Mandari Insight

V/0314/2022

Innenstadt stärken: MikroKiez Martiniviertel, Landeswettbewerb Zukunft StadtRaum

Vorlagen 10.05.2022

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.06.2022, TOP 25

Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Anlage2_Vorher-Nachher_MikroKiez_Martiniviertel_2.Phase

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Ansehen

Anlage3_Erläuterungsbogen_MikroKiez_Martiniviertel_2.Phase

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Anlage 1_Poster_MikroKiez Martiniviertel_2.Phase

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Ansehen

Berichtsvorlage

5103 Zeichen

V/0314/2022
V/0314/2022
Öffentliche Berichtsvorlage
Betrifft
Innenstadt stärken: MikroKiez Martiniviertel, Landeswettbewerb Zukunft StadtRaum
Beratungsfolge
24.05.2022 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht
30.05.2022 Kommunale Seniorenvertretung Bericht
31.05.2022 Betriebsausschuss Münster Marketing Bericht
01.06.2022 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Bericht
07.06.2022 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit
Behinderungen
Bericht
08.06.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Bericht
14.06.2022 Hauptausschuss Bericht
14.06.2022 Rat Bericht
Bericht:
Im Rahmen des Zukunftsprozesses für die Innenstadt „Stadt. Raum. Leben. - Münsters Mitte machen“
beteiligte sich die Stadt Münster mit dem Beitrag „MikroKiez Martiniviertel“ an dem Landeswettbewerb
Zukunft StadtRaum.
Der Wettbewerbsbeitrag umfasst einen zentralen Bereich des Martiniviertels: Hörsterstraße,
Martinistraße und Parkplatz am Bült. Die Stadt Münster wurde vom Land NRW in der ersten Stufe des
Landeswettbewerbs „Zukunft StadtRaum“ im Juni 2021 ausgewählt und damit zur T eilnahmean der
zweiten Stufe dieses Verfahrens aufgefordert.
Mit Beschluss vom 15.12.2021 hat der Hauptausschuss der Stadt Münster daraufhin zu diesem
Vorhaben u. a. folgende Punkte beschlossen (vgl. V/0826/2021):
 Der Hauptausschuss beauftragt die Verwaltung,
 sich an der zweiten Stufe des Landeswettbewerbs zu beteiligen und somit die Chance, hierfür
einen Fördervorrang in der Städtebauförderung zu erlangen, zu ergreifen,
 dafür den (…) Wettbewerbsbeitrag “MikroKiez Martiniviertel“ weiter auszuarbeiten und in der
zweiten Wettbewerbsstufe einzureichen.
Stadtplanungsamt
17.05.2022
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Frau Thiesing
T elefon:492-6189
Thiesing@stadt-muenster.de

- 2 -
V/0314/2022
 Der Hauptausschuss beauftragt die Verwaltung im Falle eines Wettbewerbsgewinns
 die Inhalte des Wettbewerbsbeitrags unter Beteiligung der Stadtgesellschaft in einem
partizipativen Verfahren weiter zu konkretisieren,
 auf dieser Basis einen Städtebauförderantrag zu erarbeiten und den Gremien der Stadt Münster
zur Entscheidung vorzulegen.
Bericht zum ersten Beschlusspunkt: Beteiligung an der zweiten Wettbewerbsstufe
Die Bewerbung in der zweiten Wettbewerbsstufe wurde von der Verwaltung fristgerecht im Januar
2022 beim Land NRW eingereicht. Die für die zweite Wettbewerbsstufe erstellten Planungen und
Unterlagen sind dieser Vorlage als Anlagen beigefügt. Die dort dargestellten und erläuterten
Planungsideen umfassen eine Umgestaltung und -nutzung der Hörsterstraße, des Parkplatzes am
Bült und der Martinistraße. Angestrebte Ziele des Vorhabens sind u. a. die Verkehrsberuhigung und
Neuorganisation der Mobilität (zu Fuß Gehende, Radfahrende, Anliefer-/Anliegerverkehr, Busse,
ruhender Verkehr), eine städtebauliche Umgestaltung hin zu einer neuen Aufenthaltsqualität, mehr
Klimagerechtigkeit durch mehr Grün und eine innovative Regenwasserbewirtschaftung und -spei-
cherung. Die Erkenntnisse des Verkehrsversuchs Hörsterstraße/Parkplatz Bült und der damit
verbundenen Beteiligungsveranstaltungen sind in die Erarbeitung dieses zweiten
Wettbewerbsbeitrages eingeflossen. In einer ersten Kostenschätzung wurden für die in der
Umgestaltungsidee vorgesehenen Maßnahmen Gesamtkosten in Höhe von rd. 6,4 Mio. € ermittelt
(Stand 01/2022).
Im März 2022 bewertete eine Jury die eingegangenen Wettbewerbsbeiträge und prämierte die
Bewerbung der Stadt Münster als „im Jahr 2023 bevorzugt zur Förderung vorgesehenes Vorhaben“ in
der Städtebauförderung des Landes NRW.
Bericht zum zweiten Beschlusspunkt: Erarbeitung Städtebauförderantrag bei Wettbewerbsgewinn
In Folge des Wettbewerbsgewinns ist die Stadt Münster nun dazu aufgefordert, bis zum Stichtag
30.09.2022 einen Antrag auf Städtebauförderung für dieses Vorhaben zu erarbeiten und beim Land
NRW bzw. der Bezirksregierung Münster einzureichen. Mit der dann im Jahr 2023 zu erwartenden
Bewilligung erhält das Gesamtvorhaben in der Städtebauförderung eine gesonderte Priorisierung und
wird bevorzugt gefördert.
Für den Förderantrag werden die Planungsideen nun weiter konkretisiert und eine
Vorentwurfsplanung inklusive Kostenaufstellung erstellt. Weiterhin wird ein Mobilitätskonzept für den
Bereich des Martiniviertels erarbeitet. Hierin gilt es, Lösungen für die zukünftige Führung des
motorisierten Individualverkehrs, die Stellplatzsituation, die Erreichbarkeit des Viertels für
Anliegerinnen und Anlieger und für Lieferantinnen und Lieferanten sowie mit dem öffentlichen
Nahverkehr zu entwickeln.
Diese Schritte werden begleitet durch Partizipationsveranstaltungen., wie z. B. einem Anliegerinnen-
und Anliegerabend, einer Online-Beteiligung und Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort (z. B.
Spaziergänge, Infoaktion etc.).
Die so erarbeiteten Beiträge für den Förderantrag werden nach der Sommerpause einer politischen
Beschlussfassung zugeführt.
i. V.
gez.
Robin Denstorff
Stadtbaurat
Anlagen:
Anlage 1 Poster MikroKiez Martiniviertel 2. Phase

