Mandari Insight

V/0243/2023

Smart City Strategie 1.0 – Grundsatzbeschluss für die Umsetzungsphase im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities

Vorlagen 26.04.2023

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 20.09.2023, TOP 26.1

Anlage A

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Anlage 2_Prüfergebnisse zur Förderfähigkeit der sechs Fokusprojekte

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Ansehen

Anlage 1_Smart City Strategie 1.0 im Entwurf

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Ansehen

Anlage A

2929 Zeichen

Anlage A zur V/0243/2023 
Kurzüberblick 
Im Rahmen eines fachlich-partizipativen Beteiligungsprozesses wurde seit Mitte 2022 eine inte-
grierte Smart City Strategie 1.0 erarbeitet, welche die Erreichung städtischer Zielsetzungen mit 
Hilfe von innovativen Technologien und Prozessen beschleunigen soll. Im Kontext der vom Bund 
geförderten Strategieentwicklung wurden weiterhin sechs sogenannte Fokusprojekte entwickelt, 
die mit der vorliegenden Vorlage grundsätzlich beschlossen und für die Umsetzung vorbereitet 
werden sollen. Auch die Umsetzung dieser sechs Maßnahmen wird durch den Bund im Rahmen 
der Modellprojekte Smart Cities gefördert. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die Smart City Strategie 1.0 und die darin verankerten Zielsetzungen und Projekte zielen auf eine 
Erreichung der nachfolgenden IMS-Ziele durch den integrierten und reflektierten Einsatz von digi-
talen Hilfsmitteln und innovativen Prozessen ab:  
 Wir werden einer der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungs-
standorte in Europa 
 Wir werden als Wirtschaftsstandort die Stadt des dynamischen Mittelstandes in Nordrhein-
Westfalen 
 Wir werden als ein kulturelles Zentrum unseres Landes Projekte mit internationaler Ausstrah-
lung entwickeln 
 Wir wollen das Zentrum für Verwaltungen und Institutionen sowie für öffentliche und private 
Dienstleistungen in Westfalen bleiben und an ihrer Modernisierung aktiv mitwirken 
 Wir werden das unverwechselbare Stadtbild bewahren und die City als Ort der Begegnung, 
als Marktplatz und als Motor der Stadtentwicklung stärken 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität 
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot 
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft 
 Wir werden Münster auf der Basis unserer Geschichte und des Prinzips von „Toleranz durch 
Dialog“ zu einer weltoffenen Stadt weiterentwickeln 
 
Finanzierung 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2023 enthalten?  Ja  Nein X teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja  Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein X  teilw. 
Siehe Punkt II „Finanzielle Auswirkungen“ der Vorlage 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
X vollständig 
freiwillig

Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
In der Smart City Strategie 1.0 wurden in Abstimmung mit den jeweiligen Fachämtern und Ein-
richtungen die Themenkomplexe Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz und Migra-
tion strategisch aufgegriffen und entsprechende integrierte Zielsetzungen vor dem Hintergrund 
einer digitalen Stadtentwicklung abgeleitet.

Beschlussvorlage

19361 Zeichen

V/0243/2023 
V/0243/2023 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Smart City Strategie 1.0 – Grundsatzbeschluss für die Umsetzungsphase im Rahmen der 
Modellprojekte Smart Cities 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   25.05.2023 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
   31.05.2023 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Vorberatung 
   01.06.2023 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Vorberatung 
   06.06.2023 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
   06.06.2023 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit 
und Ordnung 
Vorberatung 
   14.06.2023 Hauptausschuss Vorberatung 
   14.06.2023 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat beschließt die im Rahmen der Bundesförderung als Modellprojekt Smart Cities 
(MPSC) in einem Beteiligungsprozess erarbeitete Smart City Strategie 1.0 als handlungslei-
tenden Orientierungsrahmen für die digitale Stadtentwicklung in Münster (s. Anlage 1).  
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der weiteren Vorbereitung und Umsetzung der sechs 
Fokusprojekte der Smart City Strategie 1.0, die im Rahmen der durch den Bund geförderten 
Umsetzungsphase bis Mitte 2027 eine Zuschussfinanzierung erhalten. 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die für die Umsetzungsphase der Smart City Strategie geplanten Gesamtkosten der sechs Fokuspro-
jekte belaufen sich für den Zeitraum von 2023 bis Ende 2026 auf 8.300.000 €. Hierzu wurde durch die 
Fördergeberin – vorbehaltlich des Ratsbeschlusses und der anschließenden Strategieprüfung – eine 
65%ige Zuwendung in Höhe von 5.395.000 € bereits bewilligt. Aufgrund einer für das Projekt Data-
Leeze in Aussicht gestellten Ko -Finanzierung durch das Land NRW ist mit weiteren 262.500 € För-
dermitteln zu rechnen.   
 
Dezernat III/Smart City  
 
15.05.2023 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Herr Schick 
Telefon: 492-7067 
Schick@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0243/2023 
Der städtische Eigenanteil für die Realisierung der Fokusprojekte bis Mitte 2027 beläuft sich auf einen 
Betrag i.H.v. 2.642.500 €. Der Grundsatzbeschluss über die haushaltsneutrale Bereitstellung der ein-
zubringenden Eigenmittel für di e Teilnahme am Förderwettbewerb erfolgte durch Beschluss des 
Hauptausschusses vom 10.02.2021 zur Vorlage V/0075/2021.  
 
Die finanziellen Auswirkungen je Fokusprojekt werden im Rahmen separater Beschlussvorlagen der 
jeweils zuständigen Fachämter dargestellt. Die finanziellen Auswirkungen je Fokusprojekt werden 
zum Haushaltsplan-Entwurf 2024 angemeldet. Dabei werden die auf die jeweiligen Produktgruppen 
entfallenden Eigenanteile je Fokusprojekt in dem jeweiligen Budget der zuständigen Ämter und De-
zernate aufgefangen. 
 
Der Eigenanteil für Administration, Kommunikation und Transfer sowie die strategische Gesamtkoor-
dination der MPSC-Umsetzungsphase wird über das Budget der Stabsstelle Smart City haushalts-
neutral abgebildet.  
 
Weitere unmittelbare finanzielle Auswirkungen sind derzeit nicht darstellbar. 
 
Begründung: 
 
Zum Hintergrund: 
 
Die Smart City-Strategie 1.0 und ihre Bedeutung für eine durch Daten und digitale Anwendun-
gen unterstützte Stadtentwicklung in Münster  
 
Im Rahmen des Förderwettbewerbes „Modellprojekte Smart Cities“ (MPSC) des Bundesministeriums 
für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) wird die Stadt Münster seit Januar 2022 über 
fünf Jahre gefördert. Modellprojekte Smart Cities nutzen die Chancen von Informations- und Vernet-
zungstechnologien im Sinne einer nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung. Die Bundesregie-
rung fördert derzeit 73 Modellprojekte Smart Cities, die seit 2019 in drei Staffeln ausgewählt wurden, 
mit insgesamt 820 Millionen Euro. 
 
Die Förderung durch den Bund ermöglicht der Stadt Münster, eine noch stärkere Hebelwirkung in der 
digitalen Stadtentwicklung auszulösen. Zudem kann damit die bereits gute Zusammenarbeit von Äm-
tern und Einrichtungen des Stadtkonzerns für neue digitale Lösungen verbessert und beschleunigt 
werden. Dies ist nicht nur für eine zukunftsorientierte, nachhaltige Stadtentwicklung relevant, sondern 
auch für die Stärkung der kommunalen Resilienz, also der Fähigkeit flexibel auf krisenhafte Entwick-
lungen reagieren zu können. Ein strategisch geleiteter Einsatz digitaler Technologien hilft dabei, 
Mehrwerte für alle Akteure der Stadtgesellschaft zu schaffen – für eine zukunftsorientierte Mobilität, 
mehr Klimaschutz, mehr Beteiligung der Menschen und nicht zuletzt durch eine generelle Vereinfa-
chung des täglichen Lebens in Münster. Gerade in den letzten drei Jahren ist klargeworden, dass die 
Digitalisierung für den Umgang mit der Klimakrise und bei der Flexibilisierung und Modernisierung der 
Daseinsvorsorge viele Antwort- und Lösungsmöglichkeiten bietet. 
 
In diesem Kontext wurden seit 2019 gemeinsam mit Partnern aus dem Stadtkonzern Projekte mit 
stadtentwicklungspolitischer Relevanz und hoher inhaltlicher Qualität aufgestellt und realisiert. Dazu 
zählen unterschiedliche Projekte wie etwa die Thermografiebefliegung (siehe V/0025/2023), die Ein-
führung einer digitalen Mobilitätsplattform (siehe V/0069/2022) oder das Nutzen von Daten und Digi-
talisierungsmöglichkeiten im Kontext des Starkregen- und Hochwasserrisikomanagements (siehe 
V/0006/2023). In der Umsetzung dieser Maßnahmen zeigte sich ein hohes Interesse und eine hohe 
Kooperationsbereitschaft der Fachämter, das MPSC-Förderprogramm für die Weiterentwicklung ei-
gener Projekte bzw. die Erreichung eigener strategischer Ziele nutzen zu wollen.  
 
In der im Juni 2023 endenden ersten Phase (Strategiephase) des Förderprojektes wurde die Entwick-
lung der Smart City Strategie 1.0 und fünf grundlegende Starter-Maßnahmen bezuschusst. Die Ver-
waltung berichtete im Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung über die jeweiligen Zwi-
schenstände der Strategieentwicklung und die Teilnahme am Förderwettbewerb MPSC (vgl.

- 3 - 
V/0243/2023 
V/0454/2021, V/0059/2022 sowie V/0012/2023). Weiterhin wurde der Entwicklungsstand zu Strategie, 
Starter- und Fokusprojekten am 26.01.2023 im Rahmen eines interfraktionellen Arbeitsgesprächs 
vorgestellt und diskutiert. 
 
Die Erarbeitung der Strategie erfolgte in einem fachlich-partizipativen Prozess mit zielgruppenspezifi-
schen Beteiligungsformaten für Mitarbeitende aus dem Stadtkonzern und weitere Stakeholder sowie 
mit unterschiedlichen Formaten der analogen und digitalen Bürgerbeteiligung. 
 
Im Rahmen des letzten Beteiligungsbausteins konnten die inhaltlichen Textbausteine der Strategie 
vom 27.02. bis zum 10.03.2023 analog (Posterrundgang im Stadthaus 3) und digital (Onlineumfrage) 
kommentiert werden. Auf Basis der eingegangenen Anregungen und Kommentare wurde der Entwurf 
der Strategie konkretisiert (z.B. durch zielgruppenspezifischere Formulierungen der Zielkoordinaten) 
und redaktionell angepasst (z.B. durch eine explizitere Reduzierung bzw. Erläuterung des Einsatzes 
von Fachvokabular).  
 
Gemäß der Richtlinie des Fördermittelgebers muss die Smart City Strategie 1.0 (Anhang 1) zum En-
de der Strategiephase des Förderprojekts (30.06.2023) der Fördergeberin zur Prüfung vorgelegt wer-
den. Der Ratsbeschluss muss zum Zeitpunkt der Einreichung vorliegen und der Strategie beigefügt 
werden. Die Prüfung der Strategie erfolgt entsprechend den Anforderungen und Auflagen des För-
derprojektes. Für den Fall, dass Anpassungen an der Strategie  erforderlich sind, werden diese ge-
meinsam zwischen der Fördermittelgeberin und der Stadtverwaltung abgestimmt. Erst nach einer 
positiven Prüfung der Strategie 1.0 durch die Fördermittelgeberin ist eine Inanspruchnahme der Zu-
schussfinanzierung für die Umsetzungsphase (2023-2026) und damit die Ko-Finanzierung der sechs 
Fokusprojekte (siehe Beschlusspunkt 2) möglich.  
 
Zu Beschlusspunkt 1: 
 
Die Smart City -Strategie 1.0 als Grundlage für die weitere Förderung im Rahmen des Pro-
gramms Modellprojekte Smart Cities  
 
Die ämter- und fachübergreifende Koordination und Entwicklung der Smart City Strategie 1.0 lag fe-
derführend bei der Stabsstelle Smart City im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft. Für die fach-
liche Erarbeitung und Begleitung der Strategie wurde das Büro bee smart city GmbH, Mülheim an der 
Ruhr, in Zusammenarbeit mit der Firma Detecon International GmbH, Köln, beauftragt. 
 
Das übergeordnete Ziel der Smart City Strategie 1.0 ist es, Digitalisierung und Stadtentwicklung vo-
rausschauend und systematisch zusammenzudenken, um vielfältigen städtischen Herausforderungen 
(z.B. Klimawandel und Klimafolgenanpassung, demographische und soziale Entwicklungen, wirt-
schaftlicher Strukturwandel) zu begegnen und durch einen reflektierten Einsatz von Technologien und 
Daten zur langfristigen Steigerung der Resilienz, Erhöhung der Lebensqualität, gesellschaftlichen 
Partizipation, sozialen Inklusion und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beitragen zu können.  
 
Die Smart City Strategie 1.0 stellt dabei keine eigene Fachstrat egie dar, sondern knüpft inhaltlich an 
bestehenden Strategien (z.B. MünsterZukünfte, Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 und ISEK 
2030), Fachkonzepten (z.B. Klimaanpassungskonzept) und Zielsetzungen (wie bspw. dem Erreichen 
der Klimaneutralität bis 2030)  an. Um die angestrebte Beschleunigung und Verbesserung in der 
übergeordneten Zielerreichung zu erwirken, werden in der Smart City Strategie 1.0 die vorhandenen 
Zielsysteme vor dem Hintergrund der digitalen Stadtentwicklung geordnet, konkretisiert und entspre-
chende Handlungsbedarfe für den Einsatz von technologiegestützten Maßnahmen identifiziert.  
 
Darüber hinaus soll durch die Smart City Strategie 1.0 eine systematische und kritieriengestützte Pri-
orisierung von zukünftigen Maßnahmen und Projekten im Bereich der digitalen Stadtentwicklung er-
möglicht werden. Als weiteres übergeordnetes Ziel der Strategie soll die Kollaboration zwischen ver-
schiedenen Verwaltungsbereichen, städtischen Gesellschaften und anderen Akteuren der Stadtge-
sellschaft verbessert werden, indem eine gemeinsame Definition von Leitthemen und Handlungsfel-
dern der Smart City Münster zu Grunde gelegt wird.

- 4 - 
V/0243/2023 
Aufbau und Inhalt der Smart City Strategie 1.0  
 
Die Smart City Strategie 1.0 ist wie folgt gegliedert: 
 
Kapitel 1: Im Zuge des Einleitungskapitels werden der Smart City Begriff definiert und die inhaltli-
chen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Smart City Strategie 1.0 erläutert.  
 
Kapitel 2: Der Weg zur Strategie 1.0 wird anhand der im fachlich-partizipativen Erarbeitungsprozess 
beteiligten Personengruppen sowie anhand eines Überblicks zu den Beteiligungsformaten und Rah-
menbedingungen der Modellprojekte Smart Cities beschrieben.  
 
Kapitel 3: Der Smart City Kompass stellt die Vision, das Leitbild und die Leitkoordinaten der Smart 
City Münster vor, die als Orientierungsrahmen für die gesamte Strategieumsetzung aber auch die 
zukünftige Qualifizierung von Smart City Maßnahmen dienen.  
 
Kapitel 4: Das Smart City Steuerrad ist das inhaltliche Herzstück der Strategie und gliedert sich in 
sechs Handlungsfelder, 18 Zielbilder sowie 42 Projektsteckbriefe auf (sechs Fokusprojekte  der 
MPSC-Förderung sowie 36 weitere Projekte, die außerhalb der MPSC-Förderung realisiert werden). 
Die Handlungsfelder und Zielbilder sind in der Abbildung 1 zusammengefasst.  
 
Kapitel 5: Die Smart City Navigationszentrale erläutert die Umsetzungsstruktur der Smart City 
Münster und stellt das Monitoring- und Evaluationskonzept vor. Zudem enthält dieses Kapitel ein ers-
tes Datenleibild für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung.  
 
Kapitel 6: Die Strategie schließt mit einem Ausblickskapitel, das einen zusammenfassenden Blick 
von der Strategie- auf die Umsetzungsphase richtet.  
 
Der Anhang beinhaltet neben einem Abkürzungs-, Abbildungs- und Quellenverzeichnis ein erläutern-
des Glossar zu Fachbegriffen. 
 
Abbildung 1: Steuerrad der Smart City Strategie 1.0 mit sechs Handlungsfeldern und 18 Zielbildern

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V/0243/2023 
Zu Beschlusspunkt 2: 
In der Umsetzungsphase (2023-2026) sollen über die MPSC-Förderung sechs Fokusprojekte umge-
setzt werden. Erste Ideenskizzen für diese Projekte waren bereits Besta ndteile der seinerzeitigen 
Bewerbung für eine Teilnahme am Förderprogramm. Diese Skizzen wurden in der Strategiephase mit 
den Umsetzungspartnern aus dem Stadtkonzern dahingehend geschärft, dass sie integriert auf die 
Ziele städtischer Strategien und Zielsetzungen einzahlen und vorhandene Beschlüsse stärken sollen.  
 
Als zentrale Kriterien für die Auswahl und Weiterentwicklung der Fördermaßnahmen dienten einer-
seits die Vorgaben des Fördermittelgebers (wie z.B. beihilferechtliche Vorgaben, Skalierbarkeit, Mul-
tiplizierbarkeit und Modellhaftigkeit der Maßnahmen in der bundesweiten Kommunallandschaft sowie 
ein expliziter räumlicher Bezug in der Umsetzung). Andererseits wurden die Ergebnisse der Stake-
holder- und Beteiligungsprozesse in die Schärfung der Fokusproje kte einbezogen. So wurde bei-
spielsweise dem Umstand Rechnung getragen, dass die Schwerpunktthemen Klimaschutz, Klimaan-
passung und Resilienz der Stadtentwicklung im Rahmen des Beteiligungsprozesses stark priorisiert 
wurden.  
 
Nachfolgend werden die übergeordneten Zielsetzungen und intendierten Wirkungen der sechs Fo-
kusprojekte zusammengefasst.  
 
 „STADTLABOR.MS“ schafft konkrete Räume, Orte und Formate für die Befähigung zur Teil-
habe und aktiven Mitgestaltung des digitalen Wandels in Münster; genutzt wird hierfür vor al-
lem das städtische Digitallabor, welches aufgewertet und weiterentwickelt wird. 
 
 „Smarte Wege zum abfallfreien Quartier“ fokussieren auf Lösungen für die Abfallvermei-
dung und kreislauforientiertes Ressourcenmanagement mit Hilfe von Füllstandssensoren, 
Sharing-Lösungen und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) beim Schüttungsprozess.   
 
 „DataLeeze“ beschleunigt Radverkehr an Lichtsignalanlagen, macht Radverkehr in unserer 
Fahrradstadt dadurch komfortabler und schaltet für die Mobilitätswende schneller auf Grün.  
 
 „Kleine Kiste, große Wirkung“ schafft ein stadtweites Netzwerk an Messstationen für Klima- 
und Umweltdaten, damit Klimaanpassung in Münster an den richtigen Stellen die größtmögli-
che Wirkung entfalten kann. Das Projekt umfasst unter anderem Datensammlungen, automa-
tisierte Datenauswertungen sowie die Entwicklung von „Citizen Science“- und Bildungsange-
boten. 
 
 Das „NetzInfrastrukturCOckpit (NICO)“ schafft eine zentrale Datenplattform und verbindet 
und vernetzt Akteur*innen sowie ihre Daten(schätze), um passgenaue Datenverarbeitung und 
-visualisierung für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung zu fördern und datenbasierte Ent-
scheidungsgrundlagen für ein noch lebenswerteres Münster zu schaffen.  
 
 „MS Smart Water“ fördert eine wasserbewusste Stadt auf Basis innovativer Technologien: 
sowohl basierend auf bestehenden Wasserdaten als auch durch Datengenerierung mithilfe 
neuangeschaffter Sensorik/Aktorik wird ein umfangreiches städtisches Wasserwirtschaftsmo-
dell erstellt. 
Tabelle 1 gibt einen ausführlicheren Überblick zur bewilligten Höhe der Zuschussfinanzierung, Bezü-
gen der Projekte zu politischen Beschlüssen sowie eingebundenen Kooperationspartnern innerhalb 
des Stadtkonzerns. Darüber hinaus sind detailliertere inhaltliche Steckbriefe der Smart City Strategie 
1.0 (siehe Anlage 1) zu entnehmen.

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V/0243/2023 
 
Tabelle 1: Übersicht zu den sechs Fokusprojekten 
Titel des Projekts  Kurzbeschreibung, Bezüge zu politischen Beschlüssen und Höhe der 
Zuschussfinanzierung  
Beteiligte Ämter und 
Einrichtungen neben 
der Stabsstelle Smart 
City  
STADTLABOR.MS 
 
Kurzbeschreibung: Schaffung eines Ortes für das Anwenden und A us -
probieren von digitalen Hilfsmitteln für eine gemeinw ohlorientierte Stadt-
entw icklung und zur Erreichung der Klimaneutralität bzw . -resilienz. 
 
Bezug zu politischen Beschlüssen: V/0154/2018 (Open Data/Apps), 
V/0553/2021 (Beteiligung) und V/0628/2021 (Konzeptstudie Klimaneutrali-
tät) 
 
Höhe der Zuschussfinanzierung: bis zu 975.000,00 Euro 
Stabsstelle Digitale 
Bildung,  
Fachstelle Nachhaltig-
keit, Stabsstelle Klima 
Smarte Wege zum 
abfallfreien Quar-
tier  
 
Kurzbeschreibung: Entw icklung und Umsetzung von quartiersbezogenen 
Digitalprojekten im Bereich der Abfallvermeidung für die neuen Stadtquar-
tiere Oxford und York. 
 
Bezug zu politischen Beschlüssen und Konzepten: V/0628/2021 (Kon-
zeptstudie Klimaneutralität) sow ie Vision 2030 der aw m 
 
Höhe der Zuschussfinanzierung: bis zu 975.000,00 Euro 
aw m, 
KonvOY GmbH 
DataLeeze  
 
Kurzbeschreibung: Technologieerprobung sowie Erhebung und A naly s e 
von Daten zur Verbesserung und Beschleunigung des Radverkehrs an 
Lichtsignalanlagen.  
 
Bezug zu politischen Beschlüssen:  V/0772/2021 (Beschlus s Leez en-
flow ; ab Beschlusspunkt 5) sowie V/0647/2016 (Radverkehrskonzept) 
 
Höhe der Zuschussfinanzierung: bis zu 1.237.500,00 Euro 
Amt für Mobilität und 
Tiefbau 
Kleine Kiste, 
große Wirkung 
 
Kurzbeschreibung: Realisierung eines flächendeckenden und partizipati-
ven Netzw erkes von Messstationen zum Erheben von Umw eltdaten für die 
Priorisierung von Klimaanpassungsmaßnahmen.  
 
Bezug zu politischen Beschlüssen:  V/0799/2019/1 (Klimaanpass ungs -
konzept) und V/0154/2018 (Open Data/Apps) 
 
Höhe der Zuschussfinanzierung: bis zu 650.000,00 Euro 
Stabsstelle Klima,  
Vermessungs- und 
Katasteramt 
 
 
NICO: NetzInfra-
struktur-COckpit 
 
Kurzbeschreibung:  Entw icklung und Betrieb einer zentralen Datenplatt-
form für städtische Infrastrukturen und somit zentrales Querschnittsprojekt 
für alle datengestützten Maßnahmen. 
 
Bezug zu politischen Beschlüssen:  V/0154/2018 (Open Data/Apps) 
 
Höhe der Zuschussfinanzierung: bis zu 520.000,00 Euro 
Vermessungs- und 
Katasteramt, 
Stadtw erke Münster 
MS Smart Water 
 
Kurzbeschreibung:  Entw icklung von Planungsinstrumenten und Umset-
zung von raumbezogenen Maßnahmen, um Synergieeffekte in der Klima-
folgenanpassung und des städtischen als auch privaten Wassermanage-
ments zu erzeugen.  
 
Bezug zu politischen Beschlüssen: V/0799/2019/1 (Klimaanpas s ungs -
konzept) 
 
Höhe der Zuschussfinanzierung: bis zu 1.300.000,00 Euro 
Amt für Mobilität und 
Tiefbau, 
Stabsstelle Klima  
 
Die sechs Fokusprojekte mussten in Form umfangreicher Maßnahmensteckbriefe qualifiziert werden. 
Auf Basis dieser Steckbriefe erfolgte durch den Fördermittelgeber im 1. Quartal 2023 eine P rüfung 
der Fokusprojekte vor dem Hintergrund der Förderkriterien des MPSC -Programms. Am 31.03.2023 
wurde das Prüfergebnis des BMWSB an die Stadt Münster übermittelt: Alle sechs Fokusprojekte wur-
den auf Basis der gegenwärtigen inhaltlichen Qualifizierung al s förderfähig befunden. Kleinere pro-
jektspezifische Auflagen sind dem detaillierten Prüfergebnis in Anlage 2 zu entnehmen. 
 
Die Smart City Strategie 1.0 samt den konkreten Maßnahmen und des Umsetzungsmodells skizziert 
einen Weg, wie Münster Schritt für Sch ritt zur Smart City werden kann. Darüber hinaus soll die Ent-
wicklung und die Umsetzung der Strategie auch dem Kompetenzaufbau innerhalb des Stadtkonzerns 
dienen.

- 7 - 
V/0243/2023 
i.V. 
 
 
gez. Robin Denstorff  
Stadtbaurat 
 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage A 
Anlage 1: Smart City Strategie 1.0 im Entwurf 
Anlage 2: Prüfergebnisse zur Förderfähigkeit der sechs Fokusprojekte

Anlage 2_Prüfergebnisse zur Förderfähigkeit der sechs Fokusprojekte

2801 Zeichen

Anlage 2: Prüfergebnisse zur Förderfähigkeit der sechs Fokusprojekte  
Auszug aus der Rückmeldung des BMWSB vom 31.03.2023 an die Stabsstelle Smart City  
Maßnahme: Smart Water  
Die Maßnahme wird als förderfähig bewertet. Es wird empfohlen, den gesamten Wasserkreislauf zu 
betrachten. Die Steigerung der Resilienz des Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungssystems 
sollte – wie vorgesehen – in Verknüpfung mit Wasser planerisch-gestalterisches Mittel im öffentlichen 
Raum – auch im Hinblick auf Hitze/Kühlung einerseits sowie Starkregen andererseits weiter verfolgt  
werden. Es wird die Zusammenarbeit mit dem MPSC Darmstadt empfohlen.  
Maßnahme: Stadtlabor.MS 
Die Maßnahme wird als förderfähig bewertet. Es wird folgende Auflage gegeben: 
 Die Übertragbarkeit und der Mehrwert für andere Kommunen sind zu stärken. Dazu komme n 
u. a. eine Auswertung der Vor- und Nachteile sowie Grenzen des kommunalen Einsatzes von 
Open-Source und offenen Schnittstellen in der Bildungsarbeit sowie konkrete Handreichungen 
für andere Kommunen zum Einsatz der selben in Betracht. 
 Eine Vermietung der Räumlichkeiten ist aus beihilferechtlichen Gründen ausgeschlossen.  
Maßnahme: Smarte Wege zu abfallfreien Quartieren 
Die Maßnahme wird als förderfähig bewertet. Es werden folgende Auflagen, Hinweise und 
Empfehlungen gegeben: 
 Zur Sicherstellung der beihilferechtlichen Konformität wird klargestellt, dass aus den Mitteln 
keine Mitfinanzierung des Einsammelns/Verwertens von gewerblichem Abfall oder Verwerten 
von Hausmüll erfolgen darf. 
 Es wird darauf hingewiesen, dass das MPSC Gera mit 
Füllstandsmessern/Glassammelcontainern eine Maßnahme verfolgt, aufgrund derer ein 
Erfahrungsaustausch hilfreich sein könnte. Zudem könnte Austausch mit MPSC Berlin 
produktiv sein, da dort ZeroWaste im Bestandsquartier geplant ist. Auch MPSC Brandis 
könnte von einem Austausch profitieren. 
Maßnahme: kleine Kiste, große Wirkung und NetzinfrastrukturCockpit  
Die Maßnahmen werden als förderfähig bewertet. Es werden folgende Auflagen gegeben: 
 KPI zur Messung des Erfolges sollten entwickelt werden. 
 Bei der Umsetzung der Maßnahme ist auf konkrete stadtentwicklungspolitische Anwendungen 
im Bereich des Open Data Portals/Digitalen Zwillings zu achten (nicht nur Befähigung des 
sogenannten "Stadtkonzerns" im Bereich Datenverarbeitung und Dateninfrastruktur ).  
 Im Verwendungsnachweis ist der Raumbezug darzulegen (Wo Sensorik/Welche 
Planungsentscheidungen an/für Welche Orte auf Basis der Daten/Welche Wirkung).  
Wir empfehlen den Austausch mit den MPSCs Bochum, Ulm und Darmstadt sowie Mitarbeit an der 
AEG Monitoring. 
Maßnahme: DataLeeze  
Die Maßnahme wird als förderfähig bewertet. Es werden Austausch und Zusammenarbeit mit den 
MPSCs Hannover, Kassel und ggf,. Bochum empfohlen.

Anlage 1_Smart City Strategie 1.0 im Entwurf

304064 Zeichen

Smart City Strategie der Stadt Münster [Version 1.0]
DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET  
STADT
Anlage 1 zu V/0243/2023

Herausgeberin:
Stadt Münster
Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft 
Stabsstelle Smart City
Albersloher Weg 33 | 48155 Münster
Bearbeitung:
Stadt Münster
Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft 
Stabsstelle Smart City
Ansprechpersonen: Carlo Schick, Dr. André Wolf 
www.smartcity.ms
Externe Begleitung:
bee smart city GmbH, Mülheim a. d. Ruhr
Ansprechperson: Thomas Müller
www.beesmart.city
Detecon International GmbH, Köln
Ansprechperson: Jürgen Richter
www.detecon.com
Gestaltung:
A&O Kommunikationsagentur GmbH, Mülheim a. d. Ruhr
www.ao-kommunikationsagentur.de
© 2023 Stadt Münster. 
Dieses Werk der Stadt Münster ist lizenziert unter der „Creative Commons Namensnennung – 
Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International“ Lizenz (CC-BY-SA 4.0), soweit nicht 
anders gekennzeichnet. Informationen zur Lizenz finden sich unter:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de
Impressum
Smart City Strategie 1.0 
der Stadt Münster
 
1  Einleitung 
1.1 Der Begriff Smart City und der Startpunkt der Smart City Münster 6
1.2 Aufbau der Smart City Strategie 1.0 14
2  Der Weg zur Strategie 1.0 16
2.1 Rückblick auf die Beta-Strategie 18
2.2 Modellprojekte Smart Cities: Beschleuniger für die Smart City Strategie 1.0 19
2.3 Einblick in den partizipativen Erarbeitungsprozess  20
3  Unser Orientierungsrahmen - Der Smart City Kompass 30
3.1 Vision 32
3.2 Leitbild 33
3.3 Leitkoordinaten 33
4  Unsere Zielmarken und Routenpläne – Das Smart City Steuerrad  36
4.1 Das Smart City Steuerrad als inhaltliches Herzstück der Smart City Strategie 1.0  38
4.2 Handlungsfelder, Zielbilder und Projekte der Smart City Münster 44
4.2.1 Handlungsfeld 1 „Energie, Umwelt & Klima in der Smart City Münster“ 46
4.2.2 Handlungsfeld 2 „Mobilität & Verkehr in der Smart City Münster“ 58
4.2.3 Handlungsfeld 3 „Wohnen & Leben in der Smart City Münster“ 70
4.2.4 Handlungsfeld 4 „Teilhabe & Kultur in der Smart City Münster“ 82
4.2.5 Handlungsfeld 5 „Wirtschaft & Wissenschaft in der Smart City Münster“ 94
4.2.6 Handlungsfeld 6 „Management & Infrastruktur der Smart City Münster“ 106
5  Unsere Arbeitsweise und Organisation – Die Smart City Navigationszentrale 118
5.1 Das Mindset für den Weg zur Smart City  120
5.2 Umsetzungsstruktur der Smart City Münster 122
5.3 Kommunikation und Wissenstransfer 131
5.4 Versionierung der Strategie 134
6  Ausblick und Danksagung 135
Anhang     138
Glossar     138
Abbildungsverzeichnis 140
Abkürzungsverzeichnis 141
Quellenverzeichnis 141
Inhalte

Start
4 5

Münster hat sich auf den Weg gemacht, Smart 
City zu werden. Durch das Nutzen von Daten 
und digitalen Anwendungen will die Stadt at -
traktiv bleiben für zukünftige Generationen, 
für Wirtschaft, Wissenschaft und Münsters 
Nachbarn. Dabei müssen sich alle kommunalen 
digitalen Ansätze an den großen Zukunftsauf -
gaben messen lassen: Wie können wir unsere 
wachsende und sich wandelnde Stadt so ge-
stalten, dass Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, 
Krisenfestigkeit und die Lebensqualität der 
Menschen im Mittelpunkt stehen? Diese Frage 
steht für uns am Anfang eines souveränen di-
gitalen Wandels in unserer Kommune und ist 
Ausgangspunkt der Smart City Münster. Denn 
nur ein reflektierter und strategisch gesteu-
erter Einsatz von digitalen Hilfsmitteln bietet 
Chancen für eine zukunftssichere Entwicklung 
unserer Stadt. Das Motto muss dabei lauten: 
„Herausforderung sucht Lösung“ und nicht 
„Technik sucht Anwendung“.
DER BEGRIFF SMART CITY IM KONTEXT DER  
(DIGITALEN) STADTENTWICKLUNG 
Der Begriff der Smart City – wie er in dieser 
Strategie gebraucht wird – ist unter anderem 
im Kontext der nachhaltigen Stadtentwicklung 
entstanden und geprägt worden. Das Bundes -
institut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 
(BBSR) versteht unter Smart City die Aus- und 
Aufrüstung der Städte und ihrer Infrastrukturen 
mit digitaler Technologie und die Verknüpfung 
bisher getrennter Infrastrukturen oder ihrer 
Teilsysteme. Diese Teilsysteme und Infrastruk-
turen sind beispielsweise Energie, Gebäude, 
Mobilität sowie grüne und blaue Infrastruktu-
ren. Entsprechend erweitert die Smart City „das 
Instrumentarium der nachhaltigen und integ -
rierten Stadtentwicklung um technische Kom-
ponenten, sodass die Gesellschaft, der Mensch 
und seine Lebensgrundlagen auch zukünftig im 
Mittelpunkt stehen“ (BBSR 2021). Die Smart 
City ist daher mit fast allen Teilbereichen des 
städtischen Lebens und der kommunalen Da-
seinsvorsorge verwoben. Als Orientierung für 
eine aktive und vorausschauende Gestaltung 
des digitalen Wandels wurde die Smart City 
Charta entwickelt (BBSR 2021). Sie verfolgt den 
Ansatz einer integrierten und nachhaltigen, am 
Menschen ausgerichteten Stadtentwicklung. 
Die Charta des Bundes fokussiert dabei auf 
eine zukunftsorientierte und verantwortungs -
volle Stadtentwicklung durch die Verknüpfung 
von Digitalisierung und Nachhaltigkeit für das 
Allgemeinwohl und die Bewältigung der städ-
tischen Herausforderungen: „Smart Cities sind 
nachhaltiger und integrierter Stadtentwicklung 
verpflichtet. Die digitale Transformation bietet 
Städten, Kreisen und Gemeinden Chancen auf 
dem Weg der nachhaltigen Entwicklung und 
zielt auf die ressourcenschonende, bedarfsge-
rechte Lösung der zentralen Herausforderun-
gen der Stadtentwicklung ab.“ 
DIE ERSTEN SCHRITTE ZUR SMART CITY 
MÜNSTER 
Münster fängt nicht bei null an. Im Frühjahr 
2018 wurde der Beschluss über die Einrichtung 
einer Stabsstelle gefasst, die das Themenfeld 
der digitalen Stadtentwicklung vorantreiben, 
die Zusammenarbeit mit internen und externen 
Akteur*innen organisieren sowie als Ansprech-
partnerin für Fördermöglichkeiten fungieren 
soll. Seit Herbst 2019 übernimmt die Stabsstel-
le Smart City im Dezernat für Planung, Bau und 
Wirtschaft die federführende Koordination und 
Kommunikation von Projekten und Maßnah-
men der digitalen Stadtentwicklung innerhalb 
des Stadtkonzerns Münster. 
Der Begriff Smart City und der Startpunkt  
der Smart City Münster
Einleitung
Die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Digita-
lisierungsverständnisses zeichnete sich insbe-
sondere im Kontext des im Jahr 2016 gestar -
teten Prozesses der „Münster Zukünfte 20 | 30 
| 50“ ab. In diesem breit angelegten partizipa-
tiven Prozess wurden Antworten auf wichtige 
Zukunftsfragen für die Entwicklung Münsters 
gefunden. Teil dieses Prozesses war neben einer 
umfänglichen Szenarioanalyse und der Sicht -
barmachung zahlreicher Zukunftsprojekte über 
das Format „Gutes Morgen Münster“ auch die 
Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungs-
konzeptes „ISEK 2030“. Als mittelfristiger Orien-
tierungsrahmen setzt das ISEK 2030 inhaltliche 
und zeitliche Prioritäten für die nachhaltige Ge-
staltung der Stadtentwicklung. Bei der Erarbei-
tung des ISEK 2030 standen zehn Leitthemen 
und die dazugehörigen Umsetzungsschritte im 
Mittelpunkt, darunter auch das Leitthema „Digi-
talisierung findet Stadt“ (vgl. Abbildung 1). 
Mit anderen Worten: Wer heute nach Zukunft 
fragt, trifft unweigerlich auf das Stichwort „Di-
gitalisierung“. Diese gilt es für die Stadtent -
wicklung zu nutzen. Dabei geht es nicht nur um 
technischen Wandel, sondern auch um andere 
Formen der Kommunikation, Vernetzung und 
Kooperation. Dieser Wandel ist auch auf allen 
Maßstabsstufen wirksam: von individuellen 
Handlungs- und Lebensweisen, über das „smar-
te Zuhause“, die „digitale Stadt“, die Regionen bis 
hin zu globalen Veränderungen.
1. Einleitung
In diesem Dokument ist oft von 
der „Smart City Münster“ die 
Rede. Damit ist gemeint, dass 
sich die Stadt Münster auf den 
Weg gemacht hat, sich digitaler, 
technologisch fortschrittlicher, 
nachhaltiger und effizienter 
aufzustellen – sich also zur 
„Smart City Münster“ weiter- 
zuentwickeln.
Leistbares 
Wohnen
Vielfalt und 
sozialer Zusammenhalt
Münstersche
Stadtlandschaften
Facetten
ökonomischer Stärke
Digitalisierung
findet Stadt
Münster und
seine Nachbarn
Vielfalt
der Stadtteile
Urbane
Wissensquartiere
Stadtverträgliche 
Mobilität
Innenstadt
ist mehr
Abbildung 1: Leitthemen des ISEK 2030
1.1 | Der Begriff Smart City und der Startpunkt der Smart City Münster
6 7

„ich 
DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
der 
weg 
ist 
 das Ziel
„
“
9

Das Leitthema „Digitalisierung findet Stadt“ 
wurde im ISEK-Prozess durch ein Stadtforum 
im November 2019 mit Expert*innen aus der 
Stadtgesellschaft sowie externen Fachleuten 
diskutiert und näher beleuchtet. Als zentrales 
Ergebnis der Diskussionen erhärtete sich die 
Erkenntnis, dass Digitalisierung und Stadtent -
wicklung integriert gedacht werden müssen, 
um die Lebensqualität für die Menschen zu 
steigern, den Wirtschaftsstandort zu stärken 
und dabei zugleich Nachhaltigkeit zu gewähr -
leisten. Das Stadtforum bildete mit der zeitlich 
parallel erfolgten Besetzung der Leitung der 
Stabsstelle Smart City somit zugleich die Ini-
tialzündung und Auftaktveranstaltung für die 
Smart City Münster. 
Eine zentrale Aufgabe der Stabsstelle Smart 
City Münster war es, seit dem Stadtforum im 
November 2019 die Digitalisierung als wichti-
gen Teil der Stadtentwicklung voranzutreiben 
und diese als Motor zu nutzen. 
Dazu gehörte neben ersten Projekten zum 
Anfangen, Anfassen und Ausprobieren die Er -
arbeitung einer Beta-Version der Smart City 
Strategie, um einen Beitrag zur Umsetzung der 
Ziele des ISEK 2030 und weiteren übergeord-
neten Strategien, wie der Nachhaltigkeitsstra-
tegie Münster 2030, zu leisten. 
Abbildung 3 verdeutlicht die in der Beta-Stra-
tegie berücksichtigten Rahmenwerke von der 
übergeordneten globalen Makroebene bis hin 
zur lokalen Mikroebene Münsters.
Im Jahr 2017 wurde unter dem Titel „Digitale 
Stadt Münster“ eine Digitalisierungsstrategie 
der Stadtverwaltung verabschiedet, für deren 
Umsetzung der städtische IT-Dienstleister citeq 
federführend verantwortlich ist. Auch dieser 
Strategie liegt ein breites Digitalisierungsver -
ständnis zugrunde, welches neben der Verwal-
tungsdigitalisierung einzelne Themenschwer -
punkte außerhalb der Stadtverwaltung umfasst. 
So greift die Strategie z. B. die Bereitstellung 
von Open Data und Apps für die Bürger*innen, 
kokreative Innovationsformate wie den MÜNS-
TERHACK, die Etablierung eines Mängelmelders 
sowie den weiteren Ausbau von Netzinfrastruk-
turen auf. Somit ergeben sich Schnittstellen 
zwischen der Verwaltungsdigitalisierung und 
den Aufgabenbereichen der Smart City, die in 
der Praxis durch einen regelmäßigen Austausch 
sowie konkrete Kooperationsprojekte gemein-
sam abgestimmt und bearbeitet werden. 
Abbildung 2 visualisiert die Abgrenzung der 
Handlungsfelder sowie die Schnittstellen der 
Strategie für die Verwaltungsdigitalisierung 
und der auf die digitale Stadtentwicklung aus -
gerichteten Smart City Strategie 1.0.
 » Die Smart City Strategie hilft uns, die Ziele einer  
integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung 
zu erreichen. Gemeinsam und mit Hilfe von Daten 
und digitalen Anwendungen wollen wir 
Lösungen für aktuelle und kommende 
Herausforderungen schaffen, damit Digitalisierung 
tatsächlich und wirkungsvoll „Stadt findet“. «
Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City
01
Exkurs
Exkurs Abgrenzung und Synergien 
zwischen der Verwaltungsdigitali-
sierung und der Smart City 
Digitale Stadt
(citeq)
Smart City Strategie 1.0
(Stabsstelle Smart City)
IT-Sicherheit & 
Datenschutz Digitale 
Zusammen-
arbeit
Elektronische 
Bezahlfunktion
Elektronische 
Dokumente
Intranet
Digitale 
Verwaltung
(OZG)
Digitale Rats- & 
Gremienarbeit
Schul-IT
Breitband
Mobilität & 
Verkehr Teilhabe & 
Kultur
Wirtschaft &
Wissenschaft
Wohnen & 
Leben
Umwelt, 
Energie & 
Klima
Manage-
ment & Infra-
struktur
Open 
Data 
Plattform
Klima-
schutz
Abbildung 2: Übersicht zu Abgrenzung und Schnittmengen der Smart City Strategie 1.0 und der Strategie für 
die Digitale Stadt (Verwaltungsdigitalisierung)
1.1 | Der Begriff Smart City und der Startpunkt der Smart City Münster
10 11

» Die Entwicklung und Umsetzung der Strategie 
und ihrer Projekte sind nicht möglich ohne das  
Mitwirken vieler Kolleg*innen und weiterer  
Partner*innen. Daher: bis hierhin ein herzliches  
Dankeschön – und zugleich die Einladung  
zum weiteren Mitmachen: Um Stärken auszubauen  
und sich den Herausforderungen der Zukunft  
gemeinsam zu stellen. «
Stefanie Heeke, Carlo Schick, Henning Spenthoff, Dr. Thomas Terstiege, Dr. André Wolf –  
das Team der Stabsstelle Smart City Münster
02
Um die digitale Stadtentwicklung nicht nur auf 
dem Papier voranzutreiben, sollte die Kollabo-
ration zwischen verschiedenen Verwaltungs -
bereichen, städtischen Gesellschaften und 
anderen Akteur*innen der Stadtgesellschaft 
(Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Vereine, 
Verbände etc.) mit Hilfe einer gemeinsamen 
Definition der Smart City Münster und deren 
wichtigsten Leitthemen und Handlungsfeldern 
verbessert werden. In der Beta-Strategie wur -
de als Ziel der Smart City Münster definiert: 
Digitalisierung und Stadtentwicklung sind vo-
rausschauend und systematisch zusammen-
zudenken, um den vielfältigen städtischen He-
rausforderungen (z. B. Klimawandel und Kli-
mafolgenanpassung, demographische und so-
ziale Entwicklungen, wirtschaftlicher Struktur-
wandel) zu begegnen und so zur langfristigen 
Steigerung der Resilienz, zur Erhöhung der 
Lebensqualität, zur gesellschaftlichen Partizi-
pation, sozialen Inklusion und wirtschaftlichen 
Leistungsfähigkeit beitragen zu können.
Um diese Ziele zu erreichen, nutzt die Smart 
City Münster Daten und digitale Technologien 
ebenso wie neue Kommunikationswege und 
Formate, um die Stadtgesellschaft in die Ent -
wicklung und Umsetzung innovativer Lösun-
gen einzubeziehen und die Akzeptanz und Nut-
zung dieser Lösungen zu erhöhen. Dazu gehört 
auch eine kritische Betrachtung und Diskussion 
von Chancen und Risiken der Digitalisierung, 
um die digitale Stadtentwicklung gemeinwohl-
orientiert auszugestalten. Denn: Smart City be-
deutet und umfasst auch kommunikative Ver -
mittlung, um für Akzeptanz und Anwendung 
digitaler Tools zu werben und die Lebensquali-
tät für alle Menschen zu steigern. Aufbauend 
auf der Beta-Strategie haben wir uns diesen 
Aufgaben angenommen.
Aufgrund der immer schneller fortschreitenden 
Digitalisierung und sich permanent verändern-
der Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung 
haben wir die Ausgestaltung der Smart City 
Münster als einen dauerhaften Prozess an-
gelegt, innerhalb dessen die Entwurfsfassung 
der Strategie aus dem Jahr 2021 – der „Beta-
Version“ – zu der nun vorliegenden Smart City 
Strategie 1.0 weiterentwickelt wurde. 
Der Aufbau der Smart City Strategie 1.0, die im 
Rahmen der Förderung der Stadt Münster als 
Modellprojekt Smart Cities erarbeitet wurde, 
wird nachfolgend ausführlicher dargestellt.
Nachhaltigkeit Stadtentwicklung Digitale 
Transformation
Global
Sustainable 
Development 
Goals (2016)
Globale Nachhaltigkeitsziele 
Urheber: 
Vereinte Nationen (UN)
New Urban Agenda 
(2016)
Richtschnur für eine nachhal-
tige und integrierte Stadtent-
wicklung im globalen Kontext 
Urheber: Vereinte Nationen (UN)
Europa
Leipzig-Charta 
(2007)
Neue Leipzig-
Charta (2020)
Erklärung zur Stad-
tentwicklungspolitik 
in Europa 
und Deutschland
Urheber: Informelles 
Ministertreffen zur  
Stadtentwicklung
Join, Boost, Sustain 
(2021)
Erklärung zu Grundsätzen 
einer nachhaltigen digitalen 
Transformation in Städten 
und Gemeinden
Urheber: mehrere europäische 
Städtenetzwerke
DE
Deutsche 
Nachhaltigkeits- 
strategie (2012)
Adaption der Sustainable 
Development Goals der  
Vereinigten Nationen (UN)
Urheber: Bundesregierung
Smart City Charta (2017)
Leitprinzipien für Smart Cities
Urheber: Bundesinstitut für Bau-, 
Stadt- und Raumforschung (BBSR) 
und Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit 
(BMUB)
NRW
NRW-Nachhaltigkeitsstrategie (2020)
Adaption der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der 
Bundesregierung und der Sustainable Development Goals der UN 
Urheber: Landesregierung NRW
Münster
Nachhaltigkeits- 
strategie Münster 
2030 (2018)
Adaption der Nachhaltigkeits-
strategien übergeordneter 
Ebenen für die Stadt Münster 
im Rahmen von „Global nach-
haltige Kommune NRW“
Urheber: Stadt Münster/Amt 
für Grünflächen, Umwelt 
und Nachhaltigkeit
Münster Zukünfte 
20 | 30 | 50 
(laufender Prozess)
• ISEK mit Leitthemen 
und Umsetzungsschritten
• Szenarioanalyse
• Gutes Morgen Münster
• Gespräche mit Schlüssel- 
personen
• Bürgerumfrage 
Standortbestimmung
Urheber: Stadt Münster/ 
Stadtplanungsamt
Digitale Stadt  
Münster (2018)
Digitalisierungsstrategie der 
Stadtverwaltung
Urheber: Stadt Münster/citeq
Abbildung 3: Übersicht integrierter Rahmenwerke für die Smart City Münster
1.1 | Der Begriff Smart City und der Startpunkt der Smart City Münster
12 13

