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V/0570/2019

Bestätigung des Gesamtabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2016

Vorlagen 03.06.2019

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Anlage A

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Ansehen

Prüfungsbericht-Gesamtabschluss-2016

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage A

1603 Zeichen

Anlage A zur V/0570/2019 
Kurzüberblick 
 
Bestätigung des geprüften Gesamtabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2016 
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Ziel: 
- Information des Rates und der Bevölkerung 
 
Teilziele: 
-   Vermittlung eines Überblicks über die wirtschaftliche Betätigung der Stadt Münster 
 
- Durch die zugrunde liegende Prüfung wird bestätigt, dass der Gesamtabschluss ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanz-
gesamtlage der Stadt Münster zeigt. 
 
Zielerreichung: 
-   Auf der Grundlage des vom Rechnungsprüfungsausschuss erteilten uneingeschränkten Bestä-
tigungsvermerks wird die Ordnungsmäßigkeit des aufgestellten Gesamtabschlusses der Stadt 
Münster zum 31.12.2016 vom Rat bestätigt. 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja x Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
Nach § 116 Abs. 9 GO NRW ist der Gesamtabschluss vom Rechnungsprüfungsausschuss auf sei-
ne Recht- und Ordnungsmäßigkeit hin zu prüfen. 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
-

Prüfungsbericht-Gesamtabschluss-2016

169965 Zeichen

Bericht 
 
 über die Prüfung des 
 
 Gesamtabschlusses der Stadt Münster  
 
 zum 31.12.2016 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung 
und Revision der Stadt Münster 
Wolbecker-Straße 284 
48155 Münster 
 
Telefon:  02 51 – 4 92 – 14 00 
Telefax: 02 51 – 4 92 – 77 13 
 
e-Mail:  revision@stadt-muenster.de

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Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
 
1 Vorbemerkungen ........................................................................................................................... 4 
2 Prüfungsauftrag ............................................................................................................................. 4 
3 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung ................................................................................. 5 
3.1 Gegenstand der Prüfung ......................................................................................................... 5 
3.2 Art und Umfang der Prüfung .................................................................................................... 5 
4 Grundsätzliche Feststellungen .................................................................................................... 6 
4.1 Feststellungen zum Entwurf des Gesamtabschlusses ............................................................ 6 
4.2 Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Vertreter ......................................................... 7 
4.3 Unregelmäßigkeiten................................................................................................................. 8 
5 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung im Gesamtabschluss .................. 8 
5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung ............................................................................. 8 
5.1.1 Rechtsgrundlagen der Gesamtabschlussrechnungslegung ................................................ 8 
5.1.2 Vorjahresabschlüsse ........................................................................................................... 9 
5.1.3 Konsolidierungskreis .......................................................................................................... 10 
5.1.4 Gesamtabschlussstichtag .................................................................................................. 12 
5.1.5 Ordnungsmäßigkeit von Teilabschlüssen,                                                                           
 die in den Gesamtabschluss einbezogenen wurden ......................................................... 13 
5.1.6 Gesamtabschlussbuchführung .......................................................................................... 14 
5.1.7 Beurteilung des Gesamtabschlusses ................................................................................ 15 
5.2 Gesamtaussage des Gesamtabschlusses ............................................................................ 16 
5.2.1 Gesamtaussage des Gesamtabschlusses ........................................................................ 16 
5.2.2 Wesentliche Bewertungsgrundlagen ................................................................................. 16 
6 Bestätigungsvermerk .................................................................................................................. 16 
 
 
Anlage:  Gesamtabschluss der Stadt Münster 
  -Gesamtergebnisrechnung 
  -Gesamtbilanz 
  -Gesamtanhang mit Kapitalflussrechnung 
  -Gesamtlagebericht

BBeerriicchhtt  üübbeerr  ddiiee  PPrrüüffuunngg  ddeess  GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess  ddeerr  SSttaaddtt  MMüünnsstteerr  zzuumm  3311..1122..22001166  44 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
1 Vorbemerkungen 
 
Mit der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) haben alle 
Kommunen i n Nordrhein-Westfalen neben dem Einzelabschluss jährlich einen Gesamt-
abschluss aufzustellen. Wie ein Konzernabschluss fasst der Gesamtabschluss die Rec h-
nungsergebnisse der verselbständigten Aufgabenbereiche mit denen der Kernverwaltung 
zusammen. Damit soll ein umfassendes und der tatsächlichen Aufgabenerledigung en t-
sprechendes Bild über die wirtschaftliche Lage und die Ent wicklung der Kommune ein-
schließlich der verselbständigten Aufgabenbereiche entstehen und zwar so, als wäre der 
gesamte Konzern ein einzig es Unternehmen . Die Resultate aus wechselseitigen Lei s-
tungsbeziehungen und gesellschaftsrechtlichen Einflüssen we rden im Gesamtabschluss 
dabei weitestgehend eliminiert. 
 
Der Gesamtabschluss zum 31.12.2016 wurde am 05.06.2018 vom Kämmerer aufgestellt 
und vom Oberbürgermeister bestätigt. 
 
Danach nahm der Rat der Stadt Münster in seiner Sitzung am 04.07.2018 den Gesamt-
abschluss zur Kenntnis und verwies ihn an den Rechnungsprüfungsausschuss zur Pr ü-
fung (V/0347/2018). Der Gesamtabschluss des Jahres 201 6 wurde mit einer Verspätung 
von mehr als 7 Monaten vorgelegt. Bedingt durch zeitliche Verzögerungen von vorgel a-
gerten Arbeiten verschob sich der Erstellungsprozess auf der Ebene des Einzelabschlu s-
ses. Rechtsfolgen sieht das Haushaltsrecht nicht vor. 
 
 
2 Prüfungsauftrag 
 
Gemäß § 116 Gemeindeordnung NRW (GO NRW) ist der Gesamtabschluss vom Rec h-
nungsprüfungsausschuss dahingehend zu prüfen, ob er ein den tatsächlichen Verhältni s-
sen entsprechendes Bild der Vermögens -, Schulden -, Ertrags - und Finanzgesamtlage 
der Gemeinde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ergibt. 
 
Die Prüfung des Gesamtabschlusses erstreckt sich darauf, ob die gesetzlichen Vorschri f-
ten und die sie ergänzenden Satzungen und sonstigen ortsrechtlichen Bes timmungen 
beachtet worden sind. 
 
Der Gesamtlagebericht ist darauf zu prüfen, ob er mit dem G esamtabschluss in Einklang 
steht und ob seine sonstigen Angaben nicht eine falsche Vorstellung von der Verm ö-
gens-, Schulden -, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde erwecken. Der Rec h-
nungsprüfungsausschuss greift dabei gemäß § 103 GO auf das AWR als örtliche Rec h-
nungsprüfung zurück. 
 
In die Prüfung müssen die Jahresabschlüsse der verselbständigten Aufgabenbereiche 
nicht einbezogen werden, wenn diese nach gesetzlichen Vorschriften geprüft worden  
sind, was bei den städtischen Beteiligungen, Sondervermögen und rechtlich unselbstä n-
digen Stiftungen regelmäßig der Fall ist. 
 
Über Art und Umfang der Prüfung durch das AWR sowie über das Ergebnis der Prüfung 
ist nach § 116 Abs. 6 GO NRW i.V.m. §  101 Abs. 2 bis  8 GO NRW ein Prüfungsbericht 
zu erstellen , in den der Bestätigungsvermerk oder der Vermerk über seine Versagung 
aufzunehmen ist. 
 
Die Handreichung für Kommunen, 7. Auflage, enthält im Abschnitt 1.1.3 zu 
§ 103 GO NRW Empfehlungen, wie die Prüfung de s Gesamtabschlusses im kommun a-
len Bereich zu organisieren und durchzuführen ist.  Die Empfehlungen stützen sich auf 
die durch den IDW entwickelten berufstypischen Standards für die Abschlussprüfung.

BBeerriicchhtt  üübbeerr  ddiiee  PPrrüüffuunngg  ddeess  GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess  ddeerr  SSttaaddtt  MMüünnsstteerr  zzuumm  3311..1122..22001166  55 
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3 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 
 
3.1 Gegenstand der Prüfung 
 
Gegenstand der Prüfung war der Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.201 6 
einschließlich Lagebericht und Anhang. Das AWR prüfte hier gemäß §  116 Abs. GO 
NRW, ob bei der Aufstellung des Gesamtabschlusses - bestehend aus Bilanz, Ergebnis-
rechnung, Lagebericht, Anhang mit Kapitalflussrechnung – die für die Rechnungslegung 
geltenden gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger 
Buchführung eingehalten wurden. 
 
 
3.2 Art und Umfang der Prüfung 
 
Die Prüfung durch das AWR ist gem äß §  103 GO NRW und §  116 Abs. 6 GO NRW 
i.V.m. § 101 Abs. 2 bis 8 GO NRW durchgeführt worden. Dabei lehnte das AWR die Pr ü-
fung an die vom Institut Deutscher Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze 
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung an und stützt sich auf die vom IDW entwickelten b e-
sonderen Grundsätze für die Durchführung von Konzernabschlussprüfungen (einschlie ß-
lich der Verwertung der Tätigkeit von Teilabschlussprüfern) - IDW PS 320 n.F.  Daneben 
beachtete das AWR die Empfehlungen des Innenministeriu ms zur Prüfung kommun aler 
Gesamtabschlüsse. 
 
Das AWR plante  die Prüfung und führte sie so durch, dass ein hinreichend sicheres U r-
teil darüber abgegeben werden kann, ob die Buchführung, der Gesamtabschluss und der 
Gesamtlagebericht frei von wesentlichen Fehlaussagen sind. 
 
Die Prüfung umfasste insbesondere die  
 
-Einhaltung formaler Anforderungen an den Gesamtabschluss 2016 
-Abgrenzung des Konsolidierungskreises im Jahr 2016 
-Plausibilität von Meldedateien der voll zu konsolidierenden Unternehmen 
-Einhaltung des Einheitsgrundsatzes bei Stichtag, Ausweis und Bewertung 
-Übernahme der Formularabschlüsse (Reporting Packages) in die Konzernbuchführung 
-Plausibilität von Anpassungsbuchungen 
-Ordnungsmäßigkeit der Konsolidierungsmaßnahmen, i.E. 
-einseitige Eliminierungen 
-Kapitalkonsolidierung 
-Schuldenkonsolidierung 
-Aufwands- und Ertragskonsolidierung 
-Anwendung der At-Equity-Bewertung 
-Einbezug von Beteiligungen nach der At-Cost-Methode 
-Vollständigkeit und Verständlichkeit des Konzernanhangs 
-Ordnungsmäßigkeit der Kapitalflussrechnung 
-Wahrheitsgehalt der Darstellungen im Lagebericht 
 
Sofern einzelne Abschlüsse der in den Gesamtabschluss einbezogenen Unternehmen 
durch andere Abschlussprüfer geprüft wurden, überzeugte sich das AWR von der Einhal-
tung der Voraussetzungen zur Weiterverwendung dieser Abschlüsse.

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Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
Den Gesamtanhang prüfte das AWR darauf, ob die gesetzlich geforderten Angaben vol l-
ständig und zutreffend sind. 
 
Die Angaben im Gesamtlagebericht wiederum wurden auf Plausibilität und Übereinsti m-
mung mit den während der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen überprüft. Daneben ve r-
gewisserte sich das AWR davon, dass der Gesamtlagebericht mit den Kernaussagen der 
konsolidierten Abschlüsse in Einklang steht. 
 
Die Prüfung wurde im Zeitraum von der 05. KW - 08. KW 2019 durchgeführt. 
 
Die Prüfung des Gesamtabschlusses wurde in 14 Abschnitte gegliedert. Strategie, Art, 
Umfang der unterschiedlichen Prüfungsschritte wurden durch das AWR in einzelnen 
Vermerken dokumentiert.  
 
Die Berichterstattung über die Prüfung ist nach örtl ichen Bedürfnissen eigenverantwor t-
lich auszugestalten (vgl. Anmerkung der Handreichung 1.1.3.4.3. zu § 103 GO NRW). 
Hinsichtlich Form und Inhalt des Prüfungsberichtes orientiert sich das AWR an den 
Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei (Konzern -)Abschlussprüfungen 
(IDW PS 450), beschränkt sich hierbei allerdings auf die wesentlichen Ergebnisse aus 
der Prüfung. 
 
 
4 Grundsätzliche Feststellungen 
 
4.1 Feststellungen zum Entwurf des Gesamtabschlusses 
 
Der Gesamtabschluss setzt sich aus den gesetzlich geforderten Elementen zusammen: 
 
- Gesamtbilanz 
- Gesamtergebnisrechnung 
- Gesamtanhang mit Kapitalflussrechnung  
 
Darüber hinaus wird er durch einen Gesamtlagebericht ergänzt. 
 
Mit dem Gesamtabschluss wird ein Gesamtüberblick über die wirtschaftliche Lage und 
die Entwicklung der Stadt Münster als ein einheitliches Unternehmen gegeben. 
 
Während der Prüfung des Gesamtabschlusses 2016 kam es zu Hinweisen, die aufgrund 
ihres wirtschaftlichen Gewichtes Korrekturen des Entwurfes nach sich zogen. Die Korrek-
turen wurden in die dem Prüfungsbericht angehängte, vom Rat der Stadt Münster festzu-
stellende Endfassung des Gesamtabschlusses eingearbeitet. Es handelt sich dabei um 
folgende Sachverhalte:  
 
o Kapitalflussrechnung 
 
In der Entwurfsfassung des Gesamtabschlusses stimmte der i n der Kapitalflussrechnung 
ausgewiesene Finanzmittelfonds zum 01.01.2016 nicht mit der Bilanz überein. Verse-
hentlich wurde das cash-pooling mit einem Betrag i.H.v. 4,890 Mi o. € anders als im Vo r-
jahr in der Kapitalflussrechnung erfasst . Die Kapitalflussrechnung wurde für die endgülti-
ge Fassung des Gesamtabschlusses 2016 überarbeitet.

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Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
o Aufdeckung von stillen Reserven beim Grundvermögen York-Höfe 
 
Im Einzelabschluss der Stadt Münster wurde bis zur Übertragung der York -Höfe auf die 
Wohn- und Stadtbau GmbH im Jahr 2016 ein Buchwert i.H.v. 1.490.265,12 € für das A n-
lagevermögen geführt. Mit der Übertragung der Grundstücke wurden die Restbuc hwerte 
im Rechnungskreis der Stadt Münster  ausgebucht und in Höhe des höheren Teilwertes 
der Grundstücke  i.H.v. 5,2 Mio. € eine Zuschreibung bei den Finanzanlagen erfasst. 
Gleichzeitig wurde die Allgemeine Rücklage um 5,2  Mio. € erhöht – was im Jahr 2017 al-
lerdings zu Gunsten der Ausgleichsrücklage korrigiert wurde. 
 
Im Rahmen der Konsolidierung wurde nun die Finanzanlage auf Seiten der Stadt Mün s-
ter und die Kapitalrücklage der Wohn- und Stadtbau GmbH um 5,2 Mio. € reduziert.  
 
Hierbei übersah man jedoch, dass die Wertsteigerung beim Grundvermögen aus der hö-
heren Bewertung noch zurückzunehmen ist. In der Entwurfsfassung w urde das Grund-
vermögen York-Höfe daraufhin mit Anschaffungskosten i.H.v. 5,2  Mio. € geführt. Richtig 
ist aber die Beibehaltung des ursprünglichen Buchwertes von 1.490.265,12  €. Für die 
Endfassung wurde eine entsprechende Korrektur vorgenommen.  
 
 
o Kapitalzuführungen an die Stadtwerke Münster GmbH zum Ausgleich der Finanzbe-
darfe der Flughafen Münster / Osnabrück GmbH 
 
Die Kapitalzuführung der Stadt Münster an die Stadtwerke Münster Gmb H i.H.v. 
9.078.983 € zum Ausgleich eines gestiegenen Finanzbedarfs de r FMO GmbH wurde im 
Rahmen der Konsolidierung 2016 zu Lasten der Kapitalrücklage neutralisiert. 
 
Anders als die Stadt Münster bilanzierte die Stadtwerke Münster GmH im Einzela b-
schluss 2016 jedoch auch die  Raten für 2017 und 2018. Hierfür wurde eine Forderung 
gegenüber der Gesellschafterin Stadt Münster im Rechnungskreis der Stadtwerke Mün s-
ter GmbH gebucht und gleichzeitig die Kapitalrücklage erhöht. 
 
Im Rahmen der Konsolidierung von Forderungen und Schulde n entstand nun ein h oher 
Differenzposten, weil im Rechnungskreis der Stadt Münster dieser Forderung keine en t-
sprechende Position gegenüberst and. Der Differenzposten wurde zu Lasten des G e-
samtergebnisses 2016 ausgebucht. 
 
Von dem Differenzposten entfällt ei n Betrag i.H.v. rd. 14,0 Mio. € auf die beiden Z u-
schussraten für 2017 un d 2018. Diese sind mit der Kapitalrücklage zu verrechnen, so 
dass für die endgültige Fassung des Gesamtabschlusses 2016 eine Entlastung der Ge-
samtergebnisrechnung im Aufwand aus Differenzauflösung und eine Belastung der Kapi-
talrücklage gebucht wurde. 
 
 
4.2 Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Vertreter 
 
Der an die Endfassung von Gesamtbilanz und Gesamtergebnisrechnung angepasste La-
gebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften des § 51 GemHVO. Er steht im Ei n-
klang mit dem Gesamtabschluss sowie den während der Prüfung gewonnenen Erkennt-
nissen.

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Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
Der Lagebericht vermittelt eine zutreffende Vorstellung von der Lage und der voraussicht-
lichen Entwicklung der Stadt Münster unter Einbindung der verselbständigten Aufgaben-
bereiche. Die wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sind zutref-
fend dargestellt. 
 
Folgende Informationen sollten aus Sicht des AWR besonders hervorgehoben werden: 
 
- Die Gesamtbilanzsumme stieg  um rd. 47,7 Mio. € auf 4.117,0 Mio. €. Hiervon en tfällt 
ein Anteil von 18 % auf das Eigenkapital. 
 
- Die ordentlichen Gesamterträge betragen im Berichtsjahr rd. 1. 699,6 Mio. €. Gegen-
über dem Vorjahr kommt es zu einer Steigerung von rd. 110,8 Mio. €. 
 
- Die ordentlichen Gesamt aufwendungen hingegen stiegen im Vergleich zum Vo rjahr 
um 88,8 Mio. € auf 1.648,3 Mio. €. 
 
- Im Ergebnis dieser Entwicklung stieg das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstä-
tigkeit um rd. 21,9 Mio. € auf 51,3 Mio. €. Im Vorjahr betrug d as Ergebnis an dieser 
Stelle noch rd. 29,4 Mio. €. 
 
- Die Belastungen aus dem Finanzergebnis i.H.v. -26,0 Mio. € fielen im Berichtsjahr um 
4,7 Mio. € niedriger aus.  
 
-  In Folge dessen errechnet sich f ür das Haushaltsjahr 201 6 ein Gesamtüberschuss 
i.H.v. rd. 25,4 Mio. €. Dem stand im Vorjahr ein Fehlbetrag von rd. -1,4 Mio. € gegen-
über. 
 
 
4.3 Unregelmäßigkeiten 
 
Die Prüfung des AWR erstreckt sich gem. §  116 Abs. 6 GO NRW auch darauf, ob die 
gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden Satzungen und sonstigen ortsrechtl i-
chen Bestimmungen beachtet worden sind. Hierbei beschränkte sich das AWR auf die 
Einhaltung derjenigen Rechnungslegungsnormen, die für die Aufstellung des Gesamta b-
schlusses und des Gesamtlageberichtes maßgeblich sind.  
 
Neben der Fristüberschreitung bei der Aufstellu ng des Gesamtabschlusses erkannte das 
AWR während seiner Prüfung des Gesamtabschlusses keine weiteren Sachverhalte, 
über die an dieser Stelle zu berichten wäre. 
 
 
5 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung im Gesamtabschluss 
 
5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 
 
5.1.1 Rechtsgrundlagen der Gesamtabschlussrechnungslegung 
 
Auf den Gesamtabschluss sind gemäß §  49 GemHVO die zentralen Vorschriften zu m 
Aufbau und Inhalt von Bilanz, Ergebnisrechnung, zur Bewertung von Vermögen und 
Schulden sowie zum jährlich en Abschluss - §§ 32 bis 38, 41 bis 43 und 47  GemHVO - 
entsprechend anzuwenden, soweit seine Eigenart keine Abweichungen bedingt oder 
nichts anderes bestimmt ist.

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Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
Die Art der Zusammenfassung von Rechnungsergebnissen der Kernverwaltung mit de-
nen der verselbständigten Aufgabenbereiche wird im § 50 GemHVO geregelt. Dabei rich-
ten sich die Konsolidierungsmethoden wiederum nach den Vorschriften des Handel s-
rechts. 
 
Eine städtische Gesamtabschlussrichtlinie beinhaltet darüber hinaus grundsätzliche A n-
weisungen. Sie ist für die Stadt Münster und die voll zu konsolidierende n Aufgabenberei-
che verbindlich. 
 
Der Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.201 6 steht im Einklang mit den g e-
setzlichen Bestimmungen und der gültigen Gesamtabschlussrichtlinie der Stadt Münster. 
 
