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V/0525/2018

Nachhaltige Quartiersentwicklung und Quartiersmanagement

Vorlagen 05.06.2018

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 04.07.2018, TOP 44

Beschlussvorlage

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Anlage_Vorlage_Nachhaltige Quartiersentwicklung_2018

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Beschlussvorlage

12045 Zeichen

V/0525/2018 
V/0525/2018 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Nachhaltige Quartiersentwicklung und Quartiersmanagement 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   12.06.2018 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E -
Government 
Vorberatung 
   19.06.2018 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
   20.06.2018 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbrauche r-
schutz und Arbeitsförderung 
Vorberatung 
   04.07.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   04.07.2018 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
 
1.        Die Stadt Münster hat das Ziel, nachhaltige Entwicklungen in den einzelnen Quartieren 
       als unmittelbare Lebensorte in Münster zu stärken. 
2.        Die Verwaltung wird beauftragt, hierzu  
a. exemplarisch in 2-3 Quartieren (Pilot) gemeinsam mit Akteuren vor Ort eine nachhaltige 
Quartiersentwicklung und ein Quartiersmanagement mit den Schwerpunkten Klim a-
schutz, energetische Gebäudesanierung und sozialorientierte Wohnraumentwicklung/ -
versorgung aufzubauen; 
b. Institutionen, Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Organisationen , die sich mit der 
Entwicklung des Quartiers befassen, in den Aufbau und die Errichtung eines nachhalti-
gen Quartiersmanagements einzubeziehen ebenso wie wohnungswirtschaftliche Akteu-
re und Immobilieneigentümer; 
3.  Die Verwaltung wird beauftragt, die in dem beigefügten Konzept angezeigten Handlungsfelder 
und potentiellen Maßnahmen zur Stärkung der nachhaltigen Quartiersentwicklung weiter zu 
entwickeln sowie gemeinsam mit den Akteuren vor Ort umzusetzen und zu evaluieren. 
des Amtes für 
Wohnungswesen und 
Quartiersentwicklung 
 
05.06.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Regenitter 
Telefon: 492-6400 
RegenitterG@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0525/2018 
4.  Die Verwaltung wird darüber hinaus  beauftragt, den Antrag „Starke Menschen – starke  
Quartiere“ der Fraktion Bün dnis90/Die GRÜNEN vom 03.05.2016 (A -R0023/2016) und den 
Antrag von der Fraktion Bündnis90/Die Grünen und der CDU Fraktion „Wohnraum für Me n-
schen mit Pflege - und Unterstützungsbed arf schaffen“ (A -R/0010/2018) in das Konzept mit 
einzubeziehen.“ 
. 
5.  Die im Stellenplan 2017 beschlossenen 2,5 Planstellen  „Quartiersentwicklung“ werden en t-
sperrt.  
 
II. Finanzielle Auswirkungen:  
 
Die jährlichen Personalaufwendungen für 2,5 Stellen auf der Basis einer Bewertung nach Entgelt-
gruppe E10 in Höhe von 171.100 € sind im Haushaltsplan 2017 ff. bereits veranschlagt. Finanzielle 
Auswirkungen ergeben sich durch Entsperrung daher zunächst nicht. Nach einer tarifgerechten Be-
wertung der Stellen auf Basis der endgültigen Stellenbeschreibungen sind ggf. Personalaufwendun-
gen der entsprechend höheren Entgeltgruppe bereit zu stellen. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen:  
 
 
Die jährlichen Personalaufwendungen für 2,5 Stellen auf der Basis einer Bewertung nach Entgelt-
gruppe E10 in Höhe von 171.100 € sind im Haushaltsplan 2017 ff. bereits veranschlagt. Finanzielle 
Auswirkungen ergeben sich durch die Entsperrung daher zunächst nicht. Nach einer tarifgerechten 
Bewertung der Stellen auf Basis der endgültigen Stellenbeschreibung sind ggf. Personalaufwen-
dungen der entsprechend höheren Entgeltgruppe bereit zu stellen. 
 
