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Einführung eines Smartphone basierten Ersthelfer-Alarmierungssystems
Gem. Anfrage nach § 4 (Volt) AN/0133/2023 vom 19.01.2023
Stand: Am 24.01.2023 im Gesundheitsausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Gem. Anfrage nach § 4 (Volt)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses Herrn Dr. Ralf Unna An die Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 19.01.2023 AN/0133/2023 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Gesundheitsausschuss 24.01.2023 Einführung eines Smartphone basierten Ersthelfer-Alarmierungssystems Sehr geehrte Herr Ausschussvorsitzender, die o. g. Fraktionen bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Gesundheitsaus- schusses am 24. Januar 2023 auf zu nehmen: Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie hat im September 2022 in Ihrer Behandlungs- leitlinie eine Smartphone-basierte Ersthelfer*innen-Alarmierung empfohlen. Dabei werden die ehrenamtlichen in der Wiederbelebung geschulten Retter*innen über ihr Smartphone alarmiert, sobald Notrufe in der Leitstelle der Feuerwehr mit der Meldung "Herz- Kreislauf-Stillstand" oder "Bewusstlosigkeit" eingehen. Bei einem Notfall in der Nähe ihres Aufenthaltsortes können die mobilen Ersthelfer*innen schnell Erste Hilfe leisten, bis die Ein- satzkräfte des parallel alarmierten Rettungsdienstes eintreffen. Mit dem System ergibt sich eine Möglichkeit, den Rettungsdienst mit geschultem Personal zu ergänzen. In vielen Städten gibt es bereits Ersthelfer*innen Apps (u.a. in Gütersloh, Unna, Essen). Der Notfallort wurde von Ersthelfer*innen bereits nach durchschnittlich 4,5 Minuten erreicht. Die Rettungskette wird somit gestärkt, ohne eine Änderung an der bisherigen etablierten Struktur des Rettungsdienstes vorzunehmen. Die Überlebensrate bei Herz -Kreislauf-Stillständen kann somit signifikant verbessert werden. - 2 - Vor diesem Hintergrund fragen wir: 1. Plant die Stadt aktuell die Einführung eines smartphone-basierten Ersthel- fer*innen-Alarmierungssystems in der Stadt Köln? Falls Ja: 2. Wie gestaltet sich die weitere Zeitplanung für die Umsetzung dieser smartpho- ne-basierten Ersthelfer*innen-Alarmierung? 3. Sind bei der bisherigen Etablierungsarbeit Probleme technischer, personeller oder finanzieller Natur aufgetreten, die zu einer Verzögerung des Prozesses führen können? (Falls ja, bitte Problematik und aktuellen Lösungsansätze aus- führen.) 4. Sind für die Umsetzung des smartphone-basierten Ersthelfer*innen- Alarmierungssystems Kooperationen mit umliegenden Kommunen geplant o- der geprüft worden? 5. Was für Qualifikationsanforderungen sind für Helfer*innen angedacht und gibt es bereits eine Strategie, wie geeignetes Personal angesprochen werden kann? Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz Grüne-Fraktionsgeschäftsführer CDU–Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer
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