Ferner hatte das Innenministerium NRW im Jahr 2009 ein Modellprojekt „NKF -
Gesamtabschluss“ initiiert, um aus einer modellhaften Umsetzung der gesetzlichen A n-
forderungen des § 116 GO NRW Leitlinien für die Kommunen in Nordrhein -Westfalen zur 
Integration der komplexen Bete iligungsstrukturen in eine konsolidierte Gesamtrechnung 
für den Konzern Kommune zu entwickeln . In diesem Modellprojekt wirkten die Lande s-
hauptstadt Düsseldorf, die Städte Essen, Solingen und Lippstadt sowie der Kreis U nna 
als Modellkommu nen mit. Das Modellprojekt wurde durch eine Wirtschaftsprüfungsg e-
sellschaft fachlich begleitet. Im Ergebnis entstand ein Leitfaden, der als Arbeitshilfe die n-
te, um notwendige Entscheidungen bei der Aufstellung eines kommunale n Gesamta b-
schlusses zu treffen. 
 
Der Leitfaden ist dabei weder eine Rechtsvorschrift noch ein verbindlicher Erlass des I n-
nenministeriums. Gleichwohl griff die Verwaltung der Stadt Münster im Bedarfsfall auf die 
Handlungsempfehlungen des Modellprojektes zurück , um die für die Kommunalver wal-
tung aufgezeigten Vereinfachungsmöglichkeiten zu nutzen. 
 
Die Verfahrensweise zur Aufstellung des Gesamtabschlusses 2016  ist zweckmäßig. Die 
Meldedaten mit den vorgeprüften Formularabschlüssen sowie sämtliche Buchungen hin-
sichtlich der Eliminierung und Konsolidierung von Geschäftsvorfällen ließen sich nach-
vollziehen. Der Gesamtabschluss 2016 ist das Ergebnis eines geordneten Aufstellung s-
verfahrens. 
 
 
5.1.2 Vorjahresabschlüsse 
 
Der Rat der Stadt Münster bestätigte d en vom AWR geprüfte n und mit dem uneing e-
schränkten Bestätigungsvermerk versehene n Gesamtabschluss zum 31.12.201 5 in der 
Sitzung vom 04.07.2018. Gleichzeitig erteilte der Rat der Stadt Münster dem Oberbür-
germeister für den Gesamtab schluss 201 5 die entsprechende Entlastung ( Vorlage 
V/0489/2018). 
 
Auf de n Gesamtabschluss sind gemäß §  116 Abs. 1 GO NRW die Bestimmungen des 
§ 96 GO NRW entsprechend anzuwenden. Danach ist der Gesamtabschluss unverzü g-
lich nach seiner Bestätigung durch den Rat der Aufsichtsbehörde anzuzeigen un d öffent-
lich bekannt zu machen. 
 
Für die Gesamtabschlüsse 2012, 2013 und 2014 machte die Verwaltung von der Verei n-
fachungsregelung gem. dem Gesetz zur Beschleunigung der Aufstellung kommunaler 
Gesamtabschlüsse Gebrauch. Danach wurden diese Gesamtabschlüsse dem Rat der 
Stadt Münster lediglich zur Kenntnis gegeben. Auf eine Prüfung und auf eine Bestätigung 
durch den Rat kann verzichtet werden (V/0863/2015).

BBeerriicchhtt  üübbeerr  ddiiee  PPrrüüffuunngg  ddeess  GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess  ddeerr  SSttaaddtt  MMüünnsstteerr  zzuumm  3311..1122..22001166  1100 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
Mit Schreiben vom 10.07.2018 zeigte die Verwaltung der Stadt Münster die Gesamta b-
schlüsse 2012 – 2014 (ungeprüft) gemeinsam mit dem Ge samtabschluss 2015 (geprüft) 
bei der Bezirksregierung an. Diese bestätigte die Anzeige ihrerseits mit Schreiben vom 
31.07.2018. 
 
Die Bekanntmachung des festgestellten Gesamtabschlusses 201 5 fand im Amtsblatt 61 
Jg. – Nr. 13 – 27.07.2018 H 1208 B statt. 
 
 
5.1.3 Konsolidierungskreis 
 
Das Beteiligungsmanagement prüft für jeden Abschluss aufs Neue, ob die Beteiligu ngen 
der Stadt Münster in den Gesamtabschluss einzubeziehen sind und welche Methode ggf. 
dabei anzuwenden ist. 
 
Die Art des Einbezugs wird durch § 50 GemHVO vorgegeben. Danach sind verselbstän-
digte Aufgabenbereiche voll zu konsolidieren, wenn sie entweder unter der einheitl ichen 
Leitung der Stadt Münster stehen oder von der Stadt Münster beherrscht werden ( Con-
trol-Konzept). Sofern die Stadt Münster hingegen nur einen maßgeblichen Einfluss auf 
die verselbständigten Aufgabenbereiche ausübt, ist die At-Equity-Methode anzuwenden. 
 
Wird weder ein beherrschender noch ein maßgeblicher Einfluss seitens der Stadt Mün s-
ter ausgeübt, werden die verselbständigten Aufgaben bereiche im Gesamtabschluss mit 
ihren fortgeführten Anschaffungskosten (at cost) bewertet. 
 
Wenn die verselbständigten Aufgabenbereiche für die Verpflichtung, ein den tatsächl i-
chen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Schulden -, Ertrags - und F i-
nanzlage der Gemeinde zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind, müssen sie 
nicht im Gesamtabschluss konsolidiert , sondern könne n mit ihren Anschaffungs kosten 
einbezogen werden. 
 
Die Frage der Wesentlichkeit wurde auf der Grundlage von folgenden V erhältniszahlen 
beurteilt: 
 
- Anteil der Beteiligung am Gesamtanlagevermögen 
- Anteil der Beteiligung am Gesamteigenkapital 
- Anteil der Beteiligung am Fremdkapital 
- Anteil der Beteiligung an den gesamten Verbindlichkeiten 
- Anteil der Beteiligung an der Bilanzsumme aller betroffenen Beteiligungen 
- Anteil der Beteiligung an den gesamten Erträgen 
- Anteil der Beteiligung an den gesamten Aufwendungen 
- Anteil der Beteiligung an der gesamten Liquidität 
 
Lagen die Anteile einer Beteiligung unter 3  % bzw. bei mehreren Beteili gungen unter 
5 %, so wurden die betreffenden Beteiligungen im Gesamtabschluss mit ihren fortgefüh r-
ten Anschaffungskosten erfasst, anderenfalls erfolgte ein Einbezug at equity. 
 
Bei der Vollkonsolidierung werden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsa b-
grenzungsposten, Bilanzierungshilfen und Sonderposten der einbezogenen Unterne h-
men nach einer Neubewertung unter Berücksichtigung der Vorgaben des NKF in vo ller 
Höhe in den Gesamtabschluss aufgenommen. 
 
Zur Vermeidung von Doppelerfassungen erfordert die Voll konsolidierung eine Kapita l-
konsolidierung, eine Schuldenkonsolidierung sowie die Verrechnung von sich entspr e-
chenden Aufwendungen und Erträgen.

BBeerriicchhtt  üübbeerr  ddiiee  PPrrüüffuunngg  ddeess  GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess  ddeerr  SSttaaddtt  MMüünnsstteerr  zzuumm  3311..1122..22001166  1111 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
Demgegenüber vereinfacht die At -Equity-Methode den Einbezug des verselbständigten 
Aufgabenbereiches, indem der  Beteiligungsbuchwert um die Entwicklung des anteiligen 
Eigenkapitals am beteiligten Tochterunternehmen fortgeschrieben und dieser Wert in den 
Gesamtabschluss übernommen wird. 
 
Beim Gesamtabschluss 2016 setzt sich der Konsolidierungskreis neben der Stadt Müns-
ter aus folgenden Unternehmen zusammen: 
 
◊ Verbundene Unternehmen / voll zu konsolidieren: 
 
 GA 2015 GA 2016 
Stadtwerke Münster GmbH-Teilkonzern Voll Voll 
Wohn- und Stadtbau GmbH Voll Voll 
AWM Voll Voll 
 
Alle drei Unternehmen sind sowohl hinsichtlich ihres Einzelwertes (> 3%) als auch in ihrer 
Gesamtheit von Bedeutung (>5%) und bilden daher den Kreis der voll zu konsolidiere n-
den Unternehmen.  
 
◊ Assoziierte Unternehmen / Bewertung At-Equity-Methode: 
 
 GA 2015 GA 2016 
Citeq at equity at equity 
Städtische Bühnen Münster at equity at equity 
Messe und Cong. Centrum Halle Münsterland GmbH at equity at equity 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH at equity at equity 
 
Sämtliche nach der At -Equity-Methode berücksichtigte Unternehmen sind hinsichtlic h ih-
rer Einzelwerte (< 3%) zwar als von untergeordneter Bedeutung einzustufen. Die G e-
samtheit aller Unternehmen überstieg allerdings den Grenzwert von 5 %, so dass die vier 
oben genannten Unternehmen nicht at cost sondern at equity einbezogen wurden.  
 
Bei der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH erkannte das Beteil i-
gungsmanagement, dass die Zunahme der Liquidität Auswirkungen auf die Frage, ob die 
Gesellschaft voll zu konsolidieren ist, haben kann. Der Grenzwert von 3 % für die Einzel-
betrachtung der Gesellschaft bzw. von 5 % für die Gesamtbetrachtung wurde bei der B e-
stimmung des Konsolidierungskreises 2016 überschritten.  
 
Das Beteiligungsmanagement wird den Verlauf weiter beobachten und frühzeitig klären, 
ob eine Vollkonsolidierung durchzuführen ist, die dann im Weiteren aufwändig zu organ i-
sieren ist. 
 
Das AWR regt daher auch dazu an, über Möglichkeiten nachzudenken, wie eine Vollko n-
solidierung der Messe und Congress Centru m Halle Münsterland GmbH zu meiden ist, 
da die Wirtschaftsdaten der Gese llschaft abgesehen von der Liquidität  für den Gesam t-
abschluss von untergeordneter Bedeutung sind.

BBeerriicchhtt  üübbeerr  ddiiee  PPrrüüffuunngg  ddeess  GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess  ddeerr  SSttaaddtt  MMüünnsstteerr  zzuumm  3311..1122..22001166  1122 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
◊ Einbezug at cost: 
 
 Anteil 
% GA 2015 GA 2016 
aus dem Kreis der  
verbundenen Unternehmen 
   
Theaterhaus Pumpenhaus GmbH 100,00 at cost at cost 
Münster Marketing 100,00 at cost at cost 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 85,00 at cost at cost 
    
aus dem Kreis der assoz. Unternehmen    
GML Gewerbepark Münster 
Loddenheide GmbH 33,33 at cost at cost 
Airport Park FMO GmbH 33,33 at cost at cost 
    
aus dem Kreis der übrigen Beteiligungen    
RELIGIO Westfälisches Museum  
für religiöse Kultur GmbH 10,00 at cost at cost  
Institut für vergleichende          
Stadtgeschichte IStG GmbH 10,00 at cost at cost 
Chemisches und V eterinäruntersu-
chungsamt Münster-Emscher-Lippe 6,25 --- at cost 
Regionalverkehr Münsterland GmbH 4,02 at cost at cost 
Westfälisches Pferdemuseum GmbH  1,00 at cost at cost 
    
aus dem Kreis der Sondervermögen    
Hüfferstiftung ----- at cost at cost 
Stiftung Generalarmenfonds ----- at cost at cost 
Friedrich und Irmgard  
Buschmann Stiftung ----- at cost at cost 
 
Die Unternehmen aus dem Kreis der verbundenen Unternehmen (beherrschender Ei n-
fluss, > 50%) sowie die Unternehmen aus dem Kreis der assoziierten Unterne hmen (20-
50 %) wurden wegen ih rer untergeordneten Bedeutung at cost im Gesamtabschluss b e-
rücksichtigt. Gleiches gilt für die unselbständigen Stiftungen. 
 
Die Gesellschaften RELIGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH , IStG  
GmbH, Regionalverkehr Münsterland GmbH und Westfälisches Pferdemuseum GmbH 
hingegen wurden wegen ihres niedrigen Beteiligungs anteils (< 20 %) nur at cost, d.h. mit 
ihren Anschaffungswerten in den Gesamtabschluss einbezogen. 
 
Aus Sicht des AWR ist die Vorgehensweise zur Abgre nzung des Konsolidierungskreises 
nicht zu beanstanden. Gegenüber de r letzten Prüfung ergaben sich keine Veränderu n-
gen. Die Berechnungen waren übersichtlich und nachvollzieh bar belegt. Die diesbezügli-
chen Angaben im Gesamtabschluss entsprechen den tatsächlichen Gegebenheiten.  
 
 
5.1.4 Gesamtabschlussstichtag 
 
Der Gesamtabschlussstichtag 31.12.2016 entspricht dem Stichtag des Mutterunterne h-
mens Stadt Münster. Die Jahresabschlüsse der voll zu konsolidierenden Betriebe wurden 
alle gesetzesgemäß auf diesen Stichtag aufgestellt  und auf dieser Grundlage in den Ge-
samtabschluss einbezogen.

BBeerriicchhtt  üübbeerr  ddiiee  PPrrüüffuunngg  ddeess  GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess  ddeerr  SSttaaddtt  MMüünnsstteerr  zzuumm  3311..1122..22001166  1133 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
Bei den assoziierten Betrieben, die nach der At -Equity Methode einbezogen werden, 
kann gem. § 50 Abs. 3 GemHVO i. V.m. § 312 Abs 6 HGB der jeweils letzte Jahresa b-
schluss herangezogen werden, auch wenn der Stichtag – wie im Fall des Theaters Müns-
ter - abweicht. Ein Zwischenabschluss brauchte für den Gesamtabschluss 201 6 folglich 
nicht erstellt zu werden. 
 
 
5.1.5 Ordnungsmäßigkeit von Teilabschlüssen, die in den Gesamtabschluss 
einbezogenen wurden 
 
Die Jahresabschlüsse der vers elbständigten Aufgabenbereiche brauchen gemäß 
§ 116 Abs. 7 GO NRW nicht in die Prüfung des AWR einbezogen werden, wenn diese 
nach gesetzlichen Vorschriften bereits geprüft worden sind. Das AWR ve rgewisserte sich 
daher davon, dass sämtliche Abschlüsse berei ts einer gesetzlichen Abschlussprüfung 
durch eine Wirtschaftsprüfung unterzogen wurden. Es lagen Prüfungsb erichte mit einem 
jeweils uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vor. 
 
Ferner impliziert der bei Aufstellung des Gesamtabschlusses zu beachtende Grun dsatz 
der Einheitlichkeit Regeln , wie die Einzelabschlüsse der verselbständigten Aufgabenb e-
reiche beschaffen sein müssen, damit sie zu einem Summenabschluss zusammeng e-
fasst werden können. Etwaige Bilanzierungsunterschiede sind zu r Wahrung des Grun d-
satzes der Einheitlichkeit in den Kommunalbilanzen und der Ergebnisrechnung nach den 
geltenden Regelungsvorschriften des NKF anzupassen, um das Zahlenwerk der in den 
Gesamtabschluss einzubeziehenden Bereiche für die Erstellung des Summena bschlus-
ses zu vereinheitlichen. 
 
Die für den Gesamtabsch luss relevanten Überleitungsrechnungen der voll zu konsolidi e-
renden Betriebe wurden im Rahmen einer erweiterten Jahresabschlussprüfung bereits 
einer kritischen Durchsicht durch den jeweiligen Wirtschaftsprüfer der Tochtergesel l-
schaft unterzogen.  
 
Sie bestätigten, dass die Überleitungen auf NKF in Übereinstimmung mit den Vorschri f-
ten des § 116 GO NRW und der dazu beschlossenen Gesamtabschlussrichtlinie der 
Stadt Münster erstellt wurden.  
 
Aus diesem Grunde unterzog das AWR die Fo rmularabschlüsse der voll konsolidie rten 
Betriebe nur noch einer weiteren Plausibilitätsprüfung. 
 
Hierbei hinterfragte das AWR die Angaben zur Anpassung der Abschlüsse an die im 
Konzern Stadt Münster geltenden Bilanzierungs - und Bewertungsrichtlinien sowie die di-
versen Umgruppierungen. Es ergaben sich dabei keine Beanstandungen. 
 
Im Anhang des Gesamtabschlusses wurden die jeweiligen Konsolidierungsmethoden 
wahrheitsgemäß erläutert. 
 
Zu Beginn der Konsolidierung identifizierte die Verwaltung diejenigen Gesch äftsvorfälle, 
die in den jeweiligen Einzelabschlüssen bilanziert ware n, aber im Gesamtabschluss w e-
gen des Einheitsgedankens des Gesamtabschlusses keinen Bestand haben. Sie wurden 
aus dem Gesamtabschluss abgegrenzt. Ein Beispiel hierfür sind die Rückstellun gen für 
die an die Stadt Münster zu entrichtenden Gewerbesteuern oder Aktive Rechnungsa b-
grenzungsposten für die im Vollkonsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen gezahl-
ten Zuwendungen.

BBeerriicchhtt  üübbeerr  ddiiee  PPrrüüffuunngg  ddeess  GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess  ddeerr  SSttaaddtt  MMüünnsstteerr  zzuumm  3311..1122..22001166  1144 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode durc hgeführt. Ver-
gleichbare Vermögenspositionen im Konsolidierungskreis wurden einheitlich auf der 
Grundlage des NK F bewertet. A nsonsten wurden betriebsspezifische Besonderheiten 
aus den Einzelabschlüssen übernommen. Danach wurden die Kapitalverflechtungen der 
in den engeren Konsolidierungskreis einbezogenen Betriebe untereinander aufgelöst, um 
eine Doppelerfassung der korrespondierenden Werte im Gesamtabschluss zu verme i-
den. Die durch die Kapitalkonsolidierung entstandenen Geschäfts - oder Firmenwerte 
werden über einen Zeitraum von 15 Jahren erfolgswirksam aufgelöst. 
 
Die Schuldenkonsolidierung bewirkte ordnungsgemäß eine Eliminierung von wechselsei-
tigen Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten  und Rechnungsab-
grenzungsposten. 
 
Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden untereinander entstandene 
Aufwendungen und Erträge gegeneinander aufgerechnet.  
 
Abgesehen von der Übertragung der York -Höfe sah man von einer Eliminierung der Zwi-
schenergebnisse gemäß §  50 GemHVO i.V.m. §  304 HGB ab, weil davon auszugehen 
war, dass die Aufarbe itung etwaiger Zwischenergebnisse für die Vermittlung eines den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens -, Finanz - und E r-
tragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung ist. 
 
Die Kapitalkonsolidierung, die Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten s o-
wie die Eliminierung von Aufwendungen und Erträgen wurden sachgerecht durchgeführt 
und dokumentiert. Auftretende Differenzen wurden durch den Abgleich von Salden so 
weit wie möglich aufgeklärt. 
 
Die Beteiligungen der Stadt Münster an den Unternehmen citeq, Westfälischer Zoologi-
scher Garten GmbH , das Theater Münster und die Messe und Congress  Center Halle 
Münsterland GmbH wurden jeweils mit dem auf die Stadt Münster am 31.12.2016 entfal-
lenden Anteil am Eigenkapital des Unternehmens bilanziert.  
 
Diese Beteiligungen wurden damit im Gesamtabschluss den städtischen Maßgaben ent-
sprechend at equity bewertet. 
 
 
5.1.6 Gesamtabschlussbuchführung 
 
Das NKF verpflichtet die Kommunen nicht dazu, d en Gesamtabschluss auf der Grundl a-
ge einer eigenständigen Gesamtbuchführung aufzustellen, in der die einzelnen G e-
schäftsvorfälle des Konzern s Stadt Münster wie für den Einzelabschluss sachlich und 
zeitlich geordnet nachgehalten werden. Vielmehr wird bei de r Aufstellung des Gesamtab-
schlusses auf die vorliegenden Einzelabschlüsse der einbezogenen Betriebe zurückg e-
griffen und es werden verschiedene Anpassungen vorgenommen. 
 
Gleichwohl sind die jeweiligen Arbeitsschritte zur Aufstellung des Gesamtabschlusses 
klar und ve rständlich zu dokumentieren, denn die Anforderungen an die Dokumentation 
der Aufstellung des Gesamtabschlusses ergeben sich aus dem Bedeutungszusamme n-
hang des § 116 Abs. 6 GO NRW. 
 
Es gibt eine Richtlinie für den Gesamtabschluss, in der die einzel nen Arbeitsschritte und 
Anweisungen zur Aufstellung des Gesamtabschlusses festgelegt wurden . Sie enthält da-
neben die zentralen Vorgaben für eine einheitliche Kontierung und Bewertung.  Diese 
Maßgaben wurden bei der Aufstellung des Gesamtabschlusses 2016 beachtet.

BBeerriicchhtt  üübbeerr  ddiiee  PPrrüüffuunngg  ddeess  GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess  ddeerr  SSttaaddtt  MMüünnsstteerr  zzuumm  3311..1122..22001166  1155 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
Zur Steuerung und Überwachung der Konsolidierungsschritte setzt die Verwaltung seit 
dem Haushaltsjahr 2015 das Softwareprodukt LucaNet (Version 10) ein. Dem AWR liegt 
eine Bescheinigung über eine aktuelle Softwareprüfung vor, die durch die Wirtschaftsprü-
fungsgesellschaft KPMG AG auf der Grundlage des IDW PS 880 durchgeführt wurde.  
 
Die Prüfung beachtete u.a. die im Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) vom  
14.11.2014 veröffentlichten Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewa h-
rung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form. 
 
