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V/0287/2012

Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2011

Vorlagen 16.04.2012

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Anlagen 2 - 6 zur Vorlage V_0287_2012

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Anlagen 2 - 6 zur Vorlage V_0287_2012

221645 Zeichen

Jahresbericht 2011  
für das Wohngebiet 
„Münster/Kinderhaus-Brüningheide“ 
- Verstetigungsphase „Soziale Stadt NRW“ - 
- April 2012 - 
 
 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Vermessungs- u. Katasteramt 
Anlage 2 zur Vorlage V/0287/2012

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   ii  
 
 
 
 
 
 
Stadt Münster 
 - Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung- 
Simone Peuling-Heerstraß  
48127 Münster 
stadtplanung@stadt-muenster.de 
 
 
 
Unter Verwendung der Projektberichte 
 der Projektverantwortlichen und der Handlungsfeldverantwortlichen 
des Maßnahmeprogramms „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   iii  
Gliederung 
1 Ausgangslage: Verstetigung des Maßnahmeprogramms „Soziale Stadt“ 
Kinderhaus - Brüningheide ............................................................................................5 
1.1  Förderphase 2007 - 2010: Programmsystematik und Gesamtbilanz.......................5  
1.2  Verstetigungsphase  der „Sozialen Stadt“ seit 2011 ..............................................10  
2 Zielstellung und Grundlagen des Berichts .................................................................14  
2.1.  Zielstellung des Berichts: Ergebnisübersicht 2011 ................................................14  
2.2.  Kontextdaten zur Entwicklung des Wohngebiets „Kinderhaus-Brüningheide“ .......14  
2.3.  Aufbau des Jahresberichts 2011............................................................................15  
3 Handlungsfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“ ..............................................17  
4 Handlungsfeld 2: „Öffentlicher Raum“ .......................................................................22  
5 Handlungsfeld 3: „Lokale Ökonomie“.........................................................................24  
6 Handlungsfeld 4: „Integration zugewanderter Menschen fördern“..........................26  
7 Handlungsfeld 5: „Bewältigung der Herausforderungen für das 
Bildungswesen“ ............................................................................................................31  
8 Handlungsfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten 
knapper öffentlicher Haushalte“..................................................................................41  
9 Handlungsfeld 7: „Gebietsmoderation“......................................................................58  
10  Kontextdatenmonitor „Kinderhaus-Brüningheide“ 2011 ..........................................61  
11  Resümee zur Zielerreichung im Jahr 2011 .................................................................63  
12  Ausblick auf das Verstetigungsjahr 2012 ...................................................................69  
13  Anlagen ..........................................................................................................................73  
 
• Anlage: Kontextdatenmonitor 2011 
• Anlage: Grafiken zu ausgewählten Kontextdaten 2011  und deren Entwicklung  
• Anlage: Karte „Projektstandorte Verstetigungskonze pt 2011“ 
• Anlage: Karte „Projektstandorte Verstetigungskonze pt 2012“

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   iv

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   5 
1 Ausgangslage: Verstetigung des Maßnahmeprogramms „Soziale Stadt“ 
Kinderhaus - Brüningheide 
1.1 Förderphase 2007 - 2010: Programmsystematik und  Gesamtbilanz  
Mit Beschluss vom 13.12.2006 hat der Rat der Stadt Münster die Verwaltung beauftragt, das 
Programm „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ auf der Grundlage eines konkretisierten 
Maßnahmekonzepts (Integriertes Handlungskonzept/Städtebaulicher Maßnahmeplan) in den 
Jahren 2007 bis 2010 umzusetzen (vgl. Vorl. V/0927/2006, V/0927/2006 E1). 
Diesem „offiziellen Startschuss“ liefen bereits wichtige Arbeitsschritte voraus. Die grundsätz- 
liche Projektkonzeption erfolgte im Jahre 2005 mit dem vom Rat der Stadt Münster be- 
schlossenen Integrierten Handlungskonzept „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ (vgl. 
Vorlage V/0197/2005, V/0197/2005 E1, V/0197/2005 E2), welches wiederum die Grundlage 
für den Förderantrag der Stadt Münster an das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kul- 
tur und Sport (MSWKS NRW) bildete. Vor dem Hintergrund des im Stadterneuerungspro- 
gramm 2006 und mit Schreiben der Bezirksregierung vom 10.10.2006 in Aussicht gestellten 
Umfangs der Zuwendung des Landes Nordrhein-Westfalen und nach Maßgabe des Ratsbe- 
schlusses vom 29.06.2005 zur Vorlage V/0197/2005 E2 wurde das Integrierte Handlungs- 
konzept modifiziert und abschließend am 13.12.2006 vom Rat beschlossen.  
Im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide  wurden zwischen 2007 und Ende 2010 im Rah- 
men des Programms „Soziale Stadt NRW“ über 30 Projekte mit entsprechender Förderung 
des Landes Nordrhein-Westfalen und einem städtischen Eigenanteil umgesetzt. Hierüber 
wurde dem Rat der Stadt Münster bereits mit den Jahresberichten 2007/2008, 2008, 2009 
und 2010 berichtet (vgl. Vorl. V/0347/2008, Vorl. V/0297/2009, Vorl. V/0291/2010, Vorl. 
V/0601/2011).  
 
Programmsystematik 
Auf der Basis des „Integrierten Handlungskonzeptes“ wurde die Münsteraner Programmsys- 
tematik entwickelt, die sich im Förderzeitraum 2007-2010 auf 8 Handlungsfelder mit über 30 
Projekten stützte: 
Handlungsfeld 1 „Wohnen“ 
 
Projekt 1.01 Energetische Gebäudesanierung 
Projekt 1.02 Marktanpassung des Wohnbestandes 
Projekt 1.03 Wohnzukunft für ältere und behinderte Menschen 
Projekt 1.04 Weiterentwicklung der Kooperationsvereinbarung 
Projekt 1.05 Nachbarschaftsstärkung und Mieter/innenschulung 
Projekt 1.06 Das Quartier spart Strom 
Projekt 1.07 Solares Kinderhaus 
Projekt 1.08 Alternative Flächennutzung - baulich und sozial

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   6 
Handlungsfeld 2 „Öffentlicher Raum“  
Projekt 2.01 Städtebauliches und lokales Maßnahmenkonzept 
Projekt 2.02 Spiel- und Freizeitzone 
Handlungsfeld 3 „Lokale Ökonomie“ 
 
Projekt 3.01 Wertstoffe/Sperrgut 
Projekt 3.02 Expertise „Lokale Ökonomie“ 
Projekt 3.03 Projektfamilie „Stärken vor Ort“ 
Handlungsfeld 4 „Integration zugewanderter Menschen fördern“ 
 
Projekt 4.01 Mädchenprojekt `Unser Alltag - unsere Sorgen´ 
Projekt 4.02 Integrationsarbeit vor Ort: Anlauf-, Beratungs- und Koordinationsstelle 
Projekt 4.03 Gewaltprävention 
Handlungsfeld 5 „Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen“ 
 
Projekt 5.01 Wir verstehen uns (zusammengeführt mit Projekt: 5.03 Stadtteileltern in KiTas) 
Projekt 5.02 Elternkompetenz stärken 
Projekt 5.04 Gesund aufwachsen in Kinderhaus 
Projekt 5.06 Kontinuierliche Praxistage zum Übergang Schule-Beruf 
Projekt 5.07 Kinderhauser Jugendkultur 
Handlungsfeld 6 „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher 
Haushalte“   
Projekt 6.01 Schuldnerberatung vor Ort 
Projekt 6.02 Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V. 
Projekt 6.03 Bürgerbeteiligung / Moderation 
Projekt 6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt 
Projekt 6.05 Integrative Jugendsozialarbeit 
Projekt 6.06 Mobile Jugendarbeit 
Projekt 6.07 Sport und Bewegung 
Projekt 6.08 Drogenprävention 
Handlungsfeld 7 „Gebietsmoderation“ 
 
Projekt 7.01 Projektkoordination / Gebietsmoderation 
Projekt 7.02 Quartiersfonds 
Handlungsfeld 8 „Selbstevaluation“ 
 
Projekt 8.01 Zielentwicklung und Beobachtung Zielerreichung 
Projekt 8.02 Entwicklung und Auswertung von Kontextindikatoren

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   7 
Um die Erfolge des Programms identifizieren zu können, war es erforderlich, bereits ab Be- 
ginn der Förderphase ein konsistentes System messbarer Ziele auf Programm-, Handlungs- 
feld- und Projektebene zu entwickeln und umzusetzen.  Sowohl handlungsleitende Grundlage 
für die Programmsteuerung als auch konzeptioneller Rahmen für die verpflichtende prozess- 
begleitende Selbstevaluation war das auf der nächsten Seite dargestellte Zielsystem, das in 
einem kooperativen Verfahren mit den Projektakteuren und mit Unterstützung von Univation 
- Institut für Evaluation (Köln) im Rahmen des Teilprojekts 8.01 – „Prozessbegleitende 
Selbstevaluation“ entwickelt wurde. Dieses System umfasst folgende Ebenen: 
• Ziele des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ 
• Programmziele „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“  (vgl. Vorl. V/0927/2006) 
• Leitzielbereiche für die einzelnen Handlungsfelder  
• Ziele des Handlungsfeldes 
Zur formalen Absicherung der Selbstevaluation wurden zu Beginn der Programmdurchfüh- 
rung von der Programmkoordination (Sozialamt) Vereinbarungen mit den Trägern der Pro- 
jekte abgeschlossen, in denen Ziele, Inhalte, Leistungsumfang, Qualitätsanforderungen, ein- 
gesetzte Ressourcen, Finanzierung sowie Berichts- und Nachweispflichten festgelegt sind 
(vgl. Vorlage V/0877/2007). Zur Beobachtung der Zielerreichung der einzelnen Projekte ent- 
wickelten die Projektakteure zudem projektbezogene Indikatoren und Monitoringbögen. So- 
mit wurde für die beteiligten Akteure der „Sozialen Stadt“ die Grundlage geschaffen, die Um- 
setzung der eigenen Projekte im Sinne der Selbstevaluation systematisch und datenbasiert 
zu bewerten und in den jährlichen Projektberichten der Projektträger bzw. der Handlungs- 
feldverantwortlichen zu dokumentierten. Da die grundsätzliche Projektkonzeption bereits in 
den Jahren 2005/2006 erfolgte, haben die im Rahmen der Programmdurchführung gemach- 
ten Erfahrungen und  Ergebnisse der prozessbegleitenden Selbstevaluation sowie gegebe- 
nenfalls geänderte Rahmenbedingungen im Laufe der Jahre teilweise zu einer inhaltlichen 
Weiterentwicklungen der Projekte geführt.

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  8 
 Programmziele 
 Münster-Kinderhaus/
 Brüningheide 
 Ziele des 
 Handlungsfeldes 
   7.3. 
   Die Gebietsmoderation 
   entwickelt bis Ende März 2008 
   Kriterien und Verfahrensgrund- 
   ätze zur Vergabe der Mittel aus 
   dem Quartiersfonds. 
Information und Vernetzung Aktivierung und Beteiligung Mittelvergabe Quartiersf onds 
7.1.5. 
Die Gebietsmod. tauscht mit 
allen Projektträgern mindes-
tens 1 x / Hj., mit allen 
Handlungsfeldverantwortl. 
mind. 1 x / J. mdl. Informa- 
tionen, Bewertungen und 
weitere Perspektiven aus. 
7.2.1 
Die Gebietsmoderation sorgt 
für die Durchführung von 
jährlich mindestens 6 „kleinen 
Aktionen“, an denen jeweils 
wenigstens drei Bewohner/ 
innen ohne Projektträger-
funktion teilnehmen. 
7.2.2. 
Die Gebietsmoderation 
bildet bis Ende 2008 
einen Kreis fester 
Ansprechpartner/innen 
für Aktivitäten der 
Sozialen Stadt. 
 7.1.1. 
 Die Gebietsmoderation 
 ist an allen relevanten 
 Veranstaltungen präsent 
7.1.2 
Bis 30.06.2008 wird eine 
Internetpräsenz der Sozialen 
Stadt Kinderhaus 
 - Brüning-
heide unter Beteiligung von 
Jugendlichen des Stadtteils 
vorbereitet und eingerichtet. 
7.1.3. 
An fünf Standorten im 
Stadtteil sind ab 31.01.2008 
Info-Kästen angebracht. 
Die Aktualität der Auslagen 
wird mindestens 
14-tägig überprüft. 
7.1.4. 
Alle im Programmzusam- 
menhang geförderten lfd.
Projekte präsentieren 
sich mit eigenen Inform. 
in den Info- Kästen während 
ihrer Laufzeit mind. 1 x / Hj. 
 4.3 
 Förderung des interkulturellen 
 und sozialen Zusammenlebens 
 4.4 
 Erhöhung der Bildungschancen/ 
 Bildungsniveaus 
 Handlungsfeld 1 :  
 Verbesserung der Wohnsituation 
 1.1 
 Optimierung und Sicherung des 
 Wohnungsbestandes für die Zukunft 
 1.2 
 Sicherung bezahlbaren Wohnens 
 (durch Reduzierung der privaten 
  Energiekosten) 
 1.3 
 Verbesserung und Schaffung 
 langfristig sozial stabiler 
 Bewohnerstrukturen 
 Handlungsfeld 2 : 
 Gestaltung des öffentlichen Raums 
 für einen sicheren und lebendigen 
 Stadtteil 
 2.1 
 Aktivierung der Bewohnerschaft 
 2.2 
 Durchführung von Aktionen 
 und Maßnahmen 
 Handlungsfeld 6 : 
 Sicherung sozialer Netze und 
 Infrastrukturen in Zeiten 
 knapper öffentlicher Haushalte 
 6. 1 
 Reduzierung der 
 Verschuldungsproblematik 
 6.2 
 Förderung der 
 interkulturellen Verständigung 
 6.3 
 Aktivierung von bisher nicht 
 erreichten Personengruppen 
 6.4 
 Verbesserung von 
 Motorik und Bewegung 
 6.5 
 Förderung eines 
 gewaltfreien Umgangs 
 6.6 
 Verbesserung der kulturellen -, 
 Freizeit- und Bildungssituation 
 6.7 
 Verstärkung der Drogenprävention 
 Handlungsfeld 4 : 
 Integration zugewanderter 
 Menschen fördern 
Die Lebenschancen durch Vermittlung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen erhöhen Die physischen Wohn- und Lebensbedingungen sowie 
 die wirtschaftliche Basis in den Stadtteilen stabilisieren und verbessern 
Handlungsfeld 7:  Quartiersmanagement 
 Handlungsfeld 5 : 
 Bewältigung der Herausforderungen 
 für das Bildungswesen 
 5.a  Erhöhung der Chancengerechtigkeit 
 durch eine Erhöhung der Bildungsbeteili-
 gung für Familien mit Sprachdefiziten 
 
- Zieldimension A: Stärkung der Bildungsinfrastruktur 
 - Zieldimension B: Verbesserung der Sprachfähigkeiten 
 - Zieldimension C: Verbesserung der schul. Leistungen 
 - Zieldimension D: Verbesserung der Elternbeteiligung 
 5.b 
 Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit von 
 über 15-jährigen Schulentlassenen und Er-
 wachsenen mit erheblichen Sprachdefiziten 
 5.c 
 Nachhaltige Institutionalisierung von 
 Förderangeboten im Sprachbereich für Eltern 
 5.d 
 Verbesserung der gesundheitlichen 
 Situation von Kindern und Jugendlichen 
 5.e 
 Erhöhung der Übergangsquote in Ausbildung 
 und Arbeit an den beteiligten Schulen 
 5.f 
 Aufbau eines schulformübergreifenden Ju-
 gendtheaterensembles Kinderhaus zur Stär-
 kung d. Identifizierung mit Stadtteil u. Schule 
 3.3 
 Unterstützung der sozialen u. beruflichen 
 Integration v. Frauen mit Problemen beim 
 Einstieg/ 
 Wiedereinstieg ins Erwerbsleben 
 3.4 
 Verbesserung der sozialen Infrastruktur f. 
 Jugendliche, junge Erwachsene u. Frauen 
 durch lokale Aktivitäten u. Kooperationen 
 Leitzielbereiche 
 2.3 
 Entwicklung von Konzepten zur 
 Verschönerung des Stadtteils 
 Handlungsfeld 3 : 
 Stärkung der lokalen Ökonomie und 
 der Beschäftigungssituation 
Programm Soziale Stadt Münster-Kinderhaus/Brüningheide, Übersicht "Abgestimmte Ziele" (Stand 20.03.2008 / erg. 25.03.2010) 
 Identifikation mit den Quartieren, Stadtteilöffentlichkeit und das Gebietsimage stärken 
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation 
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet 
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche 
 Ziele Bund- 
 Länder-Programm 
 "Soziale Stadt" 
 3.1 
 Durchführung von Analysen, 
 Entwicklung von Konzepten 
 3.2 
 Unterstützung der sozialen und beruf-
 lichen Integration von Jugendlichen 
 und jungen Erwachsenen 
 5.g 
 Langfristige Verstetigung der Bildungs- 
 beteiligung durch entwickelte Netzwerke 
 4.1 
 Unterstützung der Selbst-
 organisation von Migranten/-innen 
 4.2 
 Gewaltfreies Miteinander fördern/
 Verbesserung der Konfliktvermittlung

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  9 
Bilanz der Förderphase 
Für die Jahre 2007-2010 lassen sich nachfolgende gr undlegende Ergebnisse mit Blick auf 
die Zielerreichung auf der Programmebene zusammenfa ssen (vgl. Jahresbericht 2010, Vor- 
lage V/0601/2011, Anlage 2): 
• Die Wohnsituation in Kinderhaus-Brüningheide ist d urch das Engagement einzelner Woh- 
nungseigentümer verbessert worden. Maßgeblich dazu beigetragen haben die Maßnah- 
men der energetischen Gebäudesanierung im Wohnbestand der WohnSieGer GbR, die 
auch in der Verstetigungsphase sukzessive fortgesetzt werden sollen, sowie die in 2008 
realisierten Umbaumaßnahmen für ein barrierefreies Wohnen im Bestand der Wohn + 
Stadtbau GmbH. Ein Beitrag zur Schaffung langfristig stabiler Bewohnerstrukturen wurde 
durch die Durchführung von Netzwerktreffen, die Konstituierung des Arbeitskreises der 
Vertrauensmieter/-innen und die Durchführung von Mieterschulungen geleistet. Die Ein- 
beziehung der Vertrauensmieter stellte eine Schlüsselrolle bei der engeren Vernetzung 
zwischen Bewohnerschaft und Wohnungsunternehmen dar. Diese Netzwerkarbeit hat 
sich bewährt. Probleme im Bereich des Wohnens und Wohnumfeldes wurden schnell 
identifiziert und kommuniziert. 
• Im Zentrum einer Reihe von Teilprojekten stand die  Förderung der Integration unter- 
schiedlicher Gruppen im Wohngebiet sowie die Stabilisierung und Weiterentwicklung be- 
wohnerschaftlicher Selbstorganisation. Diese Ziele erwiesen sich als Querschnittsziel für 
fast alle Projektaktivitäten. So sind in nahezu allen Projekten Personen mit unterschiedli- 
chen Migrationsvorgeschichten integriert worden. Zudem wurde die Selbstorganisation 
von Migrantinnen und Migranten entscheidend verbessert. Auch die Zahl gemeinschaftlich 
initiierter Aktivitäten und Kontakte zwischen interkulturellen Gruppen hat im Förderzeit- 
raum zugenommen.  
• Die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche sin d sowohl durch direkte Bildungspro- 
jekte wie z.B. Sprach- und Nachhilfekurse als auch durch Projekte der Jugendsozialarbeit, 
die zur Motivierung und Aktivierung  der Kinder und Jugendlichen oder ihrer Eltern beitra- 
gen, deutlich gestärkt worden. Die in verschiedenen Projekten verfolgte Qualifizierung in- 
sbesondere der Bevölkerung mit Migrationsvorgeschichte durch z.B. Betriebspraktika, 
Sprachkurse sowie Projekte der Arbeitsmarktförderung erhöhte für viele Teilnehmende 
die individuelle Beschäftigungsfähigkeit durch eine Verringerung von Hemmnissen sowie 
eine Verbesserung der sozialen und der sprachlichen Kompetenzen.  Darüber hinaus lie- 
ßen sich in Bezug auf die über die Jahre entstandenen netzförmig verbundenen Akteurs- 
beziehungen und die inhaltlich sich gegenseitig ergänzenden Teilprojekte im Programm 
Synergien feststellen, die insbesondere mittelfristig weitere Wirkungen erwarten lassen. 
Ferner lässt sich bilanzierend festhalten, dass die Aktivitäten und Projekte schon im Laufe 
der Förderphase für eine Imageverbesserung des Quartiers gesorgt haben, indem sie dazu 
beigetragen haben, das Leben in Münster - Kinderhaus/Brüningheide lebendiger und fried- 
fertiger sowie das Wohnumfeld sowie das Wohnen selbst lebenswerter werden zu lassen. 
Weitere Investitions-und Fördermittel in erheblichem Umfang, insgesamt mehr als 2,85 Milli- 
onen €, unterstützten diesen angestoßenen Prozess durch baulich-investive Maßnahmen 
und verhalfen ihm zu einer Nachhaltigkeit im Bereich der Infrastruktur (z.B. Sanierungsmaß-

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   10  
nahmen GS Kinderhaus West, Kita Killingstraße, Erneuerung der Schulsportanlage Schul- 
zentrum Kinderhaus).   
Gleichwohl war trotz dieser Erfolge nach Abschluss der Förderung Ende 2010 zu konstatie- 
ren, dass innerhalb des gegebenen Programmzuschnitts und in der Förderlaufzeit eine 
räumlich-bauliche Aufwertung des Wohngebietes insgesamt nicht erreicht werden konnte. 
Dies hat vielfältige Gründe: Zum einen weist ein größerer Teil des Wohnungsbestandes 
(teilweise erhebliche) Mängel auf und wechselnde bzw. fehlende Ansprechpartner/innen auf 
Seiten zweier Wohnungseigentümer schränkten die Möglichkeiten, Veränderungen über ak- 
tive Kooperation herbeizuführen, deutlich ein. Desweiteren umfasste das Programm Soziale 
Stadt 2007-2010 keine investiven Maßnahmeansätze in den Bereichen Infrastruktur, Immobi- 
lien und Wohnumfeld.  So standen die wohnungswirtschaftlichen Probleme, nicht zuletzt auch 
vor dem Hintergrund der städtebaulichen Struktur, zum Ende der Förderphase  trotz vielfälti- 
ger und nachhaltiger Erfolge ganz deutlich im Fokus der Bürger und Bürgerinnen sowie der 
vor Ort agierenden Träger. 
Insgesamt jedoch, so das Resümee des Jahresberichts 2010 (V/0601/2011, Anlage 2), wur- 
de eine solide Ausgangslage für eine weiterhin erfolgversprechende Umsetzung ausgewähl- 
ter Projekte in der Verstetigung erreicht. Die Verstetigungsüberlegungen begegneten dabei 
der Frage, wie die erreichten positiven Veränderungen (Erfolge) 
 und die für die Funktionsfä- 
higkeit des Quartiers relevanten aufgebauten Angebots- und Vernetzungsstrukturen im Pro- 
grammgebiet angesichts weiter bestehender Handlungsbedarfe auch über das Ende der 
Förderung hinaus zu stabilisieren und zu sichern sind.  
 
1.2 Verstetigungsphase  der „Sozialen Stadt“ seit 2 011 
Seit dem 01.01.2011 befindet sich das Programmgebiet in der Verstetigungsphase, die ge- 
mäß Verstetigungskonzept den Zeitraum bis 2013 umfasst (vgl. Vorl. V/0291/2010, Vorl. 
V/0291/2010/1).  
Bereits in 2009 bat die Bezirksvertretung Nord auf der Grundlage des Jahresberichtes 2009 
und des Antrags der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirks- 
vertretung Münster-Nord (A-N/0028/2009 vom 21.10.2009) die Verwaltung am 03.11.2009 
einstimmig  „um ergebnisoffene  Prüfung, wie das Projekt ‚Soziale Stadt’ Kinderhaus-
Brüningheide über das Jahr 2010 hinaus, ggf. auch in Teilen oder auch modifiziert, fortge- 
setzt werden kann“. Weiterhin regte der Beirat Soziale Stadt am 23.02.2010 die Erarbeitung 
eines Eckpunktekonzepts zur Verstetigung durch die Verwaltung an 
1. Mit der Vorlage 
V/0291/2010 stellte die Verwaltung die Eckpunkte eines solchen (Verstetigungs-) Konzepts 
vor und wurde am 07.07.2010 beauftragt, die Umsetzung des Verstetigungskonzepts vorzu- 
bereiten und im Zeitraum 2011 bis 2013 zu koordinieren. Zur Sicherung der lückenlosen 
                                                      
1 Neben der Verstetigung auf der Grundlage des gegenwärtigen Programmprofils, empfahl die Verwaltung mit 
einer separaten Vorlage (V/0422/2010) auf der Grundlage eines fachlichen (bausubstanziellen) Gutachtens, die 
Zukunftsperspektiven des Wohngebiets insbesondere unter wohnungswirtschaftlichen und städtebaulichen Ge- 
sichtspunkten zu prüfen und insoweit geeignete Handlungsempfehlungen zu entwickeln .

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   11  
Fortentwicklung und Stabilisierung der aufgebauten Angebots- und Vernetzungsstrukturen 
nach Auslaufen des Programms „Soziale Stadt“ am 31.12.2010 beschloss der Rat die Be- 
reitstellung einer Finanzausstattung für ein sachlich, räumlich und zeitlich begrenztes Pro- 
jektbündel im Programmzusammenhang der „Sozialen Stadt“. 
Finanziert werden sollten laut Verstetigungsvorlage konkret bezeichnete und über eine netz- 
förmige Struktur miteinander verbundene Teilprojekte mit eindeutigem Gebietsbezug für ei- 
nen begrenzten Zeitraum. Der gebietsbezogene Ansatz wurde auch in der Verstetigungs- 
phase beibehalten, um die Erfolge der bisherigen Programmdurchführung abzusichern.  
Im Jahr 2011 stand für das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ 
ein Finanzbudget in Höhe 150.000 €  laut Ratsbeschluss vom 08.12.2010 zur Verfügung, 
welches ebenfalls bereits für die Jahre 2012 und 2013 veranschlagt wurde.   
Die Verstetigung erfolgte dabei weiterhin auf der Grundlage des in der Förderphase entwi- 
ckelten und umgesetzten Programmprofils, um die integrative Programmausrichtung beizu- 
behalten (Vorlage V/0291/2010). So wurden zum einen die in der Förderphase aufgebauten 
Entscheidungsstrukturen und netzförmigen Kooperationsbeziehungen zwischen den an der 
Durchführung Beteiligten mit wenigen Anpassungen fortgeführt. Zudem wurde, ungeachtet 
einzelner Anpassungen, ebenfalls das Zielsystem mit seinen Leit- und Projektzielen und den 
abgestimmten Indikatoren zur Beobachtung der Zielerreichung grundsätzlich beibehalten. 
Auf dieser Grundlage ist die Verwaltung gehalten, auch in Zukunft jährlich über Verlauf und 
Ergebnisse der im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide durchgeführten Maßnahmen und 
Projekte zu berichten. 
Gleichzeitig  war es weder geboten noch möglich, sämtliche im Zeitraum 2007 bis 2010 
durchgeführte Projekte unverändert fortzuführen. Ziel war es, im Rahmen der finanziellen 
Ressourcen wichtige Projekte ohne wesentliche Substanzänderung fortführen zu können.  So 
führte die Verstetigung teilweise zu Modifizierungen sowie auch zur Reduzierung und Kon- 
zentration der Projekte . Wie die nachfolgende Tabelle differenziert darstellt, wurden von den 
33 Projekten des Programms „Soziale Stadt“ im Jahr 2010 laut Beschluss des Beirats „So- 
ziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ vom 16.11.2010 im ersten Jahr der Verstetigung 
(2011) insgesamt 25 Projekte – teilweise mit modifizierter Projektkonzeption – mit unter- 
schiedlichen finanziellen Dotierungen und zum Teil auch aus Mitteln außerhalb des Versteti- 
gungsbudgets weiter fortgeführt: 19 Projekte 
2 wurden über das Maßnahmeprogramm finan- 
ziert  bzw. waren ohne Finanzierungsbedarf, 6 Projekte haben eine anderweitige Förderung 
erhalten bzw. sind Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden. Wenngleich ein 
Teil der Projekte außerhalb des Maßnahmeprogramms fortgeführt wird und die Netzanbin- 
dung für diese Projekte seit Anfang 2011 insoweit lockerer geworden ist, liegt das Bemühen 
nach wie vor darin, das Programm in der Verstetigung bis 2013 weiterhin als ein integratives 
Programm umzusetzen. 
 