 
 
Begründung: 
 
I.  
Münster steht als wachsende Stadt vor großen Herausforderungen. Bis zum Jahr 2030 soll die Ei n-
wohner*innenzahl auf ca. 330.000  steigen, dieses Wachstum ist nachhaltig zu gestalten , damit auch 
nachfolgende Geberationen Gestaltungs- und Entscheidungsmöglichkeiten haben 
Das Quartier als unmittelbarer Lebensort der Menschen ist dabei zunehmend in den Fokus gerückt 
und zu einem neuen Leitbild in der Politik avanciert. 
Die Herausforderungen durch den Zuzug, nicht nur von Flüchtlingen, steigende Geburtenzahlen, de n 
demografischen Wandel, die dynamische Entwicklung der Hochschulen mit mehr Studierenden und 
durch den strukturellen Wandel der Münsteraner Wirtschaft sowie die Anforderungen einer inklusiven 
Stadtgesellschaft an die Stadt- und Quartiersentwicklung  können nur durch eine integrierte und parti-
zipative Arbeitsweise bewältigt werden. Dabei sind insbesondere auch die vielfältigen Anforderungen 
an den Klimaschutz (Klimaanpassung), eine nachhaltige Energieversorgung (energetische Gebä u-
desanierung) sowie einer sozialorientierten Wohnraumentwicklung/ -versorgung neben anderen sek t-
oralen Anforderungen, wie z. B. an die Kinderbetreuung, die Schul- und Bildungsangebote, die Stä r-
kung und zeitgemäße Weiterentwicklung der Pflege - und Sozialinfrastruktur, eine zukunftsgerechte  
Verkehrsinfrastruktur, die Entwicklung von Siedlungsflächen und Freiräumen, aber auch an den Sport 
und die Kultur etc. zu beachten. 
Unter dem Aspekt der nachhaltigen Quartiersentwicklung sollen  die Handlungsfelder Klimaschutz, 
energetische Gebäudesanierung und sozialorientierte Wohnraumentwicklung/ -versorgung verstärkt

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V/0525/2018 
behandelt werden. Die übrigen o.a. sektoralen Handlungs felder einer künftigen Stadtteil - bzw. Quar-
tiersentwicklung werden weiterhin von den jeweiligen Fachverwaltungsstellen wahrgenommen. 
II.  
Bei vielen Projekten in der Stadt, sowohl von Ämtern der Verwaltung aber auch von verschiedensten 
Initiativen (WIN, Ca ritas, Südviertelinitiative, ....) ist erkannt worden, dass das Quartier eine wichtige 
Bezugsgröße für eine zukunftsfähige Entwicklung ist. Diese Quartierskonzepte haben vielfach zu 
großen Erfolgen geführt und sollen auch weitergeführt werden. Ergänzend zu  den bisherigen Qua r-
tiersentwicklungen in der Altenhilfe, der Sozialplanung oder der Stadtentwicklung soll nun in 2 -3 
Quartieren primär der Fokus auf die Themen Klimaschutz, energetische Gebäudesanierung und sozi-
alorientierte Wohnraumentwicklung/-versorgung gerichtet werden. Ziel soll es sein, mit den Menschen 
vor Ort konkrete Umsetzungsschritte in diesen Handlungsfeldern für das Quartier einzuleiten.  
Auf die positiven Erkenntnisse der bereits durchgeführten Quartiersprozesse „Soziale Stadt -
Kinderhaus Brüningheide“, Erneuerung des Wohnquartiers „Osthuesheide, und „Masterplan altersge-
rechte Quartiere“ soll aufgebaut werden. Dabei setzen Quartierskonzepte auf die Erkenntnis, dass die 
zunehmende Vereinzelung in der Lebensführung und der alleinige Rückzug ins P rivate häufig auch 
zu einer Vereinsamung führen.  
Das Zusammenleben im Quartier fördert indes ein neues Gemeinschaftsgefühl. Achtsamkeit, Wer t-
schätzung und gegenseitige Unterstützung sind Voraussetzung für eine gelingende Quartiersentwick-
lung. Letztlich gewinnen Quartiere angesichts der zunehmend globalisierten und komplexeren Welt 
weitere Bedeutung als Identifikationsanker, als Heimat und als vielfältiges Handlungsfeld für bürge r-
schaftliches Engagement. 
III. 
Als kleinste Einheit der Gestaltung  ist das Quartier der erste Ansatzpunkt für die direkte Gestaltung 
und Einflussnahme von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort.  
Unter Quartier ist die räumliche, funktionale, soziale oder politische Begrenzung eines Stadtviertels zu 
verstehen, die die dort lebe nden, arbeitenden und agierenden Menschen als ihren Lebensraum ve r-
stehen. Der soziale Bezugsrahmen wird durch die verschiedenen Akteure geprägt, den Anwohnern, 
Gewerbetreibenden, Akteuren aus Politik und Verwaltung, Nachbarschaftsinitiativen, Vereinen und 
Kirchen. Dabei spielen auch quartierspezifische Bauweisen (Einfamilienhaussiedlung, Mehrfamilie n-
haussiedlung, …), soziale und gesellschaftliche Ausprägungen und Prozesse wie demographische 
Entwicklung, ethnische Struktur oder Gentrifizierung eine wichtige Rolle. 
Im Unterschied zu Stadtteilen, Bezirken oder Gemeinden ist das Quartier nicht immer ein kommuna l-
politisch fest umrissenes Gebiet. Oft sind sie Teilgebiete eines Stadtteils und können, je nach Struktur 
und Beziehungsströmen der Menschen  unterschiedliche Größen umfassen. Für eine sachgerechte 
Abgrenzung sind die jeweiligen Stärken und Schwächen, Potenziale und Restriktionen sowie die l e-
bensweltlichen Bezugspunkte und räumlich -identifikatorischen Zusammenhänge der Menschen zu 
berücksichtigen. 
Um die unterschiedlichen Interessen und Ansprüche an eine nachhaltige (sozial, ökologisch und öko-
nomisch) verträgliche Entwicklung für die Menschen und mit den Menschen zu gestalten braucht es 
Strukturen, Kommunikation und Räume (Gestaltungsspielräume). 
Die Stärken des Quartiers sollen dabei genauso betrachtet werden, wie Defizite und Schwächen. Es 
sollen sowohl Treffpunkte in den Quartieren geschaffen und unterstützt sowie Quartiersstützpunkte 
errichtet/Integriert bzw. bestehende ausgebaut werden  als auch eine direk te Ansprache der Bewo h-
nerinnen und Bewohner erfolgen 
Beteiligungsformen, die es den Menschen vor Ort ermöglichen, an der Gestaltung der Angebote ihres 
Wohnumfeldes mitzuwirken (auch inklusive Beteiligungsformen) sollen besonders gefördert werden.

