V/0958/2020
NKF-Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2018 (Entwurf)
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gesamtabschluss_2018_Session
138470 Zeichen
Fläche Hellgrün
Turmlandschaft
Logo der Stadt Münster
M-Profilmarke
NKF-Gesamtabschluss
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Gesamtabschluss 2018
- Entwurf -
Gesamtabschluss 2018
Entwurf
Herausgeber: Stadt Münster
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Abteilung Beteiligungsmanagement
48127 Münster
Email: finanzen@stadt-muenster.de
Internet: http://www.muenster.de/
Druck: Eigendruck
Auflage: 110, November 2020
Bildnachweise: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster
http://www.stadt-muenster.de/medien/startseite.html
Inhaltsverzeichnis
Aufstellungs- und Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung 2018
Gesamtbilanz zum 31.12.2018
Gesamtanhang 2018 mit Kapitalflussrechnung
Gesamtlagebericht 2018
Abkürzungsverzeichnis
Aufstellungs- und
Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung
2018
2018 2017
EUR EUR
1. Steuern und ähnliche Abgaben 641.368.505,91 586.686.785,64
2. + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 157.798.411,10 136.097.294,28
3. + Sonstige Transfererträge 22.339.659,08 20.978.176,34
4. + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 176.955.581,32 164.264.426,71
5. + Privatrechtliche Leistungsentgelte 606.799.131,30 603.118.214,54
6. + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 194.815.902,86 210.583.977,16
7. + Sonstige ordentliche Erträge 69.721.014,38 56.432.711,41
8. + Aktivierte Eigenleistungen 12.871.810,06 12.880.778,16
9. +/- Bestandsveränderungen -9.060.203,70 9.886.424,39
10. = Ordentliche Erträge 1.873.609.812,31 1.800.928.788,63
11. - Personalaufwendungen 370.847.003,57 355.244.400,98
12. - Versorgungsaufwendungen 34.437.921,82 31.468.157,08
13. - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 517.592.348,04 524.186.730,85
14. - Bilanzielle Abschreibungen 137.443.381,03 147.958.182,14
15. - Transferaufwendungen 590.303.129,70 575.865.931,36
16. - Sonstige ordentliche Aufwendungen 124.771.592,90 122.738.912,25
17. = Ordentliche Aufwendungen 1.775.395.377,06 1.757.462.314,66
18. = Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 98.214.435,25 43.466.473,97
19. + Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 103.855,62 29.044,77
20. + Beteiligungserträge 7.117.351,30 13.926.605,16
21. + Zinserträge und sonstige Finanzerträge 911.093,21 548.964,08
22. - Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 0,00
23. - Zinsaufwendungen- und sonstige Finanzaufwendungen 28.053.230,47 31.060.892,05
24. = Gesamtfinanzergebnis -19.920.930,34 -16.556.278,04
25. = Ordentliches Gesamtergebnis 78.293.504,91 26.910.195,93
26. = Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag 78.293.504,91 26.910.195,93
Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2018
Gesamtbilanz
zum
31.12.2018
31.12.2018 31.12.2017 31.12.2018 31.12.2017
Aktiva EUR EUR Passiva EUR EUR
Anlagevermögen 3.856.884.623,39 3.726.979.030,97 Eigenkapital 869.393.943,26 788.420.665,06
Immaterielle Vermögensgegenstände 56.958.881,79 69.052.253,39 Allgemeine Rücklage 714.336.842,63 694.111.168,92
Geschäfts- oder Firmenwerte 48.852.509,14 60.427.626,74 Sonderrücklagen 1.306.000,00 1.306.000,00
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 8.106.372,65 8.624.626,65 Ausgleichsrücklage 75.457.595,72 66.093.300,21
Sachanlagen 3.610.190.166,78 3.538.588.592,22 Bilanzgewinn/Bilanzverlust 78.293.504,91 26.910.195,93
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 257.617.218,96 237.806.845,01 Sonderposten 1.306.641.168,11 1.317.296.457,68
Grünflächen 128.917.032,23 129.926.889,93 Sonderposten für Zuwendungen 679.555.924,97 671.151.805,91
Ackerland 44.695.840,07 36.420.754,25 Sonderposten für Beiträge 609.745.014,10 626.973.729,24
Wald, Forsten 10.685.392,29 10.239.585,96 Sonderposten für den Gebührenausgleich 10.032.332,90 12.220.359,48
Sonstige unbebaute Grundstücke 73.318.954,37 61.219.614,87 Sonstige Sonderposten 7.307.896,14 6.950.563,05
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.255.704.143,15 1.199.670.984,42 Rückstellungen 720.444.021,61 703.718.914,54
Kinder- und Jugendeinrichtungen 72.049.496,01 65.873.653,52 Pensionsrückstellungen 586.581.131,00 560.523.899,00
Schulen 366.172.766,06 359.308.282,00 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 41.231.676,11 42.869.604,17
Wohnbauten 221.576.461,91 193.650.323,00 Instandhaltungsrückstellungen 2.324.928,55 3.218.500,15
Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 595.905.419,17 580.838.725,90 Steuerrückstellungen 10.344.701,41 12.818.598,81
Infrastrukturvermögen 1.749.767.716,75 1.761.331.163,52 Sonstige Rückstellungen 79.961.584,54 84.288.312,41
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 316.131.260,43 315.796.475,63 Verbindlichkeiten 1.416.862.716,57 1.335.963.277,42
Brücken und Tunnel 39.666.506,08 40.045.970,50 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.213.066.370,63 1.095.513.732,04
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 669.057.984,55 671.581.503,40 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 3.824.807,30 39.817.537,74
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlage 510.049.172,69 529.195.700,71 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 506.561,08 625.243,00
Stromversorgungsanlagen 74.046.343,11 70.010.424,76 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 47.266.315,78 58.758.907,10
Gasversorgungsanlagen 32.443.227,00 31.036.298,00 Sonstige Verbindlichkeiten 152.198.661,78 141.247.857,54
Wasserversorgungsanlagen 36.909.157,98 35.257.272,67 Passive Rechnungsabgrenzungsposten 71.015.176,87 67.893.714,16
Wärmeversorgungsanlagen 35.992.634,72 31.154.281,37
Abfallbeseitigungsanlagen 16.136.935,50 16.967.262,82
Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 19.334.494,69 20.285.973,66
Bauten auf fremden Grund und Boden 5.609.430,61 6.152.996,79
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 17.258.787,14 15.381.191,36
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 126.849.786,69 128.346.364,21
Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.548.795,38 45.493.765,21
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 149.834.288,10 144.405.281,70
Finanzanlagen 189.735.574,82 119.338.185,36
Anteile an verbundenen Unternehmen 33.626.414,93 33.545.558,70
Anteile an assoziierten Unternehmen 35.752.621,47 35.443.191,61
Übrige Beteiligungen 6.592.473,07 6.366.848,66
Sondervermögen 4.102.004,31 4.144.749,79
Wertpapiere des Anlagevermögens 35.847.397,75 29.767.386,33
Ausleihungen 73.814.663,29 10.070.450,27
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 65.000.000,00 0,00
Ausleihungen an Beteiligungen 6.646.064,05 7.048.193,00
Sonstige Ausleihungen 2.168.599,24 3.022.257,27
Umlaufvermögen 470.073.194,56 430.488.240,72
Vorräte 67.714.514,44 80.526.638,80
Rohstoffe/Fertigungsmaterial, Hilfsstoffe Betriebsstoffe 9.335.237,88 9.152.354,06
Waren 34.423.792,13 32.739.955,32
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 11.698.885,96 27.061.931,97
Fertige Erzeugnisse 11.890.557,80 11.523.905,84
Emissionsrechte 366.040,67 48.491,61
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 143.553.278,18 151.609.926,81
Forderungen 115.300.201,08 117.313.946,73
Sonstige Vermögensgegenstände 28.253.077,10 34.295.980,08
Liquide Mittel 258.805.401,94 198.351.675,11
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 57.399.208,47 55.825.757,17
4.384.357.026,42 4.213.293.028,86 4.384.357.026,42 4.213.293.028,86
Gesamtbilanz der Stadt Münster zum 31.12.2018
Gesamtanhang 2018
mit
Kapitalflussrechnung
Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag .......................... 1
II. Angaben zum Konsolidierungskreis ....................................................................................... 1
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden .......................................................................... 4
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden .................................................. 4
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz ................................................................................... 7
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung ............................................................. 19
VII. Sonstige Angaben ............................................................................................................. 22
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs ..................................................................................... 23
- 1 -
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und der Gemeindehaushalts-
verordnung1 für das Land Nordrhein-Westfalen zum 31.12.2018 einen Einzelabschluss und als Mut-
terunternehmen einen Gesamtabschluss aufgestellt. Sofern ergänzende Vorschriften des Handels-
gesetzbuches anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll zu konsolidierenden Aufgabenbereiche entspricht
dem Kalenderjahr. Bei den assoziierten Unternehmen wurde der jeweils letzte Jahresabschluss zu-
grunde gelegt. Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die
Betragsangaben erfolgen in Euro. Es können sich in Einzelfällen in den Summenzeilen der Tabellen
Rundungsdifferenzen zu den tatsächlichen Summen der Einzelwerte ergeben.
II. Angaben zum Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Stadt Münster selbst, sämtliche wirtschaftlich und or-
ganisatorisch verselbstständigten Aufgabenbereiche der Stadt Münster, die im Rahmen der Vollkon-
solidierung bzw. der „at equity“-Methode in den Gesamtabschluss mit einbezogen werden. Gegen-
über dem Vorjahr ist der Konsolidierungskreis unverändert geblieben.
Auf die Stadt Münster wurden folgende Unternehmen voll konsolidiert:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil
in %
Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Stadtwerke Münster GmbH Münster 100,00
Wohn+Stadtbau GmbH Münster 100,00
Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzernebene in den Gesamtabschluss einbezogen.
1 Ab dem 01.01.2019 wurde die Gemeindehaushaltsverordnung durch die Kommunalhaushaltsverordnung
ersetzt. Der Gesamtabschluss 2018 erfolgt noch auf Basis der bis zum 31.12.2018 gültigen Rechtsvorschrif-
ten.
- 2 -
Dadurch sind über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH folgende Gesellschaften
als verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung in den Konsolidierungskreis des
Gesamtabschlusses gelangt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
münsterNETZ GmbH Münster 100,00
Westfälische Bauindustrie GmbH Münster 99,00
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG Löningen 100,00
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH Münster 100,00
Die Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH ist zum 01.07.2018 auf die Stadtwerke Münster
GmbH übergegangen.
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurde die Westfälische Fernwärmever-
sorgung GmbH mit einem Anteil der Stadtwerke Münster GmbH am Kapital in Höhe von 50,00 %
als anteilsmäßig konsolidiertes Gemeinschaftsunternehmen in den Konsolidierungskreis des
Gesamtabschlusses aufgenommen.
Folgende Unternehmen der Stadt Münster wurden nach der „at equity“-Methode (Fortschreibung
des Beteiligungsbuchwertes) im Gesamtabschluss berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
citeq (Eigenbetrieb)* Münster 100,00
Theater Münster (Eigenbetrieb)* Münster 100,00
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH* Münster 92,09
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Münster 45,40
*) In Ausübung der Wahlrechte nach § 116 Abs. 3 GO i .V.m. § 296 Abs. 2 HGB wurde auf eine
Einbeziehung der verbundenen Unternehmen als solche verzichtet.
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden assoziierten
Unternehmen „at equity“ einbezogen:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Nederlands-Duitse Internet Exchange B. V. Enschede 50,00
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Osnabrück 50,00
smart OPTIMO GmbH & Co. KG Osnabrück 32,52
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Greven 35,06
items GmbH Münster 30,58
- 3 -
Die folgenden Unternehmen der Stadt Münster wurden zu Anschaffungskosten „at cost“ berück-
sichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH*** Münster 100,00
Münster Marketing (Eigenbetrieb)*** Münster 100,00
KonvOY GmbH*** Münster 100,00
Wirtschaftsförderung Münster GmbH*** Münster 85,00
GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH*** Münster 66,67
AirportPark FMO GmbH*** Greven 33,33
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH Telgte 10,00
Institut für vergleichende Städtegeschichte GmbH
(IStG gGmbH) Münster
10,00
Chemisches u. Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe Münster
6,25
Regionalverkehr Münsterland GmbH Münster 4,02
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH Münster 1,00
NRW.URBAN kommunale Entwicklung GmbH Düsseldorf 1,00**
**)Zusätzlich hierzu wird ein indirekter Anteil von 1,00 % über die KonvOY GmbH gehalten.
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden Gesellschaften
„at cost“ berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH*** Borkum 49,90
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG*** Münster 25,00
Westfälische Landeseisenbahn GmbH Lippstadt 14,13
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Troisdorf 7,75
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs
GmbH Troisdorf 7,75
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr – Lippe GmbH Münster 3,57
***) In Ausübung der Wahlrechte nach § 116 Abs. 3 GO i.V.m. § 296 Abs. 2 HGB sowie § 50 Abs. 3
GemHVO i.V.m. § 296 Abs. 1 Nr. 3 und § 311 Abs. 2 HGB wurde auf eine Einbeziehung der
verbundenen und assoziierten Unternehmen als solche verzichtet.
Über die Wohn+Stadtbau GmbH wurde die Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Münster
als „at cost“ bewertetes Unternehmen berücksichtigt. Gem. § 116 Abs. 3 GO i.V.m. § 296 Abs. 2
HGB wurde auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses durch die Wohn+Stadtbau GmbH ver-
zichtet, da der Einfluss des oben genannten verbundenen Un ternehmens auf die Vermögens-,
Schulden-, Ertrags- und Finanzlage (VSEF-Lage) von untergeordneter Bedeutung ist.
- 4 -
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode (§ 50 Abs. 1 und 2 GemHVO
i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfolgte die Verrechnung der Anteile mit dem
Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Ein-
beziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.
Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 50 Abs. 1 und 2 GemHVO i.V.m. § 303 Abs. 1 HGB
durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen mit den entsprechenden Rückstellungen und
Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbetrieben sowie der Rechnungsabgrenzungsposten. Bürg-
schaften und sonstige finanzielle Verpflichtungen wurden ebenfalls zu Gunsten verbundener Unter-
nehmen bereinigt.
Von einer Zwischenergebniseliminierung wurde gem. § 50 Abs. 1 und 2 GemHVO (siehe Hand-
reichung zu § 50 GemHVO) i.V.m. § 304 Abs. 2 HGB bei den voll zu konsolidierenden und den
assoziierten Unternehmen abgesehen. Eine Ausnahme bildeten hierbei die aufgedeckten stillen Re-
serven einer Sacheinlage der Stadt Münster zugunsten der Wohn + Stadtbau GmbH.
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 50 Abs. 1und 2 GemHVO i.V.m.
§ 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernbetrieben mit den auf sie
entfallenden Aufwendungen.
Die assoziierten Unternehmen wurden in der Gesamtbilanz, auf der Grundlage der Wertansätze
zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Gesamtab-
schluss, mit dem Buchwert angesetzt (Buchwertmethode). Die Wertansätze werden entsprechend
fortgeschrieben.
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen verselbstständigten Aufgabenbereiche wurden für den Ge-
samtabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich einheitlich nach den bei
der Stadt Münster geltenden Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden aufgestellt , sofern deren
Auswirkungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der
VSEF-Lage des „Konzerns Kommune“ nicht von untergeordneter Bedeutung sind (§ 50 Abs. 1
GemHVO NRW i.V.m. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB).
Eine Anpassung der jeweiligen Einzelabschlüsse der assoziierten „at equity“ bewerteten Unterneh-
men an die konzerneinheitlichen Ansatz- und Bewertungsmethoden erfolgte in Ausübung des Wahl-
rechts gem. § 312 Abs. 5 HGB nicht.
- 5 -
Im Einzelnen wurden im Konzern Stadt Münster folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
angewendet:
Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs - oder Herstellungskosten,
vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3
und 17 Jahren), bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um line-
are Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 80 Jahren), angesetzt.
