79.586 58.240 99.093 
Jahresergebnis 2.296.619 2.181.688 3.046.679 
 
 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 312 308 
Weiblich 28 30 
Insgesamt 340 338 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 17 22  
 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.) 
 2012 2013 2014 
Erträge 7.869.214 € 8.285.226 € * 
Aufwendungen 4.932.426 € 6.054.058 € * 
* Die Daten für 2014 liegen noch nicht vor.

Beteiligungsbericht 2014 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 
17 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts 2.883 T€ 671 T€ 1.179 T€ 
Aufwendungen des städtischen Haushalts - - - 
 
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 20,8 % 6,5 4,6 % 3,9 % 32,9 % 
2013 22,6 % 4,9 4,4 % 2,5 % 32,6 % 
2014 24,9 % 3,8 5,8 % 3,1 % 31,9 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.  
 
 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die awm planen für das Wirtschaftsjahr 2015 bei Erträgen von 58.152 T€ und Aufwendungen 
von 55.345 T€ einen Jahresüberschuss von 2.807 T€. 
Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenreinigung werden in 2015 nicht erhöht. 
Im Bereich der Abfallwirtschaft sind 4 unbefristete Neueinstellungen geplant. Für den Betrieb 
des mechanischen Teils der Restabfall behandlungsanlage sollen 12 unbefristete 
Neueinstellungen erfolgen. 
Für das Wirtschaftsjahr 2015  werden insgesamt Investitionen in Höhe von 21.428 T€ 
prognostiziert. Das größte Einzelvorhaben mit 14.000 T€ ist die vertragsgemäße Rücknahme 
der Mechanisch-Biologischen-Restmüllabfallbehandlungsanlage (MBRA) und der Umbau der 
Anlage im Rahmen des Abfallwirtschaftskonzeptes. 
Für das Wirtschaftsjahr 2015 wird ein überarbeiteter Risikobericht erstellt. Die aktuelle 
Risikobewertung lässt zum jetzigen Zeitpunkt keine Risiken erkennen, die den Fortbestand der 
awm gefährden.

Beteiligungsbericht 2014 Münster Marketing 
18 
3.2 Münster Marketing 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Münster Marketing  
Klemensstraße 10  
48143 Münster 
Gründungsjahr: 2001 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadt Münster 25.000 100,00 
 
Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe ist die Profilierung und 
Stärkung von Münster im Wettbewerb der Städte und Regionen durch Instrumente des 
Stadtmarketings und a lle den Betriebszweck fördernde  Geschäfte. Münster Marketing kann 
zur Erfüllung des Betriebszwecks sowoh l eigene Leistungen erstellen, als auch die 
Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Der Betriebszweck ist im Rahmen der 
gesamtstädtischen Zielsetzung der Stadt Münster und individueller Zielvereinbarungen sowie 
unter Beachtung einer wirtschaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen. 
Die Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung beste hen in den wesentlichen Sparten 
Wissenschaftsbüro, Tourismusmarketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, 
Citymanagement, Veranstaltungsmanagement und Kongressbüro.  
Zwischen Münster Marketing und der Stadt Münster wurde ein Managementkontrakt 
abgeschlossen mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2015. 
 
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Betriebsleitung:  
Bernadette Spinnen  
 
Betriebsausschuss:  
Heinrich Götting 
Thomas Holz  
Dr. Stefan Nonhoff 
Carsten Peters, Ratsherr 
Karin Reismann, Bürgermeisterin 
Rüdiger Sagel, Ratsherr 
Angela Stähler, Ratsfrau 
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin 
Jan-Christoph Wolber

Beteiligungsbericht 2014 Münster Marketing 
19 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Für das Jahr 2014 ergab sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 83 T€ (Vorjahr: 69 T€ 
Jahresüberschuss). Bei einer Bilanzsumme von 1.280 T€ (Vorjahr: 1.352 T€) wurden 
Eigenmittel in Höhe von 310 T€ (Vorjahr: 392 T€) ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote betrug 
somit 24,2 % (Vorjahr: 29,0 %).  
Das Geschäftsjahr 2014 war wirtschaftlich gekennzeichnet durch die Herausforderung, unter 
zunehmend schwierigeren finanziellen Voraussetzungen den Aufgaben und Anforderungen 
gerecht zu werden und konnte nicht ohne einen Rüc kgriff auf die Rücklagen abgeschlossen 
werden. Im Wesentlichen führten rückläufige Provisionserlöse sowie der planmäßige Einsatz 
der für überregionale Werbung in der Rücklage vorgehaltenen Finanzmittel zu diesem 
Ergebnis.  
Im Wirtschaftsjahr 2013 wurden 69  T€ in die Rücklagen eingestellt. Dieser angesparte Betrag 
diente zweckgebunden der Finanzierung der überregionalen Kommunikations - und 
Werbemaßnahmen für Münster als bedeutenden Kunststandort, die Münster Marketing in 
2014 erfolgreich umsetzte. 
Münster Marketing erzielte im Geschäftsjahr 2014 betriebliche Erträge in Höhe von 3.708 T€. 
Hierin enthalten waren  u.a. der Zuschuss der Stadt Münster in Höhe von 2. 935 T€. Im 
gleichen Zeitraum betrugen die betrieblichen Aufwendungen 3.760 T€. 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der 
Einrichtung. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände  1.847 0,1 681 0,1 0 0,0 
Sachanlagen 38.599 2,8 34.546 2,6 34.087 2,7 
Finanzanlagen 0 0,0 0 0,0 355.579 27,8 
Anlagevermögen 40.446 2,9 35.226 2,6 389.666 30,4 
Vorräte 54.036 3,9 60.823 4,5 55.555 4,3 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 260.938 18,8 261.425 19,3 273.089 21,3 
Liquide Mittel 1.021.584 73,4 983.706 72,7 554.475 43,3 
Umlaufvermögen 1.336.558 96,1 1.305.953 96,6 883.119 69,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 14.194 1,0 11.145 0,8 7.620 0,6 
Aktiva 1.391.198 100,0 1.352.324 100,0 1.280.405 100,0 
Gezeichnetes Kapital 25.000 1,8 25.000 1,8 25.000 2,0 
Rücklagen 298.027 21,4 367.466 27,2 284.663 22,2 
Eigenkapital 323.027 23,2 392.466 29,0 309.663 24,2 
Rückstellungen 659.113 47,4 741.045 54,8 813.457 63,5 
Verbindlichkeiten 405.265 29,1 217.639 16,1 156.111 12,2 
Rechnungsabgrenzungsposten 3.793 0,3 1.175 0,1 1.175 0,1 
Passiva 1.391.198 100,0 1.352.324 100,0 1.280.405 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Münster Marketing 
20 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 771.979 809.233 711.191 
Zuweisungen und Zuschüsse 2.667.392 2.928.200 2.935.850 
Sonstige betriebliche Erträge 54.606 70.309 61.254 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.861 10.991 8.239 
Außerordentliche Erträge 0 145.180 0 
Erträge 3.512.838 3.963.913 3.716.534 
Materialaufwand 409.194 558.645 420.067 
Personalaufwand 1.822.338 1.876.706 1.910.653 
Abschreibungen 8.755 7.731 7.995 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.290.495 1.353.823 1.421.175 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 378 2.470 535 
Aufwendungen 3.531.160 3.799.375 3.760.425 
Steuern 43.229 95.098 38.912 
Jahresergebnis -61.551 69.439 -82.803 
Einstellung (-) / Auflösung (+) von Rücklagen 61.551 -69.439 82.803 
Bilanzgewinn/-verlust 0 0 0 
 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 6 6 
Weiblich 32 32 
Insgesamt 38 38 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 2 3 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesells chaften und an die 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts - - - 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.728 T€ 2.674 T€ 2.935 T€

Beteiligungsbericht 2014 Münster Marketing 
21 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 23,2 % 3,2 -8,0 % 0,0 % 51,6 % 
2013 29,0 % 5,7 -8,5 % 0,0 % 49,4 % 
2014 24,2 % 5,2 -11,6 % 0,0 % 50,8 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Im Geschäftsjahr 2014 sind für die städtischen Markenkommunikationen wichtige Themen 
entwickelt oder aufgegriffen worden, die in 2015 umgesetzt werden. So werden im Jahr 2015 
die Früchte der Bewerbung um das Europäische Kulturerbe -Siegel für die Rathäuser Münster 
und Osnabrück als Stätten des Westfälischen Friedens geerntet. Die Anbringung des Siegels 
soll als Anlass genutzt werden, um die Aktivitäten von Stadt und Stadtgesellschaft in der 
Erinnerung an den Frieden zu stärken.  
Auch die vorbereitenden Arbeiten für die Science Scorecard des Stiftungsverbandes sollen in 
2015 zum Abschluss gebracht werden. Ihr Ergebnis wird ein valides Instrument zur Steuerung 
und Wirkungskontrolle der Aktivitäten von Münster Marketing in der wissensbasierten 
Stadtentwicklung sein, die die Allianz für Wissenschaft für ihre künftige Arbeit benötigt. 
Im kommenden Jahr wird das Lichtkonzept für die Innenstadt zehn Jahre alt, im "Jahr des 
Lichts" eine willkommene Gelegenheit, auf dieses öffentlich/private Vorzeigeprojekt zu blicken 
und die Umsetzung des Masterplans konsequent fortzusetzen. 
Insgesamt machen auch die aktuellen Entwicklungen im Handel, aber auch in der Gesellschaft 
insgesamt, ein Weiterdenken im Innenstadtmanagement erforderlich. Die privaten Bündnisse 
"Initiative starke Innenstadt" (ISI) und "Immobilien- und Standortgemeinschaft" (ISG) müssen 
sich weiter stärken und entwickeln, um verlässliche Partner zu bleiben. Gemeinsam muss man 
sich mit zentralen Fragen, z.B. die der Digitalisierung der Innenstadt, beschäftigen. 
In inhaltlicher Nähe zu diesem Themenfeld steht auch das Festival "Flurstücke" als Aufgabe 
für das Stadtmarketing in zweifacher Hinsicht: Die Veranstalter rufen dabei die Kompetenz von 
Münster Marketing für Großveranstaltungen im Außenraum ab und das klassisc he Marketing 
soll dem bestens zum Stadtprofil passenden Festival der darstellenden Kunst die 
angemessene Werbung über die Stadt hinaus verschaffen.

Beteiligungsbericht 2014 citeq 
22 
3.3 citeq  
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
citeq  
Scheibenstraße 109  
48153 Münster  
Telefon: (02 51) 4 92-18 01 
Gründungsjahr: 2001 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadt Münster 200.000 100,00 
 
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Public Konsortium d-NRW 8.596 < 1 
 
 
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspricht den 
Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein -Westfalen und wird gemäß der 
Eigenbetriebsverordnung (EigVO) sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die 
citeq geführt. Der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung obliegt die Erbringung von 
Dienstleistungen im  Bereich der Informationstechnologie (IT) einschließlich der 
Kommunikationstechnologie für die Stadt Münster, die übrigen Kooperationspartner der 
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung ( ÖrV, Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die 
gemeinsame Inanspruchnah me der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq der Stadt 
Münster) und sonstige Kunden im Rahmen des § 107 der Gemeindeordnung Nordrhein -
Westfalen. 
Zweck der Einrichtung ist die Optimierung des kommunalen Leistungsangebotes der 
Fachämter für Bürgerinnen un d Bürger durch eine bedarfsorientierte Gestaltung von IT -
Dienstleistungen. 
Mit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq wurde kein Managementkontrakt 
abgeschlossen. Die citeq erbringt IT -Leistungen an die Stadt Münster, andere Kommunen, 
öffentliche Verwaltungen und deren Einrichtungen.

Beteiligungsbericht 2014 citeq 
23 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Betriebsleitung:  
Stefan Schoenfelder  
 
Betriebsausschuss:  
Dr. Michael Jung, Ratsherr  Vorsitzender 
Otto Reiners, Ratsherr  1. stellv. Vorsitzender 
Jens Christian Heinemann, Ratsherr  2. stellv. Vorsitzender 
Thorsten Korinth 
Manfred Wenzel, Ratsherr 
Karsten Hannig 
Jürgen Lemke 
Jörg Berens, Ratsherr 
Benjamin Körner 
 
Beratende Mitglieder gem. § 58 Abs. 1 S. 7 GO NRW: 
Jürgen Schickhoff 
Klaus Gromöller, Bürgermeister 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2014 war für die citeq ein erfolgreiches Jahr. Sowohl der Umsatz als auch 
das Betriebsergebnis des Vorjahres konnten übertroffen werden.  Die notwendigen und 
zukunftssichernden Investitionen konnten aus dem Cash Flow aus laufender 
Geschäftstätigkeit  finanziert werden. 
Die citeq erzielte Umsätze in den Bereichen Münster, ÖrV und MEP  (Medienentwicklungsplan 
für die Schulen der Stadt Münster) , wobei die "Stadt Münster " mit ihren Ämtern und 
Einrichtungen als größter Kunde hervortritt. Die Umsatzerlöse über alle Bereiche der citeq 
betrugen nach Ausschüttung an die ÖrV -Kunden 24.522 T€ und waren damit  2.143 T€ höher 
als im Vorjahr. Als Ergebnis im Geschäftsjahr 2014 konnte ein Überschuss von rund 1.929 T€ 
erzielt werden. 
In 2014 wurden Investitionen in Höhe von ca. 4.585 T€ getätigt. Diese flossen hauptsächlich in 
die Ersatzinvestitionen für PCs, Monitore, Drucker, Server und Netztechnik der Berei che 
Münster und MEP sowie in die Erweiterung und Ergänzung des Software Portfolios.  Weitere 
Investitionsschwerpunkte waren, wie in den Jahren zuvor auch, Investitionen in 
Finanzanlagen, die ausschließlich zur Rückdeckung der Pensions- und Beihilfeverpflichtungen 
erhoben wurden. 
Im Einkauf kann die citeq auf eine Vielzahl von Rahmenverträgen zurückgreifen. Durch die 
damit verbundene Bündelung der Kundenbedarfe konnten die Einkaufskonditionen für die 
citeq und ihre Kunden erheblich verbessert werden. 
Die unte r der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 citeq 
24 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014  
Bilanz – Position € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 2.430.527 6,3 1.901.938 4,6 1.790.905 4,1 
Sachanlagen 4.352.989 11,4 4.568.968 11,1 5.105.834 11,8 
Finanzanlagen 15.988.692 41,7 17.181.724 41,9 18.243.515 42,2 
Anlagevermögen 22.772.208 59,4 23.652.630 57,7 25.140.254 58,2 
Vorräte 46.796 0,1 59.922 0,1 60.509 0,1 
Forderungen / sonst. 
Vermögensgegenstände 14.545.961 37,9 16.140.034 39,4 16.161.758 37,4 
Flüssige Mittel 1.923 0,0 388.725 0,9 387.257 0,9 
Umlaufvermögen 14.594.680 38,1 16.588.681 40,5 16.609.524 38,5 
Rechnungsabgrenzungsposten 969.386 2,5 759.876 1,9 1.439.901 3,3 
Aktiva 38.336.274 100,0 41.001.188 100,0 43.189.679 100,0 
Gezeichnetes Kapital 200.000 0,5 200.000 0,5 200.000 0,5 
Rücklagen 5.320.852 13,9 5.717.400 13,9 6.113.949 14,2 
Jahresgewinn/ -verlust 1.189.568 3,1 1.643.676 4,0 1.928.636 4,5 
Eigenkapital 6.710.420 17,5 7.561.077 18,4 8.242.585 19,1 
Sonderposten aus Zuschüssen 
öffentlicher Hand 3.614 0,0 3.405 0,0 2.590 0,0 
Rückstellungen 20.114.162 52,5 20.881.231 50,9 22.964.292 53,2 
Verbindlichkeiten 11.508.078 30,0 12.555.475 30,6 11.950.145 27,7 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 30.067 0,1 
Passiva 38.336.274 100,0 41.001.188 100,0 43.189.679 100,0 
 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 21.030.049 22.379.133 24.522.428 
Sonstige betriebliche Erträge 91.972 75.191 77.845 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 351.765 341.752 343.478 
Erträge 21.473.786 22.796.076 24.943.751 
Materialaufwand 6.351.812 6.386.524 7.465.917 
Personalaufwand 7.570.560 7.951.506 9.458.376 
Abschreibungen 3.602.946 3.829.741 3.085.184 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.832.582 2.001.748 2.022.864 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 909.904 947.870 982.518 
Aufwendungen 20.267.804 21.117.389 23.014.859 
Steuern 16.415 35.011 255 
Jahresergebnis 1.189.568 1.643.676 1.928.637

Beteiligungsbericht 2014 citeq 
25 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 114 116 
Weiblich 33 34 
Insgesamt 147 150 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 4 5 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts 1.695 T€ 400 T€ 1.247 T€ 
Aufwendungen des städtischen Haushalts - - - 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 17,5 % 1,3 5,7 % 4,5 % 37,4 % 
2013 18,4 % 0,8 7,3 % 4,5 % 37,7 % 
2014 19,1 % 0,8 7,9 % 4,3 % 41,1 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die citeq hat sich 2014 mit nahezu konstanten Umsätzen gut am Markt behauptet. Aufgrund 
ihrer Integration in die Stadt Münster als Hauptabnehmer der citeq -Leistungen und begründet 
durch die langfristig angelegte Zusammenarbeitet mit den Kooperationspartnern kann auch für 
die nähere Zukunft von einem stabilen Kerngeschäft ausgegangen werden. Projekte in den 
Bereichen Personalmanagement, Finanzwesen, Dokumentenmanagement, Datenschutz und 
Datensicherheit sowie E-Government weisen den Weg in die Zukunft. 
Die Aktualisierung, Erweiterung und Aufwertung der IT -Infrastruktur der Stadt Münster wird 
trotz bereits erreich ter Fortschritte auch im Jahr 2015 einen Großteil der citeq -Arbeitskraft 
binden.

Beteiligungsbericht 2014 citeq 
26 
Bei der Umsetzung der Maßnahmen wird berücksichtigt, dass die Bedeutung der IT, aber 
auch die Gefährdungen der IT und damit auch die Anforderungen an die IT -Sicherheit in den 
letzten Jahren kontinuierlich zugenommen haben.  Zudem soll der Gefährdung eines Ausfalls 
des IT -Systems Rechnung getragen werden. Da immer weniger Verwaltungsaufgaben 
manuell erledigt werden können, ist es erforderlich, die Arbeitsfähigkeit durch höherwertige IT-
Systeme zu gewährleisten. 
Mit dem Ausbau ihrer Fachanwendungen optimiert die citeq die Verwaltungsarbeit der Stadt 
Münster und der ÖrV -Partnerverwaltungen fortlaufend. Aktuelle Planungen sehen 
beispielsweise für das Personalmanagement der Stadt Mü nster die Einführung der 
Schulungsorganisationssoftware Learning -Solutions, E -Recruitment und automatisierte 
Workflows vor.  
Außerdem unterstützt die citeq mit ihren Kompetenzen die sich an Bürgerinnen und Bürgern 
sowie Unternehmen ausgerichteten Projekte zur Verbesserung der Breitband - und WLAN -
Verfügbarkeit einer zukunftsorientierten "Digitalen Stadt Münster".

Beteiligungsbericht 2014 Theater Münster 
27 
3.4 Theater Münster 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2013/2014 
Theater Münster  
Neubrückenstraße 63  
48143 Münster  
Telefon: (02 51) 59 09 - 110  
 
Gründungsjahr: 1954 (ab 01.09.2008 eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster) 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadt Münster 50.000 100,00 
 
Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung / Allgemeines 
Zweck und Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist die Förderung des 
kulturellen Lebens. Das Sinfonieorchester ist Bestandteil des Betriebes. Die Einrichtung kann 
zur Erfüllung des Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen erstellen, als auch die 
Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Weiterhin verfolgt die Einrichtung 
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. 
Das Theater Münster vereint am Standort Neubrücke nstraße mit dem Musiktheater, 
Schauspiel, Tanztheater, Kinder - und Jugendtheater sowie dem Sinfonieorchester fünf 
Sparten unter einem Dach. 
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Betriebsleitung:  
Rita Feldmann, Verwaltungsdirektorin  
Dr. Ulrich Peters, Generalintendant  
 
Betriebsausschuss:  
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr  
Franz-Pius Graf von Merveldt, Ratsherr 
Helga Welker, Ratsfrau 
Jürgen Ohm, Ratsherr 
Dr. Renate Düttmann-Braun, Ratsfrau 
Berthold Socha 
Alfred Holtmann 
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin 
Philipp Gabriel, Ratsherr 
Robert von Olberg, Ratsherr 
Renate Weidenfeller 
Dr. Michael Werner 
Tim Rohleder, Ratsherr 
Dr. Ludwig Schipmann 
Martin Schulte

Beteiligungsbericht 2014 Theater Münster 
28 
Anne Maria Naegels, Ratsfrau 
Heinrich Götting, Ratsherr 
Christoph Jauch 
Bodo Treichel 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Wirtschaftsjahr (01.09. -31.08.) entspricht der Spielzeit de s Theaters Münster. Der 
Jahresabschluss erfolgte daher zum 31.08.2014. 
Das Wirtschaftsja hr 2013/2014  war in finanzieller Hinsicht durch einen positiven  
Geschäftsverlauf geprägt. Der vorliegende Jahresabschluss weist einen Jahres überschuss 
von 47 T€ aus. Gründe für diese erfolgreiche Entwicklung sind zum einen in dem gestiegenen 
Besucheraufkommen im Zusammenhang mit der Eintrittspreiserhöhung und zum anderen in 
der konsequenten Umsetzung der beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen zu sehen. 
Die wirtschaftliche Situation des Theaters Münster stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt als stabil 
dar. Die Besucherzahl erhöhte sich im Vergleich zur Spielzeit 2012/2013 um 8.095  Besucher 
bzw. 4,34 %. Insgesamt besuchten 194.319 Theater - und Konzertinteressierte die 
Vorstellungen. 
Die Gesamtzuschüsse (Stadt, Land) zum Betrieb des Theaters und Orchesters sind im 
Vergleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr  entsprechend der festgelegte n, gültigen 
Beschlüsse und Bewilligungsbesc heide um 657 T€ gesunken . Diese Kürzung beruht e auf 
einer Änderung des Managementkontraktes zwischen dem Theater und der Stadt Münster 
aufgrund der steuerlichen Betriebsprüfung durch das Finanzamt. 
Für die Erhöhung der Tarifrunde 2014 ab dem 01.03.2014 und alle weiteren Tarifsteigerungen 
im öffentlichen Dienst während der Laufzeit des Managementkontraktes beschloss der Rat der 
Stadt Münster eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch 
die Stadt Münster. Auf Basis dieser Finanzierungsregelung war der Etat für die 
Personalbewirtschaftung insgesamt ausreichend. 
Als wesentliche rechtliche Änderung ist die Änderung in dem Mietverhältnis zwischen dem 
Theater Münster (Mieter) und der Stadt Münste r, Amt für Immobilienmanagement (Vermieter) 
zu benennen. Der Mietvertrag wurde mit Wirkung ab dem 01.01.2014 geändert und die bereits 
gezahlten Mieten für 2014 rückabgewickelt. Zukünftig werden vom Theater keine Mieten mehr 
für die Überlassung städtischer Grundstücke und Gebäude an die Stadt Münster gezahlt. Der 
im abgeschlossenen Managementkontrakt bislang festgesetzte Basiszuschussbetrag wurde 
um die nicht mehr zu zahlende Miete gekürzt. 
Die Anzahl der Aufführungen verringerte sich mit 648 im Vergleich zur vorherigen Spielzeit um 
24 Vorstellungen. Bei der Entwicklung der Abonnements ist ein konstantes Besucherverhalten 
zu beobachten. 
Im Wirtschaftsjahr 201 3/2014 sind neben den üblichen Instandhaltungs - und 
Wartungsarbeiten folgende größere Investitionen in das Anlagevermögen zu erwähnen: 
- Investition in die Bestuhlung des Großen Hauses 
- Investition in die Beschallungsanlage des Großen Hauses 
- Umbau Kostümfundus

Beteiligungsbericht 2014 Theater Münster 
29 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2013 /2014 ist an Hand 
der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 31.08.2012 31.08.2013 31.08.2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 22.727 0,2 26.387 0,3 26.872 0,2 
Sachanlagen 5.843.539 58,4 5.403.589 57,6 5.531.414 49,3 
Finanzanlagen 345.090 3,4 387.251 4,1 496.582 4,4 
Anlagevermögen 6.211.356 62,0 5.817.228 62,0 6.054.868 54,0 
Vorräte 97.079 1,0 94.736 1,0 83.741 0,7 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 2.229.639 22,3 2.034.240 21,7 3.574.327 31,9 
Flüssige Mittel 1.344.927 13,4 1.320.881 14,1 1.383.280 12,3 
Umlaufvermögen 3.671.645 36,7 3.449.858 36,8 5.041.348 45,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 129.763 1,3 117.549 1,3 117.440 1,0 
Aktiva 10.012.764 100,0 9.384.634 100,0 11.213.656 100,0 
Gezeichnetes Kapital 50.000 0,5 50.000 0,5 50.000 0,4 
Rücklagen 4.292.951 42,9 4.244.894 45,2 4.244.894 37,9 
Gewinn-/Verlustvortrag 0 0,0 -144.322 -1,5 -252.362 -2,3 
Jahresfehlbetrag /-überschuss -192.379 -1,9 -108.040 -1,2 47.027 0,4 
Eigenkapital 4.150.572 41,5 4.042.532 43,1 4.089.559 36,5 
Sonderposten für Zuwendungen 102.058 1,0 75.952 0,8 58.797 0,5 
Rückstellungen 3.072.527 30,7 2.906.705 31,0 3.224.840 28,8 
Verbindlichkeiten 2.359.265 23,6 2.211.204 23,6 3.545.490 31,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 328.342 3,3 148.241 1,6 294.970 2,6 
Passiva 10.012.764 100,0 9.384.634 100,0 11.213.656 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2011/2012 2012/2013 2013/2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 2.657.583 2.718.723 3.292.574 
Betriebskostenzuschüsse 19.629.787 20.032.141 19.375.506 
aktivierte Eigenleistungen 9.357 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.887.664 1.143.410 1.048.590 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.686 13.017 11.106 
Erträge 24.212.077 23.907.291 23.727.776 
Materialaufwand 4.968.308 4.726.005 2.195.575 
Personalaufwand 16.795.363 16.814.043 17.199.783 
Abschreibungen 750.163 763.642 694.699 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 
(einschl. Zinsen) 1.883.992 1.709.967 3.592.719 
Aufwendungen 24.397.826 24.013.657 23.682.776 
Steuern / Erstattungen (-) 6.631 1.673 -2.027 
Jahresergebnis -192.379 -108.040 47.027

Beteiligungsbericht 2014 Theater Münster 
30 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 210,5 211 
Weiblich 105,5 105 
Insgesamt 316 316 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 12 12 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/-aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts - - - 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 19.166 T€ 19.878 T€ 18.839 T€ 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
31.08.2012 41,5 % 1,0 -7,2 % 0,0 % 68,8 % 
31.08.2013 43,1 % 1,0 -4,0 % 0,0 % 70,0 % 
31.08.2014 36,5 % 0,8 1,4 % 0,0 % 72,6 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014 / 2015 
Die 6 . Finanzformel , die bis zum Ende der Spielzeit 2017/2018 gültig ist, garantiert eine 
entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster 
für die nachfolgenden Tarifsteigerungen im öffentlichen  Dienst. Dem Theater wird somit eine 
verlässliche Finanzbasis und finanzielle Planungssicherheit gegeben.  
Das notwendige Konsolidierungskonzept ist vom Theater Münster zwischenzeitlich aufgestellt 
worden und wird  bereits seit der Spielzeit 2013/2014 stu fenweise umgesetzt. Dadurch bleibt 
der finanzielle Handlungsspielraum des Theaters Münster weiter eingeschränkt. Der Erhalt 
aller Sparten ist jedoch auch unter den reduzierten finanziellen Rahmenbedingungen  
sichergestellt.

Beteiligungsbericht 2014 Theater Münster 
31 
In den folgenden Jahren sind neben  Ersatzinvestitionen insbesondere Investitionen in die 
Bühnentechnik geplant. Des Weiteren sind betriebs - und sicherheitstechnische Maßnahmen 
notwendig, welche über den Vermögensplan bzw. als Sondermaßnahme finanziert werden 
müssen. In diesem Zusammenhang soll die Aktion "Sanierungseuro" fortgeführt werden.  
Aufgrund der positiven Besucherentwicklung in der Spielzeit 2013/2014, sowie der aktuellen 
Saison 2014/2015 und der konsequenten Umsetzung der beschlossenen 
Konsolidierungsmaßnahmen, erwartet die Theate rleitung in den folgenden Jahren wieder 
einen leichten Jahresüberschuss. Die finanzielle Planungssicherheit hängt des Weiteren 
erheblich von den Zuschüssen des Landes NRW ab. Eine etwaige Kürzung hätte kurzfristige 
Auswirkungen auf die Struktur des Theaters.

Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 
33 
4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster 
4.1 Stadtwerke Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Stadtwerke Münster GmbH 
Hafenplatz 1 
48155 Münster 
Telefon: (02 51) 6 94 - 0 
Gründungsjahr: 1967 
Gesellschafter: Stammkapital Anteil 
 in T € in % 
Stadt Münster 51.200 100,00 
   
Beteiligungen der Gesellschaft:   
münsterNETZ GmbH 100 100,00 
Westfälische Bauindustrie GmbH 21.630 99,00 
FMO Flughafen Münster-Osnabrück GmbH 22.664 35,06 
items GmbH 1.237 32,19 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 3.907 14,13 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 26 100,00 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 800 50,00 
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 400 50,00 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 402 46,00 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 25 50,00 
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co.KG 50.000 1,96 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 30 7,75 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 30 7,75 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 110 49,90 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 1.000 100,00 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 25 100,00 
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 1.755 100,00 
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 25 100,00 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 256 25,00

Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 
34 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Der Stadtwerke Münster GmbH obliegt gemäß § 2 ihres Gesellschaftsvertrages die 
Versorgung der Bevölkerung - vornehmlich der Stadt Münster - mit Energie und Wasser, der 
öffentliche Personennahverkehr, der Hafenbetrieb, die Betriebsführung der 
Straßenbeleuchtung, die Betei ligung an Unternehmen der Versorgungs - und 
Verkehrswirtschaft sowie die Beteiligung an sonstigen Unternehmen, insbesondere insoweit, 
als diese geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern, sowie die Telekommunikation und 
damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen sowie Geschäfte jeder Art, die der 
Erreichung des Gesellschaftszwecks mittelbar oder unmittelbar dienen. 
Bei der Versorgung mit Energie und Wasser sollen vorhandene Ressourcen, insbesondere die 
natürlichen Vorräte an Energieträgern und an Wasser, so weit als möglich geschont und die 
Belastung der Umwelt durch Emissionen so gering wie möglich gehalten werden. Die 
Versorgung mit Energie und Wasser umfasst auch die Beratung der Kunden und der 
Bevölkerung mit dem Ziel, den Verbrauch an Energie und Wasser zu reduzieren. Außerdem 
soll die Bereitschaft zum Einsatz regenerativer Energieträger gefördert werden. 
Im Geschäftsjahr 2014  hat die Stadtwerke Münster GmbH ausschließlich diese 
satzungsmäßigen wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeübt. Sie erfüllt  damit die ihr von der 
Alleingesellschafterin Stadt Münster übertragenen kommunalen Aufgaben der 
Daseinsvorsorge für ihre Bevölkerung. 
Der Rat der Stadt Münster hat mit Beschluss vom 13.07.2011 einen Managementkontrakt mit 
der Stadtwerke Münster GmbH besch lossen. Mit dem Abschluss des Managementkontraktes 
ist eine jährliche Mindestausschüttung der Stadtwerke Münster GmbH in Höhe von 6,5 Mio. € 
brutto (zuzüglich der Westfälische Bauindustrie GmbH aus Mehrerlösen gem. 
Konsolidierungsprogramm in Höhe von 1,2 M io. €) an die Stadt Münster verbunden. Die 
Laufzeit des Managementkontraktes beträgt 5 Jahre für die Kalenderjahre 2011 bis 
einschließlich 2015. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung: 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Dr. Andreas Hoffknecht  bis 30.04.2014 
Dr. Dirk Wernicke  ab 01.09.2014 
Aufsichtsrat: 
Gerhard Joksch  Vorsitzender 
Rolf Wischer  1. stellv. Vorsitzender 
Dr. Michael Jung, Ratsherr  2. stellv. Vorsitzender bis 02.07.2014 
Maria Winkel, Ratsfrau  2. stellv. Vorsitzende ab 02.07.2014 
 
Frank Baumann, Ratsherr 
Wilhelm Breitenbach 
Walter von Göwels, Ratsherr 
Guido Gringel 
Antonio Machado  
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer 
Michael Spiekermann-Blankertz 
Hans Varnhagen, Ratsherr  
Marcus Vorholt 
Michael Weidekamp

Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 
35 
Dieter Maager  bis 28.02.2014 
Manfred Engelmann  bis 02.07.2014 
Theodor Knetzger, Ratsherr  bis 02.07.2014  
Marliese Kosmider, Ratsfrau  bis 02.07.2014 
Stefan Weber, Ratsherr  bis 02.07.2014 
 
Franz Gemmeke  ab 02.07.2014 
Michael Kleyboldt, Ratsherr  ab 02.07.2014 
Dr. Hans Moormann  ab 02.07.2014 
Rüdiger Sagel, Ratsherr  ab 02.07.2014 
Hermann Terborg  ab 02.07.2014 
 
 
vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter: 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer 
 
Gesellschafterversammlung: 
Städtischer Vertreter: Oberbürgermeister Markus Lewe 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
In der Aufgabenerfüllung ist die Stadtwerke Münster GmbH kommunal -, energie -, verkehrs- 
und umweltpolitischen Zielen verpflichtet. Des Weiteren sind ihre unternehmerischen 
Tätigkeiten gemäß der Unternehmensleitlinie an den  Zielen Kunden - und 
Mitarbeiterorientierung, Versorgungssicherheit, Qualitätsbewusstsein, innovative Lösungen 
und Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. 
Das E rgebnis des Geschäftsjahres 2014 lag mit einem Jahresfehlbetrag von 3,1 Mio. € 
deutlich unter den Erwart ungen des Wirtschaftsplans.  Im operativen Geschäft konnten die 
Ergebnisziele trotz der wirts chaftlichen Belastungen, die  für die konventionelle 
Stromerzeugung infolge der  Energiewende weiterhin gegeben waren , auch in diesem 
Geschäftsjahr im Wesentlichen erreicht werden.  
Die Umsatzerlöse lagen vor allem aufgrund des witterungsbedingt niedrigen Wärme - und 
Gasabsatzes unter Plan. Der Energievertrieb hatte infolge der milden Witterung im ersten 
Quartal 2014 deutlich geringere Absatzmengen be i Gas und Fernwärme zu verzeichnen. Der 
Ergebnisbeitrag des Energie- und des Wassernetzes lag leicht unter Plan. 
Das Geschäftsfeld Energie - und Wasservertrieb entwickelte sich im Geschäftsjahr 201 4 
insgesamt zufriedenstellend. Im Strommarkt konnte der Absa tz gegenüber dem Vorjahr 
gesteigert werden.  Zu der stabilen Entwicklung trug insbesondere der Stromvertrieb in die 
Region Münsterlan d bei, durch den  Rückgänge in einzelnen Kundensegmenten im 
Stammmarkt Münster mehr als kompensiert werden konnten. 
Im Gasver trieb ging die abgesetzte Menge über alle Kundensegmente auf 1.800 Mio. kWh 
zurück. Wesentlich hat dazu die warme Witterung im ersten und im vierten Quartal 2014 
beigetragen. Ferner blieb die im Geschäftsjahr 2014  abgesetzte Menge im Wasservertrieb 
nahezu konstant.  
Durch die gute Positionierung des ÖPNV  in Münster (Geschäftsfeld Verkehr), konnte bei den 
Fahrgastzahlen der Spitzenwert des Vorjahres annähernd wieder erreicht werden.

Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 
36 
Der Personalbestand ging im Jahresdurchschnitt auf 1.080 Mitarbeiter (Vorja hr: 1.088 
Mitarbeiter) leicht zurück. Die weiterhin hohen und sich stetig wandelnden gesetzlichen 
Anforderungen an die kaufmännischen und technischen Prozesse in Energieversorgung und 
Verkehr konnten durch effiziente Prozessgestaltung mit konstantem Person albestand bedient 
werden. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Münster 
GmbH. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Leistungsdaten der einzelnen Betriebsbereiche 
Betriebs- 
bereich Leistung 2012 2013 2014 Veränd. 
ggü. 2013 
Strom- 
versorgung 
Stromabgabe in Mio. kWh 992,0 1.019,0 1.114,0 9,3% 
Umsatz in Mio. € 233,3 225,8 239,8 6,2% 
Gas- 
versorgung 
Gasabgabe in Mio. kWh 2.188,0 2.206,0 1.800,0 -18,4% 
Umsatz in Mio. € 105,3 105,4 98,9 -6,2% 
Fernwärme- 
versorgung 
Fernwärmeabgabe in Mio. kWh 624,0 636,0 527,0 -17,1% 
Umsatz in Mio. € 47,5 46,9 40,6 -13,4% 
Wasser- 
versorgung 
Wasserabgabe in Mio. m³ 16,1 16,2 16,1 -0,6% 
Umsatz in Mio. € 45,3 41,2 41,5 0,7% 
Verkehrs- 
betriebe 
Fahrgäste in Mio. 38,0 40,0 40 0,0% 
Umsatz in Mio. € 26,7 28,7 34,0 18,5% 
Sonstige 
Aktivitäten Umsatz in Mio. € 14,0 14,5 10,0 -31,0% 
Gesamtumsatz in Mio. € 472,1 462,5 464,8 0,5%

Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 
37 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.056.845 0,4 1.758.787 0,3 8.305.000 1,8 
Sachanlagevermögen 235.253.823 50,0 239.484.437 47,2 255.211.273 54,9 
Finanzanlagevermögen 94.556.229 20,1 92.915.381 18,3 59.599.821 12,8 
Anlagevermögen 331.866.897 70,6 334.158.605 65,8 323.116.094 69,5 
Vorräte 6.135.450 1,3 8.286.981 1,6 17.204.096 3,7 
Forderungen/ Sonstige 
Vermögensgegenstände 65.208.083 13,9 90.229.438 17,8 62.981.828 13,5 
Flüssige Mittel 60.889.543 12,9 68.875.676 13,6 61.432.652 13,2 
Wertpapiere 6.002.400 1,3 6.003.600 1,2 0  
Umlaufvermögen 138.235.476 29,4 173.395.695 34,1 141.618.576 30,5 
Rechnungsabgrenzungsposten 151.814 0,0 315.717 0,1 291.605 0,1 
Aktiva 470.254.187 100,0 507.870.017 100,0 465.026.275 100,0 
Gezeichnetes Kapital 51.200.000 10,9 51.200.000 10,1 51.200.000 11,0 
Rücklagen 73.016.392 15,5 73.038.136 14,4 73.057.162 15,7 
Gewinnrücklagen 18.074.657 3,8 19.994.657 3,9 14.282.657 3,1 
Bilanzgewinn/-verlust 6.500.000 1,4 440.000 0,0 -3.024.000 -0,7 
Eigenkapital 148.791.049 31,6 144.672.793 28,4 135.515.819 29,1 
Sonderposten mit Rücklageanteil 305.447 0,1 0 0,0 0 0,0 
Empfangene Ertragszuschüsse 16.780.263 3,6 13.605.332 2,7 10.671.877 2,3 
Rückstellungen 114.012.882 24,2 134.846.004 26,6 114.935.088 24,7 
Verbindlichkeiten 171.995.122 36,6 195.296.418 38,5 182.010.158 39,12 
Rechnungsabgrenzungsposten 18.369.424 3,9 19.449.470 3,8 21.893.333 4,7 
Passiva 470.254.187 100,0 507.870.017 100,0 465.026.275 100,0 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 472.099.183 462.503.697 464.823.138 
Bestandsveränderung unfertige Leistungen 0 -20.619 9.109.746 
Andere aktivierte Eigenleistungen 3.480.646 9.001.610 8.502.908 
Sonstige betriebliche Erträge 77.041.699 71.320.892 83.766.398 
Erträge aus Beteiligungen 10.374.693 30.528.529 13.669.274 
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.573.295 2.887.314 2.784.355 
Erträge 565.569.516 576.221.424 582.655.819 
Materialaufwand 416.646.914 396.711.540 404.247.284 
Personalaufwand 57.790.292 60.207.265 61.257.222 
Abschreibungen 26.462.756 38.147.093 61.667.244 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 52.877.744 57.056.604 47.386.688 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.653.248 6.290.724 6.369.577 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 2.142.056 3.067.760 2.550.451 
Aufwendungen 560.573.010 561.480.985 583.478.466 
außerordentliche Aufwendungen 149.582 0 0 
Steuern 2.086.925 11.370.439 2.293.353 
Jahresergebnis 2.760.000 3.370.000 -3.116.000 
Entnahme aus Gewinnrücklagen 29.962.343 0 5.712.000 
Gewinnvortrag 0 5.050.000 440.000 
Vorabgewinnausschüttung -26.222.343 -6.060.000 -6.060.000 
Einstellung in Gewinnrücklagen 0 -1.920.000 0 
Bilanzgewinn/-verlust 6.500.000 440.000 -3.024.000

Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 
38 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 724 701 
Weiblich 281 278 
Insgesamt 1.005 979 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 83 84 
 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (inkl. D.) 
 2012 2013 2014 
Erträge 56.682.726 € 28.352.250 € * € 
Aufwendungen 24.079.048 € 27.408.183 € * € 
*Die Daten für 2014 liegen noch nicht vor. 
 
 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts 28.497 T€ 620 T€ 6.060 T€ 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 7.516 T€ 2.314 T€ 2.745 T€ 
 
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 31,6 % 0,7 0,6 % 0,8 % 10,3 % 
2013 28,4 % 0,9 0,7 % 0,7 % 10,7 % 
2014 29,1 % 1,6 -0,7 % 1,1 % 10,5 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.

Beteiligungsbericht 2014 Stadtwerke Münster GmbH 
39 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Nach dem insbesondere durch notwendige Risikovorsorge für die Beteiligung am 
Gemeinschaftskohlekraftwerk "Black Gekko" geprägten Verlust im Jahr 2014 ist für das Jahr 
2015 wieder ein positives Jahresergebnis in Höhe von 5,9 Mio. € gepla nt. Dieses Ergebnis 
enthält als Sondereffekt einen Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der 
Windenergieanlagen in Münster Roxel und Amelsbüren. 
Die Entwicklung der Umsatzerlöse bewegt sich für das Planjahr 2015 in etwa auf dem 
Planniveau für das Jahr 2014. D ie Veränderung gegenüber dem Istwert 2014 resultiert 
überwiegend aus dem sehr warmen Winterquartal Januar bis März 2014 mit stark 
unterdurchschnittlichen Umsatzerlösen im Erdgas- und Wärmeabsatz. 
Das Jahr 2014 war auch im Stromvertrieb durch den extrem mil den Winter im ersten Quartal 
geprägt, der zu entsprechenden leichten Absatzmengenrückgängen geführt hat. Die 
Vertriebsplanung für 2015 liegt hingegen wieder auf dem durchschnittlich erwarteten Niveau. 
Die für 2015 geplante Stromproduktion steigt zwar gegen über dem Jahr 2014 wieder an, liegt 
aber weiterhin deutlich unterhalb der erforderlichen Auslastung des Kraftwerks. Für das 
Kraftwerk erlaubt die Marktpreissituation nach wie vor keinen kostendeckenden 
Volllastbetrieb. 
Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Mü nster sieht für 2015 wieder einen Anstieg der 
Fahrgastzahlen vor. Das in die Stadtwerke PlusCard integrierte elektronische Busfahrticket 
erfreut sich einer konstant wachsenden Marktdurchdringung und erschließt dem 
Verkehrsbetrieb immer wieder neue Kundenpotenziale.

Beteiligungsbericht 2014 Wohn+Stadtbau 
40 
4.2 Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt 
Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Wohn+Stadtbau  
Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH  
Steinfurter Straße 60  
48149 Münster  
Telefon: (02 51) 70 08-01 
Gründungsjahr: 1928 (als Deutsches Heim GmbH) 
 
 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadt Münster 7.000.000 100,00 
   
Beteiligungen der Gesellschaft:   
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 25.000 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Gegenstand der Gesellschaft wie folgt 
festgelegt:  
"Der Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare 
Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung. Die Gesellschaft erri chtet, 
betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - und Nutzungsformen. Sie kann 
Grundstücke erwerben, belasten, veräußern, Erbbaurechte ausgeben und erwerben sowie 
Gemeinschaftsanlagen, Läden und Gewerbebauten errichten und auch als Diens tleistungen 
betreuen. Zur Erreichung des genannten Zwecks kann die Gesellschaft alle Geschäfte 
betreiben, die dem Gesellschaftszweck dienen. Sie ist berechtigt, andere Unternehmen zu 
erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft führt ihre Geschäfte nach 
wirtschaftlichen Grundsätzen unter Wahrung der sozialen Belange im Sinne dieses 
Gesellschaftsvertrages." 
Die Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH versorgt vorrangig 
breite Bevölkerungsschichten mit Wohnraum . D abei werden auch die Anliegen sozial und 
wirtschaftlich benachteiligter Personengruppen berücksichtigt. 
Ein Managementkontrakt mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2015 wurde vom Rat der Stadt 
Münster am 21.09.2011 beschlossen.

Beteiligungsbericht 2014 Wohn+Stadtbau 
41 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Klemens Nottenkemper   bis 30.04.2014 
Sandra Wehrmann  ab 01.05.2014  
Aufsichtsrat:  
Helga Bennink, Ratsfrau  Vorsitzende bis 18.09.2014, stellv. Vors. ab 18.09.2014  
Thomas Fastermann, Ratsherr  Vorsitzender ab 18.09.2014 
Beanka Ganser, Ratsfrau  stellv. Vorsitzende bis 02.07.2014 
Georg Fehlauer, Ratsherr  
Thomas Marczinkowski 
Hans Neumann, Ratsherr 
Jürgen Reuter, Ratsherr 
Theo Sträßer 
 
Michael Dauskardt  bis 02.07.2014 
Edgar Drüge, Ratsherr  bis 02.07.2014 
Wolfhard Ediger, Ratsherr  bis 02.07.2014 
Olaf Götze  bis 02.07.2014 
Peter Sartison  bis 02.07.2014 
 
Jonas Freienhofer  ab 02.07.2014 
Richard Halberstadt, Ratsherr  ab 02.07.2014 
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau  ab 02.07.2014 
Reinhard Schlottbom  ab 02.07.2014 
 
 
Vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter:  
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor 
 
Von der Mitarbeiterschaft entsandter Vertreter mit beratender Funktion: 
Herbert Thoms  bis 02.07.2014 
Ulrich Bergmann  ab 02.07.2014 
 
Gesellschafterversammlung:  
Der Rat der Stadt Münster als Organ der Gesellschafterin Stadt Münster 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Für den Erfolg des Geschäftsjahres sind die Ergebnisse der Hausbewirtschaftung und der 
Verkaufstätigkeit entscheidend. 
Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Mietwohnungen führte zu einem guten Ergebnis in der 
Vermietung. Zum 31.12.2014 stand lediglich eine Wohnung länger als drei Monate leer, 6 
Wohnungen befanden sich in der Neuvermietung. Die Kündigungsquote reduzierte sich 
gegenüber dem Vorjahr weiter und lag im Jahr 2014 nur noch bei 5,9 %. Mehr als 4.000 
Wohnungsinteressenten konnte die Wohn+Stadtbau 2014 keine Wohnung anbieten: Der 
Wohnungsmarkt in Münster ist also nach wie vor von einer sehr hohen Nachfrage nach 
bezahlbaren Wohnungen geprägt, die nicht befriedigt werden kann.  
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung des Bestandes gehört es, regelmäßig in Instandhaltung und 
Modernisierung zu investieren. 2014 wurden für die Instandhaltung 19,17 € und für die 
Modernisierung 2,88 € je m² Wohn-/Nutzfläche aufgewendet.

Beteiligungsbericht 2014 Wohn+Stadtbau 
42 
Die Verkaufsakt ivitäten verliefen im Jahre 2014  gut. Die Wohn+Stadtbau veräußerte 17 
Baugrundstücke, 32 Eigentumswohnungen, 22  Tiefgaragenstellplätze und 2 oberirdische 
Stellplätze. Aus dem Bestand wurden 2 Reihenhäuser, ein unbebautes Grundstück  und ein 
Stellplatz verkauft. Die Abschlüsse von weiteren  notariellen Verträgen für  42 
Eigentumswohnungen werden das Ergebnis für das Jahr 2015 positiv beeinflussen. 
Im Bereich der Gewerbevermietung ist der Markt ausgeglichen. Die Leerstandsquote ist in 
Münster im Vergleich zu anderen Städten gleicher Größe rela tiv gering. Die Mietpreise sind 
daher stabil, Preisveränderungen halten sich in Grenzen. Leerstände, die über einen Zeitraum 
von drei Monaten hinausgingen, gab es zum 31.12.2014 nicht.  
Der zum Bilanzstichtag von der Gesellschaft insgesamt verwaltete Besta nd gliedert sich wie 
im Folgenden dargestellt: 
 Eigener Bestand Fremdverwaltete 
Wohnungen Insgesamt 
 31.12.13 31.12.14 31.12.13 31.12.14 31.12.13 31.12.14 
Mietwohnungen 5.256 5.373 934 943 6.190 6.316 
gewerbliche Einheiten 122 107 52 62 174 169 
Garagen / Stellplätze 1.318 1.367 279 397 1.597 1.945 
Wohn-/Nutzfläche (in m²) 406.794 387.784 61.263 62.601 468.057 450.385 
 
Die Ertragslage der Gesellschaft ist zufriedenstellend. Das Jahresergebnis reduzierte sich im 
Vergleich zum Vorjahr um 3.312 T€ auf 4.038 T€. Trotz der hohen Zahl von Investitionen ist 
die Finanz- und Liquiditätslage ausgeglichen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellsch aft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle Vermögensgegenstände 528.178 0,2 434.994 0,2 319.316 0,1 
Sachanlagevermögen 183.016.901 80,5 196.009.900 82,4 214.182.354 84,1 
Finanzanlagevermögen 3.691.846 1,6 4.082.138 1,7 4.035.745 1,6 
Anlagevermögen 187.236.925 82,4 200.527.032 84,3 218.537.415 85,8 
Zum Verkauf bestimmte Grundstücke 
und andere Vorräte 33.565.142 14,8 24.747.934 10,4 26.047.247 10,2 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 2.475.459 1,1 3.978.576 1,7 7.563.400 3,0 
Flüssige Mittel 3.421.832 1,5 8.149.691 3,4 1.992.861 0,8 
Umlaufvermögen 39.462.433 17,4 36.876.201 15,5 35.603.508 14,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 665.106 0,3 543.428 0,2 503.569 0,2 
Aktiva 227.364.464 100,0 237.946.661 100,0 254.644.492 100,0 
Gezeichnetes Kapital 7.000.000 3,1 7.000.000 2,9 7.000.000 2,7 
Rücklagen 38.269.168 16,8 43.069.167 18,1 43.069.168 16,9 
Bilanzgewinn/-verlust 18.389 0,0 68.159 0,0 1.605.753 0,6 
Eigenkapital 45.287.557 19,9 50.137.326 21,1 51.674.921 20,3 
Rückstellungen 4.290.062 1,9 2.541.663 1,1 3.214.890 1,3 
Verbindlichkeiten 177.245.748 78,0 184.730.361 77,6 199.219.284 78,2 
Rechnungsabgrenzungsposten 541.097 0,2 537.311 0,2 535.397 0,2 
Passiva 227.364.464 100,0 237.946.661 100,0 254.644.492 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Wohn+Stadtbau 
43 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 49.041.424 58.268.255 46.130.599 
Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 1.469.184 -7.856.504 1.306.065 
Andere aktivierte Eigenleistungen 394.900 509.690 1.034.637 
Sonstige betriebliche Erträge 1.363.926 1.881.947 749.543 
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 43.479 6.036 28.749 
Erträge aus anderen Wertpapieren/Finanzvermögen 0 36.204 4.153 
Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag 0 45.907 730 
Erträge 52.312.913 52.891.535 49.254.476 
Aufwendungen für bezogene Lieferungen u. Leistungen 29.102.935 27.379.093 26.357.552 
Personalaufwand 3.962.464 3.934.091 4.323.255 
Abschreibungen 5.721.955 6.119.802 6.400.968 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.234.552 1.698.059 2.220.672 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.822.726 3.836.255 3.931.794 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 96.039 0 0 
Aufwendungen 43.940.671 42.967.300 43.234.241 
Steuern 2.227.965 2.574.466 1.982.641 
Jahresergebnis 6.144.277 7.349.770 4.037.594 
Gewinnvortrag 1.538.112 18.389 68.159 
Vorabgewinnausschüttung -6.064.000 -2.500.000 -2.500.000 
Einstellung in andere Gewinnrücklagen -1.600.000 -4.800.000 0 
Bilanzgewinn 18.389 68.159 1.605.753 
 
 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 34 36 
Weiblich 34 36 
Insgesamt 68 72 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 5 4 
 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D) 
 2012 2013 2014 
Erträge 10.351.376 € 3.878.743 € * 
Aufwendungen 2.236.193 € 2.233.000 € * 
*Die Daten aus 2014 liegen noch nicht vor.

