Mandari Insight

V/0446/2010

Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2009

Vorlagen 31.05.2010

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Bilanz 31.12.2009

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Ansehen

geschaeftsbericht_2009

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

GuV 31.12.2009

· application/pdf

Ansehen

Anlagespiegel 31.12.2009

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Ansehen

Anhang 2009

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Ansehen

Bilanz 31.12.2009

4645 Zeichen

Anlage 1                                                                                                                                                                                                                                           
Münster Marketing, Münster
                                                                                                                                                                                                                   
Bilanz zum 31.12.2009
                                                                                                                                                                                                                        
AKTIVA
                                                                                                                                                                     
                                                                                           Stand
    
31.12.2008                                           
T€                                                                                                                                                                                                                                
A.
   
Anlagevermögen
                                                            
I.
     
Immaterielle Vermögensgegenstände
                   
       
EDV-Programme
                                                 
0,00
                             
0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken 36.689,68 40
2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 13.626,42 14
3. Geschäftsfahrzeuge 0,00 0
50.316,10 54
50.316,10 54
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Betriebsstoffe 53.579,18 63
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.974,85
11
                                                                             
59.554,03
                             
74
II.
    
Forderungen und sonstige
                                     
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 40.975,21 81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jah
r € 0,00 Vj.: T€ 0
2. Forderungen gegenüber der Stadt Münste r 65.501,27 60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jah
r € 65.501,27 Vj.: T€ 60
3. Sonstige Vermögensgegenstände 29,97 2
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jah
r € 0,00 Vj.: T€ 0
106.506,45 143
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.316.828,80 1.047
1.482.889,28 1.264
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.396,61 7
1.542.601,99 1.325
                                                                                                                                                                                                                               
PASSIVA
                                                                                             Stand
    
31.12.2008                            
T€                                                                                                                                                                                                                               
A.
  
Eigenkapital
                                                                                                      
I.
    
Gezeichnetes Kapital
                                                                                 
25.000,00
                            
25
II.
   
Rücklagen
                                                                                                   
341.262,84
                            
293
III. Bilanzgewinn 38.808,23 48
405.071,07 366
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 252.377,00 240
2. Steuerrückstellungen 304.115,14 305
3. Sonstige Rückstellungen 341.250,86
290
897.743,00 835
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 117.271,40 97
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 117.271,40
Vj.: T€ 97
2. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster 29.604,52 12      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 29.604,52 Vj.: T€ 12
                              
3.
   
Sonstige Verbindlichkeiten
                                                                           
78.112,00
                            
15
davon aus Steuern € 56.314,77 Vj.: T€ 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 6.149,41 Vj.: T€ 0
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 78.112,00 Vj.: T€ 15
224.987,92 124
D. Rechnungsabgrenzungsposten 14.800,00 0
1.542.601,99 1.325

geschaeftsbericht_2009

35174 Zeichen

Marketing
M ü n s t e r
Projekte. Partner.
Ziele und Zahlen.  
2009  
Geschäftsbericht

Druck:
Joh. Burlage GmbH & Co. KG
Münster Marketing
Mit dem Jahr 2009 hat der Eigenbetrieb Münster Marketing erneut ein ausgesprochen erfolgreiches 
Jahr abgeschlossen - in inhaltlicher wie in wirtschaftlicher Hinsicht. 3,3 % Zuwachs bei den Übernach -
tungen trotz gegenläufiger Trends bundesweit ist einer der Indikatoren dafür. Mindestens ebenso wich -
tig für die Erfolgsbilanz von Münster Marketing sind aber die von einer breiten Bevölkerungsschicht 
angenommenen großen Veranstaltungen - allen voran die „Münstermorphosen“ und das „WDR Musik -
fest“. Die „Münstermorphosen“ waren das bislang  erfolgreichste „Ab in die Mitte“-Projekt in Münster 
überhaupt. Der Grund für den Erfolg liegt ganz sicher darin, dass diese Veranstaltungen zum Profil 
unserer Stadt passen. Sie sind ein Teil der sprichwörtlichen Münsteraner Lebensart, sie übersetzen 
das urbane Lebensgefühl der Münsteraner. 
Die wichtigsten Evaluationskriterien für Münster Marketing aber sind auch weiterhin die Akzeptanz 
unserer Arbeit bei unseren Partnern und die Ausweitung unserer Netzwerke. Sie sind der eigentliche 
Gradmesser und Bewertungsmaßstab für unser Stadtmarketing, das seinen Auftrag nur im Verbund 
mit vielen realisieren kann. 
Bei aller Kontinuität sind im vergangenen Jahr auch Prozesse abgeschlossen worden. Der Beirat Mün -
ster Marketing, den Herr Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heribert Meffert erfolgreich zwei Legislaturperioden 
lang geführt hat, hat seine Arbeit beendet. Der neu konstituierte Marketingbeirat wird nun die Aufga -
be übernehmen, die strategische Ausrichtung von Stadtmarketing und Stadtentwicklung zu begleiten 
und die Arbeit am Markenprofil der Stadt weiter zu führen. Dass es dabei zu neuen Akzentsetzungen 
kommen wird, dass neue Themen in den Fokus der Stadtkommunikation rücken werden, ist dabei ganz 
natürlich - so natürlich wie die Entwicklung der Stadt selbst, deren Planbarkeit auch nur eingeschränkt 
möglich ist. 
Bernadette Spinnen
Leiterin Münster Marketing
Herausgeber:
Stadt Münster
MÜNSTER MARKETING
Telefon: 025 1/492-27 37
Telefax: 025 1/492-77 42
E-Mail: marketing@stadt-muenster.de
www.marketing.muenster.de
Impressum:
Konzept und Gestaltung:
Sabine Stermann
Bildnachweis: 
Titelfoto: 
Innenteil:

Mitglieder: Mitglieder:
Jörg Adler
Dr. Hermann Arnold
Karl-Friedrich Schulte-Uebbing
Hendrik Eggert
Hermann Eiling
Dr. Werner Jubelius
Dr. Gabriele Kahlert-Dunkel
Matthias Lückertz
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heribert Meffert
Markus Schabel
Dr. Stefan Schwartze
Dr. Christoph Sudfeldt
Tobias Viehoff
Ulrich Weimer
Dr. Heiko Winkler
Heinrich Götting (FDP)
Thomas Holz (SPD)
Andrea Laug (DIE LINKE) 
Charlotte Nees  (CDU)
Ratsherr Robert Otte (CDU)
Ratsherr Carsten Peters (Bündnis 90/Die Grünen/GAL )
Bürgermeisterin Karin Reismann (CDU)
Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90/
Die Grünen/GAL )
Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson (SPD)
Ratsfrau Helga Welker (CDU)
Rathsherr Karl-Heinz Winter (SPD)
Aufgabenbereiche: 
Kommunikation, Kooperation und Strategieentwicklung 
Werksausschuss Münster Marketing
Politische Steuerung und Aufsicht 2008
OBM/Verwaltungsvorstand
Aufsicht und Steuerung
MünSter Mar KetIng
Dezernat für Planung, Bau und Marketing
CItYManageMent
VeranStaLtUngSManageMent
WISSenSCHaFtSBürO
WerBUng UnD ÖFFentLICHKeItSarBeIt
tOUrISMUSMarKetIng
KOngreSSBürO
BetrIeBSWIrtSCHaFt
MünSter InFOrMatIOn/FrIeDenSSaaL
Beirat Münster Marketing
Begleitung der Prozesse und Projekte
geschäftsfelder
Organe/gremien
30,2 Stellen
3,5 Mio Umsatz (2,6 Mio Stadt),
davon ca. 985 T E freies Budget
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß

Historic Highlights of Germany
Städtebund „Die Hanse“
Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V.
Nordrhein-Westfalen Tourismus e.V.
Münsterland e.V.
Gesellschaft für Bioanalytik
Gesellschaft für Förderung der WWU Münster e.V.
German Convention Bureau
ausgewählte Kooperationen
Konferenz Tourismus beim Deutschen Städtetag
Deutscher Tourismusverband
Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
DEHOGA
Initiative Starke Innenstadt (ISI)
Runder Tisch der Hoteliers
Mitgliedschaften
Moderation: Münster Marketing 
(Wissenschaftsbüro)
Partner: Hochschulen, Max-Planck-Institut, 
CeNTech, Technologieförderung,
Wirtschaftsförderung Münster  (WFM),
Universitätsklinikum Münster (UKM), 
Bioanalytik Münster, Leibniz-Institut, 
Wirtschaft, Studentenwerk, Die Brücke u.a.
WISSenSCHaFt
Moderation: Wirtschaftsförderung Münster
Partner: Mitglieder WID, WIN, IHK, Münster -
land e.V., Regionalausschuss Wirtschaft u.a.
WIrtSCHaFt
Moderation: Münster Marketing
Partner: DEHOGA, FMO, Hochschulen, Hotels, 
IHK, Messe und Congress Centrum Halle 
Münsterland, Münsterland e.V., Stadtwerke 
Münster, Wirtschaftsförderung Münster, wei -
tere Verbände und Organisationen  u.a.
tOUrIStIK/KOngreSSe
Moderation: Münster Marketing
Partner:  Hotels, Einzelhandel, ISI, Kulturein -
richtungen, Museen, Weihnachtsmarktbe -
treiber, Schaustellerverband, FMO, weitere 
Verbände und Organisationen u.a.
WerBUng
Moderation: Münster Marketing
Partner: Freie Träger/Organisatoren, städ -
tische Ämter/Einrichtungen insbesondere 
aus Kultur, Sport und Jugend; Hochschulen 
und Institute, Festveranstalter u.a.
VeranStaLtUngen
Partner: Eigentümer und Gewerbetreibende 
Bahnhofsviertel; Kooperation mit städtischen 
Ämtern je nach Einzelthema/-projekt
ISg BaHnHOF
Moderation: Münster Marketing und Partner 
Partner: Kaufleute, Immobilieneigentümer, 
IHK, Einzelhandelsverband, DEHOGA, ISI, 
Stadtwerke Münster, Wirtschaftsförderung 
Münster u.a.
CItY
netzwerke und geschäftsbereiche
Runder Tisch der Innenstadtkaufleute
KongressInitiative 
ISG Bahnhof
Weihnachtsmarktbetreiber
Schaustellerverband Münsterland
Allianz für Wissenschaft

Focus Innenstadt
außengastronomie
Münsters Innenstadt hat sich in den letzten Jah -
ren für jeden spür- und sichtbar verändert und 
weiterentwickelt. Viele neue Bauwerke sind ent -
standen, Wegeführungen verlaufen jetzt anders, 
Plätze fragen nach ihrer künftigen Nutzung und 
Münsters Bürger und Bürgerinnen sind teils be -
geistert, teils kritisch und skeptisch - aber alle 
diskutieren über ihre Innenstadt. 
In diese Situation haben wir vom 18. bis 26. 
September die Münstermorphosen platziert, das 
bisher erfolgreichste „Ab in die Mitte-Projekt“, 
das in 12 einzelnen Projekten die Menschen in 
die Entwicklung ihrer Stadt mitgenommen hat. 
Die „Münstermorphosen“ sind auch im Land 
Nordrhein-Westfalen aufgefallen und gelten als 
gelungenes Beispiel dafür, dass man mit krea -
tiven und engagierten Partnern in der Stadt auch 
anspruchsvolle Themen der Stadtentwicklung so 
vermitteln kann, dass die Menschen mit Spaß, 
Lust und Neugier in ihrer Stadt unterwegs sein 
wollen. 
Die Belebung der münsterschen Innenstadt ge -
lingt ganz wesentlich durch eine qualitätvolle 
Außengastronomie. So wünschenswert die Frei -
raumbewirtung auch ist, damit sie zur Qualitäts -
steigerung des öffentlichen Raumes beiträgt und 
nicht nur der Ökonomisierung öffentlicher Fläche 
Vorschub leistet, bedarf es einiger Regeln, die wir 
Das Citymanagement ist eines der zentralen Ar -
beitsfelder von Münsters Stadtmarketing. Seine 
Aufgabe ist es, alle Anspruchsgruppen der Innen-
stadt dazu zu bewegen, sich für die Qualität un -
serer Stadt über ein kurzfristiges Eigeninteresse 
hinaus zu engagieren. An dieser Aufgabe arbei -
ten wir seit Gründung des Eigenbetriebs Münster 
Marketing konsequent und mit großer Unterstüt-
zung der ISI (Initiative Starke Innenstadt), einem 
inzwischen festen Bündnis aus Kaufleuten, Im -
mobilieneigentümern und Gastronomen der In -
nenstadt. Die ISI hat sich 2009 als eingetragener 
Verein mit über 200 Mitgliedern und einem Jah -
resbudget von rd. 170.000 € als verlässlicher 
Partner des Stadtmarketing weiter etabliert. 
Eine derartige Kooperation zwischen der Stadt 
und privaten Dritten in Stadtmarketing und 
Stadtentwicklung ist einmalig in Deutschland. 
Nicht zuletzt aus diesem Grund sind Stadt und 
ISI 2009 im Wettbewerb „Stadt bauen. Städte 
leben“ vom Bundesministerium für Verkehr, Bau-
en und Stadtentwicklung mit einem Preis ausge-
zeichnet worden. Das Land Nordrhein-Westfalen 
setzt künftig bei Fördermittelzuteilungen eben -
falls auf diese und andere Kooperationen zwi -
schen Stadt und privaten Dritten. 
Münstermorphosen - ab in die Mitte
Einen großen Entwicklungsschub hat die ISG 
Bahnhofsviertel zu verzeichnen. Seit 2009 ist 
die Bahnhofstraße zu einem Lichtboulevard ge -
worden, der mit seiner Steelenbeleuchtung die 
Urbanität des Bahnhofsviertels und somit die 
zum Quartier passende großstädtische Qualität 
unserer Stadt in Szene setzt. Die ISG - inzwi -
schen wie die ISI - ein unverzichtbarer Partner 
der Stadtentwicklung und des Stadtmarketing 
hat 2009 erstmals mit einem eigenen Ausstel -
lungsprojekt am „Schauraum“ teilgenommen 
und dazu Künstler aus dem Atelierspeicher im 
Hafen mit ihren Arbeiten in den Schaufenstern 
der Bahnhofstraße platziert. 
ISg Bahnhofsviertel
• Sponsorenbänke und Kinderspielflächen in 
der Stadt 
Die in weiten Teilen zu begrüßende Außen-
gastronomie im öffentlichen Raum bedeutet 
zwangsläufig auch eine Ökonomisierung öf -
fentlicher Flächen. Eine verantwortliche In -
nenstadtentwicklung muss aber für alle - auch 
für ökonomisch schwächere - Menschen eine 
Innenstadt mit Aufenthalts- und Wohlfühlqua -
lität zum Ziel haben. Von Sponsoren finan -
zierte Sitzbänke im öffentlichen Raum sind ein 
Beitrag dazu, die Mitfinanzierung der Kinder -
betreuung im Maxiturm durch die ISI ist ein 
weiterer Punkt. 
• Kuscheln fürs Klima
Der Wunsch der Menschen nach einem Auf -
enthalt im Freien führt die Gastronomen 
vielfach dazu, klimaschädliche Heizpilze im 
öffentlichen Raum einzusetzen. Die Aktion 
„Kuscheln fürs Klima“ - gemeinsam mit dem 
DEHOGA und dem Umweltamt - ist ein Ap -
pell an die Verantwortung des Einzelnen in 
der Klimahauptstadt Münster, sich nicht an 
einem unverantwortlichen CO 2²-Ausstoß zu 
beteiligen. 16 Gastronomen sind bislang der 
Initiative gefolgt und wärmen ihre Gäste mit 
Wolldecken statt mit Heizpilzen. 
• Gestaltungskatalog
In Münster gibt es einen Gestaltungskatalog, 
der unter dem Titel „Tisch und Stuhl auf Mün-
sters Pflaster“ Richtlinien für die Außengast-
ronomie vorgibt. Seine Stärke ist es, dass er 
gemeinsam mit städtischen Ämtern und Gast-
ronomen entwickelt wird, seine Schwäche, 
dass er keine rechtliche Verbindlichkeit bean-
spruchen kann. Die Antragskonferenz arbeitet 
derzeit an Maßnahmen zur stärkeren Kontrol -
le bzw. Regulierung der Sondernutzungen im 
öffentlichen Raum für die Außengastronomie 
sowie an einer Weiterentwicklung der Quali -
tätsmaßstäbe. 
mit unseren Partnern in Umwelt-, Ordnungs- und 
Planungsamt und Stadtgestaltung gemeinsam 
entwickeln und umzusetzen versuchen.