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V/0525/2018 
IV. 
Die Themen Klimaschutz, energetische Gebäudesanierung und sozialorientierte Wohnraumentwic k-
lung/-versorgung sind Schwerpunkte einer nachhaltigen Entwicklung für Münster. Die im Masterplan 
Klimaschutz angestrebten Ziele können nur mit den Menschen vor Ort e rreicht werden. Dazu bedarf 
es direkter Kommunikations- und Umsetzungsformen, die im Quartier implementiert sein müssen.  
Auch das Thema sozialorientierte Wohnraumentwicklung/-versorgung ist insbesondere für viele lan g-
jährig Wohnende in Münster häufig star k an das eigene Quartier gekoppelt. Gleichzeitig verändern 
sich aber Ansprüche, Lebenszusammenhänge und Unterstützungsnotwendigkeiten, die nicht immer 
mit der gewohnten Wohnstruktur übereinstimmen. Alleinlebende ältere Menschen in großen Wo h-
nungen wohnen n eben beengt lebenden jungen Familien, die auf größere Wohnungen angewiesen 
sind. Hier sind Potentiale für Lösungswege im Interesse aller Beteiligten zu suchen und umzusetzen. 
Wesentliche Voraussetzung für ein nachhaltiges Quartiersmanagement ist dabei eine  zentrale A n-
laufstelle und eine Ansprechperson vor Ort (das Gesicht des Quartiersmanagements) als Kümmerer, 
Initiator, Mittler und Organisator des gemeinsamen Prozesses vor Ort, aber auch als Kontakt - und 
Ansprechstelle für Verwaltung und Politik. Als Anlaufstelle und Motor sollen die Themen Klimaschutz, 
energetische Gebäudesanierung und sozialorientierte Wohnraumentwicklung/ -versorgung vor Ort 
gebündelt und in konstruktive Formen der Gestaltung und Entscheidung gebracht werden.  Dabei ist 
eine enge Zusammenarbeit mit der Verwaltung genauso notwendig wie die Vernetzung mit Akteuren, 
Initiativen, Verbänden, Vereinen und den Kirchen etc. vor Ort.  
Durch ein nachhaltiges Quartiersmanagement soll eine stärkere Beteiligung von Menschen im Qua r-
tier für das Gemeinwe sen sowie eine Beteiligung an der gemeinsame n Erarbeitung von Entwic k-
lungskonzepten in den o.a. Handlungsfeldern für die einzelnen Quartiere erreicht werden. Dadurch 
können auch die Menschen wieder angesprochen werden,  die ansonsten durch traditionelle Bet eili-
gungsformen nicht mehr erreicht werden. Damit leistet nachhaltiges Quartiersmanagement mit seinen 
partizipativen Beteiligungsmöglichkeiten einen Beitrag zur demokratischen Gemeinwesenarbeit und 
zur Stärkung der Identifikation mit dem eigenen Lebensraum.  
Exemplarisch sollen in 2-3 Quartieren anhand der Themen Klimaschutz, energetische Gebäudesanie-
rung und sozialorientierte Wohnraumentwicklung/-versorgung konkrete Maßnahmen für eine nachhal-
tige Quartiersentwicklung entwickelt und umgesetzt werden. 
V.  
 
