Mandari Insight

2260/2024

"Lebenswerte Veedel - Bürger*innen und Sozialraumorientierung in Köln" - hier: Bericht über den Stand der Umsetzung des Förderprogramms im Jahr 2023 und Entwicklung der Lebenslagen (2022)

Mitteilung Ausschuss 26.07.2024

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Jahresberichte_2023

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Mitteilung Ausschuss

23241 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/V/3 
 
Vorlagen-Nummer 26.07.2024 
 2260/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 29.08.2024 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 02.09.2024 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 05.09.2024 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 05.09.2024 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 09.09.2024 
Gesundheitsausschuss 10.09.2024 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.09.2024 
Jugendhilfeausschuss 17.09.2024 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 19.09.2024 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 19.09.2024 
 
"Lebenswerte Veedel - Bürger*innen und Sozialraumorientierung in Köln" - hier: 
Bericht über den Stand der Umsetzung des Förderprogramms im Jahr 2023 und 
Entwicklung der Lebenslagen (2022) 
Mitteilung  
 
Am 17. März 2022 hat der Rat das „Handbuch Bürger*innen und Sozialraumorientie-
rung in Köln“ zur Ausgestaltung und Umsetzung des Förderprogramms „Lebenswerte 
Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ beschlossen (vgl. Vorlage 
4270/2021). Diese Mitteilung gibt einen kurzen Überblick zu den Entwicklungen der 
Lebenslagen der Kölner*innen in den Sozialraumgebieten (Kapitel 1) und informiert 
über die Umsetzung der im Handbuch beschriebenen Aufgaben und Prozesse im Jahr 
2023 (Kapitel 2). Darin werden die Sachstände zu den Kernprozessen der Sozial-
raumkoordination (Kapitel 2.1), den mit der Sozialplanung verbundenen Kernprozes-
sen (Kapitel 2.2) und den Führungsprozessen des Programms insgesamt (Kapitel 2.3) 
dargestellt. Kapitel 3 gewährt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen. In der Anlage 
1 der Mittelung sind darüber hinaus die Berichte der Träger der Sozialraumkoordina-
tion zusammengestellt. Sie zeigen detailliert die Beiträge der Träger zur Umsetzung 
des Programms.

2 
2 
 
1. Die Entwicklungen der Lebenslagen der Kölner*innen in den Sozialraumge-
bieten und in den anderen Stadtgebieten  
Im Jahr 20221 zeigen sich im Vergleich zum Jahr 2013 anhand ausgewählter Indikato-
ren zu den Lebenslagen Einkommen, Beschäftigung, Gesundheit, Bildung und Betreu-
ung, Wohnen und Demographie (weiterhin) deutliche Unterschiede zwischen den So-
zialraumgebieten und den anderen Gebieten der Stadt (vgl. Abbildung 1). Die größten 
Unterschiede können bei den Anteilen betreuter Kinder unter 3 Jahren, den Anteilen 
der Grundschulempfehlungen für das Gymnasium und der Arbeitslosenquote festge-
stellt werden. Tabelle 1 zeigt detailliert, welche Entwicklungen positiv zu bewerten 
sind und welche Entwicklungen die Stadtgesellschaft herausfordern.  
Zu beachten ist dabei, dass es sich bei den ausgewerteten Daten um gebietsbezo-
gene Daten handelt, d. h. die aufgezeigten Entwicklungen vom Jahr 2013 bis zum 
Jahr 2022 beziehen sich in Folge von Zu- und Fortzügen nicht auf die gleiche Bewoh-
nerschaft. Der Umfang dieser Zu- und Fortzugsbewegungen ist in den Sozialraumge-
bieten etwas geringer als in den anderen Gebieten der Stadt. Zwischen 2013 und 
2022 sank die jährliche Quote in den Sozialraumgebieten von 23,2% auf 19,8% um 
3,4 Prozentpunkte und damit etwas stärker als in den anderen Gebieten der Stadt 
(von 25,2% auf 23,4% um 1,6 Prozentpunkte). Insgesamt weist dies auf die stärkere 
Abnahme der Mobilität der Bewohner*innen in den Sozialraumgebieten hin – vermut-
lich auch wegen fehlender finanzieller Möglichkeiten. Die Daten weisen demnach auf 
die Situation der Bevölkerung hin, die in den Sozialraumgebieten lebt; individuell kann 
sich die Situationen der Menschen anders entwickelt haben.  
 
Gez. Dr. Rau 
                                                 
1 Die Daten für das Jahr 2023 liegen überwiegend erst ab dem Herbst 2024 vor, weshalb auf die Daten 
von 2022 zurückgegriffen wurde.

3 
3 
 
Abbildung 1: Entw icklung ausgew ählter Indikatoren in den Sozialraumgebieten und 
den anderen Gebieten der Stadt zw ischen 2013 und 2022 (Angaben in Prozent, Le-
benserw artung in Jahren) 
 
* die durchschnittliche Lebenserwartung lag in dieser Form erst ab 2015 vor.  
** Die SGB-II-Quote der 0 bis 14 Jahre liegt leider für das Jahr 2013 nicht vor.  
 
Zusammengefasst können die Ergebnisse wie folgt bewertet werden (vgl. Tabelle 1):

4 
4 
 
Tabelle 1: Bew ertung der Entw icklung ausgew ählter Indikatoren 
Handlungsfeld positiv zu bewerten sind als Herausforderung zu werten sind 
Demographie  der höhere Anteil der Bevölkerung unter 
18 Jahren und der etwas niedrigere Anteil 
der Bevölkerung über 80 Jahre: die Bevöl-
kerung in den Sozialraumgebieten ist et-
was jünger als die der übrigen Stadtge-
biete 
 die höheren Anteile der Einwohner*innen mit Migrationshintergrund 
(und insbesondere der unter 18-Jährigen mit Migrationshintergrund) in 
den Sozialraumgebieten; hier setzt sich ein längerfristiger Trend fort. 
Gesundheit   die um ca. zwei Jahre niedrigere Lebenserwartung der Bewohner*in-
nen der Sozialraumgebiete und die Stagnation der Werte 
Bildung (inkl. Be-
treuung) 
  die schulstandortbezogen geringeren Anteile der Grundschulempfeh-
lungen für das Gymnasium in den Sozialraumgebieten, wobei darauf 
hingewiesen werden muss, dass diese Werte von Jahr zu Jahr stark 
schwanken 
 die Quote der Abgänger*innen ohne 
Schulabschluss sinkt 
 die höheren Quoten an Abgänger*innen ohne Schulabschluss in den 
Sozialraumgebieten  
 die Zunahme des Anteils der Kinder unter 
3 Jahren in Kita bzw. Tagespflege 
 die geringeren Quoten der Betreuungsplätze, insbesondere für Kinder 
unter drei Jahren in den Sozialraumgebieten  
Wohnen   die deutlich höheren Anteile geförderter Mietwohnungen in den Sozi-
alraumgebieten (im Hinblick auf Segregationstendenzen) 
Bildung (inkl. Be-
treuung) 
  die schulstandortbezogen geringeren Anteile der Grundschulempfeh-
lungen für das Gymnasium in den Sozialraumgebieten, wobei darauf 
hingewiesen werden muss, dass diese Werte von Jahr zu Jahr stark 
schwanken 
 die Quote der Abgänger*innen ohne 
Schulabschluss sinkt 
 die höheren Quoten an Abgänger*innen ohne Schulabschluss in den 
Sozialraumgebieten  
 die Zunahme des Anteils der Kinder unter 
3 Jahren in Kita bzw. Tagespflege 
 die geringeren Quoten der Betreuungsplätze, insbesondere für Kinder 
unter drei Jahren in den Sozialraumgebieten  
Wohnen   die deutlich höheren Anteile geförderter Mietwohnungen in den Sozi-
alraumgebieten (im Hinblick auf Segregationstendenzen) 
Beschäftigung  der Rückgang der Arbeitslosenquote auch 
in den Sozialraumgebieten 
 die weiterhin in den Sozialraumgebieten mehr als doppelt so hohe Ar-
beitslosenquote

5 
5 
 
 der etwas stärkere Rückgang der Arbeits-
losenquote und der SGB-II-Quote in den 
Sozialraumgebieten  
 
Einkommen   die deutlich höheren Anteile der Kinderarmut (SGB II-Quote der 0 bis 
14-Jährigen, Daten nur für 2022 verfügbar) 
  die deutlich höhere Quote und der etwas stärkere Anstieg der Leistun-
gen zur Grundsicherung im Alter

2. Umsetzung des Programms – Rahmenbedingungen  
Seit dem 01.01.2023 stellt das o. g. Handbuch die verbindliche Arbeitsgrundlage für 
die Sozialraumkoordinationen in den Sozialraumgebieten sowie für die Geschäfts-
stelle Lebenswerte Veedel und die Sozialplanung dar. Die im Beschluss genannten 
Ressourcen wurden im Hinblick auf die Sachbearbeitung in der Geschäftsstelle zuge-
setzt. Nicht zugesetzt wurden die personellen Ressourcen in der Stabsstelle Sozial-
planung für die sozialwissenschaftlichen Aufgaben, die u. a. für die kleinräumigen 
Auswertungen und Berichte notwendig wären. Aus diesem Grund konnten die im 
Handbuch beschlossenen Umsetzungsschritte bisher nur zum Teil implementiert wer-
den bzw. verzögert sich die Implementation auch zukünftig. Dies betrifft insbesondere 
die kleinräumigen Sozialraumgebietsanalysen für die sozialwissenschaftlicher Sach-
verstand und Kapazitäten notwendig sind.  
Gleichwohl konnte mit den zugesetzten Sachbearbeitungsstellen ein engerer Kontakt 
zwischen der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel/Sozialplanung und den Sozial-
raumkoordinationen in den Sozialraumgebieten aufgebaut werden. Dazu nehmen die 
sachbearbeitenden Kolleg*innen vor Ort in den Stadtteilkonferenzen und z. T. in wei-
teren Gremien teil, dokumentieren die benannten sozialräumlichen Themen und hal-
ten den Projektfortschritt im städtischen Projektmanagementsystem fest. Insgesamt 
haben die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel im Jahr 2013 an 
115 solcher Termine teilgenommen.  
Zudem wurden quartalsweise Jour-fixe zwischen den Sozialraumkoordinator*innen 
und den Sachbearbeitungen der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel eingeführt. In 
diesen werden der Stand von Themen und Projekten besprochen und dokumentiert. 
 
2.1 Kernprozesse der Sozialraumkoordinationen  
Kernprozesse tragen unmittelbar zur Erreichung der Ziele des Programms Lebens-
werte Veedel und der kleinräumigen Sozialplanung bei. Im Handbuch wird unterschie-
den zwischen den Kernprozessen der Sozialraumkoordination und den mit der Sozial-
planung verbundenen Kernprozessen. 
In diesen Kernprozessen sind idealtypisch die Abläufe (Soll-Prozesse) beschrieben 
mit denen die Themen aus den Sozialraumgebieten (bottom up) mit den Themen aus 
der Sozialplanung und den Fachplanungen (top down) verschränkt werden sollen.  
Die vier Kernprozesse der Sozialraumkoordination sind  
1. die sozialräumliche Themenermittlung,  
2. die Projektentwicklung,  
3. die Umsetzungsbegleitung von Projekten und  
4. die Vernetzung. 
 
2.1.1 Sozialräumliche Themenermittlung 
Die sozialräumlichen Themen, die in den Stadtteilkonferenzen und z. T. in weiteren 
Gremien diskutierten werden, werden aktuell durch die Sachbearbeiter*innen der Ge-
schäftsstelle dokumentiert. Auf einer Webseite tragen die Mitarbeiter*innen der Ge-
schäftsstelle die Themen ein und kategorisieren diese nach verschiedenen Kriterien. 
Auf diese Seite haben auch die Sozialraumkoordinator*innen Zugriff. 50 Themen wur-
den im Jahr 2023 dort dokumentiert. Ziel des Prozesses ist es zu klären, ob ein be-
nanntes Thema auf der Ebene des Sozialraumgebiets bearbeitet werden sollte oder 
ob es über die Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel in die Hände der städtisch zustän-
digen Dienststellen übergeben werden sollte. Bei dringenden Problemen kann aus 
dem Thema ein kurzfristig zu bearbeitendes Projekt entwickelt werden. Bei sieben 
Themen (ca. 14%) wurde dieser Weg beschritten und aus den benannten Themen 
Projekte entwickelt, deren Entwicklung dokumentiert und beobachtet werden: 
 Etablierung eines Begegnungsortes für Senior*innen, an dem gekocht werden 
kann 
 Prüfung der Einführung einer mobilen Fahrradwerkstatt

7 
 
 Entwicklung von Perspektiven für eine gemeinschaftliche Nutzung einer Freiflä-
che  
 Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung von Nachbarschaf-
ten  
 Stärkung der Sicherheit von Bewohner*innen 
 Umgang mit der zunehmenden Drogenproblematik 
 Verschönerung eines Unterstands unter Beteiligung der Bewohner*innen. 
Bei acht Themen wurde von der Stadtteilkonferenz festgestellt, dass diese nicht wei-
terverfolgt werden sollten, weil es sich nicht um sozialräumliche Themen handelte. Die 
übrigen 35 Themen befinden sich noch in Prüfung. 
 
2.1.2 Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung  
2.1.2.1 Projekte zum Schwerpunktthema „Verbesserung der Kinder- und Ju-
gendgesundheit“ 
Zum Schwerpunktthema wurden in allen 15 Sozialraumgebieten jeweils fünf Projekte 
mit Arbeitspaketen definiert. Das Projektmanagement der insgesamt 75 Projekte wird 
durch die städtische Projektmanagementsoftware unterstützt (vgl. dazu auch die Mit-
teilung zum Stand des Schwerpunktthemas Kinder- und Jugendgesundheit, 
1786/2024).  
Zu jedem dieser Projekte wurden obligatorische, also für alle Sozialraumkoordinatio-
nen relevante sowie darüber hinaus gehende Arbeitspakete definiert. Die Projek-
tumsetzung wurde in den Zielvereinbarungen für das Jahr 2023 mit den Trägern der 
Sozialraumkoordinationen vereinbart. 
Die Projekte laufen häufig länger als ein Jahr. Der Umsetzungsstand der sozialraum-
gebietsbezogenen Projekte ist überwiegend planmäßig. Zum Stand Dezember 2023 
ergab sich im Hinblick auf die sozialraumgebietsspezifischen Projekte der folgende 
Sachstand:  
 
Projekt Arbeitspakete Projektstand 
a) adäquate Netzwerkstruktur  2023: Übersicht aller Netz-
werke/Gremien/AK‘s ist erstellt bzw. 
aktualisiert 
100% 
b) Informations- und Aufklärungsar-
beit multidiverser Adressat*in-
nengruppe im SRG verbessern 
2023: Sammlung aller relevanter 
Materialien und Methoden 
50% 
c) Vernetzung durch Erfahrungs-
austausch/Hospitationen 
2023: Kenntnis und Unterstützungs-
möglichkeiten durch die Datenbank 
in.koeln verbreitern durch Informa-
tion in Gremien 
80% 
d) Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Analyse der aktuellen Situation mit 
Blick auf best-practice und Schwie-
rigkeiten 
25% 
e) Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen abbauen 
Zugangsbarrieren sind sozialräum-
lich identifiziert und dokumentiert 
60% 
 
Neben den sozialraumgebietsbezogenen Projekten sollen weitere, gesamtstädtisch 
relevante Projekte entwickelt werden. Der Sachstand der stadtweit zu bearbeitenden 
Projekte stellt sich wie folgt dar:  
 
Projekt* Projektstand 
a) Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern 
10%

8 
 
b) Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städ-
tischen Dienststellen 
10% 
c) Angemessenheit von Angeboten 10% 
d) Inklusivität, Armuts-, Kultur- und Rassismus Sensibilität von Angebo-
ten/ Einrichtungen/ Behörden erkennen und bearbeiten 
10% 
e) Bedarfsgerechtigkeit von Angeboten aus Nutzenden-Sicht 10% 
f) Beteiligungsmöglichkeiten ausloten 10% 
* konkrete Arbeitspakete sind noch in der Abstimmung  
 
Die Umsetzung der stadtweiten Projekte ist noch nicht zufriedenstellend. Dies ist auch 
auf die nicht vollständig personell ausgestattete Geschäftsstelle zurückzuführen. 
 
2.1.2.2 Weitere sozialräumliche Projekte 
Hinzu kamen 29 sozialräumliche Projekte, die gemeinsam von den Bürgeramtsleitun-
gen und den Sozialraumkoordinator*innen eingebracht wurden und in den jährlichen 
Zielvereinbarungen aufgenommen wurden. Fünf weitere Projekte entstanden aus akut 
auftauchenden Problemen bzw. Herausforderungen, deren Komplexität die Planung 
im Sinne eines Projekts sinnvoll machten. Themen der Projekte waren z. B.  
 die (Verbesserung der) Integration der Jugend in die sozialräumliche Koopera-
tion und Vernetzungsarbeit, um ihre Teilhabe zu fördern  
 der Aufbau eines Netzwerkes mit den Bauträgern/ Immobiliengesellschaften  
 die Beobachtung und Bewertung ggf. Einflussnahme auf den gewerblichen Ver-
kauf von (sozialen) Beratungsleistungen  
 der Aufbau eines Gemeinschaftsgartens 
 Verbesserung der bezirklichen Vernetzung der Akteure und mit der Verwaltung. 
Das Projektmanagement für diese insgesamt 34 Projekte erfolgt mit der städtischen 
Projektmanagementsoftware. Der Bearbeitungsstand der Projekte ist planmäßig, die 
Arbeitspakete der Durchführungsphase konnten zu durchschnittlich 75% abgewickelt 
werden.  
Insgesamt wurden so im Jahr 2023 109 Projekte angelegt und deren Entwicklung 
wurde beobachtet. Damit wurde der Einstieg in die Umsetzungsbegleitung erreicht, 
womit die Projekte besser gesteuert können und ihr Fortschritt bewertet werden kann. 
 