1.2 | Aufbau der Smart City Strategie 1.0
Aufbau der Smart City Strategie 1.0
Die Smart City Strategie 1.0 beschreibt den 
Weg zur Erreichung unserer Ziele der digitalen 
Stadtentwicklung Münsters bis zum Jahr 2030. 
Sie steht nicht für sich, sondern stützt als Quer-
schnittsansatz städtische Gesamtstrategien 
und Fachkonzepte, um unsere Stadt zukunfts -
fähiger, nachhaltiger, bürger*innenorientierter, 
sprich: smarter zu gestalten.
Den Weg zur Smart City Münster empfinden 
wir als herausfordernde und lohnenswerte Rei-
se, die es erfolgreich zu absolvieren gilt. Daher 
umfasst unser Narrativ das Bild einer Reise, die 
wir gemeinsam mit einem klaren Ziel vor Augen 
antreten. Diese Strategie zeigt die benötigten 
Reiseutensilien und Steuerungsmechanismen 
auf und beschreibt die Navigation in Etappen 
bis zum Ziel – die Erreichung der verankerten 
Vision und Zielsetzungen sowie die Realisie-
rung konkreter Vorhaben bis 2030. Sie kann 
als wegweisende Karte verbildlicht werden, die 
eine klare Route für die anstehenden Etappen 
vorgibt und uns Orientierung verschafft. Auch 
geht sie auf die notwendigen Wegbegleiter*in-
nen und Wegbereiter*innen ein, die es für diese 
Reise braucht. Der Aufbau der Strategie spie-
gelt den Prozess der Strategieentwicklung wi-
der und verdeutlicht den Routenplan bis zum 
Ziel, welcher in Kapitel 2.3 unter Abbildung 4 
(Seite 21) visualisiert wird. 
ÜBERBLICK ZU DEN KAPITELN 
Das auf die Einleitung folgende Kapitel 2 er -
läutert die Weiterentwicklung der Beta-Version 
zur Smart City Strategie 1.0. Der Strategiepro-
zess wird vor dem Hintergrund der Förderung 
der Stadt Münster als Modellprojekt Smart 
Cities des Bundesministeriums für Wohnen, 
Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) be-
schrieben.
In Kapitel 3 wird der erarbeitete Orientierungs-
rahmen für die digitale Stadtentwicklung in 
Münster dargestellt. Unser sogenannter Smart 
City Kompass beinhaltet unsere Vision, die wir 
bis zum Jahr 2030 realisieren wollen, und er 
beschreibt unser Selbst- und Prozessverständ-
nis in Form eines Leitbildes. Acht Leitkoordina-
ten helfen bei der Navigation, um die überge-
ordneten Zielsetzungen zu erreichen.
Das vierte Kapitel zeigt nach einer kurzen Be-
schreibung der Bestandsaufnahme die Hand-
lungsfelder, Zielbilder und Projekte der Smart 
City Münster auf, mit denen die Vision der 
Strategie 1.0 bis zum Jahr 2030 Wirklichkeit 
werden soll. Die wesentlichen Inhalte werden 
in der kompakten und übersichtlichen Form 
unseres Smart City Steuerrades vorgestellt.
Damit wir Fahrt aufnehmen können, machen 
wir uns gut vorbereitet auf den Weg, und 
schaffen nicht nur das strategische, sondern 
auch das operative Fundament für die Er -
reichung unserer Ziele. Im Umsetzungs- und 
Kommunikationskonzept in Kapitel 5 werden 
Umsetzungsaufgaben und Umsetzungsstruktur 
benannt. 
Unsere Route orientiert sich an Wegweisern, 
die allen Akteur*innen der Smart City Münster 
mithilfe klar definierter Arbeits- und Kommu-
nikationsstrukturen die Richtung vorgeben. Wir 
begutachten gemeinsam die bisherigen Schrit -
te, prüfen stetig unseren Kurs und unseren Ori-
entierungsrahmen auf externe Veränderungen 
und stellen so sicher, auch weiterhin auf Kurs 
zu bleiben und unser gemeinsames Ziel zu er -
reichen.
 » Smart City ist die intelligente Vernetzung von 
kommunaler Infrastruktur (nicht nur technisch). 
Dadurch wird Münster effizienter, nachhaltiger und 
sozial inklusiver. Ziel ist es, Energie und Ressourcen 
mit Hilfe moderner Technologien intelligent zu  
nutzen, um die Lebensqualität für die Stadtgesell-
schaft zu steigern. «
Jeff Marengwa, Leiter des Amtes für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster
03
In diesem Dokument wird die „Wir-Form“ verwendet – damit sind alle Akteur*innen gemeint, 
die bereits im Strategieprozess involviert waren und zukünftig bei der Weiterentwicklung und 
Umsetzung teilhaben werden. Die Formulierungen wurden so gewählt, dass sich die Vielfalt der 
Geschlechter und Geschlechtsidentitäten darin widerspiegelt. Daher lassen sich in diesem Stra-
tegiedokument vorzugsweise geschlechtsneutrale, alternativ ebenso Bezeichnungen mit dem 
Genderstern finden.
14 15

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
Der
Weg
Von der Beta-Version 
zur Strategie 1.0
17

Grundlage für die Erarbeitung der Smart City 
Strategie 1.0 der Stadt Münster bildete der im 
Mai 2021 vorgelegte Entwurf einer Smart City 
Strategie, der sogenannten „Beta-Version“, die 
im Ausschuss für Stadtplanung und Stadtent -
wicklung im Juni 2021 zur Kenntnis genom-
men wurde.
Die Erarbeitung dieser Beta-Strategie geht auf 
einen Ratsbeschluss aus dem Frühjahr 2018 
zurück, mit dem die Verwaltung beauftragt 
wurde, eine Smart City Strategie für Münster 
zu erarbeiten und die Stabsstelle Smart City 
einzurichten. Die Beta-Version wurde nach Ein-
richtung der Stabsstelle im Dezernat für Pla-
nen, Bauen Wirtschaft im Zeitraum von Herbst 
2019 bis Juni 2021 erarbeitet.
Wie in Kapitel 1.1 beschrieben, bildeten die 
Zukunftsstrategien „MünsterZukünfte 20 | 30 | 
50“ mit dem „ISEK 2030“ und die „Nachhaltig -
keitsstrategie Münster 2030“ das Fundament 
für die inhaltliche Ausrichtung der Beta-Ver -
sion der Smart City Strategie. Das ISEK 2030 
war mit dem Leitthema „Digitalisierung findet 
Stadt“ die Initialzündung für die Smart City 
Münster und bildete zugleich den thematischen 
Handlungsrahmen für die Verknüpfung von 
Stadtentwicklung und Digitalisierung.
Die Beta-Version der Smart City Strategie ist 
unter Berücksichtigung der Vorgaben der Smart 
City Charta des Bundes (vgl. BBSR 2021) in drei 
Schritten entstanden:
• durch Sichtung, Auswertung und Zusam-
menführung der Ergebnisse der Prozesse 
zu den Zukunftsstrategien,
• durch einen internen Workshop innerhalb 
der Verwaltung sowie
• durch drei Initialworkshops mit ausge-
wählten Akteur*innen aus Wirtschaft,  
Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Im Zuge dieses partizipativen Prozesses wurde 
für die Smart City Münster Digitalisierung nicht 
als Ziel, sondern als ein Instrument für eine 
nachhaltige Stadtentwicklung definiert.Ge-
meinsam wurden zwölf Grundwerte erarbeitet, 
um die Haltung der Smart City Münster zu cha-
rakterisieren und Leitplanken für die Umset -
zung von Smart City Projekten zu setzen. Vor 
dem Hintergrund einer integrierten Betrach-
tung, die auch die genannten Zukunftsstrate-
gien berücksichtigte, wurden sechs Handlungs-
felder als thematisches Spielfeld der Smart City 
gemeinsam mit den verschiedenen Gruppen 
der Akteur*innen der Stadtgesellschaft Müns -
ters definiert: Mobilität, Umwelt, Wirtschaft, 
Lebensart, Teilhabe und Verwaltung.
INFOBOX: Seit 2019 wurden bereits viele 
konkrete Smart City Projekte in einem kol-
laborativen Vorgehen gemeinsam mit viel-
fältigen Partnern aus dem Konzern Stadt 
umgesetzt. So befinden sich in Münster 
unter anderem diese Smart City Projekte  
verschiedener Größenordnungen in Umset- 
zung oder wurden bereits implementiert: 
• Smart City Dashboard 
• Stadtweite Thermografiebefliegung 
• Grüne-Welle-Assistent Leezenflow 
für Fahrradfahrer*innen
• Aaseemonitoring zur Überwachung 
der Wasserqualität
• Smart City Reallabor Nieberding-
straße
• LOOPMünster – Nahverkehr auf  
Bestellung
Eine aktuelle Übersicht zu bereits umge-
setzten Projekten finden Sie unter: 
https://smartcity.ms/projekte/
Rückblick auf die Beta-Strategie
Der Weg zur Strategie 1.0
Für die geplante Weiterentwicklung der Beta-
Version zu einer verbindlichen, integrierten 
Smart City Strategie 1.0 und zur Beschleuni-
gung der digitalen Stadtentwicklung, haben wir 
das Förderprogramm „Modellprojekte Smart 
Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ 
des Bundes als große Chance gesehen, welches 
im Dezember 2020 in eine dritte Antragsrunde 
startete.
Im Spannungsfeld der Auswirkungen der Coro-
na-Pandemie lautete das Leitthema des drit -
ten Förderaufrufes „Gemeinsam aus der Krise: 
Raum für Zukunft“. Die Förderung soll es Städ-
ten und Kommunalverbünden ermöglichen, in 
einer Strategiephase (Phase A) zunächst eine 
integrierte Smart City Strategie zu erarbei-
ten und erste Starterprojekte auf den Weg zu 
bringen sowie in einer anschließenden Umset -
zungsphase (Phase B) ausgewählte innovative 
Smart City Projekte zu implementieren, die ins-
besondere die Steigerung der kommunalen Re-
silienz und das Wiederbeleben sowie die Neu-
gestaltung städtischer Räume ermöglichen.
Die im Kontext der Corona-Pandemie abermals 
erhöhte Nachfrage nach digitalen Lösungen 
zeigte, dass sich das Miteinander sowie das Le-
ben in unserer Stadt zukünftig stark verändern 
wird. Einen Indikator und Schlüssel zur Verän-
derung tragen heute fast alle schon mit sich: 
ein digitales mobiles Endgerät namens Smart -
phone. Damit ist die Digitalisierung endgültig 
bei den Menschen angekommen und greifbar 
geworden. 
Es liegt auf der Hand, dass der durch die Di-
gitalisierung erforderliche Umbau vorhandener 
Prozesse und Strukturen für die Sicherung der 
Daseinsvorsorge, die Erhöhung der kommuna-
len Widerstandsfähigkeit und den Erhalt von 
Lebensqualität und wirtschaftlicher Prosperität 
in den kommenden Jahren erhebliche Investi-
tionskosten für Digitalisierungsmaßnahmen in 
allen kommunalpolitischen Handlungsberei-
chen erfordern wird. 
Neben der Smart City Charta (vgl. Abb. 3, S.12) 
geben die New Urban Agenda (vgl. United Na-
tions 2019), die Neue Leipzig Charta (vgl. BMI 
2020), die Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes 
(vgl. Bundesregierung 2018) sowie die globa-
len Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Natio-
nen (vgl. United Nations 2015b) eine Wertori-
entierung für die Erstellung unserer Smart City 
Strategie 1.0 vor, in der Mensch und Natur im 
Mittelpunkt stehen. Dabei dienen digitale Tech-
nologien als Mittel zum Zweck zur Schaffung 
einer widerstandsfähigen, sozialen, gerechten, 
nachhaltigen und lebenswerten Stadt. 
Vor diesem Hintergrund beschloss der Stadt -
rat die Bewerbung Münsters als Modellprojekt 
Smart Cities im Frühjahr 2021. Der Antrag mit 
dem Titel „Digitalisierung findet Stadt: Müns -
terZukunft gemeinsam machen“ wurde im Juli 
Modellprojekte Smart Cities:  
Beschleuniger für die Smart City Strategie 1.0
2 | Der Weg zur Strategie 1.0 2.2 | Modellprojekte Smart Cities2.1 | Rückblick auf die Beta-Strategie
Die Beta-Version der Strategie gab als solider 
Entwurf somit erste inhaltliche Leitplanken 
für Handlungsfelder und Projekte der Smart 
City Münster vor, sie wurde jedoch bewusst 
mit dem Titel „Beta“ als eine Strategie in einem 
vorläufigen Entwicklungsstand gekennzeich-
net. Die Beta-Version sollte in einem breiten 
partizipativen Prozess zu einer verbindlichen 
Smart City Strategie 1.0 ausgebaut werden, in 
dessen Rahmen die Inhalte der Beta-Strategie 
reflektiert, weiterentwickelt und mit konkreten 
Zielsetzungen sowie spezifischen Maßnahmen 
hinterlegt werden sollten. 
Zudem sollte dieser Prozess aktuelle Erkennt -
nisse aus der Wissenschaft und aus anderen 
Smart Cities und Netzwerken, wie beispiels -
weise der Modellprojekte Smart Cities, berück-
sichtigen.
18 19

Einblick in den partizipativen Erarbeitungsprozess 
2.3 | Einblick in den partizipativen Erarbeitungsprozess
Unser Anspruch war und ist es, mit der Smart 
City Strategie 1.0 ein Rahmenwerk zu schaffen, 
welches das Thema Digitalisierung in die Brei-
te der Stadtgesellschaft trägt, ein umsetzbares 
Maßnahmenportfolio mit klaren Mehrwerten 
bietet und die Digitalisierung nachhaltig in 
stadtentwicklungspolitischen Prozessen veran-
kert. Dies erforderte einen strukturierten Fahr-
plan, der zugleich Spielräume für Anpassun-
gen und Flexibilität im Vorgehen ermöglichte. 
Der Zeithorizont der Smart City Strategie 1.0 
im Rahmen der Förderung als Modellprojekt 
Smart Cities umfasst sowohl die Strategiephase 
(Phase A von 2022 bis Mitte 2023) als auch 
die darauffolgende Umsetzungsphase (Phase B 
von 2023 bis 2026). 
Das Ziel des Strategieprozesses war es, die 
Rahmenbedingungen für die strategische und 
operative Ausrichtung der Smart City Münster 
zu schaffen. 
Dies bedeutet, einerseits die langfristigen Zie-
le der Stadt Münster inklusive eines Leitbildes 
mit Visionsformulierung und Handlungsfeld-
themen festzulegen und andererseits konkrete 
handungsfeldspezifische Maßnahmen zu ent -
wickeln, die auf Basis klarer Arbeitsstrukturen 
in den kommenden Jahren in die praktische 
Umsetzung gehen sollen. Zudem galt es, wei-
tere Projekte im Portfolio zu strukturieren, zu 
bündeln und mit Hilfe des Zielsystems der Stra-
tegie zu systematisieren.
Der Weg von der Beta-Strategie zur Smart City 
Strategie 1.0 umfasste fünf inhaltliche Etappen,
die fließend ineinander übergingen. Die Etap-
pen 1 und 2 bilden das strategische Fundament, 
die Etappe 3 stellt den Übergang von strate-
gischem Fundament hin zur operativen Um-
setzung dar, ehe die Etappe 4 den operativen 
Rahmen für die Umsetzung ausführt. Der finale 
Schritt umfasst die Manifestierung des Gesamt-
prozesses in einem Rahmenwerk – der Smart 
City Strategie 1.0. Der Erarbeitungsprozess ist 
übersichtlich in Abbildung 4 dargestellt.
DIE 5 ETAPPEN ZUR SMART CITY MÜNSTER STRATEGIE 1.0
smart city ROUTENPLAN
Bestandsaufnahme
Wo steht Münster auf dem Weg zur Smart City? 
Welche Vorarbeit wurde geleistet, wo liegen 
unsere Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken?
1
Vision, Leitbild & 
Leitkoordinaten
Wie sehen unsere Etappenziele aus, was ist unser 
langfristiges Ziel? Welche Rahmenbedingungen 
benötigen wir und welche Leitkoordinaten geben 
Orientierung?
2
Handlungsfelder & 
massnahmen
In welchen Feldern liegen die größten Handlungs-
bedarfe für Münster? Welche Hebel (Maßnahmen) 
können wir nutzen, um uns zukunftsfähiger 
aufzustellen?
3
Umsetzungsstruktur
Welche Ressourcen benötigen wir für die Umsetzung 
geplanter Maßnahmen, wie erreichen wir effiziente 
Zusammenarbeit? Wie verankern wir Maßnahmen 
in langfristig in der Stadt? Wie kommunizieren wir 
nach außen?
4
Verschriftlichung & 
Beschlussfassung
Wir blicken glücklich zurück auf die erste geschaffte 
Etappe und nehmen den nächsten Gipfel in Angriff: 
Die Umsetzungsphase.
5
2
1
3
5
4
SMART CITY Strategie 1.0
smart city ROUTENPLAN
Bestandsaufnahme
Wo steht Münster auf dem Weg zur Smart City? 
Welche Vorarbeit wurde geleistet, wo liegen 
unsere Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken?
1
Vision, Leitbild & 
Leitkoordinaten
Wie sehen unsere Etappenziele aus, was ist unser 
langfristiges Ziel? Welche Rahmenbedingungen 
benötigen wir und welche Leitkoordinaten geben 
Orientierung?
2
Handlungsfelder & 
massnahmen
In welchen Feldern liegen die größten Handlungs-
bedarfe für Münster? Welche Hebel (Maßnahmen) 
können wir nutzen, um uns zukunftsfähiger 
aufzustellen?
3
Umsetzungsstruktur
Welche Ressourcen benötigen wir für die Umsetzung 
geplanter Maßnahmen, wie erreichen wir effiziente 
Zusammenarbeit? Wie verankern wir Maßnahmen 
langfristig in der Stadt? Wie kommunizieren wir nach 
außen?
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Verschriftlichung & 
Beschlussfassung
Wir blicken glücklich zurück auf die erste geschaffte 
Etappe und nehmen den nächsten Gipfel in Angriff: 
Die Umsetzungsphase.
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4
SMART CITY Strategie 1.0
2021 von einer Fachjury als eine von 73 Kom-
munen im Rahmen der bundesweiten „Modell-
projekte Smart Cities“ zur Förderung ausge-
wählt (vgl. BMI 2021).
Mit dem Rückenwird durch die Förderzusage 
des Bundes konnte die Entwicklung der hier 
vorliegenden Smart City Strategie 1.0 erfolgen 
sowie die Umsetzung von ersten Starterprojek-
ten im Rahmen der Strategiephase als Modell-
projekt Smart Cities angestoßen werden. Der 
Erarbeitungsprozess wird im folgenden Kapitel 
2.3 ausführlich beschrieben.
Abbildung 4: Etappen im  
Strategieprozess
20 21

STAKEHOLDER IM PARTIZIPATIVEN ERARBEITUNGSPROZESS 
Stakeholder-Radar
1 2 3 4
Stabsstelle Smart City
Fachämter
Städt. Unternehmen
Verwaltungsvorstand
Smart City Board
Rat der Stadt
Politische Ausschüsse
Interfraktionelle Arbeitsgruppe
Zivilgesellschaft
Jugendrat
Wissenschaft 
Wirtschaft und Bürgerschaft
Konzern Stadt
Stabsstelle Smart City, städtische Unternehmen, 
Personen aus der Verwaltung und aus Fachämtern, 
Smart City Board
1
Politik & Gremien
Rat der Stadt Münster, Ausschüsse, Gremien
2
Wissens- & Kooperationspartner*innen
Expert*innen aus Wirtschaft oder Wissenschaft
3
Öffentlichkeit
Bürgerschaft, Zivilgesellschaft
4
Abbildung 5: Eingebundene 
Gruppen der Akteur*innen 
im Strategieprozess 
Stakeholder-Radar
1 2 3 4
Stabsstelle Smart City
Fachämter
Städt. Unternehmen
Verwaltungsvorstand
Smart City Board
Rat der Stadt
Politische Ausschüsse
Interfraktionelle Arbeitsgruppe
Zivilgesellschaft
Jugendrat
Wissenschaft 
Wirtschaft und Bürgerschaft
Konzern Stadt
Stabsstelle Smart City, städtische Unternehmen, 
Personen aus der Verwaltung und aus Fachämtern, 
Smart City Board
1
Politik & Gremien
Rat der Stadt Münster, Ausschüsse, Gremien
2
Wissens- & Kooperationspartner*innen
Expert*innen aus Wirtschaft oder Wissenschaft
3
Öffentlichkeit
Bürgerschaft, Zivilgesellschaft
4
2.3 | Einblick in den partizipativen Erarbeitungsprozess
Zukunft ist Teamwork: Daher basiert die Erarbei-
tung einer Smart City Strategie auf intensivem 
Austausch, Vernetzung und verantwortungsvol-
ler und vertrauenswürdiger Zusammenarbeit. So 
erforderte auch die gemeinsame Beschreitung 
der fünf Strategieetappen einen partizipativen 
Ansatz. Über den gesamten Weg zur Smart City 
Strategie 1.0 hinweg war es uns wichtig, eine 
Feedbackkultur zu leben und die verschiedenen 
Akteur*innen über den aktuellen Entwicklungs-
prozess zu informieren und ihnen so die Mög -
lichkeit zur Mitgestaltung, für Anregungen und 
zur Äußerung von Kritik zu geben. Es wurden 
diverse Stakeholdergruppen, Expert*innen und 
die Stadtgesellschaft mithilfe unterschiedlicher 
Beteiligungsformate eingebunden, um die Stra-
tegie 1.0 gemeinsam zu entwickeln. Unsere Ab-
sicht war es, dadurch eine hohe Bedarfsorien-
tierung sowie eine hohe Identifikation mit den 
Zielen und Inhalten zu erreichen. Strategische 
Vorhaben sollen so langfristig in der Stadtge-
sellschaft verankert und die gemeinsam entwi-
ckelten Werte gelebt werden. Die Auswahl der 
relevanten Stakeholder der Smart City Müns -
ter war besonders für die Ausgestaltung eines 
partizipativen Strategieerarbeitungsprozesses 
wichtig. Hierbei wurden verschiedene Stake-
holdergruppen eingebunden und auf eine weit-
gehende Ausgeglichenheit von Vertreter*innen 
aus Stadtverwaltung, städtischen Töchtern, der 
Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilge-
sellschaft geachtet. Das Stakeholder-Radar bil-
det die vier grundlegenden Zielgruppen für den 
Strategieprozess ab (vgl. Abbildung 5).
Etappe 1
Der Weg zur Smart City Strategie 1.0 begann zunächst mit einer umfassenden und stadtkon-
zernweiten Bestandsaufnahme, mit der der Status Quo der Smart City Münster beschrieben, die 
Bedarfe und Potenziale festgestellt sowie Projekte und Projektideen identifiziert wurden. Die-
se Bestandsaufnahme machte den fortgeschrittenen Entwicklungsstand Münsters deutlich und 
zeigte uns, dass wir in unserer Smart City Entwicklung nicht mehr am Anfang standen, sondern 
bereits eine fundierte Basis an vernetzenden Strukturen, koordinierten Prozessen und integrier -
ten Maßnahmen vorweisen konnten. Diese Analyse erfolgte auf mehreren Ebenen (vgl. Kapitel 
2.4) und bildete die Basis für die nächsten Etappen.
Etappe 2
Die nächste Etappe hatte die partizipative Erarbeitung unseres Smart City Kompasses aus Vi-
sion, Leitbild und Leitkoordinaten (vgl. Kapitel 3) zum Ziel. Diese Elemente wurden gemeinsam 
in den Stakeholder-Workshops und im Rahmen der ersten Bürgerbeteiligungsphase erarbeitet 
und abgestimmt. Dabei wurde Bezug auf die Zielsetzungen bestehender Planungsunterlagen und 
Fachkonzepte genommen, wie beispielsweise das ISEK 2030 oder die Nachhaltigkeitsstrategie, 
um unsere Smart City Strategie 1.0 in den Kontext münsterspezifischer Stadtentwicklungspro-
zesse einzuordnen.
Etappe 3
Die Entwicklung unseres Smart City Steuerrades wurde im Rahmen unserer dritten Etappe reali -
siert und baute auf der Bestandsanalyse und den Leitplanken unseres Smart City Kompass auf (vgl. 
Kapitel 4). Neben der inhaltlichen Vertiefung unserer sechs Handlungsfelder mit Hilfe von konkre -
ten Zielbildern und strategischen Zielkoordinaten im Rahmen eines strukturierten Beteiligungs -
prozesses, wurde in intensiven Abstimmungsschleifen mit Stakeholdern aus dem Stadtkonzern 
auch ein operatives Projektportfolio entwickelt, welches beispielhafte Einblicke in die Bandbreite 
der aktuellen und geplanten Aktivitäten im Bereich der digitalen Stadtentwicklung ermöglicht.
Etappe 4
Um die im Steuerrad verankerten Zielbilder zu erreichen sowie die den Handlungsfeldern und 
Zielen zugeordneten Projekte realisieren zu können, lag der Fokus der vierten Etappe auf der 
Entwicklung eines aussagekräftigen Umsetzungs- und Kommunikationskonzepts, der sogenann-
ten Smart City Navigationszentrale (vgl. Kapitel 5). Dabei wurden die Rahmenbedingungen für 
die Umsetzung der Strategie manifestiert, die zukünftige Arbeitsweise und Kollaboration inner -
halb des Stadtkonzerns festgelegt und sich mit der Operationalisierung der Fortschrittsmessung, 
Bewertung der Umsetzungserfolge und der zukünftigen Fortschreibung bzw. Versionierung der 
Smart City Strategie 1.0 auseinandergesetzt. Zudem wurden zukünftige Beteiligungs- und Infor -
mationsmöglichkeiten der Öffentlichkeit dargelegt. Die Smart City Navigationszentrale umfasst 
daher die Bereiche Organisationsstruktur, Projektumsetzung, Monitoring- und Evaluation, Kom-
munikation- und Beteiligung sowie Versionierung der Strategie.
Etappe 5
Im Verlauf der letzten Etappe, der Verschriftlichung und Beschlussfassung, waren alle Inter -
essierten eingeladen, sich im Rahmen einer zweiten Beteiligungsphase einzubringen. Auf der 
Beteiligungsplattform beteiligung.nrw.de konnten sie sich über Inhalte der Version 1.0 der Stra-
tegie informieren und diese kommentieren. So wurde auch auf der letzten Etappe des Erarbei-
tungsprozesses eine breite Beteiligung der Bürgerschaft und weiterer Akteur*innen der Stadtge-
sellschaft sichergestellt und der Strategieprozess gemeinsam vollendet. Die finalisierte Strategie 
wird den zuständigen Ausschüssen und dem Rat der Stadt Münster in der Sitzungsfolge Mai/Juni 
2023 zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.
 » Die Smart City Münster führt die Stadtgesell-
schaft Münster clever und mit Augenmaß in  
das digitale Zeitalter. Für die citeq ist die  
Stabsstelle Smart City eine wesentliche Partnerin 
im Digitalisierungsprozess. «
Holger Nauendorff, Leiter der citeq
04
22 23

STEUERUNG & UMSETZUNG  
IM KONZERN STADT
Die Koordination des Erarbeitungsprozesses 
für die Smart City Strategie 1.0 oblag der Stabs-
stelle Smart City, die im Dezernat für Planung, 
Bau und Wirtschaft angesiedelt ist. Sie ist die 
Schnittstelle zwischen Verwaltung, Wirtschaft, 
Wissenschaft und Zivilgesellschaft, wenn es 
um Themen und Projekte im Bereich von Stadt-
entwicklung und Digitalisierung geht, und trägt 
die Strategie in andere Dezernate, Fachämter, 
Eigenbetriebe und Stadttöchter. Durch regel-
mäßige Abstimmungsformate gelang es, die 
Projektschritte im Strategieprozess flexibel zu 
planen, umzusetzen und alle Meilensteine ziel-
gerichtet abzuarbeiten.
Fachliche Stakeholder aus verschiedenen Or -
ganisationseinheiten des Stadtkonzerns wie 
Kernverwaltung und städtischen Tochtergesell-
schaften wurden im Rahmen von Workshopfor-
maten und in Form weiterer Gespräche an der 
Ausarbeitung des Smart City Kompasses sowie 
des Smart City Steuerrades eingebunden. 
Hierzu zählten etwa die Stadtwerke Münster 
GmbH, die Wirtschaftsförderung und Techno-
logieförderung Münster GmbH, Münster Marke-
ting oder der städtische IT-Dienstleister citeq. 
So konnten unter Beteiligung verschiedener 
Ebenen aus dem Stadtkonzern Inhalte für die 
Strategie 1.0 gemeinschaftlich erarbeitet und 
abgestimmt auf bestehende gesamtstädtische 
Zielsetzungen entwickelt werden.
Um die konzernweite Vernetzung und Abstim-
mung im Strategieprozess zu unterstützen, wur-
de ein Smart City Board gebildet. Dieses unter-
stützte als Arbeitsgruppe aus Führungskräften 
aus dem gesamten Stadtkonzern die Stabsstelle 
als übergeordneter fachlicher Sparringspartner 
über den Strategieprozess hinweg. 
EINBINDUNG DER KOMMUNALPOLITIK 
Die Einbindung der Politik war und ist von be-
sonderer Bedeutung, um Transparenz über den 
Smart City Prozess, der durch einen politischen 
Beschluss angestoßen wurde, zu schaffen. Ins -
besondere bei Digitalisierungsthemen ist das 
Schaffen von Akzeptanz und Unterstützung ge-
rade auch durch politische Entscheidungstra-
gende als Multiplikator*innen richtungsweisend 
und erfolgskritisch. So wurden die Zwischen-
ergebnisse in einem Zwischenbericht sowie in 
mehreren politischen Ausschüssen vorgestellt 
und die Politik in einem „Interfraktionellen 
Arbeitsgespräch“ im Januar 2023 beteiligt, 
in dem der aktuelle Planungsstand der sechs 
geförderten Fokusprojekte sowie das Umset -
zungskonzept vorgestellt und diskutiert wur -
den. Die politische Beteiligung umfasste zudem 
einen Workshop mit dem Jugendrat, bei dem 
dessen Mitglieder die Möglichkeit hatten, ihre 
Perspektiven und Bedarfe in die Strategieent -
wicklung einzubringen. Darüber hinaus wurden 
das Vorgehen und die Zwischenergebnisse des 
Strategieprozesses der Kommunalen Senioren-
vertretung Münster vorgestellt und mit den Se-
nior*innen“ diskutiert. 
» Die Entwicklung der Smart City Münster ist eine 
Gemeinschaftsaufgabe für Politik und Verwaltung, 
Wirtschaft und Wissenschaft, damit das Münster 
von morgen ein noch besseres ist als das  
Münster von heute. «
Robin Denstorff, Stadtbaurat Münster 
05
ALLIANZ SMART CITY MÜNSTER
Neben den genannten Akteur*innen brachten 
sich im Beteiligungsprozess und bei der Pro-
jektentwicklung weitere Personen aus Unter -
nehmen und Start-ups, Wissenschafts- und 
Forschungseinrichtungen, Verbänden, Kam-
mern, zivilgesellschaftlichen Organisationen 
und der Stadt Münster ein. Diese Gruppen von 
Akteur*innen wurde systematisch im Rahmen 
der themenspezifischen Handlungsfeldwork -
shops beteiligt. Die über 40 Partner*innen, die 
in der „Allianz Smart City Münster“ organisiert 
sind, integrierten wir zudem mit regelmäßi-
gen Informationen und Veranstaltungen (siehe 
Infobox). Die Allianz versteht sich als neutrale 
Kooperationsplattform und will den digitalen 
Wandel im Sinne einer integrierten und nach-
haltigen Stadtentwicklung mitgestalten, akti-
ven Wissens- und Erfahrungsaustausch betrei-
ben und Ideen und Projekte für die Smart City 
Münster kokreativ und kollaborativ entwickeln. 
Die Mitwirkenden wollen sich vernetzen und 
Synergien generieren, Fördermittel gemeinsam 
akquirieren und die Potenziale der Smart City 
als Qualitätsmerkmal und Standortfaktor als 
Botschafter*innen für Münster kommunizieren. 
FORMATE DER STAKEHOLDER- UND  
ÖFFENTLICHKEITSBETEILIGUNG
Auf dem Weg zur Strategie haben wir Wert auf 
eine Einbindung der Stadtgesellschaft und der 
organisierten Zivilgesellschaft gelegt; darunter 
u. a. Vereine, Initiativen oder das Ehrenamt. 
Diese wurde im Rahmen von Workshopforma-
ten in die Projektideation eingebunden und 
erhielten die Möglichkeit, sich in zwei Beteili-
gungsphasen aktiv mit Ideen und Anregungen 
einzubringen. 
Die vorgestellten Stakeholdergruppen wurden 
auf Basis ihrer fachlichen Hintergründe in ver-
schiedenen Beteiligungsformaten im Strategie-
prozess eingebunden. Dabei wurden öffentli-
che sowie interne Beteiligungsformate initiiert, 
um die Stakeholder aktiv im Strategieprozess 
und an der Erarbeitung der einzelnen Etappen 
teilhaben zu lassen und eine breite Beteiligung 
zu erreichen. Die Beteiligungsformate gehen 
aus dem Zeitstrahl (vgl. Abbildung 6) ebenso 
hervor wie die jeweils eingebundenen Stake-
holdergruppen. Insgesamt sind in der Grafik 
vier unterschiedliche Beteiligungsschwerpunk-
te dargestellt (siehe Farbgebung), bei denen 
zwischen öffentlichen und nicht-öffentlichen 
Veranstaltungen sowie der Einbindung der 
Politik unterschieden wurde. Zudem lässt sich 
aus der Nummerierung über den Beteiligungs -
veranstaltungen entnehmen, zu welchem der 
in Kapitel 2.3.1 genannten Etappen Inhalte er -
arbeitet oder abgestimmt wurden.
MITGLIEDER DER ALLIANZ SMART CITY 
• Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
• Allwetterzoo Münster
• bcyber GmbH
• beemo GmbH
• Beresa GmbH & Co. KG
• Caritas Münster
• Code for Münster
• codecentric AG
• con terra GmbH
• cronos Unternehmensberatung GmbH
• Deutsche Bahn AG Münster
• Energielenker solutions GmbH
• ERCIS European Research Center 
 for Information Systems
• Fachhochschule Münster
• filee GmbH
• Gautzsch Firmengruppe GmbH
• Handwerkskammer Münster
• Hanza Tech Solutions GmbH
• IHK Nord Westfalen
• ISI Münster e.V.
• items GmbH & Co. KG
• IU Internationale Hochschule GmbH
• KonvOY GmbH
• lab25 GmbH
• Leezenheroes
• Leezenkiepe GmbH
• münsterLAND digital e.V.
• nicos AG
• opwoco GmbH
• Orderbase Consulting GmbH
• Reedu GmbH
• Sparkasse Münsterland Ost
• Stadtteilauto Car Sharing Münster GmbH
• Stadtwerke Münster GmbH
• SuperBioMarkt AG
• Techlabs e.V.
• tretty GmbH
• Universität Münster
• Verein Bürgernetz e.V.
• whyit GmbH
• Wohn + Stadtbau GmbH
• Wuddi GmbH
2.3 | Einblick in den partizipativen Erarbeitungsprozess
24 25

Die drei Beteiligungsformate Kick-off-Veran-
staltung, Handlungsfeldworkshops und Fokus-
workshops zählen als richtungsweisende Eck -
pfeiler für die Erarbeitung der Strategieinhalte. 
In diesen nicht-öffentlichen Veranstaltungen 
wurden partizipativ der Strategiekompass und 
das Steuerrad der Smart City Strategie 1.0 er -
arbeitet. Daher erforderten sie eine Mischung 
von Stakeholdern, um ein möglichst repräsen-
tatives Stimmungsbild abbilden zu können. Den 
Startschuss für die öffentliche Beteiligung der 
Zivilgesellschaft und der Bürger*innen bildete 
das Smart City Forum in Form einer interakti-
ven Präsenzveranstaltung am 9. Juni 2022, die 
das Interesse am Thema Smart City wecken und 
ein Stimmungsbild aus der Bürgerschaft ein-
holen sollte. Die Präsenzveranstaltung war als 
interaktives Stationsmodell gestaltet, das mit 
vielfältigen Fragen zum Mitmachen animierte. 
Dabei erfragten wir unter anderem die Bedeu-
tung der Digitalisierung für die digitale Stadt -
entwicklung, Einschätzungen zum Status Quo 
der Smart City, Impulse für die Qualifizierung 
von Handlungsfeldern und Zielbildern sowie 
Ideen für innovative Maßnahmen. Im Rahmen 
der ersten Beteiligungsphase startete zeitgleich 
zur Präsenzveranstaltung eine einmonatige 
Onlinebefragung auf der Plattform beteiligung.
nrw.de. Beide Formate bauten neben den vor -
läufigen Handlungsfeldern der Beta-Strategie 
auch auf den Ergebnissen der Bürgerumfrage 
von 2021 auf, um die zukünftigen Schwerpunk-
te der Smart City Münster zu vertiefen. Die Er-
gebnisse der ersten Beteiligungsphase wurden 
bei der Entwicklung des Smart City Kompasses 
und des Smart City Steuerrades berücksichtigt. 
Die zweite Beteiligungsphase im Februar 2023 
ermöglichte eine analoge und digitale Kom-
mentierung der inhaltlichen Kapitel des Stra-
tegieentwurfs (Kapitel 3 und 4). Auf Basis der 
eingegangenen Anregungen und Kommentare 
wurde der Entwurf der Strategie 1.0 an mehre-
ren Stellen konkretisiert.
Beta-Version
Smart City 
Strategie 2021
2022
2023
Juni 2022
Smart City Forum
Juni 2022
Onlinebeteiligung
Februar – März 2023
OnlineKommentierung
November – Dezember 2022
6 Fokusworkshops
September 2022
6 Workshops zu den handlungsfeldern
Ausschuss für 
Stadtplanung und 
Stadtentwicklung
Juni 2022
Ausschuss für 
Stadtplanung und 
Stadtentwicklung
Februar 2023
Sitzungsfolge
der beratenden 
Ausschüsse
Mai / Juni 2023
Verabschiedung
der Strategie
im Rat
Juni 2023
Kick-off-Veranstaltung
Mai 2022
Einbindung der Allianz
November 2022
Workshop Jugendrat
Januar 2023
Interfraktionelles
Arbeitsgespräch
Januar 2023
Bürger*innenumfrage
September 2022
1. smart city 
board
November 2022
2. smart city 
board
März 2023
3. smart city 
board
Smart City 
Strategie 1.0
Zweite Beteiligungsphase
Erste Beteiligungsphase
Öffentliche Veranstaltung Nicht-öffentliche Veranstaltung 
zur Strategieentwicklung
Nicht-öffentliches Abstimmungs-
treffen zum Prozess Politik & Gremien
Beteiligte Stakeholdergruppen
Bürger*innen Politik Wirtschaft & Wissenschaft Zivilgesellschaft Konzern Stadt Stadtverwaltung
Abbildung 6: Übersicht über die 
Stakeholder- und Öffentlichkeits-
beteiligung
2.3 | Einblick in den partizipativen Erarbeitungsprozess
26 27

INFOBOX ZUR BÜRGERUMFRAGE 2021 – VOR DEM STRATEGIEERARBEITUNGSPROZESS
Die Bürgerumfrage aus dem Jahr 2021 ging dem Erarbeitungsprozess der Smart City Strategie 1.0 
voran. Sie lief über einen Zeitraum von November bis Dezember 2021 und erreichte circa 2.000 Teil-
nehmende. In der Umfrage wurden die vorläufigen Handlungsfelder der Beta-Strategie bewertet und 
weitere Aspekte zu den Themen der Digitalisierung in Vorbereitung auf die Strategie 1.0 abgefragt, 
sodass ein erstes Stimmungsbild zu den Prioritäten und Einschätzungen der Stadtgesellschaft ent -
stand (siehe Balkendiagramme).
Wichtigkeit 
der Digitalisierung
für die Stadt Münster
gar nicht 
wichtig
weniger 
wichtig
wichtig sehr  
wichtig
80%
70%
60%
50%
40%
30%
20%
10%
Digitalisierung 
als Risiko oder Chance
für die Entwicklung Münsters
eher Risiko neutral eher Chance
80%
70%
60%
50%
40%
30%
20%
10%
2.3 | Einblick in den partizipativen Erarbeitungsprozess
Stadt Münster – Bürgerumfrage
Wichtigkeit von Handlungsfeldern der SMART CITY Münster 
Mittelwert der Rangfolge von 1 („am wichtigsten“) bis 6 („am wenigsten wichtig“)
Umwelt
Mobilität
Lebensart
Teilhabe
Verwaltung
Wirtschaft
2,7
2,9
3,7
3,8
4,0
4,0
ø Rang n=1.966
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt
Smart City Forum
INFOBOX ZUM SMART CITY FORUM 
Die Veranstaltung am 09.06.2022 bildete den Start-
schuss der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Smart City 
Strategie 1.0. Im Anschluss wurde eine einmonatige 
Onlinebeteiligung zu den Leitthemen der Strategie 
organisiert.
28 29

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
Unser  
Orien 
tierungs 
rahmen
der Smart City  
Kompass
31

Der Smart City Kompass besteht aus unserer 
Vision, unserem Leitbild und unseren acht Leit-
koordinaten. Er gibt Orientierung und umfasst 
die Prinzipien für die Umsetzung der Maßnah-
men auf dem Weg zur Smart City Münster. Die 
drei Bausteine des Kompasses wurden basie-
rend auf den Ergebnissen der Bestandsaufnah-
me und der Öffentlichkeitsbeteiligung in einem 
partizipativen Prozess mit den fachlichen Sta-
keholdern des Stadtkonzerns und den Mitglie-
dern des Smart City Boards erarbeitet.
Vision
 
Die übergeordnete Stellung im Smart City Kom-
pass nimmt die Vision ein, mit der wir den er -
strebenswerten Zustand der Smart City Müns -
ter im Jahr 2030 beschreiben. Die Vision ist 
eine Vorstellung dessen, was Münster im Kern 
anstrebt, und sie soll die Akteur*innen aus 
Stadt, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissen-
schaft anregen und motivieren, gemeinsam mit 
uns die Smart City Münster zu gestalten.
Unser Orientierungsrahmen –
Der Smart city Kompass
3 | Unser Orientierungsrahmen 3.3 | Leitkoordinaten3.1 | Vison
Die Vision wird durch unser Leitbild ergänzt, 
welches unsere Perspektive auf die Smart City 
Münster ausführt und die Grundprinzipien un-
seres Handelns aufzeigt:
Die gesamte Bandbreite der Aktivitäten, Pro-
zesse und Projekte im Rahmen der Smart City 
Münster dient dazu, unsere Stadt für alle Men-
schen lebenswerter und resilienter zu machen. 
Dabei wollen wir Nachhaltigkeit, Effizienz und 
Klimaneutralität gewährleisten, indem wir 
durch die intelligente Vernetzung von Men-
schen, Infrastrukturen und Unternehmen Res -
sourcen schonen, Kosten und Abhängigkeiten 
reduzieren und somit eine souveräne Stadtge-
staltung ermöglichen. 
Digitalisierung ist nicht Selbstzweck, sondern 
Mittel zum Zweck, um die Ziele einer nach-
haltig integrierenden Stadtentwicklung zu er -
reichen. Wie das geht und was dabei wichtig 
ist, kann sich im Laufe der Zeit verändern. Des-
halb unterliegt die Smart City Strategie 1.0 und 
deren Umsetzung einem gemeinschaftlichen 
Veränderungs- und Verbesserungsprozess zwi-
schen Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Wis -
senschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Politik, 
aus dem sich Anpassungen und Kurskorrektu-
ren ergeben können.
3.2 | Leitbild
Leitbild
Auf jeder Reise und gerade auch in komplexen 
Prozessen helfen Leitplanken bei der Orientie-
rung. Im Sinne solcher Leitplanken haben wir 
unsere Vision und unser Leitbild um acht Leit -
koordinaten ergänzt, welche als zentrale Krite-
rien zur Entwicklung und Umsetzung von Maß-
nahmen und Projekten der Smart City Münster 
dienen (vgl. Abbildung 7).
Vor dem Hintergrund unserer integrierten 
Sichtweise auf die Smart City Münster liegt 
diesen Leitkoordinaten eine mehrstufige Gene-
se zugrunde. Abgeleitet wurden die Leitkoordi-
naten insbesondere aus der Smart City Charta 
des Bundes (BBSR 2021), den Förderkriterien 
des Programms Modellprojekte Smart Cities, 
der Beta-Version der Smart City Strategie so-
wie den vor Ort im Rahmen von Beteiligungs -
prozessen aufgenommenen Anregungen der 
Bürgerschaft. 
An diesen Leitkoordinaten orientieren sich alle 
operativen Aktivitäten der Smart City Münster 
im Sinne einer gemeinwohlorientierten, intelli-
genten und nachhaltigen Stadtentwicklung. Zu-
dem dienten sie im Strategieprozess als Kriteri-
en zur Eingrenzung des Portfolios an Projekten 
und Projektideen auf einen strategietauglichen 
umsetzbaren Maßnahmenpool. 
1. STARKE NACHHALTIGKEIT ANSTEUERN
Maßnahmen und Projekte der Smart City Müns-
ter leisten einen Beitrag zur Klimaneutrali-
tät der Stadt Münster. Zugleich tragen sie zur 
Widerstandsfähigkeit sowohl der Menschen 
gegenüber externen Stressoren und Umwelt-
einflüssen als auch zur Widerstandsfähigkeit 
unserer städtischen Infrastrukturen und der lo-
kalen Flora und Fauna bei. 
Die Komplexität der Wirkungsbeziehungen 
setzt jedoch auch voraus, dass zur Erreichung 
von Klimaneutralität und Resilienz ein Zusam-
menspiel aller Akteur*innen der Stadtgesell-
schaft erfolgt, da der Beitrag sektoraler Einzel-
maßnahmen seine natürlichen Grenzen hat. Als 
planetare Grenzen werden ökologische Grenzen 
der Erde bezeichnet, deren Überschreitung die 
Stabilität des Ökosystems der Erde und damit 
die Lebensgrundlage der Menschheit gefähr -
det. Wir setzen uns dafür ein, dass die digitale 
Leitkoordinaten
32 33