In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsolidierenden Unternehmen die degressive Ab-
schreibung, teilweise mit Übergang zur linearen Methode, vorgenommen. In Fällen von betriebsspe-
zifischen Besonderheiten und in Fällen von einer untergeordneten Bedeutung für die VSEF-Lage ist
auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis
410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 33 Abs. 4 GemHVO grundsätzlich im Anschaffungsjahr voll
abgeschrieben. Ebenso wurde bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster verfahren. Bei der
Wohn+Stadtbau wurden die im Jahr 2018 angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu ei-
nem Betrag von 800,00 EUR voll abgeschrieben. Niedrigere Wertansätze aufgrund von in Vorjahren
nach § 254 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung vorgenommenen steuer rechtlich
begründeten Abschreibungen werden unter Anwendung der für sie geltenden Vorschriften fortge-
führt. Die Stadtwerke Münster verbuchten Vermögensgegenstände mit Anschaffungsk osten bi s
250,00 EUR unmittelbar in den Aufwand und schrieben Anschaffungsko sten zwischen 250,00 und
800,00 EUR im Zugangsjahr voll ab. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die VSEF-Lage
ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten neben den Material-, Fertigungs- und
Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwendigen Materialgemein- und Fertigungsgemein-
kosten. Wurden Wahlrechte zur Ermittlung der Herstellungskosten bei den Konzernbetrieben ander-
weitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VS EF-Lage auf eine Anpassung
gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. Die Stadtwerke Münster haben im Geschäftsjahr
2013 die Bilanzierungsrichtlinien zur Aktivierung von Verteilungsanlagen zur Vermittlung eines die
tatsächlichen Verhältnisse besser darstellenden Bildes der VSEF-Lage in Anlehnung an das EnWG
neu gefasst. Bei den Herstellungskosten für Vermögensgegenstände der Energie- und Wassernetze
werden darüber hinaus Regiegemeinkosten berücksichtigt. D ie Zuschläge für Lager gemeinkosten
wurden auf 20 % festgelegt und für Regiegemeinkosten in Abhängigkeit von den maßbeteiligten
technischen Funktionsbereichen zwischen 1 % und 25 %. Insbesondere werden Erneuerungsmaß-
nahmen im bestehenden Netz, die eine Länge von 200 Metern und mehr erreichen, aktiviert. Ferner
wurden die Nutzungsdauern im Jahr 2014 für das Stromnetz von 25/35 Jahren auf 40 Jahre und für
das Gasnetz von 30 Jahren auf 55 Jahre erhöht.
Die Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Soweit die Gründe
für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag nicht mehr bestanden, ist entsprechend § 253 Abs. 5
HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert bewertet.
- 6 -
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu fortgeführten
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu gleitenden Durchschnittspreisen oder zum niedri-
geren Börsen- oder Marktpreis, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung
der unfertigen Leistungen entspricht der der selbsterstellten Anlagen. Für bestimmte Vorräte werden
die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren ermittelt. Aufgrund des hohen
Ermittlungsaufwandes, betriebsspezifischer Besonderheiten und aufgrund untergeordneter Bedeu-
tung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. Die
den Stadtwerken Münster unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG i.V.m. §§ 7 und
8 ZuG 2012 (Zuteilungsgesetz 2012) sind mit dem Wert von 1 EUR ausgewiesen. Erworbene Emis-
sionsrechte wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ( Markt-
wert) zum Bilanzstichtag bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag aktiviert . Allen
erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum
niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.
Disagios wurden, soweit erkennbar, aktivisch abgegrenzt.
Das nach § 75 Abs . 3 GO bestehende Wahlrecht zur Bildung einer Ausgleichsrücklage wurde in
Anspruch genommen.
Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebundene Investitionen wurden als Sonderposten
ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsjahr wurden mit den Nennbeträgen passiviert.
Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme des Sonderpostens für den Gebührenausgleich - nach Maß-
gabe der auf die Vermögensgegenstände angewandten Abschreibungssätze. Für Kostenüberde-
ckungen der kostenrechnenden Einrichtungen am Ende eines Kalkulationszeitraumes, die nach dem
Kommunalabgabengesetz innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden müssen, wurde ein Son-
derposten für den Gebührenausgleich gebildet.
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken ist durch
die Bildung von Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung not-
wendigen Betrags ausreichend Rechnung getragen worden.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden für bestehende Versor-
gungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebildet. Diese wurden mit dem nach versiche-
rungsmathematischen Verfahren ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von
5 % angesetzt.
- 7 -
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentualer Aufschlag zur Pensionsrückstellung be-
rücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der letzten 3 Jahre aus dem Verhältnis der gezahlten
Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gezahlten Versorgungsbezüge errechnet.
Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Altlasten beinhaltet im Wesentlichen die
Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der Zentraldeponien Münster (ZDM) I und II. Der Wert basiert
auf einem Gutachten von der ECONUM Unternehmensberatung GmbH aus 2009 und wird im Be-
darfsfall an aktuelle Erkenntnisse bzw. Finanzplanungen angepasst. Deponierückstellungen werden
mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berück-
sichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. In 2012 wurde die Bewertungsme-
thodik zur Ermittlung der Deponierückstellungen verfeinert, indem die Rückstellung für Zwecke der
Bewertung in mehrere Teilrückstellungen entsprechend der Einzelverpflichtungen aufgeteilt und je-
weils eine gesonderte Restlaufzeit zugeordnet wurde. Der jeweilige Erfüllungsbetrag der Verpflich-
tung ist mit dem jeweiligen laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst worden.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den voll zu konsolidierenden
Unternehmen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund untergeordneter Bedeutung für die
VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz
1. Aktiva
Anlagevermögen
Anlagevermögen 31.12.2018 31.12.2017
Mio. EUR Mio. EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 57,0 69,1
Sachanlagen 3.610,2 3.538,6
Finanzanlagen 189,7 119,3
Gesamt 3.856,9 3.727,0
Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände 31.12.2018 31.12.2017
Mio. EUR Mio. EUR
Geschäfts- oder Firmenwerte 48,9 60,5
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 8,1 8,6
Gesamt 57,0 69,1
- 8 -
Die Immateriellen Vermögensgegenstände verringerten sich insgesamt um 12,1 Mio. EUR. Diese
Veränderung ist im Wesentlichen auf die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmen-
wertes aus der Kapitalkonsolidierung zurückzuführen. Es wurde eine Nutzungsdauer von insgesamt
15 Jahren zugrunde gelegt.
Die Sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände (- 0,5 Mio. EUR) beinhalten im Wesentli-
chen entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen (u.a. Wegerecht) und ähnliche Rechte sowie
Anwendersoftware.
Sachanlagen
Sachanlagen 31.12.2018 31.12.2017
Mio. EUR Mio. EUR
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 257,6 237,8
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.255,7 1.199,7
Infrastrukturvermögen 1.749,8 1.761,3
Bauten auf fremden Grund und Boden 5,6 6,2
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 17,3 15,4
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 126,9 128,3
Betriebs- und Geschäftsausstattung 47,5 45,5
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 149,8 144,4
Gesamt 3.610,2 3.538,6
Die Aufgliederung der erfassten Sachanlagen ergibt sich aus der Gesamtbilanz. Das Sachanlage-
vermögen erhöhte sich insgesamt um 71,6 Mio. EUR.
Zu Zuwächsen kam es vor allem bei dem Bilanzposten „Bebaute Grundstücke und grundstücks-
gleiche Rechte“ (+ 56,0 Mio. EUR), die im Wesentlichen auf die Fertigstellung von Wohnbauten
zurückzuführen sind.
Des Weiteren erhöhten sich die unbebauten Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte um
19,8 Mio. EUR.
Das Infrastrukturvermögen verringerte sich um 11, 5 Mio. EUR, wobei die Zuwächse bei den
Strom-, Wasser - und Gasversorgungsanlagen sowie Wärmeversorgungsanlagen durch die Ab-
schreibungen und Abgänge (im Wesentlichen Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslen-
kung sowie Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen) überkompensiert wurden.
- 9 -
Finanzanlagen
Finanzanlagen 31.12.2018 31.12.2017
Mio. EUR Mio. EUR
Anteile an verbundenen Unternehmen 33,6 33,5
Anteile an assoziierten Unternehmen 35,8 35,4
Übrige Beteiligungen 6,6 6,4
Sondervermögen 4,1 4,1
Wertpapiere des Anlagevermögens 35,8 29,8
Ausleihungen 73,8 10,1
Gesamt 189,7 119,3
Die Finanzanlagen sind insgesamt um 70,4 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um die Beteiligungen an der Wirt-
schaftsförderung Münster GmbH i.H.v. 25,4 Mio. EUR (Vorjahr: 24,9 Mio. EUR), der Wohnungsge-
sellschaft Große Lodden mbH unverändert in Höhe von 3,6 Mio. EUR, der GML Gewerbepark Müns-
ter Loddenheide GmbH unverändert in Höhe von 4,5 Mio. EUR, der Theaterhaus Pumpenhaus
gGmbH unverändert in Höhe von 0,04 Mio. EUR und der KonvOY GmbH in Höhe von 0,04 Mio.
EUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR). Bei den genannten Gesellschaften wurde von dem Einbeziehungs-
wahlrecht nach § 116 Abs. 3 GO i.V.m. § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch
gemacht und daher wurden diese nicht als voll zu konsolidierende Unternehmen in den Gesamtab-
schluss mit einbezogen.
Der Posten Anteile an assoziierten Unternehmen beinhaltet alle Unternehmen, die über die „at
equity“ Bewertung entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen wurden (siehe dazu Punkt
II. Angaben zum Konsolidierungskreis, Seite 1 ff.).
Wesentliche gehaltene übrige Beteiligungen bestehen an der GREEN GECCO Beteiligungsgesell-
schaft mbH & Co. KG in Höhe von 3,6 Mio. EUR (Vorjahr: 3 ,9 Mio. EUR) und an der Annette von
Droste zu Hülshoff-Stiftung unverändert in Höhe von 1,3 Mio. EUR.
Als Sondervermögen werden im Wesentlichen die rechtlich unselbstständigen Stiftungen in Höhe
von 3,8 Mio. EUR wie im Vorjahr ausgewiesen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens (+ 6,0 Mio. EUR) beinhalten zwei langfri stig gehaltene
Spezialfonds, den Versorgungs- und Sanierungsfonds (VUS-Fonds) und den Westfälische-Versor-
gungs-Rücklage-Fonds (WVR-Fonds), welcher sich im Jahr 2018 durch Anteilserwerb in Höhe von
6,0 Mio. EUR erhöht hat.
- 10 -
Der Posten Ausleihungen (+ 63,7 Mio. EUR) beinhaltet im Wesentlichen Ausleihungen an Unter-
nehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht , u.a. ein Darlehen an die FMO Flughafen
Münster/Osnabrück GmbH in Höhe von 5,5 Mio. EUR. Zum 31.12.2018 wurde ein Darlehen gegen-
über der KonvOY GmbH in Höhe von 65,0 Mio. EUR neu bilanziert. Die sonstigen Ausleihungen
beinhalten die an die Sparkasse Münsterland Ost verpfändeten Festgeldguthaben in Höhe von 1,0
Mio. EUR (-0,7 Mio. EUR). Diese resultieren aus der Auflösung des zur Absicherung der Altersteil-
zeitbürgschaft der Sparkasse Münsterland Ost bestehenden Wertpapierdepots. Desweiteren beste-
hen Darlehen gegenüber der Firma "Sahle", Wohnungsfürsorgedarlehen, Kleingartendarlehen, Exis-
tenzgründerdarlehen sowie Darlehen für junge und kinderreiche Familien.
Umlaufvermögen
Vorräte
Vorräte 31.12.2018 31.12.2017
Mio. EUR Mio. EUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9,3 9,2
Waren 34,4 32,8
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 11,7 27,1
Fertige Erzeugnisse 11,9 11,5
Emissionsrechte 0,4
Gesamt 67,7 80,6
Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen blieb im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen
unverändert.
Bei den Waren (+ 1,6 Mio. EUR) werden im Wesentlichen die zum Verkauf gehaltenen Grundstücke
ausgewiesen.
Der Bestand an unfertigen Leistungen verringerte sich um 15,4 Mio. EUR auf 11,7 Mio. EUR. Der
Bilanzposten enthält im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Betriebs -, Heiz- und Warmwasser-
kosten sowie Erschließungskosten . Den Betriebskosten stehen erhaltene Anzahlungen von
11,9 Mio. EUR gegenüber.
Die Erhöhung des Bilanzpostens „Fertige Erzeugnisse“ um 0,4 Mio. EUR ergibt sich wesentlich
durch noch zu aktivierende Kosten bei den projektierten Windkraftanlagen.
Der Bestand an Emissionsrechten erhöhte sich um 0,4 Mio. EUR durch Zugänge von CO
2-
Emissionszertifikaten.
- 11 -
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2018 31.12.2017
Mio. EUR Mio. EUR
Forderungen 115,3 117,3
Sonstige Vermögensgegenstände 28,3 34,3
Gesamt 143,6 151,6
Der Bilanzposten „Forderungen“ beinhaltet im Wesentlichen:
− Öffentlich-rechtliche Forderungen (aus Gebühren, Beiträgen und Steuern),
− Forderungen aus Transferleistungen (z.B. Erstattungsansprüche aus Sozial - und Jugend-
hilfe, Leistungen an Asylbewerber, Ansprüche aus der Abrechnung des Gemeindeanteils an
der Einkommensteuer sowie der Gewerbesteuerumlage, einschließlich der Finanzierungs-
beteiligung Fonds Deutsche Einheit und Transferleistungen gegenüber dem Land NRW im
Rahmen des Programms „NRW.BANK.Gute Schule 2020“),
− Privatrechtliche Forderungen (z.B. Verkauf, Vermietung und Verpachtung, Eintrittsgelder)
− Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (z.B. Energie- und Wasserlieferungen).
In den Forderungen aus Energie- und Wasserlieferungen ist der abgegrenzte Verbrauch zwischen
Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, der mit den aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert
wurde.
In den Sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 28,3 Mio. EUR (Vorjahr: 34,3 Mio. EUR)
sind im Wesentlichen Forderungen an das Finanzamt, aus überzahlten Betriebskosten, Forderun-
gen an Versicherungen sowie aus Verwalterabrechnungen und technischer Baubetreuung gegen
Stiftungen enthalten.
Liquide Mittel
Die Liquiden Mittel in Höhe von 258,8 Mio. EUR (+ 60,5 Mio. EUR) betreffen im Wesentlichen Fest-
geldkonten, Schulgirokonten, Bankguthaben sowie Kassenbestände. Der hohe Anstieg resultiert
aus einem hohen Liquiditätsaufkommen der Stadt Münster in 2018. Die zu Zahlungszwecken nicht
benötigten Mittel wurden als Tages- oder Festgelder angelegt.
Aktive Rechnungsabgrenzung
Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um
1,6 Mio. EUR auf 57,4 Mio. EUR.
Der Posten setzt sich im Wesentlichen aus den folgenden Sachverhalten zusammen:
− vor Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach
diesem Stichtag darstellen. Im Wesentlichen sind dies Zahlungen für den Bereich Sozial -
- 12 -
und Jugendhilfe, Betriebskostenzuschüsse für Kitas sowie Dienst- und Versorgungsbezüge
der Beamten für Januar 2019;
− Geleistete Zuwendungen für Investitionen Dritter gem. § 43 II GemHVO.
- 13 -
2. Passiva
Eigenkapital
Allgemeine Rücklage
Die Allgemeine Rücklage beträgt 714,3 Mio. EUR (+ 20,2 Mio. EUR). Die Erhöhung des Postens
resultiert im Wesentlichen aus ergebnisneutralen Konsolidierungsbuchungen und durch Bewer-
tungsanpassungen von HGB nach NKF zur Erstellung des Gesamtabschlusses , sowie durch Ein-
stellungen der Vorjahresgewinne in die Gewinnrücklagen bei den Tochtergesellschaften.
Sonderrücklage
In gleicher Höhe wie die Aktivierung der Finanzanlage Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung be-
steht unverändert gegenüber dem Vorjahr die Sonderrücklage mit 1,3 Mio. EUR, um der Nutzungs-
beschränkung aus dem Stiftungsgeschäft und Stiftungsrecht und der damit verbundenen Beschrän-
kung des Eigenkapitals Rechnung zu tragen.
Ausgleichsrücklage
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der Stadt Münster einmal ermittelte und gebildete
Ausgleichsrücklage gem. § 75 Abs. 3 GO beträgt 75,5 Mio. EUR (+ 9,4 Mio. EUR). Die Ausgleichs-
rücklage dient zur Deckung von Fehlbeträgen in der Ergebnisrechnung. Solange Fehlbeträge durch
Mittel der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden können, gil t der jeweilige städtische Haushalt
insgesamt als ausgeglichen. Die Erhöhung der Ausgleichsrücklage ist auf die Zuführung des Jahre-
süberschusses der Stadt Münster aus dem Vorjahr zurückzuführen.
Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 78,3 Mio. EUR (+ 51,4 Mio. EUR).
Ab dem Jahr 2015 wurde im Gesamtabschluss auf eine Gewinnverwendungsrechnung verzichtet,
so dass im Jahr 2018 der Jahresüberschuss dem Bilanzgewinn entspricht.
Sonderposten
Die Sonderposten belaufen sich insgesamt auf 1.306,6 Mio. EUR (- 10,7 Mio. EUR).
Es werden Zuwendungen und Beiträge von insgesamt 1.289,3 Mio. EUR (- 8,8 Mio. EUR) als
Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen einer Zweckbindung für investive Maßnahmen geleistet
wurden und nicht frei verwendet werden dürfen. Die Auflösung der Sonderposten wird entsprechend
der Abnutzung des bezuschussten Vermögensgegenstandes vorgenommen. Der Sonderposten für
Zuwendungen enthält auch Pauschalzuwendungen u.a. die Schul- und Bildungspauschale, kommu-
nale Warnsysteme und die Sport pauschale. Weiterhin werden die Baukostenzuschüsse für das
- 14 -
Strom- und Gasnetz unter der Position Sonderposten aus Zuwendungen ausgewiesen. Die Sonder-
posten, die aus Beiträgen finanziert wurden (im Wesentlichen Kanalbaubeiträge und Beiträge nach
dem Baugesetzbuch bzw. Kommunalabgabengesetz), werden auf der Grundlage von pauschalier-
ten Bezuschlagungssätzen für Neuanschaffungen gebildet.
Der Sonderposten für den Gebührenausgleich in Höhe von 10,0 Mio. EUR (- 2,2 Mio. EUR) wird
gebildet, um die Verpflichtungen aus Kostenüberdeckungen der Gebührenhaushalte, die gem. § 6
KAG an den Gebührenzahler zurückzuführen sind, in der Bilanz offen auszuweisen. Die Über-
schüsse sind innerhalb einer Frist von vier Jahren nach ihrer Entstehung an die Gebührenpflichtigen
zurückzuführen.
Die Sonstigen Sonderposten in Höhe von 7,3 Mio. EUR (+ 0,4 Mio. EUR) umfassen im Wesentli-
chen Sonderposten für rechtlich unselbstständige Stiftungen, Stellplatzablösebeträge, erhaltene
Gelder für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen und Entgelte für den Hochzeitswald Münster.
Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 586,6 Mio. EUR (+ 26,1 Mio. EUR) beinhalten Verpflich-
tungen nach beamtenrechtlichen Vorschriften, zusatzversorgungsrechtliche Risiken und Deputat-
verpflichtungen. Der Anstieg der Pensionsrückstellungen ist auf die weitere Zuführung zum bereits
vorhandenen Bestand zurückzuführen.
Weiterhin werden Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien in Höhe
von 41,2 Mio. EUR (- 1,7 Mio. EUR) ausgewiesen, die sämtliche Stilllegungs- und Nachsorgever-
pflichtungen aus dem Betrieb der ZDM I und II berücksichtigen.
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 2,3 Mio. EUR (-0,9 Mio. EUR) wurden im We-
sentlichen gebildet für:
− Hochbaumaßnahmen (u. a. Schulen, sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude)
− Unterlassene Instandhaltung der Versorgungsnetze
- 15 -
Die Steuerrückstellungen in Höhe von 10,3 Mio. EUR (- 2,5 Mio. EUR) betreffen im Wesentlichen
die zu erwartende Steuerbelastung auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2018 und in diesem Jahr
angefallene Strom- und Energiesteuern sowie Risiken aus der laufenden Betriebsprüfung bei der
Stadtwerke Münster GmbH für die Jahre 2013 bis 2016. Auf die E rmittlung der passiven latenten
Steuern wurde im Gesamtabschluss verzichtet, da dies e von nachrangiger Bedeutung sind und
hierzu der entstehende Aufwand zur Berechnung und Fortführung in keinem wirtschaftlichen Ver-
hältnis steht. (Praxisleitfaden zur Aufstellung eines NKF- Gesamtabschlusses, 4. Au flage, August
2009, S. 170 ff.)
Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 80,0 Mio. EUR nahmen um 4,3 Mio. EUR im Berichts-
jahr gegenüber dem Vorjahr ab. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Risiken
bei Investitionskrediten in CHF und der Auflösung der zur Risikovorsorge gebildeten Rückstellung
bei CHF-Liquiditätskrediten bei der Stadt Münster , da diese im Laufe des Jahres 2018 vollständig
getilgt werden konnten.
Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
− Drohverlustrückstellungen (im Wesentlichen für drohende Verluste im Netzbereich sowie Ri-
siken bei Krediten in CHF),
− Urlaubsansprüche/Arbeitszeitguthaben,
− Altersteilzeitverpflichtungen,
− ungewisse Verbindlichkeiten des Verkehrsbetriebes,
− Sanierung Hafennordseite,
− noch anfallende Baukosten für übertragene Verkaufsobjekte.
Verbindlichkeiten
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten werden in einem Gesamtverbindlich-
keitenspiegel (ergänztes Muster § 47 GemHVO NRW) zusammengefasst dargestellt.
davon mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlich-
keit 31.12.2017 31.12.2018 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
Verbindlichkeiten aus
Krediten für Investitio-
nen
1.095,5
Mio. EUR
65,0 281,6 866,5
Verbindlichkeiten aus
Krediten zur Liquidi-
tätssicherung
39,8 1.213,1 3,8 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus
Vorgängen, die Kredit-
aufnahmen wirtschaft-
lich gleichkommen
0,6 3,8 0,0 0,1 0,4
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leis-
tungen
58,8 0,5 46,3 0,7 0,3
Sonstige Verbindlich-
keiten 141,2 47,3 91,5 41,8 18,9
Summe aller
Verbindlichkeiten 1.336,0 152,2 206,6 324,2 886,1
- 16 -
Durch Grundpfandrechte besicherte Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2 30,0 Mio. EUR
(Vorjahr: 205,4 Mio. EUR). Weiterhin wurde das zum Erwerb der Photovoltaik -Freiflächenanlage
verwendete Darlehen in Höhe von 5,9 Mio. EUR durch Übertragung dieser Anlage gesichert. Durch
Übertragung der neuerrichteten Windkraftanlagen wurde deren in 2017 aufgenommene s
Finanzierungsdarlehen über 6,8 Mio. EUR abgesichert.
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betrifft ausschließlich Kredite, die
aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurden. Der Bestand zum 31.12.2018 beträgt
1.213,1 Mio. EUR (+ 117,6 Mio. EUR).
Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Darlehensaufnahme für die KonvOY GmbH in Höhe
von 65,0 Mio EUR.
Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung betreffen fast ausschließlich die
Kredite der Stadt Münster zur Sicherstellung ihrer Zahlungsfähigkeit. Der Bestand zum 31.12.2018
konnte wesentlich zurückgeführt werden und beträgt nunmehr 3,8 Mio. EUR (- 36,0 Mio. EUR).
Ein Teil der Liquiditätskredite wurde in der Vergangenheit in Schweizer Franken (CHF) aufgenom-
men. Diese wurden im Laufe des Jahres 2018 in zwei Tranchen vollständig getilgt.
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen, beinhalten im We-
sentlichen Verpflichtungen aus Leibrentenverträgen, die aus dem Ankauf von Grundstücken resul-
tieren.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstammen dem laufenden Geschäfts-
verkehr. Sie resultieren vornehmlich aus dem Strom- und Gasbezug. Darüber hinaus entfallen we-
sentliche Beträge auf die an Übertragungsnetzbetreiber zu entrichtenden Netzentgelte und Umlagen
sowie auf die Beauftragung von Busfahrleistungen im öffentlichen Linienverkehr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen enthalten:
− Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen sowie Schul- und Bildungs-
pauschale, die noch nicht zweckentsprechend verwendet wurden
− Verbindlichkeiten aus Stellplatzablösebeträgen
− Verbindlichkeiten gegen FMO aus Kapitalerhöhung FMO
− Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt und Sozialversicherungsträgern
− Verbindlichkeiten aus Beiträgen
− Verbindlichkeiten aus Überzahlungen von Jahresverbrauchsabrechnungen für Strom
− Ausgleichszahlungen bei Umlegungen nach BauG
Bei der Entwicklung der sonstigen Verbindlichkeiten gab es gegenläufige Effekte. Während die Aus-
gleichszahlungen bei Umlegungen nach BauG und die Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer zurück-
gingen, erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Beiträgen und die Überzahlungen von Kunden, so
dass sich in Summe eine Erhöhung von 11,0 Mio EUR zum Vorjahr ergab.
- 17 -
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 71,0 Mio. EUR (+ 3,1 Mio. EUR) bein-
haltet im Wesentlichen die von den Kunden als Netzanschlussbeiträge (Baukostenzuschüsse und
Hausanschlusskostenbeiträge) vorausgezahlten Netzentgelte für das Strom- und Gasnetz, Anzah-
lungen, die erst im Folgejahr als Forderungen verbucht werden können, Gebühren für Grabnutzun-
gen, erhaltene Investitionszuschüsse und Stellplatzablösebeträge.
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
in Form von Bürgschaften /Patronatserklärungen in Höhe von 27,9 Mio. EUR (Vorjahr:
32,2 Mio. EUR), wovon 45,2 % auf die Bürgschaft zugunsten der FMO Flughafen Münster/Osnab-
rück GmbH (FMO) entfallen. Der FMO wird durch das von den Gesellschaftern in 2014 beschlossene
Finanzierungskonzept durch Erhöhung des Eigenkapitals und durch Gesellschafterdarlehen in sei-
ner Finanzkraft gestärkt. Die bürgschaftsgesicherten Da rlehen sollen dann abgelöst werden. Die
Gesellschafter haben bereits die Beschlüsse zur Umsetzung des Finanzierungskonzeptes bis ein-
schließlich 2020 gefasst. Um die Liquiditätsausstattung auch für die weitere Zukunft zu sichern,
wurde Ende 2019 das Finanzierungskonzept 2.0 beschlossen. Soweit auch weitere Beschlüsse zur
Finanzierung des FMO gefasst werden, ist eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften nicht zu
erwarten.
Weitere Bürgschaften bestehen im Wesentlichen zugunsten Technologieförderung Münster GmbH
(4,1 Mio. EUR), Stiftung Magdalenenhospital (3, 6 Mio. EUR) sowie WFM GmbH ( 2,5 Mio. EUR).
Des Weiteren bestehen Haftungsverhältnisse in Form von Grundschulden in Höhe von
6,8 Mio. EUR (Vorjahr: 11,6 Mio. EUR). Es handelt sich um Grundschulden auf verkaufte Grundstü-
cke (0,7 Mio. EUR), bei denen der Eigentumswechsel noch nicht im Grundbuch eingetragen ist so-
wie um Grundschulden für die Sicherheitsstellung für Sanierungsmaßnahmen aus dem Jahre 2011
in der Osthuesheide (6,1 Mio. EUR).
Finanzielle Verpflichtungen
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus bestehenden Verträgen mit Sondervertrags- und Ta-
rifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantwortungsvoller unternehmerischer Risikovorsorge
in die Zukunft gerichtete Verträge über den Bezug von Energie im W ert von 206,0 Mio. EUR (Vor-
jahr: 182,9 Mio. EUR) geschlossen worden. Ferner beliefen sich die Verpflichtungen aus Bestellun-
gen für Investitionen auf 11 ,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1 7,3 Mio. EUR), für langfristige Pacht - und Erb-
baurechtsverträge 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0 EUR) sowie jährliche Verpflichtungen aus Leasing ver-
trägen mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von 0 ,3 Mio. EUR (Vorjahr:
2,2 Mio. EUR).
- 18 -
Finanzielle Verpflichtungen bis zu einer Höchstgrenze von 9,8 Mio. EUR können sich aus der Betei-
ligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG d urch die Investitionen in
Projekte zur regenerativen Energieerzeugung ergeben. Die Höhe der möglichen finanziellen Ver-
pflichtungen ist von den jeweils erworbenen Projekten abhängig. Bis zum 31.12.2018 wurden Inves-
titionen in Höhe von 3,5 Mio. EUR realisiert.
Es bestehen Verpflichtungen aus Fehlbeträgen gebührenrechnender Bereiche nach § 6 Kommunal-
abgabengesetz in Höhe von 5,8 Mio. EUR (+ 2,5 Mio. EUR), wobei die Erhöhung im Wesentlichen
aus dem Bereich „Rettungsdienst“ resultiert. Die noch nicht erhobenen Beiträge aus fertig gestellten
Erschließungsanlagen nach § 44 II Nr. 7 GemHVO betragen 0,2 Mio. EUR.
Weiterhin besteht aus de n mit der smart OPTIMO Gm bH & Co. KG, Osnabrück, geschlossenen
Pacht- und Dienstleistungsverträgen zur Durchführung von Messstellenbetrieb und Messdienstleis-
tungen eine Zahlungsverpflichtung für das Jahr 2019 in Höhe von 8,0 Mio. EUR.
- 19 -
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung
1. Ordentliche Erträge
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben resultieren sämtlich aus Erträgen der Kernver-
waltung und betragen im Berichtsjahr 641,4 Mio. EUR (+ 54,7 Mio. EUR). Im Wesentlichen sind hier
die Gewerbesteuer, der Gemeindeanteil an der Einkommen- und Umsatzsteuer sowie die Grund-
steuer enthalten. Hinzu kommen Leistungen aus der Umsetzung der Grundsicherung für Arbeitssu-
chende und Leistungen nach dem Familienleistungsausgleich. Die Erhöhung dieses Postens resul-
tiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil an der Einkom-
mensteuer. Folgende Tabelle zeigt den Aufriss auf die Positionen Steuern und Ähnliche Abgaben:
Steuern und ähnliche Abgaben 2018 2017
Mio. EUR Mio. EUR
Steuern 621,0 567,4
Ähnliche Abgaben 20,4 19,3
Gesamt 641,4 586,7
In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 157,8 Mio. EUR (+ 21,7 Mio. EUR),
die zu 97 % aus der Kernverwaltung resultieren, sind im Wesentlichen die Zuwendungen und Um-
lagen der Jugendhilfe mit 67,1 Mio. EUR (- 6,2 Mio. EUR), die Auflösung von Sonderposten bzw.
passiven Rechnungsabgrenzungsposten aus Zuwendungen in Höhe von 28,6 Mio. EUR
(+ 0,3 Mio. EUR), die Schlüsselzuweisungen in Höhe von 25,4 Mio. EUR (+ 25,4 Mio. EUR) und die
Sonstigen Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 16,6 Mio. EUR (- 2,3 Mio. EUR)
enthalten. Der Anstieg der Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen ist vor allem auf
die Schlüsselzuweisungen zurückzuführen, da die Stadt Münster im Jahr 2017 keinen Anspruch auf
diese hatte. Die Schlüsselzuweisungen hängen von verschiedenen Faktoren ab und unterliegen ei-
ner Berechnungssystematik, so dass hier signifikante Schwankungen möglich sind.
Die Sonstigen Transfererträge in Höhe von 22,3 Mio. EUR (+ 1,3 Mio. EUR) resultieren aus-
schließlich aus der Kernverwaltung und setzen sich aus den Leistungen der Grundsicherung nach
dem SGB II und den sozialen Leistungen des Sozialamtes in Höhe von insgesamt 14,0 Mio. EUR
(+ 1,7 Mio. EUR) und dem Ersatz von Leistungen der Jugendhilfe in Höhe von 7,9 Mio. EUR
(+ 1,6 Mio. EUR) sowie sonstigen Transfererträgen in Höhe von 0,4 Mio. EUR (- 1,9 Mio. EUR) zu-
sammen.
Der Posten Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 1 77,0 Mio. EUR
(+ 12,7 Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen . Während die Verwaltungs-
und Benutzungsgebühren der gebührenrechnenden Einrichtungen und im Bereich Kinder-/Jugend-
hilfe gestiegen sind, s anken diese bei den übrigen Bereichen und der Auflösung von Sonderpos-
ten/PRAP aus Beiträgen und Gebühren im Vorjahresvergleich.
