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V/0321/2019

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I - Stellungnahmen - Satzungsbeschluss

Vorlagen 11.04.2019

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Anlage A

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Ansehen

V-0321-2019-Anlage-5-Gestaltungsplan

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Ansehen

V-0321-2019-Anlage-1-Stellungnahmen

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Ansehen

V-0321-2019-Anlage-4-Planverkleinerung

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Ansehen

V-0321-2019-Anlage-2-Begruendung

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Ansehen

V-0321-2019-Anlage-6-Ansichten

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

V-0321-2019-Anlage-3-Textliche-Festsetzungen

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Ansehen

Anlage A

1730 Zeichen

Anlage A zur V/0321/2019 
Kurzüberblick 
Der vorhabenbezoge Bebauungsplan Nr. 573 I soll als Satzung beschlossen werden. 
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Das übergeordnete Planungsziel besteht darin, die teilweise mindergenutzte Fläche einer hoch-
wertigen Nutzung zuzuführen und in diesem Zuge die Grundstücke neu zu ordnen. Dabei sollen 
vielfältige Angebote im Wohnbereich für alle Zielgruppen geschaffen werden. Im Vordergrund 
steht insbesondere auch die Schaffung eines Angebots von öffentlich gefördertem Wohnraum 
entsprechend dem Programm der sozialgerechten Bodennutzung Münster (SoBoMü). Ergänzend 
dazu sind in dem Gebiet ein Lebensmittelmarkt sowie ein Ärztehaus vorhanden. Der Lebensmit-
telmarkt wird nördlich der künftigen Erschließungsstraße verlagert mit der Option der Erweiterung. 
Der Bebauungsplan hat öffentlich ausgelegen, über die eingegangenen Stellungnahmen muss 
abschließend beschlossen werden. 
 
Mit dem Investor Wohn + Stadtbau wird vor dem Satzungsbeschluss ein Durchführungsvertrag 
gemäß § 12 Baugesetzbuch geschlossen. Dieser regelt weitere Details der Umsetzung. 
 
 
Finanzierung 
Durch den Satzungsbeschluss entstehen der Stadt Münster keine Kosten. 
Die Stadt Münster schließt mit dem Investor einen städtebaulichen Vertrag (Durchführungsver-
trag), der die Lasten und Kosten des Vorhabens durch den Investor regelt. 
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Die Aufgabe der Bauleitplanung beruht rechtlich auf dem Baugesetzbuch (BauGB). 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
keine

V-0321-2019-Anlage-5-Gestaltungsplan

271 Zeichen

Anlage 5 zur Vorlage Nr. V/0321/2019
*HVWDOWXQJVSODQRKQH0D‰VWDEBebauungsplan Nr. 573 IPfad: .?B?B?%SODQ?LP9HUIDKUHQ?,+LOWUXS:HVWOLFK:HVWIDOHQVWUD‰H?96WHOOXQJQDKPHQ6DW]XQJ?B,B6DW]XQJVHQWZXUI6WDQGDUG?B,B6DW]XQJVHQWZXUIGZJ

V-0321-2019-Anlage-1-Stellungnahmen

45714 Zeichen

Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 1 von 20 
Vorhabenbezogener Bebauungsplans Nr. 573 – Teilabschnitt I: Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
Zusammenfassung der Anregungen und Hinweise aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden gemäß § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB, 
aus der Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden gemäß § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB 
 
1  Anregungen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB  
 
Vorbemerkung: Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB fand in Form einer Bürgeranhörung am 21.03.2018 von 18:00 - 19:45 Uhr 
statt, Veranstaltungsort war die Stadthalle Hiltrup, Sitzungssaal , Westfalenstraße 197, 48165 Münster, anwesend waren rd. 130 Bürgerinnen und Bürger. Nach 
kurzer Einleitung durch Herrn Schmidt (Bezirksbürgermeister) und Herrn Winter (Verwaltung - Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung) wurde 
die städtebauliche Konzeption durch Frau Brass, Herrn Delius (Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH) und Frau Thiemann (htar-
chitektur) vorgestellt. Weitergehende Aussagen zu den vorgestellten Inhalten, zum Planverfahren, zum städtebaulichen Konzept und zur planungsrechtlichen 
Umsetzung sind dem Protokoll zur Bürgeranhörung zu entnehmen.  Neben verschiedenen Fragen, die dem Protokoll der Bürgeranhörung zu entnehmen sind, 
wurden einzelne Anregungen vorgebracht. Diese sind im Folgenden, geordnet nach Themen, zusammengefasst. 
Zusätzlich wurden die Planunterlagen in Form eines Aushangs im Kundenzentrum des Stadthauses 3 sowie in Münsters Stadtnetz unter www.stadt -
muenster.de/stadtplanung im Zeitraum vom 13.03. - 21.03.2018 bereitgestellt. 
 
Nr. Stellungnahme Anmerkungen und Fragen  Abwägung Beschlussvorschlag 
 Aushang 
1.1 Anregung aus 
der Bürgeran-
hörung zum 
Thema Spiel-
platz 
Es wird die Nachfrage gestellt , ob eine neue Spie l-
fläche für das Baugebiet angelegt wird, da der be-
stehende Spielplatz bereits stark ausgelastet sei. 
Im Gebiet selbst wird kein neuer Spielplatz angelegt, 
da die angrenzenden bestehenden Spielplätze auch 
für das neue Baugebiet mit ausreichen. 
Der Stellungnahme, im 
Plangebiet eine Spielfläche 
anzulegen, wird nicht ge-
folgt.  
Beschlussvorschlag 1.2.1 
1.2 Anregung aus 
der Bürgeran-
hörung zum 
Thema archi-
tektonische 
Es wird grundsätzlich angeregt, die Architektur der 
Bebauung noch einmal zu überdenken.  
Dem Bebauungsplan ist ein städtebaulicher Wettb e-
werb vorausgegangen. Die  hieraus resultierende 
Architektursprache ist Ergebnis des Wettbewerbs 
und unter streicht die positive Gesamtwirkung.  Die 
Baukörper werden in sich gestaffelt angelegt. So 
Der Stellungnahme, die 
Architektur der Bebauung 
zu überdenken, wird nicht 
gefolgt.  
Beschlussvorschlag 1.2.2 
Anlage 1 zur Vorlage Nr. V/0321/2019

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 2 von 20 
Nr. Stellungnahme Anmerkungen und Fragen  Abwägung Beschlussvorschlag 
Bebauung wirken die Gebäude  nicht zu massig und der Übe r-
gang von Mehrfamilienhäusern zu Einfamilienhäu-
sern wird gegliedert. Bei den vorgeschlagenen 
Flachdachtypen handelt es sich um zeitgemäße A r-
chitektur. 
1.3 Anregung aus 
der Bürgeran-
hörung zum 
Thema Ab-
standsflächen 
Es wird gefragt, ob die  Abstände zwischen der B e-
standsbebauung im Umfeld und den geplanten G e-
bäuden noch vergrößert wird. 
Die Abstände zwischen der Bestandsbebauung und 
den geplanten Gebäuden wird gewahrt , indem der 
Übergang, insbesondere in den WA -Gebieten. durch 
Gartenflächen zu der angrenzenden Bestandsbe-
bauung geprägt ist. Dieser gestaltet sich somit har-
monisch gestaltet und bildet eine Pufferzone zwi-
schen der Bebauung. 
Die baurechtlich erforderlichen Abstandsflächen 
werden im gesamten Gebiet eingehalten. 
Der Stellungnahme, die 
Abstände zwischen den 
geplanten Gebäuden und 
den Bestandsgebäuden im 
Umfeld zu vergrößern, wird 
nicht gefolgt.  
Beschlussvorschlag 1.2.3 
1.4 Anregung aus 
der Bürgeran-
hörung zum 
Thema Bäume 
Es wird gefragt, ob die Bäume auf dem Gelände e r-
halten bleiben. 
In den Bebauungsplänen (Teilabschnitt I und II) sind 
zusammen zwei prägende Bäume zum Erhalt fes t-
gesetzt. Der Grünzug am westlichen Rand des B e-
bauungsplans – Teilabschnitt II erhält ebenfalls meh-
rere Bäume. Weiter stellt d er Gestaltungsplan die 
Grünstrukturen und Bäume im Gebiet dar. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
1.5 Anregung aus 
der Bürgeran-
hörung zum 
Thema Lärm 
Es wird die Nachfrage gestellt, wie hoch die Lär m-
immissionen des Einzelhandelsmarktes sein werden. 
Durch die eingehauste Anlieferung werden die Lärm-
immissionen eingedämmt. Die Stellplatzanlage des 
Einzelhandelsmarktes wird mit den Stellplätzen des 
Ärztehauses kombiniert, sodass sich die Verkehre 
konzentriert an einer Stelle befinden. Nur die Stir n-
seite der Gebäude des ersten Hofes der Mehrfamil i-
enhäuser wird einer erhöhten Lärmbelastung ausg e-
Die Schallschutztechni-
schen Vorkehrungen sind 
in der Planzeichnung ent-
halten. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 3 von 20 
Nr. Stellungnahme Anmerkungen und Fragen  Abwägung Beschlussvorschlag 
setzt. Hier werden Maßnahmen des passiven Lär m-
schutzes getroffen. 
1.6 Anregung aus 
der Bürgeran-
hörung zum 
Thema Verkehr 
und Erschlie-
ßung 
a) Es wird angeregt, dass ein vollsignalisierter Kn o-
tenpunkt an diesem Kreuzungsbereich die be-
vorzugte Variante sei, da es schon jetzt oft zu ge-
fährlichen Situationen bei Zu- und Abfahrten zum 
Ärztehaus und zum Einzelhandelsmarkt kommt. 
 
b) Für die Bewohner des neuen Quartiers gibt es 
keine zweite Zu-  oder Abfahrt zum geplanten 
Quartier. Vor diesem Hintergrund wird im Kreu-
zungsbereich mit der Westfalenstraße durch den 
Verkehr zum Einzelhandel ein hohes Verkehr s-
aufkommen mit Rückstau ins Gebiet befürchtet. 
Der Knotenpunkt soll vollsignalisiert ausgebaut we r-
den. Der Umbau des Knotenpunkts wird vor der E r-
schließung des Baugebiets er folgen. Es gibt bereits 
einen entsprechenden Baubeschluss. 
 
 
Die Leistungsfähigkeit des Knotenpunkts ist für  das 
neue Quartier unter Beachtung des verlagerten Ei n-
zelhandelsmarkts, des Ärztehaus und der neuen 
Bewohner berechnet worden. Nach dem Umbau des 
Knotenpunkts, werden die Verkehre ohne Probleme 
abgewickelt werden können. 
Der Anregung wird außer-
halb des Bebauungsplan-
verfahrens gefolgt. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
Der Stellungnahme, dass 
die einzige KFZ-
Erschließung über die 
Westfalenstraße zu ver-
kehrlichen Problemen führt, 
wird nicht gefolgt. 
Beschlussvorschlag 1.2.4

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 4 von 20 
2  Anregungen aus der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB  
Beteiligungszeitraum 02.08.2018 bis einschließlich 31.08.2018  
 
Nr. Stellungnahme Anregungen und Hinweise Abwägung  Beschlussvorschlag 
 Behördenabstimmung | Stellungnahmen sonstige TÖB 
2.1 Thyssengas 
GmbH, Schrei-
ben vom 
06.08.2018 
Durch die o.g. Maßnahmen werden keine von 
Thyssengas GmbH betreuten Gasfernleitungen be-
troffen. Neuverlegungen in diesem Bereich sind nicht 
vorgesehen. 
 Der Hinweis wurde zur 
Kenntnis genommen. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
2.2 Bezirksregie-
rung Münster, 
Dezernat 54 
„Wasserwirt-
schaft, anla-
genbezogener 
Umweltschutz“, 
Schreiben vom 
06.08.2018 
Es werden folgende Bedenken und Anregungen vo r-
gebracht: 
Das Plangebiet zum Bebauungsplan Nr. 573 (Teilab-
schnitt I und II) liegt vollständig in der Schutzzone III 
des Wasserschutzgebietes Münster -Geist und gem. 
Regionalplan Münsterland, Erläuterungskarte IV -5, 
auch vollständig in einem Bereich gefährde ter 
Grundwasservorkommen. Insofern wird  zum Schutz 
des Grundwassers auf die Notwendigkeit, sowohl die 
Belange der Schutzgebietsverordnung Münster -
Geist, als auch die Vorgaben des Ziels 28 unter K a-
pitel IV.6 Wasser des Regionalplans Müns terland 
einzuhalten, verwiesen. 
Entsprechend dem Hinweis 3.7 sind die genannten 
Bestimmungen aufgenommen. 
Dem Hinweis wurde bereits 
zur öffentlichen Auslegung 
des Planentwurfs entspro-
chen.  
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
2.3 Städtische 
Denkmalbehör-
de/Bodendenk
malpflege, 
Schreiben vom 
Grundsätzlich bestehen keine Bedenke n gegen die 
Planung. Der Hinweis, der die Bodendenkmalpflege 
betrifft, sollte wie folgt formuliert werden: 
Bodendenkmäler 
Die Entdeckung von Bodendenkmälern (kulturg e-
Im Bebauungsplan ist unter 3.3 der Hinweis zu B o-
dendenkmälern aufgenommen worden, in dem di e 
Vorgehensweisen beim Auffinden von Bodendenk-
mälern im Sinne des Denkmalschutzes benannt sind. 
Der Hinweis zu Boden-
denkmälern wurde aufge-
nommen. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 5 von 20 
Nr. Stellungnahme Anregungen und Hinweise Abwägung  Beschlussvorschlag 
16.08.2018 schichtliche Bodenfunde, Mauern, Einzelfunde aber 
auch Verfärbungen in der natürlichen Bodenbeschaf-
fenheit und Fossilien) ist unverzüglich der Stadt 
Münster/Städtische Denkmalbehörde oder dem 
Landschaftsverband Westfalen- Lippe, LWL-
Archäologie für Westfalen, Münster anzuzeigen (§ 15 
DSchG). Die Fundstelle ist unverändert zu erhalten 
(§ 16 DSchG). 
2.4 Untere Immis-
sionsschutzbe-
hörde, Schrei-
ben vom 
30.08.2018 
Die untere Immissionsschutzbehörde  regt an die 
Begründung im Kontext mit dem Gutachten um meh-
rere Aspekte zu ergänzen oder zu ändern. Dabei 
beziehen sich die Änderungen und Ergänzungen u. 
a. auf d ie Lärmvorsorge nach der 16. B ImSchV. Die 
Gebäude mit Anspruchsvoraussetzung sind post a-
lisch zu benennen und im weiteren Verfahren über 
Ihre Ansprüche zu informieren.  
In Bezug auf Gewerbelärm werden an zwei Immiss i-
onspunkten die Immissionsrichtwerte nach TA Lärm 
am Tag überschritten. Die Überschreitung kann nicht 
über die Festsetzungen von passivem Schallschutz 
an der geplanten Wohnbebauung geheilt werden. 
Die vorgebrachten Aspekte wurden in der Begrü n-
dung sowie im Lärmgutachten ergänzt oder geän-
dert. 
 
 
 
 
 
Entsprechend der textlichen Festsetzung 1.5.4 sind 
die genannten Bestimmungen aufgenommen. 
 
 
 
 
Die Anregungen wurden 
aufgenommen. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
 
 
 
Die Festsetzung wurde 
bereits zur öffentlichen 
Auslegung des Planent-
wurfs entsprochen.  
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
2.5 Untere Was-
serbehörde, 
Gewässerbe-
nutzungen, An-
lagen an Ge-
Die untere Wasserbehörde bringt vor, dass die textl i-
che Festsetzung 3.7 hinsichtlich des Datums korr i-
giert werden sollte. In Bezug auf das Niederschlag s-
wasser sind die abgestimmten Ergebnisse in die 
textlichen Festsetzungen sowie in die Begründung 
Der vorgebrachte Punkt  wurde in den textlichen 
Festsetzungen geändert. 
Die Anregungen wurden 
aufgenommen. 
Der Hinweis wurde zur 
Kenntnis genommen. 
Eine Beschlussfassung ist

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 6 von 20 
Nr. Stellungnahme Anregungen und Hinweise Abwägung  Beschlussvorschlag 
wässern, 
Schreiben vom 
30.08.2018 
eingeflossen. Es wird lediglich der Hinweis gegeben, 
dass bei einer Ableitung des Niederschlagswassers  
in den N ebengraben zum Getterbach eine Rückhal-
tung erfolg en muss. Die max. abzuleitende Menge 
darf 3 l/(s*ha) nicht überschreiten. 
nicht erforderlich. 
2.6 Untere Natur-
schutzbehörde, 
Schreiben vom 
30.08.2018 
a) Die untere Naturschutzbehörde bringt zum Th e-
ma Artenschutz vor, dass die artenschutzrechtl i-
che Prüfung zu dem Ergebnis kommt, dass bei 
Berücksichtigung mindernder Maßnahmen für die 
Abbrucharbeiten und die wohnbauliche Entwic k-
lung an der Westfalenstraße in Münster -Hiltrup 
artenschutzrechtliche Konflikte und somit die Ver-
letzung der Verbotstatbestände des § 44 
BNatSchG sicher auszuschließen sind. 
In Bezug auf die Eingriffe in Natur und Landschaft 
beim Teilabschnitt I wird der Hinweis gegeben, 
dass sofern sich im Rahmen der Eingriffsbilanzi e-
rung ein Ausgleichsbedarf ergibt, dieser vor Offe n-
legung quantitativ und räumlich zu qualifizieren ist. 
Bei der gegebenen Größenordnung ist beim Tei l-
abschnitt II ein Ausgleich für Eingriffe in Natur und 
Landschaft nicht erforderlich. Durch zumindest 
Teilerhalt der Grünachse des Grünzuges Vennhe i-
de-Davert mit einer gestalterischen Aufwertung im 
Zuge des Umbaus als öffentliche Grünfläche mit 
Wegeverbindung werden die Ziele der Grünor d-
nung im Grundsatz gewahrt und die Eingriffe m i-
Die vorgebrachten Aspekte wurden bei der weiteren 
Planung berücksichtigt. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Anregungen und Hin-
weise wurden zur Kenntnis 
genommen. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 7 von 20 
Nr. Stellungnahme Anregungen und Hinweise Abwägung  Beschlussvorschlag 
nimiert. 
 
b) Die untere Naturschutzbehörde weist daraufhin, 
dass sich aus den ca. 200 beabsich tigten 
Wohneinheiten bei einem Wohnungsmix von 88 
% Mehrfamilienhäusern und 12 % Einfamilie n-
häuser ein aus dem Plan resultierender Spielflä-
chenbedarf von ca. 820 m² Spielflächen ergibt. 
Durch den südlich des Plangebietes vorhande-
nen Spielbereich A mit integriertem Bolzplatz 
(Spielplatz an der Alten Kirche) und nördlich des 
Grünzugs bes tehenden Spielbereich B/C (Spiel-
platz Fleigestraße) sind die vorhandenen Spiel-
plätze aus dem Plangebiet über den öffentlichen 
Fußweg im Grünzug gut zu erreichen. Der Grün-
zug soll von fest installierten Spielmöglichkeiten 
frei gehalten werden. 
 
c) Weiter wird vorgebracht, dass eine Laubholzhe-
cke (Buche, Hainbuche etc.) mit einer Höhe von 
1,20 m zwischen Stellplatzfläche und öffentlicher 
Verkehrsfläche festgesetzt werden sollte. 
 
 
 
 
 
d) Derzeit sind im Bereich des LIDL -Parkplatzes in 
 
 
Die Hinweise wurden bei der weiteren Planung be-
rücksichtigt. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im B ebauungsplan ist dieser Bereich als Umgren-
zung von Flächen zur Anpflanzung von Bäumen, 
Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen festg e-
setzt. Zusätzlich sind vorgeschlagene Standorte für 
Bäume an dieser Stelle vorgesehen.  Die textliche 
Festsetzung 1.3.1 in Teilabschnitt I konkretisiert die 
Standorte der Bäume begleitend zur öffentlichen 
Verkehrsfläche an der südlichen Grundstücksgrenze. 
 
Nach R ückkopplung mit dem Fachamt sind die z u-
 
 
Die Hinweise wurden zur 
Kenntnis genommen. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Festsetzungen wurde 
bereits zur öffentlichen 
Auslegung des Planent-
wurfs entsprochen.  
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
 
 
Die zeichnerischen und

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 8 von 20 
Nr. Stellungnahme Anregungen und Hinweise Abwägung  Beschlussvorschlag 
der Planzeichnung nur Pflanzstr eifen von ledi g-
lich 0,50 m dargestellt. Diese sind unzureichend. 
Entsprechende funktionsfähige Pflanzstreifen 
sollten eine Breite von 2,0 m (Innenmaß) nicht 
überschreiten.  
 
nächst dargestellten Pflanzenstreifen weggefallen. 
Anpflanzungen im Bereich des LIDL- Parkplatzes 
sind durch die zeichnerische Festsetzung von vorge-
schlagenen Standorten für Bäume dokumentiert. Die 
textliche Festsetzung 1.3.1 in Teilabschnitt I gibt  die 
Anzahl der zu pflanzenden Bäume sowie ihre Art und 
den Stammumfang vor. 
textlichen Festsetzungen 
wurde bereits zur öffentli-
chen Auslegung des Plan-
entwurfs entsprochen.  
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
2.7 münsterNETZ 
GmbH, Schrei-
ben vom 
31.08.2018 
Es werden folgende Bedenken und Anregungen vo r-
gebracht: 
• Das komplette Neubaugebiet soll mit Nah-
wärme versorgt werden. Im Bereich des Le-
bensmittel-
Einzelhandelsbetriebes ist ein 
Neubau eines Blockheizkraftwerkes geplant.  
Der geplante Standort ist mit Erschließungs-
träger (Wohn + Stadtbau GmbH) abgestimmt. 
Es wird  darum gebeten, das Planzeichen-
Symbol für die Fernwärme im Bebauungsplan 
mit aufzunehmen. 
• Es wird an möglichst zentraler Stelle ein 
Standort für eine neue Ortsnetzstation (Gar a-
genstation) benötigt, um das Neubaugebiet 
mit elektrischer Energie versorgen zu kön-
nen. Ein Standort ist bereits mit dem E r-
schließungsträger, westlich des Lebensmittel-
Einzelhandelsbetriebes, abgestimmt. Die g e-
plante Trafostation sollte mit dem Planzei-
chen-Symbol der Elektrizität im Bebauung s-
Mit Realisierun g der geplanten Nutzungen wird die 
Errichtung eines Blockheizkraftwerkes erforder lich. 
Der Standort des Blockheizkraftwerkes w urde im 
Entwurf des Bebauungsplans zur öffentlichen Ausl e-
gung nach § 3 Abs.  2 BauGB  zeichnerisch und 
textlich festgesetzt. 
 
 
 
 
 
An möglichst zentraler Stelle wird m it Realisierun g 
der geplanten Nutzungen die Err ichtung einer Ort s-
netzstation erforder lich. Der Standort der Ortsnet z-
station wird im Entwurf des Bebauungsplane s zur 
öffentlichen Auslegung nach §  3 Abs.  2 BauGB  
zeichnerisch festgesetzt. 
 
 
 
Der Anregung wurde be-
reits zur öffentlichen Ausle-
gung des Planentwurfs 
entsprochen.  
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
 
 
 
 
Der Anregung wurde be-
reits zur öffentlichen Ausle-
gung des Planentwurfs 
entsprochen.  
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 9 von 20 
Nr. Stellungnahme Anregungen und Hinweise Abwägung  Beschlussvorschlag 
plan aufgenommen werden. 
• Für die Erschließ ung der o.g. Trafostation 
sind Kabelverlegungen im geplanten Fuß - 
und Radweg westlich des Lebensmittel -
Einzelhandelsbetriebes notwendig. Dabei 
wird von einer Gesamtbreite der Kabeltrasse 
von mindestens 1,50 m ausgegangen. Es 
wird eine zusätzliche GFL- Fläche mit einer 
Breite von 2,0 m benötigt, da laut Kanalpl a-
nung ein Regenwasserkanal im selbigen 
Fuß- und Radweg geplant ist. Es wird darum 
gebeten diese GFL -Fläche im Bebauung s-
plan aufzunehmen. 
• In Bezug auf die geplanten Baumstandorte 
werden im Rahmen der Det ailplanung / Tras-
senplanung die notwendigen Trassen für die 
Versorgungsinfrastruktur mit dem Erschli e-
ßungsträger und dem zuständigen Ingenieur-
büro abgestimmt. Nach Ermittlung der Lage, 
ist ein maximal großer Abstand der Bau m-
standorte zu wählen.  Auch die Wa hl der 
Bäume könnte dadurch  beeinflusst werden. 
Sogenannte „unkritische Baumarten“ dürfen 
mit einem Mindestabstand zum Baummittel-
punkt von 1,5 m gepflanzt werden. „Kritische 
Baumarten“ (laut DVGW -Informations-
schreiben Gas/Wasser vom Mai 2015: Ahorn, 
Götterbaum, Rosskastanie, Pappel, Platane, 
 
In Bezug auf die GFL- Fläche haben sich der Vorha-
benträger (Wohn + Stadtbau) und münsterNETZ in 
laufender Abstimmung des Bebauungsplanentwurfes 
privatrechtlich geeinigt. 
Die Sicherung des Leitu ngsrechtes erfolgt über den 
städtebaulichen Vertrag. 
 
 
 
 
 
 
Die Baumstandorte sind im Bebauungsplan als vor-
geschlagene Standorte aufgenommen. Zusätzlich 
gibt es im Teilbereich I des Bebauungsplanes Fl ä-
chen, die zur Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern 
und sonstigen Bepflanzungen vorgesehen sind. Im 
Teilabschnitt I sowie im Teilabschnitt II gibt es jeweils 
einen Baum, der zum Erhalt festgesetzt ist.  
Die Baumstandorte werden im Zuge der Ausbaupl a-
nung mit dem Tiefbauamt der Stadt Münster abg e-
stimmt, sodass keine negative Beeinflussung auf die 
verlegten Kabel und Leitungen zu erwarten sind. 
 