Stadtentwicklung einen Beitrag zur Einhaltung 
dieser Grenzen leistet.  
2. AUF KURS BLEIBEN 
Wir verfolgen mit der Smart City Strategie ei-
nen integrierten Ansatz, der digital unterstützte 
Stadtentwicklung aus gesamtstädtischer Pers -
pektive betrachtet. Wie im Smart City Steuer -
rad ausgeführt wird, tragen alle Zielbilder zur 
Erreichung gesamtstädtischer Ziele bei. Unsere 
Maßnahmen und Projekte sind auf städtische 
Fachkonzepte abgestimmt und zahlen auf de-
ren Zielsetzungen ein. 
3. TRAGFÄHIGKEIT SICHERSTELLEN
Die Umsetzbarkeit unserer smarten Projekte 
wird mitsamt den Zuständigkeiten verschiede-
ner Organisationseinheiten bereits beim Maß-
nahmendesign mitbetrachtet. Wir überprüfen 
Einzelmaßnahmen hinsichtlich möglicher Sy -
nergie- und Wertschöpfungspotenziale, um 
die Abhängigkeit von externen Ressourcen zu 
mindern. Unsere Maßnahmen sind nach der 
Erreichung eines funktionalen Reifegrades im 
Idealfall mit entsprechenden notwendigen Res-
sourcen unterlegt, um deren Fortführung lang -
fristig sicherzustellen. 
4. WIRKUNGSSTRÖME VERORTEN
Nach unserem Verständnis soll die Smart City 
Strategie dabei unterstützen, bestehende stadt-
entwicklungspolitische Ziele durch das Nutzen 
von Daten sowie den Einsatz digitaler Tools 
und innovativer Prozesse und Methoden zu 
erreichen. Bei der ganzheitlichen gesamtstäd-
tischen Betrachtung wird deutlich, dass Digita-
lisierung zu einer Verschiebung und Neuord-
nung von Raumbezügen führen kann, welche 
zugleich mit Herausforderungen und neuen 
Entwicklungschancen einhergehen. Diese be-
halten wir stetig im Blick und reflektieren sie 
mit betroffenen Stakeholdern. 
Der räumliche Rahmen der Smart City Münster 
ist die Gesamtstadt Münster. Projekte, Maßnah-
men und Aktivitäten finden deshalb nicht nur 
im Zentrum, sondern auch in den Stadtteilen 
statt: Digitalisierung findet innen und außen 
Stadt.
5. VIELFÄLTIGE KRÄFTE AKTIVIEREN
Gemeinsam mit Akteur*innen der Zivilgesell-
schaft, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft 
und Politik gestalten wir die Zukunft unserer 
Stadt. Wir binden diese Stakeholder nicht nur 
in der Entscheidungsfindung, sondern auch bei 
der Umsetzung von Maßnahmen und Projekten 
ein. Durch transparente Prozesse fördern wir 
Partizipation, stärken das Vertrauen der Stadt-
gesellschaft in die kommunale Verwaltung und 
regen an, sich aktiv einzubringen.
6. STEUER IN DER HAND BEHALTEN 
Um unsere technologische Souveränität dauer-
haft zu sichern, setzen wir auf Entwicklungs -
produkte mit Open Source-Lizenz. Wir fördern 
Open Data und sorgen zugleich dafür, dass die 
Datenhoheit in kommunaler Hand bleibt. Das 
trägt in Verbindung mit offenen Schnittstel-
len dazu bei, dass wir anbieterunabhängig die 
beste Lösung (entwickeln und) implementieren 
können und bei der Anbieterauswahl digitaler 
Lösungen selbstbestimmt bleiben.
7. STRAHLKRAFT ERZEUGEN
Um die Verknüpfung von Digitalisierung und 
Stadtentwicklung in die Breite zu tragen, nut -
zen wir Projekte mit Hebelwirkung und legen 
Wert auf die Skalierbarkeit unserer Lösungen. 
Nach erfolgreicher Pilotierung einzelner Pro-
jekte in einem abgegrenzten Einsatzbereich ist 
es das Ziel, diese zu replizieren und das Prin-
zip auf einen größeren Anwendungsbereich zu 
übertragen. Deshalb achten wir bereits bei der 
Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen 
und Projekten in unserer Stadt darauf, dass 
auch andere Kommunen in NRW, Deutschland 
und Europa zukünftig von „Innovationen made 
in Münster“ profitieren können. 
8. NEUE WEGE ERKUNDEN
Zur Suche nach innovativen Lösungen verlas -
sen wir etablierte Pfade. Unsere weiterentwi-
ckelte Fehlertoleranz begünstigt in Verbindung 
mit einer neuartigen städtischen Ermögli-
chungskultur das Hervorbringen von Innovati-
onen. Maßnahmen und ihre Wirkung stellen wir 
kontinuierlich auf die Probe – nach dem Motto: 
do fast, fail fast, learn fast (schnelle Umset -
zung, ggf. schnelles Scheitern und Dazulernen). 
Dieser Innovationsgeist erreicht auch die Sta-
keholder der Smart City Münster und so erkun-
den wir gemeinsam neue Wege und Lösungen.
1. Starke 
Nachhaltigkeit 
ansteuern
• Beitrag zur 
Klimaneutralität 
• Beitrag zur 
Resilienz
• Einhaltung 
planetarer Grenzen
2. Auf Zielkurs 
bleiben
• Klare Zielbezüge 
zu städtischen 
Strategien
• Integration & 
Synergien 
von Maßnahmen 
sicherstellen
3. Tragfähigkeit 
sicherstellen
• Absicherung 
von Ressourcen
• Transparente 
Entscheidungen
• Wertschöpfungs-
potenzial
4. Wirkungs- 
ströme 
verorten
• Stadtentwicklungs-
politischer Bezug
• Raumwirkung 
innen & außen
5. Vielfältige 
Kräfte 
aktivieren
• Partizipation
• Kooperation  
& Ko-Kreation
• Transparenz 
& Inklusivität
6. Steuer 
in der Hand 
behalten
• Open Source
• Offene 
Schnittstellen
• Datensouveränität
7. Strahlkraft 
erzeugen
• Hebelwirkung
• Skalierbarkeit
• Replizierbarkeit
8. Neue Wege 
erkunden
• Innovationsgrad
• Modellhaftigkeit
• Fehlertoleranz
Abbildung 7: Leitkoordinaten der Smart City Münster im Überblick
3.3 | Leitkoordinaten
34 35

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
Unsere  
Ziel 
marken  
und  
Routen 
pläne
Das Smart City  
Steuerrad
37

Unsere Zielmarken  
und Routenpläne 
Das Smart City Steuerrad für Münster (vgl. Ab-
bildung 8) stellt das inhaltliche Herzstück unse-
rer Smart City Strategie 1.0 dar. Der innere Kreis 
wird durch die sechs Handlungsfelder gebildet, 
die sich wiederum in je drei Zielbilder im äuße-
ren Kreis des Steuerrades aufgliedern. Die Gren-
zen zwischen den Handlungsfeldern sind fließend 
und Projekte aus den verschiedenen Bereichen 
profitieren durch Wechselbeziehungen und Syn-
ergieeffekte.
HANDLUNGSFELDER UND  
ZIELBILDER IN DER GENESE
Den zentralen Ausgangspunkt für die Erarbeitung 
unseres Steuerrads bildeten Handlungsfelder der 
Beta-Strategie aus dem Jahr 2021 (vgl. Kapitel 
2.1). Diese Handlungsfelder der Beta-Version 
wurden vor dem Hintergrund der Ergebnisse der 
Bestandsaufnahme und der Beteiligungsformate 
validiert, angepasst und konkretisiert. 
Besonders wichtig war es uns, die Smart City 
Strategie 1.0 auf bestehenden Fachkonzepten 
aufzubauen und die Bezüge zu den Zielen unse-
rer wichtigsten Planungs- und Entscheidungs -
grundlagen herzustellen. Viele Zielsetzungen der 
Handlungsfelder finden dadurch ihren Ursprung 
in bereits verabschiedeten Strategien und Kon-
zepten. Mit einer qualitativen Auswertung von 
mehr als 50 bestehenden Planungsunterlagen 
und Fachkonzepten des Stadtkonzerns ver -
schafften wir uns zu Beginn des Strategieprozes-
ses einen Überblick, um Münster bezüglich sei-
ner Entwicklung im Smart City Kontext verorten 
zu können. 
Das Smart City Steuerrad als  
Herzstück der Smart City Strategie 
4 | Unsere Zielmarken für die Zukunft
Energie-
erzeugung & 
-effizienz
Klima-resilienz & -folgen-
anpassung
Umwelt- & 
Ressourcen-
schutz 
Nachhaltige 
Transformation 
des MIVAttraktiver & 
vernetzter
 ÖPNV
Fuß- & Radverkehr: 
smart und 
sicher für alle
Wohnen & 
intelligente 
Gebäude
Gesundheit 
für alle Generationen
Leben in den 
Quartieren
Digitalkompetenz 
in der kommu-
nalen Bildungs-
landschaft
Vielfalt & Inklusion in der 
digitalen Stadtent-
wicklung 
Kultur, Freizeit & Touris-
mus im digitalen 
Zeitalter
Smartes 
Wirtschaften 
in Münster
Innovation & 
Gründer*innen-
kultur
Forschung, 
Wissenschaft 
& Transfer
Urbanes 
Daten-management
Planung, 
Beteiligung & 
Open Goverment
Zukunftsfähige 
technologische 
Infrastruktur
Management & 
Infrastruktur
Umwelt, 
Energie &
Klima
Mobilität &
 Verkehr
Wohnen &
Leben
Teilhabe & 
Kultur
Wirtschaft &
Wissenschaft
Abbildung 8: Smart City Steuerrad 
für die Stadt Münster
 4.1 | Das Smart City Steuerrad 
38 39

Dabei wurden großräumige stadtweite Pla-
nungsdokumente (wie bspw. das ISEK Münster 
2030 und die Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030) ebenso berücksichtigt wie sektorale Pla-
nungskonzepte (wie z. B. das Radverkehrskon-
zept Münster 2025, das Handlungsprogramm 
Klimaschutz 2030 oder die Strategie der citeq 
zur Digitalen Stadt Münster). Vor diesem Hin-
tergrund haben wir in jedem Handlungsfeld 
relevante Fachplanungen, Strategien und über-
geordnete Zielsetzungen des Stadtkonzerns ab-
gebildet. 
Neben der Betrachtung handlungsleitender 
Konzepte erfolgte auf Basis der analysierten 
Planungsunterlagen und der im Rahmen der Be-
teiligungsformate gesammelten Einschätzun-
gen und Perspektiven überdies eine Betrach-
tung von zentralen Herausforderungen der 
digitalen Stadtentwicklung in Münster. Darauf 
aufbauend leiteten wir konkrete Handlungsbe-
darfe für die Smart City Strategie 1.0 ab. Die 
identifizierten Herausforderungen sind in den 
spezifischen Texten des jeweiligen Handlungs-
feldes zusammengefasst (vgl. Kapitel 4.2.1 bis 
4.2.6). Zur fachlichen Validierung des geplanten 
Zuschnitts der Handlungsfelder wurden sechs 
Handlungsfeldworkshops mit fachlichen Stake-
holdern aus dem Stadtkonzern und Mitgliedern 
der Allianz Smart City durchgeführt.
Aufbauend auf den Impulsen und Rückmeldun-
gen aus der öffentlichen Beteiligungsphase und 
den Handlungsfeldworkshops konnten die in-
haltliche Zuschneidung und Qualifizierung der 
Handlungsfelder erarbeitet werden. Diese Qua-
lifizierung resultierte in 18 Zielbildern für die 
sechs Handlungsfelder. Jedes Handlungsfeld 
beinhaltet drei Zielbilder, die aus der Perspek-
tive eines wünschenswerten Zustands im Jahr 
2030 formuliert sind. Die Zielbilder manifes -
tieren somit die strategischen Zielsetzungen 
der Handlungsfelder und konkretisieren diese 
in jeweils drei bis vier strategischen Zielko-
ordinaten. Diese Zielkoordinaten übersetzen 
die inhaltlichen und für Münster relevanten 
Schwerpunktthemen in greifbare und messba-
re Zielresultate, die mithilfe der ausgewählten 
Smart City Projekte erreicht werden sollen.
PROJEKTPORTFOLIO  
DES SMART CITY STEUERRADES 
Das Projektportfolio der Smart City Strategie 
1.0 stellt das Ergebnis eines mehrstufigen Aus-
wahlprozesses dar. Projekte wurden im Rah-
men der Bestandsaufnahme durch Zulieferung 
aus den Fachämtern, durch die Analyse von be-
stehenden Konzepten sowie durch die Ideen-
sammlung neuer Projektideen im Rahmen von 
Handlungsfeldworkshops zusammengetragen. 
Diese vorläufige Maßnahmensammlung wur -
de in mehreren Feedbackschleifen konsolidiert 
und priorisiert. Grundlage für die Auswahl 
von Maßnahmen bildete der zuvor entwickel-
te Wertekompass mit den benannten Leitko-
ordinaten (vgl. Kapitel 3.3). Die Auswahl und 
eine anschließende Qualifizierung geeigneter 
Projekte erfolgte gemeinsam durch die Stabs -
stelle Smart City Münster mit den federführen-
Zielbild 1
Zielbild 2
Zielbild 3
Fokusprojekte
Handlungsfeld
Projekte 
am Horizont
Umsetzung steht in 
der Regel noch bevor
Projekte 
Auf dem Weg
Größtenteils bereits in 
der Umsetzung befindlich
Projektportfolio
Für die Strategie
42 Projekte
Initiales Massnahmen- & 
Projektportfolio
>500 Projekte
Bestandsaufnahme
Fokusprojekte 
Realisierung im Rahmen 
der MPSC-Umsetzungphase 
(2023-2026) 
Projekt    Projekt
Projekt    Projekt
Projekt    Projekt
Auswahl geeigneter Projekte 
unter Berücksichtigung der 
Zielbilder und Leitkoordinaten
den Umsetzungspartner*innen aus dem Stadt -
konzern. Die Priorisierung von Maßnahmen, 
die den Leitkoordinaten in besonderer Weise 
entspre-chen, soll gewährleisten, dass die Stra-
tegie ihre gewünschten Wirkungen entfalten 
kann. Die Projekte wurden anschließend the-
matisch den Handlungsfeldern und deren Ziel
bildern zugeordnet und eine Einschätzung zur 
zeitlichen Planung hinterlegt. 
Das Zusammenspiel aus Handlungsfeldern, 
Zielbildern und Projekten ist anschaulich im 
Smart City Steuerrad dargestellt. Dabei nimmt 
der Konkretisierungsgrad vom visionären Mit -
telpunkt bis zum äußeren Ring mit dem umset-
zungsrelevanten Projektportfolio stetig zu. Die 
schematische Abbildung verdeutlicht dies (vgl. 
Abbildung 9).
» Smart ist unsere Stadt, wenn sie zeit- und 
ressourcenschonende, leicht zugängliche Lösungs-
angebote schafft, die auf die Bedürfnisse der hier 
lebenden Menschen zugeschnitten sind. « 
Christopher Festersen, Leiter des Stadtplanungsamtes 
06 
Abbildung 9: Genese und Struktur 
des Projektportfolios für das 
Smart City Steuerrad
 4.1 | Das Smart City Steuerrad 
40 41

DIE PROJEKTARTEN 
Auf der untergeordneten Ebene umfasst jedes 
Handlungsfeld drei Zielbilder, die jeweils eine 
konkrete inhaltlich-strategische Vertiefung des 
Handlungsfeldes abdecken. Vor dem Hinter -
grund der Realisierbarkeit und unter Gesichts -
punkten der Übersichtlichkeit sollten für jedes 
Zielbild aktuell in der Umsetzung befindliche 
sowie zukünftig geplante Projekte und Maß-
nahmen des Stadtkonzerns im Projektportfolio 
abgebildet werden. Mit anderen Worten war 
es unser Ziel, Projekte in die Kategorien heute, 
morgen und übermorgen einzuordnen.
Dadurch ergaben sich drei Projektarten inner -
halb des Steuerrades: geförderte Fokusprojekte 
für die Umsetzungsphase (Jahre 2023 – 2026) 
auf Handlungsfeldebene sowie Projekte auf 
dem Weg (Umsetzung in der Regel schon ge-
startet) und Projekte am Horizont (Start in die 
Umsetzung steht in der Regel noch bevor, vgl. 
Abb. 9).
1. FOKUSPROJEKTE
Für jedes Handlungsfeld wurde ein Projekt im 
Rahmen der Förderung der Stadt Münster als 
Modellprojekt Smart Cities ausgewählt und in 
projektspezifischen Stakeholderworkshop wei-
terqualifiziert – insgesamt sechs sogenann-
te Fokusprojekte. Hier gilt: Das packen wir an 
und wir nutzen die Chance der Fördermittel. 
In den Fokusprojekten nimmt die Stabsstelle 
Smart City eine strategische Steuerungs- und 
Koordinationsrolle ein. Hierzu gehören u. a. 
das Fördermittelmanagement, Controlling und 
der Wissensaustausch als Modellprojekt Smart 
Cities mit anderen MPSC-Kommunen. Die Um-
setzung erfolgt gemeinsam mit den für das je-
weilige Fokusprojekt fachlich verantwortlichen 
Ämtern bzw. Organisationen aus dem Stadt -
konzern.
Unserer integrierten Smart City Betrachtung 
liegt die Tatsache zugrunde, dass Digitalisie-
rung als Querschnittsthema sämtliche Bereiche 
des öffentlichen Lebens betrifft. Analog dazu 
weisen Projekte der digitalen Stadtentwicklung 
üblicherweise Bezüge zu mehreren Handlungs-
feldern gleichzeitig auf und zahlen auf mehrere 
Ziele der Smart City Münster ein. Abbildung 10 
veranschaulicht die diversen Bezüge der sechs 
geförderten Fokusprojekte zu den Handlungs -
feldern der Smart City Münster.
2. PROJEKTE AUF DEM WEG
Projekte auf dem Weg sind Maßnahmen und 
Aktivitäten, die sich schon in der Umsetzung 
befinden oder deren Umsetzung kurz bevor -
steht. Hier gilt: da sind wir dran. Die Detailpla-
nung und Umsetzung erfolgt unter Federfüh-
rung des jeweiligen fachlich verantwortlichen 
Amtes bzw. der jeweils fachverantwortlichen 
Organisation im Konzern Stadt Münster – häu-
fig in Zusammenarbeit mit weiteren internen 
oder externen Umsetzungspartnern. Die Stabs-
stelle Smart City übernimmt hier eine unter -
stützende Rolle im Umsetzungscontrolling für 
die Strategie und sorgt für Kommunikation, 
Vernetzung und Austausch.
3. PROJEKTE AM HORIZONT
Projekte am Horizont bezeichnen Maßnahmen 
und Aktivitäten, deren Umsetzung in der Re-
gel noch nicht gestartet ist oder deren laufende 
Umsetzung eine längere Laufzeit als bei Projek-
ten auf dem Weg erwarten lässt. Hier gilt: das 
nehmen wir fest in den Blick und streben eine 
weitere Konkretisierung und Qualifizierung an. 
Die Umsetzung dieser Projekte übernehmen 
die jeweiligen fachlich verantwortlichen Ämter 
bzw. die jeweils fachverantwortlichen Organi-
sationen im Stadtkonzern. Projekte am Hori-
zont nehmen nach der Qualifizierung den Sta-
tus von Projekten in Sichtweite ein, während 
neue Projektideen zu Projekten am Horizont 
überführt werden. Damit wird deutlich: Wir 
wollen die Strategie und den Projektekanon 
kontinuierlich und bedarfsorientiert evaluie-
ren, weiterentwickeln und ergänzen.
Insgesamt umfasst die Smart City Strategie 
1.0 somit 42 Projekte, die zur Realisierung der 
Vision und der Zielbilder in den sechs Hand-
lungsfeldern zur Umsetzung vorgesehen sind. 
42 Projekte in die Umsetzung zu bringen erscheint 
ambitioniert, aber zugleich durchaus realisierbar. Da-
bei geht es um beides: um sechs geförderte Leucht -
turm-Projekte, aber ebenso um ein breites, vernetz -
tes Lichtermeer mit weiteren Maßnahmen für die 
digitale Stadtentwicklung. 
Die ausgewählten Maßnahmen haben in der Regel 
den Anspruch auf mehrere Zielkoordinaten der Smart 
City Strategie 1.0 einzuzahlen. Die Evaluierung und 
das Monitoring der Maßnahmenumsetzung werden 
in Kapitel 5 beschrieben.
 4.1 | Das Smart City Steuerrad 
Fokusprojekt  =  Leitprojekt des jeweiligen Handlungsfelds
 +  =  direkter Bezug zum Handlungsfeld
 -  =  indirekter Bezug zum Handlungsfeld
Abbildung 10:  
Handlungsfeldverschneidung  
der Fokusprojekte
MPSC-
Maßnahmen/
Handlungs- 
felder
MS Smart 
Water DataLeeze Abfallfreie 
Quartiere
STADTLABOR.
MS
Kleine Kiste, 
große 
Wirkung
NICO
Umwelt, 
Energie  
und Klima
Fokusprojekt + + + + +
Mobilität und 
Verkehr ~
Fokusprojekt + + ~ +
Wohnen 
und Leben + + Fokusprojekt + ~ +
Teilhabe  
und Kultur ~ ~ + Fokusprojekt + +
Wirtschaft 
Und Wissen-
schaft
+ + + + Fokusprojekt +
Management 
und Infra-
struktur
+ + + + + Fokusprojekt
42 43

In den nachfolgenden Unterkapiteln werden 
die Handlungsfelder, deren Zielbilder und die 
Projekte der Smart City Strategie 1.0 für Müns-
ter vertiefend beschrieben. Die Darstellung 
folgt einer einheitlichen und übersichtlichen 
Struktur: Zunächst wird das entsprechende 
Handlungsfeld in einer integrierten Betrach-
tung in den Kontext Münsters eingebettet und 
die Bedeutung des Handlungsfeldes für den 
Stadtkonzern erörtert. Die konkrete Nennung 
verknüpfter Steuerungsinstrumente und Fach-
konzepte verdeutlicht die Zielbezüge zwischen 
Smart City Handlungsfeld und Stadtentwick -
lung – zugrundeliegende Strategien erhalten die 
Abkürzung „(S)“, konkrete Ziele die Abkürzung 
„(Z)“. Die Handlungsfeldthemen entstanden aus 
der Notwendigkeit heraus, sich den für Münster 
spezifischen Herausforderungen der digitalen 
Stadtentwicklung anzunehmen. 
Daher schien es uns wichtig, diese Bedarfe 
für jedes Handlungsfeld einzeln herauszustel-
len und anschließend die Rolle der Smart City 
Münster bei der Adressierung dieser Heraus -
forderungen und  der damit verbundenen zu-
künftigen Entwicklung hervorzuheben. Nach 
der Beschreibung des Handlungsfeldes wird das 
entsprechende Fokusprojekt vorgestellt. Von 
der Handlungsfeldebene gelangen wir anschlie-
ßend auf die Ebene der Zielbilder. Jedes der 
drei Zielbilder eines Handlungsfelds wird knapp 
beschrieben und durch eine Auflistung der für 
das Zielbild relevanten konkreten strategischen 
Zielkoordinaten ergänzt. Abgerundet wird ein 
Zielbildkapitel durch die zwei zugeordneten 
Projekte, jeweils ein Projekt auf dem Weg und 
ein Projekt am Horizont.
BEISPIEL EINES PROJEKTSTECKBRIEFS
Die Darstellung der einzelnen Projekte folgt ei-
nem vergleichbaren Aufbau und wird in einem 
Projektsteckbrief abgebildet, der eine Projekt -
beschreibung mitsamt einer projektspezifischen 
Darstellung, inwieweit das Projekt auf Zielbilder 
(vgl. Abbildung 11) des Handlungsfeldes ein-
zahlt, umfasst. Innerhalb der Projektsteckbriefe 
wird zudem auf weitere umsetzungsrelevante 
Aspekte der Verantwortlichkeiten und Zusam-
menarbeit eingegangen. Bezüge zu städtischen 
Steuerungsinstrumenten und Zielsetzungen 
sind ebenfalls Teil der Projektsteckbriefe. 
Nachfolgend werden die Elemente eines Steck -
briefs in Form einer Lesehilfe anhand des bei-
spielhaft ausgewählten Steckbriefs zum Projekt 
Umweltbewusste Mikromobilität erläutert. Je-
der Projektsteckbrief umfasst neben der Pro-
jektart (hier: Projekt auf dem Weg) ebenso eine 
Projektnummerierung (hier: 2.3.a). Aus der Pro-
jektnummerierung ist ebenso das Zielbild abzu-
lesen, dem das entsprechende Projekt zuzuord-
nen ist (hier: Zielbild 2.3).
Handlungsfelder, Zielbilder und Projekte der Smart City Münster
Beispiel eines Projektsteckbriefs 4.2 | Handlungsfelder, Zielbilder und Projekte der Smart City Münster
» Eine „smarte“ City ist ein wesentlicher Erfolgs -
faktor unserer Stadt(gesellschaft): auf die Heraus-
forderungen der Zukunft können wir nicht nur 
reagieren, sondern sind im Sinne von Agilität und 
aktivem Zusammenleben gut vorbereitet. « 
Jochen Marienfeld, Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes
07
Erläuterung des jeweiligen 
Steckbrief-Elements Umweltbewusste Mikromobilität
Steckbriefelement Lesehilfe Beispieltext aus einem Projektsteckbrief
Beschreibung Einleitend erfolgt eine Kurzbeschreibung des umzuset-
zenden Projektes. Ebenso werden durch die Projektum-
setzung erwartete Mehrwerte skizziert. 
Die „nicht-stationsbasierten“ Mikromobilitäts-Angebote 
(E-Roller/E-Leihräder), die in Münster betrieben wer -
den, sollen durch Echtzeitdaten und eigens entwickelte 
Mobilitätsstationen den innerstädtischen öffentlichen 
Raum entlasten und zeitgleich die Anschlussmobilität 
zum ÖPNV und Park- and-Ride- (P+R-)Angeboten ge-
währleisten. Die Orchestrierung wird durch ein öffent-
lich zugängliches Dashboard, das auch partizipativ als 
Mängelmelder genutzt werden kann, gewährleistet. 
Erhobene Daten werden als Open Data zur Verfügung 
gestellt.
Zeitplanung Wesentliche Schritte der Umsetzungsphase werden in 
die zeitliche Planung eingeordnet.
Im Laufe des Jahres 2023 werden Standorte für Mo-
bilitätsstationen im Innenstadtbereich ausgewählt, Mo-
bilitätsstationen in das Dashboard integriert und eine 
Schnittstelle zum Open Data-Portal geschaffen (ca. 
März 2023). Eine Auswertung der Daten und die Vor-
bereitung einer Novelle für die Sondernutzungsverein-
barung ist für Ende des Jahres geplant.
Relevante Zielkoordinaten Einleitend zu jedem Zielbild werden in den nachfol-
genden Kapiteln Zielkoordinaten aufgeführt, die die 
Zielbilder operationalisieren. An dieser Stelle werden 
diejenigen Zielkoordinaten aufgelistet, auf die das ent-
sprechende Projekt einzahlt. So trägt dieses Projekt u. 
a. zur Erfüllung der Zielkoordinate 2.3.1 „Erprobung 
digitaler Komponenten und Planungsinstrumente für 
den beschleunigten Ausbau der Elektromobilitätsinfra-
struktur im Stadtraum“ bei.
2.3.1
2.3.3
2.3.4
Kooperations- und Umset-
zungspartner*innen im 
Stadtkonzern Münster
An dieser Stelle wird aufgelistet, welche Organisati-
onseinheiten in der städtischen Kernverwaltung sowie 
bei kommunalen Gesellschaften bei der Projektumset-
zung involviert sein werden.
Amt für Mobilität und Tiefbau,
Vermessungs- und Katasteramt,
Ordnungsamt,
Stadtwerke Münster
Beitrag zu weiteren Ziel-
bildern der Smart City
Smart City-Projekte haben üblicherweise einen multi-
sektoralen Charakter und zahlen auf mehrere Hand-
lungsfelder ein. Daher wird dargestellt, zu welchen 
weiteren Zielbildern das Projekt einen Beitrag leistet.
Attraktiver und vernetzter ÖPNV,
Leben im Quartier,
Urbanes Datenmanagement,
Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen 
Steuerungsinstrumenten 
und Zielsetzungen
Hier werden die Bezüge zu städtischen Steuerungs-
instrumenten und Zielsetzungen dargestellt, welche 
für jedes Handlungsfeld im nachfolgenden Kapitel 
gesondert aufgelistet werden.
ISEK Münster 2030,
Masterplan Mobilität 2035+  
(aktuell in Erarbeitung),
Mobilstationskonzept (aktuell in Erarbeitung)
Raumbezug Der Raumbezug des Projekts wird an dieser Stelle auf-
geschlüsselt. Es wird dargelegt, ob das Projekt an ein 
spezifisches Quartier geknüpft ist, ein Stadtteil in den 
Fokus genommen wird oder sich die Maßnahme auf 
das gesamte Stadtgebiet erstreckt. Es kann aber auch 
möglich sein, dass digitale Projekte nur einen indirek-
ten Raumbezug aufweisen.
Gesamtes Stadtgebiet mit besonderem Fokus auf 
Ballungsräume der Mikromobilität
SDG-Bezug An dieser Stelle wird der Bezug zu den Nachhaltig-
keitszielen der Vereinten Nationen (SDGs – Sustainable 
Development Goals) dargelegt (vgl. United Nations 
2015a).
SDG 9 Industrie, Innovation & Infrastruktur,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden 
Key Performance Indicators Die Messung des Projekterfolges lässt sich durch die  
angegebenen Key Performance Indicators (KPI) umset-
zen.
Anzahl der im Open Data-Portal verfügbaren Daten-
sätze sowie damit verbundene Anwendungsfälle, 
Anzahl der Nutzenden von Mikromobilitätsangeboten,
Anzahl der ersetzten MIV-Fahrten durch Mikromobili-
tätsangebote 
Datenkategorie Die Rolle von Daten bei der Projektumsetzung wird an 
dieser Stelle deutlich, indem dargestellt wird, ob die 
Projektumsetzung einerseits eine gewisse Datengrund-
lage voraussetzt und ob andererseits mit dem Projekt 
neue Daten generiert werden. Darüber hinaus wird er-
läutert, ob die mit dem Projekt erhobenen Daten zur 
Veröffentlichung als offene Daten („Open Data“) in Fra-
ge kommen.
Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja
Datengenerierung: ja
Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Abgerundet wird der Steckbrief mit einer Schätzung 
und Einordung in ein vereinfachtes dreistufiges Raster 
zu erwartender Kosten: niedrig (< 500.000 Euro), mit-
tel (500.000 – 1.500.000 Euro) oder hoch (> 1.500.000 
Euro).
Niedrig (< 500.000 Euro)
44 45

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
Klima resilienz & -folgenanpassung
Umwelt- & Ressourcenschutz 
Energie erzeugung & -effizienz
Energie 
Umwelt 
& 
Klima
47

Die Klima- und Energiewende sowie die loka-
le Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeits-
ziele sind für Münster von zentraler Bedeutung. 
Vor diesem Hintergrund strebt die Stadt Müns-
ter  Klimaneutralität bis zum Jahr 2030 und die 
Anpassung an die Folgen des Klimawandels an. 
Dieser Fokus spiegelt sich auch in den zahlrei-
chen städtischen Konzepten wider, in denen die 
Erreichung der Klimaziele einen zentralen Leit-
gedanken darstellt. Die Erreichung der Klima-
neutralität ist möglich, wenn alle Akteur*innen 
der Stadtgesellschaft Energie in erheblichem 
Maße einsparen und ihre Energieeffizienz deut-
lich steigern. Die weiterhin benötigte Energie 
muss dabei in Zukunft erneuerbar sein. Neben 
der Reduzierung von Emissionen stehen auch 
die sorgfältige und bewusste Nutzung natürli-
cher Ressourcen einerseits (Luft, Wasser, Boden 
und Artenvielfalt) sowie die Schonung eben-
dieser Resourcen andererseits im Fokus, denn 
damit erhält Münster seine bestechende grün-
blaue Infrastruktur und kann deren Qualität und 
Quantität zukünftig steigern. 
Gleichzeitig werden, um den Auswirkungen des 
Klimawandels zu entgegnen, geeignete Anpas -
sungsmaßnahmen im physischen Stadtraum, 
aber auch im individuellen Verhalten gefördert. 
Die Stadt Münster zielt auf den Erhalt ihrer öko-
logischen Qualität und auf eine klimagerechte 
Stadtentwicklung ab, beispielsweise durch den 
Erhalt und die (Weiter-)Entwicklung von Grün-
räumen sowie hohe Standards für das zukünfti-
ge Planen und Bauen.
Die Stadt Münster muss ihren Beitrag zum 
Kampf gegen den Klimawandel leisten und die 
Klimagase deutlich reduzieren. In den letzten 
Jahrzehnten konnten die Emissionen bereits 
deutlich gesenkt werden, jedoch ist die Stadtge-
sellschaft damit bislang noch ein großes Stück 
von den Zielen der Klimaneutralität entfernt. 
Die Resilienz gegenüber den Folgen des Klima-
wandels muss gestärkt werden, um die Wohn- 
und Lebensqualität in der Stadt zu erhalten 
und die Menschen in Münster vor Gefahren 
zu schützen. Lokale Extremwetterereignisse 
wie z. B. Starkregen müssen abgefedert wer -
den bzw. es muss eine entsprechende Vorsorge 
getroffen werden, genauso wie für die weite-
ren Folgen des Klimawandels wie Trockenheit 
oder Hitzeinseln in der Stadt. Der Erhalt einer 
gesunden und lebenswerten Umwelt ist eine 
weitere bedeutende Herausforderung in einer 
der zehn größten Flächenkommunen Deutsch-
lands. Luft-, Lärm- und Lichtbelastungen gilt 
es zu reduzieren und Flächenverbrauch und 
-versiegelung zu vermeiden, um die Aufent -
haltsqualität in Stadt und Natur zu sichern. Der 
Jugendrat legt einen besonderen Schwerpunkt 
auf das Grün im öffentlichen Raum und misst, 
so die Erkenntnisse aus deren Beteiligung, der 
Schaffung von mehr Grünflächen besondere 
Bedeutung zu. Auch der Schutz der Biodiversi-
tät und damit ein funktionierendes Ökosystem 
sind von den zuvor genannten Faktoren abhän-
gig. Die Wechselwirkung ökologischer Heraus -
forderungen gehört zu den komplexesten Auf -
gaben, denen sich eine Stadt stellen kann. Um 
diese zukünftig besser zu verstehen, müssen 
wir sie datengestützt analysieren. Wirkungs -
ketten müssen sichtbar und den Menschen in 
Münster transparent vermittelt werden, um 
einen sensiblen Umgang mit unserer Umwelt 
zu fördern.
Um die Nachhaltigkeits- und Klimaziele errei-
chen zu können, macht sich die Stadt Münster 
die Vorzüge der Digitalisierung zunutze. Die 
bestehende Energie- und Grüninfrastruktur 
soll mithilfe digitaler innovativer Technologien 
langfristig weiter ausgebaut und effizienter 
gestaltet werden. Die Potenziale technischer 
Lösungen werden für die Steigerung der Ener -
gieeffizienz und -erzeugung, die Sicherung des 
Stadtgrüns und die Anpassung und Vorberei-
tungen auf Klimafolgen erprobt und gehoben.
• Integriertes Stadtentwicklungskonzept  
ISEK Münster 2030 (S)
• Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 (S)
• Masterplan 100 % Klimaschutz (S)
• Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 (S)
• Klimaanpassungskonzept (S)
• Handlungskonzept zur Klimaanpassung 2030 (S)
• Integriertes Siedlungs- und Freiraumkonzept  
(in Aufstellung seit 2022) (S)
• Nachhaltiges Abfallwirtschaftskonzept (S)
• European Energy Award (S)
• Klimaneutralität bis 2030 (Z)
• Konzeptstudie klimaneutrale Verwaltung 2030 (Z)
• The 100 Climate-Neutral and Smart Cities  
by 2030 (Z)
• Münster wird bis 2030 abfallfrei (Z)
Integrierte Handlungsfeldbeschreibung 
Aus der Bestandsaufnahme abgeleitete Herausforderungen 
Energie, Umwelt & Klima im Zusammenspiel mit der Smart City
Bestehende Steuerungsinstrumente (S) 
und Zielsetzungen (Z) im Konzern Stadt 
Energie, Umwelt & Klima  
in der Smart City Münster
4.2.1 | Handlungsfeld 1 „Energie, Umwelt & Klima in der Smart City Münster“
48 49

Fokusprojekt 1
MS Smart Water
Fokusprojekt des Handlungsfelds „Energie, Umwelt & Klima in der Smart City“
Die Maßnahme „MS Smart Water“ zielt darauf 
ab, das kommunale Wassermanagement in 
Münster zukunftsfähig und möglichst klima-
folgenresponsiv auszugestalten. Die Digitalisie-
rung liefert dazu wichtige Instrumente – bei-
spielsweise, um Betrieb und Wartung etwa 
durch die Vernetzung von Systemen und durch 
neue Möglichkeiten der Datenanalyse zu opti-
mieren. 
Zunächst soll in einem Stadtteil (Mauritz) so-
wohl basierend auf bestehenden Wasserdaten 
als auch durch die Datengenerierung mithilfe 
neuangeschaffter Sensorik/Aktorik ein um-
fangreiches Wasserwirtschaftsmodell erstellt 
werden. Dieses Modell soll verschiedenste 
Wasserdaten in Echtzeit darstellen und Sze-
narioanalysen ermöglichen, um eine möglichst 
resiliente und effiziente Umsetzung von Pla-
nungs-, Wartungs-, Versorgungs- und Instand-
setzungsmaßnahmen aller Wasserstakeholder 
des Stadtkonzerns zu ermöglichen. Im Rahmen 
der Maßnahme sollen hierfür Anwendungsfälle 
des Wasserwirtschaftsmodells für den Einsatz 
auf öffentlichen Flächen realisiert werden. 
Darüber hinaus soll das Wasserwirtschafts -
modell 2.0 die Datenbasis für einen Digita-
len Wasserzwilling generieren, der im Zuge 
der Maßnahme als ein öffentlich zugängliches 
Webportal entwickelt wird und die „Sichtbar -
keit“ der oft unsichtbaren Ressource Wasser 
in technologiegestützen Sensibilisierungsmaß-
nahmen für Unternehmen und die Bevölkerung 
in Münster steigern soll.
Projektbeschreibung
 MS Smart Water fördert eine 
wasserbewusste Stadt auf Basis 
innovativer Technologien: 
vernetzt, sichtbar und erlebbar.
4.2.1 | Handlungsfeld 1 „Energie, Umwelt & Klima in der Smart City Münster“
Fokusprojekt 1 MS Smart Water
Zeitplanung Das Fokusprojekt MS Smart Water wird nach dem Ratsbeschluss und 
der Prüfung der Smart City Strategie 1.0 im Sommer 2023 gestartet 
und bis Ende 2026 umgesetzt. 
Relevante Zielkoordinaten aus dem Handlungsfeld 
„Energie, Umwelt & Klima“
1.1.2
1.1.4
1.2.1
1.2.2
1.2.3
1.2.4
1.3.1
1.3.2
1.3.3
1.3.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen im 
Stadtkonzern Münster
Amt für Mobilität und Tiefbau
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Stabsstelle Klima
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Energieerzeugung & -effizienz, 
Klimaresilienz & -folgenanpassung,
Umwelt- & Ressourcenschutz, 
Wohnen & intelligente Gebäude,
Gesundheit für alle Generationen,
Leben in den Quartieren,
Forschung, Wissenschaft & Transfer, 
Urbanes Datenmanagement,
Planung, Beteiligung & Open Government in der Smart City,
Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumenten und Zielsetzungen ISEK Münster 2030,
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, 
Masterplan 100 % Klimaschutz, 
Handlungsprogramm Klimaschutz 2030, 
Klimaanpassungskonzept,
Handlungskonzept zur Klimaanpassung 2030, 
Integriertes Siedlungs- und Freiraumkonzept, 
Klimaneutralität bis 2030, 
The 100 Climate-Neutral and Smart Cities by 2030 
Raumbezug Fokus auf das Gebiet „Mauritz“, Skalierung des Wasserwirtschafts- 
modells und des digitalen Wasserzwillings geplant
SDG-Bezug SDG 3     Gesundheit und Wohlergehen,
SDG 4     Hochwertige Bildung,
SDG 6     Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen,
SDG 9     Industrie, Innovation und Infrastruktur,
SDG 11   Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 13   Maßnahmen zum Klimaschutz,
SDG 15   Leben an Land,
SDG 16   Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Key Performance Indicators Anzahl der dauerhaft funktionsfähigen Sensoren und Aktoren  
für das Wassermanagement,
Anzahl der im Wasserwirtschaftsmodell zusammengefassten  
und ausgewerteten Daten und Parameter,
Nutzendenzahlen des Wasserwirtschaftsmodells im Stadtkonzern,
Anzahl der Darstellungs- und Auswertungsmöglichkeiten für die 
Nutzenden des Webportals,
Nutzendenzahlen des digitalen Wasserzwillings, 
Anzahl der entwickelten Anwendungsfälle und Nutzendenzahlen
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja
Datengenerierung: ja
Open Data-Potenzial: ja
Kosten Maximale Gesamtkosten: 2.000.000,00 €
Fördermittel im Rahmen von MPSC: 1.300.000,00 €
50 51

Im Jahr 2030 ist der Anteil der erneuerbaren 
Energien substanziell ausgebaut worden. Smar-
te Infrastrukturen und optimierte Planungsins-
trumente ermöglichen der Stadtgesellschaft 
auch in kleinteiliger und dezentraler Form auf 
nachhaltige Energieträger zurückzugreifen und 
andererseits den Energieverbrauch stadtweit 
durch eine gesteigerte Energieeffizienz in der 
Wirtschaft und im Sektor Wohnen zu reduzie-
ren. Der Ausbau und die Förderung alternati-
ver Energien wurde vorangetrieben und durch 
ressourcenschonende Stromnutzung, gezieltes 
Monitoring oder den Bau smarter und nachhal-
tiger Gebäude ergänzt.
Zielbild 1.1  
Energieerzeugung & Energieeffizienz
Projekte zum Zielbild 1.1
 · 1.1.1 Dezentralisierung der Energieversorgungsinfrastruktur durch den Ausbau und die 
lokale Nutzung von regenerativen Energien stärken 
 · 1.1.2 Einsatz von energiesparenden Technologien in der städtischen Infrastruktur steigern 
 · 1.1.3 Mitgestaltung von digitalen und analogen Hilfsmitteln und Bildungsangeboten, 
um individuelle Energieverbräuche zu reduzieren und/oder im Sinne der Lastenverteilung 
zu optimieren
 · 1.1.4 Datenbasierte Steuerungsinstrumente für eine Effizienzsteigerung im  
Energieverbrauch erproben 
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
4.2.1 | Handlungsfeld 1 „Energie, Umwelt & Klima in der Smart City Münster“
Projekt auf dem Weg (1.2.a) Digitale Energieberatung und Unterstützungstools
Beschreibung Die Stadt Münster bietet ein umfassendes Maßnahmen-Paket zur Unterstützung der Bürger*innen 
bei Klimaschutzmaßnahmen an Gebäuden. Es umfasst regelmäßig stattfindende Online-Infover-
anstaltungen rund um das Thema Energie, digitale Tools wie das Solar- oder das Gründachkatas-
ter und die Bereitstellung von Dach-Thermografieaufnahmen bis hin zu einer kostenlosen Ein-
stiegsenergieberatung, bei der Fragen geklärt und Interessierte einen Überblick über mögliche 
Energiesparmaßnahmen und Fördermittel erhalten. Die individuellen Beratungstermine lassen 
sich über die städtische Terminseite buchen. 
Zeitplanung Die Energieberatungen werden bereits seit der Corona-Pandemie verstärkt digital umgesetzt.  
Die Verstetigung und der Ausbau der digitalen Komponenten der Energieberatung befinden sich 
in der Umsetzung und eine Ausweitung wird angestrebt.
Relevante Zielkoordinaten 1.1.3, 1.1.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stabsstelle Klima
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Umwelt- & Ressourcenschutz, Wohnen & intelligente Gebäude
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, 
Masterplan 100 % Klimaschutz,
Handlungsprogramm Klimaschutz 2030,
European Energy Award, 
Klimaneutralität bis 2030
Raumbezug Angebote bestehen für das gesamte Stadtgebiet
SDG-Bezug SDG 7 Bezahlbare und saubere Energie,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Anzahl der durchgeführten Beratungen, 
Anzahl der Teilnehmenden an digitalen Informationsveranstaltungen,
Anzahl der nach den Beratungen durchgeführten Klimaschutzmaßnahmen,  
Anzahl der Nutzer*innen von digitalen Beratungstools
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (1.1.b) Digitalisierung der Versorgung
Beschreibung Durch den Einsatz von Sensorik und das Zusammenführen verschiedener Datenströme in einer 
zentralen „Energiedatenplattform“ eröffnen sich Potenziale für einen effizienteren Betrieb von 
Erzeugungsanlagen und Versorgungsnetzen sowie Potenziale für den effizienten Betrieb neuer, 
energiewirtschaftlicher Geschäftsmodelle wie bspw. Mieterstrom oder Energiegemeinschaften. 
Durch das intelligente Datenmanagement können vorhandene Energieinfrastrukturen effizienter 
genutzt und der Aufbau neuer regenerativer und dezentraler Infrastruktur vereinfacht werden.
Zeitplanung Die Aktivitäten im Rahmen der Versorgungsdigitalisierung sollen im Jahr 2023 beginnen und 
werden sukzessive ausgebaut und in das Tagesgeschäft der Stadtwerke integriert. 
Relevante Zielkoordinaten 1.1.2, 1.1.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stadtwerke Münster GmbH,
Stadtnetze Münster GmbH, items GmbH & Co. KG
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Wohnen & intelligente Gebäude, Urbanes Datenmanagement, 
Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Klimaneutralität bis 2030
Raumbezug Fokus auf das gesamte Stadtgebiet 
SDG-Bezug SDG 7 Bezahlbare & saubere Energie,
SDG 9 Industrie, Innovation & Infrastruktur,
SDG 11 Nachhaltige Städte & Gemeinden,
SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Anteil der Effizienzsteigerung im Rahmen von Digitalisierungsmaßnahmen 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
52 53

