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HFA/020/2025

Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf

Informationsvorlage 08.05.2025

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Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf (liegt nur digital vor)

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738 Zeichen

HFA/020/2025 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich   
Informationsvorlage 
Betrifft: 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Fachbereich: 
20 - Kämmerei   
Dezernentin / Dezernent: 
Stadtkämmerin  Dorothée Schneider   
Beratungsfolge: 
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität 
Haupt- und Finanzausschuss 19.05.2025 Kenntnisnahme 
Rat 28.05.2025 Kenntnisnahme 
 
Sachdarstellung: 
Der Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf entspricht den  
gesetzlichen Regelungen; der Aufbau des Beteiligungsberichts orientiert sich am  
Musterbeteiligungsbericht des Landes NRW, der im April 2021 veröffentlicht wurde. 
 
 
Anlagen: 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf (liegt nur digital vor)

Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf (liegt nur digital vor)

1039034 Zeichen

Beteiligungsbericht 2023 der 
Landeshauptstadt Düsseldorf

Vorwort 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf  
Vorwort
Liebe Düsseldorferinnen,  
liebe Düsseldorfer,  
der Beteiligungsbericht für das Jahr 2023 gibt wieder einen 
umfassenden Einblick in die wirtschaftlichen Aktivitäten der 
Landeshauptstadt Düsseldorf und ihrer Beteiligungsge-
sellschaften. 
Er zeigt auf, wie sich die finanziellen Entwicklungen gestaltet 
haben und welche Herausforderungen, aber auch Chancen, sich 
für die Zukunft ergeben. Er liefert daher nicht nur Kennzahlen, 
sondern auch wichtige Informationen, die helfen, die bedeu-
tende Rolle der Beteiligungen für unsere Stadtgesellschaft 
besser zu verstehen.  
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 war die Landeshauptstadt 
Düsseldorf unmittelbar an 29 und mittelbar an 87 Unter-
nehmen beteiligt. Darüber hinaus engagierte sie sich in 
mehreren Zweckverbänden und selbständigen Stiftungen.  
Die wirtschaftliche Entwicklung unserer Beteiligungen im Jahr 2023 kann insgesamt als 
moderat bewertet werden. Während einige Unternehmen - trotz zum Teil erheblicher Kosten-
steigerung im Bereich Beschaffung und Finanzierung - ihre wirtschaftliche Stabilität festigen 
konnten, standen andere vor der besonderen Herausforderung, Projekte in einem vertretbaren 
Umfang realisieren zu können. 
Die Landeshauptstadt Düsseldorf schließt das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe 
von 294,1 Mio. Euro ab. Zu diesem Ergebnis haben auch die städtischen Beteiligungen durch 
Ausschüttungen beigetragen. Zu nennnen sind hier insbesondere die Messe Düsseldorf GmbH 
mit 17,7 Mio. Euro und die Stadtsparkasse Düsseldorf mit 16,0 Mio. Euro.  
Abschließend möchte ich allen danken, die an der Erstellung dieses Berichts mitgewirkt haben, 
ebenso wie den Mitarbeitenden der Beteiligungsgesellschaften, die mit ihrem Engagement 
ihren Teil zur wirtschaftlichen Stärke unserer Stadt beitragen. Düsseldorf bleibt auch in 
Zukunft eine Stadt, die wirtschaftliche Stabilität mit sozialer Verantwortung verbindet. Dafür 
setzen wir uns gemeinsam ein. 
Wie bereits in den vergangenen Jahren wird der Beteiligungsbericht 2023 interessierten 
Bürgerinnen und Bürgern der Landeshauptstadt Düsseldorf online unter 
www.duesseldorf.de/finanzen/beteiligungsberichte zur Verfügung gestellt.

Inhaltsverzeichnis 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 1 
Inhaltsverzeichnis 
Allgemeines zur Zulässigkeit der wirtschaftlichen Betätigung  
der Landeshauptstadt Düsseldorf 5  
Rechtliche Grundlagen zur Erstellung 7  
Gegenstand und Zweck 8 
Änderung im Beteiligungsportfolio 9  
Beteiligungsstruktur 10 
Wesentliche Finanz- und Leistungskennzahlen 16  
Unmittelbare/ mittelbare Beteiligungen der Landeshauptstadt Düsseldorf  
zum 31.12.2023 17 
Beurteilung/ Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung in 2021 18 
 
Holding-Konzern 20 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 22  
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 28  
Rheinbahn AG 38 
Rheinbahn Beteiligungsgesellschaft mbH 49  
Reisedienst Maaßen GmbH 51 
Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 55  
ELBA Omnibusreisen GmbH 61  
DWG Wohnen GmbH 66 
Flughafen Düsseldorf GmbH 72  
Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH 84  
Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH 89  
Flughafen Düsseldorf Security GmbH 96  
Flughafen Düsseldorf Energie GmbH 102  
Stadtwerke Düsseldorf AG 106  
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 123  
Grünwerke GmbH 134 
Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH 140  
MURVA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG 145

Inhaltsverzeichnis 
2  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & Co.  
Kommanditgesellschaft 147 
 
IDR-Konzern 150 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 152  
Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 163  
IDR Bahn GmbH & Co. KG 169  
IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH 177  
IDR Immobilien GmbH 181 
IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 184  
IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 189  
IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 194  
IDR Süd Eins GmbH & Co. KG 199  
IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 204  
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 209  
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 214  
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 220  
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 225  
IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 231  
Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH 236 
 
Messe-Konzern 240 
Messe Düsseldorf GmbH 242 
Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd. 250  
Messe Düsseldorf North America Inc. 252  
Messe Düsseldorf Japan Ltd. 255  
Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. 258  
Messe Düsseldorf China Ltd. 260  
Düsseldorf Congress GmbH 262  
Messeturm Düsseldorf Verwaltungsgesellschaft mbH 268  
GEC German Exposition Corporation International GmbH 272 
 
Sonstige Beteiligungen 276 
Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 278

Inhaltsverzeichnis 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 3 
Düsseldorfer Transfer GmbH 286  
Jugendberufshilfe Düsseldorf gemeinnützige Gesellschaft mit  
beschränkter Haftung 291 
Werkstatt für angepasste Arbeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung 296  
Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 303  
Sana Medizinisches Versorgungszentrum Düsseldorf GmbH 313  
Connected Mobility Düsseldorf GmbH 315  
Tonhalle Düsseldorf gGmbH 320  
Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 325  
Neue Schauspiel - Gesellschaft mit beschränkter Haftung 331  
Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH 338  
D.LIVE GmbH & Co. KG 346 
D.LIVE Management GmbH 354  
IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 357  
Düsseldorf Marketing GmbH 365  
Düsseldorf Tourismus GmbH 370  
SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf 376  
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 379  
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 386  
Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH 394  
Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH 399  
Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung 406  
Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath -  
Mettmann - Wuppertal mbH 412 
 
Eigenbetrieb/Anstalten 418 
Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 420  
Stadtsparkasse Düsseldorf 434 
 
Stiftungen 448 
Stiftung Schloss und Park Benrath 450  
Stiftung Museum Kunstpalast 456  
STIFTUNG PRO SPORT DÜSSELDORF 461  
Stiftung Haus der Universität 463  
Stiftung Haus der Talente Düsseldorf 466

Inhaltsverzeichnis 
4  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stiftung IMAI - Inter Media Art Institut 470  
Wim Wenders Stiftung 474 
 
Zweckverbände 478 
Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 480  
Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 488 
 
Beteiligungsorganigramm 499

Allgemeines zur Zulässigkeit der wirtschaftlichen Betätigung der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 5 
Allgemeines zur Zulässigke it der wirtschaftlichen 
Betätigung der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Das kommunale Selbstverwaltungsrecht 
nach Artikel 28 Absatz 2 Grundgesetz er-
laubt den Kommunen, alle Angelegenheiten 
der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der 
Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. 
Die Kommunen sind gemäß Artikel 78 Ab-
satz 2 der Verfassung für das Land Nord-
rhein-Westfalen in ihrem Gebiet die allei-
nigen Träger der öffentlichen Verwaltung, 
soweit die Gesetze nichts Anderes vor-
schreiben. 
Durch diese verfassungsrechtlich verankerte 
Selbstverwaltungsgarantie haben die Kom-
munen die Möglichkeit, sich über den ei-
genen Hoheitsbereich hinausgehend wirt-
schaftlich zu betätigen. 
Ihren rechtlichen Rahmen findet die wirt-
schaftliche Betätigung im 11. Teil (Para-
grafen 107 fortfolgende) der Gemeinde-
ordnung Nordrhein-Westfalen (GO NRW). 
Hierin ist geregelt, unter welchen Voraus-
setzungen eine wirtschaftliche beziehungs-
weise nichtwirtschaftliche Betätigung 
zulässig ist („ob“) und welcher Rechtsform – 
öffentlich-rechtlich oder privatrechtlich – die 
Kommunen sich dabei bedienen dürfen 
(„wie“). 
Gemäß Paragraf 107 Absatz 1 GO NRW darf 
sich eine Gemeinde zur Erfüllung ihrer Auf-
gaben wirtschaftlich betätigen, wenn ein 
öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, 
die Betätigung nach Art und Umfang in 
einem angemessenen Verhältnis zur Leis-
tungsfähigkeit der Gemeinde steht und bei 
einem Tätigwerden außerhalb der Wasser-
versorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie 
des Betriebes von Telekommunikations-
leitungsnetzen einschließlich der Telekom-
munikationsdienstleistungen der öffentliche 
Zweck durch andere Unternehmen nicht 
besser und wirtschaftlicher erfüllt werden 
kann. 
Von der wirtschaftlichen Betätigung ist die 
sogenannte nichtwirtschaftliche Betätigung 
gemäß Paragraf 107 Absatz 2 GO NRW 
abzugrenzen. Hierunter fallen Einrichtungen, 
zu denen die Gemeinde gesetzlich ver-
pflichtet ist, öffentliche Einrichtungen, die 
für die soziale und kulturelle Betreuung der 
Einwohner erforderlich sind, Einrichtungen, 
die der Straßenreinigung, der Wirtschafts-
förderung, der Fremdenverkehrsförderung 
oder der Wohnraumversorgung dienen, 
Einrichtungen des Umweltschutzes sowie 
Einrichtungen, die ausschließlich der 
Deckung des Eigenbedarfs von Gemeinden 
und Gemeindeverbänden dienen. Auch diese 
Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem 
öffentlichen Zweck vereinbar ist, nach 
wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu ver-
walten und können entsprechend den Vor-
schriften über die Eigenbetriebe geführt 
werden. 
In Paragraf 109 GO NRW sind die allge-
meinen Wirtschaftsgrundsätze, die sowohl 
für die wirtschaftliche als auch für die nicht-
wirtschaftliche Betätigung gelten, niederge-
legt. Demnach sind die Unternehmen und 
Einrichtungen so zu führen, zu steuern und 
zu kontrollieren, dass der öffentliche Zweck 
nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen 
einen Ertrag für den Haushalt der Gemeinde 
abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt 
wird. Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen 
Unternehmen als Unterschied der Erträge 
und Aufwendungen soll so hoch sein, dass 
außer den für die technische und wirtschaft-
liche Entwicklung des Unternehmens not-
wendigen Rücklagen mindestens eine markt-
übliche Verzinsung des Eigenkapitals erwirt-
schaftet wird. 
Bei der Ausgestaltung der wirtschaftlichen 
Betätigung liegt es vorbehaltlich der gesetz-
lichen Bestimmungen im Ermessen der

Allgemeines zur Zulässigkeit der wirtschaftlichen Betätigung der Landeshauptstadt Düsseldorf 
6  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Kommunen, neben öffentlich-rechtlichen 
auch privatrechtliche Organisationsformen 
zu wählen. So dürfen Kommunen unter den 
Voraussetzungen des Paragraf 108 GO NRW 
Unternehmen und Einrichtungen in einer 
Rechtsform des privaten Rechts gründen 
oder sich daran beteiligen. Unter anderem 
muss die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder 
sonstiges Organisationsstatut gewährleistet 
sein und eine Rechtsform gewählt werden, 
welche die Haftung der Gemeinde auf einen 
bestimmten Betrag begrenzt. 
Da im Verfassungsstaat das Gemeinwohl der 
allgemeine Legitimationsgrund aller Staat-
lichkeit ist, muss jedes Handeln der öffent-
lichen Hand einen öffentlichen Zweck ver-
folgen. Die gesetzliche Normierung der 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks als Grund-
voraussetzung für die Aufnahme einer 
wirtschaftlichen und nichtwirtschaftlichen 
Betätigung einer Kommune soll daher 
gewährleisten, dass sich diese stets im 
zulässigen Rahmen kommunaler Aufgaben-
erfüllung zu bewegen hat. Es ist daher nicht 
Angelegenheit der kommunalen Ebene, sich 
ausschließlich mit dem Ziel der Gewinn-
erzielung in den wirtschaftlichen Wettbewerb 
zu begeben. Stattdessen kann eine wirt-
schaftliche beziehungsweise nicht-wirt-
schaftliche Betätigung nur Instrument zur 
Erfüllung bestehender kommunaler Auf-
gaben sein. 
Die Ausgestaltung des öffentlichen Zwecks 
ist dabei so vielfältig wie der verfassungs-
rechtlich umrissene Zuständigkeitsbereich 
der Kommunen. Der „öffentliche Zweck“ 
stellt einen unbestimmten Rechtsbegriff dar, 
für dessen inhaltliche Bestimmung 
zuvorderst die Zielsetzung des gemeind-
lichen Handelns maßgeblich ist.

Rechtliche Grundlagen zur Erstellung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 7 
Rechtliche Grundlagen zur Erstellung 
Grundsätzlich haben sämtliche Kommunen 
gemäß Paragraf 116 Absatz 1 GO NRW in 
jedem Haushaltsjahr für den Abschluss-
stichtag 31. Dezember einen Gesamtab-
schluss, der die Jahresabschlüsse sämtlicher 
verselbständigter Aufgabenbereiche in 
öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher 
Form konsolidiert, sowie einen Gesamtlage-
bericht nach Absatz 2 aufzustellen. 
Hiervon abweichend sind Kommunen gemäß 
Paragraf 116a Absatz 1 GO NRW von der 
Pflicht zur Aufstellung eines Gesamtab-
schlusses und Gesamtlageberichts befreit, 
wenn am Abschlussstichtag ihres Jahres-
abschlusses und am vorhergehenden Ab-
schlussstichtag jeweils mindestens zwei der 
drei im Gesetz genannten Merkmale zu 
treffen. In diesem Fall ist gemäß Absatz 3 
ein Beteiligungsbericht gemäß Paragraf 117 
GO NRW zu erstellen. 
Die Prüfung ergab für die Landeshauptstadt 
Düsseldorf, dass ein Gesamtabschluss nicht 
aufgestellt werden muss und somit ein 
Beteiligungsbericht zu erstellen wäre. 
Ungeachtet der Befreiungsmöglichkeit hat 
sich die Landeshauptstadt Düsseldorf 
entschieden, einen Gesamtabschluss aufzu-
stellen. Dies hätte wiederum zu einer 
Befreiung zur Aufstellung des Beteili-
gungsberichts geführt. Gleichwohl wurde 
entschieden, den Beteiligungsbericht frei-
willig zu erstellen; der Rat der Landeshaupt-
stadt Düsseldorf wurde am 2. Juni 2022 
darüber informiert, dass künftig neben dem 
Gesamtabschluss auch weiterhin – freiwillig 
– jährlich ein Beteiligungsbericht erstellt 
wird.  
Der Beteiligungsbericht hat gemäß Paragraf 
117 Absatz 2 GO NRW grundsätzlich 
folgende Informationen zu sämtlichen 
verselbständigten Aufgabenbereichen in 
öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher 
Form zu enthalten: 
1. die Beteiligungsverhältnisse, 
2. die Jahresergebnisse der 
verselbständigten Aufgabenbereiche, 
3. eine Übersicht über den Stand der 
Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals jedes 
verselbständigten Aufgabenbereiches 
sowie 
4. eine Darstellung der wesentlichen 
Finanz- und Leistungsbeziehungen 
der Beteiligungen untereinander und 
mit der Gemeinde. 
Der Beteiligungsbericht wird dem Rat der 
Landeshauptstadt Düsseldorf in öffentlicher 
Sitzung als Information vorgelegt.

Gegenstand und Zweck 
8  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Gegenstand und Zweck 
Der Beteiligungsbericht enthält grundsätzlich 
nähere Informationen über sämtliche un-
mittelbaren und mittelbaren Beteiligungen 
an sämtlichen verselbständigten 
Aufgabenbereichen in öffentlich-rechtlicher 
und privatrechtlicher Form der Landes-
hauptstadt Düsseldorf. Aus Gründen der 
Wesentlichkeit wird dabei nur über Beteili-
gungen berichtet (nachfolgend: Berichts-
unternehmen), an denen die Landeshaupt-
stadt Düsseldorf direkt oder indirekt 20 
Prozent oder mehr hält; ergänzend wird 
auch über solche Beteiligungen der Flug-
hafen Düsseldorf GmbH und der Stadtwerke 
Düsseldorf AG berichtet, an denen die 
Landeshauptstadt Düsseldorf durchge-
rechnet 20 Prozent oder mehr hält.  
Der Beteiligungsbericht lenkt den Blick 
jährlich auf die einzelnen Beteiligungen, 
indem er Auskunft über die verselbstän-
digten Aufgabenbereiche der Landeshaupt-
stadt Düsseldorf, deren Leistungsspektrum 
und deren wirtschaftliche Situation und 
Aussichten gibt, unabhängig davon, ob diese 
dem Konsolidierungskreis für einen 
Gesamtabschluss angehören würden. Damit 
erfolgt eine differenzierte Darstellung der 
Leistungsfähigkeit der Landeshauptstadt 
Düsseldorf durch die Abbildung der Daten 
der einzelnen Beteiligungen. 
Die Gliederung des Beteiligungsberichtes 
und die Angaben zu den einzelnen Be-
teiligungen ermöglichen, dass eine Bezie-
hung zwischen den gebotenen Informa-
tionen und den dahinterstehenden Aufgaben 
hergestellt werden kann. Dies ermöglicht 
durch den Vergleich der Leistungen mit den 
Aufgaben auch die Feststellung, ob die 
Erfüllung der Aufgaben der 
Landeshauptstadt Düsseldorf durch die 
verschiedenen Organisationsformen 
nachhaltig gewährleistet ist. 
Der Beteiligungsbericht unterstützt damit 
eine regelmäßige Aufgabenkritik und eine 
Analyse der Aufbauorganisation der Landes-
hauptstadt Düsseldorf insgesamt durch die 
Mitglieder der Vertretungsgremien. 
Adressat der Aufstellungspflicht ist die 
Kommune. Um diese Pflicht erfüllen zu 
können, müssen der Landeshauptstadt 
Düsseldorf die entsprechenden Informa-
tionen zur Verfügung stehen. 
Hierzu kann die Landeshauptstadt Düssel-
dorf unmittelbar von jedem verselbstän-
digten Aufgabenbereich alle Aufklärungen 
und Nachweise verlangen, die die Aufstel-
lung des Beteiligungsberichtes erfordert 
(vergleiche Paragraf 117 Absatz 1 Satz 2 in 
Verbindung mit Paragraf 116 Absatz 6 Satz 
2 GO NRW). 
Die verwendeten wirtschaftlichen Daten 
beruhen auf den im Laufe des Jahres 2024 
festgestellten Abschlüssen für das Ge-
schäftsjahr 2023. Die Angaben zur Beset-
zung der Überwachungsorgane weisen das 
gesamte Jahr 2023 aus. 
Die Landeshauptstadt Düsseldorf wirkt 
grundsätzlich darauf hin, dass bei kom-
munalen Mehrheitsbeteiligungen in einer 
Rechtsform des privaten Rechts – sofern 
nicht bereits erfolgt – die Gleichstellung von 
Frauen und Männer gemäß den gesetzlichen 
Vorgaben umgesetzt wird. Auf eine beteili-
gungsbezogene Einzeldarstellung wird ver-
zichtet.

Änderung im Beteiligungsportfolio 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 9 
Änderung im Beteiligungsportfolio 
Im Jahr 2023 hat es verschiedene 
Änderungen bei den unmittelbaren und 
mittelbaren Beteiligungen der Landes-
hauptstadt Düsseldorf gegeben. 
Zugänge 
Die Stadtwerke Düsseldorf AG hat am 31. 
Dezember 2023 die Anteile an der MURVA 
Grundstück-Verwaltungsgesellschaft mbH 
(100 Prozent) erworben. Ferner wurde von 
der Grünwerke GmbH, deren Anteile von der 
Stadtwerke Düsseldorf AG gehalten werden, 
die Windpark Geldern GmbH gegründet; die 
Handelsregistereintragung erfolgte am 24. 
Oktober 2023. 
Veränderung von 
Beteiligungsquoten 
Das Stammkapital der Flughafen Düsseldorf 
Cargo GmbH wurde in einem ersten Schritt 
um 45.270 Euro auf 70.270 Euro erhöht. 
74,1 Prozent der Anteile wurden darauf an 
die Swissport Cargo Services Deutschland 
GmbH, Frankfurt am Main, abgetreten; die 
Flughafen Düsseldorf GmbH hält somit noch 
25,1 Prozent der Anteile. Im Anschluss 
erfolgte die Umbenennung der Gesellschaft 
(siehe nächste Spalte). 
Die Stadtwerke Düsseldorf AG hat am 31. 
Dezember 2023 den bisherigen Anteilsbesitz 
an der MURVA Grundstücks-Verwaltungs-
gesellschaft mbH & Co. KG (95 Prozent) auf 
100 Prozent erhöht. 
Umfirmierungen/ Umwandlungen 
Die ehemalige Flughafen Düsseldorf Cargo 
GmbH wurde in 2023 umbenannt und 
firmiert nun unter der Bezeichnung 
„Swissport DUS Cargo Services GmbH“. 
Abgänge 
Die unmittelbare Beteiligung der Messe 
Düsseldorf GmbH an der FIXXUS Grund-
stücksvermietungsgesellschaft mbH & Co. 
Objekt Rheinhalle Düsseldorf KG ist mit 
Auslaufen des Leasingvertrags nicht ver-
längert worden. 
Die mittelbare Beteiligung der Messe Düssel-
dorf GmbH an der EXCOSA India Pvt. Ltd., 
Bangalore, ist auf die Messe Düsseldorf 
India Pvt. Ltd. verschmolzen. 
Die genannten Beteiligungen werden im 
Beteiligungsbericht nicht mehr dargestellt.

Beteiligungsstruktur 
10  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligungsstruktur 
(in alphabetischer Reihenfolge; u = unmittelbar, m = mittelbar) 
Beteiligung Kapital  Jahres-
ergebnis 
Gesamt  
in T€ 
Anteil 
absolut  
in T€ 
Anteil  
in % 
  
in T€ 
aquabench GmbH 50 - -  640 
AWISTA Gesellschaft für 
Abfallwirtschaft und 
Stadtreinigung mbH 
4.100 524 12,78  
m  30.232 
AWISTA Logistik GmbH 25 3 12,78 m  0 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 26 26 100,00  m  -6.297 
beka GmbH 383 24 6,24 m  110 
biogasNRW GmbH i.L. 50 6 12,53  m  - 
Biogas Pool3 für Stadtwerke 
GmbH & Co. KG 
1.415 89 6,26 m  83 
Bünger Bau- und 
Projektmanagement GmbH 
125 125 100,00  m  0 
Chemisches und 
Veterinäruntersuchungsamt 
Rhein-Ruhr-Wupper 
450 15 3,33 u  1.883 
CIOSH Asia Co. Ltd. 2.000 765 38,25  m  -276 
CleverShuttle Düsseldorf GmbH 25 3 12,53 m  - 
Connected Mobility Düsseldorf 
GmbH 
25 25 100,00  u  556 
D.LIVE GmbH & Co. KG 49 49 100,00 u  -265 
D.LIVE Management GmbH 50 50 100,00  u  1 
Deutsche Oper am Rhein 
Theatergemeinschaft Düsseldorf-
Duisburg gGmbH 
50 23 45,00 u  7.522 
Digital Innovation Hub 
Düsseldorf/Rheinland GmbH 
25 13 51,00  u  86 
Düsseldorf Congress GmbH 52 46 88,25 u/m  584 
Düsseldorfer Entsorgungs- und 
Stadtreinigungsgesellschaft mbH 
25 3 12,78  m  -2 
Düsseldorfer Innovations- und 
Technologiezentrum GmbH 
50 47 94,00 u  -86 
Düsseldorfer Künstleratelier 
GmbH 
40 6 15,32  u  49 
Düsseldorfer Transfer GmbH 26 26 100,00 m  56 
Düsseldorf Marketing GmbH 25 25 100,00  u  1.034 
Düsseldorf Tourismus GmbH 1.400 1.400 100,00 m  0 
DWG Wohnen GmbH 500 125 24,90  m  713 
ekz.bibliotheksservice GmbH 2.181 51 2,35 u  5.655

Beteiligungsstruktur 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 11 
Beteiligung Kapital 
 
 Jahres-
ergebnis 
Gesamt  
in T€ 
Anteil 
absolut  
in T€ 
Anteil  
in % 
  
in T€ 
ELBA Omnibusreisen GmbH 250 63 25,00  m  -115 
Elbsee-Kieswerk Düsseldorf GmbH 
+ Co 
1 1 100,00 m  0 
EVD Entsorgungsverbund 
Düsseldorf 
Verwaltungsgesellschaft mbH 
25 3 12,27  m  -5 
EVD Entsorgungsverbund GmbH & 
Co. KG 
4 0 12,27 m  - 
Flughafen Düsseldorf Energie 
GmbH 
25 13 50,00  m  0 
Flughafen Düsseldorf GmbH 25.566 12.783 50,00 m  24.681 
Flughafen Düsseldorf Ground 
Handling GmbH 
30 15 50,00  m  -4.492 
Flughafen Düsseldorf Immobilien 
GmbH 
1.020 510 50,00 m  0 
Flughafen Düsseldorf Security 
GmbH 
30 15 50,00  m  851 
FLUGHAFENGESELLSCHAFT 
MÖNCHENGLADBACH Gesellschaft 
mit beschränkter Haftung 
1.187 119 10,00 m  0 
GEC German Exposition 
Corporation International GmbH 
150 38 25,50  m  -224 
Gemeinschaft für Energieeffizienz 
GmbH 
25 2 6,61 m  - 
Gemeinschaftsheizkraftwerk 
Fortuna GmbH 
250 63 25,05  m  1.827 
Grünwerke GmbH 500 125 25,05 m  0 
Grünwerke Verwaltungs GmbH 25 6 25,05  m  3 
Hafen Düsseldorf-Reisholz 
Entwicklungsgesellschaft mbH 
25 14 56,26 m  -63 
Hafen Krefeld GmbH & Co. KG 500 31 6,14  m  1.544 
Hafen Krefeld Verwaltungs-GmbH 25 2 6,14 m  - 
Holding der Landeshauptstadt 
Düsseldorf GmbH 
138.049 138.049 100,00  u  -73.120 
ID Quadrat 
Verwaltungsgesellschaft mbH 
25 3 12,53 m  1 
IDR Bahn GmbH & Co. KG 500 500 100,00  m  22 
IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft 
mbH 
25 25 100,00 m  2 
IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH 762 93 12,27  m  1.490 
IDR Immobilien GmbH 25 25 100,00 m  1 
IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 1 1 100,00  m  787 
IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 1 1 100,00 m  1.485 
IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 1 1 100,00  m  1.122

Beteiligungsstruktur 
12  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligung Kapital 
 
 Jahres-
ergebnis 
Gesamt  
in T€ 
Anteil 
absolut  
in T€ 
Anteil  
in % 
  
in T€ 
IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 1 1 100,00 m  -5 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien 
Drei GmbH & Co. KG 
1 1 100,00  m  1.810 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien 
Eins GmbH & Co. KG 
1 1 100,00 m  668 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien 
Vier GmbH & Co. KG 
1 1 100,00  m  180 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien 
Zwei GmbH & Co. KG 
1 1 100,00 m  3.151 
IDR Süd Eins GmbH & Co. KG 1 1 100,00  m  1.439 
IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 1 1 100,00 m  1.894 
Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG 
10.000 10.000 100,00  u  8.445 
Innovative Immobilien Duisburg 
Düsseldorf ID Quadrat GmbH & 
Co. Betriebsgesellschaft KG 
1 0 12,53 m  -64 
IPM Immobilien Projekt 
Management Düsseldorf GmbH 
26 26 100,00  u  1.279 
Japon Grundstücksverwaltungs-
gesellschaft mbH & Co. 
Vermietungs KG 
25 13 50,00 m  18 
Jugendberufshilfe Düsseldorf 
gemeinnützige Gesellschaft mit 
beschränkter Haftung 
26 26 100,00  
u  44 
KDM-Kompostierungs- und 
Vermarktungsgesellschaft für 
Stadt Düsseldorf/Kreis Mettmann 
mit beschränkter Haftung 
1.023 87 8,47 m  379 
Kemberg Windpark Management 
GmbH & Co. Betriebsgesellschaft 
KG 
1 0 8,35  
m  -64 
Klärschlammverwertung 
Buchenhofen GmbH 
66 17 25,25  - 
Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 100 65 64,90  u  -89 
LAROBA GmbH & Co. KG 25 12 49,55 m  281 
Lokalradio Düsseldorf 
Betriebsgesellschaft mbH 
26 7 25,00  m  2 
Lokalradio Düsseldorf 
Betriebsgesellschaft mbH & Co. 
Kommanditgesellschaft 
520 130 25,00 m  514 
Messe Düsseldorf (Shanghai) Co. 
Ltd. 
8.016 6.133 76,51  m  4.002 
Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd. 5.153 3.942 76,51 m  2.175 
Messe Düsseldorf China Ltd. 192 147 76,51  m  326 
Messe Düsseldorf GmbH 15.625 11.955 76,51 u/m  87.326

Beteiligungsstruktur 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 13 
Beteiligung Kapital 
 
 Jahres-
ergebnis 
Gesamt  
in T€ 
Anteil 
absolut  
in T€ 
Anteil  
in % 
  
in T€ 
Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. 935 715 76,51  m  303 
Messe Düsseldorf Japan Ltd. 142 109 76,51 m  535 
Messe Düsseldorf North America 
Inc. 
0 0 76,51  m  1.126 
Messeturm Düsseldorf 
Verwaltungsgesellschaft mbH 
520 199 38,25 m  1.065 
MOWA Mobile Waschanlagen 
GmbH 
30 2 6,26  m  471 
MURVA Grundstücks-
Verwaltungsgesellschaft mbH & 
Co. KG 
26 6 25,05 m  1.124 
Nahwärme Düsseldorf GmbH 51 8 16,53  m  30 
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 1.000 251 25,05 m  0 
Neue Schauspiel - Gesellschaft 
mit beschränkter Haftung 
25 13 50,00  u  0 
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH 
& Co. KG 
100 13 12,53 m  7.903 
Neuss–Düsseldorfer Häfen 
Verwaltungs-GmbH 
25 3 12,53  m  - 
Neuss-Hessentor Multimodal 
GmbH 
25 2 6,26 m  9 
Niederrheinisch-Bergisches 
Gemeinschaftswasserwerk GmbH 
1.534 192 12,53  m  106 
R & R Rohstoffrückgewinnung und 
Recycling GmbH 
516 32 6,14 m  - 
Regiobahn 
Fahrbetriebsgesellschaft mit 
beschränkter Haftung 
25 10 39,00  
u  157 
Regionale Bahngesellschaft Kaarst 
- Neuss - Düsseldorf - Erkrath - 
Mettmann - Wuppertal mbH 
28 10 35,00 u  -307 
Reisedienst Maaßen GmbH 26 26 100,00  m  23 
REMONDIS RHEIN-Wupper GmbH 
& Co. KG 
5.113 627 12,27 m  - 
REMONDIS RHEIN-Wupper 
Verwaltungs GmbH 
25 3 12,27  m  2 
Rheinbahn AG 35.000 35.000 100,00 u  0 
Rheinbahn 
Beteiligungsgesellschaft mbH 
25 25 100,00  m  -2 
Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 26 13 49,00 m  126 
RheinCargo GmbH & Co. KG 500 31 6,26  m  3.160 
RheinCargo Verwaltungs-GmbH 25 2 6,26 m  2 
RheinWerke GmbH 25 3 12,53  m  64 
Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 1.250 314 25,10 u  -15.785

Beteiligungsstruktur 
14  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligung Kapital  Jahres-
ergebnis 
Gesamt  
in T€ 
Anteil 
absolut  
in T€ 
Anteil  
in % 
  
in T€ 
Sana Medizinisches 
Versorgungszentrum Düsseldorf 
GmbH 
50 13 25,10  m  -600 
Shanghai New International Expo 
Center Co. Ltd. 
116.640 14.872 12,75 m  13.300 
Sirius Seedfonds Düsseldorf 
GmbH & Co. KG 
1.390 11 0,80  m  - 
SITA Airport IT GmbH 30 5 15,00 m  1.531 
Spiegelweiher GmbH 25 14 56,53  m  - 
Stadtentwässerungsbetrieb der 
Landeshauptstadt Düsseldorf 
- - -  3.907 
Stadtsparkasse Düsseldorf - - -   54.813 
Stadtwerke Düsseldorf AG 120.000 30.060 25,05 m  146.642 
START NRW GmbH 71 5 7,00  u  -2.504 
Stiftung Haus der Talente 
Düsseldorf 
1.000 500 50,00 u  -90 
Stiftung Haus der Universität 2.000 1.000 50,00  u  233 
Stiftung IMAI - Inter Media Art 
Institut 
1.123 528 47,02 u  5 
Stiftung Museum Kunstpalast 23.722 16.361 68,97  u  355 
STIFTUNG PRO SPORT 
DÜSSELDORF 
751 375 50,00 u  -2 
Stiftung Schloss und Park Benrath 5.857 3.311 56,53  u  61 
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH 
& Co. KG Düsseldorf 
200 200 100,00 u  2.423 
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft 
Düsseldorf mbH & Co. KG 
9.984 9.475 94,90  m  743 
SWD Städt. Wohnungs-
Verwaltungs-GmbH Düsseldorf 
25 25 100,00 u  2 
Swissport DUS Cargo Services 
GmbH 
70 9 12,55  m  - 
Tonhalle Düsseldorf gGmbH 25 23 90,00 u  354 
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR 2.525 - -   - 
Wasserübernahme Neuss-
Wahlscheid GmbH 
51 6 12,53 m  12 
Werkstatt für angepasste Arbeit 
Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung 
26 20 75,00  
u  325 
Wim Wenders Stiftung 1.703 300 17,62 u  401 
Windpark Breitenbach GmbH 25 6 25,05  m  345 
Windpark Geldern GmbH 25 6 25,05 m  -0 
Windpark Lindtorf GmbH 25 2 6,51  m  -67

Beteiligungsstruktur 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 15 
 
Beteiligung Kapital  Jahres-
ergebnis 
Gesamt  
in T€ 
Anteil 
absolut  
in T€ 
Anteil  
in % 
  
in T€ 
Windpark Prützke II GmbH & Co. 
KG 
1 0 8,35 m  17 
WISAG Messe Service GmbH 25 5 19,05  m  0 
Zentraldeponie Hubbelrath GmbH 6.136 596 9,71 m  148 
Zukunftswerkstatt Düsseldorf 
GmbH 
26 26 100,00  u  361 
Zweckverband Erholungsgebiet 
Unterbacher See 
- - - u 301 
Zweckverband IT-Kooperation 
Rheinland 
100 - -  u 5.663 
Zweckverband Verkehrsverbund 
Rhein-Ruhr 
- - - u 38

Wesentliche Finanz- und Leistungskennzahlen 
16  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wesentliche Finanz- und  Leistungskennzahlen 
Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird auf 
eine Übersicht aller Finanzbeziehungen der 
Beteiligungen mit der Landeshauptstadt 
Düsseldorf und untereinander verzichtet.  
Die gemeldeten Finanzbeziehungen 
(Forderungen, Verbindlichkeiten, Erträge, 
Aufwendungen) mit der Landeshauptstadt 
Düsseldorf und anderen Beteiligungen 
werden bei den einzelnen Berichtsunter-
nehmen ausgewiesen. 
Eine Saldenabstimmung der gemeldeten 
Finanzbeziehungen erfolgt aufgrund des 
Datenumfangs und des damit verbundenen 
Abstimmungsaufwands nicht. Sofern für ein 
Berichtsunternehmen, das keine Finanz-
beziehungen gemeldet hat, Finanzbezie-
hungen durch ein anderes Berichtsunter-
nehmen gemeldet wurden, werden diese 
automatisch übernommen. 
Aufgrund der Wesentlichkeit werden nur 
Finanzbeziehungen, die über 100.000 Euro 
liegen, abgebildet.

Unmittelbare/ mittelbare Beteiligungen der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2023 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 17 
Unmittelbare/ mittelbare Beteiligungen der 
Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2023 
Die unmittelbaren Beteiligungen werden in 
der Bilanz unter der langfristigen Ver-
mögensposition „Finanzanlagen“ 
• als „Anteile an verbundenen Unter-
nehmen“ ausgewiesen. In dieser 
Bilanzposition kommen Beteiligungen 
zum Ausweis, bei denen die Landes-
hauptstadt Düsseldorf einen beherr-
schenden Einfluss auf die Beteiligung 
ausüben kann. Dieser liegt in der 
Regel vor, wenn die Landeshaupt-
stadt Düsseldorf mehr als 50 Prozent 
der Anteile hält, 
• als „Beteiligungen“ ausgewiesen. In 
dieser Bilanzposition kommen Anteile 
an Unternehmen und Einrichtungen 
zum Ausweis, die die Landeshaupt-
stadt Düsseldorf mit der Absicht hält, 
eine auf Dauer angelegte, im Regel-
fall über ein Jahr hinausgehende 
Verbindung einzugehen und bei 
denen es sich nicht um verbundene 
Unternehmen handelt. 
• als „Sondervermögen“ ausgewiesen. 
Hierbei handelt es sich um Kom-
munalvermögen, das zur Erfüllung 
eines bestimmten Zwecks dient und 
daher getrennt vom allgemeinen 
Haushalt der Landeshauptstadt 
Düsseldorf geführt wird. Sonderver-
mögen sind gemäß Paragraf 97 GO 
NRW das Gemeindegliedervermögen, 
das Vermögen rechtlich unselbst-
ständiger örtlicher Stiftungen, 
Eigenbetriebe (Paragraf 114 GO 
NRW) und organisatorisch verselb-
ständigte Einrichtungen (Paragraf 
107 Absatz 2 GO NRW) ohne eigene 
Rechtspersönlichkeit. 
• als „Wertpapiere des Anlagever-
mögens“ ausgewiesen. Bei der 
Landeshauptstadt Düsseldorf setzt 
sich diese Position aus den Mitteln 
der rechtlich unselbstständigen 
Stiftungen und Nachlässe zusammen. 
• als „Ausleihungen“ ausgewiesen. 
Hierbei handelt es sich um langfris-
tige Finanzforderungen der Landes-
hauptstadt Düsseldorf gegenüber 
Dritten, die durch den Einsatz kom-
munalen Kapitals an diese ent-
standen sind und dem Geschäftsbe-
trieb der Landeshauptstadt Düssel-
dorf dauerhaft dienen sollen. Mit 
Ausnahme von GmbH-Anteilen, die 
nicht als verbundene Unternehmen 
oder Beteiligungen ausgewiesen 
werden, weil sie lediglich als Kapital-
anlage gehalten werden, handelt es 
sich bei den Ausleihungen nicht um 
Beteiligungen im Sinne der GO NRW. 
Nachfolgend werden die wesentlichen mittel- 
und unmittelbaren Beteiligungen im 
Einzelnen dargestellt.

Beurteilung/ Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung in 2023 
18  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beurteilung/ Analyse der wirtschaftlichen 
Entwicklung in 2023 
Nach den Berechnungen des statistischen 
Bundesamtes entwickelte sich die deutsche 
Wirtschaft im Jahr 2023 in einem nach wie 
vor krisengeprägten Umfeld schwach. So 
sank das preisbereinigte Bruttoinlands-
produkt im Vergleich zu 2022 um 0,3 Pro-
zent, insbesondere bedingt durch ein 
schwaches 4. Quartal 2023. Die Entwicklung 
lief nach den Erkenntnissen des Statis-
tischen Bundesamtes in den einzelnen 
Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. So 
konnten die meisten Dienstleistungsbereiche 
ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten 
und die Wirtschaft stützen. Dagegen sank 
die Wirtschaftsleistung im Produzierenden 
Gewerbe und im Baugewerbe. Insbesondere 
der Hochbau war von weiterhin hohen Bau-
kosten, dem Fachkräftemangel und den 
zunehmend schlechteren Finanzierungs-
bedingungen betroffen. Der private Konsum 
nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 
Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Hier 
spielen die im Jahresdurchschnitt 2023 um 
5,9 Prozent gestiegenen Verbraucherpreise 
eine maßgebliche Rolle. Insgesamt setzte 
sich somit die Erholung der deutschen 
Wirtschaft vom Einbruch im Corona-Jahr 
2020 nicht weiter fort. 
Die wirtschaftliche Entwicklung der verselb-
ständigten Aufgabenbereiche der Landes-
hauptstadt Düsseldorf zeigt ein im Vergleich 
zur bundesweiten Entwicklung ähnliches 
Bild. Das Geschäftsjahr 2023 ist durch die 
krisenbedingt weiterhin hohe Energiepreise, 
durch das Anziehen des allgemeinen Zins-
niveaus und durch die gerade zu Jahres-
beginn noch allgegenwärtige Inflation mit 
gravierenden Auswirkungen, zum Beispiel 
auf die Entwicklung der Baustoffpreise, 
geprägt. 
Über alle Berichtsunternehmen (nachfolgend 
ohne Stiftungen und Stadtsparkasse Düssel-
dorf) stiegen die Umsatzerlöse gegenüber 
dem Vorjahr um insgesamt 445,1 Mio. Euro 
von 5.064,2 Mio. Euro auf 5.509,3 Mio. Euro 
an (Veränderung +8,8 Prozent). Während 
die überwiegende Zahl der Berichtsunter-
nehmen Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau 
erzielten, konnten die Stadtwerke Düssel-
dorf AG (+125,2 Mio. Euro), die Messe 
Düsseldorf GmbH (+96,4 Mio. Euro) und die 
Flughafen Düsseldorf GmbH (+61,1 Mio. 
Euro) ihre Vorjahreswerte deutlich steigern. 
Den Umsatzsteigerungen stehen jedoch – 
wie eingangs beschrieben - zum Teil deut-
liche Kostensteigerungen im Bereich Be-
schaffung und Finanzierung gegenüber. So 
erhöhten sich die Materialaufwendungen der 
Stadtwerke Düsseldorf AG um 196,9 Mio. 
Euro, die der Messe Düsseldorf GmbH um 
50,2 Mio. Euro und die der IPM Immobilien 
Projekt Management GmbH um 56,3 Mio. 
Euro. Der Anstieg der Aufwendungen konnte 
nicht vollständig kompensiert werden und 
zeigt sich in der negativen Ergebnisentwick-
lung.  
Über alle Berichtsunternehmen ergibt sich 
für das Jahr 2023 ein Jahresüberschuss von 
218,8 Mio. Euro und damit ein leichter Rück-
gang um 7,3 Mio. Euro (Vorjahr: 226,1 Mio. 
Euro). 
Das Eigenkapital ist im Vergleich zum 
Vorjahr von 2.984,5 Mio. Euro (2022) auf 
insgesamt 3.085,2 Mio. Euro angewachsen 
(Veränderung +100,7 Mio. Euro = +3,4 Pro-
zent). Alleine die Stadtwerke Düsseldorf AG 
und die Messe Düsseldorf GmbH ver-
zeichneten im Geschäftsjahr 2023 einen 
ergebnisbedingten Zuwachs um 57,6 Mio. 
Euro beziehungsweise um 57,3 Mio. Euro. 
Gegenüber dem Vorjahr hat das Vermögen 
der Berichtsunternehmen – gemessen an 
den Bilanzsummen – weiter zugenommen; 
diese liegen mit insgesamt 8.610,7 Mio. 
Euro um 26,4 Mio. Euro oder 0,3 Prozent

Beurteilung/ Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung in 2023 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 19 
über dem Jahr 2022. Aufgrund des Anstiegs 
des Eigenkapitals erhöhte sich die durch-
schnittliche Eigenkapitalquote von 34,8 
Prozent (2022) auf 35,8 Prozent (2023). 
Gegenüber dem Jahr 2022 hat sich der 
Bestand an liquiden Mittel um 162,3 Mio. 
Euro von 1.108,8 Mio. Euro auf 946,5 Mio. 
Euro verringert (Veränderung -14,6 Pro-
zent). 
Nachdem für das Berichtsjahr 2022 bereits 
ein leichter Personalanstieg zu verzeichnen 
war, ist die Zahl der Mitarbeitenden in 2023 
weiter von 14.791 auf 14.958 angestiegen, 
wovon allein die Rheinbahn AG ihr Personal 
um 93 Mitarbeitende aufgebaut hat. 
Insgesamt ist die wirtschaftliche Entwicklung 
des Jahres 2023 im Vergleich zum Vorjahr 
als verhalten zu bezeichnen.

Holding-Konzern 
20  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Holding-Konzern

Holding-Konzern 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 21 
Umsatzerlöse (Gesamtvolumen 4.450,7 Mio Euro)
 
Eigenkapital (Gesamtvolumen 1.575,3 Mio Euro)
 
Stadtwerke Düsseldorf AG
Netzgesellschaft Düsseldorf GmbH
Flughafen Düsseldorf GmbH
Rheinbahn AG
Gemeinschaftsheizkraftwerk
Fortuna GmbH
Flughafen Düsseldorf Security
GmbH
Weitere Beteiligungen
Stadtwerke Düsseldorf AG
Holding der Landeshauptstadt
Düsseldorf GmbH
Rheinbahn AG
Gemeinschaftsheizkraftwerk
Fortuna GmbH
Grünwerke GmbH
DWG Wohnen GmbH
Weitere Beteiligungen

Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 
22  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH
 
Firmensitz 
Burgplatz 1 
40213 Düsseldorf 
Telefon: 0211 89-93201 
holding@duesseldorf.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand der Gesellschaft ist das Halten 
von Beteiligungen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 138.048.807,92 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 138.048.807,92 EUR 100,00 % 
 
Beteiligungen   
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 25.600,00 EUR 100,00 % 
Rheinbahn AG 33.250.000,00 EUR 95,00 % 
Flughafen Düsseldorf GmbH 25.000.000,00 DM 50,00 % 
Stadtwerke Düsseldorf AG 30.060.000,00 EUR 25,05 % 
Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & Co. 
Kommanditgesellschaft 130.000,00 EUR 25,00 %

Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 23 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 206.799  -3.320  210.119 215.272 
Sachanlagen 1  0  1 0 
Finanzanlagen 206.798  -3.319  210.118 215.271 
Umlaufvermögen 133.269  -43.286  176.555 256.424 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 55.922  -71.188  127.111 202.845 
Wertpapiere 0  -3.400  3.400 6.800 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 77.347  31.303  46.044 46.779 
Rechnungsabgrenzungsposten 9  1  8 1 
Summe AKTIVA 340.077  -46.604  386.682 471.696 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 338.482  -43.830  382.312 462.161 
Gezeichnetes Kapital 138.049  0  138.049 138.049 
Kapitalrücklage 162.880  29.290  133.589 133.589 
Bilanzergebnis 37.554  -73.120  110.674 190.523 
Rückstellungen 1.284  692  593 246 
Verbindlichkeiten 311  -3.467  3.777 9.289 
Summe PASSIVA 340.077  -46.604  386.682 471.696

Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 
24  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Sonstige betriebliche Erträge 22  20  2  1 
Personalaufwand 78  9  69  73 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 277  -62  338  558 
Abschreibungen 0  0  0  0 
Erträge aus Beteiligungen 24.518  -3.304  27.822  19.826 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 96.642  -8.304  104.946  80.862 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 3.681  1.834  1.846  1.643 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.209  1.328  881  524 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 5.828  1.153  4.675  5.346 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0  -7  7  0 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 725  359  366  160 
Jahresergebnis -73.120  6.730  -79.850 -65.006 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag VJ 110.674  -79.850  190.523  255.529 
Bilanzergebnis 37.554  -73.120  110.674 190.523 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 13.518 Forderungen 
 1.285 Erträge 
D.LIVE GmbH & Co. KG 34.205 Forderungen 
 334 Erträge 
Düsseldorfer Innovations- und 
Technologiezentrum GmbH 2.906 Forderungen 
 110 Erträge 
Flughafen Düsseldorf GmbH 57.472 Forderungen 
 3.681 Erträge 
Rheinbahn AG 3.358 Forderungen 
 96.642 Aufwendungen 
Stadtwerke Düsseldorf AG 24.448 Erträge 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 99,5 0,7 98,9 98,0 
Eigenkapitalrentabilität (in %) -21,6 -0,7 -20,9 -14,1 
Verschuldungsgrad (in %) 0,5 -0,7 1,1 2,1 
Mitarbeiteranzahl 5 0 5 5

Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 25 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Holding der Landeshauptstadt Düssel-
dorf GmbH (Holding) hat kein eigenes 
operatives Geschäft, ihr Unternehmens-
gegenstand ist das Halten von Beteili-
gungen. Ihre Ertragslage ist daher im 
Wesentlichen durch die Ergebnisse der 
verbundenen Unternehmen und der 
Beteiligungsgesellschaften geprägt. 
In 2023 blieben die Beteiligungserträge mit 
24,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr 
(27,8 Mio. Euro) um 3,3 Mio. Euro zurück. 
Sie entfielen mit 24,4 Mio. Euro auf die 
Stadtwerke Düsseldorf AG (SWD) und mit 
0,1 Mio. Euro auf die Lokalradio Düsseldorf 
Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG. Die 
SWD hat 5,0 Mio. Euro mehr an die Holding 
ausgeschüttet als im Vorjahr. Der Rückgang 
der Beteiligungserträge resultiert daraus, 
dass die Rheinbahn in 2023 keine Aus-
schüttung mehr aus den vor Abschluss des 
Ergebnisabführungsvertrages gebildeten 
Gewinnrücklagen getätigt hat. Aus der 
Beteiligung an der Flughafen Düsseldorf 
GmbH (FDG) hat die Holding in 2023 erneut 
keine Gewinnausschüttung erhalten. 
Aufgrund des mit der Rheinbahn geschlos-
senen Ergebnisabführungsvertrages musste 
die Holding für das Jahr 2023 einen Verlust 
von 96,6 Mio. Euro (Vorjahr: 104,9 Mio. 
Euro) übernehmen. Der Rückgang des aus-
zugleichenden Verlustes der Rheinbahn 
resultiert aus periodenfremden Erträgen, 
insbesondere aus der Auflösung von 
Rückstellungen. 
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen fielen 
mit rund 5,8 Mio. Euro um 1,2 Mio. Euro 
höher aus als im Vorjahr. Sie gehen auf 
Kapitalzuführungen an die Bädergesellschaft 
in eben dieser Höhe zurück. Aufgrund des 
strukturell bedingten negativen Ergebnisses 
der Bädergesellschaft musste die Holding 
auch in 2023 auf den Zugang bei dem 
Beteiligungsansatz der Bädergesellschaft 
Wertberichtigungen in entsprechender Höhe 
vornehmen. 
Aus der Ausreichung von Darlehen an Be-
teiligungsunternehmen und Schwester-
gesellschaften sowie Geldanlagen in Fest-
geldern (Erträge aus Ausleihungen des 
Finanzanlagevermögens und sonstige Zinsen 
und ähnliche Erträge) erzielte die Holding 
laufende Erträge von 5,9 Mio. Euro (Vorjahr: 
2,7 Mio. Euro). Der Anstieg beruht auf den 
seit Sommer 2022 erfolgten Leitzinser-
höhungen der Europäische Zentralbank 
(EZB). Der Zinsanstieg wirkte sich in 2023 
erstmals für das volle Geschäftsjahr aus. 
Nach Verrechnung laufender Geschäfts-
kosten und der Ertragsteuern schließt die 
Holding das Geschäftsjahr 2023 mit einem 
Jahresfehlbetrag 73,1 Mio. Euro ab. Im 
Vergleich zum Vorjahr (Jahresfehlbetrag 
79,8 Mio. Euro) fällt das Ergebnis damit um 
6,7 Mio. Euro besser aus. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der Holding beträgt zum 
31. Dezember 2023 340,1 Mio. Euro (Vor-
jahr 386,7 Mio. Euro). 
Auf der Aktivseite entfallen hiervon 206,8 
Mio. Euro auf die Finanzanlagen. Hier sind 
insbesondere die Beteiligungen an der SWD 
und der FDG sowie Ausleihungen an ein 
Beteiligungsunternehmen in Höhe von 57,5 
Mio. Euro und sonstige Ausleihungen an die 
Gesellschafterin von 13,5 Mio. Euro ausge-
wiesen. 
Wesentliche Bilanzpositionen des Umlauf-
vermögens von insgesamt 133,3 Mio. Euro 
sind ein Rückforderungsanspruch gegenüber

Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 
26  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
der Rheinbahn aus den gewährten Ab-
schlagszahlungen auf den Verlustausgleich 
2023 von 3,4 Mio. Euro sowie Darlehens-
forderungen gegenüber zwei städtischen 
Beteiligungsunternehmen in Höhe von 
insgesamt 37,1 Mio. Euro. Die Liquidität der 
Holding spiegelt sich in den Guthaben bei 
Kreditinstituten in Höhe von 77,3 Mio. Euro 
wider. Die Steuererstattungsansprüche der 
Holding aus Kapitalertragsteuer und 
Solidaritätszuschlag belaufen sich auf 15,2 
Mio. Euro (einschließlich der an die Rhein-
bahn durchzureichenden Beträge von 0,3 
Mio. Euro). 
Die Passivseite wird im Wesentlichen be-
stimmt durch das Eigenkapital, das mit 
338,5 Mio. Euro rund 99,5 Prozent der 
Bilanzsumme ausmacht. Daneben sind hier 
Verbindlichkeiten gegenüber der Rheinbahn 
in Höhe von 0,3 Mio. Euro ausgewiesen, die 
im Rahmen der steuerlichen Organschaft 
durchzuleitende Steuererstattungsansprüche 
abbilden. Für Steuer- und sonstige Auf-
wendungen abgelaufener Geschäftsjahre 
sind Rückstellungen in Höhe von 1,3 Mio. 
Euro berücksichtigt. 
Chancen und Risiken
Die Geschäftsentwicklung der FDG wird 
weiterhin durch die Auswirkungen der 
Corona-Pandemie beeinträchtigt. Die 
Wirtschaftsplanung der FDG geht davon aus, 
dass sich der Flugverkehr nicht sprunghaft, 
sondern weiterhin nur langsamer als im 
europäischen Vergleich erholt und die FDG 
erst in 2028 wieder das Passagierauf-
kommen des Vorkrisenjahres 2019 erreichen 
wird. Aufgrund der Corona-Pandemie haben 
sich die Finanzkennzahlen der FDG stark 
verschlechtert, Vor diesem Hintergrund ist 
bei der Refinanzierung auslaufender Kredite 
der Gesellschaft mit steigenden Kapital-
dienstkosten zu rechnen. 
Bei der SWD führen die stark steigenden 
Einflüsse einer politisch geförderten 
Energiewende perspektivisch zu einem 
sinkenden Gas- und Fernwärmeabsatz. Mit 
staatlichen Zuschüssen geförderte Gebäude-
sanierungsmaßnahmen bewirken geringere 
Energieverbräuche. Die SWD sieht aber 
gleichzeitig die Chance, durch Forcierung 
des Fernwärmeausbaus die Absatzverluste 
aus der Gebäudesanierung kompensieren zu 
können. 
Für die Rheinbahn stellt das deutlich ge-
stiegene Preisniveau, insbesondere die 
durch den Ukraine-Krieg und die Lieferket-
tenprobleme weiter gestiegenen Energie-, 
Material- und Baupreise, ein hohes Risiko für 
die Ergebnissituation dar. Dieses verschärft 
sich durch die aus dem Preisanstieg resul-
tierenden höheren Lohnforderungen und die 
aufgrund der Inflationserwartungen ge-
stiegenen Zinsen. 
Bei der Bädergesellschaft führt die geplante 
Übernahme des Betriebes weiterer Bäder 
neben dem Freizeitbad Düsselstrand auf 
eigene Rechnung in der Zukunft zu höheren 
Mittelbedarfen. 
Die nicht gebundenen liquiden Mittel der 
Holding werden aufgrund der deutlich über 
den Finanzerträgen der Gesellschaft liegen-
den Verlustübernahme zugunsten der Rhein-
bahn und der zur Deckung des Liquiditäts-
bedarfs erforderlichen Kapitalzuführungen 
an die Bädergesellschaft spätestens im 
dritten Quartal 2024 aufgezehrt sein. Sie 
wird auf Kapitalzuführungen der Gesell-
schafterin angewiesen sein, die vertraglich 
vereinbart sind. Bestandsgefährdende 
Risiken für die Holding ergeben sich insoweit 
nicht.

Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 27 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Ratsfrau Angela Hebeler Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Michael Pink  
 
Mitglied 
Kerstin Breuer  
Renate Büttner (ab 28.06.2023)  
Netziati Emin  
Heiko Goebel  
Ratsfrau Katja Goldberg-Hammon Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Mustafa Güngör (ab 28.06.2023)  
Ratsherr Andreas Hartnigk Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Manfred Neuenhaus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Klaus Rabe  
Ratsherr Peter Rasp Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Monika Rong (bis 27.06.2023)  
Stadtkämmerin Dorothée Schneider Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dirk Seibel  
Stephan Soll Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dieter Teske (bis 27.06.2023)  
Ratsherr Rolf Tups Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche  
Christian van Beeck  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 16 Mitgliedern 5 Frauen an (Frauenanteil 31,3 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
28  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH
 
Firmensitz 
Kettwiger Straße 50 
40233 Düsseldorf 
Telefon: 0211 95745555 
info@baeder-duesseldorf.de 
www.baeder-duesseldorf.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Gegenstand der Gesellschaft ist die Be-
triebsführung der städtischen Bäder für 
Rechnung der Stadt Düsseldorf. Umfang und 
Gegenstand der Betriebsführung richten sich 
nach den Bestimmungen des jeweils 
geltenden zwischen der Stadt Düsseldorf und 
der Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
abgeschlossenen Betriebsführungsvertrages. 
Die Gesellschaft kann auf dem Gebiet der 
Landeshauptstadt Düsseldorf auch im eigenen 
Namen und auf eigene Rechnung Bäder 
Dritter betreiben sowie Bäder errichten oder 
leasen, pachten und betreiben, sowie 
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte 
sowie Gebäude zum Betrieb von Bädern 
erwerben. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.600,00 EUR  
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 25.600,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 29 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 74.840  3.914  70.926 63.869 
Immaterielle Vermögensgegenstände 198  92  106 81 
Sachanlagen 74.643  3.823  70.820 63.787 
Umlaufvermögen 5.540  950  4.591 2.591 
Vorräte 8  2  7 6 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 3.381  922  2.459 1.458 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 2.151  26  2.125 1.128 
Rechnungsabgrenzungsposten 82  -3  85 57 
Summe AKTIVA 80.462  4.861  75.602 66.516 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 10.707  -469  11.176 11.657 
Gezeichnetes Kapital 26  0  26 26 
Kapitalrücklage 10.682  -469  11.151 11.632 
Sonderposten 63.575  3.600  59.974 52.873 
Rückstellungen 2.234  602  1.632 1.276 
Verbindlichkeiten 3.527  1.173  2.354 709 
Rechnungsabgrenzungsposten 420  -46  466 2 
Summe PASSIVA 80.462  4.861  75.602 66.516

Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
30  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 13.268  1.543  11.725  8.555 
Andere aktivierte Eigenleistungen 202  115  87  149 
Sonstige betriebliche Erträge 2.289  672  1.618  1.432 
Materialaufwand 4.092  1.457  2.635  1.806 
Personalaufwand 12.740  1.108  11.632  9.377 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.515  644  1.871  1.606 
Abschreibungen 2.615  392  2.223  1.729 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7  7  -  - 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0  -1  1  1 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 16  -96  112  42 
Ergebnis nach Steuern -6.212  -1.168  -5.043 -4.424 
Sonstige Steuern 85  -27  113  83 
Jahresergebnis -6.297  -1.141  -5.156 -4.507 
Entnahmen aus Rücklagen 6.297  1.141  5.156  4.507 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 3.202 Forderungen 
 1.616 Verbindlichkeiten 
 9.545 Erträge 
 2.196 Aufwendungen 
D.LIVE GmbH & Co. KG 148 Forderungen 
 138 Erträge 
Rheinbahn AG 87 Aufwendungen 
Stadtwerke Düsseldorf AG 2.066 Erträge 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 13,3 -1,5 14,8 17,5 
Anlagendeckung (in %) 14,3 -1,5 15,8 18,3 
Verschuldungsgrad (in %) 57,7 17,9 39,8 17,0 
Mitarbeiteranzahl 250 50 200 179 
Besucher GmbH-Bäder 605.817 123.058 482.759 215.387 
Besucher BgA-Bäder 1.001.640 21.678 979.962 544.115

Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 31 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Im Berichtsjahr hat sich der Verlust der 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH um 
1.140,97 Tausend Euro verändert und ist 
damit auf 6.297,0 Tausend Euro (Vorjahr: 
5.156,02 Tausend Euro) gestiegen.  
Die Umsatzerlöse lagen mit 13.267,98 Tau-
send Euro (Plan 12.611,88 Tausend Euro) 
um 1.543,05 Tausend Euro beziehungsweise 
13,16 Prozent über den Vorjahreserlösen in 
Höhe von 11.724,93 Tausend Euro. Die 
Erträge für die Schwimmkarten sind unter 
anderem durch Anpassungen der allge-
meinen Badtarife, durch das dynamische 
Preissystem, durch den weitestgehend 
ganzjährigen Betrieb sowie die Eröffnung 
des Badehauses Benrath um circa 319,74 
Tausend Euro gegenüber dem Vorjahr ge-
stiegen. Des Weiteren konnten die Erträge 
aus den Schwimmkursen um circa 102,97 
Tausend Euro und die Erträge aus Mieten 
um circa 181,58 Tausend Euro gegenüber 
dem Vorjahreswert gesteigert werden. Die 
Erträge für das Schul- und Vereinsschwim-
men liegen um circa 335,58 Tausend Euro 
wesentlich über dem Vorjahreswert. Die 
Entgelte für die Betriebsführung der Städ-
tischen Bäder Betrieb gewerblicher Art (BgA) 
und der Lehrschwimmbäder belaufen sich 
auf 3.004,78 Tausend Euro und sind eben-
falls um circa 202,88 Tausend Euro gegen-
über dem Vorjahr (Vorjahr: 2.801,90 Tau-
send Euro) gestiegen. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen 
sich im Geschäftsjahr auf 2.289,38 Tausend 
Euro und liegen insgesamt mit circa 671,55 
Tausend Euro über dem Vorjahreswert (in 
2022 1.617,82 Tausend Euro). Die Verän-
derung ist im Wesentlichen auf die Erträge 
aus der Auflösung des Sonderpostens in 
Höhe von 1.812,53 Tausend Euro im Be-
richtsjahr zurückzuführen.  
Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebs-
stoffe und für bezogene Waren sowie für 
sonstige bezogene Leistungen beläuft sich 
auf 4.091,51 Tausend Euro und liegt mit 
1.456,72 Tausend Euro (55,29 Prozent) 
über dem Vorjahreswert von 2.634,8 Tau-
send Euro. Die wesentliche Veränderung 
zum Vorjahr hat sich im Bereich der ver-
brauchsbedingten Energiekosten (Fern-
wärme, Heizung, Strom) mit 1.158,61 Tau-
send Euro abgezeichnet. Des Weiteren hat 
sich der Aufwand für die Glas -und 
Gebäudereinigung um 153,33 Tausend Euro 
gegenüber dem Vorjahreswert deutlich 
erhöht. Die Steigerung ist durch die Reini-
gungszyklen sowie in der Eröffnung des 
Badehauses Benrath zu begründen. Sonstige 
bezogene Leistungen liegen mit circa 55,35 
Tausend Euro über dem Vorjahreswert, 
darin sind unter anderem die Aqua Fitness-
kurse und Dienstleistungen der Stadtwerke 
für die Lohnabrechnung sowie den arbeits-
medizinischen Dienst enthalten. Der Per-
sonalaufwand ist durch den tariflichen 
beschlossen Inflationsausgleich sowie die 
Inbetriebnahme des Badehaueses Benrath 
deutlich gestiegen und liegt im Berichtsjahr 
bei insgesamt 12.740,14 Tausend Euro 
(Vorjahr: 11.631,86 Tausend Euro) und 
damit 1.108,28 Tausend Euro (9,53 Prozent) 
über dem Vorjahreswert. 
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und 
immaterielle Vermögensgegenstände sind 
durch die Aktivierung der Anlagen im Bau 
mit Inbetriebnahme des Badehaueses 
Benrath zum 31. Dezember 2023 auf 
2.615,39 Tausend Euro (Vorjahr 2.223,23 
Tausend Euro) gestiegen. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
sind insgesamt um 644,07 Tausend Euro auf 
2.515,33 Tausend Euro (Vorjahr 1.871,25 
Tausend Euro) gestiegen. Im Wesentlichen 
sind es die übrigen sonstigen Aufwen-
dungen, die sich gegenüber dem Vorjahres-
wert um circa 283,37 Tausend Euro durch 
Anpassung des Erbbauzinses um circa 100 
Tausend Euro geändert haben sowie Rechts-

Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
32  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
und Beratungskosten, die gegenüber dem 
Vorjahr um 104,94 Tausend Euro gestiegen 
sind. Die Kosten im Bereich der Lehrgänge 
und Fortbildung sind zum Vorjahr um circa 
43,39 Tausend Euro gestiegen. Durch die 
weitere Digitalisierung der Organisation 
liegen die Kosten für IT-Leistungen aufgrund 
der Bereitstellung von Infrastruktur sowie 
den durchgeführten Sicherheitsmaßnahmen 
mit 20,0 Tausend Euro über dem 
Vorjahreswert. 
 
 
Vermögens- und Finanzlage
Im Berichtsjahr stieg die Bilanzsumme um 
circa 6,43 Prozent auf 80.462,39 Tausend 
Euro (Vorjahr: 75.601,86 Tausend Euro). 
Die Veränderung ist auf der Passivseite im 
Wesentlichen durch den Anstieg des Sonder-
postens für Investitionszuschüsse für die 
Umsetzung des Bäderkonzeptes und auf der 
Aktivseite durch den Anstieg des Anlage-
vermögens abgebildet.  
Das Sachanlagevermögen mit 74.642,59 
Tausend Euro (Vorjahr 70.819,90 Tausend 
Euro) umfasst hauptsächlich die Grund-
stücke und Gebäude, die Bädertechnik sowie 
Anlagen im Bau für die Neubaumaßnahmen 
aus dem Bäderkonzept 2020. 
Das Umlaufvermögen liegt am 31. Dezem-
ber 2023 bei insgesamt 5.540,39 Tausend 
Euro (Vorjahr: 4.590,84 Tausend Euro). Den 
Forderungen und den flüssigen Mitteln in 
Höhe von 5.532,33 Tausend Euro stehen 
Verbindlichkeiten (außer Rückstellungen) in 
Höhe von 3.526,85 Tausend Euro entgegen. 
Bezogen auf die Bilanzsumme ergab sich 
eine Eigenkapitalquote von 13,31 Prozent 
(Vorjahr: 14,78 Prozent). Der Rückgang der 
Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr 
ist auf die gestiegene Bilanzsumme zurück-
zuführen. Unter Berücksichtigung des 
Sonderpostens für Investitionszuschüsse 
beträgt die wirtschaftliche Eigenkapitalquote 
92,32 Prozent (Vorjahr: 94,11 Prozent). 
Die aktivierungsfähigen Maßnahmen wurden 
durch Zuwendungen der Stadt Düsseldorf 
finanziert. Die ertragswirksame Verein-
nahmung von erhaltenen Investitions-
zuschüssen wird über die Nutzungsdauer 
des bezuschussten Vermögensgegenstandes 
verteilt. Hierzu ist ein „Sonderposten für 
Investitionszuschüsse" zum Anlagever-
mögen gebildet worden, der im Berichtsjahr 
63.574,74 Tausend Euro (Vorjahr: 
59.974,45 Tausend Euro) beträgt. Die 
jährliche Auflösung des Sonderpostens 
erfolgt unter den sonstigen betrieblichen 
Erträgen. 
In den sonstigen Rückstellungen von 
2.072,18 Tausend Euro (Vorjahr: 1.509,02 
Tausend Euro) sind unter anderem Alters-
teilzeit mit 120 Tausend Euro, Urlaub und 
Mehrarbeit mit 414,50 Tausend Euro, die 
leistungsorientierte Vergütung mit 199,3 
Tausend Euro, Rückzahlungsrisiken aus den 
erhaltenen Entlastungen aus den Energie-
preisbremsen von 414 Tausend Euro sowie 
die ausstehenden Erbbaupachten in Höhe 
von 223,00 Tausend Euro enthalten. 
Unter dem passiven Rechnungsabgren-
zungsposten wurde im Berichtsjahr der 
gewährte Mietzuschuss der Bezirksver-
tretung für die Büroräumlichkeiten im 
Rheinblick 741 abgegrenzt. 
Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit 
durch die Einzahlungen in die Kapitalrück-
lage durch den Gesellschafter gewährleistet. 
Ihren Zahlungsverpflichtungen kam die 
Gesellschaft im Berichtsjahr fristgerecht 
nach. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der 
Bestand an liquiden Mitteln 2.151,06 Tau-
send Euro (Vorjahr: 2.124,95 Tausend 
Euro).  
Die Kapitalflussrechnung zeigt die Liqui-
ditätssituation und finanzielle Entwicklung 
der Bädergesellschaft Düsseldorf mbH. Auch 
zukünftig ist die Gesellschaft auf Voraus-
zahlungen des Gesellschafters auf den 
erwarteten Jahresfehlbetrag angewiesen,

Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 33 
ebenso wie auf eine ausreichende Liquidität 
für die Umsetzung des Bäderkonzeptes 2020 
durch die Einzahlungen in den Sonderposten 
für Investitionszuschüsse. 
Die Gesellschaft erbringt für die Stadt 
Düsseldorf Aufgaben der öffentlichen 
Daseinsvorsorge. Um eine Unvereinbarkeit 
mit dem EU-Beihilferecht vorzubeugen 
wurde der im Jahr 2012 erteilte Betrauungs-
akt angepasst. Der Rat der Landeshaupt-
stadt Düsseldorf betraut die Bädergesell-
schaft Düsseldorf mbH nunmehr mit der 
gemeinwirtschaftlichen Verpflichtung der 
Bereitstellung und des Betriebs von im 
Eigentum der Bädergesellschaft Düsseldorf 
mbH derzeit beziehungsweise zukünftig 
befindlichen Badanlagen im Stadtgebiet der 
Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Gesell-
schaft erhält seitens der Landeshauptstadt 
Düsseldorf mittelbar über die Holding der 
Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH eine 
Ersatzleistung ausschließlich für Gemein-
wohlverpflichtungen. Sollten neben Dienst-
leistungen von allgemeinem wirtschaft-
lichem Interesse auch marktwirksame 
Leistungen erbracht werden, dürfen diese 
nicht von den öffentlichen Unterstützungs-
leistungen profitieren. 
Die im geringen Umfang betriebenen sons-
tigen wirtschaftlichen Tätigkeiten werden 
durch eine Trennungsrechnung abgegrenzt 
und führen nicht zu einem negativen 
Ergebnis. Durch die Trennungsrechnung 
werden die Nichtwirtschaftlichen und wirt-
schaftlichen Tätigkeiten und ihre Kosten, 
Finanzierung und Erlöse voneinander ge-
trennt ausgewiesen. Damit soll die Gefahr 
der Quersubventionierung der wirtschaft-
lichen Tätigkeit durch die nichtwirtschaft-
lichen Tätigkeiten abgewendet werden. 
Explizit und beispielhaft für wirtschaftliche 
Tätigkeiten werden von der Europäischen 
Union zum Beispiel die Vermietung von 
Infrastruktur und Dienstleistungen für 
gewerbliche Unternehmen genannt. 
Bei den wirtschaftlichen Tätigkeiten der 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH handelt 
es sich um die Vermietung/ entgeltliche 
Überlassung von Räumlichkeiten. Im 
Gebäude auf der Kettwiger Straße 50 
„Freizeitbad Düsselstrand" befinden sich 11 
Appartements, die zeitweise an Auszu-
bildende und Mitarbeiter: innen der Bäder-
gesellschaft Düsseldorf mbH, aber auch an 
fremde Dritte, zum ortsüblichen Mietzins 
vermietet werden. In Allwetterbad, Flinger 
Broich 91a, werden Räumlichkeiten an eine 
Physiotherapiepraxis vermietet. Im Rhein 
blick 741, Pariser Str. 41, werden Büro-
räumlichkeiten an die "Bezirksvertretung im 
Stadtbezirk 4" und der Gymnastikraum an 
das Sportamt vermietet. Des Weiteren 
werden Räumlichkeiten an eine Physio-
therapiepraxis sowie eine Mitarbeiter-
wohnung vermietet. Die Veranstaltungs-
räume werden sowohl für betrieblichen 
Versammlungen und Besprechungen 
genutzt, als auch an fremde Dritte ver-
mietet. Hier besteht ein Kooperationsvertrag 
ab dem 1. Mai 2023 mit einem Catering-
unternehmen. Im Berichtsjahr kommt es 
insgesamt zu einem negativen Ergebnis 
(2022: Überschuss in Höhe von 35,34 Tau-
send Euro), da eine verlässliche Anschluss-
vermietung des Cateringbereiches im 
Rheinblick 741 nicht möglich war und die 
Gastronomie nach der erfolgreichen Wieder-
vermietung sich noch in der Anlaufphase 
befunden hat.

Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
34  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Chancen und Risiken
Risiken 
Die Bädergesellschaft Düsseldorf mbH ver-
fügt über ein Risikomanagementsystem. Die 
vorhandenen und potentiellen Risikofelder 
werden in Form eines Risikobogens konti-
nuierlich aktualisiert, bewertet und im 
Rahmen der Quartalsberichterstattung 
dargestellt. Damit existiert ein von der 
Geschäftsführung getragenes und tabel-
larisch dokumentiertes Risikomanagement-
system, welches in der Lage ist, bestands-
gefährdende Risiken mit wesentlichem 
potenziellem Einfluss auf die Entwicklung 
der Gesellschaft zu erkennen.  
Auf dieser Grundlage befassen sich die 
Gremien der Bädergesellschaft Düsseldorf 
mbH mit gegenwärtigen und potentiellen 
Risiken. 
Des Weiteren wurde im Berichtszeitraum 
eine Meldestelle gemäß dem Hinweisgeber-
schutzgesetz eingerichtet und Mitarbei-
ter*innen über die Möglichkeiten der Melde-
wege im Falle eines Verstoßes aufgeklärt. In 
diesem Zusammenhang informiert die 
Geschäftsführung gemäß Düsseldorf Kodex 
für die Beteiligungen der Landeshauptstadt 
Düsseldorf regelmäßig den Aufsichtsrat und 
das Beteiligungsmanagement anlassbezogen 
sowie im Rahmen des Quartalsberichts über 
die relevanten Fragen der Compliance. 
Sowohl der Wettbewerb auf dem Freizeit-
markt, die wetterbedingten Rahmenbe-
dingungen als auch die weiterhin gegebe-
nenfalls hohen Energiepreise sowie der 
Arbeitskräftemangel im Geschäftsfeld der 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH können 
zu Absatz- und Erlösrisiken führen. Auch die 
wirtschaftliche Lage der Verbraucher kann 
nicht vorhergesagt werden, eine weitere 
Zurückhaltung bei Badbesuchen unter 
anderem aufgrund der hohen Inflation ist 
wahrscheinlich. Diesen Risiken wird durch 
die fortwährende Attraktivierung und Ent-
wicklung aktueller Leistungsangebote sowie 
zahlreicher Events versucht entgegenzu-
wirken. Die für Kinder ausgerichteten 
Schwimmprogramme sowie die verstärkten 
Marketingaktivitäten und innovativen Ideen 
und Maßnahmen tragen dazu bei, vor-
handene Kunden*innen zu binden und neue 
Zielgruppen zu gewinnen. 
Die Bädergesellschaft Düsseldorf mbH ist 
daran interessiert, talentierten und enga-
gierten Kräften Perspektiven zu bieten und 
mit Experten zu arbeiten, sowie im stän-
digen Austausch mit diesen zu bleiben. Um 
dem Arbeitskräftemangel entgegen zu 
wirken bietet die Gesellschaft im Rahmen 
der Nachwuchsförderung regelmäßig Be-
triebspraktika an. Dort können Schüler-
*innen insbesondere das Berufsbild einer*s 
Fachangestellten für Bäderbetriebe kennen-
lernen, um künftig eine Ausbildung in 
diesem Bereich anzustreben. Auch nimmt 
die Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
unterschiedliche Möglichkeiten wahr, wie 
zum Beispiel Messen, Schulbesuche, Ko-
operationen mit Wohlfahrtsverbänden und 
der Agentur für Arbeit, um den Schüler: 
innen und den Schulabgänger: innen den 
Beruf der/des Fachangestellten für Bäder-
betriebe bekannter zu machen und sich auf 
dem Ausbildungsmarkt als attraktiver 
Ausbildungsbetrieb frühzeitig effektiv zu 
positionieren. Durch gezielte Weiterbildung 
sowie Personalbindungsmaßnahmen von 
Fachkräften und erweiterten Führungs-
kräfteschulungen wird bei der Bädergesell-
schaft Düsseldorf mbH die Attraktivität des 
Arbeitsplatzes gefördert. Auch die in 2023 
entwickelten JOBWATCH-Tage werden 
weitergeführt und intensiviert. Durch den 
politischen Beschluss in der Sommersaison 
2024 so viele Bäder geöffnet zu haben wie 
nie zuvor, bleibt die Besetzung der offenen 
Stellen jedoch weiterhin eine 
Herausforderung. 
Durch die Weiterentwicklung des Facility 
Managements, regelmäßige Instandhaltung,

Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 35 
Abarbeiten des Sanierungs- und Moderni-
sierungstaus bei den Altanlagen und die 
Einführung neuer Techniken, wird den 
operativen Risiken effektiv begegnet. 
Darüber hinaus ist ein Gebäudeleitsystem im 
Einsatz, das die systematische und auto-
matisierte Überwachung der Betriebs-
zustände in den Bädern gewährleisten soll. 
Durch das Meldesystem "Tasko" ist die 
Abarbeitung der Schadensmeldungen 
ortsunabhängig beschleunigt und die 
sicherheits-, organisationsrelevanten 
Kontroll- oder Messpunkte systematisch 
lückenlos erfasst und analysiert. 
Durch die weitere Digitalisierung und Ver-
netzung der Arbeitsbereiche steigen die 
Sicherheitsanforderungen an die IT und die 
Angriffsfläche bei Cyberangriffen. Mit der 
Entwickelung und Förderung des Sicher-
heitsverständnisses bei den Mitarbeiter-
*innen einerseits und durch die regel-
mäßigen Updates der Betriebssysteme, die 
Ausarbeitung einer IT- Strategie mit unter-
schiedlichen Sicherheitsresilienzmaßnahmen 
sowie Sicherheitsrichtlinie wird versucht 
nachhaltig die Sicherheitslücken so gering 
wie möglich zu halten. Ein umfassender 
Versicherungsschutz begrenzt Schadens-
wirkungen. 
Steigende behördliche und betriebliche 
Anforderungen/ Auflagen für die laufenden 
Betriebe und die geplanten Neubauten 
können dazu führen, dass es, aufgrund 
enger werdender personeller Ressourcen 
(Fachkräfte), konjunktureller Auswirkungen 
(Bauwirtschaft) und Engpässe auf dem 
Rohstoffmarkt, zu Verzögerungen in den 
geplanten Projekten kommt, die auf 
Zuarbeit oder Ausführung durch Firmen 
sowie die Mitarbeiter*innen angewiesen 
sind. 
Chancen  
Die Gesamtentwicklung wird von der Ge-
schäftsführung überwiegend positiv ge-
sehen. Die Sicherstellung der flächen-
deckenden Grundversorgung der Düssel-
dorfer Bevölkerung mit Schwimmbädern und 
Saunen, unter den Rahmenbedingungen der 
finanziellen Ausstattung durch den Rat der 
Landeshauptstadt, ist die zentrale Aufgaben-
stellung der Bädergesellschaft Düsseldorf 
mbH. Mit den Sportbädern, Freibädern und 
einem Freizeitbad ist die Bädergesellschaft 
sowohl architektonisch als auch nutzungs-
spezifisch differenziert aufgestellt und kann 
auch in Zukunft die unterschiedlichen 
Kundenanforderungen bedienen. Die Be-
dürfnisse der kommunalen Pflichtaufgabe 
des Schul- sowie des Vereinssports und 
gegebenenfalls des öffentlichen Sport-
schwimmens können gut abgedeckt werden. 
Die Konkurrenzsituation zum Angebot der 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH hat sich 
nach Einschätzung der Geschäftsführung im 
Berichtsjahr 2023 nicht signifikant 
verändert. 
Die Beschlüsse zur Umsetzung des Bäder-
konzeptes 2020 mit dem Neubau von vier 
Bäderbetrieben in den Stadtteilen der 
Landeshauptstadt ist richtungsweisend und 
fordert in den kommenden Geschäftsjahren 
bis 2028 enorme Ressourcen der 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH zur 
Umsetzung dieser Maßnahmen. Mit dem 
Hallenbad in Unterrath wird voraussichtlich 
in 2028 das vierte Bad aus dem Bäder-
konzept 2020 in Betrieb genommen. 
Das im Jahr 2023 eingeführte dynamische 
Preissystem für eine bessere Auslastung der 
Schwachlastzeiten, eine bessere Planbarkeit 
von Personal-/Energieeinsatz sowie eine 
vereinfachte Tarifdarstellung im Webshop 
parallel zum Ticketsystem über den Kassen-
verkauf (statisches Preissystem) wird in 
2024 ausgebaut und um die Onlineverkäufe 
an der Kasse erweitert.  
Durch das neu eingeführte Personalrecru-
tinginstrument „JOBWATCH" konnten Erfolge 
in der Anwerbung und Beschaffung von 
notwendigem Personal erzielt werden. Der 
Schlüssel zur langfristigen Bindung und 
Gewinnung der Mitarbeiter: innen, um sich 
aus der Masse der Arbeitgeber der gleichen

Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
36  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Branche abzuheben, wird zukünftig im Aus-
bau der innovativen, freiwilligen Maß-
nahmen, die die Einzigartigkeit und Attrak-
tivität des Arbeitsplatzes unterstützen, 
liegen.  
Die Perspektiven für die Düsseldorfer Bäder 
bleiben langfristig gut. Durch das Schaffen 
der optimalen Rahmenbedingungen für die 
betrieblichen Abläufe, durch die effiziente 
und vorausschauende Personalplanung, die 
Überprüfung der Kostenstruktur, die 
Digitalisierung der Arbeitsabläufe sowie 
durch die kontinuierliche Optimierung der 
Angebote, stellt die Düsseldorfer Bäder-
gesellschaft mbH proaktiv die Weichen-
stellungen für die Zukunft auf. Gesundheit, 
Schwimmen und Schwimmen lernen sind 
dabei die führenden Leitlinien einer positiven 
Entwicklung. 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Peter Schwabe Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Burkhard Albes Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsfrau Claudia Bednarski Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Mirja Cordes Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dr. Thorsten Graeßner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Monika Lehmhaus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Keno Schulte Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dirk Peter Sültenfuß Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Stefan Wiedon Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordnete Britta Zur Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Beirat 
Vorsitz 
Ratsherr Burkhard Albes Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Dirk Peter Sültenfuß Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsfrau Claudia Bednarski Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 37 
Jörg Blohm Holding der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf GmbH 
Ratsherr Dr. Thorsten Graeßner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Andrea Haupt (bis 01.09.2023) Stadtsportbund 
Düsseldorf e.V. 
Rainer Klaeren Stadtsportbund 
Düsseldorf e.V. 
Ratsfrau Monika Lehmhaus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordneter Olaf Wagner (bis 31.12.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Christian van Beeck Holding der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf GmbH 
 
geborenes Mitglied 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche 
 Stellvertretung 
 Amtsleiterin Dagmar Wandt 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordnete Britta Zur  
  
 
Geschäftsführung 
 
Christoph W. Schlupkothen  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 10 Mitgliedern 4 Frauen an (Frauenanteil 40,0 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Rheinbahn AG 
38  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Rheinbahn AG
 
Firmensitz 
Lierenfelder Straße 42 
40231 Düsseldorf 
Telefon: 0211 582-01 
rheinbahn@rheinbahn.de 
www.rheinbahn.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens sind die Vor-
haltung von Verkehrsanlagen, der Betrieb von 
Stadtbahnen, Straßenbahnen, Omnibussen 
und anderen, dem Personenverkehr dienen-
den Fahrzeugen in- und außerhalb der Stadt 
Düsseldorf sowie der Schienenpersonen und 
der Güterverkehr. 
Die Gesellschaft darf alle Geschäfte betreiben, 
die geeignet sind, den Gesellschaftszweck und 
die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu 
fördern. Die Gesellschaft ist berechtigt, 
andere Unternehmen, die im oder für den 
Bereich des öffentlichen Verkehrs tätig sind, 
zu erwerben, sich an solchen zu beteiligen 
und Interessengemeinschaftsverträge mit 
diesen Unternehmen abzuschließen. Gleiche 
Verträge können mit Gebietskörperschaften 
und anderen juristischen Personen des 
öffentlichen Rechts abgeschlossen werden. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Aktien 35.000.000,00 EUR  
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 33.250.000,00 EUR 95,00 % 
Landeshauptstadt Düsseldorf 1.750.000,00 EUR 5,00 % 
 
Beteiligungen   
Reisedienst Maaßen GmbH 25.600,00 EUR 100,00 % 
Rheinbahn Beteiligungsgesellschaft mbH 25.000,00 EUR 100,00 % 
Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 12.526,65 EUR 49,00 % 
ELBA Omnibusreisen GmbH 62.500,00 EUR 25,00 % 
DWG Wohnen GmbH 124.500,00 EUR 24,90 % 
beka GmbH 23.880,00 EUR 6,24 %

Rheinbahn AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 39 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 719.024  19.492  699.532 671.111 
Immaterielle Vermögensgegenstände 7.493  -551  8.044 5.491 
Sachanlagen 705.411  20.078  685.333 659.343 
Finanzanlagen 6.120  -36  6.156 6.277 
Umlaufvermögen 127.643  31.943  95.700 133.374 
Vorräte 40.728  4.620  36.108 31.768 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 24.328  2.526  21.802 48.980 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 62.587  24.797  37.790 52.626 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.741  511  1.230 1.119 
Summe AKTIVA 848.408  51.946  796.462 805.604 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 226.470  -1  226.471 235.163 
Kapitalrücklage 123.442  0  123.442 123.442 
Gewinnrücklagen 53.050  0  53.050 53.050 
Bilanzergebnis 14.978  0  14.978 23.670 
Rückstellungen 102.682  -3.673  106.355 75.397 
Verbindlichkeiten 516.944  55.489  461.455 492.571 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.312  131  2.181 2.473 
Summe PASSIVA 848.408  51.946  796.462 805.604

Rheinbahn AG 
40  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 233.777  31.434  202.343  256.130 
Bestandsveränderungen 1.968  401  1.567  72 
Andere aktivierte Eigenleistungen 11.894  531  11.363  10.760 
Sonstige betriebliche Erträge 92.868  5.026  87.842  70.529 
Materialaufwand 137.676  14.916  122.760  127.398 
Personalaufwand 205.782  10.198  195.584  196.224 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 37.644  4.144  33.500  33.594 
Abschreibungen 48.568  1.550  47.018  58.114 
Erträge aus Beteiligungen 154  154  0  0 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 29  -9  38  41 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.088  1.046  42  5.251 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.259  -662  8.921  10.794 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -  0  0  -4.525 
Ergebnis nach Steuern -96.151  8.435  
-
104.586 -78.816 
Sonstige Steuern 491  131  360  2.047 
Erträge aus Verlustübernahme 96.642  -8.304  104.946  80.862 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
Entnahmen aus Rücklagen -  0  0  8.692 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag VJ 14.978  0  14.978  14.978 
Bilanzergebnis 14.978  0  14.978 23.670 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 2.126 Forderungen 
 1.432 Verbindlichkeiten 
 13.228 Erträge 
 3.875 Aufwendungen 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 87 Erträge 
Connected Mobility Düsseldorf GmbH 100 Aufwendungen 
D.LIVE GmbH & Co. KG 308 Forderungen 
 212 Verbindlichkeiten 
 958 Erträge 
 178 Aufwendungen 
Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft  
Düsseldorf-Duisburg gGmbH 128 Erträge 
Düsseldorf Congress GmbH 11 Erträge 
Düsseldorf Tourismus GmbH 96 Verbindlichkeiten 
 18 Erträge 
 96 Aufwendungen 
ELBA Omnibusreisen GmbH 107 Forderungen

Rheinbahn AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 41 
 287 Verbindlichkeiten 
 929 Erträge 
 2.784 Aufwendungen 
Flughafen Düsseldorf GmbH 131 Erträge 
 1.000 Aufwendungen 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 3.358 Verbindlichkeiten 
 96.642 Erträge 
Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH 118 Erträge 
Messe Düsseldorf GmbH 635 Forderungen 
 656 Erträge 
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 943 Verbindlichkeiten 
 264 Erträge 
 4.777 Aufwendungen 
Neue Schauspiel - GmbH 12 Verbindlichkeiten 
 152 Erträge 
Reisedienst Maaßen GmbH 577 Forderungen 
 484 Verbindlichkeiten 
 2.545 Erträge 
 6.241 Aufwendungen 
Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 582 Forderungen 
 749 Verbindlichkeiten 
 2.800 Erträge 
 7.776 Aufwendungen 
Stadtentwässerungsbetrieb der LHD 238 Aufwendungen 
Stadtsparkasse Düsseldorf 1.047 Verbindlichkeiten 
 10 Erträge 
 1.496 Aufwendungen 
Stadtwerke Düsseldorf AG 2.352 Verbindlichkeiten 
 347 Erträge 
 11.324 Aufwendungen 
Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH 331 Erträge 
Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 21 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 26,7 -1,7 28,4 29,2 
Anlagendeckung (in %) 31,5 -0,9 32,4 35,0 
Mitarbeiteranzahl 3.351 93 3.258 3.275 
Fahrgäste (in Mio) 172,5 -0,8 173,3 165,0 
Abonnenten in Tsd. 253,4 73,4 180,0 178,9 
Kostendeckungsgrad (in %) 64,8 8,9 55,9 69,0 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Das operative Ergebnis stellt einen wesent-
lichen finanziellen Leistungsindikator dar 
und hat sich mit –98,5 Mio. Euro gegenüber 
dem Vorjahresergebnis von -106,8 Mio. Euro

Rheinbahn AG 
42  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
um 8,3 Mio. Euro verbessert. Ohne Berück-
sichtigung des Rettungsschirms hat sich das 
Ergebnis um 16,1 Mio. Euro verbessert. 
Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2023 im 
Vergleich zum Vorjahr angestiegen, liegen 
jedoch unter Plan. Die Verkehrseinnahmen 
(inklusive der Abgeltungszahlungen für 
SozialTickets, Ausbildungs- und Schwerbe-
hindertenverkehre) liegen circa 29,0 Mio. 
Euro über dem Vorjahr. Da zum Zeitpunkt 
der Erstellung des Wirtschaftsplans die 
Einzelheiten des Deutschlandtickets noch 
nicht bekannt waren, wurde dieses nicht im 
Wirtschaftsplan 2023 eingeplant. Leistungen 
für Dritte erhöhten sich gegenüber dem 
Vorjahr leicht um 2,9 Mio. Euro aufgrund 
einer Entspannung der Lieferketten-
probleme. 
Darüber hinaus erhöhten sich die sonstigen 
betrieblichen Erträge (ohne Rettungsschirm-
einnahmen) um rund 12,8 Mio. Euro gegen-
über Vorjahr. Die Einnahmeverluste aus 
Verkehrseinnahmen gegenüber dem Vor-
COVID-Jahr 2019 inklusive der angefallenen 
VRR Tarifsteigerungen konnten jedoch durch 
den Rettungsschirm ausgeglichen werden. 
Der Materialaufwand im Jahr 2023 in Höhe 
von 137,7 Mio. Euro liegt mit 14,9 Mio. Euro 
über den Werten des Vorjahres (122,8 Mio. 
Euro), hauptsächlich verursacht durch 
höhere Aufwendungen für Leistungen für 
Dritte (3,4 Mio. Euro) und erhöhter Auf-
wendungen für bezogene Leistungen (+12,2 
Mio. Euro). 
Der Personalaufwand lag mit 205,8 Mio. 
Euro über dem Vorjahresniveau (195,6 Mio. 
Euro). 
Bei der Planunterschreitung von 11,6 Mio. 
Euro wirkte positiv, dass die Tarifeinigung 
erst in 2024 zu einem erhöhten Aufwand 
führt sowie neun Streiktage, die den 
Personalaufwand senkten. 
Weiterhin war der Durchschnittsbestand der 
Mitarbeitenden von rund 150 Personen unter 
Plan. 
Die Abschreibungen liegen mit rund 7,7 Mio. 
Euro unter Plan. Wesentliche Ursache ist die 
durch Lieferkettenprobleme, Fachkräfte-
mangel und steigende Preise im Baubereich 
verzögerte Investitionstätigkeit, die im Plan 
noch nicht berücksichtigt werden konnte. 
Hinzu kommt die verzögerte Auslieferung 
von HF6-Fahrzeugen gegenüber dem Plan. 
Die planmäßigen Abschreibungen lagen 1,6 
Mio. Euro über dem Vorjahr. 
Um den hohen Kapitalmarktzinsen ent-
gegenzuwirken, hat die Rheinbahn in 2023 
ein Rating bei der Agentur S&P Global 
Ratings durchführen lassen. Aufgrund des 
sehr positiven Ergebnisses, aber auch 
maßgeblich aufgrund von Investitions-
verzögerungen, lag der Zinsaufwand rund 
1,2 Mio. Euro unter Plan und damit unter 
Vorjahresniveau. 
Der Kostendeckungsgrad (vor Berücksichti-
gung des Rettungsschirms) aus Fahrgeld-
einnahmen, Abgeltungszahlungen für 
SozialTickets, Ausbildungs- und Schwer-
behindertenverkehre sowie sonstigen 
Erträgen (sonstigen Umsatzerlösen, Ver-
änderung des Bestands an fertigen und 
unfertigen Erzeugnissen, anderen aktivierten 
Eigenleistungen sowie sonstigen betrieb-
lichen Erträgen) liegt mit 64,8 Prozent um 
8,9 Prozentpunkte über dem Vorjahres-
niveau (Vorjahr: 55,9 Prozent). Wesentliche 
Ursache sind die gestiegenen Umsatzerlöse 
und die höheren sonstigen betrieblichen 
Erträge. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum 31. 
Dezember 2023 betrug 848,4 Mio. Euro 
(Vorjahr: 796,5 Mio. Euro). Bedeutende 
Posten des Sachanlagevermögens (705,4 
Mio. Euro; Vorjahr: 685,3 Mio. Euro) sind 
Gleisanlagen/Streckenausrüstungen (154,7 
Mio. Euro; Vorjahr: 155,8 Mio. Euro) und 
Fahrzeuge für den Personenverkehr (196,0

Rheinbahn AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 43 
Mio. EUR; Vorjahr: 189,8 Mio. Euro), 
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 
(230,4 Mio. Euro; Vorjahr: 214,4 Mio. Euro) 
sowie Grundstücke und grundstücksgleiche 
Rechte (92,4 Mio. Euro; Vorjahr 95,0 Mio. 
Euro). 
Die Vorräte erhöhten sich um 4,6 Mio. Euro 
(Vorjahr 4,3 Mio. Euro) auf 40,7 Mio. Euro 
(Vorjahr: 36,1 Mio. Euro), im Wesentlichen 
durch höhere Lagerbestandswerte für Roh-, 
Hilfs- und Betriebsstoffe (+2,6 Mio. Euro; 
Vorjahr +2,4 Mio. Euro) sowie eine 
Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse um 2 
Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro), die in 
der Gewinn- und Verlustrechnung auch als 
Bestandsveränderungen ausgewiesen sind. 
Das Eigenkapital bleibt unverändert bei 
226,5 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote ist 
gegenüber dem Vorjahr auf 26,7 Prozent 
(Vorjahr: 28,4 Prozent) gesunken. Auf der 
Passivseite erhöhten sich im Wesentlichen 
die Verbindlichkeiten gegenüber Kredit-
instituten um 30,6 Mio. Euro und die 
empfangenen Zuschüsse (Bilanzposition 
Sonstige Verbindlichkeiten) durch Absetzung 
vom Anlagevermögen um 2,8 Mio. Euro. 
Ebenso stiegen Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen um 19,3 Mio. 
Euro. Die Rückstellungen verringerten sich 
um 3,7 Mio. Euro. 
Die Mittelveränderung aus der Investitions-
tätigkeit im Jahr 2023 resultiert im Wesent-
lichen aus Investitionen von 84,5 Mio. Euro 
(Vorjahr: 104,2 Mio. Euro) und abgesetzten 
Zuschüssen für Investitionen von 19,1 Mio. 
Euro (Vorjahr: 18,5 Mio. Euro). Schwer-
punkte der Investitionstätigkeit waren 
Beschaffungen von Fahrzeugen für den 
Personenverkehr (34,7 Mio. Euro), Gleis-
anlagen sowie Stadtbahnanlagen einschließ-
lich Grundstücken und Bauten (8,7 Mio. 
Euro), immaterielle Vermögensgegen-
stände/IT-Systeme (2,1 Mio. Euro), 
Maschinen und maschinelle Anlagen (2,4 
Mio. Euro) sowie sonstige Anlagen und 
Anlagen im Bau (36,6 Mio. Euro). 
Zur Modernisierung der Bahnflotte beschafft 
die Rheinbahn gemeinsam mit der Duis-
burger Verkehrsgesellschaft (DVG) 109 neue 
Hochflur-Stadtbahnen. Der Auftrag wurde 
2020 an den Hersteller Siemens vergeben. 
Insgesamt beläuft sich die Vergabe für die 
Rheinbahn auf 91 Stadtbahnfahrzeuge sowie 
einen Ersatzteilversorgungsvertrag über 24 
Jahre. 
Am 19. März 2015 erteilte die Rheinbahn 
gemeinsam mit den Kölner Verkehrsbe-
trieben Aufträge über die Lieferung eines 
gemeinsamen Hochflur-Fahrzeugtyps an den 
Hersteller Bombardier Transportation GmbH, 
heute Alstom Transportation GmbH. Bei den 
59 HF6-Fahrzeugen kam es in 2023 zu 
weiteren Verzögerungen. Schadensersatz-
ansprüche wurden dem Fahrzeuglieferanten 
im Juni 2023 mitgeteilt. Die Inbetriebnahme 
der ersten Fahrzeuge für die Fahrgastbe-
förderung erfolgte im Mai 2022. Bis Jahres-
ende 2023 sind 36 Fahrzeuge geliefert und 
20 Fahrzeuge aktiviert worden. Nach 
aktuellem Stand geht die Rheinbahn davon 
aus, dass die verbleibenden 23 Fahrzeuge 
bis Ende 2024 geliefert werden. 
Die Mittelveränderung aus der laufenden 
Finanzierungstätigkeit ergibt sich einerseits 
aus Einzahlungen aus Verlustübernahme 
und Zahlungszuflüssen aus dem Rettungs-
schirm. Andererseits sind Auszahlungen 
durch Tilgung von Finanzkrediten in Höhe 
von 51,7 Mio. Euro (Vorjahr: 39,8 Mio. 
Euro), gezahlte Zinsen in Höhe von 7,9 Mio. 
Euro (Vorjahr: 8,6 Mio. Euro). Im Jahr 2023 
wurden keine Auszahlungen an den 
Gesellschafter vorgenommen (Vorjahr: 8,7 
Mio. Euro). 
Die Finanzmittel am 31. Dezember 2023 
bestanden aus laufenden Guthaben und 
Geldanlagen bei Kreditinstituten in Höhe von 
62,6 Mio. Euro. 
Die Rheinbahn war jederzeit in der Lage, 
ihren finanziellen Verpflichtungen nachzu-
kommen.

Rheinbahn AG 
44  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Die Rheinbahn wird durch die Holding der 
Landeshauptstadt Düsseldorf finanziert. Am 
16. Mai 2018 wurde ein entsprechender 
Gewinnabführungsvertrag geschlossen, der 
auch eine Verlustübernahme vorsieht. 
 
Chancen und Risiken
Risiken 
Europäisches und nationales Recht sowie die 
Haushaltssituation der öffentlichen Hand 
beeinflussen die künftige Entwicklung des 
Unternehmens. 
Die Gesellschaft beobachtet die Tendenzen 
systematisch und bewertet die sich daraus 
ergebenden Risiken und Handlungsalter-
nativen. 
Erwartet wird insbesondere die Weiter-
führung der Finanzierungsregelungen im 
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Die Einhaltung 
der Kriterien einer beihilferechtskonformen 
Finanzierung und damit die Sicherung des 
Fortbestands schätzt die Gesellschaft als 
realistisch ein. 
Förderkulisse 
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, 
welches die Umwidmung der Mittel zur Be-
kämpfung der Corona-Pandemie zum Ein-
satz für den Klimaschutz als verfassungs-
widrig erklärte, führte zu einer sofortigen 
Haushaltssperre des Bundesfinanzminis-
teriums. Neue finanzielle Zusagen, die mit 
Zahlungen für die Jahre ab 2024 verbunden 
sind, dürfen nicht getätigt werden. Die Be-
deutung für die geplante Antriebswende ist 
noch nicht absehbar. 
Preis- und Zinsentwicklung 
Das im Jahr 2023 deutlich gestiegene Preis-
niveau, insbesondere die durch den Ukraine-
Krieg sowie die Lieferkettenprobleme weiter 
gestiegenen Energie-, Material- und Bau-
preise, stellt ein hohes Risiko für die Er-
gebnissituation der Rheinbahn dar. In der 
Folge führt ein gestiegenes Preisniveau zu 
höheren Lohnforderungen und Personal-
aufwendungen. Ein weiteres Ergebnisrisiko 
ergibt sich aus dem deutlichen Zinsanstieg 
an den Kapital- und Kreditmärkten aufgrund 
gestiegener Inflationserwartungen. 
Deutschlandticket 
Die Einführung des Deutschlandtickets zum 
1. Mai 2023 führte insbesondere zu einer 
Reduzierung der Abonnentenpreise und 
somit zu einer Reduzierung der Fahrgeld-
einnahmen. Es besteht das Risiko, dass bei 
Preisanpassungen des Deutschlandtickets in 
den Folgejahren die Abonnentenzahlen und 
in Folge dessen die Fahrgeldeinnahmen 
sinken. Darüber hinaus ist die Preissteige-
rungsrate für 2024 deutschlandweit unter-
schiedlich. Hier besteht das Risiko, dass die 
Preissteigerungsrate deutschlandweit 
gedeckelt wird, um regionale Unterschiede 
zu verhindern. 
Kommt es zu einer Deckelung unter dem 
eingeplanten Wert in Höhe von 9,6 Prozent 
hätte dies negative Folgen auf die Fahrgeld-
einnahmen. Generell sollen die Verluste bei 
Fahrgeldeinnahmen durch einen Rettungs-
schirm vom Bund und Land ausgeglichen 
werden, jedoch ist dieser für 2024 auf 3 
Mrd. Euro limitiert und gegebenenfalls nicht 
ausreichend. Somit gibt es keine Zusage, 
dass Einnahmeverluste vollständig ausge-
glichen werden. Für das Unternehmen 
bedeutet das ein Risiko durch eine mögliche 
Finanzierungslücke. 
Wie es in den Folgejahren um die Weiter-
führung des Deutschlandtickets und somit 
die Einnahmesituation der Verkehrsbetriebe 
steht bei gleichzeitigen Herausforderungen 
der Antriebs- und Mobilitätswende und des 
Fachkräftemangels, kann derzeit nicht ein-
geschätzt werden und ist daher ein bedeu-
tendes Risiko. 
Finanzierung

Rheinbahn AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 45 
Die Finanzierung der Rheinbahn erfolgt im 
Wesentlichen durch die Holding der Landes-
hauptstadt Düsseldorf. Für Investitionen 
werden, falls nötig, zusätzliche Kredite 
aufgenommen. Durch die notwendigen 
Ersatzinvestitionen, besonders im Bereich 
der Infrastruktur, der Stadtbahnanlagen, der 
Schienenfahrzeuge und der Themen rund 
um die Antriebswende, die in den nächsten 
Jahren getätigt werden müssen, ist dies als 
kritisch anzusehen, insbesondere vor dem 
Hintergrund, dass Ersatzinvestitionen nur 
noch unter bestimmten Voraussetzungen 
förderfähig sind und Fördermittel von Bund 
und Land derzeit nur begrenzt zur Ver-
fügung stehen (siehe Ausführungen Förder-
mittelkulisse). Die Finanzierung der für eine 
Mobilitätswende notwendigen Erweiterungs-
investitionen in Fahrzeugpark, Betriebshof-
infrastruktur sowie Verkehrsinfrastruktur ist 
derzeit ungeklärt. 
In Hinblick auf den hohen Ersatz- und 
Erweiterungsinvestitionsbedarf in der 
Zukunft ist es aus Sicht der Rheinbahn 
erforderlich, dass die Förderung des ÖPNV 
durch Landes- und Bundesprogramme 
sowohl für Fahrzeuge als auch Verkehrs- 
und Betriebshofinfrastruktur ausgeweitet 
und zuverlässig stabilisiert wird. 
Die Landesregierung hatte durch ein 
Gutachten den Erneuerungsbedarf für die 
kommunalen Stadt- und Straßenbahnnetze 
ermitteln lassen. Bei der Erneuerung geht es 
um Anlagen, die am Ende ihrer Lebensdauer 
gegen moderne Anlagen ausgetauscht 
werden. Das Gutachten beziffert den hierfür 
notwendigen Investitionsbedarf bis 2031 auf 
2,6 Mrd. Euro. Dieser umfasst sämtliche 
Strecken (Gleise, Weichen, Oberleitungen) 
sowie Haltestellen und Brücken. 
Insgesamt gelang es der Rheinbahn ge-
meinsam mit der Landeshauptstadt 
Düsseldorf im Jahr 2021, hier eine 
Förderzusage von bis zu 195,3 Mio. Euro zu 
erhalten. Die Maßnahmen laufen über zehn 
Jahre bis 2031. Das Gemeindeverkehrs-
finanzierungsgesetz (GVFG) bildet die 
Grundlage für Finanzhilfen des Bundes für 
den ÖPNV. Ab 2021 wurden die GVFG-Mittel 
auf 1 Milliarde Euro jährlich und im Rahmen 
des Klimaschutzprogramms 2030 ab 2025 
auf 2 Milliarden Euro erhöht. 
Zu den wesentlichen Finanzinstrumenten der 
Rheinbahn zählen Verbindlichkeiten gegen-
über Kreditinstituten. Ziel ist es, Risiken zu 
vermeiden bzw. zu verringern. Ausfallrisiken 
werden kontinuierlich überwacht. Zusätzlich 
nimmt die Rheinbahn auf jährlicher Basis 
eine Dieselpreisabsicherung vor. Darüber 
hinaus wurden in der Vergangenheit variable 
Zinssätze durch Zinsswaps gesichert. 
SPNV-Fremdnutzerausgleich 
Im Jahr 2022 wurde die Fremdnutzerer-
hebung durchgeführt. Aufgrund der 
mangelhaften Qualität des Ergebnisses 
wurden jedoch die alten Zählergebnisse 
fortgeschrieben. Diese Situation kann ab 
2024 zu veränderten Zahlungen im SPNV-
/Fremdnutzerausgleich führen. Daraus 
resultiert ein Einnahmerisiko, da insbe-
sondere die SPNV-Leistungen seit 2017 
deutlich ausgeweitet wurden. 
Mitarbeitende 
Die Rheinbahn beschäftigt einen großen 
Anteil hoch qualifizierter Mitarbeitender. Hier 
besteht das Risiko, in Zukunft keine 
passenden Fachkräfte gewinnen zu können 
oder aber bestehende Leistungsträger zu 
verlieren. Die Rheinbahn versucht, 
Beschäftigte in Schlüsselpositionen und 
Talente durch persönlich zugeschnittene 
Fortbildungsangebote, attraktive Sozial-
leistungen sowie das Aufzeigen interessanter 
Entwicklungsperspektiven langfristig im 
Unternehmen zu halten. In diesem 
Zusammenhang wurden interne 
Schulungsprogramme weiterentwickelt. 
IT 
Die IT-Infrastruktur des Unternehmens hat 
zentrale Bedeutung für den Betrieb einer-
seits, aber auch die Optimierung der 
Geschäftsabläufe.

Rheinbahn AG 
46  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Cyber-Angriffe stellen daher eine nicht zu 
unterschätzende Gefahr dar, die zu erheb-
lichen Einschränkungen im Betrieb, aber 
auch zu Ausfällen von Geschäftsprozessen, 
Manipulationen, Datenverlust et cetera 
führen können. Zur Minimierung dieser 
Risiken investiert die Rheinbahn stetig in 
neue Technologien, um einen sicheren 
Betrieb zu gewährleisten. Die Wirksamkeit 
wird mit Stresstests überprüft. Die 
Zertifizierung als Kritis-Unternehmen wurde 
in 2023 wieder erfolgreich durchgeführt. 
US-Cross-Border-Lease 
Für den gemeinsam mit der Stadt Düssel-
dorf abgeschlossenen US-Cross-Border-
Lease des Schienennetzes im Stadtgebiet 
aus dem Jahr 2005 besteht ein Risiko-
handbuch, in dem die vertraglich einge-
gangenen Verpflichtungen dokumentiert 
sind und Handlungsanweisungen zur Abwehr 
möglicher Risiken gegeben werden. Eine 
Überprüfung der Risiken erfolgt regelmäßig. 
COVID-19-Pandemie beziehungsweise 
Virusinfektionswellen 
Für 2024 wird aktuell kein besonderes Risiko 
wegen COVID-19 erwartet, da die Schutz-
maßnahmen, bis auf die für Gesundheits- 
und Pflegeeinrichtungen, alle auf Freiwillig-
keit umgestellt wurden. 
Chancen 
Durch die positive Bevölkerungsentwicklung 
in Düsseldorf ergibt sich für die Rheinbahn 
die Chance, aus der Erschließung neuer 
Wohn- und Gewerbeflächen und deren 
Anbindung an den ÖPNV sowie durch den 
fortschreitenden Wandel der Mobilitäts-
kultur, neue Fahrgäste zu gewinnen. Für das 
Gelingen der Antriebs- und Mobilitätswende 
ist die Rheinbahn ein wesentlicher Faktor. 
Der Anteil des ÖPNV am Modal Split soll 
gemäß dem vorgelegten, aber noch nicht 
verabschiedeten, Mobilitätsplan Düsseldorf 
deutlich erhöht werden. Dafür muss das 
Angebot ausgeweitet und unterschiedliche 
Verkehrsmittel vernetzt werden. 
Diese Maßnahmen erhöhen die Attraktivität 
des ÖPNV und können die Menschen zum 
Umsteigen vom eigenen Pkw auf Busse und 
Bahnen motivieren. Hierdurch werden 
langfristig neue Kundengruppen für den 
ÖPNV erschlossen. Die Angebotsverbes-
serungen sind jedoch abhängig von einer 
gesicherten Finanzierung und dem recht-
zeitigen Aufbau der erforderlichen Infra-
struktur. 
Strategisch strebt die Rheinbahn neben 
einer KPI-basierten und an Zielen orien-
tierten Steuerung des Unternehmens auch 
die Festlegung eines Ambitionsniveaus an, 
welche mittelfristig zur Erhöhung der 
Wirtschaftlichkeit und der Prozessexzellenz 
und in Summe somit zu einer Stärkung des 
Kerngeschäfts führt. Die Strategie des 
Unternehmens wird im Geschäftsjahr 2024 
reflektiert und aktualisiert. 
Weiterentwicklung des Unternehmens 
Der Vorstand hat 2023 beschlossen, die 
Zukunft der Rheinbahn zu gestalten und 
eine neue Art der Zusammenarbeit und 
Arbeitskultur zu etablieren, um die strate-
gischen, organisatorischen und operativen 
Herausforderungen, vor denen die Rhein-
bahn steht, erfolgreich zu meistern. So 
wurde bereits eine neue Stabsstelle für 
Inhouse Beratung aufgebaut, welche mit 
Transformationskompetenz alle Projekte mit 
Veränderungsbezug steuert und so die 
Führungskräfte und Mitarbeitenden bei den 
bevorstehenden Herausforderungen 
unterstützt. Eine Investition von Zeit und 
Energie in die Rheinbahn Unternehmens-
kultur wird sich positiv auf die Mitarbei-
tenden und den Unternehmenswert 
auswirken, eine positive Reputation fördern 
und das Erreichen der Rheinbahn Nach-
haltigkeitsziele unterstützen. Die Rheinbahn 
will die Mitarbeitenden der Rheinbahn auf 
der Veränderungsreise inspirieren – mit 
Lösungen, die über ihre Erwartungen 
hinausgehen und somit ihr Arbeitsleben 
leichter machen.

Rheinbahn AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 47 
Veränderung der Finanzierung des 
ÖPNV 
Durch die Einführung neuer Ticketstruk-
turen, namentlich dem Deutschlandticket, 
bietet sich die Chance, die Finanzierung des 
ÖPNV und somit auch die bevorstehenden 
Investitionen des Unternehmens auf neue 
Säulen zu stellen. Es bleibt abzuwarten, 
welche Maßnahmen Bund und Land in 2024 
hierzu ergreifen. Die Rheinbahn wird 
gemeinsam mit dem Verband Deutscher 
Verkehrsunternehmen (VDV) auf Bund und 
Land sensibilisierend einwirken, um 
langfristige Zusagen zu erhalten. 
Stellungnahme zur Einhaltung der 
öffentlichen Zwecksetzung und zur 
öffentlichen Zweckerreichung gemäß 
Paragraf 108 der Gemeindeordnung 
NRW 
Die Rheinbahn ist unmittelbar und mittelbar 
ein Unternehmen der Stadt Düsseldorf. Ein 
öffentlicher Zweck liegt dann vor, wenn die 
Leistungen des Unternehmens im Aufgaben-
bereich der Gemeinde liegen und eine im 
öffentlichen Interesse gebotene Versorgung 
der Einwohnerinnen und Einwohner zum Ziel 
haben, also zum Bereich der Daseinsvor-
sorge gehören. 
Eine wichtige Aufgabe öffentlicher Unter-
nehmen ist die Durchführung von Leis-
tungen im Rahmen der kommunalen 
Daseinsvorsorge. Hierzu zählt unter 
anderem der öffentliche Personennah-
verkehr. 
Der öffentliche Zweck der Gesellschaft 
besteht in der Durchführung von Linien-
verkehren mit Straßen- und Stadtbahnen 
sowie Omnibussen und der Durchführung 
und Abwicklung entsprechender Geschäfte. 
Der Gegenstand des Unternehmens ist in 
Paragraf 2 der Satzung geregelt. 
Die Rheinbahn ist im Besitz eigener Linien-
genehmigungen und führt Linienverkehr im 
Großraum der Landeshauptstadt Düsseldorf 
durch. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Ratsherr Andreas Hartnigk Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Michael Pink  
 
Mitglied 
Kerstin Breuer  
Renate Büttner  
Ratsfrau Mirja Cordes Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Norbert Czerwinski Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Netziati Emin  
Heiko Goebel  
Felix Mölders (ab 13.02.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Rheinbahn AG 
48  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Ratsherr Manfred Neuenhaus (bis 12.02.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Dr. Sabrina Proschmann Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Stadtkämmerin Dorothée Schneider Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dirk Seibel  
Dietmar Stoffels  
Dieter Teske  
Ratsherr Rolf Tups Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Martin Volkenrath Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Vorstand 
 
Klaus Klar (bis 31.07.2023)  
 
 
Annette Grabbe (ab 01.05.2023)  
Susanne Momberg (bis 30.04.2023)  
Michael Richarz  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 16 Mitgliedern 5 Frauen an (Frauenanteil 31,3 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Rheinbahn Beteiligungsgesellschaft mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 49 
Rheinbahn Beteiligungsgesellschaft mbH
 
Firmensitz 
Lierenfelder Straße 42 
40231 Düsseldorf  
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist der Er-
werb, das Halten, das Verwalten und die 
Verwertung von Grundstücken und grund-
stücksgleichen Rechten, von dinglichen 
Rechten an Grundstücken Dritter und die 
Wahrnehmung aller damit im Zusammenhang 
stehenden Angelegenheiten. 
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte 
zu tätigen und Maßnahmen zu treffen, die 
dem vorstehenden Gesellschaftszweck 
dienlich und förderlich sind. Die Gesellschaft 
kann sich zu diesem Zweck an anderen 
Unternehmen beteiligen oder solche 
Unternehmen erwerben oder gründen. 
Eine Geschäftsbesorgung oder Erledigung von 
Aufgaben durch die Rheinbahn 
Beteiligungsgesellschaft mbH für andere 
Dritte als die Rheinbahn AG ist 
ausgeschlossen. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Rheinbahn AG 25.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Rheinbahn Beteiligungsgesellschaft mbH 
50  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umlaufvermögen 23  -2  24 25 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 22  -2  24 25 
Summe AKTIVA 23  -2  24 25 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 22  -2  24 25 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1  -1  0 0 
Jahresergebnis -2  -1  -1 0 
Rückstellungen 0  0  0 0 
Summe PASSIVA 23  -2  24 25 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 99,6 -0,1 99,7 99,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) -7,4 -3,7 -3,8 -1,7 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Annette Grabbe (ab 06.06.2023)  
Susanne Momberg (bis 05.06.2023)

Reisedienst Maaßen GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 51 
Reisedienst Maaßen GmbH
 
Firmensitz 
Lierenfelder Straße 40 
40231 Düsseldorf 
Telefon: 0211 582-4733 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die auftragsweise Durchführung von Linien-
verkehren mit Omnibussen und übrigen Ver-
kehrsmitteln, Vertretung anderer Verkehrs-
gesellschaften, die Durchführung und Abwick-
lung einschlägiger Geschäfte und deren 
Ausdehnung auf verwandte Gewerbe primär 
in der Region Düsseldorf. Darüber hinaus 
kann sie sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben 
anderer Unternehmen bedienen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.600,00 EUR  
Rheinbahn AG 25.600,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Reisedienst Maaßen GmbH 
52  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umlaufvermögen 681  -69  750 728 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 43  -1  44 32 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 639  -68  706 696 
Summe AKTIVA 682  -69  751 728 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 301  23  278 261 
Gezeichnetes Kapital 26  0  26 26 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 252  16  236 179 
Jahresergebnis 23  6  16 57 
Rückstellungen 264  7  257 279 
Verbindlichkeiten 117  -99  216 187 
Summe PASSIVA 682  -69  751 728 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 5.841  -385  6.226  6.276 
Sonstige betriebliche Erträge 42  -30  72  48 
Materialaufwand 1.999  -339  2.338  2.370 
Personalaufwand 3.614  -91  3.705  3.646 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 240  10  230  225 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 6  -1  7  26 
Ergebnis nach Steuern 23  6  16 57 
Jahresergebnis 23  6  16 57 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Rheinbahn AG 484 Forderungen 
 577 Verbindlichkeiten 
 6.241 Erträge 
 2.545 Aufwendungen

Reisedienst Maaßen GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 53 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 44,1 7,1 37,0 35,9 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 7,6 1,7 5,9 21,7 
Mitarbeiteranzahl 102 9 93 96 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Das Jahresergebnis vor Steuern entwickelte 
sich von 24 Tausend Euro im Vorjahr 2022 
auf 29 Tausend Euro im Berichtsjahr 2023. 
Das vorliegende Jahresergebnis ist durch die 
Leistungserbringung für die Auftraggeberin 
Rheinbahn AG, welche ebenso Gesellschaf-
terin der Reisedienst Maaßen GmbH ist, 
generiert worden. 
Die geplanten Verkehrsleistungen im Linien-
verkehr in Höhe von 2.347 Tausend Nutz-
wagenkilometer (TNwkm) wurden nicht 
vollständig erreicht. Die Jahres-Verkehrs-
leistung für die Rheinbahn AG belief sich auf 
1.970 TNwkm; die Verkehrsleistung lag 15 
Prozent unter der Vorjahresleistung (2.321 
TNwkm). Die Verkehrsleistungen im neuen 
On-Demand-Angebot (flexy) wurden voll-
ständig erbracht. Der Leistungsumfang für 
flexy-Verkehre betrug im Berichtsjahr 6.508 
Stunden. 
Die Umsatzerlöse belaufen sich in 2023 auf 
insgesamt 5.841 Tausend Euro (-6 Prozent) 
(Vorjahr 6.226 Tausend Euro). 
Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen, 
primär bedingt durch die Auflösung von 
sonstigen Rückstellungen, mit 42 Tausend 
Euro rund 30 Tausend Euro unter dem 
Vorjahreswert 2022 (72 Tausend Euro). Im 
Vorjahr lag ein Einmaleffekt vor, der eine 
Auflösung von Rückstellungen für die 
Berufsgenossenschaft auslöste. 
Der Materialaufwand (im Wesentlichen für 
die Fahrzeuganmietung) veränderte sich 
aufgrund der Verringerung der Fahrleis-
tungen im Vergleich zu 2022 um 339 Tau-
send Euro auf 1.999 Tausend Euro (-14 
Prozent). 
Der Personalaufwand verringerte sich 
gegenüber dem Vorjahr um 91 Tausend 
Euro auf 3.614 Tausend Euro (-2 Prozent). 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in 
Höhe von 240 Tausend Euro erhöhten sich 
um 10 Tausend Euro (4 Prozent) gegenüber 
dem Vorjahr 2022, wesentlich bedingt durch 
den Anstieg von Werbe- und Insertions-
kosten zur Personalsuche. 
Die Verringerung der Ertragsteuern um 1 
Tausend Euro auf 6 Tausend Euro im 
Berichtsjahr ist ergebnisabhängig. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. 
Die Gesellschaft benötigt zur Finanzierung 
ihres Geschäftsbetriebes keine Bankkredite. 
In 2023 sind keine Liquiditätsengpässe 
aufgetreten. 
Die Bilanzsumme verringerte sich um 69 
Tausend Euro von 751 Tausend Euro zum 
31. Dezember 2022 auf 682 Tausend Euro 
zum 31. Dezember 2023. Die Forderungen 
und sonstigen Vermögensgegenstände 
reduzierten sich stichtagsbedingt um 1 Tau-
send Euro. Der Kassenbestand beziehungs-
weise das Bankguthaben reduzierte sich

Reisedienst Maaßen GmbH 
54  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
gegenüber dem Vorjahr um 67 Tausend 
Euro auf 639 Tausend Euro. 
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigen-
kapital gegenüber dem Vorjahr um 23 Tau-
send Euro auf 301 Tausend Euro aufgrund 
des Jahresüberschusses 2023. Stichtags-
bezogen zum 31. Dezember erhöhte sich die 
Eigenkapitalquote um 7 Prozentpunkte von 
37 Prozent in 2022 auf 44 Prozent in 2023. 
Die Rückstellungen erhöhten sich gegenüber 
dem Vorjahr um 7 Tausend Euro auf 264 
Tausend Euro. Die Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen verringerten 
sich stichtagsbedingt um 9 Tausend Euro, 
die Verbindlichkeiten gegenüber verbun-
denen Unternehmen verringerten sich um 
92 Tausend Euro, die sonstigen Verbind-
lichkeiten stiegen um 3 Tausend Euro. 
Chancen und Risiken
Die Darstellung der Risiken erfolgt in der 
Reihenfolge einer abnehmenden Bedeutung 
für die Gesellschaft. Mit Blick auf die aktuell 
vorliegende Situation am Arbeitsmarkt be-
stehen Risiken in Form einer ausreichenden 
Fahrpersonalgewinnung zur vollständigen 
Erfüllung der Leistungsnachfrage seitens der 
Gesellschafterin. Weitere Risiken liegen für 
die Gesellschaft im Entfall von Linienkonzes-
sionen bei der Gesellschafterin Rheinbahn 
AG und dem damit verbundenen Wegfall der 
Auftragsgrundlagen. Zusätzliche Risiken 
liegen im Entfall von Fahrleistungsverträgen 
mit der Gesellschafterin Rheinbahn AG ohne 
Folgeaufträge. Bestandsgefährdende Risiken 
sind aus Sicht der Geschäftsführung nicht zu 
erkennen. 
Chancen für die gesamte ÖPNV-Branche 
bestehen im wachsenden Umweltbewusst-
sein der Bevölkerung und in einer Attrak-
tivitätssteigerung des ÖPNV in Düsseldorf. 
Weiterhin ist durch die Einführung des 
Deutschlandtickets seit Mai 2023 in Ver-
bindung mit weiteren Beschleunigungs-
maßnahmen im Buslinienverkehr von einem 
weitergehenden Anstieg der Fahrgastzahlen 
im öffentlichen Personennahverkehr 
auszugehen. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Dirk Bögershausen

Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 55 
Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH
 
Firmensitz 
Lierenfelder Straße 40 
40231 Düsseldorf 
Telefon: 0211 97150-0 
info@rhein-bus.de 
www.rhein-bus.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Betrieb eines Verkehrsunternehmens 
insbesondere des öffentlichen Personennah-
verkehrs (ÖPNV). Das Unternehmen kann 
andere Gebietskörperschaften, Verkehrs-
betriebe, Verkehrsverbünde und Zweckver-
bände in Bezug auf Verkehre beraten. Das 
Beantragen von Liniengenehmigungen nach 
den Paragrafen 42 und 43 des Personen-
beförderungsgesetzes durch die Gesellschaft 
im Bedienungsgebiet der Gründungsgesell-
schafter setzt gegenseitiges Einvernehmen 
der Gesellschafter voraus. Das gleiche gilt für 
den Erwerb der Mitgliedschaft in einem 
Verkehrsverbund und den Abschluss von 
Verträgen mit einem Verkehrsverbund. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.564,59 EUR  
Transdev West GmbH 13.037,94 EUR 51,00 % 
Rheinbahn AG 12.526,65 EUR 49,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 
56  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 36  23  13 28 
Immaterielle Vermögensgegenstände -  -  - 0 
Sachanlagen 36  23  13 28 
Umlaufvermögen 1.229  -741  1.970 1.205 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.013  -750  1.763 981 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 216  9  207 225 
Summe AKTIVA 1.265  -718  1.983 1.233 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 251  -189  440 327 
Gezeichnetes Kapital 26  0  26 26 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 100  -202  302 197 
Jahresergebnis 126  13  113 105 
Rückstellungen 820  -40  860 696 
Verbindlichkeiten 193  -489  683 210 
Summe PASSIVA 1.265  -718  1.983 1.233 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 8.221  607  7.615  6.974 
Sonstige betriebliche Erträge 71  -14  84  120 
Materialaufwand 2.644  -5  2.649  2.527 
Personalaufwand 4.864  394  4.470  4.047 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 577  208  370  322 
Abschreibungen 14  -6  19  22 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9  3  6  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1  1  0  1 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 75  -8  83  69 
Ergebnis nach Steuern 126  13  113 106 
Sonstige Steuern 0  0  1  0 
Jahresergebnis 126  13  113 105

Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 57 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Rheinbahn AG 749 Forderungen 
 582 Verbindlichkeiten 
 7.776 Erträge 
 2.800 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 19,9 -2,3 22,2 26,5 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 50,1 24,4 25,8 32,2 
Mitarbeiteranzahl 112 5 107 103 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr auf-
grund von Änderungen im Leistungsumfang 
um 606 Tausend Euro auf 8.221 Tausend 
Euro (Vorjahr 7.615 Tausend Euro) ge-
stiegen, was einer Änderung von 8 Prozent 
entspricht. Insgesamt wurden 2.337.374 
Kilometer im Linienverkehr (Vorjahr 
2.332.131 Kilometer) erbracht. 
Der Materialaufwand ist gegenüber dem 
Vorjahr (2.649 Tausend Euro) um 5 Tausend 
Euro auf 2.644 Tausend Euro gesunken (0,2 
Prozent). Die Aufwendungen beinhalten 
Fahrzeugkosten für die erbrachte Leistung 
der Rheinbahn AG. Die Materialaufwands-
quote für das Geschäftsjahr 2023 liegt bei 
32 Prozent (Vorjahr 35 Prozent). 
Der Personalaufwand ist gegenüber dem 
Vorjahr um 394 Tausend Euro auf 4.864 
Tausend Euro (Vorjahr 4.470 Tausend Euro) 
gestiegen. Die Personalaufwandsquote liegt 
bei 59 Prozent (Vorjahr 59 Prozent). 
Der Jahresüberschuss liegt bei 126 Tausend 
Euro (Vorjahr 113 Tausend Euro). Die ge-
stiegenen Personalaufwendungen konnten 
durch höhere Umsatzerlöse kompensiert 
werden. 
Zur internen Ergebnissteuerung werden die 
Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern 
analysiert. Zudem wird auch das Betriebs-
ergebnis zur internen Ergebnissteuerung 
herangezogen, es ermittelt sich aus dem 
Betriebsergebnis nach HGB abzüglich Zinsen 
und sonstiger Steuern. 
In monatlichen Review-Meetings wird zur 
internen Steuerung außerdem das Ergebnis 
vor Management Fee nach IFRS analysiert. 
Unterschiede zwischen Handelsrecht und 
internationaler Rechnungslegung ergeben 
sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen 
Abschreibungsdauern und Bewertungs-
unterschieden bei Rückstellungen. 
Vermögens- und Finanzlage
Das langfristig gebundene Vermögen ist im 
Verhältnis zur Bilanzsumme sehr gering, da 
die für den Linienverkehr benötigten Fahr-
zeuge vom Auftraggeber im Rahmen eines 
Dienstleistungsvertrages zur Verfügung 
gestellt werden. 
Die Erhöhung resultiert aus Anschaffung 
neuer Büromöbel und IT-Hardware in der 
Verwaltung. 
Das kurzfristig gebundene Vermögen setzt 
sich aus kurzfristigen Forderungen und

Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 
58  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
flüssigen Mitteln zusammen. Die kurz-
fristigen Forderungen von 1.013 Tausend 
Euro (Vorjahr 1.763 Tausend Euro) sind zum 
Stichtag 31. Dezember 2023 im Vergleich 
zum Vorjahr um 750 Tausend Euro 
beziehungsweise 43 Prozent gesunken. 
Hierbei sanken die Forderungen gegen 
verbundene Unternehmen stichtagsbedingt 
um 29 Tausend Euro und die Forderungen 
gegen Gesellschafter um 672 Tausend Euro. 
Das Eigenkapital ist im Vergleich zum 
Vorjahr aufgrund der Ausschüttung des 
Jahresüberschusses für die Jahre 2020, 
2021 und 2022 um 189 Tausend Euro 
gesunken auf 251 Tausend Euro (Vorjahr 
440 Tausend Euro). 
Die Bilanzsumme verringerte sich um 718 
Tausend Euro gegenüber dem Vorjahr auf 
1.265 Tausend Euro. Dies resultiert aus um 
40 Tausend Euro gesunkenen Rückstel-
lungen bei stichtagsbedingt um 489 Tausend 
Euro gesunkenen kurzfristigen Verbind-
lichkeiten. 
Die Eigenkapitalquote sinkt von 22,2 Prozent 
auf 19,8 Prozent. 
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im 
Wesentlichen über ein Cash-Management-
System mit der Transdev GmbH, Berlin, 
welches unter Einhaltung einer Frist von drei 
Monaten zum Monatsende gekündigt werden 
kann. Eine Kündigung ist bisher nicht 
erfolgt. Die Gesellschaft verfügt über einen 
Kreditrahmen von 100 Tausend Euro. 
Die Veränderung des Finanzmittelfonds zum 
31. Dezember 2023 um 9 Tausend Euro auf 
216 Tausend Euro resultiert aus positivem 
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 
(376 Tausend Euro) und einem höheren 
negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit 
(-36 Tausend Euro). Der Cashflow aus 
Finanzierungstätigkeit liegt bei einer Cash-
Pool Forderung von 208 Tausend Euro 
(Vorjahr 192 Tausend Euro) bei -331 Tau-
send Euro, da die Ausschüttung für die Jahre 
2020, 2021 und 2022 von 315 Tausend Euro 
vorgenommen worden ist. 
Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 
jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbind-
lichkeiten zu bedienen. Durch die Ein-
bindung in das Cash-Management-System 
verfügt die Gesellschaft über einen finan-
ziellen Rahmen für das operative Geschäft 
und die Finanzierung neuer zukunfts-
sichernder Investitionen. 
Chancen und Risiken
Durch die monatliche Analyse der Plan/Ist-
Abweichungen, die durch das regionale 
Controlling in Zusammenarbeit mit der 
Geschäftsführung erstellt und an die Trans-
dev GmbH, Berlin, gemeldet werden, ist die 
Einbettung in das Risikomanagement der 
Transdev Gruppe gegeben. 
In diesem Rahmen werden besonders die 
Auswirkungen folgender Indikatoren 
berücksichtigt: 
 die Entwicklung der Kilometer- und 
Stundenleistungen, 
 die Entwicklung des Dieselpreises, 
 die Entwicklung des Lohn- und 
Gehaltsgefüges im Rahmen der 
Tarifentwicklungen 
und 
 die Entwicklung der Krankenquoten. 
Im Rahmen des Finanzmanagements 
werden mögliche Risiken unter anderem 
durch folgende Maßnahmen fortlaufend 
überwacht, quantifiziert und nach den 
Unternehmenszielen entsprechend aktiv 
gesteuert: 
 Freigabe von Teilbudgets nach 
sorgfältiger Risiko- und 
Wirtschaftlichkeitsanalyse,

Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 59 
 Kostenreduzierungsmaßnahmen zur 
Kompensation von Erlösausfällen, 
 Liquiditätssteuerung ausgehend von 
der mittelfristigen Unternehmens-
planung und aktuellen Hochrech-
nungen und Abweichungsanalysen 
des Working Capital. 
Bei der Planung des Budgets wurden Um-
satzerlöse, Lohnsteigerung und Fahrzeug-
kosten mit den zu diesem Zeitpunkt 
bekannten Werten erstellt. Abweichungen 
können sich durch Veränderungen der 
Leistungen zum Fahrplanwechsel ergeben. 
Eine Veränderung der Personalkosten kann 
durch Ein- und Austritte von Mitarbeitern 
entstehen. 
Die Gesellschaft ist bei ihren Aktivitäten 
unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. 
Dabei sieht die Geschäftsführung im 
Wesentlichen folgende Risiken, die in 
absteigender Reihenfolge hinsichtlich 
Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit 
dargestellt werden: 
Risiko aus Monostruktur der Aufträge 
Das für die Gesellschaft bedeutsamste Risiko 
ergibt sich aus der Monostruktur der Auf-
träge, welche die Gesellschaft hat. Der weit 
überwiegende Teil der Umsatzerlöse wird 
aus Aufträgen mit einem Auftraggeber 
erzielt. Zur Reduzierung des damit verbun-
denen Risikopotentials werden Anstrengun-
gen unternommen, die Leistungspalette zu 
erweitern. 
Die bei der Dienstplangestaltung vor-
handenen Produktivitäten müssen gewahrt 
werden, da diese einen wesentlichen Beitrag 
zur wirtschaftlichen Leistungserstellung 
leisten. Somit ist eine optimale Disponierung 
von Leerfahrten und InServicefahrten 
wichtig. Mögliche Leistungsübernahmen 
müssen zukünftig auch dann realisiert 
werden, wenn die Leistungen ungünstig 
zusammengesetzt sind und nur schwer in 
den betrieblichen Ablauf integriert werden 
können, solange ein positiver Deckungs-
beitrag erzielt wird. 
Risiko steigender Personalkosten 
Steigende Personalkosten stellen ebenfalls 
ein Risiko für die Gesellschaft dar, da der 
wirtschaftliche Vorteil für den Auftraggeber 
entfällt, wenn sich das Vergütungsniveau 
der Rhein-Bus an das Niveau des Auftrags-
gebers Rheinbahn AG anpasst. Dabei spielen 
Gesundheitsmanagement, Erhöhung der 
Anwesenheitsquote und Einstellung auf den 
demographischen Wandel eine wichtige 
Rolle im Zuge der Entwicklung der Personal-
kosten und somit für den Fortbestand der 
Gesellschaft. Daher werden diese Themen 
konsequent und nachdrücklich weiter-
verfolgt. 
Die Weiterbildungserfordernisse im Rahmen 
des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes 
sowie steigende Qualitätsansprüche der Auf-
traggeber und Nutzer führen zu steigendem 
Aufwand bei Aus- und Weiterbildung des 
Fahrpersonals. 
Risiken aus Inflation und 
Zinsschwankungen 
Durch den mit dem Auftraggeber verein-
barten Vertrag sind die Steigerung der 
Inflation und die schwankenden Zinssätze 
für das Geschäft der Rhein-Bus nicht 
relevant. Die höheren Lohnkosten durch 
Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie 
werden in der Berechnung an den 
Auftraggeber berücksichtigt. 
Der Vertrag der Rhein-Bus mit dem 
kommunalen Auftraggeber über die 
Fahrzeugkosten beinhaltet einen festen 
Kilometer-Preis, der nicht dem 
schwankenden Diesel preis unterliegt. 
Aktuell wird nicht von einer Bestands-
gefährdung ausgegangen.

Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 
60  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Thomas Dödtmann

ELBA Omnibusreisen GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 61 
ELBA Omnibusreisen GmbH
 
Firmensitz 
Lierenfelder Straße 40 
40231 Düsseldorf 
Telefon: 0211 582-4743 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Auftragsweise Durchführung von Linienver-
kehren mit Omnibussen und übrigen Ver-
kehrsmitteln, Vermietung von Omnibussen 
und Personenkraftwagen, Vertretung anderer 
Verkehrsgesellschaften, Durchführung und 
Abwicklung einschlägiger Geschäfte und 
deren Ausdehnung auf verwandte Gewerbe 
im Rahmen der kommunalrechtlichen 
Möglichkeiten. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 250.000,00 EUR  
ELBA Omnibusreisen GmbH 62.500,00 EUR 25,00 % 
Rheinbahn AG 62.500,00 EUR 25,00 % 
Stadtwerke Remscheid GmbH 62.500,00 EUR 25,00 % 
Stadtwerke Solingen GmbH 62.500,00 EUR 25,00 % 
 
Beteiligungen   
ELBA Omnibusreisen GmbH 62.500,00 EUR 25,00 %

ELBA Omnibusreisen GmbH 
62  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 424  -1  425 428 
Sachanlagen 424  -1  425 428 
Umlaufvermögen 671  -141  811 816 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 332  -151  484 538 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 338  11  328 279 
Summe AKTIVA 1.097  -139  1.236 1.244 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 642  -115  757 689 
Gezeichnetes Kapital 188  0  188 188 
Kapitalrücklage 304  0  304 304 
Gewinnrücklagen -  -  - 0 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 265  67  198 - 
Jahresergebnis -115  -182  67 198 
Rückstellungen 310  -35  345 381 
Verbindlichkeiten 145  11  135 174 
Summe PASSIVA 1.097  -139  1.236 1.244 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 6.240  -749  6.989  7.523 
Sonstige betriebliche Erträge 50  9  41  32 
Materialaufwand 1.379  -351  1.730  1.883 
Personalaufwand 4.712  -186  4.899  5.167 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 308  -3  311  299 
Abschreibungen 2  -2  4  5 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1  0  1  1 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1  -15  15  0 
Ergebnis nach Steuern -112  -182  70 201 
Sonstige Steuern 3  0  3  3 
Jahresergebnis -115  -182  67 198

ELBA Omnibusreisen GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 63 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Rheinbahn AG 287 Forderungen 
 107 Verbindlichkeiten 
 2.784 Erträge 
 929 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 58,5 -2,7 61,2 55,4 
Eigenkapitalrentabilität (in %) -17,5 -26,7 9,2 29,1 
Verschuldungsgrad (in %) 70,9 7,6 63,4 80,5 
Umsatzrentabilität (in %) -1,8 -2,8 1,0 2,6 
Mitarbeiteranzahl 124 -2 126 139 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Umsatzerlöse verringerten sich fahrleis-
tungsbedingt in 2023 um 11 Prozent gegen-
über dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse ver-
ringerten sich im Berichtsjahr gegenüber 
dem Vorjahr um 748,8 Tausend Euro auf 
6.239,8 Tausend Euro. 
Das Grundstück „Lüntenbecker Weg“ in 
Wuppertal ist seit dem 2. Quartal 2013 
vermietet. Die Mieteinnahmen des unbe-
bauten, asphaltierten Grundstücks tragen 
mit 61,2 Tausend Euro (Vorjahr 61,2 Tau-
send Euro) zum Ergebnis bei. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten 
sich gegenüber 2022 um 9,4 Tausend Euro 
primär durch eine Erstattung aus einer Be-
triebsprüfung aus Vorjahren auf 50,1 Tau-
send Euro. 
Der Materialaufwand (im Wesentlichen 
Anmietkosten für Fahrzeuge zur Leis-
tungserbringung) verringerte sich fahr-
leistungsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 
350,7 Tausend Euro auf 1.379,4 Tausend 
Euro. 
Der Personalaufwand verringerte sich 
gegenüber dem Vorjahr um 186,3 Tausend 
Euro auf insgesamt 4.712,4 Tausend Euro. 
Der Personalbestand verminderte sich um 
zwei Mitarbeitende auf durchschnittlich 124 
Mitarbeitende. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
verringerten sich gegenüber dem Vorjahr im 
Wesentlichen durch Veränderungen bei den 
Werbe- und Insertionskosten um 2,6 Tau-
send Euro auf insgesamt 308,1 Tausend 
Euro. 
Der Jahresfehlbetrag im Berichtsjahr 2023 
beträgt -114,8 Tausend Euro. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. 
In 2023 sind keine Liquiditätsengpässe auf-
getreten. 
Für die Gesellschaft besteht ein Konto-
korrentkredit in Höhe von 200 Tausend 
Euro; diese Kreditlinie wurde in 2023 
geringfügig in Anspruch genommen. Zum

ELBA Omnibusreisen GmbH 
64  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
31. Dezember 2023 bestanden keine 
Verbindlichkeiten gegenüber Kredit-
instituten. 
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum 
Vorjahr um 138,9 Tausend Euro auf 1.097,2 
Tausend Euro vermindert. 
Das Anlagevermögen besteht hauptsächlich 
aus dem im Besitz der Gesellschaft befind-
lichen Grundstück „Lüntenbecker Weg“ in 
Wuppertal, mit einem Bilanzwert in Höhe 
von 420,0 Tausend Euro. 
Die Verringerung des Umlaufvermögens um 
140,5 Tausend Euro resultiert im Wesent-
lichen stichtagsbedingt aus der Verringerung 
der Forderungen gegen Gesellschafter. Das 
Guthaben bei Kreditinstituten stieg gegen-
über dem Vorjahr leicht um 10,8 Tausend 
Euro an. 
Auf der Passivseite verringerte sich das 
Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr um 
114,8 auf 641,9 Tausend Euro. Die Eigen-
kapitalquote verringerte sich gegenüber 
dem Vorjahr um 3 Prozentpunkte von 61 
Prozent in 2022 auf 58 Prozent in 2023. Das 
gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage 
blieben gegenüber dem Vorjahr unver-
ändert. Der Gewinnvortrag erhöhte sich 
aufgrund des Ergebnisses aus dem Vorjahr 
um 67,3 Tausend Euro; das Ergebnis des 
Berichtsjahres verminderte sich um 182,1 
Tausend Euro von einem Jahresüberschuss 
des Vorjahres in Höhe von 67,3 Tausend 
Euro auf einen Jahresfehlbetrag im Berichts-
jahr in Höhe von -114,8 Tausend Euro. 
Die Rückstellungen verringerten sich gegen-
über dem Vorjahr um 35,1 Tausend Euro auf 
309,9 Tausend Euro durch einen Anstieg der 
Steuerrückstellungen um 8,9 Tausend Euro 
und einen Rückgang der sonstigen Rück-
stellungen um 44,0 Tausend Euro. Der 
Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist 
im Wesentlichen aufgrund des Jahreser-
gebnisses und somit des Rückganges der 
Rückstellung für Prämien um 34,0 Tausend 
Euro begründet. 
Die Verbindlichkeiten stiegen gegenüber 
dem Vorjahr um 11,0 Tausend Euro auf 
145,5 Tausend Euro. Die Verbindlichkeiten 
aus Lieferungen und Leistungen verringerten 
sich stichtagsbedingt um 4,1 Tausend Euro, 
die Verbindlichkeiten gegenüber Gesell-
schafterinnen erhöhten sich um 38,4 Tau-
send Euro, sonstige Verbindlichkeiten 
verringerten sich um 23,3 Tausend Euro. 
 
