Mandari Insight

V/0360/2009

Errichtungsbeschluss: Erweiterung der Stadtteileinrichtung 37 Grad in Hiltrup-West und Aufstellen einer Fertigbauklasse auf dem Grundstück der Ludgerusschule Hiltrup

Vorlagen 13.05.2009

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 24.06.2009, TOP 21

Erweiterung 37 Grad_lageplan

· application/pdf

Ansehen

1b_Anlage_Raumprogramm

· application/pdf

Ansehen

CDU-Antrag

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

SPD-Antrag

· application/pdf

Ansehen

Erweiterung 37 Grad_lageplan

165 Zeichen

projekt I 37° hiltrup Imünster 19.05.09
lageplan Im 1 : 500

EINGANG

&
a
o
&
83)
oO
|
mM
j N

Ian HHHEHLUNN
FREE N

III
LI 7

ee —

a

greive.diflo.kuckert

\

®

„

1b_Anlage_Raumprogramm

3944 Zeichen

Vorlage V/0360/2009 - Anlage 1 
 
 
 
Erweiterungsbau Begegnungshaus 37°  Grad 
Raumprogramm 
  
 
Anforderungsprofil 
 
Auf dem Grundstücksgelände (ca. 1.700 qm) des „37 G rad“ soll behindertengerecht ein 
eingeschossiger „Solitär“ mit separatem Eingang, ei ner separaten Schließungsanlage, 
Einzelsteuerung von Heizung, Elektrik etc. errichtet werden. 
Die beiden Gebäude sollen einen eindeutigen Bezug z ueinander haben; der Erweiterungsbau 
muss jedoch wegen unterschiedlicher Nutzergruppen k omplett separat  zugänglich und nutzbar 
sein.  
 
Die Erweiterung der Einrichtung „37 Grad“ soll insbesondere im Schwerpunkt  
- Kinderpädagogische Angebote vorhalten und der Bet reuung und Förderung von 
Grundschulkindern und  
- für die umfassenden Angebote des Familienzentrums  und deren Kooperationspartner 
(insbesondere Angebote der Familienbildung und Fami lienberatung wie z.B. Eltern-Kind 
Gruppen, PEKiP Gruppen, Elterntrainingsprogramme etc) zur Verfügung stehen. 
 
Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass für sich  verändernde Bedarfe, das Objekt einen 
flexiblen Innenausbau z. B. durch Trockenbauwände e rhält. Die gesellschaftlichen Entwick-
lungen und die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen , dass die Anforderungen an soziale 
Einrichtungen und sich verändernde Bedürfnisse unte rschiedlicher Zielgruppen ein hohes Maß 
an flexiblen Raumprogrammen erfordern, um für zukünftige Aufgaben gerüstet zu sein. 
 
 
Der Erweiterungsanbau soll neben ausreichenden Verk ehrsflächen (mit integrierter Teeküche 
und großzügiger Stellfläche für Kinderwagen) und Sa nitäranlagen folgende pädagogisch 
nutzbare Räume umfassen: 
 
Raumprogramm: 
 
 2 Gruppenräume von jeweils  65 qm 
Die Gruppenräume sollen  
a.) für die Förderung und  Betreuung der Kinderpäda gogischen Angebote, insbesondere 
für die Altersgruppe der Grundschüler im  Alter von 6- bis 10 Jahren und  
b.) für Familienpädagogische Angebote - Eltern und (Klein-)kinder 
errichtet und ausgestattet werden.  
 
Die Räume sollen jeweils über ein Waschbecken und W andschränke zur Lagerung von 
Materialien, Gymnastikmatten etc verfügen, da sie v erschiedenen Gruppen zur 
Verfügung gestellt werden.  
 
 1 Förderraum: ca. 15 qm 
Der Förderraum soll für gezielte Einzel- und Kleing ruppenfördermaßnahmen zur 
Verfügung stehen z. B.  
- für Grundschüler, die einer intensiveren Begleitung, Betreuung und Förderung  
  bedürfen als auch  
- für Angebote der Familienförderung wie z. B. Intensivsprachkurse für Eltern und ihre  
  Kinder.

 1 Ruhe- und Entspannungsraum: ca. 15 qm 
In diesem Raum soll Kindern eine entspannte, erhols ame Atmosphäre geboten werden. 
Ziele/ Grundprinzipien eines solchen Entspannungsraumes sind nicht nur die körperliche 
Entspannung, sondern auch die Möglichkeit, innerlic h loszulassen und abzuschalten. 
Gleichzeitig wird die Wahrnehmung und die sinnliche  Erlebniswelt stimuliert. Der 
Entspannungsraum ist eingerichtet mit Materialien d ie ausgesuchte Sinneswahr-
nehmungen anregen sollen z. B. Weichbodenmatte, Vib rationsmatte, Kissen, 
Wasserblasensäule, Flüssigkeitsprojektor, Tücher usw.  
 