Projekt auf dem Weg (1.2.a) Starkregengefahrenkarten
Beschreibung Um Münster widerstandfähiger gegen potenzielle Extremwettereignisse zu machen, arbeitet die 
Stadtverwaltung stetig daran, den Überflutungsschutz insgesamt und besonders bei allen städte-
baulichen Planungen und Nachverdichtungen nachhaltig zu verbessern. Auf sogenannten Starkre-
gengefahrenkarten werden daher mögliche Auswirkungen von Starkregenereignissen visualisiert. 
Damit Eigentümer*innen mithilfe der Karten mögliche Risiken selbst beurteilen und Schutzmaß-
nahmen planen können wurden Gefahrenkarten für das gesamte Stadtgebiet von Münster erstellt 
und auf der Internetseite www.stadt-muenster.de/wasser hochgeladen. Ebenfalls gibt es auf der 
Seite erste Tipps zum Hochwasserschutz. Um die Eigentümer*innen Schritt für Schritt beim Ge-
fahrenschutz ihrer Immobilie/n zu begleiten, bietet die Stadt Münster zudem eine kostenfreie 
telefonische Erstberatung auf Basis der Starkregengefahrenkarten an. Um möglichst alle Eigen-
tümer*innen auf die o. g. Internetseite mit den Gefahrenkarten hinzuweisen, schrieb die Stadt ab 
Mitte April 2023 knapp 50.000 Eigentümer*innen an. Der Versand erfolgte in mehreren Wellen, 
als erstes wurden die besonders stark von Überflutung betroffenen Eigentümer*innen adressiert.
Zeitplanung Im Anschluss an die postalische Ansprache, besteht für die Eigentümer*innen die Möglichkeit eine 
kostenfreie, persönliche Erstberatung zu buchen. Die Beratungen umfassen eine Gefahrenanalyse 
des Grundstücks und geben zudem Informationen zu angepasstem Verhalten im Gefahrenfall bzw. 
zu möglichen Schutzmaßnahmen. Sollte nach der telefonischen Erstberatung weiterer Beratungs-
bedarf bestehen, wird ein Termin mit den Mitarbeiter*innen der städtischen Fachstelle Haus- und 
Grundstücksentwässerung vereinbart, die sich gemeinsam mit den Eigentümer*innen vor Ort das 
Grundstück anschauen. Dieser Termin wird nur bei besonderem Bedarf vereinbart.
Relevante Zielkoordinaten 1.2.1, 1.2.2, 1.2.3, 1.2.4 
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Amt für Mobilität und Tiefbau, Vermessungs- und Katasteramt, Stabsstelle Klima
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Leben im Quartier, Urbanes Datenmanagement 
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, Klimaanpassungskonzept,
Handlungskonzept zur Klimaanpassung 2030
Raumbezug Gesamtes Stadtgebiet, Fokus auf besonders gefährdete Bereiche 
SDG-Bezug SDG 7 Bezahlbare und saubere Energie, SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Anteil der angeschriebenen Grundstücksbesitzer*innen in gefährdeten Gebieten, 
Anzahl der wahrgenommenen Beratungsgespräche für Präventionsmaßnahmen
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial:  ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (1.2.b) Stadtklimaanalyse für Münster
Beschreibung Eine Stadtklimaanalyse stellt planungsrelevante Klimaphänomene (u. a. Überwärmungspotenzial, 
Kaltluftentstehungsgebiete, Luftleitbahnen) der Stadt räumlich dar. Auf Basis von Simulationen, 
Berechnungen und der Analyse zahlreicher Wind- und Temperaturdaten können wichtige Aus-
sagen über die Klimaphänomene und ihre Wechselwirkungen in der Stadt getroffen werden. So 
können stadtklimatische Mechanismen, die für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Be-
völkerung relevant sind, in der frühen Planungsphase in geeigneter Weise berücksichtigt und ein 
wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Hitze in der Stadt und zur Anpassung an den Klimawandel 
geleistet werden.
Zeitplanung Die Erstellung der Stadtklimaanalyse ist für Anfang 2023 geplant und deren Ergebnisse sollen 
zukünftig die Basis für klimaökologische Stellungnahmen und planerische Prozesse bilden.
Relevante Zielkoordinaten 1.2.1. 1.2.3, 1.2.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stabsstelle Klima, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit,
Vermessungs- und Katasteramt, Stadtplanungsamt
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Umwelt- & Ressourcenschutz, Wohnen & intelligente Gebäude
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, Klimaanpassungskonzept,
Integriertes Siedlungs- und Freiraumkonzept
Raumbezug Gesamtes Stadtgebiet, Fokus auf besonders dicht bebaute Bereiche 
SDG-Bezug SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen, SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur, 
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Anzahl der abgeleiteten Maßnahmen im Stadtgebiet, Anzahl der reduzierten Hitzeinseln bzw.  
mit Gegenmaßnahmen ausgestatteten/umgestalteten Hitzeinseln
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Im Jahr 2030 sind sowohl die bebauten Infra-
strukturen als auch die Grünflächen und Was -
serkörper in Münster widerstandsfähig und 
krisenfest ausgestaltet und bieten allen Men-
schen vor Ort eine höchstmögliche Aufent -
haltsqualität. 
Extremwetterereignisse (Starkregen, Sturm, 
Hitzewellen, Dürreperioden) treffen auf eine 
vorbereitete Stadtgesellschaft, die durch den 
gezielten und ressourcenschonenden Einsatz 
digitaler und analoger Präventionsmaßnah-
men ihre Klimaresilienz gestärkt hat
Zielbild 1.2  
Klimaresilienz & -folgenanpassung
Projekte zum Zielbild 1.2
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 1.2.1 Bestehende Erfassungsmethoden zur besseren Vorhersage von Extremwetter- 
ereignissen mit intelligenten Technologien verbessern 
 · 1.2.2 Datengrundlagen und Kommunikationskanäle für die Optimierung des Katastrophen-
schutzes und die Handlungsfähigkeit bei Extremwetterereignissen ausbauen 
 · 1.2.3 Erprobung und Skalierung von digitalisierten Planungsinstrumenten für eine  
resilientere Infrastrukturplanung anstoßen 
 · 1.2.4 Nutzer*innenfreundliche Sensibilisierungsmaßnahmen für proaktive Klimafolgen- 
anpassung für Menschen und Wirtschaft in Münster ausbauen
4.2.1 | Handlungsfeld 1 „Energie, Umwelt & Klima in der Smart City Münster“
54 55

Projekt auf dem Weg (1.3.a) Haus der Nachhaltigkeit
Beschreibung Als ein Schlüsselprojekt der Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 wird im Sommer 2023 das 
zukünftige „Haus der Nachhaltigkeit“ eröffnet. Ziel ist es, an diesem Ort Angebote zu bündeln, die 
Bürger*innen auf verschiedenen Ebenen zum klima- und umweltschonenden Handeln im Alltag 
informieren, inspirieren und motivieren. Mit weiteren Kooperationspartnern soll unter dem Motto 
„Münster gemeinsam nachhaltig“ ein Ort der Vernetzung und des Dialogs mit Beratungsangebo-
ten, Vorträgen, Workshops, Aktionen und Ausstellungen entstehen. Auch digitale Angebote sind 
hier perspektivisch zu integrieren (wie z. B. im Rahmen des STADTLABORS.MS, Fokusprojekt 4.b).
Zeitplanung Im ersten Halbjahr 2023 wird an der Fertigstellung der Räumlichkeiten und der Konkretisierung 
von Kooperationen und Ausgestaltung des konzeptionellen und organisatorischen Rahmens ge-
arbeitet. In der zweiten Jahreshälfte soll die Eröffnung des Hauses der Nachhaltigkeit stattfinden 
und die Aktivitäten in den Regelbetrieb überführt werden.
Relevante Zielkoordinaten 1.3.2, 1.3.3, 1.3.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, Fachstelle Nachhaltigkeit, 
Städtische Ämter oder Einrichtungen 
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Alle 16 Zielbilder der Smart City Strategie 1.0
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030
Raumbezug Zentrales Angebot an der Hammer Straße 
SDG-Bezug Alle SDGs stehen im Fokus der Aktivitäten
Key Performance Indicators Öffnungszeiten des Hauses der Nachhaltigkeit,
Beteiligte Partner*innen aus dem Stadtkonzern,
Beteiligte Partner*innen außerhalb des Stadtkonzerns,
Anzahl der Veranstaltungen,  
Vorträge und Expert*innengespräche
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial:  ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (1.3.b) Münster schenkt (smart) aus!
Beschreibung Die Verwaltung hat mit „Münster schenkt aus“ im Jahr 2019 das Projekt gestartet. Dieses wird 
im Jahr 2023 mit 60 Wassercontainern im Stadtgebiet für die Bewässerung der Stadtbäume 
durch sogenannte freiwillige Baum-Keeper*innen fortgesetzt. In direkter Nähe zu diesen Contai-
nern werden die Straßenbäume ebenfalls mit Wassersäcken ausgestattet. Die Stadtwerke Münster 
unterstützen die Kampagne, indem sie sowohl das Wasser für die Wassertanks als auch einen Teil 
der Wassersäcke zur Verfügung stellen. In der Münster-App der Stadtwerke können zudem die 
Standorte der Tanks eingesehen werden. Zukünftig könnte das Projekt mit smarten Elementen 
wie z. B. einer punktuellen Bodenfeuchtemessung, Füllstandssensorik und digitalen Registrierung 
von Baum-Keeper*innen weiterentwickelt werden.
Zeitplanung Perspektivisch ab 2024 wird das Projekt „Münster schenkt aus“ durch smarte Bausteine  
inkrementell weiterentwickelt.
Relevante Zielkoordinaten 1.3.1, 1.3.2, 1.3.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Amt für Umwelt, Grünflächen und Nachhaltigkeit, Stabsstelle Klima,
Stabsstelle Smart City, Stadtwerke Münster
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Klimaresilienz & -folgenanpassung, Leben im Quartier
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, Klimaanpassungskonzept,
Integriertes Siedlungs- und Freiraumkonzept 
Raumbezug Gesamtes Stadtgebiet mit einem Fokus auf besonders trockene Bereiche
SDG-Bezug SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 15 Leben an Land
Key Performance Indicators Anzahl der realisierten smarten Wassertanks,
Anzahl der Baum-Keeper*innen 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Im Jahr 2030 zeichnet sich die Stadt Münster 
durch eine Verbesserung bestehender Grün-
flächen, Ökosysteme und der Artenvielfalt im 
gesamten Stadtgebiet aus. 
Das Bewusstsein sowie das Engagement für 
Umweltthemen und die nachhaltige Nutzung 
von Ressourcen ist in den Unternehmen und 
in der Bevölkerung gestärkt. Der Schutz der 
natürlichen Ressourcen Wasser, Luft, Boden 
und der Artenvielfalt wird als Gemeinschafts -
aufgabe verstanden, bei der alle einen Beitrag 
leisten können. Verwaltungsseitig wurden das 
Monitoring und die Bedarfsanalyse städtischer 
Ökosysteme optimiert.
Zielbild 1.3  
Umwelt- & Ressourcenschutz
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 1.3.1 Optimierung der Datenbasis von Umweltdaten anstreben sowie die Entwicklung von 
effektiven Anwendungen (Use-Cases) fördern
 · 1.3.2 Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien für ressourcen- 
schonende Arbeitsabläufe im Umwelt- und Ressourcenschutz ermöglichen
 · 1.3.3 Maßnahmen im Bereich der Umweltbildung mit digitalen Hilfsmitteln ergänzen und 
verbessern 
 · 1.3.4 Vernetzende und aktivierende Plattformen für die Bündelung privater, wissenschaft-
licher und wirtschaftlicher Aktivitäten im Bereich Umwelt- & Ressourcenschutz aufbauen
Projekte zum Zielbild 1.34.2.1 | Handlungsfeld 1 „Energie, Umwelt & Klima in der Smart City Münster“
56 57

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
Mobilität 
&
Verkehr
Attraktiver und vernetzter ÖPNV
Fuß- & Radverkehr: smart & sicher für alle
Nachhaltige Transformation des motorisierten  
Individualverkehrs (MIV)
59

Münster treibt die Mobilitäts- und Verkehrswen-
de aktiv unter Zuhilfenahme digitaler Lösungen 
voran, um einen Beitrag zu Klimaneutralität und 
Stadtverträglichkeit des Mobilitätssektors zu 
leisten. Mobilität wird dabei in ihrer Gesamt -
heit betrachtet, um das bestehende Mobilitäts-
system netzbasiert und umweltgerecht weiter-
zuentwickeln. Dies schließt insbesondere den 
motorisierten (MIV) und radbasierten Indivi-
dualverkehr, den Fußverkehr, den öffentlichen 
Personennahverkehr (ÖPNV) sowie Ansätze der 
E-Mobilität ein. Münster ermöglicht allen eine 
freie Beweglichkeit im Stadtraum und in der 
Region und setzt seinen Fokus auf die sinnvol-
le und intelligente Verknüpfung der verschie-
denen Verkehrsarten, anstatt diese einzelnen 
Verkehrsarten individuell zu optimieren. Mit 
diesem Ansatz möchte Münster jedem Men-
schen einen optimalen Zugang zu Mobilität er-
möglichen. Neben den notwendigen baulichen 
Infrastrukturen bilden Daten dabei die Basis für 
jene intelligente Lösungen, die zur Vernetzung 
verschiedener Verkehrsmittel beitragen, die Er-
reichbarkeit des Umlands verbessern und Men-
schen zum Umstieg auf nachhaltige Mobilitäts-
optionen bewegen. 
Besondere Herausforderungen für Münster 
stellen der Wandel zur Klimaneutralität durch 
den Ausbau nachhaltiger Mobilität sowie eine 
intelligente und effiziente Verkehrssteuerung 
dar. Die Belastung durch Luftschadstoffe, Lärm 
und Emissionen hängt maßgeblich vom Modal 
Split ab, also den Anteilen der unterschiedli-
chen Verkehrsmittel an der Anzahl zurückge-
legter Wege. Obwohl die Menschen in Münster 
bereits jetzt zwei Drittel ihrer Wege im Um-
weltverbund zurücklegen, nimmt der MIV bei 
den Pendelströmen nach wie vor eine domi-
nierende Rolle ein und sorgt regelmäßig für 
eine Verkehrsverdichtung in der Stadt. Die be-
stehende Mobilitätsvielfalt bedarf daher mehr 
Sichtbarkeit. Bestehende und neue Angebote 
sollten einfach und transparent zugänglich ge-
macht und multimodal miteinander verknüpft 
werden, um das hohe Verkehrsaufkommen 
durch den MIV zu reduzieren und alternative 
Angebote weiter zu stärken. Stadt und Umland 
müssen gemeinsam gedacht und die Stadtgren-
zen übergreifende Lösungen für verschiedene 
Zielgruppen gefunden werden, um der Belas -
tung durch den Pendelverkehr entgegenzuwir-
ken. 
Die benannten Herausforderungen decken sich 
mit den Erkenntnissen aus der Beteiligung des 
Jugendrates. Darüberhinausgehend weist die-
ser auf die Bedarfe nach einer Ausweitung von 
Mikromobilitätsangeboten und Mobilitätsser -
vices auf Abruf (bspw. „LOOPMünster“), auf die 
städtischen Randgebiete sowie nach einer bes-
seren ÖPNV-Anbindung auch in Randzeiten hin 
(vgl. Projekte im Kapitel 2.4). Der hohe Radver-
kehrsanteil von 43,5 % (vgl. Stadt Münster/Amt 
für Mobilität und Tiefbau 2019) ist im Stadtbild 
durchweg wahrnehmbar. Daher bedarf es einer 
modernen und sicheren Radinfrastruktur, auch 
um die sinkende, aber dennoch hohe Unfall-
quote (46,4 % aller Verkehrsunfälle in Münster 
durch Radfahrende (vgl. Stadt Münster/Amt für 
Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrspla-
nung 2016)), weiter zu verringern.
Um sich der genannten Herausforderungen im 
Bereich der städtischen Mobilität und im Ver -
kehr anzunehmen, verfolgt die Smart City 
Münster integrative, innovative und digitalba-
sierte Ansätze für die Lösungsfindung (u. a. Mo-
bility-as-a-Service). Strukturiert widmet sie sich 
den Problemen der Verkehrswende im Rahmen 
der nachhaltigen Transformation des MIV, des 
attraktiven und vernetzenden ÖPNV sowie des 
Fuß- und Radverkehrs.
Integrierte Handlungsfeldbeschreibung 
Aus der Bestandsaufnahme abgeleitete Herausforderungen 
Mobilität & Verkehr im Zusammenspiel mit der Smart City
Bestehende Steuerungsinstrumente  
und Zielsetzungen im Konzern Stadt
Mobilität & Verkehr  
in der Smart City Münster
4.2.2 | Handlungsfeld 2 „Mobilität & Verkehr in der Smart City Münster“
• Masterplan Mobilität 2035+  
(aktuell in Erarbeitung) (S)
• Parkraumkonzept (aktuell in Erarbeitung) (S)
• Mobilstationskonzept (aktuell in Erarbeitung (S)
• Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 (S)
• Integriertes Stadtentwicklungskonzept ISEK 
Münster 2030 (S)
• Masterplan 100 % Klimaschutz, Verkehr und 
Mobilität (S)
• Interkommunale Strategie zur Integrierten 
Wohn- und Mobilitätsentwicklung in der Stadt-
region Münster. Wettbewerb StadtUmland.NRW 
(2017) (S)
• Radverkehrskonzept Münster 2025 (2016) (S)
• Handlungskonzept Mobilität im Alter und für 
Menschen mit Behinderung stärken (2020) (S)
• Klimaneutralität bis 2030 (Z)
• Fahrradnetz 2.0 2022 (Z)
Bestehende Steuerungsinstrumente (S) 
und Zielsetzungen (Z) im Konzern Stadt 
60 61

Fokusprojekt 2
DataLeeze
Fokusprojekt des Handlungsfelds „Mobilität & Verkehr in der Smart City“
Damit das Rad als stadtverträgliches Verkehrs-
mittel für weitere Personenkreise eine attrak-
tive Alternative zum PKW darstellt, ist es zwin-
gend erforderlich, komfortable und sichere Inf-
rastruktur zur Verfügung zu stellen und mögli-
che Reisezeitverluste, die sich aus der Nutzung 
des Fahrrads ergeben, zu minimieren. Gegen-
wärtig sind Radfahrende, die sich umwelt -
freundlich durch Muskelkraft oder mit elekt -
rischer Unterstützung (Pedelec) fortbewegen, 
besonders durch Wartezeiten an roten Ampeln 
beeinträchtigt. Sie sind im Vergleich zum PKW 
nicht nur der Witterung direkter ausgesetzt, 
sondern kommen bei Fahrtunterbrechungen 
auch schwerer wieder „in Tritt“. 
Die Maßnahme hat daher zum Ziel, den Rad-
fahrkomfort zu erhöhen: durch die Verrin-
gerung von Wartezeiten und sich dadurch 
ergebende Reisezeitverkürzungen. Eine opti-
mierte und aktiv auf den Radverkehr reagierende  
Ampelsteuerung leistet daher einen wichtigen 
Beitrag zur Verkehrsverlagerung, wodurch 
sich nicht nur perspektivisch große Potenziale 
zur nachhaltigen Stadtentwicklung (autoarme 
Quartiere, Flächenumverteilung etc.) ergeben. 
Zudem eröffnet eine radverkehrsfokussierte
Ampelsteuerung die Chance, die Verkehrs- 
sicherheit zu erhöhen, indem bewusste Rot -
lichtverstöße von Radfahrenden aufgrund lan-
ger Wartezeiten reduziert werden. Im Rahmen 
des Projekts sollen insbesondere die sich in 
der Umsetzung befindlichen Velorouten, die als 
durchgehende qualitätsvolle Alltagsrouten den 
Radverkehr auf typischen Stadt-Umland-Bezie-
hungen bündeln, in den Fokus genommen wer-
den. Das Fokusprojekt greift auf einen reichen 
Erfahrungsschatz aus der Umsetzung des Star-
terprojekts „Leezenflow für die Stadtregion“ 
zurück.
Projektbeschreibung
DataLeeze macht Radverkehr 
in unserer Fahrradstadt komfortabler 
und schaltet für die Mobilitätswende 
schneller auf Grün. 
4.2.2 | Handlungsfeld 2 „Mobilität & Verkehr in der Smart City Münster“
Fokusprojekt 2 DataLeeze
Zeitplanung Das Fokusprojekt DataLeeze wird nach dem Ratsbeschluss und der 
Prüfung der Smart City Strategie 1.0 im Sommer 2023 gestartet und  
bis Ende 2026 umgesetzt. 
Relevante Zielkoordinaten aus dem Handlungsfeld
„Mobilität & Verkehr“
2.1.2
2.2.2
2.3.1
2.3.2
2.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen im 
Stadtkonzern Münster
Amt für Mobilität und Tiefbau
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Fuß- & Radverkehr: smart & sicher für alle,
Gesundheit für alle Generationen,
Leben in den Quartieren,
Forschung, Wissenschaft & Transfer,
Urbanes Datenmanagement,
Planung, Beteiligung & Open Government in der Smart City,
Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumenten und Zielsetzungen Masterplan Mobilität 2035+ (aktuell in Erarbeitung),
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, 
ISEK Münster 2030, 
Masterplan 100 % Klimaschutz, 
Radverkehrskonzept Münster 2025, 
Klimaneutralität bis 2030, 
Fahrradnetz 2.0 
Raumbezug Zunächst Erprobung an Pilotstandorten mit dem Ziel einer Skalierung 
auf das gesamte Stadtgebiet 
SDG-Bezug SDG 3     Gesundheit und Wohlergehen,
SDG 9     Industrie, Innovation und Infrastruktur,
SDG 11   Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 13   Maßnahmen zum Klimaschutz,
Key Performance Indicators Anzahl der umgerüsteten Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet, 
Radverkehrsmengen (Dauerzählstellen, Floating Data),
Dauer der durchschnittlichen Wartezeiten an Knotenpunkten,
Anzahl der Verkehrsunfälle an umgerüsteten Lichtsignalanlagen, 
im Vergleich zu Standorten ohne Umrüstung
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja
Datengenerierung: ja
Open Data-Potenzial: ja
Kosten Maximale Gesamtkosten: 1.500.000,00 €
Fördermittel im Rahmen von MPSC: 975.000,00 €
62 63

Die Smart City Münster hat im Jahr 2030 ei-
nerseits Anreize und Regulationsmechanismen 
zum Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel 
oder den ÖPNV anstatt des MIV geschaffen 
sowie andererseits die Erhöhung der Nach-
haltigkeit des MIV selbst vorangetrieben. Da-
bei leisten die Reduzierung des MIV in Kom-
bination mit dem Ausbau der Elektromobilität 
einen erheblichen Beitrag zur Erreichung der 
Klimaneutralität im Mobilitätssektor. Münster 
verankert neue und intelligente Lösungen, um 
die Verkehrsbelastung durch den MIV zu redu-
zieren. Smarte Ansätze zur Verkehrssteuerung, 
Parkleitsysteme genauso wie Carsharing, P+R-
Angebote zur Reduzierung des belastenden 
Pendelverkehrs und digitale Mitfahrplattfor -
men haben Münster auf dem Weg zur nachhal-
tigen Transformation des MIV unterstützt.
Zielbild 2.1  
Nachhaltige Transformation des  
motorisierten Individualverkehrs (MIV)
Projekte zum Zielbild 2.1
 · 2.1.1 Erprobung digitaler Komponenten und Planungsinstrumente für den beschleunigten 
Ausbau der Elektromobilitätsinfrastruktur im Stadtraum 
 · 2.1.2 Erprobung von digital unterstützten Konzepten zur Schaffung von Anreizen und Ange-
boten für den Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel und zur Reduzierung des MIV
 · 2.1.3  Optimierung des Verkehrsflusses im Stadtgebiet durch konsequente Erhebung und 
Nutzung von verkehrsmittelübergreifenden Echtzeitdaten
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
4.2.2 | Handlungsfeld 2 „Mobilität & Verkehr in der Smart City Münster“
Projekt auf dem Weg (2.1.a) Reallabor Nieberding
Beschreibung Verschiedene Ämter und Einrichtungen des Stadtkonzerns testen seit Mitte 2022 auf einem P+R-
Parkplatz an der Kanalbrücke Albersloher Weg verschiedene Sensoren, Anzeigen und Technolo-
gien, die später in Quartieren und Mobilstationen zum Einsatz kommen könnten, um Fahrgästen 
den Umstieg auf den klimafreundlichen Nahverkehr zu erleichtern und den Menschen in Münster 
das Leben bequemer zu machen. Die Anwendungen werden dabei unter realen Bedingungen er-
probt und das Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) der Stadtwerke Münster für die Daten-
übertragung genutzt. Das LoRaWAN sorgt für eine energiesparende und datenschutzkonforme 
Übermittlung und Verarbeitung der Sensordaten.
Zeitplanung Das Reallabor wird seit Mitte 2022 kontinuierlich weiterentwickelt und die Erprobungsergeb-
nisse im Stadtkonzern geteilt, damit erfolgreich erprobte Technologielösungen im weiteren Stadt-
gebiet eingesetzt werden können. 
Relevante Zielkoordinaten 2.1.1, 2.1.2, 2.1.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stabsstelle Smart City, Stadtwerke Münster GmbH, Abfallwirtschaftsbetriebe Münster,
Stabsstelle Klima 
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Umwelt- & Ressourcenschutz, Klimaresilienz & -folgenanpassung,
Attraktiver &vernetzter ÖPNV, Fuß- & Radverkehr: smart & sicher für alle,
Leben in den Quartieren, Forschung, Wissenschaft & Transfer,
Urbanes Datenmanagement, Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Masterplan Mobilität 2035+ (aktuell in Erarbeitung), 
Parkraumkonzept (aktuell in Erarbeitung), Mobilstationskonzept (aktuell in Erarbeitung),
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030,
Integriertes Stadtentwicklungskonzept ISEK Münster 2030,
Masterplan 100 % Klimaschutz, Verkehr und Mobilität
Raumbezug Zentrale Erprobung am Albersloher Weg mit dem Ziel der Skalierung von erfolgreich erprobten 
Technologien auf das gesamte Stadtgebiet 
SDG-Bezug SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden
Key Performance Indicators Anzahl der im Reallabor erprobten Sensorik- und Techniklösungen,
Anzahl der für den weiteren Einsatz im Stadtkonzern qualifizierten Sensor- und Techniklösungen 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: nein / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (2.1.b) Laternenladen
Beschreibung In einem Proof of Concept (POC) werden testweise drei Masten der Straßenbeleuchtung um E-
Ladeinfrastruktur ergänzt. Durch die Erweiterung der bestehenden Beleuchtungsinfrastruktur 
könnte das Angebot an E-Ladeinfrastruktur flächen- und ressourcenschonend vergrößert werden. 
Insbesondere Bürger*innen ohne eigene Stellfläche in dicht besiedelten Quartieren könnten von 
der Lösung profitieren. Ziel des POCs ist die Sammlung von Erfahrungen hinsichtlich der Technik 
und insbesondere der Praxistauglichkeit der integrierten Ladelösungen, um Erfahrung für eine 
potenzielle Skalierung zu sammeln. 
Zeitplanung Die drei Testmasten sollen im Laufe des Jahres 2023 realisiert und deren Betrieb erprobt werden, 
bevor in den Folgejahren eine potenzielle Skalierung im weiteren Stadtgebiet erfolgt. 
Relevante Zielkoordinaten 2.1.1, 2.1.2, 2.1.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stadtwerke Münster GmbH, Stadtnetze Münster GmbH, Amt für Mobilität und Tiefbau
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Wohnen & intelligente Gebäude, Leben im Quartier, Zukunftsfähige technologische Infrastruktur 
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
ISEK Münster 2030, Strategie 2030 der Stadtwerke Münster,
Masterplan Mobilität 2035+ (in Erarbeitung), Parkraumkonzept (in Erarbeitung),
Klimaneutralität bis 2030
Raumbezug Zentrale Erprobung an drei Standorten
SDG-Bezug SDG 7 Bezahlbare und saubere Energie, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden
Key Performance Indicators Anzahl der funktionsfähigen Testmasten,
Anzahl der ausgebauten Laternen im Stadtgebiet 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
64 65

Projekt auf dem Weg (2.2.a) movis – Einführung einer Mobilitätsplattform
Beschreibung Die movis Mobilitätsplattform der Stadtwerke Münster hat als Ziel, verschiedene Mobilitätsan-
gebote in Münster zu bündeln, hierüber Auskünfte in Echtzeit zu geben, diese zentral buchbar 
zu machen und mit dem Nutzenden abzurechnen (u. a. in Verknüpfung mit dem sogenannten 
„Deutschlandticket“). Mobilität soll somit für die Nutzenden nahtlos und damit wesentlich ein-
facher angeboten und realisiert werden können. Durch die Vernetzung verschiedener Mobilitäts-
angebote wird der ÖPNV zugänglicher und stellt eine starke Alternative zum MIV dar.
Zeitplanung Nach einem Testbetrieb soll die Mobilitätsplattform im Laufe des 2. Quartals 2023 veröffentlicht 
werden. 
Relevante Zielkoordinaten 2.2.1, 2.2.2, 2.2.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stadtwerke Münster GmbH 
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Fuß- & Radverkehr: smart & sicher für alle, Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
ISEK Münster 2030,
Masterplan Mobilität 2035+ (aktuell in Erarbeitung),
Mobilstationskonzept (aktuell in Erarbeitung),
Digitale und dezentrale Lösung für das gesamte Stadtgebiet 
Raumbezug Digitale und dezentrale Lösung für das gesamte Stadtgebiet 
SDG-Bezug SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Anzahl der Downloads,
Anzahl der Nutzenden
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Mittel (500.000 – 1.500.000 Euro)
Projekt am Horizont (2.2.b)
Digitalisierung der ÖPNV-Hochleistungsachse Weseler Straße 
(Projekt im Programm BOOST – Bus Operations Optimization  
for Sustainable Transport)
(Projekt im Programm BOOST – Bus Operations 
Optimization for Sustainable Transport)
Bei dem Projekt handelt es sich um eine Maßnahmenidee zur Beschleunigung des städtischen und 
regionalen Linienbusverkehrs mittels eines dynamisch-adaptiven Verkehrsmanagements unter 
Einsatz digitaler Technologien auf einer 2,5 Kilometer langen ÖPNV-Hauptachse mit Anschluss an 
die Region Münsterland. Ziel ist es, den Buslinienverkehr signifikant zu beschleunigen, die Ver-
lässlichkeit zu steigern und somit die Attraktivität zu erhöhen. Das Vorhaben wird durch bauliche 
Maßnahmen wie die Einrichtung weiterer Bussonderfahrstreifen und den Bau eines intermodalen 
Mobility Hubs ergänzt. Neben dem Beitrag zu städtischen Mobilitätszielen würde eine Umset -
zung auch zur Zielerreichung des Masterplans Mobilität Münsterland des Zweckverband Mobilität 
Münsterland (ZVM) beitragen. 
Zeitplanung Das Projekt befindet sich in einem fortgeschrittenen Ideenstatus und im Laufe des Jahres 2023 
sollen entsprechende Fördermittel für die zukünftige Projektrealisierung beantragt werden. 
Relevante Zielkoordinaten 2.2.2, 2.2.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Amt für Mobilität und Tiefbau, Stadtwerke Münster, Ordnungsamt
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, Masterplan 100% Klimaschutz, 
Masterplan Mobilität Münster 2035+ (in Erarbeitung)
Raumbezug Erprobung entlang der Weseler Straße mit dem Ziel einer Skalierung von erfolgreich erprobten 
Technologien an weiteren passenden Standorten zur Busbeschleunigung 
SDG-Bezug SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden 
Key Performance Indicators Fahrtzeit gesamt (Minimierung der Verlustzeiten von Linienbussen auf dem betreffenden  
Streckenabschnitt),
Fahrtzeiten zwischen den einzelnen Haltestellen (Steigerung der Verlässlichkeit der Linienbusse 
(Fahrplantreue) auf dem betreffenden Streckenabschnitt)
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Mittel (500.000 – 1.500.000 Euro)
Münster besitzt ein breites Angebot öffent -
licher Verkehrsmittel, deren Attraktivität im 
Jahr 2030 durch eine bessere Verschneidung 
der Angebote auf einer Plattform gesteigert 
wird. Der ÖPNV wurde effizient in die Alltags-
mobilität der Menschen integriert und etabliert 
sich als integraler Bestandteil der räumlichen 
Beweglichkeit und des Verkehrs in Münster 
und dem Stadtumland. Die multimodale Einbin-
dung diverser Mobilitätsformen unterstützt die 
Reduzierung des MIV im Stadtgebiet durch eine 
Erweiterung und einfache Zugänge zu alterna-
tiven Angeboten. Die Vernetzung erstreckt sich 
räumlich über das Stadtgebiet Münsters hinaus 
und bietet dem Umland ebenso wie den Men-
schen in Münster neue Chancen der Mobilität.
Zielbild 2.2  
Attraktiver und vernetzter ÖPNV
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 2.1 Erprobung der Einbindung neuer bzw. erweiterter ÖPNV-Angebote zur Verringerung 
der städtischen Verkehrsbelastung durch den MIV 
 · 2.2.2 Schaffung einer geeigneten Datengrundlage von Mobilitätsdaten und Unterstützung 
bei der Aufbereitung dieser auf einer Datenplattform für eine gesteigerte Informations-
transparenz und für evidenzbasierte Planungsentscheidungen
 · 2.2.3 Vorantreiben der digitalen Vernetzung des ÖPNV zwischen Münster und dem Umland 
und Verfolgung von Maßnahmen zur Steigerung der Akzeptanz nachhaltiger Verkehrsmittel
4.3.2 | Handlungsfeld 2 „Mobilität & Verkehr in der Smart City Münster“ Projekte zum Zielbild 2.2
66 67

Projekt auf dem Weg (2.3.a) Umweltbewusste Mikromobilität
Beschreibung Die „nicht-stationsbasierten“ Mikromobilitäts-Angebote (E-Roller/E-Leihräder), die in Münster 
betrieben werden, sollen durch Echtzeitdaten und eigens entwickelte Mobilitätsstationen den 
innerstädtischen öffentlichen Raum entlasten und zeitgleich die Anschlussmobilität zum ÖPNV 
und P+R-Angeboten gewährleisten. Die Orchestrierung wird durch ein öffentlich zugängliches 
Dashboard, das auch partizipativ als Mängelmelder genutzt werden kann, gewährleistet. Erhobe-
ne Daten werden als Open Data zur Verfügung gestellt.
Zeitplanung Im Laufe des Jahres 2023 werden Standorte für Mobilitätsstationen im Innenstadtbereich aus-
gewählt, Mobilitätsstationen in das Dashboard integriert und eine Schnittstelle zum Open Data-
Portal geschaffen. Eine Auswertung der Daten und die Vorbereitung einer Novelle für die Sonder-
nutzungsvereinbarung ist für Ende des Jahres geplant.
Relevante Zielkoordinaten 2.3.1, 2.3.3, 2.3.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Amt für Mobilität und Tiefbau, Vermessungs- und Katasteramt, Ordnungsamt,
Stadtwerke Münster 
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Attraktiver & vernetzter ÖPNV, Leben im Quartier, Urbanes Datenmanagement,
Zukunftsfähige technologische Infrastruktur 
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
ISEK Münster 2030, Masterplan Mobilität 2035+ (aktuell in Erarbeitung),
Mobilstationskonzept (aktuell in Erarbeitung)
Raumbezug Digitale und dezentrale Lösung für im gesamten Stadtgebiet verteilte Mobilstationen
SDG-Bezug SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden 
Key Performance Indicators Anzahl der im Open Data-Portal verfügbaren Datensätze sowie damit verbundene, 
Anwendungsfälle, Anzahl der Nutzenden von Mikromobilitätsangeboten,
Anzahl der ersetzten MIV-Fahrten durch Mikromobilitätsangebote 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (2.3.b) Velorouten & Adaptive Beleuchtung
Beschreibung Quasi als „Anti-Stau-Programm“ wurden 14 alltagstaugliche Routen von der Promenade in die 
Außenstadtteile und weiterführend in die Umlandgemeinden der Stadtregion Münster entwickelt. 
Vorwiegend am Bestand orientiert werden diese mit einheitlichen Standards anforderungsge-
recht ausgebaut und verkehrssicher optimiert. So sind Radfahrende durchgängig komfortabel, 
zeitsparend und umweltfreundlich unterwegs. Ein wichtiger Aspekt der Digitalisierung ist die 
geplante adaptive LED-Straßenbeleuchtung. Sie wird digital gesteuert und springt an, wenn die 
Stecke genutzt wird. Nachdem eine Straßenlaterne passiert wurde, schaltet sich die Beleuchtung 
automatisch ab. Das schafft Sicherheit, ist energiesparend und verringert den Einfluss auf die 
Umwelt. 
Zeitplanung Der Ausbau der 14 Velorouten, teilweise mit einer adaptiven Beleuchtung, erfolgt sukzessive 
in den nächsten Jahren. Weiterhin ist geplant, im Rahmen des Fokusprojektes „DataLeeze“ eine 
Optimierung der Ampelsteuerung entlang der Velorouten zu erproben.
Relevante Zielkoordinaten 2.3.2, 3.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Amt für Mobilität und Tiefbau, Veloregion Münster
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Energieerzeugung & -effizienz, Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, Masterplan 100 % Klimaschutz,
Masterplan Mobilität 2035 
Raumbezug Velorouten: Sowohl innerhalb als auch außerhalb des Stadtgebiets für eine möglichst gute  
Anbindung zum Münsterland,
Adaptive Beleuchtung: Inkrementeller Ausbau entlang geeigneter Abschnitte der Velorouten 
SDG-Bezug SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden
SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Anteil der gesenkten Energieemissionen durch die adaptive Beleuchtung, 
Steigerung der Anzahl der Radpendler*innen auf den Velorouten
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Hoch (> 1.500.000 Euro)
Im Jahr 2030 erreicht Münster sein Modal-
Split-Ziel, 50 % aller Wege mit dem Fahrrad zu-
rückzulegen (vgl. Stadt Münster/Amt für Stadt-
entwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
2016) und leistet dadurch einen entscheiden-
den Beitrag zur Klimaneutralität. Dafür wurden 
zielgerichtete qualitative und quantitative Aus-
baumaßnahmen der Fuß- und Radwegeinfra-
struktur in die Wege geleitet, die zudem die 
Verkehrssicherheit in diesem Mobilitätssektor 
erhöhen. 
Digitale Lösungen helfen dabei, Ausbaubedar -
fe evidenzbasiert zu identifizieren, Mikromo-
bilitäts-Angebote zu etablieren und die Sicher-
heit ungeschützter Verkehrsteilnehmender zu 
erhöhen. 
Zielbild 2.3  
Fuß- & Radverkehr:  
smart & sicher für alle
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 2.3.1 Ableitung datenbasierter Handlungsempfehlungen und Maßnahmen zur Steigerung 
der Sicherheit im Fuß- und Radverkehr in Münster
 · 2.3.2 Unterstützung des Ausbaus der Radwegeinfrastruktur mithilfe innovativer digitaler 
Lösungen und durch eine datengestützte Optimierung bestehender Lösungen
 · 2.3.3 Identifikation von Handlungs- und Ausbaubedarfen mithilfe von erhobenen  
Verkehrsdaten durch smarte Verkehrssensorik
 · 2.3.4 Einbindung und Vernetzung von Mobilitätsangeboten mit alternativen  
Antriebsformen, v. a. im Bereich der Elektromobilität
Projekte zum Zielbild 2.34.2.2 | Handlungsfeld 2 „Mobilität & Verkehr in der Smart City Münster“
68 69

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
WOHNEN 
&
LEBEN
Gesundheit für alle Generationen
Leben in den Quartieren
Wohnen & intelligente Gebäude
71

Bestehende Steuerungsinstrumente (S) 
und Zielsetzungen (Z) im Konzern Stadt 
Münster ist eine wachsende Stadt – sowohl in 
Bezug auf Zahl der Einwohner*innen als auch 
hinsichtlich der lokalen Wirtschaftsleistung. 
Zudem zeichnet sich Münster durch eine hohe 
Lebensqualität aus. Die Münstersche Lebensart 
und Vielfalt in den Stadtteilen macht die Stadt 
einzigartig und schafft eine generationsüber -
greifende Attraktivität. Dieser Mehrwert soll 
mithilfe konkreter Maßnahmen im Rahmen des 
Handlungsfeldes Wohnen & Leben besser nach 
außen und innen kommuniziert und langfristig 
für die Zukunft erhalten werden. Besondere 
Strahlkraft hat der innere historische Stadt -
kern, jedoch werden alle Ortsteile gleichbehan-
delt und jeder Stadtteil individuell mit hoher 
Freiraum- sowie architektonischer und städte-
baulicher Qualität weiterentwickelt. 
Alle Aspekte rund um die Themen Wohnen, 
Gesundheit, Nahversorgung in den Quartieren, 
Netzwerke und Nachbarschaften werden in 
ihrer Komplexität und Verflechtung betrachtet 
und so gestaltet, dass langfristig die Daseins -
vorsorge für alle Menschen wohnortnah gesi-
chert ist.
Mit dem Wachstum der Stadt gehen, auch wenn 
es nicht forciert wird, soziale und stadträum-
liche Herausforderungen und Risiken einher, 
die es zu identifizieren, beobachten und be-
wältigen gilt. Münster sieht sich besonders mit 
den Herausforderungen einer wachsenden und 
alternden Stadt konfrontiert, die beispielswei-
se die Wohnungsnachfrage erhöhen und somit 
die ohnehin schon knappe Wohnraumsituation 
verschärfen. Der hochpreisige Wohnungsmarkt 
stellt für potenzielle Zuziehende eine große 
Hürde dar (vgl. Stadt Münster/Stadtplanungs -
amt 2021: 20) und belastet ökonomisch Schwä-
chere bei veränderten Wohnraumbedarfen. Der 
räumlich zentralisierte Siedlungsdruck muss 
ausgewogen auf den Stadtraum verteilt und 
dabei eine soziale Mischung beibehalten wer-
den. Flexibel auf sich ändernde Wohnbedarfe 
der Menschen reagieren zu können stellt sich 
als städtische Aufgabe heraus, die mit den ak -
tuellen gesellschaftlichen Entwicklungen (De-
mographie, Veränderung von Haushaltsgrößen, 
Hochschul-/Wissenschaftsstadt) einhergeht. Die 
hier dargestellten Herausforderungen decken 
sich mit den vom Jugendrat identifizierten Er -
fordernissen der Schaffung eines größeren und 
preisgedämpften Angebots an neuem Wohn-
raum. 
Weiterhin sollten die Chancen der Gesundheits-
förderung durch einen integrierten Ausbau 
und die Optimierung von Bewegungsräumen 
im Zusammenspiel mit digitalen und analogen 
Hilfsmitteln im Quartier genutzt werden. Die 
Stadtentwicklung muss gleiche Lebensverhält -
nisse und dafür erforderliche Infrastrukturen 
in allen Stadtteilen ermöglichen, hierbei sind 
Mobilitäts- und Versorgungsinfrastrukturen ne-
ben den bereits genannten Herausforderungen 
auch in den Stadtteilen zu schaffen und zu er -
halten, um das Wachstum verträglich zu ge-
stalten. Auch der Jugendrat betonte die Wich-
tigkeit, bei (politischen) Entscheidungen die 
Randbezirke nicht zu vernachlässigen. 
Um die Wohn- und Lebensbedingungen für alle 
zu optimieren, macht sich Münster die Vorzü-
ge der Digitalisierung zunutze. Den Lebenswert 
und die Aufenthaltsqualität gilt es durch die 
Vernetzung von Angeboten und die Erleichte-
rung des alltäglichen Lebens auf Basis digitaler 
Lösungen und Prozesse stadtweit und quartiers-
nah zu steigern. Die Lebensqualität soll überdies 
durch die Erlebbarmachung des Stadtraums er-
höht werden. 
Dieser ist nicht nur zum „Ansehen“, sondern soll 
langfristig auch koproduktiv mit den Menschen 
vor Ort durch innovative und digitalbasierte An-
sätze mitgestaltet werden. 
Integrierte Handlungsfeldbeschreibung 
Aus der Bestandsaufnahme abgeleitete Herausforderungen 
Wohnen & Leben im Zusammenspiel mit der Smart City
Wohnen & Leben 
in der Smart City Münster
4.2.3 | Handlungsfeld 3 „Wohnen & Leben in der Smart City Münster“
• Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 (S)
• Integriertes Stadtentwicklungskonzept ISEK Münster 2030 (S)
• Interkommunale Strategie zur Integrierten Wohn- und Mobilitäts-
entwicklung in der Stadtregion Münster. Wettbewerb StadtUm-
land.NRW (2017) (S)
• Handlungskonzept Wohnen (2014) (S)
• Masterplan altengerechte, inklusive Quartiere zur Versorgungs-
sicherheit von Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf 
(2016)
• Luftreinhalteplan Münster (2014) (S)
• Grünordnung Zielkonzept Freiraum/Freizeit und Erholung/Natur-
raum (2012) (S)
• Integriertes Siedlungs- und Freiraumkonzept (in Aufstellung) (S)
• Wohnbaulandentwicklung bis zum Jahr 2030 –  
Fortschreibung des Baulandprogramms (S)
• Mitgliedschaft im Netzwerk Altersfreundliche Städte der  
Weltgesundheitsorganisation (2022) (S)
• Klimaneutralität bis 2030 (Z)
• Münster wird bis 2030 abfallfrei (Z)
• Wirtschaftliche, ökologische und soziale Aufwertung der  
Quartiere (Z)
72 73

