V/0314/2022
Innenstadt stärken: MikroKiez Martiniviertel, Landeswettbewerb Zukunft StadtRaum
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Berichtsvorlage
5103 Zeichen
V/0314/2022 V/0314/2022 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Innenstadt stärken: MikroKiez Martiniviertel, Landeswettbewerb Zukunft StadtRaum Beratungsfolge 24.05.2022 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 30.05.2022 Kommunale Seniorenvertretung Bericht 31.05.2022 Betriebsausschuss Münster Marketing Bericht 01.06.2022 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Bericht 07.06.2022 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen Bericht 08.06.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Bericht 14.06.2022 Hauptausschuss Bericht 14.06.2022 Rat Bericht Bericht: Im Rahmen des Zukunftsprozesses für die Innenstadt „Stadt. Raum. Leben. - Münsters Mitte machen“ beteiligte sich die Stadt Münster mit dem Beitrag „MikroKiez Martiniviertel“ an dem Landeswettbewerb Zukunft StadtRaum. Der Wettbewerbsbeitrag umfasst einen zentralen Bereich des Martiniviertels: Hörsterstraße, Martinistraße und Parkplatz am Bült. Die Stadt Münster wurde vom Land NRW in der ersten Stufe des Landeswettbewerbs „Zukunft StadtRaum“ im Juni 2021 ausgewählt und damit zur T eilnahmean der zweiten Stufe dieses Verfahrens aufgefordert. Mit Beschluss vom 15.12.2021 hat der Hauptausschuss der Stadt Münster daraufhin zu diesem Vorhaben u. a. folgende Punkte beschlossen (vgl. V/0826/2021): Der Hauptausschuss beauftragt die Verwaltung, sich an der zweiten Stufe des Landeswettbewerbs zu beteiligen und somit die Chance, hierfür einen Fördervorrang in der Städtebauförderung zu erlangen, zu ergreifen, dafür den (…) Wettbewerbsbeitrag “MikroKiez Martiniviertel“ weiter auszuarbeiten und in der zweiten Wettbewerbsstufe einzureichen. Stadtplanungsamt 17.05.2022 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Thiesing T elefon:492-6189 Thiesing@stadt-muenster.de - 2 - V/0314/2022 Der Hauptausschuss beauftragt die Verwaltung im Falle eines Wettbewerbsgewinns die Inhalte des Wettbewerbsbeitrags unter Beteiligung der Stadtgesellschaft in einem partizipativen Verfahren weiter zu konkretisieren, auf dieser Basis einen Städtebauförderantrag zu erarbeiten und den Gremien der Stadt Münster zur Entscheidung vorzulegen. Bericht zum ersten Beschlusspunkt: Beteiligung an der zweiten Wettbewerbsstufe Die Bewerbung in der zweiten Wettbewerbsstufe wurde von der Verwaltung fristgerecht im Januar 2022 beim Land NRW eingereicht. Die für die zweite Wettbewerbsstufe erstellten Planungen und Unterlagen sind dieser Vorlage als Anlagen beigefügt. Die dort dargestellten und erläuterten Planungsideen umfassen eine Umgestaltung und -nutzung der Hörsterstraße, des Parkplatzes am Bült und der Martinistraße. Angestrebte Ziele des Vorhabens sind u. a. die Verkehrsberuhigung und Neuorganisation der Mobilität (zu Fuß Gehende, Radfahrende, Anliefer-/Anliegerverkehr, Busse, ruhender Verkehr), eine städtebauliche Umgestaltung hin zu einer neuen Aufenthaltsqualität, mehr Klimagerechtigkeit durch mehr Grün und eine innovative Regenwasserbewirtschaftung und -spei- cherung. Die Erkenntnisse des Verkehrsversuchs Hörsterstraße/Parkplatz Bült und der damit verbundenen Beteiligungsveranstaltungen sind in die Erarbeitung dieses zweiten Wettbewerbsbeitrages eingeflossen. In einer ersten Kostenschätzung wurden für die in der Umgestaltungsidee vorgesehenen Maßnahmen Gesamtkosten in Höhe von rd. 6,4 Mio. € ermittelt (Stand 01/2022). Im März 2022 bewertete eine Jury die eingegangenen Wettbewerbsbeiträge und prämierte die Bewerbung der Stadt Münster als „im Jahr 2023 bevorzugt zur Förderung vorgesehenes Vorhaben“ in der Städtebauförderung des Landes NRW. Bericht zum zweiten Beschlusspunkt: Erarbeitung Städtebauförderantrag bei Wettbewerbsgewinn In Folge des Wettbewerbsgewinns ist die Stadt Münster nun dazu aufgefordert, bis zum Stichtag 30.09.2022 einen Antrag auf Städtebauförderung für dieses Vorhaben zu erarbeiten und beim Land NRW bzw. der Bezirksregierung Münster einzureichen. Mit der dann im Jahr 2023 zu erwartenden Bewilligung erhält das Gesamtvorhaben in der Städtebauförderung eine gesonderte Priorisierung und wird bevorzugt gefördert. Für den Förderantrag werden die Planungsideen nun weiter konkretisiert und eine Vorentwurfsplanung inklusive Kostenaufstellung erstellt. Weiterhin wird ein Mobilitätskonzept für den Bereich des Martiniviertels erarbeitet. Hierin gilt es, Lösungen für die zukünftige Führung des motorisierten