Mit dem Stellenplan 2017 hat der Rat in der Sitzung am 14.12.2016  2,5 Planstellen Quartiersentwick-
lung mit Sperrvermerk eingerichtet. Die Stellen sind nach der Vorlage eines entsprechenden Konze p-
tes zu entsperren. D ie jeweilige Eingruppierung ergibt sich a us der endgültigen Stellenbeschreibung 
und der dazugehörigen Bewertung anhand des aktuell gültigen Tarifvertrags.  
 
 
I.V. 
 
gez. 
Matthias Peck 
Stadtrat 
 
Anlagen: 
 
Konzept zur nachhaltigen Quartiersentwicklung

Anlage_Vorlage_Nachhaltige Quartiersentwicklung_2018

15157 Zeichen

1 
 
Anlage:  
 
Konzept zur nachhaltigen Quartiersentwicklung 
 
Der demografische, ökologische und soziale Wandel stellt unsere Stadtgesellschaft vor 
große Herausforderungen. Eine inklusive, kultursensible und generationen-  und 
geschlechtergerechte Quartiersentwicklung ist für eine nachhaltige Stadtentwicklung 
notwendig. Gefordert ist damit auch ein neues Entwicklungs- und Planungsverständnis. Eine 
gute Fachplanung allein reicht für eine nachhaltige Quartiersentwicklung und -management 
nicht mehr aus. Vielmehr bedarf es sowohl einer kooperativen, fachübergreifend 
abgestimmten Planung als auch der Einbindung der zivilgesellschaftlichen Organisationen 
und Gruppen in die Planungsprozesse. Das Quartier als unmittelbarer Lebensort ist i.d.R. 
auch der Bezugspunkt der dort lebenden Menschen. Den gilt es auch gemeinsam zu 
gestalten.  
Von besonderer Bedeutung wird daher sein, wie es gelingt, die Menschen vor Ort 
einzubeziehen, sie an der Gestaltung und Entwicklung maßgeblich zu beteiligen und die 
Potentiale vor Ort zu stärken.  
Als kleinste Einheit der Gestaltung ist das Quartier der erste Ansatzpunkt für die direkte 
Gestaltung und Einflussnahme von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Die Zufriedenheit der 
Menschen mit ihrer Stadt und insbesondere mit ihrem Viertel, in dem sie leben, hängt nicht 
zuletzt auch mit den Gestaltungsmöglichkeiten zusammen. Die Identifikation der Menschen 
mit ihrem Quartier  trägt letztendlich auch dazu bei, die Gesamtstadt zu stärken. 
Dabei setzen nachhaltige Quartierskonzepte auf die Erkenntnis, dass die zunehmende 
Vereinzelung in der Lebensführung und der alleinige Rückzug ins Private häufig auch zu 
einer Vereinsamung führen. Das Zusammenleben im Quartier kann dem gegenüber ein 
neues Gemeinschaftsgefühl befördern.  
 