- 3 -
V/0314/2022
Anlage 2 Vorher-Nachher MikroKiez Martiniviertel 2. Phase
Anlage 3 Erläuterungsbogen MikroKiez Martiniviertel 2. Phase

Anlage A

2428 Zeichen

Anlage A zur V/0314/2022
Kurzüberblick
Im Rahmen des Innenstadtprozesses „Stadt.Raum.Leben - Münsters Mitte Machen“ hat die Stadt
Münster mit dem Beitrag „MikroKiez Martiniviertel“ im Wettbewerb „Zukunft StadtRaum“ eine
Priorisierung in der Städtebauförderung gewonnen. Der Wettbewerbsbeitrag mit Planungen für
die Umgestaltung von Hörsterstraße, Parkplatz Bült und Martinistraße wird nun für die
Förderantragserstellung konkretisiert und nach der Sommerpause einer politischen
Beschlussfassung zugeführt.
Ziele/Teilziele/Zielerreichung
Wir werden das unverwechselbare Stadtbild bewahren und die City als Ort der Begegnung, als
Marktplatz und als Motor der Stadtentwicklung stärken.
Wir werden Münster zu einer Stadt
 mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität,
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität mit breitem Freizeitangebot,
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft
weiterentwickeln.
Zielerreichung: Das Projekt ist T eildes laufenden Innenstadtprozesses (s. V/0672/2020).
Bei erfolgreicher Fördermittelbewerbung ist eine Realisierung der genannten Arbeitsschritte ab
dem Jahr 2024 vorgesehen.
Finanzierung
Produktgruppe: im Rahmen der
Haushaltsplanung 2023
festzulegen
im Rahmen der Haushaltsplanung 2023 festzulegen
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw.
Pflichtigkeitsgrad
Die Maßnahme/Leistung ist vollständig
pflichtig
überwiegend
pflichtig
überwiegend
freiwillig
vollständig
freiwillig
Die Maßnahme stellt einen wichtigen Baustein zur Stärkung der Innenstadt im aktuellen
Innenstadtprozess dar (s. Ratsbeschluss vom 26.08.2021 „Innenstadt stärken - Neue
Städtebauförderprogramme nutzen) und trägt dazu bei, die Transformation der Innenstadt hin zu
einer zukunftsresilienten Innenstadt zu bewerkstelligen. Mit der Durchführung der genannten
Maßnahmen werden verschiedene Ratsanträge aufgegriffen und in T eilenbearbeitet. Eine
Priorisierung bei der Inanspruchnahme von Städtebaufördermitteln wird erreicht.
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Bei der Erarbeitung dieses Vorhaben werden die Querschnittsthemen „Demographie“,
„Gleichstellung“, „Inklusion“, „Klimaschutz“ und „Migration“ grundsätzlich inhaltlich und prozessual
einbezogen. Die Beteiligungsformate dienen dazu, die gesamte Stadtgesellschaft in die
Vorhabensentwicklung einzubinden.

Anlage2_Vorher-Nachher_MikroKiez_Martiniviertel_2.Phase

265 Zeichen

I
Platz am Bült
Blatt I
Hörsterstraße / Platz am Bült 
Bestand

II
Martinigarten
Blatt II
Martinigarten
Bestand

III
Martiniplatz
Blatt III
Martiniplatz
Bestand

IV
Hörsterstraße
Blatt IV
Hörster Straße
Bestand

V
Lotharinger Platz
Blatt V
Lotharinger Platz
Bestand

Anlage3_Erläuterungsbogen_MikroKiez_Martiniviertel_2.Phase

10557 Zeichen

Ministerium für Heimat, Kommunales, [
Bau und Gleichstellung /%
Landeswetibewerb „Zukunft Stadtraum“ des Landes Nordrhein-Westfalen 9.

Erläuterungsbogen Stufe Il

1. Grunddaten des eingereichten Projekts

Projekttitel: Mikro-Kiez Martiniviertel

Projektbearbeitung: Stadt Münster, Dezernat für Planung, Bau und
Wirtschaft
Ansprechpartnerin / Ansprechpartner | Stadtbaurat Robin Denstorff

Adresse/ Kontaktdaten / Klemensstr. 10

E-Mail-Adresse
48143 Münster

Bitte ankreuzen

Stadt [] Gemeinde

Bürgerschaftliche Initiativen

Projektkategorie:
Umplanung

Bitte ankreuzen Neubau

Temporäre Maßnahme

6] Das Projektgebiet liegt innerhalb des Gebiets Aktive Stadt- und Ortsteilzentren -
Münster Innenstadt gem. & 171 b {2) BauGB. Auf Basis des vorliegenden Integrierten
Handlungskonzeptes „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ Münster-Innenstadt aus dem
Jahr 2016 wird aktuell ein neues Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für
die Innenstadt Münsters erarbeitet. Dieses wird im Herbst 2022 fertiggestellt und dem
Rat der Stadt Münster zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

[] Das Projekt liegt in der Gebietskulisse der Dorferneuerung.