Individualverkehrs, die Stellplatzsituation, die Erreichbarkeit des Viertels für Anliegerinnen und Anlieger und für Lieferantinnen und Lieferanten sowie mit dem öffentlichen Nahverkehr zu entwickeln. Diese Schritte werden begleitet durch Partizipationsveranstaltungen., wie z. B. einem Anliegerinnen- und Anliegerabend, einer Online-Beteiligung und Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort (z. B. Spaziergänge, Infoaktion etc.). Die so erarbeiteten Beiträge für den Förderantrag werden nach der Sommerpause einer politischen Beschlussfassung zugeführt. i. V. gez. Robin Denstorff Stadtbaurat Anlagen: Anlage 1 Poster MikroKiez Martiniviertel 2. Phase - 3 - V/0314/2022 Anlage 2 Vorher-Nachher MikroKiez Martiniviertel 2. Phase Anlage 3 Erläuterungsbogen MikroKiez Martiniviertel 2. Phase
Anlage A
2428 Zeichen
Anlage A zur V/0314/2022 Kurzüberblick Im Rahmen des Innenstadtprozesses „Stadt.Raum.Leben - Münsters Mitte Machen“ hat die Stadt Münster mit dem Beitrag „MikroKiez Martiniviertel“ im Wettbewerb „Zukunft StadtRaum“ eine Priorisierung in der Städtebauförderung gewonnen. Der Wettbewerbsbeitrag mit Planungen für die Umgestaltung von Hörsterstraße, Parkplatz Bült und Martinistraße wird nun für die Förderantragserstellung konkretisiert und nach der Sommerpause einer politischen Beschlussfassung zugeführt. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Wir werden das unverwechselbare Stadtbild bewahren und die City als Ort der Begegnung, als Marktplatz und als Motor der Stadtentwicklung stärken. Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität, mit hoher Umwelt- und Naturqualität mit breitem Freizeitangebot, mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft weiterentwickeln. Zielerreichung: Das Projekt ist T eildes laufenden Innenstadtprozesses (s. V/0672/2020). Bei erfolgreicher Fördermittelbewerbung ist eine Realisierung der genannten Arbeitsschritte ab dem Jahr 2024 vorgesehen. Finanzierung Produktgruppe: im Rahmen der Haushaltsplanung 2023 festzulegen im Rahmen der Haushaltsplanung 2023 festzulegen Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Die Maßnahme stellt einen wichtigen Baustein zur Stärkung der Innenstadt im aktuellen Innenstadtprozess dar (s. Ratsbeschluss vom 26.08.2021 „Innenstadt stärken - Neue Städtebauförderprogramme nutzen) und trägt dazu bei, die Transformation der Innenstadt hin zu einer zukunftsresilienten Innenstadt zu bewerkstelligen. Mit der Durchführung der genannten Maßnahmen werden verschiedene Ratsanträge aufgegriffen und in T eilenbearbeitet. Eine Priorisierung bei der Inanspruchnahme von Städtebaufördermitteln wird erreicht. Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Bei der Erarbeitung dieses Vorhaben werden die Querschnittsthemen „Demographie“, „Gleichstellung“, „Inklusion“, „Klimaschutz“ und „Migration“ grundsätzlich inhaltlich und prozessual einbezogen. Die Beteiligungsformate dienen dazu, die gesamte Stadtgesellschaft in die Vorhabensentwicklung einzubinden.
Anlage2_Vorher-Nachher_MikroKiez_Martiniviertel_2.Phase
265 Zeichen
I Platz am Bült Blatt I Hörsterstraße / Platz am Bült Bestand II Martinigarten Blatt II Martinigarten Bestand III Martiniplatz Blatt III Martiniplatz Bestand IV Hörsterstraße Blatt IV Hörster Straße Bestand V Lotharinger Platz Blatt V Lotharinger Platz Bestand
Anlage3_Erläuterungsbogen_MikroKiez_Martiniviertel_2.Phase
10557 Zeichen
Ministerium für Heimat, Kommunales, [
Bau und Gleichstellung /%
Landeswetibewerb „Zukunft Stadtraum“ des Landes Nordrhein-Westfalen 9.
Erläuterungsbogen Stufe Il
1. Grunddaten des eingereichten Projekts
Projekttitel: Mikro-Kiez Martiniviertel
Projektbearbeitung: Stadt Münster, Dezernat für Planung, Bau und
Wirtschaft
Ansprechpartnerin / Ansprechpartner | Stadtbaurat Robin Denstorff
Adresse/ Kontaktdaten / Klemensstr. 10
E-Mail-Adresse
48143 Münster
Bitte ankreuzen
Stadt [] Gemeinde
Bürgerschaftliche Initiativen
Projektkategorie:
Umplanung
Bitte ankreuzen Neubau
Temporäre Maßnahme
6] Das Projektgebiet liegt innerhalb des Gebiets Aktive Stadt- und Ortsteilzentren -
Münster Innenstadt gem. & 171 b {2) BauGB. Auf Basis des vorliegenden Integrierten
Handlungskonzeptes „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ Münster-Innenstadt aus dem
Jahr 2016 wird aktuell ein neues Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für
die Innenstadt Münsters erarbeitet. Dieses wird im Herbst 2022 fertiggestellt und dem
Rat der Stadt Münster zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
[] Das Projekt liegt in der Gebietskulisse der Dorferneuerung.