 
                                                      
2 inklusive der Fortführung der Prozessbegleitenden Selbstevaluation, die die Berichterstattung über die Zieler- 
reichung und die Fortführung und Auswertung der Kontextindikatoren umfasst

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   12  
Verstetigte Projekte 2011, die über das Maßnahmeprogramm finan- 
ziert werden bzw. ohne Finanzierungsbedarf* sind  
(laut Beschluss Beirat „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“, 16.11.2010 auf der 
Grundlage des Ratsbeschlusses vom 07.07.2010, V/0291/2010) 
Handlungsfelder 
Nr.  Titel  
1.04 Weiterentwicklung der Kooperationsvereinbarung * HF 1 „Wohnen“ 
1.05 Nachbarschaftsstärkung und Mieter/innenschulun g 
HF 2 „Öffentlicher 
Raum“ 
2.02 Spiel- und Freizeitzone 
4.01 Mädchenprojekt `Unser Alltag - unsere Sorgen´ HF 4 „Integration zu- 
gewanderter Men- 
schen fördern“ 4.02 Integrationsarbeit vor Ort: Anlauf-, Beratungs - und Koordinations- 
stelle  
5.01 Wir verstehen uns  
5.04 Gesund aufwachsen in Kinderhaus 
HF 5 „Bewältigung 
der Herausforderun- 
gen für das Bildungs- 
wesen“ 5.07 Kinderhauser Jugendkultur 
6.01 Schuldnerberatung vor Ort 
6.02 Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V  
6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt 
6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit / Mobile  Jugendarbeit 
6.07 Sport und Bewegung 
HF 6 „Sicherung sozi- 
aler Netze und Infra- 
strukturen in Zeiten 
knapper öffentlicher 
Haushalte“  
6.08 Drogenprävention 
7.01 Projektkoordination / Gebietsmoderation HF 7 „Gebietsmode- 
ration“ 
7.02 Quartiersfonds 
8.01 Zielentwicklung und Beobachtung Zielerreichung HF 8 „Prozessbeglei- 
tende Selbstevaluati- 
on“ 8.02 Entwicklung und Auswertung von Kontextindikato ren

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   13  
Verstetigte Projekte 2011, die eine anderweitige Förderung erhalten 
bzw. Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind 
(laut Beschluss Beirat „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“, 16.11.2010 auf der 
Grundlage des Ratsbeschlusses vom 07.07.2010, V/0291/2010)  
Handlungsfelder 
Nr.  Titel  
HF 1 „Wohnen“ 1.06 Das Quartier spart Strom  
3.01 Wertstoffe/Sperrgut HF 3 „Lokale Ökono- 
mie“ 
3.03 Stärken vor Ort 
HF 4 „Integration zu- 
gewanderter Men- 
schen fördern“ 
4.03 Gewaltprävention 
5.02 Elternkompetenz stärken HF 5 „Bewältigung 
der Herausforderun- 
gen für das Bildungs- 
wesen“  
5.06 Kontinuierliche Praxistage zum Übergang Schule -Beruf 
 
Insbesondere die Gebietsmoderation erfuhr in 2011 eine Stärkung in ihrer Funktion als Bin- 
deglied des Programms, indem sie über die Mittelvergabe einzelner Projekte (1.05, 4.01, 
5.07, 6.02, 6.04,6.05, 6.06, 6.07, 6.08) mitentscheiden sollte. Einen Überblick über die Pro- 
jektstandorte des Verstetigungsjahres 2011 gibt Anlage 5 zur Vorlage V/0287/2012. 
Auch die Selbstevaluation wurde im Rahmen der Verstetigung des Programmgebiets ab 
2011 in bewährter Form fortgesetzt. Im Verstetigungskonzept „Soziale Stadt Kinderhaus-
Brüningheide“ wird hierzu ausgeführt (Vorl. V/0291/2010, Anlage 3): „Das methodische Vor- 
gehen hat sich bewährt, insofern es unter den an der Programmdurchführung Beteiligten 
breite Akzeptanz erfahren und aktive Mitarbeit bewirkt hat; insbesondere waren und sind die 
gemeinsam erarbeiteten Produkte (Ziele, Indikatoren, Erhebungsinstrumente) geeignet, aus- 
sagekräftige Informationsgrundlagen bereitzustellen, Erfolge (und Misserfolge) sichtbar zu 
machen, Nachsteuern zu ermöglichen sowie Vernetzung, Zusammenwirken und Koordinati- 
on zwischen den Aktivitäten im Programmzusammenhang zu verbessern. Um auch in Zu- 
kunft Erfolge überprüfen, die Projektumsetzung angemessen steuern und über den Pro- 
grammverlauf verbindlich berichten zu können, ist eine Fortführung angezeigt. Dabei kann, 
ungeachtet einzelner Ergänzungs- und Anpassungsbedarfe, auf die während der Förderpha- 
se entwickelten Ziele, Indikatoren und Erhebungsinstrumente zurückgegriffen werden.“ Vor 
diesem Hintergrund soll die prozessbegleitende Selbstevaluation und die Aufbereitung der 
Kontextdaten im Zeitraum 2011 - 2013 fortgeführt werden. Die Erstellung des vorliegenden 
Berichts über die Verstetigung im Jahr 2011 erfolgt auf dieser Grundlage.

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  14 
2 Zielstellung und Grundlagen des Berichts 
2.1. Zielstellung des Berichts: Ergebnisübersicht 2 011 
Der vorliegende Jahresbericht zum Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus-Brüning-
heide“ (ehemals „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“, 2007-2010) skizziert den Projekt- 
verlauf und die Projektergebnisse des ersten Verstetigungsjahres 2011. Er steht grundsätz- 
lich in der Kontinuität der vorherigen Jahresberichte, lässt jedoch aufgrund eines in Teilen 
modifizierten und angepassten Programms nur eingeschränkt Vergleiche zu den Ergebnis- 
sen der Vorjahre zu. 
 
Die Inhalte des Jahresberichts stellen wichtige Orientierungsgrundlagen für die Programm-
steuerung und Projektdurchführung in der weiteren Verstetigungsphase bereit. Zudem 
kommt der Bericht dem Auftrag des Rates nach, dem Rat jährlich Zwischenberichte  über 
Umsetzung, Ergebnisse und Entwicklung der Rahmenbedingungen vorzulegen, die zuvor im 
Beirat Kinderhaus-Brüningheide, der Bezirksvertretung Münster-Nord, den beteiligten Fach- 
ausschüssen und Gremien des Rates einschließlich dem Integrationsrat behandelt werden 
(V/0291/2010). Die Aussagen des Jahresberichts zur Zielerreichung sollen die Entscheidun- 
gen des Rates und des Beirats Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide zur Programmgestal- 
tung in der weiteren Verstetigungsphase 2012-2013 unterstützen.  
 
Die Darstellung der Projektergebnisse des Jahres 2011 erfolgt dabei in einer tabellarischen 
Übersicht. Diese ergebnisorientierte, konzentrierte und lesefreundliche Form der Berichter- 
stattung fand erstmals in 2010 ihre Anwendung, nachdem bereits Mitte 2010 der Bezirksre- 
gierung Münster und dem Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport (MSWKS 
NRW) gemäß der Förderrichtlinie Stadterneuerung 2008 und Erlass des Ministeriums für 
Bauen und Verkehr NRW am 31.08.2010 ein sehr ausführlicher Abschlussbericht zur Selbst- 
evaluation vorgelegt wurde. Die tabellarische Form der Berichterstattung hat sich bewährt 
und wurde am 17.05.2011 im Beirat „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ ausdrücklich 
begrüßt und am 26.04.2012 bestätigt. Die  Ergebnisdarstellung in den Kapiteln 3 - 9 konzent- 
riert sich auf die Projekte, die laut Beschluss des Beirates „Soziale Stadt Kinderhaus-
Brüningheide“ vom 16.11.2010  verstetigt werden sollten und erfolgt auf der Basis der von 
den Projektträgern bzw. Handlungsfeldverantwortlichen im Rahmen der Selbstevaluation 
verfassten Projektberichte und anschließenden Querauswertung der Berichte.
  
 
2.2. Kontextdaten zur Entwicklung des Wohngebiets „ Kinderhaus-Brüningheide“ 
Zur Unterstützung der Selbstevaluation hat das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, 
Verkehrsplanung in Anlehnung an die Indikatorenliste des Städtenetzes Soziale Stadt NRW / 
MBV NRW/ ILS NRW (2008) in einem „Kontextdatenmonitor“ wesentliche Daten zur Stadt- 
teilentwicklung bereit gestellt. Die sog. Kontextdatenmonitore, die neben den Daten auch 
Karten mit Projekt- und Infrastrukturstandorten umfassen, finden sich ebenfalls bereits in den 
o.g. Jahresberichten 2008, 2009 und 2010. Laut Verstetigungskonzept (Vorl. V/0291/2010,

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  15 
Anlage 3) wurde die Fortsetzung der  Aufbereitung von Kontextdaten als Bestandteil der pro- 
zessbegleitenden Selbstevaluation für die Jahre  2011 - 2013 beschlossen.  
Die Kontextdatenmonitore verdeutlichen, unter welchen demographischen und sozioökono- 
mischen Rahmenbedingungen die Projekte der Sozialen Stadt durchgeführt wurden. Sie sind 
jedoch ausdrücklich keine Wirkungsanalyse der Projekte, sondern stellen vielmehr Rahmen- 
daten zur Stadtteilentwicklung dar. Die Konzeption, die Inhalte und die Verwendung des 
Kontextdatenmonitors werden in Kapitel 10 erläutert. Die Daten des Kontextdatenmonitors 
für 2011 sind in Anlage 3 zur Vorlage V/0287/2012 zu finden. Die Kontextdatenmonitore der 
Jahre 2007-2010 sind jeweils in den Sitzungen des Beirats „Soziale Stadt“ vorgestellt worden 
und wurden dort als sehr hilfreich zur Einschätzung der Quartiersentwicklung angesehen. 
 
2.3. Aufbau des Jahresberichts 2011 
Der Jahresbericht 2011 konzentriert sich auf eine tabellarische Übersicht der Projektergeb- 
nisse 2011 nach Handlungsfeldern. Die Darstellung der Ergebnisse berücksichtigt die Be- 
deutung einer geschlechterdifferenzierten Darstellung (vgl. Vorl. V/0927/2006). Die Übersich- 
ten sind folgendermaßen aufgebaut: 
• Handlungsfeldverantwortliche und Projektträger  
• Projekt-Nummer und Projektname  
• Projekt-Ziele 
• Indikatoren (für die Handlungsfelder mit Schlüssel projekten) 
• Ergebnisse 2011 (auf Basis der Projektberichte der  Projektakteure, vgl. Quellenangaben) 
• Zielerreichung   
Die Benennung der Handlungsfeldverantwortlichen und Projektträger sowie die gesonderte 
Darstellung der Zielerreichung  wurden in 2011 zwecks Verbesserung der Lesefreundlichkeit 
und Transparenz neu hinzugenommen.  
 
Die Ergebnisse der Handlungsfelder sind in den folgenden Kapiteln dargestellt: 
• Kapitel 3: Handlungsfeld „Wohnen“ 
• Kapitel 4: Handlungsfeld „Öffentlicher Raum“ 
• Kapitel 5: Handlungsfeld „Lokale Ökonomie“ 
• Kapitel 6: Handlungsfeld „Integration zugewanderte r Menschen fördern“ 
• Kapitel 7: Handlungsfeld „Bewältigung der Herausfo rderungen für das Bildungssystem“ 
• Kapitel 8: Handlungsfeld „Sicherung sozialer Netze  und Infrastrukturen in Zeiten knapper 
öffentlicher Haushalte“ 
• Kapitel 9: Handlungsfeld „Gebietsmoderation“

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  16 
Die tabellarischen Übersichten der Projektergebnisse 2011 werden ergänzt  durch den Kon- 
textdatenmonitor 2011, Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kontextdaten sowie zweier 
Karten mit den Projektstandorten in 2011 und 2012, die in der Vorlage V/0287/2012 als An- 
lagen 5 - 6 dokumentiert sind.  
 
Kapitel 10 erläutert Konzeption und Inhalte des Kontextdatenmonitors. Die Kontextdaten 
2011 sind in der Anlage 3 zur Vorlage V/0287/2012 dokumentiert. Für ausgewählte Kontext- 
daten ist in Anlage 4 zur Vorlage V/0287/2012 die Entwicklung in Zeitreihen dargestellt.  
 
In einem bilanzierenden Kapitel 11 wird ein Überblick zur Erreichung der gesetzten Projekt- 
ziele gegeben. Darüber hinaus werden die Ergebnisse des Jahres 2011 noch einmal in 
knapper Form unter Berücksichtigung des integrierten Programmgebietsansatzes zusam- 
mengefasst.  
 
Abschließend gibt Kapitel 12 einen Ausblick auf die bereits begonnen bzw. geplanten Aktivi- 
täten und die Verstetigungsprojekte des Jahres 2012.

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  17 
3 Handlungsfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“  
Handlungsfeld- 
verantwortliche  
Frau Regenitter Amt für Wohnungswesen (64) 
 
Projektträger 
 
Projekt 1.04, 1.05: Amt für Wohnungswesen (64) 
Projekt 1.06: Amt für Grünflächen und Umweltschutz (67) 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
1.04 
Weiterentwicklung 
der Kooperation 
zur Verbesserung 
der Wohnverhält- 
nisse im Quartier 
Nordwestschleife 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1.3.1 Das Netzwerk "Wohnen 
in Kinderhaus/Brüningheide" ist 
bis 2011 erweitert und arbeitet 
regelmäßig . 
 
 
Anzahl und Inhalte un- 
terschiedlicher Netz- 
werktreffen 
- Die Vernetzungsarbeit zwischen Bewohnerschaft, Wohnungswirtschaft 
und städt. Verwaltung wurde konsequent fortgesetzt und erreichte mit 
25 Netzwerktreffen in 2011, an denen die Bewohnerschaft, die Woh- 
nungswirtschaft und/oder die städt. Verwaltung teilgenommen haben, 
einen neuen Höchstwert (2009 = 12 Treffen, 2010 = 22 Treffen). Dies 
heißt, dass im Jahresschnitt etwa in jeder zweiten Woche eine Veran- 
staltung unter Beteiligung oder Federführung des städt. Amtes für Woh- 
nungswesen vorbereitet und umgesetzt wurde. Das Engagement ein- 
zelner Mieter/innen im Sinne des Quartiers ist dabei beträchtlich. Auch 
ist der Arbeitskreis der Vertrauensmieter seit Bestehen von ursprünglich 
einer Handvoll Mieterinnen und Mietern, die als Sprachrohr des Quar- 
tiers gelten, auf rd. 30 Personen anwachsen, die je nach Möglichkeit an 
den verschiedenen Sitzungen und sonstigen Veranstaltungen aktiv teil- 
nehmen. Durch deren Wahrnehmung ist es der Verwaltung möglich, 
Veränderungen oder Problemlagen innerhalb des Quartiers kurzfristig 
zu erfahren. Beispielsweise konnte eine zeitweise sehr problematische 
Belegungsstrategie der Hermes Hausverwaltung innerhalb des Arbeits- 
kreises schnell identifiziert und gegenüber den Verantwortlichen kurz- 
fristig angesprochen werden. 
- Hinzu kommen statistisch nicht erfasste Einzelgespräche zwischen Ver- 
tretern aus Verwaltung einerseits sowie Vertretern von Wohnungsunter- 
nehmen, Begegnungszentrum Sprickmannstraße, Kulturverein Atrium, 
einzelnen Mietern des Quartiers und anderen Einrichtungen anderer- 
seits.  
- Wie in den Vorjahren arbeiteten auch in 2011 die eingerichteten Ar- 
beitskreise unter der Leitung bzw. Mitwirkung des städtischen Amtes für 
Wohnungswesen mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Sinne einer 
Verbesserung der Wohnsituation vor Ort und somit im Sinne der Be- 
wohner. 
Projektziel erreicht 
 
Anzahl der Netzwerk- 
treffen konnte gestei- 
gert werden

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  18 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
-  Inhaltlich wurde in 2011 noch verbindlicher gearbeitet. Beispielsweise 
gibt es seit November 2011 den klar artikulierten Wunsch, massive und 
vermehrte Verstöße gegen Regelungen der gültigen Hausordnung, 
durch die jeweiligen Hausverwaltungen ahnden zu lassen. Dabei wer- 
den die Vertrauensmieter mit der jeweiligen  Hausverwaltung kooperie- 
ren.  
-  Die Möglichkeit eines kurzfristigen Austausches innerhalb dieses Netz- 
werkes ist nun zwischen allen Akteuren vor Ort gegeben und wird un- 
kompliziert und teilweise auch rege außerhalb geplanter Veranstaltun- 
gen bzw. Gesprächskreise genutzt.  
 
 
1.04 
Weiterentwicklung 
der Kooperation 
zur Verbesserung 
der Wohnverhält- 
nisse im Quartier 
Nordwestschleife 
Ergebnisse der Aktivitä- 
ten des Netzwerks 
- Der Arbeitskreis der Vertrauensmieter bewirkt eine engere Vernetzung 
zwischen Bewohnerschaft und Wohnungsunternehmen und bewährte 
sich auch in 2011 nachhaltig. Beispielsweise engagieren sich einzelne 
Bewohner teilweise sogar mehrfach in unterschiedlichen Arbeitskreisen 
oder Einrichtungen vor Ort: im Arbeitskreis der Vertrauensmieter, in der 
Imagewerkstatt Schleife und auch im Begegnungszentrum Sprick- 
mannstraße e. V. 
- Eine zeitweise problematische Mieterakquise der Hermes Hausverwal- 
tung in 2011 führte zu einer unnötigen Belastung des Quartiers und so- 
mit auch der Bewohnerschaft. Diese Entwicklung wurde gestoppt und 
teilweise wieder umgekehrt. Entsprechende Gespräche wurden bereits 
mit den neu zuständigen Vertretern der Hermes Hausverwaltung geführt 
und entsprechende Lösungsansätze vereinbart. Nicht unerheblichen 
Einfluss hatten die Vertrauensmieter, die im Gespräch mit der Hausver- 
waltung die gesammelten Problemlagen unmissverständlich aufzeigten. 
- Ebenso fiel der Teilaustausch des Verwaltungspersonals der Hermes 
Hausverwaltung AG schon sehr frühzeitig auf, noch ehe es zu einer of- 
fiziellen Verlautbarung kam. Die Zusammenarbeit mit der von dem Ei- 
gentümer des größten Wohnungsbestandes im Quartier, BGP (ehem. 
Babcock & Brown), beauftragten Hermes Hausverwaltung AG war zeit- 
weise gekennzeichnet durch fehlende Kontinuität und Verlässlichkeit 
sowie problematische Öffnungszeiten vor Ort. Von der Wohnungswirt- 
schaft wird positiv zur Kenntnis genommen, dass sich die Gesprächsbe- 
reitschaft und Zusammenarbeit seitens der Hermes Hausverwaltung 
zum Ende des Jahres 2011 wieder einstellen konnte und spürbar ver- 
bessert hat. Diese konnte zum Ende des Jahres 2011 wieder einen Ver- 
treter in den Arbeitskreis der Wohnungswirtschaft Kinderhaus-
Brüningheide entsenden, so dass die Arbeit erneut mit allen Vertretern 
der Wohnungsunternehmen bzw. Zwangsverwaltung für den Bestand

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  19 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
Nau/Berlin aufgenommen werden konnte.  
- Die im Arbeitskreis der Vertrauensmieter diskutierten Problemlagen 
werden nun noch konsequenter angegangen. Beispielsweise werden 
nun erhebliche nachbarschaftliche Verstöße gegen die Hausordnung 
von den Vertrauensmietern schriftlich aufgeführt und an die Hermes 
Hausverwaltung zur weiteren Klärung/Ahndung weitergegeben. Neue 
Impulse wie z. B. die Erstellung eines Aktivitätenführers oder das erfolg- 
reiche Sponsoringessen wurden von der Mieterschaft positiv aufge- 
nommen . 
- Insgesamt wurde trotz teilweise schwieriger Gespräche dennoch die 
Kooperationsvereinbarung in 2011 weiterentwickelt und die Zusam- 
menarbeit mit den Wohnungsunternehmen und der Bewohnerschaft ge- 
sichert. 
- Alle vor Ort beteiligten Institutionen oder Personen haben nun wieder- 
holt die Möglichkeit, sich im Rahmen der ausgebauten Netzwerkarbeit 
auf unterschiedlichen Ebenen aktiv zu beteiligen. 
- Die ohnehin gute und enge Zusammenarbeit mit den örtlich bzw. regio- 
nal ansässigen Wohnungsunternehmen war auch in 2011 selbstver- 
ständlich. 
Anzahl der Mieterhaus- 
halte 
1.3.2 Bis Ende 2010 wurden für 
alle Mietparteien Kurse ange- 
boten. Aushang in allen Miet- 
reihenhäusern 
Ziel bereits in 2009 erreicht. 
In 2011 waren keine 
weiteren Schulungen 
vorgesehen  
1.05 
Nachbarschafts- 
stärkung und 
Mieter/-
innenschulung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1.3.3 Für die Mieter/Innen aller 
Wohnungsunternehmen sind 
ab 2008 Stammtische bzw. 
Mietertreffs für Mieter/innen 
angeboten und etabliert worden 
 
 
Das Projektziel wurde in 2011 
modifiziert 
NEU: Den Bewohnern wird die 
Möglichkeiten geben, sich aktiv 
an der Verbesserung der 
Wohnsituation zu beteiligen 
und/oder sich vor Ort hierzu 
auszutauschen 
ALT: Anzahl Wohnhäu- 
ser mit eingerichteten 
Stammtischen 
 
 
 
 
NEU: Anzahl der öff. 
Veranstaltungen, an 
denen Vertrauensmieter 
teilnehmen  
-  Als wichtigstes Medium des intensiven Austausches von Mieterbelan- 
gen ist auch in 2011 der Arbeitskreis der sog. Vertrauensmieter mit sei- 
nen nunmehr 30 Mitgliedern zu sehen. Mit unterschiedlichen Arbeits- 
schwerpunkten versehen, zu denen auch Gäste geladen wurden, tagte 
dieser Arbeitskreis an drei verschiedenen Terminen in 2011 im Parea-
Familientreff. 
-  Auch an der Sitzung der Imagewerkstatt Schleife nimmt eine Abordnung 
des Arbeitskreises der Vertrauensmieter neben Vertretern von Woh- 
nungswirtschaft, Atrium Kultur und Amt für Wohnungswesen teil. Die 
positiven Aspekte des Quartiers herauszuarbeiten und sie der Öffent- 
lichkeit aufzuzeigen, ist einer von mehreren Handlungsansätzen dieses 
Arbeitskreises. Ebenso wurden in den 12 zurückliegenden Arbeitssit- 
zungen Feiern geplant und teilweise auch mit weiteren Akteuren durch- 
geführt, wie z. B. das Internationale Sommerfest 2011, der Weih- 
Projektziel  erreicht 
 
Möglichkeit für alle 
Bewohner/innen, sich 
umfangreich zu infor- 
mieren oder sich ein- 
zubringen 
.

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  20 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
1.05 
Nachbarschafts- 
stärkung und 
Mieter/-
innenschulung 
 
nachtsmarkt 2011 und auch eine Sponsoringaktion, die ihren Abschluss 
am 29.09.2011 im Rahmen eines Sponsoringessens fand und Spenden 
über mehr als 4.000 € einbrachte. 
- Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Arbeit des Begegnungs- 
zentrums Sprickmannstraße, das unterschiedlichen Gruppen und Kul- 
turkreisen die Möglichkeit des Austausches gibt und sich auch bei Mie- 
terbelangen engagiert. Beispielsweise wurde die Mieterversammlung für 
die Bewohner des BGP-Bestandes gemeinsam von Begegnungszent- 
rum Sprickmannstraße und dem Amt für Wohnungswesen vorbereitet 
und am 14.07.2011 in den Räumen des Begegnungszentrums durchge- 
führt  
- Um allen Mietern die Möglichkeit zu geben, an den unterschiedlichen 
Veranstaltungen teilzunehmen, wurden neben Plakataushängen auch 
persönliche Einladungen  zum Weihnachtsmarkt an neue Mieter ver- 
sandt oder Einladungen zu den Sitzungen der Vertrauensmieter als 
Aushang in den Flureingangsbereichen verteilt. Darüber hinaus stehen 
das Begegnungszentrum und Atrium Kultur mit zentraler Lage als weite- 
re Infoverteiler zur Verfügung 
-  Alle Bewohner/innen hatten in 2011 somit die grundsätzliche Möglich- 
keit, sich umfangreich über die jeweiligen Angebote vor Ort zu informie- 
ren und auch daran teilzunehmen oder sich sogar einzubringen. Ein 
dichtes Netz von Aktionen und Veranstaltungen gibt dem Quartier ein 
lebendiges Miteinander. Gleichzeitig ist erkennbar, dass die Angebote 
nicht von allen Bewohnerinnen und Bewohnern angenommen werden. 
Teilweise mögen Betreuungs-, Zeitprobleme und auch Witterungsbe- 
dingungen ausschlaggebend sein, teilweise handelt es sich sicherlich 
auch um schlichtes Desinteresse. Dennoch haben sich die unterschied- 
lichen und teilweise sehr aufwändigen Angebote, die sich an die Mieter- 
schaft richten, etabliert. Sie wurden überwiegend mit engagierten Part- 
nern aus dem Kreis von Vertrauensmietern, Wohnungswirtschaft, loka- 
len Einrichtungen und Verwaltung vorbereitet und erfolgreich durchge- 
führt 
-  Auffallend, ist,  dass es seit dem Kauf des Wohnungsbestandes durch 
Babcock & Brown in 2005 den Verwaltern bis heute nicht gelungen ist, 
ein selbst organisiertes Mieterfest zur Stabilisierung des eigenen Mie- 
terklientels und zum gegenseitigen und nachbarschaftlichen Kennenler- 
nen zu gestalten. Die Wohn+Stadtbau GmbH gibt beispielsweise ihren 
Mietern/-innen jährlich die Möglichkeit, mit ihrer Nachbarschaft in der 
Josef-Beckmann-Straße zu feiern.