Nach den Ergebnissen der Prüfung ermöglicht die geprüfte Software mit hinreichender 
Sicherheit und bei sachgerechter Anwendung eine ordnungsgemäße Konsolidierung. 
 
Aus Sicht des AWR ist sic hergestellt, dass der vorliegende  Gesamtabschluss 2016 das 
Ergebnis eines geordneten und systemgestützten Aufstellungsverfahrens ist. Die Aufb e-
reitung und Vereinheitlichung der in den Abschluss einbezogenen Einzelabschlü sse, die 
Übernahme der Rechnungserge bnisse sowie die Konsolidierungsmaßnahmen waren 
nachvollziehbar dokumentiert und nicht zu beanstanden. 
 
 
5.1.7 Beurteilung des Gesamtabschlusses 
 
Der Gesamtabschluss 2016 umfasst die Gesamtbilanz, die Gesamtergebnisrechnung, 
den Anhang mit Kapitalflussrechnung und den Lagebericht. Bei der Aufstellung des G e-
samtabschlusses beachtete die Verwaltung die gesetzlichen Vorschriften. 
 
Die Gesamtergebnisrechnung sowie die Gesamtbilanz wurden ordnungsgemäß aus den 
einbezogenen Jahresabschlüssen entwickelt. Die angewendete n Konsolidierungsma ß-
nahmen entsprechen den gesetzlichen Vorschriften und die Konsolidierungsmaßna hmen 
wurden sachgerecht durchgeführt und dokumentiert. 
 
Die während der Prüfung erkannten Korrekturbedarfe wurden in die Endfassung von G e-
samtbilanz und Gesamt ergebnisrechnung eingearbeitet. Der Anhang und der Lageb e-
richt wurden an das überarbeitete Datenmaterial angepasst.   
 
Der Gesamtanhang enthält alle gesetzlich geforde rten Erläuterungen und Angaben.  Die 
Gesamtkapitalflussrechnung gibt einen Überblick über den am 31.12.201 6 bestehenden 
Finanzmittelfonds und die Zahlungsströme, die zur Veränderung des Finanzmi ttelfonds 
gegenüber dem Vorjahr führten. 
 
Der Aufbau der Kapitalflussrechnung entspricht den Empfehlungen des Deutschen 
Rechnungslegungsstandards und vermittelt den cash-flow aus der laufenden Geschäft s-
tätigkeit, den cash -flow aus der Investitionstätigkeit sowie den cash flow aus der Fina n-
zierungstätigkeit. 
 
Die Kapitalflussrechnung wurde derivativ, d.h. durch Zusammenrechnung der Kapita l-
flussrechnungen d er einbezogenen Unternehmen ermittelt.  Hierbei berücksichtigte die 
Verwaltung soweit wie möglich die Auswirkungen  auf die Gesamtbilanz und Gesamter-
gebnisrechnung, die sich bei den Konsolidierungsmaßnahmen ergaben.

BBeerriicchhtt  üübbeerr  ddiiee  PPrrüüffuunngg  ddeess  GGeessaammttaabbsscchhlluusssseess  ddeerr  SSttaaddtt  MMüünnsstteerr  zzuumm  3311..1122..22001166  1166 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster  14 0 20 40 Nr. 06/2019 
 
5.2 Gesamtaussage des Gesamtabschlusses 
 
5.2.1 Gesamtaussage des Gesamtabschlusses 
 
Die Bilanzsumme des Gesamtabschlusses bel äuft sich am Stichtag 31.12.2016  auf 
4.116.969.103,87 € (Vorjahr: 4.069.340.024,82 €). 
 
Im Haushaltsjahr 2016 schließt die Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster mit ei-
nem Überschuss i.H.v. 25.370.520,64 € (Vorjahr: Fehlbetrag i.H.v. -1.361.442,24 €) ab. 
 
 
5.2.2 Wesentliche Bewertungsgrundlagen 
 
Ansatz- und Bewertungsunterschiede in den Jahresabschlüssen der in den Konzerna b-
schluss einbezogenen Unternehmen wurden für den Gesamtabschluss der Stadt Münster 
zum 31.12.2016 vereinheitlicht. Die Gemeindehaushaltsverordnung NRW stell t die maß-
geblichen Ansatz- und Bewertungsgrundlagen für den vorliegenden Gesamtabschluss 
dar. 
 
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Anhang hinreichend erläutert. 
 
 
6 Bestätigungsvermerk 
 
Der Rechnungsprüfungsausschuss hat d en Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 
31.12.2016 bestehend aus Gesamtergebnisrechnung, Gesamtbilanz, Gesamtanhang mit 
Kapitalflussrechnung und Gesamtlagebericht geprüft. Wie vom Gesetz geber vorgesehen 
bediente er sich dabei der örtlichen Rechnungsprüfung. 
 
Während der Prüfung des AWR ergaben sich Feststellungen und Hinweise, die Korrektu-
ren der Entwurfsfassung nach sich zogen. Die Hinweise wurden noch während der Pr ü-
fung aufgegriffen und umgesetzt. Diesem Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlu s-
ses ist der berichtigte Gesamtabschluss 2016 nebst überarbeitetem Anhang und Lagebe-
richt angehängt.  
 
Auf der Grundlage der Prüfung erteilt der Rechnungsprüfungsausschuss für den berich-
tigten Gesamtabschluss 2016 folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: 
 
Der Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2016 einschließlich Anhang wu rde 
unter Beachtung des §  116 Abs. 6 GO NRW geprüft und danach berichtigt . Die Prüfung 
wurde unter Berücksichtigung der vom Institut Deutscher Wirtschaftsprüfer (IDW) festg e-
stellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgefü hrt und stützt sich auf 
die vom IDW entwickelten besonderen Grundsätze für die Durchführung von Konzerna b-
schlussprüfungen (einschließlich der Verwertung der Tätigkeit von Teila bschlussprüfern) 
- IDW PS 320 n.F.  Ferner berücksichtigte das AWR die im Abschni tt 1.1.3 zu Nummer 3 
des § 103  GO NRW der Handreichung des Innenministeriums erteilten Em pfehlungen 
zur Prüfung eines kommunalen Gesamtabschlusses. 
 
Die Prüfung wurde so geplant und durchgeführt, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die 
sich auf die Darstell ung des durch d en Gesamtabschluss vermittelten Bildes der Verm ö-
gens- und Schuldenlage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt we r-
den konnten. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen sind die Kenntnisse aus den 
prozessbegleitenden Prüfu ngen, Kenntnisse über die Tätigkeit  der verselbständigten 
Aufgabenbereiche und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stadt Münster 
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt worden.

Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2016 
 
 
 
 
 
 
 
 Gesamtergebnisrechnung 
 vom 01.01. – 31.12.2016

2016 2015
EUR EUR
1. Steuern und ähnliche Abgaben 564.135.582,42 513.920.772,19
2. + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 142.731.282,96 124.117.531,32
3. + Sonstige Transfererträge 15.979.555,30 15.596.084,26
4. + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 159.887.570,49 154.887.993,82
5. + Privatrechtliche Leistungsentgelte 551.512.342,45 547.645.185,03
6. + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 188.684.504,27 166.315.136,20
7. + Sonstige ordentliche Erträge 58.294.527,76 64.474.506,69
8. + Aktivierte Eigenleistungen 13.288.352,46 13.592.318,96
9. +/- Bestandsveränderungen 5.077.486,03 -11.707.862,12
10. = Ordentliche Erträge 1.699.591.204,14 1.588.841.666,35
11. - Personalaufwendungen 341.987.888,81 319.861.967,41
12. - Versorgungsaufwendungen 24.060.049,62 21.654.153,33
13. - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 470.767.013,30 458.887.348,43
14. - Bilanzielle Abschreibungen 163.642.486,32 136.801.018,34
15. - Transferaufwendungen 537.814.741,32 492.044.130,93
16. - Sonstige ordentliche Aufwendungen 109.995.508,13 130.212.794,99
17. = Ordentliche Aufwendungen 1.648.267.687,50 1.559.461.413,43
18. = Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 51.323.516,64 29.380.252,92
19. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 0,00
19. + Beteiligungserträge 6.932.495,29 -678.008,80
20. + Zinserträge und sonstige Finanzerträge 600.805,07 4.456.507,53
21. - Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 351.116,64 -179.145,52
22. - Zinsaufwendungen- und sonstige 
Finanzaufwendungen 33.135.179,72 34.699.339,41
23. = Gesamtfinanzergebnis -25.952.996,00 -30.741.695,16
24. = Ordentliches Gesamtergebnis 25.370.520,64 -1.361.442,24
25. + Außerordentliche Erträge 0,00 0,00
26. - Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00
27. = Außerordentliches Gesamtergebnis 0,00 0,00
28. = Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag /
Ordentliches Gesamtergebnis 25.370.520,64 -1.361.442,24
Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2016

Gesamtbilanz 
zum 31.12.2016

Aktiva 
Anlagevennögen 
Immaterielle 
Vennögensgegenstllnde 
Geschäfts-
oder 
FirmertN&rte 
Sonstige 
immaterielle 
Vennogensgegenstände 
Sachanlagen 
Urbebatte 
Gn.n:lstücke 
<nl 
gn.n:lstücksglelche 
Rechte 
Grtnlachen Ackerland Wald, 
Forsten 
Sonstige 
bebatte 
Gn.-.dstücke 
Bebatte 
Gn.n:lstücke 
<nl 
gn.n:lstücksgleiche 
Rechte 
Kinder-
<nl 
Jugeridei1Tichtll1Qen 
Set.Jen Wotrt>atten Sonstige 
Dienst
-, 
Geschäfts-
<nl 
Betriebsgebäude 
lnlrastn.l<tuwrmögen 
Gn.-.d 
<nl 
Boden 
des 
lnlrastn.l<h.rvermögens 
Brücken 
<nl 
Ti.mel 
Gleisarlagen 
mit 
Streckenausrüsttng 
<nl 
Sichemeitsarlagen 
Entwässenrogs-
<nl 
Abwasserbeseitigll1gsarlagen 
Straßernetz 
mit 
Wegen, 
Plätzen 
<nl 
Verkehrslerlkll1gsarlage 
Stromversorgll1gsarlagen Gasve
rsorgt..ngsanlagen 
WasserversorgL11Qsanlagen Wärmeversorgll'lgsariagen Abfalbeseitigll1gsarlagen Sonstige 
Balten 
des 
ntrastni<tll'V8rmögens 
Bauten 
all 
fremde
n Gn.-.d 
<nl 
Boden 
KU'\Stgegenstände 
<nl 
Kl.ihrderlkmaler 
Masc/lnen 
<nl 
tectrische 
Arlagen, 
Fahrzeuge 
Betriebs-
<nl 
Geschäftsausstalt\.rog 
Geleistete 
Anza~t..ngen 
Llld 
Anlagen 
im 
Bau 
Finanzanlagen 
Ar1eUe 
an 
verbl.lldenen 
Urternetmen 
Arteikt 
an 
assoziierten 
Ur1emetmen 
Übrige 
Beteiligll1Qen 
Sondervermögen Wertpapiere 
des 
Anlagevermögens 
Ausleituigen 
Aus1eitulgen 
an 
sonstige 
vertn.ndene 
Urtemetmen 
Ausleituigen 
an 
Beteiligll1Qen 
Ausleih.ngen 
an 
Sondervermögen 
Sonstige 
Ausleituigen 
Umlautvennögen 
Vorrlte 
Rohstoffe1Fertigll1Qsmaterial, 
Hilfsstoffe 
Betriebsstoffe 
Waren Urtertige 
Erz.eugrisse
, ll"lfertige 
Leistll1gen 
fertige 
Erzeugrisse 
Geleistete 
Anza~ll"'lgen 
tü-Vorräte 
Emissiomrechta 
Forderungen 
und 
sonstige 
Vennögensgegenstlnde 
Sonstige 
Fordenrogen 
Sonstige 
Vermögensgegenstände 
Wertpapiere 
des 
Umlaufvennögens 
Liquide 
Mittel 
Aktive 
Rechnungsabgrenzungsposten 
. 
31.12
.2016 
EUR 
3.686.329.676,66 
82.665.810
,99 
72.002
.744,34 
10
.663
.066,65 
3.486.649.915,95 231.783.734,81 126.353
.103
,85 
33.867
.927,04 
10
.249.
158,73 
61.313
.5'45
,19 
1.174.408
.871,64 
66.647
.857,87 
353.211.661,65 184.600
.507,87 
569.948
.844
,25 
1.776.153
.341,70 
315.756
.181
,67 
41.256.586,31 
0,00 
680.496.279,42 548.345
.777,34 
64.783
. 786,33 
29.781
.348
,00 
30
.122.480,52 
31.380
.256
,31 
14
.736
.415,49 
19.490
.230
,31 
6.440
.29
1, 17 
15.365
.066,64 
126.716
.460
,80 
43.180
.859
,36 
112
.601
.289
,83 
117
.013.949,72 
32
.814
.768
,28 
34.252
.966, 
18 
6.361.450,00 4.261.923,06 28.123
.229,79 
11.199
.612,41 0,00 
7.082.193,00 
0,00 
4.117.419,41 
372. 
732
.819, 
10 
69.353
.293, 
15 
9.597
.386,
12 
34
.485
.243
,98 
25
.219
.564,00 
2,00 0,00 
51.097,05 
124.077.861,80 88.320
.32
5,71 
35.757
.536
,09 0,00 
179.301
.664
, 15 
57.906.608, 
11 
4.116
.969.103,87 
Gesamtbilanz 
der 
Stadt 
Münster 
zum 
31.12.2016 
31.12.2015 
EUR 
3.662.765.384,99 
95
.531.106,53 
83
.577.861,94 
11.953.244,59 
3.450.617
.248,31 
233.349
.369,
79 
126
.153
.237
,08 
34
.298
.817
,45 
10.430
.217
,65 
62.467
.097
,61 
1.136
.777
.117,52 
67.581
.880,72 
350.813
.082
,99 
173.248
.291,02 
545.133
.862,79 
1.785.660
.887,15 
315
.105
.009
,54 
41.117.860
,22 0,00 
693.938
.686,6
0 
559.289
.293,94 
55.601
.513,30 
29
.367.011,14 
28
.622
.553
,48 
31
.889
.197
,44 
11.142.868,76 19.787
.092,73 
2.
103.976,04 
14.134
.119,17 
123.907
.851
,66 
54
.351
.44
7,77 
100.332
.479,21 
116
.617
.030,15 
30.368
.730
,36 
36
.432
.469
,65 
6.907
.096,71 
4.267
.204,59 
26.260
.342,
00 
12
.381
.186
,84 0,00 
7.116
.193,00 
0,00 
5.264.993,84 
348
.650.763
,68 
68.310.011,44 10
.392
.934
,60 
41
.103
.549,97 
16.753
.255
,99 2,00 0,00 
80
.26
8,88 
123.189
.950,61 
89
.189
.126,11 
34.000.824,50 
0,00 
157.350
,801,63 
57
.723.876,15 
4.069.340.024.82 
Passiva 
Eigenkapttal 
Algemelne 
Rücklage 
Sonden1icklage Ausgleichsrücklage Bilanzgev.im 
I Bi
lanzverlust 
Sonderposten 
Sonderposten 
fiS 
ZW..ndll1Qen 
Sonderposten 
fiS 
Beiträge 
Sonderposten 
fiS 
den 
Gebctrenaus
glei
ch 
Sonstige 
Sonderposten 
Rückstellungen 
Pensionsrückstelll1Qen Rückstallngen 
fiS 
Deporien 
<nl 
Altlasten 
lnstandheltu1gsrückstelll1Qen Steuen1ickstell..ngen Sonstige 
Rückstelll1Qen 
Verblndllchkelten 
Verbindncli<eiten 
aus 
Krediten 
fiS 
nvestitionen 
Verbindlicli<eiten 
aus 
Krediten 
211' 
Liquditätssichenrog 
Verbindlicli<eiten 
aus 
V0<gange
n, die 
Kreditallnatrnen 
v.irtschaftlch 
gleicl"l<ommen 
Verbindlicli<eiten 
aus 
Liefenrogen 
<nl 
Leistl.ngen 
Sonstige 
Verbindlicli<eiten 
Passive 
Rechnungsabgrenzungsposten 
Mfnster
, den 
.!.~ 
(J}. 
tf tJ /IJ 
Alfons 
~i'nk'PJJ 
z~ 
„~t/J"" 
c/ 
./ 
~,..;eme1er 
o,JA 
t 
Stadtkämmerer 
---, 
1 
31.12.2016 
31.12.2015 
EUR 
EUR 
75'4.276.544,54 
728
.135
.251,4
0 
673
.695
.212,93 
662
.130
.959
,88 
1.306.000,00 
1.306.000,00 
53.904.810,97 
66.059
.733,76 
25.370.520,64 
-1.361
.442,24 
1.330
.809
.583,79 
1.356
.970.237' 
13 
666.483
.317,05 
676.741
.787,93 
645.000.675,66 
660
.597
.953,65 
11.418
.744,34 
11
.812
:185,41 
7
.906
.8~6,
74 
7.818
.310,
14 
679.901.800, 
11 
684.238.504,07 
531
.684.009,00 
508
.373.157
,00 
44
.527.484,43 
52
.085.993,12 
3.266.102,25 
6.111.899,58 
11
.453
.744,65 
10
.770
.460,38 
88
.970.459
,78 
106
.896
.993,99 
1.279.381.264,26 
1.226.193.077,89 
1.075
.802
.557
,62 
1.043
.004.365,22 
14
.029
.129
,00 
13
.845
.260,49 
649.403,86 
779.861,25 
57
.150
.138
,09 
85
.309
.025
,47 
131
.750
.035,89 
83
.254
.565
,46 
72
.599.911,17 
73.802.954,33 
4.116
.969
.103,87 
4.069.340
.024.82 
-··~ ~or_fY'~ 
ark.us 
Le
We
-
-
OberbCrgermeister

Gesamtanhang 
 mit Kapitalflussrechnung

I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag 
 
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und der Gemeind e-
haushaltsverordnung für das Land Nordrhein -Westfalen zum 31.12.2016 e inen Einzela b-
schluss und als Mutterunternehmen einen Gesamtabschluss aufgestellt. Sofern ergänzende 
Vorschriften des Handelsgesetzbuches anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.  
 
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll zu konsolidierenden  Aufgabenbereiche 
entspricht dem Kalenderjahr. Bei den assoziierten Unternehmen wurde der jeweils letzte 
Jahresabschluss zugrunde gelegt. Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtko s-
tenverfahren aufgestellt. Die Betragsangaben erfolgen in Euro. 
 
 
- II. Angaben zum Konsolidierungskreis 
 
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Stadt Münster als Mutterunternehmen selbst, 
sämtliche wirtschaftlich und organisatorisch verselbstständigten Aufgabenbereiche der Stadt 
Münster, die im Rahmen der Vollkonsolidieru ng bzw. der „at equity“ -Methode in den 
Gesamtabschluss mit einbezogen werden. Gegenüber dem Vorjahr ist der Konsolidierung s-
kreis unverändert geblieben. 
 
Auf die Stadt Münster wurden die folgenden Unternehmen voll konsolidiert: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb) Münster 100,00  
Stadtwerke Münster GmbH Münster 100,00 
Wohn+Stadtbau GmbH Münster 100,00 
 
Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzernebene in den Gesamtabschluss 
einbezogen. Dadurch sind über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH die 
folgenden Gesellschaften als verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung 
in den Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses gelangt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
münsterNETZ GmbH  Münster 100,00 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH Münster 100,00 
Westfälische Bauindustrie GmbH Münster   99,00 
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG Münster 100,00 
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH Münster 100,00 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG Löningen 100,00 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH Münster 100,00

Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurde die Westfälische 
Fernwärmeversorgung GmbH mit einem Anteil der Stadtwerke Münster GmbH am Kapital i n 
Höhe von 50,00  % als anteilsmäßig konsolidiertes Gemeinschaftsunternehmen  in den 
Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses aufgenommen. 
 
Folgende Unternehmen der Stadt Münster wurden nach der „at equity“ -Methode (Fort-
schreibung des Beteiligungsbuchwertes) im Gesamtabschluss berücksichtigt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
citeq (Eigenbetrieb)* Münster 100,00  
Theater Münster (Eigenbetrieb)* Münster 100,00  
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland 
GmbH* 
Münster 92,09  
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Münster 45,41  
 
*In Ausübung der Wahlrechte nach § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2 HGB wurde auf eine 
Einbeziehung der verbundenen Unternehmen als solche verzichtet. 
 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster  GmbH wurden die folgenden 
assoziierten Unternehmen „at equity“ einbezogen: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Nederlands-Duitse Internet Exchange B. V. Enschede   50,00 
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Osnabrück   50,00 
smart OPTIMO GmbH & Co. KG Osnabrück   38,00 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Greven   35,06 
items GmbH Münster   30,58 
 
Die folgenden Unternehmen der Stadt Münster wurden zu Anschaffungskosten „at cost“  
berücksichtigt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH** Münster 100,00 
Münster Marketing (Eigenbetrieb)** Münster 100,00 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH** Münster 85,00 
GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH** Münster 66,66 
Airport Park FMO GmbH** Greven 33,33 
RELiGIO Westfälisches Mu seum für religiöse Kultur 
GmbH 
Telgte 10,00 
Institut für vergleichende Städtegeschichte GmbH 
(IStG gGmbH) 
 
Münster 
 
10,00 
Chemisches u. Veterinäruntersuchungsamt Münste r-

land- 
Emscher-Lippe 
Münster 6,25 
Regionalverkehr Münsterland GmbH Münster 4,02 
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH Münster 1,00 
 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster  GmbH wurden die folgenden 
Gesellschaften „at cost“ berücksichtigt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH** Borkum        49,90 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. 
KG** 
Münster 25,00 
Westfälische Landeseisenbahn GmbH Lippstadt 14,13 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. 
KG 
Troisdorf 7,75 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs  
GmbH 
Troisdorf 7,75 
 
**In Ausübung der Wahlrechte nach § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2 HGB sowie § 50 
Abs. 3 GemHVO i.V.m. § 296 Abs. 1 Nr. 3 sowie § 311 Abs. 2 HGB wurde auf eine 
Einbeziehung der verbundenen und assoziierten Unternehmen als solche verzichtet.  
 