Die Privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 606,8 Mio. EUR (+ 3,7 Mio. EUR) teilen sich
im Wesentlichen auf folgende Bereiche auf:
− Versorgungs- und Verkehrsbereich
− Mieten, Pachten, Erbbauzinsen
- 20 -
− Immobilienverkauf und –bewirtschaftung
− Abfallverwertung und -abfuhr
− Kinder- und Jugendhilfe
− BGA DSD + Containerdienst
Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betragen 194,8 Mio. EUR (- 15,8 Mio. EUR). Die
Verringerung dieses Postens resultiert im Wesentlichen aus einer Abnahmen im Bereich der sozia-
len Leistungen des Sozialamtes. Diese fielen aufgrund geringerer Kostenerstattungen des Landes
nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz um 8,2 Mio. EUR geringer als im Vorjahr aus. Des Weiteren
sanken die Kostenerstattungen im Bereich Kinder- und Jugendhilfe um 5,8 Mio. EUR.
Die Sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 69,7 Mio. EUR (+ 13,3 Mio. EUR) beinhalten im
Wesentlichen:
− Konzessionsabgaben
− Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenständen und Umlaufvermögen
− Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
− Schadenersatzleistungen
− Zinsen für Gewerbesteuernachforderungen
− Erstattung von Körperschaftssteuern
Die Mehrerträge gegenüber dem Vorjahr ergeben sich im Wesentlichen bei Erträgen aus der Auflö-
sung von Rückstellungen, Erträgen aus der Veräußerung von Anlagegegenständen sowie bei Scha-
denersatzleistungen.
Der Posten Aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 12,9 Mio. EUR hat sich im Vergleich zum Vor-
jahr nicht verändert. Er entfällt insbesondere auf Investitionen in die Energie- und Wassernetze.
Die Bestandsverringerung um 9,1 Mio. EUR (- 19,0 Mio. EUR) ergibt sich wesentlich aus Abrech-
nungen und neu begonnenen Bauträger- und Erschließungsmaßnahmen.
- 21 -
2. Ordentliche Aufwendungen
Die Personal- und Versorgungsaufwendungen stiegen im Berichtsjahr um 4,8 % bzw.
18,6 Mio. EUR auf 405,3 Mio. EUR an. Der Bilanzposten enthält Zuführungen in die Pensionsrück-
stellungen in Höhe von 29,0 Mio. EUR (Vorjahr: 24,6 Mio. EUR). Folgende Tabelle gibt einen Über-
blick über die Einzelpositionen:
Personal- und
Versorgungsaufwendungen
2018 2017
Mio. EUR Mio. EUR
Löhne und Gehälter 284,1 270,0
Soziale Abgaben 45,6 42,7
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 41,2 42,5
Versorgungsaufwendungen 34,4 31,5
Gesamt 405,3 386,7
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 5 17,6 Mio. EUR
(- 6,6 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen:
− Bezugsaufwendungen für Energie- und Wasserlieferungen
− EEG-Zahlungen an Übertragungsnetzbetreiber
− Unterhaltung und Bewirtschaftung des Infrastrukturvermögens und bebauter Grundstücke
− Netznutzungsentgelte an die Übertragungsnetzbetreiber und andere fremde Netzbetreiber
− Anmietung von Busfahrleistungen im ÖPNV
− Einspeisevergütungen für Strom aus EEG- und KWK-Anlagen
− IT-Dienstleistungen
− Entsorgung in den Entsorgungsanlagen
− Aufwendungen für den Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen
Die Bilanziellen Abschreibungen fallen im Vorjahresvergleich um 10,5 Mio. EUR geringer aus und
betragen im Berichtsjahr 137,4 Mio. EUR. Die den Bilanziellen Abschreibungen zu Grunde liegen-
den Nutzungsdauern weichen in Einzelfällen von der NKF Rahmentabelle und den örtlichen Nut-
zungsdauern der Stadt Münster ab. Aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes/Einfluss es auf die
VSEF-Lage wurde eine Anpassung der Nutzungsdauern der Verwaltungsgebäude erforderlich (§
308 Abs. 2 S. 3 HGB). Wesentliche Ursache für die positive Entwicklung der Abschreibungen ist der
Wegfall der im Vorjahr gebildeten Abschreibung der für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 beschlos-
senen Zuführungen in das Eigenkapital der Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, in Höhe
von 11.780 TEUR.
Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 590,3 Mio. EUR (+ 14,4 Mio. EUR) betrifft im We-
sentlichen die Bereiche:
− Kinder-/Jugendhilfe
− Grundsicherung nach dem SGB II
− Soziale Leistungen des Sozialamtes
− Landschaftsumlage
- 22 -
− Gewerbesteuerumlage
− Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit
− Zuwendungen an Theater Münster und Münster Marketing
Hauptursache für den Anstieg der Transferaufwendungen sind die um 14,5 % gestiegenen Leistun-
gen im Bereich Kinder- und Jugendhilfe.
In den Sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 124,8 Mio. EUR (+ 2,0 Mio. EUR) sind
im Wesentlichen enthalten:
− Mieten/Pachten/Erbbauzinsen
− Steuern vom Einkommen und Ertrag
− IT-Dienstleistungen
− Versicherungen
− Zuführung zu Rückstellungen
− Aufwendungen bezogene Leistungen, Verwaltung und Vertrieb
− Werbung und Inseration
− Zinsen für Gewerbesteuererstattung
− Prüfungs- und Beratungskosten
3. Gesamtergebnis
Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um
54,7 Mio. EUR und weist im Berichtsjahr einen Überschuss von 98,2 Mio. EUR aus. Einer Steige-
rung der ordentlichen Erträge in Höhe von 72,7 Mio. EUR steht eine Steigerung der ordentlichen
Aufwendungen in Höhe von 17,9 Mio. EUR entgegen. Die positive Entwicklung im Bereich der Steu-
ern sowie Zuwendungen und allgemeinen Umlagen wurde durch gestiegene Personal- und Trans-
feraufwendungen etwas abgeschwächt.
Das Gesamtfinanzergebnis beläuft sich auf - 19,9 Mio. EUR (- 3,3 Mio. EUR). Zu dieser Ergeb-
nisverschlechterung tragen im Wesentlichen die 6,8 Mio. EUR niedrigeren Beteiligungserträge bei,
die durch einen gegenläufigen Effekt bei den Zinsaufwendungen (- 3,0 Mio. EUR) zum Teil kompen-
siert werden.
Es ergibt sich insgesamt ein Gesamtjahresergebnis in Höhe von 78,3 Mio. EUR (+ 51,4 Mio. EUR).
VII. Sonstige Angaben
Im Jahresdurchschnitt 2018 waren im Konzern 7.607 Mitarbeiter (Vorjahr: 7.490) beschäftigt.
- 23 -
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs
Mit Hilfe der Kapitalflussrechnung kann dargestellt werden, wie ein Unternehmen finanzielle Mittel
in der vergangenen Abrechnungsperiode erwirtschaftet hat und welche Investitions - und Finanzie-
rungsmaßnahmen erfolgten.
Kapitalflussrechnung (nach DRS 21) 2018
Mio. EUR
1. +/- Periodenergebnis (einschl. Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) 78,3
2. +/- Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV
und Wertpapiere des UV 131,3
3. +/- Zu-/Abnahmen der Rückstellungen 16,7
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -63,9
5. -/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -8,3
6. -/+ Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investi-
tions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 19,3
7. +/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie andere Passiva, die nicht der Investiti-
ons- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2,6
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 27,1
9. - Sonstige Beteiligungserträge -5,2
10. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 9,3
11. + Einzahlungen aus außerordentl. Posten (aus außergewöhnlichen Beträgen) 0,0
12. - Auszahlungen aus außerordentl. Posten (aus außergewöhnlichen Beträgen) 0,0
13. -/+ Ertragsteuerzahlungen -3,5
14. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 203,8
15. Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlagevermögens 22,2
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -198,7
17. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immateriellen Anlagevermögens 0,0
18. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1,4
19. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlagevermögens 5,0
20. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -79,6
21. + Einzahlungseffekt für abgegrenzte Zuwendungen, ohne wirtsch. Eigentum erwor-
ben zu haben 3,5
22. - Auszahlungen für Zuwendungen, an denen kein wirtsch. Eigentum erworben wird
(ARAP) -4,3
23. - Auszahlungen durch den Abgang von geförderten Vermögensgegenständen -2,7
24. + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen
Geschäftseinheiten 0,0
25. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen
Geschäftseinheiten 0,0
26. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdis-
position 0,0
27. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdis-
position 0,0
28. + Einzahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeutung) 0,0
29. - Auszahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeu-
tung) 0,0
30. + Erhaltene Zinsen 1,2
31. + Erhaltene Dividenden 5,2
32. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -249,7
- 24 -
33. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunter-
nehmens 4,6
34. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0,0
35. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterun-
ternehmens -4,1
36. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0,0
37. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)
Krediten 193,3
38. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -111,9
39. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 46,4
40. + Einzahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeutung) 0,0
41. - Auszahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeu-
tung) 0,0
42. - Gezahlte Zinsen -23,9
43. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,0
44. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0,0
45. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 104,5
46. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 58,6
47. +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Fi-
nanzmittelfonds 0,0
48. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 198,4
49. +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln 0,0
50. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 256,9
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Innenfinanzierung der laufenden Ge-
schäftsaktivitäten widerspiegelt, weist i n 2018 mit 203,8 Mio. EUR einen positiven Wert auf. Dies
bedeutet, dass aus dem operativen Bereich des Unternehmens genügend Einzahlungen zugeflos-
sen sind, um die Auszahlungen des laufenden Geschäfts zu decken.
Ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit sagt aus, in welcher Höhe Mittel für die In-
vestitionstätigkeit ausgegeben wurden. Die Investitionstätigkeit in 2018 i.H.v. 249,7 Mio. EUR wurde
durch den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit mit 104,5 Mio. EUR und darüber hinaus durch
Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt.
Insgesamt überstiegen im Berichtsjahr die Geldeinnahmen die Auszahlungen um 58, 6 Mio. EUR.
Der Finanzmittelfonds weist zum Ende 2018 einen Zahlungsmittelbestand i.H.v. 256,9 Mio. EUR
(Vorjahr 198,4 Mio. EUR) aus.
Gesamtlagebericht 2018
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung ............................................................................................................................ 1
Geschäftsablauf .......................................................................................................................... 1
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage........................................ 4
Vermögens- und Schuldengesamtlage....................................................................................4
Ergebnisgesamtlage ...............................................................................................................6
Finanzgesamtlage ...................................................................................................................7
NKF – Kennzahlenset NRW ........................................................................................................ 8
Nachtragsbericht ......................................................................................................................... 9
Chancen und Risiken .................................................................................................................. 9
Prognosebericht ........................................................................................................................ 12
Organe und Mitgliedschaften .................................................................................................... 14
- 1 -
Vorbemerkung
Mit dem vorliegenden Gesamtabschluss legt die Stadt Münster den neunten konsolidierten Ab-
schluss vor. Dem Gesamtabschluss ist gem. § 116 GO NRW i.V.m. § 49 Abs. 2 GemHVO NRW1
ein Gesamtlagebericht beizufügen. Der Gesamtlagebericht hat das durch den Gesamtabschluss zu
vermittelnde Bild hinsichtlich der Vermögens -, Schulden- , Ertrags - und Finanzgesamtlage ein-
schließlich der verselbständigten Aufgabenbereiche zu erläutern. Dazu sind in einem Überblick der
Geschäftsablauf mit den wichtigsten Ergebnissen des Gesamtabschlusses und die Gesamtlage in
ihren tatsächlichen Verhältnissen darzustellen. Auch ist auf die Chancen und Risiken für die künftige
Gesamtentwicklung der Kommune einzugehen.
Geschäftsablauf
Die Entwicklung des Konzerns Stadt Münster erfolgte 2018 vor dem Hintergrund einer Umfeldent-
wicklung in Deutschland, die sich weiterhin durch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts aus-
zeichnete.
Dabei lag die Wachstumsrate auf Jahresbasis in der Bundesrepublik bei preisbereinigt 1,5 % (im
Vorjahr: 2,2 %). Positive Wachstumsimpulse kamen vor allem aus dem Inland: sowohl die privaten
Konsumausgaben (+ 1,0 %) als auch die von staatlichen Stellen (+1,1 %) waren höher als in der
Vorperiode. Zudem legten die Bruttoinvestitionen zu - nach Angaben des Statistischen Bundesam-
tes stiegen dabei die Bauinvestitionen um 3,0 %. Zu verzeichnen war, dass in den öffentlichen Tief-
bau deutlich mehr investiert wurde als ein Jahr zuvor; im Wohnungsbau konnten 285.900 Einheiten
fertig gestellt werden (0,4 % mehr als im Vorjahr).
Im Jahresdurchschnitt wurde 2018 mit 44,8 Mio. Erwerbstätigen ein erneuter Höchststand erreicht,
wobei der Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 1,3 % hauptsächlich aus sozialversicherungspflichti-
ger Beschäftigung resultierte. Bund, Länder und Kommunen erzielten zusammen mit den Sozialver-
sicherungen einen deutlichen Überschuss in Höhe von 58 Mrd. EUR – der Vorjahreswert belief sich
auf 34 Mrd. EUR.
Das Gesamtjahresergebnis des Konzerns Stadt Münster hängt im Wesentlichen mit den Ergebnis-
sen aus folgenden Bereichen zusammen:
Im Bereich Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben wurde der Planansatz der Stadt Münster
deutlich übertroffen. 2018 ergab sich bei den Gewerbesteuererträgen im Vergleich zum Vorjahr eine
Steigerung um 10,9 % und mit 343,9 Mio. EUR ein historischer Höchststand. Zudem lagen die Er-
träge aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 168,6 Mio. EUR um 7 % über de m
Vorjahresniveau.
1 Ab dem 01.01.2019 wurde die Gemeindehaushaltsverordnung NRW (GemHVO) durch die Kommunalhaus-
haltsverordnung (KomHVO) ersetzt. Der Gesamtabschluss 2018 erfolgt – obwohl nach diesem Stichtag ver-
öffentlicht – noch aufgrund der bis zum 31.12.2018 gültigen Rechtsvorschriften.
- 2 -
Im Bereich Energie- und Wasservertrieb gab es im Berichtsjahr folgende Entwicklungen:
Bei der Stromversorgung war – im Vorjahresvergleich – ein Rückgang der zur Verfügung gestellten
Kilowattstunden von 14,1 % zu verzeichnen. Die Erlöse sanken jedoch nur um 7,8 %, da die Absatz-
rückgänge in margenschwachen Segmenten erfolgten . Gegen den Trend stieg die abgegebene
Menge an Pri vatkunden in fremden Netzen und insbesondere bei den Ökostromprodukten – bei
diesen gab es einen Absatzzuwachs von 16,5 %. Im Gasmarkt waren die verkauften Mengen trotz
wieder leicht gestiegener Anzahl von Kunden mit einer Verringerung von 4,4 % gegenüber dem
Vorjahr leicht rückläufig. Parallel sank en die Umsatzerlöse, auc h bedingt durch Preissenkungen.
Eine vergleichbare Entwicklung zei gte der Wä rmemarkt. Trotz einer leichten S teigerung der Kun-
denanzahl ging die Abgabenmenge nochmals aufgrund der ganzjährig überdurchschnittlich warmen
Witterung leicht zurück. Im Bereich der Wasserversorgung wurde die abgegebene Menge gegen-
über 2017 um 2,4 % erhöht.
Im Geschäftsjahr 2018 wurden 16,3 Mio. EUR in den Ausbau der Versorgungsnetze, in die Lei-
tungsnetze, Hausanschlüsse und die zugehörigen Anlagen investiert. Der Schwerpunkt lag – wie in
den Vorjahren – bei den Schalthäusern, den Trafostationen sowie in der Wassergewinnung.
Die konventionelle Stromerzeugung erreichte im Geschäftsjahr 2018 durch den längeren scha-
densbedingten Ausfall einer der beiden Gasturbinen (GuD -Anlage) nicht die geplanten Mengen.
Auch die Erzeugung aus erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergieanlagen, erreichte
sowohl in der erzeugten Menge (-14,6 %) als auch bei den Erlösen (-13,3 %) nicht die Planwerte.
Im öffentlichen Personennahverkehr gab es 2018 eine weitere positive Entwicklung bei den Fahr-
gastzahlen. Diese lagen mit 46,3 Mio. Fahrgästen um 2,2 % über der Zahl des Vorj ahres und er-
reichten somit erneut einen Spitzenwert. Mit ursächlich hierfür sind zielgruppenspezifische Abo-An-
gebote für die Kunden. Die Umsatzerlöse des Verkehrsbe triebs lagen im Geschäftsjahr 2018 mit
39,4 Mio. EUR um 3,9 % unterhalb des Vorjahreswertes. Der operative Deckungsgrad Verkehr ging
auf 70,5 % zurück.