Fokusprojekt 3: Smarte Wege zum  
abfallfreien Quartier
Fokusprojekt des Handlungsfelds „Wohnen & Leben in der Smart City
Im Rahmen des Projekts sollen unter anderem 
in den Quartieren York und Oxford smarte Inf-
rastrukturen und Technologien zur Vermeidung 
von Abfall sowie bessere Kommunikations- 
bzw. Feedbackmechanismen zwischen den 
Bürger*innen und den kommunalen Abfallwirt-
schaftsbetrieben (awm) erprobt werden, um 
ein möglichst ressourcenschonendes Leben im 
Quartier zu ermöglichen und das kommunale 
Entsorgungsmanagement effizienter auszuge-
stalten. 
Konkret sollen an zentralen Stellen im Quartier 
smarte Sharing-Schränke installiert werden, 
die Leihgegenstände des alltäglichen Bedarfs 
(wie z. B. Bohrmaschinen, Teppichreiniger oder 
Sportgeräte) unkompliziert an Nutzer*innen 
ausgeben und ein unkompliziertes Verschen-
ken von nicht mehr benötigen Verbrauchsge-
genständen ermöglichen. Neben dem Ansatz, 
Abfall durch Gemeinschaftsnutzung zu ver -
meiden, soll im Rahmen der Maßnahme auch 
eine Erprobung von Technologien für eine ef -
fektivere und effizientere Interaktion zwischen 
Bewohner*innen und den kommunalen Entsor-
gungsbetrieben erfolgen. 
Dies erfolgt über die quartiersübergreifende 
Ausweitung von Füllstandssensoren an öffent-
lichen Papierkörben und Elektroschrottbehäl-
tern sowie eine Erprobung von Künstlicher 
Intelligenz in der Erkennung von Störstoffen 
beim Schüttungsprozess. Die eingesetzten tech-
nologischen Bausteine sollen mit Hilfe eines 
integrierten Kommunikations- und Sensibili-
sierungskonzepts möglichst transparent an die 
Menschen im Quartier kommuniziert werden, 
damit eine größtmögliche Akzeptanz in der Er-
probung und die intendierten Verhaltensände-
rungen hin zu ressourcenschonenden Konsum-
mustern erreicht werden können. Durch eine 
Begleituntersuchung sollen sowohl die Skalie-
rung der Maßnahmen in der Projektlaufzeit vor 
Ort als auch der potenzielle Roll-out der erfolg-
reich erprobten Technologien im Stadtgebiet 
und in anderen Kommunen unterstützt werden.
Projektbeschreibung
 An Smarten Wegen zum abfallfreien 
Quartier lassen wir vor Ort 
alle mitwirken und setzen kreislauforientiertes 
Ressourcenmanagement praktisch um.  
4.2.3 | Handlungsfeld 3 „Wohnen & Leben in der Smart City Münster“
Fokusprojekt 3 Smarte Wege zum abfallfreien Quartier
Zeitplanung Das Fokusprojekt Smarte Wege zum abfallfreien Quartier wird nach 
dem Ratsbeschluss und der Prüfung der Smart City Strategie 1.0 im 
Sommer 2023 gestartet und bis Ende 2026 umgesetzt. 
Relevante Zielkoordinaten aus dem Handlungsfeld 
„Wohnen & Leben“
3.1.3
3.2.1
3.3.1
3.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen im 
Stadtkonzern Münster
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
KonvOY GmbH
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Energieerzeugung & -effizienz, 
Umwelt- & Ressourcenschutz, 
Wohnen & intelligente Gebäude,
Leben in den Quartieren,
Smartes Wirtschaften in Münster,
Innovation & Gründer*innen-Kultur,
Forschung, Wissenschaft & Transfer,
Urbanes Datenmanagement,
Planung, Beteiligung & Open Government in der Smart City,
Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumenten und Zielsetzungen Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030,
Integriertes Siedlungs- und Freiraumkonzept, 
Klimaneutralität bis 2030,
Münster wird bis 2030 abfallfrei 
Raumbezug Pilothafte Erprobung in den Quartieren York und Oxford mit dem Ziel 
einer Skalierung innerhalb des gesamten Stadtgebiets 
SDG-Bezug SDG 9     Industrie, Innovation und Infrastruktur,
SDG 11   Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 12   Nachhaltiger Konsum und Produktion,
SDG 13   Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Erprobung von smarter Sharing-Infrastruktur für Abfallvermeidung: 
Auslastung und Anzahl an Nutzer*innen (inkl. Gruppierung von Nutzer-
gruppen) im Verhältnis zur Anzahl der Menschen im Quartier, Ver-
gleichszahlen zum Ressourcenverbrauch Gemeinschaftsnutzung vs. 
Privatnutzung,
Erprobung von Technologien für eine smartere Entsorgungsinfrastruk-
tur: Anzahl an Abfuhrfahrten, Abfallaufkommen (quartiersspezifisch), 
Störstoffquote, 
Integriertes Kommunikations- und Sensibilisierungskonzept zur  
Erprobungsphase: Anzahl der erreichten Anzahl an neu generierten 
Datensätzen im Open-Data-Portal, Abrufzahlen, Nutzendenzahlen von 
spezifischen Kommunikationsangeboten,
Begleituntersuchung: Anzahl der Wissenstransfers in andere  
Kommunen (national/international), ggf. Anzahl Implementierung der 
erprobten Technologien im weiteren Stadtgebiet
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja
Datengenerierung: ja
Open Data-Potenzial: ja
Kosten Maximale Gesamtkosten: 1.500.000,00 €
Fördermittel im Rahmen von MPSC: 975.000,00 €
74 75

Im Jahr 2030 bietet Münster neue Wohnkon-
zepte und bedarfsgerechten Wohnraum für di-
verse Zielgruppen an und fördert intelligente 
und klimaneutrale Gebäude. Barrierefreiheit 
beim Wohnen gilt als nachhaltiges Qualitäts-
merkmal und ist integraler Bestandteil zeitge-
mäßer Wohnkonzepte im Neubau und Bestand. 
Der Einsatz innovativer Lösungen verbessert 
die Wohnsituation von der Suche einer Woh-
nung, über den Bezug und das Leben in der 
Wohnung bis hin zum Wohnungswechsel, bietet 
flexible smarte Konzepte, um allen Anforderun-
gen gerecht zu werden und stärkt Münster als 
einen attraktiven Wohn- und Lebensort. Nach-
haltigkeit wird bei jeder Dimension des Woh-
nens und der Gebäude mitgedacht, um einen 
Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten.
Zielbild 3.1 
Wohnen & intelligente Gebäude
 · 3.1.1 Erprobung nachhaltiger Konzepte und Unterstützung des Einsatzes von smarter Ge-
bäude-, Wohn- und Kartierungstechnik als Beitrag zur Klimaneutralität und Klimaanpassung
 · 3.1.2 Ergreifung von Maßnahmen zur Schaffung von generationsübergreifend attraktivem 
und bezahlbarem Wohnraum in Münster
 · 3.1.3 Angebot bedarfsgerechter, flexibler und innovativer Wohnkonzepte als Lösung  
für Herausforderungen des demographischen Wandels
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
Projekte zum Zielbild 3.14.2.3 | Handlungsfeld 3 „Wohnen & Leben in der Smart City Münster“
Projekt auf dem Weg (3.1.a) Oxford & York real und digital erfahren
Beschreibung Die beiden Quartiere York (26 ha) und Oxford (50 ha) sind bereits jetzt unübersehbar Bausteine 
der Stadtteile Gremmendorf und Gievenbeck, nehmen aber einen langen Entwicklungszeitraum 
ein (2017 bis 2030). Digitale dreidimensionale Darstellungen der Quartiere sollen Bewohner*in-
nen und Entscheider*innen Zugänge ermöglichen, Entwicklungsprozesse vor Ort zu erleben und 
Mitwirkungspotenziale zu entdecken. Frühzeitig und sich kontinuierlich aktualisierend sollen 
Augmented und Virtual Reality- (AR- und VR-)Technologien in realen und digitalen Räumen an-
gewendet werden. Weiterhin soll eine offene Datennutzung der Digitalen Zwillinge ermöglicht 
werden.
Zeitplanung Aktuell befinden sich die digitalen Quartierszwillinge in der Erarbeitung und Abstimmung mit den 
Bauinvestoren bzw. Architekturbüros. Ende 2023 soll eine erste Nutzung der Modelle im Auswahl- 
gremium und in den Medien erfolgen, eine Anwendung durch AR-/VR-Module und eine Ermög-
lichung der Open Data-Nutzung sollen Ende 2024 erfolgen.
Relevante Zielkoordinaten 3.1.1
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
KonvOY GmbH, Vermessungs- und Katasteramt, citeq
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Leben im Quartier, Urbanes Datenmanagement, 
Planung, Beteiligung & Open Government in der Smart City
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
ISEK Münster 2030 
Raumbezug Quartiersebene
SDG-Bezug SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden
Key Performance Indicators Digitale Erfassung der Projektfläche (anteilige m2), 
Digitale Erfassung der Bauherrenprojekte (% der Gesamtheit),  
Anwendungsfälle 3D-Modell (Veranstaltungen pro Jahr),
Nutzer*innenzahlen der jeweiligen Modellseite der beiden Homepages  
(absolut und relativ zu Nutzer*innenzahlen Homepage),
(später): Anwendungsfälle Daten digitales 3D-Modell (absolut)
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Gering (< 500.000 €)
Projekt am Horizont (3.1.b) Pilotprojekte zu smarten Verbrauchsvisualisierungen 
Beschreibung Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie und dem Erstellungsprozess einer Klimaroadmap für 
den gesamten Gebäudebestand der Wohn + Stadtbau GmbH werden einzelne Projekte zur Echt-
zeitvisualisierung von Verbrauchsdaten sowohl mit den Stadtwerken Münster als auch weiteren 
Messdienstleistern realisiert. Die Verbrauchsdaten aus dem Bereich Strom, Wärme und Wasser 
können einerseits für ein effizienteres Verhalten der betroffenen Einzelhaushalte analysiert und 
dort direkt in alltägliche Entscheidungen und Handlungen einbezogen werden. Andererseits kön-
nen die Versorger ihre Angebote und ihr Versorgungsmanagement optimieren, um eine ressour-
censchonendere Daseinsvorsorge zu gewährleisten. 
Zeitplanung Einzelne Pilotprojekte im Bereich der smarten Verbrauchsvisualisierung wurden bereits realisiert. 
Zukünftig sollen weitere Pilotprojekte nach Bedarf umgesetzt werden.
Relevante Zielkoordinaten 3.1.1, 3.1.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Wohn + Stadtbau GmbH, Stadtwerke Münster GmbH, Stabsstelle Klima
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Energieerzeugung & -effizienz, Urbanes Datenmanagement,
Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, Masterplan 100 % Klimaschutz,
Handlungsprogramm Klimaschutz, Klimaneutralität bis 2030
Raumbezug Pilothafte Erprobungen im Gebäudebestand der Wohn + Stadtbau GmbH
SDG-Bezug SDG 7 Bezahlbare und saubere Energie, SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachs-
tum, SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, 
SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Anzahl der Haushalte mit smarten Endgeräten für Verbrauchsvisualisierungen,
Höhe der eingesparten Ressourcen/Emissionen
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
76 77

Münster zeichnet sich durch sichere gesund-
heitliche und generationsübergreifende Ver -
sorgungsstrukturen aus. Die Stadt hat bis zum 
Jahr 2030 Maßnahmen in die Wege geleitet, 
die aktiv zur physischen und psychischen Ge-
sundheit ihrer Bevölkerung beitragen, indem 
sie Strukturen verankerte, die eine gesunde 
Lebensweise in jedem Lebenskontext und je-
der Lebensphase ermöglichen. Neben der in-
dividuellen Gesundheit der Menschen fördert 
Münster eine gesunde Gesellschaft, die in Har- 
monie und im Gleichgewicht zusammenlebt. 
Physische Gesundheit durch Sport- und Bewe-
gungsmöglichkeiten, mentale Gesundheit durch
stressreduzierende Ruheoasen und soziale Ver-
netzung oder Angebote zur Gesundheitsbildung 
sind generationsübergreifend und barrierefrei 
für alle zugänglich und bieten so einen Aus -
gleich zu städtischen Belastungsfaktoren wie 
Lärm, Emissionen oder Schnelllebigkeit. 
Eine besondere Berücksichtigung erfahren 
sensible Bevölkerungsgruppen wie ältere oder 
pflegebedürftige Menschen sowie Familien mit 
kleinen Kindern, die wohnortnahe Angebote 
zur Gesundheitsversorgung oder Alltagsunter -
stützung geschaffen wurden.
Zielbild 3.2 
Gesundheit für alle Generationen
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 3.2.1 Erprobung innovativer digitalunterstützter Ausstattungs- und Nutzungskonzepte zur 
Förderung der geistigen und körperlichen Erholung sowie Sport- und Bewegungsmöglich-
keiten
 · 3.2.2 Datenbasiertes Monitoring der Gesundheitsangebote zur Sicherstellung der genera-
tionsübergreifenden städtischen Gesundheitsversorgung und Vereinfachung der Zugänge 
durch den Einsatz digitaler Technologien
 · 3.2.3 Bündelung bestehender und Weiterentwicklung bedarfsgerechter Angebote zur (men-
talen) Gesundheitsbildung und -förderung im digitalen, analogen oder hybriden Format
 · 3.2.4 Einsatz digital-technischer Komponenten im Stadtraum zur Reduzierung der städti-
schen Gesundheitsbelastungsfaktoren (Lärm, Emissionen, Stress, Verkehr) durch zielgerich-
tete Datenerfassung und Ableitung datengestützter Handlungsempfehlungen
Projekt auf dem Weg (3.2.a) Matching in der ambulanten Pflege
Beschreibung Die ambulanten Pflegedienste in Münster sind sehr stark ausgelastet und müssen aufgrund feh-
lender Kapazitäten viele Anfragen ablehnen. Dies führt dazu, dass pflegebedürftige Menschen 
und Unterstützende einen erheblichen Aufwand haben, um ein passendes Versorgungsangebot 
zu finden. Auf einer digitalen Plattform sollen ratsuchende Menschen ihren Bedarf einmalig ein-
geben und innerhalb von wenigen Werktagen durch einen ambulanten Pflegedienst, der diesen 
Bedarf decken könnte, kontaktiert werden. Die Pflegedienste sollen über ein Portal die eingetra-
genen Bedarfe einsehen und filtern können, so dass sie freie Kapazitäten möglichst passgenau 
belegen können. Für die ratsuchenden Menschen verringert sich der Aufwand erheblich und die 
ambulanten Pflegedienste können ihre Routen durch Auswahl an Bedarfen passgenauer planen 
und verbringen weniger Zeit mit Absagen am Telefon.
Zeitplanung Die Matchingplattform soll im Laufe des Jahres 2023 ausgeschrieben, entwickelt und veröffent-
licht werden. 
Relevante Zielkoordinaten 3.2.2
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Sozialamt, citeq, Amt für Kommunikation
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Leben im Quartier, Urbanes Datenmanagement
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030,
Masterplan altengerechte, inklusive Quartiere zur Versorgungssicherheit von Menschen mit 
Pflege- und Unterstützungsbedarf
Raumbezug Digitales und dezentrales Angebot für das gesamte Stadtgebiet 
SDG-Bezug SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden
Key Performance Indicators Anteil der erfolgreich abgedeckten Pflegebedarfe 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (3.2.b) Öffentliche Trinkwasserbrunnen – Ausbau und digitale Vernetzung
Beschreibung Durch die Novellierung des Wasserhaushaltsgesetztes sind Kommunen zur Bereitstellung von 
Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum verpflichtet. Der sich daraus ergebende Ausbau von 
kostenlos nutzbaren Trinkwasserbrunnen trägt zum Klimaschutz, zur Klimaresilienz und Gesund-
heit der Menschen in Münster bei. Die datengeleitete Standortauswahl nimmt dabei unter ande-
rem Rücksicht auf Gebiete, für die eine besonders hohe Hitzebelastung prognostiziert werden 
kann. Die Bereitstellung der Standortdaten im Open Data-Portal sowie in der Urbanen Datenplatt-
form erleichtert deren Einbindung in Anwendungsfälle und Applikationen, welche den Menschen 
in Münster den schnellsten Weg zu einem öffentlichen Trinkwasserbrunnen aufzeigen können. 
Weiterhin kann die Datenerhebung & -analyse zur Nutzungsfrequenz und Ausgabemenge die 
Planung und den Ausbau weiterer Wasserspender optimieren. 
Zeitplanung Kontinuierlicher Ausbau von Trinkwasserbrunnen ab 2023 mit einer halbjährlichen Aktualisie-
rung der Standortdaten im Open Data-Portal.
Relevante Zielkoordinaten 3.2.1, 3.2.2, 3.2.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, Gesundheits- und Veterinäramt,
Stabsstelle Klima, Stadtplanungsamt, Stadtwerke Münster GmbH, Vermessungs- und Katasteramt
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Klimaresilienz & -folgenanpassung, Leben in den Quartieren
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhhaltigkeitsstrategie Münster 2030, Klimaanpassungskonzept,
Integriertes Siedlungs- und Freiraumkonzept
Raumbezug Dezentraler Ausbau von Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet mit einem Fokus auf besonders 
hitzeanfällige Orte
SDG-Bezug SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen, SDG 6 Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion,
SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Anzahl der öffentlichen Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet,
Nutzungsfrequenz 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Mittel (500.000 – 1.500.000 Euro)
Projekte zum Zielbild 3.24.2.3 | Handlungsfeld 3 „Wohnen & Leben in der Smart City Münster“
78 79

Projekt auf dem Weg (3.3.a) Glas? Klar! – Ein Glas-Mehrwegsystem für Münster und das Münsterland
Beschreibung Ab 2023 sind Anbieter, die Einwegkunststoffverpackungen zur Mitnahme und Lieferung von 
Speisen und Getränken anbieten, verpflichtet, eine Mehrweg-Alternative anzubieten. Mit dem 
Ziel zu den am Markt üblichen Kunststoffvarianten ein besonders ressourcenschonendes, app-
basiertes und pfandfreies System einzuführen, hat die Stadt Münster mit dem Münsterland e. V., 
dem DEHOGA Westfalen, dem Studierendenwerk Münster, dem Mehrwegsystemanbieter Relevo 
und der Premiumglashersteller Arcoroc eine Glas-Mehrweglösung entwickelt. 
Zeitplanung Bereits seit 2022 befindet sich das Glas-Mehrwegsystem in Münster in der Anwendung. 
Relevante Zielkoordinaten 3.3.1, 3.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stabsstelle Klima & Abfallwirtschaftsbetriebe Münster im Rahmen der Initiative „Münster für 
Mehrweg“, Münster Marketing, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Umwelt- & Ressourcenschutz, Smartes Wirtschaften in Münster
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030,
Klimaneutralität bis 2030,
Münster wird bis 2030 abfallfrei 
Raumbezug Digitale und dezentrale Lösung für das gesamte Stadtgebiet (und die Region Münsterland)
SDG-Bezug SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion,
SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Key Performance Indicators Anzahl der teilnehmenden Betriebe,
Nutzendenzahlen der verbundenen App
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (3.3.b) KomMonitor – Sozialplanung / Datenbank Quartiere
Beschreibung Das Projekt hat das Ziel, der fortschreitenden Segregation entgegenzuwirken und in den betrof-
fenen Gebieten, durch strategische Sozialplanung gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen, 
Armutsprävention- und Folgebekämpfung zu unterstützen und Teilhabe zu gewährleisten. Zu die-
sem Zweck wird ein Planungsunterstützungssystem eingerichtet, das die Daten der SMS (Statistik 
für Münsters Stadtteile) mit Geodaten des Vermessungs- und Katasteramtes und weiteren Daten-
sätzen verknüpft und barrierearm in der Stadt- und Sozialplanung nutzbar macht.
Zeitplanung Das Planungsunterstützungssystem soll im Jahr mit 2023 ersten Inhalten bestückt werden und 
bis Ende 2024 eine kleinteiligere Gebietsgliederung sowie weitere Indikatoren hinterlegt werden. 
Ab 2025 wird eine Verstetigung der Anwendung angestrebt.
Relevante Zielkoordinaten 3.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Vermessungs- und Katasteramt, Stadtplanungsamt, Sozialamt
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Urbanes Datenmanagement,
Planung, Beteiligung & Open Government 
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
ISEK Münster 2030 
Raumbezug Dezentrale und digitale Lösung für das gesamte Stadtgebiet
SDG-Bezug SDG 4 Hochwertige Bildung,
SDG 5 Geschlechtergerechtigkeit,
SDG 10 Weniger Ungleichheiten,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden
Key Performance Indicators Anzahl der in KomMonitor integrierten Datensätze und Kennzahlen,
Nutzendenzahlen des KomMonitor Planungsunterstützungssystems 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Im Jahr 2030 leben Münsters Quartiere von 
ihrer Vielfalt an Angeboten für die Menschen 
vor Ort, die ein generationenübergreifendes, 
-gerechtes und vernetztes soziales Miteinander 
ermöglichen und eine hohe Aufenthalts- und 
Freizeitqualität bieten. Die Wohngebiete besit-
zen quartiersnahe Nah- und Gesundheitsver -
sorgungsstrukturen in einer „Stadt der kurzen 
Wege“. Bedarfsgerechte und digital-unterstütz-
te Formen des Zusammenlebens, der Begeg -
nung und Arbeit sowie multifunktionale Räume 
werten die Quartiere sozial, ökonomisch und 
ökologisch auf. Nachbarschaftsnetze und -in-
itiativen sowie Sharing-Angebote steigern die 
Attraktivität der Stadtviertel und die Lebens -
qualität durch höheren Komfort im Wohnum-
feld und Möglichkeiten der gesellschaftlichen 
Teilhabe für alle Generationen. Erreicht wird 
die Vernetzung der Menschen vor Ort unter an-
derem durch den intelligenten Einsatz digitaler 
Hilfsmittel, digital vernetzender Plattformen 
und innovativer Technologien sowie durch eine 
begleitende Betreuung sowie die Bereitstellung 
von multifunktionalen Räumen. 
Zielbild 3.3 
Leben in den Quartieren
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 3.3.1 Erprobung neuer und Optimierung bestehender Versorgungsmodelle u. a. in den  
Bereichen Gesundheit, Ernährung, Versorgung, Handel, Nahmobilität, Energie etc. im  
Quartier und Ausbau vernetzender Strukturen 
 · 3.3.2 Pilotierung integrierter Nutzungsansätze von Räumen mit neuen Möglichkeiten  
der Arbeit, Begegnung und Freizeitgestaltung
 · 3.3.3 Anwendung neuer technologischer und digitaler Ansätze, um Quartiere ökologischer, 
ökonomischer und sozial nachhaltiger zu gestalten
 · 3.3.4 Erprobung und Etablierung sensor- und datengestützter Anwendungen zur Erhöhung 
der Sicherheit im öffentlichen Raum 
Projekte zum Zielbild 3.34.2.3 | Handlungsfeld 3 „Wohnen & Leben in der Smart City Münster“
80 81

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
TEILHABE
&
KULTUR
Vielfalt und Inklusion in der digitalen 
Stadtentwicklung
Kultur, Freizeit & Tourismus im digitalen 
Zeitalter
Digitalkompetenzen in der kommunalen  
Bildungslandschaft
83

Die Stadt Münster möchte allen Akteur*innen 
der Stadtgesellschaft eine aktive Teilhabe er -
möglichen und fördert ein breites bürgerschaft-
liches Engagement, Chancengleichheit und 
Selbstbestimmung sowie Beteiligungsmöglich-
keiten an städtischen Entscheidungen und Vor-
haben. Bereits die Aktion „Gutes Morgen Müns-
ter“ zeigte erfolgreich die Teilhabebereitschaft 
in der Gesellschaft auf und verschaffte be-
stehenden Initiativen mehr Sichtbarkeit und 
Vernetzungsmöglichkeiten auf einer digitalen 
Plattform. Die Münstersche Lebensart zeugt 
hier von einer besonderen Kultur und steht in 
Verbindung mit Innovation, Vielfalt und Krea-
tivität. Diese Komponenten machen die Stadt 
einzigartig und werden von der Gesellschaft 
und städtischen Verantwortlichen im Sinne 
einer eigenständigen Beteiligungskultur getra-
gen und gefördert. Integraler Bestandteil des 
Ansatzes ist zudem eine lebenslange Lernbe-
reitschaft und das Zusammenbringen unter -
schiedlicher Altersgruppen und Milieus auf ver-
schiedenen Ebenen. 
Überdies ist Münster (als Teil der Region Müns-
terland) ein beliebtes Tourismusziel von hohem 
kulturellen Wert.
Münster gilt als wohlhabend, dies geht aller -
dings einher mit einem hohen Maß an gesell-
schaftlicher Solidarität und Toleranz sowie 
Engagement für sozial schwächere Gruppen. 
Bei genauerem Blick gibt es jedoch auch hier 
Hinweise auf eine wachsende Armutsquote 
und Marginalisierung (vgl. Stadt Münster/Stadt-
planungsamt 2021: 42). Die Herausforderung, 
Münster sozial gerecht weiterzuentwickeln, 
wird als Gemeinschaftsaufgabe verstanden, bei 
der die gesamte Stadtgesellschaft mitwirken 
soll. Um diese Aufgabe zu bewältigen, bedarf es 
eines ganzheitlichen Entwicklungsansatzes, bei 
dem das ehrenamtliche Engagement über alle 
Altersgruppen und Milieus hinweg gesteigert 
wird. Eine wachsende Schere zwischen Arm 
und Reich birgt das Risiko eines gesellschaft -
lichen Ungleichgewichts und Unzufriedenheit 
der Menschen. 
Die Aufgabe besteht darin, den sozialen Dis -
krepanzen aktiv durch die Förderung des be-
stehenden starken Gemeinschaftsgefühls ent -
gegenzuwirken. Der Ausbau der Digitalisierung 
im Teilhabe-, Bildungs- und Kulturbereich ist 
in Münster eine Herausforderung und Chance 
gleichermaßen. Bildungsangebote spielen nicht 
nur für eine gelungene Integration eine Rolle, 
insbesondere zur Ermöglichung gesellschaftli-
cher Teilhabe erfüllt (digitale) Bildung lebens -
begleitend wichtige Funktionen. Der Auf- und 
Ausbau von Digitalkompetenzen muss genera-
tions- und bevölkerungsgruppenübergreifend 
weiter forciert und so bestehenden Stereoty -
pen und Benachteiligungen aktiv entgegenge-
wirkt werden, um allen gleiche berufliche und 
Teilhabechancen zu ermöglichen. Analoge An-
gebote dürfen dabei nicht in den Hintergrund 
rücken, sondern sollten mithilfe der digitalen 
Möglichkeiten eine größere Präsenz erhalten. 
Wie aus der Beteiligung des Jugendrates her -
vorgeht, spielen für die junge Generation die 
Erreichung von Chancengleichheit in der Schu-
le und die Schaffung interkultureller Angebote 
für alle eine hervorgehobene Rolle. Möglichkei-
ten zu (politischer) Mitbestimmung an Schulen 
und vermehrte Angebote zur Beteiligung der 
jungen Generation erachten die Jugendlichen 
als wichtig. Zudem wird bei Museen der Bedarf 
gesehen, vermehrt jüngere Zielgruppen anzu-
sprechen. Nachwuchskünstler*innen mangele 
es an Möglichkeiten, sich der Öffentlichkeit zu 
präsentieren.
Um die Herausforderungen zu meistern und eine 
soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche 
Teilhabe für alle Bevölkerungsgruppen zu ge-
währleisten, sollen digitale und analoge Lösun-
gen im Einklang miteinander genutzt werden. 
Der Zugang zu digitalen (technischen) Endge-
räten, digitaler Infrastruktur und dem Internet 
wird genutzt, um einerseits Hürden und Barrie-
ren für das gesellschaftliche Engagement abzu-
bauen und andererseits das aktive Einbringen in 
die Stadtgesellschaft zu ermöglichen, voneinan-
der und miteinander zu lernen sowie die Inklu-
sion zu stärken. Durch digitale Hilfsmittel wird 
die Attraktivität Münsters nach innen und außen 
für alle Menschen vor Ort gesteigert und die An-
ziehungskraft durch die kulturelle Vielfalt sowie 
die Freizeit- und Kulturmöglichkeiten über die 
Stadtgrenzen hinaus gestärkt. 
Integrierte Handlungsfeldbeschreibung 
Aus der Bestandsaufnahme abgeleitete Herausforderungen 
Teilhabe und Kultur im Zusammenspiel mit der Smart City
Teilhabe & Kultur 
in der Smart City Münster
• Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 (S)
• Integriertes Stadtentwicklungskonzept ISEK Münster 
2030 (S)
• MünsterZukunft gemeinsam machen: „Mitgestal-
tende Öffentlichkeitsbeteiligung stärken – digitale 
Beteiligungsinstrumente ausbauen“ (2021) (S)
• Leitbild Migration & Integration (2019) (S)
• Zukunftsstrategie für den Kongressstandort Münster 
(2022) (S)
• 4. Aktionsplan der Europäischen Charta für die 
Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler 
und regionaler Ebene für Münster 2021-2023 (S)
• Münster auf dem Weg zur inklusiven Stadt –  
Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behinderten-
rechtskonvention (2013) (S)
• Rahmenkonzept für Integration an Schulen (2014) 
(S)
• Masterplan altengerechte, inklusive Quartiere zur 
Versorgungssicherheit von Menschen mit Pflege- 
und Unterstützungsbedarf (2016) (S)
• Klimaneutralität bis 2030 (Z)
Bestehende Steuerungsinstrumente (S) 
und Zielsetzungen (Z) im Konzern Stadt 
4.2.4 | Handlungsfeld 4 „Teilhabe & Kultur in der Smart City Münster“
84 85

Fokusprojekt 4
STADTLABOR.MS
Fokusprojekt des Handlungsfelds „Teilhabe & Kultur in der Smart City“
Das Fokusprojekt zielt darauf ab, digitale Stadt-
entwicklung und digitale Bildung konkret und 
erfahrbar im Stadtraum Münsters zu verorten. 
Anfangen, Anfassen, Ausbilden, Ausprobieren: 
Die zentral verorteten Elemente des Stadt -
labors sollen Raum geben und die mobilen 
Elemente sollen dezentral mit dem Stadtraum 
in Interaktion treten, um Fragen der digitalen 
Stadtentwicklung und der digitalen Bildung mit 
der Verwaltung, der Wissenschaft, der Wirt -
schaft, der organisierten Zivilgesellschaft und 
vor allem den Bürger*innen zu diskutieren, 
neue Technologien im Kontext aller Fokus -
projekte und sonstiger Smart City Projekte in 
Münster auszuprobieren und dadurch digitale 
Kompetenzen zu steigern und den Einsatz von 
smarten Technologien in der Stadtentwick -
lung zu fördern. Dazu gestaltet das Stadtlabor 
eigene Veranstaltungen und setzt gemeinsam 
mit Kooperationspartner*innen innerhalb und 
außerhalb des Stadtkonzerns ein Angebot um, 
welches zur Aktivierung der gesamten Stadt -
gesellschaft beitragen und zur Teilnahme an 
Beteiligungsprozessen im Bereich der digitalen 
Stadtentwicklung befähigen und anregen soll. 
Um schon zu Beginn des Projekts eine große 
Wirkkraft und Reichweite des Stadtlabors zu 
erreichen, wird die Maßnahme in drei Phasen 
realisiert. In der Anlaufphase des Stadtlabors 
werden die Räumlichkeiten des städtischen 
Digitallabors für entsprechende Aktivitäten 
genutzt und in der Zusammenarbeit mit der 
Stabsstelle Digitale Bildung aufgewertet und 
weiterentwickelt. Im Zeitraum der zweiten 
Phase soll neben dem städtischen Digitallabor 
mindestens ein weiterer (temporärer) Standort 
im Stadtgebiet durch das Fokusprojekt bespielt 
werden. Neben der neuen „Außenstelle“ des 
Stadtlabors ist weiterhin die Anschaffung und 
dezentrale Nutzung von sogenannten mobilen 
Stadtlabor-Units geplant. Diese sollen flexibel 
im Stadtgebiet eingesetzt werden und auch von 
anderen MPSC-Projektteams und Mitarbeiten-
den des Stadtkonzerns für Sensibilisierungs-, 
Bildungs- und Beteiligungsprozesse genutzt 
werden können. In der dritten Phase wird die 
Vorbereitung eines Bezuges einer größeren 
Räumlichkeit realisiert, in der sowohl das Digi-
tallabor der Stadt Münster als auch die weite-
ren Elemente des Stadtlabors langfristig einen 
dritten Ort für digitale Stadtentwicklung und 
digitale Bildung bilden sollen.
Projektbeschreibung
 STADTLABOR.MS schafft konkrete Räume, 
Orte und Formate für die Befähigung zur 
Teilhabe und aktiven Mitgestaltung des 
digitalen Wandels in Münster.
4.2.4 | Handlungsfeld 4 „Teilhabe & Kultur in der Smart City Münster“
Fokusprojekt 4 STADTLABOR.MS
Zeitplanung Das Fokusprojekt STADTLABOR.MS wird nach dem Ratsbeschluss und 
der Prüfung der Smart City Strategie 1.0 im Sommer 2023 gestartet 
und bis Ende 2026 umgesetzt. 
Relevante Zielkoordinaten aus dem Handlungsfeld 
„Teilhabe & Kultur“
4.1.1
4.1.2
4.1.3
4.2.1
4.2.2
4.3.1
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen im 
Stadtkonzern Münster
Stabsstelle Digitale Bildung,
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit,
sowie alle an den Smart City Fokusprojekten beteiligten Ämter und  
Einrichtungen des Stadtkonzerns 
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Alle 18 Zielbilder der Smart City Strategie 1.0
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumenten und Zielsetzungen Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, 
ISEK Münster 2030, 
MünsterZukunft gemeinsam machen: „Mitgestaltende Öffentlichkeits- 
beteiligung stärken – digitale Beteiligungsinstrumente ausbauen“ 
Raumbezug Zentrale Angebote in den Räumlichkeiten des STADTLABOR.MS sowie  
dezentraler Einsatz der mobilen Units in den Außengebieten Münsters 
SDG-Bezug Alle 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit einem Fokus 
auf SDG 4 (Hochwertige Bildung)
Key Performance Indicators Anzahl an MPSC-Maßnahmen und sonstigen Projekten aus der Smart 
City Strategie 1.0, die in den Angeboten des STADTLABOR.MS adressiert 
werden,
Anzahl an initiierten Sensibilisierungs- und Partizipations- 
angeboten,
Teilnehmendenzahlen zu analogen, digitalen und hybriden  
Formaten des STADTLABOR.MS,
Anzahl der in der Außenstelle des STADTLABOR.MS durchgeführten 
Beteiligungsformate, 
Anzahl der durchgeführten Einsätze der mobilen Stadtlabor-Units
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja
Datengenerierung: ja
Open Data-Potenzial: ja
Kosten Maximale Gesamtkosten: 1.500.000,00 €
Fördermittel im Rahmen von MPSC: 975.000,00 €
86 87

In sieben Jahren ermöglicht die Stadt Münster 
ein digitales Bildungsangebot entlang der ge-
samten Bildungskette für alle und fördert da-
mit langfristig die Chancengleichheit. 
Alle Menschen haben die Möglichkeit, ihre Di-
gitalkompetenzen zu verbessern und die Er -
fahrungen mit digitalen Tools, Programmen 
und Arbeitsmitteln zu vertiefen. Über analoge 
und digitale Tools wurden zudem barrierearme 
und – wenn möglich – kostenfreie Zugänge zur 
vielfältigen Bildungslandschaft in Münster er -
möglicht. 
Digitale und hybride Modelle zählen als es -
senzielle Bestandteile für die Teilhabe an Bil-
dungsveranstaltungen und begünstigen einen 
orts- und zeitunabhängigen Kompetenzaufbau. 
Insgesamt wurden durch die Stärkung der digi-
talen Bildungsangebote und die Vernetzung der 
städtischen Akteur*innen die Weiterbildung im 
Arbeitsleben, die Qualifizierungsangebote und 
der digitale Kompetenzaufbau nachhaltig ver -
bessert.
Zielbild 4.1
Digitalkompetenzen in der kommunalen 
Bildungslandschaft
 · 4.1.1 Bündelung, Evaluierung und Weiterentwicklung lebensbegleitender Bildungsangebote 
für alle Generationen in jeder Lebensphase mithilfe digitaler Instrumente zur Förderung 
der Chancengerechtigkeit 
 · 4.1.2 Konstituierung der Rahmenbedingungen für eine Vereinfachung der Zugänge zu  
(digitalen) Bildungsangeboten auf Basis digitaler, analoger und hybrider Formate
 · 4.1.3 Stärkung der generationsübergreifenden Kompetenzentwicklung im Umgang mit  
digitalen Medien, Technologien und Tools 
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
Projekte zum Zielbild 4.14.2.4 | Handlungsfeld 4 „Teilhabe & Kultur in der Smart City Münster“
Projekt auf dem Weg (4.1.a) Digitalisierung im Ehrenamt
Beschreibung Auch Vereine und Initiativen werden digitaler. Ob digitale Mitgliederversammlungen, virtuelle 
Zusammenarbeit oder Kommunikation über soziale Netzwerke – die Möglichkeiten sind vielfältig. 
Im Rahmen der „FreiwilligenAkademie“ können sich Vereine und Initiativen fit für die Digitali-
sierung im Ehrenamt machen. Viele Angebote der „FreiwilligenAkademie“ finden online statt. 
Außerdem informiert die Freiwilligenagentur über Möglichkeiten, sich digital zu engagieren. Die 
Fortbildungen zur „Digitalisierung im Ehrenamt“ finden in Kooperation mit der Selbsthilfe-Kon-
taktstelle und dem Verein Bürgernetz e. V. statt.
Zeitplanung Die FreiwilligenAkademie realisiert jährlich 50 bis 70 Fortbildungen und Workshops. Mit dem 
Thema „Digitalisierung im Ehrenamt“ wird auch in 2023 Hilfestellung angeboten.
Relevante Zielkoordinaten 4.1.1, 4.1.2, 4.1.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Freiwilligenagentur
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Vielfalt & Inklusion in der digitalen Stadtentwicklung,
Kultur, Freizeit & Tourismus im digitalen Zeitalter
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, 
ISEK Münster 2030
Raumbezug Dezentrale und digitale Lösung für das gesamte Stadtgebiet sowie zentrale und analoge 
Angebote der „FreiwilligenAkademie“
SDG-Bezug SDG 4 Hochwertige Bildung, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele 
Key Performance Indicators Anzahl der Angebote im Bereich Digitalisierung im Ehrenamt,
Anzahl der Teilnehmenden
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (4.1.b) Das Digitallabor Münster als regionales Zentrum für Bildung 
in der digitalen Welt
Beschreibung Das Digitallabor Münster ist ein zukunftsorientierter Bildungs- und Erfahrungsraum zur Unter-
stützung der digitalen Schulentwicklung in Münster. Durch die Einbindung von verschiedenen in 
Münster ansässigen Digitalisierungs- und Bildungsakteur*innen werden innovative Impulse aus 
verschiedenen Blickrichtungen für die Weiterbildung vor Ort ermöglicht. Die Kooperation der 
Stadt Münster und der Bezirksregierung Münster begreift den Auf- und Ausbau von Digitalkom-
petenzen als generations- und bevölkerungsgruppen-übergreifende gemeinsame Aufgabe. Die 
Medienberater*innen der Bezirksregierung Münster bieten in den Räumlichkeiten des Digital-
labors auf dieser Basis schulinterne oder –externe Beratungsangebote an und ermöglichen Leh-
rer*innen das selbstständige Ausprobieren und Experimentieren. Die Medienberater*innen unter-
stützen das Digitallabor bei der Weiterentwicklung der Angebote und Netzwerke.
Zeitplanung Seit der Einrichtung des Digitallabors finden durch die Medienberatung regelmäßige Erprobun-
gen und Beratungsangebote statt. Die Aktivitäten sollen durch die Kooperationsvereinbarung  
verstetigt und fortentwickelt werden.
Relevante Zielkoordinaten 4.1.1, 4.1.2, 4.1.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stabsstelle Digitale Bildung
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Innovation & Gründer*innenkultur, Forschung, Wissenschaft & Transfer,
Vielfalt & Inklusion in der digitalen Stadtentwicklung 
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030,
MünsterZukunft gemeinsam machen: „Mitgestaltende Öffentlichkeitsbeteiligung stärken – 
digitale Beteiligungsinstrumente ausbauen“
Raumbezug Zentrale Angebote auf dem Leonardo Campus der FH Münster
SDG-Bezug SDG 4 Hochwertige Bildung, SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele 
Key Performance Indicators Anzahl der durchgeführten Anfragen und Beratungen, 
Teilnehmendenzahl von Veranstaltungen 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: nein / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
88 89

Projekt auf dem Weg (4.2.a) „Jugend hackt“ in Münster
Beschreibung Das „Jugend hackt“ Lab Münster wird getragen von der open SenseLab gGmbH und bietet regel-
mäßige Angebote (nachmittags) und unregelmäßig größere Events für Jugendliche im Digitallabor 
(Räumlichkeiten inkl. Maker Space) der Stadt Münster an. Der Fokus der Aktivitäten liegt auf den 
Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit und die Jugendlichen werden bei ihren Projekten rund um 
Arduino, senseBox, Sensorik, Webtechnologien, Data Science und vielem mehr unterstützt. Die 
Stadt Münster fördert das Lab durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten und die Finanzierung 
von projektbezogenen Aktivitäten. 
Zeitplanung Seit der Eröffnung des „Jugend hackt“ Labs Münster im Jahr 2022 finden regelmäßige Workshops 
und Veranstaltungen statt. Die Aktivitäten des Labs sollen zukünftig im Rahmen des Fokuspro-
jekts „STADTLABOR.MS“ integriert verstetigt werden.
Relevante Zielkoordinaten 4.2.1, 4.2.2
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stabsstelle Digitale Bildung, Stabsstelle Smart City
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Energieerzeugung & -effizienz, Klimaresilienz & -folgenanpassung, Umwelt- & Ressourcenschutz
Digitalkompetenz in der kommunalen Bildungslandschaft, Innovation & Gründer*innenkultur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030,
MünsterZukunft gemeinsam machen: „Mitgestaltende Öffentlichkeitsbeteiligung stärken – 
digitale Beteiligungsinstrumente ausbauen“, Klimaneutralität bis 2030
Raumbezug Zentrale Angebote im Digitallabor auf dem Leonardo Campus der FH Münster
SDG-Bezug SDG 4 Hochwertige Bildung, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz, SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Key Performance Indicators Anzahl der realisierten Veranstaltungen und Teilnehmendenzahlen im Rahmen von 
„Jugend hackt“
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (4.2.b) Informationen zur Barrierefreiheit in Münster weiterentwickeln
Beschreibung Ziel des Projektes ist es, Informationen zur Barrierefreiheit in Münster, insbesondere zur Bar -
rierefreiheit von öffentlich zugänglichen Gebäuden digital bereitzustellen. Ausgehend von den 
schon vorhandenen Informationen (www.muenster-barrierefrei.de) und den unterschiedlichen 
Informationssystemen ist in einem ersten Schritt zu klären, welches System zukünftig für die 
Bereitstellung der Informationen genutzt werden soll und wie vorhandene Informationen in das 
System übernommen werden können. Das zukünftige System muss barrierefrei nutzbar sein. Zu 
klären ist, wie die Datenerfassung und die Aktualisierung von Daten erfolgen soll. Ein weiteres 
Projektziel ist es, die Informationen zur Barrierefreiheit in den Internetangeboten der städtischen 
Ämter und Einrichtungen zu erhöhen. Im Projekt werden Vertreter*innen von Menschen mit Be-
hinderung (u. a. aus der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderun-
gen der Stadt Münster, kurz KIB) und städtische Fachämter und Einrichtungen beteiligt.
Zeitplanung Im Laufe des Jahres 2023 sollen zunächst die Anforderungen unter Beteiligung von Menschen 
mit Behinderungen geklärt und die Entscheidung für ein System vorbereitet werden, damit im 
Jahr 2024 praktische Umsetzungsschritte erfolgen können.
Relevante Zielkoordinaten 4.2.1, 4.2.3 
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Sozialamt, Münster Marketing, Vermessungs- und Katasteramt,
Amt für Mobilität und Tiefbau, Stadtwerke Münster GmbH
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Leben im Quartier, Urbanes Datenmanagement
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, ISEK Münster 2030,
Münster auf dem Weg zur inklusiven Stadt – Aktionsplan zur Umsetzung der UN-
Behindertenrechtskonvention (2013),
Innenstadt stärken: Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt (2023)
Raumbezug Dezentrale und digitale Lösung für das gesamte Stadtgebiet
SDG-Bezug SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen, SDG 10 Weniger Ungleichheiten,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Key Performance Indicators Anteil der Gebäude im Stadtgebiet, zu denen Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt 
werden, Anzahl der Zugriffe auf das Informationssystem
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Im Jahr 2030 besitzt Münster eine lebendi-
ge Stadtgesellschaft durch das Zusammen-
spiel vielfältiger Kulturen und der Inklusion 
aller Menschen. Die Vielfältigkeit der Stadt -
gesellschaft zeigt sich in der Beteiligung von 
Menschen mit den unterschiedlichsten kultu-
rellen und (inter-)nationalen Identitäten, aller 
Geschlechter, geschlechtlichen und sexuellen 
Identitäten, aller Generationen, der unter -
schiedlichen sozialen Gruppen sowie mit und 
ohne Behinderung. Ihr Engagement wird ge-
fördert und in (digitale) Stadtentwicklungs -
prozesse einbezogen. Die kulturelle Vielfalt 
und Inklusion in der Stadtentwicklung werden 
dabei durch digitale Mittel gestärkt, um Bar -
rieren abzubauen und die Teilhabe für alle am 
gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dafür 
wurden sich die Vorteile vielfältiger Vernet -
zungsplattformen und Kommunikationsportale 
zunutze gemacht, die neue Möglichkeiten bie-
ten, verschiedene Interessens- und Bevölke-
rungsgruppen miteinander zu verbinden. 
Zielbild 4.2 
Vielfalt und Inklusion in der  
digitalen Stadtentwicklung
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 4.2.1 Fortentwicklung einer niedrigschwelligen Kommunikation, zielgruppensensibler  
Information und Ansprache sowie stärkerer Einbezug der Stadtbevölkerung mit Hilfe  
digitaler, analoger und hybrider Kommunikationskanäle 
 · 4.2.2 Förderung freiwilligen Engagements, städtischer Initiativen und Vereine zur Stärkung 
des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Balance durch die Bereitstellung 
digitalbasierter Ansätze und Räume zur Vernetzung, Vermittlung und Kommunikation
 · 4.2.3 Erprobung und Realisierung barrierefreier, digitaler und intuitiver Zugänge zu  
städtischen Angeboten zur Stärkung der Inklusion in enger Rückkopplung mit den  
spezifischen Zielgruppen barrierefreier Angebote
Projekte zum Zielbild 4.24.2.4 | Handlungsfeld 4 „Teilhabe & Kultur in der Smart City Münster“
90 91