Über die Wohn+Stadtbau GmbH  wurde die Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, 
Münster als „at cost“ bewertetes Unternehmen berücksichtigt: Gem. § 116 Abs. 3 GO und 
§ 296 Abs. 2 HGB wurde auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses durch die 
Wohn+Stadtbau GmbH verzichtet, da der Einfluss des oben genannten verbundenen 
Unternehmens auf die VSEF -Lage eines etwaigen Konzerns von untergeordneter Bede u-
tung wäre. 
 
 
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 
 
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertun gsmethode (§ 50 Abs. 1, 2 Gem H-
VO i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfolgte die Verrechnung der Anteile 
mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten Wertansätze zum Zeitpunkt der 
erstmaligen Einbeziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.  
 
Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 303 Abs. 1 
HGB durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen mit den entsprechenden 
Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbetrieben sowie de r Rec h-
nungsabgrenzungsposten. Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtungen wurden 
ebenfalls zu Gunsten verbundener Unternehmen bereinigt.

Von einer Zwischenergebniseliminierung wurde gem. § 50 Abs. 1, 2 GemHVO (siehe 
Handreichung zu § 50 GemHVO) i .V.m. § 304 Abs. 2 HGB bei den voll zu konsolidierenden 
und den assoziierten Unternehmen abgesehen. Eine Ausnahme, bedingt durch die Wesen t-
lichkeit, bildeten hierbei die aufgedeckten stillen Reserven einer Sacheinlage der Stadt 
Münster zugunsten der Wohn+Stadtbau GmbH.  
 
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. 
§ 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernbetrieben mit den 
auf sie entfallenden Aufwendungen. 
 
Die assoziierten Unternehmen  wurden in der Gesamtbilanz, auf der Grundlage der 
Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens 
in den Gesamtabschluss, mit dem Buchwert angesetzt (Buchwertmethode). Die Wertansä t-
ze werden entsprechend fortgeschrieben. 
 
 
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen verselbstständigten Aufgabenbereiche wurden für 
den Gesamtabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich einheitlich 
nach den bei der Stadt Mü nster geltenden Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden 
aufgestellt, sofern deren Auswirkungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhäl t-
nissen entsprechenden Bildes der VSEF -Lage des „Konzerns Kommune“ nicht von 
untergeordneter Bedeutung sind (§ 50  Abs. 1 GemHVO NRW i.V.m. § 308 Abs. 2 S. 3 
HGB).  
 
Eine Anpassung der jeweiligen Einzelabschlüsse der assoziierten „at equity“ bewerteten 
Unternehmen an die konzerneinheitlichen Ansatz - und Bewertungsmethoden erfolgte in 
Ausübung des Wahlrechts gem. § 312 Abs. 5 HGB nicht.  
 
Im Einzelnen wurden im Konzern Stadt Münster folgende Bilanzierungs - und Bewertungs-
methoden angewendet: 
 
Die Immateriellen Vermögensgegenstände  wurden zu Anschaffungs - oder Herstellungs-
kosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzung s-
dauer zwischen 3 und 17 Jahren), bewertet.  
 
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs - oder Herstellungskosten, vermindert 
um lineare Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 80 
Jahren), angese tzt. In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsolidierenden Unte r-
nehmen die degressive Abschreibung, teilweise mit Übergang zur linearen Methode, 
vorgenommen. Die Abschreibungen des 3. Bauabschnitts der ZDM II werden auf Basis des 
ermittelten verblei benden Restverfüllvolumens letztmalig im Jahr 2016 leistungsabhängig

vorgenommen. In Fällen von betriebsspezifischen Besonderheiten und in Fällen von einer 
untergeordneten Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 
3 HGB verzichtet worden. 
 
Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungsko s-
ten bis 410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 33 Abs. 4 GemHVO grundsätzlich im Anscha f-
fungsjahr voll abgeschrieben. Ebenso wurde bei den Abfallwirtschaftsbetrieb en Münster 
verfahren. Bei der Wohn+Stadtbau wurden Vermögensgegenstände mit Anschaffungsko s-
ten bis zu 150,00 EUR im Zugangsjahr voll und Vermögensgegenstände mit Anschaffung s-
kosten ab 150,00 EUR bis 1.000,00 EUR über 5 Jahre abgeschrieben. Die Stadtwerke 
Münster verbuchten Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 60,00 EUR 
unmittelbar in den Aufwand und schrieben Anschaffungskosten zwischen 60,00 und 410,00 
EUR im Zugangsjahr voll ab. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die VSEF -Lage 
ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. 
 
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten neben den Material -, Fert i-
gungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwendigen Materialgemein - und 
Fertigungsgemeinkosten. Wurden Wahlrechte zur Ermittlung der Herstellungskosten bei den 
Konzernbetrieben anderweitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeutung für die 
VSEF-Lage auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. Die 
Stadtwerke Münster haben im Geschäftsjahr 2013 die Bilanzierungsrichtlinien zur Aktivi e-
rung von Verteilungsanlagen zur Vermittlung eines die tatsächlichen Verhältnisse besser 
darstellenden Bildes der Vermögens - und Ertragslage in Anlehnung an das EnWG neu 
gefasst. Bei den Herstell ungskosten für selbst erstellte Anlagen wurden die Zuschläge für 
Lager- und Regiegemeinkosten auf 20 % festgelegt. Insbesondere werden Erneuerung s-
maßnahmen im bestehenden Netz, die eine Länge von 200 Metern und mehr erreichen, 
aktiviert. Ferner wurden die Nutzungsdauern im Jahr 2014 für das Stromnetz von 25/35 
Jahre auf 40 Jahre und für das Gasnetz von 30 Jahre auf 55 Jahre festgelegt/erhöht.  
 
Die Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Soweit die 
Gründe für die Wertberichti gungen zum Bilanzstichtag nicht mehr bestanden, ist entspr e-
chend § 253 Abs. 5 HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert 
bewertet.  
 
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu 
fortgeführten Anschaffungs - oder Herstellungskosten bzw. zu gleitenden Durchschnittspre i-
sen oder zum niedrigeren Börsen - oder Marktpreis, unter Beachtung des strengen Nieders t-
wertprinzips. Die Bewertung der unfertigen Leistungen entspricht denen der selbsterstellten 
Anlagen. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinf a-
chungsverfahren ermittelt. Aufgrund des hohen Ermittlungsaufwandes, betriebsspezifischer 
Besonderheiten und aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VSEF -Lage ist auf eine 
Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. Die den Stadtwerken Münster 
unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG i.V.m. § 8 i.V.m. § 7 ZuG sind mit

dem Wert von 1 EUR ausgewiesen. Erworbene Emissionsrechte wurden zu Anschaffung s-
kosten bzw.  mit dem niedrigeren beizulegenden Wert (Marktwert) zum Bilanzstichtag 
bewertet.  
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag aktiviert. 
Allen erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung 
getragen. 
 
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens  erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. 
zum niedrigeren Wert am Abschlussstichtag. 
 
Disagios wurden soweit erkennbar aktivisch abgegrenzt. 
 
Das nach § 75 Abs. 3 GO bestehende Wahlrecht zur Bildung einer Ausgleichsr ücklage 
wurde in Anspruch genommen.  
 
Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebundene Investitionen wurden als 
Sonderposten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsjahr wurden mit den 
Nennbeträgen passiviert. Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme des Sonderpostens für den 
Gebührenausgleich - nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstände angewandten 
Abschreibungssätze. Die unternehmens - und branchenspezifische Besonderheit bei den 
Abfallwirtschaftsbetrieben Münster hinsichtlich der „Sonderpost en aus DSD -Überschüssen“ 
wurde unter den sonstigen Sonderposten abgebildet.  
 
Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einrichtungen am Ende eines Kalkulat i-
onszeitraumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz innerhalb von vier Jahren ausgegl i-
chen werden müssen, wurde ein Sonderposten für den Gebührenausgleich gebildet. 
 
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken ist 
durch die Bildung von Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer 
Beurteilung notwendigen Betrags ausreichend Rechnung getragen worden. 
 
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  wurden für bestehende 
Versorgungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebildet. Diese wurden mit dem nach 
versicherungsmathematischen Verfahr en ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rec h-
nungszinsfußes von 5 % angesetzt. Bei geringfügigen Abweichungen des Rechnungszin s-
fußes bei Konzernbetrieben kann dieser aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes gem. § 
308 Abs. 2 S. 3 HGB beibehalten werden. Eine Bewertungsanpassung bei der 
Wohn+Stadtbau hat nicht stattgefunden. 
 
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentualer Aufschlag zur Pensionsrückste l-
lung berücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der letzten 3 Jahre aus dem Verhältnis

der geza hlten Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gezahlten Versorgungsbezüge 
errechnet. 
 
Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Altlasten beinhaltet im Wesentlichen 
die Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der ZDM I und II. Der Wert basiert auf einem  
Gutachten von der ECONUM Unternehmensberatung GmbH aus 2009 und wurde in 2016 
aufgrund aktueller Finanzplanungen fortgeschrieben. Deponierückstellungen werden mit 
dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter 
Berücksichtigung zukünftiger Preis - und Kostensteigerungen angesetzt. In 2012 wurde die 
Bewertungsmethodik zur Ermittlung der Deponierückstellungen verfeinert, indem die 
Rückstellung für Zwecke der Bewertung in mehrere Teilrückstellungen entsprechend der 
Einzelverpflichtungen aufgeteilt und jeweils eine gesonderte Restlaufzeit zugeordnet wurde. 
Der jeweilige Erfüllungsbetrag der Verpflichtung ist mit dem jeweiligen laufzeitadäquaten 
Zinssatz abgezinst worden.  
 
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den voll zu konsolidie-
renden Unternehmen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund untergeordneter 
Bedeutung für die VSEF -Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB 
verzichtet worden. 
 
 
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz 
 
1. Aktiva 
 
Anlagevermögen 
 
Anlagevermögen 31.12.2016 31.12.2015 
 Mio. EUR Mio. EUR 
Immaterielle Vermögensgegenstände 82,7 95,5 
Sachanlagen 3.486,6 3.450,6 
Finanzanlagen 117,0 116,6 
Gesamt 3.686,3 3.662,7 
 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände 31.12.2016 31.12.2015 
Mio. EUR Mio. EUR 
Geschäfts- oder Firmenwerte 72,0 83,6 
Sonstige immaterielle  
Vermögensgegenstände 10,7 11,9 
Gesamt 82,7 95,5

Die Immateriellen Vermögensgegenstände verringerten sich insgesamt um 12,8 Mio . EUR. 
Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- 
oder Firmenwertes  aus der Kapitalkonsolidierung zurückzuführen. Es wurde eine Nu t-
zungsdauer von insgesamt 15 Jahren zugrunde gelegt. 
 
Die Sonstigen immateriellen Ve rmögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen 
entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen (u.a. Wegerecht) und ähnliche Rechte sowie 
Anwendersoftware. In allen Bereichen sind Zugänge zu verzeichnen, die aufgrund planm ä-
ßiger Abschreibungen überkompensiert werden, woraus eine Verringerung des Postens 
resultiert. 
 
 
Sachanlagen 
 
Sachanlagen 31.12.2016 31.12.2015 
Mio. EUR Mio. EUR 
Unbebaute Grundstücke und grundstücks-
gleiche Rechte 231,8 233,3 
Bebaute Grundstücke und grundstücks-
gleiche Rechte 1.174,4 1.136,8 
Infrastrukturvermögen 1.776,1 1.785,7 
Bauten auf fremden Grund und Boden 6,4 2,1 
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 15,4 14,1 
Maschinen und technische Anlagen, 
Fahrzeuge 126,7 123,9 
Betriebs- und Geschäftsausstattung 43,2 54,4 
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im 
Bau 112,6 100,3 
Gesamt 3.486,6 3.450,6 
 
Die Aufgliederung der erfassten Sachanlagen ergibt sich aus der Gesamtbilanz. 
Das Sachanlagevermögen erhöhte sich insgesamt um 36,0 Mio. EUR.  
 
Zu Zuwächsen kam es vor allem bei bebauten Grundstücken und grundstücksgleichen 
Rechten in Höhe von 37,6 Mio. EUR, die im Wesentlichen durch Investitionstätigkeiten im 
Bereich der Flüchtlingsunterkünfte und Schulen sowie auf Modernisierungstätigkeiten und 
die Fertigstellung von Wohnbauten, einer Halle und einer Bioabfall - und Feinkomposti e-
rungsaufbereitung zurückzuführen sind. 
 
Die Zunahme bei den Bauten auf fremden Grund und Boden  um 4,3 Mio. EUR resultiert 
aus Einbauten in angemieteten Flüchtlingsunterkünften.  
 
Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr 
um 12,3 Mio. EUR. Hier wurden verstärkt investive Maßnahmen im Bereich Hochbau von 
Schulen und Flüchtlingsunterkünften vorgenommen.

Finanzanlagen 
 
Finanzanlagen 31.12.2016 31.12.2015 
Mio. EUR Mio. EUR 
Anteile an verbundenen Unternehmen 32,8 30,4 
Anteile an assoziierten Unternehmen 34,2 36,4 
Übrige Beteiligungen 6,4 6,9 
Sondervermögen 4,3 4,3 
Wertpapiere des Anlagevermögens 28,1 26,2 
Ausleihungen 11,2 12,4 
Gesamt 117,0 116,6 
 
Die Finanzanlagen sind insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. EUR gestiegen. 
 
Bei den Anteilen an verbunden Unternehmen handelt es sich um die Beteiligungen an der 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 24,6 Mio. EUR (Vorjahr: 23,3 Mio. EUR), der Wo h-
nungsgesellschaft Große Lodden mbH unv erändert in Höhe von 3,6 Mio. EUR, der GML 
Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH 4,6 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR) und der 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 0,04 Mio. EUR (Vorjahr: 0,05 Mio. EUR). Bei den 
genannten Gesellschaften wurde von dem Einbeziehungswa hlrecht nach § 116 Abs. 3 GO, 
§ 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und daher wurden diese 
nicht als voll zu konsolidierende Unternehmen in den Gesamtabschluss mit einbezogen.  
 
Der Posten Anteile an assoziierten Unternehmen  beinhaltet alle Unternehmen, die über 
die „at equity“ Bewertung entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen wurden (siehe 
dazu Punkt II. Angaben zum Konsolidierungskreis, Seite 1 ff.).  
 
Wesentliche gehaltene übrige Beteiligungen  bestehen an der GREEN GECCO Be teili-
gungsgesellschaft mbH & Co. KG i.H.v. 4,1 Mio. EUR (Vorjahr: 4,4 Mio. EUR) und an der 
Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung unverändert in Höhe von 1,3 Mio. EUR.  
 
Als Sondervermögen werden im Wesentlichen die rechtlich unselbstständigen Stiftungen in 
Höhe von 3,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,9 Mio. EUR) ausgewiesen. 
 
Die Wertpapiere des Anlagevermögens  beinhalten zwei langfristig gehaltene Spezia l-
fonds, den Westfälische -Versorgungs-Rücklage-Fond (WVR -Fond) und den Versorgungs - 
und Sanierungsfond (VUS -Fond), welche sich im Jahr 2016 durch Anteilserwerb erhöht 
haben.  
 
Der Posten Ausleihungen beinhaltet im Wesentlichen Ausleihungen an Unternehmen, mit 
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, u.a. ein Darlehen an die FMO Flughafen Mün s-
ter/Osnabrück GmbH in Höhe von 5,9 Mio. EUR. Die sonstigen Ausleihungen beinhalten die 
an die Sparkasse Münsterland Ost verpfändeten Festgeldguthaben. Diese resultieren aus 
der Auflösung des zur Absicherung der Altersteilzeitbürgschaft der Sparkasse Münsterland

Ost bestehenden Wer tpapierdepots. Des Weiteren bestehen niedrig verzinsliche Mitarbe i-
terdarlehen, Kleingartendarlehen, Darlehen für junge und kinderreiche Familien und 
Gemeindebaudarlehen. Der Posten verringerte sich im Wesentlichen durch Darlehensti l-
gung. 
 
Umlaufvermögen 
 
Vorräte 
 
Vorräte 31.12.2016 31.12.2015 
Mio. EUR Mio. EUR 
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9,6 10,4 
Waren 34,5 41,1 
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistun-
gen 25,2 16,8 
Emissionsrechte 0,0 0,0 
Gesamt 69,3 68,3 
 
Bei den Roh-, Hilfs - und Betriebsstoffe n ergab sich eine Bestandsverringerung in Höhe 
von 0,8 Mio. EUR.  
 
Bei den Waren werden im Wesentlichen zum Verkauf gehaltene Grundstücke und Bauten 
ausgewiesen.  
 
Der Bestand an unfertigen Leistungen  erhöhte sich um 8,4 Mio. EUR. Die Zuwächse 
betreffen im  Wesentlichen nachträgliche Anschaffungskosten für ein im Vorjahr gekauftes 
Grundstück, weiterhin zusätzliche Baukosten für mehrere Baumaßnahmen und angefallene 
Herstellungskosten für Erschließungsmaßnahmen. 
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 
 
Forderungen und sonstige Vermögens-
gegenstände 
31.12.2016 31.12.2015 
Mio. EUR Mio. EUR 
Forderungen 88,3 89,2 
Sonstige Vermögensgegenstände 35,8 34,0 
Gesamt 124,1 123,2 
 
Die Forderungen verringerten sich um 0,9 Mio. EUR. Der Posten beinhaltet öffentlic h-
rechtliche Forderungen (Gebühren, Beiträge und Steuern), Forderungen aus Transferlei s-
tungen (z.B. Erstattungsansprüche aus Sozialhilfe und Jugendhilfe, Leistungen an Asylb e-
werber u.a.) und Privatrechtliche Forderungen (z.B. Verkauf, Vermietung und Verpac htung, 
Eintrittsgelder u.a.), sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderu n-
gen aus Energie - und Wasserlieferungen ist der abgegrenzte Verbrauch zwischen Ablese - 
und Bilanzstichtag enthalten, der mit den aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert wurde.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen enthalten: 
- Forderungen an das Finanzamt/Zollamt  
- Überzahlte Betriebskosten  
- Verwalterabrechnungen und technische Baubetreuung Stiftungen 
- Forderungen an Versicherungen 
- Forderungen aus Mängelbeseitigung 
 
Liquide Mittel 
 
Die Liquiden Mittel in Höhe von 179,3 Mio. EUR (Vorjahr: 157,4 Mio. EUR) betreffen im 
Wesentlichen Festgelder, Schulgirokonten, Bankguthaben, ein Kautionskonto und Kasse n-
bestände.  
 
 
Aktive Rechnungsabgrenzung 
 
Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 
Mio. EUR auf 57,9 Mio. EUR. Darin enthalten sind Disagios in Höhe von 0,4 Mio. EUR 
(Vorjahr: 0,4 Mio. EUR). 
 
Der Posten setzt sich aus folgenden Sachverhalten zusammen: 
 
- Geleistete Zuwendungen für Investitionen Dritter gem. § 43 II GemHVO. 
 
- Vor Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit 
nach diesem Stichtag darstellen. Im Wesentlichen sind dies Zahlungen der Dienst - und 
Versorgungsbezüge der Beamten für Januar 2017 und Zahlungen für den Bereich Sozial - 
und Jugendhilfe, sowie Betriebskostenzuschüsse für Kitas. 
 
2. Passiva 
 
Eigenkapital 
 
Allgemeine Rücklage 
 
Die Allgemeine Rücklage beträgt 673,7 Mio. EUR ( + 11,6 Mio. EUR). Die Erhöhu ng des 
Postens resultiert im Wesentlichen aus  ergebnisneutralen Konsolidierungsbuchungen und 
durch Bewertungsanpassungen von HGB nach NKF  zur Erstellung des Gesamtabschlu s-
ses, sowie durch Einstellungen der Vorjahresgewinne in die Gewinnrücklagen bei den 
Tochtergesellschaften.

Sonderrücklage 
 
In gleicher Höhe wie die Aktivierung der Finanzanlage Annette von Droste zu Hülshoff 
Stiftung besteht unverändert gegenüber dem Vorjahr die Sonderrücklage mit 1,3 Mio. EUR, 
um der Nutzungsbeschränkung aus dem Stif tungsgeschäft und Stiftungsrecht und der damit 
verbundenen Beschränkung des Eigenkapitals Rechnung zu tragen. 
 