Chancen und Risiken
Die Risiken werden anhand eines Risiko-
kataloges laufend überwacht und nach ihrer 
Risikostruktur und Eintrittswahrschein-
lichkeit bewertet. Die Darstellung der 
Risiken erfolgt in der Reihenfolge einer 
abnehmenden Bedeutung für die Gesell-
schaft. Mit Blick auf die aktuell vorliegende 
Situation am Arbeitsmarkt bestehen Risiken 
in Form einer ausreichenden Fahrpersonal-
gewinnung zur vollständigen Erfüllung der 
Leistungsnachfrage seitens der Gesellschaf-
terinnen. 
Weitere Risiken liegen für die Gesellschaft 
im Fortfall der Konzessionen bei den Gesell-
schafterinnen und dem damit verbundenen 
Wegfall der Auftragsgrundlagen. Das Risiko 
des Personalmangels in Verbindung mit den 
Herausforderungen der Mitarbeiterge-
winnung besteht weiterhin aufgrund der 
vorliegenden Situation am Arbeitsmarkt 
einerseits; andererseits aufgrund der stetig 
hohen Nachfrage nach Fahrpersonal seitens 
der kommunalen Verkehrsbetriebe, welche 
durch das Angebot von Tarifverträgen des 
öffentlichen Sektors regelmäßig attraktiver 
für den Markt der arbeitsuchenden Be-
werbenden sind. Zusätzliche Risiken liegen 
im Entfall von Fahrleistungsverträgen der 
Gesellschafterinnen ohne Folgeaufträge. 
Bestandsgefährdende Risiken sind aus Sicht 
der Geschäftsführung nicht zu erkennen.

ELBA Omnibusreisen GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 65 
Unter der Prämisse der Beibehaltung des 
Tarifunterschiedes zwischen kommunalen 
und privaten Verkehrsbetrieben besteht für 
ELBA weiterhin die Chance der kosten-
günstigeren Leistungserbringung. Hierdurch 
ist ELBA als Beteiligungsgesellschaft zur 
Erbringung von Busleistungen weiterhin 
betriebswirtschaftlich für ihre Gesellschaf-
terinnen attraktiv. 
Chancen für die gesamte ÖPNV-Branche 
bestehen im wachsenden Umweltbe-
wusstsein der Bevölkerung und einer 
Attraktivitätssteigerung des ÖPNV in 
Düsseldorf, Remscheid und Solingen. 
Weiterhin ist durch die Einführung des 
Deutschlandtickets seit Mai 2023 in Ver-
bindung mit weiteren Beschleunigungsmaß-
nahmen im Buslinienverkehr von einem 
weitergehenden Anstieg der Fahrgastzahlen 
im öffentlichen Personennahverkehr auszu-
gehen. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Dirk Bögershausen

DWG Wohnen GmbH 
66  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
DWG Wohnen GmbH
 
Firmensitz 
Wagnerstraße 29 
40212 Düsseldorf  
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist der Er-
werb, das Halten, das Verwalten und die 
Verwertung von Grundstücken und grund-
stücksgleichen Rechten (zusammen "Grund-
stücke"), von dinglichen Rechten an Grund-
stücken Dritter und die Wahrnehmung aller 
damit im Zusammenhang stehenden 
Angelegenheiten. 
Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an 
anderen Unternehmen zu beteiligen. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 500.000,00 EUR  
Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft eG 375.500,00 EUR 75,10 % 
Rheinbahn AG 124.500,00 EUR 24,90 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

DWG Wohnen GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 67 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 60.199  6.549  53.650 48.417 
Sachanlagen 60.199  6.549  53.650 48.417 
Umlaufvermögen 7.103  -2.167  9.270 8.073 
Vorräte 1.541  207  1.334 1.244 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 188  117  71 82 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 5.373  -2.491  7.864 6.746 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0  0 1 
Summe AKTIVA 67.301  4.381  62.920 56.491 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 24.971  713  24.258 23.059 
Gezeichnetes Kapital 500  0  500 500 
Kapitalrücklage 15.765  0  15.765 15.765 
Gewinnrücklagen 7.993  1.199  6.795 5.839 
Jahresergebnis 713  -485  1.199 955 
Rückstellungen 391  154  237 210 
Verbindlichkeiten 40.799  3.548  37.251 32.005 
Rechnungsabgrenzungsposten 550  -33  583 616 
Passive latente Steuern 591  -1  592 602 
Summe PASSIVA 67.301  4.381  62.920 56.491

DWG Wohnen GmbH 
68  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 5.924  0  5.924  5.883 
Bestandsveränderungen 207  117  90  122 
Sonstige betriebliche Erträge 203  128  75  122 
Materialaufwand 2.949  615  2.334  2.477 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 390  6  384  558 
Abschreibungen 1.019  -9  1.028  1.053 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13  3  10  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.027  213  814  790 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 135  -91  226  180 
Ergebnis nach Steuern 827  -485  1.312 1.069 
Sonstige Steuern 113  0  113  113 
Jahresergebnis 713  -485  1.199 955 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
   
   
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 37,1 -1,5 38,6 40,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 2,9 -2,1 4,9 4,1 
Anlagendeckung (in %) 41,5 -3,7 45,2 47,6 
Umsatzrentabilität (in %) 12,0 -8,2 20,2 16,2 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 
2023 weist einen Jahresüberschuss von 713 
Tausend Euro (Vorjahr 1.199 Tausend Euro) 
aus. Das prognostizierte Jahresergebnis für 
2023 in Höhe von 527 Tausend Euro wurde 
von geringeren Aufwendungen der Hausbe-
wirtschaftung beeinflusst (151 Tausend 
Euro). Es ist beabsichtigt, den Jahresüber-
schuss 2023 von 713.323,26 Euro ebenfalls 
in voller Höhe in die freien Rücklagen 
einzustellen. Der Jahresüberschuss 2023 
wird maßgeblich durch das Ergebnis der 
Hausbewirtschaftung geprägt, die den 
Schwerpunkt der betrieblichen Tätigkeit 
bildet. Die Minderung des Jahresergebnisses 
im Vorjahresvergleich steht im Zusam-
menhang mit höheren Instandhaltungs- und 
Zinsaufwendungen. Daneben hat sich 
insbesondere die Steigerung der Umsatz-
erlöse aus der Hausbewirtschaftung im

DWG Wohnen GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 69 
Jahresergebnis niedergeschlagen. Der 
Jahresüberschuss 2022 in Höhe von 
1.198.785,12 Euro wurde in voller Höhe in 
die freien Rücklagen eingestellt. Es ist keine 
Gewinnausschüttung an die Gesellschafter 
geplant. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 
2023 67,3 Mio. Euro. Die Vermögens- und 
Kapitalverhältnisse der DWG Wohnen GmbH 
sind geordnet. Am 31. Dezember 2023 
waren die langfristig angelegten Vermögens-
werte bis auf 4.201 Tausend Euro durch 
Eigenkapital und langfristige Verbindlich-
keiten gedeckt. Zur Finanzierung der Unter-
deckung steht ein noch nicht abgerufenes 
Volumen der Rahmenkreditvereinbarung mit 
der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft 
eG von 8.750 Tausend Euro zur Verfügung. 
Im Geschäftsjahr 2018 hat die Gesellschaft 
zur Finanzierung zukünftiger Bauvorhaben 
einen Darlehensvertrag mit der Düsseldorfer 
Wohnungsgenossenschaft eG über 15 Mio. 
Euro abgeschlossen. Bis zum 31. Dezember 
2023 wurden hieraus bislang 6,25 Mio. Euro 
angefordert und ausgezahlt. 
Die Zahlungsbereitschaft war und ist jeder-
zeit gewährleistet. Die Finanzierung der für 
das Jahr 2024 geplanten Instandhaltungs- 
und Modernisierungstätigkeit (1,5 Mio. Euro) 
ist durch Eigen- und Fremdmittel gesichert. 
 
Chancen und Risiken
Risiken 
Als latente Risiken werden die allgemeine 
wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere 
die steigenden Zinsen, die nach wie vor 
hohen Energiekosten und die daraus 
resultierenden geringer werdenden verfüg-
baren Nettoeinkommen, insbesondere bei 
zukünftigen Seniorenhaushalten, gesehen. 
Es wird tendenziell ein Ansteigen der Miet-
ausfälle erwartet; diese sind entsprechend 
im Wirtschaftsplan berücksichtigt. 
Verstärkt wird dies noch durch eine immer 
noch deutlich zu hohe Inflationsrate, die 
neben den hohen Energiekosten die Mieter 
stark belastet und hierdurch den Spielraum 
für künftige Mieterhöhungen einschränken 
könnte. 
Die Anfang 2023 von der Bundesregierung 
eingeführten und mittlerweile ausgelaufenen 
Energiepreisbremsen haben dazu beige-
tragen, sowohl die Vorauszahlungen der 
Mieter an die Genossenschaft als auch die 
Vorauszahlungen an die Energieversorger zu 
begrenzen. Es wird daher auch zukünftig 
von keinen Liquiditätsengpässen ausge-
gangen. 
Es besteht bedingt durch die mehrfache 
Erhöhung der Leitzinsen durch die Euro-
päische Zentralbank ein Zinsänderungs-
risiko. Es liegen allerdings derzeit keine 
Prolongationen von bestehenden Darlehen 
an, ebenso sind derzeit keine größeren 
Neuaufnahmen von Kapitalmarktdarlehen 
geplant. Für die Finanzierung von Neubau- 
und Modernisierungsvorhaben werden 
verstärkt Fördermittel der NRW.Bank und 
der KFW-Bank eingesetzt. Es wird aber von 
sinkenden Zinsen im 2. Halbjahr 2024 
ausgegangen. 
Es gilt nach wie vor, dass aufgrund der 
hohen Baukosten, der Lieferengpässe bei 
verschiedenen Baumaterialien und der 
Fachkräftemangel im Handwerk es dazu 
führt, dass jedes geplante Neubauprojekt 
aktuell mehrfach auf seine Durchführbarkeit 
und Wirtschaftlichkeit analysiert wird und es 
nicht auszuschließen ist, dass in Zukunft 
Projekte wegen mangelnder Wirtschaft-
lichkeit verschoben oder ganz abgesagt 
werden.

DWG Wohnen GmbH 
70  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Den Risiken aus dem Alter des Wohnungs-
bestandes und der Altersstruktur der 
Mitglieder /Mieter versucht die DWG durch 
zeitgemäßes Auftreten am Markt unter 
Nutzung der neuen Medien, durch Verbes-
serung der technischen Ausstattung der 
Wohnungen und durch Modernisierungen 
entgegenzuwirken. 
Insgesamt stellt die Klimaschutzgesetz-
gebung und die damit verbundene Regu-
latorik die Wohnungswirtschaft vor erheb-
liche Herausforderungen. In der Zusammen-
arbeit mit dem Beratungsunternehmen IWB 
aus Braunschweig wird eine Klimaschutz-
strategie entwickelt, um an der nachhaltigen 
Entwicklung der Bestände zu arbeiten. 
Die Bundesregierung hat bereits seit 2021 
eine CO2-Bepreisung für die Bereiche 
Wärme und Verkehr eingeführt. Seit dem 
Jahr 2023 erfolgt eine Aufteilung der Kosten 
zwischen Mieter und Vermieter nach einem 
Mehrstufenmodell auf Basis des CO2-Aus-
stosses eines Gebäudes, sowohl für Gas als 
auch für Fernwärme. Grundlage hierfür ist 
das neugeschaffene Kohlendioxidkostenauf-
teilungsgesetz. Der Mehraufwand für die 
Gesellschaft sowie die Erstattungsansprüche 
für diejenigen Mieter, bei denen eine 
Kostenaufteilung auf Grund von Selbstver-
sorgung nicht möglich ist, wird sich erst im 
Jahr 2024 näher spezifizieren lassen. Ein 
unverhältnismäßig hoher Verwaltungs-
aufwand 
steht hier einem voraussichtlich nur 
geringen Einspareffekt gegenüber. Die 
Geschäftsführung wird die weitere 
Entwicklung fortlaufend beobachten. 
Die in den letzten zwei Jahren unsichere 
Förderpolitik der Bundesregierung für 
Mietwohnungsneubau und -sanierung wird 
als weiteres Risiko für die zukünftige 
Entwicklung gesehen. 
Chancen 
Es besteht ein Früherkennungssystem für 
bestandsgefährdende Bereiche. Es werden 
Informationen gesammelt, die Frühwarnindi-
katoren liefern. Im Vordergrund steht dabei 
das Bestreben, Veränderungen so rechtzeitig 
zu erkennen, dass durch geeignete Maß-
nahmen wesentliche negative Einflüsse auf 
die Unternehmensentwicklung abgewendet 
werden können. 
Generell nimmt die Nachfrage nach 
Wohnungen mit entsprechender Ausstattung 
und in guten Wohnlagen weiter zu, während 
einfach ausgestattete Wohnungen in 
einfachen Lagen nach wie vor schwierig zu 
vermieten sind. 
Neben der Durchführung der bislang ge-
planten Neubaumaßnahmen wird vor allem 
in den nächsten Jahren die energetische 
Modernisierung des Wohnungsbestandes im 
Hinblick auf die zu erreichende Klima-
neutralität den Schwerpunkt der unter-
nehmerischen Tätigkeit bilden. 
Im Rahmen der energetischen Quartiers-
entwicklungen entstehen durch Rückbau 
alter Bestände und Nachverdichtung neue 
moderne Wohnungen, ohne dass neue 
Grundstücke erworben werden müssen. 
Der Wohnungsbestand wird aufgrund seines 
technischen Zustands und der Lage voraus-
sichtlich auch in Zukunft umfassend nach-
gefragt, sodass die Chancen bestehen, im 
Rahmen der Entwicklung der Mietrichtwert-
Tabelle Düsseldorf auch künftig moderate 
Nutzungsgebührenanpassungen vorzu-
nehmen und damit die Jahresergebnisse 
positiv zu gestalten. 
Von den knapp 8.000 Wohnungen der DWG 
Gruppe werden etwa 4.500 durch Gas-
zentralheizungen mit Wärme versorgt. Diese 
Heizungen wurden überwiegend 2019 im 
Rahmen eines Wärmecontractingmodells 
neu eingebaut. 83 Wohnungen werden 
durch Wärmepumpen beheizt, in der 
Tochtergesellschaft DWG Wohnen GmbH 
befinden sich noch 181 Gasetagen-
heizungen, die im Rahmen von Wohnungs-
modernisierungen erneuert werden. Rund 
3.000 Wohnungen sind an das Fernwärme-
netz der Stadtwerke Düsseldorf angeschlos-
sen. Weitere wenige Wohneinheiten werden

DWG Wohnen GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 71 
durch die Mieter selbst beheizt oder es 
handelt sich um geplante Bestandsersatz-
maßnahmen, bei den noch ältere Gas-
zentralheizungen im Einsatz sind. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Peter Preuß  
 
1. Stellvertretung Vorsitz 
Eva Bernert  
 
2. Stellvertretung Vorsitz 
Philipp Arnold  
 
Mitglied 
Hermann-Josef Burghaus  
Klaus Rabe  
Dr. jur. Peter Schaffner  
Prof. Jörg Stollmann  
Norbert Tabke  
Sandra Winter  
Jutta Zülow  
  
 
Geschäftsführung 
 
Thorsten Karrenberg  
Heiko Leonhard  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 10 Mitgliedern 3 Frauen an (Frauenanteil 30,0 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Flughafen Düsseldorf GmbH 
72  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Flughafen Düsseldorf GmbH
 
Firmensitz 
Flughafenstraße 105 
40474 Düsseldorf 
Telefon: 0211 421-0 
customerservice@dus.com 
www.dus.com 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist die Ein-
richtung und der Betrieb von Flughäfen sowie 
die Erbringung beziehungsweise Lieferung 
von damit im Zusammenhang stehenden 
Leistungen und Produkten. 
Die Gesellschaft darf alle Geschäfts betreiben, 
die geeignet sind, den Gesellschaftszweck und 
die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu 
fördern. 
Die Gesellschaft kann sich auch an Unter-
nehmen, die der Förderung des Luftverkehrs 
dienen und deren Haftung beschränkt ist, 
beteiligen oder sie errichten. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 50.000.000,00 DM  
Airport Partners GmbH 25.000.000,00 DM 50,00 % 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 25.000.000,00 DM 50,00 % 
 
Beteiligungen   
Flughafen Düsseldorf Energie GmbH 25.000,00 EUR 100,00 % 
Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH 30.000,00 EUR 100,00 % 
Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH 1.020.000,00 EUR 100,00 % 
Flughafen Düsseldorf Security GmbH 30.000,00 EUR 100,00 % 
Japon Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. 
Vermietungs KG 25.000,00 EUR 100,00 % 
LAROBA GmbH & Co. KG 24.775,00 EUR 99,10 % 
SITA Airport IT GmbH 9.000,00 EUR 30,00 % 
Swissport DUS Cargo Services GmbH 17.638,00 EUR 25,10 % 
FLUGHAFENGESELLSCHAFT MÖNCHENGLADBACH 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung 237.425,00 EUR 20,00 %

Flughafen Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 73 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
     
Anlagevermögen 998.944  -12.903  1.011.847 1.039.711 
Immaterielle Vermögensgegenstände 23.997  -762  24.758 25.671 
Sachanlagen 961.555  -15.838  977.392 1.004.331 
Finanzanlagen 13.393  3.696  9.697 9.709 
Umlaufvermögen 126.956  -77.530  204.486 165.090 
Vorräte 4.565  1.025  3.540 3.188 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 41.949  -9.063  51.013 67.896 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 80.442  -69.492  149.933 94.006 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.799  -436  2.235 2.673 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der 
Vermögensverrechnung 1.790  1.010  780 895 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter 
Fehlbetrag 55.132  -24.681  79.813 67.885 
Summe AKTIVA 1.184.622  -114.539  1.299.161 1.276.255 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
     
Eigenkapital 0  0  0 0 
Gezeichnetes Kapital 25.565  0  25.565 25.565 
Kapitalrücklage 80.582  0  80.582 80.582 
Gewinnrücklagen 1.230  0  1.230 1.230 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -187.190  -11.928  -175.262 -119.257 
Jahresergebnis 24.681  36.608  -11.928 -56.006 
Nicht gedeckter Fehlbetrag 55.132  -24.681  79.813 67.885 
Sonderposten 65.521  -3.283  68.804 72.359 
Rückstellungen 61.482  375  61.107 51.695 
Verbindlichkeiten 1.055.591  -112.277  1.167.867 1.151.716 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.028  646  1.382 485 
Summe PASSIVA 1.184.622  -114.539  1.299.161 1.276.255

Flughafen Düsseldorf GmbH 
74  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 411.523  61.075  350.448  208.523 
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.648  -554  2.201  2.280 
Sonstige betriebliche Erträge 21.372  -14.257  35.629  72.752 
Materialaufwand 140.032  13.612  126.421  85.467 
Personalaufwand 103.269  2.822  100.447  94.354 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 60.043  9.776  50.267  71.799 
Abschreibungen 75.128  600  74.528  74.590 
Erträge aus Beteiligungen 121  -249  371  52 
Erträge aus Gewinnabführung 531  -325  856  33.014 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.430  -20.149  21.579  18.772 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 0  0  0  1 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.653  3.025  1.627  184 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.916  2.141  27.775  25.470 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.171  3.278  -107  53 
Ergebnis nach Steuern 26.859  36.636  -9.777 -53.699 
Sonstige Steuern 2.179  28  2.151  2.306 
Jahresergebnis 24.681  36.608  -11.928 -56.006 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
D.LIVE GmbH & Co. KG 60 Verbindlichkeiten 
 139 Erträge 
 52 Aufwendungen 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 57.472 Verbindlichkeiten 
 3.681 Aufwendungen 
Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH 73 Erträge 
 467 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 1.000 Erträge 
 131 Aufwendungen 
Stadtentwässerungsbetrieb der LHD 250 Aufwendungen 
Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH 154 Erträge 
 24 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Umsatzrentabilität (in %) 6,0 9,4 -3,4 -26,9 
Mitarbeiteranzahl 1.241 24 1.217 1.240 
Passagiere 19.101.776 3.047.731 16.054.045 7.938.717 
Flugbewegungen 142.624 11.971 130.653 72.793

Flughafen Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 75 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Bei einem Gesamtumsatz von 411.523 Tau-
send Euro (Vorjahr: 350.448 Tausend Euro) 
erzielte die Flughafen Düsseldorf GmbH 
(FDG) erstmalig nach der Corona-Pandemie 
wieder einen Jahresüberschuss in Höhe von 
24.681 Tausend Euro (Vorjahr Jahresfehl-
betrag: 11.928 Tausend Euro). 
Die Erlöse aus Flughafenentgelten erholten 
sich in 2023 weiterhin deutlich um 36.193 
Tausend Euro beziehungsweise 20,0 Prozent 
auf 217.359 Tausend Euro (Vorjahr: 
181.166 Tausend Euro). Die Erlöse aus 
Flughafenentgelten setzen sich im Wesent-
lichen zusammen aus Lande- und Startent-
gelten sowie Passagierentgelten. Diese sind 
mit 214.263 Tausend Euro (Vorjahr: 
178.091 Tausend Euro) gegenüber dem 
Vorjahr um 20,3 Prozent ebenfalls deutlich 
gestiegen. Die Förderungen gemäß Entgelt-
ordnung führen zu Erlösminderungen im 
Jahr 2023 in Höhe von 13.760 Tausend Euro 
(Vorjahr: 10.879 Tausend Euro). 
Die Erlöse aus Bodenverkehrsdienstleis-
tungen haben sich ebenfalls deutlich um 
24,4 Prozent auf 8.733 Tausend Euro 
erhöht. Hierin enthalten sind unter anderem 
Erlöse aus Abfertigungsentgelten mit 5.865 
Tausend Euro (Vorjahr: 5.018 Tausend 
Euro) sowie Erlöse aus Sonderleistungen mit 
2.868 Tausend Euro (Vorjahr: 2.012 Tau-
send Euro). Die Miet- und Pachterlöse sind 
in 2023 um 19.700 Tausend Euro auf 
164.647 Tausend Euro gestiegen. Die 
Mieterlöse setzen sich zusammen aus der 
Vermarktung von Park- und Werbeflächen, 
Pacht- und Umsatzmieten (zum Beispiel 
F&B-Flächen, Retail-Flächen, Werbeflächen) 
sowie Einnahmen aus Versorgungsleis-
tungen. Die Mieterlöse sind auf 108.201 
Tausend Euro Tausend Euro angewachsen 
(Vorjahr 91.808 Tausend Euro). Die Pacht- 
und Umsatzmieten erhöhten sich um 2.981 
Tausend Euro beziehungsweise 7,9 Prozent 
auf 40.610 Tausend Euro. Die Einnahmen 
aus Versorgungsleistungen lagen mit 15.836 
Tausend Euro leicht über dem Vorjahr 
(15.510 Tausend Euro). Die sonstigen Erlöse 
(zum Beispiel Nutzungsentgelte der Lounges 
sowie Werkstattleistungen gegenüber 
Dritten) erhöhten sich um 20,1 Prozent auf 
20.787 Tausend Euro. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge waren, 
wie im Vorjahr, geprägt von Einmaleffekten. 
In 2023 reduzierten sich diese um 40 Pro-
zent beziehungsweise 14.257 Tausend Euro 
auf 21.372 Tausend Euro. Der Rückgang lag 
im Wesentlichen an den im Vorjahr er-
haltenen Corona-Überbrückungshilfen in 
Höhe von 13.766 Tausend Euro. Aus den 
linearen Auflösungen der Sonderposten 
resultieren Erträge in Höhe 4.392 Tausend 
Euro (Vorjahr 4.878 Tausend Euro). Davon 
entfallen 2.075 Tausend Euro auf die Auf-
lösung des Sonderpostens mit Rücklagen-
anteil. Die Erträge aus der Auflösung von 
Rückstellungen gingen leicht um 370 Tau-
send Euro auf 4.695 Tausend Euro zurück. 
Aus dem Verkauf der 74,9 Prozent - Anteile 
an der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH 
zum 01. Januar 2023 ergibt sich im 
Berichtszeitraum ein sonstiger betrieblicher 
Ertrag in Höhe von 4.277 Tausend Euro. 
Die Aufwendungen stiegen, geprägt durch 
Ausgaben zur Qualitätssicherung, im Ver-
gleich zum Vorjahr, deutlich. Der Material-
aufwand in Höhe von 140.032 Tausend Euro 
(Vorjahr: 126.421 Tausend Euro) setzt sich 
zusammen aus den Aufwendungen für Roh- 
Hilfs- und Betriebsstoffe sowie den be-
zogenen Leistungen. Es erfolgt erstmalig der 
Ausweis der Bewachungs- und Sicherheits-
dienstleistungen unter den Materialauf-
wendungen. Für Roh-, Hilfs- und Betriebs-
stoffe stiegen die Aufwendungen um 10,8 
Prozent in 2023 auf 30.585 Tausend Euro. 
Diese umfassen den Energieverbrauch, die 
Erbpacht für das Betriebsgelände, bestim-
mte Miet- und Leasingaufwendungen,

Flughafen Düsseldorf GmbH 
76  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Müllentsorgungs- und Abwasserkosten sowie 
Instandhaltungsaufwendungen und weitere 
Fremdleistungen. 
Als Materialkosten im engeren Sinne sind 
unter anderem Werkstatt-, Reparatur- und 
Verbrauchsmaterialien sowie Enteisungs-
mittel erfasst. Die bezogenen Leistungen 
erhöhten sich ebenfalls um 10,8 Prozent 
beziehungsweise 10.641 Tausend Euro auf 
109.447 Tausend Euro. 
Der Anstieg der Personalkosten in Höhe von 
2.822 Tausend Euro auf 103.269 Tausend 
Euro resultiert im Wesentlichen aus der 
Tarifsteigerung zum 1. April 2022 um 1,8 
Prozent, die erstmalig für das komplette 
Berichtsjahr greift sowie die mit Tarifab-
schluss in 2023 vereinbarte Inflations-
ausgleichsprämie. Auch der Anstieg der 
Beschäftigten führte zu einer Erhöhung des 
Personalaufwandes. 
Waren zum Stichtag des Vorjahres noch 
1.238 Mitarbeiter*innen inklusive Auszu-
bildende bei der FDG beschäftigt erhöhte 
sich die Anzahl im Berichtszeitraum auf 
1.264. 
Die Abschreibungen in Höhe von 75.128 
Tausend Euro liegen nur leicht über Vor-
jahresniveau (Vorjahr: 74.528 Tausend 
Euro). Es wurden Abschreibungen für 
Immaterielle Vermögenwerte in Höhe von 
1.535 Tausend Euro sowie für Sachanlage-
vermögen in Höhe von 73.171 Tausend Euro 
verbucht. Außerplanmäßige Abschreibungen 
wurden darüber hinaus in Höhe von 94 Tau-
send Euro für Anlagen in Bau erfasst, da 
Baumaßnahmen nicht zur Ausführung ge-
kommen sind und auch nicht mehr weiter 
verfolgt werden. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
beinhalten unter anderem Aufwendungen für 
die Öffentlichkeits-und Marketingarbeit, 
Einzelwertberichtigungen auf Forderungen, 
EDV-Kosten, Rechts- und Beratungskosten, 
Aufwendungen für Versicherungsprämien 
sowie Kosten des Geldverkehrs. Die sons-
tigen betrieblichen Aufwendungen stiegen 
im Berichtszeitraum deutlich von insgesamt 
50.267 Tausend Euro um 9.776 Tausend 
Euro auf 60.043 Tausend Euro. Diese setzen 
sich im Wesentlichen aus dem EDV- Auf-
wand (24.670 Tausend Euro, Anstieg um 
18,4 Prozent), aus Rechts- und Beratungs-
kosten (3.956 Tausend Euro, Anstieg um 
18,4 Prozent) sowie den sonstigen 
Fremdleistungen (5.503, Anstieg um 60,0 
Prozent) zusammen. 
Aus den zuvor beschriebenen Entwicklungen 
ergibt sich ein operatives Ergebnis von 
56.070 (Vorjahr: 36.615 Tausend Euro). 
Damit einhergehend wurde ein EBITDA in 
Höhe von 130.421 Tausend Euro (Vorjahr: 
90.791 Tausend Euro) und eine EBITDA-
Marge von 31,7 Prozent (Vorjahr: 25,9 
Prozent) erreicht. 
Aufgrund des bestehenden Ergebnisab-
führungsvertrags wurden die Verluste der 
Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH in 
Höhe von 1.430 Tausend Euro (Vorjahr: 
21.579 Tausend Euro) übernommen. 
Die Flughafen Düsseldorf Energie GmbH 
erwirtschaftete einen Jahresüberschuss in 
Höhe von 531 Tausend Euro (Vorjahr: 856 
Tausend Euro), welcher im Rahmen des 
bestehenden Ergebnisabführungsvertrages 
an die FDG abgeführt wurde. 
Die Erträge aus Beteiligungen betrugen 121 
Tausend Euro (Vorjahr: 371 Tausend Euro) 
und resultieren aus Gewinnausschüttungen 
der SAIT. Die Ausschüttung der Swissport 
DUS Service GmbH (ehemals Flughafen 
Düsseldorf Cargo GmbH) entfällt mangels 
Schüttungsfähigkeit. 
Der Zinsaufwand stieg um 7,7 Prozent von 
27.774 Tausend Euro auf 29.916 Tausend 
Euro im Berichtszeitraum. Ebenfalls stieg 
der Zinsertrag deutlich um 3.027 Tausend 
Euro auf 4.653 Tausend Euro. Die Anstiege 
sind auf die im Berichtszeitraum gestiege-
nen Marktzinsen zurück zu führen.

Flughafen Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 77 
Vermögens- und Finanzlage
Das mittel- und langfristig gebundene 
Vermögen (ohne Rechnungsabgrenzungs-
posten) reduzierte sich von 1.011.847 
Tausend Euro in 2022 auf 998.944 Tausend 
Euro im Berichtsjahr. 
Das Sachanlagevermögen ging um 15.838 
Tausend Euro auf 961.555 Tausend Euro 
zurück. Der Rückgang ist im Wesentlichen 
durch die laufende Abschreibung begründet. 
Zugänge gab es bei den Flughafenanlagen in 
Höhe von 8.080 Tausend Euro, davon 2.656 
Tausend Euro durch die Aktivierung der 
Maßnahmen im Flugsteig A. 
Die Änderungen in den Finanzanlagen ist auf 
den Verkauf der 74,9 Prozent- Anteile an 
der Swissport DUS Service GmbH (ehemals 
Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH) zum 01. 
Januar 2023 zurück zu führen. In diesem 
Zusammenhang wurde die in 2020 wert-
berichtigten Anteil vor Verkauf wieder 
zugeschrieben. Des Weiteren erfolgt erst-
malig gegenüber der Swissport DUS Service 
GmbH der Ausweis eine Ausleihung gegen 
Unternehmern, mit denen ein Beteiligungs-
verhältnis besteht, in Höhe von 1.506 Tau-
send Euro. 
Das kurzfristig gebundene Vermögen setzt 
sich zusammen aus Vorräten, Forderungen 
und sonstigen Vermögenwerten sowie 
flüssigen Mitteln (inklusive Rechnungsab-
grenzungsposten). Im Vergleich zum 
Vorjahr hat sich dies um 77.966 Tausend 
Euro auf 128.756 Tausend Euro reduziert. 
Die unter den Forderungen aus Lieferungen 
und Leistungen ausgewiesenen Kunden-
forderungen erhöhten sich, auch aufgrund 
des gestiegenen Passagiervolumens, im 
Berichtsjahr um 3.032 Tausend Euro auf 
18.927 Tausend Euro. 
In der Gesamtbetrachtung beurteilt die 
Geschäftsführung den Geschäftsverlauf 
während des Berichtsjahrs sowie die 
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der 
FDG zum Ende des Geschäftsjahres 2023 als 
weiterhin herausfordernd, jedoch aufgrund 
der umgesetzten Maßnahmen zur Kosten-
einsparung in den Vorjahren, der abge-
schlossenen Restrukturierung und der 
abgeschlossenen Finanzierung, als 
beherrschbar. 
Das gezeichnete Kapital und die Kapital-
rücklage blieben im Vorjahresvergleich 
unverändert. 
Durch den in 2023 erwirtschafteten Gewinn 
in Höhe von 24.681 Tausend Euro ver-
ringerte sich der nicht durch Eigenkapital 
gedeckter Fehlbetrag auf 55.132 Tausend 
Euro. 
Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich 
von um 1.237 Tausend Euro auf 53.658 
Tausend Euro in 2023. Größere Einzel-
rückstellungen sind neben den personal-
bezogenen Rückstellungen die Rückstel-
lungen für Immissionsschutz-/ Lärmschutz-
programme, sowie Rückstellungen für 
ausstehende Eingangsrechnungen. Für 
Streckenförderungen gegenüber Airlines 
wurden, im Vergleich zum Vorjahr, wieder 
höhere Rückstellungen in Höhe von 13.962 
Tausend Euro (Vorjahr: 11.140 Tausend 
Euro) gebildet. Die Rückstellungen für 
ausstehende Eingangsrechnungen mit 
21.495 Tausend Euro sind leicht unter 
Vorjahr 22.409 Tausend Euro. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kredit-
instituten gingen im Vergleich zum Vorjahr 
mit 12,3 Prozent auf 798.904 Tausend Euro 
zurück. Die Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten setzen sich zusammen aus 
bilateralen Darlehen in Höhe von 640.904 
Tausend Euro und Restverbindlichkeiten aus 
in 2014 und 2020 aufgenommenen Schuld-
scheindarlehen in Höhe von 158.000 Tau-
send Euro. Weiterhin bestehen Verbindlich-
keiten gegenüber weiteren Darlehensgebern 
aus in 2014 aufgenommenen Schuldschein-
darlehen sowie bilateral abgeschlossene 
Verträge in Höhe von insgesamt 108.500 
Tausend Euro.

Flughafen Düsseldorf GmbH 
78  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Zur besseren Liquiditätssteuerung wird 
überschüssige Liquidität im Rahmen der 
bestehenden Betriebsmittelrahmenkredit-
verträge mit Beteiligungsunternehmen 
abgezogen. Ausgehend von der handels-
rechtlichen Bilanz betrugen der Mittelzufluss 
aus laufender Geschäftstätigkeit im Ge-
schäftsjahr 2023 100.075 Tausend Euro 
(Vorjahr: 101.365 Tausend Euro), der 
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit 55.989 
Tausend Euro (Vorjahr: 46.204 Tausend 
Euro) und der Mittelabfluss aus Finan-
zierungstätigkeit 113.577 Tausend Euro 
(Vorjahr Mittelzufluss: 766 Tausend Euro). 
Nach den Auszahlungen für die Investitions-
tätigkeit, und der Tilgung mittel- und lang-
fristiger Finanzdarlehen beziehungsweise die 
Neuaufnahme von Darlehen weist der 
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 
80.442 Tausend Euro (Vorjahr: 149.933 
Tausend Euro) aus. Kurzfristige Betriebs-
mittelkredite sind in den Finanzmittelfonds 
nicht einbezogen. 
Neben der Optimierung der Kosten- und 
Risikostruktur der Finanzierung der Gesell-
schaft steht die Fähigkeit der Gesellschaft, 
ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen 
jederzeit nachzukommen, im Mittelpunkt 
des Finanzmanagements. Die Liquidität ist 
durch die Aufnahme des Gesellschafter-
darlehens über 100.000 Tausend Euro, den 
NRW.Bank.Infrastruktur Corona-Kredit über 
250.000 Tausend Euro mit 80 prozentiger 
Haftungsfreistellung, neuer bilateraler 
Darlehen in Höhe von 250.000 Tausend Euro 
sowie dem Abschluss eines Förderdarlehens 
über 65.000 Tausend Euro auf Grundlage 
der derzeitigen Planung bis einschließlich 
2025 gesichert. Zudem wurde eine RCF-
Linie über 117.500 Tausend Euro abge-
schlossen, die weitere Liquiditätsbedarfe 
abdecken kann. 
Chancen und Risiken
Der Luftverkehr hat sich in 2023 nach 
schwierigen Corona Jahren weiter erholt und 
zu Passagierzahlen von rund 19 Mio. ge-
führt. Die Steigerung gegenüber dem Vor-
jahr betrug circa 20 Prozent. Die Bewe-
gungs- und Passagierzahlen entwickelten 
sich dennoch unterdurchschnittlich und 
lagen rund 26 Tausend Bewegungen sowie 
rund 1,8 Mio. Passagieren unter den Plan-
annahmen. Diese verzögerte Recovery ist 
unter anderem auf den ausbleibenden 
beziehungsweise nur langsam wachsenden 
LowCost Verkehr sowie (Geschäftsreise-) 
Verkehr in der gesamten DACH-Region 
zurückzuführen. Insbesondere der inner-
deutsche, dezentrale Verkehr (nicht zu den 
Hubs FRA & MUC) liegt noch deutlich unter 
dem Vorkrisenniveau. 
Das Risiko von Streckenstreichungen, 
Marktaustritten sowie Auswirkungen der 
konjunkturellen Entwicklung durch die 
starken Preisanstiege können die Verkehrs-
entwicklung neben den weiter möglichen 
Effekten aus Krieg, Terror und Streiks auch 
in 2024 negativ beeinflussen. Im Wirt-
schaftsplan 2024 bis 2028 wird für das Jahr 
2024 von einem Passagieraufkommen von 
mehr als 20 Mio. Passagieren ausgegangen. 
Erst für das Jahr 2028 wurde unterstellt, das 
Passagieraufkommen aus 2019 wieder zu 
erreichen. Man geht davon aus, dass sich 
der Flugverkehr nicht sprunghaft, sondern 
weiterhin nur schleppend erholt. Durch die 
anhaltende Energiekrise und die hohen 
Preise ist zu erwarten, dass die allgemeine 
Kaufkraft weiter sinkt und sich das geringere 
verfügbare Einkommen dann auch auf die 
Urlaubsplanung auswirken kann. Für das 
Gesamtjahr 2024 besteht daher trotz guter 
Prognosen für den Sommerflugplan das 
Risiko einer Planunterschreitung. 
Hauptsächlich dafür verantwortlich sind die

Flughafen Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 79 
seit Oktober 2023 anhaltende Nahost-Krise 
mit dem Potenzial der territorialen Aus-
breitung auf weitere Regionen in Nahost 
sowie die Triebwerksprobleme unterschied-
licher Flugzeugmodelle, die sich auch auf 
den Standort Düsseldorf auswirken können. 
Der Wirtschaftsplan 2024 bis 2028 sieht 
eine Annahme für die Erteilung der Betriebs-
genehmigung (Planfeststellungsbeschluss) 
vor. Durch den Änderungsantrag, welcher 
dem Ministerium im Entwurf Ende Juni 2023 
zugeleitet wurde, wird sich die Erteilung 
einer neuen Betriebsgenehmigung ver-
zögern. Das Ministerium muss eine Neube-
wertung des geänderten Antrags vor-
nehmen. Dies wird entsprechend Zeit in 
Anspruch nehmen. Da die FDG sich aber 
noch in einer verzögerten Recovery be-
findet, sind die Auswirkungen insbesondere 
in den nächsten Jahren eher gering. 
Aufgrund der Corona Pandemie haben sich 
die Finanzkennzahlen der FDG stark ver-
schlechtert. 
Die Eigenkapitalquote wird im Wirtschafts-
plan erst in 2025 die Marke von 10 Prozent 
überschreiten. Zudem wird ein Verschul-
dungsgrad kleiner 5 frühestens in 2027 
erwartet. 
Das Risiko besteht in der Kündigung von 
Darlehensverträgen und Kreditlinien auf-
grund der Nichteinhaltung von vertraglich 
fixierten Vereinbarungen. Für den NRW 
Corona Kredit und den RCF wurde aufgrund 
der Entwicklung in 2023 und des zu er-
wartenden Unterschreitens des Covenants 
ein positiver Waiver beschlossen, so dass 
der 10 Prozent EK Covenant nun erst zum 
31. Dezember 2025 eingehalten werden 
muss. Im Jahr 2025 sind aber hohe Neuauf-
nahmen zur Refinanzierung notwendig, die 
dann noch unter dem Eindruck einer voraus-
sichtlich knapp unterhalb von 10 Prozent in 
2024 liegenden EK-Quote einzuholen sind. 
Ein Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus 
kann sich negativ auf das Zinsergebnis der 
FDG niederschlagen. Andererseits kann ein 
günstiges Zinsniveau zu geringeren Finan-
zierungskosten gegenüber Plan führen. Die 
im letzten Jahr aufgezeigte Chance von 
günstigeren Zinssteigerungen ist eingetreten 
und wurde im neuen Wirtschaftsplan ver-
arbeitet. 
Ein Zinsrisiko auf Grundlage der im Wirt-
schaftsplan unterstellten Zinsveränderungen 
wird derzeit nicht gesehen. 
Ein Risiko stellt auch die Qualität im Bereich 
der Abfertigungsdienstleistungen durch die 
am Standort Düsseldorf tätigen BVD-Dienst-
leister dar. Aufgrund der angespannten 
Situation auf dem Arbeitsmarkt muss in 
2024 weiterhin mit Personalmangel sowohl 
bei den BVD-Dienstleistern als auch bei den 
Sicherheitskontrollen gerechnet werden. 
Die letztjährigen Kompensationsmaßnahmen 
der FDG und das Einwirken auf die diversen 
Dienstleister zeigten Wirkung und die starke 
Feriensaison 2023 konnte mit einer guten 
Performance bewältigt werden. Des 
Weiteren scheinen sich die Strukturen bei 
den Dienstleistern zu festigen. Es kann aber 
weiter, speziell in den zu erwartenden 
Spitzenstunden, zu Beeinträchtigungen 
kommen, wenn von den Dienstleistern nicht 
ausreichend Personal zur Verfügung gestellt 
wird. Dies kann auch Auswirkungen auf das 
Image des Flughafens zeigen, da Per-
formance-Probleme immer direkt mit dem 
Flughafen in Verbindung gebracht werden. 
Zudem besteht die große Gefahr, dass 
Passagiere den Flughafen Düsseldorf nicht 
mehr als Flughafen nutzen werden. Die 
einzuleitenden personellen Gegenmaß-
nahmen der FDG führen zudem zu Zusatz-
kosten, die nur bedingt im Wirtschaftsplan 
2024 enthalten sind und neben dem erheb-
lichen Reputationsschaden einen Teil des 
Risikos ausmachen. Ein sich weiter dar-
stellendes Risiko sind nicht auszu-
schließende Marktaustritte von Dienst-
leistern, die erst durch die Pandemie und 
nun durch die anhaltende Energiekrise in 
zunehmende Zahlungsschwierigkeiten 
geraten könnten.

Flughafen Düsseldorf GmbH 
80  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Das Risiko von Preissteigerungseffekten in 
Folge des Ukraine-Krieges wurde im Plan 
größtenteils berücksichtigt. Nichtsdesto-
weniger verbleibt ein Risiko von höheren 
Aufwendungen und auch Investitionen aus 
einer über Plan liegenden Inflation. Auch die 
Energiepreisentwicklung kann sich weiter 
ungünstig auf die Kostensituation aus-
wirken. 
Das Risiko der ungünstigeren Performance 
von Non Aviation-Erlösen beinhaltet insbe-
sondere Planunterschreitungen bei den 
Geschäftsfeldern Gastronomie, Verkaufs-
geschäfte und Autovermieter durch Markt-
austritte in Folge der wirtschaftlichen 
Situation – insbesondere durch Preis-
steigerungen. Daneben wird auch bei den 
Mieten und den Werbe-Erlösen das Risiko 
von Planunterschreitungen gesehen, da sich 
die Vermarktung seit Corona-Zeiten als sehr 
schwierig erweist. Im Bereich Werbung 
wurde ab 2022 der Großteil des Werbe-
flächenportfolios an externe Partner über-
geben, die seitdem sowohl die Vermarktung 
dieser Flächen als auch die Betriebskosten 
übernommen haben. 
Im Wirtschaftsplan 2024 bis 2028 sind 
standardmäßige Wartungen und auch 
verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen 
berücksichtigt. Dennoch besteht das Risiko 
einer Überschreitung des geplanten Budget-
volumens. Aufgrund erforderlicher Ein-
sparungen sind Effekte wie verstärkter 
Verschleiß, Defekte oder Alterung der 
technischen Anlagen oder Gebäudeteile 
nicht auszuschließen. Hinzu kommen 
weiterhin bestehende Lieferengpässe, 
welche zu Mehrkosten aufgrund erhöhter 
Lagerhaltung führen können. Darüber 
hinaus sind durch Auslauf von Rahmen-
verträgen zusätzliche Kosten möglich. 
Bei der Flughafen Düsseldorf Ground Hand-
ling GmbH existiert das Risiko, dass die 
Erlöse aus Transportdiensten (Crew- und 
Passagiertransporte) nicht erreicht werden, 
was an veränderten Preisanpassungen, aber 
insbesondere einer anderen verkehrlichen 
Entwicklung liegen kann. Auf Grundlage der 
aktuellen konzernweiten Chancen-Risikoein-
schätzung der Verkehrsentwicklung zeigt 
sich das Risiko einer ungünstigeren Bewe-
gungsentwicklung ab dem Jahr 2024 mit 
Wirkung auf die Erlöse aus Transport-
diensten. Die aktuelle Wirtschaftsplanung 
der Enteisungserlöse basiert auf historischen 
Werten und der zukünftig erwarteten 
Bewegungsentwicklung. Die Schwankungs-
breite der tatsächlich erzielten Umsätze hat 
sich in den letzten Jahren erhöht. Daraus 
ergibt sich das Risiko, dass die Erlössituation 
in einem milden Winter von der Planung 
abweicht. 
Bei der Flughafen Düsseldorf Immobilien 
GmbH (Flughafen Düsseldorf Immobilien 
GmbH) besteht das Hauptrisiko in der 
Verkaufsplanung der Grundstücke Airport 
City 2. Es ist unterstellt, dass in 2024 kein 
Baufeld und darauffolgend jeweils ein Bau-
feld pro Jahr verkauft werden kann. Hier ist 
es möglich, dass die im Wirtschaftsplan 
2024 bis 2028 angenommenen Verkaufser-
löse nicht in der geplanten Höhe realisiert 
werden können. Die gestiegenen Bau- und 
Finanzierungskosten wirken sich aktuell sehr 
negativ auf die Verkaufsbemühungen aus. 
Durch die rasante Entwicklung der Informa-
tions- und Kommunikationstechnik und eine 
zunehmend fortschreitende Vernetzung 
besteht auch aufgrund der stark zugenom-
menen Gefahr von Cyber-Attacken ein 
latentes Risikopotential für IT-Systeme von 
Unternehmen. 
Im Kontext des russischen Angriffskriegs 
besteht die Bedrohung vor allem durch 
prorussische Hacktivismus-Angriffe, die aber 
in der Regel eher als Propagandamittel zu 
werten sind. So kann es immer wieder zu 
Distributed-Denial-of-Service-Angriffen 
(DDoS-Angriffe) kommen, die vornehmlich 
auf die Verfügbarkeit von Internetdiensten 
zielen und keinen nachhaltigen Schaden 
bewirken können wie etwa Ransomware-
Angriffe. Auch der Flughafen Düsseldorf war 
im Frühjahr 2023 zweimal von einem DDoS

Flughafen Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 81 
Angriff betroffen. Ransomware bleibt die 
aktuelle Hauptbedrohung. Insgesamt zeigt 
sich weiterhin eine angespannte bis kritische 
Lage. Die Bedrohung im Cyberraum ist so 
hoch wie nie zuvor. Zudem sind die Rechts-
anforderungen aus dem IT-Sicherheits-
gesetz in Bezug auf kritische Infrastruktur-
betreiber und die Anforderungen aus der 
KRITIS-VO einzuhalten. Ein aktives und 
vorbeugendes IT-Sicherheitsmanagement 
trägt diesen Themen Rechnung. Darüber 
hinaus wird die Einhaltung datenschutz-
technischer Regelungen sichergestellt. 
Risiken aus der Verwendung von 
Finanzinstrumenten 
Weder im Rahmen ihrer Absatztätigkeit noch 
im Rahmen ihrer Einkaufstätigkeit unterliegt 
die FDG nennenswerten Wechselkursrisiken. 
Dem Risiko des Ausfalls von Kundenforde-
rungen wird durch ein umfassendes Mahn-
wesen begegnet. Da im Geschäft der FDG 
ein klassisches Kreditlimitsystem nur einge-
schränkt anwendbar ist, werden unter 
anderem Kundendeposits, die während der 
gesamten Geschäftsbeziehung aufrecht-
zuerhalten sind, erhoben. Auf zweifelhafte 
Positionen des Forderungsbestands werden 
angemessene Wertberichtigungen gebildet. 
Allerdings leiden Airlines, Mieter und Pächter 
sowie weitere Partner der FDG unter den 
starken Umsatz- und Ergebniseinbrüchen 
infolge der Pandemie und den gestiegenen 
Preisen. 
Es ist auch in 2023 mit verzögerten Zah-
lungen und auch Insolvenzen zu rechnen, 
bei denen nicht in jedem Fall genügend 
Sicherheiten über Bardeposits und Bürg-
schaften zur Verfügung stehen. Damit 
drohen weitere Verluste aus und Wert-
berichtigungen auf Forderungen, die das 
Ergebnis der FDG zusätzlich belasten 
können. 
Zu den Risiken im Verbund- und Beteili-
gungsbereich wird auf die vorstehenden 
Ausführungen verwiesen. 
Einem Teil der Kreditfinanzierung der FDG 
liegt eine variable Verzinsung, regelmäßig 
auf EURIBOR-Basis, zugrunde. Die FDG 
strebt hier eine umfassende Absicherung 
gegen dieses Risiko an, lässt durch die 
Nicht-Absicherung eines gewissen kleineren 
Teilbestandes aber zugleich Raum für 
Zinschancen offen. Über das Absicherungs-
niveau insgesamt sowie über einzelne 
Sicherungen entscheidet das sogenannte 
Treasury-Board. Per Ende 2023 liegt der 
Anteil der festverzinslichen beziehungsweise 
per SWAP gesicherten Darlehen bei 95 Pro-
zent. Zur Absicherung bedient sich die FDG 
sogenannter Mikro-Hedges. 
Als Sicherungsinstrumente kommen Zins-
swaps zum Einsatz. Die Effektivität der 
Sicherung wird anhand der sogenannten 
critical-terms-match-Methode bestimmt. Für 
den Teil der bestehenden Bewertungs-
einheiten, der aufgrund von Unterschieden 
in den Critical Terms von Grund- und 
Sicherungsgeschäft ineffektiv ist, werden 
entsprechende Drohverlustrückstellungen 
gebildet. Bei mit Tilgungen versehenen 
Kredittranchen wird darauf geachtet, dass 
auch das Absicherungsinstrument eine 
„Tilgung“ vollzieht. Es wurden teilweise 
Zinsswaps abgeschlossen, deren Laufzeit 
über die Laufzeit des Grundgeschäftes 
hinaus geht (sog. antizipative Zinsswaps). 
Zur Wahrung der Bewertungseinheit 
zwischen bestehendem Zinsswap und einem 
Grundgeschäft wird darauf geachtet, dass 
die Planung der FDG Anschlussfinan-
zierungen vorsieht. 
In den Darlehensverträgen NRW.Bank.Infra-
struktur Corona über 250 Mio. Euro mit 6 
Banken sowie in der konsortialen RCF Linie 
über 118 Mio. Euro bestehen sogenannte 
Financial Covenants. Deren Nicht-Einhaltung 
könnte eine Kündigung der Kredite ab dem 
31. Dezember 2023 zur Folge haben. Kon-
kret bestehen Covenants im Hinblick auf 
eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote. 
In der Gesamtbetrachtung wird die aktuelle 
Entwicklung der Risikosituation der FDG

Flughafen Düsseldorf GmbH 
82  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
auch nach dem Bilanzstichtag als grund-
sätzlich beherrschbar eingeschätzt, dennoch 
ist die geringe Eigenkapitalausstattung vor 
dem Hintergrund der hohen Refinan-
zierungsbedarfe als Risiko einzuschätzen. 
Die Wahrscheinlichkeit einer bestands-
gefährdenden Entwicklung wird auch nach 
dem Bilanzstichtag jedoch als sehr unwahr-
scheinlich angesehen. 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Dr. Rolf Pohlig Airport Partners GmbH 
 
1. Stellvertretung Vorsitz 
Peter Büddicker  
 
2. Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Rolf Tups Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Stefan Beitelsmann Flughafen Düsseldorf 
GmbH 
Andreas Bill  
Cafer Celik (ab 17.02.2023, bis 17.08.2023)  
Prof. Christoph Erhardt Airport Partners GmbH 
Sven Erler Airport Partners GmbH 
Wolfgang Füger (ab 24.11.2023)  
Catherine Gubbins (bis 31.12.2023) Airport Partners GmbH 
Ratsfrau Angela Hebeler Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Rainer Hindenburg  
Uwe Kasischke  
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Stefani Kleeberg  
Uwe Klaus Kmoch Flughafen Düsseldorf 
GmbH 
Ratsfrau Monika Lehmhaus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
MdB Dr. Zanda Martens Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Markus Paulich  
Stephanie Peifer  
Gerhard Schroeder Airport Partners GmbH 
  
 
Geschäftsführung 
 
Pradeep Pinakatt  
Lars Redeligx

Flughafen Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 83 
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 20 Mitgliedern 6 Frauen an (Frauenanteil 30,0 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH 
84  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH
 
Firmensitz 
Flughafenstraße 120 
40474 Düsseldorf 
Telefon: 0211 421-0 
www.dus.com 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist der 
Erwerb, die Verwaltung und die Entwicklung 
von Grundstücken oder grundstücksgleichen 
Rechten sowie die Beteiligung an Grund-
stücksgesellschaften für infrastrukturelle 
Maßnahmen, die unter Berücksichtigung des 
Lärmschutzes der Absicherung und Stärkung 
des Flughafens Düsseldorf und der damit 
verbundenen Arbeitsplätze mittelbar oder 
unmittelbar dienen. 
Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen 
berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar 
dem vorstehenden Zweck zu dienen geeignet 
sind. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 1.020.000,00 EUR  
Flughafen Düsseldorf GmbH 1.020.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 85 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 7.139  783  6.356 6.814 
Sachanlagen 7.089  783  6.306 6.764 
Finanzanlagen 50  0  50 50 
Umlaufvermögen 5.858  -11.028  16.886 40.609 
Vorräte 5.606  0  5.606 3.955 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 38  -10.740  10.778 36.440 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 214  -288  502 215 
Summe AKTIVA 13.001  -10.242  23.242 47.427 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 8.700  0  8.700 8.700 
Gezeichnetes Kapital 1.020  0  1.020 1.020 
Kapitalrücklage 7.680  0  7.680 7.680 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
Rückstellungen 750  -401  1.151 2.555 
Verbindlichkeiten 3.549  -9.840  13.389 36.169 
Rechnungsabgrenzungsposten 2  0  2 3 
Summe PASSIVA 13.001  -10.242  23.242 47.427

Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH 
86  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 2.415  -11.428  13.843  35.463 
Bestandsveränderungen 0  -1.652  1.652  3.955 
Sonstige betriebliche Erträge 41  -754  796  526 
Materialaufwand 2.126  -1.667  3.793  6.188 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 623  -32.518  33.141  643 
Abschreibungen 976  55  921  935 
Erträge aus Beteiligungen 1  0  1  1 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0  -1  1  86 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 156  146  10  3 
Ergebnis nach Steuern -1.423  20.149  -21.573 32.262 
Sonstige Steuern 7  0  7  7 
Erträge aus Verlustübernahme 1.430  -20.149  21.579  - 
Aufwendungen aus Gewinnabführung -  -  -  32.255 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
   
   
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 66,9 29,5 37,4 18,3 
Anlagendeckung (in %) 121,9 -15,0 136,9 127,7 
Verschuldungsgrad (in %) 49,4 -117,7 167,2 445,2 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Umsatzerlöse betragen 2.415 Tausend 
Euro (Vorjahr: 13.843 Tausend Euro). Im 
abgelaufenen Geschäftsjahr wurde kein 
Grundstücksverkauf realisiert (2022: ein 
Verkauf). Die Umsatzerlöse bestehen über-
wiegend aus der Vermietung und Verpach-
tung sowie Versorgungsleistungen (2.362 
Tausend Euro). Die konzerninternen Miet-
erlöse in Höhe von 1.915 Tausend Euro 
(Vorjahr: 1.913 Tausend Euro) bestehen im 
Wesentlichen aus der Vermietung der 
Tiefgarage P8 an die Gesellschafterin. 
Als finanzieller Leistungsindikator wird für 
die Gesellschaft das Jahresergebnis vor

Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 87 
Ergebnisabführung verwendet. Der Jahres-
fehlbetrag vor Ergebnisabführung für das 
Geschäftsjahr 2023 beträgt 1.430 Tausend 
Euro (Vorjahr: 21.579 Tausend Euro) und 
wird aufgrund des bestehenden Gewinn- 
und Beherrschungsvertrags von der 
Gesellschafterin Flughafen Düsseldorf GmbH 
ausgeglichen. 
Eigene Mitarbeiter*innen beschäftigte die 
Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH 
(FDI) im Geschäftsjahr 2023 nicht. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Das Anlagevermögen hat sich gegenüber 
dem Vorjahr um 783 Tausend Euro erhöht. 
Hier sind im Wesentlichen die Aktivierungen 
im Bereich des Straßen- und Kanalnetzes 
der Airport City 2 (1.846 Tausend Euro) 
sowie die Abschreibungen (976 Tausend 
Euro) zu beachten. 
Das Umlaufvermögen verminderte sich 
gegenüber dem Vorjahr um 11.028 Tausend 
Euro auf 5.858 Tausend Euro. Die Verän-
derung resultiert überwiegend aus einer 
Abnahme der Forderungen aus Lieferungen 
und Leistungen (10.736 Tausend Euro) aus 
dem Verkauf des Baufeldes 1 in der Airport 
City 2 Ende 2022, welche in 2023 ausge-
glichen wurde. 
Das Eigenkapital beträgt unverändert 8.700 
Tausend Euro. 
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 
750 Tausend Euro haben sich gegenüber 
dem Vorjahr um 401 Tausend Euro ver-
mindert. Dies beruht im Wesentlichen auf 
den Abschluss der Abbruchmaßnahmen im 
Rahmen des Airport City 2 Projektes und der 
damit verbundenen Inanspruchnahme der 
Abbruchkostenrückstellung in Höhe von 357 
Tausend Euro. 
Die Verbindlichkeiten verminderten sich um 
9.840 Tausend Euro auf 3.549 Tausend Euro 
und bestehen im Wesentlichen aus den 
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen 
Unternehmen in Höhe von 3.536 Tausend 
Euro. 
Die Eigenkapitalquote beträgt 66,9 Prozent 
(Vorjahr: 37,4 Prozent). Die Erhöhung der 
Eigenkapital-Quote hat hauptsächlich ihre 
Begründung darin, dass einerseits eine 
Forderung aus dem Grundstücksverkauf aus 
dem Vorjahr und andererseits die Verbind-
lichkeit aus Ergebnisabführung zum 
Ausgleich gekommen sind. 
Die FDG stellt der FDI im Rahmen einer 
Betriebsmittelrahmenkreditvereinbarung 
vom 01. November 2005 samt 3. Nachtrag 
vom 16. Juni 2010 zur Finanzierung von 
laufenden Verpflichtungen sowie von ge-
planten Investitionen im erforderlichen 
Umfang Darlehen zur Verfügung, wobei die 
Liquiditätszuflüsse aus weiteren künftig im 
Rahmen der Entwicklung der Airport City 2 
geplanten Grundstücksverkäufen zur 
Darlehenstilgung herangezogen werden. 
Der Betriebsmittelrahmenkredit ist begrenzt 
auf 25 Mio. Euro und wurde zum Stichtag 
durch die Gesellschaft mit 5.000 Tausend 
Euro in Anspruch genommen. Der Vertrag 
ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und 
kann mit einer Frist von drei Monaten zum 
Monatsende gekündigt werden. 
Die im Geschäftsjahr 2023 bestehende Plan-
Ist-Unterschreitung, bezogen auf das 
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung, in 
Höhe von 18.972 Tausend Euro resultiert im 
Wesentlichen daraus, dass entgegen der 
Planung aufgrund der schwierigen Lage auf 
dem Immobilienmarkt im abgelaufenen 
Geschäftsjahr kein Grundstücksverkauf 
realisiert werden konnte. Die gestiegenen 
Bau- und Finanzierungskosten wirken sich 
hier negativ aus.

Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH 
88  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Chancen und Risiken
Chancen und Risiken der Gesellschaft liegen 
in der planmäßigen Veräußerung der Grund-
stücke. Die FDI plant die verbleibenden 
Grundstücke in den Jahren 2025 bis 2029 zu 
veräußern. Die Fertigstellung des Büro-
standortes Airport City 2 soll bis Ende 2031 
abgeschlossen sein. 
Risiken ergeben sich hinsichtlich der 
weiteren Entwicklungspläne der Airport City 
2 aus heutiger Sicht aus einer abnehmenden 
Investitionsbereitschaft von Investoren 
aufgrund des Ukraine Krieges und die damit 
verbundenen Kostensteigerungen sowie 
aufgrund der Zinsentwicklungen gestiegenen 
Finanzierungskosten. 
Die Muttergesellschaft FDG ist durch die 
Corona Pandemie in ihrer Entwicklung 
beeinträchtigt. 
Da die FDI einen Beherrschungs- und Ge-
winnabführungsvertrag mit ihrer Mutter-
gesellschaft hat, kann die Entwicklungs-
beeinträchtigung der Muttergesellschaft 
auch die FDI treffen. Entsprechend der 
Wirtschaftsplanung geht die Geschäfts-
führung derzeit davon aus, dass die 
Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 ein 
negatives Jahresergebnis und in den 
Geschäftsjahren 2025 bis 2028 Jahres-
überschüsse erwirtschaften wird. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Anja Dauser

Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 89 
Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH
 
Firmensitz 
Flughafenstraße 120 
40474 Düsseldorf 
Telefon: 0211 421-52002 
www.dus.com 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist die 
Erbringung von Leistungen, die im 
Zusammenhang mit dem Betrieb des 
Verkehrsflughafens Düsseldorf stehen, 
insbesondere von Leistungen in den 
Bereichen Bodenverkehrs- und 
Gepäckdienste. 
Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen 
beziehungsweise Geschäften berechtigt, die 
unmittelbar oder mittelbar dem vorstehend 
genannten Zweck zu dienen geeignet sind. 
Die Tätigkeiten dienen insbesondere der 
Absicherung und der Stärkung des Flughafens 
sowie des Wirtschaftsstandortes Düsseldorf. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 30.000,00 EUR  
Flughafen Düsseldorf GmbH 30.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH 
90  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 5.596  -1.466  7.062 8.694 
Immaterielle Vermögensgegenstände -  0  0 0 
Sachanlagen 5.596  -1.466  7.062 8.694 
Umlaufvermögen 1.562  -1.621  3.183 3.575 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.205  -242  1.447 2.404 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 357  -1.380  1.737 1.170 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der 
Vermögensverrechnung 1.341  877  464 714 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter 
Fehlbetrag 7.036  4.492  2.544 - 
Summe AKTIVA 15.534  2.281  13.253 12.983 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 0  0  0 5.622 
Gezeichnetes Kapital 30  0  30 30 
Kapitalrücklage 5.575  0  5.575 5.575 
Gewinnrücklagen 16  0  16 16 
Jahresergebnis -4.492  3.674  -8.166 0 
Nicht gedeckter Fehlbetrag 7.036  4.492  2.544 - 
Rückstellungen 3.103  -86  3.190 4.121 
Verbindlichkeiten 11.468  2.200  9.268 2.466 
Rechnungsabgrenzungsposten 963  168  795 774 
Summe PASSIVA 15.534  2.281  13.253 12.983

Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 91 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 24.820  1.208  23.613  16.262 
Sonstige betriebliche Erträge 145  -478  623  507 
Materialaufwand 2.524  150  2.374  1.756 
Personalaufwand 21.049  -2.693  23.742  27.070 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.930  -118  4.048  4.150 
Abschreibungen 1.568  -103  1.671  1.929 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 225  207  19  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 607  27  580  45 
Ergebnis nach Steuern -4.487  3.674  -8.161 -18.179 
Sonstige Steuern 4  0  4  5 
Erträge aus Verlustübernahme -  -  -  18.185 
Jahresergebnis -4.492  3.674  -8.166 0 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Umsatzrentabilität (in %) -18,1 16,5 -34,6 -111,8 
Mitarbeiteranzahl 357 -26 383 441 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Im Bereich der Personentransporte be-
stehend aus den vorfeldseitigen Fluggast- 
und Crew-Beförderungen konnten im Jahr 
2023 neben den vorhandenen Bodenver-
kehrsdienstverträgen auch eine Reihe von 
Neuverträgen mit Airlines, die bislang bei 
Acciona oder Aviapartner unter Vertrag 
standen, sowie mit in DUS neu operierenden 
Airlines im Direktverhältnis geschlossen 
werden. Insgesamt werden neben den direkt 
mit den Luftverkehrsgesellschaften be-
stehenden Verträgen eine Vielzahl von 
vorfeldseitigen Beförderungen von Flug-
gästen über die Verträge mit Acciona und 
WISAG durchgeführt. Des Weiteren führt die 
Flughafen Düsseldorf Ground Handling 
(FDGHG) neben Leistungen im Rahmen der 
Zentralen Infrastruktur zusätzliche Dienst-
leistungen für die FDG wie beispielsweise 
Supervisor-Tätigkeiten auf dem Vorfeld und 
im luftseitigen Gepäckankunftsbereich aus. 
Der De-Icing-Cold-Pool, der zur Deckung 
des Fixkostenblocks für die Enteisung über 
die Saisongrundentgelte der teilnehmenden 
Fluggesellschaften sicherstellen soll, wurde 
zuletzt für die Saison 2023/2024 erneut 
angeboten. In Anbetracht der aktuellen 
Verkehrslage sind die Luftverkehrsgesell-
schaften wieder verstärkt beigetreten. Für 
die Wintersaison 2023/2024 haben sich 
insgesamt 19 Airlines für die Mitgliedschaft 
im Coldpool entschieden.

Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH 
92  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Das Geschäftsjahr wurde mit einem Be-
triebsergebnis in Höhe von -4.106 Tausend 
Euro (Vorjahr: -7.600 Tausend Euro) 
beziehungsweise einem Jahresfehlbetrag in 
Höhe von 4.492 Tausend Euro (Vorjahr: 
8.166 Tausend Euro) abgeschlossen. Der 
EBITDA stieg auf -2.538 Tausend Euro 
(Vorjahr: -5.929 Tausend Euro). 
Nahezu alle Erlöspositionen - maßgeblich 
bestehend aus Personentransport, Flugzeug-
enteisung sowie Dienste für die FDG - 
weisen gegenüber dem Vorjahr im Zuge der 
weiteren Erholung des Verkehrsaufkommens 
Steigerungen aus. Mit insgesamt 24.820 
Tausend Euro unterschritten die Umsatz-
erlöse infolge der geringeren als prognos-
tizierten Verkehrsentwicklung und der nicht 
in der geplanten Höhe realisierten Ent-
eisungserlöse den Plan-Betrag von 27.297 
Tausend Euro. Die sonstigen betrieblichen 
Erträge in Höhe von 145 Tausend Euro 
enthalten in 2023 im Wesentlichen die 
Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus 
Anlagenabgängen und Förderungszuschüsse 
für Elektro-Fahrzeuge. Weitere nennens-
werte Ergebniseffekte sind im Erlösbereich 
nicht zu verzeichnen. 
Der Personalaufwand liegt mit 21.049 Tau-
send Euro leicht über Plan-Niveau. Während 
zu Jahresbeginn 2023 zahlreiche Mitar-
beiter*innen mit Altersteilzeitverträgen von 
der Arbeits- in die Freizeitphase, die ver-
tragsgemäß beim letzten Mitarbeiter*in 
voraussichtlich zu September 2024 enden 
wird, wechselten, ist die im Plan unterstellte 
Reduzierung von weiteren Mitarbeitern nicht 
vollumfänglich erfolgt. Der Personalaufwand 
beinhaltet in 2023 anstelle einer Tarifer-
höhung die Inflationsausgleichsprämie, die 
gesplittet als Einmalzahlung für das erste 
Halbjahr im Juni 2023 gezahlt und nach-
folgend bis Ende Februar 2024 als monat-
liche Zahlungen vereinbart worden ist. Die 
Inflationsprämie bewegt sich annähernd auf 
dem Niveau der für das Jahr 2023 im Wirt-
schaftsplan angenommenen Tariferhöhung 
von 4 Prozent. 
Eine Vielzahl von Aufwandspositionen ist von 
der Erholung des Verkehrsaufkommens be-
einflusst. Die Instandhaltungs- und War-
tungsaufwendungen liegen aufgrund der zu 
Januar 2023 erfolgten Preiserhöhung über 
dem Planansatz und Vorjahresniveau. 
Gegenläufig sind geringere Aufwendungen 
für Kfz-Betriebsstoffe aufgrund gesunkener 
Einstandspreise sowie der Einstellung der 
Betankung des Vorfeldequipments der Dritt-
abfertiger und FDG zu Dezember 2022. Der 
Aufwand für Flugzeugenteisungsflüssigkeit 
bewegt sich aufgrund leicht gestiegener 
Verbrauchsmengen infolge eines höheren 
Flugzeugenteisungsaufkommens in Verbin-
dung mit niedrigeren Einkaufspreisen nahe-
zu auf Vorjahresniveau. 
Gegenüber Plan liegen diese jedoch auf-
grund der geringeren Enteisungsauf-
kommens und niedrigerer Einstandspreise 
unter dem Planansatz. Bei den übrigen 
Aufwandspositionen sind keine wesentlichen 
Abweichungen zu verzeichnen. 
Die durchschnittliche Krankenstandquote 
stieg nach 12,9 Prozent im Vorjahr auf 14,1 
Prozent in 2023 an. 
Im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezem-
ber 2023 sank die Anzahl der aktiven Be-
schäftigten gegenüber dem 31. Dezember 
2022 um insgesamt 56 auf 314 Beschäf-
tigte. 
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 4.492 
Tausend Euro wird auf neue Rechnung 
vorgetragen. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme liegt mit 15.534 Tausend 
Euro über dem Vorjahreswert von 13.253 
Tausend Euro. 
Im Anlagevermögen tragen im Wesentlichen 
die Abschreibungen von 1.568 Tausend Euro 
zum Rückgang des Anlagevermögens von 
7.062 Tausend Euro auf 5.596 Tausend Euro

Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 93 
bei. Anlagenabgänge von 2 Tausend Euro 
stehen Anlagenzugänge von 104 Tausend 
Euro gegenüber. Bei den im abgelaufenen 
Geschäftsjahr getätigten Ersatzinvestitionen 
in das Sachanlagevermögen in Höhe von 
104 Tausend Euro (Vorjahr: 54 Tausend 
Euro) handelt es sich im Wesentlichen um 
die Anschaffung eines Kleinbusses, eines 
Pritschenwagens sowie technischer Aus-
rüstung. 
Das Umlaufvermögen liegt mit 1.562 Tau-
send Euro unter dem Vorjahresniveau 
(3.183 Tausend Euro). In dieser Position 
sind sowohl niedrigere Forderungen aus 
Lieferungen und Leistungen als auch 
geringere Guthaben bei Kreditinstituten 
enthalten. 
Der aktive Unterschiedsbetrag aus Ver-
mögensmehrung erhöht sich von 464 
Tausend Euro auf 1.341 Tausend Euro. 
Diese Position ergibt sich im Rahmen der 
Ausfinanzierung von Altersteilzeitver-
pflichtungen aus dem Vermögensüberhang 
des CTA in Höhe von 4.664 Tausend Euro im 
Vergleich zu der zu saldierenden Altersteil-
zeitverpflichtung in Höhe von 3.323 Tausend 
Euro. 
Im Vorjahr wurde bereits aufgrund des nicht 
ausreichenden Eigenkapitals von 5.622 Tau-
send Euro zur Deckung des Jahresfehlbe-
trages 2022 ein Differenzbetrag in Höhe von 
2.544 Tausend Euro auf der Aktivseite unter 
der Bilanzposition „Nicht durch Eigenkapital 
gedeckter Fehlbetrag“ ausgewiesen. Infolge 
des Jahresfehlbetrages 2023 erhöht sich 
dieser auf 7.036 Tausend Euro. 
Insgesamt ist ein Rückgang der Rückstel-
lungen von 3.190 Tausend Euro auf 3.103 
Tausend Euro zu verzeichnen, was im 
Wesentlichen auf geringere Rückstellungen 
für ausstehende Rechnungen zurück-
zuführen ist. 
Die Verbindlichkeiten steigen von 9.268 
Tausend Euro in 2022 auf 11.468 Tausend 
Euro in 2023 an. Die ausgewiesenen Ver-
bindlichkeiten beinhalten größenordnungs-
mäßig die um den EBITDA 2023 erhöhte 
Inanspruchnahme des Betriebsmittel-
rahmenkredits. Erhöhten Verbindlichkeiten 
aus Lieferungen und Leistungen stehen 
geringere Verbindlichkeiten aus Steuern 
sowie aus Abfindungen aus dem Frei-
willigenprogramm 2020/2021 gegenüber. 
Die Vermögenslage des Unternehmens hat 
sich beginnend ab dem Jahr 2022 im Zuge 
der Kündigung des Beherrschungs- und 
Gewinnabführungsvertrags zum 31. Dezem-
ber 2021 und der damit verbundenen nach-
folgenden wirtschaftlichen Selbständigkeit 
(„stand alone Basis“) geändert. Der Jahres-
abschluss 2023 weist nach einem Fehlbetrag 
in 2022 erneut einen Fehlbetrag von diesmal 
4.492 Tausend Euro aus. Dementsprechend 
erhöhte sich die auf der Aktivseite be-
stehende Position „Nicht durch Eigenkapital 
gedeckter Fehlbetrag“. 
Die erforderlichen Investitionen wurden im 
Wesentlichen durch die Inanspruchnahme 
des Betriebsmittelrahmenkredits finanziert. 
Die liquiden Mittel reduzieren sich auf 357 
Tausend Euro (Vorjahr: 1.737 Tausend 
Euro). Den Mittelabflüssen aus der laufen-
den Geschäftstätigkeit von 3.951 Tausend 
Euro und der Investitionstätigkeit von 79 
Tausend Euro steht ein Mittelzufluss aus der 
Finanzierungstätigkeit von 2.650 Tausend 
Euro gegenüber. Aufgrund der damit er-
gebenden zahlungswirksamen Veränderung 
des Finanzmittelfonds von -1.380 Tausend 
Euro saldiert sich dies unter Berücksich-
tigung des Finanzmittelfonds zum Jahres-
anfang zu liquiden Mitteln von insgesamt 
357 Tausend Euro am Jahresende 2023. 
Zukünftige Investitionen werden neben dem 
Einsatz der eigenen liquiden Mittel über den 
bestehenden Betriebsmittelrahmenkredit 
aus dem Konzern-Cash-Pool und/oder in 
Form von Leasing umzusetzen sein. 
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von -4.492 
Tausend Euro ist aufgrund des zum 31. 
Dezember 2021 gekündigten

Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH 
94  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beherrschungs- und Gewinnabführungs-
vertrages von der FDGHG selbst zu tragen. 
Für die zukünftigen Jahre verfügt die FDGHG 
über einen von der FDG eingeräumten 
Betriebsmittelrahmenkredit, für den die 
dreimonatige Kündigungsfrist bis zum 31. 
Dezember 2025 ausgesetzt ist. Die FDGHG 
ist bezüglich der finanziellen Mittel in das 
konzernweite Liquiditätsmanagement 
eingebunden. 
Chancen und Risiken
Aus dem Restrukturierungsprogramm sowie 
den Kostensenkungs- und Umsatzsteige-
rungsmaßnahmen ergibt sich die Chance die 
FDGHG mittel- und langfristig positiv aus-
zurichten. 
Weiterhin sind als Voraussetzung für eine 
erfolgreiche Konzeptumsetzung und die 
Förderung der Entwicklung der operativen 
Leistungsfähigkeit der Organisation, ent-
sprechende Personalanpassungsmaßnahmen 
mit dem Schwerpunkt eines weitmöglich 
flexiblen Mitarbeitereinsatzes Grundvoraus-
setzung. 
Insbesondere die hohe Anzahl leistungsge-
minderter Mitarbeiter, die hohe und stark 
schwankende Krankenstandquote im Ver-
gleich zum Landesdurchschnitt sowie alters-
bedingte Abgänge erfordern mittelfristig die 
Einstellung von Personal. 
Im Erlösbereich waren die Umsätze aus den 
Fluggast- und Crewtransporten unter 
normalen Flugverkehrsbedingungen auf-
grund der abgeschlossenen Verträge mit 
den Luftverkehrsgesellschaften und den 
beiden Bodenverkehrsdienstanbietern als 
stabil einzustufen. Zum 01. April 2023 
wurden seitens des Ministeriums für 
Umwelt, Naturschutz und Verkehr des 
Landes Nordrhein-Westfalen drei neue 
Lizenzen für die Bodenabfertigungsdienste 
am Flughafen Düsseldorf, die gemäß der 
Verordnung über Bodenabfertigungsdienste 
auf Flugplätzen (BADV) alle sieben Jahre zu 
erneuern sind, ausgeschrieben. Im Rahmen 
dieser Lizenzvergabe wurde Aviapartner, 
einem der beiden bisherigen Bodenverkehrs-
dienstanbietern, keine Lizenz mehr erteilt. 
So verbleibt der bisher vorhandene Boden-
verkehrsdienstleister Acciona weiterhin am 
Flughafen Düsseldorf. Neu hinzugekommen 
sind die WISAG mit einer Lizenz für das 
typische Flugzeugabfertigungsgeschäft mit 
dem Dienst „vorfeldseitige Fluggasttrans-
porte“ und AAS Deutschland GmbH (AAS) 
ohne den Dienst „vorfeldseitige Fluggast-
transporte“. Daraus resultieren keine 
Veränderungen im Leistungsspektrum der 
FDGHG. 
Die vertraglich geregelten Dienstleistungen 
für die bestehenden Dienste im Rahmen der 
Zentralen Infrastruktur und sonstigen 
Dienste für die FDG können je nach Bedarf 
durch die FDG angepasst werden. 
Der De-Icing-Cold-Pool, der die Deckung des 
Fixkostenblocks für die Enteisung über die 
Saisongrundentgelte der teilnehmenden 
Fluggesellschaften sicherstellen soll, wurde 
zuletzt für die Saison 2023/2024 erneut 
angeboten. In Anbetracht der aktuellen 
Verkehrslage sind die Luftverkehrsgesell-
schaften wieder verstärkt - jedoch nicht in 
so hoher Anzahl wie in den Jahren vor der 
Corona-Pandemie - beigetreten. 
Entsprechend des bereits im Wirtschaftsplan 
2023 aufgezeigten zu erwartenden Jahres-
ergebnisses nahm mit dem operativen 
Ergebnis von -4.106 Tausend Euro und 
einem Jahresfehlbetrag von 4.492 Tausend 
Euro zum 31. Dezember 2023 die bilanzielle 
Überschuldung weiter zu. Dies wird in der 
Bilanz mit einem ausgewiesenen Eigen-
kapital von 0 Tausend Euro und der Er-
höhung der Bilanzposition „Nicht durch 
Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag“ abge-
bildet. Während für den abgelaufenen 
Wirtschaftsplan auf Basis der erfolgten 
Restrukturierungsmaßnahmen bereits zum 
Jahr 2024 die Erzielung eines positiven

Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 95 
Ergebnisses erwartet worden ist, weist der 
aktuelle Wirtschaftsplan infolge der prog-
nostizierten, deutlich zögerlicheren Erholung 
des Verkehrsaufkommens erst ab dem Jahr 
2026 Jahresüberschüsse aus. 
Die positive Fortführungsprognose ergibt 
sich aus der Unternehmensplanung der 
Gesellschaft und aus der bis zum 31. 
Dezember 2025 unkündbaren Betriebs-
mittelkreditlinie der Muttergesellschaft. In 
der Gesamtbetrachtung und auf Basis des 
umgesetzten Restrukturierungsprogrammes 
wird die Risikosituation der FDGHG als 
grundsätzlich beherrschbar eingeschätzt. 
Dennoch sind die aktuelle gesamtwirtschaft-
liche Lage und die Krisen (Reduzierung der 
geschäftlichen Flüge, hohe Inflation, allge-
meine Konsumzurückhaltung, Krieg in der 
Ukraine, Nahostkonflikt) mit den daraus 
schwer einschätzbaren künftigen Verläufen 
als entwicklungsbeeinträchtigende Risiken 
einzuschätzen. Dagegen besteht auch die 
Chance, dass bei einer früheren Rückkehr zu 
einer stabileren weltwirtschaftlichen und 
gesamtpolitischen Lage eine schnellere 
Erholung des Flugverkehrs und des damit 
verbundenen für die FDGHG entscheidenden 
Verkehrsaufkommens am Flughafen Düssel-
dorf möglich ist. Das Best-Case-Szenario 
liegt weitestgehend auf Wirtschaftsplan-
niveau. Weitere verkehrliche Risiken re-
sultieren aus der nachhaltigen Klimadiskus-
sion, welche für die Luftfahrtbranche noch 
nicht absehbare Auswirkungen zur Folge 
haben kann. So könnten sich nachhaltige 
klimatechnische Veränderungen ent-
sprechend auf die Erlöse aus dem Geschäft 
der Flugzeugenteisung auswirken. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Stephanie Jelinek

Flughafen Düsseldorf Security GmbH 
96  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Flughafen Düsseldorf Security GmbH
 
Firmensitz 
Flughafenstraße 120 
40474 Düsseldorf 
Telefon: 0211 421-20220 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist die Er-
bringung von Sicherheitsdienstleistungen, 
sicherheitsrelevanten Serviceleistungen und 
die Regelung der operativen Abläufe in den 
Terminals. 
Die Betätigungen umfassen zur Sicherstellung 
eines geordneten Flugverkehrs im Schwer-
punkt die Erbringung von Leistungen für die 
FDG, ihre Tochtergesellschaften und die im 
Bereich des Flughafens Düsseldorf tätigen 
Unternehmen. 
Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen 
beziehungsweise Geschäften berechtigt, die 
unmittelbar oder mittelbar dem vorstehend 
genannten Zweck zu dienen geeignet sind. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 30.000,00 EUR  
Flughafen Düsseldorf GmbH 30.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Flughafen Düsseldorf Security GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 97 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 508  -34  542 627 
Sachanlagen 508  -34  542 627 
Umlaufvermögen 2.422  -170  2.592 3.856 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.079  1.026  53 2.681 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 1.343  -1.196  2.539 1.175 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0  0 1 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der 
Vermögensverrechnung 179  128  50 38 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter 
Fehlbetrag 15  -851  867 - 
Summe AKTIVA 3.124  -927  4.051 4.522 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 0  0  0 33 
Gezeichnetes Kapital 30  0  30 30 
Gewinnrücklagen 3  0  3 3 
Jahresergebnis 851  1.751  -899 0 
Nicht gedeckter Fehlbetrag 15  -851  867 - 
Rückstellungen 2.170  243  1.927 1.788 
Verbindlichkeiten 954  -1.170  2.124 2.702 
Rechnungsabgrenzungsposten -  -1  1 - 
Summe PASSIVA 3.124  -927  4.051 4.522

Flughafen Düsseldorf Security GmbH 
98  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 30.822  5.466  25.356  23.023 
Sonstige betriebliche Erträge 144  66  79  48 
Materialaufwand 15.968  3.194  12.774  200 
Personalaufwand 12.472  453  12.020  9.997 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.513  116  1.398  13.346 
Abschreibungen 97  -2  99  103 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35  33  2  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 55  11  44  12 
Ergebnis nach Steuern 853  1.750  -897 -585 
Sonstige Steuern 2  0  2  2 
Erträge aus Verlustübernahme -  -  -  587 
Jahresergebnis 851  1.751  -899 0 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Umsatzrentabilität (in %) 2,8 6,3 -3,5 -2,6 
Mitarbeiteranzahl 194 -2 196 204 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
In 2023 erholte sich der Flughafen Düssel-
dorf weiter von den Auswirkungen der 
Corona-Pandemie. In 2023 wurden 
19.118.879 Passagiere abgefertigt. Das ist 
im Vergleich zum Vorjahr 2022 mit 16,07 
Mio. Passagieren ein Plus von 18,9 Prozent, 
blieb aber noch um 25,0 Prozent unter den 
Zahlen aus dem Vor-Corona-Jahr 2019. 
Die Anzahl der Flugbewegungen lag in 2023 
bei 151.577. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 
ist dies ein Zuwachs von circa 7,8 Prozent. 
Die Flugbewegungen liegen aber weiterhin 
um 32,9 Prozent unter denen aus dem Vor-
Corona-Jahr 2019. Somit konnte auch der 
Flughafen Düsseldorf, wie die anderen 
großen deutschen Verkehrsflughäfen, im 
Hinblick auf die Passagier- und Flugbe-
wegungszahlen noch nicht wieder das Vor-
Corona-Niveau erreichen. 
Die Flughafen Düsseldorf Security GmbH 
(FDSG) erzielte in 2023 deutlich mehr 
Umsätze mit Externen als im Wirtschaftsplan 
vorgesehen. Dort war ein Wert von 234 
Tausend Euro geplant, tatsächlich wurden 
857 Tausend Euro erzielt. Dies entspricht 
einem Überschuss von 623 Tausend Euro 
und einer Steigerung um +266 Prozent. Die 
Steigerung beruht auf einem Sondereffekt, 
der aus dem umfangreichen Umbau der 
Heinemann-Duty-Free-Stores resultiert. 
Unverändert werden die Umsatzerlöse der 
FDSG überwiegend mit Gesellschaften

Flughafen Düsseldorf Security GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 99 
beziehungsweise Geschäftsbereichen des 
FDG-Konzerns erzielt. Die FDSG erhielt in 
2023 von der Muttergesellschaft mehr als 
die geplanten Aufträge im Bereich der 
Service-Dienstleistungen. Die FDSG erhielt 
zudem einen ungeplanten Auftrag für den 
Einsatz eines Hundeführers samt Schutz-
hund und die ungeplante Beauftragung einer 
zusätzlichen Doppelstreife in der Nacht am 
Flughafenstandort Düsseldorf. 
Insgesamt lagen die Gesamtumsatzerlöse in 
2023 bei 30.822 Tausend Euro und sind 
damit um 5.466 Tausend Euro gegenüber 
dem Vorjahr 2022 gestiegen. 
Die im Geschäftsjahr 2023 erbrachten 
Sicherheitsdienstleistungen wurden wie in 
den Vorjahren auch in Teilen mit Hilfe des 
Einsatzes von Fremdpersonal des Dienst-
leisters Klüh Security GmbH abgedeckt. Im 
Geschäftsjahr 2023 lag die Anzahl der 
Beschäftigten zum 31. Dezember 2023 bei 
195 (Vorjahr: 194). 
Die Aufwendungen für Bewachungspersonal 
sind mit 15.711 Tausend Euro um 3.161 
Tausend Euro (25,2 Prozent) gegenüber 
dem Vorjahr 2022 gestiegen. 
Die Personalaufwendungen liegen in 2023 
mit 12.472 Tausend Euro um 158 Tausend 
Euro (1,3 Prozent) unter dem Wert des 
Wirtschaftsplans 2023. Hier machte sich 
positiv bemerkbar, dass die im Tarifab-
schluss vereinbarten Sonderzahlungen für 
2023 (Inflationsausgleich) steuer- und 
sozialabgabefrei waren. 
Das Geschäftsjahr 2023 der Flughafen 
Düsseldorf Security GmbH wurde mit einem 
positiven Ergebnis, welches deutlich besser 
als das im Wirtschaftsplan 2023 ausgewie-
sene Ergebnis ausfiel, abgeschlossen. Im 
Wirtschaftsplan 2023 war ein Ergebnis nach 
Steuern von 18 Tausend Euro prognostiziert. 
Tatsächlich liegt das Ergebnis der FDSG 
nach Steuern in 2023 bei 853 Tausend Euro 
(Vorjahr 2022: -897 Tausend Euro). 
Als finanzieller Leistungsindikator wird bei 
der FDSG der Umsatz bewertet. Gegenüber 
dem Vorjahr 2022 ist der Umsatz der Gesell-
schaft um 5.466 Tausend Euro gestiegen. 
Im Vergleich zur Wirtschaftsplanung 2023 
liegt der Umsatz der Gesellschaft um 3.214 
Tausend Euro über der Planung. 
Begründet ist dies, wie oben ausgeführt, 
unter anderem dadurch, dass aufgrund des 
gestiegenen Flugverkehrs und zusätzlichen 
Bestreifungen mehr Leistungen der Mutter-
gesellschaft als geplant abgerufen wurden. 
Die sonstigen Umsatzerlöse sind in 2023 mit 
857 Tausend Euro um 71,9 Prozent höher 
ausgefallen als in 2022 (ein Plus von 358 
Tausend Euro). 
Vermögens- und Finanzlage
Die Summe der Forderungen und sonstigen 
Vermögensgegenstände mit einer Restlauf-
zeit von bis zu einem Jahr stieg von 53 Tau-
send Euro in 2022 auf 1.079 Tausend Euro 
in 2023. Der Anstieg resultiert im Wesent-
lichen durch eine Forderung gegenüber der 
FDG, die im Vorjahr mit dem Intercompany-
Darlehen saldiert als Verbindlichkeit ausge-
wiesen wurde. Im Jahr 2023 wurde das 
Intercompany-Darlehen auf 0 Tausend Euro 
zurückgeführt. 
Die Abnahme der Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen ist durch 
geringere Rechnungen eines Fremdlieferan-
ten begründet (793 Tausend Euro gegen-
über 1.035 Tausend Euro im Vorjahr). 
Die Rückstellungsbildung für noch fehlende 
Rechnungen im Dezember stieg gegenüber 
dem Vorjahr von 1.202 Tausend Euro auf 
1.364 Tausend Euro. 
Die Senkung der sonstigen Verbindlichkeiten 
(67 Tausend Euro gegenüber 91 Tausend 
Euro im Vorjahr) ist bedingt durch die 
Senkung der Verbindlichkeiten aus Steuern. 
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat die 
Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen

Flughafen Düsseldorf Security GmbH 
100  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
positiven Cashflow in Höhe von 936 Tausend 
Euro erzielt. Der Mittelabfluss aus Finan-
zierungstätigkeiten beläuft sich in 2023 auf -
1.700 Tausend Euro und resultiert maßgeb-
lich aus Mittelabflüssen im Rahmen des Cash 
Pooling mit der FDG. Durch das konzern-
weite Cash Pooling und die Liquiditäts-
steuerung durch die FDG war die Gesell-
schaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 
jederzeit in der Lage, ihren fälligen 
Verbindlichkeiten nachzukommen. 
Die Eigenkapitalquote der FDSG lag in 2023 
mit 0 Tausend Euro bei 0,0 Prozent (2022: 
0,0 Prozent). Der nicht durch Eigenkapital 
gedeckte Fehlbetrag beträgt 15 Tausend 
Euro (2022: 867 Tausend Euro). 
Um in Zukunft wieder Gewinne zu erzielen, 
prüft die Gesellschaft weiterhin fortlaufend 
die Struktur- und Personalkosten. 
 
Chancen und Risiken
Der Luftverkehr hat sich in 2023 kontinuier-
lich erholt und die Bewegungs- und Passa-
gierzahlen sind gestiegen. Die Verkehrs-
zahlen erholten sich jedoch deutlich 
langsamer als im Wirtschaftsplan 2023 
prognostiziert. Der Flughafen Düsseldorf 
geht dennoch von weiter wachsenden Flug-
verkehr in 2024 aus. Dies führt zu einer 
verstärkten Abnahme von Service- und 
Sicherheitsdienstleistungen bei der FDSG. 
Ferner wird die Muttergesellschaft FDG in 
2024 die zusätzlichen Nachtstreifen fort-
führen, was den Umsatz der FDSG wachsen 
lassen wird. 
Unsicherheiten im Hinblick auf die weitere 
Entwicklung des Flugverkehrs bestehen 
insbesondere durch andauernden globalen 
Konflikte, die Inflation und die Erhöhung der 
Luftverkehrssteuer. 
Daneben besteht stets das Risiko von 
negativen Effekten aus Terroranschlägen 
und Streiks. 
Insgesamt wird in 2024 daher von einer 
stärkeren Frequentierung der Gebäude und 
stärkerem An- und Abreiseverkehr ausge-
gangen. Beides wird zu einem positiven 
Absatz der Service- und Security-Dienst-
leistungen der FDSG führen. 
Die FDSG hat im Jahr 2023 das Planergebnis 
übertroffen. Daher besteht auch die realis-
tische Chance, dass sich bei einer stetigen 
Erholung der Verkehrszahlen die Umsatz-
situation bei der FDSG stetig verbessert. Ein 
positiver Sondereffekt bei den externen Um-
sätzen, vergleichbar zu 2023, ist mangels 
Großbaustellen in 2024 eher nicht zu 
erwarten. 
Ausfallrisiken im Bereich der kurzfristigen 
Forderungen wird weiterhin durch ein 
konsequentes Mahnwesen sowie durch eine 
Kreditüberwachung Rechnung getragen. 
Der zum 31. Dezember 2022 ausgewiesene, 
nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbe-
trag konnte in 2023 deutlich reduziert 
werden. Da die Gesellschaft zu einem 
erheblichen Anteil für die 
Muttergesellschaft tätig ist, ist sie auch von 
der Entwicklung der Muttergesellschaft und 
damit von zuvor genannten Einflussfaktoren 
sowie dem Betriebsmittelkredit der FDG 
abhängig. 
In der Gesamtbetrachtung wird die aktuelle 
Entwicklung der Risikosituation der FDSG als 
grundsätzlich beherrschbar eingeschätzt. 
Die positive Fortführungsprognose ergibt 
sich aus der Unternehmensplanung der 
Gesellschaft und aus der bis zum 31. 
Dezember 2024 unkündbaren Betriebs-
mittelkreditlinie der Muttergesellschaft. 
Die FDSG wird weiterhin alle ihre Kosten-
strukturen optimieren. Um die nachhaltige 
Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des 
Unternehmens zu gewährleisten, wird die 
Optimierung von Prozessen und Betriebs-
abläufen fortgesetzt.

Flughafen Düsseldorf Security GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 101 
Die Gesellschaft erwartet für das Geschäfts-
jahr 2024 nach dem Wirtschaftsplan eine 
Steigerung der Umsatzerlöse von 0,5 Pro-
zent auf 30.991 Tausend Euro gegenüber 
dem tatsächlichen Umsatzerlös in 2023. 
Gemäß der Konzerngesamtstrategie soll die 
Ausführung von Sicherheitsdienstleistungen 
weiterhin auch durch eigenes Personal der 
FDSG gedeckt werden. 
Mit Blick auf das Ergebnis vor Steuern wird 
für das Jahr 2024 mit 130 Tausend Euro von 
einer Senkung gegenüber dem Geschäfts-
jahr 2023 ausgegangen. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Dr. Timo Klein

Flughafen Düsseldorf Energie GmbH 
102  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Flughafen Düsseldorf Energie GmbH
 
Firmensitz 
Flughafenstraße 105 
40474 Düsseldorf 
Telefon: 0211 421-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Versorgung des Areals Flughafen Düsseldorf 
mit elektrischer Energie, Wärme, Wasser und 
selbst erzeugter Nutzenergie sowie Betrieb 
der dafür erforderlichen Energieerzeugungs-
anlagen sowie der Netzinfrastruktur im 
Rahmen der Energieverteilung 
Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen 
beziehungsweise Geschäften berechtigt, die 
unmittelbar oder mittelbar dem vorstehend 
genannten Zweck zu dienen geeignet sind. 
Gegenstand der Gesellschaft kann es auch 
sein, Organ im Rahmen eines steuerlichen 
Organschaftsverhältnisses zu sein. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Flughafen Düsseldorf GmbH 25.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Flughafen Düsseldorf Energie GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 103 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 5.435  -595  6.030 6.315 
Sachanlagen 5.435  -595  6.030 6.315 
Umlaufvermögen 153  -329  482 879 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 100  100  0 321 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 52  -429  482 558 
Summe AKTIVA 5.587  -924  6.511 7.194 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 25  0  25 25 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
Rückstellungen 629  221  408 2.280 
Verbindlichkeiten 4.934  -1.145  6.078 4.889 
Summe PASSIVA 5.587  -924  6.511 7.194 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 13.355  123  13.232  14.349 
Sonstige betriebliche Erträge 18  -4  22  23 
Materialaufwand 12.077  277  11.800  13.011 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 51  20  31  52 
Abschreibungen 530  -6  537  506 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 184  154  30  44 
Ergebnis nach Steuern 531  -325  856 759 
Aufwendungen aus Gewinnabführung 531  -325  856  759 
Jahresergebnis 0  0  0 0

Flughafen Düsseldorf Energie GmbH 
104  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 
2023 Umsatzerlöse von 13.355 Tausend 
Euro (Vorjahr: 13.232 Tausend Euro). Damit 
wurden die geplanten Umsatzerlöse um 599 
Tausend Euro überschritten. 
Die Planüberschreitung ergibt sich durch 
höhere Verbrauchsmengen der FDG sowie 
einem reduzierten Betrieb der Blockheiz-
kraftwerke (BHKW). 
Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein 
Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung 
von 531 Tausend Euro (Vorjahr: 856 Tau-
send Euro). Dies ist in Höhe von 45 Tausend 
Euro über dem Planansatz. Dieser wird auf-
grund des bestehenden Gewinn- und Be-
herrschungsvertrags auf die Gesellschafterin 
Flughafen Düsseldorf GmbH abgeführt. 
Die Flughafen Düsseldorf Energie GmbH 
(FDE) stellt der FDG im Rahmen der Ver-
träge vom 28. April 2010 das Produkt 
Strom, das Produkt Kälte-Erzeugung und 
das Produkt Wärme-/Kälte-Verteilung zur 
Verfügung. 
Die Kündigungsfrist für das Produkt Strom 
beträgt 3 Monate. Für die Produkte Kälte-
Erzeugung und Wärme-/Kälte-Verteilung ist 
eine Kündigungsfrist 6 Monate vorgesehen. 
Der externe Strombezug ist 8 Prozent höher 
als das Vorjahresniveau. Der gesamte Netz-
durchsatz (inklusive externer Strombezug) 
ist um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr 
gestiegen. 
Dies ist auf die reduzierte Betriebsweise der 
BHKWs und die Betriebsweise der elek-
trischen Kältemaschinen zurückzuführen. 
Vermögens- und Finanzlage
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Ver-
mögenslage der Gesellschaft nur unwesent-
lich verändert. 
Das Anlagevermögen ist zum Vorjahr um 
595 Tausend Euro gesunken. Dies hängt im 
Wesentlichen mit Abschreibungen (530 
Tausend Euro) zusammen. 
Das Umlaufvermögen verringerte sich 
gegenüber dem Vorjahr um 329 Tausend 
Euro auf 152 Tausend Euro. 
Die Veränderung resultiert aus einer 
Steigerung der sonstigen Vermögensgegen-
stände (um 100 Tausend Euro) sowie der 
Reduzierung der Guthaben bei Kreditinsti-
tuten (um 429 Tausend Euro). 
Das Eigenkapital beträgt unverändert 25 
Tausend Euro. 
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 
629 Tausend Euro haben sich gegenüber 
dem Vorjahr um 221 Tausend Euro erhöht. 
Die Verbindlichkeiten sind um 1.145 Tau-
send Euro auf 4.933 Tausend Euro ge-
sunken. Die Verbindlichkeiten bestehen im 
Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten 
gegenüber verbundenen Unternehmen in 
Höhe von 4.916 Tausend Euro. 
Die Eigenkapitalquote beträgt unverändert 
0,4 Prozent (Vorjahr: 0,4 Prozent). 
 
Chancen und Risiken
Die Chancen und Risiken der künftigen 
Entwicklung der Gesellschaft liegen in der 
weiteren Novellierung der nationalen 
Regelung des Energiewirtschaftsrechts 
(EnWG). Ein weiteres Risiko liegt immer 
noch auf der Beschaffungsseite 
insbesondere durch weitere mögliche 
Strompreisanstiege und eine bleibende

Flughafen Düsseldorf Energie GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 105 
Erhöhung des Gaspreises. Außerdem ist die 
Stromproduktion in den Folgejahren durch 
die Teilabschaltung der BHKW-Motoren in 
Folge des hohen Gaspreises geringer als das 
Vorkrisenniveau. Die Gesellschaft geht 
weiterhin von einer Umlage der möglichen 
Preiserhöhungen an den Kunden aus. In der 
Gesamtbetrachtung wird die Risikosituation 
der FDE als gut beherrschbar betrachtet. 
Existenzbedrohende Risiken sind derzeit 
nicht erkennbar. Im Vergleich mit dem 
Vorjahr hat sich die Risikolage nicht 
nennenswert verändert. Da die Gesellschaft 
nur an die Muttergesellschaft liefert, ist sie 
von der Entwicklung der Muttergesellschaft 
und damit auch von deren Entwicklung 
abhängig. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Marcus Lechtenberg

Stadtwerke Düsseldorf AG 
106  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stadtwerke Düsseldorf AG
 
Firmensitz 
Höherweg 100 
40233 Düsseldorf 
Telefon: 0211 821-0 
info@swd-ag.de 
www.swd-ag.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Gegenstand des Unternehmens umfasst 
die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser 
und Wärme, die Entsorgung, den Hafen-
betrieb, Umweltschutzdienstleistungen sowie 
den Betrieb von Bädern. 
Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und 
Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung 
des Gesellschaftszwecks notwendig und nütz-
lich erscheinen. Sie kann sich zur Erfüllung 
ihrer Aufgaben anderer Unternehmen 
bedienen, sich an Unternehmen, die ihrem 
Zweck dienlich und förderlich sind, in jeder 
gesetzlich zulässigen Form beteiligen und 
solche Unternehmen erwerben oder errichten. 
Die Gesellschaft kann darüber hinaus zusätz-
liche Aufgaben für die Stadt Düsseldorf gegen 
marktübliche Vergütungen übernehmen. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Aktien 120.000.000,00 EUR  
EnBW Energie Baden-Württemberg AG 65.940.000,00 EUR 54,95 % 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 30.060.000,00 EUR 25,05 % 
GEW Köln AG 24.000.000,00 EUR 20,00 % 
 
Beteiligungen   
Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH 250.000,00 EUR 100,00 % 
Grünwerke GmbH 500.000,00 EUR 100,00 % 
MURVA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH 25.564,59 EUR 100,00 % 
MURVA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & 
Co. KG 25.564,59 EUR 100,00 % 
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 1.000.000,00 EUR 100,00 % 
Nahwärme Düsseldorf GmbH 33.759,00 EUR 66,00 % 
AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und 
Stadtreinigung mbH 2.091.000,00 EUR 51,00 % 
CleverShuttle Düsseldorf GmbH 12.500,00 EUR 50,00 % 
ID Quadrat Verwaltungsgesellschaft mbH 12.500,00 EUR 50,00 % 
Innovative Immobilien Duisburg Düsseldorf ID Quadrat 
GmbH & Co. Betriebsgesellschaft KG 250,00 EUR 50,00 %

Stadtwerke Düsseldorf AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 107 
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG 50.000,00 EUR 50,00 % 
Neuss–Düsseldorfer Häfen Verwaltungs-GmbH 12.500,00 EUR 50,00 % 
Niederrheinisch-Bergisches Gemeinschaftswasserwerk 
GmbH 766.940,00 EUR 50,00 % 
RheinWerke GmbH 12.500,00 EUR 50,00 % 
Wasserübernahme Neuss-Wahlscheid GmbH 25.600,00 EUR 50,00 % 
biogasNRW GmbH i.L. 25.000,00 EUR 50,00 % 
REMONDIS RHEIN-Wupper GmbH & Co. KG 2.505.370,00 EUR 49,00 % 
REMONDIS RHEIN-Wupper Verwaltungs GmbH 12.250,00 EUR 49,00 % 
Gemeinschaft für Energieeffizienz GmbH 6.600,00 EUR 26,40 %

Stadtwerke Düsseldorf AG 
108  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 1.024.567  22.055  1.002.513 975.355 
Immaterielle Vermögensgegenstände 29.673  13.353  16.320 6.261 
Sachanlagen 630.367  29.102  601.265 564.273 
Finanzanlagen 364.528  -20.400  384.928 404.821 
Umlaufvermögen 664.484  -19.240  683.725 500.318 
Vorräte 120.080  25.986  94.094 79.824 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 338.389  81.139  257.250 287.190 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 206.016  -126.366  332.381 133.304 
Rechnungsabgrenzungsposten 4.437  -1.311  5.748 4.537 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der 
Vermögensverrechnung -  0  0 88 
Summe AKTIVA 1.693.489  1.503  1.691.986 1.480.298 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 701.089  57.642  643.447 558.030 
Gezeichnetes Kapital 120.000  0  120.000 117.490 
Kapitalrücklage 190.186  0  190.186 190.186 
Gewinnrücklagen 244.262  67.859  176.403 178.913 
Bilanzergebnis -  -  - - 
Empfangene Ertragszuschüsse 31.160  -80  31.241 32.703 
Rückstellungen 361.668  -70.256  431.924 254.933 
Verbindlichkeiten 599.236  14.215  585.021 634.286 
Rechnungsabgrenzungsposten 335  -18  353 344 
Summe PASSIVA 1.693.489  1.503  1.691.986 1.480.298

Stadtwerke Düsseldorf AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 109 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 3.058.272  125.194  2.933.079  2.380.482 
Bestandsveränderungen 221  239  -18  602 
Andere aktivierte Eigenleistungen 6.156  4.179  1.977  444 
Sonstige betriebliche Erträge 62.497  25.593  36.905  10.437 
Materialaufwand 2.553.998  196.949  2.357.049  1.983.491 
Personalaufwand 124.822  8.058  116.764  109.310 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 150.264  -23.708  173.973  129.353 
Abschreibungen 50.696  3.636  47.061  45.233 
Erträge aus Beteiligungen 24.452  1.352  23.100  19.857 
Erträge aus Gewinnabführung 1.073  -1.720  2.792  0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 67.484  26.300  41.184  29.670 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 405  -9  414  545 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.019  3.411  608  164 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 242  -332  573  1.575 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.715  8.175  10.539  8.126 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 39.534  -47.879  87.413  32.103 
Ergebnis nach Steuern 151.341  -12.960  164.301 73.671 
Sonstige Steuern 4.699  -2.743  7.442  2.229 
Jahresergebnis 146.642  -10.217  156.859 71.442 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 48.003 Aufwendungen 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 2.066 Aufwendungen 
D.LIVE GmbH & Co. KG 688 Forderungen 
 46 Verbindlichkeiten 
 7.427 Erträge 
 2.529 Aufwendungen 
Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH 9 Forderungen 
 1.772 Verbindlichkeiten 
 2.055 Erträge 
 32.318 Aufwendungen 
Grünwerke GmbH 1.106 Forderungen 
 444 Erträge 
 2.716 Aufwendungen 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf 
GmbH 24.448 Aufwendungen 
Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH 138 Erträge 
Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 271 Erträge 
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 70.384 Verbindlichkeiten

Stadtwerke Düsseldorf AG 
110  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
 378.684 Erträge 
 389.702 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 2.352 Forderungen 
 11.324 Erträge 
 347 Aufwendungen 
Stadtentwässerungsbetrieb der LHD 1.867 Forderungen 
 3.639 Verbindlichkeiten 
 7.185 Erträge 
 355 Aufwendungen 
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf 
mbH & Co. KG 21 Forderungen 
 5.331 Erträge 
Tonhalle Düsseldorf gGmbH 412 Erträge 
Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH 739 Erträge 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 41,4 3,4 38,0 37,7 
Umsatzrentabilität (in %) 4,8 -0,6 5,3 3,0 
Mitarbeiteranzahl 1.192 38 1.154 1.092 
Stromverkauf (in GWh) 2.071,0 -1.356,7 3.427,7 3.557,0 
Gasverkauf (in GWh) 2.613,7 -1.587,7 4.201,4 4.830,6 
Wasserverkauf (in Mio. m³) 34,0 -12,2 46,2 45,6 
Fernwärmeverkauf (in GWh) 750,5 -280,1 1.030,6 1.200,3 
Thermische Abfallbehandlung (in Tsd. t) 395,6 6,8 388,8 404,4 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Das Gesamtertragsvolumen liegt mit 
3.154,1 Mio. Euro um 155,2 Mio. Euro über 
dem Vorjahreswert in Höhe von 2.998,9 
Mio. Euro. In den Gesamterträgen der 
Stadtwerke Düsseldorf AG sind Umsatz-
erlöse, Bestandsveränderungen, aktivierte 
Eigenleistungen, sonstige betriebliche 
Erträge sowie Erträge aus Beteiligungen, 
aus Ausleihungen, aus sonstigen Zinsen und 
aus Gewinnabführungsverträgen enthalten. 
Das Gesamtaufwandsvolumen liegt mit 
3.007,4 Mio. Euro um 165,4 Mio. Euro über 
dem Vorjahreswert in Höhe von 2.842,0 
Mio. Euro. Die Gesamtaufwendungen bein-
halten den Materialaufwand, den Personal-
aufwand, die Abschreibungen, die Konzes-
sionsabgabe, die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen, die Abschreibungen auf 
Finanzanlagen, Zinsen und ähnliche Auf-
wendungen, Aufwand aus Ergebnisab-
führungsverträgen, die Steuern vom 
Einkommen und vom Ertrag sowie die 
sonstigen Steuern. Die Umsatzerlöse (nach 
Abzug der Strom- und Energiesteuer auf 
Erdgas) betragen 3.058,3 Mio. Euro nach 
2.933,1 Mio. Euro im Vorjahr (+125,2 Mio. 
Euro). 
Die Umsatzerlöse aus dem Stromverkauf an 
Endkund*innen sind bei um 21,2 Prozent 
gesunkenen Absatzmengen um 108,4 Mio. 
Euro (+16,9 Prozent) auf 749,0 Mio. Euro 
gestiegen. Die Umsatzerlöse aus dem 
Stromeigenhandel sind bei um 46,2 Prozent 
niedrigeren Handelsmengen um 24,4 Mio.

Stadtwerke Düsseldorf AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 111 
Euro auf 167,9 Mio. Euro gesunken (-12,7 
Prozent). Die Umsatzerlöse aus dem Strom-
verkauf an Weiterverteiler liegen bei um 
39,6 Prozent geringeren Handelsmengen um 
31,0 Prozent unter dem Vorjahreswert 
(- 40,1 Mio. Euro). Der Stromverkauf aus 
der Kraftwerksvermarktung ist von 648,6 
Mio. Euro im Vorjahr bei um 6,9 Prozent 
geringeren Absatzmengen auf 683,6 Mio. 
Euro in 2023 gestiegen. Die Entgelte 
entwickelten sich entsprechend der starken 
Preisanstiege infolge der Marktsituation 
aufgrund der Energiekrise nach oben. Die 
Umsatzerlöse aus dem Gasverkauf an 
Endkund*innen sind bei um 17,1 Prozent 
gesunkenen Absatzmengen um 66,9 Prozent 
(+163,0 Mio. Euro) auf 406,7 Mio. Euro 
aufgrund von Preisanpassungen an die 
Preisanstiege auf der Beschaffungsseite 
gestiegen. Der Gasverkauf im Rahmen der 
übrigen Handelsgeschäfte verzeichnete 
aufgrund des hohen Preisniveaus im Vorjahr 
bei um 24,9 Prozent geringeren Absatz-
mengen einen deutlichen Rückgang der 
Erlöse um 188,3 Mio. Euro (-60,0 Prozent). 
Die Umsatzerlöse aus dem Fernwärmerkauf 
an Endkund*innen sind bei um 1,3 Prozent 
gesunkenen Absatzmengen um 55,9 Mio. 
Euro auf 145,8 Mio. Euro gestiegen (+62,2 
Prozent). 
Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen 
mit 62,5 Mio. Euro um 25,6 Mio. Euro über 
dem Vorjahreswert in Höhe von 36,9 Mio. 
Euro. Im Berichtsjahr waren gegenüber dem 
Vorjahr höhere Erträge aus der Auflösung 
von Rückstellungen auszuweisen (45,2 Mio. 
Euro in 2023 nach 6,7 Mio. Euro in 2022). 
Die Erträge aus dem Verkauf von Emissions-
zertifikaten sind von 23,5 Mio. Euro im 
Vorjahr auf 13,5 Mio. Euro in 2023 
gesunken. 
Der Materialaufwand beträgt 2.554,0 Mio. 
Euro nach 2.357,0 Mio. Euro im Vorjahr 
(+ 197,0 Mio. Euro) und ist damit stärker 
gestiegen als die Umsatzerlöse. Die Auf-
wendungen für Strombezug liegen trotz 
höherer Bezugspreise aufgrund geringerer 
Bezugsmengen mit 1.312,7 Mio. Euro um 
107,1 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert in 
Höhe von 1.419,8 Mio. Euro. Die Gasbe-
zugskosten sind dagegen deutlich gestiegen, 
von 308,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 597,4 
Mio. Euro in 2023 (+289,2 Mio. Euro). 
Außerdem gab es einen Anstieg bei den 
Aufwendungen für Emissionszertifikate 
(+ 24,8 Mio. Euro) und für Grünstromzerti-
fikate (+5,5 Mio. Euro). Die Aufwendungen 
für Netznutzungsentgelte belaufen sich im 
Berichtsjahr auf 377,7 Mio. Euro (Vorjahr: 
389,2 Mio. Euro). Der Personalaufwand liegt 
mit 124,8 Mio. Euro in 2023 um 8,1 Mio. 
Euro über dem Vorjahreswert in Höhe von 
116,8 Mio. Euro. In 2023 wurden Zahlungen 
für Inflationsausgleich in Höhe von 3,1 Mio. 
Euro geleistet. Zudem ist der Aufwand für 
Erfolgsbeteiligung ergebnisbedingt gegen-
über dem Vorjahr gestiegen. 
Die Abschreibungen auf immaterielle Ver-
mögensgegenstände sowie Sachanlagen 
sind investitionsbedingt von 47,1 Mio. Euro 
im Vorjahr auf 50,7 Mio. Euro gestiegen. 
Das Konzessionsabgabevolumen reduzierte 
sich in Abhängigkeit der durchgeleiteten 
Mengen von 49,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 
48,6 Mio. Euro in 2023 (-1,2 Mio. Euro). Die 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 
von 124,1 Mio. Euro in 2022 auf 101,7 Mio. 
Euro in 2023 zurückgegangen. Im Vorjahr 
war für drohende Verluste aus schwebenden 
Geschäften im Zusammenhang mit der 
Energiekrise eine Rückstellung in Höhe von 
33,1 Mio. Euro zu bilden. Das Finanz-
ergebnis in 2023 beträgt -56,5 Mio. Euro 
nach -25,4 Mio. Euro in 2022. 
Die Erträge aus Beteiligungen liegen um 1,4 
Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Die Er-
träge aus Ausleihungen des Finanzanlage-
vermögens liegen auf Vorjahresniveau. Die 
sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind 
von 0,6 Mio. Euro auf 4,0 Mio. Euro 
gestiegen. Die Abschreibungen auf Finanz-
anlagen betreffen mit -0,2 Mio. Euro im 
Wesentlichen die Abwertung der Beteiligung 
an der Sirius EcoTech Fonds Düsseldorf 
GmbH & Co. KG (Vorjahr: -0,6 Mio. Euro).

Stadtwerke Düsseldorf AG 
112  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen 
liegen aufgrund des gestiegenen Zins-
niveaus mit 18,7 Mio. Euro um 8,2 Mio. Euro 
über dem Vorjahreswert. Bei den Erträgen 
aus Ergebnisabführungsverträgen ist die 
Gewinnabführung der Grünwerke ausge-
wiesen. Bei den Aufwendungen aus Verlust-
übernahme in Höhe von -67,5 Mio. Euro 
handelt es sich um die Verlustübernahme 
der NGD (Vorjahr: -41,2 Mio. Euro). 
Das Ergebnis vor Steuern in 2023 liegt mit 
190,9 Mio. Euro um 60,8 Mio. Euro unter 
dem Vorjahreswert in Höhe von 251,7 Mio. 
Euro. Der Aufwand für Steuern vom Ein-
kommen und vom Ertrag liegt ergebnis-
bedingt und aufgrund der nicht steuer-
wirksamen Zuführungen zu Drohverlust-
rückstellungen im Vorjahr mit 39,5 Mio. 
Euro um 47,9 Mio. Euro deutlich unter dem 
Vorjahreswert in Höhe von 87,4 Mio. Euro. 
Der Jahresüberschuss beträgt für das Jahr 
2023 146,6 Mio. Euro nach 156,9 Mio. Euro 
im Vorjahr.  
Der Vorstand schlägt vor 57,6 Mio. Euro in 
die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. 
Der verbliebene Bilanzgewinn beträgt 89,0 
Mio. Euro, der als Dividende an die 
Anteilseigner ausgeschüttet werden soll. 
Vermögens- und Finanzlage
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die 
Bilanzsumme nur leicht um circa 0,1 Prozent 
erhöht. Investitionen im Netzausbau führten 
zu einer gegenüber dem Vorjahr von 59,3 
Prozent auf 60,5 Prozent leicht erhöhten 
Anlagenquote. Dabei wurden die Zugänge in 
den immateriellen Vermögensgegenständen 
und Sachanlagen durch die Abgänge im 
Finanzanlagevermögen teilweise kom-
pensiert. Das Umlaufvermögen ist im 
Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent 
gesunken, das Anlagevermögen gegenüber 
dem Vorjahr um 2,2 Prozent gestiegen. 
Bei dem Umlaufvermögen gab es unter-
schiedliche Entwicklungen. Im Vorrats-
vermögen war ein deutlicher Anstieg im 
Wesentlichen aufgrund des gestiegenen 
Preisniveaus bei den zu aktivierenden 
Emissionszertifikaten (+29,5 Mio. Euro) 
sowie den Lagerbeständen an Hilfs- und 
Betriebsstoffen (+8,4 Mio. Euro, davon 3,6 
Mio. Euro Ersatzschaufeln für die Kraft-
werksturbine) zu verzeichnen. Gegenläufig 
wirkte sich aufgrund der durchgeführten 
Kraftwerksrevision die Verringerung des 
Bestands an unfertigen Leistungen (-12,0 
Mio. Euro) aus. 
Die Forderungen aus Lieferungen und 
Leistungen sind im Wesentlichen aufgrund 
des höheren Preisniveaus gegenüber dem 
Vorjahr um 116 Prozent sehr deutlich 
angestiegen. Forderungen gegenüber 
Gesellschaftern und verbundenen Unter-
nehmen sowie Forderungen gegenüber 
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-
verhältnis besteht, stiegen stichtagsbedingt 
gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Mio. Euro 
an. 
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind 
im Wesentlichen aufgrund des deutlich 
niedrigeren Ausweises von kurzfristigen 
Forderungen aus Absicherungsgeschäften 
für die Beschaffung von Kraftwerksgas (-
62,3 Mio. Euro) sowie der im Berichtsjahr 
vollzogenen Veräußerung der zum Verkauf 
stehenden Emissionsrechte (Vorjahr: -20,0 
Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr deutlich 
um circa 64 Mio. Euro gesunken. Gegen-
läufig wirkten sich die im Vergleich zum 
Vorjahr höheren Steuervorauszahlungen und 
anrechenbaren Steuern (+ 16,6 Mio. Euro) 
aus. Bank- und Kassenbestände verzeich-
neten stichtagsbedingt gegenüber dem 
Vorjahr einen deutlichen Rückgang um 
126,4 Mio. Euro. 
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten 
verringerten sich gegenüber dem Vorjahr 
um 1,3 Mio. Euro. 
Der Vorstand schlägt vor, vom Jahresüber-
schuss 2023 in Höhe von 146,6 Mio. Euro

Stadtwerke Düsseldorf AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 113 
57,6 Mio. Euro in die anderen Gewinnrück-
lagen einzustellen. Der verbliebene Bilanz-
gewinn in Höhe von 89,0 Mio. Euro soll in 
voller Höhe ausgeschüttet werden. 
Das Eigenkapital vor Ausschüttung erhöht 
sich auf 701,1 Mio. Euro. 
Die empfangenen Baukostenzuschüsse für 
Fernwärme- und Wasseranschlüsse haben 
sich um 1,8 Mio. Euro aufgrund der plan-
mäßig ratierlichen Auflösungen leicht ver-
ringert. 
Bei den Rückstellungen ist gegenüber dem 
Vorjahr ein Rückgang von 16,3 Prozent zu 
verzeichnen. Wesentliche Gründe sind 
geringere Rückstellungen für Bezüge von 
Kraftwerksgas (-65,9 Mio. Euro) und 
geringere Rückstellungen für drohende 
Verluste aus schwebenden Geschäften (-
42,2 Mio. Euro). Dagegen stiegen die 
Rückstellungen für ausstehende Verpflich-
tungen um insgesamt 52,9 Mio. Euro an. 
Darin enthalten sind unter anderem Rück-
stellungen für ausstehende Kreditoren-
rechnungen, ausstehende Verpflichtungen 
gegenüber Kund*innen sowie für die Ab-
gabeverpflichtung von CO2-Zertifikaten. Die 
Steuerrückstellungen weisen gegenüber 
dem Vorjahr eine um 40,3 Mio. Euro 
geringere Höhe auch aufgrund des gegen-
über dem Vorjahr geringeren Steuerauf-
wands (-47,9 Mio. Euro) aus. Die Verbind-
lichkeiten stiegen gegenüber dem Vorjahr 
um insgesamt 2,4 Prozent an. In den 
einzelnen Positionen gab es unterschiedliche 
Entwicklungen. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsti-
tuten sind aufgrund planmäßiger Tilgungen 
um 2,0 Prozent gesunken. Die Höhe der 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen hat sich nahezu verdoppelt 
(+43,6 Mio. Euro). Im Vorjahr waren für 
diverse Bezüge Rückstellungen zu bilden, im 
Berichtsjahr lagen die entsprechenden 
Eingangsrechnungen zum Bilanzstichtag 
bereits vor. Insofern korreliert im Berichts-
jahr der Anstieg der Verbindlichkeiten mit 
der Reduzierung der Rückstellungen. Die 
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen 
Unternehmen verringerten sich stichtags-
bedingt leicht um 3,7 Prozent. Die sonstigen 
Verbindlichkeiten sanken im Wesentlichen 
aufgrund geringerer Verbindlichkeiten aus 
Steuern um insgesamt 5,5 Mio. Euro. Die 
passiven Rechnungsabgrenzungsposten 
haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht 
um circa 5,0 Prozent verringert. 
Zum Jahresende weisen die Stadtwerke 
Düsseldorf AG einen Finanzmittelbestand 
von 206,0 Mio. Euro (Vorjahr: 332,4 Mio. 
Euro) aus. Es bestehen insgesamt Verbind-
lichkeiten gegenüber Kreditinstituten in 
Höhe von 410,3 Mio. Euro (Vorjahr: 418,5 
Mio. Euro). Alle Darlehen lauten auf Euro 
und weisen zum Stichtag 31. Dezember 
2023 eine durchschnittliche Verzinsung von 
3,05 Prozent pro Jahr für festverzinsliche 
und 4,835 Prozent pro Jahr für variabel 
verzinsliche Darlehen auf. Insgesamt ver-
fügen die Stadtwerke Düsseldorf AG über 
freie kurz- bis mittelfristige Kreditlinien in 
Höhe von 312,5 Mio. Euro. Der zur Ver-
fügung stehende Avalrahmen von 29,8 Mio. 
Euro wurde zum 31. Dezember 2023 zu 
48,0 Prozent (14,3 Mio. Euro) planmäßig in 
Anspruch genommen. 
Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt 
94,3 Mio. Euro Investitionen in immaterielle 
Vermögensgegenstände und Sachanlagen 
getätigt. Die Stadtwerke Düsseldorf AG 
verbinden mit ihren Investitionen eine 
Positionierung als innovativer und klima-
freundlicher Infrastrukturentwickler und -
dienstleister im urbanen Raum für eine 
nachhaltige Zukunft. 
Das größte Investitionsvolumen floss in die 
Versorgungsinfrastruktur zur stabilen, 
effizienten und zukunftssicheren Versorgung 
mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser. Die 
Investitionen in das Stromnetz waren auch 
in diesem Jahr, neben der Aufrechterhaltung 
der Netzsubstanz, bestimmt durch Ausbau-
erfordernisse aufgrund der dynamischen 
Entwicklung der Stadt. Weiterhin wurde mit 
dem Rollout moderner Messeinrichtungen,

Stadtwerke Düsseldorf AG 
114  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
intelligenten Messsystemen und mess-
stellenbetriebsnaher Kommunikations-
infrastruktur sowie der Anpassung des 
Stromnetzes an die wachsende Elektro-
mobilität in der Stadt konsequent auf 
zukunftweisende Technologien gesetzt. Für 
die sukzessive Umstellung des Düsseldorfer 
Gasversorgungsgebiets von niederkalo-
rischem L-Erdgas auf hochkalorisches H-
Erdgas wurden die notwendigen Infra-
strukturanpassungen weiter vorangetrieben. 
Im Rahmen der Fernwärmeausbaustrategie 
der Stadtwerke Düsseldorf AG lag auch im 
Jahr 2023 ein wesentlicher Schwerpunkt auf 
der Erweiterung des Fernwärmenetzes. Die 
Kooperation mit Henkel bildet einen 
wesentlichen Beitrag zum konsequenten 
Ausbau und der weiteren Dekarbonisierung 
der Fernwärmeversorgung in Düsseldorf. 
Um zukünftig überschüssige Produktions-
abwärme von Henkel in das Fernwärmenetz 
einzuspeisen, starteten in diesem Jahr die 
Bauarbeiten für die Energiezentrale. Im 
Bereich Wasser wurden Investitionen in den 
Erhalt des Netzes sowie in die Sicherstellung 
der Wasserqualität getätigt. Hierzu startete 
in diesem Jahr das Projekt zum Neubau des 
Trinkwasserspeichers „Hochbehälter 6“. Als 
Teil des unternehmensweiten Mobilitäts-
konzepts konnten die Stadtwerke Düsseldorf 
AG auch in diesem Jahr einen weiteren 
Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der 
Landeshauptstadt Düsseldorf leisten, indem 
das Angebot an Ladepunkten für Elektro-
mobilität im privaten und (halb-) öffent-
lichen Raum für Kund*innen ausgebaut und 
die sukzessive Umstellung des Stadtwerke-
Fuhrparks auf Elektromobilität fortgesetzt 
wurde. Um die Chancen der Digitalisierung 
von unternehmensweiten Geschäftsprozes-
sen optimal nutzen zu können, investierten 
die Stadtwerke Düsseldorf AG weiter kon-
sequent in moderne und sichere IT-
Lösungen. Einen wesentlichen Schwerpunkt 
bildete dabei weiterhin das SAP-Umstel-
lungsprojekt auf die vierte Produktgenera-
tion S/4 HANA mit dem Ziel, die Prozess- 
und Systemlandschaft zu erneuern und auf 
bestehende und zukünftige Marktanfor-
derungen optimal anzupassen. 
Der Cashflow aus laufender Geschäfts-
tätigkeit beträgt 96,8 Mio. Euro. Bedeutende 
Einflussgrößen sind der Rohertrag (504,3 
Mio. Euro), der Personalaufwand (-124,8 
Mio. Euro) und der Saldo der sonstigen 
betrieblichen Erträge und Aufwendungen (- 
81,4 Mio. Euro). Weitere Einflussgrößen sind 
die Veränderungen der sonstigen Rückstel-
lungen (-30,1 Mio. Euro), die sonstigen 
Steuern (-4,7 Mio. Euro) sowie Ertragsteuer-
zahlungen (-125,1 Mio. Euro). Dazu 
kommen Working Capital Änderungen in 
Höhe von -63,2 Mio. Euro. Die Verände-
rungen des Cashflows aus laufender Ge-
schäftstätigkeit in Höhe von -285,8 Mio. 
Euro gegenüber dem Vorjahreswert (Vor-
jahr: 382,6 Mio. Euro) sind insbesondere 
zurückzuführen auf ein gesunkenes EBITDA 
(-26,1 Mio. Euro), veränderte Rückstel-
lungen (-160,2 Mio. Euro), gestiegene 
Ertragsteuerzahlungen (-62,9 Mio. Euro) 
und Änderungen des Working Capitals (-
42,6 Mio. Euro). Der Cashflow aus Inves-
titionstätigkeit beträgt -113,0 Mio. Euro. Er 
wird im Wesentlichen bestimmt durch 
Investitionen in immaterielle Vermögens-
gegenstände (-15,9 Mio. Euro) – insbe-
sondere für SAP S/4 HANA und Investitionen 
in Sachanlagen (-78,4 Mio. Euro) – insbe-
sondere im Bereich der Erneuerung und 
Erweiterung der Netze. Zahlungsmittel-
zuflüsse stammen im Wesentlichen aus dem 
Abgang von Finanzanlagen (+21,6 Mio.

Stadtwerke Düsseldorf AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 115 
Euro). Davon entfallen 18,5 Mio. Euro auf 
die Kapitalrückführungen des Gaskraftwerks 
(GHKW) Fortuna. 
Der Saldo der Ein- und Auszahlungen des 
Beteiligungsgeschäftes beeinflusst den 
Cashflow aus Investitionstätigkeit im Um-
fang von -41,6 Mio. Euro. Der im Vergleich 
zum Vorjahr (-87,9 Mio. Euro) um 25,1 Mio. 
Euro höhere Zahlungsmittelabfluss aus der 
Investitionstätigkeit resultiert im Wesent-
lichen aus den gestiegenen Aufwendungen 
aus Verlustübernahmen (- 26,3 Mio. Euro). 
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in 
Höhe von -110,2 Mio. Euro ist hauptsächlich 
auf die Ausschüttung des Bilanzgewinns 
2022 an die Gesellschafter (-89,0 Mio. Euro) 
sowie auf Zins- (-14,8 Mio. Euro) und 
Tilgungszahlungen (-10,9 Mio. Euro) zurück-
zuführen. 
Der um 14,6 Mio. Euro höhere Zahlungs-
mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit im 
Vergleich zum Vorjahr (-95,6 Mio. Euro) ist 
im Wesentlichen auf die höhere Ausschüt-
tung an die Gesellschafter zurückzuführen. 
Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit 
gesichert. 
 