Projekt auf dem Weg (4.3.a) Explore Münster – Dein Stadtrundgang
Beschreibung Der digitale Stadtführer für Android und iOS führt Gäste und interessierte Bürger*innen durch 
die Geschichte und Gegenwart Münsters. Das Projekt soll touristische Zielgruppen erreichen, die 
z. B. traditionelle Stadtführungsangebote nicht wahrnehmen. Dies ist möglich durch die zeitlich 
unabhängige und individuelle Nutzung der App und durch die Integration von neuen digitalen 
Medien. Durch Audiobeiträge und Bildergalerien werden historische Themen und Sehenswürdig-
keiten erläutert, erweiterte Einblicke gibt es an vielen Orten durch AR-Anwendungen, die Histo-
risches im Stadtraum sichtbar machen, durch ein 360°-Panorama, einen Drohnenflug und durch 
viele Filmbeiträge. Über die wichtigsten POI der Altstadt hinaus führt die Navigation zu vielen 
Punkten im Stadtgebiet, die durch Texte und Bilder erläutert werden. So zeigt der digitale, indivi-
duell nutzbare Stadtrundgang historische und aktuelle Besonderheiten, viel Wissenswertes und 
Unterhaltsames zu Münster. 
Zeitplanung Die Stadtführungs-App wird stetig weiterentwickelt. So erschien Anfang Januar die englische Ver-
sion der Stadtführungs-App und im Jubiläumsjahr 2023 wird eine thematische Erweiterung zum 
Thema Westfälischer Frieden integriert. Zukünftig könnten Service-Angebote in den Bereichen 
Tourismus, Kultur und Event, Ausgehen, Handel und Stadtthemen integriert werden. 
Relevante Zielkoordinaten 4.3.2, 4.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Münster Marketing
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Leben im Quartier, Smartes Wirtschaften in Münster
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Die englische Version erreicht mehr internationale Gäste und Bürger*innen.
Raumbezug Dezentrale und digitale Lösung für das gesamte Stadtgebiet, aktuell mit einem Fokus auf die 
Innenstadt
SDG-Bezug SDG 4 Hochwertige Bildung, SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden
Key Performance Indicators Downloadzahlen der Stadtführungs-App,
Nutzendenverhalten bezüglich der verschiedenen App-Funktionen
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (4.3.b) Nachhaltiges und smartes Stadion an der Hammer Straße
Beschreibung Das städtische Stadion an der Hammer Straße wird als Plus-Energie-Bauwerk mit maximaler 
Energieerzeugung, einer angeschlossenen Mobilitätsstation und größtmöglichen Beitrag zu den 
Zielen der städtischen Nachhaltigkeitsstrategie ausgebaut. Die Finanzierung sowie der Betrieb 
der regenerativen Energieanlagen soll durch die Stadtwerke erfolgen. Darüber hinaus wird eine 
Kindertageseinrichtung zwischen Ost- und Südtribüne geplant. Der Stadionausbau verfolgt somit 
systematisch ökologische, ökonomische als auch soziale Nachhaltigkeitszielsetzungen und setzt 
an geeigneten Stellen auf die Nutzung von smarten Technologiekomponenten. 
Zeitplanung Das Stadion wird ab 2023 stufenweise ausgebaut. Die voraussichtliche Fertigstellung des Sta-
dions inklusive der umgebenden baulichen Infrastrukturen wird für Mitte 2027 erwartet. 
Relevante Zielkoordinaten 4.3.1
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Zahlreiche Fachämter der Stadtverwaltung,
Stadtwerke Münster GmbH
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Energieerzeugung & -effizienz, Attraktiver & vernetzter ÖPNV,
Leben im Quartier, Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, Politische Beschlüsse zum Stadionausbau,
Klimaneutralität bis 2030
Raumbezug Zentrale Angebote am Stadionstandort 
SDG-Bezug Bei Umsetzung des Gesamtkonzepts Nachhaltigkeit (V/0292/2022) wird das zukünftige  
städtische Stadion auf alle SDGs (außer 2 und 17) einzahlen.
Key Performance Indicators Anzahl der realisierten Zielsetzungen aus dem Mobilitätskonzept Stadion,
Anzahl der realisierten Zielsetzungen aus dem Energiekonzept Stadion,
Anzahl der realisierten Zielsetzungen aus dem Nachhaltigkeitskonzept Stadion
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Hoch (> 1.500.000 Euro)
Die lebenswerte Stadt Münster zeichnet sich 
auch in sieben Jahren durch einen beachtlichen 
Freizeitwert nach innen und außen aus – für 
die in Münster lebenden Menschen aber auch 
für touristische Gäste. Dieser bestimmt sich 
durch ein hohes Maß an kulturellen Möglichkei-
ten und Freizeitaktivitäten. Die Digitalisierung 
wird als förderlich für das Teilthema „Kultur, 
Freizeit & Tourismus“ betrachtet, denn sie trägt 
zur Erhöhung der Konnektivität im öffentli-
chen Raum bei und ermöglicht das Abrufen von 
speziellen Informationen an Points of Interest 
(POI) durch digitale Hilfsmittel. Dadurch wird 
die Bedeutung des Analogen und der Erlebnis -
kultur vor Ort zusätzlich gestärkt, mithilfe di-
gitaler Möglichkeiten weiter angereichert und 
der Erlebnischarakter Münsters weiter gestei-
gert. Digitalgestützte Anwendungen (u. a. AR, 
VR) im Freizeitbereich machen die Stadt noch 
erlebbarer und zugänglicher für alle.
Zielbild 4.3 
Kultur, Freizeit & Tourismus 
im digitalen Zeitalter
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 4.3.1 Unterstützung bei der Einbindung digitaler Technologien und Anwendungen im Stadt-
raum zur Erhöhung des Freizeitwertes, der Erlebbarkeit des Stadtraums und der Aufent-
haltsqualität (ohne Konsumverpflichtung)
 · 4.3.2 Zielgruppenspezifische Vermittlung von bestehenden Kultur- und Freizeitangeboten 
durch eine Ergänzung der analogen durch digitale und hybride Formate
 · 4.3.3 Bündelung und digitales Management der Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen auf 
digitalen Plattformen, um die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit überregional zu erhöhen und 
die Zugänglichkeit zu vereinfachen
Projekte zum Zielbild 4.34.2.4 | Handlungsfeld 4 „Teilhabe & Kultur in der Smart City Münster“
92 93

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
Wirt 
schaft & 
Wissen
schaft
Wirtschaft &Wissenschaft
Innovation & Gründer*innenkultur
Forschung, Wissenschaft & Transfer
Smartes Wirtschaften in Münster
95

Als etablierter Hochschulstandort ist sich 
Münster seiner wechselseitigen Beziehung von 
Stadt- und Hochschulentwicklung bewusst (vgl. 
Stadt Münster/Stadtplanungsamt 2021: 19). 
Dies drückt sich insbesondere in der Allianz 
für Wissenschaft aus, in der seit mehr als zehn 
Jahren Partner*innen aus Wissenschaft, Wirt -
schaft und Stadt gemeinsam an dem Ausbau 
des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes 
Münster arbeiten. 
Münster hat nach dem aktuellen Prognos-Zu-
kunftsatlas gute Zukunftschancen und will die 
Chancen des aktuellen Transformationsprozes-
ses offensiv nutzen (Prognos AG, 2022). Hier -
zu wird mit der Standortentwicklungsstrategie 
2030+ gemeinsam mit den Akteur*innen aus 
Wirtschaft und Wissenschaft ein umsetzungs -
orientierter Handlungsrahmen erarbeitet. Die 
Allianz für die Wissenschaft bezieht sich auch 
ausdrücklich auf eine gemeinsame strategische 
und räumliche Stadtentwicklung. Der gemein-
sam von der Universität Münster, FH Münster, 
Universitätsklinikum, Studierendenwerk, dem  
Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW 
(BLB)/Niederlassung Münster und der Stadt 
Münster 2018 unterzeichnete Letter of Intent 
„Zukunft der Wissenschaftsstadt“ belegt den 
Willen zur Kooperation. Auf Basis des gemein-
sam erarbeiteten „Stadträumlichen Konzeptes 
Urbane Wissensquartiere“ werden in den nächs-
ten zehn Jahren ca. 3 Mrd. Euro investiert (vgl. 
Stadt Münster/Stadtplanungsamt 2021: 19).
Die Stärkung und der Erhalt der Standortattrak-
tivität stellt eine der zentralen Herausforde-
rungen für die Stadt Münster dar. Sie bildet die 
Grundlage, um Münster als Wissenschafts-, For-
schungs- und Entwicklungsstandort auszubau-
en und eine zukunftsorientierte Wirtschafts -
struktur zu ermöglichen. Hohe Wohnkosten 
beeinträchtigen die Wohnungsversorgung von 
Studierenden und wissenschaftlichem Personal 
und bedürfen zielgerichteter Lösungsansätze 
(vgl. Stadt Münster/Stadtplanungsamt 2021: 
20). Besonders die bestehende Kooperation 
und der Austausch mit dem Umland muss wei-
ter als Triebfeder genutzt werden, um Innova-
tionen zu fördern. Gleichzeitig ist der Fokus 
auf den Wissenstransfer der Akteur*innen aus 
Stadt und Region gerichtet, um Wissen nutzbar 
zu ma-chen und Daten in Wert zu setzen, aus 
denen neue wirtschaftliche Impulse generiert 
werden können. Kooperationen seien zudem, 
so der Jugendrat, besonders zwischen Schulen, 
Hochschulen und Betrieben auszubauen. Unter 
dem Stichwort des nachhaltigen Wirtschaftens 
rücken neben quantitativen auch qualitative 
Ziele (höhere Lebensqualität, bessere Arbeits- 
und Produktionsbedingungen) in den Vorder -
grund, um so die Zukunftsfähigkeit der Stadt 
Münsters sichern zu können. Ähnliche Heraus -
forderungen wurden vom Jugendrat benannt, 
der einen Fokus auf grünes Wirtschaftswachs -
tum für bedeutsam erachtet. Zentrale Fragen 
für die zukünftige Entwicklung als Wissen-
schaftsstandort wurden bereits identifiziert, es 
bedarf nun einer erhöhten und gemeinschaft -
lichen Anstrengung aller Akteur*innen, ihre 
innovativen Potenziale in die Tat umzusetzen 
und einen chancenorientierten Transformati-
onsprozess erfolgreich zu gestalten.
Der Transfer von Wissen, der Antrieb von Inno-
vationen und die Gründungskultur sollen über 
die aktive Einbindung der Stadtgesellschaft, u. a. 
durch Reallabore, Fieldlabs, Citizen Science oder 
multifunktionale hybride Begegnungsräume, 
erhöht werden. Weiterhin kann eine vielfältige 
Funktionsmischung, welche das Begegnen, Dis-
kutieren, Erleben, Mitmachen und Forschen für 
alle Akteur*innen der Stadtgesellschaft ermög-
licht, die Attraktivität des Wissenschafts- und 
Wirtschaftsstandortes Münster stärken. 
Smarte Ansätze des Wirtschaftens, die die nö-
tigen Rahmenbedingungen schaffen und eine 
nachhaltige Kreislaufwirtschaft fördern, sind 
Thema der Smart City Münster.
Integrierte Handlungsfeldbeschreibung 
Aus der Bestandsaufnahme abgeleitete Herausforderungen 
Wirtschaft & Wissenschaft  
im Zusammenspiel mit der Smart City 
• Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 (S)
• Integriertes Stadtentwicklungskonzept ISEK 
Münster 2030 (S)
• Stadträumliches Konzept Urbane  
Wissensquartiere (S)
• Standortentwicklungskonzept 2030+ für den 
Wirtschaftsstandort Münster (in Erarbeitung) 
(S)
• Einzelhandels- und Zentrenkonzept (2018) (S)
• Handlungsprogramm Gewerbe (2016) (S)
• Euregio 2030 – unsere Strategie für morgen 
(2020) (S)
• Klimaneutralität bis 2030 (Z)
• Münster wird bis 2030 abfallfrei (Z)
Bestehende Steuerungsinstrumente (S) 
und Zielsetzungen (Z) im Konzern Stadt 
Wirtschaft & Wissenschaft 
in der Smart City Münster
4.2.5 | Handlungsfeld 5 „Wirtschaft & Wissenschaft in der Smart City Münster“
96 97

Fokusprojekt 5
Kleine Kiste, große Wirkung
Fokusprojekt des Handlungsfelds „Wirtschaft & Wissenschaft in der Smart City“
Im Rahmen des Projekts wird ein stadtweites 
Netzwerk an Messstationen für Klima- und Um-
weltdaten aufgebaut. Die Messstationen mes -
sen meteorologische und bodenphysikalische 
Parameter wie z. B. Temperatur, Luftfeuchtig -
keit, Windrichtung und -stärke, Globalstrahlung 
oder Bodenfeuchte über eine längere Laufzeit. 
Die dazugehörige Dateninfrastruktur (die par -
allel im Fokusprojekt „NICO: NetzInfrastruktur-
Cockpit“ aufgebaut wird) zeichnet diese Daten 
in Echtzeit auf, validiert, analysiert und ver -
schneidet sie mit weiteren Daten und stellt sie 
für unterschiedliche Zielgruppen bereit: 
• Die Verwaltung optimiert mit diesen (bis-
her nicht vorhandenen) Daten Planungen 
und Entscheidungen 
• die Lokalpolitik priorisiert evidenzbasiert 
Entscheidungen und
• Bürger*innen informieren sich interaktiv 
und partizipativ zu Klimawandel und des-
sen Auswirkungen in Münster sowie zu ak-
tuell relevanten Stadtentwicklungsthemen 
(wie z. B. Klimaanpassungsmaßnahmen)
Entsprechend gliedert sich die Maßnahme in 
unterschiedliche, miteinander stark interagie-
rende Bereiche auf:
• Datensammlung, um Entwicklungen und 
Herausforderungen in den Themenkomple-
xen Stadtklima sowie Stadtbäume, Grün- 
flächenplanung und -unterhaltung lösen 
zu können
• automatisierte Datenauswertungen, um 
den Effekt notwendiger Maßnahmen für 
Entscheidungsträger*innen beziffern und 
dadurch evidenzbasiert priorisieren zu 
können (u. a. Modellsimulationen)
• Kommunikation, Partizipation, „Citizen 
Science“- und Bildungsangebote, um Bür-
ger*innen transparent zu beteiligen und zu 
befähigen
• das wichtige Thema des Datenmanage-
ments (Übertragung, Speicherung, Daten-
qualität, Analyse, Datenmodell, Zugäng-
lichkeit im Stadtkonzern und darüber 
hinaus, …) wird in integrierter Zusam-
menarbeit mit dem Fokusprojekt „NICO: 
NetzInfrastruktur-Cockpit“ zeitgleich 
umgesetzt.
Projektbeschreibung
Kleine Kiste, große Wirkung schafft 
ein stadtweites Netzwerk an Messstationen 
für Klima- und Umweltdaten, damit 
Klimaanpassung in Münster an den richtigen 
Stellen die größtmögliche Wirkung entfalten 
kann. 
4.2.5 | Handlungsfeld 5 „Wirtschaft & Wissenschaft in der Smart City Münster“
Fokusprojekt 5 Kleine Kiste, große Wirkung
Zeitplanung Das Fokusprojekt Kleine Kiste, große Wirkung wird nach dem Ratsbe-
schluss und der Prüfung der Smart City Strategie 1.0 im Sommer 2023 
gestartet und bis Ende 2026 umgesetzt. 
Relevante Zielkoordinaten aus dem Handlungsfeld 
„Wirtschaft & Wissenschaft“
5.2.3
5.3.1
5.3.2
5.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen im 
Stadtkonzern Münster
Stabsstelle Klima,
Vermessungs- und Katasteramt, 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit,
Stadtwerke Münster
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Energieerzeugung & -effizienz,
Klimaresilienz & -folgenanpassung,
Umwelt- & Ressourcenschutz, 
Wohnen & intelligente Gebäude,
Leben in den Quartieren,
Digitalkompetenz in der kommunalen Bildungslandschaft,
Vielfalt & Inklusion in der digitalen Stadtentwicklung, 
Innovation & Gründer*innen-Kultur,
Forschung, Wissenschaft & Transfer,
Urbanes Datenmanagement,
Planung, Beteiligung & Open Government in der Smart City,
Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumenten und Zielsetzungen ISEK Münster 2030,
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, 
Masterplan 100 % Klimaschutz,
Handlungsprogramm Klimaschutz 2030, 
Klimaanpassungskonzept,
Handlungskonzept zur Klimaanpassung 2030, 
Integriertes Siedlungs- und Freiraumkonzept, 
Klimaneutralität bis 2030, 
The 100 Climate-Neutral and Smart Cities by 2030 
Raumbezug Inkrementelle dezentrale Ausweitung des Umweltsensornetzwerks im 
gesamten Stadtgebiet 
SDG-Bezug SDG 3     Gesundheit und Wohlergehen,
SDG 4     Hochwertige Bildung,
SDG 6     Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen,
SDG 9     Industrie, Innovation und Infrastruktur,
SDG 11   Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 13   Maßnahmen zum Klimaschutz,
SDG 15   Leben an Land,
SDG 16   Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen,
SDG 17   Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Key Performance Indicators Anzahl und das (räumliche) Verhältnis der Messstationen, 
Anzahl der neu erhobenen Datensätze (sowohl eingehend als auch 
ausgehend) sowie noch genauer zu definierende Schlüsselindikatoren in 
den jeweiligen Problemstellungen,
Anzahl der Verwendung von Daten in der Entscheidungsfindung zur 
Verortung von Klimaanpassungsmaßnahmen
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja
Datengenerierung: ja
Open Data-Potenzial: ja
Kosten Maximale Gesamtkosten: 1.000.000,00 €
Fördermittel im Rahmen von MPSC: 650.000,00 €
98 99

Projekt auf dem Weg (5.1.a) Digital Guide Münsterland
Beschreibung Mit diesem Projekt unterstützt die Wirtschaftsförderung Münster in Zusammenarbeit mit den 
Kreiswirtschaftsförderungen aus Borken und Coesfeld sowie in Kooperation mit der IHK Nord 
Westfalen niederschwellig und proaktiv Innenstadt- und Stadtteilaktive bei der Umsetzung von 
Digitalisierungsmaßnahmen. Dabei gilt es vorrangig die technologischen Grundlagen zur Auffind-
barkeit- und Sichtbarkeit zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Dieses Angebot richtet 
sich vorerst an inhaber*innengeführte Unternehmen der Branchen Einzelhandel und Gastronomie 
und ist für alle Teilnehmenden kostenlos. Ziel ist es, durch individuelle Maßnahmen den Alltag 
und auch die Auffindbarkeit auf verschiedensten Kanälen zu verknüpfen und zu optimieren.
Zeitplanung Start Anfang 2022 und Aufbau des Projektes inkl. Erstellung eines Analysetools zur Prüfung des 
Digitalisierungsgrades der Unternehmen bis Mitte 2022. Durchführung der Analysen und proak-
tive Ansprache der Unternehmen seit Mitte 2022, geplantes Ende ist Dezember 2023. Bis dahin 
werden weitere Analysen durchgeführt und Unternehmen zu den Themen beraten.
Relevante Zielkoordinaten 5.1.2, 5.1.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Wirtschaftsförderung Münster GmbH
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Leben im Quartier
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Einzelhandels- und Zentrenkonzept,
Handlungsprogramm Gewerbe
Raumbezug Dezentrale und digitale Lösung für das gesamte Stadtgebiet
SDG-Bezug SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum,
SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur
Key Performance Indicators Anzahl der durchgeführten Digi-Checks,
Anzahl der durchgeführten Beratungsgespräche
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (5.1.b) Umsetzung des Standortentwicklungskonzepts Münster 2030+
Beschreibung Mit der dialogorientierten Erarbeitung des Standortentwicklungskonzepts soll ein strategischer 
Rahmen für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Münster 2030+ 
unter ausdrücklicher Berücksichtigung der Bezüge zum Münsterland und der Funktion von Müns-
ter als Oberzentrum geschaffen werden. Im Rahmen eines Stakeholderprozesses werden strategi-
sche Leitorientierungen für Münster entwickelt, strategische Handlungsfelder und entsprechende 
Maßnahmenpakete dazu abgeleitet. Die „Digitale Transformation“ wird als eines von vier Vertie-
fungsthemen im Standortentwicklungskonzept hervorgehoben. 
Zeitplanung Das Standortentwicklungskonzept soll bis Ende 2023 fertiggestellt und im Anschluss politisch 
beraten und beschlossen werden. Die darin verankerten Maßnahmen, Zielsetzungen und Meilen-
steine sollen in den Folgejahren sukzessive realisiert werden. 
Relevante Zielkoordinaten 5.1.1, 5.1.2, 5.1.3, 5.1.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stadtplanungsamt, Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Technologieförderung Münster GmbH, Münster Marketing
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Innovation & Gründer*innenkultur, Forschung, Wissenschaft & Transfer,
Urbanes Datenmanagement, Planung, Beteiligung & Open Government in der Smart City,
Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
ISEK Münster 2030, Nachhaltigkeitsstrategie 2030,
Klimaneutralität 2030
Raumbezug Gesamtstädtische Perspektive 
SDG-Bezug SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum,
SDG 9 Industrie, Innovation & Infrastruktur, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Key Performance Indicators Anzahl der realisierten Projekte aus dem Standortentwicklungskonzept mit  
Digitalisierungsbezug
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Hoch (> 1.500.000 Euro)
Im Jahr 2030 wurden Münsters Stadtteilzen-
tren durch smarte, kreative und innovative 
Ansätze im Zuge der fortgeschrittenen Digi-
talisierung wirtschaftlich belebt und gestärkt. 
Essenzielle Faktoren stellen dabei eine bran-
chenübergreifende Vernetzung, die Etablie-
rung einer zeitgemäßen Digitalkultur und die 
Schaffung kooperationsbegleitender Synergie-
effekte dar. Ein gezieltes Matching unter den 
Wirtschaftsakteur*innen und der Verwaltung 
ermöglicht einen schnellen Wissens- und Er -
fahrungsaustausch. Dabei bilden der offene 
Datenzugang und ein neues Mindset für ganz -
heitliche Kooperationen (vgl. Stadt Münster/
Stadtplanungs-amt 2021: 20) zentrale Voraus -
setzungen.
Die Wirtschaft Münsters legt in sieben Jahren 
ihren Fokus zudem auf eine qualitative Entwick-
lung und „Gute Arbeit“ und schafft damit die Ba-
sis für nachhaltige zukunftsorientierte Ansätze.
Zielbild 5.1
Smartes Wirtschaften in Münster
 · 5.1.1 Einsatz digitaler Technologien zur Stärkung der branchenübergreifenden Vernetzung 
 · 5.1.2 Etablierung einer zeitgemäßen Digitalkultur und Vorantreiben der Digitalisierung im 
Unternehmensumfeld
 · 5.1.3 Förderung neuer Ansätze zur Stärkung und Belebung der Stadtteilzentren in Münster
 · 5.1.4 Förderung nachhaltiger, zukunftsfähiger, innovativer Arbeits-, Kooperations- und 
Unternehmensmodelle im Bereich der Kreislaufwirtschaft
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
Projekte zum Zielbild 5.14.2.5 | Handlungsfeld 5 „Wirtschaft & Wissenschaft in der Smart City Münster“
100 101

Projekt auf dem Weg (5.2.a) Stadtkonzern meets MÜNSTERHACK
Beschreibung Der MÜNSTERHACK wird jedes Jahr im Herbst vom Digital Hub münsterLAND in Kooperation mit 
der items veranstaltet. Gemeinsam mit den Organisatoren ruft die Stabsstelle Smart City jährlich 
zu einem Ideenwettbewerb auf. Hier können niederschwellig Lösungsideen eingereicht werden, 
die Probleme der Verwaltungsarbeit adressieren, aber im Trubel des Alltags bisher nicht angegan-
gen werden konnten. Beim MÜNSTERHACK besteht die Chance, dass digitale, kreative Lösungen 
für die eingereichten Probleme durch die technikaffinen Teilnehmenden entwickelt werden. In 
den letzten Jahren konnten bereits einige Projektideen aus dem MÜNSTERHACK durch die Stadt-
verwaltung umgesetzt werden: Aaseemonitoring (Gewinner 2018), Leezenflow (Zuschauerpreis 
2019), KlimaHeroes (Gewinner 2020) sowie „Stadtgeschichte für die Zukunft“ (Mentorenpreis 
2020).
Zeitplanung Auch zukünftig wird sich der Stadtkonzern organisatorisch und inhaltlich am MÜNSTERHACK 
beteiligen. 
Relevante Zielkoordinaten 5.2.1, 5.2.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Sämtliche Ämter und Einrichtungen des Stadtkonzerns in Koordination durch die Stabsstelle 
Smart City und die Stadtwerke Münster
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Sämtliche Zielbilder der Smart City 
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
ISEK Münster 2030
Raumbezug Gesamtstädtische Perspektive
SDG-Bezug SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke  
Institutionen, SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
sowie Bezüge zu allen SDGs bei den entwickelten Projektideen
Key Performance Indicators Anzahl der bereitgestellten und genutzten städtischen Datensätze,
Anzahl der Projektideen aus dem Konzern Stadt,
Anzahl der weitergeführten Projektideen mit Verbindung zum Konzern Stadt 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (5.2.b) Etablierung einer Bündelungsstelle für Wasserstoff-Aktivitäten  
im Stadtkonzern Münster
Beschreibung Aufgabe der Bündelungsstelle ist es, bestehende Wasserstoff-Aktivitäten und mögliche Einsatz-
bereiche innerhalb des Stadtkonzerns Münster und innerhalb der Stadt Münster zusammenzutra-
gen, Anforderungen für eine ggf. erforderliche Infrastrukturplanung (z. B. Verlauf Pipelines) sowie 
Potenziale einer nachhaltigen Vor-Ort-Produktion und einer Vor-Ort-Nutzung zu ermitteln, lokale 
und regionale Partner*innen zu vernetzen und mögliche Förderprogramme zu identifizieren. Im 
Zuge der städtischen Vorbereitung und Koordinierung der Wasserstoffaktivitäten, soll der Fokus 
hauptsächlich auf „grünem Wasserstoff“ liegen, welcher klimaneutral produziert und eingesetzt 
wird. 
Zeitplanung Ab 2023 werden die koordinierenden Aktivitäten der Technologieförderung Münster inkremen-
tell aufgebaut, damit diese zukünftig im Stadtgebiet und in der Region Wirkung entfalten und zum 
Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur beitragen. 
Relevante Zielkoordinaten 5.2.1, 5.2.2, 5.2.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Technologieförderung Münster GmbH, Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Stabsstelle Smart City, Stabsstelle Klima, Stadtwerke Münster GmbH
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Energieerzeugung & -effizienz, Zukunftsfähige technologische Infrastruktur,
Nachhaltige Transformation des MIV, Attraktiver und vernetzter ÖPNV
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, Masterplan 100 % Klimaschutz,
Handlungsprogramm Klimaschutz, Klimaneutralität bis 2030
Raumbezug Gesamtstädtische Perspektive 
SDG-Bezug SDG 7 Bezahlbare und saubere Energie, SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und  
Wirtschaftswachstum, SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur, SDG 11 Nachhaltige Städte 
und Gemeinden, SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Anzahl der vernetzen Wasserstoff-Stakeholder in Stadt und Region,
Wertschöpfung durch Wasserstoffwirtschaft in Münster 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Mittels urbaner Wissensquartiere werden der 
Innovationsgeist und die Gründer*innenkultur 
in der Stadt Münster gestärkt sowie die Attrak-
tivität der Stadt als Anziehungspunkt für krea-
tive Talente gefördert. Die Quartiere sichern 
die Wohnungsversorgung auch für Personen 
des wissensbasierten Sektors und ermöglichen 
durch Räume für Co-Learning, Co-Working und
umgenutzte öffentliche Freiräume neue For -
men der Begegnung, des Ideenaustauschs, des 
Experimentierens, der Zusammenarbeit und 
der Vermittlung von Kompetenzen. 
Durch die Schaffung dieser „Dritten Orte“ wird 
eine Verbesserung der kreativen Ideenfindung 
und des Innovationsklimas erreicht und das un-
ternehmerische Potenzial in der Bevölkerung 
Münsters geweckt und aktiv gefördert. 
Die Grundlage für diesen Prozess bieten dabei 
die geschaffene zukunftsfähige digitale Infra-
struktur, ein lückenloser Wirtschafts- und Wis-
senschaftstransfer sowie die Erleichterung von 
Gründungsprozessen und unterstützende Ser -
viceangebote und Infrastrukturen. 
Zielbild 5.2 
Innovation & Gründer*innenkultur
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 5.2.1 Stärkung von Münsters Attraktivität als Gründungsstandort und für Ansiedlungen 
innovativer Unternehmen durch die Schaffung eines innovations- und investitions- 
freundlichen Umfelds 
 · 5.2.2 Förderung von Gründungsvorhaben durch innovative Unterstützungsmaßnahmen  
zur Erhöhung der Wertschöpfung sowie der Schaffung guter und fairer Arbeitsplätze  
in der Stadt und im Stadtumland
 · 5.2.3 Aktive Unterstützung bei der Förderung der Kreativität und Ideenfindung in der  
Bevölkerung durch Schaffung neuer Zugänge und Kontaktpunkte von Zivilgesellschaft, 
Wirtschaft und Wissenschaft in urbanen Wissensquartieren
 · 5.2.4 Bereitstellung von vernetzenden und informierenden Plattformen und Beteiligungs-
formaten für Unternehmer*innen, Gründer*innen sowie Gründungsinteressierte zum  
Wissens- und Erfahrungsaustausch
Projekte zum Zielbild 5.24.2.5 | Handlungsfeld 5 „Wirtschaft & Wissenschaft in der Smart City Münster“
102 103

Projekt auf dem Weg (5.3.a) Allianz Smart City Münster
Beschreibung Für die Entwicklung einer Smart City Münster bedarf es aktiver und tatkräftiger Partner*innen 
aus allen Bereichen des städtischen Lebens. Zu diesem Zweck wurde 2020 die Allianz Smart 
City Münster – oder kurz: die Allianz – ins Leben gerufen. Die Allianz ist ein Zusammenschluss 
von zurzeit über 40 Partnern*innen aus Unternehmen und Start-ups, Wissenschafts- und For -
schungseinrichtungen, Verbänden, Kammern, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der 
Stadt Münster. Die Allianz versteht sich als neutrale Kooperationsplattform, die neben regelmäßi-
gen Zusammenkünften im analogen Raum auch digital vernetzt kommuniziert und kooperiert. Die 
Allianzpartner*innen wollen dabei den digitalen Wandel im Sinne einer integrierten und nachhal-
tigen Stadtentwicklung mitgestalten, aktiven Wissens- und Erfahrungsaustausch betreiben und 
Ideen und Projekte für die Smart City Münster entwickeln und realisieren. Die Aktivitäten der 
Allianz werden durch die Stabsstelle Smart City koordiniert.
Zeitplanung Die bereits verstetigten Aktivitäten im Rahmen der Allianz Smart City umfassen regelmäßige 
Allianztreffen (etwa zweimal im Jahr), in deren Rahmen innovative Formate für den Austausch 
und die Fortentwicklung der Smart City Münster eingesetzt werden. 
Relevante Zielkoordinaten 5.3.1, 5.3.2, 5.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Eine Auflistung aller Allianzpartner*innen ist in Kapitel 2.3 zu finden
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Sämtliche Zielbilder der Smart City Strategie 
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
ISEK Münster 2030
Raumbezug Gesamtstädtische Perspektive
SDG-Bezug SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Key Performance Indicators Anzahl durchgeführte Allianzveranstaltungen, Anzahl der Mitglieder,
Anzahl der im Rahmen der Allianzaktivitäten realisierten Projekte 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (5.3.b) Urbanes Wissensquartier an der Busso-Peus-Straße
Beschreibung Auf der Grundlage des Beschlusses des Rates vom 26.08.2020 soll westlich der Busso-Peus-Stra-
ße ein neues funktionsgemischtes urbanes Quartier für Wissenschaft und Wohnen mit hohen 
ökologischen, sozialen und städtebaulichen Qualitäten entstehen. Das Quartier bietet Raum für 
die Erweiterung der Wissenschaftsstadt und zugleich für ca. 900 Wohneinheiten, eine attraktive, 
urbane Mischung, in direkter Nähe zum Wissenschaftspark, wenige Minuten bis in die Innenstadt 
und gleichzeitig in direkter Nachbarschaft zu Uni-Klinikum, Fachhochschulzentrum und dem na-
turwissenschaftlichen Zentrum. Zugleich schafft das Quartier dringend benötigten (hochschul-
affinen) Wohnraum und stellt den Anschluss an den Stadtteil Gievenbeck her.
Zeitplanung Im Mai 2022 wurden im Rahmen der öffentlichen Werkstätten mit unterschiedlichen Akteur*in-
nen grundsätzliche Zielvorstellungen erarbeitet. Diese bilden die Grundlage für einen zweipha-
sigen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb, welcher 2023 und 2024 durchgeführt 
werden wird. Auf dieser Basis erfolgen die nächsten Planungs- und Realisierungsschritte. 
Relevante Zielkoordinaten 5.3.3, 5.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stadtplanungsamt, Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Technologieförderung Münster GmbH, Münster Marketing 
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Leben im Quartier, Innovation & Gründer*innenkultur, Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
ISEK Münster 2030, Stadträumliches Konzept Urbane Wissensquartiere,
Standortentwicklungskonzept 2030+ für den Wirtschaftsstandort Münster,
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030
Raumbezug Quartiersebene
SDG-Bezug SDG 4 Hochwertige Bildung, SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum,
SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Key Performance Indicators Anzahl der realisierten Maßnahmen aus dem Stadträumlichen Konzept Urbane  
Wissensquartiere
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Hoch (> 1.500.000 Euro)
Der Wissenschaftsstandort Münster hat im 
Jahr 2030 den Technologie- und Wissens -
transfer unter den Akteur*innen der Stadt -
gesellschaft aktiv befördert. Das vorhandene 
Forschungswissen der Wissenschaftseinrich-
tungen in Münster wurde zielgerichtet für die 
Stadtgesellschaft aufbereitet und nutzbar ge-
macht. Dazu wurden aktive Kooperationen 
zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung 
und der Zivilgesellschaft angestoßen und offe-
ne Formate der Wissensvermittlung durch den 
Einsatz digitaler Lösungen unterstützt. 
Die Stärke des Wissenschafts- und Forschungs-
standortes Münster wurde zudem durch digita-
le Formate und Methoden nach außen sichtbar 
gemacht und durch Anbahnung neuer Koopera-
tionen nachhaltig gestärkt.
Zielbild 5.3
Forschung, Wissenschaft & Transfer
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 5.3.1 Einsatz digitaler Tools zur lokalen Vernetzung von Wirtschafts-, Wissenschafts- und 
Verwaltungsakteur*innen erhöhen
 · 5.3.2 Vereinfachung des Wissenstransfers zwischen Hochschulen, Wirtschaft und der  
weiteren Stadtgesellschaft durch die Einbindung neuer hybrider Kommunikationskanäle 
und Kooperationsnetzwerke
 · 5.3.3 Nutzung digitaler Komponenten zur Stärkung der Stadt als Forschungsstandort und 
zur Intensivierung des städteübergreifenden Austauschs und der Kooperation auf regiona-
ler, nationaler und internationaler Ebene
Projekte zum Zielbild 5.34.2.5 | Handlungsfeld 5 „Wirtschaft & Wissenschaft in der Smart City Münster“
104 105

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
Manage 
ment &
Infra 
struktur
Planung, Beteiligung & Open Government 
in der Smart City
Zukunftsfähige technologische 
Infrastruktur
Urbanes Datenmanagement
107

Ein gezieltes städtisches Management und die 
Verfügbarkeit einer lückenlosen Infrastruktur 
bilden das Fundament für die smarte Müns -
terZukunft. Eine leistungsfähige digitale und 
technische Infrastruktur und die Erhebung und 
Nutzbarmachung urbaner Daten ermöglichen 
die Umsetzung innovativer Anwendungen und 
Services für die Stadtgesellschaft. Münster ar -
beitet bereits daran, eine passgenaue moderne 
Infrastruktur bereitzustellen, die die Effizienz 
der städtischen Prozesse erhöht und Münsters 
Ziel der Klimaneutralität unterstützt. Die räum-
liche Struktur, die Flächenverwendung und die 
energetische Infrastruktur wird überwacht, um 
räumliche Potenziale für den Klimaschutz zu 
ermitteln (vgl. Stadt Münster/Amt für Grünflä-
chen, Umwelt und Nachhaltigkeit 2017: 28). 
Das Handlungsfeld Management & Infrastruk -
tur ist besonders komplex und weist, wie zahl-
reiche städtische Konzepte veranschaulichen, 
intensive intersektorale Verbindungen und 
Wechselwirkungen – u. a. mit den Themenfel-
dern Energie, Mobilität oder Teilhabe – auf. 
Um datenbasierte Prozesse und digitalgestütz-
te Vorhaben in der Smart City Münster voran-
zutreiben, gilt es zunächst Verantwortlichkei-
ten für die Errichtung, den Betrieb und das 
Management der technischen und digitalen In-
frastrukturen zu klären und Transparenz inner-
halb des Stadtkonzerns zu schaffen. Bestehen-
de Silostrukturen in der Verwaltung hemmen 
die Entwicklung und müssen gelockert werden. 
Neue digitale Ansätze bedürfen daher eines 
aktiven Veränderungsmanagements in der Ver-
waltung, um Vertrauen und Akzeptanz bei den 
Mitarbeitenden hervorzurufen und Kompe-
tenzen aufzubauen und zu erweitern. Münster 
berücksichtigt bei geplanten Vorhaben die An-
sätze in allen drei Dimensionen der Nachhal-
tigkeit (ökologisch, ökonomisch und sozial), um 
das Ziel der Klimaneutralität zu untermauern. 
Die vermehrte Einbindung der Bevölkerung 
Münsters in Entscheidungsprozesse der Ver -
waltung wurde zudem im Workshop mit dem 
Jugendrat als wichtige Zukunftsaufgabe identi-
fiziert. 
Im Rahmen der Smart City widmet sich Münster 
unter anderem Open Source- und Open Data-
Ansätzen, Infrastructure-as-a-Service (Iaas)-Lö-
sungen, Cloud- und Plattformlösungen oder dem 
Ausbau zukunftssicherer Netzinfrastrukturen 
(u. a. LoRaWAN, 5G). Neue Formen der Zusam-
menarbeit zwischen Verwaltung, Unternehmen, 
Wissenschaft und der Zivilgesellschaft aktivie-
ren ein breites Spektrum der Stadtgesellschaft 
für die bedarfsorientierte Entwicklung und Aus-
gestaltung neuer Lösungen und zur Schaffung 
von Verantwortlichkeiten für die Umsetzung 
der Vorhaben. So werden die notwendigen Rah-
menbedingungen geschaffen, um die technolo-
gische Infrastruktur sowie die Verwaltungs- und 
Dateninfrastruktur auf ein neues Level zu heben 
und das Angebot an digitalen Dienstleistungen 
nachhaltig zu erweitern und sicher zu betreiben.
• Integriertes Stadtentwicklungskonzept ISEK 
Münster 2030 (S)
• „Digitale Stadt Münster“ (2018) (S)
• MünsterZukunft gemeinsam machen: „Mitge-
staltende Öffentlichkeitsbeteiligung stärken 
– digitale Beteiligungsinstrumente ausbauen“ 
(2021) (S)
• Masterplan 100% Klimaschutz (S)
• Klimaneutralität bis 2030 (Z)
Integrierte Handlungsfeldbeschreibung 
Aus der Bestandsaufnahme abgeleitete Herausforderungen 
Management & Infrastruktur  
im Zusammenspiel mit der Smart City 
Bestehende Steuerungsinstrumente (S) 
und Zielsetzungen (Z) im Konzern Stadt 
Management & Infrastruktur  
der Smart City Münster
4.2.6 | Handlungsfeld 6 „Management & Infrastruktur der Smart City Münster“
108 109

Fokusprojekt 6
NICO: NetzInfrastruktur COckpit
Fokusprojekt des Handlungsfelds „Management & Infrastruktur der Smart City“
Im Rahmen des Fokusprojekts werden eine 
Urbane Datenplattform und damit vernetzte 
Digitale Zwillinge von und für den gesamten 
Stadtkonzern Münster entwickelt und in Be-
trieb genommen. Die Urbane Datenplattform 
stellt alle Daten des gesamten Stadtkonzerns 
für den gesamten Stadtkonzern zur Verfügung 
(unter Berücksichtigung von Datenschutz und 
Geschäftsgeheimnissen). Dafür löst die Daten-
plattform bestehende Datenhaltungssysteme 
nicht ab, sondern vernetzt diese untereinander. 
Die Digitalen Zwillinge, die auf den Datenplatt-
formen aufbauen, sind digitale Modelle der 
analogen Stadt auf allen Ebenen: Vom Verkehr 
über Wasser und Grünflächen bis hin zu sozia-
len Themen. In den Digitalen Zwillingen werden 
alle Daten basierend auf den analogen, räum-
lichen Beziehungen miteinander in Bezug ge-
setzt. Dadurch lässt sich „Stadt simulieren“. Um 
die Plattform und die Zwillinge von Anfang an 
am tatsächlichen Bedarf des Stadtkonzerns zu 
entwickeln, werden unterschiedliche, datenlas-
tige Anwendungsfälle, die aktuell nur mit ho-
hem Aufwand umgesetzt werden können, defi-
niert. Durch diese Anwendungsfälle werden die 
Plattform und die Zwillinge von Beginn an mit 
realen Daten und Herausforderungen erprobt. 
Das Fokusprojekt nimmt eine essenzielle Stel-
lung im Umsetzungsportfolio der Smart City 
Strategie 1.0 für die Stadt Münster ein, wobei 
sich die intendierten Ziele und Wirkungen der 
Maßnahme auch wesentlich auf die Umsetzung 
aller Fokusprojekte sowie auf die Erreichung 
aller Zielbilder der Strategie auswirken. Darü-
ber hinaus ist eine solide und moderne Daten-
infrastruktur essenziell für nahezu alle Stadt-/
Raumentwicklungskonzepte, da sie den gesam-
ten Stadtkonzern befähigt, Maßnahmen zur 
Lösung aktueller Herausforderungen evidenz -
basiert zu priorisieren und so die verfügbaren 
Ressourcen möglichst effizient für die Errei-
chung der stadtentwicklungspolitischen Ziele 
einzusetzen. Die Maßnahme wird, neuartig für 
stadtkonzernübergreifende Arbeiten, als agiles 
Projekt durchgeführt. So kann dynamisch auf 
die sich agil entwickelnden Anforderungen re-
agiert werden und zeitgleich ein Change Ma-
nagement in der Arbeitskultur der Verwaltung 
angestoßen werden.
Projektbeschreibung
 NICO verbindet und vernetzt Akteur*innen 
sowie ihre Daten(schätze), um passgenaue 
Datenverarbeitung und -visualisierung für eine 
zukunftsfähige Stadtentwicklung zu fördern und 
datenbasierte Entscheidungsgrundlagen für ein 
noch lebenswerteres Münster zu schaffen.
4.2.6 | Handlungsfeld 6 „Management & Infrastruktur der Smart City Münster“
Fokusprojekt 6 NICO: NetzInfrastruktur COckpit
Zeitplanung Das Fokusprojekt NICO wird nach dem Ratsbeschluss und der Prüfung 
der Smart City Strategie 1.0 im Sommer 2023 gestartet und bis Ende 
2026 umgesetzt. 
Relevante Zielkoordinaten aus dem Handlungsfeld 
„Management & Infrastruktur“
6.1.1
6.1.2
6.1.3
6.1.4
6.2.1
6.2.2
6.2.3
6.3.1
6.3.2
6.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen im 
Stadtkonzern Münster
Vermessungs- und Katasteramt,
Stadtwerke Münster GmbH,
Sowie zahlreiche weitere Ämter und Einrichtungen des Stadtkonzerns
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Alle 18 Zielbilder der Smart City Strategie 1.0
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumenten und Zielsetzungen Positive Synergieeffekte und Effizienzgewinne werden für alle städti-
schen Steuerungsinstrumente und Zielsetzungen erwartet 
Raumbezug Dezentrale und digitale Lösung für das gesamte Stadtgebiet
SDG-Bezug SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Key Performance Indicators Nutzungszahlen der Plattform und der Zwillinge innerhalb  
des Stadtkonzerns,
Anteil von Daten, die in NICO verfügbar sind (im Verhältnis  
zu allen Daten des Stadtkonzerns),
Anzahl an offenen Datensätzen im Zeitverlauf
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja
Datengenerierung: ja
Open Data-Potenzial: ja
Kosten Maximale Gesamtkosten: 800.000,00 €
Fördermittel im Rahmen von MPSC: 520.000,00 €
110 111