(Bitte Zutreffendes ankreuzen)

Geschätzter Durchführungszeitraum Von: 01.10.2022 bis: 30.11.2025
2. Finanzierungsplan für das beantragte Projekt
9.1 Gesamtkosten 6.387.404,19 € (brutto)*

2.2 davon grundsätzlich 6.387 .404,19€ (brutto)
zuwendungsfähig

Ministerium für Heimat, Kommunales,
Bau und Gleichstellung

Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ des Landes Nordrhein-Westfalen

2.3 abzgl. Leistungen Dritter (ohne
öffentliche Förderung}

2.4 zuwendungsfähige Gesamtkosten | 6.387.404,19 € (brutto)*

2.5. bewilligte / beantragte Förderung | 3.832.442,51€ (brutto)

2.6. bewilligte / beantragte Förderung
durch andere Fördergeber

/

* in den Gesamtkosten ist eine jährliche Inflation
von 4% pro Jahr berücksichtigt für die Jahre 2022
und 2023
3. Kurzbeschreibung des Projektes (max. 1.000 Zeichen mit Darstellung der
Straßenumbaumaßnahme unter Bezugnahme auf die Nutzungsvielfalt im
öffentlichen Raum, der Baukultur, dem Stadtklima, der Veränderung der Verkehre
sowie zur Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen,
MIV u. Busse prägen heute das Martiniviertel. Durch die Neugestaltung von Straßen u.
Plätzen u. die Neuorganisation der Verkehre werden qualitätsvolle Stadtgestaltung.
Sicherheit u. Komfort für Aufenthalt u. Mobilität, Barrierefreiheit u. Praktikabilität das Bild
eines lebendigen Mikro-Kiezes mit hoher Nutzungsvielfalt prägen. Anwohner*innen u.
Besucher*innen profitieren gleichermaßen. Ohne Durchgangsverkehre erhält die
Hörsterstraße hohe Aufenthaltsqualität u. Raum für neue Quartiersplätze. Der Platz am Bült
lädt zum Verweilen ein und verknüpft Mobilitätsformen. Anwohnerverkehre werden
reduziert, Parker nutzen das benachbarte Parkhaus. Busse umfahren den Mikro-Kiez.
Fahrrädern wird mehr Fläche gegeben. Intelligentes Stadtgrün u. in offenen Rinnen
geführtes u. zur Bewässerung genutztes Regenwasser ermöglichen Wasserspeicherung/-
verdunstung, stabilisieren den Wasserkreislauf u. beseitigen Hitzeinseln. Asphalt weicht
hellem Material, Fläche wird entsiegelt u. die Klimaresilienz erhöht.

3.1 Erläuterung zentraler Innovationen (max. 500 Zeichen, mit bspw. Darstellung der
Innovationen zu den Themen Mobilität / Umbau des Straßenraums, Stadtgrün und
Klimafragen, Nutzbarkeit für alle, Gestaltung 0.6.

Das Martiniviertel wird weitgehend vom Durchgangsverkehr befreit und zur

verkehrsberuhigten, barrierefreien (Fahrrad-}Zone mit Fahrradstellplätzen und Stadtmobiliar

umgebaut. Der Busverkehr wird durch Fokussierung auf nahe Hauptachsen beschleunigt,
der ruhende Verkehr im öffentlichen Raum verringert. Mehr Stadtgrün, helles Pflaster und
eine erlebbare Schwammstadt-Entwässerung erhöhen die Klimaresilienz. Es entsteht ein

Stadtraum für alle Mikro-Kiezler und Innenstadtbesucher.

3.2

(städte-)bauliche und funktionale Einbindung in das Stadtgefüge (mox. 500
Zeichen)

Die Hörsterstraße als historisch bedeutende zentrale Achse im Martiniviertel mit Anschluss an
die A-Handelslagen der Innenstadt wird zukünftig zur sicheren und komfortablen (Fahrrad-)
Achse mit Scharnierfunktion zwischen Altstadt und Promenade. Die neuen Quartiersplätze
schaffen neue städtebauliche Qualitäten. Die neue und barrierefreie Gestaltung macht
die Historie der Hörsterstraße lesbar. Auch innerhalb des Quartieres gewinnen
Verbindungsachsen [Martinistraße, Stiftsherrenstraße) an Qualität.

3.3 Darstellung der Verlagerung von Nutzungen bzw. Umwandlung von Flächen
- vorher / nachher - (z.B. ruhender Verkehr) (max. 500 Zeichen)

In der Hörsterstraße u. auf dem Parkplatz am Bült werden rd. 60 Pkw-Stellplätze im
öffentlichen Raum zu grünen Orten für alle - Gastronomie, Fahrräder u. zu Fuß Gehende.
Die Durchgangsstraße wird zur verkehrsberuhigten Zone, in der drei neue Stadtplätze
entstehen. Die Rückseite des Theaters wird stadtgestalterisch aufgewertet. Konsumfreie
attraktive Verweilorte entstehen. Mehr Grün, Schattenplätze und Schwammstadtelemente
schaffen Klimaresilienz und laden zum Verweilen ein.

Ministerium für Heimat, Kommunales, P %
Bau und Gleichstellung 65 ©
Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ des Landes Nordrhein-Westfalen I

3.4 Darlegung der bereits umgesetzten und zukünftigen Meilensteine des Projektes

Im Sommer 2021 wurden mehrere Kernaspekte des Wettbewerbsbeitrages im Rahmen des
Verkehrsversuches Hörsterstraße-Bült mittels temporärer Umgestaltungen realisiert und
Akzeptanz und Wirkung im Quartier näher betrachtet. Die Hörsterstraße wurde für zwei
Monate für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt, die bestehenden Buslinien
wurden umgeleitet und durch Freigabe der Einbahnstraße in Gegenrichtung wurde eine
zusätzliche Fahrradverbindung eingerichtet. Sämtliche Parkplätze im öffentlichen
Straßenraum wurden gesperrt und die freiwerdenden Straßenräume mit beweglichem
Stadtmobiliar und Bepflanzungselementen ausgestattet. Der Parkplatz am Bült wurde
„autofrei" und zu einem attraktiven Aufenthaltsort mit Außengastronomie, Sandkasten,
Grünem Zimmer, Pflanzen und zusätzlichen Fahrradabstellelementen.

Die intensive öffentliche Begleitung und das Feedback zu diesem „Testlauf" haben gezeigt,
dass die formulierten Projektziele im Wesentlichen auf großes Interesse und Zustimmung bei
den Anwohnenden und Besuchenden des Quartiers stoßen und sich entsprechend als
langfristige Zielperspektiven konkretisieren lassen.