 1 Büro- / Beratungsraum: ca. 20 qm 
Für das pädagogische Personal (Erzieherinnen im Ganztag, Mitarbeiter/-innen der  
Kindertagespflege, Familienbildung und Familienberatung  soll ein Raum vorgehalten  
werden, der  sowohl für Informations- und Beratungsgespräche als auch für  
verwaltungstechnische Arbeiten, Vorbereitungen und Nachbereitungen von  
Angeboten, Besprechungen und Pausen genutzt wird. 
  
 
Es sind zwei getrennte sanitäre Anlagen WC-  bzw. Sanitärräume   zu errichten. Diese müssen 
behindertengerecht sein und jeweils einen Wickeltisch berücksichtigen. 
 
Zudem ist ein Abstellraum von ca. 18 qm einzuplanen. 
 
Die Teeküche sollte für das gesamte pädagogische Personal frei z ugänglich sein, d. h. in einem 
Vorraum oder Flur integriert sein. Dabei ist zu ber ücksichtigen, dass es dem Publikum nicht 
zugänglich ist.

CDU-Antrag

1169 Zeichen

— Fraktion in der Bezirksvertretung

{ © 3225: Münster-Hiltrup
Geschäftsstelle:
Mauritzstraße 4-6, 48143 Münster
Tel. 0251 /41842-0 Fax 0251 /41842-44

eMail: post@cdu-muenster.de
http://www.cdu-muenster.de

Münster, 14.05.2008

Der Rat möge beschließen:
die Verwaltung wird beauftragt,

möglichst kurzfristig ein Schulraumbedarfskonzept für die Ludgerusschule Münster-Hiltrup
zu erstellen. Hierbei sollte insbesondere die weitere Entwicklung des Stadtteils durch das zukünftige
Baugebiet „westlich Meesenstiege, südlicher Teil“ einkalkuliert werden.

Ebenfalls ist der zunehmende Bedarf an offenem Ganztagsunterricht zu berücksichtigen. Des
Weiteren sind erste Erfahrungen durch die Aufhebung der Schulbezirke und mögliche Trends
einzubeziehen.

Sofern die bisherigen Anmeldezahlen für die kommenden Jahre prognostiziert werden, so sind die
‚P® in dem Jahr 1984 aufgestellten Fertigbaucontainer durch eine konventionelle Bauweise kurzfristig
zu ersetzen (vorbehaltlich einer Bereitstellung von Mitteln im Rahmen des Haushaltsplanes).

Dazu ist ein entsprechendes Raumprogramm zu erstellen.

|
Begründung erfolgt mündlich.

-

- Fraktionsvorsitzender - - die Fraktion -

Beschlussvorlage

21292 Zeichen

V/0360/2009 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Errichtungsbeschluss: Erweiterung der Stadtteileinrichtung 37 Grad in Hiltrup-West und Aufstellen 
einer Fertigbauklasse auf dem Grundstück der Ludgerusschule Hiltrup 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
23.06.2009 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
10.06.2009 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
18.06.2009 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 
23.06.2009 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
24.06.2009 Hauptausschuss Vorberatung 
24.06.2009 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. In Hiltrup-West wird das städtische Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus 37 Grad zum 
Zweck der multifunktionalen Nutzung, insbesondere für kinderpädagogische und Familien-
fördernde Angebote erweitert. 
 
2. Der Erweiterungsanbau (ca. 190 qm pädagogische Fläche) wird auf dem Gelände der städ-
tischen Einrichtung 37 Grad separat als eingeschossiger Solitär aus Fördermitteln des 
Bundes (Konjunkturpaket II) errichtet. 
 
3. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Jugendeinrichtung 37 Grad und die Ludgerusschule 
Hiltrup im schulischen Betreuungsbereich (Offener Ganztag) kooperieren und die Schule 
Teile des Gebäudes 37 Grad mitnutzt, was auch Konsequenzen für den Raumbedarf der 
Schule hat. 
 
4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die drei im Jahr 1984 zur Ludgerusschule Hiltrup ver-
setzten Fertigbauklassen (Baujahr 1974) zur Deckung des Schulraumbedarfs nicht mehr 
erforderlich sind und schnellstmöglich abgebaut werden. 
 
5. Der Rat nimmt ferner zur Kenntnis, dass der Ludgerusschule Hiltrup für schulische Zwecke 
für eine Übergangszeit eine Fertigbauklasse zur Verfügung gestellt wird. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0360/2009 
Auskunft erteilt: 
Herr Paschert 
Frau Herdes 
Herr Watermann 
Ruf: 
492 58 90 
492 58 08 
492 40 10 
E-Mail: 
Paschert@stadt-muenster.de  
Datum: 
25.05.2009 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0360/2009 
6. Die Verwaltung wird beauftragt, die weiteren Planungen auf Grundlage des Errichtungsbe-
schlusses zu entwickeln und den Baubeschluss für die Erweiterung des Kinder-, Jugend- 
und Begegnungshauses herbeizuführen. 
 