Beteiligungsbericht 2014 Wohn+Stadtbau 
44 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts 6.064.000 € 2.500.000 € 2.500.000 € 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 959.628 € 395.625 € 395.625 € 
 
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 20,0 % 0,1 12,5 % 8,7 % 9,0 % 
2013 21,1 % 1,3 12,6 % 8,9 % 9,2 % 
2014 20,3 % 0,2 8,8 % 9,1 % 10,0 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Das Geschäftsjahr 2015 steht noch einmal ganz im Zeichen größerer Bauprojekte. Insgesamt 
wird die Wohn+Stadtbau 89 Mietwohnungen, 19 Mietreihenhäuser sowie 61 
Eigentumswohnungen fertigstellen. Hinzu kommt der Neubau von 10 Wohnungen und einer 
Tagespflegeeinrichtung für die Stiftung Magdalenenhospital. Damit leistet das Unternehmen 
weiterhin seinen Beitrag dazu, den in Münster dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. 
Außerdem werden im Jahr 2015 zwei "feste" Einrichtungen un d zwei Einrichtungen in 
Pavillonbauweise für Flüchtlinge geschaffen, in denen rund 200 Menschen wohnen werden. 
Darüber hinaus stellt die Wohn+Stadtbau in diesem Jahr eine Unterkunft mit 16 Wohnungen 
für Obdachlose in Mecklenbeck fertig. 
Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten ist auch 2015 die Instandhaltung und Modernisierung 
des Wohnungsbestandes. Das Investitionsvolumen liegt mit mehr als 7 Mio. € auf dem hohen 
Niveau des vorangegangenen Geschäftsjahres. 
Der Wohnungsmarkt in Münster ist weiter von einer  hohen Nachfrage geprägt, die das 
Angebot von Miet - sowie Eigentumswohnungen deutlich übersteigt. Vor diesem Hintergrund 
rechnet die Wohn+Stadtbau für 2015 mit einem zufriedenstellenden Ergebnis auf dem Niveau 
des Geschäftsjahres 2014.

Beteiligungsbericht 2014 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 
45 
4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 
Steinfurter Straße 60 
48149 Münster 
Gründungsjahr: 2005 
 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen  
der Stadt Münster GmbH 25.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Zweck der Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL) ist insbesondere die 
Verbesserung der Wohnraumsituation in dem Wohngebiet "Osthuesheide" in Münster.  Dies 
soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden: 
- Instandhaltung und gegebenenfalls Modernisierung von Wohneinheiten bzw. 
Gebäuden, 
- Wirtschaftlich vertretbare Mieten für Mieter und Vermieter, 
- Schaffung eines zeitlich längerfristig stabilen Eigentümer- und Mietermixes. 
Zu diesem Zweck erwirbt, veräußert, betreut, bewirtschaftet und verwaltet die Gesellschaft 
Wohneinheiten in dem Gebiet "Osthuesheide". Der Straßenzug Osthuesheide wurde 
zwischenzeitlich umbenannt in Middelkamp. 
Die Aktivitäten beschränken sich auf die WEG III (Bonnenkamp 63 bis 73 sowie bisher 
Osthuesheide 75 bis 99, jetzt Middelkamp 2 bis 8). Die Geschäftsbesorgung erfolgt durch die 
Wohn+Stadtbau. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Klemens Nottenkemper bis 30.04.2014 
Sandra Wehrmann  ab 01.05.2014  
 
 
Aufsichtsrat:  
Helga Bennink, Ratsfrau  Vorsitzende bis 18.09.2014, stellv. Vors. ab 18.09.2014  
Thomas Fastermann, Ratsherr  Vorsitzender ab 18.09.2014 
Beanka Ganser, Ratsfrau  stellv. Vorsitzende bis 02.07.2014

Beteiligungsbericht 2014 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 
46 
Georg Fehlauer, Ratsherr  
Thomas Marczinkowski 
Hans Neumann, Ratsherr 
Jürgen Reuter, Ratsherr 
Theo Sträßer 
 
Michael Dauskardt  bis 02.07.2014 
Edgar Drüge, Ratsherr  bis 02.07.2014 
Wolfhard Ediger, Ratsherr  bis 02.07.2014 
Olaf Götze  bis 02.07.2014 
Peter Sartison  bis 02.07.2014 
 
Jonas Freienhofer  ab 02.07.2014 
Richard Halberstadt, Ratsherr  ab 02.07.2014 
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau  ab 02.07.2014 
Reinhard Schlottbom  ab 02.07.2014 
 
 
Von der Mitarbeiterschaft entsandter Vertreter mit beratender Funktion: 
Herbert Thoms  bis 02.07.2014 
Ulrich Bergmann  ab 02.07.2014 
 
 
Vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter:  
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor  
 
 
Gesellschafterversammlung: 
Gesellschafterin Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2014 schließt vor Gewinnabführung an die Wohn+Stadtbau mit einem 
positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 730,41 € ab. 
Die Verschlechterung des Jahresergebnisses resultierte aus höheren Hausgeldzahlungen und 
gestiegenen sonstigen Aufwendungen. 
Die Gesellschaft hielt einen Bestand von 87 Eigentumswohnungen im Bereich Osthuesheide 
von insgesamt 128 Einheiten. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 
47 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz – Position € % € % € % 
Sachanlagen 6.667.481 93,0 7.287.375 93,5 7.145.169 94,0 
Anlagevermögen 6.667.481 93,0 7.287.375 93,5 7.145.169 94,0 
Unfertige Leistungen 146.700 2,0 202.600 2,6 206.376 2,7 
Forderungen /sonstige 
Vermögensgegenstände 351.010 4,9 302.791 3,9 247.469 3,3 
Flüssige Mittel 695 0,0 570 0,0 1.845 0,0 
Umlaufvermögen 498.405 7,0 505.962 6,5 455.690 6,0 
Aktiva 7.165.886 100,0 7.793.337 100,0 7.600.859 100,0 
Gezeichnetes Kapital 25.000 0,3 25.000 0,3 25.000 0,3 
Kapitalrücklage 3.060.357 42,7 3.470.357 44,5 3.470.357 45,7 
Eigenkapital 3.085.357 43,0 3.495.357 44,9 3.495.357 46,0 
Rückstellungen 3.000 0,0 5.000 0,1 10.000 0,1 
Verbindlichkeiten 4.077.529 56,9 4.292.980 55,1 4.095.502 53,9 
Passiva 7.165.886 100,0 7.793.337 100,0 7.600.859 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 354.142 489.355 573.730 
Bestandsveränderung unfertige Leistungen 28.900 55.900 3.776 
Sonstige betriebliche Erträge 163.156 51.388 44.754 
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 118 297 105 
Erträge 546.316 596.940 622.365 
Aufwendungen für Lieferungen und Leistungen 425.147 264.426 322.834 
Abschreibungen 80.243 154.114 154.261 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 28.488 46.233 62.139 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 108.477 86.260 82.401 
Aufwendungen 642.355 551.033 621.635 
Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 96.039 0 0 
Aufwendungen aus Gewinnabführungsvertrag 0 45.907 730 
Jahresergebnis 0 0 0 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens  
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Das Image der Wohnanlage soll dauerhaft verbessert werden. Dazu sind ein 
Sicherungskonzept sowie ein  Müllkonzept geplant. Um den Einfluss der WGL im Bestand 
auszubauen, wird versucht, weitere Wohnungen anzukaufen. 
Die Wohn+Stadtbau als Gesellschafterin der WGL sorgt für eine ausreichende finanzielle 
Basis. Durch eine Vollvermietung werden auch künftig positive Jahresergebnisse erwartet.

Beteiligungsbericht 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
48 
4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH  
Albersloher Weg 32  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 66 00-0  
Gründungsjahr: 1926  
 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadt Münster 1.191.350 92,09 
Rinder-Union West eG 51.150 3,95 
Westf. Pferdestammbuch e.V. 25.600 1,98 
Schweineerzeuger Nord-West eG 25.600 1,98 
Gesamt: 1.293.700 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
Die Gesellschaft führt im Interesse der Stadt Münster und der Gemeinden des Münsterlandes 
und deren Bürger und Bürgerinnen Veranstaltungen aller Art im eigenen und fremden Namen 
durch. Sie betreibt insbesondere das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. 
Zu den Veranstaltungsaufgaben gehören insbesondere Tagungen und Kongres se, öffentliche 
Versammlungen und Feste sowie kulturelle, gesellschaftliche, sportliche und unterhaltende 
Veranstaltungen, landwirtschaftliche Veranstaltungen und Märkte sowie Ausstellungen und 
Messen. 
Außerhalb der Stadt Münster wird die Gesellschaft in g rößerem Umfang (z.B. Ausstellungen 
und Messen) nur im Einvernehmen mit der jeweiligen Gemeinde oder der zuständigen 
Organisation tätig. 
Die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH ist eine reine 
Betriebsgesellschaft. Sie hat kein eigenes Grundeig entum, sondern nutzt Grund , Boden und 
Gebäude im Rahmen eines Mietvertrages mit der Stadt Münster. 
Das Geschäft der Gesellschaft ist in die drei Bereiche Gastveranstaltungen, 
Eigenveranstaltungen und Gastronomie gegliedert. 
Für die Zeit vom 01.01.2011 bis 31.12.2015 wurde zwischen der Messe und Congress 
Centrum Halle Münsterland GmbH und der Stadt Münster ein Managementkontrakt 
abgeschlossen.

Beteiligungsbericht 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
49 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr. Ursula Paschke  
 
Aufsichtsrat:  
Helga Welker, Ratsfrau  Vorsitzende 
Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau 1. stellv. Vorsitzende 
Werner Wilkes  2. stellv. Vorsitzender 
Heinz-Georg Buddenbäumer, Ratsherr 
Dr. Jürgen Hartmann 
Ralf Johanshon 
Heribert Klas  
Ludger Overhues 
Josef Rickfelder 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor 
Jürgen Siekmann 
Oliver Teuteberg 
Hans Varnhagen, Ratsherr 
 
Fritz Pfau, Ratsherr bis 02.07.2014 
Dipl.-Ing. Rüdiger Sagel  bis 02.07.2014 
Dr. Ludwig Schipmann, Ratsherr  bis 02.07.2014 
 
Katharina Köhnke, Ratsfrau  ab 03.07.2014 
Benjamin Körner  ab 03.07.2014 
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau  ab 03.07.2014 
 
Gesellschafterversammlung: 
Städtischer Vertreter: Michael Schetter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Messe und Congress Centrum  Halle Münsterland GmbH erreichte  im abgelaufenen 
Geschäftsjahr wie geplant  Umsatzerlöse von 8.96 9 T€. Veranstaltungsabsagen und 
Veranstaltungen, die unter den geplanten Erlösen blieben, konnten vor allem im 3. und 4. 
Quartal durch zusätzliche Buchungen kompensiert werden. Die avisierte 9 Mio.  €-Marke 
wurde erreicht und die kontinuierliche Positiventwicklung fortgesetzt. 
Besonders stark war das 4. Quartal des Jahres 2014. Mit 8 Veranstaltungen über 100 T€ 
Umsatz und mit einem Umsatzvolumen von 3.370 T€ entspr ach dies 37,6 % des 
Gesamtumsatzes des Jahres 2014.  
Aufgrund deutlicher Kostenreduzierungen bei den Produktionskosten und beim Einkauf - hier 
vor allem in der Gastronomie - konnte der Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.412 € erreicht 
werden. Gegenüber den Planungen stellt dies eine deutliche Verbesserung um 613 T€ dar. 
Im Jahr 2014 wurden insgesamt 210 Veranstaltungen durchgeführt. 545.128 Besucher kamen 
in das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. Die Messen bl ieben die 
Besuchermagneten, aber auch bei den Events konnten die Besucherzahlen gesteigert 
werden. Ursächlich sind hier die zusätzlichen unbestuhlten Konzerte mit je 6.500 Besuchern 
wie Tim Bendzko und Sportfreunde Stiller zu nennen. Die Besucher bei Tagungen und 
Kongressen blieben konstant.

Beteiligungsbericht 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
50 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmenszie le 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 26.844 0,3 48.905 0,5 68.206 0,6 
Sachanlagen 4.013.183 39,8 4.059.503 39,0 4.139.410 36,3 
Anlagevermögen 4.040.027 40,1 4.108.408 39,4 4.207.616 36,9 
Vorräte 108.171 1,1 108.320 1,0 98.602 0,9 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 956.357 9,5 550.079 5,3 1.194.459 10,5 
Flüssige Mittel 4.943.149 49,1 5.622.891 54,0 5.892.316 51,6 
Umlaufvermögen 6.007.677 59,6 6.281.290 60,3 7.185.377 62,9 
Rechnungsabgrenzungsposten 24.028 0,2 32.162 0,3 21.522 0,2 
Aktiva 10.071.731 100,0 10.421.860 100,0 11.414.515 100,0 
Gezeichnetes Kapital 1.293.700 12,8 1.293.700 12,4 1.293.700 11,3 
Kapitalrücklage 6.708.505 66,6 7.311.634 70,2 7.826.517 68,6 
Bilanzgewinn/-verlust -22.751 -0,2 -22.751 -0,2 -22.751 -0,2 
Eigenkapital 7.979.454 79,2 8.582.583 82,4 9.097.466 79,7 
Rückstellungen 306.839 3,0 258.934 2,5 382.583 3,4 
Verbindlichkeiten 1.670.498 16,6 1.367.492 13,1 1.729.844 15,2 
Rechnungsabgrenzungsposten 114.940 1,1 212.851 2,0 204.622 1,8 
Passiva 10.071.731 100,0 10.421.860 100,0 11.414.515 100,0 
 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 9.120.421 9.607.909 8.969.333 
Sonstige betriebliche Erträge 94.856 103.918 59.310 
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 30.150 15.934 10.318 
Erträge 9.245.427 9.727.761 9.038.961 
Herstellungskosten 9.946.146 10.316.162 9.651.003 
Vertriebskosten 180.326 169.524 185.540 
Allgemeine Verwaltungskosten 488.703 497.878 533.414 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 41.474 59.916 74.338 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 69 65 63 
Aufwendungen 10.656.718 11.043.545 10.444.358 
Steuern/Erstattungen (-) 9.016 8.088 6.720 
Jahresergebnis -1.420.308 -1.323.871 -1.412.117 
Verlustvortrag 22.751 22.751 22.751 
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 1.420.308 1.323.871 1.412.117 
Bilanzgewinn/-verlust -22.751 -22.751 -22.751

Beteiligungsbericht 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
51 
Anzahl der Beschäftigten (inkl. Auszubildende) 
 2013 2014 
Männlich 27 26 
Weiblich 28 31 
Insgesamt 55 57 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 2 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts - - - 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.927 T€ 1.927 T€ 1.927 T€ 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 79,2 % 3,5 -15,6 % 0,0 % 34,6 % 
2013 82,4 % 4,5 -13,8 % 0,0 % 30,7 % 
2014 79,7 % 4,0 -15,7 % 0,0 % 27,8 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Im Jahr 2015 werden die Umsatzerlöse mit ca. 8.250 T€ niedriger als die des Jahres 2014 
ausfallen. Ursache hierfür ist ein neues Verpachtungsmodell der Pausengastronomie.  Das 
Format Partys wird weiter rückläufig sein, da die Party -Gastveranstalter den Standort Münster 
aufgrund der erhobenen Vergnügungssteuer meiden. Ein zweiter Faktor, der die Rentabili tät 
von Partys in großen Veranstaltungsräumen beeinflusst, ist die neue Berechnung der GEMA -
Gebühren. Diese Umstände zwingen das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland 
dazu, auf wirtschaftlich interessante Partykonzepte zu verzichten.

Beteiligungsbericht 2014 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
52 
Insgesamt kann ein Anstieg der Tagungs- und vor allem Kongressveranstaltungen verzeichnet 
werden. Gemeinsam mit der Kongressinitiative Münster gelingt es, mehr Veranstalter für 
Münster zu gewinnen.  
Neben der gesamtwirtschaftlichen Situation als beeinflussender Faktor sind der sich ständig 
erhöhende Wettbewerbsdruck und der Anspruch der Kunden limitierende Faktoren für das 
Wachstum und den wirtschaftlichen Erfolg. Immer größere Anstrengungen sind notwendig, um 
Veranstaltungen an sich zu binden. 
Die strategische Ausricht ung des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland 
beinhaltet die Positionierung eigener Kongresse und Messen mit innovativen Themen, die das 
Profil der Stadt Münster stärken, sowie die Erweiterung des Serviceangebotes. 
Ziel ist es mittelfristig mehr Me ssen für den Standort Münster zu akquirieren, da in diesem 
Segment zum einen die Wirtschaftlichkeit für das Unternehmen verbessert werden kann und 
zum anderen noch ausreichend Raumkapazitäten vorhandenen sind.

Beteiligungsbericht 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
53 
4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
Steinfurter Straße 60 A  
48149 Münster  
Telefon: (02 51) 6 86 42-0 
Gründungsjahr: 2004 
 
 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadt Münster 425.000 85,00 
Sparkasse Münsterland Ost 75.000 15,00 
Gesamt 500.000 100,00 
Beteiligungen der Gesellschaft:  
Technologieförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00 
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Münster 25.000 100,00 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) verfolgt eine öffentliche Zwecksetzung. 
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist die  Wirtschaftsförderung in der und für die Stadt 
Münster, insbesondere die  Sicherung und Ausweitung der Attraktivität des 
Wirtschaftsstandortes Münster. Mit der Begleitung von Existenzgründern, der Beratung von 
örtlichen und auswärtigen Unternehmen, der Vermarktung vo n Gewerbegrundstücken und 
Gewerbeimmobilien, der Erarbeitung von Entwicklungskonzepten sowie dem Einsatz von 
Marketing-Instrumenten begegnet die WFM ihrem Auftrag. 
So ist die Wirtschaftsförderung Münster GmbH ein auf die Gründungs -, Entwicklungs - und 
Standortberatung von Firmen spezialisiertes Unternehmen. Die Betreuung von Investitions -
Projekten ist das Kerngeschäft. Strategisches Ziel ist die Positionierung Münsters als einer der 
führenden Wirtschaftsstandorte in Nordrhein -Westfalen. Dieses Ziel wird durc h eine 
konsequente Kundenorientierung erreicht.

Beteiligungsbericht 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
54 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung:  
Dr. Thomas Robbers  
 
Aufsichtsrat:  
Friedhelm Schade  bis 01.07.2014, Vorsitzender bis 01.07.2014 
Mathias Kersting, Ratsherr  ab 01.07.2014, Vorsitzender ab 11.09.2014 
Georg Berding, Ratsherr  stellv. Vorsitzender 
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr 
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau 
Carsten Peters, Ratsherr 
Otto Reiners, Ratsherr 
Markus Rietkötter 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor 
 
Klaus Richter  bis 31.03.2014 
Stephan Brinktrine, Ratsherr  bis 01.07.2014 
Walter von Göwels, Ratsherr  bis 01.07.2014 
Dr. Ralf Henrichs, Ratsherr  bis 01.07.2014 
Heribert Klas, Ratsherr  bis 01.07.2014 
Marianne Koch, Ratsfrau  bis 01.07.2014 
Graf F.-P. von Merveldt, Ratsherr  bis 01.07.2014 
Robert Otte, Ratsherr  bis 01.07.2014 
 
Wolfram Gerling ab 01.04.2014 
Ali Atalan, Ratsherr  ab 02.07.2014 
Michael von Bartenwerffer  ab 02.07.2014 
Peter Laurenz Börgel, Ratsherr  ab 02.07.2014 
Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau ab 02.07.2014 
Klaus Rosenau  ab 02.07.2014 
Johannes Schmanck, Ratsherr  ab 02.07.2014 
 
Gesellschafterversammlung: 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH  schließt das Geschäftsjahr 2014  unter 
wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgreich ab. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.736  T€ 
unterschritt das im Wirtschaftspla n prognostizierte Defizit um 165  T€. Im Vergl eich zum 
Vorjahr verbesserte sich das Ergebnis um 139  T€. Dies ist vornehmlich auf die gestiegenen 
Umsatzerlöse zurückzuführen. 
Das Grundstücksgeschäft der WFM verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr eine spürbare 
Steigerung. Ein Teil der Flächennachfrage, die im Verlauf des Jahres 2015 Vertragskraft 
erhalten sollen, wurde mit Blick au f die inzwischen realisierte Erhöhung der 
Grunderwerbsteuer bereits im Jahr 2014 beurkundet. Dafür ging die Vermittlung von 
Bestandsimmobilien zurück. Insgesamt schließt die WFM ein strukturpolitisch sehr 
erfolgreiches Geschäftsjahr ab.

Beteiligungsbericht 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
55 
Die WFM verkaufte im Jahr 2014 wie im Vorjahr aus eigenem Bestand sechs Grundstücke mit 
einem Volumen von 50.963 m². Die Umsätze lagen um 53 T€ über  dem Niveau der 
Planzahlen (Plan 2014: 3.000 T€).  
Das Ergebnis für das  Grundstücksgeschäft insgesamt verbesserte sich gegenüber 2013 um 
563 T€. Demgegenüber standen um 280 T€ geringere sonstige betriebliche Erträge, die vor 
allem auf gesunkene Provisionserträge und niedrigere Kostenerstattungen zurückzuführen 
sind. Ergebnisbelastend wirk ten sich Rückzahlungsverpflichtunge n für nicht abzugsfähige 
Vorsteuern in Höhe von 146 T€ (davon Nachzahlungen für Vorjahre 111 T€) aus. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesells chaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 2.341 0,0 7.070 0,0 3.747 0,0 
Sachanlagevermögen 2.215.882 6,2 2.172.605 6,2 2.112.487 6,0 
Finanzanlagen 6.928.000 19,5 6.984.000 19,8 6.939.000 19,5 
Anlagevermögen 9.146.223 25,7 9.163.675 26,0 9.055.234 25,5 
Vorräte 24.705.463 69,5 24.327.302 69,1 25.051.862 70,4 
Forderungen / Sonstige 
Vermögensgegenstände 941.808 2,6 772.611 2,2 861.124 2,4 
Flüssige Mittel 743.768 2,1 939.417 2,7 589.329 1,7 
Umlaufvermögen 26.391.039 74,2 26.039.330 74,0 26.502.315 74,5 
Rechnungsabgrenzungsposten 11.943 0,0 2.584 0,0 3.592 0,0 
Aktiva 35.549.205 100,0 35.205.589 100,0 35.561.141 100,0 
Gezeichnetes Kapital 500.000 1,4 500.000 1,4 500.000 1,4 
Rücklagen 22.308.299 62,8 22.133.760 62,9 21.868.638 61,5 
Eigenkapital 22.808.299 64,2 22.633.760 64,3 22.368.638 62,9 
Rückstellungen 231.631 0,7 173.320 0,5 1.913.650 5,4 
Verbindlichkeiten 12.499.393 35,2 12.387.371 35,2 11.266.905 31,7 
Rechnungsabgrenzungsposten 9.882 0,0 11.138 0,0 11.948 0,0 
Passiva 35.549.205 100,0 35.205.589 100,0 35.561.141 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
56 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 3.579.298 1.838.345 3.133.351 
Erhöhung des Grundstücksbestands 376.668 -378.161 724.563 
Sonstige betriebliche Erträge 620.179 736.144 455.909 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 269 0 0 
Erträge 4.576.414 2.196.328 4.313.823 
Materialaufwand 3.620.698 1.381.667 3.217.092 
Personalaufwand 1.240.322 1.236.613 1.196.863 
Abschreibungen 360.499 675.723 677.517 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 721.587 702.169 887.905 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 129.696 72.555 69.942 
Aufwendungen 6.072.802 4.068.727 6.049.320 
Steuern/Erstattung (-) 517 411 295 
Jahresergebnis -1.496.905 -1.872.810 -1.735.791 
Entnahme aus der Kapitalrücklage 1.496.905 1.872.810 1.735.791 
Bilanzgewinn/-verlust 0 0 0 
 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 10 9 
Weiblich 5 5 
Insgesamt 15 14 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts - - - 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.350 T€ 2.350 T€ 1.950 T€

Beteiligungsbericht 2014 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
57 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 64,2 % 0,5 -41,8 % 2,1 % 20,4 % 
2013 64,3 % 0,4 -101,9 % 1,8 % 30,4 % 
2014 62,9 % 0,4 -55,4 % 1,2 % 19,8 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die WFM verfolgt eine öffentliche Zwecksetzung. Ihre strukturpolitischen Leistungen werden 
voraussichtlich dauerhaft zu Jahresfehlbeträgen führen. Für die Folgejahre werden weiterhin 
Verluste in der Größenordnung von jährlich zwischen 1,6 Mio. € und 1,7 Mio. € erwartet.  
Für das Jahr 2015 plant die Geschäftsleitung jedoch aufgrund eines bereits im Jahr 2014 
geschlossenen notariellen Grundstücksvertrages einen Jahresüberschuss in Höhe von   
569 T€.

Beteiligungsbericht 2014 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
58 
4.4.1 NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
Mendelstraße 17 
48149 Münster 
Gründungsjahr: 2009 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 25.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb eines Nano -Bioanalytik-Zentrums in 
Münster zur Ansiedlung und Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen im 
Umfeld der Nano- und Bioanalytik. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr. Thomas Robbers 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2014 waren fünf Firmen Mieter im NBZ. Mit einem Volumen von knapp 1.800 
m² erreichte die Vermietungsquote insgesamt 66 %. Damit lag das Gesamtvermietungs - 
ergebnis unter Plan, der im zweiten Betriebsjahr eine Auslastung von 75 % vorsah. 
Das Jahresergebnis der NBZ GmbH schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von 165 T€ ab 
(2013: -156 T€). Es unterschritt das im Wirtschaftsplan prognostizierte Defizit um +33 T€. Dies 
ist vornehmlich auf Nebenkostenerlöse (33 T€) zurückzuführen. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentliche n Zwec ks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
59 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 2.181 0,0 641 0,0 1 0,0 
Sachanlagevermögen 10.059.077 77,9 9.974.266 83,2 9.499.914 83,5 
Anlagevermögen 10.061.258 78,0 9.974.907 83,2 9.499.915 83,5 
Forderungen / sonst. 
Vermögensgegenstände 1.089.504 8,4 4.979 0,0 30.782 0,3 
Flüssige Mittel 1.752.589 13,6 2.002.037 16,7 1.839.521 16,2 
Umlaufvermögen 2.842.093 22,0 2.007.016 16,8 1.870.303 16,4 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.482 0,0 0 0,0 5.495 0,0 
Aktiva 12.904.833 100,0 11.981.922 100,0 11.375.712 100,0 
Gezeichnetes Kapital 25.000 0,2 25.000 0,2 25.000 0,2 
Kapitalrücklage 2.893.224 22,4 2.736.986 22,8 2.572.165 22,6 
Eigenkapital 2.918.224 22,6 2.761.986 23,1 2.597.165 22,8 
Sonderposten für 
Investitionszuschüsse 7.634.826 59,2 7.174.801 59,9 6.833.998 60,1 
Rückstellungen 9.900 0,1 14.200 0,1 24.600 0,2 
Verbindlichkeiten 2.340.877 18,1 2.021.433 16,9 1.909.958 16,8 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.006 0,0 9.502 0,1 9.991 0,1 
Passiva 12.904.833 100,0 11.981.922 100,0 11.375.712 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 0 359.138 394.683 
Sonstige betriebliche Erträge 4.298 5.889 5.857 
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 25.185 6.687 1.478 
Erträge aus Zuschüssen 916 340.546 340.803 
Erträge 30.399 712.259 742.821 
Personalaufwand 0 0 13.102 
Abschreibungen 2.715 489.953 485.897 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 66.748 288.178 318.759 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 141 77.400 76.916 
Aufwendungen 69.604 855.531 894.674 
Steuern/-Erstattungen 1.361 12.966 12.967 
Jahresergebnis -40.566 -156.238 -164.821 
Entnahme aus Kapitalrücklage 40.566 156.238 164.821 
Bilanzgewinn 0 0 0

Beteiligungsbericht 2014 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
60 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Den Mieteinnahmen stehen Aufwendungen für den Betrieb des Gebäudes und für 
Fremdkapitalzinsen sowie Abschreibungen gegenüber, die im Ergebnis laut Wirtschaftsplan zu 
einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 139 T€ im Jahr 2015 führen werden. Mit zunehmender 
Auslastung des Gebäudes wird sich das Jahresergebnis in den Folgejahren verbessern. 
Für das Jahr 2015 sind Investitione n in Höhe von 1.600 T€ vorgesehen, die zu ca. 64 % aus 
Fördermitteln der öffentlichen Hand und darüber hinaus mit Eigenmitteln finanziert werden 
sollen.

Beteiligungsbericht 2014 Technologieförderung Münster GmbH 
61 
4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Technologieförderung Münster GmbH  
Mendelstraße 11  
48149 Münster  
Telefon: (02 51) 9 80 11 04 
Gründungsjahr: 1985 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Wirtschaftsförderung Münster 4.086.000 94,0 
Sparkasse Münsterland Ost 256.000 5,9 
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 0,1 
Gesamt 4.347.000 100,00 
 
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
CeNTech GmbH 395.000 79,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Technologietransfer. 
Hierzu gehört insbesondere der Betrieb eines Technologiehofes und eines 
Biotechnologiezentrums in Münster. Darüber hinaus werden bei der Technologieförderung 
Münster Gm bH die Clusteraktivitäten gebündelt. Außerdem bietet das Unternehmen  ein 
vollständiges Angebot für die Sensibilisierung, Qualifizierung und das Coaching von Gründern 
aus den Hochschulen. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr. Thomas Robbers 
Aufsichtsrat:  
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr  Vorsitzender bis 01.07.2014 
Carsten Peters, Ratsherr  Vorsitzender ab 23.09.2014 
Matthias Kersting, Ratsherr  stellv. Vorsitzender bis 23.09.2014  
Jens Christian Heinemann  ab 02.07.2014, stellv. Vorsitzender ab 23.09.2014 
 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor 
Matthias Schwarte 
 
Klaus Richter  bis 01.07.2014 
Dr. Hubert Sanetra  bis 01.07.2014 
Andreas Nicklas, Ratsherr  bis 01.07.2014 
Jens-Ulrich Lenski, Ratsherr  bis 01.07.2014

Beteiligungsbericht 2014 Technologieförderung Münster GmbH 
62 
Sybille Benning  ab 02.07.2014 
Martina Biel  ab 02.07.2014 
Heribert Aldejohann  ab 02.07.2014 
Wolfram Gerling  ab 02.07.2014 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2014  verlief für die Technologieförderung Münster GmbH  (TFM) 
erfolgreich. Die Auslastung im Technologiehof konnte um 3,6 % erhöht werden, im 
Biotechnologiezentrum (BioZ) blieb sie auf hohem Niveau stabil. 
Die TFM schließt ein strukturpolitisch gutes Geschäftsjahr unter wirtschaftlichen 
Gesichtspunkten erfolgreich ab. So lag der Fehlbetrag des Jahres 2014 bei 387 T€ und 
unterschritt das im Wirtschaftsplan prognostizierte Defizit um +76 T€. Im Vergleich zum 
Vorjahr verschlechterte sich das Ergebnis um 100 T€. Zu dem rückläufigen Ergebnis trugen 
insbesondere der Rückgang der akquirierten Projektzuschüsse (-290 T€) sowie die geringeren 
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen ( -121 T€) bei. Ergebnisentlastungen ergaben 
sich vor allem durch geringere Kosten für durchgeführte Projekte ( -107 T€), gerin gere 
Messekosten ( -27 T€) sowie geringere Beratungskosten  (-49 T€). Die Erlöse aus dem 
Vermietungsgeschäft stabilisierten sich auf Vorjahresniveau. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Technologieförderung 
Münster GmbH. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Sachanlagen 7.182.925 59,2 6.341.087 54,9 5.524.062 52,6 
Finanzanlagen 2.695.420 22,2 2.535.828 21,9 2.511.022 23,9 
Anlagevermögen 9.878.345 81,5 8.876.915 76,8 8.035.084 76,6 
Vorräte 4.300 0,0 3.500 0,0 4.350 0,0 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 1.238.481 10,2 1.161.483 10,1 1.147.249 10,9 
Flüssige Mittel 1.000.958 8,3 1.509.982 13,1 1.267.540 12,1 
Umlaufvermögen 2.243.739 18,5 2.674.965 23,2 2.419.140 23,1 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.329 0,0 1.856 0,0 38.242 0,4 
Aktiva 12.123.413 100,0 11.553.736 100,0 10.492.466 100,0 
Gezeichnetes Kapital 4.347.000 35,9 4.347.000 37,6 4.347.000 41,4 
Rücklagen 1.139.830 9,4 1.202.508 10,4 1.307.282 12,5 
Bilanzverlust -2.945.902 -24,3 -2.945.902 -25,5 -2.945.902 -28,1 
Eigenkapital 2.540.928 21,0 2.603.606 22,5 2.708.380 25,8 
Sonderposten für 
Investitionszuschüsse 2.902.869 23,9 2.384.987 20,6 1.867.105 17,8 
Rückstellungen 168.350 1,4 68.073 0,6 69.600 0,7 
Verbindlichkeiten 6.477.051 53,4 6.490.239 56,2 5.841.446 55,7 
Rechnungsabgrenzungsposten 34.215 0,3 6.831 0,1 5.936 0,1 
Passiva 12.123.413 100,0 11.553.736 100,0 10.492.466 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Technologieförderung Münster GmbH 
63 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 1.799.781 1.810.138 1.771.684 
Sonstige betriebliche Erträge 465.981 685.948 295.729 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.445 10.518 4.287 
Außerordentliche Erträge 517.882 517.882 517.882 
Erträge 2.804.089 3.024.486 2.589.582 
Personalaufwand 538.343 609.772 608.152 
Abschreibungen 1.013.694 1.056.354 962.286 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.271.669 1.318.236 1.098.210 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 303.419 273.027 254.847 
Aufwendungen 3.127125 3.257.389 2.923.495 
Steuern/-Erstattungen 51.241 53.733 53.513 
Jahresergebnis -374.277 -286.636 -387.426 
Gewinn-/Verlustvortrag -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902 
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 374.277 286.636 387.426 
Bilanzgewinn/-verlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Für das Jahr 2015 wird mit einem Fehlbetrag in Höhe von 287 T€ gerechnet. Ein höherer 
Vermietungsstand, höhere sonstige Erträge, geringere Zinsaufwendungen  sowie ein 
verbessertes Ergebnis der CeNTech GmbH lassen erwarten, dass sich der Fehlbetrag im 
Vergleich zu den Ist-Zahlen des Jahres 2014 um 100 T€ verbessern wird. 
Auch im Hinblick auf die voraussichtlich geringeren Einnahmen aus dem Clustermanagement 
und weiteren Förderprojekten wird der Fehlbetrag in den Folgejahren zwischen 303 T€ und 
365 T€ liegen. 
Für das Jahr 2015 sind keine wesentlichen Investitionen geplant. Allerdings wird vor dem 
Hintergrund der inzwischen über 20 Jahre alten Gebäude an der Mend elstraße mit tendenziell 
steigenden Instandhaltungsaufwendungen zu rechnen sein.

Beteiligungsbericht 2014 CeNTech GmbH 
64 
4.4.3 CeNTech GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
CeNTech GmbH  
Heisenbergstraße 11 
48149 Münster  
Telefon (02 51) 5 34 06 - 1 01 
Gründungsjahr: 2001 
 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Technologieförderung Münster GmbH 395.000 79,00 
Sparkasse Münsterland Ost 100.000 20,00 
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 1,00 
Gesamt 500.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Betrieb des interdisziplinären Zentrums 
für Nanotechnologie mit dem besonderen Ziel der Förderung des Technologietransfers auf 
diesem Gebiet. Im Zusammenhang damit werden auch Dienstleistungen für Unternehmen , 
Forschungseinrichtungen sowie anderen Institutionen erbracht, sofern ein unmittelbarer 
Zusammenhang mit dem Unternehmenszweck besteht.  
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung: 
Dr. Thomas Robbers 
 
 
Aufsichtsrat:  
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr  Vorsitzender bis 01.07.2014 
Jens Christian Heinemann, Ratsherr  ab 02.07.2014, Vorsitzender ab dem 01.10.2014  
Mathias Kersting, Ratsherr  stellv. Vorsitzender 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor 
Matthias Schwarte 
Klaus Richter  bis 30.03.2014 
Wolfram Gerling  ab 01.04.2014 
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2014 CeNTech GmbH 
65 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die CeNTech GmbH blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das CeNTech I 
war zu 87 % vermietet, das CeNTech II steht in der Nutzung der Universität Münster. 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 91 T€ ab und erreicht 
damit ein um 25 T€ besseres Ergebnis als im Wirtschaftsplan prognostiziert. Im Vergleich zum 
Vorjahr verminderte sich der Jahresfeh lbetrag um 75 T€. Das Vorjahresergebnis war 
insbesondere in Höhe von 50 T€ durch eine Vorsteuerkorrektur belastet. Ferner ermäßigten 
sich die Betriebskosten um 27 T€. Insgesamt setzte die CeNTech GmbH ihren 
Konsolidierungskurs fort. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 1.062 0,0 10.577 0,1 7.109 0,1 
Sachanlagevermögen 12.504.955 95,2 12.065.609 95,9 11.642.233 95,9 
Anlagevermögen 12.506.017 95,2 12.076.186 96,0 11.649.342 95,9 
Forderungen / sonst. 
Vermögensgegenstände 125.048 1,0 153.841 1,2 196.998 1,6 
Flüssige Mittel 503.532 3,8 344.995 2,7 288.722 2,4 
Umlaufvermögen 628.580 4,8 498.836 4,0 485.720 4,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.072 0,0 1.329 0,0 8.243 0,1 
Aktiva 13.136.669 100,0 12.576.350 100,0 12.143.305 100,0 
Gezeichnetes Kapital 500.000 3,8 500.000 4,0 500.000 4,1 
Kapitalrücklage 2.564.064 19,5 2.515.501 20,0 2.559.754 21,1 
Eigenkapital 3.064.064 23,3 3.015.501 24,0 3.059.754 25,2 
Sonderposten für 
Investitionszuschüsse 9.496.199 72,3 9.154.898 72,8 8.811.773 72,6 
Rückstellungen 133.667 1,0 85.830 0,7 83.680 0,7 
Verbindlichkeiten 376.930 2,9 312.730 2,5 184.989 1,5 
Rechnungsabgrenzungsposten 65.809 0,5 7.391 0,1 3.109 0,0 
Passiva 13.136.669 100,0 12.576.350 100,0 12.143.305 100,0

Beteiligungsbericht 2014 CeNTech GmbH 
66 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 209.343 177.208 202.880 
Sonstige betriebliche Erträge 356.274 577.303 567.920 
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 5.034 1.194 231 
Erträge aus Zuschüssen 358.310 354.864 343.125 
Erträge  928.961 1.110.569 1.114.156 
Personalaufwand 194.456 270.415 267.561 
Abschreibungen 455.333 448.433 428.200 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 399.574 527.883 480.884 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.271 7.024 3.487 
Aufwendungen 1.060.634 1.253.755 1.180.132 
Steuern/Erstattungen 21.514 22.449 24.684 
Jahresergebnis -153.187 -165.635 -90.658 
Entnahme aus der Kapitalrücklage 153.187 165.635 90.658 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die aktuelle Situation lässt erwarten, dass die Umsatzerlöse mit einer künftig wieder nahezu 
vollständigen Vermietung des Gebäudes leicht steigen werden. Fördermittel können 
voraussichtlich auf dem Niveau der Vorjahre eingeworben werden. Leichte Spielräume zur 
Erhöhung der Gesamtleistung werden bei der Patentverwertung erkennbar. 
Für das Geschäftsjahr 2015 wurde im Wirtschaftsplan ein Jahresfehlbetrag ausgewiesen, der 
mit -74 T€ um 15 T€ besser ausfallen wird als das Ergebnis des Abschlusses 2014. Diese 
Entwicklung ist vornehmlich auf geringere Abschreibungen zurückzuführen. Für die Folgejahre 
werden Jahresfehlbeträge zwischen 72 T€ und 77 T€ avisiert. Die jeweiligen Fehlbeträge 
können auf der Liquiditätsseite durch eine ausreichende Finanzmittelausstattung der GmbH 
gedeckt werden. 
Wesentliche Neuinvestitionen sind für das Jahr 2015 nicht vorgesehen.

Beteiligungsbericht 2014 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
67 
4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
Weseler Straße 230 
48151 Münster 
Telefon: (02 51) 5 98 - 2 14 46 
Gründungsjahr: 1996 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadt Münster 204.517 33,33 
Zwei Unternehmen aus dem Finanzbereich 409.033 66,67 
Gesamt 613.550 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb des Grundstücks Münster -Loddenheide, Flur 
178, Flurstücke 309, 310 und 388 (ehem. Stützpunkt der britischen Rheinarmee) sowie 
dessen Baureifmachung, Bebauung, Veräußerung und Verwaltung. Darüber hinaus darf die 
Gesellschaft alle Arten von Grundstück sentwicklungen und städtebaulichen Maßnahmen 
durchführen, die der Verbesserung der Wirtschaftsstruktur in Münster dienen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung: 
Dr. Thomas Robbers 
Frank Knura 
Anne Santen  bis 30.09.2014 
Georg Rauen  ab 01.10.2014 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die in 1997 aufgenommenen Erschließungsmaßnahmen wurden  auch im Jahr 2014 weiter  
fortgesetzt. Die gesamte Investition belief sich im Berichtsjahr für diesen Bereich auf 58 T€. 
Aufgrund der Verkäufe sind aus dem Bestand der unfertigen Erzeugnisse den zugehörigen 
Quadratmetern entsprechende Herstellungskosten als Abgang zu verbuchen gewesen, zu 
denen nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2014 noch Aufwendungen  für weitere 
Erschließungsmaßnahmen stattfi nden werden. Für den Endausbau von Stichstraßen wurde 
zum 31.12.2014 noch ein Betrag von 160 T€ zurückgestellt.

Beteiligungsbericht 2014 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
68 
Die Gesellschaft erwirtschaftete im Jahr 2014 einen Jahresüberschuss von 481 T€. Die 
Umsatzerlöse betrugen 1.497 T€. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäft sjahr 2014  ist anhand der w irtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Vorräte 9.045.032 64,3 5.882.545 43,2 5.101.958 40,7 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 54.547 0,4 25.678 0,2 122.897 1,0 
Wertpapiere 0 0,0 0 0,0 5.000.440 39,9 
Flüssige Mittel 4.967.638 35,3 7.699.198 56,6 2.297.847 18,3 
Umlaufvermögen 14.067.217 100,0 13.607.421 100,0 12.523.142 100,0 
Aktiva 14.067.217 100,0 13.607.421 100,0 12.523.142 100,0 
Gezeichnetes Kapital 613.550 4,4 613.550 4,5 613.550 4,9 
Bilanzgewinn 87.858 0,6 0 0,0 480.587 3,8 
Kapitalrücklage 12.750.000 90,6 10.935.647 80,4 10.935.647 87,3 
Eigenkapital 13.451.408 95,6 11.549.198 84,9 12.029.784 96,1 
Rückstellungen 277.849 2,0 894.465 6,6 421.215 3,4 
Verbindlichkeiten 337.960 2,4 1.163.758 8,6 72.143 0,6 
Passiva 14.067.217 100,0 13.607.421 100,0 12.523.142 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 4.154.307 6.021.402 1.497.372 
sonstige betriebliche Erträge 1.414 99.619 0 
sonstige Zinsen/Finanzerträge 5.891 992 35.395 
Erträge 4.161.612 6.122.013 1.532.767 
Materialaufwand 2.682.317 3.329.939 558.681 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 290.427 305.495 235.450 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 83.990 0 25.437 
Aufwendungen 3.056.734 3.635.434 819.568 
Steuern/-Erstattungen 344.213 788.790 232.613 
Jahresergebnis 760.665 1.697.789 480.586 
Gewinn-/Verlustvortrag 1.127.193 87.858 0 
Gewinnausschüttung -1.127.193 -87.858 0 
Vorabgewinnausschüttung -672.807 -1.697.789 0 
Bilanzgewinn/-verlust 87.858 0 480.586

Beteiligungsbericht 2014 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
69 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts 600.000 € 883.500 € - 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 158.250 € 316.500 € - 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Nach Aussage der Geschäftsleitung zeichnen sich für 2015 weitere Verkäufe im Bereich der 
Büro- und Dienstleistungsflächen ab. Aufgrund der bisherigen Büroansiedlungen besteht eine 
zunehmende Prägung der Loddenheide als Büro - und Dienstleistungsstandort, was weitere 
Interessenten anzieht. 
Für 2015 ist ein Umsatz in Höhe von 2.600 T€ geplant. Für einen Teil dieses geplanten 
Umsatzes liegen bereits konkrete Interessensbekundungen vor. Insgesamt sind bereits ca.  
90 % der Grundstücksflächen vermarktet.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
70 
4.6 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
Sentruper Str. 315  
48161 Münster  
Telefon: (02 51) 89 04 - 0 
 
Gründungsjahr: 1874, seit 1985 als GmbH 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Westfälischer Zoologischer Garten e.V. 7.824.050 54,59 
Stadt Münster 6.507.650 45,41 
Gesamt 14.331.700 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in Münster.  
Die Gesellschaft soll die Liebe zum Tier und zur Natur und die Kenntnis von ihnen wecken und 
fördern. Es gehört deshalb zu ihren Aufgaben, die Zootiere nach dem neuesten Stand 
tiergärtnerischer Kenntnisse zu halten und Arterhaltung zu betreiben. Ihre Einrichtungen sollen 
der naturwissenschaftlichen Belehrung und der zoologischen Forschung dienen (§ 2 des 
Gesellschaftsvertrages). 
Die Gesellschaft ist ein gemeinnütziges Unternehmen im Sinne der §§ 51 ff. der 
Abgabenordnung und hat daher keine Gewinnerzielungsabsi cht. Sie ist bestrebt, die 
notwendigen Ausgaben durch Eintrittsgelder, Spenden und sonstige Zuschüsse Dritter zu 
decken (§ 3 des Gesellschaftsvertrages). 
Der Zoologische Garten wurde am jetzigen Standort auf der Sentruper Höhe am 2. Mai 1974 
eröffnet. Die Gesellschaft verfügt über Grundbesitz in Höhe von knapp 30 Hektar. Die 
Wärmeversorgung erfolgt über ein zooeigenes Heizkraftwerk, das mit Erdgas bzw. Heizöl 
betrieben wird. Zusätzlich wird von einem auf dem Zoogelände auf Erdgasbasis von der 
Stadtwerke Münster GmbH betriebenen Blockheizkraftwerk Wärme bezogen. Das benötigte 
Brauchwasser wird aus zooeigenen Brunnen in den Aa-Niederungen gefördert. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Hans Jörg Adler, zoologisch-technischer Geschäftsführer  
Aufsichtsrat:  
Rainer Knoche  Vorsitzender 
Sybille Benning  stellv. Vorsitzende

Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
71 
Rainer Berg 
Peter Lorenz Börgel  ab 02.07.2014 
Dr. Wolf Heinrichs 
Dr. Karl Kaiser 
Maria-Elisabeth Kosmider, Ratsfrau  bis 02.07.2014 
Dr. Katharina Krüger 
Jörn Möltgen, Ratsherr  
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau 
Stephan Pahl 
Helge Peters 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer 
Sybille Schulemann-Adlhoch 
Petra Seyfferth 
Manuel Tomm  
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2014  verlief aus Sicht der Geschäftsleitung  insgesamt zufriedenstellend. 
Geprägt war der Geschäftsverlauf von ungünstigen Wetterkonstellationen, gerade an den 
besucherstarken Tagen bzw. in den Ferien. Die guten Besucherzahlen aus dem Vorjahr 
konnten dennoch fast gehalten werden und, obwohl der Fehlbetrag höher als geplant ausfiel, 
stellt sich die Liquiditätssituation immer noch positiv dar. 
Der Jahresfehlbetrag in 2014 betrug 4.854 T€. Dieser Wert lag 865 T€ über dem Ansatz im 
genehmigten Wirtschaftsplan. Es konnten Umsatzerlöse von 6.356 T€ erzielt werden. 
Die Personalaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr 2014 um 81 T€ an. Die Ursache hierfür 
lag in der Übernahme des TVöD -Abschlusses. Dennoch wurde der Planwert für die 
Personalaufwendungen für das Jahr 2014 eingehalten. 
Der Allwetterzoo wurde von knapp 948.000 Gästen besucht, was eine S enkung um ca. 3 % 
bzw. 28.000 Besucher gegenüber dem Vorjahr ausmachte. Ab dem 01.01.2014 g alten neue, 
höhere Eintrittspreise sowie ein leicht abgeändertes Eintrittspreissystem. Hierdurch 
verringerten sich zwar die Besucherzahlen, aber der Durchschnittserlös erhöhte sich von 5,97 
€ auf 6,39 € pro Besucher. Insgesamt erzielte der Allwetterzoo Umsatzerlöse aus dem Verkauf 
von Eintrittskarten in Höhe von 5.595 T€. 
Der Robbenhaven und das Pferdemuseum erhielten vom Allwetterzoo einen Anteil in Höhe 
von 1.498 T€ an den Eintrittserlösen. Dieser überstieg auf Grund der überplanmäßigen 
Besucherzahlen den Planwert um 73 T€. 
Der Bestand an liquiden Mitteln lag mit 3.711 T€ um 456 T€ unter dem im Wirtschaftsplan 
2014 angegebenen Wert, jedoch um 473 T€ höher als im Vorjahr. 
Mit Beginn des Geschäftsjahres übernahm die Aramark Restaurations GmbH die 
Zoogastronomie und den Zoo -Shop. Die Umbau - und Sanierungsarbeiten der Gebäude und 
der Infrastruktur dauerten bis Mitte Mai 2014. Unvorh ergesehene Ereignisse, wie ein 
Rohrbruch in einem Kiosk, führten zu einigen Anlaufschwierigkeiten, die sich auf die 
Pachteinnahmen auswirkten.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
72 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 36.079 0,2 26.441 0,1 19.801 0,1 
Sachanlagen 16.708.251 75,7 15.258.167 80,7 14.249.835 77,4 
Anlagevermögen 16.744.330 75,9 15.284.608 80,8 14.269.636 77,5 
Vorräte 144.646 0,7 307.501 1,6 272.929 1,5 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 292.891 1,3 228.226 1,2 2.199.267 11,9 
Flüssige Mittel 4.885.266 22,1 3.092.240 16,4 1.661.382 9,0 
Umlaufvermögen 5.322.803 24,1 3.627.966 19,2 4.133.578 22,5 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 9.000 0,0 
Aktiva 22.067.133 100,0 18.912.574 100,0 18.412.214 100,0 
Gezeichnetes Kapital 14.331.700 64,9 14.331.700 75,8 14.331.700 77,8 
Rücklagen 8.490.626 38,5 7.867.518 41,6 6.419.720 34,9 
Jahresfehlbetrag -4.759.108 -21,6 -5.583.797 -29,5 -4.853.576 -26,4 
Eigenkapital 18.063.218 81,9 16.615.421 87,9 15.897.844 86,3 
Sonderposten 1.713.449 7,8 9.500 0,1 9.500 0,1 
Rückstellungen 1.219.296 5,5 1.353.336 7,2 1.360.114 7,4 
Verbindlichkeiten 773.665 3,5 499.410 2,4 608.968 3,3 
Rechnungsabgrenzungsposten 297.505 1,3 434.906 2,3 535.788 2,9 
Passiva 22.067.133 100,0 18.912.574 100,0 18.412.214 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 6.275.842 6.244.557 6.355.667 
Sonstige betriebliche Erträge 550.086 754.351 838.843 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94.035 13.189 5.085 
Erträge aus Zuschüssen 6.900 6.900 6.900 
Erträge 6.926.863 7.018.997 7.206.495 
Materialaufwand 1.127.272 1.142.162 1.085.901 
Personalaufwand 4.500.181 4.703.075 4.784.425 
Abschreibungen 1.109.804 1.178.072 1.246.166 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.824.333 5.440.314 4.818.386 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63.288 68.971 74.424 
Aufwendungen 11.624.878 12.532.595 12.009.302 
Steuern 61.094 70.201 50.769 
Jahresergebnis -4.759.109 -5.583.797 -4.853.576

Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
73 
Angaben zu Besucherzahlen und Eintrittspreisen 
Besucherzahlen 2012 2013 2014 
Tageskarten 449.133 485.386 426.455 
Jahreskarten 305.040 305.520 350.860 
Mitglieder-Jahreskarten 171.160 171.200 157.980 
Jahresfreikarten 5.200 5.560 4.840 
Kinderzuschlag  7.827 8.364 7.595 
(3 % der Anzahl der erwachsenen Einzelbesucher)    
Gesamtzahl der Besucher 938.360 976.030 947.730 
Anzahl der nichtzahlenden Besucher 39.067 46.992 36.144 
Anzahl der zahlenden Besucher 899.293 929.038 911.586 
 
Eintrittspreise  
Der Besuch des Robbenhavens und des Pferdemuseums sind im Eintrittspreis enthalten. 
 Sommer Winter 
 (01.03.-31.10.) (01.11.-28.02.) 
Tageskarten 
Erwachsene 16,90 € 12,90 € 
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 8,90 € 6,90 € 
Schüler/Studenten (mit Ausweis) 11,90 € 8,90 € 
Mehrfach-Spar-Karte 
für 10 Erwachsene 129,00 € 129,00 € 
oder 20 Kinder 129,00 € 129,00 € 
oder 5 Erwachsene + 10 Kinder 129,00 € 129,00 € 
oder 4 Erwachsene + 12 Kinder usw. 129,00 € 129,00 € 
Feierabendkarten (ab 1 Stunde vor Kassenschluss) 
Erwachsene  9,90 € 7,90 € 
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 4,90 € 3,90 € 
Kindergärten und Schulen 
je Kind/Schüler ab 3 Jahren  4,90 € 3,90 € 
je Elternteil bei Kindergärten + Grundschulen 4,90 € 3,90 € 
Gruppen ab 20 Personen  
Erwachsene 14,90 € 11,90 € 
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 7,90 € 5,90 € 
Jahreskarten  
Familienjahreskarte für Eltern und Kinder (von 3 bis inkl. 17 Jahre) 149,00 € 
Jahreskarte für Erwachsene 69,00 € 
Jahreskarte für Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 39,00 € 
Jahreskarten Mitglieder Zooverein  
Familienjahreskarte 145,00 € 
Jahreskarte für Erwachsene 69,00 € 
Junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) 59,00 € 
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche (3 bis 17 Jahre) 35,00 €

Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
74 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 56 53 
Weiblich 40 42 
Insgesamt 96 95 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts - - - 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 4.136 T€ 4.136 T€ 4.136 T€ 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 81,9 % 6,8 -73,1 % 0,5 % 38,7 % 
2013 87,8 % 6,4 -89,4 % 0,6 % 37,5 % 
2014 86,3 % 2,9 -76,4 % 0,6 % 39,8 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Im ersten Quartal 2015 konnten die Besucherzahlen durch die erstmalige Zusammenarbeit mit 
der Ruhr Tourismus GmbH um knapp 13.000 bzw. 8 % gesteigert werden. Ob sich diese 
Besucherentwicklung fortsetzt ist unsicher. Durch den Tod des Elefantenbabys im Januar 
2015 und die Tatsache, dass der Umbau der Menschenaffenanlage nicht in diesem Jahr 
umgesetzt wird, fallen zwei im Wirtschaftsplan eingeplante Besucherattraktionen weg. 
Trotzdem wird mit einer Besucherzahl von 925.000 für das Jahr 2015 gerechnet. Hierzu 
beitragen soll die neue, begehbare Känguruanlage. 
Gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 wird mit einem leicht  verbesserten Jahresergebnis 
gerechnet. Dieses weist voraussich tlich für das Geschäftsjahr 2015  einen Fehlbetrag von 
4.350 T€ aus, was einer Verbesserung von rund 500 T€ entspricht.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
75 
Dadurch, dass im operativen Bereich kaum noch Einsparpotentiale vorhanden sind und 
deutliche Mehreinnahmen durch höhere Besucherzahlen nicht unbedingt zu erwarten sind, ist 
es angebracht die strategischen Planungen weiter voranzutreiben. In erster Linie geht es 
hierbei um die Herstellung einer wirtschaftlichen Einheit der drei bislang eigenständigen 
Partner Allwetterzoo, Robbenhaven und Pferdemuseum  und der Nutzung von Synergie -
effekten. 
Größere Investitionen zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Besucherattrakt ivität sind nicht 
vorgesehen. Allerdings muss in den nächsten Jahren aufgrund der  teils schlechten 
Bausubstanz im Zoo mit höheren Instandhaltungsaufwendungen gerechnet werden. 
Zum 31.12.2015 läuft der Managementkontrakt zwischen der Stadt Münster und dem 
Allwetterzoo aus. Im ersten Halbjahr 2015 soll über einen neuen Vertrag verhandelt werden. 
Der neue Gastronomiebetreiber hatte im Geschäftsjahr 2014 mit Anlaufschwierigkeiten zu 
kämpfen. Einige kleine Konzeptumstellungen im Jahr 2015 sowie der erstmals ganz jährige 
Betrieb sollen zu einer positiven wirtschaftlichen Ausgangslage beim Betreiber führen und 
somit auch beim Allwetterzoo für höhere Pachteinnahmen und noch zufriedenere Besucher 
sorgen. 
Auch im Geschäftsjahr 2015 wird der Allwetterzoo sein Engagement  für den Natur - und 
Artenschutz, insbesondere für die Projekte in Vietnam und Kambodscha, weiter fortsetzen. 
Zum Jahreswechsel 2015/2016 wird es voraussichtlich einen Wechsel des Geschäftsführers 
geben. 
Aussagen hinsichtlich der Geschäfts entwicklung 2015 s ind mit großen Unsicherheiten 
insbesondere im Hinblick auf die Besucherzahlen und auf die wesentlichen Kostenarten 
behaftet.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
76 
4.7 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH  
Sentruper Str. 311  
48161 Münster  
Telefon: (02 51) 48 42 7 - 0 
Gründungsjahr: 2000 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Verein zur Förderung des Westfälischen Pferdemuseums 
in Münster e. V. 49.500 99,00 
Stadt Münster 500 1,00 
Gesamt 50.000 100,00 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung, die Einrichtung und der Betrieb des 
Westfälischen Pferdemuseums in Münster. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Peter Weeke  
Sybill Ebers  
Beirat:  
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer  
Jörg Adler  
Dr. Helmut Knirim  
M. Wehling  
Michael Stoffregen-Büller 
Gesellschafterversammlung:  
Städtischer Vertreter: Michael Schetter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Lage der Gesellschaft stellt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2014 grundsätzlich 
zufriedenstellend dar.  
Die Gese llschaft verfügte zum 31.12.2014  über Eigenkapital in Höhe von 237  T€. Das  
entspricht einer Erhöhung um 50  T€ bzw. 26,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Zu beachten ist, 
dass die in einem Sonderposten passivierten Zus chüsse zum Anlagevermögen (1.250  T€) 
ebenfalls zum überwiegenden Teil Eigenkapitalcharakter haben.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
77 
Die Umsatzerlöse einschließlich der Spendeneinnahmen stiegen um 86 T€ auf 874  T€. Die 
Umsatzerlöse setzen sich aus den Museumseintrittsgeldern, Erlösen des Museumsshops, des 
Kaffee- und Eisautomaten  sowie aus Einnahmen für Nutzungs - und Führungsentgelte 
zusammen. 
Insgesamt konnte ein im Vergleich zum Vorjahr um 17 T€ erhöhter Jahresüberschuss in Höhe 
von 50 T€ erwirtschaftet werden. 
Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Personalaufwand um 36 T€ bzw. 12,5 %. Diese Zunahme 
ist auf Neueinstellungen und regelmäßige Lohnerhöhungen zurückzuführen.  Die 
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH beschäftigte durchschnittlich 18 Angestellte, 
wovon fünf  Vollzeitkräfte, eine Teilzeitkraft  sowie 12 geringfügig Beschäftigte waren.  
Insgesamt stellte dies, umgerechnet auf Vollzeitkräfte, eine Veränderung im Personalbestand 
von zwei Angestellten dar.  
Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 48 T€ resultiert e hauptsächlich 
aus gestiegenen Kosten für Sonderausstellungen. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.308 0,1 13.187 0,5 8.365 0,3 
Sachanlagen 2.728.674 93,8 2.532.888 92,0 2.355.810 90,3 
Anlagevermögen 2.731.982 93,9 2.546.075 92,5 2.364.175 90,6 
Vorräte 12.095 0,4 10.021,98 0,4 14.695 0,6 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 90.564 3,1 67.642 2,5 148.807 5,7 
Flüssige Mittel 74.131 2,5 127.974 4,6 69.700 2,7 
Umlaufvermögen 176.790 6,1 205.638 7,5 233.202 8,9 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.100 0,0 1.386 0,1 11.948 0,5 
Aktiva 2.909.872 100,0 2.753.100 100,0 2.609.325 100,0 
Gezeichnetes Kapital 50.000 1,7 50.000 1,8 50.000 1,9 
Gewinnrücklagen 0 0,0 0 0,0 100.000 3,8 
Bilanzgewinn 103.256 3,5 136.641 5,0 86.586 3,3 
Eigenkapital 153.256 5,3 186.641 6,8 236.586 9,1 
Sonderposten für 
Investitionszuschüsse 1.452.515 49,9 1.351.201 49,1 1.249.887 47,9 
Rückstellungen 31.200 1,1 44.000 1,6 28.235 1,1 
Verbindlichkeiten 1.272.901 43,7 1.171.258 42,5 1.094.617 42,0 
Passiva 2.909.872 100,0 2.753.100 100,0 2.609.325 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
78 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 909.415 787.792 873.754 
Sonstige betriebliche Erträge 166.397 107.730 113.819 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 901 370 113 
Erhöhung des Bestandes an fertigen & unfertigen 
Erzeugnissen 4.199 -2.073 4.673 
Erträge 1.080.912 893.819 992.359 
Materialaufwand 27.457 27.623 35.825 
Personalaufwand 308.953 288.998 324.670 
Abschreibungen 263.809 204.078 205.782 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 403.192 280.147 327.858 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (einschl. Steuern) 65.314 59.588 48.265 
Aufwendungen 1.068.725 860.434 942.400 
Jahresergebnis 12.187 33.385 49.959 
Gewinnvortrag 91.069 103.256 136.640 
Außerordentliche Aufwendungen 0 0 13 
Einstellung in Rücklagen 0 0 100.000 
Bilanzgewinn 103.256 136.641 86.586 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird grundsätzlich positiv gesehen . Nach 
derzeitiger Planung für die nächsten Jahre wird davon ausgegangen, dass in der Regel leicht 
positive Jahresergebnisse erzielt werden können. Endgültige Ergebnisp rognosen gestalten 
sich jedoch schwierig,  da sowohl die Besucherzahlen als auch die Spendeneinnahmen nur 
schwer vorhersehbar sind. 
Da im laufenden Betrieb die Einnahmen wesentlich von der jährlichen Gesamtbesucherzahl 
des Allwetterzoos abhängen, liegt ein grundsätzliches Risiko in abnehmenden 
Besucherzahlen. Es ist derzeit jedoch nicht abzusehen, dass die den Kalkulationen zu Grunde 
liegenden Besucherzahlen unterschritten werden. Steigende Besucherzahlen würden zu 
entsprechenden Mehreinnahmen führen.

Beteiligungsbericht 2014 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
79 
4.8 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
Gartenstraße 123  
48147 Münster  
Telefon: (02 51) 20 13 80  
Fax: (02 51) 2 30 23 78 
Gründungsjahr: 1998 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadt Münster 50.000 100,00 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Theaters im ehemaligen Pumpenhaus 
zur Förderung von Kunst und Kultur. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Ludger Schnieder 
 
Beirat:  
Philipp Gabriel, Ratsherr  Vorsitzender 
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr  stellvertr. Vorsitzender 
Christa Nonhoff 
Christoph Jauch 
Johanna Wegman 
Martin Gutsch 
Dr. Andrea Hanke  
Frauke Schnell 
 
Gesellschafterversammlung:  
Städtischer Vertreter: Michael Schetter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Auch im 16. Geschäftsjahr hat sich die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH ihren Aufgaben im 
Rahmen ihrer Möglichkeiten erfolgreich gestellt. 
Das Betriebsergebnis wies 2014 ein Minus in Höhe von 3.413,56 € aus, das den Schäden des 
Unwetters vom Juli 2014 zuzuschreiben ist.

Beteiligungsbericht 2014 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
80 
Die räumliche Situation im Theater an der Gartenstraße 123 ist positiv, allerdings mit 
Einschränkungen, die den Foyer - und Thekenbereich betreffen. Eine Modernisierung dieses 
Bereiches ist notwendig, aber aus Eigenmitteln nicht finanzierbar. Die Unwetterkatastrophe 
am 28.07.2014 verursachte Sachschäden in Höhe von rd. 12 T€. Die Schäden waren nicht 
versichert und mussten aus dem Etat für laufende Aufwendungen gedeckt werden. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Gesc häftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Sachanlagen 60.690 30,2 80.911 45,1 90.290 24,1 
Anlagevermögen 60.690 30,2 80.911 45,1 90.290 24,1 
Vorräte 1.603 0,8 2.337 1,3 3.360 0,9 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 22.128 11,0 16.444 9,2 10.668 2,8 
Flüssige Mittel 116.395 58,0 75.030 41,8 268.251 71,6 
Umlaufvermögen 140.126 69,8 93.812 52,3 282.279 75,4 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 4.580 2,6 1.986 0,5 
Aktiva 200.816 100,0 179.305 100,0 374.555 100,0 
Gezeichnetes Kapital 50.000 24,9 50.000 27,9 50.000 13,3 
Rücklagen 1.129 0,6 1.129 0,6 32.689 8,7 
Gewinn-/Verlustvortrag -32.622 -16,2 -32.686 -18,2 -33.477 -8,9 
Jahresfehlbetrag /-überschuss -64 0,0 -791 -0,4 -3.414 -0,9 
Eigenkapital 18.443 9,2 17.652 9,8 45.799 12,2 
Sonderposten 0 0,0 29.403 16,4 35.974 9,6 
Rückstellungen 57.718 28,7 40.613 22,7 45.839 12,2 
Verbindlichkeiten 64.029 31,9 71.518 39,9 83.348 22,3 
Rechnungsabgrenzungsposten 60.626 30,2 20.117 11,2 163.595 43,7 
Passiva 200.816 100,0 179.305 100,0 374.555 100,0 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 142.348 139.790 139.630 
Sonstige betriebliche Erträge 701.289 702.684 820.815 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 529 245 100 
Erträge 844.166 842.719 960.545 
Aufwendungen für bezogene Leistungen 184.225 158.630 153.893 
Personalaufwand 170.971 187.204 186.288 
Abschreibungen 18.083 15.884 19.485 
Sonstige betriebliche Aufwendungen (inkl. Zinsen) 470.949 481.791 604.293 
Aufwendungen 844.228 843.509 963.959 
Jahresergebnis -62 -790 -3.414

Beteiligungsbericht 2014 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
81 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.  
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts - - - 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 351.570 € 348.310 € 406.570 € 
 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die notwendige Erhöhung der Programmmittel muss Teil eines neuen Zukunftsszenarios für 
die Finanzformel des Theaters im Pumpenhaus werden.  
Der Probebetrieb im Hoppengarten läuft weitgehend reibungslos. Die zentralen Problemfelder 
im Probezentrum Hoppengarten sind finanzieller und bautechnischer Art. Die 
Gebäudesubstanz aus den 60er Jahren ist problematisch. Alle Fenster müssen mittelfristig 
ausgetauscht werden.  Personalpolitisch besteht Handlungsbedarf im dramaturgischen, 
administrativen und im technischen Bereich. 
Es ist wie im Vorjahr festzustellen, dass die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH in den 
kommenden zwei bis drei Jahren nicht mehr mit einer drohenden künstlerisch/ finanziellen 
"Havarie" konfrontiert ist, sondern mit einer "Schieflage", deren Neigungswinkel sich bei 
konsequentem Nichthandeln allerdings kontinuierlich und massiv vergrößern wird.  
Das Aufgabenprofil der Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH kann außerdem nur dann weiterhin 
positiv erfüllt werden, sofern die personelle Ausstattung verbessert wird.

Beteiligungsbericht 2014 IStG gGmbH 
82 
4.9 IStG gGmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH  
Königsstr. 46  
48143 Münster  
Telefon: (0251) 83-275-12 
Gründungsjahr: 2005 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. 10.000 40,00 
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 5.000 20,00 
Westfälische Wilhelms-Universität 5.000 20,00 
Deutscher Städtetag 2.500 10,00 
Stadt Münster 2.500 10,00 
Gesamt 25.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Forschung 
Das Institut fördert und betreibt Wissenschaft und Forschung im Bereich der vergleichenden 
Städtegeschichte, insbesondere durch:  
- Forschungsprojekte 
- Entwicklung und Erprobung methodischer Ansätze 
- Publikationen 
- Tagungen 
- Lehrveranstaltungen und Vorträge 
- Bereitstellung von stadtgeschichtlicher Literatur, Karten-, Bild- und  
weiterem Forschungsmaterial 
 
Ausgehend vom westfälischen Raum bildet die Geschichte der deutschen und der 
europäischen Stadt den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung des Instituts, wobei in 
vergleichender Perspektive auch der außereuropäische Raum Gegenstand der Forschung 
sein kann.

Beteiligungsbericht 2014 IStG gGmbH 
83 
Bibliothek 
Das Institut  
- betreut und erweitert nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Mittel 
treuhänderisch und in alleiniger Verwaltung und wissenschaftlicher Verantwortung 
Bibliotheksbestände zur vergleichenden Stadtgeschichtsforschung. Diese sind im 
Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen, vertreten durch die Universität Münster, 
und bislang vom Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V., Münster, 
treuhänderisch verwaltet worden, 
- kann, soweit die Finanzi erung gesichert ist, nach Maßgabe näherer vertraglicher 
Absprache mit der Universität Münster und ggf. weiterer Einrichtungen die vom 
Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. übernommene Fachbibliothek 
zu einer Spezialbibliothek zur vergleichenden Stadtgeschichtsforschung entwickeln. 
 
Allgemeine Förderung 
Das Institut ist berechtigt, sämtliche Geschäfte vorzunehmen, die geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Insbesondere kann das Institut 
gleichgerichtete Unternehmen und/oder Projekte errichten, erwerben, sich an ihnen beteiligen 
und/oder materiell unterstützen, soweit diese Maßnahmen und Projekte gemeinnützig sind.  
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung:  
Prof. Dr. Werner Freitag  
Matthias Löb, Erster Landesrat bis 17.11.2014 
Judith Pirscher, Landesrätin ab 17.11.2014 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die IStG gGmbH wies im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresfehlbetrag von 410 T€ aus. Dieser 
wurde durch eine entsprechende Entnahme aus der Kapitalrücklage ausgeglichen.  
Die Personalkosten waren mit 305 T€ (Vorjahr: 398 T€) der größte Kostenblock des Institutes. 
Die erheblichen Schwankungen zum Vorjahr resultierten aus nur projektbezogenen 
Anstellungsverhältnissen einzelner Mitarbeiter. 
Die Vermögens -, Fin anz- und Ertragslage war im Berichtsjahr geordnet und die 
Zahlungsfähigkeit jederzeit sichergestellt. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesells chaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 IStG gGmbH 
84 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
immaterielle 
Vermögensgegenstände 398 0,2 898 0,6 713 0,8 
Sachanlagen 3.944 1,4 2.408 1,5 2.595 2,8 
Anlagevermögen 4.342 1,6 3.306 2,1 3.308 3,6 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 246.317 88,4 140.414 88,4 470 0,5 
Flüssige Mittel 28.098 10,1 15.181 9,6 87.749 95,9 
Umlaufvermögen 274.415 98,4 155.595 97,9 88.219 96,4 
Aktiva 278.757 100,0 158.901 100,0 91.527 100,0 
Gezeichnetes Kapital 25.000 9,0 25.000 15,7 25.000 27,3 
Kapitalrücklage 173.183 62,1 89.091 56,1 18 0,0 
Eigenkapital 198.183 71,1 114.091 71,8 25.018 27,3 
Rückstellungen 25.800 9,3 11.900 7,5 16.800 18,4 
Verbindlichkeiten 54.774 19,6 32.910 20,7 49.709 54,3 
Passiva 278.757 100,0 158.901 100,0 91.527 100,0 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Sonstige betriebliche Erträge 393.810 201.197 95.865 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.237 241 55 
Erträge aus Wertpapieren 35 66 40 
Erträge 395.082 201.504 95.960 
Personalaufwand 519.498 398.145 304.678 
Abschreibungen 4.498 2.976 1.826 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 189.504 182.966 199.864 
Zinsaufwendungen 25 0 0 
Aufwendungen 713.525 584.087 506.368 
Jahresergebnis -318.443 -382.585 -410.408 
Auflösung Kapitalrücklage 318.443 382.585 410.408 
Bilanzgewinn-/Verlust 0 0 0 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Für das Geschäftsjahr 2015  rechnet das Institut mit einem Jahresfehlbetrag  von 335 T€, der 
durch geplante Einlagen der Gesellschafter in Höhe von rund 347 T€ gedeckt wird. 
Das Institut führt zwei Forschungsvorhaben mit dem Ziel einer Publikation durch. Überdies 
sind zwei Mitarbeiter im Rahmen einer Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Religion und 
Politik" der Universität Münster am IStG angesiedelt.  
Hinsichtlich der Liquidität des Instituts  wurde mit der Universität Münster vereinbart, dass die 
Einlage ab 2015 zweimonatlich ausgezahlt wird.

Beteiligungsbericht 2014 RELiGIO 
85 
4.10 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 
Herrenstraße 2  
48291 Telgte  
Gründungsjahr: 1974 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Kreis Warendorf 7.669 30,00 
Stadt Telgte 5.113 20,00 
Handwerkskammer Münster 5.113 20,00 
Bistum Münster 5.113 20,00 
Stadt Münster 2.556 10,00 
Gesamt 25.565 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages verfolgt die Gesellschaft ausschließlich gemeinnützige 
Zwecke durch Trägerschaft, Unterhaltung, Förderung und Ausgestaltung des Museums 
Heimathaus Münsterland sowie den Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-
Westfalen-Stiftung in Telgte. 
Die Gesellschaft übernimmt insbesondere folgende Aufgaben: 
- Sammlung und Darbietungen von Zeugnissen zur religiösen Volkskunde des 
Münsterlandes, des Bistums Münster und Westfalens 
- Sammlung und Darstellung von Zeugnissen des Themenkreises "Handwerke im 
Münsterland" unter besonderer Berücksichtigung der Handwerksgeschichte 
- Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung 
 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung:  
Die Geschäftsführung wird durch den Bürgermeister der Stadt Telgte wahrgenommen. 
 
Verwaltungsrat:  
Dem Verwaltungsrat gehört ein von jedem Gesellschafter entsandtes Mitglied an. 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2014 RELiGIO 
86 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Sollten Aufwendungen der Gesellschaft nicht durch Erträge gedeckt werden können, ist der 
Verlust - nach Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung - nach folgenden Quoten 
abzudecken: 
Kreis Warendorf  42,86 % 
Bistum Münster  28,57 % 
Stadt Telgte   28,57 % 
Die Stadt Münster beteiligt sich nicht an der Verlustabdeckung. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft.

Beteiligungsbericht 2014 CVUA-MEL 
87 
4.11 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt  
Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe 
Joseph-König-Str. 40 
48147 Münster 
Telefon: (0251) 9821 – 0 
 
Gründungsjahr: 2009 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Land NRW 128.000 50,00 
Kreis Borken 16.000 6,25 
Kreis Coesfeld 16.000 6,25 
Kreis Recklinghausen 16.000 6,25 
Kreis Steinfurt 16.000 6,25 
Kreis Warendorf 16.000 6,25 
Stadt Bottrop 16.000 6,25 
Stadt Gelsenkirchen 16.000 6,25 
Stadt Münster 16.000 6,25 
Gesamt 256.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Bei dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland -Emscher-Lippe (CVUA -
MEL) handelt es sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Sie wurde zum 01. Juli 
2009 auf der Grundlage des Gesetzes zur Bildung und der Verordnung zur Einrichtung 
integrierter Untersuchungsanstalten für Bereiche des Verbraucherschutzes (IUAG NRW) 
gegründet. Entstanden ist sie aus der Fusion der beiden bisherigen Ämter "Chemisches 
Landes- und Staatliches Veterinäruntersuchungsamt Münster " (CVUA Münster; Träger: Land 
NRW) und dem "Chemischen Lebensmitteluntersuchungsamt für den Kreis Recklinghausen 
und die Stadt Gelsenkirchen in der Emscher -Lippe-Region" (CEL; Träger: Kreis 
Recklinghausen). 
Aufgabe der CVUA-MEL ist die Untersuchung und gutachterliche Beurteilung von Pro ben aus 
den Bereichen Lebensmittel, Futtermittel, kosmetische Mittel und sonstige 
Bedarfsgegenstände, die im Rahmen der amtlichen Lebensmittelkontrolle nach dem 
Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) von den Überwachungsämtern der acht 
kommunalen Träger entnommen werden. Hinzu kommen umfangreiche diagnostische 
Untersuchungen nach dem Tierseuchen - und Tierschutzrecht sowie Untersuchungen zur 
Überwachung des Chemikalien-, Gentechnik- und Strahlenschutzvorsorgegesetzes.

Beteiligungsbericht 2014 CVUA-MEL 
88 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr. Georg Schneiders  Vorsitzender bis 30.11.2014 
Prof. Dr. Peter Fürst  Vorsitzender ab 01.12.2014 
Dr. Michael Heitmann  stellv. Vorsitzender 
 
Verwaltungsrat: 
Juliane Becker, MD’in  Vorsitzende 
Roland Butz, Kreisdirektor  stellv. Vorsitzender 
Karsten Falk, Abteilungsleiter 
Dr. Peter Hansen, Dezernent 
Paul Ketzer, Erster Beigeordneter 
Thomas Paal, Stadtrat 
Dr. Hermann Paßlick, LKRD 
Dr. Ansgar Scheipers, LKRD 
Dr. Martin Sommer, Kreisdirektor 
Karin Welge, Stadträtin 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die betrieblichen Erträge beliefen sich im Wirtschaftsjahr 201 4 auf insgesamt 18.361 T€, 
wovon 18.310 T€ a uf den Bereich der Umsatzerlöse entfielen , die sich u.a. durch Erträge 
durch Untersuchungen im Rahmen des Nationalen Rückstandkontrollplanes (1. 453 T€), 
allgemeine Diagnostische Untersuchungen (792 T€), BSE-Untersuchungen (18 T€) und durch 
Kostenerstattung aufgrund von ermittelten Rechtsverstößen (2 7 T€) zusammensetzten. 
Darüber hinaus gab es Erlöse aus Einzelaufträgen ( 249 T€) und durch Umlage der Träger 
(10.780 T€ Land NRW, 4.991 T€ Kreise und kreisfreie Städte des RB Münster). 
Die Aufwendungen summierten sich auf 18.164 T€. Den größten Posten stellten dabei mit  
64 % die Personalkosten in Höhe von 11.629  T€ dar.  Für das Investitionsdarlehen für den 
Erwerb der Immobilie Joseph-König-Straße 40, Münster, wurden 740 T€ aufgewendet. 
Aufgrund des Starkregenereignisses in Münster am 28.07.2014 entstanden außerplanmäßige 
Aufwendungen in Höhe von 1.006 T€.  Auch Änderungen bei den Besoldungstabellen und 
Berechnungsgrundlagen für die Pensions - und Beihilfe -Rückstellungen belasteten das 
Ergebnis zusätzlich. Der Jahresfehlbetrag des CVUA -MEL belief sich aufgrund dieser 
unvorhergesehenen Aufwendungen auf 1.578 T€. 
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem letztjährigen Bilanzergebnis um 768 T€ auf  
37.772 T€ vermindert. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Anstalt. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 CVUA-MEL 
89 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 148.431 0,4 126.900 0,3 90.920 0,2 
Sachanlagen 31.658.391 81,5 30.706.806 79,7 29.801.441 78,9 
Wertpapiere 1.699.518 4,4 2.348.046 6,1 2.653.626 7,0 
Anlagevermögen 33.506.340 86,3 33.181.752 86,1 32.545.987 86,2 
Vorräte 62.957 0,2 65.516 0,2 61.327 0,2 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 501.956 1,3 127.915 0,3 289.614 0,8 
Flüssige Mittel 4.673.172 12,0 5.111.662 13,3 4.824.485 12,8 
Umlaufvermögen 5.238.085 13,5 5.305.093 13,8 5.175.426 13,7 
Rechnungsabgrenzungsposten 77.003 0,2 52.910 0,1 50.617 0,1 
Aktiva 38.821.428 100,0 38.539.755 100,0 37.772.030 100,0 
Gezeichnetes Kapital 256.000 0,7 256.000 0,7 256.000 0,7 
Gewinnrücklagen 617.660 1,6 782.786 2,0 0 0,0 
Kapitalrücklagen 2.794.581 7,2 2.794.581 7,3 2.794.581 7,4 
Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0,0 0 0,0 -795.597 -2,1 
Eigenkapital 3.668.242 9,4 3.833.368 9,9 2.254.984 6,0 
Rückstellungen 6.831.353 17,6 7.060.030 18,3 8.251.478 21,8 
Verbindlichkeiten 27.661.031 71,3 26.841.179 69,6 26.092.916 69,1 
Rechnungsabgrenzungsposten 660.803 1,7 805.178 2,1 1.172.651 3,1 
Passiva 38.821.428 100,0 38.539.755 100,0 37.772.030 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 17.890.558 17.897.527 18.310.143 
Sonstige betriebliche Erträge 118.827 67.783 50.509 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.260 13.788 4.102 
Erträge 18.040.645 17.979.098 18.364.754 
Materialaufwand 1.721.736 1.487.992 1.843.168 
Personalaufwand 10.668.176 10.660.333 11.629.391 
Außerordentlicher Aufwand 31.783 31.782 31.782 
Abschreibungen 1.897.658 2.188.353 2.169.251 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.848.718 2.679.695 3.528.426 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 598.018 765.370 740.533 
Aufwendungen 17.766.089 17.813.525 19.942.552 
Steuern 306 447 585 
Jahresergebnis 274.250 165.126 -1.578.383 
Entnahme aus der Investitionsrücklage -16.748 16.748 343.410 
Dotierung der Rücklage für 
Bauunterhaltungsmaßnahmen -257.502 -181.874 439.376 
Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 -795.597

Beteiligungsbericht 2014 CVUA-MEL 
90 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die Auftragslage im operativen Geschäft wird sich voraussichtlich im klassischen Bereich auch 
mittelfristig nicht wesentlich ändern, daher ist der praktisch vollständige Auslastungsgrad der 
vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen auch zukünftig gegeben. 
Es besteht weiterhin das Ziel, vermehrt kleinere, von Dritten vollständ ig finanzierte Projekte, 
die inhaltlich im Zusammenhang mit den eigenen Kernaufgaben stehen, jedoch zu keinen 
Interessenskollisionen führen, zu akquirieren.  
Daneben ist es ein wichtiges Ziel, die Aufwendungen der AöR zu senken, damit keine 
Erhöhung der Erträge durch Steigerung der Umlagen und Zuschüsse notwendig wird. 
Insgesamt kann das CVUA-MEL seine Leistungsfähigkeit und analytische Kompetenz auch im 
Hinblick auf die Teilnahme an einer landesweiten Schwerpunktbildung nur dann einbringen, 
erhalten und gg fs. noch ausbauen, wenn  der Ergänzungsbau am Standort Münster realisiert 
wird und die durch das Gutachten ermittelten und von allen Beteiligten einvernehmlich 
anerkannten notwendigen Ersatzflächen für die Aufgabenwahrnehmung zur Verfügung 
stehen. 
 
Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 
Mit Ausnahme des Kreises Recklinghausen haben alle Träger nach Beteiligung der jeweiligen 
Gremien einer Errichtung eines Erweiterungsgebäudes für das CVUA -MEL am Standort 
Münster zugestimmt. Der Kreistag Recklinghausen hat sich unter Berufung auf §17 Abs. 4 der 
Errichtungsverordnung dagegen einstimmig  gegen einen Standortwechsel nach Münster 
ausgesprochen und sich zudem vorbehalten,  gegen einen eventuellen Beschluss zum 
Erweiterungsbau in Münster auch juristisch vorzugehen.  
 
Diese unklare Situation führt zu Verzögerungen, so dass der verbleibende Zeitrahmen bis zur  
Aufgabe der vom CVUA -MEL im Kreishaus Recklinghausen angemieteten Räumlichkeiten  
(Ende 2018) äußerst knapp ist . In letzter Konsequenz könnte si ch der enge Zeitrahmen zum 
zentralen Problem entwickeln und die Aufgabenwahrnehmung und Leistungsfähigkeit des  
CVUA-MEL zumindest in einer von der Anstalt nicht zu beeinflussenden Übergangsphase  
erheblich einschränken. Dieser kritische Gesichtspunkt ist insbesondere auch im Hinblick  auf 
die Teilnahme an einer landesweiten Schwerpunktbildung zu berücksichtigen.

Beteiligungsbericht 2014 AirportPark FMO GmbH 
91 
4.12 AirportPark FMO GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
AirportPark FMO GmbH  
Airportallee 1  
48268 Greven  
Telefon: (02571) 94 47 80 
Gründungsjahr: 2004 
 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadt Münster 100.000 33,33 
Stadt Greven 100.000 33,33 
Kreis Steinfurt 100.000 33,33 
Gesamt 300.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Vorbereitung, Erreichung und Umsetzung aller 
planerischen Voraussetzungen für das regionale Gewerbegebiet am Flughafen 
Münster/Osnabrück sowie die Entwicklung, Erschließung und Vermarktung dieses 
Gewerbegebietes zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft. 
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Rechtsgeschäfte und -handlungen vorzunehmen, die dem 
Gesellschaftszweck zu dienen geeignet sind.  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Udo Schröer 
 
Aufsichtsrat:  
Peter Vennemeyer, Bürgermeister, Greven  (Vorsitzender)  
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, Münster  (stellv. Vorsitzender)  
Laurenz Börgel, Münster 
Jan-Niclas Gesenhues, Steinfurt 
Wilfried Grunendahl, Steinfurt  
Johannes Hennigfeld, Greven  
Dr. Uwe Meyer, Greven 
Mathias Kersting, Münster 
Dr. Michael Kösters-Kraft, Greven 
Thomas Kubendorff, Landrat, Steinfurt  
Gitta Martin, Steinfurt  
Carsten Peters, Münster  
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2014 AirportPark FMO GmbH 
92 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die im Wirtschaftsplan 2014 eingeplanten Grundstücksverkaufserlöse in Höhe von 316,3 T€ 
konnten im Berichtsjahr nicht bilanzwirksam realisiert werden. Der Erlös aus dem 
Grundstücksverkauf an den Paket-/Expressdienstleister floss der Gesellschaft erst im Februar 
2015 zu. Die Aufwandsseite entspricht den Plandaten des Wirtschaftsplans. 
Insgesamt ist anzumerken, dass die Ausgaben in den letzten Jahren durch entsprechende 
Steuerungs- und Controlling-Maßnahmen auf ein Volumen verstetigt werden konnten, das die 
zwingend notwendigen Kosten widerspiegelt. Unter Berücksichtigung dieser Parameter betrug 
der Jahresfehlbetrag 831,8 T€ (Planwert ohne Verkaufserlöse: 854,2 T€). 
In 2014 begann die Gesellschaft mi t der Tilgung der in 2008 erhaltenen 
Gesellschafterdarlehen. Damit erfolgt e die Umsetzung der Intention der vereinbarten 
Tilgungsregelung, nach der ein Teil der Verkaufserlöse zur Tilgung der Gesellschafterdarlehen 
Verwendung finden soll. 
Das Vermögen der Gesellschaft bestand im Wesentlichen mit einem Betrag von 8.551 T€ aus 
dem Wert der zu vermarktenden Grundstücke. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck  der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle Vermögensgegenstände 19.915 0,2 6.160 0,1 457 0,0 
Sachanlagen 15.357 0,1 15.400 0,2 10.794 0,1 
Finanzanlagen 150 0,0 150 0,0 150 0,0 
Anlagevermögen 35.422 0,3 21.710 0,3 11.401 0,1 
Vorräte 10.470.514 98,5 7.820.345 96,5 8.554.977 97,5 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 52.524 0,5 58.183 0,7 8.039 0,1 
Flüssige Mittel 37.967 0,4 179.067 2,2 156.701 1,8 
Umlaufvermögen 10.561.005 99,4 8.057.594 99,5 8.719.717 99,4 
Rechnungsabgrenzungsposten 29.564 0,3 21.216 0,3 40.028 0,5 
Aktiva 10.625.991 100,0 8.100.520 100,0 8.771.146 100,0 
Gezeichnetes Kapital 300.000 2,8 300.000 3,7 300.000 3,4 
Rücklagen 4.800.000 45,2 5.100.000 63,0 5.100.000 58,1 
Verlustvortrag -2.959.457 -27,9 -3.717.115 -45,9 -3.595.313 -41,0 
Jahresergebnis -757.659 -7,1 121.802 1,5 -831.805 -9,5 
Eigenkapital 1.382.884 13,0 1.804.687 22,3 972.882 11,1 
Rückstellungen 63.498 0,6 31.997 0,4 14.200 0,2 
Verbindlichkeiten 9.179.609 86,4 6.263.836 77,3 7.784.064 88,7 
Passiva 10.625.991 100,0 8.100.520 100,0 8.771.146 100,0

Beteiligungsbericht 2014 AirportPark FMO GmbH 
93 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 0 4.340.303 0 
Bestandsveränderung Grundstücke 341.807 -2.697.169 782.333 
Sonstige betriebliche Erträge 30.223 20.440 24.157 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.174 281 209 
Erträge aus Genossenschaftsanteilen 8 9 9 
Erträge 373.212 1.663.864 806.708 
Materialaufwand 295.283 799.352 782.333 
Personalaufwand 149.740 124.581 170.741 
Abschreibungen 39.891 26.911 10.673 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 294.212 304.785 379.324 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 326.713 259.609 273.150 
Aufwendungen 1.105.839 1.515.238 1.616.221 
Steuern 25.032 26.824 22.292 
Jahresergebnis -757.659 121.802 -831.805 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die Geschäftsführung ist nach der Ansiedlung von Schumacher Packaging und aufgrund der 
aktuellen Entwicklung nach wie vor davon überzeugt, dass sich der AirportPark FMO mittel - 
und langfristig als erfolgreicher Markenstandort für das gesamte Münsterland und die 
angrenzende Region entwickeln wird. 
Neben den optimalen Verkehrsanbindungen mit direktem Autobahnanschluss an die A1   
vis-a-vis dem Flughafen Münster/Osnabrück profitieren die Unternehmen von zahlreichen 
Mehrwerten. 
Ein breiter regionaler Konsens, wie er sich im Zuge der Ansiedlung von Schumacher 
Packaging dargestellt hat, wird auch zukünftig ein notwendiger Baustein für eine erfolgreiche 
Weiterentwicklung des AirportPark FMO als Premiumstandort sein.

Beteiligungsbericht 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH 
94 
4.13 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Regionalverkehr Münsterland GmbH  
Krögerweg 11  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 62 70 – 0 
 
Gründungsjahr: 1979 
 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Kreis Steinfurt 2.146.440 27,98 
Kreis Coesfeld 2.078.010 27,09 
Kreis Warendorf 1.441.570 18,80 
Kreis Borken 1.351.220 17,62 
Stadt Münster 308.300 4,02 
6 weitere Städte und Gemeinden der Region  
(Geschäftsanteile jeweils unter 2 %) 343.860 4,49 
Gesamt 7.669.400 100,00 
   
Beteiligungen der Gesellschaft: 
Stammkapital 
in € 
Anteil 
in % 
RVM-Verkehrsdienst GmbH 25.600 100,00 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 25.000 100,00 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 2.214.500 47,14 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Zweck des Unternehmens ist nach § 2 des Gesellschaftsvertrages die Förderung und 
Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf 
und in der Stadt Münster sowie in angrenzenden Verkehrsgebieten, insbesondere durch  die 
Einrichtung und den Betrieb von Linien - und Freistellungsverkehr en, die Durchführung von 
Gelegenheitsverkehren mit Kraftfahrzeugen sowie durch Güterverkehr auf Schiene und 
Straße. Ferner kann sich die Gesellschaft  an Unternehmen  beteiligen, die diese Zwecke 
ebenfalls fördern. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Die Geschäfts - und Betriebsführung wird von der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH, 
Münster (WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen 
Aufgabe die Förderung und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in ihrem 
Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen sowie die Koordinierung und Rationalisierung der 
angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.

Beteiligungsbericht 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH 
95 
Geschäftsführer: 
André Pieperjohanns 
Werner Linnenbrink  bis 31.08.2014 
 
 
Aufsichtsrat:  
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, Kreisdirektor  Vorsitzender 
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, Ltd. Kreisrechtsdirektor  1. stellv. Vorsitzender 
Jürgen Barlach, Selm  2. stellv. Vorsitzender 
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen 
Dietmar Eisele, Ahaus 
Friedrich Gnerlich, Warendorf, Ltd. Kreisbaudirektor 
Wilfried Grunendahl, Tecklenburg 
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde  
Alfred Holz, Senden, Bürgermeister 
Heinz Horstmann, Lüdinghausen 
Paul Lensing, Borken  
Udo Lindemann, Hopsten 
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster 
Franz Niederau, Steinfurt, Ltd. Kreisbaudirektor 
Benedikt Ruhmöller, Ahlen, Bürgermeister   
Reiner Schäl, Recke 
Hartwig Schultheiß, Münster, Stadtdirektor 
Peter Schwerbrock, Ennigerloh 
 
Herbert Geesink, Südlohn  bis 11.12.2014 
Manfred Giese, Recke  bis 11.12.2014 
Gottfried Suntrup, Senden  bis 11.12.2014 
 
Maria Hilbring, Ahaus  ab 11.12.2014 
Harald Koch, Billerbeck  ab 11.12.2014 
Detlef Waldmann, Wadersloh  ab 11.12.2014 
 
 
ÖPNV-Beirat: 
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, Kreisdirektor  Vorsitzender 
Dr. Karl-Uwe Srothmann, Beckum, Bürgermeister  stellv. Vorsitzender 
Dietmar Bergmann, Nordkirchen, Bürgermeister 
Felix Büter, Ahaus, Bürgermeister 
Friedrich Gnerlich, Warendorf, Ltd. Kreisbaudirektor 
Rolf Lührmann, Borken, Bürgermeister 
Georg Moenikes, Emsdetten, Bürgermeister 
Peter Nebelo, Bocholt, Bürgermeister 
Franz Niederau, Steinfurt, Ltd. Kreisbaudirektor 
Franz-Josef Niehues, Rosendahl, Bürgermeister 
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, Ltd. Kreisrechtsdirektor 
Friedrich Prigge, Lengerich, Bürgermeister 
Heinz Steingröver, Ibbenbüren, Bürgermeister  
Berthold Streffing, Sendenhorst, Bürgermeister 
Heinrich Terwort, Havixbeck, Kreistagsabgeordneter 
 
Ludger Banken, Everswinkel, Bürgermeister  bis 11.12.2014 
Heinz Horstmann, Lüdinghausen  bis 11.12.2014

Beteiligungsbericht 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH 
96 
Peter Schwerbrock, Ennigerloh  ab 11.12.2014 
Jochen Walter, Warendorf, Bürgermeister  ab 11.12.2014  
 
 
Eisenbahn-Beirat: 
Franz Niederau, Steinfurt, Ltd. Kreisbaudirektor  Vorsitzender 
Helmut Kellinghaus, Mettingen, Bürgermeister  stellv. Vors., bis 18.11.2014 
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde 
Heinz Hüppe, Hörstel, Bürgermeister 
Eckard Kellermeier, Recke, Bürgermeister 
Jan Kuhlmann, Erster Beigeordneter, Osnabrück 
Udo Lindemann, Hopsten 
Walter Ottens, Lotte 
Winfried Pohlmann, Hopsten, Bürgermeister 
Heinz Steingröver, Ibbenbüren, Bürgermeister 
 
Wilhelm Rahmeier, Ladbergen  bis 18.11.2014 
Franz Thale, Rheine  bis 18.11.2014 
 
Michael Attermeyer, Recke  ab 18.11.2014 
Karl Kösters, Rheine  ab 18.11.2014 
Christina Rählmann, Mettingen, Bürgermeisterin  ab 18.11.2014 
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Umsatzerlöse aller Geschäftssparten lagen mit insgesamt 45,9 Mio. € um rd. 10 % unter 
dem Niveau des Vorjahres. Bereinigt um die Effekte aus dem Wegfall der Stadtverkehre 
Rheine lagen diese um 3,3 % unter den Umsatzerlösen des Vorjahres. 
Die Erträge im Linienverkehr stagnierten auf dem Vorjahresniveau. Während sie im 
Jedermannverkehr leicht zur ückgingen, verzeichneten die Erträge aus dem 
Ausbildungsverkehr einen leichten Anstieg. 
Die Betriebsleistung betrug im Berichtsjahr 20,9 Mio. km und blieb, bereinigt um Rheine, mit 
1,8 % unter dem Vorjahresniveau. In der Güterverkehrssparte wurden 361.700 t befördert. 
Insgesamt erzielte die RVM einen Jahresfehlbetrag von 140 T€, der aus der Geschäftstätigkeit 
im Güterverkehr entstand . Der Jahresfehlbetrag aller Sparten betrug 2014 vor 
Ausgleichsleistungen rd. 5,46 Mio. €, wovon 5,32 Mio. € auf den Personenverkehr entfielen. 
Durch das zentrale Liquiditätsmanagement ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft mit 
ausreichender Liquiditätsversorgung aufgrund der Rahmenvereinbarung mit der WVG 
gesichert. Das Zinsergebnis im operativen Geschäft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 
ca. 14 T€ verbessert. Das Unternehmen investierte 3,8 Mio. € in Omnibusse sowie in Betriebs- 
und Geschäftsausstattung.

Beteiligungsbericht 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH 
97 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.  
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 154.312 0,5 173.522 0,6 152.557 0,5 
Sachanlagen 14.754.818 48,8 13.235.027 42,5 13.546.059 44,6 
Finanzanlagen 2.061.396 6,8 1.991.679 6,4 1.921.962 6,3 
Anlagevermögen 16.970.526 56,1 15.400.228 49,4 15.620.579 51,5 
Vorräte 415.435 1,4 439.324 1,4 414.225 1,4 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 11.240.480 37,2 15.080.520 48,4 13.903.520 45,8 
Flüssige Mittel 1.605.183 5,3 232.689 0,7 396.257 1,3 
Umlaufvermögen 13.261.098 43,8 15.752.533 50,5 14.714.001 48,5 
Rechnungsabgrenzungsposten 14.686 0,0 14.177 0,0 14.425 0,0 
Aktiva 30.246.310 100,0 31.166.937 100,0 30.349.005 100,0 
Gezeichnetes Kapital 7.669.400 25,4 7.669.400 24,6 7.669.400 25,3 
Rücklagen 1.321.821 4,4 1.169.186 3,8 1.356.522 4,5 
Verlustvortrag -1.212.865 -4,0 -1.212.865 -3,9 -1.212.865 -4,0 
Jahresfehlbetrag -352.635 -1,2 -165.664 -0,5 -139.823 -0,5 
Eigenkapital 7.425.721 24,6 7.460.057 23,9 7.673.234 25,3 
Rückstellungen 5.331.893 17,6 5.160.287 16,6 4.579.298 15,1 
Verbindlichkeiten 17.477.235 57,8 18.536.285 59,5 18.086.662 59,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 11.461 0,0 10.308 0,0 9.811 0,0 
Passiva 30.246.310 100,0 31.166.937 100,0 30.349.005 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 49.536.300 51.026.747 45.874.924 
Andere aktivierte Eigenleistungen 18.313 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 6.135.113 6.368.330 7.513.234 
Erträge aus Beteiligungen 0 150 150 
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 42.982 184.424 255.135 
Erträge aus Wertpapieren 26.602 25.402 23.538 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.660 80.595 13.140 
Erträge 55.799.970 57.685.648 53.680.121 
Materialaufwand 38.211.406 39.537.527 35.630.196 
Personalaufwand 10.348.875 10.613.722 10.337.360 
Abschreibungen 2.478.409 2.595.208 2.427.984 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.643.467 4.758.647 5.084.136 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 403.531 327.061 320.513 
Aufwendungen 56.085.688 57.832.164 53.800.189 
Steuern 66.918 19.147 19.754 
Jahresergebnis -352.636 -165.664 -139.823

Beteiligungsbericht 2014 Regionalverkehr Münsterland GmbH 
98 
Die Leistungsdaten der RVM im Personenverkehr entwickelten sich wie folgt:  
Personenverkehr 2012 2013 2014 
Linienlänge in km 9.255 9.330 7.341 
Omnibusse - gesamt 600 581 501 
 - eigene der RVM 101 98 103 
 - eigene der VBK 37 37 36 
 - angemietete der VBK*  54  
 - angemietete Leistung 
*(2013 hier ohne VBK) 462 392 362 
Wagen-km Omnibus gesamt in Tsd. 24.337 22.540 20.953 
 - eigene Leistung der RVM 7.336 7.243 7.192 
 - eigene Leistung der VBK* 1.693 1.656 1.653 
 - angemietete Leistung 15.308 13.641 12.108 
beförderte Personen gesamt in Tsd. 26.322 26.674 23.249 
 
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten* 
Betriebsbereich 2012 2013 2014 
Personenverkehr 266 265 255 
- davon Auszubildende 9 9 8 
Güterverkehr 10 10 9 
Insgesamt 276 275 264 
* inkl. RVM-Verkehrsdienst GmbH 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen durch die weiterhin begrenzten 
Ertragssteigerungspotenziale, den demografisch bedingten Schülerrückgang, noch nicht 
planbare Effekte aus dem Einnahmenausgleich sowie Kostensteigerungstendenzen in den 
Bereichen Energie und Personal wird im Personenverkehr für die kommenden Jahre mit 
einem schlechteren Ergebnis als in 2014 gerechnet. 
Bei rund 47 Mio. € Umsatzerlösen für 2015 im Personenverkehr rechnet das Unternehmen mit 
einem Defizit von  ca. 6 Mio. € vor Ausgleichsleistungen. Im Güterverkehr erwartet  das 
Unternehmen für 2015 und 2016 ebenfalls eine Verschlechterung der Ergebnisse. 
Problematisch stellt sich die demografische Entwicklung im Bedienungsgebiet dar. Die 
Verringerungen und Veränderungen der heutigen Schülerströme könnten möglicherweise 
deutliche  Auswirkungen auf das  wichtige Geschäftsfeld "Ausbildungsverkehr" nach sich 
ziehen. Die konkreten Effekte sind jedoch derzeit nicht ermittelbar. 
Der sich abzeichnende Fachkräftemangel in vielen Geschäftsbereichen der WVG und der 
angeschlossenen ÖPNV - und Eisenbahnunternehmen sowie die in den nächsten Jahren 
erfolgende Pensionierung zahlreicher Fach- und Führungskräfte stellen eine Herausforderung 
an die Aufrechterhaltung des ordentlichen Geschäftsbetriebes dar.