Chancen und Risiken
Risiken 
Umfeld- und Branchenrisiken 
Nachdem die Eskalationen im Ukraine-Krieg 
im Vorjahr zu einer erhöhten Unsicherheit 
im Energiemarkt geführt haben, ist im Be-
richtsjahr eine Markterholung in Verbindung 
mit gesunkenen Marktpreisen zu erkennen. 
Die im Berichtsjahr stark gestiegene Infla-
tion sowie der Marktzins halten sich auf er-
höhtem Niveau. Die Störungen der Wirt-
schaftsbeziehungen durch Covid-Auswir-
kungen haben keine wesentliche Bedeutung 
mehr auf den Energiemarkt. Zu Beginn des 
Jahres wurden auf Grundlage von Vorgaben 
des Konzernrisikomanagements der EnBW 
AG Risikoszenarien zu den Auswirkungen 
der Energiekrise infolge des Ukraine-Krieges 
und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten 
definiert. Diese Risikoszenarien wurden 
sowohl für die Stadtwerke Düsseldorf AG als 
auch für die vollkonsolidierten Beteiligungen 
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH, Grün-
werke GmbH und AWISTA GmbH monetär 
bewertet und berichtet. Eine regelmäßige 
Anpassung der Risikoszenarien und deren 
Eintrittswahrscheinlichkeiten wurde gemäß 
der Entwicklung hinsichtlich der Gasliefer-
mengen, einer drohenden Gasmangellage, 
der Auswirkungen politischer Sanktionen 
sowie der Auswirkungen von Maßnahmen 
der Bundesregierung bis Mitte des Jahres 
vorgenommen. Auf diese Art konnte eine 
konzerneinheitliche und an den aktuellen 
Verlauf der Energiekrise angepasste Risiko-
berichterstattung sichergestellt werden. Mit 
der Entschärfung der Energiekrise wurden 
die Risikoszenarien ab Mitte des Jahres nicht 
mehr aktualisiert und somit für die Beurtei-
lung der Lage nicht mehr herangezogen. 
Vielmehr wurden die identifizierten Risiken 
in die fortlaufende Risikoberichterstattung 
integriert. Die Fachbereiche Energiehandel 
und Vertrieb nehmen regelmäßige Abstim-
mungen vor, um bei Vertriebsangeboten die 
volatile Marktsituation angemessen zu 
berücksichtigen und die Aussteuerung der 
Mengen punktgenau sicherzustellen. Hierbei 
geht es nicht nur um die Aussteuerung der 
Vertriebsaktivitäten, sondern auch um die 
Berücksichtigung weiterer Risiken. Im 
Zusammenhang mit den aktuell fallenden 
Großhandelsmarktpreisen für Strom und Gas 
beobachtet die Stadtwerke Düsseldorf AG 
am Markt Wettbewerber mit kurzfristiger 
Einkaufsstrategie, die aufgrund der kurz-
fristigen Beschaffung das aktuelle Preis-
niveau an die Kund*innen weitergeben 
können. Dieses Risiko wird im Rahmen der 
Beschaffungsstrategie regelmäßig überwacht 
und führt, falls erforderlich, zu Positions-

Stadtwerke Düsseldorf AG 
116  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
anpassungen. Die Profitabilität der Akquise-
produkte Strom und Gas wird engmaschig 
beobachtet. Zudem reagiert die Stadtwerke 
Düsseldorf AG auf die dynamische Entwick-
lung am Commodity-Markt mit einer 
kritischen Überprüfung des Produktportfolios 
sowie etwaigen Anpassungen an das Markt-
umfeld. Insgesamt wird die Eintrittswahr-
scheinlichkeit der Vertriebs-Risiken in Folge 
der Marktpreisentwicklung als mittel einge-
schätzt. Die monetäre Bewertung der 
Schadenshöhe entspricht der Klasse 4. 
Durch stark steigende Einflüsse einer 
politisch geförderten Energiewende (als 
Beispiel seien die Energieeinsparverordnung 
und Sanierungsquoten genannt) sinkt der 
Gas- und Fernwärmeabsatz im Vertriebs-
geschäft. Im Wesentlichen werden die Ein-
sparungen beim Verbraucher durch 
Gebäudesanierungsmaßnahmen realisiert, 
die in Teilen durch die Bundesregierung 
forciert werden. Sollten zukünftig weitere 
Fördermittel zur Gebäudesanierung zur 
Verfügung gestellt beziehungsweise die 
Richtlinien zur Energieeinsparung für 
Bestandsgebäude weiter verschärft werden, 
besteht das in seiner Eintrittswahrschein-
lichkeit mittlere Risiko, dass der Gas- und 
Fernwärmeabsatz über das bereits in der 
Planung verarbeitete Maß hinaus sinkt. Die 
Digitalisierung der Wirtschaft und damit die 
Durchdringung aller Branchen mit neuen 
Informations und Kommunikationstechno-
logien hat Auswirkungen auf die gesamte 
Wertschöpfungskette der Stadtwerke 
Düsseldorf AG. Sie führt zu einem veränder-
ten Kundenverhalten sowie sich ändernden 
Kundenbedürfnissen. Zudem ermöglicht sie 
es auch branchenfremden Unternehmen, 
den angestammten Markt des Energiesek-
tors zu durchdringen und damit die der-
zeitigen und künftigen Geschäftsfelder der 
Energiebranche zu besetzen. Dabei besteht 
das in seiner Eintrittswahrscheinlichkeit 
mittlere Risiko, dass einige der neuen Wett-
bewerber aufgrund von günstigeren Kosten-
strukturen und schnelleren Entscheidungs-
wegen sowie einer effizienteren Innovations-
rate auf kurze Sicht im Vorteil sind. Durch 
die Verabschiedung und Umsetzung einer 
Digitalisierungsstrategie sowie der Entwick-
lung von Modellen zur Optimierung von An-
wendungen, neuen Produkten und Services 
haben sich die Stadtwerke Düsseldorf AG 
auf diese Einflüsse vorbereitet. Das Geschäft 
mit privaten Strom- und Gaskund*innen 
steht bereits im Blickfeld verschiedener 
Wettbewerber. Sowohl durch verstärkte 
Vertriebsaktivitäten anderer Anbieter als 
auch aufgrund hoher Preissensibilität der 
Kund*innen besteht das in seiner Eintritts-
wahrscheinlichkeit mittlere Risiko von 
Mengen- und Margenverlusten. Die zur 
Regelung von Preisanpassungen erforder-
lichen Klauseln führen in der gesamten 
Branche immer wieder zu rechtlichen 
Auseinandersetzungen mit Kund*innen. 
Derartige Fälle sind grundsätzlich unver-
meidlich, da auch Klauseln, die zunächst der 
anerkannten Rechtslage entsprechen, durch 
die Entwicklung der Rechtsprechung immer 
wieder überholt und in Frage gestellt 
werden. Des Weiteren sind die techno-
logischen Auswirkungen insbesondere bei 
Vertriebskanälen (Internet, Apps), die 
demographische Entwicklung auf der 
Kundenseite sowie der vermehrte Einsatz 
von Energieberater*innen zu erwähnen. 
Durch den Einsatz neuer Vertriebswege und 
Zahlungsmöglichkeiten kann es zu dem 
mittleren Risiko einer gesteigerten Wechsel-
bereitschaft beziehungsweise zu einem für 
die Stadtwerke Düsseldorf AG negativ ver-
änderten Kundenverhalten kommen. Dieser 
Trend wird zudem durch steigende gesetz-
liche Kostenbestandteile beeinflusst, welche 
nicht mehr durch eine günstige Beschaffung 
aufgefangen werden können und damit jähr-
liche Preisanpassungen mit einer erhöhten 
Kundenabwanderung zur Folge haben. Die 
Stadtwerke Düsseldorf AG begegnet diesen 
Risiken mit einem integrierten Kunden-
lebenszyklus-Management mit Kunden-
bindungs- und Kündiger-Rückgewinnungs-
maßnahmen sowie einer weiteren Opti-
mierung des Marketingmix (Produkt, Preis, 
Distribution, Kommunikation). Zudem 
erfolgt die Entwicklung neuer, insbesondere

Stadtwerke Düsseldorf AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 117 
auf wechselwillige Kundengruppen zuge-
schnittene Produkte zur Teilhabe an Trends 
sowie der Ausbau digitaler Vertriebs-
aktivitäten bei der Stadtwerke Düsseldorf 
AG in den Bereichen Social Media, Internet, 
Apps sowie künstliche Intelligenz. Die sich 
zukünftig für die Stadtwerke Düsseldorf AG 
ergebenden Risiken sind abhängig von 
weiteren politischen Entscheidungen. Die 
Stadtwerke Düsseldorf AG begegnet den 
Entwicklungen mit einem konsequenten 
Risikomanagement und einer kontinuier-
lichen Analyse des politischen Umfeldes. 
Unternehmensstrategische Risiken 
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat einem 
Unternehmen durch Urteil untersagt, die 
Bezeichnung „Stadtwerke“ in seiner Firma 
zu führen. Ein wesentlicher Gesichtspunkt 
der Entscheidung war, dass das Unter-
nehmen nicht mehrheitlich in kommunaler 
Hand ist. Die Entscheidung bezieht eine 
Vielzahl weiterer Gesichtspunkte ein und 
lässt eine abschließende Aussage über die 
Beurteilung anderer Fälle nicht zu. Es ist 
möglich, dass Wettbewerber die Recht-
sprechung aufgreifen, um die Firmen ihrer 
Konkurrenten anzugreifen. Somit könnten 
auch die Stadtwerke Düsseldorf AG be-
troffen werden. Die Eintrittswahrschein-
lichkeit des Risikos wird allerdings als gering 
eingeschätzt. Der Bund der Energiever-
braucher hat die Berechtigung der Stadt-
werke Düsseldorf AG zur Verwendung der 
Firmenbezeichnung in Frage gestellt. In den 
Veröffentlichungen des Verbandes wird auf 
die Problematik hingewiesen. 
Leistungswirtschaftliche Risiken 
Prinzipiell besteht das aus Sicht der Stadt-
werke Düsseldorf AG geringe Risiko eines 
längeren Ausfalls eigener Kraftwerke. 
Sachschäden an den Kraftwerken sind durch 
die Allgefahrenversicherung versichert. Die 
im Jahr 2022 für den Block Gas und Dampf-
turbine-F (GuD-F) bestehende Betriebs-
unterbrechungsversicherung (BU-Versiche-
rung) wurde aufgrund eines geänderten 
Versicherungsangebotes zum 1. Januar 
2023 gekündigt. Die BU-Versicherung diente 
zur Deckung von Vermögensschäden, die 
aus einer Betriebsunterbrechung aufgrund 
versicherter Sachschäden resultieren. Mit 
dem Abschluss der BU-Versicherung war 
ursprünglich intendiert, das Risiko eines BU-
Schadens bei Eintritt eines Versicherungs-
falls mit Ausnahme des Selbstbehaltes 
abzuwenden. Die BU-Versicherung stellte 
mithin eine der wesentlichen Maßnahmen 
zur Abwendung des Risikos einer Betriebs-
unterbrechung von Block GuD-F dar. Simu-
lationen von Schadensereignissen haben 
gezeigt, dass die Stadtwerke Düsseldorf AG 
bei dem geänderten Versicherungsangebot 
zum 1. Januar 2023 den Großteil des BU-
Schadens selbst zu tragen hätte. Damit 
stünde eine deutlich erhöhte Versicherungs-
prämie nicht mehr in einem angemessenen 
Verhältnis zur Versicherungsleistung. Eine 
Prüfung über die EnBW AG Versicherungs-
vermittlung hat gezeigt, dass nicht zu er-
warten ist, dass zurzeit bessere, alternative 
Versicherungslösungen auffindbar seien. 
Dies zeigt sich auch im Wettbewerbsumfeld. 
In der Regel verzichten die deutschen Be-
treiber auf BU-Deckungen für ihre Gastur-
binen-Kraftwerke. Die Eintrittswahrschein-
lichkeit des Risikos wird als gering einge-
schätzt. Die monetäre Bewertung der 
potenziellen Schadenshöhe entspricht der 
Klasse 5. 
Die Stadtwerke Düsseldorf AG ist sowohl als 
Energieerzeuger als auch als Energieliefe-
rant am Energiemarkt auf Anbieter- und auf 
Käuferseite präsent. Das Risikomanage-
mentsystem des Energiehandels erfasst die 
Marktpreis- und Adressenausfallrisiken 
anhand der aktuellen Marktpreise, misst die 
Handelsergebnisse und überwacht die Ein-
haltung der Limite. Die eingeräumten Limite 
basieren auf dem jährlich vom Vorstand 
genehmigten Risikokapital. Für die notwen-
dige Risikotransparenz sorgen eine differen-
zierte Buchstruktur und ein detailliertes 
Berichtswesen, das die Information an die 
Entscheidungsund Risikoverantwortlichen

Stadtwerke Düsseldorf AG 
118  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
gewährleistet. Zentrales Organ der Risiko-
steuerung ist der regelmäßig tagende 
Risikoausschuss, in den verschiedene Fach-
bereiche entlang der Wertschöpfungskette 
sowie die Vorstandsmitglieder eingebunden 
sind. Die Kraftwerksvermarktung erfolgt im 
Rahmen einer konzeptionellen mittelfristigen 
Absicherung ihrer Rohmarge. Offene Risiko-
positionen aus der künftigen Stromerzeu-
gung einschließlich der korrespondierenden 
Brennstoffe (Erdgas) und Emissionszerti-
fikate werden durch entsprechende Hedge-
geschäfte an den Großhandelsmärkten 
gegen Marktpreisrisiken gesichert. Die 
Absicherung erfolgt über den Abschluss von 
Forward-Kontrakten und Financial Swaps. 
Der Einsatz von Standard-Terminprodukten 
erfordert eine stetige Anpassung an die 
Fahrweise der Kraftwerke beziehungsweise 
an die tatsächlich geforderten Vertriebs-
lastgänge im Rahmen der Kaskadierung und 
Profilierung. Eine durch Standardprodukte 
nicht weiter abbildbare Residualgröße resul-
tiert in einem Spotpreisrisiko (Restlastgang 
Strom und Gas). Daneben bestehen etwaige 
Preis- und Mengenabweichungen aus dem 
physischen Gasbezugsvertrag zwischen der 
Stadtwerke Düsseldorf AG und Equinor ASA 
(vormals Statoil ASA), Stavanger (Nor-
wegen). Beides zusammen wird im inte-
grierten Spotpreisrisiko zusammengefasst. 
Die physische Gaslieferung für die 
Stromerzeugung der Stadtwerke Düsseldorf 
AG erfolgt über einen langfristigen 
Gasbezugsvertrag aus Norwegen. Im 
Berichtsjahr wurde ein Konzept zur 
Preissicherung der Gasbezugsmengen aus 
dem langfristigen Liefervertrag konzipiert 
und durch die Gremien verabschiedet. Die 
Stromerzeugung sowie die 
korrespondierenden Brennstoffeinsätze 
einschließlich der notwendigen 
Emissionszertifikate werden sukzessive im 
Zeitablauf preisgesichert. Die Positionen für 
das Prognosejahr 2024 sind vollständig 
gesichert. Die Stadtwerke Düsseldorf AG 
erwarten für die gesicherte Position keine 
Beeinträchtigung ihrer geplanten Erzeugung. 
Die Positionen aus Gas-Lieferverpflichtungen 
im Vertriebsgeschäft der Stadtwerke 
Düsseldorf AG sind für das Prognosejahr 
2024 beschafft und gesichert. Die 
Beschaffung im Berichtsjahr wurde unter 
engmaschiger Beobachtung der 
Preisentwicklung vorgenommen. Aufgrund 
der im Beschaffungsjahr 2022 für das 
Lieferjahr 2024 stark gestiegenen Preise hat 
sich das Preisniveau der Beschaffungen 
signifikant erhöht. Im Zusammenhang mit 
den im Berichtsjahr gefallenen 
Großhandelspreisen für Strom und Gas 
beobachten die Stadtwerke Düsseldorf AG 
am Markt Wettbewerber mit kurzfristiger 
Einkaufsstrategie, die aufgrund der 
kurzfristigen Beschaffung das aktuelle 
Preisniveau an die Kund*innen weitergeben 
können. Dieses Risiko wird im Rahmen der 
Beschaffungsstrategie regelmäßig überwacht 
und führt, falls erforderlich, zu 
Positionsanpassungen. 
Personalrisiken 
Die Stadtwerke Düsseldorf AG sind weiterhin 
mit einem sich verstärkenden 
Fachkräftemangel sowie den Folgen des 
demografischen Wandels konfrontiert. In 
den nächsten 10 Jahren wird gut ein Drittel 
der Mitarbeiter*innen das Unternehmen 
altersbedingt verlassen, was insbesondere 
ein Risiko an Wissensverlust bedeutet. Die 
Zusammenarbeit von Beschäftigten 
unterschiedlicher Generationen gewinnt vor 
dem Hintergrund weiter an Bedeutung. Mehr 
als 600 Mitarbeitende weisen eine 
Betriebszugehörigkeit von 0 – 5 Jahren auf. 
Hier bleibt das Risiko der sogenannten 
Frühfluktuation, sodass in die 
Mitarbeiter*innen Bindung investiert werden 
muss. Die Stadtwerke Düsseldorf AG 
begegnen dieser Situation durch ihre 
Positionierung als attraktiver Arbeitgeber 
und durch Projekte zur Sicherstellung des 
Wissenstransfers von ausscheidenden 
Mitarbeiter: innen auf die neuen 
Aufgabenträger*innen. Dies wird unter 
anderem durch die Entwicklung einer 
strategischen quantitativen und qualitativen

Stadtwerke Düsseldorf AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 119 
Personalplanung mit einem Analysetool zur 
besseren Verknüpfung interner und externer 
Personaldaten unterstützt. Ein weiteres 
Risiko in Hinblick auf die 
Beschäftigtenstruktur ergibt sich durch 
einen geringen Frauenanteil. Dieses Risiko 
soll durch weitere gezielte Initiativen der 
Erhöhung des Frauenanteils auf allen 
Ebenen und in allen Job Familien minimiert 
werden. Neben Angeboten zur individuellen 
Weiterentwicklung speziell für Frauen wird 
das Netzwerk von Frauen im Unternehmen 
gestärkt. Eine erhöhte Transparenz der 
Mitarbeiter*innen - Benefits als Beitrag zur 
Work-Life-Balance und spezifische 
Kampagnen für weibliche Zielgruppen - 
zielen auf eine gezielte Ansprache weiblicher 
Kandidat*innen am Arbeitsmarkt ab. 
Aufgrund des schnelllebigen Wandels und 
häufiger auftretender „Arbeit im 
Krisenmodus“ besteht die Gefahr vermehrter 
Gesundheitsrisiken, sodass die Stadtwerke 
Düsseldorf AG als Arbeitgeber präventiv 
verstärkt Maßnahmen ergreifen, um 
Resilienz und physische Gesundheit der 
Mitarbeiter*innen zu stärken. 
Informationstechnische Risiken 
Um die Produktions- und Geschäftsprozesse 
effizient und kostengünstig durchzuführen, 
wird Informations- und 
Kommunikationstechnologie eingesetzt, 
welche sich auf aktuellem Stand der Technik 
befindet. Die komplexen Prozesse der 
Kraftwerke und Müllverbrennungsanlage, 
Strom-, Gas-, Fernwärme- und Wassernetze 
werden mit hochmoderner Leittechnik 
gesteuert. Die hohe Verfügbarkeit des IT-
Netzwerks und der IT-Applikationen sowie 
die Integrität und Vertraulichkeit der Daten 
haben deshalb im Unternehmen einen hohen 
Stellenwert. IT-Risiken werden durch hohe 
Sicherheitsstandards und umfassende 
Testverfahren vor einer Produktivsetzung 
minimiert. Ein fester Bestandteil dieser 
Standards sind die für alle Mitarbeiter*innen 
der Stadtwerke Düsseldorf AG verbindlichen 
Schulungen und Grundsätze zur Sicherheit 
in der Informations und 
Kommunikationstechnologie in Form von 
Unternehmensregelwerken. Trotzdem 
besteht prinzipiell das Risiko von externen 
Bedrohungen der IT durch vorsätzliche 
Handlungen (Hackerangriffe). Das Risiko 
zeichnet sich durch eine hohe Diversität der 
Bedrohungsarten und eine hohe Anzahl von 
potenziellen Zielen aus. Die 
Unternehmensgruppe Stadtwerke Düsseldorf 
AG als Teil der kritischen Infrastruktur rückt 
dabei zunehmend in den Fokus von 
Cyberkriminellen und ist wiederkehrend und 
immer häufiger gezielten und ungezielten 
Cyberangriffen ausgesetzt. Politisch 
motivierte Gruppierungen, die im Rahmen 
des Ukraine-Krieges gegen westliche 
Staaten aktiv werden, erhöhen die 
Bedrohungslage. Im Kontext von 
Digitalisierung und neuen digitalen 
Geschäftsmodellen entstehen durch die 
stetig wachsende Cyberkriminalität massive 
Gefährdungen für die aktuelle und 
zukünftige Geschäftstätigkeit der 
Stadtwerke Düsseldorf AG. Trotz einer 
Vielzahl von Steuerungsinstrumenten zur 
Minimierung des Risikos wird die 
Eintrittswahrscheinlichkeit insgesamt als 
hoch eingeschätzt. Die monetäre Bewertung 
der Schadenshöhe entspricht der Klasse 3. 
Das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 (IT-SiG 2.0) ist 
am 28. Mai 2021 in Kraft getreten und 
definiert ein hohes Mindestmaß an IT-
Sicherheit als „angemessenen Schutz“ für 
den Betrieb von kritischen Infrastrukturen. 
Die Stadtwerke Düsseldorf AG ist aufgrund 
dieser gesetzlichen Bestimmungen dazu 
angehalten, ein zertifiziertes 
Informationssicherheitsmanagementsystem 
(ISMS) zu betreiben. Bestandteil dieses 
Managementsystems ist die fortlaufende 
Identifizierung, Analyse, Behandlung und 
Überwachung von Risiken in der 
Informationssicherheit. Durch das 
eigenständige System QSEC-Suite erfolgt 
eine Erfassung und Überwachung dieser 
Risiken sowie der risikoreduzierenden 
Maßnahmen. Die regelmäßige Re- 
Zertifizierung durch externe Zertifizierer 
dokumentiert die Wirksamkeit des ISMS. Die

Stadtwerke Düsseldorf AG 
120  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Verschiebung des „Go live“ von S/4all HANA 
vom 1. Januar 2024 führt zu einem Risiko, 
deren monetäre Bewertung der Klasse 4 
entspricht. Angestrebt wird ein „Go live“ am 
1. Januar 2025. 
Finanzwirtschaftliche Risiken 
Die Finanzierungsrisiken der Stadtwerke 
Düsseldorf AG umfassen im Wesentlichen 
Liquiditäts-, Anlage- und Zinsrisiken. 
Hauptaufgabe des Liquiditätsmanagements 
ist es, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des 
Unternehmens sicherzustellen. Dafür 
werden der Liquiditätsbedarf sowie alle 
Zahlungsmittelflüsse fortlaufend ermittelt. 
Die Tochtergesellschaften NGD, Grünwerke 
und GHKW Fortuna sind über ein Cash- 
Pooling-Verfahren an die Stadtwerke 
Düsseldorf AG angeschlossen, um einen 
optimalen Liquiditätseinsatz in der Gruppe 
sicherzustellen. Der Umfang der 
zugesicherten Kreditlinien ist so 
dimensioniert, dass auch in einem 
schwierigen Marktumfeld ausreichende 
Liquiditätsreserven zur Verfügung stehen. 
Aufgrund der vorhandenen Liquidität, der 
freien kurz- bis mittelfristigen Kreditlinien 
mit einem Volumen von gegenwärtig 312,5 
Mio. Euro sowie des operativen Cashflows 
von 96,8 Mio. Euro sieht sich die Stadtwerke 
Düsseldorf AG keinen unmittelbaren 
Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Die Anlage-
risiken werden durch eine konservative 
Anlagestrategie minimiert. Bei der Anlage 
stehen gute Bonität und hohe Marktgängig-
keit im Fokus. Zinsrisiken bestehen auf der 
Aktivseite aus Bankguthaben sowie auf der 
Passivseite aus variabel verzinslichen Bank-
verbindlichkeiten. Zur Absicherung gegen 
Zinsrisiken aus variablen Darlehensbestand-
teilen werden gegenwärtig Zinsswaps einge-
setzt. Aktuell sind 125 Mio. Euro des variab-
len Finanzierungsvolumens gegen steigende 
Zinsen geschützt. Bestehende Zinsswaps 
werden gegenwärtig nicht in Bewertungsein-
heiten nach Paragraf 254 HGB einbezogen. 
Rechtliche Risiken 
Die unternehmerische Tätigkeit bringt eine 
Vielzahl rechtlicher Risiken mit sich, die aus 
den vertraglichen Beziehungen zu 
Kund*innen und Geschäftspartnern, aus den 
rechtspolitischen Entwicklungen wie zum 
Beispiel der Entwicklung des europäischen 
und nationalen Energierechts, der 
Entscheidungspraxis der Gerichte oder den 
Aktivitäten des Bundeskartellamtes unter 
geänderten kartellrechtlichen 
Rahmenbedingungen resultieren. Die 
Maßnahmen der Bundesregierung im Zuge 
der Energiekrise haben zu einer gestiegenen 
Dynamik bei Änderungen der rechtlichen 
Rahmenbedingungen geführt. Die möglichen 
Auswirkungen der diskutierten sowie der 
tatsächlich verabschiedeten rechtlichen 
Änderungen auf die Stadtwerke Düsseldorf 
AG wurden fortlaufend beobachtet und 
bewertet. Auf Grundlage der EU-
Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) 
kann bei schwerwiegenden Verstößen gegen 
den Datenschutz ein maximales Bußgeld von 
20 Mio. Euro beziehungsweise 4 Prozent des 
weltweiten Vorjahresumsatzes erhoben 
werden. Den damit einhergehenden Risiken, 
dass die Datenschutzorganisation nicht 
funktionsfähig ist beziehungsweise keine 
datenschutzkonforme Umsetzung in den 
Fachbereichen erfolgt, wird mit einer 
Vielzahl von internen 
Steuerungsinstrumenten begegnet. Die 
Eintrittswahrscheinlichkeit wird aus diesem 
Grund als sehr gering eingestuft. 
Keine den Bestand gefährdenden 
Risiken 
Bestandsgefährdende Einzelrisiken bestehen 
weder zum Abschlussstichtag noch zum 
Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses 
für die Stadtwerke Düsseldorf AG. Darüber 
hinaus konnte der Vorstand keine 
Interdependenzen erkennen, die sich zu 
einer Bestandsgefährdung für die 
Stadtwerke Düsseldorf AG im Geschäftsjahr 
2024 aufbauen könnten. 
Chancen

Stadtwerke Düsseldorf AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 121 
Das Chancenberichtswesen ist in das 
unternehmensweite Risikomanagement 
integriert, indem das Netzwerk der 
dezentralen iRM-Beauftragten in allen 
Fachbereichen und Beteiligungen auch für 
das Chancenmanagement genutzt wird. Für 
Planungszwecke sind bereits 
Chancenpotenziale verarbeitet, deren 
Eintrittswahrscheinlichkeit mit über 50 
Prozent erwartet wird. Fortschritt und 
technologischer Wandel müssen im Konsens 
mit der Politik, der ansässigen Wirtschaft 
und nicht zuletzt mit den Bürgerinnen und 
Bürgern erfolgen, um die langfristige 
Perspektive der Stadtwerke Düsseldorf AG 
zu erhalten. Die Stadtwerke Düsseldorf AG 
haben in ihrer Funktion als Grundversorger 
in Düsseldorf einen hohen Marktanteil im 
Bereich Strom und Gas. Durchlaufende 
Akquise-Tätigkeiten, unter anderem durch 
die Entwicklung neuer an die jeweilige 
Marktsituation angepasster Produkte, und 
die hohe Orientierung an der Zufriedenheit 
der Kund*innen arbeiten die Stadtwerke 
Düsseldorf AG laufend daran als Partner in 
der Region aufzutreten. Weiterhin wird in 
bestehenden und in der Entwicklung 
befindlichen Kooperationen mit anderen, in 
der Region ansässigen, lokalen 
Versorgungsunternehmen die Chance zum 
Heben von Synergiepotenzialen gesehen. Als 
weitere Chance wird die Entwicklung neuer 
und innovativer Geschäftsmodelle aufgrund 
der auch in der Energiewirtschaft 
voranschreitenden Digitalisierung gesehen. 
Die Stadtwerke Düsseldorf AG wollen von 
den sich ändernden Marktbedingungen im 
Bereich der Energie und Wasserversorgung 
profitieren. In Bezug auf das Risiko eines 
sinkenden Gas- und Fernwärmeabsatzes 
durch Gebäudesanierung besteht die 
Chance, dass die Stadtwerke Düsseldorf AG 
durch Forcierung des Fernwärmeausbaus 
und einer daraus resultierenden 
Überkompensation der Verluste aus der 
Gebäudesanierung per Saldo von einem 
Anstieg des Fernwärmeabsatzes profitieren 
kann. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Colette Rückert-Hennen  
 
1. Stellvertretung Vorsitz 
Klarissa Lerp  
 
2. Stellvertretung Vorsitz 
MdL Peter Blumenrath Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Rainer Allmannsdörfer EnBW Energie Baden-
Württemberg AG 
Dirk Benedix  
Volker Bloch  
Henning Brust Stadtwerke Düsseldorf 
AG 
Carsten Caspari Stadtwerke Düsseldorf 
AG

Stadtwerke Düsseldorf AG 
122  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Nadine Falk (ab 01.07.2023) EnBW Energie Baden-
Württemberg AG 
Catharina Geiselhart  
Jan Paul Giertz  
Ratsfrau Angela Hebeler Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Andreas Hoydem  
Jan Huth (bis 30.06.2023) EnBW Energie Baden-
Württemberg AG 
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Deborah Knopp  
Michael Kranenburg SWD Städt. Wohnungs-
Verwaltungs-GmbH 
Düsseldorf 
Petra Meerkamp  
Stephanie Peifer Stadtwerke Düsseldorf 
AG 
Carina Verlohr EnBW Energie Baden-
Württemberg AG 
Dr. Johannes Zügel EnBW Energie Baden-
Württemberg AG 
  
 
Vorstand 
 
Julien Mounier  
 
 
Dr. Charlotte Beissel  
Jan Huth (ab 01.07.2023)  
Hans-Günther Meier (bis 31.01.2023)  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 20 Mitgliedern 9 Frauen an (Frauenanteil 45,0 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent erreicht/überschritten.

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 123 
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH
 
Firmensitz 
Höherweg 200 
40223 Düsseldorf 
Telefon: 0211 821-2150 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist der Be-
trieb, die Wartung, der Ausbau und die Ver-
marktung von Strom-, Gas-, Fernwärme-
netzen sowie alle damit zusammenhängenden 
Geschäfte. Die Gesellschaft darf alle Maß-
nahmen treffen, die geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck zu fördern. Die Gesell-
schaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen 
zu errichten, andere ihr ähnliche Unter-
nehmen zu erwerben, sich an solchen zu 
beteiligen oder deren Geschäftsführung 
auszuüben. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 1.000.000,00 EUR  
Stadtwerke Düsseldorf AG 1.000.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 1.037  -64  1.101 1.272 
Finanzanlagen 1.037  -64  1.101 1.272 
Umlaufvermögen 192.299  3.238  189.060 155.360 
Vorräte 67.821  23.620  44.201 52.191 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 120.046  5.922  114.124 79.452 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 4.432  -26.304  30.736 23.717 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  -3  3 - 
Summe AKTIVA 193.336  3.171  190.165 156.632

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
124  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 1.000  0  1.000 1.000 
Gezeichnetes Kapital 1.000  0  1.000 1.000 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
Rückstellungen 39.394  -2.608  42.002 46.325 
Verbindlichkeiten 63.207  792  62.414 35.106 
Rechnungsabgrenzungsposten 89.735  4.987  84.748 74.201 
Summe PASSIVA 193.336  3.171  190.165 156.632 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 592.801  15.110  577.690  532.203 
Bestandsveränderungen 19.506  28.155  -8.648  3.019 
Sonstige betriebliche Erträge 8.220  1.694  6.526  2.043 
Materialaufwand 477.751  61.543  416.208  361.089 
Personalaufwand 114.915  9.881  105.035  104.332 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 98.583  2.351  96.232  96.865 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 24  -4  28  37 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.105  978  127  15 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21  -108  130  426 
Ergebnis nach Steuern -69.614  -27.733  -41.881 -25.394 
Sonstige Steuern -2.130  -1.432  -697  4.219 
Erträge aus Verlustübernahme 67.484  26.300  41.184  29.613 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Rheinbahn AG 943 Forderungen 
 4.777 Erträge 
 264 Aufwendungen 
Stadtwerke Düsseldorf AG 70.384 Forderungen 
 389.702 Erträge 
 378.684 Aufwendungen

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 125 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 0,5 -0,0 0,5 0,6 
Anlagendeckung (in %) 96,4 5,6 90,8 78,6 
Mitarbeiteranzahl 1.119 13 1.106 1.111 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft wurden 
über den Betrieb der Elektrizitäts-, Gas-, 
Fernwärme- und Wassernetze, der Strom- 
und Wärmeanlagen sowie den grundzu-
ständigen Messstellenbetrieb erzielt und 
resultierten in der Hauptsache aus den 
Transportleistungen und daraus verein-
nahmten Netzentgelten. Die dabei abzu-
rechnenden Netzentgelte für Strom und Gas 
wurden auf Basis der durch die BNetzA 
beschiedenen Erlösobergrenzen kalkuliert, 
mithin unterliegen sie der Regulierung. Des 
Weiteren beinhaltet diese Position auch die 
Erlöse aus der Abrechnung von Investitionen 
an die Stadtwerke Düsseldorf AG, der 
Eigentümerin des Netzes. 
Einen nennenswerten Einfluss auf die Ent-
wicklung der Umsatzerlöse hat neben dem 
individuellen Abnahmeverhalten, mit einem 
erkennbaren Trend zur Einsparung, die 
Temperaturentwicklung. Das Jahr 2023 wies 
insgesamt einen ähnlichen Verlauf im 
Vergleich zum Dreijahresmittel 2020 bis 
2022 auf, so dass keine wesentlichen 
temperaturbedingten Effekte hinsichtlich der 
Transporterlöse zu verzeichnen waren. 
Im Strombereich lagen die Transportmengen 
in 2023 mit 2,9 Terrawattstunden (TWh) 
(Vorjahr 3,1 TWh) leicht unter Vorjahres-
niveau. Die temperaturabhängigen Sparten 
Gas und Fernwärme pendelten sich ebenso 
auf Vorjahresniveau ein. Im Gasbereich war 
insgesamt ein Rückgang um 0,2 TWh auf 
9,0 TWh (Vorjahr 9,2 TWh) zu verzeichnen, 
die Fernwärme lag weiterhin bei 1,0 TWh 
(Vorjahr 1,0 TWh). In der Wassersparte 
verringerten sich hingegen die Transport-
mengen um 1,1 Mio. Kubikmeter (cbm) auf 
48,8 Mio. cbm (Vorjahr 49,9 Mio. cbm). 
Während sich die Netzentgelte in der Fern-
wärme im Vergleich zum Vorjahr um 0,07 
Cent/Kilowattstunde (kWh) auf 2,24 
Cent/kWh (Vorjahr 2,31Cent/kWh) 
verringerten, stiegen sie in den Sparten 
Strom, Gas und Wasser im Vergleich zum 
Vorjahr wie folgt an: Die Netzentgelte für 
das Düsseldorfer Versorgungsgebiet stiegen 
im Strom im Durchschnitt um 0,84 
Cent/kWh auf 4,87 Cent/kWh (Vorjahr 4,04 
Cent/kWh), im Gas für SLP und RLM-Kunden 
um 0,25 Cent/kWh auf 1,36 Cent/kWh 
(Vorjahr 1,11 Cent/kWh) und im Wasser um 
8,29 Cent/cbm auf 92,62 Cent/cbm (Vorjahr 
84,33 Cent/cbm). Damit im Zusammenhang 
stehende Mehr- oder Mindererlöse werden in 
allen Sparten jeweils spartenspezifisch 
periodenübergreifend ausgeglichen. 
Insgesamt erhöhten sich die Umsatzerlöse 
im Vergleich zum Vorjahr um 15,1 Mio. Euro 
auf 592,8 Mio. Euro (Vorjahr 577,7 Mio. 
Euro). Ursächlich hierfür sind im Wesent-
lichen folgende Sachverhalte: Über alle 
Sparten erhöhten sich die Umsatzerlöse aus 
Transportentgelten inklusive Umlagen im 
Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 
34,1 Mio. Euro. Dieser Anstieg beruht im 
Wesentlichen auf einem Zuwachs im Strom 
um 18,2 Mio. Euro sowie im Gas um 13,4 
Mio. Euro. Gegenläufig hierzu wirken sich 
rückläufige Umsatzerlöse aus Transport-
entgelten in der Fernwärme aus (-0,3 Mio.

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
126  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Euro), die bei in Summe konstanten Trans-
portmengen auf verminderte Preise zurück-
zuführen sind. 
Die Erlöse aus der Abrechnung von Dienst-
leistungen im Konzern sind gegenüber dem 
Vorjahr um 0,2 Mio. Euro auf 52,8 Mio. Euro 
angestiegen, ebenso wie die Erlöse aus 
KWK-Zuschuss (+ 2,8 Mio. Euro). Die Um-
satzerlöse aus der Mehr-/ Mindermengen-
abrechnung verringerten sich aufgrund der 
stark volatilen Preise um insgesamt 11,6 
Mio. Euro auf 64,2 Mio. Euro. Davon ist im 
Strom ein Rückgang um 37,1 Mio. Euro und 
im Gas gegenläufig ein Anstieg um 25,5 Mio. 
Euro zu verzeichnen. Zudem verringerte sich 
der Investitionsausgleich im Vergleich zum 
Vorjahr um 7,6 Mio. Euro auf 54,5 Mio. Euro 
(davon Strom um 14,5 Mio. Euro, gegen-
läufig in den übrigen Sparten ein Anstieg um 
6,9 Mio. Euro). Die prozentuale Verteilung 
der Umsatzerlöse hat sich im Vergleich zum 
Vorjahr in den Sparten Strom und Gas 
gegenläufig entwickelt. Wurde im Vorjahr in 
der Sparte Strom noch ein Anstieg und in 
der Sparte Gas als Folge des Russland-
Ukraine-Krieges ein Rückgang verzeichnet, 
so sind die Umsatzerlöse in der Gasver-
teilung um 5,5 Prozentpunkte gestiegen und 
die der Stromverteilung um 6,7 Prozent-
punkte gesunken. 
Im Materialaufwand sind die für die Gesell-
schaft wesentlichen Geschäftsbeziehungen 
aus Netznutzung der vorgelagerten Ebene, 
dem Bezug von Netzverlustenergie, dezen-
traler Energieeinspeisung, Pacht sowie Auf-
wendungen für Erneuerungs-, Erweiterungs- 
und Instandhaltungsmaßnahmen am Pacht-
gegenstand enthalten. 
In 2023 war im Vergleich zum Vorjahr ins-
gesamt ein Anstieg in Höhe von 61,5 Mio. 
Euro auf 477,8 Mio. Euro (Vorjahr 416,2 
Mio. Euro) zu verzeichnen, der im Wesent-
lichen aus gestiegenen Aufwendungen für 
das vorgelagerte Transportnetz um 9,8 Mio. 
Euro (davon Strom um 1,6 Mio. Euro und 
Gas um 8,2 Mio. Euro), aus gestiegenem 
Pachtzins (2,3 Mio. Euro) sowie aus um 3,9 
Mio. Euro höheren Aufwendungen aus Mehr-
/ Mindermengenabrechnungen (davon 
Strom 21,0 Mio. Euro geringere und Gas 
24,9 Mio. Euro höhere Aufwendungen) 
resultierte. 
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen 
sowie für Material im Rahmen der Inves-
titionsmaßnahmen erhöhten sich im Ver-
gleich zum Vorjahr um insgesamt 22,9 Mio. 
Euro. Zudem ist im Geschäftsjahr ein 
Anstieg für den Bezug von Netzverlust-
energie in Höhe von 16,4 Mio. Euro zu 
verzeichnen. In der prozentualen Verteilung 
der Materialaufwendungen ist die Entwick-
lung im Gas und Strom im Wesentlichen auf 
den gegenläufigen Effekten in der Mehr-/ 
Mindermengenabrechnung zurückzuführen. 
Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum 
Vorjahr um 9,9 Mio. Euro auf 114,9 Mio. 
Euro (Vorjahr 105,0 Mio. Euro). Grund 
hierfür sind im Wesentlichen die aus den 
Tarifverhandlungen resultierenden Einmal- 
und Sonderzahlungen. Die sonstigen be-
trieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 
98,6 Mio. Euro (Vorjahr 96,2 Mio. Euro) und 
betreffen im Wesentlichen Aufwendungen 
aus der Abrechnung des Dienstleistungs-
vertrags mit der Stadtwerke Düsseldorf AG. 
Über alle Bereiche ergab sich insgesamt ein 
negatives Ergebnis nach Steuern einschließ-
lich der sonstigen Steuern in Höhe von 67,5 
Mio. Euro (Vorjahr negatives Ergebnis nach 
Steuern 41,2 Mio. Euro). 
Auf Basis des Ergebnisabführungsvertrages 
führten die sich daraus ergebenden Erträge 
aus Verlustübernahme durch die Stadtwerke 
Düsseldorf AG zu einem ausgeglichenen 
Ergebnis. Zudem ergaben sich aus der 
körperschaft- und gewerbesteuerlichen 
Organschaft mit Ausnahme der Strom- und 
Energiesteuer sowie den sonstigen Steuern 
keine eigenen Steueraufwendungen bei der 
Gesellschaft.

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 127 
Vermögens- und Finanzlage
Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich die 
Bilanzsumme der Gesellschaft im Vergleich 
zum Vorjahr um 3,1 Mio. Euro und somit um 
1,7 Prozent auf 193,3 Mio. Euro (Vorjahr 
190,2 Mio. Euro). 
Das Anlagevermögen der Netzgesellschaft 
Düsseldorf mbH (NGD) reduzierte sich um 
0,1 Mio. Euro auf 1,0 Mio. Euro (Vorjahr 1,1 
Mio. Euro). Hierbei handelt es sich um Aus-
leihungen an Mitarbeitende. Unverändert zu 
den Vorjahren werden alle betriebsnot-
wendigen langfristigen Vermögensgegen-
stände durch die Gesellschaft von der 
Eigentümerin gepachtet. Der Bestand an 
unfertigen Leistungen stieg aufgrund des 
erhöhten Umfangs langfristiger Maßnahmen, 
welche zum Stichtag noch nicht abgeschlos-
sen waren, um 19,5 Mio. Euro auf 58,6 Mio. 
Euro (Vorjahr 39,1 Mio. Euro). Bis zur 
Fertigstellung der Maßnahmen und der 
entsprechenden Abrechnung mit der 
Stadtwerke Düsseldorf AG erfolgt eine 
Erfassung der unfertigen Leistungen in der 
Bilanz der Gesellschaft. Die Forderungen 
und sonstigen Vermögensgegenstände 
stiegen um 5,9 Mio. Euro und sind durch 
nachfolgend beschriebene Effekte geprägt. 
Die Forderungen aus Lieferungen und 
Leistungen erhöhten sich um 18,3 Mio. Euro 
auf 43,9 Mio. Euro (Vorjahr 25,7 Mio. Euro). 
Die Forderungen gegen die Gesellschafterin 
sanken um 8,4 Mio. Euro auf 70,8 Mio. Euro 
(Vorjahr 79,2 Mio. Euro). Die sonstigen 
Vermögensgegenstände verringerten sich 
um 4,0 Mio. Euro auf 5,3 Mio. Euro (Vorjahr 
9,3 Mio. Euro). Die Rückstellungen ver-
ringerten sich um 2,6 Mio. Euro auf 39,4 
Mio. Euro (Vorjahr 42,0 Mio. Euro), die 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen stiegen um 6,0 Mio. Euro auf 
58,2 Mio. Euro (Vorjahr 52,2 Mio. Euro) an. 
Im Wesentlichen resultiert der Anstieg aus 
Rückforderungen des Übertragungsnetz-
betreibers aufgrund einer Überzahlung der 
Abschläge für KWK-Zuschuss für das 
Kraftwerk. Die Höhe der Abschlagszah-
lungen basiert auf Prognosen und die 
Spitzabrechnung erfolgt turnusmäßig 
nachgelagert. Die sonstigen Verbindlich-
keiten verringerten sich um 2,7 Mio. Euro 
auf 3,3 Mio. Euro (Vorjahr 6,0 Mio. Euro). 
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten, 
der die eingenommenen Hausanschluss-
beiträge sowie Baukostenzuschüsse für die 
Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme 
beinhaltet, erhöhte sich um 5,0 Mio. Euro 
auf 89,7 Mio. Euro (Vorjahr 84,7 Mio. Euro). 
Baukostenzuschüsse für Wasser, welche im 
Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. August 
2021 vereinnahmt wurden, werden ebenfalls 
unter diesem Bilanzposten ausgewiesen. Ab 
dem 1. September 2021 vereinnahmte 
Baukostenzuschüsse für Wasser werden im 
Namen und auf Rechnung der Stadtwerke 
Düsseldorf AG vereinnahmt, sofern der 
Wasserhausanschluss nicht den überwiegen-
den Teil der Leistung ausmacht. 
Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin 
im Wesentlichen dadurch beeinflusst, dass 
sämtliche Leistungsverrechnungen mit der 
Stadtwerke Düsseldorf AG über gesonderte 
Verträge geregelt sind. Während die Ein-
nahmen aus Netzentgelten einer mengen- 
und preisgenauen Abrechnung unterliegen, 
erfolgen die Ausgaben grundsätzlich auf 
Basis monatlicher Abschläge mit nachge-
lagerter Spitzabrechnung. Von stetig 
wachsender Bedeutung ist die Vielzahl der 
sogenannten durchlaufenden Posten, wie 
zum Beispiel Konzessionsabgaben sowie 
Umlagen auf Netzentgelte, bei denen sich 
Einnahmen und Ausgaben jeweils in gleicher 
Höhe gegenüberstehen. Entscheidend für die 
Finanzlage ist auch, dass die Gesellschaft 
die Investitionen in die gepachteten Verteil-
netze nicht selbst tätigt, da der Finan-
zierungsbedarf aus Investitionstätigkeit 
ausschließlich beim Verpächter besteht. 
Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 54,5 
Mio. Euro (Vorjahr 62,1 Mio. Euro) in die 
gepachteten Netzanlagen und Betriebs-
mittel, die die Eigentümerin trägt, investiert.

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
128  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Zudem werden Leasingverträge grundsätz-
lich nicht von der Gesellschaft selbst, 
sondern über die Stadtwerke Düsseldorf AG, 
abgeschlossen. 
Die Leistungsaustausche zwischen der 
Stadtwerke Düsseldorf AG und der NGD 
werden über ein Cash-Pooling-System 
abgewickelt, über das regelmäßig eine 
Verrechnung der gegenseitig offenen 
Beträge zur Sicherung der Liquiditätslage 
vorgenommen wird. Im Geschäftsjahr 2023 
erfolgte kurz vor dem Bilanzstichtag eine 
Verrechnung zwischen den Gesellschaften, 
wodurch das Bankguthaben der NGD um 
26,3 Mio. Euro auf 4,4 Mio. Euro sank. 
Das Stammkapital in Höhe von 1,0 Mio. 
Euro ist hingegen extra gesichert und wird 
nicht vom Cash-Pooling erfasst. 
Die Eigenkapitalquote beträgt 0,5 Prozent 
und liegt somit auf Vorjahresniveau. 
Im Wesentlichen begründet durch das 
negative Ergebnis und einen Anstieg der 
Forderungen beträgt der Cashflow aus 
laufender Geschäftstätigkeit -68,6 Mio. Euro 
(Vorjahr negativer Cashflow aus laufender 
Geschäftstätigkeit 22,8 Mio. Euro). 
Im Cashflow aus Investitionstätigkeit 
werden die Zu- und Abgänge des Finanz-
anlagevermögens der Gesellschaft sowie von 
ihr vereinnahmte Zinsen gezeigt. Er beträgt 
1,2 Mio. Euro (Vorjahr positiver Cashflow 
aus Investitionstätigkeit 0,2 Mio. Euro). 
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 
beinhaltet überwiegend die Einzahlung aus 
Verlustübernahme der Gesellschafterin in 
Höhe von 41,2 Mio. Euro (Vorjahr positiver 
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 29,6 
Mio. Euro). Der nicht vom Cash-Pooling 
betroffene Finanzmittelbestand der Gesell-
schaft beträgt 4,4 Mio. Euro (Vorjahr 30,7 
Mio. Euro). 
Insgesamt erfolgt damit die Finanzierung 
der Gesellschaft grundsätzlich über die 
Alleingesellschafterin Stadtwerke Düsseldorf 
AG, mithin besteht eine Finanzmittelab-
hängigkeit sowohl von der Muttergesell-
schaft als auch weiterreichend von der 
Hauptanteilseignerin der Stadtwerke 
Düsseldorf AG, der EnBW Energie Baden-
Württemberg AG. Im Geschäftsjahr 2023 
war die Liquidität zu jedem Zeitpunkt 
gewährleistet. 
Chancen und Risiken
Risiken 
Die Vorgaben des Gesetzgebers fordern eine 
möglichst sichere, preisgünstige, 
verbraucherfreundliche, effiziente, 
umweltverträgliche und 
treibhausgasneutrale leitungsgebundene 
Versorgung der Allgemeinheit mit 
Elektrizität, Gas und Wasserstoff, die 
zunehmend auf erneuerbaren Energien 
beruht. Dies stellt die Netzbetreiber vor 
allem vor dem Hintergrund neuer 
gesetzlicher Vorgaben weiterhin vor große 
Herausforderungen. Der Gerichtshof der 
Europäischen Union (EuGH) hat am 2. 
September 2021 entschieden, dass 
Deutschland die Elektrizitäts- und die 
Erdgasbinnenmarkt-Richtlinien des Dritten 
Energiebinnenmarktpakets in Bezug auf die 
Unabhängigkeit der Regulierungsbehörden 
unzureichend umgesetzt hat. Die deutsche 
Gesetzgebung reagierte auf dieses EuGH-
Urteil, indem die StromNZV, die GasNZV, 
die GasNEV, die StromNEV und die ARegV 
nach Ablauf einer Übergangsfrist zeitlich 
gestaffelt außer Kraft treten werden. Für die 
außer Kraft getretenen Verordnungen muss 
die BNetzA Nachfolgeregelungen festlegen. 
Wie diese konkret ausgestaltet werden, ist 
noch nicht final absehbar. Vor allem durch 
die fortwährende Abstimmung mit 
Verbänden, die Beobachtung des Umfeldes, 
die Teilnahme an Konsultationen und nicht 
zuletzt durch diverse Beschwerdeverfahren 
gegen den Regulierer versucht die NGD die

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 129 
regulatorischen Herausforderungen positiv 
zu gestalten. 
Die Auswirkungen des demographischen 
Wandels und des Fachkräftemangels stellen 
die NGD weiterhin vor große Herausfor-
derungen. Es wird zunehmend schwieriger, 
die für den Betrieb der Netze benötigten 
qualifizierten Fachkräfte zu akquirieren. 
Erschwerend kommt hinzu, dass aufgrund 
der Altersstruktur aktuell viele Fachkräfte 
aus dem Unternehmen ausscheiden und das 
aufgebaute Wissen nicht zeitnah an neue 
Mitarbeiter*innen weitergegeben werden 
kann. Da die NGD den Entwicklungen durch 
Doppelbesetzungen und - unterstützt durch 
die Stadtwerke Düsseldorf AG - eine positive 
Arbeitgebermarke entgegensteuert, wird das 
Risiko derzeit als gering eingeschätzt. Das 
Risiko weist keine finanzielle Bewertung auf. 
Durch höhere Gewalt (zum Beispiel auch 
Epidemien/ Pandemien und militärische 
Konflikte) und allgemeine Großschadenser-
eignisse, zum Beispiel durch Unwetter, oder 
auch Rückwirkungen aus den zuvor genan-
nten Ereignissen können Risiken für den 
sicheren, zuverlässigen und leistungsfähigen 
Netzbetrieb entstehen. Die Eintrittswahr-
scheinlichkeit für dieses Risiko wird als 
mittel eingeschätzt. Die monetäre Bewer-
tung der potenziellen Schadenshöhe ent-
spricht der Klasse 4. 
Die Regulierung der BNetzA hat einen 
maßgeblichen Einfluss auf die Ertragslage 
der NGD. Grundsätzlich ergeben sich daraus 
sowohl Risiken als auch Chancen. Das 
Prinzip des Regulierungskontos sowie der 
jährlich an die Realität der dauerhaft nicht 
beeinflussbaren Kostenanteile anzupassen-
den Erlösobergrenze und damit der Netz-
nutzungsentgelte garantiert langfristig 
grundsätzlich den Gesamtausgleich. Kurz-
fristig können sich aufgrund von Ab-
weichungen zwischen geplanten und tat-
sächlich durchgeleiteten Mengen jedoch in 
einzelnen Jahren Erlöseinbußen ergeben, die 
regulatorisch erst in späteren Jahren 
ausgeglichen werden. Die Eintrittswahr-
scheinlichkeit dieses Risikos wird als mittel 
eingeschätzt. Die monetäre Bewertung der 
potenziellen Schadenshöhe entspricht der 
Klasse 4. 
Am 27. Mai 2023 ist das Gesetz zum Neu-
start der Digitalisierung der Energiewende 
(GNDEW) in Kraft getreten. Hierin werden 
die bisher geltenden Regelungen für die 
Abrechnung der Messentgelte durch die 
Messstellenbetreiber im MsbG geändert. Es 
ist vorgesehen, dass der Netzbetreiber 
gemäß Paragraf 30 MsbG einen von der 
Verbrauchsklasse abhängigen Anteil an den 
Kosten tragen muss. Das Risiko besteht 
darin, dass die NGD die zu tragenden Kosten 
nicht oder nicht vollständig anerkannt 
bekommt. Die neuen Regelungen werden ab 
dem 1. Januar 2024 angewendet. Im 
Dezember 2023 hat die BNetzA ein Eck-
punktepapier "zur Festlegung der Kosten 
des Messwesens" veröffentlicht, dem zu 
folge die Kosten über die Netzentgelte erlöst 
werden sollen. Bis zu einer endgültigen 
Festlegung bleibt das vorliegende Risiko 
zunächst bestehen. Die Eintrittswahrschein-
lichkeit dieses Risikos wird als sehr hoch 
eingeschätzt. Die monetäre Bewertung der 
potenziellen Schadenshöhe entspricht der 
Klasse 3. 
Weitere Risiken, die sich aus den gesetz-
lichen Vorgaben ergeben, bestehen in der 
Anwendung von Ermessensspielräumen in 
der Regulierungspraxis der BNetzA. Diese 
wurden durch die Novellierung des EnWG 
mit Wirkung ab 28. Dezember 2023 noch 
einmal erweitert. Abweichende Rechtsauf-
fassungen aber auch fehlerhafte Dateninter-
pretationen seitens der BNetzA können 
unsachgerechte Erlösminderungen bei den 
Verteilnetzbetreibern zur Folge haben. 
Hinsichtlich der bestehenden regulatorischen 
Risiken können sich aus den derzeitigen 
Überlegungen der BNetzA zur künftigen 
Ausgestaltung der Entgeltregulierung 
zusätzliche Risiken ergeben. Diese sind 
heute noch nicht abschließend bewertbar,

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
130  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
werden jedoch fortlaufend durch das 
Risikomanagement der NGD beobachtet, 
bewertet und berichtet. So plant die BNetzA 
beispielsweise die Dauer der Regulierungs-
perioden von fünf auf drei Jahre zu ver-
kürzen. Voraussetzung dafür wäre eine 
starke Beschleunigung der Prüfprozesse, die 
mit Durchschnittsbildungen und Pauscha-
lierungen erreicht werden soll. Darüber 
hinaus ist eine deutliche Reduzierung der 
Themen, die zurzeit als dauerhaft nicht 
beeinflussbaren Kosten (KAdnb) gelten, 
angedacht. 
Risiken in der Informationssicherheit können 
den sicheren, zuverlässigen und effizienten 
Betrieb der Verteilnetze ebenfalls erheblich 
gefährden. Die NGD betreibt daher ein 
zertifiziertes Informationssicherheits-
managementsystem (ISMS). Bestandteil 
dieses Managementsystems ist die fort-
laufende Identifizierung, Analyse, Behand-
lung und Überwachung von Risiken in der 
Informationssicherheit. Das IT-Sicherheits-
gesetz, an welchem sich das ISMS maßgeb-
lich orientiert, enthält beispielsweise die 
Anforderung zur Einführung von Systemen 
zur Angriffserkennung, die Zertifizierungs-
pflicht von IT/ OT-Herstellern in den 
kritischen Infrastrukturen sowie angepasste 
Bußgeldbeziehungsweise Pönalvorschriften. 
Die daraus entstehenden Kosten für 
beispielsweise die Ausrüstung der NGD-
Anlagen mit Angriffserkennungssystemen 
lassen sich derzeit noch nicht vollständig 
quantifizieren und stellen daher ebenfalls ein 
Risiko dar. Das Gesamtrisiko wird derzeit als 
gering eingeschätzt. Die monetäre Be-
wertung der potenziellen Schadenshöhe 
entspricht der Klasse 4. 
Das derzeitige Geschäftsmodell der Gesell-
schaft ist im Wesentlichen von der Pacht der 
Verteilnetze abhängig. Es ist nicht zu er-
warten, dass die Alleingesellschafterin, als 
Eigentümerin und energiewirtschafts-
rechtlich zur Entflechtung Verpflichtete, 
diese Pacht beendet. Sollten die Pacht-
gegenstände auf andere übergehen, 
bestünde grundsätzlich ein Risiko der 
Pachtbeendigung. Durch den Erwerb der 
Konzession bis zum 31. Dezember 2034 
besteht zurzeit kein Risiko. 
Vor allem Lieferanten mit kurzfristiger Be-
schaffungsstrategie könnten Insolvenz an-
melden. Lieferanten, die Kunden im Netz-
gebiet der NGD versorgen, würden dann 
gegebenenfalls die Rechnungen der NGD für 
Netzentgelte nicht mehr begleichen. Die 
entgangenen Erlöse müssten zur Insolvenz-
tabelle angemeldet werden. Die Höhe der 
dann aus dem Insolvenzverfahren noch zu 
erlösenden Entgelte und der Zeitpunkt 
dessen sind ungewiss. Aufgrund der neusten 
Änderung des Insolvenzrechtes und der bei 
der NGD etablierten Prozesse des Forde-
rungsmanagements wird das Risiko als 
gering eingeschätzt. Die monetäre Be-
wertung der potenziellen Schadenshöhe 
entspricht der Klasse 3. 
Unter Engpassmanagement fallen alle Maß-
nahmen, die ein Netzbetreiber einsetzen 
kann, um Leitungsüberlastungen durch 
Netzengpässe in seinem Netz zu vermeiden 
oder zu beheben. Hierunter fällt auch der 
baubedingte Kraftwerkseinsatz, bei dem 
Erzeugungsanlagen im Netz der NGD 
eingesetzt werden, um Begrenzungen an 
den Verbundkupplungen aufzufangen. Die 
Anzahl der Maßnahmen wird im Rahmen der 
Jahresfreischaltplanung von Amprion an die 
NGD kommuniziert und abgestimmt. 
Zusätzlich können Maßnahmen der NGD an 
unterspannungsseitigen Komponenten 
hinzukommen. Sollten die Kraftwerke in 
diesen Zeiten regulär nicht am Markt sein, 
muss die NGD diesen einen finanziellen 
Ausgleich zahlen. Insgesamt wird das Risiko 
als hoch eingeschätzt. Die monetäre 
Bewertung der potenziellen Schadenshöhe 
entspricht der Klasse 4. 
Bereits von der NGD beschaffte Verlust-
energiemengen müssten bei Ausfall des 
Lieferanten gegebenenfalls zu erhöhten 
Marktpreisen neu beschafft werden. 
Aufgrund der Lieferantenstruktur wird das 
Risiko jedoch insgesamt als sehr gering

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 131 
eingeschätzt. Die monetäre Bewertung der 
potenziellen Schadenshöhe entspricht der 
Klasse 0. 
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit einem 
Urteil vom 9. Juli 2019 über die Beschwer-
debefugnis eines Netznutzers dahingehend 
entschieden, dass Netznutzer Beschwerde 
gegen regulatorische Bescheide oder die 
Höhe der Netznutzungsentgelte einlegen 
können. Sollten Netznutzer in einem 
Verfahren obsiegen, hätte dies gegebenen-
falls zur Folge, dass bereits von der BNetzA 
gegenüber der NGD erlassene Bescheide 
korrigiert werden. Das Risiko, welches als 
sehr gering eingeschätzt wird, besteht darin, 
dass Bescheide der BNetzA nachträglich 
zurückgenommen, korrigiert oder neu 
beschieden werden und sich daraus für die 
NGD wirtschaftliche Nachteile ergeben. Die 
monetäre Bewertung der potenziellen 
Schadenshöhe entspricht der Klasse 4. 
Die Förderung von L-Gas ("Low calorific gas" 
= niedriger Brennwert) aus den deutschen 
und niederländischen Quellen ist stark 
rückläufig und muss durch H-Gas ("High 
calorific gas" = höherer Energiegehalt) 
vorwiegend aus Norwegen, Großbritannien 
und weiteren Quellen ersetzt werden. Das 
bedeutet, dass das Gasverteilernetz der 
NGD an die geänderte Gasbeschaffenheit 
angepasst werden muss. Die NGD war 
beziehungsweise ist in den Jahren 2021/ 
2022, 2025/ 2026 und 2028 von der 
Umstellung betroffen. Neben der möglichen 
Nicht-Anerkennung der Kosten durch die 
BNetzA können Probleme wie die Beschleu-
nigung/Verzögerung des Umstellprozesses, 
diverse technischen Probleme, Kommuni-
kationshindernisse und Sicherheitsaspekte 
zu Risiken führen, die derzeit jedoch als 
gering eingeschätzt werden. Die monetäre 
Bewertung der potenziellen Schadenshöhe 
entspricht der Klasse 3.Das von der NGD 
beschaffte CDMA450-Netz besteht unter 
anderem aus Komponenten der Firma 
Huawei und wird zurzeit von dieser Firma 
unterstützt. Huawei hat zum 31. Dezember 
2024 die Kündigung bezüglich des Supports 
des CDMA450-Netzes ausgesprochen. Das 
Kommunikationsnetz der NGD soll auf die 
neue Technologie LTE450 umgestellt 
werden. Die Migration beziehungsweise 
Umrüstung der Endgeräte wird circa zwei bis 
drei Jahre in Anspruch nehmen. Sollte es 
zwischen der Beendigung des Supports 
durch Huawei und der Umstellung der 
Endgeräte auf LTE450 zu technischen 
Problemen mit dem CDMA450-Netz 
kommen, besteht das als mittel einge-
schätzte Risiko der Beeinträchtigung 
insbesondere der Netzführung. Die 
monetäre Bewertung der potenziellen 
Schadenshöhe entspricht der Klasse 3. 
Im Rahmen des Einführungsprojektes S/4 
Hana für den Teilkonzern SWD ist auch die 
NGD von der SAP-Umstellung betroffen. 
Sollte es zu Problemen bei der Umstellung 
kommen, könnten beispielsweise die Pro-
zesse Entstörung, Wartung/ Instandhaltung 
beziehungsweise -setzung eingeschränkt 
sein. Darüber hinaus könnte die NGD ihren 
Zahlungsverpflichtungen gegebenenfalls 
nicht mehr fristgerecht nachkommen 
beziehungsweise die Erstellung des Jahres-
abschlusses oder die Erfüllung von weiteren 
Berichtspflichten wären gefährdet. Das 
Risiko wird als Konzernrisiko bei der Stadt-
werke Düsseldorf AG abgebildet. Es weist 
eine sehr hohe Eintrittswahrscheinlichkeit 
auf und die potenzielle Schadenshöhe 
entspricht der Klasse 3 bis 4. 
Die Risiken hinsichtlich der EU-Methan-
emissionsverordnung und des Redispatch 
2.0 können derzeit mangels sicherer Daten-
lage beziehungsweise aufgrund fehlender 
Erfahrungswerte nicht bewertet werden. 
Die finanzielle Leistungsfähigkeit der NGD 
wird durch einen zwischen der NGD und der 
Stadtwerke Düsseldorf AG geschlossenen 
Ergebnisabführungsvertrag sowie ein Cash-
Pooling-System gesichert. Hierdurch wird 
das finanzielle Risiko als gering einge-
schätzt. Das Risiko weist keine finanzielle 
Bewertung auf.

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
132  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Chancen 
Die Chancen für die Gesellschaft sind in der 
Umsetzung einer effektiven Zusammen-
arbeit mit den unterstützenden Einheiten 
der Stadtwerke Düsseldorf AG, dem 
weiteren Aufbau des Regulierungs-Know-
hows mit Fokus auf die Anreizregulierung 
sowie einer, im Zweifel zu erstreitenden, 
sachgerechten und unternehmensspezi-
fischen Netzentgeltregulierung zu sehen. 
Darüber hinaus müssen die Chancen, die der 
Gesetzgeber in den mannigfaltigen Energie-
themen eröffnet, beobachtet und ergriffen 
werden. Insbesondere das Messstellen-
betriebsgesetz bietet neben den großen 
Herausforderungen auch vielfältige Chancen 
für die Gesellschaft. Die bereits gewonnenen 
Erkenntnisse zeigen, dass die Zahl der 
Messsysteme wesentlich für den wirtschaft-
lichen Betrieb sein wird. Der Einbau der 
modernen Messeinrichtungen und der 
intelligenten Messsysteme erfolgte im 
Geschäftsjahr 2023 gemäß der vorge-
sehenen Rollout-Strategie. 
In Zusammenhang mit den Klimaschutz-
zielen der Stadt Düsseldorf, der Stadtwerke 
Düsseldorf Unternehmensgruppe, des 
EnBW-Konzerns, der Bundesregierung sowie 
auf europäischer Ebene werden auf länger-
fristige Sicht Chancen in Zusammenhang 
mit der künftigen Wärmegewinnung und 
deren Folgen für die künftige Netzinfra-
struktur gesehen. 
Auch der Ausbau der Ladepunkte für E-Fahr-
zeuge wird von Kundenseite zunehmend 
angefragt und ist zugleich vor dem Hinter-
grund der angestrebten Klimaneutralität der 
Stadt Düsseldorf bis zum Jahr 2035 zu 
sehen. Mit steigendem Ausbau der Lade-
infrastruktur sollte es einen positiven Effekt 
auf die Versorgungsaufgabe und damit auf 
die Effizienzsteigerung geben. 
Längerfristig erscheinen 
Prozessoptimierungen zusammen mit deren 
Digitalisierung als chancenreich. Folgende 
projektierte Ziele sind deshalb auch 
zukünftig von zentraler Bedeutung: 
 Verbesserte, klare und effiziente 
praktische Ausgestaltung der 
Zusammenarbeit zwischen der NGD 
und den dienstleistenden Bereichen 
der Stadtwerke Düsseldorf AG; 
 Durchführung fachbereichsüber-
greifender Analysen in Bezug auf 
organisatorischen Aufbau, proze-
durale Abläufe sowie Kommuni-
kationswege zur Effizienzsteigerung 
und Optimierung der Prozesse mit 
anschließender Implementierung im 
Unternehmen; 
 Parallele Umsetzung der Digitali-
sierungsroadmap zur Verbesserung 
der internen und externen Schnitt-
stellen verbunden mit einer nach-
haltigen Qualitäts- und Geschwindig-
keitsverbesserung.

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 133 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Julien Mounier  
 
Stellvertretung Vorsitz 
Klarissa Lerp  
 
Mitglied 
Jan Huth (ab 01.07.2023)  
Dr. Martin Konermann  
Hans-Günther Meier (bis 30.01.2023)  
Hien Pham  
André Tuttas  
  
 
Geschäftsführung 
 
Torben Beisch  
Gerhard Hansmann  
Hans-Jürgen Holthausen  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 6 Mitgliedern 1 Frauen an (Frauenanteil 16,7 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Grünwerke GmbH 
134  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Grünwerke GmbH
 
Firmensitz 
Höherweg 200 
40233 Düsseldorf 
Telefon: 0211 821-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist die 
Akquisition, die Planung, der Bau und Betrieb 
von Anlagen im Bereich regenerativer 
Energien sowie von Speicherkraftwerken 
einschließlich der Gründung und Akquisition 
von örtlichen Betreibergesellschaften zum 
vorgenannten Zweck. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 500.000,00 EUR  
Stadtwerke Düsseldorf AG 500.000,00 EUR 100,00 % 
 
Beteiligungen   
Grünwerke Verwaltungs GmbH 25.000,00 EUR 100,00 % 
Windpark Breitenbach GmbH 25.000,00 EUR 100,00 % 
Windpark Geldern GmbH 25.000,00 EUR 100,00 % 
Kemberg Windpark Management GmbH & Co. 
Betriebsgesellschaft KG 334,00 EUR 33,33 % 
Windpark Prützke II GmbH & Co. KG 200,00 EUR 33,33 % 
Windpark Lindtorf GmbH 6.500,00 EUR 26,00 %

Grünwerke GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 135 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 26.450  -1.489  27.940 30.266 
Immaterielle Vermögensgegenstände -  0  0 1 
Sachanlagen 14.945  -1.525  16.469 18.213 
Finanzanlagen 11.506  35  11.470 12.052 
Umlaufvermögen 16.197  -147  16.344 11.109 
Vorräte 5.312  3.977  1.335 924 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 9.211  -238  9.450 9.334 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 1.673  -3.886  5.559 850 
Rechnungsabgrenzungsposten 16  13  3 4 
Summe AKTIVA 42.663  -1.623  44.287 41.379 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 38.400  0  38.400 38.400 
Gezeichnetes Kapital 500  0  500 500 
Kapitalrücklage 37.891  0  37.891 37.891 
Gewinnrücklagen 9  0  9 9 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
Rückstellungen 1.231  -44  1.276 945 
Verbindlichkeiten 3.030  -1.578  4.608 2.031 
Summe PASSIVA 42.663  -1.623  44.287 41.379

Grünwerke GmbH 
136  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 4.906  -3.019  7.925  4.782 
Bestandsveränderungen 3.977  3.566  411  208 
Sonstige betriebliche Erträge 328  172  156  116 
Materialaufwand 1.177  364  813  701 
Personalaufwand 1.900  259  1.641  1.479 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.788  3.242  1.546  1.023 
Abschreibungen 2.123  30  2.093  2.042 
Erträge aus Beteiligungen 1.631  1.210  421  193 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 1  0  1  1 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 247  232  15  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27  -15  42  108 
Ergebnis nach Steuern 1.074  -1.721  2.795 -54 
Sonstige Steuern 2  -1  3  3 
Erträge aus Verlustübernahme -  -  -  56 
Aufwendungen aus Gewinnabführung 1.073  -1.720  2.792  - 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Stadtwerke Düsseldorf AG 1.106 Verbindlichkeiten 
 2.716 Erträge 
 444 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 90,0 3,3 86,7 92,8 
Anlagendeckung (in %) 145,2 7,7 137,4 126,9 
Verschuldungsgrad (in %) 11,1 -4,2 15,3 7,8 
Mitarbeiteranzahl 16 1 15 13 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die beiden bedeutsamsten finanziellen 
Leistungsindikatoren der Grünwerke sind die 
Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern 
(EBT). 
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft wurden 
über die Vermarktung der Energiemengen 
aus den regenerativen Erzeugungsanlagen 
erzielt. Durch die Vermarktung im Rahmen

Grünwerke GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 137 
des EEG ist das Unternehmen aktuell keinen 
Preis- und Absatzrisiken ausgesetzt. Die 
spezifischen Vergütungen sind für die Dauer 
von 20 Jahren zuzüglich Inbetriebnahmejahr 
festgeschrieben. 
Das Ergebnis der Grünwerke wird in erheb-
lichem Maße durch die Windausbeute sowie 
die Sonneneinstrahlung beeinflusst und 
unterliegt somit witterungsbedingten 
Schwankungen. 
Im Geschäftsjahr 2023 konnten Umsatz-
erlöse in Höhe von 4.906 Tausend Euro 
(Vorjahr 7.925 Tausend Euro) erzielt 
werden. Die aus den Erzeugungsmengen PV 
und Wind generierten Umsatzerlöse in Höhe 
von 4.576 Tausend Euro (Vorjahr 7.639 
Tausend Euro) liegen marktpreisbedingt um 
3.063 Tausend Euro unter dem Vorjahres-
erlös. Die durchschnittlichen Marktwerte für 
Wind und Solar lagen im Geschäftsjahr für 
den Großteil des Portfolios wieder unterhalb 
der garantierten EEG-Vergütung, weshalb 
die Einnahmen wieder größtenteils hierdurch 
bestimmt waren. 
Die Bestandsveränderungen in Höhe von 
3.977 Tausend Euro (Vorjahr 411 Tausend 
Euro) stammen aus den Entwicklungstätig-
keiten von neuen Windparkprojekten an 
Standorten in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-
Westfalen und Hessen sowie einem Solar-
park in Bayern. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe 
von 328 Tausend Euro (Vorjahr 156 Tausend 
Euro) resultieren im Wesentlichen aus einer 
Versicherungsleistung für einen Schadenfall 
an einem Windpark und aus Rückstellungs-
auflösungen sowie aus Pachtzahlungen für 
die drei PV-Anlagen im Anlagenpachtmodell. 
Der Personalaufwand der Gesellschaft liegt 
im abgelaufenen Jahr bei 1.900 Tausend 
Euro (Vorjahr 1.641 Tausend Euro) und 
korrespondiert mit dem Anstieg der Mit-
arbeiterzahl. 
Sonstige betriebliche Aufwendungen sind in 
Höhe von 4.788 Tausend Euro (Vorjahr 
1.546 Tausend Euro) angefallen und ent-
halten neben den Kosten für den allge-
meinen Geschäftsbetrieb auch Betriebs-
kosten der Bestandsanlagen sowie Auf-
wendungen für die Projektentwicklung. 
Insbesondere durch die oben genannten 
Entwicklungstätigkeiten von neuen Wind-
parkprojekten liegen die Aufwendungen 
deutlich oberhalb des Vorjahresniveaus. 
Das Finanzergebnis beträgt 1.851 Tausend 
Euro (Vorjahr 395 Tausend Euro) und ent-
hält im Wesentlichen Ausschüttungen aus 
Beteiligungen und Zinsaufwendungen für 
Kredite und Gesellschafterdarlehen. Die 
deutliche Abweichung zum Vorjahr resultiert 
im Wesentlichen aus höheren Ausschüt-
tungen der Beteiligungsgesellschaften, 
aufgrund der sehr hohen Marktwerte im 
Geschäftsjahr 2022. Auch die Rückflüsse aus 
den Finanzbeteiligungen unterliegen 
Schwankungen, die auf die klimatischen 
Rahmenbedingungen am jeweiligen 
Anlagenstandort und schwankende 
Marktwerte zurückzuführen sind. 
Das EBT der Grünwerke liegt bei rund 1.074 
(Vorjahr 2.795 Tausend Euro). 
Das Jahresergebnis beziffert sich nach Ab-
zug der Steuern auf 1.073 Tausend Euro 
(Vorjahr 2.792 Tausend Euro) und wird über 
den Ergebnisabführungsvertrag mit der 
Muttergesellschaft abgeführt. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage 
ihren finanziellen Verpflichtungen nachzu-
kommen. Der kurzfristige Liquiditätsbedarf 
wird bei Bedarf über die Cash-Pooling Ver-
einbarung mit der Gesellschafterin reguliert. 
Das Stammkapital in Höhe von 500 Tausend 
Euro ist hingegen extra gesichert und wird 
nicht vom Cash Pooling erfasst. Aufgrund 
der hohen Liquidität konnten über das Cash-
Pooling 8.000 Tausend Euro (Vorjahr 8.000

Grünwerke GmbH 
138  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Tausend Euro) an die Gesellschafterin aus-
geliehen werden. 
Im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich die 
Bilanzsumme der Gesellschaft im Vergleich 
zum Vorjahr um 1.623 Tausend Euro auf 
42.663 Tausend Euro im Wesentlichen be-
dingt durch die planmäßigen Abschrei-
bungen auf den Anlagebestand. Das Umlauf-
vermögen bleibt durch den aus dem Kassen-
bestand finanzierten Ausbau des Vorrats-
vermögens nahezu auf Vorjahresniveau. 
Das Finanzanlagevermögen erhöht sich um 
35 Tausend Euro im Wesentlichen durch die 
Einzahlung des Stammkapitals für die Ende 
2023 gegründete Windpark Geldern GmbH 
und einem Anstieg der sonstigen Auslei-
hungen durch die weitere Ausgabe von Mit-
arbeiterdarlehen. Die Windpark Geldern 
GmbH war im Berichtsjahr noch nicht 
operativ tätig. 
Die unfertigen Erzeugnisse/Leistungen in 
Höhe von 5.312 Tausend Euro (Vorjahr 
1.335 Tausend Euro) enthalten Leistungen 
für Wind-/ und PV - Projekte in der Eigen-
entwicklung im Wesentlichen zum Wind-
projekt in Geldern. 
Die Verbindlichkeiten haben zum 31. De-
zember 2023 einen Umfang von 3.030 Tau-
send Euro (Vorjahr 4.608 Tausend Euro). 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesell-
schaftern, im Wesentlichen aus Ergebnis-
abführungsvertrag und aus Gesellschafter-
darlehen betragen zum Abschlussstichtag 
2.307 Tausend Euro (Vorjahr 4.400 Tausend 
Euro). Die sonstigen Verbindlichkeiten (im 
Wesentlichen aus Steuern) belaufen sich 
zum Geschäftsjahresabschluss auf circa 106 
Tausend Euro (Vorjahr 167 Tausend Euro). 
Die Grünwerke verfügen über eine stabile 
Vermögensstruktur sowie eine solide Er-
tragslage. 
Chancen und Risiken
Im Rahmen eines kaufmännischen Dienst-
leistungsvertrages wird die Stadtwerke 
Düsseldorf AG (SWD AG) unter anderem 
damit beauftragt, das Risikoberichtswesen 
inklusive regelmäßiger Risikoberichte für die 
Gesellschaft durchzuführen und an die 
Geschäftsführung zu berichten. 
Hierfür wird das integrierte Risikomanage-
ment (iRM) angewendet. Durch die Ver-
zahnung von Risikomanagement und 
internem Kontrollsystem (Teilbereich 
Unternehmenssteuerung) zum iRM wurden 
die Prozesse und Methoden nach EnBW-
Konzernvorgaben für die SWD AG verein-
heitlicht. Insgesamt wird das iRM von der 
SWD AG für die Grünwerke überwacht. 
Die Aufgaben des iRM werden von der 
zentralen Organisationseinheit Risiko-
management sowie den Risikoverantwort-
lichen und den dezentralen iRM-Beauf-
tragten wahrgenommen. Die Maßstäbe ihrer 
Tätigkeit sind in einem verbindlichen Regel-
werk in Form einer unternehmensweit 
gültigen Richtlinie konkretisiert. 
Für die Grünwerke bestehen aktuell keine 
bestandsgefährdenden Risiken. Die spezi-
fischen Erlöse (Cent pro Kilowattstunde) für 
das bestehende Geschäft sind über die 
derzeitigen Regelungen des EEG abge-
sichert. Hiervon ausgenommen ist die PV-
Anlage in Bayern, die keine feste EEG-Ver-
gütung in Anspruch nimmt. Die sich hieraus 
ergebenen Risiken liegen der Wirtschaftlich-
keitsberechnung und der Investitionsent-
scheidung zugrunde. Auch für die zukünftig 
geplanten Anlagen werden bekannte 
Rahmenbedingungen bereits vor der 
Investitionsentscheidung in die Projekt-
kalkulation einbezogen beziehungsweise 
antizipiert. Das Risiko wird als gering 
eingeschätzt. 
Die Erträge der Grünwerke sind von den 
klimatischen Bedingungen am jeweiligen

Grünwerke GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 139 
Anlagenstandort (zum Beispiel Sonnenein-
strahlung, Windausbeute) abhängig. Diesem 
witterungsbedingten Ertragsrisiko wird ent-
gegengewirkt, indem ertragsabhängige 
Risiken teilweise in der Projektbewertung 
und Kaufpreisfindung antizipiert werden. 
Dennoch sind wirtschaftliche Risiken nicht 
gänzlich auszuschließen. 
Regenerative Erzeugungsanlagen beinhalten 
technische Risiken. Die Grünwerke sind be-
strebt, Schäden an ihren Anlagen durch 
entsprechende Wartungs- und Betriebs-
führungskonzepte zu vermeiden. Ferner wird 
versucht, ungeplante Ausfälle der Anlagen 
zeitnah zu beheben und auftretende Unter-
brechungen auf ein Minimum zu reduzieren. 
Das Risiko wird als gering eingeschätzt. 
Im Jahr 2023 haben die Grünwerke die 
BImSchG-Genehmigung für das Projekt in 
Geldern erhalten. Gegen diese Genehmigung 
wurde durch eine Privatperson Widerspruch 
sowie Klage beim Oberverwaltungsgericht 
Münster eingereicht. Es bestand somit das 
Risiko, dass bei einem Obsiegen des Klägers 
die zwischenzeitlich gestarteten Bautätig-
keiten gestoppt und die Infrastruktur wieder 
zurückgebaut werden müsste. Diese Klage 
wurde jedoch Anfang 2024 durch das 
Oberverwaltungsgericht Münster abgewiesen 
und keine Revision zugelassen, sodass keine 
weitere Risikobetrachtung mehr notwendig 
ist. 
Die Grünwerke wenden in Anlehnung an die 
SWD AG die Chancenberichterstattung 
gemäß EnBW-Konzernstandard an. Das 
Chancenberichtswesen ist in das unter-
nehmensweite Risikomanagement integriert. 
Neben der Akquisition weiterer schlüssel-
fertiger Projekte treiben die Grünwerke auch 
die eigenen Greenfield-Windprojekte sowie 
die Umsetzung von PV-Vorhaben weiter 
voran. Es ist geplant, entsprechende An-
träge nach dem Bundes-Immissionsschutz-
gesetz (BImSchG) einzureichen, die Geneh-
migung einzuholen und die Projekte nach 
Genehmigung in die Realisierung zu geben. 
Aus den oben genannten Aktivitäten der 
Gesellschaft ergeben sich konkrete Chancen 
für künftige Projekte. Für 2024 und die 
Folgejahre sind mehrere Eigenentwicklungen 
in Vorbereitung. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Ralf Zischke

Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH 
140  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH
 
Firmensitz 
Höherweg 100 
40233 Düsseldorf 
Telefon: 0211 821-69432 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau, 
der Betrieb, die Verwaltung, die Wartung und 
die Vermarktung des Blocks Finder GuD-
Anlage am Standort „Auf der Lausward“ 
(Block Fortuna) zur Erzeugung von elek-
trischer Energie und Wärme, ferner die 
Verpachtung des Blocks Fan den Gesell-
schafter. 
Die Gesellschaft kann alle Geschäfte 
vornehmen, die hiermit im wirtschaftlichen 
und rechtlichen Zusammenhang stehen, 
gleichartige Unternehmen in jeder gesetzlich 
zulässigen Form erwerben oder errichten 
sowie sich an solchen beteiligen. Sie kann 
sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer 
Unternehmen bedienen, die ihrem Zweck 
förderlich oder dienlich sind. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 250.000,00 EUR  
Stadtwerke Düsseldorf AG 250.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 221.748  -18.063  239.811 263.003 
Sachanlagen 221.748  -18.063  239.811 263.003 
Umlaufvermögen 2.403  -579  2.982 1.737 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.916  1.914  2 0 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 488  -2.493  2.981 1.737 
Summe AKTIVA 224.152  -18.642  242.793 264.740

Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 141 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 223.711  -18.423  242.134 264.076 
Gezeichnetes Kapital 250  0  250 250 
Kapitalrücklage 221.634  -18.500  240.134 262.034 
Gewinnrücklagen -  0  0 22 
Jahresergebnis 1.827  77  1.750 1.769 
Rückstellungen 174  70  105 307 
Verbindlichkeiten 266  -289  555 358 
Summe PASSIVA 224.152  -18.642  242.793 264.740 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
Umsatzerlöse 32.318  -728  33.046  33.405 
Sonstige betriebliche Erträge 12  -3  16  3 
Materialaufwand 1.830  -152  1.983  1.989 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 292  5  288  320 
Abschreibungen 28.348  -543  28.890  29.158 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 138  138  0  0 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 131  10  121  122 
Ergebnis nach Steuern 1.867  87  1.780 1.819 
Sonstige Steuern 40  10  30  50 
Jahresergebnis 1.827  77  1.750 1.769 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Stadtwerke Düsseldorf AG 1.772 Forderungen 
 9 Verbindlichkeiten 
 32.318 Erträge 
 2.055 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 99,8 0,1 99,7 99,7 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 0,8 0,1 0,7 0,7 
Anlagendeckung (in %) 100,9 -0,1 101,0 100,4 
Verschuldungsgrad (in %) 0,2 -0,1 0,3 0,3 
Umsatzrentabilität (in %) 5,7 0,4 5,3 5,3

Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH 
142  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Seit Abnahme der Gas- und Dampfkraft-An-
lage (GuD-Anlage) Block F wird die Erzeu-
gungsanlage an die Stadtwerke Düsseldorf 
AG (SWD AG) verpachtet. Die entsprechen-
den Pachterlöse der Anlage stellen die Um-
satzerlöse der Gesellschaft dar und sollen 
die handelsrechtlichen Aufwendungen der 
Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna (GHKW 
Fortuna) vollumfänglich decken. Die Um-
satzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr 
auf 32,3 Mio. Euro (Vorjahr 33,0 Mio. Euro). 
Der Materialaufwand in Höhe von 1,8 Mio. 
Euro resultiert maßgeblich aus sonstigen 
bezogenen Leistungen. Diese setzen sich in 
Höhe von circa 1,5 Mio. Euro aus nicht 
aktivierbaren Aufwendungen aus der 
Kostenverrechnung anteilig genutzter 
Wirtschaftsgüter der SWD AG sowie in Höhe 
von circa 0,3 Mio. Euro aus für das Grund-
stück anfallenden Erbbauzinsen zusammen. 
Die Abschreibungen auf immaterielle Ver-
mögensgegenstände des Anlagevermögens 
und Sachanlagen sind gegenüber dem 
Vorjahr auf 28,3 Mio. Euro gesunken 
(Vorjahr 28,9 Mio. Euro). Dies begründet 
sich infolge des in 2022 abgeschriebenen 
Terminalservers der GuD-Anlage Block F. 
Grundsätzlich werden die Abschreibungen 
durch die Anlagenfahrweise sowie den 
Komponentenaustausch des jeweiligen 
Jahres beeinflusst. 
In den sonstigen betrieblichen Aufwen-
dungen als weitere wesentliche 
Aufwandsposition sind die Aufwendungen 
aus dem Dienstleistungsvertrag zwischen 
der GHKW Fortuna und SWD AG in Höhe von 
0,2 Mio. Euro enthalten. 
Die Zinserträge in Höhe von 0,1 Mio. Euro 
resultieren aus Cashpooling-Forderungen 
gegenüber der SWD AG. 
Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich für 
das Jahr 2023 auf 2,0 Mio. Euro Dies ist 
maßgeblich auf den erhobenen Gewinn-
aufschlag im Rahmen der Verpachtung des 
Kraftwerks an die SWD AG zurückzuführen. 
Die sonstigen Steuern beinhalten die Grund-
steuer für das Grundstück. Des Weiteren 
sind im Geschäftsjahr 2023 unter Berück-
sichtigung steuerlicher Verlustvorträge 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in 
Höhe von 0,1 Mio. Euro angefallen. 
Der Jahresüberschuss für das Jahr 2023 in 
Höhe von 1,8 Mio. Euro weicht gegenüber 
dem Vorjahr nur minimal ab und liegt leicht 
über dem Niveau des Vorjahres. Dies ist im 
Wesentlichen auf geringere Abschreibungen 
infolge des in 2022 abgeschriebenen 
Terminalservers und damit einhergehenden 
geringeren Pachterträgen sowie auf 
vereinnahmte Zinserträge zurückzuführen. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme in Höhe von 224,2 Mio. 
Euro wird auf der Aktivseite der Bilanz 
überwiegend durch das Anlagevermögen in 
Höhe von 221,7 Mio. Euro bestimmt und 
betrifft insbesondere die technischen An-
lagen und Maschinen sowie Grundstücke. 
Das Umlaufvermögen weist einen Bestand in 
Höhe von 2,4 Mio. Euro aus und besteht aus 
Forderungen gegenüber der Gesellschafterin 
in Höhe von 1,9 Mio. Euro sowie aus dem 
Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 
0,5 Mio. Euro. 
Die Passivseite der Bilanz wird maßgeblich 
durch das Eigenkapital in Höhe von 223,7 
Mio. Euro bestimmt, welches im Wesent-
lichen mit 221,6 Mio. Euro die Kapitalrück-
lage, mit 1,8 Mio. Euro den Jahresüber-
schuss sowie mit 0,3 Mio. Euro das ge-
zeichnete Kapital beinhaltet. Darüber hinaus

Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 143 
sind als weitere Größen die Verbindlich-
keiten in Höhe von 0,3 Mio. Euro zu nennen, 
die sich fast ausschließlich aus Verbindlich-
keiten aus Lieferung und Leistungen 
zusammensetzen. 
Die GHKW Fortuna verfügt über eine stabile 
Vermögensstruktur sowie eine solide 
Ertragslage. 
Zum 31. Dezember 2023 weist die GHKW 
Fortuna einen Finanzmittelbestand in Höhe 
von 0,5 Mio. Euro aus. Das Vermögen 
besteht im Wesentlichen mit 173,0 Mio. 
Euro aus technischen Anlagen und 
Maschinen sowie mit 44,5 Mio. Euro aus 
Bauten auf dem Erbbaugrundstück. Die 
Passivseite der Bilanz wird maßgeblich von 
der Kapitalrücklage in Höhe von 221,6 Mio. 
Euro bestimmt. 
Der Finanzierungsbedarf wird durch eigene 
Mittel der Gesellschaft gedeckt. Die Aus-
zahlungen an die SWD AG erfolgen in Höhe 
des verbleibenden Liquiditätsüberschusses. 
Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen 
im Anlagevermögen in Höhe von 10,3 Mio. 
Euro durchgeführt. Die Investitionen bein-
halten im Wesentlichen im Rahmen der 
planmäßigen Revisionen ausgetauschte 
aktivierungspflichtige Vermögensgegen-
stände des Instandhaltungsvertrages mit 
Siemens. 
Der Cashflow aus der laufenden Geschäfts-
tätigkeit in Höhe von 27,9 Mio. Euro wird im 
Wesentlichen bestimmt durch das EBITDA 
(30,2 Mio. Euro) und der Zunahme der 
Forderungen gegen die Gesellschafterin 
Stadtwerke Düsseldorf AG (-1,9 Mio. Euro). 
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in 
Höhe von -10,1 Mio. Euro ergibt sich im 
Wesentlichen aus den Auszahlungen für 
Investitionen in das Sachanlagevermögen (-
10,3 Mio. Euro) und den erhaltenen 
Zinserträgen (0,1 Mio. Euro). 
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 
beträgt -20,3 Mio. Euro und resultiert aus 
der Reduktion der Kapitalrücklage (-18,5 
Mio. Euro), sowie aus der Ausschüttung an 
die Gesellschafterin Stadtwerke Düsseldorf 
AG (-1,8 Mio. Euro). 
 
Chancen und Risiken
Die GHKW Fortuna hat im Rahmen des 
Dienstleistungsvertrags die SWD AG damit 
beauftragt, das Risiko- sowie Chancen-
management durchzuführen. 
Die Organisation und Arbeitsweise des 
Risikomanagements dient dem Ziel, den 
wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu 
sichern, indem Risiken und Chancen laufend 
identifiziert und überwacht, die Risiken 
begrenzende Maßnahmen initiiert werden 
und die Berichterstattung an die Entscheider 
innerhalb des Unternehmens gewährleistet 
wird. 
Für die GHKW Fortuna sind aktuell keine 
bestandsgefährdenden Risiken bekannt. 
Vor dem Hintergrund der Ausgestaltung des 
Pachtvertrages können wesentliche Risiken 
auf Ebene der GHKW Fortuna aus der 
Verpachtung der GuD-Anlage an die SWD 
AG ausgeschlossen werden. 
Die GHKW Fortuna ist neben weiteren 
Tochtergesellschaften der SWD AG über ein 
Cash-Pooling-Verfahren an die SWD AG 
angeschlossen, um einen optimalen 
Liquiditätseinsatz in der Gruppe 
sicherzustellen. 
Wesentliche Chancen sind eng mit der 
Nutzung der GuD-Anlage Block F verknüpft. 
Als Bestandteil der strategischen Aus-
richtung der SWD AG wird die GuD-Anlage 
vorerst an die SWD AG verpachtet. Aufgrund 
der Ausgestaltung des Pachtvertrages ist ein 
wesentlicher Ergebnisbeitrag auch mittel-
fristig gesichert.

Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH 
144  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Dr. Jörn Grothe  
 
 
Jan Hauke Konrad von Breska

MURVA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 145 
MURVA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & 
Co. KG
 
Firmensitz 
Höherweg 100 
40233 Düsseldorf 
Telefon: 089 64143-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist der Er-
werb, die Vermietung, Verwertung und Ver-
waltung von Grundstücken und beweglichen 
Sachen und die Errichtung und Verwaltung 
von Baulichkeiten aller Art, sowie das 
Eingehen von Beteiligungen zu diesem 
Zweck; ausgenommen sind Tätigkeiten oder 
Geschäfte, die in Paragraf 34c der 
Gewerbeordnung aufgeführt sind. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 25.564,59 EUR  
Stadtwerke Düsseldorf AG 25.564,59 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 4.866  -1.749  6.614 8.363 
Sachanlagen 4.866  -1.749  6.614 8.363 
Umlaufvermögen 285  -180  465 436 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 47  18  29 0 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 239  -198  437 436 
Rechnungsabgrenzungsposten 1  -5  5 10 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter 
Fehlbetrag 2.875  -1.123  3.997 5.529 
Summe AKTIVA 8.027  -3.056  11.082 14.338

MURVA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG 
146  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 0  0  0 0 
Rückstellungen 2  -22  24 39 
Verbindlichkeiten 7.977  -2.737  10.714 13.658 
Rechnungsabgrenzungsposten 48  -296  344 641 
Summe PASSIVA 8.027  -3.056  11.082 14.338 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 3.320  -616  3.936  3.902 
Materialaufwand 0  0  0  3 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 59  11  48  47 
Abschreibungen 1.749  0  1.749  1.749 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5  5  0  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 207  -202  409  607 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 70  -13  83  118 
Ergebnis nach Steuern 1.240  -407  1.648 1.379 
Sonstige Steuern 116  0  116  116 
Jahresergebnis 1.124  -407  1.531 1.262 
Gutschrift / Belastung auf Kapitalkonten -1.124  407  -1.531  -1.262 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Alexandra Stingl MURVA Grundstücks-
Verwaltungsgesellschaft 
mbH 
Michael Weiß MURVA Grundstücks-
Verwaltungsgesellschaft 
mbH

Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & Co. Kommanditgesellschaft 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 147 
Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & 
Co. Kommanditgesellschaft
 
Firmensitz 
Zülpicher Straße 10 
40549 Düsseldorf 
www.antenneduesseldorf.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahr-
nehmung der Aufgaben, wie sie sich aus dem 
Landesmediengesetz für den Betrieb lokalen 
Rundfunks ergeben. Hierzu gehören insbe-
sondere die Beschaffung technischer Ein-
richtungen, wie sie sie zur Produktion und zur 
Verbreitung lokalen Rundfunks erforderlich 
sind, sowie deren Verfügbarmachung. Da-
neben sind dem Vertragspartner die zur 
Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen 
Mittel im vertraglich bestimmten Umfang zur 
Verfügung zu stellen. Die Verbreitung von 
Hörfunkwerbung gehört ebenfalls zum 
Unternehmensgegenstand. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 520.000,00 EUR  
Lokalfunk Düsseldorf Presse Beteiligungsgesellschaft 
mbH & Co. KG 390.000,00 EUR 75,00 % 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 130.000,00 EUR 25,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Beteiligungen   
Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH 26.000,00 EUR 100,00 %

Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & Co. Kommanditgesellschaft 
148  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 318  209  109 190 
Sachanlagen 283  215  68 145 
Finanzanlagen 26  0  26 26 
Umlaufvermögen 1.231  105  1.126 1.507 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 210  -5  215 277 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 1.021  110  911 1.230 
Rechnungsabgrenzungsposten 2  0  2 0 
Summe AKTIVA 1.551  313  1.238 1.697 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 520  0  520 520 
Kapitalanteile 520  0  520 520 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
Rückstellungen 236  31  205 246 
Verbindlichkeiten 795  283  512 931 
Rechnungsabgrenzungsposten -  -  - - 
Summe PASSIVA 1.551  313  1.238 1.697

Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & Co. Kommanditgesellschaft 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 149 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 2.838  274  2.564  2.645 
Sonstige betriebliche Erträge 27  -16  43  188 
Materialaufwand 1.339  39  1.300  1.330 
Personalaufwand 82  -28  110  50 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 785  -7  793  678 
Abschreibungen 57  -13  70  71 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0  -4  4  7 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 88  38  50  104 
Ergebnis nach Steuern 514  234  280 592 
Jahresergebnis 514  234  280 592 
Vorabausschüttung 514  234  280  592 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 33,5 -8,5 42,0 30,6 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 98,8 45,0 53,8 113,9 
Umsatzrentabilität (in %) 18,1 7,2 10,9 22,4 
Mitarbeiteranzahl 1 -1 2 1 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH

IDR-Konzern 
150  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
IDR-Konzern

IDR-Konzern 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 151 
Umsatzerlöse (Gesamtvolumen 46,9 Mio Euro)
 
Eigenkapital (Gesamtvolumen 96,7 Mio Euro)
 
Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
IDR Nord Eins GmbH & Co. KG
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien
Zwei GmbH & Co. KG
Bünger Bau- und
Projektmanagement GmbH
IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien
Drei GmbH & Co. KG
Weitere Beteiligungen
Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
IDR Bahn GmbH & Co. KG
IDR Nord Eins GmbH & Co. KG
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien
Drei GmbH & Co. KG
Hafen Düsseldorf-Reisholz
Entwicklungsgesellschaft mbH
IDR Süd Eins GmbH & Co. KG
Weitere Beteiligungen

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
152  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
kontakt@idr.de 
www.idr.de 
 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Gegenstand des Unternehmens ist der 
Erwerb, die Verwaltung und Verwertung von 
Immobilien aller Art; die Vermittlung von 
Grundstücksgeschäften jeder Art; die Er-
richtung und der Betrieb von Bahnanlagen, 
Anschlussgleisen, Wasserverladeplätzen, 
Umschlageinrichtungen, Kränen und Lager-
plätzen sowie der Bau, Betrieb und die Ver-
wertung von privaten Eisenbahnen, sonstigen 
Transportwegen und Transportdepots; die 
Beteiligung an Entsorgungsgesellschaften. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Aktien 10.000.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 10.000.000,00 EUR 100,00 % 
 
Beteiligungen   
Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 125.000,00 EUR 100,00 % 
Elbsee-Kieswerk Düsseldorf GmbH + Co 1.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Bahn GmbH & Co. KG 500.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH 25.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Immobilien GmbH 25.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 1.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 1.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 1.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 1.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 1.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 1.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 1.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 1.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Süd Eins GmbH & Co. KG 1.000,00 EUR 100,00 % 
IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 1.000,00 EUR 100,00 % 
Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft 
mbH 12.500,00 EUR 50,00 %

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 153 
Messe Düsseldorf GmbH 3.125.000,00 EUR 20,00 % 
Sirius Seedfonds Düsseldorf GmbH & Co. KG 11.120,48 EUR 0,80 % 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 205.558  -2.804  208.362 191.551 
Immaterielle Vermögensgegenstände 133  104  28 32 
Sachanlagen 192.667  -2.908  195.575 178.662 
Finanzanlagen 12.758  0  12.758 12.857 
Umlaufvermögen 76.087  47.197  28.890 25.126 
Vorräte 9.259  636  8.623 - 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 61.207  47.368  13.839 17.526 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 5.621  -807  6.428 7.600 
Rechnungsabgrenzungsposten 73  3  70 1 
Summe AKTIVA 281.718  44.397  237.321 216.678 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 90.869  6.545  84.324 86.310 
Gezeichnetes Kapital 10.000  0  10.000 10.000 
Kapitalrücklage 35.348  0  35.348 35.348 
Gewinnrücklagen 4.465  0  4.465 4.465 
Bilanzergebnis 41.056  6.545  34.511 36.497 
Rückstellungen 6.594  1.267  5.326 8.603 
Verbindlichkeiten 162.392  38.338  124.054 97.790 
Rechnungsabgrenzungsposten 19.305  -1.336  20.641 21.648 
Passive latente Steuern 2.559  -418  2.976 2.328 
Summe PASSIVA 281.718  44.397  237.321 216.678

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
154  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 11.957  640  11.316  9.351 
Bestandsveränderungen 636  636  -  - 
Sonstige betriebliche Erträge 1.151  -3.975  5.126  2.977 
Materialaufwand 3.223  913  2.311  2.273 
Personalaufwand 5.998  536  5.462  4.654 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.115  -801  6.917  2.234 
Abschreibungen 6.479  -4.466  10.945  14.359 
Erträge aus Beteiligungen 18.542  4.767  13.775  14.739 
Erträge aus Gewinnabführung 341  -364  705  1.645 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0  -3  3  0 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 0  -99  99  - 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.271  1.824  447  308 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -56  -1.626  1.570  -242 
Ergebnis nach Steuern 8.596  5.422  3.174 5.126 
Sonstige Steuern 151  31  120  86 
Jahresergebnis 8.445  5.391  3.054 5.040 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag VJ 34.511  -1.986  36.497  41.256 
Vorabausschüttung 1.900  -3.140  5.040  9.800 
Bilanzergebnis 41.056  6.545  34.511 36.497 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 1.778 Erträge 
 127 Aufwendungen 
Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 8.286 Forderungen 
 3.873 Erträge 
 1.168 Aufwendungen 
Düsseldorf Tourismus GmbH 59 Erträge 
IDR Bahn GmbH & Co. KG 150 Forderungen 
 165 Verbindlichkeiten 
 405 Erträge 
 128 Aufwendungen 
IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 891 Erträge 
IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 1.649 Verbindlichkeiten 
 1.780 Erträge 
IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 117 Forderungen 
 1.249 Erträge 
IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 214 Forderungen 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 273 Verbindlichkeiten 
 2.041 Erträge 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 248 Verbindlichkeiten

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 155 
 759 Erträge 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 3.159 Forderungen 
 379 Erträge 
 3.000 Aufwendungen 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 534 Verbindlichkeiten 
 3.522 Erträge 
IDR Süd Eins GmbH & Co. KG 1.586 Erträge 
IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 3.872 Forderungen 
 2.261 Erträge 
IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 100 Erträge 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 32,3 -3,3 35,5 39,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 9,3 5,7 3,6 5,8 
Anlagendeckung (in %) 44,2 3,7 40,5 45,1 
Umsatzrentabilität (in %) 70,6 43,6 27,0 53,9 
Mitarbeiteranzahl 60 5 55 47 
Rheinturm (Besucher) 280.340 44.011 236.329 78.151 
Leerstandquote (in %) 5,6 -0,8 6,4 8,1 
vermietbare Gebäudefläche (in m²) 275.048 -4.400 279.448 285.112 
Anzahl Kurzparker Carlsplatz 354.081 18.498 335.583 285.114 
Anzahl Kurzparker Grabbeplatz 434.658 14.728 419.930 323.778 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
(IDR-AG) erzielte im Geschäftsjahr 2023 
Umsatzerlöse in Höhe von 11.957 Tausend 
Euro (Vorjahr: 11.316 Tausend Euro). Im 
Wesentlichen konnten die Mieterlöse um 
+322 Tausend Euro und die Pachterlöse aus 
der Bewirtschaftung des Rheinturms um 
+228 Tausend Euro gesteigert werden. 
Zudem legten Dienstleistungserlöse mit 
Bünger (+231 Tausend Euro) als auch die 
Erbbauzinsen (+139 Tausend Euro) gegen-
über dem Vorjahr ebenfalls zu. 
Es wurden unfertige Leistungen im Zusam-
menhang mit dem Bauvorhaben Borbecker 
Straße für Gutachten, Vermessungsleis-
tungen und aktivierte Bauzeitzinsen in einer 
Größenordnung von 636 Tausend Euro ge-
schaffen. 
Insbesondere durch erhaltene Tilgungs-
zuschüsse, Entschädigungszahlungen und 
Auflösung von Rückstellungen realisierte die 
IDR-AG betriebliche Erträge von 1.151 Tau-
send Euro (Vorjahr: 5.126 Tausend Euro). 
Im Vorjahr waren noch Drohverlust-Rück-
stellungen für die Objekte Theodorstraße 
182 und den Dome mit Parkhaus in 
erheblichem Umfang aufzulösen. 
Die Aufwendungen für Material und bezo-
gene Leistungen der IDR-AG legten in Höhe 
von 3.223 Tausend Euro (Vorjahr: 2.311 
Tausend Euro) kräftig zu, insbesondere als 
Folge von Ausbauleistungen am Trippelsberg 
71 (475 Tausend Euro) und wegen erhöhter 
Instandhaltungen im Rheinturm (361 Tau-
send Euro). Zudem war eine Rückstellung 
für ausstehende Rechnungen im Rheinturm 
in Höhe von 137 Tausend Euro zu bilden.

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
156  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Der Personalaufwand der IDR-AG belief sich 
auf 5.998 Tausend Euro (Vorjahr: 5.462 
Tausend Euro). Die Erhöhung resultiert im 
Wesentlichen aus weiteren Personalein-
stellungen. Im Jahresdurchschnitt 2023 
beschäftigte die IDR-AG 60 Mitarbeiter*in-
nen (Vorjahr 55 Mitarbeiter*innen, ohne 
Auszubildende). 
Die planmäßigen Abschreibungen der IDR-
AG beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 
6.479 Tausend Euro (Vorjahr: 6.615 Tau-
send Euro). Außerplanmäßige Abschrei-
bungen, wie noch im Vorjahr, waren nicht 
vorzunehmen. 
Sonstige betriebliche Aufwendungen der 
IDR-AG fielen im Geschäftsjahr 2023 mit 
6.115 Tausend Euro gegenüber dem Vorjahr 
(6.917 Tausend Euro) geringer aus. Das lag 
im Wesentlichen daran, dass nicht - wie 
noch im Vorjahr - Zuführungen zu Drohver-
lusten erfolgten (-940 Tausend Euro). Auch 
fielen Ingenieurskosten deutlich geringer 
aus (-525 Tausend Euro) als im Vorjahr, und 
für kaufmännische Dienstleistungen (-89 
Tausend Euro) wurde ebenso weniger 
aufgewendet. Dafür wurden im 125-jährigen 
IDR-Gründungsjubiläum höhere Werbe- und 
Bewirtungskosten (+184 Tausend Euro) ver-
bucht. Ebenso zogen das Sponsoring (+60 
Tausend Euro) und im Zuge der Personalein-
stellungen die Kraftfahrzeugkosten an (+53 
Tausend Euro) an. Darüber hinaus musste 
der erneute Verlustausgleich an die IDR 
Sonstige Immobilien Vier GmbH & Co. KG 
auf 3.000 Tausend Euro erhöht werden 
(2.570 Tausend Euro). 
Während die IDR-AG für 2023 einen opera-
tiven Verlust von -8.072 Tausend Euro (Vor-
jahr: -9.193 Tausend Euro) ausweist, be-
läuft sich unter Einbeziehung der Beteili-
gungserträge aus den Objektgesellschaften 
(12.535 Tausend Euro), der Gewinnab-
führung der Bünger Bau- und Projekt-
management GmbH (234,5 Tausend Euro) 
und der Dividendenausschüttung der Messe 
Düsseldorf GmbH auf die 20 prozentige 
Messe-Beteiligung der IDR-AG (6.005 Tau-
send Euro) das EBIT auf 10.811 Tausend 
Euro (Vorjahr: 5.288 Tausend Euro). 
Die gesamten Zinsaufwendungen der IDR-
AG erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 
gegenüber Vorjahr um 1.824 Tausend Euro 
auf 2.271 Tausend Euro. Im Berichtsjahr 
wurden kurzfristige Bauzeitzinsen für die 
Zwischenfinanzierung der laufenden 
Schulbauvorhaben in Höhe von insgesamt 
1.727 Tausend Euro fällig. 
Das EBT der IDR-AG übertraf mit 8.540 
Tausend Euro den Vorjahreswert deutlich 
(Vorjahr: 4.745 
Tausend Euro). 
Der Jahresüberschuss 2023 der IDR-AG 
verbessert sich ebenso kräftig auf 8.445 
Tausend Euro nach einem Jahresüberschuss 
im Vorjahr in Höhe von 3.054 Tausend Euro. 
Nach Ausschüttung der Jahresdividende 
2022 in Höhe von 1.900 Tausend Euro an 
den Gesellschafter beläuft sich der Bilanz-
gewinn der IDR-AG im Geschäftsjahr 2023 
auf 41.056 Tausend Euro. 
Die Wirtschaftsplanung erfolgt auf Basis der 
einzelnen Immobilienobjekte und berück-
sichtigt im Wesentlichen die Ergebnispro-
jektion der konsolidierten IDR-Gruppe; eine 
Detailplanung der EBT auf Ebene der Mutter- 
beziehungsweise. Tochtergesellschaften 
erfolgt nicht. 
Im Vergleich zu der Gesamt-Planung 2023 
lag der Gruppenumsatz im Geschäftsjahr 
2023 mit 37.948 Tausend Euro um 2.852 
Tausend Euro oder 8,1 Prozent über Plan. 
Während die IDR Sonstige Gewerbeimmo-
bilien Vier GmbH & Co. KG ihre geplanten 
Umsatzziele vor dem Hintergrund der doch 
schwierigen Vermietungssituation an der 
Theodorstraße 182 deutlich, die IDR Süd 
Zwei GmbH ihre dagegen nur leicht ver-
fehlten, übertrafen die anderen Gesell-
schaften Ihre Planumsätze erfolgreich durch 
Anpassung von vertraglich vereinbarten 
Index-Mieten.

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 157 
Im Hinblick auf die Planung des Jahreser-
gebnisses der (konsolidierten) IDR-Gruppe 
konnte das anvisierte EBT (3.211 Tausend 
Euro) um 6.801 Tausend Euro übertroffen 
werden, es erreichte zum Jahresende 
10.012 Tausend Euro oder 26,4 Prozent vom 
IDR-Gruppenumsatz (37.948 Tausend 
Euro). Wenngleich der tatsächliche Gesamt-
aufwand den Planansatz übertraf, trugen die 
positiven Plan-/lST Abweichungen bei 
Beteiligungserträgen (6.007 Tausend Euro), 
den Umsatzerlösen (2.852 Tausend Euro) 
und den Bestandserhöhungen für zum Ver-
kauf bestimmte Grundstücke in Höhe von 
636 Tausend Euro per Saldo zu der positiven 
Planabweichung bei.  
Der konsolidierte Jahresüberschuss schloss 
mit 8.441 Tausend Euro über dem geplanten 
Gruppenergebnis (1.239 Tausend Euro) 
entsprechend positiv ab. 
Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als 
sehr gut zu bezeichnen. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich 
gegenüber dem Vorjahr in den folgenden 
Posten wesentlich verändert: 
Nach Abzug der planmäßigen Abschrei-
bungen verringerte sich das Sachanlage-
vermögen der IDR-AG mit 192.667 Tausend 
Euro im Vergleich zum Vorjahr per Saldo um 
1,5 Prozent (Vorjahr: 195.575 Tausend 
Euro). Das Objekt Kappeler Straße 140 
wurde nach Baufertigstellung mit 3.055 
Tausend Euro aktiviert. 
Das Finanzanlagevermögen mit 12.758 Tau-
send Euro umfasst neben den Anteilen an 
der Bünger Bau- und Projektmanagement 
GmbH, der IDR Bahn GmbH & Co. KG und 
den Objektgesellschaften im Wesentlichen 
die Beteiligung an der Messe Düsseldorf 
GmbH. 
Das Umlaufvermögen hat um 47.197 Tau-
send Euro zugenommen. Im Wesentlichen 
erhöhten sich im Jahresvergleich insbe-
sondere die Forderungen gegen verbundene 
Unternehmen um 45.248 Tausend Euro und 
die sonstigen Vermögensgegenstände um 
2.731 Tausend Euro. 
Der Posten Zum Verkauf bestimmte Grund-
stücke umfasst das Grundstück Borbecker 
Straße 25, die Kosten seiner Baureif-
machung und die aufgelaufenen Bauzeit-
zinsen. 
In den Forderungen gegen verbundene 
Unternehmen (57.423 Tausend Euro) sind 
im Wesentlichen. Forderungen gegen die 
Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 
für die Vorfinanzierung der beauftragten 
Projekte (53.550 Tausend Euro) sowie 
Forderungen betreffend die Erträge aus 
Beteiligungen gegenüber den Objektgesell-
schaften in Höhe von 3.872 Tausend Euro 
enthalten. 
Der Anstieg der Sonstigen Vermögens-
gegenstände beruht auf deutlich höheren 
Ertragssteuerforderungen aufgrund der 
Dividendenausschüttung aus der Messe 
Beteiligung 2022. 
Nach Einstellung des Jahresüberschusses 
2023 in Höhe von 8.445 Tausend Euro und 
Ausschüttung der Jahresdividende 2022 in 
Höhe von 1.900 Tausend Euro an den 
Gesellschafter beträgt das Eigenkapital der 
Gesellschaft am Bilanzstichtag 90.869 
Tausend Euro (Vorjahr: 84.324 Tausend 
Euro). 
Die Rückstellungen nahmen per Saldo um 
1.267 Tausend Euro
 auf nunmehr 6.594 
Tausend Euro zu, insbesondere aufgrund der 
Zuführung von Rückstellungen für ausste-
hende Rechnungen im Zusammenhang mit 
Rückbauverpflichtungen verkehrstechnischer 
Anlagen (+1.500 Tausend Euro). Die 
Pensionsrückstellungen haben sich leicht 
reduziert. 
Nach Aufnahme neuer Investitionsdarlehen 
für die Bauvorhaben Realschule an der

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
158  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Borbecker Straße, “Benrather Rochade“ an 
der Benrode-/Marbacherstraße und Hand-
werkerhof Kappeler Straße 140 in Höhe von 
65.694 Tausend Euro erhöhten sich unter 
Berücksichtigung der planmäßigen Dar-
lehenstilgungen die Verbindlichkeiten der 
IDR-AG gegenüber Kreditinstituten per 
Saldo um 52.658 Tausend Euro auf 147.276 
Tausend Euro. 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen beliefen sich auf 802 Tausend 
Euro. Der Rückgang ist Folge der Kaufpreis-
zahlung für ein Grundstück des Bauvor-
habens “Benrather Rochade“. 
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen 
Unternehmen nahmen um 3.714 Tausend 
Euro ab und umfassen zum Bilanzstichtag 
Verpflichtungen gegenüber sechs Objekt-
gesellschaften (2.538 Tausend Euro). Ferner 
bestand aus dem Grundstückserwerb „Groß-
markt Ulmenstraße" eine Verbindlichkeit 
gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 
7.677 Tausend Euro. Insgesamt nahmen die 
gesamten Verbindlichkeiten um 38.338 
Tausend Euro auf nunmehr 162.392 Tau-
send Euro zu. 
Der Anstieg der Sonstigen Verbindlichkeiten 
beruht insbesondere auf höheren Umsatz-
steuerverbindlichkeiten für die Monate 
November und Dezember 2023. 
Die Rechnungsabgrenzungsposten mit 
19.305 Tausend Euro umfassen mit 18.247 
Tausend Euro im Wesentlichen solche im 
Zusammenhang mit Finanzierungen für drei 
Objekte aus verkauften Mieten sowie eine 
Sponsoring-Maßnahme am Parkhaus 
Carlsplatz, die über eine Laufzeit von bis zu 
30 Jahren ertragswirksam aufgelöst werden. 
Die in der Steuerbilanz gebildete Rücklage 
nach Paragraf 6b Einkommenssteuergesetz 
führt in der Handelsbilanz zu einer Passi-
vierung von latenten Steuern in Höhe von 
9.097 Tausend Euro; nach Saldierung mit 
aktiven Latenten Steuern besteht zum 31. 
Dezember 2023 ein Passiver Überhang von 
2.559 Tausend Euro (Vorjahr: 2.976 Tau-
send Euro). 
Das Gesamtvermögen der IDR AG hat sich 
per Saldo um 44.397 Tausend Euro auf 
281.718 Tausend Euro (Vorjahr: 237.321 
Tausend Euro) erhöht. Die Eigenkapitalquote 
der IDR AG nahm dabei ab und beläuft sich 
auf 32,3 Prozent (Vorjahr: 35,5 Prozent). 
Die Liquidität war während des gesamten 
Geschäftsjahres gesichert und die Über-
wachung der Liquidität steht grundsätzlich 
im permanenten Fokus des Vorstands. Im 
Rahmen einer monatlich revolvierenden 
Liquiditätsplanung werden erwartete und 
geplante Zahlungsströme laufend 
aktualisiert. 
Die Finanzlage kann als solide bezeichnet 
werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb 
der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen 
innerhalb der· Zahlungsziele vereinnahmt. 
Es besteht ein Zahlungsverbund zwischen 
den Konzerngesellschaften.  
Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. 
Die Wirtschaftsplanung 2024 sieht für das 
Schulbauprojekt „Benrather Rochade" einen 
Investitionsbedarf in Höhe von 101.549 
Tausend Euro vor. Für 2025 wird für das 
Projekt mit einem weiteren Investitions-
volumen von 39.674 Tausend Euro ger-
echnet. Die Investition wird über ein Bank-
darlehn finanziert. Nach Fertigstellung des 
Projekts im Schuljahr 2024/2025 soll der 
Schulcampus an die Landeshauptstadt 
Düsseldorf im Rahmen einer Forfaitierung 
langfristig vermietet werden. 
Daneben berücksichtigt die Wirtschafts-
planung 2024 für das Schulbauprojekt 
Borbecker Straße einen weiteren Inves-
titionsbedarf für den dortigen Neubau in 
Höhe von 20.755 Tausend Euro. Die 
Investition wird über ein Bankdarlehn 
finanziert. Es ist beabsichtigt, die Schule 
nach Fertigstellung im Schuljahr 2024/2025 
an die Landeshauptstadt Düsseldorf zu 
verkaufen. Die Zinsen der Zwischenfinan-
zierung während der Bauzeit werden in die

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 159 
Herstellungskosten einbezogen und fließen 
in den Kaufpreis ein. 
 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und Infla-
tion, Zinsentwicklung), sieht die IDR AG als 
Folge der Fokussierung ihres Geschäfts-
modells auf die Standortqualitäten der 
Landeshauptstadt Düsseldorf wie auch auf 
der Grundlage ihres Gesellschafterhinter-
grunds weiterhin gute Chancen, den 
Geschäftserfolg zu behaupten. 
Die IDR AG sieht die Chance, neben ihrem 
Basisgeschäft des Bauens und Vermietens 
im eigenen Bestand, zusätzliche Erträge im 
Projektgeschäft zu·erwirtschaften; zumal 
eine politisch erwünschte Realisierung 
weitgehend immun gegenüber Krisensymp-
tomen erfolgen kann. Die derzeit laufenden 
Projekte bestätigen diesen Ansatz. 
Im Rahmen des ,,Internen Kontrollsystems“ 
werden die Risiken für eine erfolgreiche Ent-
wicklung des Unternehmens identifiziert, 
analysiert und bewertet. Hier stehen insbe-
sondere die Personal-, Markt-, Liquiditäts-, 
Zins- und Kreditrisiken im Fokus der Beob-
achtungen. 
Personalrisiken 
Ein nennenswerter Anteil an IDR-Mitarbei-
tern der Baby-Boomer-Generation wird 
kurz- bis mittelfristig in den Ruhestand 
gehen. Die Personalabgänge werden zu 
einem Verlust an Unternehmenserfahrung 
wie auch Sach- und Fachwissen führen und 
weitgehend mit qualifiziertem Personal 
ersetzt werden müssen. Das wird vor dem 
Hintergrund der gegenwärtigen Beschäf-
tigungslage und bei einem zunehmenden 
Mangel an qualifiziertem Fachpersonal eine 
Herausforderung werden. Die Abgänge 
vollständig aus der Belegschaft ersetzen zu 
können, dürfte eher illusorisch sein. 
Die IDR-AG hat sich daher zum Ziel gesetzt, 
sich als attraktiver Arbeitgeber für eine 
jüngere Generation zu positionieren. Dies 
treibt die Optimierung und Digitalisierung 
von Kommunikations- und Arbeitsprozessen 
wie auch des Dokumentenmanagements 
voran. Digitalisierung bildet die Voraus-
setzung für effiziente Arbeitsplätze von 
morgen und ist Bedingung dafür, dass die 
IDR AG von jungen Menschen als attraktiver 
Arbeitgeber wahrgenommen wird. Zugleich 
wird die Teilhabe von weiblichen Mitarbei-
tern in der Führungsstruktur des Unter-
nehmens verbessert. 
Marktrisiken 
Risiken für die Geschäftsentwicklung 
ergeben sich vor dem Hintergrund des 
knappen Marktangebots an Bauland auf 
einem hohen Preisniveau im Großraum 
Düsseldorf. Wenngleich die IDR-AG in 
nennenswertem Umfang auch Bauprojekte 
für die Landeshauptstadt Düsseldorf 
entwickelt und von deren Grundstücksop-
tionen profitiert, so bleibt doch grundsätzlich 
die Orientierung an Angeboten des freien 
Grundstücksmarktes essenziell für das 
Geschäftsmodell. In Düsseldorf wird die 
knappe Angebotssituation an modernen 
Entwicklungsflächen regelmäßig ein begren-
zender Faktor bleiben. Mangelnde Grund-
stücksoptionen begrenzen das Investitions-
potenzial und dürften die Preise für Bau- 
und Projektentwicklungen weiterhin auf 
hohem Niveau belassen. Sofern die IDR-AG 
nicht über geeignete Grundstücksreserven 
verfügt oder kommunal initiierte Projekte 
zurückgefahren werden, könnte dies zu 
Auftrags- und Beschäftigungsproblemen 
führen.

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
160  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Das IDR-Portfolio wurde bislang von 
Insolvenzen im Wesentlichen verschont, 
wenngleich die Mannesmann-Insolvenz die 
Refinanzierung des erst 2015 errichteten 
Bürogebäudes an der Theodorstraße 182 
auch nach ersten Anschlussvermietungen 
weiterhin belastet. Drohenden Mietausfällen 
begegnete die IDR-AG in Einzelfällen mit 
angemessenen Mietstundungen, um Leer-
stände zu vermeiden. Auch registriert die 
IDR-AG eine Zurückhaltung bei der Miet-
flächennachfrage; die Pandemie hat mit 
Hilfe von IT-basierter Kommunikationspro-
gramme dem Trend zum Arbeitsplatz im 
Homeoffice hier einen kräftigen Schub 
verliehen. Die derzeitige Entwicklung hin 
zum Mietermarkt erhöht den Verhandlungs-
druck auf die künftig erzielbare Vertrags-
miete und erfordert mitunter Zugeständ-
nisse an mietfreie Zeiten und weitere 
lncentives. 
Liquiditätsrisiken 
Lieferengpässe bei bauwirtschaftlich 
relevanten Produktgruppen hatten zuletzt 
die durch eine langjährig praktizierte Politik 
des billigen Geldes der Notenbanken ohne-
hin hohen Baupreise stark angeheizt und die 
Indizes der Erzeugerpreise kräftig ansteigen 
lassen. Die inflationäre Entwicklung der Bau- 
und Finanzierungskosten hat im Verlauf des 
Berichtsjahrs die Baukonjunktur zwar ab-
kühlen lassen und so die. Baupreise etwas 
gedämpft. Die Kalkulationsrisiken von Bau- 
und Projektentwicklungen und die Notwen-
digkeit adäquater Risikostrategien zur 
Eindämmung von Liquiditätsrisiken (GU-
Insolvenz, Ruhen der Baustelle, Bauzeiten-
Überschreitung, Pönalen) bleiben aber 
vakant. Da die IDR-AG eine Art Bauträger 
ist, bleiben die Liquiditätsrisiken aus Bauvo-
rhaben für die Gesellschaft relevant. Zudem 
sind steigende Aufwendungen für Wartung 
und Instandhaltung ebenso wie für Um- und 
Ausbaumaßnahmen zu beachten. Zudem ist 
für die infolge der politisch propagierten 
Energiewende und des Ukraine-Kriegs stark 
gestiegenen Energiekosten Vorsorge zu 
treffen.  
Finanzierung 
Die Herausforderung liegt darin, einen not-
wendigen Eigenkapitalanteil bei der Finan-
zierung von Neuprojekten darzustellen. 
Denn während die IDR-AG das Eigenkapital 
bei neuen Bauvorhaben mitunter in Form 
des lastenfreien Grundstücks einbringt, ist 
dies bei Projektentwicklungen auf fremden 
beziehungsweise. zu erwerbenden Grund-
stücken (zum Beispiel: Großmarkt) ausge-
schlossen. Hier muss die IDR alternativ 
Liquidität bereitstellen. 
Zur Sicherstellung der Liquidität sind zuletzt 
Kreditlinien mit der Stadtsparkasse Düssel-
dorf und der Westerwald Bank e.G. verein-
bart worden; deren Inanspruchnahme mit 
Erlösen aus späteren Grundstücksverkäufen 
getilgt wurden. Eine alternative Liquiditäts-
sicherung durch Veräußerungen aus dem 
eigenen Bestand führt dagegen zu Sub-
stanzverzehr und zu einer Erosion der IDR-
Vermögensbasis; insbesondere dann, wenn 
die realisierten Erträge aus den Immobilien-
verkäufen nicht vollständig in neue Bauvor-
haben reinvestiert würden. 
Die Liquiditätslage der IDR-AG wird gleich-
wohl als stabil und gesichert gesehen.  
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die IDR AG muss Zins- und Tilgungsleis-
tungen für ihre fremdfinanzierten Bestands-
objekte und Bauvorhaben vollständig er-
wirtschaften. Die mit der stufenweisen Zins-
anhebung der· Europäischen Zentralbank 
verbundene Hoffnung einer (mittel- bis 
langfristigen) Inflationseindämmung hat 
künftige Finanzierungslasten verteuert. Die 
geschäftspolitischen Ausrichtungen in der 
Bankenlandschaft verändern sich gleichwohl 
rasant. Einzelne Finanzierungspartner fallen 
für die IDR-AG aufgrund der Art des Finan-
zierungsmodells (zum Beispiel: Forfai-
tierungen) oder der Art des Projektes (zum 
Beispiel: Schulen oder einzelne Grund-
stücke) aus. Die Auswahl von potenziellen 
starken Finanzierungspartner wird auch mit 
Blick auf die Größe finanzierter Projekte

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 161 
geringer. Die Abhängigkeit von einzelnen 
Finanzierungspartner könnte damit steigen. 
Belastend wirken zudem die verschärften 
Eigenkapitalerfordernisse. 
Durch den Abschluss von Forward-Darlehen 
konnte die IDR-AG die in den nächsten 
Jahren anstehenden Anschlussfinan-
zierungen von Altdarlehen in der Regel 
bereits auf Basis eines günstigen Zins-
niveaus absichern. Neue Darlehensfinan-
zierungen können ferner über Zins-SWAPs 
oder gegebenenfalls. über Forfaitierungen 
abgesichert werden. Aus Objektfinan-
zierungen drohen der Gesellschaft keine 
nennenswerten Zinsänderungsrisiken; die 
Finanzierungsdarlehen werden zum Ende 
der jeweiligen Vertragslaufzeiten im Wesent-
lichen ausgetilgt sein. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die genannten Risiken können in Kombi-
nation zu signifikanten Kosten- und Preis-
erhöhungen in der Bauwirtschaft führen. Ist 
Bauen in Deutschland auch ohne inflato-
rischen Druck schon sehr teuer, so lassen 
derzeit zusätzliche Inflationstreiber die 
Preise nicht nur für Neubauvorhaben, son-
dern auch für Wartungs- und lnstandhal-
tungsleistungen explodieren, und stellen so 
die Rentabilität und den ökonomischen 
Erfolg einer Bauinvestition oder einer 
Bestandsimmobilie ganz oder teilweise in 
Frage. Sinkende bis negative Renditen von 
Neuinvestitionen führen dazu, dass ein 
Break-Even bestenfalls erst später erreicht 
wird. Erfolgs- und Deckungsbeiträge aus der 
Bewirtschaftung von Bestandsobjekten 
werden entsprechend belastet. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
MdL Peter Blumenrath Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Jörk Cardeneo Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Rosaria Accorso 
 Stellvertretung 
 Susanne Stevenson 
 
Ratsherr Burkhard Albes Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dirk Angerhausen Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Elke Fobbe Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Heide Geske (bis 30.08.2023) Industrieterrains 
Düsseldorf-Reisholz AG 
Hermann Knakowski  
Elke Matzerath

Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
162  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Ratsfrau Dr. Frederike Möller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Mirko Rohloff Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Giuseppe Saitta Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Anne-Kathrin Schürmann (ab 31.08.2023, bis 15.09.2023)  
Alpaslan Süleyman (ab 31.08.2023) 
 Stellvertretung 
 Dominik Dopichei 
 
Klaus Terspecken (bis 30.08.2023) Industrieterrains 
Düsseldorf-Reisholz AG 
Ratsfrau Anja Vorspel Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordneter Olaf Wagner (bis 31.12.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Vorstand 
 
Manfred Kornfeld  
Ekkehard Vinçon  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 14 Mitgliedern 5 Frauen an (Frauenanteil 35,7 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 163 
Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens sind 
Leistungen im Bereich des Bau- und 
Projektmanagements einschließlich 
Tätigkeiten der Immobilienverwaltung. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 125.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 125.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 126  0  127 127 
Sachanlagen 126  0  127 127 
Umlaufvermögen 58.526  47.372  11.154 3.770 
Vorräte 58.416  48.575  9.841 2.600 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 15  -1.223  1.238 1.095 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 95  20  75 75 
Summe AKTIVA 58.652  47.372  11.281 3.897

Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 
164  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 125  0  125 125 
Gezeichnetes Kapital 125  0  125 125 
Rückstellungen 153  -451  603 849 
Verbindlichkeiten 58.375  47.828  10.547 2.918 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  -6  6 5 
Summe PASSIVA 58.652  47.372  11.281 3.897 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 4.216  -4.478  8.693  19.633 
Bestandsveränderungen 48.575  41.334  7.241  -9.662 
Sonstige betriebliche Erträge 73  31  42  1.499 
Materialaufwand 51.368  37.445  13.923  8.521 
Personalaufwand 1.000  -170  1.170  1.104 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 154  -23  177  199 
Abschreibungen 0  0  0  0 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 106  -114  220  67 
Ergebnis nach Steuern 235  -251  485 1.579 
Aufwendungen aus Gewinnabführung 235  -251  485  1.579 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 8.286 Verbindlichkeiten 
 1.168 Erträge 
 3.873 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 0,2 -0,9 1,1 3,2 
Anlagendeckung (in %) 99,1 0,3 98,8 98,5 
Mitarbeiteranzahl 10 -2 12 12

Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 165 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 
2023 insgesamt 4.216 Tausend Euro (Vor-
jahr: 8.693 Tausend Euro) und übertrafen 
die Planerlöse um 1.159 Tausend Euro. In 
der Planung war die Schlussabrechnung von 
Bauprojekten nicht eingerechnet, so dass es 
hier zu einer Verbesserung um mehr als 250 
Prozent kam. 
Die Erlöse resultieren insoweit und im 
Wesentlichen aus den schlussgerechneten 
Bau- und Planungsleistungen für die 
Errichtung des Handwerkerhofs Kappeler 
Straße 140 in Benrath in Höhe von 3.055 
Tausend Euro. 
Aus der Überlassung von Mitarbeitern an 
andere IDR-Gesellschaften resultierten 
ferner Dienstleistungserlöse in Höhe von 
513 Tausend Euro (Vorjahr: 669 Tausend 
Euro). Die Erlöse aus der regelmäßigen 
Bewirtschaftung eigenen Grundbesitzes 
beliefen sich auf 317 Tausend Euro (Vorjahr: 
300 Tausend Euro). 
Die in 2022 begonnenen und von der IDR 
AG beauftragten Bauprojekte Benrodestraße 
(„Benrather Rochade“) und Borbecker 
Straße (Realschule) wurden in 2023 plan-
mäßig fortgeführt. Insbesondere aufgrund 
des Baufortschritts kam es zu einer deut-
lichen Bestandserhöhung von +48.575 
Tausend Euro. Der Aufwand für bezogene 
Leistungen steigt analog zu dem erhöhten 
Bauvolumen. 
Der Personalaufwand ist zum Vorjahr (1.170 
Tausend Euro) um 170 Tausend Euro auf 
1.000 Tausend Euro gesunken. Die durch-
schnittliche Anzahl der Mitarbeiter*innen 
reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023 von 
12 auf 10 Mitarbeiter*innen. 
Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 
2023 ein Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit vor Steuern (EBT) in Höhe 
von insgesamt 341 Tausend Euro (Vorjahr: 
705 Tausend Euro) ausgewiesen. Es lag um 
304 Tausend Euro über dem Planansatz (37 
Tausend Euro). 
Die Bünger Bau- und Projektmanagement 
GmbH (Bünger) erwirtschaftete ein Jahres-
ergebnis nach Steuern in Höhe von 235 Tau-
send Euro (Vorjahr: 485 Tausend Euro). Es 
lag um 210 Tausend Euro über dem Planan-
satz (25 Tausend Euro). 
Im Rahmen des bestehenden Gewinnab-
führungsvertrages wurde das Jahresergebnis 
des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe an 
die IDR AG abgeführt. 
Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als 
gut zu bezeichnen. Die Baufortschritte der 
beiden Großprojekte lagen zum Bilanzstich-
tag als auch zum Zeitpunkt der Aufstellung 
des Lageberichtes im Plan, sowohl in Bezug 
auf die Kostenschätzung als auch den Zeit-
rahmen. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich 
gegenüber dem Vorjahr in den folgenden 
Posten wesentlich verändert: 
Der Bestand unfertiger Bauleistungen nahm 
infolge erstellter Bau- und Planungsleis-
tungen im Wesentlichen für die Projektent-
wicklungen Benrodestraße („Benrather 
Rochade“) und Borbecker Straße (Real-
schule) per Saldo um 48.575 Tausend Euro 
auf insgesamt 58.416 Tausend Euro zum 
Bilanzstichtag zu. 
Die Liquidität war während des gesamten 
Geschäftsjahres gesichert. Dies insbeson-
dere durch die Vorfinanzierungen der 
Projekte seitens der IDR AG. Forderungen 
werden innerhalb der Zahlungsziele 
vereinnahmt.

Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 
166  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags 
mit der IDR AG blieb das Eigenkapital 
unverändert. 
Rückstellungen wurden per Saldo in Höhe 
von 451 Tausend Euro abgebaut. Es erfolgte 
eine Inanspruchnahme der Rückstellung für 
ausstehende Rechnungen im Rahmen der 
Fertigstellung der IDR-Verwaltungszentrale 
wie auch der Eishalle Benrath in Höhe von 
insgesamt 570 Tausend Euro. Die Zufüh-
rungen betreffen im Wesentlichen aus-
stehende Rechnungen für das Bauvorhaben 
eines neuen Handwerkerhofes an der 
Telleringstraße in Benrath (107 Tausend 
Euro). 
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesell-
schafter berücksichtigen einerseits erhaltene 
Anzahlungen für Bau- und Planungsleis-
tungen, - im Wesentlichen für die Projekt-
entwicklungen Benrodestraße („Benrather 
Rochade“) (26.807 Tausend Euro) und Bor-
becker Straße (Realschule) (18.367 Tausend 
Euro). Ferner bestehen mit aufgerechneten 
Forderungen aus abgerechneten Projekten 
am Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegen-
über der Gesellschafterin in saldierter Höhe 
von insgesamt 8.286 Tausend Euro. 
Der Anstieg bei den Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen in Höhe von 
4.807 Tausend Euro resultiert insbesondere 
aus Leistungen im Zusammenhang mit den 
Bauprojekten der Bünger. 
Insgesamt nahmen die Verbindlichkeiten 
gegenüber Vorjahr um 45.443 Tausend Euro 
zu. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten 
werden vollständig vom Umlaufvermögen 
gedeckt. Langfristige Verbindlichkeiten 
bestehen nicht. 
Die Strukturen des langfristig gebundenen 
Vermögens und der Verbindlichkeiten sind 
stabil. 
Das Finanzmanagement ist darauf ausge-
richtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der 
Zahlungsfrist zu begleichen. Im Berichtsjahr 
konnten bei allen Lieferverbindlichkeiten 
durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge 
realisiert werden. 
Die Finanzlage kann als solide bezeichnet 
werden. 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen Ent-
wicklungen derzeit wenig Anlass zur Beru-
higung bieten (Ukraine- und Gaza-Krieg, 
Energieversorgung, Preise und Inflation, 
Zinsentwicklung), bieten sich der Gesell-
schaft als Tochtergesellschaft der IDR AG als 
Folge ihres Geschäftsmodells wie auch ihres 
Gesellschafterhintergrunds weiterhin 
Chancen. Da die Bünger im Wesentlichen 
Bauprojekte der IDR AG entwickelt und 
deren Umsetzung steuert und beauftragt, 
ergeben sich gute Perspektiven für Umsatz, 
Ertrag und Beschäftigung. 
Dies zeigt sich zurzeit exemplarisch an den 
mit der IDR AG geschlossenen Generalüber-
nehmerverträgen für den zweiten Hand-
werkerhof des IDR- Projektentwicklungs-
konzepts „Craftmen’s Places“ an der 
Telleringstraße 43, für die Neuordnung des 
Großmarktgeländes an der Ulmenstraße wie 
auch für den Bau der Realschule Borbecker 
Straße und die Bau- und Projektentwicklung 
„Benrather Rochade“ an der Benrodestraße. 
Personalrisiken 
Ein nennenswerter Anteil an IDR-Mitarbei-
tern der Baby-Boomer-Generation, die in 
nicht unerheblichem Umfang auch die Auf-
gaben und Interessen der Bünger vertreten, 
wird kurz- bis mittelfristig in den Ruhestand

Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 167 
gehen. Die Personalabgänge werden zu 
einem Verlust an Unternehmenserfahrung 
wie auch Sach- und Fachwissen führen und 
weitgehend mit qualifiziertem Personal 
ersetzt werden müssen. Die Abgänge 
vollständig aus der Belegschaft ersetzen zu 
können, dürfte eher illusorisch sein. 
Die IDR AG als Muttergesellschaft der 
Bünger hat sich zum Ziel gesetzt, die 
Arbeitsproduktivität zu erhöhen und sich als 
attraktiver Arbeitgeber für eine jüngere 
Generation zu positionieren. Dies treibt die 
Optimierung und Digitalisierung von 
Kommunikations- und Arbeitsprozessen wie 
auch des Dokumentenmanagements voran. 
Digitalisierung bildet die Voraussetzung für 
effiziente Arbeitsplätze von morgen und ist 
Bedingung dafür, dass die IDR AG von 
jungen Menschen als attraktiver Arbeitgeber 
wahrgenommen wird. Zugleich wird die 
Teilhabe von weiblichen Mitarbeitern in der 
Führungsstruktur des Unternehmens 
verbessert. 
Marktrisiken 
Risiken für die Geschäftsentwicklung der 
Bünger ergeben sich vor dem Hintergrund 
des knappen Marktangebots an Bauland auf 
einem hohen Preisniveau im Großraum 
Düsseldorf. Wenngleich die Bünger im 
Wesentlichen Bauprojekte der IDR AG 
entwickelt und von deren 
Grundstücksoptionen profitiert, so bleibt 
doch grundsätzlich die Orientierung auch an 
Angeboten des freien Grundstücksmarktes 
essenziell für das Geschäftsmodell eines 
Immobilien- Entwicklers. In Düsseldorf wird 
die knappe Angebotssituation an modernen 
Entwicklungsflächen regelmäßig ein be-
grenzender Faktor bleiben. Mangelnde 
Grundstücksoptionen begrenzen das 
Potenzial für neue Bau- und Projektentwick-
lungen und dürften die Preise für Bau- und 
Projektentwicklungen weiterhin auf hohem 
Niveau belassen. Sofern die IDR AG nicht 
über geeignete Grundstücksreserven verfügt 
oder kommunal initiierte Projekte zurück-
gefahren werden, könnte dies zu Auftrags- 
und Beschäftigungsproblemen bei der 
Bünger führen. 
Liquiditätsrisiken 
Inflation 
Weltweite Lieferengpässe im Gefolge der 
Corona-Pandemie und des Ukraine- Krieges, 
insbesondere auch bei den bauwirtschaftlich 
relevanten Produktgruppen, heizen die 
durch die langjährig praktizierte Politik des 
billigen Geldes der Notenbanken ohnehin 
schon hohen Indizes der Erzeugerpreise 
kräftig an. Nach Angaben des Statistischen 
Bundesamts für das Bauhauptgewerbe lag 
der Erzeugerpreisindex bei energieinten-
siven Produkten (Zement, Mineralölpro-
dukte, Betonstahl, Dämmung, Ziegel, Kies 
und Sand, Bauholz) im Jahresmittel 2023 
noch weit über dem Ausgangsniveau von 
2020. Die verknappungsbedingten Preis-
steigerungen erhalten in Folge der Öl- und 
Gas-Sanktionen gegenüber Russland zusätz-
lich einen kräftigen Energiepreisschub. Die 
inflationären Preistendenzen verursachen 
erheblich Kalkulationsrisiken für neue - aber 
auch laufende - Projektentwicklungen und 
erfordern risikobegrenzende Maßnahmen zur 
Eindämmung damit verbundener Liquiditäts-
risiken (Insolvenzen, Ruhen der Baustelle, 
Bauzeiten-Überschreitung, Pönalen). 
Ausschüttungspolitik und Gewinnabführung 
Der Gewinnabführungsvertrag zwischen der 
IDR AG und der Bünger schließt die Fähig-
keit der Bünger zu einer Selbstfinanzierung 
im Grunde aus. Die Funktions- und Lebens-
fähigkeit der Gesellschaft hängt vollständig 
von der Liquiditätsversorgung durch die IDR 
AG ab. Liquiditätsengpässe bei der IDR AG 
könnten auf die Auftragslage und Beschäf-
tigung der Bünger durchschlagen und zu 
Finanzierungsengpässen führen. Somit muss 
die Muttergesellschaft sicherstellen, dass 
ausreichend Liquidität auch für die Bünger 
vorgehalten wird.

Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 
168  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Notenbanken haben die als Antwort auf 
die 2008 eingetretene Banken- und Finanz-
krise praktizierte Niedrigzinsperiode faktisch 
beendet und die Leitzinsen in mehreren 
Schritten drastisch angehoben. Die mit den 
Zinsanhebungen verbundene Erwartung der 
(mittel- bis langfristigen) Inflationseindäm-
mung hat die Finanzierungskosten von Bau-
projekten in kurzer Zeit empfindlich ver-
teuert. Dies könnte sich auf das Ergebnis 
der Bünger negativ auswirken, sofern die 
Bünger von der IDR AG nicht (mehr) mit 
Finanzierungsmitteln versorgt werden sollte. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Inflationsgetriebene Preise für Baustoffe 
infolge von Lieferengpässen, steigende 
Lohn- und Gehaltstarife und kräftig 
angezogene Finanzierungskonditionen 
belasten die Baukonjunktur. Geplante 
Bauinvestitionen werden bereits zurück-
gestellt; laufende Bauvorhaben noch zu 
Ende geführt. Die Konjunktur für Bau- und 
Projektentwicklungen kühlt sich merklich ab. 
Ist Bauen in Deutschland auch ohne 
inflatorischen Druck schon teuer, so stellen 
die Inflationstreiber jetzt manches Bau-
vorhaben als Ganzes ökonomisch in Frage. 
Die Renditen für Neubau- und Projektinves-
titionen stehen erheblich unter Druck, ein 
Break-Even wird – falls überhaupt noch - 
entsprechend später erreicht. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Manfred Kornfeld  
Ekkehard Vinçon

IDR Bahn GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 169 
IDR Bahn GmbH & Co. KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist die 
Führung des gesamten bisher von der 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz 
Aktiengesellschaft im Rahmen ihrer 
wirtschaftsfördernden Aufgaben unter-
haltenen und geführten Bahnbetriebs in 
Düsseldorf-Reisholz mit allen dazu gehören-
den Rechten, Pflichten und Tätigkeiten als 
rechtlich selbständiges Unternehmen in 
eigenem Namen und für eigene Rechnung. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 500.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 500.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

IDR Bahn GmbH & Co. KG 
170  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 152  -39  191 271 
Immaterielle Vermögensgegenstände 1  -2  3 4 
Sachanlagen 133  -34  167 241 
Finanzanlagen 18  -3  21 27 
Umlaufvermögen 4.868  149  4.719 4.242 
Vorräte 20  -16  35 22 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 991  357  633 407 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 3.857  -193  4.050 3.814 
Rechnungsabgrenzungsposten 22  5  17 23 
Summe AKTIVA 5.042  115  4.927 4.536 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 4.223  22  4.201 3.811 
Kapitalanteile 500  0  500 500 
Kapitalrücklage 340  0  340 340 
Gewinnrücklagen 3.360  0  3.360 - 
Jahresergebnis 22  22  - - 
Rückstellungen 564  115  450 473 
Verbindlichkeiten 255  48  206 252 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  -70  70 - 
Summe PASSIVA 5.042  115  4.927 4.536

IDR Bahn GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 171 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 2.528  -148  2.676  2.211 
Sonstige betriebliche Erträge 269  77  191  266 
Materialaufwand 832  165  667  815 
Personalaufwand 1.075  119  956  876 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 819  174  645  1.049 
Abschreibungen 38  -37  75  74 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 0  0  0  0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56  56  -  - 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5  -8  13  14 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 54  -60  114  19 
Ergebnis nach Steuern 31  -368  399 -369 
Sonstige Steuern 9  0  9  9 
Jahresergebnis 22  -368  390 -378 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 165 Forderungen 
 150 Verbindlichkeiten 
 128 Erträge 
 405 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 83,8 -1,5 85,3 84,0 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 0,7 -8,8 9,5 -9,7 
Verschuldungsgrad (in %) 19,4 2,1 17,3 19,0 
Umsatzrentabilität (in %) 0,9 -13,7 14,6 -17,1 
Mitarbeiteranzahl 14 1 13 13

IDR Bahn GmbH & Co. KG 
172  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Infolge solider Gebührenkalkulation resul-
tierten Umsatzerlöse aus Waggonbeför-
derung (Wechselverkehre) von 900 Tausend 
Euro (Vorjahr: 861 Tausend Euro). Die 
Erlöse aus weiteren Rangierleistungen 
verringerten sich um rund 19 Prozent auf 
386 Tausend Euro (Vorjahr: 477 Tausend 
Euro). Die Erlöse aus dem Abfüllen und dem 
Transport von Wasserglas fielen um 10,5 
Prozent geringer aus und erreichten 595 
Tausend Euro (Vorjahr: 665 Tausend Euro). 
Aus übrigen Dienstleistungen, im Wesent-
lichen für die Betriebsführung des Henkel-
Bahnbetriebs, konnten Leistungen in Höhe 
von 330 Tausend Euro abgerechnet werden 
(Vorjahr: 376 Tausend Euro). Insgesamt 
verfehlten die Umsätze einschließlich Miet- 
und Pachterlöse mit 2.528 Tausend Euro die 
entsprechenden Erlöse des Vorjahres (2.676 
Tausend Euro) um -5,5 Prozent (-148 Tau-
send Euro); sie lagen damit noch um 40 
Tausend Euro (+1,6 Prozent) über dem 
Planansatz (2.488 Tausend Euro). 
Die eingangs genannten Mengeneinbrüche 
führten jedoch nicht im selben Maße zu 
Rückgängen bei den Erlösen. Die IDR Bahn 
hat mit den Anschließern Mindestabnahme-
mengen vereinbart, so dass Erlöse für die 
oben genannten angemeldeten 7.000 
Waggons auf jeden Fall erzielt werden. Da 
für das Jahr 2024 weniger Waggons ange-
meldet wurden, diese Anzahl jedoch 
wiederum für die Gebührenermittlung im 
Nenner der Kalkulation relevant ist, wird 
auch im Jahr 2024 bis auf eine geringe 
vereinbarte Subvention aus dem thesau-
rierten Gewinn der Verlust nicht so hoch 
ausfallen wie der Waggonrückgang. Ebenso 
wurden für den Wasserglastransport und die 
Wasserglasabfüllung Mindestmengen pro 
Betriebstag vereinbart, was den Mengen-
rückgang finanziell zum Teil ausgeglichen 
hat. 
Die betrieblichen Erträge mit 269 Tausend 
Euro (Vorjahr: 191 Tausend Euro) ent-
sprachen dem üblichen Maß und resultierten 
im Wesentlichen aus Weiterberechnungen 
an Dritte (181 Tausend Euro), als auch aus 
der Auflösung von Sonstigen Rückstellungen 
(57 Tausend Euro). 
Der Materialaufwand belief sich auf 832 Tau-
send Euro (Vorjahr: 667 Tausend Euro). Die 
starke Erhöhung war getrieben von höheren 
Energiepreisen als auch durch höhere Auf-
wendungen in die Instandhaltung des 
Gleisnetzes. 
Der Personalaufwand - ohne Geschäfts-
führung- erhöhte sich auf 1.075 Tausend 
Euro (Vorjahr: 956 Tausend Euro). Dies ist 
insbesondere hohen Abschlüssen der Ge-
werkschaft Verdi für den Eisenbahnbereich 
geschuldet. Die IDR Bahn ist nicht an einen 
Tarifvertrag gebunden, lehnt sich bezüglich 
der Gehaltsanpassungen jedoch an die 
VERDI Abschlüsse im Eisenbahnbereich an. 
Die Abschlüsse brachten eine Lohnerhöhung 
von im Mittel rund 8 Prozent mit sich. 
Zum Jahresende 2023 beschäftigte die IDR 
Bahn GmbH & Co. KG insgesamt 14 Mitar-
beiter*innen (Vorjahr: 14), davon eine 
Mitarbeiterin in einem Teilzeitverhältnis. 
Die bilanziellen Abschreibungen lagen mit 38 
Tausend Euro
 nur noch auf halber Vor-
jahreshöhe (75 Tausend Euro); sie berück-
sichtigen neben den Abschreibungen auf 
Gleisanlagen im Wesentlichen letztmalig die 
unterjährige Restwertabschreibung auf die 
im Jahr 2015 erworbene Lokomotive 
„Hermann". 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen - 
einschließlich Geschäftsführungskosten und 
Verwaltungskostenumlage - nahmen gegen-
über Vorjahr (645 Tausend Euro) auf 819 
Tausend Euro zu. Die Veränderung beruht 
im Wesentlichen auf höheren Rückstellungen 
für Instandhaltung an den Gleisanlagen.