Im Jahr 2009 lag der Arbeitsschwerpunkt von 
Münster Marketing im Geschäftsbereich Veran -
staltungsmanagement. Hier wurden nicht nur 
die in Münster inzwischen geliebten und bekann-
ten Großveranstaltungen wie die Hanse-Tafel 
(16.05.2009), der Schauraum (03. - 06.09.2009)  
und das Eurocityfest (22. - 24.05.2009) mit neu-
em Programm in bewährten Formaten und Struk-
turen organisiert, sondern zusätzlich das Groß -
projekt „Münstermorphosen“ mit 12 Projekten 
über 10 Tage, das dreiwöchige „WDR Musikfest“ 
mit insgesamt 40 Konzerten an verschiedenen 
Orten und die „Dialoge zum Frieden“, ebenfalls 
eine komplette Veranstaltungswoche mit neuen 
und besonderen Veranstaltungen.
• Future Lounge
Über den gesamten Veranstaltungszeitraum 
war die Kantine in der 1 1. Etage des Stadt -
hauses 1 zur „Future Lounge“ mutiert - und 
ein urbaner Ort zum Zuhören, Diskutieren, 
Sich-Treffen, Tanzen und Musik hören gewor -
den.
An 10 Tagen hat Münster Marketing gemeinsam 
mit dem Planungsdezernat, der Fachhochschu -
le für Design, dem DEHOGA und der ISI sowie 
dem Architektenteam Stephan Rethfeld und Jan 
Rinke, dem Verein Münster Modell und der MSA 
eine ganze Reihe außergewöhnlicher Veranstal -
tungen organisiert und entwickelt, die auf unge -
ahnten Zuschauerzuspruch stießen: 
Veranstaltungsraum Münster
Münstermorphosen - ab in die Mitte
• Raumerkundungstouren und Baustellenbe -
sichtigungen
vermittelten einmalige Eindrücke von ent -
standene Bauten, unbekannten Stadtwegen 
und Situationen. 
• Lichtprojektionen in der Innenstadt 
kehrten das Innen nach außen. 
• Der I-Punkt im Kiffe-Pavillon
zeigte was das Münster-Modell braucht: ei -
nen zentralen Raum, an dem Stadtführungen 
beginnen, Diskussionen über neue Baupro -
jekte möglich sind und an der Stadtentwick -
lung Interessierte sich treffen können. 
• Party Paradox
war Münsters erste völlig immissionsfreie 
Open-Air-Party für Jung und Alt mit großer 
Medienresonanz. 
Gemeinsam mit dem WDR hat die Stadt Münster 
vom 23. Mai bis zum 13. Juni mit 40 Konzerten 
mehr als 1 1.000 Konzertbesucher erreicht. Der 
Geschäftsbereich „Veranstaltungsmanagement“ 
war daran gemeinsam mit den Städtischen Büh -
nen und der Westfälischen Schule für Musik 
maßgeblich beteiligt. Sein Know-how war auch 
hier vor allem bei den Open-Air-Konzerten ge -
fragt, wo Inszenierungs- und Platzierungsfra -
gen eine große Rolle spielten. Die Mitarbeiter 
von Münster Marketing haben in drei Wochen 
40 Konzerte organisiert und im Team mit der 
Kultur die ganze Stadt in einen Musikraum ver -
wandelt. 
WDr Musikfest
Die diesjährigen „Dialoge zum Frieden“ waren ein 
Versuch der Stadt des Westfälischen Friedens 
mit ihren Partnern DINO (Deutsche Initiative für 
den Nahen Osten) und dem Exzellenzcluster der 
Westfälischen Wilhelms-Universität den Konflikt 
im Nahen Osten gemeinsam mit prominenten 
Streitern für den Frieden aus Israel und aus Palä-
stina öffentlich zu besprechen.
Dieses Thema stand im Fokus der gesamten Ver-
anstaltungswoche um den 24. Oktober, dem Tag 
des Friedensschlusses von 1648. Mit der palä -
stinensischen Friedensaktivistin Sumaya Farhat-
Naser und Professor Moshe Zimmermann, isra -
elischer Historiker der Hebräischen Universität 
Jerusalem, arbeiteten 30 Schüler und Schüle -
rinnen aus Münsters Gymnasien im Franz Hitze-
Haus. Ihr Wunsch nach einem israelisch-palästi -
nensisch-deutschen Jugendaustausch versuchen 
wir derzeit gemeinsam mit dem Schuldezernat 
Wirklichkeit werden zu lassen. 
Die engagierte Podiumsdiskussion im komplett 
ausverkauften Kleinen Haus der Städtischen 
Bühnen mit den prominenten Vertretern aus dem 
Nahen Osten hinterließ nicht nur tiefen Eindruck, 
sondern begründete auch eine neue Tradition: Un-
sere Gäste hinterlassen mit dem Eintrag ins Gol-
dene Buch der Stadt Münster eine Friedensbot -
schaft und sind Gäste des „Friedensgastmahles“, 
das 2009 erstmalig im Festsaal des historischen 
Rathauses stattfand. Rund 200 Gäste folgten der 
Einladung des Oberbürgermeisters, im Rahmen 
der „Dialoge zum Frieden“ gemeinsam zu essen 
und dabei den Austausch über gesellschaftliche 
Gruppen und Generationen hinweg zu pflegen. 
Dialoge zum Frieden - Westfälischer Friede