Im Geschäftsfeld Verkehr erfolgte zum 01.07.2018 ein Betriebsübergang des Fahrdienstes inklusive
Personal der Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH auf die Stadtwerke Münster.
Im Bereich Vermietung und Bauträgergeschäft wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von
8,2 Mio. EUR erzielt, der um 1,1 Mio. EUR unter dem Ergebnis des Vorjahres lag. Der Wohnungs-
bestand der Wohn + Stadtbau GmbH ist zum 31.12.2018 im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 % auf
5.846 Mietwohnungen gestiegen . In den Neubau wurden insgesamt 54,5 Mio. EUR investiert. Im
Geschäftsjahr 2018 wurden 241 Wohneinheiten errichtet (davon 120 öffentlich geförderte und 59
frei finanzierte Wohnungen sowie 47 Eigentumswohnungen und 15 Wohnungen in festen Über-
gangseinrichtungen für Flüchtlinge). Die Instandhaltung und Modernisierung des vorhandenen Woh-
nungsbestandes wurde fortgesetzt. Das Investitionsvolumen in den eigenen Bestand belief sich
2018 auf 8 Mio. EUR.
- 3 -
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung war im Jahr 2018 weiterhin die Sicherung
sozialverträglicher Gebühren für die hoheitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreini-
gung unter Beibehaltung ökologisch wie qualitativ hochwertiger bürgerorientierter Dienstleistungs-
angebote ein Kernziel. Im Berichtsjahr blieben die Restabfall- und Bioabfallgebühren sowie die Stra-
ßenreinigungsgebühren gegenüber dem Vorjahr unverändert. In diesen verbundenen Aufgabensek-
toren ergab sich 2018 ein Umsatzvolumen von 58 Mio. EUR, das um 3,7 % über dem Vorjahreswert
lag. Es konnte ein positives Jahresergebnis von 4,8 Mio. EUR erwirtschaftet werden (2017: 4,3 Mio.
EUR).
Mit den AWM erfüllt die Stadt Münster die Aufgaben des öffentlich- rechtlichen Entsorgungsträgers
im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes . Zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen ab-
fallwirtschaftlichen Ziele wurde zudem ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet , das mit der
Zustimmung des Rates der Stadt Münster für die Jahre 2016 bis 2021 fortgeschrieben wurde.
Im Zusammenhang mit dem Betrieb der mechanischen Aufbereitungsanlage hat die Stadt Münster
ein europaweites offenes Vergabeverfahren zur Vergabe von Entsorgungsdienstleistungen im Sep-
tember 2016 eingeleitet. Auf Basis einer Vereinbarung der Stadt Münster mit zwölf niederländischen
Kommunen vom 13.12.2018 über einen grenzüberschreitenden Entsorgungsverbund ist die Verwer-
tung der Sortierreste aus der mechanischen Aufbereitungsanlage nunmehr langfristig abgesichert.
Das Sanierungskonzept der gesicherten Zentraldeponie Münster (ZDM) I aufgrund der Böschungs-
rutschungen nach dem Starkregenereignis am 28.07.2014 wurde im Dezember 2016 verabschiedet
und die erforderlichen Bauleistungen w urden im September 2017 öffentlich ausgeschrieben. Die
Arbeiten begannen 2018 und konnten nach Abschluss des Geschäftsjahres, mit Abnahme im 1.
Quartal 2019, abgeschlossen werden. Im Rahmen der fortgeführten Rekultivierung der ZDM II sollen
die Rekultivierungsabschnitte VI/VII als letzte Abschnitte rekultiviert werden. Hierzu wurde in der
Ratssitzung am 22.03.2017 der entsprechende Baubeschluss erteilt. Auf Grund extremer Standort-
verhältnisse kam es immer wieder zu einem Ausfall der Bepflanzung. Die Rekultivierungs planung
wurde daraufhin geändert. Ziel hierbei ist es, die Aufwendungen für Wartung und Pflege des rekul-
tivierten Standortes langfristig zu verringern und einen unter artenschutzrechtlichen Gesichtspunk-
ten optimierten Standort zu schaffen. Die Bezirksregierung Münster hat mit Schreiben vom
11.09.2018 dem vorgelegten landschaftspflegerischen Begleitplan grundsätzlich zugestimmt.
Durch die Änderung der Planung kommt es zu einer weiteren Verschiebung der Rekultivierungs-
maßnahmen.
- 4 -
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage
Vermögens- und Schuldengesamtlage
Nachfolgend wird eine Analyse der Vermögens - und Kapitalstruktur des Konzerns Stadt Münster
zum 31.12.2018 im Vergleich zum Vorjahr dargestellt und erläutert:
Gesamtbilanz 31.12.2018 31.12.2017 Veränderung
Aktiva Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR
1. Anlagevermögen 3.856,9 88 3.727,0 89 129,9
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 57,0 1 69,1 2 -12,1
1.2 Sachanlagen 3.610,2 82 3.538,6 84 71,6
1.3 Finanzanlagen 189,7 5 119,3 3 70,4
2. Umlaufvermögen 470,1 11 430,5 10 39,6
2.1 Vorräte 67,7 2 80,5 2 -12,8
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 143,6 3 151,6 3 -8,0
2.3 Liquide Mittel 258,8 6 198,4 5 60,4
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 57,4 1 55,8 1 1,6
Summe Aktiva 4.384,4 100 4.213,3 100 171,1
Die Aktivseite der Gesamtbilanz wird mit 3.856,9, Mio. EUR und einem Anteil von 88 % weiterhin
von dem langfristig gebundenen Anlagevermögen dominiert. Das Sachanlagevermögen mit
3.610,2 Mio. EUR stieg gegenüber dem Vorjahr um 71,6 Mio. EUR. Innerhalb des Bereichs der
Sachanlagen bildet das Infrastrukturvermög en (Entwässerungs - und Abwasserbeseitigungsanla-
gen, Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen, Grund und Boden des Infra-
strukturvermögens) mit 1.749,8 Mio. EUR (- 11,5 Mio. EUR) die wertmäßig größte Bilanzposition.
Das Umlaufvermögen in Höhe von 470,1 Mio. EUR (+ 39,6 Mio. EUR) und die Aktiven Rechnungs-
abgrenzungsposten in Höhe von 57,4 Mio. EUR machen zusammen 12 Prozent der Bilanzsumme
aus. Innerhalb des Umlaufvermögens bilden die liquiden Mittel mit 258,8, Mio. EUR
(+ 60,4 Mio. EUR) sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit 1 43,6 Mio. EUR
(- 8,0 Mio. EUR) die wesentlichsten Bilanzposten.
- 5 -
Gesamtbilanz 31.12.2018 31.12.2017 Veränderung
Passiva Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR
1. Eigenkapital 869,4 20 788,4 19 81,0
1.1 Allgemeine Rücklage 714,3 16 694,1 16 20,2
1.2 Sonderrücklagen 1,3 0 1,3 0 0
1.3 Ausgleichsrücklage 75,5 2 66,1 2 9,4
1.4 Bilanzgewinn 78,3 2 26,9 1 51,4
2. Sonderposten 1.306,6 30 1.317,3 31 -10,7
3. Rückstellungen 720,4 16 703,7 17 16,7
4. Verbindlichkeiten 1.416,9 32 1.336,0 32 80,9
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 71,0 2 67,9 1 3,1
Summe Passiva 4.384,4 100 4.213,3 100 171,1
Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktur der Gesamtbilanz gibt Auskunft über die Finan-
zierung des Konzernvermögens. Die Eigenkapitalquote 1 ist wiederum um 1% auf nunmehr 20 %
gestiegen. Das Eigenkapital in Höhe von 869,4 Mio. EUR (+ 81,0 Mio. EUR) besteht zu 82 % aus
der allgemeinen Rücklage in Höhe von 714,3 Mio. EUR (+ 20,2 Mio. EUR). Im Berichtsjahr wurde
ein Bilanzgewinn in Höhe von 78,3 Mio. EUR (+ 51,4 Mio. EUR) erzielt, der dem Jahresüberschuss
des Berichtsjahres entspricht. Die Erhöhung der Ausgleichsrücklage um 9,4 Mio. EUR ist auf die
vollständige Zuführung des Jahresüberschusses der Stadt Münster aus dem Vorjahr zurückzufüh-
ren.
Eine wesentliche Position auf der Passivseite sind ferner die Sonderposten für Zuwendungen und
Beiträge in Höhe von insgesamt 1.289,3 Mio. EUR (- 8,8 Mio. EUR) – diese machen 98,7 % der
Gesamtposition aus. Da das Sachanlagevermögen in vielen Fällen durch Erschließungsbeiträge und
Zuwendungen des Bundes und des Landes mit finanziert wurde, sind diese Förderungen in der Bi-
lanz als Sonderposten auszuweisen und entsprechend der Nutzungsdauer des bezuschussten Ver-
mögensgegenstandes erfolgswirksam aufzulösen.
- 6 -
Ergebnisgesamtlage
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar:
Gesamtergebnisrechnung 2018 2017 Veränderung
Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR
Steuern und ähnliche Abgaben 641,4 33 586,7 33 54,7
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 157,8 7 136,1 7 21,7
Sonstige Transfererträge 22,3 1 21,0 1 1,3
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 177,0 9 164,2 9 12,8
Privatrechtliche Leistungsentgelte 606,8 33 603,1 33 3,7
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 194,8 12 210,6 12 -15,8
Sonstige ordentliche Erträge 69,7 3 56,4 3 13,3
Aktivierte Eigenleistungen 12,9 1 12,9 1 0
Bestandsveränderungen -9,1 1 9,9 1 -19,0
Ordentliche Gesamterträge 1.873,6 100 1.800,9 100 72,7
Personalaufwendungen 370,8 20 355,2 20 15,6
Versorgungsaufwendungen 34,4 2 31,5 2 2,9
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 517,6 29 524,2 29 -6,6
Bilanzielle Abschreibungen 137,5 8 147,9 8 -10,4
Transferaufwendungen 590,3 32 575,9 32 14,4
Sonstige ordentliche Aufwendungen 124,8 7 122,7 7 2,1
Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.775,4 98 1.757,4 98 18,0
Gesamtergebnis der laufenden Geschäfts-
tätigkeit 98,2 2 43,5 2
54,7
Beteiligungsergebnis 7,1 1 13,9 1 -6,8
Zins- und sonstiges Finanzergebnis -27,0 -2 -30,5 -2 3,5
Gesamtjahresüberschuss 78,3 1 26,9 1 51,4
Die Ordentlichen Gesamterträge stiegen im Berichtsjahr um 72,7 Mio. EUR auf 1.873,6 Mio. EUR.
Den höchsten Anteil hieran hatten Steuern und ähnliche Abgaben, bei denen das Volumen gegen-
über dem Vorjahr um 54,7 Mio. EUR auf 641,4 Mio. EUR anstieg. Mit ursächlich hierfür waren ins-
besondere die Gewerbesteuereinnahmen, die mit 343,9 Mio. EUR einen historischen Höchststand
erreichten – dies entsprach einem Zuwachs gegenüber 2017 von 10,9 %. Auch der Gemeindeanteil
an der Einkommensteuer konnte mit 168,6 Mio. EUR das höchste Niveau der letzten Jahre erreichen
(Zuwachs gegenüber dem Vorjahr 7,0 %).
Insbesondere da die Stadt Münster 2018 Schlüsselzuweisungen in Höhe von 25,4 Mio. EUR erhielt
(2017 bestand kein Anspruch) erreichte die Position Zuwendungen und allgemeine Umlagen mit
157,8 Mio. EUR ein um 21,7 Mio. EUR erhöhtes Niveau. Der Zuwachs bei den Öffentlich-rechtlichen
Leistungsentgelten um 12,8 Mio. EUR auf 177,0 Mio. EUR resultierte unter anderem aus dem An-
stieg vereinnahmter Benutzungsgebühren bei gebührenrechenden Einrichtungen (um 3,1 Mio. EUR)
sowie KiTa-Gebühren (um 1,8 Mio. EUR). Den betragsmäßig zweithöchsten Anteil an den ordentli-
chen Gesamterträgen haben die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 606,8 Mio. EUR
- 7 -
(+ 3,7 Mio. EUR), die zu 85,7 % auf die Umsatzerlöse des Teilkonzerns Stadtwerke Münster GmbH
zurückzuführen sind.
Bei Kostenerstattungen und Kostenumlagen war im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um
15,8 Mio. EUR auf 194,8 Mio. EUR zu verzeichnen. Allein bei den sozialen Leistungen des Sozial-
amtes gab es einen Rückgang um 8,2 Mio. EUR – eine wesentliche Ursache ist die geringere Kos-
tenerstattung des Landes nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz aufgrund einer geringeren Anzahl
von Flüchtlingen in Münster. Bei der im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Position der Sonstigen or-
dentlichen Erträge um 13,3 Mio. EUR war die Auflösung von Rückstellungen bei den Stadt werken
Münster mit ursächlich. Die Bestandsveränderungen mit der Verringerung von 9,1 Mio. EUR in 2018
ist weitestgehend auf die Geschäftstätigkeit bei der Wohn + Stadtbau zurückzuführen.
Die ordentlichen Gesamtaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 18,0 Mio. EUR auf
1.775,4 Mio. EUR. Die Erhöhung resultiert unter anderem aus den um 14,4 Mio. EUR auf
590,3 Mio. EUR gestiegenen Transferaufwendungen. Hierbei hat sich für den Bereich der Kinder -
und Jugendhilfe eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 14 % auf 166,9 Mio. EUR
ergeben. Die Personalaufwendungen stiegen um 4,4 % auf 370,8 Mio. EUR an.
Das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit stieg um 54,7 Mio. EUR auf
98,2 Mio. EUR im Berichtsjahr. Das Beteiligungsergebnis ist im Jahresvergleich um 6,8 Mio. EUR
gesunken, das negative Finanzergebnis hat sich dagegen um 3,5 Mio. EUR verbessert: insgesamt
konnte somit ein Anstieg des Gesamtjahresüberschusses auf 78,3 Mio. EUR (+ 51,4 Mio. EUR)
verzeichnet werden.
Finanzgesamtlage
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmittel des abgelaufenen Geschäftsjahres
wird auf die nach DRS 21 (Deutsche Rechnungslegungsstandards) erstellte Kapitalflussrechnung
des Gesamtkonzerns (siehe Gesamtanhang 2018), sowie auf die NKF – Kennzahlen zur Finanzlage
verwiesen.
- 8 -
NKF – Kennzahlenset NRW
Nr. Kennzahl Analyse
Wert
2018
in %
Wert
2017
in %
Wert
2016
in %
Wert
2015
in %
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation
1. Aufwandsdeckungsgrad Die ordentlichen Aufwendungen werden komplett
durch die ordentlichen Erträge gedeckt. 106 102 103
102
2. Eigenkapitalquote 1
Die Kennzahl misst den Anteil des Eigenkapitals am
Gesamtvolumen der Bilanz. Je höher diese Kennzahl
ist, desto tendenziell unabhängiger ist man von
Fremdkapitalgebern. Die durchschnittliche Eigenka-
pitalquote in Deutschland liegt bei 20-30%.
20 19 18
18
3. Eigenkapitalquote 2
Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital werden hier die
Sonderposten (Zuschüsse und Beiträge) dem Ge-
samtvolumen gegenübergestellt.
49 50 50
51
4. Überschussquote/ Fehl-
betragsquote
Das positive Gesamtergebnis von 78,3 Mio. EUR
macht ca. 10 % der Summe aus Allgemeiner Rück-
lage, Sonderrücklage und Ausgleichsrücklage aus.
10 3,5 3,5
0
Kennzahlen zur Vermögenslage
5. Infrastrukturquote 40 % des gesamten Vermögens sind langfristig in
der Infrastruktur gebunden. 40 42 43
44
6. Abschreibungsintensität
Die Kennzahl stellt die Abschreibungen auf das Anla-
gevermögen den ordentlichen Aufwendungen gegen-
über. Das ordentliche Ergebnis wird mit einem Anteil
von 8 % durch Abschreibungen belastet.
8 8 10
9
Kennzahlen zur Finanzlage
7. Anlagendeckungsgrad 2
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt darüber Auskunft,
inwieweit das Anlagevermögen durch langfristiges
Kapital gedeckt ist.