(Bitte Zutreffendes ankreuzen)
Geschätzter Durchführungszeitraum Von: 01.10.2022 bis: 30.11.2025
2. Finanzierungsplan für das beantragte Projekt
9.1 Gesamtkosten 6.387.404,19 € (brutto)*
2.2 davon grundsätzlich 6.387 .404,19€ (brutto)
zuwendungsfähig
Ministerium für Heimat, Kommunales,
Bau und Gleichstellung
Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ des Landes Nordrhein-Westfalen
2.3 abzgl. Leistungen Dritter (ohne
öffentliche Förderung}
2.4 zuwendungsfähige Gesamtkosten | 6.387.404,19 € (brutto)*
2.5. bewilligte / beantragte Förderung | 3.832.442,51€ (brutto)
2.6. bewilligte / beantragte Förderung
durch andere Fördergeber
/
* in den Gesamtkosten ist eine jährliche Inflation
von 4% pro Jahr berücksichtigt für die Jahre 2022
und 2023
3. Kurzbeschreibung des Projektes (max. 1.000 Zeichen mit Darstellung der
Straßenumbaumaßnahme unter Bezugnahme auf die Nutzungsvielfalt im
öffentlichen Raum, der Baukultur, dem Stadtklima, der Veränderung der Verkehre
sowie zur Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen,
MIV u. Busse prägen heute das Martiniviertel. Durch die Neugestaltung von Straßen u.
Plätzen u. die Neuorganisation der Verkehre werden qualitätsvolle Stadtgestaltung.
Sicherheit u. Komfort für Aufenthalt u. Mobilität, Barrierefreiheit u. Praktikabilität das Bild
eines lebendigen Mikro-Kiezes mit hoher Nutzungsvielfalt prägen. Anwohner*innen u.
Besucher*innen profitieren gleichermaßen. Ohne Durchgangsverkehre erhält die
Hörsterstraße hohe Aufenthaltsqualität u. Raum für neue Quartiersplätze. Der Platz am Bült
lädt zum Verweilen ein und verknüpft Mobilitätsformen. Anwohnerverkehre werden
reduziert, Parker nutzen das benachbarte Parkhaus. Busse umfahren den Mikro-Kiez.
Fahrrädern wird mehr Fläche gegeben. Intelligentes Stadtgrün u. in offenen Rinnen
geführtes u. zur Bewässerung genutztes Regenwasser ermöglichen Wasserspeicherung/-
verdunstung, stabilisieren den Wasserkreislauf u. beseitigen Hitzeinseln. Asphalt weicht
hellem Material, Fläche wird entsiegelt u. die Klimaresilienz erhöht.
3.1 Erläuterung zentraler Innovationen (max. 500 Zeichen, mit bspw. Darstellung der
Innovationen zu den Themen Mobilität / Umbau des Straßenraums, Stadtgrün und
Klimafragen, Nutzbarkeit für alle, Gestaltung 0.6.
Das Martiniviertel wird weitgehend vom Durchgangsverkehr befreit und zur
verkehrsberuhigten, barrierefreien (Fahrrad-}Zone mit Fahrradstellplätzen und Stadtmobiliar
umgebaut. Der Busverkehr wird durch Fokussierung auf nahe Hauptachsen beschleunigt,
der ruhende Verkehr im öffentlichen Raum verringert. Mehr Stadtgrün, helles Pflaster und
eine erlebbare Schwammstadt-Entwässerung erhöhen die Klimaresilienz. Es entsteht ein
Stadtraum für alle Mikro-Kiezler und Innenstadtbesucher.
3.2
(städte-)bauliche und funktionale Einbindung in das Stadtgefüge (mox. 500
Zeichen)
Die Hörsterstraße als historisch bedeutende zentrale Achse im Martiniviertel mit Anschluss an
die A-Handelslagen der Innenstadt wird zukünftig zur sicheren und komfortablen (Fahrrad-)
Achse mit Scharnierfunktion zwischen Altstadt und Promenade. Die neuen Quartiersplätze
schaffen neue städtebauliche Qualitäten. Die neue und barrierefreie Gestaltung macht
die Historie der Hörsterstraße lesbar. Auch innerhalb des Quartieres gewinnen
Verbindungsachsen [Martinistraße, Stiftsherrenstraße) an Qualität.
3.3 Darstellung der Verlagerung von Nutzungen bzw. Umwandlung von Flächen
- vorher / nachher - (z.B. ruhender Verkehr) (max. 500 Zeichen)
In der Hörsterstraße u. auf dem Parkplatz am Bült werden rd. 60 Pkw-Stellplätze im
öffentlichen Raum zu grünen Orten für alle - Gastronomie, Fahrräder u. zu Fuß Gehende.
Die Durchgangsstraße wird zur verkehrsberuhigten Zone, in der drei neue Stadtplätze
entstehen. Die Rückseite des Theaters wird stadtgestalterisch aufgewertet. Konsumfreie
attraktive Verweilorte entstehen. Mehr Grün, Schattenplätze und Schwammstadtelemente
schaffen Klimaresilienz und laden zum Verweilen ein.
Ministerium für Heimat, Kommunales, P %
Bau und Gleichstellung 65 ©
Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ des Landes Nordrhein-Westfalen I
3.4 Darlegung der bereits umgesetzten und zukünftigen Meilensteine des Projektes
Im Sommer 2021 wurden mehrere Kernaspekte des Wettbewerbsbeitrages im Rahmen des
Verkehrsversuches Hörsterstraße-Bült mittels temporärer Umgestaltungen realisiert und
Akzeptanz und Wirkung im Quartier näher betrachtet. Die Hörsterstraße wurde für zwei
Monate für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt, die bestehenden Buslinien
wurden umgeleitet und durch Freigabe der Einbahnstraße in Gegenrichtung wurde eine
zusätzliche Fahrradverbindung eingerichtet. Sämtliche Parkplätze im öffentlichen
Straßenraum wurden gesperrt und die freiwerdenden Straßenräume mit beweglichem
Stadtmobiliar und Bepflanzungselementen ausgestattet. Der Parkplatz am Bült wurde
„autofrei" und zu einem attraktiven Aufenthaltsort mit Außengastronomie, Sandkasten,
Grünem Zimmer, Pflanzen und zusätzlichen Fahrradabstellelementen.