2.1.3 Vernetzung 
Die Vernetzung der Akteur*innen vor Ort und mit der Verwaltung ist eine Kernaufgabe 
der Sozialraumkoordinator*innen. Diese wurde initial durch die Erhebung und Erfas-
sung aller bedeutsamer Gremien/Netzwerke/Arbeitskreise umgesetzt. Die Ergebnisse 
sind auf einer internen städtischen Web-Seite abrufbar und werden im Rahmen des 
Wissensmanagements auch zur Einarbeitung neuer Sozialraumkoordinator*innen ge-
nutzt und regelmäßig aktualisiert. Aktuell wird geprüft, welche Inhalte auch für andere 
Dienststellen oder professionelle Akteur*innen freigegeben werden können. 
 
2.2 Mit der Sozialplanung verbundene Kernprozesse  
Bei den mit der Sozialplanung verbundenen Kernprozessen wird zwischen den folgen-
den Prozessen unterschieden:  
1. Erarbeitung einer Integrierten Sozialraumgebietsanalyse,  
2. Erarbeitung einer Integrierten Sozialraumgebietsplanung, 
3. kurzfristige integrierte Bewertung eines Themas und  
4. Sozialraumgebietsevaluation. 
Bislang wurde der erste Prozess bearbeitet: 
 
2.2.1 Integrierte Sozialraumgebietsanalyse 
Geplant war ein zeitgleicher Start in möglichst vielen Sozialraumgebieten, der aber auf 
Grund der oben geschilderten mangelnden personellen Ressourcen in der Stabsstelle

9 
 
Sozialplanung/Sozialberichterstattung in dieser Form nicht umgesetzt werden konnte. 
Gleichwohl konnten bis Ende 2023 auf Basis der Ergebnisse des 1.  Kölner Lebensla-
genberichts und den daraus abgeleiteten Herausforderungen und Zielen (vgl. Be-
schluss des Rates 4069/2022) für zwei Gebiete eine integrierte Sozialraumge-
bietsanalyse erstellt werden. Ausgewählt wurden als sogenannte Pilotgebiete Mül-
heim-Nord/Keupstraße und Ostheim/Neubrück. Die beiden Sozialraumgebietsanaly-
sen wurden mit den Sozialraumkoordinationen, den Fachdienststellen sowie den zu-
ständigen Bürgeramtsleitungen abgestimmt (im 1. Quartal 2024).  
Im Rahmen der integrierten Sozialraumgebietsanalyse ist eine Bürger*innen-Beteili-
gung (Bürger*innenkonferenz) vorgesehen, für die für die beiden Pilot-Sozialraumge-
biete das Deutsche Institut für Community-Organizing in Kooperation mit der katholi-
schen Hochschule Berlin (DICO/Katho-Berlin) gefördert wurden. Diese haben bis zum 
Jahresende ca. 250 Befragungen von Bewohner*innen der beiden Gebiete sowie 
mehrere Gruppendiskussionen durchgeführt. Die Ergebnisse werden in Bürger*innen-
Konferenzen eingebracht, die im Jahr 2024 stattfinden. 
 
2.2.2 Führungsprozesse  
Folgende Führungsprozesse wurden festgelegt:  
1. Erarbeitung von Zielvereinbarungen,  
2. Umsetzung eines Programmcontrollings,  
3. Erstellung von Jahresberichten,  
4. Programmevaluation,  
5. kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms. 
Bislang wurde der erste Prozess bearbeitet, der zweite Prozess begonnen: 
 
2.2.3 Erarbeitung von Zielvereinbarungen 
Die Ziele ergeben sich zukünftig aus der Zusammenstellung der Themen, die sich aus 
gesamtstädtischer Perspektive aus der strategischen Sozialplanung für ein Sozial-
raumgebiet ergeben. Im Jahr 2023 wurden bereits am Ende des Jahres mit der Erstel-
lung der Zielvereinbarungen für das Jahr 2024 begonnen und der Prozess wurde wie 
geplant in allen 15 Sozialraumgebieten auch im Jahr 2023 abgeschlossen. Somit la-
gen (erstmals) die Zielvereinbarungen für das aktuelle Jahr bereits am Ende des vo-
rausgehenden Jahres vor.  
Das Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit wird dabei auch im Jahr 2024 
weiterbearbeitet. 
Zu diesen Zielen kommen, nach Abschluss der integrierten Sozialraumgebietsanalyse 
und den Sozialraumkonferenzen, die in den Bezirksvertretungen (und ggf. weiteren re-
levanten Gremien) beschlossenen mittelfristigen Herausforderungen und Zielsetzun-
gen für die jeweiligen Sozialraumgebiete.

10 
 
2.2.4 Umsetzung eines Programmcontrollings, der Programmevaluation und 
der Weiterentwicklung des Programms 
Das Programmcontrolling soll durch die prozessbegleitenden Dokumentationen der 
Kernprozesse möglich werden. Dazu wurden für die o. g. Prozesse (sozialräumliche 
Themen und Gremien, Projektdokumentation und Umsetzungsbegleitung) mit dem 
Aufbau von Dokumentationsverfahren begonnen, die z. T. bereits eingesetzt werden. 
Zurückgegriffen wird dabei auf Dokumentationsmöglichkeiten eines Microsoft 
Sharepoint-Servers (z. B. Liste der Gremien in den jeweiligen Sozialraumgebieten so-
wie der sozialräumlich in den Stadtteilkonferenzen sowie den Stadtteil-Arbeitsgrup-
pen/-kreisen benannten Themen) sowie das städtische Projektmanagementsystem 
(für die Prozesse Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung).  
Diese Dokumentationen werden im Laufe der Implementation der im Handbuch be-
schriebenen Prozesse noch geschärft, um über eine Grundlage für die geplante Eva-
luation nach ca. fünf Jahren der Umsetzung des Programms zu verfügen.  
Darüber hinaus arbeitet die Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel mit der Sozialpla-
nung zusammen an der Weiterentwicklung des jährlichen Berichtswesens, dass bis-
lang aus einer Zusammenstellung der Träger-Berichte bestand. Zukünftig soll – wie 
mit dieser Mitteilung begonnen – jährlich eine Mitteilung über die wesentlichen Ent-
wicklungen sozialstatistischer Daten der Sozialraumgebiete und der übrigen Gebiete 
der Stadt sowie über die Umsetzung des Handbuchs sowie die Arbeit der Geschäfts-
stelle berichtet werden. Mit dieser Berichterstattung wurden wichtige Grundlagen für 
die nach fünf Jahren Förderung angestrebte Programmevaluation gelegt. In der An-
lage zu dieser Mitteilung sind die Berichte der Sozialraumkoordinator*innen beigefügt. 
Darin wird vor allem über die bearbeiteten Ziele und die Zielerreichung berichtet. 
 
2.2.5 Fördermittelakquise  
Die Sozialraumkoordinator*innen stellen zudem für die vor Ort tätigen Träger und Ak-
teur*innen wichtige Berater*innen bei der Akquise von Fördermitteln für die Zielset-
zungen des Programms dar. So konnten sie in den letzten fünf Jahren Träger dabei 
unterstützen, Fördermittel in Höhe von ca. 3.600.000 Euro einzuwerben. Die Summe 
ist zwischen den Jahren 2019 und 2023 und über die Sozialraumgebiete hinweg un-
terschiedlich verteilt, was einerseits an den verfügbaren Förderprogrammen von EU, 
Bund und Land lag, andererseits mit den Möglichkeiten der Träger vor Ort zusammen-
hängt. 
 
3 Ausblick 2024  
Bis Ende 2024 werden die Ergebnisse der Sozialraumgebietsanalysen der beiden Pi-
lotgebiete Ostheim/Neubrück und Mülheim-Nord/Keupstraße, die Hinweise der Bür-
ger*innen und die der professionellen Akteur*innen in den Sozialraumkonferenzen von 
Fachleuten und den zuständigen Dienststellen der Verwaltung diskutiert und im An-
schluss von der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel und der Stabsstelle Sozialpla-
nung/Sozialberichterstattung in einer Vorlage für die Bezirksvertretungen Kalk und 
Mülheim zusammengefasst. Diese Vorlagen werden auch die mittelfristig wesentli-
chen Herausforderungen und Ziele für die jeweiligen Sozialraumgebiete enthalten. 
Ziel für das Jahr 2024 ist es, in den beiden Pilot-Sozialraumgebieten den Prozess der 
Sozialraumgebietsanalyse abzuschließen und ab dem Jahr 2025 mit den Sozialraum-
gebietsplanungen in den beiden Pilotgebieten zu beginnen.  
Im Jahr 2024 werden für zwei weitere Gebiete (Höhenhaus/Dünnwald und Mesche-
nich/Rondorf) Sozialraumgebietsanalysen erstellt und das Verfahren soweit wie mög-
lich fortgesetzt.  
Parallel dazu wird die kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms bearbeitet. 
Aktuell werden hier erste Erkenntnisse zur Praktikabilität der im Handbuch festgeleg-
ten Prozesse in einem Themenspeicher gesammelt. Fortgesetzt wird die Implementa-
tion der Dokumentation der im Handbuch beschriebenen Abläufe und Strukturen. Im

11 
 
Einzelnen liegt der Fokus hier auf den Prozessen, aber auch den Strukturen des Pro-
gramms und/oder der Auseinandersetzung mit methodischen und/oder fachlichen 
Themen/Standards. In diesem Zusammenhang wird in einem Projekt mit der Deut-
schen Sporthochschule Köln die Evaluation der Netzwerke im Jahr 2024 begonnen.  
 
Anlage 1:  
Berichte der Sozialraumkoordinator*innen

Anlage 1 - Jahresberichte_2023

352237 Zeichen

Seite 1 von 216 
 
 
 
Inhalt 
 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Meschenich/Rondorf ................. 2 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Bocklemünd/Mengenich ...........17 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Bickendorf/Ossendorf ...............27 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Bilderstöckchen ........................46 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Blumenberg / Chorweiler / 
Seeberg-Nord ................................ ................................ ................................ .......................62 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Porz -Ost / Finkenberg / 
Gremberghoven / Eil ................................ ................................ ................................ ............72 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Porz-Mitte/Urbach ....................85 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Höhenberg/Vingst ....................99 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück ................. 111 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Humboldt-Gremberg .............. 124 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Kalk ................................ ........ 136 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstraße ..... 151 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim-Süd .......... 171 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide ............... 189 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald ............ 202

Seite 2 von 216 
 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Meschenich/Rondorf

Seite 3 von 216 
 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
- Sozialraumkonferenz 
Im Rahmen des Programms „Lebenswerte Veedel – Bürger*innen- und Sozialraumorientierung in Köln“ wurde das Schwerpunktthema Kinder- und 
Jugendgesundheit auch in diesem Jahr weiterbearbeitet. Wie eine Analyse der Kinder- und Jugendgesundheit in Köln zeigte, ist die gesundheitliche 
Lage der Kinder –und Jugendlichen, die in den Sozialraumge bieten Meschenich und Rondorf leben, weniger gut als im gesamtstädtischen 
Durchschnitt. Gemeinsam mit dem Amt V/3 Sozialplanung, Geschäftsstelle "Lebenswerte Veedel" der Stadt Köln, dem Bezirksjugendamtsleiter von 
Rodenkirchen und der Sozialraumkoordination, fand im Januar 2023 die Sozialraumkonferenz für Meschenich und Rondorf, statt. Vertreten waren 
bei dieser Konferenz 36 Teilnehmer*innen aus dem Kölner Süden, die in unterschiedlichsten Bereichen, der Kinder und Jugendges undheit tätig 
sind. Auf den auf d ieser Konferenz gewonnenen Erkenntnissen beruhen die Zielvereinbarungen für die Sozialraumkoordination in diesem 
Themenbereich. 
 
- Neubaugebiet- Bebauungsplan Rondorf Nord-West 
 
Am 09.11.2023 wurde ein Fachgespräch geführt, in dem die Ratsmitglieder des St adtentwicklungsausschusses (StEA) und die Mitglieder der 
Bezirksvertretung (BV) Rodenkirchen über den Stand der Dinge und die Stellungnahmen zu den Einwendungen der Bevölkerung informiert wurden 
und Stellung nehmen konnten Noch im selben Monat befassten sich StEA und BV in ihren jeweiligen Gremien mit dem Bebauungsplan und konnten 
letzte Änderungsanträge stellen, bevor der Bebaungsplanentwurf am 07.12.2023 dem Rat zum Beschluss vorgelegt wurde. Im Jahr 2024 sollen die 
Erschließungsarbeiten beginnen, 2025 kö nnten die ersten Hochbauarbeiten starten; frühestens Ende 2026 werden voraussichtlich die ersten 
Bewohner*innen einziehen können.  
 
-Begegnungsstätte "Kultur & Jugend" für Rondorf 
 
Ursprünglich war für eine solche Einrichtung im Rahmen des Bebauungsplanes ein guter Platz vorgesehen, doch er wurde zuletzt hieraus zum 
Unmut der Bürger*innen Rondorfs wieder gestrichen. Namenhafte Akteur*innen in Rondorf, wie das "Haus der Familie" und der TUS  Rondorf, die 
in der durch die Sozialraumkoordination zusammengeschlo ssenen Rondorf-Konferenz zusammengeschlossen sind, haben auf ihrer Sitzung am 
07.11.2023 gefordert, diesen Bauplatz wieder in den Bebauungsplan aufzunehmen, auch wenn noch unklar ist, wann und von wem ei ne solche 
Begegnungsstätte gebaut wird. Im Rahmen der Rondorfkonferenz wurde mit der Unterstützung der Sozialraumkoordination ein schriftlicher Appell 
an den Stadtentwicklungsausschuss geschickt. Dieser beinhaltete die Fläche für eine Begegnungsstätte im B -Plan Rondorf Nord -West zu

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berücksichtigen.  Die Erwa rtung ist, dass dies von den Parteien unterstützt wird. Die Umsetzung könnte auch noch in dem zu schließenden 
städtebaulichen Vertrag erfolgen. 
 
-Stadtbahn Süd 
Im Zuge der weiteren Projektplanung nahm im Auftrag der Stadt Köln das Büro für Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Stadtbahn Süd-Ausbaus für 
Rondorf und Meschenich, Kontakt zur Sozialraumkoordination auf. Es war ihnen ein besonderes Anliegen, einen konkreten und mög lichst 
umfassenden Überblick über die Meinungen, Fragen und Anregungen der Anliegende n, Bewohner*innen sowie Vereine und Verbände vor Ort zu 
erhalten. Im Januar 2022 wurden bereits erste Interviewfragen mit der Sozialraumkoordination geführt. Die Ergebnisse aus dies er ersten 
Interviewreihe flossen in den auch 2023 weitergeführten Planungsprozess ein. Zur weiteren Planung im laufenden Verfahren wurden in diesem Jahr 
erneute Interviews mit der Sozialraumkoordination geführt, die daran anknüpfen und widerspiegeln, welches Meinungsbild sich n ach den ersten 
Informationsveranstaltungen und der vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Linienführung ergeben haben. 
  
Durch die Erfassung des Meinungsbilds vor Ort, sowie die Einbindung der Menschen und der Sozialraumkoordination, konnten ziel gerichtet 
Informationen weitergeleitet werden. Die Verwaltung hat  mehrere Brückenvarianten und zwei kurze Tunnelvarianten ausgearbeitet und mit den 
Akteur*innen aus Politik, Verwaltung und Bürgergesellschaft diskutiert. Am 21.11.2023 hatte der Verkehrsausschuss zur Vorzugs variante Stellung 
genommen, damit die Politik fi nal entscheiden kann. Dies ist wichtig, damit die Planungen bei der Bezirksregierung zur Genehmigung eingereicht 
werden können. 
 
Der Bürgerverein „Aktiv für Meschenich" befasste sich am 26.10.2023 mit der Stadtbahntrasse, die durch Meschenich führen soll. Die Verwaltung 
hat auf der Veranstaltung des Bürgervereins erste Planungen vorgestellt und diskutiert. Der Endbahnhof soll eine spätere Fortführung der Bahn 
bis nach Brühl möglich machen. 
 