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  21 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
-  Bei den o. a. Veranstaltungen konnte im Regelfall ein höherer Anteil von 
Frauen festgestellt werden, der bei etwa 70 % liegt. 
-  Geschätzter Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte: bei grö- 
ßeren Veranstaltungen ca. 60 %, im AK Vertrauensmieter ca. 30%. 
1.3.4 Eine Schiedsstelle für 
Mietstreitigkeiten ist bis Ende 
2008 eingerichtet worden. 
Eingerichtete Schieds- 
stelle 
Eine Schiedsstelle wurde nicht eingerichtet; die Ablehnungsentscheidung über die Einrichtung 
einer Schiedsstelle wurde in der Sitzung der Vertrauensmieterinnen und -mieter am 26.03.2008 
getroffen. 
 
1.2.1 Bis Juli 2009 werden 
mindestens 100 Haushalte in 
der Schleife beraten und mit 
Energiesparhilfen ausgestattet. 
Summe der Stromkosten 
pro qm pro Wohnungs- 
typ und pro Person 1.06 
Das Quartier spart 
Strom 1.2.2 Eine zielgerichtete Infor- 
mationskampagne zum Strom- 
sparen wird im Jahr 2008 auf- 
gebaut und durchgeführt 
Durchführung Strom- 
sparkampagne / Erstel- 
lung von Infomaterialien   
Das Projekt ist außerhalb des Maßnahmenprogramms verstetigt. 
Es liegt kein Projektbericht vor.  
 
Quelle: Projektberichte Amt für Wohnungswesen (64): Projekte 1.04, 1.05 
 
Ergänzende Informationen zum Projekt 1.01  „ Energetische Gebäudesanierung“ (Förderphase 2007-2010): Das Projekt gehört seit 2011 laut Beschluss des Beirats vom 
16.11.2010 nicht mehr zu den innerhalb des Maßnahmeprogramms verstetigten Projekten. Da das Amt für Wohnungswesen das Projekt nach wie vor betreut, wird auf folgende in 
2011 weitergeführte Aktivitäten verwiesen.  
Das Amt für Wohnungswesen hat für 2011 das Projektziel formuliert “Fortführung und Abschluss von energetischen Dämmmaßnahmen am Wohnungsbestand der WohnSieGer 
GbR / Übertragung von energetischen Maßnahmen auf die bisher nicht sanierten Gebäudebestände Nau und BGP“. In Anlehnung an das in 2008 vorgestellte Gutachten zur ener- 
getischen Gebäudesanierung ließ die WohnSieGer GbR seit 2009 sukzessive einen Dämmputz mit neuer Farbgestaltung an erste Teile des Gebäudebestandes durch einen Fach- 
betrieb anbringen. Auch in 2011 wurden diese Arbeiten planmäßig fortgeführt.  
Von den übrigen Wohnungsunternehmen wurden keine weiteren energetischen Maßnahmen umgesetzt. Die Wohnungsbestände der Wohn+Stadtbau GmbH und Sahle Wohnen 
entsprechen nach baulichen Anpassungen in der Vergangenheit den internen Vorgaben. Somit wird hier derzeit kein Handlungsbedarf gesehen. Die Eigentümer bzw. der Zwangs- 
verwalter der Wohnungsbestände von BGP und Nau/Berlin ließen in 2011 nicht erkennen, nennenswerte Beträge abseits der üblichen Gebäudeunterhaltung zu investieren.  
Die „Jahresbilanz“ der energetischen Gebäudesanierung fällt somit wie in den Vorjahren eher „bescheiden“ aus.  Weitere energetische Maßnahmen der übrigen Wohnungsunter- 
nehmen sind derzeit nicht erkennbar. Zwar wurde in der jüngsten Vergangenheit mit allen Eigentümern/innen über die baulichen Möglichkeiten eines umsetzungsorientierten Fein- 
konzeptes diskutiert. Über Interessensbekundungen hinaus konnten jedoch bisher keine konkreten Ergebnisse erzielt werden (Quelle: Amt für Wohnungswesen, 64).

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  22 
4 Handlungsfeld 2: „Öffentlicher Raum“ 
Handlungsfeldver- 
antwortliche  
Herr Goldbeck Amt für Grünflächen und Umweltschutz (67) 
Projektträger Projekt 2.02: Amt für Grünflächen und Umweltschutz (67) 
 
Projekt-Nr. und  
-Name  Projekt-Ziel Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
2.1.1 Bis zum Projektende hat sich eine Gruppe von Bewohnern/-innen 
etabliert, die auch in Zukunft Aktionen in der Schleife organisiert. Die 
Mitglieder der Gruppe sollten unterschiedlichen Gruppierungen ange- 
hören, um eine breite Akzeptanz für die Aktivitäten zu erreichen. 
-  Das Ziel des Projektes, eine Gruppe von Bewohnern des 
Viertels zu etablieren, die Aktionen in der Schleife selb- 
ständig organisiert und sich für die Grünschleife verant- 
wortlich fühlt, ist bisher noch nicht vollständig erreicht wor- 
den. Noch ist eine Initiativfunktion und Betreuung durch 
das Amt für Grünflächen und Umweltschutz  notwendig, 
um das Engagement hochzuhalten  und für gärtnerische 
Tätigkeiten zu aktivieren.  
-  Das Quartier verfügt jedoch über viele sehr gut miteinan- 
der vernetzte Gruppen und viele Aktive, die als Basis der 
Aktion gesehen werden, da sie über ihre Mitglieder in der 
Lage sind, viele Menschen im Quartier direkt zu erreichen.  
Teilerfolge wur- 
den erzielt   
 
2.1.2 Die Bereitschaft der Bewohnerschaft, an der Pflege und Gestal- 
tung des Wohnumfeldes aktiv mitzuwirken, ist bis zum Projektende 
weiter gestärkt worden. 
- Das Anliegen, Anwohner der „Grünschleife“ für Aktivitäten 
zu gewinnen, ihnen erst einmal die Grünfläche wieder nä- 
her zu bringen, ist  durch verschiedene Aktionen in den 
Jahren 2008 bis 2011 erreicht worden. Auch im Jahre 
2011 hat das Amt für Grünflächen und Umweltschutz der 
Stadt Münster mit vielen Aktiven im Stadtteil Kinderhaus 
eine weitere Offensive gestartet. 
-  Die „Grünschleife“ hat sich durch die Aktionen im Rahmen 
des Projektes deutlich verbessert. Sehr positiv zu ver- 
zeichnen ist, dass kein Vandalismus mehr feststellbar ist. 
- 3 bis 4 Helfer kümmern sich regelmäßig (d.h. nicht nur am 
Aktionstag)  um die Pflege der Grünanlagen  
Projektziel er- 
reicht   
 
Bereitschaft zur 
aktiven Mitwir- 
kung wurde ge- 
stärkt 
 
 
2.02   
Spiel- und Freizeitzone 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2.2.3  In 2011 haben zwei weitere Projekttage mit jeweils mindestens 
25 Personen aus dem Quartier stattgefunden. 
- Nach der Fotoaktion im Herbst 2008, dem Workshop und 
den Projekttagen in 2009/10, an der unterschiedlichste Be- 
wohner des Stadtteiles teilgenommen haben und viele Inte- 
ressierte gewonnen werden konnten, wurde im Sommer 
2011 ein weiterer Aktionstag mit den Bewohner/innen er- 
Projektziel wurde 
annähernd er- 
reicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  23 
Projekt-Nr. und  
-Name  Projekt-Ziel Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
 
2.02   
Spiel- und Freizeitzone 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
folgreich durchgeführt. Auf Plakaten, Handzetteln und in 
Zeitungsartikel wurde für den Aktionstag geworben. Außer- 
dem wurden mögliche Beteiligte persönlich angeschrieben. 
-  Der Projekttag fand am 17. Juni statt. Es erschienen fast 
50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um tatkräftig mit 
anzupacken. Entlang der Liegewiesen wurden neue Ro-
sen und Staudenbeete gebaut. Die Kinder ergänzten die 
bereits bestehende Trockenmauer mit der Pflanzung von 
weiteren Kräutern und Stauden. Die Pflanzen sind teilwei- 
se von in Kinderhaus beheimateten Gärtnereien zur Ver- 
fügung gestellt worden. Es wurden 15 cbm Holzhäcksel 
auf allen Baumscheiben und unter den Strauchbereichen 
verteilt, um Unkräuter auch weiterhin fernzuhalten und der 
Parkanlage einen gepflegtes Aussehen zu geben. Die 
Ränder der wassergebundenen Wege wurden sauber ab- 
gestochen, so dass die Wege zum Spazierengehen einla- 
den. Der Bereich unter dem neuen Pavillon wurde mit fri- 
schem Dolomitsand aufgefüllt. Im Anschluss konnte man 
sich nach getaner Arbeit bei Getränken und Würstchen 
stärken. 
-  Im Laufe des Jahres wurde darauf geachtet, dass die 
Dogstationen  immer mit Tüten gefüllt waren. Das Laub 
wurde sukzessive im Oktober bis Dezember von allen Ra- 
senflächen entfernt. Der kleine Waldbereich am Teich 
wurde hochentastet, damit die Parkanlage noch transpa- 
renter wirkt. 
-  Es haben zusätzlich mehrere verschiedene jahreszeitlich 
bedingte Pflegmaßnahmen in diesem Zeitraum stattgefun-
den. Im November wurden nochmals größere Mengen 
verschiedener Blumenzwiebeln gepflanzt, um die Anlage 
auch im Frühjahr farbenprächtig erscheinen zu lassen. 
Zielkennzahl  (2 
Projekttage) 
konnte aufgrund 
eines längeren 
krankheitsbeding- 
ten Ausfalles des 
Handlungsfeld- 
verantwortlichen 
nicht vollständig 
erreicht werden 
 
 
 
 
Quelle: Projektbericht Amt für Grünflächen und Umweltschutz (67) - Projekt 2.02

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  24 
5 Handlungsfeld 3: „Lokale Ökonomie“ 
Handlungsfeldver- 
antwortliche  
Frau Dr. Ringbeck Amt für Schule und Weiterbildung (40) 
Projektträger Projekt 3.01: Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) 
Projekt 3.03: Amt für Schule und Weiterbildung (40) 
 
Projekt-Nr. und  
-Name  Projekt-Ziel Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
3.01 Wertstoffe/ 
Sperrgut 
 
3.1. Unterstützung der beruflichen Integration von Langzeitar- 
beitslosen. 
- Das Projekt im Bereich Müllentsorgung lief auch in 20 11 zufrie- 
denstellend weiter. Die Wohnsiedlung ist sauberer u nd Unrat 
und abgestellter Hausrat werden zügig entfernt. Auf grund des 
Erfolgs wurde das Projekt auch auf andere Großwohnsiedlungen 
in Münster (in Coerde, Berg Fidel etc) ausgedehnt.   
- Während in 2010 drei Langzeitarbeitslose durch eine Förderung 
des  Jobcenters Münster  im Viertel beschäftigt waren, wurde 
das Projekt in der Brüningheide  in 2011 durch einen, mittlerwei- 
le  unbefristet beschäftigten Mitarbeiter betreut. 
Projektziel erreicht 
 
 
3.1.3 Unterstützung der schulischen, sozialen und beruflichen 
Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ziel: 
Persönlichkeitsstabilisierende Angebote in und außerhalb von 
Schule, um Jugendliche bei der Integration in Arbeitsmarkt und 
Ausbildung zu unterstützen und Schulmüdigkeit zu vermeiden. 
 
 
3.03 Stärken vor Ort 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
3.1.4 Unterstützung der sozialen und beruflichen Integration von 
Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das 
Erwerbsleben. Ziel: Unterstützung von Frauen mit Migrationsvor- 
geschichte bei der Alltagsbewältigung. Die materielle Situation, 
fehlende Deutschkenntnisse und berufliche Qualifikationen 
schränken die Teilnahme am sozialen, kulturellen, wirtschaftli- 
chen und politischen Leben ein. 
-  Im Jahr 2011 wurden im Rahmen des Programms `Stärken vor 
Ort` (mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds und einer 
Mitfinanzierung durch das Bundesministerium für Familie, Senio- 
ren, Frauen und Jugend und der Stadt Münster) 12 Mikroprojek- 
te mit einem Mittelvolumen von insgesamt 70.628 € umgesetzt 
(Fördergebiet:  umfasst das um Kinderhaus und Coerde erwei- 
terte Programmgebiet Soziale Stadt NRW - Kinderhaus-
Brüningheide). Im Rahmen eines lokalen Aktionsplans erhielten 
zahlreiche Initiativen, Organisationen, Vereine und Einzelperso- 
nen Förderungen in Höhe von bis zu 10.000,- € für die Realisie- 
rung von Mikroprojekten:  
- Uppenbergschule - Durch Sport zum Lernen 
- Lernen Fördern e.V. - Berufsvorbereitender Unterricht 
- Waldschule Kinderhaus - Kontinuierliche Praxistage in Ange- 
botsform 
- Waldschule Kinderhaus - Integration durch Musik und Theater 
- Geschwister-Scholl-Realschule - Lernen durch Lehren – 
Sprachförderung in der Schreibwerkstatt 
- Hauke Potzler - Gesund und Fit für Ausbildung und Beruf 
- Hauptschule Coerde - Förderung der Lesekompetenz 
- Hauptschule Coerde - Werkstattklasse 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  25 
Projekt-Nr. und  
-Name  Projekt-Ziel Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
3.03 Stärken vor Ort 
 
 
 
- KAI e. V. - "Das müssen wir wissen" - Migrantinnen entdecken 
Kinderhaus 
- Evangelische Beratungsdienste - Fit im Umgang mit neuen 
Medien 
- Uppenbergschule - Durch Kämpfen zum Sport 
- Uppenbergschule - Der Traum meiner Zukunft 
- In einer Abschlussveranstaltung im Dezember 2011 (Laufzeit 
des Bundesprogramms STÄRKEN vor Ort von 2009 bis 2011) 
wurden in der Geschwister-Scholl-Realschule Münster Kinder- 
haus Ergebnisse und Projekte präsentiert. Für die Abschlussdo- 
kumentation erstellten Schüler/-innen der Filmklasse GT03 
2011/ 2012 des Adolph-Kolping-Berufskollegs Münster einen 
Filmbericht. Eine Gesamtevaluation sämtlicher Mikroprojekte 
erfolgt am Ende der Programmlaufzeit im Jahr 2012 durch die 
ESF-Regiestelle.  
- Insgesamt wurden in den drei Jahren 37 Mikroprojekte gefördert. 
Die geförderten Projekte erreichten z.B. Jugendlich e, die in der 
Schule Schwierigkeiten haben. Ebenso wurden über di e Projek- 
te Jugendliche erreicht, die bisher gar nicht oder nur schlecht 
erreicht wurden. Die Jugendlichen wurden dabei unte rstützt, ei- 
ne neue Grundlage und Orientierung für ihre Lebensp lanung zu 
entwickeln.  
- Für Frauen wurden Projekte entwickelt, die ihre C hancen erhöh- 
ten, einen Anschluss an das Berufsleben zu finden. Migrantin- 
nen erwarben Sprach- und Alltagskompetenzen und entw ickel- 
ten eine berufliche Orientierung.  
Quelle: Projektberichte Amt für Schule und Weiterbildung (40): Projekt 3.03, AWM: Projekt 3.01

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  26 
6 Handlungsfeld 4: „Integration zugewanderter Mensc hen fördern“ 
Handlungsfeldver- 
antwortliche  
Herr Heise 
Herr Kentrup (seit 12/2011)  
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Projektträger 
 
Projekt 4.01, 4.02: Begegnungszentrum Sprickmannstraße (BGZ) 
Projekt 4.03: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)  
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
4.2.1 Das interkulturelle Zusam- 
menleben wird gefördert und der 
Gemeinsinn gestärkt. 
 
Umfang der Beteiligung an den 
Freizeitaktivitäten der Gruppe 
-  An der bereits in 2007 gestarteten Mädchengruppe betei- 
ligten sich 2011 durchschnittlich jeweils 8 von insgesamt 
11 Mädchen  im Alter von 16-22 Jahren  an den Gruppen- 
angeboten.  
-  Die kontinuierliche Teilnahme der meisten Mädchen zeigt, 
dass die Treffen ein wichtiger Bezugspunkt für die Mäd- 
chen geworden sind. 
Projektziel erreicht 
 
 
4.3.1. Die Mädchen entwickeln 
neue Interessen und sind offen 
gegenüber anderen Formen der 
Freizeitgestaltung. 
 
Art und Umfang der Freizeitak- 
tivitäten in der Gruppe unter 
Berücksichtigung von Wün- 
schen der Mädchen 
- In der Regel Durchführung wöchentlicher Treffen im Be- 
gegnungszentrum in Kinderhaus im Umfang von je 2- 5 
Stunden. 2011 fanden  insgesamt  23 Treffen  (2010= 29 
Treffen) statt.  
-  Bis auf eine Teilnehmerin haben alle Mädchen eine Migra- 
tionsvorgeschichte. 
-  Gemeinsame Aktivitäten 2011: gemeinsam kochen und 
basteln, Gespräche und Infos über Ausbildung, Schule, 
Gesundheit, Mädchen- und Frauenthemen,  Besuche im 
Kunstmuseum Pablo Picasso und Stadtmuseum, Stadtbe- 
sichtigungen: Dortmund, Gelsenkirchen etc. 
- Aufgrund der von den Mädchen besuchten unterschie dli- 
chen Schulformen fand ein reger Austausch über ver- 
schiedene Aspekte und Möglichkeiten der Zukunftspla-
nung statt.  Dies betraf sowohl die beruflichen als  auch 
familiären Zukunftsperspektiven der Mädchen.  
Projektziel annä- 
hernd erreicht  
 
 
 
 
 
 
 
4.01 
Mädchenprojekt `Unser 
Alltag - unsere Sorgen´ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.3.2 Bereitschaft der Mädchen, 
Altersgenossinnen bei der Bewäl- 
tigung von Alltagskonflikten zu 
helfen, steigt. 
Art und Umfang des Sozialver- 
haltens (z.B. Fragen nach 
Gründen für Alltagskonflikte, 
zeigen Interesse, bringen Ideen 
- Verbesserung des Sozialverhaltens; die Förderung der 
interkulturellen sozialen Kontakte und die gegenseitige 
Unterstützung bei Alltagsproblemen sind gut gelungen. 
- Die Mädchen konnten sich miteinander austauschen un d 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  27 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
 
 
 
zur Lösung) gegenseitig ergänzen. Alle wichtigen Le bensbereiche der 
Mädchen (Schule, Praktikum, Familie, Kultur, Liebe, Ta - 
gesablauf) wurden thematisiert. Die Mädchengruppe hat  
sich für die Einzelne als wichtiger Ort für Unterst ützung 
und Beratung bei Problemen etabliert. Da die Mädchen - 
gruppe schon seit mehreren Jahren zusammen ist, biete t 
für jedes einzelne Mädchen Stabilität und Rückzugsmög - 
lichkeit. 
  
 
4.1.1 Die Anzahl der Personen 
mit Migrationsvorgeschichte, die 
sich im Stadtteil engagieren, 
stabilisiert sich (`bleibt gleich´) 
und steigt im weiteren Projektver- 
lauf um ca. 50% an. 
 
Das Projektziel wurde in 2011 
modifiziert 
NEU: Die Zahl der Personen mit 
Migrationsvorgeschichte, die im 
Wohngebiet Brüningheide oder in 
unmittelbarer Nachbarschaft zum 
Wohngebiet wohnen und sich 
gesellschaftlich engagieren, 
nimmt zu. 
 
 
Anzahl engagierter Personen 
mit Migrationsvorgeschichte 
- Die Anzahl der Personen mit Migrationsvorgeschichte, die 
sich im Stadtteil engagieren, nimmt seit Projektbeginn 
kontinuierlich zu: 65 Personen Ende 2011 (Steigerung zu 
2010 um 18%), 74 % weiblich  
- Die Zusammenarbeit mit schon bestehenden Gruppen hat 
sich weiter verstärkt. Die in 2010 neu gebildeten Gruppen 
(Somalische Männergruppe, Kurdische Frauengruppe, 
Russisch-Deutsche Frauengruppe) sind auch weiterhin 
sehr aktiv und treffen sich regelmäßig (wöchentlich) im 
Begegnungszentrum.  Die Russisch-Deutsche Frauen- 
gruppe hat 3-mal pro Jahr Basare veranstaltet. Im De- 
zember 2011 wurde von der Gruppe, mit finanzieller Un- 
terstützung des Quartiermanagements, ein Weihnachts-
fest (Jolka) für Kinder durchgeführt.  
- In 2011 haben sich drei  neue Gruppen gebildet. Die Ro- 
ma-Gruppe, die Somalische Frauengruppe und die inter-
nationale Evangelische Freikirche. Positiv ist weiterhin zu 
bemerken, dass sich in 2011 die Gruppe der Spätaussied- 
ler aktiv an dem Geschehen des Stadtteils beteiligt, wäh- 
rend sich die Gruppe in den letzten vier Jahren noch sehr 
zurückgehalten hat.  
Projektziel erreicht  
 
Kontinuierliche Zu- 
nahme engagierter 
Personen mit Migra- 
tionsvorgeschichte  
 
 
 
4.02 
Integrationsarbeit vor 
Ort: Anlauf-, Beratungs- 
und Koordinationsstelle 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.1.2 Gemeinschaftlich initiierte 
Aktivitäten wie Veranstaltungen, 
Seminare, Feste zwischen inter- 
kulturellen Gruppen und Men- 
schen mit unterschiedlicher 
Migrationsvorgeschichte nehmen 
zu. 
 
 
Anzahl, Art, Dauer des Beste- 
hens der initiierenden Organi- 
sation und TN-Zahlen interkul- 
tureller / nachbarschaftlicher 
Aktivitäten in Eigeninitiative 
- Die Anzahl der selbstorganisierten interkulturellen Initiati- 
ven hat sich seit Projektbeginn von 20 auf 28 erhöht. 
- Die Anzahl der in 2011 durchgeführten Veranstaltungen 
konnte mit 31 Aktionen deutlich gesteigert werden (2010 = 
21) 
- Von den 31 Veranstaltungen waren  15 kultureller, freizeit- 
bezogener Art (z.B. Aktionstag Grünschleife, Buddhisti- 
sches Neujahrfest etc).  und 16 Informations- und Bil- 
dungsveranstaltungen (z.B.  PC Kurs, Bewerbungstraining 
Projektziel  erreicht  
 
Deutliche Steigerung 
der Aktivitäten

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  28 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
etc.)  
- Insgesamt ca. 2500 Teilnehmende, davon ca. 1600  Per- 
sonen mit Migrationsvorgeschichte (ca. 65 %), ca. 60% 
aller Teilnehmenden weiblich, Niveau der Teilnehmen- 
denzahl vom Vorjahr  konnte  annähernd gehalten werden  
- Weiterhin besteht eine gute Kooperation mit dem Famili- 
enzentrum KiTa Killingstraße. Auch das Projekt „Grün- 
schleife“ wird vom Begegnungszentrum unterstützt. In 
2011 arbeiteten in dem Projekt 5 gemeinnützige Arbeiter, 
davon 3 mit Migrationsvorgeschichte 
 
4.02 
Integrationsarbeit vor 
Ort: Anlauf-, Beratungs- 
und Koordinationsstelle 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.2.3 Die Zahl der durch die Kon- 
fliktmoderation bearbeiteten Fälle 
steigt ab 2009 jährlich um 20% 
an, unter der Voraussetzung, 
dass die Beratungskapazitäten zu 
100% zur Verfügung stehen 
 
Anzahl der durch die Konflikt- 
moderation bearbeiteten Fälle 
-  Anzahl Gespräche insgesamt: 4800 Gespräche (2010 = 
7309 Gespräche), Rückgang liegt begründet in Stunden- 
reduzierung und längerer Krankheit; oftmals  längerer je- 
weiliger Gesprächsdauer (zeitintensiver) und Rückgang 
telefonischer Beratung.  
-  Anzahl der durch Konfliktmoderation bearbeiteten Fälle in 
2011: 55 (Steigerung zu 2010 um 12%). Damit ist eine 
kontinuierliche Steigerung seit Projektbeginn feststellbar.  
-  Durch die Reduzierung der Wochenstundenzahl eines 
Mitarbeiters von 30 auf 19,5 Stunden  in 2011 konnte die  
angestrebte 20%ige Steigerung jedoch nicht in vollem 
Umfang erreicht werden. 
-  Die Anlauf-, Beratungs- und Koordinationsstelle für Men- 
schen unterschiedlicher kultureller und nationaler Zugehö- 
rigkeit wird nach wie vor sehr gut angenommen. Die re- 
gelmäßigen Sprechstunden werden seit 4 Jahren kontinu- 
ierlich immer besser besucht, durchgehend werden Ter-
mine unter der Woche vergeben. Die Bewohner finden es 
sehr positiv, dass es feste interkulturelle Ansprechperso- 
nen gibt, die täglich zu erreichen sind. 
-  Inhalte der Gespräche: Die Hauptberatungsthemen sind 
identisch zum letzten Jahr. An erster Stelle steht die Bera- 
tung zur Wohnsituation (Mängel in den Wohnungen wer-
den nur mit längerer Vorwartezeit beseitigt; Nässe, 
Schimmel; enorm hohe Nebenkosten, defekter Aufzug; 
stark verunreinigte Treppenhäuser), zweithäufigster Bera- 
tungsanlass sind soziale und rechtliche Themen (ALG II; 
GEZ; hohe Verschuldung (hier sehr gute Kooperation mit 
6.01 Schuldnerberatung vor Ort); Schule; Arbeitsplatzsu- 
Projektziel annä- 
hernd erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  29 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
che). In letzter Zeit besteht auch eine hohe Nachfrage zu 
Betreuungsangeboten und der Einrichtung einer gesetzli- 
chen Betreuung für ältere Migranten/innen. 
- Die Altersgruppe der Klienten, die die Sprechstunden 
nutzen, hat sich im Vergleich zum Jahr 2010 nicht geän- 
dert  (bis 25 J. = ca. 2,5%, 25-49 J. = ca. 54,0%, ab 50 J. = 
ca. 43,5%) 
- Die Zahl älterer Menschen, die Probleme haben, ist nach 
wie vor sehr hoch (insb. Beantragung russischer Rente 
verbunden mit fehlenden finanziellen Mitteln, fehlender 
Mobilität und schriftsprachlicher Defizite). Die Beratungs- 
stelle kann hier nur teilweise unterstützen. 
4.5.1 15 Bildungsangebote für 
Menschen mit Migrationsvorge- 
schichte sind bis 2009 entwickelt 
und werden umgesetzt.  
 