 
 
 
 
Der Anregung wird außer-
halb des Bebauungsplan-
verfahrens gefolgt durch 
Regelung im städtebauli-
chen Vertrag. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
 
 
 
 
Die vorgetragenen Belange 
betreffen nicht die Inhalte 
des Bebauungsplanes. Der 
Anregung wird außerhalb 
des Bebauungsplanverfah-
rens im Rahmen der Aus-
bauplanung gefolgt. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 10 von 20 
Nr. Stellungnahme Anregungen und Hinweise Abwägung  Beschlussvorschlag 
Blauzeder) hingegen müssen mindestens 2,5 
m entfernt sein. Daraus resultieren möglic h-
erweise auch Verschiebungen von gepl anten 
Baumstandorten. Es wird den vorgeschlag e-
nen geplanten Baumstandorten nur dann z u-
gestimmt, w enn es zu keiner Überpflanzung 
von Versorgungsleitungen und Kabel kommt. 
• Das Neubaugebiet befindet sich in der 
Schutzzone III des Wasserschutzgebietes. Es 
wird auf die entsprechende Verordnung zum 
Schutz des Grundwassers verwiesen. Die Er-
richtung von Geoth ermieanlagen ist nicht 
möglich. 
 
 
 
 
 
 
 
Entsprechend dem Hinweis 3.7 sind die genannten 
Bestimmungen aufgenommen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dem Hinweis wurde bereits 
zur öffentlichen Auslegung 
des Planentwurfs entspro-
chen.  
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 11 von 20 
3  Anregungen aus der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB  
Beteiligungszeitraum 02.01.2019 bis einschließlich 01.02.2019 
   
Nr.  Stellungnahme  Anregungen und Hinweise  Abwägung  Beschlussvorschlag  
 Stellungnahmen Öffentlichkeit 
3.1 Private Stel-
lungnahme vom 
17.01.2019 
Bei der Planung des vorhabenbezogenen Bebau-
ungsplans Nr. 573 – Teilabschnitt I  wurde nur die 
Verkehrssituation auf der Westfalenstraße sowie 
den Einmündungen in den Hummelbrink und in das 
neue Erschließungsgebiet betrachtet.  
Aus diesem Grund wird die unbefriedigende Ver-
kehrssituation innerhalb der S traße Hummelbrink, 
die in den Untersuchungen keine Berücksichtigung 
findet, vorgebracht.  Enge Bürgersteige, schmale 
Fahrbahnen sowie keine separat geführten Rad-
fahrwege prägen diesen Verkehrsraum. 
Vor dem Hintergrund der geplanten Baumaßnahme 
wird eine Verschlechterung der bestehenden Situa-
tion im Hummelbrink befürchtet. 
Es wird angeregt auf die Linksabbiegerspur von der 
Westfalenstraße in den Hummelbrink zu verzichten  
und die Zufahrt von der Westfalenstraße in den 
Hummelbrink durch eine Umwidmung des Hummel-
brinks in eine Einbahnstraße zu sperren. 
Es besteht eine Zufahrtsbeschränkung für LKW von 
der Westfalenstraße, die aber vermehrt ignoriert 
wird. 
Die geplante Ampelanlage zur Einfahrt vom Hu m-
Die vorgetragenen Belange betreffen im Wesentl i-
chen Inhalte außerhalb des Geltungsbereiches des 
Bebauungsplanes. Allerdings soll der Knotenpunkt 
Westfalenstraße / Hummelbrink vor der Entwicklung 
des neuen Baugebiets „Lorenzgrön“ ausgebaut wer-
den, sodass sich die Verkehrssituation in Bezug auf 
die Verkehrsabwicklung verbessern wird. Derzeit er-
folgt die Verkehrsabwicklung im Knotenpunkt Westf a-
lenstraße / Hummelbrink über eine Vorfahrtregelung 
der bevorrechtigten Westfalenstraße. In Verbindung 
mit der künftigen Bebauung im Plangebiet werden 
höhere Verkehrsbelastungen im gesamten Knoten-
punktbereich erwartet, insbesondere auf der Westf a-
lenstraße. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und 
mit dem Ziel, die Verkehrssituation für die Linksab-
bieger aus dem künftigen Quartier in die Westfalen-
straße und die gesicherten Querungen für Fußgänger 
zu verbessern, soll der Kno tenpunkt vollsignalisiert 
ausgebaut werden, sodass das Linksabbiegen in den 
Hummelbrink erleichtert wird. Für den Hummelbrink 
selbst sind seit 2008 sogar rückläufige Verkehrsmen-
gen zu verzeichnen und auch die Geschwindigkeit 
bewegt sich in einem angemessenen Rahmen. Maß-
Die vorgetragenen Belange 
betreffen Inhalte außerhalb 
des Bebauungsplanverfah-
rens. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
(siehe auch 1.6 b)

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 12 von 20 
Nr.  Stellungnahme  Anregungen und Hinweise  Abwägung  Beschlussvorschlag  
melbrink in die Westfalenstraße sowie vom neuen 
Baugebiet in die Westfalenstraße könnte in Zuge 
dessen jeweils mit Rechts- und Linksabbiegespuren 
ausgestattet werden.  Somit könnte die Links - und 
Rechtsabbiegespur von der Westfalens traße in den 
Hummelbrink entfallen und hätte zur Folge, dass 
Platz und Kosten gespart werden. In Bezug auf den 
Hummelbrink bietet sich damit die Möglichkeit der 
Umgestaltung für die Straße an. Dies wäre bei Bei-
behaltung beider Fahrtrichtungen nicht möglich. 
Alternativ wäre eine Entlastung des Hummelbrinks 
herbeizuführen, indem ein entsprechendes Ver-
kehrsschild – vorgeschriebene Fahrtrichtung ger a-
deaus – die Einfahrt in den Hummelbrink durch 
Linksabbieger grundsätzlich verhindert. 
 
 
 
Weiter wird angeregt  die Busstrecke des spärlich 
besetzten Nachtbusses, welcher durch einen Klei n-
bus ersetzt werden sollte, in die Parallelstraße 
Friedhofstraße zu verlegen.  
Zusätzlich wird der Hinweis gegeben , dass sich an 
der Kreuzung Hummelbrink - Hohe Geest ein seit 
Jahren brachliegendes Grundstück befindet, wel-
ches nach Möglichkeit bebaut werden sollte, um die 
vermehrte Ansammlung von Müll an dieser Stelle zu 
unterbinden. 
geblich bei den Geschwindigkeitsmessungen ist die 
sogenannte V85. Das ist die Geschwindigkeit, die von 
85 % aller Fahrzeuge nicht überschritten wird. Für 
den Hummelbrink wurde bei einer Geschwindigkeit s-
messung Ende des vergangenen Jahres in Fahrtric h-
tung Westfalenstraße bei einer zulässigen Höchstg e-
schwindigkeit von 50 km/h eine V85 von 46 km/h er-
mittelt. In der Gegenrichtung war 
es 45 km/h. Vom 
baulichen Charakter und der Funktion der Straße 
entspricht der Hummelbrink einer Sammelstr a-
ße/Quartierstraße. Für solche Straßen sind Verkehrs-
stärken von 400 bis 800 Kraftfahrzeugen pro Stunde 
üblich. Der Hummelbrink liegt aktuell mit 192 Kfz in 
der Spitzenstunde deutlich unter der üblichen Ver-
kehrsstärke. Eine starke Zunahme der Verkehrsbe-
lastung auf der Straße Hummelbrink wird nicht erwar-
tet. 
 
Der vorgetragene Belang  betrifft Inhalte außerhalb 
des Bauleitplanverfahrens. 
 
 
Der vorgetragene Belang be trifft Inhalte außerhalb 
des Bauleitplanverfahrens. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die vorgetragenen Belange 
betreffen Inhalte außerhalb 
des Bebauungsplanverfah-
rens. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
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Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 13 von 20 
Nr.  Stellungnahme  Anregungen und Hinweise  Abwägung  Beschlussvorschlag  
3.2 Private Stel-
lungnahme vom 
31.01.2019 
a) Es wird angeregt , dass der geplante Standort 
der Kindertagesstätte (südlich im Teilabschnitt 
I) aufgrund der unmittelbaren Nähe zu zwei 
Seniorenwohnhäusern mit einem Gemein-
schaftsgarten ungünstig liegt. Vor diesem Hin-
tergrund wird befürchtet, dass eine Beeinträch-
tigung der Wohnsituation für die Senioren ei n-
tritt. 
 
 
 
b) Hinzu kommt, dass das Kita-Gebäude in zwei-
ter Reihe vorgesehen und keine Verkehrsan-
bindung geplant ist. Das tägliche Bringen und 
Abholen der Kinder, zumeist mit dem PKW, 
könnte sich als problematisch erweisen.  
 
 
 
 
 
 
 
c) Die südliche und östliche Grundstücksgrenze 
befindet sich nah am Gebäude , sodass das 
Grundstück nur eine geringe Möglichkeit zum 
Spielen und Verweilen bietet. 
Vor diesem Hintergrund wird angeregt ein Bereich 
Kindertagesstätten sind in allgemeinen Wohngebi e-
ten nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 BauNVO als Anlage für s o-
ziale Zwecke allgemein zulässig. 
Allgemeine Wohngebiete dienen nur vorwiegend, 
aber nicht ausschließlich dem Wohnen. Der unmittel-
bare Bedarf an Kindertagesstätten ergibt  sich gerade 
in allgemeinen Wohngebieten. 
Zudem wird Lärm, der von einer Kindertagesstätte in 
einem allgemeinen Wohngebiet ausgeht, im Regelfall 
nicht als unverträgliche Belästigung angesehen. 
 
Bei der Kitaplanung werden die bauordnungsrechtli-
chen vorgeschriebenen Stellplätze nachgewiesen. 
Hinzu kommt, dass das Gebiet einen Überschuss von 
Besucherstellplätzen im öffentlichen Raum aufweist, 
sodass der Hol- und Bringverkehr der Kita im Zuge 
der guten Parkplatzsituation im Gebiet abgewickelt 
werden kann. 
Außerdem wird ein Fahrradverkehrswegenetz im 
Plangebiet aufgebaut. Damit können die Kinder dann 
auch, wie bei anderen Kitas in zunehmenden Maß, 
mit dem Fahrrad oder zu Fuß gebracht werden.      
 
Sämtliche Planungen werden mit der Wohn - und 
Stadtbau GmbH, in kontinuierlicher Abstimmung mit 
dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der 
Stadt Münster und dem Landesjugendamt Westfalen 
Münster, unter strikter Einhaltung sämtlicher gesetzl i-
Der Stellungnahme, den 
Standort der geplanten Kita 
zu verlegen  
 
Beschlussvorschlag 1.2.5 
 
 
 
 
 
 
Der Stellungnahme, die 
Festsetzung eines Kita-
Standortes führt zu Ver-
kehrsproblemen, wird nicht 
gefolgt.  
Beschlussvorschlag 1.2.6 
 
 
 
 
 
 
Der Stellungnahme, den 
Standort der geplanten Kita 
zu verlegen  
 
Beschlussvorschlag 1.2.5

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Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 14 von 20 
Nr.  Stellungnahme  Anregungen und Hinweise  Abwägung  Beschlussvorschlag  
im Teilabschnitt II für den Standort der Kindertage s-
stätte zu wählen, beispielsweise an der Stelle der 
geplanten Wohnhäuser 21 und 22, oder 23 und 24. 
In unmittelbarer Umgebung befinden sich eine über-
sichtliche Grünfläche, ein eingezäunter Bolzplatz 
sowie ein großzügig angelegter Spielplatz für besse-
re Spiel - und Entfaltungsmöglichkeiten der Kinder.  
An diesem Gebäudestandort ist eine sichere An-  
und Abfahrt mit dem PKW gewährleistet. 
 
cher Vorgaben vollzogen. 
Auch für den Außenbereich und somit Sp ielbereich 
einer Kita müssen somit für die Erteilung der notwen-
digen Betriebserlaubnis durch das Landesjugendamt 
Westfalen Münster Mindestgrößen eingehalten –  und 
verbindlich vorgehalten werden. 
Die Kita muss einen eigenen gesicherten Außen- und 
Spielbereich haben. Dieser Außen-  und Spielbereich 
muss umzäunt werden und steht ausschließlich für 
die Kinder dieser Kita zur Verfügung. 
Der vorgeschlagene Besuch von entfernten Spiel -
/Bolzplätzen ersetzt nicht die Notwendigkeit eines 
eigenen, direkten Außen-  und S pielbereichs für die 
Kita und kann nur unter ständiger Aufsicht und B e-
gleitung der Kitakinder durch die Erzieher/innen im 
Ausnahmefall erfolgen.  
Zusätzlich weist der vorgeschlagene Standort für die 
Kita keine Vorteile auf, da insbesondere die Verkehre 
in das Gebiet gezogen werden würden. 
 
3.3 Private Stel-
lungnahme vom 
31.01.2019 
 
a) Baugrenzen 
Für eine flexiblere Bebauungsmöglichkeit  im Misch-
gebiet, insbesondere für eine mögliche gewerbliche 
Nutzung, sollten die Baugrenzen des Flurstückes 
2186 ausgeweitet werden. Zur südöstlichen Grenze 
mit durchgängigem 3,00 m Abstand und auch das 
Flurstück 465 einbeziehen, zumindest bis zu dessen 
Grenze. 
 
Das Grundstück (Gemarkung Hiltrup, Flur 4, Flu r-
stück 2187) bildet die Eingangssituation in das neu 
geplante Gebiet, sodass die Bebauung des hinteren 
Bereiches flankierend zur Einfahrt verläuft. Somit ver-
fügt das genannte Grundstück  über ein großzügig e-
res Baufeld, welches im Bebauungsplanentwurf mehr 
bebaubare Fläche im Vergleich zu der umliegenden 
 
Der Stellungnahme, die 
Baugrenze im MI-Gebiet 
auszuweiten, wird nicht 
gefolgt. 
Beschlussvorschlag 1.2.7

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Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 15 von 20 
Nr.  Stellungnahme  Anregungen und Hinweise  Abwägung  Beschlussvorschlag  
 
 
 
 
b) Maß der baulichen Nutzung 
Vor dem Hintergrund der Lage des Grundstücks an 
der Westfalenstraße, der möglichen MI-Nutzung und 
der städtebaulichen anzustrebenden 3-
Geschossigkeit sollte eine angemessen erhöhte 
Ausnutzung möglich gemacht werden – indem die 
GRZ auf 0,8 und die GFZ auf 1,8 erhöht wird. 
 
c) Tiefgarage 
Die Festsetzungen sollten die Möglichkeit eine Tie f-
garage vorsehen. Die Tiefgarage sollte die Ba u-
grenzen überschreiten dürfen. 
 
 
 
 
 
d) Stellplätze 
Auf dem Flurstück 465 sollte die Anordnung von 
Pkw-Stellplätzen möglich sein. 
 
 
 
 
Bebauung bedeutet. Eine weitere Ausdehnung der 
Baugrenze wird nicht als erforderlich gesehen, insbe-
sondere vor dem Hintergrund, dass die Bebauung im 
rückwertigen Bereich die Nachbarbelange berührt. 
 
Das Maß der baulichen Nutzung entspricht gem. § 17 
BauNVO den Obergrenzen für ein Mischgebiet . Für 
ein Mischgebiet gilt  die Obergrenze für die Grundfl ä-
chenzahl (GRZ) von 0,6 und für die Geschossfl ä-
chenzahl (GFZ) von 1,2. 
 
 
 
Tiefgargagen sind nach der textl ichen Festsetzung 
1.2.3 zulässig. Dabei darf in Anwendung des § 19 
Abs. 4 Satz 2 ff. BauNVO ausnahmsweise für die 
unter Nr. 1 benannten Tiefgargagen die maximal z u-
lässige Grundflächenzahl bis zu einer GRZ von 0,8 
überschritten werden. 
 
 
 
Die Anordnung von Pkw -Stellplätzen ist auf dem 
Flurstück 465 nicht vorgesehen. Eine Entstehung 
einer Linksabbiegespur im Kreuzungsbereich ist nicht 
unkritisch. Der Vorhaben-  und Erschließungsplan 
stellt die oberirdischen Stellplätze eindeutig dar. 
 
 
 
 
 
 
Der Stellungnahme, das 
Maß der baulichen Nutzung 
im MI-Gebiet zu erhöhen, 
wird nicht gefolgt. 
Beschlussvorschlag 1.2.8 
 
 
 
Der Stellungnahme, die 
zulässige Fläche für Tiefga-
ragen im MI-Gebiet zu ver-
größern, wird nicht gefolgt  
Beschlussvorschlag 1.2.9 
 
 
 
 
Der Stellungnahme, zusätz-
liche Stellplätze im MI-
Gebiet auszuweisen, wird 
nicht gefolgt  
Beschlussvorschlag 
1.2.10

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
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Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 16 von 20 
Nr.  Stellungnahme  Anregungen und Hinweise  Abwägung  Beschlussvorschlag  
e) Erhaltung des Baums (Flurstück 465) 
Es sollte nochmals geprüft werden (Baumgutac h-
ten), ob der bislang zum Erhalt festge setzter Baum 
an der Westfalenstraße auf dem Flurstück 465 aus 
ökologischer und städtebaulicher Sicht tatsächlich 
erhaltenswert an diesem Standort ist. 
 
 
 
f) Werbeanlagen 
Es sollte die Möglichkeit bestehen, Werbeanlagen 
im Mischg ebiet bei entsprechender gewerblicher 
Nutzung unterzubringen. 
 
Der Baum wird als städtebaulich prägend und erhal-
tenswert gewertet aufgrund seiner Relevanz als 
stadtbildbestimmender Baum für die Eingangssituati-
on in das geplante Quartier. 
Außerdem wird der Baum vom zuständigen Fachamt 
als erhaltenswerter Baum eingestuft und entspre-
chend festgesetzt. 
 
 
Das Bebauungsplanverfahren beruht auf einem städ-
tebaulichen Wettbewerb, welcher  einen hohen A n-
spruch an Qualität, Gestaltung und Entwicklung g e-
währleistet.  
Vor diesem Hintergrund sind freistehende Werbean-
lagen in den Höhen und Breiten eingeschränkt und 
bewusst nur im SO-Gebiet zulässig.  
Der im Offenlage -Entwurf festgesetzte Ausschluss 
von Werbeanlagen im Mischgebiet ist jedoch zu wei t-
reichend, da er Gewerbetreibende keine Kenntnisg a-
be der gewerblichen Nutzung ermöglicht. U m die zu-
künftige Nutzung der im Mischgebiet angesiedelten 
Gewerbestandorte zu erkennen und auch die Zuläs-
sigkeit von Werbeanlagen im bisher für den Bereich 
rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 296 zu entspr e-
chen, sollen Werbeanlagen  an Gebäuden zugelas-
sen werden.  Die textliche Festsetzung Nr. 2.4 wird 
dahingehend ergänzt.  
 
Der Stellungnahme, den im 
MI-Gebiet als zu erhalten 
festgesetzten Baum als 
nicht zu erhalten festzuset-
zen, wird nicht gefolgt.  
Beschlussvorschlag 
1.2.11  
 
 
Der Stellungnahme, im 
Mischgebiet Werbeanlagen 
zuzulassen, wird gefolgt.  
Beschlussvorschlag 1.1.1

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Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 17 von 20 
4  Anregungen aus der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB  
Beteiligungszeitraum 02.01.2019 bis einschließlich 01.02.2019  
 
Nr.  Stellungnahme Anregungen und Hinweise  Abwägung  Beschlussvorschlag  
 Behördenabstimmung | Stellungnahmen sonstige TÖB 
4.1  münsterNETZ 
GmbH, Schrei-
ben vom 
07.01.2019 
Es wird auf die Stellungnahme zum Vorentwurf vom 
31.08.2018 verwiesen. Die darin aufgeführten Anr e-
gungen sind zum überw iegenden Teil umgesetzt 
worden. 
 
 
 
Die angesprochenen GFL-Flächen westlich des Fuß- 
und Radweges wurde nicht aufgenommen. Hier wu r-
de in der Stellungnahme vom 31.08.2018 angeregt, 
dass f ür die Erschließung der o.g. Trafostation K a-
belverlegungen im geplanten Fuß- und Radweg 
westlich des Lebensmittel -Einzelhandelsbetriebes 
notwendig sind. Dabei wird von einer Gesamtbreite 
der Kabeltrasse von mindestens 1,50 m ausgegan-
gen. Es wird eine zusätzliche GFL- Fläche mit einer 
Breite von 2,0 m benötigt, da laut Kanalpla nung ein 
Regenwasserkanal im selbigen Fuß-  und Radweg 
geplant ist. Es wird darum gebeten diese GFL-
Fläche im Bebauungsplan aufzunehmen. 
 
Des Weiteren wird noch einmal auf die Standorte der 
geplanten Bäume verwiesen. Diese Standorte sind 
Die Anregungen und Hinweise aus der Stellungna h-
me vom 31.08.2018 wurden zur Offenlegung des 
Planentwurfes nach § 3 Abs. 2 BauGB im Beba u-
ungsplan aufgenommen.  
 
 
 
In Bezug auf die GFL- Fläche haben sich der Vorha-
benträger (Wohn + Stadtbau) und münsterNETZ in 
laufender Abstimmung des Bebauungsplanentwurfes 
privatrechtlich geeinigt. 
Die Sicherung des Leitungsrechtes erfolgt über den 
städtebaulichen Vertrag. 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Baumstandorte sind im Bebauungsplan als vor-
geschlagene Standorte aufgenommen. Zusätzlich 
Den Anregungen und Hin-
weisen wurde bereits zur 
öffentlichen Auslegung des 
Planentwurfs entsprochen.  
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
Der Anregung wird außer-
halb des Bebauungsplan-
verfahrens gefolgt durch 
Regelung im städtebauli-
chen Vertrag. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
 
 
 
 
 
 
Die vorgetragenen Belange 
betreffen nicht die Inhalte

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 18 von 20 
Nr.  Stellungnahme Anregungen und Hinweise  Abwägung  Beschlussvorschlag  
so abzustimmen, dass keine negative Beeinflussung 
auf die verlegten Kabel und Leitungen zu erwarten 
sind. 
gibt es im Teilbereich I des Bebauungsplanes Fl ä-
chen, die zur Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern 
und sonstigen Bepflanzungen vorgesehen sind. Im 
Teilabschnitt I sowie im Teilabschnitt II gibt es jeweils 
einen Baum, der zum Erhalt festgesetzt ist.  
Die Baumstandorte werden im Zuge der Ausbaupl a-
nung mit dem Tiefbauamt der Stadt Münster abg e-
stimmt, sodass keine negative Beeinflussung auf die 
verlegten Kabel und Leitungen zu erwarten sind. 
des Bebauungsplanes. Der 
Anregung wird außerhalb 
des Bebauungsplanverfah-
rens im Rahmen der Aus-
bauplanung gefolgt. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich. 
 
4.2  LWL-
Archäologie für 
Westfalen, 
Schreiben vom 
14.01.2019 
Grundsätzlich bestehen keine Bedenken gegen die 
Planung. Da jedoch bei Erdarbeiten auch paläont o-
logische Bodendenkmälern in Form von Fossilien  
aus dem mittleren Pleistozän angetroffen werden 
können, wird darum gebeten, zu dem bereits aufg e-
nommen Hinweise betr. archäologischer Bodenfunde 
noch folgende Punkte hinzuzufügen: 
1. Erste Erdbewegungen sind rechtzeitig 
(ca. 14 Tage vor Beginn) der LWL -
Archäologie für Westfalen, An den Spei-
chern 7, 48157 Münster und dem LWL -
Museum für Naturkunde, Referat Paläon-
tologie, Sentruper Straße 285, 48161 
Münster schriftlich mitzuteilen. 
2. Der LWL -Archäologie für Westfalen oder 
ihren Beauftragten ist das Betreten des 
betroffenen Grundstücks zu gestatten, um 
ggf. archäologische und/oder paläontol o-
Im Bebauungsplan ist unter 3.3 ein Hinweis zu B o-
dendenkmälern erhalten, in dem di e Vorgehenswei-
sen beim Auffinden von Bodendenkmälern im Sinne 
des Denkmalschutzes benannt sind. Der Hinweis 
wird um die schriftliche Anzeige und das weitere 
Vorgehen für Untersuchungen ergänzt. 
Der Hinweis zur Denkmal-
pflege wurde um die ge-
nannten Punkte ergänzt. 
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 19 von 20 
Nr.  Stellungnahme Anregungen und Hinweise  Abwägung  Beschlussvorschlag  
gische Untersuchungen durchführen zu 
können (§ 28 DSchG NRW). Die dafür 
benötigten Flächen sind für die Dauer der 
Untersuchungen freizuhalten. 
4.3  Bezirksregie-
rung Münster, 
Dezernat 54 
„Wasserwirt-
schaft, anla-
genbezogener 
Umweltschutz“, 
Schreiben vom 
17.01.2019 
Es werden keine Anregungen oder Bedenken vorge-
tragen. 
Allerdings wird auf die Stellungnahme vom 
06.08.2018 im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung 
der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher B e-
lange gemäß §  4 Abs.  1 BauGB  verwiesen, in der 
vorgebracht wird, dass das Plangebiet zum Bebau-
ungsplan Nr. 573 (Teilabschnitt I und II) vollständig in 
der Schutzzone III des Wasserschutzgebietes Müns-
ter-Geist und gem. Regionalplan Münsterland, Erläu-
terungskarte IV-5, auch vollständig in einem Bereich 
gefährdeter Grundwasservorkommen liegt. Insofern 
wird zum Schutz des Grundwassers auf die Notwen-
digkeit, sowohl die Belange der Schutzgebietsver-
ordnung Münster-Geist, als auch die Vorgaben des 
Ziels 28 unter Kapitel IV.6 Wasser des Regional-
plans Münsterland einzuhalten, verwiesen. 
 