Ausgleichsrücklage 
 
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der Stadt Münster einmal ermittelte und 
gebildete Ausgleichsrücklage gem. § 7 5 Abs. 3 GO beträgt 53,9 Mio. EUR (Vorjahr: 66,0 
Mio. EUR). Die Ausgleichsrücklage dient zur Deckung von Fehlbeträgen in der Ergebni s-
rechnung. Solange Fehlbeträge durch Mittel der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden 
können, gilt der jeweilige städtische  Haushalt insgesamt als ausgeglichen. Die Verringerung 
im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem Jahresfehlbetrag 2015 der Stadt Münster in 
Höhe von 12,2 Mio. EUR.  
 
Bilanzgewinn 
 
Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 25,4 Mio. EUR (Vorjahr: -1,4 Mio. EUR). 
 
Ab dem Jahr 2015 wurde im Gesamtabschluss auf eine Gewinnverwendungsrechnung 
verzichtet, so dass im Jahr 2016 der Jahresüberschuss dem Bilanzgewinn entspricht.  
 
Sonderposten 
 
Die Sonderposten zum 31.12.2016 belaufen sich insgesamt auf 1.330,8 Mio. EUR (Vorjahr: 
1.357,0 Mio. EUR). Sie verringerten sich um 26,2 Mio. EUR. 
 
Es werden Zuwendungen und Beiträge von insgesamt 1.311,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1.337,3 
Mio. EUR) als Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen einer Zweckbindung für investive 
Maßnahmen geleist et wurden und nicht frei verwendet werden dürfen. Die Auflösung der 
Sonderposten wird entsprechend der Abnutzung des bezuschussten Vermögensgegensta n-
des vorgenommen. 
 
Der Sonderposten für Zuwendungen enthält auch Pauschalzuwendungen u.a. die Investit i-
onspauschale, die Schul- und Bildungspauschale, die Sport- und die Feuerschutzpauschale. 
Weiterhin werden die Baukostenzuschüsse für das Strom - und Gasnetz unter der Position 
Sonderposten aus Zuwendungen ausgewiesen. Die Sonderposten, die aus Beiträgen 
finanziert wurden (im Wesentlichen Kanalbaubeiträge und Beiträge nach dem Baugeset z-
buch bzw. Kommunalabgabengesetz), werden auf der Grundlage von pauschalierten 
Bezuschlagungssätzen für Neuanschaffungen gebildet.

Der Sonderposten für den Gebührenausgleich in Höhe von 11,4 Mio. EUR (Vorjahr: 11,8 
Mio. EUR) wird gebildet, um die Verpflichtungen aus Kostenüberdeckungen der Gebühre n-
haushalte, die gem. § 6 KAG an den Gebührenzahler zurückzuführen sind, in der Bilanz 
offen auszuweisen. Die Überschüsse sind innerhalb ein er Frist von vier Jahren nach ihrer 
Entstehung an die Gebührenpflichtigen zurückzuführen. Der Posten verringerte sich um 0,4 
Mio. EUR.  
 
Die Sonstigen Sonderposten in Höhe von 7,9 Mio. EUR (Vorjahr: 7,8 Mio. EUR) umfassen 
im Wesentlichen Sonderposten für r echtlich unselbstständige Stiftungen, erhaltene Gelder 
für Ausgleichs - und Ersatzmaßnahmen, Stellplatzablösebeträge und Entgelte für den 
Hochzeitswald Münster. Der Posten erhöhte sich geringfügig um 0,1 Mio. EUR. 
 
 
Rückstellungen 
 
Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 531,7 Mio. EUR (Vorjahr: 508,4 Mio. EUR) 
beinhalten Verpflichtungen nach beamtenrechtlichen Vorschriften, zusatzversorgungsrechtl i-
che Risiken und Deputatverpflichtungen. In Folge weiterer Zuführungen zum bereits 
vorhandenen Bestand erhöhten sich die Pensionsrückstellungen um 23,3 Mio. EUR.  
 
Ausgewiesen werden Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien 
in Höhe von 44,5 Mio. EUR (Vorjahr: 52,1 Mio. EUR). Die ausgewiesenen Rückstellungen 
berücksichtigen sämtliche Stilllegun gs- und Nachsorgeverpflichtungen aus dem Betrieb der 
Zentraldeponien Münster I und II (ZDM I und II). 
  
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 3,3 Mio. EUR (Vorjahr: 6,1 Mio. EUR) 
wurden im Wesentlichen gebildet für: 
- Hochbaumaßnahmen (u. a. Schulen, sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude) 
- Tiefbau (u. a. Verkehrsflächen (z. B. Fahrbahnen, Radwege, Gehwege)) 
- Grünanlagen 
 
Die Steuerrückstellungen in Höhe von 11,5 Mio. EUR (Vorjahr: 10,8 Mio. EUR) betreffen 
im Wesentlichen die Körperschaf tsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Strom - und 
Erdgassteuer. Der Anstieg in Höhe von 0,7 Mio. EUR resultiert aus erwarteten höheren 
Steuerverpflichtungen für das Jahr 2016 und teilweise noch ausstehenden Steuerbesche i-
den für das Jahr 2015. 
 
Auf die E rmittlung der passiven latenten Steuern wurde im Gesamtabschluss verzichtet, da 
dies von nachrangiger Bedeutung ist und hierzu der entstehende Aufwand zur Berechnung 
und Fortführung in keinem wirtschaftlichen Verhältnis steht. (Praxisleitfaden zur Aufstell ung 
eines NKF-Gesamtabschlusses, 4. Auflage, August 2009, S. 170 ff.)

Die Sonstigen Rückstellungen  in Höhe von 89,0 Mio. EUR (Vorjahr: 106,9 Mio. EUR) 
nahmen im Wesentlichen durch die Verringerung der Drohverlustrückstellungen und 
Prozesskostenrückstellungen ab. Den Drohverlustrückstellungen liegen insbesondere 
allgemeine Bewertungsrisiken im Netzbereich zugrunde. 
 
Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen: 
 
- Drohverlustrückstellungen  
- Urlaubs-/Überstundenansprüche  
- Altersteilzeitverpflichtungen 
- Verkehrsgemeinschaft Münsterland (VGM)-Abrechnung  
- ausstehende Eingangsrechnungen  
 
 
Verbindlichkeiten 
 
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten werden in einem Verbindlich-
keitenspiegel zusammengefasst dargestellt. 
 
Gesamtverbindlichkeitenspiegel (ergänztes Muster § 47 GemHVO NRW) 
 
    mit einer Restlaufzeit von   
Art der Verbindlichkeit 31.12.2016 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre 31.12.2015 
  Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR 
Verbindlichkeiten aus 
Krediten für Investitionen 1.075,8 65,1 211,1 799,7 1.043,0 
Verbindlichkeiten aus 
Krediten zur Liquiditätssi-
cherung 14,0 14,0 0,00 0,00 13,8 
Verbindlichkeiten aus 
Vorgängen, die Kreditauf-
nahmen wirtschaftlich 
gleichkommen 0,6 0,0 0,1 0,5 0,8 
Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen 57,2 56,4 0,6 0,2 85,3 
Sonstige Verbindlichkeiten 131,8 75,4 36,5 19,8 83,3 
Summe aller  
Verbindlichkeiten 1.279,4 210,9 248,3 820,2 1.226,2 
 
Durch Grundpfandrechte besicherte Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 193,5 Mio. 
EUR (Vorjahr: 181,7 Mio. EUR). Weiterhin wurde durch Übertragung einer Photovoltaik-
Freiflächenanlage deren Finanzierungsdarlehen in Höhe von 4,8 Mio. EUR abgesichert. 
 
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen  betrifft ausschließlich 
Kredite, die aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurden. Der Bestand zum 
31.12.2016 beträgt 1.075,8 Mio. EUR und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (1.043,0 
Mio. EUR) nur geringfügig.

Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung betreffen fast ausschließlich 
einen in Schweizer Franken aufgenommenen Kredit, unverändert gegenüber dem Vorjahr, in 
Höhe von 15 Mio. Schweizer Franken. Durch den im Vergleich zum Vorjahr veränderten 
Wechselkurs ergibt sich eine Erhöhung der Bilanzposition um 0,2 Mio. EUR.  
 
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen , beinhalten 
im Wesentlichen Verpflichtungen aus Leibrentenverträgen, die aus dem Ankauf von 
Grundstücken resultieren. 
 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leis tungen entstammen dem laufenden 
Geschäftsverkehr. Die Verminderung resultiert vornehmlich aus dem Strom - und Gasbezug 
und aus EEG-Umlagen an Übertragungsnetzbetreiber. 
 
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen enthalten: 
 
- Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen, die noch nicht  
  zweckentsprechend verwendet wurden  
- Verbindlichkeiten gegen FMO aus Kapitalerhöhung FMO 
- Stellplatzablösebeträge  
- Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt und Sozialversicherungsträgern  
- Überzahlungen aus der Leistungsabrechnung  
- Ausgleichszahlungen bei Umlegungen nach BauG  
- unklare Einzahlungen und erhaltene Anzahlungen  
- noch nicht verwendete Zuschüsse 
 
Die Erhöhung in diesem Bereich resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg von Steu erver-
bindlichkeiten und kommunaler Verpflichtungen gegenüber Dritten, für die bereits Finanzmi t-
tel erhalten wurden, die dafür erforderliche Leistung durch die Kommune aber noch nicht 
erbracht oder nicht vollständig erbracht worden ist.  
 
 
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 
 
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 72,6 Mio. EUR (Vorjahr: 73,8 
Mio. EUR) beinhaltet im Wesentlichen die von den Kunden als Netzanschlussbeiträge 
(Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenbeiträge) vorausgezahlten Netze ntgelte für 
das Strom - und Gasnetz; Anzahlungen, die erst im Folgejahr als Forderungen verbucht 
werden können; Gebühren für Grabnutzungen; erhaltene Investitionszuschüsse und 
Stellplatzablösebeträge.

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 
 
Haftungsverhältnisse 
 
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbin d-
lichkeiten in Form von Bürgschaften/Patronatserklärungen in Höhe von 36,5 Mio. EUR 
(Vorjahr: 43,1 Mio. EUR) sowie in Form von Grundsc hulden in Höhe von 13,1 Mio. EUR 
(Vorjahr: 18,5 Mio. EUR).  
 
Die FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, soll aufgrund eines Gesellschafte r-
beschlusses zu einem Finanzierungskonzept in den nächsten Jahren durch Erhöhung des 
Eigenkapitals und durch Ges ellschafterdarlehen in seiner Finanzkraft gestärkt werden. Die 
bürgschaftsgesicherten Darlehen sollen abgelöst werden. Die Gesellschafter haben bereits 
die Beschlüsse zur Umsetzung der ersten Tranchen des Finanzierungskonzeptes bis 
einschließlich 2018 gefa sst. Unter der Voraussetzung, dass auch die weiteren verpflichte n-
den Beschlüsse ebenso wie diese gefasst werden, ist eine Inanspruchnahme aus den 
Bürgschaften bei Umsetzung der positiven Entwicklungsprognose nicht zu erwarten.  
 
Die Westfälische Landes -Eisenbahn GmbH hat im Jahr 2014 ein Darlehen über 2,7 Mio. 
EUR mit einer Laufzeit von 15 Jahren und im Vorjahr ein weiteres Darlehen über 2,0 Mio. 
EUR mit einer Laufzeit von 20 Jahren aufgenommen. Diese Darlehen werden durch die drei 
Hauptgesellschafter – die Kreise Warendorf und Soest sowie die Stadtwerke Münster GmbH 
– verbürgt. Aufgrund eines Ergebnisübernahmevertrages ist das Risiko einer Inanspruc h-
nahme nahezu auszuschließen.  
 
Finanzielle Verpflichtungen 
 
Es bestehen Verpflichtungen aus Fehlbeträgen gebü hrenrechnender Bereiche nach § 6 
Kommunalabgabengesetz in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR) sowie noch 
nicht erhobene Beiträge aus fertig gestellten Erschließungsanlagen nach § 44 II Nr. 7 
GemHVO in Höhe von 0,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR). 
 
Finanzielle Verpflichtungen bis zu einer Höchstgrenze von 9,8 Mio. EUR können sich aus 
der Beteiligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG durch die 
Investitionen in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung ergeben. Die Höhe ist von den 
jeweils erworbenen Projekten abhängig und beträgt zum Bilanzstichtag 4,1 Mio. EUR. 
 
Die Gesellschafter des Beteiligungsunternehmens FMO Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH, Greven, haben ihre Absicht erklärt, die Finanzausstattung des FMO mittelfristi g 
durch die Zuführung von Eigenkapital und die Gewährung von Gesellschafterdarlehen zu 
stärken. Aus dem Gesellschafterbeschluss über das Finanzierungskonzept vom 18.12.2014 
ergibt sich für die Stadtwerke Münster für 2016 eine Verpflichtung in Höhe von 5,9 Mio. 
EUR, die als Darlehen am 15.01.2016 an den FMO geleistet wurde.

Aus Miet -, Pacht - und Leasing -Verträgen mit einer Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren 
resultieren jährliche Verpflichtungen in Höhe von 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR). 
Weiterhin besteh t aus geschlossenen Dienstleistungsverträgen zur Durchführung von 
Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen eine Zahlungsverpflichtung für das Jahr 2016 
in Höhe von 8,3 Mio. EUR. 
 
Im Investitionsbereich belaufen sich die Bestellverpflichtungen auf 14,0 M io. EUR (Vorjahr: 
8,3 Mio. EUR).  
 
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus bestehenden Verträgen mit Sondervertrags - 
und Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantwortungsvoller unternehmerischer 
Risikovorsorge in die Zukunft gerichtete Vertr äge über den Bezug von Energie im Wert von 
171,6 Mio. EUR geschlossen worden.  
 
 
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung 
 
1. Ordentliche Erträge 
 
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben  resultieren sämtlich aus Erträgen der 
Kernverwaltung. Im Wesentlichen sind hier die Gewerbesteuer, der Gemeindeanteil an der 
Einkommen- und Umsatzsteuer sowie die Grundsteuer enthalten. Hinzu kommen Leistungen 
aus der Umsetzung der Grundsicherung für Arbeitssuchende und Leistungen nach dem 
Familienleistungsausgleich. Sämtliche Positionen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr. 
Vor allem die Erträge aus Gewerbesteuer konnten, bedingt durch die gute Wirtschaftslage 
der in Münster ansässigen Unternehmen, signifikant gesteigert werden. Die Erträge aus dem 
Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, die nur geringen Schwankungen unterliegen, 
haben sich in den letzten Jahren stetig nach oben entwickelt. Ursächlich hierfür ist neben 
der bundesweit positiven Entwicklung der Einkommensteuer auch der Wechsel des für den 
Verteilungsschlüssel geltenden steuerlichen Basisjahrs auf das Jahr 2010. Folgende Tabelle 
zeigt den Aufriss auf die Positionen Steuern und Ähnliche Abgaben: 
 
Steuern und ähnliche Abgaben 2016 2015 
Mio. EUR Mio. EUR 
Steuern 546,6 496,7 
Ähnliche Abgaben 17,5 17,2 
Gesamt 564,1 513,9 
 
 
In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen  in Höhe von 142,7 Mio. EUR (Vorjahr: 
124,1 Mio. EUR), die fast ausschließlich aus der Kernverwaltung resultieren, sind im 
Wesentlichen die Zuwendungen und Umlagen der Jugendhilfe mit 54 ,0 Mio. EUR (Vorjahr: 
50,9 Mio. EUR), die Schlüsselzuweisungen mit 29,3 Mio. EUR (Vorjahr: 12,3 Mio. EUR), die 
Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen in Höhe von 27,4 Mio. EUR (Vorjahr: 27,1

Mio. EUR) und die Sonstigen Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 17,9 Mio 
EUR (Vorjahr: 22,1 Mio. EUR) enthalten. Der Mehrertrag ist vor allem im Bereich der 
Jugendhilfe durch erhöhte Landeszuweisungen für die Offene Ganztagsschule entstanden 
und durch erhöhte Schlüsselzuweisungen, d.h. Zuweisungen des La ndes NRW an die 
Gemeinden und Gemeindeverbände (nach den Bestimmungen des Gemeindefinanzi e-
rungsgesetzes (GFG)) zur Erfüllung ihrer Aufgaben. Die Schlüsselzuweisungen hängen von 
verschiedenen Faktoren ab und unterliegen einer Berechnungssystematik, so dass hier 
signifikante Schwankungen möglich sind. 
 
Die Sonstigen Transfererträge  in Höhe von 16,0 Mio. EUR (Vorjahr: 15,6 Mio. EUR) 
resultieren ausschließlich aus der Kernverwaltung und setzen sich aus dem Ersatz von 
Leistungen der Sozialhilfe in Höhe von 10,6 Mio. EUR (Vorjahr: 10,6 Mio. EUR) und dem 
Ersatz von Leistungen der Jugendhilfe in Höhe von 5,3 Mio. EUR (Vorjahr: 4,9 Mio. EUR) 
zusammen. Im Bereich des Jobcenters (Grundsicherung nach dem SGB II) konnten 
verstärkt offene Rückzahlungsforderungen eingezoge n werden, was zu einem Mehrertrag 
führte. Im Bereich der Jugendhilfe ist der Anstieg vor allem auf die gesteigerten Kostenbe i-
träge von Eltern für die Kindertagespflege zurückzuführen. 
 
Der Posten Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 159,9 Mio. EUR (Vorjahr: 
154,9 Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen. Der Mehrertrag wurde 
vor allem in den Bereichen Kinder - und Jugendhilfe (Elternbeiträge für Kindertageseinric h-
tungen und Offene Ganztagsschulen) und durch die Benutzungsgebühr en der gebühre n-
rechnenden Einrichtungen generiert. 
 
Die Privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 551,5 Mio. EUR (Vorjahr: 547,6 Mio. 
EUR), wovon alleine 507,7 Mio. EUR auf den Teilkonzern der Stadtwerke Münster GmbH 
entfallen, teilen sich im Wesentlichen auf folgende Bereiche auf: 
- Versorgungs- und Verkehrsbereich  
- Mieten, Pachten, Erbbauzinsen  
- Immobilienbewirtschaftung und -verkauf   
- Abfallverwertung und -abfuhr  
- BGA DSD + Containerdienst  
- Betreuungstätigkeit  
 
Die Kostenerstattungen und  Kostenumlagen betragen insgesamt 188,7 Mio. EUR 
(Vorjahr: 166,3 Mio. EUR). Der Mehrertrag gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 22,4 Mio. 
EUR wurde im Wesentlichen durch Kostenerstattungen in den Bereichen Grundsicherung 
nach dem SGB II sowie bei den sozialen  Leistungen des Sozialamtes generiert. Hinter 
diesen Bereichen verbergen sich unter anderem die Kostenerstattungen für das Arbeitsl o-
sengeld II und Kosten für Unterkünfte, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, 
Kostenerstattungen des Landes für N otaufnahmeeinrichtungen des Landes für Flüchtlinge 
und Flüchtlingsunterkünfte.

Die Sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 58,3 Mio. EUR (Vorjahr: 64,5 Mio. EUR)  
beinhalten im Wesentlichen: 
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen  
- Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenständen und Umlaufvermögen  
- Zinsen für Gewerbesteuernachforderungen  
- Mieten und Pachten 
Mindererträge gegenüber dem Vorjahr sind im Wesentlichen in den Bereichen „Erträge aus 
Veräußerung von Anlagegenständen und Umlaufver mögen“ sowie „Mieten und Pachten“ zu 
verzeichnen. 
 
Der Posten Aktivierte Eigenleistungen  in Höhe von 13,3 Mio. EUR (Vorjahr: 13,6 Mio. 
EUR) entfällt insbesondere auf Investitionen in die Energie - und Wassernetze und veränder-
te sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich. 
 
Der Bestandserhöhung auf 5,1 Mio. EUR (Vorjahr: -11,7 Mio. EUR) liegt im Wesentlichen 
die aus der Fertigstellung und dem Verkauf von Windkraftanlagen an eine Bürgergenosse n-
schaft resultierende Bestandsminderung des Vorjahres zugrunde sowie  eine Erhöhung der 
Bestände der zum Verkauf bestimmten Grundstücke und Erschließungsmaßnahmen. 
 
2. Ordentliche Aufwendungen 
 
In den Personal- und Versorgungsaufwendungen sind Zuführungen in die Pensionsrüc k-
stellungen in Höhe von 23,4 Mio. EUR (Vorjahr: 20, 7 Mio. EUR) enthalten. Folgende Tabelle 
gibt einen Überblick über die Einzelpositionen: 
 
Personal- und  
Versorgungsaufwendungen 
2016 2015 
Mio. EUR Mio. EUR 
Löhne und Gehälter 258,3 243,4 
Soziale Abgaben 41,5 39,2 
Aufwendungen für Altersversorgung und 
Unterstützung 42,1 37,2 
Versorgungsaufwendungen 24,1 21,7 
Gesamt 366,0 341,5 
 
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 470,8 Mio. EUR (Vorjahr: 
458,9 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen: 
- Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Energie/Wasser/Abwasser)  
- Bezogene Waren und Leistungen  
- Unterhaltung des Infrastrukturvermögens/bebauter Grundstücke 
- Bewirtschaftung bebauter Grundstücke  
- Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen  
- IT-Dienstleistungen  
- Schülerbeförderungskosten  
- Fertigung/Vertrieb/Waren

Die Erhöhung des Postens resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme an Aufwendungen 
für bezogene Waren und Leistungen sowie Aufwendungen für die Fertigung, den Vertrieb 
und Waren. Auch die Zunahme in den Bereichen Unterhaltung und Bewirtsch aftung des 
Sachanlagevermögens und die Inanspruchnahme von IT -Dienstleistungen trägt zu einer 
Gesamterhöhung der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen um 11,9 Mio. EUR bei. 
 