Lange Jahre hat es in Münster an einem pro -
fessionellen Management für Großveranstal -
tungen gemangelt. Inzwischen hat sich eine 
sehr professionelle Kooperations- und Arbeits -
struktur für große Veranstaltungsprojekte ge -
meinsam mit dem Stadtmarketing entwickelt, 
die den jeweiligen Fachressorts wie etwa beim 
Projektmanagement bei großveranstal-
tungen
In bester Arbeitsteilung mit der Wirtschaftsför -
derung Münster GmbH und den Hochschulen 
arbeitet das Wissenschaftsbüro als Netzwerk -
knoten, als Koordinator, Initiator und Verbinder 
mit den Akteuren zusammen. 
Die Ergebnisse dieser Netzwerkarbeit, die über 
Jahre erfolgt ist, sind nicht zu übersehen: Der 
Bewilligungsbescheid für das Nanobioanalytik-
Zentrum (NBZ), die Erweiterung des CeNTech, 
die Erarbeitung eines Konzepts zur medizi -
nischen Prävention, die Arbeit an einem Wis -
senschaftsnetzwerk für die humanitäre Hilfe 
sind sichtbarer Ausfluss dieser Bemühungen. 
Was die Hochschulen aber vor allem von der 
Arbeit des Wissenschaftsbüros erwarten, ist 
die Popularisierung der wissenschaftlichen 
Themen und deren Verankerung in der Stadt -
gesellschaft. Münster Marketing erarbeitet 
für die „Allianz für Wissenschaft“ ein eigenes 
Kommunikationskonzept und hat 2009 mit 
zahlreichen Kooperationsveranstaltungen die 
Wissenschaft erlebbar gemacht: 
nanobioanalytik in Medizintechnik und 
Pharma:
• „Nanotruck - Hightech aus dem Nanokos -
mos“ des Bundesministeriums für Bildung 
und Forschung: Mehr als 6.000 Besucher 
des Hafenfestes erlebten Wissenschaft.  
(12.-14.06.2009)
• „Expedition Materia - Die Welt der innova -
tiven Werkstoffe“ des Bundesministeriums 
für Bildung in den Münster Arkaden war mit 
• „Biotechnikum / Leben erforschen - Zukunft 
gestalten“ des Bundesministeriums für Bil -
dung und Forschung machte Station in Mün -
ster: Schüler Münsteraner Schulen erlebten 
Biotechnologie hautnah. (02.-03.03.2009)
Wissenschaftsstadt = Wissenschaft plus Standort
• Universitätsklinikum, Universität und Stadt 
arrangierten im Erbdrostenhof eine Veran -
staltung zum Welthypertonietag  mit großem 
Besucherandrang. (05.09.2009)
Medizinische Prävention:
• Vortragsveranstaltung „Fragen Sie Ihren 
Arzt oder Apotheker! - Zur Psychologie der 
Kommunikation zwischen Experten und 
Laien“ mit dem Psychologen Prof. Dr. Rai -
ner Bromme von der Universität Münster. 
(23.09.2009)
• Münster University International Model Uni -
ted Nations (MUIMUN): Unter anderem in 
Münsters Rathaus diskutierten Studierende 
aus der ganzen Welt zum Thema „Security: 
A Challenge for Security and Development“. 
(30.03.-03.04.2009)
über die allianz für Wissenschaft hinaus: 
Gemeinsames Marketing mit den Hochschulen 
für die Wissenschaftsstadt
• 2. Auflage von „ALTERnativ - Wissen er -
leben“: Mehr als 600 Neugierige über 50 
waren zu Gast beim „Tatort Münster“: Der 
Rechtsmediziner Prof. Dr. Bernd Brinkmann 
von der Universität Münster berichtete über 
einen spektakulären Mordfall und seine Auf -
klärung. (02.09.2009)
• Mehr als 20.000 Studierende „stürmten“ 
beim Hochschultag die Wissenschaftsstadt 
Münster. (05.1 1.2009)
Münsterland Giro oder beim WDR Musikfest 
ihre Definitionshoheit und ihre Außenrepräsen -
tanz zugesteht und die durch das Know-how im 
Stadtmarketing sinnvoll ergänzt wird. Sei es 
durch klassische Vermarktung (Kulturgebiet), 
durch Übernahme einzelner Veranstaltungs -
bausteine (Giro) oder durch organisatorische 
und inhaltliche Mit- oder gar Gesamtverant -
wortung (WDR Musikfest, Schauraum, Mün-
stermorphosen).
mehr als 25.000 Besuchern ein sehr groß -
er Erfolg. An dem von der Gesellschaft für 
Bioanalytik Münster und vom Center for 
Nanotechnology organisierten Programm 
„Groß in kleinen Teilen - Wissenschaftsstadt 
Münster“ nahmen mehr als 200 Interessier -
te teil.  (17.08.-06.09.2009)
WISSENSCHAFTSSTADT Mü NSTEr
in den MüNSTEr ArkADEN
17.08. - 06.09.09 täglich 10 - 20 Uhr
„Groß in kleinen Teilen“:
Eine AUSSTELLUNG
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
expedition materia
Eine Initiative der Konzertierten Aktion Wissenschaftsstadt Münster.
MM_Anzeige_95x186.indd   1 22.07.2009   14:01:44 Uhr