Zukünftige Meilensteine sind im Jahr 2022 die Erarbeitung von Entwürfen gem.
Leistungsphase 3 inklusive angestrebter Partizipationsformate hierzu sowie die Einreichung
des Förderantrages im September des Jahres. Drauf folgt die weitere Konkretisierung der
Entwürfe (Leistungsphasen 4-5) im Jahr 2023 (in Abhängigkeit vom Bewilligungszeitpunkt der
Förderung). Die Vergabe der Bauleistungen und deren Realisierung schließt sich in den
Jahren 2024 und 2025 an. Eine Fertigstellung der Maßnahme ist für Herbst 2025 vorgesehen.
Angedacht ist weiterhin die längerfristige Beibehaltung der temporären Umgestaltung des
Parkplatzes am Bült (Teilfläche des Verkehrsversuches) als Zwischenlösung bis zum Start der
tatsächlichen baulichen Umgestaltung des Platzes.

3.5 Erläuterung der bisherigen sowie geplanten Bausteine der Partizipation und der
jeweiligen Zielgruppen

Wie unter 3.4 dargestellt wurde im Sommer 2021 im Bereich der Hörsterstraße und des
Parkplatzes Bült ein mehrwöchiger Verkehrsversuch durchgeführt. Während des
Verkehrsversuchs fanden verschiedene Partizipationsveranstaltungen mit Anliegern*innen,
der Politik und den Innenstadtakteuren, Quartiersspaziergänge und eine Umfrage statt.

während der Entwurfserarbeitung ist angedacht, sogenannte „Entwurfsgespräche" zu
veranstalten. Nach dem Vorbild der bereits durchgeführten Partizipationsaktionen sollen
Fachgespräche und -werkstätten, Mitmachaktionen vor Ort mit Ideensammlungen und ein
Anrainerabend angeboten werden. Die Anregungen gehen in die Entwurfserstellung mit
ein.

Politische Vertreterinnen werden hierbei einbezogen und die fertigen Entwürfe dem Rat
der Stadt Münster zur Beschlussfassung vorgelegt. Auch die sich anschließenden
Vergabeverfahren erfordern eine regelmäßige Einbindung der politischen Gremien und
eine Beschlussfassung. Eine regelmäßige Information und Rückkopplung der Arbeitsschritte
und -zwischenstände erfolge zudem im „interfrakfionellen Arbeitskreis Innenstadt“, der
bereits seit einem Jahr für den Zukunftsprozess für die Innenstadt eingerichtet wurde.

Im Rahmen des bestehenden Citymanagements und des im Aufbau befindlichen
Zentrenmanagements besteht zudem eine sehr enge Zusammenarbeit mit der Initiative
Starke Innenstadt (Handels-, Immobilien, Gastronomie- und Dienstleistungsverftreter"innen
der Innenstadt) sowie den Quartiersakteuren.

Aeunm un Mr Kommunales, / 2 1
Bau und Gleichstellung (65 ©
Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ des Landes Nordrhein-Westfalen j?

Während der weiteren Planungsphasen (Ausführungsplanung) und der Bauausführung
informiert ein „Baustellenguckloch“ auf der Innenstadt-website der Stadt Münster
(www.stadt-muenster.de/muenstersmittemachen) über die aktuellen Fortschritte und
Arbeitsstände. Die fertigen Ausführungspläne können virtuell und/oder real ausgestellt
werden.

Nach Abschluss der Bauarbeiten findet eine öffentliche Einweihung des neuen
Stadtraumes im Rahmen eines Eröffnungsfestes statt.

Weitere Partizipationsveranstaltungen werden im Rahmen des Zukunftsprozesses für die
Innenstadt Münsters durchgeführt. Im Zuge dieses Innenstadtprozesses wurden als große
Partizipationsveranstaltung die 1. Dialogtage zur Zukunft der Innenstadt, zu der auch der
MikroKiez Martiniviertel gehört, im vergangenen Sommer durchgeführt. Über 1.500
Anregungen wurden bei einer Bürgerbeteiligungsaktion auf dem Prinzipalmarkt und mit
Hilfe einer Online-Beteillgungs-Karte - auch zum Marrtiniviertel und dem Reallabor
Hörsterstraße - gesammelt. Dieser Zukunftsprozess für die Innenstadt wird in den Jahren 2022
bis 2024 weitergeführt und bietet den Rahmen für weitere Partizipationsveranstaltungen.
wie z. B. die 2. Dialogtage im Sommer 2022, die auch für das Projekt MikroKiez Martiniviertel
genutzt werden.

Auch für den Hörster Parkplatz im Rahmen des BMI-Programmes „Zukunftsfähige
Innenstädte und Zentren" angedachten Werkstattverfahren und Reallabor werden weitere
Partizipationsveranstaltungen durchgeführt, die mit den geplanten Aktivitäten im
Vorhaben MikroKiez Martiniviertel koordiniert werden. So können sich beide Vorhaben
ergänzen, bereichern und ineinandergreifen.