Die den Bilanziellen Abschreibungen zu Grunde liegenden Nutzungsdauern weich en in 
Einzelfällen von der NKF Rahmentabelle und den örtlichen Nutzungsdauern der Stadt 
Münster ab. Aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes/Einflusses auf die VSEF -Lage wurde 
eine Anpassung der Nutzungsdauern der Verwaltungsgebäude erforderlich (§ 308 Abs.  2 S. 
3 HGB). Die Höhe der Abschreibungen insgesamt beträgt 163,6 Mio. EUR (Vorjahr: 136,8 
Mio. EUR). Die Erhöhung resultiert zum einen aus einer einmaligen Wertberichtigung von 
Festwerten, die für den Bestand an Lehr - und Lernmittel im Rahmen der damalige n 
Eröffnungsbilanz der Stadt Münster gebildet wurden, und zum anderen aus der Abschre i-
bung der im Berichtsjahr geleisteten bzw. für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 beschlo s-
senen Zuführungen in das Eigenkapital der FMO Flughaben Münster/Osnabrück GmbH, 
Greven. Weiterhin trug eine außerordentliche Abschreibung auf eine streitgegenständliche 
Forderung zu einer Erhöhung der Abschreibungen bei, sowie eine außerplanmäßige 
Abschreibung auf die Beteiligung an der Westfälische Landeseisenbahn GmbH,    Lippstadt. 
 
Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 537,8 Mio. EUR (Vorjahr: 492,0 Mio. EUR) 
betrifft im Wesentlichen die Bereiche: 
- Grundsicherung nach dem SGB II  
- Kinder-/Jugendhilfe  
- übrige soziale Leistungen  
- Landschaftsumlage  
- Zuwendungen an Theater Münster und Münster Marketing 
- Gewerbesteuerumlage  
- Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit  
Hauptursache für den Anstieg der Transferaufwendungen in Höhe von 45,8 Mio. EUR sind 
die stark gestiegenen Aufwendungen im Sozialbereich (u.a. Grundsiche rung, Kosten für 
Unterkünfte, Eingliederungsleistungen etc.) und im Bereich Kinder, Jugend und Familie. 
Weiterhin stieg der Aufwand im Bereich Landschaftsumlage. 
 
In den Sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 110,0 Mio. EUR (Vorjahr: 
130,2 Mio. EUR) sind im Wesentlichen enthalten: 
- Mieten/Pachten/Erbbauzinsen  
- Aufwendungen bezogene Leistungen, Verwaltung und Vertrieb  
- IT-Dienstleistungen  
- Steuern vom Einkommen und Ertrag  
- Versicherungen  
- Zinsen für Gewerbesteuererstattung  
- Werbung und Inseration sowie Prüfungs- und Beratungskosten

Die Verringerung des Postens ergibt sich unter anderem durch Einsparungen im Bereich 
Mieten, Pachten und Erbbauzinsen. Zum einen stellte die BIMA Häuser und Kasernen für 
Flüchtlingsunterkünfte mietzinsfrei zu r Verfügung, zum anderen wurden viele Flüchtlingsu n-
terkünfte in Holzrahmenbauweise neu gebaut, anstatt Gebäude von Dritten anzumieten. 
Weiterhin wirkt sich die Bildung von Drohverlustrückstellungen im Vorjahr aufwandserh ö-
hend aus, welche im Berichtsjahr au sblieben. Auch in den Bereichen bezogene Leistungen, 
Verwaltung und Vertrieb sowie KWK-Zahlungen an Übertragungsnetzbetreiber und Betreiber 
von KWK-Anlagen verringerten sich die Aufwendungen und trugen zu einer Gesamtmind e-
rung der sonstigen ordentlichen Aufwendungen bei. 
 
 
3. Gesamtergebnis 
 
Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 51,3 Mio. EUR (Vorjahr: 29,4 Mio. 
EUR) und verbesserte sich somit um 21,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Einer 
erheblichen Steigerung der ordentlichen Erträge in  Höhe von 110,8 Mio. EUR, vor allem in 
den Bereichen Steuern und ähnliche Abgaben und Kostenerstattungen und Kostenumlagen, 
steht eine Steigerung der ordentlichen Aufwendungen in nur geringerem Umfang, vor allem 
durch die Bereiche Transferaufwendungen, Bil anzielle Abschreibungen und Personalau f-
wendungen, in Höhe von 88,8 Mio. EUR entgegen. 
 
Das Gesamtfinanzergebnis beläuft sich auf -26,0 Mio. EUR (Vorjahr: -30,7 Mio. EUR). Das 
Ergebnis wird im Wesentlichen durch das verbesserte Beteiligungsergebnis in Höhe von 
6,9 Mio. EUR (Vorjahr: -0,7 Mio. EUR) beeinflusst. 
 
Es ergibt sich insgesamt ein Gesamtjahresergebnis in Höhe von 25,4 Mio. EUR (Vorjahr: -
1,4 Mio. EUR). Die Verbesserung des Ergebnisses aus der laufenden Geschäftstätigkeit und 
die Verbesserung des Ges amtfinanzergebnisses führten dazu, dass das Gesamtjahrese r-
gebnis um 26,8 Mio. EUR gesteigert werden konnte. 
 
 
VII. Sonstige Angaben 
 
Im Jahresdurchschnitt 2016 waren im Konzern 7.397 Mitarbeiter (Vorjahr: 7.187) beschäftigt. 
 
 
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs  
 
Mit Hilfe der Kapitalflussrechnung kann dargestellt werden, wie ein Unternehmen 
finanzielle Mittel in der vergangenen Abrechnungsperiode erwirtschaftet hat und welche 
Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen erfolgten.

Die Kapitalflussrechnung (nach DRS 21) stellt sich wie folgt dar:  
 
      2016 
      Mio. EUR 
1. +/- Periodenergebnis (einschl. Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) 25,4 
2. +/- Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV und Wertpapiere des UV 158,9 
3. +/- Zu-/Abnahmen der Rückstellungen -4,3 
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -58,8 
5. -/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -1,5 
6. -/+ Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie and. Aktiva, die nicht der 
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3,4 
7. +/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie and. Passiva, die nicht der Investitions- 
oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 19,1 
8. +/- Aufwendungen/Erträge aus a.o. Posten 0 
9. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 32,2 
10. - Sonstige Beteiligungserträge -11,5 
11. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 9,1 
12. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (aus außergewöhnlichen Beträgen) 0 
13. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (aus außergewöhnlichen Beträgen) 0 
14. -/+ Ertragsteuerzahlungen -11,7 
15. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 153,5 
       
16.   Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlagevermögens 9,0 
17. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -174,2 
18. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immateriellen Anlagevermögens 0 
19. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1,3 
20. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlagevermögens 7,6 
21. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -16,2 
22. + Einzahlungseffekt für abgegrenzte Zuwendungen, ohne wirtsch. Eigentum 
erworben zu haben 2,7 
23. - Auszahlungen für Zuwendungen, an denen kein wirtsch. Eigentum erworben wird 
(ARAP) -1,8 
24. - Auszahlungen durch den Abgang von geförderten Vermögensgegenständen -2,9 
25. + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen 
Geschäftseinheiten 0 
26. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen 
Geschäftseinheiten 0 
27. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdis-
position 0 
28. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdis-
position 0 
29. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesentl. 
Bedeutung) 292,5 
30. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesent. 
Bedeutung) -292,5 
31. + Erhaltene Zinsen 0,7 
32. + Erhaltene Dividenden 11,9 
33. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -164,5 
       
34.   Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterun-
ternehmens 11,3 
35. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen 0 
36. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterun-
ternehmens -8,7

37. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 
38. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 94,8 
39. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -61,9 
40. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 26,6 
41. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesentlicher 
Bedeutung) 0 
42. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesentlicher 
Bedeutung) 0 
43. - Gezahlte Zinsen -29,1 
44. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 
45. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 
46. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 33,0 
       
47.   Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 22,0 
48. +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des 
Finanzmittelfonds 0 
49. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 157,3 
50. +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln 0 
51. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 179,3 
 
Der Finanzmittelfond im Be richtsjahr setzt sich aus den Kassenbeständen und den Guth a-
ben bei Kreditinstituten in Höhe von 179,3 Mio. EUR zusammen.  
 
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit , der die Innenfinanzierung der 
laufenden Geschäftsaktivitäten widerspiegelt, weist in 2016 mit 153,5 Mio. EUR einen 
positiven Wert auf. Dies bedeutet, dass aus dem operativen Bereich des Unternehmens 
genügend Einzahlungen zugeflossen sind, um die Auszahlungen des laufenden Geschäfts 
zu decken.  
 
Ein negativer  Cashflow aus der Investition stätigkeit besagt, dass mehr investiert als 
deinvestiert wurde. Die Zahlungen aus Investitionstätigkeit in Höhe von -164,5 Mio. EUR 
konnten nicht durch den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe 
von 153,5 Mio. EUR kompensiert werden. 
 
Ein positiver Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (33,0 Mio. EUR)  verdeutlicht, in 
welcher Höhe Finanzierungsmittel dem laufenden Geschäft bzw. den Investitionen zugeflo s-
sen sind. 
 
In Summe ergibt sich aus den oben genannten Bereichen in 2016 eine zahlungswirksame 
Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von 22,0 Mio. EUR und insgesamt ein Za h-
lungsmittelbestand bzw. Finanzmittelfonds am Ende der Periode in Höhe von 179,3 Mio. 
EUR.

Gesamtlagebericht

Vorbemerkung 
 
Mit dem vorliegenden Gesamtabschluss legt die Stadt Münster den siebten konsolidierten 
Abschluss vor. Dem Gesamtabschluss ist gem. § 116 GO NRW i.V.m. § 49 Abs. 2 GemHVO 
NRW ein Gesamtlagebericht  beizufügen. Der Gesamtlagebericht hat das durch den 
Gesamtabschluss zu vermittelnde Bild hinsichtlich der Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und 
Finanzgesamtlage einschließlich der Betriebe zu erläutern. 
 
 
Geschäftsverlauf 
 
Die konjunkturelle Lage in Deutsch land war im Jahr 2016 durch ein solides und stetiges 
Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. So erreichte die Stadt Münster aufgrund der 
allgemein guten Wirtschaftslage einen historischen Spitzenwert im Bereich Gewerbesteue r-
aufkommen. Die Bauinvestitionen stiegen im Jahr 2016 um 3,1 %, was vor allem an höheren 
Investitionen für Wohnbauten (+4,3 %) lag. Auch in Münster führte die hohe Nachfrage nach 
Wohnraum zu hohen Investitionstätigkeit bei der Wohn+Stadtbau GmbH. Der kräftige 
Anstieg der staatlichen Konsumausgaben in 2016 ist unter anderem auf die hohe Zuwand e-
rung von Schutz suchenden und die daraus resultierenden Kosten zurückzuführen. Dabei 
wurde auch die Stadt Münster durch die entsprechenden Zuschüsse aus Bundes - bzw. 
Landesmitteln für die Aufnahme und Int egration der Zuflucht suchenden Menschen 
unterstützt. Aufgrund des hohen Anteils an Privatkunden und des stark dienstleistungsorie n-
tierten Geschäftskundensegments ist die Geschäftsentwicklung der Stadtwerke Münster nur 
mittelbar von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. 
 
Das Gesamtjahresergebnis des Konzerns Stadt Münster hängt im Wesentlichen mit den 
Ergebnissen aus folgenden Bereichen zusammen: 
Im Bereich Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben  wurde der Planansatz übertroffen. 
Das Gewerbesteueraufkommen  stieg im Vergleich zum Vorjahr um 42,8 Mio. EUR. Die 
Erträge aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer stiegen im Vorjahresvergleich 
um 4,7 Mio. EUR. 
 
Der Bereich Energie - und Wasservertrieb entwickelte sich im Berichtsjahr insgesamt 
zufriedenstellend. Im Strommarkt konnten die abgesetzten Mengen - bei einzelnen 
Kundengruppen zum Teil deutlich - gesteigert werden. Dabei sticht besonders der Ökostrom 
mit einem Plus von 24,2 % heraus. Die Mengensteigerung wurde vor allem im Segment 
Geschäftskunden mit re lativ knappen Margen erreicht. Weiter positiv hat sich der Stromve r-
trieb in der Region Münsterland entwickelt, wodurch die Rückgänge in einzelnen Kunde n-
segmenten im Stammmarkt Münster aufgefangen werden konnten. Im Gasmarkt konnten 
die abgesetzten Mengen witterungsbedingt gesteigert werden. Die Gaserlöse gingen bedingt 
durch eine Preissenkung im Oktober 2016 um 0,9 % zurück. Eine parallele Entwicklung 
zeigte sich im Wärmemarkt. Die Fernwärmepreise wurden aufgrund der Preisanpassung s-
formel zum 01.01.2016 ges enkt, so dass trotz einer witterungsbedingten Mengensteigerung

um 7,3 % die Wärmeerlöse um 1,3 % zurückgingen. Der Wasservertrieb erreichte 2016 
eine Mengen- und Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr.  
 
Im Geschäftsfeld „ Versorgungsnetze“ haben die Stadtwe rke Münster in 2016 21,5 Mio. 
EUR in den Ausbau der Versorgungsnetze, in die Leitungsnetze, die Hausanschlüsse und 
die zugehörigen Anlagen investiert.  
 
Durch die – zeitlich begrenzte – Wiedereinführung der KWK -Zulage wurde in 2016 die Lage 
am Strommarkt f ür die konventionelle Erzeugung verbessert. Der Ergebnisbeitrag erreichte 
unter anderem aufgrund eines Optimierungsprogramms annähernd das Planniveau. 
Dagegen blieb die Erzeugung aus erneuerbaren Energien sowohl in der erzeugten Menge 
als auch bei den Erlösen hinter den Planwerten zurück. 
 
Eine weitere Aufgabe der Stadtwerke Münster ist der öffentliche Personennahverkehr, 
dessen bereits gute Aufstellung in Münster sich im Berichtsjahr weiter verbesserte. Die 
Anzahl der Fahrgäste erreichte 45,1 Mio. (Vorjahr : 41,6 Mio.). Diese positive Entwicklung 
basiert weiterhin wesentlich auf dem Zuspruch der Kunden zu den angebotenen Abos sowie 
einer steigenden Zahl von Schülern. Trotz gestiegener Umsatzerlöse verschlechterte sich 
das operative Ergebnis. Ursächlich hierf ür waren die mit der Umstellung des Fahrplans und 
der Einführung der Ringlinie verbundenen Anlaufkosten. Der operative Kostendeckungsgrad 
kann aber weiterhin als zufriedenstellend bezeichnet werden. 
 
Im Bereich Vermietung erzielte die Wohn+Stadtbau GmbH, die vorrangig die Zwecksetzung 
einer sicheren und sozial verantwortlichen Wohnungsversorgung der breiten Schichten der 
Bevölkerung verfolgt, ein positives Ergebnis i.H.v. 6 Mio. EUR. Die Bestandsbewirtschaftung 
sowie die Optimierung der Kosten - und Finanzstruktur haben das Ergebnis des abgelauf e-
nen Wirtschaftsjahres positiv beeinflusst. 
 
In der Hausbewirtschaftung war ein Anstieg der Sollmieten durch Mieterhöhungen, durch 
Erstbezug von Neubauten und Mietanpassungen nach Neuvermietung zu verzeichnen. 
Leerstände, die über einen Zeitraum von drei Monaten hinausgingen, gab es zum 
31.12.2016 nicht. Die Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestandes wurde 
fortgesetzt. Das Investitionsvolumen in den eigenen Bestand betrug 2016 rund 6 Mio. EUR 
und ins Anlagevermögen 28,6 Mio. EUR, davon waren 22 Mio. EUR Baukosten. 
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr errichtete die Wohn+Stadtbau GmbH insgesamt 182 
Einheiten (Wohnungen, Kindertagesstätten und Flüchtlingsunterkünfte). 
 
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung war im Jahr 2016 weiterhin die 
Sicherung sozialverträglicher Gebühren für die hoheitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung 
und Straßenreinigung unter Beibehaltung bürgerorientierter Dienstleistungsangebote das 
Kernziel.

Die Restabfall- und Bioabfallgebühren sowie Straßenreinigungsgebühren blieben gemäß der 
Gebührenkalkulation bei den Sätzen des Vorjahres. 
 
Die AWM erfüllen für das Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben des öffentlich -rechtlichen 
Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG). Neben den 
gesetzlichen Vorgaben von KrWG und Landesabfallgesetz wurde zur Entwicklung und 
Umsetzung der kommunalen abfallwirtschaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfallwirtschaft s-
konzept (AWK) erarbeitet. Das AWK wird regelmäßig, in der Regel für fü nf Jahre, fortg e-
schrieben. Der Rat der Stadt Münster stimmte der Fortschreibung des AWK für die Jahre 
2016 – 2021 zu. 
 
Ein Schwerpunkt des fortgeschriebenen Abfallwirtschaftskonzepts bildet die Optimierung 
des Anlagenverbundes im Entsorgungszentrum Münster  (EZM). Hierzu zählen der Umbau 
des biologischen Teils der mechanisch -biologischen Restabfallbehandlungsanlage für die 
Behandlung von Bio - und Grünabfällen mit der Errichtung einer neuen Annahmehalle für 
Bioabfälle und einer neuen Abluftbehandlungslinie. D ie Inbetriebnahme ist zum 1. Januar 
2017 erfolgt.  
 
Im Zusammenhang mit dem Betrieb der mechanischen Aufbereitungsanlage  hat die Stadt 
Münster ein europaweites offenes Vergabeverfahren zur Vergabe von Entsorgungsdiens t-
leistungen im September 2016 eingeleit et. Der Leistungsbeginn war zum 1. Januar 2017 
beabsichtigt. Die REMONDIS GmbH & Co. KG, Region West rügte die Vergabeentsche i-
dungen. Der Nachprüfungsantrag wurde von der Vergabekammer in allen Punkten zurüc k-
gewiesen. Gegen den Beschluss der Vergabekammer wurde seitens REMONDIS eine 
Beschwerde beim OLG Düsseldorf eingereicht. Das Ergebnis der Verhandlung ist noch 
offen. 
 
In 2016 wurde ferner die Rekultivierung der ZDM II  fortgeführt. Es wurden die Rekultivi e-
rungsabschnitte IV/V mit einem Oberflächenabdichtu ngssystem versehen. Der Abschluss 
der Arbeiten erfolgt voraussichtlich im Juni 2017. 
 
Am 30. März 2017 wurde das „Gesetz zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Getrennte r-
fassung von wertstoffhaltigen Abfällen“ – sog. Verpackungsgesetz – beschlossen, wobei das 
Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Erst nach finaler Verabschiedung 
des Gesetzes werden die AWM die Entscheidungsvorschläge für die Münsteraner Politik 
erarbeiten, die z.B. Ersatz des Gelben Sackes durch die Gelbe Tonne vorsehen.

Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage 
 
Vermögens- und Schuldengesamtlage 
 
Nachfolgend wird eine Analyse der Vermögens - und Kapitalstruktur des Konzerns Stadt 
Münster zum 31.12.2016 im Vergleich zum Vorjahr dargestellt und erläutert. 
 
Gesamtbilanz 31.12.2016 31.12.2015 Veränderung 
Aktiva Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR 
1. Anlagevermögen 3.686,3 90 3.662,8 90 23,5 
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 82,7 2 95,5 2 -12,8 
1.2 Sachanlagen 3.486,6 85 3.450,6 85 36,0 
1.3 Finanzanlagen 117,0 3 116,6 3 0,4 
2. Umlaufvermögen 372,8 9 348,9 9 23,9 
2.1 Vorräte 69,4 2 68,3 2 1,1 
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 124,1 3 123,2 3 0,9 
2.3 Liquide Mittel 179,3 4 157,4 4 21,9 
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 57,9 1 57,7 1 0,2 
  Summe Aktiva 4.117,0 100 4.069,3 100 47,7 
 
Das auf der Aktivseite ausgewiesene Vermögen setzt sich wie in den Vorjahren zu 90 % 
aus dem langfristig orientierten Anlagevermögen zusammen. Das Sachanlagevermögen mit 
3.486,6 Mio. EUR stieg gegenüber dem Vor jahr um 36,0  Mio. EUR. Bei den Sachanlagen 
stellt das Infrastrukturvermögen (Entwässerungs - und Abwasserbeseitigungsanlagen, 
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen, Grund und Boden des 
Infrastrukturvermögens) den größten Anteil in Höhe von 51% dar. Während der Bilanzpo s-
ten „Immaterielle Vermögensgegenstände“ im Berichtsjahr um 12,8 Mio. EUR sank, blieben 
die Finanzanlagen i. H. v. 117,0 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres. 
 
Die Gesamtbilanzsumme ist zum 31.12.2016 um 47,7 Mio. EUR auf 4.117,0 Mio. EUR 
gestiegen. 
 
Zehn Prozent der Gesamtbilanzsumme werden durch das Umlaufvermögen und durch den 
ARAP dargestellt. Dabei entfallen 69,4 Mio. EUR auf Vorräte, 124,1 Mio. EUR auf Forderu n-
gen und sonstige Vermögensgegenstände, 179,3 Mio. EUR auf Liquide Mittel und 57,9 Mio. 
EUR auf den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten.