Die Touristik mit Kongressmarketing, Beratung 
und Service vor Ort gehört zum Herzstück von 
Münster Marketing. Hier werden im Wesent -
lichen die Einnahmen für das freie Budget des 
Eigenbetriebs generiert; hier ist in Zahlen die 
touristische Attraktivität des Standortes Mün -
ster messbar. Der Tourismus ist für Münsters 
Einzelhandel und Gastronomie, aber auch für 
zahlreiche profitierende Wirtschaftszweige ein 
wichtiger Faktor. Rund 18.000 Arbeitsplätze wer-
den durch den Tourismus in Münster gesichert 
(„Wirtschaftsfaktor Tourismus in Münster“, dwif 
- Consulting GmbH, München, 1 1/2006). 
Das Jahr 2009 war für Münster in touristischer 
Hinsicht ausgesprochen erfolgreich: 
Im Vergleich zu 2008 konnten die Übernach -
tungszahlen nochmals um 3,3 % gesteigert 
werden. Damit liegen sie 2009 um mehr als 
3 % über den Ausnahmezahlen aus dem Jahr der 
Skulptur.Projekte 2007 . Münster ist somit eine 
der wenigen Städte in Deutschland, der über -
haupt ein Zuwachs gelungen ist. 
So groß die Freude über das beachtliche Ergeb -
nis im Tourismus auch ist, für 2010 sind positive 
Zahlen nicht zu erwarten - im Gegenteil. Die er -
sten Monate zeigen, dass auch in unserer Stadt 
die Folgen der Wirtschaftskrise ankommen, was 
Focus tourismus
• „Alumni meets Connecta“ hat Premiere: 
Universität und Stadt haben 15 prominente 
Alumni aus Korea, Chile, Nigeria, Israel, 
Jordanien, Spanien, Griechenland und der 
Schweiz nach Münster eingeladen, um sie 
als Botschafter für die Wissenschaftsstadt 
zu gewinnen. (19.-21.1 1.2009)
• 5. Münsteraner Sicherheitsgespräch zum 
„Tatort Internet“: Auf Einladung der Deut -
schen Hochschule der Polizei, der Univer -
sität und weiterer Partner referierte, u. a. 
Prof. Dr. Jürgen Stock, Vizepräsident des 
Bundeskriminalamtes; (26.02.2009)
Wissenschaft zu den Menschen bringen:
• „Expedition Zukunft“ des Bundesministe -
riums für Bildung und Forschung mit dem 
„Science Express“ machte in Münsters 
Hauptbahnhof Station: Lange Warteschlan -
gen dokumentierten riesiges Interesse am 
Thema Wissenschaft. (21.-23.05.2009)
• Die MS Wissenschaft der Initiative Wis -
senschaft im Dialog machte als „Zukunfts -
schiff“ Station in Münsters Stadthafen: 
Erneut mehr als 2.000 Besucherinnen und 
Besucher. (29.09.-01.10.2009)
übrigens
Eine wissenschaftliche Arbeit im Auftrag des 
Stifterverbandes der deutschen Wissenschaften 
attestiert Münster, dass es den Titel der Wissen-
schaftsstadt durch konsequente, professionelle 
und vertrauensvolle Netzwerkarbeit im Dreieck 
Stadt, Hochschulen und Wirtschaft als eine von 
wenigen Städten verdient hat und umsetzt. (Clas 
Meyer, Fachhochschule Osnabrück: „Stadt der 
Wissenschaft“ als Impuls für nachhaltige Netz -
werkarbeit in deutschen Wissensstandorten. 
Vortrag beim von Wissenschaft im Dialog veran -
stalteten Forum Wissenschaftskommunikation 
am 30. November 2009 in Berlin.)
• Die Optimierung des Services für Radtou -
risten - noch immer Münsters touristische 
Hauptzielgruppe. U.a. durch optimierte und 
neue Radrouten.
Auch im Tourismusmarketing gehen wir den 
Weg der konsequenten Netzwerkarbeit mit vie -
len Partnern weiter. Inhaltlich standen im Vor -
dergrund:
• Präsentation auf Workshops in den Nieder -
landen und in Brüssel mit direkten Kontak -
ten zu Reiseveranstaltern und Journalisten. 
• Arbeit an der touristischen Übersetzung von 
Münsters Lebensart in den Bereichen „Ur -
ban und grün“ und „Stadt in Bewegung“.
• Verbesserung des Beratungsservices in der 
Münster Information, der Touristik und im 
Friedenssaal durch Ausbildung von Service -
coaches im Rahmen der ServiceQ-Initiative 
des Tourismus NRW. 
• Kritische Analyse und Bestandsaufnahme 
der Beratungsfaszilitäten und der Beratungs -
qualität in der Münster Information und der 
Touristik. 
sich in erster Linie im Kongressgeschäft nieder -
schlägt.

Focus Kongresse
Im Wirtschaftsjahr 2009 haben wir gemeinsam 
mit den Hoteliers und der KONGRESSINITIATIVEMS 
unsere Anstrengungen in Marketing und Zielgrup-
penansprache deutlich verstärkt. Zu den Projekten 
2009 im Kongressmarketing gehörten u.a.: 
Das Jahr 2009 hat durch die enge Kooperati -
on mit den touristischen Leistungsträgern vor 
Ort vor allem zu einem eng abgestimmten und 
koordinierten Tourismusmarketing geführt, 
das von den touristischen Leistungsträgern 
ausdrücklich gelobt wird. Die erweiterten Ho -
telkapazitäten am Standort durch das neue 
Treff-Hotel in der Innenstadt und das Factory 
Hotel am Germania Campus sowie die dro -
henden Konsequenzen aus der Wirtschaftskri -
se machen ein abgestimmtes Vorgehen bei der 
Gästeakquise unabdingbar notwendig. 
Das erfreulich hohe Gästeaufkommen in unserer 
Stadt spiegelt sich auch in der Besuchersta-
tistik des Friedenssaales und den Nachfragen 
in der Münster Information wider. Im Vergleich 
zum Vorjahr haben mit 92.277 Besuchern rund 
5.000 Gäste mehr den Friedenssaal besucht.  
Münster Marketing hat damit Einnahmen 
von rund 88.97 1 € generiert; 2008 waren es 
85.132 €. 
• Optimale und an den Bedürfnissen der Gäste 
orientierte Begleitung und Betreuung von Ta -
gungen und Kongressen, besonders der 25. 
IAF Internationale Ausstellung Fahrwegtech -
nik (21. - 23.04.) mit über 25.000 Gästen. 
• Direkte Mailingaktionen, zielgruppenspe -
zifische Angebote und Anzeigen bis hin zu 
persönlichen Akquisegesprächen im gesam -
ten Bundesgebiet. 
• Durchführung von zwei Informationsveran -
staltungen für Tagungsplaner aus den Hoch -
schulen. 
• Einrichtung eines Erfa (= Erfahrungsaus -
tausch)-Stammtisches für Hochschulvertre -
ter. 
• Kooperation mit den TOP-Hotels bei der 
gemeinsamen Werbung für den Kongress -
standort Münster.  
• Entwicklung des Produkts „Grün Tagen“ 
gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt 
Münster; u.a. Informationsveranstaltung für 
Hochschulprofessoren zum Thema „Grün 
Tagen“ mit rd. 80 Teilnehmern und dem Er -
gebnis, dass fünf Tagungen und drei Veran -
staltungen akquiriert werden konnten. Mit 
dem Thema „Grün Tagen - Kongressbüro 
Münster Marketing“ steht Münster bei Goo -
gle an Position 1 und 2.  Zudem ist das The -
ma „Grün Tagen“ eine Imageverstärkung für 
die lebenswerteste Stadt der Welt und die 
Klimahauptstadt Münster. 
Focus Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
tung des neuen Internetauftritts von Münster 
Marketing, der das Profil der Stadt abbildet. 
Seit Jahren erfolgreich arbeiten wir mit Pro -
jekten im sogenannten Crossmarketing. Damit 
sind all jene Werbemaßnahmen beschrieben, in 
denen wir uns mit Partnern aus anderen Bran -
chen und Themenfeldern zusammenschließen, 
die Budgets vereinen und damit gemeinsam 
werben. Erfolgreich arbeiten wir mit diesem 
Modell seit Jahren mit dem FMO, der Stadt Os -
nabrück und der Airline Air Berlin zusammen. 
Wir liefern gemeinsam für den Air Berlin-News -
letter, wir finanzieren und organisieren zusam -
men Journalistenreisen und Gewinnspiele. 
Crossmarketing
Der Geschäftsbereich Werbung und Kommuni -
kation hat die Aufgabe durch Maßnahmen der 
klassischen Werbung und der Öffentlichkeits -
arbeit die Kommunikation der Marke Münster 
- Wissenschaft und Lebensart zu unterstützen 
und für verschiedene Zielgruppen zu überset -
zen. Der Schwerpunkt von Werbung und Öf -
fentlichkeitsarbeit lag 2009 in der Vermarktung 
der großen überregionalen Veranstaltungen 
wie dem WDR Musikfest und den Münster -
morphosen. Mit einer jeweils passgenauen 
Kommunikation, gezielter Pressearbeit und 
speziellen Anzeigen sowie einem Werbeauf -
tritt gelang es die besonderen Qualitäten der 
Stadt zu kommunizieren. Ein weiterer wich -
tiger Schwerpunkt waren neben der Arbeit an 
den Basisprodukten und der Neuerstellung 
etwa des Skulpturenführers, die Freischal-