IDR Bahn GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 173 
Steuern aus Einkommen und Ertrag 
belaufen sich auf 54 Tausend Euro; nach 
Abzug direkter Steuern verbleibt ein 
Jahresüberschuss in Höhe von 22 Tausend 
Euro (Vorjahr: 390 Tausend Euro). 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft 
sich am Bilanzstichtag auf 5.042 Tausend 
Euro (Vorjahr: 4.927 Tausend Euro). Die 
Veränderung gegenüber dem Vorjahr betrifft 
insbesondere die folgenden Posten: 
Das Anlagevermögen umfasst betriebs-
bedingt überwiegend Sachanlagen. 
Investitionen in das Gleisnetz erfolgten 
nicht. Abschreibungen in Höhe von 38 
Tausend Euro, hier im Wesentlichen die 
Restwertabschreibung für LOK „Hermann", 
reduzierten das Sachanlagevermögen per 
Saldo auf noch 133 Tausend Euro. Das 
gesamte Anlagevermögen nahm um 39 
Tausend Euro auf insgesamt 152 Tausend 
Euro (Vorjahr: 191 Tausend Euro) ab. 
Die Sachanlagen werden durch das Eigen-
kapital vollständig gedeckt. 
Das Umlaufvermögen nahm um 149 Tau-
send Euro zu und beträgt zum Bilanzstichtag 
4.868 Tausend Euro. Dabei nahm das Gut-
haben bei Kreditinstituten um 193 Tausend 
Euro auf 3.857 Tausend Euro ab. 
Forderungen und Sonstige Vermögens-
gegenstände erhöhten sich dagegen um 357 
Tausend Euro auf 991 Tausend Euro. Haupt-
grund ist der Ausweis von Aufwendungen für 
eine Umbaumaßnahme (240 Tausend Euro) 
als geleistete Anzahlungen, die nach Fertig-
stellung in 2024 durch einen Kunden ausge-
glichen wird. Ferner sind Forderungen gegen 
das Finanzamt aus Steuervorauszahlungen 
aktiviert. Das Umlaufvermögen deckt voll-
ständig die Verbindlichkeiten (255 Tausend 
Euro) der Gesellschaft; das sind im Wesent-
lichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen in Höhe von 165 Tausend Euro 
und gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 
50 Tausend Euro. Es bestehen keine lang-
fristigen Verbindlichkeiten. 
Sonstige Rückstellungen machen insgesamt 
562 Tausend Euro aus und betreffen insbe-
sondere die Rückstellung für einen even-
tuellen Anspruch der Vallourec Deutschland 
GmbH gegen die IDR Bahn auf Rückver-
gütungen von Überschussanteilen aus den 
Jahren 2006 - 2020 als auch eine Zuführung 
für lnstandhaltungsmaßnahmen. 
Das Eigenkapital der Gesellschaft hat um 
den Jahresüberschuss (22 Tausend Euro) 
um 0,5 Prozent auf 4.223 Tausend Euro 
zugenommen. Die bilanzielle Eigenkapital-
quote der Gesellschaft beträgt zum Ab-
schlussstichtag 83,8 Prozent des Gesamt-
kapitals gegenüber 85,3 Prozent im Vorjahr. 
Die Finanzlage kann als gut bezeichnet 
werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb 
der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen 
innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. 
Durch eine bisher nicht ausgeschöpfte 
Kreditlinie besteht die Möglichkeit, auch 
kurzfristige Liquiditätsengpässe zu über-
brücken. 
Wesentliche Ziele des Finanzmanagements 
sind die Abwicklung der Aufträge durch eine 
adäquate Finanzierungsstruktur zu unter-
stützen und die jederzeitige Zahlungs-
fähigkeit sicherzustellen. Hierzu stehen über 
die bestehenden Rahmen- und Dienstleis-
tungsverträge ausreichend Finanzmittel zur 
Verfügung. Die Liquidität war während des 
gesamten Geschäftsjahres gesichert.

IDR Bahn GmbH & Co. KG 
174  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Chancen und Risiken
Chancen 
Die Übernahme der Cognis GmbH durch die 
BASF AG im Dezember 2010 und die damit 
verbundene Integration des Wasserglas-
Geschäfts in die Geschäftsstrukturen der 
BASF stärken den Produktionsstandort von 
Wasserglas nachhaltig und stabilisieren die 
Erlöse aus Produktabfüllung und Produkt-
transporten im schienengebundenen 
Kesselwagenverkehr. Trotz der deutlichen 
Rückgänge im Jahr 2023, kann das Geschäft 
schon deswegen als dauerhaft angesehen 
werden, da die Wasserglasfabrik zwischen 
2019 und 2021 grundlegend saniert wurde 
und EVONIK Anfang 2022 sowie im Jahr 
2023 in neue Kesselwagen investiert hat. 
Ebenso wurden Mindestabnahmemengen für 
den täglichen Betrieb vereinbart, so dass 
Rückgänge im Transportaufkommen nicht 
vollständig auf die Erlöse durchschlagen. Auf 
dieser Grundlage wird die Zusammenarbeit 
mit der Evonik AG im Hinblick auf die 
rangiertechnische Beförderung von Wasser-
glas-Kesselwagen zwischen Abfüllanlage und 
den Gleisen der Deutschen Bahn zu aus-
kömmlichen Preisen erfolgreich fortgesetzt. 
Bezüglich sonstiger Chemie ist festzustellen, 
dass die noch auf der Schiene transpor-
tierten Produkte der BASF und von Henkel 
an die Schiene als Transportträger ge-
bunden sind (Listengüter) und die Produk-
tion als gesichert angesehen werden kann, 
solange am Standort Düsseldorf mit diesen 
Produkten gearbeitet wird. 
Nach langer Zurückhaltung, werden beim 
Anschließer Henkel neue Aktivitäten zur 
verstärkten Nutzung des Schienengüter-
verkehrs entwickelt. Ein weiteres Hochregal-
lager erhält auch Laderampen an den 
Gleisen, um palettierte Ware direkt von/auf 
Eisenbahnwaggons umschlagen zu können. 
Hierfür sind auch schon konkrete Mengen 
vorgesehen. Diese zu erwartenden Mengen 
veranlassen die Anschließer strategisch für 
akquirierte Neumengen deutlich geringere 
Waggongebühren zu berechnen. Diese 
geringeren Gebühren werden mit Reali-
sierung der Zusatzmengen aus dem neuen 
Lager die Standardgebühr aus den üblichen 
Kalkulationen sein, stellen also keine Dauer-
subvention dar. 
Trotz der beschriebenen erheblichen Rück-
gänge auf Grund der genannten extremen 
politischen und wirtschaftlichen Entwick-
lungen kann daher nach wie vor positiv in 
die Zukunft geschaut werden. Die vorhan-
denen thesaurierten Gewinne können aktuell 
noch Verwerfungen ausgleichen. 
Neben der Abmilderung der Kostenunter-
deckung werden insbesondere weitere 
vielversprechenden Ertragssteigerungen aus 
dem neuen Geschäft mit HELROM erwartet. 
Jetzt wird für Ende des Jahres 2023 eine 
Verdopplung des Verkehrs seitens des 
Unternehmens HELROM prognostiziert 
(tägliche Verbindung von/nach Wien). 
Dieses wird - wie oben beschrieben - seit 
Februar 2024 umgesetzt. Die Entwicklungen 
der HELROM birgt dabei allerdings auch 
Risiken, da es sich generell um einen neuen 
und mit hohen Investitionen verbundenen 
Ansatz handelt. Generell sind die Aus-
sichten, falls HELROM die Startphase 
durchsteht, ausgezeichnet. Im Bereich der 
verladenen Unternehmen im Bereich 
Reisholz hat sich die neue Möglichkeit, 
Schienengüterverkehr zu nutzen, bereits 
herumgesprochen. Interesse wird bekundet. 
Was die künftige reale Entwicklung betrifft, 
bleibt allerdings abzuwarten. Insbesondere 
zeigen die Entwicklungen der Waggonzahlen 
in den ersten drei Monaten des Jahres 2024, 
dass das Setzen auf den Kombinierten 
Verkehr eine wesentliche Stütze des 
Waggonaufkommens werden kann. 
Weiteres Potenzial könnte der konven-
tionelle Kombinierte Verkehr mit Portalkran 
bergen. Neben dem in den letzten Berichten 
erwähnten Potenzial des Reisholzer Hafens 
wurde auch eine reine Straßen-Schienen-

IDR Bahn GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 175 
Umschlaganlage im Bereich des IDR Bahn-
hofs konzipiert. Hierfür gab es Anfang 2024 
einen positiven Bescheid aus der Standort-
klärung, so dass diese Anlage grundsätzlich 
förderfähig nach KV-Förderrichtlinie ist. Ein 
Förderantrag ist in Vorbereitung. Hierfür 
werden Beratungsunternehmen zur Planung 
und Antragsstellung integriert. 
Die Bedeutung der IDR Bahn für den Stand-
ort Reisholz ist zu unterstreichen, da diese 
nach Intervention des Eisenbahnbetriebs-
leiters zuletzt im Februar 2020 dauerhaft als 
versorgungsrelevante kritische Infrastruktur 
eingestuft wurde. Da die IDR Bahn mit 
Henkel und BASF bedeutende Chemiebe-
triebe anbindet, muss die IDR Bahn durch-
gehend betriebsbereit bleiben. Damit 
können beispielsweise pandemiebedingte 
Ausgangsperren oder potenzielle Fahrver-
bote auf Grund von Treibstoffverknappung 
für die Mitarbeiter vermieden werden. 
Dieses ist aktuell auf Grund der Ukrainekrise 
weiterhin relevant. Die betriebsbereiten 
Reserven an Personal und technischen 
Ressourcen, die trotz teilweise erheblichen 
Rückgangs der Wagenladungen in den 
letzten Jahren nicht reduziert oder einge-
stellt wurden, zeigen in Krisenzeiten ihre 
positive Wirkung. Es besteht die Erwartung, 
dass die große Bedeutung der IDR Bahn den 
Anschließern bewusst bleibt. Im Zusammen-
hang mit dem Krieg in der Ukraine und 
einem daraus resultierenden verstärkten 
LKW-Fahrermangel rückt der Schienengüter-
verkehr wieder deutlicher in den Fokus der 
Verlader. Es wird erwartet, dass dies bei 
einer einsetzenden Erholung der Wirtschaft 
deutlich zum Tragen kommt. 
Risiken 
Marktrisiken 
Die allgemeine strukturelle Entwicklung hat 
sich zuletzt mit der Schließung des Vallourec 
Stahlwerks 2020 fortgesetzt. Nach der end-
gültigen Schließung des Vallourec-Werks ist 
die IDR Bahn im konventionellen Wagen-
ladungsverkehr künftig vollständig von dem 
Aufkommen aus dem Henkel-Werksgelände 
abhängig; hier dominiert in erster Linie das 
Waggonaufkommen der BASF. 
Grundsätzlich birgt der aufgenommene neue 
Verkehr mit dem Unternehmen HELROM 
gleichwohl das Risiko, dass dieser Newcomer 
im Schienengüterverkehr auch scheitert und 
als Potenzial für die IDR Bahn wieder weg-
fallen könnte. Daher wird auch der oben 
genannte Ausbau der vorhandenen Gleis-
anlage für kombinierten Verkehr mit Kran-
anlage weiterverfolgt. 
Liquiditätsrisiken 
Die bereits im Windschatten der Corona-
Krise verknappungsbedingt aufgetretenen 
Preissteigerungen haben mit dem Ende der 
langjährig praktizierten Politik des billigen 
Geldes der Notenbanken und den Öl- und 
Gas-Sanktionen gegenüber Russland 
(Ukraine-Krieg) einen weiteren kräftigen 
Preisauftrieb erfahren. Die inflationäre 
Entwicklung der Betriebskosten führt zu 
Kalkulationsrisiken bei der Allokation der 
bahnbetrieblichen Kapazitäten und erfordert 
Maßnahmen zur Eindämmung damit ver-
bundener Liquiditätsrisiken. Da die IDR Bahn 
GmbH & Co. KG als leitungsgebundenes 
lnfrastrukturunternehmen die Belastung 
eines sehr hohen Fixkostenanteils an den 
Gesamtkosten zu tragen hat, wird der 
Gesellschaft im Rahmenvertrag mit den 
Anschlussunternehmen über den Mecha-
nismus der Gebührenkalkulation eine 
kostendeckende Betriebsführung zuge-
sichert. Durch die vertraglich vereinbarte 
Kostendeckungsgarantie bleiben Risiken für 
die Liquidität der Gesellschaft beherrschbar. 
Durch eine bisher nicht ausgeschöpfte 
Kreditlinie besteht zudem die Möglichkeit, 
kurzfristige Liquiditätsengpässe zu über-
brücken. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Als Konsequenz der kostendeckenden 
Gebührengarantie bleiben im Umkehrschluss 
die Chancen auf Unternehmensgewinne 
begrenzt, da zusätzliche Gewinnmargen

IDR Bahn GmbH & Co. KG 
176  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
oberhalb der zur Deckung der nicht ge-
deckten Betriebskosten hinaus fixierten 
Gebühren bei der Gebührenbudgetierung im 
Grundsatz nicht vorgesehen sind. Insoweit 
bleiben Rendite- und Erfolgspotentiale von 
der Fähigkeit eines effizienten Einsatzes des 
genehmigten Jahresbudgets abhängig. Der 
Aufbau zusätzlicher, über das Planbudget 
hinausgehender Finanzmittel, ist also be-
grenzt; dies umso mehr, als die Vertrags-
partner vertraglich berechtigt sind, etwaige 
Gewinne oberhalb eines vereinbarten 
Mindestsockels über den Weg einer kalku-
lierten Gebührenminderung abzuschöpfen. 
Die Kostendeckungsgarantie wird insoweit 
durch einen Gewinnverzicht erkauft. Zu-
gleich machen die Vertragsvereinbarungen 
die Gesellschaft resilient gegenüber 
Konjunktur- und Wachstumsschwankungen. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH

IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 177 
IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens sind die 
Beteiligung an und die Verwaltung von 
anderen Unternehmen, insbesondere als 
persönlich haftende Gesellschafterin der 
Kommanditgesellschaft unter der Firma IDR 
Bahn GmbH & Co. KG mit Sitz in Düsseldorf. 
Die Gesellschaft ist namentlich dazu berufen, 
die Geschäfte der vorgenannten Kommandit-
gesellschaft zu führen und sie zu vertreten. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 25.000,00 EUR 100,00 % 
 
Beteiligungen   
IDR Bahn GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umlaufvermögen 73  6  67 66 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 50  3  47 51 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 23  3  20 15 
Summe AKTIVA 73  6  67 66

IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH 
178  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 58  2  56 54 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 31  2  29 27 
Jahresergebnis 2  0  2 2 
Rückstellungen 11  4  7 4 
Verbindlichkeiten 3  0  4 7 
Summe PASSIVA 73  6  67 66 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 171  12  159  152 
Sonstige betriebliche Erträge 0  -1  1  0 
Personalaufwand 163  11  152  144 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5  0  6  5 
Ergebnis nach Steuern 2  0  2 2 
Jahresergebnis 2  0  2 2 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 80,0 -4,0 84,0 82,0 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 3,6 -0,1 3,7 3,9 
Verschuldungsgrad (in %) 25,0 6,0 19,0 21,9 
Mitarbeiteranzahl 1 0 1 1

IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 179 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die betrieblichen Erträge des Berichtsjahres 
beliefen sich auf 170,9 Tausend Euro (Vor-
jahr:160,1 Tausend Euro) und betrafen im 
Wesentlichen Dienstleistungserlöse aus der 
Personalgestellung an die IDR Bahn GmbH & 
Co. KG. Der Personalaufwand belief sich auf 
162,9 Tausend Euro (Vorjahr: 152,1 Tau-
send Euro). 
Sonstige betriebliche Aufwendungen lagen 
mit 5,5 Tausend Euro auf Höhe des Vor-
jahres (5,6 Tausend Euro) und betreffen im 
Wesentlichen Kosten des Jahresabschlusses. 
Rechts- und Beratungskosten fielen etwas 
geringer aus als im Vorjahr. Aufgrund der 
Kostenerstattung ihrer Aufwendungen durch 
die IDR Bahn GmbH & Co. KG weist die 
Gesellschaft erneut ein positives Ergebnis 
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe 
von 2,5 Tausend Euro aus. 
Es resultiert erneut ein Jahresüberschuss in 
Höhe von 2,1 Tausend Euro (Vorjahr: 2,1 
Tausend Euro) nach Steuern. 
Nach Zurechnung des Gewinnvortrags (31,3 
Tausend Euro) verbleibt ein saldierter 
Bilanzgewinn von 33,4 Tausend Euro, der 
auf Vorschlag der Geschäftsführung auf 
neue Rechnung vorgetragen werden soll. 
Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als 
gut zu bezeichnen. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Finanzlage kann als solide bezeichnet 
werden. 
Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der 
Zahlungsfrist beglichen und Forderungen 
innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. 
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die 
Rückstellungen sind durch Forderungen und 
liquide Mittel gedeckt. 
Die Liquidität war während des gesamten 
Geschäftsjahres gesichert. 
 
Chancen und Risiken
Risiken für die Geschäftsentwicklung er-
geben sich aus den betrieblichen Heraus-
forderungen, vor denen die IDR Bahn GmbH 
& Co. KG steht. Es sind dies im Wesent-
lichen: 
 Die anhaltend starke Substitution von 
Bahnverkehren durch LKW-/Straßen-
verkehr. 
 Der erneut deutliche Trans-
portrückgang im Berichtsjahr 2023, 
der auch auf die heftigen Wirkungen 
der Ukrainekrise zurückgeführt wird. 
 Es besteht die Erwartung, dass bei 
einer wirtschaftlichen Erholung der 
Verkehr auch wieder deutlich 
zunehmen wird. 
 Derzeitige Abhängigkeit von nur noch 
einem großen Anschlusskunden 
(Henkel mit dem dort ansässigen 
Hauptnutzer der IDR Bahn, der BASF 
AG). 
Chancen sieht die IDR Bahn insbesondere in 
einer Umsetzung der Standortpotenziale für 
kombinierte Straßen-Schienenverkehre. 
Hierfür wurde bereits im Jahr 2020 ein 
innovativer Ansatz zur Verlagerung 
konventioneller LKW auf die Bahn mit dem 
Unternehmen HELROM gestartet, der auch

IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH 
180  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
im Berichtsjahr 2023 erfolgreich weiter-
geführt wurde. 
Weiteres Potenzial könnte der konven-
tionelle Kombinierte Verkehr mit Portalkran 
bergen. Neben dem in den letzten Berichten 
erwähnten Potenzial des Reisholzer Hafens 
wurde auch eine Straßen-Schienen-Um-
schlaganlage im Bereich des Bahnhofs der 
IDR konzipiert. Hierfür hat es Anfang 2024 
einen positiven Bescheid zur Standort-
klärung gegeben, so dass diese Anlage 
grundsätzlich förderfähig im Sinne der KV-
Förderrichtlinie ist. 
Für das Geschäftsjahr 2024 wird wieder mit 
einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet. 
Bestandsgefährdende Risiken für das Unter-
nehmen werden nicht erkannt. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Joachim Kochsiek

IDR Immobilien GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 181 
IDR Immobilien GmbH
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens sind die 
Beteiligung an und die Verwaltung von 
anderen Unternehmen, insbesondere als 
persönlich haftende Gesellschafterin an und 
von Kommanditgesellschaften, an denen die 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz 
Aktiengesellschaft als Kommanditistin 
beteiligt ist und deren Gegenstand im Erwerb, 
der Verwertung und/oder der Verwaltung von 
Immobilien besteht. Die Gesellschaft ist 
namentlich dazu berufen, die Geschäfte 
solcher Kommanditgesellschaften zur führen 
und zu vertreten. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 25.000,00 EUR 100,00 % 
 
Beteiligungen   
Elbsee-Kieswerk Düsseldorf GmbH + Co 0,00 EUR 0,00 % 
IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
IDR Süd Eins GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 %

IDR Immobilien GmbH 
182  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umlaufvermögen 74  3  72 70 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 13  0  13 12 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 61  2  59 57 
Summe AKTIVA 74  3  72 70 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 70  1  69 67 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 44  2  42 40 
Jahresergebnis 1  -1  2 2 
Rückstellungen 3  0  3 2 
Verbindlichkeiten 1  1  0 1 
Summe PASSIVA 74  3  72 70 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 8  0  8  8 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6  1  5  6 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0  0  0  0 
Ergebnis nach Steuern 1  -1  2 2 
Jahresergebnis 1  -1  2 2 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 94,5 -1,7 96,3 96,0 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 1,8 -1,2 2,9 2,8 
Verschuldungsgrad (in %) 5,8 1,9 3,9 4,1 
Umsatzrentabilität (in %) 16,1 -9,9 26,0 24,1

IDR Immobilien GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 183 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die betrieblichen Erträge des Berichtsjahres 
beliefen sich auf 7,8 Tausend Euro (Vorjahr: 
7,8 Tausend Euro) und betrafen im Wesent-
lichen Umsatzerlöse, die die Gesellschaft als 
persönlich haftende Gesellschafterin aus 
Haftungsvergütungen der Kommandit-
gesellschaften erzielt hat. 
Sonstige betriebliche Aufwendungen lagen 
mit 6,3 Tausend Euro in etwa auf Höhe des 
Vorjahres (5,4 Tausend Euro) und betreffen 
im Wesentlichen Kosten des Jahresabschlus-
ses sowie Rechts- und Beratungskosten. 
Es resultiert ein Jahresüberschuss in Höhe 
von 1,3 Tausend Euro (Vorjahr: 2,0 Tausend 
Euro) nach Steuern. 
Nach Zurechnung des Gewinnvortrags (43,9 
Tausend Euro) verbleibt ein saldierter 
Bilanzgewinn von 45,2 Tausend Euro der auf 
Vorschlag der Geschäftsführung auf neue 
Rechnung vorgetragen werden soll. Die 
wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu 
bezeichnen. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Finanz- und Vermögenslage ist solide. 
Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der 
Zahlungsfrist beglichen und Forderungen 
innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. 
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die 
Rückstellungen sind durch Forderungen und 
liquide Mittel gedeckt. 
Die Liquidität war während des gesamten 
Geschäftsjahres gesichert. 
Chancen und Risiken
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Gaza-Krise, Energieversorgung, 
Preise und Inflation, Zinsentwicklung), sieht 
die IDR AG für ihre Objektgesellschaften als 
Folge der Fokussierung ihres Geschäfts-
modells auf die Standortqualitäten der 
Landeshauptstadt Düsseldorf wie auch auf 
der Grundlage ihres Gesellschafterhinter-
grunds nach wie vor gute Chancen, den 
Geschäftserfolg der IDR Immobilien GmbH 
zu behaupten. 
Trotz operativer Risiken für die beteiligten 
Unternehmen wird insoweit nicht davon 
ausgegangen, dass sich daraus eine 
Gefährdung für das Gesellschaftsvermögen 
der IDR Immobilien GmbH ergibt. 
Andererseits sind besondere Chancen, wie 
zum Beispiel die Beteiligung an neuen 
Gesellschaften, allerdings aktuell auch nicht 
absehbar. 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Manfred Kornfeld  
Ekkehard Vinçon

IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 
184  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
IDR Nord Eins GmbH & Co. KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Gegenstand des Unternehmens ist die 
umfassende Verwaltung von Immobilien, hier 
der Immobilien-Objekte Parkhaus am Dome, 
Parkhaus Grabbeplatz und Parkhaus 
Carlsplatz in Düsseldorf, einschließlich der 
Wahrnehmung der Rechte des Eigentümers 
dieser Objekte gegenüber Dritten, mit allen 
dazu gehörenden Rechten, Pflichten und 
Tätigkeiten als rechtlich selbständiges 
Unternehmen in eigenem sowie fremden 
Namen und für eigene und fremde Rechnung. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 1.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Immobilien GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umlaufvermögen 2.201  -89  2.290 1.792 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.838  -171  2.009 1.415 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 364  82  281 376 
Summe AKTIVA 2.201  -89  2.290 1.792

IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 185 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 511  0  511 511 
Kapitalanteile 1  0  1 1 
Gewinnrücklagen 510  0  510 510 
Rückstellungen 795  -65  860 298 
Verbindlichkeiten 170  42  128 129 
Rechnungsabgrenzungsposten 726  -66  791 853 
Summe PASSIVA 2.201  -89  2.290 1.792 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 6.383  870  5.513  4.108 
Sonstige betriebliche Erträge 39  37  2  81 
Materialaufwand 3.584  1.078  2.506  2.536 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 873  116  757  341 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -  0  0  1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 198  -24  222  230 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 283  -33  316  139 
Ergebnis nach Steuern 1.485  -230  1.715 944 
Sonstige Steuern 0  -17  17  17 
Jahresergebnis 1.485  -213  1.697 926 
Gutschrift / Belastung auf Kapitalkonten -1.485  213  -1.697  -677 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 1.114 Aufwendungen 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.649 Forderungen 
 1.780 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 23,2 0,9 22,3 28,5 
Umsatzrentabilität (in %) 23,3 -7,5 30,8 22,5

IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 
186  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die IDR Nord Eins GmbH & Co. KG hat die 
ihr übertragenen Immobilien im Geschäfts-
jahr 2023 erneut ertragreich bewirtschaftet. 
Die Gesellschaft hat bei Umsatzerlösen in 
Höhe von 6.383 Tausend Euro (Vorjahr: 
5.513 Tausend Euro) ein Jahresergebnis vor 
Steuern (EBT) in Höhe von 1.767 Tausend 
Euro (Vorjahr: 2.031 Tausend Euro) und 
einen Jahresüberschuss von 1.485 Tausend 
Euro (Vorjahr: 1.697 Tausend Euro) 
ausgewiesen. 
Der Anstieg der Umsatzerlöse resultiert im 
Wesentlichen aus der vollständigen Auf-
hebung der Pandemie-bedingten Verkehrs-
einschränkungen als zugleich auch aus einer 
Erhöhung der Parkhausgebühren für Kurz-
parker in dem Parkhaus am Carlsplatz wie 
auch in der Tiefgarage Grabbeplatz. 
Insgesamt konnten die Erträge gegenüber 
Vorjahr um 15,8 Prozent gesteigert werden; 
sie lagen damit um 1.274 Tausend Euro 
(+24,9 Prozent) über dem Planansatz 
(5.109 Tausend Euro). 
Das EBT verringerte sich gleichwohl 
gegenüber Vorjahr um –13 Prozent, im 
Wesentlichen bedingt durch die kräftige 
Pachterhöhung für den Betrieb der 
Tiefgarage Grabbeplatz. Das EBT lag 
dennoch um 567 Tausend Euro (+47,3 
Prozent) über dem Planansatz (1.200 
Tausend Euro), da mit dem kräftigen 
Umsatzplus nicht gerechnet wurde. 
Gemäß Paragraf 8 Absatz 6 des 
Gesellschaftsvertrages wird das 
Jahresergebnis dem Gesellschafter IDR AG 
teilweise gutgeschrieben. Die wirtschaftliche 
Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem 
Vorjahr nur geringfügig um 3,9 Prozent auf 
2.201 Tausend Euro abgenommen. 
Die Vermögensstruktur der Gesellschaft 
bleibt gegenüber Vorjahr im Wesentlichen 
unverändert. Die Gesellschaft verfügt über 
kein eigenes Anlagevermögen. 
Das Umlaufvermögen deckt die 
Rückstellungen und Verbindlichkeiten, die 
um 2,4 Prozent auf insgesamt 964 Tausend 
Euro abnahmen. 
Das Eigenkapital beträgt unverändert 511 
Tausend Euro. 
Das Finanzmanagement ist darauf 
ausgerichtet, Forderungen innerhalb der 
Zahlungsziele zu vereinnahmen und 
Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist 
zu begleichen. Die Liquidität war während 
des gesamten Geschäftsjahres 2023 
gesichert. 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und 
Inflation, Zinsentwicklung), sieht die IDR AG 
für ihre Objektgesellschaften als Folge der 
Fokussierung ihres Geschäftsmodells auf die 
Standortqualitäten der Landeshauptstadt 
Düsseldorf wie auch auf der Grundlage ihres 
Gesellschafterhintergrunds im Grunde auch 
für das Geschäftsmodell der IDR Nord Eins 
GmbH & Co. KG gute Chancen.

IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 187 
Marktrisiken 
Im Geschäft der Stellplatzvermietung wird 
das allgemeine Vermietungsrisiko ebenso 
wie das Gebührenrisiko grundsätzlich für 
beherrschbar erachtet. Insbesondere auf-
grund der Lage der Parkhäuser am Carls-
platz und am Grabbeplatz an bevorzugten 
Standorten im Zentrum Düsseldorfs ist die 
Erlössituation im Allgemeinen stabil. 
Die Erfahrung während Corona-Pandemie 
hat aber exemplarisch gezeigt, wie volatil 
auch das Parking-Geschäft in krisenbe-
hafteten Situationen reagieren kann. Im 
Falle einer vergleichbaren Krisenlage mit 
Verkehrsbeschränkungen, wäre künftig 
erneut ein Rückgang von Kurzparker-
Aktivitäten zu erwarten. 
Liquiditätsrisiken 
Lieferengpässe bei bauwirtschaftlich 
relevanten Produktgruppen hatten zuletzt 
die durch eine langjährig praktizierte Politik 
des billigen Geldes der Notenbanken 
ohnehin hohen Baupreise stark angeheizt 
und die Indizes der Erzeugerpreise kräftig 
ansteigen lassen. Die inflationäre Entwick-
lung der Bau- und Finanzierungskosten hat 
im Verlauf des Berichtsjahrs die Baukon-
junktur zwar abkühlen lassen und so die 
Baupreise etwas gedämpft. Die Kalkulations-
risiken von Bau- und Projektentwicklungen 
und die Notwendigkeit adäquater Risiko-
strategien zur Eindämmung von Liquiditäts-
risiken (GU-lnsolvenz; Ruhen der Baustelle, 
Bauzeiten-Überschreitung, Pönalen) bleiben 
aber vakant. Da die IDR Nord Eins GmbH & 
Co. KG kein Bauträger ist, sind Liquiditäts-
risiken aus Bauvorhaben für die Gesellschaft 
aber wenig relevant. 
Gleichwohl sind steigende Aufwendungen für 
Wartung und Instandhaltung ebenso wie für 
Um- und Ausbaumaßnahmen zu beachten. 
Zudem ist für die infolge der politisch pro-
pagierten Energiewende und des Ukraine-
Kriegs stark gestiegenen Energiekosten 
Vorsorge zu treffen. 
Zur Sicherstellung der Liquidität sind zuletzt 
Kreditlinien mit der Stadtsparkasse Düssel-
dorf und der Westerwald Bank e.G. bei der 
IDR AG vereinbart worden; deren Inan-
spruchnahme mit Erlösen aus späteren 
Grundstücksverkäufen getilgt wurden. Eine 
alternative Liquiditätssicherung durch 
Veräußerungen aus dem eigenen Bestand 
führt dagegen zu Substanzverzehr und zu 
einer Erosion der IDR-Vermögensbasis; 
insbesondere dann, wenn die realisierten 
Erträge aus den Immobilienverkäufen nicht 
vollständig in neue Bauvorhaben reinves-
tiert, sondern im Rahmen der Dividenden-
zahlung an den Gesellschafter abfließen 
würden. Eine Dividenden Vollausschüttung 
ist aus IDR-Sicht daher betriebswirtschaft-
lich nicht sinnvoll, schwächt die Ertragskraft 
der Gesellschaft und beschneidet die Fähig-
keit zu organischem Unternehmenswachs-
tum. 
Die Liquiditätslage der IDR Nord Eins GmbH 
& Co. KG wird gleichwohl als stabil und 
gesichert angesehen. 
Zins- und Kreditrisiken 
Die Weitergabe zentral verhandelter Finan-
zierungskonditionen durch die IDR AG 
sichert der IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 
auf Grundlage der guten IDR-Bonität und 
der regelmäßigen Volumina von ihr nachge-
fragter Finanzierungsmittel Zugriff auf ein 
günstiges Zinsniveau für die bewirtschaftete 
Immobilie. Die geschäftspolitischen Aus-
richtungen in der Bankenlandschaft ver-
ändern sich gleichwohl rasant. Einzelne 
Finanzierungspartner fallen für die IDR AG 
aufgrund der Art des Finanzierungsmodells 
(zum Beispiel Forfaitierungen) oder der Art 
des Projektes (zum Beispiel Schulen oder 
einzelne Grundstücke) aus. Die Auswahl von 
potenziellen starken Finanzierungspartner 
wird auch mit Blick auf die Größe finan-
zierter Projekte geringer. Die Abhängigkeit 
von einzelnen Finanzierungspartner könnte 
damit steigen. Höhere Zinssätze verschärfen 
zudem die Eigenkapitalerfordernisse.

IDR Nord Eins GmbH & Co. KG 
188  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Die IDR Nord Eins GmbH & Co. KG muss 
Zins- und Tilgungsleistungen für das 
Parkhaus am Dome (Theodorstraße 281) 
vollständig erwirtschaften. Die mit der 
stufenweisen Zinsanhebung der Europä-
ischen Zentralbank verbundene Hoffnung 
einer (mittel- bis langfristigen) Inflations-
eindämmung verteuert derzeit künftige 
Finanzierungslasten. 
Aus der Objektfinanzierung des Parkhauses 
am Dome droht der Gesellschaft vorläufig 
noch kein Zinsänderungsrisiko. Das Finan-
zierungsdarlehen wird bis Ende der aktuellen 
Zinsfestschreibung im August 2026 mit 
festem Zinssatz verzinst. Ein Zinsrisiko 
besteht erst im Hinblick auf die Anschluss-
finanzierung. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die genannten Risiken können in Kombi-
nation zu signifikanten Kosten- und Preis-
erhöhungen in der Bauwirtschaft führen. Ist 
Bauen in Deutschland auch ohne inflato-
rischen Druck schon sehr teuer, so lassen 
derzeit zusätzliche Inflationstreiber die 
Preise nicht nur für Neubauvorhaben, 
sondern auch für Wartungs- und lnstand-
haltungsleistungen explodieren, und stellen 
so die Rentabilität und den ökonomischen 
Erfolg einer Bauinvestition oder einer Be-
standsimmobilie ganz oder teilweise in 
Frage. Sinkende bis negative Renditen von 
Neuinvestitionen führen dazu, dass ein 
Break-Even bestenfalls erst später erreicht 
wird. Erfolgs- und Deckungsbeiträge aus der 
Bewirtschaftung von Bestandsobjekten 
werden entsprechend belastet. 
Die Ergebnislage der IDR Nord Eins GmbH & 
Co. KG wird trotz der zuletzt starken Pacht-
erhöhung für den Betrieb der Tiefgarage 
Grabbeplatz und von weiteren Steigerungen 
von Bewirtschaftungskosten vor dem Hinter-
grund der Realisierbarkeit von adäquaten 
Gebührenanpassungen gleichwohl als stabil 
eingeschätzt 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Immobilien GmbH

IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 189 
IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Gegenstand des Unternehmens ist die 
umfassende Verwaltung von Immobilien, hier 
der Immobilien-Objekte Theodorstraße 299, 
den Parkplatz Zum Gut Heiligendank und die 
Objekte Theodorstraße 192 und 194 in 
Düsseldorf, einschließlich der Wahrnehmung 
der Rechte des Eigentümers dieser Objekte 
gegenüber Dritten, mit allen dazu gehörenden 
Rechten, Pflichten und Tätigkeiten als 
rechtlich selbständiges Unternehmen in 
eigenem sowie fremdem Namen und für 
eigene und fremde Rechnung. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 1.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Immobilien GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umlaufvermögen 343  55  288 229 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 108  7  101 68 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 235  49  187 161 
Summe AKTIVA 346  58  288 229

IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 
190  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 109  0  109 109 
Kapitalanteile 1  0  1 1 
Gewinnrücklagen 108  0  108 108 
Rückstellungen 2  0  2 12 
Verbindlichkeiten 175  66  109 33 
Rechnungsabgrenzungsposten 59  -8  67 75 
Summe PASSIVA 346  58  288 229 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 1.821  -356  2.177  2.193 
Sonstige betriebliche Erträge 1  -3  4  2 
Materialaufwand 234  35  199  172 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 113  -18  130  121 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 211  -38  249  286 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 130  -21  152  191 
Ergebnis nach Steuern 1.135  -317  1.451 1.425 
Sonstige Steuern 13  13  -  - 
Jahresergebnis 1.122  -330  1.451 1.425 
Gutschrift / Belastung auf Kapitalkonten -1.122  330  -1.451  -1.425 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 117 Verbindlichkeiten 
 1.249 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 31,6 -6,4 38,0 47,7 
Umsatzrentabilität (in %) 61,6 -5,1 66,7 65,0

IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 191 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG hat die 
ihr übertragenen Immobilien im Geschäfts-
jahr 2023 erneut ertragreich bewirtschaftet. 
Die Gesellschaft hat bei Umsatzerlösen in 
Höhe von 1.821 Tausend Euro (Vorjahr: 
2.177 Tausend Euro) ein Jahresergebnis vor 
Steuern (EBT) in Höhe von 1.265 Tausend 
Euro (Vorjahr: 1.603 Tausend Euro) und 
einen Jahresüberschuss von 1.122 Tausend 
Euro (Vorjahr: 1.451 Tausend Euro) erzielt. 
Der Rückgang der Mieterlöse resultiert ins-
besondere aus zurückgegebenen Teil-Miet-
flächen des Bürobereichs an der Theodor-
straße 299 durch den Mieter Yusen Cargo 
mit Wirkung ab September 2023. Die Um-
satzerlöse lagen gleichwohl um 23 Tausend 
Euro (+1,3 Prozent) über dem Planansatz 
(1.798 Tausend Euro). 
Das EBT verringerte sich gegenüber Vorjahr 
um 21,1 Prozent. Es lag um 23 Tausend 
Euro (-1,8 Prozent) unter dem Planansatz 
(1.288 Tausend Euro). 
Gemäß Paragraf 8 Absatz 6 des Gesell-
schaftsvertrages wird das Jahresergebnis 
dem Gesellschafter IDR AG als Beteili-
gungsertrag gutgeschrieben. 
Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als 
gut zu bezeichnen. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vor-
jahr um 20,2 Prozent auf 346 Tausend Euro 
zugenommen. Die Ursache für die Erhöhung 
der Bilanzsumme liegt insbesondere in einer 
Zunahme der liquiden Mittel wie auch der 
Verbindlichkeiten. 
Die Vermögensstruktur der Gesellschaft 
bleibt gegenüber Vorjahr im Wesentlichen 
unverändert. Die Gesellschaft verfügt über 
kein eigenes Anlagevermögen. 
Das Umlaufvermögen deckt die Rückstel-
lungen und Verbindlichkeiten, die um 59 
Prozent auf insgesamt 177 Tausend Euro 
zunahmen. 
Das Eigenkapital beträgt unverändert 109 
Tausend Euro. 
Das Finanzmanagement ist darauf ausge-
richtet, Forderungen innerhalb der Zah-
lungsziele zu vereinnahmen und Verbind-
lichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu 
begleichen. Die Liquidität war während des 
gesamten Geschäftsjahres 2023 gesichert. 
 
 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und 
Inflation, Zinsentwicklung), sieht die IDR AG 
für ihre Objektgesellschaften als Folge der 
Fokussierung ihres Geschäftsmodells auf die 
Standortqualitäten der Landeshauptstadt 
Düsseldorf wie auch auf der Grundlage ihres 
Gesellschafterhintergrunds im Grunde auch 
für das Geschäftsmodell der IDR Nord Zwei 
GmbH & Co. KG gute Chancen. 
Marktrisiken 
Das Vermarktungsportfolio der IDR Nord 
Zwei GmbH & Co. KG war bislang von 
lnsolvenzen im Wesentlichen verschont. 
Drohenden Mietausfällen werden im

IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 
192  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Bedarfsfall mit angemessenen Miet-
stundungen, um Leerstand zu vermeiden, 
begegnet. 
Hauptmieter der Theodorstraße 299, dem 
größten Vermarktungsobjekt der Gesell-
schaft, ist die japanische Yusen-Gruppe. 
Weitere Mietverhältnisse mit Großkunden an 
der Theodorstraße 192 (Hilti) wie auch an 
der Theodorstraße 194 (L'Osteria) bergen 
latente Abhängigkeitsrisiken (Klumpen-
risiken). 
Trotz der gegenwärtig offenen Verhand-
lungssituation im Hinblick auf eine mehr-
jährige Anschlussvermietung des Objekts an 
der Theodorstraße 299, wird das Vermie-
tungsrisiko ebenso wie das Mietpreisrisiko 
aufgrund der gefragten Lage der Logistik-
Immobilie an dem bevorzugten Standort in 
Flughafen-Nähe im Düsseldorfer Norden für 
beherrschbar erachtet. Die breite Diversifi-
kation des gesamten Objekt- und Mieter-
portfolios der IDR Nord Zwei GmbH & Co. 
KG, wie das der IDR-Gruppe insgesamt, 
wirkt zudem einem wirtschaftlichen 
Klumpen-Risiko grundsätzlich entgegen. 
Insgesamt lässt sich die Mieterstruktur als 
zuverlässig und das Vermietungs- Vermark-
tungspotenzial als langfristig und ertragreich 
bezeichnen. Das Risiko von dauerhaftem 
Mietausfall oder Leerstand ist als gering 
einzustufen. 
Liquiditätsrisiken 
Lieferengpässe bei bauwirtschaftlich rele-
vanten Produktgruppen hatten zuletzt die 
durch eine langjährig praktizierte Politik des 
billigen Geldes der Notenbanken ohnehin 
hohen Baupreise stark angeheizt und die 
Indizes der Erzeugerpreise kräftig ansteigen 
lassen. Die inflationäre Entwicklung der Bau- 
und Finanzierungskosten hat im Verlauf des 
Berichtsjahrs die Baukonjunktur zwar ab-
kühlen lassen und so die Baupreise etwas 
gedämpft. Die Kalkulationsrisiken von Bau- 
und Projektentwicklungen und die Notwen-
digkeit adäquater Risikostrategien zur Ein-
dämmung von Liquiditätsrisiken (GU-lnsol-
venz, Ruhen der Baustelle, Bauzeiten-Über-
schreitung, Pönalen) bleiben aber vakant. 
Da die IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG kein 
Bauträger ist, sind Liquiditätsrisiken aus 
Bauvorhaben für die Gesellschaft aber wenig 
relevant. Gleichwohl sind steigende Auf-
wendungen für Wartung und Instandhaltung 
ebenso wie für Um- und Ausbaumaßnahmen 
zu beachten. Zudem ist für die infolge der 
politisch propagierten Energiewende und des 
Ukraine-Kriegs stark gestiegenen Energie-
kosten Vorsorge zu treffen. 
Zur Sicherstellung der Liquidität sind zuletzt 
Kreditlinien mit der Stadtsparkasse Düssel-
dorf und der Westerwald Bank e.G. verein-
bart worden; deren Inanspruchnahme mit 
Erlösen aus späteren Grundstücksverkäufen 
getilgt wurden. Eine alternative Liquiditäts-
sicherung durch Veräußerungen aus dem 
eigenen Bestand führt dagegen zu Sub-
stanzverzehr und zu einer Erosion der IDR-
Vermögensbasis; insbesondere dann, wenn 
die realisierten Erträge aus den Immobilien-
verkäufen nicht vollständig in neue Bauvor-
haben reinvestiert würden. 
Die Liquiditätslage der IDR Nord Zwei GmbH 
& Co. KG wird gleichwohl als stabil und 
gesichert gesehen. 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Weitergabe zentral verhandelter Finan-
zierungskonditionen durch die IDR AG 
sichert der IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 
auf Grundlage der guten IDR-Bonität und 
der regelmäßigen Volumina von ihr nachge-
fragter Finanzierungsmittel Zugriff auf ein 
günstiges Zinsniveau für die jeweils bewirt-
schaftete Immobilie. Die geschäftspoli-
tischen Ausrichtungen in der Bankenland-
schaft verändern sich gleichwohl rasant. 
Einzelne Finanzierungspartner fallen für die 
IDR AG aufgrund der Art des Finanzierungs-
modells (zum Beispiel Forfaitierungen) oder 
der Art des Projektes (zum Beispiel Schulen 
oder einzelne Grundstücke) aus. Die Aus-
wahl von potenziellen starken Finan-
zierungspartner wird auch mit Blick
 auf die 
Größe finanzierter Projekte geringer. Die

IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 193 
Abhängigkeit von einzelnen Finanzierungs-
partner könnte damit steigen. Höhere 
Zinssätze und verschärfte Eigenkapital-
erfordernisse erschweren die Aufnahme von 
Fremdkapital. 
Die IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG muss 
Zins- und Tilgungsleistungen für die Objekte 
Theodorstraße 192, 194 und 299 vollständig 
erwirtschaften. Die mit der stufenweisen 
Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank 
verbundene Hoffnung einer Inflationsein-
dämmung hatte die Belastung für künftige 
Darlehensfinanzierungen zwischenzeitlich 
verteuert. Im Verlauf des Berichtsjahrs 
haben die Zinsen zwar etwas nachgegeben, 
die Richtung der weiteren Entwicklung bleibt 
dennoch spekulativ. 
Aus der Objektfinanzierung Theodorstraße 
192 (Hilti) droht der Gesellschaft im laufen-
den Geschäftsjahr noch kein Zinsänderungs-
risiko. Das Finanzierungsdarlehen wird bis 
Ende der aktuellen Zinsfestschreibung im 
September 2024 mit festem Zinssatz 
verzinst. Ein Zinsrisiko besteht im Hinblick 
auf die Anschlussfinanzierung. 
Aus den übrigen Objektfinanzierungen 
drohen der Gesellschaft keine Zinsände-
rungsrisiken. Die Finanzierungsdarlehen 
werden bis Ende der aktuellen Vertrags-
laufzeiten bis 2026 und 2038 zum 3-Monats-
Euribor verzinst und das jeweilige Zinsände-
rungsrisiko während der Laufzeit durch 
einen SWAP gesichert. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die genannten Risiken können in Kombi-
nation zu signifikanten Kosten- und Preis-
erhöhungen in der Bauwirtschaft führen. Ist 
Bauen in Deutschland auch ohne infla-
torischen Druck schon sehr teuer, so lassen 
derzeit zusätzliche Inflationstreiber die 
Preise nicht nur für Neubauvorhaben, 
sondern auch für Wartungs- und lnstand-
haltungsleistungen explodieren, und stellen 
so die Rentabilität und den ökonomischen 
Erfolg einer Bauinvestition oder einer Be-
standsimmobilie ganz oder teilweise in 
Frage. Sinkende bis negative Renditen von 
Neuinvestitionen führen dazu, dass ein 
Break-Even bestenfalls erst später erreicht 
wird. Erfolgs- und Deckungsbeiträge aus der 
Bewirtschaftung von Bestandsobjekten 
werden entsprechend belastet. 
Die Ergebnislage der IDR Nord Zwei GmbH 
& Co. KG wird trotz zuletzt stark gestiegener 
Preissteigerungen für Bau und Bewirtschaf-
tung vor dem Hintergrund preis-indizierter 
Miet- und Pachtverhältnisse gleichwohl als 
unverändert stabil eingeschätzt. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Immobilien GmbH

IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 
194  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
IDR Nord Drei GmbH & Co. KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens der 
Gesellschaft ist die umfassende Verwaltung 
von Immobilien, hier des Immobilen-Objekts 
Theodorstr. 297 in Düsseldorf einschließlich 
der Wahrnehmung der Rechte des 
Eigentümers dieses Objekts gegenüber 
Dritten mit allen dazu gehörenden Rechten, 
Pflichten und Tätigkeiten als rechtlich 
selbständiges Unternehmen in eigenem sowie 
fremden Namen und für eigene sowie fremde 
Rechnung. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 1.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Immobilien GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umlaufvermögen 266  -26  292 233 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 93  -36  128 127 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 174  10  164 105 
Summe AKTIVA 266  -26  292 233

IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 195 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 1  0  1 1 
Kapitalanteile 1  0  1 1 
Rückstellungen 16  5  10 15 
Verbindlichkeiten 203  -25  228 158 
Rechnungsabgrenzungsposten 46  -6  52 59 
Summe PASSIVA 266  -26  292 233 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 1.787  -259  2.046  1.578 
Sonstige betriebliche Erträge 0  -16  16  6 
Materialaufwand 577  -241  818  460 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 97  -91  188  109 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 214  -39  253  280 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 112  13  99  90 
Ergebnis nach Steuern 787  82  705 645 
Jahresergebnis 787  82  705 645 
Gutschrift / Belastung auf Kapitalkonten -787  -82  -705  -645 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 891 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 0,4 0,0 0,3 0,4 
Umsatzrentabilität (in %) 44,0 9,6 34,5 40,9

IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 
196  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die IDR Nord Drei GmbH & Co. KG hat die 
ihr übertragenen Immobilien im Geschäfts-
jahr 2023 erneut ertragreich bewirtschaftet. 
Die Gesellschaft hat bei Umsatzerlösen in 
Höhe von 1.787 Tausend Euro (Vorjahr: 
2.046 Tausend Euro) ein Jahresergebnis vor 
Steuern (EBT) in Höhe von 899 Tausend 
Euro (Vorjahr 804 Tausend Euro) und einen 
Jahresüberschuss von 787 Tausend Euro 
(Vorjahr: 705 Tausend Euro) ausgewiesen. 
Im Vorjahr waren noch Erlöse aus Weiterbe-
rechnungen von Materialaufwendungen für 
zwei Ausbaumaßnahmen einmalig erzielt 
worden. 
Die Mieterlöse bewegen sich mit 1.486 Tau-
send Euro im Vergleich zum Vorjahr (1.413 
Tausend Euro) insgesamt auf höherem 
Niveau, da sich die Mieterstruktur nicht 
verändert hat und die im Vorjahr noch 
unterjährig vermieteten Ausbauflächen nun 
erstmals ganzjährig auswirken. Das Objekt 
ist vollständig vermietet. 
Das EBT verbesserte sich um 11,9 Prozent 
gegenüber Vorjahr. Es lag aber um 169 
Tausend Euro (-15,9 Prozent) unter dem 
Planansatz (1.069 Tausend Euro), der von 
geringeren Gesamtaufwendungen ausging. 
Gemäß Paragraf 8 Absatz 6 des Gesell-
schaftsvertrages wird das Jahresergebnis 
der Gesellschafterin IDR AG als Beteili-
gungsertrag gutgeschrieben. 
Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als 
gut zu bezeichnen. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vor-
jahr um -8,8 Prozent auf 266 Tausend Euro 
abgenommen. Die Ursache für die Reduktion 
der Bilanzsumme liegt im Wesentlichen in 
einer Abnahme Sonstiger Vermögensgegen-
stände als auch in einer Abnahme der Ver-
bindlichkeiten gegenüber dem Gesell-
schafter. 
Die Vermögensstruktur der Gesellschaft 
bleibt gegenüber Vorjahr im Wesentlichen 
unverändert. Die Gesellschaft verfügt über 
kein eigenes Anlagevermögen. 
Das Umlaufvermögen deckt die Rückstel-
lungen und Verbindlichkeiten, die um -8,3 
Prozent auf insgesamt 219 Tausend Euro 
abnahmen. 
Das Eigenkapital beträgt unverändert 1 Tau-
send Euro. 
Das Finanzmanagement ist darauf ausge-
richtet, Forderungen innerhalb der Zah-
lungsziele zu vereinnahmen und Verbind-
lichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu 
begleichen. Die Liquidität war während des 
gesamten Geschäftsjahres 2023 gesichert. 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und 
Inflation, Zinsentwicklung), sieht die IDR AG 
für ihre Objektgesellschaften als Folge der 
Fokussierung ihres Geschäftsmodells auf die 
Standortqualitäten der Landeshauptstadt 
Düsseldorf wie auch auf der Grundlage ihres 
Gesellschafterhintergrunds im Grunde auch 
für das Geschäftsmodell der IDR Nord Drei 
GmbH & Co. KG gute Chancen. 
Marktrisiken 
Das Vermarktungsportfolio der IDR Nord 
Drei GmbH & Co. KG war bislang von 
lnsolvenzen im Wesentlichen verschont. 
Drohende Mietausfälle werden im Bedarfsfall

IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 197 
mit angemessenen Mietstundungen, um 
Leerstand zu vermeiden, begegnet. 
Hauptmieter der Theodorstraße 297, dem 
einzigen Vermarktungsobjekt der Gesell-
schaft, ist das Jüdische Gymnasium Düssel-
dorf. Nach umfangreichen Um- und Ausbau-
ten des Objekts im Laufe der vergangenen 
Jahre entspricht die Immobilie den umfäng-
lichen Sicherheitsinteressen des Schul-
trägers heute in besonderer. Weise; dies hat 
seit Erstbezug bereits zu sukzessiven 
Erweiterungsmaßnahmen im Sinne des 
Mieters geführt. Insoweit lässt sich das 
Mietverhältnis aufgrund der installierten 
Sicherheitseinrichtungen des Objekts als 
zuverlässig bezeichnen. 
Das Risiko von dauerhaftem Mietausfall oder 
Leerstand wird daher als gering eingestuft. 
Andererseits besteht hier theoretisch ein 
Abhängigkeitsrisiko (Klumpenrisiko), da das 
Jüdische Gymnasium aus Sicht der Gesell-
schaft Großmieter ist. Aufgrund der bedarfs-
gerechten Sicherheitsarchitektur des Ver-
mietungsobjekts dürfte das Objekt aber für 
den Mieter dauerhaft interessant bleiben. 
Zudem wirkt die breite Diversifikation des 
gesamten Objekt- und Mieterportfolios der 
IDR-Gruppe einem Klumpenrisiko grund-
sätzlich entgegen. Insgesamt lässt sich die 
Mieterstruktur als zuverlässig und das 
Vermietungs-Vermarktungspotenzial als 
langfristig und ertragreich bezeichnen. Das 
Risiko von dauerhaftem Mietausfall oder 
Leerstand ist als gering einzustufen. 
Liquiditätsrisiken 
Lieferengpässe bei bauwirtschaftlich rele-
vanten Produktgruppen hatten zuletzt die 
durch eine langjährig praktizierte Politik des 
billigen Geldes der Notenbanken ohnehin 
hohen Baupreise stark angeheizt und die 
Indizes der Erzeugerpreise kräftig ansteigen 
lassen. Die inflationäre Entwicklung der Bau- 
und Finanzierungskosten hat im Verlauf des 
Berichtsjahrs die Baukonjunktur zwar ab-
kühlen lassen und so die Baupreise etwas 
gedämpft. Die Kalkulationsrisiken von Bau- 
und Projektentwicklungen und die Not-
wendigkeit adäquater Risikostrategien zur 
Eindämmung von Liquiditätsrisiken (GU-
lnsolvenz, Ruhen der Baustelle, Bauzeiten-
Überschreitung, Pönalen) bleiben aber 
vakant. Da die IDR Nord Drei GmbH & Co. 
KG kein Bauträger ist, sind Liquiditätsrisiken 
aus Bauvorhaben für die Gesellschaft aber 
wenig relevant. Gleichwohl sind steigende 
Aufwendungen für Wartung und Instand-
haltung ebenso wie für Um- und Ausbau-
maßnahmen zu beachten. Zudem ist für die 
infolge der politisch propagierten Energie-
wende und des Ukraine-Kriegs stark ge-
stiegenen Energiekosten Vorsorge zu 
treffen. 
Zur Sicherstellung der Liquidität sind zuletzt 
Kreditlinien mit der Stadtsparkasse Düssel-
dorf Und der Westerwald Bank e.G. verein-
bart worden; deren Inanspruchnahme mit 
Erlösen aus späteren Grundstücksverkäufen 
getilgt wurden. Eine alternative Liquiditäts-
sicherung durch Veräußerungen aus dem 
eigenen Bestand führt dagegen zu Sub-
stanzverzehr und zu ·einer Erosion der IDR-
Vermögensbasis; insbesondere dann, wenn 
die realisierten Erträge aus den Immobilien-
verkäufen nicht vollständig in neue Bauvor-
haben reinvestiert würden. 
Die Liquiditätslage der IDR Nord Drei GmbH 
& Co. KG wird gleichwohl als stabil und 
gesichert gesehen. 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Weitergabe zentral verhandelter Finan-
zierungskonditionen durch die IDR AG 
sichert der IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 
auf Grundlage der guten IDR-Bonität und 
der regelmäßigen Volumina von ihr nachge-
fragter Finanzierungsmittel Zugriff auf ein 
günstiges Zinsniveau für die jeweils bewirt-
schaftete Immobilie. Die geschäftspoli-
tischen Ausrichtungen in der Bankenland-
schaft verändern sich gleichwohl rasant. 
Einzelne Finanzierungspartner fallen für die 
IDR AG aufgrund der Art des Finanzierungs-
modells (zum Beispiel Forfaitierungen) oder 
der Art des Projektes (zum Beispiel Schulen

IDR Nord Drei GmbH & Co. KG 
198  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
oder einzelne Grundstücke) aus. Die Aus-
wahl von potenziellen starken Finanzie-
rungspartner wird auch mit Blick auf die 
Größe finanzierter Projekte geringer. Die 
Abhängigkeit von einzelnen Finanzierungs-
partner könnte damit steigen. Höhere 
Zinssätze und verschärfte Eigenkapital-
erfordernisse erschweren die Aufnahme von 
Fremdkapital. 
Die IDR Nord Drei GmbH & Co. KG muss 
Zins- und Tilgungsleistungen für das Objekt 
Theodorstraße 297 vollständig erwirt-
schaften. Die mit der stufenweisen Zins-
anhebung der Europäischen Zentralbank 
verbundene Hoffnung einer Inflationsein-
dämmung hatte die Belastung für künftige 
Darlehensfinanzierungen zwischenzeitlich 
verteuert. Im Verlauf des Berichtsjahrs 
haben die Zinsen zwar etwas nachgegeben, 
die Richtung der weiteren Entwicklung bleibt 
dennoch spekulativ. 
Aus der Objektfinanzierung Theodorstraße 
297 droht der Gesellschaft im laufenden 
Geschäftsjahr noch kein Zinsänderungs-
risiko. Das Finanzierungsdarlehen wird bis 
Ende der aktuellen Vertragslaufzeit bis 2025 
zum 3-Monats-Euribor verzinst und das 
Zinsänderungsrisiko während der Laufzeit 
durch einen SWAP gesichert. Ein poten-
zielles Zinsrisiko verbleibt im Hinblick auf die 
Anschlussfinanzierung des Restsaldos ab 
2025. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die genannten Risiken können in Kombi-
nation zu signifikanten Kosten- und Preis-
erhöhungen in der Bauwirtschaft führen. Ist 
Bauen in Deutschland auch ohne inflato-
rischen Druck schon sehr teuer, so lassen 
derzeit zusätzliche Inflationstreiber die 
Preise nicht nur für Neubauvorhaben, 
sondern auch für Wartungs- und lnstand-
haltungsleistungen explodieren, und stellen 
so die Rentabilität und den ökonomischen 
Erfolg einer Bauinvestition oder einer 
Bestandsimmobilie ganz oder teilweise in 
Frage. Sinkende bis negative Renditen von 
Neuinvestitionen führen dazu, dass ein 
Break-Even bestenfalls erst später erreicht 
wird. Erfolgs- und Deckungsbeiträge aus der 
Bewirtschaftung von Bestandsobjekten 
werden entsprechend belastet. 
Die Ergebnislage der IDR Nord Drei GmbH & 
Co. KG wird trotz zuletzt stark gestiegener 
Preissteigerungen für Bau und Bewirt-
schaftung vor dem Hintergrund preis-
indizierter Miet- und Pachtverhältnisse 
gleichwohl als unverändert stabil einge-
schätzt 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Immobilien GmbH

IDR Süd Eins GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 199 
IDR Süd Eins GmbH & Co. KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Gegenstand des Unternehmens ist die 
umfassende Verwaltung von Immobilien, hier 
der Immobilien-Objekte Reisholzer 
Bahnstraße 41, Kappeler Straße 145, 
Benrodestraße 132 sowie Nürnberger Straße 
70, jeweils in Düsseldorf, einschließlich der 
Wahrnehmung der Rechte des Eigentümers 
dieser Objekte gegenüber Dritten, mit allen 
dazu gehörenden Rechten, Pflichten und 
Tätigkeiten als rechtlich selbständiges 
Unternehmen in eigenem sowie fremdem 
Namen und für eigene und fremde Rechnung. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 1.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Immobilien GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umlaufvermögen 335  -1.154  1.490 1.794 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 46  -1.266  1.312 1.495 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 289  111  178 299 
Summe AKTIVA 335  -1.154  1.490 1.794

IDR Süd Eins GmbH & Co. KG 
200  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 147  0  147 147 
Kapitalanteile 1  0  1 1 
Gewinnrücklagen 146  0  146 146 
Rückstellungen 75  32  43 45 
Verbindlichkeiten 97  -1.188  1.286 1.586 
Rechnungsabgrenzungsposten 16  2  15 16 
Summe PASSIVA 335  -1.154  1.490 1.794 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 2.324  -150  2.474  2.603 
Sonstige betriebliche Erträge 0  -11  12  1 
Materialaufwand 483  -309  792  729 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 155  3  152  187 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -  0  0  1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71  -72  142  231 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 156  31  125  137 
Ergebnis nach Steuern 1.458  184  1.274 1.320 
Jahresergebnis 1.439  179  1.259 1.320 
Gutschrift / Belastung auf Kapitalkonten -1.439  -179  -1.259  -1.320 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.586 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 43,7 33,8 9,8 8,2 
Umsatzrentabilität (in %) 61,9 11,0 50,9 50,7

IDR Süd Eins GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 201 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die IDR Süd Eins GmbH & Co. KG hat die ihr 
übertragenen Immobilien im Geschäftsjahr 
2023 erneut ertragreich bewirtschaftet. Die 
Gesellschaft hat bei Umsatzerlösen in Höhe 
von 2.324 Tausend Euro (Vorjahr: 2.474 
Tausend Euro) ein Jahresergebnis vor 
Steuern (EBT) in Höhe von 1.615 Tausend 
Euro (Vorjahr: 1.399 Tausend Euro) und 
einen Jahresüberschuss von 1.439 Tausend 
Euro (Vorjahr: 1.259 Tausend Euro) ausge-
wiesen. Im Vorjahr waren noch Erlöse aus 
Weiterberechnungen erzielt worden. 
Der Rückgang der Umsatzerlöse um -150 
Tausend Euro resultiert im Wesentlichen aus 
entsprechend geringeren Weiterberech-
nungen als im Vorjahr. Die Umsatzerlöse 
lagen gleichwohl um 113 Tausend Euro 
(+5,1 Prozent) über dem Planansatz (2.211 
Tausend Euro). 
Das EBT verbesserte sich um 15,4 Prozent 
gegenüber Vorjahr. Es lag aber um 158 
Tausend Euro (-8,9 Prozent) unter dem 
Planansatz (1.773 Tausend Euro), der von 
geringeren Gesamtaufwendungen ausging. 
Gemäß Paragraf 8 Absatz 6 des Gesell-
schaftsvertrages wird das Jahresergebnis 
dem Gesellschafter Industrieterrains Düssel-
dorf-Reisholz AG als Beteiligungsertrag gut-
geschrieben. 
Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als 
gut zu bezeichnen. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vor-
jahr um 77,5 Prozent auf 335 Tausend Euro 
abgenommen. Die Abnahme der Bilanz-
summe entspricht im Wesentlichen dem 
Rückgang von Forderungen gegen den Ge-
sellschafter einerseits wie auch dem Abbau 
von Verbindlichkeiten gegen verbundene 
Unternehmen in nahezu gleicher Höhe 
andererseits. 
Die Vermögensstruktur der Gesellschaft 
bleibt dabei gegenüber Vorjahr im Wesent-
lichen unverändert. Die Gesellschaft verfügt 
über kein eigenes Anlagevermögen. 
Das Umlaufvermögen deckt die Verbind-
lichkeiten. Die gesamten Verbindlichkeiten 
nahmen per Saldo insgesamt um -87,0 Pro-
zent ab. 
Das Eigenkapital beträgt unverändert 147 
Tausend Euro. 
Das Finanzmanagement ist darauf ausge-
richtet, Forderungen innerhalb der Zah-
lungsziele zu vereinnahmen und Verbind-
lichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu 
begleichen. Die Liquidität war während des 
gesamten Geschäftsjahres 2023 gesichert. 
 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und 
Inflation, Zinsentwicklung), sieht die IDR AG 
für ihre Objektgesellschaften als Folge der 
Fokussierung ihres Geschäftsmodells auf die 
Standortqualitäten der Landeshauptstadt 
Düsseldorf wie auch auf der Grundlage ihres 
Gesellschafterhintergrunds im Grunde auch 
für das Geschäftsmodell der IDR Süd Eins 
GmbH & Co. KG gute Chancen. 
Marktrisiken 
Das Vermarktungsportfolio der IDR Süd Eins 
GmbH & Co. KG war bislang von Insol-
venzen im Wesentlichen verschont.

IDR Süd Eins GmbH & Co. KG 
202  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Drohende Mietausfälle werden im Bedarfsfall 
mit angemessenen Mietstundungen begeg-
net,·um Leerstand zu vermeiden. 
Das Mietverhältnis mit einem Großkunden 
(Reisholzer Bahnstraße 41) birgt zwar ein 
latentes Abhängigkeitsrisiko. Aufgrund der 
gefragten Lage des Logistik-Objekts an 
einem bevorzugten Industrie-Standort im 
Düsseldorfer Süden wird das Vermietungs-
risiko ebenso wie ein Mietpreisrisiko aber für 
beherrschbar erachtet. Die breite Diversifi-
kation des gesamten Objekt- und Mieter-
portfolios der IDR Süd Eins GmbH & Co. KG, 
wie das der IDR-Gruppe insgesamt, wirkt 
zudem einem wirtschaftlichen Klumpen-
Risiko grundsätzlich entgegen. Insgesamt 
lässt sich die Mieterstruktur als zuverlässig 
und das Vermietungs-/Vermarktungs-
potenzial als langfristig und ertragreich 
bezeichnen. Das Risiko von dauerhaftem 
Mietausfall oder Leerstand ist als gering 
einzustufen. 
Liquiditätsrisiken 
Lieferengpässe bei bauwirtschaftlich rele-
vanten Produktgruppen hatten zuletzt die 
durch eine langjährig praktizierte Politik des 
billigen Geldes der Notenbanken ohnehin 
hohen Baupreise stark angeheizt und die 
Indizes der Erzeugerpreise kräftig ansteigen 
lassen. Die inflationäre Entwicklung der Bau- 
und Finanzierungskosten hat im Verlauf des 
Berichtsjahrs die Baukonjunktur zwar ab-
kühlen lassen und so die Baupreise etwas 
gedämpft. Die Kalkulationsrisiken von Bau- 
und Projektentwicklungen und die Not-
wendigkeit adäquater Risikostrategien zur 
Eindämmung von Liquiditätsrisiken (GU-
lnsolvenz, Ruhen der Baustelle, Bauzeiten-
Überschreitung, Pönalen) bleiben aber 
vakant. Da die IDR Süd Eins GmbH & Co. 
KG kein Bauträger ist, sind Liquiditätsrisiken 
aus Bauvorhaben für die Gesellschaft aber 
wenig relevant. Gleichwohl sind steigende 
Aufwendungen für Wartung und Instand-
haltung ebenso wie für Um- und Ausbau-
maßnahmen zu beachten. Zudem ist für die 
infolge der politisch propagierten Energie-
wende und des Ukraine-Kriegs stark 
gestiegenen Energiekosten Vorsorge zu 
treffen. 
Zur Sicherstellung der Liquidität sind zuletzt 
Kreditlinien mit der Stadtsparkasse Düssel-
dorf und der Westerwald Bank e.G. verein-
bart worden; deren Inanspruchnahme mit 
Erlösen aus späteren Grundstücksverkäufen 
getilgt wurden. Eine alternative Liquiditäts-
sicherung durch Veräußerungen aus dem 
eigenen Bestand führt dagegen zu Sub-
stanzverzehr und zu einer Erosion der IDR-
Vermögensbasis; insbesondere dann, wenn 
die realisierten Erträge aus den Immobilien-
verkäufen nicht vollständig in neue Bauvor-
haben reinvestiert würden. 
Die Liquiditätslage der IDR Süd Eins GmbH 
& Co. KG wird gleichwohl als stabil und 
gesichert angesehen. 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Weitergabe zentral verhandelter Finan-
zierungskonditionen durch die IDR AG 
sichert der IDR Süd Eins GmbH & Co. KG auf 
Grundlage der guten IDR-Bonität und der 
regelmäßigen Volumina von ihr nachge-
fragter Finanzierungsmittel Zugriff auf ein 
günstiges Zinsniveau für die jeweils bewirt-
schaftete Immobilie. Die geschäftspoli-
tischen Ausrichtungen in der Bankenland-
schaft verändern sich gleichwohl rasant. 
Einzelne Finanzierungspartner fallen für die 
IDR AG aufgrund der Art des Finanzierungs-
modells (zum Beispiel Forfaitierungen) oder 
der Art des Projektes (zum Beispiel Schulen 
oder einzelne Grundstücke) aus. Die Aus-
wahl von potenziellen starken Finan-
zierungspartnern wird auch mit Blick auf die 
Größe finanzierter Projekte geringer. Die 
Abhängigkeit von einzelnen Finanzierungs-
partnern könnte damit steigen. Höhere Zins-
sätze und verschärfte Eigenkapitalerforder-
nisse erschweren die Aufnahme von Fremd-
kapital. 
Die IDR Süd Eins GmbH & Co. KG muss 
Zins- und Tilgungsleistungen für die Objekte

IDR Süd Eins GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 203 
Reisholzer Bahnstraße, Benrodestraße, 
Nürnberger und Kappeler Straße vollständig 
erwirtschaften. Die mit der stufenweisen 
Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank 
verbundene Hoffnung einer Inflationsein-
dämmung hatte die Belastung für künftige 
Darlehensfinanzierungen zwischenzeitlich 
verteuert. Im Verlauf des Berichtsjahrs 
haben die Zinsen zwar etwas nachgegeben, 
die Richtung der weiteren Entwicklung bleibt 
dennoch spekulativ. 
Aus den genannten Objektfinanzierungen 
drohen der Gesellschaft keine Zinsände-
rungsrisiken mehr; die Finanzierungs-
darlehen werden am Ende der jeweiligen 
Vertragslaufzeiten zwischen 2024 - 2026 
ausgetilgt beziehungsweise nach Ablauf der 
Zinsbindungsfrist in 2029 beziehungsweise 
2031 (Kappeler Straße 145 beziehungsweise 
Nürnberger Straße) vollständig ausgetilgt 
sein. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die genannten Risiken können in 
Kombination zu signifikanten Kosten- und 
Preiserhöhungen in der Bauwirtschaft 
führen. Ist Bauen in Deutschland auch ohne 
inflatorischen Druck schon sehr teuer, so 
lassen derzeit zusätzliche Inflationstreiber 
die Preise nicht nur für Neubauvorhaben, 
sondern auch für Wartungs- und lnstand-
haltungsleistungen explodieren, und stellen 
so die Rentabilität und den ökonomischen 
Erfolg einer Bauinvestition oder einer 
Bestandsimmobilie ganz oder teilweise in 
Frage. Sinkende bis negative Renditen von 
Neuinvestitionen führen dazu, dass ein 
Break-Even bestenfalls erst später erreicht 
wird. Erfolgs- und Deckungsbeiträge aus der 
Bewirtschaftung von Bestandsobjekten 
werden entsprechend belastet. 
Die Ergebnislage der IDR Süd Eins GmbH & 
Co. KG wird trotz zuletzt stark gestiegener 
Preissteigerungen für Bau und Bewirt-
schaftung vor dem Hintergrund preis-
indizierter Miet- und Pachtverhältnisse 
gleichwohl als unverändert stabil einge-
schätzt. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Immobilien GmbH

IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 
204  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Gegenstand des Unternehmens ist die 
umfassende Verwaltung von Immobilien, hier 
der Immobilien-Objekte Am Trippelsberg 43-
45, Erkrather Straße 245/253, Fichtenstraße 
66-74 sowie Fichtenstraße 52-54, jeweils in 
Düsseldorf, einschließlich der Wahrnehmung 
der Rechte des Eigentümers dieser Objekte 
gegenüber Dritten, mit allen dazu gehörenden 
Rechten, Pflichten und Tätigkeiten als 
rechtlich selbständiges Unternehmen in 
eigenem sowie fremden Namen und für 
eigene und fremde Rechnung. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 1.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Immobilien GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umlaufvermögen 487  -47  534 774 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 46  -293  338 645 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 441  245  196 129 
Summe AKTIVA 487  -47  534 774

IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 205 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 141  0  141 141 
Kapitalanteile 1  0  1 1 
Gewinnrücklagen 140  0  140 140 
Rückstellungen 2  -122  125 364 
Verbindlichkeiten 343  78  266 269 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  -3  3 0 
Summe PASSIVA 487  -47  534 774 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 3.736  128  3.607  3.329 
Sonstige betriebliche Erträge 2  -127  129  6 
Materialaufwand 1.082  167  914  844 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 267  2  264  517 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 257  -67  324  378 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 239  -10  248  151 
Ergebnis nach Steuern 1.894  -91  1.986 1.444 
Jahresergebnis 1.894  -91  1.986 1.444 
Gutschrift / Belastung auf Kapitalkonten -1.894  91  -1.986  -1.444 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 3.872 Verbindlichkeiten 
 2.261 Aufwendungen 
IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 135 Erträge 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 29,0 2,6 26,4 18,2 
Umsatzrentabilität (in %) 50,7 -4,3 55,0 43,4

IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 
206  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG hat die 
ihr übertragenen Immobilien im Geschäfts-
jahr 2023 erneut ertragreich bewirtschaftet 
und hat bei Umsatzerlösen in Höhe von 
3.736 Tausend Euro (Vorjahr: 3.607 Tau-
send Euro) ein Jahresergebnis vor Steuern 
(EBT) in Höhe von 2.133 Tausend Euro 
(Vorjahr: 2.234 Tausend Euro) und einen 
Jahresüberschuss von 1.894 Tausend Euro 
(Vorjahr: 1.986 Tausend Euro) ausge-
wiesen. 
Die Mieterlöse bewegen sich mit 2.935 Tau-
send Euro im Vergleich zum Vorjahr (2.802 
Tausend Euro) insgesamt auf höherem 
Niveau, da sich die Mieterstruktur nicht ver-
ändert hat und die Mieten vertragskonform 
angepasst wurden. 
Insgesamt konnten die Umsatzerlöse gegen-
über Vorjahr um 3,6 Prozent gesteigert 
werden; sie lagen damit um 189 Tausend 
Euro (-4,8 Prozent) unter dem Planansatz 
(3.925 Tausend Euro). 
Das EBT verringerte sich gegenüber Vorjahr 
um -4,5 Prozent; im Wesentlichen bedingt 
durch einen Wegfall Sonstiger betrieblicher 
Erträge und zugleich höhere Materialauf-
wendungen. Das EBT lag um 195 Tausend 
Euro (-8,4 Prozent) unter dem Planansatz 
(2.328 Tausend Euro), der mit höheren 
Erlösen aus Mieten und Nebenkosten 
rechnete. 
Gemäß Paragraf 8 Absatz 6 des Gesell-
schaftsvertrages wird das Jahresergebnis 
dem Gesellschafter IDR AG als Beteiligungs-
ertrag gutgeschrieben. 
Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als 
gut zu bezeichnen. 
 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vor-
jahr um -8,9 Prozent auf 487 Tausend Euro 
abgenommen. Die Ursache für den Rück-
gang der Bilanzsumme liegt insbesondere in 
einer Tilgung von Forderungen gegen den 
Gesellschafter und der Inanspruchnahme 
von Steuerrückstellungen. 
Die Vermögensstruktur der Gesellschaft 
bleibt gegenüber Vorjahr im Wesentlichen 
unverändert. Die Gesellschaft verfügt über 
kein eigenes Anlagevermögen. 
Das Umlaufvermögen deckt die Verbind-
lichkeiten und die Rückstellungen. 
Das Eigenkapital beträgt unverändert 141 
Tausend Euro. 
Das Finanzmanagement ist darauf ausge-
richtet, Forderungen innerhalb der Zah-
lungsziele zu vereinnahmen und Verbind-
lichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu 
begleichen. Die Liquidität war während des 
gesamten Geschäftsjahres 2023 gesichert. 
 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und Infla-
tion, Zinsentwicklung), sieht die IDR AG für 
ihre Objektgesellschaften als Folge der 
Fokussierung ihres Geschäftsmodells auf die 
Standortqualitäten der Landeshauptstadt 
Düsseldorf wie auch auf der Grundlage ihres 
Gesellschafterhintergrunds im Grunde auch

IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 207 
für das Geschäftsmodell der IDR Süd Zwei 
GmbH & Co. KG gute Chancen. 
Marktrisiken 
Das Vermarktungsportfolio der IDR Süd 
Zwei GmbH & Co. KG war bislang von 
Insolvenzen im Wesentlichen verschont. 
Drohenden Mietausfällen werden im Be-
darfsfall mit angemessenen Mietstundungen, 
um Leerstand zu vermeiden, begegnet. 
Die Bewirtschaftung von Büroimmobilien an 
nachrangigen Standortlagen (Am Trippels-
berg 43-45) bergen Vermietungs- und Miet-
preisrisiken. Trotz der eher problematischen 
Lage des Objekts an einem dem Struktur-
wandel unterliegenden Industriestandort im 
Düsseldorfer Stadtgebiet werden das Ver-
mietungsrisiko ebenso wie ein Mietpreis-
risiko aber vorerst für beherrschbar er-
achtet. Die erweiterte Vermietungsfläche im 
Objekt „Am Trippelsberg 43-45" an die 
städtische „Schwestergesellschaft" IPM 
GmbH nach Abschluss der Neubauphase der 
IDR-Hauptverwaltung stabilisiert die 
Volatilität bestehender Teilvermietungen. 
Die breite Diversifikation des gesamten 
Objekt- und Mieterportfolios der IDR-Gruppe 
wirkt zudem einem Klumpen-Risiko grund-
sätzlich entgegen. Insgesamt lässt sich die 
Mieterstruktur als zuverlässig und das Ver-
mietungs-Vermarktungspotenzial als lang-
fristig und ertragreich bezeichnen. Das 
Risiko von dauerhaftem Mietausfall oder 
Leerstand ist als gering einzustufen. 
Liquiditätsrisiken 
Lieferengpässe bei bauwirtschaftlich rele-
vanten Produktgruppen hatten zuletzt die 
durch eine langjährig praktizierte Politik des 
billigen Geldes der Notenbanken ohnehin 
hohen Baupreise stark angeheizt und die 
Indizes der Erzeugerpreise kräftig ansteigen 
lassen. Die inflationäre Entwicklung der Bau- 
und Finanzierungskosten hat im Verlauf des 
Berichtsjahrs die Baukonjunktur zwar ab-
kühlen lassen und so die Baupreise etwas 
gedämpft. Die Kalkulationsrisiken von Bau- 
und Projektentwicklungen und die 
Notwendigkeit adäquater Risikostrategien 
zur Eindämmung von Liquiditätsrisiken (GU-
lnsolvenz, Ruhen der Baustelle, Bauzeiten-
Überschreitung, Pönalen) bleiben aber 
vakant. Da die IDR Süd Zwei GmbH & Co. 
KG kein Bauträger ist, sind Liquiditätsrisiken 
aus Bauvorhaben für die Gesellschaft aber 
wenig relevant. Gleichwohl sind steigende 
Aufwendungen für Wartung und Instand-
haltung ebenso wie für Um- und Ausbau-
maßnahmen zu beachten. Zudem ist für die 
infolge der politisch propagierten Energie-
wende und des Ukraine-Kriegs stark ge-
stiegenen Energiekosten Vorsorge zu 
treffen. 
Zur Sicherstellung der Liquidität sind daher 
zuletzt Kreditlinien mit der Stadtsparkasse 
Düsseldorf und der Westerwald Bank e.G. 
vereinbart worden; deren Inanspruchnahme 
mit Erlösen aus späteren Grundstücksver-
käufen getilgt wurden. Eine alternative 
Liquiditätssicherung durch Veräußerungen 
aus dem eigenen Bestand führt dagegen zu 
Substanzverzehr und zu einer Erosion der 
IDR-Vermögensbasis; insbesondere dann, 
wenn die realisierten Erträge aus den 
Immobilienverkäufen nicht vollständig in 
neue Bauvorhaben reinvestiert würden. 
Die Liquiditätslage der IDR Süd Zwei GmbH 
& Co. KG wird gleichwohl als stabil und ge-
sichert gesehen. 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Weitergabe zentral verhandelter Finan-
zierungskonditionen durch die IDR AG 
sichert der IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 
auf Grundlage der guten IDR-Bonität und 
der regelmäßigen Volumina von ihr nach-
gefragter Finanzierungsmittel Zugriff auf ein 
günstiges Zinsniveau für die jeweils bewirt-
schaftete Immobilie. Die geschäftspoli-
tischen Ausrichtungen in der Bankenland-
schaft verändern sich gleichwohl rasant. 
Einzelne Finanzierungspartner fallen für die 
IDR AG aufgrund der Art des Finanzierungs-
modells (zum Beispiel Forfaitierungen) oder 
der Art des Projektes (zum Beispiel Schulen

IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 
208  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
oder einzelne Grundstücke) aus. Die Aus-
wahl von potenziellen starken Finanzie-
rungspartner wird auch mit Blick auf die 
Größe finanzierter Projekte geringer. Die 
Abhängigkeit von einzelnen Finanzierungs-
partnern könnte damit steigen. Höhere 
Zinssätze und verschärfte Eigenkapital-
erfordernisse erschweren die Aufnahme von 
Fremdkapital. 
Die IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG muss 
Zins- und Tilgungsleistungen für die Objekte 
Am Trippelsberg, Fichtenstraße und 
Erkrather Straße vollständig erwirtschaften. 
Die mit der stufenweisen Zinsanhebung der 
Europäischen Zentralbank verbundene 
Hoffnung einer Inflationseindämmung hatte 
die Belastung für künftige Darlehensfinan-
zierungen zwischenzeitlich verteuert. Im 
Verlauf des Berichtsjahrs haben die Zinsen 
zwar etwas nachgegeben, die Richtung der 
weiteren Entwicklung bleibt dennoch speku-
lativ. 
Aus den genannten Objektfinanzierungen 
drohen der Gesellschaft keine Zinsände-
rungsrisiken mehr; die Finanzierungsdar-
lehen werden am Ende der jeweiligen 
Zinsbindungsfristen/Vertragslaufzeiten 
zwischen 2024 - 2041 vollständig ausgetilgt 
sein. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die genannten Risiken können in Kombi-
nation zu signifikanten Kosten- und Preis-
erhöhungen in der Bauwirtschaft führen. Ist 
Bauen in Deutschland auch ohne inflato-
rischen Druck schon sehr teuer, so lassen 
derzeit zusätzliche Inflationstreiber die 
Preise nicht nur für Neubauvorhaben, 
sondern auch für Wartungs- und lnstand-
haltungsleistungen explodieren, und stellen 
so die Rentabilität und den ökonomischen 
Erfolg einer Bauinvestition oder einer Be-
standsimmobilie ganz oder teilweise in 
Frage. Sinkende bis negative Renditen von 
Neuinvestitionen führen dazu, dass ein 
Break-Even bestenfalls erst später erreicht 
wird. Erfolgs- und Deckungsbeiträge aus der 
Bewirtschaftung von Bestandsobjekten 
werden entsprechend belastet. 
Die Ergebnislage der IDR Süd Zwei GmbH & 
Co. KG wird trotz zuletzt stark gestiegener 
Preissteigerungen für Bau und Bewirtschaf-
tung vor dem Hintergrund preis-indizierter 
Miet- und Pachtverhältnisse gleichwohl als 
unverändert stabil eingeschätzt. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Immobilien GmbH

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 209 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. 
KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens der 
Gesellschaft ist die umfassende Verwaltung 
von Immobilien, hier des Immobilien-Objekts 
Ratinger Mauer in Düsseldorf-Mitte 
einschließlich der Wahrnehmung der Rechte 
des Eigentümers dieses Objekts gegenüber 
Dritten mit allen dazu gehörenden Rechten, 
Pflichten und Tätigkeiten als rechtlich 
selbständiges Unternehmen in eigenem sowie 
fremden Namen und für eigene sowie fremde 
Rechnung. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 1.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Immobilien GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umlaufvermögen 326  -12  337 344 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 176  -86  262 157 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 150  75  75 187 
Rechnungsabgrenzungsposten 2  2  0 - 
Summe AKTIVA 328  -9  337 344

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 
210  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 1  0  1 1 
Kapitalanteile 1  0  1 1 
Rückstellungen 18  16  2 14 
Verbindlichkeiten 309  -25  334 329 
Summe PASSIVA 328  -9  337 344 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 1.493  181  1.313  1.109 
Sonstige betriebliche Erträge 1  -5  6  41 
Materialaufwand 645  108  538  303 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 86  -13  99  86 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49  -10  58  68 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 47  16  32  43 
Ergebnis nach Steuern 668  75  592 650 
Jahresergebnis 668  75  592 650 
Gutschrift / Belastung auf Kapitalkonten -668  -75  -592  -650 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 144 Erträge 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 248 Forderungen 
 759 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 0,3 0,0 0,3 0,3 
Umsatzrentabilität (in %) 44,7 -0,4 45,1 58,6

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 211 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins 
GmbH & Co. KG hat die ihr übertragene 
Immobilie „Ratinger Mauer 1“ in Düsseldorf-
Mitte im Geschäftsjahr 2023 erneut ertrag-
reich bewirtschaftet. Die Gesellschaft hat bei 
Umsatzerlösen in Höhe von 1.493 Tausend 
Euro (Vorjahr: 1.313 Tausend Euro) ein 
Jahresüberschuss vor Steuern (EBT) in Höhe 
von 715 Tausend Euro (Vorjahr: 624 Tau-
send Euro) und einen Jahresüberschuss von 
668 Tausend Euro (Vorjahr: 592 Tausend 
Euro) ausgewiesen. 
Der Anstieg der Umsatzerlöse resultiert im 
Wesentlichen aus einer kräftigen Anhebung 
der Betreiberpacht für die Parkraumbewirt-
schaftung der Tiefgarage. Die umsatzabhän-
gigen Pachterlöse aus dem Gastronomie-
betrieb der Radeberger Gruppe nahmen 
ebenso zu, wie die Erlöse aus der seit Sep-
tember 2022 erneut vermieteten Diskothek. 
Insgesamt konnten die Erlöse gegenüber 
Vorjahr um 13,8 Prozent gesteigert werden; 
sie lagen damit um 268 Tausend Euro 
(+21,9 Prozent) über dem Planansatz 
(1.225 Tausend Euro). Der Plan berück-
sichtigte nicht die spürbare Erhöhung der 
Betreiberpacht für die Parkraumbewirt-
schaftung der Tiefgarage. 
Das EBT verbesserte sich folglich um 14,6 
Prozent gegenüber Vorjahr. Es lag gleich-
wohl noch um 42 Tausend Euro (-5,5 Pro-
zent) unter seinem Planansatz (757 Tausend 
Euro), der von geringeren Aufwendungen für 
Instandhaltung ausging. Hier wurde uner-
wartet ein umfangreicher Austausch der 
maroden Abwasserleitung auf der Ratinger 
Straße 25 notwendig. 
Gemäß Paragraf 8 Absatz 6 des Gesell-
schaftsvertrages wird das Jahresergebnis 
dem Gesellschafter IDR AG als Beteiligungs-
ertrag gutgeschrieben. Die wirtschaftliche 
Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vor-
jahr um 2,8 Prozent auf 328 Tausend Euro 
abgenommen. Die Vermögensstruktur der 
Gesellschaft bleibt gegenüber Vorjahr im 
Wesentlichen unverändert. Die Gesellschaft 
verfügt über kein eigenes Anlagevermögen. 
Das Umlaufvermögen deckt die Rückstel-
lungen und die Verbindlichkeiten, die um 2,8 
Prozent auf insgesamt 327 Tausend Euro 
abnahmen. 
Das Eigenkapital beträgt unverändert 1 Tau-
send Euro. 
Das Finanzmanagement ist darauf ausge-
richtet, Forderungen innerhalb der Zah-
lungsziele zu vereinnahmen und Verbind-
lichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu 
begleichen. Die Liquidität war während des 
gesamten Geschäftsjahres 2023 gesichert. 
 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und Infla-
tion, Zinsentwicklung, Infektionsrisiken), 
sieht die IDR AG für ihre Objektgesell-
schaften als Folge der Fokussierung ihres 
Geschäftsmodells auf die Standortqualitäten 
der Landeshauptstadt Düsseldorf wie auch 
auf der Grundlage ihres Gesellschafter-
hintergrunds im Grunde auch für das Ge-

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 
212  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
schäftsmodell der IDR Sonstige Gewerbe-
immobilien Eins GmbH & Co. KG gute 
Chancen. 
Marktrisiken 
Das Vermarktungsportfolio der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 
war bislang von Insolvenzen im Wesent-
lichen verschont. Drohenden Mietausfällen 
werden im Bedarfsfall mit angemessenen 
Mietstundungen, um Leerstand zu ver-
meiden begegnet. 
Hauptmieter in dem einzigen Vermarktungs-
objekt der Gesellschaft „Ratinger Mauer“ ist 
die Radeberger-Gruppe. Insgesamt lässt 
sich die Mieterstruktur als zuverlässig und 
das Vermietungs-/Vermarktungspotenzial 
aufgrund der zentralen Innenstadt- Lage 
und des Betriebszwecks des Objekts als 
langfristig und ertragreich bezeichnen. Das 
Risiko von dauerhaftem Mietausfall oder 
Leerstand ist als gering einzustufen. 
Andererseits besteht hier theoretisch ein 
Klumpenrisiko, da die Radeberger Gruppe 
aus Sicht der Gesellschaft Großmieter ist. 
Aufgrund der gefragten Lage des Vermie-
tungsobjekts und der gastronomischen 
Ausrichtung der entsprechenden Mietflächen 
in zentraler Altstadt-Lage Düsseldorfs mit 
hoher Kundenfrequenz für die Gastronomie 
dürfte das Objekt aber für Wettbewerbs-
unternehmen des Gastronomie-Markts 
jederzeit von Interesse sein. Das Risiko von 
dauerhaftem Mietausfall oder Leerstand ist 
als gering einzustufen. 
Liquiditätsrisiken 
Lieferengpässe bei bauwirtschaftlich 
relevanten Produktgruppen hatten zuletzt 
die durch eine langjährig praktizierte Politik 
des billigen Geldes der Notenbanken 
ohnehin hohen Baupreise stark angeheizt 
und die Indizes der Erzeugerpreise kräftig 
ansteigen lassen. Die inflationäre 
Entwicklung der Bau- und 
Finanzierungskosten hat im Verlauf des 
Berichtsjahrs die Baukonjunktur zwar 
abkühlen lassen und so die Baupreise etwas 
gedämpft. Die Kalkulationsrisiken von Bau- 
und Projektentwicklungen und die Not-
wendigkeit adäquater Risikostrategien zur 
Eindämmung von Liquiditätsrisiken (GU-
Insolvenz, Ruhen der Baustelle, Bauzeiten- 
Überschreitung, Pönalen) bleiben aber 
vakant. Da die IDR Sonstige Gewerbeimmo-
bilien Eins GmbH & Co. KG kein Bauträger 
ist, sind Liquiditätsrisiken aus Bauvorhaben 
für die Gesellschaft aber wenig relevant. 
Gleichwohl sind steigende Aufwendungen für 
Wartung und Instandhaltung ebenso wie für 
um- und Ausbaumaßnahmen zu beachten. 
Zudem ist für die infolge der politisch propa-
gierten Energiewende und des Ukraine-
Kriegs stark gestiegenen Energiekosten 
Vorsorge zu treffen. 
Zur Sicherstellung der Liquidität sind zuletzt 
Kreditlinien mit der Stadtsparkasse Düssel-
dorf und der Westerwald Bank e.G. verein-
bart worden; deren Inanspruchnahme mit 
Erlösen aus späteren Grundstücksverkäufen 
getilgt wurden. Eine alternative Liquiditäts-
sicherung durch Veräußerungen aus dem 
eigenen Bestand führt dagegen zu Sub-
stanzverzehr und zu einer Erosion der IDR- 
Vermögensbasis; insbesondere dann, wenn 
die realisierten Erträge aus den Immobilien-
verkäufen nicht vollständig in neue Bauvor-
haben reinvestiert, sondern im Rahmen der 
Dividendenzahlung an den Gesellschafter 
abfließen würden. Eine Dividenden-Vollaus-
schüttung ist aus IDR-Sicht daher betriebs-
wirtschaftlich nicht sinnvoll, schwächt die 
Ertragskraft der Gesellschaft und beschnei-
det die Fähigkeit zu organischem Unter-
nehmenswachstum. 
Die Liquiditätslage der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 
sehen werden gleichwohl als stabil und 
gesichert angesehen. 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Weitergabe zentral verhandelter Finan-
zierungskonditionen durch die IDR AG 
sichert der IDR Sonstige Gewerbeimmobilien 
Eins GmbH & Co. KG auf Grundlage der 
guten IDR-Bonität und der regelmäßigen

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 213 
Volumina von ihr nachgefragter Finanzie-
rungsmittel Zugriff auf ein günstiges Zins-
niveau für die jeweils bewirtschaftete 
Immobilie. Die geschäftspolitischen Aus-
richtungen in der Bankenlandschaft ver-
ändern sich gleichwohl rasant. Einzelne 
Finanzierungspartner fallen für die IDR AG 
aufgrund der Art des Finanzierungsmodells 
(zum Beispiel Forfaitierungen) oder der Art 
des Projektes (zum Beispiel Schulen oder 
einzelne Grundstücke) aus. Die Auswahl von 
potenziellen starken Finanzierungspartner 
wird auch mit Blick auf die Größe finan-
zierter Projekte geringer. Die Abhängigkeit 
von einzelnen Finanzierungspartner könnte 
damit steigen. Höhere Zinssätze verschärfen 
zudem die Eigenkapitalerfordernisse. 
Die IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins 
GmbH & Co. KG muss Zins- und Tilgungs-
leistungen für die Ratinger Mauer 1 voll-
ständig erwirtschaften. Die mit der stufen-
weisen Zinsanhebung der Europäischen 
Zentralbank verbundene Hoffnung einer 
Inflationseindämmung hatte die Belastung 
für künftige Darlehensfinanzierungen 
zwischenzeitlich verteuert. Im Verlauf des 
Berichtsjahrs haben die Zinsen zwar etwas 
nachgegeben, die Richtung der weiteren 
Entwicklung bleibt dennoch spekulativ. 
Aus der Objektfinanzierung Ratinger Mauer 
1 drohen der Gesellschaft keine Zinsände-
rungsrisiken mehr; das Objekt wird am Ende 
der aktuellen Zinsbindungsfrist (Ende 2027) 
nahezu ausgetilgt sein. Der dann aus-
stehende Restbetrag soll in einer Summe 
abgelöst werden. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die genannten Risiken können in Kombi-
nation zu signifikanten Kosten- und Preis-
erhöhungen in der Bauwirtschaft führen. Ist 
Bauen in Deutschland auch ohne infla-
torischen Druck schon sehr teuer, so lassen 
derzeit zusätzliche Inflationstreiber die 
Preise nicht nur für Neubauvorhaben, 
sondern auch für Wartungs- und Instand-
haltungsleistungen explodieren, und stellen 
so die Rentabilität und den ökonomischen 
Erfolg einer Bauinvestition oder einer 
Bestandsimmobilie ganz oder teilweise in 
Frage. Sinkende bis negative Renditen von 
Neuinvestitionen führen dazu, dass ein 
Break-Even bestenfalls erst später erreicht 
wird. Erfolgs- und Deckungsbeiträge aus der 
Bewirtschaftung von Bestandsobjekten 
werden entsprechend belastet. 
Die Ergebnislage der IDR Sonstige Gewerbe-
immobilien Eins GmbH & Co. KG wird trotz 
zuletzt stark gestiegener Preissteigerungen 
für Bau und Bewirtschaftung vor dem 
Hintergrund preis-indizierter Miet- und 
Pachtverhältnisse gleichwohl als unverändert 
stabil eingeschätzt. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Immobilien GmbH

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 
214  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. 
KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Gegenstand des Unternehmens ist die 
umfassende Verwaltung von Immobilien auf 
dem Gebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf 
im städtischen Interesse, insbesondere der 
Unterkünfte für Asylbewerber und städtischer 
Kindertagesstätten, einschließlich der Wahr-
nehmung der Rechte des Eigentümers dieser 
Objekte gegenüber Dritten, mit allen dazu 
gehörenden Rechten, Pflichten und Tätig-
keiten als rechtlich selbständiges Unter-
nehmen in eigenem sowie fremden Namen 
und für eigene und fremde Rechnung. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 1.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Immobilien GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 215 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 6.804  -136  6.939 6.628 
Sachanlagen 6.804  -136  6.939 6.628 
Umlaufvermögen 3.658  976  2.682 15.975 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.568  -143  1.710 12.940 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 2.090  1.119  971 3.035 
Summe AKTIVA 10.461  840  9.621 22.603 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 1  0  1 1 
Kapitalanteile 1  0  1 1 
Rückstellungen 4.774  1.035  3.739 5.312 
Verbindlichkeiten 5.686  -195  5.882 17.290 
Summe PASSIVA 10.461  840  9.621 22.603 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 5.728  88  5.639  6.437 
Bestandsveränderungen -  0  0  1.153 
Sonstige betriebliche Erträge 352  346  5  2.668 
Materialaufwand 798  104  694  1.961 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.582  1.395  187  415 
Abschreibungen 136  0  136  107 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 129  -33  162  122 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 284  -91  375  744 
Ergebnis nach Steuern 3.151  -941  4.092 6.908 
Sonstige Steuern 0  -6  6  -5 
Jahresergebnis 3.151  -935  4.086 6.913 
Gutschrift / Belastung auf Kapitalkonten -3.151  935  -4.086  -6.913 
Bilanzergebnis 0  0  0 0

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 
216  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 206 Forderungen 
 740 Verbindlichkeiten 
 5.019 Erträge 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 534 Forderungen 
 3.522 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 0,0 0,0 0,0 0,0 
Umsatzrentabilität (in %) 55,0 -17,4 72,5 107,4 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei 
GmbH & Co. KG hat die hat die ihr über-
tragenen Immobilien im Geschäftsjahr 2023 
erneut ertragreich bewirtschaftet. Die Ge-
sellschaft hat bei Umsatzerlösen in Höhe von 
5.728 Tausend Euro (Vorjahr: 5.639 Tau-
send Euro) ein Jahresüberschuss vor Steu-
ern (EBT) in Höhe von 3.435 Tausend Euro 
(Vorjahr: 4.466 Tausend Euro) und einen 
Jahresüberschuss von 3.151 Tausend Euro 
(Vorjahr: 4.086 Tausend Euro) ausge-
wiesen. 
Die Mieterlöse bewegen sich auf Vorjahres-
niveau, da sich die Mieterstruktur nicht 
verändert hat und die Mieten vertrags-
konform angepasst worden sind. 
Insgesamt verbesserten sich die Gesamt-
erträge gegenüber Vorjahr um 1,6 Prozent 
und übertrafen den Planansatz (5.558 
Tausend Euro) um 3,1 Prozent. 
Infolge einer Zuführung zu den Rück-
stellungen vor dem Hintergrund eines 
laufenden Rechtsstreits gab das EBT 
gegenüber Vorjahr gleichwohl um 23,1 
Prozent nach. Es lag gleichsam 1.361 
Tausend Euro (-28,4 Prozent) unter dem 
Planansatz (4.796 Tausend Euro), der von 
insgesamt geringeren Betriebsauf-
wendungen ausging. 
Gemäß Paragraf 8 Absatz 6 des Gesell-
schaftsvertrages wird das Jahresergebnis 
dem Gesellschafter IDR AG als Beteili-
gungsertrag gutgeschrieben. 
Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als 
gut zu bezeichnen. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vor-
jahr um 8,7 Prozent auf 10.461 Tausend 
Euro zugenommen. Die Ursache für die 
Erhöhung der Bilanzsumme liegt insbeson-
dere in einer Zunahme der liquiden Mittel 
wie auch der Rückstellungen. 
Die Vermögensstruktur der Gesellschaft 
bleibt gegenüber Vorjahr im Wesentlichen 
unverändert. Die Gesellschaft verfügt mit 
der Kindertagesstätte an der Tellering-
/Paulsmühlenstraße über eigenes Anlage-
vermögen, auf das planmäßige Abschrei-
bungen erfolgen.

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 217 
Das Umlaufvermögen deckt die Rück-
stellungen und Verbindlichkeiten. 
Die Rückstellungen umfassen insbesondere 
Rückstellungen für Ausstehende Rech-
nungen im Zusammenhang mit dem Grund-
stücksverkauf. Zusätzlich erfolgte eine Zu-
führung vor dem Hintergrund des Rechts-
streits über eine streitige Restforderung im 
Zusammenhang mit der Errichtung der 
Albrecht-Dürer- Berufsschule. 
Die gesamten Verbindlichkeiten nahmen per 
Saldo um 195 Tausend Euro auf nunmehr 
5.686 Tausend Euro ab; insbesondere auf-
grund der planmäßigen Tilgung von Bank-
verbindlichkeiten. Das Darlehen beläuft sich 
zum 31. Dezember 2023 auf 4.895 Tausend 
Euro. Es wird mit 1,49 Prozent verzinst und 
ist durch einen Zinsswap gesichert. 
Insgesamt resultieren daraus Zinsaufwen-
dungen in Höhe von 75 Tausend Euro. 
Nach Abführung des Jahresüberschusses in 
Höhe von 3.151 Tausend Euro an den 
Gesellschafter beträgt das Eigenkapital der 
Gesellschaft unverändert 1 Tausend Euro. 
 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und Infla-
tion, Zinsentwicklung), sieht die IDR AG für 
ihre Objektgesellschaften als Folge der 
Fokussierung ihres Geschäftsmodells auf die 
Standortqualitäten der Landeshauptstadt 
Düsseldorf wie auch auf der Grundlage ihres 
Gesellschafterhintergrunds im Grunde auch 
für das Geschäftsmodell der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 
gute Chancen. 
Marktrisiken 
Das Vermarktungsportfolio der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 
war bislang von Insolvenzen im Wesent-
lichen verschont. Drohenden Mietausfällen 
begegnen werden im Bedarfsfall mit ange-
messenen Mietstundungen, um Leerstand zu 
vermeiden begegnet. 
Hauptmieter der Objekte dieser Gesellschaft 
sind neben der Stadt Düsseldorf ausschließ-
lich gemeinnützige Betriebe beziehungs-
weise Organisationen. Insgesamt lässt sich 
diese Mieterstruktur als sehr zuverlässig und 
insbesondere auch aufgrund des Betriebs-
zwecks der Objekte (mit Ausnahme der 
Flüchtlingsunterkünfte) als sehr langfristig 
bezeichnen. Das Risiko von Mietausfällen 
oder Leerstand ist daher als gering einzu-
stufen. Andererseits besteht hier theoretisch 
ein Klumpenrisiko, da die Stadt Düsseldorf 
aus Sicht dieser Gesellschaft ein Großmieter 
ist. Die breite Diversifikation des gesamten 
Objekt- und Mieterportfolios der IDR-Gruppe 
wirkt zudem einem Klumpen-Risiko grund-
sätzlich entgegen. 
Liquiditätsrisiken 
Lieferengpässe bei bauwirtschaftlich rele-
vanten Produktgruppen hatten zuletzt die 
durch eine langjährig praktizierte Politik des 
billigen Geldes der Notenbanken ohnehin 
hohen Baupreise stark angeheizt und die 
Indizes der Erzeugerpreise kräftig ansteigen 
lassen. Die inflationäre Entwicklung der Bau- 
und Finanzierungskosten hat im Verlauf des 
Berichtsjahrs die Baukonjunktur zwar ab-
kühlen lassen und so die Baupreise etwas 
gedämpft. Die Kalkulationsrisiken von Bau- 
und Projektentwicklungen und die Notwen-
digkeit adäquater Risikostrategien zur Ein-
dämmung von Liquiditätsrisiken (GU-Insol-
venz, Ruhen der Baustelle, Bauzeiten- 
Überschreitung, Pönalen) bleiben aber 
vakant. Da die IDR Sonstige Gewerbeimmo-
bilien Zwei GmbH & Co. KG kein Bauträger 
ist, sind Liquiditätsrisiken aus Bauvorhaben 
für die Gesellschaft aber wenig relevant. 
Gleichwohl sind steigende Aufwendungen für

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 
218  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wartung und Instandhaltung ebenso wie für 
Um- und Ausbaumaßnahmen zu beachten. 
Zudem ist für die infolge der politisch propa-
gierten Energiewende und des Ukraine-
Kriegs stark gestiegenen Energiekosten 
Vorsorge zu treffen. 
Zur Sicherstellung der Liquidität ist zuletzt 
ein Darlehen mit der Stadtsparkasse Düssel-
dorf vereinbart worden; deren Zins- und 
Tilgungsdienst mit den Erlösen aus der 
Verpachtung der Kindertagesstätte an der 
Paulsmühlenstraße bedient werden. Eine 
alternative Liquiditätssicherung durch Ver-
äußerungen aus dem eigenen Bestand führt 
dagegen zu Substanzverzehr und zu einer 
Erosion der IDR- Vermögensbasis; insbe-
sondere dann, wenn die realisierten Erträge 
aus den Immobilienverkäufen nicht voll-
ständig in neue Bauvorhaben reinvestiert, 
sondern im Rahmen der Dividendenzahlung 
an den Gesellschafter abfließen würden. 
Eine Dividenden-Vollausschüttung ist aus 
IDR-Sicht daher betriebswirtschaftlich nicht 
sinnvoll, schwächt die Ertragskraft der 
Gesellschaft und beschneidet die Fähigkeit 
zu organischem Unternehmenswachstum. 
Die Liquiditätslage der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 
sehen wird gleichwohl als stabil und 
gesichert gesehen. 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Weitergabe zentral verhandelter Finan-
zierungskonditionen durch die IDR AG 
sichert der IDR Sonstige Gewerbeimmobilien 
Zwei GmbH & Co. KG auf Grundlage der 
guten IDR-Bonität und der regelmäßigen 
Volumina von ihr nachgefragter Finan-
zierungsmittel Zugriff auf ein günstiges 
Zinsniveau für die jeweils bewirtschaftete 
Immobilie. Die geschäftspolitischen Aus-
richtungen in der Bankenlandschaft ver-
ändern sich gleichwohl rasant. Einzelne 
Finanzierungspartner fallen für die IDR AG 
aufgrund der Art des Finanzierungsmodells 
(zum Beispiel Forfaitierungen) oder der Art 
des Projektes (zum Beispiel Schulen oder 
einzelne Grundstücke) aus. Die Auswahl von 
potenziellen starken Finanzierungspartner 
wird auch mit Blick auf die Größe finan-
zierter Projekte geringer. Die Abhängigkeit 
von einzelnen Finanzierungspartner könnte 
damit steigen. Höhere Zinssätze verschärfen 
zudem die Eigenkapitalerfordernisse. 
Die IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei 
GmbH & Co. KG muss Zins- und Tilgungs-
leistungen für die Kindertagesstätte 
Telleringstraße 41 vollständig erwirtschaf-
ten. Die mit der stufenweisen Zinsanhebung 
der Europäischen Zentralbank verbundene 
Hoffnung einer Inflationseindämmung hatte 
die Belastung für künftige Darlehensfinan-
zierungen zwischenzeitlich verteuert. Im 
Verlauf des Berichtsjahrs haben die Zinsen 
zwar etwas nachgegeben, die Richtung der 
weiteren Entwicklung bleibt dennoch 
spekulativ. 
Aus der Objektfinanzierung Kita Tellering-
straße drohen der Gesellschaft jedoch keine 
Zinsänderungsrisiken; das Finanzierungs-
darlehen wird zum 3-Monats-Euribor bis 
Ende der Vertragslaufzeit 2046 ausgetilgt 
sein und das Zinsänderungsrisiko wird dabei 
durch einen Zins-SWAP gesichert. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die genannten Risiken können in Kombi-
nation zu signifikanten Kosten- und Preis-
erhöhungen in der Bauwirtschaft führen. Ist 
Bauen in Deutschland auch ohne inflato-
rischen Druck schon sehr teuer, so lassen 
derzeit zusätzliche Inflationstreiber die 
Preise nicht nur für Neubauvorhaben, 
sondern auch für Wartungs- und Instand-
haltungsleistungen explodieren, und stellen 
so die Rentabilität und den ökonomischen 
Erfolg einer Bauinvestition oder einer 
Bestandsimmobilie ganz oder teilweise in 
Frage. Sinkende bis negative Renditen von 
Neuinvestitionen führen dazu, dass ein 
Break-Even bestenfalls erst später erreicht 
wird. Erfolgs- und Deckungsbeiträge aus der 
Bewirtschaftung von Bestandsobjekten 
werden entsprechend belastet.

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 219 
Die Ergebnislage der IDR Sonstige Gewerbe-
immobilien Zwei GmbH & Co. KG wird trotz 
zuletzt stark gestiegener Preissteigerungen 
für Bau und Bewirtschaftung vor dem 
Hintergrund preis-indizierter Miet- und 
Pachtverhältnisse gleichwohl als unverändert 
stabil eingeschätzt. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Immobilien GmbH

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 
220  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. 
KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Gegenstand des Unternehmens ist die 
umfassende Verwaltung von Immobilien, 
Plockstraße 30, Kaistraße 11, Fringsstraße 5, 
Am Fallhammer 4 sowie 9-13 und Tiefen-
broicher Weg 35, jeweils in Düsseldorf, 
einschließlich der Wahrnehmung der Rechte 
des Eigentümers dieser Objekte gegenüber 
Dritten, mit allen dazu gehörenden Rechten, 
Pflichten und Tätigkeiten als rechtlich selb-
ständiges Unternehmen in eigenem sowie 
fremden Namen und für eigene und fremde 
Rechnung. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 1.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Immobilien GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umlaufvermögen 564  -37  601 524 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 378  -85  464 284 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 186  48  138 240 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0  0 26 
Summe AKTIVA 564  -37  601 550

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 221 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 228  0  228 228 
Kapitalanteile 1  0  1 1 
Gewinnrücklagen 227  0  227 227 
Rückstellungen 2  -24  26 26 
Verbindlichkeiten 326  -21  347 297 
Rechnungsabgrenzungsposten 8  8  0 - 
Summe PASSIVA 564  -37  601 550 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 3.393  80  3.313  3.238 
Sonstige betriebliche Erträge 2  -16  18  2 
Materialaufwand 1.109  192  917  583 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 207  -3  210  204 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 77  -28  105  119 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 192  -13  205  242 
Ergebnis nach Steuern 1.810  -83  1.893 2.092 
Jahresergebnis 1.810  -83  1.893 2.092 
Gutschrift / Belastung auf Kapitalkonten -1.810  83  -1.893  -2.092 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 273 Forderungen 
 2.041 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 40,3 2,5 37,8 41,3 
Umsatzrentabilität (in %) 53,3 -3,8 57,1 64,6

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 
222  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei 
GmbH & Co. KG hat die ihr übertragenen 
Immobilien im Geschäftsjahr 2023 erneut 
ertragreich bewirtschaftet. Die Gesellschaft 
hat bei Umsatzerlösen in Höhe von 3.393 
Tausend Euro (Vorjahr 3.313 Tausend Euro) 
ein EBT in Höhe von 2.002 Tausend Euro 
(Vorjahr 2.099 Tausend Euro) und einen 
Jahresüberschuss von 1.810 Tausend Euro 
(Vorjahr 1.893 Tausend Euro) ausgewiesen. 
Die Mieterlöse bewegen sich im Vergleich 
zum Vorjahr insgesamt auf konstantem 
Niveau, da sich die Mieterstruktur nicht 
verändert hat und die Mieten vertragskon-
form angepasst worden sind. 
Insgesamt konnten die Erlöse gegenüber 
Vorjahr um 2,4 Prozent gesteigert werden; 
sie lagen damit um 179 Tausend Euro (+ 
5,6 Prozent) über dem Planansatz (3.214 
Tausend Euro). Der Plan berücksichtigte 
nicht Erlöse aus Weiterberechnungen. 
Das Jahresergebnis vor Steuern (EBT) gab 
gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent 
nach; im Wesentlichen bedingt durch erheb-
liche Aufwendungen für eine Dachsanierung 
am Tiefenbroicher Weg 35. Hierfür sind 
allein Aufwendungen in Höhe von 419 Tau-
send Euro angefallen. Das EBT lag zugleich 
um 218 Tausend Euro (- 9,8 Prozent) unter 
dem Planansatz (2.220 Tausend Euro). 
Gemäß Paragraf 8 Absatz 6 des Gesell-
schaftsvertrages wird das Jahresergebnis 
dem Gesellschafter IDR AG als Beteiligungs-
ertrag gutgeschrieben. 
Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als 
gut zu bezeichnen. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vor-
jahr um 6,2 Prozent auf 564 Tausend Euro 
abgenommen. 
Die Ursache für die Reduktion der Bilanz-
summe liegt insbesondere in einer Abnahme 
des Umlaufvermögens wie auch der Rück-
stellungen und Verbindlichkeiten. 
Die Vermögensstruktur der Gesellschaft 
bleibt gegenüber Vorjahr im Wesentlichen 
unverändert. Die Gesellschaft verfügt über 
kein eigenes Anlagevermögen. 
Das Umlaufvermögen deckt die Rückstel-
lungen und die Verbindlichkeiten, die um 
12,1 Prozent auf insgesamt 329 Tausend 
Euro abnahmen. 
Das Eigenkapital beträgt unverändert 228 
Tausend Euro. 
Das Finanzmanagement ist darauf ausge-
richtet, Forderungen innerhalb der Zah-
lungsziele zu vereinnahmen und Verbind-
lichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu 
begleichen. Die Liquidität war während des 
gesamten Geschäftsjahres 2023 gesichert. 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und 
Inflation, Zinsentwicklung), sieht die IDR AG 
für ihre Objektgesellschaften als Folge der 
Fokussierung ihres Geschäftsmodells auf die 
Standortqualitäten der Landeshauptstadt 
Düsseldorf wie auch auf der Grundlage ihres 
Gesellschafterhintergrunds im Grunde auch 
für das Geschäftsmodell der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 
gute Chancen.

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 223 
Marktrisiken 
Das Vermarktungsportfolio der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 
war bislang von Insolvenzen im Wesent-
lichen verschont. Drohenden Mietausfällen 
wird im Bedarfsfall mit angemessenen Miet-
stundungen begegnet, um Leerstand zu 
vermeiden. 
Hauptmieter in dem größten Vermarktungs-
objekt der Gesellschaft an der „Plockstraße 
30“ ist der amerikanische TV-Shopping-
Sender QVC. Das Mietverhältnis birgt zwar 
ein latentes Abhängigkeitsrisiko, da die 
Firma QVC aus Sicht der Gesellschaft ein 
Großmieter (Klumpenrisiko) ist. Aufgrund 
der gefragten Lage des Vermietungsobjekts 
an einem bevorzugten Standort im Düssel-
dorfer Medienhafen wird das Vermietungs-
risiko ebenso wie ein Mietpreisrisiko aber für 
beherrschbar erachtet. Die breite Diversifi-
kation des gesamten Objekt- und Mieter-
portfolios der IDR Sonstige Gewerbeimmo-
bilien Drei GmbH & Co. KG, wie das der 
IDR-Gruppe insgesamt, wirkt zudem einem 
wirtschaftlichen Klumpen-Risiko grund-
sätzlich entgegen. Insgesamt lässt sich die 
Mieterstruktur als zuverlässig und das 
Vermietungs-/Vermarktungspotenzial als 
langfristig und ertragreich bezeichnen. Das 
Risiko von dauerhaftem Mietausfall oder 
Leerstand ist als gering einzustufen. 
Liquiditätsrisiken 
Lieferengpässe bei bauwirtschaftlich rele-
vanten Produktgruppen hatten zuletzt die 
durch eine langjährig praktizierte Politik des 
billigen Geldes der Notenbanken ohnehin 
hohen Baupreise stark angeheizt und die 
Indizes der Erzeugerpreise kräftig ansteigen 
lassen. Die inflationäre Entwicklung der Bau- 
und Finanzierungskosten hat im Verlauf des 
Berichtsjahrs die Baukonjunktur zwar ab-
kühlen lassen und so die Baupreise etwas 
gedämpft. Die Kalkulationsrisiken von Bau- 
und Projektentwicklungen und die Not-
wendigkeit adäquater Risikostrategien zur 
Eindämmung von Liquiditätsrisiken (GU-
Insolvenz, Ruhen der Baustelle, Bauzeiten-
Überschreitung, Pönalen) bleiben aber 
vakant. Da die IDR Sonstige Gewerbe-
immobilien Drei GmbH & Co. KG kein 
Bauträger ist, sind Liquiditätsrisiken aus 
Bauvorhaben für die Gesellschaft aber wenig 
relevant. Gleichwohl sind steigende Auf-
wendungen für Wartung und Instandhaltung 
ebenso wie für Um- und Ausbaumaßnahmen 
zu beachten. Zudem ist für die infolge der 
politisch propagierten Energiewende und des 
Ukraine-Kriegs stark gestiegenen Energie-
kosten Vorsorge zu treffen. 
Zur Sicherstellung der Liquidität sind zuletzt 
Kreditlinien mit der Stadtsparkasse Düssel-
dorf und der Westerwald Bank e.G. verein-
bart worden; deren Inanspruchnahme mit 
Erlösen aus späteren Grundstücksverkäufen 
getilgt wurden. 
Eine alternative Liquiditätssicherung durch 
Veräußerungen aus dem eigenen Bestand 
führt dagegen zu Substanzverzehr und zu 
einer Erosion der IDR-Vermögensbasis; 
insbesondere dann, wenn die realisierten 
Erträge aus den Immobilienverkäufen nicht 
vollständig in neue Bauvorhaben reinves-
tiert, sondern im Rahmen der Dividenden-
zahlung an den Gesellschafter abfließen 
würden. Eine Dividenden-Vollausschüttung 
ist aus IDR-Sicht daher betriebswirtschaft-
lich nicht sinnvoll, schwächt die Ertragskraft 
der Gesellschaft und beschneidet die Fähig-
keit zu organischem Unternehmens-
wachstum. 
Die Liquiditätslage der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG 
wird gleichwohl als stabil und gesichert 
angesehen. 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Weitergabe zentral verhandelter Finan-
zierungskonditionen durch die IDR AG 
sichert der IDR Sonstige Gewerbeimmobilien 
Drei GmbH & Co. KG auf Grundlage der 
guten IDR-Bonität und der regelmäßigen 
Volumina von ihr nachgefragter Finan-
zierungsmittel Zugriff auf ein günstiges 
Zinsniveau für die jeweils bewirtschaftete

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG 
224  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Immobilie. Die geschäftspolitischen Aus-
richtungen in der Bankenlandschaft ver-
ändern sich gleichwohl rasant. Einzelne 
Finanzierungspartner fallen für die IDR AG 
aufgrund der Art des Finanzierungsmodells 
(zum Beispiel Forfaitierungen) oder der Art 
des Projektes (zum Beispiel Schulen oder 
einzelne Grundstücke) aus. Die Auswahl von 
potenziellen starken Finanzierungspartnern 
wird auch mit Blick auf die Größe finanzier-
ter Projekte geringer. Die Abhängigkeit von 
einzelnen Finanzierungspartnern könnte 
damit steigen. Höhere Zinssätze und ver-
schärfte Eigenkapitalerfordernisse er-
schweren die Aufnahme von Fremdkapital. 
Die IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei 
GmbH & Co. KG muss Zins- und Tilgungs-
leistungen für die Objekte Plockstraße, 
Fringsstraße, Fallhammer 4 und 9-13 voll-
ständig erwirtschaften. Die mit der stufen-
weisen Zinsanhebung der Europäischen 
Zentralbank verbundene Hoffnung einer 
Inflationseindämmung hatte die Belastung 
für künftige Darlehensfinanzierungen 
zwischenzeitlich verteuert. Im Verlauf des 
Berichtsjahrs haben die Zinsen zwar etwas 
nachgegeben, die Richtung der weiteren 
Entwicklung bleibt dennoch spekulativ. 
Aus den genannten Objektfinanzierungen 
drohen der Gesellschaft keine Zinsände-
rungsrisiken mehr; die Finanzierungs-
darlehen werden am Ende der jeweiligen 
Vertragslaufzeiten 2024 und 2027 (Plock-
straße) ausgetilgt beziehungsweise nach 
Ablauf der Zinsbindungsfrist 2032 (Fall-
hammer 9-13) bis auf einen überschaubaren 
Restsaldo abgelöst sein. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die genannten Risiken können in Kombi-
nation zu signifikanten Kosten- und Preis-
erhöhungen in der Bauwirtschaft führen. Ist 
Bauen in Deutschland auch ohne infla-
torischen Druck schon sehr teuer, so lassen 
derzeit zusätzliche Inflationstreiber die 
Preise nicht nur für Neubauvorhaben, 
sondern auch für Wartungs- und Instand-
haltungsleistungen explodieren, und stellen 
so die Rentabilität und den ökonomischen 
Erfolg einer Bauinvestition oder einer Be-
standsimmobilie ganz oder teilweise in 
Frage. Sinkende bis negative Renditen von 
Neuinvestitionen führen dazu, dass ein 
Break-Even bestenfalls erst später erreicht 
wird. Erfolgs- und Deckungsbeiträge aus der 
Bewirtschaftung von Bestandsobjekten 
werden entsprechend belastet. 
Die Ergebnislage der IDR Sonstige Gewerbe-
immobilien Drei GmbH & Co. KG wird trotz 
zuletzt stark gestiegener Preissteigerungen 
für Bau und Bewirtschaftung vor dem 
Hintergrund preis-indizierter Miet- und 
Pachtverhältnisse gleichwohl als unverändert 
stabil eingeschätzt. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Immobilien GmbH

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 225 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. 
KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Gegenstand des Unternehmens ist die 
umfassende Verwaltung von Immobilien, hier 
der Immobilien-Objekte Elisabeth-Seibert-
Straße 19 in Langenfeld, In der Steele 23 und 
Theodorstraße 182 nebst Hochgarage Zum 
Gut Heiligendonk 15 in Düsseldorf, einschließ-
lich der Wahrnehmung der Rechte des 
Eigentümers dieser Objekte gegenüber 
Dritten, mit allen dazu gehörenden Rechten, 
Pflichten und Tätigkeiten als rechtlich selb-
ständiges Unternehmen in eigenem sowie 
fremden Namen und für eigene und fremde 
Rechnung. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 1.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Immobilien GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umlaufvermögen 3.660  -49  3.709 969 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 589  -369  958 770 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 3.071  320  2.751 199 
Rechnungsabgrenzungsposten 3  3  0 - 
Summe AKTIVA 3.663  -46  3.709 1.537

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 
226  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 70  0  70 0 
Kapitalanteile 1  0  1 1 
Gewinnrücklagen 69  0  69 69 
Rückstellungen 57  55  2 2 
Verbindlichkeiten 3.536  -101  3.637 1.535 
Summe PASSIVA 3.663  -46  3.709 1.537 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 1.286  128  1.159  1.809 
Sonstige betriebliche Erträge 3.007  506  2.501  0 
Materialaufwand 3.043  860  2.182  842 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 564  371  193  1.025 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 506  -36  543  580 
Ergebnis nach Steuern 180  -561  741 -637 
Jahresergebnis 180  -561  741 -637 
Gutschrift / Belastung auf Kapitalkonten -180  561  -741  637 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 3.159 Verbindlichkeiten 
 3.000 Erträge 
 379 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 1,9 0,0 1,9 0,0 
Umsatzrentabilität (in %) 14,0 -50,0 64,0 -35,2

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 227 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier 
GmbH & Co. KG hat die ihr übertragenen 
Immobilien auch im Geschäftsjahr 2023 
nicht ertragreich bewirtschaften können. Die 
Gesellschaft hat bei Umsatzerlösen in Höhe 
von 1.286 Tausend Euro (Vorjahr 1.159 
Tausend Euro) ein Jahresergebnis vor 
Steuern (EBT) und Jahresüberschuss in 
Höhe von 180 Tausend Euro (Vorjahr 741 
Tausend Euro) ausgewiesen. 
Insgesamt verbesserten sich die Umsatz-
erlöse gegenüber Vorjahr um 11,0 Prozent; 
sie lagen gleichwohl noch um -497 Tausend 
Euro (- 27,9 Prozent) unter dem Planansatz 
(1.783 Tausend Euro). 
Das geringe, wenn auch leicht verbesserte 
Niveau der Umsatzerlöse resultiert nach wie 
vor aus der Mannesmann-Insolvenz an der 
Theodorstraße 182. Hier konnten im Be-
richtsjahr zwei weitere Mietverträge unter-
zeichnet werden, von denen einer im 
Dezember 2023 erlöswirksam wurde. 
Wegen umfangreicher Umbauten im Zu-
sammenhang mit den Anschlussvermie-
tungen waren gegenüber Vorjahr gleichwohl 
erhebliche Materialaufwendungen zu 
verzeichnen. 
Zur Deckung des drohenden Jahresverlusts, 
und um der Gesellschaft ausreichende 
Liquidität zu verschaffen, hat der Gesell-
schafter erneut eine Finanzhilfe in Höhe von 
3.000 Tausend Euro als Verlustausgleich (im 
Vorjahr: 2.500 Tausend Euro) eingebracht, 
die als sonstiger betrieblicher Ertrag aus-
gewiesen wurde. Die Gesamterträge beliefen 
sich so auf insgesamt 4.293 Tausend Euro, 
sie führten zu einem EBT von 180 Tausend 
Euro. Nach Stützung durch den Verlustaus-
gleich lag das EBT um 1.412 Tausend Euro 
über Plan (-1.232 Tausend Euro), der den 
Zuschuss der Kommanditistin zur Verlust-
begrenzung nicht berücksichtigte. 
Gemäß Paragraf 8 Absatz 6 des Gesell-
schaftsvertrages wird das Jahresergebnis 
dem Verrechnungskonto des alleinigen 
Kommanditisten, der Industrieterrains 
Düsseldorf-Reisholz AG, gutgeschrieben. 
Die wirtschaftliche Lage ist - ohne Berück-
sichtigung des Gesellschafterzuschusses – 
weiterhin als nicht als zufriedenstellend zu 
bezeichnen. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vor-
jahr um 1,2 Prozent auf 3.663 Tausend Euro 
abgenommen. 
Sie bildet im Wesentlichen die liquiden Mittel 
als Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesell-
schafter infolge des gewährten Verlustaus-
gleichs ab. 
Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes 
Anlagevermögen. Das Working Capital, be-
stehend aus dem Umlaufvermögen abzüglich 
der Rückstellungen und Verbindlichkeiten, 
ist gering; dies insbesondere aufgrund der 
Verbindlichkeiten gegenüber der Gesell-
schafterin. Im Vergleich zum Vorjahr sind 
die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen aufgrund von Umbaumaß-
nahmen an der Theodorstraße 182 erneut 
gestiegen. 
Das Eigenkapital beträgt unverändert 70 
Tausend Euro.

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 
228  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und 
Inflation, Zinsentwicklung), sieht die IDR AG 
für ihre Objektgesellschaften als Folge der 
Fokussierung ihres Geschäftsmodells auf die 
Standortqualitäten der Landeshauptstadt 
Düsseldorf wie auch auf der Grundlage ihres 
Gesellschafterhintergrunds im Grunde auch 
für das Geschäftsmodell der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 
gute Chancen, nach Vollvermietung des 
Bürozentrums Theodorstraße 182 zu einem 
erfolgreichen Geschäftsverlauf zurückkehren 
zu können. 
Marktrisiken 
Das Vermarktungsportfolio der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 
war bislang von Insolvenzen im Wesent-
lichen verschont. Drohenden Mietausfällen 
wird im Bedarfsfall mit angemessenen Miet-
stundungen begegnet, um Leerstand zu 
vermeiden. 
Die Pandemie hat dem Trend zum Arbeits-
platz im Homeoffice mit Hilfe von IT-
basierten Kommunikationsprogrammen 
einen kräftigen Schub verliehen; auch dieser 
beeinflusst zurzeit eine zurückhaltende 
Mietflächennachfrage. Ein gegenwärtiger 
Schwenk hin zu einem Mietermarkt erhöht 
den Verhandlungsdruck auf die künftig 
erzielbare Vertragsmiete und erfordert 
mitunter Zugeständnisse an mietfreie Zeiten 
und weitere Incentives. 
Wenngleich die Mannesmann-Insolvenz im 
Geschäftsjahr 2021 die Refinanzierung des 
erst 2015 errichteten Bürogebäudes an der 
Theodorstraße 182 noch strapaziert, stim-
men die Vermietungserfolge der letzten 
Monate aber optimistisch, die Ergebnis-
situation des Objekts so weit zu verbessern, 
dass die IDR Sonstige Gewerbeimmobilien 
Vier GmbH & Co. KG künftig ohne Finanz-
stütze des Gesellschafters auskommt. 
Liquiditätsrisiken 
Lieferengpässe bei bauwirtschaftlich rele-
vanten Produktgruppen hatten zuletzt die 
durch eine langjährig praktizierte Politik des 
billigen Geldes der Notenbanken ohnehin 
hohen Baupreise stark angeheizt und die 
Indizes der Erzeugerpreise kräftig ansteigen 
lassen. Die inflationäre Entwicklung der Bau- 
und Finanzierungskosten hat im Verlauf des 
Berichtsjahrs die Baukonjunktur zwar ab-
kühlen lassen und so die Baupreise etwas 
gedämpft. Die Kalkulationsrisiken von Bau- 
und Projektentwicklungen und die Not-
wendigkeit adäquater Risikostrategien zur 
Eindämmung von Liquiditätsrisiken (GU-
Insolvenz, Ruhen der Baustelle, Bauzeiten-
Überschreitung, Pönalen) bleiben aber 
vakant. Da die IDR Sonstige Gewerbe-
immobilien Vier GmbH & Co. KG kein 
Bauträger ist, sind Liquiditätsrisiken aus 
Bauvorhaben für die Gesellschaft aber wenig 
relevant. Gleichwohl sind steigende Auf-
wendungen für Wartung und Instandhaltung 
ebenso wie für Um- und Ausbaumaßnahmen 
zu beachten. Zudem ist für die infolge der 
politisch propagierten Energiewende und des 
Ukraine-Kriegs stark gestiegenen Energie-
kosten Vorsorge zu treffen. 
Zur Sicherstellung der Liquidität sind zuletzt 
Kreditlinien mit der Stadtsparkasse Düssel-
dorf und der Westerwald Bank e.G. verein-
bart worden; deren Inanspruchnahme mit 
Erlösen aus späteren Grundstücksverkäufen 
getilgt wurden. 
Eine alternative Liquiditätssicherung durch 
Veräußerungen aus dem eigenen Bestand 
führt dagegen zu Substanzverzehr und zu 
einer Erosion der IDR-Vermögensbasis; 
insbesondere dann, wenn die realisierten 
Erträge aus den Immobilienverkäufen nicht 
vollständig in neue Bauvorhaben reinves-
tiert, sondern im Rahmen der Dividenden-
zahlung an den Gesellschafter abfließen

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 229 
würden. Eine Dividenden-Vollausschüttung 
ist aus IDR-Sicht daher betriebswirtschaft-
lich nicht sinnvoll, schwächt die Ertragskraft 
der Gesellschaft und beschneidet die Fähig-
keit zu organischem Unternehmenswachs-
tum. 
Die Liquiditätslage der IDR Sonstige 
Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG ist 
somit auch in 2024 und Folgejahren 
abhängig von der Zurverfügungstellung 
weiterer Mittel durch die Gesellschafterin, 
sofern sich die Ertragslage und damit die 
finanzielle Situation nicht verbessert. 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Weitergabe zentral verhandelter Finan-
zierungskonditionen durch die IDR AG 
sichert der IDR Sonstige Gewerbeimmobilien 
Vier GmbH & Co. KG auf Grundlage der 
guten IDR-Bonität und der regelmäßigen 
Volumina von ihr nachgefragter Finan-
zierungsmittel Zugriff auf ein günstiges 
Zinsniveau für die jeweils bewirtschaftete 
Immobilie. Die geschäftspolitischen Aus-
richtungen in der Bankenlandschaft ver-
ändern sich gleichwohl rasant. Einzelne 
Finanzierungspartner fallen für die IDR AG 
aufgrund der Art des Finanzierungsmodells 
(zum Beispiel Forfaitierungen) oder der Art 
des Projektes (zum Beispiel Schulen oder 
einzelne Grundstücke) aus. Die Auswahl von 
potenziellen starken Finanzierungspartner 
wird auch mit Blick auf die Größe finan-
zierter Projekte geringer. Die Abhängigkeit 
von einzelnen Finanzierungspartnern könnte 
damit steigen. Höhere Zinssätze verschärfen 
zudem die Eigenkapitalerfordernisse. 
Die IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier 
GmbH & Co. KG muss Zins- und Tilgungs-
leistungen für die Objekte Theodorstraße 
182, Elisabeth-Selbert-Straße 19, In der 
Steele 23 und der Hochgarage Zum Gut 
Heiligendonk 15 vollständig erwirtschaften. 
Die mit der stufenweisen Zinsanhebung der 
Europäischen Zentralbank verbundene 
Hoffnung einer Inflationseindämmung hatte 
die Belastung für künftige Darlehensfinan-
zierungen zwischenzeitlich verteuert. Im 
Verlauf des Berichtsjahrs haben die Zinsen 
zwar etwas nachgegeben, die Richtung der 
weiteren Entwicklung bleibt dennoch 
spekulativ. 
Aus der Objektfinanzierung Theodorstraße 
182/Hochgarage drohen der Gesellschaft 
vorläufig keine Zinsänderungsrisiken. Das 
Finanzierungsdarlehen wird bis Ende der 
aktuellen Vertragslaufzeit bis 2035 zum 3-
Monats-Euribor verzinst und das Zins-
änderungsrisiko während der Laufzeit durch 
einen SWAP gesichert. Ein potenzielles 
Zinsrisiko verbleibt im Hinblick auf die 
Anschlussfinanzierung des Restsaldos ab 
2036. 
Für die übrigen Objektfinanzierungen (ohne 
Theodorstraße 182) drohen der Gesellschaft 
keine Zinsänderungsrisiken. Die Finan-
zierungsdarlehen werden am Ende der 
jeweiligen Vertragslaufzeiten 2024 ausge-
tilgt sein. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die genannten Risiken können in Kombi-
nation zu signifikanten Kosten- und Preis-
erhöhungen in der Bauwirtschaft führen. Ist 
Bauen in Deutschland auch ohne inflato-
rischen Druck schon sehr teuer, so lassen 
derzeit zusätzliche Inflationstreiber die 
Preise nicht nur für Neubauvorhaben, son-
dern auch für Wartungs- und Instandhal-
tungsleistungen explodieren, und stellen so 
die Rentabilität und den ökonomischen 
Erfolg einer Bauinvestition oder einer 
Bestandsimmobilie ganz oder teilweise in 
Frage. Sinkende bis negative Renditen von 
Neuinvestitionen führen dazu, dass ein 
Break-Even bestenfalls erst später erreicht 
wird. Erfolgs- und Deckungsbeiträge aus der 
Bewirtschaftung von Bestandsobjekten 
werden entsprechend belastet. 
Fortführungsrisiko der IDR 
Gewerbeimmobilien Vier 
Mit Datum vom 30. November 2020 hat die 
IDR AG in einer Patronatserklärung 
zugesagt, jederzeit die ausreichende 
Finanzmittelausstattung der IDR Sonstige

IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG 
230  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG zu 
gewährleisten und gemäß Paragraf 19 Abs. 
2 Satz 2 InsO im Rang hinter sämtliche 
Forderungen anderer und künftiger 
Gläubiger zurückzutreten. Die Erklärung ist 
betragsmäßig unbegrenzt und zeitlich 
unbefristet. Auf Basis dessen ist der 
Fortbestand der Gesellschaft gesichert. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Immobilien GmbH

IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 231 
IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens der Gesell-
schaft ist die umfassende Verwaltung des 
Immobilienobjektes Schloss Eller (Haupthaus 
und ehemaliges Forsthaus) in Düsseldorf 
einschließlich der Wahrnehmung der Rechte 
des Eigentümers des Objektes gegenüber 
Dritten mit allen dazugehörigen Rechten, 
Pflichten und Tätigkeiten als rechtlich selb-
ständiges Unternehmen in eigenem sowie 
fremdem Namen und für eigene sowie fremde 
Rechnung. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 1.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 1.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
IDR Immobilien GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 
232  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 0  -1  1 1 
Sachanlagen 0  -1  1 1 
Umlaufvermögen 217  49  169 135 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 2  2  0 1 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 216  47  168 134 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  -9  9 8 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter 
Fehlbetrag 13  5  8 4 
Summe AKTIVA 230  44  186 147 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 0  0  0 0 
Kapitalanteile 1  0  1 1 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -9  -4  -5 -3 
Jahresergebnis -5  -1  -4 -2 
Nicht gedeckter Fehlbetrag 13  5  8 4 
Rückstellungen 2  0  2 2 
Verbindlichkeiten 228  44  184 145 
Summe PASSIVA 230  44  186 147

IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 233 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 78  30  48  49 
Sonstige betriebliche Erträge 76  6  70  81 
Materialaufwand 102  20  82  86 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 38  6  32  38 
Abschreibungen 0  0  0  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20  12  8  8 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0  0  -  - 
Ergebnis nach Steuern -5  -1  -4 -2 
Jahresergebnis -5  -1  -4 -2 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 214 Verbindlichkeiten 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 
2023 mit der Verwaltung des Objektes 
Schloss Eller bei Umsatzerlösen in Höhe von 
78,3 Tausend Euro (Vorjahr: 48,3 Tausend 
Euro) ein negatives Jahresergebnis vor 
Steuern (EBT) in Höhe von -5,0 Tausend 
Euro (Vorjahr: -3,6 Tausend Euro) und 
einen Jahresfehlbetrag von -5,0 Tausend 
Euro (Vorjahr: -3,6 Tausend Euro) 
ausgewiesen. 
Insgesamt lagen die Erträge 30,5 Prozent 
über dem Vorjahr und zugleich um 104 
Tausend Euro (+208,0 Prozent) über dem 
Planansatz (50 Tausend Euro). Der Plan 
berücksichtigte nicht den infolge der 
schwierigen Vermietungssituation von 
Schloss Eller erneut erforderlichen Zuschuss 
der Kommanditistin IDR AG in Höhe von 75 
Tausend Euro (Vorjahr: 70 Tausend Euro) 
zur weitgehenden Begrenzung eines 
drohenden Jahresverlustes. 
Der verbleibende Verlust wird auf neue 
Rechnung vorgetragen. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem 
Vorjahr um 23,8 Prozent auf 230 Tausend 
Euro zugenommen. Die Ursache für den 
Anstieg der Bilanzsumme liegt insbesondere 
in einer Zunahme an liquiden Mitteln. 
Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes 
Anlagevermögen. Die Vermögensstruktur 
der Gesellschaft bleibt gegenüber Vorjahr im 
Wesentlichen unverändert. 
Das Eigenkapital bleibt negativ. Die 
Unterdeckung hat um den Jahresfehlbetrag

IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 
234  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
zugenommen; der Zuschuss zum 
Verlustausgleich im Jahr 2023 war zu niedrig 
bemessen. Zur Sicherstellung der 
Zahlungsfähigkeit hat die Muttergesellschaft 
IDR AG einen Rangrücktritt für ihre 
Forderungen erklärt. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem 
Gesellschafter nahmen im Wesentlichen 
aufgrund des Zuschusses zum 
Verlustausgleich gegenüber dem Vorjahr per 
Saldo um 46 Tausend Euro oder 27,4 
Prozent auf 214 Tausend Euro zu. Das 
Umlaufvermögen deckt nicht vollständig die 
kurzfristigen Verbindlichkeiten. 
Das Finanzmanagement ist gleichwohl 
darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets 
innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen 
und Forderungen innerhalb der 
Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die 
Liquidität war über den Gesellschafter 
während des gesamten Geschäftsjahres 
gesichert. 
 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen und 
branchenbezogenen Entwicklungen wenig 
Grund für Optimismus bieten (Ukraine-
Krieg, Energieversorgung, Preise und 
Inflation, Zinsentwicklung), sieht die IDR AG 
für ihre Objektgesellschaften als Folge der 
Fokussierung ihres Geschäftsmodells auf die 
Standortqualitäten der Landeshauptstadt 
Düsseldorf wie auch auf der Grundlage ihres 
Gesellschafterhintergrunds im Grunde auch 
für das Geschäftsmodell der IDR Schloss 
Eller GmbH & Co. KG gute Chancen. 
Die Aufhebung der restriktiven Corona-
Maßnahmen war unabdingbar, um die 
gastronomische Besucherfrequenz im 
Haupthaus überhaupt auf ein positives 
Niveau heben und die dort erzielbaren 
Pachterlöse aus Raumvermietung zumindest 
auf eine kostendeckende Größenordnung 
bringen zu können. Daher wird es zumindest 
für möglich gehalten, für 2024 zunehmende 
Erlöse im Zusammenhang mit 
Veranstaltungen im Schloss Eller zu erzielen. 
Alternativ wird eine Veräußerung des 
Objekt-Ensembles erwogen. Ein Verkauf 
würde das Immobilien-Portfolio des 
Gesellschafters positiv bereinigen, als 
Schloss Eller sich nicht in die strategischen 
Geschäftsfelder des Gesellschafters 
eingliedern lässt. Verkaufsgespräche werden 
geführt, ein Ergebnis ist derzeit nicht 
absehbar. 
Marktrisiken 
Schloss Eller war bislang von Insolvenzen im 
Wesentlichen verschont. Drohenden Miet- 
und Pachtausfällen werden im Bedarfsfall 
mit angemessenen Stundungen, um 
Leerstand zu vermeiden begegnet. Eine 
Rückkehr infektionsbedingter 
Veranstaltungsrestriktionen würde die 
wirtschaftliche Existenz von Schloss Eller 
erneut nachhaltig gefährden. 
Liquiditätsrisiken 
Die inflationäre Entwicklung der Bau- und 
Finanzierungskosten hat im Verlauf des 
Berichtsjahrs die Baukonjunktur zwar 
abkühlen lassen und so die Baupreise etwas 
gedämpft. Die Kalkulationsrisiken von Bau- 
und Projektentwicklungen und die 
Notwendigkeit adäquater Risikostrategien 
zur Eindämmung von Liquiditätsrisiken (GU-
Insolvenz, Ruhen der Baustelle, Bauzeiten-
Überschreitung, Pönalen) bleiben aber 
vakant. Da die IDR Schloss Eller kein 
Bauträger ist, sind Liquiditätsrisiken aus 
Bauvorhaben für die Gesellschaft aber wenig 
relevant. Gleichwohl sind steigende 
Aufwendungen für Wartung und 
Instandhaltung ebenso wie für Um- und 
Ausbaumaßnahmen zu beachten. Zudem ist 
für die infolge der politisch propagierten 
Energiewende und des Ukraine-Kriegs stark 
gestiegenen Energiekosten Vorsorge zu 
treffen. Liquiditätsrisiken der Gesellschaft

IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 235 
liegen vielmehr in mangelnder 
Selbstfinanzierung infolge Ertragsschwäche. 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Weitergabe zentral verhandelter 
Finanzierungskonditionen durch die IDR AG 
sichert der IDR Schloss Eller auf Grundlage 
der guten IDR-Bonität und der regelmäßigen 
Volumina von ihr nachgefragter 
Finanzierungsmittel Zugriff auf ein günstiges 
Zinsniveau für die jeweils bewirtschaftete 
Immobilie. Die geschäftspolitischen 
Ausrichtungen in der Bankenlandschaft 
verändern sich gleichwohl rasant. Einzelne 
Finanzierungspartner fallen für die IDR AG 
aufgrund der Art des Finanzierungsmodells 
(zum Beispiel Forfaitierungen) oder der Art 
des Projektes (zum Beispiel Schulen oder 
einzelne Grundstücke) aus. Die Auswahl von 
potenziellen starken Finanzierungspartnern 
wird auch mit Blick auf die Größe 
finanzierter Projekte geringer. Die 
Abhängigkeit von einzelnen 
Finanzierungspartnern könnte damit steigen. 
Höhere Zinssätze und verschärfte 
Eigenkapitalerfordernisse erschweren die 
Aufnahme von Fremdkapital. 
Die IDR Schloss Eller muss Zins- und 
Tilgungsleistungen für die sanierten 
Gebäude vollständig selbst erwirtschaften. 
Die mit der stufenweisen Zinsanhebung der 
Europäischen Zentralbank verbundene 
Hoffnung einer Inflationseindämmung hatte 
die Belastung für künftige 
Darlehensfinanzierungen zwischenzeitlich 
verteuert. Im Verlauf des Berichtsjahrs 
haben die Zinsen zwar etwas nachgegeben, 
die Richtung der weiteren Entwicklung bleibt 
dennoch spekulativ. 
Aus der laufenden Finanzierung der Schloss-
Sanierung drohen der Gesellschaft allerdings 
keine Zinsänderungsrisiken mehr; das 
Objekt wird am Ende der laufenden 
Kreditlaufzeit in 2028 vollständig ausgetilgt 
sein. 
Rendite- und Erfolgsrisiken 
Die Liquiditätsschwäche der Gesellschaft 
determiniert deren schwache Ertragskraft. 
Sofern es der Gesellschaft weiterhin nicht 
gelingt, Umsatzerlöse und Erträge zu 
steigern, wird die Gesellschaft dauerhaft auf 
Zuschüsse des Gesellschafters angewiesen 
bleiben. Bausubstanz und deren 
Verkaufspotenzial dürften leiden. 
Fortbestandsrisiko 
Hinsichtlich der jederzeitigen 
Zahlungsfähigkeit ist der Fortbestand der 
IDR Schloss Eller gesichert. Wie bereits zur 
Finanzlage erläutert, besteht eine 
Rangrücktrittserklärung der IDR AG, um die 
Überschuldung zu beseitigen. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
IDR Immobilien GmbH

Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH 
236  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft 
mbH
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf  
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Entwicklung des geplanten Industriege-
biets Hafen Düsseldorf-Reisholz im Interesse 
einer Anbindung der regionalen Wirtschaft. 
Dies umfasst: die Planung des Industrie-
hafens Düsseldorf Reisholz einschließlich der 
Beschaffung aller hierfür notwendigen Ana-
lysen, Untersuchungen und Begutachtungen 
(insbesondere hinsichtlich Bedarf, Verkehr, 
Infrastruktur, Genehmigungsvoraus-
setzungen); die Verwaltung, Verwertung und 
entgeltliche Überlassung von bebauten und 
unbebauten Grundstücken aller Art an 
Gewerbebetreibende auf dem Gebiet des 
Industriegebiets Düsseldorf-Reisholz; die 
Neuerrichtung beziehungsweise Ertüchtigung 
der Hafenanlage, Gebäude und Infrastruktur 
(insbesondere Verwaltungsgebäude, Wasser-
verladeplätze, Umschlageinrichtung, Kräne, 
Lagerplätze, Ver- und Entsorgung, Verkehrs-
infrastruktur) einschließlich der Revitali-
sierung von Flächen, insbesondere von 
Konversionsflächen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 12.500,00 EUR 50,00 % 
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG 12.500,00 EUR 50,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 237 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umlaufvermögen 156  -65  221 277 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1  -2  3 7 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 155  -63  218 271 
Summe AKTIVA 156  -65  221 277 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 152  -63  215 266 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Kapitalrücklage 600  0  600 600 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -410  -51  -359 -320 
Jahresergebnis -63  -12  -51 -39 
Rückstellungen 3  0  3 2 
Verbindlichkeiten 1  -3  3 10 
Summe PASSIVA 156  -65  221 277 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Sonstige betriebliche Erträge 0  0  0  134 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 63  12  51  173 
Ergebnis nach Steuern -63  -12  -51 -39 
Jahresergebnis -63  -12  -51 -39 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 97,5 0,4 97,1 95,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) -41,2 -17,5 -23,7 -14,6 
Verschuldungsgrad (in %) 2,6 -0,4 3,0 4,4

Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH 
238  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 wurden weder 
Umsatzerlöse noch sonstige betriebliche 
Erträge erzielt. 
Betriebliche Aufwendungen in Höhe von 
insgesamt 62,7 Tausend Euro (Vorjahr 51,0 
Tausend Euro) betrafen im Wesentlichen 
Ingenieurleistungen und kaufmännische 
Dienstleistungen. Zudem fielen 
Rechtsberatungskosten als auch Kosten für 
den Jahresabschluss an. 
Die Hafen Düsseldorf Reisholz Entwicklungs-
gesellschaft mbH schloss erneut mit einem 
Jahresfehlbetrag in Höhe von -62,7 Tausend 
Euro (Vorjahr -51,0 Tausend Euro) ab. 
Vermögens- und Finanzlage
Zur Finanzierung der Gesellschaft und zur 
Vermeidung der bilanziellen Überschuldung 
wurden in Geschäftsjahr 2019 durch die 
Gesellschafter jeweils 300 Tausend Euro in 
die Kapitalrücklage eingezahlt. 
Nach Verrechnung mit den in den Geschäfts-
jahren 2017 - 2023 aufgelaufenen Jahres-
fehlbeträgen in Höhe von -472,9 Tausend 
Euro beläuft sich das Eigenkapital der Hafen 
Düsseldorf Reisholz Entwicklungsgesellschaft 
mbH zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt 
noch 152,1 Tausend Euro. 
Wesentlicher Aktiva-Posten sind liquide 
Mittel in Höhe von 155 Tausend Euro (Vor-
jahr 218,2 Tausend Euro); sie decken jeder-
zeit die ausschließlich kurzfristigen Verbind-
lichkeiten. 
 