Gesamtbilanz 31.12.2016 31.12.2015 Veränderung 
Passiva Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR 
1. Eigenkapital 754,3 18 728,1 18 26,2 
1.1 Allgemeine Rücklage 673,7 16 662,1 16 11,6 
1.2 Sonderrücklagen 1,3 0 1,3 0 0,0 
1.3 Ausgleichsrücklage 53,9 1 66,1 2 -12,2 
1.4 Bilanzgewinn 25,4 1 -1,4 0 26,8 
2. Sonderposten 1.330,8 32 1.357,0 33 -26,2 
3. Rückstellungen 679,9 17 684,2 17 -4,3 
4. Verbindlichkeiten 1.279,4 31 1.226,2 30 53,2 
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 72,6 2 73,8 2 -1,2 
  Summe Passiva 4.117,0 100 4.069,3 100 47,7 
 
Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktur der Gesamtbilanz gibt Auskunft über die 
Finanzierung des Vermögens des Gesamtkonzerns. Die Eige nkapitalquote 1 beträgt 
weiterhin 18 %. Der Hauptbestandteil des Eigenkapitals ist dabei die allgemeine Rücklage in 
Höhe von 673,7 Mio. EUR (Vorjahr: 662,1 Mio. EUR). Im Berichtsjahr wurde ein Bilanzg e-
winn in Höhe von 25,4 Mio. EUR erzielt, der dem Jahresü berschuss des Berichtsjahres 
entspricht.  Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde der Ausgleichsrücklage zugeführt. 
 
Eine wesentliche Position auf der Passivseite sind ferner die Sonderposten für Zuwendu n-
gen und Beiträge in Höhe von insgesamt 1.311,5 Mio. EUR. Da das Sachanlagevermögen in 
vielen Fällen durch Erschließungsbeiträge und Zuwendungen des Bundes und des Landes 
mitfinanziert wurde, sind diese Förderungen in der Bilanz als Sonderposten auszuweisen 
und entsprechend der Nutzungsdauer des bezuschussten Vermögensgegenstandes 
erfolgswirksam aufzulösen. Weitere wesentliche Passivposten sind Verbindlichkeiten aus 
Krediten für Investitionen in Höhe von 1.075,8 Mio. EUR (1.043,0 Mio. EUR im Vorjahr) und 
Pensionsrückstellungen in Höhe von 531,7 Mio. EUR (508,3 Mio. EUR im Vorjahr).

Ergebnisgesamtlage  
 
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar: 
 
Gesamtergebnisrechnung 2016 2015 Veränderung 
Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR 
Steuern und ähnliche Abgaben 564,1 33 513,9 32 50,2 
Zuwendungen und allgemeine Umlagen  142,7 8 124,1 8 18,6 
Sonstige Transfererträge 16,0 1 15,6 1 0,4 
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 159,9 9 154,9 10 5,0 
Privatrechtliche Leistungsentgelte 551,5 32 547,6 34 3,9 
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 188,7 11 166,3 10 22,4 
Sonstige ordentliche Erträge 58,3 3 64,5 4 -6,2 
Aktivierte Eigenleistungen 13,3 1 13,6 1 -0,3 
Bestandsveränderungen 5,1 0 -11,7 -1 16,8 
Ordentliche Gesamterträge 1.699,6 100 1.588,8 100 110,8 
Personalaufwendungen 342,0 20 319,9 20 22,1 
Versorgungsaufwendungen 24,1 1 21,7 1 2,4 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 470,8 28 458,9 29 11,9 
Bilanzielle Abschreibungen 163,6 10 136,8 9 26,8 
Transferaufwendungen 537,8 32 492,0 31 45,8 
Sonstige ordentliche Aufwendungen 110,0 6 130,2 8 -20,2 
Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.648,3 97 1.559,5 98 88,8 
Gesamtergebnis der laufenden Geschäfts-
tätigkeit 51,3 3 29,4 2 21,9 
Beteiligungsergebnis 6,9 0 -0,5 0 7,4 
Zins- und sonstiges Finanzergebnis -32,9 -2 -30,2 -2 -2,7 
Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag 25,4 1 -1,4 0 26,8 
 
Die Ordentlichen Gesamterträge stiegen im Berichtsjahr um 110,8 Mio. EUR auf 1.699,6 
Mio. EUR. Den betragsmäßig höchsten Anteil an den ordentlichen Gesamterträgen haben 
wie im Vorjahr Steuern und ähnliche Abgaben sowie die Privatrechtlichen Lei stungsentgelte. 
Die Position Steuern und ähnliche Abgaben ist um 50,2 Mio. EUR auf 564,1 Mio. EUR 
gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Gewe r-
besteuererträge (42,8 Mio. EUR) und die gestiegenen Erträge aus dem Geme indeanteil an 
der Einkommenssteuer (4,7 Mio. EUR) zurückzuführen. Die Privatrechtlichen Leistungsen t-
gelte blieben in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. 
 
Eine Steigerung der Kostenerstattungen und Kostenumlagen um 22,4 Mio. EUR im 
Vergleich zum Vorjahr wird  vor allem durch die höheren Erträge aus Kostenerstattungen 
beim Sozialamt erzielt. Es handelt sich hierbei u.a. um Leistungen der Grundsicherung im 
Alter, Leistungen bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII sowie Erstattungen des Landes 
für Landesunterkünfte  zur Flüchtlingsunterbringung. Diesen höheren Erträgen stehen 
allerdings auch höhere Aufwendungen für die Leistungsgewährung gegenüber, worauf 
wesentlicher Teil der Steigerung von Transferaufwendungen zurückzuführen ist.

Die Ordentlichen Gesamtaufwendung en stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 88,8 Mio. 
EUR auf 1.648,3 Mio. EUR. Die Struktur der Aufwendungen blieb im Vergleich zum Vorjahr 
im Wesentlichen erhalten. Die Erhöhung der Ordentlichen Gesamtaufwendungen resultiert 
unter anderem aus den um 45,8 Mio.  EUR auf 537,8 Mio. EUR gestiegenen Transferau f-
wendungen. Zum einen korrespondiert diese Steigerung mit den höheren Erträgen bei den 
Kostenerstattungen (s.o.), zum anderen resultiert die Erhöhung aus dem um 19 Mio. EUR 
gestiegenen Aufwand im Bereich Kinder , Jugend und Familie für die bedarfsgerechte 
Anpassung und den Ausbau der Angebote für Kinder und Jugendliche und die schulische 
Versorgung. 
 
Das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit  steigt um 21,9 Mio. EUR auf 
51,3 Mio. EUR im Berichtsjahr und liegt damit über dem Vorjahresergebnis in Höhe von 
29,4 Mio. EUR. Weiterhin unterstützt das um 7,4 Mio. EUR höhere Beteiligungsergebnis die 
positive Entwicklung des Gesamtjahresergebnisses. Diese wird jedoch durch das Zins - und 
sonstige Finanzergebnis gemi ndert, das ein Defizit von 32,9 Mio. EUR aufweist. Insgesamt 
ergibt sich ein Gesamtjahresüberschuss i. H. v. 25,4  Mio. EUR (Vorjahr: Gesamtjahre s-
fehlbetrag i. H. v. 1,4 Mio. EUR). 
 
Finanzgesamtlage  
 
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmi ttel des abgelaufenen G e-
schäftsjahres wird auf die nach DRS 21 (Deutsche Rechnungslegungs Standards) erstellte 
Kapitalflussrechnung des Gesamtkonzerns (siehe Gesamtanhang 2016), sowie auf die NKF 
– Kennzahlen zur Finanzlage verwiesen. 
 
 
NKF – Kennzahlenset NRW 
 
Die Kennzahlen dienen der Analyse folgender Bereiche: 
 
 Gesamtsituation 
 Vermögenslage 
 Finanzlage 
 Ertragslage

Nr. Kennzahl Analyse   
Wert 
2016 
in % 
 
Wert 
2015  
in % 
 
Wert 
2014  
in % 
 
Wert 
2013  
in % 
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation                   
1. Aufwandsdeckungsgrad Die ordentlichen Aufwendungen werden komplett 
durch die ordentlichen Erträge gedeckt.   103   102 
 
105 
 
104 
2. Eigenkapitalquote 1 
Die Kennzahl misst den Anteil des Eigenkapitals 
am Gesamtvolumen der Bilanz. Je höher diese 
Kennzahl ist, desto tendenziell unabhängiger ist 
man von Fremdkapitalgebern. Die durchschnittli-
che Eigenkapitalquote in Deutschland liegt bei  
20-30%. 
  18   18 
 
18 
 
18 
3. Eigenkapitalquote 2 
Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital werden hier 
die Sonderposten (Zuschüsse und Beiträge) dem 
Gesamtvolumen gegenübergestellt. 
  50   51 
 
50 
 
50 
4. Überschussquo-
te/Fehlbetragsquote 
Das positive Gesamtergebnis von 25,4 Mio. EUR 
macht ca. 3,5 % der Summe aus Allgemeiner 
Rücklage, Sonderrücklage und Ausgleichsrückla-
ge aus. 
  3,5   -0,2 
 
0,3 
 
2,2 
Kennzahlen zur Vermögenslage                   
5. Infrastrukturquote 43 % des gesamten Vermögens sind langfristig in 
der Infrastruktur gebunden.   43   44 
 
44 
 
43 
6. Abschreibungsintensität 
Die Kennzahl stellt die Abschreibungen auf das 
Anlagevermögen den gesamten ordentlichen 
Aufwendungen gegenüber. Das ordentliche 
Ergebnis wird mit einem Anteil von 10 % durch 
Abschreibungen belastet. 
  10   9 
 
8 
 
9 
Kennzahlen zur Finanzlage                   
7. Anlagendeckungsgrad 2 
Der Anlagendeckungsgrad 2. Grades gibt darüber 
Auskunft, inwieweit das Anlagevermögen durch 
langfristiges Kapital gedeckt ist.  
  94   94 
 
93 
 
93 
8. Liquidität 2. Grades 
Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die 
Forderungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen 
Verbindlichkeiten decken. 
  86   80 
 
79 
 
93 
9. Kurzfristige Verbindlichkeitsquote Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten an 
der Gesamtbilanzsumme beträgt 5 %.   5   5 
 
5 
 
6 
10. Zinslastquote 
Die Zinslastquote zeigt auf, welche Belastung aus 
Finanzaufwendungen zusätzlich zu den 
Aufwendungen aus laufender Verwaltungstätigkeit 
besteht. 
  2   2 
 
5 
 
3 
Kennzahlen zur Ertragslage                   
11. Steuerquote Die Kennzahl gibt den Anteil der Steuererträge an 
den gesamten ordentlichen Erträgen wieder.  33  32 
 
30 
 
31 
12. Zuwendungsquote 
Die Zuwendungsquote stellt den Anteil der Erträge 
aus Zuwendungen an den gesamten ordentlichen 
Erträgen dar.  8  8 
 
9 
 
9 
13. Personalintensität I 
Die Personalintensität I stellt den Anteil der 
Personalaufwendungen an den gesamten 
ordentlichen Aufwendungen dar.  21  21 
 
20 
 
20 
14. Personalintensität II 
Die Personalintensität II stellt den Anteil der 
Personalaufwendungen an den gesamten 
ordentlichen Erträgen dar.   20  20 
 
19 
 
19 
15. Sach- und Dienstleistungsintensität 
Die Kennzahl gibt den Anteil, der durch Sach- und 
Dienstleistungen Dritter im Verhältnis zu den 
gesamten ordentlichen Aufwendungen entstanden 
ist, wieder. 
 29  29 
 
32 
 
31 
16. Transferaufwandsquote 
Die Kennzahl stellt den Anteil der Transferauf-
wendungen an den gesamten ordentlichen 
Aufwendungen dar.  33  32 
 
31 
 
30

Nachtragsbericht 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2016 
eine maßgebliche Auswirkung auf die Ertrags -, Finanz- oder Vermögenslage des Gesam t-
konzerns gehabt hätten, lagen nicht vor. 
 
 
Chancen und Risiken  
 
Die Vertreter der Stadt Münster in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesellschaften 
verfolgen alle relevanten Vorgänge und Entwicklungen in den Unternehmen. Über wichtige 
Ereignisse wird dem Dezernenten für Beteiligungen und dem Verwaltungsvorstand berichtet.  
 
Weiterhin wird durch das unterjährige Finanzcontrolling der Stadt Münster die Entwicklung 
der Ertrags - und Finanzlage verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd eingreifen zu können. 
Durch die vierteljährliche Konzernberichterstattung wird dem Haupt - und Finanzausschuss 
regelmäßig über die Entwicklung in den steuerungsrelevanten Unternehmen berichtet. Für 
diese Unternehmen wird außerdem mithilfe einer Konzern -Scorecard ein Überblick über die 
Steuerungsgrößen wie Leistungszielerreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltigkeit und 
Rentabilität unter Zugrundelegung der jeweiligen Jahresabschlüsse gegeben. 
 
Im Fokus des unterjährigen Finanzcontrollings der Stadt Münster stehen vor al lem die 
risikobehafteten Aufwands - und Ertragsbereiche. So wird vor allem die Entwicklung der 
Steuereinnahmen, insbesondere die Gewerbesteuer und der Gemeindeanteil an der 
Einkommensteuer, regelmäßig analysiert, da diese Einnahmen einen wesentlichen Einflu ss 
auf das Jahresergebnis der Stadt Münster und das Gesamtergebnis haben. Die Aufwand s-
seite ist geprägt durch die vielfältigen Herausforderungen, die sich als Folge der wachse n-
den Stadt Münster, einschließlich der Aufnahme und Integration der Zuflucht such enden 
Menschen, ergeben. Hierzu gehören insbesondere die Bereitstellung von ausreichendem 
Wohnraum, die bedarfsgerechte Anpassung und der Ausbau der Angebote für Kinder und 
Jugendliche und die schulische Versorgung. Aber auch die entsprechende Anpassung de r 
Sozialangebote und die Leistungsgewährung in diesem Bereich führen zu steigenden 
Aufwendungen. Die notwendige Anpassung und Erweiterung der Infrastruktur wird die 
ohnehin sehr angespannte Haushaltssituation ebenfalls zusätzlich belasten.  
 
Eine weitere R isikoposition für die Haushaltswirtschaft stellen die Kreditverbindlichkeiten in 
Schweizer Franken (CHF) aufgrund der Wechselkursentwicklungen dar. Der Bestand im 
städtischen Kreditportfolio betrug am 31.12.2016 rd. 105 Mio. CHF. Hier ist die Wechse l-
kursentwicklung sehr genau und zeitnah zu beobachten. Durch die Bildung von Drohverlus t-
rückstellung wurde eine entsprechende Vorsorge getroffen. Kreditaufnahmen in Fremdwä h-
rung sind bis auf Weiteres nicht mehr geplant, vielmehr wird grundsätzlich ein Abbau des 
Kreditportfolios in CHF angestrebt.

Ferner ist die Entwicklung der städtischen Tochtergesellschaften regelmäßig zu beobachten, 
um frühzeitig sich abzeichnende Risiken für den städtischen „Kernhaushalt“ zu erkennen. 
Ein Schwerpunkt in diesem Bereich wird in den nächsten Jahren die Aktivierung der 
Konversionsflächen für den Wohnungsmarkt der Stadt Münster sein. 
 
In Bezug auf die Neuordnung der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand hat die Stadt 
Münster das Optionsrecht zum 31.12.2016 ausgeübt und behält d amit die bisherige 
Umsatzbesteuerung bis zum 31.12.2020 bei. Das neue Umsatzsteuerrecht wird auf die ab 
dem 01.01.2021 ausgeführten Leistungen angewandt. 
 
Das Risikomanagementsystem der Stadtwerke Münster  sieht die kontinuierliche Ris i-
koidentifikation, -klassifizierung und -bewertung durch die Risikoverantwortlichen, aktive 
Risikosteuerungsmaßnahmen, die Einrichtung eines Frühwarnsystems sowie die Überw a-
chung und Überprüfung der Angemessenheit und Funktionsfähigkeit des Risikomanag e-
mentsystems vor. Die Bete iligungen der Stadtwerke Münster werden in das Risikomanag e-
mentsystem einbezogen. 
 
Die Risiken resultieren mittelfristig nach wie vor aus der Regulierung der Strom - und 
Gasnetze durch die Bundesnetzagentur. Von Bedeutung ist insbesondere die angekündigte 
deutliche Absenkung der Eigenkapitalverzinsung für das betriebsnotwendige Eigenkapital im 
Bereich der Strom- und Gasnetze. Aus Sicht der Energieversorgungsbranche entspricht das 
Verzinsungsniveau allerdings nicht dem Rentabilitätsniveau, das auf lange Sicht  für 
Netzinvestitionen aus Sicht von Kapitalgebern erforderlich ist. Auch die hohen fixen 
Anlaufkosten für die Ausstattung der Kunden mit der Smart Meter -Technologie werden 
voraussichtlich in den ersten Jahren zu Verlusten führen, da die seitens der Bundes netza-
gentur fixierten Preisobergrenzen zumindest in der Anlaufphase voraussichtlich nicht 
kostendeckend sind. 
 
Im Energievertrieb steigt der Margendruck weiter an, da sowohl auf den Strom - als auch auf 
den Gasmärkten eine hohe Wettbewerbsintensität herrscht. 
 
Entwicklungsrisiken birgt aus Sicht der Stadtwerke Münster auch das ab 2017 geltende 
Auktionsmodell für Windenergiestandorte, welches dazu führen kann, dass einzelne 
Standorte keine akzeptablen Investitionsrenditen mehr bieten. Im Gegenzug kann das 
Auktionsmodell aber auch Chancen bieten, da sich der Markt der Projektentwickler verä n-
dern wird und die Stadtwerke aufgrund ihrer finanziellen Solidität und der kommunalen Nähe 
als ein starker Partner gesehen werden. In Verbindung mit der eigenen Projektentwi ck-
lungskompetenz kann dies den Zugang zu potenziellen Windenergie-Standorten verbessern. 
 
Die Ertragschancen außerhalb des Kerngeschäfts der Stadtwerke Münster bieten sich auch 
für 2017 fallweise aus dem Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Grundstücken a m Hafen. 
Allerdings erweisen sich die Verkaufsprozesse im Einzelfall als langwierig, da diese häufig 
zum Gegenstand öffentlicher und politischer Kontroversen werden.

Die Wohn+Stadtbau verfolgt ein laufendes aktives Risikomanagement, um wesentliche 
Risiken frühzeitig erkennen zu können. Ein wesentlicher Bestandteil der Risikosteuerung 
geht mit einer mehrjährigen Wirtschaftsplanung einher. Operative Kennzahlen aus der 
Hausbewirtschaftung, ein regelmäßiges Projektcontrolling im Neubaubereich, ein Liquid i-
tätsmanagement sowie ausgewählte Bilanzkennzahlen und Soll -Ist-Abgleiche bilden die 
Basis für das monatliche Berichtswesen und die Risikosteuerung . Zudem wird der G e-
schäftsführung sowie den Gremien im Rahmen des Risikomanagements jährlich ein 
Risikobericht vorgelegt. 
 
Risiken für die zukünftige Entwicklung können sich aus strategischen und gesetzlichen 
Risiken, Markt- und Objektrisiken sowie Finanzrisiken ergeben. Gesetzliche Risiken können 
aus Gesetzesänderungen zum Mietrecht und zur Energieeinsparverordnung en tstehen. 
Hieraus können z.B. Mehrkosten bei Investitionsvorhaben entstehen oder Mietanpassungen 
lassen sich durch die Mietpreisbremse nicht in vollem Umfang realisieren. Marktrisiken 
können sich daraus ergeben, dass bei Neubauvorhaben Kostenüberschreitunge n, nicht 
termingerechte Fertigstellung und mögliche Insolvenzen der Handwerker das wirtschaftliche 
Ergebnis beeinträchtigen können. Diese Bereiche werden laufend überwacht. Die Finanzi e-
rungsrisiken sind aufgrund der finanzwirtschaftlichen Gesamtsituation u nd der noch 
anhaltenden Niedrigzinsphase als gering zu betrachten. 
 
Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich aus der anhaltenden Nachfrage nach 
Wohnraum, dem Bekanntheitsgrad des Unternehmens in Münster und dem guten techn i-
schen Zustand der Bestand simmobilien. Weitere Chancen bieten die Diversifizierung sowie 
die hohe Nachfrage nach Wohneigentum und die hohe Kaufkraft in Münster. 
 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster verfügen über ein in sich geschlossenes und alle 
Unternehmenseinheiten umfassendes  und dokumentiertes Risikomanagementsystem, 
welches in das Qualitätsmanagement eingebunden ist. Das Risikomanagement bei den 
Abfallwirtschaftsbetrieben Münster besteht aus den drei aufeinander aufbauenden Abschni t-
ten der Risikoinventur, der Risikobewertung  sowie der Risikofrüherkennung (definierte 
Kennzahlen und Toleranzgrenzen) und 
-handhabung. Alle erkannten Risiken für das Unternehmen werden kontinuierlich beobachtet 
und bewertet.  
 
Die Struktur des Risikomanagementsystems wurde 2015 und 2016 zwecks bess erer 
Handhabbarkeit insgesamt überarbeitet. Unterstützend wurde dazu eine neue Softwarel ö-
sung, basierend auf dem Managementinformationssystem der AWM, konzipiert, welche die 
Strukturen und Prozesse des Risikomanagementsystems abbildet. In 2016 fand eine 
Risikoinventur statt, in der sämtliche Risiken überprüft und ggf. neu bewertet wurden. Der 
Katalog der Frühwarnindikatoren und Gegenmaßnahmen wurde ebenfalls überarbeitet.