I. Was ist ein Quartier? 
Unter Quartier ist die räumliche, funktionale, soziale oder politische Begrenzung eines 
Stadtviertels zu verstehen, die die dort lebenden, arbeitenden und agierenden Menschen als 
ihren Lebensraum verstehen. Quartiere sind so verschieden wie die Menschen, die in ihnen 
leben. Der soziale Bezugsrahmen wird durch die verschiedenen Akteure geprägt, den 
Anwohnern, Gewerbetreibenden, Akteuren aus Politik und Verwaltung, 
Nachbarschaftsinitiativen, Vereinen und Kirchen. Dabei spielen auch quartierspezifische 
Bauweisen (Einfamilienhaussiedlung, Mehrfamilienhaussiedlung, …), soziale und 
gesellschaftliche Ausprägungen und Prozesse sowie die demographische Entwicklung, 
ethnische Struktur oder Gentrifizierung eine wichtige Rolle. 
Quartiere zeichnen sich durch wechselseitige Beziehungen und Interaktionen ihrer 
Bewohner*innen, das gemeinsame Nutzen von Strukturen und Angeboten im Nahbereich, 
ein Gemeinschaftsleben bis hin zur Teilhabe und Partizipation im direkten Wohnumfeld der 
Menschen aus - und zuweilen auch durch all ihre Konflikte, Identifikationen und

2 
 
Möglichkeiten. „Bunte und lebendige Quartiere“ sind geprägt durch ihre Vielfalt und erhalten 
somit oft auch ihre Attraktivität - zuweilen auch für Menschen weit über das Quartier hinaus. 
Nicht zuletzt die unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensstile der Menschen, die kulturelle 
Vielfalt und die sexuellen Identitäten erfordern differenzierte und auf die verschiedenen 
Bedarfslagen ausgerichtete Wohn- und soziale Infrastruktur. 
Im Unterschied zu Stadtteilen, Bezirken oder Gemeinden ist das Quartier nicht immer ein 
kommunalpolitisch fest umrissenes Gebiet. Oft sind sie Teilgebiete eines Stadtteils und 
können, je nach Struktur und Beziehungsströmen der Menschen unterschiedliche Größe 
umfassen. Für eine sachgerechte Abgrenzung sind die jeweiligen Stärken und Schwächen, 
Potenziale und Restriktionen sowie die lebensweltlichen Bezugspunkte und räumlich-
identifikatorischen Zusammenhänge der Menschen zu berücksichtigen. 
Der räumliche Bezugsrahmen kann sowohl durch geografische (Straßen, Gebäude, Plätze), 
oder naturräumlich (Grünflächen, Klima) sowie verkehrliche oder soziale Interaktionen 
zwischen verschiedenen urbanen Räumen definiert sein.  
Durch die Vielzahl und Variabilität der identitätsstiftenden Indikatoren kann die individuelle 
Quartiersdefinition bzw. Abgrenzung sehr unterschiedlich sein. Wesentlich für ein 
gemeinsames „Quartiersverständnis“ ist das gemeinsame Empfinden der in dem Quartier 
lebenden Menschen, unter dem sie ihr Quartier beschreiben. 
Ein modern ausgelegtes Quartiersverständnis muss für Münster zwischen innerstädtischen 
Quartieren und denen der Außenstadtbereiche unterscheiden. Stadthistorisch  betrachtet 
leitet sich der Begriff „Quartier“ aus dem französischen quartier bzw. dem lateinischen 
„quarterium“ ab, welches das Viertel, einen Bezirk oder eine Abteilung einer Stadt meint. 
Bekannte Synonyme in der deutschen Städtegeschichte sind der „Kiez“ oder das „Veedel“. 
Hier findet jeweils eine ausgeprägte Stadtteilidentifikation statt, die häufig auf einer funktional 
abgeschlossen urbanen Infrastruktur mit Geschäften und kulturellen/gastronomischen 
Einrichtungen basiert. 
Diese meist auf historischer Stadtentwicklung basierende Quartierswahrnehmung lässt sich 
in einigen Innenstadtbereichen finden. Hierzu zählen beispielsweise das Kreuzviertel, 
Pluggendorf, Südviertel und Geist oder Erphoviertel, Mauritz oder Herz-Jesu, (Klein-Muffi). 
Diese Stadtteile werden auch als Viertel wahrgenommen. 
In Außenstadtteilen ist eine entsprechende Unterteilung in Quartiere kaum noch zu finden. 
Es gibt nur noch die Stadtteile (wie Hiltrup (Mitte,- West- und Ost), Handorf, Gremmendorf 
oder Wolbeck) und allenfalls Ortsteile oder historische Bezeichnungen (Alt-Roxel, Alt-
Kinderhaus), was i.d.R. auf die funktionalen und sozialen Abgrenzungen zurückzuführen ist. 
Zuweilen entwickeln sich auch in neueren Stadtteilen wie Gievenbeck („Auenviertel“) wieder 
Viertel bzw. Quartiersbezeichnungen heraus. 
Der Quartiersbegriff basiert somit meist auf einem subjektiven Verständnis, welches einen 
unscharf abgegrenzten Lebensmittelpunkt umfasst und in der Summe der individuellen 
Wahrnehmungssphären aller Akteure eine Schnittmenge räumlich-identifikatorischer 
Zusammenhänge eines Wohnumfeldes bildet.  
Dies kann sich mit einem administrativ definierten Stadtteil decken, es kann das klassische 
Viertel sein, es kann aber auch einen Straßenzug oder Häuserblock umreißen. Je nach