Die intensive öffentliche Begleitung und das Feedback zu diesem „Testlauf" haben gezeigt,
dass die formulierten Projektziele im Wesentlichen auf großes Interesse und Zustimmung bei
den Anwohnenden und Besuchenden des Quartiers stoßen und sich entsprechend als
langfristige Zielperspektiven konkretisieren lassen.
Zukünftige Meilensteine sind im Jahr 2022 die Erarbeitung von Entwürfen gem.
Leistungsphase 3 inklusive angestrebter Partizipationsformate hierzu sowie die Einreichung
des Förderantrages im September des Jahres. Drauf folgt die weitere Konkretisierung der
Entwürfe (Leistungsphasen 4-5) im Jahr 2023 (in Abhängigkeit vom Bewilligungszeitpunkt der
Förderung). Die Vergabe der Bauleistungen und deren Realisierung schließt sich in den
Jahren 2024 und 2025 an. Eine Fertigstellung der Maßnahme ist für Herbst 2025 vorgesehen.
Angedacht ist weiterhin die längerfristige Beibehaltung der temporären Umgestaltung des
Parkplatzes am Bült (Teilfläche des Verkehrsversuches) als Zwischenlösung bis zum Start der
tatsächlichen baulichen Umgestaltung des Platzes.
3.5 Erläuterung der bisherigen sowie geplanten Bausteine der Partizipation und der
jeweiligen Zielgruppen
Wie unter 3.4 dargestellt wurde im Sommer 2021 im Bereich der Hörsterstraße und des
Parkplatzes Bült ein mehrwöchiger Verkehrsversuch durchgeführt. Während des
Verkehrsversuchs fanden verschiedene Partizipationsveranstaltungen mit Anliegern*innen,
der Politik und den Innenstadtakteuren, Quartiersspaziergänge und eine Umfrage statt.
während der Entwurfserarbeitung ist angedacht, sogenannte „Entwurfsgespräche" zu
veranstalten. Nach dem Vorbild der bereits durchgeführten Partizipationsaktionen sollen
Fachgespräche und -werkstätten, Mitmachaktionen vor Ort mit Ideensammlungen und ein
Anrainerabend angeboten werden. Die Anregungen gehen in die Entwurfserstellung mit
ein.
Politische Vertreterinnen werden hierbei einbezogen und die fertigen Entwürfe dem Rat
der Stadt Münster zur Beschlussfassung vorgelegt. Auch die sich anschließenden
Vergabeverfahren erfordern eine regelmäßige Einbindung der politischen Gremien und
eine Beschlussfassung. Eine regelmäßige Information und Rückkopplung der Arbeitsschritte
und -zwischenstände erfolge zudem im „interfrakfionellen Arbeitskreis Innenstadt“, der
bereits seit einem Jahr für den Zukunftsprozess für die Innenstadt eingerichtet wurde.
Im Rahmen des bestehenden Citymanagements und des im Aufbau befindlichen
Zentrenmanagements besteht zudem eine sehr enge Zusammenarbeit mit der Initiative
Starke Innenstadt (Handels-, Immobilien, Gastronomie- und Dienstleistungsverftreter"innen
der Innenstadt) sowie den Quartiersakteuren.
Aeunm un Mr Kommunales, / 2 1
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Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ des Landes Nordrhein-Westfalen j?
Während der weiteren Planungsphasen (Ausführungsplanung) und der Bauausführung
informiert ein „Baustellenguckloch“ auf der Innenstadt-website der Stadt Münster
(www.stadt-muenster.de/muenstersmittemachen) über die aktuellen Fortschritte und
Arbeitsstände. Die fertigen Ausführungspläne können virtuell und/oder real ausgestellt
werden.
Nach Abschluss der Bauarbeiten findet eine öffentliche Einweihung des neuen
Stadtraumes im Rahmen eines Eröffnungsfestes statt.
Weitere Partizipationsveranstaltungen werden im Rahmen des Zukunftsprozesses für die
Innenstadt Münsters durchgeführt. Im Zuge dieses Innenstadtprozesses wurden als große
Partizipationsveranstaltung die 1. Dialogtage zur Zukunft der Innenstadt, zu der auch der
MikroKiez Martiniviertel gehört, im vergangenen Sommer durchgeführt. Über 1.500
Anregungen wurden bei einer Bürgerbeteiligungsaktion auf dem Prinzipalmarkt und mit
Hilfe einer Online-Beteillgungs-Karte - auch zum Marrtiniviertel und dem Reallabor
Hörsterstraße - gesammelt. Dieser Zukunftsprozess für die Innenstadt wird in den Jahren 2022
bis 2024 weitergeführt und bietet den Rahmen für weitere Partizipationsveranstaltungen.
wie z. B. die 2. Dialogtage im Sommer 2022, die auch für das Projekt MikroKiez Martiniviertel
genutzt werden.
Auch für den Hörster Parkplatz im Rahmen des BMI-Programmes „Zukunftsfähige
Innenstädte und Zentren" angedachten Werkstattverfahren und Reallabor werden weitere
Partizipationsveranstaltungen durchgeführt, die mit den geplanten Aktivitäten im
Vorhaben MikroKiez Martiniviertel koordiniert werden. So können sich beide Vorhaben
ergänzen, bereichern und ineinandergreifen.