Chancen und Risiken
Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 
2023 einen kumulierten Fehlbetrag in Höhe 
von insgesamt 472,9 Tausend Euro ausge-
wiesen, der auf die Jahresfehlbeträge in den 
Geschäftsjahren 2023 (62,7 Tausend Euro), 
2022 (51,0 Tausend Euro), 2021 (38,9 
Tausend Euro), 2020 (211,2 Tausend Euro), 
2019 (30,3 Tausend Euro), in 2018 (25,2 
Tausend Euro) und 2017 (53,7 Tausend 
Euro) infolge der Anlaufverluste zurückzu-
führen ist. Ein Überschuldungrisiko besteht 
so lange nicht, als die Gesellschafter dem 
mit einer Kapitalerhöhung abhelfen. 
Die Geschäftsleitung sieht gute Chancen für 
einen Auf- und Ausbau eines Projektentwick-
lungsmanagements für die IDR AG und für 
Dritte, sofern die verladende Wirtschaft in 
dem Umschlaghafen Düsseldorf-Reisholz 
und seinen angrenzenden Terrains rentable 
Erweiterungs- und Entwicklungspotenziale 
für eine weitere Geschäftsexpansion 
identifiziert. 
Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung 
der Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungs-
gesellschaft mbH könnten sich aus einer 
Fehlbeurteilung der mittel- und langfristigen 
Geschäftschancen und Geschäftsrisiken in 
Verbindung mit eigenen Modernisierungs- 
und Ausrüstungsinvestitionen in die Hafen- 
und Umschlaganlagen ergeben.

Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 239 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Beigeordnete Cornelia Zuschke Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Frank Gensler Stadt Neuss 
 
Mitglied 
Iris Bellstedt Industrieterrains 
Düsseldorf-Reisholz AG 
Ratsherr Dr. Alexander Fils Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Thomas Loebelt Stadt Neuss 
Sascha Odermatt Neuss-Düsseldorfer 
Häfen GmbH & Co. KG 
Stadtkämmerin Dorothée Schneider Neuss-Düsseldorfer 
Häfen GmbH & Co. KG 
Ratsherr Dr. Frank Schulz Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Constanze Stroeks Stadt Neuss 
Ratsherr André Tischendorf Industrieterrains 
Düsseldorf-Reisholz AG 
  
 
Geschäftsführung 
 
Ekkehard Vinçon  
Alexander Voigt  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 10 Mitgliedern 4 Frauen an (Frauenanteil 40,0 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Messe-Konzern 
240  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Messe-Konzern

Messe-Konzern 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 241 
Umsatzerlöse (Gesamtvolumen 448,1 Mio Euro)
 
Eigenkapital (Gesamtvolumen 596,4 Mio Euro)
Messe Düsseldorf GmbH
Messe Düsseldorf China Ltd.
Düsseldorf Congress GmbH
Messe Düsseldorf North America
Inc.
Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd.
Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd.
Weitere Beteiligungen
Messe Düsseldorf GmbH
GEC German Exposition
Corporation International GmbH
Messe Düsseldorf China Ltd.
Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd.
Messe Düsseldorf North America
Inc.
Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd.
Weitere Beteiligungen

Messe Düsseldorf GmbH 
242  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Messe Düsseldorf GmbH
 
Firmensitz 
Stockumer Kirchstraße 61 
40474 Düsseldorf 
Telefon: 0211 4560-01 
info@messe-duesseldorf.de 
www.messe-duesseldorf.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist die Organi-
sation und Durchführung von Messen, Aus-
stellungen und anderen Veranstaltungen, die 
der Förderung von Industrie, Handwerk, 
Handel und Dienstleistungen dienen sowie die 
hierzu notwendige Beratung und Entwicklung 
von Projekten und Vermittlung von Aufträgen, 
die Organisation und Durchführung von 
deutschen Beteiligungen an ausländischen 
Messen und Ausstellungen, insbesondere im 
Auftrag amtlicher Stellen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 15.625.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 8.829.000,00 EUR 56,51 % 
Beteiligungsverwaltungsgesellschaft des Landes 
Nordrhein-Westfalen mbH 3.125.000,00 EUR 20,00 % 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 3.125.000,00 EUR 20,00 % 
Handwerkskammer Düsseldorf 273.000,00 EUR 1,75 % 
Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf 273.000,00 EUR 1,75 % 
 
Beteiligungen   
Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd. 7.577.730,00 SGD 100,00 % 
Messe Düsseldorf China Ltd. 2.000.000,00 HKD 100,00 % 
Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. 85.000.000,00 Rs 100,00 % 
Messe Düsseldorf Japan Ltd. 20.000.000,00 Yen 100,00 % 
Messe Düsseldorf North America Inc. 100,00 USD 100,00 % 
FIXXUS Grundstücksvermietungsgesellschaft mbH & 
Co. Objekt Rheinhalle Düsseldorf KG 9.400,00 EUR 94,00 % 
Düsseldorf Congress GmbH 26.000,00 EUR 50,00 % 
Messeturm Düsseldorf Verwaltungsgesellschaft mbH 260.000,00 EUR 50,00 % 
GEC German Exposition Corporation International 
GmbH 50.000,00 EUR 33,33 % 
WISAG Messe Service GmbH 6.225,00 EUR 24,90 %

Messe Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 243 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 471.451  10.791  460.660 462.458 
Immaterielle Vermögensgegenstände 10.809  1.638  9.171 6.851 
Sachanlagen 418.655  -11.552  430.207 438.927 
Finanzanlagen 41.987  20.705  21.282 16.681 
Umlaufvermögen 233.227  -20.737  253.964 125.628 
Vorräte 70  8  62 37 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 14.957  -11.100  26.057 25.531 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 218.200  -9.644  227.844 100.060 
Rechnungsabgrenzungsposten 3.589  -1.149  4.738 3.977 
Summe AKTIVA 708.267  -11.095  719.362 592.063 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 492.211  57.326  434.885 363.288 
Gezeichnetes Kapital 15.625  0  15.625 15.625 
Kapitalrücklage 111.398  0  111.398 111.398 
Gewinnrücklagen 120.000  0  120.000 120.000 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 157.863  41.597  116.266 138.550 
Jahresergebnis 87.326  15.729  71.597 -22.284 
Rückstellungen 74.188  6.968  67.220 67.006 
Verbindlichkeiten 141.868  -75.389  217.257 161.769 
Summe PASSIVA 708.267  -11.095  719.362 592.063

Messe Düsseldorf GmbH 
244  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 391.371  96.432  294.939  96.082 
Andere aktivierte Eigenleistungen 0  -29  29  2 
Sonstige betriebliche Erträge 14.265  -1.902  16.166  27.539 
Materialaufwand 168.020  50.244  117.775  55.964 
Personalaufwand 59.397  45  59.352  43.274 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 44.112  9.302  34.810  27.416 
Abschreibungen 21.685  -93  21.778  22.474 
Erträge aus Beteiligungen 583  -4.746  5.329  7.753 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.158  2.007  151  70 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 193  193  0  1.272 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.997  -956  2.953  3.481 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 25.965  17.495  8.469  -151 
Ergebnis nach Steuern 87.326  15.729  71.597 -22.284 
Jahresergebnis 87.326  15.729  71.597 -22.284 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Düsseldorf Congress GmbH 235 Forderungen 
 191 Verbindlichkeiten 
 1.456 Erträge 
 3.328 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 635 Forderungen 
 656 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 69,5 9,0 60,5 61,4 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 17,7 1,3 16,5 -6,1 
Anlagendeckung (in %) 104,4 10,0 94,4 78,6 
Verschuldungsgrad (in %) 43,9 -21,5 65,4 63,0 
Umsatzrentabilität (in %) 22,3 -2,0 24,3 -23,2 
Mitarbeiteranzahl 605 -3 608 635 
Eigenveranstaltungen 16 2 14 5 
Gastveranstaltungen 10 0 10 3 
Vermietete Nettohallenfläche (in m²) 892.434 64.605 827.829 256.307 
Anzahl der Aussteller 24.560 2.966 21.594 5.906 
Anzahl Besucher 1.073.670 256.072 817.598 266.329

Messe Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 245 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Nach eher schwierigen pandemiegeprägten 
Jahren konnte im Messejahr 2023 erstmalig 
das geplante Messeprogramm durchgeführt 
werden. Diese Voraussetzungen nutzte die 
Messe Düsseldorf für ein erfolgreiches Ver-
anstaltungsjahr. In 2023 wurden 16 Eigen-
veranstaltungen (Vorjahr 14) sowie 10 Gast-
veranstaltungen (Vorjahr 10) mit insgesamt 
26.877 ausstellenden Unternehmen (Vorjahr 
21.594) sowie 1.181.474 Besuchern (Vor-
jahr 817.598) durchgeführt. 
Neben den jährlichen Veranstaltungen boot, 
ProWein, CARAVAN SALON, BEAUTY und 
TopHair sowie MEDICA prägten die Inter-
pack, die EuroShop, die A+A und die Metall-
messen GIFA/ METEC/ THERM-PROCESS/ 
NEWCAST als Leitmessen ihrer Branchen die 
Umsatzentwicklung. Mit 2.729 Ausstellern 
und über 142.000 Besucher präsentierte 
sich die Interpack als Highlight ihrer 
Branche. 
Die Eigenveranstaltungen kamen auf 
1.073.670 Besucher und auf 24.480 Aus-
steller bei einer vermieteten Nettofläche von 
889.814 Quadratmeter. Eine große Heraus-
forderung war die Interpack mit einer voll-
ständigen Belegung des Düsseldorfer Messe-
geländes. 
Die übrigen Messen im mehrjährigen Turnus 
waren die EuroShop, A+A sowie die Metall-
messen GIFA/ METEC/ THERMPROCESS/ 
NEWCAST. Die boot als jährliche Eigen-
veranstaltung machte den Auftakt ins Jahr, 
das mit der MEDICA als stärkste jährliche 
Eigenveranstaltung 2023 beendet wurde. 
Bei den Gastveranstaltungen zeigten sich 
die Expopharm, die PSI, die Solar Solutions 
sowie die im Geschäftsjahr erworbene Messe 
Flotte! Der Branchentreff als starke Gastver-
anstaltungen. Die Gastveranstalter brachten 
insgesamt 2.397 Aussteller und 107.804 Be-
sucher auf das Gelände in Düsseldorf. Auf-
grund von Pandemieerfahrungen und geo-
politischen Konflikten zeigte sich der inter-
nationale Aussteller- und Besucherzuspruch 
leicht konsolidiert. Der internationale 
Ausstelleranteil der Eigenveranstaltungen 
lag bei 78,4 Prozent und der internationale 
Besucheranteil bei 39,3 Prozent. Damit ver-
blieb die Internationalität der Eigenveran-
staltungen trotz leicht verminderter aus-
ländischer Besucher weiterhin auf einem 
sehr hohen Niveau. Die höchste Interna-
tionalität, bei den Ausstellern mit 88,1 Pro-
zent und mit 77,0 Prozent bei den Be-
suchern, wies die MEDICA auf. 
Neben den 16 Eigenveranstaltungen 
konnten zusätzlich noch 10 weitere Gast-
veranstaltungen mit einer Gesamtfläche von 
134.753 Quadratmeter in Düsseldorf durch-
geführt werden. Die Expopharm als größte 
Gastveranstaltung in 2023 belegte 30.804 
Quadratmeter mit 530 Austellern und 
29.000 Besuchern. 
Im internationalen Messegeschäft kann die 
Messe Düsseldorf mit 18 Auftragsveranstal-
tungen sowie 7 Eigenveranstaltungen und 
Beteiligungen auf ein erfolgreiches Ge-
schäftsjahr zurückblicken. Der wesentliche 
Teil der Veranstaltungen wurde in China und 
Indien durchgeführt. 
Im Berichtsjahr erzielte die Messe Düssel-
dorf einen Umsatz von insgesamt 391.371 
Tausend Euro. Gegenüber dem Vorjahr 
bedeutet dies eine Umsatzsteigerung von 
96.432 Tausend Euro. Die sonstigen be-
trieblichen Erträge sind im Wesentlichen 
durch die Auflösung der sonstigen Rück-
stellungen sowie die Erträge aus dem Ver-
kauf Zinssatzswaps geprägt. Der Personal-
aufwand steigt durch die tariflichen Gehalts-
erhöhungen sowie die vorgenommenen 
Neueinstellungen, verharrt aber aufgrund 
des vermindernden Effekts aus der der 
Übertragung von Mitarbeitern an WISAG

Messe Düsseldorf GmbH 
246  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Messe Düsseldorf GmbH nahezu auf Vor-
jahresniveau. Korrespondierend zu den 
gestiegenen Umsätzen haben sich die 
veranstaltungsbezogenen Aufwendungen um 
50.244 Tausend Euro erhöht. Der Jahres-
überschuss betrug 87.326 Tausend Euro 
(Vorjahr 71.597 Tausend Euro). 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der Messe Düsseldorf 
verminderte sich gegenüber dem Vorjahr 
nur unwesentlich um 1,54 Prozent auf 
708.267 Tausend Euro (Vorjahr 719.362 
Tausend Euro). Das Anlagevermögen ist im 
Wesentlichen geprägt durch Grundstücke 
und Gebäude. Die Erhöhung der 
immateriellen Vermögengegenstände 
resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb 
der Nutzungsrechte an der Veranstaltung 
„Flotte! Der Branchentreff“ sowie durch den 
ersten Teil der SAP Migration von SAP R/3 
zu SAP S4/Hana. Die Verminderung des 
Sachanlagevermögens resultiert 
hauptsächlich aus den planmäßigen 
Abschreibungen sowie den Abgängen der 
Betriebs- und Geschäftsausstattung aus dem 
Asset Deal mit der WISAG Messe Service 
GmbH, Düsseldorf. Im Vorjahr hat die 
Gesellschaft eine erste Tranche eines 
langfristigen Darlehens an die Messe 
Düsseldorf North America vergeben. Die 
Auszahlung der zweiten Tranche in Höhe 
von 5.552 Tausend Euro erfolgte im April 
2023. Der Beteiligungsbuchwert der Messe 
Düsseldorf ASIA Pte. Ltd., Singapur wurde 
um 2.000 Tausend Euro sowie der an der 
Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd., New 
Delhi/Indien um 722 Tausend Euro 
zugeschrieben. Die Zuschreibung ist auf die 
Verbesserung der wirtschaftlichen 
Aussichten für den asiatischen Raum nach 
Beendigung der Corona Pandemie 
zurückzuführen und trägt ebenfalls zur 
Erhöhung des Finanzanlagevermögens bei. 
Der Finanzmittelfonds verminderte sich 
geringfügig um 9.644 Tausend Euro auf 
218.200 Tausend Euro. 
Auf der Passivseite erhöhte sich das 
Eigenkapital durch den Jahresüberschuss 
abzüglich der Gewinnausschüttung um 13,2 
Prozent auf 492.211 Tausend Euro. Bei einer 
ähnlichen Bilanzsumme verbessert sich die 
Eigenkapitalquote um 9,0 Prozent auf 69,5 
Prozent (Vorjahr 60,5 Prozent). Die 
Rückstellungen von 74.188 Tausend Euro 
umfassen neben den Pensionsrückstellungen 
vor allem Rückstellungen für Risiken aus 
Beihilfen und Steuern, für ausstehende 
Rechnungen sowie sonstige Personalkosten. 
Die erhaltenen Anzahlungen sind aufgrund 
der Verminderung der Anzahlungen auf 
abgesagte Veranstaltungen von 103.696 
Tausend Euro auf 55.102 Tausend Euro 
gesunken. 
Die Entwicklung der Liquiditätslage wurde 
wesentlich durch das positive Ergebnis unter 
Berücksichtigung der Gewinnausschüttung 
für das Vorjahr beeinflusst sowie durch die 
Verminderung der erhaltenen Anzahlungen. 
Der Finanzmittelfonds der Messe Düsseldorf 
GmbH verminderte sich um 4,2 Prozent auf 
218.200 Tausend Euro. Die bestehende 
Kreditlinie von 57.500 Tausend Euro ist mit 
Avalkrediten in Höhe von 1.220 Tausend 
Euro in Anspruch genommen. 
 
Chancen und Risiken
Risiken 
Im Rahmen der Risikoinventur wird die 
Bewertung des einzelnen Risikos anhand des 
zu erwartenden Schadensausmaßes und der 
erwartenden Eintrittswahrscheinlichkeit 
vorgenommen. Dabei unterteilt sich das 
Schadensausmaß in gering, relevant und 
kritisch. Die Eintrittswahrscheinlichkeit 
gliedert sich in niedrig, mittel, hoch und sehr 
hoch. Risiken mit einem geringen

Messe Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 247 
Schadensausmaß und einer geringen bis 
mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit werden 
in der folgenden Übersicht nicht dargestellt. 
Im Berichtsjahr sind die Risiken des 
Mutterunternehmens sowie des Konzerns 
identisch. 
Vom Risiko mit der höchsten 
Eintrittswahrscheinlichkeit und dem 
Schadensausmaß kritisch war die 
Messebranche schon in Form einer 
weltweiten Pandemie betroffen. 
Die Auswirkungen von 
Reisebeschränkungen, behördlichen 
Verboten bis hin zu landesweiten Lockdowns 
führten zu negativen Rekordergebnissen in 
der gesamten Messebranche. Zukünftigen 
pandemischen Risiken wird die Messe 
Düsseldorf mit einem Hygienekonzept und 
verschiedenen Schutzmaßnahmen für 
Aussteller, Besucher und Mitarbeiter*innen 
begegnen. 
Ein Risiko mit hoher Wahrscheinlichkeit 
betrifft die weltweiten 
Reiseeinschränkungen. Eine Einschränkung 
der Reisefreiheit durch Kriege, 
Grenzschließungen oder Streiks betrifft 
gerade Messen mit hoher internationaler 
Ausrichtung. Hier versucht die Messe 
Düsseldorf durch ihre Tochterunternehmen, 
ihr weltweites Netz von Auslandsvertretern 
sowie in Zusammenarbeit mit der AUMA sich 
eine aktuelle Einschätzung zu verschaffen. 
Ein Risiko besteht in den geopolitischen 
Konflikten. Die Messebranche kann durch 
Reiserestriktionen und Sicherheitsbedenken 
beeinträchtigt werden. Handelsbarrieren und 
Sanktionen können den internationalen 
Austausch von Waren und Dienstleistungen 
behindern, was sich negativ auf die Vielfalt 
der präsentierten Produkte auswirken kann. 
Die politische Instabilität in den Ländern 
können Aussteller abhalten und so die 
Veranstaltungsgröße und -qualität 
beeinträchtigen und Ereignisse dazu führen, 
dass Unternehmen ihre Messebeteiligungen 
neu bewerten und Prioritäten ändern. 
Eine weitere Gefahr für oftmals langfristig 
geplante Messen und Investitionen geht 
auch von den steigenden Preisen aus. Die 
Preissteigerungen werden vor allem von den 
Energiepreisen angeheizt, hinzu kommen 
Materialmangel und Lieferengpässe. 
Diesem Risiko versucht die Messe 
Düsseldorf, durch frühzeitige Anfragen an 
ihre Lieferanten zur Sicherstellung von 
Preisen und Verfügbarkeiten entgegen zu 
treten. 
In Zeiten von fehlenden Fachkräften oder 
steigender Konzentration besteht die Gefahr 
der Abhängigkeit von prozessrelevanten 
Dienstleistern und Lieferanten. Die 
betrieblichen Prozesse der Messe Düsseldorf 
könnten beeinträchtigt werden, 
insbesondere wenn diese Dienstleister 
kritische Funktionen unterstützen. 
Störungen oder Ausfälle bei diesen 
Unternehmen könnten zu erheblichen 
Beeinträchtigungen bei der Durchführung 
von Messeveranstaltungen oder 
Baumaßnahmen führen. Um das Risiko der 
Abhängigkeit von wenigen 
prozessrelevanten Lieferanten und 
Dienstleistern zu vermeiden, erfolgt eine 
sorgfältige Überwachung und Bewertung der 
Prozesspartner. 
Die steigende Cyberkriminalität stellt ein 
weiteres Risiko für jedes Unternehmen dar. 
Hierbei reicht der Schaden von direkten 
finanziellen Verlusten durch 
Rechnungsfälschungen, Blockierung der 
Systeme bis zum Verlust von sensibler 
Kundendaten. Die Messe Düsseldorf wendet 
zusätzliche Ressourcen für die 
Implementierung und Aufrechterhaltung von 
Sicherheitssystemen auf. Die Kosten für die 
Wiederherstellung von Daten und 
Reputationsschäden sind relevant. 
Im Geschäftsjahr wurden keine Risiken 
festgestellt, die einzeln oder kumuliert in der 
Lage wären, den Bestand der Messe 
Düsseldorf zu gefährden.

Messe Düsseldorf GmbH 
248  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Risikoberichterstattung in Bezug auf die 
Verwendung von Finanzinstrumenten 
Zum 31. Dezember 2022 hatte die Messe 
Düsseldorf GmbH noch drei 
Zinsswapgeschäfte abgeschlossen, mit 
denen die zinsinduzierten 
Zahlungsstromrisiken aus variabel 
verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten zur Finanzierung von 
zukünftigen Investitionen abgesichert 
werden sollten. Die drei Zinsswapgeschäfte 
sollten zukünftige Darlehen mit einem 
Gesamtvolumen von 60.000 Tausend Euro 
absichern. Durch die positive 
Marktwertentwicklung der Zinssatzswaps in 
2023 hat sich die Gesellschaft zu einem 
Verkauf der Finanzinstrumente 
entschlossen. Zum 31. Dezember 2023 
bestehen keine Finanzinstrumente. 
Chancen 
Die internationale Geschäftsentwicklung soll 
in der Türkei durch das Joint Venture mit 
der Deutschen Messe AG, Hannover, einen 
Impuls erhalten. Daneben soll in 2025 
erstmalig die XPONENTIAL EUROPE als 
Ableger der erfolgreichen XPONENTIAL 
Denver, USA stattfinden. Die XPONENTIAL 
ist eine Messe für unbemannte und 
autonome Fortbewegung. 
Das technisch bestens ausgestattete 
Messegelände in Düsseldorf soll als 
Erfolgsfaktor weiterentwickelt werden. In 
den Jahren 2024 bis 2028 wird sukzessive 
die Halle 9 für 160 Mio. Euro modernisiert. 
Weiterhin soll in die digitale Transformation 
sowie in die nationale und internationale 
Geschäftsentwicklung investiert werden.  
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Andreas Hartnigk Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dirk Lindner Industrie- und 
Handelskammer zu 
Düsseldorf 
Gabriele Schafer  
 
Mitglied 
Uwe Balzer  
MdL Peter Blumenrath Industrieterrains 
Düsseldorf-Reisholz AG 
Andreas Ehlert Handwerkskammer 
Düsseldorf 
Ratsherr Jürgen Fischer Industrieterrains 
Düsseldorf-Reisholz AG 
Ratsfrau Ursula Holtmann-Schnieder Industrieterrains 
Düsseldorf-Reisholz AG 
Dipl.-Wirtschaftsjurist Karsten Houf

Messe Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 249 
Dipl.-Ing. Ian Hume  
Janine Kipping  
Silke Krebs Land Nordrhein-
Westfalen 
Dr. Gert Leis Land Nordrhein-
Westfalen 
Ratsfrau Saliha Ouammar Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Angelika Penack-Bielor Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Mirko Rohloff Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dipl.-Ing. Stefanie Rübsamen  
Ratsfrau Marina Spillner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dr. Johannes Velling Land Nordrhein-
Westfalen 
Michael de Buhr  
  
 
Geschäftsführung 
 
Wolfram Diener  
Bernhard Stempfle  
Erhard Wienkamp  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 21 Mitgliedern 8 Frauen an (Frauenanteil 38,1 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd. 
250  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd.
 
Firmensitz 
3 HabourFronst Place #09-02 
HabourFront Tower Two 
99254 Singapore 
Telefon: +65 6332-9620 
info@mda.com.sg 
http://mda.messe-dusseldorf.com 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist die 
Planung, Förderung, Organisation, 
Veranstaltung und Durchführung von 
internationalen Ausstellungen, Messen und 
Schauen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 7.577.730,00 SGD  
Messe Düsseldorf GmbH 7.577.730,00 SGD 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TSGD 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 3.233  561  2.672 2.178 
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.126  567  2.559 2.037 
Sachanlagen 107  -6  113 141 
Umlaufvermögen 7.435  2.166  5.269 4.707 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 757  -538  1.295 1.521 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 6.678  2.704  3.974 3.186 
Summe AKTIVA 10.668  2.726  7.941 6.885

Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd. 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 251 
Passiva 
in TSGD 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 9.409  3.159  6.251 5.425 
Gezeichnetes Kapital 7.578  0  7.578 7.578 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1.327  826  -2.153 -906 
Jahresergebnis 3.159  2.333  826 -1.247 
Rückstellungen 494  163  330 383 
Verbindlichkeiten 765  -596  1.361 1.077 
Summe PASSIVA 10.668  2.726  7.941 6.885 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TSGD 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 13.481  4.823  8.658  108 
Sonstige betriebliche Erträge 515  -157  672  630 
Materialaufwand 2.502  516  1.986  300 
Personalaufwand 2.501  363  2.138  1.679 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.782  940  3.842  197 
Abschreibungen 456  26  430  610 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106  106  0  33 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 702  594  108  -780 
Ergebnis nach Steuern 3.159  2.333  826 -1.247 
Jahresergebnis 3.159  2.333  826 -1.247 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 88,2 9,5 78,7 78,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 33,6 20,4 13,2 -23,0 
Verschuldungsgrad (in %) 13,4 -13,7 27,1 26,9 
Mitarbeiteranzahl 24 2 22 19 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Gernot Ringling

Messe Düsseldorf North America Inc. 
252  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Messe Düsseldorf North America Inc.
 
Firmensitz 
150 North Michigan Avenue, 
Suite 2920 
60601 Chicago, IL 
Telefon: +1 312781-5180 
info@mdna.com 
www.mdna.com 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Zweck der Gesellschaft ist die Vertretung 
von Messe- und Ausstellungsgesellschaften 
aus der BRD. Dabei ist die Gesellschaft be-
rechtigt, alle Geschäftstätigkeiten auszu-
führen, welche diesen Zwecken dienen oder 
solche Zwecke fördern. Zudem gehören die 
Organisation und Durchführung von Messen, 
Ausstellungen und anderen Veranstaltungen 
zur Förderung von Industrie, Handel und 
Handwerk in Nordamerika sowie die 
Durchführung von dazu dienlichen oder dies 
fördernden Geschäftstätigkeiten zum 
Aufgabenbereich der Gesellschaft. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 100,00 USD  
Messe Düsseldorf GmbH 100,00 USD 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Messe Düsseldorf North America Inc. 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 253 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in T$ 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 17.403  -969  18.372 1.549 
Sachanlagen 27  -1  28 36 
Finanzanlagen 17.376  -969  18.345 1.513 
Umlaufvermögen 7.457  2.816  4.641 3.772 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 963  -299  1.262 1.928 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 6.494  3.115  3.379 1.844 
Rechnungsabgrenzungsposten 128  -125  253 37 
Summe AKTIVA 24.988  1.721  23.267 5.358 
 
Passiva 
in T$ 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 5.013  1.218  3.795 4.285 
Kapitalrücklage 500  0  500 500 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 3.296  -362  3.658 3.527 
Jahresergebnis 1.217  1.580  -363 259 
Verbindlichkeiten 19.975  503  19.472 1.072 
Summe PASSIVA 24.988  1.721  23.267 5.358 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in T$ 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 9.903  4.489  5.414  3.393 
Materialaufwand 3.982  893  3.089  1.819 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 627  493  134  101 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 109  100  9  143 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 325  175  150  0 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 157  611  -454  -4 
Ergebnis nach Steuern 1.217  1.580  -363 259 
Jahresergebnis 1.217  1.580  -363 259

Messe Düsseldorf North America Inc. 
254  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 20,1 3,8 16,3 80,0 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 24,3 33,8 -9,6 6,0 
Umsatzrentabilität (in %) 12,3 19,0 -6,7 7,6 
Mitarbeiteranzahl 16 3 13 12 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Thomas Mitchell

Messe Düsseldorf Japan Ltd. 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 255 
Messe Düsseldorf Japan Ltd.
 
Firmensitz 
New Otani Garden Court 7th 
Floor, 4-1 Kioi cho, Chiyoda ku 
102-0094 Tokyo 
Telefon: +81 35210-9951 
mdj@messe-dus.co.jp 
www.messe-dus.co.jp 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens sind die Ver-
mittlung von Beteiligungen an Messen und 
Ausstellungen sowie das Sammeln und Be-
schaffen von Informationen über die Wirt-
schaft, die Verbreitung von Informationen 
über Messen und Ausstellungen in Japan, die 
Organisation von Messen und Messebeteili-
gungen und die Organisation und Planung von 
diversen Veranstaltungen sowie weitere 
Nebentätigkeiten, die unter den genannten 
Geschäftsgegenstand fallen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 20.000.000,00 Yen  
Messe Düsseldorf GmbH 20.000.000,00 Yen 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Messe Düsseldorf Japan Ltd. 
256  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TYen 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 12.110  2.459  9.651 10.083 
Immaterielle Vermögensgegenstände 655  0  655 655 
Sachanlagen 4.147  2.459  1.688 2.120 
Finanzanlagen 7.308  0  7.308 7.308 
Umlaufvermögen 359.541  114.727  244.814 187.275 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 43.820  -26.584  70.404 14.767 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 315.721  141.311  174.410 172.508 
Rechnungsabgrenzungsposten 7.179  3.262  3.917 2.216 
Summe AKTIVA 378.830  120.448  258.382 199.574 
 
Passiva 
in TYen 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 293.184  81.388  211.796 168.756 
Gezeichnetes Kapital 20.000  0  20.000 20.000 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 191.796  43.040  148.756 195.812 
Jahresergebnis 81.388  38.348  43.040 -47.057 
Rückstellungen 43.390  5.943  37.447 25.207 
Verbindlichkeiten 42.256  33.117  9.139 5.611 
Summe PASSIVA 378.830  120.448  258.382 199.574 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TYen 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 204.676  35.919  168.757  26.253 
Sonstige betriebliche Erträge 7.339  -2.358  9.697  10.118 
Materialaufwand 21.958  -27.354  49.312  11.825 
Personalaufwand 65.419  10.157  55.262  52.975 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 29.617  6.391  23.226  19.394 
Abschreibungen 694  262  432  567 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.158  847  3.311  1.514 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 17.097  6.603  10.494  180 
Ergebnis nach Steuern 81.388  38.348  43.040 -47.057 
Jahresergebnis 81.388  38.348  43.040 -47.057

Messe Düsseldorf Japan Ltd. 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 257 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 77,4 -4,6 82,0 84,6 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 27,8 7,4 20,3 -27,9 
Verschuldungsgrad (in %) 29,2 7,2 22,0 18,3 
Mitarbeiteranzahl 6 0 6 6 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Akiko Ohara

Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. 
258  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd.
 
Firmensitz 
Centre Point Building, 7th floor 
Junction of S.V. Road & Juhu 
Tara Road 
400054 Mumbai 
Telefon: +91 22 6678 9933 
messeduesseldorf@md-india.com 
www.md-india.com 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand der Gesellschaft ist die Orga-
nisation und Durchführung von Messen, 
Ausstellungen und gleichartigen Veran-
staltungen sowie die Beteiligung an solchen 
Veranstaltungen. Ferner ist Gegenstand die 
Beratung und Entwicklung von Projekten und 
die Vermittlung von Aufträgen, auf dem Ge-
biet des internationalen Messe- und Aus-
stellungswesens. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 85.000.000,00 Rs  
Messe Düsseldorf GmbH 85.000.000,00 Rs 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TRs 
Ist 
03/2023 
 Veränderung  Ist 
03/2022 
Ist 
03/2021 
   
Anlagevermögen 265.650  -61.845  327.495 296.081 
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.280  887  4.393 9.703 
Sachanlagen 96.495  -16.079  112.575 128.654 
Finanzanlagen 163.875  -46.652  210.527 157.724 
Umlaufvermögen 187.760  48.870  138.890 153.209 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 55.608  -19.058  74.666 53.555 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 132.152  67.927  64.224 99.655 
Summe AKTIVA 453.410  -12.975  466.385 449.290

Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 259 
Passiva 
in TRs 
Ist 
03/2023 
 Veränderung  Ist 
03/2022 
Ist 
03/2021 
    
Eigenkapital 291.001  27.025  263.976 268.907 
Gezeichnetes Kapital 85.000  0  85.000 85.000 
Gewinnrücklagen 178.976  -72.931  251.907 260.489 
Jahresergebnis 27.025  99.956  -72.931 -76.582 
Rückstellungen 7.607  -437  8.043 8.672 
Verbindlichkeiten 154.802  -39.563  194.365 171.712 
Summe PASSIVA 453.410  -12.975  466.385 449.290 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TRs Ist 
03/2023 
 Veränderung  Ist 
03/2022 
Ist 
03/2021 
    
Umsatzerlöse 412.478  374.204  38.274  2.832 
Sonstige betriebliche Erträge 6.978  2.944  4.034  15.693 
Materialaufwand 212.681  193.355  19.326  1.120 
Personalaufwand 70.366  11.443  58.923  66.478 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 46.302  12.953  33.348  34.052 
Abschreibungen 20.022  -1.571  21.594  20.561 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -  0  0  1.240 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 43.060  61.012  -17.952  -28.343 
Ergebnis nach Steuern 27.025  99.956  -72.931 -76.582 
Jahresergebnis 27.025  99.956  -72.931 -76.582 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
Ist 
03/2023 
Veränderung Ist 
03/2022 
Ist 
03/2021 
Eigenkapitalquote (in %) 64,2 7,6 56,6 59,9 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 9,3 36,9 -27,6 -28,5 
Mitarbeiteranzahl 44 3 41 38 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Thomas Schlitt

Messe Düsseldorf China Ltd. 
260  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Messe Düsseldorf China Ltd.
 
Firmensitz 
Unit 3507, 35th Floor, Central 
Plaza, 18 Harbour Road, Wan 
Chai 
Hong Kong 
Telefon: +852 289380-38 
info@mdc.com.cn 
http://www.mdc.com.cn 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand der Gesellschaft ist die Organi-
sation und Durchführung von Messen und 
Ausstellungen und anderen Veranstaltungen 
im eigenen und im fremden Namen insbe-
sondere in China. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 2.000.000,00 HKD  
Messe Düsseldorf GmbH 2.000.000,00 HKD 100,00 % 
 
Beteiligungen   
Messe Düsseldorf (Shanghai) Co. Ltd. 3.344.532,50 RMB 100,00 % 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 13.770  -34  13.804 13.808 
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.827  0  5.827 5.827 
Sachanlagen 2  0  2 6 
Finanzanlagen 7.941  -34  7.975 7.975 
Umlaufvermögen 25.945  5.377  20.568 18.902 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 11.300  -3  11.303 10.461 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 14.645  5.380  9.265 8.441 
Summe AKTIVA 39.715  5.343  34.372 32.711

Messe Düsseldorf China Ltd. 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 261 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 35.938  4.722  31.216 30.890 
Gezeichnetes Kapital 192  0  192 192 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 31.023  326  30.697 26.868 
Jahresergebnis 4.723  4.397  326 3.829 
Verbindlichkeiten 3.777  620  3.157 1.821 
Summe PASSIVA 39.715  5.343  34.372 32.711 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 15.252  8.918  6.334  848 
Sonstige betriebliche Erträge 461  61  400  352 
Materialaufwand 14.050  8.297  5.753  599 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 894  243  651  271 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.021  4.021  0  3.580 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 65  65  0  -34 
Ergebnis nach Steuern 4.723  4.397  326 3.829 
Jahresergebnis 4.723  4.397  326 3.829 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 90,5 -0,3 90,8 94,4 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 13,1 12,1 1,0 12,4 
Verschuldungsgrad (in %) 10,5 0,4 10,1 5,9 
Mitarbeiteranzahl 3 0 3 3 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Marius Berlemann

Düsseldorf Congress GmbH 
262  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Düsseldorf Congress GmbH
 
Firmensitz 
Stockumer Kirchstraße 61 
40474 Düsseldorf 
Telefon: 0211 4560-8401 
info@duesseldorfcongress.de 
www.duesseldorfcongress.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Akquisition, die Organisation, die Planung 
und Durchführung von Kongressen, Tagungen 
und gesellschaftlichen und kulturellen Veran-
staltungen, sowie von Märkten, Börsen und 
Ausstellungen; der Betrieb von Gebäuden 
oder Räumen, die zu dem vorgenannten 
Zwecken genutzt werden können; die 
Erbringung von Dienstleistungen, die der 
Wirtschaftsförderung und der Förderung der 
Standortattraktivität dienen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 52.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 26.000,00 EUR 50,00 % 
Messe Düsseldorf GmbH 26.000,00 EUR 50,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 48  -13  62 94 
Immaterielle Vermögensgegenstände 6  -6  12 21 
Sachanlagen 42  -7  49 73 
Umlaufvermögen 6.825  1.151  5.674 4.019 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.435  686  749 1.605 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 5.390  465  4.925 2.414 
Rechnungsabgrenzungsposten 14  2  12 18 
Summe AKTIVA 6.888  1.139  5.748 4.132

Düsseldorf Congress GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 263 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 2.973  584  2.389 2.141 
Gezeichnetes Kapital 52  0  52 52 
Gewinnrücklagen 1.807  0  1.807 1.807 
Jahresergebnis 584  337  248 13 
Rückstellungen 780  -145  925 773 
Verbindlichkeiten 2.673  239  2.434 923 
Rechnungsabgrenzungsposten 461  461  0 294 
Summe PASSIVA 6.888  1.139  5.748 4.132 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 13.601  3.646  9.955  6.991 
Sonstige betriebliche Erträge 55  -56  111  355 
Materialaufwand 7.069  2.670  4.399  2.179 
Personalaufwand 4.480  427  4.053  3.284 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.258  23  1.235  1.806 
Abschreibungen 13  -20  33  50 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15  15  0  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4  0  4  5 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 261  169  92  8 
Ergebnis nach Steuern 585  337  249 14 
Sonstige Steuern 1  0  1  1 
Jahresergebnis 584  337  248 13 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 2.783 Erträge 
D.LIVE GmbH & Co. KG 499 Erträge 
 55 Aufwendungen 
Düsseldorf Marketing GmbH 107 Aufwendungen 
Messe Düsseldorf GmbH 191 Forderungen 
 235 Verbindlichkeiten 
 3.328 Erträge 
 1.456 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 11 Aufwendungen

Düsseldorf Congress GmbH 
264  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 43,2 1,6 41,6 51,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 19,7 9,3 10,4 0,6 
Umsatzrentabilität (in %) 4,3 1,8 2,5 0,2 
Mitarbeiteranzahl 51 3 48 52 
Veranstaltungen 847 64 783 318 
Anzahl Besucher 303.994 121.702 182.292 110.160 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Düssel-
dorf Congress GmbH Umsatzerlöse in Höhe 
von 13.601 Tausend Euro (Vorjahr: 9.955 
Tausend Euro). Hinzu kommen sonstige 
betriebliche Erträge in Höhe von 55 Tausend 
Euro (Vorjahr: 111 Tausend Euro), die zum 
größten Teil aus der Auflösung von Wert-
berichtigungen und Rückstellungen resul-
tieren. Erstmalig seit 2019 gab es ganz-
jährig keine Veranstaltungsverbote aus der 
jeweils gültigen Corona- Schutzverordnung 
mehr. Das Vorjahr war insbesondere in den 
ersten beiden Monaten des Jahres durch 
Corona-Schutzverordnungen stark beein-
flusst, die schrittweise ab Anfang März ge-
lockert wurden. Die Materialaufwendungen 
sind im Vergleich zum Umsatzanstieg 
überproportional um 2.670 Tausend Euro 
angestiegen und beliefen sich auf 7.069 
Tausend Euro (Vorjahr: 4.399 Tausend 
Euro). Die Materialintensität stieg um 7,8 
Prozent-Punkte auf 52,0 Prozent (Vorjahr: 
44,2 Prozent). Der Anstieg gegenüber dem 
Vorjahr resultiert zum einen aus allge-
meinen Preissteigerungen und zum anderen 
aus der gestiegenen Anzahl an Veranstal-
tungen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die 
Personalaufwendungen um 427 Tausend 
Euro gestiegen und beliefen sich auf 4.480 
Tausend Euro (Vorjahr 4.053 Tausend 
Euro). Der Anstieg resultiert im Wesent-
lichen aus Gehaltssteigerungen aus der 
neuen Betriebsvereinbarung über Mindest-
gehälter und Gehälter zum 1. April 2023 
sowie auf der Besetzung freier und ge-
planter Stellen. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
beliefen sich mit 1.258 Tausend Euro auf 
dem Niveau des Vorjahres (1.235 Tausend 
Euro). Der Jahresüberschuss hat mit 584 
Tausend Euro (Vorjahr: 248 Tausend Euro) 
den Planwert (62 Tausend Euro) deutlich 
übertroffen. Die wesentlichen Faktoren 
dieses Ergebnisses sind: 
• Zuschläge aus der Betriebsführung des 
CCD (Süd/Stadthalle) 
• Ergebnis aus der Vermarktung der Messe-
hallen und der Konferenzräume in den 
Messehallen (2023: 392 Tausend Euro / 
Vorjahr: 196 Tausend Euro) 
• Inanspruchnahme einer Rückstellung aus 
einer abgeschlossenen Betriebsprüfung für 
die Jahre 2015-2017 in Höhe von 300 Tau-
send Euro und Weiterbelastung an die 
D.LIVE GmbH & Co. KG.

Düsseldorf Congress GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 265 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme beträgt zum Ende des Ge-
schäftsjahres 6.888 Tausend Euro und hat 
sich im Vergleich zum Vorjahr (5.748 Tau-
send Euro) um 1.140 Tausend Euro erhöht. 
Die Aktivseite ist wesentlich geprägt vom 
Anteil des kurzfristig gebundenen Vermö-
gens. Die Liquidität der Düsseldorf Congress 
GmbH liegt mit 5.390 Tausend Euro über 
dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 4.925 
Tausend Euro) Tausend Euro. Auf der 
Passivseite hat sich das Eigenkapital um den 
Jahresüberschuss (584 Tausend Euro) 
erhöht und beträgt 2.973 Tausend Euro 
(Vorjahr: 2.389 Tausend Euro). Bei einer 
gestiegenen Bilanzsumme ist die Eigen-
kapitalquote im Vergleich zum Vorjahr von 
41,6 Prozent auf 43,2 Prozent gestiegen. Die 
Rückstellungen sind um 145 Tausend Euro 
auf 780 Tausend Euro (Vorjahr: 925 Tau-
send Euro) gesunken. Sie beinhalten mit 
241 Tausend Euro Steuerrückstellungen 
(Vorjahr: 434 Tausend Euro) und mit 539 
Tausend Euro sonstige Rückstellungen 
(Vorjahr: 491 Tausend Euro). Die Verbind-
lichkeiten gegenüber Gesellschaftern be-
tragen 2.116 Tausend Euro (Vorjahr: 1.889 
Tausend Euro) und resultieren aus gestie-
genen Verbindlichkeiten gegenüber der 
Stadt für Investitionen in die Stadthalle. 
Gegenläufig sind die Verbindlichkeiten aus 
der Betriebsführung gegenüber dem Vorjahr 
gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten 
belaufen sich auf 112 Tausend Euro (Vor-
jahr: 355 Tausend Euro) und sind damit 
stark gesunken, da aufgrund einer System-
umstellung im Vorjahr alle Ausgangs-
rechnungen für Vorauszahlungen, die die 
Folgejahre betrafen, storniert wurden und 
im folgenden Geschäftsjahr neu gestellt 
wurden. Analog dazu hat sich der im Vorjahr 
vollständig aufgelöste passive Rechnungs-
abgrenzungsposten nun wieder deutlich 
erhöht auf 461 Tausend Euro (Vorjahr: 0 
Tausend Euro). 
Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag 
über liquide Mittel in Höhe von 5.390 Tau-
send Euro (Vorjahr: 4.925 Tausend Euro). 
Der Cash Flow aus der laufenden Geschäfts-
tätigkeit belief sich im Jahr 2023 auf 451 
Tausend Euro. Aus dem Cash Flow der 
Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittel-
zufluss von 15 Tausend Euro, während sich 
für den Cash Flow aus der Finanzierungs-
tätigkeit ein Mittelabfluss in Höhe von 0 
Tausend Euro ergab. Die Düsseldorf 
Congress GmbH war im abgelaufenen 
Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren 
Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 
der Gesellschaft sind geordnet. 
 
Chancen und Risiken
Es bestehen für die Gesellschaft grund-
sätzlich unmittelbare wirtschaftliche Risiken 
aus der Vermarktung der Messehallen und 
der Konferenzräume in den Messehallen. Die 
Erlöse und Aufwendungen aus der Betriebs-
führung der Häuser CCD Süd und Stadthalle 
werden jeweils im Namen und für Rechnung 
mit dem jeweiligen Eigentümer abgerechnet, 
so dass der Gesellschaft hier kein unmittel-
bares wirtschaftliches Risiko entsteht. Insge-
samt bestehen für die Düsseldorf Congress 
GmbH keine bestandsgefährdenden Risiken 
sowie keine besonderen Risiken aus Finanz-
anlagen, Forderungen und Verbindlichkeiten. 
Die Geschäftsführung hat Umfang und Aus-
richtung der eingerichteten Systeme in 
eigener Verantwortung anhand der unter-
nehmerischen Anforderungen ausgestaltet. 
Das angemessene und funktionsfähig ein-
gerichtete System kann allerdings keine 
absolute Sicherheit zur Identifikation und 
Steuerung der Risiken gewährleisten. Zu 
den bestehenden Finanzinstrumenten der 
Gesellschaft gehören im Wesentlichen die 
Forderungen, insbesondere die Forderungen 
aus Lieferungen und Leistungen und die 
Forderungen gegen verbundene Unter-
nehmen und Verbindlichkeiten.

Düsseldorf Congress GmbH 
266  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Die Kontrolle der Zahlungsfristen bei 
Lieferanten erfolgt über das ERP-System. 
Der zuständige Mitarbeitende wird mit 
zunehmender Intensität vom System zur 
Bearbeitung aufgefordert. Werden 
Zahlungstermine überschritten, wird der 
Mitarbeitende zusätzlich von der Finanz-
abteilung kontaktiert. Die Gesellschaft hat in 
Ihrem ERP-System ein Mahnwesen mit 
verschiedenen Mahnstufen eingerichtet. 
Mahnläufe werden 14-tägig mit Hilfe des 
Systems durchgeführt. Die Mahnungen 
werden dem Kunden in der Regel per Post 
zugesendet. Nach zwei Mahnungen wird in 
Abstimmung der betroffenen Abteilung das 
gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet. 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen werden innerhalb der verein-
barten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesell-
schaft finanziert sich durch eigene Mittel und 
durch die Betriebsführungsverträge mit den 
Gesellschaftern. Die Liquidität wird laufend 
anhand von Betrachtungen der flüssigen 
Mittel und der Forderungen und Verbindlich-
keiten geplant und kontrolliert. Die Stand-
ortfaktoren des CCD Congress Center 
Düsseldorf, wie Erreichbarkeit, Hotel-
kapazitäten und Lage sind für die Ver-
anstalter wichtige Entscheidungskriterien. 
Die Veranstalter schätzen nicht nur die 
kurzen Wege innerhalb der Stadt Düssel-
dorf, sondern auch die Lage in der Metro-
polregion Rhein-Ruhr, die zu den größten 
Ballungsgebieten Europas gehört. In 
Kombination mit der Anbindung an den 
internationalen Flughafen verfügt das CCD 
Congress Center Düsseldorf über ein 
enormes Einzugsgebiet und ist der perfekte 
Standort für Veranstaltungen. Das CCD 
Congress Center Düsseldorf und das 
angrenzende Messegelände bieten mit 
einem flexiblen und multifunktionalen 
Raumkonzept den optimalen Ort für 
Veranstaltungen jeglicher Größenordnung. 
Unter diesen Voraussetzungen werden die 
Bedürfnisse von Business-Veranstaltungen, 
Kongressen mit begleitenden 
Fachausstellungen (Confex), kulturellen 
Veranstaltungen, Hauptversammlungen bis 
hin zu Fernsehproduktionen erfüllt. 
Zusätzlich bietet die strategische 
Neuausrichtung der Veranstaltungsbranche 
Chancen für die Düsseldorf Congress GmbH. 
Für Veranstalter steht dabei neben den 
emotionalen Erlebnissen auch die 
Informations- und Wissensvermittlung im 
Vordergrund. Die Düsseldorf Congress 
GmbH hat in den vergangenen Jahren einen 
großen Beitrag geleistet, nationale und 
internationale Kongressgäste in die Stadt 
Düsseldorf zu bewegen. Die Rückkehr des 
internationalen Kongressgeschäfts ist im 
Fokus der Akquisetätigkeiten. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Giuseppe Saitta Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Dirk Angerhausen Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Düsseldorf Congress GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 267 
Ratsherr Andreas Auler Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Wolfram Diener Messe Düsseldorf 
GmbH 
Dipl.-Ing. Clemens Hauser Messe Düsseldorf 
GmbH 
Günter Karen-Jungen Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Lydia Koudich Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Saliha Ouammar Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Peter Ulrich Peters Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Dr. Sabrina Proschmann Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Dr. Christine Rachner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Peter Rasp Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Bernhard Stempfle Messe Düsseldorf 
GmbH 
Ratsherr Dirk Peter Sültenfuß Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Erhard Wienkamp Messe Düsseldorf 
GmbH 
  
 
Geschäftsführung 
 
Maria Kofidou  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 16 Mitgliedern 4 Frauen an (Frauenanteil 25,0 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Messeturm Düsseldorf Verwaltungsgesellschaft mbH 
268  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Messeturm Düsseldorf Verwaltungsgesellschaft mbH
 
Firmensitz 
Messeplatz 1 
40474 Düsseldorf  
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Verwaltung und der Betrieb von 
gewerblich genutzten Gebäuden, 
insbesondere von Bürohäusern. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 520.000,00 EUR  
Messe Düsseldorf GmbH 260.000,00 EUR 50,00 % 
Manfred Kronen GmbH & Co. KG 143.000,00 EUR 27,50 % 
Philipp Kronen Immobilien Verwaltungs GmbH & Co. KG 78.000,00 EUR 15,00 % 
Timm Kronen Immobilien Verwaltungs GmbH & Co. KG 39.000,00 EUR 7,50 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Messeturm Düsseldorf Verwaltungsgesellschaft mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 269 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 89  -1  90 94 
Sachanlagen 89  -1  90 94 
Umlaufvermögen 1.814  -125  1.939 1.989 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 576  533  43 11 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 1.238  -658  1.896 1.977 
Summe AKTIVA 1.903  -126  2.029 2.082 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 1.585  -102  1.687 1.606 
Gezeichnetes Kapital 520  0  520 520 
Bilanzergebnis 1.065  -102  1.167 1.086 
Rückstellungen 31  -200  230 336 
Verbindlichkeiten 288  175  112 139 
Summe PASSIVA 1.903  -126  2.029 2.082 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 3.505  541  2.964  2.945 
Sonstige betriebliche Erträge 0  -1  1  0 
Personalaufwand 41  3  37  37 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.896  716  1.180  1.256 
Abschreibungen 1  -2  3  25 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 468  -46  514  478 
Ergebnis nach Steuern 1.128  -102  1.230 1.150 
Sonstige Steuern 63  0  63  63 
Jahresergebnis 1.065  -102  1.167 1.086 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag VJ 0  0  0  461 
Vorabausschüttung 0  0  0  461 
Bilanzergebnis 1.065  -102  1.167 1.086

Messeturm Düsseldorf Verwaltungsgesellschaft mbH 
270  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 83,3 0,2 83,1 77,1 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 71,2 -1,7 72,9 71,6 
Verschuldungsgrad (in %) 20,1 -0,2 20,3 29,6 
Umsatzrentabilität (in %) 30,4 -9,0 39,4 36,9 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Im Berichtsjahr konnten die Mieterlöse im 
Messeturm A aufgrund des langfristigen 
Mietvertrages mit der Messe Düsseldorf 
GmbH gehalten werden. 
Die Erlöse für die Antennenanlagen betragen 
im Berichtsjahr 25,7 Tausend Euro. 
Zinserträge wurden durch Festgeldanlagen 
in Höhe von 29 Tausend Euro erzielt. Die 
Nebenkosteneinnahmen sind um 513,2 Tau-
send Euro gestiegen. 
Auf der Kostenseite sind die umlagefähigen 
Nebenkosten in gleicher Höhe gestiegen. 
Ansonsten entwickelten sich die Ausgaben 
weiter nahezu planmäßig. 
Im Rahmen der geplanten Umbaumaß-
nahmen sind einbudgetierte Planungs-
leistungen in Höhe von 197 Tausend Euro 
entstanden. Bei den Instandhaltungskosten 
wurde 2023 das bereitgestellte Budget von 
100 Tausend Euro zu 100 Prozent (103,6 
Tausend Euro) in Anspruch genommen. 
Sonstige nicht eingeplante Maßnahmen sind 
nicht vorgefallen. 
 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Zusammensetzung des Vermögens der 
Gesellschaft bestand zum Jahresende im 
Wesentlichen aus dem Messeturm A und aus 
liquiden Mitteln. 
Das Finanzmanagement orientiert sich an 
einer vorsichtigen, risikoarmen Strategie. Im 
Wesentlichen werden Tagesgelder einge-
setzt. Außerdem wurden im Berichtsjahr 
zwei kurzfristige Festgeldanlagen eröffnet, 
die zum Bilanzstichtag bereits wieder 
aufgelöst sind. 
Die Liquidität ist durch die monatlichen 
Eingänge der Mietzahlungen gesichert und 
war aufgrund geringer lnstandhaltungs-
ausgaben und geringerer Ausgaben für die 
Planungsleistungen ausreichend. Die im 
Vergleich zum Vorjahr niedrigere Liquidität 
resultiert aus den beglichenen 
Steuernachzahlungen des Vorjahres in Höhe 
von 211 Tausend Euro und der bestehenden 
Forderung aus der Nebenkostenabrechnung 
in Höhe von netto 477 Tausend Euro. 
 
Chancen und Risiken
Im Hinblick auf die Vermietungssituation im 
Messeturm A können trotz der Energiekrise 
und des Ukraine-Kriegs aktuell keine Risiken 
erkannt werden. 
Die Vollvermietung des Objektes ist 
aufgrund des Mietvertrags vom 17. 
Dezember 1997 mindestens bis zum 31. Mai 
2025 gesichert. Der zum 1. Januar 2019

Messeturm Düsseldorf Verwaltungsgesellschaft mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 271 
angepasste Mietzins ist auch für die 
Folgezeit für die Vertragsparteien bindend. 
Ein Untergang / Beschädigung des 
Vermietungsobjektes ist als Risiko zu 
bewerten. Hier wurden als 
Gegenmaßnahmen Versicherungen 
abgeschlossen, die den Gebäudewert 
beziehungsweise das Mietausfallrisiko 
abdecken. 
Der Messeturm A ist auch für die nächsten 
Jahre wichtiger Bestandteil des Düsseldorfer 
Messegeländes und hier als Zentrum der 
Verwaltung der Messe Düsseldorf GmbH 
unverzichtbar. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Philipp Kronen

GEC German Exposition Corporation International GmbH 
272  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
GEC German Exposition Corporation International 
GmbH
 
Firmensitz 
Kastanienallee 71 
10435 Berlin 
Telefon: 0511 8933767 
www.gec.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist die 
Organisation und Durchführung von Messen 
im eigenen und fremden Namen im Ausland 
sowie alle damit zusammenhängenden 
Tätigkeiten, darüber hinaus die Veräußerung 
von Beteiligungen an in- und ausländischen 
Unternehmen im Bereich des Messewesens, 
insbesondere einer Beteiligung an dem 
deutsch-chinesischen Joint Venture-Unter-
nehmen Shanghai International Expo Center 
Ltd. in Shanghai, VRC. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 150.000,00 EUR  
Deutsche Messe AG 50.000,00 EUR 33,33 % 
Messe Düsseldorf GmbH 50.000,00 EUR 33,33 % 
Messe München GmbH 50.000,00 EUR 33,33 % 
 
Beteiligungen   
Shanghai New International Expo Center Co. Ltd. 60.750.000,00 USD 50,00 % 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 44.800  0  44.800 44.800 
Finanzanlagen 44.800  0  44.800 44.800 
Umlaufvermögen 2.634  -348  2.981 3.315 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 2.588  -394  2.981 3.315 
Summe AKTIVA 47.433  -348  47.781 48.114

GEC German Exposition Corporation International GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 273 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 47.348  -224  47.572 47.804 
Gezeichnetes Kapital 150  0  150 150 
Kapitalrücklage 35.856  0  35.856 35.856 
Bilanzergebnis 11.342  -224  11.567 11.798 
Rückstellungen 85  0  86 288 
Verbindlichkeiten -  -123  123 22 
Summe PASSIVA 47.433  -348  47.781 48.114 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 33  0  33  33 
Sonstige betriebliche Erträge 3  -11  13  270 
Personalaufwand 132  0  132  132 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 199  53  146  120 
Erträge aus Beteiligungen -  0  0  15.252 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -  0  0  0 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -36  -36  0  965 
Ergebnis nach Steuern -224  7  -231 14.337 
Jahresergebnis -224  7  -231 14.337 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag VJ 11.567  -231  11.798  0 
Vorabausschüttung -  0  0  2.539 
Bilanzergebnis 11.342  -224  11.567 11.798 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 99,8 0,3 99,6 99,4 
Eigenkapitalrentabilität (in %) -0,5 0,0 -0,5 30,0 
Verschuldungsgrad (in %) 0,2 -0,3 0,4 0,7 
Mitarbeiteranzahl 1 0 1 1

GEC German Exposition Corporation International GmbH 
274  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Der Geschäftsverlauf der GEC German 
Exposition Corporation International GmbH 
(GEC) ist in hohem Maße abhängig von der 
wirtschaftlichen Entwicklung des unter den 
Finanzanlagen ausgewiesenen Joint 
Ventures Shanghai New International Expo 
Centre (SNIEC). 
Aufgrund der Maßnahmen im Zuge der 
Pandemie fanden im gesamten Jahr 2022 
auf dem Messegelände der Gesellschaft 
SNIEC keine Veranstaltungen statt. 
Stattdessen wurde das Gelände zeitweilig 
von den Behörden als Behelfskrankenhaus 
genutzt. Hierfür erhielt die Gesellschaft Ende 
2022 eine substanzielle Kompensations-
zahlung seitens des Staates, die die Liqui-
dität sicherstellte. 
Nach der Aufhebung sämtlicher Corona-
Einschränkungen nahm die Gesellschaft 
SNIEC den Messebetrieb am 07. März 2023 
mit zwei parallel durchgeführten Veran-
staltungen wieder auf. Es folgte ein 
ausgesprochen positives Messejahr mit 121 
Veranstaltungen, dem mit Abstand höchsten 
Wert seit dem Rekordjahr 2019 (139 Veran-
staltungen). 
Für das Gesamtjahr 2023 plante die Ge-
schäftsführung der SNIEC 106 Veranstal-
tungen mit einem Umsatz von circa 121 Mio. 
Euro und ein Jahresergebnis von rund 44 
Mio. Euro. 
Tatsächlich fanden auf dem Messegelände 
der Gesellschaft SNIEC 121 Veranstaltungen 
mit einem Umsatz von 132 Mio. Euro statt. 
Hierbei wurde ein Jahresergebnis von 51 
Mio. Euro erzielt. 
Wie im Vorjahr wurde auch in 2023 keine 
Dividende an die Anteilseigner ausge-
schüttet. 
Dementsprechend ergibt sich für das 
Geschäftsjahr 2023 für die GEC ein Ergebnis 
nach Steuern von -224.326 Euro (im Vojahr 
-231 Euro). 
 
Vermögens- und Finanzlage
Zur Finanzierung der Beteiligung an der 
Gesellschaft SNIEC haben die Gesellschafter 
Deutsche Messe AG, Messe Düsseldorf 
GmbH sowie Messe München GmbH anteilig 
Einzahlungen in die Kapitalrücklage in 
2000/2001 geleistet. Die Eigenkapitalquote 
zum Bilanzstichtag beträgt 99,8 Prozent (im 
Vorjahr 99,6 Prozent). 
Der Vollausbau des Messegeländes in 
Shanghai (SNIEC) wurde Ende 2011 mit 
einer Hallenfläche von 200 Tausend 
Quadratmeter und einem Freigelände von 
100 Tausend Quadratmeter abgeschlossen. 
Das doppelt so große Messegelände in 
Hongqiao ist 2015 in Betrieb gegangen. Die 
möglichen Einflüsse auf SNIEC werden 
ebenso wie die Entwicklung anderer 
Messegelände in China ständig beobachtet. 
 
Chancen und Risiken
Chancen und Risiken der zukünftigen 
Entwicklung hängen maßgeblich von der 
wirtschaftlichen Erholung Chinas und der 
Entwicklung des Messemarktes am Standort 
Shanghai ab.

GEC German Exposition Corporation International GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 275 
Zur Früherkennung von Risiken und 
Abweichungen geplanter Erlös- und 
Kostenbudgets sind in der GEC 
zweckdienliche Maßnahmen eingerichtet, 
unter anderem durch ein monatliches 
Finanz-Reporting des SNIEC-Managements. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Wolfram Feuerhake Deutsche Messe AG 
Stefan Rummel Messe München GmbH 
Dr. Clemens Schütte Messe Düsseldorf 
GmbH

Sonstige Beteiligungen 
276  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Sonstige Beteiligungen

Sonstige Beteiligungen 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 277 
Umsatzerlöse (Gesamtvolumen 481,4 Mio Euro)
 
Eigenkapital (Gesamtvolumen 579,2 Mio Euro)
 
Sana Kliniken Düsseldorf GmbH
IPM Immobilien Projekt
Management Düsseldorf GmbH
D.LIVE GmbH & Co. KG
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft
Düsseldorf mbH & Co. KG
Regiobahn
Fahrbetriebsgesellschaft mit
beschränkter Haftung
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH
& Co. KG Düsseldorf
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH
& Co. KG Düsseldorf
D.LIVE GmbH & Co. KG
Sana Kliniken Düsseldorf GmbH
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft
Düsseldorf mbH & Co. KG
Deutsche Oper am Rhein
Theatergemeinschaft Düsseldorf-
Duisburg gGmbH
Werkstatt für angepasste Arbeit
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung

Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 
278  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH
 
Firmensitz 
Konrad-Adenauer-Platz 9 
40210 Düsseldorf 
Telefon: +49 211 17302-0 
zwd@zwd.de 
https://www.zwd.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Förderung der Erziehung, Volks- und 
Berufsbildung einschließlich der Studenten-
hilfe, die Förderung der Hilfe für politisch, 
rassisch oder religiös Verfolgte, für Flücht-
linge, Vertriebene, Aussiedler, die Förderung 
der Gleichberechtigung von Frauen und 
Männern, die Förderung der Jugend- und 
Altenhilfe, die Förderung des bürgerschaft-
lichen Engagements zugunsten gemein-
nütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke 
sowie die Verfolgung mildtägiger Zwecke. Der 
Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere 
durch Coaching, Betreuung, Qualifizierung/ 
Ausbildung, vorübergehende Regel hilfs-
bedürftigen Personen gemäß Paragraf 53 
Abgabenordnung sowie benachteiligten 
Zielgruppen des Düsseldorfer Arbeitsmarktes, 
wie zum Beispiel Langzeitarbeitslose, Frauen 
nach der Familienphase, junge Erwachsene, 
Migranten, sowie durch Beratung dieses 
Personenkreises und interessierter Unter-
nehmen. Im Rahmen der Verfolgung mild-
tätiger Zwecke werden auch Betreuungs-, 
Service- und Pflegeleistungen an hilfs-
bedürftige Personen im Sinne des Paragraf 53 
Abgabenordnung erbracht. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 26.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 26.000,00 EUR 100,00 % 
 
Beteiligungen   
Düsseldorfer Transfer GmbH 26.000,00 EUR 100,00 %

Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 279 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 374  48  326 281 
Immaterielle Vermögensgegenstände 0  0  1 4 
Sachanlagen 348  49  299 251 
Finanzanlagen 26  0  26 26 
Umlaufvermögen 5.726  5  5.721 5.098 
Vorräte 59  12  47 53 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.364  196  1.168 1.423 
Wertpapiere 23  0  23 23 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 4.280  -203  4.483 3.600 
Rechnungsabgrenzungsposten 30  -1  31 28 
Summe AKTIVA 6.130  53  6.077 5.407 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 3.767  361  3.406 2.907 
Gezeichnetes Kapital 26  0  26 26 
Gewinnrücklagen 2.051  0  2.051 2.051 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.329  499  830 391 
Jahresergebnis 361  -137  499 439 
Sonderposten 14  -4  17 22 
Rückstellungen 763  -507  1.270 996 
Verbindlichkeiten 1.582  208  1.374 1.481 
Summe PASSIVA 6.130  53  6.077 5.407

Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 
280  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 14.001  763  13.237  12.355 
Erträge aus Zuwendungen 4  -2  5  - 
Sonstige betriebliche Erträge 3.785  -589  4.375  4.147 
Materialaufwand 1.614  241  1.373  1.127 
Personalaufwand 12.242  710  11.532  10.308 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.476  -646  4.121  4.424 
Abschreibungen 104  19  85  198 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20  19  1  1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -  -  -  0 
Ergebnis nach Steuern 369  -138  507 446 
Sonstige Steuern 7  -1  8  7 
Jahresergebnis 361  -137  499 439 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 355 Forderungen 
 10.779 Erträge 
Düsseldorfer Transfer GmbH 196 Erträge 
 685 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 21 Erträge 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 61,5 5,4 56,0 53,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 9,8 -5,1 14,9 15,3 
Verschuldungsgrad (in %) 62,4 -15,6 77,9 85,2 
Umsatzrentabilität (in %) 2,6 -1,2 3,8 3,6 
Mitarbeiteranzahl 96 2 94 92 
Teilnehmerbereich (Personal) 327 -2 329 330 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die anhaltenden geopolitischen Spannungen 
prägten die Rahmenbedingungen für Politik 
und Wirtschaft in 2023 in Deutschland. Die 
stark gestiegenen Energiepreise, Inflation 
und Materialengpässe stellten neben dem 
anhaltenden Fachkräfte-Mangel für viele 
Unternehmen hohe Herausforderungen dar. 
Die ZWD ist in ihren Geschäftsfeldern aller-
dings nicht in energieintensiven Bereichen 
tätig und daher nur in begrenztem Umfang

Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 281 
unmittelbar von Energiepreissteigerungen 
betroffen. 
Auch Material- und Lieferengpässe wirken 
sich nur eingeschränkt aus. Die in der Folge 
der allgemeinen Kostensteigerungen verein-
barten Lohn- und Gehaltssteigerungen in 
vielen Branchen schlugen sich auch in den 
gestiegenen Vergütungen für das Stamm-
personal der ZWD nieder. Die Vergütung für 
die Zielgruppenbeschäftigten stieg infolge 
des erheblich gestiegenen gesetzlichen 
Mindestlohns. Diese Personalkostenstei-
gerungen konnte die ZWD in ihren Preiskal-
kulationen teilweise an Auftraggebende 
weitergeben. Teilweise sind aber auch 
aufgrund unbesetzter Stellen im Stamm- 
und Teilnehmenden- Bereich in großem 
Umfang geplante Personalkosten nicht 
eingetreten. 
Im Ergebnis war das Jahr 2023 mit einem 
Jahresüberschuss in Höhe von 361,4 Tau-
send Euro für die ZWD erneut ein wirtschaft-
lich erfolgreiches Jahr, wenn auch der 
Jahresüberschuss des Vorjahres (Vorjahr: 
498,9 Tausend Euro) nicht erreicht wurde. 
Die Umsatzerlöse belaufen sich auf 14,0 
Mio. Euro und wurden gegenüber dem 
Vorjahr um 763 Tausend Euro beziehungs-
weise 5,8 Prozent gesteigert. 
Der Anteil der betrieblichen Leistung, be-
stehend aus den Umsatzerlösen, an den 
Gesamterträgen beträgt im Berichtsjahr 
78,8 Prozent (Vorjahr: 75,1 Prozent). Die 
sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich 
auf 3,8 Mio. Euro (Vorjahr: 4,4 Mio. Euro) 
und sanken damit gegenüber dem Vorjahr 
um 13,6 Prozent. Der Anteil der sonstigen 
Erträge an den Gesamterträgen beträgt 21,2 
Prozent (Vorjahr: 24,7 Prozent). Der Per-
sonalaufwand des Unternehmens beläuft 
sich in 2023 auf 12,2 Mio. Euro (Vorjahr: 
11,5 Mio. Euro) und steigt damit gegenüber 
dem Vorjahr um 710 Tausend Euro be-
ziehungsweise 6,2 Prozent. Der Anstieg 
resultiert bei den Stammkräften aus einer 
Lohn- und Gehaltssteigerung und der 
Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie 
sowie bei den Teilnehmenden aus der 
Mindestlohnanpassung und der Zahlung 
einer Inflationsausgleichsprämie. Die 
Personalaufwandsquote (Personalauf-
wand*100 / Gesamtleistung) liegt im 
Berichtsjahr bei 68,8 Prozent (Vorjahr: 65,5 
Prozent). 
Der Wirtschaftsplan der Gesellschaft sah für 
2023 ein ausgeglichenes Jahresergebnis von 
+/- 0 Tausend Euro vor. Mit der Vorlage des 
Nachtragshaushaltes prognostizierte die 
ZWD ein Jahresergebnis 2023 in Höhe von 
+311,0 Tausend Euro und erzielte im 
Jahresabschluss einen Jahresüberschuss in 
Höhe von 361,4 Tausend Euro. Folgende 
Faktoren sind maßgeblich für das in 2023 
erzielte Jahresergebnis: Die ZWD konnte in 
ihren gewerblichen Betrieben in weiten 
Teilen ihre Beauftragungen fortsetzen und 
ihre Umsatzziele erfüllen. Die durch Zu-
schüsse finanzierten Projekte der ZWD 
waren in ihrer Finanzierung nicht beein-
trächtigt und für das bis 30. November 2023 
durch Mittel des Landes finanzierte Projekt 
Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düssel-
dorf und Kreis Mettmann erhielt die ZWD 
per 01. Dezember 2023 einen Zuwendungs-
bescheid über eine vierjährige Projektför-
derung bis 30. November 2027. Der Bereich 
Arbeit und Integration verzeichnete durch 
die vom Jobcenter Düsseldorf vorgegebene 
Kürzungen der AGH-Platzzahlen (AGH = 
Arbeitsgelegenheit) einen deutlichen Rück-
gang der AGH-Fallpauschalen, auf den die 
ZWD mit einer Anpassung des Personal-
einsatzes reagiert hat. Bei den Vergabe- und 
Gutscheinmaßnahmen konnten in 2023 die 
geplanten Teilnehmendenzahlen erreicht 
sowie eine neu ausgeschriebene Vergabe-
maßnahme gewonnen werden. 
Wichtige Ursache für das erzielte Jahres-
ergebnis war außerdem, dass die für 2023 
geplanten Personalkosten sowohl im 
Stammkräftebereich wie auch bei den 
sozialversicherungspflichtig beschäftigten 
Teilnehmenden wegen fehlender Stellen-
besetzungen deutlich unterschritten wurden.

Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 
282  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Die Ertragslage der ZWD hat sich somit in 
2023 auch unter schwierigen Rahmenbe-
dingungen als auskömmlich erwiesen. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme 2023 hat sich gegenüber 
dem Vorjahr nur geringfügig verringert und 
liegt weiterhin bei 6,1 Mio. Euro (Vorjahr: 
6,1 Mio. Euro). Die Höhe des Anlagever-
mögens einschließlich der Finanzanlagen 
beläuft sich auf 374 Tausend Euro (Vorjahr: 
325 Tausend Euro), der Anteil des Anlage-
vermögens an der Bilanzsumme beträgt 
rund 6,5 Prozent (Vorjahr: 5,4 Prozent). Das 
Umlaufvermögen beläuft sich auf 5,7 Mio. 
Euro (Vorjahr: 5,7 Mio. Euro), der Anteil des 
Umlaufvermögens an der Bilanzsumme 
beträgt 93,5 Prozent (Vorjahr: 94,6 Pro-
zent). 
Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips 
und der Regeln der verlustfreien Bewertung 
sind sämtliche erkennbaren Verluste über 
Abwertungen und Rückstellungen im Jahres-
abschluss berücksichtigt worden. 
Die Finanzlage der ZWD ist im Hinblick auf 
ihre Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen 
jederzeit erfüllen zu können, als sehr gut 
anzusehen. Wie im Vorjahr war im ge-
samten Geschäftsjahr 2023 die Liquidität 
jederzeit gesichert. Liquiditätsreserven sind 
in hohem Umfang vorhanden und not-
wendig, um Auszahlungsverzögerungen bei 
Kostenträgern und Lohn- und Gehalts-
zahlungen sicherzustellen. Ausgehend von 
dem betriebsgewöhnlichen monatlichen 
Finanzbedarf ist mit dieser Liquidität ein 
Deckungszeitraum von 2,3 Monaten gewähr-
leistet. 
Die ZWD verfügt über ein hohes Eigen-
kapital. Die Eigenkapitalquote 2 beträgt 61,7 
Prozent (Vorjahr: 56,3 Prozent). 
Das Fremdkapital beträgt rund 2,35 Mio. 
Euro (Vorjahr: 2,64 Mio. Euro). Es setzt sich 
zusammen aus Rückstellungen (763 Tau-
send Euro) und Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen, Verbindlich-
keiten gegenüber verbundenen Unter-
nehmen sowie sonstigen Verbindlichkeiten 
(1.293 Tausend Euro). 
Das Anlagevermögen beläuft sich ohne 
Finanzanlagen auf 348 Tausend Euro 
(Vorjahr: 299 Tausend Euro) und ist 
vollumfänglich durch Eigenkapital gedeckt. 
Die geplanten Investitionen konnten aus 
Eigenmitteln der ZWD jederzeit getätigt 
werden. 
Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 be-
liefen sich auf 153 Tausend Euro (Vorjahr: 
132 Tausend Euro) und betrafen überwie-
gend Betriebs- und Geschäftsausstattungen 
und Fuhrparkerneuerungen der Zweck-
betriebe. 
Chancen und Risiken
Die seit Jahren rückläufigen Haushaltsmittel 
für Eingliederungsleistungen im SGB 2 
stehen im Widerspruch zu den Verfesti-
gungstendenzen bei der Langzeitarbeits-
losigkeit. Bei einem auf 39,9 Mio. Euro 
abgeschmolzenen Eingliederungstitel re-
duziert das Jobcenter Düsseldorf in seiner 
Planung für 2024 die Zahl der AGH-Plätze 
auf 652 (2022: 995; 2023: 809) und die 
Eintritte in Paragraf 16i-Stellen auf 90 
(2022: 250; 2023: 175). Zudem wird die 
Paragraf 16e-Förderung eingestellt. Die 
ZWD ist bei den AGH-Kürzungen seit April 
2022 mit dem Verlust von 81 Plätzen ihrer 
vormals 194 AGH-Plätze betroffen. Ihre 
vormals 112 Paragraf 16i-Stellen wird die 
ZWD bereits in 2024 nicht halten können 
und sukzessive alle 28 Paragraf 16e-Stellen 
verlieren. Auch die geplanten Eintrittszahlen

Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 283 
in Aktivierungs- und berufliche Eingliede-
rungsmaßnahmen in Düsseldorf sinken in 
der Planung des JCD für 2024 um 10 Pro-
zent von 3.994 auf 4.400. 
Für die ZWD als Beschäftigungsgesellschaft 
ergeben sich aus der drastischen Redu-
zierung der Platz- und Eintrittszahlen im 
Bereich der öffentlich geförderten Beschäf-
tigung große Herausforderungen. Die er-
folgten Kürzungen im AGH-Bereich haben 
personelle Anpassungsmaßnahmen im 
Regiepersonal erforderlich gemacht, die 
bereits in 2023 durch personelle Fluktuation, 
Verrentung und das Auslaufen befristeter 
Arbeitsverhältnisse umgesetzt werden 
konnten. Gleichzeitig verringern sich mit der 
kleiner werdenden Zahl von AGH-Teil-
nehmenden die Möglichkeiten des Über-
gangs von AGH-Teilnehmenden in geför-
derte sozialversicherungspflichtige Be-
schäftigung bei der ZWD. 
Auch der zu erwartende Rückgang der Teil-
nehmenden-Zahlen in nach Teilhabe-
chancengesetz geförderten Beschäftigungs-
verhältnissen (Paragraf 16i und Paragraf 16e 
SGB 2) stellt in diesem Ausmaß ein gravie-
rendes Risiko für die ZWD und ihre Zweck-
betriebe dar. Bei fehlender Möglichkeit zur 
Nachbesetzung von sozialversicherungs-
pflichtigen Teilnehmenden-Stellen ist die 
Leistungserbringung der Betriebe in den 
Beauftragungen durch die Landeshauptstadt 
Düsseldorf und anderer Kunden gefährdet. 
Daher wird bei der Annahme und Erfüllung 
betrieblicher Beauftragungen künftig 
verstärkt zu prüfen sein, ob die personelle 
Besetzung der Teilnehmenden-Stellen in 
ausreichendem Umfang gegeben ist und wie 
durch weitere Maßnahmen den Betrieben die 
Auftragserfüllung ermöglicht werden kann. 
Auch wenn die Haushaltslage der Landes-
hauptstadt Düsseldorf (LHD) durch höhere 
Sozialausgaben, steigende Personalkosten 
und eine wachsende Zinslast angespannt ist, 
setzt die Kommune ihr Engagement der 
Arbeitsmarktförderung fort. Es kann zudem 
davon ausgegangen werden, dass seitens 
der städtischen Fachämter bei eigenen 
knappen personellen Ressourcen ein hohes 
Interesse an der Beauftragung der ZWD 
besteht. Denn die übergreifenden Schwer-
punkt-Themen Klimaschutz, Mobilität, 
Sicherheit und Sauberkeit, Digitalisierung, 
Familienfreundlichkeit werden weiterhin mit 
Nachdruck verfolgt – Felder, in denen auch 
die ZWD mit ihren Zweckbetrieben in Teilen 
tätig ist. 
Für die Zweckbetriebe geht die ZWD für das 
Jahr 2024 daher und aufgrund bestehender 
Verträge von einer Fortsetzung der Beauf-
tragungen durch die Landeshauptstadt 
Düsseldorf aus. Eine Öffnungsklausel zur 
Nachverhandlung von Beauftragungen bei 
geänderten arbeitsmarktpolitischen 
Rahmenbedingungen wurde hierbei regel-
mäßig vereinbart. 
Für den Personenkreis der besonders lang-
jährig Arbeitslosen bietet die ZWD in ihren 
Zweckbetrieben soziale Teilhabe durch 
Arbeit an und trägt damit maßgeblich zu 
ihrer Stabilisierung bei, beendet ihre Iso-
lierung, beugt weiteren Qualifikations-
verlusten vor und verbessert ihre Arbeits-
markt- und Berufschancen. Durch ihre 
Integrationsarbeit hat die ZWD zudem 
bewiesen, dass auch einzelne Langzeit-
arbeitslose bei entsprechender Förderung 
den Übergang in den allgemeinen Arbeits-
markt schaffen können, wie zum Beispiel 34 
Küchenkräfte von Casa Blanka, die zum 
Jugendamt gewechselt sind, oder Teil-
nehmende der Umweltwerkstatt; die beim 
Garten- und Sportamt eine Festanstellung 
gefunden haben. 
Hier sieht die ZWD Chancen, einen Beitrag 
zur Deckung des Personalbedarfs im Helfer-
bereich bei der Landeshauptstadt Düsseldorf 
zu leisten. 
Wie für viele Unternehmen stellt auch für die 
ZWD der anhaltende Fachkräftemangel bei 
vakanten Stellen im Stammkräfte-Bereich 
eine große Herausforderung dar. Die Suche 
nach passenden Bewerber/-innen erweist

Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 
284  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
sich oftmals als schwierig und sehr 
zeitaufwändig. 
Dies betrifft alle Unternehmensbereiche. 
Dennoch sieht die ZWD hier gute Chancen, 
mit ihrer personalorientierten Unter-
nehmenspolitik und Beratungsangeboten 
rund um das Thema Vereinbarkeit von Beruf 
und Familie sowie der beruflichen Förderung 
von Frauen im Wettbewerb zu bestehen. Zu 
diesem Themenbereich unterstützt die ZWD 
zudem seit vielen Jahren mit ihrem von 
Land NRW geförderten Kompetenzzentrum 
Frau und Beruf klein- und mittelständische 
Unternehmen in der Region Düsseldorf – 
Kreis Mettmann. 
Aufgrund des Risikos unzureichender 
Stellenbesetzungen im Teilnehmenden-
Bereich wird die ZWD ihre eigenen Akqui-
sitionsbemühungen fortsetzen, um trotz 
restriktiver Förderbedingungen des JCD im 
Bereich öffentlicher Beschäftigung eine 
tragfähige Besetzung der Teilnehmenden-
Stellen und eine gute Auslastung der 
Zweckbetriebe zu erreichen. 
Verstärkte Akquisitionsbemühungen sind 
auch für eine gute Auslastung der Gut-
schein- und Vergabemaßnahmen der ZWD 
erforderlich. Die speziellen Beratungs- und 
Coachingangebote der ZWD für Frauen mit 
Migrations- und Fluchthintergrund bieten 
gute Orientierungsmöglichkeiten auf dem 
deutschen Arbeitsmarkt – auch für ge-
flohene ukrainische Frauen mit Bleibe-
perspektive. 
Angesichts der beschriebenen Chancen und 
Risiken steigen die Anforderungen an die 
Steuerung des Unternehmens. Die Gesell-
schaft hat ein Risikomanagement imple-
mentiert, um frühzeitig Risiken zu erkennen 
und drohenden Schaden für das Unter-
nehmen abzuwenden. Die monatlichen und 
quartalsmäßigen Berichterstattungen 
wurden in 2023 fortgesetzt und die Ergeb-
nisse an das Beteiligungsmanagement der 
Stadt Düsseldorf gemeldet sowie dem 
Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt. Die 
Risiken in den Zweckbetrieben und Be-
reichen der ZWD werden permanent und 
zeitnah bewertet, alternative Szenarien 
analysiert und die hieraus abgeleiteten 
Maßnahmen umgesetzt. 
Die Gesellschaft verfügt über ein Qualitäts-
managementsystem, welches regelmäßig 
durch die CERTQUA Zertifizierungs-
organisation nach DIN EN ISO 9001:2015 
und nach der Akkreditierungs- und Zu-
lassungsverordnung – Arbeitsförderung 
(AZAV) auditiert und zertifiziert wird.

Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 285 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Andreas Paul Stieber Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Samy Charchira Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Angela Hebeler Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Constanze Mucha Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Dr. Christine Rachner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Claudia Diederich  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 7 Mitgliedern 4 Frauen an (Frauenanteil 57,1 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent erreicht/überschritten.

Düsseldorfer Transfer GmbH 
286  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Düsseldorfer Transfer GmbH
 
Firmensitz 
Konrad-Adenauer-Platz 9 
40210 Düsseldorf 
Telefon: 0211 17302-0 
zwd@zwd.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Förderung und Durchführung von Maß-
nahmen zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit 
in der Region Düsseldorf. Der Gesellschafts-
zweck wird verwirklicht durch die Beratung, 
Betreuung, Vermittlung, Qualifizierung/Aus-
bildung, vorübergehende Beschäftigung und 
die Wiedereingliederung in den 1. Arbeits-
markt von Zielgruppen des Arbeitsmarktes, 
wie z.B. Langzeitarbeitslose, Sozialhilfe-
beziehende, Frauen nach der Familienphase, 
junge Erwachsene. Darüber hinaus ist es 
Aufgabe der Gesellschaft, von Arbeitslosigkeit 
bedrohte Arbeitnehmer/- innen bei dem 
Übergang in eine neue Erwerbstätigkeit oder 
bei einem sozialverträglichen Ausscheiden aus 
der Berufstätigkeit zu unterstützen. Weiterhin 
hilft die Gesellschaft Unternehmen bei einem 
koordinierten Personalabbau und reduziert 
damit die Belastung des regionalen 
Arbeitsmarktes. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 26.000,00 EUR  
Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 26.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Düsseldorfer Transfer GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 287 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 7  -2  9 7 
Sachanlagen 7  -2  9 7 
Umlaufvermögen 1.221  43  1.178 1.149 
Vorräte 20  8  12 9 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 76  28  48 80 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 1.125  7  1.118 1.061 
Rechnungsabgrenzungsposten 1  0  1 1 
Summe AKTIVA 1.229  41  1.188 1.157 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 1.131  56  1.075 1.032 
Gezeichnetes Kapital 26  0  26 26 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.049  43  1.006 874 
Jahresergebnis 56  13  43 132 
Rückstellungen 36  4  32 69 
Verbindlichkeiten 53  -27  81 56 
Summe PASSIVA 1.229  41  1.188 1.157 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 848  86  761  738 
Sonstige betriebliche Erträge 132  -31  164  163 
Materialaufwand 78  -5  83  59 
Personalaufwand 683  92  592  497 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 140  -43  183  145 
Abschreibungen 3  0  3  3 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1  0  1  1 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 24  5  18  63 
Ergebnis nach Steuern 57  13  45 134 
Sonstige Steuern 1  0  1  2 
Jahresergebnis 56  13  43 132

Düsseldorfer Transfer GmbH 
288  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 685 Erträge 
 196 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 92,1 1,6 90,5 89,2 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 5,1 0,9 4,1 13,0 
Verschuldungsgrad (in %) 8,6 -1,9 10,5 12,1 
Umsatzrentabilität (in %) 6,6 0,9 5,7 17,9 
Mitarbeiteranzahl 26 4 22 21 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Das Jahresergebnis des Unternehmens be-
trägt im Berichtsjahr 2023 56 Tausend Euro 
(Vorjahr: 43 Tausend Euro). 
Das Unternehmen konnte die Umsatzerlöse 
aus Dienstleistungen im Berichtsjahr 2023 
um insgesamt 87 Tausend Euro auf 848 
Tausend Euro (Vorjahr: 761 Tausend Euro) 
steigern. Die Umsätze resultieren, wie in 
Vorjahren, aus Dienstleistungsbeauf-
tragungen in den Geschäftsfeldern Haus-
meister-Hilfsdienste, Post- und Boten-
dienste, Elektro-Kleingeräte-Prüfungen und 
Außenspielgeräte-Prüfungen. Allerdings 
wechselte der Auftrag zur Außenspielgeräte-
Prüfung Mitte 2023 zur Umweltwerkstatt der 
Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH (ZWD). 
Der Auftrag zur Prüfung der Elektro-Klein-
geräte wechselte zum 1. Oktober 2023 zur 
Jugendberufshilfe GmbH. In beiden Fällen 
war es nicht möglich, in der Zielgruppe der 
Düsseldorfer Transfer GmbH (DTG) Per-
sonen mit den erforderlichen Qualifikationen 
zu gewinnen. In den Umsätzen enthalten 
sind außerdem Umsatzzuwächse für die 5 
Fälle von Arbeitnehmerüberlassungen an die 
Muttergesellschaft ZWD. Der Anteil der 
betrieblichen Leistung, bestehend aus den 
Umsatzerlösen, beträgt damit 86,5 Prozent 
(Vorjahr: 82,3 Prozent). Die sonstigen 
Erträge betragen 139 Tausend Euro (Vor-
jahr: 164 Tausend Euro), der Anteil der 
sonstigen Erträge an der Gesamtleistung 
macht damit 13,5 Prozent (im Vorjahr: 17,7 
Prozent) aus. Die sonstigen Erträge be-
stehen im Wesentlichen aus Personalkosten-
förderungen nach Teilhabechancengesetz 
und Eingliederungszuschüssen und Erträgen 
aus der Auflösung von Rückstellungen. 
Gegenüber dem Vorjahr sind die Personal-
kosten um 91 Tausend Euro auf 683 Tau-
send Euro (Vorjahr: 592 Tausend Euro) 
gestiegen. Ursächlich sind die gestiegene 
Anzahl von Mitarbeitenden, Gehaltsanpas-
sung in 2023 und die Zahlung einer Infla-
tionsausgleichsprämie für die Mitarbeitenden 
im Hausmeister-Dienst. Der Anteil der 
Personalkosten an den gesamten Erträgen 
liegt bei 69,7 Prozent (Vorjahr: 64,0 Pro-
zent). 
Die Ertragslage der Gesellschaft ist weiterhin 
als auskömmlich anzusehen. Das für 2023 
geplante Jahresergebnis nach Steuern in 
Höhe von 14 Tausend Euro wurde mit einem 
tatsächlichen Jahresergebnis nach Steuern 
in 2023 in Höhe von 56 Tausend Euro über-
troffen. Hauptauftrag der DTG ist die Beauf-
tragung des Jugendamtes der Stadt Düssel-
dorf mit dem Hausmeisterservice in 105

Düsseldorfer Transfer GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 289 
städtischen Kindergärten und Kindertages-
stätten. Dieser Vertrag ist unbefristet und 
kann beiderseits mit einer halbjährlichen 
Kündigungsfrist beendet werden. Gleiches 
gilt für die Beauftragung der DTG mit Post- 
und Botendiensten im Auftrag des Jugend. 
Bisher gibt es seitens der Landeshauptstadt 
Düsseldorf als Auftraggeberin keine Zeichen 
für eine Auftragsbeendigung und auch die 
DTG möchte diese Aufträge weiter fort-
setzen. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme 2023 hat sich gegenüber 
dem Vorjahr um 41 Tausend Euro erhöht 
und erreicht einen Gesamtbetrag von 1.229 
Tausend Euro (Vorjahr: 1.188 Tausend 
Euro). Die DTG verfügt als Dienstleistungs-
unternehmen über ein sehr geringes Anlage-
vermögen in Höhe von 7 Tausend Euro 
(Vorjahr: 9 Tausend Euro). Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme 
beträgt rund 0,53 Prozent (Vorjahr: 0,76 
Prozent). Das Umlaufvermögen beläuft sich 
auf 1.222 Tausend Euro und besteht über-
wiegend aus liquiden Mitteln in Form von 
Guthaben bei Kreditinstituten und Forde-
rungen. Das Unternehmen verfügt über ein 
Eigenkapital in Höhe von 1.131 Tausend 
Euro (Vorjahr: 1.075 Tausend Euro) und 
damit über eine hohe Eigenkapitalquote in 
Höhe von 92,1 Prozent (Vorjahr: 90,5 Pro-
zent). Das Fremdkapital beträgt rund 98 
Tausend Euro (Vorjahr: 112 Tausend Euro), 
das entspricht einem Anteil von rund 7,9 
Prozent (Vorjahr: rund 9,5 Prozent) der 
Bilanzsumme. 
Die Stichtagsliquidität, ermittelt aus der 
Summe aus Kassenbestand und Guthaben 
bei Kreditinstituten zum 31. Dezember 
2023, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 
7 Tausend Euro erhöht und beläuft sich auf 
1.125 Tausend Euro (Vorjahr: 1.118 Tau-
send Euro). Im gesamten Geschäftsjahr war 
die Liquidität gesichert. Ausgehend von dem 
betriebsgewöhnlichen monatlichen Finanz-
bedarf ist hiermit die Liquidität über einen 
Deckungszeitraum von 15,3 Monaten ge-
währleistet. Von einer gesicherten Liquidität 
ist auch im Jahr 2024 auszugehen. Es be-
steht ein Darlehen gegenüber der Gesell-
schafterin ZWD mit einer Restlaufzeit von 
mehr als 5 Jahren in Höhe von 26 Tausend 
Euro. Im Geschäftsjahr wurden von der 
Gesellschaft keine nennenswerten Inves-
titionen getätigt. Für 2024 ist der Austausch 
der bisherigen geleasten Verbrenner-
Fahrzeuge für den Hausmeister-Dienst in 
geleaste Elektro-Fahrzeuge vorgesehen. 
 
Chancen und Risiken
Die Jobchancen von Langzeitarbeitslosen 
haben sich seit Beginn der Pandemie nicht 
erholt. Auch die Arbeitslosigkeit von Niedrig-
qualifizierten liegt deutlich über dem Stand 
von 2019 und zeigt den Mismatch zwischen 
den Anforderungen der offenen Stellen und 
dem Qualifikationsniveau der Arbeitslosen. 
Die seit Jahren rückläufigen Haushaltsmittel 
für Eingliederungsleistungen im SGB 2 
stehen im Widerspruch zu den Verfesti-
gungstendenzen bei der Langzeitarbeits-
losigkeit. Bei einem auf 39,9 Mio. Euro 
abgeschmolzenen Eingliederungstitel 
reduziert das Jobcenter Düsseldorf in seiner 
Planung für 2024 die Zahl der Fördermög-
lichkeiten für diese Zielgruppe. Der zu 
erwartende Rückgang der Teilnehmenden-
Zahlen in nach Teilhabechancengesetz 
geförderten Beschäftigungsverhältnissen 
(Paragraf 16i und Paragraf 16e SGB 2) stellt 
auch die DTG vor Herausforderungen. 
Viele Betriebe halten wegen des anhal-
tenden Fachkräftemangels ihre Beschäf-
tigten auch in konjunkturellen Schwäche-
phasen. Ältere Langzeitarbeitslose sind aber 
dennoch stärker von Arbeitslosigkeit

Düsseldorfer Transfer GmbH 
290  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
betroffen und finden zudem schwerer eine 
neue Beschäftigung. Somit besteht weiterhin 
Bedarf an Beschäftigungs- und Qualifizie-
rungsangeboten für die Zielgruppe der über 
50-jährigen handwerklich ausgebildeten 
Arbeitslosen, die aufgrund gesundheitlicher 
und leistungsbezogener Einschränkungen 
sowie nicht mehr zeitgemäßen Qualifika-
tionen keine Beschäftigung auf dem 1. 
Arbeitsmarkt finden. Hierfür eignen sich die 
Beschäftigungsangebote der DTG mit dem 
Hausmeisterservice in städtischen Kinder-
gärten und Kindertagesstätten und dem 
Post- und Botendienst. Weitere Tätigkeits-
felder oder ein Ausbau wären nur möglich, 
wenn das Potenzial an entsprechend quali-
fizierten Personen in der Zielgruppe der 
älteren Langzeitarbeitslosen künftig gegeben 
wäre. 
Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist alleinige 
Auftraggeberin der DTG. Auch wenn die 
Haushaltslage der Landeshauptstadt 
Düsseldorf (LHD) durch höhere Sozialaus-
gaben, steigende Personalkosten und eine 
wachsende Zinslast angespannt ist, 
investiert sie weiterhin in den Um- und 
Ausbau von Kindertagesstätten. Für den 
Betrieb dieser 105 städtischen Kindertages-
stätten ist der Hausmeisterservice der DTG 
eine effiziente und kostengünstige Lösung. 
Es wird daher trotz der kommunalen Spar-
zwänge aktuell mit einer weiteren Fort-
setzung der Beauftragung gerechnet. Auch 
konnten die zwischenzeitlich eingetretenen 
Kostensteigerungen ab 2024 durch Ver-
handlungen an die Auftraggeberin weiter-
gegeben werden. 
Wesentliche Änderungen in der Ertrags-, 
Vermögens- und Finanzlage werden daher 
für die Gesellschaft für das Jahr 2024 nicht 
erwartet. Der Wirtschaftsplan für das Jahr 
2024 weist einen Jahresüberschuss nach 
Steuern in Höhe von 44 Tausend Euro aus. 
Die Existenz des Unternehmens Düsseldorfer 
Transfer GmbH ist nicht gefährdet. Es kann 
aus heutiger Sicht von einem Fortbestand 
des Unternehmens mindestens für die 
nächsten 12 Monate ausgegangen werden. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Claudia Diederich

Jugendberufshilfe Düsseldorf gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 291 
Jugendberufshilfe Düsseldorf gemeinnützige 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
 
Firmensitz 
Emmastraße 20 
40227 Düsseldorf 
Telefon: +49 211 72000-11 
info@jbh.de 
www.jbh.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung 
junger Menschen, die zum Ausgleich sozialer 
Benachteiligungen oder zur Überwindung 
individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem 
Maße auf Unterstützung angewiesen sind 
bezüglich schulischer und beruflicher 
Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt 
und sozialer Integration. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 26.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 26.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Jugendberufshilfe Düsseldorf gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
292  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 1.177  65  1.112 720 
Immaterielle Vermögensgegenstände 56  -16  72 38 
Sachanlagen 1.120  80  1.040 682 
Umlaufvermögen 2.911  -127  3.037 3.060 
Vorräte 1  0  2 3 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.652  539  1.113 1.067 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 1.258  -665  1.923 1.990 
Rechnungsabgrenzungsposten 18  -1  19 35 
Summe AKTIVA 4.106  -63  4.169 3.815 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 1.098  44  1.054 1.019 
Gezeichnetes Kapital 26  0  26 26 
Kapitalrücklage 245  0  245 245 
Gewinnrücklagen 783  36  747 738 
Jahresergebnis 44  8  36 9 
Sonderposten 846  129  717 298 
Rückstellungen 1.147  -118  1.264 1.189 
Verbindlichkeiten 998  37  961 1.228 
Summe PASSIVA 4.106  -63  4.169 3.815

Jugendberufshilfe Düsseldorf gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 293 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 2.726  518  2.208  1.409 
Erträge aus Zuwendungen 10.254  -164  10.419  10.375 
Sonstige betriebliche Erträge 1.148  -471  1.620  1.133 
Materialaufwand 1.274  303  971  538 
Personalaufwand 9.113  -88  9.201  8.666 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.350  -162  3.512  3.467 
Abschreibungen 339  73  265  223 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2  -1  3  3 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0  -9  9  - 
Ergebnis nach Steuern 52  -234  286 20 
Sonstige Steuern 9  -241  250  11 
Jahresergebnis 44  8  36 9 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 687 Erträge 
 120 Aufwendungen 
Flughafen Düsseldorf GmbH 467 Erträge 
 73 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 118 Aufwendungen 
Stadtwerke Düsseldorf AG 138 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 26,7 1,5 25,3 26,7 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 4,7 -22,3 27,1 2,0 
Anlagendeckung (in %) 93,3 -1,5 94,8 141,5 
Umsatzrentabilität (in %) 1,6 -0,0 1,6 0,7 
Mitarbeiteranzahl 188 -4 192 187 
Teilnehmende in Maßnahmen 480 -80 560 621 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Im Berichtsjahr wird ein Überschuss von 4 
Tausend Euro ausgewiesen. In der ur-
sprünglichen Planung wurde von einem 
ausgeglichenen Wirtschaftsplan ausge-
gangen. 
Das Wirtschaftsjahr 2023 wurde aufgrund 
der zu erwartenden Sparmaßnahmen im 
sozialen Bereich kaufmännisch vorsichtig 
geplant. Hier haben positive Effekte zu einer 
Abweichung bei den Umsatzerlösen von

Jugendberufshilfe Düsseldorf gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
294  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
+37,8 Prozent gegenüber dem Planwert 
geführt, was sich auch beim Mehraufwand 
für Materialaufwendungen widerspiegelt. 
Die Personalaufwendungen, die mit rund 64 
Prozent den größten Posten innerhalb der 
Aufwendungen darstellen, sind im Vergleich 
zum Vorjahr um rund 88 Tausend Euro 
gesunken. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme reduzierte sich um 63 Tau-
send Euro. 
Auf der Aktivseite ist ein leichter Anstieg der 
sonstigen Vermögensgegenstände zu ver-
zeichnen, der mit einem Rückgang der 
liquiden Mittel korrespondiert. 
Auf der Passivseite der Bilanz reduzieren 
sich die Rückstellungen gegenüber dem 
Vorjahr um 118 Tausend Euro. Das Eigen-
kapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31. 
Dezember 2023 auf rund 1.098 Tausend 
Euro. Dies bedeutet im Vergleich zum 
Vorjahr einen Anstieg um 43 Tausend Euro. 
Die Erhöhung entspricht dem Jahresüber-
schuss des Jahres 2023. 
Die Liquidität ist wie im Vorjahr bei einem 
Liquiditätsgrad 2 von rund 170 Prozent 
(Vorjahr: rund 150 Prozent) als zufrieden-
stellend zu bezeichnen und die Gesellschaft 
konnte im Geschäftsjahr 2023 allen ihren 
laufenden Zahlungsverbindlichkeiten nach-
kommen. 
Das Anlagevermögen ist zu über 100 Pro-
zent über langfristige Mittel finanziert (unter 
anderem Sonderposten 846 Tausend Euro) 
und erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 
129 Tausend Euro. Die Eigenkapitalquote 
beträgt zum 31. Dezember 2023 rund 26 
Prozent (Vorjahr 25 Prozent). Unter Berück-
sichtigung des Sonderpostens ermittelt sich 
eine Quote von rund 47 Prozent (Vorjahr 43 
Prozent). 
Chancen und Risiken
Durch die Abhängigkeit von politischen Ent-
scheidungen auf Bundes-, Landes- und 
kommunaler Ebene, die sich auf die Pro-
gramme und Richtliniengestaltung aus-
wirken, unterliegt die Jugendberufshilfe mit 
ihren Einrichtungen naturgemäß einem 
finanziellen Risiko. Die Jugendberufshilfe hat 
in den zurückliegenden Jahren alle Risiken 
durch veränderte Rahmenbedingungen der 
aktiven Arbeitsmarktpolitik erfolgreich 
auffangen können und ihre Angebote 
bedarfsgerecht weiterentwickelt. 
Der Fünf-Jahres-Vertrag zwischen der Stadt 
Düsseldorf und den Trägern der Jugendhilfe 
wurde im August 2023 für weitere fünf Jahre 
verlängert. Die Übersicht über die vertrag-
lichen Leistungen liegt auch für 2024 bereits 
vor, so dass die Jugendberufshilfe hier 
Planungssicherheit hat.

Jugendberufshilfe Düsseldorf gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 295 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsfrau Paula Elsholz Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Hakim El Ghazali Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Lukas Fix (bis 02.02.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Katharina Geißler (ab 03.02.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Andrea Kraljic Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Dr. Christine Rachner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Lukas Reichert Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Birgit Schentek Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
beratendes Mitglied 
Stephan Glaremin Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Melanie Spengler  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 9 Mitgliedern 5 Frauen an (Frauenanteil 55,6 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent erreicht/überschritten.

Werkstatt für angepasste Arbeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
296  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Werkstatt für angepasste Arbeit Gesellschaft mit 
beschränkter Haftung
 
Firmensitz 
Marienburger Straße 24 
40599 Düsseldorf 
Telefon: 0211 882584 0 
info@wfaa.de 
www.wfaa.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und 
unmittelbar gemeinnützige und mildtätige 
Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbe-
günstigte Zwecke". Die Gesellschaftszwecke 
werden verwirklicht, insbesondere durch die 
Errichtung, Unterhaltung und den Betrieb 
einer Werkstatt für Menschen mit Behin-
derungen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 26.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 19.500,00 EUR 75,00 % 
Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen 
mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren 
Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) 
6.500,00 EUR 25,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Werkstatt für angepasste Arbeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 297 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 16.923  -470  17.393 17.931 
Immaterielle Vermögensgegenstände 52  -18  70 75 
Sachanlagen 16.659  -452  17.111 17.645 
Finanzanlagen 211  0  211 211 
Umlaufvermögen 9.884  62  9.821 9.233 
Vorräte 181  7  174 150 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 5.612  -819  6.431 6.354 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 4.091  875  3.216 2.728 
Summe AKTIVA 26.807  -407  27.214 27.164 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 12.936  325  12.611 12.227 
Gezeichnetes Kapital 26  0  26 26 
Gewinnrücklagen 12.910  325  12.585 12.201 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
Sonderposten 2.539  -156  2.695 2.856 
Rückstellungen 1.597  111  1.486 1.027 
Verbindlichkeiten 9.680  -661  10.341 10.934 
Rechnungsabgrenzungsposten 54  -26  80 120 
Summe PASSIVA 26.807  -407  27.214 27.164

Werkstatt für angepasste Arbeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
298  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 10.215  358  9.858  8.782 
Bestandsveränderungen 21  25  -3  8 
Erträge aus Zuwendungen 42.501  3.312  39.188  38.029 
Sonstige betriebliche Erträge 712  -311  1.022  1.198 
Materialaufwand 3.493  280  3.212  2.682 
Personalaufwand 43.277  2.801  40.476  38.998 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.741  275  4.465  4.411 
Abschreibungen 1.476  58  1.418  1.375 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19  10  9  9 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 102  -5  107  106 
Ergebnis nach Steuern 379  -16  395 454 
Sonstige Steuern 54  43  11  10 
Jahresergebnis 325  -60  384 444 
Zuführungen in die Rücklagen 325  -60  384  444 
Bilanzergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 1.941 Erträge 
 399 Aufwendungen 
Flughafen Düsseldorf GmbH 24 Erträge 
 154 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 331 Aufwendungen 
Stadtwerke Düsseldorf AG 739 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 48,3 1,9 46,3 45,0 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 2,5 -0,5 3,0 3,6 
Anlagendeckung (in %) 76,4 3,9 72,5 68,2 
Verschuldungsgrad (in %) 87,6 -6,8 94,4 98,8 
Umsatzrentabilität (in %) 3,2 -0,7 3,9 5,1 
Mitarbeiteranzahl 1.849 11 1.838 1.828 
Personen in Maßnahmen im Quartal 1.456 -14 1.470 1.451

Werkstatt für angepasste Arbeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 299 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Leistungsvergütungen inklusive Kosten-
erstattungen stiegen im Wesentlichen im 
Rahmen der Kostensatzerhöhungen von 
39.188 Tausend Euro um 3.313 Tausend 
Euro auf 42.501 Tausend Euro. Die Per-
sonalkosten (Löhne und Gehälter) der 
Mitarbeiter*innen stiegen von 19.479 Tau-
send Euro um 1.934 Tausend Euro auf 
21.413 Tausend Euro im Wesentlichen auf-
grund der Tarifsteigerungen (Inflations-
ausgleichsprämie) zum 01. Juli 2023. Der 
übrige Personalaufwand stieg aufgrund 
steigender Betreuungskosten (zum Beispiel 
Grundlohnerhöhung und SV Aufwand für 
Beschäftigte). 
Die Umsatzerlöse aus Produktion und 
Dienstleistung sind im Verhältnis zur 
Gesamtleistung gestiegen und betragen 
rund 19 Prozent (Vorjahr: 19 Prozent) der 
Gesamterlöse. 
Absolut stiegen die Umsatzerlöse aus Arbeit 
von 9.852 Tausend Euro um 363 Tausend 
Euro auf 10.215 Tausend Euro, wohingegen 
der Materialeinsatz um rund 268 Tausend 
Euro von 3.225 Tausend Euro auf 3.493 
Tausend Euro stieg. 
Die WfaA weist einen Jahresüberschuss von 
325 Tausend Euro aus (Vorjahr 384 Tausend 
Euro). Die Reduzierung des Jahresergebnis-
ses ist im Wesentlichen dadurch begründet, 
das im Geschäftsjahr umfangreiche Instand-
setzungsarbeiten an den Standorten umge-
setzt worden sind. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Insgesamt ist die Bilanzsumme im Vergleich 
zum Vorjahr um 407 Tausend Euro auf 
26.807 Tausend Euro reduziert. Dies liegt 
insbesondere an den gesunkenen Verbindl-
ichkeiten (Tilgungen). Die Bankguthaben 
haben sich um 875 Tausend Euro auf 4.090 
Tausend Euro erhöht. Die Anlagenzugänge 
von 1.008 Tausend Euro wurden überwie-
gend in Maschinen sowie technische Anlagen 
getätigt. 
Die Liquidität war jederzeit gegeben, Zah-
lungsverpflichtungen wurden im Zahlungs-
ziel beglichen. Die Kapitalstruktur hat sich 
daher nicht wesentlich verändert. Die lang-
fristigen Verbindlichkeiten wurden plan-
mäßig getilgt. 
Investitionen wurden auch im Leasingmodell 
abgeschlossen, um die Liquidität zu 
schonen. 
 
Chancen und Risiken
Die WfaA hat in 2023 und wird auch in 2024 
mehrere Maßnahmen zur Optimierung ihrer 
wirtschaftlichen Aktivitäten vornehmen. 
Aufgrund der weiter steigenden Preise für 
Rohstoffe, Energie und Dienstleistungen 
werden Teile der vergebenen Aufträge neu 
ausgeschrieben. Im Bereich der Energie-
beschaffung sind die Abschlüsse bereits 
vereinbart. 
Das weiterhin hohe Inflationsniveau zwingt 
die WfaA viele Kundenaufträge nach zu 
kalkulieren, um das Arbeitsergebnis nicht 
sinken zu lassen.

Werkstatt für angepasste Arbeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
300  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Außerdem werden Maßnahmen zur Ein-
sparung von Energie geprüft. Da die wesent-
lichen Energieverbräuche in den Produk-
tionsbereichen liegen, wird es schwierig, 
relevante Mengen zu reduzieren. 
Ab 2024 werden mehrere Mitarbeiter*innen 
des Betreuungspersonals altersbedingt aus-
scheiden, sodass eine Einsparmöglichkeit im 
Bereich der Nachbesetzung besteht. 
Auch wird ständig die Möglichkeit neuer 
Außengruppen geprüft, um die Beschäftigten 
besonders nah am allgemeinen Arbeitsmarkt 
zu beschäftigen. 
Bereits in 2023 konnten bei vielen Anfragen 
einige neue Kunden gewonnen werden. 
Dabei zeichnet sich ab, dass im Bereich 
Montage / Verpackung / Logistik neue 
Partnerschaften mit Neukunden aufgebaut 
werden konnten, die das Potential haben, in 
2024 und den Folgejahren die Arbeitsbe-
reiche mit attraktiven Tätigkeiten zu ver-
sorgen. 
Besonders in den nördlichen Standorten war 
eine Alternative der Arbeiten erforderlich. Es 
werden gute Chancen gesehen diese Zu-
sammenarbeit weiter auszubauen. 
Potentielle Risiken der Gesellschaft liegen in 
regelmäßig wiederkehrenden zukünftigen 
Tariferhöhungen im Bereich des TVöD und 
der damit verbundenen weiteren Belastung 
der Personalkosten bei im Vergleich stabilen 
Umsätzen. Diesem Risiko wird durch die 
bereits eingeleiteten und zukünftig geplan-
ten Kostensenkungsmaßnahmen Rechnung 
getragen sowie jährlich angepasste Kalku-
lationen der Leistungen im Arbeitsbereich. 
Darüber hinaus besteht das Risiko des Weg-
falls von industriellen Kunden und des damit 
verbundenen Ausfalls von Umsatzerlösen. 
Diesem Risiko wird durch intensive Ge-
spräche mit Neu- und Bestandskunden 
vorgebeugt und versucht, eine zu starke 
Abhängigkeit zu einzelnen Kunden zu ver-
meiden. Somit stellt ein potentieller Umsatz-
ausfall ein geringes Risiko dar. 
Eine Veränderung (Reduzierung) in der 
Belegung führt zu mehreren Risiken: 
Die Belegungsquote beziehungsweise Aus-
lastungsquote aller 7 Standorte leidet unter 
einer Reduzierung der Gesamtbelegung. 
Folglich wären bei einer deutlichen Senkung 
der Belegschaft einzelne Betriebsstätten in 
Frage zu stellen, da die vom Kostenträger 
erhaltene Substanzerhaltungsquote dem 
Unterhalt aller Werkstattplätze dient. Bei 
einer zu knappen Auslastung fehlen somit 
Mittel zur Erhaltung der Räumlichkeiten. 
Dieses Risiko wird aktuell weiterhin als 
mäßig eingestuft. Daher beschäftigt sich die 
WfaA aufgrund der gesunkenen Belegung 
mit alternativen Standortmodellen, um die 
Risiken der Entwicklung zu begrenzen. 
Die Belegung ist in 2023 leicht gesunken. 
Besonders im BBB (hier: GB) wird jedoch 
eine hohe Nachfrage nach Werkstattleis-
tungen festgestellt. Daher wird die WfaA die 
räumliche Ausgliederung des BBB weiter 
vorantreiben, um attraktive Plätze bieten zu 
können. 
Ein weiteres Risiko liegt in der Veränderung 
der Entgeltstruktur der Beschäftigten. Die 
bundesweit festgelegten Steigerungen des 
Grundlohns der letzten 4 Jahre sind aus dem 
Arbeitsergebnis finanziert worden. Weitere, 
kräftigte Steigerungen, die aktuell aus ver-
schiedenen Richtungen gefordert werden, 
sind in der bekannten Finanzierungsform der 
Werkstätten nicht umzusetzen. Dafür 
bräuchte es eine neue Umverteilung von 
öffentlichen Mitteln. Es wird davon ausge-
gangen, dass mindestens 2024 noch das 
bekannte Entgeltsystem der Werkstätten 
anwenden wird. 
Die WfaA verfügt über ein funktionierendes 
Risikomanagementsystem mit monatlichen 
Berichten über Umsätze, Auftragsstatus, 
Kapazitätsplanung und Stichtagsliquidität, 
das sich auch als Frühwarnsystem eignet, 
um drohende Verluste und Risiken zeitnah 
zu erkennen. Weiterhin wird im Herbst jeden 
Jahres ein Chancen-/Risikobericht erstellt, 
der alle potentiellen monetären und nicht

Werkstatt für angepasste Arbeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 301 
monetären Chancen und Risiken der Zukunft 
in einer Übersicht darstellt. 
Ebenso wird monatlich eine Kostenstellen-
rechnung erstellt, um die Wirtschaftlichkeit 
der einzelnen Arbeitsbereiche zu prüfen und 
zeitnah erforderliche Maßnahmen einzu-
leiten. 
Durch ein intensives und vorausschauendes 
Liquiditätsmanagement konnte die 
Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet 
werden. 
Insgesamt sieht sich die Gesellschaft gegen-
über den potentiellen Risiken durch die 
bisher eingeleiteten Schritte und Maß-
nahmen als gut aufgestellt. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Thomas Gerhard Schilder  
  
 
Verwaltungsrat 
Vorsitz 
Eberhard Fischer 
 Stellvertretung 
 Ulrich Marks 
Bundesarbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfe von Menschen 
mit Behinderung, 
chronischer Erkrankung 
und ihren Angehörigen e.V. 
(BAG SELBSTHILFE) 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche 
 Stellvertretung 
 Stephan Glaremin 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Prof. h.c. Dr. h.c. Wulfhard Göttling 
 Stellvertretung 
 Wiebke Schubert 
Bundesarbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfe von Menschen 
mit Behinderung, 
chronischer Erkrankung 
und ihren Angehörigen e.V. 
(BAG SELBSTHILFE) 
Christina Homma 
 Stellvertretung 
 Christian Pille 
Bundesarbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfe von Menschen 
mit Behinderung, 
chronischer Erkrankung 
und ihren Angehörigen e.V. 
(BAG SELBSTHILFE) 
Sabine Humpert-Kalb 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Dr. Gottfried Panhaus 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Constanze Mucha 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Andreas Paul Stieber 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Werkstatt für angepasste Arbeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
302  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Christoph Nachtigäller B undesarbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfe von Menschen 
mit Behinderung, 
chronischer Erkrankung 
und ihren Angehörigen e.V. 
(BAG SELBSTHILFE) 
Susanne Ott 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Uwe Warnecke 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Dr. Christine Rachner 
 Stellvertretung 
 Daniela Masberg-Eikelau 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 9 Mitgliedern 5 Frauen an (Frauenanteil 55,6 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent erreicht/überschritten.

Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 303 
Sana Kliniken Düsseldorf GmbH
 
Firmensitz 
Gräulinger Straße 120 
40625 Düsseldorf 
Telefon: 0211 2800-01 
info@sana-duesseldorf.de 
www.sana.de/duesseldorf 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb 
und die Unterhaltung der Krankenhäuser 
Düsseldorf-Gerresheim und Düsseldorf 
Benrath nach Maßgabe der jeweiligen Fest-
stellungen im Krankenhausplan des Landes 
Nordrhein-Westfalen einschließlich ambu-
lanter Versorgungsleistungen. Zu den 
Krankenhäusern gehören auch Nebenbetriebe 
und flankierende Einrichtungen sowie Aus- 
und Weiterbildungseinrichtungen (Akade-
misches Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-
Universität Düsseldorf und Krankenpflege-
schule).  
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des 
öffentlichen Gesundheitswesens unter aner-
kannten ethischen Grundsätzen. Die Gesell-
schaft dient im Rahmen ihrer sachlichen 
Möglichkeiten der stationären, teilstationären 
und ambulanten Untersuchung, Behandlung 
und Versorgung von Patienten sowie sons-
tiger ambulanter Leistungen, insbesondere 
auch im Rahmen von medizinischen Versor-
gungszentren. 
Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und 
Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung 
und Förderung des Gesellschaftszweckes 
unmittelbar oder mittelbar dienen. Sie kann 
Zweigniederlassungen errichten und sich an 
gleichartigen und ähnlichen Unternehmen 
beteiligen. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 1.250.000,00 EUR  
Sana Kliniken AG 936.250,00 EUR 74,90 % 
Landeshauptstadt Düsseldorf 313.750,00 EUR 25,10 % 
 
Beteiligungen   
Sana Medizinisches Versorgungszentrum Düsseldorf 
GmbH 50.000,00 EUR 100,00 %

Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 
304  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 76.118  -3.210  79.328 78.280 
Immaterielle Vermögensgegenstände 760  -270  1.030 1.350 
Sachanlagen 74.943  -2.940  77.883 76.515 
Finanzanlagen 414  0  414 414 
Umlaufvermögen 62.218  -11.548  73.766 111.803 
Vorräte 2.846  23  2.823 3.091 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 44.419  3.666  40.753 22.749 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 5.269  4.065  1.204 46.004 
Ausgleichsposten nach dem KHG 1.649  0  1.649 1.649 
Rechnungsabgrenzungsposten 156  -1  157 110 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter 
Fehlbetrag -  -  - - 
Summe AKTIVA 140.141  -14.759  154.900 191.841 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 43.067  -15.785  58.852 2.787 
Gezeichnetes Kapital 1.250  0  1.250 1.250 
Kapitalrücklagen 20.780  0  20.780 20.780 
Gewinnrücklagen 288  0  288 288 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 36.533  56.065  -19.532 -47.467 
Jahresergebnis -15.785  -71.850  56.065 27.935 
Nicht gedeckter Fehlbetrag -  -  - - 
Sonderposten 22.531  116  22.415 17.621 
Rückstellungen 6.967  -249  7.216 10.342 
Verbindlichkeiten 66.292  528  65.765 160.437 
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 654  0  654 654 
Summe PASSIVA 140.141  -14.759  154.900 191.841

Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 305 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Erlöse aus Krankenhausleistungen 102.356  781  101.576  93.823 
Erlöse aus Wahlleistungen 3.780  304  3.476  3.319 
Erlöse aus ambulanten Leistungen des 
Krankenhauses 7.526  1.077  6.449  5.453 
Nutzungsentgelte und sonstige Abgaben der 
Ärzte 193  -124  317  449 
Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB 1.735  -923  2.658  1.974 
Bestandsveränderungen 23  68  -45  287 
Sonstige betriebliche Erträge 6.131  -67.965  74.096  43.797 
Materialaufwand 35.527  1.784  33.743  28.517 
Personalaufwand 78.917  2.386  76.531  72.869 
Erträge aus Fördermitteln nach dem KHG 10.937  3.385  7.552  8.525 
Aufwendungen aus Fördermitteln nach dem 
KHG 7.619  3.315  4.303  5.618 
Abschreibungen 6.543  -133  6.676  6.608 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.102  2.470  15.633  13.308 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 227  12  215  1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.778  -536  2.314  2.730 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 86  37  49  35 
Ergebnis nach Steuern -15.778  -71.850  56.072 27.942 
Sonstige Steuern 7  0  7  7 
Jahresergebnis -15.785  -71.850  56.065 27.935 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 30,7 -7,3 38,0 1,5 
Anlagendeckung (in %) 56,6 -17,6 74,2 3,6 
Mitarbeiteranzahl 1.002 7 995 992

Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 
306  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Ge-
schäftsjahr um 1.115 Tausend Euro auf 
115.589 Tausend Euro. Der Anstieg setzt 
sich im Wesentlichen aus den folgenden vier 
Effekten zusammen: 
 Trotz der Preis- und Leistungsstei-
gerung im Bereich der Erlöse aus 
Krankenhausleistungen, sowie der 
Sonderzahlung für die Energiepreis-
bremse nach Paragraf 26f KHG sind 
die Erlöse aus Krankenhausleis-
tungen im Wesentlichen aufgrund der 
fehlenden Corona-Ausgleichszah-
lungen im Vergleich zum Vorjahr 
lediglich um 780 Tausend Euro auf 
102.356 Tausend Euro angestiegen. 
Der abrechenbare Landesbasisfall-
wert stieg gegenüber dem Vorjahr 
um 4,37 Prozent. 
 Die Erlöse aus Wahlleistungen sind 
im Vorjahresvergleich, aufgrund der 
gestiegenen Abrechnung von Erlösen 
aus Pathologieleistungen, um 304 
Tausend Euro gestiegen. 
 Die Erlöse aus ambulanten Leis-
tungen konnten vor dem Hintergrund 
aktueller gesundheitspolitischer Ent-
wicklungen (Ausweitung des AOP-
Kataloges/Ambulantisierung) ein 
Wachstum von 1.078 Tausend Euro 
aufweisen. 
 Die Umsatzerlöse nach Paragraf 277 
Absatz 1 HGB verringerten sich, auf-
grund der zum Vorjahr um 840 Tau-
send Euro reduzierten Ausgleichs-
beträge früherer Geschäftsjahre, um 
923 Tausend Euro auf 1.735 Tausend 
Euro. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge ver-
ringerten sich um 67.965 Tausend Euro auf 
6.131 Tausend Euro. Im Vorjahr sind Zu-
wendungen Dritter in Höhe von 66.787 Tau-
send Euro enthalten. Dieser außergewöhn-
liche Ergebniseffekt des Vorjahres betrifft 
die gemeinnützigkeitsrechtlich zweckent-
sprechende Verwendung eines Teils der im 
Geschäftsjahr 2021 erhaltenen Zuwen-
dungen im Gesamtwert von 106.437 Tau-
send Euro. Diese Zuwendungen zu Gunsten 
der Sana Kliniken Düsseldorf GmbH wurden 
im Rahmen der Veräußerungen von Tochter-
gesellschaften der Sana Kliniken AG mit den 
jeweiligen Erwerbern vereinbart, wurden im 
Zeitpunkt der gemeinnützigkeitsrechtlich 
zweckentsprechenden Verwendung dieser 
Mittel ertragswirksam realisiert und unter 
den sonstigen betrieblichen Erträgen aus-
gewiesen. Der verbleibende Anstieg der 
sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 
1.178 Tausend Euro, setzt sich im Wesent-
lichen aus Erträgen aus der Auflösung von 
Rückstellungen in Höhe von 1.237 Tausend 
Euro zusammen. 
Der Personalaufwand liegt mit 78.917 Tau-
send Euro um 2.386 Tausend Euro über dem 
Vorjahr. Der Anstieg resultiert zum einen 
aus den in 2023 umgesetzten Tarifeffekten 
sowie aus der zum Vorjahr veränderten 
Stellenbesetzung. 
Die durchschnittlichen Vollkräfte erhöhten 
sich im Geschäftsjahr um 13,2 VK, was vor 
allem aus einer Stellenausweitung im 
Pflegedienst (+7,2 VK) und im Ärztlichen 
Dienst (+6,8 VK) begründet ist. Die 
Personalaufwandquote erhöht sich um 1,4 
Prozent-Punkte auf 68,3 Prozent. 
Die um 1.784 Tausend Euro gestiegenen 
Aufwendungen im Materialaufwand be-
gründen sich im Wesentlichen durch den um 
1.411 Tausend Euro gestiegenen Aufwand 
für Fremdpersonal. Die Materialaufwands-
quote erhöht sich um 1,3 Prozent-Punkte 
auf 30,7 Prozent. 
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 15.785 
Tausend Euro (Vorjahr: Jahresüberschuss

Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 307 
56.065 Tausend Euro) enthält ein negatives 
Finanzergebnis in Höhe von 1.851 Tausend 
Euro (Vorjahr: 3.075 Tausend Euro). Dieses 
wurde insbesondere durch Zinsaufwen-
dungen in Höhe von 1.778 Tausend Euro 
(Vorjahr: 2.314 Tausend Euro) sowie Ab-
schreibungen auf Wertpapiere des Umlauf-
vermögens in Höhe von 305 Tausend Euro 
(Vorjahr: 973 Tausend Euro) belastet. Im 
Vorjahresergebnis sind Zuwendungen Dritter 
in Höhe von 66.787 Tausend Euro enthalten. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem 
Vorjahr um 14.759 Tausend Euro auf 
140.141 Tausend Euro verringert. 
Das langfristige Vermögen der Gesellschaft 
beläuft sich zum Stichtag auf 76.118 Tau-
send Euro (Vorjahr: 79.328 Tausend Euro). 
Die Entwicklung ergibt sich aus den An-
lagenzugängen in Höhe von 3.372 Tausend 
Euro abzüglich der Jahresabschreibung von 
6.543 Tausend Euro sowie den Anlagen-
abgängen in Höhe von 39 Tausend Euro. 
Das Umlaufvermögen verringerte sich um 
11.548 Tausend Euro auf 62.218 Tausend 
Euro. Der Rückgang setzt sich im Wesent-
lichen aus vier Sachverhalten zusammen: 
 Die Forderungen aus Lieferungen und 
Leistungen erhöhten sich, aufgrund 
der zu einem späteren Zeitpunkt 
fakturierten Erlöse im Vergleich zum 
Vorjahr sowie der noch ausstehenden 
3. Tranche der Energiepreisbremse 
nach Paragraf 26f KHG in Höhe von 
630 Tausend Euro, um 3.008 Tau-
send Euro auf 13.372 Tausend Euro. 
 Die Forderungen nach dem Kranken-
hausfinanzierungsrecht erhöhten sich 
um 8.607 Tausend Euro auf 27.614 
Tausend Euro. Der Anstieg resultiert 
im Wesentlichen aus den Ausgleichen 
für das Pflegebudget des Geschäfts-
jahres in Höhe von 7.292 Tausend 
Euro sowie aus dem im Geschäftsjahr 
zugegangenen aber noch nicht ver-
einnahmten Fördermittelbescheid 
nach KHZG um 1.384 Tausend Euro. 
 Gegenläufig reduzierten sich die 
liquiden Mittel (unter Berücksich-
tigung rückläufiger Cash-Pool-
Forderungen) um 3.886 Tausend 
Euro auf 8.076 Tausend Euro. 
 Die sonstigen Wertpapiere redu-
zierten sich aufgrund der Ver-
äußerung um 19.302 Tausend Euro 
auf 9.684 Tausend Euro. 
Das Eigenkapital verringert sich ent-
sprechend des Jahresfehlbetrages auf 
43.066 Tausend Euro. 
Der Sonderposten aus Zuwendungen zur 
Finanzierung des Sachanlagevermögens er-
höht sich zugangsbedingt um 116 Tausend 
Euro auf 22.531 Tausend Euro. 
Die sonstigen Rückstellungen verringerten 
sich um 249 Tausend Euro auf 6.967 Tau-
send Euro. Der Rückgang resultiert im 
Wesentlichen aus der Auflösung von Budget-
risiken in Höhe von 354 Tausend Euro. 
Die Verbindlichkeiten verringerten sich um 
528 Tausend Euro auf 66.292 Tausend Euro. 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen reduzierten sich stichtagsbedingt 
um 1.423 Tausend Euro auf 1.221 Tausend 
Euro. 
Die Verbindlichkeiten nach dem Kranken-
hausfinanzierungsrecht erhöhten sich, im 
Wesentlichen aufgrund der zum Vorjahr um 
3.864 Tausend Euro gestiegenen aber noch 
nicht verwendeten zweckenstprechenden 
Fördermittel sowie der um 616 Tausend 
Euro gestiegenen Ausgleichsberechnung, um 
4.480 Tausend Euro auf 7.235 Tausend 
Euro.

Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 
308  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbun-
denen Unternehmen verringerten sich um 
2.373 Tausend Euro auf 55.163 Tausend 
Euro. Der Rückgang resultiert im Wesent-
lichen aufgrund der Rückzahlungen von 
Ausleihungen an die Muttergesellschaft in 
Höhe von 2.554 Tausend Euro. 
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten 
erhöhte sich im Wesentlichen aus den noch 
nicht vereinnahmten 3. Tranche der 
Energiepreisbremse nach Paragraf 26f KHG 
auf 630 Tausend Euro (Vorjahr: 0 Tausend 
Euro). 
Die liquiden Mittel, unter Berücksichtigung 
der Cash-Pool-Forderung in Höhe von 2.806 
Tausend Euro (Vorjahr: 10.758 Tausend 
Euro), betragen 8.076 Tausend Euro (Vor-
jahr: 11.962 Tausend Euro). In den liquiden 
Mitteln sind Fördermittel in Höhe von 5.032 
Tausend Euro enthalten (Vorjahr: 1.056 
Tausend Euro). 
Der Rückgang der liquiden Mittel in Höhe 
von 3.886 Tausend Euro resultiert im 
Wesentlichen aus einem negativen Cashflow 
aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe 
von -22.356 Tausend Euro, einem positiven 
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 
(22.822 Tausend Euro) sowie einem nega-
tiven Cashflow aus der Finanzierungs-
tätigkeit in Höhe von -4.353 Tausend Euro. 
Es besteht eine unbefristete Vereinbarung 
mit der Sana Kliniken AG Ismaning zum 
Cash-Pooling mit dem Ziel, die verfügbaren 
Finanzmittel optimal zu nutzen. In diesem 
Zusammenhang wurde der Gesellschaft eine 
interne Kontokorrentlinie in Höhe von 9.500 
Tausend Euro eingeräumt. Guthaben be-
ziehungsweise Inanspruchnahmen im 
Rahmen des Cash-Poolings werden markt-
adäquat verzinst. Die Liquidität der Sana 
Kliniken Düsseldorf GmbH ist durch die 
Teilnahme am Cash-Pooling der Sana 
Kliniken AG jederzeit gesichert. 
Im Jahr 2023 wurde die Budgetvereinbarung 
für das Jahr 2021 vereinbart, deren Um-
setzung im November 2023 erfolgte. Die 
Verhandlungen für das Budgetjahr 2022 und 
2023 sind für April 2024 beziehungsweise 
Oktober 2024 geplant. 
Um die Entwicklung der Sana Kliniken 
Düsseldorf GmbH weiter voranzutreiben, 
belief sich das Investitionsvolumen in 2023 
auf insgesamt 3.372 Tausend Euro. Der 
Fokus lag hierbei im Wesentlichen auf den 
geleisteten Anzahlungen und Anlagen im 
Bau (2.274 Tausend Euro), welche haupt-
sächlich die KHZG-Projekte, die Energie-
offensive sowie Anzahlungen in die Medizin-
technik betreffen. Im Bereich der Einrich-
tungen und Ausstattungen wurden 1.031 
Tausend Euro investiert. 
Die Zugänge in Höhe von 3.372 Tausend 
Euro wurden mit 608 Tausend Euro durch 
Eigenmittel, mit 1.021 Tausend Euro durch 
Pauschale Fördermittel, mit 864 Tausend 
Euro über KHZG-Mittel und mit 879 Tausend 
Euro über Fördermittel der Energieeffizienz-
und Notstromaggregatprogramme veraus-
gabt. 
Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jeder-
zeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflich-
tungen nachzukommen. 
 