Projektziel wurde in 2011 modifi- 
ziert 
NEU: Bildungsangebote für Men- 
schen mit Migrationsvorgeschich- 
te sind bis 2009 entwickelt und 
werden bis Ende 2013 umgesetzt.  
 
 
Anzahl/Art von Angeboten für 
die Unterstützung von Perso- 
nen mit Migrationsvorgeschich- 
te 
- 16 Informations- und Bildungsveranstaltungen (2010=8) 
- Themen: Gesundheitsprophylaxe, PC Kurs für Anfänger 
Modul I u. II, MIMI Gesund Leben im Alter, Bewerbungs-
training, Rhetorik Kurs, Intern. Streitschlichter, Schwimm- 
kurs, Fahrradkurs, Nähkurs, Deutsche Sprache erlernen, 
Internationaler Kreis (Themenabende) 
- Die aus der Initiative der Bürgerinnen aus Kinderhaus 
entstandenen Schwimmkurse und Angebote für Mutter-
Kind-Nachmittage sind immer noch sehr gefragt und wer- 
den gern angenommen. Niederschwellige Angebote fin- 
den immer noch die beste und die höchste Resonanz 
Projektziel erreicht 
 
Verdoppelung der 
Bildungsangebote 
 
 
 
4.02 
Integrationsarbeit vor 
Ort: Anlauf-, Beratungs- 
und Koordinationsstelle 
 
4.5.2 Der Anteil von Personen mit 
Migrationsvorgeschichte, die an 
Bildungsmaßnahmen teilnehmen, 
steigt jährlich um mindestens 25% 
an 
 
Anzahl der Personen mit Migra- 
tionsvorgeschichte an Bil- 
dungsangeboten 
Anzahl der teilnehmenden Personen mit Migrationsvorge- 
schichte an Bildungsangeboten: 276, davon ca. 80 % weib- 
lich, Steigerung der Anzahl insgesamt  zu 2010 um ca. 25 %  
Projektziel erreicht  
 
 
 
 
4.2.4 Die Häufigkeit der Verstöße 
gegen den Kindern bekannte 
Regeln nimmt ab. 
 
Häufigkeit der Verstöße 
 
4.03 
Gewaltprävention 
 
 
 
 
4.2.5 Die beobachtbare Hilfsbe- 
reitschaft der Kinder nimmt zu. 
 
Umfang/Art der Hilfsbereitschaft 
der Kinder untereinander 
Das Projekt ist außerhalb des Maßnahmenprogramms verstetigt. 
Es liegt kein Projektbericht vor.

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  30 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
4.2.6 Bereitschaft von 50% der 
Eltern, sich über Konflikte auszu- 
tauschen, wächst 2010. 
 
Anzahl/Art in Anspruch ge- 
nommener Kurse/ Beratungs- 
gespräche durch Eltern 
 
 
4.2.7 Bei 50% der Eltern nehmen 
sichtbare Streitigkeiten bis 2010 
ab. 
 
Anzahl beobachteter Streitigkei- 
ten beim Begleiten der Kinder 
im Kita-Bereich 
 
Anzahl/Art der Eltern, die an 
Trainings teilgenommen haben 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.3.3 Die Sozial- und Handlungs- 
kompetenz nimmt bei 50% der 
Eltern bis 2010 zu. 
 
Anzahl/Art der Konfliktfälle in 
der Kita bzw. Gruppe 
Quelle: Projektberichte Begegnungszentrum Sprickmannstraße (BGZ), Projekte: 4.01, 4.02

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  31 
7 Handlungsfeld 5: „Bewältigung der Herausforderung en für das Bildungswesen“ 
Handlungsfeldver- 
antwortliche  
Herr Philipp 
Frau Kalk 
Frau Dr. Schwarte 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Amt für Schule und Weiterbildung (40) 
Gesundheitsamt (53) 
Projektträger 
 
Projekt 5.01, 5.07: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Projekt 5.04: Gesundheitsamt (53) 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektbericht)  Zielerrei- 
chung 
 
 
 
5.01    
Wir verstehen uns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.a.1   
Alle beteiligten Kindertageseinrichtungen 
und Schulen sowie weitere pädagogische 
Einrichtungen sind bis Ende 2010 als 
Orte der Bildung gestärkt worden 
 
Das Projektziel wurde in 2011 modifiziert 
NEU: Erhöhung der Chancengleichheit 
durch eine Erhöhung der Bildungsbeteili- 
gung für Familien mit Sprachdefiziten. 
 
Zieldimension: 
Verbesserung der Sprachfähigkeit der 
Erwachsenen und der Kinder 
 
Anzahl der Kitas/ Schulen (nach Schul- 
formen) an denen Sprach-/Nachhilfe-
/Elternkurse stattgefunden haben  
 
Der Indikator wurde in 2011 modifiziert 
 
NEU: 
-Anzahl der Sprach- und Nachhilfekurse 
für Schüler/innen und Anzahl Teilneh- 
mende  
 
-Anzahl der Erwachsenenkurse und An- 
zahl der erwachsenen Sprachkursteil- 
nehmer 
 
-Zusammenarbeit mit Kooperationspart- 
nern 
 
 
 
-  Sprachkurse für Erwachsene KAI : Alphabetisie- 
rungskurse und Deutsch als Fremdsprache 
-  Unter dem Titel „Deutsch sprechen und erleben 
in Kinderhaus“ wurden 3 Projektgruppen, ange- 
passt an das individuelle Sprach- und Bildungs- 
niveaus der Teilnehmer/innen, mit insgesamt 24 
UStd./ wöchentlich angeboten, parallel fand eine 
Kinderbetreuung statt.  
-  Anzahl der Erwachsenen: 79 (2010 = 59), davon 
71 Frauen  
-  87% haben eine Migrationsvorgeschichte   
-  Anzahl der Kinder: 6 (3 männlich, 3 weiblich) 
- Kooperationspartner: Abendrealschule, VHS, 
BIMS, Capito,  Caritasberatung vor Ort, Schuld- 
nerberatung der Diakonie, Wohnungsnotfälle, 
KSD, Migrationserstberatung, GGUA, Jugend- 
amt, Schwangerschaftskonfliktberatung, Ge- 
sundheitsamt, Begegnungszentrum Sprick- 
mannplatz, Bürgerhaus, Wuddi, Sozialbüro Kin- 
derhaus, Frauenhaus, Psychologische Bera- 
tungsstellen, Bildungsberatung international, 
Bezirksverwaltungsstelle und wichtige An- 
sprechpartner im Stadtteil u.a. 
-  Regelmäßige Aufnahmegespräche, Abschluss- 
gespräche, regelmäßige Teilnahme an den Kur- 
sen und regelmäßige begleitende Sozialarbeit  
sind obligatorisch. 
Projektziel  
erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  32 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektbericht)  Zielerrei- 
chung 
-  Sprach- und Nachhilfekurse für Schüler/innen :  
-  Einzelnachhilfe und Stärkung der Sozial- und 
Sprachkompetenz für SchülerInnen der Sekun- 
darstufen 1 + 2, vorwiegend Schüler im Über- 
gang auf weiterführende Schulen  
-  Ende 2011 werden 86 Schüler/innen (2010 = 
101) über die Hausaufgaben- und  Nachhilfe bei 
KAI e.V. von 54  Nachhilfelehrer/innen betreut.  
-  95% der  Schüler/innen haben eine Migrations- 
vorgeschichte   
-  Beteiligte Schulen: GS-West, GS am Kinder- 
bach, Paul-Schneider-Schule, Uppenbergschu- 
le, Waldschule, Geschwister-Scholl-Realschule, 
GS-Gymnasium, Erich-Kästner-Schule, Anne-
Frank-Berufskolleg, Hansaschule, Geistschule, 
Bernhard-Stahm-Schule  u.a. 
-  Weitere Kooperationspartner: KSD, Erziehungs- 
beratungsstelle, Schulpsychologische Bera- 
tungsstelle, Bildungsberatung, Begegnungszent- 
rum Sprickmannplatz, Jugendsalon, Wuddi, 
Westfalia Kinderhaus, CJG St. Josef, Feez, 
Schulsozialarbeit der einzelnen Schulen, Bür- 
gerhaus,  Bezirksverwaltungsstelle , Stiftung 
„Mitmachkinder“ u.a. 
-  Betreuung ca. 2 Std./Wo/Schüler 
-  Mit den Grundschulen wurden Einzelvereinba- 
rungen zur Verbesserung der Leistungen getrof- 
fen. Es fanden konzeptionelle Überlegungen 
und Konzepterarbeitung mit den Vertretern der 
Schulen statt. 
 
 
 
 
5.01    
Wir verstehen uns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anzahl und Art der Kooperationskontakte 
der Eltern mit Kita/Schule (Elterngesprä- 
che, Elternmitarbeit sporadisch, regelmä- 
ßig, Elternbeteiligung an Elternabenden) 
 
NEU: Einbeziehung und Beteiligung der 
Eltern bei den Sprachförder- und Nachhil- 
feangeboten der Kinder 
 
-  Die Eltern werden regelmäßig bei der Anmel- 
dung, der Zeugnisvergabe und Auffälligkeiten 
konsequent miteinbezogen, informiert und nach 
Erfahrungen und Bedürfnisse gefragt. Zusätzlich 
finden telefonische Kontaktgespräche statt. An- 
sonsten wird bei Klärungsbedarf Kontakt aufge- 
nommen. Bei Elterngesprächen in der Schule 
wird Unterstützung angeboten. 
  
-  Bei Bedarf fachliche soziale Begleitung und 
Beratung durch Sozialarbeiterin von KAI e.V.

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  33 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektbericht)  Zielerrei- 
chung 
oder Weitervermittlung zu anderen Stellen. 
-  Aufgrund der vielen Elterngespräche hat sich 
das Sprachvermögen der Eltern teilweise ver- 
bessert und die Eigenverantwortung der Eltern 
ist gestärkt worden. 
 
Anzahl der Eltern, die Angebote in An- 
spruch genommen haben 
Entsprechend der Anzahl der teilnehmenden 
Schüler/innen = 86 Eltern 
Umfang der Bereitschaft unter den Eltern, 
weitere Angebote anzunehmen 
-  Die Eltern nehmen das Angebot sehr gut an und 
motivieren auch andere, sich anzumelden.  
-  Das Projekt trägt zur Allgemeinbildung aller 
Beteiligten bei. 
Umfang der Fehlzeiten von Schüler/innen 
-  Fehlzeiten sind unauffällig; 2 Schüler wurden 
wegen 3-maligem unentschuldigten Fehlen aus 
dem Nachhilfeprojekt entlassen 
- Lern- und Sozialverhalten haben sich verbessert 
 
 
 
5.01    
Wir verstehen uns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.b.1   
Fast alle Teilnehmenden verbessern ihr 
Sprachvermögen in Deutsch und ihre 
Alltagskompetenzen 
 
Zieldimension:  
 
Verbesserung/Stabilisierung der schuli- 
schen Leistungen 
 
Verbesserung der sozialen Integration 
Anzahl der positiven Rückmeldungen von 
/ zu teilnehmenden Kindern 
 
-  Das Interesse an der Stärkung der Sprach- und 
Sozialkompetenz der Kinder und Jugendlichen 
in Form von gezielter Einzelnachhilfe war sehr 
hoch. Mindestens 1 x wöchentlich konnten 
Schülerinnen und Schüler von qualifizierten 
Nachhilfelehrern individuell gefördert werden. 
Eine kontinuierliche Elternarbeit unterstützt die- 
ses Angebot, ebenso die gute Zusammenarbeit 
mit den Schulen und Lehrern. Die Nachhilfeleh- 
rer wurden durch Fortbildungsveranstaltungen 
unterstützt. 
-  Die Schulen vermitteln zu unseren Angeboten. 
Bei den Kindern und Jugendlichen konnten wir 
nicht alle Anfragen berücksichtigen. Das erfolg- 
reiche Konzept mit dem präventiven Ansatz und 
der aktiven Elternbeteiligung überzeugen  sehr. 
Die Lernförderung nach dem Bildungs- und Teil- 
habepaket kann hier nicht greifen. 
-  Die Schülerinnen und Schüler haben ihre 
Sprach- und Sozialkompetenz verbessert, und 
die Lernatmosphäre lässt sich trotz ungünstiger 
Raumbedingungen gestalten. 
-  Ebenso wird eine Verbesserung der Noten sicht- 
Projektziel  
erreicht 
 
Verbesserung 
der Sprach- 
und Sozialkom- 
petenz  
 
Verbesserung 
bzw. Stabilisie- 
rung der Noten

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  34 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektbericht)  Zielerrei- 
chung 
bar. Der Übergang in weiterführende Schulen ist 
bei mehreren Schülern gelungen  
 -  Die Eigenverantwortung der SchülerInnen ist 
gestärkt worden. 
 
NEU: Förderung der Nachhilfelehrer, 
Abbau von Vorurteilen und Stärkung der 
Sozialkompetenz 
 
-  Nachhilfelehrer/innen erweitern ihren kulturellen 
Horizont und bauen bei sich wie in ihrer Umge- 
bung Vorurteile ab. Sie schulen ihre Lehr- und 
Vermittlungsqualitäten. Sie leisten einen Beitrag 
zur gegenseitigen Integration. Die Eigenverant- 
wortung der Schüler/innen und der Nachhilfeleh- 
rer/innen ist gestärkt worden 
- Die Nachhilfelehrer/innen erhalten über ihr En- 
gagement Bescheinigungen, die sie bei Bewer- 
bungen vorzeigen können 
Noten in Deutsch der beteiligten Jahr- 
gangsstufe(n) 
 
NEU: Noten in Deutsch der geförderten 
Nachhilfeschüler 
Bei den meisten Schüler/innen haben sich die 
Noten verbessert bzw. stabilisiert: von den 86 
Schüler/innen sind 2 ausgeschieden. Bei 35 ha- 
ben sich die Noten verbessert und bei 49 die No- 
ten stabilisiert 
.  
 
5.01    
Wir verstehen uns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regelmäßige Teilnahme an 
 Sprachkursen 
für Erwachsene 
Die regelmäßige Teilnahme an den Kursangebo- 
ten zeugt von dem persönlichen Interesse an den 
Inhalten der Bildungsveranstaltungen. Wichtig ist 
die thematische Behandlung „ihrer“ Themen. 
Durch die zielgerichtet zusammengestellten Mate- 
rialien konnte methodisch erfolgreich gearbeitet 
werden.

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  35 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektbericht)  Zielerrei- 
chung 
Anzahl der positiven Rückmeldungen von 
/ zu teilnehmenden Erwachsenen 
 
-  Alltagskompetenzen wurden verbessert, Ver- 
größerung des Wortschatzes, ebenso das 
Sprachniveau und die Kontakte untereinander  
-  Wichtige Einrichtungen und Institutionen wurden 
besucht, kennengelernt und Infoveranstaltungen 
zu verschiedenen Themen, die für die Teilneh- 
mer wichtig sind, wurden in Kooperation mit dem 
Gesundheitsamt und der Schuldnerberatung 
u.a.m. durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit 
dem Jobcenter ist  erfolgreich. 
- Soziale Vernetzung, Kennenlernen des Stadtteils 
und der wichtigen Institutionen durch Kontakte 
zu verschiedenen Einrichtungen, Besuche, ein- 
geladene Gäste (KSD, Erziehungsberatung, 
Schuldnerberatung u.a.m.), Vermittlung in wei- 
terführende Sprachkurse, Unterstützung bei 
Bewerbungen 
  
-  Insbesondere die Frauen mit Migrationsvorge- 
schichte aus dem Stadtteil, die meist nie eine 
Schule besucht haben, besuchen gerne und re- 
gelmäßig das niedrigschwellige wohnortnahe 
und ihnen zeitlich entgegenkommende Angebot. 
In Absprache mit dem Jobcenter wurden Ein- 
gliederungsvereinbarungen über den regelmä- 
ßigen Besuch der Kurse getroffen. Dies ist als 
ein Indiz der Verbesserung der sozialen Integra- 
tion zu werten.  
5.01    
Wir verstehen uns 
 
 
Weitervermittlung in weiterführende Kurse 
(mindestens 1%) 
 
Sprachvermögen der Eltern/Erwachsenen wurde 
verbessert, der Übergang in weiterführende Kurse 
hat zugenommen, 10 TN (=12,7 %) konnten in 
weiterführende Kurse vermittelt werden; viele TN 
haben noch geringe Kenntnisse und brauchen 
längere Zeit, Alltagssprachkompetenzen zu entwi- 
ckeln

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  36 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektbericht)  Zielerrei- 
chung 
Umfang der Aktivitäten von Erwachsenen, 
die unternommen worden sind 
 
5.a.2   
Die aktivierten Eltern bleiben kontinuier- 
lich in der Elternbeteiligung 
 
 
 
 
Anteil kontinuierlich mitarbeitender Eltern 
an allen aktivierten Eltern 
5.a.3   
Die Anzahl der Kinder mit Sprachförder- 
bedarf sinkt 
Anzahl Kinder mit Sprachförderbedarf bei 
Einschulung 
Anzahl und Inhalt der Austauschtreffen 5.g.1   
Ein selbstorganisierter Austausch unter 
den beteiligten Fach- und Lehrkräften 
findet mindestens zweimal jährlich statt  
. Beteiligung an und Inhalt des jährlichen 
Workshops 
5.02   
Elternkompetenz stär- 
ken 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.a.4 
Der kontinuierliche Schulbesuch nimmt 
zu  
Anteil der Kinder, die nicht regelmäßig die 
entsprechende Schulform besuchen 
Das Projekt ist außerhalb des Maßnahmeprogramms verstetigt. 
 
Es liegt kein Projektbericht vor. 
 
 
5.04   
Gesund aufwachsen in 
Kinderhaus 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.d.1  
Die Zahl der Frauen in Hebammen- 
betreuung steigt  
Anzahl der Mütter in Hebammenbetreu- 
ung 
- Es fanden wöchentliche Hebammensprechstun- 
den in drei Kitas statt. Die Anzahl der Sprech- 
stunden in den Kitas betrug insgesamt 110, 
(krankheitsbedingt lag die Zahl damit leicht unter 
der des Vorjahres mit 117 Stunden). 
- Qualitativ konnte das Angebot aber dennoch 
gehalten werden, da alle Frauen mit Fragen 
zeitnah beraten werden konnten, wenn nötig 
durch Hausbesuche! 
- Es werden durchschnittlich bis zu fünf Frauen 
pro Sprechstunde erreicht  (wie in 2010). 
- Die vier eingesetzten Hebammen führten dar- 
über hinaus 120 Hausbesuche durch (wie 2010) 
 
- Die Hebammen berichten einstimmig, dass 
Projektziel 
annähernd 
erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  37 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektbericht)  Zielerrei- 
chung 
Frauen sich häufiger und früher in eine Hebam- 
menbetreuung begeben. Die Sprechstunden 
werden auch von Eltern genutzt, die keine Kin- 
der in der Einrichtung haben.  
- Die Hebammen vermitteln oft in weitere Bera- 
tungseinrichtungen oder Mutter-Kind-Gruppen.  
- In zwei schweren Fällen von häuslicher Gewalt 
waren die Hebammen für die betroffenen Frau- 
en Ansprechpartner und konnten an Frauenhäu- 
ser oder die Rechtsmedizin vermitteln.  
- Durch eine gemeinsame Sprechstunde  der 
Sozialarbeiterinnen der Beratungsstelle „Frühe 
Hilfen“ mit der Hebamme einmal pro Monat in 
der Kita Killingstraße im Rahmen der üblichen 
Hebammensprechstunde gelingt es, Eltern nied- 
rigschwelliger zu erreichen. 
 
 
5.04   
Gesund aufwachsen in 
Kinderhaus 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.d.2   
Die Zahl der Kinder, die alle Vorsorgeun- 
tersuchungen absolviert haben, steigt an  
 
Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen bei 
Kinder bis Schuleintritt 
 
- Hinweis: Ab dem Einschuljahrgang 2011 werden 
für die Zählung der Vorsorgen neue Selektions- 
kriterien verwendet, da durch das vorgezogene 
Einschulalter noch nicht alle Schulanfänger zum 
Zeitpunkt der Einschuluntersuchung das „U9-
Alter“ abgeschlossen haben. Die absoluten 
Auswirkungen auf den Indikator sind jedoch als 
gering einzuschätzen. 
- In 2011 hatten 92,1% der Kinder 8 oder 9 Vor- 
sorgeuntersuchungen, nur noch 7,9% der Ein- 
schulungskinder hatten weniger als 8 Vorsor- 
gen.  
- Die Verbesserung des Vorsorgestatus gegen- 
über 2010 ist deutlich  (2010: 67% der Kinder 8 
oder 9 Vorsorgeuntersuchungen, 33% weniger 
als 8 Vorsorgen). Dies ist in erster Linie auf eine 
deutliche Zunahme der Teilnahme an den Vor- 
sorgen U7 - U9 zurückzuführen (Alter der Kin- 
der: 2 - 5 Jahre). 
- Es kann davon ausgegangen werden, dass ein 
Anstieg eine wesentliche Ursache in den Lan- 
desmaßnahmen zur Erhöhung der Vorsorgeteil- 
Projektziel 
erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  38 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektbericht)  Zielerrei- 
chung 
nahme (zentrales persönliches Erinnerungssys- 
tem bei Säumigkeit) haben. Die deutliche Ver- 
minderung der Vorsorgelücken im Stadtbezirk ist 
ohne die gezielten Interventionsmaßnahmen im 
Projekt kaum vorstellbar 
.   
Anzahl der Kinder in Schuluntersuchun- 
gen nach Art ihres Gesundheitszustandes 
Diese Frage lässt sich nicht in einem Indikator 
zusammenfassen. Sollte ein solcher Indikator 
zukünftig eingepflegt werden, sind hierzu weitere 
Überlegungen und Absprachen erforderlich. 
5.d .3   
Der Anteil schulfähiger Kinder in den 
Einschulungsuntersuchungen steigt an  
Anteil auf Grund ihres Gesundheitszu- 
standes /ihrer körperlichen Entwicklung 
nicht schulfähiger Kinder in Einschu- 
lungsuntersuchungen 
Durch das Ziel der individuellen Förderung eines jeden Kindes in der 
Schule ist „Schulfähigkeit“ kein Kriterium in den schulrechtlichen 
Normen mehr. Der Indikator wird daher nicht mehr erhoben. 
5.04   
Gesund aufwachsen in 
Kinderhaus 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.d.4  
Die Fertigkeiten der Eltern mit geringem 
Einkommen, eine gesunde Lebensweise 
ihrer Kinder zu fördern, nimmt zu.  
Anteil positiver Rückmeldungen bei TN-
Befragungen 
- Die Fertigkeiten der Eltern können für 2011 nur 
noch indirekt über die Kontakte mit den He- 
bammen eingeschätzt werden, da Kochkurse 
etc. nicht mehr angeboten werden konnten (we- 
niger finanzielle Ressourcen).  
- Die Hebammen beschreiben eine starke Unsi- 
cherheit vieler Eltern in den Bereichen Ernäh- 
rung und Erziehung. Gleichzeitig steigt aber die 
Bereitschaft der Eltern, sich Hilfe zu diesen 
Themen zu holen, was die Inanspruchnahme 
der Hebammensprechstunde belegt. 
- Die Einbindung der Familien im Stadtteil in den 
verschiedenen Einrichtungen, wie Familienzent- 
ren, Begegnungszentrum, Sprachkursen u.a. 
gelingt mit jedem Jahr besser. 
 
 
 
Projektziel 
erreicht 
Übernahmequoten in Ausbildung oder 
Aufnahme einer Arbeit nach Abschluss 
der Schullaufbahn 
5.06   
Kontinuierliche Praxis- 
tage zum Übergang 
Schule-Beruf 
 
5.e.1   
Die Quote Übergang in Ausbildung und 
Arbeit an teilnehmenden Schulen ist 
erhöht.  Anzahl der Schüler/innen, die mind. einen 
Praxistag durchgeführt haben 
Das Projekt ist außerhalb des Maßnahmeprogramms verstetigt. 
Es liegt kein Projektbericht vor .

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  39 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektbericht)  Zielerrei- 
chung 
5.e.2  
Anstieg der Bereitschaft , sich für ein 
Praktikum zu interessieren (Förderschu- 
le) 
Anzahl der Schüler/innen, die sich um ein 
Praktikum bemüht haben. 
 