Münster, 17.01.2022 Unterschrift
Anlage 1_Poster_MikroKiez Martiniviertel_2.Phase
17796 Zeichen
Luftbild M 1:500 von MIV, Bus- u. ruhendem Verkehr dominierte Altstadtstraße / schmale Gehwege / wenige barrierefreie Übergänge / kein Grün III IV V I VI Aasee Hbf Schloss- platz Martini- viertel Dom- platz Zukunft Stadtraum l MikrokieZ Martiniviertel Aa Prome- nade Prome- nade Bült Voßgasse Alter Fischmarkt Hörsterstraße Hörsterstraße Martinistraße Neubrückenstraße Stiftherrenstraße Hörsterstraße Lotharingerstraße Sonnenstraße Blatt I TODAY Urbanität • Innen- und Altstadtviertel mit Scharnierfunktion zwischen zentralem Altstadtkern und dem Grün-/Fahrradring der Promenade • durchmischtes Viertel und Alltagsort zum Wohnen, Arbeiten mit Gastro-, Kultur- und Bildungsangeboten in B-Handelslage der Innenstadt • Hörsterstraße ist zentrale Achse im Martiniviertel mit Anschluß in Richtung Süden an die A-Handelslagen der Innenstadt (als Einbahnstraße) • historische Stadtmorphologie ist bis heute im Quartier erhalten • Hörsterstraße als tradierter Handelsweg (Teil der “Rheinischen Handelsstraße”) vom nordöstlichen Stadttor zum Dombezirk/ Prinzipalmarkt • weitere Anschlüsse an zentrale Innenstadt über Neubrückenstraße im Westen und Korduanenstraße/ Kirchherrngasse im Osten • Hörster Parkplatz ist eine der letzten großen Stadtbrachen u. stadträumliche Nachkriegswunde im Stadtzentrum von Münster • Platz vor ehemal. Lotharinger Kloster (heute Standesamt) stadtgestalterisch und funktional unbefriedigend • unattraktive Rückseiten-/ Hinterhofsituation zwischen Theater und Martinikirche ca. 350 PKW- Stellplätze ca. 50 Fahrrad- stellplätze Buslinien Wohnen Kultur Gastronomie Handel Dienstleistung Verkehr und Buslinien Entwässerungs- und Grünstrukturen Mobilität Grün und Klima Nutzungen im EG • von MIV, Busverkehr und vielen parkenden Autos geprägtes Innenstadtquartier in der Altstadt von Münster • mit Hochbordsteinen gefasste Straßenprofile mit engen Gehwegen und wenig barrierefreien Bewegungsflächen im öffentlichen Raum • Gefahrensituationen durch Raumkonkurrenz im engen Straßenraum mit ruhendem Verkehr, Bussen, Radfahrenden und auf Gehweg abgestellten Fahrrädern/E-Scootern • wenig Raum für Lieferverkehre • zentrale Bushaltestelle am Bült erfüllt nicht die Anforderungen an einen zeitgemäßen und einladenden Ankomm-/Abfahr- punkt im Zentrum Münsters • Hörsterstraße als Einbahnstraße auch für Fahrräder nur befahrbar in Richtung Innenstadt • nur wenige Fahrradabstell- anlagen • ungeordnetes Hinterhofparken auf der Rückseite des Theaters gegenüber der Martinikirche • Platz am Bült als schlecht erschlossener PKW-Parkplatz mit zu wenig Fahrradabstellanlagen • Martiniviertel hat einen hohen Versiegelungsgrad • wenig Grün am Boden, an Fassaden und auf Dächern • Hörster Parkplatz ist eine große Hitzeinsel in der Altstadt von Münster • wenig Orte zum Verweilen • wenige Schattenplätze • mangelnde Klimaresilienz • Straßenentwässerung ausschließlich über geschlossene Kanalisation • nur geringe Verdunstungseffekte zur Mikroklimaverbesserung, da keine offene Wasserflächen oder Brunnen • keine gezielte Bewirtschaftung von Regenwasser und keine Starkregenprävention • kein öffentlicher Kinderspielplatz im Zentrum des Martiniviertels • Hohe Lärm- und Luftimissionen am Bült und Hörsterstraße und somit hohe Belastung für Anwohner • Straßenbeläge alle aus dunklem Asphalt • ungenutzte Grün-Potentiale am Parkplatz Korduanenstraße und rund um die Martinikirche Bushaltestelle / Parkplatz am Bült Grünfläche St. Martini Kirche / Martinistraße öffentl. Grün Dachbegrünung Fahrradring Promenade Hitzeinsel I II III Schulen Entwässerung in Kanalisation Hörsterstraße / Stiftsherrenstraße Hörsterstraße Hörsterstraße / Lotharinger Straße / Vorplatz StandesamtIV V VI Hörster Parkplatz / Korduanenstraße II VI Aa Rückseitenlage / keine Aufenthaltsangebote / Grünfläche St. Martini-Kirche als Potential Straßen- kreuzung mit Bus- und MIV-Verkehr / gastronomische Randnutzungen / wenig Grün versiegelte Vor- platzfläche / Bushalte- stelle vor hist. Kulisse / kein Grün / keine Auf- enthaltbe- bereiche / keine Fahrradparker / gastronomische Rand- nutzungen I III IV V Steingasse Korduanenstraße Hörster Parkplatz Ritterstraße vollversiegelte, stadträumliche Brachfläche / Großparkplatz / Hitzeinsel / wenig Grün / fehlende urbane Angebote/ Hinterhoflage von MIV, Bus- und ruhendem Verkehr dominierte Innen- stadtstraße u. Park- platz / hohe Lärm- u. Luftimmission / wenig Fahrradparker II Aa