 
Entsprechend dem Hinweis  3.7 sind die genannten 
Bestimmungen aufgenommen. 
 
 
Dem Hinweis wurde bereits 
zur öffentlichen Auslegung 
des Planentwurfs entspro-
chen.  
Eine Beschlussfassung ist 
nicht erforderlich.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 I 
Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche 
 
Stellungnahmen zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung / Seite 20 von 20 
5  Anregungen aus der eingeschränkten Beteiligung des betroffenen Eigentümers gemäß § 4a Abs. 3 Satz 4 BauGB  
Beteiligungszeitraum 26.03.2019 bis einschließlich 28.03.2019  
 
Vorbemerkung: Im Rahmen der zwischenzeitlich fortgeschrittenen Ausbau- und Detailplanung hat sich die Wohn + Stadtbau als Eigentümer der Fläche außerhalb eines Beteili-
gungsschrittes bezüglich der Tiefgaragenzufahrten geäußert, die eine Änderung der Flächen für Tiefgaragen in der Planzeichnung erforderlich gemacht haben. Im Zuge dessen 
wurde eine eingeschränkte Beteiligung des betroffenen Eigentümers durchgeführt, indem die Wohn + Stadtbau im Zeitraum vom 26.03. - 28.03.2019 Gelegenheit zur Stellung-
nahme gegeben wurde. 
 
Nr.  Stellungnahme Anregungen und Hinweise  Abwägung  Beschlussvorschlag  
 Behördenabstimmung | Stellungnahmen sonstige TÖB 
5.1  Eigentümer, 
Schreiben vom 
14.02.2019 
Im Rahmen der zwischenzeitlich fortgeschrittenen 
Ausbau- und Detailplanung hat sich herausgestellt, 
dass die Lage der Tiefgaragenzufahrten gemäß dem 
Stand zur Offenlage eine Anpassung erfordert. Die 
Tiefgaragenzufahrten stellen eine Abweichung zu 
dem im vorhabenbezogenen Bebauungsplan festge-
setzten Flächen für Tiefgaragen dar. Um dem Pla-
nungsrecht zu entsprechen sowie die Diskrepanz 
zwischen dem Vorhaben- und Erschließungsplan 
und dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan zu 
berichtigen, müsste eine Verschiebung der 4 m brei-
ten Tiefgaragenzufahrten der Wohnhöfe an die je-
weilige Grundstücksgrenze erfolgen. 
Die Verschiebung der Tiefgaragenzufahrten br ingt 
keine Verschlechterung für die Wohnhöfe mit sich, 
da diese in Richtung Westen an die jeweilige Grund-
stücksgrenze erfolgt und somit von den Wohnhöfen 
abrückt. Die Breiten der Tiefgaragenzufahrten wur-
den nicht verändert . Die Veränderung der Planung 
betrifft nur die Tiefgaragenzufahrten, sodass die Ä n-
derung die Grundzüge der Planung nicht berührt. Die 
Betroffenheit bezieht sich lediglich auf den Eigent ü-
mer, deshalb ist eine eingeschränkte Beteiligung in 
einem sehr kurzen Zeitraum möglich. 
Die Wohn + Stadt bau hat als Eigentümer ihre Z u-
stimmung zu der neuen Planung gegeben. 
Der Stellungnahmen, die 
Ein- und Ausfahrten zu den 
Tiefgaragen in der Pla n-
zeichnung bis an die jewe i-
lige Grundstücksgrenze zu 
verschieben, wird gefolgt.  
Beschlussvorschlag 1.1.2

V-0321-2019-Anlage-4-Planverkleinerung

1513 Zeichen

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An der Alten Kirche
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Einfahrt/ Ausfahrt
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Einfahrt/ Ausfahrt
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1280
620
614611613612609
773
2185468467
1112
127462
2187
1208126
21881209150
2266
2250
1357
1410
2183
218018941893
1411
1231
2133
18321402
14081407
1358
156
1409
325
1451
St
St
St StStStSt
St
1
StStStStStStSt
St
Lebensmittel-Einzelhandelsbetriebmax. 1400 qm Verkaufsfllche
geplante.LQGHUWDJHVVWlWWH
0,6MI1,2GH:P1+1
1,0WAGH:III P1+1IV P1+1FD0,5
o
1,61,0GH:III P1+1IV P1+1FD
o
1,61,0GH:P1+1PDbU]WHKDXV
SO1
SO2
1,0WAFD0,5oGH:III P1+1IV P1+1
Versorgungund Wohnen
Anlage 4 zur Vorlage Nr. V/0321/2019
3ODQYHUNOHLQHUXQJRKQH0D‰VWDEBebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I‹6WDGW0QVWHUPfad: .?B?B?%SODQ?LP9HUIDKUHQ?,+LOWUXS:HVWOLFK:HVWIDOHQVWUD‰H?96WHOOXQJQDKPHQ6DW]XQJ?B,B6DW]XQJVHQWZXUI6WDQGDUG?B,B6DW]XQJVHQWZXUIGZJ

V-0321-2019-Anlage-2-Begruendung

111272 Zeichen

Begründung / Seite 1 von 35 
Anlage 2 zur Vorlage Nr. V/0321/2019 
Begründung   
zum Vorhabenbezogener Bebauungsplan  
Nr. 573 Teilabschnitt I:  
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/  
Nördlich An der Alten Kirche 
Inhalt Seite 
1. Planungsanlass / Planungsgrundlagen ................................................................................................. 2 
2. Geltungsbereich ..................................................................................................................................... 2 
3.  Planungsrechtliche Situation ................................................................................................................. 3 
3.1  Entwicklung aus dem Flächennutzungsplan ............................................................................... 3 
3.2  Bestehendes Planungsrecht / sonstige Satzungen, Verordnungen ............................................ 3 
4. Räumliche und strukturelle Situation ..................................................................................................... 3 
5.  Planungsziele ......................................................................................................................................... 4 
6.  Inhalte des Bebauungsplans ................................................................................................................. 5 
6.1  Grundzüge der Planung .............................................................................................................. 5 
6.2  Bauliche Nutzung und Baugestaltung ......................................................................................... 5 
6.2.1  Nutzungsart(en), Nutzungsdichte ...................................................................................... 5 
6.2.2  Bebaubare Flächen, Bauhöhe .......................................................................................... 7 
6.2.3  Bauweise und Bauform ..................................................................................................... 9 
6.2.4  Firstrichtung, Dachform ..................................................................................................... 9 
6.2.5  Material, Farbgebung ........................................................................................................ 9 
6.2.6  Stellplätze, Nebenanlagen ................................................................................................ 9 
6.2.7  Freiflächen, Begrünung ................................................................................................... 10 
6.2.8  Werbeanlagen ................................................................................................................. 10 
6.3  Verkehrsflächen / Erschließung................................................................................................. 10 
6.4  Ver- und Entsorgung / technische Infrastruktur ......................................................................... 11 
6.5  Soziale Infrastruktur ................................................................................................................... 12 
6.6  Grünflächen / Begrünung .......................................................................................................... 12 
6.6.1  Anpflanz- und Erhaltungsgebote ..................................................................................... 12 
6.6.2  Ausgleichsflächen ........................................................................................................... 12 
6.7.  Artenschutz ................................................................................................................................ 12 
6.8.  Immissionsschutz ...................................................................................................................... 13 
6.9  Altlasten / Altstandorte ............................................................................................................... 15 
6.10  Denkmalschutz / Archäologie .................................................................................................... 15 
7.  Flächenbilanz ....................................................................................................................................... 15 
8.  Auswirkungen auf die Umwelt / Umweltbericht gemäß § 2 a BauGB ................................................. 16 
8.1  Rahmen der Umweltprüfung ...................................................................................................... 16 
8.2  Kurzdarstellung der Planung ..................................................................................................... 16 
8.3  Fachgesetzliche Ziele und Vorgaben des Umweltschutzes ...................................................... 18 
8.4  Umweltbeschreibung / Umweltbewertung und Wirkungsprognose ........................................... 22 
8.4.1  Mensch ............................................................................................................................ 22 
8.4.2  Pflanzen und Tiere / biologische Vielfalt ......................................................................... 23 
8.4.3  Fläche und Boden ........................................................................................................... 25 
8.4.4  Wasser ............................................................................................................................ 26 
8.4.6  Landschaft ....................................................................................................................... 28 
8.4.7  Kulturgüter und sonstige Sachgüter ................................................................................ 29 
8.4.8  Wechselwirkungen der Schutzgüter ................................................................................ 29 
8.5  Zusammenfassung der erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen .................................. 30 
8.6  Nichtdurchführung der Planung (Prognose Null-Variante) ........................................................ 30 
8.7  Anderweitige Planungsmöglichkeiten ........................................................................................ 30

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 2 von 35 
8.8  Überwachung (Monitoring) ........................................................................................................ 30 
8.9  Zusammenfassung .................................................................................................................... 31 
9.  Gesamtabwägung ................................................................................................................................ 34 
10.  Realisierung der Planung / Durchführungsmaßnahmen ..................................................................... 34 
Anhang ........................................................................................................................................................ 35 
Gutachten .................................................................................................................................................... 35 
1.  Planungsanlass / Planungsgrundlagen 
Der Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I (573 I) „Hiltrup – Westlich Westfalenstraße/ Nördlich 
An der Alten Kirche“ soll in Kombination mit dem Bebauungsplan Nr. 573 II die planungsrechtli-
chen Voraussetzungen für die Entwicklung eines neuen, ortsteilnahen Wohngebiets in Münster-
Hiltrup schaffen. Aufgrund der guten Wirtschaftsentwic klung und einer hohen Wohn-  und Le-
bensqualität sowie steigender Bevölkerungszahlen weist die Stadt Münster eine hohe Nachfr a-
ge nach Wohnraum auf. Die Sicherung eines vielfältigen und attraktiven Wohnraumangebotes 
ist daher ein zentrales Ziel der Münsteraner Stadtentwicklung. Bei der zusätzlichen Inanspruc h-
nahme von Flächen für die bauliche Entwicklung sollen aus siedlungsstrukturellen und ökolog i-
schen Gründen vorranging Flächen durch Wiedernutzbarmachung, Nachverdichtung und ande-
re Maßnahmen der Innenentwicklung genutzt werden. Bei der für eine Wohngebietsentwicklung 
vorgesehenen ehemaligen Gärtnereifläche westlich der Westfalenstraße handelt es sich um ei-
nen bereits verkehrlich erschlossenen, integrierten Standort in Münster -Hiltrup, der mit der um-
liegenden Bebauung einen Zusammenhang bildet.  
Der Bebauungsplan Nr. 573 I  umfasst die gewerbliche Nutzung entlang der Westfalenstraße 
wie einen großflächigen Lebensmittelmarkt und wird im Vollverfahren aufgestellt.  
Ursprünglich wurde der Bebauungsplan Nr. 573 im besc hleunigten Verfahren nach § 13a 
BauGB gestartet. Da es sich um eine Wiedernutzbarmachung von bereits genutzten Flächen 
handelt und die versiegelte Grundfläche insgesamt nicht mehr als 20.000 qm umfasst, waren 
die Eingangsvoraussetzungen erfüllt. Im Lau fe des Verfahrens s tellte sich jedoch heraus, dass 
mit der Schaffung der Erweiterungsmöglichkeit des Lebensmi ttelmarktes ein UVP -relevantes 
Vorhaben entstanden und so für diesen Teilberei ch ein beschleunigtes Verfahren ausgeschlos-
sen ist. Entsprechend ist der östliche Tei lbereich des Bebauungsplans als Teilabschnitt I aus 
dem Bebauungsplan herausgelöst worden und wird nun im Vollverfahren mit Darstellung der 
Umweltauswirkungen im Umweltbericht durchgeführt. Der Teilabschnitt II verbleibt im beschleu-
nigten Verfahren. 
2.  Geltungsbereich 
Der Planbereich befindet sich an der Westfalenstraße im Stadtteil Hiltrup auf der Fläche einer 
ehemaligen Gärtnerei. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird begrenzt durch:  
 Wohnbebauung an der Fleigestraße in Norden,  
 die Westfalenstraße im Osten,  
 Wohnbebauung und einen Spielplatz mit Bolzplatz an der Straße „An der Alten Kirche“ 
im Süden und 
 den parallel aufzustellenden Bebauungsplan Nr. 573 II im Westen. 
Innerhalb des Plangebiets liegen die folgenden Grundstücke:

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 3 von 35 
Gemarkung  Hiltrup, Flur 4, 
Flurstücke  465, 467, 468, 2183, 2185, 2186, 2187, 2249, 2250; Teile des Flurstücks 2266. 
Die Grenzen des räumlichen Geltungsbereichs des Bebauungsplans sind im Plan durch einen 
grauen Farbstreifen gekennzeichnet.  
Gemäß § 12 (4) BauGB werden einzelne Flächen, die außerhalb des Vorhabens und Erschli e-
ßungsplans liegen, mit in den vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit einbezogen. Das betrifft 
die folgenden Grundstücke: Gemarkung Hiltrup, Flur 4, Flurstück 468, 2183 und teilweise die 
Flurstücke 467, 2185 (Ärztehaus), 2186 und 2187. 
3.  Planungsrechtliche Situation 
3.1  Entwicklung aus dem Flächennutzungsplan 
Der wirksame Flächennutzungsplan (FNP) stellt den Planungsbereich parallel zur Westfalen-
straße als gemischte Baufläche (M) dar.  
Eine Änderung des FNPs ist nicht notwendig, da die künftigen Festsetzungen im Bebauung s-
plan der jetzigen Darstellung im Flächennutzungsplan entsprechen.  
3.2  Bestehendes Planungsrecht / sonstige Satzungen, Verordnungen 
Für das Plangebiet besteht der rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 269: Hiltrup - Westfalenstraße 
/ Amelsbürener Straße / Theodor -Storm-Straße / Albertsheide / Burgwall. Für den Bereich des 
Plangebiets setzt der bestehende Bebauungsplan „Mischgebiet“ fest. Der Bebauungsplan Nr. 
573 I überplant teilweise den Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 269. Mit der Rechtskraft 
des Bebauungsplans Nr. 573 I tritt der Bebauungsplan Nr. 269, soweit er von dem neuen Plan 
überlagert wird, teilweise außer Kraft.  
Das Plangebiet befindet sich in der Schutzzone III des Wasserschutzgebietes Münster-Geist, 
festgesetzt durch die Wasserschutzgebietsverordnung Münster-Geist am 18.06.1990 (WSG-
VO). Diese geltende WSG-VO ist zu beachten. Die Vorgaben des Ziels 28 unter Kapitel IV.6 
Wasser des Regionalplans Münsterland sind einzuhalten. Im Rahmen der Bauantragverfahren 
sind die allgemeinen Auflagen für Bauen in Wasserschutzgebieten in der Schutzzone III des 
Wasserschutzgebietes Münster-Geist anzuwenden.  
4. Räumliche und strukturelle Situation 
Lage und visuelle Prägung 
Das ca. 3,6 ha große Plangebiet (davon liegen 50% (1,8 ha) im Bebauungsplan 573 I ) befindet 
sich im nordwestlichen Bereich von Hiltrup, integriert in den bestehenden Siedlungsbereich. Die 
Entfernung zur Marktallee mit Einkaufsmöglichkeiten beträgt ca. 1 km.  Der Bahnhof Hiltrup ist 
ca. 2 km entfernt. Soziale Infrastruktureinrichtungen wie Schulen (Clemensschule, Johannes-
schule, Paul-Gerhardt-Schule) befinden sich in ca. 1 km Entfernung und sind damit für die künf-
tigen Bewohner des neuen Quartiers gut zu erreichen.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 4 von 35 
Nutzungsstruktur im Plangebiet 
Große Teile des Plangebiets werden derzeit teilweise genutzt. Nach Aufgabe des Gärtnereibe-
triebs entwickelte sich eine Brachfläche. Der Gärtnerei zugehörige Gebäude wurden inzwischen 
abgerissen, sodass große Teile des Gebiets bis auf vereinzelten Baumbestand freigeräumt 
sind. Im Eingangsbereich zum Gebiet befindet sich im Norden das im Jahr 2008 errichtete Är z-
tehaus und im Süden ein Lebensmittel - und Getränkemarkt. Beide Einrichtungen werden über 
die zentrale Zufahrt von der Westfalenstraße erschlossen.  
Nutzungsstruktur im näheren Umfeld 
In der näheren Umgebung, insbesondere südlich und westlich des Plangebiets befinden sich 
Wohngebiete mit überwiegend ein-  bis zweigeschossiger Einfamilienhausbebauung, die durch 
den Bebauungsplan Nr. 269 planungsrechtlich gesichert werden. Nördlich des Plangebiets be-
finden sich auch gewerbliche Nutzungen (Burger King/ Tankstelle). 
Östlich des Plangebietes grenzt die Westfalenstraße an das Plangebiet an. Entlang der Haupt-
verkehrsstraße in Hiltrup befindet sich ein Mischgebiet, das ebenfalls über den Bebauungsplan 
Nr. 269 festgesetzt ist. Die zwei - bis dreigeschossigen Gebäude sind in der Erdgeschosszone 
überwiegend gewerblich genutzt (Restaurants/ Geschäfte), in den Obergeschossen befinden  
sich Wohnungen.   
5.  Planungsziele 
Das übergeordnete Planungsziel besteht darin, die teilweise mindergenutzte Fläche einer 
hochwertigen Nutzung zuzuführen und in diesem Zuge die Grundstücke neu zu ordnen.  Dabei 
sollen vielfältige Angebote im Wohnbereich für alle Zielgruppen geschaffen werden. Im Vorde r-
grund steht insbesondere auch die Schaffung eines Angebots von öffentlich gefördertem Wohn-
raum entsprechend dem Programm der sozialgerechten Bodennutzung Münster (SoBoMü).  
Zur Entwicklung eines städtebaulichen Konzepts wurde bereits 2014 durch den Vorhabenträger 
Wohn+Stadtbau ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Der erste Preis in diesem Wet t-
bewerb ging an das Architekturbüro htarchitektur bda, Münster. Auf Grundlage des prämierten 
Entwurfs wurde das städtebauliche Bild für das neue Baugebiet „Lorenzgrön“ weiter entwickelt 
und schließlich auf dieser Grundlage die Bebauungspläne Nr. 573 I und Nr. 573 II erstellt.   
Der städtebauliche Entwurf für das neue Quartier „Lorenzgrön“ ist durch eine Mischung au s 
Doppel- und Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern gekennzeichnet. Geplant sind insgesamt 
ca. 200 Wohneinheiten, die sich in 24 WE in Einfamilienhäusern und rund 180 WE in Mehrfami-
lienhäusern aufteilen.  
Im östlichen und mittleren Bereich des Quartiers si nd in vier Höfen in einer U -förmigen Anord-
nung je drei Mehrfamilienhäuser untergebracht. Im westlichen Bereich grenzen Einfamilienhäu-
ser als Reihen- und Doppelhäuser an einen Grünzug an.  
Ergänzend dazu sind in dem Gebiet ein Lebensmittelmarkt sow ie ein Ärztehaus vorhanden, die 
in den Entwurf integriert wurden. Dem Lebensmittelmarkt werden Erweiterungsm öglichkeiten 
geboten. In der Überarbeitung der Planung ist der Lebensmittelmarkt nördlich der künftigen Er-
schließungsstraße verlagert worden, um die Erweiter ungsmöglichkeiten zu bieten und eine 
räumliche Bündelung mit der umgebenden Nutzung zu erreichen.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 5 von 35 
6.  Inhalte des Bebauungsplans 
6.1  Grundzüge der Planung  
Der Bebauungsplan Nr. 573 I basiert auf der Konzeptidee des städtebaulichen Entwurfs des Ar-
chitektenbüros htarchitektur bda, Münster.  
Im Bebauungsplan Nr. 573 I  wird die Bebauung des östlichen Bereichs geregelt. Der Bebau-
ungsplan Nr. 573 I  soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erschließung und E r-
richtung von ca. 110 Wohneinheiten in Form von Mehrfamilienhäusern schaffen , die Verlag e-
rung und Erweiterungsoption des Lebensmittelmarkts sichern, das bestehende Ärztehaus s i-
chern sowie mit der ergänzenden Mischnutzung die straßenbegleitende Bebauungsmöglichkeit 
vervollständigen. Innerhalb der Mehrfamilienhäuser ist eine Kindertageseinrichtung vorgesehen. 
Im westlich angrenzenden Bebauungsplan Nr. 573 II werden ca. 95 weitere Wohneinheiten in 
Form von Mehr- und Einfamilienhäusern entstehen.  
Entsprechend den vorgenannten Planungszielen und um die beabsichtigte städtebauliche Ent-
wicklung und Ordnung zu gewährleisten,  werden die prägenden Elemente des Wettbewerbs 
wie folgt umgesetzt:  
 der Lebensmittelmarkt, mit einer Begrenzung der Verkaufsfläche auf 1.400 qm, wird als 
heterogener Standort um Wohnnutzung in den Obergeschossen ergänzt. Durch die Ver-
lagerung des Lebensmittelmarkts und der Sicherung des bestehenden Ärztehaus wer-
den diese Nutzungen im Norden des Plangebietes gebündelt.  
 Die Mehrfamilienhäuser sind in Form von autofreien Wohnhöfen angeordnet. Der drei-
geschossige Geschosswohnungsbau wird entsprechend des Wettbewerbsergebnisses 
durch Vor- bzw. Rücksprünge gegliedert. Nach Norden werden die Gebäude teilweise 
durch ein viertes Vollgeschoss betont.  
 Durch Baulinien wird die raumprägende Eingangssituation in das Quartier entsprechend 
des städtebaulichen Entwurfs gesichert.  
 Der ruhende Verkehr der Wohnnutzungen wird vollständig unterirdisch angeordnet. 
Die im vorhabenbezogenen Bebauungsplan getroffenen Festsetzungen setzen das konkrete 
Vorhaben planungsrechtlich gemäß § 12 Abs. 3 BauGB um. Im Durchführungsvertrag werden 
weitergehende realisierungsbezogene Vereinbarungen getroffen.  
6.2  Bauliche Nutzung und Baugestaltung 
6.2.1  Nutzungsart(en), Nutzungsdichte 
Art der baulichen Nutzung 
An di e Westfalenstraße angrenzend wird ein „Sondergebiet Ärztehaus“ (SO 2) gemäß §  11 
BauNVO festgesetzt, um das bestehende Ärztehaus planungsrechtlich abzusichern. Das Son-
dergebiet „Ärztehaus“ dient der Unterbringung von medizinischen Einrichtungen wie Arztpraxen, 
Physiotherapiepraxen und Anlagen für soziale  Zwecke sowie kleinflächigen Einzelhandelsein-
richtungen mit pharmazeutischen Artikeln, Apotheken sowie medizinischen und orthopädischen 
Artikeln. Diese Sortimente entsprechend der Münsteraner Sortimentsliste (vgl. EHZK Münster  
Seite 146ff, Tabelle 24). Die getroffenen Festsetzungen sollen den Bestand des Ärztehauses 
langfristig absichern und dabei Entwicklungsspielräume offen halten.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 6 von 35 
Im nordwestlichen Plangebiet wird ein „Sondergebiet Versorgung und Wohnen“ (SO 1) gemäß 
§ 11 BauNVO festgesetzt, um die Verlagerung des Lebensmittelmarkts zu ermöglichen. En t-
sprechend der städtebaulichen Zielsetzung ist für das „Sondergebiet Versorgung und Wohnen“ 
eine Mischung aus Lebensmittelmarkt und Wohnungen vorgesehen.  
Die Nutzungen im SO 1 teilen sich entsprechend den im Durchführungsvertrag zu regelnden 
Nutzungen und den verbleibenden Bestandsnutzungen, zu ca. 1/2 in den Lebensmittelmarkt im 
Erdgeschoss, 1/2 Wohnangebot in den Obergeschossen des Lebensmittelmarkts auf . Im Un-
tergeschoss sind eine Tiefgarage, Abstellräume und eine Anlage für die Energiegewinnung vor-
gesehen. Durch diese Wärmeanlage wird das gesamte Quartier mit Energie versorgt.  
Es werden gezielt die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung des Lebensmit-
telmarkts mit bis zu 1.400 qm Verkaufsfläche geschaffen. Der bestehende Lebensmittelmarkt 
vergrößert sich damit von 700 qm auf einen großflächigen Lebensmittelmarkt mit 1.400 qm und 
wird künftig eine größere Sortimentsbreite und -tiefe anbieten.  
Durch die Verlagerung liegt der neue Standort des Lebensmittelmarkts nicht mehr gänzlich i n-
nerhalb des gem äß Einzelhandels- und Zentrenkonzept Münster, Fortschreibung 2018, räum-
lich ab gegrenzten zentralen Versorgungsbereichs B 4 „Stadtbereichszentrum H iltrup-Mitte“. 
Während sich die Stellplatzanlage größtenteils noch innerhalb der Abgrenzung befindet, liegt 
der Gebäudekörper des Lebensmittelmarktes außerhalb des zentralen Versorgungsbereiches, 
grenzt jedoch unmittelbar an diesen an. Da zum Zeitpunkt der  Fortschreibung des Einzelhan-
dels- und Zentrenkonzepts Münster ( Ratsbeschluss 14.03.2018), noch von einer Erweiterung 
des bestehenden Lebensmittelmarktes am vorhandenen Standort  und damit innerhalb der A b-
grenzungen des zentralen Versorgungsbereiches ausgegangen wurde (vgl. Einzelhandels- und 
Zentrenkonzept Münster, 6.3 Zentrale Versorgungsbereiche: Stadtbereichszentrum Hiltrup-
Mitte, Seite 60), konnte die nunmehr beabsichtigte städtebauliche Konzeption mit der Verlag e-
rung des Marktstandortes in nördliche Richtung nicht mehr berücksichtigt werden. Städtebaulich 
und versorgungsstrukturell wird die räumliche Verschiebung des Marktstandortes im Eingang s-
bereich des neuen Wohngebietes und damit das Überschreiten der Abgrenzung des zentralen 
Versorgungsbereiches als vertretbar und verträglich eingestuft. Zudem ist die Erweiterungsab-
sicht des Lebensmittelmarktes bereits als festgelegtes Entwicklungsziel Bestandteil des vom 
Rat beschlossenen Einzelhandels - und Zentrenkonzepts. Insofern handelt es sich hinsichtlich 
der Lage des Lebensmittelmarktes außerhalb, aber unmittelbar angrenzend an den nördlichen 
Rand des zentralen Ver sorgungsbereiches Hiltrup-Mitte, um eine begründete Ausnahme vom 
beschlossenen Einzelhandels- und Zentrenkonzept. 
Im Eingangsbereich des Plangebiet s wird als Ergänzung der straßenbegleitenden Bebauung 
entsprechend der vorhandenen Bebauung an der Westfalenstraße ein „Mischgebiet“ nach §  6 
BauNVO festgesetzt. Die Festsetzungsart „MI“ entspricht der vorherigen Festsetzung des B e-
bauungsplans Nr. 269. Im Mischgebiet sind die gemäß § 6 (3) BauNVO ausnahmsweise zuläs-
sigen Nutzungen sowie Vergnügungsstätten gemäß § 6 (2) BauNVO unzulässig. 
Das sonstige Plangebiet wird als „Allgemeines Wohngebiet” gemäß § 4 BauNVO festgesetzt, 
um das städtebauliche Ziel der vorrangigen Wohnnutzung entsprechend der Umgebungsstru k-
tur zu sichern. Die i n allgemeinen Wohngebieten gemäß § 4 (3) BauNVO ausnahmsweise z u-
lässigen Nutzungen (Betriebe des Beherbergungsgewerbes, sonstige nicht störende Gewerbe-
betriebe, Anlagen für Verwaltungen, Gartenbaubetriebe und Tankstellen) sind aufgrund ihrer 
Störwirkung und ihres Flächenbedarfs nicht zulässig.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 7 von 35 
Innerhalb des allgemeinen Wohngebiets (WA) ist eine Kindertagesstätte vorgesehen (siehe 
Hinweis in Planzeichnung). Innerhalb des allgemeinen Wohngebiets ist diese Nutzung nach § 4 
(2) Nr. 3 BauNVO allgemein zulässig.  Bis zur Fertigstellung der vorgesehen Kita schafft die 
Wohn- und Stadtbau in Abstimmung mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Int e-
rimsmaßnahmen um die entstehenden Bedarfe zu decken.  
Maß der baulichen Nutzung 
Im WA wird die zulässige Grundflächenzahl mit 0,5 fes tgesetzt, gleichzeitig ist eine Überschrei-
tung der GRZ für Tiefgaragen bis max. 0,8 zulässig.  Diese Überschreitungen der Höchstmaße 
des § 17 (1) BauNVO ist im Sinne des §  17 (2) BauNVO vertretbar, weil die Überschreitung 
durch Umstände ausgeglichen wird, durch die sichergestellt ist, dass die allgemeinen Anforde-
rungen an gesunde Wohn-  und Arbeitsverhältnisse nicht beeinträchtigt werden und nachteilige 
Auswirkungen auf die Umwelt vermieden werden.  
Durch die Festsetzungen des Bebauungsplans entstehen im Allgemeinen Wohngebiet Wohnhö-
fe, die sich um  einen autofreien Hof gruppieren. Gleichzeitig wird festgesetzt, dass die Über-
schreitung der GRZ für Anlagen nach § 19 (4) BauNVO lediglich für die Realisierung der Tiefga-
ragen ermöglicht wird. So wird die Unterbringung des ruhenden Verkehrs unterirdisch real isiert, 
so dass die oberirdisch verbleibenden Freiräume aufgewertet werden können. Zusätzlich wird 
die erhöhte V ersiegelung durch Festsetzungen zur Begrünung (Dachbegrünung, Tiefgaragen-
begrünung) kompensiert. Die mit der Erhöhung der GRZ einhergehende Verdichtung wird ent-
sprechend wohnverträglich gestaltet. Die allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn - und 
Arbeitsverhältnisse (u. a. Belüftung und Belichtung) werden nicht beeinträchtigt.  Die zulässige 
Geschossflächenzahl wird auf 1,0 festgesetzt. 
Im „Sondergebiet Versorgung und Wohnen“ und im „Sondergebiet Ärztehaus“ wird die zulässi-
ge Grundflächenzahl auf 1, 0 und die zulässige Geschossflächenzahl auf 1,6 begrenzt. Die E r-
höhung der Grundflächenzahl auf 1,0 wird durch die Versieglung der Fläche für die oberirdi-
schen Stellplätze ausgelöst. Aufgrund  der Lage im Wasserschutzgebiet III dürfen im Bereich 
der Stellplätze keine wasserdurchlässigen Materialen verwendet werden.  
Im Mischgebiet werden die Obergrenzen für das Maß der baulichen Nutzung nach § 17 BauN-
VO für Mischgebiete eingehalten. Die GRZ wird auf 0,6 die GFZ auf 1,2 festgesetzt.  
6.2.2  Bebaubare Flächen, Bauhöhe 
Überbaubare Grundstücksflächen 
Die überbaubaren Grundstücksflächen sind im Bebauungsplan durch Baugrenzen und Baul i-
nien definiert und so angeordnet, dass die bauliche Umsetzung des zugrundeliegenden städt e-
baulichen Entwurfes gefördert (Lebensmittelmarkt) bzw. der Bestand gesichert wird (Ärzt e-
haus). Durch die Festsetzung von Baulinien wird der Eingangsbereich durch Raumkanten def i-
niert und entsprechend dem städtebaulichen Entwurf umgesetzt. Die klare städtebauliche Struk-
tur sorgt für einen stimmigen Auftakt in das Quartier. 
Die überbaubaren Grundstücksflächen der Mehrfamilienhäuser sind mit maximalen Bautiefen 
von 14 m festgesetzt, wodurch einerseits ein ausreichender architektonischer Gestaltungsspiel-
raum eröffnet, andererseits die städtebauliche Figur des Entwurfs gesichert wird. Mögliche 
Grundstücksteilungen sind durch rote Strichlinien dargestellt. Das Baufenster , in dem die Ki n-