Münster, 17.01.2022 Unterschrift

Anlage 1_Poster_MikroKiez Martiniviertel_2.Phase

17796 Zeichen

Luftbild M 1:500
von MIV, Bus- u.
 ruhendem Verkehr 
dominierte Altstadtstraße 
/ schmale Gehwege /
wenige barrierefreie 
Übergänge / kein 
Grün
III
IV
V
I
VI
Aasee
Hbf
Schloss-
platz
Martini-
viertel
Dom-
platz
Zukunft Stadtraum  l                       
MikrokieZ Martiniviertel
Aa
Prome-
nade
Prome-
nade
Bült
Voßgasse
Alter Fischmarkt
Hörsterstraße
Hörsterstraße
Martinistraße
Neubrückenstraße
Stiftherrenstraße
Hörsterstraße
Lotharingerstraße
Sonnenstraße
Blatt I 
TODAY
Urbanität
• 
Innen- und Altstadtviertel 
mit Scharnierfunktion zwischen 
zentralem Altstadtkern und dem 
Grün-/Fahrradring der Promenade
• durchmischtes Viertel und 
Alltagsort zum Wohnen, 
Arbeiten mit Gastro-, Kultur- 
und Bildungsangeboten in 
B-Handelslage der Innenstadt       
• Hörsterstraße ist zentrale Achse 
im Martiniviertel mit Anschluß 
in Richtung Süden an die 
A-Handelslagen der Innenstadt (als 
Einbahnstraße)
• historische Stadtmorphologie ist 
bis heute im Quartier erhalten
• Hörsterstraße als tradierter 
Handelsweg (Teil der “Rheinischen 
Handelsstraße”) vom nordöstlichen 
Stadttor zum Dombezirk/
Prinzipalmarkt
• weitere Anschlüsse an zentrale 
Innenstadt über Neubrückenstraße 
im Westen und Korduanenstraße/
Kirchherrngasse im Osten
• Hörster Parkplatz ist eine der 
letzten großen Stadtbrachen u. 
stadträumliche Nachkriegswunde 
im Stadtzentrum von Münster
• Platz vor ehemal. Lotharinger 
Kloster (heute Standesamt) 
stadtgestalterisch und funktional 
unbefriedigend
• unattraktive Rückseiten-/ 
Hinterhofsituation zwischen 
Theater und Martinikirche
ca. 350 PKW-
Stellplätze
ca. 50 Fahrrad-
stellplätze
Buslinien
Wohnen
Kultur
Gastronomie
Handel
Dienstleistung
Verkehr und Buslinien
Entwässerungs- und Grünstrukturen
Mobilität Grün und Klima
Nutzungen im EG
• von MIV, Busverkehr und vielen  
parkenden Autos geprägtes 
Innenstadtquartier in der Altstadt 
von Münster
• mit Hochbordsteinen 
gefasste Straßenprofile mit 
engen Gehwegen und wenig 
barrierefreien Bewegungsflächen 
im öffentlichen Raum
• Gefahrensituationen durch 
Raumkonkurrenz im engen 
Straßenraum mit ruhendem 
Verkehr, Bussen, Radfahrenden 
und auf Gehweg abgestellten 
Fahrrädern/E-Scootern 
• wenig Raum für Lieferverkehre
• zentrale Bushaltestelle am Bült 
erfüllt nicht die Anforderungen 
an einen zeitgemäßen und 
einladenden Ankomm-/Abfahr-
punkt im Zentrum Münsters
• Hörsterstraße als Einbahnstraße 
auch für Fahrräder nur befahrbar in 
Richtung Innenstadt
• nur wenige Fahrradabstell-
anlagen
• ungeordnetes Hinterhofparken 
auf der Rückseite des Theaters 
gegenüber der Martinikirche
• Platz am Bült als schlecht 
erschlossener PKW-Parkplatz mit 
zu wenig Fahrradabstellanlagen
• Martiniviertel hat einen hohen 
Versiegelungsgrad
• wenig Grün am Boden, an 
Fassaden und auf Dächern
• Hörster Parkplatz ist eine große 
Hitzeinsel in der Altstadt von 
Münster
• wenig Orte zum Verweilen
• wenige Schattenplätze
• mangelnde Klimaresilienz
• Straßenentwässerung 
ausschließlich über geschlossene 
Kanalisation
• nur geringe Verdunstungseffekte 
zur Mikroklimaverbesserung, da 
keine offene Wasserflächen oder 
Brunnen
• keine gezielte Bewirtschaftung 
von Regenwasser und keine 
Starkregenprävention
• kein öffentlicher Kinderspielplatz 
im Zentrum des Martiniviertels
• Hohe Lärm- und Luftimissionen 
am Bült und Hörsterstraße 
und somit hohe Belastung für 
Anwohner
• Straßenbeläge alle aus dunklem 
Asphalt
• ungenutzte Grün-Potentiale am 
Parkplatz Korduanenstraße und 
rund um die Martinikirche
Bushaltestelle / Parkplatz am Bült Grünfläche St. Martini Kirche / Martinistraße
öffentl. Grün
Dachbegrünung
Fahrradring 
Promenade
Hitzeinsel
I II III
Schulen
Entwässerung 
in Kanalisation
Hörsterstraße / Stiftsherrenstraße
Hörsterstraße Hörsterstraße / Lotharinger Straße / Vorplatz StandesamtIV V VI Hörster Parkplatz / Korduanenstraße
II
VI
Aa
Rückseitenlage /
 keine 
Aufenthaltsangebote / 
Grünfläche 
St. Martini-Kirche 
als Potential
Straßen-
kreuzung mit Bus- 
und MIV-Verkehr / 
gastronomische 
Randnutzungen / 
wenig Grün
 
versiegelte Vor-
platzfläche / Bushalte-
stelle vor hist. Kulisse / 
kein Grün / keine Auf-
enthaltbe- bereiche / 
keine Fahrradparker / 
gastronomische Rand-
nutzungen
I
III
IV
V
Steingasse
Korduanenstraße
Hörster Parkplatz
Ritterstraße
vollversiegelte, 
stadträumliche 
Brachfläche / 
Großparkplatz / 
Hitzeinsel / wenig 
Grün / fehlende 
urbane Angebote/ 
Hinterhoflage
von MIV, Bus- und 
ruhendem Verkehr 
dominierte Innen-
stadtstraße u. Park-
platz / hohe Lärm- u. 
Luftimmission / wenig 
Fahrradparker
II
Aa
Stadttheater
Martinischule
Martinikirche
Standesamt