Beteiligungsbericht 2014 RVM-Verkehrsdienst GmbH 
99 
4.13.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
RVM-Verkehrsdienst GmbH  
Krögerweg 11  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 62 70-0 
Gründungsjahr: 1993 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.600 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Die RVM-Verkehrsdienst GmbH ist ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr Münsterland 
GmbH, Münster (RVM). Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Zweck der Gesellschaft 
der Betrieb von öffentlichem Personen - und Güterverkehr, ferner die Beteiligung an 
Unternehmen, die diese Zwecke fördern.  
 
 
Organe der Gesellschaft 
Die Geschäfts - und Betriebsführung wird von der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH, 
Münster (WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen 
Aufgabe die Förderu ng und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in ihrem 
Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen sowie die Koordinierung und Rationalisierung der 
angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.  
 
Geschäftsführung:  
André Pieperjohanns  
Werner Linnenbrink  bis 31.08.2014 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der Regionalverkehr Münsterland GmbH 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Aktivitäten des Unternehmens beschränkten sich nach wie vor auf 
Personaldienstleistungen für die Muttergesellschaft. Die Gesamtdienstleistungen stiegen von 
2,9 Mio. € im Vorjahr auf rd. 3,3 Mio. € im Berichtsjahr. Diese waren zugleich Erträge der 
Gesellschaft, so dass ein ausgeglichenes Ergebnis ausgewiesen wurde. Ursachen für den 
Anstieg waren Tarifanpassungen für Mitarbeit erentgelte sowie das Anwachsen der 
Belegschaft durch Fluktuation in der Muttergesellschaft. 
Die Gesellschaft hatte für das Berichtsjahr insgesamt rd. 3,0 Mio. € an Dienstleistungen 
prognostiziert. Diese wurden im Ist mit 3,3 Mio. € über Plan erbracht.

Beteiligungsbericht 2014 RVM-Verkehrsdienst GmbH 
100 
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 329 T€ auf 
3.280 T€. Sie setzt sich hauptsächlich aus den Forderungen des Verrechnungsverkehrs 
gegen die Gesellschafterin RVM zusammen. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Anlagevermögen 1.840 0,9 1.227 0,0 613 0,0 
Forderungen / sonst. 
Vermögensgegenstände 201.630 97,5 2.937.633 99,6 3.273.247 99,8 
Flüssige Mittel 3.344 1,6 11.696 0,4 6.342 0,2 
Umlaufvermögen 204.974 99,1 2.949.329 100,0 3.279.588 100,0 
Aktiva 206.814 100,0 2.950.556 100,0 3.280.202 100,0 
Gezeichnetes Kapital 25.600 12,4 25.600 0,9 25.600 0,8 
Rückstellungen 162.439 78,5 187.929 6,4 208.255 6,3 
Verbindlichkeiten 18.775 9,1 2.737.027 92,8 3.046.347 92,9 
Passiva 206.814 100,0 2.950.556 100,0 3.280.202 100,0 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 2.697.796 2.930.723 3.261.341 
Sonstige betriebliche Erträge 7.441 1.736 5.318 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5 1 1 
Erträge 2.705.242 2.932.460 3.266.660 
Personalaufwand 2.638.980 2.872.204 3.186.492 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 63.841 52.277 79.200 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.421 1.029 789 
Aufwendungen 2.705.242 2.925.510 3.266.481 
außerordentliche Aufwendungen 0 6.950 179 
Jahresergebnis 0 0 0 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die Geschäftstätigkeit wird sich entsprechend der Fluktuation von Fahrdienstmitarbeitern bei 
der Muttergesellschaft weiterhin ausweiten. Aufgrund der kostendeckenden Verrechnung wird 
von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen. 
Durch die Fluktuation sowie Entgeltanpassungen plant das Unternehmen mit einem 
Anwachsen der Gesamtdienstleistungen für die Muttergesellschaft auf rd. 3,7 Mio. € in 2015.  
Die Prognose beruht auf dem Wirtschaftsplan für das Jahr 2015.

Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
101 
4.13.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
Münsterstraße 58 a 
48525 Lengerich 
Telefon: (0 54 81) 84 75 57-0 
Gründungsjahr: 2009 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.000 100,00 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Die Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) ist seit August 2010 ein Tochterunternehmen der 
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 
Der Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von öffentlichem Personennahverkehr sowie die 
Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fördern. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
André Pieperjohanns  
Werner Linnenbrink  bis 31.08.2014 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der Geschäftsverlauf ist im Wesentlichen abhängig von der Fluktuation und Entwicklung in der 
Muttergesellschaft RVM. Die Ge samterträge der VBK stiegen von 5,5 Mio. € im Vorjahr  
geringfügig auf 5,6 Mio. € im Berichtsjahr. Wesentliche Ursachen hierfür waren Übertragungen 
weiterer Verkehrsleistungen durch die Muttergesellschaft. 
Die Gesellschaft hatte für das Berichtsjahr insgesamt 5,4 Mio. € an Erträgen geplant. Diese 
wurden im Ist mit 5,6 Mio. € um rd. 200 T€ übertroffen. 
Die Gesellschaft lag mit ihrem Ergebnis von 255 T€ über dem Vorjahresergebnis von 184 T€. 
Wesentliche Ursachen hierfür waren der niedrige Dieselpreis sowie entfallende 
Zinsbelastungen aus Kassenhilfen der Muttergesellschaft in 2013 für Vorjahre, die das 
Berichtsjahr nicht mehr belasteten. 
Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft weist die Gesellschaft 
ein ausgeglichenes Jahresergebnis aus.

Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
102 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorge schriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle Vermögensgegenstände 184 0,0 6.250 0,2 3.989 0,1 
Sachanlagen 2.853.073 89,6 2.552.410 73,4 2.815.516 80,3 
Anlagevermögen 2.853.257 89,6 2.558.660 73,6 2.819.505 80,4 
Vorräte 62.182 2,0 50.513 1,5 51.089 1,5 
Forderungen / sonst. 
Vermögensgegenstände 248.217 7,8 563.779 16,2 590.427 16,8 
Flüssige Mittel 19.102 0,6 305.234 8,8 46.102 1,3 
Umlaufvermögen 329.501 10,4 919.527 26,4 687.618 19,6 
Aktiva 3.182.758 100,0 3.478.187 100,0 3.507.123 100,0 
Gezeichnetes Kapital 25.000 0,8 25.000 0,7 25.000 0,7 
Verlustvortrag -3.981 -0,1 -3.981 -0,1 -3.981 -0,1 
Eigenkapital 21.019 0,7 21.019 0,6 21.019 0,6 
Rückstellungen 115.546 3,6 149.727 4,3 217.448 6,2 
Verbindlichkeiten 3.046.193 95,7 3.307.440 95,1 3.268.656 93,2 
Passiva 3.182.758 100,0 3.478.187 100,0 3.507.123 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 5.121.719 5.463.668 5.532.681 
Sonstige betriebliche Erträge 55.250 64.481 69.084 
Erträge 5.176.969 5.528.149 5.601.765 
Materialaufwand 2.366.717 2.428.125 2.365.052 
Personalaufwand 1.756.457 1.915.533 1.907.460 
Abschreibungen 486.107 499.227 528.733 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 489.705 415.122 513.125 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34.249 84.985 31.699 
Aufwendungen 5.133.235 5.342.992 5.346.069 
Steuern 751 734 561 
abgeführte Gewinne 42.983 184.424 255.135 
Jahresergebnis 0 0 0

Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
103 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Für das Jahr 2015  rechnet das Unternehmen mit einem  leichten Anstieg der durch die 
Muttergesellschaft übertragenen Verkehre. Insgesamt geht die Geschäftsführung bei ihrer 
Prognose für das kommende Geschäftsjahr von einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 
200 T€ vor Ergebnisabführung aus.  
 
Der sich abzeichnende Fachkräftemangel in vielen Geschäftsbereichen der WVG und der 
angeschlossenen ÖPNV - und Eisenbahnunternehmen sowie die in den nächsten Jahren 
erfolgende Pensionierung etlicher Fach - und Führungskräfte stellen eine  besondere 
Herausforderung an die Aufrechterhaltung des ordentlichen Geschäftsbetriebes dar. Diese 
liegt insbesondere in der rechtzeitigen, angemessenen und wirtschaftlichen Neubesetzung 
sowie Einarbeitung von neuen Mitarbeitern und Schaffung adäquater Vertretungsstrukturen. 
 
Ein Auftrag mit einem wesentlichen Kunden endet aufgrund von festen 
Ausschreibungsintervallen von 5 Jahren zum 31. Dezember 2015. Mit der Entscheidung über 
die Vergabe des Auftrags ist voraussichtlich ab Juli 2015 zu rechnen. 
 
Weitere wesentliche Risiken für die beiden Folgejahre werden von der Geschäftsführung 
derzeit nicht gesehen.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 
104 
4.13.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 
Krögerweg 11 
48155 Münster 
Telefon: (02 51) 62 70-0 
Gründungsjahr: 1969 
Gesellschafter Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Regionalverkehr Münsterland GmbH 1.043.980 47,14 
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH 632.710 28,57 
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna GmbH 316.360 14,29 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 221.450 10,00 
Gesamt 2.214.500 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und Verbesserung des öffentlichen 
Verkehrs in den Verkehrsräumen der Gesellschafter. Als Servicegesellschaft  fördert die WVG 
die Koordinierung und Rationalisierung angeschlossener  Verkehrsbetriebe und übernimmt 
entsprechend ihrem Gesellschaftszweck die Betriebs - und Geschäftsführungsaufgaben für 
folgende Unternehmen:  Regionalverkehr Münsterland GmbH , Regionalverkehr Ruhr -Lippe 
GmbH, Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH , Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH sowie 
deren Tochterunternehmen.  
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
André Pieperjohanns 
Werner Linnenbrink  bis 31.08.2014 
 
Aufsichtsrat: 
Joachim L. Gilbeau, Kreisdirektor  Vorsitzender 
Dirk Lönnecke, Kreisdirektor  1.stellv. Vorsitzender 
Thomas Rissiek  2. stellv. Vorsitzender 
Peter Bannes, 1. Beigeordneter  ab 19.12.2014 
Ullrich Brülle  ab 19.12.2014 
Dr. Klaus Drahten, Kreisdirektor 
Friedrich Gnerlich, Ltd. Kreisbaudirektor bis 26.07.2014 
Anton Grüne 
Roland Henrichs 
Heinrich Horstmann 
Werner Kolter, Bürgermeister 
Michael Makiolla, Landrat 
Franz Niederau, Ltd. Kreisbaudirektor 
Dr. Hermann Paßlick, Ltd. Kreisrechtsdirektor

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 
105 
Peter Schwerbrock  ab 19.12.2014 
Franz-Josef Teuber 
Hans-Josef Vogel, Bürgermeister  bis 19.12.2014 
 
Gesellschafterversammlung: 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die betreuten Verkehrsunternehmen leiste ten der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH 
durch eine Umlage Aufwendungsersatz für die der Gesellschaft im Rahmen der Geschäfts - 
und Betriebsführungstätigkeit entst andenen Aufwendungen, so dass die Gesellschaft ein 
ausgeglichenes Jahresergebnis ausweist. 
Das Ergebnis des Berichtsjahrs vor Umlage lag insgesamt  14 % unter dem Ergebnis des 
Vorjahres. Die Mehrkosten durch tarifliche Anpassungen der Mitarbeiterentgelte, Beratung 
sowie Kapitalkosten im Zuge von Investitionen in Folge des neuen IT -Konzepts und vor allem 
fehlende Erträge aus der Auflösung von nicht benötigten Pensions- und Beihilferückstellungen 
von rd. 400 T€ gegenüber dem Vorjahr , konnten durch Einsparungen, Gegensteuerungs -
maßnahmen sowie Umschichtungen nicht vollständig kompensiert werden. Die Umsatzerlöse, 
die aus der Betriebs - und Geschäftsführungsumlage bestanden, betrugen knapp 4,8 Mio. €. 
Weitere 3,05 Mio. € sonstige betriebliche Erträge betr afen Lieferungen und Leistungen für 
Dritte, Fördermaßnahmen des Landes NRW für Projekte im Rahmen der Fahrgastinformation 
sowie des Datenmanagements.  Die westfälische Verkehrsgesellschaft mbH beschäftigte 
durchschnittlich 64 Angestellte, wovon 50 Vollzeit- und 14 Teilzeitkräfte waren. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. D ie 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftliche n 
Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 74.239 0,6 95.303 0,7 357.489 3,3 
Sachanlagen 1.866.383 15,2 1.835.360 14,4 1.836.474 16,9 
Finanzanlagen 4.514 0,0 3.619 0,0 1.496 0,0 
Anlagevermögen 1.945.136 15,8 1.934.282 15,2 2.195.459 20,2 
Forderungen / sonst. 
Vermögensgegenstände 3.719.908 30,3 2.282.155 17,9 4.666.870 43,0 
Flüssige Mittel 6.602.306 53,8 8.502.460 66,8 3.942.511 36,3 
Umlaufvermögen 10.322.214 84,1 10.784.615 84,8 8.609.381 79,4 
Rechnungsabgrenzungsposten 6.175 0,1 6.204 0,0 42.534 0,4 
Aktiva 12.273.525 100,0 12.725.101 100,0 10.847.374 100,0 
Gezeichnetes Kapital 2.214.500 18,0 2.214.500 17,4 2.214.500 20,4 
Rückstellungen 2.761.226 22,5 2.479.529 19,5 2.386.049 22,0 
Verbindlichkeiten 7.291.725 59,4 8.024.939 63,1 6.240.553 57,5 
Rechnungsabgrenzungsposten 6.074 0,0 6.133 0,0 6.272 0,1 
Passiva 12.273.525 100,0 12.725.101 100,0 10.847.374 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 
106 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV –Positionen € € € 
Umsatzerlöse 4.233.091 4.214.135 4.785.222 
Sonstige betriebliche Erträge 2.220.427 2.706.643 3.052.420 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 156.685 55.757 31.988 
Erträge aus Beteiligungen 0 30 30 
Erträge 6.610.203 6.976.565 7.869.660 
Personalaufwand 4.174.816 4.216.307 4.307.303 
Abschreibungen 215.289 170.640 223.331 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.907.327 2.229.491 3.030.607 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 271.407 185.051 236.925 
Aufwendungen 6.568.839 6.801.489 7.798.166 
außerordentliche Aufwendungen 32.318 32.318 32.318 
Steuern 9.046 142.758 39.176 
Jahresergebnis 0 0 0 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Für das Berichtsjahr 2015 erwartet das Unternehmen Umsatzerlöse aus der Betriebs - und 
Geschäftsführungsumlage in Höhe von 4,8 Mio. €. 
Problematisch stellt sich die demografische Entwicklung d ar, die zu bedeutenden 
Verringerungen und Veränderungen der Schülerströme führen wird. Dadurch könnten sich 
zukünftig deutliche Auswirkungen auf das Geschäftsfeld "Ausbildungsverkehr" ergeben. 
Ebenso stell en der Fachkräftemangel sowie die in den nächsten z ehn Jahren erfolgende 
Pensionierung zahlreicher Fach - und Führungskräfte die Gesellschaft vor neue 
Herausforderungen. 
Wesentliche Risiken für die beiden Folgejahre werden von der Geschäftsführung derzeit nicht 
gesehen.

Beteiligungsbericht 2014 münsterNETZ GmbH 
107 
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die 
Stadtwerke Münster GmbH 
5.1 münsterNETZ GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
münsterNETZ GmbH 
Hafenplatz 1  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 6 94 - 0 
Gründungsjahr: 2005 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 100.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Die münsterNETZ GmbH (bis 31.12.2013: Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH) ist eine 
100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Münster GmbH und der Netzbetreiber in den 
Konzessionsgebieten der Stadtwerke Münster. Die Gesellschaft  ist zuständig für die Strom -, 
Gas-, Wasser- und Wärmenetze. 
Das Kerngeschäft der münsterNETZ GmbH ist der Betrieb, die  Instandhaltung und der 
bedarfsgerechte Ausbau dieser Versorgungsnetze. 
Das für den Geschäftsbetrieb notwendige Versorgungsnetz hat die Gesellschaft im Zuge von 
Pacht- und Betriebsführungsverträgen von der Stadtwerke Münster GmbH gepachtet. Die 
Gesellschaft verfügt über keinen eigenen Grundbesitz und betreibt ihr Unternehmen in 
angemieteten Büroräumen am Standort Münster. 
Im Geschäftsjahr 2014  hat die münsterNETZ GmbH ausschließlich diese satzungsmäßigen 
wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeübt. Sie erfüllt da mit die ihr von der mittelbaren 
Alleingesellschafterin Stadt Münster übertragenen kommunalen Aufgaben der 
Daseinsvorsorge für die Bevölkerung. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dipl.-Ing. Andreas Wunderer 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH

Beteiligungsbericht 2014 münsterNETZ GmbH 
108 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2014  ist gekennzeichnet durch eine gute gesamtwirtschaftliche Lage und 
geringe Preissteigerungen bei den Verbraucherpreisen.  Eine für die Sparten Gas - und 
Wärmenetz bedeutende, milde Kälteperiode sowohl zum Jahresbeginn als auch zum 
Jahresende 2014 prägte den Gas- und Wärmeabsatz. 
Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte die münsterNETZ GmbH 44 Mitarbeiter. 
Das Jahresergebnis vor Erg ebnisabführung von 10.118 T€ liegt über dem Planergebnis von 
8.278 T€. Das höhere Ergebnis resultiert insbesondere aus einer Verringerung der von den 
Stadtwerken Münster bezogenen Leistungen sowie im Vergleich zum Plan reduzierten 
Aufwendungen für das vorg elagerte Stromnetz, vermiedene Netznutzungsentgelte und 
Netzverluste. Die negativen Auswirkungen der geringer als geplanten Umsatzerlöse aus 
Netzentgelten wurden mehr als kompensiert. 
Die Entwicklung und die wirtschaftliche Lage der münsterNETZ GmbH sind f ür das 
Geschäftsjahr 2014 positiv zu beurteilen. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 20 14 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle Vermögensgegenstände 109.375 0,4 120.148 0,2 81.737 0,3 
Sachanlagen 29.952 0,1 31.849 0,1 36.772 0,1 
Finanzanlagen 44.213 0,2 38.051 0,1 27.569 0,1 
Anlagevermögen 183.540 0,6 190.048 0,4 146.078 0,5 
Forderungen/ Sonstige 
Vermögensgegenstände 4.851.830 16,7 6.753.422 14,0 7.059.035 25,7 
Flüssige Mittel 6.544.953 22,5 22.866.150 47,3 159.993 0,6 
Umlaufvermögen 11.396.783 39,1 29.619.572 61,3 7.219.028 26,2 
Rechnungsabgrenzungsposten 17.546.228 60,2 18.506.541 38,3 20.139.804 73,2 
Aktiva 29.126.551 100,0 48.316.162 100,0 27.504.910 100,0 
Gezeichnetes Kapital 100.000 0,3 100.000 0,2 100.000 0,4 
Eigenkapital 100.000 0,3 100.000 0,2 100.000 0,4 
Rückstellungen 7.485.203 25,7 3.592.255 7,4 2.835.348 10,3 
Verbindlichkeiten 4.796.239 16,5 26.874.985 55,6 5.145.376 18,7 
Rechnungsabgrenzungsposten 16.745.109 57,5 17.748.922 36,7 19.424.186 70,6 
Passiva 29.126.551 100,0 48.316.162 100,0 27.504.910 100,0

Beteiligungsbericht 2014 münsterNETZ GmbH 
109 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 147.740.265 155.845.175 150.047.068 
Sonstige betriebliche Erträge 1.226.337 9.403.585 7.729.542 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.137 992 750 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.647 7.041 23.442 
Erträge 148.995.386 165.256.793 157.800.802 
Materialaufwand 135.817.942 131.087.907 135.174.713 
Personalaufwand 2.442.079 2.681.801 2.978.064 
Abschreibungen 41.205 47.386 51.527 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.848.442 6.550.031 9.421.966 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.392 10.041 12.131 
Aufwand aus Ergebnisabführung 5.691.972 24.831.567 10.118.342 
Aufwendungen 148.848.032 165.208.733 157.756.744 
Steuern 147.354 48.061 44.058 
Jahresergebnis 0 0 0 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Für das Geschäftsjahr 2015 wird mit einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von  
4,5 Mio. € gerechnet. Der Ergebnisrückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert im 
Wesentlichen aus dem Wegfall positiver Sondereffekte des Geschäftsjahres 2014, einem 
geplanten höheren Volumen an Netzdienstleistungen sowie steigenden Personal - und IT -
Aufwendungen. 
Die Mitarbeiterzahl wird sich voraussichtlich um einen Mitarbeiter auf insgesamt 45 Mitarbeiter 
erhöhen. 
Die Umsetzung der bestehenden Rechtslage und die weitere M arktentwicklung beinhalten 
sowohl Chancen als auch Risiken für die münsterNETZ GmbH. Weitere Chancen im Hinblick 
auf das Jahresergebnis bestehen bei der Mengen - und Preisentwicklung der bezogenen 
Netzleistungen, wobei Einsparungen nicht zu Lasten der Versorgungsqualität gehen dürfen.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 
110 
5.2 Westfälische Bauindustrie GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
Engelstraße 49  
48143 Münster  
Telefon: (02 51) 9 72 32 - 0 
Gründungsjahr: 1924 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
  in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 21.413.700 99,00 
Stadt Münster 216.300 1,00 
Gesamt 21.630.000 100,00 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages: 
(1) die umfassende Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs in der Stadt Münster. 
Das Unternehmen baut und betreibt Parkhäuser, Umsteigeanlagen zur 
Vernetzung von MIV (Motorisie rter Individualverkehr) und ÖPNV (Öffentlicher 
Personennahverkehr), Park and Ride-Anlagen, Fahrradparkanlagen, etc. 
(2) die Errichtung von gewerblichen Bauten im eigenen oder fremden Namen, 
insbesondere in solchen Bereichen, die strukturell zur Stadtentwic klung 
beitragen. 
(3) die Vermarktung des Spezialwissens durch Übernahme von Beratungs - und 
Planungsaufträgen für den Bau von Parkhäusern und -anlagen für Dritte. 
(4) Die Gesellschaft bewirtschaftet das eigene Grundvermögen. Sie kann 
Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben 
und erwerben. 
(5) die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften, soweit die Gesellschaft 
Miteigentümerin ist oder dies auf Veranlassung eines Gesellschafters erfolgt. 
(6) die Betreibung aller in den vorstehe nden Absätzen genannten Geschäfte, die 
dem Gesellschaftszweck dienen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere 
Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. 
(7) die Führung der Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen. 
 
Am 29.09.2010 beschloss der Rat der Stadt Münster den zweiten Managementkontrakt mit 
einer Laufzeit von 2011 bis 2015. Die Hauptleistung der Westfälischen Bauindustrie GmbH 
besteht in der Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 
111 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Klaus Kötterheinrich  
 
Aufsichtsrat bis 24.09.2014:  
Jörn Möltgen  Vorsitzender 
Holger Wigger  stellv. Vorsitzender 
Dr. Ralf Henrichs  
Jens-Ulrich Lenski 
Felix Echelmeyer  
Kurt Pölling 
Reinhard Scholz  
Barbara Stober 
Stefan Weber  
Simone Wendland 
Peter Wolfgarten  
Dr. Henning Müller-Tengelmann  
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor 
 
Aufsichtsrat ab 24.09.2014: 
Walter von Göwels  Vorsitzender 
Ludger Steinmann  stellv. Vorsitzender 
Jörg Berens 
Felix Echelmeyer 
Jonas Freienhofer 
Sven Gotthal 
Theodor Knetzger 
Marianne Koch 
Reinhard Scholz 
Stefan Weber 
Simone Wendland 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor 
 
Gesellschafterversammlung:  
Die Gesellschafterversammlung besteht aus einem Vertreter der Stadtwerke Münster GmbH 
und dem Oberbürgermeister der Stadt Münster oder einem von ihm benannten Stellvertreter. 
Angelegenheiten, die der Beratung und der Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung 
bedürfen, sind vorher dem zuständigen Gremium der Stadt Münster zur Entscheidung 
vorzulegen. 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Umsatzerlöse entwickelten sich im Berichtsjahr insgesamt weitgehend konstant. Die 
Mehrerlöse von etwa 130 T€ sind im Wesentlichen dem Bereich "Vermietung von 
gewerblichen Objekten und Wohnungen " (rd. 120 T€) zuzuordnen. Die verbleibenden 10 T€ 
ergeben sich aus geringen positiven und negativen Entwicklungen der übrigen 
Geschäftsbereiche. 
Die von der Gesellschaft bewirtschafteten Parkhäuser und -plätze erzielten, bis auf das 
Parkhaus Aegidiimarkt, durchweg gleichbleibende o der leicht steigende Umsätze. Die 
Entwicklung der Anzahl der Kurzparker verlief ähnlich.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 
112 
Der Geschäftsbereich "Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen " blieb 
ebenfalls konstant. Freigewordene Büroflächen wurden renoviert und zügig neu vermietet , 
ungeplante Leerstände so vermieden. Die Mehrerlöse aus Mieten und Umlagen resultierten im 
Wesentlichen aus der ganzjährigen Vermietung des ehemaligen Ladenlokales "Kettner" im 
Aegidiimarkt an der Volkshochschule. Im Bereich "Aaseemarkt" gab es zwar Leers tände, 
diese sind aber der geplanten Neustrukturierung geschuldet. 
Größere Instandhaltungsaufwendungen in den verwalteten Objekten, u.a. auch in Folge des 
Starkregens Ende Juli 2014, führten zu rd. 10 % höheren Verwaltungserlösen. Damit 
verbundener erhöhter Personalaufwand und die Begleitung der geplanten Umstrukturierung 
des Coerdemarktes führ ten insgesamt zu einem Ergebnis dieser Betriebssparte auf 
Vorjahresniveau. 
Die deutlich verminderten sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der  
Auflösung von Rückstellungen, anteilige Erträge aus Eigentümergemeinschaften sowie 
Kostenerstattungen der Stadt Münster für Bauunterhaltung und einige kleinere Positionen. 
Größere Instandhaltungsaufwendungen (410 T€) und höhere Aufwendungen für Erbbauzinsen 
und Pachten (143 T€) waren die Hauptursachen für die Steigerung der Aufwendungen für 
bezogene Lieferungen und Leistungen. 
Die Bilanzsumme der Westfälischen Bauindustrie GmbH verringerte sich im Berichtsjahr um 
etwa 1,17 Mio. €. Ursächlich hierfür waren die erneute Gewinnausschüttung in Höhe des 
Jahresüberschusses und die Tilgung der langfristigen Verbindlichkeiten aus Abschreibungen. 
Während sich das Anlagevermögen um etwa 1,4 Mio. € (4,6 %) verminderte, erhöhte sich das 
Umlaufvermögen um rund 200 T€ (9,7 %). 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der WBI. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Zusammenstellung der von der WBI bewirtschafteten bzw. verwalteten Objekte 
 
Parkeinrichtungen im Eigentum der WBI 
 Anzahl der  
Einstellplätze 
Jährliche Kurzparkungen 
 2011 2012 2013 2014 
Parkhaus Aegidiimarkt 780 492.194 460.753 490.982 458.598 
Parkhaus Theater 793 263.865 268.029 282.248 278.394 
Parkhaus Bremer Platz  416 192.630 190.331 204.576 203.408 
Parkhaus Bahnhofstraße 339 139.510 128.315 124.429 124.669 
Parkhaus Engelenschanze 480 243.018 233.024 232.289 239.033 
Parkhaus Münster Arkaden 250 211.547 217.744 217.969 221.300 
Parkhaus Stubengasse  318 320.514 322.355 325.282 321.867 
Parkhaus Alter Steinweg 390 313.829 323.399 345.362 352.504 
Kurz- und Dauerparkungen 3.766 2.177.107 2.143.950 2.223.137 2.199.773

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 
113 
Im Eigentum der Westfälische Bauindustrie GmbH befinden sich die Parkhäuser Aegidiimarkt, 
Theater, Bremer Platz, Bahnhofstraße und Engelenschanze. Die Parkhäuser Münster 
Arkaden, Stubengasse und Alter Steinweg sind angepachtet. 
 
 
Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und Vermietung der WBI-eigenen Objekte 
 
Anzahl der Objekte 
WBI-eigene 
Objekte 
Fremdeigentum 
gewerbliche 
Objekte Wohnungen 
Eigentümergemeinschaft Aaseemarkt 25 7 40 
Eigentümergemeinschaft Aegidiimarkt 9 22 56 
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 1-29  
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) 2 25 - 
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 30-40  
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) - 12 - 
Eigentümergemeinschaft Stadtmuseum/Salzhof 5 Stadtmuseum - 
Summe 41 66 96 
Außerdem werden Wohnungen im Wohn- und Geschäftsgebäude Stubengasse vermietet.  
 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 8 0,0 6 0,0 12.249 0,0 
Sachanlagen 32.636.370 88,9 30.034.590 93,5 28.646.643 92,6 
Anlagevermögen 32.636.378 88,9 30.034.596 93,5 28.658.892 92,6 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 814.329 2,2 913.628 2,8 999.800 3,2 
Flüssige Mittel 3.250.510 8,9 1.174.431 3,7 1.290.587 4,2 
Umlaufvermögen 4.064.839 11,1 2.088.059 6,5 2.290.388 7,4 
Aktiva 36.701.217 100,0 32.122.655 100,0 30.949.280 100,0 
Gezeichnetes Kapital 21.630.000 58,9 21.630.000 67,3 21.630.000 69,9 
Rücklagen 3.312.708 9,0 2.350.000 7,3 2.350.000 7,6 
Bilanzgewinn/-verlust 6.222.589 17,0 2.824.729 8,8 2.694.442 8,7 
Eigenkapital 31.165.297 84,9 26.804.729 83,4 26.674.442 86,2 
Rückstellungen 315.939 0,9 741.035 2,3 221.938 0,7 
Verbindlichkeiten 4.791.950 13,1 4.093.691 12,7 3.601.559 11,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 382.680 1,0 438.790 1,4 407.870 1,3 
Passive latente Steuern 45.351 0,1 44.411 0,1 43.471 0,1 
Passiva 36.701.217 100,0 32.122.655 100,0 30.949.280 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 
114 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 11.435.081 12.044.141 12.172.129 
Sonstige betriebliche Erträge 444.081 372.842 170.449 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.130 11.374 10.522 
Erträge aus Ausleihungen des 
Finanzanlagevermögens 13 0 0 
Erträge 11.926.305 12.428.357 12.353.100 
Materialaufwand/ bezogene Lieferungen und 
Leistungen 5.292.107 4.697.198 5.316.127 
Personalaufwand 820.817 893.003 921.720 
Abschreibungen 1.516.140 1.537.669 1.511.472 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 278.006 255.620 318.200 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 68.445 104.511 103.504 
Aufwendungen 7.975.515 7.488.001 8.171.023 
Steuern/-Erstattungen 1.410.799 1.737.946 1.492.364 
Jahresergebnis 2.539.991 3.202.410 2.689.713 
Gewinn-/Verlustvortrag 3.682.598 0 4.729 
Entnahme aus Kapitalrücklage 0 962.708 0 
Vorabgewinnausschüttungen 0 1.340.389 0 
Bilanzgewinn/-verlust 6.222.589 2.824.729 2.694.442 
 
 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 11 11 
Weiblich 2 2 
Insgesamt 13 13 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 
 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D) 
 2012 2013 2014 
Erträge 1.144.703 € 1.188.997 € * 
Aufwendungen 543.501 € 688.192 € * 
*Für 2014 liegen noch keine Daten vor.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Bauindustrie GmbH 
115 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz - und Beteiligungserträge/-aufwendungen stellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zuschussaufwendungen (Zuführungen 
zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2012 2013 2014 
Erträge des städtischen Haushalts 40.730 € 25.718 € 28.200 € 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 10.743 € 6.783 € 7.438 € 
 
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 84,9 % 3,4 22,2 % 0,9 % 10,4 % 
2013 83,4 % 1,9 26,6 % 1,4 % 12,1 % 
2014 86,2 % 1,7 22,1 % 1,3 % 11,3 % 
Die Definitionen sowie Berechnungen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang 
aufgeführt. 
 
 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Der Geschäftsschwerpunkt der Gesellschaft wird auch zukünftig im Bereich Parken liegen. Die 
Bewirtschaftung der drei nicht im Eigentum stehenden Parkhäuser ist mit langfristigen 
Pachtverträgen abgesichert, wobei ein Parkhau s kurz vor dem Abschluss eines 
Anschlussvertrages steht.  Die acht innerstädtischen Parkhäuser fungieren als Basis einer 
konstanten wirtschaftlichen Entwicklung. Bedrohliche Einschnitte durch äußere Umstände wie 
Straßensperrungen, Konjunkturschwankungen oder Mitbewerber sind nicht zu erwarten. 
Im Geschäftsbereich Vermietung und Verpachtung wird der langfristige Abschluss eines 
Mietvertrages mit der Volkshochschule Münster für deren Verbleib im Aegidiimarkt angestrebt. 
Die Genehmigung der politischen Gremien steht diesbezüglich aus.  Weitere Veränderungen 
wird es im Bereich "Salzhof" geben, wo knapp 400 m² zur Neuvermietung anstehen. 
Die Erfüllung der im Gesellschaftsvertrag geregelten Aufgaben der Westfälische Bauindustrie 
GmbH ist bei Erhalt der positiven Rahmenbedingungen trotz der konstant hohen 
Ausschüttungen noch nicht gefährdet. Die Gesellschaft ist weiterhin in der Lage, Aufgaben 
und Investitionen im Rahmen des Geschäftsauftrages wahrzunehmen.

Beteiligungsbericht 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
116 
5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH  
Airportallee 1 
48268 Greven  
Telefon: (0 25 71) 94 - 0 
Gründungsjahr: 1966 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 7.945.800 35,06 
Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 6.862.400 30,28 
OBG Osnabrücker Beteiligungs- und  
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 3.897.650 17,20 
Grevener Verkehrs GmbH 1.334.800 5,89 
BEVOS Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft mbH, 
Landkreis Osnabrück 1.150.700 5,08 
Kreis Warendorf 552.800 2,44 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 464.000 2,05 
Kreis Borken 102.300 0,45 
Kreis Coesfeld 102.300 0,45 
Landkreis Emsland 102.300 0,45 
Landkreis Grafschaft Bentheim 102.300 0,45 
IHK Nord Westfalen 15.350 0,08 
IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim 7.700 0,03 
HWK Münster 7.700 0,03 
HWK Osnabrück/Emsland 7.700 0,03 
Kamer von Koophandel Veluwe en Twente, NL 7.700 0,03 
Gesamt 22.663.500 100,00 
 
 
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapital Anteil 
 in € in % 
FMO Airport Services GmbH 250.000 100,00 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 26.000 100,00 
FMO Parking Services GmbH 51.500 100,00 
FMO Security Services GmbH 300.000 100,00 
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 306.775 33,33 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 27.000 33,33 
FMO Passenger Services GmbH 245.700 33,33 
AHS Aviation Handling Services GmbH 500.000 10,00

Beteiligungsbericht 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
117 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb des Verkehrsflughafens 
Münster/Osnabrück sowie die Förderung der zivilen Luftfahrt und des Flugsports sowie all e im 
Zusammenhang mit Vermietung und Verpachtung stehenden Geschäfte einschließlich der 
Versorgung Dritter mit elektrischer Energie für den Bereich des Flughafens 
Münster/Osnabrück (§ 2 des Gesellschaftsvertrages). 
Inhaltlich steht ein attraktives, weltweites Flugangebot im Fokus sowie kompetenter und 
freundlicher Service. Ständig wird der Mix aus einem umfangreichen Touristikprogramm, 
schnellen Business -Zielen und günstigen Low -Cost-Flügen aktualisiert und mit dem besten 
Dienstleistungspaket abgerundet. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Prof. Gerd Stöwer, Geschäftsführer  
Thorsten Brockmeyer, stellv. Geschäftsführer  
 
 
Aufsichtsrat:  
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister 1. Vorsitzender ab 12/2014 
Thomas Kubendorff, Landrat 1. stellv. Vorsitzender 
Markus Lewe, Oberbürgermeister 2. stellv. Vorsitzender ab 12/2014 
Georg Berding, Ratsherr 
Frank Henning 
Dr. Olaf Gericke, Landrat 
Wilfried Grunendahl 
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat 
Carsten Peters, Ratsherr 
Elisabeth Veldhues 
Peter Vennemeyer, Bürgermeister 
 
Michael Hagedorn, Ratsherr bis 03/2015 
Jürgen Obladen bis 03/2014 
Dr. Fritz Baur, Ratsherr bis 07/2014 
Dominik Danczewitz bis 09/2014 
 
Dr. Fritz Brickwedde, Beigeordneter ab 03/2015 
Dr. Michael Jung, Ratsherr ab 07/2014 
Hans-Jürgen Scholte ab 09/2014 
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
118 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsverlauf 2014 musste die Flughafengesellschaft einen Jahresverlust von 
insgesamt 12,8 Mio. € verzeichnen. Dass dieser Verlust über dem Planansatz lag, hatte 
vornehmlich Gründe, die auf Einmaleffekten, u.a. im Personalaufwand (Abfindungsprogramm), 
basierten. 
Nachdem in den Vorjahren noch Passagierrückgänge hingenommen werden mussten, konnte 
2014 wieder ein Wachstum verzeichnet wer den. Dies lag mit 4,8 % über dem deutschen 
Branchenschnitt (3,0 %). Ein wesentlicher Wachstumstreiber war sicherlich die 2014 durch die 
Turkish Airlines neu aufgenommene Strecke nach Istanbul. 
Aufgrund des weiterhin bestehenden Margendrucks konnten die Ums atzerlöse jedoch nicht 
das Vorjahresniveau erreichen. Mit 12,96 Mio. € Umsatz wurden 781 T€ weniger erwirtschaftet 
als im Vorjahr. 
Im Segment Non -Aviation kann trotz des relativ geringen Verkehrsaufkommens eine gute 
Vermietungssituation registriert werden.  Im Bereich des Terminals beträgt diese nahezu  
100 %. Die Altbebauung ist nur noch schwerlich zu vermieten, da sich hier die Bausubstanz 
mittlerweile nicht mehr in einem entsprechenden Zustand befindet. Eine entscheidende 
Sanierungsinvestition in diesem Bereich ist jedoch wirtschaftlich weder darstellbar noch würde 
diese einen return on invest ermöglichen. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Entwicklung der Verkehrsergebnisse 
 2014 2013 Veränderung 
 absolut in % 
Fluggäste     
1.Gewerblicher Verkehr 894.120 854.341 39.779 4,7 
davon     
- Linienfluggäste 423.083 376.504 46.579 12,4 
- Ferienfluggäste 447.827 468.225 -20.398 -4,4 
- übriger gewerblicher Verkehr 23.210 9.612 13.598 141,5 
2. Nichtgewerblicher Verkehr 5.475 4.236 1.239 29,3 
Fluggäste gesamt 899.595 858.577 41.018 4,8 
Flugzeugbewegungen     
1. Gewerblicher Verkehr 24.865 22.572 2.293 10,2 
davon     
- Linienflugbewegungen 7.780 6.427 1.353 21,1 
- Ferienflugbewegungen 3.034 2.946 88 3,0 
- übriger gewerblicher Verkehr 14.051 13.199 852 6,5 
2. Nichtgewerblicher Verkehr 10.187 12.255 -2.068 -16,9 
Flugzeugbewegungen gesamt 35.052 34.827 225 0,7 
Frachtaufkommen gesamt in t 17.098 14.489 2.609 18,0

Beteiligungsbericht 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
119 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 246.574 0,2 176.888 0,1 119.159 0,1 
Sachanlagen 97.474.911 80,3 94.900.468 78,0 91.442.039 78,3 
Finanzanlagen 17.038.045 14,0 16.848.887 13,9 16.797.588 14,4 
Anlagevermögen 114.759.530 94,6 111.926.243 92,0 108.358.786 92,8 
Vorräte 369.886 0,3 352.613 0,3 366.891 0,3 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 3.556.624 2,9 2.843.878 2,3 3.544.373 3,0 
Flüssige Mittel 2.464.744 2,0 6.332.103 5,2 4.058.668 3,5 
Umlaufvermögen 6.391.255 5,3 9.528.593 7,8 7.969.932 6,8 
Rechnungsabgrenzungsposten 185.842 0,2 173.371 0,1 479.853 0,4 
Aktiva 121.336.627 100,0 121.628.207 100,0 116.808.572 100,0 
Gezeichnetes Kapital 22.663.500 18,7 22.663.500 18,6 22.663.500 19,4 
Rücklagen 23.119.038 19,1 23.119.038 19,0 9.090.840 7,8 
Bilanzverlust -19.408.585 -16,0 -29.997.798 -24,7 -12.847.631 -11,0 
Eigenkapital 26.373.953 21,7 15.784.740 13,0 18.906.709 16,2 
Rückstellungen 3.551.523 2,9 4.697.449 3,9 6.964.438 6,0 
Verbindlichkeiten 91.395.636 75,3 101.131.643 83,1 90.918.103 77,8 
Rechnungsabgrenzungsposten 15.515 0,0 14.375 0,0 19.322 0,0 
Passiva 121.336.627 100,0 121.628.207 100,0 116.808.572 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 16.887.396 13.745.502 12.964.177 
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 1.454.021 915.429 1.040.818 
Sonstige betriebliche Erträge 4.044.340 3.908.522 4.313.022 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.500 35.201 37.307 
Erträge aus Beteiligungen 60.000 66.460 23.823 
Erträge 22.496.257 18.671.114 18.379.147 
Materialaufwand 3.463.929 3.597.330 3.568.099 
Personalaufwand 10.414.373 10.243.198 11.793.771 
Abschreibungen 3.943.467 3.777.236 3.801.270 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.111.034 5.973.761 6.434.826 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.759.381 3.730.636 3.585.974 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 814.455 1.574.705 1.769.179 
Aufwendungen 27.506.639 28.896.866 30.953.119 
außerordentliche Aufwendungen 157.133 161.368 80.368 
Steuern 262.538 202.094 193.291 
Jahresergebnis -5.430.053 -10.589.213 -12.847.631 
Gewinn-/Verlustvortrag -13.978.532 -19.408.585 0 
Bilanzgewinn/-verlust -19.408.585 -29.997.798 -12.847.631

Beteiligungsbericht 2014 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
120 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 151 145 
Weiblich 33 30 
Insgesamt 184 175 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 10 11 
 
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 21,7 % 0,6 -32,2 % 13,7 % 37,9 % 
2013 13,0 % 0,5 -77,0 % 12,9 % 35,4 % 
2014 16,2 % 0,5 -99,1 % 11,6 % 38,1 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Das Geschäftsjahr 2015 und die folgenden Jahre werden auch weiterhin durch eine hohe 
Wettbewerbsintensität innerhalb der Flughafenlandschaft gekennzeichnet sein. Insofern kann 
man von branchenüblichen Wachstumsannahmen ausgehen. Der Margendruck wird sicherlich 
weiter dazu führen, dass die Umsatzsituation des FMO keine wesentliche Verbesserung 
erfahren wird. 
Im verkehrlichen Bereich gilt es insbesondere die touristischen Ziele wieder aufzubauen. 
Durch de n weitreichenden Rückgang von airberlin -Verkehren am Standort FMO hat sich 
insbesondere im Charter -Bereich eine spürbare Angebotslücke aufgetan. Hier gilt es diese 
Lücke durch Neuakquisition zu schließen, was teilweise schon durch die Fluggesellschaft 
Germania geschehen ist.  
Für das Geschäftsjahr 2015 wird ein verbessertes Jahresergebnis erwartet. Aufgrund der 
anhaltenden Marktunwägbarkeiten wurde vor dem Hintergrund der gebotenen 
kaufmännischen Vorsicht mit einer Passagiergröße von 855.000 Passagieren ger echnet. 
Dieser Fluggastwert entsprach in etwa den zum Zeitpunkt der Wirtschaftsplanung 
koordinierten Flügen. 
Insgesamt liegen die Wertentwicklungschancen der Flughafengesellschaft in einem 
kontinuierlichen Wachstum des Verkehrsaufkommens, welches sicherlic h durch ein 
Überlaufen von Großflughäfen wie Düsseldorf begünstigt wird, sowie in einer weiteren 
Optimierung der Kostenstruktur.

Beteiligungsbericht 2014  FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 
121 
5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH  
Airportallee 1 
48268 Greven  
Telefon: (0 25 71) 94-0 
Gründungsjahr: 1985 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 26.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung der zivilen Luftfahrt. Außerdem bezuschusst 
die Gesellschaft den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum Flughafen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Thorsten Brockmeyer 
Beirat:  
Thomas Kubendorff, Landrat  
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat 
Dr. Henning Müller-Tengelmann  
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister  
Dr. Heinz Böger, Kreisdirektor  
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Vermögenslage der Gesellschaft  hat sich im Berichtsjahr nicht wesentlich verändert; die 
Bilanzstruktur zeigt sich unverändert zum Vorjahr. Die Liquidität war auskunftsgemäß im 
Berichtsjahr jederzeit durch ausreichende Kontokorrent- und Tagesgeldguthaben gesichert.  
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 134 T€ resultier ten im Wesentlichen aus der 
Weiterberechnung von Aufwendungen zum Zwecke der Förderung der Muttergesellsc haft 
FMO. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 132 T€ beinhalten neben den 
Aufwendungen für die Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs die an die 
Muttergesellschaft zu leistende Vergütung für die Übernahme der kaufmännischen Arbeiten.

Beteiligungsbericht 2014  FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 
122 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages  wie im 
Vorjahr 2 T€ an die Muttergesellschaft FMO abgeführt. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öf fentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Anteile an verbundenen Unternehmen 1 0,0 1 0,0 2 0,0 
Anlagevermögen 1 0,0 1 0,0 2 0,0 
Unternehmen 11.846 13,1 10.363 11,5 11.903 13,2 
Flüssige Mittel 78.683 86,9 79.974 88,5 78.422 86,8 
Umlaufvermögen 90.529 100,0 90.337 100,0 90.325 100,0 
Aktiva 90.530 100,0 90.338 100,0 90.327 100,0 
Gezeichnetes Kapital 26.000 28,7 26.000 28,8 26.000 28,8 
Rücklagen für eigene Anteile 1 0,0 1 0,0 2 0,0 
Eigenkapital 26.001 28,7 26.001 28,8 26.002 28,8 
Rückstellungen 2.625 2,9 2.445 2,7 2.445 2,7 
Verbindlichkeiten 61.904 68,4 61.892 68,5 61.880 68,5 
Passiva 90.530 100,0 90.338 100,0 90.327 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Sonstige betriebliche Erträge 142.216 133.229 134.103 
Erträge 142.216 133.229 134.103 
Personalkosten 8.094 0 0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 131.159 131.031 132.333 
Aufwendungen aus Ergebnisabführung 2.963 2.198 1.770 
Aufwendungen 142.216 133.229 134.103 
Jahresergebnis 0 0 0

Beteiligungsbericht 2014  FMO Parking Services GmbH 
123 
5.3.2 FMO Parking Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
FMO Parking Services GmbH  
Airportallee 1  
48268 Greven 
Gründungsjahr: 1995 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 51.500 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die Schaffung, die Unterhaltung, die Verwaltung und die 
Vergabe von Parkflächen für den ruhenden Verkehr am Flughafen Münster/Osnabrück. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Thorsten Brockmeyer 
 
Beirat:  
Markus Lewe, Oberbürgermeister 
Peter Vennemeyer, Bürgermeister 
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister 
Wilfried Grunendahl 
Elisabeth Veldhues 
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat 
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft lagen mit knapp 3,57 Mio. € unter den Umsatzerlösen des 
Vorjahres und den entsprechenden Planansätzen. Eine Vielzahl von Einflussfaktoren führte 
dazu, dass die Parkplätze am Flughafen Münster/Osnabrück weniger genutzt w urden. Auf der 
einen Seite sind klassische "Low-Cost-Passagiere" offenbar wesentlich weniger bereit, 
kostenpflichtige Parkplätze am Flughafen zu nutzen. In diesem Bereich waren die Ryanair -
Strecken nach Barcelona und Malaga zwar passagierstarke Strecke, die aber im Gegenzug 
durch diesen Effekt weniger Parkplatznutzungen generierten. Außerdem ist zu vermuten, dass 
eine größere Anzahl von Passagieren öffentliche Verkehrsmittel nutz ten bzw. von Freunden 
oder Angehörigen zum Flughafen gebracht wurden.

Beteiligungsbericht 2014  FMO Parking Services GmbH 
124 
Aufgrund geringerer Aufwendungen u.a. im Bereich d er Instandhaltung konnte das 
Vorjahresergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit trotzdem von 955 T€ auf 1,08 Mio. € 
gesteigert werden. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffen tlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0,0 0 0,0 8.910 0,1 
Sachanlagen 14.985.100 92,0 14.591.824 92,0 14.358.216 85,8 
Anlagevermögen 14.985.100 92,0 14.591.824 92,0 14.367.126 85,9 
Vorräte 14.169 0,1 12.447 0,1 10.710 0,1 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 41.174 0,3 40.538 0,3 56.024 0,3 
Flüssige Mittel 1.227.759 7,5 1.191.629 7,5 2.256.661 13,5 
Umlaufvermögen 1.283.102 7,9 1.244.614 7,8 2.323.394 13,9 
Rechnungsabgrenzungsposten 24.085 0,1 23.333 0,1 40.606 0,2 
Aktiva 16.292.287 100,0 15.859.771 100,0 16.731.126 100,0 
Gezeichnetes Kapital 51.500 0,3 51.500 0,3 51.500 0,3 
Kapitalrücklage 14.505.954 89,0 14.505.954 91,5 14.505.954 86,7 
Eigenkapital 14.557.454 89,4 14.557.454 91,8 14.557.454 87,0 
Rückstellungen 8.450 0,1 181.970 1,1 23.541 0,1 
Verbindlichkeiten 1.615.758 9,9 1.018.155 6,4 2.048.850 12,2 
Rechnungsabgrenzungsposten 110.625 0,7 102.192 0,6 101.281 0,6 
Passiva 16.292.287 100,0 15.859.771 100,0 16.731.126 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 4.066.364 3.703.668 3.569.691 
Sonstige betriebliche Erträge 20.687 1.450 44.351 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.385 1.379 1.353 
Erträge 4.090.436 3.706.497 3.615.395 
Materialaufwand 1.651.014 1.883.058 1.679.389 
Abschreibungen 417.855 400.807 403.860 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 530.955 467.321 451.019 
Aufwendungen 2.599.824 2.751.186 2.534.268 
Sonstige Steuern 39.554 42.079 42.079 
Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag 1.451.058 913.232 1.039.048 
Jahresergebnis 0 0 0

Beteiligungsbericht 2014  FMO Parking Services GmbH 
125 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
In 2015 wird mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse auf ca. 3,4 Mio. € gerechnet, was 
aus der Passagierprognose des Flughafens abgeleitet wird. Insgesamt wird mit einem leicht 
gesteigerten Ergebnis von 1,31 Mio. € gerechnet, welches insbesondere durch 
Kosteneinsparungen der Leasingraten durch den Ankauf des Parkhauses B verbessert wird, 
welche durch die zukünftigen Abschreibungen nur teilweise aufgezehrt werden. 
Die FMO Parking Services GmbH ist stark von der weiteren Entwicklung der 
Flughafengesellschaft abhängig. Insofern korrespondieren die Parking -Risiken fast 
ausschließlich mit denen der Muttergesellschaft.