 
 
 
 
 
5.e.3   
Bis Ende 2008 ist ein kontinuierlich arbei- 
tendes Netzwerk zur Erzeugung ausrei- 
chender Plätze für Praxistage installiert 
 
Anzahl und Art der im Netzwerk zusam- 
men arbeitenden Institutionen aus dem 
Ausbildungsbereich 
5.07   
Kinderhauser Jugend- 
kultur 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.f.1   
Gewinnung von mindestens vier weiteren 
Mitwirkenden (möglichst auch aus ande- 
ren Schulformen wie Realschule, Gym- 
nasium) 
 
Projekt wurde in 2011 modifiziert 
NEU Neukonzeption und Aufbau einer 
Tanz-Theater-Gruppe  unter Beibehal- 
tung der vorherigen Gruppenzusammen- 
setzung  
Anzahl, Alter, Geschlecht, Nationalität, 
Migrationsvorgeschichte der Jugendlichen 
 
- Für den Projektzeitraum 2011 sollte unter neuer 
Leitung mit neuem Konzept ein Tanz-Theater 
entstehen. Ein wesentlicher Bestandteil sollte 
auf der Beibehaltung der Gruppenzusammen- 
setzung gelegt werden. Ein noch sicheres Auf- 
treten vor einer anderen Gruppe und Stärkung 
des Selbstbewusstseins kann als ein wichtiges 
Ziel angesehen werden. Jeder Teilnehmer soll 
sich zu jeder Zeit voll und ganz der  Gruppe zu- 
gehörig fühlen.  
- Mit vier Teilnehmern konnte das Projekt in 2011 
verfolgt werden (3 Mädchen und 1 Junge im Al- 
ter von 13 bis 15 Jahren). Die Anzahl der Teil- 
nehmenden ist im Vergleich zum Vorjahr um 
50% zurückgegangen. (2010: 8 Jugendliche; 5 
Mädchen und 3 Jungen). 
- Die Hälfte der Mitwirkenden hat eine Migrations- 
vorgeschichte. 
- Es lässt sich ein durchweg positives Gesamtfazit 
ziehen. Die vier teilnehmenden Jugendlichen 
kannten sich schon aus den vergangenen Pro- 
jekten. So konnte der Gruppenzusammenhalt 
weiter verstärkt und vertieft werden. Dies wirkte 
sich vor allem sehr positiv auf das Tanz-Theater 
Projekt aus. Dieses wurde am 24.09.2011 auf 
dem Sommerfest des Wuddi vorgestellt. Das  
Publikum zeigte sich begeistert von der knapp 
zwanzigminütigen Darbietung.  Somit hat sich 
die neue Zielausrichtung 
 voll und ganz gelohnt. 
Teilerfolge 
wurden erzielt

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  40 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektbericht)  Zielerrei- 
chung 
Verteilung der aktiven Jugendlichen nach 
Schulform 
Jugendliche nach Schulform: 2 x Hauptschule, 2 x 
Gymnasium 
5.f.2  
Steigerung des Selbstbewusstseins der 
teilnehmenden Jugendlichen  
Anzahl der Befragten, mit höherem 
Selbstvertrauen 
- Alle vier Befragten  äußern sich, dass sie mehr 
Selbstvertrauen haben    
-  „ Ich traue mich jetzt eher, in der Klasse etwas 
zu sagen als vor einem Jahr“ (4 Nennungen = 
trifft vollständig oder etwas zu) 
- „Ich traue mich jetzt mehr, auf der Bühne vor 
fremden Menschen zu sprechen als vor einem 
Jahr“ (4 Nennungen = trifft vollständig oder et- 
was zu) 
- „Ich kann mich jetzt besser organisieren als vor 
einem Jahr“ (4 Nennungen = trifft vollständig 
oder etwas zu) 
- „Ich kann jetzt besser eine andere Meinung als 
meine Freunde / meine Freundinnen vertreten 
als vor einem Jahr“ (4 Nennungen = trifft voll- 
ständig oder etwas zu) 
- Das schulübergreifende Projekt mit Anbindung 
an das Wuddi hat mit der Aufführung in 2011 
seinen Abschluss gefunden. Das Ziel, ein inte- 
gratives Projekt zu installieren, ist aufgegangen. 
Die Teilnehmer waren über mehrere Jahre fes- 
ter Bestandteil des Projektes und habe ihre Per- 
sönlichkeit weiter entwickeln können. Vor Grup- 
pen zu sprechen stellt für Sie kaum noch ein 
Problem dar.  
- Der Kontakt zur Schule konnte weiter intensiviert 
werden und viele Projekte können nun in der 
Schule selber stattfinden. 
 Die räumliche Nut- 
zung des Wuddi ist jederzeit wieder möglich. 
Projektziel 
erreicht 
 
5.07   
Kinderhauser Jugend- 
kultur 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.f.3    
Steigerung der Identifizierung der Bevöl- 
kerung mit "ihrer" Theatergruppe  
Anzahl der Besucher/innen insgesamt 
und je Aufführung 
- Aufführung: 35 Besucher/innen, davon 22 mit 
Migrationsvorgeschichte (= 62%), 57% der Be- 
sucher/innen war männlich (= 20); (2010 = 1. 
Aufführung 92 Besucher/innen) 
 
Projektziel nicht 
erreicht 
Quelle: Amt für Kinder Jugendliche und Familien (51): Projekte 5.01, 5.07; Gesundheitsamt (53): Projekt 5.04

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  41 
8 Handlungsfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und In frastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte“ 
Handlungsfeldver- 
antwortliche  
Herr Kentrup Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
 
Projektträger 
 
Projekt 6.01: Ev. Beratungsdienste gGmbH (Schuldnerberatung) 
Projekt 6.02: Internationaler Kulturverein ATRIUM e.V. (IKA e.V.) 
Projekte 6.04, 6.08: Begegnungszentrum Sprickmannstraße (BGZ) 
Projekte 6.05/6.06, 6.07: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
6.01 
Schuldnerberatung  
vor Ort 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.1.1 Umfassende Hilfestellung für Ratsu- 
chende mit einer Verschuldungsproblema- 
tik (junge Menschen, Erwachsene, Migran- 
ten/-innen) in mindestens 50 Fällen wird 
gegeben. 
 
Das Projektziel wurde in 2011 modifiziert 
NEU: Umfassende Hilfestellung für Ratsu- 
chende mit einer Verschuldungsproblema- 
tik (junge Menschen, Erwachsene, Migran- 
ten/-innen) in mindestens 20 neuen Fällen 
wird gegeben  
 
 
 
 
 
Anzahl der Beratungen unterteilt 
nach Beratungsformen (z.B. Insol- 
venz, allg. Schuldnerberatung, Kurz- 
beratung zu spez. Themen, präven- 
tive Beratung) 
-  Zu 42 in 2011 neu hinzukommenden Fällen 
(Ziel: 20 Fälle) konnte eine umfassende Hilfe- 
stellung zur Verschuldungsproblematik gege- 
ben werden. Gründe für die deutliche Zielüber- 
schreitung sind zum einen, dass das Hilfsan- 
gebot äußerst gut angenommen wird und zum 
anderen der Stadtteil Kinderhaus laut statisti- 
schen Erhebungen aus Ende 2011 der am 
stärksten von Verschuldung betroffene Stadt- 
teil Münsters ist. Auch im Ausblick der früheren 
Jahresberichte wurde auf diese Problematik 
mehrfach hingewiesen. Eine Verweisung  von 
Klienten an andere Beratungsstellen wird, 
wenn möglich, durchgeführt, löst aber das 
Mengenproblem nicht wirklich. Eine gänzliche 
Abweisung von Klienten gestaltet sich auf- 
grund deren persönlichen Situation als schwie- 
rig.  
- 14 Fälle aus 2011 konnten bereits abschlie- 
ßend erfolgreich bearbeitet werden, 5 Fälle 
mussten aus unterschiedlichen Gründen ab- 
gebrochen werden,  23 Fälle aus 2011 werden 
in 2012 weitergeführt.  
- Von den 17 aus 2010 stammenden Fällen wur- 
den 9 erfolgreich beendet und 8 sind noch of- 
fen. Hierbei handelt es sich wie im Vorjahr 
Projektziel  er- 
reicht   
 
Zielkennzahl wur- 
de deutlich über- 
troffen

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  42 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
 
6.01 
Schuldnerberatung  
vor Ort 
 
 
ausschließlich um Familien mit Migrationshin- 
tergrund, bei denen mangels fehlender 
Deutschkenntnisse zur Sicherung der Nachhal- 
tigkeit ein deutlich erhöhter Betreuungsauf- 
wand erforderlich ist. In einigen Fällen benöti- 
gen die betreuten Familien aus unterschiedli- 
chen Gründen einen „zweiten Anlauf“.  
- 6 „Altfälle“ aus 2009 wurden erfolgreich been- 
det. 
- Es sind somit Ende 2011 noch insgesamt 31 
Familien bzw. Einzelpersonen in laufender Be- 
treuung (2010 = 23). Wegen der größeren Zahl 
offener Fälle erscheint das angestrebte Ziel 
von 20 neuen Betreuungsfällen im Rahmen der 
zur Verfügung stehenden Ressourcen realis- 
tisch. 
- Anzahl Beratungen Insolvenz =15, Anzahl allg. 
Schuldnerberatung = 34, Anzahl Kurzberatung 
spezielle Themen = 0, Anzahl präventive Bera- 
tung = 39, Anzahl sonstige Beratungen = 14 
- Der Anteil weiblicher Ratsuchender  beträgt ca. 
52%, während er in 2010 noch deutlich höher 
lag.  
- In 2011 wurden damit insgesamt 65 Fälle be- 
arbeitet (6 in 2011 abgeschlossene Altfälle aus 
2009; 17 Altfälle aus 2010, davon 9 erfolgreich 
abgeschlossen; 42 in 2011 neu hinzukommen- 
de Fälle);  Anmerkung: in 2010 wurden insge- 
samt 103 Fälle bearbeitet, von denen jedoch 
noch 56 Altfälle aus den Vorjahren stammten. 
Die Arbeitsbelastung aus Altfällen früherer Jah- 
re ist meist deutlich geringer als die in den neu 
hinzukommenden Fällen des aktuellen Jahres, 
die umfangreichere Erstmaßnahmen erfordern. 
Insofern lässt  ein Vergleich der Gesamtzahlen 
aus verschiedenen Jahren keinen Rückschluss 
auf die Zielerreichung zu).

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  43 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
Anzahl erfolgreicher Fälle unterteilt 
nach - Problemverständnis kognitiv 
vorhanden, - Problemerkenntnis 
i.S.v. Handlungsbereitschaft vorhan- 
den, - akt. Mitwirken im laufenden 
Beratungsprozess, - Schuldenprob- 
lematik wird gelöst 
-  Durch intensive Beratung und engmaschige 
Betreuung wurden in 2011 29 Fälle (2009=17 
Fälle, 2010=30 Fälle) erfolgreich beendet, das 
entspricht einer 85% igen Erfolgsquote (2009 = 
77%, 2010 = 90%).  5 Fälle mussten abgebro- 
chen werden. Eine Beendigung der Beratung 
in den erfolgreichen Fällen bedeutet  jedoch 
nicht immer, dass das Schuldenproblem gänz- 
lich gelöst ist. Es konnten aber einvernehmli- 
che Regelungen bezüglich der Regulierung ge- 
troffen werden 
- Bei ca. 62% der Klientel ist ein Problemver- 
ständnis kognitiv vorhanden (2009 = 78%, 
2010= 53%). 
- Ca. 88% wirken aktiv im lfd. Beratungsprozess 
mit (2009 = 80%, 2010 = 94%). 
 
 
6.1.2 Es werden 8 präventive Aufklärungs- 
veranstaltungen im Jahr durchgeführt, an 
denen insgesamt mindestens 80 Personen 
teilnehmen (insbesondere Personen mit 
Migrationshintergrund und Jugendliche). 
Anzahl/ Art, Ergebnis der Aufklä- 
rungsveranstaltungen 
- Es fanden 7 Aufklärungsveranstaltungen 
(2010=6) mit 81 Teilnehmenden statt (davon 
88% weiblich). Das Veranstaltungsziel von 8 
Veranstaltungen wurde somit nicht vollständig 
erreicht, jedoch die angestrebte Zahl von 80 
Teilnehmern wurde  erreicht bzw. leicht über- 
schritten.  
- Gründe für Ersteres waren zum einen das 
krankheitsbedingte Ausfallen der Stelleninha- 
berin kurz vor Jahresende. Zum anderen er- 
klärten zwei angesprochene Grundschulen erst 
gegen Ende Jahres ihre Bereitschaft zur Ko- 
operation, womit die  ersten Veranstaltungen 
mit Grundschulkindern sich in das Jahr 2012 
verlagern.  
- Die Resonanz der Teilnehmer in den 7 Veran- 
staltungen aus 2011 war, wie in den Vorjahren, 
sehr positiv. In den Gruppen war festzustellen, 
dass das Niveau teilweise sehr unterschiedlich 
war (Kulturkreis, Sprachverständnis , Intellekt). 
-  Präventive Arbeit hat in einer Vielzahl von 
Fällen auch im Rahmen von Einzelbetreuun- 
Projektziel annä- 
hernd erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  44 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
gen stattgefunden. 
- Art der Veranstaltungen: „Haushalten mit wenig 
Geld!; „MoKi - Money & Kids“ (Netzwerks Fi- 
nanzkompetenz NRW“); „Einführung P-Konto“;  
„Ausfüllen von Formularen“ (GEZ, SGB II - Be- 
scheid, etc.), Infos rund ums eigene Bankkon- 
to; Infos zum neuen Bildungspaket 
 -  Das vorgehaltene Leistungsangebot des Pro- 
jekts hat sich mittlerweile im Stadtteil vollstän- 
dig etabliert. Die Kooperation mit vorhandenen 
Beratungssystemen funktioniert reibungslos. 
Im Rahmen der gesteckten Ziele konnte einer 
Vielzahl von Einzelpersonen und Familien 
nachhaltig geholfen werden. Dies beinhaltete 
zum Beispiel  Berufsaufnahme oder- erhalt, 
das Erreichen einer eigenständigen Lebens- 
führung und in manchen Fällen auch die Ablö- 
sung von öffentlichen  Hilfesystemen.     
Anzahl der verschiedenen Zielgrup- 
pen in den Aufklärungsveranstaltun- 
gen 
- Zielgruppen sind  Migranten, Teilnehmende 
von Alphabetisierungskursen (sowie als Multi- 
plikatoren Lehrer) 
- Veranstaltungen mit Teilnehmenden aus ver- 
schiedenen Kulturkreisen (insb. in den Alpha- 
betisierungskursen) sind weiter schwierig. Hier 
erweisen sich Kleingruppen als geeignet.  
- Für die bereits beschriebene Zielgruppe ist die 
erfolgreiche erstmalige Einbeziehung von 
Schulen sehr positiv einzuschätzen 
- Eine Veranstaltung für Lehrer als Multiplikato- 
ren fand sehr positive Resonanz. 
 
6.1.3 Es wird wöchentlich eine offene 
Sprechstunde im Zeitumfang von 2 Stun- 
den angeboten.  
 
Das Projektziel wurde in 2011 modifiziert 
NEU: Es wird wöchentlich (nicht in den 
Schulferien) eine offene Sprechstunde im 
Zeitumfang von 2 Stunden angeboten, die  
Anzahl der offenen allgemeinen und 
der zielgruppenspezifischen Sprech- 
stunden 
- In 2011 fanden  37 offene Sprechstunden statt 
(2010 = 38) .  
- Die einzelnen Sprechstunden wurden von 
durchschnittlich ca. 7 Besuchern (gesamt 259 
Personen, davon 176 weiblich) besucht. Ziel 
war ein Durchschnitt von 4 Personen.  
- Auch in den Schulferien fanden teilweise 
Sprechstunden aufgrund der Nachfrage statt.  
Projektziel erreicht  
 
Zielkennzahl über- 
troffen

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  45 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
im Durchschnitt von wenigstens 4 Perso- 
nen nachgefragt werden soll.   
 
- Wie im Vorjahr ergab sich aus den Sprech- 
stundenterminen oft Folgetermine, die in eine 
langfristige Beratung mündeten. 
- Sie sind nach wie vor gut besucht und decken 
eine Vielzahl von Themen bezüglich Finanzen 
und Verschuldung ab.  
6.1.4. Es wird wöchentlich mindestens 1 
Hausbesuch durchgeführt. 
Anzahl der durchgeführten Hausbe- 
suche 
- Die Anzahl der Hausbesuche liegt unter Be- 
rücksichtigung von Urlaubs- und Krankheitszei- 
ten mit 43 im Soll (2010=  51) und stellt eine 
gute, sinnvolle und unabdingbare Ergänzung 
zu den sonstigen Angeboten dar.  
-  Zielgruppe sind Personen, die ansonsten aus 
unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zu 
bestehenden Hilfsangeboten  haben. 
 - In 2011 stieg der Anteil von älteren, oftmals 
alleinstehenden Personen an .   
Projektziel annä- 
hern erreicht 
 
6.02 
Kulturprojekte:  
Interkulturelle Veran- 
staltungsreihe  
ATRIUM e.V.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.2.1 Die Teilnahmezahl an Aktivitäten ist 
bei Bewohner/-innen des Projektgebietes 
„Soziale Stadt“ gestiegen und die Teilnah- 
me von anderen Kinderhauser/-innen an 
gemeinsamen Aktivitäten mit/in der Schlei- 
fe ist gestiegen. 
 
 
Anzahl der Teilnahme an Aktivitäten 
 
- Während des gesamten Projektverlaufs ist eine 
Steigerung der Aktivitäten und TeilnehmerIn- 
nenzahlen zu verzeichnen. 
- Die TeilnehmerInnenzahl in 2011 lag sowohl 
bei offenen Aktivitäten als auch bei der Teil- 
nahme an Veranstaltungen im Atrium etwa auf 
gleichem Niveau wie 2010. 
- Im Jahr 2011 nahmen etwa 1.100 Teilnehme- 
rInnen an interkulturellen Veranstaltungen des 
Atrium e.V. teil (z.B. Vorträge zu Weltreligionen, 
Münsterland, Ernährung, Konzerte, Filme ge- 
gen Rassismus, Frühstück Eltern/Kinder, Win- 
terlesen )  
- Ca. 54 % der Teilnehmenden war weiblich, ca. 
48,5% mit Migrationsvorgeschichte, aus der 
Brüningheide kamen ca. 58,5% 
-  Hinzu kamen rd. 2.100 TeilnehmerInnen 
(2010=2000) bei offenen Festen und anderen 
Kooperationsaktivitäten auf dem Sprick- 
mannplatz (Ausstellung Mon Amour, Lebens- 
freude  u. Rostige Gesichter, Internationales 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  46 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
 
6.02 
Kulturprojekte:  
Interkulturelle Veran- 
staltungsreihe  
ATRIUM e.V. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herbstfest, Weihnachtsmarkt), davon ge- 
schätzter Anteil von 58% Personen mit Migra- 
tionsvorgeschichte. 
- Der Anteil an Personen mit Migrationsvorge- 
schichte hat sich erhöht. Ebenso ist die Anzahl 
der aktiv beteiligten Personen mit Migrations- 
hintergrund erheblich gesteigert worden.  Wie 
im Vorjahr gab es bei Gruppen / Personen mit 
Migrationshintergrund eine besonders gute 
Einbeziehung von Personen mit türkischem, 
russischem und vietnamesischem Hintergrund.  
- Eine besonders wichtige Rolle für die Integrati- 
on spielen die regelmäßigen Öffnungs- und 
Essensangebote im Atrium, da hierdurch auch 
Personen, die sich für inhaltliche Aktivitäten 
nicht oder wenig interessieren, erreicht wer- 
den. Einige dieser Aktivitäten sind im Monito- 
ringbogen nicht enthalten, z.B. das wöchentlich 
stattfindende Mittagessensangebot mit i.S. 20 
TeilnehmerInnen oder das sonntägliche Ange- 
bot „Kaffee + Kuchen“. Außerdem ist insbe- 
sondere in 2011 eine Steigerung der „privaten 
Nutzung“ (Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen, 
Kegeln) im Atrium zu verzeichnen 
- Die Kooperation mit „Dritten“ (insb. Schulen, 
Kirchengemeinden + Vereine) konnte weiter 
intensiviert werden.  Insbesondere die ver- 
schiedenen Kooperationsprojekte im Bereich 
der Aktivitäten für Kinder und der Kunstprojek- 
te haben zu einem immer intensiveren Aus- 
tausch mit anderen Kinderhauser Einrichtun- 
gen geführt. Ebenso konnte die Kooperation 
mit drei Wohnungsgesellschaften verbessert 
werden. 
- Eine weitere intensivierte Nutzung der Angebo- 
te bzw. die Schaffung zusätzlicher Angebote 
wurden durch die mehrmonatige Arbeitsbelas- 
tung beim (gescheiterten) Versuch der Erzie- 
lung ständiger Öffnungszeiten verhindert

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  47 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
 
 
6.2.2 Das Interesse an anderen Kulturen 
und Gebräuchen ist gestiegen. 
Grad der Veränderung des Interes- 
ses für  andere Kulturen und Zu- 
sammensetzung der Teilneh- 
mer/innen (z.B. nat. Herkunft) 
Der leicht erhöhte Anteil von Personen mit 
Migrationsvorgeschichte kann als entsprechend 
gesteigertes Interesse am interkulturellen Aus- 
tausch gedeutet werden. 
Projektziel erreicht  
6.4.1 Die teilnehmenden Jungen entwi- 
ckeln Spaß an sportlichen Aktivitäten.  Regelmäßigkeit der Teilnahme 
- Unter Einsatz von drei Multiplikatoren, die zur 
Leitung der Sportgruppe eingesetzt sind, wird 
regelmäßig einmal wöchentlich in der Sporthal- 
le der Waldschule Kinderhaus Fußball gespielt. 
Bei guter Wetterlage wird alternativ immer wie- 
der auch die Außensportanlage im Schulzent- 
rum Kinderhaus genutzt. 
- Gesamtzahl der Treffen: 49 ( Steigerung zu 
2010 um 25%) 
- Die teilnehmenden Jugendlichen und jungen 
Erwachsenen sind 16 bis 29 Jahre alt. 
- Die Teilnehmerzahl an den Veranstaltungsta- 
gen schwankt zwischen 15 und 25 Teilneh- 
mern. Durchschnittlich nehmen an jeder Sport- 
veranstaltung 20  Jugendliche teil.  
- An den Veranstaltungstagen sind ausschließ- 
lich Jugendliche mit einer Migrationsvorge- 
schichte vertreten (Nationalitäten: Türkei, Ju- 
goslawien, Somalia, Iran, Serbien, Afghanis- 
tan, Russland), womit das wesentliche Ziel 
dieses Projekts umgesetzt werden konnte.  
- Das Sportprojekt wird von den Jugendlichen 
und jungen Erwachsenen weiterhin gut ange- 
nommen. Zum Teil gibt es Probleme, weil Ju- 
gendliche aufgrund der geringen Hallengröße 
weggeschickt werden mussten. 
Projektziel erreicht  
 
Deutliche Steige- 
rung der Treffen 
 
6.04 
Jungenprojekt „Sport 
gegen Gewalt“ 
 
6.5.1 Die Bereitschaft der teilnehmenden 
Jungen, gegenüber Schwächeren Rück- 
sicht zu nehmen und Konflikte gewaltfrei 
auszutragen, ist gestiegen.  
Art und Umfang des Sozialverhal- 
tens  
- Die Stärkung und Förderung des Gemeinsinns 
unter den Jugendlichen konnte durch das ge- 
meinsame Fußballspiel auch in 2011 sicherlich 
erreicht werden und ist somit förderlich für das 
soziale Miteinander des Zusammenlebens in 
Kinderhaus - West 
-  Die Jugendlichen lernen beim Fußball, sich an 
Regeln zu halten, im Team zu agieren, Rück- 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  48 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
sicht gegenüber Schwächeren zu nehmen. 
Überschüssige Kräfte konnten hier spielerisch 
sinnvoll kanalisiert werden.  
- Obwohl es während der Sportveranstaltungen 
immer wieder Konflikte unter den Jugendlichen 
gab, konnten diese friedlich erörtert und ge- 
schlichtet werden.  
-Die Minderung der Gewaltbereitschaft konnte 
durch das Aufzeigen alternativer Handlungs- 
strategien bei Konflikten in eine gute Richtung 
gelenkt werden 
- Darüber hinaus konnte den Jugendlichen über 
das Angebot die Möglichkeit einer sinnvollen 
Freizeitgestaltung am Wochenende geboten 
werden. 
Anzahl an Vereinbarungen mit Trä- 
gern 
- Die Anzahl der Vereinbarungen mit Trägern 
liegt 2011 bei 3 Vereinbarungen (2009 = 8, 
2010 = 4), (CJG, Feez, Wuddi). Grund der ver- 
ringerten Trägervereinbarungen waren nicht 
mehr nachgefragte Förderbereiche. Vor allem 
ist der stete Rückgang bei der Förderung von 
Ferienfreizeiten zu beklagen. 
 
6.05 
Integrative Jugendso- 
zialarbeit 
 
 
 
 
6.6.2 Zahl der Jugendlichen, die an Ange- 
boten der Jugendsozialarbeit sowie weite- 
ren Bildungs- und Freizeitangeboten teil- 
nehmen, ist gestiegen. 
Anzahl/ Art der Nutzerinnen und 
Nutzer der finanziellen Hilfen 
- Die Gesamtzahl der Nutzerinnen und Nutzer 
lag bei 51 Kindern und Jugendlichen und damit 
auf gleichem Niveau wie im letzten Jahr (2010 
= 50). 
-  Teilnahme 63% Jungen, 37% Mädchen (2010 
= 80% Jungen, 20% Mädchen), womit der An- 
teil  der Jungen deutlich gesunken ist, der 
Mädchenanteil nach den bisherigen Erfahrun- 
gen hoch ist.  
- Der Anteil der Jugendlichen mit Migrationshin- 
tergrund (82%) ist in 2011 wieder angestiegen 
(2010 = 60%). 
- Die geförderte Gruppe der „bis 13 jährigen“ ist 
mit einem Anteil von 96% wieder stark gestie- 
gen (2010= 70%). Hier kommt die „junge“ Ziel- 
gruppe des Feez in der „Schleife“ eindeutig 
Projektziel annä- 
hernd erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  49 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
zum Tragen. Insbesondere ist das Engage- 
ment bei der Organisation von Ferienangebo- 
ten des Feez hervorzuheben 
-  Die individuelle Teilhabe von Kindern und 
Jugendlichen, die in einem schwierigen sozia- 
len Umfeld aufwachsen, zu stärken, ist nach 
wie vor ein enorm wichtiges Ziel. Neben der 
Einbeziehung der Eltern ist vor allem der Fo- 
kus der pädagogischen Kräfte von Schule bis 
Jugendarbeit notwendig. Nur in der Zusam- 
menarbeit der Fachkräfte vor Ort lassen sich 
Ideen und Prozesse entwickeln, die gemein- 
sam mit den Kindern und Jugendlichen umge- 
setzt werden können. Die Erziehungsgemein- 
schaft mit den Eltern muss allerdings in Zu- 
kunft stärker in den Fokus gestellt werden.   
 
 
 
6.06 
Mobile Jugendarbeit 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.6.1 Bislang durch die Jugendsozialarbeit 
nicht erreichte Jugendliche werden ange- 
sprochen und erreicht.  Anzahl/Struktur der Nutzer/-innen 
des offenen Angebots: Anzahl, Ge- 
schlecht, schulischer oder beruflicher 
Hintergrund, bisherige Anbindung an 
Jugend- und Freizeiteinrichtungen 
der Nutzer/-innen des offenen Ange- 
bots  
- 2011 konnten insgesamt 2588 Kontakte zu 
Jugendlichen durch die Mobile Jugendarbeit 
hergestellt werden (2010=2100). Die Anzahl 
der erreichten Kinder und Jugendlichen konnte 
damit im Vergleich zum Vorjahr gesteigert wer- 
den.  (Anmerkung: Hierbei handelt es sich viel- 
fach um Mehrfachkontakte, Höhe des Anteils 
lässt sich nicht abschätzen). 
- Von den 2588 Personen wurden 2.132 Perso- 
nen durch  das Wohnwagenprojekt und 
Streetwork  erreicht (60% Jungen/Männer, 40% 
Mädchen/Frauen). 
- Der überwiegende Teil der Jugendlichen be- 
sucht die Waldschule, die Uppenbergschule 
und die Papst-Johannes Schule. Allerdings er- 
reichen zunehmend  Schüler der Geschwister-
Scholl- Realschule die Angebote der „Mobilen 
Jugendarbeit“, wenngleich der Anteil der Ju- 
gendlichen, die eine Realschule oder ein Gym- 
nasium besuchen, weiterhin als geringfügig zu 
bezeichnen ist. 
- Anzahl Beratene bis einschl. 13 Jahre: 724 
Personen (2010=1.026 Personen) 
- Anzahl Beratene ab 14 bis einschl. 17 Jahre: 
 
Projektziel erreicht  
 
Anzahl erreichter 
Jugendlicher deut- 
lich gestiegen

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  50 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
1.133 (2010= 1.008 Personen) 
- Anzahl Beratene ab 18 Jahre: 115 Personen 
(2010=66 Personen) 
- Anzahl Beratene, die eine Hauptschule besu- 
chen: 1.630 Personen (2010=1.916 Perso- 
nen) 
- Anzahl Beratene, die eine Realschule oder 
ein Gymnasium besuchen: 61 (2010=62 Per- 
sonen) 
- Anzahl Beratene, die sich in einer beruflichen 
Ausbildung befinden: 78 (2010=277 Perso- 
nen) 
- Anzahl Beratene auf der Suche nach einer 
Ausbildung/einem Job: 245 
- Anzahl Beratene, die bisher gelegentlich oder 
regelmäßig Angebote der offenen JA o.Ä. 
wahrgenommen haben: fast alle. 
- Über 50%  der Gesprächs- bzw. Beratungs- 
kontakte  erreichten Kinder und Jugendliche 
im Alter zwischen 14 bis einschl. 17 Jahre. 
- Weitere 456 Jugendliche wurden durch speziel- 
le sportpädagogische Angebote  in 2011 er- 
reicht. Im sportpädagogischen Bereich gibt es  
eine  offene Basketballgruppe, die einmal wö- 
chentlich stattfindet; ein offenes, niederschwel- 
liges Angebot, das sich an die Möglichkeiten  
der Jugendlichen angepasst hat. Weiterhin 
werden die Jugendlichen zu sportlichen Projek- 
ten bzw. Aktivitäten, wie z.B. Fahrten zu Fuß- 
ballturnieren, eingeladen.  
 