Projekt auf dem Weg (6.1.a) Weiterentwicklung des Open Data-Portals und der Erarbeitung einer 
Datenstrategie
Beschreibung Die Stadt Münster hat 2019 ein Open Data-Portal als eine offene Datenaustauschplattform für 
die gesamte Stadtgesellschaft eingerichtet. Mittlerweile sind über 150 Datensätze über das Por-
tal abrufbar, welches auch konkrete Anwendungsfälle zu den Daten dokumentiert. Die nächste 
Ausbaustufe des Portals legt den Fokus auf eine stärkere stadtkonzerninterne Verankerung und 
Verzahnung in Verbindung mit der Erarbeitung einer Datenstrategie für den Stadtkonzern (siehe 
auch Exkurs in Kapitel 5) und dem Fokusprojekt NICO. Gemeinsame Ziele sind u. a. eine proaktive 
Datenveröffentlichung und -nutzung durch die Ämter und Einrichtungen des Stadtkonzerns, eine 
Ausweitung von Standards zu Datenspeicherung und –nutzung sowie Vorgaben für die Freigabe 
von Open Data. Durch Schulungen und verwaltungsinternes Marketing kann die Datennutzung 
verbessert und intensiviert werden. 
Zeitplanung Das Open Data-Portal wird kontinuierlich weiterentwickelt und um neu verfügbare Datensätze 
ergänzt. Der Zeitplan zur Weiterentwicklung des Open Data-Portals ist abhängig von der Um-
setzung des Fokusprojekts NICO sowie der Erarbeitung der Datenstrategie, die bis Ende 2024 
erfolgen soll. Begleitend wird die bestehende Open Data-Strategie operativ weiterverfolgt.
Relevante Zielkoordinaten 6.1.1, 6.1.2, 6.1.3, 6.1.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
citeq, Vermessungs- und Katasteramt, Stadtplanungsamt,
sowie alle weiteren Ämter und Einrichtungen des Stadtkonzerns 
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Alle Zielbilder der Smart City Strategie
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
„Digitale Stadt Münster“ – Digitalisierungsstrategie der Stadtverwaltung (2018)
Raumbezug Dezentrale und digitale Lösung für das gesamte Stadtgebiet
SDG-Bezug SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Key Performance Indicators Anzahl der veröffentlichten Datensätze, 
Anzahl der Zugriffe auf das Open Data-Portal bzw. die einzelnen Datensätze,
Anzahl angebotene Schulungen & Anzahl Schulungsteilnehmende zum Thema Open Data,
Anzahl Marketingmaßnahmen,
Betriebskosten in Relation zu veröffentlichten Datensätzen 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (6.1.b) Datenethikbeirat
Beschreibung Die ethischen Dimensionen beim Einsatz datenbasierter Lösungen, z. B. im Kontext automatisier-
ter Entscheidungsfindung, sollen proaktiv und kontinuierlich in der Smart City Münster berück-
sichtigt werden. Ein Datenethikbeirat soll prototypisch etabliert werden, um ethische Fragen rund 
um datenbasierte Ansätze und Technologien in Münster zu reflektieren, geplante Maßnahmen 
und technologische Trends aus ethischer Perspektive zu bewerten und diese laufend zu evaluie-
ren. Der Datenethikbeirat soll durch Personen aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft 
und Zivilgesellschaft zusammengesetzt werden. 
Zeitplanung Der Datenethikbeirat soll im Zuge der Erarbeitung der Datenstrategie für die Stadt Münster kons-
tituiert werden. Eine Verstetigung des Beirats ist auch vor dem Hintergrund von dessen Ein-
bindung in die zukünftigen Fortschreibungsprozesse der Smart City Strategie sowie der Daten-
strategie geplant. 
Relevante Zielkoordinaten 6.1.1, 6.1.2, 6.1.3, 6.1.4
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
citeq, Vermessungs- und Katasteramt,
Amt für Gleichstellung sowie weitere Ämter und Einrichtungen des Stadtkonzerns
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Prinzipiell alle Zielbilder der Smart City Strategie
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Digitale Stadt Münster - Digitalisierungsstrategie der Stadtverwaltung (2018)
Raumbezug Gesamtstädtische Perspektive 
SDG-Bezug SDG 5 Geschlechtergleichheit, SDG 10 Weniger Ungleichheiten,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Key Performance Indicators Anzahl der Beiratssitzungen, Anzahl der erarbeiteten Stellungnahmen bzw. Empfehlungen
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: nein / Datengenerierung: nein / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Im Jahr 2030 hat Münster konsistente Rahmen-
bedingungen geschaffen, mittels derer Datenho-
heit, Datensicherheit und die Sicherung einheit-
licher Standards bei der Erhebung, im Umgang 
und der Analyse städtischer Daten gewähr -
leistet werden. Dabei wurde festgelegt, welche 
Daten von wem produziert und konsumiert wer-
den und wie diese zugänglich sind. Die Abkehr 
von Insellösungen wurde zur Voraussetzung 
für das Lichtermeer an innovativen vernetzten 
Datenstrukturen. Die Erhebung und Auswer -
tung von Echtzeit-Daten, insbesondere mithilfe 
von Sensortechnologien, schaffte die Grundlage 
für fundierte und evidenzbasierte kommunale  
Entscheidungsprozesse sowie die Entwicklung 
von gesamtstädtischen Handlungsempfehlun-
gen und die Umsetzung und Beschleunigung 
daraus abgeleiteter Maßnahmen. Barrierearme 
webbasierte Anwendungen machen die vorhan-
denen Datenschätze für einen großen Perso-
nenkreis ohne den Einsatz von Spezialsoftware 
nutzbar.
Zielbild 6.1 
Urbanes Datenmanagement
 · 6.1.1 Sicherstellung einheitlicher Standards und Festlegung von verbindlichen Rahmen- 
bedingungen im Umgang mit Daten bezüglich Datenhoheit, -sicherheit, -souveränität,  
-verfügbarkeit, -qualität und Datenschutz (Data Governance).
 · 6.1.2 Implementierung neuer Ansätze und Konzepte für den Kompetenzaufbau bei  
Mitarbeitenden der Verwaltung zur effizienten Nutzbarmachung von Daten
 · 6.1.3 Schaffung technischer und digitaler Grundlagen für die Erhebung, Auswertung,  
(womöglich auch öffentlichen) Bereitstellung und Nutzung kommunaler Daten 
 · 6.1.4 Unterstützung bei der Umsetzung eines strukturierten, zentralisierten und plattform-
gestützten städtischen Datenmanagements 
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
Projekte zum Zielbild 6.14.2.6 | Handlungsfeld 6 „Management & Infrastruktur der Smart City Münster“
112 113

Projekt auf dem Weg (6.2.a) Beteiligungsplattform: Digitale Beteiligung von Bürger*innen über  
beteiligung.nrw
Beschreibung Seit Sommer 2022 nutzt die Stadt Münster beteiligung.nrw und erprobt diese Plattform im De-
zernat für Planung, Bau und Wirtschaft, um unkompliziert digitale und hybride Formate der Be-
teiligung zu realisieren. Mit beteiligung.nrw hat die Landesregierung den Einstieg in digitale Be-
teiligungsangebote für Kommunen vereinfacht – mit dem Ziel, die Qualität der Partizipation in 
NRW zu steigern. Kommunen können kostenfrei und in einer sicheren Datenumgebung Dialogver-
fahren zu relevanten Fragestellungen oder auch formelle Stellungnahmen zu Planungsvorhaben 
umsetzen. Für den Erfahrungsaustausch zur Praxis digitaler Beteiligungen findet in regelmäßigen 
Abständen ein verwaltungsinternes Treffen von Anwender*innen von beteiligung.nrw statt.
Zeitplanung Die erste Beteiligung der Stadt Münster über diese Plattform hat die Stabsstelle Smart City im 
Sommer 2022 zum Auftakt ihres Strategie 1.0-Beteiligungsprozesses in Form einer Umfrage rea-
lisiert. Seitdem wird das Portal regelmäßig für Beteiligungsprozesse genutzt. Die Erfahrungen 
aus diesen Prozessen sollen für die zukünftige Ausgestaltung eines Beteiligungsportals der Stadt 
Münster genutzt werden. 
Relevante Zielkoordinaten 6.2.1, 6.2.2
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stadtplanungsamt,
Ämter und Einrichtungen in Dez. III
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Leben im Quartier, Vielfalt und Inklusion in der digitalen Stadtentwicklung
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
ISEK 2030,
Leitorientierungen für Gute Öffentlichkeitsbeteiligung
Raumbezug Dezentrale und digitale Lösung für das gesamte Stadtgebiet
SDG-Bezug SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Key Performance Indicators Anzahl der realisierten Beteiligungsprozesse über beteili-gung.nrw.de,
Anzahl der Teilnehmenden an Beteiligungsprozessen über beteiligung.nrw
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (6.2.b) Einsatz einer Baustellenkoordinationssoftware für ein smartes  
Baustellenmanagement
Beschreibung Aufgrund unterschiedlichster Baumaßnahmen kommt es im Stadtgebiet zu Beeinträchtigungen 
unterschiedlicher Dimensionen. Bisher erfolgt die Abstimmung zwischen den Beteiligten über 
verschiedene Abstimmungsgespräche, in denen alle Beteiligten ihre Maßnahmen(-listen) austau-
schen. Da viele Bautätigkeiten parallel verlaufen, kommt es zwangsläufig zu gegenseitigen Aus-
wirkungen und Abhängigkeiten. Werden diese nicht berücksichtigt und findet keine Abstimmung 
zwischen den Beteiligten statt, so birgt dies ein hohes Konfliktpotenzial. Um die o. g. Probleme 
zu lösen, kann eine stadtweite Baustellenkoordination eingeführt werden. Vorteile sind unter an-
derem, dass Daten durch verschiedene Schnittstellen mit anderen Systemen zusammengetragen 
und gebündelt werden können. Außerdem sind Abhängigkeiten automatisch (ggf. sogar visuell) 
erkennbar. Mit Hilfe einer Software können auch zeitliche Verschiebungen und deren Auswir -
kungen auf andere Baumaßnahmen vor der Umsetzung geprüft werden. Neben der verbesserten 
internen Kommunikation ist die Zielsetzung eine bessere Verkehrslenkung im Umfeld von Bau-
stellen.
Zeitplanung Bislang kein Zeitplan vorliegend.
Relevante Zielkoordinaten 6.2.1, 6.2.2
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Amt für Mobilität und Tiefbau, Ordnungsamt, Stadtwerke Münster GmbH
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Leben im Quartier, Zukunftsfähige technologische Infrastruktur
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Masterplan Mobilität 2035+
Raumbezug Dezentrale und digitale Lösung für das gesamte Stadtgebiet
SDG-Bezug SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden,
SDG 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen 
Key Performance Indicators Abdeckungsgrad der erfassten Baustellen in der Baustellenkoordinationssoftware 
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: ja
Kostenkategorie Bislang keine Angaben möglich
In sieben Jahren hat Münster eine Kultur der 
offenen, frei verfügbaren und einsehbaren 
Daten etabliert und fördert so eine intensive 
Beteiligung der gesamten Stadtgesellschaft an 
der Stadtentwicklung. Dafür hat Münster Wege 
entwickelt, verschiedenen gesellschaftlichen 
Gruppen, die früher von den Angeboten zur 
„Bürgerbeteiligung“ bei städtischen Entwick -
lungsprozessen und Vorhaben nur schlecht er -
reicht wurden, das niedrigschwellige Einbrin-
gen ihrer Kompetenzen und Perspektiven auch 
mit digitalen Mitteln zu ermöglichen. Die Stadt 
entwickelt mit vielfältigen gesellschaftlichen 
Gruppen Stadtentwicklungsprojekte in Kopro-
duktion. 
Daten der Stadtentwicklung Münsters stehen 
bedarfsgerecht der Verwaltung, der Kommu-
nalpolitik, den in Münster lebenden Menschen 
und Dritten fachbereichsübergreifend und 
barrierearm zur Verfügung, sodass Datensilos 
aufgebrochen werden und vorhandenes Wis -
sen ohne zusätzliche Hürden zwischen den Ak-
teur*innen der Stadtgesellschaft ausgetauscht 
werden kann.
Zielbild 6.2 
Planung, Beteiligung & Open  
Government in der Smart City
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 6.2.1 Kommunikation über den Umgang und die Verwertung von Daten, zur Schaffung von 
Transparenz und Akzeptanz für neue digitale Ansätze in der Verwaltung 
 · 6.2.2 Gewinnbringender Einsatz von Daten und digitalen Technologien zur Steigerung der 
Teilhabe an und Effizienz bei städtischen Planungs- und Beteiligungsprozessen
 · 6.2.3 Verfolgung des Open Data-Ansatzes nach dem Grundsatz „open by default“ zur freien 
und barrierefreien Verfügbarkeit kommunaler Daten
Projekte zum Zielbild 6.24.2.6 | Handlungsfeld 6 „Management & Infrastruktur der Smart City Münster“
114 115

Projekt auf dem Weg (6.3.a) Digitale Identität mit dem City.Pass
Beschreibung Der City.Pass ist eine digitale Identitätslösung, die den Zugang zu digitalen und analogen Diensten 
in Münster vereinfacht und sicherer macht. Für alle angebundenen Dienste übernimmt der City.
Pass die Identifikation und Authentifikation von Nutzer*innen auf unterschiedlichen Sicherheits-
niveaus. Die Nutzer*innen erhalten über die City.Pass-App einen passwortlosen, sicheren Zugang 
zu den angeschlossenen Diensten, der City.Pass wird so zum digitalen Schlüssel in der Stadt. 
Zeitplanung Der City.Pass soll Mitte 2023 veröffentlicht werden, danach wird eine kontinuierliche Weiter -
entwicklung angestrebt. 
Relevante Zielkoordinaten 6.3.2, 6.3.3
Kooperations- und Umsetzungspartner*innen 
im Stadtkonzern Münster
Stadtwerke Münster GmbH
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Prinzipiell zu allen Zielbildern der Smart City Strategie
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Digitale Stadt Münster
Raumbezug Dezentrale und digitale Lösung für das gesamte Stadtgebiet
SDG-Bezug SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur,
SDG 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen 
Key Performance Indicators Anzahl angebundener Dienste
Anzahl der aktiven Nutzer
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Niedrig (< 500.000 Euro)
Projekt am Horizont (6.3.b) Green IT in den Rechenzentren der Stadt Münster
Beschreibung Rechenzentren sind das Rückgrat der Digitalisierung, der Bedarf an zentraler Rechenleistung 
steigt und es besteht ein großes Potenzial, Energie, Rohstoffe und Kosten einzusparen. Die citeq 
betreibt im Stadtgebiet Münster eine Rechenzentrumsinfrastruktur. Diese wird schrittweise zu 
mehr Nachhaltigkeit weiterentwickelt. Das geplante Green IT-Rechenzentrum der items soll mög-
lichst ein Baustein der Rechenzentren-Infrastruktur werden.
Zeitplanung Im Jahr 2023 wird mit Hilfe eines spezialisierten Beratungsunternehmens eine Bestandsanalyse 
und -bewertung durchgeführt. Auf dieser Basis wird ein Maßnahmenprogramm entwickelt, das 
insbesondere auch die Integration von Rechenzentren-Standorten außerhalb des Stadtgebiets 
von Münster erlaubt. Das darauf aufbauende Umsetzungsprojekt hin zur Nutzung von Green IT 
Rechenzentren sollte möglichst so aufgesetzt werden, dass es 2027 abgeschlossen ist.
Relevante Zielkoordinaten 6.3.1, 6.3.1
Kooperations- und Umsetzungspartner im 
Stadtkonzern Münster
citeq, Amt für Immobilienmanagement,
items GmbH & Co. KG, kommunale Partner*innen der citeq
Beitrag zu weiteren Zielbildern der Smart City Urbanes Datenmanagement, Energieproduktion & -effizienz
Beitrag zu städtischen Steuerungsinstrumen-
ten und Zielsetzungen
Digitale Stadt Münster,
Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030, 
Handlungsprogramm Klimaschutz 2030, 
Klimaneutralität bis 2030 
Raumbezug Zentrale Lösung an den Standorten der Rechenzentren 
SDG-Bezug SDG 7 Bezahlbare und saubere Energie, SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur,
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 12 Nachhaltige/r Produktion und Konsum,
SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Key Performance Indicators Kennzahlen für die Nachhaltigkeit von Rechenzentren werden im Rahmen der Rechenzentrum-
Analyse 2023 festgelegt
Datenkategorie Datenbedarf in der Projektrealisierung: ja / Datengenerierung: ja / Open Data-Potenzial: nein
Kostenkategorie Hoch (> 1.500.000 Euro)
Im Jahr 2030 hat Münster mittels Glasfaser -
ausbau, einer leistungsfähigen Mobilfunkab-
deckung und einem stadtweiten LoRaWAN-
Netzwerk für Sensorikanwendungen eine 
flächendeckende  und lückenlose digitale Infra-
struktur realisiert und damit die Vorausset -
zungen für eine nachhaltig wettbewerbsfähige, 
chancengerechte und resiliente Stadt geschaf -
fen. Erst die Verfügbarkeit einer leistungsfähi-
gen und sicheren Infrastruktur befähigt sämt -
liche Akteur*innen der Stadtgesellschaft – seien 
es Verwaltungseinheiten, städtische Tochterge-
sellschaften, Wirtschaftsunternehmen, Wissen-
schaftseinrichtungen oder die Zivilgesellschaft 
– zur gleichberechtigten Teilhabe an der Müns-
terZukunft und der gemeinsamen Entwicklung 
und Nutzung smarter Services.
Zielbild 6.3 
Zukunftsfähige technologische 
Infrastruktur
Strategische Zielkoordinaten der Smart City Münster 
 · 6.3.1 Schaffung nötiger Rahmenbedingungen für den flächendeckenden Ausbau der techni-
schen Infrastruktur im Stadtraum mit Glasfaser, smarter Sensorik, Mobilfunk, LoRaWAN und 
5G zur Echtzeit-Datenerhebung und digitalen Abbildung der Stadt
 · 6.3.2 Befähigung der Mitarbeitenden im Stadtkonzern für den Einsatz neuer digitaler 
Technologien zur Steigerung der Effizienz bei der Erhebung, Übertragung und Auswertung 
urbaner Daten und zur Schaffung sicherer, skalierbarer und unabhängiger Strukturen
 · 6.3.3 Erprobung innovativer Ansätze für die Schaffung freier Zugänge zur technologischen 
Infrastruktur für alle Menschen 
Projekte zum Zielbild 6.34.2.6 | Handlungsfeld 6 „Management & Infrastruktur der Smart City Münster“
116 117

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
Unser  
Dreh  
und  
Angel 
punkt
Die Smart City  
Navigationszentrale
119

Den zentralen Dreh- und Angelpunkt für die 
Erreichung der im Steuerrad festgeschriebe-
nen Ziele und Projekte bildet die Smart City 
Navigationszentrale. Diese beschreibt die Or -
ganisation und Steuerung der Smart City Stra-
tegie sowie damit verbundene Rollen und Auf-
gaben. Mit klaren Strukturen wollen wir eine 
hohe Umsetzungskraft entwickeln. Wir wollen 
die Wirkungen unserer Projekte messen und 
evaluieren und die Smart City Strategie 1.0 auf 
Basis dieser Ergebnisse sowie vor dem Hinter-
grund sich verändernder Rahmenbedingungen 
der Digitalisierung und Stadtentwicklung konti-
nuierlich fortschreiben. 
Drüber hinaus wollen wir unser Netzwerk aus 
Unterstützer*innen und Partner*innen konti-
nuierlich ausbauen, um die Smart City Allianz 
zu stärken, neue Kooperationen zu schließen 
und den Wissenstransfer mit und von anderen 
Smart Cities aktiv zu gestalten.
Unsere Arbeitsweise und  
Organisation – Die Smart City  
Navigationszentrale
Das Mindset für den Weg zur Smart City 
5 | Unsere Arbeitsweise und Organisation
In die Umsetzung der Smart City Strategie 1.0 
ist eine Vielzahl von Akteur*innen von der Poli-
tik über die Stadtverwaltung und kommunale 
Unternehmen bis hin zu Organisationen aus 
Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft 
einzubinden. Die erfolgreiche Gestaltung der 
digitalen Stadtentwicklung ist in diesem Sin-
ne ein Multi-Stakeholder Ansatz: sie lebt von 
der vertrauensvollen Zusammenarbeit aller 
Akteur*innen im Konzern Stadt und der Stadt -
gesellschaft. 
Damit wir diese Umsetzungskraft bestmöglich 
für die Smart City Münster ausspielen können, 
bedarf es einer gemeinsamen Haltung zur Um-
setzung unserer Strategie. Einen guten Aus -
gangs- und Orientierungspunkt bietet die Smart 
City Charta, die normative Leitplanken für die 
Verwirklichung einer gemeinwohlorientierten 
und nachhaltigen Stadtentwicklung vorgibt. 
Daran anknüpfend folgen wir in der Strategie-
umsetzung fünf Haltungsprinzipien, die unsere 
Zusammenarbeit und Kommunikation in der 
Smart City Münster charakterisieren:
Mit Kollaboration zum Erfolg
In Projekten der digitalen Stadtentwicklung 
arbeiten wir offen und kollaborativ mit Ak -
teur*innen aus dem gesamten Stadtkonzern 
und der Allianz zusammen. Wir entfalten Um-
setzungskraft, indem wir uns vernetzen und 
Synergien generieren, Fördermittel gemeinsam
akquirieren und die Potenziale der Smart City 
als Qualitätsmerkmal und Standortfaktor für 
Münster kommunizieren.
Veränderung braucht Raum 
und Räumlichkeiten
Für die Kollaboration untereinander und für die 
Beteiligung der Allianz und der Bürger*innen 
benötigen wir digitale und ebenso auch ana-
loge Räume, in denen wir für unsere Smart City 
interdisziplinär und intersektoral zusammen-
arbeiten, diskutieren, erforschen und erleben 
können. An Orten der Zusammenarbeit können 
wir gemeinsam den Blick auf das Ziel richten 
und auf Herausforderungen schnell Antworten 
finden.
Innovation braucht eine Kultur des Wandels
Innerhalb des Stadtkonzerns sowie in der 
Zusammenarbeit mit der Allianz und Bür -
ger*innen haben wir den Mut, neue Wege zu 
gehen, indem wir ausgetretene Pfade ver -
lassen. Wir leben gemeinsam eine Kultur der 
Offenheit und der Fehlertoleranz, die es uns 
ermöglicht, Schritt für Schritt innovative An-
sätze verantwortungsvoll zu pilotieren, zu 
überarbeiten und weiterzuentwickeln – nach 
dem Motto: do fast, fail fast, learn fast. Neue 
agile Werkzeuge, Prozesse und Strukturen 
helfen uns dabei, Chancen für Verbesserun-
gen angefangener Projekte zu erkennen und 
Risiken vorausschauend bewerten zu können. 
Daten sind unser Treibstoff 
In der Smart City Münster stehen nicht Daten 
und digitale Anwendungen per se im Vorder -
grund, sondern deren Nutzen für die Men-
schen in unserer Stadt. Damit wir Stadtent -
wicklungsprozesse gemeinwohlorientiert und 
integrativ betrachten können, erheben und 
nutzen wir Daten souverän und sicher. Die-
se bilden eine evidenzbasierte Grundlage für 
stadtentwicklungspolitische Entscheidungen 
und stehen Bürger*innen und interessier -
ten Dritten auch als „offene Daten“ zur Ver -
fügung. Hierdurch können wir besser infor -
mieren, beteiligen und entscheiden sowie 
neue datengestützte Anwendungen für die 
Stadtgesellschaft entwickeln und das Leben 
in Münster vereinfachen und verbessern. 
Die Smart City gehört allen und erreicht alle
Das funktioniert nur, wenn wir als Teile des 
Stadtkonzerns dort Verantwortung überneh-
men, wo Steuerungsfragen und Fachlichkeit 
sowie Kommunikations- und Beteiligungsauf -
gaben dies erfordern. Mit einer möglichst ziel-
gruppenorientierten Kommunikation sowie 
durch analoge und digitale Beteiligungsformate 
treten wir in einen Dialog mit der Stadtgesell-
schaft, um die Smart City Münster nicht nur 
zu erklären, sondern den Nutzen von digitalen 
Technologien sichtbar und erlebbar zu machen 
sowie Bedarfe und neue Impulse aus der Stadt-
gesellschaft aufzunehmen und gemeinsam ko-
kreativ weiterzuentwickeln.
5.1 | Das Mindset für den Weg zur Smart City
 » Eine Smart City erleichtert den Austausch und 
die Vernetzung zwischen allen Akteur*innen der  
Stadtgesellschaft und verbessert somit auch unsere  
Kund*innenbeziehungen. «
Mario Huslage, Leiter des Personal- und Organisationsamtes der Stadt Münster 
08
120 121

Umsetzungsstruktur der Smart City Münster
Unsere Umsetzungsstruktur orientiert sich an 
den fünf Haltungsprinzipien der Smart City 
Münster und bezieht alle relevanten Gruppen 
von Akteur*innen aus dem Konzern Stadt, der 
Politik und der Stadtgesellschaft mit unter -
schiedlichen Rollen in den Umsetzungsprozess 
ein (vgl. Abbildung 11). Sie ist darauf ausgelegt, 
Umsetzungskraft und Kommunikationsstärke 
zu entfesseln, um die Ziele der digitalen Stadt-
entwicklung bestmöglich zu erreichen und da-
mit die Vision der Smart City Münster bis 2030 
zu realisieren. 
Nachfolgend werden die Rollen der verschie-
denen an der Umsetzung und Fortschreibung 
der Smart City Strategie 1.0 beteiligten Grup-
pen von Akteur*innen dargelegt.
Strategie- und 
Projektumsetzung
• Unterstützung der Projektumsetzung
• Ausbau der Umsetzungsnetzwerke
• Monitoring und Controlling der 
Projekt- und Strategieumsetzung 
• Weiterentwicklung des Ideenpools 
und Fortschreibung der Strategie
• Datenstrategie der Smart City
Kommunikation 
und Partizipation
• Interne und externe Kommunikation
• Aktivierung der Stadtgesellschaft
• Analoge und digitale Beteiligung
• Sichtbar- und Erlebbarmachung 
der Smart City 
• Wissenstransfer auf andere Städte
Ämter, Eigenbetriebe und kommunale Unternehmen
Smart City Kernteam im Konzern Stadt Münster
Ethikbeirat Smart City BoarD ASS Rat
Stabsstelle Smart City Münster
Stadtgesellschaft
Allianz 
Smart City Münster
 Bürger*innen
Akteur*innen im Umsetzungsprozess
Die Querschnittsaufgabe der digitalen Stadt -
entwicklung obliegt einem Smart City Kern-
team im Konzern Stadt Münster, welches von 
der Stabsstelle Smart City koordiniert wird und 
in konzernübergreifender Zusammenarbeit 
verschiedener Ämter, Fachdienststellen, Stabs-
stellen, Eigenbetriebe und kommunalen Unter-
nehmen die Smart City Strategie arbeitsteilig 
operativ umsetzt und fortentwickelt. Die Stabs-
stelle ist die Lotsin, die den Überblick behält, 
Themen und Partner*innen zusammenbringt, 
Arbeitsprozesse zu den Projekten und Hand-
lungsfeldern in Gang setzt und immer wieder 
auch zum Querdenken anregt.
In die Umsetzung werden externe Partner*in-
nen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivil-
gesellschaft einbezogen. An erster Stelle steht 
hier die Allianz Smart City Münster, die mit 
ihren 40 Partnerorganisationen auf vielfältige 
Weise die Umsetzung der Smart City Strategie 
unterstützt: durch Vernetzung, Wissens- und 
Erfahrungsaustausch, durch die kokreative 
und kollaborative Entwicklung von Ideen und 
Projekten, durch die gemeinsame Akquise von 
Fördermitteln für die Projektumsetzung sowie 
durch Kommunikationsunterstützung als Bot -
schafterin unserer Smart City Münster.
Die Bevölkerung Münsters wird auf mehreren 
Ebenen in die Aktivitäten und die Weiterent -
wicklung der Smart City involviert. Schwer -
punkte liegen hierbei in der transparenten 
– die Strategieumsetzung flankierenden – Kom-
munikation zur Informationsvermittlung und in 
Formaten der Erlebbarmachung der Smart City 
sowie in der aktiven Beteiligung der Bürger*in-
nen an der Maßnahmenumsetzung, der Ent -
wicklung neuer Ideen sowie der Fortschreibung 
der Smart City Strategie.
Als fachlicher Steuerungskreis für die Um-
setzung der Smart City Strategie und ihrer 
Projekte fungiert das Smart City Board. Der 
Umsetzungsfortschritt und die nächsten Um- 
 
 
setzungsschritte werden in regelmäßigen Sit -
zungen des Boards besprochen. Das Smart City 
Board setzt sich aus den projektbeteiligten De-
zernaten, Eigenbetrieben und kommunalen Be-
teiligungsunternehmen zusammen. Das Board 
wird projektbezogen um weitere Akteur*innen 
aus dem Konzern Stadt erweitert.
Die Einbindung der Politik und die damit ver -
bundene politische Steuerung erfolgt über eine 
regelmäßige Berichterstattung in den politi-
schen Gremien, hier vor allem im Ausschuss 
für Stadtplanung und Stadtentwicklung (ASS), 
den fachlich jeweils relevanten weiteren Aus -
schüssen und Beiräten sowie dem Rat der 
Stadt. Auch darüber hinaus wird die Politik 
kontinuierlich in den Umsetzungsprozess ein-
gebunden. So wurden bereits im Erarbeitungs-
prozess der Strategie neben dem ASS und dem 
Rat der Stadt auch der Jugendrat beteiligt und 
die Fraktionen in Form eines interfraktionellen 
Arbeitsgesprächs involviert. Diese aktive Ein-
bindung der Politik wird auch zukünftig weiter-
geführt.
Als ein beratendes neues Gremium soll im Zuge 
der Projektumsetzung als Modellprojekt Smart 
Cities ein Datenethikbeirat (vgl. Projekt 6.1.b) 
konstituiert werden. Er befasst sich mit mög -
lichen gesellschaftlichen, politischen oder öko-
nomischen Zielkonflikten der Gestaltung der 
digitalen Transformation unserer Stadt. 
Mögliche unintendierte Auswirkungen der Di-
gitalisierung sowie Kosten und Nutzenaspek -
te neuer Technologien sollen diskutiert und 
Möglichkeiten der gemeinwohlorientierten Ge- 
staltung aufgezeigt werden. Der Ethikbeirat 
befasst sich sowohl mit Fragen der digitalen 
Stadtentwicklung wie auch der Verwaltungsdi-
gitalisierung und wird entsprechend als bera-
tendes Gremium des Stadtkonzerns insgesamt 
eingerichtet. Für die Einrichtung sollen die Er -
fahrungen anderer geförderter Modellprojekt 
Smart Cities genutzt werden. 
Abbildung 11: Akteur*innen der Governance in der Umsetzungsstruktur der Smart City Münster
5.2 | Umsetzungsstruktur der Smart City Münster
122 123

die digitale 
Trans
formation 
gemeinsam
gestalten.
„
Das Team der Stabsstelle Smart City 
entwickelt, initiiert, vernetzt,  
koordiniert und kommuniziert.
Bei Fragen, Ideen und Anregungen melden  
Sie sich gerne: Tel.: 0251/4 92-7078, 
Mail: smartcity@stadt-muenster.de!
Kontakt
“
124 125

Die zielorientierte Umsetzung unserer Smart 
City Strategie 1.0 und ihrer Maßnahmen erfor-
dert die Wahrnehmung verschiedener Koordi-
nierungs-, Steuerungs- und Unterstützungsauf-
gaben innerhalb des Stadtkonzerns sowie in 
der Zusammenarbeit mit externen Partner*in-
nen.
Die Stabsstelle Smart City übernimmt das Ko-
ordinieren der Strategieumsetzung und -fort -
schreibung. Hierbei koordiniert und steuert 
sie die Umsetzung der Smart City Strategie 
unter Einbeziehung der Partner*innen aus dem 
Kernteam. Zu den Aufgaben dieser strategi-
schen Koordination gehören auf der Umset -
zungsseite das Strategiemanagement und das 
Projektcontrolling, das Finanz- und Förder -
mittelmanagement, der Auf- und Ausbau von 
Umsetzungsbündnissen sowie die übergeord-
nete Koordination von infrastrukturellen und 
datenstrategischen Fragen in der Smart City 
Münster samt Entwicklung einer Datenstrate-
gie (siehe Exkurs zum Datenleitbild). Die Stabs-
stelle berichtet in den Sitzungen des Smart 
City Boards sowie gegenüber den politischen 
Gremien über den Umsetzungsstand und die 
nächsten Schritte der Smart City Strategie.
Die Umsetzungskoordination der Projekte der 
Smart City Strategie – der Fokusprojekte, der 
Projekte auf dem Weg sowie der Projekte am 
Horizont – obliegt Umsetzungskoordinator*in-
nen aus den jeweils fachlich federführenden 
Ämtern, Fachdienststellen und Konzerngesell-
schaften. Die Umsetzungskoordinator*innen 
verantworten die fachliche und operative Ge-
samtumsetzung eines jeden Smart City Projek-
Projektumsetzung
Umsetzungskoordination der Smart City Strategie 1.0 insgesamt: 
Stabsstelle Smart City
Kommunikation & Partizipation
Aktivierende 
Projektinformation
Beteiligung 
von Nutzer*innen
Sichtbar- bzw. 
Erlebbarmachung Wissenstransfer
Projekt(e) 
auf dem Weg
Umsetzungskoordination: 
Federführende(s) Amt/ 
Organisation 
 
Umsetzungsunterstützung: 
Stabsstelle Smart City 
 
Projektpartner*innen: 
Interne & externe 
Fachexpert*innen
Projekt(e) 
am Horizont
Planungskoordination: 
Federführende(s) Amt/ 
Organisation 
 
Planungsunterstützung: 
Stabsstelle Smart City 
 
Projektpartner*innen: 
Interne & externe 
Fachexpert*innen
Fokusprojekt(e)
Strategische Steuerung 
und Koordination: 
Stabsstelle Smart City 
 
Fachliche Steuerung: 
Federführende/s Amt/ 
Organisation 
 
Projektpartner*innen: 
Interne & externe 
Fachexpert*innen
tes der Strategie. Dabei arbeiten sie in cross -
funktionalen Projektteams gemeinsam mit 
internen (aus dem Konzern Stadt) und exter -
nen Fachexpert*innen (aus Wirtschaft, Wissen-
schaft und Zivilgesellschaft) zusammen und 
werden durch assoziierte Partner*innen als 
Multiplikator*innen der Umsetzung unterstützt.
Die Umsetzungskoordinator*innen arbeiten in 
allen Projekten eng mit der Stabsstelle Smart 
City zusammen, da diese die Umsetzungskoor-
dination der Smart City Strategie innehat, je-
doch unterscheidet sich die Intensität der Zu-
sammenarbeit nach dem Projekttyp. Bei den 
geförderten Fokusprojekten nimmt die Stabs -
stelle Smart City die Rolle der strategischen 
Steuerung und Koordination ein, bei den Pro-
jekten auf dem Weg und den Projekten am Ho-
rizont beschränkt sich die Stabsstelle auf eine 
unterstützende Rolle in der Projektumsetzung. 
Die Planungs- und Umsetzungskoordination 
liegt hier jeweils bei den für das Projekt feder-
führenden Ämtern oder Organisationen. Die 
drei Typen der zukünftig umzusetzenden Pro-
jekte sind in Abbildung 12 genauer definiert. 
MONITORING UND EVALUATION IM  
UMSETZUNGSPROZESS
Die zielgerichtete Steuerung der Strategie- und 
Projektumsetzung erfolgt auf Basis eines Moni-
torings und einer Evaluation zu verschiedenen 
Umsetzungszeitpunkten (vgl. Versionierung der 
Strategie in Kapitel 5.4). Hierfür werden die 
strategischen Zielkoordinaten für das Monito-
ring und die Evaluation auf der Strategieebene 
herangezogen und qualitative sowie quantita-
tive Erfolgs- bzw. Wirkungsindikatoren auf der 
Maßnahmenebene berücksichtigt, die in den 
Projektsteckbriefen als erste Key Performance 
Indicators (KPIs) bereits festgehalten wurden. 
Zusätzlich werden weitere Kennzahlen aus 
den Umsetzungs- und den Kommunikations -
aufgaben berücksichtigt. Ein kompaktes Um-
setzungsmonitoring auf Maßnahmenebene 
soll demnach jährlich erfolgen, während eine 
umfassendere Strategieumsetzungs- und Wir -
kungsevaluation Ende 2024 und von dort an 
alle 18 bis 24 Monate durchgeführt wird.
Das Monitoring und die Evaluation können fol-
gende Bausteine in ihrer Durchführung umfas-
sen:
• Dokumentenanalysen zu den Umsetzungs-
aufgaben (Sachstandsberichte, Projektbe-
richte)
• Nachverfolgung der strategischen Zielko-
ordinaten auf Zielbildebene sowie der KPIs 
und Zielbezüge auf Maßnahmenebene
• Daten und Dokumente der Kommunika-
tionsaufgaben (Kommunikations- und 
Marketingmetriken, Veranstaltungsdoku-
mentationen)
• Analyse von Positionierungen in Smart 
City Rankings
• Interviews mit den umsetzungsbeteilig-
ten Akteur*innen der Smart City Strategie 
und der Maßnahmen (Stadtkonzern und 
Allianzpartner*innen)
• (Online-)Befragung von Bürger*innenAbbildung 12: Projekttypen und deren Umsetzung in der Smart City Münster
5.2 | Umsetzungsstruktur der Smart City Münster
KOORDINATION UND STEUERUNG IM UMSETZUNGSPROZESS
 » Smart ist unsere Stadt, wenn möglichst alle 
alles in der Stadt leicht erreichen, nutzen und 
für sich gewinnen können. Smart ist das 
neue lebenswert! «
Bernadette Spinnen, Leiterin Münster Marketing
09
126 127

Die „Smart City Charta” des Bundes sowie die „Leitlinien 
und Handlungsempfehlungen zur Entwicklung von Daten-
strategien für die gemeinwohlorientierte Stadtentwick -
lung“ der Nationalen Dialogplattform Smart Cities geben 
den Rahmen für einen wertebasierten Umgang mit Daten 
vor. Die Modellprojekte Smart Cities (MPSC) sollen die-
sen Rahmen nun strategisch und operativ füllen und um-
setzen. Für Münster befinden sich die Überlegungen zu 
einer kommunalen Datenstrategie in einem sehr frühen 
Stadium. Die hier formulierten Eckpunkte strukturieren 
zunächst das Thema, das es in einer nächsten Version 
der Smart City Strategie u. a. auch im Austausch mit allen 
Datenstakeholdern in Münster sowie der Koordinierungs- 
und Transferstelle Smart Cities (KTS) zu konkretisieren gilt.
Daten als das neue Grundwasser  
der Stadtentwicklung 
Daten sind das Fundament der Digitalisierung: Sie geben 
Fakten wieder und sind digitale Abbilder realer Begeben-
heiten. Kommunale Datenkompetenz und zielorientierte 
Datennutzung sind daher Voraussetzungen für gelungene 
Digitalisierung. Wir wollen die Stadtverwaltung und die 
Stadtgesellschaft gesamtheitlich als Datenraum betrach-
ten. Mit Daten- und Informationsflüssen im Fokus können 
städtische Prozesse und Infrastrukturen entlang der Da-
tenströme ausgerichtet werden. So erfolgt eine sinnvolle 
Verarbeitung und zielorientierte Nutzung von Daten im 
Sinne einer gemeinwohlorientierten und resilienten Stadt-
entwicklung.
Aus der Vergangenheit lernen
Beim bisher verfolgten Ansatz, z. B. während der Umset-
zung des Onlinezugangsgesetzes, wurde die Digitalisie-
rung der Verwaltung „von außen“ gedacht: Verwaltungs-
leistungen wurden aus Sicht der Bürger*innen digitalisiert. 
Das hat dazu geführt, dass innerhalb der Kommunalver-
waltung weiterhin nichtdigitale Prozesse den Arbeitsalltag 
dominieren. Informationen kommen zwar digital von au-
ßen an, aber werden intern manuell weiterverarbeitet. Im 
Paradigmenwechsel einer Betrachtung der Datenströme 
„von innen“ liegen große Potenziale: nicht nur für Smart 
City Maßnahmen, sondern auch für die Digitalisierung von 
Kommunalverwaltungen. 
Die neue Sichtweise für unser Datenleitbild
Die Smart City Münster positioniert sich zukünftig aktiv, 
um Verwaltungsdaten durch innovatives Datenmanage-
ment stadtweit nachhaltiger nutzen zu können. Dafür wol-
len wir die verwaltungsinterne Dateninfrastruktur und 
-kompetenz weiterentwickeln, damit die Stadtverwaltung 
von datengetriebenen Entscheidungen und redundanz -
freier Datenspeicherung profitieren kann. Datensilos zu 
öffnen und eine Kultur des Datenteilens zu schaffen, ist 
eine Voraussetzung dafür, um in Zeiten globaler Daten-
ökonomien handlungsfähig zu bleiben. Deshalb soll die 
Erweiterung der Open Data-Aktivitäten ein lebendiges, 
gesamtstädtisches Daten-Ökosystem erschaffen: Wenn 
das Teilen von Daten selbstverständlicher wird, können 
Datenkooperationen im Stadtkonzern und darüber hinaus 
einfacher entstehen und einen Mehrwert für die gemein-
wohlorientierte Stadtentwicklung generieren. Damit das 
Teilen von Daten selbstverständlich wird, wird geprüft, ob 
und inwiefern das „Open-By-Default“-Prinzip eingeführt 
werden kann. Es besagt, dass unkritische Daten, die von 
allgemeinem Interesse sind, proaktiv bereitgestellt wer -
den. Ausgenommen davon sind jegliche schutzwürdigen 
Daten, wie z. B. persönliche Daten, kritische Infrastruktur-
daten oder Geschäftsgeheimnisse. Dieses Prinzip besagt, 
dass Daten „von Amts wegen“ offen sein sollten. 
Leitend für die Regelungen des Datenzugangs sind für uns 
Datensicherheit, Datenschutz und weitere rechtliche Rah-
menbedingungen, weil die Menschen in Münster darauf 
vertrauen, dass ihre Daten in der Verwaltung sicher sind 
und zu ihrem Wohle genutzt werden. Mit einer zentralen 
Datengovernance müssen Regeln, Organisation und Pro-
zesse auf der fachlichen sowie technischen Ebene festge-
legt werden. So wird sichergestellt, dass bei Datenschutz 
und Informationssicherheit keine Kompromisse eingegan-
gen werden.
Exkurs
Exkurs Datenleitbild Für  
eine gemeinwohlorientierte  
Stadtentwicklung   
5.2 | Umsetzungsstruktur der Smart City Münster
Anschließend erfolgt die Auswertung und In-
terpretation der Daten auf Maßnahmenebene 
und im Kontext der Gesamtstrategie. Über das 
Monitoring und die Evaluation erfolgt eine Be-
richterstattung im Smart City Board im Wege 
eines Monitoring- bzw. Evaluationsberichtes. In 
den Berichten werden folgende Inhalte doku-
mentiert:
• Gegenstand, Aufgabe und Ziel des Monito-
rings oder der Evaluation
• Methodisches Vorgehen und Begründung 
• Resultate und Diskussion (Wie hat sich 
die Strategieumsetzung bzw. die Pro-
jektumsetzung entwickelt; wurden Maß-
nahmen und Ziele angepasst? Wenn ja, 
wie und warum? Was konnte erreicht 
werden und was nicht? Was lässt sich 
zu den Wirkungen der Projekte sagen?) 
• Schlussfolgerungen und Bilanz (Wurden die 
Ziele erreicht, wie wurden sie erreicht oder 
warum nicht, welche Faktoren haben dies 
ermöglicht oder behindert? Herausstellung 
von Stärken und Schwächen)
• Empfehlungen (für die Weiterentwicklung/
Fortschreibung der Strategie, der Umset -
zungsstrukturen und ihrer Maßnahmen)
• Anhang (z. B. Interviewleitfaden, Fragebö-
gen etc.)
 
