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Schulstandort Zusestraße
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/1332/2020 vom 24.11.2020
Stand: Am 07.12.2020 in der Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) endgültig abgelehnt.
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Antrag der SPD-Fraktion
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SPD Bezirksfraktion 3 Aachener Straße 220 50931 Köln Frau Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Aachener Straße 220 50931 Köln Telefon 0221-22193305 Köln, den 21.11.2020 Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Antrag der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 3 auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung zu setzen: Prüfung der Umwandlung der im Bau befindlichen Schule an der Lövenicher Zusestraße in eine Gesamtschule Rat und Verwaltung werden beauftragt zu prüfen, ob die im Bau befindliche und bisher als Gymnasium geplante Schule in der Zusestraße in Lövenich in eine Gesamtschule umgewandelt werden kann. Begründung: Die Einwohnerzahl in Köln ist in den letzten Jahren rasant gestiegen, die Stadt hinkt besonders bei ihrem Schulangebot erheblich hin terher. In diesem Zusammenhang muss das Konzept der zu errichtenden Schulen im Kölner Westen überdacht werden. Die im Bau befindliche Schule in der Lövenicher Zusestraße ist bisher als Gymnasium geplant. Zu prüfen ist , ob es nicht sinnvoller ist, hier eine Integrierte Gesamtschule zu errichten. Hierfür sprechen folgende Gründe: In Lindenthal, dem Stadtbezirk mit der höchsten Einwohnerzahl in Köln, ist seit Schuljahresbeginn 2019/20 eine Gesamtschule im Entstehen. Es wurden dadurch keine neuen Schulplät ze generiert, da diese neue Gesamtschule die auslaufende Realschule Berrenrather Straße in KIettenberg und die auslaufende Realschule am Alten Militärring in Müngersdorf ersetzt. Das Problem der recht weit entfernt liegenden Standorte dieser neuen Schule ( Sekundarstufe I in KIe ttenberg, 4 -zügig und Sekundarstufe 2 in Müngersdorf, 2 -zügig) ist hinreichend diskutiert worden. Im Jahr 2018/19 wurde in Köln -Widdersdorf das "Gymnasium Neue Sandkaul " im bestehenden Gebäude der privaten Friedensschule gegründet. Das Gebäude wurde danach von der Stadt Köln erworben und kann, wenn die Friedensschule in Kürze auszieht, ganz von dem neuen Städtischen Gymnasium in Anspruch genommen werden . Das "Gymnasium Neue Sandkaul " war ursprünglich nicht von der Stadt Köln eingepla nt. Zunächst war nur das Gymnasium Zusestraße (Lövenich) f ür den Kölner Westen als neues Gymnasium vorgesehen. Durch f ür die Stadt Köln glückliche Umstände konnte das bestehende Gebäude der Friedensschule von der Stadt erworben werden. In Köln müssen jäh rlich ca. 800 bis 900 Schülerinnen und Schüler, die sich f ür eine Gesamtschule angemeldet haben, abgelehnt und auf eine andere Schulform verwiesen werden. Im Schuljahr 2020/21 z.B. konnten bei den Gymnasien alle Schüler versorgt werden (wenn auch nicht all e in der gewünschten Schule), bei den Gesamtschulen mussten 95 1 Kinder abgelehnt und auf eine andere Schulform geschickt werden . Diese Entwicklung ist in Köln seit Jahren zu beobachten, w urde aber von der Verwaltung bisher ignoriert. Eine neue "Gesamtschule Zusestraße " ist verkehrstechnisch aus den westlichen Stadtteilen gut erreichbar - insbesondere auch mit dem Fahrrad - und würde d ie hohe Nachfrage nach Gesamtschulplätzen befriedigen. Das "Gymnasium Neue Sandkaul " in Widdersdorf ist nach Auszug der Frie densschule weiter ausbaubar und kann das Angebot an Gymnasialplätzen erheblich vergrößern. Friedhelm Hilgers Barbara Albat Holger Fiedler Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf
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