221207-01
Einleitung des Vergabeverfahrens zur Baumersatzpflanzung im Verkehrsgrün Bonn-Weststadt
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Sammeldokument öffentlich
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Mitteilungsvorlage öffentlich 221207-01 Die Oberbürgermeisterin —— Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Einleitung des Vergabeverfahrens zur Baumersatzpflanzung im Verkehrsgrün Bonn- Weststadt Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 06.12.2022 Kenntnisnahme Mitteilung: In der Niederschrift zur Beschlussvorlage „Einleitung des Vergabebeschlusses zur Baumersatzpflanzung im Verkehrsgrün Bonn-Weststadt“ (DS-Nr. 221207) heißt es unter den Punkten 2 und 3: 2. Die Verwaltung wird im Zusammenhang mit der Weststadt gebeten, die ursprünglichen Baumbeete in der Straße „Am Dickobskreuz“ nachhaltiger zu begrünen. Falls Baumpflanzungen dort nicht möglich sind, wären die ehemaligen Baumbeete zeitnah mit Blüh- und/ oder sonstigen Pflanzen zu bestücken, die vor Überfahren durch Fahrzeuge zu schützen sind. 3. Die Verwaltung wird weiterhin beauftragt, 3 zusätzliche Standorte ausfindig zu machen und sich bei der Anlage von Grünbeeten auch mit der Biologischen Station zu beraten. Zu 2.: 2011 wurde die Fällung von 19 Balsampappeln durch die BV Bonn beschlossen (DS-Nr. 1112699 ff.). Eine Ersatzpflanzung von Bäumen war an gleicher Stelle aufgrund der vorhandenen unterirdischen Infrastruktur (Gasleitungen) nicht möglich. Im Anschluss an die Erneuerung des durch die Wurzeln sehr stark verworfenen Gehweges wurden 17 Grünbeete hergestellt und neu bepflanzt. Diese Beete wurden unterschiedlich, teils mit verschiedenen insektenfreundlichen Blühmischungen oder Kleinsträuchern und dort, wo keine Sichtbehinderung wie z.B. an Grundstücksein- und -ausfahrten einschränkt, auch mit größeren Sträuchern und entsprechender ökologisch hochwertiger Unterpflanzung begrünt. Der Nutzungsdruck in diesem Gewerbegebiet ist auf dem Gehweg insbesondere auch durch den (wartenden) Anlieferverkehr mit LKWs sehr hoch, so dass bereits unzählige Male Schutzbügel gerichtet oder auch neu geliefert und eingebaut werden mussten. Insbesondere die niedrigeren Einsaaten Seite 1 von 3 Seite 2 —— wurden fast ausnahmslos zerfahren, als Müllabstellfläche und als Hundeklo missbraucht. Die meisten der 17 Beete wurden bereits ein zweites Mal neu und anstelle mit Einsaaten mit etwas höher wachsenden Kleinsträuchern zur besseren Wahrnehmung begrünt. Dennoch wurden die Beete und Schutzbügel teils erneut und bis heute immer wieder beschädigt. Die Verwaltung sieht derzeit außer in einem bereits veranlassten intensiven Pflegegang der Beete nur in 3 der 17 Standorte einen konkreten Handlungsbedarf. Diese 3 Beete müssen komplett neu begrünt werden. Aber auch hier erfolgt die Begrünung aus den oben genannten Gründen mit niedrigen insektenfreundlichen Sträuchern zur besseren Wahrnehmung. Wo der Anfahrschutz der Beete fehlt oder beschädigt ist, ist der Einbau von massiveren Findlingen anstelle der Schutzbügel vorgesehen. Diese Pflege- und Instandsetzungsarbeiten sind aus dem konsumtiven Haushalt zu finanzieren und nicht aus den investiven Mitteln für Baumersatzpflanzungen, weswegen diese Arbeiten separat und nicht im Rahmen der „Ersatzpflanzungen im Verkehrsgrün Bonn-Weststatt“ ausgeführt werden können. Die Verwaltung hat die oben beschriebenen Arbeiten bereits veranlasst. Zu 3.: Die Verwaltung entsiegelt schon seit mehreren Jahren nicht genutzte versiegelte Flächen und begrünt diese mit entsprechend insektenfreundlichen, optisch ansprechenden Begrünungsformen im Rahmen des Extensivierungsprogrammes. Auch wenn Baumstandorte aufgrund der unterirdischen Infrastruktur, des Abstandes zu Bestandsbäumen oder auch aufgrund der Nähe zu Grundstückszufahrten nicht wieder mit Bäumen bepflanzt werden können, werden diese Standorte nicht geschlossen, sondern bleiben in der Regel als Grünbeete erhalten und werden nach Erfordernis auch wie oben beschrieben begrünt. Lediglich wenn es die örtlichen Verhältnisse (z.B. Beet vor einer Grundstückszufahrt oder sehr schlechte Standortverhältnisse) nicht erlauben, müssen im Einzelfall Beete ganz aufgegeben und geschlossen werden. Aufgrund der Tatsache, dass die meisten Baumstandorte im Rahmen einer Ersatzpflanzung zu klein vorgefunden werden, müssen diese zur Optimierung der Standortfaktoren für einen Baum teils erheblich aufgeweitet werden. Die durch die vereinzelte Aufgabe von Baumstandorten resultierenden Verluste an kleineren Vegetationsflächen werden durch die regelmäßigen Standortvergrößerungen um bis zu 50-100% bei Ersatzpflanzungen nicht nur vollumfänglich kompensiert, sondern umfangreich gesteigert. Somit werden durch Ersatzpflanzungen im Verkehrsgrün letztlich mehr Flächen entsiegelt als versiegelt. In der Straße „Am Dickobskreuz“ erlauben es die örtlichen Verhältnisse derzeit nicht, weitere Grünbeete anzulegen. Sollten sich örtliche Veränderungen ergeben, wird die Möglichkeit der Etablierung neuer Grünbeete auch hier erneut geprüft. Im Rahmen des Extensivierungsprogrammes und diverser Seite 2 von 3 Seite 3 —— Flächenentsiegelungen im Stadtgebiet steht die Verwaltung in engem Kontakt und Austausch mit der Biologischen Station. Anlage/n Keine Seite 3 von 3
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Am Dickobskreuz
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 221207-01
- Typ
- Mitteilungsvorlage
- Datum
- 20.11.2022
- Erstellt
- 18.01.2026 04:40