Beteiligungsbericht 2014 FMO Airport Services GmbH 
126 
5.3.3 FMO Airport Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
FMO Airport Services GmbH  
Airportallee 1  
48268 Greven  
Telefon: (02571) 9 43 30 
Gründungsjahr: 1999 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 250.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand der FMO Airport Services GmbH ist die Erbringung land - und luftseitiger 
Abfertigungsleistungen mit dem Schwerpunkt der Flugzeugabfertigung sowie sonstiger zur 
Förderung dieser Zwecke erforderlicher Dienstleistungen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung:  
Klaus Stender  
Markus Gertken 
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2014 wurde mit einem gewerblichen Verkehrsaufkommen von 894.000 
Passagieren (+4,6 % ggü. Vorjahr, -7,3 % ggü. Plan) und 10.814 Flugbewegungen (+14,9 %  
ggü. Vorjahr) abgeschlossen.  Das Verkehrsaufkommen konnte demnach gegenüber 2013 
gesteigert werden und übertraf damit den Durchschnittswert der deutschen Verkehrsflughäfen 
deutlich, erreichte aber nicht den für die Planung angesetzten Prognosewert. 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit ein em Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von 667 T€ ab. 
Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies eine Verschlechterung um 358 T€ dar. Unabhängig von 
der positiven Verkehrsentwicklung führten Rückgänge im Geschäftsfeld "Enteisung" sowie 
negative Preiseffekte aufgrund des bestehenden Margendrucks zu dieser Entwicklung.  
 
Somit stellt sich die unterjährige Geschäftsentwicklung  im Geschäftsjahr 2014 insgesamt 
negativer gegenüber dem Vorjahr und der ursprünglichen Planung dar.

Beteiligungsbericht 2014 FMO Airport Services GmbH 
127 
Die u nter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Sachanlagen 680.594 50,0 463.175 31,1 283.447 22,2 
Anlagevermögen 680.594 50,0 463.175 31,1 283.447 22,2 
Vorräte 71.952 5,3 83.217 5,6 91.985 7,2 
Forderungen / sonst. 
Vermögensgegenstände 382.207 28,1 669.774 45,0 696.406 54,6 
Flüssige Mittel 223.920 16,5 271.939 18,3 201.334 15,8 
Umlaufvermögen 678.079 49,8 1.024.930 68,8 989.725 77,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.703 0,1 1.703 0,1 1.925 0,2 
Aktiva 1.360.376 100,0 1.489.808 100,0 1.275.097 100,0 
Gezeichnetes Kapital 250.000 18,4 250.000 16,8 250.000 19,6 
Eigenkapital 250.000 18,4 250.000 16,8 250.000 19,6 
Rückstellungen 26.441 1,9 179.183 12,0 199.852 15,7 
Verbindlichkeiten 1.083.935 79,7 1.060.624 71,2 825.245 64,7 
Passiva 1.360.376 100,0 1.489.808 100,0 1.275.097 100,0 
 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 5.161.272 4.632.312 4.231.629 
Sonstige betriebliche Erträge 22.433 23.112 37.880 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 983 211 144 
Erträge 5.184.688 4.655.635 4.269.653 
Materialaufwand 2.809.681 2.671.007 2.586.436 
Personalaufwand 1.353.975 1.288.832 1.303.139 
Abschreibungen 262.910 218.529 183.729 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 924.248 1.063.094 848.468 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.028 18.218 13.533 
Aufwendungen 5.380.842 5.259.680 4.935.305 
Steuern 1.078 1.063 859 
Erträge aus Verlustübernahme 197.232 605.108 666.510 
Jahresergebnis 0 0 0

Beteiligungsbericht 2014 FMO Airport Services GmbH 
128 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Für das Geschäftsjahr 2015 wird maximal eine Stagnation des Verkehrsaufkommens 
(Passagiere und Flugbewegungen) gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die konservative 
Wirtschaftsplanung b asiert auf einem Passagiervolumen von rd. 850.000. Weiterhin ist mit 
zunehmendem Margendruck aufgrund der aktuellen Marktgegebenheiten zu rechnen, der zu 
entsprechend rückläufigen Betriebserträgen führen würde. 
Für das Geschäftsjahr 2015 wird gemäß des verabschiedeten Wirtschaftsplans ein 
Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von 820 T€ erwartet. 
Die Chancen und Risiken der FMO Airport Services GmbH sind naturgemäß eng an das 
Verkehrsaufkommen der Muttergesellschaft, der FMO Flughafen Münster/Osnabr ück GmbH, 
gekoppelt, da über die Durchführung der Bodenverkehrsdienste ein Kerngeschäft der 
operativen Tätigkeit des Flughafens wahrgenommen wird.

Beteiligungsbericht 2014 FMO Security Services GmbH 
129 
5.3.4 FMO Security Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
FMO Security Services GmbH  
Airportallee 1  
48268 Greven 
Gründungsjahr: 2001 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 300.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand der FMO Security Services GmbH ist die Erbringung von Dienstleistungen auf 
dem Sektor des Fluggastkontrolldienstes gemäß § 5 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) am 
Flughafen Münster/Osnabrück sowie sonstiger zur Förder ung dieses Zwecks erforderlicher 
Geschäfte. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung:  
Franz-Josef Thiery, Greven 
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Dem Wirtschaftsplan der FMO Security Services GmbH (FSSG) für das Geschäftsjahr 2014 
wurde die Verkehrsentwicklung Stand November 2013 zu Grunde gelegt. Danach wurde ein 
Zuwachs an Einsteigern von 10,3 % gegenüber dem Vorjahr angenommen. 
Tatsächlich entwickelten sich die Passagierzahlen im ersten Quartal etwas schlechter, so dass 
die Prognose leicht auf einen Zuwachs von 9,3 % korrigiert wurde. Im Verlauf des Jahres 
wurden die Prognosen weiterhin nach unten korrigiert, so dass am Ende des vierten Quartals 
insgesamt 5,0 % mehr Einsteiger als im Jahr 2013 verzeichnet werden konnten. Entsprechend 
entwickelten sich die Umsatzerlöse unterplanmäßig und lagen insgesamt im Geschäftsjahr um 
123 T€ unter Plan. 
Letztlich war durch die Gesellschafterin aufgrund eines Ergebnisabführungsvert rages ein 
Verlust von 1.103 T€ auszugleichen, nach 970 T€ im Vorjahr. 
Insgesamt veränderte sich die Lage der FSSG - vor dem Hintergrund des 
passagierabhängigen Umsatzes gepaart mit mehrfachen Entgeltsenkungen in Vorjahren - 
nicht wesentlich und ist daher weiterhin als ungünstig zu bezeichnen.

Beteiligungsbericht 2014 FMO Security Services GmbH 
130 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist an hand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Sachanlagen 25.106 2,8 15.744 2,5 12.009 1,4 
Anlagevermögen 25.106 2,8 15.744 2,5 12.009 1,4 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 619.297 68,9 480.884 75,1 753.853 86,9 
Flüssige Mittel 254.347 28,3 143.670 22,4 101.768 11,7 
Umlaufvermögen 873.644 97,2 624.555 97,5 855.621 98,6 
Aktiva 898.750 100,0 640.299 100,0 867.630 100,0 
Gezeichnetes Kapital 300.000 33,4 300.000 46,9 300.000 34,6 
Eigenkapital 300.000 33,4 300.000 46,9 300.000 34,6 
Rückstellungen 340.711 37,9 116.004 18,1 176.812 20,4 
Verbindlichkeiten 258.039 28,7 224.295 35,0 390.818 45,0 
Passiva 898.750 100,0 640.299 100,0 867.630 100,0 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 3.249.746 2.555.213 2.604.728 
Sonstige betriebliche Erträge 37.578 46.969 58.435 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 731 45 176 
Erträge aus Verlustübernahme 617.222 969.597 1.102.669 
Erträge 3.905.277 3.571.824 3.766.008 
Materialaufwand 32.338 16.367 26.794 
Personalaufwand 3.195.433 2.909.017 3.078.074 
Abschreibungen 13.322 13.294 8.919 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 662.531 631.960 651.982 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.532 1.065 0 
Aufwendungen 3.905.156 3.571.703 3.765.769 
Steuern 121 121 241 
Jahresergebnis 0 0 0 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Für die Geschäftsjahre 2015 bzw. 2016 wird damit gerechnet, dass durch die Gesellschafterin 
aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages voraussichtlich jeweils 1 Mio. € auszugleichen 
sind. Die nach dem Vertrag mit dem Land NRW in der Präambel dargelegte Zwecksetzung der 
Übernahme des F luggastkontrolldienstes im Rahmen eines auskömmlichen 
Jahresergebnisses wurde in den beiden letzten Geschäftsjahren nicht erreicht. Es wird jedoch 
erwartet, dass die Zweckerreichung in den kommenden Jahren durch ein stetiges Anwachsen 
der Passagierzahlen wieder gewährleistet werden kann.

Beteiligungsbericht 2014 FMO Passenger Services GmbH 
131 
5.3.5 FMO Passenger Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
FMO Passenger Services GmbH  
Airportallee 1  
48268 Greven  
Telefon: (0 25 71) 9 43 30 
Gründungsjahr: 1998 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
AHS Aviation Handling Services GmbH 81.900 33,33 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 81.900 33,33 
GGG Service for Airlines GmbH 81.900 33,33 
Gesamt 245.700 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand der FMO Passenger Services GmbH ist die Erbringung landseitiger 
Abfertigungsleistungen auf dem Sektor der Passagierabfertigung inklusive Lost & Found, der 
dokumentarischen Abfertigung eines Fluges (Operations), der Vermittlung und dem Verkauf 
von Reise - und Transportleistungen (Linien - und Touristikverkauf) sowie sonstiger zur 
Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück.  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dieter Faßold  
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Mit 899.595 Passagieren und 5.597 abgefertigten Flügen konnte bei den Verkehrszahlen ein 
deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Mit der Aufnahme der 
Verbindung nach Istanbul durch die Turkish Airlines im Juni sowie die Stabilität der im Vorjahr 
aufgenommenen neuen Strecken durch die AIS Airlines konnte auch die Erlössituation 
gegenüber 2013 um etwa 100.000 € verbessert werden. Um den gleichen Wert verbesserte 
sich ebenfalls das operative Ergebnis. 
Im Wirtschaftsplan für 2014 wurde von einer Erhöhung der LH Frequenz nach München ab 
dem Sommerflugplan ausgegangen, die letztlich nicht realisiert wurde. Des Weiteren setzte 
Ryanair alle Flüge mit Beginn des Winterflugp lans bis zum Sommer 2015 aus. Somit konnte 
auch das Planergebnis von 1.000 € Überschuss nicht erreicht werden.

Beteiligungsbericht 2014 FMO Passenger Services GmbH 
132 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betr ug -91 T€ und hat sich deutlich 
gegenüber dem Vorjahr verbessert, was primär auf die verbe sserte Erlössituation 
zurückzuführen ist. Unter Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses und der 
sonstigen Steuern belief sich der Jahresfehlbetrag auf rd. 43 T€. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Sachanlagen 45.274 5,9 34.690 4,6 44.057 6,1 
Finanzanlagen 2.556 0,3 2.556 0,3 2.556 0,4 
Anlagevermögen 47.830 6,2 37.246 5,0 46.613 6,4 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 294.935 38,2 291.375 38,9 291.240 40,3 
Flüssige Mittel 427.735 55,4 417.482 55,8 383.905 53,1 
Umlaufvermögen 722.670 93,6 708.857 94,7 675.145 93,3 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.830 0,2 2.628 0,4 1.573 0,2 
Aktiva 772.330 100,0 748.731 100,0 723.331 100,0 
Gezeichnetes Kapital 245.700 31,8 245.700 32,8 245.700 34,0 
Gewinn-/Verlustvortrag -49.366 -6,4 -25.910 -3,5 -100.270 -13,9 
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 23.456 3,0 -74.360 -9,9 -42.845 -5,9 
Eigenkapital 219.790 28,5 145.430 19,4 102.585 14,2 
Rückstellungen 418.673 54,2 457.689 61,1 476.254 65,8 
Verbindlichkeiten 124.067 16,1 145.612 19,4 144.493 20,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 9.800 1,3 0 0,0 0 0,0 
Passiva 772.330 100,0 748.731 100,0 723.332 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 2.742.041 2.497.780 2.637.886 
Sonstige betriebliche Erträge 181.953 77.694 80.384 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 978 310 361 
Außerordentliche Erträge 131.765 136.000 55.000 
Erträge 3.056.737 2.711.784 2.773.631 
Materialaufwand 53.470 42.844 53.369 
Personalaufwand 2.259.281 2.119.792 2.151.045 
Abschreibungen 14.622 13.522 14.022 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 669.693 568.205 537.561 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.529 35.158 53.856 
Aufwendungen 3.026.595 2.779.521 2.809.853 
außerordentliche Aufwendungen 6.405 6.405 6.405 
Steuern 280 218 218 
Jahresergebnis 23.457 -74.360 -42.845

Beteiligungsbericht 2014 FMO Passenger Services GmbH 
133 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Für das Geschäftsjahr 2015 wird bei den Verkehrszahlen mit einer Stabilisierung der 
Vorjahreswerte gerechnet. Turkish Airlines wird ab dem Sommer eine zusätzliche wöchentlich 
Frequenz nach Istanbul anbieten und in der Touristik hat die Gesellschaft Germani a das 
Angebot sowohl für den Sommer - als auch für den Winterflugplan deutlich erweitert. Dadurch 
ist bei den Erlösen ein dem Jahr 2014 entsprechender Wert geplant. Durch Kostensenkungen 
insbesondere bei den Personalaufwendungen, wird für das Geschäftsjahr 2015 ein 
Jahresüberschuss von 1.000 € erwartet. 
Die bereits angeführte fünfte Frequenz von Turkish Airlines nach Istanbul sowie die derzeit 
noch offene Möglichkeit einer weiteren LH Frequenz nach München können als positive 
Signale für die nähere Zukunft g ewertet werden. Ebenfalls als vielversprechend sind die 
Aktivitäten und damit verbundenen Zuwachsraten der Fluggesellschaft Germania 
einzuschätzen. 
Demgegenüber stehen die derzeit laufenden Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di, 
die zu einer Erhöh ung der Personalaufwendungen führen können. Hier wird es darauf 
ankommen, einen moderaten und für die Gesellschaft erträglichen Abschluss zu vereinbaren.

Beteiligungsbericht 2014 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 
134 
5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 
Airportallee 1  
48268 Greven 
Gründungsjahr: 1998 
Kommanditisten: Kommanditanteil 
 in € in % 
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co.KG 204.517 66,67 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 102.258 33,33 
Gesamt 306.775 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abfertigungsleistungen auf dem 
Luftfrachtsektor und sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am 
Flughafen Münster/Osnabrück. 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung:  
Margot Kriege 
 
Geschäftsführende Komplementärin:  
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresdefizit in Höhe von 44 T€. Damit 
verschlechterte sich das Ergebnis aus dem Vorjahr um rd. 115 T€.  
Die Umsatzerlöse erhöhten sich hauptsächlich durch eine mengenbedingte Steigerung im 
Handlingbereich, was bei annähernd korrespondierend gestiegenem Materialaufwand zu 
einem um 158 T€ verbesserten Bruttoergebnis führte. 
Sowohl gestiegene betriebliche Aufwendungen durch erhöhte Löhne und Gehälter sowie 
sonstige Personalkosten als auch gestiegene Ertragsteuern aufgrund einer 
Steuernachzahlung für Vorjahre von 64 T€ sorgten dennoch für ein gegenüber dem Vorjahr 
stark verschlechtertes Ergebnis.

Beteiligungsbericht 2014 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 
135 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz – Position € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 32.671 2,6 26.193 2,1 24.944 2,4 
Sachanlagen 237.237 19,1 204.190 16,4 166.221 16,2 
Anlagevermögen 269.908 21,7 230.383 18,5 191.165 18,6 
Vorräte 19.459 1,6 29.150 2,3 33.970 3,3 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 323.724 26,0 473.898 38,0 370.019 36,0 
Flüssige Mittel 618.710 49,8 506.870 40,6 427.009 41,6 
Umlaufvermögen 961.893 77,4 1.009.918 80,9 830.998 81,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 11.166 0,9 7.739 0,6 4.333 0,4 
Aktiva 1.242.967 100,0 1.248.040 100,0 1.026.495 100,0 
Kapitalanteile der Kommanditisten 306.775 24,7 306.775 24,6 306.775 29,9 
Gewinn-/Verlustvortrag 136.146 11,0 0 0,0 0 0,0 
Bilanzgewinn/-verlust 63.235 5,1 71.468 5,7 -44.151 -4,3 
Eigenkapital 506.156 40,7 378.243 30,3 262.624 25,6 
Rückstellungen 569.141 45,8 638.909 51,2 650.632 63,4 
Verbindlichkeiten 167.670 13,5 230.888 18,5 113.239 11,0 
Passiva 1.242.967 100,0 1.248.040 100,0 1.026.495 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 2.927.992 3.091.826 3.284.877 
Sonstige betriebliche Erträge 85.650 43.751 33.480 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.201 617 460 
Erträge 3.015.843 3.136.194 3.318.817 
Materialaufwand 688.072 659.778 693.079 
Personalaufwand 1.200.541 1.182.502 1.249.629 
Abschreibungen 72.500 72.542 68.866 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 910.287 1.085.163 1.209.386 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.469 26.032 33.812 
Aufwendungen 2.895.869 3.026.017 3.254.772 
Steuern 56.739 38.709 108.195 
Jahresergebnis 63.235 71.468 -44.151 
Bilanzgewinn/-verlust 63.235 71.468 -44.151

Beteiligungsbericht 2014 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
136 
5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs-GmbH 
Airportallee 1  
48268 Greven 
Gründungsjahr: 2011 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 9.000 33,33 
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co.KG 18.000 66,67 
Gesamt 27.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung der Beteiligung sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei der WISAG FMO Cargo 
Service GmbH & Co. KG. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Frau Margot Kriege 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2014 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
137 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz – Position € % € % € % 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 30.418 100,0 31.669 100,0 33.831 100,0 
Umlaufvermögen 30.418 100,0 31.669 100,0 33.831 100,0 
Aktiva 30.418 100,0 31.669 100,0 33.831 100,0 
Gezeichnetes Kapital 27.000 88,8 27.000 85,3 27.000 79,8 
Gewinn-/Verlustvortrag 883 2,9 2.735 8,6 4.222 12,5 
Bilanzgewinn/-verlust 1.852 6,1 1.487 4,7 1.824 5,4 
Eigenkapital 29.735 97,8 31.222 98,6 33.045 97,7 
Rückstellungen 433 1,4 197 0,6 529 1,6 
Verbindlichkeiten 250 0,8 250 0,8 257 0,8 
Passiva 30.418 100,0 31.669 100,0 33.831 100,0 
 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Sonstige betriebliche Erträge 1.350 1.350 0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.338 1.208 1.293 
Erträge 2.688 2.558 1.293 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 317 714 1.060 
Aufwendungen 317 714 1.060 
Steuern 519 358 530 
Jahresergebnis 1.852 1.486 -297

Beteiligungsbericht 2014 AHS Aviation Handling Services GmbH 
138 
5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
AHS Aviation Handling Services GmbH  
Airport Terminal 1  
22335 Hamburg  
Telefon: (0 40) 50 75-24 81 
Gründungsjahr: 1951 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Langenhangen 173.750 34,75 
Flughafen Hamburg GmbH, Hamburg 161.250 32,25 
Flughafen Bremen GmbH, Bremen 60.000 12,00 
Flughafen Stuttgart GmbH 50.000 10,00 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 50.000 10,00 
AirPart GmbH, Nürnberg 5.000 1,00 
Gesamt 500.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Die Gesellschaft betreibt Bodenverkehrsdienstleistungen für Fluggesellschaften. Die AHS -
Gruppe bietet ihre Dienstleistungen an den Flughäfen Berlin -Tegel, Berlin -Schönefeld, 
Köln/Bonn, Leipzig, Dresden, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, H annover, München, 
Münster/Osnabrück, Stuttgart sowie Nürnberg direkt oder indirekt an. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr. Martin Roll 
Amélie Charisius 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Umsatzerlöse der AHS HOLDING haben sich 2014 um 1,75 Mio. € bzw. 14,2 % 
gegenüber dem Vorjahr erhöht und betragen 14,1 Mio. €. Dabei lagen die Umsatzerlöse aus 
Abfertigungsleistungen mit rd. 12 Mio. € um 13,5 % über dem Vorjahr. 
Die Umsatzerlöse des AHS -Konzerns haben sich 2014 um rd. 7 Mio. € bzw. 14,8 % 
gegenüber dem Vorjahr erhöht und betragen 54,7 Mio. €.

Beteiligungsbericht 2014 AHS Aviation Handling Services GmbH 
139 
Das Jahresergebnis 2014 der AHS HOLDING konnte nach einer mehrjährigen 
Sanierungsphase und einem gelungenen Turnaround mit 52 8 T€ nochmals gesteigert werden 
(Vorjahr: 206 T€). 
Ursächlich für das deutlich verbesserte Jahresergebnis der AHS HOLDING sind aufgrund der 
positiven Entwicklung im operativen Geschäft erhöhte Beteiligungserträge der 
Tochtergesellschaften. Gegenläufig habe n Sanierungsaufwendungen im Rahmen der 
Restrukturierung des Standortes Berlin das Jahresergebnis belastet. 
Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr durch die gewährten Gesellschafterdarlehen und 
vorhandene eigene Liquidität sichergestellt. Die verbesserte Liquiditätssituation hat es Ende 
2014 zugelassen mit ersten Zahlungen von aufgelaufenen Zinsen für die 
Gesellschafterdarlehen an Gesellschafter zu beginnen. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 158.872 1,2 150.860 1,2 281.541 1,6 
Sachanlagevermögen 359.473 2,8 463.197 3,6 426.823 2,5 
Finanzanlagen 3.511.138 27,1 3.511.138 27,6 3.414.638 19,7 
Anlagevermögen 4.029.483 31,1 4.125.195 32,4 4.123.002 23,8 
Vorräte 17.241 0,1 10.256 0,1 7.263 0,0 
Forderungen / sonst. 
Vermögensgegenstände 5.215.789 40,3 3.080.364 24,2 6.877.725 39,7 
Flüssige Mittel 1.697.585 13,1 3.743.570 29,4 5.086.097 29,4 
Umlaufvermögen 6.930.615 53,5 6.834.190 53,7 11.971.085 69,1 
Rechnungsabgrenzungsposten 46.223 0,4 26.769 0,2 18.499 0,1 
Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.936.253 15,0 1.730.158 13,6 1.201.679 6,9 
Aktiva 12.942.574 100,0 12.716.313 100,0 17.314.266 100,0 
Gezeichnetes Kapital 500.000 3,9 500.000 3,9 500.000 2,9 
Kapitalrücklagen 2.475.000 19,1 2.475.000 19,5 2.475.000 14,3 
Gewinnrücklagen 50.000 0,4 50.000 0,4 50.000 0,3 
Gewinn-/Verlustvortrag -4.683.429 -36,2 -4.961.253 -39,0 -4.755.158 -27,5 
Jahresüberschuss -277.824 -2,1 206.094 1,6 528.479 3,1 
Eigenkapital -1.936.253 -15,0 -1.730.158 -13,6 -1.201.679 -6,9 
Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.936.253 15,0 1.730.158 13,6 1.201.679 6,9 
Rückstellungen 2.282.402 17,6 2.074.656 16,3 2.645.210 15,3 
Verbindlichkeiten 10.660.172 82,4 10.641.657 83,7 14.669.056 84,7 
Passiva 12.942.574 100,0 12.716.313 100,0 17.314.266 100,0

Beteiligungsbericht 2014 AHS Aviation Handling Services GmbH 
140 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 12.961.720 12.336.504 14.086.567 
Sonstige betriebliche Erträge 5.973.621 5.961.375 6.059.711 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.935 32.166 32.364 
Erträge aus Beteiligungen 1.535.344 1.426.520 2.192.838 
Erträge 20.507.620 19.756.565 22.371.480 
Materialaufwand 3.338.263 2.785.413 7.659.611 
Personalaufwand 10.266.236 10.430.633 8.859.683 
Abschreibungen 285.755 386.366 184.541 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.618.565 5.716.087 4.907.822 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 281.667 228.430 228.112 
Aufwendungen 20.790.486 19.546.929 21.839.769 
Steuern / Erstattungen (-) -5.042 3.542 3.231 
Jahresergebnis -277.824 206.094 528.479 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
2015 wird die wirtschaftliche Entwicklung der AHS -Gruppe durch die wegfallende Belastung 
des defizitären Standorts Berlin -Tegel einerseits und durch steigende Personalkosten 
aufgrund von Mindestlohn und Tarifverträgen andererseits geprägt sein.  
Die Geschä ftsführung plant für das Geschäftsjahr 2015 mit einem positiven Jahres - und 
Konzernergebnis mindestens auf dem Niveau des Berichtsjahres.

Beteiligungsbericht 2014 items GmbH 
141 
5.4 items GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
items GmbH 
Hafenweg 7 
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000 
Gründungsjahr: 1999 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 398.316 32,19 
Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH 286.073 23,12 
Stadtwerke Lübeck Holding GmbH 238.315 19,26 
Stadtwerke Osnabrück AG 112.346 9,08 
Items GmbH (Nennbetrag eigener Anteile) 77.059 6,23 
Energie AG Menden 65.921 5,33 
Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH (BEW) 59.300 4,79 
Gesamt 1.237.330 100,00 
Beteiligungen der Gesellschaft:  
items project GmbH 50.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Beschaffung, Einführung und der Betrieb 
von Systemen der Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik, außerdem die damit 
zusammenhängenden Tätigkeiten in Organisationsfragen für die Gesellschafter und sonstige 
Unternehmen, an denen eine der an der items GmbH unmittelbar oder m ittelbar beteiligten 
Städte Anteile hat, sowie für andere Kommunen und deren Einrichtungen und Unternehmen, 
soweit dies gemeinderechtlich zulässig ist. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Ludger Hemker 
 
 
Beirat:  
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster  Vorsitzender 
Willi Nibbe, Lübeck  stellv. Vorsitzender 
Jürgen Elmer, Bocholt  
Andreas Helbig, Kassel 
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster

Beteiligungsbericht 2014 items GmbH 
142 
Dr. Andreas Hoffknecht, Münster  bis 30.04.2014 
Dipl.-Ing. Manfred Hülsmann, Osnabrück  
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster 
Dr. Klaus Weimer, Iserlohn 
Dr. Dirk Wernicke, Münster  ab 06.11.2014 
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das abgelaufene Geschäftsjahr war vor allem geprägt von einer weiteren Stabilisierung und 
Effizienzsteigerung in den Betriebsprozessen. Die deutlich gestiegene Komplexität der 
Versorgungswirtschaft machte eine Weiterentwicklung der technischen und organisatorischen 
Strukturen erforderlich. 
Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nahm im abgelaufenen Geschäftsjahr einen 
insgesamt zufriedenstellenden Verlauf. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss 
von 193,3 T€ (Vorjahr: 506,0 T€) abgeschlossen. 
Die Umsatzerlöse stiegen um 384 T€ auf 32.944 T€, wobei der Anstieg der Erlöse aus 
Software-Lizenzhandel den Rückgang der Erlöse aus dem Projektgeschäft überkompensierte. 
Die Handelsaktivitäten mit SAP -Lizenzen wurden aufgrund des festges tellten 
Nachlizenzierungsbedarfs sowohl bei den Kunden als auch bei der items selbst ausgeweitet. 
Auch mit Microsoft wurde ein Nachlizenzierungs- und Kompensationsagreement geschlossen, 
so dass auch hier die Lizenzsituation als geregelt angesehen werden ka nn. Gegenüber der 
Planung 2015 wurden 3.062 T€ mehr Umsatz erlöse generiert. Die Anzahl der realisierten 
Projekte lag auf Planungsniveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich um  
628 T€ auf 2.277 T€. 
Der Materialaufwand von 16.076 T€ sank im  Verhältnis zum Vorjahr um 478 T€. Dieses 
resultierte insbesondere aus einem geringeren Einsatz externer Berater. Der Personalaufwand 
stieg gleichzeitig um 199 T€ auf 12.655 T€, im Wesentlichen hervorgerufen durch die 
Tariferhöhung zum 1. März 2014. bei gl eichzeitigem Personalabbau. Die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen erhöhten vor allem aufgrund von Methodikanpassungen der 
Pauschalwertberichtigungen der Forderungen um 193 T€. Die Abschreibungen fielen um  
151 T€ höher aus. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 items GmbH 
143 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 1.104.948 7,7 934.782 6,5 1.492.534 8,2 
Sachanlagen 1.885.026 13,1 2.921.754 20,2 3.293.288 18,1 
Finanzanlagen 196.603 1,4 171.758 1,2 162.628 0,9 
Anlagevermögen 3.186.577 22,2 4.028.294 27,9 4.948.450 27,1 
Vorräte 410.144 2,9 188.403 1,3 1.593.545 8,7 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 10.291.957 71,7 9.484.144 65,7 10.964.678 60,1 
Flüssige Mittel 24.525 0,2 59.336 0,4 48.746 0,3 
Umlaufvermögen 10.726.626 74,8 9.731.883 67,5 12.606.969 69,2 
Rechnungsabgrenzungsposten 432.013 3,0 665.788 4,6 675.092 3,7 
Aktiva 14.345.216 100,0 14.425.964 100,0 18.230.511 100,0 
Gezeichnetes Kapital 1.237.330 8,6 1.237.330 8,6 1.237.330 6,8 
Kapitalrücklage 1.627.584 11,3 1.627.584 11,3 1.627.584 8,9 
Rücklagen 1.606.450 11,2 1.316.450 9,1 1.316.450 7,2 
Verlustvortrag -118.700 -0,8 0 0,0 0 0,0 
Jahresüberschuss 764.000 5,3 506.000 3,5 193.300 1,1 
Eigenkapital 5.116.664 35,7 4.687.364 32,5 4.374.664 24,0 
Rückstellungen 5.500.576 38,3 5.333.366 37,0 4.805.131 26,4 
Verbindlichkeiten 3.724.236 26,0 4.405.233 30,5 9.050.716 49,6 
Rechnungsabgrenzungsposten 3.740 0,0 0 0,0 0 0,0 
Passiva 14.345.216 100,0 14.425.964 100,0 18.230.511 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 34.414.231 32.560.463 32.943.517 
Erhöhung / Verminderung des Bestands an 
in Arbeit befindlichen Aufträgen 194.828 -158.178 -39.626 
Sonstige betriebliche Erträge 3.311.117 2.905.024 2.276.872 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.973 3.565 3.043 
Erträge aus Beteiligungen 5.800 10.670 12.160 
Erträge 37.929.949 35.321.544 35.195.966 
Materialaufwand 19.232.363 16.554.396 16.076.010 
Personalaufwand 13.072.002 12.455.585 12.655.493 
Abschreibungen 1.430.923 1.578.334 1.728.325 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.283.662 4.088.232 4.280.578 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 140.528 131.384 115.826 
Aufwendungen 37.159.478 34.807.930 34.856.232 
Steuern 6.472 7.614 146.434 
Jahresergebnis 764.000 506.000 193.300

Beteiligungsbericht 2014 items GmbH 
144 
Anzahl der Beschäftigten 
 2013 2014 
Männlich 118 115 
Weiblich 41 39 
insgesamt 159 154 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte k.A. 9 
 
 
 
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapital- 
quote 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatz- 
rentabilität 
Zinslast- 
quote 
Personal- 
intensität 
2012 35,7 % 2,6 2,2 % 0,4 % 35,2 % 
2013 32,5 % 2,0 1,6 % 0,4 % 35,9 % 
2014 24,0 % 1,2 0,6 % 0,3 % 36,3 % 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet die Gesellschaft weiterhin sinkende Umsätze im 
Gesellschafterkreis, da viele Kunden nach den intensiven Entwicklungen und aufgrund des 
Kostendrucks eine Konsolidierung anstreben und zudem Projekte und Dienstleistungen 
ausschreiben werden. Die sinkenden Umsätze könnten durch steigende Umsätze bei 
Drittkunden anteilig kompensiert werden. Die items G mbH hat zu diesem Zweck einen 
Vertriebsbereich mit eigenem Bereichsleiter eingerichtet. 
Zudem wird sich das Projekt "items 2018", das die langfristige Strategieausrichtung der items 
vorgibt, positiv auf die Effizienz auswirken. 
Das Ergebnis der gewöhnliche n Geschäftstätigkeit wird im Geschäftsjahr über 
Vorjahresniveau erwartet, da mit weiter steigenden Kosteneinsparungen und 
Effizienzsteigerungen gerechnet wird. Unter Berücksichtigung der sich verändernden 
Marktsituation und der "internen Konsolidierung ", v erbunden mit einem planmäßigen 
Rückgang des Projektgeschäfts, wird für das Jahr 2015 insgesamt mit einem Jahresergebnis 
von 460 T€ gerechnet.

Beteiligungsbericht 2014  items project GmbH 
145 
5.4.1 items project GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
items project GmbH  
Joachimastaler Str. 20 
10719 Berlin  
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000 
Gründungsjahr: 2007 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
items GmbH 50.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben im Bereich der 
Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik sowie der damit zusammenhängenden 
Tätigkeiten in Organisationsfragen. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Ludger Hemker 
 
Beirat:  
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster  Vorsitzender 
Willi Nibbe, Lübeck stellv. Vorsitzender 
Jürgen Elmer, Bocholt  
Andreas Helbig, Kassel  
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster 
Dr. Andreas Hoffknecht, Münster  bis 30.04.2014 
Manfred Hülsmann, Osnabrück 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster 
Dr. Klaus Weimer, Menden / Iserlohn 
Dr. Dirk Wernicke, Münster  ab 06.11.2014 
 
Beisitzende: 
Beatrix Vennekötter,  Vorsitzende Gesamtbetriebsrat 
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin items GmbH

Beteiligungsbericht 2014  items project GmbH 
146 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2014  wurden Umsatzerlöse in Höhe von 8.369 T€ (Vorjahr: 8.462 T€) 
ausschließlich mit der Muttergesellschaft, der items GmbH, erzielt . Bei leicht sinkenden 
Umsatzerlösen erhöhte sich der Personalaufwand auf 6.777 T€ (Vorjahr: 6.059 T€). Es ergibt 
sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 12 T€, der an die Muttergesellschaft ausgeschüttet 
werden soll. 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Ges ellschaft in der Lage ihren 
Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Mögliche Liquiditätsengpässe konnten durch die 
Muttergesellschaft ausgeglichen werden. 
Das Geschäftsjahr 2014 ist insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Es wird davon 
ausgegangen, dass sich bei geplanter Ausweitung des Umsatzes in 2015 die Umsatzerlöse 
und der Personalaufwand parallel entwickeln werden. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zwec k der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen  
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Finanzanlagen 23.358 2,0 21.842 1,9 20.288 2,0 
Anlagevermögen 23.358 2,0 21.842 1,9 20.288 2,0 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 1.133.466 97,7 1.138.735 98,0 978.351 97,6 
Flüssige Mittel 2.969 0,3 1.583 0,1 3.664 0,4 
Umlaufvermögen 1.136.435 98,0 1.140.318 98,1 982.016 98,0 
Aktiva 1.159.793 100,0 1.162.161 100,0 1.002.304 100,0 
Gezeichnetes Kapital 50.000 4,3 50.000 4,3 50.000 5,0 
Jahresüberschuss 10.670 0,9 12.160 1,0 12.400 1,2 
Eigenkapital 60.670 5,2 62.160 5,3 62.400 6,2 
Rückstellungen 385.798 33,3 535.589 46,1 590.273 58,9 
Verbindlichkeiten 713.325 61,5 564.412 48,6 349.631 34,9 
Passiva 1.159.793 100,0 1.162.161 100,0 1.002.304 100,0

Beteiligungsbericht 2014  items project GmbH 
147 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 7.123.952 8.461.987 8.369.233 
Sonstige betriebliche Erträge 18.463 19.892 28.449 
Erträge aus Ausleihungen des 
Finanzanlagevermögens 478 567 528 
Erträge 7.142.893 8.482.446 8.398.210 
Personalaufwand 4.684.923 6.059.075 6.776.601 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.440.397 2.401.449 1.596.582 
Aufwendungen 7.125.320 8.460.524 8.373.183 
Steuern 6.903 9.761 12.627 
Jahresergebnis 10.670 12.160 12.400 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Der Gesellschaft erwachsen Chancen aus der zukünftigen Geschäftsentwicklung, dem 
Ausbau des bestehenden Geschäfts und der Gewinnung von Drittkunden. Risiken bestehen in 
der Abhängigkeit von der Muttergesellschaft als Auftraggeber. 
Für das Jahr 2015 werden planmäßig steigende Umsatzerlösen in Höhe von 10.209 T€  
erwartet. Bei einem weiteren Personalaufbau und dem u.a. daraus resultierenden steigenden 
Personalaufwand (Plan 2015: 8.416 T€) wird mit einem Jahresüberschuss leicht über dem 
Niveau des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von 15 T€ gerechnet. 
Das Risikomanagement wird im Zusammenhang mit dem Risikomanagementbericht der items 
betrachtet. Gemäß den Aufgabenstellungen der items project rechnet die Geschäftsführung 
nicht mit Risiken, die den Fortbestand der items project gefährden.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 
148 
5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt  
Krögerweg 11  
48155 Münster 
Gründungsjahr: 1979 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Kreis Soest 1.229.960 31,48 
Kreis Warendorf 1.047.840 26,82 
Stadtwerke Münster GmbH  552.090 14,13 
Stadt Warstein  262.340 6,71 
Stadt Beckum  255.490 6,54 
Stadt Ennigerloh  180.180 4,61 
Stadt Lippstadt 171.130 4,38 
Stadt Rüthen 71.940 1,84 
Stadt Sendenhorst 68.620 1,76 
Gemeinde Wadersloh 67.600 1,73 
Gesamt 3.907.190 100,00 
Beteiligungen der Gesellschaft:  
WLE-Spedition GmbH, Lippstadt 25.600 100,00 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster 221.450 10,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Die Westfälische Landes -Eisenbahn GmbH (WLE) ist ein Zusammenschluss von 
Gebietskörperschaften oder deren Kapitalgesellschaften.  
Gegenstand des Unternehmens ist, die Verkehrsverhältnisse in Westfalen zu fördern und zu 
verbessern. Zu diesem Zweck betreibt die WLE die im öffentlichen Interesse vorgehaltene 
Eisenbahninfrastruktur und sorgt für eine zuverlässige Bedienung der daran gelegenen 
Wirtschaftsstandorte. 
Darüber hinaus dient die WLE der Entlastung innerörtlicher Straßen und sichert die Anbindung 
der Region an das nationale und internationale Schienennetz.  Auch sichert die WLE die 
Grundlage für die Option eines schienengebundenen Personennahverkehrs auf ihr em Netz 
oder einem Teilnetz. Somit stellt die WLE heute und in Zukunft einen bedeutenden 
Standortfaktor für die Region dar. 
Ferner kann sich die WLE an Unternehmungen, die diese Zwecke fördern, beteiligen. Sie 
erfüllt damit Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 
149 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
André Pieperjohanns  
Dr. Marcel Frank 
 
 
Aufsichtsrat:  
Dirk Lönnecke, Kreisdirektor, Soest Vorsitzender 
Friedrich Gnerlich, Ltd. Kreisbaudirektor, Warendorf 1. stellv. Vorsitzender 
Bernd Lingemann, Bestwig  2. stellv. Vors. bis 16.09.2014 
Matthias Hesse, Lippstadt  2. stellv. Vors. ab 16.09.2014 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, Münster 3. stellv. Vorsitzender 
Ulrich Brülle, Lippstadt 
Dr. Günter Fiedler, Geseke 
Berthold Lülf, Bürgermeister, Ennigerloh  
Hermann-Josef Nürenberg, Warstein 
Detlef Ommen, Sendenhorst 
Josef Schmedding, Sendenhorst 
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Bürgermeister, Beckum 
Michael Schramm, Warstein 
Frank Schulte, Geseke 
Michael Schulte, Lippstadt 
Peter Weiken, Bürgermeister, Rüthen 
 
Bernhard Bartscher, Lippstadt  bis 16.09.2014 
Ulrich Bösl, Wadersloh  bis 16.09.2014 
Markus Diekhoff, Drensteinfurt  bis 16.09.2014 
Anton Grüne, Rüthen-Oestereiden  bis 16.09.2014 
Wolfgang Landfester, Warstein  bis 16.09.2014 
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster  bis 16.09.2014 
 
Lothar Bräutigam, Warstein  ab 16.09.2014 
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen  ab 16.09.2014 
Thomas Fastermann, Münster  ab 16.09.2014 
Karsten Gerlach, Erwitte  ab 16.09.2014 
Kundigunde Meier, Warstein  ab 16.09.2014 
Gabriele Oelze-Kräling, Lippstadt  ab 16.09.2014 
Alfons Wickenkamp, Liesborn  ab 16.09.2014 
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Jahr 2014 wurden mit einer transportierten Menge von ca. 1.008.200 t rund 69.600 t bzw.  
6 % weniger befördert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 
Die WLE erhielt auf Antrag eine Förderung des Bundes aus dem 
Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz in Höhe von 415 T€. Der Jahresfehlbetrag 
betrug im Geschäftsjahr 1.307 T€ (Vorjahr 2.225 T€).

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 
150 
Die WLE ging in ihrer Prognose für das Geschäftsjahr 2014 von einem Jahresfehlbetrag von 
2.384 T€ aus. Nicht geplante einmalige Sondereffekte und erhebliche Umsatzzuwächse in den 
Monaten November und Dezember von 1.077 T€ führten gegenüber dem Vorjahr zu e iner 
Ergebnisverbesserung.  
Die gesamten Umsatzerlöse erhöhten sich um 329 T€ auf 11.900 T€. Der rückläufigen 
Entwicklung des Transportbereiches um 551 T€ standen Umsatzerhöhungen im 
Werkstattbereich von 880 T€ gegenüber.  
Die sonstigen betrieblichen Erträ ge erhöhten sich maßgeblich durch die Auflösung von 
Pensionsrückstellungen in Höhe von 942 T€ und die Auflösung von sonstigen Rückstellungen 
in Höhe von 1.135 T€. 
Der Materialaufwand stieg durch verstärkte Baumaßnahmen im Gleisbereich auf 7.991 T€ an. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 6.933 0,0 9.394 0,0 8.515 0,0 
Sachanlagen 20.491.633 70,3 19.283.821 71,7 18.373.507 65,0 
Finanzanlagen 453.411 1,6 449.761 1,7 442.879 1,6 
Anlagevermögen 20.951.977 71,9 19.742.976 73,4 18.824.901 66,6 
Vorräte 1.619.875 5,6 1.835.864 6,8 1.737.665 6,1 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 6.346.454 21,8 5.015.649 18,6 4.676.239 16,5 
Flüssige Mittel 125.319 0,4 195.479 0,7 2.915.466 10,3 
Umlaufvermögen 8.091.648 27,8 7.046.992 26,2 9.329.370 33,0 
Rechnungsabgrenzungsposten 109.059 0,4 105.853 0,4 107.697 0,4 
Aktiva 29.152.684 100,0 26.895.821 100,0 28.261.968 100,0 
Gezeichnetes Kapital 3.907.190 13,4 3.907.190 14,5 3.907.190 13,8 
Kapitalrücklage 1.706.777 5,9 1.706.777 6,3 1.706.777 6,0 
Verlustvortrag -2.638.453 -9,1 -2.638.453 -9,8 -2.638.453 -9,3 
Jahresfehlbetrag -2.050.143 -7,0 -2.224.727 -8,3 -1.306.836 -4,6 
Eigenkapital 925.370 3,2 750.787 2,8 1.668.678 5,9 
Sonderposten 569.586 2,0 0 0,0 0 0,0 
Rückstellungen 11.892.319 40,8 11.622.465 43,2 11.426.778 40,4 
Verbindlichkeiten 15.674.817 53,8 14.438.737 53,7 15.089.269 53,4 
Rechnungsabgrenzungsposten 90.592 0,3 83.834 0,3 77.244 0,3 
Passiva 29.152.684 100,0 26.895.821 100,0 28.261.968 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 
151 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 14.003.061 11.571.478 11.900.277 
Andere aktivierte Eigenleistungen 64.710 23.494 36.759 
sonstige betriebliche Erträge 3.024.728 2.523.066 4.902.737 
Erträge aus Beteiligungen 0 15 15 
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0 0 38.558 
sonstige Zinsen/Finanzerträge 61.209 12.794 24.979 
Erträge 17.153.708 14.130.846 16.903.325 
Materialaufwand 8.480.458 6.323.477 7.991.536 
Personalaufwand 7.247.470 6.042.654 6.784.131 
Abschreibungen 1.155.234 1.487.843 1.251.945 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.634.593 1.725.844 1.541.825 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 638.525 612.214 602.643 
Aufwendungen aus Verlustübernahmen 31.407 17.318 0 
Aufwendungen 19.187.687 16.209.350 18.172.080 
Steuern 16.164 146.223 38.081 
Jahresergebnis -2.050.143 -2.224.727 -1.306.836 
 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die Planungen für das Wirtschaftsjahr 2015 gehen von einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 
2,124 Mio. € aus. 
Sehr positiv bewertet die Geschäftsführung die Einführung des Schienengüter fern-
verkehrsnetzförderungsgesetzes des Bundes, welches zu einer mitte l- bis langfristigen 
Ergebnisverbesserung und damit zu einer Entlastung der kommunalen Eigentümer  bei 
konstanter Mittelgewährung führen kann. 
Chancen für den weiteren Geschäftsverlauf resultieren für die Gesellschaft weiterhin aus der 
vermehrten Akquirieru ng von Neuverkehren in sämtlichen Bereichen und dem Ausba u des 
Werkstattdrittgeschäftes. Zudem ist die Geschäftsführung immer bestrebt Synergieeffekte zu 
nutzen und die vorhandenen Kapazitäten besser auszulasten. 
Preisrisiken werden hauptsächlich im Einkau f von Diesel, Bahnstrom  (insbesondere die 
Entwicklung der EEG-Umlage) und Material für Gleisanlagen gesehen. 
Bestandsgefährdende Risiken werden von der Geschäftsführung nach Abschluss der neuen 
Verlustabdeckungsvereinbarung derzeit nicht gesehen.

Beteiligungsbericht 2014 WLE-Spedition GmbH 
152 
5.5.1 WLE-Spedition GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
WLE-Spedition GmbH  
Beckumer Str. 70  
59555 Lippstadt 
Gründungsjahr: 1988 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt 25.600 100,00 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Spedition, insbesondere für Schiene und 
Straße, einschließlich Güterkraftverkehr und aller damit verbundenen Aktivitäten. Ferner kann 
es sich an Unternehmen, die diese Zwecke fördern, beteiligen. Es verfolgt das vorrangige Ziel, 
den Schienengüterverkehr d er Westfälischen Landes -Eisenbahn GmbH als wesentliche  
Infrastruktureinrichtung ihres Verkehrsgebietes und Dienstleistungsunternehmen im Bereich 
öffentlicher Daseinsvorsorge zu stützen und zu fördern. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
André Pieperjohanns  
Dr. Marcel Frank  
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr entwickelte sich insgesamt erfreulich. Pos itive Effekte 
resultierten aus einem Großauftrag im Speditionsverkehr. Allerdings nahm das Geschäftsfeld 
des Güterverkehrsbereiches eine eh er stagnierende Entwicklung. Dieses war unverändert 
geprägt durch die Kündigung von Frachtverträgen. 
Die WLE-Spedition GmbH schloss das Geschäftsjahr mit einem Gewinn in Höhe von 39 T€ ab 
und lag damit um 56 T€ über dem Vorjahresergebnis.  Der Gewinn wird in voller Höhe an die 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH abgeführt.

Beteiligungsbericht 2014 WLE-Spedition GmbH 
153 
Durch Neuverkehre im Vermittlungsbereich konnten die Umsatzerlöse m it erzielten 1.801 T€ 
um 214 T€ über Vorjahresniveau gesteigert werden. Korrespondierend zu den Umsatzerlösen 
stieg der Materialaufwand um 183 T€ durch die Steigerung der Anmietkosten von 
Fremdunternehmern. 
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 26 T€ auf 382 T€ erhöht. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhan d der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Sachanlagen 81.329 23,3 43.063 12,1 26.182 6,9 
Anlagevermögen 81.329 23,3 43.063 12,1 26.182 6,9 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 230.331 65,9 240.233 67,5 308.593 80,8 
Flüssige Mittel 37.885 10,8 72.821 20,4 47.094 12,3 
Umlaufvermögen 268.216 76,7 313.054 87,9 355.687 93,1 
Aktiva 349.545 100,0 356.117 100,0 381.869 100,0 
Gezeichnetes Kapital 25.600 7,3 25.600 7,2 25.600 6,7 
Rücklagen 181.597 52,0 181.597 51,0 181.597 47,6 
Eigenkapital 207.197 59,3 207.197 58,2 207.197 54,3 
Rückstellungen 16.147 4,6 21.147 5,9 21.906 5,7 
Verbindlichkeiten 126.201 36,1 127.772 35,9 152.766 40,0 
Passiva 349.545 100,0 356.117 100,0 381.869 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 1.445.552 1.586.841 1.800.669 
Sonstige betriebliche Erträge 2.332 8.773 115 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 863 333 691 
Erträge 1.448.747 1.595.947 1.801.475 
Materialaufwand 1.236.045 1.297.700 1.480.209 
Personalaufwand 95.169 126.463 104.095 
Abschreibungen 35.572 38.266 17.055 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 111.251 148.720 159.443 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1 0 0 
Aufwendungen 1.478.038 1.611.149 1.760.801 
Steuern 2.116 2.116 2.116 
abgeführter Gewinn aufgrund eines 
Gewinnabführungsvertrages 0 0 38.558 
aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages 
erhaltene Erträge aus Verlustübernahme 31.407 17.318 0 
Jahresergebnis 0 0 0

Beteiligungsbericht 2014 WLE-Spedition GmbH 
154 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Im Wirtschaftsplan 2015 wird von einer konstanten Entwicklung des Ergebnisses 
ausgegangen. Annahmen hierfür sind geplante Neuverkehre im Güterkraftverkehr sowie im 
Speditionsbereich, u.a. die Lagerhaltung inkl. Auslagerung von Streusalz. In den ersten drei 
Monaten wurden allerdings die geplanten Umsätze im Güterkraftverkehr und im 
Speditionsbereich deutlich verfehlt. 
Da im Vermittlungsgesch äft immer geringere  Margen zu erzielen sind und die  eigene 
Fahrzeugflotte zu gering ist, um größere Aufträge zu gewinnen, ist das zukünftig gesetzte Ziel, 
ein neues Geschäftsmodell zum kombinierten Ladungsverkehr zwischen Eisenbahn und 
Spedition zu entwickeln und Synergien zwischen beiden zu nutzen.

Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 
155 
5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH  
Hafenplatz 1  
48155 Münster 
Gründungsjahr: 1985 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 26.000 100,00 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Die Verkehrsservice Gesellschaft Münster (VSM) mbH ist als 100%iges Tochterunternehmen 
der Stadtwerke Münster GmbH damit beauftragt, Verkehrsleistungen im Linienverkehr für die 
Stadtwerke Münster sowie Schulverkehre im beauftragten Schülerverkehr für die Stadt  
Münster zu erbringen. 
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte 
Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben 
anderer Unternehmen bedienen, sich an anderen Unternehmen beteiligen oder Unternehmen 
erwerben, errichten oder pachten. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Eckhard Schläfke 
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Nachfrage nach dem ÖPNV stieg in Münster stark an. Ursächlich waren steigende 
Einwohnerzahlen, der doppelte Abiturjahrgang an der Universität und ein verändertes 
Mobilitätsverhalten zu Gunsten des ÖPNV. Hierdurch erhöhten sich die bestellten 
Fahraufträge im Jahr 2014 weiter. Die Betriebsleistung (Wagenkilometer) der VSM stieg um 
3,6 % im Vergleich zum Vorjahr. 
 