Stadttheater Martinischule Martinikirche Standesamt Zukunft Stadtraum l MikrokieZ Martiniviertel Lageplan M 1:500 Blatt II barrierefreie Altstadtstraße als verkehrsberuhigte Fahrradzone / Außengastronomieflächen / nur Anlieger-MIV / Konzept der sichtbaren Straßenentwässerung AB IN DIE AA verkehrsberuhigte Zone / ausschließlich Rad- u. An- liegerverkehr / Erweiterung Außengastro / konsumfreie Aufenthaltsbereiche Zentrum Altstadt Velo- Route Zentrum Altstadt Bült Voßgasse Alter Fischmarkt Hörsterstraße Hörsterstraße Martinigarten Neubrückenstraße Stiftherrenstraße Hörsterstraße Sonnenstraße Lotharingerstraße Lotharinger Platz Martini- platz Platz am Bült Mobilitätshub / Fahrrad-Park-Hub / neue kosumfreie Aufenthalts- bereiche / Holzdecks mit Bäumen als Unterflurwas- serspeicher Holz- deck Bushalte- stelle I III IV TOMORROW Tempo 30 Buslinien Wohnen Kultur Gastronomie Handel Dienstleistung Schulen 350 Fahrrad- stellplätze Verkehr und Buslinien Entwässerungs- und Grünstrukturen Nutzungen im EG öffentl. Grün Dachbegrünung Mobilitäts- Hub Fahrradzone Fahrradroute Innenstadt Parkhaus Alter Steinweg 390 Stellplätze Fassaden- begrünung Bauminseln mit Wasserspeicher offene Straßenent- wässerung „Ab in die Aa“ neue öffentl. Räume für konsumfreien Aufenthalt mit Grünstrukturen für Stadtklima- verbesserung Verkehrsberuhig- ter Bereich Für diesen Bereich separates Partizipations- / Ideenwettbewerbs- verfahren im Rahmen des BMI-Förderaufrufs „Zukunftsfähige Innenstädte u. Zentren“ VI Aa Urbanität • Neuprogrammierung des Stadt- raums durch weniger Verkehr, mehr Außengastroflächen und mehr konsumfrei bespielbare, öf- fentliche Räume für ALLE • Stärkung der Identifikation mit dem MIKROKIEZ Martiniviertel durch ein hohes Maß an Bürger- partizipation und gemeinsamen Diskussions- u. Mitmachveranstal- tungen (z.B. Reallaboren) zur Ent- wicklung des MIKROKIEZ • Stärkung der VIERTELIDEE durch identitätsstiftende Gestaltung und hohe Bürgerbeteiligung • HISTORISCHER STRASSENVER- LAUF der Hörsterstraße bleibt auf- grund stadthistorischer Bedeutung bestehen, jedoch in barrierfreier Gestaltung ablesbar • Inwertsetzung von Denkmälern durche neue PLATZGESTALTUNG Mobilität Grün und Klima • Martiniviertel als VERKEHRSBE- RUHIGTE (Fahrrad-)ZONE nur frei für Fußgänger, Fahrradfahrer, An- lieger- und Anlieferverkehr • kein ruhender Verkehr in der Hörsterstraße mehr (ca. -60 Stck) mehr • Neuorganisation des Parkens im gesamten Quartier • MOBILITÄTSHUB am Bült mit neuen Angeboten für Stadtlogistik und Mikromobilität mit Service- station • an wichtigen Umsteige- und Treffpunkten im Viertel insgesamt 450 neue FAHRRADPARKER an An- lehnbügel u. E-BIKE-STATIONEN • neue LASTENFAHRRADPARKER • E-SCOOTER-STATIONEN • MINI-BUS (z. B. LOOP Angebote als Ergänzung zu Hauptbuslinien) Verkehrsversuch 2021 • Durchfahrtsperre für MIV, Frei- gabe Mittelspur für Radverkehr in beide Richtungen und Einrichtung einer parallelen, Fußgänger- und Möblierungszone (Radfahrer frei) • Umleitung der Stadtbusse und Einrichtung eines zukunftsweisen- den Ersatzverkehrs mit Kleinbus und Fahrradrikscha • Herausnahme ruhender Verkehr in der Hörsterstraße • Temporäre Herausnahme des ru- henden Verkehrs und Umnutzung des freiwerdenden Straßenraumes für mehr Aufenthalts- und Stadt- raumqualität • Aufstellung von freistehenden Stadtmöbeln, Sitzpodesten und mobilen Fahrradabstell- möglichkeiten • Informations- und Austausch- formate im Quartier vor Ort, z. B. niedrigschwellige Gesprächsrun- den, Viertelführungen • Einbringung von temporärer Stadtbegrünung in die freigewor- denen Straßenräume während des Verkehrsversuches • Aufstellung von mobilen Pflanz- kübeln mit Bäumen und Bepflan- zung des temporären Stadtmobi- liars • Aufstellung eines „mobilen grü- nen Zimmers“: eine grüne Wand mit beschatteten Sitzmöglichkeiten und selbstständiger Bewässerungs- anlage • mehr Grün durch mehr Bäume, Pflanzflächen und „Grüne Fugen“ • Martiniviertel als SCHWAMM- QUARTIER mit neuen Oberflächen- wasserspeichern im Bereich von offenen Rinnen, Rasenmulden, Baumscheiben, unter Holzdecks zur Stärkung der KLIMARESILIENZ im Quartier • neuer NACHBARSCHAFTSPARK mit Kinderspielangeboten im Be- reich Korduanenpark nach umfas- sendem Partizipationsverfahren • offene Straßenentwässerung über Rinnen und grüne Muldenri- golen als erlebbares Direktentwäs- serungskonzept AB IN DIE AA • innovative REGENWASSERBE- WIRTSCHAFTUNG durch intelligent zu steuernde Entwässerungskom- bination von offener und geschlos- sener Entwässerung