7. Der Antrag der SPD-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0024/2008 vom 28.04.2008 „Schulraum-
bedarf in Hiltrup-West decken – Fertigbauklassen ersetzen“ und der Antrag der CDU-
Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Hiltrup vom 14.05.2008, kurzfristig ein Schul-
raumbedarfskonzept für die Ludgerusschule Hiltrup zu entwickeln (vgl. Anlagen 3 und 4) 
sind erledigt. 
 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die Erweiterung des 37 Grad Investitionskosten in Höhe 
von insgesamt 500.000 € Euro entstehen. Diese Mittel sind in der Beschlussfassung zum Konjunk-
turprogramm II vorgesehen. 
 
Die jährlichen zusätzlichen Aufwendungen betragen in der PG 0112 für Sach- und Dienstleistun-
gen 11.380,00 €. Weiterhin entstehen in der PG 0112 Mietaufwendungen für die Anmietung des 
Containers in den Jahren 2009 - 2011 in Höhe von insgesamt 16.800 €.  
 
Die Kosten für den Abriss der 3 alten Fertigbauklassen und das Aufstellen einer Fertigbauklasse 
belaufen sich für das Jahr 2009 auf insgesamt 84.000 €.  
 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Finanzmittel für die gesamte Investition (Ausbau und 
Einrichtungskosten) in Höhe von 500.000 Euro über- bzw. außerplanmäßig bereitgestellt worden 
sind (Finanzierung aus Bundesfördermitteln- Konjunkturprogramm II; vgl. Vorlage V/0137/2009/2). 
 
Die Kosten für den Abriss der drei Fertigbauklassen, das Aufstellen einer Fertigbauklasse werden 
aus der Produktgruppe 0112 Gebäudemanagement, Teilergebnisplan, Zeile 13 Aufwendungen für 
Sach- und Dienstleistungen, und die Miete dieser Fertigbauklasse aus der Produktgruppe 0112 
Gebäudemanagement, Teilergebnisplan, Zeile 16 Sonstige ordentliche Aufwendungen, finanziert.  
 
 
Aufwendungen 
 
 Nr. Bezeichnung Haus h.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0112 Gebäudemanagement                    
Teilergebnisplan 
(Zeile) 13 Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen 2010 ff.  11.380  
Energie, Reini-
gung, Instandhal-
tung, Verwal-
tungs-kosten 
Teilergebnisplan 
(Zeile) 13 Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen 2009 84.000 
Abriss, Aufstellen 
des Containers in 
2009 
Teilergebnisplan 
(Zeile) 16 Sonstige ordentliche 
Aufwendungen 2009 ff 16.800 
Miete für den 
Container 
2009 = 2.100 € 
2010 = 8.400 € 
2011 = 6.300 €

- 3 - 
V/0360/2009 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage 
 
1.1 Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus 
 
Im November 2002 hat der Rat der Stadt Münster die Errichtung des Neubaus „Kinder-, Jugend- 
und Begegnungshaus“ in Hiltrup-West beschlossen. 
Mit einer Fläche von ca. 380 qm wurde die städtische Stadtteileinrichtung 37 Grad im Januar 2005 
eröffnet. Das 37 Grad verfügt über ein Forum von ca. 85 qm, drei Gruppenräume von jeweils 30 
qm, einem Kindertreff (38 qm) und Kreativraum von ca. 34 qm.  
Die Angebote des Begegnungshauses 37 Grad wurden im Sinne einer ganzheitlichen Ausrichtung 
für Kinder, Jugendliche und Familien auf die Bauland- und Bevölkerungsentwicklung und die damit 
verbundenen Infrastrukturbedarfe verschiedener Zielgruppen im Stadtteil Hiltrup-West ausgerich-
tet; für spätere Bedarfe wurde das Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus so konzipiert, dass ein 
weiteres Gebäude auf dem Gelände errichtet werden kann. 
 
1.2 Ludgerusschule Hiltrup 
 
Die Ludgerusschule Hiltrup wurde in der 1. Staffel zum Schuljahr 2003/2004 in eine offene Ganz-
tagsschule umgewandelt. Durch Umbau von zwei Unterrichtsräumen wurden für Zwecke der offe-
nen Ganztagsschule im Schulgebäude eine Küche mit Speiseraum und ein Betreuungsraum ge-
schaffen.  
Der Gebäudekomplex gliedert sich in einen Altbauteil aus dem Jahr 1968 sowie zwei Erweite-
rungsbauten aus den Jahren 1994 und 1999. Zusätzlich wurden 1984 drei Fertigbauklassen und 
2001 vier weitere Fertigbauklassen an der Ludgerusschule Hiltrup aufgestellt. Insgesamt verfügt 
die Schule damit einschließlich der Fertigbauklassen über 25 Räume: 1 Speise- und 1 Betreuungs-
raum und 23 Unterrichtsräume.  
 