Durch die Erweiterung des Dienstleistungsangebotes im Bereich der Fahrzeugreinigung und 
des Kontrolldienstes für die Stadtwerke Münster konnte d er Umsatz überproportional um  
5,3 % auf 10,3 Mio. € gesteigert werden.

Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 
156 
Die Erträge des Unternehmens resultieren überwiegend aus Umsätzen aus Linienverkehren 
(90 %) für die Stadtwerke Münster sowie Umsätzen für sonstige Busverkehre innerhalb des 
Stadtgebietes z.B. für Schulen, Kindergärten und sonstige Kundengruppen (10 %). Die 
Umsatzsteigerung ergaben sich überwiegend aus zusätzlichen Linienverkehrsleistungen und 
zeitgleich zu kompensierenden Personalabgängen bei den Stadtwerken Münster. 
 
Entsprechend s tiegen auch die Materialaufwendungen um 1,8 % und vor allem die 
Personalaufwendungen durch Übernahme weiterer Tätigkeiten und damit verbundener 
Neueinstellungen um 13,8 %. Der hohe Anstieg der Personalaufwendungen war allerdings 
auch eine Folge eines unerw artet hohen Tarifbeschlusses mit der Gewerkschaft ver.di. Durch 
diese außerplanmäßigen Erhöhungen konnte das Planergebnis der VSM im Jahr 2014 nicht 
eingehalten werden, was zu einem Jahresfehlbetrag von 164 T€ führt e (Vorjahr: 33 T€ 
Jahresüberschuss). Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresfehlbetrag mit den 
Gewinnen der Vorjahre verrechnet werden. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Ge sellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Anlagevermögen 6.562 0,5 6.035 0,7 5.492 0,7 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 903.013 69,5 416.761 46,3 471.616 57,6 
Flüssige Mittel 389.934 30,0 477.691 53,0 341.164 41,7 
Umlaufvermögen 1.292.947 99,5 894.452 99,3 812.780 99,3 
Aktiva 1.299.509 100,0 900.487 100,0 818.272 100,0 
Gezeichnetes Kapital 26.000 2,0 26.000 2,9 26.000 3,2 
Gewinn-/Verlustvortrag 679.873 52,3 515.763 57,3 548.613 67,0 
Jahresüberschuss /-fehlbetrag -164.110 -12,6 32.850 3,6 -163.645 -20,0 
Kapitalrücklage 23.709 1,8 23.709 2,6 23.709 2,9 
Eigenkapital 565.472 43,5 598.322 66,4 434.677 53,1 
Rückstellungen 217.344 16,7 196.949 21,9 296.633 36,3 
Verbindlichkeiten 516.693 39,8 105.216 11,7 86.962 10,6 
Passiva 1.299.509 100,0 900.487 100,0 818.272 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 
157 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 8.327.601 9.781.228 10.298.840 
Sonstige betriebliche Erträge 7.425 23.255 10.442 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 953 291 369 
Erträge 8.335.979 9.804.774 10.309.651 
Materialaufwand 4.284.595 4.728.283 4.814.196 
Personalaufwand 3.929.280 4.677.741 5.323.712 
Abschreibungen 3.850 150 150 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 301.769 319.439 325.606 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2 46 71 
Aufwendungen 8.519.496 9.725.659 10.463.735 
Steuern / Erstattungen (-) -19.408 46.264 9.561 
Jahresergebnis -164.109 32.851 -163.645 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Der öffentliche Personennahverkehr wird angesichts der Klimavorgaben des Bundes und 
zunehmender Umweltzonen in den Innenstädten weiter an Bedeutung gewinnen. 
Die wirtschaftliche Entwicklung der VSM wird entscheidend von der Auftragsvergabe der 
Stadtwerke Münster abhängen. Für 2015 sind entsprechende Leistungen fest vereinbart. Die 
bestellten Fahrplanleistungen werden geplant gegenüber dem Berichtsjahr um 3,4 % auf  
3,35 Mio. km, die Anzahl der Mitarbeiter entsprechend auf 159 Vollzeitstellen steigen. 
Für das Jahr 2015 wird ein Jahresüberschuss von ca. 12 T€ erwartet. Durch die gesicherten 
Leistungserbringungsverträge mit den Stadtwerken Münster wird mit einem Um satz von 
11.082 T€ gerechnet. Die hohe Umsatzsteigerung resultiert aus den erhöhten Preisen 
aufgrund der gestiegenen Tariflöhne. Für die Erhöhung der Linienfahrleistung werden in 2015 
weitere Stellen eingeplant, zudem wird eine Tariferhöhung um 2 % berücksichtigt. Damit steigt 
der Personalaufwand auf 5.285 T€ und liegt 388 T€ über der Vorjahresplanung.

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 
158 
5.7 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH  
Hafenplatz 1  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 6 94 - 0 
Gründungsjahr: 1968 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 400.000 50,00 
Stadtwerke Dinslaken GmbH 400.000 50,00 
Gesamt 800.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Betrieb von Fernheizwerken (§ 2 des 
Gesellschaftsvertrages). 
Die Versorgungsbereiche sind entsprechend den Verbundleitungen mit dem Heizkraftwerk 
Hafen der Stadtwerke Münster GmbH in die Bereiche Nord (Heizwerk Coerde einschließlich 
Verbundnetz Nord), Süd (Heizwerk Angelmodde einschließlich Verbundnetz Süd) und West  
(Heizwerk Echelmeyerstraße) gegliedert, deren Wärmeversorgung aus dem Heizkraftwerk der 
Stadtwerke Münster GmbH durch Bezugsverträge geregelt ist. Weiterhin ist seit dem 
01.01.1996 die Durchleitung von Wärme zur Versorgung der Stadtwerke -Kunden im 
Neubaugebiet Mecklenbeck-Mitte gestattet.  
Mit Ausnahme der eigenen Wärmeerzeugung im Spitzenbetrieb wird die Wärme ganzjährig 
aus dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster GmbH bezogen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung:  
Thomas Döking, Prokurist Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH, Dinslaken  
Arnim Schneidereit, Abteilungsleiter Stadtwerke Münster GmbH 
 
Beirat:  
Dieter Maager  Vorsitzender bis 28.02.2014 
Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister  stellv. Vorsitzender 
Gerrit Dieckmann, Ratsherr 
Dr. Thomas Götz 
Dr. Andreas Hoffknecht bis 30.04.2014 
Dr. Henning Müller Tengelmann 
Michael Spiekermann-Blankertz 
Dr. Dirk Wernicke seit 04.11.2014  
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 
159 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 
aufgrund der Witterung nicht den geplanten Verlauf. Das Geschäftsjahr schließt mit einem 
Jahresüberschuss von 348 T€ und liegt damit um 39 T€ unter Plan. Die Geschäftsführun g 
schlägt vor, den Jahresüberschuss jeweils zur Hälfte an die Gesellschafter Stadtwerke 
Münster GmbH und Stadtwerke Dinslaken GmbH auszuschütten. 
Die Anschlusswerte der von der Westfälischen Fernwärme versorgten Kunden als weiterer 
wichtiger Faktor für die  Absatzlage stiegen im Berichtsjahr um 0,3 % auf 77,18 MW. 
Neuanschlüssen in Höhe von 0,587 MW standen Rückgänge in Höhe von 0,331 MW 
gegenüber. 
Die Menge der abgegebenen Wärme sank im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um 
insgesamt 16,9 % auf 95.525  MWh. Durch diese witterungsbedingte Mengenreduzierung bei 
der Wärmeabgabe sanken die Umsatzerlöse auf 7.872 T€ und lagen damit deutlich unter dem 
Vorjahreswert. In Anwendung der 2011 neu gefassten Preisgleitklausel wurden die 
Arbeitspreise zum 01.01.2014 um 0,9 % angehoben. 
Das Eigenkapital (ohne Berücksichtigung des Jahresüberschusses) in Höhe von 2.293 T€ 
entspricht einer Eigenkapitalquote von 41,6 % (Vorjahr: 33,5 %) und liegt weiterhin auf einem 
befriedigenden Niveau. 
Die unter der Rubrik Gegenstand de s Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2 014 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0,0 0 0,0 348 0,0 
Sachanlagen 1.452.211 23,9 4.539.396 66,3 4.407.726 80,0 
Finanzanlagen 3.943 0,1 2.996 0,0 2.025 0,0 
Anlagevermögen 1.456.154 23,9 4.542.392 66,3 4.410.099 80,1 
Vorräte 161.835 2,7 159.007 2,3 173.960 3,2 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 3.696.190 60,8 1.664.956 24,3 823.172 14,9 
Flüssige Mittel 770.003 12,7 479.872 7,0 101.254 1,8 
Umlaufvermögen 4.628.028 76,1 2.303.833 33,7 1.098.386 19,9 
Aktiva 6.084.182 100,0 6.846.225 100,0 5.508.485 100,0 
Gezeichnetes Kapital 800.000 13,1 800.000 11,7 800.000 14,5 
Rücklagen 1.492.657 24,5 1.492.657 21,8 1.492.657 27,1 
Bilanzgewinn/-verlust 400.430 6,6 505.800 7,4 347.600 6,3 
Eigenkapital 2.693.087 44,3 2.798.457 40,9 2.640.257 47,9 
Empfangene Ertragszuschüsse 837.437 13,8 683.073 10,0 536.827 9,7 
Rückstellungen 148.541 2,4 115.442 1,7 112.986 2,1 
Verbindlichkeiten 2.405.117 39,5 3.249.253 47,5 2.218.415 40,3 
Passiva 6.084.182 100,0 6.846.225 100,0 5.508.485 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 
160 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 8.720.704 8.970.082 7.871.985 
Sonstige betriebliche Erträge 195.103 193.659 197.085 
Erträge aus Ausleihungen des 
Finanzanlagevermögens 116 93 69 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.381 15.735 175 
Erträge 8.971.304 9.179.569 8.069.314 
Materialaufwand 6.839.449 7.083.683 6.014.696 
Personalaufwand 520.500 521.537 542.608 
Abschreibungen 168.583 179.194 352.170 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 610.204 640.087 632.856 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 560 2.668 1.169 
Aufwendungen 8.139.296 8.427.169 7.543.499 
Steuern/-Erstattungen 271.578 246.599 178.215 
Jahresergebnis 560.430 505.800 347.600 
Einstellung Gewinnrücklagen -160.000 0 0 
Bilanzgewinn/-verlust 400.430 505.800 347.600 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Für das Jahr 2015 werden die Wärmeerlöse auf Basis der de m Wirtschaftsplan unterstellten 
normalen Temperaturen ( "Normaljahr der Gradtagszahlen ") oberhalb der Istwerte des 
Geschäftsjahres 2015 erwartet. Infolgedessen wird mit einer befriedigenden 
Geschäftsentwicklung und einem Jahresüberschuss von 364 T€ auf dem N iveau des 
Berichtsjahres gerechnet. 
Die Konzeption des Risikomanagements ist angelehnt an das Risikomanagementsystem der 
Stadtwerke Münster GmbH. In diesem Zusammenhang werden Maßnahmen definiert und 
überwacht, die sicherstellen sollen, dass bestandsgefähr dende Risiken erkannt werden 
können. 
Als Ergebnis ist festzustellen, dass für die Gesellschaft keine bestands - und 
entwicklungsgefährdenden Risiken bestehen. Chancen bestehen für die Westfälische 
Fernwärme insbesondere in zusätzlichen Anschlüssen bei Verdichtungsmaßnahmen in 
bestehenden Baugebieten bzw. in der Schaffung neuer Baugebiete. Diesem möglichen 
Zuwachs stehen Absatzrückgänge durch Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und 
individuelles Sparen gegenüber.

Beteiligungsbericht 2014 NDIX 
161 
5.8 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.  
Brouwerijstraat 1  
Enschede  
NL-7523 XC  
Zweigniederlassung bei den Stadtwerken Münster GmbH, Hafenplatz 1 
Gründungsjahr: 2001 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 200.000 50,00 
HTT Holding Technopolis Twente B.V. 100.000 25,00 
PPM Oost Nederland N.V. 100.000 25,00 
Gesamt 400.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Das Ziel der Gesellschaft ist die Betreuung sämtlicher anfallender Dienste im Bereich des 
Internet-Verkehrs. Weiteres Ziel des Unternehmens ist es, als nonprofit -orientierter 
Infrastrukturdienstleister eine hochleistungsfähige Glasfaserverbindung zur Internet -
Datenübertragung (Internet Exchange) zwischen den Wirtschaftsräumen Münste r und 
Enschede zu installieren. Als technischer Anschlusspunkt in Münster ist das von Versatel 
betriebene und von der Stadtwerke Münster GmbH errichtete Telehaus im Gewerbegebiet 
Loddenheide vorgesehen. NDIX stellt in Europa den ersten grenzüberschreitende n Internet-
Knotenpunkt zum kostengünstigen Austausch großer Datenmengen dar. Dadurch werden die 
Standortfaktoren erheblich verbessert, denn die Knotenpunkte tragen zur Entwicklung neuer 
Dienste und Innovationen bei. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung: 
Ir. Jeroen van de Lagemaat 
N.A. Grip - ten Heuvel QC 
 
 
Aufsichtsrat:  
Dr. G.K.H. Twenhöven  Vorsitzender 
Ir. G. van Houweninge 
Ir. J.W.J. van Till 
Dr. T.B.W. Robbers 
Dr. D. Wernicke

Beteiligungsbericht 2014 NDIX 
162 
Gesellschafterversammlung:  
Dr. Wernicke für die Stadtwerke Münster GmbH 
Dipl.-Ing. C.J.M. Eijkel für HTT Holding Technopolis B.V. 
Mag. T.J. Markus für PPM Oost NV 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
2014 konnte NDIX das stetige Wachstum der letzten Jahre fortführen mit einem Ergebnis, das 
alle Erwartungen übe rtraf. Neben dem finanziellen Ergebnis expandierte NDIX 2014 und ist 
jetzt an 40 Standorten in den Niederlanden und 12 Städten in Deutschland sowie über Partner 
innerhalb der EU-open noch in 8 weiteren Städten in den Niederlanden und über Bornet in 3 
weiteren Städten in Deutschland vertreten. 
Ein wichtiger Wachstumszweig im Jahr 2014 bilde ten für NDIX die Kooperationsprojekte in 
Industriegebieten, oft in Zusammenarbeit mit Kommunen.  
Ebenfalls wurde im Jahr 2014 das eigene NOC (Network Operations Centre) gegründet, das 
das Netzwerk unterhält, ausbaut, bewacht, Störungen behebt und auch als Helpdesk für 
Kunden fungiert. Die Gründung des NOC, inklusive Niederlassung, Personal und IT -
Systemen, wurde planungsgemäß realisiert, mit leicht erhöhten Kosten im Zusammenhang mit 
der frühzeitigen Einstellung und Schulung des Personals für diesen Standort. 
Die NDIX GmbH  schloss das Geschäftsjahr 2014  mit einem Jahres überschuss in Höhe von 
258 T€ ab. Alle Tätigkeiten und Investitionen wurden aus eigener Kasse finanziert,  inklusive 
der Tilgung großer Kreditanteile. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäfts jahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Sachanlagen 2.278.890 72,2 1.939.211 72,3 1.851.749 68,0 
Anlagevermögen 2.278.890 72,2 1.939.211 72,3 1.851.749 68,0 
Forderungen 98.406 3,1 74.338 2,8 178.496 6,6 
Flüssige Mittel 777.178 24,6 670.067 25,0 692.158 25,4 
Umlaufvermögen 875.584 27,8 744.405 27,7 870.654 32,0 
Aktiva 3.154.474 100,0 2.683.616 100,0 2.722.403 100,0 
gezeichnetes Kapital 400.000 12,7 400.000 14,9 400.000 14,7 
sonstige Reserven -124.526 -3,9 14.547 0,5 272.601 10,0 
Eigenes Kapital 275.474 8,7 414.547 15,4 672.601 24,7 
Verbindlichkeiten 2.879.000 91,3 2.269.069 84,6 2.049.802 75,3 
Passiva 3.154.474 100,0 2.683.616 100,0 2.722.403 100,0

Beteiligungsbericht 2014 NDIX 
163 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 3.592.188 3.920.465 4.240.799 
Fördermittel 0 0 0 
Erträge 3.592.188 3.920.465 4.240.799 
Mietkosten 2.059.927 2.303.589 2.432.028 
Betriebskosten 228.734 283.987 247.315 
Abschreibungskosten 406.867 419.167 400.268 
Personalkosten 596.249 653.048 788.207 
Aufwendungen 3.291.777 3.659.791 3.867.818 
Finanzergebnis -43.589 -44.222 -26.899 
Steuern / Erstattungen (-) 46.189 -77.379 -88.028 
Jahresergebnis 303.011 139.073 258.054 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
NDIX wird die kommenden Jahre weiter in das Netzwerk investieren, und zwar sowohl in 
Ersatz als auch in Ausweitung, um dafür zu sorgen, dass die Kunden optimal bedient werden 
und um auf einen Anstieg der Anzahl von Kunden vorbereitet zu sein. 
Es ist davon auszugehen, dass der Personalbestand in den kommenden Jahren ansteigen 
wird. In der relativ konservativen Prognose für die kommenden Jahre werden eine reguläre 
Etablierung der gegenwärtigen Tätigkeit und ein begrenzter Umsatzanstieg berücksichtigt.  
Die Finanzierung von Investitionen und Projekten bei NDIX wird aus eigenen Mitteln bestritten.

Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 
164 
5.9 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG  
Goethering 3-5  
49074 Osnabrück  
Telefon: (05 41) 600 680 - 10 
Gründungsjahr: 2008 
Kommanditisten: Kommanditanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 184.920 46,00 
Stadtwerke Osnabrück AG 184.920 46,00 
Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Böhmetal GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Bramsche GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Emden GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Geesthacht GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Neumünster GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Nortorf AöR 4.020 1,00 
Stadtwerke Werl GmbH 4.020 1,00 
Gesamt 402.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im 
Bereich des Zähler - und Messwesens ausschließlich in den kommunalen 
Versorgungsgebieten und den Versorgungssektoren der Gesellschaft sowie die Umsetzung 
der gesetzlichen V orgaben zur flächendeckenden Einführung von intelligenten Zählern. Die 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG trat bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2011 grundsätzlich 
nur als Dienstleister in dem Bereich Zähler - und Messwesen auf. Im Jahr 2012 ist die 
Gesellschaft jedoch erstmalig auch als Messstellenbetreiber und Messdienstleister am Markt 
tätig geworden.  
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführende Komplementärin:  
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH  
 
 
Geschäftsführung:  
Dr. Fritz Wengeler, Osnabrück

Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 
165 
Beirat: 
Dr. Andreas Hoffknecht  Vorsitzender bis 04/2014 
Dr. Dirk Wernicke  Vorsitzender ab 05/2014 
Manfred Hülsmann  stellv. Vorsitzender 
Dr. Manfred Ackermann 
Dr. Michael Angrick 
Winfried Benkte 
Martin Hack 
Dieter Holzgrefe 
Jörn Karlikowski 
Markus Prang 
Matthias Trunk 
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der Gesamtumsatz der smartOPTIMO betrug für das Jahr 2014 insgesamt 11.616 T€ und lag 
somit leicht über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz setzte sich zusammen aus Tätigkeiten für 
den Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen sowie Dienstleistungen für Lieferanten von 
kommunalen Versorgern. 
Für das Berichtsjahr wurden die für das Neugeschäft geplanten Umsätze i n Höhe von 750 T€ 
überschritten. Die positive Abweichung resultierte daraus, dass insbesondere die am Markt 
etablierten Produkte weiterhin hohen Zuspruch erfuhren. 
Der Materialaufwand ging im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück und belief sich im Jahr 
2014 auf 2.692 T€. D er Rückgang resultiert e u.a. daraus, dass Mitarbeiter der Stadtwerke 
Münster GmbH von smartOPTIMO übernommen wurden und der Aufwand hierfür nicht mehr 
im Material- sondern im Personalaufwand gezeigt wird. Aufgrund eines Unwetters in Münster 
und den damit v erbundenen Leistungen stieg jedoch der  relevante Materialaufwand 
gegenüber Plan an. 
Der Jahresüberschuss im Jahr 2014 lag mit 1.404 T€ um 718 T€ unter dem des Vorjahres und 
um 26 T€ unter dem geplanten Jahresüberschuss von 1.430 T€. 
Der Finanzmittelfonds d er Gesellschaft verbesserte sich im Berichtsjahr um 889 T€ auf  
8.257 T€. Die Mittelzuflüsse wurden ausschließlich aus der laufenden Geschäftstätigkeit 
erzielt (2.888 T€), sodass die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit vollständig durch 
eigene Mittel finanziert werden konnten. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 
166 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 256.079 1,8 165.947 1,4 263.319 1,9 
Sachanlagen 3.536.904 25,2 3.831.223 31,6 4.501.905 33,0 
Anlagevermögen 3.792.983 27,0 3.997.170 33,0 4.765.224 35,0 
Vorräte 281.626 2,0 83.340 0,7 69.766 0,5 
Forderungen/ Sonstige 
Vermögensgegenstände 1.007.527 7,2 631.090 5,2 511.720 3,8 
Flüssige Mittel 8.973.362 63,8 7.368.056 60,8 8.256.929 60,6 
Umlaufvermögen 10.262.514 73,0 8.082.486 66,7 8.838.415 64,9 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.799 0,0 29.873 0,2 24.187 0,2 
Aktiva 14.058.296 100,0 12.109.529 100,0 13.627.826 100,0 
Kapitalanteile 400.756 2,9 399.806 3,3 394.025 2,9 
Rücklagen 6.387.190 45,4 6.387.190 52,7 6.387.190 46,9 
Verlustvortrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 
Jahresergebnis 1.851.602 13,2 2.122.353 17,5 1.404.425 10,3 
Eigenkapital 8.639.548 61,5 8.909.349 73,6 8.185.640 60,1 
Rückstellungen 3.006.928 21,4 1.340.519 11,1 1.409.843 10,3 
Verbindlichkeiten 2.411.820 17,2 1.751.320 14,5 3.964.629 29,1 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 108.342 0,9 67.714 0,5 
Passiva 14.058.296 100,0 12.109.529 100,0 13.627.826 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 12.280.812 11.547.720 11.615.999 
Andere aktivierte Eigenleistungen 276.962 371.722 546.179 
Sonstige betriebliche Erträge 381.825 1.300.529 428.340 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.288 28.358 25.074 
Erträge 13.001.887 13.248.329 12.615.592 
Materialaufwand 3.262.822 3.098.463 2.691.793 
Personalaufwand 4.251.562 4.876.083 5.321.904 
Abschreibungen 1.304.419 1.360.897 1.243.529 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.921.951 1.334.772 1.514.182 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 122.941 142.473 105.382 
Aufwendungen 10.863.695 10.812.688 10.876.790 
Steuern 286.589 313.288 334.377 
Jahresergebnis 1.851.603 2.122.353 1.404.425

Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 
167 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Auch für das kommende Geschäftsjahr strebt die smartOPTIMO an, neue Gesellschafter zu 
gewinnen. Dadurch werden die zukünftigen Entwicklungen auf eine breitere Basis umgelegt, 
die durch einen kostengünstigen Betrieb des Zähler- und Messwesens den Grundstein für den 
Erfolg der smartOPTIMO sichern. 
Die smartOPTIMO geht davon aus, dass das kommende Geschäftsjahr durch drei 
Haupteinflussfaktoren geprägt sein wird: Neben den Entwicklungen im Bereich der 
Zählertechnologie sowie der dazugehörigen Prozesse wird es z udem darum gehen, dem 
Altgeschäft, welches geprägt ist durch die Anreizregulierung, optimal zu begegnen sowie die 
Ausgestaltung der Verordnungen, die aus der EnWG -Novelle 2011 und der KANN des 
Bundeswirtschaftsministeriums resultieren, inhaltlich zielgerichtet zu beeinflussen. 
Insgesamt geht die Geschäftsführung für die kommenden zwei Jahre von einem positiven 
Jahresergebnis aus. Die Höhe der Ergebnisse wird auf einem ähnlichen Niveau wie in 2014 
gesehen. 
Hinsichtlich der für die Unternehmensentwicklung wes entlichen Steuerungsgröße 
"Umsatzerlöse im Neugeschäft " wird auf den sukzessiven Anstieg in diesem Bereich 
verwiesen. Für das Geschäftsjahr 2015 wird ein weiterer Anstieg erwartet, der zur positiven 
Entwicklung von smartOPTIMO beiträgt.

Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
168 
5.10 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH  
Alte Poststraße 9 
49074 Osnabrück 
Telefon: (05 41) 600 680 - 10 
Gründungsjahr: 2008 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 12.500 50,00 
Stadtwerke Osnabrück AG 12.500 50,00 
Gesamt 25.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im 
Bereich des Stadtwerke-eigenen Zähler- und Messwesens ausschließlich in den kommunalen 
Versorgungsgebieten und den Versorgungssektoren der Gesellschafter: Hinzu kommt die 
Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin an der 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur 
flächendeckenden Einführung von intelligenten Zählern. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung: 
Dr. Fritz Wengeler 
Gesellschafterversammlung: 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft lag im Berichtsjahr leicht unter dem Vorjahresniveau  
und ging i nsgesamt um 12 T€ auf 162 T€ zurück. Die Veränderung resultiert e ausschließlich 
aus der laufenden Geschäftstätigkeit. 
Der ausgewiesene Jahresgewinn betrug rd. 17 T€ (Vorjahr: 34 T€ ). An Betriebserträgen 
erzielte die smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH im Jahr 2014 insgesamt 321 T€. 
Der Personalaufwand belief sich auf 278 T€ (86,6 % der Betriebserträge). Die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen in Höhe von rd. 13 T€ setzten sich im Wesentlichen aus 
Prüfungs- und Beratungskosten sowie Geschäfts- und Betriebsführungskosten zusammen.

Beteiligungsbericht 2014 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
169 
Die Bilanzsumme betrug konstante 201 T€ und war geprägt von kurzfristigen Positionen. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjah r 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Forderungen/ Sonstige 
Vermögensgegenstände 104.608 61,3 28.182 14,0 39.790 19,8 
Flüssige Mittel 66.055 38,7 173.502 86,0 161.660 80,2 
Umlaufvermögen 170.663 100,0 201.684 100,0 201.450 100,0 
Aktiva 170.663 100,0 201.684 100,0 201.450 100,0 
gezeichnetes Kapital 25.000 14,6 25.000 12,4 25.000 12,4 
Gewinnvortrag 43.032 25,2 66.674 33,1 100.819 50,0 
Jahresergebnis 23.642 13,9 34.145 16,9 16.905 8,4 
Eigenkapital 91.674 53,7 125.819 62,4 142.724 70,8 
Rückstellungen 57.313 33,6 50.394 25,0 45.301 22,5 
Verbindlichkeiten 21.676 12,7 25.471 12,6 13.425 6,7 
Passiva 170.663 100,0 201.684 100,0 201.450 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 80.259 110.983 114.963 
Sonstige betriebliche Erträge 181.250 201.537 206.074 
Erträge 261.509 312.520 321.037 
Personalaufwand 208.419 242.821 277.931 
Materialaufwand 0 5.466 5.823 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 20.390 15.244 12.992 
Aufwendungen 228.809 263.531 296.746 
Steuern 9.058 14.844 7.386 
Jahresergebnis 23.642 34.145 16.905 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Aufgrund der engen Beziehungen der smartOPTIMO Verwaltungs -GmbH zur smartOPTIMO 
GmbH & Co. KG geht die Geschäftsführung in den nächsten zwei Jahren von einem 
vergleichbaren positiven Ergebnis wie im Berichtsjahr aus. Ein e wesentliche Ausweitung der 
Produkte ist nicht vorgesehen. 
Risiken der künftigen Entwicklung sind auf absehbare Zeit nicht erkennbar.

Beteiligungsbericht 2014 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 
170 
5.11 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG  
Huyssenallee 2 
45128 Essen 
Telefon: (02 01) 12 - 27421 
Gründungsjahr: 2008 
Kommanditisten: Kommanditanteil 
 in T€ in % 
RWE Generation SE 38.562 77,11 
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 2.778 5,56 
GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG 2.680 5,36 
Stadtwerke Bochum Holding GmbH 1.078 2,16 
Stadtwerke Münster GmbH 980 1,96 
Stadtwerke Hamm GmbH 817 1,63 
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG 686 1,37 
NEW AG 490 0,98 
Stadtwerke Troisdorf GmbH 425 0,85 
Stadtwerke Herne AG 392 0,78 
SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH 327 0,65 
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG 163 0,33 
Energieversorgung Limburg GmbH 163 0,33 
Stadtwerke Coesfeld GmbH 163 0,33 
Stadtwerke Emmerich GmbH 163 0,33 
Energieversorgung Beckum GmbH & Co. KG 98 0,20 
Stadtwerke Attendorn GmbH 33 0,07 
Gesamt 50.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und Betrieb eines auf Steinkohlenbasis 
betriebenen Gemeinschaftskraftwerkes auf einem von RWE Generation gepachteten 
Grundstück in Hamm, die dafür notwendige Projektentwicklung sowie die Erbringung 
standortbezogener Dienstleistungen für Dritte. In dem Kraftwerk wird nach Inbetriebnahme 
elektrische Energie erzeugt, die entsprechend dem jeweiligen quotalen Strombezugsrecht auf 
Basis von langfristigen Stromlieferungsverträgen an die Kommanditisten dieser Gesellschaft 
sowie die Gesellschafter des Kommanditisten GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG 
geliefert wird.

Beteiligungsbericht 2014 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 
171 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführende Komplementärin:  
Steinkohlendoppelblock Verwaltungs GmbH, Essen 
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2014 stand die Inbetriebnahme des Blockes E der 
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG (GSH) im Vordergrund der 
Tätigkeiten. Block E ist seit  dem 2. Juli 2014 erfolgreich im kommerziellen Betrieb  und hat im 
Berichtsjahr 2014 im Zeitraum von Juli bis Dezember 2014 rd. 2,2 TWh an elektrischer 
Energie erzeugt.  
Der Beginn des kommerziellen Betriebs des Blockes D verzögert sich weiter. Anfang Februar 
2014 wur de Block D im Rahmen der Inbetriebnahmeaktivitäten erneut angefahren . Am 22. 
Februar musste Block D jedoch aufgrund erneuter Leckagen am Dampferzeuger abgefahren 
werden. Die Ursachen für die Leckagen wurden unter Einbindung eines Sachverständigen 
begutachtet und bewertet. Ein Reparaturkonzept für den Dampferzeuger Block D, auf das sich 
die beteiligten Parteien geeinigt haben, liegt noch nicht vor, weswegen derzeit für die mögliche 
Inbetriebnahme von Block D kein hinreichend belastbarer Termin genannt werden kann. 
Ende Mai 2012 wurde seitens RWE Power eine Feststellungsklage gegen den beauftragten 
Lieferanten des Hauptgewerkes "Dampferzeuger" beim Landgericht Essen eingereicht. 
Die Entwicklung der Bilanz mit einer Bilanzsumme von 2.131 Mio. € (Vorjahr: 2.124 Mio. €) ist 
geprägt durch den Bau des Kraftwerkes. Die Investitionen in das Anlagevermögen betragen 
im Berichtsjahr 77,5 Mio. € (Vorjahr: 164,8 Mio. €). 
Auf der Grundlage des  zwischen der Gesellschaft und ihren Kommanditisten geschlossenen 
Gesellschafterdarlehensvertrages wurden im Berichtsjahr Gesellschafterdarlehen in Höhe von 
40 Mio. € (Vorjahr: 176 Mio. €) abgerufen. 
Durch den Beginn der Betriebsphase von Block E sind im B erichtszeitraum mit 173,2 Mio. € 
erstmals Umsatzerlöse aus Stromlieferungen an die Kommanditisten bzw. die über die 
GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG mittelbar beteiligten Parteien der 
Kraftwerkskooperation ausgewiesen. Aus der Koordination, Beschaffung und kaufmännischen 
Abwicklung für Bewachungsdienstleistungen im derzeitigen Bestandsobjekt Kraftwerk 
Westfalen (Blöcke A, B + C) der RWE Generation resultierten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 
2014 in Höhe von 244 T€ (Vorjahr: 192 T€).  
Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält einen Fehlbetrag aus der Errichtungsphase in Höhe 
von 130.073 T€ (Vorjahr: 152.014 T€) der gemäß den vertraglichen Regelungen durch die 
Gesellschafter ausgeglichen wurde. Die GSH erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen 
Jahresüberschuss in Höhe von 3.000 T€, der im Wesentlichen die angemessene Verzinsung 
der Gesellschaftereinlagen beinhaltet und im Folgejahr an die Gesellschafter ausgeschüttet 
werden soll.

Beteiligungsbericht 2014 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 
172 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele  
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich (in T€) 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen T€ % T€ % T€ % 
immaterielle 
Vermögensgegenstände 36.776 1,9 50.070 2,4 61.334 2,9 
Sachanlagen 1.916.904 97,4 2.054.550 96,7 2.043.359 95,9 
Anlagevermögen 1.953.680 99,2 2.104.620 99,1 2.104.693 98,8 
Vorräte 0 0,0 9.039 0,4 9.415 0,4 
Forderungen/ Sonstige 
Vermögensgegenstände 6.929 0,4 2.839 0,1 2.520 0,1 
Flüssige Mittel 7.906 0,4 7.400 0,3 14.125 0,7 
Umlaufvermögen 14.835 0,8 19.278 0,9 26.060 1,2 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 417 0,0 0 0,0 
Aktiva 1.968.515 100,0 2.124.315 100,0 2.130.753 100,0 
Kapitalanteile der Kommanditisten 50.000 2,5 50.000 2,4 50.000 2,3 
Gewinn- /Verlustvortrag 726 0,0 0 0,0 0 0,0 
Jahresfehlbetrag/-überschuss -726 0,0 0 0,0 3.000 0,1 
Eigenkapital 50.000 2,5 50.000 2,4 53.000 2,5 
Rückstellungen 1.306 0,1 18 0,0 256 0,0 
Verbindlichkeiten 1.917.209 97,4 2.074.297 97,6 2.077.497 97,5 
Passiva 1.968.515 100,0 2.124.315 100,0 2.130.753 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich (in T€) 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen T€ T€ T€ 
Umsatzerlöse 159 192 173.443 
Sonstige betriebliche Erträge 20.938 1.505 738 
Erträge 21.097 1.697 174.181 
Materialaufwand 7.447 13.618 93.336 
Abschreibungen 12.089 13.821 77.439 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.496 5.579 5.440 
Aufwendungen 25.032 33.018 176.215 
Finanzergebnis -106.179 -120.693 -124.839 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 90 0 200 
Erträge aus Verlustübernahme 109.478 152.014 130.073 
Jahresergebnis -726 0 3.000

Beteiligungsbericht 2014 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 
173 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Der Wettbewerb auf dem Energiemarkt ist u. a. geprägt durch hohe Investitionen der 
Stromwirtschaft in Energieeffizienz und Klimaschutz durch Modernisierung und Erneuerung 
des Kraftwerksparks. Durch die Errichtung des neuen Doppelblockes in Hamm stellt sich auch 
die GSH mit ihren Gesellschaftern dieser Herausforderung, um zukünftig im Wettbewerb zu 
bestehen.  
Im kommenden Geschäftsjahr 2015 steht mit Blick auf den Block D des 
Gemeinschaftskraftwerks die Einigung auf ein Reparaturkonzept im Fokus, um die Erri chtung 
und anschließende Inbetriebsetzung fortführen bzw. zukünftig abschließen zu können.  
Block E des Gemeinschaftskraftwerks befindet sich in 2015 ganzjährig in der so genannten 
kommerziellen Betriebsphase, in der die beteiligten Kommanditisten sowie di e Gesellschafter 
der GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG ihr Strombezugsrecht entsprechend ihrer 
Kraftwerksscheibe mittels angemeldeter Fahrpläne ausüben können.  
Anfallende Verluste in der Errichtungsphase der Doppelblockanlage in Hamm sind jährlich 
durch die Kommanditisten auszugleichen. Sämtliche leistungs - und arbeitsabhängige 
Aufwendungen der Gesellschaft werden, zuzüglich der vereinbarten Verzinsung der 
Gesellschaftereinlagen, mit Beginn des kommerziellen Betriebs durch die mit den 
Gesellschaftern vertraglich vereinbarten Strompreise gedeckt. 
 
Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 
Die Risikovorsorge für die Beteiligung Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. 
KG, Essen, und für den damit verbundenen Strombezug wurde fortgeschrieben. Die an die 
Beteiligung ausgereichten Gesellschafterdarlehn zur Finanzierung der beiden zu errichtenden 
Kraftwerksblöcke wurden als Folge der weiterhin zu niedrigen Strompreise und der 
technischen Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme des Blocks D wertberichtigt. Die 
Stadtwerke Münster führen seit Dezember 2014 ebenso wie andere kommunale 
Gesellschafter Verhandlungen über den Verkauf des Kommanditanteils. Nach dem derzeitigen 
Verhandlungsstand ist mit einer Rückzahlung der Darlehn nur zu ei nem geringen Teil zu 
rechnen. Der an die Beteiligung gebundene Strombezug wird als Folge eines möglichen 
Verkaufs der Beteiligung nur noch bis Ende 2015 erwartet. Die dafür notwendige 
Drohverlustrückstellung wurde fortgeschrieben, während der für weitere B ezugsjahre 
rückgestellte Betrag aufgelöst wurde.

Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
174 
5.12 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG  
Poststraße 105  
53840 Troisdorf 
Telefon: (0 22 41) 888 - 0 
Gründungsjahr: 2010 
Kommanditisten: Kommanditanteile 
 in € in % 
Stadtwerke Osnabrück AG  3.064 10,07 
ThemoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 2.427 7,98 
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen; Gevelsberg  2.357 7,75 
Stadtwerke Münster GmbH 2.357 7,75 
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stolberg 2.003 6,58 
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 6,20 
Stadtwerke Troisdorf GmbH 1.650 5,42 
EWR GmbH, Remscheid 1.612 5,30 
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227 4,03 
Stadtwerke Düren GmbH 1.225 4,03 
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.178 3,87 
Stadtwerke Detmold GmbH  1.119 3,68 
Stadtwerke Willich GmbH 1.022 3,36 
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942 3,10 
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 942 3,10 
Stadtwerke Hamm GmbH 942 3,10 
SWK Energie GmbH, Krefeld 942 3,10 
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 525 1,73 
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471 1,55 
Stadtwerke Geldern GmbH 447 1,47 
9 weitere Stadtwerke der Region  
(Geschäftsanteile jeweils unter 1 %) 2.083 6,83 
Gesamt 30.420 100,00 
   
Beteiligungen der Gesellschaft: Eigenkapital 
in T€ 
Anteil 
in % 
Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen* 87.059 49,00 
Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen* 31 49,00 
 
* Stand: 31.12.2013

Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
175 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist eine mittelbare Beteiligung der Kommanditisten an 
gemeinsam mit Dritten betriebenen Projekten der regenerativen Energieerzeugung zur 
Absicherung und Stärkung der Energieversorgung der Kommanditisten, insbesondere 
- die Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen, welches sämtliche 
Aktivitäten auf dem Gebiet der Erzeugung und Bereitstellung von Energie aus 
regenerativen Energieträgern in Deutschland und den weiteren EU -
Mitgliedstaaten zum Gegenstand hat, sowie 
- die Finanzierung der Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG, 
Essen, auch unter Inanspruchnahme einer Fremdfinanzierung. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
 
Komplementärin: 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH, Troisdorf 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr hat die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Troisdorf, 
einen saldierten Betrag von 13,4 Mio. € Einlage in die Green Gecco GmbH & Co. KG, Essen, 
getätigt. Die Finanzierung der Beteiligungen erfolgte durch Eigenkapital. Die Einlagen waren 
für die Beteiligung an dem Onshore-Windpark Düshorner Heide bestimmt. 
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss von 2.767 T€ 
(Vorjahr: 1.149 T€). Ursächlich für die positive Entwicklung der Ertragslage sind die um  
1.609 T€ auf 2.9 98 T€ gestiegenen Beteiligungserträge der GREEN GECCO 
Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. 
Mit einem Jahresüberschuss von 2.767 T€ erreichte die Gesellschaft ein leicht geringeres 
Jahresergebnis als der Wirtschaftsplan 2014 mit 2.842 T€ ausweist. Auch di e 
Beteiligungserträge in Höhe von 2.998 T€ lagen mit 120 T€ unter den geplanten Werten, da 
die Winderträge in deutschen Windparks 2014 deutlich unter den langjährigen Winderträgen 
lagen. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unterne hmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
176 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Finanzanlagen 44.483.061 91,3 41.335.492 88,3 54.722.292 87,5 
Anlagevermögen 44.483.061 91,3 41.335.492 88,3 54.722.292 87,5 
Forderungen/ Sonstige   
  
  
Vermögensgegenstände 969.763 2,0 3.159.173 6,7 5.334.445 8,5 
Flüssige Mittel 3.273.578 6,7 2.306.677 4,9 2.463.467 3,9 
Umlaufvermögen 4.243.341 8,7 5.465.850 11,7 7.797.911 12,5 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.548 0,0 1.545 0,0 1.428 0,0 
Aktiva 48.727.950 100,0 46.802.887 100,0 62.521.632 100,0 
Kapitalanteile  46.919.117 96,3 44.008.587 94,0 57.395.387 91,8 
Rücklagen 689.788 1,4 0 0,0 0 0,0 
Gewinn- /Verlustvortrag 59.954 0,1 0 0,0 0 0,0 
Jahresfehlbetrag/-überschuss 985.753 2,0 1.149.076 2,5 2.766.585 4,4 
Eigenkapital 48.654.612 99,8 45.157.664 96,5 60.161.972 96,2 
Rückstellungen 23.624 0,0 23.605 0,1 27.595 0,0 
Verbindlichkeiten 49.714 0,1 1.621.618 3,5 2.332.064 3,7 
Passiva 48.727.950 100,0 46.802.887 100,0 62.521.632 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 15.000 0 5.000 
Sonstige betriebliche Erträge 600.607 1.349 1.238 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.497 53.550 31.876 
Erträge aus Beteiligungen 934.255 1.388.720 2.998.459 
Erträge 1.592.359 1.443.619 3.036.573 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 578.393 269.803 254.439 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.112 24.740 24.649 
Aufwendungen 597.505 294.543 279.088 
Steuern / Erstattungen (-) 9.100 0 -9.100 
Jahresergebnis 985.754 1.149.076 2.766.585

Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
177 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Zukünftige Chancen und Risiken hängen eng zusammen mit der Finanz - und Ertragslage der 
Projektgesellschaften "An Suidhe", "Süderdeich", "Hörup", "Titz" und "Düshorner Heide", an 
denen die Gesellschaft mittelbar beteiligt ist. Chancen und Risiken ergeben sich bei den 
Windparks insbesondere aus dem Wind- bzw. Energieertrag und den rechtlichen Rahmenbe-
dingungen.  
Am 27. Juni 2014 hat der Bundestag die EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)-Novelle 2014 
beschlossen. Bestehende Windparks genießen Bestandsschutz, d.h. für diese gelten weiter 
die bei der Inbetriebnahme dieser Windparks jeweils geltenden EEG. Weitere Projekte sind 
derzeit nicht in Planung. 
Der in der Gesellschafterversammlung vom 25. November 2014 verabschiedete 
Wirtschaftsplan 2015 sieht einen Jahresüberschuss der Gesellschaft von 2.497 T€ vor. Für die 
Folgejahre erwartet die Gesellschaft weiterhin positive Ergebnisse. 
Die Geschäftsleitung sieht gegenwärtig keine bestandsgefährdenden bzw. sonstige, nicht 
bereits vorstehend erwähnte Risiken, die die Vermögens -, Finanz - und Ertragslage der 
Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten.

Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 
178 
5.13 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 
Poststraße 105  
53840 Troisdorf 
Telefon: (0 22 41) 888 - 0 
Gründungsjahr: 2010 
Gesellschafter: Kapitalanteile 
 in € in % 
Stadtwerke Osnabrück AG  3.064 10,07 
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 2.427 7,98 
Stadtwerke Münster GmbH 2.357 7,75 
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen, Gevelsberg 2.357 7,75 
EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH, Stolberg 2.003 6,58 
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 6,20 
Stadtwerke Troisdorf GmbH 1.650 5,42 
EWR GmbH, Remscheid 1.612 5,30 
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227 4,03 
Stadtwerke Düren GmbH 1.225 4,03 
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.178 3,87 
Stadtwerke Detmold GmbH 1.119 3,68 
Stadtwerke Willich GmbH 1.022 3,36 
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942 3,10 
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 942 3,10 
Stadtwerke Hamm GmbH 942 3,10 
SWK Energie GmbH, Krefeld 942 3,10 
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 525 1,73 
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471 1,55 
Stadtwerke Geldern GmbH 447 1,47 
9 weitere Stadtwerke der Region  
(Geschäftsanteile jeweils unter 1 %) 2.083 6,83 
Gesamt 30.420 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft -Verwaltungs GmbH, Troisdorf , ist die einzige 
persönlich haftende Gesellschafterin der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. 
KG. Somit ist sie geschäftsführende Gesellschafterin und am Vermögen der GREEN GECCO 
Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG nicht beteiligt und daher zu r Leistung von Einlagen 
weder berechtigt noch verpflichtet.

Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 
179 
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbh & Co. KG beteiligt sich mittelbar an 
Projekten der regenerativen Energieerzeugung. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft -Verwaltungs Gmb H erzielte im Geschäftsjahr 
2014 einen Ja hresüberschuss in Höhe von 1.289  €, welcher im Wesentlichen aus der 
Haftungsvergütung resultierte. 
Den Aufwendungen aus der Geschäftsführung in Höhe von 154 T€ (Vorjahr: 152 T€), die sich 
zusammensetzten aus den Personalkosten für den Geschäftsführer und den von den 
Stadtwerken Troisdorf GmbH erbrachten Dienstleistungen für die Gesellschaft, standen in 
etwa gleicher Höhe Umsatz erlöse aus der Weiterberechnungen von Aufwendungen aus der 
Geschäftsführung gegenüber. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschäftsjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Sachanlagevermögen 1.029 2,2 633 1,4 237 0,5 
Anlagevermögen 1.029 2,2 633 1,4 237 0,5 
Forderungen 25.915 55,2 12.194 26,6 23.363 45,8 
Flüssige Mittel 19.981 42,6 33.029 72,0 27.391 53,7 
Umlaufvermögen 45.896 97,8 45.223 98,6 50.755 99,5 
Aktiva 46.925 100,0 45.855 100,0 50.991 100,0 
Gezeichnetes Kapital 30.420 64,8 30.420 66,3 30.420 59,7 
Gewinn-/Verlustvortrag 1.458 3,1 2.767 6,0 4.048 7,9 
Jahresüberschuss 1.309 2,8 1.281 2,8 1.289 2,5 
Eigenkapital 33.187 70,7 34.468 75,2 35.757 70,1 
Rückstellungen 4.737 10,1 4.732 10,3 7.175 14,1 
Verbindlichkeiten 9.001 19,2 6.655 14,5 8.059 15,8 
Passiva 46.925 100,0 45.855 100,0 50.991 100,0

Beteiligungsbericht 2014 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 
180 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 0 153.860 155.775 
Sonstige betriebliche Erträge 163.850 76 11 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33 0 11 
Erträge 163.883 153.936 155.797 
Personalaufwand 116.954 117.130 117.475 
Abschreibungen 321 396 396 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 45.054 34.889 36.394 
Aufwendungen 162.329 152.415 154.265 
Steuern 245 241 243 
Jahresergebnis 1.309 1.281 1.289 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die Chancen und Risiken der GREEN GECCO Beteiligungs gesellschaft-Verwaltungs GmbH 
sind eng mit der Rolle der Gesellschaft als persönlich haftende, geschäftsführende 
Gesellschafterin der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG verknüpft, 
sodass sich für die Gesellschaft keine besonderen Chancen und Risiken ergeben. 
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wird sich  auch in den kommenden Jahren weiterhin 
auf die  Geschäftsführung der  GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
beschränken. Folglich werden die Erträge in erster Linie die Geschäftsführungsvergütung 
beinhalten. 
Es wird in den kommenden beiden Geschäftsjah ren jeweils mit einem geringen positiven 
Jahresergebnis gerechnet.

Beteiligungsbericht 2014 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 
181 
5.14 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 
Zum Redaktionsschluss des Beteiligungsberichtes 2014 lagen noch keine testierten 
Wirtschaftsdaten der Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH vor. Daher sind nachfolgend 
die Daten 2013 aufgeführt. 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2013 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH  
Hindenburgstraße 110  
26757 Borkum 
Gründungsjahr: 1991 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 54.890 49,90 
Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH 55.110 50,10 
Gesamt 110.000 100,00 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung elektrischer Energie aus Windkraftanlagen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Axel Held  
Herr Andreas Kovermann  
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 2013 
Seit Jahresbeginn 2011 wird die erzeugte Strommenge im Wege der Direktvermarktung an 
einen Händler verkauft. Die Gesellschaft erhält den jeweiligen Referenzmarktwerkt und eine 
fixe Zusatzvergütung. 
Die in 2002 errichtete Windkraftanlage Enercon -E66 erzeugte im Geschäftsjahr 2013 rund  
5,5 Mio. kWh Strom. Dieses Ergebnis lag erheblich unter dem Planansatz für 2013 von 6 Mio. 
kWh. Zurückzuführen ist dies auf verschiedene erforderl iche Reparaturen an der 
Windkraftanlage, durch die mehrere Stillstandzeiten eingetreten sind. Zusätzlich musste die 
Anlage auch witterungsbedingt in den kalten Wintermonaten Januar/Februar 2013 
abgeschaltet werden. Der Überschuss der gewöhnlichen Geschäfts tätigkeit verringerte sich. 
Er ist auf 178 T€ (Vorjahr: 201 T€) gesunken.

Beteiligungsbericht 2014 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 
182 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2013 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2011 2012 2013 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Sachanlagen 505.799 74,2 428.108 85,9 351.134 56,2 
Anlagevermögen 505.799 74,2 428.108 85,9 351.134 56,2 
Forderungen/ Sonstige 
Vermögensgegenstände 141.380 20,7 16.947 3,4 44.000 7,0 
Flüssige Mittel 34.292 5,0 53.586 10,7 230.035 36,8 
Umlaufvermögen 175.672 25,8 70.533 14,1 274.035 43,8 
Aktiva 681.471 100,0 498.641 100,0 625.170 100,0 
Stammkapital 110.000 16,1 110.000 22,1 110.000 17,6 
Eigenkapital 110.000 16,1 110.000 22,1 110.000 17,6 
Rückstellungen 89.523 13,1 100.885 20,2 114.455 18,3 
Verbindlichkeiten 481.948 70,7 287.756 57,7 400.715 64,1 
Passiva 681.471 100,0 498.641 100,0 625.170 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2011 2012 2013 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 502.567 383.320 355.939 
Sonstige betriebliche Erträge 0 1 1 
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 669 231 182 
Erträge 503.236 383.552 356.122 
Materialaufwand 65.919 45.198 42.911 
Abschreibungen 77.869 77.691 76.974 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.606 8.173 7.055 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 55.083 51.337 51.126 
Aufwendungen 209.477 182.399 178.066 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19.877 13.434 11.722 
Garantiedividende 106.765 72.156 62.965 
Abgeführte Gewinne aus 
Gewinnabführungsvertrag 167.117 115.563 103.369 
Jahresergebnis 0 0 0

Beteiligungsbericht 2014 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 
183 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014 
Das von der Gesellschaft erwirtschaftete Betriebsergebnis ist im Wesentlichen von der 
Stromerzeugung der Windkraftanlage abhängig. Aus dem Durchschnitt der zurückliegenden 
Jahre zeigt sich, dass die bisher eingeplante Erzeugungsmenge von 6 Mio. kWh 
voraussichtlich nicht mehr erreicht werden kann. Für das Jahr 2014 und die Folgejahre ist eine 
Stromerzeugung von 5,5 bis 5,7 Mio. kWh realistisch. 
Die Ertragslage wird hauptsächlich von der erzeugten Strommenge, daneben aber auch von 
der mit fortschreitendem Alter vorhandenen Reparaturanfälligkeit der Anlage beeinflusst. Die 
Aufwendungen für Fremdarbeiten nehmen voraussichtlich in den Folgejahren kontinuierlich 
zu. Bei u mfangreichen Reparaturmaßnahmen wird sich das Betriebsergebnis spürbar 
verschlechtern.