Chancen und Risiken
Wesentliche Chancen und Risiken in der 
Reihenfolge der Bedeutung sind: 
Mit der im Jahr 2023 weitergehend konkre-
tisierten Krankenhausreform gehen sowohl 
Chancen als auch Risiken einher. Die Eck-
pfeiler der Krankenhausreform umfassen 
eine leistungsdifferenzierte Krankenhaus-
planung der Länder auf Basis sogenannter 
Leistungsgruppen. Auf Basis dieser sollen 
die Krankenhäuser zukünftig, neben einer 
leistungsabhängigen Vergütung, auch eine

Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 309 
an die Leistungsgruppen gekoppelte Vor-
haltevergütung, die unabhängig von der 
Inanspruchnahme des Hauses gezahlt wird, 
erhalten. 
Durch die damit einhergehende Absenkung 
der bisherigen Fallpauschalen erfolgt zusam-
mengefasst eine neue Verteilung des be-
stehenden und in Summe gleichbleibenden 
Erlösvolumens. Es bestehen (Planungs-) 
Unsicherheiten, sowohl was die Refinan-
zierung der Transformationskosten in Folge 
der Umsetzung der Krankenhausreform 
angeht, als auch, welche Vergütungen den 
Krankenhäusern zukünftig letztlich 
zustehen. 
Neben den fundamentalen Reformansätzen 
bleibt der Trend zur Ambulantisierung 
zusätzlich eine Herausforderung für die 
Kliniken. Mit dem im Jahr 2023 erweiterten 
AOP-Katalog und der geplanten Einführung 
der Hybrid-DRGs zeichnet sich eine weiter-
gehende Verlagerung des bisherigen 
stationären Leistungsspektrums in das 
ambulante Versorgungsgeschehen ab. Die 
dafür notwendige Anpassung von Strukturen 
und die Entwicklung sektorübergreifender 
Versorgungsangebote bietet gleichfalls 
Chancen und Risiken. Insgesamt ist weiter-
gehend von einem rückläufigen stationären 
Fallgeschehen auszugehen, so dass neben 
dem Risiko, kurzfristig nicht auf die geän-
derte Leistungsstruktur reagieren zu 
können, die Chance besteht, perspektivisch 
von der Erweiterung des ambulanten 
Leistungsspektrums zu profitieren. 
Die Anzahl von Cyberangriffen auf Kranken-
häuser und Gesundheitseinrichtungen hat 
weltweit weiterhin zugenommen. Die An-
griffe finden zunehmend technisch komplex 
und hochprofessionell statt. Die Angreifer 
nutzen Schwachstellen in Standard IT-
Komponenten der etablierten Hersteller und 
werden vielfach erst Monate nach dem 
Angriff bei entsprechendem Schadenseintritt 
festgestellt. Unter anderem können erfolg-
reiche Angriffe mit Ransomware zu einem 
Totalverlust des Datenbestandes (Verschlüs-
selung des Datenbestandes), einer damit 
einhergehenden mehrtägigen Betriebsunter-
brechung und zu einer hohen Lösegeld-
forderung führen. Sana hat umfangreiche 
Sicherheitsmaßnahmen getroffen, um 
erfolgreiche Cyberangriffe weitestmöglich 
auszuschießen. 
Vor dem Hintergrund zunehmender Vernet-
zung und Komplexität erhöhen sich auch die 
Ansprüche an umfassende und funktions-
fähige IT-Systeme und die Informations-
sicherheit. Sie sind für einen erfolgreichen 
Patientenbehandlungsprozess, von der Auf-
nahme, über Diagnostik und Behandlung, 
bis zur Entlassung und Dokumentation uner-
lässlich. Die Verabschiedung des Kranken-
hauszukunftsgesetzes (KHZG) und die 
Einrichtung eines Krankenhauszukunftsfonds 
bieten die Chance, zusätzliche Mittel in die 
Digitalisierung und die IT-Sicherheit zu 
investieren, um die steigenden Anfor-
derungen an funktionsfähige IT-Systeme 
und die Informationssicherheit schneller 
voranzutreiben. Gleichzeitig wird es als 
Herausforderung gesehen, die über das 
KHZG bereitgestellten Fördermittel ver-
wendungs- und fristgerecht einzusetzen. 
Bei einem weiterhin latenten Mangel an 
Fachkräften in verschiedensten Berufs-
gruppen führt die Umsetzung der Personal-
bemessung durch die (Pflegepersonal-
Regelung) PPR 2.0 aber auch die Ausglie-
derung der Pflegepersonalkosten bestimmter 
Berufsgruppen aus dem Pflegebudget insbe-
sondere zu einem intensivierten Wettbewerb 
um Pflegefachpersonal. Um dem Risiko des 
Fachkräftemangels und den negativen Aus-
wirkungen auf die Leistungserbringung 
entgegenzuwirken, setzt das Krankenhaus 
den Fokus auf fundierte Ausbildungsange-
bote und ein weitreichendes Programm zur 
Fortbildung und Weiterqualifizierung der 
Mitarbeitenden, die zu einer langfristigen 
Bindung der Mitarbeiter*innen und zur 
Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber 
führen sollen. Flexible, lebensphasen-

Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 
310  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
orientierte Arbeitszeitmodelle sind gängige 
Praxis. 
Aufgrund der zum jetzigen Zeitpunkt nicht 
vorhersehbaren Auswirkungen der Personal-
engpässe primär im Ärztlichen und Pflege-
dienst und der damit verbundene Ausfall der 
Patientenversorgung kann es im Geschäfts-
jahr 2024 zu negativen Auswirkungen der 
abgegebenen Prognose im Bereich des 
Ergebnisses und des Cashflows kommen. 
Mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Lage 
ist weiterhin von einer angespannten Situ-
ation auszugehen. 
Dies betrifft sowohl inflationsbedingte Preis-
steigerungen als auch Lieferengpässe, zum 
Beispiel im Bereich der Arzneimittel. Insbe-
sondere hinsichtlich der hohen Energiepreise 
ist trotz des im Rahmen des Erdgas-Wärme-
Preisbremsegesetzes (EWPG) beschlossenen 
und in Paragraf 26f KHG verankerten und 
aktuell für 2024 noch teilweise geltenden 
Hilfsprogramms nicht von einer vollstän-
digen Refinanzierung der Kostensteige-
rungen, sondern einer weiteren Aufspaltung 
der Erlös-Kosten-Schere auszugehen. 
Darüber hinaus ist die bauliche Situation des 
Sana Klinikums Benrath herausfordernd. Die 
bauliche Situation spiegelt nach wie vor die 
Finanzierungssituation der Bundesländer 
wider, die ihrer Fördererverpflichtung nicht 
in ausreichendem Maße nachkommen. Die 
mangelnde Finanzierung von Investitions-
maßnahmen führt immer häufiger dazu, 
dass Investitionen zeitlich geschoben 
werden. Dies kann zu ungeplanten Sanie-
rungsmaßnahmen führen, die wiederum 
einen Kapazitätsverlust an Betten und OP-
Leistungen mit sich bringen können. So sind 
die nicht geplanten Aufwendungen für diese 
Maßnahmen und die notwendige Eigen-
finanzierung sowie der Erlösausfall Bestand-
teile der Risikobewertungen. 
Als Maßnahmen werden hier proaktiv Aus-
fallkonzepte erstellt, die die notwendigen 
Kapazitäten sicherstellen oder gegebenen-
falls eine kurzfristige Anpassung der Kosten 
ermöglichen. 
Die Sana Kliniken Düsseldorf sollen bis 
spätestens 2026 wieder auf einen operativ 
tragfähigen Kurs gebracht und damit in die 
Lage versetzt werden, die Liquiditätsflüsse 
aus dem operativen Geschäft aus eigener 
Kraft zu tragen. In den nachfolgenden 
Jahren soll das operative Geschäft so aus-
gestaltet werden, dass auch die Zahlungs-
fähigkeit des Kapitaldienstes und die Inves-
titionsfähigkeit wiedererlangt werden 
können. Dieses übergreifende Ziel soll durch 
die Realisierung der vorhandenen Chancen 
und der Risikoreduzierung erreicht werden: 
 Im Rahmen der aktuell laufenden 
Krankenhausplanung NRW sind alle 
relevanten beantragten Leistungs-
gruppen positiv beschieden worden. 
So ist eine Fortsetzung der Strategie-
fokussierung unter Beibehaltung des 
Leistungsportfolios über beide Stand-
orte gesichert. 
 Seit dem Jahr 2023 ist es zu einer 
Mehrheitsbeteiligung der Sana 
Kliniken AG an der Med 360 Grad 
gekommen. Durch diese Fusion 
entsteht eine große Chance im 
Rahmen der Verzahnung des 
ambulant/ stationären Sektors. 
 Initiierung einer intensiven medialen 
Kampagne und eines Ausbildungs-
programms zur Gewinnung und Er-
haltung von pflegerischen Fach-
kräften (lokal/Ausland) zur Wieder-
eröffnung vorläufig geschlossener 
Bettenkapazitäten. Zusätzliche Loka-
lisierung der Krankenpflegeaus-
bildung am Standort in Gerresheim 
mit einer Verdopplung der Ausbil-
dungsplätze. 
 
Ein wesentliches Ziel ist die Er-
reichung des Minimalkostenniveaus 
in den Fachabteilungen, bei denen 
Personal- und Materialaufwand sowie 
Leistung erheblich divergieren. In 
wachstumsintensiven Bereichen kann

Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 311 
von dieser Vorgabe abgewichen 
werden. In allen anderen Bereichen 
werden Personalaufwendungen 
konsequent angepasst. Unter den 
Umständen der Inflationswirkung 
sowie der zu erwartenden überdurch-
schnittlichen Tarifsteigerungen ist 
eine der Leistungsentwicklung ent-
sprechende Einsteuerung heraus-
fordernd. 
 In der aktuellen Aufstellung ist eine 
effiziente und kostenbewusste 
Leistungserbringung nicht möglich. 
Die Vielzahl an Fachabteilungen und der 
unverhältnismäßig hohe Qualifikationsgrad, 
insbesondere im Ärztlichen Dienst, führen – 
trotz Mindestbesetzung – in vielen Situa-
tionen zu einer unwirtschaftlichen Kosten-
situation. Daher werden sich beide Stand-
orte kritisch mit Struktur- und Organi-
sationsform auseinandersetzen. Gleiches gilt 
für die Fragmentierung im medizinisch-
technischen Dienst und im Funktionsdienst; 
auch hier ist eine Konsolidierung 
unausweichlich. 
Bestandsgefährdende Risiken sind nicht 
bekannt. 
 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Thomas Lemke Sana Kliniken AG 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Olaf Lehne Sana Kliniken AG 
 
Mitglied 
Christian Engler Sana Kliniken AG 
Frank Neugebauer  
Hubert Parys Sana Kliniken 
Düsseldorf GmbH 
Susanne Quast  
Ratsherr Andreas Paul Stieber Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Sabine Wisniewski Sana Kliniken AG 
Beigeordneter Christian Zaum Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Beirat 
Vorsitz 
Ratsfrau Angelika Penack-Bielor Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsfrau Dr. Christine Rachner  
 
Mitglied 
Prof. Dr. Christoph Andree Sana Kliniken AG 
Prof. Dr. Herbert Koch Sana Kliniken AG

Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 
312  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Ratsherr Dr. Gottfried Panhaus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dr. Günter Pietreck Sana Kliniken AG 
Prof. Dr. Thomas Schneider Sana Kliniken AG 
Ratsherr Uwe Warnecke Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Michael Weckmann  
Beigeordneter Christian Zaum Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Michael Weckmann  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 9 Mitgliedern 2 Frauen an (Frauenanteil 22,2 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Sana Medizinisches Versorgungszentrum Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 313 
Sana Medizinisches Versorgungszentrum Düsseldorf 
GmbH
 
Firmensitz 
Gräulinger Straße 120 
40625 Düsseldorf  
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Betrieb medizinischer 
Versorgungszentren in Düsseldorf im Sinne 
von Paragraf 95 Abs. 1 SGB V als 
Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, wobei die 
Gesellschaft ausschließlich und unmittelbar 
gemeinnützige Zwecke im Sinne des 
Abschnitts "steuerbegünstigte" Zwecke der 
Abgabenordnung und nicht in erster Linie 
eigenwirtschaftliche Zwecke verfolgt, sondern 
selbstlos tätig ist. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 50.000,00 EUR  
Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 50.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 92  -26  118 119 
Umlaufvermögen 275  1  274 593 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter 
Fehlbetrag 748  600  148 - 
Summe AKTIVA 1.114  575  539 713

Sana Medizinisches Versorgungszentrum Düsseldorf GmbH 
314  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 0  0  0 274 
Gezeichnetes Kapital 50  0  50 50 
Kapitalrücklage 280  0  280 280 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -478  -422  -56 -91 
Jahresergebnis -600  -178  -422 35 
Nicht gedeckter Fehlbetrag 748  600  148 - 
Rückstellungen 32  -4  36 29 
Verbindlichkeiten 1.083  579  503 410 
Summe PASSIVA 1.114  575  539 713 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 498  -165  663  702 
Sonstige betriebliche Erträge 100  95  6  490 
Materialaufwand 42  -3  46  13 
Personalaufwand 901  59  841  896 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 203  32  171  136 
Abschreibungen 29  -2  31  109 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23  21  1  2 
Ergebnis nach Steuern -600  -178  -422 35 
Jahresergebnis -600  -178  -422 35 
 
Kennzahlen (Personal) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Mitarbeiteranzahl 16 -1 17 17 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Matthias Ferber

Connected Mobility Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 315 
Connected Mobility Düsseldorf GmbH
 
Firmensitz 
Carlsplatz 18 
40213 Düsseldorf 
Telefon: 0211 542 517 50 
info@cmd.nrw 
www.cmd.nrw 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Tätigkeiten der Gesellschaft sollen der 
Verwirklichung eines effizienten und 
emissionsarmen Mobilitätsangebotes in 
Düsseldorf dienen, um einen wesentlichen 
Beitrag für die Düsseldorfer Verkehrswende 
zu leisten. Sie soll sich mit der Koordinierung 
verschiedener Mobilitätsformen, - konzepte 
und -angebote befassen. Hierzu zählt zum 
Beispiel die Bereitstellung von physischer und 
digitaler Infrastruktur zur besseren 
Vernetzung verschiedener Mobilitätsanbieter 
und -formen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 25.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 1.638  280  1.358 474 
Sachanlagen 1.449  249  1.200 473 
Umlaufvermögen 1.479  206  1.273 510 
Vorräte 4  -31  35 - 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.077  739  338 152 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 398  -502  900 358 
Summe AKTIVA 3.124  493  2.631 983

Connected Mobility Düsseldorf GmbH 
316  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 1.320  556  764 718 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 739  47  693 156 
Jahresergebnis 556  509  47 537 
Sonderposten 1.016  362  653 88 
Rückstellungen 131  16  115 66 
Verbindlichkeiten 653  -446  1.099 112 
Summe PASSIVA 3.124  493  2.631 983 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 1.194  813  380  - 
Sonstige betriebliche Erträge 3.824  1.726  2.098  1.540 
Materialaufwand 2.321  1.498  824  - 
Personalaufwand 1.329  356  973  563 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 604  82  522  432 
Abschreibungen 207  94  113  9 
Ergebnis nach Steuern 556  509  47 537 
Jahresergebnis 556  509  47 537 
 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 958 Forderungen 
 20 Verbindlichkeiten 
 4.486 Erträge 
 99 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 100 Erträge

Connected Mobility Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 317 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 42,3 13,2 29,0 73,0 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 42,1 36,0 6,1 74,8 
Anlagendeckung (in %) 80,6 24,3 56,3 151,4 
Verschuldungsgrad (in %) 59,7 -99,1 158,8 24,8 
Umsatzrentabilität (in %) 46,6 34,3 12,3 - 
Mitarbeiteranzahl 16 2 14 9 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Gesellschaft finanziert sich durch einen 
Zuschuss der Gesellschafterin· Landeshaupt-
stadt Düsseldorf. Durch den im Gesell-
schaftsverhältnis begründeten Zuschuss soll 
die Gesellschaft in die Lage versetzt werden, 
sich in Erfüllung ihres Gesellschaftszwecks 
zu betätigen. Darüber hinaus werden 
öffentliche Fördergelder für den Bau der 
Mobilitäts-Hubs beantragt. 
Die Gesellschaft erwirtschaftete im 
Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 
555.824,07 Euro. 
Das Eigenkapital beträgt entsprechend zum 
Jahresende 1.320.176,34 Euro. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 
beträgt 3.124.481,33 Euro, die sich auf der 
Aktivseite aus Anlagevermögen in Höhe von 
1.637.841,88 Euro, flüssigen Mitteln in Höhe 
von 397.916,18 Euro, sonstigen Vermögens-
gegenständen in Höhe von 102.893,99 Euro, 
Forderungen aus Lieferung und Leistung in 
Höhe von 974.169,12 Euro, Vorräten in 
Höhe von 3.791,02 Euro sowie einem 
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in 
Höhe von 7.869,14 Euro zusammensetzt. 
Auf der Passivseite stehen dem Eigenkapital 
in Höhe von 1.320.176,34 Euro ein Sonder-
posten für Investitionen in das 
Anlagevermögen in Höhe von 1.015.591,83 
Euro, sonstige Rückstellungen in Höhe von 
131.128,00 Euro, Verbindlichkeiten in Höhe 
von 653.327,72 Euro sowie einem passiven 
Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 
4.257,44 Euro gegenüber. 
Die Gesellschaft verfügt am 31. Dezember 
2023 über liquide Mittel in Höhe von 
397.916,18 Euro. Durch den von der 
Gesellschafterin gewährten Zuschuss war 
die Liquidität während des gesamten 
Geschäftsjahres gesichert. 
 
Chancen und Risiken
Die Verkehrswende in Düsseldorf gewinnt 
immer mehr an Bedeutung. Diese Entwick-
lung wird durch die stetig steigende Nutzung 
der Produkte wie der FahrradStation und 
dem LastenradAutomaten unterstrichen, 
deren Auslastung im Vergleich zum Vorjahr 
deutlich gestiegen sind. Zudem zeigten auch 
die interaktiv gestalteten Bürgerbeteili-
gungen großes Interesse und verdeutlichten 
die Wichtigkeit der zur Verfügungstellung 
alternativer Mobilitätsangebote. An insge-
samt 18 Standorten, an denen von 2024 bis

Connected Mobility Düsseldorf GmbH 
318  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
2026 neue Mobilitätsstationen entstehen 
sollen, wurden Informationsstellen mit 
einem QR-Code aufgestellt, die bei Verwen-
dung zu Bedarfsabfragen für die zukünftigen 
MobilitätStationen führten. Auf diese Weise 
äußerten knapp 4.000 Menschen ihre 
Bedürfnisse und Interessen, die Teil der 
zukünftigen Umsetzung werden. 
Das Aufgabenspektrum der Gesellschaft wird 
sich in den Folgejahren weiter vergrößern. 
Neben dem Stadtradsystem, welches 
politisch bereits beschlossen wurde und 
2025 umgesetzt wird, befasst sich die 
Gesellschaft derzeit intensiv· mit dem 
Thema SmartParking. Auf diese Weise sollen 
ungenutzte Flächen und ungenutzte Park-
plätze, wie bspw. zeitweise brachliegende 
Flächen oder leerstehende Supermarkt-
Parkplätze in der Nacht zukünftig als 
öffentliche Parkplätze dienen und den 
Parkdruck in der Stadt somit deutlich 
reduzieren. Durch das Erheben von Ge-
bühren verspricht sich die Gesellschaft 
darüber hinaus zusätzliche Einnahmen. 
Daneben befasst sich die CMD derzeit 
intensiv mit der Planung von insgesamt vier 
großen Fahrradparkhäusern. 
Der Erfolg des Smart-Parking-Projektes ist 
außerdem von der politischen Entscheidung 
über die Erhöhung von Anwohnerpark-
gebühren abhängig. Auf diese Entscheidung 
hat die CMD keinen Einfluss. 
Wegen des anhaltenden Krieges in der 
Ukraine und der noch immer hohen Infla-
tion, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, 
kann es weiterhin zu Lieferengpässen und 
Preissteigerungen kommen, welche die 
laufenden und bevorstehenden Projekte 
sowohl finanziell als auch zeitlich weiterhin 
beeinträchtigen können. Aufgrund der 
zuletzt veröffentlichten Inflationsdaten lässt 
sich allerdings eine abschwächende Infla-
tionsrate erkennen, weshalb die Einhaltung 
des auf gestellten Wirtschaftsplanes als sehr 
wahrscheinlich eingeschätzt wird. Dennoch 
sollte die kritische Lage im Ukraine-Krieg 
und das Eskalations-Potenzial mit seinen 
politischen und wirtschaftlichen Auswir-
kungen nicht unterschätzt werden. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Beigeordneter Jochen Kral Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsfrau Mirja Cordes Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Andreas Auler Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Chris Demmer Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Lukas Fix Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Mark Schenk Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Connected Mobility Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 319 
Ratsherr Dr. Andreas Schröder Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Martin Volkenrath Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Rolf Neumann  
Dr. David Rüdiger  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 8 Mitgliedern 1 Frauen an (Frauenanteil 12,5 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Tonhalle Düsseldorf gGmbH 
320  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Tonhalle Düsseldorf gGmbH
 
Firmensitz 
Ehrenhof 1 
40479 Düsseldorf 
Telefon: 0211 - 91 387 521 
www.tonhalle.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb der 
Tonhalle am Ehrenhof in Düsseldorf. Zweck 
der Gesellschaft ist die Förderung von Kunst 
und Kultur mittels Belebung und Erweiterung 
der Düsseldorfer Kulturlandschaft durch den 
Betrieb der Tonhalle am Ehrenhof. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 22.500,00 EUR 90,00 % 
Gesellschaft der Freunde und Förderer der Tonhalle 
Düsseldorf e.V. 2.500,00 EUR 10,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2022/23  Veränderung  2021/22 2020/21 
   
Anlagevermögen 780  -39  819 909 
Immaterielle Vermögensgegenstände 3  -2  5 7 
Sachanlagen 778  -37  814 902 
Umlaufvermögen 3.875  1.034  2.841 3.539 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 299  -1.958  2.257 2.695 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 3.575  2.991  584 844 
Rechnungsabgrenzungsposten 91  4  87 83 
Summe AKTIVA 4.747  999  3.748 4.531

Tonhalle Düsseldorf gGmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 321 
Passiva 
in TEUR 
2022/23  Veränderung  2021/22 2020/21 
    
Eigenkapital 1.863  354  1.509 1.966 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Kapitalrücklage 539  0  539 539 
Gewinnrücklagen 946  -231  1.177 1.177 
Jahresergebnis 354  811  -457 -136 
Rückstellungen 856  243  612 706 
Verbindlichkeiten 1.873  409  1.464 1.727 
Rechnungsabgrenzungsposten 155  -7  162 133 
Summe PASSIVA 4.747  999  3.748 4.531 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2022/23  Veränderung  2021/22 2020/21 
    
Umsatzerlöse 3.658  1.140  2.518  409 
Sonstige betriebliche Erträge 5.577  -4  5.581  5.671 
Materialaufwand 2.237  -74  2.310  1.366 
Personalaufwand 3.558  692  2.866  2.424 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.927  -147  3.075  2.215 
Abschreibungen 152  -135  287  211 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 7  -9  17  - 
Ergebnis nach Steuern 354  811  -457 -136 
Jahresergebnis 354  811  -457 -136 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 34 Verbindlichkeiten 
 6.113 Erträge 
 974 Aufwendungen 
Stadtwerke Düsseldorf AG 412 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 2022/23 Veränderung 2021/22 2020/21 
Eigenkapitalquote (in %) 39,3 -1,0 40,3 43,4 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 19,0 49,3 -30,3 -6,9 
Umsatzrentabilität (in %) 9,7 27,8 -18,1 -33,1 
Mitarbeiteranzahl 186 13 173 164 
Veranstaltungen (gesamt) 270 13 257 104 
Besucherzahlen (gesamt) 224.004 103.528 120.476 16.812 
Platzauslastung (gesamt) (in %) 79,0 19,0 60,0 73,0

Tonhalle Düsseldorf gGmbH 
322  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Der Gesamtleistung von 9.235 Tausend Euro 
stehen betriebliche Aufwendungen in Höhe 
von 8.874 Tausend Euro gegenüber, sodass 
sich ein Jahresüberschuss unter Berücksich-
tigung von Steueraufwendungen von 354 
Tausend Euro ergibt. 
Die eigenen Erlöse aus Umsatztätigkeit 
lagen im Geschäftsjahr 2022/2023 bei 39,6 
Prozent der Gesamtleistung. Neben den Ein-
nahmen aus den Verkaufserlösen für eigene 
Veranstaltungen trägt der wirtschaftliche 
Geschäftsbetrieb durch die Vermietung der 
Veranstaltungsräume und die Vermittlung 
von veranstaltungsbezogenen Lieferanten 
und Dienstleistern für Gastveranstaltungen 
wesentlich zu den Eigeneinnahmen bei. 
Fünf Gastveranstaltungen wurden – gemäß 
der von der Verpächterin im Pachtvertrag 
festgelegten Optionen zur mietfreien Eigen-
nutzung der Tonhalle sowie entsprechender 
Beschlüsse des städtischen Kulturausschus-
ses – nicht zur ortsüblichen Miete berechnet. 
Daraus ergaben sich im Geschäftsjahr 
2022/2023 Mindereinnahmen in Höhe von 
rund 35 Tausend Euro bezogen auf die sonst 
geltenden ortsüblichen Vermietungspreise. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich von 3.748 Tau-
send Euro auf 4.746 Tausend Euro erhöht. 
Durch das positive Jahresergebnis ist die 
Eigenkapitalquote von 39,3 Prozent gegen-
über von 40,3 Prozent (Vorjahr) auf etwa 
vergleichbarem Niveau. 
Der Cash flow aus der laufenden Tätigkeit 
zeigt sich gegenüber Vorjahr stark verändert 
und hat sich deutlich in den positiven Be-
reich bewegt. Über dem Niveau des Vor-
jahres landet auch der Cash flow aus der 
Investitionstätigkeit, wenn auch noch im 
negativen Bereich. Der Cash flow aus Finan-
zierungstätigkeit hingegen liegt weiterhin 
unverändert bei 0 Euro. 
Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode 
hat sich durch die insgesamt positive Ver-
änderung der Finanzmittel auf zwischen-
zeitlich 3.575 Tausend Euro erhöht und 
besteht weiterhin aus liquiden Mitteln 
(Bankguthaben und Kassenvermögen). 
 
Chancen und Risiken
Die Tonhalle Düsseldorf gGmbH wird von 
vier wesentlichen Größen beeinflusst: 
• der Entwicklung der Personalkosten 
(fremdabhängig von den Tarifsteigerungen 
des öffentlichen Dienstes) 
• den Eintritts- und Mieteinnahmen 
• den Zuschüssen der Landeshauptstadt 
Düsseldorf und den Zuwendungen des 
Freundeskreises sowie 
• Drittmitteln in Form von Zuwendungen 
von Stiftungen, des Landes und des Bundes, 
Spenden und Sponsoring 
Der naturgemäß größte Kostenblock ist das 
Personal. Um den komplexen und personal-
intensiven Veranstaltungsbetrieb sicher 
aufrecht zu erhalten, wurden inzwischen fast 
alle Stellen besetzt. Stärkere Belastungen 
wie Krankheitsfälle und verbreitete Mehr-
arbeit und Überstunden verursachen 
zusätzliche Kosten und Ausfallrisiken. 
Die Einnahmen aus Kartenverkauf und Ver-
mietung unterliegen den bekannten Effek-
ten. Zuversichtlich stimmt die zuletzt wieder 
positive Entwicklung der Abonnements, die 
zum Stichtag nahezu wieder auf den Stand

Tonhalle Düsseldorf gGmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 323 
vor Corona gesteigert werden konnten. Die 
Situation der Privatveranstalter ist bis Mitte 
des Kalenderjahres 2023 noch durch die 
Wirtschaftlichkeitshilfen verbessert. Ob das 
Vermietungsgeschäft dadurch nachhaltig 
stabilisiert oder nur vorübergehend auf-
rechterhalten werden konnte, wird sich erst 
im nächsten Geschäftsjahr zeigen. 
Die Zuschüsse der Landeshauptstadt Düssel-
dorf sowie die Zuwendungen der Gesell-
schaft der Freunde und Förderer der Ton-
halle Düsseldorf gGmbH bleiben für den 
Erhalt des Betriebs und die Umsetzung der 
satzungsmäßigen Ziele essenziell. 
Die Drittmittelakquise bei öffentlich-recht-
lichen Stiftungen und Privatpersonen, Zu-
schüsse durch den Bund sowie das Spon-
soring haben bedeutende Beiträge hervor-
bringen können, sind allerdings in Folge der 
wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie 
sowie der allgemein unsicheren Wirtschafts-
lage weiter gefährdet. 
Die gemeinnützige Gesellschaft verfügt über 
folgendes Risikomanagement: 
• Mit der Buchhaltung des externen Steuer-
büros geht ein zeitnahes Controlling einher 
(betriebswirtschaftliche Auswertung). 
Rechnungswesen und Geschäftsführung sind 
hierzu im regelmäßigen Austausch. Verän-
derungen bei kalkulierten Projekten werden 
dokumentiert, notwendige Anpassungen und 
Verschiebungen werden frühzeitig bearbeitet 
und deren Auswirkungen prognostiziert. 
• Aufträge, Bestellungen und Engagements 
werden nur bei vorhandenen Budgets 
genehmigt. Investitionen und planbare 
Instandhaltungsarbeiten werden erst zum 
Ende des Geschäftsjahres auf Grundlage 
einer verlässlichen Ergebnisprognose 
geprüft. 
• Der Vertrieb (Kartenverkauf) und die 
Debitorenbuchhaltung (Mietgeschäft) prüfen 
den Eingang aller Geldforderungen und 
leiten sonst schriftliche und gegebenenfalls 
auch gerichtliche Mahnverfahren ein. 
• Die Einnahmen- und Besucherzahlen 
werden monatlich sowie im Rahmen der 
Quartalsberichterstattung und 
Hochrechnung den Plandaten aus dem 
Wirtschaftsplan sowie den Vorjahreszahlen 
im gleichen Zeitraum gegenübergestellt. 
• Die Ausgaben der einzelnen Bereiche 
werden regelmäßig überprüft. Hierzu werden 
die tatsächlichen Ist-Werte aus der 
Buchführung den geplanten und 
genehmigten Budgetgrößen 
gegenübergestellt und gleichzeitig ermittelt, 
in welcher Höhe noch Mittel zur Verfügung 
stehen. 
• Abweichungen werden umgehend mit den 
Budgetverantwortlichen besprochen, um 
Maßnahmen zu treffen, die der 
Budgeteinhaltung und Ergebnissteuerung 
dienen.

Tonhalle Düsseldorf gGmbH 
324  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Prof. Dr. Jochen Lüdicke Gesellschaft der 
Freunde und Förderer 
der Tonhalle Düsseldorf 
e.V. 
 
Mitglied 
Christine Brinkmann Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Ulf Montanus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Dr. Frederike Möller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Marcus Münter Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Markus Raub Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dr. Andreas Schröder Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
geborenes Mitglied 
Beigeordnete Miriam Koch Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Stadtkämmerin Dorothée Schneider Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Michael Becker  
Torger Nelson (bis 30.07.2023)  
Burkhard Scheuer (ab 01.08.2023)  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 10 Mitgliedern 4 Frauen an (Frauenanteil 40,0 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 325 
Kunsthalle Düsseldorf gGmbH
 
Firmensitz 
Grabbeplatz 4 
40213 Düsseldorf 
Telefon: 0211 89-96263 
mail@kunsthalle-duesseldorf.de 
www.kunsthalle-duesseldorf.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung 
der Kunst durch die Übernahme des Betriebes 
der bisher von der Stadt betriebenen Kunst-
halle Düsseldorf als Ausstellungsort für natio-
nale und internationale Kunst. 
Der Zweck wird insbesondere dadurch ver-
wirklicht, dass für den Kunstverein Räum-
lichkeiten zur Veranstaltung eigenen Pro-
jekten n eigener finanzieller und inhaltlicher 
Verantwortung vorgehalten werden und 
Kunstverein und Kunsthalle gGmbH jeweils 
autonome Ausstellungen und Veranstaltungen 
zur nationalen und internationalen Gegen-
wartskunst durchführen und einer breiten 
Öffentlichkeit zugänglich machen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 100.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 64.900,00 EUR 64,90 % 
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen 25.100,00 EUR 25,10 % 
Stadtsparkasse Düsseldorf 10.000,00 EUR 10,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 
326  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 45  -24  69 88 
Immaterielle Vermögensgegenstände 9  -2  12 14 
Sachanlagen 36  -21  57 74 
Umlaufvermögen 865  57  808 1.151 
Vorräte 16  -20  36 30 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 64  -8  72 13 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 785  85  700 1.108 
Rechnungsabgrenzungsposten 34  -23  57 140 
Summe AKTIVA 944  11  933 1.379 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 477  -89  566 639 
Gezeichnetes Kapital 85  0  85 85 
Bilanzergebnis 392  -89  481 554 
Sonderposten 45  -24  69 88 
Rückstellungen 292  141  150 544 
Verbindlichkeiten 122  -24  146 82 
Rechnungsabgrenzungsposten 8  6  3 25 
Summe PASSIVA 944  11  933 1.379

Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 327 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 622  79  543  581 
Erträge aus Zuwendungen 2.681  394  2.288  2.455 
Sonstige betriebliche Erträge 41  -80  121  41 
Materialaufwand 891  -47  939  896 
Personalaufwand 1.516  290  1.226  1.154 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.005  178  827  905 
Abschreibungen 27  -7  34  36 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6  6  -  - 
Ergebnis nach Steuern -89  -15  -74 86 
Jahresergebnis -89  -15  -74 86 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag VJ 481  -74  554  469 
Bilanzergebnis 392  -89  481 554 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 2.510 Erträge 
 196 Aufwendungen 
Stadtwerke Düsseldorf AG 271 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 50,5 -10,1 60,6 46,4 
Eigenkapitalrentabilität (in %) -18,6 -5,6 -13,0 13,4 
Umsatzrentabilität (in %) -14,3 -0,7 -13,6 14,8 
Mitarbeiteranzahl 24 0 24 25 
Anzahl Ausstellungen 8 0 8 8 
Anzahl Besucher KIT 38.452 10.026 28.426 9.044 
Anzahl Besucher Kunsthalle 48.284 13.891 34.393 15.977 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat im 
Zuge der Eingliederung der Beschäftigten in 
den TVöD zum 1. Januar des Geschäfts-
jahres und der Erweiterung des Stellen-
planes den Betriebskostenzuschuss an die 
Gesellschaft von 1.975.200 Euro auf 
2.500.500 Euro angehoben. 
Aus dem Betriebskostenzuschuss standen 
der Kunsthalle 1.643.000 Euro und dem KIT

Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 
328  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
857.500 Euro zur Verfügung. Die Wirt-
schaftspläne wurden aufgrund von defi-
zitären Ausstellungsbudgets mit Fehlbe-
trägen von 10.500 Euro bei KIT und 38.500 
Euro bei der Kunsthalle verabschiedet. 
Die Kunsthalle vereinnahmte rund 360.000 
Euro aus der Vermietung und Verpachtung 
von Tiefgarage, Salon des Amateurs und 
Kom(m)ödchen. 
Ein nicht unerheblicher Teil des Ausstel-
lungsbudgets konnte von KIT und Kunsthalle 
selbst generiert werden. So standen der 
Gesellschaft neben dem Ausstellungsbudget 
aus dem städtischen Zuschuss weitere 
202.000 Euro zur Verfügung, 102.500 Euro 
für KIT und 99.500 Euro für die Kunsthalle. 
Die Drittmittel setzten sich wie folgt 
zusammen: 
Kunsthalle 
Der Ständige Partner Stadtwerke Düsseldorf 
unterstützte die Kunsthalle auch 2023 
wieder mit 35.000 Euro (davon 5.000 Euro 
als Kompensation für die entgangenen Ein-
nahmen an den eintrittsfreien Familien-
sonntagen). 
Die Ausstellung zu Peter Piller sowie das 
hierzu konzipierte Begleitprogramm erhielt 
vom Land NRW eine Förderung von 40.000 
Euro. Ein anonymer Spender unterstützte 
das Projekt mit 3.000 Euro. 
Für „Die unhintergehbare Verflechtung aller 
Leben“ wurden alle Förderanträge negativ 
beschieden. 
Jedoch übernahmen Galerien anteilig die 
Transportkosten. Darüber hinaus unter-
stützte die Galerie Pilar Corrias die Ausstel-
lung mit 5.000 Euro. 
Die Buchmesse Between Books stieß auf ein 
so großes Interesse, dass die Einnahmen 
über die Standmieten einen Großteil der 
Kosten deckten. Ein Sponsoring über 1.750 
Euro trug ebenfalls zur Finanzierung bei. 
Mit je 5.000 Euro unterstützten die Kunst- 
und Kulturstiftung der Stadtsparkasse 
Düsseldorf und die Sparkassen-Kultur-
stiftung Rheinland das Projekt IM FOYER: 
Matthias Wollgast. 
Durch eine zusätzliche städtische Förderung 
in Höhe von 10.000 Euro konnten die 
Träger*innen des Förderpreises der Landes-
hauptstadt Düsseldorf Bildende Kunst 2020 
an zwei Wochenenden im Oktober und 
November ihre performativen Arbeiten 
präsentieren. 
Mit 15.800 Euro beteiligte sich die Studien-
stiftung des deutschen Volkes an der jahres-
übergreifenden Ausstellung zum Karl 
Schmidt-Rottluff Stipendium, wovon 5.800 
Euro ins laufende Geschäftsjahr abgegrenzt 
wurden. 
KIT 
Die Stiftung der Sparda-Bank West, als 
langjähriger Partner, unterstützte auch in 
2023 das Programm im KIT mit 35.000 
Euro. 
Die DZ BANK bezuschusste die Ausstellung 
RAW mit 30.000 Euro. 
Die Landeshauptstadt Düsseldorf förderte 
das Projekt Was mit Kunst!? mit 10.000 
Euro, die VAN MEETEREN STIFTUNG mit 
3.000 Euro. 
Das Kulturamt der Landeshauptstadt 
Düsseldorf unterstützte zudem die Installa-
tion Klangraum mit dem Kooperations-
partner Achim Spyra, dem Betreiber des 
KIT-Café und Zahlungsempfänger, mit 4.000 
Euro. Weitere 3.700 Euro steuerte das Tele-
kommunikationsunternehmen Sipgate bei. 
Für die Ausstellung 13 Morgen konnten 
12.000 Euro von der Kunststiftung NRW 
sowie je 4.000 Euro von der Kunst- und 
Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf 
und der Sparkassen-Kulturstiftung Rhein-
land generiert werden. Den Katalog bezu-
schusste Sipgate mit 1.000 Euro.

Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 329 
In dem städtischen Zuschuss war eine 
Energiekostensteigerung von 80 Prozent im 
Vergleich zum Vorjahr einkalkuliert. 
Dennoch avisiert eine zum Zeitpunkt der 
Erstellung des Berichtes vorliegende Teil-
abrechnung eine Überschreitung des An-
satzes der Gesamtbetriebskosten der 
Kunsthalle um circa 111.000 Euro. Eine 
entsprechende Rückstellung wurde gebildet 
und erhöhte den Jahresfehlbetrag bei der 
Kunsthalle auf 156.985,21 Euro. Im KIT 
wiederum führten nicht benötigte Mittel für 
Energie zu einem Jahresüberschuss von 
68.170,56 Euro. 
Das Wirtschaftsjahr der Gesellschaft schloss 
infolgedessen mit einem Fehlbetrag von 
88.814,65 Euro ab. 
Der Bilanzgewinn der Gesellschaft zum 31. 
Dezember 2023 beträgt 391.800,51 Euro. 
 
Chancen und Risiken
Der Betriebskostenzuschuss für das laufende 
Geschäftsjahr berücksichtigt sowohl die 
Mehrkosten durch die Eingruppierung der 
Mitarbeitenden in den TVöD als auch 
erhöhte Energiekosten. 
Mit dieser weiteren finanziellen Aufstockung 
bleibt auch für 2024 und 2025 eine quali-
tativ hochwertige Ausstellungstätigkeit ge-
sichert, sofern keine außer- oder überplan-
mäßigen Kosten durch höhere Gewalt 
anfallen. 
Das Gebäude der Kunsthalle soll ab Ende 
2025 umfassend saniert werden. Welcher 
Bedarf für das komplex geplante Interims-
programm der Kunsthalle während der 
Sanierungsmaßnahme entstehen wird, ist 
derzeit noch nicht abzusehen. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Ratsherr Dr. Alexander Fils Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Georg Kulenkampff Kunstverein für die 
Rheinlande und 
Westfalen 
 
Mitglied 
Michael Cosar Kunsthalle Düsseldorf 
gGmbH 
Rudolf Dahmen Kunstverein für die 
Rheinlande und 
Westfalen

Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 
330  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stefan Drzisga Stadtsparkasse 
Düsseldorf 
Prof. Donatella Fioretti (ab 04.12.2023) Kunstakadademie 
Düsseldorf 
Bürgermeisterin Clara Gerlach Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Gabriele Horndasch Kunsthalle Düsseldorf 
gGmbH 
Ratsfrau Dominique Mirus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Cornelia Mohrs Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Stadtkämmerin Dorothée Schneider Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Renate Ulrich Kunstverein für die 
Rheinlande und 
Westfalen 
 
geborenes Mitglied 
Beigeordnete Miriam Koch Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Kathrin Bentele  
Ariane Berger  
Dr. Gregor Jansen  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 13 Mitgliedern 8 Frauen an (Frauenanteil 61,5 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent erreicht/überschritten.

Neue Schauspiel - Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 331 
Neue Schauspiel - Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung
 
Firmensitz 
Gustaf-Gründgens-Platz 1 
40211 Düsseldorf 
Telefon: 0211 85230 
info@duesseldorfer-
schauspielhaus.de 
www.dhaus.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb 
eines Schauspielhauses zur Förderung der 
den Gesellschaftern obliegenden kulturellen 
Aufgaben. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 12.500,00 EUR 50,00 % 
Land Nordrhein-Westfalen 12.500,00 EUR 50,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2022/23  Veränderung  2021/22 2020/21 
    
Anlagevermögen 5.575  -945  6.521 7.632 
Immaterielle Vermögensgegenstände 88  -45  133 166 
Sachanlagen 5.487  -901  6.388 7.466 
Umlaufvermögen 7.424  -433  7.857 8.590 
Vorräte 825  277  548 405 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 2.056  271  1.785 4.982 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 4.543  -981  5.523 3.202 
Rechnungsabgrenzungsposten 126  40  86 46 
Summe AKTIVA 13.125  -1.338  14.463 16.268

Neue Schauspiel - Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
332  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2022/23  Veränderung  2021/22 2020/21 
   
Eigenkapital 26  0  26 26 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Kapitalrücklage 5.286  0  5.286 5.286 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -5.285  0  -5.285 -5.285 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
Sonderposten 5.548  -904  6.452 7.673 
Rückstellungen 4.433  471  3.962 3.602 
Verbindlichkeiten 2.923  167  2.756 3.679 
Summe PASSIVA 13.125  -1.338  14.463 16.268 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2022/23  Veränderung  2021/22 2020/21 
   
Umsatzerlöse 3.896  433  3.463  769 
Bestandsveränderungen 284  172  112  -107 
Sonstige betriebliche Erträge 33.090  1.678  31.412  35.868 
Materialaufwand 1.990  224  1.766  3.321 
Personalaufwand 25.606  1.586  24.021  21.694 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.090  357  7.733  10.116 
Abschreibungen 1.560  115  1.446  1.374 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4  1  4  7 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 6  -6  11  5 
Ergebnis nach Steuern 13  7  6 16 
Sonstige Steuern 13  7  6  16 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 1.037 Forderungen 
 140 Verbindlichkeiten 
 15.683 Erträge 
 1.442 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 12 Forderungen 
 152 Aufwendungen

Neue Schauspiel - Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 333 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 2022/23 Veränderung 2021/22 2020/21 
Eigenkapitalquote (in %) 0,2 0,0 0,2 0,2 
Anlagendeckung (in %) 0,5 0,1 0,4 0,3 
Mitarbeiteranzahl 391 -17 408 398 
Anzahl Vorstellungen 821 115 706 137 
Anzahl der Besucher 207.847 71.254 136.593 14.929 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Das Düsseldorfer Schauspielhaus hat im 
aktuellen Geschäftsjahr Erträge von insge-
samt 37.264 Tausend Euro erwirtschaftet 
(einschließlich des an die Gesellschafter 
abzuführenden Ertragsüberschuss von 279 
Tausend Euro). 
Im Vorjahresvergleich ist sowohl ein Anstieg 
der Umsatzerlöse als auch der sonstigen 
betrieblichen Erträge zu verzeichnen. Im 
Anstieg der Umsatzerlöse spiegelt sich vor 
allem die erfolgreiche Spielplangestaltung 
wider. Zu beachten ist aber auch, dass das 
Vorjahr noch durch die Corona-Pandemie 
geprägt war. 
Der Anstieg der in den sonstigen betrieb-
lichen Erträgen enthalten Zuwendungen der 
Gesellschafter ist vor allem auf zwei Effekte 
zurückzuführen. Zum einen konnten im Vor-
jahr von den Zuwendungen für Instand-
haltungsmaßnahmen der Spiel-, Proben- 
und Produktionsstätten nur 1.073 Tausend 
Euro ergebniswirksam vereinnahmt werden. 
Die verbleibenden 727 Tausend Euro wurden 
bis Ende 2022 im aktuellen Geschäftsjahr 
vereinnahmt, wodurch ein deutlicher Anstieg 
der Zuwendungen in diesem Bereich zu ver-
zeichnen ist. Zum anderen sind die Gesell-
schafterzuwendungen zur Finanzierung des 
Geschäftsbetriebs wie vereinbart angepasst 
worden. 
Den Erträgen stehen im aktuellen Ge-
schäftsjahr Aufwendungen von insgesamt 
36.985 Tausend Euro gegenüber. 
Bei Gegenüberstellung von Aufwendungen 
und Erträgen verbleibt ein Ertragssaldo von 
279 Tausend Euro, der aufgrund der be-
stehenden Förderbedingungen des Landes 
NRW an die Gesellschafter abzuführen ist, 
wodurch das Düsseldorfer Schauspielhaus 
im aktuellen Geschäftsjahr trotz des erwirt-
schafteten Ertragsüberschusses ein Ergebnis 
von null ausweist. 
Der Anstieg der Aufwendungen ist vor allem 
durch den Anstieg des Personalaufwands be-
dingt. Ursächlich hierfür sind die zu berück-
sichtigenden Tarifkostensteigerungen sowie 
die sukzessive Nachbesetzung zwischen-
zeitlich nicht besetzter Stellen. Der höhere 
Materialaufwand ist in erster Linie mit der 
erfolgreichen Spielplangestaltung zu be-
gründen, wodurch die besucherzahlenab-
hängigen Rechtevergütungen deutlich über 
Vorjahresniveau liegen. Da gleichzeitig der 
Vorproduktionsaufwand für das Geschäfts-
jahr 2023/24 angestiegen ist, ist auch ein 
Anstieg der Bestandsveränderungen zu 
verzeichnen. 
 
 
Vermögens- und Finanzlage
Im aktuellen Geschäftsjahr hat sich die 
Bilanzsumme um 1.338 Tausend Euro auf 
13.125 Tausend Euro vermindert. 
Wesentlicher Grund hierfür ist die perioden-
gerechte Zahlung der Gesellschafterzu-
wendungen, wodurch die flüssigen Mittel

Neue Schauspiel - Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
334  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
unter Vorjahresniveau liegen. Da die Ab-
schreibungen die Investitionen des Ge-
schäftsjahres überkompensiert haben, ist 
gleichzeitig auch ein Rückgang des Anlage-
vermögens zu verzeichnen. Dieser wird zum 
größten Teil durch einen Anstieg der 
Forderungen gegen Gesellschafter sowie der 
unfertigen Leistungen kompensiert. 
Auf der Passivseite ist ein deutlicher Rück-
gang beim passiven Rechnungsabgren-
zungsposten zu verzeichnen, der ebenfalls 
aus der periodengerechten Zahlung der 
Gesellschafterzuwendungen resultiert, 
wodurch Abgrenzungsbedarf weggefallen ist. 
Der mit dem rückläufigen Anlagevermögen 
korrespondierende Rückgang des Sonder-
postens für Investitionszuschüsse wird durch 
einen Anstieg der sonstigen Rückstellungen 
und einen Anstieg der Verbindlichkeiten 
gegenüber Gesellschaftern zum Teil ausge-
glichen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten 
gegenüber Gesellschaftern resultiert im 
Wesentlichen aus dem abzuführenden 
Ertragsüberschuss. 
Die Liquiditätssituation des Düsseldorfer 
Schauspielhauses ist im aktuellen Ge-
schäftsjahr durch einen Rückgang der 
liquiden Mittel gekennzeichnet. Wesentlicher 
Einflussfaktor hierfür ist, dass im Gegensatz 
zum Vorjahr Gesellschafterzuwendungen für 
August nicht bereits Ende Juli, also im 
vorherigen Geschäftsjahr, gezahlt wurden. 
Es handelt sich hierbei um eine Stich-
tagsbetrachtung, die abhängig von Zah-
lungszeitpunkten ist. Die Zahlungsfähigkeit 
des Düsseldorfer Schauspielhauses war im 
aktuellen Geschäftsjahr durchgängig 
gewährleistet. 
Zur Erfüllung der dem Düsseldorfer Schau-
spielhaus obliegenden kulturellen Aufgaben 
ist die Gesellschaft dauerhaft auf finanzielle 
Unterstützung durch die Gesellschafter an-
gewiesen, um die jährlichen Zahlungsmittel-
abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit 
und der Investitionstätigkeit decken zu 
können. 
 
Chancen und Risiken
Aufgrund der Regelungen in Paragraf 53 
Absatz 1 Nummer 1 Haushaltsgrundsätze-
gesetz (HGrG) unterliegt im Rahmen der 
Jahresabschlussprüfung des Düsseldorfer 
Schauspielhauses auch die Ordnungsmäßig-
keit der Geschäftsführung einer Prüfung. 
Abgeleitet aus den Anforderungen an eine 
ordnungsmäßige Geschäftsführung ergibt 
sich für die Gesellschaft die Verpflichtung, 
ein Risikofrüherkennungssystem einzu-
richten. Die Überwachung und Steuerung 
möglicher Chancen und Risiken obliegt der 
Geschäftsführung. Hierzu erhält sie regel-
mäßig Analysen und Auswertungen des 
Controllings sowie anderer Abteilungen. 
Darüber hinaus finden wöchentlich Leitungs-
runden statt, in denen auch die Risikobe-
richterstattung auf der Tagesordnung steht. 
In den regelmäßig stattfindenden Risiko-
erhebungen sind aktuell folgende wesent-
liche Risiken identifiziert worden, die in der 
Reihenfolge ihrer Bedeutung für das 
Düsseldorfer Schauspielhaus dargestellt 
werden. Die Bedeutung ergibt sich aus der 
Gewichtung von Eintrittswahrscheinlichkeit 
und potenzieller Schadenshöhe. 
Zur Aufrechterhaltung des Theaterbetriebs 
ist die Gesellschaft beständig auf Unter-
stützung seitens der Gesellschafter ange-
wiesen. Um einen Theaterbetrieb gewähr-
leisten zu können, der dem gesellschafts-
vertraglich verankerten Auftrag genügt, 
müssen dem Theater angemessene finan-
zielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. 
Auf Basis der bereitgestellten Mittel muss 
die Gesellschaft auch in der Lage sein, 
Kostensteigerungen (aufgrund Inflation, 
Tarifanpassungen et cetera) sowie eine 
angemessene Instandhaltung der Spiel-
stätten finanzieren zu können.

Neue Schauspiel - Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 335 
Eine nicht adäquate Finanzausstattung 
würde den Theaterbetrieb an sich in Frage 
stellen. Vor allem bedingt durch den seit 
Februar 2022 andauernden Krieg in der 
Ukraine sind insbesondere im Energiebereich 
signifikante Kostensteigerungen zu ver-
zeichnen, deren Auswirkungen immer noch 
nicht zuverlässig abgeschätzt werden 
können. Im Wirtschaftsplan 2023/24 sind 
wie im Vorjahr zusätzliche Kosten für Strom 
und Fernwärme berücksichtigt, deren 
Angemessenheit schwer einzuschätzen ist. 
Derzeit sind wieder rückläufige Energie-
kosten festzustellen, allerdings hat gleich-
zeitig die Bundesregierung aktuell das 
Auslaufen der Energiepreisbremsen zum 
Jahresende 2023 angekündigt. 
Neben dem finanziellen Risiko besteht auch 
das Risiko, dass aufgrund von Energie-
knappheit der Spielbetrieb nicht mehr 
durchgängig aufrechterhalten werden kann. 
Dieses Risiko ist jedoch nicht vom Düssel-
dorfer Schauspielhaus beeinflussbar. Seitens 
des Schauspielhauses wurde im Vorjahr ein 
Konzept zur Einsparung von Strom und 
Fernwärme entwickelt, dass weiterhin 
entsprechend umgesetzt wird. Hierdurch 
konnte der Energieverbrauch im Geschäfts-
jahr 2022/23 um fast 30 Prozent reduziert 
werden. 
Solange die vereinbarten Finanzzusagen der 
Gesellschafter bestehen, resultieren daraus 
aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken. 
Allerdings besteht weiterhin das Risiko einer 
verminderten Ticketnachfrage. 
Hinsichtlich der angelaufenen Erweiterung 
des Proben- und Produktionszentrums 
Central um die Spielstätten des Jungen 
Schauspiel besteht wie bei allen Baumaß-
nahmen ein Kostenrisiko. Hier besteht ein 
Baucontrolling, wodurch etwaige Kosten-
steigerungen zeitnah identifiziert werden 
können. 
Aufgrund der in den letzten Jahren durch-
geführten Sanierungsmaßnahmen konnte 
der technische und bauliche Zustand des 
Theatergebäudes am Gustaf-Gründgens-
Platz signifikant verbessert werden. Auf-
grund des Alters und Zustands des Ge-
bäudes bleiben jedoch nicht zu unter-
schätzende Risiken bestehen. Mit Hilfe der 
Gesellschafterzuwendungen für die plan-
mäßige Instandhaltung der Theatergebäude 
lässt sich jedoch der aktuelle Gebäude-
standard erhalten. 
Bestandsgefährdende Risiken sind nach 
jetzigem Erkenntnisstand nicht erkennbar. 
Neben den vorhandenen Risiken beinhaltet 
jede wirtschaftliche Betätigung auch 
Chancen. 
Folgende Chancen der Geschäftstätigkeit 
des Düsseldorfer Schauspielhauses können 
derzeit benannt werden: 
Über die Sanierungen von Dach und Fassade 
sowie der öffentlichen Bereiche ist das 
Düsseldorfer Schauspielhaus aufgewertet 
worden und kann einen würdigen Platz in 
der neuen städtebaulichen Situation mit 
Dreischeibenhaus, Hofgarten und Kö-Bogen 
2 einnehmen. Mit den Sanierungen und in 
dieser neuen städtebaulichen Situation 
öffnet sich das Schauspielhaus in die Stadt. 
Es kann hierüber zu einem vitalen Treff-
punkt der Menschen nicht nur um die Vor-
stellungen herum, sondern auch darüber 
hinaus werden. 
Durch die eingeleiteten Maßnahmen zur 
Reduktion des Energieverbrauchs besteht 
die Chance, durch strukturelle Verände-
rungen den Energieverbrauch des Theaters 
dauerhaft zu senken und so neben der 
Realisierung von Kosteneinsparungs-
potenzialen auch einen nachhaltigen Beitrag 
zur Reduktion des CO2-Ausstoßes zu leisten. 
Die Erweiterung des Central wird das Junge 
Schauspiel von seinem bisherigen Standort 
in Düsseldorf-Rath in die Mitte der Stadt 
holen. Durch den zentralen Standort besteht 
die Chance, größere Aufmerksamkeit sowie 
neue Besuchergruppen für das Junge Schau-
spiel zu erreichen.

Neue Schauspiel - Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
336  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Durch die seit der Spielzeit 2020/21 zur 
Verfügung stehende mobile Theaterbühne 
kann der Gustaf-Gründgens-Platz als zusätz-
liche Spielstätte für eine Sommerbespielung 
genutzt werden. Dadurch besteht die 
Chance, den Besuchern eine weitere attrak-
tive Spielstätte anzubieten und so den 
Gustaf-Gründgens-Platz als einen Ort 
kultureller Veranstaltungen und 
Begegnungen zu etablieren. Im Juni und Juli 
2024 ist der Platz zudem als Public-Viewing 
Fläche im Rahmen der Fußball-Europa-
meisterschaft vorgesehen. In diesem Kon-
text kann hier eine Begegnungsstätte von 
Fußball und Kultur entstehen. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Ministerin Ina Brandes Land Nordrhein-
Westfalen 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller  
 
Mitglied 
Torsten Ehlert (ab 01.07.2023) Land Nordrhein-
Westfalen 
Ratsfrau Claudia Gelbke-Mößmer Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dr. Harald Hemmer Land Nordrhein-
Westfalen 
Dr. Hildegard Kaluza Land Nordrhein-
Westfalen 
Peter Knäpper Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordnete Miriam Koch Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Ulf Montanus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Marcus Münter Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dr. Susanne Schwabach-Albrecht Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Thomas Schürmann Land Nordrhein-
Westfalen 
Dr. Michael Strahl Neue Schauspiel - 
Gesellschaft mit 
beschränkter Haftung 
Norbert Stüttgen Land Nordrhein-
Westfalen 
Karin Trepke Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Neue Schauspiel - Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 337 
Ralph Zinnikus (bis 30.06.2023) Land Nordrhein-
Westfalen 
Dr. Christian von Kraack Land Nordrhein-
Westfalen 
  
 
Geschäftsführung 
 
Andreas Kornacki  
Wilfried Schulz  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 16 Mitgliedern 6 Frauen an (Frauenanteil 37,5 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH 
338  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft 
Düsseldorf-Duisburg gGmbH
 
Firmensitz 
Heinrich-Heine-Allee 16a 
40213 Düsseldorf 
Telefon: 0211 89-25210 
info@deutsche-oper-am-rhein.de 
www.operamrhein.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist es, 
insbesondere einen Opernbetrieb zu pflegen, 
der an den Bühnen Düsseldorfs und 
Duisburgs künstlerisch gleichrangige 
Aufführungen musikalischer Werke bietet. 
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von 
Kunst und Kultur. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 50.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 22.500,00 EUR 45,00 % 
Stadt Duisburg 22.500,00 EUR 45,00 % 
Freundeskreis Deutsche Oper am Rhein e.V. 5.000,00 EUR 10,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2022/23  Veränderung  2021/22 2020/21 
   
Anlagevermögen 6.283  1.632  4.651 4.713 
Immaterielle Vermögensgegenstände 114  2  112 143 
Sachanlagen 6.170  1.631  4.539 4.571 
Umlaufvermögen 23.451  1.001  22.450 18.509 
Vorräte 885  80  805 692 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 540  209  330 2.048 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 22.026  712  21.314 15.769 
Rechnungsabgrenzungsposten 627  9  618 522 
Summe AKTIVA 30.362  2.643  27.719 23.744

Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 339 
 
Passiva 
in TEUR 
2022/23  Veränderung  2021/22 2020/21 
    
Eigenkapital 23.489  7.522  15.968 12.780 
Gezeichnetes Kapital 50  0  50 50 
Kapitalrücklage 982  0  982 982 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 14.936  3.188  11.748 3.656 
Jahresergebnis 7.522  4.334  3.188 8.092 
Rückstellungen 2.740  -2.660  5.400 5.938 
Verbindlichkeiten 3.669  -139  3.808 2.786 
Rechnungsabgrenzungsposten 464  -2.080  2.543 2.240 
Summe PASSIVA 30.362  2.643  27.719 23.744 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2022/23  Veränderung  2021/22 2020/21 
    
Umsatzerlöse 7.222  2.348  4.874  1.045 
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.998  512  1.486  1.241 
Sonstige betriebliche Erträge 49.526  2.116  47.410  46.597 
Materialaufwand 6.276  1.731  4.546  2.436 
Personalaufwand 37.400  -732  38.132  32.165 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.314  -82  5.396  4.763 
Abschreibungen 2.196  -243  2.439  1.376 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0  0  0  4 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1  -70  71  21 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 37  37  0  35 
Ergebnis nach Steuern 7.522  4.334  3.188 8.092 
Jahresergebnis 7.522  4.334  3.188 8.092 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
D.LIVE GmbH & Co. KG 336 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 128 Aufwendungen

Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH 
340  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 2022/23 Veränderung 2021/22 2020/21 
Eigenkapitalquote (in %) 77,4 19,8 57,6 53,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 32,0 12,1 20,0 63,3 
Verschuldungsgrad (in %) 29,3 -44,3 73,6 85,8 
Mitarbeiteranzahl 560 -7 567 599 
Anzahl Vorstellungen 256 10 246 80 
Anzahl der Besucher 203.362 74.969 128.393 19.199 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Für das Geschäftsjahr 2022/23 weist die 
Deutsche Oper am Rhein (DOR) einen 
Jahresüberschuss in Höhe von 7.521.814,64 
Euro (Vorjahr: Jahresüberschuss 
3.187.538,37 Euro) aus. Die Spielzeit 
2022/23 endete am 25. Juni 2023 (Vorjahr: 
26. Juni 2022). Dementsprechend begannen 
die Theaterferien am 26. Juni 2023, und 
damit ein Tag früher als im Vorjahr. Die aus 
handelsrechtlichen Gründen zu bildende 
Rückstellung für ausstehenden Jahresurlaub 
der Mitarbeiter*innen wirkt sich auf die 
Erfolgsrechnung aufgrund von Tarifsteige-
rungen mit einer Verringerung des Jahres-
ergebnisses um 34.416,92 Euro aus. Die 
Liquidität der Gesellschaft wird durch diesen 
Sachverhalt nicht tangiert. Ohne Berücksich-
tigung des Effektes der Urlaubsrückstellung 
ergibt die Gewinn- und Verlustrechnung 
operativ einen Jahresüberschuss in Höhe 
von 7.499.770,51 Euro (Vorjahr: Jahres-
überschuss in Höhe von 2.557.021,46 Euro). 
Die Gesellschaft konnte ein gutes Ergebnis 
erzielen. Die wesentlichen Ursachen dafür 
sind, eine überschaubare Anzahl abge-
schlossener Gastverträge, also Engagements 
mit Künstlern, die nicht dem Festensemble 
der DOR angehören, und die gute Preisaus-
schöpfung aus den Ticketeinnahmen. 
Darüber hinaus wirkte sich die Auflösung der 
Kurzarbeitergeld-Rückstellung in Höhe von 
2.811 Tausend Euro ergebnisverbessernd 
aus. 
Der Zuschuss der Gesellschafter sowie des 
Landes NRW wurden im Geschäftsjahr 
2022/23 leicht angehoben, was insgesamt 
zu einer Erhöhung des Ertrags von 1,1 
Prozent führt. Die Eigenerträge sind im 
Vergleich zum Vorjahr deutlich um 71,5 
Prozent gestiegen. Darin enthalten sind 
insbesondere die Umsatzerlöse, welche 
erheblich zugenommen haben. Insofern war 
die angestrebte Beisteuerung von selbst 
erwirtschafteten Erträgen zum Ausgleich der 
Kostensteigerungen realisierbar. Insgesamt 
stiegen die Erträge im Vergleich zum Vorjahr 
um 9,7 Prozent. Als Aufwendungen für 
Material in Höhe von 683 Tausend Euro 
werden Reparaturen und Instandhaltung von 
Repertoireproduktionen (nicht Neuproduk-
tionen) erfasst. Diese nahmen im Vergleich 
zum Vorjahr um 49 Tausend Euro (7,7 Pro-
zent) zu, was in diesem Geschäftsjahr ins-
besondere auf die gestiegenen Einkaufs-
preise für Baumaterialien zurückzuführen 
ist, die zur Instandsetzung diverser Bühnen-
bilder und Kostümausstattungen verwendet 
werden. Die Aufwendungen für bezogene 
Leistungen haben sich gegenüber dem 
Vorjahr um 1.682 Tausend Euro (43,0 Pro-
zent) erhöht, liegen aber noch deutlich unter 
dem Vor-Pandemie-Niveau: Im Geschäfts-
jahr 2022/23 konnten die aufgeführten 
Stücke weitgehend mit dem DOR-eigenen 
Ensemble besetzt werden. Der Einsatz von 
Gästen war vor allem in der ersten Spiel-
zeithälfte in einem geringeren Umfang 
erforderlich als ursprünglich geplant. Das

Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 341 
Engagement von Gastkünstler*innen ist 
insgesamt deutlich unter den budgetierten 
Werten geblieben. Der Personalaufwand ist 
gegenüber dem Vorjahr um 732 Tausend 
Euro (1,9 Prozent) gesunken. Ausschlag-
gebende Ursache für diese Veränderung ist 
die Auflösung der Rückstellung hinsichtlich 
der gewährten KuG-Zuschüsse in Höhe von 
2.811 Tausend Euro gegen den Personal-
aufwand. Die Abschreibungen sind mit 243 
Tausend Euro (-10,0 Prozent) im Vergleich 
zum Vorjahr 
gesunken. Dies liegt insbesondere darin 
begründet, dass im Vorjahr mehrere 
Bühnen- und Kostümbilder durch die 
Intendanz ausgemustert und daraufhin 
vollumfänglich abgeschrieben wurden. Die 
Sonstigen Sachaufwendungen in Höhe von 
5.315 Tausend Euro waren im Vergleich zum 
Vorjahr um 152 Tausend Euro beziehungs-
weise -2,8 Prozent geringer. Insgesamt 
nahmen die Aufwendungen im Vergleich 
zum Vorjahr um 1,2 Prozent zu. Die Er-
folgsrechnung weist einen Jahresüberschuss 
von 7.522 Tausend Euro aus. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Vermögensstruktur ist ein Indikator für 
die betriebliche Flexibilität des gebundenen 
Vermögens. In der bilanzanalytischen Beur-
teilung schlägt sich das Anlagevermögen als 
langfristig gebundenes Vermögen langsamer 
um als das Umlaufvermögen, welches 
definitionsgemäß nicht zum langfristigen 
Verbleib im Unternehmen bestimmt ist. Für 
die Ermittlung der Kennzahlen wird das 
gesamte bilanzielle Vermögen in langfristig 
gebundenes Vermögen (Anlagevermögen) 
und kurzfristig gebundenes Vermögen 
(Umlaufvermögen) untergliedert. Für diese 
Aufteilung werden Rechnungsabgrenzungs-
posten dem Umlaufvermögen zugerechnet. 
Bei der Finanzierungsanalyse wird – los-
gelöst von der Vermögensseite - die Zusam-
mensetzung des Kapitals dargestellt. Sowohl 
Eigen- als auch Fremdkapital sind hierunter 
im bilanzanalytischen Sinne zu verstehen. 
Dementsprechend setzt sich das Eigen-
kapital aus dem bilanziellen Eigenkapital und 
das Fremdkapital aus Rückstellungen, Ver-
bindlichkeiten und passiven Rechnungsab-
grenzungsposten zusammen. 
Das lediglich aus der Verbindlichkeit gegen-
über der Hochtief AG bestehende langfristige 
Fremdkapital sinkt damit von 616 Tausend 
Euro um 26 Tausend Euro auf 590 Tausend 
Euro. Neben dem mittelfristigen Anteil aus 
dieser Verbindlichkeit in Höhe von 101 Tau-
send Euro (Vorjahr: 98 Tausend Euro) sind 
dem mittelfristigen Fremdkapital die Ver-
bindlichkeiten aus den verkauften, aber 
noch nicht eingelösten Gutscheinen mit 
einer dreijährigen Gültigkeit in Höhe von 
1.086 Tausend Euro (Vorjahr: 1.201 Tau-
send Euro) zuzuordnen. Da sich zum 
Bilanzstichtag weniger Gutscheine im 
Umlauf befinden als im Vorjahr, sinkt das 
mittelfristige Fremdkapital um 113 Tausend 
Euro. Das kurzfristige Fremdkapital sinkt um 
4.739 Tausend Euro. Ursache hierfür sind im 
Wesentlichen die zum Bilanzstichtag 
geringeren Ticketeinnahmen für Veranstal-
tungen der kommenden Spielzeit. Diese 
werden als Passive Rechnungsabgrenzung 
ausgewiesen und damit bilanzanalytisch 
dem kurzfristigen Fremdkapital zugeordnet. 
Der Verschuldungsgrad gibt die prozentuale 
Höhe des Fremdkapitals im Verhältnis zum 
Gesamtkapital an. Zum Bilanzstichtag am 
31. Juli 2023 betrug der Verschuldungsgrad 
22,6 Prozent (Vorjahr 42,4 Prozent). 
Der Cashflow aus der laufenden Geschäfts-
tätigkeit ist erneut deutlich positiv, wenn 
auch nicht auf einem mit dem Vorjahr 
vergleichbaren Niveau. Das gute Perioden-
ergebnis wird durch die Hinzurechnung der 
Abschreibungen von 2.195 Tausend Euro 
weiter erhöht. Dem gegenüber steht eine 
Minderung der Rückstellungen, die Abnahme 
von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen, insbesondere aber auch die

Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH 
342  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Minderung von passiven Rechnungsabgren-
zungsposten. Der Cashflow aus der Inves-
titionstätigkeit stieg im Vergleich zum Vor-
jahr um 905 Tausend Euro an. Insbesondere 
die Herstellung neuer Bühnen- und Kostüm-
bilder für Opern, Operetten und Ballette 
führten zu aktivierten Eigenleistungen, die 
das Niveau des Vorjahres überstiegen und 
die in das Anlagevermögen aufgenommen 
wurden. Darüber hinaus wurde insbesondere 
in immaterielle Vermögensgegenstände der 
Gesellschaft investiert. Der Cashflow aus 
Finanztätigkeit nahm um 280 Tausend Euro 
ab, was insbesondere auf geringere Zu-
schüsse in Verbindung mit Investitionstätig-
keiten zurückzuführen ist. 
Chancen und Risiken
Risiken 
Das Risikomanagement-System der DOR 
identifiziert die folgenden bestandsge-
fährdenden Risiken: 
 Umsatzrückgang, 
Auslastungsrückgang 
 Lager Rath 
 Wirtschaftliche Fehlentwicklung 
 Herstellung Neuproduktionen 
 Entwicklung von Überstunden 
Insgesamt gehören die allgemeine welt-
politische Lage seit dem Ukrainekrieg, die 
allgemeine wirtschaftliche Lage (Inflation), 
die Versorgungslage (Lieferketten, Roh-
stoffe) sowie die angespannte Haushaltslage 
zu den größten Herausforderungen und 
Risiken. Die allgemeine Entwicklung auf dem 
Arbeitsmarkt mit dem Personal- und Fach-
kräftemangel führen zu großen Schwierig-
keiten Stellen zu besetzen. Auch die 
Publikumszahlen haben noch nicht ganz an 
vor-Corona-Werte anknüpfen können. Das 
Kaufverhalten hat sich klar verändert, es 
werden die Karten kurzfristiger gebucht und 
mitunter ist das Publikum preissensibler 
geworden. Der Zustand des Lagers in Rath 
ist sehr schlecht und verschlechtert sich in 
letzter Zeit schneller. Die erforderliche 
Planungssicherheit ist durch den mit 
notarieller Beurkundung am 6. Juli 2021 
beschlossenen Gesellschaftsvertrag der DOR 
bis zu 31. Juli 2027 grundsätzlich gegeben. 
Im Rahmen der Verhandlungen für diese 
Vertragsverlängerung wurde unter anderem 
das Thema "jährliche Kostensteigerungen" 
thematisiert. Diesbezüglich wurde dahin-
gehend Einigung erzielt, dass die DOR 
zukünftig 7 Prozent der Personalkosten-
erhöhungen sowie die vollständigen Sach-
kostenveränderungen tragen wird. Hinsicht-
lich der verbleibenden Kostensteigerungen 
haben sich die Gesellschafterstädte auf eine 
stufenweise Anpassung der Betriebskosten-
zuschüsse verständigt. Das Verhältnis soll 
bis 2027 von 75 Prozent für Düsseldorf und 
25 Prozent für Duisburg auf dann 70 Prozent 
zu 30 Prozent geändert werden. Darüber 
hinaus hat das Land NRW für die Geschäfts-
jahre 2018/19 bis 2022/23 eine sukzessive 
Erhöhung der jährlichen Landeszuwen-
dungen von ursprünglich 1.824 Tausend 
Euro um 102 Prozent auf zuletzt 3.686 Tau-
send Euro zugesagt. Mit Hilfe dieser Förder-
gelder wird das künstlerische Leistungsspek-
trum ausgebaut und gestärkt. Eine Förder-
vereinbarung zwischen dem Land NRW und 
den beiden Gesellschafterstädten für eine 
über das Geschäftsjahr 2022/23 hinaus-
gehende finanzielle Unterstützung liegt 
derzeit noch nicht vor. Durch die erwirt-
schafteten operativen Jahresüberschüsse 
der vorangegangenen Geschäftsjahre wurde 
die Kapitalausstattung der Gesellschaft 
erheblich verbessert und das Liquiditäts-
risiko reduziert. Voraussetzung für den 
Erfolg in der Ausführung des Auftrags, 
künstlerisch hochwertige Musik- und Tanz-
theater-Aufführungen im Opernhaus Düssel-
dorf und im Theater Duisburg zu präsen-
tieren, ist die Funktionsfähigkeit der von den 
Gesellschafter-Städten zur Verfügung 
gestellten Gebäude. Seit dem Beschluss des

Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 343 
Opernhausneubaus in Düsseldorf hat die 
Landeshauptstadt den Fokus auf den Erhalt 
des Gebäudes für die nächsten 5 Jahre (bis 
zum Abriss) gelegt und eine neue Maß-
nahmenliste gemeinsam mit der DOR 
ausgearbeitet, die Maßnahmen für die 
Sommerpausen 2024 und 2025 vorsieht. 
Des Weiteren wird das Budget für Wartung 
und Reparaturen für die nächsten Jahre um 
eine Million Euro aufgestockt, damit durch 
solche Erhalts-Maßnahmen ein reibungsloser 
Spielbetrieb gewährleistet wird. Ein Rest-
risiko bleibt dennoch bestehen, dass in den 
nächsten Jahren Anlagen der TGA, wie die 
Dampfheizung Havarie gefährdet sind. Der 
dringliche Sanierungsbedarf des Theater 
Duisburg wurde durch eine erste Machbar-
keitsstudie zur Sanierung des Theaters klar 
dargestellt. Eine weitere Machbarkeitsstudie 
für einen Teilabriss mit Teil-Neubau des 
Theaters wurde in Auftrag gegeben. 
Risiken aus der Verwendung von 
Finanzinstrumenten 
Die DOR finanziert sich im Wesentlichen 
durch den Abruf monatlicher Raten der 
bewilligten Zuschüsse und durch den 
Verkauf von Eintrittskarten. Wertpapier-
Anlagen werden nicht gehalten. Zu den im 
Unternehmen bestehenden Finanzinstru-
menten zählen im Wesentlichen Forde-
rungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei 
Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt 
über einen solventen Kundenstamm. 
Forderungsausfälle treten nur in absoluten 
Ausnahmefällen auf. Zudem besteht eine 
langjährige Zusammenarbeit mit der 
Volksbühne und der Theatergemeinde in 
Düsseldorf sowie dem Theaterring in Duis-
burg. Verbindlichkeiten werden innerhalb 
der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. 
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der 
Gesellschaft ist die Sicherung des Unter-
nehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken 
aller Art. Beim Management der Finanz-
positionen verfolgt das Unternehmen eine 
konservative Risikopolitik. 
Chancen 
Neben den bestandsgefährdenden Risiken 
analysiert das Risikomanagement-System 
der DOR die folgenden Chancen: 
 Überregionalen Beachtung und 
Imagegewinn 
 Nachwuchsgewinnung 
 Fundraising 
 Freundeskreise 
 Kooperationen 
Durch die Fortführung und Intensivierung 
des mehrjährigen gemeinsamen Jugend-
projektes mit den Theatern Dortmund und 
Bonn, Vereinbarungen gemeinsamer Opern-
Produktionen mit anderen Opernhäusern 
sowie durch die Gastspielaktivitäten sollen 
neben der Verbesserung der wirtschaftlichen 
Stabilität der DOR überregionale Beachtung 
und Imagegewinn erreicht werden.

Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH 
344  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Oberbürgermeister Sören Link Stadt Duisburg 
 
Mitglied 
Frank Albrecht 
 Stellvertretung 
 Carsten Bovelet 
Stadt Duisburg 
Jörg Thomas Alvermann 
 Stellvertretung 
 Eva Mörger 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ministerin Ina Brandes Land Nordrhein-
Westfalen 
Beigeordneter Matthias Börger (bis 27.02.2023) Stadt Duisburg 
Yvan Caljkusic 
 Stellvertretung 
 Gerd Büker 
 
Frank Heidenreich 
 Stellvertretung 
 Sigrid Volk-Cuypers 
Stadt Duisburg 
Daniela Hoffmann 
 Stellvertretung 
 MdL Parisa Najafi Tonekaboni 
Stadt Duisburg 
Edeltraud Klabuhn 
 Stellvertretung 
 Rainer Schütten 
Stadt Duisburg 
Beigeordnete Miriam Koch 
 Stellvertretung 
 Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller 
 Stadtkämmerin Dorothée Schneider 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Monika Lehmhaus (ab 01.10.2023) 
 Stellvertretung 
 Ramona Fasselt 
Freundeskreis Deutsche 
Oper am Rhein e.V. 
Kämmerer Martin Murrack Stadt Duisburg 
Ratsfrau Dr. Frederike Möller 
 Stellvertretung 
 Karin Trepke 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ingo Möllhoff 
 Stellvertretung 
 Michael Piechocki 
 
Ratsherr Marcus Münter 
 Stellvertretung 
 Ratsfrau Aletta Mansheim 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordnete Astrid Neese (ab 01.03.2023, bis 30.08.2023) Stadt Duisburg 
Ratsherr Manfred Neuenhaus 
 Stellvertretung 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 345 
 Dr. Veronika Dübgen 
Ratsherr Markus Raub 
 Stellvertretung 
 Cornelia Mohrs 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Angelika Röder 
 Stellvertretung 
 Angelika Schmitz 
Stadt Duisburg 
Stadtkämmerin Dorothée Schneider 
 Stellvertretung 
 Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller 
 Beigeordnete Miriam Koch 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Kerstin Terhardt 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Dr. Alexander Fils 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Prof. Dr. Dieter Vogel (bis 30.09.2023) 
 Stellvertretung 
 Werner Wimmer 
Freundeskreis Deutsche 
Oper am Rhein e.V. 
Beigeordnete Linda Wagner (ab 01.09.2023) Stadt Duisburg 
Vanessa van Bösekoem 
 Stellvertretung 
 Renate Gutowski 
Stadt Duisburg 
  
 
Geschäftsführung 
 
Christoph Meyer  
Alexandra Stampler-Brown  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 22 Mitgliedern 11 Frauen an (Frauenanteil 50,0 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent erreicht/überschritten.

D.LIVE GmbH & Co. KG 
346  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
D.LIVE GmbH & Co. KG
 
Firmensitz 
Arena-Straße 1 
40474 Düsseldorf 
Telefon: 0211 1598-1200 
info@d-live.de 
www.d-live.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gesellschaftszweck ist der Erwerb von Grund-
stücken beziehungsweise grundstücksgleichen 
Rechten, die Bebauung mit einer Multifunk-
tionsarena zur Durchführung von sozialen, 
kulturellen und sportlichen, auch breiten-
sportlichen Veranstaltungen sowie Messe-, 
Kongress- und sonstigen Veranstaltungen der 
Daseinsvorsorge in Düsseldorf, die Errichtung 
hiermit zusammenhängender Bauwerke für 
Komplementär-Nutzungen sowie der Betrieb 
der Multifunktionsarena und der Komplemen-
tärbereiche im genannten Sinne, einschließ-
lich der Vermietung oder Verpachtung der 
errichteten Gebäude oder von Teilen der 
Gebäude an Mieter oder Pächter. 
Gesellschaftszweck ist ferner der Betrieb 
anderer Sport- und/ oder Veranstaltungs-
hallen und -flächen auf dem Gebiet der 
Landeshauptstadt Düsseldorf. Hierzu zählen 
die Akquisition, die Organisation, die Planung 
und Durchführung von gesellschaftlichen, 
kulturellen und sportlichen Veranstaltungen 
sowie die Erbringung von Dienstleistungen 
aller dazugehörigen und nachgelagerten 
Geschäfte für diese, die der Wirtschafts-
förderung und der Förderung der Standort-
attraktivität dienen. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 49.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 49.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
D.LIVE Management GmbH 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

D.LIVE GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 347 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 104.485  6.934  97.551 102.091 
Immaterielle Vermögensgegenstände 236  -211  447 600 
Sachanlagen 104.249  7.145  97.104 101.491 
Umlaufvermögen 25.792  826  24.966 20.406 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 16.455  1.720  14.736 8.794 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 9.337  -893  10.230 11.613 
Rechnungsabgrenzungsposten 612  62  550 353 
Summe AKTIVA 130.889  7.822  123.067 122.850 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 49.141  6.800  42.340 38.792 
Kapitalanteile 49  0  49 49 
Kapitalrücklage 262.561  7.065  255.496 247.760 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -213.204  -4.187  -209.017 -203.120 
Jahresergebnis -265  3.923  -4.187 -5.896 
Rückstellungen 4.399  3.066  1.333 1.616 
Verbindlichkeiten 65.636  -11.015  76.652 80.113 
Rechnungsabgrenzungsposten 142  -2.600  2.742 2.329 
Summe PASSIVA 130.889  7.822  123.067 122.850

D.LIVE GmbH & Co. KG 
348  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 78.399  20.711  57.688  40.294 
Sonstige betriebliche Erträge 828  512  317  1.141 
Materialaufwand 44.214  12.062  32.152  20.112 
Personalaufwand 8.864  1.459  7.404  7.324 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.407  4.500  11.908  10.225 
Abschreibungen 8.743  -608  9.350  8.239 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4  3  1  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 794  -109  902  957 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1  1  0  0 
Ergebnis nach Steuern 210  3.920  -3.711 -5.421 
Sonstige Steuern 474  -2  477  475 
Jahresergebnis -265  3.923  -4.187 -5.896 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 6.174 Forderungen 
 38 Verbindlichkeiten 
 19.028 Erträge 
 852 Aufwendungen 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 148 Verbindlichkeiten 
 138 Aufwendungen 
Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft  
Düsseldorf-Duisburg gGmbH 336 Erträge 
Düsseldorf Congress GmbH 55 Erträge 
 499 Aufwendungen 
Düsseldorf Marketing GmbH 103 Forderungen 
 177 Erträge 
 82 Aufwendungen 
Düsseldorf Tourismus GmbH 145 Erträge 
 102 Aufwendungen 
Flughafen Düsseldorf GmbH 60 Forderungen 
 52 Erträge 
 139 Aufwendungen 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 34.205 Verbindlichkeiten 
 334 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 212 Forderungen 
 308 Verbindlichkeiten 
 178 Erträge 
 958 Aufwendungen 
Stadtsparkasse Düsseldorf 145 Erträge 
 96 Aufwendungen 
Stadtwerke Düsseldorf AG 46 Forderungen 
 688 Verbindlichkeiten

D.LIVE GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 349 
 2.529 Erträge 
 7.427 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 37,5 3,1 34,4 31,6 
Anlagendeckung (in %) 47,0 3,6 43,4 38,0 
Mitarbeiteranzahl 106 11 95 82 
Veranstaltungen 557 146 411 326 
Anzahl Besucher 8.522.255 7.063.593 1.458.662 349.824 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Ertragslage entwickelte sich im Berichts-
jahr überaus erfreulich. Es konnte im Ver-
gleich zum Wirtschaftsplan eine erhöhte 
Gesamtleistung erzielt werden. 
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 
2023 einen Umsatz von 78,4 Mio. Euro 
(Plan: 71,3 Mio. Euro; Vorjahr: 57,7 Mio. 
Euro). Die im Vergleich zum Vorjahr deut-
liche Steigerung der Umsatzerlöse, resultiert 
hauptsächlich aus der Durchführung der 
Invictus Games in Düsseldorf sowie der 
Durchführung von sieben Konzert-Großver-
anstaltungen in der MERKUR SPIEL-Arena. 
Hinzu kommen sonstige betriebliche Erträge 
in Höhe von 0,8 Mio. Euro, die sich vor-
nehmlich aus periodenfremden Erträgen, 
Erträgen aus der Auflösung von Rückstel-
lungen, der Auflösung des Sonderpostens 
für Investitionszuwendungen sowie sons-
tigen steuerfreien Betriebseinnahmen 
ergeben. 
Ertrag und Aufwand der Betriebsführungs-
objekte PSD BANK DOME, Mitsubishi Electric 
HALLE sowie CASTELLO Düsseldorf werden 
als durchlaufender Posten im Namen und für 
Rechnung des jeweiligen Eigentümers ver-
einnahmt beziehungsweise verausgabt. 
Obwohl die Materialaufwendungen mit 37,5 
Prozent (+12.063 Tausend Euro) und die 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 
37,8 Prozent (+ 4.498 Tausend Euro) 
gegenüber dem Umsatz überproportional 
gestiegen sind, führte der mit 19,7 Prozent 
(+1.460 Tausend Euro) unterproportionale 
Anstieg der Personalaufwendungen sowie 
verminderte Abschreibungen (-607 Tausend 
Euro; -6,5 Prozent) dazu, dass sich das EBIT 
von -3.285 Tausend Euro auf positive 526 
Tausend Euro verbesserte. Das Finanz-
ergebnis verbesserte sich aufgrund fort-
schreitender Tilgung der Darlehensverbind-
lichkeiten um 112 Tausend Euro. 
Die Abschreibungen auf immaterielle Ver-
mögensgegenstände des Anlagevermögens 
und Sachanlagen entwickelten sich mit 8,7 
Mio. Euro im Berichtsjahr 2023 unter 
Planniveau (Plan: 10,4 Mio. Euro; Vorjahr: 
9,4 Mio. Euro). Ein Großteil der bereits im 
Jahr 2023 begonnenen Baumaßnahmen in 
Vorbereitung der UEFA EURO 2024 befand 
sich zum Abschlussstichtag noch im Bau, so 
dass noch keine Abschreibungen anfielen. 
Die D.LIVE schließt das Geschäftsjahr 2023 
insgesamt mit einem geringen Fehlbetrag in 
Höhe von 0,3 Mio. Euro (Plan: 8,5 Mio. 
Euro; Vorjahr: 4,2 Mio. Euro) ab.

D.LIVE GmbH & Co. KG 
350  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme des Berichtsjahres liegt bei 
130,9 Mio. Euro (Vorjahr: 123,1 Mio. Euro). 
Das immaterielle Anlagevermögen hat sich 
vor allem aufgrund fortschreitender Ab-
schreibungen um 212 Tausend Euro ver-
mindert, während das Sachanlagevermögen 
vor allem aufgrund bereits getätigter Inves-
titionen im Rahmen der 2024 anstehenden 
Fußball-Europameisterschaft deutlich 
(+7.145 Tausend Euro; 7,4 Prozent) ange-
stiegen ist. Die Anlagenintensität beträgt 
zum Bilanzstichtag etwa 79,8 Prozent 
(Vorjahr: 79,3 Prozent) der Bilanzsumme. 
Im Umlaufvermögen erhöhen sich die For-
derungen aus Lieferungen und Leistungen 
(2023: 14,7 Mio. Euro; Vorjahr: 13,2 Mio. 
Euro) während der Kassenbestand und die 
Guthaben bei Kreditinstituten (2023: 9,3 
Mio. Euro; Vorjahr: 10,2 Mio. Euro) sich 
reduzierten. 
Die Passivseite wird durch die Verbindlich-
keiten dominiert. Circa 50,2 Prozent (Vor-
jahr: 62,3 Prozent) der Bilanzsumme be-
stehen aus Verbindlichkeiten. Diese haben 
sich gegenüber dem Vorjahr vor allem im 
Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten (-3.611 Tausend Euro) 
sowie im Bereich der Darlehen von Gesell-
schaftern (-6.116 Tausend Euro) aufgrund 
planmäßiger Tilgungen reduziert. Gegen-
läufig haben sich die Rückstellungen um 
3.066 Tausend Euro deutlich erhöht, was 
vor allem auf gestiegene Rückstellungen im 
Bereich der Energieversorgung zurückzu-
führen war. Die passiven Rechnungsabgren-
zungsposten betrafen im Vorjahr vor allem 
bereits vereinnahmte Zuschüsse für Aufwen-
dungen des Folgejahres. 
Aufgrund des neuen seit Dezember 2023 
einschlägigen Betrauungsaktes ist diese 
Abgrenzung zum 31. Dezember 2023 auf 
Basis der durchgeführten Trennungs-
rechnung nicht mehr erforderlich. 
Die Eigenkapitalquote beträgt 37,6 Prozent 
und liegt damit über dem Vorjahresniveau 
(34,4 Prozent). 
Die Liquidität wurde wiederum im Wesent-
lichen durch Zuführungen der Gesell-
schafterin, Landeshauptstadt Düsseldorf, 
sichergestellt. Im Berichtsjahr wurden der 
Gesellschaft 17,0 Mio. Euro (Plan: 28,5 Mio. 
Euro; Vorjahr: 7,9 Mio. Euro) zugeführt. Die 
Investitionen für beispielsweise das Medien- 
und Pressezentrum, die Modernisierung der 
Beleuchtungsanlage, die Erneuerung der 
Schließanlage, Investitionen im Zuge der 
UEFA EURO 2024 sowie die Sanierung der 
Gebäudeleittechnik, wurden teilweise aus 
diesem Betrag finanziert. 
Aufgrund der außerordentlich positiven Er-
tragslage war die Gesellschaft im Geschäfts-
jahr 2023 in der Lage einen Teil der durch-
geführten Investitionen aus selbst erwirt-
schafteten Mitteln zu bestreiten. 
Aufgrund der unter anderem durch die UEFA 
EURO 2024 bedingten verhaltenen Erwar-
tungen für 2024, wird der Finanzierungs-
bedarf durch die LHD in 2024 wieder größer 
sein. Aufgrund der Durchführung größten-
teils defizitärer Aufgaben im Rahmen der 
Daseinsvorsorge wird D.LIVE auch in den 
Folgejahren auf die Bereitstellung von 
Mitteln durch die Gesellschafterin LHD 
angewiesen sein. 
Der Cashflow aus der laufenden Geschäfts-
tätigkeit (8,3 Mio. Euro, Vorjahr: -1,3 Mio. 
Euro) reichte nicht aus, um den negativen 
Cashflow aus der Investitionstätigkeit (-15,7 
Mio. Euro, Vorjahr: -3,4 Mio. Euro) zu be-
dienen. Der positive Cashflow aus der 
Finanzierungstätigkeit (6,5 Mio. Euro, Vor-
jahr: 3,4 Mio. Euro) resultiert vor allem zum 
einen aus erhaltenen Zuschüssen der Gesell-
schafterin in Höhe von 17,0 Mio. Euro und 
zum anderen aus Zahlungsmittelabflüssen 
im Rahmen der Tilgung von Darlehensver-
bindlichkeiten gegenüber Banken und 
Gesellschaftern (9,7 Mio. Euro).

D.LIVE GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 351 
Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der 
Lage der Gesellschaft äußerst zufrieden, 
insbesondere im Vergleich zu nationalen und 
internationalen Marktmitbewerbern. 
Chancen und Risiken
Die wesentlichen Verträge über die Betriebs-
führung für den PSD BANK DOME, der Mit-
subishi Electric HALLE sowie des CASTELLO 
Düsseldorf wurden unbefristet, mit ent-
sprechenden Kündigungsfristen, abgeschlos-
sen. Es gibt keine Anzeichen für eine Kündi-
gung der Verträge, so dass das Risiko des 
Wegfalls dieses Geschäftes als gering beur-
teilt wird. 
Die Erlöse und Aufwendungen aus den 
Venues der Betriebsführung werden jeweils 
im Namen und für Rechnung mit dem 
jeweiligen Eigentümer abgerechnet, so dass 
der Gesellschaft hieraus kein unmittelbares, 
wirtschaftliches Risiko entsteht. 
Ein grundsätzliches Risiko ist die weitere 
Verschlechterung der geopolitischen 
Sicherheitslage. Vor dem Hintergrund des 
andauernden Ukraine-Krieges und der 
Möglichkeit einer weiteren Eskalation sind 
die Zeiten aktuell als unsicher zu be-
trachten. Die letzten Jahre haben allerdings 
gezeigt, dass der Eintritt einer weiteren 
Eskalation zwar möglich ist, dann auch 
gegebenenfalls drastische Auswirkungen auf 
das Geschäft haben wird, dieses jedoch 
nicht unbedingt sehr wahrscheinlich ist. Vor 
diesem Hintergrund wird dieses Risiko 
aktuell als gering beurteilt. 
Das Risiko einer weiteren wirtschaftlichen 
Rezession, eine wachsende Verschuldung, 
eine anhaltende Krise der Lebenshaltungs-
kosten sowie der Fachkräftemangel. Das 
kann zu weiteren erheblichen wirtschaft-
lichen Folgen in der Veranstaltungsbranche 
führen. Aufgrund der guten Auftragslage 
und keinen Problemen bei laufenden 
Stellenbesetzungen wird das Risiko für die 
Gesellschaft als eher gering beurteilt. 
Ein grundsätzlich bestandsgefährdendes 
Risiko ist aus Sicht der D.LIVE die Finan-
zierung der Gesellschaft zu sehen. Aufgrund 
des bestehenden Kapitaldienstes (Zins und 
Tilgung) ist die Gesellschaft auf die Zufüh-
rung von Liquiditätszuschüssen durch die 
Landeshauptstadt Düsseldorf zur Sicherung 
der Liquidität angewiesen, die in den Haus-
haltsplänen der Landeshauptstadt Düssel-
dorf enthalten sind. Die Gewährung und 
Zahlung der Liquiditätszuschüsse werden 
vorausschauend verfolgt und geplant. 
Aktuell gibt es keinerlei Anzeichen dafür, 
dass die Landeshauptstadt Düsseldorf die 
D.LIVE nicht mehr finanziell unterstützen 
wird, deshalb beurteilt die Geschäftsführung 
dieses Risiko als äußerst gering. 
Chancen werden unverändert in einer 
erfolgreichen Vermarktung der MERKUR 
SPIEL-ARENA im Bereich von Konzerten und 
Sportveranstaltungen gesehen. Auch die 
Sparte der Corporate Events bietet weitere 
Steigerungsmöglichkeiten. Zudem kann die 
Sparte der Special Events oder der in der 
Planung befindliche Open Air Park zukünftig 
zusätzliche Erlöspositionen erschließen. Des 
Weiteren bietet die konsequente Fortsetzung 
des vertikalen und horizontalen Ausbaus der 
Geschäftsbereiche weitere Chancen des 
Wachstums. D.LIVE sieht insgesamt erheb-
lich Chancen und Entwicklungspotentiale. 
Insgesamt wird die Risikosituation der 
D.LIVE als überschaubar beurteilt und für 
die künftige Entwicklung erhebliche Chancen 
und Wachstumspotentiale gesehen.

D.LIVE GmbH & Co. KG 
352  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsfrau Mirja Cordes Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Dirk Angerhausen (ab 02.02.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Claudia Bednarski Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dr. Thorsten Graeßner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Angela Hebeler Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Monika Lehmhaus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Klaus Mauersberger Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Peter Ulrich Peters Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Thomas Peußer Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Giuseppe Saitta Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dirk Peter Sültenfuß Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Sportbeirat 
Vorsitz 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Dirk Peter Sültenfuß Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Burkhard Albes Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Claudia Bednarski Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Peter Frymuth Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dr. Thorsten Graeßner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ute Groth Landeshauptstadt 
Düsseldorf

D.LIVE GmbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 353 
Tanja Gröpper Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Monika Lehmhaus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Peter Schwabe Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Stefan Wiedon Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
geborenes Mitglied 
Beigeordnete Britta Zur  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 12 Mitgliedern 4 Frauen an (Frauenanteil 33,3 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

D.LIVE Management GmbH 
354  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
D.LIVE Management GmbH
 
Firmensitz 
Arena-Straße 1 
40474 Düsseldorf 
Telefon: 0211 1598-1200 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Erwerb und die Verwaltung von Beteili-
gungen sowie die Übernahme der persön-
lichen Haftung und der Geschäftsführung bei 
der D.LIVE GmbH & Co. KG mit Sitz in 
Düsseldorf, die Vornahme aller damit im 
Zusammenhang stehenden Geschäfte sowie 
die Förderung des Unternehmenszwecks der 
vorgenannten Kommanditgesellschaft 
innerhalb ihres Unternehmensgegenstands. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 50.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 50.000,00 EUR 100,00 % 
 
Beteiligungen   
D.LIVE GmbH & Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umlaufvermögen 55  -1  56 52 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 4  0  4 7 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 51  -1  51 45 
Summe AKTIVA 55  -1  56 52

D.LIVE Management GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 355 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 48  1  47 46 
Gezeichnetes Kapital 50  0  50 50 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3  1  -4 -5 
Jahresergebnis 1  0  1 1 
Rückstellungen 4  0  5 5 
Verbindlichkeiten 2  -2  4 1 
Summe PASSIVA 55  -1  56 52 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 5  0  5  6 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4  0  4  5 
Ergebnis nach Steuern 1  0  1 1 
Jahresergebnis 1  0  1 1 
 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 88,3 3,9 84,4 88,6 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 2,4 0,1 2,2 2,6 
Mitarbeiteranzahl 1 0 1 1 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 wurden 4,7 Tausend 
Euro Umsatzerlöse erzielt. Markante Erlös-
positionen sind mit 3,7 Tausend Euro die 
Weiterberechnung sonstiger Leistungen an 
die D.LIVE sowie mit 1,0 Tausend Euro, die 
Vergütung für die Übernahme des zur Ver-
fügung gestellten Haftungskapitals. Unter 
den sonstigen betrieblichen Erträgen er-
geben sich Erträge aus der Auflösung von 
Rückstellungen von 0,2 Tausend Euro. 
Die Aufwandseite in Höhe von 3,7 Tausend 
Euro beinhaltet zum größten Teil, die Auf-
wendungen für Jahresabschlussarbeiten und 
Beratungsleistungen in Höhe von 3,5 Tau-
send Euro, sowie die Aufwendungen für 
Beiträge und Nebenkosten des Geldverkehrs 
in Höhe von 0,2 Tausend Euro. 
Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem 
Jahresüberschuss von 1,2 Tausend Euro ab.

D.LIVE Management GmbH 
356  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Vermögens- und Finanzlage
Die Gesellschaft verfügt über kein Anlage-
vermögen. Investive Maßnahmen wurden 
ausschließlich über die Kommanditgesell-
schaft geplant und getätigt. Das Umlauf-
vermögen in Höhe von 54,6 Tausend Euro 
(Vorjahr: 55,8 Tausend Euro) besteht aus 
Forderungen aus Lieferungen und Leis-
tungen (2023: 3,8 Tausend Euro, Vorjahr: 
4,3 Tausend Euro) sowie aus liquiden Mitteln 
(2023: 50,8 Tausend Euro, Vorjahr: 51,5 
Tausend Euro). 
Das Eigenkapital in Höhe von 48,2 Tausend 
Euro (Vorjahr: 48,5 Tausend Euro) umfasst 
das voll eingezahlte Stammkapital der 
Gesellschaft von 50 Tausend Euro (Vorjahr: 
50 Tausend Euro), den Verlustvortrag mit -
2,9 Tausend Euro (Vorjahr: -3,9 Tausend 
Euro) sowie den Jahresüberschuss von 1,2 
Tausend Euro (Vorjahr: 1,0 Tausend Euro). 
Die Sonstigen Rückstellungen (2023: 4,2 
Tausend Euro, Vorjahr: 4,6 Tausend Euro) 
beinhalten Kosten für die Prüfung und Ver-
öffentlichung des Jahresabschlusses. Die 
Verbindlichkeiten in Höhe 2,2 Tausend Euro 
(Vorjahr: 4,1 Tausend Euro) bestehen aus 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen (2023: 1,3 Tausend Euro, 
Vorjahr: 2,7 Tausend Euro) sowie aus 
sonstigen Verbindlichkeiten (2023: 0,9 
Tausend Euro, Vorjahr: 1,3 Tausend Euro). 
Diese umfassen ausschließlich Steuer-
verbindlichkeiten. Sämtliche Forderungen 
und sonstige Vermögensgegenstände sowie 
Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit 
von unter einem Jahr. Die Gesellschaft 
verfügt über ausreichende liquide Mittel, um 
Ihre Verbindlichkeiten jederzeit zu bedienen. 
Die Finanzierung erfolgt aus dem laufenden 
Geschäft, über eigene Kreditlinien verfügt 
die Gesellschaft nicht. 
Chancen und Risiken
Es bestehen zum Stichtag 31. Dezember 
2023 keine bestandsgefährdenden Risiken 
für die D.LIVE aus diesem Bereich. Als 
grundsätzlich bestandsgefährdendes Risiko 
ist neben der Verschlechterung der 
geopolitischen Sicherheitslage sowie der 
wirtschaftlichen Rezession aus Sicht der 
D.LIVE, die Finanzierung der Gesellschaft zu 
sehen. Aufgrund des bestehenden Kapital-
dienstes (Zins und Tilgung) ist die Gesell-
schaft auf die Zuführung von Liquiditäts-
zuschüssen durch die Landeshauptstadt 
Düsseldorf zur Sicherung der Liquidität 
angewiesen, die in den Haushaltsplänen der 
Landeshauptstadt Düsseldorf enthalten sind. 
Die Gewährung und Zahlung der Liqui-
ditätszuschüsse werden vorausschauend 
verfolgt und geplant. Ereignisse, die eine 
persönliche Haftung der Gesellschaft, für die 
Verbindlichkeiten der D.LIVE zur Folge 
haben können, sind bis zum heutigen Tage 
nicht eingetreten und werden zurzeit auch 
nicht erwartet. Das Risiko wird daher als 
äußerst gering eingestuft. Anzeichen dafür, 
dass die D.LIVE GmbH & Co. KG nicht in der 
Lage sein wird, die Haftungsvergütung zu 
entrichten, bestehen nicht. Das Risiko wird 
daher als äußerst gering eingestuft. 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Michael Brill

IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 357 
IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf 
GmbH
 
Firmensitz 
Henkelstraße 164 
40589 Düsseldorf 
Telefon: 0211 74836-0 
kontakt@ipm.nrw 
www.ipm.nrw 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist 
 die Errichtung, Sanierung und Erwei-
terung städtischer Schulgebäude und 
sonstiger Hochbauten, 
 die Unterhaltung und Verwaltung 
solcher Immobilien, 
 der Erwerb und die Verwertung solcher 
Immobilien, 
 der Erwerb von Grundstücken zur Er-
reichung von im ersten Spiegelstrich 
erwähnten Zwecken, 
 die Planung und der Bau von Radver-
kehrsanlagen. 
Zur Durchführung dieses Zwecks wird die 
Gesellschaft von der Landeshauptstadt 
Düsseldorf mit allen ihm dienenden Maß-
nahmen, soweit sie nicht einer ausschließlich 
hoheitlichen Tätigkeit vorbehalten sind, durch 
jeweils gesondert abzuschließende Verträge 
beauftragt. 
Unter den vorstehenden Absatz fallende 
Tätigkeiten darf die Gesellschaft nur im 
Auftrag der Landeshauptstadt Düsseldorf und 
nur für diese übernehmen. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 26.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 26.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 
358  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 970  869  101 45 
Sachanlagen 967  870  97 44 
Umlaufvermögen 210.647  45.806  164.841 97.592 
Vorräte 141.706  23.239  118.467 85.647 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 3.200  1.209  1.990 1.630 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 65.742  21.358  44.384 10.316 
Rechnungsabgrenzungsposten 32  9  23 18 
Summe AKTIVA 211.648  46.683  164.965 97.655 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 3.125  279  2.846 2.760 
Gezeichnetes Kapital 26  0  26 26 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.820  86  1.734 1.416 
Jahresergebnis 1.279  193  1.086 1.318 
Rückstellungen 92  -119  211 247 
Verbindlichkeiten 208.431  46.523  161.908 94.648 
Summe PASSIVA 211.648  46.683  164.965 97.655

IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 359 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 84.976  65.955  19.021  72.988 
Bestandsveränderungen 23.254  -9.566  32.820  -20.714 
Sonstige betriebliche Erträge 29  13  16  13 
Materialaufwand 103.421  56.272  47.149  48.212 
Personalaufwand 2.454  563  1.891  1.482 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.188  59  1.129  607 
Abschreibungen 266  239  27  21 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 951  951  -  - 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17  -60  77  47 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 582  87  495  599 
Ergebnis nach Steuern 1.280  192  1.088 1.320 
Sonstige Steuern 1  -1  2  2 
Jahresergebnis 1.279  193  1.086 1.318 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 2.526 Forderungen 
 198.588 Verbindlichkeiten 
 84.976 Erträge 
IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG 135 Aufwendungen 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 100 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 1,5 -0,2 1,7 2,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 41,0 2,7 38,2 47,8 
Umsatzrentabilität (in %) 1,5 -4,2 5,7 1,8 
Mitarbeiteranzahl 20 4 16 14

IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 
360  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Gesellschaft hat im Jahre 2023 mit der 
Abrechnung von (Teil-) Maßnahmen Um-
satzerlöse in Höhe von 84.976 Tausend Euro 
(19.021 Tausend Euro) erwirtschaftet. 
Davon betrafen 80.283 Tausend Euro (Vor-
jahr: 16.536 Tausend Euro) den Abschluss 
von Bauprojekten, 2.566 Tausend Euro 
(Vorjahr: 2.030 Tausend Euro) die Herbei-
führung von städtischen Beschlüssen und 
2.127 Tausend Euro (Vorjahr: 455 Tausend 
Euro) übrige Ingenieur- und Bauleistungen 
sowie Mieteinnahmen. Die Umsatzerlöse 
sind im Wesentlichen auf den Abschluss von 
fünf Kindertagesstätten beziehungsweise auf 
Häuser für Kinder, Jugendliche und Familien 
sowie auf fünf Schulbauprojekte zurückzu-
führen.  
Die Planumsätze in Höhe von 37.765 Tau-
send Euro wurden aufgrund der Schlussab-
rechnung von Maßnahmen, deren Abschluss 
ursprünglich bereits für 2022 geplant war, 
deutlich überschritten, dies in einem Umfang 
von 56.934 Tausend Euro. Die hohe Anzahl 
an fertiggestellten Bauprojekten führt zu-
einer Bestandsveränderung von 23.254 Tau-
send Euro (Vorjahr: 32.820 Tausend Euro). 
Der Materialaufwand in Höhe von 103.421 
Tausend Euro liegt aufgrund der Vielzahl 
und Größe der laufenden Maßnahmen sowie 
der Verteuerung der Baukosten deutlich 
über dem Vorjahresniveau (47.149 Tausend 
Euro).  
Der Personalaufwand ist zum Vorjahr (1.891 
Tausend Euro) um 563 Tausend Euro auf 
2.454 Tausend Euro gestiegen. Die Steige-
rung resultiert aus allgemeinen Tarifsteige-
rungen, der Zahlung einer steuerfreien In-
flationsausgleichsprämie an die Mitarbei-
tenden der IPM Immobilien Projektmanage-
ment Düsseldorf GmbH (IPM) und insbe-
sondere an der Erhöhung des Personal-
standes zum Ende des Geschäftsjahres auf 
23 Mitarbeiter/innen (Vorjahr: 19). 
Die deutliche Erhöhung der Abschreibungen 
beruht auf einer im eigenen Bestand auf 
städtischem Grundstück als Interimslösung 
errichteten Kindertagesstätte inklusive 
Außenanlagen.  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
betrugen insgesamt 1.188 Tausend Euro 
und lagen somit 59 Tausend Euro über dem 
Vorjahr. Wesentlichen Anteil an den sons-
tigen betrieblichen Aufwendungen haben 
nach wie vor die Rechts- und Beratungs-
kosten in Höhe von 339 Tausend Euro 
(Vorjahr: 289 Tausend Euro), Fahrzeug-
kosten in Höhe von 146 Tausend Euro 
(Vorjahr: 134 Tausend Euro) sowie die 
Präsentationskosten in Höhe von 291 
Tausend Euro (Vorjahr: 388 Tausend Euro).  
Das Finanzergebnis hat sich in Folge der 
festverzinslichen Geldanlage liquider Mittel 
in Form von Festgeld von -77 Tausend Euro 
auf + 934 Tausend Euro deutlich verbessert. 
Im Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresüber-
schuss von 1.279 Tausend Euro ausge-
wiesen. Im Vergleich zum Vorjahr (1.086 
Tausend Euro Jahresüberschuss) verbes-
serte sich das Jahresergebnis somit um 193 
Tausend Euro. Zum geplanten Jahresüber-
schuss in Höhe von 171 Tausend Euro 
konnte eine Verbesserung in Höhe von 
1.108 Tausend Euro auf 1.279 Tausend Euro 
erzielt werden. Dies resultiert insbesondere 
aus dem nicht erwarteten Finanzergebnis. 
Vermögens- und Finanzlage
Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat 
sich gegenüber dem Vorjahr von 164.965 
Tausend Euro um 46.683 Tausend Euro auf 
211.648 Tausend Euro erhöht. Nach Akti-
vierung einer im eigenen Bestand auf städ-
tischem Grundstück als Interimslösung 
errichteten Kindertagesstätte inklusive

IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 361 
Außenanlagen erhöhte sich das Sachanlage-
vermögen um 870 Tausend Euro auf 967 
Tausend Euro im Vergleich zum Vorjahr (97 
Tausend Euro).  
Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen 
erhöhten sich um 23.239 Tausend Euro auf 
141.706 Tausend Euro im Vergleich zum 
Vorjahr (118.467 Tausend Euro). 
Hintergrund der Erhöhung ist die stetig fort-
schreitende Fertigstellung der laufenden 
Bauprojekte sowie der Beginn neuer Bau-
maßnahmen in Jahre 2023.  
Die. Forderungen gegen die Gesellschafterin 
umfassen geschäftsartenbedingt Forde-
rungen aus Schlussrechnungen für Bau-
projekte 2.611 Tausend Euro.  
Die Zuwächse bei den liquiden Mitteln be-
trugen 21.358 Tausend Euro auf 65.742 
Tausend Euro zum Bilanzstichtag. Der An-
stieg resultiert im Wesentlichen aus den 
Zahlungsplänen der einzelnen Projekt-
verträge.  
Die Liquidität war während des gesamten 
Geschäftsjahres gesichert. 
Aufgrund der positiven Entwicklung hat sich 
das Eigenkapital von 2.846 Tausend Euro 
auf 3.125 Tausend Euro erhöht. Für das 
Geschäftsjahr 2023 erfolgte erneut eine 
Gewinnausschüttung an die Gesellschafterin 
in Höhe von 1 Mio.€. Insgesamt verringerte 
sich die Eigenkapitalquote von 1,7 Prozent 
auf 1,5 Prozent aufgrund der gestiegenen 
Bilanzsumme.  
Die Sonstigen Rückstellungen mit 92 Tau-
send Euro umfassen im Wesentlichen Rück-
stellungen für bestehende Urlaubsansprüche 
in Höhe von 57 Tausend Euro als auch für 
Ansprüche auf Mängelbeseitigung am Schul-
standort Heerstraße 18/18a (20 Tausend 
Euro).  
Alle aktuell von der IPM betreuten Maß-
nahmen werden direkt aus dem Haushalt 
der Landeshauptstadt Düsseldorf finanziert. 
Die IPM stellt regelmäßig Abschlags-
rechnungen nach einem zuvor vereinbarten 
Zahlungsplan, wobei die Kosten bis zum 
Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss 
im Regelfall von der IPM vorfinanziert 
werden.  
Damit stiegen auch die Verbindlichkeiten 
aus erhaltenen Anzahlungen der Gesell-
schafterin, die bedingt durch die Zahlungs-
pläne der einzelnen Projektverträge um 
43.221 Tausend Euro auf 198.589 Tausend 
Euro gestiegen sind.  
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen erhöhten sich zugleich um 1.103 
Tausend Euro auf 5.891 Tausend Euro und 
umfassen Verpflichtungen gegenüber den 
Auftragsnehmern und erhöhen sich analog 
des Auftragsbestands.  
Zudem war gegenüber der Gesellschafterin 
noch die Netto-Dividende 2022 in Höhe von 
736 Tausend Euro zu leisten, die in den 
Sonstigen Verbindlichkeiten gezeigt wird. 
Sonstige Verbindlichkeiten bestanden in 
Höhe von 2.905 Tausend Euro und betrafen 
im Wesentlichen Umsatzsteuer-Voraus-
zahlungen für November und Dezember 
2023, die zum Bilanzstichtag noch nicht 
geleistet waren. 
 
Chancen und Risiken
Chancen 
Wenngleich die gesamtwirtschaftlichen Ent-
wicklungen derzeit wenig Anlass zur Be-
ruhigung bieten (Pandemie, Ukraine-Krieg, 
Energieversorgung, Preise und Inflation, 
Zinsentwicklung), bieten sich der Gesell-
schaft als Beteiligungsgesellschaft der 
Landeshauptstadt Düsseldorf als Folge ihres 
Geschäftsmodells wie auch ihres Gesell-
schafterhintergrunds nach wie vor attraktive 
Chancen. Da die IPM im Wesentlichen Bau-
projekte der Landeshauptstadt Düsseldorf

IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 
362  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
entwickelt und deren Umsetzung steuert 
und beauftragt, ergeben sich grundsätzlich 
gute Perspektiven für Umsatz, Erträge und 
Beschäftigung. Werden die·Zeit- und 
Kostenbudgets bei der Umsetzung der 
Projekte weiterhin eingehalten, besteht für 
die IPM die Chance mit weiteren Schulbau-
maßnahmen, beziehungsweise Bauten für 
Sport, Jugend, Kinder und Kultur sowie 
sonstiger Hochbaumaßnahmen beauftragt 
zu werden. 
Personalrisiken 
IPM-Mitarbeiter*innen der Baby-Boomer-
Generation werden kurz- bis mittelfristig in 
den Ruhestand gehen. Die Personalabgänge 
werden zu einem Verlust an Unternehmens-
erfahrung wie auch Sach- und Fachwissen 
führen und weitgehend mit qualifiziertem 
Personal ersetzt werden müssen. Das wird 
vor dem Hintergrund der gegenwärtigen 
Beschäftigungslage und bei einem zu-
nehmenden Mangel an qualifiziertem 
Fachpersonal eine Herausforderung werden. 
Marktrisiken 
Die IPM entwickelt im Wesentlichen Bau-
projekte der Landeshauptstadt Düsseldorf 
und profitiert von deren Grundstücks-
optionen. Aus diesem Grund sind die 
steigenden Preise für Grund und Boden kein 
Marktrisiko für die IPM.  
Aus der allgemeinen Baupreisentwicklung 
resultierende Mehrkosten können nach 
Herbeiführung entsprechender Änderungs-
beschlüsse an die Landeshauptstadt Düssel-
dorf weiterberechnet werden. Insofern stellt 
die Baupreisentwicklung kein direktes 
Marktrisiko für die IPM dar.  
Sofern kommunal initiierte Projekte zurück-
gefahren würden, könnte dies zu Auftrags- 
und Beschäftigungsproblemen bei der IPM 
führen. 
Liquiditätsrisiken 
Weltweite Lieferengpässe auch infolge des 
Ukraine-Krieges, insbesondere auch bei den 
bauwirtschaftlich relevanten Produktgrup-
pen, heizen die durch die langjährig prak-
tizierte Politik des billigen Geldes der Noten-
banken ohnehin schon hohen Indizes der 
Erzeugerpreise kräftig an. Die verknap-
pungsbedingten Preissteigerungen erhalten 
in Folge der Öl- und Gas-Sanktionen 
gegenüber Russland zusätzlich Auftrieb, 
wenngleich sich die Preise an den Energie-
märkten zuletzt wieder etwas rückläufig 
waren. Die inflationären Preistendenzen 
verursachen erheblich Kalkulationsrisiken für 
neue aber auch laufende Projektentwick-
lungen und erfordern risikobegrenzende 
Maßnahmen zur Eindämmung damit ver-
bundener Liquiditätsrisiken (Insolvenzen, 
Ruhen der Baustelle, Bauzeiten-Über-
schreitung, Pönalen). 
Die Funktions- und Lebensfähigkeit der 
Gesellschaft hängt von der Investitions- und 
Beteiligungspolitik des Gesellschafters und 
dessen kommunaler Haushaltslage ab; sie 
könnten auf die Auftragslage und Beschäf-
tigung der IPM durchschlagen. Da die IPM 
nur für ihren Alleingesellschafter, der 
Landeshauptstadt Düsseldorf, tätig ist, 
drohen keine Forderungsausfälle, womit die 
Liquidität gesichert ist. Im Rahmen einer 
monatlich revolvierenden Liquiditätsplanung 
werden erwartete und geplante Zahlungs-
ströme laufend aktualisiert. Die Liquidität 
der Gesellschaft ist gesichert und steht 
grundsätzlich im permanenten Fokus der 
Geschäftsführung. 
Finanzierungs-, Zins- und Kreditrisiken 
Die Notenbanken haben die als Antwort auf 
die 2008 eingetretene Banken- und Finanz-
krise praktizierte Niedrigzinsperiode faktisch 
beendet und die Leitzinsen in mehreren 
Schritten drastisch angehoben. Die mit den 
Zinsanhebungen verbundene Erwartung der 
(mittel- bis langfristigen) Inflationsein-
dämmung hat die Finanzierungskosten von 
Bauprojekten in kurzer Zeit empfindlich 
verteuert. Dies könnte sich auf das Ergebnis 
der IPM negativ auswirken, sofern die IPM

IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 363 
von der Stadt Düsseldorf nicht mit Finan-
zierungsmitteln zu kommunalen Konditionen 
versorgt werden sollte.  
Die Risiken aus der Verzögerung bei der 
Fertigstellung von Bauprojekten werden 
dem Aufsichtsrat und städtische Gremien 
umgehend mitgeteilt, so dass diese über 
solche Veränderungen und damit verbun-
dene Auswirkungen laufend informiert sind.  
Da die IPM keine Finanzmittel aus Bankdar-
lehen aufgenommen hat, unterliegt die 
Gesellschaft derzeit auch keinen Zins-
änderungsrisiken.  
Rendite- und Erfolgsrisiken 
lnflationsgetriebene Preise für Baustoffe 
infolge von Lieferengpässen, steigende 
Lohn- und Gehaltstarife und kräftig ange-
zogene Finanzierungskonditionen belasten 
die Baukonjunktur. Geplante Bauinves-
titionen werden bereits zurückgestellt; 
laufende Bauvorhaben noch zu Ende 
geführt. Die Konjunktur für Bau- und 
Projektentwicklungen kühlt sich merklich ab. 
Ist Bauen in Deutschland auch ohne 
inflatorischen Druck schon teuer, so stellen 
die Inflationstreiber jetzt manches Bau-
vorhaben als Ganzes ökonomisch in Frage. 
Die Renditen für Neubau- und Projektinves-
titionen stehen erheblich unter Druck, ein 
Break-Even wird - falls überhaupt noch – 
entsprechend später erreicht. Die Geschäfts- 
und Portfoliostruktur der Gesellschaft wird 
daher· regelmäßig einer Revision unter-
zogen, die zunehmenden Risikopotenziale 
analysiert und geeignete Maßnahmen zu 
ihrer Beherrschung ergriffen. 
Zusammenfassung zum Chancen- und 
Risikobericht 
Vor dem Hintergrund der guten Auftrags- 
und Beschäftigungslage sieht sich die IPM 
als Beteiligungsgesellschaft der Landes-
hauptstadt Düsseldorf trotz der gegenwär-
tigen Risikolagen mittel- und langfristig 
unverändert auf einem guten Weg. Es muss 
allerdings damit kalkuliert werden, dass die 
Politik des billigen Geldes und das günstige 
Zinsniveau des vergangenen Jahrzehnts auf 
absehbare Zeit der Vergangenheit ange-
hören werden. Im Zusammenhang mit der 
angezogenen Inflation, unterbrochenen 
Lieferketten und der Verknappung ausge-
wählter Baustoffe ist das hohe Baukosten-
niveau durch den Zinsanstieg zusätzlich 
verteuert worden. Inwieweit das auch die 
Geschäftsentwicklung der IPM belasten wird, 
bleibt abzuwarten.  
Bestandsgefährdende Risiken für die IPM 
sind nicht erkennbar. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Ratsherr Dr. Thorsten Graeßner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Stefan Wiedon Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Hakim El Ghazali Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Paula Elsholz Landeshauptstadt 
Düsseldorf

IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 
364  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Ratsherr Andreas Hartnigk Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Mirko Rohloff Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Manfred Kornfeld  
Michael Köhler  
Dr. Heinrich Labbert  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 7 Mitgliedern 1 Frau an (Frauenanteil 14,3 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Düsseldorf Marketing GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 365 
Düsseldorf Marketing GmbH
 
Firmensitz 
Benrather Straße 9 
40213 Düsseldorf 
Telefon: 0211 17202-0 
markenprozess@duesseldorf-
marketing.de 
www.duesseldorf-marketing.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Tätigkeiten der Gesellschaft sollen der 
Wirtschafts-, Standort- und Fremdenver-
kehrsförderung in der Landeshauptstadt 
Düsseldorf dienen. Sie soll sich insbesondere 
mit der strategischen Markenbildung und -
führung befassen. Dies beinhaltet unter 
anderem die Analyse und Selektion von zu 
bearbeitenden Märkten und Zielgruppen. 
Darauf basierend soll die Gesellschaft 
tourismus-, veranstaltungs- und 
investorenbezogene Strategien für eine 
zielgerichtete Ansprache entwickeln und für 
die operative Umsetzung durch 
Tochterunternehmen Sorge tragen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 25.000,00 EUR 100,00 % 
 
Beteiligungen   
Düsseldorf Tourismus GmbH 1.400.000,00 EUR 100,00 %

Düsseldorf Marketing GmbH 
366  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 1.432  -29  1.462 1.483 
Immaterielle Vermögensgegenstände 1  -29  31 68 
Sachanlagen 26  0  26 9 
Finanzanlagen 1.406  0  1.406 1.406 
Umlaufvermögen 5.567  -2.275  7.842 6.885 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 3.469  289  3.180 1.476 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 2.098  -2.564  4.662 5.409 
Rechnungsabgrenzungsposten 872  758  114 13 
Summe AKTIVA 7.871  -1.547  9.418 8.380 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 4.021  34  3.987 2.989 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Kapitalrücklage 1.430  0  1.430 1.430 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.532  646  886 237 
Jahresergebnis 1.034  -612  1.646 1.297 
Rückstellungen 566  90  476 45 
Verbindlichkeiten 3.285  -1.669  4.953 5.346 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  -2  2 - 
Summe PASSIVA 7.871  -1.547  9.418 8.380

Düsseldorf Marketing GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 367 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 10.982  2.030  8.952  7.224 
Sonstige betriebliche Erträge 138  122  16  115 
Materialaufwand 5.951  654  5.297  4.611 
Personalaufwand 1.657  561  1.096  848 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.296  402  894  455 
Abschreibungen 75  26  48  44 
Erträge aus Gewinnabführung -  -427  427  - 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 670  670  -  83 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10  2  8  - 
Ergebnis nach Steuern 1.034  -613  1.647 1.297 
Sonstige Steuern 0  -1  1  0 
Jahresergebnis 1.034  -612  1.646 1.297 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 1.317 Erträge 
 1.257 Aufwendungen 
D.LIVE GmbH & Co. KG 103 Verbindlichkeiten 
 82 Erträge 
 177 Aufwendungen 
Düsseldorf Congress GmbH 107 Erträge 
Düsseldorf Tourismus GmbH 136 Erträge 
 6.683 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 51,1 8,7 42,3 35,7 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 25,7 -15,6 41,3 43,4 
Umsatzrentabilität (in %) 9,4 -9,0 18,4 18,0 
Mitarbeiteranzahl 17 5 12 9 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Düsseldorf Marketing GmbH (DM) er-
zielte im Geschäftsjahr 2023 im Rahmen der 
Werbevermarktung (Media) auf dem Gebiet 
der Landeshauptstadt Düsseldorf (LHD) ein 
Rohergebnis in Höhe von 5.169 Tausend 
Euro (Vorjahr: 3.671 Tausend Euro). Darin 
enthalten sind die Einnahmen aus dem 
Bereich Media von 9.021 Tausend Euro

Düsseldorf Marketing GmbH 
368  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
(Vorjahr: 7.931 Tausend Euro). Die größte 
Aufwandsposition stellen die Aufwendungen 
für bezogene Leistungen in Höhe von 5.237 
Tausend Euro (Vorjahr: 4.758 Tausend 
Euro) dar. In dieser Position sind insbe-
sondere die seitens der Düsseldorf Touris-
mus GmbH (DT) erbrachten Leistungen zur 
Steigerung der Attraktivität und des Touris-
mus auf dem Gebiet der LHD enthalten. 
Diese Leistungen sind eine wesentliche 
Voraussetzung zur Media-Vermarktung, da 
ohne die hohe Attraktivität, die letztlich der 
stetigen Förderungen des Tourismus und der 
dadurch erreichten Besucherströme dient, 
die Werbeleistungen nicht auf diesem hohen 
Niveau vermarktet werden könnten. Der 
Personalaufwand stieg aufgrund des 
Personalzuwachses von 5 Mitarbeitenden auf 
1.657 Tausend Euro (Vorjahr: 1.096 
Tausend Euro). 
Unter Berücksichtigung leicht höherer 
Abschreibungen weist die DM zum 31. 
Dezember 2023 ein operatives Ergebnis von 
2.142 Tausend Euro (Vorjahr: 1.632 
Tausend Euro) aus. 
Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags 
mit der DTwurde im Geschäftsjahr 2023 ein 
Verlust von 670 Tausend Euro (Vorjahr: 
Gewinnabführung von 427 Tausend Euro) 
von der DM ausgeglichen, so dass das 
Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss 
in Höhe von 1.034 Tausend Euro (Vorjahr: 
1.646 Tausend Euro) abgeschlossen wird. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 
hat sich um 1.547 Tausend Euro auf 7.871 
Tausend Euro verringert. Der Rückgang ist 
in erster Linie auf den geringeren Kassen-
bestand zurückzuführen. Entsprechend zeigt 
sich die Verringerung auf der Passivseite 
insbesondere bei den Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen gegenüber 
verbundenen Unternehmen (hier DT). 
Die Eigenkapitalquote der DM erhöhte sich 
aufgrund der Bilanzkürzung bei gleich-
zeitiger Steigerung des Eigenkapitals auf 
51,1 Prozent (Vorjahr: 42,3 Prozent). 
Die Vermögens- und Kapitalstruktur ist nicht 
risikobehaftet und kann als solide bezeichnet 
werden. Der Finanzmittelbestand verringerte 
sich auf 2.098 Tausend Euro (Vorjahr: 4.662 
Tausend Euro). Die Gesellschaft konnte im 
Geschäftsjahr 2023 ihren Verpflichtungen 
jederzeit nachkommen. 
Chancen und Risiken
Aus dieser Tätigkeit und insbesondere vor 
dem Hintergrund des partizipativen Stadt-
marketingansatzes der DM, der zahlreiche 
Schnittstellen zu Akteuren in der LHD 
kreiert, ergibt sich die Chance zukünftig 
sowohl durch Dienstleistungen, als auch 
durch die Vergabe von Lizenzrechten Er-
träge zu erzielen. Besondere Erlöspotentiale 
versprechen zukünftig vor allem die Konzep-
tion und Umsetzung von digitalen Marktfor-
schungsstudien für kommunale Projekt-
partner. Darüber hinaus, bietet auch Düssel-
dorf Convention die Möglichkeit der Ertrags-
steigerung, durch neue Kooperationsverein-
barungen und Partnerschaften. Durch den 
Geschäftsbereich Werbevermarktung er-
geben sich große Chancenpotentiale für 
Erträge insbesondere bei der Digitalisierung 
des bestehenden Portfolios. 
Für die Gesellschaft besteht das grundsätz-
liche Risiko, dass die Attraktivität der „Marke 
Düsseldorf" für unterschiedliche Zielgruppen 
an „Wert" verlieren könnte, was zu wirt-
schaftlichen Einbußen bei der Gesellschaft 
insbesondere in den Geschäftsbereichen 
Convention und Werbevermarktung führen 
würde. Kurzfristige Risikopotentiale bein-
halten jegliche Einschränkungen von Veran-
staltungen im Bereich Convention und 
daraus resultierende fehlende Einnahmen

Düsseldorf Marketing GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 369 
durch Partnerbeteiligungen sowie der 
verzögerte Eingang von Werbeeinnahmen 
im Geschäftsbereich Werbevermarktung. 
Konkrete Hinweise und Anzeichen für eine 
langfristige Beeinträchtigung der Geschäfts-
bereiche sind allerdings aktuell nicht be-
kannt. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Beigeordneter Dr. Michael Rauterkus (bis 19.04.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordneter Olaf Wagner (ab 20.04.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Giuseppe Saitta Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Dr. Alexander Fils Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Julia Marmulla Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Saliha Ouammar Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Thomas Peußer Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Marina Spillner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dietmar Wolf Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Hans-Jürgen Rang  
Frank Schrader  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 8 Mitgliedern 3 Frauen an (Frauenanteil 37,5 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Düsseldorf Tourismus GmbH 
370  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Düsseldorf Tourismus GmbH
 
Firmensitz 
Benrather Straße 9 
40213 Düsseldorf 
Telefon: 0211 17202-0 
info@visitduesseldorf.de 
www.visitduesseldorf.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Tätigkeiten der Gesellschaft dienen der 
Wirtschafts- und Fremdenverkehrsförderung 
in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Gegen-
stand der Gesellschaft ist es, den Standort 
Düsseldorf in den Bereichen Business, Kultur, 
Lifestyle und Sport gegenüber unterschied-
lichen Zielgruppen, Touristinnen/Touristen, 
Geschäftsreisenden, Unternehmen, Ein-
wohnerinnen/Einwohnern und anderen am 
Standort Interessierten in seinen Stärken und 
Vorzügen optimal darzustellen und zu ver-
markten und auf eine stetige Verbesserung 
der Standortqualität im Sinne des städtischen 
Angebots, der städtischen Infrastruktur und 
der Rahmenbedingungen hinzuwirken. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 1.400.000,00 EUR  
Düsseldorf Marketing GmbH 1.400.000,00 EUR 100,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Düsseldorf Tourismus GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 371 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 1.129  297  832 525 
Immaterielle Vermögensgegenstände 27  -139  165 329 
Sachanlagen 1.102  435  667 197 
Umlaufvermögen 4.474  -1.155  5.629 6.288 
Vorräte 77  -21  97 130 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 2.931  -1.933  4.864 5.426 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 1.466  799  667 732 
Rechnungsabgrenzungsposten 79  2  77 28 
Summe AKTIVA 5.682  -856  6.538 6.842 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 1.192  0  1.192 1.192 
Gezeichnetes Kapital 1.400  0  1.400 1.400 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -208  0  -208 -208 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
Rückstellungen 2.966  118  2.848 3.652 
Verbindlichkeiten 1.524  -974  2.499 1.949 
Rechnungsabgrenzungsposten -  -  - 49 
Summe PASSIVA 5.682  -856  6.538 6.842

Düsseldorf Tourismus GmbH 
372  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 6.434  -421  6.855  6.050 
Sonstige betriebliche Erträge 671  -543  1.214  805 
Materialaufwand 2.174  -435  2.609  1.700 
Personalaufwand 3.126  -129  3.255  3.145 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.148  629  1.518  1.837 
Abschreibungen 330  106  225  198 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43  42  1  - 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39  4  36  58 
Ergebnis nach Steuern -670  -1.097  427 -83 
Erträge aus Verlustübernahme 670  670  -  83 
Aufwendungen aus Gewinnabführung -  -427  427  - 
Jahresergebnis 0  0  0 0 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 277 Erträge 
 119 Aufwendungen 
D.LIVE GmbH & Co. KG 102 Erträge 
 145 Aufwendungen 
Düsseldorf Marketing GmbH 6.683 Erträge 
 136 Aufwendungen 
Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 59 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 96 Forderungen 
 96 Erträge 
 18 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 21,0 2,7 18,2 17,4 
Anlagendeckung (in %) 105,5 -37,7 143,2 226,8 
Mitarbeiteranzahl 55 7 48 57 
Übernachtungen in Düsseldorf 5.400.000 1.100.000 4.300.000 1.942.068

Düsseldorf Tourismus GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 373 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 verringerten sich die 
Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 
421 Tausend Euro auf 6.434 Tausend Euro. 
Die Reduktion ist in erster Linie darauf zu-
rückzuführen, dass die bisherige Tätigkeit 
der Veranstaltungsabteilung in 2023 einge-
stellt worden ist. 
Die sonstigen Erträge sind mit 671 Tausend 
Euro - insbesondere aufgrund der gegen-
über dem Vorjahr deutlich geringeren Auf-
lösung von Rückstellungen und des Ab-
schlusses eines geförderten Projektes 
(Europäische Union-React) - im Geschäfts-
jahr 2023 um 543 Tausend Euro geringer. 
Der Materialaufwand hat sich mit insgesamt 
2.174 Tausend Euro gegenüber dem Vorjahr 
deutlich um 435 Tausend Euro verringert. 
Maßgeblichen Anteil daran haben hierbei die 
Ausgaben beziehungsweise der Bezug an 
Waren. Die Ausgaben für bezogenen Waren 
sind projektbedingt gegenüber dem Vorjahr 
um 442 Tausend Euro gesunken. 
Der Personalaufwand verringerte sich 
gegenüber dem Vorjahr um 128 Tausend 
Euro auf 3.126 Tausend Euro; der Rückgang 
ist in erster Linie auf die gegenüber dem 
Geschäftsjahr 2022, welches durch die 
Auszahlung im Zusammenhang mit dem 
Ausgleich von Pensionsverpflichtungen 
gegenüber Landeshauptstadt Düsseldorf, 
geringeren Aufwendungen für Altersver-
sorgung zurückzuführen. 
Die Abschreibungen liegen im Jahr 2023 mit 
330 Tausend Euro um 106 Tausend Euro 
über dem Vorjahr; der Anstieg steht im 
Wesentlichen im Zusammenhang mit den 
aktivierten Investitionen für den Ausbau des 
Unternehmensstandorts an der Benrather 
Straße und der Eröffnung des Standortes 
der Tourist-Information in der Altstadt. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
sind gegenüber dem Vorjahr - insbesondere 
aufgrund höherer Ausgaben für Werbung, 
Fortbildung und Reisen sowie die Zuführung 
von Rückstellungen mit steuerlichem Bezug 
(periodenfremde Aufwendungen) - um 629 
Tausend Euro auf 2.148 Tausend Euro 
angestiegen. 
Insgesamt schließt die Düsseldorf Tourismus 
GmbH (DT) das Geschäftsjahr 2023 unter 
Berücksichtigung einer Verlustabdeckung 
durch die Düsseldorf Marketing GmbH (DM) 
in Höhe von 670 Tausend Euro mit einem 
ausgeglichenen Ergebnis ab. Ursprünglich 
war für das Geschäftsjahr 2023 eine Verlust-
übernahme von 546 Tausend Euro geplant 
gewesen. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme verringerte sich von 6.538 
Tausend Euro im Vorjahr um 856 Tausend 
Euro auf nunmehr 5.682 Tausend Euro per 
31. Dezember 2023. Der Rückgang ist auf 
der Aktivseite in erster Linie auf einen gerin-
geren Bestand an Forderungen zurückzu-
führen und dort gegen den Gesellschafter, 
DM; im Gegenzug erhöhte sich das Anlage-
vermögen. Der Anstieg steht im Zusammen-
hang mit den Umbautätigkeiten in den 
Räumlichkeiten an der Benrather Straße 9 
und insbesondere mit dem Abschluss der 
Bautätigkeiten an Tourist-Information an der 
Rheinstraße 3. Auf der Passivseite ist die

Düsseldorf Tourismus GmbH 
374  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Bilanzverkürzung in erster Linie auf den 
Rückgang der Verbindlichkeiten zurückzu-
führen. So wurden als maßgebliche Verän-
derung die Verbindlichkeiten gegenüber dem 
Gesellschafter, die im Vorjahr noch 768 
Tausend Euro betrugen, im Geschäftsjahr 
2023 vollständig beglichen. 
Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der 
geringeren Bilanzsumme und des betrags-
mäßig unveränderten Eigenkapitals von 18,2 
Prozent auf 21,0 Prozent per 31. Dezember 
2023 angestiegen. 
Die Finanzlage der DT hat sich gemessen 
am Bestand liquider Mittel gegenüber dem 
Vorjahr verbessert. Der Bestand an liquiden 
Mitteln erhöhte sich um 799 Tausend Euro 
von 667 Tausend Euro auf 1.466 Tausend 
Euro. Der Liquiditätsgrad I als Verhältnis der 
liquiden Mittel zu den kurzfristigen Verbind-
lichkeiten ist aufgrund eines höheren 
Kassenbestands und des Rückgangs der 
Verbindlichkeiten von 35,3 Prozent auf über 
100 Prozent angestiegen. Die DT war das 
ganze Geschäftsjahr 2023 hindurch in der 
Lage ihren finanziellen Verpflichtungen 
nachzukommen. 
 
Chancen und Risiken
Als Risiken für den Tourismus in Düsseldorf 
werden weiterhin die allgemeine Kostenent-
wicklung, die damit verbundenen Verän-
derungen der Touristenströme, die ausrei-
chende und zeitnahe Bereitstellung von 
Liquidität durch die DM sowie die sich verän-
dernden volkswirtschaftlichen Rahmendaten 
und Tarifsteigerungen gesehen. 
Chancen werden in der weiteren Erholung 
des Tourismus - national, wie international -
, durch gesteigerte Veranstaltungsaktivi-
täten in Düsseldorf (unter anderem die Fuß-
ball-Europameisterschaft 2024) und damit 
verbundenen Nachfragesteigerungen, zum 
Beispiel im Bereich von touristischen Pro-
dukten und Stadtführungen, gesehen. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Beigeordneter Dr. Michael Rauterkus (bis 19.04.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordneter Olaf Wagner (ab 20.04.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Giuseppe Saitta Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Dr. Alexander Fils Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Monika Lehmhaus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Saliha Ouammar Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Düsseldorf Tourismus GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 375 
Ratsherr Thomas Peußer Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Marina Spillner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dietmar Wolf Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Ole Friedrich  
Hans-Jürgen Rang  
Frank Schrader  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 8 Mitgliedern 3 Frauen an (Frauenanteil 37,5 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf 
376  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH 
Düsseldorf
 
Firmensitz 
Erna-Eckstein-Straße 6 
40225 Düsseldorf 
Telefon: 0211 8904-0 
info@swd-duesseldorf.de 
www.swd-duesseldorf.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist jeweils die 
Übernahme der Geschäftsführung als persön-
lich haftende Gesellschafterin der SWD Städt. 
Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 
und der SWD Städt. Wohnungsgesellschaft 
Düsseldorf mbH & Co. KG, die Vornahme aller 
damit im Zusammenhang stehenden 
Geschäfte sowie die Förderung des jeweiligen 
Unternehmenszwecks der vorgenannten 
Kommanditgesellschaften innerhalb ihrer 
jeweiligen Unternehmensgegenstände. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 25.000,00 EUR 100,00 % 
 
Beteiligungen   
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 0,00 EUR 0,00 % 
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & 
Co. KG 0,00 EUR 0,00 % 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umlaufvermögen 80  11  69 62 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 45  9  36 23 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 35  2  33 39 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0  0 0 
Summe AKTIVA 80  11  70 62

SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 377 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 35  2  34 32 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 9  2  7 6 
Jahresergebnis 2  0  2 1 
Rückstellungen 31  8  23 21 
Verbindlichkeiten 14  1  13 9 
Summe PASSIVA 80  11  70 62 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Sonstige betriebliche Erträge 436  103  333  395 
Personalaufwand 399  94  305  355 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 35  9  25  37 
Ergebnis nach Steuern 2  0  2 1 
Jahresergebnis 2  0  2 1 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 210 Erträge 
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 210 Erträge 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 44,0 -4,3 48,3 51,7 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 5,2 -0,5 5,6 3,9 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Aufgrund des Gesellschaftsvertrags der SWD 
KG 1 sowie der SWD KG 2 werden die der 
Gesellschaft entstandenen Kosten erstattet. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 
436 Tausend Euro (Vorjahr 333 Tausend 
Euro); der Personalaufwand beträgt 399 
Tausend Euro (Vorjahr 305 Tausend Euro). 
In den sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen in Höhe von 35 Tausend 
Euro (Vorjahr 25 Tausend Euro) ist eine 
Vielzahl von kleineren Einzelsachverhalten

SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf 
378  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
enthalten. Darüber hinaus erhält die Gesell-
schaft eine Haftungsvergütung. Der Jahres-
überschuss des Geschäftsjahres liegt mit 2 
Tausend Euro um 0,1 Tausend Euro unter 
dem des Vorjahres. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 
beträgt 80 Tausend Euro (Vorjahr: 69 Tau-
send Euro), die sich auf der Aktivseite aus 
Forderungen gegen Beteiligungsunter-
nehmen in Höhe von 15 Tausend Euro (Vor-
jahr: 14 Tausend Euro), und sonstigen Ver-
mögensgegenständen in Höhe von 30 Tau-
send Euro (Vorjahr: 22 Tausend Euro) sowie 
flüssigen Mitteln in Höhe von 35 Tausend 
Euro (Vorjahr: 33 Tausend Euro) zusam-
mensetzt. Auf der Passivseite stehen dem 
Eigenkapital in Höhe von 35 Tausend Euro 
(Vorjahr: 34 Tausend Euro), sonstige 
Rückstellungen in Höhe von 30 Tausend 
Euro (Vorjahr: 22 Tausend Euro) sowie 
Verbindlichkeiten in Höhe von 14 Tausend 
Euro (Vorjahr: 13 Tausend Euro) gegenüber. 
Die Gesellschaft verfügt am 31. Dezember 
2023 über liquide Mittel in Höhe von 35 Tau-
send Euro (Vorjahr: 33 Tausend Euro). 
 