 
2. Bedarfsgrundlagen 
2.1 Grundlagen innerhalb der Angebote der Jugendhilfe 
 
2.1.1 Gesellschaftliche Entwicklungen und Anforderungen:
 
Die Jugendhilfe und die Schullandschaft wurden in den vergangenen Jahren mit verschiedenen 
gesellschaftlichen Entwicklungen konfrontiert. Zu nennen sind hier insbesondere die veränderten 
Bedingungen des Aufwachsens, die zunehmende Erwerbstätigkeit beider Elternteile und damit 
verbunden die gestiegenen Anforderungen an Eltern, den Beruf und die Familie miteinander zu 
vereinbaren und der damit einhergehende steigende Bedarf an ganztägigen Betreuungs- und För-
derangeboten innerhalb von Schule und Jugendhilfe. 
 
Mit dem Runderlass „Offene Ganztagsschule im Primarbereich“ des Ministeriums für Schule, Ju-
gend und Kinder im Februar 2003 wurde dieser Entwicklung mit folgenden Zielen und Grundsätzen 
Rechnung getragen: 
ƒ Förder-, Betreuungs- und Freizeitangebote, 
ƒ besondere Förderangebote für Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und für Kinder 
mit besonderen Begabungen sowie 
ƒ Angebote zur Stärkung der Familienerziehung. 
 
Darüber hinaus hat das Land NRW zum August 2007 den flächendeckenden Ausbau der Ta-
geseinrichtungen für Kinder zu Familienzentren umgesetzt. Innerhalb einer Modellphase wurde die 
städtische Kindertageseinrichtung Hiltrup-West im Verbundsystem mit der Ludgerusschule und 
dem Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus 37 Grad bereits 2006 zum Familienzentrum als um-
fassender Bildungs-, Erfahrungs- und Begegnungsort für Familien umgewandelt. Damit verbunden 
sind erweiterte Anforderungen wie u. a. ein Konzept, welches sicherstellt:

- 4 - 
V/0360/2009 
ƒ dass bei Bedarf die Vermittlung von Familien zur Erziehungs-/ Familienberatung erfolgt und 
der Beratungsprozess begleitet wird, 
ƒ der Zugang zu Angeboten der Eltern- und Familienbildung vermittelt wird und  
ƒ die Vermittlung von Kindertagespflegepersonen organisiert wird. 
 
Diese Entwicklung hat für sich genommen schon einen Erweiterungsbedarf begründet. 
 
 
2.1.2 Entwicklung Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus Hiltrup-West:
 
Im Zuge der Umwandlung der Ludgerusgrundschul e als offene Ganztagsgrundschule und der 
Entwicklung der städtischen Kindertageseinrichtung Hiltrup-West zum Familienzentrum, war das 
Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus 37 Grad, welches in direkter Nachbarschaft zur Grund-
schule und Kindertageseinrichtung liegt, von Anfang an im Sinne eines Stadtteilhauses mit Ver-
antwortung für den gesamten Sozialraum ein aktiver Kooperationspartner. Hierdurch entsteht der 
positive Effekt, dass Aufgaben, Kompetenzen und Ressourcen von Jugendhilfe und Schule insge-
samt bei der Angebotsplanung sinnvoll miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt wer-
den können. Gleichzeitig hat die Entwicklung in der letzten Zeit dazu geführt, dass durch die erwei-
terten Anforderungen an die Jugendhilfe insgesamt die aktuelle Raumausstattung im 37 Grad den 
geforderten Angebotserweiterungen sowie den unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen der 
Kinder, Jugendlichen und Familien nicht mehr gerecht werden kann. Wesentlich sind hierbei die 
steigenden Bedarfe in Verbindung mit dem Familienzentrum Hiltrup-West, welches mit den Koope-
rationspartnern der Familienbildung und Familienberatung umfassende Unterstützungs- und Bera-
tungsangebote für Familien in allen Lebensphasen und Lebenslagen anbietet. Dazu zählen bei-
spielsweise Eltern-Kind Gruppen, Elternabende, Tagesmüttervermittlung, Elterntrainingsprogram-
me. Die Räumlichkeiten der Kita entsprechen dieser Entwicklung nicht, so dass diese Bedarfe nur 
durch eine Erweiterung gedeckt werden können. 
 