3 
 
Identifikationsthema kann die räumliche Ausprägung auch variieren, so dass es aus einer 
Makroperspektive ein Quartier im Viertel geben kann. 
Diese eher flexible Definition eines Quartiers ist Basis für die Handlungsfelder und das 
Funktionieren von Quartiersentwicklung und Quartiersmanagement.  
 
II. Rahmenbedingungen schaffen 
 
1. Wann und warum sollte nachhaltige Quartiersentwicklung erfolgen? 
Die Aufgabe von Quartiersentwicklung ist die nachhaltige Sicherstellung und 
Weiterentwicklung von Faktoren, die ein Quartier für dessen eingesessenen Bewohner*innen 
aber auch für Zuziehende lebenswert und attraktiv machen. Für eine Stadt bedeutet dies, für 
viele Zielgruppen attraktive Wohn- und Lebensräume vorzuhalten, um einer räumlichen und 
sozialen Spaltung entgegenzuwirken. 
Für die Entwicklung einer nachhaltigen an den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen 
der unterschiedlichen Generationen orientierten Wohn- und Lebensstruktur gehören u.a. die 
Fragen der Wohnraumentwicklung/-versorgung, des Umwelt- und Klimaschutzes sowie des 
privaten Energieverbrauchs. Wohnen und Wohnumfeld, angemessene und bezahlbare 
Mieten, gute Nachbarschaft und Unterstützungsangebote sind wichtige Standortfaktoren. 
Ebenso sind Grünflächen und eine lebenswerte Umwelt  wichtige Aspekte einer nachhaltigen 
Quartiersentwicklung. 
Daher bezieht sich nachhaltiges  Quartiersmanagement in den Handlungsfeldern  
Klimaschutz, energetische Gebäudesanierung und sozialorientierte Wohnraumentwicklung/-
versorgung nicht nur auf die Wahrnehmung und Bearbeitung von „Problemen“ und der 
Bewältigung von Erneuerungs- und Entwicklungsbedarfen, sondern insbesondere auch auf 
die Sicherstellung der Wohnungsversorgung und den Erhalt von Stärken im Quartier unter 
sich verändernden Rahmenbedingungen. Wesentlich dabei ist, dass die Menschen im 
Quartier mit ihren Bedürfnissen und Ideen aktiv in die Gestaltung und Weiterentwicklung 
einbezogen und beteiligt werden.  
Deshalb ist ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Quartiersentwicklung die Beteiligung 
der dort agierenden und betroffenen Menschen. Diese sind insbesondere dann bereit, sich 
zu engagieren, wenn Sie unmittelbar Betroffene einer Entwicklung sind (häufig sind dies 
erwartete Negativentwicklungen). Die Einbindung dieser Menschen durch 
Quartiersentwicklung dient somit auch der Teilhabe von Menschen an politischen 
Entscheidungsprozessen, die sich ansonsten nicht (mehr) an politischen Prozessen 
beteiligen. Wichtig ist es dabei, den Blick der Agierenden über den punktuellen Anlass und 
das Türöffner-Thema für das Quartier insgesamt zu weiten. Türöffner-Themen können die 
Bereiche Umwelt, Klimaschutz oder Wohnraumversorgung sein. Es sollten auch immer die 
Qualitäten des Quartiers dargestellt werden. Wer sich mit seinem Quartier identifiziert, wer 
dort gerne lebt, ist auch eher bereit, sich für das Quartier zu engagieren.