Die Ergebnisse des Monitorings und der Eva-
luation werden anschließend im Smart City 
Kernteam vorgestellt und diskutiert. Daraufhin 
werden gemeinschaftlich Optimierungsbedar -
fe für die operative Steuerung sowie für An-
passungen im Rahmen der Fortschreibung der 
Strategie eruiert.
128 129

UNSER PRAGMATISCHER ANSATZ
Aus diesem Leitbild lassen sich drei zentrale Säulen ableiten, die als Eckpunkte für die Erarbei-
tung der zukünftigen Datenstrategie dienen können:
DER WEG ZUR DATENSTRATEGIE 1.0
Um entsprechend des vorgenannten Leitbildes 
und der ersten pragmatischen Eckpunkte die 
Datenstrategie 1.0 zu entwickeln, sollen die 
Ämter und Einrichtungen des Stadtkonzerns ko-
operieren, die bisher hauptverantwortlich mit 
städtischen Daten und der bestehenden Daten-
infrastruktur arbeiten. Zu Beginn des Prozesses 
wird geprüft, welche Organisationseinheiten 
des Stadtkonzerns aktiv in die Erarbeitung der 
Datenstrategie eingebunden werden. Darüber  
 
 
hinaus sollen auch beteiligende Formate für 
zentrale Datenstakeholder (wie z. B. der geplan-
te Datenethikbeirat) und die Stadtbevölkerung 
angeboten werden. 
Die erste Version der städtischen Datenstrategie 
soll bis Ende 2024 finalisiert und anschließend 
politisch beschlossen werden. Die Erarbeitung 
wird eng an das bereits laufende Smart City 
Fokusprojekt „NICO: NetzInfrastruktur COckpit“ 
gekoppelt.
KOMMUNIKATION UND FORMATE 
Eine Smart City braucht und nutzt nicht nur 
Daten und digitale Werkzeuge, sie braucht glei-
chermaßen auch gute Kommunikation: Geeig -
nete Kommunikationsansprachen und -formate 
sind notwendig, um sowohl die digitale urbane 
Transformation allgemein als auch die Hand-
lungsfelder und Projekte der Smart City Strate-
gie in die Stadtgesellschaft zu transportieren. Es 
geht um Befähigen und Beteiligen und somit da-
rum, das Digitalisierungsverständnis zu stärken 
wie auch Vorurteile und Sorgen aufzunehmen 
und den Umgang damit darzulegen. Daher ist 
eine offene und proaktive Kommunikation er -
forderlich, um den Mehrwert der Smart City für 
das Allgemeinwohl und die Relevanz und den 
Nutzen von Daten und digitalen Anwendungen 
für Bürger*innen zu vermitteln. Hierfür sollen 
sowohl digitale als auch „herkömmliche“, ana-
loge Kommunikationsformate genutzt werden.
Zentrale Aufgabe ist es daher, die Stadtgesell-
schaft in der Breite zu erreichen, um:
• eine Sensibilisierung für Digitalisierungs -
themen zu erzielen
• den Nutzen von Smart City-Maßnahmen er-
fahrbar und erlebbar zu machen
• eine Aktivierung und Beteiligung der stadt-
gesellschaftlichen Akteur*innen im Sinne 
einer Mitmachstadt Münster zu erreichen
Hierbei bauen wir bewusst auf bestehenden 
Formaten auf, die sich in den letzten Jahren be-
währt haben. Anknüpfend an Formate des ISEK-
Prozesses umfasst die Spannbreite der Kom-
munikations- und Beteiligungsformate etwa 
Stadtforen, Smart City Spaziergänge und andere 
kokreative Veranstaltungen. Um die Schnittstel-
len von Stadtentwicklung und Digitalisierung 
verständlich, anschaulich und „anfassbar“ zu 
machen, gilt es zudem, auch motivierende Kom-
munikationswege und -formate zu nutzen, um 
Menschen zum Mitentwickeln und Anwenden 
digitaler Werkzeuge zu befähigen und deren 
Akzeptanz zu steigern. In Münster hat sich das 
Format des Hackathons dafür als besonders ge-
eignet erwiesen, wie etwa der „MÜNSTERHACK“ 
oder „Jugend hackt Münster“. 
Fortzusetzen ist auch eine zielgruppengerechte 
Kommunikation, wie sie bereits durch die Ein-
bindung des Jugendrates und des Seniorenbei-
rates der Stadt Münster im Zuge der Erarbeitung 
der Smart City Strategie 1.0 erfolgt ist. Während 
die Beteiligung in der Strategiephase jedoch zu-
nächst eher zu allgemeinen Themen durchge-
führt wurde, wollen wir künftig vor allem auf 
eine Mitwirkung an konkreten Projekten setzen, 
um zielgerichtet über konkrete Herausforderun-
gen und Lösungsmöglichkeiten mit Bürger*innen 
Abbildung 13: Die drei Säulen des Datenleitbildes
Kommunikation und Wissenstransfer
Exkurs 5.3 | Kommunikation und Wissenstransfer
Daten- 
infrastruktur 
Allen Verwaltungseinheiten 
in der Kernverwaltung und, 
wo möglich, im gesamten 
Stadtkonzern, soll eine 
effektive Infrastruktur zur 
Arbeit mit Daten bereitge-
stellt werden. 
Bei der Konzeption dieser 
Infrastruktur orientieren wir 
uns u. a. an dem entwickel-
ten Modell des „Urbanen 
Datenraums“ (vgl. Fraun-
hofer 2019). Die Kopplung 
standardisierter Technolo-
gien und offener Architek-
turen hilft, digital souverän 
aufgestellt zu sein. 
Bei der Entwicklung einer 
passenden Datenplattform 
werden moderne, agile Pro-
zesse angewendet. Eine frü-
he Erprobung und prozess-
begleitende Einbeziehung 
der relevanten Stakeholder 
von Beginn an ermöglicht 
einen risikoarmen und effi-
zienten Aufbau. Wo möglich 
werden Kooperationen mit 
anderen Kommunen und 
dem Land NRW gesucht. 
Diese Säule wird zu wesent-
lichen Teilen im Fokuspro-
jekt „NICO: NetzInfrastruktur 
COckpit“ bearbeitet.
Daten- 
kompetenz
 
Die Stadtverwaltung soll 
zukünftig nicht nur die 
Steuerung, sondern auch die 
operative Umsetzung eines 
souveränen Datenmanage-
ments übernehmen. Nur so 
bleibt die Verwaltung hand-
lungsfähig und unabhängig 
von Dritten. Um Daten 
gewinnbringend und ganz-
heitlich nutzen zu können, 
ist deshalb der Aufbau ent-
sprechender Kompetenzen 
innerhalb der Verwaltung 
essenziell. 
Ein Schulungskonzept soll 
den Wissensaufbau sicher-
stellen und ermöglichen, 
dass alle Mitarbeitenden ein 
notwendiges Maß an Daten-
kompetenz erlangen. 
So sollen die Vorausset-
zungen dafür geschaffen 
werden, moderne Methoden 
der Datenanalyse, der Data 
Science und der Künstlichen 
Intelligenz verwaltungs-
intern einzusetzen.
Datengovernance 
& -managemenT
 
Durch Regeln, Organisation 
und Prozesse auf der fachli-
chen sowie der technischen 
Ebene bildet die Daten-
governance die Grund-
lage für ein abgestimmtes 
Daten-Management. So wird 
Klarheit über rechtssichere 
Nutzung von Daten (Daten-
schutz, Datensicherheit) 
geschaffen. 
Außerdem kann über die 
Datenstrategie hinaus ein 
strategischer Rahmen für 
die Gesamtorganisation 
gesetzt werden, z. B. durch 
das Erarbeiten einer Trans-
parenzsatzung sowie durch 
entsprechende Geschäftsan-
weisungen in der Verwal-
tung. 
In diesem Zusammenhang 
soll geprüft werden, welche 
Stelle(n) innerhalb des 
Stadtkonzerns zukünftig 
eine zentrale Koordinations-
funktion zum Thema Daten-
governance & -management 
einnehmen soll(en). 
130 131

ins Gespräch zu kommen. Auch das Verständnis 
einer Smart City wird vor allem von der Kraft 
der Beispiele leben.
Drei Beispiele, die das konkret machen: Zum ei-
nen bauen wir zurzeit pilothaft eine digitale Be-
teiligungsplattform auf, die über aktuell laufen-
de Projekte der Stadtverwaltung informiert und 
die Möglichkeit bietet, dass sich Bürger*innen 
aktiv einbringen und eigene Anregungen geben. 
Zum zweiten soll im Fokusprojekt „Kleine Kiste, 
große Wirkung“ das Prinzip von Citizen Science 
im Sinne des Ansatzes „Bürger schaffen Wissen 
und generieren Daten“ angewendet werden. 
Zum dritten nimmt sich bereits jetzt das Projekt 
DIGIFARM.MS mit seiner Internetplattform zum 
Ziel, bürgerschaftliches Engagement im Bereich 
des digitalen Ehrenamts (auch „Civic-Tech-Sze-
ne“ genannt) aktiv zu fördern.
Darüber hinaus gilt es mit Blick auf erforderli-
che Kommunikationsformate, das Potenzial von 
Informations- und Vernetzungstechnologien  
auch im Hinblick auf das Stadt- und Standort -
marketing in den Blick zu nehmen. Die Kommu-
nikation wird von der Stabsstelle Smart City in 
Abstimmung mit allen Akteur*innen koordiniert 
und gesteuert, zugleich soll und muss dabei die 
Selbständigkeit der einzelnen Smart City-Ak -
teur*innen sichtbar bleiben. In die Kommuni-
kation bringen sich alle mit ihren Kompetenzen 
und Ressourcen ein.
WISSENSTRANSFER UND NETZWERKARBEIT
Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer spie-
len beim digitalen Transformationsprozess eine 
große Rolle. Daher ist es wichtig, den Wissens- 
und Kompetenzaufbau und den Wissenstransfer 
sowohl innerhalb der Kommune als auch über 
die Stadtverwaltung hinaus anzugehen.
Innerhalb der Verwaltung wollen wir beste-
hende Formate zum Erfahrungsaustausch und 
Wissenstransfer weiter nutzen und ausbauen, 
wie etwa asynchrone Internetplattformen für 
strukturierte Informationsablage (know&share, 
Open Data-Portal, stadtinternes Wiki). Innerhalb 
Münsters wollen wir unsere intensive Netz -
werk- und Projektarbeit mit den Mitgliedern 
der Allianz Smart City weiterführen und neue 
Mitglieder gewinnen. Darüber hinaus sind wir 
über Beiratstätigkeiten zum Beispiel vernetzt 
mit dem „Institut für Gesellschaft und Digitales“ 
der Fachhochschule Münster, in dem Designer, 
Informatiker und Sozialwissenschaftler kompe-
tenzübergreifend zusammenarbeiten, und un-
terstützen vereinzelt in der Vernetzung von lo-
kal und regional verankerten Forschungsprojek-
ten. 
Auf regionaler und überregionaler Ebene betei-
ligen wir uns an einem informellen Austausch 
der vier Münsterlandkreise und der Stadt Müns-
ter zu Smart City- und Digitalisierungsstrategien 
sowie im Verbund „Civitas Connect“, einer Ko-
operationsplattform, zu denen mehrere kom-
munale Energiedienstleister sowie Städte und 
Kreise gehören. 
Auf Landesebene stehen wir mit Smart City 
Kommunen aus Nordrhein-Westfalen im stän-
digen Austausch, der federführend durch den 
Städtetag NRW koordiniert wird. 
Auf Bundesebene stehen wir im intensiven Aus-
tausch mit den 72 weiteren MPSC-Modellkom-
munen. In diesem Kontext werden wir uns an 
einem „Peer-Learning“ beteiligen, einem mehr-
teiligen Austausch- und Vernetzungsformat 
zwischen Modellprojekten und Kommunen mit 
gleichen Ausgangslagen und Zielen. Außerdem 
berichten wir über unsere Projekteerfahrungen 
und Anwendungsbeispiele auch im Smart-Ci-
ty-Navigator des Bundesministeriums für Wirt-
schaft und Klimaschutz der Bundesrepublik 
Deutschland (BMWK).
Auf internationaler Ebene vernetzt sich die 
Stadt Münster u. a. im Rahmen des EUROCITIES-
Netzwerks zu Themen der digitalen Stadtent -
wicklung. Darüber hinaus ist Münster eine von 
100 Kommunen in Europa, die sich der EU-Mis-
sion angeschlossen haben, bis 2030 – auch mit 
Hilfe von innovativen Technologien – klimaneu-
tral zu werden („100 Climate-Neutral and Smart 
Cities by 2030”). Die in diesem Kontext entste-
henden Möglichkeiten zur Vernetzung und zum 
Wissenstransfer werden federführend durch die 
Stabsstelle Klima im Dezernat des Oberbürger-
meisters koordiniert. 
Aus all diesen Netzwerken lernen wir Akteur*in-
nen aus anderen Kommunen kennen, teilen 
Erfahrungen und Wissen in Workshops und 
Konferenzen und schaffen Synergien für eine 
effiziente Umsetzung von Projekten und Maß-
nahmen im Kontext der Smart City Münster. 
Der von uns in vielen Projekten verfolgte Open-
Source-Ansatz ermöglicht in diesem Zusammen-
hang auch eine aktive Nutzung und Weiterent-
wicklung von in Münster erfolgreich erprobten 
Software-Entwicklungen. Das gilt natürlich auch 
in die andere Richtung, denn unsere Smart City 
profitiert von der Nutzung und Adaption guter 
Lösungen, die in anderen Kommunen entwickelt 
wurden. 
5.3 | Kommunikation und Wissenstransfer
 » Smart City Münster ist die Summe aller 
Teile, die für ein modernes Stadtleben in allen 
seinen Ausprägungen wesentlich ist. «
Dr. Caroline Schwintek, Dezernentin des Oberbürgermeisters
10
132 133

Angesichts der Dynamik von Digitalisierung, Kli-
makrise sowie weiteren stadtentwicklungspoli-
tischen Herausforderungen stoßen klassische 
Strategiemodelle, die etwa mit festen Fünf- oder 
Zehn-Jahres-Plänen arbeiten, an ihre Grenzen. 
Daher verstehen wir unsere Strategie nicht als 
starres Papier, das wir über den anstehenden 
Förderzeitraum des Programms „Modellprojekte 
Smart Cities“ bis Ende 2026 strikt abarbeiten. 
Die Strategie 1.0 ist für uns vielmehr ein fle-
xibles Koordinatensystem, das wir kontinuier -
lich diskutieren, anpassen und weiterentwickeln 
wollen – ein lebendes Dokument.
Aus diesem Grund wird die Smart City Münster 
Strategie 1.0 in regelmäßigen Abständen fort -
geschrieben. Die Fortschreibung erfolgt in Form 
von Versionierungen, bei der die Strategie auf-
grund sich verändernder Rahmenbedingungen 
bedarfsorientiert angepasst werden kann und 
somit kleinere oder größere Updates erhält. Die 
fortgeschriebene Fassung von Maßnahmen und 
Formaten wird mit einer aufsteigenden Versi-
onsnummer gekennzeichnet. 
Für die erste Version der Strategie war uns 
wichtig, dass wir die Zahl der Handlungsfelder 
und Projekte im Hinblick auf eine realistische 
Umsetzung überschaubar halten und uns nicht 
verzetteln. Damit Smart City spürbar wird und 
Daten und digitale Werkzeuge einen Nutzen 
schaffen, braucht es innovative Projekte und 
Anlaufstellen zur Veranschaulichung des Nut -
zens digitaler Denkweisen und Lösungsansätze. 
Diese Perspektive auf unsere „Fokusprojekte“, 
„Projekte auf dem Weg“ und „Projekte am Ho-
rizont“ hilft, Realisierbarkeiten auch unter Res-
sourcengesichtspunkten im Blick zu haben.  
Der Fokus unserer nächsten Etappe auf dem 
Weg zur Smart City Münster ist der Einstieg in 
die Umsetzungsphase als MPSC-Modellkommu-
ne. Die verfügbaren Ressourcen aus dem För -
derprogramm sind ein entscheidender Erfolgs-
faktor für die Umsetzung der Projekte. Dabei ist 
auch die Entwicklung einer Datenstrategie 1.0 
vorgesehen, für die bereits Leitlinien in diesem 
Kapitel vorgelegt wurden. 
Für Versionierungen werden wir Beteiligungs -
formate einsetzen, die sich im Zuge der Stra-
tegieerarbeitung bewährt haben, um verbes -
serungswürdige Komponenten der Strategie 
partizipativ und transparent fortzuschreiben. 
Auch bieten sich niedrigschwellige Online-Betei-
ligungen zur Einholung von Feedback, zur Um-
setzung oder für die Ideation neuer Projekte an. 
Entsprechend soll die Version 1.0 in einem zwei-
jährlichen Zyklus hinsichtlich ihrer Wirksamkeit 
evaluiert und bei Bedarf angepasst werden. 
Versionierung der Strategie
Wie wird die Zukunft? Wie wird Münster? Mor-
gen, in einem Jahr, in zehn, zwanzig, dreißig 
Jahren? Wo stehen wir heute und wo wollen 
wir hin? Mit diesen Fragen wurde der Zukunfts-
prozess für das Integrierte Stadtentwicklungs -
konzept für Münster eingeläutet, das Ende 
September 2021 vom Rat der Stadt Münster 
beschlossen wurde. Mit der nun vorliegenden 
Smart City Strategie 1.0 liefern wir Antworten 
auf eine weitere wichtige und dringend zu er -
gänzende Frage: Wie wollen wir Daten und 
digitale Anwendungen lösungsorientiert und 
bestmöglich nutzen, um die MünsterZukunft ge-
meinsam zu gestalten?
Denn: Gerade in den letzten zwei Jahren ist 
klargeworden, dass die Digitalisierung für den 
Umgang mit der Klimakrise und bei der Flexi-
bilisierung und Modernisierung der Daseinsvor-
sorge viele Antwort- und Lösungsmöglichkeiten 
bietet. Die Smart City Strategie 1.0 skizziert da-
her einen Weg, wie Münster Schritt für Schritt 
zur Smart City werden kann. Wir schlagen kon-
krete Maßnahmen und ein Umsetzungsmodell 
vor, die mit unterschiedlichen Akteur*innen und 
über Ressort- und Ebenengrenzen hinweg die 
Verwaltung unterstützen. Darüber hinaus soll 
die Entwicklung und die Umsetzung der Strate-
gie innerhalb des Stadtkonzerns auch dem eige-
nen Kompetenzaufbau dienen.
Der Smart City Kompass und das dazugehöri-
ge Steuerrad erzeugen Klarheit zu den Zielen 
und Maßnahmen. Sie wurden aus bestehenden 
Konzepten, Fachstrategien und städtischen Ziel-
setzungen abgeleitet und mit dem Meinungsbild 
wichtiger Stakeholder geschärft. Die Handlungs-
felder umfassen konkrete Zielbilder und Projek-
te. Für die Version 1.0 war es wichtig, sich nicht 
zu viele Themen und Projekte vorzunehmen. 
Stattdessen wollen wir im ersten Schritt fokus-
siert und wirksam Ideen auf den Weg bringen. 
Durch das Förderprogramm „Modellprojekte 
Smart Cities“ steht der Wind dafür günstig. In 
der Umsetzungsphase des Förderprogramms 
geht es mit den in der Strategie systematisch 
verwobenen sechs Fokusprojekten nun in die 
Praxis und in den Austausch mit weiteren Kom-
munen. Im Rahmen der kontinuierlichen Wei-
terentwicklung der Strategie wollen wir zudem 
erkunden, welche Formen der Förderung und 
Finanzierbarkeit sich für andere Projekte der 
Strategie finden lassen. 
Sicher werden die 42 Projekte nicht die Ant -
wort auf alles liefern. Der Kurs der vorliegenden 
Strategie 1.0 wird daher in Zyklen immer wie-
der evaluiert, neu justiert und verfeinert wer -
den. Sobald die definierten Ziele z. B. mit neuen 
Technologien oder Projektansätzen besser er -
reicht werden können, kann das Projektportfolio 
in Abstimmung mit den politischen Gremien an-
gepasst werden. Um dadurch die nötige Orien-
tierung durch Vision und strategische Ziele nicht 
zu unterminieren, erfolgen kleinteilige Anpas -
sungen primär auf Ebene der Projekte.
Die Smart City Strategie 1.0 der Stadt Münster 
ist und bleibt auch zukünftig ein Gemeinschafts-
werk. Von Beginn an haben sich Vertreter*in-
nen aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und 
Wissenschaft, Bildungslandschaft, Vereinen und 
Beiräte, sowie Bürger*innen Münsters beteiligt. 
Sie sind wichtige Wegbegleiter*innen und auch 
Wegbereiter*innen. Wir alle haben in diesem 
Erarbeitungsprozess viel dazugelernt und konn-
ten neue Kontakte knüpfen. Daher möchten wir 
einen expliziten Dank an die Ämter und Ein-
richtungen des Stadtkonzerns sowie die Mitglie-
der der Allianz Smart City und vor allem an die 
Menschen aus Münster, die an den Beteiligungs-
formaten zur Strategieentwicklung analog oder 
digital teilgenommen haben, richten.
Seit 2019 haben erste Projekte zum Anfangen, 
Anfassen und Ausprobieren geholfen, die digita-
le Stadtentwicklung und das abstrakte Konzept 
der Smart City greifbar zu machen. Wir sind 
gestartet und tun gut daran, Daten und digitale 
Lösungen für eine gemeinwohlorientierte Stadt-
entwicklung zu nutzen. Mit der Smart City Stra-
tegie 1.0 gilt es jetzt, die Segel zu setzen und 
richtig Fahrt aufzunehmen.
Ausblick und Danksagung
5.4 | Versionierung der Strategie 6 | Ausblick und Danksagung
 » Es gibt zwei große Themengebiete, die eine Stadt  
wie Münster „enkeltauglich“ und zukunftsfähig 
machen: Nachhaltigkeit und „Smartness“.  
Und beide helfen, das Leben und Arbeiten in  
Münster künftig besser, gesünder und einfacher  
zu machen. «
Enno Fuchs, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung & Technologieförderung Münster GmbH 
11
134 135

DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
DIGI
TALI
SIERUNG
FINDET
STADT
Smart City Strategie 1.0  
der Stadt Münster IN ZAHLEN
Vision
Förderung der Stadt Münster als  
Modellprojekt Smart Cities (MPSC)
Strategiephase (Januar 2022 - Juni 2023): Förderung bis zu 962.975,00 €
Umsetzungsphase (Juli 2023 - Dezember 2026): Förderung bis zu 6.671.210,00 €
Anzahl der geförderten MPSC-Kommunen im gesamten Bundesgebiet: 73 
Workforce  
Smart City  
Münster
Stabsstelle Smart City: 5 Personen
Kernteam Smart City: 20 Personen
Allianz Smart City: 40 Mitglieder
Kollabo 
ration &  
Partizipation
Beteiligte Ämter und Einrichtungen: 26
Anzahl der Workshops und Beteiligungsformate: 20
Berücksichtigte Impulse und Umfrageergebnisse 
von ca. 2250 Personen
Quelle: Stabsstelle Smart City I Stadt Münster
Stadt  
Münster
Km2 Fläche: 303,28 km2
Einwohner*innen: 319.280
Stadtteile: 45 
Fahrräder: über 400.000
STRATEGIE 1.0
Beta-Strategie: 1
Fachkonzepte: 21
Handlungsfelder: 6
Zielbilder: 18
Fokusprojekte: 6
Projekte auf dem Weg: 18
Projekte am Horizont: 18
Im Jahr 2030 hat Digitalisierung Stadt gefunden und bietet den Men-
schen Mehrwerte. Unsere Stadt ist zum Ende des Jahrzehnts durch einen 
durchdachten und souveränen Einsatz von digitalen Technologien und 
Daten widerstandsfähiger gegenüber Krisenereignissen geworden. 
Smart City hat sich damit als ein Prozess für mehr Lebensqualität von 
allen für alle in Münster verstetigt. 
136 137

Hier befindet sich eine erste Sammlung von Begriffen aus der 
Smart City Strategie 1.0, die zur besseren Ver-ständlichkeit defi-
niert werden. Diese Liste ist nicht abschließend. Gerne nehmen 
wir weitere Begriffe auf, Hinweise sind gerade mit Blick auf 
künftige Versionen willkommen.
5G  
Dies ist die fünfte Generation des Mobilfunks und folgt dem Vor-
gänger 4G. Durch die Technologie wird eine schnellere mobile 
Datenübertragung bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch 
ermöglicht.
Change Management 
Change Management ist ein systematischer Ansatz zur Verände-
rung von Organisationen, Prozessen, Produkten oder Dienstleis-
tungen, um Veränderungen erfolgreich zu planen, umzusetzen 
und zu steuern. In einer Welt, die sich schnell verändert und in 
der neue Technologien und Geschäftsmodelle immer wichtiger 
werden, ist Change Management ein wesentlicher Faktor für 
den Erfolg von Organisationen, Unternehmen oder städtischen 
Verwaltungen.
Citizen Science  
Citizen Science beschreibt die Beteiligung von Personen an wis-
senschaftlichen Prozessen, die nicht in diesem Wissenschaftsbe-
reich institutionell gebunden sind. Dabei kann die Beteiligung in 
der kurzzeitigen Erhebung von Daten bis hin zu einem inten-
siven Einsatz von Freizeit bestehen, um sich gemeinsam mit 
Wissenschaftler*innen und/oder anderen Ehrenamtlichen in ein 
Forschungsthema zu vertiefen.
Civic-Tech-Szene   
Civic Technology lässt sich mit „digitales bürgerschaftliches 
Engagement“ übersetzen und bezieht sich auf die Beteiligung 
von Bürgern und der Zivilgesellschaft an Forschung und Politik 
über digitale Anwendungen – Apps, Websites, Plattformen und 
mehr. Die digitalen Werkzeuge können einen besseren Zugang 
zu Informationen schaffen und die Kommunikation und Vernet-
zung zwischen Bürgern, Organisationen, Gemeinschaften, Unter-
nehmen, Politik und Verwaltung erleichtern. Dadurch sollen 
mehr Menschen in die Lage versetzt werden, sich an politischen 
Prozessen zu beteiligen, und durch mehr Transparenz soll das 
Regierungshandeln direkt überwacht und die Rechenschafts-
pflicht gestärkt werden.
Cloud-Lösung  
Das englische Wort Cloud bedeutet übersetzt „Wolke“. Cloud-Lö-
sungen sind Technologien, die es ermöglichen, Anwendungen, 
Daten und Dienste über das Internet bereitzustellen und zu 
nutzen. Dabei werden Ressourcen wie Server, Speicherplatz und 
Rechenleistung von einem Cloud-Anbieter bereitgestellt und 
von den Nutzern über das Internet genutzt. Städten ermöglicht 
dies, verschiedene Dienste und Anwendungen auf eine effektive 
und effiziente Weise bereitzustellen und zu verwalten. Anwen-
dungsbeispiele sind u. a. Smart City Plattformen oder digitales 
Verkehrsmanagement.
Co-Learning 
Co-Learning bezieht sich auf den Prozess des gemeinsamen Ler-
nens und Wissensaustauschs zwischen verschiedenen Akteur*in-
nen, wie zum Beispiel Unternehmen, Forschungseinrichtungen 
und der Zivilgesellschaft. Das Ziel von Co-Learning ist es, Wissen 
und Fähigkeiten zu teilen und gemeinsam zu lernen, um innova-
tive Lösungen zu entwickeln.
Co-Working 
Co-Working ist ein Arbeitskonzept, bei dem mehrere unabhän-
gige Personen oder Unternehmen einen gemeinsamen Arbeits-
raum nutzen. Das Ziel von Co-Working ist es, ein gemeinsames 
innovatives Arbeitsumfeld sowie eine flexible Arbeitsumgebung 
zu schaffen. Dies soll den Austausch von Ideen, Wissen und 
Erfahrungen sowie die Bildung von Netzwerken zwischen ver-
schiedenen Fachleuten fördern. 
Dashboard   
Ein Dashboard meint wortwörtlich übersetzt „Armaturenbrett“. 
In der Informationstechnologie beschreibt der Begriff eine vir-
tuelle Benutzeroberfläche, auf der Daten und Kennzahlen (KPIs) 
grafisch visualisiert aufbereitet sind. Dadurch werden effizient 
und einfach relevante Informationen auf einen Blick sichtbar. 
Data Science 
Data Science bezieht sich im urbanen Kontext auf die Anwen-
dung von Technologien und Methoden zur Analyse von Daten, 
die von verschiedenen Sensoren und Systemen in der Stadt 
gesammelt werden. Hierbei kommen Technologien wie Big Data, 
maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz zum Einsatz, um 
Muster und Trends in den Daten zu identifizieren und Entschei-
dungen zu verbessern.
Datensouveränität   
Sie wird oft mit Datenhoheit gleichgesetzt. Damit ist auch im 
städtischen Kontext die vollständige und selbstbestimmte Verfü-
gung der eigenen Daten bei der Erhebung, Speicherung, Nutzung 
und Verarbeitung gemeint.
Digital Hub MünsterLAND 
Der Digital Hub münsterLAND ist ein Hub, der sich auf die Digi-
talisierung von Wirtschaft und Gesellschaft im Münsterland kon-
zentriert. Ein Digital Hub im Allgemeinen ist ein Ort, an dem sich 
Technologieunternehmen, Start-ups und andere Akteur*innen 
der Digitalwirtschaft vernetzen und zusammenarbeiten können. 
Es geht darum, einen Raum zu schaffen, der den Austausch von 
Wissen, Erfahrungen und Ressourcen erleichtert und damit das 
Wachstum und die Innovation der Digitalwirtschaft vorantreibt. 
In einem Digital Hub können beispielsweise Co-Working-Spaces, 
Veranstaltungsräume und Beratungsdienste angeboten werden
Digitaler Zwilling   
Ein Digitaler Zwilling ist im Kern eine digitale Kopie eines vor-
handenen analogen Sachverhalts bzw. eines physischen Objekts 
(bspw. einer Stadt). Diese wird in einem digitalen Modell nachge-
bildet und ermöglicht so komplexe Simulationen der realen Welt 
und des Raumes.
Fieldlab/Reallabor 
Ein Reallabor oder Fieldlab ist ein Testumfeld oder Testgelände, 
in dem neue Technologien, Produkte oder Dienstleistungen unter 
realen Bedingungen getestet und weiterentwickelt werden kön-
nen. Es ist somit ein Ort, an dem Experimente in realen Umge-
Anhang
Glossar
bungen durchgeführt werden, um die praktische Anwendbarkeit 
von Innovationen zu prüfen. Im Kontext von Städten können 
Reallabore beispielsweise genutzt werden, um neue Mobili-
tätslösungen, Smart City Technologien oder Energiesysteme zu 
erproben.
Infrastructure-as-a-Service (Iaas)   
Das Akronym IaaS beschreibt ein Servicemodell des Cloud 
Computings und bietet Komponenten einer Rechenzentrums-
infrastruktur wie Hardware, Rechenleistung, Speicherplatz oder 
Netzwerkressourcen aus der Cloud.
Key Performance Indicators (KPIs) 
Der Begriff bedeutet übersetzt Erfolgskennzahlen oder Schlüs-
selkennzahlen und meint konkrete Kennzahlen, die den Erfolg, 
die Leistung oder Fortschritte bei der Zielerreichung eines Vor-
habens oder Projekts messbar machen. Jedes Projekt der Smart 
City Strategie 1.0 wird mit mindestens einem KPI hinterlegt. 
Ko-Kreation 
Ko-Kreation ist ein Prozess, bei dem mehrere Parteien zusam-
menarbeiten, um gemeinsam ein neues Produkt, eine Dienstleis-
tung oder eine Lösung zu entwickeln. Ko-Kreation geht über eine 
einfache Zusammenarbeit hinaus, da die beteiligten Parteien 
in den gesamten Entwicklungsprozess einbezogen werden und 
somit die Möglichkeit haben, die Lösung aktiv mitzugestalten. 
Ko-Kreation wird oft als eine Form der Innovationsentwicklung 
angesehen, bei der verschiedene Perspektiven und Erfahrungen 
genutzt werden, um eine optimale Lösung zu entwickeln.
Lab (Bsp. Jugend hackt-Lab in Münster) 
Ist die Abkürzung für „Labor“ und meint einen Ort für Experi-
mente und Forschung. Es sind physische Orte oder virtuelle 
Plattformen, an denen sich Menschen treffen, um an digitalen 
Innovationen und Technologien für die Stadtentwicklung zu 
arbeiten. Sie dienen als Katalysator für die Entwicklung von 
digitalen Lösungen und innovativen Ideen, um die Herausfor-
derungen der Stadtentwicklung zu bewältigen und bieten eine 
Testumgebung für die Entwicklung von Prototypen, Simulatio-
nen und Tests von digitalen Technologien.
LoRaWAN   
LoRaWAN ist ein Akronym für „Long Range Wide Area Net-
work“ und meint eine strahlungsarme und energieeffiziente 
Funktechnik, die Daten einer Vielzahl von Sensoren innerhalb 
eines Netzwerks überträgt – auch über lange Strecken und ohne 
Mobilfunknetze.
Maker Space  
Ein Maker Space ist in der Regel ein physischer Ort für das prak-
tische Lernen und die Umsetzung von Ideen, an dem Personen 
Werkzeuge, Maschinen und Materialien zur Verfügung haben, 
um eigene Projekte umzusetzen und ihre Fähigkeiten und Kennt-
nisse zu erweitern. Es ist ein Ort für „Do It Yourself“ (DIY)-Ak-
tivitäten und Hands-on-Lernen. In einem Maker Space können 
Personen beispielsweise lernen, wie man Dinge repariert, 
Elektronik oder Computer programmiert oder Produkte entwirft 
und herstellt.
Mobility-as-a-Service (MaaS) 
Ist ein Konzept im Bereich der urbanen Mobilität, bei dem ver-
schiedene Transportdienstleistungen wie öffentlicher Nahver-
kehr, Fahrradverleih, Carsharing und Taxis in einer einzigen 
Plattform gebündelt werden, um eine nahtlose und einfache 
Mobilitätserfahrung zu bieten. Das Konzept zielt darauf ab, den 
Verkehr in Städten effizienter und umweltfreundlicher zu ge-
stalten.
Modal Split   
Der Begriff ist eine Kenngröße zur Nutzungshäufigkeit ver-
schiedener Verkehrsmittel, bzw. zu prozentualen Anteilen der 
Verkehrsnachfrage verteilt auf unterschiedliche Verkehrsmittel.
Multimodalität 
Bezeichnet im städtischen Mobilitätskontext die Bereitstellung 
(Angebotsseite) sowie die Nutzung (Nachfrageseite) verschiede-
ner Mobilitätsangebote zur Verkehrsoptimierung.
MPSC   
Die Bundesregierung fördert derzeit 73 Modellprojekte Smart 
Cities, die seit 2019 in drei Staffeln ausgewählt wurden, mit ins-
gesamt 820 Millionen Euro.
Onlinezugangsgesetz (OZG)   
Das OZG ist ein Gesetz, das im Jahr 2017 vom Deutschen 
Bundestag erlassen wurde und die Digitalisierung von Verwal-
tungsdienstleistungen vorschreibt. Damit bildet es die rechtliche 
Grundlage, genannte Dienste mithilfe von E-Government-Maß-
nahmen leicht online zugänglich zu machen.
Open-by-Default    
Open-by-Default ist ein Schlüsselprinzip bei offenen Verwal-
tungsdaten. Es geht dabei darum, Datensätze standardmäßig 
für die uneingeschränkte Nutzung zu veröffentlichen, es sei 
denn, die Datensätze enthalten schutzbedürftige Inhalte. Solche 
sind durch rechtliche Bestimmungen festgelegt. Dazu gehören 
beispielsweise Inhalte, die dem Persönlichkeitsschutz oder der 
Geheimhaltungspflicht unterliegen.
Open Data   
Open Data sind übersetzt „offene Daten“, die frei zugänglich von 
allen Menschen zu jedem Zweck genutzt, weiterverbreitet und 
verwendet werden dürfen.
Open Source 
Open Source bezieht sich auf eine Software oder ein Programm, 
dessen Quellcode frei zugänglich und veränderbar ist. Das be-
deutet, dass jede*r Benutzer*in die Möglichkeit hat, den Quell-
code einzusehen, zu modifizieren und zu verteilen, ohne dass 
dafür spezielle Rechte oder Lizenzen benötigt werden.  
Die Verwendung von Open-Source-Software ist oft kostenlos 
und Benutzer*innen haben die Möglichkeit, die Software an ihre 
eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Glossar
Anhang
138 139

5G
AR
ASS
awm
BBSR
BLB
BMI
BMUB
BMWK
BMWSB
BOOST
FH
IaaS
IHK
ISEK
ISI
KI
KIB
KPI
KTS
LoRaWAN
MaaS
MIV
MPSC
NICO
NRW
ÖPNV
OZG
P+R
POC
POI
SDG
SMS
UN
VR
ZVM 
Abkürzungsverzeichnis
fünfte Generation des Mobilfunks
Augmented Reality
Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung der Stadt Münster
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen
Bundesministerium des Innern und für Heimat (ab 12/2021); Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat 
(bis 12/2021)
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit 
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Bus Operations Optimization for Sustainable Transport
Fachhochschule
Infrastructure-as-a-Service
Industrie- und Handelskammer
Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Initiative Starke Innenstadt 
Künstliche Intelligenz
Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen der Stadt Münster
Key Performance Indicators
Koordinierungs- und Transferstelle Smart Cities
Long Range Wide Area Network
Mobility-as-a-Service 
Motorisierter Individualverkehr
Modellprojekte Smart Cities
NetzInfrastruktur COckpit
Nordrhein-Westfalen
Öffentlicher Personennahverkehr
Onlinezugangsgesetz
Park-and-Ride
Proof of Concept
Point of Interest
Sustainable Development Goal
Statistik für Münsters Stadtteile
United Nations
Virtual Reality
Zweckverband Mobilität Münsterland
Quellenverzeichnis
Bitkom (2022). Smart City Index. Verfügbar online: https://
www.bitkom.org/sites/main/files/2022-10/2022-Ausfuehrli-
che-Ergebnisse-Smart-City-Index.pdf [01.02.2023].
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) 
(2021). Smart City Charta: Digitale Transformation in 
den Kommunen nachhaltig gestalten. Verfügbar on -
line: https://www.smart-city-dialog.de/wp-content/up -
loads/2021/04/2021_Smart-City-Charta.pdf [01.02.2023].
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (2020). 
Neue Leipzig Charta. Verfügbar online: https://www.na-
tionale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/SharedDocs/
Publikationen/DE/Publikationen/die_neue_leipzig_charta.
pdf?__blob=publicationFile&v=7 [01.02.2023].
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (2021). 
28 Modellprojekte Smart Cities für die dritte Staffel aus-
gewählt. Verfügbar online: https://www.bmi.bund.de/
SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2021/07/smart-city.html 
[01.02.2023].
Die Bundesregierung (2021). Deutsche Nachhaltigkeitsstra -
tegie – Weiterentwicklung 2021. Verfügbar online: https://
www.bundesregierung.de/resource/blob/998006/187351
6/9d73d857a3f7f0f8df5ac1b4c349fa07/2021-03-10-dns-
2021-finale-langfassung-barrierefrei-data.pdf?download=1 
[01.02.2023].
Engagement Global (2022). Ziele für nachhaltige Entwick-
lung. Verfügbar online: https://17ziele.de/ziele/1.html 
[01.02.2023].
Fraunhofer FOKUS, Fraunhofer IAIS, Fraunhofer IML (2019). 
Handreichung zur Studie »Urbane Datenräume«. Verfügbar 
online: https://cdn0.scrvt.com/fokus/702aa1480e55b335/
bc8c65c81a42/190311_Handreichung_UDR_02.pdf 
[17.02.2023].
Glossar Abbildungsverzeichnis Quellenverzeichnis
Park-and-Ride (P+R) 
Gemeint sind Parkplätze für Pkw, die direkt an den Haltestellen 
des ÖPNV liegen. Dadurch lassen sich MIV und ÖPNV intermo-
dal und effizient verknüpfen. Städte erhoffen sich dadurch eine 
Reduktion der durch MIV verursachten Emissionen und eine 
Verbesserung des städtischen Klimas.
Point of Interest (POI) 
POI bedeutet übersetzt „Ort des Interesses“ und meint im räum-
lichen Kontext im Rahmen von Navigationssystemen oder Rou-
tenplanern interessante Orte, die für Nutzer*innen Bedeutung 
haben können.
Reallabor  
vgl. Fieldlab/Reallabor
Smart City 
Der Begriff bedeutet übersetzt „intelligente“ Stadt. Er geht weit 
über das einfache Verständnis einer digitalen Stadt hinaus, denn 
er zielt auf die Schaffung von mehr Lebensqualität und Nach-
haltigkeit ab. Der Begriff Smart City ist jedoch bis heute nicht 
eindeutig definiert worden und wird von Kommunen sehr unter-
schiedlich ausgelegt. Die wohl bekannteste Definition stammt 
von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU 2014): 
Eine intelligente, nachhaltige Stadt ist eine innovative Stadt, 
die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und 
andere Mittel einsetzt, um die Lebensqualität, die Effizienz des 
Betriebs kommunaler Infrastrukturen und Dienstleistungen so-
wie die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und dabei gleich-
zeitig sicherzustellen, dass sie den Bedürfnissen heutiger und 
zukünftiger Generationen in Bezug auf wirtschaftliche, soziale, 
ökologische und kulturelle Aspekte gerecht wird.
Smart City Charta    
Die Smart City Charta ist ein übergeordnetes Planungsdokument 
aus dem Jahr 2017, das vom Bundesministerium für Umwelt, 
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gemeinsam mit dem 
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung vorgelegt 
wurde. Sie enthält zentrale Leitlinien und Handlungsempfeh-
lungen für Smart Cities als Beitrag zu einer nachhaltigen und 
integrierten Stadtentwicklung (vgl. Quellenverzeichnis).
Smart City Index   
Dieser Index ist ein Digitalranking der deutschen Großstädte 
und misst in verschiedenen Themenfeldern den jeweiligen Ent-
wicklungsstand einer Stadt. Er wird jährlich vom Bitkom e. V. 
herausgegeben.
Sustainable Development Goals (SDGs)  
Bedeutet übersetzt „Nachhaltige Entwicklungsziele“ und meint 
die insgesamt 17 globalen Ziele für eine Nachhaltige Entwick-
lung der Vereinten Nationen (vgl. Quellenverzeichnis). Sie wur-
den 2015 global festgelegt und gelten bis zum Jahr 2030. 
Urbane Datenplattform   
Ist eine digitale Plattform, auf der diverse städtische Daten-
banken und Daten vernetzt werden und bildet so das zentrale 
Element und die Grundlage aller digitalen Prozesse in der Stadt. 
Verfügbare Daten werden strukturiert und übersichtlich aufbe-
reitet, sodass Prozesse optimiert werden können. 
Urbane Wissensquartiere   
Ein urbanes Wissensquartier ist in der Regel ein physischer Ort 
oder ein geografisches Gebiet innerhalb der Stadt, das als „Wis-
sensdrehscheibe“ fungiert. Hier wird, meist in enger Zusammen-
arbeit von Stadt und Hochschule, die soziale und technologische 
Infrastruktur geschaffen, die es Akteur*innen ermöglicht, ihr 
Wissen zu teilen, zu verarbeiten und zu nutzen. Verschiede-
ne Akteur*innen wie Unternehmen, Forschungseinrichtungen, 
Bildungseinrichtungen und lokale Gemeinschaften werden zu-
sammengebracht, um gemeinsam in Kooperation an innovativen 
Lösungen zu arbeiten.
Glossar
Leitthemen des ISEK 2030
Übersicht zu Abgrenzung und Schnittmengen der Smart City Strategie 1.0  
und der Strategie für die Digitale Stadt (Verwaltungsdigitalisierung)
Übersicht relevanter Planungsunterlagen und Rahmenwerke für die Smart City Münster 
Etappen im Strategieprozess
Gruppen von Akteur*innen im Strategieprozess 
Übersicht über die Stakeholder- und Öffentlichkeitsbeteiligung 
Leitkoordinaten der Smart City Münster
Smart City Steuerrad für die Stadt Münster
Genese und Struktur des Projektportfolios für das Smart City Steuerrad 
Handlungsfeldverschneidung der Fokusprojekte 
Akteur*innen der Governance in der Umsetzungsstruktur der Smart City 
Projekttypen und deren Umsetzung in der Smart City Münster
Die drei Säulen des Datenleitbildes
Abbildung 1: 
Abbildung 2:  
Abbildung 3:  
Abbildung 4:
Abbildung 5: 
Abbildung 6: 
Abbildung 7: 
Abbildung 8: 
Abbildung 9: 
Abbildung 10: 
Abbildung 11: 
Abbildung 12:
Abbildung 13:
7
11
12
21
23
26
34
39
41
43
122
126
130
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
140 141

Quellenverzeichnis
Ziel
ITU-T FG-SSC (Hrsg.) (2014). Technical Report on Smart Sus -
tainable Cities: An analysis of definitions, United Nations, 
International Telecommunication Union, Telecommunication 
Standardization Sector of ITU (ITU-T), Focus Group on Smart 
Sustainable Cities (FG-SSC).
Living-in.EU (2020). Join, Boost, Sustain - Erklärung über die 
Bündelung der Kräfte zur Förderung einer nachhaltigen di-
gitalen Transformation in Städten und Gemeinden in der EU. 
Verfügbar online: https://living-in.eu/sites/default/files/files/
declaration_german.pdf [01.02.2023].
Nationale Dialogplattform Smart Cities (2021). Datenstra -
tegien für die gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung. 
Verfügbar online: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/ver -
oeffentlichungen/sonderveroeffentlichungen/2021/daten -
strategien-gemeinwohl-stadtentwicklung.html [17.02.2023].
NRW-Landesregierung (2020). Die globalen Nachhaltigkeits-
ziele konsequent umsetzen – Weiterentwicklung der Stra-
tegie für ein nachhaltiges Nordrhein-Westfalen. Verfügbar 
online: https://nachhaltigkeit.nrw.de/fileadmin/user_upload/
NRW_Nachhaltigkeitsstrategie_2020.pdf [01.02.2023].
Prognos AG (2022). Prognos Zukunftsatlas 2022 – Das Ran -
king für Deutschlands Regionen.  
Verfügbar online: https://www.prognos.com/de/  
zukunftsatlas-2022-download [02.02.2023].
Smart City Dialog (2022). Smart Cities in Deutschland. Verfüg -
bar online: https://www.smart-city-dialog.de/modellprojekte 
[01.02.2023].
Stadt Münster/Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltig -
keit (2017). Masterplan 100% Klimaschutz Münster. Verfüg-
bar online: https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessi-
onnetbi/getfile.php?id=410952&type=do [02.02.2023].
Stadt Münster/Amt für Mobilität und Tiefbau (2019). Verkehr 
in Zahlen. Verfügbar online: https://www.stadt-muenster.de/
verkehrsplanung/verkehr-in-zahlen [03.02.2023].
Stadt Münster/Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, 
Verkehrsplanung (2016). Radverkehrskonzept – Münster 
2025. Verfügbar online: https://www.stadt-muenster.de/
sessionnet/sessionnetbi/getfile.php?id=391372&type=do 
[03.02.2023].
Stadt Münster/Stabsstelle Smart City (2021). Smart City-Stra -
tegie der Stadt Münster – Version Beta*. Verfügbar online: 
https://smartcity.ms/wp-content/uploads/2021/08/Smart-
City-Muenster-Strategie_Beta_Version.pdf [01.02.2023].
Stadt Münster/Stadtplanungsamt (2021). Integriertes Stadt-
entwicklungskonzept 2030 – Baustein C: Zehn Leitthemen 
für Münster. Verfügbar online: https://www.stadt-muenster.
de/sessionnet/sessionnetbi/getfile.php?id=482951&type=do 
[01.02.2023].
Stadt Münster/citeq (2018): Digitale Stadt Münster: Digitalisie-
rungsstrategie der Stadtverwaltung.
Stadt Soest/Soest Digital (2021). Datenstrategie Soest. Ver -
fügbar online: https://digital-soest.de/images/AIDW/Daten-
strategie_Final_2021-05-14.pdf [17.02.2023].
Statistisches Bundesamt (2023). Teilziele der UN-Nachhal-
tigkeitsziele. Verfügbar online: http://sdg-indikatoren.de/ 
[01.02.2023].
United Nations (2015a). Sustainable Development Goals. Ver-
fügbar online: https://sdgs.un.org/goals [01.02.2023]. 
United Nations (2015b). Transforming Our World – The 2030 
Agenda For Sustainable Development. Verfügbar online: 
World https://sdgs.un.org/sites/default/files/publicati -
ons/21252030%20Agenda%20for%20Sustainable%20De -
velopment%20web.pdf [01.02.2023].
United Nations (2019). New Urban Agenda. Verfügbar on -
line: www.unhabitat.org/about-us/new-urban-agenda 
[01.02.2023].
Bildrechte
Stadt Münster, Stabsstelle Smart CIty
Fremde Bildarchive:
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Quellenverzeichnis
Wir setzen 
den Weg 
konsequent 
fort!
Bildrechte
142

Stabsstelle Smart City
Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft
Albersloher Weg 33
48155 Münster
Tel. 0251 492-7078 
E-Mail: smartcity@stadt-muenster.de
smartcity.ms

Beratungsverlauf (8)

25.05.2023 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
31.05.2023 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 5.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
01.06.2023 Ausschuss für Verkehr und Mobilität
TOP 5.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
06.06.2023 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 6.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
06.06.2023 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit und Ordnung
TOP 3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
19.09.2023 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
TOP 10.1 Vorberatung
Zur Sitzung
20.09.2023 Hauptausschuss
TOP 19.1 Vorberatung
Zur Sitzung
20.09.2023 Rat
TOP 26.1 Entscheidung
Zur Sitzung

Orte (6)

  • Hammer Straße
  • Weseler Straße
  • Busso-Peus-Straße
  • Albersloher Weg 33
  • Leonardo-Campus
  • Promenade

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0243/2023
Typ
Vorlagen
Datum
26.04.2023
Erstellt
18.04.2023 14:03