2.1.3 Bevölkerungsentwicklung Hiltrup-West:
 
Im Zuge der Planung und Realisierung zahlreicher neuer Wohngebiete in Hiltrup-West sind die 
Haushalte mit Kindern und dementsprechend die Anzahl der Kinder und Jugendlichen von 0 bis 20 
Jahren in den vergangenen Jahren von 1.918 (2003) auf insgesamt 2.250 (31.12.2008) gestiegen. 
Laut Bevölkerungsprognose für das Jahr 2015 wird es noch eine leichte Zunahme dieser Alters-
gruppen auf bis zu rund 2.300 junge Menschen geben. 
 
2.2 Bedarfsgrundlagen für die Ludgerusschule Hiltrup 
 
2.2.1 Entwicklung der Ludgerusschule Hiltrup als offene Ganztagsschule
 
Im Zuge der Umwandlung der Ludgerusschule Hiltrup als offene Ganztagsgrundschule zum Schul-
jahr 2003/2004 wurden zunächst 42 Kinder für den offenen Ganztag angemeldet; aktuell sind es 
73 Kinder in zwei Gruppen. Zum Schuljahr 2009/2010 werden es voraussichtlich 84 Schülerinnen 
und Schüler sein, so dass voraussichtlich ab August 2009 insgesamt drei Betreuungsgruppen im 
offenen Ganztag gebildet werden. Unter Berücksichtigung der vom Rat der Stadt Münster festge-
legten Raumstandards würden dann für den Betreuungsbedarf im offenen Ganztag ein Speise-
raum mit Küche und drei Betreuungsräume von jeweils 65 qm zur Verfügung stehen müssen. In 
der Schule selbst ist neben dem Speiseraum und der Küche lediglich ein Betreuungsraum vorhan-
den. Der weitere Raumbedarf wird in Kooperation von der Einrichtung 37 Grad gedeckt. Zur Verfü-
gung stehen hier täglich von 12:15 Uhr bis 15:00 Uhr das Forum (ca. 85 qm) sowie drei Gruppen-
räume (á 30 qm). 
Der steigende Betreuungsbedarf (ab dem Schuljahr 2009/10) drei Betreuungsgruppen) soll über 
die bewährten Kooperationsstrukturen zu einem hohen Anteil räumlich im 37 Grad gedeckt wer-
den.  
 
2.2.2 Raumversorgung für den schulischen Bereich
 
Im Zusammenhang mit der Festlegung der Zügigkeiten für die städtischen Grundschulen ab dem 
Schuljahr 2008/2009 wurde für die Ludgerusschule Hiltrup eine Vierzügigkeit festgelegt. Nach den 
Grundsätzen für die Aufstellung von Raumprogrammen hat eine vierzügige Grundschule einen

- 5 - 
V/0360/2009 
Bedarf von insgesamt 20 Unterrichtsräumen (16 Klassenräume und 4 Mehrzweckräume). Im lau-
fenden Schuljahr 2008/09 hat die Ludgerusschule Hiltrup insgesamt 17 Klassen gebildet; lediglich 
der 4. Jahrgang ist noch fünfzügig. Die Schule wird im kommenden Schuljahr 2009/2010 wieder 
durchgehend vierzügig sein. Dies bedeutet, dass die drei abgängigen Fertigbauklassen nach dem 
Musterraumprogramm nicht mehr für Unterrichtszwecke benötigt werden und auch auf Grund des 
abgängigen Zustandes abgerissen werden müssen. 
  
  
2.3 Verschränkung der Bedarfe und Abstimmung mit der Schule 
 
In den vergangenen Wochen und Monaten entstand eine z. T. auch öffentlich geführte Diskussion 
über die Frage der Raumversorgung der Ludgerusschule Hiltrup sowohl für den schulischen Be-
darf als auch für Zwecke des offenen Ganztages. In einem klärenden Gespräch zwischen Schule, 
Elternschaft und Verwaltung wurde festgestellt, dass  
 
- durch den steigenden Bedarf der Jugendhilfe die  Raumsituation für den offenen Ganztag 
im 37 ° perspektivisch eingegrenzt wird. Durch die geplante Erweiterung der Einrichtung 
werden die Voraussetzungen für eine bedarfsgerechte Deckung der Angebote im 37 Grad 
verbessert und zugleich der Raumbedarf für die  Angebote des offenen Ganztages gesi-
chert. 
 
- Es wurde einvernehmlich festgestellt, dass bei durchgängiger Vierzügigkeit der nominale 
Unterrichtsbedarf bei 20 Räumen liegt und damit auch ohne die drei abgängigen Fertigbau-
klassen gedeckt werden kann. 
 
- Es bestand Einvernehmen darüber, die drei abgängigen Fertigbauklassen möglichst umge-
hend zu entfernen. 
 