-Sommerfest-  
Im September fanden zwei große Veranstaltungen für den Sozialraum zeitgleich statt. Tagsüber wurde in Meschenich auf dem Gelände der 
Grundschule IM Süden ein großes Sommerfest für alle Bewohner*innen veranstaltet. Das Gelände der Schule wurde als symbolische Brücke 
zwischen Alt- und Neu-Meschenich genutzt. Ein wesentlicher Bestandteil des Festes war das bunte Angebot für Kinder, Jugendliche und ihre 
Familien, die coronabedingt lange Jahre auf vieles verzichten mussten. Es ging in diesem Kooperationsprojekt darum, die Vielfältigkeit des 
Stadtteils darzustellen. Im Rahmen der Stadtteilkonferenzen konnte die Sozialraumkoordination als wichtige Organisatorin die unterschiedlichen 
Akteur*innen zusammenbringen und tatkräftig unterstützen.  Hier hatten verschiedenen Institutionen und Bewohner*innen die Möglichkeit, sich 
gemeinsam zu einem Ereignis, unabhängig der Nationalität, Religion, Alter oder Geschlecht zu treffen und gemeinsam zu feiern. Neben Mitteln der 
Sozialraumkoordination wurden bezirksorientierte Mittel der Kommune eingebracht. Weitere Drittmittel wurden von der Katholischen 
Kirchengemeinde Heilige drei Könige sowie der BV Rodenkirchen gestellt. Mit dieser finanziellen Unterstützung und der guten Zusammenarbeit 
der insgesamt 22 planenden Akteur*innen konnte ein erfolgreiches Familienfest für die Bewohnerschaft umgesetzt werden. Insgesamt besuchten

Seite 5 von 216 
mehr als 1000 Personen dieses Fest. In Rondorf fand am selben Abend die jährliche „Ackerparty“ statt. Diese wird seit Jahren durch die 
Bürgervereine und ehrenamtlichen Helfer*innen organisiert und durchgeführt. Dort fanden auf zwei Bühnen unterschiedliche Konzerte von 
ortsansässigen Musiker*innen und deren Bands statt. Auch hier fand die Veranstaltung einen großen Zuspruch und hatte eine hohe 
Besucher*innenzahl. 
 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im SRG 
verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist 
verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter Materialien und 
Methoden 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. In 
Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern sollte 
in Verbindung damit ggf. 
auch eine Kriterien 
geleitete Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen.  
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien und 
Methoden sind strukturiert 
gesammelt 
20 (Status: 
planmäßig) 
o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus 
Zielvereinbarung) 
- Wie kann eine bessere Vernetzung im 
Sozialraum gewährleistet werden? 
Sammlung aller 
Materialien wie Flyer etc. 
sind vorhanden und 
werden durch den 
Newsletter veröffentlicht 
Vernetzung und Austausch 
untereinander; 
Niedrigschwellige 
100 (bis 2024) 
 
100

Seite 6 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
gemeinsame Aktionen im 
Sozialraum; Persönliche 
Sichtbarkeit im Sozialraum 
(Beziehungsarbeit) findet 
regelmäßig durch 
Trägervertreter*innen statt 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist 
erstellt bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG -
Projekt:  
Verbesserung der 
Zugangs- und Über gangs-
gestaltung (im SRG) 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/AKs ist 
erstellt und aktuell. 
100 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Wie kann eine adäquate 
Netzwerkstruktur gewährleistet werden? 
Durch die regelmäßig 
stattfindenden 
Arbeitskreise wie Frühe 
Hilfen, Kinder- und 
Jugendgesundheit ist eine 
adäquate Netzwerkstruktur 
geklärt. 
100 (bis 2024) 
 
100 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. 
Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit 
der Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten 
In Verbindung zu den SRG-
Projekten:  
1. Verbesserung der 
Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate 
Netzwerkstruktur 
100 (bis 2024) 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
deutlich gemacht. 
100

Seite 7 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
durch die Datenbank in.koeln verbreitern 
durch Information in Gremien 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen 
Einrichtungen und Diensten ist verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit Blick 
auf best-practice und Schwierigkeiten 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Klärung der Struktur und 
Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen  
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und dokumentiert 
37 (Status: 
planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Welchen Netzwerkstrukturen bedarf 
es, um eine bessere 
Übergangssituation zu schaffen? 
Direkte Anbindung an 
Arztpraxen, Kitas, 
Familiengrundschulzentren 
und Schulen 
Analyse der aktuellen 
Situation im Sozialraum 
100 (bis 2024) 
Es fanden zwei Treffe n der 
Lenkungsgruppe Frühe 
Hilfen zur Verbesserung der 
Strukturen statt. 
50 (Status: 
planmäßig) 
 - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen 
abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen 
sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich 
identifiziert und dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt 
ein Raster zur Erfassung 
der Zugangsbarrieren zur 
Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden 
können.  
In Verbindung zum 
stadtweiten Projekt:  
1. Klärung der Struktur und 
der Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt 
75 (Status: 
planmäßig)

Seite 8 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Wie können die Zugangsbarrieren bei 
der Informationsvermittlung verbessert 
werden? 
Multiplikator*innen und 
mehrsprachige 
Beratungsangebote im 
Stadtteil besser bekannt 
machen 
100 (bis 2024) 
 
100 
Erläuterungen durch die SRK:  
b) Der Übergang von der Kindertagesstätte (Kita) in die Grundschule  ist ein wichtiger Schritt im Bildungsweg eines Kindes. Hier sind einige Ansätze 
zur Verbesserung der Zugangsbarrieren und zur Gestaltung eines reibungslosen Übergangs sehr wichtig: Eine gute Kooperation zwischen Kita und 
Grundschule muss gewährleistet sein. Durch die Durchführung von gemeinsamen Projekten und Aktionen, gegenseitigen Besuchen der Pädagog*innen 
wie der Kinder in Kita und Schule konnten bereits Barrieren abgebaut werden. Sie werden in Meschenich bereits seit vielen Jah ren durch ein 
Kooperationsnetzwerk bearbeitet. Durch die Pandemie verstärkten sich die Herausforderungen beim Übergang der Bereiche nochmals:  Es sind viele 
Kontakte und kurze Wege im Stadtteil verloren gegangen, es hat zahlreiche Personalwechsel gegeben, einige Angebote gibt es ni cht mehr, neue 
Angebote sind entstanden und viele Angebote der Frühen Hilfen sind den Bürger*innen nicht (mehr) bekannt. Dazu kommen teils n eue und teils alte 
Barrieren wie Sprache, kulturelle Aspekte, sowie neu zu erreichende Zielgruppen.  
2023 war es deshalb b esonders wichtig, dass die Lenkungsgruppe „Frühe Hilfen“, die sich mit dem Schwerpunkt des „Abbaus von Zugangs - und 
Informationsbarrieren für spezielle Zielgruppen“ beschäftigte und an der die Sozialraumkoordination regelmäßig teilnahm, wieder ihre Arbeit aufnahm. 
Diese Lenkungsgruppe wird vom Bezirksjugendamt Rodenkirchen geleitet und setzt sich aus verschiedenen Akteur*innen, wie den K inderärzten, 
Schulen, Psycholog*innen, Kitas, freien Trägern aus der Jugendhilfe sowie der SRK zusammen. Hier konnten Them en, die in dem von der 
Sozialraumkoordination geleiteten Arbeitskreis Kinder- und Jugendgesundheit aufgrund zeitlicher Ressourcen nicht ausreichend besprochen wurden, 
vertieft und fortgeführt werden.  
Für 2024 hat sich die Lenkungsgruppe entschieden, ein großes Netzwerktreffen zum Thema durchzuführen, um bestehende Hindernisse zu minimieren.

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3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten 
zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
Miteinander im 
Veedel 
Nachbarschaften 
stärken – Initiierung 
weiterer Senioren 
Netzwerk Arbeit 
Kinoabende Im Kino erleben die Besucher*innen 
geselliges aktives Miteinander, Inspiration 
und den Austausch über das Erlebte. Filme 
können als generationsübergreifendes 
Medium gesehen werden und bieten dem 
älteren Publikum auf eine niedrigschwellige 
Art Themen, mit denen sie sich sonst 
vielleicht nicht beschäftigen würden, z.B. das 
Thema „Altern“ und den damit verbundenen 
Veränderungen. Durch die Kinoabende 
haben die Besucher*innen die Möglichkeit 
sich gemeinsamen mit anderen, die diese 
Themen ebenfalls beschäftigen, 
auszutauschen und sich somit mit ihren 
Sorgen nicht allein zu fühlen. Durch diese 
neue Form der Kommunikationsmöglichkeit 
werden neue Zugänge und Lösungsansätze 
geschaffen. 
Um diese gewährleisten 
zu können, werden diese 
Kinoabende 4 bis 5x im 
Jahr stattfinden.   
100 
Begegnungsort/Kochen für 
Senior*innen 
Begegnungsorte ermöglichen einen 
Austausch in ungezwungener Atmosphäre. 
Ihre Angebote richten sich an Menschen 
gleich welcher Herkunft und fördern die 
Verständigung an Orten mit bestehenden 
sozialen Konfliktlagen. Durch die 
Kooperation mit den örtlichen 
Netzwerkpartner*innen wird ein Angebot für 
Es finden 12 gemeinsame 
Kochaktionen statt 
100

Seite 10 von 216 
Menschen ab 60+ geschaffen. Hier 
bekommen ältere Menschen die Möglichkeit 
zweimal im Monat bei einem geselligen 
Beisammensein zu essen und sich 
auszutauschen. Gemeinsame Mahlzeiten 
bieten die Gelegenheit, von den Älteren und 
deren Erfahrungen zu lernen. Essen in 
Gesellschaft schafft Bindungen und fördert 
eine positive psychische Gesundheit. 
Gemeinsames Essen verbindet und stärkt 
das Gemeinschaftsgefühl. 
Senior*innen Café Das Café wurde ins Leben gerufen und 
findet regelmäßig mit der Unterstützung der 
Seniorenvertreter*innen statt. 
12 durchgeführte 
Senior*innen Cafés 
100 
Mobile Fahrradwerkstatt in 
Rondorf 
Gemeinsam werden alte Fahrräder wieder 
fahrtüchtig gemacht. Ziel ist es, Menschen 
mobil zu machen, um sich frei fortbewegen zu 
können. Durch die Begleitung von 
Ehrenamtler*innen, die sich mit Fahrrädern 
auskennen, haben Menschen die Möglichkeit, 
ausgediente Fahrräder wieder fahrtauglich zu 
machen. Dieses Projekt richtet sich an 
Menschen, die sich keine professionelle 
Reparatur leisten können. Darunter zählen 
Leistungsbezieher*innen aus dem ALG II, 
Grundsicherungsbeziehende, 
Asylbewerberleistungsgesetz und 
Flüchtlinge. Zielgruppen sind daher Schulen, 
Flüchtlingsheime, Jugendzentren und andere 
interessierte Gruppen. Die Fahrradw erkstatt 
ist ein umgebauter Anhänger und somit mobil 
einsetzbar. 
10 durchgeführte 
Fahrradwerkstätten 
75 (Status: 
planmäßig) 
derzeit wird nach 
Ehrenamtler*innen 
gesucht, Projekt 
wurde bereits in 
Gremien 
vorgestellt und die 
Fahrradwerkstatt 
steht zur 
Verfügung 
Wird im Jahr 2024 
fortgesetzt

Seite 11 von 216 
Weiterentwicklung der 
Freifläche in Rondorf 
gemeinsam mit der 
Bewohner*innenschaft 
Die Gestaltung einer solchen Fläche wird im 
laufenden Jahr 2023 weiterentwickelt und 
durch den unterschiedlichen Akteur*innen 
begleitet 
Weiterentwicklung des 
Themas in mindestens 4 
Rondorfer AKs 
 
100 
Teilnahme an maßgeblichen 
bezirklichen Netzwerken 
(Teamsitzung ASD) 
Regelmäßige Teilnahme an den 
Teamsitzungen des Jugendamtes und des 
Schwerpunktträgers 
4 Netzwerktreffen 100 
Planung eines gemeinsamen 
Sommerfests für 
Meschenich 
Netzwerktreffen und organisatorische 
Rahmenbedingungen klären 
1 durchgeführtes 
Sommerfest 
100 
Verbesserung des 
Wohnumfeldes im 
Stadtviertel 
Förderung von eigenem 
Gartenbau einschließlich 
Gemüsebeet (Projekt 
„Essbares Wohnumfeld“) 
Prozessbegleitung der Maßnahmen an der 
Außenanlage am Kölnberg 
Eröffnung der Grünfläche 
im Sommer 2024 
20 (Status: 
planmäßig) 
Projekt wird nach 
längerem 
Stillstand und 
Genehmigung von 
Geldern 
weitergeführt 
Weiterentwicklung der AG 
Wohnraum Dialog 
Teilnahme an den Gesprächen und 
Planungsgesprächen des AKs mit der 
Hausverwaltung 
vierteljährlich 100 
AG findet 
vierteljährlich statt 
AKs und Vernetzung 
wie Netzwerktreffen 
und organisatorische 
Rahmenbedingungen 
wie 
Stadtteilkonferenzen 
Ausbau und Unterstützung 
von Vernetzungsstrukturen 
im Sozialraumgebiet 
Integration von medialen 
Austauschmöglichkeiten für 
die AKs 
Stadtteilkonferenzen werden durchgeführt 
AKs werden durchgeführt 
 
Online-Fachaustausch ermöglicht 
8 
8 
 
8 
100 
Erläuterungen durch die SRK: 
Auch im Jahr 2023 konnten erfolgreich Kinoabende stattfinden und wurden zum Teil von den Bewohner*innen selbst organisiert. Dadurch konnte sich 
die Sozialraumkoordination langsam aus der weiteren Organisation herausziehen. Das Projekt „mobile Fahrradwerkstatt“ konnte in diesem Jahr

Seite 12 von 216 
aufgrund eines Mangels an ehrenamtlichen Helfer*innen, erneut nicht umgesetzt werden. Der Mehrheitsbeschluss der Rondorfkonferenz hat sich 
dazu entschieden, einen neuen und letzten Versuch im neuen Jahr zu starten. Der Plan für eine Freifläche in Rondorf wurde von der 
Bezirksvertretung Rodenkirchen und dem Grünflächenamt der Stadt Köln akzeptiert und soll im Jahr 2024 finanziell unterstützt werden. Die 
Sozialraumkoordination wird das Projekt auch weiterhin unterstützen und als Schnittstelle zwischen den Akteur*innen und der Verwaltung beratend 
zur Seite stehen. Das Projekt Nachbarschaftsgarten wurde an der Wohnanlage am Kölnberg, unter einem neuen Titel „Grünes Eck Kölnberg“, 
begonnen. Die Grünfläche gliedert sich an die bereits erneuerten Spielplätze in der Außenanlage und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur 
Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation der Menschen vor Ort. Es kann bereits beobachtet werden, dass die Verschönerung der Außenanlage 
zu weniger Verschmutzung und Müll-Abwurf geführt hat. Eine schöne, für alle nutzbare Umgebung führt grundsätzlich dazu, dass sich mehr 
Menschen für die Instandhaltung des Geländes interessieren und daran beteiligen. 
 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozial-
räumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
Aus Sharepoint Bewegungsangebote für junge Kinder fehlen Fehlende Bewegungsangebote vor 
und nach dem Kita-Besuch; 
Fehlende Übungsleiter*innen 
nein 
Kochangebot für Senior*innen Durch die Essensausgabe fiel auf, 
dass viele Senior*innen in 
einfachsten Verhältnissen leben; 
Schaffung eines Angebotes zum 
Zusammenkommen und zwecks 
finanzieller Entlastung 
ja 
Mobile Fahrradwerkstatt in Rondorf Aufgrund mangelnder 
Verkehrsanbindung soll die Mobilität 
der Bewohner*innen gesteigert 
werden 
ja

Seite 13 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozial-
räumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
 Weiterentwicklung der Freifläche in Rondorf Freifläche soll für verschiedene 
Personengruppen attraktiver 
gemacht und dementsprechend 
umgestaltet werden 
ja 
 Sommerfest Gestaltung und Organisation eines 
Sommerfestes in Meschenich, um 
das Image zu verbessern und die 
Bewohnerschaft 
zusammenzubringen 
ja 
 Verkauf von Beratungsleistungen Verkauf von Sozialberatung an 
migrantische Neuankömmlinge in 
krimineller Absicht 
ja 
Erläuterungen  
In Kooperation mit der GWA der Stadt Köln und dem Jugendzentrum Meschenich wurde ein Begegnungsort für Senior*innen geschaffen. Hier 
konnten sie sich in ungezwungener Atmosphäre, austauschen und zusammen Essen. Das Projekt Kochangebot für Senior*innen soll auch im 
folgenden Jahr 2024 durch eine Stiftung finanziell unterstützt werden und somit kann sich die Sozialraumkoordination weitestgehend zurückziehen 
und nur noch beratend zur Verfügung stehen.  
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator* Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Einträge 
„sozialräumliche 
In der ZV 2023 (sozialräumliche Themen) wurden bereits das 
Kochangebot für Senior*innen, die mobile Fahrradwerkstatt, die 
 planmäßig

Seite 14 von 216 
Themenermittlung“, 
die in cProject 
übergegangen sind 
Weiterentwicklung der Freifläche in Rondorf und das Sommerfest 
im Rahmen von vier Projekten berücksichtigt 
Verkauf von Beratungsleistungen Mittels einer Plakataktion 
(mehrsprachige Plakate, die auf die 
kostenlosen Beratungsangebote 
hinweisen) konnte der Verkauf von 
Beratungsleistungen verdrängt 
werden. 
planmäßig 
Gründung der Arbeitsgruppe „Thomaskirche“- Begegnungsstätte 
Meschenich 
Konkrete Bedarfssammlung der 
fehlenden Angebote im Veedel. Ist- 
Zustand und Soll- Zustand der 
spezifischen Bedürfnisse und 
Lebenslagen der Bewohner*innen in 
Meschenich prüfen. 
planmäßig 
Kultur- und Teilhabe Projekt „Kölnberg Beats- Festival“ Ziel ist es Kultur in der Peripherie zu 
inszenieren, dort, wo bisher nichts 
Vergleichbares stattgefunden hat und 
von wo kaum ein Bewohner zu den 
Kultureinrichtungen der Innenstadt 
fährt. Dann geht es auch darum, eine 
spezifische Situation zu bespielen, 
also sowohl die städtebauliche als 
auch die soziale geht es auch um die 
Förderung eines inklusiven Umfelds, 
das Menschen unterschiedlicher 
Hintergründe, zusammenbringt. 
Schaffung von Brücken zwischen 
verschiedenen Kulturen und 
Gemeinschaften durch die 
gemeinsame Sprache der Musik. 
planmäßig 
Erläuterungen