Beteiligungsbericht 2014 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
184 
5.15 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
Lindenallee 1 
49624 Löningen 
Telefon: (04431) 7397778 
Gründungsjahr: 2005 
Kommanditist: Kommanditanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster  1.000.000 100,00 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG ist die 
Errichtung und der Betrieb eines Windparks mit sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde 
Löningen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Markus Bieder 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der Windpark erreichte eine technische Verfügbarkeit von rund 98,7%. Es wurden  
28.023 MWh Strom erzeugt. 
Die erzielten Umsatzerlöse lagen mit 2.779 T€ auf dem Niveau des Vorjahres (2.794 T€) und 
um knapp 200 T€ unter Plan, da die Windernte, wie im Vorjahr, deutlich unter dem 
langjährigen Mittel lag.  
Materialaufwand und Abschreibungen blieben um 473 T€ hinter dem Planansatz  zurück, 
sonstige betriebliche Aufwendungen und Steuern lagen hingegen um 149 T€ darüber. Da 
weiterhin auf Grund des Verlustvortrags keine Steuern vom Einkommen und Ertrag anfielen, 
konnte ein Jahresüberschuss von 385 T€ erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich 
eine Verbesserung in Höhe von 83 T€, gegenüber der Planung für 2014 von 162 T€. 
Die unter de r Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
185 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen € % € % € % 
Sachanlagen 21.041.131 88,1 19.833.026 88,9 18.624.922 91,1 
Anlagevermögen 21.041.131 88,1 19.833.026 88,9 18.624.922 91,1 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 738.890 3,1 760.827 3,4 549.768 2,7 
Flüssige Mittel 163.340 0,7 92.155 0,4 30.657 0,1 
Umlaufvermögen 902.230 3,8 852.982 3,8 580.425 2,8 
Rechnungsabgrenzungsposten 12.605 0,1 0 0,0 0 0,0 
Nicht durch Vermögenseinlagen 
gedeckte Verlustanteile des 
Kommanditisten 1.925.582 8,1 1.623.635 7,3 1.238.312 6,1 
Aktiva 23.881.548 100,0 22.309.643 100,0 20.443.659 100,0 
Kapitalkonto 1.000.000 4,2 1.000.000 4,5 1.000.000 4,9 
Verrechnete Verluste -2.925.582 -12,3 -2.925.582 -13,1 -2.925.582 -14,3 
Verrechnete Gewinne 0 0,0 301.947 1,4 687.271 3,4 
Rücklagen des Kommanditisten 5.429.452 22,7 5.429.452 24,3 5.429.452 26,6 
Nicht durch Vermögenseinlagen 
gedeckte Verlustanteile des 
Kommanditisten 1.925.582 8,1 1.623.635 7,3 1.238.312 6,1 
Eigenkapital 5.429.452 22,7 5.429.452 24,3 5.429.452 26,6 
Rückstellungen 84.510 0,4 117.417 0,5 245.757 1,2 
Verbindlichkeiten 18.367.587 76,9 16.762.774 75,1 14.768.450 72,2 
Passiva 23.881.548 100,0 22.309.643 100,0 20.443.659 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen € € € 
Umsatzerlöse 2.988.095 2.793.548 2.778.522 
Sonstige betriebliche Erträge 112.666 6.234 34.212 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 702 0 154 
Erträge 3.101.463 2.799.782 2.812.888 
Materialaufwand 1.002 8.749 29.079 
Abschreibungen 1.456.947 1.208.105 1.208.104 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 897.848 453.017 427.096 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.269.147 827.964 763.284 
Aufwendungen 3.624.944 2.497.835 2.427.564 
Jahresergebnis -523.480 301.947 385.324 
-/+ Gutschrift/Belastung auf Kapitalkonten 523.480 -301.947 -385.324 
Bilanzgewinn 0 0 0

Beteiligungsbericht 2014 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
186 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die Gesellschaft ist dem Risikomanagement gemäß KonTraG der Stadtwerke Münster GmbH 
angeschlossen. Damit ist gewährleistet, sämtliche den Fortbestand der Gesellschaft 
gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkennen zu können. 
Aus geringem Windaufkommen und Anlagenausfällen können Er tragsrisiken resultieren. Für 
den Betrieb der Anlagen sind Vollwartungsverträge abgeschlossen. Weiterhin werden die 
Anlagen im Rahmen der technischen Betriebsführung intensiv begleitet. Weitere aus dem 
Betrieb der Anlagen folgende mögliche Risiken sind durch Versicherungen abgedeckt. 
Die weitere geschäftliche Entwicklung ist abhängig von der Windernte, vom stabilen 
technischen Betrieb der Windkraftanlagen und dem dadurch erreichten Stromertrag sowie der 
Strompreisentwicklung und den EEG-Einspeisevergütungen. 
Bei einer leicht höheren Windernte und planmäßigem stabilem Betrieb der Anlagen wird unter 
Voraussetzung stabiler Strompreise für das Geschäftsjahr 2015 mit einem positiven 
Jahresergebnis in Höhe von 296 T€ gerechnet. 
Risiken, die für die Gesellschaft be stands- oder entwicklungsgefährdend sein könnten, sind 
derzeit nicht erkennbar.

Beteiligungsbericht 2014 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
187 
5.16 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH  
Hafenplatz 1  
48155 Münster  
 
Gründungsjahr: 2012 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster 25.000 100,00 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs -GmbH ist ausschließlich die 
Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Bürgerwindpark Löningen GmbH & 
Co. KG, Löningen. Die  Gesellschafterin ist insbesondere berufen, die Geschäfte der 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG zu führen und diese zu vertreten. Die 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG betreibt ihren Windpark mit sieben Anlagen auf 
dem Gebiet der Gemeinde Löningen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Markus Bieder 
Aufsichtsrat: 
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH, der alleinigen Gesellschafterin der 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH, übernimmt die Aufsichtsratsfunktion gegenüber 
der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH. 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2014 war für den Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG von einer 
relativ schwachen, unter Plan liegenden Windausbeute geprägt, so dass auch die 
Umsatzerlöse unter Plan lagen. Durch reduzierte Aufwände konnte ein um 162 T€ über Plan 
liegendes Ergebnis erreicht werden. Diese Entwicklung wirkt e sich indirekt auch auf die 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH aus, da sie durch den Erhalt von Haftungsver -
gütung und Auslagenersatz von der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG abhängig ist. 
 
Im Ergebnis schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2014 mit einem  zum Vorjahr 
konstanten Jahresüberschuss von 1,1 T€ ab.

Beteiligungsbericht 2014 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
188 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2014 ist anhand der wirtschaftlichen  
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen T€ % € % € % 
Forderungen gegen verbundene 
Unternehmen 4 13,8 5.000 16,5 6.784 21,8 
Flüssige Mittel 25 86,2 25.265 83,5 24.281 78,2 
Aktiva 29 100 30.266 100,0 31.065 100,0 
Gezeichnetes Kapital 25 86,2 25.000 82,6 25.000 80,5 
Jahresfehlbetrag/-überschuss 0 0 1.052 3,5 1.052 3,4 
Eigenkapital 25 86,2 26.052 86,1 26.052 83,9 
Rückstellungen 3 10,3 3.228 10,7 3.626 11,7 
Verbindlichkeiten 1 3,4 986 3,3 335 1,1 
Passiva 29 100 30.266 100,0 31.065 100,0 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen T€ € € 
Sonstige betriebliche Erträge 3 5.452 6.951 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3 4.202 5.701 
Steuern 0 198 198 
Jahresergebnis 0 1.052 1.052 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die Gesellschaft ist dem Risikomanagement gemäß KonTraG der Stadtwerke Münster GmbH 
angeschlossen. Damit ist gewährleistet, alle den Fortbestand der Gesellschaft möglicherweise 
gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkennen zu können. 
Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft hängt im Wesentlichen vom Windertrag und der 
Entwicklung der Strom - und Energiemärkte und den dafür geltende n gesetzlichen 
Rahmenbedingungen ab. Diese Rahmenbedingungen werden die Entwicklung der 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG und damit auch die der Bürgerwindpark Löningen 
Verwaltungs-GmbH prägen. 
Unter den derzeit geltenden Rahmenbedingungen wird von ein er befriedigenden 
Geschäftsentwicklung in 2014 ausgegangen. 
Derzeit sind keine Risiken, die bestands - oder entwicklungsgefährdend sein könnten, 
erkennbar.

Beteiligungsbericht 2014 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 
189 
5.17 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 
Hafenplatz 1 
48155 Münster 
Kommanditistin: Kommanditanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 1.754.743 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist neben der Planung und Errichtung insbesondere der 
Betrieb sowie die Verwaltung von Windkraftanlagen.  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
 
Aufsichtsrat: 
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH, der alleinigen Kommanditistin der 
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG, übernimmt die Aufsichtsratsfunktion 
gegenüber der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG. 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der Windpark erreichte eine technische Verfügbarkeit von 98,6 % (Vorjahr: 97,7 %). Die 
erzeugte Strommenge von 7.398 MWh (Vorjahr: 7.371 MWh) lag aufgrund eines relativ 
schwachen Windjahres 2014 um 802 MWh (9,8 %) unter Plan. Diese gegenüber dem Plan 
geringere Menge führte dazu, dass die Umsatzerlöse mit 730 T€ (Vorjahr: 731 T€) um 79 T€ 
(9,8 %) unter den geplanten Umsatzerlösen lagen. 
Die Vermögenslage der Gesellschaft wird weiterhin durch das Sachanlagevermögen geprägt, 
das mit rd. 5,2 Mio. € 85,6 % der Bilanzsumme ausmacht. Demgegenüber bleibt das 
Umlaufvermögen insgesamt von untergeordneter Bedeutung. 
Aufgrund des Jahresfehlbetrages von 63 T€, der im Wesentlichen durch das  schwache 
Windjahr 2014 verursacht wurde, ist die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres als 
nicht zufriedenstellend zu bewerten. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentli chen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 4 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 
190 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich (in T€) 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen T€ % T€ % T€ % 
Sachanlagen 6.049 90,0 5.618 89,1 5.185 85,6 
Anlagevermögen 6.049 90,0 5.618 89,1 5.185 85,6 
Forderungen / Sonstige 
Vermögensgegenstände 140 2,1 137 2,2 168 2,8 
Flüssige Mittel 490 7,3 508 8,1 664 11,0 
Umlaufvermögen 630 9,4 645 10,2 832 13,7 
Rechnungsabgrenzungsposten 43 0,6 39 0,6 36 0,6 
Aktiva 6.722 100,0 6.302 100,0 6.054 100,0 
Kapitalanteil 1.883 28,0 1.818 28,8 1.755 29,0 
Rücklagen 53 0,8 88 1,4 88 1,5 
Bilanzgewinn  35 0,5 0 0,0 0 0,0 
Eigenkapital 1.971 29,3 1.906 30,2 1.843 30,4 
Rückstellungen 15 0,2 21 0,3 28 0,5 
Verbindlichkeiten 4.736 70,5 4.375 69,4 4.183 69,1 
Passiva 6.722 100,0 6.302 100,0 6.054 100,0 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich (in T€) 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen T€ T€ T€ 
Umsatzerlöse 810 731 730 
Sonstige betriebliche Erträge 6 1 0 
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 1 
Erträge 816 732 731 
Materialaufwand 41 67 69 
Abschreibungen 432 432 432 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 172 168 157 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 130 131 132 
Aufwendungen 775 798 790 
Steuern 6 0 4 
Jahresergebnis 35 -65 -63 
Gutschrift / Belastung auf dem Kapitalkonto 0 -65 -63 
Bilanzgewinn 35 0 0 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die weitere geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft hängt von der Windernte, vom stabilen 
Betrieb der Windkraftanlagen und dem dadurch erreichten Stromertrag sowie der Entwicklung 
der Strompreise und der EEG -Einspeisevergütungen ab. Bei einer konstanten Windernte und 
planmäßigem stabilem Betrieb der Anlagen wird unter der Voraussetzung stabiler Strompreise 
für das Geschäftsjahr 2015 mit einem verbesserten Jahresergebnis gerechnet, das leicht über 
dem Ergebnis des abgeschlossenen Geschäftsjahres liegen wird. 
Risiken, die bestands - oder entwicklungsgefährdend für die Gesellschaft sein könnten, sind 
derzeit nicht erkennbar.

Beteiligungsbericht 2014 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 
191 
5.18 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 
Hafenplatz 1 
48155 Münster 
 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 25.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Gegenstand des Unternehmens ist ausschließlich die Beteiligung als persönlich haftende 
Gesellschafterin an der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG, Münster. Sie ist 
insbesondere berufen, die Geschäfte der Energiepark Detmold GmbH & Co. KG zu führen und 
diese zu vertreten. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
 
 
Aufsichtsrat: 
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH, der alleinigen Gesellschafterin der 
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH, übernimmt die Aufsichtsratsfunktion gegenüber der 
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH. 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2014 war für die Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG durch eine 
unter Plan liegende Windausbeute bestimmt, so dass auch die Umsatzerlöse und das 
Jahresergebnis unter Plan lagen. Diese Entwicklung wirkte  sich indirekt auch auf die 
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH aus. 
Im Ergebnis schließt das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahresüberschuss von 1,3 T€ 
(Vorjahr: 1,3 T€) ab. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäft sjahr 2014  ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2014 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 
192 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich (in T€) 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen T€ % T€ % T€ % 
Forderungen/ Sonstige 
Vermögensgegenstände 4 16,7 7 26,9 8 30,8 
Flüssige Mittel 20 83,3 19 73,1 18 69,2 
Umlaufvermögen 24 100,0 26 100,0 26 100,0 
Aktiva 24 100,0 26 100,0 26 100,0 
Gezeichnetes Kapital 25 104,2 25 96,2 25 96,2 
Verlustvortrag -6 -25,0 -5 -19,2 -3 -11,5 
Jahresüberschuss 1 4,2 1 3,8 1 3,8 
Eigenkapital 20 83,3 21 80,8 23 88,5 
Rückstellungen 3 12,5 3 11,5 3 11,5 
Verbindlichkeiten 1 4,2 2 7,7 0 0,0 
Passiva 24 100,0 26 100,0 26 100,0 
 
 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich (in T€) 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen T€ T€ T€ 
Sonstige betriebliche Erträge 4 7 8 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3 6 7 
Jahresergebnis 1 1 1 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft  hängt ab von den Fortschritten beim Ausbau der 
regenerativen Energien, die neben der Entwicklung der Strom - und Energiemärkte von den 
dafür geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen bestimmt werden. 
Nach den derzeit geltenden Rahmenbedingungen wird eine positive, befriedigen de 
Geschäftsentwicklung für 2015 erwartet. 
Derzeit sind keine Risiken, die bestands - oder entwicklungsgefährdend sein könnten, 
erkennbar. 
.

Beteiligungsbericht 2014 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
193 
5.19 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & CO. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
Nevinghoff 14/16 
48147 Münster 
Gründungsjahr: 1990 
Kommanditisten Kommanditanteil 
 in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 63.911 25,00 
2 Unternehmen aus dem Verlagswesen 191.734 75,00 
Gesamt 255.646 100,00 
Beteiligungen der Gesellschaft 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH 25.565 100,00 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Das Landesrundfunkgesetz sieht für den Lokalfunk das sog. Zwei -Säulen-Modell vor, wobei 
zwischen Betriebsgesellschaft (Sicherstellung von Betrieb und Finanzierung) und 
Veranstaltergemeinschaft (ausschließliche Programmverantwortlichkeit) unterschieden wird. 
Für die Betriebsgesellschaft ergeben sich im Wesentlichen folgende Aufgaben: 
- die zur Produktion und zu Vorbereitung des lokalen Rundfunk s erforderlichen 
technischen Einrichtungen zu beschaffen und der Veranstaltergemeinschaft 
zur Verfügung zu stellen, 
- der Veranstaltergemeinschaft die erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung zu 
stellen, 
- Hörfunkwerbung zu betreiben. 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Durch die persönlich haftende Gesellschafterin Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH. 
Geschäftsführer ist Herr Dr. Peter Härtl. 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2014 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
194 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen T€ % € % € % 
Immaterielle Vermögensgegenstände 7 1,1 6.326 0,7 2.976 0,3 
Sachanlagen 149 22,4 203.372 23,4 166.121 18,1 
Finanzanlagen 26 3,9 25.565 2,9 25.565 2,8 
Anlagevermögen 182 27,4 235.263 27,0 194.662 21,2 
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 176 26,5 87.699 10,1 196.307 21,4 
Flüssige Mittel 301 45,3 540.179 62,1 523.276 56,9 
Umlaufvermögen 477 71,8 627.878 72,2 719.583 78,3 
Rechnungsabgrenzungsposten 5 0,8 7.052 0,8 5.021 0,5 
Aktiva 664 100,0 870.193 100,0 919.265 100,0 
Kapitalanteile 256 38,6 255.645 29,4 255.646 27,8 
Guthaben der persönlich haftenden 
Gesellschafterin 64 9,6 67.976 7,8 71.475 7,8 
Eigenkapital 320 48,2 323.622 37,2 327.121 35,6 
Sonderposten für aktivierte eigene Anteile 26 3,9 25.565 2,9 25.565 2,8 
Rückstellungen 4 0,6 34.127 3,9 67.032 7,3 
Verbindlichkeiten 314 47,3 486.879 56,0 499.547 54,3 
Passiva 664 100,0 870.193 100,0 919.265 100,0 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen T€ € € 
Umsatzerlöse 1.479 1.684.202 1.713.946 
Sonstige betriebliche Erträge 61 64.453 60.464 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 371 318 
Erträge 1.542 1.749.026 1.774.728 
Abschreibungen 37 52.579 49.473 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.273 1.279.871 1.294.205 
Steuern vom Ertrag 34 65.961 65.913 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  13 8.853 13.229 
Aufwendungen 1.357 1.407.264 1.422.820 
Jahresergebnis 185 341.762 351.909 
Gutschrift / Belastung auf Gesellschafterkonten -185 -341.762 -351.909 
Bilanzgewinn 0 0 0

Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 
195 
6 Sonstiges 
6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014 
Sparkasse Münsterland Ost 
 
Hauptstellen: 
Münster, Weseler Straße 230 
Ahlen, Moltkestraße 38 
Oelde, Bahnhofstraße 29 
Warendorf, Münsterstraße 21 
Fernruf–Sammel-Nr.: (02 51) 5 98 - 0 
Gründungsjahr: 1829 (2001) 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Die Sparkassen sind Wirtschaftsunternehmen der Gemeinden und Gemeindeverbände mit der 
Aufgabe, der geld- und kreditwirtschaftlichen Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft, 
insbesondere innerhalb ihres Geschäftsgebietes, zu dienen. 
Die Sparkassen stärken den Wettbewerb im Kreditgewerbe. Sie fördern  die finanzielle 
Eigenvorsorge und Selbstverantwortung vornehmlich der Jugend, aber auch in allen sonstigen 
Altersgruppen und Strukturen der Bevölkerung . Sie versorgen im Kreditgeschäft vorwiegend 
den Mittelstand sowie die wirtschaftlich schwächeren Bevölkerungskreise (Auszug aus § 2 
Sparkassengesetz des Landes Nordrhein-Westfalen). 
Die Sparkasse Münsterland Ost ist nach § 1 Abs. 1 ihrer Satzung eine mündelsichere, dem 
gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie führt ihre 
Geschäfte nach kaufmännischen Grundsätzen.  Die Erzielung von Gewinn ist nicht 
Hauptzweck des Geschäftsbetriebes. 
Träger ist der Sparkassenzweckverband der Stadt Münster, des Kreises Warendorf sowie der 
Städte und Gemeinden Ahlen, Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, 
Ostbevern, Sassenberg, Sendenhorst, Telgte und Warendorf.  
Die Sparkasse haftet für ihre Ver bindlichkeiten mit ihrem gesamten Vermögen. Sie ist dem 
regionalen Sparkassenstützungsfonds angeschlossen. Gemeinsam mit der Sicherungsreserve 
der Landesbanken und Girozentralen sowie den Sicherungsfonds der Landesbausparkassen 
bilden die jeweiligen region alen Sparkassenstützungsfonds einen Haftungsverbund. Alle am 
Haftungsverbund beteiligten Institutionen sind institutssichernde Einrichtungen im Sinne von § 
12 des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes. Sie stellen sicher, dass die 
angeschlossenen Institute selbst geschützt, insbesondere deren Liquidität und Solvenz 
gesichert werden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass ein Institut alle seine 
Verbindlichkeiten weiterhin erfüllen kann. Jedem Einleger können daher bei Fälligkeit seine 
Ansprüche, insbesondere aus Spar -, Termin - oder Sichteinlagen sowie verbrieften 
Forderungen, in voller Höhe erfüllt werden. 
Die Sparkasse ist über den  Sparkassenverband Westfalen-Lippe in Münster dem Deutschen 
Sparkassen- und Giroverband e.V. in Berlin angeschlossen.

Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 
196 
Organe der Gesellschaft  
Verwaltungsrat bis 01.09.2015: 
Dr. Olaf Gericke, Landrat  Vorsitzender 
Markus Lewe, Oberbürgermeister  1. stellv. Vorsitzender 
Norbert Bing  2. stellv. Vorsitzender 
Norbert Afhüppe 
Lothar Austermann 
Kai Engels 
Dr. Dietmar Erber 
Karl-Wilhelm Hild 
Heribert Klas 
Carola Möllemann-Appelhoff 
Dr. Hans Moormann 
Klaus Oortmann 
Christel Overhaus  
Theo Sträßer 
Holger Wigger 
 
Beratende Teilnahme: 
Ludger Banken, Bürgermeister 
Paul Berlage, Bürgermeister 
Berthold Lülf, Bürgermeister 
Benedikt Ruhmöller, Bürgermeister 
Jochen Walter, Bürgermeister 
Verwaltungsrat ab 02.09.2014: 
Markus Lewe, Oberbürgermeister  Vorsitzender 
Dr. Olaf Gericke  1. stellv. Vorsitzender 
Dr. Michael Jung  2. stellv. Vorsitzender 
Lothar Austermann 
Markus Diekhoff 
Kai Engels  
Dr. Dietmar Erber 
Heribert Klas 
Gabriele Kubig-Steltig 
Detlef Ommen 
Klaus Oortmann 
Christel Overhaus  
Josef Rickfelder 
Michael Többen  
Stefan Weber 
 
Beratende Teilnahme: 
Ludger Banken, Bürgermeister 
Karl Friedrich Knop, Bürgermeister 
Berthold Streffing, Bürgermeister 
Josef Uphoff, Bürgermeister 
Jochen Walter, Bürgermeister 
Vorstand: 
Markus Schabel  Vorsitzender 
Wolfram Gerling 
Klaus Richter 
Peter Scholz

Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 
197 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2014 stieg die Bilanzsumme um 69,5 Mio. € (0,8 %) auf 8.754,2 Mio. €. 
 
Kreditgeschäft: 
Insgesamt verlief die Entwicklung der Forderungen an Kunden gemessen an bilanziellen 
Werten mit einem Zugang von 0,2 % unterhalb der Planung von 1,1 %. Die 
Darlehensauszahlungen bel iefen sich im Jahr  2014 auf 951,0 Mio. €. Während sich bei 
Privatpersonen die Forderungen um 61,4 Mio. € erhöhten, wiesen die an diese Kundengruppe 
neu ausgezahlten Darlehensmittel einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 7,2 % auf 
483,6 Mio. € aus. Bei einer verhaltenen Inv estitionsneigung der Unternehmen und 
Selbstständigen reduzierte sich das Kreditvolumen um 97,3 Mio. €. Gleichzeitig verminderten 
sich auch die Darlehensauszahlungen an diese Kundengruppe auf  
389,3 Mio. €.  
 
Wertpapiere: 
Zum Bilanzstichtag erhöhte sich der  Bestand an Wertpapiereigenanlagen gegenüber dem 
Vorjahr um insgesamt 96,4 Mio. € auf 1.191,6 Mio. €. Hierfür waren insbesondere 
Investitionen in Schuldverschreibungen öffentlicher Emittenten und in Hypothekenpfandbriefe 
maßgeblich. Damit verminderte sich der Strukturanteil der Aktien und andere r nicht 
festverzinslichen Wertpapiere am Bilanzwert der Wertpapiereigenanlagen von 54,4 % auf  
50,1 %. 
 
Beteiligungen: 
Der Anteilsbesitz der Sparkasse per 31.12.2014 von 167,8 Mio. € entfiel mit 137,4 Mio. € an 
die B eteiligung am Sparkassenverband Westfalen Lippe (SVWL). Die Veränderungen 
gegenüber dem Vorjahr um +23,9 Mio. € resultier ten aus saldierten Zu - und Abgängen in 
Höhe von 34,8 Mio. € sowie aus Abschreibungen auf die Beteiligung am SVWL. 
 
Einlagengeschäft: 
Während sich der Bestand an Spareinlagen um 65,9 Mio. € erhöhte, wiesen die 
Sparkassenbriefe und Inhaberverschreibungen in Summe einen Rückgang von 54,6 Mio. € 
auf. Die an Kunden begebenen Namenspfandbriefe verzeichneten einen Anstieg von  
10,1 Mio. €. Die  Privatkunden erhöhten ihre bilanziellen Einlagenbestände um 133,9 Mio. €. 
Andererseits verminderten die Unternehmen ihre Einlagen um 207,4 Mio. €. 
 
Interbankengeschäft: 
Die Forderungen an Kreditinstitute reduzierten sich um 189,1 Mio. € oder 17,3 % auf  
906,5 Mio. €. Der Bestand setzte sich hauptsächlich aus bei Kreditinstituten unterhaltenen 
Liquiditätsreserven, kurzfristigen Geldanlagen und Namensschuldverschreibungen 
zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich insbesondere 
durch Geldmarktgeschäfte um 313,5 Mio. € oder 37,4 % auf 1.151,0 Mio. €. 
 
Dienstleistungsgeschäft: 
Das Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich mit Ausnahme des Bauspargeschäfts und des 
Sachversicherungsgeschäfts insgesamt auf Planniveau.  Im Jahr 2014 wurde n 5.541 
Bausparverträge mit einem Vertragsvolumen von 141,4 Mio. € abgeschlossen. Das 
Wertpapiergeschäft wurde im Jahr 2014 maßgeblich von der weiteren Erholung der Kapital - 
und Aktienmärkte geprägt. Der Absatzschwerpunkt lag 2014 im Bereich des Fondsgeschäftes, 
aktienorientierte Anlagen gewannen wieder an Beliebtheit. Somit wurde ein gutes Ergebnis 
erzielt; die geplanten Erträge sind erreicht worden. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus bei 
festverzinslichen Wertpapieren lag das Nettowachstum im Wertpapierge schäft dabei unter 
Plan.

Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 
198 
Der Umsatz im Personenversicherungsgeschäft konnte um 17,2 % erhöht werden, der Absatz 
von Sachversicherungen lag hingegen unter dem Vorjahresumsatz. 
Die Sparkassen Immobilien GmbH erzielte im Jahr 2014 das beste Ergebnis seit d er 
Gründung der Tochtergesellschaft im Jahr 1997.  
 
Investitionen: 
Im Jahr 2007 veräußerte die Sparkasse einen Großteil ihrer Immobilien an eine 100%ige 
Tochtergesellschaft. Die Grundstücke und Gebäude, die von der Sparkasse im Rahmen ihrer 
eigenen Tätigkeit genutzt werden, sind über langfristige Verträge angemietet. 
Im Jahr 2014 wurden Neubaumaßnahmen an den Standorten Mauritz und Walstedde sowie 
der Umbau einer Filiale zu einem SB-Standort begonnen. 
Darüber hinaus wurden in diversen Filialen Modernisierungen, Instandhaltungen und 
Maßnahmen zur Optimierung der Flächennutzung sowie zur Verbesserung der Sicherheit und 
Energetik durchgeführt. 
 
 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich (in T€) 
Jahr 2012 2013 2014 
Bilanz - Positionen T€ % T€ % T€ % 
Barreserve 193.418 2,3 60.486 0,7 187.952 2,1 
Forderungen 6.922.199 81,6 7.350.785 84,6 7.176.742 82,0 
Schuldverschreibungen und andere 
festverzinsliche Wertpapiere 603.677 7,1 499.803 5,8 594.175 6,8 
Aktien und andere nicht festverzinsliche 
Wertpapiere 575.720 6,8 595.383 6,9 597.448 6,8 
Beteiligungen 133.617 1,6 125.563 1,4 149.470 1,7 
Anteile an verbundenen Unternehmen 18.349 0,2 18.349 0,2 18.349 0,2 
Treuhandvermögen 910 0,0 531 0,0 307 0,0 
Immaterielle Anlagewerte 349 0,0 277 0,0 402 0,0 
Sachanlagen 20.801 0,2 19.786 0,2 20.000 0,2 
Sonstige Vermögensgegenstände 8.595 0,1 10.276 0,1 7.000 0,1 
Rechnungsabgrenzungsposten 4.983 0,1 3.506 0,0 2.376 0,0 
Aktiva 8.482.618 100,0 8.684.746 100,0 8.754.221 100,0 
Verbindlichkeiten  
gegenüber Kreditinstituten 1.196.910 14,1 837.512 9,6 1.150.996 13,1 
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 6.282.161 74,1 6.821.491 78,5 6.577.263 75,1 
Verbriefte Verbindlichkeiten 74.318 0,9 42.492 0,5 17.091 0,2 
Treuhandverbindlichkeiten 910 0,0 530 0,0 307 0,0 
Sonstige Verbindlichkeiten 31.303 0,4 28.682 0,3 6.677 0,1 
Rechnungsabgrenzungsposten 6.833 0,1 5.092 0,1 3.609 0,0 
Rückstellungen 88.386 1,0 71.851 0,8 75.151 0,9 
Nachrangige Verbindlichkeiten 101.025 1,2 101.025 1,2 101.025 1,2 
Fonds für allgemeine Bankrisiken 270.000 3,2 331.000 3,8 363.000 4,1 
Eigenkapital 430.772 5,1 445.071 5,1 459.102 5,2 
Passiva 8.482.618 100,0 8.684.746 100,0 8.754.221 100,0

Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 
199 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich (in T€) 
Jahr 2012 2013 2014 
GuV - Positionen T€ T€ T€ 
Zinserträge 290.951 272.720 269.280 
Laufende Erträge aus Aktien,  
Beteiligungen, Anteilen 33.840 37.072 33.812 
Provisionserträge 51.888 51.224 52.001 
Sonstige betriebliche Erträge 23.504 10.909 7.665 
Erträge aus Zuschreibungen 10.678 26.549 4.422 
Erträge 410.861 398.474 367.180 
Zinsaufwendungen 143.841 120.658 104.804 
Provisionsaufwendungen 4.178 4.277 4.301 
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 133.814 137.199 142.759 
Abschreibungen 30.298 11.281 14.633 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.119 16.809 20.417 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 39 39 39 
Zuführung zu dem Fonds für  
allgemeine Bankrisiken 49.000 61.000 32.000 
Aufwendungen 367.289 351.263 318.953 
Steuern 24.497 27.190 28.190 
Jahresergebnis 19.075 20.021 20.037 
Bilanzgewinn/-verlust 19.075 20.021 20.037 
 
 
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 
 2012 2013 2014 
Vollzeitkräfte 894 899 873 
Teilzeit- und Ultimokräfte 469 462 482 
Auszubildende 124 142 143 
Insgesamt 1.487 1.503 1.498 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 
Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2014 geht die 
Sparkasse Münsterland Ost in Anlehnung an die Prognosen führender 
Wirtschaftsforschungsinstitute für das Jahr 2015 von ein er moderaten Aufwärtsbewegung in 
der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aus. Aufgrund dieser Entwicklung wird mit einem 
Wachstum im Kreditgeschäft von 1,1 % gerechnet. Dieses Wachstum soll gleichmäßig aus 
dem gewerblichen und privaten Kreditgeschäft kommen.

Beteiligungsbericht 2014 Sparkasse Münsterland Ost 
200 
Die Sparquote wird vor dem Hintergrund der erwarteten konjunkturellen Entwicklung 
voraussichtlich konstant bleiben. Es wird mit einem Anstieg der Kundeneinlagen von 2,4 % 
gerechnet. 
Bezüglich der Bilanzsumme wird ein Wert von ca. 8,8 Mrd. € erwartet. 
Für das Dienstleistungsgeschäft geht die Sparkasse Münsterland Ost von nahezu 
unveränderten Rahmenbedingungen aus.  
Risiken liegen hauptsächlich im weiteren Nachlassen der wirtschaftlichen Dynamik. Ferner 
kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Scho cks im Finanzsystem die 
realwirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen können. Die nervöse Reaktion der 
Finanzmärkte auf die Verschuldungssituation einiger Euro -Mitgliedsländer und die möglichen 
Konsequenzen des dortigen Engagements deutscher Banken zeige n, dass sich die Situation 
im Finanzsektor trotz der Rettungspakete der EU weiterhin nicht stabilisiert hat.  
Chancen hingegen liegen vor allem in einer im nächsten Jahr über den Erwartungen 
liegenden Konjunkturentwicklung aufgrund einer schnellen Erholung  von der EU -Staaten-
Finanzkrise. Dies würde zu einer stärkeren Kreditnachfrage und einem Anstieg des 
Zinsüberschusses und somit auch zu einem höheren Betriebsergebnis vor Bewertung führen.

Beteiligungsbericht 2014 Volksbank Münster eG 
201 
6.2 Volksbank Münster eG 
Volksbank Münster eG  
Neubrückenstraße 66  
48143 Münster 
 
Die Stadt Münster hält 4 Anteile zu je 150 €. 
In 2014 wurde eine Dividende in Höhe von 36 € eingenommen.

Beteiligungsbericht 2014 städtische Mitgliedschaften 
202 
6.3 Die städtischen Mitgliedschaften 
 Verein / Institution Beitrag 
p.a. in € 
1. AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, Hattingen 17.974,08 
2. ADS - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter 55,00 
3. AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., Hannover 60,00 
4. AGBF Bund - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der 
Bundesrepublik Deutschland  
25,00 
5. AGBF-NRW - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in NRW, 
Herford 
16,00 
6. AGFS NRW - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, 
Gemeinden und Kreise in NRW e.V. 
2.500,00 
7. AGOT-NRW - Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V., Düsseldorf 0,00 
8. AKMB - Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken 60,00 
9. Aldegrever Gesellschaft e.V., Münster 130,00 
10. Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V., Münster 125,00 
11. AÖW - Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V., Berlin 10.000,00 
12. APWPT - Association of Professional Wireless Production Technologies e. V., 
Hausen 
100,00 
13. ASA - Arbeitsgemeinschaft "Stoffspezifische Abfallbehandlung e.V., Ennigerloh 2.500,00 
14. ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland e.V., Frankfurt am Main  
Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche 
135,00 
15. BBTK - Bundesdeutsche Ballett- und Tanztheaterdirektoren Konferenz  100,00 
16. bcsd - Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. 850,00 
17. BDS - Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V., Bochum 1.065,00 
18. Betriebssportverband Münster e.V., Münster 421,28 
19. BGK - Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., Köln 3.095,10 
20. Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., Münster 150,00 
21. BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband 
Deutschlands e.V., Berlin 
1.428,00 
22. CID-UNESCO Sektion Münster 0,00 
23. Das Münsterland – Die Gärten und Parks e.V., Steinfurt 500,00 
24. Deutscher Bühnenverein, Bundesverband der Theater und Orchester, Köln 28.630,00 
25. Deutscher Museumsbund e.V., Berlin 110,00 
26. Deutscher Städtetag, Berlin 164.642,00 
27. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin 1.067,76 
28. Deutsches Bündnis gegen Depression e.V., Leipzig 50,00 
29. Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., Berlin 550,00 
30. DFS - Deutsche Feuerwehr-Sportföderation e.V., Hamburg 171,05 
31. DGAF - Deutsche Gesellschaft für Arterioskleroseforschung e.V., Jena 260,00 
32. DGfdB - Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V., Essen 510,00 
33. difu - Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin 22.363,56 
34. DIJuF - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., Heidelberg 2.722,00 
35. DJH - Deutsches Jugendherbergswerk - Hauptverband für Jugendwandern und 
Jugendherbergen e.V., Detmold 
25,00 
36. djt - Deutscher Juristentag e.V., Bonn  300,00 
37. DNG - Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen e.V., Aachen 50,00

Beteiligungsbericht 2014 städtische Mitgliedschaften 
203 
 Verein / Institution Beitrag 
p.a. in € 
38. DSAG - Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V., Walldorf 500,00 
39. DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.,  
Hennef 
2.103,00 
40. EdDE - Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V., Köln  1.041,25 
41. EEA - European Energy Award e. V., Zürich 1.000,00 
42. Europa-Union Deutschland e.V., Düsseldorf 43,00 
43. Fachklinik Hornheide e.V., Münster 4.500,00 
44. Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V., Köln 50,00 
45. Fachverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten Westfalen-Lippe 
e.V., Hamm 
300,00 
46. FGSV - Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V., Köln 169,00 
47. Forum Baulandmanagement NRW  500,00 
48. Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V., Münster 51,13 
49. Freunde der Kunstakademie Münster e.V., Münster 153,39 
50. Freunde des Museums für Kunst und Kultur Münster e.V., Münster 300,00 
51. GCB - German Convention Bureau e. V., Frankfurt am Main 4.284,00 
52. Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. 87,00 
53. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e. V., Münster 260,00 
54. Governikus KG Partnerprogramm 2.356,20 
55. GTKos - Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden e.V., Bayreuth 25,00 
56. Güteschutz Kanalbau - Gütegemeinschaft Herstellung und Instandhaltung von 
Abwasserleitungen und -kanälen e.V., Schönenberg-Kübelberg  
155,00 
57. Hansischer Geschichtsverein e.V., Lübeck 30,00 
58. HHoG - Historic Highlights of Germany e.V., Trier 18.100,00 
59. ICLEI – Local Governments for Sustainability 2.250,00 
60. ICOM Deutschland e.V., Berlin 90,00 
61. IFPRA - The International Federation of Parks and Recreation Administration  218,59 
62. Innung des Kraftfahrzeuggewerbes (Gastmitgliedschaft) 430,00 
63. InwesD - Interessengemeinschaft NRW-Deponiebetreiber über 
Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), Köln 
763,95 
64. JMD - Jeunesses Musicales Deutschland e.V., Weikersheim 122,00 
65. KAV NW - Kommunale Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen, Wuppertal 23.265,00 
66. KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister, Köln 16.783,23 
67. KGSt - Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, Köln  15.464,85 
68. Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder 
e.V., Frankfurt am Main 
1.838,08 
69. Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Berlin 123,00 
70. Landesverband Museumspädagogik NRW e. V. 100,00 
71. Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für die Waldflächen 4.071,78 
72. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München 500,00 
73. Münster Modell e.V. 200,00 
74. Münsterland e.V., Greven 237.279,20 
75. Netzwerk Innenstadt NRW 3.000,00 
76. Netzwerk Kommunaler Arbeitsschutz, Düsseldorf 4.284,00 
77. NRW Kultursekretariat, Wuppertal 17.369,59

Beteiligungsbericht 2014 städtische Mitgliedschaften 
204 
 Verein / Institution Beitrag 
p.a. in € 
78. NRW-Stiftung - Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- 
und Kulturpflege e.V., Düsseldorf 
1.329,00 
79. Reiterverein St. Georg Münster e.V. 105,00 
80. Ring der Abendgymnasien im Land NRW e.V. 141,00 
81. Ring der Abendrealschulen im Land NRW e.V. 140,00 
82. Tierschutz-Verein Münster (Westf.) und Umgegend e. V., Münster 22,00 
83. Tourismus NRW e.V., Düsseldorf 1.000,00 
84. Universitätsgesellschaft Münster e. V., Münster 900,00 
85. UVP-Gesellschaft - Gesellschaft für die Prüfung der Umweltverträglichkeit e.V.,  
Paderborn 
300,00 
86. vbnw - Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e.V., Köln 1.331,00 
87. VdM - Verband deutscher Musikschulen e.V., Bonn 2.653,00 
88. VDR - Verband der Restauratoren e.V., Bonn 126,00 
89. VDR - Verband Deutscher Radrennveranstalter e.V., Bad Vilbel 250,00 
90. VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit 
e.V., Wiesbaden 
120,00 
91. VDSt - Verband Deutscher Städtestatistiker, Braunschweig 60,00 
92. Verband der Feuerwehr Stadt Münster e.V., Münster 1.132,00 
93. Verband für Desinfektoren und Hygienebeauftragte e. V., Bedburg-Hau 120,00 
94. Verein Creditreform Münster Riegel & Riegel KG 803,25 
95. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster e.V.  55,00 
96. Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 25,00 
97. Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Dorsten 260,00 
98. Verein zur Förderung der Abteilung Münster der Fachhochschule für 
öffentliche Verwaltung NW e.V., Münster 
153,00 
99. Verein zur Förderung des Leistungssportes e.V., Münster 50,00 
100. Verkehrswacht Münster e.V., Münster 20,00 
101. vfdb - Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., 
Altenberge 
80,00 
102. VHE - Verband der Humus- und Erdenwirtschaft e. V., Aachen 3.970,16 
103. vhs-NRW - Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V., Düsseldorf 9.273,86 
104. vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., Berlin 570,00 
105. VITAKO - Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V., 
Berlin 
13.000,00 
106. VKU - Verband kommunaler Unternehmen e.V., Berlin 6.240,00 
107. VWM - Vereinigung Westfälischer Museen e.V., Münster 30,00 
108. Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentlich-
rechtlichen Körperschaften in Nordrhein-Westfalen  e.V., Bonn 
101,66 
109. Westfälische Reit- und Fahrschule e.V., Münster 350,00 
110. Westfälische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Münster e.V., Münster 12.077,83 
111. Westfälischer Heimatbund e.V., Münster 76,69 
112. Westfälischer Zoologischer Garten e.V., Münster 145,00 
113. West-Ost-Forum Münster e.V., Münster 72,00 
114. WFLV - Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband e.V., Duisburg 500,00 
115. WGGF - Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, 
Münster  64,00

Beteiligungsbericht 2014 Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 
205 
6.4 Die Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 
 Verein/Institution Beitrag 
p.a. in € 
1. Beirat des Westf. Kunstvereins 0,00 
2. Deutsch-Niederländische Gesellschaft 50,00 
3. Förderverein Fresno e.V. 15,00 
4. Förderverein Münster-Lublin 25,00 
5. Förderverein "Neue Wände" 0,00 
6. Förderverein Niederlande Zentrum 65,00 
7. Förderverein Rjasan 10,00 
8. Gesellschaft der Förderer der Fachhochschule Münster e.V. 150,00 
9. Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster Verein "De Bockwindmuel e.V." 50,00 
10. Verein "Freunde für Rishon le Zion" 50,00 
11. Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster 50,00 
12. Verwaltungsrat der Gesellschaft zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet 
des Siedlungs- und Wohnungswesens 0,00 
13. Westfalen-Initiative 25,00 
14. Westfälischer Reiterverein e.V. 50,00

Beteiligungsbericht 2014  
207 
7 Anhang 
Anlage 1: Begriffserläuterungen 
 
Abschreibungen Mit der Abschreibung werden Wertminderungen im Vermögen oder an 
Vermögensgegenständen ergebnismindernd erfasst. Dies erfolgt, indem 
eine erwartete Wertminderung im Voraus auf die entsprechenden 
Rechnungsperioden verteilt wird (normale Abschreibung) oder eine 
unerwartete Wertminderung zum Zeitpunkt ihres Eintrittes g ebucht wird 
(außergewöhnliche Abschreibung). 
Aktiva Auf der Aktivseite sind die Wirtschaftsgüter nach Anlage - und 
Umlaufvermögen erfasst. Die Aktivseite zeigt, wohin die Mittel geflossen 
sind (auch: Mittelverwendungsseite). Die Summe aller Aktiva, die glei ch der 
Summe aller Passiva ist, ergibt die Bilanzsumme. 
Anlagevermögen Wirtschaftsgüter, die dem Unternehmen auf Dauer dienen und längere Zeit 
im Vermögen verbleiben oder über längere Zeiträume genutzt werden. 
Ausgewiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfa sst es Sachanlagen 
(Immobilien, Maschinen, Fuhrpark, etc.), Finanzanlagen (Beteiligungen, 
Wertpapiere, etc.) und immaterielle Vermögensgegenstände (Patente, 
Lizenzen). 
Aufwendungen Vermögensminderungen innerhalb eines Unternehmens, die durch eine 
gleichzeitige Verringerung des Ergebnisses zum Ausdruck kommen. 
Aufwendungen sind allerdings nicht zwangsläufig Mittelabflüsse (z.B. 
Abschreibungen). 
Betriebsergebnis Differenz zwischen gewöhnlichen Erträgen und Aufwendungen, die sich aus 
der betrieblichen Leistungserstellung ergeben. 
Bilanz Bestandteil des Jahresabschlusses. Ist die Gegenüberstellung des 
Vermögens (Anlage - und Umlaufvermögen) und des Kapitals (Eigen - und 
Fremdkapital) eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag (Ende 
des Wirtschaftsjahres). 
Bilanzgewinn/-verlust Bestandteil des Eigenkapitals nach dem handelsrechtlichen 
Gliederungsschema. Errechnet sich aus dem Jahresüberschuss  / 
Jahresfehlbetrag zuzüglich Gewinnvortrag und Entnahmen aus den Kapital -
/Gewinnrücklagen abzüglich Verlustvortrag und d en Einstellungen in die 
Gewinnrücklage. 
Eigenkapital Alle von den Eigentümern unbefristet zur Verfügung gestellten Mittel, die 
unbeschränkt haften. Das Eigenkapital ist Bestandteil der Passivseite. Es 
setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital (auch:  Haftungskapital 
oder Stammkapital), den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen und dem 
vorgetragenen Bilanzgewinn/ -verlust. Das in der Bilanz ausgewiesene 
Eigenkapital gibt den Buchwert des Unternehmens an. 
Eigenkapitalquote Eigenkapital / Bilanzsumme x 100 
Gibt den Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital an. 
Erträge Geschäftsvorfälle, die das Jahresergebnis eines Unternehmens erhöhen. 
Sie bedeuten somit einen Wertzuwachs im Vermögen des Unternehmens. 
Erträge dürfen allerdings nicht zwangsläufig als Mittelzuflüsse gesehen 
werden (z.B. Wertsteigerungen). 
Fremdkapital Das Fremdkapital wird umgangssprachlich auch mit Schulden bezeichnet 
und ist auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Es setzt sich aus den 
kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten und  den Rückstellungen 
zusammen und steht dem Unternehmen in der Regel nur befristet und zu 
einem bestimmten Zinssatz zur Verfügung. Ausgewiesenes Vermögen 
abzüglich Fremdkapital ergibt das bilanzielle Eigenkapital.

Beteiligungsbericht 2014  
208 
Gesellschafterversammlung Ist das Entscheidungsgremium der Anteilseigner (Gesellschafter). Sie 
beschließt über Änderungen im Gesellschaftsverhältnis, im 
Gesellschaftsvertrag und in der Unternehmensstrukturierung. Sie stellt den 
Jahresabschluss fest und beschließt die Gewinnverwendung. Weiter bestellt 
sie den Aufsichtsrat. 
Gewinn- und Verlustrechnung  Neben der Bilanz ist die Gewinn - und Verlustrechnung der wichtigste 
Bestandteil des Jahresabschlusses. In ihr wird der Erfolg des Unternehmens 
einer Rechnungsperiode (in der Regel das Wirtschaf tsjahr) durch die 
Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag ermittelt. Übersteigen die 
Erträge die Aufwendungen, erwirtschaftet das Unternehmen einen 
Jahresüberschuss (Gewinn), der das Eigenkapital erhöht. Übersteigen 
hingegen die Aufwendungen die Erträge k ommt es zu einem 
Jahresfehlbetrag (Verlust), der das Eigenkapital verringert. 
Gewinnrücklage Ist der Teil des Jahresüberschusses, der nicht ausgeschüttet und nicht als 
Gewinnvortrag auf das folgende Jahr vorgetragen wird, sondern bei der 
Gewinnverwendung e ine direkte Einstellung in eine eigens ausgewiesene 
Rücklage erfolgt. 
Gewinnvortrag Der nach dem Gewinnverwendungsbeschluss in die nächste 
Rechnungsperiode vorgetragene (übertragene) Gewinn. In der Folgeperiode 
wird der Restbetrag dann mit dem aktuellen Er gebnis verrechnet, und es 
erfolgt ein erneuter Verwendungsbeschluss (siehe auch Verlustvortrag). 
Gezeichnetes Kapital Bestandteil des Eigenkapitals in der Bilanz von Kapitalgesellschaften. Es 
weist das im Handelsregister eingetragene Haftungskapital der 
Kapitalgesellschaft aus. Bei der Aktiengesellschaft wird es mit Nennkapital, 
bei der GmbH mit Stammkapital bezeichnet. Das Gezeichnete Kapital ist bei 
Kapitalgesellschaften der Maximalbetrag, mit dem die Gesellschafter zum 
Ausgleich von Verbindlichkeiten und  Verlusten herangezogen werden 
können (beschränkte Haftung), falls die anderen Eigenkapitalanteile 
(Kapital- und Gewinnrücklage, Gewinnvorträge) aufgebraucht sind. Nach 
dem Verhältnis der gehaltenen Anteile am Gezeichneten Kapital bestimmt 
sich auch die Beteiligungsquote. 
Investitionen Bindung von Kapital in Wirtschaftsgütern, um daraus Erträge zu erzielen. Es 
wird unterschieden zwischen Sach- und Finanzinvestitionen. 
Jahresergebnis Ergebnis eines Unternehmens unter Berücksichtigung aller Aufwendungen 
und Erträge, steht am Ende der Gewinnermittlung. (auch: Jahresüberschuss 
/ -fehlbetrag) 
Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage werden Beträge eingestellt, die bei einer 
Kapitaleinlage oder Einzahlung den Betrag des Gezeichneten Kapitals 
übersteigen. 
Liquidität Fähigkeit eines Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen 
nachkommen zu können (Zahlungsbereitschaft). Diese wird häufig an den 
Beständen des Vermögens gemessen, die sich innerhalb von 
unterschiedlichen Zeiträumen in flüssige Mittel umwandeln lassen 
(Fristigkeit). Dieser Fristigkeit muss immer die Fälligkeit der einzelnen 
Fremdkapitalpositionen (Verbindlichkeiten) gegenüber gestellt werden. 
Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten 
 Gradmesser für die Ausstattung des Unternehmens mit kurzfristiger 
Liquidität. 
Passiva Auf der Passivseite der Bilanz wird das Kapital, getrennt nach Eigen - und 
Fremdkapital, ausgewiesen. Die Passivseite gibt Auskunft über die Herkunft 
der finanziellen Mittel des  Unternehmens (Mittelherkunftsseite). Die Summe 
aller Passiva, die gleich der Summe aller Aktiva ist, ergibt die Bilanzsumme. 
Personalintensität Personalaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100 
 Gibt den Anteil der Personalaufwendungen an den gesamten  ordentlichen 
Aufwendungen an.