Korduanenstraße Ritterstraße Steingasse barrierfreie West/Ost Fußgänger- u. Radfahrverbindung / südexponierte Aufent- haltsbereiche an Rasen- muldenrigole zwischen Martini-Kirche u. Theater Inszenierte Regenwas- sereinlaufstelle AB IN DIE AA Erarbeitung Wettbewerbsbeitrag Stufe II Entwurfserarbeitung gem. LP 3 mit Kostenschätzung, Mobilitätskonzept, Erstellung Förderantrag Abgabe Beitrag Arbeitsphasen Partizipation Rahmen Abgabe Förderantrag Förderbescheid Vorbereitung Vergabe Planungsleistungen, Warten auf Bewilligung Genehmigungs-/ Ausführungsplanung (LP 4+5) Vergabe Bauleistungen (LP 6+7) Bauausführung (LP 8) Vergabeverfahren Planungsleistungen LP 4-8 Erarbeitung integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt III I I I IIII III III IIIIV II II II IIIV IV IV IV 2021 2022 2023 2024 2025 Umsetzung Maßnahmen aus integriertem städtebaulichen Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt Wett- bewerbs- ergebnis Fertigstellung in Abhängigkeit vom Bewilligungszeitpunkt Förderung pol. Be- schluss- fassung pol. Be- schluss- fassung Entwurfs- gespräche 06.2022 Anrainerabend Mitmachaktion mit Ideen- sammulung vor Ort Fachgespräche und -werkstatt Verkehrsversuch + Reallabor 01.08.-24.09.2021 kein Durchgangsverkehr neuer temporärer Stadtraum keine Busse Umfrage Anrainerabend Quartiersspazier- gänge Eröffnungs- fest 11.2025 2. Dialogtage Zukunft Innenstadt 05.2022 Multiplikatoren- abend Online- Beteiligung Mitmachaktion mit Ideen- sammulung Multiplikatoren- abend Online- Beteiligung Mitmachaktion mit Ideen- sammulung 1. Dialogtage Zukunft Innenstadt 30.09.-24.11.2021 Partizi- pation pol. Be- schluss- fassung Partizi- pation Partizi- pation pol. Be- schluss- fassung II Im Rahmen von einem Partiziptions- verfahren zu entwickelnde, neue hybride Stadtbausteine Aa Verkehrsversuch Bült Sommer 2021Verkehrsversuch Hörsterstraße Sommer 2021Verkehrsversuch Hörsterstraße Sommer 2021 V grüner Stadtplatz vor historischer Kulisse / verkehrsberuhigte Zone/ möglichst nur Fahrrad- verkehr / neue Sitzgelegenheiten, Fahr- radparker u. Stauden-/ Gräserbeete Promenadenring Mitmachaktion mit Ideensammlung kein Parken neuer temporärer Stadtraum BMI-Call: Werkstatt Hörster Parkplatz Baustellenguckloch 2024 Pressearbeit Ausstellung Planungen Website Standesamt Martinikirche Martinischule Stadttheater Hörster Parkplatz Fahrrad- ampel absenkbare Poller absenkbare Poller Naturstein- stele mit Schriftzug „Martiniviertel“ Naturstein- säule Schriftzug „Martiniviertel“ Brücken- geländer aus Granitblock mit Sitzauflage Natursteinblock aus Granit inkl. Sitzauflage Natursteinblock aus Granit Zusammenlauf der Rinnen als offenes Wasser- spiel Stauden-/ Gräserpflanzung Einfassung aus Granit- steinblock Plattenband aus Granit Plattenband aus Granit Plattenband aus Granit Pflanzkübel inkl. Blühgehölz schirmförmiges Blühgehölz (Felsenbirne) in Rasenmulde Mosaikstein- pflaster Bestand Betonstein- platten- bänder mit Rasenlinie Holzdeck mit unterseitiger Regenwasserrigole Rinnenelement aus Granitstein und eingelegtem Cortenstahllaserrost Rinnenelement aus Granitstein und eingelegtem Cortenstahllaserrost Rinnenelement aus Granitstein und eingelegtem Cortenstahlrost Rinnenelement aus Granitstein und eingelegtem Cortenstahllaserrost Feldahorn als Hochstamm in Baumscheibe mit Cortenstahllaserrost Feldahorn als Hochstamm in Pflanzbeet berrierefreies Kopfsteinpflaster mit gesägten Köpfen in gebundener Bauweise berrierefreies Kopfsteinpflaster mit gesägten Köpfen in gebundener Bauweise berrierefreies Kopfsteinpflaster mit gesägten Köpfen in gebundener Bauweise berrierefreies Kopfsteinpflaster mit gesägten Köpfen in gebundener Bauweise Natursteinpflaster aus Grauwacke in 16 cm Breite und untersch. Längen Natursteinpflaster aus Grauwacke in 16 cm Breite und untersch. Längen Natursteinpflaster aus Grauwacke in 16 cm Breite und untersch. Längen Natursteinpflaster aus Grauwacke in 16 cm Breite und untersch. Längen Natursteinpflaster aus Grauwacke in 16 cm Breite und untersch. Längen • Umgestaltung Straßenabschnitt mit Bushaltestelle in URBANEN, VERKEHRSBERUHIGTEN STADTPLATZ vor historischer Kulisse (ehemal. Lotharinger Kloster und heutiges Standesamt) • PLATZBÄUME als neues, Schatten spendendes Stadtgrün • GRÜNES GARTENBAND gegenüber Standesamt mit Sitzgelegenheiten als Ort zum Verweilen • Platzflächen aus gleichem Naturstein (Belgische Grauwacke) wie Martiniplatz, Martinigarten und Randbereiche der Hörsterstraße als EINHEITLICHER PFLASTERTEPPICH im