Seite 15 von 216 
Das Projekt Begegnungsstätte in der ehemaligen Thomaskirche in Meschenich soll künftig den von Bürger*innen, Vereinen, Initiativen, 
Organisationen, Gruppen und anderen im Ort genutzt werden. Ermöglicht wird die Begegnungsstätte durch die Kooperation verschiedener 
Akteur*innen, maßgeblich getragen durch den Förderverein Soziales Meschenich. An diesem Prozess beteiligt war und ist auch der 
Bezirksbürgermeister von Rodenkirchen Herr Giesen. Er rief vor zwei Jahren einen Lenkungskreis ins Leben, an dem die Sozialraumkoordination seit 
2023 aktiv beteiligt ist. Die organisatorische wie inhaltliche Arbeit wird in 2023 von einem noch zu bildenden Beirat unterstützt. In ihm sollen unter 
anderem die Sozialraumkoordination, die Grundschule, ortsansässige Vereine, Initiativen und Gruppen sowie der Bezirksamtsleiter Herr Dillmann 
vertreten sein. Diese Projektbegleitung findet sich auch in der Zielvereinbarung für 2024 wieder. 
Das "Kölnberg Beats “-Festival fand erstmalig am 07.09.2023 mitten auf der Hochhausanlage am Kölnberg statt. Hierzu wurden unterschiedliche 
Künstler*innen eingeladen. Als Hauptakt trat die nigerianische Gruppe BANTU sowie regionale Gastmusiker*innen auf. Das Konzert und die jeweiligen 
Workshops, an denen die Jugendlichen aus Meschenich teilnahmen, war ein großer  Erfolg. Für den Kölnberg, der ansonsten zu oft nur aufgrund 
sozialer Probleme in den Fokus rückt, brachte das Konzert fantastische Musik und Kultur zu den Menschen. Gemeinsam mit lokalen Partner*innen und 
der Sozialraumkoordination soll diese Kulturinitiative auch im Jahr 2024 weitergeführt werden.  Für das kommende Jahr hat sich die Planungsgruppe, 
in der auch die Sozialraumkoordination sitzt, für ein Roma-Ensemble entschieden, dass mit unterschiedlichen Künstlern und Talenten aus Meschenich 
und der Region ein ganz besonderes Konzert entwickeln soll. 
 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
  
Erläuterungen  
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 
 
 
5. Ausblick Folgejahr 
 
Auch im Jahr 2024 wird das Schwerpunktthema „Verbesserung der Kinder - und Jugendgesundheit“ weiter von den Sozialraumkoordinator*innen 
bearbeitet. Durch die Sozialraumkonferenz im Januar 2023 wurden die Handlungsschwerpunkte und Teilprojekte für den Sozialraum  festgelegt.

Seite 16 von 216 
Diese wurden im Laufe des Jahres bereits planmäßig zum Te il umgesetzt. Einige Arbeitspakete werden jedoch noch im kommenden Jahr 2024 
weiterverfolgt und umgesetzt. 
 
 
Folgende sozialräumliche Ziele sollen weiterverfolgt oder initiiert werden: 
 Im Jahr 2024 sollen vier bis fünf Kinoabende für Senior*innen und Familien in beiden Stadtteilen stattfinden.  
 Auch im nächsten Jahr findet das Projekt Kochen für Senior*innen in Kooperation mit der GWA der Stadt Köln und dem 
Jugendzentrum Meschenich, statt. Es sollen 12 gemeinsame Kochevents stattfinden. 
 Die Planung und Begleitung einer mobilen Fahrradwerkstatt für Rondorf wird mit den Kooperationspartner*innen, wie dem Haus 
der Familie, dem Bürgerverein und dem Flüchtlingsheim, ein letztes Mal vertieft und umgesetzt. 
 Die Ausgestaltung der Freilauffläche in Rondorf wird im Jahr 2024 mit Unterstützung der Fachämter dem Bürgeramt/02-2 und 
dem Amt 67 Landschaftspflege und Grünflächenamt 67 sowie dem Haus der Familie, den Bürgervereinen und der 
Sozialraumkoordination zeitnah umgesetzt. 
 Trotz der Auflösung des stadtweiten Konzeptes der Schwerpunktträger wird es eine regelmäßige Teilnahme der SRK an den 
maßgeblichen Teamsitzungen des Jugendamtes geben. 
 Die weitere Prozessbegleitung der Außenanlage des Kölnbergs wird fortgeführt. 
 Regelmäßige Teilnahme an den Planungsgesprächen der AG Wohnraumdialog zur Verbesserung des Wohnumfeldes. 
 Begleitung des Aufbaus einer Begegnungsstätte für Meschenich. Regelmäßige Teilnahme an der Gremienarbeit und dnr 
Beratungsgesprächen für die Planung eines gemeinsames Nutzungskonzeptes und der Bildung eines Beirats. 
 Regelmäßige Teilnahme an der Ausgestaltung des Kölnberg Beats-Festivals.

Seite 17 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Bocklemünd/Mengenich

Seite 18 von 216

Seite 19 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Zum 1.1.23 trat die Wohngeldnovelle in Kraft, gemeinsam mit der Mitarbeiterin von BerMiCo wurde ein eine Infokampagne entwickelt, die auf diese 
Neuerung aufmerksam gemacht hat, um mehr Menschen den Bezug von Wohngeld zu ermöglichen. Eine Unterstützung bei der Antragste llung 
wurde angeboten. 
Ebenfalls gemeinsam mit BerMiCo wurde gleichzeitig über die Möglichkeiten zur Unterstützung bei Heizkostennachzahlungen für Menschen, d ie 
keine laufenden Leistungen aus der Grundsicherung informiert. 
Auch zur Jahreswende 2022/2023 wurden von Jugendlichen/jungen Erwa chsenen wieder sog. „Polenböller“ auch auf Passanten oder in 
Hauseingänge geworfen. Das Thema wurde in großer Runde diskutiert (Polizei, Ordnungsamt, BV, Bezirksamtsleitung, Arbeitskreis , Politik) und 
dann in den Arbeitskreis zurückdelegiert. Zur Bearbeitu ng wurde ein Workshop vorbereitet, der zum Ziel hatte, eine gemeinsame Haltung der 
unterschiedlichen Akteure zu entwickeln.  
Besonders erfreulich ist, dass das Jobcenter in der Folge der Workshops es ermöglicht hat, dass das Projekt „Chance geben“ seit Anfang 2024 an 
einem Nachmittag in der Woche nun auch Station in Bocklemünd macht.  
Der zweite Workshop fand im August 2023 statt und hatte 29 TeilnehmerInnen. Aus diesem Workshop entstanden 3 Arbeitsgruppen, die die Themen 
Rassismus im Stadtteil, Öffentlichkeitsarbeit und sonstige Themen bearbeiten. Die Ergebnisse werden im 2.-3. Quartal 2024 vorgestellt. 
Im Oktober 2023 hat sich das Beratungsaufkommen massiv erhöht, da die Fernwärmeabrechnungen der Rheinenergie versandt wurden und bei 
nicht wenigen Kunden eine Steigerung von bis zu 400% bei den kommenden Abschlagszahlungen sowie sehr hohe Nachzahlungen aufwiesen. Auf 
eine erste Anfrage bei der Rheinenergie wurden sehr ablehnend reagiert, erst nach der Intervention durch Aufsichtsratsmitglieder kam das Angebot, 
eine wöchentliche Beratung durch Mitarbeitende der Rheinenergie anzubieten. 
Diese Beratungen wurden in den Monaten Oktober, November und Dezember durchgeführt und von ca. 150 KundInnen genutzt. Dabei wurde von 
den Beratungsstellen sowohl auf den Hilfsfond der Rheinenergie hingewiesen als auch auf den Stärkungspakt NRW. 
Es steht zu fürchten, dass sich diese Situation im Jahr 2024 wiederholt, da die Energiepreise auf sich auf sehr hohem Niveau halten.

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2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im SRG 
verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist 
verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter Materialien und 
Methoden 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. In 
Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern sollte 
in Verbindung damit ggf. 
auch eine Kriterien 
geleitete Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen.  
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien und 
Methoden sind strukturiert 
gesammelt 
100 
o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus 
Zielvereinbarung) 
- Übersetzung von zwei Flyern der 
örtlichen Sportvereine (arabisch, 
türkisch, russisch) 
 100 (bis 2024) 
Flyer stehen in drei Sprachen 
übersetzt zur Verfügung 
100 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert 
in Verbindung zum SRG -
Projekt:  
Verbesserung der 
100 (bis 2024) 100

Seite 21 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist 
erstellt bzw. aktualisiert 
Zugangs- und Übergangs-
gestaltung (im SRG) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/AKs ist 
erstellt und aktuell. 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. 
Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit 
der Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten 
durch die Datenbank in.koeln verbreitern 
durch Information in Gremien 
In Verbindung zu den 
SRG-Projekten:  
1. Verbesserung der 
Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate 
Netzwerkstruktur 
100 (bis 2024) 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
deutlich gemacht. 
0 (Status: 
planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- drei Institutionen nehmen 
Hospitant*innen auf 
Klärung der betreffenden 
Einrichtungen und 
Akquirieren von 
Hospitant*innen 
100 (bis 2024) 
Drei Institutionen im 
Sozialraumgebiet haben 
Hospitant*innen 
aufgenommen 
33 ( Status: 
planmäßig) 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen 
Einrichtungen und Diensten ist verbessert 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Klärung der Struktur und 
Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen  
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und dokumentiert 
37 (Status: 
planmäßig)

Seite 22 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit Blick 
auf best-practice und Schwierigkeiten 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Rücklaufbögen zur besseren 
Gestaltung von Zugängen und 
Übergängen 
Eine Abstimmung 
zwischen den 
Kooperationspartner*innen 
hat stattgefunden, sodass 
ein gemeinsamer 
Rücklaufbogen gestaltet 
wird. 
100 (bis 2024) 
Es gibt einen Rücklaufbogen 
zwecks Kommunikation 
zwischen verschiedenen 
Akteur*innen (ZFF, 
Kinderarzt/Kinderärztin) 
betreffend des 
Gesundheitszustandes von 
Kindern 
25 (Status: 
planmäßig) 
 - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen 
abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen 
sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich 
identifiziert und dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt 
ein Raster zur Erfassung 
der Zugangsbarrieren zur 
Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden 
können.  
In Verbindung zum 
stadtweiten Projekt:  
1. Klärung der Struktur 
und der Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt 
75 (Status: 
planmäßig)

Seite 23 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Aufbau einer Gruppe von 
Sprachmittler*innen 
In Kooperation mit den 
Stadtteileltern wird ein 
Pool an 
Sprachmittler*innen 
geschaffen. Dieser 
umfasst einen Großteil der 
benötigten Sprachen. 
100 (bis 2024) 
Eine Gruppe an  
Sprachmittler*innen steht zu 
Verfügung. 
100 
Erläuterungen durch die SRK:  
 
 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
Aus ZV Trainingsangebot am Bewegungspacours auf der 
großen Wiese für Menschen ab 14 Jahren in 
Zusammenarbeit mit einem örtlichen Sportverein. 
Alternativ: Sollte der Bewegungspacours auch in 
diesem Jahr nicht gebaut werden, erfolgen die 
Angebote auf der sog. Kleinen Wiese 
Trainingsangebot für alle 
Altersklassen ab 14 
Jahren 
10 Einheiten des 
Trainingsangebotes haben 
stattgefunden 
100 
Entwicklung, Durchführung und Dokumentation eines 
Workshops zum Thema Jugendliche mit mangelndem 
Respekt vor Ordnungskräften und Mitbürger*innen 
Erarbeitung von konkreten Maßnahmen und 
Forderungen. 
Workshop 15 Teilnehmende 100

Seite 24 von 216 
Erläuterungen durch die SRK: 
 
 
 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozial-
räumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
Aus Sharepoint Ausschreitungen im Görlinger Zentrum Aktuelle Ausschreitungen 
insbesondere durch junge 
Erwachsene im Görlinger Zentrum 
ja 
Langzeitwohnungslose Zwischenzeitlich drei Wohnungslose, 
derzeit eine Person, die auch mittels 
Behörden keine Wohnung erhalten 
wird 
nein 
Gravierende Kostensteigerung Fernwärme 3,5 bis 4-fache Kostensteigerung 
von Fernwärme zwingt Bürger*innen 
zum Sozialleistungsbezug 
ja 
Nutzung öffentlicher Raum durch bestimmte Personengruppe Feste Gruppe hält sich im Görlinger 
Zentrum auf und konsumiert z.T. 
Alkohol aufgrund dessen diese sehr 
unbeliebt bei der Anwohnerschaft 
sind  
In Bearbeitung 
Erläuterungen

Seite 25 von 216 
 
 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator* Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Einträge 
„sozialräumliche 
Themenermittlung“, 
die in cProject 
übergegangen sind 
In der ZV 2023 (sozialräumliche Themen) wurden bereits die 
aktuellen Ausschreitungen im Görlinger-Zentrum im Rahmen eines 
Projektes berücksichtigt. 
 
 planmäßig 
 
Werkstatt 829 Das Projekt „Werkstatt 829“, finanzier t durch die Rheinenergie -
Stiftungen kann auch in 2024 in verminderter Stundenzahl 
weitergeführt werden. 
Die Weiterfinanzierung ist 
sichergestellt. 
planmäßig 
Erläuterungen  
Text 
 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
  
Erläuterungen  
 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro

Seite 26 von 216 
 
5. Ausblick Folgejahr 
 
Im Rahmen der Europa -Wahl werden gemeinsam mit der Sozialraumkoordination Bickendorf/Ossendorf, der Aktion Nachbarschaft und anderen 
Kooperationspartnern verschiedene Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. 
a)  Veranstaltung „Was hat Europa mit mir zu tun und warum soll ich wählen“, diese Veranstaltung wird in einfacher Sprache durchgeführt und 
richtet sich an Neu-, Erst- und NichtwählerInnen 
b)  Plakataktion „Ich gehe wählen“, BürgerInnen stellen ihr Foto zur Verfügung um zum Wählen zu motivieren 
c)  „KandidatInnencheck“, einzelne KandidatInnen von Parteien stellen sich den Fragen der BürgerInnen 
 
Fortführung der AGs, die sich im Rahmen der Workshops „Bocklemünd- aber sicher“ gegründet haben. 
Die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen Weihnachtsmarkt und Stadtteilfest werden durchgeführt.

Seite 27 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Bickendorf/Ossendorf

Seite 28 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Infrastruktur und Stadtentwicklung  
In 2023 gab es einige infrastrukturelle Veränderungen, die konkrete Auswirkungen auf das Sozialraumgebiet zeitigten: Zunächst sind die, im Zuge 
der angespannten Personalsituation bei der KVB, erfolgten Fahrplanreduzierungen zu nennen, welche im Ergebnis zur Folge hatten, dass ab März 
2023 (vrsl. bis April 2024) die KVB -Linie 4 täglich ab 09:00 Uhr Vormittags nur noch zwischen Schlebusch und der Haltestelle Leyendeckerstraße 
verkehrte, wodurch die drei Bickendorfer Haltestellen nur noch von der KVB -Linie 3 angefahren wurden, was zu erheblichen 
Mobilitätseinschränkungen für die Bewohner*innen des Stadtteils führte. Ebenso war der Stadtteil Ossendorf betroffen, da die KVB-Linie 5 ab 09:00 
Uhr Vormittags nur noch in einer 20 -minütigen Taktung fuhr, wodurch die Ossendorfer Quartiere am Butzweilerhof, samt den dort angesiedelten 
Einwohnenden, Insti tutionen und Unternehmen nur noch sehr schlecht an das städtische Nahverkehrsnetz angeschlossen und die Bahnen 
regelmäßig derart überfüllt waren, dass nicht gewährleistet werden konnte, dass alle Fahrgäste, die an einer Haltestelle warteten, tatsächlich auch 
in die Bahn einsteigen konnten. Aufgrund der täglichen Mobilität von ca. 4500 Arbeitnehmer*innen in dieses Quartier ist dies bereits bei einer 
normalen Taktung eine große Herausforderung. Der in 2022, aus der Ossendorfer Stadtteilkonferenz und aufgrund zahlreicher Beschwerden von 
Anwohnenden, gegründete AK Verkehrssituation Butzweilerhof arbeitete unter Federführung der Sozialraumkoordination (SRK) weit er an der 
angestrebten Beruhigung der Verkehrssituation um die Motorworld sowie des angrenzenden Wohnqu artiers an der Bertha-Sander-Straße. Durch 
beständige Arbeit, zahlreichen vor -Ort-Termine mit Verwaltung und Interaktion mit der Bezirkspolitik konnte erreicht werden, dass die 
Bezirksvertretung Ehrenfeld einen fraktionsübergreifenden Antrag mit sechs konk reten Forderungen und Prüfaufträgen, die eine 
Verkehrsberuhigung zum Ziele hatten, einstimmig beschlossen hat. Leider wurde bis Ende 2023 keiner der beschlossenen Punkte s eitens der 
zuständigen Fachämter umgesetzt. Eine im Zuge dessen seitens der Bezirkspolitik genehmigte und durch den Bürgerverein Ossendorf angeschaffte 
mobile Geschwindigkeitsanzeige lagert seit Mai 2023 im Keller der Sozialraumkoordination. Seitens der zuständigen Fachämter i st bisher keine 
Genehmigung für deren Inbetriebnahme ausgestellt worden, so dass diese Prozesse große Frustration bei den beteiligten Anwohner*innen vor Ort 
sowie den beteiligten Vertreter*innen der Stadtteilkonferenz hervorruft. 
Auch zahlreiche bauliche Veränderungen prägten das Straßenbild und das Jahr 2023 im Sozial raumgebiet, etwa die (sich ankündigenden) 
Fertigstellungen der GAG-Neubauten entlang des Erlenwegs und am Ossendorfer Weg, weiterhin die Erlenhöfe der GeGeSo und das Bauprojekt 
der Mieterschutz e.G. am Erlenweg sowie die fortgesetzten Arbeiten am letzten B auabschnitt der Ossendorfer Gartenhöfe der Ehrenfelder 
Wohnungsbaugenossenschaft e.G. in der Jüssenstraße in Ossendorf. Bei zahlreichen der aufgezählten Bauprojekten erfolgte der Bezug durch die 
neuen Mieter*innen (schrittweise) bereits oder ist für 2024 g eplant. In Kombination mit weiteren Neubauten, die bereits in den vorhergegangenen 
Jahren fertiggestellt und bezogen worden sind, erlebt der Sozialraum einen umfangreichen Zuzug an neuen Nachbar*innen – kumuliert ist hier die 
Rede von ca. 1300 neuen Wohnei nheiten (seit 2020 und in den kommenden Jahren fertiggestellt), während weitere in den kommenden Jahren 
folgen werden - mit all den damit verbundenen Implikationen für die soziale Infrastruktur, die Verkehrsführung, die soziale Zusammensetzung d er 
Bewohner*innenschaft um nur einige zu nennen. Um diesen Zuzug zu gestalteten, arbeitete die Sozialraumkoordination im Jahr 2023 an dem Thema