4 
 
2. Beteiligte und Kommunikation 
Bewohner*innen im Quartier sind dort Arbeitende, Institutionen, Unternehmen, 
gesellschaftliche Einrichtungen, Nachbarschaftsinitiativen, Kirchen, Verbände und die 
unterschiedlichen Communities. Wichtig ist die Einbeziehung vorhandener Strukturen und 
Institutionen, die im Quartier agieren und Ansprechpartner sind. Das Südviertelbüro, das 
Begegnungszentrum eines sozialen Trägers oder der Bewohnertreff können hier genauso 
wie das Kontaktbüro einer Wohnungsbaugesellschaft oder der Sportverein ein wichtiger 
Akteur sein. 
Eine Grundlage für die Entwicklung im Quartier ist der direkte Kontakt und Austausch mit 
den Agierenden. Dabei besteht eine wesentliche Aufgabe in der Bündelung, Kommunikation 
und Aktion der vorhandenen Interessen und Akteure untereinander aber auch mit der 
Verwaltung.  
 
3. Beteiligung und Teilhabe an Planung und Gestaltung stärken  
Für diesen Prozess der nachhaltigen Quartiersentwicklung zur Entwicklung von 
Quartierskonzepten in den Handlungsfeldern  Klimaschutz, energetische Gebäudesanierung 
und sozialorientierte Wohnraumentwicklung/-versorgung sind u.a. partizipative Beteiligungs- 
und Mitgestaltungsmöglichkeiten notwendig. Hierzu gehören generationsgerechte und auch 
inklusive Beteiligungsformen für Menschen mit und ohne Behinderung sowie Formen der 
Beteiligung, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen ( „open space“, Projektplanung, 
online – Beteiligungen, moderierte Beteiligungsprozesse zur inklusiven Freiraumgestaltung - 
inklusive Beteiligung etc.).   
 
4. Wo setzt nachhaltige Quartiersentwicklung und -management an?  
Nachhaltige Quartiersentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess für eine zukunftsgerechte 
Weiterentwicklung der Wohn- und Lebenssituation unter Beteiligung der Menschen in den 
Wohnquartieren. Unter Berücksichtigung der unter II.1 genannten Gründe für eine 
nachhaltige Quartiersentwicklung soll in 2-3 ausgewählten Gebieten anhand der oben 
genannten Themen ein Quartiersentwicklungsprozess eingeleitet werden. Die 
Wohnraumversorgung für Familien oder die Energie- und Lärmbelastung können mögliche 
Anknüpfungspunkte dafür sein. Diese „Erstthemen“ sind dabei als Türöffner-Themen zu 
verstehen, die als Identitätsstiftende Aufhänger für eine weitere Quartiersentwicklung zu 
sehen sind. Zivilgesellschaftliche Ansätze für partizipative und integrierte 
Quartiersentwicklungsprozesse, wie z. B. im Südviertel, können ebenfalls geeignete 
Ansatzpunkte sein. 
 
5. Voraussetzungen für das Gelingen von nachhaltigem Quartiersmanagement 
Aufgrund der Erfahrungen von Quartiersmanagementprozessen in Münster und anderen 
Städten ist der wesentliche Schlüssel zum Erfolg das Engagement und der Einsatz von 
„Kümmerern“, die als Gesicht vor Ort und in der Verwaltung für den Prozess stehen. 
Menschen, die sich in einem Quartier unter einem Thema zusammenfinden haben i.d.R. kein

5 
 
Interesse, sich mit den Verwaltungsverfahren und Strukturen in einer Kommune zu 
beschäftigen oder auseinanderzusetzen („Ich will nicht wissen, wer (nicht) zuständig ist, 
sondern ich will das Problem gelöst haben“). Daher sind Koordinatoren, Ansprechpartner 
und Mittler in die Verwaltung aber auch zwischen den Agierenden vor Ort erforderlich. 
Für den Leiter (Quartiersmanagement) wie auch für die „Kümmerer“ vor Ort sind besondere 
Qualifikationen gefragt. 
 