95 95 94
94
8. Liquidität 2. Grades
Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die Forde-
rungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen Verbind-
lichkeiten decken.
126 99 86
80
9. Kurzfristige
Verbindlichkeitsquote
Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten beträgt
ca. 5 % an der Gesamtbilanzsumme. 5 5 5
5
10. Zinslastquote
Die Zinslastquote zeigt auf, welche Belastung aus Fi-
nanzaufwendungen zusätzlich zu den Aufwendungen
aus laufender Verwaltungstätigkeit besteht.
2 2 2
2
Kennzahlen zur Ertragslage
11. Steuerquote Die Kennzahl gibt den Anteil der Steuererträge an
den gesamten ordentlichen Erträgen wieder.
34 33 33
32
12. Zuwendungsquote 8 % der ordentlichen Erträge stammen aus Erträgen
aus Zuwendungen.
8 8 8
8
13. Personalintensität I Der Anteil der Personalaufwendungen an den ge-
samten ordentlichen Aufwendungen beträgt 21 %.
21 20 21
21
14. Personalintensität II Zur Deckung der Personalaufwendungen werden
20 % der ordentlichen Erträge benötigt.
20 20 20
20
15. Sach- und Dienstleis-
tungsintensität
Die Kennzahl stellt den durch Sach- und Dienstleis-
tungen Dritter im Verhältnis zu den gesamten or-
dentlichen Aufwendungen entstandenen Anteil dar.
29 30 29
29
16. Transferaufwandsquote Die Kennzahl stellt die Transferaufwendungen ins
Verhältnis zu den ordentlichen Aufwendungen.
33 33 33 32
- 9 -
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2018 eine maß-
gebliche Auswirkung auf die Ertrags -, Finanz- oder Vermögenslage des Gesamtkonzerns gehabt
hätten, lagen nicht vor.
Chancen und Risiken
Die Vertreter der Stadt Münster in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesellschaften verfol-
gen alle rel evanten Vorgänge und Entwicklungen in den Unternehmen. Über wichtige Ereignisse
wird der Kämmerin und dem Verwaltungsvorstand berichtet.
Weiterhin wird durch das unterjährige Finanzcontrolling der Stadt Münster die Entwicklung der Er-
trags- und Finanzlage verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd eingreifen zu können. Durch die viertel-
jährliche Konzernberichterstattung wird der für Finanzen zuständige Ausschuss regelmäßig über die
Entwicklung in den steuerungsr elevanten Unternehmen unterrichtet. Für diese Unternehmen wird
außerdem mithilfe einer Konzern- Scorecard ein Überblick über die Steuerungsgrößen wie Leis-
tungszielerreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltigkeit und Rentabilität unter Zugrundelegung der
jeweiligen Jahresabschlüsse gegeben.
Im Fokus des unterjährigen Finanzcontrollings der Stadt Münster stehen vor allem die von der Höhe
her risikobehafteten Aufwands- und Ertragsbereiche. So wird vor allem die Entwicklung der Steuer-
erträge, insbesondere die Gewerbesteuer und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, regel-
mäßig analysiert, da diese E rträge einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis der Stadt
Münster und das Gesamtjahresergebnis haben. Allerdings sind diese Positionen stark von externen
Faktoren – insbesondere der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung – abhängig und unterliegen damit
von der Stadt nur sehr begrenzt zu beeinflussenden Schwankungen. Eine wichtige Rolle spielen
auch die privatrechtlichen Leistungsentgelte, die primär auf die Aktivitäten der Stadtwerke zur ück-
zuführen sind.
Die Aufwandsseite ist geprägt durch die vielfältigen Herausforderungen, die sich als Folge der
„wachsenden Stadt“ ergeben. Hierzu gehören insbesondere die Bereitstellung von ausreichendem
Wohnraum, die bedarfsgerechte Anpassung und der Ausbau der Angebote für Kinder und Jugend-
liche und die schulische Versorgung. Auch die entsprechende Anpassung der Sozialangebote und
die Leistungsgewährung in diesem Bereich führen zu einem steigenden Aufwand.
Eine Belastung der Haushaltssituation ergibt sich auch aus der Anpassung und Erweiterung der
Infrastruktur – nach den aktuellen Planungen wird das Investitionsvolumen der Stadt in den Jahren
2020 bis 2023 auf etwa 850 Mio. € steigen. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Bundes-
und Landesmittel sowie insbesondere Erschließungsbeiträge. Kreditaufnahmen dürften dann erfor-
derlich sein, soweit keine überschüssige Liquidität aus laufender Verwaltungstätigkeit zur Verfügung
steht. Die Umsetzung dieses Programms wird neben der Finanzierung dauerhaft erhöhte Abschrei-
bungen zur Folge haben und den Bewirtschaftungsaufwand beeinflussen.
- 10 -
Einen Risikoaspekt stellen die Kreditverbindlichkeiten der Stadt Münster in Schweizer Franken
(CHF) aufgrund der Wechselkursentwicklungen dar. Diese wurden in den letzten Jahren von einem
Betrag von 105,4 Mio. CHF in 2013 kontinuierlich abgebaut. Der Bestand betrug am 31.12 .2018
noch 75,1 Mio. CHF. Hier wird die Wechselkursentwicklung sehr genau und zeit nah beobachtet.
Durch die Bildung von Drohverlustrückstel lungen wurde eine entsprechende Vorsorge getroffen.
Kreditaufnahmen in Fremdwährung sind bis auf Weiteres nicht geplant, vielmehr wird der weitere
Abbau des Kreditportfolios in CHF unter wirtschaftlich sinnvollen Rahmendaten fortgeführt.
Ein Schwerpunkt wird in den nächsten Jahren die Aktivierung der Konversionsflächen für den Woh-
nungsmarkt der Stadt Münster sein. Hierzu hat die Stadt Münster die „KonvOY – Entwicklung der
Konversionsflächen der Oxford- und York-Kaserne in Münster GmbH“ gegründet.
Das Risikomanagementsystem der Stadtwerke Münster sieht die kontinuierliche Risikoidentifika-
tion, -klassifizierung und -bewertung durch die Risikoverantwortlichen, aktive Risikosteuerungsmaß-
nahmen, die Einrichtung eines Frühwarnsystems sowie die Überwachung und Überprüfung der An-
gemessenheit und Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems vor. Die Beteiligungen der
Stadtwerke Münster werden in das Risikomanagementsystem einbezogen. Von zentraler Bedeu-
tung für die Ergebnisentwicklung sind die Preisbewegungen auf den Beschaffungsmärkten für
Strom, Gas, Kohle und Erdöl.
Risiken bestehen für die Stadtwerke Münster auch weiterhin im Energievertrieb infolge des wettbe-
werbsbedingten Margendrucks auf den Strom - und Wärmemärkten. Hinsichtlich der Planung zur
Errichtung neuer Windkraftanlagen erfolgte eine Reduzierung des Planungsumfangs zum einen we-
gen durch Rahmenbedingungen fehlender erforderlicher Investitionssicherheit aber auch mangels
ausreichender attraktiver regionaler Standorte.
Risikobehaftet ist zudem die Anlaufphase für die flächendeckende Ausstattung von Wohnungen mit
„Smart Metern“, da schon hohe Vorlaufkosten entstanden sind. Es bedarf der abschließenden Ge-
nehmigung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Aufgrund der hohen Vorlauf-
kosten wird dieses Geschäftsfeld auf mittlere Sicht nicht kostendeckend zu gestalten sein.
Ein Analyseprojekt zeigte die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit einer neuen Zuordnung des Eigentums
an den Versorgungsnetzen und des Asset Service bei der Tochtergesellschaft der Stadtwerke, der
Stadtnetze Münster GmbH (ehemals: münsterNETZ GmbH) auf. Diese wird zukünftig als große
Netzgesellschaft fungieren und im Zuge der Neuordnung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
bisher auf Seiten der Stadtwerke angesiedelten Asset Services übernehmen.
Kalkulationssicherheit ist für die Stadtwerke Münster inzwischen für den Bereich der regulierten
Strom- und Gasnetzentgelte erreicht worden. Die Erlösobergrenzen für die dritte Regulierungsperi-
ode sind inzwischen von Bundesnetzagentur (Strom) und Landesregulierungsbehörde (Gas) geneh-
migt worden.
Insgesamt ergreifen die Stadtwerke Münster sich eröffnende Marktchancen in neuen Geschäftsfel-
dern wie u.a. der Breitbandtechnologie oder Smart City -Ansätzen (intelligente Systeme z.B. Opti-
mierung der Parkplatzbewirtschaftung oder der Routen- und Kapazitätsoptimierung bei der Leerung
von Abfallbehältern mittels innovativer Funktechnologie) um sich im hart umkämpften Kerngeschäft
- 11 -
(sog. Commodity-Markt) vom Wettbewerb zu differenzieren. Vor einer Entscheidung zum Einstieg
in ein neues Geschäftsfeld werden Chancen und Risiken sorgfältig analysiert – Investitionsentschei-
dungen erfolgen unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit, Finanzierbarkeit , Liquidität und der
Eigenkapitalquote.
Die Wohn+Stadtbau GmbH betreibt ein laufendes aktives Risikomanagement, um wesentliche Ri-
siken frühzeitig zu identifizieren. Steuerungsrelevante Kennzahlen und Informationen werden durch
monatliches Berichtswesen zur Verfügung gestellt. Potenzielle Risiken können somit früh erkannt
und Gegensteuerungsmaßnahmen entsprechend eingeleitet werden. Die Risikoüberwachung er-
streckt sich auf operationelle und strategische Risiken.
Insbesondere die mit dem Neubau verbundenen Risiken hinsichtlich der wirtscha ftlichen Entwick-
lung des Unternehmens und Einhaltung der vielzähligen baurechtlichen Vorschriften werden regel-
mäßig überprüft.
So führt die starke Nachfrage nach Bauleistungen nicht nur zu steigenden Grundstückspreisen und
erhöhten Baukosten, sondern auch zu eingeschränkter Verfügbarkeit von Bauleistungen. Die aus-
geprägte Neubautätigkeit belastet den „free cash flow“, so dass die monatliche Liquiditätssteuerung
ein wichtiges Instrument zur Steuerung möglicher Risiken darstellt. Eine wichtige Ertragsquelle ist
das Bauträgergeschäft der G esellschaft. Sollte die Nachfrage nach Eigentumswohnungen sinken,
würde dies die Refinanzierung von Neubauvorhaben einschränken. Die Finanzierungsrisiken sind
zwar aufgrund der noch anhaltenden Niedrigzinsphase sowie guten Refinanzierungsmöglichkeiten
als gering zu betrachten, werden aber aufgrund der weltwirtschaftlichen Veränderungen beobachtet.
Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich aus der anhaltenden Nachfrage nach Wohn-
raum, da sich neue Mieterhöhungspotenziale ergeben, die sozialverträglich umgesetzt werden kön-
nen und auch aus der Qualität des Bestandes, der fast vollständig energetisch saniert ist. Durch die
anhaltende Steigerung der Grundstückpreise ergeben sich gute Möglichkeiten der Refinanzierung,
da hierdurch auch die Beleihungswerte der Immobilien steigen.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster verfügen über ein in sich geschlossenes und alle Unter-
nehmenseinheiten umfassendes und dokumentiertes Risikomanagementsystem . Das Risikoma-
nagement bei den Abfallwirtschaftsbetrieben besteht aus den drei aufeinander aufbauenden Ab-
schnitten der Risikoinventur, der Risikobewertung sowie der Risikofrüherkennung (definierte Kenn-
zahlen und Toleranzgrenzen) und Risikohandhabung. Alle erkannten Risiken für das Unternehmen
werden kontinuierlich beobachtet und bewertet. Die auf dem M anagementinformationssystem der
AWM basierende Softwarelösung bildet die Strukturen und Prozesse des Risikomanagementsys-
tems ab. In 2018 wurde der bestehende Risikokatalog überprüft. Der Katalog der Frühwarnindikato-
ren und Gegenmaßnahmen wurde zudem laufend angepasst. Die Risikobewertung lässt keine Risi-
ken erkennen, die den Fortbestand der AWM gefährden.
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werden durch das bei der Stadt Münster beste-
hende Beteiligungsmanagement angemessen berücksichtigt. Die Arbeit des Beteiligungsmanage-
ments wird durch das Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision regelmäßig überprüft.
- 12 -
Prognosebericht
Das Jahresergebnis des Einzelabschlusses der Stadt Münster weist im Berichtsjahr einen oberhalb
der Planung liegenden Überschuss von 49,1 Mio. EUR auf. Auch im Jahr 2019 hat die Stadt Münster
ein besseres Ergebnis erzielt als ursprünglich geplant. Ein wesentlicher Grund ist hier die in 2019
noch gute Einnahmenentwicklung, u.a. bei der Gewerbesteuer. Insbesondere wegen der Auswir-
kungen der Corona-Pandemie ist allerdings davon auszugehen, dass diese sich in den kommenden
Jahren abschwächt. Obwohl ursprünglich noch moderat steigende Erträge im Haushaltsplanentwurf
2020 berücksichtigt wurden, übersteigen die vorgesehenen Aufwendungen diese in nennenswerter
Höhe, sodass auch für die aktuelle Mittelfristplanung der Stadt Münster in den Jahren 2021 bis 2023
Defizite erwartet werden.
Für die Ergebnisentwicklung der Stadtwerke Münster GmbH ist die Preisentwicklung auf den Be-
schaffungsmärkten für Strom, Erdgas, Kohle und Erdöl von zentraler Bedeutung. Während die
Preise für die Primärenergieträger Erdgas, Kohle und Erdöl weitgehend von den Einflüssen des
Weltmarktes abhängig sind, ist die Preisentwicklung auf dem Stromerzeugungsmarkt stärker von
der nationalen Energiepolitik in Deutschland geprägt. Im Strombereich rechnet die Gesellschaft im
volatilen Geschäftskundensegment wettbewerbsbedingt mit einem leichten Rückgang der Absatz-
mengen in 2019, die allerdings aufgrund der sehr knappen Margen in diesem volatilen Marktbereich
nur einen unterproportionalen Ergebniseinfluss haben wir d. Für das Folgejahr wird im Bereich der
Stromerzeugung mit einer um 1% erhöhten Produktionsmenge (somit 427 Mio. kWh) gerechnet und
für den Verkehrssektor bei den Fahrgastzahlen mit einer Steigerung von 1,7 % auf 47,1 Mio. Fahr-
gäste.
Die Ziele aus der Unternehmensstrategie der Stadtwerke Münster mit den Kernthemen „Klima-
schutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien“, „innovative kommunale Mehrwertdienste“ und
„Dienstleistungen für eine intelligente und zukunftsfähige Ausrichtung der Infrastruktur“ sind weiter-
hin prägend für die Weiterentwicklung der Stadtwerke Münster. Kontinuierlich werden die Rahmen-
bedingungen für die Strategie analysiert und geeignete neue Umsetzungsmaßnahmen und Projekte
aufgelegt. Bestandteil der Strategie bleibt ebenso die Sicherstellung einer hohen Prozessqualität
und Prozesseffizienz im Kerngeschäft.
Einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten die Stadtwerke Münster mit dem weiteren Ausbau
der Onshore-Windenergie. Dabei gibt es einschränkende Faktoren bei der Weiterentwicklung, zum
einen durch rechtliche Rahmenbedingungen aber auch durch begrenzte Möglichkeiten im Hinblick
auf attraktive Standorte. Die Akquisitionstätigkeiten bezüglich Flächen zur Entwicklung von Wind-
energieprojekten sollen im Folgejahr fortgesetzt werden. Generell ist es das Ziel , mit Projekten im
regenerativen Bereich, ggf. auch außerhalb der Region, kontinuierlich zu wachsen, sofern diese
wirtschaftlich umsetzbar sind.
Das seit 2005 bestehende Gas- und Dampfkraftwerk (GuD-Anlage) der Stadtwerke Münster bedarf
in den nächsten Jahren einer großen und kostenintensiven Revision beider Gasturbinen. Von daher
ist eine neue Konzeption für die Gesamtanlage vorgesehen.
- 13 -
Im Falle der Realisierung würden die Gasturbinen mit einer Gesamtleistung von ca. 60 – 80 MW
durch sechs bis acht Gasmotoren mit jeweils 10 MW ersetzt werden – die Dampfturbine mit 20 MW
soll erhalten werden. Die Anlagenflexibilität wäre dann größer, da auf unterschiedliche Lastsituatio-
nen passgenauer reagiert werden könnte.