Seite 29 von 216 
„alte und neue Nachbar*innen“ und veranstaltete bspw. eine Sozialraum -Begehung zum Thema mit einigen Vertreter*innen der Fr aktionen der 
Bezirksvertretung Ehrenfeld, machte bei den verschiedenen Baustellen Halt und warf gemeinsam mit einigen Kooperationspartner* innen beider 
Stadtteilkonferenzen vor Ort einen Blick auf mögliche und sich bereits andeutenden (neue) kleinräumige Bedarfe. Im Frühjahr 2023 stand kurzzeitig 
die Schließung zweier Kitas im Raume, welche in den GAG-Neubau am Ossendorfer Weg umziehen sollten, da die Räumlichkeiten jeweils zu groß 
geplant und gebaut worden sind, so dass die Refinanzierung der Miete nicht me hr gesichert war. Glücklicherweise konnte dieses Worstcase -
Szenario durch gemeinsames an -einem-Strang-Ziehens seitens der Stadt Köln, der GAG und den beiden Trägern der Einrichtungen vermieden 
werden. So ist der Umzug für April 2024 realisierbar und diese ca. 120 Kita-Plätze bleiben dem Sozialraum und angrenzenden Stadtteilen erhalten.  
Soziale Infrastruktur 
Neben einigen personellen Veränderungen auf Leitungsebene in Kitas und Familienzentren sind in Bezug auf die soziale Infrastr uktur für den 
Sozialraum erfreuliche Veränderungen zu nennen: Mit der Eröffnung des Nachbarschaftsraums „Hallo im Coloria“ durch die Initiative Hallo Nachbar, 
in Kooperation mit dem Kölner Umweltamt, der GAG Immobilien AG und der Immobiliengesellschaft Wertgrund, die hierfür im Col oria-Hochhaus 
Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, ist am Rochusplatz ein neuer Anlaufpunkt für die Nachbar*innen des Quartiers entstanden.  Dies ist 
bemerkenswert, da dieser Bereich des Sozialraumgebiets lange Zeit sozusagen einen „blinden Fleck“ in der sozialräumlichen Vernetzung darstellte. 
Durch diese Räumlichkeit konnten, neben der Initiative Hallo Nachbar, die sich insbesondere mit den Anwohner*innen zu den The men Müll ( -
Vermeidung) gut vernetzten konnten, weitere Akteur*innen in den Sozialraum ziehen und ihre Angebote zur Verfügung stellen, wie SKM BerMico 
oder der Jugendmigrationsdienst der KJA. Mit himmel & ääd e.V. kündigte sich ein weiterer neuer Akteur an, der insbesondere d en Kindern und 
Jugendlichen des Sozialraums zu Gute kommen wird und mit se inen Angeboten in den GeGeSo Neubau in den Erlenweg 37 einzieht. Auch mit 
Unterstützung durch die SRK konnte in 2023 die Finanzierung des Mobiliars und der Ausstattung der neuen Räumlichkeiten durch die Stiftung 
Wohnhilfe erreicht werden. Vor dem Hintergru nd der angespannten Kitaplatz -Situation im Sozialraum ist es zudem erfreulich, dass mit der Kita 
„Kleine Riesen Köln Ossendorf“ des Trägers Kleine Riesen Nord gGmbH eine neue Einrichtung in der Anna-Lindh-Straße ihre Arbeit aufgenommen 
hat. Aus dem Kreis d er Bickendorfer Stadtteilkonferenz heraus wurden in 2023 einige Anstrengungen unternommen, um der zugenommenen 
Drogenproblematik im Bickendorfer Westend etwas entgegenzusetzen. Vor diesem Hintergrund konnten die an dem Thema arbeitenden  
Kooperationspartner*innen das Problem als wichtiges Thema an die Bezirkspolitik und -Verwaltung herantragen. Dadurch wurde der AK Krimi 
Westend unter Federführung der SRK und des Bezirksbürgermeisters gegründet. Im Sinne der Drogenprävention konnten einige Dinge angestoßen 
und neue Angebote installiert werden, wie etwa eine regelmäßig jeden 2. Mittwoch stattfindenden Sprechstunde des Bickendorfer Bezirksdienstes 
der Polizei oder eine Mikado -Gruppe des SKM, welche insbesondere ein Angebot für Kinder darstellt, die in Familien mit einer Sucht - oder 
psychosozialen Belastung aufwachsen. Nicht nur positive Entwicklungen sind zu verzeichnen: Mit Blick auf das seit zahlreichen  Jahren selbst 
organisierte Seniorennetzwerk Bickendorf ist leider festzustellen, dass es den in diesem Kontext organisierten Senior*innen aufgrund von Krankheit, 
zahlreichen Todesfällen und fortschreitendem Alter in den vergangenen Jahren und insbesondere seit 2023 immer schwerer fällt, ihre Arbeit aufrecht 
zu erhalten.

Seite 30 von 216 
Sozialräumliche & bezirkliche Kooperationsprojekte 
Nach der Generalprobe bei der 1. Bickendorfer Familienolympiade in 2022 konnte im April 2023 das sozialräumliche Kooperations projekt „Unser 
Umweltmobil“ unter Federführung der SRK, des AaK e.V. und des Median Therapiezentrum und Adaptionshaus Köln feierlich und offiziell eingeweiht 
werden und in seine erste richtige Vermietungssaison starten. Bereits in 2023 zeigte sich, dass, insbesondere auch durch Pres seberichterstattung 
angeregt, ein reges Interesse an der Ausleihe des Umweltmobiles seitens Kö lner/ Ehrenfelder Akteur*innen existiert, die durch dessen Einsatz 
Plastikmüll einsparen und den Umweltschutz auch bei Stadtteilfesten und anderen Veranstaltungen in der Praxis umsetzen wollen . Erfreulich ist, 
dass das Umweltmobil den Beweis antreten konnte, dass es mit einer guten Organisation möglich ist, große Veranstaltungen mit 600 -700 Gästen 
zu versorgen. Dies konnte die 2. Bickendorfer Familienolympiade, die im September 2023 ein großer Erfolg war, zeigen. Um die durch und nach 
Corona abgebrochenen Beziehungen der Jugendeinrichtungen insbesondere zu den Jugendlichen der Altersklasse 14+ wieder aufzubauen und die 
Anbindung dieser Zielgruppe an die wichtigen Unterstützungs - und Freizeitstrukturen der Jugendeinrichtungen sowie in die sozialräumliche 
Vernetzung wieder zu verbessern, wurde seitens der Sozialraumkoordination in Kooperation mit der Bezirksjugendpflege, in 2023 ein Fokus auf die 
Arbeit mit diesen Einrichtungen und dieser Zielgruppe gesetzt. Eine erwähnenswerte Neuerung in diesem Kontext ist die gelungene Kooperation mit 
den drei AWO-Jugendeinrichtungen des Sozialraums. Weiterhin die kontinuierliche Einbindung einiger Jugendlicher/ junger Erwachsene selbst in 
die Planung und Umsetzung des Jugend - und Musik-Kooperationsprojekt „Ghetto Splash Ehre nfeld 2023“. In den Kellern des 8zwo7 als Idee 
entstanden, mithilfe der SRK und den Fachkräften zu einem Projekt weiterentwickelt, konnte dieses im November 2023 7 Nachwuchskünstlern aus 
Bicken- und Ossendorf – zumeist aus besonders herausgeforderten Wohnq uartieren und familiären Umständen stammend - zu ihrer 
Bühnenpremiere als Musiker verhelfen, welche von ca. 200 jugendlichen Gästen begeistert gefeiert wurde. Diese Erfolgsgeschich te soll in 2024 
weiter ausgebaut werden und auch die Integration der Jugendlichen in die Projektkonzeption und -Umsetzung noch erweitert werden, um hierdurch 
weiter Selbstwirksamkeitserfahrungen und persönliches Wachstum zu befördern. Besonders erwähnenswert ist, dass sich alle weiteren bezirklichen 
Jugendeinrichtungen, auch anderer Träger, dem aus dem Sozialraum entstandenen Jugendprojekt angeschlossen haben, so dass dieses nunmehr 
als dauerhaftes bezirkliches Jugendprojekt etabliert werden soll. Knackpunkt für den Erfolg ist zum einen die strukturelle Ve rankerung in den 
bezirklichen AK Jugend und zum anderen die nachhaltige Sicherstellung der Finanzierung eines solchen Projektes, welches jährlich ca. 3 0.000€ 
kosten würde.

Seite 31 von 216 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im SRG 
verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist 
verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter Materialien und 
Methoden 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern 
sollte in Verbindung damit 
ggf. auch eine Kriterien 
geleitete Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet 
erfolgen.  
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien und 
Methoden sind strukturiert 
gesammelt 
35 (Status: 
planmäßig) 
o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus 
Zielvereinbarung) 
- Wie können auch „multidiverse“ 
Adressat*innengruppen im SRG für die 
Themen LRS/Dyskalkulie, die etwaige 
eigene Betroffenheit und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
sensibilisiert werden? 
- Wie können auch „multidiverse“ 
Adressat*innengruppen im SRG für das 
Thema psychosoziale Gesundheit des 
 
 
Mehrsprachige 
Informationsbroschüren 
und Beratung des Kölner 
AK LRS/Dyskalkulie  
Sensibilisierung der Kitas, 
Schulen, Ots im SRG 
AK Schulsozialarbeit 
gründen, um gemeinsam 
diese Frage anzugehen 
100 (bis 2024)  
 
30 (Status: 
planmäßig) 
 
 
 
 
75 (Status: 
planmäßig)

Seite 32 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Kinder/Jugendlichen/Schüler*innen und 
über mögliche 
Unterstützungsmöglichkeiten 
sensibilisiert werden? 
Beide Themen ggf. i.V.m. 
Bezirksjugendpflege, IKS, 
NEIS-Netzwerk und 
Schulsozialarbeiter*innen 
aus dem ganzen Bezirk 
angehen 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist 
erstellt bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG -
Projekt:  
Verbesserung der 
Zugangs- und Übergangs-
gestaltung (im SRG) 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/AKs ist 
erstellt und aktuell. 
100 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. 
Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit 
der Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten 
durch die Datenbank in.koeln verbreitern 
durch Information in Gremien 
In Verbindung zu den 
SRG-Projekten:  
1. Verbesserung der 
Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate 
Netzwerkstruktur 
100 (bis 2024) 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
deutlich gemacht. 
0 (Status: 
planmäßig) 
 
 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Wie kann ein nachhaltiges 
sozialraumorientiertes Drogen- und 
Suchtpräventionskonzept erarbeitet und 
Alle relevanten 
Akteur*innen an einen 
Tisch holen 
100 (bis 2024) 100

Seite 33 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
implementiert werden? (insb. im 
Bickendorfer Westend) 
Erfahrungsaustausch mit 
Expert*innen 
Gemeinsames Konzept 
erarbeiten 
Zu beteiligen aus SRG: 
Bezirksjugendpflege, 
Streetwork, 
Schulsozialarbeit, 
Einrichtungen vor Ort, 
Kitas/Familienzentren, 
Schwerpunktträger, 
Sozialraumteam/ 
Jugendamt 
Zu beteiligende 
Expert*innen: Drogenhilfe 
Köln, Fachstelle 
Suchtprävention 
Jugendamt, SKM, AWO, 
Kriminalkommissariat 
Kriminalprävention und 
Opferschutz 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen 
Einrichtungen und Diensten ist verbessert 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Klärung der Struktur und 
Strategie der 
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und dokumentiert 
37 (Status: 
planmäßig)

Seite 34 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit Blick 
auf best-practice und Schwierigkeiten 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen  
 - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen 
abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen 
sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich 
identifiziert und dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt 
ein Raster zur Erfassung 
der Zugangsbarrieren zur 
Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden 
können.  
In Verbindung zum 
stadtweiten Projekt:  
1. Klärung der Struktur 
und der Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt 
75 (Status: 
planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Wie können Zugangsbarrieren bspw. 
durch fehlende Sprachkenntnisse 
minimiert werden? 
Aufbau eines Netzes von 
Sprachmittler*innen/ 
Dolmetscher*innen im 
SRG 
Bikup (für städtische 
Kitas) bekannter machen 
Sicherstellung einer 
Finanzierung auf 
Honorarbasis 
100 (bis 2024) 2 (Status: 
planmäßig)

Seite 35 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Mehrsprachige 
Informationsbroschüren 
In Kooperation mit: Kitas/ 
Familienzentren, SKM 
Erläuterungen durch die SRK:  
b) Jahresschwerpunktziel in allen 15 Sozialraumgebieten war in 2023 die Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit mit verschiedenen 
übergreifenden und Sozialraum-spezifischen Zielen (s.o.). In allen Sozialraumgebieten wurde eine umfassende Übersicht über sämtliche örtliche und 
bezirkliche Netzwerke erstellt, die als Instrument dienen kann, um zukünftig gezielt auf Ressourcen und Kooperationsmöglichkeiten in den 
Sozialraumgebieten zuzugreifen. In Bicken- und Ossendorf sind inklusive der bezirklichen 10 Gremien relevant.  
Eine Sammlung aller für die Kinder- und Jugendgesundheit relevanten Materialien und Methoden läuft noch bis 2024, wenn die SRK die, in den 
einzelnen Einrichtungen eingesammelten Materialien, etwa Broschüren u.Ä., zentralisiert auf den Sharepoint der Stadt Köln hochladen wird.  
Mit dem Kölner AK LRS/Dyskalkulie ist die SRK dazu im Austausch, ob es realisierbar ist, für die zu den Teilleistungsstörungen LRS/Dyskalkulie 
vorhandenen Informations- und Unterstützungsmaterialien mehrsprachige Übersetzungen anbieten zu können, da natürlich auch Schüler*innen und 
Familien mit internationaler Familiengeschichte und ohne Deutsch als Muttersprache, von diesen betroffen sind. In 2023 zeichnete sich ab, dass dies 
auf jeden Fall als sinnvoll erachtet wird, die Frage nach der Finanzierung eines solchen Vorhabens aber leider noch nicht gelöst werden konnte, da 
auch der IKD/KI hier keine Lösung in Aussicht stellen konnte. In 2024 soll der Faden noch einmal aufgenommen werden.  
In 2023 wurde durch die SRK der AK Schulsozialarbeit gegründet, welcher seitens der Schulsozialarbeiter*innen des Sozialraums nach einem Jahr 
und vier Sitzungen sehr wertgeschätzt wird, da es für sie – v.a. aus den Grundschulen kommend – kein vergleichbares Gremium für einen fachlich-
territorialen Austausch gibt. Deutlich wurde allerdings ebenfalls, dass die Schulsozialarbeiter*innen sowie die Grundschulen, neben den immensen 
Beratungs-Herausforderungen durch, u.a. auch auf die Corona-Nachwirkungen zurückzuführen, hoch-belastete Grundschüler*innen keine 
Kapazitäten haben, um wie angedacht, das Problem der hohen psychischen Belastungen der Schüler*innen, etwa durch neue an die Schulen 
angedockte Programme, anzugehen. Für die Kolleg*innen steht die Bewältigung des „Alltagsgeschäfts“ im Fokus, welches aktuell herausfordernd 
genug scheint.  
Im Kontext der Kinder- und Jugendgesundheit wurde sich in 2023 im Sozialraum v.a. auf die Bearbeitung der bereits angesprochenen 
Drogenproblematik im Bickendorfer Westend konzentriert. Durch die Abstimmung in dem sozialräumlichen sowie dem bezirklichen Gremium konnte 
neben der Sensibilisierung für das Problem und der Installation neuer Angebote mehr Präsenz der Polizei und des Ordnungsamtes erreicht werden, 
wodurch die Problematik der Drogenkriminalität im öffentlichen Raum beruhigt werden konnte. Es wurde vereinbart, dass die bezirkliche