6.06 
Mobile Jugendarbeit 
Kenntnisse der Jugendlichen über 
Angebote der Jugendarbeit 
Die Mobile Jugendarbeit berät Jugendliche, 
welche bestehende Angebote im Stadtteil nicht 
nutzen. Es handelt sich einerseits um Jugendli- 
che, die sich den  Anforderungen der Institutio- 
nen nicht anpassen können (Konsum von Dro- 
gen, Alkohol, erhöhtes Aggressionspotential und 
Vandalismus), und andererseits um Jugendliche, 
die aufgrund der hohen Fluktuation im Stadtteil 
(Zugezogene) nicht über bereits bestehende 
Angebote informiert sind. Die Mobile Jugendar-

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  51 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
beit ist Schnittstelle zwischen Öffentlichem Raum 
und Institution (Wuddi). Die Jugendlichen werden 
in bestehende Angebote des Jugendzentrums 
(Berufsberatung,  Möglichkeit zur Ableistung von 
Sozialstunden, Teilnahme am Ferienprogramm, 
sowie Teilnahme an Sport- und Freizeitgruppen) 
integriert. Die Mobile Jugendarbeit ist fest in das 
Soziale Netzwerk des Stadtteils eingebunden. Zu 
den Kooperationspartnern zählen Polizei (Be- 
zirkspolizisten),  Drogenberatung sowie  ver- 
schiedene Schulen im Stadtteil, wie auch der 
Jugendsalon und das Feez. 
Teilnahme an Angeboten der Ju- 
gendarbeit und Zufriedenheit mit 
Angeboten 
Gegenüber den Mitarbeitern hat die Akzeptanz- 
bereitschaft weiterhin zugenommen, da von 
ihnen Hilfestellung anstatt Sanktionierung zu 
erwarten ist. Die Vertrauensbasis konnte über 
die Jahre hinweg vertieft werden und der Be- 
kanntheitsgrad der Streetworker und deren Tä- 
tigkeit, die eben größtenteils aus direkter Hilfe- 
stellung und  nicht aus Kontrolle oder Sanktion 
besteht, hat zugenommen.  
Anzahl der Nutzer/-innen, die an 
realistischen Lösungen arbeiten. 
Realistische Lösungen sind zum 
Beispiel die Teilnahme an Angebo- 
ten der Jugendar- 
beit/Jugendsozialarbeit, Besuche 
von Freizeiteinrichtungen, Kontakt- 
aufnahmen zu anderen Beratungs- 
angeboten 
Anzahl Beratene, die an realistischen Lösungen 
arbeiten: 46 (2010=110 Personen,(2009: 99 
Personen), davon 25 weiblich, 21 männlich.  
6.6.4 Wege zur Lösung persönlicher und 
sozialer Probleme sind bekannt und wer- 
den genutzt.  
Bekanntheit der verschiedenen Be- 
ratungsangebote und deren Inhalte/ 
Möglichkeiten im Stadtteil 
siehe auch  Ausführungen zu  6.6.1 „Kenntnisse 
der Jugendlichen über Angebote der Jugendar- 
beit“ 
Teilerfolge wurden 
erzielt   
 
 
6.07 
Sport und Bewegung 
 
 
 
6.4.3 Zahl der Mädchen, die außerhalb der 
Schule wöchentlich Sport machen, ist 
gestiegen.  
Anzahl der Mädchen, die außerhalb 
der Schule Sport machen 
- Die Anzahl der  Mädchen, die außerhalb der 
Schule wöchentlich Sport machen, ist mit 53 
teilnehmenden Mädchen  wieder gestiegen  
(2010: 39 Mädchen). Insbesondere hat sich die 
Anzahl der teilnehmenden Mädchen in der Al- 
Projektziel erreicht  
 
Teilnehmerinnen- 
zahl gestiegen

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  52 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
tersgruppe „bis 13 Jahre“ erhöht und zwar um 
ein Viertel.  
 
 
 
 
 
 
6.07 
Sport und Bewegung 
 
6.4.4 Zahl der Kinder und Jugendlichen, 
insb. mit Migrationsvorgeschichte, die an 
Sportangeboten teilnimmt, steigt.  
Anzahl/Art der Nutzerinnen und 
Nutzer (Alter, Geschlecht, Nationali- 
tät)  
- Die Gesamtzahl der Jugendlichen, die an 
Sportangeboten teilnahmen, hat sich mit 163 
Teilnehmenden leicht verringert (2010 = 173 
Personen, 2009 = 135), aber bleibt weiterhin 
auf einem hohen Niveau. 
-  Die absolute Gesamtzahl der Teilnehmer/innen 
mit Migrationsvorgeschichte hat sich im Ver- 
gleich zum Vorjahr mit 157 Personen in 2011 
mit 120 Personen verringert (Rückgang um 
24%). Ebenso hat  sich der  Anteil der Teil- 
nehmer/innen mit Migrationsvorgeschichte an 
allen Teilnehmenden mit   74% in 2011 verrin- 
gert (2011= 120, 2010 = 173 Personen = 91%) 
- Die Anzahl der teilnehmenden Mädchen mit 
Migrationsvorgeschichte  blieb dabei konstant, 
während sich insbesondere die Anzahl der teil- 
nehmenden Jungen mit Migrationsvorge- 
schichte um ca. 28 % verringerte (2011 = 90 
Teilnehmende, 2010 = 125).  
- Insgesamt ist es schwieriger geworden die 
Daten zu erfassen, da etliche Kinder und Ju- 
gendliche in institutionalisierte Angebote, vor- 
nehmlich des Sportvereins SC Westfalia Kin- 
derhaus, integriert werden konnten .  
-  Die Anzahl der Jugendlichen, die regelmäßig 
teilnehmen, blieb mit 64 Personen auf glei- 
chem Niveau wie 2010 mit 62 Personen.  
- Bezüglich der Altersstruktur der Teilnehmenden 
hat sich im Vergleich zum Vorjahr eine Ver- 
schiebung hin zu einer erhöhten Teilnahme der 
Älteren ab 14 bis einschließlich 17 Jahre voll- 
zogen (2011=45, 2010=22), während sich die 
Teilnahme der Jüngeren bis einschl. 13 Jahre 
rückläufig entwickelte (2011=118, 2010=143).  
- Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Teil- 
habe von Kindern und Jugendlichen aus Fami- 
lien mit niedrigen Einkommen an Sportangebo- 
ten gesteigert wird, wenn Mitgliedsbeiträge 
Teilerfolge wurden 
erzielt

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  53 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
bzw. Kursgebühren finanziert werden. Das In- 
teresse, sportlich aktiv zu sein, haben sowohl 
Jugendliche mit als auch Jugendliche ohne 
Migrationshintergrund. 
6.4.5 Fortbildungen für Übungsleiter/-innen 
aus dem Viertel sind in 2007/8/9/10/11 
durchgeführt. 
Anzahl durchgeführter Fortbildungen 
für Übungsleiter/-innen 
-  Es wurde keine Fortbildung angeboten  
-  Das Thema „Schwierige Zielgruppen“ in die 
ÜbungsleiterInnenfortbildung einzubauen, ist 
aufgrund der bestehenden jährlichen Spielzei- 
ten, Turnieren und sonstigen Fortbildungen 
zurzeit nicht möglich. 
-  Nachfrage bei den Übungsleitern konnte nicht 
erzeugt werden.  
Projektziel nicht 
erreicht 
6.4.6  Fünf unterschiedliche  Angebote zu 
Trendsportarten sind bis 2010 angeboten 
worden.  
 
Das Projektziel wurde in 2011 modifiziert 
NEU: Fünf unterschiedliche  Angebote zu 
Trendsportarten sind bis 2011 angeboten 
worden 
Anzahl/Art der Angebote zu Trend- 
sportarten 
-  4 unterschiedliche Angebote: 11 * Court,  6* 
Kletterhalle, 3* Rummeniggehalle, 1*Hiphop 
Contest 
- Anzahl Angebote an Trendsportarten insge- 
samt in 2011: 21 (2010:26),  
- In 2011 ging die TeilnehmerInnenzahl leicht 
zurück. Anzahl TN: 770 (2010=820 Personen), 
Rückgang der TN-Zahl zu 2010 um 6% 
- 90% der Teilnehmenden sind männlich  
-  Die Trendsportangebote Soccer Cage, Soccer 
Court, Rummenigge -Soccerhalle sind männ- 
lich dominiert, weil sie das starke Bedürfnis 
männlicher Jugendlicher nach Bewegung för- 
dern. Weiblich dominierte Trendsportarten sind 
zurzeit nicht erkennbar.  Ein Faktor, das sport- 
liche Angebote für Mädchen ab 12 Jahren mit 
zunehmendem Alter von diesen nicht mehr 
frequentiert werden, ist vor allem gesellschaft- 
lich-kulturell bedingt. Ein Grund für die geringe 
Teilnahme weiblicher Jugendlicher ist u.a. die 
Einbindung in die Verantwortung für den elter- 
lichen Haushalt, die eine Teilnahme an den 
vorwiegend im Nachmittags-  und frühen 
Abendbereich durchgeführten Veranstaltungen 
verhindert. 
 
Projektziel annä- 
hernd erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  54 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
6.08 
Drogenprävention 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.8.1 Die Drogenproblematik entspannt 
sich aus Sicht von Fachkräften vor Ort. 
Entwicklung Drogenproblematik 
-  Im Berichtsjahr 2011 ist der öffentliche Kon- 
sum weicher Drogen nach wie vor gelegentlich 
zu beobachten. Zudem wurde zunehmend of- 
fen auf dem Sprickmannplatz zwischen Ju- 
gendlichen gedealt. Diese Entwicklung ist bis 
Ende des Jahres durch zusätzlich angeforderte 
Polizeikontrollen und auch jahreszeitlich be- 
dingt rückläufig. Benutzte Spritzen wurden spo- 
radisch gefunden, die Fundorte waren zumeist 
Treppenhäuser. 
-  Bedingt durch die Diskussion um den  Standort 
für den Spritzenautomaten, das damit verbun- 
dene dreifache Umsetzen des Automaten so- 
wie das Dealen im öffentlichen Raum war die 
Stimmung zeitweise etwas angespannter, ver- 
besserte sich jedoch wieder zum Ende des 
Jahres. Nach der erstmaligen  Umsetzung des 
Spritzenautomaten an einen von den Anwoh- 
nern gut einsehbaren Standort verschlechterte 
sich die Wahrnehmung der Drogenproblematik 
zunächst im Stadtteil . Auf die Bemühungen der 
Anwohner hin wurde der Automat dann, nach 
einem gemeinsamen Gespräch mit den An- 
wohnern, dem BGZ und dem INDRO e.V., zum 
neuen Kreisverkehr hin umgesetzt. Da er dort 
im direkten Sichtfeld aller Passanten unmittel- 
bar an der Straße stand, wurde er im Dezem- 
ber noch ein zweites Mal, ein paar Meter weiter 
nach hinten ins Gebüsch, versetzt. Aus Sicht 
der Anwohner/innen wird die Drogenproblema- 
tik im öffentlichen Raum zum Ende des Jahres 
wieder entspannter wahrgenommen .  
-  Der Spritzenautomat wird leider nur noch mi- 
nimal genutzt, da die soziale Kontrolle die mit 
dem Standort einhergeht, zwar einen  Schutz- 
faktor für die Jugendlichen im Stadtteil dar- 
stellt, für die Zielgruppe jedoch leider  auch eine 
massive Hürde.     
Teilerfolge wurden 
erzielt

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  55 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
 
 
 
 
6.08 
Drogenprävention 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.8.2 Bewohner/innen verschiedenen Al- 
ters und unterschiedlicher Herkunft setzen 
sich mit dem Thema Drogenkonsum aus- 
einander 
Teilnahme an den Aktionstagen 
- Um eine Aufklärung von Kindern und Jugendli- 
chen in Bezug auf Gefahren und Prävention zu 
erreichen, fanden wie schon in 2010 auch in 
2011 wieder zwei Aktionstage „Sucht“ in Ko- 
operation mit anderen Trägern (Jugendsalon, 
BGZ) statt 
- Zusätzlich fand ein mädchenspezifischer Akti- 
onstag im Rahmen einer neu gegründeten 
Mädchengruppe statt. Trotz der im Wohnquar- 
tier spezifischen Schwierigkeiten, mit Mädchen 
in Kontakt zu kommen, konnte mit Hilfe der 
Kooperation zu den Schulen recht schnell eine 
feste Gruppe aufgebaut werden. Es entwickelte 
sich schnell ein fester „Gruppenkern“ und es 
gab bisher keinerlei Fluktuation innerhalb der 
Gruppe.  
- Die Teilnehmerzahlen bei den Aktionen sind 
mit denen in den Vorjahren vergleichbar, so- 
dass von einem kontinuierlichen Bedarf ge- 
sprochen werden kann. Die Anzahl Teilneh- 
mender an den drei Aktionstagen liegt insge- 
samt bei 53 Personen (2010= 35 Personen an 
zwei Tagen), davon sind 87% männlich. Der 
Kontaktaufbau zu Mädchen gestaltet sich 
schon seit Beginn des Projekts besonders 
schwierig. 
- Anzahl Teilnehmende mit Migrationshin- 
tergrund:  79% (2010: 91%) 
- Anzahl Teilnehmende bis einschl. 13 Jahre: 
13 Personen (Rückgang) 
- Anzahl Teilnehmende 14 bis einschl. 17 
Jahre: 26 Personen (Steigerung) 
- Anzahl Teilnehmende ab 18 Jahre: 14 
(2010: 0) 
- Durch die rege Teilnahme an den Aktionstagen 
konnten viele Kinder und Jugendliche sucht- 
präventiv aufgeklärt werden. Dieses Ziel stand 
im Fokus der Aktionstage. Kinder und Jugend- 
liche erwerben Wissen über Gefahren des Ge- 
Projektziel er- 
reicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  56 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
brauchs von Drogen sowie über Präventions- 
strategien und -hilfen 
- Ebenfalls wurden Eltern drogengebrauchender 
Jugendlicher Informationen an die Hand gege- 
ben, mit dem Ziel die elterliche Kompetenz, ih- 
re Kinder zur Inanspruchnahme solcher Hilfen 
zu bewegen, zu stärken. Die Eltern erwerben 
Kenntnisse über Beratungs- und Ausstiegshil- 
fen  
- Auch Einzelkontakte fanden statt.    
Teilnahme an Beratungsangeboten 
zu Safer-Use 
- Die Anzahl der beratenen Personen insgesamt 
ist mit den Zahlen der vergangenen Jahre ver- 
gleichbar, das Angebot wird rege genutzt. 
- Anzahl beratene Personen insgesamt: 22, 
davon 86%  männlich  
- Anzahl mit Migrationshintergrund: 12 Perso- 
nen 
- Anzahl bis einschl. 13 Jahre: 0 Personen 
- Anzahl 14 bis einschl. 17 J.: 8 Personen 
- Anzahl ab 18 Jahre: 14 Personen  6.8.3 Drogengebrauchende kennen Safer-
Use-Maßnahmen.  
Vermehrte Nutzung der Möglichkei- 
ten des Spritzentauschs in Kinder- 
haus 
- Anzahl getauschte Spritzen: 4 (2010 = 7, 2009 
=11) 
- Das dreifache Umsetzen des Spritzenautoma- 
ten in 2011 ist kritisch zu betrachten. Während 
die Anwohner am aktuellen Standort entspann- 
ter damit umzugehen scheinen und die soziale 
Kontrolle, die mit diesem Standort einhergeht, 
für die Anwohner auch mit einem Sicherheits- 
gefühl einherzugehen scheint, ist die Nutzung 
des Automaten drastisch zurückgegangen  
Teilerfolge wurden 
erzielt   
 
 
 
 
 
6.08 
Drogenprävention 
 
 
 
 
 
6.8.4 Drogengebrauchende kennen Bera- 
tungs- und Ausstiegshilfen. 
Anzahl bekannter Beratungs- und 
Ausstiegshilfen in Westfalen-Lippe 
- Die bestehenden Angebote, wie die Drogenbe- 
ratungsstelle, stationäre Entzugs- und Entwöh- 
nungsbehandlungen, Substitutionsärzte und 
INDRO e.V. sind den meisten Drogengebrau- 
chenden mittlerweile gut bekannt und werden 
rege genutzt.  
- Bekanntheitsgrad der  Beratungs- und Aus- 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  57 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
stiegshilfen:  
- Drogenberatung: viele 
- Einrichtungen des qualifizierten Entzugs: 
viele 
- Substitutionstherapie: viele 
- Elternkreis: wenige 
- Entwöhnungseinrichtungen: viele 
- Bedingt durch die Fluktuation im Wohngebiet ist 
immer wieder Aufklärung notwendig, jedoch 
funktioniert diese innerhalb der Szene meist 
sehr gut.  
- Mittels aufsuchender Arbeit und die Anbindung 
an den INDRO e.V. konnten Konsumenten so- 
genannter harter Drogen gut betreut und ggf. 
weitervermittelt werden. 
-  Durch die gemeinsame Arbeit im Netzwerk 
kann die Entwicklung der Drogenproblematik in 
Kinderhaus sehr gut beobachtet werden. Ein 
wesentlicher Erfolg des Projekts ist die frühzei- 
tige Anbindung von Konsumenten an die Dro- 
genhilfe-Angebote in Münster, was unter ande- 
rem eine Verbesserung des Gesundheitsni- 
veaus  zur Folge hat, wie auch die Wissens- 
verbreitung  über Infektionskrankheiten, Safer-
Use-Maßnahmen  etc  
Quelle: Projektberichte Ev. Beratungsdienste gGmbH (Schuldnerberatung): Projekt 6.01; Internationaler Kulturverein ATRIUM e.V.: Projekt 6.02, Begegnungszentrum Sprick- 
mannstraße (BGZ): Projekt 6.04, 6.08; Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51): Projekte 6.05, 6.06, 6.07

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  58 
9 Handlungsfeld 7: „Gebietsmoderation“ 
Handlungsfeld- 
verantwortliche  
Herr Köster Amt für Bürgerangelegenheiten (33) 
Projektträger 
 
Projekt 7.01-7.03: Amt für Bürgerangelegenheiten (33), Bezirksverwaltung Nord 
 
Projekt-Nr. und -
Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten)  Zielerreichung 
7.1.1 Die Gebietsmoderation ist bei relevanten 
Veranstaltungen im Quartier präsent. 
Zahl der anlassbezogenen 
Präsenzen 
- Die Gebietsmoderation war bei 8 traditionellen Ver - 
anstaltungen anwesend (z.B. Sommerfest auf dem 
Sprickmannplatz, Weihnachtsmarkt, Grünschleife, 
internationales Frauenfest, Veranstaltungen im Atri-
um etc.). 
- Die Gebietsmoderation ist als Ansprechpartner für 
die Bürger/innen im Quartier bekannt. 
-  Auch außerhalb solcher Termine wurden die Ge- 
bietsmoderator/innen auf Anliegen im Rahmen des 
Programms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide 
angesprochen. 
Projektziel erreicht 
 
7.1.2  Bis 30.06.2008 wird eine Internetpräsenz 
der Sozialen Stadt Kinderhaus-Brüningheide 
unter Beteiligung von Jugendlichen des Stadt- 
teils vorbereitet und eingerichtet. 
 
Das Projektziel wurde in 2011 modifiziert 
NEU: Es wird eine aktuelle Internetpräsenz des 
Programms bereitgestellt. 
Funktionstüchtiger und aktuel- 
ler Internetauftritt 
Der Internetauftritt wurde durch die Einbettung in die 
Internetseite des Begegnungszentrums Sprickmann-
straße in 2009 sichergestellt und 2011 aktualisiert.  
Projektziel erreicht  
Info-Kästen sind an 4 Standor- 
ten angebracht 
Bereits in 2008 realisiert 
. 
 
 
 
7.01 
Quartiersmanage- 
ment: Information 
und Vernetzung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
7.1.3 An fünf Standorten im Stadtteil sind ab 
31.01.2008 Info-Kästen angebracht. Die Aktuali- 
tät der Auslagen wird mindestens 14-tägig über- 
prüft. 
 
Das Projektziel wurde in 2011 modifiziert 
NEU: An vier Standorten im Stadtteil sind 
Schaukästen vorhanden, deren Aushänge re- 
Sichten der Aushänge 
- Sichtung der Aushänge in unregelmäßigen Abstän- 
den (Ein Schaukasten, Standort Idenbrockplatz, war 
nicht bestückt) 
Projektziel annä- 
hernd erreicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  59 
Projekt-Nr. und -
Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten)  Zielerreichung 
gelmäßig aktualisiert werden.  
7.1.4 Alle im Programmzusammenhang geför- 
derten laufenden Projekte präsentieren sich mit 
eigenen Informationen in den Info-Kästen wäh- 
rend ihrer Laufzeit mindestens einmal pro Halb- 
jahr. 
 
Informationen der Projektträger 
in den Info-Kästen 
- Die Schaukästen, bis auf den Standort Idenbrock- 
platz, werden regelmäßig mit aktuellen Informationen 
zu den Projekten versehen. 
- Zur vollständigen Zielerreichung in 2012 wurde der 
Schaukasten Idenbrockplatz einem Gebietsmodera- 
tor zugeordnet, der nunmehr den Aushang und die 
Aktualisierung übernimmt.   
Teilerfolge wurden 
erzielt   
 
7.01 
Quartiersmanage- 
ment: Information 
und Vernetzung 
7.1.5 Die Gebietsmoderation tauscht mit allen 
Projektträgern mindestens einmal pro Halbjahr, 
mit allen Handlungsfeldverantwortlichen mindes- 
tens einmal pro Jahr mündlich Informationen, 
Bewertungen und weitere Perspektiven aus. 
Anzahl der Gespräche 
- Die Gebietsmoderation hatte in 2011 regelmäßig 
Gespräche mit den Projektträgern/-verantwortlichen. 
 
- Der Austausch mit den Projektakteuren erfolgte im 
Rahmen der Teilnahme an den unter Punkt 7.1.1 
aufgeführten Veranstaltungen und den Sitzungen 
des Beirates. 
Projektziel erreicht 
 
7.2.1 Die Gebietsmoderation sorgt für die Durch- 
führung von jährlich mindestens 6 „kleinen Akti- 
onen“, an denen jeweils wenigstens drei Bewoh- 
ner/innen ohne Projektträgerfunktion teilnehmen.  
 
Zahl der Aktionen, Zahl der TN 
je Aktion 
- Auf Grund der Verstetigungsphase und der ab 2011 
geänderten Prioritäten der Gebietsmoderation wurde 
dieses Ziel in 2011 nicht vorrangig behandelt. Des-
halb wurden unter Federführung der Gebietsmodera- 
tion keine kleinen Aktionen durchgeführt. Für 2012 
sind jedoch einzelne Veranstaltungen geplant. 
Teilerfolge wur- 
den erzielt   
 
7.02 
Quartiersmanage- 
ment: Aktivierung 
und Beteiligung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
7.2.2 Die Gebietsmoderation bildet bis Ende 
2008 einen Kreis fester Ansprechpartner/innen 
für Aktivitäten der Sozialen Stadt.  
 
Das Projektziel wurde in 2011 modifiziert 
NEU: Die Gebietsmoderation bildet einen Kreis 
fester Ansprechpartner/innen für die Aktivitäten 
des Programms Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide. 
Zahl der Aktionen, Zahl der TN 
je Aktion 
- Wie im Jahresbericht 2010 erwähnt, konnte das Ziel 
in ursprünglicher Form nicht erreicht werden und 
wurde deshalb modifiziert. 
- Es gibt einige wenige aktive Personen, die in der 
Regel in mehreren Projekten als Multiplikatoren mit- 
wirken.  
- In 2011 wurde dies erfolgreich fortgesetzt.  
 
Projektziel in modi- 
fizierter Form er- 
reicht

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  60 
Projekt-Nr. und -
Name Projektziel Indikator Ergebnis 2011 (laut Projektberichten)  Zielerreichung 
 
 
 
 
7.03 Die Gebietsmoderation entwickelt Kriterien und Verfahrensgrund- 
sätze zur Vergabe der Mittel aus dem Quartiersfonds. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zahl der Aktionen, Zahl der TN 
je Aktion 
- Es wurden folgende Aktivitäten aus dem Fonds ge- 
fördert: 
- Internationales Sommerfest (Zuschuss für die 
Finanzierung eines DJs) 
- Kinobesuch mit 8 Frauen unterschiedlicher 
Nationalitäten 
- Internationales Frauenfest (Zuschuss für die 
Finanzierung von Geschenken für Kinder- 
gruppen, die im Rahmen des Festes etwas 
vorführen) 
- Wie auch in den letzten Jahren konnte auch in 201 1 
eine volle Ausschöpfung der Mittel nicht erreicht 
werden,  da die Nachfrage eher gering war. 
- Zukünftig geht es vorrangig darum, mehr Bewer- 
ber/innen für Mittel aus dem Fonds zu aktivieren. 
Dies könnte zum Beispiel dadurch erfolgen, dass die 
Gebietsmoderator/innen ihnen bekannte und geeig- 
nete Personen ansprechen und diesen konkrete Ak- 
tionen vorschlagen (Zielanpassung 2012). 
Ziel wurde bereits 
2008 erreicht, wo- 
bei die Kriterien und 
Grundsätze im 
Laufe der Zeit 
überarbeitet wur- 
den.  
 