Ebenfalls erprobt ist inzwischen die Koopera -
tion mit den Museen Graphikmuseum Pablo 
Picasso, Museum für Lackkunst, LWL Lan -
desmuseum für Kunst und Kulturgeschichte 
und der Ausstellungshalle für zeitgenössische 
Kunst Münster (AZKM) sowie seit Jahren mit 
den Kaufleuten der Innenstadt und mit den 
touristischen Leistungsträgern. 
fest, Münster Marketing sucht und verhan -
delt über geeignete Medien wie Zeitschriften, 
Funk, Fachzeitschriften, Film etc. und die 
Partner erstellen gemeinsam den Werbebei -
trag. 
Das stärkt unsere Partner vor Ort und das 
stärkt den Standort. Die Nachfragen nach 
einer so gestalteten Marketingkooperation 
übersteigen bei weitem Budget und Personal -
ressourcen von MM. 
Die erwirtschafteten Erträge sind maßgeb -
lich bestimmend für alle Marketingaktivitäten 
durch Münster Marketing. Das Jahresergebnis 
2009 zeigt: 
Bei einem Zuschuss von 2.65 Mio. Euro sind 
95 % durch Fixkosten gebunden (Personalko -
sten, Leistungsverrechnungen, Mieten, Beiträ -
ge/Zuschüsse, sonstige Betriebskosten). In 
2009 verblieben rd. 5 % des Zuschusses (rd. 
120.000 Euro) für ein „freies Budget“. Zusam -
men mit den erwirtschafteten Erlösen ergab 
sich für 2009 ein zur Verfügung stehendes 
Budget in Höhe von rd. 985.000 Euro für alle 
Marketingaktivitäten von Münster Marketing. 
Der Managementvertrag, den Münster Mar -
keting mit der Stadt abgeschlossen hat, um -
fasst noch das gesamte Wirtschaftsjahr 201 1 
und muss daher Ende 2010 neu ausgehandelt 
werden. Angesichts der Besonderheit der Bud -
getstruktur des Eigenbetriebs empfiehlt sich 
im Vorfeld der politischen Beratungen eine 
differenzierte Betrachtung unserer Finanzaus -
stattung. 
Wirtschaftliche Situation
Entgegen der Prognose aus 2008 war das 
Wirtschaftsjahr 2009 für den Eigenbetrieb 
Münster Marketing ein großer Erfolg. Die 
touristische Bilanz, der wichtigste Einnahme -
faktor des Eigenbetriebs ist wider Erwarten 
ausgesprochen positiv ausgefallen; die einge -
worbenen Sponsoren- und Drittmittel und das 
überaus vorsichtige Finanzgebaren des Eigen -
betriebs selbst sowie ein inzwischen höchst 
differenziertes Controlling haben das Übrige 
dazu beigetragen, dass Münster Marketing 
2009 mit einer positiven Bilanz abschließen 
konnte. 
Dass auch in diesem Jahr keine „Punktlan -
dung“ gelungen ist, wenn auch zu Gunsten der 
Rücklage, zeigt aber, wie viele Bereiche sich 
der Finanzsteuerung tatsächlich entziehen. 
Der in diesem und im letzten Jahr positive 
Effekt im Jahresüberschuss kann angesichts 
der starken Abhängigkeit des Eigenbetriebs 
von Erträgen aus dem touristischen Geschäft 
und der Akquise von Sponsoren- und Drittmit -
teln ebenso schnell negative Tendenzen zur 
Folge haben. Die Buchungszahlen der ersten 
Monate 2010 weisen leider in diese Richtung. 
Die Idee ist immer die selbe: Die Stadt und ihre 
Partner legen gemeinsam Thema und Zielmarkt 
Die Budgetstruktur zeigt, dass mit einem 
Mitteleinsatz von rd. 5 % des städtischen 
Zuschusses vergleichsweise große Beträge 
zusätzlich für die Marketingaktivitäten erwirt -
schaftet werden konnten.