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 8 von 35 
dertageseinrichtung untergebracht werden soll, ist mit einer großzügigeren Bautiefe ausgestat-
tet, um den eingeschossigen Anbau der Kita flexibel unterbringen zu können. 
Zahl der Vollgeschosse 
Das Wettbewerbsergebnis strebt eine Bebauung an, die sich hinsichtlich ihrer Höhenentwic k-
lung in die Umgebung einfügen soll. Entsprechend wird für die Mehrfamilienhäuser eine dr ei- 
bis viergeschossige Bebauung festgesetzt. Durch die viergeschossige Bebauung der Kopfbau-
ten der Höfe, soll die Erschließungsstraße baulich eingefasst werden und eine Torsituation en t-
stehen. Es wird eine maximale Geschosshöhe von 10,50 m für dreigeschos sige Gebäude und 
13,50 m für viergeschossige Gebäude festgesetzt.  
Die Geschossigkeit des Lebensmittelmarkts mit Wohnnutzung in den Obergeschossen wird auf 
maximal drei bis vier Geschosse und eine Gebäudehöhe von 11,50 m bzw.14,50 m beschränkt. 
Um eine raumfassende Bebauungskante entlang der Erschließungsstraße zu schaffen,  werden 
hier analog zu den Kopfbauten der Mehrfamilienhäuser maximal vier Geschosse festgesetzt. Im 
nördlichen Bereich des Baufensters sind maximal drei Geschosse festgesetzt.  
Für das Ärztehaus werden ausgehend vom Bestand maximal drei  Geschosse und eine Bauhö-
he von 13,50 m festgesetzt. Hierdurch wird der Bestand langfristig gesichert und ein darüber-
hinausgehender Entwicklungsspielraum eingeräumt.   
Im Mischgebiet, angrenzend an die Westf alenstraße, werden analog zur angrenzenden Bebau-
ung, gegenüber den zuvor im Bebauungsplan Nr. 269 festgesetzten zwei Geschossen, nun drei 
Geschosse mit einer maximalen Gebäudehöhe von 10 m festgesetzt.  
Bauhöhen 
Die Gebäudehöhen sind in der Planzeichnung in Meter über Normalhöhenull (m ü. NHN) fest-
gesetzt. Die Fußbodenoberkante im Erdgeschoss soll mindestens 0,30 m über der Oberkante 
der jeweilig der Erschließung dienenden Verkehrsfläche liegen (§  9 Abs. 3 BauGB i. V. m. § 18 
Abs. 1 BauNVO). Die Festsetzung der maximalen Gebäudehöhen (GH) bezogen auf NHN be-
rücksichtigt bereits die entwässerungstechnisch notwendige Aufhöhung des Geländes bzw. des 
Gebäudes. Sie dient dem Ziel, eine verträgliche Höhenentwicklung für das Gesamtgebiet und 
Vorsorge für Starkregenereignisse sicherzustellen.  
Technische Anlagen und technische, untergeordnete Bauteile wie z.  B. Aufbauten für Aufzüge, 
Lüftungs- und Kühlaggregate, Solarpaneele und Photovoltaikanlagen, die der Gebäudenutzung 
dienen, sind auf den Fl achdächern grundsätzlich zulässig. Technische Anlagen, die der rein 
kommerziellen Nutzung dienen, sind unzulässig.  Eine Überschreitung der festgesetzten G e-
bäudehöhe (GH max.) durch technische Anlagen / technische und untergeordnete Bauteile ist 
bis zu einer Höhe v on maximal 2,00 m ausnahmsweise zulässig, sofern diese um mindestens 
1,50 m von den Außenwänden der Gebäude zurückversetzt angeordnet werden. Lüftungs - und 
Kühlaggregate sowie sichtbare Lüftungskanäle sind zwingend einzuhausen (§ 9 ( 1) Nr. 1 
BauGB i.  V. m. § 16 ( 6) BauNVO). Durch diese Steuerung werden die erforderlichen techni-
schen Anlagen und Bauteile ermöglicht, gleichzeiti g aber ihre Wahrnehmbarkeit und damit 
Störwirkung vermindert.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 9 von 35 
6.2.3  Bauweise und Bauform 
Als Bauweise wird aufgrund der vorgesehenen  städtebaulichen Ausformung gemäß §  22 (2) 
BauNVO für das WA-Gebiete und das Mischgebiet  die offene Bauweise festgesetzt. Auf diese 
Weise wird die Realisierung einer ortstypischen Bebauung mit beschränkter, städtebaulicher 
Dichte gefördert.  
6.2.4  Firstrichtung, Dachform 
Die Gebäudestellung und Dachform spielen für die Stimmigkeit des der Planung zugrunde li e-
genden städtebaulichen Konzeptes aus dem Wettbewerb eine bedeutende Rolle. Als Dachfor-
men werden ausschließlich Flachdächer festgesetzt. Damit werden moderne, zeitgemäße G e-
bäudetypen ermöglicht. Darüber hinaus wird für das WA -Gebiet eine Begrünung der Flachdä-
cher festgesetzt, wodurch im Baugebiet ein besseres Mikroklima und Nahrungs - / bzw. Jag d-
räume für Fledermäuse geschaffen werden.   
Für die ergänzende Bebauung innerhalb des Mischgebiets wird keine Dachform festgesetzt um 
Entwicklungsspielräume offen zu halten. Denkbar wären eine Bebauung mit Satteldach, die sich 
in die Struktur der Straßenrandbebauung der Westfalenstraße eingliedert oder eine Bebauun g 
mit Pultdach, die in Einklang mit dem Ärztehaus  einen Rahmen für die Zufahrt in das  neue 
Quartier bildet. 
6.2.5  Material, Farbgebung 
In den Textlichen Festsetzungen finden lediglich grundsätzliche Steuerungen zur Fassadeng e-
staltung statt. Hier wird geregelt, dass als Hauptmaterial für die Fassaden ausschließlich Ver-
blendmauerwerk in einheitlicher Farbgebung zulässig ist. Untergeordnet können zur Gebäu-
deakzentuierung auch andere Materialien zugelassen werden. Die Ansichtspläne, die Bestand-
teil des Bebauungsplans sind, stellen die Fassadenstruktur, die Gliederung sowie das Erschei-
nungsbild der Gebäude gemäß dem Wettbewerbsergebnis dar. Darüber hinaus wird der Durch-
führungsvertrag konkretere Regelungen zur Fassadengestaltung, Materialität und Farbgestal-
tung enthalten. 
6.2.6  Stellplätze, Nebenanlagen 
Im allgemeinen Wohngebiet der Mehrfamilienhausbebauung ist die Errichtung von oberirdi-
schen Stellplätzen und Garagen unzulässig, die nötigen Stellplätze sind in Tiefgaragen unter-
zubringen.  
Im Sondergebiet 1 und Sondergebiet 2 sind die nötigen Stellplätze für die Besucher  / Kunden 
des Lebensmittelmarkts und das Ärztehaus oberirdisch angeordnet. Für die Wohneinheiten in 
Verbindung mit dem Lebensmittelmarkt ist eine Tiefgarage vorgesehen.  
Im WA- und im SO 1-Gebiet ist die Errichtung einer Tiefgarage einschließlich ihrer Zu - und Ab-
fahrt nur innerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen und innerhalb der mit TGa gekenn-
zeichneten Flächen zulässig. Die Errichtung der Ein-  und Ausfahrt der Tiefgaragen ist aus-
schließlich in den mit ‚Ein - und Ausfahrt‘ gekennzeichneten Bereichen zulässig. Durch diese 
Festsetzung soll die Errichtung von zusammenhängenden Tiefgaragen jeweils für die Höfe  er-
möglicht werden ohne dabei die Gartenflächen zu unterbauen. Um die Freiflächen oberhalb der 
Tiefgaragen zu begrünen, wird für das WA -Gebiet die Festsetzung für die Überdeckung und 
Begrünung der Tiefgaragenflächen außerhalb der überbaubaren Flächen und außerhalb der

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
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Erschließungsflächen getroffen. Durch die Ausbildung von durchgesteckten Wohnungen wird 
für die Wohnungen, die von den Tiefgaragenrampen betroffenen sind, auf der abgewandten 
Seite ein qualitätsvoller Außenwohnbereich geschaffen.  
Die Mülltonnen im WA-Gebiet (Mehrfamilienhäuser) sind als Unterflurcontainer vorzusehen. Der 
Müllstandort im Sondergebiet (SO 1) ist vollständig einzuhausen und dauerhaft zu begrünen. Er 
darf eine Höhe von 2,50 m nicht überschreiten. 
6.2.7  Freiflächen, Begrünung 
Zum öffentlichen Raum sind Grundstückseinfriedungen mit Zäunen, Mauern, Pflanzsteinen etc.  
unzulässig. Die Grundstückseinfassungen in diesem Bereich sind als Hecken aus heimischen 
Laubholzarten, z. B. Hainbuche, Rotbuche, Feldahorn auszuführen. Zum öffentlichen Straßen-
raum darf die Grundstückseinfassung eine Höhe von 1,60 m nicht überschreiten.  
Im Sondergebiet 1 sind insgesamt 22 Bäume und Sondergebiet 2 sind insgesamt 7 Bäume  als 
großkronige, standortheimische Laubbäume mit einem Stammumfang von mind. 16 cm zu 
pflanzen und dauerhaft zu erhalten (§ 9 (1) Nr. 25a BauGB).  Um für eine Begrünung der Ei n-
gangssituation zu sorgen sind sechs der Bäume im SO 1 begleitend zur öffentlichen Verkehr s-
flächen an der südlichen Grundstücksgrenze zu pflanzen. 
Zur Begrünung der Stellplätz e im öffentlichen Straßenraum ist je sechs ebenerdige Stellplätze 
ein großkroniger, standortheimischer Laubbaum mit einem Stammumfang von mind. 16  cm zu 
pflanzen und dauerhaft zu erhalten (§  9 (1) Nr. 25a BauGB). Die Baumscheiben im öffentlichen 
Straßenraum sind mit einem Innenmaß von mindestens 2,00 m x 4,30 m herzustellen und mit 
bodendeckenden Pflanzen zu begrünen. 
6.2.8  Werbeanlagen 
Im Plangebiet sind Werbeanlagen nur in den Sondergebieten (SO 1 und SO 2) sowie im Misch-
gebiet und hier nur mit Beschränk ungen zulässig. Werbeanlagen mit wechselndem Bild und 
Blinkreklamen mit bewegtem bzw. laufendem Licht sind unzulässig, um keine Störungen für die 
angrenzende Wohnbebauung hervorzurufen. Ebenso unzulässig sind Werbeanlagen, die mehr 
als 1 m vor die Fassaden vorderkante auskragen oder oberhalb der Gebäudeattika oder auf 
Vordächern angebracht werden, um ein ruhiges und einheitliches Bild der Werbeanlagen an 
den Fassaden zu erhalten. Die Größe der Werbeanlagen ist auf max. 1,50 m Höhe und max. 
8,00 m Länge beschränkt, um keine überdimensionierten Werbeanlagen in Bezug auf die G e-
bäude zu erhalten. Außerdem sind, um das Straßenbild weitgehend einheitlich zu gestalten, 
freistehende Werbeanlagen nur in den Sondergebieten (SO 1 und SO 2) zulässig und auf eine 
Höhe von max. 5,50 m und eine Breite von max. 2,00 m beschränkt. 
6.3  Verkehrsflächen / Erschließung 
Äußere Erschließung 
Das Plangebiet wird über die Bundes straße ` Westfalenstraße` (B 54) an das innerstädtische 
Straßenverkehrsnetz angeschlossen. Die Verkehrsabwicklung im Knotenpunkt Westfalenstraße 
/ Hummelbrink erf olgt aktuell über eine Vorfahrt regelung der bevorrechtigten Westfalenstraße. 
Bereits heute kann der Verkehr der linksabbiegenden Fahrzeuge in der Kombispur  von der 
Westfalenstraße ins Plangebiet, worüber  zurzeit der bestehende Lebensmittelmarkt und das

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
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Ärztehaus erschlossen werden, schlecht abgewickelt werden. Circ a. 13.800 Kraftfahrzeuge be-
fahren täglich den Knotenpunkt Westfalenstraße / Hummelbrink. In Verbindung mit der künft i-
gen Bebauung im Plangebiet  werden höhere Verkehrsbelastungen erwartet. Aus Gründen der 
Verkehrssicherheit und mit dem Ziel die Verkehrssituation für die Linksabbieger aus dem künft i-
gen Quartier in die Westfalenstraße und die gesicherten Querungen für Fußgänger zu verbes-
sern, wird der Knotenpunkt bereits vor der Entwicklung des neuen Baugebiets „Lorenzgrön“ 
ausgebaut. 
Der Knotenpunkt soll vollsignalisiert ausgebaut werden. Da die Verkehre in das neue Baugebiet 
und zum Lebensmittelmarkt / Ärztehaus während der Nachtzeit (22 Uhr – 6 Uhr) nur eine unter-
geordnete Rolle spielen, wird die Lichtsignalanlage in dieser Zeit auf Anforderungsbetrieb g e-
schaltet. In der Nacht wird die Lichtsignalanlage mit Dauergrün für die Westfalenstraße betr ie-
ben und nur auf Anforderung aus den Seitenstraßen (Hummelstraße / Planstraße) bzw. durch 
Fußgänger für die Westfalenstraße auf "Rot" geschaltet.   
Innere Erschließung  
Der Kreuzungspunkt mit der Westfalenstraße ist die einzige zentrale Anbindung des Plang e-
biets an das Verkehrsnetz für den KFZ-Verkehr. Gleichzeitig ist die Zufahrt in das Quartier auch 
die Zufahrt zum künftigen gemeinsamen Parkplatz des Ärztehauses und des Lebensmittel-
markts. Die Verkehrsführung ist auf diese Nutzungen ausgelegt. Die im Westen  liegenden 
Wohneinheiten werden über eine Stichst raße erschlossen, die im anschließenden Bebauung s-
plan Nr. 573 II verkehrsberuhigt wird. 
Die Verkehrsfläche im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 573 I  wird im Separationsprin-
zip mit Gehweg in 2,50 m Breite, 6 m Fahrbahn, senkrecht  angelegten Stellplätzen mit 4,30 m 
Tiefe und Gehweg in 2,70 m Breite ausgebildet.  
Das gesamte Quartier ist durchzogen von Fuß-  und Radwegen, die das neue Wohngebiet mit 
den bestehenden Wohngebieten und dem öffentlichen Grünraum verbinden. Auch im Quartier 
selbst wird durch die Ausweisung von GR /A-Flächen (Flächen, die mit Geh-  und Radfahrrech-
ten zugunsten der Anlieger belastet werden) auf den privaten Flächen eine Durchwegung s i-
chergestellt.  
6.4  Ver- und Entsorgung / technische Infrastruktur 
Die Entwässerung des Gebiets erfolgt im Trennsystem. Das Plangebiet ist aufgrund des Gefäl-
les (3 m) in westlicher Richtung zu entwässern. Die Regenwasserkanalisation und die 
Schmutzwasserkanalisation werden an die vorhandenen ausreichend dimensionierten Kanäle 
„An der Alten Kirche“ angebunden. Das Oberflächenwasser der Straßen wird in das Entwässe-
rungssystem eingeleitet.  
Es wird angestrebt, einen „naturnahen Wasserhaushalt“ zu erreichen. Hierbei wird ein besonde-
rer Wert auf Verdunstung gelegt. Deshalb wird eine Dachbegrünung vorgesehen.  
Zur Gewährleistung der Überflutungssicherheit im Starkregenereignis sind die Gebäude bzw. 
Erdgeschossfußböden mindestens 30 cm über Straßenoberkante zu errichten.

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6.5  Soziale Infrastruktur  
Im Eingangsbereich des Gebietes ist im Kopfgebäude des ersten Hofes eine zweigruppige Kin-
dertageseinrichtung innerhalb des allgemeinen Wohngebiets (WA) vorgesehen (siehe Hinweis 
in Planzeichnung). Diese Nutzung ist im allgemeinen Wohngebiet nach § 4 (2) Nr. 3 BauNVO 
zulässig. Die Kita ist innerhalb des Wohngebiets vorg esehen, um eine Kombination aus Wo h-
nen und Kindertageseinrichtung zu ermöglichen. Der maßnahmebedingte Kitabedarf des neuen 
Quartiers wird im Erdgeschoss untergebracht, während sich in den Obergeschossen Wohnnut-
zungen befinden.  
6.6  Grünflächen / Begrünung 
Im Eingangsbereich des Quartiers wird eine prägende Hängebuche als zu erhalten festgesetzt.  
Ein Bedarf an Kinderspielplätzen aus dem neuen Quartier wird mit dem im Süden angrenzen-
den bestehenden Spielplatz mit Bolzplatz abgedeckt.  
6.6.1  Anpflanz- und Erhaltungsgebote 
Auf dem Grundstück des Lebensmittelmarkts ist zur nördlich anschließenden Bebauung und 
zum öffentlichen Straßenraum ein Anpflanzgebot festgesetzt. Durch die Begrünung soll die 
nördliche Fassade des Lebensmittelmarkts im Übergang zwischen  Bestandsbebauung und Le-
bensmittelmarkt und der Übergang zum öffentlichen Straßenraum gestaltet werden.  
6.6.2  Ausgleichsflächen 
Die Eingriffsbilanzierung ermittelte einen Überschuss an Biotopwertpunkten und es entstehen 
keine nachhaltigen Eingriffe in Boden, Natur und Landschaft. Ausgleichsmaßnahmen sind nicht 
erforderlich. 
6.7.  Artenschutz 
Für den Bebauungsplan wurde eine Art enschutzrechtliche Prüfung (ASP) durch die öKon 
GmbH Münster durchgeführt. Die artenschutzrechtliche Prüfung kommt zu dem Ergebnis, dass 
bei Berücksichtigung der nachstehenden konfliktmindernden Maßnahmen für die Abbrucharbei-
ten und die wohnbauliche Entwicklung der Wohn + Stadtbau GmbH an der Westfalenstraße in 
Münster-Hiltrup artenschutzrechtliche Konflikte und somit die Verletzung der Verbotstatbestän-
de des § 44 BNatSchG sicher auszuschließen sind.  
Maßnahmen: 
 Bauzeitenregelung (Gehölzbeseitigungen zw. 01.11. - 15.03.). 
 Bauzeitenregelung „Fledermaus“ (Abbruch der Wohngebäude außerhalb 01.12. - 
15.03.) und Ökologische Baubegleitung.  
 Bauzeitenregelung „Vögel“ (Abbruch der Gebäude des Lidl-Marktes sowie des ehemali-
gen Getränkemarktes in der Zeit vom 01.11. - 15.03.), alternativ Ökologische Baubeglei-
tung. 
 Anlage / Optimierung von Nahrungsflächen: Durch die Entwicklung von öffentlichen 
Grünflächen im Süden bzw. Südwesten des Plangebietes ist davon auszugehen, dass 
Lebensraumbedingungen entstehen, die die Nahrungsraumfunktionen der überplanten 
Bereiche 1:1 ersetzen können.