Zukunft Stadtraum  l                       MikrokieZ Martiniviertel
Lageplan M 1:500
Blatt II
barrierefreie 
Altstadtstraße als 
verkehrsberuhigte 
Fahrradzone / 
Außengastronomieflächen / 
nur Anlieger-MIV / 
Konzept der sichtbaren 
Straßenentwässerung 
AB IN DIE AA
verkehrsberuhigte Zone / 
ausschließlich Rad- u. An-
liegerverkehr / Erweiterung 
Außengastro / konsumfreie 
Aufenthaltsbereiche
Zentrum 
Altstadt
Velo-
Route
Zentrum 
Altstadt
Bült
Voßgasse
Alter Fischmarkt
Hörsterstraße
Hörsterstraße
Martinigarten
Neubrückenstraße
Stiftherrenstraße
Hörsterstraße
Sonnenstraße
Lotharingerstraße
Lotharinger 
Platz
Martini-
platz
Platz am
Bült
Mobilitätshub /
 Fahrrad-Park-Hub / neue 
kosumfreie Aufenthalts-
bereiche / Holzdecks mit 
Bäumen als Unterflurwas-
serspeicher
Holz-
deck
Bushalte-
stelle
I
III
IV
TOMORROW
Tempo 30
Buslinien
Wohnen
Kultur
Gastronomie
Handel
Dienstleistung
Schulen
350 Fahrrad-
stellplätze
Verkehr und Buslinien
Entwässerungs- und Grünstrukturen
Nutzungen im EG
öffentl. 
Grün
Dachbegrünung
Mobilitäts-
Hub
Fahrradzone
Fahrradroute 
Innenstadt
Parkhaus Alter Steinweg 
390 Stellplätze
Fassaden-
begrünung
Bauminseln mit 
Wasserspeicher
offene Straßenent-
wässerung „Ab in 
die Aa“
neue öffentl. 
Räume für
konsumfreien
Aufenthalt mit 
Grünstrukturen 
für Stadtklima-
verbesserung
Verkehrsberuhig-
ter Bereich
Für diesen 
Bereich separates
Partizipations- / 
Ideenwettbewerbs-
verfahren im Rahmen des 
BMI-Förderaufrufs
„Zukunftsfähige
Innenstädte u. Zentren“ 
VI
Aa
Urbanität
• 
Neuprogrammierung des Stadt-
raums durch weniger Verkehr, 
mehr Außengastroflächen und 
mehr konsumfrei bespielbare, öf-
fentliche Räume für 
ALLE
• Stärkung der Identifikation mit 
dem MIKROKIEZ Martiniviertel 
durch ein hohes Maß an Bürger-
partizipation und gemeinsamen 
Diskussions- u. Mitmachveranstal-
tungen (z.B. Reallaboren) zur Ent-
wicklung des 
MIKROKIEZ
• Stärkung der VIERTELIDEE durch 
identitätsstiftende Gestaltung und 
hohe Bürgerbeteiligung
• HISTORISCHER STRASSENVER-
LAUF der Hörsterstraße bleibt auf-
grund stadthistorischer Bedeutung 
bestehen, jedoch in barrierfreier 
Gestaltung ablesbar
• Inwertsetzung von Denkmälern 
durche neue PLATZGESTALTUNG  
Mobilität Grün und Klima
• Martiniviertel als VERKEHRSBE-
RUHIGTE (Fahrrad-)ZONE nur frei 
für Fußgänger, Fahrradfahrer, An-
lieger- und Anlieferverkehr 
• kein ruhender Verkehr in der 
Hörsterstraße mehr (ca. -60 Stck) 
mehr 
• Neuorganisation des Parkens im 
gesamten Quartier
• MOBILITÄTSHUB am Bült mit 
neuen Angeboten für Stadtlogistik 
und Mikromobilität mit Service-    
station
• an wichtigen Umsteige- und 
Treffpunkten im Viertel insgesamt 
450 neue 
FAHRRADPARKER an An-
lehnbügel u. E-BIKE-STATIONEN
• neue LASTENFAHRRADPARKER
• E-SCOOTER-STATIONEN 
• MINI-BUS (z. B. LOOP Angebote 
als Ergänzung zu Hauptbuslinien)  
Verkehrsversuch 2021
• 
Durchfahrtsperre für MIV, Frei-
gabe Mittelspur für Radverkehr in 
beide Richtungen und Einrichtung 
einer parallelen, Fußgänger- und
Möblierungszone (Radfahrer frei)
• Umleitung der Stadtbusse und 
Einrichtung eines zukunftsweisen-
den Ersatzverkehrs mit Kleinbus 
und Fahrradrikscha
• Herausnahme ruhender Verkehr 
in der Hörsterstraße
• Temporäre Herausnahme des ru-
henden Verkehrs und Umnutzung 
des freiwerdenden Straßenraumes 
für mehr Aufenthalts- und Stadt-
raumqualität
• Aufstellung von freistehenden 
Stadtmöbeln, Sitzpodesten und 
mobilen Fahrradabstell-
möglichkeiten
• Informations- und Austausch-
formate im Quartier vor Ort, z. B. 