Münster - Wissenschaft und Lebensart: 
Fortsetzung der arbeit am Stadtprofil 
Stadtmarketing bedeutet im Wesentlichen die 
dauerhafte Arbeit am (Marken-)Profil der Stadt. 
Lag in den letzten Jahren der Schwerpunkt der 
Kommunikationsarbeit sehr stark auf der Leit -
bildkomponente „Wissenschaft“, so hat sich 
der neu konstituierte Beirat Münster Marke -
ting vorgenommen, die Leitbildkomponente 
„Lebensart“ und das verbindende „und“ für die 
nächsten Jahre in den Vordergrund seiner Arbeit 
zu stellen und sie zu übersetzen. Das Ergebnis 
dieser Überlegungen sollen konkrete Vorschlä -
ge für priorisierte Marketing- und Kommunika -
tionsthemen sowie Umsetzungsprojekte sein, 
die auch dem Rat zu Kenntnis und ggf. auch zur 
Entscheidung vorgelegt werden. 
Münster am See - über die Zukunft eines 
innerstädtischen Lebensraumes
Von der Politik lange schon eingefordert soll nun 
nach Fertigstellung der Aaseeterrassen ein Leit -
bild und ein Nutzungskonzept für den gesamten 
Bereich des Aasees gemeinsam mit den Nutzer- 
und Anspruchsgruppen und den Münsteraner 
Bürgern und Bürgerinnen entwickelt werden. 
Münster Marketing und die Stadtentwicklung 
unterstützen dabei das Amt für Grünflächen und 
Umweltschutz und setzen damit gemeinsam ein 
weiteres Leitprojekt aus dem ISM-Prozess um. 
Sport und Marketing
Strategisch weiterentwickelt wird 2010 auch 
das Thema „Sport und Marketing / Stadt in Be -
wegung“. In Arbeitkreisen wurden gemeinsam 
von Sportfachleuten, Touristikexperten, Wis -
senschaftlern, Politik und Interessensvertretern 
Zielgruppen identifiziert und zielgruppenspe -
zifische Markenbotschaften und Maßnahmen 
entwickelt, die vom Rat 2010 beschlossen und 
von denen ausgewählte Projekte direkt umge -
setzt werden sollen. 
Wissenschaftsmarketing
Die „Allianz für Wissenschaft“ - neue Subline 
für die Aktivitäten von Stadt, Hochschulen 
und Wirtschaft - geht auch kommunikativ an 
den Start: Internetauftritt, Imageanzeigen und 
Printprodukte werden dazu gemeinsam erstellt 
und unterstützen die bereits konzipierten, zum 
Teil im Bau befindlichen Großprojekte. 
Kulturmarketing
Der Anspruch, eine Wissenschaftsstadt mit 
Lebensart zu sein, beinhaltet immer auch die 
Behauptung eines großstädtischen Kulturange -
botes. Dies immer wieder unter Beweis zu stel -
len ist eine wichtige Kommunikationsaufgabe 
für die Zukunft. 
Münster Information 
und Münster Souvenirs
Mit der Neueröffnung der „Münster Souvenirs“, 
dem von Jürgen Budke geführten Einzelhandels -
geschäft für Münster-Artikel, Souvenirs und 
Merchandisingprodukte gibt es für Münsteraner 
und Münsteranerinnen und ihre Gäste eine neue 
Möglichkeit Münster-Botschafter zu werden. 
Neben den „Münster Souvenirs“ befindet sich 
die Münster Information. Auch hier werden erste 
Maßnahmen zur besseren Kundenorientierung 
umgesetzt: Die Beschriftung an der Glasfassa -
de soll für die Kunden und Kundinnen schneller 
deutlich machen, was sie wo finden können. Sie 
sind ein erster Schritt zu einer geplanten und 
hoffentlich möglichen auch baulichen Verände -
rung der Münster Information hin zu mehr Kun -
denorientierung. 
ausblick 2010
• Für 2010, 201 1 und 2012 ist derzeit eine 
überregionale Marketingkampagne in Pla -
nung, die auch abseits der Skulptur.Projekte 
Münster als interessanten Ort für kultur- 
und kunstinteressierte Gäste unter Beweis 
stellen soll. 
Das Wissenschaftsbüro wird Projektpartner 
weiterer kommunaler Einrichtungen:
• Eine Vortragsreihe zum Thema „Armut“ aus 
Sicht von Wissenschaft und Praxis vor Ort wird 
gemeinsam mit dem Sozialamt organisiert. 
• Ein Netzwerk „Schule und Wissenschaft“ 
entsteht gemeinsam mit dem Amt für Schule 
und Weiterbildung, der Universität, der Fach -
hochschule und den Schulen in der Stadt.

Die vorstehende Bilanz zum 31.12.2009 und 
die Gewinn- und Verlustrechnung für das 
Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2009 stel -
len einen Auszug aus dem Jahresabschluss 
zum 31.12.2009 von MÜNSTER MARKETING 
dar. Der vollständige Jahresabschluss  zum 
31.12.2009 und der Lagebericht für das 
Geschäftsjahr 2009 von MÜNSTER MAR-
KETING wurden von der Wirtschaftsprüfungs -
gesellschaft Dr. von der Hardt & Partner mit 
einem uneingschränkten Bestätigungsver -
merk versehen. 
MünSter MarKetIng 
Bilanz zum 31. Dezember 2009
aktivseite
I. Sachanlagen
I. Vorräte
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
III. Kassenbestand,  Guthaben bei Kreditinstituten
C. rechnungsabgrenzungsposten
50.316,10 e
59.554,03 e
106.506,45 e
1.316.828,80 e
1.482.889,28 e   
9.396,6 1 e
1.542.601,99 e
B. Umlaufvermögen
a. anlagevermögen
1. Umsatzerlöse
2. Zuweisungen und Zuschüsse
3. Sonstige betriebliche Erträge
4. Materialaufwand
5. Personalaufwand
6. Abschreibungen
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
10. Jahresüberschuss
697.387,68 e
2.727.000,00 e
67.294,77 e
3.491.682,45 e   
427.752,31 e
1.767.456,01 e
9.545,45 e
1.272.148,7 1 e
24.760,21 e
731,95 e
38.808,23 e
MünSter MarKetIng 
gewinn- und Verlustrechnung
01. Januar  bis 31. Dezember 2009
Passivseite
I. Stammkapital
II. Rücklagen 
III. Bilanzgewinn
B. rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
D. rechnungsabgrenzungsposten
a. eigenkapital
25.000,00 e
34 1.262,84 e
38.808,23 e
405.07 1,07 e   
897.743,00 e
224.987,92 e
14.800,00 e
1.542.601,99 e

Beschlussvorlage

3192 Zeichen

V/0446/2010 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Münster Marketing 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2009 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
23.06.2010 Werksausschuss Münster Marketing Vorberatung 
06.07.2010 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
07.07.2010 Hauptausschuss Vorberatung 
07.07.2010 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss 2009 von MÜNSTER MARKETING (Anlage) mit einer Bilanzsumme 
von 1.542.601,99 € und einem Jahresüberschuss von 38.808,23 € wird festgestellt. 
2. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2009 weist einen Jahresüber-
schuss von 38.808,23 € aus. Der Jahresüberschuss wird in die Rücklage eingestellt. 
3. Die Werkleitung MÜNSTER MARKETING wird für das Wirtschaftsjahr 2009 entlastet. 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten.  
 
 
 
Begründung: 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner aus Münster, vertreten durch 
Herrn Dr. Troost, hat im Auftrag von MÜNSTER MARKETING den Jahresabschluss und den La-
gebericht des Wirtschaftsjahres 2009 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß der Betriebs-
satzung von MÜNSTER MARKETING dem Werksausschuss und dem Rat vorzulegen. Ferner wird 
der Beirat von MÜNSTER MARKETING über den Jahresabschluss und den Lagebericht informiert. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0446/2010 
Auskunft erteilt: 
Frau Wilken 
Ruf: 
492 27 32 
E-Mail: 
Wilken@stadt-muenster.de  
Datum: 
31.05.2010 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0446/2010 
Zu 1. 
Jahresabschluss 
 
Der Jahresabschluss ist nach den  Vorschriften des HGB und  den geltenden Vorschriften der Ei-
genbetriebsverordnung (EigVo NW) aufgestellt. 
Lagebericht
 
 
Zum Lagebericht (Geschäftsbericht) wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der 
Hardt & Partner festgestellt, dass dieser insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der 
Einrichtung vermittelt und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. 
Prüfungsergebnis
 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner erteilt MÜNSTER MARKETING 
für das Wirtschaftsjahr 2009 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss sowie zum Lagebericht können den beigefügten 
Unterlagen entnommen werden. Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse von Herrn Dr. 
Troost (von der Hardt & Partner) in der Werksausschusssitzung am 23.06.2010 im Einzelnen er-
läutert. 
 