Für den Quartiersmanager/die Quartiersmanagerin für die Themen energetische 
Gebäudesanierung und sozialorientierte Wohnraumentwicklung/-versorgung sind dies 
insbesondere: 
- Positionierung des nachhaltigen und partizipativen Quartiersmanagements im 
 Kontext des Nachhaltigkeitsprozesses  
- Strategische Gesamtsteuerung der Kommunikation, Partizipation sowie 
 Einbeziehung/Aktivierung der Initiativen und zivilgesellschaftlichen Akteure 
- Aufbau und Leitung einer Projektgruppe „Nachhaltiges Quartiersmanagement“ 
- Erarbeitung einer Prioritätenliste über Handlungsbedarfe der Quartiersentwicklung  
- Erfahrung mit der Erstellung der integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepte 
- Kontakte zu Hochschulen zur Anbahnung entsprechender Kooperationsprojekte 
- Gestaltung der Schnittstellen zu den Fachplanungen 
- Identifikation von „Fördertöpfen“ und „Förderzugängen“ 
 
Für die vor Ort agierenden „Kümmerer“: 
- Mitwirkung in den Handlungsfeldern des nachhaltigen Quartiersmanagement  
- Initiierung, Planung, Begleitung, und Auswertung von nachhaltigen Projekten im 
 Quartier 
- Beratung und Begleitung potentieller Antragsteller bei Förderanträgen und 
 Umsetzung von nachhaltigen Projekten 
- Einbeziehung von Bewohner/innen in Beteiligungsverfahren inklusive Gewinnung für 
 die Mitarbeit in verschiedenen Gremien und Projekten 
- Erstellung von Akteurs Netzwerken im Quartier 
- Mitarbeit in stadtteilbezogenen Netzwerken und Gremien 
- Kommunikative Kompetenz

6 
 
6. Der Anstoß zu einem nachhaltigen Quartiersmanagement 
Ausgehend von den bereits in Münster gemachten Erfahrungen nicht zuletzt auch im 
Rahmen der Projekte zur „sozialen“ Stadt sowie der Fachplanung  „Masterplan 
altengerechte, inklusive Quartiere“ , die gleichsam schon einen ambitionierten Baustein im 
Rahmen eines umfassenden  Quartiersentwicklungskonzeptes legt, sollen für die nachhaltige 
Quartiersentwicklung die Handlungsfelder  Klimaschutz, energetische Gebäudesanierung 
und sozialorientierte Wohnraumentwicklung/-versorgung einer nachhaltigen 
Quartiersentwicklung über ein entsprechendes Quartiersmanagement angestoßen werden.  
Hierzu gehören u.a.   
- Einrichtung einer AG „Nachhaltiges Quartiersmanagement“ 
- Modellprojekt(e) mit Erfolgsfaktor 
- Akquise von Finanzmitteln entsprechender Fördertöpfe  
- die Gewinnung von Akteuren vor Ort 
- die Koordination und Steuerung für die o.g. Handlungsfelder einer nachhaltigen 
 Quartiersentwicklung 
- die Schaffung von kontinuierlichen und verlässlichen Arbeitsstrukturen und 
 Personalentwicklung

Anlage A

1585 Zeichen

Anlage A zur V/0525/2018 
Kurzüberblick 
Mit dieser Vorlage wird das Konzept einer nachhaltigen Quartiersentwicklung und eines Quar-
tiersmanagements mit den Schwerpunkten Klimaschutz, energetische Gebäudesanierung und 
sozialorientierte Wohnraumentwicklung/-versorgung dargestellt. Zur Umsetzung des Konzeptes 
sollen die bereits zum Haushaltsplan 2017 eingerichteten Stellen 2,5 VZÄ entsperrt werden. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Umsetzung einer nachhaltigen Quartiersentwicklung und eines Quartiersmanagements 
wird das folgende Ziel aus den Leitorientierungen des ISM-Prozesses verfolgt: 
 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität 
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot 
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft 
 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG 1003 Bezeichnung der PG Wohnen 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? x Ja  Nein

Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig frei-
willig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
entfällt

Beratungsverlauf (5)

12.06.2018 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government
TOP 2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
19.06.2018 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 5.6 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
20.06.2018 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
04.07.2018 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 42 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: von der Tagesordnung abgesetzt

Zur Sitzung
04.07.2018 Rat
TOP 44 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: von der Tagesordnung abgesetzt

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Brüningheide
  • Pluggendorf
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0525/2018
Typ
Vorlagen
Datum
05.06.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37