Quelle: Projektberichte Amt für Bürgerangelegenheiten (33), Bezirksverwaltung Nord

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  61 
10 Kontextdatenmonitor „Kinderhaus-Brüningheide“ 20 11 
Der Erfolg der Projekte des Maßnahmeprogramms „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ 
hängt wesentlich davon ab, unter welchen demografischen, sozialen, ökonomischen und 
infrastrukturellen Rahmenbedingungen die Projekte durchgeführt werden. Daher umfasst die 
prozessbegleitende Selbstevaluation auch die Erhebung von statistischen Kennziffern („sog. 
Kontextindikatoren“), die die Strukturen im Programmgebiet beschreiben und deren Verän- 
derungen im Zeitverlauf verdeutlichen.  
Die Kontextdaten sind jedoch ausdrücklich keine Wirkungsanalyse der Projekte des Maß- 
nahmeprogramms „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“, sondern stellen vielmehr objekti- 
vierte Daten über die Stadtteilentwicklung dar, auf die sich die Projekte des Maßnahmepro- 
gramms einstellen müssen (z.B. Zuzüge und Fortzüge der Bewohnerinnen/Bewohner). Im 
Fall der Sozialen Stadt „Kinderhaus-Brüningheide“ deckt sich das Programmgebiet mit der 
Stadtzelle 631, so dass für den Datenmonitor diese Gebietsabgrenzung (vgl. Abbildung) 
zugrunde gelegt wurde.  
 
Abb.: Gebietsabgrenzung Kinderhaus-Brüningheide (Stadtzelle 631) 
 
Grundlage für die Erhebung und Auswertung der Kontextdaten ist ein Datenkatalog, der im 
Auftrag des „Städtenetz Soziale Stadt NRW“ in Kooperation mit dem Ministerium für Bauen 
und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Institut für Landes- und Stadtent- 
wicklungsforschung NRW erstellt und im Mai 2008 veröffentlicht worden ist. Diese über 50 
Indikatoren aus wesentlichen Themenfeldern der Stadtteilentwicklung (z.B. Bevölkerung, 
Wohnen, Ökonomie, Bildung, Gesundheit) wurden im Amt für Stadtentwicklung, Stadtpla- 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Vermessungs- u. Katasteramt

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  62 
nung, Verkehrsplanung vor dem Hintergrund der kleinräumigen Datenverfügbarkeit und der 
spezifischen Aussagefähigkeit für Kinderhaus-Brüningheide bewertet und während der Pro- 
grammlaufzeit weiterentwickelt und -qualifiziert. 
Hieraus wurde ein Katalog von mittlerweile 48 Daten abgeleitet, die nach Möglichkeit ge- 
schlechterdifferenziert und unter Berücksichtigung der Migrationsvorgeschichte bearbeitet 
werden. Der Kontextdatenmonitor umfasst die folgenden Handlungsfelder, wobei die 
Schwerpunkte im Bereich der demografischen Daten liegen: 
• Bevölkerungszusammensetzung 
• Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation 
• Haushalte 
• Wohnen 
• Transferleistungen und Arbeitsmarkt 
• Bildung und Kinderbetreuung 
• Gesundheit 
• Bürgerschaftliche Beteiligung/politische Partizipa tion 
 
Als Ergebnis liegt nunmehr seit bereits fünf Jahren ein Kontextdatenmonitor vor, der  
• die absoluten und relativen Werte – nach Möglichke it geschlechterdifferenziert – für 
das Programmgebiet benennt, 
• die Definition und die Aussagekraft des Indikators  erläutert, 
• den Vergleichswert für die Gesamtstadt darstellt, 
• eine jährliche Fortschreibung ermöglicht, 
• die Datenquelle ausweist. 
Ergänzend zu der Erhebung und Aufbereitung von Daten und statistischen Informationen  
wurden zudem thematische Karten zu  Projekt- und Infrastrukturstandorten entwickelt, um 
diese wichtigen Projektinformationen für alle Projektbeteiligten sichtbar zu verorten und 
transparent zu veröffentlichen. Die Projektstandorte für das Berichtsjahr 2011 sowie in der 
Vorausschau auf 2012 sind in den Anlagen 5 und 6 dargestellt.  
Wenn möglich, wurden zudem anhand der bereits aufbereiteten Kontextdaten aus den Jah- 
ren 2007, 2008, 2009 und 2010 Zeitreihen erstellt, um Entwicklungstrends aufzuzeigen. 
Ebenso wurde die Entwicklung in Kinderhaus-Brüningheide zu städtebaulich oder soziode- 
mografisch ähnlich strukturierten Teilräumen in Münster auf der Grundlage der HFA-Vorlage 
V/37/2004 in Beziehung gesetzt. 
  
Im Rahmen der Workshops der Projektakteure „Soziale Stadt – Kinderhaus Brüningheide“ 
zur Selbstevaluation (31.03.09, 01.12.09, 25.03.10) sowie der Beiratssitzungen (19.05.09, 
23.02.10, 17.05.2011, 26.04.2012) wurde über ausgewählte Kontextindikatoren und Entwick- 
lungstrends anhand der Kontextdaten berichtet. Die Kontextdatenmonitore 2007, 2008,  
2009 und 2010 bilden jeweils eigenständige Anlagen der Ratsvorlagen zu den „Jahresberich-

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  63 
ten der Sozialen Stadt“ 2008, 2009 und 2010 3. Hierzu gehörten auch die kartographischen 
Darstellungen der Projektstandorte. Auch der vorliegende Bericht enthält entsprechende 
aktualisierte Darstellungen in der Anlage. 
Die Kontextdaten wurden von Projektbeteiligten, Politik, Verwaltung sowie engagierten Bür- 
gerinnen und Bürgern als wertvolle Hilfe zur Einschätzung der Programmgebietsentwicklung 
bewertet. Auch daher ist beabsichtigt, die Kontextdatenmonitore während der gesamten Ver- 
stetigungsphase des Programmgebietes, d. h. für den Zeitraum 2012 - 2013 weiter fortzufüh- 
ren. 
 
11 Resümee zur Zielerreichung im Jahr 2011 
Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ konzentriert sich auch in 
der Verstetigungsphase gemäß der Vorlage V/0927/2006 auf drei zentrale Programmziele: 
 die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfelds ituation 
 die Förderung der Integration unterschiedlicher Gr uppen im Wohngebiet 
 die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Ju gendliche. 
Insgesamt haben im Jahr 2011 in acht Handlungsfeldern 25 Projekte 4 daran gearbeitet, ei- 
nen Zielfortschritt im Programm zu erreichen. Sieben dieser Handlungsfelder haben mit den 
ihnen zugeordneten Projekten einen direkten Einfluss auf die Zielerreichung:  
 Handlungsfeld 1: Wohnen  
 Handlungsfeld 2: Öffentlicher Raum (Umsetzung ab 2 009) 
 Handlungsfeld 3: Lokale Ökonomie (Umsetzung ab 200 9) 
 Handlungsfeld 4: Integration zugewanderter Mensche n fördern 
 Handlungsfeld 5: Bewältigung der Herausforderungen  für das Bildungswesen 
 Handlungsfeld 6: Sicherung sozialer Netze und Infr astrukturen in Zeiten knapper öf- 
fentlicher Haushalte  
 Handlungsfeld 7: Quartiersmanagement. 
Das Handlungsfeld 8 „Selbstevaluation“ hat die anderen Handlungsfelder zum einen durch 
die kooperative Definition von Zielen und die Beobachtung und Querauswertung der Zieler- 
reichung sowie zum anderen durch Informationen zur Stadtteilentwicklung in Form der Fort- 
führung und Auswertung der Kontextindikatoren, die Hinweise zum Umfeld der Projektdurch- 
führung liefern, unterstützt. 
                                                      
3 Jahresbericht 2008 (Vorlage V/0297/2009; Rat der Stadt Münster 24.06.2009), Jahresbericht 2009 (Vorlage 
V/0291/2010; Rat der Stadt Münster 07.07.2010), Jahresbericht 2010 (Vorlage V/0601/2011, Rat der Stadt 
Münster 19.10.2011) 
4  Projekte meint in dieser Zusammenfassung die Projekte der Handlungsfelder 1, 2, 3, 4, 5 und 6 wie auch die  
Aktionen der Gebietsmoderation im Handlungsfeld 7 sowie die prozessbegleitende Selbstevaluation (Hand- 
lungsfeld 8).

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  64 
Für das Jahr 2011 ist nach Auswertung der vorliegenden Projektberichte festzuhalten, dass 
mit den Projektaktivitäten aller Handlungsfelder insgesamt rund 14.000 Personen erreicht 
wurden. Davon sind ca. 8.500 Menschen beratend und betreuend begleitet worden (z.B. 
Schuldnerberatung, Hebammensprechstunde, mobile Jugendarbeit), ungefähr 3.750 Perso- 
nen sind im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen und Feste (z.B. Weihnachtsmarkt, Interna- 
tionales Herbstfest, Mon Amour) sowie Infokampagnen  (z.B. Aktionstag Drogenprävention) 
erreicht worden und ca. 1.600 Personen haben aktiv an regelmäßigen Angeboten wie Kurse 
oder Trainings teilgenommen (Sprach- und Nachhilfekurse KAI, Sportangebote).  
Bei den Zahlen der Teilnehmenden ist zu berücksichtigen, dass sicherlich eine Reihe von 
Bewohnerinnen und Bewohnern an mehreren Veranstaltungen teilgenommen haben bzw. 
mehrere Feste besucht haben. Wie hoch dieser Anteil ist, lässt sich nicht abschätzen. Zu- 
dem ist zu berücksichtigen, dass die Zahlen aufgrund einer Modifizierung bzw. Reduzierung 
von Projekten in der Verstetigungsphase sowie teilweise nicht vorliegender Angaben zu ein- 
zelnen Projekten nicht mit denen der Förderphase vergleichbar sind. 
Um die Zahlen der erreichten Personen weiter zu differenzieren, sind nachfolgend die teil- 
nehmerstärksten Aktionen/ Projekte mit mehr als über 500 Teilnehmenden bzw. erreichten 
Personen / Haushalten dargestellt: 
 
Maßnahme (Projekt-Nr.) Anzahl Personen/Haushalte (laut Projektberichten)  
Gespräche Konfliktmoderation 
(4.02) 
4.800  (durch gesamtes Projektteam) 
Hebammensprechstunde (5.04) 550  
Beratungskontakte integrative 
Jugendarbeit (6.06) 
2.588 
 
Interkulturelle Veranstaltungen 
Atrium 
1.100  
Öffentliche Feste und Kooperati- 
onsaktivitäten auf dem Sprick- 
mannplatz  (z.B. Weihnachts- 
markt, Internationales Herbstfest) 
2.500  
 
Angebote Sport und Bewegung 
(6.07) 
770  
Quelle: Projektberichte der Handlungsfeldverantwortlichen bzw. Projektträger 
 
Wie bereits in den Jahren zuvor, sind unter den erreichten Personen wiederum mehrheitlich 
Frauen in einer Größenordnung von durchschnittlich ca. 60-70% vertreten. In einzelnen Pro- 
jekten können dennoch die männlichen Teilnehmenden überwiegen (z.B. Sport und Jugend, 
Drogenprävention, Integrative Jugendsozialarbeit). Insgesamt verfügten die Teilnehmenden

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  65 
mehrheitlich über einen Migrationshintergrund (insgesamt etwa 85%). Tendenziell suchen 
zunehmend ältere Menschen Hilfestellung und nehmen insbesondere die Beratungsangebo- 
te (z.B. Schuldnerberatung) in Anspruch.   
 
Hinsichtlich der Zielerreichung ist zu berücksichtigen, dass die Ziele der einzelnen Hand- 
lungsfelder ausdrücklich nicht nur einem Programmziel zugeordnet wurden. Sie wirken in der 
Regel auf mehrere Programmziele in je unterschiedlicher Weise. Daher ist es nicht möglich, 
die auf Handlungsfeldebene festgestellten Zielfortschritte ausschließlich dem einen oder an- 
deren Programmziel direkt zuzuordnen. So stärken z.B. die Sprach- und Nachhilfekurse von 
KAI e.V. nicht nur die Bildungschancen für die Kinder und Jugendlichen, die an diesen An- 
geboten teilnehmen, sondern verbessern teilweise auch das Sprachvermögen sowie die Ei- 
genverantwortung bei den Eltern aufgrund der regelmäßigen begleitenden Sozialarbeit  und 
vieler geführter Elterngespräche im Rahmen der Einbeziehung und Beteiligung der Eltern.  
Ebenso tragen sie zur Förderung der Integration bei, indem z.B. Nachhilfelehrer/innen wie 
Schüler/innen aus unterschiedlichen Schulformen ihren kulturellen Horizont erweitern und 
bei sich wie auch in ihrer Umgebung Vorurteile abbauen.   
 
Auf der Zielebene lässt sich hinsichtlich der Zielerreichung für das Jahr 2011 folgendes fest- 
stellen: 
Von 6 Projektzielen im Handlungsfeld 1 „Wohnen“  
 wurden  3 Ziele erreicht (eins bereits in 2009),  
 1 Ziel wurde bereits seit 2008 nicht weiterverfolg t, 
 liegt zu 2 Zielen kein Projektbericht vor, wodurch  eine Aussage zur Zielerreichung für 
2011 nicht möglich ist (Projekt wurde außerhalb des Maßnahmeprogramms verste- 
tigt). 
Von den 3 Projektzielen im Handlungsfeld 2 „Öffentlicher Raum“  
 wurde 1 Ziel erreicht, 
 bei einem 1 Ziel gelang dies annähernd, 
 sind  bei 1 Ziel Teilerfolge erzielt worden. 
Von den 3 Projektzielen im Handlungsfeld 3 „Lokale Ökonomie“  
 wurden alle 3 Ziele erreicht. 
Von den 13 Projektzielen im Handlungsfeld 4 „Integration“  
 wurden 6 Ziele erreicht, 
 2 Ziele konnten annähernd erreicht werden, 
 liegt zu 5 Zielen kein Projektbericht vor, wodurch  eine Aussage zur Zielerreichung für 
2011 nicht möglich ist (Projekt wurde außerhalb des Maßnahmeprogramms verste- 
tigt) 
Von den 16 Projektzielen in Handlungsfeld 5 „Bildung“

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  66 
 wurden 5 Ziele bereits vollständig erreicht, 
 konnte 1 Ziel annähernd erreicht werden, 
 sind bei 1 Ziel Teilerfolge erzielt worden, 
 wird 1 Ziel seit 2011 nicht mehr verfolgt,  
 liegt zu 7 Zielen kein Projektbericht vor, wodurch  eine Aussage zur Zielerreichung für 
2011 nicht möglich ist (Projekt wurde außerhalb des Maßnahmeprogramms verste- 
tigt) 
 wurde 1 Ziel nicht erreicht. 
Von den 19 Projektzielen in Handlungsfeld 6 „Soziale Netze“ 
 wurden 10 Ziele erreicht, 
 konnten 4 Ziele annähernd erreicht werden, 
 sind bei 4 Zielen Teilerfolge erzielt worden, 
 wurde 1 Ziel nicht erreicht, 
Von den 8 Projektzielen in Handlungsfeld 7 „Gebietsmoderation“ 
 wurden 5 Ziele erreicht (eins bereits in 2008), 
 konnte  1 Ziel annähernd erreicht werden, 
 sind bei 2 Zielen Teilerfolge erzielt worden. 
Insgesamt konnten von den 68 Projektzielen der Handlungsfelder 1 - 7 damit 33 Ziele voll- 
ständig erreicht werden, 9 weitere Ziele sind annähernd erreicht worden und bezüglich 8 
weiterer Ziele lässt sich ein erkennbarer Zielfortschritt konstatieren. Lediglich 2 Projektziele 
wurden nicht erreicht. Zu berücksichtigen ist darüber hinaus, dass für 14 Ziele keine Aussa- 
ge zur Zielerreichung gemacht werden kann, da für diese kein Projektbericht vorliegt. Hierbei 
handelt es sich um Projekte, die außerhalb des Maßnahmeprogramms verstetigt wurden. 
Als Bilanz des Handlungsfeld 8 Prozessbegleitende Selbstevaluation bleibt festzuhalten, 
dass die erarbeiteten Berichte wiederum Transparenz über die Durchführung der Projekte 
geschaffen haben, was sowohl der Steuerungsunterstützung gedient als auch die Kommuni- 
kation der Projektergebnisse und deren Legitimation gefördert hat.  
 
Im Hinblick auf seine drei Programmziele hat das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kin- 
derhaus-Brüningheide“ im Jahre 2011 zusammengefasst folgenden Zielfortschritt erreicht: 
 Die Wohnsituation ist weiterhin durch die intensiv e Netzwerkarbeit zwischen Bewoh- 
nerschaft, Wohnungswirtschaft und städtische Verwaltung verbessert worden: Wie in 
den Vorjahren arbeiteten auch in 2011 die eingerichteten Arbeitskreise unter der Lei- 
tung bzw. Mitwirkung des städtischen Amtes für Wohnungswesen mit unterschiedli- 
chen Schwerpunkten im Sinne einer Verbesserung der Wohnsituation vor Ort und 
somit im Sinne der Bewohner. Die Kooperationsvereinbarung wurde in 2011 weiter- 
entwickelt und die Vernetzungsarbeit zwischen Bewohnerschaft, Wohnungswirtschaft 
und städtischer  Verwaltung wurde in 2011 konsequent fortgesetzt, womit ein wichti-

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  67 
ger Beitrag zur Schaffung langfristig stabiler Bewohnerstrukturen geleistet wird.  In- 
haltlich wurde in 2011 noch verbindlicher gearbeitet. Ein dichtes Netz von Aktionen 
und Veranstaltungen gaben dem Quartier in 2011 ein lebendiges Miteinander. Alle 
Bewohner/innen hatten in 2011 somit die grundsätzliche Möglichkeit, sich umfang- 
reich über die jeweiligen Angebote vor Ort zu informieren und auch daran teilzuneh- 
men oder sich sogar aktiv einzubringen. Auch wenn bauliche Maßnahmen 2011 nicht 
mehr im Fokus des Maßnahmeprogramms standen, ist von Bedeutung, dass die 
energetischen Dämmmaßnahmen am Wohnungsbestand der WohnSieGer GbR fort- 
geführt wurden.  
 Die Förderung der Integration unterschiedlicher Gr uppen im Wohngebiet sowie der 
Kooperationen zwischen den Akteuren im Stadtteil hat sich auch in 2011 als Quer- 
schnittsziel für fast alle Projektaktivitäten erwiesen und hat sich weiter verstärkt. In 
nahezu allen Projekten sind Personen mit unterschiedlichen Migrationsvorgeschich- 
ten integriert worden und konnten in einzelnen Projekten (z.B. Projekte 4.02, 6.02) 
anteilsmäßig erhöht werden. Die Bildungsangebote für Menschen mit Migrationsvor- 
geschichte konnten verdoppelt werden (Projekt 4.02). In vielen Projekten wurde die 
Selbstorganisation von Migrantinnen und Migranten entscheidend verbessert, was 
sich in einer gestiegenen Anzahl der aktiv beteiligten Personen mit Migrationshin- 
tergrund und in der Zunahme von selbstorganisierten interkulturellen Initiativen aus- 
drückt. Insgesamt ist somit der Zugang zu den verschiedenen kulturellen Gruppen im 
Programmgebiet verbessert worden .  
 Die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche sin d durch direkte Bildungsprojekte 
wie auch Projekte der Jugendsozialarbeit, die zur Aktivierung und Mobilisierung der 
Kinder und Jugendlichen und auch deren Eltern beitragen, wiederum deutlich ge- 
stärkt worden. Die Stärkung und Förderung des Gemeinsinns und Sozialverhaltens 
unter den Jugendlichen konnte durch gemeinsame sportliche Aktionen auch in 2011 
verbessert werden und ist somit förderlich für das soziale Miteinander unter den Ju- 
gendlichen verschiedener kultureller Herkunft in Kinderhaus. Insgesamt konnten die 
Anzahl der erreichten Kinder und Jugendlichen durch Sportangebote und durch Pro- 
jekte der Jugendsozialarbeit gesteigert werden. Die Förderung der Schul-, Sozial- 
und Alltagskompetenz sowie die Stärkung der Eigeninitiative durch Bildungsprojekte 
konnte durch verstärkte Kontakte zu Eltern / Schülern / Lehrern erzielt werden .  
 Insgesamt gelang es in vielen Projekten, zunehmend  diejenigen zu erreichen und zu 
mobilisieren, die von Politik, Verwaltung und gesamtstädtischer Gesellschaft eher 
weniger in den Blick genommen werden. Die Zahl aktiv engagierter Personen mit 
Migrationsvorgeschichte im Stadtteil wie auch bei Bildungsveranstaltungen konnte 
gesteigert werden. Auch nehmen zunehmend ältere Menschen Hilfestellungen (ins- 
besondere Beratungsangebote) in Anspruch (4.02 und 6.01) und zeigen damit Eigen- 
initiative.  
 Somit haben die Projekte,  wie bereits schon im Fö rderzeitraum der „Sozialen Stadt“, 
auch in 2011 dazu beigetragen, das Leben in Münster- Kinderhaus / Brüningheide le- 
bendiger werden zu lassen und die Wohnsituation zu verbessern. Ein dichtes Netz

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  68 
von Aktionen und Veranstaltungen in 2011 gab dem Quartier ein lebendiges Mitein- 
ander. Neben einer Verbesserung des Miteinanders im Quartier hat sich auch die 
Aufenthaltsqualität verbessert. So ist z.B. die „Grünschleife“ durch die Aktionen im 
Rahmen des Projektes 2.02 Spiel- und Freizeitzone deutlich verbessert worden. Als 
besonders positiv ist zu verzeichnen, dass dort in 2011 kein Vandalismus mehr fest- 
stellbar ist. Zudem ist die Wohnsiedlung insgesamt durch das Projekt 3.01 zur Müll- 
entsorgung und das Projekt „Grünschleife“ sauberer geworden.  
 
Ergänzend zu den Aktivitäten des Maßnahmenprogramms sind in 2011 zudem weitere  
Schritte in Bezug auf das am 07.07.2010 zusätzlich zum Verstetigungskonzept vom Rat der 
Stadt Münster beschlossene Perspektivgutachten (V/0422/2010) erfolgt . Dieses sollte die 
Zukunftsperspektiven des Wohngebiets insbesondere unter wohnungswirtschaftlichen und 
städtebaulichen Gesichtspunkten prüfen und geeignete Handlungsempfehlungen entwickeln. 
Dies schien angezeigt, da eine räumlich-bauliche Aufwertung des Wohngebietes innerhalb 
des gegebenen Programmzuschnitts insgesamt nicht erreicht werden konnte und die woh- 
nungswirtschaftlichen Probleme, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der städtebaulichen 
Struktur, zum Ende der Förderphase ganz deutlich im Fokus der Bürger und Bürgerinnen 
sowie der vor Ort agierenden Träger standen.  
Die Vorlage V/0422/2010 „Vorbereitung von wohnungswirtschaftlichen Perspektiven für das 
Gebiet „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ führt dazu aus: „Für eine nachhaltige städ- 
tebauliche und wohnungswirtschaftliche Aufwertung des Wohngebietes Kinderhaus-
Brüningheide ist zunächst eine realistische Zukunftsperspektive für die Wohnungsbestände 
zu ermitteln. In diesem Zusammenhang gilt es zu klären, in welchem Umfang Modernisie- 
rungs- und Sanierungsmaßnahmen für die jeweiligen Wohnungsbestände erforderlich und 
über einen mittel- bis langfristigen Bewirtschaftungszeitraum wirtschaftlich vertretbar sind.“ 
Für einen derartigen Abwägungsprozess war ein entsprechendes bausubstanzielles Gutach- 
ten notwendig, das u.a. exemplarisch den Sanierungsbedarf für die Wohneinheiten aller Ei- 
gentümer erfasst und bewertet und darauf aufbauend verschiedene Handlungsoptionen un- 
ter Berücksichtigung der vorhandenen Ausgangspotenziale sowie insbesondere städtebauli- 
cher, sozialer, wohnungsmarktpolitischer, wohnungs- und finanzwirtschaftlicher Kriterien 
prüft und abwägt .  
Nach der Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn durch das zuständige Ministerium 
und die Absicherung der städtischen Gegenfinanzierung mit dem Beschluss des Haushalts 
2010 in der Ratssitzung am 17.03.2010 konnte die Erstellung des Gutachtens nach einem 
Teilnahmewettbewerb verschiedener Büros im Mai 2010 vergeben werden. Das Perspektiv- 
gutachten wurde in mehreren Abschnitten bearbeitet. In einem ersten Abschnitt im Jahr 2010 
wurden der Gebäudebestand (u.a. die Gebäudesubstanz und Gebäudeinfrastruktur), die 
wohnungswirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen sowie die Qualität der 
Wohnungen in Bezug auf zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen (u.a. Änderungen 
der Nachfrage im Kontext des demografischen Wandels) untersucht und im Zusammenhang 
mit grundsätzlichen baulichen Optionen zu verschiedenen Entwicklungsvarianten verdichtet.  
Am 26.01.2011 wurden die Ergebnisse des sogenannten „Perspektivgutachtens“ für das

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  69 
Wohnquartier „Kinderhaus- Brüningheide“, einschließlich einer bausubstanziellen Betrach- 
tung des Wohnungsbestandes, dem zuständigen Fachministerium und den angegliederten 
Fachbereichen in einem gemeinsamen Gespräch vorgestellt. 
In einem weiteren Schritt sind die Ergebnisse aus diesem Gespräch im Zeitraum von Okto- 
ber 2010 bis April  2011 den Wohnungseigentümern im Quartier in Einzelgesprächen erläu- 
tert worden. Dabei ging es einerseits darum, dezidiert auf die jeweiligen Bestände der Eigen- 
tümer einzugehen, andererseits aber auch aufzuzeigen, wie eine zukünftige Ausrichtung des 
Quartiers und seiner Wohnungsbestände aussehen könnte. Hier hat insbesondere das Mi- 
nisterium für Wirtschaft, Energie, Wohnen, Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-
Westfalen klare Vorstellungen bezüglich einer nachhaltigen Neuausrichtung dieses Quartiers 
geäußert. Im gemeinsamen Gespräch machten die Vertreter/innen des Ministeriums deut- 
lich, dass sie mit der Stadt Münster weiter den Standort „Kinderhaus- Brüningheide“ entwi- 
ckeln wollen. 
Im Wesentlichen hängt die Weiter- und Neuausrichtung dieses Quartiers jedoch von der In- 
vestitionsbereitschaft der dortigen Wohnungseigentümer ab. Deshalb hat die Stadt Münster 
durch das zuständige Fachministerium den Auftrag erhalten, ein städtebauliches und woh- 
nungswirtschaftliches Realisierungskonzept zu erstellen. Im April, Mai und Juni 2011 fand 
die Ausschreibung der Leistungen statt; die Beauftragung erfolgte zum August 2011. Dieses 
Konzept soll konkrete Maßnahmenpakete mit einem realistischen Umsetzungszeitraum 
beinhalten.
Erste Ergebnisse hierzu werden dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Woh- 
nen, Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen voraussichtlich im Herbst 2012 
vorgestellt. 
 