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Begründung / Seite 13 von 35 
 Des Weiteren werden die Gärten in den privaten Bauflächen und die extensive Dachbe-
grünung für die Anlage / Optimierung von Nahrungsflächen als verbindliche Maßnahmen 
zum Ansatz gebracht.  
 Schaffung von Fledermausersatzquartieren an Gebäuden: Zur Minderung des Verlustes 
der Ruhestätten durch den Abriss sind mittelfristig dauerhafte Ausweichquartiere an neu 
zu errichtenden Gebäuden im Eingriffsbereich oder einem Bestandsgebäude im Nahbe-
reich zu schaffen.  
 Erhalt lichtarmer Dunkelräume. 
Detailliertere Informationen zur Ausgestaltung dieser Maßnahmen finden sich im Umweltber icht 
unter Punkt 8. 
6.8.  Immissionsschutz 
Es liegt ein Schallschutztechnisches Gutachten für beide Bebauungspläne vor. In diesem wer-
den alle relevanten Lärmquellen untersucht. Für den Bereich des Bebauungsplan Nr. 573 Teil-
abschnitt I sind der Verkehrslärm von der Westfalenstraße und der Gewerbelärm als relevante 
Lärmquellen zu beachten. 
Verkehrslärmauswirkungen auf die SO-Gebiete und das MI-Gebiet 
Das Schallschutztechnische Gutachten berechnet die Lärmpegelbereiche für die angrenzende  
Bebauung an der Westfalenstraße unter der Annahme eines voll signalisierten Knotenpunkts 
mit doppelter Fußgängerampel am Kreuzungspunkt Westfalenstraße / Hummelbrink. Während 
der Nachtzeit (22 Uhr – 6 Uhr) wird die Lichtsignalanlage auf Anforderungsbetrieb geschaltet.  
Die Vollsignalisierung hat zur Folge, dass im Knotenpunktbereich Westfalenstraße  / Hummel-
brink die Fahrbahn zu Lasten des westlichen Parkstreifens ausgeweitet und auf der Westfalen-
straße separate Linksabbiegespuren angelegt werden. Aufgrund der Veränderung der Ver-
kehrsfläche (hier insb. Verschiebung der Verkehrsachse) liegt ein „erheblicher Eingriff“ vor, der 
in Anlehnung an die 16. BImSchV für einige Gebäude Anspruchsvoraussetzungen auf passiven 
Lärmschutz auslösen wird. Da der Umbau des Knotenpunktes als eigenständige Maßnahme 
vor der Entwicklung des neuen Baugebiets umgesetzt wird, wird innerhalb dieses Verfahrens 
die Betroffenheit möglicher Gebäude/Fassaden geklärt.  Dies gilt insbesondere für die B e-
standsgebäude außerhalb des Plangebiets. Für die Lärmberechnung innerhalb des Plangebiets 
ist der vollausgebaute Knotenpunkt Grundlage. 
Die vorhabenbedingten Neuverkehre führen im Vergleich zum Prognose- Null-Fall (Zieljahr 
2030) zu Pegelsteigerungen zwischen 0,2 dB(A) und 0,3 dB(A) tags. Durch di e hohe Vorbelas-
tung der Westfalenstraße und die vorhabenbedingte Verkehrszunahme werden die Grenzwerte 
der 16. BImSchV und der schalltechnischen Orientierungswerte der DIN 18005 überschritten.  
Auch wenn Pegelerhöhungen von unter 1,0 dB(A) unterhalb der Wa hrnehmbarkeitsschwelle für 
das menschliche Gehör liegen, ist in der Aufsummierung das Ergebnis angesichts der enormen 
Vorbelastung der Westfalenstraße kritisch zu bewerten. Die Beurteilungspegel am Tag erhöhen 
sich auf bis zu 68 dB(A) am Tag und bis zu 61 dB(A) in der Nacht.  
Die Beurteilungspegel für die Bebauung direkt angrenzend an die Westfalenstraße liegen im kri-
tischen Bereich der 60 dB(A) nachts. In der verkehrstechnischen Untersuchung wird ausgeführt, 
dass die Zumutbarkeitsschwelle aufgrund der Eins tufung des Einwirkungsbereichs als Misc h-

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
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Begründung / Seite 14 von 35 
gebiet erst mit 72 dB(A) tags und 62 dB(A) nachts erreicht sei. Nach ständiger Rechtsprechung 
ist die Schwelle zur Gesundheitsgefahr jedoch stets mit 70 dB(A) tags und 60 dB(A) nachts an-
zusetzen. Eine baugebietsabhängige Staffelung der Zumutbarkeitsschwelle muss unterbleiben. 
Es ist somit festzustellen, dass die Schwelle zur Gesundheitsgefahr an der Ostfassade für den 
Baukörper direkt an der Westfalenstraße erreicht wird. Der Baukörper ist als Ergänzung der be-
stehenden Straßenrandbebauung im Mischgebiet geplant, sodass sich in der Erdgeschosszone 
keine der Lärmseite zugewandte Wohnräume befinden werden. Es besteht außerdem die Mög-
lichkeit, in den Obergeschossen die Straßen abgewandte Fassade im Lärmschatten als ruhig e-
re Zone für Schlafräume zu nutzen.  
Die Errichtung von aktiven Lärmschutzmaßnahmen in Form eines Lärmschutzwalls  / einer 
Lärmschutzwand ist aus städtebaulichen Gründen an dieser Stelle nicht umsetzbar, aber auch 
tatsächlich an dem Standort nicht möglich. Eine beidseitige Lärmschutzwand im neu gestalteten 
Knotenpunkt ist aufgrund der flächenmäßigen Beschränkungen an beiden Seiten der Westf a-
lenstraße durch die Bestandsbebauung, auch im Hinblick auf die Verkehrssicherheit und E r-
schließungserforderlichkeit der Angrenzer, nicht umsetzbar.  
Aus städtebaulicher Sicht würde eine einseitige oder zweiseitige Lärmschutzwand zur Trennung 
/ Abschottung der Westfalenstraße führen. Als Bestandteil des Versorgungsbereichs ist die Ein-
sehbarkeit der Geschäfte und Gastronomieei nrichtungen sowie Aufenthaltsmöglichkeit im Str a-
ßenraum für die Westfalenstraße unbedingt zu erhalten. Außerdem wäre bei der Errichtung von 
aktiven Lärmschutzmaßnahmen die Belichtung, der hinter der Lärmschutzwand gelegenen G e-
bäude nur mit erheblichem Aufwand zu gewährleisten. 
Im Ergebnis sind lediglich passive Lärmschutzlösungen ergebnisorientiert umsetzbar. In der 
Abwägung der Belange erscheint die geringfügige Überschreitung der Zumutbarkeitsschwelle 
als gerade noch zumutbar, wenn eine Realisierung passiver Lärmschutzmaßnahmen ermöglicht 
wird. 
Verkehrslärmauswirkungen auf das WA-Gebiet 
Das Plangebiet liegt im Einwirkungsbereich der Westfalenstraße, der als Bundestraße eine 
übergeordnete Bedeutung zukommt. Von der Westfalenstraße wirkt Straßenverkehrs lärm auf 
das Plangebiet ein, der schon heute eine hohe Lärmbelastung aufweist. 
Die Lärmimmissionsprognose der vorhabenbedingten Verkehre kommt für das Plangebiet zu 
folgenden Ergebnissen:  
Für die geplante Wohnbebauung im Einwirkungsbereich der Westfalenst raße beschränken sich 
die schädlichen Umweltauswirkungen auf die erste Gebäudereihe im neu geplanten WA-Gebiet. 
Hier liegen die Beurteilungspegel bei 63 dB(A) tags und 55 dB(A) nachts. Die Orientierungswer-
te der DIN 18005/07.02 für allgemeine Wohngebiete w erden bis zu 8 dB(A) tags und 10 dB(A) 
nachts überschritten.  
Für die geplanten Wohngebäude im Einwirkungsbereich der Westfalenstraße werden entspr e-
chend passive Schallschutzmaßnahmen vorgesehen, um hinreichenden Immissionsschutz s i-
cherzustellen. Die getro ffenen Festsetzungen zum passiven Schallschutz (Einhaltung Lärmpe-
gelbereiche III – V, Einbau von schallgedämmten Lüftungen) sichern für die betroffenen G e-
bäude verträgliche Innenraumpegel. Außerdem sollte mit Schallschutzgrundrissen auf die 
Lärmsituation reagiert werden, sodass die Wohnungen alle über eine ruhigere Seite für Schla f-

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 15 von 35 
räume verfügen. Exemplarische Grundrisse im Rahmen der Wettbewerbskonkretisierung zei-
gen, dass dies umsetzbar ist. 
Gewerbelärm 
Die Gewerbelärmimmissionen des neuen Lebensmittelmar kts werden hauptsächlich von den 
ebenerdigen Stellplätzen des Kundenparkplatzes ausgelöst. Die zu erwartende Lärmbelastung 
beträgt maximal 57 dB(A). Damit werden die Orientierungswerte der DIN 18005 sowie die I m-
missionsrichtwerte der TA Lärm im Beurteilung szeitraum Tag vor der Nordfassade der geplan-
ten südlich angrenzenden Mehrfamilienhausbebauung geringfügig überschritten. Im Bebau-
ungsplan wird auf diese Überschreitung mit dem Ausschluss von zu öffnenden Fenstern an 
Aufenthaltsräumen an den Nordfassaden der zwei betroffenen Gebäude im WA-Gebiet reagiert. 
Die betroffenen Fassaden sind im Bebauungsplan entsprechend gekennzeichnet. Da Balkone 
durch die Festsetzung von Baulinien im Bereich des WA -Gebiets unzulässig sind, erübrigt sich 
eine entsprechende Steuerung von Außenwohnbereichen. 
6.9  Altlasten / Altstandorte 
Für das Plangebiet ist keine Altlast- bzw. Altlastverdachtsfläche bekannt. Sollten sich jedoch bei 
Bauarbeiten Hinweise für das Vorliegen einer Altlast oder schädlicher  Bodenveränderungen er-
geben, ist dies aufgrund bodenschutzrechtlicher Vorschriften unverzüglich der Unteren Boden-
schutzbehörde im Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit mitzuteilen. Ein entspr e-
chender Hinweis wird in den Bebauungsplan aufgenommen.  
6.10  Denkmalschutz / Archäologie 
Innerhalb des Plangebiets befinden sich nach derzeitigem Kenntnisstand keine Bodendenkm ä-
ler im Sinne des Denkmalschutzgesetzes NRW. Bei Bodeneingriffen in einer über Jahrhunderte 
hinweg besiedelten Kulturlandschaft können jedoch jederzeit archäologische Funde und Befun-
de auftreten sowie neue Bodendenkmäler (kulturgeschichtliche Bodenfunde, Mauern, Einzel-
funde aber auch Verfärbungen in der natürlichen Bodenbeschaffenheit  und Fossilien) entdeckt 
werden. Den Umgang mit Bodendenkmälern und das Verhalten bei  der Entdeckung von B o-
dendenkmälern regelt das Denkmalschutzgesetz. Der Bebauungsplan enthält einen entspr e-
chenden Hinweis. 
7.  Flächenbilanz 
Plangebiet gesamt 1,82 ha 100,0 % 
Öffentliche Verkehrsfläche 0,23 ha 12,6 % 
Sondergebiet (SO) 0,82 ha 45,1 % 
Allgemeines Wohngebiet  (WA) 0,70 ha 38,5 % 
Mischgebiet (MI) 0,07 ha 3,8 % 
Tabelle 1: Flächenbilanz

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
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Begründung / Seite 16 von 35 
8.  Auswirkungen auf die Umwelt / Umweltbericht gemäß § 2 a BauGB 
8.1  Rahmen der Umweltprüfung 
Die Wohn + Stadtbau GmbH plant mit dem Bebauungsplan Nr. 573 I „Hiltrup – Westlich Westfa-
lenstraße / Nördlich An der Alten Kirche“ die Entwicklung eines neuen, ortsteilnahen Wohng e-
bietes in Münster -Hiltrup auf dem ehemaligen Gelände der Baumschule Eschweiler zu scha f-
fen. Der Bebauungsplan verfolgt das Ziel, die teilweise mindergenutzte Fläche einer hochwert i-
gen Nutzung zuzuführen und in diesem Zuge die Grundstücke neu zu ordnen. Das Vorhaben 
besteht aus den zwei Bebauungsplänen Nr. 573 I und Nr. 573 II. Dabei sollen die planung s-
rechtlichen Voraussetzungen für die Erschließung und Errichtung von ca. 200 Wohneinheiten, 
etwa 24 davon in Einfamilienhäusern, ein großer Teil im öffentlich geförderten Wohnungsbau 
auf dem insgesamt etwa dreieinhalb Hektar großen Areal geschaffen werden. Der vorliegende 
Bebauungsplan Nr. 573 I umfasst den östlichen Bereich, der durch die neue Wohnbebauung 
einschließlich der Kita und den Neubau eines Einzelhandelsbetriebes geprägt ist. Das Plang e-
biet grenzt an die Westfalenstraße (B 54) und ist von Wohn-  und Gewerbenutzung umgeben. 
Westlich des Geltungsbereiches befinden sich ehemals gartenbaulich genutzte Flächen, die ak-
tuell zu einem großen Teil als Brachflächen ausgeprägt sind. Für diesen Bereich wird parallel 
der Bebauungsplan Nr. 573 II aufgestellt. 
Nach § 2 (4) ist bei der Aufstellung von Bauleitplänen für die Belange des Umweltschutzes eine 
Umweltprüfung durchzuführen, in der die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen 
ermittelt, beschrieben und bewertet werden. Der vorliegende Umweltbericht wur de gemäß der 
Anlage zu § 2 (4) und § 2a in der aktuellen Fassung des Baugesetzbuches erstellt. Er ist ein ei-
genständiger Bestandteil der Begründung zum Bebauungsplan Nr. 573 I. Dieser hat zum Ziel 
eine möglichst frühzeitige Berücksichtigung der wesentlichen Umweltbelange und einer mö g-
lichst verträglichen Gesamtkonzeption zu erreichen, die alle ökologischen und umweltrelevan-
ten Belange berücksichtigt.  
8.2  Kurzdarstellung der Planung 
Das Plan- bzw. Untersuchungsgebiet der Umweltprüfung entspricht dem Geltungsbereich des 
Bebauungsplans einschließlich des potentiell betroffenen Umfeldes und befindet sich an der 
Westfalenstraße im Stadtteil Hiltrup auf der ehemaligen Fläche der Baumschule Eschweiler. 
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst eine Fläche von ca. 1,8 ha und wird be-
grenzt durch: 
 Nördlich: Wohnbebauung an der Fleigestraße, 
 Östlich: Westfalenstraße, 
 Südlich: Wohnbebauung und Spielplatz mit Bolzplatz an der Straße „An der Alten Kir-
che“,  
 Westlich: parallel aufzustellender Bebauungsplan Nr. 573 II. 
Das Plangebiet wird derzeit nur teilweise genutzt.  Angrenzend an die Westfalenstraße befindet 
sich ein Ärztehaus und im Süden des Plangebietes ein Lebensmittel- und Getränkemarkt. Beide 
Einrichtungen werden über die zentrale Zufahrt von der Westfal enstraße erschlossen. In den 
übrigen Bereichen entwickelte sich nach Aufgabe des Gärtnereibetriebes eine Brachfläche. Die 
Gebäude der ehemaligen Gärtnerei wurden inzwischen abgerissen.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 17 von 35 
Der Regionalplan Münsterland (Bezirksregierung Münster 2014) weist das Untersuchungsge-
biet als allgemeinen Siedlungsraum aus. Der Flächennutzungsplan der Stadt Münster stellt den 
Planbereich als gemischte Baufläche dar. Das Umfeld des Untersuchungsgebietes besteht zu 
großen Teilen aus Wohn- und Mischbauflächen sowie Flächen für den Gemeinbedarf. Westlich 
angrenzend ist eine Grünfläche ausgewiesen. 
Für das Plangebiet besteht ein rechtskräftiger Bebauungsplan (Nr. 269 „Hiltrup –  Westfalen-
straße / Amelsbürener Straße / Theodor -Storm-Straße / Albertsheide / Burgwall“), der dort ei n 
Mischgebiet festsetzt. Durch den geplanten Bebauungsplan Nr. 573 I wird der Geltungsbereich 
des bestehenden Bebauungsplans Nr. 269 teilweise überplant. Mit der Rechtskraft des Bebau-
ungsplans Nr. 573 I tritt der bestehende Bebauungsplan Nr. 269 demnach, s oweit er von dem 
neuen Plan überlagert wird, teilweise außer Kraft. 
Bei der zusätzlichen Inanspruchnahme von Flächen für die bauliche Entwicklung sollen laut 
§ 1a (2) BauGB aus siedlungsstrukturellen und ökologischen Gründen vorrangig Flächen durch 
Wiedernutzbarmachung, Nachverdichtung und andere Maßnahmen der Innenentwicklung g e-
nutzt werden. Bei der für eine Wohngebietsentwicklung vorgesehenen ehemaligen Gärtnereiflä-
che westlich der Westfalenstraße handelt es sich um einen bereits verkehrlich erschlossenen , 
integrierten Standort in Münster-Hiltrup, der mit der umliegenden Bebauung zusammenhängt. 
Im östlichen und mittleren Bereich des Quartiers sind in vier Höfen in einer U -förmigen Anord-
nung je drei Mehrfamilienhäuser untergebracht. Im westlichen Bereich gr enzen Einfamilienhäu-
ser als Reihen- und Doppelhäuser an einen Grünzug an. Im Eingangsbereich verbleibt das be-
stehende Ärztehaus und der neue Standort für den Lebensmittelmarkt soll entstehen. 
Entsprechend den vorgenannten Planungszielen und um die beabsich tigte städtebauliche Ent-
wicklung und Ordnung zu gewährleisten, stellen die Festsetzungen bezüglich: 
 Der Art und des Maßes der baulichen Nutzung, 
 der Bauweise 
 und der öffentlichen Verkehrsflächen 
die Grundzüge der Planung dar. 
Weitere Festsetzung bestehen durch Ausweisungen: 
 der Begrünung, 
 der Vorkehrungen zum Hochwasserschutz 
 und des Immissionsschutzes. 
Angrenzend an die Westfalenstraße wird ein Sondergebiet „Ärztehaus“ (SO 2) und ein „Son-
dergebiet Versorgung und Wohnen (SO 1) gemäß § 11 BauNVO festgesetzt.  Die zulässige 
Grundflächenzahl (GRZ) wird auf 0,8 bzw. 1,0 und die zulässige Geschossflächenzahl (GFZ) 
auf 1,6 begrenzt. 
Im Eingangsbereich des Plangebietes wird als Ergänzung der straßenbegleitenden Bebauung 
entsprechend der vorhandenen Bebauung an der W estfalenstraße ein „Mischgebiet“ (MI) nach 
§ 6 BauNVO festgesetzt. Dies entspricht der vorherigen Festsetzung des Bebauungsplans Nr. 
269. Im MI wird die GRZ auf 0,6 und die GFZ auf 1,2 begrenzt.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 18 von 35 
Das sonstige Plangebiet wird als „Allgemeines Wohngebiet“ (WA) gemäß § 4 BauNVO festge-
setzt, um das städtebauliche Ziel der vorrangigen Wohnnutzung entsprechend der Umg e-
bungsstruktur zu sichern. Die zulässige GRZ wird hier auf 0,5 festgesetzt, mit Ausnahme im Be-
reich der geplanten Tiefgaragen (hier GRZ 0,8). Die zulässige GFZ wird auf 1,0 festgesetzt.  
Die dem öffentlichen Raum (Straßenraum und öffentliche Grünfläche) zugewandten Grund-
stückseinfassungen sind als Hecken aus heimischen Laubholzarten z. B. Hainbuche, Rotbuche 
oder Feldahorn auszuführen.  
Zur Begrünung ebenerdiger Stellplätze ist je sechs Stellplätze ein großkroniger, standortheimi-
scher Laubbaum mit einem Stammumfang von mind. 16 cm zu pflanzen und dauerhaft zu erhal-
ten (§ 9 (1) Nr. 25a BauGB). Die Baumscheiben im öffentlichen Straßenraum sind mit bodende-
ckenden Pflanzen zu begrünen. Die Pflanzst reifen / Baumscheiben wurden in ausreichender 
Größe festgesetzt, um ein gesundes Wachstum der Straßenbäume zu gewährleisten. 
8.3  Fachgesetzliche Ziele und Vorgaben des Umweltschutzes 
Für die Beurteilung der voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen des Vorhabens erg e-
ben sich aus dem BauGB Umweltschutzziele. Darüber hinaus sind nachfolgende fachgesetzl i-
che Ziele und Vorhaben des Umweltschutzes zu berücksichtigen:  
Schutzgut Quelle Aussage 
Mensch 
 