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Netzwerkstruktur des AK Krimi Westends bei Bedarf adhoc wieder reaktiviert werden kann. Es ist klar, dass die Dimension der Drogenkriminalität 
lediglich verdrängt werden kann und in Zyklen immer wieder aufploppen dürfte, wie die Erfahrung zeigt.  
Aufgrund anhaltender technischer Probleme wurde seitens der SRK in 2023 auf die Vorstellung der Datenbank so-in.koeln und ihrer Möglichkeiten für 
Einwohner*innen und Einrichtungen verzichtet bis die Datenbank reibungslos funktioniert.  
In Kommunikation mit zahlreichen Einrichtungen beider Stadtteilkonferenzen, die im Bereich Kinder- und Jugend tätig sind, sowie mit dem 
Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Ehrenfelder Jugendamtes und dem Sozialraumteam (SRT) der Schwerpunktträger ist ein Projekt entstanden 
und angestoßen wurden, welches die Zugangs- und Übergangsgestaltung verbessern soll: Von der SRK organisiert, finden seit dem 2. Halbjahr 2023 
regelmäßige Sozialraumspaziergänge des ASD/SRT statt, die somit die Einrichtungslandschaft vor Ort kennenlernen und persönliche Beziehungen in 
beide Richtungen initiieren. Dies ist zum einen wichtig, damit die Fachkräfte des Jugendamtes die Einrichtungen und Angebote, an die sie Familien 
im Zuge ihrer Beratung andocken können, persönlich kennen und zum anderen um der, in 2024 erfolgenden Umstellung der sozialräumlichen Arbeit 
des Jugendamtes, vorzubauen.  
Insbesondere seitens der (nicht-städtischen) Kitas, die bikup nicht nutzen können, wurde berichtet, dass es einen großen und nicht bedienten Bedarf 
an Dolmetschertätigkeiten gibt, um einerseits Elterngespräche in der Einrichtung zu führen oder ihre Familien etwa bei Arzt- oder Amtsgängen zu 
begleiten. Nach ersten Gesprächen und dem Ausloten sozialräumlicher Möglichkeiten zeigt sich, dass der Aufbau eines Sprachmittler*innen-Netzes 
herausfordernd ist und sich hier keine schnellen und „einfachen“ Lösungen andeuten. 2024 wird zeigen, ob es dennoch Möglichkeiten gibt, ein 
Projekt zu realisieren, insbesondere die Frage der Finanzierung und der Sicherstellung einer „belastbaren“ Übersetzung sind die Herausforderungen. 
 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
„Alte und neue 
Nachbarschaften“ 
Gestaltung des 
umfangreichen 
Zuzugs neuer 
Aufbau eines Netzwerkes mit den Bauträgern/ 
Immobiliengesellschaften 
Identifikation der 
Bauvorhaben und der 
Bauträger 
Kontaktaufnahme/ 
Identifikation der 
100 (bis 2024) 
Alle im Sozialraum 
 
Je 1x pro Bauvorhaben/ 
Träger 
75 (Status: 
planmäßig)

Seite 37 von 216 
Bewohner*innen in 
den Sozialraum 
durch zahlreiche 
Neubauprojekte 
passenden 
Ansprechpersonen 
Netzwerktreffen zwecks 
Gestaltung des Prozesses 
und Entwicklung sinnvoller 
und möglicher 
Maßnahmen/Aktionen 
 
1-2 Treffen in 2023 
Durchführung konkreter Projekte und Maßnahmen Stadtteil-/ Quartiersfeste/ -
Aktionen unter Einbindung 
der „neuen Nachbarn“ 
100 (bis 2024) 
1x Bickendorf 
1x Ossendorf 
100 
Sensibilisierung Bezirks-/Kommunalpolitik für diese 
Herausforderung 
Ansprache aller 
Fraktionen/ 
Mandatsträger*innen zu 
diesem Thema 
Stadtteilspaziergänge/ -
Rundfahrten mit Fokus 
Neubau/Zuzug und was 
dies für die Stadtteile/den 
Sozialraum bedeutet 
100 (bis 2024) 
1x  
 
 
2x 
87 (Status: 
planmäßig) 
(Verbesserung 
der) Integration der 
Jugend in die 
sozialräumliche 
Kooperations- und 
Vernetzungsarbeit, 
um ihre Teilhabe 
zu fördern 
Jugendprojekttage/-Woche mit dem Höhepunkt eines 
Jugendfestivals 
Gründung eines 
Organisationsteams 
Einbindung der/ weiterer 
Jugendeinrichtungen und 
Jugendhilfeträger im 
Sozialraum und 
Kooperationspartner*innen 
Konzeption der Projettage/ 
-Woche sowie des 
Jugendfestivals 
100 (bis 2024) 
1x 
5+ 
 
 
 
 
Kontinuierlicher Prozess 
 
 
90 (Status: 
planmäßig)

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Öffentliche Bewerbung 
zielgruppenadäquat 
Umsetzung 
 
Dokumentation 
Analog/digital 
5x Projekttage/ 1x 
Projektwoche 
 
Video-/ Foto-dokumentation 
Erläuterungen durch die SRK: 
„Alte und neue Nachbarschaften“: Die Recherche und Erarbeitung aller Bauvorhaben im Sozialraumgebiet (ab Bezug ab 2020 – offen) sowie der 
Vorhabenträger hat eine stolze Summe von 10 Bauvorhaben mit umgerechnet ca. 1300 neuen Wohneinheiten ergeben. Mit allen größeren 
Bauvorhabenträgern, mit Ausnahme der privaten sowie der Mieterschutz e.G., konnte die SRK zu dem Thema in den Dialog gehen, wodurch sich 
zeigte, dass diese vorerst nicht an eine dauerhaften Netzwerk interessiert sind, jedoch gerne mit der SRK im Dialog über die Gestaltung des Zuzugs 
verbleiben. In Korrelation dazu konnten, z.T. unter Federführung der SRK und in Kooperation bspw. mit der GAG als eine der großen 
Vorhabenträgerin, in beiden Stadtteilen die anvisierten Stadtteilfeste durchgeführt werden, welche die Einbindung und das Zusammenkommen von 
alten und neuen Nachbar*innen aus allen Quartieren des Sozialraums zum Ziel hatten, wie die 2. Bickendorfer Familienolympiade auf der 
Westendwiese und das Butzfest am Butzweilerhof. Beide Veranstaltungen waren ein Erfolg (ca. 700 und 300 Gäste) und wichtige Momente der 
Kooperation, Vernetzung und der Begegnung für Fachkräfte und für Einwohner*innen, insbesondere für Letztgenannte auch der Information, bspw. 
über die Anstrengungen der sozialräumlichen Kooperationspartner*innen zur Verkehrsberuhigung in der Bertha-Sander-Str.  
Seitens der SRK wurden die meisten Fraktionen der Ehrenfelder Bezirksvertretung zum Thema kontaktiert und zur Sozialraum-Rundfahrt mit 
Stationen an den Baustellen eingeladen. Leider konnten nicht alle Fraktionen an dem Termin am 26.09.23 teilnehmen. Dennoch war es für die 
Beteiligten ein informativer Termin, bei dem insbesondere auf die, nicht nur aber auch durch den Zuzug entstehenden, kleinräumigen Bedarfe der 
sich verändernden Quartiere geblickt werden konnte: Etwa im Bickendorfer Westend die zukünftige Veränderung der sozialen Zusammensetzung der 
Einwohner*innenschaft durch den Bezug des GAG-Neubaus am Ossendorfer Weg oder Sorgen der Fachkräfte vor Ort hinsichtlich zunehmender 
Demokratie- und Politikverdrossenheit unter den Zielgruppen vor Ort sowie deren möglichen elektoralen Auswirkungen auf die anstehenden Wahlen 
in den Jahren 2024-2027. Bei allen Stationen wurde der Bedarf an einer aktuellen Information über die soziale Infrastruktur und deren Angeboten vor 
Ort deutlich, die alten sowie neuen Nachbar*innen zu Gute kommen würde, wodurch die Idee nach einem neuen und aktuellen Sozialraumwegweiser 
entstand, der für alle Zielgruppen handhabbar wäre. Am Butzweilerhof, der keine Station der Rundfahrt war, dennoch ein wichtiges neues Quartier 
Ossendorfs darstellt, herrschen Bedarfe/ Themen wie die Verkehrsberuhigung der Bertha-Sander-Str. sowie der Butzweilerhofallee, die Etablierung 
eines Nahversorgers sowie eine Lösung für die sehr angespannte und dauerhaft zu Konflikten führende Parkplatzsituation für die Anlieger vor.  
Jugendfestival/ „Ghetto Splash Ehrenfeld 2023“: Da die Einbindung aller Ehrenfelder Jugendeinrichtungen sowie einiger Jugendlicher selbst in 
das Planungsteam sowie in die Projektumsetzung erreicht werden konnte, war das Projekt erfolgreich. Dennoch konnte es nicht wie geplant als 
Jugendprojektwoche durchgeführt werden. Ausschlaggebend hierfür war das Scheitern eines gemeinsamen und stellvertretend durch SRK und 
Bezirksjugendpflege geschriebenen Projektantrags beim Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit des Bundes in Höhe von ca. 28.000€.

Seite 39 von 216 
Glücklicherweise konnten die Projektverantwortlichen umdisponieren und über andere Kanäle Fördermittel in Höhe von ca. 10.000€ akquirieren, mit 
denen eine „abgespeckte“ Version des Projektes als Testballon umgesetzt werden konnte. Durch Zielgruppen-adäquate Öffentlichkeitsarbeit und 
gezielte Bewerbung des Projektes durch die beteiligten Jugendeinrichtungen und weiterführenden Schulen konnten 200 Jugendliche erreicht werden. 
Die Evaluation unter den Projektbeteiligten ergab, dass es ein großer Erfolg gewesen ist, da die Jugendlichen 14+ selbst sich in der Art in den 
Einrichtungen äußerten und erste positive Ergebnisse 1) hinsichtlich der Bedienung der Interessen dieser Zielgruppe sowie 2) hinsichtlich der 
reaktivierten Anbindung der Altersklasse 14+ an die Jugendeinrichtungen sowie 3) bzgl. der bezirklichen Kooperation der OKJA sich zeigten. Ebenso 
wurde deutlich, dass es an dieser Stelle Nachhaltigkeit braucht, um die entstandene Dynamik unter den eingebundenen und erreichten Jugendlichen 
aber ebenso unter den hierdurch auf Bezirksebene kooperierenden Fachkräften der Jugendeinrichtungen aufzugreifen und zum Wohle der 
Zielgruppe fortzuführen: Hierfür sind Stellen wie die Bezirksjugendpflege und SRK sowie ihre fachlichen, zeitlichen und personellen Ressourcen 
essenziell. 
 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozial-
räumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
Aus Sharepoint Kostenfreie Fahrräder für Geflüchtete Steigerung der Mobilität der 
Geflüchteten in der Matthias-
Brüggen-Str. 
nein 
Drogenproblematik im Bickendorfer Westend Massiver Drogenhandel und Konsum 
im Westend 
ja 
Bickendorfer Familienolympiade Stadtteilfest in Bickendorf in 
Kooperation mit diversen 
Akteur*innen zwecks Begegnung 
von Bicken- und Ossendorfern 
ja 
Drohende Schließung zweier Kitas Finanzierung aufgrund zu großer 
Räumlichkeiten fraglich 
nein

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozial-
räumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
soziale und 
politische 
Teilhabe 
Energiepreiskrise & das neue Bürgergeld Vor Hintergrund politischer 
Veränderungen und Beschlüsse 
Ende 2022/ Anfang 2023 
ja 
Neuauflage Broschüre Sozialraum-Wegweiser Neuauflage Broschüre Sozialraum-
Wegweiser 
ja 
(Zielvereinbarung 
2024) 
Demokratie- & Politikverdrossenheit/ Politische Beteiligung/ 
Wahlbeteiligung 2024  
 
Förderung von politischer Bildung/ 
Informiertheit/ Wahlbeteiligung im 
Sozialraum 
ja (in 2024) 
Einkaufhilfe für Senior*innen Unterstützung für Senior*innen, die 
„Einkaufen“ nicht mehr alleine 
schaffen 
ja (in 2024) 
Kinder- und 
Jugendgesundh
eit 
(Verbesserung 
Zugangs- und 
Übergangsgest
altung) 
Kooperation/ sozialräumliche Vernetzung und Beziehungen zwischen 
Einrichtungen (Kinder & Jugend) vor Ort und dem bezirklichen 
Jugendamt/ ASD (Bis Mitte 2024: i.V.m. Sozialraumteam 1/ 
Schwerpunktträgern) 
Sozialraumspaziergänge und 
Kennenlernen der Einrichtungen und 
deren Arbeit zwecks Anbindung von 
Familien 
ja 
Erläuterungen  
Zur Drogenproblematik, drohenden Schließung zweier Kitas, Sozialraum-Wegweiser, Demokratie- & Politikverdrossenheit/ Wahlbeteiligung und den 
Sozialraumspaziergängen mit dem Jugendamt wurden bereits berichtet, weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal aufgegriffen werden. 
Den Teilnehmer*innen der Stadtteilkonferenz Bickendorf war es aufgrund der angespannten Zeiten in 2023 ein Anliegen für besonders benachteiligte 
Familien, Kinder und Jugendliche einen tollen und insbesondere kostenlosen bzw. für jeden Geldbeutel erschwingliches Angebot auf die Beine zu 
stellen. Dies in Kombination mit der Zielsetzung, das Bickendorfer Westend als lebenswertes und integriertes Quartier zu präsentieren und die

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozial-
räumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
weiteren Nachbar*innen des Sozialraums „über den Bahndamm zu locken“, der leider immer noch eine territoriale Grenze in beide Richtungen 
darstellt.  
Vor dem Hintergrund der zu Anfang 2023 vollen Belegung der DRK-Notaufnahmeeinrichtung Mathias-Brüggen-Straße für geflüchtete Menschen 
sowie der aus verschiedenen Gründen eingeschränkten Mobilität der Bewohner*innen entstand die Idee, für diese einen Pool an funktionsfähigen 
Fahrrädern zur Verfügung zu stellen, die diese bei der Einrichtung selbst ausleihen könnten. Die Fahrräder sollten über die regelmäßigen 
Versteigerungen des Kölner Fundbüros und über Mittel der SRK angeschafft werden. Leider konnte dieses Vorhaben aufgrund von Versicherungs-
technischen Hürden und weiterer Umsetzungsschwierigkeiten seitens des Trägers der Einrichtung nicht umgesetzt werden.  
Aufgrund der u.a. durch den Ukrainekrieg angestoßenen Inflation, Energiepreiserhöhungen und weiteren politischen Veränderungen wie der 
Einführung des neuen Bürgergeldes entstanden vor Ort bei den Einwohner*innen sowie den Fachkräften, insbesondere der Einrichtungen, die 
Beratungen anbieten, Sorgen vor den Auswirkungen auf die Haushalte und hinsichtlich der „neuen“ Beratungsbedarfe, geschweige von der 
Erhöhung der Beratungsnachfragen. Aus beiden Stadtteilkonferenzen wurde der Bedarf an weitergehender Information und Schulungen zu 
genannten Themen, um eine kompetente Beratung anbieten zu können, an die SRK herangetragen.  
Während des Besuchs der Ehrenfelder Seniorenkoordinatorin und der Vorstellung ihrer Arbeit im Rahmen der Bickendorfer Stadtteilkonferenz wurde 
deutlich, dass es, insbesondere in den Quartieren ohne eigenen Nahversorger, einen Bedarf hinsichtlich Einkaufshilfen für Senior*innen besteht. Dieser 
wurde naturgemäß besonders bei den Einrichtungen, die mit der Zielgruppe Senior*innen arbeiten, wie etwa das Büdchen am Rosen hof, das Cafe 
Bickolo aber auch das Seniorennetzwerk Ossendorf an die Fachkräfte und an die SRK adressiert. 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator* Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Einträge 
„sozialräumliche 
Themenermittlung“, 
In der ZV 2023 (sozialräumliche Themen) wurden bereits die 
Drogenproblematik im Bickendorfer Westend und die Bickendorfer 
Familienolympiade im Rahmen zweier Projekte berücksichtigt. 
 planmäßig

Seite 42 von 216 
die in cProject 
übergegangen sind 
Offizielle Inbetriebnahme von „Unser Umweltmobil“ – 1. 
Vermietungssaison 
 planmäßig 
Verkehrssituation Butzweilerhof und -Beruhigung Bertha-Sander-
Straße (aus 2022) 
 planmäßig 
Handreichung und Workshop Energiepreiskrise & das neue 
Bürgergeld (aus 2022) 
 planmäßig 
Sozialraumspaziergänge mit dem Jugendamt/ ASD  planmäßig 
Erläuterungen  
Die Themen Verkehrssituation Butzweilerhof und Sozialraumspaziergänge mit dem Jugendamt werden aufgrund vorheriger Erläuterung an dieser 
Stelle nicht noch einmal aufgegriffen.  
Um das sozialräumliche Kooperationsprojekt „Unser Umweltmobil“ nach der Generalprobe in 2022 tatsächlich in Betrieb zu nehmen und die erste 
offizielle Vermietungssaison starten zu können, musste innerhalb des AK Umweltmobil unter Federführung der SRK ein Modus operandi der 
Arbeitsteilung entwickelt werden: Der SRK obliegt es, die Koordination/ Kommunikation und Organisation des AKs, der Vermietungsanfragen und 
Terminabfragen sowie der Erstellung der Mietverträge zu übernehmen. Das Median Therapiezentrum und Adaptionshaus Köln stellt einen Stellplatz 
für das Mobil zur Verfügung, übernimmt die Herausgabe, Rücknahme und technische Einweisung in Richtung der Mieter*innen sowie die 
Überprüfung des Zustandes und die finale Kautionsabwicklung. Der AaK e.V. ist als Halter des Mobils für Versicherungsfragen, die finale 
Mietvertragsunterschrift und die buchhalterische Abwicklung des Projektes verantwortlich. Die beiden Bickendorfer Grundschulen KGS und GGS 
begleiten das Umweltmobil bei Einsätzen im Sozialraum mit dem Umweltpavillon, der durch die Schüler*innen beider Schulen gestaltet wird, wodurch 
eine Sensibilisierung der jungen Generation für das Thema Umwelt- & Klimaschutz erreicht werden soll, der aus Nachhaltigkeitsgründen auch in 
Projektwochen einfließen soll.  
Nachdem in beiden Stadtteilkonferenzen der Bedarf angemeldet wurde, das Thema aufzugreifen, stellte die SRK, in Kooperation mit der 
Verbraucherzentrale im Quartier und dem Jobcenter Mitte einen halbtägigen, inhaltlich auf die abgefragten Bedarfe der Kooperationspartner*innen 
angepassten, Workshop „Umgang mit der Energiepreiskrise und das neue Bürgergeld“ auf die Beine, der am 27.02.2023 in Bickendorf stattfand. Im 
Vorfeld über den Jahreswechsel 2022/23 erarbeiteten die AWO-SRKs zudem eine Informations-Broschüre „Steigende Preise – Was nun? Inflation, 
Energiepreiskrise, Hilfen und Leistungen.“ für Kölner*innen sowie Fachkräfte und Einrichtungen, die stadtweite Verbreitung erfuhr.