niedrigschwellige Gesprächsrun-
den, Viertelführungen
• Einbringung von temporärer 
Stadtbegrünung in die freigewor-
denen Straßenräume während des 
Verkehrsversuches
• Aufstellung von mobilen Pflanz-
kübeln mit Bäumen und Bepflan-
zung des temporären Stadtmobi-
liars
• Aufstellung eines „mobilen grü-
nen Zimmers“: eine grüne Wand 
mit beschatteten Sitzmöglichkeiten 
und selbstständiger Bewässerungs-
anlage
• mehr Grün durch mehr Bäume, 
Pflanzflächen und „Grüne Fugen“
• Martiniviertel als SCHWAMM-
QUARTIER mit neuen Oberflächen-
wasserspeichern im Bereich von 
offenen Rinnen, Rasenmulden, 
Baumscheiben, unter Holzdecks 
zur Stärkung der 
KLIMARESILIENZ 
im Quartier
• neuer NACHBARSCHAFTSPARK 
mit Kinderspielangeboten im Be-
reich Korduanenpark nach umfas-
sendem Partizipationsverfahren
• offene Straßenentwässerung 
über Rinnen und grüne Muldenri-
golen als erlebbares Direktentwäs-
serungskonzept 
AB IN DIE AA
• innovative REGENWASSERBE-
WIRTSCHAFTUNG durch intelligent 
zu steuernde Entwässerungskom-
bination von offener und geschlos-
sener Entwässerung
Korduanenstraße
Ritterstraße
Steingasse
barrierfreie 
West/Ost Fußgänger- 
u. Radfahrverbindung / 
südexponierte Aufent-
haltsbereiche an Rasen-
muldenrigole zwischen 
Martini-Kirche u. Theater 
Inszenierte Regenwas-
sereinlaufstelle
AB IN DIE AA
Erarbeitung
Wettbewerbsbeitrag Stufe II
Entwurfserarbeitung gem. LP 3
mit Kostenschätzung,
Mobilitätskonzept,
Erstellung Förderantrag
Abgabe Beitrag
Arbeitsphasen
Partizipation
 Rahmen
Abgabe 
Förderantrag
Förderbescheid
Vorbereitung Vergabe
Planungsleistungen,
Warten auf Bewilligung
Genehmigungs-/
Ausführungsplanung
(LP 4+5)
Vergabe Bauleistungen
(LP 6+7)
 Bauausführung (LP 8)
Vergabeverfahren
Planungsleistungen
LP 4-8
Erarbeitung integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept
Münster-Innenstadt
III I I I IIII III III IIIIV II II II IIIV IV IV IV
2021 2022 2023 2024 2025
Umsetzung Maßnahmen aus integriertem städtebaulichen Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt
Wett-
bewerbs-
ergebnis
Fertigstellung
in Abhängigkeit vom Bewilligungszeitpunkt Förderung
pol. Be-
schluss-
fassung
pol. Be-
schluss-
fassung
  Entwurfs-
   gespräche 06.2022
Anrainerabend
Mitmachaktion
mit Ideen-
sammulung
vor Ort
Fachgespräche
und -werkstatt
  Verkehrsversuch + 
  Reallabor 01.08.-24.09.2021
kein 
Durchgangsverkehr
neuer temporärer 
Stadtraum
keine Busse
Umfrage
Anrainerabend Quartiersspazier-
gänge
 Eröffnungs-
  fest 11.2025
  2. Dialogtage Zukunft
   Innenstadt 05.2022
Multiplikatoren-
abend
Online-
Beteiligung
Mitmachaktion
mit Ideen-
sammulung
Multiplikatoren-
abend
Online-
Beteiligung
Mitmachaktion
mit Ideen-
sammulung
  1. Dialogtage Zukunft
   Innenstadt 30.09.-24.11.2021
Partizi-
pation
pol. Be-
schluss-
fassung
Partizi-
pation
Partizi-
pation
pol. Be-
schluss-
fassung
II
Im Rahmen 
von einem 
Partiziptions-
verfahren zu 
entwickelnde, 
neue hybride 
Stadtbausteine
Aa
Verkehrsversuch Bült Sommer 2021Verkehrsversuch Hörsterstraße Sommer 2021Verkehrsversuch Hörsterstraße Sommer 2021
V
grüner Stadtplatz 
vor historischer Kulisse / 
verkehrsberuhigte Zone/ 
möglichst nur Fahrrad-
verkehr / neue
Sitzgelegenheiten, Fahr-
radparker u. Stauden-/
Gräserbeete
Promenadenring 
Mitmachaktion 
mit
Ideensammlung
kein Parken
neuer temporärer Stadtraum
  BMI-Call: Werkstatt
   Hörster Parkplatz
  Baustellenguckloch
   2024
Pressearbeit
Ausstellung
Planungen
Website
Standesamt
Martinikirche
Martinischule
Stadttheater
Hörster
Parkplatz
Fahrrad-
ampel