Im Öffentlichen Personennahverkehr ist die Anschaffung weiterer Elektrobusse sowohl mit Lade-
stromtechnik als auch von Elektrobussen mit Wasserstoffantrieb vorgesehen. Die Stadtwerke Müns-
ter wollen zudem gemeinsam mit dem städtischen Planungsdezernat einen M odellversuch für ein
völlig neues Bedienkonzept im M ünsteraner Stadtteil Hiltrup unter dem Titel „Hiltrup on demand“
auflegen. Kleine Shuttle- Busse mit bis zu acht Plätzen holen die ÖPNV -Kunden direkt in ihrem
Wohnviertel ab und bringen diese dann zu sogenannten Metrobus linien, die ihrerseits mit wenigen
Haltepunkten im Taktverkehr die Innenstadt ansteuern.
Innovative kommunale Mehrwertdienste sollen, auch basierend auf der Stadtwerke PlusCard und
der münster:app, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Münster zu dem sogenannten Smart-City-
Konzept ausgebaut werden. Ein wichtiger B austein wird das „LoRa-WAN"-Netzwerk (ei ne neue
Funktechnologie im Niedrigfrequenzbereich), mit dem intelligente Angebote von kommunalen Leis-
tungen erbracht werden können.
Umfangreiche Zukunftsinvestitionen für die wachsende Stadt Münster wird zudem die Umsetzung
der ursprünglich für 2017 vorgesehenen Neustrukturierung der Wasserwerke mit sich bringen. Die
komplexen Ausschreibungen hierzu sind erarbeitet und zum Teil platziert. Dabei werden die bisher
vier Wasserwerke der Stadtwerke bei gleichzeitiger Steigerung der Wassergewinnungsleistung auf
zwei Wasserwerke reduziert. Die FMO Flughafen/Osnabrück GmbH als Beteiligungsgesellschaft der
Stadtwerke (diese haben einen Anteil von 35,06 %) , hat im Geschäftsjahr 2019 insbesondere auf-
grund der Einstellung des Flugbetriebs der Germania GmbH einen Jahresfehlbetrag von
7,0 Mio. EUR erwirtschaftet. In 2019 wurde ein Finanzierungskonzept 2.0 mit einem Planungshori-
zont bis 2030 beschlossen. Weitere U nterstützungen zur Finanzierung der Auswirkungen der
Corona-Pandemie werden aktuell politisch diskutiert.
Bezahlbaren Wohnraum schaffen und erhalten sind die zwei wesentlichen Arbeitsbereiche der
Wohn+Stadtbau GmbH. Sie hat zum einen mit den Neubauvorhaben einen großen Anteil an der
Entstehung geförderten Wohnraums. Zum anderen wirkt sie über ihre zurückhaltenden Mieten preis-
dämpfend auf den hiesigen Wohnungsmarkt. Im Hinblick auf das Geschäftsergebnis wurde für 2019
ein Jahresüberschuss von 7,8 Mio. EUR erzielt.
Die 2018 verabschiedete Mittelfristplanung sieht bis 2023 den Neubau von ca. 1.300 Wohnungen
vor. 2019 sind 113 bezugsfertig geworden, davon mehr als die Hälfte öffentlich gefördert. Zudem
konnten eine KiTa und zwei dauerhafte Flüchtli ngseinrichtungen fertiggestellt werden. Zur Wohn-
raumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung zielen die Neubauvorhaben auf dauerhaft
funktionierende Wohnanlagen und Quartiere ab.
Weiterhin wird die Wohn+Stadtbau bei der Entwicklung der Areale der ehemaligen YORK- und der
OXFORD-Kaserne aktiv sein. Die Standortaufbereitung, Dekontamination und Erschli eßung führt
die KonvOY durch, eine Tochtergesellschaft der Stadt Münster. In 2020 ist mit dem Hochbau auf
- 14 -
den Kasernenflächen beg onnen worden. Dabei sollen auf dem Gelände der YORK-Kaserne 750
(davon ca. 450 öffentlich geförderte) und dem der OXFORD-Kaserne 160 (davon ca. 100 öffentlich
geförderte) Wohnungen erstellt werden.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erzielten für das Wirtschaftsjahr 2019 einen Jahresüber-
schuss von 4,4 Mio. EUR. Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenreinigung wurden auch in
2019 nicht erhöht.
Für 2019 sind insgesamt Investitionen in Höhe von 10,7 Mio. EUR (u.a. in Fahrzeuge in Höhe von
5,9 Mio. EUR und in Anlagen der Stadtreinigung in Höhe von 2 ,3 Mio. EUR) vorgesehen. Dabei
sollen ca. 60 % des Gesamtinvestitionsvolumens über die regulären Abschreibungen finanziert wer-
den.
Organe und Mitgliedschaften
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem. § 116 Abs. 4 GO NRW i.V.m.
§ 70 GO NRW für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitglieder für das Jahr 2018 gemacht.
Verwaltungsvorstand:
Name,
Vor-
name
Ausge-
übter Be-
ruf
Gremium Mitgliedschaft
Lewe,
Markus
Oberbür-
germeis-
ter
EUROCITIES, Jahreshauptversamm-
lung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Flughafen Münster -Osnabrück GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Münsterlandkonferenz Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Regionalrat des Regierungsbezirkes
Münster
Ordentliches beratendes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland -Ost, Hauptaus-
schuss Vorsitzender
Sparkasse Münsterland -Ost, Risikoaus-
schuss 2. Stellv. Vorsitzender
Sparkasse Münsterland -Ost, Verwal-
tungsrat Vorsitzender
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweckver-
bandsversammlung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Gesellschaf-
terversammlung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Paal,
Thomas
Stadtdi-
rektor
EUROCITIES, Jahreshauptversamm-
lung
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Flughafen Münster -Osnabrück GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
- 15 -
Münsterland e. V., Aufsichtsrat Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Papst-Johannes-Schule, Beirat Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Gesellschaf-
terversammlung
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH, Bei-
rat
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Dens-
torff,
Robin
Stadtbau-
rat AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Gewerbepark Münster -Loddenheide
(GML) GmbH, Gesellschafterversamm-
lung
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
KonvOY GmbH, Gesellschafterver-
sammlung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Münsterland e. V., Mitgliederversamm-
lung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Regionalverkehr Münsterland GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Regionalverkehr Münsterland GmbH,
Gesellschafterversammlung
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Regionalverkehr Münsterland GmbH,
ÖPNV-Beirat
Ordentliches beratendes Mit-
glied
Technologieförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Westfälische Landeseisenbahn GmbH
(WLE), Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Westfälische Verkehrsgesellschaft, Auf-
sichtsrat
Ordentliches beratendes Mit-
glied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Heuer,
Wolf-
gang
Stadtrat ITEMS GmbH, Beirat Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
KDN - Dacherverband kommunaler IT-
Dienstleister, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
- 16 -
Westfälische Verwaltungsakademie
Münster e.V., Mitgliederversammlung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH,
Beirat
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Zweckverband Studieninstitut für kom-
munale Verwaltung Westfalen-Lippe, In-
stitutsausschuss
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Zweckverband Studieninstitut für kom-
munale Verwaltung Westfalen- Lippe,
Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Peck,
Matthias
Stadtrat Beirat für Klimaschutz Dezernent/in
KonvOY GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
vhw - Bundesverband für Wohnen und
Stadtentwicklung e.V., Mitgliederver-
sammlung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Reinke-
meier,
Alfons
Stadt-
kämmerer AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Gewerbepark Münster -Loddenheide
(GML) GmbH, Gesellschafterversamm-
lung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
ITEMS GmbH, Beirat Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
KDN - Dacherverband kommunaler IT-
Dienstleister, Verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
KonvOY GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
KonvOY GmbH, Gesellschafterver-
sammlung
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweckver-
bandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat Vorsitzender
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Technologieförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
- 17 -
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH,
Beirat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Wilkens,
Cornelia
Stadträtin Institut für vergleichende Städtege-
schichte gGmbH, Gesellschafterver-
sammlung
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Kommunale Gesundheitskonferenz Vorsitzende
Konferenz Alter und Pflege Vorsitzende
Künstlerischer Fachbeirat des Kulturaus-
schusses Beratendes Mitglied
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH, Bei-
rat
Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH,
Gesellschafterversammlung
Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied
Ratsmitglieder
Name,
Vorname Beruf Gremium Mitgliedschaft
Baumann,
Frank
Program-
mierer
Deutsche Sektion des Rates der Ge-
meinden und Regionen Europas -
Deutsch-polnischer Ausschuss
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichts-
rat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Beitelhoff,
Horst-Karl
Groß-
und Au-
ßenhan-
delskauf-
mann
(selbst.)
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Berens,
Jörg
Verbraucherberatungsstelle Münster,
Beirat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
- 18 -
Referent
Öffent-
lichkeits-
arbeit
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Bloch,
Olaf
Beamter Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Papst-Johannes-Schule, Beirat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Börgel,
Peter
Laurenz
Dipl.-Ing.
FH; Dipl.-
Kfm.,
Unterneh-
mer
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Flughafen Münster -Osnabrück GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Gewerbepark Münster -Loddenheide
(GML) GmbH, Fachbeirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Brinktrine,
Stephan
Abtei-
lungslei-
ter
Finanz-
buchhal-
tung
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Budden-
bäumer.
Heinz-
Georg
Dipl.-
Agrarin-
genieur
Euregio, Verbandsversammlung Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Euregio-Rat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Bühl,
Astrid
Schul-
leiterin
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
- 19 -
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Erber, Dr.
Dietmar
Dipl.-
Chemiker
Sparkasse Münsterland- Ost, Haupt-
ausschuss
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland-Ost, Risiko-
ausschuss
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Verwal-
tungsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH,
Beirat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Feld-
mann,
Doris
Dipl.-So-
zialpäda-
gogin
Verbraucherberatungsstelle Münster,
Beirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Gotthal,
Sven
Angestell-
ter
Deutsche Sektion des Rates der Ge-
meinden und Regionen Europas - Aus-
schuss für kommunale Entwicklungszu-
sammenarbeit
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Konferenz Alter und Pflege Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Halber-
stadt,
Richard-
Michael
Rentner Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
- 20 -
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Hart-
mann,
Gilbert
Bankkauf-
mann CeNTech GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Heine-
mann,
Jens
Christian
Office
Manager /
Büroleiter
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat Vorsitzender
Euregio, Verbandsversammlung Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Euregio-Rat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Technologieförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat Stellv. Vorsitzender
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Herwig,
Markus
Student Euregio, Verbandsversammlung Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Euregio-Rat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Jäger, Dr.
Cornelia
Referen-
tin Euregio, Verbandsversammlung Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Euregio-Rat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Joksch,
Gerhard
Stadtpla-
ner, Bera-
ter
Deutsche Sektion des Rates der Ge-
meinden und Regionen Europas -
Deutsch-Französischer Ausschuss
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-
Lippe, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
- 21 -
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Jung, Dr.
Michael
Studien-
rat
Flughafen Münster -Osnabrück GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Haupt-
ausschuss
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Risiko-
ausschuss 3. Stellv. Vorsitzender
Sparkasse Münsterland- Ost, Verwal-
tungsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Kattentidt,
Christoph
Dipl.-So-
zialarbei-
ter
Papst-Johannes-Schule, Beirat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Kemper,
Annette
Lehrerin Euregio, Verbandsversammlung Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Euregio-Rat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Kersting,
Mathias
Betriebs-
wirt AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat Vorsitzender
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat Vorsitzender
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Gewerbepark Münster -Loddenheide
(GML) GmbH, Fachbeirat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Vorsitzender
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat Vorsitzender
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Technologieförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat Vorsitzender
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Kirgil,
Fatma
Dolmet-
scherin
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
- 22 -
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Kleine
Borg-
mann,
Bruno
Lehrer
am Be-
rufskolleg
a.D.
Papst-Johannes-Schule, Beirat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Kleyboldt,
Michael
Studiendi-
rektor
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwal-
tungsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichts-
rat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Koch, Ma-
rianne
ge-
schäfts-
führende
Gesell-
schafterin
/ Unter-
nehmerin
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Köhn,
Raimund
Soziologe Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Köhnke,
Katharina
Studentin Euregio, Verbandsversammlung Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Euregio-Rat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat 1. Stellv. Vorsitzende
Papst-Johannes-Schule, Beirat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Kollmann,
Thomas
Angestell-
ter
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Papst-Johannes-Schule, Beirat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
- 23 -
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Verbraucherberatungsstelle Münster,
Beirat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Kubig-
Steltig,
Gabriele
Dipl.-
Kauffrau,
selbstän-
dig
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Gewerbepark Münster -Loddenheide
(GML) GmbH, Fachbeirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Verwal-
tungsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Technologieförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Leiße,
Jan
Immobi-
lienmak-
ler
Deutsche Sektion des Rates der Ge-
meinden und Regionen Europas -
Deutsch-Französischer Ausschuss
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Flughafen Münster -Osnabrück GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Münsterland e. V., Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Münsterland e. V., Mitgliederversamm-
lung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH,
Beirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Leschni-
ok, Stefan
Rechts-
anwalt
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Verbraucherberatungsstelle Münster,
Beirat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Liekefedt,
Hedwig
Lehrerin Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
- 24 -
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Loschel-
der,
Christel
Erziehe-
rin, Trau-
mapäda-
gogin
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Konferenz Alter und Pflege Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Verbraucherberatungsstelle Münster,
Beirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Mölle-
mann-
Appelhoff,
Carola
Studien-
rätin
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Technologieförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Verbraucherberatungsstelle Münster,
Beirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Möllers,
Jutta
Dipl.-Pä-
dagogin
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Möltgen,
Jörn
EU-
Referent
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Neu-
mann,
Hans
Dach-
decker-
meister
(selbst.)
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Nicklas,
Andreas
Rechts-
anwalt Euregio, Verbandsversammlung Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Euregio-Rat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
- 25 -
Gewerbepark Münster -Loddenheide
(GML) GmbH, Fachbeirat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Ozan, Dr.
Didem
Fachfrau
für Öffent-
lichkeits-
arbeit /
Redak-
teurin
Verbraucherberatungsstelle Münster,
Beirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Peters,
Carsten
Ge-
schäfts-
führer
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Euregio, Verbandsversammlung Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Euregio-Rat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Flughafen Münster -Osnabrück GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Gewerbepark Münster -Loddenheide
(GML) GmbH, Fachbeirat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Technologieförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat Vorsitzender
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Philipp,
Ortrud
Ge-
schäfts-
führerin
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Verbraucherberatungsstelle Münster,
Beirat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Powro-
znik,
Pascal
Studien-
rat Papst-Johannes-Schule, Beirat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
- 26 -
Reiners,
Otto
Referats-
leiter
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Gewerbepark Münster-Loddenheide
(GML) GmbH, Fachbeirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Haupt-
ausschuss
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Risiko-
ausschuss
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Verwal-
tungsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Verbraucherberatungsstelle Münster,
Beirat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Reis-
mann,
Karin
Rentnerin Euregio, Verbandsversammlung Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Euregio-Rat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Münsterland e. V., Mitgliederversamm-
lung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Reuter,
Jürgen
Architekt Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sozialar-
beiterin
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
- 27 -
Rieten-
berg, Syl-
via
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Rosenau,
Klaus
Lehrer Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sagel,
Rüdiger
Dipl.-In-
genieur
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Euregio, Verbandsversammlung Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichts-
rat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH,
Beirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Verbraucherberatungsstelle Münster,
Beirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Schlie-
mann, Jo-
sef
Gemein-
dedirektor
a. D.
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
- 28 -
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Schma-
nck,
Johannes
Selbstän-
dig
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Schulze
Wintzler,
Anne
Verbrau-
cherbera-
terin
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Seyfferth,
Petra
Wissen-
schaftl.
Mitarbei-
terin
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Deutsche Sektion des Rates der Ge-
meinden und Regionen Europas - Aus-
schuss für kommunale Entwicklungszu-
sammenarbeit
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Stähler,
Angela
Hausfrau Sparkasse Münsterland- Ost, Verwal-
tungsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
- 29 -
Stein-
mann,
Ludger
Dipl.-
Geograf,
Dipl.-Um-
weltwis-
sen-
schaftler
Euregio, Verbandsversammlung Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Euregio-Rat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Stein-
Redent,
Rita
Wiss. Mit-
arbeiterin
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Varnha-
gen,
Hans
Dach-
decker-
meister
Euregio, Verbandsversammlung Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichts-
rat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Vilhjalms-
son,
Wendela-
Beate
Lehrerin
i.R.