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Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
AG Jugendevent Ehrenfeld – Ghetto Splash Ehrenfeld Treffen bei Bedarf (neu gegründet) 
AK Drogenproblematik im Bickendorfer Westend Treffen bei Bedarf 
AK Krimi Westend 2 x im Jahr (neu gegründet) 
AK Schulsozialarbeit AK Schulsozialarbeit 
Erläuterungen  
Um die Zielsetzung, die Anbindung der Jugendlichen 14+ an die Jugendeinrichtungen des Sozialraums/ Bezirks wieder zu verbessern und dies über 
Zielgruppen-adäquate Angebote zu erreichen, bspw. indem eigene Projektideen der Jugendlichen aufgegriffen und diese in die Umsetzung 
eingebunden werden, wurde die AG Jugendevent Ehrenfeld – Ghetto Splash Ehrenfeld gegründet, welche jeweils bei Bedarf zusammengekommen 
ist, mit einer Hochphase der Treffen-Taktung kurz vor der Veranstaltung im November 2023.  
Zur Bearbeitung der Drogenproblematik im Bickendorfer Westend wurde der AK Drogenproblematik gegründet, welcher ebenfalls je nach Bedarf 
unregelmäßig zusammengekommen ist und sich aus den Einrichtungen des Westends inklusive SRK und Bezirksjugendpflegerin zusammensetzte.  
Nachdem es gelungen war, das Thema auf die Agenda der Bezirkspolitik und -Verwaltung zu setzen, wurde in einem ersten Austauschtreffen auf 
Bezirksebene der AK Krimi Westend, unter Mitarbeit der Mitglieder des sozialräumlichen AKs, Mitgliedern der Bezirksvertretung Ehrenfeld, 
Bezirksbürgermeister, Bürgeramtsleitung, Ordnungsamt sowie Polizei und Streetwork gegründet, welcher 2x jährlich tagte.  
Im Zuge der Anstrengungen zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit im Sozialraum wurde durch die SRK in Kommunikation mit den 
Schulsozialarbeiter*innen der AK Schulsozialarbeit gegründet, der 1x im Quartal zusammenkommt und am Ende des Jahres mit positivem Ergebnis 
evaluiert wurde, so dass das Gremium verstetigt wurde. Neben dem fachlich-territorialen Austausch wurden hier gezielt auch andere Akteur*innen mit 
fachlich-inhaltlichen Schnittstellen eingeladen, bspw. der Interkulturelle Dienst Ehrenfeld oder die Bezirksjugendpflege u.w. 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro

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5. Ausblick Folgejahr 
 
Verbesserung Kinder - und Jugendgesundheit: Auch in 2024 wird an den noch nicht umgesetzten Zielsetzungen des Schwerpunktziels 
Verbesserung der Kinder - und Jugendgesundheit weitergearbeitet. Während in 2023 der Fokus in diesem Kontext auf der Bearbeitung der 
Drogenproblematik im Bickendorfer Westend lag, die viele Kapazitäten bündelte, wird der Fokus nun auf andere Aspekte gelegt: Bspw. soll ein 
neuer Anlauf unternommen werden, einen sozialräumlichen AK zum Thema zu gründen, nachdem die Resonanz der Kooperationspartner *innen 
hierzu in 2023 – im Falle der Kitas vor dem Hintergrund der dauerhaften katastrophalen Personalsituation nachvollziehbar – sehr verhalten war: Bei 
einem ersten Versuch haben lediglich zwei Kooperationspartner*innen teilgenommen - im besten Fall gelingt eine Synchronisation mit dem AK 
Schulsozialarbeit und den auch in 2024 regelmäßig stattfindenden Sozialraumspaziergänge n mit dem Ehrenfelder Jugendamt. Nachdem die 
Vorstellung der Datenbank so-in.koeln und ihrer Möglichkeiten für Einwohner*innen und Einrichtungen aufgrund technischer Probleme in 2023 noch 
nicht sinnvoll erschien, wird dies in 2024 erfolgen. Ebenso wie neue  Anläufe hinsichtlich des Aufbaus eines Sprachmittler*innen -Pools und der 
mehrsprachigen zur Verfügungstellung von Informationsmaterial hinsichtlich der Teilleistungsstörungen LRS und Dyskalkulie. Bei beiden Vorhaben 
ist die Frage der Finanzierung eine entscheidende.  
Fokus Jugend: Ghetto Splash Ehrenfeld 2024 – Junge HipHop Kultur für den Bezirk 4: Nach dem erfolgreichen Testballon in 2023 werden 
insbesondere SRK und Bezirksjugendpflege daran arbeiten, den Ghetto Splash Ehrenfeld zu einem dauerhaften bezir klichen Jugend -Projekt 
auszubauen: Dieses soll zum ersten Mal in seiner vollständigen Projektkonzeption als Projektwoche bzw. mit einer dem Abschlus sevent 
vorgelagerten umfangreichen Workshop-Phase, die an die Jugendeinrichtungen angedockt sein wird, umgesetzt werden. Dadurch könnten anstatt 
„lediglich“ 200 bis zu 400 Jugendliche erreicht und diesen auch eine nachhaltige Perspektive für „coole“ Teilhabemöglichkeiten angeboten werden. 
Hierfür soll eine strukturelle Anbindung des Projektes an den bezirklichen  AK Jugend umgesetzt werden, um die hohe Ressourcenauslastung der 
genannten Projektverantwortlichen auf mehreren Schultern zu verteilen. Dank einer professionellen und Zielgruppen -adäquaten 
Videodokumentation des Projektes in 2023 konnten mithilfe dieser bereits Ende 2023 mögliche Fördermittelgeber*innen/ Stiftungen angesprochen 
und ein gutes Bild davon gezeichnet werden, worum es in dem Projekt nachhaltig geht: Partizipation und Selbstwirksamkeit, kul turelle und 
künstlerische Teilhabe besonders benachteili gter Jugendlicher und deren Anbindung an Unterstützungsstrukturen wie die OKJA. Nach 
wohlwollenden Rückmeldungen in ersten Gesprächen müssen diese Möglichkeiten in 2024 genutzt werden, um die benötigten Förderm ittel i.H.v. 
ca. 30.000€ zu akquirieren.   
„#Unsere Stimmen zählen!“: In Korrelation zur Herausforderung 9 der integrierten strategischen Sozialplanung Köln, dem Beschluss 0403/2020 
der BV Ehrenfeld sowie den Wünschen zahlreicher sozialräumlicher Kooperationspartner*innen hat sich federführend die SRK mit der Kollegin aus 
Bocklemünd/ Mengenich und Aktion Nachbarschaft e.V. auf den Weg gemacht, das Projekt „Unsere Stimmen zählen!“ umzusetzen und damit eine 
Sensibilisierung für die Bedeutung von Politischer Partizipation und der Wahlbeteiligung, insbesondere in benachteiligten Wohnquartieren, im Zuge 
der Europawahl 2024 zu erreichen. Hierfür haben die Kooperationspartner*innen unterschiedliche Veranstaltungsformate konzipie rt, welche die 
verschiedenen Zielgruppen der Sozialräume abholen sollen: Informationsveranstaltung „Was hat Europa mit mir zu tun und warum soll ich am

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09.06.24 wählen gehen?“, Kandidat*innencheck zur Europawahl, Briefwahlparties, die im April, Mai und Juni 2024 in beiden Sozialräumen umgesetzt 
werden sollen. Durch die Beteiligung der verschiedensten Einrichtungen aus den Stadtteilkonferenzen wird die Hoffnung gehegt, deren Zielgruppen 
zu den Veranstaltungen mobilisieren zu können. Dies ist wichtig, um auch abseits der „üblichen Verdächtigen“, dieses wichtige Thema zu platzieren. 
Den Startschuss bildet jeweils ein gemeinsames Plakat mit bekannten Gesichtern – Fachkräften und Einwohner*innen – beider Sozialräume, die 
nach dem Motto „Wir gehen wählen, geht ihr auch?!“ für das Projekt und die Europawahl werben. Insbesondere Nicht- und Erstwähler*innen (ab 16 
Jahren) sowie neu zugewanderte Menschen sollen durch das Projekt erreicht werden und bei erfolgreicher Umsetzung sozusagen eine Schablone 
für die kommenden Wahljahre (2025-2027) „gebastelt“ werden.  
Alte und neue Nachbarschaften – Zusammenwachsen im Sozialraum:  Darüber hinaus wird 2024 für den Sozialraum im Zeichen des 
Willkommen-Heißens neuer Nachbar*innen stehen: Die drei Bauprojekte entlang des Erlenwegs und der 1. Bauabschnitt des GAG -Neubaus am 
Ossendorfer Weg werden (final) bezogen. In diesem Bickendorfer Quartier sowie am Mathilde-Herz-Weg wird die GAG ihre neuen Mieter*innen mit 
jeweils einem Fest willkommen heißen. Somit wird die SRK ihren Fokus vor diesem Hintergrund auf Ossendorf legen. Hier wird gemeinsam mit den 
sozialräumlichen Kooperationspartner*innen, natürlich in Koproduktion mit der Bürgervereinigung Ossendorf, eine große Veranstaltung auf die Beine 
gestellt, um die verschiedenen (neuen) Quartiere des teilweise weit auseinander lie genden Stadtteils Ossendorf, das Zusammenwachsen und 
Begegnung dessen alter und neuer Einwohner*innen zu unterstützen. In diesem Kontext wird die SRK daran arbeiten den neuen Soz ialraum-
Wegweiser auf den Weg zu bringen, der bei diesen Gelegenheiten den Einwohner*innen „in die Hand gedrückt“ werden soll. Hierfür konnten bereits 
in 2023 Zuschusszusagen der verschiedenen Bauvorhabenträger*innen eingeholt werden, so dass der Wegweiser finanziell eine Koproduktion sein 
wird.  
Verkehrssituationen: Butzweilerhof &  Erlenweg: Auch die Verkehrssituation am Butzweilerhof/ Bertha -Sander-Straße wird leider weiterhin 
Aktivitäten erfordern. Der seitens eines privaten Vorhabenträgers dort geplante Parkplatz und die angedachte Zu- und Ableitung des Verkehrs über 
die Spielstr aße Bertha -Sander-Straße droht die Anstrengungen der Kooperationspartner*innen, für dieses Quartier eine tatsächliche 
Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Verkehrssicherheit, zu vernichten. Unter den Anwohnenden steigt seit Aufnahme der Bautäti gkeiten 
verständlicherweise der Unmut – nicht aufgrund des Parkplatzes, sondern ggü. der angedachten Verkehrsführung. Auch in Bickendorf wird das 
Thema Verkehr in 2024 eine Rolle spielen, wenn die beiden Grundschulen am Erlenweg testweise ihre Schulstraße für eine Woch e im Rahmen 
einer Demonstration umsetzen werden. Aufgrund der durch „Elterntaxis“ katastrophalen und aus Gesichtspunkten der Verkehrssich erheit 
unhaltbaren Situation vor Schulstart und nach -schluss soll dadurch etwas entgegengesetzt werden. Natürlich werden durch das Vorhaben ebenso 
die umliegenden Einrichtungen, wie etwa die gegenüberliegende Kita sowie mittelbar auch der durchgehende Verkehr und Anlieger betroffen sein.   
Unterstützung für Senior*innen:  In Zusammenarbeit mit der Seniorenkoordination wird  die SRK die Möglichkeit ausloten, ob der Bedarf an 
Einkaufshilfen für Senior*innen in besonders unversorgten Wohnquartieren bedient werden kann, bspw. über den mobilen Einkaufs wagen der 
Malteser in Zusammenarbeit mit Ehrenamtler*innen. Erste Gespräche haben stattgefunden, sollen fortgesetzt und einer positiven Lösung zugeführt

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Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Bilderstöckchen

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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
Soziale Infrastruktur 
 
Auffangen der Bedarfslage nach abgelehnter Weiterfinanzierung der niedrigschwelligen bedarfsgerechten Angebote „Kinder- und 
Familienberatung“ und Sozialer Dienst“ mit Beginn des Jahres 2023 
Um die Folgen des Wegbrechens der beiden seit Jahrzehnten etablierten und fest im Akteursnetz verankerten Beratungsangebote für die 
Einwohner*innen möglichst zu reduzieren, wurden verschiedene Aktivitäten, Maßnahmen und Projekte der Akteurswelt realisiert, sowie zeitgleich 
auch passgenaue, unabhängige Pilotprojekte gestartet. Näheres hierzu unter dem Punkt „Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung“. 
Es wird jedoch noch einige Zeit dauern, bis diese neuen Angebote ebenso angenommen werden, wie dies bei den langjährig etablierten 
Angeboten der Fall war. 
Kürzungen im Sozialbudget auf Bundes-, Landes- sowie kommunaler Ebene, Stellenstreichungen und die Folgen im Sozialraumgebiet 
bedeuteten die Zerschlagung gewachsener Strukturen und effizienter Netzwerkarbeit. 2023 zeichnete sich auch dadurch aus, dass die Freie 
Trägerlandschaft zunehmend durch angekündigte oder aber auch vollzogene Kürzungen im Sozialbudget sowie durch fehlende 
Mittelaufstockungen bei steigenden Energie-, Lebensmittelpreisen und Personalkosten zum Teil existenziell betroffen waren. Im schlimmsten Fall 
führte dies zur Zerschlagung von Strukturen in der Freien Trägerlandschaft, die nicht oder nur sehr schwer wiederhergestellt werden können und 
die es daher unbedingt zu vermeiden galt. 
 
Stadtentwicklung 
 
(Energetische) Sanierung der sogenannten Rockenhauser Siedlung 
Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH hat mit der großangelegten und mit enormer Geschwindigkeit betriebenen 
(energetischen) Sanierung im vermieteten Bestand mit 20%iger Mietreduktion über die zweijährige Sanierungsdauer begonnen. 
Energetische Sanierung der GAG-Bestände südlich der Straße „Am Bilderstöckchen“ 
Die vorgesehene Entmietung zur Vorbereitung der Sanierung konnte aufgrund des Wohnraummangels (insbesondere für vielköpfige Familien) 
nicht vollständig umgesetzt werden, die Sanierung soll nun ab dem Jahr 2024 in Teilabschnitten erfolgen (Umsiedlung innerhalb des Bestands). 
Neubau dreier Gebäudekomplexe nördlich des bereits sanierten GAG-Bestands an der Straße „Am Bilderstöckchen“ 
Es wurde ein städtebauliches Planungskonzept zum Bau von 95 Mieteinheiten (zu 100% geförderter Wohnungsbau) durch die GAG Immobilien 
AG entwickelt, wobei die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung realisiert wurde. Die Beantragung der Ausarbeitung eines 
Bebauungsplanentwurfs ist für Anfang 2024 geplant.

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Räumliches Entwicklungskonzept (REK) LiebigQuartier 
Für die Menschen erfüllt das sog. ,LiebigQuartier’, welches das gesamte Bilderstöckchen südlich des Parkgürtels, Bereiche von Neuehrenfeld und 
Nippes umfasst viele Funktionen: Arbeiten und Wohnen, Bildung, Versorgung, Naherholung, Kultur und Freizeit, die hier zudem in direkter 
Nachbarschaft stattfinden. 72% der Einwohner*innen des ,LiebigQuartiers’ wohnen im südlichen Bilderstöckchen (das sind 31 % der 
Gesamteinwohnerzahl des Sozialraumgebiets). Somit haben Entwicklungen im LiebigQuartier eine hohe Relevanz für rund 1/3 der 
Bewohner*innen Bilderstöckchens. Das Quartier ist geprägt durch sehr unterschiedliche Nutzungen, von der (durchgrünten) Wohnsiedlung bis hin 
zum großflächigen Gewerbe- und Produktionsstandort. Gleichzeitig befindet sich das LiebigQuartier im Wandel: Gewerbliche Nutzungen ändern 
sich oder werden aufgegeben, Ladenlokale und Gewerbehallen stehen leer oder werden neu genutzt. Wohngebäude werden saniert, aufgestockt 
oder komplett neu errichtet. Zur verantwortungsbewussten und nachhaltigen Entwicklung des ,LiebigQuartiers’ wurde in 2023 die partizipative 
Erstellung des REKs im Auftrag der Politik durch die Verwaltung begonnen. 
Sanierung des Dreikönigsgymnasiums 
Im Jahr 2023 erfolgte die Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus, die zügige Realisierung der Sanierung wurde fortgesetzt und befindet sich im 
Zeitplan. Die Fertigstellung und Rückkehr aus dem Interim sind zum Schuljahresbeginn 2024/2025 geplant. 
Zentrale stadtentwicklungsrelevante Prozesse und Maßnahmen mit partizipativen Angeboten, frei gewordene Flächenpotentiale durch 
Unternehmensaufgaben 
Bilderstückchen entwickelte im Jahr 2023 eine enorme stadtentwicklungsrelevante Dynamik. Es wurden Flächenpotentiale greifbar, die zuvor 
verplant schienen oder vergeben waren, unter anderem die von Cube Real Estate geplante Mischnutzung auf dem zuvor ausschließlich als 
Gewerbegebiet ausgewiesenem sogenannten „BilderVeedel“ an der Longericher Straße oder ein neuer „Quartiersplatz am Alteiningenweg“.  
Hinzu kam die überraschende und bedauerliche Stilllegung eines der ältesten noch verbliebenen Unternehmen des Sozialraumgebiets, der 
Friesland Campina (ehemals „Milchversorgung Rheinland“), nach 100jähriger Firmengeschichte, eröffnete allerdings ein enormes zusätzliches 
Entwicklungspotenzial für das südliche Bilderstöckchen. 
 