Martiniviertel • offene Patzentwässerung über grünes Gartenband und verbindende Entwässerungsrinne der Hörsterstraße mit Regenwassereinspeisung in UNTERFLURSPEICHER ZUR BAUMBEWÄSSERUNG • Umgestaltung INNERSTÄDTISCHER VERKEHRSADER IN VERKEHRSBERUHIGTE ZONE nur für Fuß-, Rad- und Anlieger-/Anlieferverkehr • stadthistorisch bedeutsamer Straßenverlauf bleibt in BARRIEREFREIER GESTALTUNG ablesbar • Lineares Granitsteinband mit eingearbeiteter Entwässerungsrinne als zentrales, taktiles und VERBINDENDES GESTALTUNGSELEMENT zur direkten Abführung des anfallenden Oberflächen- wassers in naheliegende Vorflut der Münsteraner Aa (Entlastung städtische) Kanalisation • UMWANDLUNG VON ASPHALTFLÄCHEN IN ALTSTADTTYPISCHE NATURSTEINFLÄCHEN (Kopfsteinpflaster aus Granit) mit gesägten Oberflächen in gebundener Bauweise • PLATZ- UND RANDFLÄCHEN AUS NATURSTEIN (Belgische Grauwacke) mit gesägten Kanten und gespaltetene Oberfläche in wasserdurchlässiger, ungebundener Bauweise • Umgestaltung “VERKEHRSKNOTENPUNKT“ ZU URBANEM STADTPLATZ • denkmalgeschützte Gebäudekulisse mit gastronomischen EG-Nutzungen erhält NEUE BÜHNE aus in Münsters Altstadt typischen Natursteinmaterialien in barrierfreier Gestaltung mit zusätz- lichen, neuen PLATZBÄUMEN IN GRÜNEM GARTENBAND entlang des südöstlichen Platzrandes • Zusammenlauf und Abzweigpunkt der neuen Entwässerungsrinne in der Hörsterstraße ist auf dem Martiniplatz als aufgeweitete, in Granitstein eingearbeitete, abgetreppte Rückstaumulde mit Überlauf als WASSERSPIEL UND BODENSKULPTUR künstlerisch inszeniert • die den Martiniplatz querende, mit geschlitzen Gussrosten gedeckelte Entwässerungsrinne aus Granitstein führt in die Rasenmulde des Martinigartens. Sie durchschneidet den Verlauf der Hörsterstraße als taktile Entwässerungsrinne und VERBINDENDES GESTALTUNGSELEMENT • Umgestaltung PARKRANDSTREIFEN ZU RASENMULDE und Hinterhofflächen des Theaters zu urbanen, begrünten Platzflächen • vorh. Topographie wird genutzt, um das auf der Hörsterstraße gesammelte Oberflächenwasser über eine straßenbegleitende, teils gedeckelte und teils offene Entwässerungsrinne in eine 2 m Breite, von 30 cm breiten Granitsteinbändern gefasste, mit schirmförmigen Blühsolitärgehölzen vereinzelt bepflanzte RASENMULDE MIT STAUSTUFEN zu führen • Brückenübergänge aus Granitstein verbinden über die Rasenmulde hinweg den grünen Kirch- platz der Martinikirche mit den neu gestalteten, öffentlichen Platzräumen hinter dem Theater • südausgerichtete Sitzgelegenheiten entlang der Rasenmulde laden zum Verweilen ein • Ende Rasenmulde an Neubrückenstraße als INSZENIERTER ABLAUFPUNKT „AB IN DIE AA“ • Umgestaltung PARKPLATZ ZU STADTPLATZ UND MOBILITY-HUB • vorh. Baumscheiben werden zu großflächigen, den Platz räumlich gliedernde PFLANZ- UND HOLZDECKINSELN vergrößert, so dass die orthogonalen Parkplatzstrukturen trotz Erhalt der im Parkplatzraster gepflanzten Bestandsbäume (Amberbäume) aufgelöst werden • Plattenbänder aus langformatigen Betonsteinplatten wechseln sich mit mehrreihigen Natur- steinpflasterbahnen aus Belgischer Grauwacke und breiten RASENFUGEN ab, die der Teilentsie- gelung und Teilentwässerung des Platzes dienen • im Schnittstellenbereich Hörsterstraße/Platz am Bült verzahnt sich das kleinteilige Naturstein- pflaster der Randbereiche der Hörster Straße mit den BETONPLATTENBÄNDERN und Rasen- fugen des neuen Platzbelages auf dem Platz am Bült Zukunft Stadtraum l MikrokieZ Martiniviertel Blatt III IV II I III Hörsterstraße / Platz am Bült Hörsterstraße Lotharinger Platz Martinigarten Platz am Bült Detailausschnitt Grundriss M 1:50 Detailschnitt „Platz am Bült“ M 1:50 Detailschnitt Muldenablauf „Ab in die Aa“ M 1:50 Detailschnitt Wasserspiel „Martiniplatz“ M 1:50 Detailschnitt „Hörsterstraße“ M 1:50 Detailschnitt „Lotharinger Platz“ M 1:50 Martinigarten Detailausschnitt Grundriss M 1:50 Martiniplatz Detailausschnitt Grundriss M 1:50 Detailausschnitt Grundriss M 1:50 Hörsterstraße Detailausschnitt Grundriss M 1:50 V Lotharinger Platz Martiniplatz
Beratungsverlauf (8)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (14)
- Hörsterstraße
- Martinistraße
- Stiftsherrenstraße
- Neubrückenstraße
- Kirchherrngasse
- Korduanenstraße
- Alter Fischmarkt
- Lotharingerstraße
- Klemensstraße 10e
- Prinzipalmarkt
- Sonnenstraße
- Alter Steinweg 390
- Promenade
- Voßgasse
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Details
- Aktenzeichen
- V/0314/2022
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 10.05.2022
- Erstellt
- 04.05.2022 11:52