- Aufgrund der besonderen räumlichen Situation der Ludgerusschule Hiltrup mit mehreren 
Pavillonklassen und ausgelagertem offenen Ganztag wurde zur Kontinuität der differenzier-
ten Betreuungsarbeit und der bestehenden Angebote in der Ludgerusschule Hiltrup die Auf-
stellung einer Fertigbauklasse für schulische Zwecke in Aussicht gestellt. 
 
In Abstimmung mit der Schule und auch nach Gesprächen mit der Elternschaft empfiehlt die Ver-
waltung, der Schule übergangsweise eine Fertigbauklasse zur Verfügung zu stellen. Damit kann 
nach Wegfall der drei abgängigen Fertigbauklassen, die von der Schule als Programmfläche ge-
nutzt wurden (u. a. als Werkraum), eine gewisse Kontinuität der Betreuungsarbeit gewährleistet 
werden und die gewachsenen Strukturen der schulischen Arbeit erhalten bleiben. Die Art der Nut-
zung obliegt der Schule. 
 
 
3. Fazit 
 
Insgesamt haben die gesellschaftlichen Entwi cklungen und die begründeten Bedarfe von Familien 
in den vergangenen Jahren zu intensiven Veränderungen und Differenzierungen in der Ausgestal-
tung der Angebote innerhalb der Jugendhilfe- und Schullandschaft geführt. Dies begründet insge-
samt einen Mehrbedarf an Angebote, Qualität und Raum.  
 
So können beispielsweise aufgrund fehlender Raumressourcen in der städtischen Kindertagesein-
richtung bzw. dem Familienzentrum Hiltrup-West wesentliche Anforderungen an familienpädagogi-
sche Angebote wie z. B. Eltern-Kind-Kurse, Sprachkurse für Eltern und ihre Kinder, ergänzende 
Angebote der Kindertagespflege etc. nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden. 
 
Darüber hinaus ist bei der Bildung einer dritten Betreuungsgruppe im offenen Ganztag ab Sommer 
2009 zu berücksichtigen, dass ein Gruppenraum von ca. 65 qm entsprechend den Standards für 
die Betreuung und Förderung der Grundschulkinder wesentlich optimaler wäre als die z. Z. zur

- 6 - 
V/0360/2009 
Verfügung stehenden drei Gruppenräume im 37 Grad. Im Sinne einer frühen und individuellen 
Förderung der Schüler/-innen des offenen Ganztags werden bei einer Optimierung der Raumres-
sourcen im Stadtteil gezielt Bewegungs-, Spiel-, und Entspannungsangebote sowie individuelle 
Fördermaßnahmen in Kleingruppen unterbreitet. 
 
Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die jeweiligen sozialen Einrichtungen, zeichnet sich 
inzwischen insgesamt für den Stadtteil Hiltrup-West, insbesondere in dem Verbund Familienzent-
rum, offene Ganztagsgrundschule und dem Begegnungshaus 37 Grad eine Überlastung der 
Raumressourcen ab.  
Zu berücksichtigen ist hierbei insbesondere, dass die unterschiedlichen Zielgruppen (Kinderta-
geseinrichtung und deren Kooperationspartner, offene Kinder- Jugendarbeit und die Betreuung der 
Grundschüler) differenzierte Anforderungen an die jeweilige Raumausstattung und Raumgestal-
tung stellen.  
 
Die Zielgruppe der 6 bis 20-jährigen innerhalb der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird durch die 
Mehrfachnutzung der Räumlichkeiten inzwischen  deutlich eingeschränkt, da die Räume im 37 
Grad aufgrund der Mehrfachnutzung insgesamt einen „neutralen“ Charakter wahren müssen. Der 
Identifikationsstiftende Charakter z.B. von einem offenen Jugendtreff oder spezifisch gestalteten  
Gruppenräumen für Mädchen oder Jungen als pädagogisches Moment kann nicht vorgehalten 
werden. Eine zentrale pädagogische Aufgabe der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist es jedoch, 
Angebote und Erfahrungsräume bereitzustellen, welche die Kommunikation und Begegnung för-
dern. Gerade Jugendliche brauchen Räume in ungezwungener Atmosphäre, in denen sie sich be-
gegnen, austauschen und neue Erfahrungen erwerben können. In einem Jugendtreff sollen sie ein 
niedrigschwelliges Angebot vorfinden, welches den Kontakt und die Beziehungen zu und zwischen 
den Jugendlichen untereinander fördert.  
 
Im Ergebnis wird deutlich, dass die Einrichtung 37 Grad als Kinder-, Jugend- und Begegnungs-
haus für Hiltrup-West den gestiegenen und differenzierten Ansprüchen an Angebots- und Raum-
bedarfen durch die jeweiligen Anforderungen der unterschiedlichen Nutzergruppen insgesamt nicht 
mehr ausreichend entsprechen kann.  
 