Beteiligungsbericht 2014  
209 
Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben (Aktivseite) oder Einnahmen (Passivseite) vor dem 
Abschlussstichtag, soweit der Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach 
dem Stichtag eintritt. Dienen der Abstimmung zwischen Bilanz un d GuV zur 
Ermittlung eines periodengerechten Jahreserfolges in beiden Rechnungen. 
Rücklagen Bestandteil des Eigenkapitals. Sie erhöhen und stärken es und stehen zu 
längerfristigen Finanzierungszwecken zur Verfügung. Nach der 
Entstehungsweise unterscheidet man zwischen Kapitalrücklage und 
Gewinnrücklage  
Rückstellungen Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am jeweiligen Stichtag mit großer 
Sicherheit bestehen, deren Höhe und/oder Fälligkeitstermin aber nicht 
genau bestimmbar ist. Typische Gründe für die Bil dung von Rückstellungen 
sind: Garantieverpflichtungen, drohende Verluste aus laufenden 
Geschäften, noch zu leistende Steuerzahlungen und 
Pensionsverpflichtungen. Letztere haben aufgrund ihrer extremen 
Langfristigkeit und einem in der Regel immer bestehende n Grundstocks in 
gewissem Maße eigenkapitalähnlichen Charakter. 
Stammkapital Gezeichnetes Kapital einer GmbH und somit das beschränkt haftende 
Eigenkapital. Seine Höhe ist im Gesellschaftsvertrag und in der Satzung 
festgelegt. Es ist die Summe der von den Gesellschaftern bei der Gründung 
übernommenen Stammeinlagen. 
Umlaufvermögen Umfasst die Wirtschaftsgüter, die in ihrer ursprünglichen und in verarbeiteter 
Form nur kurze Zeiträume im Unternehmen verbleiben. Ausgewiesen auf 
der Aktivseite der Bilanz umfasst es Vorräte, Wertpapiere, Forderungen und 
liquide Mittel. 
Umsatz Wertmäßiger Ausdruck für die am Markt abgesetzten Produkte. Der Umsatz 
ist gleich der verkauften/abgesetzten Menge multipliziert mit dem pro Einheit 
erhaltenen Verkaufs-/Absatzpreis. 
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss / Umsatzerlöse x 100 
 Die "Gewinnspanne" eines Unternehmens. 
Verlustvortrag/-rücktrag Ist die Möglichkeit des steuerlich wirksamen Verlustausgleiches. Verluste 
des entsprechenden Abrechnungszeitraumes können mit steuerpflichtige n 
Gewinnen dem vorangegangenen Jahr verrechnet bzw. auf unbegrenzte 
Zeit vorgetragen werden, damit die Verrechnung mit zukünftig möglichen 
Gewinnen erfolgen kann. Dies bildet die gesetzlich zulässige Möglichkeit, 
gezahlte Steuern zurückzuerhalten bzw. die zukünftig mögliche 
Steuerschuld zu mindern. 
Zinslastquote Finanzaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100 
 Gibt den Anteil der Finanzaufwendungen (insbesondere der Zinsen) an den 
gesamten ordentlichen Aufwendungen an.

Beteiligungsbericht 2014  
210 
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 
11. Teil: 
Wirtschaftliche Betätigung und  
nichtwirtschaftliche Betätigung 
 
 
§ 107 
Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung 
(1) Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben 
wirtschaftlich betätigen, wenn 
1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, 
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem 
angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfä higkeit 
der Gemeinde steht und 
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der 
Wasserversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie 
des Betriebes von Telekommunikations -
leitungsnetzen einschließlich der 
Telekommunikationsdienstleistungen der öffentliche 
Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und 
wirtschaftlicher erfüllt werden kann.  
Das Betreiben eines Telekommunikationsnetzes 
umfasst nicht den Vertrieb und/oder die Installation 
von Endgeräten von Telekommunikationsanlagen. 
Als wirtschaftliche Betätigung ist der Betrieb von 
Unternehmen zu verstehen, die als Hersteller, 
Anbieter oder V erteiler von Gütern oder 
Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern die 
Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten 
mit der Absicht der Gewinnerzielung erbracht 
werden könnte.  
(2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses 
Abschnitts gilt nicht der Betrieb von  
1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich 
verpflichtet ist,  
2. öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und 
kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich 
sind, insbesondere Einrichtungen auf den Gebieten 
- Erziehung, Bildung oder Kultur (Schulen, 
Volkshochschulen, Tageseinrichtungen für 
Kinder und sonstige Einrichtungen der 
Jugendhilfe, Bibliotheken, Museen, 
Ausstellungen, Opern, Theater, Kinos, 
Bühnen, Orchester, Stadthallen, 
Begegnungsstätten),  
-  Sport o der Erholung (Sportanlagen, 
zoologische und botanische Gärten, Wald -, 
Park- und Gartenanlagen, Herbergen, 
Erholungsheime, Bäder, Einrichtungen zur 
Veranstaltung von Volksfesten),  
- Gesundheits- oder Sozialwesen 
(Krankenhäuser, Bestattungseinrichtungen, 
Sanatorien, Kurparks, Senioren  und 
Behindertenheime, Frauenhäuser, soziale und 
medizinische Beratungsstellen),  
3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der 
Wirtschaftsförderung, der Fremdenverkehrs -
förderung oder der Wohnraumversorgung dienen, 
4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere 
der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung 
sowie des Messe- und Ausstellungswesens, 
5. Einrichtungen, die ausschließlich der Deckung des 
Eigenbedarfs von Gemeinden und 
Gemeindeverbänden dienen.  
Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem 
öffentlichen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen 
Gesichtspunkten zu verwalten und können entsprechend 
den Vorschriften über die Eigenbetriebe geführt werden. 
Das Innenministerium kann durch Rechtsve rordnung 
bestimmen, dass Einrichtungen, die nach Art und 
Umfang eine selbständige Betriebsführung erfordern, 
ganz oder teilweise nach den für die Eigenbetriebe 
geltenden Vorschriften zu führen sind; hierbei können 
auch Regelungen getroffen werden, die von einzelnen 
der für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften 
abweichen.  
(3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des 
Gemeindegebietes ist nur zulässig, wenn die 
Voraussetzungen des Absatzes 1 vorliegen und die 
berechtigten Interessen der betroffenen kom munalen 
Gebietskörperschaften gewahrt sind. Die Aufnahme einer 
wirtschaftlichen Betätigung auf ausländischen Märkten ist 
nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 
Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen. Die Aufnahme einer 
solchen Betätigung bedarf der Genehmigung. 
(4) Die nichtwirtschaftliche Betätigung außerhalb des 
Gemeindegebiets ist nur zulässig, wenn die 
Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 
vorliegen und die berechtigten Interessen der betroffenen 
kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Diese 
Voraussetzungen gelten bei in den Krankenhausplan des 
Landes aufgenommenen Krankenhäusern als erfüllt.  Die 
Aufnahme einer nichtwirtschaftlichen Betätigung auf 
ausländischen Märkten ist nur zulässig, wenn die 
Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 
vorliegen. Die Aufnahme einer solchen Betätigung bedarf 
der Genehmigung. 
(5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. 
die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an 
Unternehmen im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf 
der Grundlage einer Marktanalyse über die Chancen und 
Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen 
Engagements und über die Auswirkungen auf das 
Handwerk und die mittelständische Wirtschaft zu 
unterrichten. Den örtlichen 
Selbstverwaltungsorganisationen von Hand werk, 
Industrie und Handel und der für die Beschäftigten der 
jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist 
Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Marktanalysen zu 
geben. 
(6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht errichten, 
übernehmen oder betreiben.  
(7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür 
erlassenen besonderen Vorschriften.

Beteiligungsbericht 2014  
211 
§ 107 a 
Zulässigkeit energiewirtschaftlicher Betätigung 
(1) Die wirtschaftliche Betätigung in den Bereichen der 
Strom-, Gas - und Wärmeversorgung dient einem 
öffentlichen Zweck und ist zulässig, wenn sie nach Art 
und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der 
Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht. 
 (2) Mit den Bereichen Strom -, Gas - und 
Wärmeversorgung unmittelbar verbundene 
Dienstleistungen sind zulässig, wenn sie den 
Hauptzweck fördern. Die Gemeinde stellt sicher, dass bei 
der Erbringung dieser Dienstleistungen die Belange 
kleinerer Unternehmen, insbesondere des Handwerks, 
berücksichtigt werden. 
(3) Die Aufnahme einer überörtlichen 
energiewirtschaftlichen Betätigung ist zulässig, wenn die 
Voraussetzung des Absatzes 1 vorliegt und die 
berechtigten Interessen der betroffenen kommunalen 
Gebietskörperschaften gewahrt sind. Bei der Versorgung 
mit Strom und Gas gelten nur die Interessen als 
berechtigt, die nach d en Vorschriften des 
Energiewirtschaftsgesetzes eine Einschränkung des 
Wettbewerbs zulassen. Die Aufnahme einer 
energiewirtschaftlichen Betätigung auf ausländischen 
Märkten ist zulässig, wenn die Voraussetzung des 
Absatzes 1 vorliegt. Die Aufnahme einer sol chen 
Betätigung bedarf der Genehmigung. 
(4) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. 
die unmittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne 
des Absatzes 1 ist der Rat über die Chancen und Risiken 
des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements zu 
unterrichten. Den örtlichen 
Selbstverwaltungsorganisationen von Handwerk, 
Industrie und Handel und der für die Beschäftigten der 
jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist 
Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, sofern die 
Entscheidung die Erbringung ver bundener 
Dienstleistungen betrifft. 
 
 
§ 108 
Unternehmen und Einrichtungen  
des privaten Rechts 
 
(1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen 
in einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen 
oder sich daran beteiligen, wenn  
1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die 
Voraussetzungen des § 107 Abs. 1 Satz 1 gegeben 
sind und bei Unternehmen im Bereich der 
energiewirtschaftlichen Betätigung die 
Voraussetzung des § 107 a Abs. 1 gegeben ist,  
2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) ein wichtig es 
Interesse der Gemeinde an der Gründung oder der 
Beteiligung vorliegt,  
3. eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung 
der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag 
begrenzt,  
4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in 
einem angemessenen Verhältnis zu ihrer 
Leistungsfähigkeit steht,  
5. die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von 
Verlusten in unbestimmter oder unangemessener 
Höhe verpflichtet,  
6. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, 
insbesondere in einem Überwachungsorgan, erhält 
und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung 
oder in anderer Weise gesichert wird,  
7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch 
Gesellschaftsvertrag, Satzung oder  sonstiges 
Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck 
ausgerichtet wird,  
8. bei Unternehmen und Einrichtungen in 
Gesellschaftsform gewährleistet ist, dass der 
Jahresabschluss und der Lagebericht, soweit nicht 
weitergehende gesetzliche Vorschriften gel ten oder 
andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, 
aufgrund des Gesellschaftsvertrages oder der 
Satzung in entsprechender Anwendung der 
Vorschriften des Dritten Buches des 
Handelsgesetzbuches für große 
Kapitalgesellschaften aufgestellt und ebenso ode r 
in entsprechender Anwendung der für 
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geprüft 
werden.  
9. bei Unternehmen und Einrichtungen in 
Gesellschaftsform, vorbehaltlich weitergehender 
oder entgegenstehender gesetzlicher Vorschriften, 
durch Gesellschaftsvertrag  oder Satzung 
gewährleistet ist, dass die für die Tätigkeit im 
Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge im Sinne 
des § 285 Nummer 9 des Handelsgesetzbuches der 
Mitglieder der Geschäftsführung, des 
Aufsichtsrates, des Beirates oder einer ähnlichen 
Einrichtung i m Anhang zum Jahresabschluss 
jeweils für jede Personengruppe sowie zusätzlich 
unter Namensnennung die Bezüge jedes einzelnen 
Mitglieds dieser Personengruppen unter 
Aufgliederung nach Komponenten im Sinne des § 
285 Nummer 9 Buchstabe a des 
Handelsgesetzbuches angegeben werden. Die 
individualisierte Ausweisungspflicht gilt auch für: 
 a)  Leistungen, die den genannten Mitgliedern für 
den Fall einer vorzeitigen Beendigung ihrer 
Tätigkeit zugesagt worden sind, 
 b) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für 
den Fall der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit 
zugesagt worden sind, mit ihrem Barwert sowie den 
von der Gesellschaft während des Geschäftsjahres 
hierfür aufgewandten oder zurückgestellten Betrag, 
 c) während des Geschäftsjahres vereinbarte 
Änderungen dieser Zusagen und 
 d) Leistungen, die einem früheren Mitglied, das 
seine Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres 
beendet hat, in diesem Zusammenhang zugesagt 
und im Laufe des Geschäftsjahres gewährt worden 
sind. 
Eine Gewährleistung für die individualisierte  
Ausweisung von Bezügen und Leistungszusagen 
ist im Falle der Beteiligung an einer bestehenden 
Gesellschaft auch dann gegeben, wenn in 
Gesellschaftsvertrag oder Satzung die erstmalige 
individualisierte Ausweisung spätestens für das 
zweite Geschäftsjahr nac h Erwerb der Beteiligung 
festgelegt ist.

Beteiligungsbericht 2014  
212 
10. bei Unternehmen der Telekommunikation 
einschließlich von Telefondienstleistungen nach § 
107 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 im Gesellschaftsvertrag die 
unmittelbare oder im Rahmen einer 
Schachtelbeteiligung die mittelbare Haftung der 
Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde bzw. des 
kommunalen Unternehmens am Stammkapital 
beschränkt ist. Zur Wahrnehmung gleicher 
Wettbewerbschancen darf die Gemeinde für diese 
Unternehmen weder Kredite nach Maßgabe 
kommunalwirtschaftlicher Vorzug skonditionen in 
Anspruch nehmen noch Bürgschaften und 
Sicherheiten i. S. von § 87 leisten. 
Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der 
Nummern 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen 
zulassen. Wird von Satz 1 Nummer 8 eine Ausnahme 
zugelassen, kann auch von Satz 1 Nummer 9 eine 
Ausnahme zugelassen werden. 
(2) Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 gilt für die erstmalige 
unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an einer 
Gesellschaft einschließlich der Gründung einer 
Gesellschaft, wenn den beteiligten Gemeinde n oder 
Gemeindeverbänden alleine oder zusammen oder 
zusammen mit einer Beteiligung des Landes mehr als 50 
vom Hundert der Anteile gehören. Bei bestehenden 
Gesellschaften, an denen Gemeinden oder 
Gemeindeverbände unmittelbar oder mittelbar alleine 
oder zusammen oder zusammen mit dem Land mit mehr 
als 50 vom Hundert beteiligt sind, trifft die Gemeinden 
und Gemeindeverbände eine Hinwirkungspflicht zur 
Anpassung an die Vorgaben des Absatzes 1 Satz 1 
Nummer 9. Die  Hinwirkungspflicht nach Satz 2 bezieht 
sich sowohl auf die Anpassung von Gesellschaftsvertrag 
oder Satzung als auch auf die mit Absatz 1 Satz 1 
Nummer 9 verfolgte Zielsetzung der individualisierten 
Ausweisung der dort genannten Bezüge und 
Leistungszusagen. 
(3) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert 
der Anteile an einem Unternehmen oder einer 
Einrichtung in Gesellschaftsform, muss sie darauf 
hinwirken, dass  
1. in sinngemäßer Anwendung der für die 
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften  
a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan 
aufgestellt wird,  
b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige 
Finanzplanung zugrunde gelegt und der 
Gemeinde zur Kenntnis gebracht wird,  
c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die 
Verwendung des Ergebnisse s sowie das 
Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses 
und des Lageberichts unbeschadet der 
bestehenden gesetzlichen Offenlegungs -
pflichten öffentlich bekannt gemacht werden 
und der Jahresabschluss und der Lagebericht 
bis zur Feststellung des folgenden 
Jahresabschlusses zur Einsichtnahme 
verfügbar gehalten werden, 
2. in dem Lagebericht oder in Zusammenhang damit 
zur Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und 
zur Zweckerreichung Stellung genommen wird,  
3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109) verfahren 
wird, wenn die Gesellschaft ein Unternehmen 
betreibt.  
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht 
über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind 
dem Haushaltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der 
Gemeinde zusammen mit anderen Gemeinden oder 
Gemeindeverbänden die Mehrheit der Anteile an einem  
Unternehmen oder an einer Einrichtung, soll sie auf eine 
Wirtschaftsführung nach Maßgabe des Satzes 1 Nr. 1 a) 
und b) sowie Nr. 2 und Nr. 3 hinwirken.  
(4) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer 
Aktiengesellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich 
erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche 
Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform 
erfüllt wird oder erfüllt werden kann. 
(5) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung nur gründen oder 
sich daran beteiligen, wenn durch die Ausgestaltung des 
Gesellschaftervertrages sichergestellt ist, dass 
1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt über 
a) den Abschluss und die Änderungen von 
Unternehmensverträgen im Sinne der §§ 291 und 
292 Abs. 1 des Aktiengesetzes, 
b) den Erwerb und die Veräußerung von 
Unternehmen und Beteiligungen, 
c) den Wirtschaftsplan, die Feststellung des 
Jahresabschlusses und die Ve rwendung des 
Ergebnisses sowie 
d) die Bestellung und die Abberufung der 
Geschäftsführer, soweit die nicht der Gemeinde 
vorbehalten ist, und 
2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf 
Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des 
Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann, soweit die 
Bestellung eines Aufsichtsrates gesetzlich nicht 
vorgeschrieben ist. 
(6) Vertreter der Gemeinde in einer Ges ellschaft, an der 
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hundert 
beteiligt sind, dürfen 
a) der Gründung einer anderen Gesellschaft oder einer 
anderen Vereinigung in einer Rechtsform des privaten 
Rechts, einer Beteiligung sowie der Erhöhung einer 
Beteiligung der Gesellschaft an einer anderen 
Gesellschaft oder einer anderen Vereinigung in einer 
Rechtsform des privaten Rechts nur zustimmen, wenn 
- die vorherige Entscheidung des Rates vorliegt, 
- für die Ge meinde selbst die Gründungs - bzw. 
Beteiligungsvoraussetzungen vorliegen und 
- sowohl die Haftung der gründenden Gesellschaft als 
auch die Haftung der zu gründenden Gesellschaft oder 
Vereinigung durch ihre Rechtsform auf einen bestimmten 
Betrag begrenzt sind oder 
- sowohl die Haftung der sich beteiligenden Gesellschaft 
als auch die Haftung der Gesellschaft oder Vereinigung, 
an der eine Beteiligung erfolgt, durch ihre Rechtsform auf 
einen bestimmten Betrag begrenzt sind; 
b) einem Beschluss der Gesellschaft zu  einer 
wesentlichen Änderung des Gesellschaftszwecks oder 
sonstiger wesentlicher Änderungen des

Beteiligungsbericht 2014  
213 
Gesellschaftsvertrages nur nach vorheriger 
Entscheidung des Rates zustimmen. 
In den Fällen von Satz 1 Buchstabe a) gilt Absatz 1 Satz 
2 und 3 entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im 
Sinne von Satz 1 gelten auch Geschäftsführer, 
Vorstandsmitglieder und Mitglieder von sonstigen 
Organen und ähnlichen Gremien der Gesellschaft, die 
von der Gemeinde oder auf ihre Veranlassung oder ihren 
Vorschlag in das Organ oder Gremium entsandt oder 
gewählt worden sind. Beruht die Entsendung oder Wahl 
auf der Veranlassung oder dem Vorschlag mehrerer 
Gemeinden Gemeindeverbände oder Zweckverbände, 
so bedarf es der Entscheidung nur des Organs, auf das 
sich die beteiligten Gemeinden und Gemeindeverbände 
oder Zweckverbände geeinigt haben. Die Sätze 1 bis 4 
gelten nicht, soweit ihnen zwingende Vorschriften des 
Gesellschaftsrechts entgegenstehen.  
(7) Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsanteil 
an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwerben, 
wenn eine Nachschusspflicht ausgeschlossen oder die 
Haftungssumme auf einen bestimmten Betrag 
beschränkt ist. 
 
 
§ 108 a 
Arbeitnehmermitbestimmung in  
fakultativen Aufsichtsräten 
(1) Soweit im Gesellschaftsvertrag eines Unternehmens 
(§ 107 Abs. 1, § 107 a Abs. 1) oder einer Einrichtung (§ 
107 Abs. 2) in Privatrechtsform, an der die Gemeinde 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 vom Hundert 
der Anteile beteiligt ist, ein fakultativer Aufsichtsrat 
vorgesehen ist, könne n dem fakultativen Aufsichtsrat 
Arbeitnehmervertreter des Unternehmens oder der 
Einrichtung angehören. In diesem Fall ist ein 
angemessener Einfluss der Gemeinde im Sinne des § 
108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 gegeben, wenn bei mehr als 2 
von der Gemeinde in den Auf sichtsrat zu entsendenden 
Vertretern nicht mehr als ein Drittel der Gesamtzahl der 
Aufsichtsratsmandate durch Arbeitnehmervertreter des 
Unternehmens oder der Einrichtung nach Maßgabe der 
folgenden Absätze besetzt werden. 
(2) Der Rat der Gemeinde bestellt a us einer von der 
Betriebsversammlung des Unternehmens oder der 
Einrichtung zu erstellenden Vorschlagsliste die in den 
fakultativen Aufsichtsrat zu entsendenden 
Arbeitnehmervertreter. Die Bestellung bedarf eines 
Beschlusses der Mehrheit der gesetzlichen Zah l der 
Mitglieder des Rates. Die Vorschlagsliste muss 
mindestens die doppelte Zahl der zu entsendenden 
Arbeitnehmervertreter enthalten. Der Rat hat das Recht, 
mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder 
sämtliche Vorschläge der Liste zurückzuwe isen und eine 
Ergänzung zu verlangen. In diesem Fall kann eine 
Betriebsversammlung eine neue Vorschlagsliste 
erstellen; Sätze 1 bis 4 gelten entsprechend. Im Falle 
einer erneuten Zurückweisung der Vorschläge durch den 
Rat bleiben die für die Arbeitnehmerve rtreter 
vorgesehenen Aufsichtsratsmandate unbesetzt. 
(3) § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 gelten für die nach Absatz 
2 für den fakultativen Aufsichtsrat vom Rat bestellten 
Arbeitnehmervertreter entsprechend. Verliert ein vom Rat 
bestellter Arbeitnehmervertreter die 
Beschäftigteneigenschaft in dem Unternehmen oder der 
Einrichtung, muss der Rat ihn entsprechend § 113 Abs. 1 
Satz 3 aus seinem Amt im fakultativen Aufsichtsrat 
abberufen. 
(4) In der Betriebsversammlung nach Absatz 2 sind alle 
Beschäftigten des Unterneh mens bzw. der Einrichtung 
wahlberechtigt, die am Tage der Betriebsversammlung 
das 18. Lebensjahr vollendet haben. Nicht wahlberechtigt 
sind Geschäftsführer und Vorstände des Unternehmens 
bzw. der Einrichtung. In die Vorschlagsliste können nur 
Wahlberechtigte aufgenommen werden. Die Einzelheiten 
für die Wahl der Arbeitnehmervertreter sind im 
Gesellschaftsvertrag, der Satzung oder einem sonstigen 
Organisationsstatut des Unternehmens bzw. der 
Einrichtung zu regeln. Im Gesellschaftsvertrag, der 
Satzung oder dem  Organisationsstatut des 
Unternehmens bzw. der Einrichtung ist auch die 
Amtsdauer der Arbeitnehmervertreter zu regeln. Sie soll 
die regelmäßige Amtsdauer der nach § 113 Abs. 2 Satz 
2 neben dem Bürgermeister oder dem von ihm 
benannten Bediensteten der Gemei nde in den 
fakultativen Aufsichtsrat bestellten weiteren Vertreter 
nicht überschreiten. 
(5) Wird ein Arbeitnehmervertreter von seinem Amt 
gemäß § 113 Abs. 1 Satz 3 abberufen oder scheidet er 
aus anderen Gründen aus dem Aufsichtsrat aus, bestellt 
der Rat mi t der Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner 
Mitglieder aus dem noch nicht in Anspruch genommenen 
Teil der Vorschlagsliste nach Absatz 2 einen Nachfolger. 
Kommt eine solche Mehrheit nicht zustande, kann eine 
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch 
genommenen Teil der Vorschlagsliste um neue 
Vorschläge ergänzen. Kommt auch dann keine Mehrheit 
der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Rates für die 
Bestellung eines Nachfolgers zustande, bleibt das 
Aufsichtsratsmandat unbesetzt. 
(6) Die Absätze 1 bis 5 gelten mit folgenden Maßgaben 
entsprechend in den Fällen, in denen an einem 
Unternehmen oder einer Einrichtung in Privatrechtsform 
zwei oder mehr Gemeinden beteiligt sind. 
Die Bestellung der in den fakultativen Aufsichtsrat zu 
entsendenden Arbeitnehmervert reter bedarf 
übereinstimmender, mit der Mehrheit der gesetzlichen 
Zahl der Mitglieder zustande gekommener Beschlüsse 
der Räte mindestens so vieler beteiligter Kommunen, 
dass hierdurch insgesamt mehr als die Hälfte der 
kommunalen Beteiligung an dem Unterneh men oder der 
Einrichtung repräsentiert wird. Kommen solche 
übereinstimmenden Beschlüsse nicht oder nicht im 
erforderlichen Umfang zustande, kann eine 
Betriebsversammlung eine neue Vorschlagsliste 
erstellen. Kommen auch hierzu entsprechende 
übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht 
oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, bleiben 
die für die Arbeitnehmervertreter vorgesehenen 
Aufsichtsratsmandate unbesetzt. 
Für die Bestellung eines Nachfolgers im Sinne des 
Absatzes 5 gilt Satz 2 entsprechen d. Kommen danach 
übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht 
oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, kann eine 
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch 
genommenen Teil der Vorschlagsliste um neue 
Vorschläge ergänzen. Kommen auch dann  
übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht 
oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, bleibt das 
Aufsichtsratsmandat unbesetzt. 
Für die nach § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 zu treffenden 
Entscheidungen bedarf es übereinstimmender 
Beschlüsse der Räte mindestens so vieler beteiligter

Beteiligungsbericht 2014  
214 
Kommunen, dass hierdurch insgesamt mehr als die 
Hälfte der kommunalen Beteiligung an dem 
Unternehmen oder der Einrichtung repräsentiert wird. 
 
 
§ 109 
Wirtschaftsgrundsätze 
(1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu 
führen, zu steuern und zu kontrollieren, dass der 
öffentliche Zweck nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen 
sollen einen Ertrag für den Haushalt der Gemeinde 
abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des öffentlic hen 
Zwecks nicht beeinträchtigt wird.  
(2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehmen 
als Unterschied der Erträge und Aufwendungen soll so 
hoch sein, dass außer den für die technische und 
wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens 
notwendigen Rück lagen mindestens eine marktübliche 
Verzinsung des Eigenkapitals erwirtschaftet wird.  
 
 
§ 110 
Verbot des Missbrauchs  
wirtschaftlicher Machtstellung 
Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartiger 
Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die 
Belieferung nicht davon abhängig gemacht werden, dass 
auch andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen 
werden.  
 
 
§ 111 
Veräußerung von Unternehmen,  
Einrichtungen und Beteiligungen 
(1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung eines 
Unternehmens oder einer Einrichtung oder einer 
Beteiligung an einer Gesellschaft sowie andere 
Rechtsgeschäfte, durch welche die Gemeinde ihren 
Einfluss auf das Unternehmen, die Einrichtung oder die 
Gesellschaft verliert oder vermindert, sind nur zulässig, 
wenn die für die Betreuung der Einwohner erforderliche 
Erfüllung der Aufgaben der Gemeinde nicht 
beeinträchtigt wird.  
(2) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, an der 
Gemeinden, Gemeindeverbänd e oder Zweckverbände 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 v.H. beteiligt 
sind, dürfen Veräußerungen oder anderen 
Rechtsgeschäften i.S. des Absatzes 1 nur nach 
vorheriger Entscheidung des Rates und nur dann 
zustimmen, wenn für die Gemeinde die 
Zulässigkeitsvoraussetzung des Absatzes 1 vorliegt. 
 
 
§ 112 
Informations- und Prüfungsrechte 
(1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelbar 
Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in 
einer Rechtsform des privaten Rechts in dem in § 53 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so 
soll sie  
1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes ausüben,  
2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes vorgesehenen 
Befugnisse eingeräumt werden.  
(2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer 
Gesellschaft keine Me hrheitsbeteiligung im Sinne des § 
53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll die 
Gemeinde, soweit ihr Interesse dies erfordert, darauf 
hinwirken, dass ihr im Gesellschaftsvertrag oder in der 
Satzung die Befugnisse nach § 53 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes eingeräumt werden. Bei 
mittelbaren Minderheitsbeteiligungen gilt dies nur, wenn 
die Beteiligung den vierten Teil der Anteile übersteigt und 
einer Gesellschaft zusteht, an der die Gemeinde allein 
oder zusammen mit anderen Gebietskörperschaften mit 
Mehrheit im Sinne des § 53 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes beteiligt ist.  
 
 
§ 113 
Vertretung der Gemeinde  
in Unternehmen oder Einrichtungen 
(1) Die Vertreter der Gemeinde in Beiräten, 
Ausschüssen, Gesellschafterversammlungen, 
Aufsichtsräten oder entsprechenden Organen von 
juristischen Personen oder Personenvereinigungen, an 
denen die Gemeinde unmittelbar oder mittelbar beteiligt 
ist, haben die Interessen der Gemeinde zu verfolgen. Sie 
sind an die Beschlüsse des Rates und seiner 
Ausschüsse gebunden. Die vom Rat bestellten Vertreter 
haben ihr Amt auf Beschluss des Rates jederzeit 
niederzulegen. Die Sätze 1 bis 3 gelten nur, soweit durch 
Gesetz nichts anderes bestimmt ist.  
(2) Bei unmittelbaren Beteiligungen vertritt ein vom Rat 
bestellter Vertreter die Gemeinde in den in Absatz 1 
genannten Gremien. Sofern weitere Vertreter zu 
benennen sind, muss der Bürgermeister oder der von 
ihm vorgeschlagene B edienstete der Gemeinde 
dazuzählen. Die Sätze 1 und 2 gelten für mittelbare 
Beteiligungen entsprechend, sofern nicht ähnlich 
wirksame Vorkehrungen zur Sicherung hinreichender 
gemeindlicher Einfluss - und Steuerungsmöglichkeiten 
getroffen werden. 
(3) Die Gem einde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung 
des Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft 
darauf hinzuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird, 
Mitglieder in den Aufsichtsrat zu entsenden. Über die 
Entsendung entscheidet der Rat. Zu den entsandt en 
Aufsichtsratsmitgliedern muss der Bürgermeister oder 
der von ihm vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde 
zählen, wenn diese mit mehr als einem Mitglied im 
Aufsichtsrat vertreten ist. Dies gilt sowohl für 
unmittelbare als auch für mittelbare Beteiligungen. 
(4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden, 
Mitglieder des Vorstandes oder eines gleichartigen 
Organs zu bestellen oder vorzuschlagen, entscheidet der 
Rat.  
(5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über alle 
Angelegenheiten von besonderer Bede utung frühzeitig 
zu unterrichten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur, 
soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.

Beteiligungsbericht 2014  
215 
(6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätigkeit 
in einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die 
Gemeinde den Schaden zu erset zen, es sei denn, dass 
er ihn vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. 
Auch in diesem Falle ist die Gemeinde 
schadensersatzpflichtig wenn ihr Vertreter nach Weisung 
des Rates oder eines Ausschusses gehandelt hat.  
 
 
§ 114  
Eigenbetriebe 
(1) Die gemeindlichen wirtschaftlichen Unternehmen 
ohne Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach 
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung und der 
Betriebssatzung geführt.  
(2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebes ist der 
Betriebsleitung  ausreichende Selbständigkeit der 
Entschließung einzuräumen. Die Zuständigkeiten des 
Rates sollen soweit wie möglich dem Betriebsausschuss 
übertragen werden. 
(3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten 
besteht der Betriebsausschuss  zu einem Dritte l aus 
Beschäftigten des Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der 
Ausschussmitglieder muss in diesem Fall durch drei 
teilbar sein. Bei Eigenbetrieben mit weniger als 51, aber 
mehr als zehn Beschäftigten gehören dem 
Betriebsausschuss  zwei Beschäftigte des 
Eigenbetriebes an. Die dem Betriebsausschuss  
angehörenden Beschäftigten werden aus einem 
Vorschlag der Versammlung der Beschäftigten des 
Eigenbetriebes gewählt, der mindestens die doppelte 
Zahl der zu wählenden Mitglieder und Stellvertreter 
enthält. Wird für meh rere Eigenbetriebe ein 
gemeinsamer Betriebsausschuss  gebildet, ist die 
Gesamtzahl aller Beschäftigten dieser Eigenbetriebe 
maßgebend; Satz 4 gilt entsprechend. Die Zahl der 
sachkundigen Bürger darf zusammen mit der Zahl der 
Beschäftigten die der Ratsmitgl ieder im 
Betriebsausschuss  nicht erreichen. 
 
 
§ 114 a 
Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts 
(1).Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen 
in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts 
errichten oder bestehende Regie - und Eigenbetriebe 
sowie eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der 
Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des 
öffentlichen Rechts umwandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 
1 und Nr. 2 gilt entsprechend. 
(2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der  
Anstalt durch eine Satzung. Die Satzung muss 
Bestimmungen über den Namen und die Aufgaben der 
Anstalt, die Zahl der Mitglieder des Vorstands und des 
Verwaltungsrates, die Höhe des Stammkapitals, die 
Wirtschaftsführung, die Vermögensverwaltung und die 
Rechnungslegung enthalten. 
(3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder alle mit 
einem bestimmten Zweck zusammenhängende 
Aufgaben ganz oder teilweise übertragen. Sie kann 
zugunsten der Anstalt unter der Voraussetzung des § 9 
durch Satzung einen Anschluss - und Benutzungszwang 
vorschreiben und der Anstalt das Recht einräumen, an 
ihrer Stelle Satzungen für das übertragene 
Aufgabengebiet zu erlassen; § 7 gilt entsprechend. 
(4) Die Anstalt kann nach Maßgabe der Satzung andere 
Unternehmen oder Einrichtungen gründe n oder sich an 
solchen beteiligen oder eine bestehende Beteiligung 
erhöhen, wenn das dem Anstaltszweck dient. Für die 
Gründung von und die Beteiligung an anderen 
Unternehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des 
privaten Rechts sowie deren Veräußerung und andere 
Rechtsgeschäfte im Sinne des § 111 gelten die §§ 108 
bis 113 entsprechend. Für die in Satz 2 genannten 
Gründungen und Beteiligungen muss ein besonders 
wichtiges Interesse vorliegen. 
(5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten der 
Anstalt u nbeschränkt, soweit nicht Befriedigung aus 
deren Vermögen zu erlangen ist (Gewährträgerschaft). 
Rechtsgeschäfte im Sinne des § 87 dürfen von der 
Anstalt nicht getätigt werden. 
(6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener 
Verantwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder 
durch die Satzung der Gemeinde etwas anderes 
bestimmt ist. Der Vorstand vertritt die Anstalt gerichtlich 
und außergerichtlich. 
(7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von einem 
Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat b estellt 
den Vorstand auf höchstens 5 Jahre; eine erneute 
Bestellung ist zulässig. Er entscheidet außerdem über 
1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2, 
2. die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der 
Anstalt an anderen Unternehmen oder 
Einrichtungen sowie deren Gründung, 
3. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des 
Jahresabschlusses, 
4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und 
Entgelte für die Leistungsnehmer, 
5. die Bestellung des Abschlussprüfers, 
6. die Ergebnisverwendung 
7. Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne des § 111. 
Im Fall der Nummer 1 unterliegt der Verwaltungsrat den 
Weisungen des Rates und berät und beschließt in 
öffentlicher Sitzung. In den Fällen der Nummern 2 und 7 
bedarf es der vorherigen Entscheidung des Rates. Dem 
Verwaltungsrat o bliegt außerdem die Entscheidung in 
den durch die Satzung der Gemeinde bestimmten 
Angelegenheiten der Anstalt. In der Satzung kann ferner 
vorgesehen werden, dass bei Entscheidungen der 
Organe der Anstalt von grundsätzlicher Bedeutung die 
Zustimmung des Rates erforderlich ist. 
(8) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden 
Mitglied und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt 
der Bürgermeister. Soweit Beigeordnete mit eigenem 
Geschäftsbereich bestellt sind, führt derjenige 
Beigeordnete den Vorsitz, zu  dessen Geschäftsbereich 
die der Anstalt übertragenen Aufgaben gehören. Sind die 
übertragenen Aufgaben mehreren Geschäftsbereichen 
zuzuordnen, so entscheidet der Bürgermeister über den 
Vorsitz. Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats 
werden vom Rat für die Dauer von 5 Jahren gewählt; für 
die Wahl gilt § 50 Abs. 4 sinngemäß. Die Amtszeit von 
Mitgliedern des Verwaltungsrats, die dem Rat

Beteiligungsbericht 2014  
216 
angehören, endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem 
vorzeitigen Ausscheiden aus dem Rat. Die Mitglieder des 
Verwaltungsrats üben ihr Amt bis zum Amtsantritt der 
neuen Mitglieder weiter aus. Mitglieder des 
Verwaltungsrats können nicht sein: 
1. Bedienstete der Anstalt, 
2. leitende Bedienstet von juristischen Personen oder 
sonstigen Organisationen des öffentlichen oder 
privaten Rechts, an denen die Anstalt mit mehr als 
50 v.H. beteiligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht 
genügt, 
3. Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmittelbar 
mit Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst 
sind. 
(9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamten 
zu sein, wenn sie auf Grund einer Aufgabenübertragung 
nach Absatz 3 hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die 
Anstalt aufgelöst oder umgebildet, so gilt für die 
Rechtsstellung der Beamten und der 
Versorgungsempfänger Kapitel II Abschnitt III des 
Beamtenrechtsrahmengesetzes.  
 (10) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der 
Anstalt werden nach den für große Kapitalgesellschaften 
geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches 
aufgestellt und geprüft, sofern  nicht weitergehende 
gesetzliche Vorschriften gelten oder andere gesetzliche 
Vorschriften entgegenstehen. § 285 Nummer 9 
Buchstabe a des Handelsgesetzbuches ist mit der 
Maßgabe anzuwenden, dass die für die Tätigkeit im 
Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Mitglieder 
des Vorstands sowie die für die Tätigkeit im 
Geschäftsjahr gewährten Leistungen für die Mitglieder 
des Verwaltungsrates im Anhang des Jahresabschlusses 
für jede Personengruppe sowie zusätzlich unter 
Namensnennung die Bezüge und Leistungen fü r jedes 
einzelne Mitglied dieser Personengruppen unter 
Aufgliederung nach Komponenten im Sinne des § 285 
Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches 
angegeben werden, soweit es sich um Leistungen des 
Kommunalunternehmens handelt. Die individualisierte 
Ausweisungspflicht gilt auch für Leistungen 
entsprechend § 108 Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 Satz 2. 
(11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, §75 Abs. 1, § 77, § 84 sowie 
die Bestimmungen des 13. Teils über die staatliche 
Aufsicht sind auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden. 
 
 
§ 115 
Anzeige 
(1) Entscheidungen der Gemeinde über 
a) die Gründung oder wesentliche Erweiterung einer 
Gesellschaft oder eine wesentliche Änderung des 
Gesellschaftszwecks oder sonstiger wesentlicher 
Änderungen des Gesellschaftsvertrages, 
b) die Beteiligung  an einer Gesellschaft oder die 
Änderung der Beteiligung an einer Gesellschaft, 
c) die gänzliche oder teilweise Veräußerung einer 
Gesellschaft oder der Beteiligung an einer 
Gesellschaft, 
d) die Errichtung die Übernahme oder die wesentliche 
Erweiterung eines Unternehmens, die Änderung der 
bisherigen Rechtsform oder eine wesentliche 
Änderung des Zwecks, 
e) den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Art 
nach geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf 
das Unternehmen oder die Einrichtung zu mindern 
oder zu beseitigen oder die Ausübung von Rechten 
aus einer Beteiligung zu beschränken, 
f) die Führung von Einrichtungen entsprechend den 
Vorschriften über die Eigenbetriebe, 
g) den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer 
eingetragenen Genossenschaft 
h) die Errichtung, w esentliche Erweiterung oder 
Auflösung einer rechtsfähigen Anstalt des 
öffentlichen Rechts gemäß § 114 a, die Beteiligung 
oder Erhöhung einer Beteiligung der Anstalt an 
anderen Unternehmen oder Einrichtungen oder 
deren Gründung sowie Rechtsgeschäfte der Anstalt 
im Sinne des § 111 
sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens 
sechs Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich 
anzuzeigen. Aus der Anzeige muss zu ersehen sein, ob 
die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.  
Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall aus besonderem 
Grund die Frist verkürzen oder verlängern. 
(2) Für die Entscheidung über die mittelbare Beteiligung 
an einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein 
Beschluss des Rates nach § 108 Abs. 6 oder § 111 Abs. 
2 zu fassen ist. 
 
 
 
12. Teil 
Gesamtabschluss 
 
 
§ 116 
Gesamtabschluss 
(1) Die Gemeinde hat in jedem Haushaltsjahr für den 
Abschlussstichtag 31. Dezember einen 
Gesamtabschluss unter Beachtung der Grundsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung aufzustellen. Er besteht 
aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz 
und dem Gesamtanha ng und ist um einen 
Gesamtlagebericht zu ergänzen. Der Rat bestätigt den 
geprüften Gesamtabschluss durch Beschluss. § 96 findet 
entsprechende Anwendung.  
(2) Zu dem Gesamtabschluss hat die Gemeinde ihren 
Jahresabschluss nach § 95 und die Jahresabschlüsse 
des gleichen Geschäftsjahres aller verselbstständigten 
Aufgabenbereiche in öffentlich -rechtlicher oder 
privatrechtlicher Form zu konsolidieren. Auf den 
Gesamtabschluss sind, soweit seine Eigenart keine 
Abweichung erfordert, § 88 und § 91 Abs. 2 
entsprechend anzuwenden. 
(3) In den Gesamtabschluss müssen verselbstständigte 
Aufgabenbereiche nach Absatz 2 nicht einbezogen 
werden, wenn sie für die Verpflichtung, ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der 
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage 
der Gemeinde zu vermitteln, von untergeordneter 
Bedeutung sind. Dies ist im Gesamtanhang darzustellen.

Beteiligungsbericht 2014  
217 
(4) Am Schluss des Gesamtlageberichtes sind für die 
Mitglieder des Verwaltungsvorstands nach § 70, soweit 
dieser nicht zu bilden ist für den Bürgermeister und den 
Kämmerer, sowie für die Ratsmitglieder, auch wenn die 
Personen im Haushaltsjahr ausgeschieden sind, 
anzugeben: 
1. der Familienname mit mindestens einem 
ausgeschriebenen Vornamen, 
2. der ausgeübte Beruf, 
3. die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen 
Kontrollgremien i.S.d. § 125 Abs. 1 Satz 3 des 
Aktiengesetzes, 
4. die Mitgliedschaft in Organen von 
verselbstständigten Aufgabenbereichen der 
Gemeinde in öffentlich -rechtlicher oder 
privatrechtlicher Form, 
5. die Mitgliedschaft in Organen sonstiger 
privatrechtlicher Unternehmen. 
(5) Der Gesamtabschluss ist innerhalb der ersten neun 
Monate nach dem Abschlussstichtag aufzustellen. § 95 
Abs. 3 findet für die Aufstellung des Gesamtabschlusses 
entsprechende Anwendung. 
(6) Der Gesamtabschluss ist vom 
Rechnungsprüfungsausschuss dahingehend zu prüfen, 
ob er ein den tatsächlichen Verhältnissen 
entsprechendes Bild der Vermögens -, Schulden -, 
Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde unter 
Beachtung der Grundsätze ordnungsmä ßiger 
Buchführung ergibt. Die Prüfung des 
Gesamtabschlusses erstreckt sich darauf, ob die 
gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden 
Satzungen und sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen 
beachtet worden sind. Der Gesamtlagebericht ist darauf 
zu prüfen, ob er mit dem Gesamtabschluss in Einklang 
steht und ob seine sonstigen Angaben nicht eine falsche 
Vorstellung von der Vermögens -, Schulden -, Ertrags - 
und Finanzgesamtlage der Gemeinde erwecken. § 101 
Abs. 2 bis 8 gilt entsprechend. 
(7) In die Prüfung nach Absatz 6 müssen die 
Jahresabschlüsse der verselbstständigten 
Aufgabenbereiche nicht einbezogen werden, wenn diese 
nach gesetzlichen Vorschriften geprüft worden sind. 
 
 
§ 117 
Beteiligungsbericht 
(1) Die Gemeinde hat einen Beteiligungsbericht zu 
erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und 
nichtwirtschaftliche Betätigung, unabhängig davon, ob 
verselbstständigte Aufgabenbereiche dem 
Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses 
angehören, zu erläutern is t. Dieser Bericht ist jährlich 
bezogen auf den Abschlussstichtag des 
Gesamtabschlusses fortzuschreiben und dem 
Gesamtabschluss beizufügen.  
(2) Der Beteiligungsbericht ist dem Rat und den 
Einwohnern zur Kenntnis zu bringen. Die Gemeinde hat 
zu diesem Zweck  den Bericht zur Einsichtnahme 
verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur 
Einsichtnahme ist in geeigneter Weise öffentlich 
hinzuweisen.  
§ 118 
Vorlage- und Auskunftspflichten 
Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung von 
Gründungsverträgen oder Satzungen für die in § 116 
bezeichneten Organisationseinheiten darauf hinzuwirken, 
dass ihr das Recht eingeräumt wird, von diesen 
Aufklärung und Nachweise zu verlangen, die die 
Aufstellung des Gesamtabschlusses erfordert.

Beteiligungsbericht 2014  
218 
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 
§ 53 Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen 
(1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der Anteile eines Unternehmens in einer 
Rechtsform des privaten Rechts oder gehört ihr mindestens der vierte Teil der Anteile und steht 
ihr zusammen mit anderen Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so kann sie 
verlangen, dass das Unternehmen 
1. im Rahmen der Abschlussprüfung auch die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung 
prüfen lässt; 
2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht auch darzustellen 
a)  die Entwicklung der Vermögens - und Ertragslage sowie die Liquidität und 
Rentabilität der Gesellschaft, 
b)  verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der Verluste, wenn diese Geschäfte 
und die Ursachen für die Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren, 
c)  die Ursachen eines in der Gewinn - und Verlustrechnung ausgewiesenen 
Jahresfehlbetrages; 
3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer und, wenn das Unternehmen einen 
Konzernabschluss auf zustellen hat, auch den Prüfungsbericht der 
Konzernabschlussprüfer unverzüglich nach Eingang übersendet. 
(2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als Anteile der Gebietskörperschaften auch 
Anteile, die einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft gehör en. Als Anteile der 
Gebietskörperschaft gelten ferner Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen die Rechte aus 
Absatz 1 der Gebietskörperschaft zustehen. 
§ 54 Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde 
(1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im G esellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit 
des vertretenen Kapitals bestimmt werden, dass sich die Rechnungsprüfungsbehörde der 
Gebietskörperschaft zur Klärung von Fragen, die bei der Prüfung nach § 44 (Prüfung staatlicher 
Betätigung bei privatrechtliche n Unternehmen) auftreten, unmittelbar unterrichten und zu 
diesem Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften des Unternehmens einsehen kann 
(2) Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begründetes Recht der Rechnungsprüfungs -
behörde auf unmittelbare Unterrichtung bleibt unberührt.

Beteiligungsbericht 2014  
219 
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 
(Stand: August 2015) 
Abteilungsleiterin:  
Frau Dr. Janetzki - Konzernberichtswesen und Haushalt Beteiligungen 
Telefon: 2010; Zimmer: 209b - Münster Marketing  
(Vertreter: Herr Scholz) - Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 
- RVM-Verkehrsdienst GmbH 
- Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
- Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) 
- Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 
- WLE-Spedition GmbH 
- items GmbH 
- items project GmbH 
- Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 
- GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
- GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs-GmbH 
- Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
- Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
 
 
Herr Scholz - Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
Telefon: 2043; Zimmer: 212 - Wohn+Stadtbau Münster GmbH 
(Vertreterin: Frau Dr. Janetzki) - Theater Münster 
- Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
- Kreditinstitute 
- RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 
- Betriebswirtschaftliche Betreuung der Stiftungsverwaltung 
- Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 
- Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
- Institut für vergleichende Städtegeschichte –IStG- gGmbH 
- smartOPTIMO GmbH & Co. KG 
- smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
- Energiepark Detmold GmbH 
- Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 
- Chemisches Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 
- Fortschreibung Beteiligungsbericht (mit diesjähriger 
Unterstützung von Jessica Pölk) 
 
 
Frau Haubner - Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
Telefon:2032; Zimmer: 211 - Technologieförderung Münster GmbH 
(Vertreter: Herr Scholz) - CeNTech GmbH 
- FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH  
(einschließlich der acht Beteiligungsgesellschaften) 
- GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
- AirportPark FMO GmbH 
- NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH

Beteiligungsbericht 2014  
220 
Herr Deppe - Stadtwerke Münster GmbH 
Telefon: 2020; Zimmer: 203 - münsterNETZ GmbH 
(Vertreterin: Frau Haubner) - Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 
- Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 
- NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 
- Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
- Windkraft Nordseeheilbad Borkum 
 
 
Herr Preuß - Steuerliche Beratung der Ämter und Einrichtungen 
Telefon: 2046; Zimmer: 213 - Westfälische Bauindustrie GmbH 
(Vertreter: Herr Günther) - citeq 
 
 
Herr Günther - Steuerliche Beratung der Ämter und Einrichtungen 
Telefon: 2035; Zimmer: 210 - Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 
(Vertreter: Herr Preuß) - Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH

Beteiligungsbericht 2014  
221 
Anlage 5: Alphabetische Beteiligungsübersicht 
Beteiligungen Seite 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 13 
AHS Aviation Handling Services GmbH 138 
AirportPark FMO GmbH 91 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 184 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 187 
CeNTech GmbH 64 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt 87 
citeq 22 
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 189 
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 191 
FMO Airport Services GmbH 126 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 116 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 121 
FMO Parking Services GmbH 123 
FMO Passenger Services GmbH 131 
FMO Security Services GmbH 129 
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 170 
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 67 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 174 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 178 
IStG gGmbH 82 
items GmbH 141 
items project GmbH 145 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & CO. KG 193 
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 48 
Münster Marketing 18 
münsterNETZ GmbH 107 
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 58 
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 161 
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 94 
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 85 
RVM-Verkehrsdienst GmbH 99 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 164 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 168 
Sparkasse Münsterland Ost 195 
Stadtwerke Münster GmbH 33 
Technologieförderung Münster GmbH 61 
Theater Münster 27 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 79 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 101 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 155 
Volksbank Münster eG 201

Beteiligungsbericht 2014  
222 
Beteiligungen Seite 
Westfälische Bauindustrie GmbH 110 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 158 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 148 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) 104 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 70 
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 76 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 181 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 53 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 136 
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 134 
WLE-Spedition GmbH 152 
Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 40 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 45

Beratungsverlauf (2)

09.12.2015 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 28 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.12.2015 Rat
TOP 37 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (37)

  • Rösnerstraße 10
  • Klemensstraße 10
  • Scheibenstraße 109
  • Neubrückenstraße 63
  • Steinfurter Straße 60
  • Mendelstraße 17
  • Heisenbergstraße 11
  • Weseler Straße 230
  • Sentruper Straße 315
  • Gartenstraße 123
  • Königsstraße 46
  • Herrenstraße 2
  • Joseph-König-Straße 40
  • Münsterstraße 58a
  • Engelstraße 49
  • Bahnhofstraße 29
  • Stubengasse 318
  • Lindenallee 1
  • Moltkestraße 38
  • Hafenplatz 1
  • Middelkamp 2
  • Bonnenkamp 63
  • Albersloher Weg 32
  • Krögerweg 11
  • Bremer Platz 416
  • Hafenweg 7
  • Echelmeyerstraße
  • Sentruper Höhe
  • Engelenschanze 480
  • Alter Steinweg 390
  • Loddenheide
  • Hoppengarten
  • Aegidiimarkt 780
  • Buschkamp
  • Grafschaft
  • Wickenkamp
  • Nevinghoff 14

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Details

Aktenzeichen
V/0943/2015
Typ
Vorlagen
Datum
09.11.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37