Baugesetzbuch / Bun-
desimmissionsschutzgesetz 
inkl. Verordnungen 
Berücksichtigung der Belange des Umwelt-
schutzes sowie der Freizeit und Erholung bei 
der Aufstellung der Bauleitpläne, insbesonde-
re die Vermeidung von Emissionen. Schutz 
des Menschen, der Tiere und Pflanzen, des 
Bodens, des Wassers, der Atmosphäre so-
wie der Kultur- und Sachgüter vor schädli-
chen Umwelteinwirkungen (Immissionen) 
sowie Vorbeugung hinsichtlich des Entste-
hens von Immissionen (Gefahren, erhebliche 
Nachteile und Belästigungen durch Luftver-
unreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, 
Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Er-
scheinungen). 
 Technische Anleitung zum 
Schutz gegen Lärm – TA Lärm 
Schutz der Allgemeinheit und der Nachbar-
schaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen 
durch Geräusche sowie deren Vorsorge. 
 DIN 18005-1 Schallschutz im 
Städtebau 
Als Voraussetzung für gesunde Lebensver-
hältnisse für die Bevölkerung ist ein ausrei-
chender Schallschutz notwendig, dessen 
Verringerung insbesondere am Entstehungs-
ort, aber auch durch städtebauliche Maß-
nahmen in Form von Lärmvorsorge und -
minderung bewirkt werden soll. 
 Freizeitlärm-Erlass NRW Schutz der Allgemeinheit und der Nachbar-
schaft vor Freizeitlärm.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 19 von 35 
 Sportanlagenlärmschutz-
verordnung – 18. BImSchV 
Schutz der Allgemeinheit und der Nachbar-
schaft vor Sportanlagenlärm. 
Pflanzen 
und Tiere 
Bundesnaturschutzgesetz / 
Landschaftsgesetz NW 
Natur und Landschaft sind aufgrund ihres ei-
genen Wertes und als Lebensgrundlagen des 
Menschen auch in Verantwortung für die 
künftigen Generationen im besiedelten und 
unbesiedelten Bereich so zu schützen, zu 
pflegen, zu entwickeln und, soweit erforder-
lich, wiederherzustellen, dass die Leistungs- 
und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes, 
die Regenerationsfähigkeit und nachhaltige 
Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, die Tier- 
und Pflanzenwelt einschließlich ihrer Le-
bensstätten und Lebensräume sowie die 
Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der 
Erholungswert von Natur und Landschaft auf 
Dauer gesichert sind. Des Weiteren sind die 
Belange des Arten- und Biotopschutzes zu 
berücksichtigen. 
 Baugesetzbuch Bei der Aufstellung der Bauleitpläne sind ins-
besondere die Belange des Umweltschutzes, 
einschließlich des Naturschutzes und der 
Landschaftspflege, insbesondere * die Aus-
wirkungen auf Tiere, Pflanzen, Boden, Was-
ser, Luft, Klima und das Wirkungsgefüge 
zwischen ihnen sowie die Landschaft und die 
biologische Vielfalt sowie * die Vermeidung 
und der Ausgleich voraussichtlich erheblicher 
Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes 
sowie der Leistungs- und Funktionsfähigkeit 
des Naturhaushaltes in seinen in § 1 Abs. 7 
Nr. 7 Buchstabe a bezeichneten Bestandtei-
len (Eingriffsregelung nach Bundesnatur-
schutzgesetz) * die Biologische Vielfalt zu be-
rücksichtigen. 
 FFH- und Vogelschutzrichtlinie Sicherung der Artenvielfalt durch Erhaltung 
der natürlichen Lebensräume sowie der wild-
lebenden Tiere und Pflanzen. Schutz und Er-
haltung sämtlicher wildlebender, heimischer 
Vogelarten und ihrer Lebensräume.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 20 von 35 
Boden Bundesbodenschutzgesetz inkl. 
Bundesbodenschutzverordnung 
Ziele des BBodSchG sind der langfristige 
Schutz oder die Wiederherstellung des Bo-
dens hinsichtlich seiner Funktionen im Natur-
haushalt, insbesondere als Lebensgrundlage 
und -raum für Menschen, Tiere, Pflanzen, 
Bestandteil des Naturhaushaltes mit seinen 
Wasser- und Nährstoffkreisläufen, Aus-
gleichsmedium für stoffliche Einwirkungen 
(Grundwasserschutz), Archiv für Natur- und 
Kulturgeschichte, Standorte für Rohstoffla-
gerstätten, für land- und forstwirtschaftliche 
sowie siedlungsbezogene und öffentliche 
Nutzungen, der Schutz des Bodens vor 
schädlichen Bodenveränderungen, Vorsorge-
regelungen gegen das Entstehen schädlicher 
Bodenveränderungen, die Förderung der Sa-
nierung schädlicher Bodenveränderungen 
und Altlasten, sowie dadurch verursachter 
Gewässerverunreinigungen. 
 Baugesetzbuch Sparsamer und schonender Umgang mit 
Grund und Boden durch Wiedernutzbarma-
chung von Flächen, Nachverdichtung und In-
nenentwicklung zur Verringerung zusätzlicher 
Inanspruchnahme von Böden. Außerdem 
dürfen landwirtschaftlich, als Wald oder für 
Wohnungszwecke genutzte Flächen nur im 
notwendigen Ausmaß für andere Nutzungen 
in Anspruch genommen werden. Zusätzliche 
Anforderungen entstehen des Weiteren 
durch die Kennzeichnungspflicht für erheblich 
mit umweltgefährdeten Stoffen belastete Bö-
den. 
Wasser Wasserhaushaltsgesetz Sicherung der Gewässer als Bestandteil des 
Naturhaushaltes und als Lebensraum für Tie-
re und Pflanzen und deren Bewirtschaftung 
zum Wohl der Allgemeinheit und zur Unter-
lassung vermeidbarer Beeinträchtigungen ih-
rer ökologischen Funktionen. 
 Landeswassergesetz inkl. Ver-
ordnungen 
Ziel der Wasserwirtschaft ist der Schutz der 
Gewässer vor vermeidbaren Beeinträchti-
gungen und die sparsame Verwendung des 
Wassers sowie die Bewirtschaftung von Ge-
wässern zum Wohl der Allgemeinheit.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 21 von 35 
 Baugesetzbuch Berücksichtigung der Belange des Umwelt-
schutzes bei der Aufstellung der Bauleitpläne 
sowie Berücksichtigung von wirtschaftlichen 
Belangen bei den Regelungen zur Wasser-
versorgung und Abwasserbeseitigung. 
Luft Bundesimmissionsschutzgesetz 
inkl. 39. BImSchG „Verordnung 
über Luftqualitätsstandards“/ 
Technische Anleitung zur Rein-
haltung der Luft - TA Luft 
Schutz des Menschen, der Tiere und Pflan-
zen, des Bodens, des Wassers, der Atmo-
sphäre sowie der Kultur- und Sachgüter vor 
schädlichen Umwelteinwirkungen (Immissio-
nen) sowie Vorbeugung hinsichtlich des Ent-
stehens von Immissionen (Gefahren, erhebli-
che Nachteile und Belästigungen durch Luft-
verunreinigungen, Geräusche, Erschütterun-
gen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Er-
scheinungen). 
 Baugesetzbuch Schutz der Allgemeinheit und der Nachbar-
schaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen 
durch Luftverunreinigungen sowie deren Vor-
sorge zur Erzielung eines hohen Schutzni-
veaus für die gesamte Umwelt. Berücksichti-
gung der Belange des Umweltschutzes bei 
der Aufstellung der Bauleitpläne. 
Klima Landschaftsgesetz NW Schutz, Pflege und Entwicklung von Natur 
und Landschaft zur Sicherung der Leistungs-
fähigkeit des Naturhaushaltes (und damit 
auch der klimatischen Verhältnisse) als Le-
bensgrundlage des Menschen und Grundla-
ge für seine Erholung. 
 Baugesetzbuch Berücksichtigung der „Verantwortung für den 
Klimaschutz“ sowie Darstellung klimaschutz-
relevanter Instrumente. 
Landschaft Bundesnaturschutzgesetz / 
Landschaftsgesetz NW / Bau-
gesetzbuch 
Schutz, Pflege, Entwicklung und ggf. Wie-
derherstellung der Landschaft auf Grund ih-
res eigenen Wertes und als Lebensgrundlage 
des Menschen auch in Verantwortung für die 
künftigen Generationen im besiedelten und 
unbesiedelten Bereich zur dauerhaften Si-
cherung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit 
sowie des Erholungswertes von Natur und 
Landschaft, Erhaltung und Entwicklung des 
Orts- und Landschaftsbildes im Rahmen der 
Bauleitplanung. Berücksichtigung der Belan-
ge des Umweltschutzes bei der Aufstellung 
der Bauleitpläne und Anwendung der Ein-
griffsplanung bei Eingriffen in das Land-
schaftsbild.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 22 von 35 
Kultur- und 
Sachgüter 
Baugesetzbuch / Bundesnatur-
schutzgesetz 
Schutz von Kultur- und Sachgütern im Rah-
men der Orts- und Landschaftsbilderhaltung 
und -entwicklung. Berücksichtigung der Be-
lange des Umweltschutzes bei der Aufstel-
lung der Bauleitpläne. Erhaltung historischer 
Kulturlandschaften und -landschaftsteile von 
besonders charakteristischer Eigenart sowie 
der Umgebung geschützter oder schützens-
werter Kultur-, Bau- und Bodendenkmäler, 
sofern dies für die Erhaltung der Eigenart und 
Schönheit des Denkmals erforderlich ist. 
Tabelle 2:Schutzgüter, Quellen und Aussagen 
8.4  Umweltbeschreibung / Umweltbewertung und Wirkungsprognose 
Naturräumlich gehört das Plangebiet zur Haupteinheit „(541) Kermmünsterland“ . Es wird der 
Untereinheit „(541.13) Uppenberger Geestrücken zugerechnet“.  Als Teil des Münsterländer 
Kiessandzuges liegen fluviatile Terrassenablagerungen in Form von Sand mit Schluffeinlag e-
rungen vor, welche durch vorherige anthropogene Nutzung teils umgelagert sind und teils ober-
flächennah anliegen. Allgemein prägend für den Landschaftsraum ist eine kleinmosaikierte 
Diversität von Bodentypen. Im Plangebiet ist der vorherrschende Bodentyp Braunerde. 
Das Plangebiet ist umgeben von anthropogener Nutzung und selbst ehemals anthropogen g e-
nutzt und verändert. Umliegende Wohnbebauung, Gewerbenutzung und brachgefallene garten-
bauliche Nutzung bestimmen das Bild. Im westlichen Teil des Projektgebietes wird die Fläche in 
Nord-Süd-Richtung von einem Grünzug übergeordneter Bedeutung durchzogen. 
8.4.1  Mensch 
Bestandsanalyse 
Innerhalb des Untersuchungsgebietes befinden sich ein Lebensmittel - und Getränkemarkt mit 
großflächigem Parkplatz, ein Ärztehaus und die Fläche der ehemaligen Baumschule, die bis auf 
vereinzelte Baumbestände freigeräumt wurde. 
In der näheren Umgebung des Untersuchungsgebietes befinden sich Wohngebiete mit über-
wiegend ein-  bis zweigeschossiger Einfamilienhausbebauung, die durch den Bebauungsplan 
Nr. 269 planungsrechtlich gesichert werden. Nördlich des Untersuchungsgebietes befinden sich 
gewerbliche Nutzungen. Östlich grenzt die Westfalenstraße an. Entlang dieser Hauptverkehr s-
straße befindet sich ein Mischgebiet, das ebenfalls über den Bebauungsplan Nr. 269 festg e-
setzt ist. Die zwei-  bis dreigeschossigen Gebäude sind in der Erdgeschosszone überwiegend 
gewerblich genutzt. In den Obergeschossen befinden sich Wohnungen. 
Durch die gewerbliche Nutzung und die angrenzende B 54 (Westfalenstraße) wird das Untersu-
chungsgebiet und dessen nähere Umgebung vor allem durch Lärmimmissionen belastet.  Lärm-
immissionen stammen außerdem von den umliegenden Sport- und Freizeiteinrichtungen.  
Auswirkungsanalyse / Maßnahmen zur Minderung 
Mit der Planung wird ein Teil der bislang gewerblich genutzten Fläche der Wohnnutzung zug e-
führt. Während der Bauphase ist vor allem mit immissionsbedingten Belastungen, insbesondere

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 23 von 35 
Lärm, die durch Baumaschinen und den Schwerlastenverkehr erzeugt werden, sowie mit ver-
kehrsbedingten und visuellen Beeinträchtigungen als wesentliche Belastungen für die benac h-
barten Wohnbereiche zu rechnen. Davon betroffen sind insbesondere die Anwohner der be-
nachbarten Wohngebäude an den Straßen Fleigestraße, Westfalenstraße und An der Alten Ki r-
che. Die Wohnumfeldfunktion wird hierdurch temporär beeinträchtigt. 
Anlagebedingte Auswirkungen sind au fgrund der bereits vorhandenen bzw. ehemaligen Nut-
zung des Gebietes nicht zu erwarten. 
Betriebsbedingte Auswirkungen sind in erster Linie durch den ansteigenden motorisierten Indi-
vidualverkehr sowie durch eine Zunahme der Hausbrandemissionen zu erwarten. D ie zusätzli-
chen lufthygienischen Beeinträchtigungen sind vergleichsweise gering und entsprechen den üb-
lichen Belastungen in derartigen Baugebieten. Eine erhebliche Verschlechterung der lokalen 
Immissionssituation ist durch das Vorhaben nicht anzunehmen. 
Der verstärkte Verkehrslärm wird im Erläuterungsbericht der Schalltechnischen Untersuchung 
vom „Planungsbüro für Lärmschutz“ als geringfügig bezeichnet. Der zu erwartende Verkehr s-
lärm wurde aus der Verkehrsuntersuchung zum Bebauungsplan (nts Ingenieurgesellschaft mbH 
2018) abgeleitet. Im Ergebnis der Untersuchung sind im Plangebiet gesunde Wohnverhältnisse 
zu erwarten, wenn die empfohlenen Festsetzungen Beachtung finden.  
Der Gewerbelärm überschreitet die Immissionsrichtwerte der TA Lärm an den Nordfassaden 
geringfügig, weshalb dort nicht zu öffnende Fenster vorzusehen sind oder Aufenthaltsräume 
ausgeschlossen werden sollen. 
Durch Sport- und Freizeitnutzung erfolgt in diesem Plangebiet keine Überschreitung von Richt-
werten.  
Durch den vorgezogenen Umbau des Knotenpunkts im Bereich Westfalenstraße/ Hummelbrink 
liegt ein „erheblicher Eingriff“ vor, der in Anlehnung an die 16. BImSchV für einige Gebäude An-
spruchsvoraussetzungen auf passiven Lärmschutz auslösen wird. Da der Umbau des Knoten-
punktes als eigenständige Maßnahme vor der Entwicklung des neuen Baugebiets umgesetzt 
wird, werden innerhalb dieses Verfahrens geklärt, welche Gebäude genau betroffen sind. Dies 
gilt insbesondere für die Bestandsgebäude außerhalb des Plangebiets. Für die Lärmberec h-
nung innerhalb des Plangebiets ist der vollausgebaute Knotenpunkt Grundlage. 
8.4.2  Pflanzen und Tiere / biologische Vielfalt 
Der Bereich des Bebauungsplans 573 I war bisher durch die Nutzung als Pflanzenfachmarkt mit 
Gewächshäusern, Maschinen- und Verkaufshalle, Stellplätzen sowie einem Ärztehaus geprägt. 
Ca. 75 % der Fläche waren im Bestand durch Gebäude oder Verkehrsflächen versiegelt. Weite-
re Flächen wurden als unbefestigte Betriebsfläche als Lagerfläche oder als Standort für Contai-
nerpflanzen intensiv genutzt und standen dem Naturhaushalt nur eingeschränkt zur Verfügung. 
Zentral innerhalb der Fläche stand das Wohnhaus des Firmeninhabers mit einem intensiv g e-
stalteten Gartenbereich. Weitere Gartenflächen mit Baum - und Strauchbestand lagen im Rand-
bereich der Gebäude entlang der nördlichen Grundstücksgrenze. Auch im Süden der Zufahrt 
von der Westfalenstraße lag ein weiterer Gartenbereich. Die Stellplätze waren nur mit schmalen 
Beeten mit wenigen Einzelbäumen begrünt. Die unbefestigten Baumschulflächen lagen westlich 
angrenzend an dem  zu betrachtenden Teilbereich des Bebauungsplans Nr. 573  I. Insgesamt 
war dieser Teilbereich durch die befestigten Betriebsflächen geprägt und hatte einen unterge-

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 24 von 35 
ordneten Wert für die Tier- und Pflanzenwelt. Dieser beschränkte sich auf Einzelbäume und die 
Gartenflächen. Zwischenzeitlich sind die Betriebsgebäude abgebrochen worden und die Fl ä-
chen werden nur noch vom Ärztehaus und einem Einzelhandelsunternehmen genutzt. 
Innerhalb des Plangebietes und in dessen Umfeld befinden sich keine Natura 2000 -Gebiete, 
schützenswerte Landschaftsbestandteile, geschützte Biotope, Natur - und Landschaftsschut z-
gebiete oder Gebiete mit anderen Schutzausweisungen. Schützenswerte Biotope des Biotopka-
tasters (LANUV) oder der Stadtbiotopkartierung Münster sowie Biotopverbundflächen (LANUV) 
sind ebenfalls nicht vorhanden.  
Artenschutzprüfung 
Die Artenschutzprüfung des Büros ökon GmbH (2018) erfolgte auf Grundlage der gemeinsa-
men Handlungsempfehlungen des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und 
Verkehr NRW und des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur - und Ver-
braucherschutz NRW vom 22.12.2010.  Die Artenschutzprüfung wurde aus fachlichen Gründen 
zusammenfassend für die beiden separat aufgestellten Bebauungspläne 573 I und 573 II 
durchgeführt. Es ist davon auszugehen, dass die Realisierung der in der Bauleitplanung darge-
stellten Erschließungsmaßnahmen zeitgleich erfolgt. Entsprechende Kompensations - und 
Schutzmaßnahmen betreffen somit ebenfalls das komplette Planungsgebiet. 
Im Plangebiet wurden keine Wochenstuben und Quartiere von Fledermäusen festgestellt. Da 
jedoch aufgrund des Vorhandenseins geeigneter Gehölzstrukturen eine Nutzung als unregel-
mäßig genutzte Einzelquartiere nicht ausgeschlossen werden kann, wurden zur Vermeidung 
von Verbotstatbeständen des § 44 BNatSchG Maßnahmen abgeleitet. Die Fällung der Gehölze 
soll im winterkalten Zeitraum (01.11. – 15.03.) durchgeführt werden, ebenso der Gebäudeabriss 
der Einzelhandelsgeschäfte. Zur Kompensation des verlorengegangen Nahrungshabitates für 
Fledermäuse sind entsprechend des „Leitfadens Wirksamkeit von Artenschutzmaßnahmen“ 
(MKULNV NRW 2013) etwa 1,4 ha Nahrungsflächen (Extensivgrünland, Ruderalflächen, 
Saumstrukturen, o.a.) zu schaffen oder zu optimieren. Durch den Grünzug / die öffentliche 
Grünfläche, die Gärten sowie die Dachbegrünung können diese Flächen mit der vorliegenden 
Planung sowie den bestehenden Strukturen im Umfeld nachgewiesen werden. Zudem sollen 
während der Bauarbeiten ständig ¼ der Grün - und Brachflächen erhalten bleiben, um in dieser 
Zeit den Nahrungsraum für Fledermäuse zu erhalten. Beispielsweise soll dazu der westlich g e-
plante Grünzug bereits während der Erschließung als parkartige Struktur hergestellt werden 
und nicht als Lager- oder Baufläche genutzt werden.  
Zum Ausgleich des Verlustes potentieller Fledermausquartiere sind mindestens fünf geeignete 
Ersatzquartiere an den geplanten Neubauten oder an Gebäuden der Umgebung zu schaffen. 
Mindestens eines der Quartiere soll als Ganzjahresquartier angelegt werden. 
Alle Maßnahmen können im Plangebiet umgesetzt werden. Als zusätzliche, optionale Maßnah-
men, um die Nahrungsverfügbarkeit für Fledermäuse zu verbessern, werden Dach-  und Fassa-
denbegrünungen sowie die Verwendung von Rasengittersteinen auf Stellplätzen empfohlen. 
Wenn diese, den Konflikt mindernden Maßnahmen durchgeführt werden, ist die Verletzung der 
Verbotstatbestände des § 44 BNatSchG  gegenüber Fledermäusen laut Artenschutzprüfung si-
cher auszuschließen.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 25 von 35 
Da für Vögel geeignete Strukturen im Plangebiet sehr kl einflächig sind und durch die bereits 
bestehende Bebauung ein hohes Maß an Störung vorhanden ist, wird nicht vom Vorkommen 
planungsrelevanter Vogelarten ausgegangen. Da jedoch Ubiquisten vorkommen und brüten, 
sind zur Vermeidung von Verbotstatbeständen nach § 44 BNatSchG Arbeiten an Gehölzen erst 
zwischen dem 01.11. und nur bis zum 15.03. durchzuführen.  
Eingriffsbilanzierung 
Die Eingriffsbilanzierung erfolgt über eine vergleichende Bewertung der vorhandenen B e-
standswertigkeit mit der ökologischen Wertigkei t der Planung innerhalb des Geltungsber eiches 
des Bebauungsplans. Als Gesamtwert sind im Bestand 29.634 Biotopwertpunkte und in der 
Planung 33.552 Biotopwertpunkte entsprechend dem Bewertungsverfahren der Stadt Münster 
ermittelt worden. Der bestehende Vers iegelungsgrad wird bei Umsetzung des Bebauungsplan s 
von ca. 75 % auf ca. 70 % reduziert. 
Es verbleibt ein Überschuss an Biotopwertpunkten und es entstehen keine nachhaltigen Eingrif-
fe in Boden, Natur und Landschaft. Ausgleichsmaßnahmen sind nicht erforderlich. 
8.4.3  Fläche und Boden 
Bestandsanalyse 
Der Boden besitzt unterschiedlichste Funktionen für den Naturhaushalt. Insbesondere dient er 
als Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen. 
Darüber hinaus sind seine Wasser- und Nährstoffkreisläufe sowie seine Filter-, Puffer- und Stof-
fumwandlungseigenschaften, seine Grundwasserschutzfunktion und seine Funktion als Archiv 
der Natur - und Kulturgeschichte schützenswert. Die wesentlichen und bewertungsrelevanten 
Funktionen sind: 
 die Lebensraumfunktion, 
 die Speicher- und Reglerfunktion, 
 die natürliche Ertragsfähigkeit, 
 sowie die Funktion als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte. 
Als Teil des Uppenberger Geestrückens im Kernmünsterland und des Münsterländer Kiessand-
zuges liegen fluviatile Terrassenablagerungen in Form von Sand mit Schluffeinlagerungen vor. 
Durch anthropogene Überprägung wurden diese teils umgelagert, liegen aber auch teils obe r-
flächennah an. Allgemein prägend für den Landschaftsraum ist eine kleinmosaikiert e Diversität 
von Bodentypen. Im Plangebiet ist der vorherrschende Bodentyp Braunerde.  
Die Auffüllungen bestehen aus oberbodenähnlichen Sanden mit schluffigen bis stark schluff i-
gen, gering tonigen und gering bis schwach humosen Beimengungen. An Fremdmateri alien 
wurden Anteile an Schotter festgestellt. 
Es wurden Geländehöhen zwischen 61,9 m NHN und 64,9 m NHN gemessen Das Gelände 
weist ein Gefälle in Nord-West-Richtung auf. 
Es liegen keine eingetragenen Altlastenverdachtsflächen bzw. Altstandorte vor. Im Rahmen der 
Ausbauplanung wird abschließend geprüft, ob im Bereich einer ehemaligen Tankstelle Sani e-
rungsmaßnahmen aufgrund von Schadstoffbelastungen im Boden erforderlich werden.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
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Begründung / Seite 26 von 35 
Laut Umweltkataster der Stadt Münster liegt der östliche Teil der Planung, jener Teil, der sich im 
Münsterländer Kiessandzug befindet, im Bereich „Schutzwürdiger Böden: Sandböden“. Davon 
ist jedoch insbesondere der Bereich betroffen, der bereits überbaut und anthropogen verändert 
ist. 
Auswirkungen der Planung / Maßnahmen zur Minderung 
Gemäß § 1a Abs. 2 BauGB ist  mit Grund und Boden sparsam und schonend umzugehen.  Da-
bei sind zur Verringerung der zusätzlichen Inanspruchnahme von Flächen für bauliche Nutzun-
gen die Möglichkeiten der Entwicklung der Gemeinde insbesondere durch Wiedernutzbar ma-
chung von Flächen, Nachverdichtung und andere Maßnahmen zur Innenentwicklung zu nutzen 
sowie Bodenversiegelungen auf das notwendige Maß zu begrenzen. Diese Grundsätze sind in 
der Abwägung nach § 1 Abs. 7 BauGB zu berücksichtigen. 
Für das Schutzgut Boden bestehen durch die vorherige gärtnerische Nutzung und den bereits 
hohen Grad an Versiegelung Vorbelastungen. Die Planung grenzt überwiegend an vorhandene 
Wohnbebauung an und greift nur geringfügig in bisher unversiegelte Flächen ein. Mit einer 
Grundflächenzahl von 0,5 bis 0,8 wird eine der Umgebung angemessene Dichte erreicht. 
Die für die  bauliche Entwicklung vorgesehenen Flächen betreffen Gebiete, für die bereits eine 
bauliche Nutzung aufgrund des bestehenden Planungsrechtes möglich ist. Die Planung ent-
spricht damit der Zielsetzung des § 1a Abs. 2 BauGB mit Grund und Boden sparsam umzug e-
hen und Neuversiegelungen zu vermeiden. 
8.4.4  Wasser 
Für das Schutzgut Wasser werden die beiden Bereiche Grundwasser und Oberflächengewäs-
ser (Stillgewässer und Fließgewässer) separat beschrieben und bewertet. 
Grundwasser 
Das Plangebiet befindet sich im Wasserschutzgebiet Münster -Geist (Schutzzone III). Gebiete 
dieser Schutzzone dienen der Grundwasserneubildung . Durch die Grundwasserförderung ist 
der natürliche Grundwasserstand abgesenkt. Die Wasserförderung kann erhöht, reduziert oder 
auch ganz eingestellt werden. Im letzten Fall ist mit einem erheblichen Grundwasseranstieg zu 
rechnen. Alle Planungen sollten daher einen natürlichen Grundwasserstand (ohne Beeinflus-
sung der Trinkwasserförderung) zu Grunde legen. 
Als Teil des Münsterländer Kiessandzuges liegt ein sandiges und sickerfähiges Substrat vor. 
Die Grundwasserneubildung liegt bei 100- 360 mm/a, wobei im Großteil des Gebietes 200-
300 mm/a Grundwasser gebildet werden. Das P langebiet ist der Grundwassereinheit L41104-
02 zugehörig und aufgrund der sehr geringen Grundwasserschutzfunktion der Deckschicht sen-
sibel (sehr hohe Verschmutzungsempfindlichkeit des Grundwassers). Der Grundwasserkörper 
weist keine besonderen Funktionen i m Landschaftswasserhaushalt auf. Das Grundwasser 
strömt über den Lockergesteinsgrundwasserleiter des Kiessandzuges südwärts zu den Fas-
sungsanlagen des Wasserwerkes 6. 
Oberflächengewässer 
Im Plangebiet befinden sich weder Stillgewässer noch Fließgewässer. Auch Quellen oder Über-
schwemmungsgebiete liegen nicht im Plangebiet. Es befindet sich auf der Wasserscheide der

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Einzugsgebiete des Oberflächenwassers 3268 (nördliches Plangebiet) und 3269 (südliches 
Plangebiet).  
Auswirkungen der Planung / Maßnahmen zur Minderung 
Oberflächengewässern und dem Grundwasser obliegen verschiedene relevante Funktionen für 
den Naturhaushalt:  
 Landschaftswasserhaushalt,  
 Abflussfunktion des Oberflächenwassers,  
 Überschwemmungsgebiete,  
 Grundwasserempfindlichkeit 
Für das Plangebiet selbst hat das Grundwasser aus landschaftsökologischer Sicht lediglich eine 
geringe Bedeutung. Da bereits der Großteil des Plangebietes versiegelt ist, ist nicht von einer 
erheblichen negativen Auswirkung auf das Grundwasser durch den Bebauungsplan auszug e-
hen. Eine Relevanz aus wasserwirtschaftlicher Sicht ist nicht gegeben. 
Das Plangebiet weist keine Oberflächengewässer auf. Für Starkregenereignisse wurden Vor-
kehrungen zur Ableitung des anfallenden Oberflächenwassers getroffen.  Zum Hochwasser-
schutz sind die Fußbodenoberkanten der Wohngebäude im Erdgeschoss 0,3 m über der Ober-
kante der gebäudeerschließenden Verkehrsfläche anzulegen. 
Die Abwasserentsorgung erfolgt im Trennprinzip. Die Schmutzwasserentsorgung wird an das 
bestehende Abwassernetz der Umgebung an geschlossen. Die Aufnahmekapazität der best e-
henden Kanalisation ist ausreichend und negative Auswirkungen durch den Anschluss weiterer 
Wohnbebauung sind nicht zu erwarten. 
Für alle Flachdächer in den Bereichen Allgemeiner Wohngebiete sind vollflächige extensive 
Dachbegrünungen festgeschrieben. Diese wirken sich positiv auf den Wasserhaushalt aus.  
Aus technischen Gründen wird auf eine Festsetzung zur Versickerung anfallenden Nieder-
schlagswassers verzichtet. 
8.4.5  Klima / Luft 
Bestandsanalyse 
Für die Schutzgüter Klima und Luft sind die Erhaltung des Bestandsklimas und der lokalklimat i-
schen Austausch- und Regenerationsfunktionen, sowie die Erhaltung von Reinluftgebieten und 
die Vermeidung von Luftverunreinigung vorrangige Ziele. Die Vermeidung von Emissionen,  
Nutzung erneuerbarer Energien und die effiziente Nutzung von Energie sowie Aspekte des I m-
missionsschutzes sind bei der Betrachtung zu berücksichtigen.  
Die Stadt Münster weist ein gemäßigt warmes Klima auf und ist nach der Klimaklassifikation 
von Köppen und Geiger dem maritimen Klima (CfB) zuzuordnen. Dabei sind die Niederschläge 
von etwa 750 mm/a relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt. Münster weist eine Durchschnitts-
temperatur von 9,2 °C (Klimanormalperiode 1961-1990) auf, die durch die Ozeannähe stark im 
Jahresgang gepuffert wird. Das Klimaanpassungskonzept der Stadt Münster geht davon aus, 
dass der städtische Wärminseleffekt zukünftig im Stadtteil Hiltrup verstärkt wahrnehmbar ist. Im 
Stadtteil Hiltrup herrscht überwiegend ein Siedlungs-, teilweise auch ein Stadtklima.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 28 von 35 
Laut Umweltkataster der Stadt Münster obliegt dem Plangebiet keine besondere Klimafunktion. 
Es dient nicht als klimaökologischer Ausgleichsraum, Belüftungskorridor, Kaltluftentstehungs-
gebiet, Kaltluftleitbahn und es sind keine regenerativen Energien dort verortet.  
Die Feinstaubbelastung entlang den umgebenden großen Straßen (Westfalenstraße / umli e-
gende Straßen im weiteren Umfeld) liegt nach den Erkenntnissen des Grob- Screening-
Verfahrens für das Hauptverkehrsstraßennetz unter 28 μg/m³ im Jahresmittel. Die Stickoxidb e-
lastung liegt ebenfalls zumeist unter 28 μg/m³, teilweise zwischen 28- 32 μg/m³. Mobilfunkanla-
gen sind im unmittelbaren Umfeld nicht vorhanden. 
Eine Nutzung von Solarenergie ist grundsätzlich möglich. 
Auswirkungen der Planung / Maßnahmen zur Minderung 
Aufgrund der bereits bestehenden Flächenversiegelung im Plangebiet wird bereits heute das 
Kleinklima durch erhöhte Wärmeabstrahlung negativ beeinflusst. Aufgrund der geschilderten Si-
tuation und der geringen Größe des Gebietes wird keine klimatisch relevante Auswirkung durch 
den Bebauungsplan entstehen. 
Durch die geplante Errichtung weiterer Hochbauten im Gebiet und dessen direkter Umgebung 
wird sich die Rauigkeit der Oberfläche verändern, was zu einer Veränderung der mechanischen 
Turbulenzen führen wird, der aufgrund der Lage des Plangebietes inmitten bereits bestehender 
Bebauung zu vernachlässigen ist.  
Durch ein verstärktes KFZ- Aufkommen und die geplante Wohnbebauung ist mit erhöhten 
Schadstoffimmission zu rechnen, die im üblichen Bereich für Sondergebiete und Allgemeine 
Wohngebiete liegen wird.  
Über die lokale Situation hinausreichende klimatische Ausgleichsfunktionen sind nicht betroffen.  
8.4.6  Landschaft 
Bestandsanalyse 
Die Schutzziele des Schutzgutes Landschaft bestehen in der Erhaltung der Vielfalt, Eigenart 
und Schönheit der Landschaft in ihrer natürlichen oder kulturhistorisch geprägten Form, der Er-
haltung der natürlichen Erholungseignung von Landschaftsräumen und der Erhaltung der Land-
schaft in für ihre Funktionsfähigkeit genügender Größe im unbesiedelten Raum. 
Dementsprechend bezieht sich der Schutzgedanke auf die Aspekte Freiraum, Landschaft und 
landschaftsgebundene Erholung. Diese Aspekte sind nicht nur, aber vor allem im Außenbereich 
relevant. Dies verdeutlicht, dass dieses Schutzgut im umbauten Plangebiet nur bedingt relevant 
ist, da es aus planungsrechtlicher Sicht dem Innenbereich zuzuordnen ist.  
Das Landschaftsbild ist geprägt durch die umliegenden Wohngebäude, gewerbliche Nutzung 
und das enge Straßennetz. Dennoch sind, insbesondere im westlichen Teil des Plangebietes 
(großteils im Bereich des Bebauungsplans 573 II) freiraumtypische Landschaftselemente vor-
handen. Eine ausgeprägte Vielfalt, was das natürliche Landschaftsbild angeht, ist nicht erkenn-
bar.  
Das Plangebiet liegt innerhalb des rechtskräftigen Bebauungsplans Nr. 269 Hiltrup -  Westfalen-
straße / Amelsbürener Straße / Theodor -Storm-Straße / Albertsheide / Burgwall und ist dort im