Zu 2. 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahres-
überschuss 2009 in Höhe von 38.808,23 € wird in die Rücklage eingestellt. 
Der Jahresüberschuss entstand, weil ein im Budget  2009 geplantes Projekt nicht termingerecht 
abgeschlossen werden konnte. Dadurch wurden bereitgestellte Mittel in Höhe von rund 42.500 € 
erst in 2010 verausgabt.  
 
Zu. 3. 
In analoger Anwendung des Gesellschaftsrechtes (§ 120 AktG) sollte auch über die Entlastung der 
Werkleitung entschieden werden. 
 
 
 
I.V. 
gez. Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: 
Jahresabschluss 
Geschäftsbericht

GuV 31.12.2009

3165 Zeichen

Anlage 2                                                                                                                                                                                                         
Münster Marketing, Münster
                                                                                                                                                                                 
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2009
                                                                                                                                                  
                                                                                                                                                                                                                                                               
                                                                                                              
                         
                         
                         
1.1. - 31.12.2008
  
                         
T€
                                                                                                                                                                                                                                                               
1.
    
Umsatzerlöse
                                                                                                                                                                                              
697.387,68 639
2.
    
Zuweisungen und Zuschüsse
                                                                                                                                                                      
2.727.000,00 2.642
3.
    
Sonstige betriebliche Erträge
                                                                                                                                                                      
67.294,77 47
4.
    
Gesamtleistung
                                                                                                                                                                                         
3.491.682,45 3.328
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 55.050,72 51
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 372.701,59 293
427.752,31 344
6. Roher gebnis 3.063.930,14 2.984
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.421.186,52 1.368
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 346.269,49 353
davon für Altersversorgung € 121.205,00 Vj.: T€ 86
1.767.456,01 1.721
8. Abschreibungen 9.545,45 7
9. Sonsti ge betriebliche Aufwendungen 1.272.148,71 1.253
10.
  
Betriebsergebnis
                                                                                                                                                                                       
14.779,97 3
11. Sonsti ge Zinsen und ähnliche Erträge 24.760,21 46
12. Zinsen und ähnliche Aufwendun gen 731,95 1
13. Jahresüberschuss = Bilanz gewinn 38.808,23 48

Anlagespiegel 31.12.2009

889 Zeichen

Anlage 3 
Münster Marketing, Münster 
Entwicklung des Anlagevermögens 2009 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Anschaffungs-/ 
Herstellungs- 
kosten 
1.1.2009 
 
 
 
Zugänge 
 
 
Abschreibungen 
kumuliert 
 
 
Buchwerte 
31.12.2009 
 
 
Buchwerte 
31.12.2008 
 
 
Abschreibungen 
2009 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände       
 EDV-Programme 5.951,45 0,00 5.951, 45 0,00 0,00 0,00 
       
II. Sachanlagen       
 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich                       
          der Bauten auf fremden Grundstücken 44.872,67 0,00 8.182,99 36.689,68 39.68 1,19 2.991,51 
 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung  51.083,05 6.227,69 43.684,32 13.626,42 13.952,67 6.553,94 
 3. Geschäftsfahrzeuge 9.583,66 0,00 9.583, 66 0,00 0,00 0,00 
 105.539,38 6.227,69 61.450,97 50.316,10 53.633,86 9.545,45 
 111.490,83 6.227,69 67.402,42 50.316,10 53.633,86 9.545,45

Anhang 2009

3625 Zeichen

Anlage 4  
 
Münster Marketing, Münster 
Anhang für das Geschäftsjahr 2009 
 
 
 
I. Allgemeine Angaben 
 
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2009 wurde nach den Vorschriften des HGB und 
den geltenden Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung (EigVo NW) aufgestellt. 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz-
ansätze der Jahresabschlussbilanz zum 31.12.2008 wurden unverändert zum 1.1.2009 über-
nommen. 
 
 
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaf-
fungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung der Wirt-
schaftsgüter erfolgte grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Gering-
wertige Anlagegüter mit einem Nettoanschaffungswert von bis zu € 150,00 werden im Zugangs-
jahr in vollem Umfang abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Nettobeschaf-
fungswert über € 150,00 und unter € 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf 
Jahre abgeschrieben wird. 
 
Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt und unter Beachtung des Nie-
derstwertprinzips bewertet. 
 
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksich-
tigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
 
Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versicherungsmathematisch ermittelten Teilwert un-
ter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G der Heubeck AG angesetzt; es wurde ein Rech-
nungszinsfuß von 5,0 % p.a. zugrunde gelegt.

- 2 - 
 
 
 
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünfti-
ger kaufmännischer Beurteilung in angemessenem Umfang gebildet. 
 
Die Verbindlichkeiten sind zu Nominalwerten bzw. dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 
 
 
III. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses 
 
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage 3 beigefügtem Anlagespiegel zu 
entnehmen. 
 
Unter den sonstigen Rückstellungen sind ausgewiesen: 
 € 
Personalrückstellungen 227.450,86
Ausstehende Projekte 38.000,00
Ausstehende Kostenrechungen 50.000,00
Archivierungskosten 10.800,00
Sonstige 15.000,00
  
 
Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherungsgeschäfte be-
standen nicht. 
 
 
IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 
 
Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Provisionen für Zimmervermittlungen, Eintrittsgel-
der Friedensaal, Erlöse aus Souvenirverkäufen sowie Erlöse aus Veranstaltungen. 
 
Die Zuweisungen und Zuschüsse erfolgen durch die Stadt Münster und das Land Nordrhein-
Westfalen.

- 3 - 
 
 
V. Sonstige Angaben 
 
Die Werkleitung von Münster Marketing im Geschäftsjahr 2009 obliegt: 
 
  Frau Bernadette Spinnen 
  Herrn Fritz Schmücker (stellvertretender Werkleiter) 
 
Der Werkausschuss setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen: 
 
Heinrich Götting (FDP)  
Thomas Holz (SPD)  
Andreas Laug (DIE LINKE)  
Charlotte Nees (CDU)  
Ratsherr Robert Otte (CDU)  
Ratsherr Carsten Peters (Bündnis 90/Die Grünen/GAL)  
Bürgermeisterin Karin Reismann (CDU)  
Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90/Die Grünen/GAL)  
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD)  
Ratsfrau Helga Welker (CDU)  
Ratsherr Karl-Heinz Winter (SPD)  
  
 
 
Die Mitglieder des Werkausschusses erhalten für ihre Tätigkeit von Münster Marketing keine Be-
züge. 
 
Im Geschäftsjahr 2009 wurden durchschnittlich beschäftigt: 
 
Angestellte 38 
Beamte  3 
 41 
 
Münster, den 18. Mai 2010 
 
 
................................ 
Bernadette Spinnen

Beratungsverlauf (4)

23.06.2010 Werksausschuss Münster Marketing
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
06.07.2010 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
07.07.2010 Hauptausschuss
TOP 21.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
07.07.2010 Rat
TOP 23.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Bahnhofstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0446/2010
Typ
Vorlagen
Datum
31.05.2010
Erstellt
06.10.2020 14:37