Chancen und Risiken
Chancen und Risiken, die einen wesentlichen 
Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder 
Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, 
sind derzeit nicht erkennbar. Die Kosten-
steigerungen bei Energie-, Rohstoff- und 
Baukosten sind aber aufmerksam zu beob-
achten. Auch der Krieg in der Ukraine bleibt 
ein Risiko für die Gesamtwirtschaft. Gemäß 
der Ergebnisplanung für 2024 bis 2026 ist 
jährlich ein Überschuss in Höhe von etwa 2 
Tausend Euro zu erwarten. Des Weiteren ist 
für die nächsten Jahre mit einer stabilen 
Eigenkapitalquote zu rechnen. 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Klaus Feldhaus  
Dr. Eva-Maria Illigen-Günther

SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 379 
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG 
Düsseldorf
 
Firmensitz 
Erna-Eckstein-Straße 6 
40225 Düsseldorf 
Telefon: 0211 8904-0 
info@swd-duesseldorf.de 
www.swd-duesseldorf.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Insbesondere zur sicheren und sozial verant-
wortbaren Wohnungsversorgung der breiten 
Schichten der Bevölkerung der Landeshaupt-
stadt Düsseldorf errichtet, betreut, bewirt-
schaftet und verwaltet die Gesellschaft 
Bauten und Wohneinheiten in allen Rechts- 
und Nutzungsformen. Sie kann außerdem alle 
im Bereich der Wohnungswirtschaft, des 
Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden 
Aufgaben übernehmen, Grundstücke er-
werben, belasten und veräußern sowie 
Erbbaurechte ausgeben. Sie kann Gemein-
schaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden 
und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche 
und kulturelle Einrichtungen und Dienst-
leistungen bereitstellen. Die Gesellschaft ist 
berechtigt, Zweigniederlassungen zu 
errichten, andere Unternehmen zu erwerben 
oder sich an solchen zu beteiligen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 200.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 200.000,00 EUR 100,00 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf 0,00 EUR 0,00 % 
 
Beteiligungen   
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & 
Co. KG 9.474.400,00 EUR 94,90 %

SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 
380  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 559.459  39.382  520.077 496.331 
Sachanlagen 535.635  39.386  496.249 472.495 
Finanzanlagen 23.824  -4  23.829 23.836 
Umlaufvermögen 37.589  -979  38.568 16.100 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 3.978  -1.047  5.025 7.736 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 33.612  69  33.543 8.365 
Summe AKTIVA 597.049  38.403  558.645 512.431 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 390.729  21.204  369.525 366.761 
Kapitalanteile 200  0  200 200 
Kapitalrücklage 374.281  19.815  354.465 354.539 
Gewinnrücklagen 13.825  3.170  10.655 7.276 
Jahresergebnis 2.423  -1.781  4.204 4.746 
Rückstellungen 125  14  111 98 
Verbindlichkeiten 192.344  12.310  180.034 140.793 
Summe PASSIVA 597.049  38.403  558.645 512.431 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 16.624  909  15.714  15.076 
Sonstige betriebliche Erträge 1.621  -2.192  3.813  5.229 
Materialaufwand 1.134  169  965  1.616 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.952  89  3.863  4.044 
Abschreibungen 9.134  938  8.196  7.871 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 802  782  20  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.405  83  2.322  2.029 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0  3  -3  0 
Ergebnis nach Steuern 2.423  -1.781  4.204 4.746 
Jahresergebnis 2.423  -1.781  4.204 4.746

SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 381 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 3.637 Forderungen 
 77 Verbindlichkeiten 
 947 Aufwendungen 
Stadtsparkasse Düsseldorf 18.105 Verbindlichkeiten 
 38 Erträge 
 251 Aufwendungen 
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 1.340 Forderungen 
 17.469 Erträge 
 3.719 Aufwendungen 
SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf 210 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 65,4 -0,7 66,1 71,6 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 0,6 -0,5 1,1 1,3 
Anlagendeckung (in %) 69,8 -1,2 71,1 73,9 
Verschuldungsgrad (in %) 52,8 1,6 51,2 39,7 
Umsatzrentabilität (in %) 14,6 -12,2 26,8 31,5 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 
2023 liegt bei 2.423 Tausend Euro. Damit 
hat sich das Ergebnis gegenüber dem Vor-
jahr um 1.781 Tausend Euro verringert. 
Die Erlöse aus ·dem Kerngeschäft stammen 
im Wesentlichen aus Pachterlösen in Höhe 
von 16.071 Tausend Euro (Vorjahr: 15.140 
Tausend Euro) sowie aus Erbbauzinsen. 
Die Zunahme der Abschreibungen um 938 
Tausend Euro ist im Wesentlichen auf die 
Fertigstellung der Neubauprojekte Hospital-
straße und Leverkuser Straße, auf die Auf-
stockung auf der Knechtstedenstraße 13+15 
sowie auf die Modernisierungen Henrietten-
straße 9 und Karolingerstraße 34, Heilweg 
72-82 und Flurstraße 67 zurückzuführen. 
Außerdem wurden die Neubauprojekte aus 
dem Vorjahr erstmalig ganzjährig abge-
schrieben. 
Die Position sonstiger betrieblicher 
Ertrag/Aufwand setzt sich aus mehreren 
Posten zusammen: 
Wesentliche Erträge haben sich aufgrund 
von Buchgewinnen aus Anlagenabgängen in 
Höhe von 912 Tausend Euro (Vorjahr: 3.359 
Tausend Euro) sowie aus Tilgungsnach-
lässen in Höhe von 605 Tausend Euro 
(Vorjahr: 397 Tausend Euro) ergeben. 
Demgegenüber stehen sonstige betriebliche 
Aufwendungen, die insbesondere die auf 
einem Geschäftsbesorgungsvertrag 
beruhende Umlage an die SWD Städt. 
Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & 
Co.KG (SWD KG 2) zu Personalkosten, 
Abschreibungen auf Betriebs- und Ge-
schäftsausstattung und auf Softwarelizenzen 
sowie zu allgemeinen Verwaltungskosten in 
Höhe von insgesamt 3.140 Tausend Euro 
(Vorjahr: 3.100 Tausend Euro) enthalten. 
Außerdem beinhaltet die Position sonstiger

SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 
382  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
betrieblicher Ertrag/Aufwand primär Rechts-
, Beratungs- und Prüfungskosten in Höhe 
von 173 Tausend Euro (Vorjahr: 141 Tau-
send Euro), Auslagenersatz an die Komple-
mentärin in Höhe von 212 Tausend Euro 
(Vorjahr: 158 Tausend Euro) sowie 208 
Tausend Euro an Finanzierungskosten 
(Vorjahr: 132 Tausend Euro). Gegenüber 
dem Jahr 2022 haben sich die sonstigen 
betrieblichen Erträge/Aufwendungen um 
2.361 Tausend Euro verringert. Dies hängt 
vorrangig mit gesunkenen Erlösen aus dem 
Abgang von Anlagevermögen zusammen. 
Das prognostizierte Jahresergebnis ist 
erreicht und infolge der zusätzlichen 
Generierung von Zinserträgen übertroffen 
worden. Die Umsatzerlöse sind unter 
anderem durch die Pachteinnahme geprägt, 
diese entwickelt sich entsprechend der in 
der SWD KG 2 erzielten Mieterlöse. 
Im Geschäftsjahr 2023 stand die strate-
gische Weiterentwicklung der mittelfristigen 
Investitionsplanung im Fokus. Auch die 
Prüfung von Potenzialen, um in Düsseldorf 
zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, blieb 
ein Schwerpunkt. lm Geschäftsjahr 2024 
wird_ das Risikomanagement vor dem 
Hintergrund des Starts weiterer Neubau-
projekte und der Fortsetzung von Groß-
modernisierungsmaßnahmen kontinuierlich 
fortentwickelt. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vor-
jahr um etwa 38,4 Mio. Euro gewachsen. 
Dieses Wachstum ist auf Investitionen in das 
Sachanlagevermögen und deren Finan-
zierung zurückzuführen. 
Die Gesellschaft war im Berichtsjahr 2023 
unter Berücksichtigung der bestehenden 
Kontokorrentlinien jederzeit zahlungsfähig. 
Der Finanzmittelfonds beläuft sich zum 
Stichtag auf 33.612 Tausend Euro und liegt 
damit um circa 69 Tausend Euro über dem 
Vorjahresniveau. Die Investitionen ins Sach-
anlagevermögen konnten somit aus der 
laufenden Geschäftstätigkeit heraus und 
durch Zuschreibungen von Refinanzierungs-
darlehen aufgebracht werden. 
 
 
Chancen und Risiken
Hohe Energiekosten, Inflation und deutlich 
höhere Finanzierungszinsen haben zu einem 
präzedenzlosen Einbruch des Wohnungsbaus 
geführt. Gleichzeitig gab es über eine lange 
Zeit Unklarheiten in Bezug auf die staatliche 
Wohnungsbauförderung, die dann geringer 
als zuvor ausfiel. Erst mit den Regierungs-
beschlüssen aus dem letzten Jahresquartal 
wurde die Förderung des Wohnungsbaus 
wieder in relevanter Weise gestärkt, wenn 
auch die Bedingungen für eine Förderung 
verschärft und die Kosten geförderter 
Immobilien per se in die Höhe getrieben 
wurden. 
Der GdW Bundesverband deutscher 
Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. 
V. geht davon aus, dass die Investitionen in 
Wohnbauten im Jahr 2024 nochmals 
deutlich zurückgehen werden, da die 
Baupreise nach wie vor hoch sind und die 
Kreditzinsen nur sehr langsam sinken. 
Angesichts der deutlich sinkenden Infla-
tionsraten im Euroraum hat die Geldpolitik 
der EZB aber ihren Zinsgipfel wohl erreicht. 
Im Sommer/Herbst des kommenden Jahres 
erwarten Experten eine erste Leitzins-
senkung. Die Zinssätze für die Hauptre-
finanzierungsgeschäfte dürften dann bis 
Mitte 2025 allmählich auf etwa die Hälfte 
des heutigen Niveaus sinken. Baupreis- und

SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 383 
Zinsreduktion werden damit die Bedingun-
gen für Bauinvestitionen nur langsam 
verbessern. 
Die SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. 
KG Düsseldorf (SWD KG 1) agiert in dem 
skizzierten schwierigen Umfeld in hohem 
Maße antizyklisch. Ermöglicht wird die aktive 
Bautätigkeit beziehungsweise der Kauf 
kompletter Quartiere durch die hohe 
Eigenkapitalquote und die Kooperation mit 
der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die 
Einlage von Grundstücken in das Eigentum 
der SWD KG 1 ist essenziell, um öffentlich-
geförderten Wohnungsbau umzusetzen. 
Die Entwicklung des Düsseldorfer 
Wohnungs- und Grundstücksmarktes sowie 
die Möglichkeiten zur Finanzierung ermög-
lichen es der Gesellschaft, auch unter den 
herausfordernden Bedingungen aktiv zu 
bauen. Die konsequente Nutzung der nun 
verbesserten Fördermöglichkeiten ermög-
lichen weiterhin eine eigene aktive Bau-
tätigkeit, um bezahlbaren Wohnraum in 
Düsseldorf zu schaffen und zu erhalten. Die 
Modernisierung der Bestandsimmobilien 
nimmt dabei eine bedeutende Rolle ein und 
die Herausforderung des Klimaschutzes wird 
in den kommenden Jahren erhebliche 
Investitionen verlangen. 
2023 war für die SWD auf dem Feld der 
Nachhaltigkeit ein entscheidendes Jahr, in 
dem die Weichen für die kommenden beiden 
Jahrzehnte gestellt wurden. Im vergangenen 
Jahr wurde nämlich der Klimapfad für das 
Unternehmen gemeinsam mit einem 
externen Expertenteam ausgearbeitet. Bis 
zum Jahr 2045 stehen rund 1 Mrd. Euro an 
Modernisierungsinvestitionen an, um den 
Bestand im Sinne der Nachhaltigkeit für die 
Zukunft zu sichern. Rund ein Viertel der 
Mittel wird in energetische Modernisierungen 
fließen. Als Partner des Düsseldorfer Klima-
paktes verfolgt die SWD KG 1 das Ziel, bis 
2035 möglichst klimaneutral aufgestellt zu 
sein, daher werden nun prioritär zunächst 
die Modernisierungen angegangen, die die 
umfangreichsten C02-Einsparungen ermög-
lichen. 
Aufgrund des kaum existierenden und nicht 
zuletzt sehr teuren Baulands in Düsseldorf 
sucht die SWD KG 1 weiter nach Optionen 
zu Nachverdichtungen oder Aufstockungen. 
Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt einer 
Aufstockung sollen bis zum Ende des Jahr-
zehnts durch weitere Aufstockungen von 
Gebäuden in der Siedlung Grünau durch 
Holzbauweise noch 49 weitere Wohnungen 
entstehen. Mit insgesamt drei Gebäuden, die 
für 73 Wohnungen stehen, soll die Siedlung 
bis 2026 eine weitere Nachverdichtung und 
Aufwertung der Grünanlagen erfahren. Auch 
die konkretisierende Planung zur Reali-
sierung des Teils A aus dem städtebaulichen 
Wettbewerb „Flingern" für 250 Wohnungen 
steht im Zeichen von Neubau als Nachver-
dichtung in Verbindung zu existierenden 
Quartieren. 
Die signifikant gewachsene Anzahl der 
Modernisierungs- und Bauprojekte bei der 
SWD führt zu einem höheren Risiko von 
Budgetüberschreitungen. Um etwaigen 
Überschreitungen der beschlossenen Bau-
budgets frühzeitig begegnen zu können, 
wird das Projektcontrolling durch ein 
internes Baubuch effektiv unterstützt. 
Bei den Projekten, die für die mittelfristige 
Zukunft geplant werden, bieten die neuen 
Förderregeln nun im Vergleich zum Vorjahr 
verbesserte Optionen der Förderung zur 
Erreichung von Wirtschaftlichkeit für die 
Projekte. Die weitreichenden Beschluss-
planungen im Rahmen der EU-Gebäudericht-
linien wurden nicht wie von der Gesamt-
branche befürchtet in die Gesetzgebung 
überführt. 
Auch die Entwicklung der langfristigen 
Darlehenszinsen sowie die Preisentwicklung 
bei den Baukosten sind Risikofaktoren. Bei 
steigenden Zinsen und/oder Baukosten 
durch höhere Anforderungen für eine 
öffentliche Förderung kann geplanten 
Projekten die Unwirtschaftlichkeit drohen. 
Aktuell bewegen sich die Inflationsraten

SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 
384  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
deutlich unter 3 Prozent und lassen damit 
auch auf eine mittelfristig bessere Lage bei 
der Baufinanzierung hoffen. Die Baukosten 
bleiben aber auf hohem Niveau und er-
schweren somit die Wirtschaftlichkeitser-
reichung insbesondere bei öffentlich-
geförderten Bauprojekten. 
Nicht eingeschätzt werden können die 
weitere Entwicklung des Krieges .in der 
Ukraine und eine eventuell drohende 
Ausweitung des Konfliktes auf weitere 
Anrainerstaaten. 
Aufgrund der Gesamtrechtsnachfolge in 
Bezug auf die im Übernahmevertrag 
bezeichneten Vermögensgegenstände, 
Vertragsverhältnisse mit allen Rechten und 
Pflichten sowie unbekannten Verpflichtungen 
und Lasten besteht für die Gesellschaft 
weiterhin das Risiko, für Steuernach-
zahlungen des übertragenden Rechtsträgers 
BgA Wohnungsverpachtung der Landes-
hauptstadt Düsseldorf in Anspruch genom-
men zu werden. 
Allein die Neubau- und Modernisierungs-
projekte, die aktuell noch im Bau sind oder 
2024 neu begonnen werden, stehen für ein 
Investitionsvolumen von rund 105 Mio. Euro 
und 274 neu geschaffene fast ausschließlich 
öffentlich-geförderte Wohnungen. 148 
Wohnungen sollen durch Modernisierung 
annähernd auf Neubaustandard gehoben 
werden. Wichtige Planungsarbeiten laufen 
des Weiteren für weitere Projekte, die für 
insgesamt circa 660 neue Wohnungen 
stehen. 
Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäfts-
führung ein rückläufiges, aber immer noch 
positives Jahresergebnis. Die Investitionen 
in Modernisierung und Neubau führen dazu, 
dass mit einer sinkenden Liquidität bei einer 
weiterhin stabilen Eigenkapitalquote sowie 
mit steigenden Umsatzerlösen gerechnet 
wird. 
Hinsichtlich der Finanzplanung geht die 
Gesellschaft davon aus, in Zukunft jederzeit 
zahlungsfähig zu sein.

SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 385 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Ratsfrau Antonia Frey Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsfrau Angelika Penack-Bielor Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Matthias Herz Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ben Klar Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Rainer Kretschmann Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Harald Schwenk Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordnete Cornelia Zuschke Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 7 Mitgliedern 3 Frauen an (Frauenanteil 42,9 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent erreicht/überschritten.

SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 
386  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & 
Co. KG
 
Firmensitz 
Erna-Eckstein-Straße 6 
40225 Düsseldorf 
Telefon: 0211 8904-0 
info@swd-duesseldorf.de 
www.swd-duesseldorf.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Zweck der Gesellschaft ist die Schaffung von 
Wohnraum für die Bürger der Landeshaupt-
stadt Düsseldorf. Vorrangig soll eine sichere 
und sozial verantwortbare Wohnraum-
versorgung der breiten Schichten der 
Bevölkerung erreicht werden. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Kommanditeinlage 9.984.000,00 EUR  
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 9.474.400,00 EUR 94,90 % 
Stadtsparkasse Düsseldorf 509.600,00 EUR 5,10 % 
 
Komplementäreinlage 0,00 EUR  
SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 387 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 90.642  -2.642  93.284 95.876 
Immaterielle Vermögensgegenstände 12  -9  21 100 
Sachanlagen 90.630  -2.629  93.260 95.772 
Finanzanlagen 0  -3  3 4 
Umlaufvermögen 25.038  -341  25.379 22.992 
Vorräte 15.443  437  15.006 14.827 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.658  675  983 585 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 7.937  -1.453  9.390 7.580 
Rechnungsabgrenzungsposten 493  90  403 569 
Summe AKTIVA 116.173  -2.892  119.065 119.438 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 37.308  743  36.565 34.907 
Gezeichnetes Kapital -  -  - - 
Kapitalanteile 9.984  0  9.984 9.984 
Kapitalrücklage 12.031  0  12.031 12.031 
Gewinnrücklagen 14.550  1.658  12.892 12.165 
Jahresergebnis 743  -915  1.658 727 
Rückstellungen 1.161  -971  2.132 1.812 
Verbindlichkeiten 76.123  -2.588  78.711 81.157 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.582  -75  1.658 1.562 
Summe PASSIVA 116.173  -2.892  119.065 119.438

SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 
388  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 64.944  1.945  63.000  59.927 
Bestandsveränderungen 435  265  170  1.097 
Sonstige betriebliche Erträge 835  3  831  563 
Materialaufwand 50.206  3.120  47.087  45.795 
Personalaufwand 8.296  -135  8.431  7.698 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.555  594  2.962  2.720 
Abschreibungen 2.734  -114  2.848  3.014 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 172  166  6  4 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 693  -42  734  820 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 158  -128  286  815 
Ergebnis nach Steuern 743  -915  1.659 729 
Sonstige Steuern 0  0  1  1 
Jahresergebnis 743  -915  1.658 727 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 1.348 Forderungen 
 552 Verbindlichkeiten 
 882 Erträge 
 487 Aufwendungen 
Stadtsparkasse Düsseldorf 11.908 Verbindlichkeiten 
 34 Erträge 
 210 Aufwendungen 
Stadtwerke Düsseldorf AG 21 Verbindlichkeiten 
 5.331 Aufwendungen 
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 1.340 Forderungen 
 3.719 Erträge 
 17.469 Aufwendungen 
SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf 210 Aufwendungen

SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 389 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 32,1 1,4 30,7 29,2 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 2,0 -2,5 4,5 2,1 
Anlagendeckung (in %) 41,2 2,0 39,2 36,4 
Umsatzrentabilität (in %) 1,1 -1,5 2,6 1,2 
Mitarbeiteranzahl 101 -1 102 99 
Eigenbestand 1.277 -1 1.278 1.278 
Pachtbestand 7.302 132 7.170 7.125 
Verwaltungsbestand 31 0 31 31 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 
liegt mit 743 Tausend Euro um 915 Tausend 
Euro unter dem des Vorjahres. 
Die Mieterlöse liegen mit 46.177 Tausend 
Euro über dem Plan. Die Zunahme bei den 
Mieterlösen wegen zusätzlicher Flächen 
sowie Mietpreisanpassungen wird zum Teil 
durch die damit verbundene Erhöhung des 
Pachtaufwandes kompensiert. 
Der Aufwand für die Bestandserhaltung hat 
sich mit 17.104 Tausend Euro im Vergleich 
zum Vorjahr erhöht. (Vorjahr: 15.169 Tau-
send Euro). Die Abnahme der Personal-
kosten ist im Wesentlichen eine Konsequenz 
durch Personalreduzierung und Mitarbei-
tende mit Krankengeldbezug. Die Abschrei-
bungen haben sich um 4,0 Prozent auf 
2.734 Tausend Euro reduziert. 
Bei der Position aus der Ertragslage „Sons-
tiger betrieblicher Ertrag/Aufwand" stehen 
für das Jahr 2023 325 Tausend Euro (Vor-
jahr: 852 Tausend Euro). Die Summe geht 
nahezu vollständig auf Erträge im Zusam-
menhang mit der Geschäftsbesorgung für 
die Städtische Wohnungsgesellschaft GmbH 
& CO. KG (SWD KG 1) zurück. 
Die Ertragssteuerquote (gemessen am 
Ergebnis vor Steuern) für das Geschäftsjahr 
ist mit 17,5 Prozent ähnlich niedrig wie im 
Vorjahr (14,9 Prozent). Grund dafür ist die 
erneute Bildung einer nach Paragraf 6b 
EStG-Rücklage in der Sonderbilanz der 
Gesellschafterin KG 1. Im vorliegenden Fall 
einer doppelstöckigen Personengesellschaft 
wird das Jahresergebnis der SWD KG 1 als 
betriebsnotwendiges Vermögen der Städ-
tische Wohnungsgesellschaft mbH & Co. KG 
(SWD KG 2) in Höhe von 2.423 Tausend 
Euro dem Ergebnis der Tochtergesellschaft 
SWD KG 2 zur Berechnung der ertragsteuer-
lichen Belastung zugeordnet. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme weist im Vergleich zum 
Vorjahr eine Verkürzung um 2:892 Tausend 
Euro aus. 
Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft liegt 
bei 32,1 Prozent (Vorjahr: 30,7 Prozent) 
und hat sich im Berichtsjahr planmäßig 
entwickelt. 
Der Unterdeckung bei der Liquidität beab-
sichtigt die Gesellschaft durch eine Aus-
weitung der langfristigen, objektbezogenen 
Finanzierung entgegenzutreten. 
Die Gesellschaft war im Berichtsjahr 2023 
unter Berücksichtigung bestehender Konto-
korrentlinien jederzeit zahlungsfähig. Der 
Finanzmittelfonds zum Stichtag beläuft sich

SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 
390  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
auf 9.390 Tausend Euro und liegt damit um 
1.810 Tausend Euro über dem Vorjahres-
niveau. Der Cashflow 2023 weist 3.061 
Tausend Euro aus und liegt um 1.972 Tau-
send Euro unter dem Vorjahresniveau. 
 
Chancen und Risiken
Das Zusammenspiel und die zahlreichen 
Wechselwirkungen zwischen hohen Bau-
kosten, Inflation und hohen Darlehenszinsen 
bei gleichzeitiger Limitierung der Refinanzie-
rungsmöglichkeiten über Mieten und Mieten-
erhöhungen im Bereich des Neubaus von 
öffentlich-geförderten Wohnungen erschwert 
es, weiterhin Neubauprojekte und Groß-
modernisierungen wirtschaftlich zu planen. 
Insbesondere für einen Marktteilnehmer wie 
die SWD im Segment des bezahlbaren 
Wohnraums mit dem Fokus auf den Neubau 
öffentlich-geförderter Wohnungen sind und 
bleiben die Herausforderungen erheblich. 
Voraussetzung für die Gewährung der 
öffentlichen Förderung für ein Wohnbau-
projekt oder eine Großmodernisierung ist 
deren Wirtschaftlichkeit. Diese nachzu-
weisen, ist gerade bei preisgebundenen 
Wohnungen nicht zuletzt aufgrund der 
hohen Qualitätsstandards, die etwa für 
öffentliche-geförderte Wohnungen erfüllt 
werden müssen, so schwierig geworden, 
dass viele kommunale Wohnungsgesell-
schaften und große Wohnungsunternehmen 
aktuell die Bautätigkeit eingestellt haben 
und lediglich laufende Projekte fertigstellen. 
Die Europäische Union und die Bundesregie-
rung haben ehrgeizige Klimaziele formuliert, 
die in der Wohnungswirtschaft zu erheb-
lichen Modernisierungs- und Sanierungs-
aufwänden führen werden. Das Gebäude-
energiegesetz (GEG) hat in seiner im Jahr 
2023 verabschiedeten Fassung kurzfristig 
etwas den Druck auf Wohnungsunter-
nehmen reduziert, da diese nun zunächst 
die kommunalen Wärmeleitplanungen 
abwarten können, bevor sie insbesondere 
die energetische Modernisierung von 
Heizungsanlagen planen. Gerade für die 
Wohnungswirtschaft und auch für die SWD 
ist dabei der Anschluss ganzer Quartiere an 
das Fernwärmenetz ein Königsweg, um 
effektiv und schnell C02-Emissionen zu 
reduzieren. Im restlichen Bestand werden 
Lösungen über Wärmepumpen in der über-
wiegenden Zahl die Lösung der Wahl sein. 
Nach intensiver öffentlicher Diskussion über 
die Lage des Wohnungsbaus angesichts 
eines präzedenzlosen Einbruchs der Bau-
tätigkeit in Deutschland in den Jahren 2022 
und 2023 kann zumindest für das Land 
Nordrhein-Westfalen konstatiert werden, 
dass die Politik wichtige Schritte unter-
nommen hat, die in der aktuellen Neufor-
mulierung der Wohnungsbauförderungen im 
Februar 2024 sichtbar werden. Die Grund-
pauschalen für den Mietwohnungsneubau 
werden um 100 Euro erhöht nun bis zu 
3.490 Tausend Euro pro Quadratmeter in 
der Einkommensgruppe A. Die Fördermieten 
in Düsseldorf werden in der Einkommens-
gruppe A auf 8 und in der Einkommens-
gruppe B auf 9 Euro erhöht. Dieser Schritt 
wird für zukünftige Projekte positive Effekte 
für Wirtschaftlichkeitsberechnungen haben 
und mehr öffentlich-geförderten Wohnungs-
bau ermöglichen. Im Bereich der Moderni-
sierungsförderung erhöht sich die Förderung 
auf 220Tausend Euro pro Wohnung. Diese 
Mittel werden im Bereich der gewaltigen 
Aufgaben im Bereich der energetischen 
Modernisierung sehr wichtig werden. 
Im März 2024 befindet sich Deutschland in 
einer Rezession. Aussichten auf ein wirk-
liches Wachstum der Wirtschaft gibt es 
weiterhin nicht und man muss von einer 
Stagnation sprechen, wenn das Bundes-
wirtschaftsministerium in seiner Prognose 
für 2024 von 0,2 Prozent Wachstum spricht. 
Die gesamte wirtschaftliche Lage bleibt 
volatil und es häufen sich Meldungen über 
Arbeitsplatzabbaupläne in großen deutschen

SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 391 
Unternehmen. Preisbereinigt spricht die 
deutsche Bauindustrie von einem Umsatz-
minus in Höhe von 5 Prozent im Jahr 2023, 
das auch durch hohe Materialkosten aus-
gelöst worden sei. Für das Jahr 2024 er-
wartet die Branche einen weiteren Umsatz-
rückgang im Umfang von 3,5 Prozent. 
Das Engagement der SWD im Neubau und 
bei Großmodernisierungen könnte in dieser 
Lage kaum antizyklischer sein. Allein die 
Neubau- und Modernisierungsprojekte, die 
aktuell noch im Bau sind oder 2024 neu 
begonnen werden, stehen für ein Investi-
tionsvolumen von rund 105 Mio. Euro und 
274 neu geschaffene fast ausschließlich 
öffentlich-geförderte Wohnungen. 148 
Wohnungen sollen durch Modernisierung 
annähernd auf Neubaustandard gehoben 
werden. Wichtige Planungsarbeiten laufen 
des Weiteren für zukünftige Projekte, die für 
insgesamt circa 660 neue Wohnungen 
stehen. 
Im vergangenen Jahr sind Ausfälle bei den 
Nebenkostenabrechnungen der Mieterschaft 
ausgeblieben. Da die Energiepreise sich 
2023 im Vergleich zum Vorjahr normalisiert 
hatten und zusätzlich weiterhin Energie-
preisbremsen in Kraft waren, ist das Risiko 
für Ausfälle bei den Abrechnungen für das 
Jahr 2023 eher nicht gestiegen. Die Mieter-
schaft der SWD befindet sich in einer sehr 
guten Lage, da sie im vergangenen Jahr bis 
auf wenige Ausnahmen von den günstigen 
langfristigen Energieverträgen des Unter-
nehmens mit den Stadtwerken Düsseldorf 
profitiert. Diese Verträge wurden trotz 
gestiegener Beschaffungskosten für Erdgas 
nicht durch die Stadtwerke gekündigt. Ab 
2024 gelten hier neue Konditionen, die noch 
immer dafür sorgen, dass die Mietenden der 
SWD finanziell deutlich besser dastehen als 
bei individuellen Einzelvertragskonditionen. 
In Düsseldorf konnten auch im vergangenen 
Jahr kein Nachfrageinbruch und kein Rück-
gang der Durchschnittsmieten festgestellt 
werden. Im Laufe des Jahres 2023 sind sie 
bei Wohnungen im einfachen und mittleren 
Segment um 8 bis zu 11 Prozent gestiegen. 
Die SWD will weiterhin qualitativ gutes und 
bezahlbares Wohnen in Düsseldorf ermög-
lichen. Die Objekte der Gesellschaft werden 
daher instandgehalten und modernisiert. 
Dies gilt für den Eigen- wie für den Pacht-
bestand. Gerade vor dem Hintergrund des 
Klimaschutzes ist eine nachhaltige Entwick-
lung des Bestandes eine zentrale Aufgabe 
für die kommenden Jahre. Hier gilt es, An-
forderungen des Umweltschutzes zu berück-
sichtigen und zeitgemäßen Ansprüchen an 
den Wohnkomfort zu genügen. Das lnstand-
haltungsprogramm sichert so den Wert des 
Bestands, macht ihn zukunftssicher und 
schützt aktiv das Betriebsvermögen. Maß-
geblich für die Umsetzung dieser Moderni-
sierungen ist der im Herbst 2023 von der 
SWD finalisierte Klimapfad mit dem Ziel, den 
Großteil der Treibhausgasemissionen bis 
zum Jahr 2035 zu reduzieren. 
Die C02-Abgabe auf fossile Energieträger 
wie Gas, Heizöl, aber auch Diesel und 
Benzin fällt mit dem neuen Jahr höher aus 
als ursprünglich geplant: Sie klettert nicht 
um 10 Euro, sondern um 15 Euro auf 45 
Euro pro ausgestoßene Tonne C02. Ein 
vierköpfiger Haushalt mit Gasversorgung 
muss daher in diesem Jahr mit Mehrkosten 
von circa 65 Euro rechnen. Auch Strom wird 
teurer. Denn die Bundesregierung verab-
schiedete sich vom Plan, Zuschüsse zur 
Stabilisierung der Netzentgelte von 5,5 
Milliarden Euro zu zahlen. 
Echte Risiken bestehen für die Gesellschaft 
insbesondere durch Verschlechterungen der 
Konditionen bei der Baufinanzierung sowie 
steigende Bau- und Instandhaltungskosten, 
die sich negativ auf die Finanz- und Ertrags-
lage der Gesellschaft auswirken können. Die 
Finanzierungskosten lagen während des 
Jahres 2023 stets bei annähernd vier Pro-
zent. Erst im Dezember sanken sie ab in 
Richtung der 3 Prozent-Marke. Aktuell liegen 
sie im März 2024 bei 3,07 Prozent für 10-

SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 
392  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
jährige Finanzierungen. Es wird von Ex-
perten aktuell erwartet, dass es aufgrund 
der Politik der EZB, die bisher noch keine 
Zinssenkungen angekündigt hat, das Niveau 
von 3 Prozent während des Jahres gehalten 
wird. 
Düsseldorfs Bevölkerung war Ende 2023 auf 
655.000 Menschen angewachsen. Der 
Wohnungsmarkt der Landeshauptstadt wird 
somit auch zukünftig verstärkt von einem 
Nachfrageüberhang vor allem im niedrigen 
und mittleren Preissegment geprägt sein. 
Generell werden sich die Mieterlöse der 
Gesellschaft daher sogar verbessern, wenn 
die Bestandsmieten sowie die höheren 
Mieten in der Neuvermietung wie bisher 
moderat weiter steigen. 
Die mittelfristige Finanz- und Wirtschafts-
planung bis zum Jahr 2027 weist bei 
kontinuierlich steigenden Mieterlösen für die 
Jahre ab 2023 zunehmend negative Er-
gebnisse bei einer stabilen Eigenkapital-
quote aus. Ursächlich hierfür sind die stetig 
steigenden Kosten für die Instandhaltung 
und Pachtaufwendungen. Grundsätzlich wird 
davon ausgegangen, dass die Entwicklung 
von Leerständen, Fluktuation, Erlösschmä-
lerungen und Mieterlösen weiterhin leicht 
positiv verlaufen wird. Die Liquiditätsreserve 
ist im Jahr 2023 um 18,3 Prozent gesunken. 
Insgesamt war die Liquiditätssituation der 
Gesellschaft mit dem Vorjahr vergleichbar. 
Zur Abdeckung möglicher Engpässe und vor 
dem Hintergrund der günstigen Zinssituation 
sind seitens der Gesellschaft im Jahr 2015 
beziehungsweise Anfang 2016 Kontokorrent-
kreditvereinbarungen mit der Stadtspar-
kasse Düsseldorf abgeschlossen worden, 
sodass derzeit ein Kontokorrentkredit-
rahmen in Höhe von 2,0 Mio. Euro zur 
Verfügung steht, der aktuell nicht in 
Anspruch genommen wird. Die Liquidität 
ermöglichte es, kurzfristig Fest- und 
Tagesgeld anzulegen. 
Im Jahr 2023 wurden zahlreiche Moderni-
sierungsmaßnahmen bei Bestandsimmo-
bilien der SWD realisiert und auch neue 
Modernisierungsprojekte gestartet. Die 
Aufwertung des Bestands nicht zuletzt nach 
ökologischen Gesichtspunkten ist ein dauer-
haftes Projekt für die kommenden beiden 
Jahrzehnte. 
Die Übertragung kommunalen Wohnungs-
bestandes auf die SWD KG 1 ermöglicht es, 
die Modernisierung der Bestandsobjekte 
kontinuierlich zu realisieren. Die Gesellschaft 
wird sich hier weiterhin konsequent um 
öffentliche Fördermittel bewerben. Dabei 
wird die nachhaltige Weiterentwicklung des 
Bestandes vor dem Hintergrund des Klima-
fahrplans, den das Unternehmen in diesem 
Jahr entwickelt, immer wichtiger. 
Mit den gut qualifizierten und überaus enga-
gierten Mitarbeitenden wird sich die Gesell-
schaft in Düsseldorf auch zukünftig als un-
verzichtbarer Akteur auf dem Wohnungs-
markt bewähren und zuverlässig für viele 
Menschen in der Stadt bezahlbaren und 
gleichzeitig qualitativ guten Wohnraum 
anbieten.

SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 393 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Ratsfrau Antonia Frey Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsfrau Angelika Penack-Bielor Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Matthias Herz Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Rainer Kretschmann Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Roland Krieger  
Ratsherr Sebastian Rehne Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Michael Teppe  
Michael Valentin  
Beigeordnete Cornelia Zuschke Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 9 Mitgliedern 3 Frauen an (Frauenanteil 33,3 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH 
394  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum 
GmbH
 
Firmensitz 
Merowingerplatz 1a 
40225 Düsseldorf 
Telefon: 0211  9131475-50 
heck@ditec-dus.de 
www.ditec-dus.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens ist die 
Vermarktung, Entwicklung und Finanzierung 
des Düsseldorfer Innovations- und 
Technologiezentrum am Standort 
Merowingerplatz. Zukunftsorientierte 
Unternehmen sollen eine adäquate Ansprache 
und Förderung erhalten, um eine Ansiedlung 
und möglichst langfristige Bindung solcher 
Unternehmen an die Landeshauptstadt 
Düsseldorf zu erreichen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 50.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 47.000,00 EUR 94,00 % 
Stadtsparkasse Düsseldorf 3.000,00 EUR 6,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 395 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 12.386  22  12.365 13.203 
Sachanlagen 12.386  22  12.364 13.203 
Umlaufvermögen 3.315  417  2.898 2.430 
Vorräte 111  -21  132 50 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 126  -117  244 159 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 3.078  555  2.522 2.222 
Rechnungsabgrenzungsposten 1  -7  8 20 
Summe AKTIVA 15.702  432  15.270 15.653 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 2.022  -86  2.108 1.500 
Gezeichnetes Kapital 50  0  50 50 
Kapitalrücklage 7.751  0  7.751 7.751 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -5.692  608  -6.300 -6.536 
Jahresergebnis -86  -694  608 236 
Rückstellungen 65  -6  71 93 
Verbindlichkeiten 13.474  486  12.988 13.955 
Rechnungsabgrenzungsposten 140  37  103 105 
Summe PASSIVA 15.702  432  15.270 15.653

Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH 
396  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 3.577  -394  3.971  3.750 
Bestandsveränderungen -21  -103  82  -3 
Sonstige betriebliche Erträge 46  19  27  97 
Materialaufwand 1.662  376  1.286  1.189 
Personalaufwand 254  -15  270  315 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 267  -6  273  283 
Abschreibungen 1.031  79  952  946 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 419  -196  615  799 
Ergebnis nach Steuern -10  -694  684 312 
Sonstige Steuern 76  0  76  76 
Jahresergebnis -86  -694  608 236 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 329 Erträge 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 2.906 Verbindlichkeiten 
 110 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 12,9 -0,9 13,8 9,6 
Eigenkapitalrentabilität (in %) -0,5 -33,0 32,5 20,8 
Anlagendeckung (in %) 16,3 -0,7 17,1 11,4 
Umsatzrentabilität (in %) -2,4 -17,7 15,3 6,3 
Mitarbeiteranzahl 2 0 2 3

Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 397 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 86 Tau-
send Euro liegt wesentlich unterhalb des 
Jahresüberschusses des entsprechenden 
Vorjahreszeitraum mit 608 Tausend Euro. 
Grund hierfür sind die geringeren Umsatz-
erlöse und der gegenüber dem Vorjahr 
wesentlich höhere Materialaufwand. 
 
 
Vermögens- und Finanzlage
Zum 31. Dezember 2023 hat die Gesell-
schaft eine Bilanzsumme von 15.701 Tau-
send Euro gegenüber 15.270 Tausend Euro 
im Vorjahr. 
Auf der Aktivseite entfallen davon 12.386 
Tausend Euro auf Sachanlagen. Die Sachan-
lagenquote beträgt 78,89 Prozent der 
Bilanzsumme und umfasst im Wesentlichen 
die fortgeschriebenen Anschaffungs- und 
Herstellungskosten des Ditec (Düsseldorfer 
Innovations- und Technologiezentrum). 
Die Passivseite ist wesentlich von den auf-
genommenen Fremdmitteln zur Finanzierung 
des „Düsseldorfer lnnovations- und Techno-
logiezentrum" geprägt. Die der Gesellschaft 
langfristig zur Verfügung stehenden Fremd-
mittel (Fälligkeit über 5 Jahre) belaufen sich 
auf 12.533 Tausend Euro und umfassen 80 
Prozent der Bilanzsumme. 
Die Gesellschaft kam im Geschäftsjahr 2023 
ihren Zahlungsverpflichtungen stets fristge-
recht nach; der Finanzmittelbestand erhöhte 
sich zum Bilanzstichtag um 556 Tausend 
Euro gegenüber dem Zeitpunkt des Vor-
jahres. 
Der Cash Flow aus der laufenden Geschäfts-
tätigkeit beläuft sich auf 2.005 Tausend 
Euro, der Cash Flow aus der Investitions-
tätigkeit auf -1.030 Tausend Euro (Anlagen-
zugänge und Zinsen) und der Cash Flow aus 
Finanzierungstätigkeit auf -419 Tausend 
Euro (Darlehenszinsen). 
Chancen und Risiken
Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren 
der Ditec sind das Mietzinsniveau für die 
Büro-/Laborflächen sowie der Vermietungs-
stand des „Düsseldorfer Innovations- und 
Technologiezentrum". 
Ziel der Gesellschaft ist es, entsprechende 
adäquate Mieter zu marktüblichen und 
kostendeckenden Mietkonditionen zu 
akquirieren und bestehende Mieterhöhungs-
potentiale bestmöglich zu nutzen. 
Hierzu werden auch Gebäudeflächen an 
Gesellschaften vermietet, die nicht primär 
aus dem Life Science-Bereich, sondern auch 
aus anderen verwandten Technologie- und 
Dienstleistungsbereichen kommen. 
Die wesentlichen Risiken bestehen in der 
Vermietung des Life Science Centers und 
dem erzielbaren Mietzins. Die Gesellschaft 
kann sich nur unter der Voraussetzung 
vollständig selbst tragen bei Vollvermietung 
des Life Science Centers und Mieteinnahmen 
mittels kostendeckenden Mieten. Die Gesell-
schaft kann sich derzeit aus den Mietein-
nahmen selbst tragen. 
Für das Geschäftsjahr 2023 belasteten die 
geringeren Umsatzerlöse sowie der höhere 
Materialaufwand das Jahresergebnis und die 
Liquidität. Für ein zinsgesichertes Darlehen 
eines Kreditinstituts mit einem über dem 
derzeitigen Zinsniveau liegenden Zins lief 
die Zinsbindung Ende September 2022 aus.

Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH 
398  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus konnten 
durch Umschuldung des Darlehens ab 
Oktober 2022 wesentlich geringere Zinsauf-
wendungen erreicht werden, die sich auch 
langfristig positiv auf die Liquidität der Ditec 
auswirken werden. 
Die Finanzplanung für das Geschäftsjahr 
2023 zeigt eine Bedienung der fälligen 
Verbindlichkeiten. 
Mit der Übernahme von 94 Prozent der Ge-
schäftsanteile an der Gesellschaft in 2011 
hat die Stadt Düsseldorf ihr Interesse an der 
Fortführung des Wirtschaftsförderungs-
instruments „Düsseldorfer Innovations- und 
Technologiezentrum" untermauert. Es sind 
keine Nachschüsse der Landeshauptstadt 
Düsseldorf zur Aufrechterhaltung des 
laufenden Betriebes mittelfristig erforderlich. 
Für die weitere Entwicklung der Gesellschaft 
ist es künftig entscheidend, wie die Stadt als 
Haupteigentümerin die Ditec langfristig wirt-
schaftlich aufstellt. 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Theresa Winkels La ndeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Giuseppe Saitta (ab 03.02.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Piero Alessio La ndeshauptstadt 
Düsseldorf 
Iris Bellstedt Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Tobias Kühbacher Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Stephan Speit (ab 03.02.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dietmar Wolf Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Dr. Thomas Heck  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 7 Mitgliedern 2 Frauen an (Frauenanteil 28,6 Prozent). 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 399 
Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH
 
Firmensitz 
Kasernenstraße 67 
40213 Düsseldorf 
Telefon: 0163 1553861 
info@digihub.de 
www.digihub.de 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Das Unternehmen dient der Wirtschafts-, 
Innovations-, Wissenschafts- und Techno-
logieförderung in der Region Düsseldorf/ 
Rheinland.  
Mit dem Digital Innovation Hub Düsseldorf/ 
Rheinland soll die Bedeutung der Wirtschafts-
region Düsseldorf für die digitale Wirtschaft in 
NRW und Deutschland weiter ausgebaut 
werden. Der Hub soll digitale Innovationen 
und ihre Transformation durch intensiven 
Austausch und enge Zusammenarbeit von 
Startups, Hochschulen, Mittelstand und 
Industrie im Hub vorantreiben. Diese Ziele 
sollen durch die Umsetzung eines breit 
gefächerten Maßnahmen- und Veranstal-
tungspakets erreicht werden. 
Der Hub soll ein zentrales Serviceangebot 
konzipieren, um Anfragen von Startups, 
Hochschulen, Mittelstand und Industrie zu 
neuen Gründungs-, Innovations- und 
Geschäftsvorhaben im Bereich digitaler 
Geschäftsmodelle, Lösungen und Produkte zu 
bearbeiten und Kontakte mit passenden, 
potenziellen Partnern herzustellen. Damit 
dient er als Drehscheibe und setzt Impulse für 
die Mobilisierung der digitalen Wirtschaft in 
der Region. 
Neben dem Serviceangebot für Anfragen von 
Startups, Hochschulen, Mittelstand und 
Industrie führt der Hub verschiedene, 
wiederkehrende Innovationsformate durch. 
Bei diesen Innovationsformaten kommen 
Gründer, Experten, Wissenschaftler sowie 
Mitarbeiter von Unternehmen aus Mittelstand 
und Industrie zusammen, um gemeinsam 
neue digitale Geschäftsmodelle, Lösungen 
und Produkte zu entwerfen und zu disku-
tieren. Aus den vielversprechendsten Inno-
vationsideen sollen sich im Idealfall konkrete 
Businessprojekte zum Beispiel in Form von 
neuen Startups oder gemeinsamen Entwick-
lungs- und Pilotprojekten von Mittelstand und 
Industrie ergeben.

Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH 
400  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 12.750,00 EUR 51,00 % 
Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf 6.250,00 EUR 25,00 % 
Rhein-Kreis Neuss 3.000,00 EUR 12,00 % 
WFMG-Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH 3.000,00 EUR 12,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 17  6  12 12 
Immaterielle Vermögensgegenstände 4  -1  5 6 
Sachanlagen 14  7  7 6 
Umlaufvermögen 1.215  -160  1.375 1.343 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 79  -113  192 255 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 1.136  -47  1.184 1.088 
Rechnungsabgrenzungsposten 9  5  4 6 
Summe AKTIVA 1.242  -149  1.391 1.362 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 715  86  629 420 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 604  209  395 296 
Jahresergebnis 86  -122  209 99 
Rückstellungen 142  -110  251 112 
Verbindlichkeiten 109  -13  122 105 
Rechnungsabgrenzungsposten 277  -113  389 725 
Summe PASSIVA 1.242  -149  1.391 1.362

Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 401 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 1.742  330  1.412  894 
Sonstige betriebliche Erträge 1.198  33  1.165  1.078 
Materialaufwand 1.491  356  1.135  867 
Personalaufwand 1.167  131  1.037  880 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 186  -5  191  118 
Abschreibungen 8  3  5  7 
Ergebnis nach Steuern 86  -122  209 99 
Jahresergebnis 86  -122  209 99 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 250 Erträge 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 57,6 12,4 45,2 30,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 12,1 -21,1 33,2 23,5 
Verschuldungsgrad (in %) 73,7 -47,5 121,2 224,2 
Umsatzrentabilität (in %) 5,0 -9,8 14,8 11,1 
Mitarbeiteranzahl 13 0 13 11 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr 
2023 um 330 Tausend Euro auf 1.742 Tau-
send Euro gesteigert werden. Dies ist unter 
anderem auf die im Rahmen einer Zusatzbe-
auftragung des Skalierungsprogramms für 
Start-ups in NRW (Scale-up.NRW) gestie-
genen Erlöse in Höhe von 1.054 Tausend 
Euro (Vorjahr: 777 Tausend Euro) zurückzu-
führen. Zudem waren erfolgswirksam Finan-
zierungszuschüsse der Gesellschafter in 
Höhe von 340 Tausend Euro sowie Auf-
wandszuschüsse des Projektträgers Jülich in 
Höhe von 750 Tausend Euro als sonstige 
betriebliche Erträge zu verzeichnen. 
Die um 356 Tausend Euro gestiegenen 
Aufwendungen für bezogene Leistungen in 
Höhe von 1.491 Tausend Euro betreffen 
überwiegend Kosten aus dem neuen 
Geschäftsfeld Scale-up.NRW sowie Kosten 
im Zusammenhang mit den öffentlichen 
Matchmaking-Veranstaltungen (zum Beispiel 
Digital Demo Day, A-Summit und Tech 
Innovation Nights) sowie mit der Betreuung 
und Unterstützung verschiedener Start-up-
Unternehmungen aus dem Accelerator-
Programm Ignition+. Im Rahmen des 
Ignition+-Programms werden pro Jahr circa 
15 Start-ups mit Leistungen im Wert von

Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH 
402  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
jeweils bis zu 25 Tausend Euro unterstützt, 
zuzüglich 25 Tausend Euro für das beste 
Team einer Startup-Klasse. 
Die Leistungen umfassen Coachings, Men-
torings, maßgeschneiderte Workshops & 
Seminare und Produktentwicklungsleis-
tungen, um diese jungen Unternehmen auf 
der Suche nach Product Market Fit optimal 
zu unterstützen. 
Die Personalaufwendungen betrugen er-
wartungsgemäß 1.167 Tausend Euro (Vor-
jahr 1.037 Tausend Euro). Der Zuwachs ist 
in erster Linie in inflationsbedingt höheren 
Gehaltssteigerungen sowie durch die Aus-
zahlung einer Inflationsausgleichsprämie 
begründet. Laufende Tantiemen-Ansprüche 
wurden in Höhe von 37 Tausend Euro 
(Vorjahr 60 Tausend Euro) in diesem 
Jahresabschluss zurückgestellt. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
enthalten nur bedingt umsatzabhängige 
Bestandteile und haben insgesamt ein 
Volumen von 186 Tausend Euro (Vorjahr 
191 Tausend Euro). Davon entfallen unter 
anderem 63 Tausend Euro (Vorjahr 55 Tau-
send Euro) auf Mieten sowie 40 Tausend 
Euro (Vorjahr 68 Tausend Euro) auf Rechts- 
und Beratungskosten. 
Insgesamt verbleibt ein Jahresüberschuss 
von 86 Tausend Euro (Vorjahr 209 Tausend 
Euro). 
Vermögens- und Finanzlage
Am 31. Dezember 2023 belief sich die 
Bilanzsumme auf 1.242 Tausend Euro (Vor-
jahr 1.391 Tausend Euro). Auf das Anlage-
vermögen entfällt ein Betrag von 8 Tausend 
Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und 
Leistungen und die sonstigen Vermögens-
gegenstände betragen zum Bilanzstichtag 
79 Tausend Euro. 
Das Bankguthaben beträgt 1.136 Tausend 
Euro. 
Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. 
Dezember 2023 erhöhte sich aufgrund des 
Jahresüberschusses in Höhe von 86 Tausend 
Euro auf 715 Tausend Euro. 
Die Fremdmittel (Rückstellungen und Ver-
bindlichkeiten) in Höhe von 250 Tausend 
Euro entfallen mit 142 Tausend Euro auf 
sonstige Rückstellungen und mit 109 Tau-
send Euro auf Verbindlichkeiten. Die 
sonstigen Rückstellungen betreffen in erster 
Linie Verpflichtungen im Personalbereich in 
Höhe von 73 Tausend Euro sowie Prüfungs- 
und Abschlusskosten in Höhe von 29 Tau-
send Euro. Die Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen betragen 59 
Tausend Euro. Die sonstigen Verbindlich-
keiten in Höhe von insgesamt 50 Tausend 
Euro beinhalten in Höhe von 20 Tausend 
Euro Verbindlichkeiten aus Steuern (Lohn-
steuer). 
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten 
beinhalten die erhaltenen Zahlungen für die 
Leistungen, die das Unternehmen erst in der 
nächsten Periode erbringt. 
 
Chancen und Risiken
Risiken 
Ausgehend von den Entwicklungen des ver-
gangenen Jahres sprechen wesentliche Fak-
toren für eine Stabilisierung der wirtschaft-
lichen Lage 2024 in Deutschland im lau-
fenden Jahr. Die Inflation ist im Jahres-
verlauf 2023 deutlich zurückgegangen und 
lag im Januar 2024 bei 2,9 Prozent. Der 
Arbeitsmarkt ist bemerkenswert robust: Die 
Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland 
erreichte zuletzt mit über 46 Millionen 
Personen einen Höchststand. Die derzeit 
hohen nominalen Lohnzuwächse führen in 
Kombination mit nachlassender Inflation – 
nach den starken Verlusten 2022/23 –

Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 403 
wieder zu einem Zuwachs an realer Kauf-
kraft. Dies dürfte auch die Binnennachfrage 
stärken. Die Bundesregierung geht deshalb 
trotz der weiterhin schwierigen Rahmen-
bedingungen, etwa mit Blick auf die Welt-
wirtschaft, für das Jahr 2024 von einem 
leichten gesamtwirtschaftlichen Wachstum 
von 0,2 Prozent aus. 
Trotz des Kriegsgeschehens in der Ukraine 
wird das Unternehmen nicht in einem Be-
reich tätig gesehen, der von einem sich 
infolge des Kriegsgeschehens abschwächen-
den Investitions- und Konsumklima beson-
ders stark betroffen sein wird. Es wird er-
wartet, dass weiterhin sich die wesentlichen 
finanziellen und nicht finanziellen Leistungs-
indikatoren bei Umsatz, Aufwendungen, 
Investitionen, Finanzierung, Personal und 
somit auch bei der Vermögens-, Finanz- und 
Ertragslage gleichbleibend entwickeln. 
Grund hierfür sind die langfristig, zum 
größten Teil bis zum 30. September 2025 
erfolgten Mittelzusagen des Landes NRW, 
der vier Gesellschafter und der Koopera-
tionspartner sowie im Geschäftsfeld Scale-
up.NRW die vorzeitige Verlängerung des 
Vertrages um zwei weitere Kohorten bis 
September 2026. 
Die Höhe des Gesamtbudgets und die 
daraus abgeleiteten Maßnahmen finden 
selbstverständlich in dem laufenden 
Wirtschaftsplan für 2024 und in den 
zukünftigen Wirtschaftsplänen Berück-
sichtigung. Für 2024 wird keine Verän-
derung der Gesamterlöse erwartet. Durch 
ein striktes Kostenmanagement wird auch 
weiterhin ein optimiertes Betriebsergebnis 
auf der Höhe des Jahresüberschusses des 
Vorjahres angestrebt. Zudem wird laufend 
eruiert, an welchen Stellen man sich 
strategisch, fachlich und personell neu 
aufstellen oder erweitern muss. Beispielhaft 
sei genannt, dass das neue Produkt 
SheInnovates Tech Club sehr erfolgreich 
gestartet ist und dieses Engagement im Jahr 
2024 weiter ausgebaut wird. Damit wird der 
Weiterentwicklung des gesamten Start-up-
Ökosystems Rechnung getragen und den 
zahlreichen Frauen im Innovations- und 
Tech-Kontext aus Start-ups, Wissenschaft 
und etablierten Unternehmen eine zentrale 
Plattform zur Vernetzung und zum Match-
making geboten. 
Politische Risiken: 
Am 30. September 2025 endet die dritte 
Förderperiode und somit das neunte Jahr 
des Förderprojektes. 
Üblicherweise dürfen Projekte dieser Art 
nach spätestens zehn Jahren gemäß EU-
Beihilferecht nicht weiter gefördert werden. 
Es wird erwartet, dass eine komplett neue 
Ausschreibung für Digital Hubs im zweiten 
Quartal 2024 vom Ministerium für Wirt-
schaft, Industrie, Klimaschutz und Energie 
NRW veröffentlicht wird. Erwartet wird, dass 
nicht mehr alle bisherigen Leistungen der 
Digital Hubs förderfähig sein werden, Details 
stehen aber erst mit der Veröffentlichung 
der Ausschreibung zur Verfügung. Diese 
Veränderungen können signifikante Risiken 
für die Erlösentwicklung des Unternehmens 
ab Oktober 2025 mit sich bringen, welche 
hier frühzeitig adressiert werden sollen. 
Finanzielle Risiken: 
Es besteht die Möglichkeit von Zahlungs-
ausfällen der Kooperationspartner. Diesem 
Liquiditätsrisiko wird durch jährliche Rech-
nungslegung zu Beginn eines Laufzeitjahres 
entgegnet. Das bedeutet, dass alle Koopera-
tionspartner und Gesellschafter zu Beginn 
eines Förderjahres vorschüssig an die 
Gesellschaft überweisen. Zudem haben die 
Kooperationspartner Henkel, Vodafone und 
CGI ein jährliches Kündigungsrecht verein-
bart. Bis zum 30. Juni eines jeden Jahres 
können diese Partner eine Kündigung aus-
sprechen. Diesem Risiko wird durch einen 
regelmäßigen Austausch und Abgleich über 
die vereinbarten Ziele und Leistungen mit 
den Key Accounts entgegnet sowie durch 
eine frühzeitige gemeinsame Planung mit 
allen Stakeholdern für das folgende Förder-
jahr, beginnend jeweils am 1. September.

Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH 
404  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Die Auszahlung der nach dem Kostener-
stattungsprinzip angelegten Zuwendungen 
des Landes NRW durch den Projektträger 
Jülich (auch „PTJ“) hat sich verbessert und 
mit Beginn der dritten Förderperiode am 1. 
Oktober 2022 gibt es die Neuregelung, dass 
Ausgaben wie zum Beispiel Personalkosten-
pauschalen ohne weitere Prüfung frühzeitig 
ausgezahlt werden. Trotz dieser Verbes-
serung der Situation wird einem möglichen 
Liquiditätsrisiko mit striktem Ausgaben- und 
Kostenmanagement sowie einem perma-
nenten Austausch mit dem Projektträger 
begegnet. 
Das Wachstum des Future Tech Festes und 
des Vorgängerformates Digital Demo Day 
war in den vergangenen Jahren nur durch 
Erlössteigerungen in den Bereichen Aus-
stellerstände, Ticketverkäufe und Spon-
soring möglich. Gleichzeitig durchläuft die 
Gesellschaft in Deutschland gerade sowohl 
für Unternehmen als auch als Gesellschaft 
eine wirtschaftlich herausfordernde Phase, in 
der Unternehmen Kosten radikal reduzieren 
und Ausgaben jenseits vom Kerngeschäft 
streichen. 
Diese Fokussierung auf das Kerngeschäft 
kann dazu führen, dass die Umsatzziele 
beim Future Tech Fest nicht erreicht werden. 
Diesem Risiko wird durch frühzeitige An-
sprache von bestehenden und potentiellen 
neuen Partnern und durch strikte Kosten-
kontrolle aller Gewerke begegnet. 
Im Hinblick auf die kommende Ausschrei-
bung für die Förderung der Digital Hubs für 
die Zeit vom 1. Oktober 2025 bis zum 30. 
September 2028 werden verschiedene 
Risiken gesehen: zum einen könnte die 
Gesamtförderung des Landes NRW deutlich 
reduziert werden und zum anderen könnten 
Unternehmen nach erfolgreichen Jahren der 
Zusammenarbeit in diesen wirtschaftlich 
schwierigen Zeiten ihre Partnerschaft 
beenden. Darüber hinaus könnten bislang 
förderfähige Bausteine des Unternehmens 
wie Events aus der Förderung herausfallen 
und diese Bausteine zukünftig nicht mehr 
tragfähig sein. Diesen Risiken wird mit 
einem regelmäßigen Austausch mit allen 
Akteuren sowie durch frühzeitige Ansprache 
von bestehenden und potentiellen neuen 
Partnern begegnet. Zudem ist es aufgrund 
der einfachen Kostenstruktur möglich, die 
Gesellschaft schnell auf ein deutlich 
geringeres Kostenniveau herunterzufahren. 
Chancen 
Trotz der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen 
und gesamtpolitischen Lage werden die 
Chance gesehen, dass sich der Trend und 
die Notwendigkeit zur Digitalisierung von 
Unternehmensprozessen und zur Entwick-
lung neuer digitaler und technologie-
getriebener Geschäftsmodelle und Produkte 
weiter verstärken werden und die Gesell-
schaft bei der Transformation von Wirtschaft 
und Gesellschaft weiterhin wichtige Impulse 
und Beiträge liefern kann. Als treibende 
Kraft des regionalen und landesweiten 
prosperierenden Start-up-Ökosystems kann 
die Gesellschaft dazu beitragen, NRW und 
die Region Rhein/Ruhr unter den besten im 
Startup-Ökosystem in Europa zu verankern. 
Dieses könnte sich durchaus positiv auf die 
Unternehmensentwicklung auswirken, zum 
Beispiel in Form von erweiterten Maß-
nahmen und Angeboten sowie Teilnahme an 
öffentlichen und privaten Ausschreibungen. 
Exemplarisch seien hier das neue Geschäfts-
feld SheInnovates Tech Club genannt.“

Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 405 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Theresa Winkels La ndeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Jörk Cardeneo Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Piero Alessio La ndeshauptstadt 
Düsseldorf 
Gregor Berghausen Industrie- und 
Handelskammer zu 
Düsseldorf 
Simon Kell Rhein-Kreis Neuss 
Ratsfrau Aletta Mansheim (ab 03.02.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Julien Mounier Industrie- und 
Handelskammer zu 
Düsseldorf 
Ratsherr Thomas Peußer Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dr. Ulrich Schückhaus WFMG-
Wirtschaftsförderung 
Mönchengladbach 
GmbH 
  
 
Geschäftsführung 
 
Klemens Gaida (bis 31.12.2023)  
Peter Hornik  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 9 Mitgliedern 2 Frauen an (Frauenanteil 22,2 Prozent). 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung 
406  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mit 
beschränkter Haftung
 
Firmensitz 
An der Regiobahn 15 
40822 Mettmann 
Telefon: 02104 305-0 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gesellschaftszweck ist die Erfüllung von 
gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen, das 
heißt einer von der zuständigen Behörde 
festgelegten oder bestimmten Anforderungen 
zur Sicherstellung von im allgemeinen 
Interesse liegenden SPNV-Leistungen. Die 
Gesellschaft wird insoweit ausschließlich auf 
der Grundlage von Verkehrsverträgen mit 
dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Betriebs-
leistungen des Schienenverkehrs auf der 
Strecke S28 und weiteren Strecken erbringen, 
die räumlich im materiellen Zuständigkeits-
bereich des VRR gelegen sind und deren Be-
trieb mit der für die Gesellschafter geltenden 
Gemeindeordnung und der Kreisordnung in 
Einklang steht 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 25.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 9.750,00 EUR 39,00 % 
Rhein-Kreis Neuss 6.500,00 EUR 26,00 % 
Kreis Mettmann 5.550,00 EUR 22,20 % 
Stadt Kaarst 3.200,00 EUR 12,80 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 407 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 7.122  -2.073  9.194 7.713 
Immaterielle Vermögensgegenstände 397  -74  471 539 
Sachanlagen 6.725  -1.999  8.724 7.174 
Umlaufvermögen 4.300  142  4.158 4.884 
Vorräte 235  -58  294 59 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 3.299  307  2.992 1.811 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 766  -107  873 3.013 
Rechnungsabgrenzungsposten 262  56  205 299 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter 
Fehlbetrag -  -  - 30 
Summe AKTIVA 11.683  -1.875  13.558 12.926 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 194  157  37 0 
Gezeichnetes Kapital 25  0  25 25 
Kapitalrücklage 2.000  0  2.000 2.000 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1.988  67  -2.055 -3.859 
Jahresergebnis 157  90  67 1.804 
Nicht gedeckter Fehlbetrag -  -  - 30 
Sonderposten 45  45  - 0 
Rückstellungen 1.624  434  1.191 1.931 
Verbindlichkeiten 8.294  -282  8.576 7.709 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.527  -2.228  3.755 3.285 
Summe PASSIVA 11.683  -1.875  13.558 12.926

Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung 
408  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 45.563  12.395  33.169  28.619 
Sonstige betriebliche Erträge 120  -530  651  3.253 
Materialaufwand 23.562  5.895  17.666  17.312 
Personalaufwand 10.074  1.816  8.258  6.105 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.550  4.062  5.489  4.458 
Abschreibungen 2.269  19  2.250  1.948 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 69  -18  87  125 
Ergebnis nach Steuern 159  90  69 1.805 
Sonstige Steuern 2  0  2  1 
Jahresergebnis 157  90  67 1.804 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 1,7 1,4 0,3 0,0 
Anlagendeckung (in %) 2,7 2,3 0,4 0,0 
Umsatzrentabilität (in %) 0,3 0,1 0,2 6,3 
Mitarbeiteranzahl 147 3 144 113 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 
2023 einen Jahresüberschuss von 157 
Tausend Euro aus. 
Das Geschäftsjahr 2023 hatte war zusam-
menfassend von verschiedenen betrieblichen 
Herausforderungen geprägt, die Auswir-
kungen auf die Erbringung der Fahrbetriebs-
leistungen hatten. Durch umfangreiche 
Bauaktivitäten der DB Netz AG und die nicht 
zufriedenstellende Verfügbarkeit der 
Integralfahrzeuge führten im Ergebnis zu 
höheren Rückzahlungsverpflichtungen 
aufgrund von Nicht- und Schlechtleistungen 
an den VRR als Aufgabenträger sowie zu 
hohen Kosten für Schienenersatzverkehre. 
Zusätzlich stiegen die Kosten im Rahmen 
der Instandhaltung/Revisionen der 
Integralfahrzeuge. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme ist von 13.558 Tausend 
Euro auf 11.683 Tausend Euro gesunken. 
Dies bedeutet eine Senkung um 13,8 Pro-
zent gegenüber dem Vorjahr. 
Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft 
eine Eigenkapital in Höhe von 194 Tausend 
Euro aus. 
Der Anteil der Rückstellungen beträgt 13,9 
Prozent (2022 = 8,8 Prozent) und betrifft im

Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 409 
Wesentlichen die erwartete Rückzahlungs-
verpflichtung aus der Abrechnung des Ver-
kehrsvertrags. 
Der Anteil der Verbindlichkeiten steigt von 
63,3 Prozent im Vorjahr auf aktuell 71,0 
Prozent. 
Der Anteil des Sachanlagevermögens an der 
Bilanzsumme beträgt 57,6 Prozent, im Vor-
jahr betrug dieser 64,3 Prozent. 
Im Geschäftsjahr 2023 wurde auf eine 
Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien 
verzichtet. 
Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen 
wurden stets unter Einhaltung der Zahlungs-
ziele erfüllt. 
Die Stichtagsliquidität ist von 873 Tausend 
Euro auf 766 Tausend Euro gesunken. 
 
Chancen und Risiken
Die Gesellschaft ist gesetzlich verpflichtet, 
auf wesentliche Risiken der zukünftigen 
Entwicklung, die bestandsgefährdende oder 
wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, 
Finanz- oder Ertragslage haben können, 
hinzuweisen. 
Die Geschäftsführung hat eine Kennzahlen- 
und Risikomatrix erarbeitet. Diese ist mit 
einem Wirtschaftsprüfer abgestimmt und 
wurde in das Berichtswesen der Gesellschaft 
integriert. 
Die Risikomatrix enthält die identifizierten 
Risiken in den Bereichen „Finanzen“, „Be-
triebliche Risiken“, „Personal“, „Energie“, 
„Organisation“ und „IT“. Zu jedem der iden-
tifizierten Risiken erfolgt eine Einschätzung 
der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der 
finanziellen Folgen und Auswirkungen in 
tabellarischer Form. Neben der Identifikation 
und Analyse der wesentlichen Risiken liegt 
ein Schwerpunkt auf der Risikosteuerung. 
Für jedes Risiko sind die Handlungsoptionen 
beschrieben und es ist festgelegt, wie und 
durch wen das Risikocontrolling erfolgt. 
Neben dieser Risikomatrix erfolgt eine Be-
richterstattung und Steuerung der unter-
jährigen beziehungsweise projektbezogenen 
Risiken integriert im monatlichen Status-
bericht, die derselben Methodik wie die 
Risikomatrix unterliegt. 
In der fortgeschriebenen Risikomatrix 
(Stand Februar 2024) sind die Risiken im 
Zusammenhang mit der Coronapandemie 
entfallen. Im Zusammenhang mit, der im 
Jahr 2025 anstehenden Wiederbeantragung 
der Sicherheitsbescheinigung durch das 
Eisenbahn-Bundesamt, wurde ein neues 
Risiko identifiziert. Die Bewertung diverser, 
bereits in der vorherigen Version vorhan-
dener Risiken wurde aktualisiert und ent-
sprechend den vorliegenden Erkenntnissen 
neu bewertet. 
Weiterhin sehr konkret spürbar und für die 
Betriebsqualität entscheidend ist die Verfüg-
barkeit der Integral-Flotte, die trotz umfang-
reicher Maßnahmen weiterhin nicht auf dem 
erforderlichen Niveau liegt. Zusätzlich ist es 
im April 2024 zu einem Brand an einem 
Triebfahrzeug gekommen, welches dadurch 
erheblich beschädigt wurde. Ein Wiederein-
satz des Fahrzeugs in absehbarer Zeit 
erscheint unwahrscheinlich. 
Die finanziellen Auswirkungen durch Rück-
zahlungsverpflichtungen für Nicht- und 
Schlechtleistungen und Kosten für Schienen-
ersatzverkehr sowie Ersatzfahrzeuge stellen 
ein erhebliches Risiko für das Finanzergebnis 
der Gesellschaft dar. 
Die Eintrittswahrscheinlichkeit für Risiken im 
Bereich Personal, insbesondere bei Fach-
kräften im Fahrdienst und der Instand-
haltung ist gestiegen. Durch nicht besetzte 
Stellen sind Auswirkungen auf die Betriebs-
qualität zu erwarten. 
Für den Verkehrsvertrag, der sich an den 
Vertrag S28-Interim ab Dezember 2026

Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung 
410  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
anschließen soll, ist der Abschluss der 
Elektrifizierung und die Anpassung der 
Bahnsteighöhen existenziell. Bei diesem 
Projekt bestehen nach Einschätzung der 
Geschäftsführung weiterhin erhebliche 
Umsetzungs- und Terminrisiken, die in 
engem Verbund mit der Regiobahn GmbH 
aktiv bewältigt und durch die Aufsichts-
organe beider Gesellschaften eng überwacht 
werden müssen. Eine umfassende Synchro-
nisation der Projektzeitplanung muss 
zwischen den beiden Unternehmen sicher-
gestellt werden. 
Weiterhin bedeutsam sind zudem die Risiken 
im Bereich der IT-Sicherheit. Durch die 
Entwicklungen bei der Cyberkriminalität ist 
die Bedrohungslage weiterhin sehr hoch. 
Neben der laufenden Anpassung der IT-
Sicherheitsarchitektur an den Stand der 
Technik kommt der Schulung und Sensi-
bilisierung der Beschäftigten eine entschei-
dende Rolle zu. 
Die Regiobahn GmbH plant perspektivisch 
als weiteres Ausbauvorhaben, die Strecke 
der Regiobahn vom Endhaltepunkt Kaarster 
See nach Viersen zu verlängern. Zudem 
plant der VRR im Rahmen seines Verkehrs-
konzeptes 2032/2040 eine Taktverdichtung 
der Linie S28 zwischen Kaarst und Mett-
mann auf 15 Minuten sowie perspektivisch 
eine Erweiterung auf der bestehenden DB-
Strecke Richtung Grevenbroich. 
Im Zusammenhang mit dem Strategie-
prozess 2022-2032 ergeben sich pers-
pektivisch weitere Chancen für die Aus-
weitung der Geschäftsaktivitäten. Neben der 
Übernahme von Betriebsleistungen im 
Schienenpersonenverkehr steht dabei auch 
die Übernahme zusätzlicher weiterer 
Dienstleistungen für den VRR im Fokus. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Heiner Cöllen Rhein-Kreis Neuss 
 
1. Stellvertretung Vorsitz 
Dr. Stephan Kopp Kreis Mettmann 
 
2. Stellvertretung Vorsitz 
Beigeordneter Jochen Kral 
 Stellvertretung 
 Stadtkämmerin Dorothée Schneider 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Dirk Brügge Rhein-Kreis Neuss 
Alexandra Gräber 
 Stellvertretung 
 Annette Mick-Teubler 
Kreis Mettmann 
Christian Horn-Heinemann 
 Stellvertretung 
 Dominik Broda 
Stadt Kaarst 
Ratsherr Marcus Münter 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Dr. Andreas Schröder 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 411 
Dr. Norbert Stapper 
 Stellvertretung 
 Jörn-Eric Morgenroth 
Kreis Mettmann 
Vinko Telenta Verkehrsverbund 
Rhein-Ruhr AöR 
Ratsfrau Leonie Tonsen 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Lukas Mielczarek 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Geschäftsführung 
 
Dipl.-Ing. Rolf Ommen  
Sascha Zuk  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 10 Mitgliedern 2 Frauen an (Frauenanteil 20,0 Prozent). 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal mbH 
412  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - 
Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal mbH
 
Firmensitz 
Bahnstraße 58 
40822 Mettmann 
Telefon: 02104 305-0 
 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Gegenstand des Unternehmens sind der 
Betrieb des Schienenverkehrs auf der Strecke 
Kaarst-Neuss-Düsseldorf-Erkrath-Mettmann 
in eigener Trägerschaft und die Sicherstellung 
eines auf die Marktbedürfnisse zugeschnit-
tenen Betriebes auf dieser Strecke. Sie kann 
sich zu diesem Zweck an gleichartigen oder 
ähnlichen Unternehmen beteiligen sowie 
Geschäfte aller Art tätigen, die dem Zweck 
der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar 
förderlich sind. Im Falle einer Verlängerung 
der Strecke über die derzeitig vorgesehenen 
Endpunkte in Kaarst und Mettmann hinaus 
oder im Falle der Eröffnung sonstiger 
Zweigstrecken, gehören die Einrichtung und 
Aufrechterhaltung des Schienenverkehrs und 
die Sicherstellung des Betriebes auf neuen 
Teilstücken ebenfalls zum Gegenstand des 
Unternehmens entsprechend Abs. 1. Die 
Gesellschaft bedient sich zur Durchführung 
des Betriebes eines Betriebsführers. Mit dem 
Betriebsführer wird ein gesonderter 
Betriebsführungsvertrag abgeschlossen. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stammkapital 28.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 9.800,00 EUR 35,00 % 
Kreis Mettmann 5.600,00 EUR 20,00 % 
Rhein-Kreis Neuss 3.300,00 EUR 11,79 % 
Stadt Kaarst 3.250,00 EUR 11,61 % 
Stadtwerke Neuss GmbH 3.250,00 EUR 11,61 % 
Wuppertaler Stadtwerke AG 2.800,00 EUR 10,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 413 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 82.364  -1.716  84.080 86.141 
Immaterielle Vermögensgegenstände 103  -28  131 111 
Sachanlagen 82.262  -1.688  83.949 86.029 
Umlaufvermögen 2.839  -3.702  6.541 932 
Vorräte 12  11  1 4 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 1.833  183  1.650 599 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 994  -3.896  4.889 328 
Rechnungsabgrenzungsposten 36  -1  38 32 
Summe AKTIVA 85.239  -5.419  90.659 87.104 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 1.460  -307  1.768 2.870 
Gezeichnetes Kapital 28  0  28 28 
Kapitalrücklage 2.933  0  2.933 2.933 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1.193  -1.102  -91 2.012 
Jahresergebnis -307  794  -1.102 -2.103 
Sonderposten 42.778  -563  43.341 31.869 
Rückstellungen 214  -1  215 236 
Verbindlichkeiten 40.719  -4.514  45.233 51.993 
Rechnungsabgrenzungsposten 68  -34  102 137 
Summe PASSIVA 85.239  -5.419  90.659 87.104

Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal mbH 
414  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 7.649  1.788  5.860  5.748 
Andere aktivierte Eigenleistungen 375  39  336  340 
Sonstige betriebliche Erträge 2.026  -1.534  3.560  2.615 
Personalaufwand 2.010  94  1.916  1.779 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.633  -574  3.207  3.283 
Abschreibungen 4.474  26  4.448  4.397 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.239  -47  1.286  1.345 
Ergebnis nach Steuern -307  794  -1.101 -2.102 
Sonstige Steuern 1  0  1  2 
Jahresergebnis -307  794  -1.102 -2.103 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 1,7 -0,2 2,0 3,3 
Eigenkapitalrentabilität (in %) -21,0 41,3 -62,3 -73,2 
Anlagendeckung (in %) 1,8 -0,3 2,1 3,3 
Umsatzrentabilität (in %) -4,0 14,8 -18,8 -36,6 
Mitarbeiteranzahl 26 -1 27 26 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen 
durch Entgelte für die Überlassung der 
Infrastruktur erwirtschaftet. Hierzu gehören 
die Trassen und Haltepunkte auf dem West- 
und Ostast der Regiobahn-Infrastruktur 
sowie die Servicestation in Mettmann 
Stadtwald. Die sonstigen betrieblichen 
Erträge betreffen in erster Linie die Erträge 
aus der ratierlichen Auflösung des Sonder-
postens für Investitionszuschüsse zum 
Anlagevermögen. 
Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft 
einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 307 
Tausend Euro erzielt. Aufgrund des erst im 
April 2024 eingegangen Zuwendungs-
bescheids, konnte die Regiobahn GmbH 
keine Zuwendungen im Geschäftsjahr 2023 
abrufen und ertragswirksam auflösen. Dem 
gegenüber stand ein Vorjahresergebnis von 
-1.101 Tausend Euro. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Bei einer um 5.420 Tausend Euro ver-
ringerten Bilanzsumme, hat sich die 
Eigenkapitalquote von 1,9 Prozent im 
Vorjahr auf 1,6 Prozent verringert. Der 
Anteil des Sonderpostens für Investitions-
zuschüsse beträgt 50,2 Prozent gegenüber 
47,8 Prozent im Vorjahr. Der Anteil der 
Rückstellungen beträgt 0,3 Prozent, der

Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 415 
Anteil der Verbindlichkeiten 47,8 Prozent 
und der Anteil des passiven Rechnungsab-
grenzungspostens 0,1 Prozent. 
Der Anteil des Anlagevermögens an der 
Bilanzsumme ist von 92,6 Prozent im 
Vorjahr auf 96,5 Prozent im Jahr 2023 
gestiegen. 
Die Stichtagsliquidität betrug im Vorjahr 
4.889 Tausend Euro, im Jahr 2023 betrug 
die Liquidität 994 Tausend Euro. 
Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen 
wurden stets – in der Regel unter Erwirt-
schaftung von Skontoerträgen – unter Ein-
haltung der Zahlungsziele erfüllt. 
 
Chancen und Risiken
GVFG-Maßnahme Verlängerung Wuppertal 
und Elektrifizierung 
Die VRR AöR hat der Gesellschaft im Dezem-
ber 2017 einen Zuwendungsbescheid zur 
Projektförderung für den Bau der Verlän-
gerung der Linie S28 von Mettmann nach 
Wuppertal inklusive Elektrifizierung der 
Regiobahn-Infrastruktur, Bahnsteighöhen-
anpassung und Einbindung in die S9-Strecke 
erteilt. Es wurde eine Zuwendung von 
70.032 Tausend Euro bewilligt. Aufgrund 
von Kostensteigerungen hat die Regiobahn 
GmbH einen Änderungsantrag zum Finan-
zierungsbescheid beim Zuwendungsgeber 
eingereicht. 
Dieser wurden mit Datum vom 18. März 
2024 mit einer Zuwendungssumme in Höhe 
von 87.784 Tausend Euro bewilligt. Auf-
grund von weiteren erkennbaren Kostenstei-
gerungen und derzeit geschätzten Projekt-
kosten von circa 160.000 Tausend Euro wird 
die Regiobahn GmbH einen weiteren 
Änderungsantrag beim Zuwendungsgeber 
einreichen. Resultierend aus den Kosten-
steigerungen, musste die Regiobahn GmbH 
eine weitere Finanzierung der Eigenmittel 
sowie Vorfinanzierung von Fördermitteln 
über Darlehen abschließen. Diese Darlehen 
in summierter Höhe von 34.300 Tausend 
Euro konnten im April 2024 abgeschlossen 
werden. 
Die Streckenverlängerung nach Wuppertal 
wurde im Dezember 2020 in Betrieb genom-
men. 
Die Fertigstellung der Elektrifizierung sowie 
weiteren Gleisbauarbeiten der Regiobahn-
Infrastruktur ist zum Dezember 2026 ge-
plant, sodass zum großen Fahrplanwechsel 
Mitte Dezember 2026 mit Elektrotriebwagen 
gefahren werden kann. 
Die Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH 
hat mit dem VRR einen Interimsverkehrs-
vertrag mit Dieseltriebwagen bis Dezember 
2026 abgeschlossen und kann einen 
weiteren Verkehrsvertrag mit Elektrotrieb-
wagen erwarten. 
Aufgrund von umfangreichen Bautätigkeiten 
im Zusammenhang mit der Elektrifizierung 
und den daraus resultierend eingeschränkt 
zur Verfügung stehenden Trassen, konnte 
die Regiobahn GmbH mit Bescheid vom 2. 
April 2024 durch die Bundesnetzagentur die 
Trassenpreise für das Fahrplanjahr 2025 von 
7,15 Euro/Kilometer auf 10,60 Euro/Kilo-
meter erhöhen. 
Verlängerung nach Viersen 
Neben der Regiobahn-Verlängerung von 
Mettmann nach Wuppertal Hauptbahnhof 
(Hbf) ist ausgehend vom westlichen End-
haltepunkt der Linie S28 am Bahnhof 
Kaarster See perspektivisch eine Strecken-
verlängerung nach Viersen Hbf geplant. Im 
Rahmen einer Nutzen-Kosten-Untersuchung 
aus dem Jahr 2015 wurde die Wirtschaft-
lichkeit für das Projekt nachgewiesen. 
Für eine Wiederinbetriebnahme der ehe-
maligen Streckenverbindung von Kaarster 
See nach Viersen Hbf sollen ungefähr 12

Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal mbH 
416  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Kilometer zwischen dem Bahnhof Kaarster 
See und dem Bahnhof Viersen reaktiviert 
werden. Bahnübergänge, Weichen, 
Ingenieurbauwerke, zwei Haltepunkte in 
Willich-Schiefbahn und Neersen und ein 
neuer Bahnsteig im Bahnhof Viersen sind 
hierfür vorgesehen. 
Die Baukosten ohne Elektrifizierung wurden 
damals mit circa 60.000 Tausend Euro ver-
anschlagt. 
Für die Elektrifizierung müssten zusätzlich 
circa 9.000 Tausend Euro aufgewendet 
werden. (Preisstand 2015) 
Nach derzeitigen Planungen kann von einer 
Baukostensumme von circa 150.000 Tau-
send Euro ausgegangen werden. Für das 
Vorhaben wurde am 29. Januar 2021 ein 
Finanzierungsantrag für die Leistungsphasen 
1 + 2 nach HOAI in Höhe von 1.155 Tau-
send Euro beim VRR gestellt (Deckung der 
Planungs- und Projektsteuerungskosten und 
einer neuen standardisierten Bewertung), 
welcher am 15. Juni 2021 bewilligt wurde. 
Im Zuge der Ausschreibung der Planungs-
leistungen wurde am 23. September 2022 
ein Änderungsantrag zum Finanzierungs-
bescheid in Höhe von 1.950 Tausend Euro 
gestellt, um die Kostensteigerungen abzu-
fangen. Der Änderungsantrag wurde am 23. 
Januar 2023 beschieden. 
Bedingt durch eine Betriebsprogrammstudie 
wurden weitere Mehrkosten in Höhe von 
rund 1.100 Tausend Euro, welche größten-
teils aus Infrastrukturmehrungen im 15-
Minuten-Takt resultieren, absehbar. Zur 
Sicherstellung der Finanzierung wurden 
neben diversen vorangegangenen 
Änderungsanzeigen für Planbeschaffungen 
und Gutachten diese Mehrkosten mit dem 
zweiten Änderungsantrag in Höhe von 3.060 
Tausend Euro beim VRR gestellt. 
Grundsätzlich übernimmt der Kreis Viersen 
den Eigenanteil, welcher vom Vorhaben-
träger zu finanzieren wäre, vollständig. 
Dies ist durch eine Kostenübernahme-
erklärung gesichert, welche aktuell 
fortgeschrieben wird und um den zweiten 
Änderungsantrag inhaltlich und wertmäßig 
mitaufzunehmen.

Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal mbH 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 417 
Organe und deren Zusammensetzung 
Aufsichtsrat 
Vorsitz 
Heiner Cöllen Rhein-Kreis Neuss 
 
1. Stellvertretung Vorsitz 
Dr. Stephan Kopp Kreis Mettmann 
 
2. Stellvertretung Vorsitz 
Beigeordneter Jochen Kral Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Claudia Föhr Stadt Neuss 
Alexandra Gräber Kreis Mettmann 
Christian Horn-Heinemann Stadt Kaarst 
Frank Meyer Wuppertaler 
Stadtwerke AG 
Ratsherr Marcus Münter Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Leonie Tonsen Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Axel Welp Kreis Mettmann 
  
 
Geschäftsführung 
 
Stefan Stach  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 10 Mitgliedern 3 Frauen an (Frauenanteil 30,0 Prozent). 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Eigenbetrieb/Anstalten 
418  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Eigenbetrieb/Anstalten

Eigenbetrieb/Anstalten 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 419 
Umsatzerlöse (Gesamtvolumen 669,6 Mio Euro)
 
Eigenkapital (Gesamtvolumen 993,0 Mio Euro)
 
Stadtsparkasse Düsseldorf
Stadtentwässerungsbetrieb der
Landeshauptstadt Düsseldorf
Stadtsparkasse Düsseldorf
Stadtentwässerungsbetrieb der
Landeshauptstadt Düsseldorf

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
420  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt 
Düsseldorf
 
Firmensitz 
Auf'm Hennekamp 47 
40225 Düsseldorf 
Telefon: 0211 89-22722 
sebd.kundeninfo@duesseldorf.de 
www.duesseldorf.de/kanal/ 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Stadtentwässerung sind die Planung, der Bau, 
die Unterhaltung und der Betrieb von 
Abwasseranlagen zur Sammlung, schadlosen 
Ableitung und Reinigung sämtlichen, nicht 
vermeidbaren Abwassers, entsprechend den 
gesetzlichen, genehmigungsrechtlichen und 
ökologischen Anforderungen, und dessen 
Rückführung in die Umwelt einschließlich aller 
den Betriebszweck fördernden Geschäfte. 
Wesentliche Aufgaben des Wasserbaus sind 
die Planung, der Bau, die Unterhaltung und 
der Betrieb von Anlagen des Hochwasser-
schutzes sowie der Uferanlagen am Rhein und 
sonstige Gewässer im Zuständigkeitsbereich 
der Landeshauptstadt Düsseldorf. Diese 
Aufgaben werden vom Stadtentwässerungs-
betrieb selbständig und eigenverantwortlich 
wahrgenommen. 
Ziel der ganzheitlich angelegten Organi-
sationsstruktur des Unternehmens ist es, die 
durch die Aufgaben der Stadtentwässerung 
bedingten Umweltbelastungen (Beein-
trächtigungen von Wasser, Boden und Luft) 
mit möglichst geringen Kosten zu minimieren, 
den Hochwasserschutz im Zuständigkeits-
bereich der Landeshauptstadt Düsseldorf 
sicherzustellen und unter Berücksichtigung 
des urbanen Umfelds die städtischen Fließ-
gewässer im Zuständigkeitsbereich der 
Landeshauptstadt durch naturnahen Ausbau 
und Unterhaltung gemäß der Wasserrahmen-
richtlinie zu entwickeln. Unabhängig hiervon 
ist der Stadtentwässerungsbetrieb bemüht, 
ständig neue Aufgabenfelder im Rahmen der 
genannten Aufgaben zur Verbesserung seiner 
wirtschaftlichen Situation unter Berücksich-
tigung der rechtlichen Möglichkeiten zu er-
schließen. 
 
 
Beteiligungen   
Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH 16.667,00 EUR 25,25 % 
aquabench GmbH 4.000,00 EUR 8,00 %

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 421 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
     
Anlagevermögen 1.127.814  30.701  1.097.113 1.084.459 
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.032  74  957 752 
Sachanlagen 1.124.729  30.318  1.094.411 1.082.716 
Finanzanlagen 2.053  309  1.745 991 
Umlaufvermögen 54.936  -7.207  62.142 27.867 
Vorräte 3.203  1.188  2.015 927 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 6.430  2.553  3.878 3.831 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 45.302  -10.948  56.250 23.110 
Rechnungsabgrenzungsposten 11  2  9 53 
Summe AKTIVA 1.182.761  23.496  1.159.264 1.112.379 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
     
Eigenkapital 205.499  3.907  201.592 191.883 
Gewinnrücklagen 199.832  9.675  190.157 170.980 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.732  1.171  561 - 
Bilanzergebnis 3.935  -6.939  10.874 20.903 
Sonderposten 21.074  -536  21.610 22.116 
Empfangene Ertragszuschüsse 69.838  -1.159  70.996 73.578 
Rückstellungen 23.564  1.281  22.283 20.172 
Verbindlichkeiten 862.786  20.002  842.783 804.629 
Summe PASSIVA 1.182.761  23.496  1.159.264 1.112.379

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
422  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 127.320  -471  127.791  130.173 
Andere aktivierte Eigenleistungen 5.416  593  4.823  5.077 
Sonstige betriebliche Erträge 2.294  257  2.037  3.544 
Materialaufwand 45.755  6.050  39.705  35.824 
Personalaufwand 37.393  1.320  36.073  35.258 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 324  -59  383  1.493 
Abschreibungen 33.555  -267  33.822  33.917 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.911  1.743  168  1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.648  1.759  15.889  15.672 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 21  21  -  3 
Ergebnis nach Steuern 3.440  -6.607  10.047 17.343 
Sonstige Steuern -468  -806  338  311 
Jahresergebnis 3.907  -5.801  9.709 17.033 
Entnahmen aus Rücklagen 28  -1.137  1.165  3.870 
Bilanzergebnis 3.935  -6.939  10.874 20.903 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 868 Forderungen 
 12.913 Verbindlichkeiten 
 19.835 Erträge 
 3.808 Aufwendungen 
Flughafen Düsseldorf GmbH 250 Erträge 
Rheinbahn AG 238 Erträge 
Stadtwerke Düsseldorf AG 3.639 Forderungen 
 1.867 Verbindlichkeiten 
 355 Erträge 
 7.185 Aufwendungen 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 1,7 -3,3 5,0 9,0 
Anlagendeckung (in %) 18,2 -0,2 18,4 17,7 
Umsatzrentabilität (in %) 3,1 -4,5 7,6 13,1 
Mitarbeiteranzahl 489 8 481 482 
Schmutzwasser (in Mio. m³) 35,8 -1,0 36,8 38,2 
Fläche (in Mio. m²) 36,5 -0,1 36,6 36,6

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 423 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Handelsrechtlich hat der Stadtentwässe-
rungsbetrieb der Landeshauptstadt Düssel-
dorf (SEBD) (inklusive Betrieb gewerblicher 
Art [BgA] Abscheider und Sparte Wasser-
bau) nach dem Ausweis in der Gewinn- und 
Verlustrechnung 2023 im 23. Geschäftsjahr 
Erträge in Höhe von 136,23 Mio. Euro (Vor-
jahr 135,75 Mio. Euro) erzielt und Aufwen-
dungen in Höhe von 117,03 Mio. Euro (Vor-
jahr 109,98 Mio. Euro) getätigt. In den 
Erträgen werden Umsatzerlöse in Höhe von 
127,32 Mio. Euro (Vorjahr 127,79 Mio. Euro) 
ausgewiesen. Die größte Position bei den 
Umsatzerlösen sind die Abwassergebühren 
mit 96,46 Mio. Euro (Vorjahr 91,42 Mio. 
Euro). Die Erstattung der Kosten der Ent-
wässerung öffentlicher Straßen, Wege und 
Plätze durch die LHD beträgt 16,63 Mio. 
Euro (Vorjahr 18,16 Mio. Euro). Der Erlösan-
teil für Entgelte aus Abscheiderreinigungen, 
für die Unterhaltung und Reinigung der 
Straßenabläufe sowie für die Klärung des 
Abwassers von Nachbargemeinden beträgt 
insgesamt 7,88 Mio. Euro (Vorjahr 9,04 Mio. 
Euro). 
Im Bereich des BgA Abscheider hat sich die 
Auftragslage im Geschäftsjahr 2023 nach 
Aufhebung der pandemiebedingten, gesetz-
lichen Einschränkungen in der Gastronomie-
branche weitgehend normalisiert. 
Der auf Basis des Kommunalabgabegesetz 
NRW erstellte Betriebsabschluss 2023 
schließt mit einer Kostenüberdeckung in 
Höhe von 3,56 Mio. Euro (Vorjahr Kosten-
unterdeckung in Höhe von 1,35 Mio. Euro) 
ab. 
Die im Betriebsabschluss 2023 ausgewie-
sene Kostenüberdeckung splittet sich in eine 
Schmutzwasserunterdeckung in Höhe von 
100 Tausend Euro und eine Niederschlags-
wasserüberdeckung in Höhe von 3,66 Mio. 
Euro. Die Schmutzwasserunterdeckung von 
100 Tausend Euro wird mit 72 Tausend Euro 
durch eine Entnahme aus der Gebührenaus-
gleichsverbindlichkeit und mit 28 Tausend 
Euro durch eine Entnahme der zweckgebun-
denen Rücklage für Gebührenausgleich 
(Eigenkapital) ausgeglichen. Die Nieder-
schlagswasserüberdeckung in Höhe von 
3,66 Mio. Euro wird der Gebührenaus-
gleichsverbindlichkeit zugeführt. 
Die ursprünglich mit 147,62 Mio. Euro 
geplanten Kosten konnten um 18,59 Mio. 
Euro auf 129,03 Mio. Euro begrenzt werden. 
Die geplanten Leistungen in Höhe von 
139,71 Mio. Euro verminderten sich um 7,12 
Mio. Euro auf 132,59 Mio. Euro (jeweils 
ohne Berücksichtigung der Entnahme aus 
der Gebührenausgleichsverbindlichkeit, der 
zweckgebundenen Rücklage für Gebühren-
ausgleich (Eigenkapital) und der SEBD-
internen Leistungsverrechnung). 
Vermögens- und Finanzlage
In 2023 beläuft sich das Investitions-
volumen des SEBD auf 64,45 Mio. Euro 
(Vorjahr 46,74 Mio. Euro). Hierin enthalten 
sind Investitionen in Höhe von 1,59 Mio. 
Euro (Vorjahr 137 Tausend Euro), die über 
Investorenverträge dem Anlagevermögen 
zugeführt wurden. 
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum 
Vorjahr um 23,50 Mio. Euro gestiegen 
(Vorjahr Erhöhung um 46,89 Mio. Euro). 
Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanz-
stichtag 17,37 % (Vorjahr 17,39 %). Be-
zieht man den Sonderposten für verrechnete 
Abwasserabgabe, der dem Unternehmen zur 
Kapitalverstärkung zur Verfügung steht, in 
die Berechnung der Eigenkapitalquote ein, 
so errechnet sich eine modifizierte Eigen-
kapitalquote von 19,16 % (Vorjahr 19,25 
%). Die Fremdkapitalquote beträgt zum 
Bilanzstichtag 74,94 % (Vorjahr 74,62 %).

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
424  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Bei der Betrachtung der Eigenkapital- 
beziehungsweise Fremdkapitalquote wird 
der Passivposten empfangene Ertrags-
zuschüsse in Höhe von 5,90 % (Vorjahr 
6,13 %) nicht mit einbezogen. Die Fremd-
mittelaufnahme erfolgt grundsätzlich durch 
die Aufnahme langfristiger Darlehen und 
Förderkredite von Banken und anderen 
Kapitalgebern. Im Jahr 2023 wurde zur 
Finanzierung von Investitionen ein Darlehen 
aufgenommen sowie ein bereits bewilligter 
Förderkredit abgerufen. Ein Förderkredit-
antrag wurde in 2023 nicht gestellt, auch die 
Bewilligung eines bereits gestellten Antrags 
erfolgte im Geschäftsjahr 2023 nicht. 
Der Cashflow, der hier den Jahresüber-
schuss und die Abschreibungen auf 
immaterielle Vermögensgegenstände und 
Sachanlagen umfasst, liegt bei 37,46 Mio. 
Euro (Vorjahr 43,53 Mio. Euro). Der Betrieb 
konnte seinen Zahlungsverpflichtungen 
jederzeit nachkommen. 
Chancen und Risiken
Chancen 
Der SEBD nimmt Forschungs- und Entwick-
lungsaktivitäten wahr, um auch zukünftig 
den Aufwand zu senken und die Produk-
tivität zu erhöhen. Darüber hinaus leistet 
der SEBD durch seine aktive Mitgliedschaft 
in Fachinstitutionen wie der Deutschen 
Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser 
und Abfall e.V. (DWA), dem Institut für 
unterirdische Infrastruktur gGmbH (IKT), 
dem Forschungsinstitut für Wasser- und 
Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen e.V. 
(FIW) und dem Institut zur Förderung der 
Wassergüte- und Wassermengenwirtschaft 
e.V. (IFWW) einen wichtigen Beitrag zur 
Entwicklung innovativer Ideen. 
Modernes Arbeiten in einem neuen 
Verwaltungsgebäude 
Auf Grund der Entscheidung des Rates der 
LHD, den bisherigen Standort Auf’m Henne-
kamp/ Brinckmannstraße bis zum Jahr 2030 
aufzugeben und zu vermarkten, wird der 
SEBD ein neues Verwaltungsgebäude für 
seine nichtgewerblichen Bereiche realisieren. 
Das neue Gebäude soll Arbeitsplätze für 
etwa 200 bis 230 Mitarbeitende zur Ver-
fügung stellen. 
Die Planung des Büroraumkonzepts soll die 
Bedürfnisse des SEBD und die seiner Mit-
arbeitenden in einem aktivitätsbasierten 
Umfeld berücksichtigen, um künftig 
effiziente, bedarfsgerechte, attraktive und 
frei wählbare Arbeitsplätze anzubieten, die 
damit auch eine sinnvolle und hilfreiche 
Ergänzung zur mobilen Arbeit und Telearbeit 
bieten. Dabei werden flexible Arbeitszeiten 
betriebsbedingte Abwesenheiten sowie 
Urlaub oder Elternzeit künftig mit einer 
Desk-Sharing-Quote berücksichtigt. 
Neben den funktionalen Anforderungen 
sollen auch besondere Ansprüche an die 
Architektur, die städtebauliche Einbindung 
und Ziele der Nachhaltigkeit sowie des 
Klimaschutzes erfüllt werden. 
Die Projektleitungsstelle konnte Ende 2023 
erfolgreich besetzt werden. Im Jahr 2024 
sollen die Prüfung und Bewertung möglicher 
Umsetzungsmodelle erfolgen. 
Starkregenereignis 2021 – Konsequenzen 
für die Zukunft 
Am 14. und 15. Juli 2021 kam es in ganz 
Nordrhein-Westfalen und insbesondere in 
Rheinland-Pfalz zu mehreren Starkregen-
ereignissen, die zu erheblichen Überflu-
tungen und zum Teil außergewöhnlichen 
Hochwasserereignissen an mittleren und 
kleineren Gewässern führten. Auch das 
Stadtgebiet von Düsseldorf war erheblich 
betroffen. Auswertungen von Regen-
schreibern ergaben, dass die Starkregen-
ereignisse dem Starkregenindex von 10 (auf 
einer Skala von 1 bis 12) einzuordnen 
waren.

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 425 
Insbesondere die Düssel trat an mehreren 
Stellen über die Ufer und verursachte 
erhebliche Überflutungsschäden. Stark-
regenereignisse, wie sie am 14. und 15. Juli 
2021 aufgetreten sind, bringen das öffent-
liche Kanalnetz, die Sonderbauwerke und 
auch die innerstädtischen Gewässer wie zum 
Beispiel die Düssel an ihre Belastungs-
grenzen und darüber hinaus, auch wenn die 
Kanalisation und die Sonderbauwerke den 
gesetzlichen Leistungsanforderungen ent-
sprechen und die Düsseldorfer Gewässer 
darauf ausgelegt sind, ein 100-jährliches 
Hochwasser aufzunehmen. Das Starkregen-
ereignis im Juli kann als ein Jahrtausend-
ereignis bezeichnet werden. Als Konsequenz 
aus diesem Ereignis hat der SEBD mehrere 
Maßnahmen initiiert, um bei zukünftigen 
Ereignissen noch besser vorbereitet zu sein. 
Dies sind zum Beispiel: 
Gewässermodellierung der innerstädtischen 
Gewässer:  
Für die innerstädtischen Gewässer sollen die 
Niederschlags-Abfluss-Modelle der Bezirks-
regierung Düsseldorf aktualisiert, erweitert 
und mit einem höheren Genauigkeitsgrad 
erstellt werden. Auf diese Weise sollen 
vertiefte Erkenntnisse gewonnen werden, 
wie sich verschiedene Regenereignisse auf 
das Abflussverhalten der Gewässer im 
Düsselsystem auswirken und um darüber 
hinaus verschiedene Hochwasserszenarien 
zu den gemessenen Pegeldaten zu erhalten. 
Auf diese Weise können Grundlagen für 
Warnsysteme geschaffen werden. Mit dem 
Abschluss der Arbeiten wird im in der 2. 
Jahreshälfte 2024 gerechnet. 
Gewässerinformationssystem:  
Das Gewässerinformationssystem (GewIS) 
soll alle relevanten Informationen zu den 
innerstädtischen Gewässern innerhalb einer 
sogenannten Gewässerfachschale (Small-
world GIS) bereithalten. Dazu gehören 
neben den genauen Gewässergeometrien 
insbesondere auch detailliertere Angaben, 
wie zum Beispiel Gewässerstrukturgüte, 
Bewuchs, Biozönose und so weiter, die als 
Grundlage zur Bewertung des ökologischen 
Zustandes der Gewässer wie auch deren 
hydraulische Leistungsfähigkeit heran-
gezogen werden können. Hieraus sollen 
Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele gemäß 
Wasserrahmenrichtlinie und Hochwasser-
risikomanagementrichtlinie abgeleitet und 
priorisiert werden. Das GewIS dient damit 
als Instrument der Gewässerentwicklungs-
planung und des Hochwasserrisikomanage-
ments. 
Aufstellung eines Handlungskonzeptes 
Starkregen 
Das Handlungskonzept Starkregen fungiert 
auf Grundlage der kommunalen Risiko-
analyse als Instrument für die Umsetzung 
von ämterübergreifenden Projekten zur 
Überflutungsvorsorge. Ziel ist es einerseits, 
den Bestandsschutz von gefährdeten 
Objekten zu unterstützen. Andererseits 
sollen für zukünftige Bereiche in der 
Stadtplanung Konzepte zur Überflutungs-
vorsorge, insbesondere in der Bauleit-
planung, erarbeitet werden. Das Hand-
lungskonzept wird als kommunale Gemein-
schaftsaufgabe mit Federführung beim SEBD 
gesehen. 
Das Handlungskonzept wurde erarbeitet und 
im Januar 2024 von der Verwaltungskon-
ferenz (VK) beschlossen. Gemäß dem VK-
Beschluss wird vom SEBD in 2024 ein 
Aktionsteam Starkregen gegründet. 
Aufgrund der aufwendigen Koordination von 
großen Arbeitskreisen wurde die Stelle eines 
Vorsitzenden der Starkregenkoordination 
erschaffen. Diese wird beim SEBD ange-
siedelt und voraussichtlich in 2024 besetzt 
werden. 
Ausbau der Energieneutralität und Nutzung 
von Solarenergie: 
Der SEBD hat 2014 in seiner Energiepolitik 
das Ziel einer möglichst hohen Energie-
neutralität festgehalten. Das Ziel erreichen 
vergleichbare Großklärwerke (Größenklasse 
5) mit Schlammfaulung nicht allein durch 
die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplungs-

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
426  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Technologien, bei denen grundsätzlich sehr 
effizient das entstehende Faulgas verwertet 
wird und damit sowohl Wärme als auch 
Elektrizität in großen Mengen generiert 
werden können. In den meisten Fällen ver-
bleibt ein nicht unerheblicher Fremdstrom-
bezug.  
Nicht nur der SEBD hat das Thema Energie-
neutralität in seiner Energiepolitik verankert. 
Erstmals werden die Begriffe Energie-
autarkie und Energieneutralität im Vorschlag 
zur neuen EU-Kommunalabwasserrichtlinie 
(KARL) thematisiert, in der Artikel 11 die 
Bundesrepublik Deutschland dazu verpflich-
ten würde, in der Nationalbilanz aller Kläran-
lagen größer 10.000 Einwohnerwerte (EW) 
bis 2045 mindestens 100 % des Gesamt-
energieverbrauchs über Eigenerzeugung aus 
erneuerbaren Quellen innerhalb des Sektors 
Kläranlagen sicherzustellen. 
Durch die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopp-
lungs-Technologien kann der SEBD heute 
schon auf dem Klärwerk Düsseldorf-Nord 
(KWN) und zukünftig auch auf dem Klärwerk 
Düsseldorf-Süd (KWS) bis zu 75 % seines 
Gesamtstrombedarfs und nahezu 100% des 
Wärmebedarfs decken. Dazu werden auf 
beiden Kläranlagen Projekte zur Optimie-
rung der Energieversorgung und -verteilung 
(OEV) geplant, die auf dem KWS beispiels-
weise den Zubau von zwei weiteren Block-
heizkraftwerken (BHKW) und eines Solar-
faltdaches vorsehen. 
Die restlichen 25 % des Strombedarfs 
müssen später von weiteren erneuerbaren 
Energien getragen werden. 
Insbesondere werden diesbezüglich aktuell 
die Möglichkeiten zur Nutzung der Windkraft 
verfolgt. Da genehmigungsrechtliche, tech-
nische sowie politische Hürden zugunsten 
von Windkraftprojekten stetig abgebaut 
werden, kann der Standort „Klärwerk Süd“ 
einer erneuten Prüfung unterzogen werden. 
Der Bau des Solarfaltdachs „HORIZON“ über 
dem Regenüberlaufbecken des KWS wurde 
mit Beginn des Jahres 2024 vergeben. Diese 
innovative Technologie erlaubt die Flächen-
doppelnutzung im Klärwerksbetrieb. Das 
Projekt soll eine PV-Fläche von knapp 
10.000 m² schaffen, mit einer Nennleistung 
von größer 1 Megawatt (MW) und einem 
jährlichen Ertrag von circa 1.000.000 kWh 
pro Jahr. Die Investitionskosten der 
Gesamtmaßnahme belaufen sich auf circa 
5,22 Mio. Euro. 
Auch weitere Themen zur alternativen 
Energieerzeugung wie Biomethanerzeugung, 
Potentiale für eine optimierte Faulgaspro-
duktion oder die Nutzung von Abwärme-
potenzialen der Klärwerke werden be-
leuchtet. 
Konkret soll zum Thema Abwasserwärme-
nutzung auf dem KWS ein Letter of Intent 
mit einem Kooperationspartner unter-
zeichnet werden. Inhalt ist die Prüfung einer 
möglichen Errichtung einer Großwärme-
pumpe im Ablauf des KWS und die Anbin-
dung an das Fernwärmenetz. 
Das Nachverstromen der BHKW-Abwärme 
mit Organic Rankine Cycle (ORC)-Turbinen 
ist bereits Planungsbestandteil der OEV-
Maßnahme KWN. 
Digitalisierung in der Planung - Einführung 
Building Information Modeling (BIM), 
Bauwerksdatenmodellierung: 
Der SEBD hat im Jahr 2019 mit der Ein-
führung von BIM, einer softwareunter-
stützten Methode zur vernetzten Planung, 
Ausführung und Bewirtschaftung von 
Gebäuden und anderen Bauwerken, begon-
nen. So können Projekte verschiedener 
Baubereiche, wie Kanal-, Klärwerks- und 
Sonderbau, aber auch aus der Stadtplanung 
verknüpft und dadurch Synergien genutzt 
werden. 
Die Verwaltungskonferenz der Landeshaupt-
stadt Düsseldorf hat am 13. Juli 2021 die 
stufenweise Einführung und Anwendung der 
BIM-Methode als verpflichtende Verfahrens-
weise für die Bereiche Planen, Bauen und 
Betreiben städtischer Bauwerke beschlos-

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 427 
sen. Im Zuge dessen wurden zwei Plan-
stellen als BIM-Koordinatoren beim SEBD 
geschaffen und in 2023 besetzt. 
Die Einführungsstrategie hat sich bewährt. 
Diese Strategie beinhaltet die schrittweise 
Einführung der BIM-Methode mit dem 
Projektfortschritt unter Berücksichtigung der 
BIM-Fähigkeiten der internen und externen 
Projektbeteiligten und der Maßgabe, dass 
laufende Projekte durch die Einführung von 
BIM nicht in ihrem Ablauf verzögert werden.  
Die BIM-Methode wird in einer Vielzahl von 
Projekten des SEBD eingesetzt. Dies sind 
zum Beispiel die Sanierung der Misch-
wasserpumpstation an der Heinrichstraße 
oder auch bei dem Projekt Klärschlamm-
entwässerung im Klärwerk-Nord. 
Gesicherte Klärschlammverwertung durch 
Kooperation und Phosphorrückgewinnung: 
1. Verpflichtende zur Phosphor-
rückgewinnung: 
Vor dem Hintergrund des hohen Phosphor-
gehalts in Klärschlämmen hat das Bundes-
ministerium für Umwelt eine verpflichtende 
Phosphorrückgewinnung ab dem Jahr 2029 
eingeführt. Gesetzliche Grundlage für die 
Einführung des verpflichtenden Phosphor-
recyclings ist die am 3. Oktober 2017 in 
Kraft getretene Novelle der Klärschlamm-
verordnung. 
Nach eingehenden wissenschaftlichen 
Untersuchungen und Analysen wurden für 
die in den Düsseldorfer Kläranlagen 
anfallenden Klärschlämme Verfahren zum 
Phosphorrecycling aus dem Klärprozess 
ausgeschlossen. Im Ergebnis wurde für den 
SEBD die Monoverbrennung mit ange-
schlossener Ascheablagerung und nach-
gelagertem Phosphorrecycling als technisch 
und wirtschaftlich sinnvollste Verfahren zur 
Klärschlammverwertung ermittelt. 
2. Beteiligung an einer Kooperation zur 
gemeinsamen Klärschlammver-
wertung: 
Die erhöhten Anforderungen an die künftige 
Klärschlammverwertung haben den SEBD 
und weitere öffentlich-rechtliche, ebenfalls 
zur Abwasserbeseitigung verpflichtete 
Partner bewogen, eine Kooperation zur 
gemeinsamen Planung, zum Bau und Betrieb 
einer Klärschlammmonoverbrennungsanlage 
zu begründen. 
Die Partner verfolgen das Ziel, die 
Entsorgungssicherheit für die in ihren 
Kläranlagen anfallenden Klärschlämme im 
Rahmen der gesetzlichen Vorgaben 
umweltverantwortlich, wirtschaftlich und 
langfristig sicherzustellen. 
Mit Beschluss vom 13. Dezember 2018 hat 
der Rat der LHD den SEBD beauftragt, einen 
Kooperationsvertrag abzuschließen und eine 
gemeinsame Gesellschaft in der Rechtsform 
einer GmbH zu gründen, mit dem Ziel eine 
Klärschlammmonoverbrennungsanlage in 
Wuppertal zu planen, zu bauen und zu 
betreiben. Über langfristig festgelegte 
Liefermengen eines jeden Partners wird eine 
sinnvolle Anlagengröße mit dauerhaft 
optimaler Auslastung konzipiert. 
Am 19. April 2019 hat der Rat der LHD einer 
deutlichen Erhöhung des vom SEBD zuerst 
zugesagten Mengenkontingents zugestimmt 
Das spiegelt sich in einer Beteiligungsquote 
von aktuell 25,253 % wider. 
Öffentlicher Zweck der KVB GmbH ist die 
Verwertung und Entsorgung der bei der 
Abwasserentsorgung und -aufbereitung 
anfallenden Abfälle für ihre Gesellschafter. 
Im Jahr 2023 wurde die Ausführungs-
planung nebst Wirtschaftlichkeitsberechnung 
fertiggestellt und seitens der BezReg 
Düsseldorf die 1. Teilgenehmigung zur 
Errichtung der geplanten Klärschlamm-
verbrennungsanlage erteilt. 
Die Phasen für Ausschreibung, Vergabe und 
Anlagenbau schließen sich in den Jahren 
2024 - 2028 an. Die Inbetriebnahme der 
Anlage ist nach derzeitigen Planungsstand 
für das Jahr 2028 geplant.

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
428  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Risiken 
Nach der gültigen Fassung der Eigenbe-
triebsverordnung NRW sind Eigenbetriebe 
gemäß Paragraf 10 Eigenbetriebsverordnung 
NRW verpflichtet, ein Risikoüberwachungs-
system einzurichten, um bestandsgefähr-
dende Entwicklungen frühzeitig zu erken-
nen. Im SEBD gibt es folgende wesentliche 
Risikomanagement-Ebenen: Die Betriebslei-
tungsebene und die Abteilungsleitungsebene 
sowie die federführende Stelle. 
Kernrisiken des SEBD, das sind besonders 
erhebliche Risiken technischer, finanzieller, 
rechtlicher oder sonstiger Natur, werden 
einem zentralen, auf die Betriebsleitung 
ausgerichteten standardisierten Risiko-
managementsystem unterworfen. Für alle 
anderen wesentlichen und sonstigen 
abteilungsbezogenen Risiken ist ein 
dezentrales, auf die jeweiligen Bereichs- 
beziehungsweise Abteilungsleiter und -
leiterinnen ausgerichtetes, ebenfalls 
standardisiertes Risikomanagementsystem 
installiert. 
Die Risikoberichte sind in turnusmäßig 
festgelegten Zeitabständen (jährlich) sowie 
bei negativen Veränderungen anlassbedingt 
abzugeben. Zudem erfolgt einmal im Jahr 
eine Risikobesprechung zwischen der 
Betriebsleitung, der Internen Revision und 
den jeweils Bericht erstattenden Bereichs- 
beziehungsweise Abteilungsleiterinnen und -
leitern. 
Aus dem Risikoinventar, in dem sämtliche 
Kernrisiken aufgeführt wurden, geht hervor, 
dass Maßnahmen zur Risikovorsorge er-
griffen beziehungsweise schon umgesetzt 
wurden. Dies wird im Risikobericht durch die 
Abbildung des Handlungsbedarfs mit 
„ja/nein/offen“ dargestellt. Ein akuter 
Handlungsbedarf, dargestellt durch ein „ja“, 
besteht im Berichtjahr 2023 nicht. Die 
Anzahl der Inventurliste erfassten Kern-
risiken liegt bei 23. Im Vergleich zum Vor-
jahr ist die Gesamtanzahl der Kernrisiken 
um eins gestiegen. 
Bedeutende Einzelrisiken  
Explosion in Klärwerken: Gasverteilung und 
Blockheizkraftwerk (BHKW) im Klärwerk 
Düsseldorf-Nord (KWN) und Klärwerk 
Düsseldorf-Süd (KWS): 
Auf beiden Düsseldorfer Klärwerken kann es 
bei Leckagen und einer Zündquelle bei ent-
sprechender Gasausbreitung zur Verpuffung 
oder Explosion kommen. Dabei können 
Personenschäden je nach Arbeitsplatz und 
Leckageort nicht ausgeschlossen werden. 
Vorbeugend werden alle Anlagenbereiche 
der Gasverteilung (inklusive der jeweiligen 
Gasbehälter auf den Klärwerken) gewartet. 
Alle zwei Jahre werden die sichtbaren 
Leitungen und Behälter vom Deutschen 
Verein des Gas- und Wasserfaches 
zertifizierten Firma geprüft. Alle vier Jahre 
werden die Erdgasleitungen von den 
Stadtwerken Düsseldorf AG begutachtet. 
Eine entsprechende Rahmenvereinbarung 
pro Klärwerk wurde abgeschlossen. 
Mit den jetzigen Maßnahmen werden die 
Belange dieses Risikos hinreichend erfüllt. 
Die im Risikobericht 2024 aufgeführten 
Vorsorgemaßnahmen liegen in aktueller 
Fassung vor und werden angewendet. Das 
entsprechende Explosions(Ex)-Schutzdoku-
ment liegt für beide Klärwerke geprüft vor. 
Im KWN wurden alle drei BHKWs im Jahr 
2006 erneuert. Im Jahr 2010 wurde ein 
neues BHKW auf dem KWS errichtet. Alle 
vier vorhandenen BHKWs entsprechen den 
anerkannten Regeln der Technik. Eine teil-
weise Erneuerung ist in den Projekten zu 
Optimierung der Energieverteilung vorge-
sehen, die sich derzeit in Planung befinden. 
Die im Risikobericht 2024 aufgeführten Vor-
sorgemaßnahmen sind aktuell und werden 
angewendet. Beide Ex-Schutzdokumente der 
Klärwerke liegen geprüft vor. Bei allen 
BHKWs (Bereich innerhalb der Schallschutz-
haube) liegen keine Ex-Zonen vor. 
Die Schadenshöhe für Sachschäden wird als 
sehr gering eingestuft, bei sehr geringer

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 429 
Eintrittswahrscheinlichkeit für das Klärwerk 
Düsseldorf-Süd und bei gering für das 
Klärwerk Düsseldorf-Nord. 
Explosion in Klärwerken: Trocknungsanlage 
im Klärwerk Düsseldorf-Nord (KWN) und im 
Klärwerk Düsseldorf-Süd (KWS): 
Im Bereich der Trocknungsanlage auf den 
beiden Düsseldorfer Klärwerken kann es bei 
Leckagen und einer Zündquelle bei ent-
sprechender Gasausbreitung zur Verpuffung 
oder Explosion kommen Weiterhin kann das 
staubförmige Trockengut bei Vorliegen einer 
Zündquelle verpuffen. Zündquellen können 
über Glimmnester aus dem Trockengut 
selbst entstehen. 
Die Trocknungsanlagen wurden sicher-
heitstechnisch geprüft und ein Gutachten 
erstellt. Die Maßnahmen des Gutachtens 
wurden umgesetzt. Ein Wartungskonzept 
liegt vor. Im Vergleich birgt die Trock-
nungsanlage auf dem KWS ein geringeres 
Risiko (trotz höherer Feinstaubemission) als 
auf dem KWN, da aufgrund der kontinuier-
lichen und weitgehenden Inertisierung mit 
Stickstoff die Gefährdung sinkt. Darüber 
hinaus wird die Anlage ständig geprüft. Auf 
dem KWN wird zusätzlich die Lagerung von 
Trockengut im Silo auf zwei Tage begrenzt. 
Für den Normalbetrieb werden keine unbe-
kannten Gefahren erwartet. Bei Wartungs-
arbeiten wird die Trocknungsanlage bei allen 
Arbeiten, die das Explosionsrisiko erhöhen 
können, abgefahren, abgeschaltet und 
gesichert. Die ex-geschützten Betriebsmittel 
werden regelmäßig geprüft. Die im Risiko-
bericht 2024 aufgeführten Vorsorgemaß-
nahmen liegen in aktueller Form vor und 
werden angewendet. Die Ex-Schutzdoku-
mente für die Trocknungsanlagen liegen für 
beide Klärwerke vor. 
Im Jahr 2020 wurde entschieden, dass beide 
Trocknungsanlagen nicht erneuert werden. 
Im Jahr 2022 wurden die konkreten Ab-
schlussszenarien für die Trocknungsanlagen 
auf beiden Klärwerken definiert. Auf dem 
KWS endet der Betrieb der 
Trocknungsanlage am 31. Dezember 2024. 
Auf dem KWN wird die Trocknungsanlage bis 
mindestens Ende 2026 betrieben. 
Die Schadenshöhe für Sachschäden wird als 
sehr gering eingestuft, bei geringer Eintritts-
wahrscheinlichkeit. 
Stromausfall des Versorgers im Klärwerk 
Düsseldorf-Nord (KWN) und Klärwerk 
Düsseldorf Süd (KWS): 
Alle Aggregate der beiden Düsseldorfer 
Klärwerke werden elektrisch betrieben. Bei 
Ausfall der Stromversorgung (beidseitig) 
wäre die Abwasserreinigung auf dem KWN 
unmöglich sowie die Ableitung des 
Abwassers auf dem KWS eingeschränkt. 
Beide Klärwerke verfügen über zwei Ver-
sorgungsleitungen. Im Gegensatz zum 
Mittelspannungsring auf dem KWS wird 
dieser auf dem KWN mit beidseitiger Zu-
leitung gefahren. Bei Ausfall einer Zuleitung 
entsteht eine Unterbrechungszeit von circa 3 
Minuten. Danach müssen eventuell gefallene 
Sicherungen quittiert werden. Die Reali-
sierung der automatischen Umschaltung 
wurde im 2. Halbjahr 2023 abgeschlossen. 
Anders als beim KWS münden beide Ver-
sorgungsleitungen auf dem KWN in einem 
Umspannwerk und besitzen in Abschnitten 
eine gleiche Trasse. Somit existiert ein 
Nadelöhr außerhalb des Einflussbereichs des 
SEBD. Bei vollständigem Stromausfall kann 
das Kanalsystem auf dem KWN nicht 
entleert werden. Eine vertragliche Fixierung 
von Ausfallzeiten existiert nicht, jedoch ist 
das KWS in einer hohen Priorität zur 
Wiederversorgung eingestuft. 
Im Falle eines beidseitigen Stromausfalls 
wird das Abwasser des Einzugsgebietes des 
KWS über die Flutschlitze im Zulaufpump-
werk in den Stauraumkanal 2 geleitet. 
Parallel wird ein Schieber zum Stauraum-
kanal 1 geöffnet und das Volumen des 
Regenüberlaufbeckens (RÜB) und des 
Stauraumkanals 1 genutzt.

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
430  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Analog zum KWN bedeutet dies, dass das 
Kanalnetz nicht über das KWS entleert 
werden kann, sollte es zu einem voll-
ständigen Stromausfall kommen. 
Beide Klärwerke besitzen keinerlei Ersatz-
anlagen, die die Abwasserableitung in den 
Rhein sowie die Abwasserreinigung ohne 
Fremdstrombezug sicherstellen. 
Die bestehenden Blockheizkraftwerke 
(BHKW) sind nicht für den Netzersatzbetrieb 
(Inselbetrieb) ausgerüstet. 
Im Rahmen der Investitionsmaßnahmen 
„Optimierung der Energieerzeugung und -
verteilung (OEV)“ auf dem KWN und KWS 
werden jeweils die neuen anzuschaffenden 
BHKW für einen Inselbetrieb mit redun-
dantem Erd- und Faulgasbetrieb vorge-
sehen. Folglich können diese dann bei 
Stromausfall als Netzersatzbetrieb einge-
setzt werden. 
Ein kompletter beidseitiger und längerfris-
tiger Stromausfall ist bisher noch nie auf-
getreten. Die Verhandlungsmöglichkeiten 
mit dem Netzwerkbetreiber sind ausge-
schöpft, das Risiko ist durch den SEBD als 
nicht weiter minimierbar zu bewerten. 
Seit 2023 tagt beim SEBD regelmäßig eine 
Arbeitsgruppe „Sicherstellung des Dienst-
betriebes“, um entsprechende Maßnahmen 
zu definieren und umzusetzen. Die Abteilung 
67/8 hat zusätzlich eine AG „Energie“ ge-
schaffen. 
Auf dem KWN kann es im Zuge der Bau-
maßnahme „Ausbau Klärwerk Düsseldorf-
Nord auf 13 mg“ zu einem weiteren Risiko 
kommen. Gemäß dem genehmigten Wege-
konzept und der damit verbundenen Neu-
regelung der LKW-Zuwegung, muss eine 
Verstärkung der Überfahrtsbrücke am 
Kreuz-Wildweg erfolgen. Die geplanten 
Baumaßnahmen erfolgen räumlich zwingend 
nahe an den bestehenden Mittelspannungs-
Versorgungssträngen des Klärwerks, welche 
teilweise unter und parallel zur bestehenden 
Überfahrt verlaufen. Die Stadtwerke 
Meerbusch Willich GmbH & Co. KG sind 
Eigentümer dieser Kabel und auch für die 
Reparatur im Schadensfall verantwortlich. 
Die Schadenshöhe bei längerfristigem 
Stromausfall wird als hoch eingestuft. Die 
Eintrittswahrscheinlichkeit für das KWS wird 
als sehr gering, für das KWN als gering 
eingestuft. 
Überflutung durch Deichbruch oder 
extremes Hochwasserereignis am Rhein: 
Der Zustand der Hochwasserschutzanlagen 
am Rhein entspricht vielerorts nicht dem 
Stand der Technik. Bei extremen Hoch-
wasserereignissen können durch Deichbruch 
an Schwachstellen sowie bei Wasserständen 
über dem Bemessungshochwasser Über-
flutungen der Deiche beziehungsweise 
Hochwasserschutzanlagen auftreten. 
Die Deichabschnitte, die dem Stand der 
Technik nicht entsprechen, wurden vom 
SEBD identifiziert und die entsprechenden 
Sanierungsplanungen werden gemäß den 
Priorisierungen durchgeführt. Darüber 
hinaus werden Deichkontrollen und Unter-
haltungsarbeiten ausgeführt und bei Bedarf 
werden Instandsetzungsmaßnahmen der 
Hochwasserschutzanlagen eingeleitet. 
Der Hochwassereinsatzplan des SEBD bein-
haltet im Rahmen der Hochwasserrisiko-
managementrichtlinie Folgendes: 
 die durch die Bezirksregierung 
Düsseldorf ausgewiesenen Über-
schwemmungsgebieten für ein 
einhundertjährliches Hochwasser 
(HQ100), 
 die Risiko- und Gefahrenkarten für 
ein extremes Hochwasser (HQ 
extrem), 
 den Hochwasserrisikomanagement-
plan. 
Die Schadenshöhe für Sachschäden wird als 
sehr hoch eingestuft bei sehr geringer 
Eintrittswahrscheinlichkeit.

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 431 
Überflutung durch sonstige Gewässer 
Im Rahmen der Umsetzung der Hochwasser-
risikomanagementrichtlinie im Zuständig-
keitsbereich des SEBD wurden Überschwem-
mungsgebiete an sonstigen Gewässern für 
HQ100 neu ermittelt und durch die Bezirks-
regierung Düsseldorf amtlich festgesetzt. 
Danach ergeben sich an wenigen Stellen an 
den sonstigen Gewässern die Gefahr einer 
Überflutung bei HQ100. 
Aufgrund des Klimawandels und des Stark-
regenereignisses Mitte Juli 2021 - das durch 
die extreme Unwetterlage mit andauerndem 
Starkregen in Düsseldorf erhebliche Sach-
schäden und Personenschaden verursacht 
hat – hat der SEBD eine erneute Priori-
sierung der geplanten Schutzmaßnahmen 
vorgenommen. 
Die Schadenshöhe wird als hoch eingestuft 
und die Eintrittswahrscheinlich als gering. 
Eingeschränkte Aufgabenwahrnehmung 
aufgrund des Fachkräftemangels: 
Die Personalakquise von gut qualifizierten 
Fachkräften insbesondere im technischen 
Bereich gestaltet sich zunehmend als 
schwierig. Offene Stellen müssen zum Teil 
mehrfach ausgeschrieben werden, da die 
Bewerberresonanz auf Stellen im öffent-
lichen Dienst eher gering ist. Verschärft wird 
diese Problematik durch vermehrte Ausfälle 
(unbesetzte Stellen/Krankheit [lang-
fristig]/Schwangerschaft/Elternzeit/vorzeitig
er Renteneintritt), welche das eingeplante 
Personal immer wieder unvorbereitet stark 
dezimieren. 
Zusätzlich zeigen die im SEBD bereits seit 
mehreren Jahren durchgeführten Alters-
strukturanalysen (sowohl berufsgruppen-
orientiert als auch organisationsbezogen) für 
die nächsten 5-10 Jahre einen erheblichen 
Personalverlust in den verschiedensten 
Fachkräftebereichen auf. So verliert der 
SEBD allein aufgrund altersbedingter Ab-
gänge in den nächsten 10 Jahren einen 
Anteil in Höhe von circa 30% der Gesamt-
beschäftigten. Dies betrifft sowohl die 
technisch ausgelegten als auch zunehmend 
die verwaltungsadministrativen Bereiche. 
Besonders die vermehrt auftretenden 
altersbedingten Personalabgänge in den 
Berufsbildern der Techniker und Ingenieure 
bilden insofern ein gewisses Risiko, dass 
aufgrund einer eventuell fehlenden Verfüg-
barkeit qualifizierter Fachkräfte dem gesetz-
lichen Auftrag zum Betrieb funktionierender 
Anlagen der Abwasserbeseitigung und des 
Hochwasserschutzes nicht ordnungsgemäß 
nachgekommen werden kann. Im IT-Bereich 
ist die Diskrepanz zwischen Stellenplan-Soll 
und tatsächlicher Ist-Besetzung inzwischen 
so hoch, dass dieses Risiko in einem 
separaten Block behandelt wird. 
Zur Problematik des drohenden, demo-
grafiebedingten Personalverlustes im 
Fachkräfte-bereich hat der SEBD im Rahmen 
der gesamtbetrieblichen Personalkonzeption 
eine Reihe von Einzelmodulen entwickelt, 
um dem Engpass- beziehungsweise Aus-
trittsrisiko entgegenzusteuern. Neben einer 
proaktiven Neuausrichtung im Bereich der 
Personalbeschaffung ein wichtiger Baustein 
dieser Konzeption ein betriebsintern 
erarbeitetes Personalentwicklungstool. 
Unter dem Namen „KaPITal“ wurde im Jahr 
2019 ein Förderprogramm für Beschäftigte 
des SEBD entwickelt, welches es erlaubt, 
individuelle Fortbildungsbegehren mit 
betrieblich benötigten Zielqualifikationen 
überein zu bringen. Daneben sind – neben 
einem Fortbestand eines hohen Angebotes 
an Ausbildungsplätzen in den nächsten 
Jahren – im Rahmen der oben genannten 
Personalkonzeption eine Vielzahl weiterer 
Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität 
des SEBD als Arbeitgeber vorgesehen 
(Führungskultur, Onboarding-Konzeption, 
Gesundheitsfürsorge, und vieles mehr), die 
dem durch den demografischen Wandel 
bedingten Personalabgang tendenziell 
entgegensteuern. 
Die Schadenshöhe wird als mittel eingestuft 
bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 
gering.