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 29 von 35 
westlichen Bereich als Fläche für die Landwirtschaft (Erwerbsgartenbau) f estgesetzt. Dort ist 
ein Mischgebiet mit einer Grundflächenzahl von 0,4 festgesetzt. 
Auswirkungsanalyse / Maßnahmen zur Minderung 
Durch die Bebauung ergeben sich gegenüber den bislang geltenden Bebauungsplänen keine 
erheblichen Verschlechterungen des Lands chaftsbildes. Durch grünordnerische Festsetzungen 
wird den Nutzungszielen des Sondergebietes entsprechendes Mindestmaß an Begrünung g e-
währleistet: 
 Im Sondergebiet 1 sind insgesamt 22 Bäume und im Sondergebiet 2 sind insgesamt 7 
Bäume als großkronige, standortheimische Laubbäume mit einem Stammumfang von 
mind. 16 cm zu pflanzen und dauerhaft zu erhalten (§ 9 (1) Nr. 25a BauGB). Im öffentli-
chen Straßenraum ist je sechs ebenerdige Stellplätze ein großkroniger, standortheimi-
scher Laubbaum mit einem Stammumfang von mind. 16 cm zu pflanzen und dauerhaft 
zu erhalten (§ 9 (1) Nr. 25a BauGB). Die Baumscheiben im öffentlichen 
raum  sind mit einem Innenmaß von mindestens 2 m x 4,30 m herzustellen und mit bo-
dendeckenden Pflanzen zu begrünen. 
 Zum öffentlichen Raum sind Grundstückseinfriedungen mit Zäunen, Mauern, Pflanzstei-
nen etc. unzulässig. Die dem öffentlichen Raum zugewandten Grundstückseinfassun-
gen sind als Hecken aus heimischen Laubholzarten z. B. Hainbuche, Rotbuche, Feld-
ahorn auszuführen. Zum öffentlichen Straßenraum darf die Grundstückseinfassung eine 
Höhe von 1,60 m nicht überschreiten.  
 Die Flachdächer im allgemeinen Wohngebiet (WA) sind vollflächig extensiv zu begrünen 
(§ 9 (1) 25 a BauGB). Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien sind zugelassen. 
Zur Errichtung der Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien kann die vollflächige 
Begrünung ausnahmsweise zurückgenommen werden.  
8.4.7  Kulturgüter und sonstige Sachgüter 
Schrödter et al. (2004) definieren Kulturgüter und sonstige Sachgüter wie folgt: „Kulturgüter sind 
Gebäude, Gebäudeteile, gärtnerische, bauliche und sonstige - auch im Boden verborgene - An-
lagen, wie Park- oder Friedhofsanlagen und andere vom Menschen gestaltete Landschaftsteile, 
die von geschichtlichem, wissenschaftlichem,  künstlerischem, archäologischem, städtebaul i-
chem oder die Kulturlandschaft prägendem Wert sind. Sachgüter im Sinne der Betrachtung als 
Schutzgut im Rahmen des Umweltschutzes sind natürliche oder vom Menschen geschaffene 
Güter, die für Einzelne, besondere Gruppen oder die Gesellschaft insgesamt von materieller 
Bedeutung sind. Dies können bauliche Anlagen sein, oder aber wirtschaftlich genutzte, natürl i-
che regenerierbare Ressourcen, wie z. B. besonders ertragreiche landwirtschaftliche Böden"  
Das Plangebiet weist keine Objekte des Denkmalschutzes auf. Bodendenkmäler sind nicht be-
kannt. Maßgebliche Auswirkungen auf den Denkmalschutz sind somit nach derzeitigem Kennt-
nisstand nicht zu erwarten. 
8.4.8  Wechselwirkungen der Schutzgüter 
§ 1 (6) 7 BauGB fordert den integrativen P rüfansatz des UVPG ( Gesetz über die Umweltver-
träglichkeitsprüfung), der die Betrachtung der einzelnen Umweltfaktoren einschließlich ihrer 
Wechselwirkungen untereinander verlangt.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 30 von 35 
Besonders zu berücksichtigende Wechselbeziehungen zwischen einzelnen Schutzgü tern b e-
stehen nicht. Es konnten keine besonderen räumlichen Wechselwirkungen und - beziehungen 
zwischen dem Plangebiet und seinem Umfeld festgestellt werden.  
8.5  Zusammenfassung der erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen 
Die zu erwartenden Umweltausw irkungen wurden umfassend ermittelt. Umweltauswirkungen 
können sich grundsätzlich auf alle Schutzgüter erstrecken. Dabei sind nach § 1 (6) 7 die 
Schutzgüter Menschen, Pflanzen, Tiere und biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Klima und 
Luft, Landschaft, Kulturgüter und sonstige Sachgüter sowie Wechselwirkungen der Schutzgüter 
betrachtet worden. Insbesondere in Hinblick auf die bereits vorhandene Flächenversiegelung 
und die Lage des Plangebietes inmitten städtischer Bebauung sind keine erheblichen nachteil i-
gen Umweltauswirkungen mit der Planung verbunden.  
8.6  Nichtdurchführung der Planung (Prognose Null-Variante) 
Bei Nichtdurchführung der Planung sind keine besonderen Auswirkungen auf die Schutzgüter 
zu erwarten. Der Bebauungsplan Nr. 269 behielte seine Gülti gkeit. Eine städtebaulich sinnvolle 
Aufwertung und die im Sinne der Innenentwicklung gebotene Intensivierung und Nutzungsviel-
falt bereits baulich vorgeprägter Areale unterbliebe und müsste möglicherweise an sensiblerer 
Stelle im Stadtgebiet oder Außenbereich erfolgen. 
8.7  Anderweitige Planungsmöglichkeiten 
Die Nutzung einer innerstädtischen Fläche, die derzeit zu großen Teilen brach liegt, zur Scha f-
fung von Wohnbebauung und zur Ansiedlung eines Einzelhandelsbetriebs steht im Einklang mit 
den Zielvorgaben einer innerstädtischen Verdichtung und der Wiedernutzung von zuvor genutz-
ten Flächen. Damit wird die Beanspruchung von Freiflächen vermieden. 
Die Nutzung einer Brachfläche gemäß der Nachfragesituation stellt eine Lösung dar, die den 
Zielvorgaben des GEP und des FNP, der Freiraumsicherung, der Wiedernutzung von Flächen 
und der Nachhaltigkeit entspricht. 
Alternativen, die den Zielvorgaben besser entsprechen als der planerisch verfolgte Ansatz, sind 
nicht vorhanden. 
8.8  Überwachung (Monitoring) 
Mit Hilfe des M onitorings wird kontrolliert, ob die aufgestellten Prognosen tatsächlich stimmen 
und die ggf. vorgesehenen Maßnahmen realisiert wurden und ausreichend waren. Zu den un-
vorhergesehenen nachteiligen Umweltauswirkungen können auch Auswirkungen zählen, die 
erst nach Inkrafttreten entstehen oder bekannt werden und die deshalb nicht Gegenstand der 
Abwägung sein konnten. Das Monitoring ist somit ein Frühwarnsystem, welches dazu dient, ne-
gative Entwicklungen schon in der Entstehung aufzudecken, Abhilfemaßnahmen in die Wege 
zu leiten und die Qualität von Planung und Durchführung langfristig zu sichern. Die nachfolgen-
de Checkliste (Tabelle 2) gibt Hinweise zu möglichen zusätzlichen unvorhergesehenen umwelt-
erheblichen Auswirkungen. 
Die Kommunen als Träger der Planungshoheit entscheiden über Dauer, Inhalt und Verfahren 
des Monitorings. Die Lösungen müssen nicht zwangsläufig aufwendig sein. Die Kontrolle, ob

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 31 von 35 
Festsetzungen des Bebauungsplans eingehalten werden, gehört zu den Routineaufgaben der 
Bauaufsicht.  
Geeignete Indikatoren sollten herangezogen werden, die Veränderungen messbar zu machen. 
Ist etwa eine erheblich erhöhte Lärmbelastung zu erwarten, so ist diese direkt zu messen und 
mit den im Umweltbericht prognostizierten Werten zu vergleichen. Sollten unvorhersehbare 
Konflikte und Abweichungen auftreten, müssen Minderungsmaßnahmen eingeleitet werden. 
Auswirkung Indikator, Hinwei-
se 
Behörden Zusätzliche Überwa-
chungsmaßnahmen durch 
die Kommune 
Menschen einschließlich der menschlichen Gesundheit, Wohnen und Erholung 
Beeinträchtigung 
durch Verkehrslärm 
Beschwerden, erst 
ab einer Steigerung 
von 25% des  Ver-
kehrsaufkommens 
ist die Lärmzunah-
me hörbar 
Straßenver-
kehrsbehör-
de 
Keine 
Beeinträchtigung 
durch Lichtemissio-
nen 
Beschwerden -- Keine 
Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Klima und Lufthygiene, Landschaft, Kultur- 
und sonstige Sachgüter 
Beeinträchtigung 
des Kleinklimas 
Beschwerden -- Begehung 
Beeinträchtigung 
von Landschafts-
schutzgebieten 
Hinweise seitens 
Naturschutz 
ULB/Umwelt
amt 
Keine 
Beeinträchtigung 
von Kompensati-
onsmaßnahmen 
Beschwerden ULB/Umwelt
amt 
Keine 
Archäologische 
Funde 
Anzeige gem. ge-
setzlicher Anzeige-
pflicht 
Denkmal-
schutz-
behörde 
Keine 
Tabelle 3: Checkliste Monitoring (DIFU 2006, verändert) 
8.9  Zusammenfassung 
Der vorliegende Umweltbericht betrachtet die Auswirkungen auf die Umwelt, die durch die Au f-
stellung des Bebauungsplans Nr. 573 I „Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Al-
ten Kirche“ zu erwarten sind. Der Umweltbericht beruht u. a. auf verschiedenen Fachgutachten, 
z. B. der Baugrunduntersuchung, der Artenschutzprüfung und der schalltechnischen Unters u-
chung, sowie auf Daten von Fachberichten, wie z. B. dem Klimaanpassungskonzept der Stadt 
Münster und dem Umweltkataster.  
Die nachfolgende Tabelle 3 fasst die wesentlichen Auswirkungen des Vorhabens knapp z u-
sammen.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 32 von 35 
 
Schutzgut Auswirkungen des Bebauungsplans auf die Umwelt 
Menschen Das Bauvorhaben hat eine Verdichtung des bereits überbauten Raumes 
zum Ziel. Während der Bauphase wird es temporär zu Beeinträchtigungen 
der Wohnumfeldfunktionen in Form von Immissionen und Lärm kommen. 
Da das Plangebiet bereits großteils versiegelt ist und dort bereits eine ge-
werbliche Nutzung stattfindet, die nun ausgeweitet wird, ist mit einer mo-
deraten anlagebedingten Auswirkung auf das Schutzgut zu rechnen. 
Durch den betriebsbedingten Anstieg des motorisierten Individualverkehrs 
sowie durch zunehmende Hausbrandemissionen ist mit Auswirkungen zu 
rechnen. Die lufthygienische Beeinträchtigung ist jedoch verhältnismäßig 
gering und bewegt sich im, für ein entsprechend genutztes Gebiet, übli-
chen Maß. Die schalltechnische Untersuchung ergab geringfügige Über-
schreitungen der Immissionsrichtwerte der TA Lärm durch Gewerbe- und 
Verkehrslärm. Der Lärmkonflikt wird durch Festsetzungen im Bebauungs-
plan gelöst. 
Pflanzen, Tiere 
und biologische 
Vielfalt 
Im Plangebiet und dessen direkten Umfeld liegen keine Flächen mit einem 
besonderen Schutzstatus. Aufgrund des bereits hohen Versiegelungsgra-
des und der gewerblichen Nutzung bestehen keine besonderen Lebens-
räume für planungsrelevante Vogelarten im Plangebiet. Aufgrund eines 
möglichen Vorkommens planungsrelevanter Fledermausarten wurden 
Maßnahmen gegen einen möglichen Verstoß gegen einen Verbotstatbe-
stand des § 44 BNatSchG abgeleitet. Zur Kompensation möglicher Fle-
dermausquartiere sollen Nistangebote geschaffen und Nahrungsräume 
während und nach der Bauphase erhalten bleiben. Bezüglich der Gehölz-
fällungen und Gebäudeabrisse wird eine Bauzeitenregelung und eine öko-
logische Baubegleitung empfohlen. 
Boden Durch den bereits hohen Grad an Versiegelung durch die vorherige Nut-
zung des Plangebietes ist der Boden vorbelastet. Es wird nur geringfügig 
in bisher unversiegelte Flächen eingegriffen, versiegelte Flächen entsie-
gelt und eine Neuversiegelung bisher unversiegelter Flächen an anderer 
Stelle wäre ein stärkerer Eingriff. Die Planung entspricht somit der Zielset-
zung des § 1a Abs. 2 BauGB mit Grund und Boden sparsam umzugehen 
und Neuversiegelungen zu vermeiden.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 33 von 35 
Wasser Im Plangebiet liegen keine Oberflächengewässer. Es liegt im Wasse r-
schutzgebiet Münster-Geist (Schutzzone III), die der Grundwasserneubi l-
dung dienen soll. Durch die Grundwasserförderung ist der natürliche 
Grundwasserstand abgesenkt. Die Wasserförderung kann erhöht, redu-
ziert oder auch ganz eingestellt werden. Im letzten Fall ist mit einem er-
heblichen Grundwasseranstieg zu rechnen. Alle Planungen sollten daher 
einen natürlichen Grundwasserstand (ohne Beeinflussung der Trinkwas-
serförderung) zu Grunde legen. Aufgrund des hohen Versiegelungsgrades 
hat das Plange biet eine geringe Bedeutung für das Grundwasser. Zum 
Schutz vor Starkregenereignissen wurden Vorkehrungen zur Ableitung 
des Oberflächenwassers getroffen. Für alle Flachdächer in den Bereichen 
Allgemeiner Wohngebiete sind vollflächige extensive Dachbegrünun gen 
festgeschrieben, da diese einen positiven Effekt auf den Wasserhaushalt 
haben. 
Klima / Luft Dem Plangebiet kommen keine besonderen klimatischen oder lufthygieni-
schen Ausgleichsfunktionen im gesamtstädtischen Kontext zu. Durch die 
bereits bestehende Flächenversiegelung und die Lage inmitten bestehen-
der Hochbauten ist das Kleinklima des Plangebietes bereits negativ beein-
flusst. Es ist nicht von einer Verschlechterung des Kleinklimas durch die 
Bebauung auszugehen.  
Durch das erhöhte Kfz-Aufkommen ist keine erhebliche Verschlechterung 
der lufthygienischen Situation zu erwarten, da die planbedingten Immissi-
onen im üblichen Bereich für Sondergebiete und Allgemeine Wohngebiete 
liegen. 
Landschaft Das Landschafts- und Stadtbild des Plangebietes ist geprägt durch die 
umliegenden Wohngebäude, gewerbliche Nutzung und das Straßennetz. 
Es ist keine besonders ausgeprägte Vielfalt und Eigenart erkennbar. 
Zur Einbindung der Bebauung und zur Gestaltung des landschafts- und 
Stadtbildes wurden grünordnerische Festsetzungen bezüglich der Größe, 
Menge und Arten der zu pflanzenden Gehölze getroffen. Zudem wurde 
festgesetzt, dass ein Großteil der Flachdächer extensiv zu begrünen sind.  
Kulturgüter und 
sonstige Sachgü-
ter 
Das Plangebiet weist keine Objekte des Denkmalschutzes auf. Boden-
denkmäler sind nicht bekannt. Maßgebliche Auswirkungen auf den Denk-
malschutz sind nicht zu erwarten. 
Wechselwirkungen Es konnten keine besonders zu berücksichtigenden Wechselbeziehungen 
zwischen einzelnen Schutzgütern ermittelt werden. Besondere räumliche 
Wechselwirkungen und -beziehungen zwischen dem Plangebiet und dem 
direkten Umfeld ebenso wenig.  
Tabelle 4: Zusammenfassende Darstellung der Umweltauswirkungen 
Die vorgesehenen Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung und zum Ausgleich nachtei-
liger Umweltfolgen minimieren die Erheblichkeit der aus der Planung resultierenden nachteil i-
gen Auswirkungen.  
Anderweitige Planungsmöglichkeiten oder die Nichtdurchführung der Planung führen im größe-
ren räumlichen Zusammenhang zu keinem besseren Ergebni s in Bezug auf die Umweltfolgen. 
Durch eine Überwachung wird sichergestellt, dass etwaige unvorhergesehene Auswirkungen 
erkannt werden und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 34 von 35 
9.  Gesamtabwägung 
Auf Grundlage des Wettbewerbsentwurfs von ht  Architektur soll das Areal einer ehemaligen 
Gärtnerei einer neuen Nutzung zugeführt werden. Mit der Aufstellung des vorhabenbezogenen 
Bebauungsplans Nr. 573 Teilabschnitt I werden die Voraussetzungen für die Erschließung und 
Errichtung von ca. 110 Wohneinheiten in Form von Mehrfamilienhäusern, die Verlagerung und 
Erweiterungsoption des Lebensmittelmarkts und die Sicherung des bestehenden Ärztehaus ge-
schaffen. 
Die Erforderlichkeit der Kompensation von planungsbedingten Eingriffen wurde im Rahmen des 
Planungsprozesses geprüft und abwägend berücksichtigt. Die Eingriffsbilanzierung ermittelte 
einen Überschuss an Biotopwertpunkten. E s entstehen keine nachhaltigen Eingriffe in Boden, 
Natur und Landschaft. Im Ergebnis der landschaftsökologischen Bewertung ist ein naturschut z-
rechtlicher Ausgleich des Eingriffs nicht erforderlich.  
Die Prüfung der Artenschutzbelange ergab, dass bei Berücksichtigung der aufgezeigten erfor-
derlichen konfliktmindernden Maßnahmen für die Abbrucharbeiten und die bauliche Entwicklung 
keine artenschutzrechtlichen Konflikte bestehen. 
Die Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV) werden unter den 
zugrunde gelegten Verkehrsbelastungen im Nahbereich der Westfalenstraße gelegenen Immis-
sionsorten bereits ohne das Vorhaben überschritten. Durch die vorhabenbedingten Lärmaus-
wirkungen werden diese Werte zusätzlich noch erhöht. Durch die Festsetzung von passiven 
Schallschutzmaßnahmen (schallgedämmten Lüftungen/ S challschutzgrundrissen) wird auf Be-
lastung durch den Verkehrslärm  reagiert. In der Abwägung der Belange erscheint die geringf ü-
gige Überschreitung der Zumutbarkeitsschwelle als gerade noch zumutbar, wenn eine Realisie-
rung passiver Lärmschutzmaßnahmen ermöglicht wird. 
Hinsichtlich der Gewerbelärmauswirkungen , die hauptsächlich von den ebenerdigen Stellplät-
zen des Kundenparkplatzes  des Lebensmittelmarkts ausgelöst werden, kommt die  Untersu-
chung zu dem Ergebnis, dass die Immissionsrichtwerte gem äß TA Lärm an den maßgeblichen 
Immissionsorten überschritten werden. Im Bebauungsplan wird auf diese Überschreitung mit 
dem Ausschluss von zu öffnenden Fenstern an Aufenthaltsräumen  an den betroffenen Fass a-
den reagiert.  
In der Gesamtheit der textlichen und zeichnerischen Festlegungen des Bebauungsplans Nr. 
573 I liegt eine Planung vor, die städtebauliche und ökologische Belange soweit als möglich in 
Einklang bringt und damit eine geeignete, planungsrechtliche Grundlage für die Entwicklung ei-
nes unter Qualitäts- und Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zukunftsweisenden Quartiers bildet.  
10.  Realisierung der Planung / Durchführungsmaßnahmen 
Der Bebauungsplan wird als vorhabenbezogener Bebauungsplan umgesetzt. Der Vorhaben - 
und Erschließungsplan sowie ein Durchführungsvertrag sind Bestandteil des Bebauungsplans. 
Der Durchführungsvertrag wird vor Satzungsbeschluss gefasst und weitergehende Regelungen 
zur Realisierung der Planung beinhalten.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der Alten Kirche 
 
Begründung / Seite 35 von 35 
Anhang 
 Lageplan Biotoptypen Bestand zum B-Plan Nr. 573 Teilabschnitt I 
 Lageplan Biotoptypen Planung zum B-Plan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Gutachten 
 Artenschutzrechtliche Prüfung zum Vorhaben der Wohn+Stadtbau GmbH an der West-
falenstraße Münster-Hiltrup, öKon GmbH, Münster, 13. Dezember 2016, aktualisiert am 
7. August 2018 
 Bebauungsplan Nr. 573 Lorenzgrön Verkehrsuntersuchung, nts Ingenieurgesellschaft 
mbH, Münster, 15. Juni 2018 
 Schalltechnische Untersuchung zum Bebauungsplan Nr. 573, Planungsbüro für Lärm-
schutz Altenberg, Sitz Senden, August 2018 
 Erschließung des Baugebietes „Lorenzgrön“ Westfalenstraße in Münster-Hiltrup Straßen 
und Baugrunduntersuchungen, HINZ Ingenieure GmbH, Münster, April 2018 
Diese Begründung dient gemäß § 9 (8) Baugesetzbuch als Anlage  
zu dem durch den Rat der Stadt Münster am _____________ als  
Satzung beschlossenen vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 573  
Teilabschnitt I: Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/ Nördlich An der  
Alten Kirche 
Münster, den __________ 
 
 
Markus Lewe  
 Oberbürgermeister

Ingenieurgesellschaft nts mbH
Hansestraße 63 - 48165 Münster
Fon +49 (2501) 2760 0 
info@nts-plan.de
www.nts-plan.de
Projekt:
Auftraggeber:
Planverfasser:
Planinhalt:
Leistungsphase:
Druckdatum:Zeichendatum:
Bearbeiter:
Projektnr.: Maßstab:
Plan-Nr:
Freigabe Bauherr: Freigabe Planer:
0716-0014_3_Lageplan_Westfalenstr-Eschweiler.vwx
26.9.18
Wohn - und Stadtbau
1:1000
0716-0014
Entwurf
 