Die vier Fertigbauklassen, die 2001 an der Ludgerusschule aufgestellt wurden, befinden sich in 
einem guten Zustand und sind aktuell nicht erneuerungsbedürftig. Dennoch verstehen sich Pavil-
lon- bzw. Fertigbaulösungen grundsätzlich nicht als dauerhafte, sondern als temporäre Lösung, um 
kostengünstig und flexibel auf u. U. sich verändernde Raumbedarfe reagieren zu können. Nach 
der aktuellen Schülerprognose wird die Ludgerusschule zumindest für die Dauer des Prognose-
zeitraumes bis 2015/2016 vierzügig bleiben. Das Baugebiet „westlich Meesenstiege“ ist bei dieser 
Schülerprognose berücksichtigt. Sollte auch die kommende kleinräumige Bevölkerungsprognose, 
die im Jahr 2010 erstellt wird (bis 2019/2020), eine dauerhafte Vierzügigkeit erwarten lassen, sollte 
ggfls. auch hier über temporäre Lösungen hinaus eine dauerhafte Lösung angestrebt werden. Dies 
steht aber grundsätzlich unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit, zumal auch an deren schuli-
schen Standorten (sowohl Grundschulen als auch weiterführenden Schulen) Fertigbauklassen zur 
Deckung des mittelfristigen Raumbedarfs eingesetzt sind. 
 
4. Das Raumprogramm  
 
Die Erweiterung der Einrichtung 3
7 Grad soll im Sinne einer multifunktionalen und zielgruppen-
übergreifenden Nutzung den verschiedenen Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Familien 
gerecht werden. 
Insbesondere soll die Erweiterung im Schwerpunkt optimale Bedingungen für die Betreuung und 
Förderung der Grundschulkinder im offenen Ganztag bieten und ausreichende Rahmenbedingun-
gen für die umfassenden Angebote des Familienzentrums und deren Kooperationspartner schaf-
fen. 
Gleichzeitig wird das 37 Grad damit in die Lage versetzt, die Angebote und Ausgestaltung der 
Raumressourcen in der jetzigen Immobilie stärker auf die spezifischen Bedürfnisse der offenen

- 7 - 
V/0360/2009 
Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere auf die Zielgruppe der 12- bis 20-jährigen zu konzentrie-
ren.  
 
Den Ansprüchen der verschiedenen Nutzergruppen entsprechend, soll die Erweiterung der Ein-
richtung 37 Grad als Solitärobjekt auf dem Grundstücksgelände realisiert werden, damit eine un-
abhängige Nutzung vom Hauptgebäude ermöglicht wird.  
Auf dem Grundstücksgelände (ca. 1.700 qm) des 37 Grad soll behindertengerecht, ein einge-
schossiger „Solitär“ mit separatem Eingang, einer separaten Schließungsanlage, Einzelsteuerung 
von Heizung, Elektrik etc. errichtet werden.  
Das Kinder- Jugend- und Begegnungshaus ist bereits 2002 so konzipiert worden, dass für spätere 
Bedarfe ein weiteres Gebäude auf dem Gelände errichtet werden kann. Ein Anbau an die beste-
hende Einrichtung wäre weder finanziell noch von der Optik und Nutzung vorteilhafter, da die Fas-
sade des bestehenden Baukörpers angegriffen werden müsste und bestehende Räume beein-
trächtigt würden. 
 
Der Erweiterungsanbau der Einrichtung 37 Grad soll neben ausreichenden Verkehrsflächen mit 
Aufenthaltsqualität inkl. Teeküche und Sanitäranlagen folgende pädagogisch nutzbare Räume 
umfassen: 
 
- 2 Gruppenräume    = á ca. 65 qm 
- 1 Förderraum    =    ca. 15 qm 
- 1 Ruhe-Entspannungsraum    =    ca. 15 qm 
- 1 Büro - Beratungsraum     =    ca. 20 qm 
- 1 Raum zur Mehrfachnutzung    =    ca. 20 qm 
 
 
Darüber hinaus wird auf dem Grundstück der Ludgerusschule Hiltrup für eine Übergangszeit eine 
Fertigbauklasse aufgestellt. 
 
 
 
 
I.V. 
 