Die aktuelle Risikobewertung lässt zum jetzigen Zeitpunkt keine Risiken erkennen, die  den 
Fortbestand der AWM gefährden. 
 
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werden durch das bei der Gesamtko n-
zernmutter bestehende Beteiligungsmanagement angemessen berücksichtigt. Die Arbeit 
des Beteiligungsmanagements wird durch das Amt für Wirts chaftlichkeitsprüfung und 
Revision regelmäßig überprüft. 
 
 
Prognosebericht  
 
Das Jahresergebnis des Einzelabschlusses der Stadt Münster weist im Berichtsjahr einen 
Überschuss von 10,7 Mio. EUR aus. Auch das Geschäftsjahr 2017 wird die Stadt Münster 
aus heutiger Sicht wegen eines geringeren Defizits besser abschließen als geplant. In der 
mittelfristigen Ergebnisplanung laut Haushaltsplanentwurf 2018 setzt sich dieser Trend fort. 
Dennoch weisen die Planungen der nächsten Jahre noch zum Teil erhebliche Defizi te aus. 
Die Anstrengungen für eine Konsolidierung der Haushaltsplanung, bis hin zu einem 
nachhaltig ausgeglichenen Haushalt werden konsequent weiterfolgt. 
 
Für die Ergebnisentwicklung der Stadtwerke Münster  ist die Preisentwicklung auf den 
Beschaffungsmärkten für Strom, Gas, Kohle und Erdöl von zentraler Bedeutung. Dabei sind 
die Primärenergieträger Gas, Kohle und Erdöl weitgehend von den Einflüssen des Wel t-
marktes abhängig, während die Beschaffungspreise für Strom stärker von den nationalen 
energiepolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland geprägt sind. 
 
Die im Jahr 2015 revidierten Ziele aus der Strategie der Stadtwerke Münster mit den 
Kernthemen „Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien“, „innovative 
kommunale Mehrwertdienste“ und „Dienstl eistungen für eine intelligente und zukunftsfähige 
Ausrichtung der Infrastruktur“ werden auch künftig konsequent weiterverfolgt und sukzessive 
mit weiteren Maßnahmen unterlegt. Bestandteil dieser Strategie ist zudem, eine hohe 
Prozessqualität und Prozesseffizienz im Kerngeschäft sicherzustellen. 
 
Der Ausbau regenerativer Energien mit Onshore -Windenergieprojekten wird auch für das 
Jahr 2017 aktiv durch die Stadtwerke Münster vorangetrieben. In 2017 werden 5 Windene r-
gieanlagen in Münster und in der Region err ichtet. Als Beitrag zum Klimaschutz ist auße r-
dem die Erweiterung der Elektrobus-Flotte in Münster um bis zu fünf Fahrzeuge vorgesehen. 
Voraussetzung für diese Anschaffungen ist der Zufluss entsprechender Fördermittel. 
 
Zur Weiterentwicklung kommunaler Mehr wertdienstleistungen wollen die Stadtwerke 
Münster ab Frühsommer 2017 in zunächst zwei Innenstadtvierteln mit dem Ausbau von 
hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen beginnen. Damit verbunden ist die Ausgesta l-
tung eines neuen integrativen Geschäftsmodells , das über die bisherige reine Verlegung 
passiver Glasfaserinfrastruktur deutlich hinausgeht. Die erforderlichen Serviceprodukte

werden über Kooperationsverträge von leistungsfähigen Partnern bezogen. Sollte das 
Geschäftsmodell in der ersten Phase erfolgre ich sein, werden in den kommenden Jahren 
sukzessive weitere Stadtviertel mit Glasfaserhausanschlüssen und hochleistungsfähigen 
Internetservices erschlossen. Ab Frühjahr 2017 wird die münstercard als Servicekarte für 
Touristen das Angebotsspektrum der Stadt werke Münster erweitern. Weiterhin haben die 
Stadtwerke Münster der Stadt Münster angeboten, die Betriebsführung der städtischen 
Bäder zu übernehmen, wobei das Eigentum an den Bädern und damit auch das Defizit der 
städtischen Bäder im vorgesehenen Modell bei der Stadt Münster verbleiben werden. 
 
Weitere anspruchsvolle technische Investitionsvorhaben sind die Neuerrichtung einer 
zentralen Verbundleitstelle für alle Versorgungsnetze der Stadtwerke Münster, mit der in 
2017 begonnen wird, sowie die Neustrukturi erung der Wasserwerke in Münster, welche die 
Reduzierung der bestehenden Struktur von vier Wasserwerken auf zwei, bei gleichzeitiger 
Erhöhung des Gesamtvolumens der Wassereigengewinnung, beinhaltet.  
 
Zur strategischen Ausrichtung der Wohn + Stadtbau gehört die nachhaltige Bewirtschaftung 
des Portfolios, wirtschaftliche Bestandsinvestitionen, umfangreiche Neubaumaßnahmen 
sowie zielgerichtete Ankäufe. Im Geschäftsjahr 2017 sind Investitionen für Instandhaltungs - 
und Modernisierungsmaßnahmen in den Bestand de r Wohn + Stadtbau i.H.v. 6,3 Mio. EUR 
geplant. In der Hausbewirtschaftung werden Umsatzsteigerungen infolge von Fertigstellu n-
gen erwartet. Die Umsatzerlöse in Bauträgergeschäft werden aufgrund der höheren Anzahl 
von Fertigstellungen voraussichtlich über de m Niveau des Vorjahres liegen. Weiterhin wird 
sich die Wohn + Stadtbau an der Entwicklung der beiden zur Veräußerung stehenden 
Kasernenflächen in Münster beteiligen.  
Interne Maßnahmen, wie z. B. die Verbesserung der Transparenz und Effizienz, die 
Weiterentwicklung der Führungs - und Unternehmenskultur sowie die Optimierung der 
Kundenzufriedenheit, sind weitere Voraussetzungen, sich den wachsenden Anforderungen 
und vielfältigen Aufgaben der Immobilienbranche zu stellen. 
 
Das Unternehmen rechnet aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum und des guten 
Zustands des eigenen Bestands mit einem weiterhin zufriedenstellenden Ergebnis. 
 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster  planen für das Wirtschaftsjahr 2017 einen 
Jahresüberschuss von 3,8 Mio. EUR. Der prognostizie rte Jahresüberschuss ergibt sich aus 
unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebü h-
renbedarfsberechnung und ist als gesichert zu betrachten. 
 
Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenreinigung werden auch in 2017 nicht erhöht.  
Für 2017 werden insgesamt Investitionen i.H.v. 6,7 Mio. EUR (u.a. in Fahrzeuge i.H.v. 3,2 
Mio. EUR und in Anlagen der Stadtreinigung i.H.v. 1,3 Mio. EUR) prognostiziert. 
Um den Herausforderungen aufgrund der gestiegenen Einwohner- und Haushaltszahlen und 
der gestiegenen Nachfrage im gewerblichen Bereich gewachsen zu sein, ist geplant, 
mehrere zusätzliche Stellen neu zu besetzen.

Organe und Mitgliedschaften 
 
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem. § 116 Abs. 4 GO NRW i.V.m. § 
70 GO NRW für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitglieder gemacht.  
 
Verwaltungsvorstand 
 
Name, Vorname Ausgeübter Beruf 
Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen, 
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-
rechtlicher oder privat-rechtlicher Form 
Lewe, 
Markus 
Oberbürgermeister  Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Gesellschafterversammlung) 
 Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Vorsitzender im Hauptausschuss) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (2. Stellv. Vorsitzender im 
Risikoausschuss) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Vorsitzender im Verwaltungsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied in der Zweckverbandsversammlung) 
Schultheiß, 
Hartwig 
Stadtdirektor 
bis 31.10.2016 
 Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016) 
 Regionalverkehr Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 31.10.2016 )   
 AirportPark FMO GmbH  (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)                 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)   
 Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung 
bis 31.10.2016) 
 Westfälische Landeseisenbahn GmbH (WLE)  (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)      
 MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)    
 Westfälische Verkehrsgesellschaft (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)   
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)   
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)   
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsversammlung bis 
31.10.2016) 
 Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016) 
 CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat bis 31.10.2016) 
 Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016) 
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016) 
 Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ordentliches beratendes 
Mitglied im ÖPNV-Beirat bis 31.10.2016 )    
Heuer,  
Wolfgang 
Stadtrat 
 
 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

 Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V. (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied) 
 ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im 
Beirat)    
 Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Beirat) 
 Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwaltung 
Westfalen-Lippe (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der 
Verbandsversammlung) 
 Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der 
Verbandsversammlung) 
Reinkemeier, 
Alfons 
Stadtkämmerer  
 
 
 Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
 Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Ordentliches  
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)  
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
 Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH(Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung) 
 ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im 
Beirat) 
 Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Ver-
bandsversammlung) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
in der Zweckverbandsversammlung) 
Paal, 
Thomas 
Stadtrat, 
ab 17.11.2016 
Stadtdirektor  
 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Beirat) 
 
Wilkens, Cornelia Stadträtin  Institut für vergleichende Städtegeschichte gGmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversamm-
lung)  
 Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied in der Gesellschafterversammlung) 
 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
Peck, Matthias Stadtrat  Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)                                                
 Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat)

Ratsmitglieder 
 
Name, Vorname Ausgeübter Beruf 
Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigun-
gen, Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in 
öffentlich-rechtlicher oder privat-rechtlicher Form 
Baumann, Frank Programmierer  Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)  
Beitelhoff, 
Horst Karl 
 
Groß- und 
Außenhandels-
kaufmann (selbst.) 
 MCC Halle Münsterland GmbH  (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat) 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
Bennink, Helga 
bis 30.08.2016 
Diplom-Geologin  Westfälische Bauindustrie GmbH  (Stellv. stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 30.08.2016) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
Vorsitzende im Aufsichtsrat)  
 Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. Vorsitzende im Auf-
sichtsrat) 
Berding, Georg Schulleiter a. D., 
Dipl. Volkswirt 
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH  (Stellv. Vorsit-
zender im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 MCC Halle Münsterland GmbH  (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Berens, Jörg 
  
Referent Öffent-
lichkeitsarbeit 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

Bloch, Olaf 
 
Beamter Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Börgel, 
Peter Laurenz 
 
Dipl. Ing.FH, Dipl. 
Kfm., Unternehmer  
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichts-
rat) 
  Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Buddenbäumer, 
Heinz Georg  
Diplomagraringeni-
eur  
 MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
Dähne, Susanne 
bis 10.06.2016 
Diplom Geographin  Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat bis 10.06.2016) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden GmbH, (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 
10.06.2016) 
Dreßen, Olaf  Rechtsanwalt  
Dr. Erber, Dietmar  Diplom-Chemiker  Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat, im Risikoaus-
schuss und in der Zweckverbandsversammlung, stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Hauptausschuss) 
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
Fastermann, 
Thomas  
Angestellter  Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
 Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Vorsitzen-
der im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Feldmann, Doris 
 
Dipl. Sozialpädago-
gin 
 
Gotthal, Sven 
 
Angestellter  Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 11.05.2016) 
 Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis11.05.2016) 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 11.05.2016)

 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 
11,05.2016) 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 MCC Halle Münsterland GmbH  (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Hagemann, 
Philipp 
Rechtsanwalt  
Halberstadt,  
Richard-Michael 
Rentner  Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Hartmann, Gilbert  Bankkaufmann  CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
Heinemann,  
Jens Christian 
 
Office Manager / 
Büroleiter 
 CeNTech GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
 Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsit-
zender im Aufsichtsrat) 
Herwig, Marius Student  
Dr. Jäger, 
Cornelia 
ab 01.02.2016 
Referentin  Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Joksch, Gerhard  Stadtplaner, 
Berater 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
 Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
 Stadtwerke Münster GmbH (Vorsitzender im Aufsichts-
rat) 
Dr. Jung, Michael  Studienrat  Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost  (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung, im 
Verwaltungsrat, im Hauptausschuss und 3. Stellv. Vor-
sitzender im Risikoausschuss)

Kattentidt,  
Christoph 
Dipl. Sozialarbeiter  
Kemper, Annette  Lehrerin  Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Kersting, Mathias 
 
Betriebswirt  Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
 CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH ( Vorsitzender im 
Aufsichtsrat) 
 AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Kirgil, Fatma 
 
 
Dolmetscherin  MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
  Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Kleine Borgmann, 
Bruno 
Lehrer am 
Berufskolleg a.D. 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Kleyboldt, Michael 
 
Studiendirektor  Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
  MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland Ost  (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Verwaltungsrat) 
Koch, Marianne  geschäftsführende  
Gesellschafterin/  
Unternehmerin 
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)   
 Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Köhn, Raimund  Soziologe    Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Köhnke, 
Katharina 
Studentin  MCC Halle Münsterland GmbH  (1. Stellv. Vorsitzende 
im Aufsichtsrat) 
Kollmann, 
Thomas 
 
Angestellter  Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-

rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
 Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)  
Kubig-Steltig, 
Gabriele  
Dipl. Kauffrau, 
selbständig 
 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost  (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung 
und im Verwaltungsrat) 
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
 Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
 AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Leiße, Jan 
 
Immobilienmakler  Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
Leschniok, Stefan Rechtsanwalt  Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Liekefedt, Hedwig 
 
Lehrerin  Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
Loschelder, 
Christel 
 
Erzieherin, 
Traumpädagogin 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Mol, Richard Dipl. Volkswirt  
Möllemann-
Appelhoff, Carola  
Studienrätin  Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichts-
rat) 
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied in der Zweckverbandsversammlung) 
 Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

 Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Möllers, Jutta  Diplom-Pädagogin  Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Möltgen, Jörn EU-Referent  
Neumann, Hans 
 
Dachdeckermeister 
(selbständig) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Nicklas, Andreas  Rechtsanwalt  Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Dr. Ozan, Didem 
 
Fachfrau für 
Öffentlichkeitsarbeit 
/ Redakteurin  
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH  (Stellv. stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Peters, Carsten  Geschäftsführer  MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH  (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
 AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
 Technologieförderung Münster GmbH (Vorsitzender im 
Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Philipp, Ortrud Geschäftsführerin  Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Pohlmann, Franz Dipl.-
Argraringenieur 
 
Powroznik,  
Pascal 
Studienrat  Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Raffloer, Uwe Architekt  
Reiners, Otto  Referatsleiter  Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland Ost  (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied in der Zweckverbandsversammlung, 
stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat, im 
Hauptausschuss und im Risikoausschuss) 
 Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
 Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Reismann, Karin  Rentnerin  Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Reuter, Jürgen  Architekt  Wohn+Stadtbau GmbH  (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Rietenberg, Sylvia 
 
Sozialarbeiterin  Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
 Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Rohleder, Tim  Politologe, wiss. 
Mitarbeiter MdB 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 MCC Halle Münsterland GmbH  (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 17.02.2016) 
 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
Rosenau, Klaus 
ab 31.08.2016  
Lehrer  Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Sagel, Rüdiger 
 
Dipl.-Ingenieur  Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
 Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentli-
ches  stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentli-
ches   stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Schiller, Martin Kaufmann  
Schliemann, 
Josef 
Gemeindedirektor 
a.D. 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

 Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Schmanck, 
Johannes 
Selbständiger  Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Schulze Wintzler, 
Anne  
Verbraucherberate-
rin 
 
Seyfferth, Petra  Wissenschaftliche  
Mitarbeiterin 
 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichts-
rat) 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 28.09.2016)   
 Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 28.09.2016) 
 Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 28.09.2016) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 
29.06.2016) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Stähler, Angela Hausfrau  Sparkasse Münsterland-Ost  (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Steinmann, 
Ludger 
 
Dipl. Geograf, Dipl. 
Umweltwissen-
schaftler 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Dr. Stein-Redent, 
Rita  
Wissenschaftliche  
Mitarbeiterin 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Suuck, Julia 
bis 25.01.2016 
Sonderpädagogi-
sche Lehrkraft 
 
Varnhagen, Hans  Dachdeckermeister  Sparkasse Münsterland-Ost  (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 MCC Halle Münsterland GmbH  (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Vilhjalmsson, 
Wendela-Beate  
Lehrerin i.R.  Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)

 Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost  (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
von Göwels,  
Walter  
Dipl.-Kfm., 
 selbst. Versiche-
rungsfachmann 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
 Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
 Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Vorsitzender im 
Aufsichtsrat) 
 Sparkasse Münsterland-Ost   (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
von Olberg,  
Robert  
Angestellter  Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Weber, Stefan  IT-
Unternehmensbe-
rater 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
 Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver-
sammlung) 
 Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung, im 
Verwaltungsrat und im Hauptausschuss, stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied im Risikoausschuss) 
 Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wendland, 
Simone 
Rechtsanwältin  
Wenzel, Manfred 
 
Elektrotechnik-
Meister / Projektlei-
ter 
 Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Winkel, Maria Kauffrau in der 
Grundstücks- und 
Wohnungswirt-
schaft 
 Sparkasse Münsterland Ost  (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Zweckverbandsversammlung, 
stellv. Stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat) 
 Stadtwerke Münster GmbH (2. Stellv. Vorsitzende im 
Aufsichtsrat) 
 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
 Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 29.06.2016) 
 Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
 Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

Wischnewski, 
Heiko 
Diplom Ingenieur  Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
 MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wölter, Harald 
ab 15.06.2016 
Wissenschaftlicher 
Mitarbeiter

Beschlussvorlage

3806 Zeichen

V/0570/2019 
V/0570/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Bestätigung des Gesamtabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2016 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   03.07.2019 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   03.07.2019 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Auf der Grundlage des als Anlage 1 beigefügten Prüfungsberichtes des Rechnungsprüfungsau s-
schusses wird der Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2016 mit einer Bilanzsumme von 
4.116.969.103,87 € und einem Gesamtjahresüberschuss von 25.370.520,64 € bestätigt (§ 116 Abs. 
9 i. V. m. § 96 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW – GO NRW). 
 
 
Begründung: 
 
Nach § 116 Abs. 1 GO NRW haben die Gemeinden zum Schluss eines jeden Haushaltsjahres einen 
Gesamtabschluss aufzustellen. 
 
Den mit Datum vom 05.06.2018 vom Stadtkämmerer aufgestellten und vom Oberbürgermeister b e-
stätigten Entwurf des Gesamtabschlusses zum 3 1.12.2016 einschließlich Gesamtlagebericht und 
Gesamtanhang hat der Rat in der Sitzung am 04.07.2018 (Vorlage Nr. V/0347/2018) zur Kenntnis 
genommen und zur Prüfung an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen. Gemäß § 116 Abs. 9 i. 
V. m. § 59 Abs. 3 GO NRW  prüft der Rechnungsprüfungsausschuss den Gesamtabschluss, dabei 
bedient er sich der örtlichen Rechnungsprüfung. 
 
Nach § 102 Abs. 3 bis 5 i. V. m. Abs. 11 GO NRW war der Gesamtabschluss dahingehend zu prüfen, 
ob die gesetzlichen Vorschriften und die sie er gänzenden Bestimmungen beachtet worden sind und 
ob er unter Einbeziehung der Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild 
der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde vermittelt. Einzubeziehen 
war auch die Beurteilung, ob der Gesamtlagebericht mit dem Gesamtabschluss in Einklang steht. 
 
Das Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision hat als örtliche Rechnungsprüfung mit diesen 
Maßgaben die Prüfung des Gesamtabschlusses zum 31.12.2016 durchgeführt und über  die Prüfung 
den als Anlage 1 beigefügten Bericht erstellt. Während der Prüfung kam es zu Hinweisen, die au f-
Amt für 
Wirtschaftlichkeitsprüfung und 
Revision 
 
11.06.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Frohne 
Telefon: 492 1400 
FrohneK@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0570/2019 
grund ihres wirtschaftlichen Gewichtes Korrekturen des Entwurfes nach sich zogen. Diese Korrekt u-
ren betrafen die Kapitalflussrechnung, die Behandlun g aufgedeckter stiller Reserven beim Grundve r-
mögen York-Höfe und den Ausweis der Kapitalzuführungen an die Stadtwerke Münster GmbH zum 
Ausgleich der Finanzbedarfe der Flughafen Münster -Osnabrück GmbH. Die Korrekturen wurden in 
die dem Prüfungsbericht anhän gende und nun dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegte Endfa s-
sung des Gesamtabschlusses eingearbeitet. Nach dem Ergebnis der Prüfung beläuft sich der G e-
samtjahresüberschuss 2016 demnach auf 25.370.520,64  €. Gegenüber der überarbeiteten Fassung 
des Gesamtabschlusses 2016 bestehen keine Einwendungen. Im Einzelnen wird dazu auf den Pr ü-
fungsbericht sowie ergänzend auf die bereits mit der Vorlage V/0347/2018 versandten Unterlagen 
zum Gesamtabschluss 2016 verwiesen. 
 
Dem Oberbürgermeister und dem Finanzdezernat wu rde der Prüfungsbericht vor Abschluss der Pr ü-
fung zur Kenntnis gegeben.  
 
Der Rechnungsprüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am 28.05.2019 den Bericht über die Prüfung 
des Gesamtabschlusses eingehend beraten, sich dabei dem durch das Amt für Wirtschaftlichkeitsprü-
fung und Revision formulierten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk angeschlossen und dem Rat 
empfohlen, den aufgestellten Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2016 gemäß § 116 
Abs. 9 GO NRW zu bestätigen. 
 
 
In Vertretung 
 
gez. 
Thomas Paal 
 
 
Anlage: Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2016

Beratungsverlauf (2)

03.07.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 11 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.07.2019 Rat
TOP 10 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Wolbecker Straße 284
  • Loddenheide

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Details

Aktenzeichen
V/0570/2019
Typ
Vorlagen
Datum
03.06.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37