12 Ausblick auf das Verstetigungsjahr 2012 
Mit Verabschiedung der Haushaltssatzung 2011 hat der Rat der Stadt Münster am 
08.12.2010 für die Verstetigungsphase ab 2011 ein Finanzbudget von 150.000 € pro Jahr in 
den Haushalt eingestellt, sodass wichtige Projekte bzw. Teilprojekte des Programms ohne 
wesentlichen Substanzverlust fortgeführt werden können. Unter Einbeziehung des Beschlus- 
ses des Beirats „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ am 15.11.2011 sollen nachfolgende 
Projekte im Rahmen der Verstetigung mit unterschiedlichen finanziellen Dotierungen und 
zum Teil auch aus Mitteln außerhalb des Verstetigungsbudgets fortgesetzt werden. 
 
geplante Verstetigungsprojekte 2012  Handlungsfelder 
Nr. Titel 
1.04 Weiterentwicklung der Kooperationsvereinbarung  HF 1 „Wohnen“ 
1.05 Nachbarschaftsstärkung und Mieter/innenschulun g

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  70 
geplante Verstetigungsprojekte 2012  Handlungsfelder 
Nr. Titel 
1.06 Das Quartier spart Strom 
HF 2 „Öffentlicher 
Raum“ 
2.02 Spiel- und Freizeitzone 
HF 3 „Lokale Öko- 
nomie“ 
3.01 Wertstoffe/Sperrgut  
4.01 Mädchenprojekt „Unser Alltag - unsere Sorgen“ 
4.02 Integrationsarbeit vor Ort: Anlauf-, Beratungs - und Ko- 
ordinationsstelle 
HF 4 „Integration 
zugewanderter Men- 
schen fördern“ 
4.03 Gewaltprävention 
5.01 Wir verstehen uns  
5.02 Elternkompetenz stärken 
5.04 Gesund aufwachsen in Kinderhaus  
HF 5 „Bewältigung 
der Herausforderun- 
gen für das Bil- 
dungswesen“ 
5.06 Kontinuierliche Praxistage zum Übergang Schule -Beruf 
6.01 Schuldnerberatung vor Ort 
6.02 Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V . 
6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt 
6.05  Integrative Jugendsozialarbeit  
6.06 Mobile Jugendarbeit 
6.07 Sport und Bewegung 
HF 6 „Sicherung so- 
zialer Netze und Inf- 
rastrukturen in Zeiten 
knapper öffentlicher 
Haushalte“  
6.08 Drogenprävention 
7.01 Projektkoordination / Gebietsmoderation HF 7 „Gebietsmode- 
ration“ 7.02 Quartiersfonds  
 
8.01 Zielentwicklung und Beobachtung Zielerreichung  HF 8 „Selbstevaluati- 
on“ 8.02 Entwicklung und Auswertung von Kontextindikato ren

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  71 
Somit werden von den 25 Projekten des Maßnahmeprogramms „Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide“ aus dem Jahr 2011 im zweiten Jahr der Verstetigung (2012) 23 Projekte wei- 
ter fortgeführt. Einen Überblick über die Projektstandorte des Verstetigungsjahres 2012 gibt 
Anlage 6 zur Vorlage V/0287/2012. 
Auch  die prozessbegleitende Selbstevaluation und die Aufbereitung der Kontextdaten im 
werden im Jahre 2012 fortgeführt (vgl. Vorl. V/0291/2010, Anlage 3).  
Weiterhin beabsichtigt die Verwaltung in 2012 und 2013, die Perspektiven und Chancen für 
die weitere Entwicklung des Stadtteils Münster-Kinderhaus in einem öffentlichen Stadtteil- 
entwicklungskonzept /Bürgerbeteiligungsverfahren zu erarbeiten und zu kommunizieren (vgl. 
Vorlagen V/0139/2011 sowie V/0017/2012 und V/0017/2012 /1, 21.03.2012 Rat). Dies ge- 
schieht insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Stadtteil auf Grund seiner Struktur be- 
sondere Integrationsleistungen für die Stadt Münster trägt und Teile der Infrastruktur und 
einige Wohnungsbestände diesen Anforderungen derzeit jedoch nur bedingt gewachsen 
sind. Gleichzeitig ist Kinderhaus ein sehr lebenswerter Stadtteil mit vielen Besonderheiten 
und Reizen sowie einem breiten bürgerschaftlichen Engagement für ein solidarisches Mit- 
einander im Stadtteil und für die künftige Entwicklung von Kinderhaus 
. Vorrangig ist das Pro- 
jekt auf die Teilhabe der Bewohnerschaft an den Entscheidungs- und Abwägungsprozessen 
ausgerichtet. Mit diesem Ansatz hat sich die  Stadt Münster beim „Projektaufruf zur Bürger- 
beteiligung“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im 
Rahmen der „Nationalen Stadtentwicklungspolitik“ beworben und ist als eine von 15 Kom- 
munen deutschlandweit ausgewählt worden. Der Zuwendungsbescheid mit der Bewilligung 
von 50.000 Euro Bundesmitteln für die Jahre 2012-2013 für die Durchführung und externe 
Begleitung des Münsteraner Beitrages zum „Projektaufruf zur Bürgerbeteiligung“ des 
BMVBS ist Mitte Dezember 2011 bei der Verwaltung eingegangen.   
Im Rahmen des Stadtteilentwicklungskonzeptes / Bürgerbeteiligungsverfahrens soll auch der 
Versuch unternommen werden, bei ohnehin anstehenden Modernisierungsmaßnahmen im 
Bestand eine energetische Erneuerung des Stadtteils anzustoßen, so wie sie beispielhaft für 
ein Gebäude im Gebiet der Großwohnsiedlung Brüningheide bereits vorgestellt worden ist. 
Ergänzend hierzu ist das städtebaulich-wohnungswirtschaftliches Realisierungskonzept zur 
Zukunft der Großwohnsiedlung Brüningheide zu sehen (vgl. Berichtspunkt 11). Die für 2012 
erwarteten Ergebnisse dieses Konzeptes wie auch weitere Entscheidungen vor Ort, bei- 
spielsweise zur baulichen Gestaltung des Hauptzentrums in Kinderhaus oder zur zukünftigen 
Grünflächenentwicklung, sollen in das Beteiligungsverfahren zum Stadtteilentwicklungskon- 
zept Kinderhaus mit einfließen.  
Entsprechend dem „Projektaufruf zur Bürgerbeteiligung“ des BMVBS sind im geplanten Be- 
teiligungsverfahren zum Stadtteilentwicklungskonzept Kinderhaus insgesamt sieben Module 
vorgesehen, die in einem Zeitraum von ca. 18 Monaten bearbeitet werden sollen. Dabei 
werden die einzelnen Schritte im Rahmen eines Forschungsvorhabens durch das Bundesin- 
stitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) betreut und begleitet.  Das Beteiligungs- 
verfahren zum Stadtteilentwicklungskonzept Kinderhaus soll mit externer Moderation und 
fachlicher Unterstützung durchgeführt werden. Nach derzeitigem Stand ist nicht die Erarbei- 
tung eines flächendeckenden Stadtteilrahmenplans vorgesehen, sondern beabsichtigt, sich

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  72 
im Rahmen eines Stadtteilentwicklungskonzeptes / Bürgerbeteiligungsverfahrens auf punk- 
tuelle, fachliche Themenschwerpunkte zu konzentrieren. Zu nennen wären hier beispielswei- 
se  
• die Modernisierung des Wohnungsbestandes,  
• aktuelle Bauvorhaben im Stadtteil,  
• Anpassung der Wohnungsstruktur,  
• energetische Sanierung von Gebäuden  
• die Grün- und Freiflächen, Sportflächenentwicklung ,  
• das Sport- und Freizeitangebot,  
• die verkehrliche Anbindung an die City,  
• attraktive innerörtliche Wegebeziehungen,  
• lokale Einkaufsmöglichkeiten.  
Die Verwaltung wird der Bezirksvertretung Münster-Nord und dem ASSVW vor Beginn der 
einzelnen Arbeitsschritte über den Ablaufplan der Teilabschnitte rechtzeitig unter Darstellung 
der entstehenden Kosten berichten . 
 
Weiterhin sei auf die Aktivitäten der Enquetekommission "Wohnungswirtschaftlicher Wandel 
und neue Finanzinvestoren auf den Wohnungsmärkten in NRW" unter Einbezug von Kinder- 
haus-Brüningheide verwiesen. Die Kommission hat  Ende 2011 ein Gutachten zum Thema 
"Wohnsituation in Quartieren mit Beständen sog. „Neuer Finanzinvestoren" in Auftrag gege- 
ben (Auftragnehmer: Bergische Universität Wuppertal in Kooperation mit StadtRaumKon- 
zept, Dortmund). Im Rahmen dieses Gutachtens sollen  sechs Fallstudien in Nord- 
rhein-Westfalen durchgeführt werden - u.a. in Münster Kinderhaus-Brüningheide.  Ziel ist es,  
in ausgewählten Gebietskulissen Ursachen, Problemlagen und bereits angewendete Lö- 
sungsansätze zu erfassen und zu bewerten sowie zusätzliche landes- und kommunalpoliti- 
sche Handlungsspielräume auszuloten und Maßnahmen und Instrumente im Umgang mit 
verwahrlosten Wohnungsbeständen und Wohnungsbeständen im Eigentum von Finanzin- 
vestoren zu entwickeln und so der Verelendung von Stadtquartieren entgegenzuwirken. 
Auch sollen städtebauliche, wohnungswirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen un- 
tersucht werden. Methodischer Anknüpfungspunkt sind vorhandene Datenanalysen, die um 
Vor-Ort-Begehungen, um Bewohner/innengespräche und um Expert/innengespräche mit 
lokalen Akteuren ergänzt werden.  
Mitglieder der Enquetekommission  machten sich in Münster am 04.03.12 ein Bild vom Zu- 
stand der Immobilien in Kinderhaus-Brüningheide. Mit der Selbstauflösung des Landtags 
Nordrhein-Westfalen am 14. März 2012 ist die 15. Wahlperiode beendet worden, womit die 
Geschäftsgrundlage für die Enquete-Kommission entfällt und die Arbeit der Kommission zur- 
zeit ruht. Das weitere Verfahren im Umgang mit dem beauftragten Gutachten ist somit offen.

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  73 
Darüber hinaus lässt die Ersteigerung des Nau-Immobilienbestandes  (55 WE) durch die 
Grevener  Wohnbaugesellschaft Sahle im April 2012  neue Impulse für die Wohnsituation in 
Kinderhaus-Brüningheide erwarten. 
 
13 Anlagen 
• Anlage: Kontextdatenmonitor 2011 
• Anlage: Grafiken zu ausgewählten Kontextdaten 2011  und deren Entwicklung 
• Anlage: Karte „Projektstandorte Verstetigungskonze pt 2011“ 
• Anlage: Karte „Projektstandorte Verstetigungskonze pt 2012“

Jahresbericht 2011 für das Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  74

Anlage 3 zur Vorlage V/0287/2012 
 
 
 
 
 
Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide“ - Verstetigungsphase „Soziale Stadt“  
 
Handlungsfeld: Prozessbegleitende Selbstevaluation 
 
Kontextdatenmonitor 2011   
(Stadtzelle 631) 
Bearbeitung: 61-1-1, Simone Peuling-Heerstraß; Stand: April 2012


 	

	
	
 	







 	










 	










 	










 	






 

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Wohngebiet „Kinderhaus/Brüningheide“ - Verstetigungsphase „Soziale Stadt“
Handlungsfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation 
Ausgewählte Kontextdaten der Stadtteilentwicklung Kinderhaus-
Brüningheide 2011 
Bevölkerungsentwicklung in Kinderhaus-Brüningheide 1993-2011 
(wohnberechtigte Bevölkerung) 
Entwicklung der Leerstandsquoten im Mietwohnungsbestand der Wohnungs-
bauunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 2009-2011 
Brüningheide 2011: Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte 
insgesamt an WBV 
Entwicklung der Arbeitslosigkeit (SGB II u. III) in Kinderhaus-Brüningheide 
2008-2011 
Anlage 4 zur Vorlage V/0287/2012

Kontextindikatoren 2011 
Bevölkerungsentwicklung in Kinderhaus-Brüningheide    
1993 - 2011  (je 31.12. des Jahres) 
3226 3165 3140 
2923 2855 
2712 2802 2862 2958 3049 2996 
2879 
2744 
2626 2603 
2755 2845 
3277 3237 
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500 
1000 
1500 
2000 
2500 
3000 
3500 
1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 200 5 2006 2007 2008 2009 2010 2011 
Personen 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Ver kehrsplanung

Kontextindikatoren 2011 
Entwicklung der Leerstandsquoten im Mietwohnungsbestand der 
Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 2009-2011 
10,3% 
8,0% 
2,7% 2,5% 
11,1% 
0% 
2% 
4% 
6% 
8% 
10% 
12% 
Feb. 09 Okt. 09 Mrz. 10 Mrz. 11 Mrz. 12 
Bearbeitung 61.1; Quelle: Amt für Wohnungsw esen

Kontextindikatoren 2011 
Brüningheide 2011: Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte 
insgesamt an WBV  
36,6 
41,4 
48,4 
56,5 
70,3 
38,8 
20,8 
0
10 
20 
30 
40 
50 
60 
70 
80 
516 
Auenviertel 
518 
Toppheide 
61 Coerde 911 u. 912 
Berg Fidel 
631 
Brüningheide 
63 
Kinderhaus- 
West 
MS Gesamt 
in % 
Quelle: Amt für Stadtentw icklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Anmerkung: Vergleichsgebiete laut HFA-Vorlage 37/2004

Kontextindikatoren 2011 
Entwicklung der Arbeitslosigkeit (SGB II / III) in Kinderhaus- 
Brüningheide 2008-2011 
22,6 
18,8 
15,8 
19,0 
4,7 4,7 4,2 4,3 
0
5
10 
15 
20 
25 
2008 2009 2010 2011 
in % d. HW-Bevölkerung 18-u. 65 Jahre 
Kinderhaus-Brüningheide MS gesamt

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Statistische Bezirksgrenze
Programmgebiet
gesamtes Programmgebiet / wechselnde Standorte
*
Projekte  
           Amt 
                                      Stadtplanung
                             Verkehrsplanung
für            Stadtentwicklung
1     Wohnen
 Abteilung: 61-1
Datum:
geändert:  April 2012       
  Januar 2011
4.01
4.02
4.03
2.02
5015015.02
5.02
5.06
5.06
5.07
6.01
6.026.04
6.06
6.08
7.01
7.01
5.01
62 Kinderhaus-Ost
    “Kinderhaus - Brüningheide -  Verstetigungskonzept 2011”
4     Integration
4.01   
4.02   
4.03   
Mädchenprojekt “Unser Alltag - unsere Sorgen”
Jugendsalon, Sprickmannplatz3
Integrationsarbeit vor Ort
angemietete Wohnung, Killingstraße 15
Gewaltprävention
Kita und Familienzentrum Killingstraße 44
Idenbrock-
platz
Im Moorhock
Kristiansandstraße
eßartsdnasnaitsirK
Spielplatz
*
*
*
1.04   
1.05   
1.06   
Weiterentwicklung Kooperationsvereinbarung
Mieterinnenschulung/ Nachbarschaftsstärkung
Das Quartier spart Strom 
5.01   
5     Bildung
Wir verstehen uns 
KAI, Josef-Beckmann-Straße 5
* 5.04  
5.06   
5.07   
Gesund aufwachsen in Kinderhaus  
Praxistage Übergang Schule - Beruf
Waldschule, Große Wiese 14,
Uppenbergschule, Bröderichweg 36
Jugendkultur
WUDDI, Idenbrockplatz 8
6     
6.01   
6.02   
Schuldnerberatung vor Ort
KAI,  Josef-Beckmann-Straße 5
Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V.
Atrium, Sprickmannplatz 1
Soziale Netze / Soziale Sicherung
*
7.01   
7.02   
7     Quartiersmanagement
Quartiersmanagement
Idenbrockplatz 8 und Sprickmannplatz 8
Quartiersfonds
*
*
8.01   
8     Selbstevaluation
8.02   
Beobachtung Zielerreichung
Monitoring Kontextindikatoren
6.08   
6.04   Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt
Jugendsalon Sprickmannplatz 3
6.05/  
6.06   
Integrative Jugendsozialarbeit / Mobile Jugendarbeit
WUDDI, Idenbrockplatz 8
Sport und Bewegung
Drogenprävention
Jugendsalon, Sprickmannplatz 3
* 6.07   
STADT MUNSTER
5.02   Elternkompetenz stärken
Grundschule Kinderhaus West, 
Josef-Beckmann-Straße 33
Uppenbergschule, Bröderichweg 36
* 3.01   Wertstoffe / Sperrgut
* 3.03   Stärken vor Ort
3    Lokale Ökonomie
2.02   Spiel- und Freizeitzone
Fläche westlich vom Sprickmannplatz (1,1ha)
2 Öffentlicher Raum
Anlage 5 
zur Vorlage V/0287/2012
Sprechstunde Kita und Familienzentrum
Killingstraße 44
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“

Spiel-
platz
Spiel-
platz
Spielplatz
Spiel-
platz
Spiel-
platz
Spiel-
platz
Spiel-
platz
platz
Spiel-
platz
Spiel-
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Spielplatz
 
Spiel-
platz
Spielplatz
Spiel-
platz
Spielplatz
Spiel-
platz
Spiel-
platz
Spiel-
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Spiel-
platz
Spiel-
platz
Spiel-
platz
Spiel-
platz
Spiel-
platz
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Spiel-
platz
Spiel-
platz
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Bröderichweg
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Neuer Heidkamp
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Eimermacherweg
Konermannweg
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Ohmweg
Guerickweg
Kirchhoffweg
Helmholtzweg
Gasselstiege
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Fernholzstraße
Deitersweg
Hasenbusch
Grotemeyerstraße
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Feldstiegenkamp
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Norderneyweg
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Westhoffstraße
Kerstingskamp
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Am Nubbenberg
Dauvemühle
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Westhoffstraße
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Heidegrund
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Am Burloh
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Janningsweg
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Rektoratsweg
Brüningheide
Friedhof
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Sport
63 Kinderhaus-West
Josef-Beckmann-Straße
ediehgninürB
Brüningheide
Spiel-
platz
Spiel-
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Spiel-
platz
Spiel-
platz
Spiel-
platz
Spiel-
platz
Spiel-
   platz
Spiel-
platz
Arnethstraße
Killingstraße
nnSprickma straße
Sprickmann-
platz
Statistische Bezirksgrenze
Programmgebiet
gesamtes Programmgebiet / wechselnde Standorte
*
Projekte  
           Amt 
                                      Stadtplanung
                             Verkehrsplanung
für            Stadtentwicklung
1     Wohnen
 Abteilung: 61-1
Datum:         29.03.2012
4.02
4.03
2.02
5015015.02
5.02
5.06
5.06
6.01
6.026.04
6.06
6.08
7.01
7.01
STADT MUNSTER
5.01
62 Kinderhaus-Ost
    “Kinderhaus - Brüningheide -  Verstetigungskonzept 2012”   
*
*
*
7.01   
7.02   
7     Quartiersmanagement
8.01   
8     Selbstevaluation
8.02   
Quartiersmanagement
Idenbrockplatz 8 und Sprickmannplatz 8
Quartiersfonds
Beobachtung Zielerreichung
Monitoring Kontextindikatoren
Idenbrock-
platz
Im Moorhock
Kristiansandstraße
eßartsdnasnaitsirK
Spielplatz
5     Bildung
6     
6.01   
6.02   
6.08   
Schuldnerberatung vor Ort
KAI,  Josef-Beckmann-Straße 5
Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V.
Atrium, Sprickmannplatz 1
6.04   Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt
Jugendsalon Sprickmannplatz 3
6.05/  
6.06   
Integrative Jugendsozialarbeit / Mobile Jugendarbeit
WUDDI, Idenbrockplatz 8
* 6.07   Sport und Bewegung
Drogenprävention
Jugendsalon, Sprickmannplatz 3
Soziale Netze / Soziale Sicherung
5.01   
5.02   
Wir verstehen uns 
KAI, Josef-Beckmann-Straße 5
Elternkompetenz stärken
Grundschule Kinderhaus West, 
Josef-Beckmann-Straße 33
Uppenbergschule, Bröderichweg 36
5.06   Praxistage Übergang Schule - Beruf
Waldschule, Große Wiese 14,
Uppenbergschule, Bröderichweg 36
4.02   
4.03   
Integrationsarbeit vor Ort
angemietete Wohnung, Killingstraße 15
Gewaltprävention
Kita und Familienzentrum Killingstraße 44
* 3.01   Wertstoffe / Sperrgut
3    Lokale Ökonomie
4     Integration
*
*
*
1.04   
1.05   
1.06   
Weiterentwicklung Kooperationsvereinbarung
Mieterinnenschulung/ Nachbarschaftsstärkung
Das Quartier spart Strom 
2.02   Spiel- und Freizeitzone
Fläche westlich vom Sprickmannplatz (1,1ha)
2 Öffentlicher Raum
4.01   Mädchenprojekt „Unser Alltag - unsere Sorgen“
Jugendsalon, Sprickmannplatz 3
4.01
* 5.04
   
Gesund aufwachsen in Kinderhaus   
Sprechstunde Kita und Familienzentrum
Killingstraße 44
Anlage 6 
zur Vorlage V/0287/2012
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“
„Fortführung außerhalb des Maßnahmeprogramms“

Berichtsvorlage

4655 Zeichen

V/0287/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Sozialamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2011 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
30.05.2012 Integrationsrat Bericht 
31.05.2012 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 
12.06.2012 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 
13.06.2012 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 
19.06.2012 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 
20.06.2012 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
27.06.2012 Hauptausschuss Bericht 
27.06.2012 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Der Rat der Stadt Münster hat am 07.07.2010 die Umsetzung des Maßnahmeprogramms Woh n-
gebiet Kinderhaus-Brüningheide ab dem 01.01.2011 zunächst befristet für drei Jahre beschlo s-
sen, um nach Auslaufen des Programms Soziale Stadt eine lückenlose Fortentwicklung und St a-
bilisierung der Angebots - und Vernetzungsstrukturen im Wohngebiet Kinderhaus -Brüningheide 
sicherzustellen (Vorlage V/0291/2010). Zugleich wurde die Verwaltung beauftragt, jährlich über 
die Entwicklung und die E rgebnisse des Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus -
Brüningheide zu berichten. Der vorliegende Jahresbericht 2011 (Anlage 2) kommt dieser B e-
richtspflicht nach und informiert über Projektverlauf und -ergebnisse des ersten Jahres der Ve r-
stetigungsphase.   
 
Der Aufbau des Jahresberichts orientiert sich an dem bereits im Rahmen des Programms Soziale 
Stadt entwickelten „Integrierten Handlungskonzept“ mit seinen 8 Handlungsfeldern und über 20 
Projekten. Auswertung und Darstellung der Ergebnisse folgen dem von den Projektakteuren b e-
reits in den Jahren 2007/2008 (im Rahmen des Teilprojekts 8.01 - Prozessbegleitende Selbsteva-
luation) erarbeiteten Zielsystem, das, von einzelnen Anpassungen abgesehen, für die ab 2011 
verstetigten Maßnahmen weitergeführt wird. Das Zielsystem umfasst sowohl handlungsfeldübe r-
greifende Programmziele für das Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide als auch Leitzielbereiche 
für die einzelnen Handlungsfelder und die Projektziele. Die Projektakteure haben auf der Basis 
der projektbezogenen Indikatoren und Monitoringbögen ihre Berichte verfasst. Anhand d ieser 
Berichte wurde federführend vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung der 
vorliegende Jahrbericht erstellt, der die Projektergebnisse in tabellarischen Übersichten aufführt. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0287/2012 
Auskunft erteilt: 
Frau Robert 
Ruf: 
492-5909 
E-Mail: 
Robert@stadt-muenster.de 
Datum: 
05.04.2012 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0287/2012 
 
Im Jahr 2011 stand für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Ki nderhaus-Brüningheide ein F i-
nanzbudget in Höhe von 150.000,- € zur Verfügung, sodass Kernprojekte des Programms Sozia-
le Stadt ohne wesentliche Substanzänderung fortgeführt werden konnten (Anlage 1). Ebenfalls 
fortgesetzt wurden die im Rahmen des Programms Soziale Stadt aufgebauten Entscheidung s-
strukturen und netzförmigen Kooperationsbeziehungen zwischen den an der Durchführung Betei-
ligten, womit die integrative Ausrichtung des Programms nach wie vor gegeben ist. Auch Z u-
sammensetzung und Aufgaben des Beirats  wurden im Wesentlichen, ung eachtet seiner neuen 
Bezeichnung „Beirat Wohngebiet Kinderhaus -Brüningheide“, beibehalten. Ebenso ist die G e-
bietsmoderation weiterhin koordinierendes Bindeglied zwischen den Han dlungsfeldern und den 
Einzelmaßnahmen; zudem wird s ie bei Entscheidungen über die Mittelvergabe für einzelne Pr o-
jekte beteiligt. 
 
Dem Jahresbericht ist darüber hinaus der Kontextdatenmonitor 2011 be igefügt (Anlage 3); die 
Werte der dort aufgeführten Indikatoren verdeutlichen, unter welchen demographischen und so-
zioökonomischen Rahmenbedingungen die Projekte durchgeführt wurden. So verweisen die Kon-
textindikatoren auf Handlungsbedarfe und geben den Akteuren vor Ort Orientierung für die Ste u-
erung der Einzelmaßnahmen und des Programms.  
 
Das Maßnahmeprogramm W ohngebiet Kinderhaus -Brüningheide ist zunächst bis Ende 2013 
befristet. Die Verwaltung wird auch in den beiden Folgejahren über den Verlauf und die Erge b-
nisse des Maßnahmeprogramms berichten.   
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
 
 
Anlagen:   
 
  Anlage 1: Finanzierungsübersicht 2011 für das  Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinde r-
haus-Brüningheide  
 
  Anlage 2: Jahresbericht 2011 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüning-
heide - April 2012 - 
 
  Anlage 3: Kontextdatenmonitor 2011 
 
  Anlage 4: Grafiken zu ausgewählten Kontextdaten 2011 
 
  Anlage 5: Karte Projektstandorte 2011 
 
  Anlage 6: Karte Projektstandorte 2012

Beratungsverlauf (8)

30.05.2012 Integrationsrat
TOP 2.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.05.2012 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 6.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.06.2012 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.06.2012 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 14 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.06.2012 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 2.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.06.2012 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.06.2012 Hauptausschuss
TOP 31 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.06.2012 Rat
TOP 30 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (39)

  • Sprickmannstraße
  • Josef-Beckmann-Straße 5
  • Killingstraße 15
  • Westhoffstraße
  • Sprickmannplatz 1
  • Rektoratsweg
  • Neuer Heidkamp
  • Feldstiegenkamp
  • Helgolandweg
  • Vollmerweg
  • Wangeroogeweg
  • Janningsweg
  • Bröderichweg 36
  • Idenbrockplatz 8
  • Am Burloh
  • Grotemeyerstraße
  • Kristiansandstraße
  • Eimermacherweg
  • Fernholzstraße
  • Brüningheide 1
  • Haubrockweg
  • Konermannweg
  • Kirchhoffweg
  • Helmholtzweg
  • Gasselstiege
  • Norderneyweg
  • Kerstingskamp
  • Am Nubbenberg
  • Kanalstraße
  • Arnethstraße
  • Im Moorhock
  • Große Wiese 14
  • Kinderhaus 5
  • Deitersweg
  • Hasenbusch
  • Langeoogweg
  • Dauvemühle
  • Heidegrund
  • Ohmweg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0287/2012
Typ
Vorlagen
Datum
16.04.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37