 
 
Gez.  
Dr. Andrea Hanke 
Stadträtin 
 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1: Raumprogramm 
Anlage 2: Lageplan 
Anlage 3: Antrag der SPD-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0024/2008 vom 28.04.2008  
Anlage 4: Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Hiltrup vom 14.05.2008

SPD-Antrag

3534 Zeichen

(Antrag an den Rat Nr. A-R/0024/2008

SPD-Fraktion
im Rat der Stadt Münster

Antrag r
# Bi zu;
Münzstr. 15
28.04.2008 48143 Münster

Telefon: 0251/ 45 314
Fax: 0251/ 511 750

spdfrak@muenster.de
www.spd-muenster.de

Schulraumbedarf in Hiltrup-West decken
- Fertigbauklassen der Ludgerusschule ersetzen

Der Rat möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt,

1. an der Ludgerusschule in Hiltrup-West den abgängigen Fertigbaucontainer mit
drei mobilen Raumeinheiten aus dem Jahr 1984 durch einen Anbau in
konventioneller Bauweise zu ersetzen;

2. für diesen Anbau umgehend ein Raumprogramm zu erarbeiten. Die Planung
ist so vorzunehmen, dass die Räume nach einer Schulnutzung einer
möglichen anderen Nutzung zur Verfügung gestellt werden können;

3. auf Grundlage des Raumprogramms kurzfristig die Bauplanung aufzunehmen;

4. den Anbau möglichst bis zum Schuljahr 2010/2011 fertig zu stellen,
vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Mittel in der Finanzplanung;

5. den Fertigbaucontainer mit vier mobilen Raumeinheiten, der 2002 aufgestellt
wurde, zunächst weiter zu nutzen.

Begründung:

Seit 1984 benötigt die Ludgerusschule Hiltrup infolge der gestiegenen Schülerzahl
zur Schulraumbedarfsdeckung Fertigbauklassen. Bis ins Jahr 2001 reichten drei
dieser Containerklassen zur Deckung des Bedarfes aus. Diese Fertigbauklassen
sind inzwischen baulich abgängig und nicht mehr für den zeitgemäßen Unterricht
geeignet.

Durch die Bautätigkeit in den 90er Jahren - in Hiltrup-West wuchs der
Wohnungsbestand um ca. 70% und die Einwohnerzahl um ca. 55% - nahm der
Schulraumbedarf weiter zu. Zur Deckung des Bedarfes wurden 2002 vier mobile
Raumeinheiten hinter der Sporthalle aufgestellt. Die Schülerzahlen stiegen kurzfristig
auf über 500 Schulkinder an. In den vergangenen Jahren hat sich die Schülerzahl
auf ca. 420 stabilisiert, so dass die Schule auf die sieben mobilen Raumeinheiten voll

1

angewiesen ist. Die Kleinräumige Bevölkerungsprognose geht bis zum Jahr 2015
von einer etwa gleich bleibenden Zahl der 6 bis 10 Jährigen (-15 Kinder) in Hiltrup-
West aus.

Bei dieser Berechnung wird die Entwicklung des „Offenen Ganztags“ sowie die
aktuelle bauliche Entwicklung des Stadtteils noch nicht mal berücksichtigt. Der
begonnene Architektenwettbewerb sieht vor, im Baugebiet „westlich Meesenstiege,
südlicher Teil“ ab 2009 jährlich 50 Wohneinheiten zu errichten. Die Folge wäre, dass
die zur kurzfristigen Bedarfsdeckung aufgestellten mobilen Klassen auf Jahre
unentbehrlich und damit zur Dauerlösung würden.

Um die Festschreibung dieser für Schüler und Lehrer unbefriedigenden Situation für
das nächste Jahrzehnt auszuschließen, ist aus Sicht der SPD der Ersatz des
abgängigen Fertigbaucontainers durch einen Anbau in konventioneller Bauweise
notwendig. Die Kosten der konventionellen Bauweise sind dabei nur in geringem
Maße höher als in Systembauweise (Fertigbau). Jedoch ist die Lebensdauer eines in
konventioneller Bauweise erstellten Gebäudes mit 60 — 80 Jahren erheblich höher
als ein Fertigbau, dessen Lebensdauer 25-30 Jahre beträgt. Schon jetzt sollte bei
den Planungen allerdings an eine mögliche Folgenutzung gedacht werden, falls die
Ludgerusschule den Anbau in späteren Jahren einmal nicht mehr benötigen sollte.

Ralf Hubert Marianne Hopmann Udo Reiter

Wolfgang Heuer Dr. Michael Jung Anne Schulze Wintzler
Anika Bergner Marianne Koch Joachim Tonn

Hedwig Chudziak Gaby Kubig-Steltig Beate Vilhjalmsson
Philipp Gabriel Kurt Pölling Holger Wigger

Beanka Ganser Karsten Rahn Karl-Heinz Winter

Anne Hakenes

Beratungsverlauf (6)

03.06.2009 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: eingebracht

Zur Sitzung
10.06.2009 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 13 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
18.06.2009 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 5.4 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
23.06.2009 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 6.6 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
24.06.2009 Hauptausschuss
TOP 19 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
24.06.2009 Rat
TOP 21 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Münzstraße 15
  • Mauritzstraße 4
  • Meesenstiege

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0360/2009
Typ
Vorlagen
Datum
13.05.2009
Erstellt
06.10.2020 14:37