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
432  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Organe und deren Zusammensetzung 
Betriebsleitung 
 
Frank Heuner (ab 01.11.2023)  
Janine Mentzen Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ingo Noppen (bis 31.05.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Betriebsausschuss 
Vorsitz 
Ratsherr Andreas Hartnigk Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsfrau Elke Fobbe Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Burkhard Albes Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Daniela Dauner  
Christian Dortschy Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Udo Figge Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dr. Thorsten Graeßner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Burkhard Harting Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ralf Klein Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Rainer Kretschmann Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Sarah Löffler Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Alexander Neumann Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Sebastian Rehne Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Mirko Rohloff Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Giuseppe Saitta Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ulrich Scheinhardt Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Walter Schmidt Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Anke Schürg Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 433 
Björn Syffus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Uwe Warnecke Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Ulrich Wensel Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Stefan Wiedon Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
beratendes Mitglied 
Sergej Eisenberg Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Eberhard Fischer Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Viktor Furcinti Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Karin Rinklake Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Zoran Stanojevic Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Stadtsparkasse Düsseldorf 
434  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stadtsparkasse Düsseldorf
 
Firmensitz 
Berliner Allee 33 
40212 Düsseldorf 
Telefon: 0211 878-2211 
service@sskduesseldorf.de 
www.sskduesseldorf.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Sparkassen haben die Aufgabe, der geld- 
und kreditwirtschaftlichen Versorgung der 
Bevölkerung und der Wirtschaft insbesondere 
des Geschäftsgebietes und ihres Trägers zu 
dienen. 
Die Sparkassen stärken den Wettbewerb im 
Kreditgewerbe. Sie fördern die finanzielle 
Eigenvorsorge und Selbstverantwortung vor-
nehmlich bei der Jugend, aber auch in allen 
sonstigen Altersgruppen und Strukturen der 
Bevölkerung. Sie versorgen im Kreditgeschäft 
vorwiegend den Mittelstand sowie die wirt-
schaftlich schwächeren Bevölkerungskreise. 
Die Sparkassen tragen zur Finanzierung der 
Schuldnerberatung in Verbraucher- oder 
Schuldnerberatungsstellen bei. 
Die Sparkassen führen ihre Geschäfte nach 
kaufmännischen Grundsätzen unter Beach-
tung ihres öffentlichen Auftrags. Gewinn-
erzielung ist nicht Hauptzweck des Geschäfts-
betriebes. 
Die Sparkassen dürfen im Rahmen dieses 
Gesetzes und den nach diesem Gesetz 
erlassenen Begleitvorschriften alle bank-
üblichen Geschäfte betreiben. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Beteiligungen   
Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 10.000,00 EUR 10,00 % 
Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum 
GmbH 3.000,00 EUR 6,00 % 
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & 
Co. KG 509.600,00 EUR 5,10 %

Stadtsparkasse Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 435 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Barreserve 287.974  -8.744  296.718 4.266.365 
Forderungen an Kreditinstitute 2.815.054  -805.391  3.620.445 414.709 
Forderungen an Kunden 10.514.609  -164.051  10.678.661 10.194.414 
Schuldverschreibungen und andere 
festverzinsliche Wertpapiere 834.627  321.320  513.307 553.080 
Aktien und andere nicht 
festverzinsliche Wertpapiere 449.942  158  449.783 327.445 
Beteiligungen 167.237  735  166.502 166.399 
Anteile an verbundenen 
Unternehmen 5.250  3.830  1.420 25.033 
Treuhandvermögen 50.173  -14.066  64.239 61.529 
Immaterielle Anlagewerte 86  27  59 57 
Sachanlagen 26.331  -1.438  27.769 29.288 
Sonstige Vermögensgegenstände 87.670  -62.105  149.775 83.892 
Rechnungsabgrenzungsposten 4.886  -414  5.300 5.731 
Summe AKTIVA 15.243.839  -730.138  15.973.977 16.127.942 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten 1.273.640  -665.815  1.939.456 3.285.432 
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 11.685.024  -30.597  11.715.622 10.955.343 
Verbriefte Verbindlichkeiten 19.042  -15.208  34.250 91.946 
Treuhandverbindlichkeiten 50.173  -14.066  64.239 61.529 
Sonstige Verbindlichkeiten 327.273  -136.503  463.775 8.364 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.757  -901  2.659 2.630 
Rückstellungen 247.067  52.278  194.789 187.811 
Nachrangige Verbindlichkeiten 129.739  -8.152  137.891 135.862 
Fonds für allgemeine Bankrisiken 722.581  50.000  672.581 644.381 
Eigenkapital 787.543  38.827  748.716 754.643 
Summe PASSIVA 15.243.839  -730.138  15.973.977 16.127.942

Stadtsparkasse Düsseldorf 
436  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Zinserträge 542.292  326.650  215.642  211.913 
Zinsaufwendungen 217.306  154.108  63.197  94.874 
Laufende Erträge 5.272  -19.862  25.135  38.367 
Provisionserträge 115.898  2.759  113.139  111.097 
Provisionsaufwendungen 15.961  -3.815  19.777  19.846 
Sonstige betriebliche Erträge 23.702  1.893  21.809  20.704 
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 231.351  33.455  197.896  191.621 
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf 
immaterielle VGG des AV und Sachanlagen 4.018  -62  4.079  4.397 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 27.721  16.497  11.224  15.544 
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf 
Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie 
Zuführungen zu Rückstellungen 27.036  5.436  21.600  0 
Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen 
und bestimmten Wertpapieren sowie aus der 
Auflösung von Rückstellungen 0  0  0  21.152 
Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, 
Anteilen an verbund. Unt. und wie AV 
behandelten Wertpapieren 1.446  1.030  416  741 
Zuführungen zum oder Entnahmen aus dem 
Fonds für allgemeine Bankrisiken 50.000  21.800  28.200  52.000 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 60.178  43.524  16.654  7.661 
Sonstige Steuern 227  0  227  227 
Jahresergebnis 54.813  41.527  13.286 17.804 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag VJ 0  -2.700  2.700  4.109 
Bilanzergebnis 54.813  38.827  15.986 21.913 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
D.LIVE GmbH & Co. KG 96 Erträge 
 145 Aufwendungen 
Rheinbahn AG 1.047 Forderungen 
 1.496 Erträge 
 10 Aufwendungen 
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 18.105 Forderungen 
 251 Erträge 
 38 Aufwendungen 
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. 
KG 11.908 Forderungen 
 210 Erträge 
 34 Aufwendungen 
Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 188 Forderungen

Stadtsparkasse Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 437 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) (in %) 5,2 0,5 4,7 4,7 
Eigenkapitalrentabilität (in %) (in %) 7,0 5,2 1,8 2,4 
Mitarbeiteranzahl 1.428 21 1.407 1.421 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die in besonderem Maße durch die Kriege in 
der Ukraine und im Nahen Osten geopoli-
tisch angespannte Lage bestimmte das wirt-
schaftliche Geschehen im Geschäftsjahr 
2023 nachhaltig. 
Die bereits zum Ende des Vorjahres ein-
setzende Trendwende bei der Geldpolitik 
setzte sich fort und führte zunächst zu 
einem weiteren Zinsanstieg, der gegen Ende 
des Jahres wieder etwas abflachte. Der 
zuvor hohe Anstieg der Inflationsrate 
verzeichnete im Jahresverlauf einen fast 
durchgängigen Rückgang. Dennoch bewegte 
sich die Rate auf einem im Vergleich zu 
Vorjahren hohen Niveau. Die befürchteten 
Engpässe aufgrund der Energiekrise sind 
nicht eingetreten. 
Um stichtagsbedingte Abweichungen zu 
vermeiden, beziehen sich die nachfolgend 
aufgeführten Relationen auf die Durch-
schnittsbilanzsumme in Höhe von 15.713 
Mio. Euro, die gegenüber dem Vorjahr um 
6,6 Prozent gesunken ist. 
Der Zinsüberschuss einschließlich laufender 
Erträge liegt deutlich über dem Planwert und 
erhöhte sich auf 330 Mio. Euro (Vorjahr: 
178 Mio. Euro). Er bleibt damit wichtigster 
Ertragsfaktor der Gewinn- und Verlust-
rechnung der Stadtsparkasse Düsseldorf. 
Die Entwicklung des Zinsüberschusses war 
im Verlauf des Geschäftsjahres maßgeblich 
durch die Geldpolitik der Europäischen 
Zentralbank sowie die Entwicklungen am 
Kapitalmarkt geprägt. Im Jahresverlauf 
verzeichneten insbesondere die Renditen mit 
kurzen Laufzeiten einen deutlichen Anstieg, 
während die Renditen im mittleren und 
langen Laufzeitbereich rückläufig waren. 
Insgesamt führte die Entwicklung zu einer 
deutlichen Verbesserung des Zinsergebnis-
ses. Negativzinsen werden wie schon zum 
Ende des Vorjahres nicht mehr erhoben. 
Primär aufgrund des gestiegenen Zins-
niveaus erhöhte sich das Zinsergebnis im 
Geschäftsjahr wie erwartet deutlich um 173 
Mio. Euro auf 325 Mio. Euro. Dabei stiegen 
die Zinserträge um 327 Mio. Euro und die 
Zinsaufwendungen um 154 Mio. Euro. 
Die Zinsaufwendungen für Spareinlagen 
erhöhten sich um 9 Mio. Euro. Parallel 
stiegen auch die Zinsaufwendungen für 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 
(25 Mio. Euro), die Zinsaufwendungen für 
Pfandbriefe (9 Mio. Euro) sowie die Zins-
aufwendungen für Kundenderivate (7 Mio. 
Euro). 
Auf der Ertragsseite stiegen insbesondere 
die Zinserträge aus dem Kontokorrent- und 
Darlehensgeschäft (72 Mio. Euro) sowie die 
Zinserträge für Forderungen an Kreditinsti-
tute (79 Mio. Euro) und die Zinserträge für 
festverzinsliche Wertpapiere (16 Mio. Euro) 
deutlich an. 
Per Saldo ergeben die Zinserträge und Zins-
aufwendungen aus Swapvereinbarungen 
Erträge in Höhe von 80 Mio. Euro (Vorjahr: 
Aufwendungen in Höhe von 4 Mio. Euro). 
Aufwendungen aus der Beendigung von 
Swapvereinbarungen zur Zinsbuchsteuerung

Stadtsparkasse Düsseldorf 
438  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
fielen in Höhe von 9 Mio. Euro (Vorjahr: 5 
Mio. Euro) an. Die Schließung von Swaps 
erfolgt im Rahmen der Steuerung des Zins-
änderungsrisikos. 
Sie dient der Begrenzung von Adressenaus-
fallrisiken gegenüber Kontrahenten sowie 
der Stabilisierung des Zinsergebnisses in 
Folgejahren. Korrespondierende Erträge aus 
vereinnahmten Vorfälligkeitsentgelten aus 
der vorzeitigen Rückzahlung von Kunden-
krediten werden ebenfalls dem Zinsergebnis 
zugeordnet. 
Gezahlte negative Zinsen für Guthaben bei 
anderen Kreditinstituten und im Kunden-
geschäft werden in der Gewinn- und Verlust-
rechnung im Zinsertrag ausgewiesen; erhal-
tene positive Zinsen für Geldaufnahmen bei 
anderen Kreditinstituten sowie im Kunden-
geschäft im Zinsaufwand. Die entsprechen-
den Zinsabgrenzungen sind unmittelbar den 
betroffenen Bilanzposten zugeordnet. 
Die laufenden Erträge aus Aktien und an-
deren nicht festverzinslichen Wertpapieren, 
Beteiligungen sowie Anteilen an verbun-
denen Unternehmen gingen deutlich auf 5 
Mio. Euro (Vorjahr: 25 Mio. Euro) zurück. 
Der Rückgang betrifft in erster Linie die 
laufenden Erträge aus Anteilen an verbun-
denen Unternehmen sowie die laufenden 
Erträge aus Aktien und anderen nicht fest-
verzinslichen Wertpapieren. Aufgrund des 
deutlich gestiegenen Zinsüberschusses 
ergibt sich im Verhältnis zu der gegenüber 
dem Vorjahr rückläufigen Durchschnitts-
bilanzsumme ein Anstieg der Relation auf 
2,10 Prozent (Vorjahr: 1,06 Prozent). 
Der Provisionsüberschuss liegt mit 100 Mio. 
Euro (Vorjahr: 93 Mio. Euro) erwartungs-
gemäß über dem Planwert des Vorjahres. 
Das Wachstum ist insbesondere durch ge-
stiegene Provisionserträge im Giro- und 
Zahlungsverkehr geprägt. Dem gegenüber 
stehen Rückgänge der Provisionserfolge im 
Wertpapier-, Immobilien und Vermittlungs-
geschäft für Versicherungsleistungen sowie 
geringere Provisionsaufwendungen aus der 
Vermittlungstätigkeit Dritter. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen 
mit 24 Mio. Euro um 2 Mio. Euro über dem 
Vorjahreswert. In dem Posten sind 5 Mio. 
Euro (Vorjahr: 5 Mio. Euro) für die Personal-
gestellung im Zusammenhang mit der 
Auslagerung von Marktfolgetätigkeiten sowie 
10 Mio. Euro (Vorjahr: 6 Mio. Euro) aus der 
Auflösung von Rückstellungen enthalten, 
davon 9 Mio. Euro aus der Auflösung von 
Rückstellungen für Prämiensparverträge. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
stiegen um 17 Mio. Euro deutlich auf 28 Mio. 
Euro. Der Anstieg resultiert primär aus der 
Einbringung von 20 Mio. Euro in eine Treu-
handstiftung. Der Posten beinhaltet darüber 
hinaus 1 Mio. Euro (Vorjahr: 2 Mio. Euro) 
Aufwendungen für die Aufzinsung von Rück-
stellungen. 
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen 
sowie die Abschreibungen auf Sachanlagen 
belaufen sich auf 235 Mio. Euro (Vorjahr: 
202 Mio. Euro). 
Die hierin enthaltenen Personalaufwen-
dungen erhöhten sich erwartungsgemäß auf 
126 Mio. Euro (Vorjahr: 122 Mio. Euro). 
Ursächlich hierfür sind in erster Linie höhere 
Aufwendungen aufgrund des gestiegenen 
Mitarbeiterbestandes. Darüber hinaus ent-
hält der Posten Aufwendungen für die 
Zahlung einer erfolgsorientierten Vergütung 
sowie Aufwendungen aufgrund von Tarif-
steigerungen. 
Die Anderen Verwaltungsaufwendungen 
erhöhten sich wie erwartet deutlich auf 105 
Mio. Euro (Vorjahr: 76 Mio. Euro). Der An-
stieg resultiert unter anderem aus der Fort-
führung von Investitionen in Maßnahmen 
zur Zukunftssicherung. Ziel der Maßnahmen 
sind die Stärkung und das Wachstum des 
operativen Geschäftes der Stadtsparkasse 
Düsseldorf. 
In den Allgemeinen Verwaltungsaufwen-
dungen ist die Zuführung zu einer in Vor-
jahren gebildeten Rückstellung für die 
ausstehenden Beitragsleistungen zur 
Erreichung des Zielvolumens der Beiträge

Stadtsparkasse Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 439 
zum Sicherungssystem der Sparkassen-
Finanzgruppe in Höhe von 1 Mio. Euro 
enthalten. Der im Geschäftsjahr 2023 
erhobene Beitrag zum Sicherungssystem der 
Sparkassen-Finanzgruppe in Höhe von ins-
gesamt 7 Mio. Euro wurde aus der beste-
henden Rückstellung bedient. Darüber 
hinaus wurde für den mit Wirkung ab 2025 
eingerichteten Zusatzfonds des Stützungs-
fonds der Sparkassen-Finanzgruppe eine 
Rückstellung in Höhe von 21 Mio. Euro ge-
bildet. In dem Posten ebenfalls ausgewiesen 
werden Aufwendungen für die Europäische 
Bankenabgabe in Höhe von 5 Mio. Euro 
(Vorjahr: 5 Mio. Euro). 
Die sonstige Entwicklung der Anderen Ver-
waltungsaufwendungen wird insbesondere 
durch den gestiegenen Aufwand für Dienst-
leistungen Dritter (3 Mio. Euro), Miete für 
Geschäftsräume (1 Mio. Euro) sowie EDV-
Dienstleistungen des Rechenzentrums (1 
Mio. Euro) bestimmt. 
Die Aufwendungen für Abschreibungen auf 
Sachanlagen bleiben mit 4 Mio. Euro gegen-
über dem Vorjahr nahezu unverändert. 
Das Gesamtergebnis der Erträge stieg auf 
454 Mio. Euro (Vorjahr: 293 Mio. Euro). 
Gleichzeitig lag die Summe der Aufwen-
dungen mit 263 Mio. Euro um 50 Mio. Euro 
über dem Vorjahreswert. Die Relation der 
Aufwendungen zu den Erträgen (Cost-
Income-Ratio) verbesserte sich wie erwartet 
deutlich auf 49 Prozent (Vorjahr: 70 Pro-
zent). 
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen 
auf Forderungen, bestimmte Wertpapiere 
und Beteiligungen werden nach Verrechnung 
mit korrespondierenden Erträgen ausge-
wiesen. 
Der Saldo des Bewertungsergebnisses be-
läuft sich auf insgesamt - 26 Mio. Euro 
(Vorjahr: -22 Mio. Euro). Für die Wert-
papiere des Umlaufvermögens wurde ent-
sprechend dem strengen Niederstwertprinzip 
stets der niedrigere beizulegende Zeitwert 
angesetzt. 
Der Saldo aus Ab- und Zuschreibungen 
sowie Kursgewinnen und -verlusten der 
Wertpapiere der Liquiditätsreserve lag mit - 
1 Mio. Euro (Vorjahr: -16 Mio. Euro) im 
Rahmen der Erwartungen. 
Für akute Ausfallrisiken hat die Stadtspar-
kasse Düsseldorf für Forderungen an 
Kunden ausreichende Wertberichtigungen 
und Rückstellungen gebildet. 
Zusätzlich wurden für vorhersehbare, noch 
nicht individuell konkretisierte Ausfallrisiken 
im Kreditgeschäft für Forderungen an 
Kreditinstitute und Forderungen an Kunden 
sowie Eventualverbindlichkeiten und andere 
Verpflichtungen Pauschalwertberichtigungen 
nach dem sogenannte Bewertungsverein-
fachungsverfahren des IDW RS BFA 7 
gebildet. 
Die in Höhe des erwarteten Verlustes über 
einen Zeitraum von 12 Monaten gebildeten 
Pauschalwertberichtigungen orientieren sich 
im Wesentlichen an dem auch für Zwecke 
des internen Risikomanagements ermittelten 
und verwendeten Wert. Per Saldo erfolgte 
eine Zuführung zu den Pauschalwertberich-
tigungen in Höhe von 1 Mio. Euro. 
Das Bewertungsergebnis Kreditgeschäft hat 
sich mit -26 Mio. Euro (Vorjahr: -6 Mio. 
Euro) wie erwartet rückläufig entwickelt. Der 
Rückgang ist auf die geopolitischen Ra-
hmenbedingungen, insbesondere aufgrund 
der Kriege in der Ukraine und Nahost, der 
hohen Inflation, der gestiegenen Energie-
preise und Zinsen und deren negative 
Auswirkungen auf die Realwirtschaft 
zurückzuführen. Erhöhungen der Be-
wertungsmaßnahmen aufgrund der Corona-
Pandemie haben sich nicht ergeben. 
Erwartungsgemäß haben sich für das Be-
wertungsergebnis Beteiligungen in 2023 
keine wesentlichen Auswirkungen ergeben. 
Das Ergebnis liegt mit 2 Mio. Euro gering-
fügig über dem Vorjahresergebnis. 
Vor dem Hintergrund unverändert ver-
schärfter regulatorischer Anforderungen an

Stadtsparkasse Düsseldorf 
440  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
die Eigenkapitalausstattung von Kredit-
instituten hat die Stadtsparkasse Düsseldorf 
50 Mio. Euro in den Fonds für allgemeine 
Bankrisiken gemäß Paragraf 340g HGB 
eingestellt. 
Insgesamt besteht für die besonderen 
Risiken des Geschäftszweigs der Kredit-
institute gemäß Paragraf 340g HGB Vor-
sorge in Höhe von 723 Mio. Euro. Darin 
enthalten sind 36 Mio. Euro bilanzielle 
Vorsorge für das Risiko der Inanspruch-
nahme aus einer indirekten Verpflichtung 
hinsichtlich der mittelbaren Beteiligung an 
der "Erste Abwicklungsanstalt" sowie 1 Mio. 
Euro (Vorjahr: 11 Mio. Euro) für zusätzliche 
Risiken aus der Beteiligung am Rheinischen 
Sparkassen- und Giroverband (RSGV). 
Der Posten Steuern vom Einkommen und 
vom Ertrag beläuft sich auf insgesamt 60 
Mio. Euro (Vorjahr: 17 Mio. Euro), die in 
voller Höhe das Geschäftsjahr 2023 be-
treffen. Im Posten enthalten sind darüber 
hinaus Steuererstattungen sowie Steuer-
aufwendungen aus Vorjahren in Höhe von 
jeweils 6 Mio. Euro. 
Über die Verwendung des Jahresüberschus-
ses entscheidet der Rat der Stadt Düsseldorf 
auf Vorschlag des Verwaltungsrates. Die 
Eigenkapitalausstattung der Stadtsparkasse 
Düsseldorf ermöglicht auch weiterhin eine 
ausreichende Liquiditäts- und Kreditversor-
gung des regionalen Marktes. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Die Sicherheitsrücklage der Stadtsparkasse 
Düsseldorf beläuft sich zum Bilanzstichtag 
31. Dezember 2023 auf unverändert 733 
Mio. Euro. Darüber hinaus erfolgte im Ge-
schäftsjahr 2023 eine Dotierung des Fonds 
für allgemeine Bankrisiken gemäß Paragraf 
340g HGB in Höhe von 50 Mio. Euro. 
Die Gesamtkapitalquote der Relation der 
anrechenbaren Eigenmittel zu den gewich-
teten Risikopositionen nach den Eigenmittel-
anforderungen gemäß Capital Requirements 
Regulation (CRR) liegt bei 18,1 Prozent 
(Vorjahr: 18,2 Prozent) und damit über dem 
geforderten Mindestwert. Das aufsichts-
rechtliche Eigenkapital beläuft sich auf 1.441 
Mio. Euro (Vorjahr: 1.432 Mio. Euro). Die 
Kernkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt 
17,0 Prozent (Vorjahr: 16,9 Prozent). Die 
Eigenkapitalanforderungen wurden im Ge-
schäftsjahr 2023 jederzeit eingehalten. Im 
Jahresverlauf bewegte sich die Gesamt-
kapitalquote in einer Bandbreite zwischen 
18,1 Prozent und 18,4 Prozent. Die Kern-
kapitalquote lag in einer Bandbreite 
zwischen 17,0 Prozent und 17,2 Prozent. 
Auch vor dem Hintergrund der weiter zu-
nehmenden Anforderungen an die Eigen-
mittelausstattung von Kreditinstituten ist 
damit die Basis für die weitere Liquiditäts- 
und Kreditversorgung der regionalen Wirt-
schaft gegeben. 
Die gemäß Paragraf 26a Absatz 1 Satz 4 
Kreditwesengesetz (KWG) ermittelte Quote 
(Jahresüberschuss/Bilanzsumme) zum 31. 
Dezember 2023 beläuft sich auf 0,36 Pro-
zent. 
Der Rückgang der Bilanzsumme um 730 
Mio. Euro resultiert im Wesentlichen aus 
dem Rückgang der Forderungen an Kredit-
institute, der sonstigen Vermögensgegen-
stände, der Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten sowie der sonstigen Ver-
bindlichkeiten, kompensiert mit dem Anstieg 
der Schuldverschreibungen und anderen 
festverzinslichen Wertpapieren. 
Auf der Aktivseite der Bilanz bleibt der Anteil 
der Barreserve mit 2 Prozent gegenüber 
dem Vorjahr unverändert. Der Anteil der 
Forderungen an Kreditinstitute sinkt auf 19 
Prozent (Vorjahr: 23 Prozent). Mit 69 Pro-
zent (Vorjahr: 67 Prozent) bleiben die For-
derungen an Kunden weiterhin der bedeu-
tendste Einzelposten auf der Aktivseite. Die 
Relation der Eigenanlagen (Schuldverschrei-
bungen, Aktien und andere nicht festver-
zinsliche Wertpapiere) zur Bilanzsumme

Stadtsparkasse Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 441 
erhöht sich auf 8 Prozent (Vorjahr: 6 Pro-
zent). 
Auf der Passivseite sinkt der Anteil der Ver-
bindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 
auf 8 Prozent (Vorjahr: 12 Prozent). 
Bedeutendster Posten bleiben die Verbind-
lichkeiten gegenüber Kunden. Der relative 
Anteil steigt auf 77 Prozent (Vorjahr: 73 
Prozent). 
Unter Berücksichtigung der veränderten 
Zins- und Geldpolitik der Zentralbanken 
sowie der angespannten wirtschaftlichen 
und politischen Rahmenbedingungen ist der 
Vorstand mit der wirtschaftlichen Lage der 
Stadtsparkasse Düsseldorf sehr zufrieden. 
Die Zahlungsfähigkeit der Stadtsparkasse 
Düsseldorf war im Geschäftsjahr 2023 auf-
grund einer planvollen und ausgewogenen 
Liquiditätsvorsorge jederzeit gegeben. 
Die von der EU erlassene Verordnung über 
Aufsichtsanforderungen CRR (Capital 
Requirements Regulation) reguliert die 
europaweit einheitliche Liquiditätsdeckungs-
anforderung (Liquidity Coverage Ratio – 
LCR) an Kreditinstitute und Wertpapier-
firmen. Zum Bilanzstichtag lag die Kenn-
ziffer mit 144 Prozent über der vorgeschrie-
benen Mindestgröße von 100 Prozent. 
Sie bewegte sich im Jahresverlauf in einer 
Bandbreite zwischen 144 Prozent und 180 
Prozent. Die ermittelten Kennziffern zeigen 
eine jederzeit ausreichende Liquiditätslage. 
Weitere Angaben zu den Liquiditätsrisiken 
enthält der Risikobericht. 
Das Angebot der Europäischen Zentralbank 
(EZB) zu gezielten langfristigen Refinanzie-
rungsgeschäften (GLRG-III) vor dem Hinter-
grund der wirtschaftlichen Folgen der 
Corona-Pandemie und zur Unterstützung der 
Kreditvergabe wurde mit bis zu 540 Mio. 
Euro genutzt. 
Im Laufe des Jahres 2023 erfolgte eine 
vollständige Rückführung. Weitere Refinan-
zierungsgeschäfte in Form von Hauptre-
finanzierungsgeschäften wurden nicht 
getätigt. Die bei der eigenen Girozentrale 
(Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba) 
eingeräumten Kreditlinien hat die Stadtspar-
kasse Düsseldorf nicht in Anspruch genom-
men. 
Als weitere Refinanzierungsquelle nutzt die 
Stadtsparkasse Düsseldorf grundsätzlich die 
Emission von Pfandbriefen. Im Geschäftsjahr 
2023 wurden keine Emissionen von Pfand-
briefen vorgenommen. Der Umlauf der 
öffentlichen Pfandbriefe liegt zum Bilanz-
stichtag 31. Dezember 2023 wie im Vorjahr 
bei einem Nominalbetrag von 30 Mio. Euro. 
Aufgrund von Fälligkeiten verringerte sich 
der Umlauf der Hypothekenpfandbriefe per 
31. Dezember 2023 auf einen Nominalbe-
trag von 1.121 Mio. Euro (Vorjahr: 1.171 
Mio. Euro). 
Zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften 
unterhielt die Stadtsparkasse Düsseldorf 
entsprechende Guthaben bei der Deutschen 
Bundesbank. Die vorgeschriebenen Mindest-
reserven wurden stets in der erforderlichen 
Höhe unterhalten. 
 
Chancen und Risiken
Die Stadtsparkasse Düsseldorf verfügt über 
ein dem Umfang der Geschäftstätigkeit an-
gemessenes System zur Steuerung, Über-
wachung und Kontrolle der vorhandenen 
Risiken gemäß Paragraf 25a KWG. Durch 
das Risikomanagement und -controlling der 
Stadtsparkasse können frühzeitig die 
wesentlichen Risiken identifiziert und ge-
steuert sowie Informationen an die zustän-
digen Entscheidungsträger weitergeleitet 
werden. 
Ende 2023 erfolgte in der Stadtsparkasse 
Düsseldorf die Umstellung der Risikomess-

Stadtsparkasse Düsseldorf 
442  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
systeme für das Marktpreisrisiko/Liqui-
ditätsrisiko und der weitestgehend bar-
wertigen Ableitung des Risikodeckungs-
potentials in der ökonomischen Sichtweise. 
Mit diesen Umstellungen wurde ein weiterer 
Schritt in Richtung Standardisierung vorge-
nommen. 
Es ergaben sich daraus gegenüber dem 
Vorjahr veränderte Risikowerte, unter 
anderem ein höheres Refinanzierungs-
kostenrisiko (andere methodische Vor-
gehensweise). Bei den Operationellen 
Risiken war gegenüber Vorjahr aufgrund 
neuer Parameter ebenfalls eine Risiko-
ausweitung zu beobachten. 
Auf Basis der internen Risikoberichte be-
wegten sich die Risiken in 2023 unter Be-
rücksichtigung von Limitumschichtungen 
innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen 
Limitsystems. 
Die durch die Marktpreisentwicklungen ge-
stiegenen Risiken hat die Sparkasse durch 
umfassende Sicherungsmaßnahmen redu-
ziert. Das für den ökonomischen Steue-
rungskreis bereitgestellte Gesamtbanklimit 
war am Bilanzstichtag mit 76,4 Prozent 
(Vorjahr: 58,6 Prozent) beziehungsweise 
das ermittelte Risikodeckungspotenzial mit 
77,9 Prozent (Vorjahr: 81,9 Prozent) ausge-
lastet. Demnach war und ist die Risikotrag-
fähigkeit in der ökonomischen Sicht ge-
geben. Die durchgeführten Stresstests 
zeigen, dass nach eingeleiteten Maßnahmen 
auch außergewöhnliche Ereignisse durch das 
vorhandene Risikodeckungspotenzial grund-
sätzlich abgedeckt werden können. 
Auf Basis der durchgeführten Kapitalplanung 
(normative Betrachtung) ist bei den beste-
henden Eigenmittelanforderungen bis zum 
Ende des Planungshorizonts keine Ein-
schränkung der Risikotragfähigkeit zu er-
warten. 
Bestandsgefährdende oder entwicklungsbe-
einträchtigende Risiken sind auf der Grund-
lage der internen Risikoberichterstattung 
derzeit nicht erkennbar. Risiken der künf-
tigen Entwicklung bestehen im Hinblick auf 
geopolitische Verwerfungen, einer drohen-
den Rezession, durch die Regulatorik und 
einer Korrektur an den Immobilien- sowie 
den internationalen Finanzmärkten, die 
unter anderem zur Bildung einer möglichen 
Drohverlustrückstellung gemäß IDW RS BFA 
3 in künftigen Jahresabschlüssen führen 
kann. Weitere Risiken bestehen im Hinblick 
auf die Auswirkungen einer nur begrenzt 
ausbaufähigen Risikotragfähigkeit, die durch 
Adressenausfall- und signifikante Beteili-
gungsrisiken in Verbindung mit Zinsände-
rungsrisiken gekennzeichnet ist. Diesen 
Risiken begegnet die Sparkasse durch ein 
weiterhin enges Risikomonitoring. 
Aufgrund des hohen Zinsniveaus und den 
damit einhergehenden steigenden Ergeb-
nissen aus der Gewinn- und Verlustrechnung 
sowie den daraus resultierenden Thesau-
rierungen wird planerisch von moderat 
steigenden Kapitalquoten in der normativen 
Risikotragfähigkeitsrechnung ausgegangen. 
Diese positiven Ergebnisse sind allerdings an 
diverse Prämissen geknüpft wie zum Beispiel 
an die aktuell komfortable Situation im Kun-
denpassivgeschäft auskömmliche Margen 
durchsetzen zu können. Sollten diese Prä-
missen nicht wie in der Planung unterstellt 
eintreten, könnten die geplanten positiven 
Ergebnisse nicht in dem erwarteten Ausmaß 
eintreten und die unterstellte Kapitalquoten-
entwicklung konterkarieren. Um die positive 
Kapitalentwicklung auch zukünftig sicherzu-
stellen, wurden die bereits in Vorjahren 
eingeleiteten internen Maßnahmen hinsicht-
lich der Ertragsstärkung weiterverfolgt. 
Insgesamt beurteilt die Sparkasse die 
Risikolage unter Berücksichtigung der 
geschilderten Rahmendaten und trotz der 
weiterhin unsicheren wirtschaftlichen 
Entwicklung als ausgewogen. 
Die geopolitischen Aussichten für das Jahr 
2024 sind erneut von großer Unsicherheit 
geprägt. Der Krieg in der Ukraine dauert an, 
ebenso im Nahen Osten, dazu kommen die

Stadtsparkasse Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 443 
Angriffe auf die internationale Schifffahrt im 
Roten Meer. In 76 Ländern, die für mehr als 
die Hälfte der Weltbevölkerung stehen, 
finden im Jahr 2024 Wahlen statt. Als größte 
Volkswirtschaft der Welt kommt der Prä-
sidentschaftswahl in den USA eine beson-
dere Bedeutung zu, auch an den inter-
nationalen Kapitalmärkten. 
Der Internationale Währungsfonds (IWF) 
rechnet mit einem ähnlichen Wachstum der 
Weltwirtschaft wie im vergangenen Jahr. Die 
Organisation hat ihre Prognose für die Welt-
produktion (BIP) um 0,2 Prozent-Punkte auf 
3,1 Prozent angehoben und erwartet einen 
Anstieg des Welthandels um 3,3 Prozent 
(2023: +0,4 Prozent). Im Folgejahr erwartet 
der IWF eine BIP-Wachstumsrate von 3,2 
Prozent und eine weitere Zunahme des 
Welthandels um 3,6 Prozent. 
Für Deutschland fallen die Prognosen 
weniger gut aus. Die großen deutschen 
Wirtschaftsforschungsinstitute hatten in 
ihren jüngsten Prognosen von Dezember 
2023 eine Zunahme des Bruttoinlands-
produkts (BIP) um +0,5 Prozent bis +0,9 
Prozent im Jahr 2024 und um 1,0 Prozent 
bis 1,4 Prozent im Jahr 2025 erwartet. Die 
Bundesregierung hat ihre Wachstumspro-
gnose für das Jahr 2024 gegenüber ihrer 
Herbstprognose deutlich reduziert auf 
nunmehr 0,2 Prozent für das laufende und 
1,0 Prozent für das kommende Jahr. 
Die instabile geopolitische Lage hat nicht nur 
negative Auswirkungen auf die Außenwirt-
schaft, sondern durch die Verunsicherung 
der Verbraucher ebenso auf den inlän-
dischen Konsum und die langfristigen 
Investitionsentscheidungen von Unter-
nehmen. 
Belastend wirken weiterhin die Auswir-
kungen der vorangegangenen geldpoli-
tischen Straffung, die Unternehmens-
investitionen verteuern und in besonderem 
Maße den Immobilienmarkt stark belasten. 
Auch der extreme Anstieg der Verbraucher-
preise in den vergangenen Jahren dürfte das 
Konsumverhalten zunächst noch negativ 
beeinflussen. 
Positiv für die Konjunktur im Jahr 2024 ist 
zu vermerken, dass sich die Energiepreise 
wieder etwas normalisiert haben. Auch die 
Beschaffungssituation in der Industrie hat 
sich deutlich entspannt. Allerdings drohen 
hier aufgrund der verschlechterten Sicher-
heitslage auf dem Seeweg erneut Schwierig-
keiten. Für die exportstarke deutsche 
Wirtschaft würde sich zudem die – bei-
spielweise vom IWF – prognostizierte 
Belebung des Welthandels positiv aus-
wirken. 
Im Inland dürften sich der Anstieg der 
Tariflöhne und im Zeitverlauf die nach-
lassende Inflation positiv auf den privaten 
Konsum auswirken. 
Vor diesem Hintergrund entwickelte sich der 
ifo-Geschäftsklimaindex nach einer gewissen 
Stabilisierung im Herbst 2023 zu Jahresbe-
ginn 2024 nur schwach. Während die 
Dienstleistungsunternehmen sich mehrheit-
lich eher positiv zu ihrer aktuellen Ge-
schäftslage äußerten, beurteilten die Unter-
nehmen aller anderen Sektoren sowohl ihre 
aktuelle Lage wie auch die Aussichten 
negativ. Die Erwartungen im Bausektor sind 
im Februar 2024 auf den niedrigsten Stand 
seit 1991 gesunken. 
Die Auftragslage im Verarbeitenden Ge-
werbe zeigt ein gemischtes Bild. Wie das 
Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die 
Auftragseingänge im Gesamtjahr 2023 5,9 
Prozent niedriger als im Vorjahr. Dennoch 
befindet sich der Auftragsbestand auf einem 
hohen Niveau und die Unternehmen ver-
fügen immer noch über ein Auftragspolster 
von mehr als einem halben Jahr (7 Monate). 
Die rückläufige Zahl der Baugenehmigungen 
und weitere Faktoren sprechen dafür, dass 
die Bauindustrie im Jahr 2024 einen wie-
teren Rückgang verzeichnen wird. Die 
großen Wirtschaftsforschungsinstitute 
prognostizieren einen Rückgang der realen 
Bauinvestitionen um -0,6 Prozent bis -2,5

Stadtsparkasse Düsseldorf 
444  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Prozent. Die Aussichten in den einzelnen 
Baubereichen fallen dabei recht unter-
schiedlich aus. Während es beim Wohnungs-
bau erste Anzeichen für ein Erreichen der 
Talsohle gibt, bleibt die Lage im Bereich der 
Gewerbe- und insbesondere der Büroimmo-
bilien schwierig. 
Die Verbraucher schauen zu Jahresbeginn 
skeptisch in die Zukunft. Das GfK-Konsum-
klima, das kurzzeitig zum Jahresende 2023 
eine leichte Erholung verzeichnete, ist er-
neut gesunken, und zwar um 4,3 Punkte auf 
-29,7. 
Laut der GfK-Umfrage in der ersten Januar-
hälfte sind die Verbraucher sowohl pessi-
mistischer hinsichtlich der Entwicklung ihrer 
Einkommenssituation als auch in Bezug auf 
die allgemeine Konjunkturlage. Infolge-
dessen neigen sie vermehrt dazu, zu sparen, 
und zögern bei größeren Anschaffungen. 
Die schwierige Konjunkturlage schlägt sich 
bislang lediglich teilweise in einer steigenden 
Arbeitslosigkeit beziehungsweise einer rück-
läufigen Nachfrage nach Arbeitskräften nie-
der. Auch im Jahr 2024 dürfte der deutsche 
Arbeitsmarkt vergleichsweise stabil bleiben. 
Für das Gesamtjahr 2024 erwarten die 
großen deutschen Wirtschaftsforschungs-
institute mehrheitlich einen leichten Anstieg 
der Arbeitslosenquote auf 5,8 Prozent bis 
5,9 Prozent und eine weitere Zunahme der 
Zahl der Erwerbstätigen auf über 46 
Millionen (+0,1 Prozent bis +0,2 Prozent). 
Nach den außergewöhnlichen Anstiegen der 
Inflationsrate in Deutschland in 2022 (+6,9 
Prozent) und 2023 (+5,9 Prozent) lassen die 
aktuellen Daten zur Preisentwicklung er-
warten, dass der Höhepunkt der Inflation 
überschritten ist. Den Prognosen der großen 
Wirtschaftsforschungsinstitute zufolge wird 
der Anstieg der Verbraucherpreise in 
Deutschland 2024 mit +2,2 Prozent bis +3,0 
Prozent nur etwa halb so hoch ausfallen wie 
im Vorjahr und im Folgejahr mit +1,8 
Prozent bis +2,3 Prozent wieder weitgehend 
der 2 Prozent-EZB-Zielmarke entsprechen. 
Der Anstieg der Unternehmensinsolvenzen 
wird sich im laufenden Jahr voraussichtlich 
weiter fortsetzen. Der IWH-Insolvenztrend 
blieb zu Jahresbeginn auf hohem Niveau: 40 
Prozent 
über dem Wert vor einem Jahr und 20 Pro-
zent über dem Wert der Vor-Corona-Jahre 
2016 bis 2019. Neben dem schwierigen 
gesamtwirtschaftlichen Umfeld dürften die 
Staatshilfen während der Corona-Pandemie 
dafür ursächlich sein, die zunächst viele 
Insolvenzen verhindert hatten. Nachdem der 
Insolvenztrend im Baugewerbe bereits im 
vergangenen Jahr klar aufwärtsgerichtet war 
und die Entwicklung der Baugenehmigungen 
als Konjunkturindikator auf eine weitere 
Verschlechterung der Baukonjunktur hin-
weist, ist ein weiterer Anstieg in diesem 
Wirtschaftsbereich wahrscheinlich. 
Auch zu Jahresbeginn 2024 bleiben alle 
Einschätzungen zu den wirtschaftlichen 
Aussichten mit einer hohen Unsicherheit 
behaftet. Risiken bestehen insbesondere 
bzgl. des weiteren Verlaufs des Krieges in 
der Ukraine und im Nahen Osten und dem 
Ausgang wichtiger Wahlen in diesem Jahr. 
Zudem ist es noch ungewiss, ob die Inflation 
wirklich nachhaltig auf ein stabilitätskon-
formes Niveau sinkt und im Zuge dessen, 
die Frage, wann die EZB die erneute geld-
politische Wende vollziehen wird. Der 
künftige Zinsverlauf ist wiederum ein 
wichtiger Faktor für die weitere Entwicklung 
am Immobilienmarkt. Darüber hinaus steht 
die deutsche Wirtschaft unverändert vor 
strukturellen Herausforderungen. 
Der Fachkräftemangel in der deutschen 
Wirtschaft hat sich unverändert ausgeweitet, 
die Lieferketten sind weiterhin fragil und die 
Zukunft insbesondere energieintensiver 
Industrien in Deutschland ist vor dem 
Hintergrund der Klimakrise ungewiss. 
Nachdem die Notenbanken in 2023 weltweit 
zunächst ihren restriktiven Kurs fortgeführt 
hatten und in den vergangenen Monaten das 
Leitzinsniveau stabil gehalten haben, deuten

Stadtsparkasse Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 445 
sich nunmehr erste Tendenzen für Zins-
senkungen der Zentralbanken im Jahr 2024 
an. Im bisherigen Jahr 2024 haben sich die 
Zinsen am Geldmarkt wenig verändert. 
Am Kapitalmarkt war bei den zehnjährigen 
Bundesanleihen wieder ein Anstieg der Ren-
diten festzustellen. Die Renditen der 10-
Jährigen Bundesanleihen lagen zum Jahres-
beginn bei 2,10 Prozent und bis zum Tag der 
Aufstellung dieses Lageberichts bei 2,28 
Prozent. 
Die Deutsche Bundesbank geht davon aus, 
dass sich der Anstieg der Margen im Ein-
lagen- und Kreditgeschäft der deutschen 
Kreditinstitute so nicht fortsetzen wird. Es 
ist demnach zu erwarten, dass der zu-
nehmende Wettbewerb im Einlagengeschäft, 
das schwache Kreditneugeschäft sowie eine 
Zunahme von Kreditausfällen die Ertrags-
lage der nächsten Jahre belasten werden. 
Darüber hinaus geht die Bundesbank von 
steigenden Verwaltungsaufwendungen durch 
notwendige Investitionen (unter anderem 
zur Verhinderung von Cyberkriminalität und 
zur verstärkten Digitalisierung) aus. 
Für das stark zinsabhängige Geschäfts-
modell der Sparkassen wird im laufenden 
Jahr aufgrund der Erwartung sinkender 
Marktzinsen mit leicht rückläufigen Zins-
überschüssen gerechnet. Gleichzeitig 
werden die Verwaltungsaufwendungen durch 
das Inkrafttreten des letzten Tarifabschlus-
ses sowie der weiterhin hohen Inflation 
erneut ansteigen, wenn auch nicht so stark 
wie im Jahr 2023. Die Kreditnachfrage wird 
voraussichtlich weiter verhalten ausfallen, 
während auf der Einlagenseite weitere 
Umschichtungen von den Sichteinlagen hin 
zu Termingeldern und Eigenemissionen zu 
erwarten sind. 
Eine Einschätzung zur Entwicklung der 
Risikovorsorge im Kreditgeschäft unterliegt 
den gleichen Unsicherheiten wie die Pro-
gnose zur Wirtschaftsentwicklung. Vor dem 
Hintergrund der angespannten wirtschaft-
lichen Gesamtsituation kann es zu einem 
Anstieg der Risikovorsorge im Kreditgeschäft 
kommen.

Stadtsparkasse Düsseldorf 
446  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Organe und deren Zusammensetzung 
Vorstand 
 
Karin-Brigitte Göbel  
 
 
Dr. Stefan Dahm (Stellvertretendes vorsitzendes Mitglied)  
 
 
Uwe Baust (bis 28.02.2023)  
Dr. Michael Meyer  
Henrietta Six (ab 01.05.2023)  
 
 
Henrietta Six (Stellvertretendes Mitglied bis 30.04.2023)  
  
 
Verwaltungsrat 
Vorsitz 
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
1. Stellvertretung Vorsitz 
Wolfgang Scheffler 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Harald Schwenk 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
2. Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Andreas Hartnigk 
 Stellvertretung 
 Dagmar von Dahlen 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Thomas Breuer 
 Stellvertretung 
 Ludger Hogenkamp 
 
Ratsfrau Paula Elsholz 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Jörk Cardeneo 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Marcus Flemming (ab 09.11.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Stephan Hoffmann 
 Stellvertretung 
 Jörg Fischer 
 
Peter Kirchner (bis 01.03.2023) 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Marcus Flemming 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Monika Lehmhaus 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Mirko Rohloff 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Angelika Penack-Bielor 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Andreas Auler 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Michaela Polgar-Jahn 
 Stellvertretung 
 Christian Fuchs

Stadtsparkasse Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 447 
Ratsherr Peter Rasp 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Burkhard Albes 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Markus Raub 
 Stellvertretung 
 Ratsfrau Claudia Bednarski 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Andreas Paul Stieber 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Dirk Angerhausen 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Dr. Daniel Tiwisina 
 Stellvertretung 
 Peter Matzpreiksch 
 
Michaela Zernicke 
 Stellvertretung 
 Birgit Biester 
 
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 15 Mitgliedern 5 Frauen an (Frauenanteil 33,3 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Stiftungen 
448  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stiftungen

Stiftungen 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 449 
Umsatzerlöse (Gesamtvolumen 8,2 Mio Euro)
 
Eigenkapital (Gesamtvolumen 60,0 Mio Euro)
 
Stiftung Museum Kunstpalast
Stiftung Schloss und Park Benrath
Wim Wenders Stiftung
Stiftung Haus der Talente
Düsseldorf
Stiftung IMAI - Inter Media Art
Institut
Stiftung Haus der Universität
Stiftung Museum Kunstpalast
Stiftung Schloss und Park Benrath
Wim Wenders Stiftung
Stiftung Haus der Universität
Stiftung Haus der Talente
Düsseldorf
Stiftung IMAI - Inter Media Art
Institut
Weitere Beteiligungen

Stiftung Schloss und Park Benrath 
450  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stiftung Schloss und Park Benrath
 
Firmensitz 
Benrather Schlossallee 100-106 
40597 Düsseldorf 
Telefon: 0211 89-21903 
info@schloss-benrath.de 
www.schloss-benrath.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Zweck der Stiftung ist die Förderung von 
Kunst und Kultur 
Zweck der Stiftung ist es insbesondere, 
Schloss und Park Benrath mit Nebengebäuden 
als Gesamtkunstwerk und Denkmal zu 
schützen und zu erhalten, in einer denkmal-
verträglichen Weise zu nutzen und der 
Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies 
erfolgt zum Beispiel durch:  
a) die Sanierung und Restaurierung des 
Ostflügels von Schloss Benrath unter 
Beschaffung der hierfür notwendigen 
Geldmittel, 
b) die Einrichtung und Unterhaltung eines 
Europäischen Gartenkunstmuseums im 
Ostflügel, 
c) die Sanierung, Restaurierung, Unter-
haltung und Verschönerung von Schloss 
Benrath einschließlich aller Neben-
gebäude und des Parks als 
Kulturdenkmal, 
d) Verdeutlichung der kunst- und kultur-
historischen Bedeutung von Schloss und 
Park Benrath in der Öffentlichkeit, 
e) Bemühungen um Aufnahme von Schloss 
Benrath in die UNESCO-Liste des 
"Weltkulturerbes". 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stiftungskapital 5.857.359,79 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 3.311.126,22 EUR 56,53 % 
 
Beteiligungen   
Spiegelweiher GmbH 25.100,00 EUR 100,00 %

Stiftung Schloss und Park Benrath 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 451 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 22.732  269  22.463 22.451 
Immaterielle Vermögensgegenstände 63  -25  88 98 
Sachanlagen 16.673  129  16.544 16.573 
Finanzanlagen 5.996  165  5.831 5.780 
Umlaufvermögen 6.139  652  5.487 5.531 
Vorräte 5  -3  7 9 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 362  -998  1.360 107 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 5.772  1.653  4.120 5.416 
Rechnungsabgrenzungsposten 2  0  2 2 
Summe AKTIVA 28.873  922  27.952 27.984 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 24.071  169  23.902 23.816 
Stiftungskapital 5.857  0  5.857 5.857 
Rücklagen 18.153  195  17.958 17.903 
Jahresergebnis 61  -26  86 56 
Sonderposten 3.357  49  3.308 3.308 
Rückstellungen 1.084  656  428 623 
Verbindlichkeiten 285  -23  308 229 
Rechnungsabgrenzungsposten 76  70  6 9 
Summe PASSIVA 28.873  922  27.952 27.984

Stiftung Schloss und Park Benrath 
452  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Steuerpflichtiger wirtschaftlicher 
Geschäftsbetrieb -  -  - - 
Sonstige Umsatzerlöse 1.292  172  1.120 485 
Erträge aus Zuwendungen 4.634  752  3.882 3.013 
Sonstige betriebliche Erträge 75  -277  352 458 
Materialaufwand 781  -45  826 428 
Personalaufwand 2.023  67  1.956 1.481 
Abschreibungen 63  -9  72 92 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.178  697  2.481 1.982 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 119  46  74 85 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 13  8  5 0 
Ergebnis nach Steuern 68  -20  87 59 
Sonstige Steuern 7  6  1 3 
Jahresergebnis steuerpflichtiger 
wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb 61  -26  86 56 
Jahresergebnis gesamt 61  -26  86 56 
 
Kennzahlen (Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Mitarbeiteranzahl 51 -2 53 56 
Besucher Corps des Logis 40.266 5.850 34.416 24.774 
Besucher Naturkundemuseum 25.974 6.012 19.962 10.739 
Besucher Museum für Gartenkunst 26.290 6.173 20.117 9.737 
Besucher Veranstaltungen 125.000 0 125.000 90.000

Stiftung Schloss und Park Benrath 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 453 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäfts-
tätigkeit hat die Stiftung das Jahr 2023 mit 
einem Jahresüberschuss in Höhe von 
60.760,77 Euro (Vorjahr: 86.371,30 Euro) 
abgeschlossen. Der positive 
Jahresüberschuss soll in voller Höhe in die 
Risikovorsorge der Stiftung investiert 
werden, auch um den realen Kapitalerhalt 
zu genügen. Hierzu ist geplant, die Summe 
in die Gewinnrücklagen einzustellen. 
Vermögens- und Finanzlage
Bei der Anlage des Stiftungskapitals lagen 
bei einem Depotwert von 5.379.915,14 Euro 
die stillen Reserven zum Bilanzstichtag bei 
rund 60 Tausend Euro. Die Jahresentwick-
lung der Anlagen lag bei 8,67 Prozent 
(Vorjahr: -8,66 Prozent). Die Jahreszins-
erträge aus den Anlagen beliefen sich 2023 
auf insgesamt 119.157,76 Euro und liegen 
damit deutlich über dem Niveau der Erträge 
des Vorjahres (73.607,47 Euro).  
Das Vermögen der Stiftung Schloss und Park 
Benrath besteht zum Stichtag 31. Dezember 
2023 im Wesentlichen aus Sachanlagen, die 
zum Stichtag 31. Dezember 2023 mit 
16.672.692,24 Euro (Vorjahr: 
16.544.167,29 Euro) bewertet wurden, 
sowie aus Finanzanlagen und Beteiligungen, 
die zum Stichtag 31. Dezember 2023 mit 
5.995.889,10 Euro (Vorjahr: 5.830.538,16 
Euro) bewertet wurden. Zu den Finanz-
anlagen und Beteiligungen hinzu kommen 
Guthaben bei Kreditinstituten, die zum 
Stichtag 31. Dezember 2023 bei 
5.772.450,28 Euro (Vorjahr: 4.119.862,28 
Euro) lagen. 
Chancen und Risiken
Neben den Hauptrisiken des geänderten 
Nutzerverhaltens nach den Krisen und den 
allgemeinen Risiken auf dem Veranstal-
tungsmarkt sowie der nicht kontrollierbaren 
Wetterverhältnisse liegen die Risiken vor 
allem in den Auswirkungen der Energiekrise 
auf den Finanzmarkt und die Energiepreise. 
Durch das sukzessive Auslaufen der Finanz-
anlagen der Stiftung in den letzten Jahren 
und der erneuten Anlage zu geringeren 
Zinssätzen ist zu erwarten, dass die jähr-
lichen Zinserträge tendenziell sinken 
werden. Durch die unsichere Lage auf dem 
Finanzmarkt ist auch die Gefahr von 
schwankenden stillen Reserven in den 
Finanzanlagen gegeben, was sich unmittel-
bar auf den realen Kapitalerhalt auswirken 
kann. 
Grundsätzlich sollen in Zukunft Prozesse 
weiter optimiert, Kosten minimiert und 
Einnahmen maximiert werden, insbesondere 
um hierdurch die Stiftungszwecke der 
Stiftung, die auf Überschüsse angewiesen 
sind, ausreichen betreiben zu können. 
Neben dem musealen Bereich ist dies insbe-
sondere der Baubereich, der so aufgestellt 
und ausgestattet werden soll, das erforder-
liche Maßnahmen auch finanzierbar sind. 
Durch die Steigerung der Attraktivität der 
Angebote der Stiftung und der Tochter-
gesellschaft sowie durch eine Optimierung 
und Ausweitung der für die Stiftung 
wirtschaftlich wichtigsten Bereiche des 
Besucher- und Veranstaltungsbetriebs sowie 
des Vermietungsgeschäftes sollen die Um-
satzerlöse in den nächsten Jahren weiter 
deutlich gesteigert werden. Daneben sollen 
sämtliche Handlungsabläufe der Stiftung 
auch weiterhin laufend auf organisatorische, 
rechtliche oder sonstige Optimierungsmög-
lichkeiten hin überprüft und entsprechend 
umgesetzt werden.

Stiftung Schloss und Park Benrath 
454  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Hauptkriterium ist hier die Generalsanie-
rung, welche die Stiftung in die Situation 
versetzt, nicht nur die Gebäude zu sanieren, 
sondern sie auch so modernisieren und 
strukturieren zu können, dass ein Erreichen 
des gesetzten Ziels in Zukunft möglich ist. 
Neben Investitionen in sich schnell amorti-
sierende Bereiche (Gebäudetechnik) und 
modernen Technologien (Smart Building), 
wird insbesondere ein Fokus auf die 
Attraktivitätssteigerung des Gesamtgeländes 
gelegt. Hierdurch soll die Stiftung in die 
Lage versetzt werden, die Einnahmen – 
möglichst krisenfest – zu generieren, welche 
in Zukunft benötigt werden. Da aus den 
erläuterten Gründen spürbare Summen 
erwirtschaftet werden müssen, wird hier ein 
Hauptaugenmerkt der Stiftung liegen. 
Ergänzt wird diese Strategie durch eine 
möglichst breite Risikostreuung, um nicht 
vollumfänglich von einzelnen Bereichen 
abhängig zu sein. In der Vergangenheit ist 
dies in Teilen zum Beispiel durch die 
Übernahme des Managements der Eishalle 
bereits gelungen, in Zukunft sollen 
Geschäftsfelder der Stiftung aber weiter 
ausgebaut und erweitert werden.

Stiftung Schloss und Park Benrath 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 455 
Organe und deren Zusammensetzung 
Kuratorium 
Vorsitz 
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Dr. Simone Bagel-Trah Henkel KGaA 
Henning Brandes Siemens AG 
Dr. Corinna Franz Landschaftsverband 
Rheinland 
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff Udo van Meeteren 
Karin-Brigitte Göbel Stadtsparkasse 
Düsseldorf 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Adelheid Klahold Vereinigung der 
Freunde Schloss und 
Park Benrath e.V. 
Dr. Daniel Kleine Henkel KGaA 
Beigeordnete Miriam Koch Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordneter Jochen Kral Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Dr. Frederike Möller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Thomas Peußer Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Stadtkämmerin Dorothée Schneider Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Philipp Thämer Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Carsten Tilger Henkel KGaA 
Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke Landschaftsverband 
Rheinland 
 
beratendes Mitglied 
Dr. Andrea Pufke Rheinisches Amt für 
Denkmalpflege 
Jens Spanjer Stiftu ng Schloss Dyck 
  
 
Vorstand 
 
Nicolas Maas  
Prof. Dr. Stefan Schweizer

Stiftung Museum Kunstpalast 
456  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stiftung Museum Kunstpalast
 
Firmensitz 
Ehrenhof 4-5 
40479 Düsseldorf 
Telefon: 0211 56642100 
info@kunstpalast.de 
www.kunstpalast.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Zweck der Stiftung ist die Förderung von 
Kunst und Kultur. 
Der Stiftungszweck wird insbesondere 
verwirklicht durch 
 die Erneuerung des Kunstpalastes 
unter Erhalt der denkmalgeschützten 
Fassade. 
 den Betrieb des Kunstpalastes unter 
Einbeziehung des Betriebs des Kunst-
museums Düsseldorf, einschließlich 
der Sammlung Kunstakademie und der 
Glassammlung Hentrich, sowie des 
Robert-Schumann-Saals. 
 den Betrieb des NRW.Forums, 
 den Ausbau der Kunstbestände durch 
Ankäufe sowie gemeinnützige Zu-
wendungen, einschließlich Sach-
spenden und Schenkungen. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stiftungskapital 23.722.249,83 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 16.361.340,20 EUR 68,97 % 
E.ON SE 7.360.909,63 EUR 31,03 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Stiftung Museum Kunstpalast 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 457 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 66.199  15.747  50.452 37.299 
Immaterielle Vermögensgegenstände 0  -2  2 7 
Sachanlagen 66.179  15.749  50.430 37.272 
Finanzanlagen 20  0  20 20 
Umlaufvermögen 13.408  2.108  11.300 10.097 
Vorräte 93  37  56 65 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 644  -296  940 1.235 
Wertpapiere 5.041  -5  5.046 7.287 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 7.630  2.372  5.258 1.509 
Rechnungsabgrenzungsposten 113  45  68 163 
Summe AKTIVA 79.720  17.901  61.819 47.559 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 27.479  408  27.071 27.018 
Stiftungskapital 23.722  0  23.722 23.722 
Rücklagen 6.170  52  6.118 6.118 
Bilanzergebnis -2.413  355  -2.768 -2.822 
Sonderposten 43.899  14.806  29.093 15.097 
Rückstellungen 1.898  225  1.673 1.672 
Verbindlichkeiten 5.906  2.525  3.381 3.336 
Ausgleichsposten -  -601  601 437 
Summe PASSIVA 79.720  17.901  61.819 47.559

Stiftung Museum Kunstpalast 
458  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Sonstige Umsatzerlöse 5.284  475  4.809 3.134 
Andere aktivierte Eigenleistungen 78  -3  81 62 
Erträge aus Zuwendungen 12.377  1.538  10.839 11.094 
Sonstige betriebliche Erträge 1.307  453  854 1.385 
Materialaufwand 4.075  35  4.040 3.752 
Personalaufwand 5.523  539  4.984 4.921 
Abschreibungen 1.970  314  1.656 1.552 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.250  1.619  5.631 5.601 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 138  98  40 46 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 7  -245  252 53 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0  -2  2 1 
Ergebnis nach Steuern 360  302  59 -159 
Sonstige Steuern 5  0  5 5 
Jahresergebnis steuerpflichtiger 
wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb 355  302  54 -164 
Jahresergebnis gesamt 355  302  54 -164 
Gewinnvortrag/Verlustvortrag VJ -2.768  54  -2.822  -2.658 
Bilanzergebnis -2.413  355  -2.768 -2.822 
 
 
Kennzahlen (Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Mitarbeiteranzahl 83 -1 84 84 
Besucher 353.000 180.000 173.000 110.000 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Das Ergebnis der Stiftung beträgt 2023 
0,4 Mio. Euro und setzt somit den positiven 
Trend aus dem Vorjahr fort. Dazu trugen 
ertragsseitig aufgrund eines attraktiven 
Programms vor allem höhere Besucher-
zahlen bei; die Umsatzerlöse stiegen 2023 
gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. Euro 
auf 5,3 Mio. Euro Dies betrifft vor allem 
Ausstellungseintritte, Konzerttickets und 
Shopumsätze. 
Erneut massiv gestiegene Energiepreise 
wirkten sich negativ aus (-1,0 Mio. Euro). 
Da zum Jahresende 2023 die Sammlung 
wieder geöffnet war, sind die Kosten für 
Bewachung (-0,1 Mio. Euro), Reparaturen

Stiftung Museum Kunstpalast 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 459 
und Gebäudetechnik (-0,1 Mio.), Werbe-
kosten (-0,1 Mio. Euro) und Ausstellungs-
material (-0,2 Mio. Euro) entsprechend 
angestiegen. 
Mit Rücksicht auf die weiter steigenden 
Baukosten hat die Stiftung gemäß Ab-
sprache mit der Landeshauptstadt Düssel-
dorf im Geschäftsjahr 2023 0,5 Mio. Euro 
ergebnisbelastend übernommen. 
Vermögens- und Finanzlage
Vor allem aufgrund abnehmender Restlauf-
zeiten haben sich die Werte der festverzins-
lichen Wertpapiere im Jahr 2023 positiv ent-
wickelt, so dass im Jahr 2023 mit 0,1 Mio. 
Euro Zuschreibung bereits ein Teil der in 
2022 erforderlichen Abschreibungen neu-
tralisiert werden konnte. 
Die Liquidität stieg im Vergleich zum Vorjahr 
um 2,4 Mio. Euro auf 12,6 Mio. Euro an. 
Dies resultiert vor allem aus operativem 
Cashflow. Zum positiven Ergebnis kommen 
vor allem zahlungsunwirksame Abschrei-
bungen von rund 2,0 Mio. Euro hinzu; 
gegenläufig wirken Auflösungen von 
Sonderposten von rund -0,6 Mio. Euro. 
Der negative Mittelvortrag in Höhe von etwa 
-2,4 Mio. Euro besteht noch. Aufgrund von 
Kapitalrücklagen in Höhe von knapp 6,2 Mio. 
Euro ist das Stiftungskapital aber weiterhin 
nicht angegriffen. Die Stiftung nimmt keine 
Fremdfinanzierung in Anspruch, sondern ist, 
von operativen Verbindlichkeiten abgesehen, 
eigenkapitalfinanziert. Die finanziellen 
Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse 
und das Jahresergebnis. 2022 waren 
Umsatzerlöse in Höhe von 17.231 Tausend 
Euro und einen Gewinn von 55 Tausend 
Euro für 2023 geplant, erreicht worden sind 
in 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 17.661 
Tausend Euro sowie 355 Tausend Euro 
Gewinn. 
Chancen und Risiken
Die im Folgenden aufgezeigten Risiken sind 
in der Reihenfolge ihrer abnehmenden Be-
deutung dargestellt. 
Der Zuschuss der Landeshauptstadt Düssel-
dorf macht rund zwei Drittel der Erträge der 
Stiftung aus und ist damit für die Stiftung 
essenziell. Seit Bestehen der Stiftung wurde 
dieser Zuschuss ununterbrochen und in vor-
her abgestimmter Höhe gewährt; formell 
wird er aber immer erst zum Jahresende für 
das Folgejahr vom Rat der Stadt beschlos-
sen. 
Auch wenn die Energiepreise wieder deutlich 
gefallen sind, bleibt der Kunstpalast sehr 
anfällig für Energiepreisschwankungen oder 
Energieengpässe, da vor allem die konser-
vatorisch erforderliche Klimatisierung des 
großen Gebäudes viel Energie benötigt. 
Unverändert gilt, dass sonstige kurzfristige 
Risiken des Kunstpalastes vor allem bei den 
Eintritts- und Führungserlösen liegen; hier 
bestehen wie in der Vergangenheit Ergeb-
nisrisiken und –chancen in mittlerer sechs-
stelliger Höhe. Aufwand für Instandhal-
tungen kann sich spürbar auswirken, wenn 
mehrere kostspielige Projekte in einem Jahr 
anfallen. 
Im Umbau- und Sanierungsprojekt bestehen 
weiterhin Terminrisiken, die auch wirtschaft-
liche Folgen nach sich ziehen. Aufgrund der 
begrenzten Restleistungen sind die Risiken 
in diesem Bereich aber deutlich gesunken. 
Für den Eintritt bestandsgefährdender 
Risiken und solcher mit einem wesentlichen 
Einfluss auf die wirtschaftliche Lage sind 
keine Anzeichen zu erkennen. Die 
Neupräsentation der Sammlung seit 
November 2023 hat nicht nur unmittelbar 
nach Eröffnung, sondern bis zum Abschluss 
dieses Lageberichts großes 
Besucherinteresse hervorgerufen, insbe-
sondere neue Besuchergruppen für das 
Museum gewonnen. Diese deutliche

Stiftung Museum Kunstpalast 
460  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Verstetigung der Besucherströme auch 
außerhalb attraktiver Wechselausstellungen 
bietet die Chance zu verbesserten Erlös-
strukturen und effizienterem Ressourcen-
einsatz. 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Kuratorium 
Vorsitz 
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
1. Stellvertretung Vorsitz 
Gil Bronner Freunde Museum 
Kunstpalast e.V. 
 
Mitglied 
Jörg Thomas Alvermann Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Dr. Alexander Fils Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Bürgermeisterin Clara Gerlach Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordnete Miriam Koch Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Michael Kortländer (bis 19.05.2023) Verein zur Veranstal-
tung von Kunstausstel-
lungen Düsseldorf e.V. 
Prof. Dr. Dirk Matejovski  
Dr. Emmanuel Mir (ab 08.11.2023) Verein zur Veranstal-
tung von Kunstausstel-
lungen Düsseldorf e.V. 
Ratsherr Ulf Montanus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Marcus Münter Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Stadtkämmerin Dorothée Schneider Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Marina Spillner Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Philipp Tacer Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Vorstand 
 
Felix Krämer  
Harry Schmitz

STIFTUNG PRO SPORT DÜSSELDORF 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 461 
STIFTUNG PRO SPORT DÜSSELDORF
 
Firmensitz 
Arena-Straße 1 
40474 Düsseldorf 
Telefon: 0211 8995207 
stiftung@pro-sport-duesseldorf.de 
www.pro-sport-duesseldorf.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Stiftung verfolgt ausschließlich unmittel-
bar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 
Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der 
Abgabenordnung. Zweck der Stiftung ist die 
Förderung des Sports in seiner Gesamtheit in 
Düsseldorf, insbesondere die Förderung des 
Leistungs- und Breitensports sowie gezielter 
Nachwuchsarbeit. Hierzu gehört zum Beispiel 
die Förderung talentierter und bedürftiger 
jugendlicher Sportler sowie herausragender 
Jugendmannschaften (nationaler Titel), die 
ihre Sportart in einem Düsseldorfer Sport-
verein ausüben, in finanzieller, ideeller und 
materieller Hinsicht. 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stiftungskapital 750.516,76 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 375.258,38 EUR 50,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 744  100  644 744 
Finanzanlagen 744  100  644 744 
Umlaufvermögen 111  -102  213 52 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 111  -102  213 52 
Summe AKTIVA 855  -2  857 796

STIFTUNG PRO SPORT DÜSSELDORF 
462  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 855  -2  857 796 
Stiftungskapital 751  0  751 751 
Rücklagen 104  -2  106 46 
Summe PASSIVA 855  -2  857 796 
 
Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Einnahmen 51  -64  115 33 
Ausgaben 53  -1  55 54 
Gesamtüberschuss -2  -63  61 -21 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Kuratorium 
Mitglied 
Ratsherr Burkhard Albes Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Burkhard Dahmen IHK zu Düsseldorf 
Günter Karen-Jungen Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsfrau Monika Lehmhaus Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Peter Schwabe Stadtsportbund 
Düsseldorf e.V. 
Ratsherr Dirk Peter Sültenfuß Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Präsident/-in 
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Vizepräsident/-in 
Beigeordnete Britta Zur Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
   
Vorstand 
 
Dr. Stefan Dahm Stadtsparkasse 
Düsseldorf 
 
Tobias Scherbarth

Stiftung Haus der Universität 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 463 
Stiftung Haus der Universität
 
Firmensitz 
Ernst-Schneider-Platz 1 
40212 Düsseldorf 
Telefon: 0211 81-10345 
hdu@hdu.de 
www.hdu.hhu.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Zweck der Stiftung ist die Förderung von 
Wissenschaft und Forschung sowie der Volks- 
und Berufsbildung einschließlich der Studen-
tenhilfe in Düsseldorf gem. Paragraf 52 
Absatz 2 Nummer 1 und 7 Abgabenordnung. 
Der Stiftungszweck wird verwirklicht durch 
die Unterstützung der Universität bei der 
Unterhaltung und dem Betrieb des Hauses der 
Universität, Schadowplatz 14 in Düsseldorf, 
als Wissenschafts-, Informations- und 
Kommunikationszentrum für Studierende der 
Heinrich-Heine-Universität und Bürgerinnen 
und Bürger der Stadt Düsseldorf. 
Die Unterstützung der Unterhaltung des 
Hauses umfasst insbesondere die üblichen 
Betriebskosten im Sinne von Paragraf 556 
BGB. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stiftungskapital 2.000.000,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 1.000.000,00 EUR 50,00 % 
Herr Udo van Meeteren 700.000,00 EUR 35,00 % 
Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-
Heine-Universität Düsseldorf e.V. 300.000,00 EUR 15,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Stiftung Haus der Universität 
464  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 1.953  93  1.860 2.100 
Finanzanlagen 1.953  93  1.860 2.100 
Umlaufvermögen 257  140  118 95 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 257  140  118 95 
Summe AKTIVA 2.211  233  1.978 2.195 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Eigenkapital 2.211  233  1.978 2.182 
Stiftungskapital 2.000  0  2.000 2.000 
Rücklagen 140  0  140 123 
Umschichtungsergebnisse -147  93  -240 - 
Bilanzergebnis 217  139  77 59 
Verbindlichkeiten 0  0  - 13 
Summe PASSIVA 2.211  233  1.978 2.195 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Ideeller Tätigkeitsbereich -  -  - - 
Sonstige Einnahmen 94  94  0 22 
Materialaufwand 3  -1  4 85 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 14  0  14 16 
Jahresergebnis ideeller Bereich 78  95  -18 -79 
Vermögensverwaltung -  -  - - 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 156  102  54 57 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1  -240  240 0 
Jahresergebnis Vermögensverwaltung 155  342  -187 57 
Jahresergebnis gesamt 233  437  -204 -22 
Entnahmen aus Rücklagen -  -240  240  - 
Zuführungen in die Rücklagen 93  76  18  19 
Gewinnvortrag/Verlustvortrag VJ 77  18  59  101 
Bilanzergebnis 217  139  77 59

Stiftung Haus der Universität 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 465 
Organe und deren Zusammensetzung 
Kuratorium 
Vorsitz 
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
1. Stellvertretung Vorsitz 
Prof. Dr. Anja Steinbeck  
 
Mitglied 
Eduard H. Dörrenberg  
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff  
Stadtkämmerin Dorothée Schneider Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Stiftung Haus der Talente Düsseldorf 
466  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stiftung Haus der Talente Düsseldorf
 
Firmensitz 
Oberrather Straße 37 
40472 Düsseldorf 
Telefon: 0211 89-24043 
hausdertalente@duesseldorf.de 
www.hausdertalente-duesseldorf.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und un-
mittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 
Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der 
Abgabenordnung. 
Zweck der Stiftung ist die Förderung von 
Wissenschaft und Forschung sowie der Er-
ziehung, Volks- und Berufsbildung durch die 
Erkennung und Förderung besonders be-
gabter Kinder, Jugendlicher und junger 
Erwachsener im kommunalen Bildungswesen, 
wobei unter Begabung nicht nur kognitive, 
sondern auch musisch-kreative, handwerk-
lich-technische, sportliche und soziale Bega-
bungen zu verstehen sind. Zweck ist außer-
dem die Mittelbeschaffung und Mittelweiter-
gabe im Sinne des Paragraf 58 Nummer 1. 1 
AO zur Förderung durch eine andere 
Körperschaft oder KdöR.  
Der Stiftungszweck wird insbesondere ver-
wirklicht durch 
a) die Durchführung und Weiterentwicklung 
von begabungsdiagnostischen 
Maßnahmen, 
b) die individuelle Förderung und Begleitung 
besonders begabter Kinder, Jugendlicher 
und junger Erwachsener, zum Beispiel 
durch die Ermöglichung geeigneter 
Zusatzangebote und Auslandsaufenthalte 
sowie durch Stipendien, professionelles 
Mentoring et cetera, 
c) die Entwicklung und Erprobung spezieller 
Veranstaltungsprogramme im schulischen 
und außerschulischen Bereich, 
d) die Sensibilisierung der Kooperations-
partner (Erzieherinnen und Erzieher, 
Lehrkräfte, Ärztinnen und Ärzte, 
Psychologinnen und Psychologen) und 
Entwicklung entsprechender 
Qualifizierungsmaßnahmen, 
e) die Förderung der angewandten 
Begabungsforschung (Forschungs-
projekte, Studien, Evaluationen, 
Symposien), 
f) die Bereitstellung von finanziellen Mitteln 
für unter a) bis d) genannte Maßnahmen 
und Projekte Dritter 
Die Maßnahmen der Stiftung sollen über-
wiegend einen Bezug zu Düsseldorf und zu 
den dort lebenden Menschen haben. 
Die Stiftung nimmt keine Pflichtaufgaben der 
öffentlichen Hand wahr.

Stiftung Haus der Talente Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 467 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stiftungskapital 1.000.000,00 EUR  
Herr Udo van Meeteren 500.000,00 EUR 50,00 % 
Landeshauptstadt Düsseldorf 500.000,00 EUR 50,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 908  0  908 918 
Finanzanlagen 908  0  908 918 
Umlaufvermögen 526  376  150 271 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 3  -54  57 17 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 524  430  93 255 
Summe AKTIVA 1.434  376  1.058 1.189 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 1.420  410  1.011 1.173 
Stiftungskapital 1.450  450  1.000 1.000 
Rücklagen -  -19  19 117 
Umschichtungsergebnisse -8  0  -8 2 
Bilanzergebnis -21  -21  0 54 
Rückstellungen 8  6  2 2 
Verbindlichkeiten 5  -39  45 13 
Summe PASSIVA 1.434  376  1.058 1.189

Stiftung Haus der Talente Düsseldorf 
468  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Ideeller Tätigkeitsbereich -  -  - - 
Zuschüsse 250  -75  325 144 
Spenden 14  8  6 31 
Materialaufwand 254  -87  341 38 
Personalaufwand 109  14  94 84 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 41  11  30 42 
Jahresergebnis ideeller Bereich -140  -5  -135 10 
Vermögensverwaltung -  -  - - 
Abschreibungen -  -10  10 - 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2  1  1 2 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20  3  18 24 
Jahresergebnis Vermögensverwaltung 18  12  6 22 
Zweckbetriebe -  -  - - 
Sonstige Umsatzerlöse 83  25  58 41 
Sonstige betriebliche Erträge 215  48  167 192 
Personalaufwand 216  -8  225 195 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 50  15  35 33 
Jahresergebnis Zweckbetriebe 31  65  -34 5 
Jahresergebnis gesamt -90  72  -163 37 
Zuführungen in die Rücklagen -  -  -  8 
Gewinnvortrag/Verlustvortrag VJ -  -54  54  34 
Sonstige Ergebniserhöhungen/-minderungen -  -10  10  -9 
Bilanzergebnis -21  -21  0 54 
 
Kennzahlen (Personal) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Mitarbeiteranzahl 7 2 5 5

Stiftung Haus der Talente Düsseldorf 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 469 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Sabine Warnecke  
  
 
Kuratorium 
Vorsitz 
Amtsleiterin Dagmar Wandt  
 
Mitglied 
Gregor Berghausen  
Dr. Axel Fuhrmann  
Prof. Thomas Leander (ab 01.04.2023)  
Suzanne Oetker-von Franquet  
Prof. Karl-Heinz Petzinka  
Prof. Dr. Anja Steinbeck  
Prof. Dr. Edeltraut Vomberg  
Prof. Raimund Wippermann (bis 31.03.2023)  
  
 
Vorstand 
 
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff  
 
 
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche

Stiftung IMAI - Inter Media Art Institut 
470  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stiftung IMAI - Inter Media Art Institut
 
Firmensitz 
Birkenstraße 47 / Hof 
40233 Düsseldorf 
Telefon: 0211 54230990 
info@stiftung-imai.de 
www.stiftung-imai.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und 
unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne 
des Abschnittes steuerbegünstigte Zwecke 
der Abgabenordnung. 
Zweck der Stiftung ist die Förderung von 
Kunst und Kultur. 
Der Stiftungszweck wird insbesondere 
verwirklicht durch das Bewahren, Sammeln, 
Aufbereiten, systematische Archivieren und 
Zugänglichmachen künstlerisch audiovisueller 
Werke für ein breites Publikum. Die Stiftung 
wird sich der wissenschaftlichen Aufarbeitung 
der Kunst mit audiovisuellen Medien widmen 
und ihre Aktivitäten in einen wissenschaft-
lichen Kontext einbinden. Als zentrales 
Recherche- und Distributionssystem für Kunst 
mit audiovisuellen Medien wird sie Insti-
tutionen der Weiterbildung, Forschung und 
Lehre zur Verfügung stehen und die audio-
visuellen Arbeiten im Sinne der Künstler 
verbreiten. Die Stiftung soll zu einer Schnitt-
stelle internationaler Medienkunst werden. 
 
 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stiftungskapital 1.123.000,00 EUR  
Herr Axel Wirths und Herr Ulrich Leistner 595.000,00 EUR 52,98 % 
Landeshauptstadt Düsseldorf 528.000,00 EUR 47,02 % 
Axel Wirths und Ulrich Leistner GbR 0,00 EUR 0,00 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Stiftung IMAI - Inter Media Art Institut 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 471 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 1.129  -1  1.130 1.132 
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.123  0  1.123 1.123 
Sachanlagen 6  -1  7 9 
Umlaufvermögen 98  27  71 84 
Vorräte 4  0  4 4 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 5  -9  14 1 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 89  36  53 79 
Summe AKTIVA 1.226  25  1.201 1.216 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Stiftungskapital 1.123  0  1.123 1.123 
Rücklagen 10  3  7 7 
Bilanzergebnis 36  2  34 35 
Sonderposten 4  -1  5 7 
Rückstellungen 18  -10  28 23 
Verbindlichkeiten 36  32  4 20 
Summe PASSIVA 1.226  25  1.201 1.216

Stiftung IMAI - Inter Media Art Institut 
472  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Ideeller Tätigkeitsbereich -  -  - - 
Zuschüsse 256  56  200 348 
Sonstige betriebliche Erträge 4  -1  5 2 
Personalaufwand 115  8  107 152 
Abschreibungen 1  -1  2 3 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 144  42  102 203 
Jahresergebnis ideeller Bereich -1  6  -7 -7 
Sonstige Umsatzerlöse 5  -1  6 5 
Jahresergebnis Vermögensverwaltung 5  -1  6 5 
Sonstige Umsatzerlöse 10  3  8 6 
Materialaufwand 9  2  7 5 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1  0  1 - 
Jahresergebnis Zweckbetriebe 0  1  -1 1 
Jahresergebnis gesamt 5  6  -1 -2 
Entnahmen aus Rücklagen -  -  -  7 
Zuführungen in die Rücklagen 3  3  0  0 
Gewinnvortrag/Verlustvortrag VJ 34  -1  35  30 
Bilanzergebnis 36  2  34 35 
 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Mitarbeiteranzahl 4 2 2 2

Stiftung IMAI - Inter Media Art Institut 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 473 
Organe und deren Zusammensetzung 
Kuratorium 
Vorsitz 
Beigeordnete Miriam Koch Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Alain Bieber  
Prof. Danica Dakic  
Dr. Georg Jacobs  
Dr. Doris Krystof  
Tanja Langenbach  
Ulrich Leistner  
Dr. Jochen Link  
Dr. Marcel Schumacher  
Prof. Anja Vorman  
  
 
Vorstand 
Prof. Dr. Reiner Nachtwey  
Rajiv Strauß

Wim Wenders Stiftung 
474  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Wim Wenders Stiftung
 
Firmensitz 
Birkenstraße 47 
40233 Düsseldorf 
Telefon: 0211 96667480 
kontakt@wimwendersstiftung.de 
www.wimwendersstiftung.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Zweck der Stiftung ist die Förderung von 
Kunst und Kultur durch: 
a) die Förderung und die Vertretung des 
filmischen, künstlerischen und, fotografischen 
und literarischen Werkes von Wim Wenders, 
z.B. durch 
aa) den Erwerb der zu dem Zeitpunkt der 
Errichtung der Stiftung noch im Eigentum der 
RESERVE ANGLE PICTURE GmbH, Hamburg, 
liegenden Rechte an Wim Wenders Filmen; 
bb) der Erwerb der Rechte (oder zumindest 
der Auswertungsgenehmigungen) an den 
einzigen beiden anderen Wim Wenders 
Filmen, die dann noch in Fremdbesitz sind, 
nämlich "Hammett". 1982, im Besitz der 
American Zoetrope, San Francisco, und der 
"BAP-Film" 2003, im Besitz der Screen Works, 
Köln; 
cc) die Sammlung von weiteren Arbeits-
materialen und Originalen jeder Art sowie 
deren Pflege, Erhalt und Restaurierung;  
dd) die Sicherung und Archivierung des 
filmischen sowie des fotografischen Werkes 
incl. deren Digitalisierung beziehungsweise 
Übertragung auf moderne Datenträger; 
ee) die ganzheitliche Aufarbeitung, das heißt 
Lektorierung des Werkes, um eine zukünftige 
Gesamtsicht auf das Werk zu ermöglichen;  
ff) die Vorführung und Ausstellung des 
filmischen, fotografischen, künstlerischen 
sowie literarischen Werkes zu verschiedenen 
kulturellen und wissenschaftlichen Zwecken; 
b) die Förderung von innovativer Erzählkunst. 
Neue Medien und Techniken, deren Er-
forschung sich charakteristisch durch das 
Werk von Wim Wenders zieht, sollen geför-
dert werden durch Vergabe von Stipendien an 
junge Filmschaffende und Videokünstler, 
deren Vision es ist, mit neuen Mitteln zu 
erzählen, unsere Bildersprache zu bereichern 
und zu erneuern. Diese Förderung wird 
vergeben soweit dies aus Stiftungsmitteln 
möglich ist, die nicht zur Erfüllung der unter 
aa) genannten Aufgaben benötigt werden.

Wim Wenders Stiftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 475 
Darstellung der Beteiligungsverhältnisse 
Stiftungskapital 1.702.800,00 EUR  
Landeshauptstadt Düsseldorf 300.000,00 EUR 17,62 % 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 2.565  401  2.164 1.975 
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.535  405  2.130 1.937 
Sachanlagen 29  -4  34 38 
Umlaufvermögen 644  247  398 396 
Vorräte 82  0  82 10 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 264  216  48 149 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 299  31  268 237 
Summe AKTIVA 3.210  648  2.562 2.371 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 2.766  695  2.072 1.857 
Stiftungskapital 1.702  293  1.409 1.199 
Rücklagen 1.064  401  663 658 
Sonderposten 245  -2  247 177 
Rückstellungen 141  -3  144 136 
Verbindlichkeiten 58  -42  100 201 
Summe PASSIVA 3.210  648  2.562 2.371

Wim Wenders Stiftung 
476  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Ideeller Tätigkeitsbereich -  -  - - 
Zuschüsse 109  17  92 49 
Sonstige betriebliche Erträge 0  -3  3 - 
Personalaufwand 84  5  80 76 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 119  18  102 73 
Ergebnis nach Steuern -95  -9  -86 -100 
Jahresergebnis ideeller Bereich -95  -9  -86 -100 
Vermögensverwaltung -  -  - - 
Ertragsteuerneutrale Positionen / Spenden 34  32  3 30 
Ergebnis nach Steuern 34  32  3 30 
Jahresergebnis Vermögensverwaltung 34  32  3 30 
Zweckbetriebe -  -  - - 
Umsatzerlöse 767  356  410 359 
Sonstige betriebliche Erträge 56  51  5 153 
Materialaufwand 70  15  55 70 
Personalaufwand 196  10  185 175 
Abschreibungen 30  1  30 29 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 64  8  56 62 
Ergebnis nach Steuern 462  373  88 175 
Jahresergebnis Zweckbetriebe 462  373  88 175 
Steuerpflichtiger wirtschaftlicher 
Geschäftsbetrieb -  -  - - 
Sonstige Umsatzerlöse -  -  - 24 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -  -  - 2 
Ergebnis nach Steuern -  -  - 22 
Jahresergebnis steuerpflichtiger 
wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb -  -  - 22 
Jahresergebnis gesamt 401  397  5 128 
Entnahmen aus Rücklagen 212  -14  226  204 
Zuführungen in die Rücklagen 613  383  230  332 
Bilanzergebnis 0  0  0 0

Wim Wenders Stiftung 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 477 
Wirtschaftliche Entwicklung
Vermögens- und Finanzlage
Das Stiftungskapital besteht aus 100.000,00 
Euro Grundstockvermögen aus dem Stif-
tungsgeschäft. Ferner sind Zustiftungen von 
1.602.100,00 Euro ausgewiesen. Im Wirt-
schaftsjahr erfolgte eine Zustiftung in Höhe 
von 293.400,00 Euro. 
Das positive Stiftungsergebnis des Jahres 
2023 wird gemäß Vorstandsbeschluss in 
voller Höhe den steuerlich zulässigen Rück-
lagen nach der Abgabeordnung zugewiesen. 
Die Entwicklung dieser Rücklagen ist im 
Erläuterungsbericht dargestellt. 
In den Sonderposten wurden die in 2013 
zugeflossenen Fördermittel in Höhe von 
600.000,00 Euro eingestellt. Mit den Förder-
mitteln wurden die in 2012 angeschafften 
Filmlizenzen anteilig finanziert. Es erfolgte 
eine Zuordnung zu den jeweils geförderten 
Filmtiteln, mit entsprechender ratierlicher 
Auflösung. 
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbind-
lichkeiten mit einer. Restlaufzeit von mehr 
als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 
50.000,00 Euro). 
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer 
Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 
49.823,73 Euro (Vorjahr: 49.823,73 Euro). 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Kuratorium 
Vorsitz 
Petra Müller  
 
Stellvertretung Vorsitz 
Dagmar Forelle  
 
Mitglied 
Mirko Derpmann (ab 11.12.2023)  
Bernd Desinger  
Thomas Hoegh  
Beigeordnete Miriam Koch (ab 14.12.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Hella Wenders  
David von Galen  
  
 
 
Vorstand 
 
Wim Wenders  
 
 
Marion Döring  
Felix Krämer  
Rusta Mizani  
Donata Wenders

Zweckverbände 
478  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Zweckverbände

Zweckverbände 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 479 
Umsatzerlöse (Gesamtvolumen 69,9 Mio Euro)
 
Eigenkapital (Gesamtvolumen 31,8 Mio Euro)
 
Zweckverband IT-Kooperation
Rheinland
Zweckverband Erholungsgebiet
Unterbacher See
Zweckverband IT-Kooperation
Rheinland
Zweckverband Erholungsgebiet
Unterbacher See

Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 
480  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See
 
Firmensitz 
Kleiner Torfbruch 31 
40627 Düsseldorf 
Telefon: 0211 8992094 
service@unterbachersee.de 
www.unterbachersee.de 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
Der Zweckverband verfolgt ausschließlich und 
unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne 
der Paragrafen 51 fortfolgende Abgaben-
ordung (AO 1977) vom 16. März 1976 (BGBl. 
I S. 613; ber. 1977 I S. 269), und zwar ins-
besondere durch Förderung der öffentlichen 
Gesundheitspflege, des Sports und des 
Landschaftsschutzes. Der Zweckverband hat 
insbesondere die Aufgabe, im Rahmen des 
bestehenden Nutzungskonzeptes die 
erforderlichen Einrichtungen und Anlagen für 
den Wassersport- und Erholungsbetrieb zu 
schaffen, zu unterhalten und zu sichern, 1. 
die Einrichtungen und Anlagen zu betreiben 2. 
oder zu verpachten, für die Erhaltung des 
Landschaftsbildes zu sorgen und den Schutz 
von Natur und Landschaft im Sinne eines 
Naturerlebnisgebietes zu fördern. 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen. 
 
 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Anlagevermögen 11.123  -358  11.481 11.895 
Immaterielle Vermögensgegenstände 0  -1  1 3 
Sachanlagen 11.123  -357  11.481 11.891 
Umlaufvermögen 588  290  298 202 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 166  58  107 108 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 422  232  190 94 
Rechnungsabgrenzungsposten 6  -4  10 6 
Summe AKTIVA 11.717  -72  11.789 12.102

Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 481 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 9.755  301  9.454 9.657 
Gewinnrücklagen 11.239  0  11.239 11.239 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1.786  -203  -1.583 -1.366 
Jahresergebnis 301  504  -203 -217 
Sonderposten 637  -81  718 764 
Rückstellungen 754  -142  896 800 
Verbindlichkeiten 561  -150  711 871 
Rechnungsabgrenzungsposten 10  1  9 11 
Summe PASSIVA 11.717  -72  11.789 12.102 
 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Umsatzerlöse 2.498  -35  2.533  1.980 
Andere aktivierte Eigenleistungen 4  4  -  0 
Erträge aus Zuwendungen 1.026  171  855  855 
Sonstige betriebliche Erträge 927  777  149  174 
Materialaufwand 238  -57  295  271 
Personalaufwand 2.141  125  2.016  1.673 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.291  384  907  746 
Abschreibungen 463  -16  479  495 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0  -3  3  1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4  -25  29  38 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 17  0  17  4 
Ergebnis nach Steuern 301  504  -203 -217 
Jahresergebnis 301  504  -203 -217 
 
Finanzbeziehungen (in TEUR) 
Landeshauptstadt Düsseldorf 971 Erträge 
Stadtsparkasse Düsseldorf 188 Verbindlichkeiten 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 83,3 3,1 80,2 79,8 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 3,1 5,2 -2,1 -2,2 
Anlagendeckung (in %) 87,7 5,4 82,3 81,2 
Verschuldungsgrad (in %) 13,6 -3,5 17,1 17,4

Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 
482  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Umsatzrentabilität (in %) 12,1 20,1 -8,0 -10,9 
Mitarbeiteranzahl 26 -1 27 25 
Besucher Strandbad Nord 29.235 -25.644 54.879 28.788 
Besucher Strandbad Süd 69.290 -17.840 87.130 43.794 
 
 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Die Ertragslage hat sich sowohl gegenüber 
dem Wirtschaftsplan als auch dem Vorjahr 
aufgrund der (einmaligen) Auflösung einer 
Pensionsrückstellung deutlich verbessert. 
Die Gesamterträge (ohne die Verbandsum-
lage in Höhe von 1.026 Tausend Euro) 
liegen bei rund 3.429 Tausend Euro und 
damit um rund 519 Tausend Euro bezie-
hungsweise 17,8 Prozent über den geplan-
ten Erträgen in Höhe von 2.910 Tausend 
Euro. Im Vorjahresvergleich liegen die 
Erträge um rund 743 Tausend Euro be-
ziehungsweise 27,7 Prozent über den 
Gesamterträgen von 2022 in Höhe von rund 
2.686 Tausend Euro. Die Verbandsumlage in 
Höhe von 1.026 Tausend Euro musste auf-
grund der stark gestiegenen Energie- und 
Personalkosten das erste Mal seit dem 
Geschäftsjahr 2015 erhöht werden. 
Die Gesamtaufwendungen in Höhe von rund 
4.156 Tausend Euro liegen um 167 Tausend 
Euro beziehungsweise 3,9 Prozent unter den 
geplanten Aufwendungen von 4.323 Tau-
send Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (3.743 
Tausend Euro) stiegen die Gesamtaufwen-
dungen um rund 413 Tausend Euro be-
ziehungsweise 11,0 Prozent.  
Umsätze nach Betriebsbereichen 
Die Summe der Umsatzerlöse in Höhe von 
rund 2.498 Tausend Euro haben das Planziel 
in Höhe von 2.827 Tausend Euro um rund 
329 Tausend Euro beziehungsweise 11,6 
Prozent verfehlt. Gegenüber den Umsatz-
erlösen des Vorjahres in Höhe von rund 
2.533 Tausend Euro wurde ein geringer 
Umsatzrückgang in Höhe von rund 35 Tau-
send Euro beziehungsweise 1,4 Prozent 
gebucht. 
Die Umsatzerlöse der Strandbäder in Höhe 
von rund 350 Tausend Euro blieben deutlich 
unter dem Planziel von 491 Tausend Euro (-
141 Tausend Euro beziehungsweise 28,6 
Prozent). Gegenüber dem Vorjahresergebnis 
in Höhe von rund 468 Tausend Euro wurde 
ein Umsatzrückgang um rund 118 Tausend 
Euro beziehungsweise 25,2 Prozent fest-
gestellt. 
Die Gesamtumsätze der Campingplätze 
einschließlich Touristen- und Saisoncamping, 
Verkaufserlöse und Minigolf in Höhe von 
rund 928 Tausend Euro blieben rund 101 
Tausend Euro beziehungsweise 9,9 Prozent 
unterhalb des gesteckten Ziels von rund 
1.030 Tausend Euro. Das Vorjahresergebnis 
in Höhe von rund 942 Tausend Euro wurde 
um rund 14 Tausend Euro beziehungsweise 
1,5 Prozent unterschritten. 
Die Gesamtumsätze für den Wassersport mit 
Segelschule, Segel- und Tretbootverleih, 
Liegeplätzen und so weiter in Höhe von rund 
840 Tausend Euro erreichten die Erlöserwar-
tungen von rund 875 Tausend Euro nicht 
ganz (-36 Tausend Euro beziehungsweise -
4,1 Prozent). Die Vorjahreserlöse in Höhe 
von rund 854 Tausend Euro wurden um 
knapp verfehlt (-14 Tausend Euro be-
ziehungsweise 1,70 Prozent). 
Die Umsätze aus Pachten (einschließlich 
Nebenkosten) in Höhe von rund 216 Tau-
send Euro lagen rund 11 Tausend Euro 
beziehungsweise 5,0 Prozent unter dem 
Planansatz von 227 Tausend Euro. Das

Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 483 
Vorjahresergebnis in Höhe von rund 224 
Tausend Euro wurde um rund 8 Tausend 
Euro beziehungsweise 3,6 Prozent unter-
schritten. 
Die Erlöse aus den übrigen Bereichen 
betrugen 164 Tausend Euro gegenüber 49 
Tausend Euro im Vorjahr. Hierin sind im 
Wesentlichen die erstmalig im Jahr 2023 
erzielten Erträge aus der Parkraumbewirt-
schaftung in Höhe von 116 Tausend Euro 
enthalten. 
Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe 
von rund 927 Tausend Euro übertrafen den 
Planansatz von rund 82 Tausend Euro um 
rund 845 Tausend Euro. Darin enthalten 
sind Erträge aus der Auflösung von Sonder-
posten aufgrund der Abschreibung für 
Investitionen nach Attraktivierungszuschuss 
durch die Landeshauptstadt Düsseldorf in 
Höhe von rund 75 Tausend Euro sowie 
Erträge aus der Auflösung von Rück-
stellungen in Höhe von 490 Tausend Euro 
(davon 447 Tausend Euro Einmaleffekt 
Pensionsrückstellung). Zum Vorjahreswert in 
Höhe von 149 Tausend Euro stiegen die 
Erträge um rund 778 Tausend Euro 
beziehungsweise 334,4 Prozent. 
Die Gesamtaufwendungen in Höhe von rund 
4.156 Tausend Euro lagen um rund 167 
Tausend Euro beziehungsweise 3,9 Prozent 
unter den geplanten Aufwendungen von 
4.323 Tausend Euro und um rund 413 
Tausend Euro beziehungsweise 11,0 Prozent 
über den Aufwendungen des Vorjahres in 
Höhe von rund 3.743 Tausend Euro. 
Der wesentliche Aufwand des Zweckver-
bands ist der Personalaufwand in Höhe von 
rund 2.141 Tausend Euro, der 51,5 Prozent 
der Gesamtaufwendungen ausmacht und im 
Berichtsjahr um rund 329 Tausend Euro 
beziehungsweise 13,3 Prozent unter den 
geplanten Aufwendungen in Höhe von 2.470 
Tausend Euro lag. 
Aufwandssteigernd (im Vergleich zum 
Vorjahr) wirkte sich die in der Tarifrunde 
zum Tarifvertrag Öffentlicher Dienst (TVÖD) 
beschlossene Entgelterhöhung aus. Auf 
Basis dieser wurde ab Juni 2023 jedem 
Tarifangestellten eine lnflationsausgleichs-
prämie in Höhe von 2.560 Tausend Euro im 
Jahr 2023 ausgezahlt. Im Vorjahresvergleich 
mit insgesamt 2.016 Tausend Euro Aufwen-
dungen wurden rund 125 Tausend Euro 
beziehungsweise 6,2 Prozent höhere 
Aufwendungen gebucht. 
Mit rund 31,1 Prozent Anteil an den Gesamt-
aufwendungen schlägt die Sammelposition 
der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
mit 11 Unterpositionen in Höhe von rund 
1.291 Tausend Euro zu buche. Gegenüber 
dem Planansatz in Höhe von 1.017 Tausend 
Euro wurden demnach höhere 
Aufwen-
dungen in Höhe von rund 274 Tausend Euro 
beziehungsweise 26,9 Prozent gebucht. 
Im Vergleich zu den Vorjahresaufwendungen 
in Höhe von 907 Tausend Euro wurden im 
Berichtsjahr rund 385 Tausend Euro 
beziehungsweise 42,4 Prozent höhere 
Aufwendungen getätigt. Darin enthalten sind 
die „Verschiedenen betrieblichen Kosten" in 
Höhe von rund 761 Tausend Euro, die den 
Planansatz um 309 Tausend Euro 
beziehungsweise 68,3 Prozent überschritten. 
Die Vorjahresaufwendungen in Höhe von 
rund 414 Tausend Euro wurden um rund 
346 Tausend Euro beziehungsweise 83,6 
Prozent überschritten. Die sehr deutliche 
Überschreitung des Planes und des 
Vorjahres liegt darin begründet, dass die 
Kosten für die Wiederherstellung des 
Ostufers in Höhe von rund 267 Tausend 
Euro in die „Verschiedenen betrieblichen 
Kosten" gebucht wurden, während die dafür 
erhaltenen Fördergelder des Landes NRW in 
die „sonstigen Erträge" gebucht wurden. 
Die nächsthöhere Aufwandsposition sind die 
Raumkosten mit den Energie- und 
Wasserkosten. Diese wurde mit insgesamt 
rund 348 Tausend Euro gebucht. Damit 
wurden die Plankosten in Höhe von 387 
Tausend Euro um rund 39 Tausend Euro 
beziehungsweise 10,1 Prozent 
unterschritten. Die Vorjahresaufwendungen

Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 
484  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
in Höhe von rund 280 Tausend Euro wurden 
um rund 67 Tausend Euro beziehungsweise 
24 Prozent überschritten. Dies liegt in erster 
Linie an den weiterhin hohen Energiekosten. 
Rund 11,2 Prozent der Gesamtaufwen-
dungen werden in den Abschreibungen auf 
immaterielle Vermögensgegenstände des 
Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe 
von rund 464 Tausend Euro gebucht, die da-
mit rund 39 Tausend Euro beziehungsweise 
7,8 Prozent unter den geplanten Abschrei-
bungen in Höhe von 503 Tausend Euro 
lagen. Im Vorjahresvergleich verringerten 
sich die Abschreibungen um rund 15 Tau-
send Euro beziehungsweise 3,1 Prozent. 
Der Materialaufwand setzt sich aus den 
beiden Positionen Aufwendungen für Roh-, 
Hilfs- und Betriebsstoffe sowie aus 
Aufwendungen für bezogene Leistungen 
zusammen und hat einen Anteil am 
Gesamtaufwand von 5,7 Prozent. Die 
Aufwendungen in Höhe von rund 238 
Tausend Euro unterschritten die Planzahl 
von 293 Tausend Euro um rund 55 Tausend 
Euro beziehungsweise 18,6 Prozent. Die 
Vorjahresaufwendungen in Höhe von rund 
295 Tausend Euro wurden um rund 27 
Tausend Euro beziehungsweise 19,4 Prozent 
unterschritten. 
 
Vermögens- und Finanzlage
Der Anteil des Anlagevermögens am Ge-
samtvermögen ist weiterhin sehr hoch. Dies 
spiegelt die Kennzahl der Anlagenintensität 
wider, die im Berichtsjahr bei 94,9 Prozent 
liegt und sich damit zum Vorjahr von 97,4 
Prozent um 2,5 Prozentpunkte verringert 
hat. Demgegenüber hat sich der Anteil des 
kurzfristig gebundenen Vermögens (Umlauf-
intensität) von 2,6 Prozent aus dem Vorjahr 
auf 5,1 Prozent im Berichtsjahr um 2,5 Pro-
zentpunkte erhöht. 
Die Grundstücke und Gebäude mit einem 
Anlagenwert in Höhe von rund 10.375 Tau-
send Euro (Vorjahr rund 10.644 Tausend 
Euro) bilden den größten Teil des Sach-
anlagevermögens in Höhe von insgesamt 
rund 11.123 Tausend Euro (Vorjahr rund 
11.481 Tausend Euro) auf der Aktivseite der 
Bilanz. Für die Pflege, Instandsetzung, 
Unterhaltung und Weiterentwicklung der 
Vermögensteile sind jährlich erhebliche 
Mittel aufzuwenden, die aufgrund der sozial-
verträglichen Tarifstruktur und der Wetter-
abhängigkeit aus den eigenen Erträgen nicht 
gedeckt werden können. Zur Erhaltung der 
Vermögenssubstanz ist der Zweckverband 
daher nach wie vor auf die Zuschüsse der 
Verbandsmitglieder angewiesen. 
Gegenpositionen auf der Passivseite sind 
zum einen das durch die Verbandsmitglieder 
eingebrachte Verbandsvermögen in Höhe 
von rund 9.755 Tausend Euro (Vorjahr rund 
9.454 Tausend Euro), die Rückstellungen für 
Pensionen und Beihilfen mit rund 6 Tausend 
Euro (Vorjahr rund 483 Tausend Euro) sowie 
der Sonderposten für Investitionszuschüsse 
in Höhe von rund 637 Tausend Euro (Vor-
jahr rund 718 Tausend Euro). 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kredit-
instituten aus Darlehen in Höhe von rund 
322 Tausend Euro (Vorjahr: 376 Tausend 
Euro) sind unter Berücksichtigung der plan-
mäßigen Tilgungen im Vorjahresvergleich 
um rund 54 Tausend Euro gesunken. Die 
Gesamtverbindlichkeiten sind von rund 711 
Tausend Euro im Jahr 2022 auf rund 561 
Tausend Euro im Berichtsjahr gesunken. 
Die Eigenkapitalquote (inklusive Sonder-
posten) des Zweckverbandes lag im 
Berichtsjahr bei 88,7 Prozent und ist damit 
als ausgezeichnet einzustufen. Im Jahr 2022 
lag die Quote bei 86,3 Prozent, das heißt sie 
hat sich um 2,4 Prozentpunkte verbessert. 
Der Sonderposten für Investitionszuschüsse 
hatte im Berichtsjahr einen Anteil an der 
Bilanzsumme von 5,4 Prozent (Vorjahr: 6,1 
Prozent). Die Fremdkapitalquote lag im 
Berichtsjahr bei 11,3 Prozent und sank 
somit um 2,4 Prozentpunkte im Vergleich

Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 485 
zum Vorjahr (13,7 Prozent). Der Verschul-
dungsgrad betrug im Berichtsjahr 12,8 Pro-
zent und ist im Vergleich zum Vorjahr (15,9 
Prozent) um 3,1 Prozentpunkte gesunken. 
Die Gesamtinvestitionen im Berichtsjahr 
betrugen rund 106 Tausend Euro (Vorjahr: 
66 Tausend Euro) und lagen damit um rund 
40 Tausend Euro beziehungsweise 60 Pro-
zent über denen des Vorjahres. 
Den größten Anteil an den Investitionen 
hatten mit rund 28 Tausend Euro bezie-
hungsweise 26 Prozent eine Calisthenics 
Anlage und mit rund 20 Tausend Euro und 
einem Anteil von 19 Prozent eine Schran-
kenanlage zur Absicherung eines Kunden-
parkplatzes, reserviert für Segelschüler, 
Liegeplatzmieter und Vereinsvorstände zur 
Vermeidung von Parkgebühren. 
Die Finanzlage weist im Geschäftsjahr einen 
positiven Cashflow in Höhe von 231 Tausend 
Euro (Vorjahr: +96 Tausend Euro) aus. Der 
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 
lag im Berichtsjahr bei -635 Tausend Euro 
und verringerte sich damit um -160 Tausend 
Euro im Vergleich zum Vorjahr (-475 Tau-
send Euro). Der Cashflow aus Investitions-
tätigkeit lag bei -102 Tausend Euro und 
verringerte sich damit um -44 Tausend Euro 
im Vergleich zum Vorjahr (-58 Tausend 
Euro). Der Cashflow aus Finanzierungs-
tätigkeit lag bei 968 Tausend Euro und stieg 
damit um 339 Tausend Euro im Vorjahres-
vergleich (629 Tausend Euro). Verbindlich-
keiten bei Kreditinstituten wurden plan-
mäßig getilgt in Höhe von 54 Tausend Euro 
(Vorjahr: 71 Tausend Euro). 
Der Finanzmittelbestand des Zweckver-
bandes hat sich· von 190 Tausend Euro 
(Vorjahr) auf 422 Tausend Euro erhöht. 
Die Finanzierung zur Aufrechterhaltung der 
Liquidität erfolgt in der Regel in Form von 
jährlichen Verbandsumlagen der am Zweck-
verband beteiligten Städte. Sie ist aufgrund 
der sozialverträglichen Tarifstruktur und der 
saisonalen Ertragsschwankungen unabding-
bar. Die Verbandsumlagen werden auf Basis 
der jährlichen Wirtschaftspläne festgelegt, 
und mussten in 2023 das erste Mal seit 
2015 aufgrund der großen Kostensteigerung 
angehoben werden. 
Darüber hinaus existieren Bankdarlehen, die 
sowohl zur Deckung des laufenden Finanz-
bedarfs als auch für Investitionen aufge-
nommen wurden. Im Jahr 2021 wurde ein 
Liquiditätsrahmenkredit zur Deckung eines 
pandemiebedingten kurzfristigen Liquiditäts-
engpasses in Höhe von 300 Tausend Euro 
bei der Landeshauptstadt Düsseldorf aufge-
nommen. Die noch offenen 25 Prozent der 
abgeforderten Mittel in Höhe von 200 Tau-
send Euro wurden im Berichtsjahr voll-
ständig zurückgezahlt. 
Auszahlungen aus der Verbandsumlage 
erfolgen nach Bedarf und entsprechender 
Anforderung, auch unter Berücksichtigung 
des Wirtschaftsplans. Da die überwiegenden 
Angebote und Einrichtungen des Zweckver-
bands vom Wetter abhängig sind, unterliegt 
die Schätzung möglicher Einnahmen aus der 
laufenden Geschäftstätigkeit vielen Unwäg-
barkeiten. Daher erfolgt die Planung auf 
Basis von Erfahrungswerten aus Vorjahren 
unter Einbeziehung zukünftiger Erwartungen 
und geplanter Investitionen. Auf der Aus-
gabenseite werden die erwarteten Auszah-
lungen ermittelt, um die entsprechende 
Liquidität vorhalten zu können. 
Chancen und Risiken
Zuträglich für weitere Nachfragesteige-
rungen sind wachsende Einwohnerzahlen im 
Ballungsraum Düsseldorf und in unmittel-
barer Nähe des Erholungsgebietes, durch 
Wohnungsbauprojekte in Düsseldorf 
Unterbach „Wohnen im Hochfeld" und 
Gerresheim durch Ausbau des Glashütten-
geländes.

Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 
486  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Durch vielseitige Alternativangebote im 
Bereich der Freizeitaktivitäten im Einzugs-
gebiet des Unterbacher Sees und der 
Wetterabhängigkeit, bestehen weiterhin 
schwer kalkulierbare Ertragsrisiken. 
Die in regelmäßigen Abständen den Markt-
bedingungen anzupassenden sozialverträg-
lichen Tarife des Zweckverbands ent-
sprechen dem Satzungsziel der gemein-
nützigen Förderung der öffentlichen Gesund-
heitspflege, des Sports und des Landschafts-
schutzes und sichern den Nutzern zu, dass 
die vielseitigen Einrichtungen für jedermann 
erschwinglich bleiben. Jedoch decken die in 
der Saison zu erzielenden Einnahmen auf-
grund der sozialverträglichen Tarifstruktur 
bei weitem nicht die Aufwendungen, die zum 
Betrieb. und der Weiterentwicklung des 
Erholungsgebietes erforderlich sind. 
Darüber hinaus werden einige Angebote 
sogar kostenlos erbracht, wie beispielsweise 
die Waldpflege und die gesamte Wegeinfra-
struktur, die einen erhöhten Sanierungs-
bedarf aufweist. 
 
 
 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
Peter von Rappard  
 
 
Michael Frisch  
  
 
Verbandsversammlung 
Vorsitz 
Dagmar von Dahlen 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Ulrich Wensel 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Ratsherr Burkhard Albes 
 Stellvertretung 
 Ratsfrau Elke Fobbe 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
 
Mitglied 
Ratsherr Rolf Buschhausen 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Dirk Peter Sültenfuß 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Amtsleiter Stefan Ferber (ab 01.07.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Ratsherr Jürgen Fischer 
 Stellvertretung 
 Ratsherr Samy Charchira 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Barbara Geiss-Kuchenbecker Stadt Erkrath 
Amtsleiterin Eva Kulot 
 Stellvertretung 
 Stefan Boesel 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Amtsleiter Thomas Loosen (bis 30.06.2023) 
 Stellvertretung 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf

Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 487 
 Andreas Luberichs 
Ratsfrau Dr. Christine Rachner 
 Stellvertretung 
 Felix Droste 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Stadtkämmerin Dorothée Schneider 
 Stellvertretung 
 Christian van Beeck 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Christoph Schultz Stadt Erkrath 
Beigeordneter Peter Stuhlträger Stadt Hilden 
Amtsleiterin Doris Törkel 
 Stellvertretung 
 Paul Schmitz 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Reinhard Zenker Stadt Hilden 
  
 
Verbandsvorsteher/-in 
 
Beigeordneter Jochen Kral  
 
 
Stadtkämmerer Thorsten Schmitz Stadt Erkrath

Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 
488  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Zweckverband IT-Kooperation Rheinland
 
Firmensitz 
Hammfelddamm 4 
41460 Neuss 
Telefon: 02131 750-0 
 
 
Ziele der Beteiligung und Erfüllung des öffentlichen Zwecks
(1) Der Zweckverband betreibt die Kom-
munale Datenverarbeitungszentrale (KDVZ) 
IT Kooperation Rheinland (im folgenden ITK 
Rheinland genannt). 
(2) Der Zweckverband hat die Aufgabe, die 
KDVZ für die Verbandsmitglieder zu betreiben 
und Technikunterstützte Informationsver-
arbeitung (TUIV) im Sinne eines Beratungs-, 
Organisations-, Software-, Qualifizierungs- 
und Produktionsverbundes für seine Ver-
bandsmitglieder bereitzustellen. 
Insbesondere obliegen ihm 
 Entwicklung und Fortschreibung 
gemeinsamer Standards für eine 
einheitliche Informationstechnische 
Infrastruktur, 
 Entwicklung und Fortschreibung von 
Konzeptionen zu Einsatz und Nutzung 
der TUIV, 
 Auswahl und Beschaffung, Neuent-
wicklung, Weiterentwicklung und 
Pflege der Anwendungssoftware, 
 Organisation und Bereitstellung von 
Beratung und Unterstützung sowie 
Betreuung und Schulung, 
 Abwicklung der zentralen Produktion, 
 Organisation der netztechnischen 
Infrastruktur zwischen der ITK Rhein-
land und den Anwenderverwaltungen, 
einschließlich Betreiben der Netze, 
 Organisation und Betrieb (auch 
Support und Service) der IT-Infra-
struktur sowie der Kommunikations-
technik in den Anwenderverwaltungen 
auf deren Wunsch, 
 auf Wunsch der Anwenderverwal-
tungen die Errichtung und der Betrieb 
eines Bürgerportals (zentrale Iden-
tifikationsplattform zur Abwicklung 
„dahinter liegender“ Bürgerdienste) 
einschließlich des zentralen Führens 
notwendiger Berechtigungszertifikate 
 organisatorische Weiterentwicklung 
der Zusammenarbeit. 
 
 
Das Unternehmen selbst hält keine Beteiligungen.

Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 489 
Übersicht über den Stand der Verbindlichkeiten und die Entwicklung 
des Eigenkapitals 
Aktiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Anlagevermögen 56.859  -182  57.040 54.055 
Immaterielle Vermögensgegenstände 6.897  -382  7.279 4.821 
Sachanlagen 5.962  200  5.762 5.234 
Finanzanlagen 44.000  0  44.000 44.000 
Umlaufvermögen 31.731  7.949  23.782 19.152 
Vorräte 819  -426  1.245 1.283 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 16.029  -2.598  18.626 16.457 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 14.882  10.972  3.910 1.412 
Rechnungsabgrenzungsposten 4.217  242  3.975 3.220 
Summe AKTIVA 92.806  8.009  84.797 76.426 
 
Passiva 
in TEUR 
2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
    
Eigenkapital 22.069  5.663  16.407 10.821 
Gezeichnetes Kapital 100  0  100 100 
Gewinnrücklagen 15.818  5.406  10.412 6.110 
Bilanzergebnis 6.151  257  5.894 4.611 
Rückstellungen 64.171  1.118  63.053 59.384 
Verbindlichkeiten 4.848  1.187  3.661 5.007 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.718  42  1.676 1.215 
Summe PASSIVA 92.806  8.009  84.797 76.426

Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 
490  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung 
in TEUR 2023  Veränderung 
2023/2022 
 2022 2021 
   
Umsatzerlöse 67.396  3.155  64.241  60.915 
Bestandsveränderungen -422  -383  -38  150 
Sonstige betriebliche Erträge 149  -912  1.061  1.353 
Materialaufwand 25.251  2.703  22.548  23.591 
Personalaufwand 24.455  -1.452  25.908  23.727 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.212  552  3.661  3.529 
Abschreibungen 4.830  -59  4.889  4.525 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100  100  0  58 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.883  161  2.722  2.627 
Ergebnis nach Steuern 5.663  77  5.586 4.476 
Jahresergebnis 5.663  77  5.586 4.476 
Entnahmen aus Rücklagen 489  180  308  134 
Bilanzergebnis 6.151  257  5.894 4.611 
 
Kennzahlen (Wirtschaftsdaten, Personal, Leistungen) 
 
2023 Veränderung 
2023/2022 
2022 2021 
Eigenkapitalquote (in %) 23,8 4,4 19,3 14,2 
Eigenkapitalrentabilität (in %) 25,7 -8,4 34,0 41,4 
Anlagendeckung (in %) 38,8 10,1 28,8 20,0 
Umsatzrentabilität (in %) 8,4 -0,3 8,7 7,3 
Mitarbeiteranzahl 375 21 354 340

Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 491 
Wirtschaftliche Entwicklung 
Ertragslage
Im Jahr 2023 hat die ITK Rheinland einen 
Jahresüberschuss in Höhe von 5.663 Tau-
send Euro erwirtschaftet und weist eine 
Kostenüberdeckung in Höhe von 6.151 Tau-
send Euro aus. 
Die Umsatzsteigerung gegenüber dem 
Vorjahr im Bereich der Erlöse mit Verbands-
mitgliedern in Höhe von 2.126 Tausend Euro 
resultiert hauptsächlich aus der Steigerung 
der zusätzlichen Aufträge durch die Ver-
bandsmitglieder. 
Die Erlöse mit Dritten und die Erlöse aus 
Weiterverrechnung verzeichnen im Vergleich 
zum Vorjahr ebenfalls eine Steigerung. Die 
getätigten Abrufe für den Digitalpakt Schule 
wurden im Jahr 2023 im Vergleich zum 
Vorjahr wieder vermehrt vorgenommen. 
Im Jahr 2023 konnte der Bestand an 
unfertigen Leistungen gegenüber dem 
Vorjahr verringert werden. 
Die Veränderungen zum Vorjahr in den 
sonstigen betrieblichen Erträgen ergeben 
sich im Wesentlichen aus folgenden Sach-
verhalten: 
Die Erstattungsansprüche auf (anteilige) 
Zahlung von Pensionen und Beihilfen be-
stehen gegenüber früheren Dienstherren 
hinsichtlich der bereits vor der Fusion er-
worbenen Ansprüche von übernommenen 
Beamtinnen und Beamten sowie den Erstat-
tungsansprüchen aus Beihilfen für die 14 
Beamtinnen und Beamten, die durch die 
Fusion mit dem IT-Bereich der Stadt 
Mönchengladbach zur ITK Rheinland ge-
wechselt sind. Hier ist eine deutliche Re-
duzierung im Vergleich zum Vorjahr zu 
verzeichnen. Dies steht ebenfalls im Zusam-
menhang mit den Veränderungen bei den 
Pensionen und Beihilfen und den daraus 
resultierenden, geringeren Erstattungs-
ansprüchen. 
Die im Jahr 2022 gebildeten und bestehen-
den Rückstellungen wurden 2023 zu einem 
Großteil in Anspruch genommen. Rückstel-
lungen, bei denen die ursprünglichen 
Ansatz- und Bewertungsvoraussetzungen 
aufgrund neuer Erkenntnisse entfallen oder 
zu aktualisieren sind, wurden teilweise oder 
ganz aufgelöst. Die Höhe dieser Auflösungen 
war im Vergleich zum Vorjahr jedoch etwas 
höher. 
Die übrigen Erträge enthalten im Wesent-
lichen Skontoerträge und Erträge aus 
sonstigen Kostenerstattungen, die keinen 
Bezug zur Leistungserbringung der ITK 
Rheinland haben. Diese sind im Vergleich 
zum Vorjahr leicht gestiegen. 
Die Aufwendungen für Hilfs- und Betriebs-
stoffe lagen mit rund -319 Tausend Euro 
unter dem Vorjahreswert. Der deutliche 
Rückgang in diesem Bereich ist im Wesent-
lichen auf die reduzierten Abrufe bei den 
Lizenzen und Hardware aus Weiterver-
rechnungen für IT an Schulen aufgrund des 
Digitalpakts Schule zurückzuführen. Der 
Anteil an erworbenen Lizenzen unter 250 
Euro ist leicht gestiegen. 
In Summe sind die Aufwendungen für 
bezogene Leistungen um 3.023 Tausend 
Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 
Dies liegt hauptsächlich an gestiegenen 
Kosten aus Softwarewartung und Soft-
waremiete für neue Produkte, den ersten 
Aufwendungen für das Backup-Rechen-
zentrum und einer Steigerung bei den 
sonstigen Dienstleistungen für dauerhaft 
bezogene Leistungen. Die hier enthaltenen 
Weiterverrechnungen sind aufgrund der 
Abrufe für den Digitalpakts Schule wieder 
deutlich gestiegen. 
Im Jahr 2023 haben sich die Personalkosten 
gegenüber dem Vorjahr um rund -6 Prozent 
verändert. Die Bemühungen der ITK Rhein-
land qualifiziertes Personal zu finden,

Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 
492  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
werden stetig fortgeführt und haben in 
diesem Jahr zu einer Steigerung des Auf-
wands für das aktive Personal geführt. 
Jedoch fielen die Zuführungen zu den 
Pensions- und Beihilferückstellungen negativ 
aus. Die bereits im Geschäftsverlauf dar-
gelegten Gründe für die Abweichungen im 
Bereich der Pensions- und Beihilferückstel-
lungen führen auch im Vergleich zum Vor-
jahr zu einer Reduzierung des Personal-
aufwands. 
Die Abschreibungen sind gegenüber dem 
Vorjahr leicht um -59 Tausend Euro ge-
sunken. 
Insgesamt liegt die Position „sonstige 
betriebliche Aufwendungen" mit 552 Tau-
send Euro über dem Vorjahresbetrag. 
Die Steigerung der sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen ist unter anderem auf höhere 
Kosten bei der Telekommunikation zurück-
zuführen. Corona-bedingte Mehrbedarfe an 
Bandbreite führen hier dauerhaft zu einer 
Erhöhung der Kosten. Insbesondere die 
Änderungen im Umgang mit HomeOffice 
werden langfristig gesehen nicht wieder 
zurückgenommen werden. Darüber hinaus 
gab es einen höheren Bedarf von in An-
spruch genommenen externen Dienst-
leistungen insbesondere ein gestiegener 
Rechts- und Beratungsbedarf. 
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem 
Vorjahr um 8.009 Tausend Euro verändert. 
Hauptursache für diese Steigerung ist ein 
höherer Bestand an liquiden Mitteln mit 
einer Steigerung von 10.972 Tausend Euro. 
Eine leichte Verringerung des Anlagever-
mögens um -182 Tausend Euro und eine 
Reduzierung bei den Forderungen gegen 
Verbandsmitglieder zum Bilanzstichtag um -
2.246 Tausend Euro kompensieren die 
Erhöhung jedoch nur zum Teil. 
Die Anlagendeckung (Deckung des Anlage-
vermögens durch das Eigenkapital) ergab 
einen Wert von 38,8 Prozent (Vorjahr 28,8 
Prozent). Unter zusätzlicher Berücksich-
tigung des langfristigen Fremdkapitals 
betrug die Anlagendeckung 144,4 Prozent 
(Vorjahr 132,9 Prozent). Die Langfrist-
Deckung, das heißt die Deckung des 
Anlagevermögens und des langfristigen 
Umlaufvermögens durch Eigenkapital und 
langfristiges Fremdkapital, lag bei 117,0 
Prozent (Vorjahr 105,8 Prozent). Die 
Forderung, dass langfristig gebundenes 
Vermögen durch langfristiges Kapital 
finanziert werden soll, konnte im laufenden 
Jahr erneut erfüllt werden. 
Im Berichtsjahr wurden 4.661 Tausend Euro 
(Vorjahr 7.874 Tausend Euro) in das An-
lagevermögen (ohne Finanzanlagen) inves-
tiert. Hierbei handelte es sich überwiegend 
um Ersatzbeschaffungen von Servern und 
sonstiger Hardware sowie Lizenzen. Die 
gesamten Investitionen wurden zu 103,6 
Prozent (Vorjahr 62,1 Prozent) durch 
Abschreibungen gedeckt. Die Finanzierung 
erfolgte aus dem laufenden Cashflow. 
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 
betrug die Eigenkapitalquote 23,8 Prozent 
gegenüber 19,3 Prozent im Vorjahr. 
Am Bilanzstichtag stehen den kurzfristigen 
Forderungen in Höhe von 2.718 Tausend 
Euro (Vorjahr 3.958 Tausend Euro) sowie 
den liquiden Mitteln in Höhe von 14.882 
Tausend Euro (Vorjahr 3.910 Tausend Euro) 
kurzfristige Rückstellungen und Verbindlich-
keiten von 8.877 Tausend Euro (Vorjahr 
7.080 Tausend Euro) gegenüber. 
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten liegen bei 
4.718 Tausend Euro (Vorjahr 3.444 Tausend 
Euro). Die kurzfristigen Rückstellungen be-
laufen sich auf 4.160 Tausend Euro (Vorjahr 
3.636 Tausend Euro) und die langfristigen 
Rückstellungen in Höhe von 60.012 Tausend 
Euro (Vorjahr 59.417 Tausend Euro) haben 
zum Bilanzstichtag einen Anteil von 64,7

Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 493 
Prozent (Vorjahr 70,1 Prozent) an der 
Bilanzsumme. Insbesondere die Erhaltenen 
Anzahlungen auf Bestellungen sind aufgrund 
von begonnenen Projekten für die Folge-
jahre deutlich angestiegen. 
Der Zweckverband verfügt entsprechend der 
aktuellen Liquiditätsplanung mittel- bis 
langfristig über eine ausreichende Liquidität, 
die jedoch auch der Refinanzierung der 
künftig fälligen Pensionsverpflichtungen 
dient. Anhand des Vermögens- und Finanz-
plans werden der Kapitalbedarf und die 
Fremdkapitalaufnahme abgestimmt. Für die 
zukünftigen Zahlungsströme der Pensionen 
wurden die vorhandenen liquiden Mittel in 
Geldanlagen gezeichnet. Diese haben 
bedarfsorientierte Laufzeiten, so dass die 
Rückzahlungen dann erfolgen, wenn die 
liquiden Mittel für die zukünftigen Pensions-
zahlungen benötigt werden. Die Zahlungs-
fähigkeit war jederzeit gesichert. 
Die ITK Rheinland verfolgt im Bereich des 
Finanzmanagements das Ziel, die Finan-
zierung des laufenden Geschäfts und der 
Investitionen zu optimieren. Für die Finan-
zierung des laufenden Geschäfts, der Kredit-
tilgung und der Investitionen stehen der 
Cashflow sowie eine Kreditlinie von 10 
Millionen Euro zur Verfügung. 
 
Chancen und Risiken
Chancen 
Ausdehnung des Leistungsportfolios für die 
Verbandsmitglieder  
Die durch die letzten Fusionen entstandene 
größere personelle Basis ermöglicht Quali-
tätssteigerungen und eine Vertiefung der 
angebotenen Dienstleistungen. Zudem 
eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Be-
wältigung der anstehenden Herausforde-
rungen bezüglich steigender Komplexität, 
Demografie und Fachkräftemangel in der IT. 
Aufbau eines Compliance Management 
Systems 
Mit dem Aufbau eines Prozessmanagements, 
verschiedener Zertifizierungen im Bereich 
Rechenzentrum und Qualitätsmanagement 
wurde der Bedarf nach einem Compliance 
Management System (CMS) für die ITK 
Rheinland bereits deutlich. Zusätzlich dazu 
wurde im Jahr 2020 beschlossen, ein Tax 
CMS aufzubauen. Dies wurde im Jahr 2023 
durch die KPMG zertifiziert. Im Rahmen der 
Vorbereitungen für das Tax CMS wurde 
deutlich, dass ein umfassendes CMS für die 
ITK Rheinland empfehlenswert ist. Hierzu 
wurde von Seiten des Prozessmanagements 
ein Vorschlag erarbeitet, welcher aktuell 
umgesetzt wird. 
Darüber hinaus wurde deutlich, dass auch 
der Aufbau eines Risikomanagementsystems 
für die ITK Rheinland sinnvoll ist. Im 
Rahmen der bestehenden Zertifizierungen 
existiert für Teilbereiche der ITK Rheinland 
bereits ein Risikomanagement, jedoch nicht 
vollumfänglich. Auch im Kontext der Zerti-
fizierung des Tax CMS wurde weiterer 
Bedarf für eine vollumfängliche Risikobe-
trachtung der ITK Rheinland erkannt. 
Mit dem Aufbau des Compliance Manage-
ment Systems und dem damit einher-
gehenden Aufbau des Risikomanagement-
systems, stellt sich die ITK Rheinland 
adäquat für die Zukunft auf. So können zum 
Beispiel neue Regularien als Risiko erkannt 
und frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden. 
Zusammenarbeit mit dem kdvz Rhein-Erft-
Rur 
Der Verwaltungsrat hat die Geschäfts-
führung der ITK Rheinland am 13. März 
2024 damit beauftragt, weitergehende 
Gespräche mit der kdvz Rhein-Erft-Rur im 
Hinblick auf eine verstärkte Zusammen-
arbeit aufzunehmen. 
In den vorangegangenen Monaten hatten 
die Führungskräfte beider Einrichtungen 
gemeinsam die Möglichkeiten einer engeren

Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 
494  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Zusammenarbeit betrachtet. Intention der 
verstärkten Zusammenarbeit ist es, bei 
gleichen Produkten oder Themenstellungen 
Ressourcen zu bündeln sowie vorhandene 
Lösungen oder Schnittstellen bei Interesse 
dem jeweils anderen Zweckverband zur 
Verfügung zu stellen. Durch die partielle 
Aufgabenbündelung können vorhandene 
Kompetenzen zusammengelegt, der Ab-
nehmerkreis erweitert und Kostenredu-
zierungen beziehungsweise qualitative 
Verbesserungen bei bestehenden gleich-
artigen Leistungen und Produkten erzielt 
werden. 
Perspektivisch sollen die gemeinsamen 
Aktivitäten nach einer Reviewphase weiter 
ausgebaut werden. Die Zusammenarbeit mit 
der kdvz Rhein-Erft-Rur eröffnet darüber 
hinaus neue Möglichkeiten zur Bewältigung 
der anstehenden Herausforderungen bezüg-
lich steigender Komplexität, Demografie und 
Fachkräftemangel in der IT. Die Initiative 
einer verstärkten Kooperation verstehen ITK 
und kdvz Rhein-Erft-Rur letztlich als 
Investition in die Zukunftssicherheit und 
Innovationskraft beider Häuser. 
Nachhaltigkeitsberichterstattung 
Das im Zuge der 2017 erfolgten Organi-
sationsuntersuchung eingeführte Prozess-
management und Controlling werden bei der 
zukünftigen Herausforderung, eine Nach-
haltigkeitsberichterstattung zu implemen-
tieren, von großer Bedeutung sein. 
Im Jahr 2023 sind die Vorarbeiten für die in 
2024 vorgesehene Ausschreibung für eine 
externe Beratung in Bezug auf die Im-
plementierung der Nachhaltigkeitsbericht-
erstattung erfolgt. 
Risiken 
Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz 
im Unternehmensbereich (KonTraG) sowie 
die Eigenbetriebsverordnung für das Land 
NRW verpflichtet die ITK Rheinland, ein 
angemessenes Risikomanagement einzu-
richten. Insbesondere sollen bestands-
gefährdende Risiken frühzeitig erkannt und 
adäquate Maßnahmen zur Risikobe-
herrschung umgesetzt werden. 
Der Verbandsvorsteher sieht bei der 
zukünftigen Geschäftsentwicklung folgende 
Risiken, die absteigend in der Reihenfolge 
ihrer Bedeutung aufgeführt werden: 
IT-Sicherheit 
Die fortschreitende Digitalisierung bringt 
viele Vorteile und Möglichkeiten mit sich. 
Um die Vorzüge und das volle Potenzial der 
Digitalisierung nutzen zu können, muss 
gleichzeitig die IT-Sicherheit gestärkt 
werden, denn die Bedrohungen durch 
Cyber-Kriminelle sind in den letzten Jahren 
kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2023 
erkannte die ITK Rheinland mit Hilfe ihrer 
IT-Sicherheitsinfrastruktur einen deutlichen 
Anstieg von Schad-Software und Angriffs-
versuchen auf die IT-Infrastruktur. Der 
Umgang mit Schwachstellen ist und bleibt 
eine der größten Herausforderungen der IT-
Sicherheit, denn Cyberkriminelle nutzen 
diese Lücken, um einen maximalen Schaden 
bei ihren Opfern zu verursachen. 
Die ITK Rheinland muss als kommunaler IT-
Dienstleister kontinuierlich auf diese dyna-
mische Bedrohungslage reagieren, um einen 
bestmöglichen Schutz für die sensiblen 
Daten der Anwender im Zweckverband 
gewährleisten zu können. Das Rechen-
zentrum ist dabei ein zentraler Bestandteil, 
denn alle Verbandsmitglieder sind über 
Datenleitungen direkt verbunden. 
Dabei greifen die Verbandsmitglieder auf 
interne Daten und Verfahren zu, rufen 
Informationen aus dem Internet ab oder 
stellen Informationen im Internet zur 
Verfügung. 
Es ist bereits absehbar, dass hierfür weitere 
Investitionen und Maßnahmen notwendig 
sind. Durch den anhaltenden Ukraine-Krieg 
und die damit einhergehende Bedrohung 
durch russische Hacker, ist aktuell mit einer 
Steigerung von Angriffen zu rechnen. Es 
muss daher weiter kontinuierlich in die IT-
Sicherheit investiert werden. Am 28. März

Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 495 
2022 hat der Verwaltungsrat daher be-
schlossen, den Bereich der IT-Sicherheit um 
zwei weitere Stellen auszudehnen. Weitere 
umfängliche Investitionen in Netzwerk- und 
Sicherheitskomponenten wurden in den 
Jahren 2022 und 2023 getätigt. Im Jahr 
2023 wurde eigens für die IT-Sicherheit eine 
Rücklage gebildet. Aus diesen Mitteln wird 
2024 ein Protokollierungsserver angeschafft. 
Aufgrund der oben genannten Sachverhalte 
und der Tatsache, dass der öffentliche 
Sektor vermehrt Cyberangriffen ausgesetzt 
ist, hat die ITK Rheinland die zwingende 
Notwendigkeit erkannt, den Bereich der IT-
Sicherheit mit personellen Ressourcen und 
Know-How besser aufzustellen. So wird 
neben einem Spezialisten für Cyberabwehr 
auch ein BCM-Manager als Unterstützung 
gesucht. Der akute Fachkräftemangel und 
die Konkurrenz der freien Wirtschaft stellen 
bei der zeitnahen Besetzung dieser Stellen 
jedoch eine besondere Herausforderung dar. 
Personalgewinnung/demographischer 
Wandel 
In den nächsten Jahren wird eine nicht 
unerhebliche Anzahl an Beschäftigten die 
ITK Rheinland altersbedingt verlassen. 
Zusätzlich zu der Herausforderung, jeweils 
geeignete Nachfolger zu finden, ist es 
zwingend erforderlich, das vorhandene 
Wissen dieser Kollegen zu transferieren 
beziehungsweise in geeigneter Form zu 
konservieren. 
Durch die Konkurrenz zur Privatwirtschaft, 
die finanziell deutlich attraktivere Arbeits-
konditionen als der öffentliche Dienst bieten 
kann, gestaltet sich die Gewinnung neuer 
Mitarbeitender immer schwieriger. 
Daher wird die ITK Rheinland die Ausbildung 
von eigenen Nachwuchskräften weiter 
intensivieren, um den absehbar verstärkt 
zunehmenden demographischen Wandel 
aufzufangen. Zum 31. Dezember 2023 sind 
bei der ITK Rheinland insgesamt acht 
Auszubildende beschäftigt. 
Steuer 
Der neue Paragraf 2 b UStG ist zum 1. 
Januar 2016 in Kraft getreten, die erst-
malige Anwendung erfolgte zum 1. Januar 
2017, wobei gemäß Paragraf 27 Absatz 22 
UStG ein Wahlrecht dahingehend bestand, 
für einen Übergangszeitraum weiterhin nach 
den bis dahin geltenden Regelungen be-
steuert zu werden. Die ITK Rheinland hat 
2016 gegenüber dem Finanzamt erklärt, 
dass sie weiterhin nach dem alten Recht 
behandelt werden will. Diese Erklärung kann 
widerrufen werden, wovon die ITK Rheinland 
jedoch keinen Gebrauch gemacht hat. Diese 
Option wurde um 2 Jahre, bis zum 31. De-
zember 2022 verlängert. Eine erneute Ver-
längerung des Optionszeitraums um weitere 
2 Jahre, bis zum 31. Dezember 2024, trat 
Mitte Dezember 2022 in Kraft. 
Die Ende 2016 bei der ITK Rheinland durch-
geführte Betriebsprüfung durch das Finanz-
amt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung 
Krefeld wurde im ersten Halbjahr 2018 von 
Seiten des Finanzamtes abgeschlossen. Die 
Vertreter der Betriebsprüfung sind der 
Ansicht, dass die ITK Rheinland mit Teilen 
ihrer Leistungen einen Betrieb gewerblicher 
Art (BgA) begründet. Im Rahmen des BgA 
ist die ITK Rheinland demnach unter-
nehmerisch tätig und die Leistungen 
unterliegen der gesetzlichen Umsatzsteuer. 
Die Abstimmung über die dem BgA zuge-
hörigen Leistungen ist abgeschlossen und 
der ITK Rheinland wurden im Mai 2018 die 
Umsatzsteuerbescheide für die Jahre 2009 
bis 2015 zugesandt. Gleichzeitig muss die 
ITK Rheinland seit 2016 Umsatzsteuervor-
anmeldungen abgeben. Eine Ertragssteuer-
pflicht wurde nicht festgestellt. 
Gemäß Beschluss des Verwaltungsrates vom 
21. März 2018 hat die ITK Rheinland gegen 
die Auffassung des Finanzamtes und die 
daraus resultierenden Umsatzsteuerbe-
scheide Einspruch eingelegt und beabsich-
tigt, die vertretene Rechtsposition ge-
gebenenfalls gerichtlich klären zu lassen. 
Sollte die ITK Rheinland vollständig umsatz-
steuerpflichtig werden, so würde auf die 
Verbandsmitglieder nach aktueller Sachlage

Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 
496  Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
eine Mehrbelastung von schätzungsweise 
rund 6 Mio. Euro zukommen. Diese Summe 
setzt sich aus der Umsatzsteuerbelastung 
für den bei der ITK Rheinland erbrachten 
Mehrwert (zum Beispiel auf Personalkosten) 
und der Steuerbelastung auf bisher nicht 
steuerpflichtige Leistungen von Lieferanten 
abzüglich voraussichtlicher Vorsteuerbeträge 
zusammen. 
Mit Veröffentlichung des BMF-Schreibens 
zum Paragraf 4 Nummer 29 UStG am 19. 
Juli 2022, sieht sich die Finanzverwaltung 
nun in der Lage, über die Einsprüche zu 
entscheiden. Die ITK Rheinland wurde mit 
Schreiben vom 12. Oktober 2022 dazu 
aufgefordert, Unterlagen zur Aufteilung der 
Leistungen zwischen steuerpflichtigen und 
steuerbefreiten BgAs beizubringen und die 
einzelnen Leistungen der BgA dahingehend 
zu prüfen ob die Merkmale „Unmittelbarkeit" 
und „Wettbewerbsverzerrung" erfüllt be-
ziehungsweise nicht erfüllt sein könnten. Für 
die Bereitstellung der geforderten Unter-
lagen zur Aufteilung der Leistungen benö-
tigte die ITK Rheinland die Unterstützung 
ihrer Verbandsmitglieder. Daher wurden am 
28. Oktober 2022 die Verbandsmitglieder 
aufgefordert, bei der Beantwortung der 
Fragen mitzuwirken. Die Zusammenstellung 
und Prüfung der Antworten konnte im 
Oktober 2023 abgeschlossen und die 
geforderten Unterlagen der Finanzver-
waltung zur Verfügung gestellt werden. Der 
Vorgang befindet sich seitdem bei der 
Finanzverwaltung zur weiteren Prüfung. 
Einige Verbandsmitglieder, die für die ITK 
Rheinland sogenannte „Verwaltungsleis-
tungen" erbringen, haben auf die weitere 
Verlängerung der Option jedoch verzichtet. 
Diese stellen ab dem 1. Januar 2023 ihre 
Leistungen inklusive Umsatzsteuer der ITK 
Rheinland in Rechnung, so dass es hier 
bereits zu einer Mehrbelastung, wenn auch 
in einem überschaubaren Ausmaß, kommt. 
Haushaltslage der Kommunen des 
Zweckverbands 
Die wirtschaftliche Lage für die Kommunen 
im Zweckverband hat sich gegenüber dem 
Vorjahr kaum verändert. Da die ITK Rhein-
land nahezu ausschließlich für ihre ange-
schlossenen Kommunen tätig ist, bestehen 
hier entsprechende Risiken. Insbesondere 
durch den anhaltenden Ukraine-Krieg und 
die daraus resultierenden Flüchtlingsströme 
und gestiegene Inflation haben auch Kon-
sequenzen für die Haushaltslage der 
Kommunen. Bisher hat die ITK Rheinland 
keine größeren Auswirkungen der höheren 
Ausgaben, sinkenden Einnahmen und der 
Steuerausfälle ihrer angeschlossenen 
Kommunen zu spüren bekommen. Allerdings 
ist nicht absehbar, inwieweit sich dies in den 
Folgejahren noch ändern kann. 
Weitere wesentliche Ereignisse, welche 
Einfluss auf diese Einschätzung zur Risiko-
lage haben, sind nach dem Bilanzstichtag 
nicht eingetreten. 
Im Vergleich zu Unternehmen im privat-
wirtschaftlichen Bereich ist die Risikolage 
überschaubar und durch gemeinsame 
Anstrengungen mit den Mitgliedern und 
Arbeitsgemeinschaften zu meistern. 
Risiken, die den Bestand der ITK Rheinland 
gefährden oder die Vermögens-, Ertrags- 
und Finanzlage wesentlich beeinträchtigen, 
sind nicht zu erkennen.

Zweckverband IT-Kooperation Rheinland 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 497 
Organe und deren Zusammensetzung 
Geschäftsführung 
 
André Hermens  
Dr. Bodo Karnbach (bis 30.04.2023)  
Wolfgang Vits  
 
 
Lars Michelson (ab 28.11.2023)  
  
 
Verwaltungsrat 
Vorsitz 
Bürgermeister Harald Zillikens Gemeinde Jüchen 
 
Stellvertretung Vorsitz 
Bürgermeister Marc Venten Stadt Korschenbroich 
 
Mitglied 
Bürgermeisterin Ursula Baum Stadt Kaarst 
Bürgermeister Christian Bommers Stadt Meerbusch 
Bürgermeister Reiner Breuer Stadt Neuss 
Beigeordnete Susanne Garding-Maak Gemeinde 
Rommerskirchen 
Oberbürgermeister Felix Heinrichs Stadt Mönchengladbach 
Bürgermeister Klaus Krützen Stadt Grevenbroich 
Bürgermeister Eric Lierenfeld Stadt Dormagen 
Beigeordneter Dr. Michael Rauterkus (bis 30.09.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
Beigeordneter Harald Vieten Rhein-Kreis Neuss 
Beigeordneter Olaf Wagner (ab 01.10.2023) Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
  
 
Verbandsvorsteher/-in 
 
Beigeordneter Matthias Engel  
 
 
Bürgermeister Reiner Breuer  
Beigeordneter Dr. Michael Rauterkus (bis 31.03.2023)  
Beigeordneter Olaf Wagner (ab 28.11.2023)  
  
Information der Öffentlichkeit über die Zusammensetzung von Aufsichts- und 
Verwaltungsräten nach Geschlecht  
Dem Aufsichts- oder Verwaltungsräten in diesem Unternehmen gehören zum 31.12.2023 von 
den insgesamt 11 Mitgliedern 2 Frauen an (Frauenanteil 18,2 Prozent) 
Damit wird der im Paragraf 12 Absatz 1 LGG geforderte Mindestanteil von Frauen in Höhe von 
40 Prozent nicht erreicht/unterschritten.

Beteiligungsorganigramm 
Beteiligungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Düsseldorf 499 
Beteiligungsorganigramm

Landeshauptstadt Düsseldorf
100 %
95 %
50 %
24,90%
DWG Wohnen GmbH
Rheinbahn Beteiligungsgesellschaft
mbH
Reisedienst Maaßen GmbH
Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH
ELBA-Omnibusreisen GmbH
beka GmbH
Flughafen Düsseldorf Ground Handling
GmbH
Messe Düsseldorf GmbH
Zukunftswerkstatt
Düsseldorf GmbH
Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd.
Messe Düsseldorf North America Inc.
Düsseldorfer Transfer GmbH
100 %
100 %
49 %
25 %
6,24 %
100 %
5 %
100 %
100 %
100 %
100 %
20 %
56,51 % 100 %
100 %
25,05 %
Rheinbahn AG
Holding 
der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 
Die vierte Ebene wird aus Platzgründen nicht vollständig dargestellt.
25 %
Lokalradio Düsseldorf Betriebs-
gesellschaft mbH & Co. KG
Lokalradio Düsseldorf Betriebs-
gesellschaft mbH 
100 %
Stand: 31.12.2023
Industrieterrains 
Düsseldorf-Reisholz AG
Bünger Bau- und Projektmanagement 
GmbH
IDR Bahn GmbH &  Co. KG
IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH
IDR Immobilien GmbH 
100 %
100 %
100 %
100 %
0,8 %
IDR Nord I GmbH & Co. KG
IDR Nord II GmbH & Co. KG
IDR Nord III GmbH & Co. KG
IDR Süd I GmbH & Co. KG 
IDR Süd II GmbH & Co. KG 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien II 
GmbH & Co. KG 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien III 
GmbH & Co. KG 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien IV
GmbH & Co. KG 
IDR Sonstige Gewerbeimmobilien I 
GmbH & Co. KG 
IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG
100 %
100 %
100 %
100 %
100 %
100 %
100 %
100 %
100 %
100 %
Sirius Seedfonds Düsseldorf 
GmbH & Co. KG i.L.     
Elbsee-Kieswerk Düsseldorf GmbH + Co.
50 %
Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH
100 %
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH
100 %
Japon Grundstücksverwaltungsgesell-
schaft mbH & Co. Vermietungs KG
49 %
LAROBA GmbH & Co. KG
99,9 %
Flughafen Düsseldorf GmbH
Grünwerke GmbH
100 %
100 % Grünwerke Verwaltungs GmbH
Jugendberufshilfe 
Düsseldorf gGmbH
100 %
100 %
D.LIVE Management GmbH
D.LIVE GmbH & Co. KG
100 %
Connected Mobility 
Düsseldorf GmbH 
100 %
IPM Immobilien Projekt Management
Düsseldorf GmbH
100 %
Flughafen Düsseldorf Security GmbH
Swissport DUS Cargo Services GmbH
25,1 %
100 %
100 %
Flughafen Düsseldorf Energie GmbH
SITA Airport IT GmbH
30 %
Flughafengesellschaft Mönchengladbach 
GmbH
20 %
Düsseldorf Marketing GmbH
100 %
Bädergesellschaft 
Düsseldorf  mbH
100 %
Hafen Düsseldorf-Reisholz
Entwicklungsgesellschaft mbH
Messe Düsseldorf Japan Ltd.
Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd.
100 %
100 %
Messe Düsseldorf China Ltd.
100 %
Messe Düsseldorf (Shanghai) 
Co. Ltd.
100 %
2,35 %
ekz.bibliotheksservice GmbH
START NRW GmbH
7 %
50 %
100 %
Windpark Breitenbach GmbH 
Düsseldorf Tourismus 
GmbH
100 %
GEC-German Exposition Corporation 
International GmbH
33,33%
Düsseldorf Congress
GmbH 
50 %
Messeturm Düsseldorf
Verwaltungsgesellschaft mbH
50 %
Shanghai New International Expo 
Center Co. Ltd.
50 %
94 % Düsseldorfer Innovations- und
Technologiezentrum  GmbH
94,9 % SWD Städt. 
Wohnungsgesellschaft 
Düsseldorf mbH & Co. KG
SWD Städt. Wohnungs-
Verwaltungs- GmbH Düsseldorf
100 %
SWD Städt. Wohnungsbau-
GmbH & Co. KG Düsseldorf
100 %
Werkstatt für angepasste 
Arbeit GmbH
75 %
Kunsthalle Düsseldorf gGmbH
64,9 %
51 %
50 %
Deutsche Oper am Rhein 
Theatergemeinschaft Düsseldorf-
Duisburg gGmbH 
45 %
Sana Kliniken Düsseldorf  GmbH
Sana Medizinisches Versorgungszentrum 
Düsseldorf GmbH
25,1 %
100%
Regiobahn Fahrbetriebs-
gesellschaft mbH
Düsseldorfer Künstleratelier GmbH
15,32 %
8 %
Regionale Bahngesellschaft
Kaarst-Neuss-Düsseldorf-Erkrath-
Mettmann-Wuppertal mbH
35 %
39 %
Digital Innovation Hub 
Düsseldorf/ Rheinland GmbH
Neue Schauspiel-Gesellschaft 
mbH
90 %
Tonhalle Düsseldorf gGmbH
Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH
(über Stadtentwässerungsbetrieb der LHD)
25,25 %
aquabench GmbH 
(über Stadtentwässerungsbetrieb der LHD)
CIOSH Asia Co. Ltd. (Peking) 
50 %
33,3 %
Windpark Prützke II GmbH & Co. KG
Kemberg Windpark Management GmbH & 
Co. Betriebsgesellschaft KG
33,3 %
Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH
100 %
26 %
Windpark Lindtorf GmbH 
50 %
17 %
Zentraldeponie Hubbelrath GmbH76 %
100 % AWISTA Logistik GmbH
49 %
MOWA Mobile Waschanlage GmbH
Wasserübernahme Neuss-Wahlscheid GmbH
50 %
Niederrheinisch-Bergisches 
Gemeinschaftswasserwerk GmbH
50 %
Neuss–Düsseldorfer Häfen Verwaltungs-GmbH
50 %
50 %
50 %
Neuss-Hessentor Multimodal GmbH
49 %
Hafen Krefeld GmbH & Co. KG
RheinCargo GmbH & Co. KG
50 %
RheinCargo Verwaltungs-GmbH
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG50 %
49 %
Hafen Krefeld Verwaltungs-GmbH
RheinWerke GmbH
50 %
50 %
Biogas Pool3 für Stadtwerke GmbH & Co. KG
biogasNRW GmbH i.L.
50 %
MURVA Grundstücks-Verwaltungs-
gesellschaft mbH & Co. KG
100%
Nahwärme Düsseldorf GmbH66 %
51 % AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung mbH
REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG49 %
100 % IDR Entsorgungsgesellschaft mbH
REMONDIS Rhein-Wupper Verwaltungs GmbH
49 %
Gemeinschaft für Energieeffizienz GmbH
26,4 %
100 %
EVD Entsorgungsverbund GmbH & Co. KG
100 %
EVD Entsorgungsverbund Verwaltungs GmbH
50 %
R & R Rohstoffrückgewinnung / Recycling GmbH 
50 % KDM Kompostierungs- und Vermarktungsgesell-
schaft für Stadt Düsseldorf / Kreis Mettmann mbH
ID Quadrat Verwaltungsgesellschaft mbH
50 %
Innovative Immobilien Duisburg Düsseldorf ID 
Quadrat GmbH & Co. Betriebsgesellschaft KG
50 %
CleverShuttle Düsseldorf GmbH
50 %
450MHz Beteiligung GmbH
10 %
100 % Düsseldorfer Entsorgungs- und 
Stadtreinigungsgesellschaft mbH
WISAG Messe Service GmbH
24,9 %
100 %
Windpark Geldern GmbH 
100 % MURVA Grundstücks-Verwaltungs-
gesellschaft mbH

Beratungsverlauf (2)

30.06.2025 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 18 Kenntnisnahme Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.07.2025 Rat
TOP 24 Kenntnisnahme Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
HFA/020/2025
Typ
Informationsvorlage
Datum
08.05.2025
Erstellt
08.05.2025 13:00