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Münsterland e. V., Mitgliederversamm-
lung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH,
Beirat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
von Gö-
wels,
Walter
Dipl.-
Kfm.,
selbst.
Versiche-
rungs-
fachmann
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichts-
rat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Auf-
sichtsrat Vorsitzender
Westfälische Landeseisenbahn GmbH
(WLE), Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-
Lippe, Verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
- 30 -
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
von
Oberg,
Robert
Angestell-
ter
Münsterland e. V., Mitgliederversamm-
lung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland -Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Weber,
Stefan
IT-Unter-
nehmens-
berater
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Flughafen Münster -Osnabrück GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Haupt-
ausschuss
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Risiko-
ausschuss
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Verwal-
tungsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-
Lippe, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Wenzel,
Manfred
Elektro-
technik-
Meister /
Projektlei-
ter
Technologieförderung Münster GmbH,
Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden
mbH, Aufsichtsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Winkel,
Maria
Kauffrau
in der
Grund-
stücks-
und Woh-
nungs-
wirtschaft
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Deutsche Sektion des Rates der Ge-
meinden und Regionen Europas -
Deutsch-polnischer Ausschuss
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Konferenz Alter und Pflege Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sparkasse Münsterland- Ost, Verwal-
tungsrat
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Sparkasse Münsterland- Ost, Zweck-
verbandsversammlung
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichts-
rat 1. Stellv. Vorsitzende
- 31 -
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wisch-
newski,
Heiko
Dipl.-
Ingenieur
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH, Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennah-
verkehr, Verbandsversammlung
Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied
Wölter,
Harald
Wissen-
schaftli-
cher Mit-
arbeiter
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH,
Aufsichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Konferenz Alter und Pflege Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Auf-
sichtsrat
Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied
Abkürzungsverzeichnis
a.D. außer Dienst
Abs. Absatz
ARAP aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
außerordentl. außerordentliche
AV Anlagevermögen
AWK Abfallwirtschaftskonzept
AWM Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
B.V. Besloten Vennootschap
BauG Baugesetz
BauGB Baugesetzbuch
BGA Betrieb gewerblicher Art
bzw. beziehungsweise
ca. circa
CeNTech Center for Nanotechnology
CHF Schweizer Franken
Dipl. Diplom
Dr. Doktor
DRS Deutscher Rechnungslegungs Standard
DSD Duales System Deutschland
e. V. eingetragener Verein
EDV Elektronische Datenverarbeitung
EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz
einschl. einschließlich
EnWG Energiewirtschaftsgesetz
EUR Euro
ff. fortfolgende
FMO Flughafen Münster/Osnabrück
gem. gemäß
GemHVO Gemeindehaushaltsverordnung
ggf. gegebenenfalls
gGmbH gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide
GO Gemeindeordnung
GuD Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk
HGB Handelsgesetzbuch
i.H.v. in Höhe von
i.R. im Rahmen
i.V.m. in Verbindung mit
IT Informationstechnik
KAG Kommunalabgabengesetz
KG Kommanditgesellschaft
kWh Kilowattstunde
KWK Kraft-Wärme-Kopplung
LoRa-WAN Long Range Wide Area Network (Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll)
mbH mit beschränkter Haftung
MCC Messe und Congress Centrum
Mio. Million
Mrd. Milliarde
NKF Neues kommunales Finanzmanagement
Nr. Nummer
NRW Nordrhein-Westfalen
OLG Oberlandesgericht
ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr
rd. rund
S. Satz
s.o. siehe oben
SGB Sozialgesetzbuch
sog. sogenannte
stellv. stellvertretende
TEHG Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz
u.a. unter anderem
UV Umlaufvermögen
VSEF-Lage Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage
wesentl. wesentliche
WFM Wirtschaftsförderung Münster GmbH
z.B. zum Beispiel
ZDM Zentrale Mülldeponie Münster
ZuG Zuteilungsgesetz
Beschlussvorlage
9778 Zeichen
V/0958/2020
V/0958/2020
Öffentliche Beschlussvorlage
Betrifft
NKF-Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2018 (Entwurf)
Beratungsfolge
09.12.2020 Hauptausschuss Vorberatung
09.12.2020 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
Der NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2018 (Entwurf) wird zur Kenntnis genommen und dem Rech-
nungsprüfungsausschuss zur Prüfung überwiesen.
Begründung:
Allgemeine Hinweise
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und der Gemeindehaushaltsver-
ordnung für das Land Nordrhein -Westfalen zum 31.12.2018 die Pflicht einen Gesamtabschluss auf-
zustellen. Der Gesamtabschluss fasst die Jahresabschlüsse der Unternehmensbeteiligungen der
Stadt mit dem der Kernverwaltung zusammen. Dies bedeutet, dass alle wirtschaftlich und organisato-
risch selbstständigen Aufgabenbereiche einer Kommune in den Gesamtabschluss einbezogen wer-
den, um die jä hrliche Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der einzelnen Beteili-
gungen im Rahmen des Konzerns Stadt Münster abbilden zu können. Damit wird ein Gesamtüber-
blick über die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der Kommune gegeben und auf d iese Weise
die Qualität der Rechenschaft über die Aufgabenerledigung verbessert. Außerdem trägt der Gesamt-
abschluss zu einer Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten der Kommune bei.
Verfahren
Der von der Stadtkämmerin aufgestellte und vom Oberbürgermeis ter bestätigte Entwurf des Gesamt-
abschlusses für das Geschäftsjahr 2018 wird dem Rat gemäß § 116 Abs. 5 i. V. m. § 95 Abs. 3 GO
NRW zur Bestätigung zugeleitet. Nach § 116 Abs. 1 i. V. m. § 96 GO NRW bestätigt der Rat den vom
Rechnungsprüfungsausschuss geprüften Gesamtabschluss durch Beschluss. Hierzu wird der vorge-
legte Entwurf zunächst an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen. Abschließend wird der ge-
prüfte Gesamtabschluss bei der Bezirksregierung angezeigt und im Amtsblatt veröffentlicht.
Amt für Finanzen und
Beteiligungen
27.11.2020
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Herr Remmeke
Telefon: 492-2010
RemmekeA@stadt-
muenster.de
- 2 -
V/0958/2020
Die Stadt Münster hat mit dem Gesamtabschluss 2018 nunmehr den neunten Gesamtabschluss auf-
gestellt. Bedingt durch zeitliche Verzögerungen von vorgelagerten Arbeiten verschob sich der Erstel-
lungsprozess, so dass der gem. § 116 Abs. 1 und 5 GO NRW rechtlich vorgegebene Zeitplan für den
Gesamtabschluss in der Folge nicht eingehalten werden konnte. Trotz dieser Verzögerung gilt unver-
ändert, dass die Stadt Münster bezüglich der zeitlichen Erstellung des Gesamtabschlusses zu den
führenden Städten in NRW gehört.
Bestandteile des Gesamtabschlusses
Der Gesamtabschluss besteht aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem Ge-
samtanhang inklusive der Kapitalflussrechnung und ist um einen Gesamtlagebericht und einen Betei-
ligungsbericht zu ergänzen. Der Beteiligungsbericht für das Jahr 2018 ist dem Rat bereits mit Vorlage
Nr. V/1124/2019 vorgelegt worden.
Die Gesamtbilanz erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Vermögensgegenstände und Schul-
den, bereinigt um Kapitalverflechtungen und konzerninterne Vorgänge. Die Gesamtb ilanz zum
31.12.2018 vermittelt ein umfassendes Bild über die Vermögens - und Schuldenlage der Stadt Müns-
ter als Konzern.
Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich im Bereich des Anlagevermögens
bei den Sachanlagen (+71,6 Mio. €), vor allem aus der Entwicklung der b ebauten Grundstücke und
grundstücksgleichen Rechte aufgrund von Investitionen. Ein ähnlich hoher Anstieg ist bei den Fi-
nanzanlagen zu verzeichnen (+70,4 Mio. €). Dieser resultiert im Wesentlichen aus dem Posten Aus-
leihungen an verbundene Unternehmen, unter dem ein Darlehen an die KonvOY in Höhe von 65 Mi-
o. € bilanziert wurde. Ein gegenläufiger Effekt ergibt sich bei den Immateriellen Vermögensgegen-
ständen (-12,1 Mio. €) hauptsächlich aufgrund der Abschreibung des Geschäfts - oder Firmenwertes
aus der Kapitalkonsolidierung, so dass das Anlagevermögen insgesamt um 129,9 Mio. € gestiegen
ist. Die KonvOY ist zwar eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Münster, jedoch wird in Aus-
übung des Wahlrechts nach § 296 Abs. 2 HGB auf eine V ollkonsolidierung verzichtet, da eine Be-
rücksichtigung als vollkonsolidierte Gesellschaft für die Darstellung der den tatsächlichen Verhältnis-
sen entsprechenden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns Stadt Münster von unterge-
ordneter Bedeutung ist.
Im Bereich des Umlaufvermögens nahmen vor allem die liquiden Mittel um 60,4 Mio. € zu.
Die Erhöhung des Eigenkapitals (+81,0 Mio. €) resultiert hauptsächlich aus der Verbesserung des
Bilanzgewinns (+51,4 Mio. €) und einem Anstieg der Allgemeinen Rücklage (+20,2 Mio. €). Letzterer
ergibt sich im Wesentlichen aus ergebnisneutralen Konsolidierungsbuchungen und durch Bewer-
tungsanpassungen von HGB nach NKF zur Erstellung des Gesamtabschlusses sowie durch Einstel-
lungen der Vorjahresgewinne in die Gewinnrücklage bei den Tochterunternehmen.
Die Sonderposten verring erten sich um 10,7 Mio. € im Wesentlichen durch einen Rückgang im Be-
reich der Sonderposten für Beiträge.
Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 80,9 Mio. € auf 1.416,9 Mio. €. Dies ist maßgeblich auf den
Posten „Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen“ (+117,6 Mio. €) zurückzuführen, dem gegen-
läufige Effekte vor allem bei den „Verbindlichkeiten aus Kredit en zur Liquiditätssicherung“ ( -36,0 Mi-
o. €) gegenüberstehen.
Gesamtbilanz
Aktiva
31.12.2018 31.12.2017 Veränderung
Mio. € Mio. € Mio. €
- 3 -
V/0958/2020
1. Anlagevermögen 3.856,9 3.727,0 129,9
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 57,0 69,1 -12,1
1.2 Sachanlagen 3.610,2 3.538,6 71,6
1.3 Finanzanlagen 189,7 119,3 70,4
2. Umlaufvermögen 470,1 430,5 39,6
2.1 Vorräte 67,7 80,5 -12,8
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 143,6 151,6 -8,0
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 0,0 0,0
2.4 Liquide Mittel 258,8 198,4 60,4
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 57,4 55,8 1,6
Summe Aktiva 4.384,4 4.213,3 171,1
Gesamtbilanz
Passiva
31.12.2018 31.12.2017 Veränderung
Mio. € Mio. € Mio. €
1. Eigenkapital 869,4 788,4 81,0
1.1 Allgemeine Rücklage 714,3 694,1 20,2
1.2 Sonderrücklagen 1,3 1,3 0,0
1.3 Ausgleichsrücklage 75,5 66,1 9,4
1.4 Bilanzgewinn 78,3 26,9 51,4
2. Sonderposten 1.306,6 1.317,3 -10,7
3. Rückstellungen 720,4 703,7 16,7
4. Verbindlichkeiten 1.416,9 1.336,0 80,9
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 71,0 67,9 3,1
Summe Passiva 4.384,4 4.213,3 171,1
Die detaillierte Zusammensetzung der einzelnen Bilanzpositionen ist aus der ausführlichen Gesamtbi-
lanz zum 31.12.2018 und aus dem Gesamtanhang unter den „Angaben zu Posten der Gesamtbilanz“
ersichtlich.
Die Gesamtergebnisrechnung erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Aufwendungen und Erträ-
ge, bereinigt um konzerninterne Vorgänge und schließt für 2018 mit einem Saldo von 78,3 Mio. € ab.
Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung um 51,4 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr.
Auf der Ertragsseite ergeben sich wesentliche Steigerungen bei den Steuern und ähnlichen Abgaben
(+54,7 Mio. €) und den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen (+21,7 Mio. €). Letztere erhöhten
sich im Wesentlichen durch die Schlüsselzuweisungen, da die Stadt Münster im Vorjahr keinen An-
spruch hierauf hatte. Einen gegenläufigen Effekt gab es bei den Bestandsveränderungen ( -19,0 Mio.
€) und den Kostenerstattungen und Kostenumlagen ( -15,8 Mio. €), hierbei insbesondere aus dem
Bereich der sozialen Leistungen des Sozialamtes und dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, so
dass sich die ordentlichen Erträge insgesamt um 72,7 Mio. € auf 1.873,6 Mio. € erhöhten.
Die ordentlichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 18,0 Mio. € auf
1.775,4 Mio. €. Die Steigerung resultiert im Wesentl ichen aus den Personalaufwendungen
(+15,6 Mio. €) und den Transferaufwendungen (+14,4 Mio. €). Als Hauptursache bei den Trans-
feraufwendungen sind – analog zur Ertragsseite – die gestiegenen Leistungen im Bereich Kinder- und
Jugend- und Familienhilfe zu nennen.
Das Gesamtfinanzergebnis, das auch das Beteiligungsergebnis beinhaltet, verschlechterte sich um
3,3 Mio. € auf -19,9 Mio. € und wird im Wesentlichen durch die Zi nsaufwendungen in Höhe von
28,1 Mio. € (Vorjahr: 31,1 Mio. €) beeinflusst.
Gesamtergebnisrechnung 2018 2017 Veränderung
- 4 -
V/0958/2020
Mio. € Mio. € Mio. €
Steuern und ähnliche Abgaben 641,4 586,7 54,7
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 157,8 136,1 21,7
Sonstige Transfererträge 22,3 21,0 1,3
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 177,0 164,2 12,8
Privatrechtliche Leistungsentgelte 606,8 603,1 3,7
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 194,8 210,6 -15,8
Sonstige ordentliche Erträge 69,7 56,4 13,3
Aktivierte Eigenleistungen 12,9 12,9 0
Bestandsveränderungen -9,1 9,9 -19,0
Ordentliche Gesamterträge 1.873,6 1.800,9 72,7
Personalaufwendungen 370,8 355,2 15,6
Versorgungsaufwendungen 34,4 31,5 2,9
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 517,6 524,2 -6,6
Bilanzielle Abschreibungen 137,5 147,9 -10,4
Transferaufwendungen 590,3 575,9 14,4
Sonstige ordentliche Aufwendungen 124,8 122,7 2,1
Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.775,4 1.757,4 18,0
Gesamtergebnis der laufenden Geschäfts tätig-
keit 98,2 43,5 54,7
Beteiligungsergebnis 7,1 13,9 -6,8
Zins- und sonstiges Finanzergebnis -27,0 -30,5 3,5
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag 78,3 26,9 51,4
Die vollständige Ergebnisrechnung sowie umfangreiche Erläuterungen finden sich in dem als Anlage
beigefügten Anhang.
I. V.
gez.
Christine Zeller
Stadtkämmerin
Anlage: Gesamtabschluss 2018 (Entwurf)
Anlage A
Anlage A
1505 Zeichen
Anlage A zur V/0958/2020 Kurzüberblick NKF-Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2018 (Entwurf) Ziele/Teilziele/Zielerreichung Ziel: -Information des Rates und der Bevölkerung Teilziele: -Schaffung von Transparenz über die wirtschaftliche Tätigkeit des Konzerns Stadt Münster -Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten der Kommune Zielerreichung: -Mit Aufstellung des neunten Gesamtabschlusses kommt die Stadt Münster ihren Pflichten zur Veröffentlichung nach. Sie legt damit Rechenschaft über ihre wirtschaftliche Tätigkeit ab. Finanzierung Produktgruppe: PG 0109 Finanz- und Beteiligungsmanagement Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja X Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja X Nein Bereits veranschlagt? Ja X Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Die Stadt Münster ist gem. § 116 Abs. 1 und 5 GO NRW verpflichtet, in jedem Haushaltsjahr ei- nen Gesamtabschluss für den Abschlussstichtag 31.12. aufzustellen. Des Weiteren gelten der § 118 GO NRW i. V. m. den §§ 49 bis 52 GemHVO NRW. Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Entfällt.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Loddenheide
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0958/2020
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 25.11.2020
- Erstellt
- 03.11.2020 10:30