absenkbare
Poller
absenkbare
Poller
Naturstein-
stele mit
Schriftzug
„Martiniviertel“
Naturstein-
säule
Schriftzug
„Martiniviertel“
Brücken-
geländer aus 
Granitblock 
mit Sitzauflage
Natursteinblock 
aus Granit 
inkl. Sitzauflage
Natursteinblock 
aus Granit
Zusammenlauf 
der Rinnen als 
offenes Wasser- 
spiel
Stauden-/ 
Gräserpflanzung
Einfassung
aus Granit-
steinblock 
Plattenband
aus Granit 
Plattenband
aus Granit 
Plattenband
aus Granit 
Pflanzkübel
inkl. Blühgehölz
schirmförmiges
Blühgehölz 
(Felsenbirne)
in Rasenmulde
Mosaikstein-
pflaster
Bestand
Betonstein-
platten-
bänder mit 
Rasenlinie
Holzdeck
mit unterseitiger 
Regenwasserrigole
Rinnenelement aus
Granitstein und 
eingelegtem 
Cortenstahllaserrost
Rinnenelement aus
Granitstein und 
eingelegtem 
Cortenstahllaserrost
Rinnenelement aus
Granitstein und 
eingelegtem 
Cortenstahlrost
Rinnenelement aus
Granitstein und 
eingelegtem 
Cortenstahllaserrost
Feldahorn als 
Hochstamm in 
Baumscheibe mit 
Cortenstahllaserrost
Feldahorn als 
Hochstamm in 
Pflanzbeet
berrierefreies 
Kopfsteinpflaster mit 
gesägten Köpfen in 
gebundener Bauweise
berrierefreies 
Kopfsteinpflaster mit 
gesägten Köpfen in 
gebundener Bauweise
berrierefreies 
Kopfsteinpflaster mit 
gesägten Köpfen in 
gebundener Bauweise
berrierefreies 
Kopfsteinpflaster mit 
gesägten Köpfen in 
gebundener Bauweise
Natursteinpflaster
aus Grauwacke
in 16 cm Breite und 
untersch. Längen
Natursteinpflaster
aus Grauwacke
in 16 cm Breite und 
untersch. Längen
Natursteinpflaster
aus Grauwacke
in 16 cm Breite und 
untersch. Längen
Natursteinpflaster
aus Grauwacke
in 16 cm Breite und 
untersch. Längen
Natursteinpflaster
aus Grauwacke
in 16 cm Breite und 
untersch. Längen
• Umgestaltung Straßenabschnitt mit Bushaltestelle in URBANEN, VERKEHRSBERUHIGTEN 
STADTPLATZ vor historischer Kulisse (ehemal. Lotharinger Kloster und heutiges Standesamt)
• PLATZBÄUME als neues, Schatten spendendes Stadtgrün
• GRÜNES GARTENBAND gegenüber Standesamt mit Sitzgelegenheiten als Ort zum Verweilen
• Platzflächen aus gleichem Naturstein (Belgische Grauwacke) wie Martiniplatz, Martinigarten 
und Randbereiche der Hörsterstraße als EINHEITLICHER PFLASTERTEPPICH im Martiniviertel
• offene Patzentwässerung über grünes Gartenband und verbindende Entwässerungsrinne der 
Hörsterstraße mit Regenwassereinspeisung in UNTERFLURSPEICHER ZUR BAUMBEWÄSSERUNG
• Umgestaltung INNERSTÄDTISCHER VERKEHRSADER IN VERKEHRSBERUHIGTE ZONE nur für 
Fuß-, Rad- und Anlieger-/Anlieferverkehr
• stadthistorisch bedeutsamer Straßenverlauf bleibt in BARRIEREFREIER GESTALTUNG ablesbar
• Lineares Granitsteinband mit eingearbeiteter Entwässerungsrinne als zentrales, taktiles und 
VERBINDENDES GESTALTUNGSELEMENT zur direkten Abführung des anfallenden Oberflächen-
wassers in naheliegende Vorflut der Münsteraner Aa (Entlastung städtische) Kanalisation
• UMWANDLUNG VON ASPHALTFLÄCHEN IN ALTSTADTTYPISCHE NATURSTEINFLÄCHEN  
(Kopfsteinpflaster aus Granit) mit gesägten Oberflächen in gebundener Bauweise 
• PLATZ- UND RANDFLÄCHEN AUS NATURSTEIN (Belgische Grauwacke) mit gesägten Kanten 
und gespaltetene Oberfläche in wasserdurchlässiger, ungebundener Bauweise
• Umgestaltung “VERKEHRSKNOTENPUNKT“ ZU URBANEM STADTPLATZ
• denkmalgeschützte Gebäudekulisse mit gastronomischen EG-Nutzungen erhält NEUE BÜHNE 
aus in Münsters Altstadt typischen Natursteinmaterialien in barrierfreier Gestaltung mit zusätz-
lichen, neuen 
PLATZBÄUMEN IN GRÜNEM GARTENBAND entlang des südöstlichen Platzrandes  
• Zusammenlauf und Abzweigpunkt der neuen Entwässerungsrinne in der Hörsterstraße ist auf 
dem Martiniplatz als aufgeweitete, in Granitstein eingearbeitete, abgetreppte Rückstaumulde 
mit Überlauf als 
WASSERSPIEL UND BODENSKULPTUR künstlerisch inszeniert
• die den Martiniplatz querende, mit geschlitzen Gussrosten gedeckelte Entwässerungsrinne 
aus Granitstein führt in die Rasenmulde des Martinigartens. Sie durchschneidet den Verlauf der 
Hörsterstraße als taktile Entwässerungsrinne und 
VERBINDENDES GESTALTUNGSELEMENT
• Umgestaltung PARKRANDSTREIFEN ZU RASENMULDE und Hinterhofflächen des Theaters zu 
urbanen, begrünten Platzflächen
• vorh. Topographie wird genutzt, um das auf der Hörsterstraße gesammelte Oberflächenwasser 
über eine straßenbegleitende, teils gedeckelte und teils offene Entwässerungsrinne in eine 2 m 
Breite, von 30 cm breiten Granitsteinbändern gefasste, mit schirmförmigen Blühsolitärgehölzen 
vereinzelt bepflanzte 
RASENMULDE MIT STAUSTUFEN zu führen
• Brückenübergänge aus Granitstein verbinden über die Rasenmulde hinweg den grünen Kirch-
platz der Martinikirche mit den neu gestalteten, öffentlichen Platzräumen hinter dem Theater
• südausgerichtete Sitzgelegenheiten entlang der Rasenmulde laden zum Verweilen ein
• Ende Rasenmulde an Neubrückenstraße als INSZENIERTER ABLAUFPUNKT „AB IN DIE AA“
• Umgestaltung PARKPLATZ ZU STADTPLATZ UND MOBILITY-HUB 
• vorh. Baumscheiben werden zu großflächigen, den Platz räumlich gliedernde PFLANZ- UND 
HOLZDECKINSELN vergrößert, so dass die orthogonalen Parkplatzstrukturen trotz Erhalt der im 
Parkplatzraster gepflanzten Bestandsbäume (Amberbäume) aufgelöst werden
• Plattenbänder aus langformatigen Betonsteinplatten wechseln sich mit mehrreihigen Natur-
steinpflasterbahnen aus Belgischer Grauwacke und breiten RASENFUGEN ab, die der Teilentsie-
gelung und Teilentwässerung des Platzes dienen
• im Schnittstellenbereich Hörsterstraße/Platz am Bült verzahnt sich das kleinteilige Naturstein-
pflaster der Randbereiche der Hörster Straße mit den BETONPLATTENBÄNDERN und Rasen-
fugen des neuen Platzbelages auf dem Platz am Bült
Zukunft Stadtraum  l                       MikrokieZ Martiniviertel
Blatt III
IV
II
I
III
Hörsterstraße / Platz am Bült 
Hörsterstraße
Lotharinger Platz
Martinigarten
Platz am Bült
Detailausschnitt Grundriss  M 1:50
Detailschnitt 
„Platz am Bült“  
M 1:50
Detailschnitt 
Muldenablauf 
„Ab in die Aa“  
M 1:50
Detailschnitt 
Wasserspiel 
„Martiniplatz“  
M 1:50
Detailschnitt 
„Hörsterstraße“  
M 1:50
Detailschnitt 
„Lotharinger Platz“  
M 1:50
Martinigarten
Detailausschnitt Grundriss  M 1:50
Martiniplatz
Detailausschnitt Grundriss  M 1:50
Detailausschnitt Grundriss  M 1:50
Hörsterstraße
Detailausschnitt Grundriss  M 1:50
V
Lotharinger Platz
Martiniplatz

Beratungsverlauf (8)

24.05.2022 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.05.2022 Kommunale Seniorenvertretung
TOP 4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.05.2022 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.06.2022 Ausschuss für Verkehr und Mobilität
TOP 8 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.06.2022 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
08.06.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 6.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.06.2022 Hauptausschuss
TOP 16 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.06.2022 Rat
TOP 25 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (14)

  • Hörsterstraße
  • Martinistraße
  • Stiftsherrenstraße
  • Neubrückenstraße
  • Kirchherrngasse
  • Korduanenstraße
  • Alter Fischmarkt
  • Lotharingerstraße
  • Klemensstraße 10e
  • Prinzipalmarkt
  • Sonnenstraße
  • Alter Steinweg 390
  • Promenade
  • Voßgasse

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0314/2022
Typ
Vorlagen
Datum
10.05.2022
Erstellt
04.05.2022 11:52