29.08.2018
Biotoptypen Bestand zum B-Plan 573
Steinfurter Straße 60 - 48149 Münster  - Tel 0251 20240606 - Fax 0251 
20240699 - service@wohnstadtbau.de - www.wohnstadtbau.de
Wohngebiet 
Westfalenstraße/Eschweiler
C.Paul
3.1.5
1
6.250 m²
7.355 m²
1.485 m²
530 m²
770 m²
700 m²
265 m²
950 m²
90 m²
425 m²
70 m²
30 m²
60 m²
80 m²
30 m²
100 m²
1.150 m²
215 m²
100 m²
2.085 m²
215 m²
285 m²685 m²
60 m²
55 m²
255 m²
145 m²
7.355 m²
1.485 m²
530 m²
770 m²
700 m²
265 m²
950 m²
90 m²
425 m²
70 m²
30 m²
60 m²
80 m²
30 m²
100 m²
1.150 m²
215 m²
100 m²
2.085 m²
215 m²
285 m²685 m²
60 m²
55 m²
255 m²
145 m²
unbefestigte Betriebsfläche
Gebäude
befestigte Flächen
Straßenbegleitgrün
Freiflächen / Gärten

Ingenieurgesellschaft nts mbH
Hansestraße 63 - 48165 Münster
Fon +49 (2501) 2760 0 
info@nts-plan.de
www.nts-plan.de
Projekt:
Auftraggeber:
Planverfasser:
Planinhalt:
Leistungsphase:
Druckdatum:Zeichendatum:
Bearbeiter:
Projektnr.: Maßstab:
Plan-Nr:
Freigabe Bauherr: Freigabe Planer:
0716-0014_3_Lageplan_Westfalenstr-Eschweiler.vwx
26.9.18
Wohn - und Stadtbau
1:1000
0716-0014
Entwurf
 
29.08.2018
Biotoptypen Planung zum B-Plan 573
Steinfurter Straße 60 - 48149 Münster  - Tel 0251 20240606 - Fax 0251 
20240699 - service@wohnstadtbau.de - www.wohnstadtbau.de
Wohngebiet 
Westfalenstraße/Eschweiler
C.Paul
3.1.6
WA
50 % versiegelt, z.T. extensiv begrünt
50 % Freifläche
7.030 m2
3.515 m2
3.515 m2
MI
60
 % versiegelt
40 % Freifläche
665 m2
400 m2
265 m2
Verkehrsfläche
versiegelte Fläche
Straßengrün (10 m2 je Baum)
2.275 m2
2.205 m2
70 m2
Sondergebiet
80 % versiegelte Fläche
Pflanzgebot
Straßengrün
8.220 m2
6.575 m2
300 m2
1.345 m2
Allgemeines Wohngebiet
Mischgebiet
Sondergebiet
Verkehrsfläche

V-0321-2019-Anlage-6-Ansichten

303 Zeichen

Anlage 6 zur Vorlage Nr. V/0321/2019
$QVLFKWHQRKQH0D‰VWDEBebauungsplan Nr. 573 IPfad: .?B?B?%SODQ?LP9HUIDKUHQ?,+LOWUXS:HVWOLFK:HVWIDOHQVWUD‰H?96WHOOXQJQDKPHQ6DW]XQJ?B,B6DW]XQJVHQWZXUI6WDQGDUG?B,B6DW]XQJVHQWZXUIGZJ
Ansicht Lebensmittelmarkt
Ansicht MFH

Beschlussvorlage

6108 Zeichen

V/0321/2019 
V/0321/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I:  
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche [Lorenzgrön] 
1. Beschluss über die Stellungnahmen 
2. Satzungsbeschluss 
 
 
Beratungsfolge 
 
   09.05.2019 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 
   16.05.2019 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und  
Wohnen 
Vorberatung 
   22.05.2019 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   22.05.2019 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
1.  Über die vorliegenden Stellungnahmen zum Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans 
Nr. 573 Teilabschnitt I: Hiltrup – Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche  wird 
wie folgt Beschluss gefasst: 
1.1  Nach Abwägung der öffentlichen und priva ten Belange gegeneinander und untereinander 
wird den nachfolgenden Stellungnahmen zum Entwurf des vorhabenbezogenen Beba u-
ungsplans Nr. 573 Teilabschnitt I gefolgt: 
1.1.1 Der Stellungnahme, im Mischgebiet Werbeanlagen zuzulassen (Anlage 1, Nr. 3.3 f). 
1.1.2 Der Stellungnahmen, die Ein- und Ausfahrten zu den Tiefgaragen in der Planzeic h-
nung bis an die jeweilige Grundstücksgrenze zu verschieben (Anlage 1, Nr. 5). 
1.2  Nach Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander 
wird den nachfolgenden Stellungnahmen zum Entwurf des vorhabenbezogenen Beba u-
ungsplans Nr. 573 Teilabschnitt I nicht gefolgt: 
1.2.1 Der Stellungnahme, im Plangebiet eine Spielfläche anzulegen (Anlage 1, Nr. 1.1). 
1.2.2 Der Stellungnahme, die Architektur der Bebauun g zu überdenken ( Anlage 1, Nr. 
1.2). 
Stadtplanungsamt 
 
17.04.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Gierecker / Herr Geitel 
Telefon: 492 61 30 /  
492 61 93 
Gierecker@stadt-
muenster.de / 
Geitel@stadt-muenster.de

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V/0321/2019 
1.2.3 Der Stellungnahme, die Abstände zwischen den geplanten Gebäuden und den Be-
standsgebäuden im Umfeld zu vergrößern (Anlage 1, Nr. 1.3). 
1.2.4 Der Stellungnahme, dass die einzige KFZ-Erschließung über die Westfalenstraße zu 
verkehrlichen Problemen führt (Anlage 1, Nr. 1.6 b). 
1.2.5 Der Stellungnahme, den Standort der geplanten Kita zu verlegen (Anlage 1, Nr. 3.2 
a + c). 
1.2.6 Der Stellungnahme, die Festsetzung eines Kita -Standortes führt zu Verkehrspro b-
lemen (Anlage 1, Nr. 3.2 b). 
1.2.7 Der Stellungnahme, die Baugrenze im MI-Gebiet auszuweiten (Anlage 1, Nr. 3.3 a). 
1.2.8 Der Stellungnahme, das Maß der baulichen Nutzung im MI-Gebiet zu erhöhen (An-
lage 1, Nr. 3.3 b). 
1.2.9 Der Stellungnahme, die zulässige  Fläche für Tiefgaragen im MI -Gebiet zu vergr ö-
ßern (Anlage 1, Nr. 3.3 c). 
1.2.10 Der Stellungnahme, zusätzliche Stellplätze im MI -Gebiet auszuweisen (Anlage 1, 
Nr. 3.3 d). 
1.2.11 Der Stellungnahme, den im MI-Gebiet als zu erhalten festgesetzten Baum als nicht 
zu erhalten festzusetzen (Anlage 1, Nr. 3.3 e) 
2.  Der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 573 – Teilabschnitt I: Hiltrup – West-
lich Westfalenstraße / Nördlich An der Alten Kirche wird gemäß §§ 2 und 10 i.V.m. § 12 Baug e-
setzbuch (BauGB) und §§ 7 und 41 G emeindeordnung Nordrhein -Westfalen (GO NRW) als 
Satzung beschlossen. 
Die Begründung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 573 – Teilabschnitt I wird eben-
falls beschlossen 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Durch den Satzungsbeschluss entstehen der Stadt Münster keine Kosten. 
Die Stadt Münster schließt mit dem Investor einen städtebaulichen Vertrag (Durchführungsvertrag), 
der die Lasten und Kosten des Vorhabens durch den Investor regelt. 
 
 
Begründung: 
Die vom Rat der Stadt Münster am 12.12.2018 aufgestellt en vorhabenbezogenen Bebauungspläne 
573 Teilabschnitt I und II haben vom 02.01. bis zum 01.02.2019 öffentlich ausgelegen. 
Eine frühzeitige Bürgerinformation fand am 21.03.2018 im Sitzungssaal der Stadthalle Hiltrup statt.  
Die im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und Träger öffentlicher Belange 
vorgetragenen Stellungnahmen sind in der Anlage 1 zusammengefasst. Über sie soll entsprechend 
den Beschlussvorschlägen unter 1.1 und 1.2 Beschluss gefasst werden. 
Die aufgrund des Beschluss vorschlags unter 1.1.1 vorgenommene Änderung resultiert auf Anregu n-
gen eines Eigentümers. Hierbei handelt es sich um eine Anpassung, mit der einer Eingabe des b e-
troffenen Grundstückseigentümers bezogen auf die Zulässigkeit von Werbeanlagen im Mischgebiet

- 3 - 
V/0321/2019 
entsprochen wird. Die Korrektur hat keine Auswirkungen auf andere Festsetzungen oder Grundstücke 
des Bebauungsplans. Daher wurde von einer erneuten Öffentlichkeits - und Behördenbeteiligung ab-
gesehen. Die Grundzüge der Planung sind nicht betroffen. Bei dem Beschlussvorschlag 1.1.2 bezieht 
sich die vorgenommene Änderung ebenfalls auf Anregungen eines Eigentümers. Diese wurde au f-
grund der Änderung in der Planzeichnung, welche die Flächen für Tiefgaragen betrifft, mit dem Eigen-
tümer im Rahmen der eingeschränkten  Beteiligung abgestimmt. Somit kann der Satzungsbeschluss 
zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 573 – Teilabschnitt I getroffen werden (Beschlussvo r-
schlag 2). 
Der Bebauungsplan Nr. 573 überplant teilweise den Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 269: 
Hiltrup - Westfalenstraße / Amelsbürener Straße / Theodor -Storm-Straße / Albertsheide / Burgwall. 
Mit der Rechtskraft der jeweiligen Teilabschnitte des Bebauungsplans Nr. 573 treten Teilflächen di e-
ses Plans, soweit sie von der neuen Planung überlagert werden, außer Kraft. 
Der wirksame Flächennutzungsplan (FNP) stellt den Planungsbereich parallel zur Westfalenstraße 
als gemischte Baufläche (M) dar. Die künftigen Festsetzungen im Teilabschnitt I entsprechen den 
Darstellungen im Flächennutzungsplan, eine Änderung des FNPs ist nicht notwendig. 
Weitere Informationen sind den beigefügten Anlagen zu entnehmen. 
i.V. 
 
gez. 
 
Matthias Peck 
Stadtrat 
 
Anlagen: 
Anlage A 
Anlage 1 – Stellungnahmen 
Anlage 2 – Begründung 
Anlage 3 – Textliche Festsetzungen 
Anlage 4 – Planverkleinerung 
Anlage 5 – Gestaltungsplan 
Anlage 6 – Ansichten

V-0321-2019-Anlage-3-Textliche-Festsetzungen

11637 Zeichen

Textliche Festsetzungen / Seite 1 von 5 
Anlage 3 zur Vorlage Nr. V/0321/2019 
Textliche Festsetzungen
  
zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan  
Nr. 573 Teilabschnitt I:  
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße/  
Nördlich An der Alten Kirche 
1  Textliche Festsetzungen gemäß § 9 Baugesetzbuch (BauGB) 
1.1  Art und Maß der baulichen Nutzung 
1.1.1  Das Sondergebiet 1 „Versorgung und Wohnen“ dient vorwiegend der Unterbringung von 
Einzelhandelsnutzungen und Wohnnutzungen. Es sind zulässig: 
Im Untergeschoss (UG): 
 Anlagen für die Energieversorgung 
 Tiefgarage 
 Abstellräume 
im Erdgeschoss (EG): 
 ein Lebensmittelmarkt bis zu einer Größe von max. 1.400 m² Verkaufsfläche (VK) 
in den darüber liegenden Geschossen: 
 Wohnungen 
1.1.2  Das Sondergebiet 2 „Ärztehaus“ dient vorwiegend der Unterbringung von medizinischen 
Einrichtungen und Arztpraxen. Es sind zulässig: 
 kleinflächige Einzelhandelsnutzungen mit folgenden Sortimenten: 
 pharmazeutische Artikel, Apotheken 
 medizinische und orthopädische Artikel 
 Anlagen für soziale Zwecke 
 Räume für Freie Berufe nach § 13 BauNVO 
 Arztpraxen 
Ausnahmsweise sind Büro- und Geschäftsräume zulässig. 
1.1.3 Im allgemeinen Wohngebiet sind die gemäß § 4 (3) BauNVO ausnahmsweise zulässigen 
Nutzungen unzulässig. 
1.1.4  Im Mischgebiet si nd die gemäß § 6 (3) BauNVO ausnahmsweise zulässigen Nutzungen 
sowie Vergnügungsstätten gemäß § 6 (2) BauNVO unzulässig. 
1.1.5  Technische Anlagen und technische, untergeordnete Bauteile wie z. B. Aufbauten für Auf-
züge, Lüftungs- und Kühlaggregate, Solarpaneele und Photovoltaikanlagen, die der G e-
bäudenutzung dienen, sind auf den Fla chdächern grundsätzlich zulässig. Technische An-
lagen, die der rein kommerziellen Nutzung dienen, sind unzulässig.  Eine Überschreitung

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der alten Kirche 
 
Textliche Festsetzungen / Seite 2 von 5 
der festgesetzten Gebäudehöhe (GH) durch tec hnische Anlagen / technische und unter-
geordnete Bauteile ist bis zu einer Höhe von maximal 2,00 m ausnahmsweise zulässig, 
sofern diese um mindestens 1 ,50 m von den Außenwänden der Gebäude zurückversetzt 
angeordnet werden. Lüftungs - und Kühlaggregate sowie sichtbare Lüftungskanäle sind 
zwingend einzuhausen (§ 9 (1) Nr. 1 BauGB i. V. m. § 16 (6) BauNVO). 
1.2 Nebenanlagen / Stellplätze 
1.2.1  Auf den Baugrundstücken im allgemeinen Wohngebiet (WA) ist die Errichtung von oberi r-
dischen Stellplätzen und Garagen unzulässig. 
1.2.2  Im allgemeinen Wohngebiet und im Sondergebiet 1 „Versorgung und Wohnen“ ist die Er-
richtung einer Tiefgarage einschließlich ihrer Zu-  und Abfahrt nur innerhalb der überbau-
baren Grundstücksflächen und innerhalb der mit TGa gekennzeichneten Flächen zuläs-
sig. Die Errichtung der Ein - und Ausfahrt der Tiefgaragen ist ausschließlich in den mit 
‚Ein- und Ausfahrt‘ gekennzeichneten Bereichen zulässig (§ 9 (1) Nr. 4 BauGB). 
1.2.3  Die Tiefgaragenflächen außerhalb der überbauten Flächen und außerhalb der Erschli e-
ßungsflächen im WA -Gebiet sind mit einer mind. 50 cm dicken Substratschicht zu über-
decken und dauerhaft zu begrünen.  In den als allgemeines Wohngebiet und Mischgebiet 
festgesetzten Baugebieten darf in Anwendung des § 19 (4) Satz 2 ff. BauNVO aus-
nahmsweise für die unter Nr. 1 benannten Tiefgaragen die maximal zulässige Grundfl ä-
chenzahl bis zu einer GRZ von 0,8 überschritten werden (§ 17 (1) BauNVO i.V.m § 19 (3) 
und (4) BauNVO). 
1.3  Begrünung 
1.3.1  Im Sondergebiet 1 sind 22 Bäume und im Sondergebiet 2 sind sieben Bäume als groß-
kronige, standortheimische Laubbäume mit einem Stammumfang von mind. 16  cm zu 
pflanzen und dauerhaft zu erhalten (§  9 (1) Nr.  25a BauGB ). Sechs der 22 Bäume im 
Sondergebiet 1 sind begleitend zur öffentlichen Verkehrsflächen an der südlichen Grund-
stücksgrenze zu pflanzen. 
Im öffentlichen Straßenraum ist je sechs ebenerdiger Stellplätze ein großkroniger, stand-
ortheimischer Laubbaum mit einem Stammumfang von mind. 16 cm zu pflanzen und dau-
erhaft zu erhalten (§  9 (1) Nr. 25a BauGB). Die Baumscheiben im öffentlichen Straßen-
raum sind mit einem Innenmaß von mindestens 2 m x 4,30 m herzustellen und mit bo-
dendeckenden Pflanzen zu begrünen. 
1.3.2  Zum öffentlichen Raum sind Grundstückseinf riedungen mit Zäunen, Mauern, Pflanzstei-
nen etc. unzulässig. Die Grundstückseinfassungen in diesem Bereich sind als Hecken aus 
heimischen Laubholzarten, z. B. Hainbuche, Rotbuche, Feldahorn auszuführen. Zum ö f-
fentlichen Straßenraum darf die Grundstückseinf assung eine Höhe von 1,60 m nicht 
überschreiten. 
1.3.3  Die Flachdächer im allgemeinen Wohngebiet (WA) sind vollflächig extensiv zu begrünen 
(§ 9 (1) 25 a BauGB). Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien sind zugelassen. 
Zur Errichtung der Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien kann die vollflächige B e-
grünung ausnahmsweise zurückgenommen werden.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der alten Kirche 
 
Textliche Festsetzungen / Seite 3 von 5 
1.4  Vorkehrungen zum Hochwasserschutz 
Die Fußbodenoberkante der Wohngebäude im Erdgeschoss  und der Tiefgaragenzufahr-
ten muss mindestens 0,3 m über der Oberkante der jeweils der Erschließung des Gebäu-
des dienenden Verkehrsfläche liegen (§ 9 (3) BauGB). 
1.5  Immissionsschutz 
1.5.1  Innerhalb der im Bebauungsplan durch Abgrenzung festgesetzten Lärmpegelbereiche 
(LPB) müssen bei Errichtung, Erweiterung, Änderung  oder Nutzungsänderung von G e-
bäuden in den nicht nur zum vorübergehenden Aufenthalt von Menschen vorgesehenen 
Räumen (Aufenthaltsräume im Sinne von § 48 BauO NW) die Anforderungen an das r e-
sultierende Schalldämm-Maß nach DIN 4109-1/11.89 – Schallschutz im Hochbau (Tabelle 
8) – erfüllt werden (§ 9 (1) Nr. 24 BauGB). 
1.5.2  In den überwiegend zum Schlafen genutzten Räumen innerhalb der im Bebauungsplan 
festgesetzten Lärmpegelbereiche III (LPB III) bis V (LPB V) sind schallgedämmte Lüftun-
gen vorzusehen (§ 9 (1) Nr. 24 BauGB). 
1.5.3  Von den Festsetzungen 1. 5.1 – 1.5.2 können im Rahmen des Baugenehmigungsverfah-
rens Ausnahmen zugelassen werden, soweit durch einen anerkannten Sachverständigen 
nachgewiesen wird, dass geringere Maßnahmen ausreichen (§ 9 (1) Nr.24 BauGB). 
1.5.4  An den entsprechend gekennzeichneten Fassaden im WA -Gebiet sind in den nicht nur 
zum vorübergehenden Aufenthalt von Menschen vorgesehenen Räumen (Aufenthalt s-
räume im Sinne von § 48 BauO NW) zu öffnende Fenster unzulässig. 
2  Textliche Festsetzungen gemäß § 89 Bauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO 
NRW) 
2.1  Als Hauptmaterial für die Fassaden ist ausschließlich Verblendmauerwerk in einer einheit-
lichen Farbgebung zulässig. Untergeordnet können zur Gebäudeakzentuierung auch an-
dere Materialien zugelassen werden (§ 9 (4) BauGB i. V. m. § 86 (1) und (4) BauO NRW). 
2.2  Die Mülltonnen im WA -Gebiet (Mehrfamilienhäuser) sind als Unterflurcontainer einzuric h-
ten. 
2.3  Der Müllstandort im Sondergebiet 1 ist vollständig einzuhausen und dauerhaft zu begr ü-
nen. Er darf eine Höhe von 2,50 m nicht überschreiten. 
2.4  Werbeanlagen sind nur in den Sondergebieten (SO 1 und SO 2) und im Mischgebiet zu-
lässig. 
Werbeanlagen an Gebäuden: 
 mit wechselndem (Blinkreklame) / bewegtem (laufendem) Licht, 
 die mehr als 1,0 m vor die Fassadenvorderkante auskragen, 
 die oberhalb der Gebäudeattika oder auf Vordächern angebracht werden oder  
 die eine Höhe von 1,50 m oder eine Länge von 8,0 m überschreiten,  
sind unzulässig.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der alten Kirche 
 
Textliche Festsetzungen / Seite 4 von 5 
Freistehende Werbeanlagen (Pylone, Fahnen, Schilder) sind nur in den Sondergebieten 
(SO 1 und SO 2) zulässig und dürfen eine Höhe von 5,50 m sowie eine Breite von 2,00 m 
nicht überschreiten.  
Hinweise 
3.1  Durchführungsvertrag - Städtebaulicher Vertrag 
Zur Realisierung des Bebauungsplans werden ergänzende öf fentlich-rechtliche Vereinba-
rungen zwischen der Stadt Münster und dem Vorhabenträger Wohn+Stadtbau abg e-
schlossen (Durchführungsvertrag / Städtebaulicher Vertrag gemäß § 12 (1) Satz 1 
BauGB). 
Der in die Planfassung eingefügte Gestaltungsplan, die Schemaschnitte und Ansichtspl ä-
ne sind als Vorhaben-  und Erschließungsplan Bestandteil des vorhabenbezogenen B e-
bauungsplans Nr. 573 I. 
3.2  Der Planung zugrundeliegende Vorschriften 
Die der Planung zugrundeliegenden Vorschriften (Gesetze, Verordnungen, Erlasse und 
DIN-Vorschriften) können während der Dienstzeiten bei der Stadt Münster, im Kunden-
zentrum „Planen und Bauen“ im Erdgeschoss des Stadthauses 3, Albersloher Weg 33, 
eingesehen werden. 
3.3  Bodendenkmäler 
Erste Erdbewegungen sind rechtzeitig (ca. 14 Tage vor Beginn) der LWL -Archäologie für 
Westfalen, An den Speichern 7, 48157 Münster und dem LWL -Museum für Naturkunde, 
Referat Paläontologie, Sentruper Straße 285, 48161 Münster schriftlich mitzuteilen. 
Der LWL-Archäologie für Westfalen oder ihren Beauftragten ist das Betreten des betroffe-
nen Grundstücks zu gestatten, um ggf. archäologische und/oder paläontologische Unte r-
suchungen durchführen zu können (§ 28 DSchG NRW). Die dafür benötigten Flächen 
sind für die Dauer der Untersuchungen freizuhalten. 
Die Entdeckung von Bodendenkmälern (kulturgeschichtliche Bodenfunde, Mauern, Einzel-
funde aber auch Verfärbungen in der natürlichen Bodenbeschaffenheit und Fossilien) ist 
unverzüglich der Stadt Münster / Städtische Denkmalbehörde oder dem Landschaftsver-
band Westfalen -Lippe, LWL - Archäologie für Westfalen, Münster anzuzeigen (§15 
DSchG). Die Fundstelle ist unverändert zu erhalten (§ 16 DSchG). 
3.4  Kampfmittel 
Hinweise auf eine Kampfmittelbelastung liegen zurzeit nicht vor. Es ist frühzeitig ein A n-
trag auf Kampfmittelüberprüfung bei der Feuerwehr der Stadt Münster zu stellen. Sollten 
während der Bauarbeiten Kampfmittel gefunden werden, so sind die Bauarbeiten unver-
züglich einzustellen und ist die Feuerwehr der Stadt Münster zu verständigen. 
3.5  Altlasten 
Für den Planbereich sind keine Altlast-/ Verdachtsflächen bekannt. Sollten sich jedoch bei 
den Bauarbeiten Hinweise auf schädliche Bodenveränderungen ergeben, ist unverzüglich 
die Untere Bodenschutzbehörde oder das Amt für Grünflächen und Umweltschutz zu i n-
formieren.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 573 Teilabschnitt I 
Hiltrup - Westlich Westfalenstraße / Nördlich An der alten Kirche 
 
Textliche Festsetzungen / Seite 5 von 5 
3.6  Artenschutz 
Für den Bebauungsplan wurde eine Artenschutzrechtliche Prüfung (ASP) durchgeführt. 
Im Plangebiet befinden sich geschützte Vögel - und Fledermausarten. Durch die Berüc k-
sichtigung von Konflikt mindernden Maßnahmen können artenschutzrechtliche Konfli kte 
und somit die Verletzung der Verbotstatbestände des § 44 BNatSchG sicher ausg e-
schlossen werden. Es sind Bauzeitenregelungen bei der Fällung und Rodung von Gehöl-
zen und bei Abbruchmaßnahmen zu berücksichtigen, außerdem ist eine ökologische 
Baubegleitung durchzuführen. Für Fledermäuse sind die Nahrungsflächen durch extens i-
ve Dachbegrünungen und Schaffung von Fledermausersatzquartieren zu optimieren. 
3.7  Wasserschutzgebiet 
Das Plangebiet befindet sich in der Schutzzone III des Wasserschutzgebietes Münster -
Geist, festgesetzt durch die Wasserschutzgebietsverordnung Münster -Geist am 
18.06.1990 (WSG-VO). Diese geltende WSG-VO ist zu beachten und anzuwenden. 
Solange das Plangebiet im Wasserschutzgebiet III liegt, ist die Errichtung von Geother -
mieanlagen nicht möglich.

Beratungsverlauf (4)

09.05.2019 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 6.7 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
16.05.2019 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 6.10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
22.05.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 27.2.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
22.05.2019 Rat
TOP 31.2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (19)

  • Westfalenstraße 197
  • Amelsbürener Straße
  • Fleigestraße
  • Friedhofstraße
  • Sentruper Straße 285
  • Marktallee
  • Hansestraße 63
  • Steinfurter Straße 60
  • Alter Kirchplatz
  • Rolandweg
  • Albersloher Weg 33
  • An der Alten Kirche 1
  • Theodor-Storm-Straße
  • An den Speichern 7
  • Albertsheide
  • Hummelbrink
  • Burgwall
  • Hohe Geest
  • Burger King

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Details

Aktenzeichen
V/0321/2019
Typ
Vorlagen
Datum
11.04.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37