Partizipation und Teilhabe 
 
Der Klug e.V. und sein Projekt „Liebig 257“ 
Mit der Vision, Kölner Veedel durch gemeinsames Engagement bunter, nachhaltiger und letztlich lebenswerter zu machen, realisiert Klug e.V. seit 
seinem Umzug 2022 aus dem bekannten „Wandelwerk” (Neuehrenfeld) auch im Süden Bilderstöckchens innovative Beteiligungsprojekte. Mit dem 
Fokus Transformationen anzustoßen und Nachbar*innen zur partizipativen Gestaltung der Stadt zu bestärken, konnte in 2023 das neue „Liebig 
257” als Quartierstreff etabliert werden, mit zahlreichen Angeboten vor Ort (u.a. Begegnungsrad, Aktionstage, Nachbarschaftscafé, Werkstatt).

Seite 49 von 216 
Sozialräumliche Orientierung der Verwaltung:  
Auch im Jahr 2023 konnte die von der Politik beschlossene, sozialräumliche Orientierung der Verwaltung‘ und damit auch die aktive, ämter- und 
dezernatsübergreifende Einbindung der Sozialraumkoordination erfolgreich fortgesetzt werden. Hierbei sind insbesondere die Projekte 
„BilderVeedel“, der „Quartiersplatz Altleiningenweg“ sowie die Erstellung des „Räumlichen Entwicklungskonzepts LiebigQuartier“ zu nennen. In 
vielen Projekten konnte so u.a. die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit unterstützt werden. Auch an der Vorbereitung des Veedels-Check 
„HEY Nippes“, der 2024 in die Realisierung geht, war die Sozialraumkoordination aktiv eingebunden. 
 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind 
erstellt: 
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im 
SRG verbessern 
Ziel: gesundheitliche 
Aufklärungsarbeit ist verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter 
Materialien und Methoden 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. In 
Verbindung mit dem stadtweiten 
Projekt „Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern“ sollte in 
Verbindung damit ggf. auch eine 
Kriterien geleitete Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen. 
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien 
und Methoden sind 
strukturiert gesammelt 
75% (Status 
planmäßig) 
o Vorschläge aus den einzelnen 
SRG: 
Wie können Akteur*innen und 
Einwohner*innen übersichtliche 
Informationen zu 
gesundheitsrelevanten Angeboten 
Übersicht der Sport- und 
Gesundheitsangebote auf der 
Homepage der 
Sozialraumkoordination 
(Angebot der AG Gesundheit 
und Sport, mit Ausbauoption 
100 % der 
Rechercheergebnisse 
der AG sind eingestellt* 
100%

Seite 50 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
im Sozialraumgebiet erhalten? 
Wie können diese 
niedrigschwellig gestaltet 
werden? 
auch bezüglich der 
Mehrsprachigkeit). 
Zielgruppengerechte 
Aufbereitung (zum Beispiel für 
Senior*innen). 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. 
optimiert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Arbeitskrei
se ist erstellt bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG-
Projekt:  
Verbesserung der Zugangs- und 
Übergangsgestaltung (im 
Sozialraumgebiet) 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Ar
beitskreise ist erstellt 
und aktuell. 
100% 
 
 o Vorschläge aus den einzelnen 
SRG: 
Wie können die Akteur*innen (und 
die Zielgruppen) von den 
Netzwerkstrukturen erfahren? 
Öffentliche Einstellung der 
Netzwerke auf der Homepage 
der Sozialraumkoordination. 
Regelmäßiges (aktualisiertes) 
Versenden als Übersichtsliste 
an die Akteur*innen der 
Bilderstöckchen-Konferenz (zum 
Beispiel zu den 
Sitzungseinladungen). Zudem 
Schautafel der Gremienstruktur 
erstellen und online stellen 
100% 100% 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind 
In Verbindung zu den SRG -
Projekten: 
100 (bis 2024) 
In den relevanten 
Gremien hat die SRK 
über die Datenbank 
100%

Seite 51 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
verbessert. Erste Erfahrungen und 
Hinweise zur Möglichkeit der 
Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
durch die Datenbank in.koeln 
verbreitern durch Information in 
Gremien 
1. Verbesserung der 
Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
(im SRG) 
2. Adäquate 
Netzwerkstruktur 
in.koeln informiert und 
Unterstützungsmöglich
keiten deutlich 
gemacht. 
 o Vorschläge aus den einzelnen 
SRG: 
Wie können Hospitationen 
möglichst ressourcenschonend 
(Zeit) für Anbieter und 
Hospitanten möglichst vielen 
Akteur*innen gleichzeitig 
ermöglicht werden? 
Wiederbeleben der 
„Exkursionen der 
Bilderstöckchen-Konferenz“ mit 
zusätzlich zu den Konferenzen 
stattfindenden Angeboten der 
Einrichtungs- und 
Angebotsvorstellungen vor Ort. 
100% 100% 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss 
zwischen Einrichtungen und Diensten ist 
verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt „Klärung der 
Struktur und Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen“ 
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und 
dokumentiert 
50% (planmäßig)

Seite 52 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
mit Blick auf best-practice und 
Schwierigkeiten 
 o Vorschläge aus den einzelnen 
SRG: 
Wie kann die hohe Bedarfslage 
nach Wegbrechen der Kinder- 
und Familienberatung sowie des 
Sozialen Dienstes in 
Bilderstöckchen Ende 2022 
aufgefangen werden? 
Reparieren des Akteursnetzes 
mit dem Zielt, das Hilfesystem 
wieder möglichst durchgängig/-
lässig zu gestalten, 
insbesondere durch Recherche, 
Bewerben und Stärken neuer 
Angebote. 
Erstellen eines 
Übersichtsplans/-karte der 
Akteur*innen und Angebote des 
Hilfesystems (für Akteur*innen 
und Zielgruppen), sowohl auf 
der Homepage als auch in 
Printform. 
Als offenes, ständig 
aktualisiertes (erweitert 
oder reduziert) System 
angelegt. 
100% 
 - Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind 
sozialräumlich identifiziert und 
dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren zur 
Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden können.  
In Verbindung zum stadtweiten 
Projekt:  
„Klärung der Struktur und der 
Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung 
der Zugangsbarrieren 
ist befüllt 
75 % (Status 
planmäßig)

Seite 53 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit“) 
 o Vorschläge aus den einzelnen 
SRG: 
Wie können Kinder mit Adipositas 
einen positiven, aktivierenden und 
nicht stigmatisierenden Zugang zu 
Sportangeboten erhalten? 
„Sportabenteuer“, ein 
partizipatives Angebot für 
adipöse Kids und Freunde (eine 
Projektidee der AG Gesundheit 
und Sport). Pilotprojekt für ein 
Jahr, vorbehaltlich der dafür zur 
Verfügung gestellten 
Hallenzeiten. 
Ein Konzept 100% (Konzept ist 
erstellt) 
Klärung der Finanzierung 100% (Finanzierung 
ist geklärt) 
Finden von 
Räumlichkeiten 
100% 
(Räumlichkeiten sind 
gefunden). 
Realisierung des Projekts 0%** 
Erläuterungen durch die SRK: 
*“Übersicht der Sport- und Gesundheitsangebote auf der Homepage der Sozialraumkoordination“: Das Angebot ist als offene Plattform angelegt, die 
ständig erweitert und auch bezüglich des Layouts optimiert werden kann. Es wurden bereits weitere Recherche-Ergebnisse der Angebote vor Ort 
eingefügt. 
**“Sportabenteuer“: Verzögerung der Realisierung aufgrund akuter Schwierigkeiten der Vereine, ausreichend viele und kompetente 
Trainer*innen/Teamer*innen (Adipositas-Sensibilität!) für die Realisierung bereit zu stellen. Umsetzung des Projekts, sobald eine Entspannung der 
Situation vorliegt.

Seite 54 von 216 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
Stärkung der Teilhabechancen 
zur Verbesserung der 
Lebensbedingungen 
insbesondere benachteiligter 
und durch die Folgen der 
aktuellen Krisen besonders 
betroffener Bewohner*innen 
Bilderstöckchens. 
Empowerment auf Basis von 
Selbstwirksamkeitserfahrungen 
im Rahmen von 
Bürger*innebeteiligung und 
Aktivierung, sowie Hilfen zur 
Selbsthilfe. 
Partizipation zur gemeinsamen 
Quartiers- bzw. 
Stadtteilentwicklung mit Fokus auf 
der Steigerung der Lebens- und 
Aufenthaltsqualität sowie 
Schaffung neuer Wohn- und 
Arbeitsmöglichkeiten. 
 Fördern von Maßnahmen 
zur partizipativen 
Optimierung des 
Sozialraumgebiets 
 Proaktive Unterstützung 
von Maßnahmen der 
Öffentlichkeitsbeteiligung 
 Öffentlichkeits- und 
Imagearbeit zur Stärkung 
von Projekten im 
Sozialraumgebiet 
Entwicklung/Unterstützung 
und Begleitung/Realisierung 
von Maßnahmen der 
Öffentlichkeitsbeteiligung im 
Sozialraumgebiet unter 
aktiver Einbindung von 
Akteur*innen und 
Einwohner*innen des 
Sozialraumgebiets. 
Mindestens zwei 
Maßnahmen werden 
realisiert/begleitet. 
100% 
vier Maßnahmen 
wurden begleitet 
Mindestens 15 
Akteur*innen werden 
eingebunden. 
100% 
60 Akteure waren 
eingebunden 
Mindestens 50 
Einwohner*innen 
werden erreicht. 
100% 
insgesamt konnten bis 
zu 5.000 
Einwohner*innen 
erreicht werden 
Empowerment durch Begegnung 
und (trans)kulturellen Austausch 
im Rahmen von Stadtteilfesten, 
kulturellem Bildungsevent und 
weiteren offenen, regelmäßigen 
Angeboten. 
Entwicklung/Unterstützung 
und Begleitung/Realisierung 
von Maßnahmen der 
Öffentlichkeitsbeteiligung im 
Sozialraumgebiet unter 
aktiver Einbindung von 
Mindestens zwei 
Maßnahmen werden 
realisiert/begleitet. 
100% 
acht Maßnahmen 
wurden begleitet 
Mindestens 10 
Akteur*innen werden 
eingebunden. 
100% 
rund 40 Akteur*innen 
waren eingebunden

Seite 55 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
Akteur*innen und 
Einwohner*innen des 
Sozialraumgebiets. 
Mindestens 50 
Einwohner*innen 
werden erreicht. 
100% 
mindestens 1.000 
Einwohner*innen 
wurden erreicht 
Hilfe zur Selbsthilfe durch 
informelle und praktische 
Unterstützung zur 
Alltagsgestalten/-bewältigung. 
Entwicklung/Unterstützung 
und Begleitung/Realisierung 
von Maßnahmen der 
Öffentlichkeitsbeteiligung im 
Sozialraumgebiet unter 
aktiver Einbindung von 
Akteur*innen und 
Einwohner*innen des 
Sozialraumgebiets. 
Mindestens zwei 
Maßnahmen werden 
realisiert/begleitet. 
100% 
sieben Maßnahmen 
wurden begleitet 
Mindestens 10 
Akteur*innen werden 
eingebunden. 
100% 
rund 40 Akteur*innen 
waren eingebunden  
Mindestens 100 
Einwohner*innen 
werden erreicht. 
100% 
es konnten mehr als 
300 Einwohner*innen 
erreicht werden 
Erläuterungen durch die SRK: 
 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und 
Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
Die 
Unterbringungssituation 
Verbesserung der 
Situation geflüchteter 
Insgesamt sind in Köln durch die Stadt ca. 10.000 
geflüchtete Menschen untergebracht, davon ca. 
ja

Seite 56 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und 
Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
geflüchteter Menschen 
ist unbefriedigend 
Menschen in 
Bilderstöckchen 
4.500 bis 5.000 aus der Ukraine. 
Ungefähr 100 dieser geflüchteten Menschen sind in 
Bilderstöckchen untergebracht. 
Jugendliche im Bezirk 
empowern – „Youth 
Lead the Change“ 
Auftrag der BV Nippes 
zur Beteiligung der 
Jugendlichen im 
Sozialraumgebiet. 
Innovatives Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt. 
Pilotprojekt, das sich an den Zielen einer 
nachhaltigen Entwicklung (den 17 SDGs) orientiert. 
Für die Umsetzung ausgewählter Ideen von Kindern 
und Jugendlichen stellte die BV Nippes 75.000,- € 
aus Stadtverschönerungsmitteln zur Verfügung. 
ja 
Verbesserung der 
Parkraumsituation im 
Sozialraumgebiet 
Die Parkraumsituation 
wird als konfliktreich 
und gefährlich 
wahrgenommen. 
Die Bürger*innen und Anwohner*innen sowie 
einzelne Akteur*innen beschreiben die 
Parkraumsituation als konfliktreich. Insbesondere 
das Umfeld des neu zu gestaltenden 
Quartiersplatzes Altleiningenweg und die hier 
herrschende gefährliche Schulwegsituation stehen 
hier im Mittelpunkt. 
ja 
Schaffung neuer 
Angebote 
Nach dem Wegbrechen 
der beiden wichtigen 
Angebote „Kinder- und 
Familienberatung“ und 
„Sozialer Dienst“ war es 
erforderlich, diese 
Lücken zu schließen. 
Um die Folgen des Wegbrechens der beiden seit 
Jahrzehnten etablierten Beratungsangebote für die 
Einwohner*innen möglichst zu reduzieren, wurden 
verschiedene Aktivitäten, Maßnahmen und Projekte 
der Akteurswelt realisiert und passgenaue, 
unabhängige Pilotprojekte gestartet. 
ja 
Existenzielle Sorgen 
Freier Träger durch die 
Ziel ist es, zu 
versuchen, die 
Kürzungen aufzufangen 
Kürzungen im Sozialbudget, Stellenstreichungen und 
die Folgen – Zerschlagung gewachsener Strukturen 
und somit effizienter Netzwerkarbeit. Beendigung der 
ja

Seite 57 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und 
Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
Kürzungen im 
Sozialbudget 
und/oder neue 
Angebotsstrukturen zu 
schaffen. 
Schwerpunktträgerschaft und somit der 
sozialräumlichen Netzwerk- und Projektarbeit des 
Schwerpunktträgers. 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
„Gemeinsam fürs Klima 
in Bilderstöckchen – 
Erfahrungsberichte“ 
UPJ-Webinar der 
Sozialraumkoordination zur 
Öffentlichkeits- und Imagearbeit für 
das Sozialraumgebiet 
Bilderstöckchen. 
Projektpräsentation durch die 
Sozialraumkoordination im UPJ-Netzwerk Corporate 
Citizenshhip und CSR vor Teilnehmer*innen aus 
ganz Deutschland. 
planmäßig 
Hilfe zur Energiekrise, 
Inflation 
Erstellung von Übersichten und 
Handreichungen für 
Multiplikator*innen und 
Einwohner*innen durch die 
Sozialraumkoordination. 
Einstellen der Informationen auf der Homepage der 
Sozialraumkoordination sowie Versenden der 
Informationen über die Verteiler der Netzwerke. 
planmäßig 
Kinder- und 
Familienberatung im FBZ 
Durch die Finanzierung über das 
Familienzentrum Bilderstöckchen 
konnte ein Teil des ehemaligen 
Angebots des Netzwerk e.V. erhalten 
werden. 
Neues Beratungsangebots nach Wegfall des 
Beratungsangebots des Netzwerk e.V. nach nicht 
bewilligter Weiterfinanzierung. 
planmäßig

Seite 58 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
„Wir sind da – für Kinder 
und Eltern in 
Bilderstöckchen“ 
Niederschwellige Familien- und 
Sozialberatung des 
Schwerpunktträgers SkF e.V. 
Neues, offenes, kostenfreies Angebot an zwei 
Terminen die Woche sowie terminunabhängiger 
telefonischer Erreichbarkeit. 
planmäßig 
„Telefonzelle 4.0“ Pilotprojekt des SkM Köln e.V. in 
Kooperation mit dem Caritasverband 
für die Stadt Köln e.V. 
Neue, niedrigschwellige und vertrauliche 
Finanzberatung, sowohl digital als auch analog, für 
Einwohner*innen aus Bilderstöckchen in der OT 
Lucky‘s House. 
planmäßig 
„Rukwanzi“ Sprachcafé der Kulturen. Neues, niederschwelliges, interkulturelles Kultur- 
Begegnungs- und Beratungsangebot des Vereins 
Wipe a Tear e.V. in Kooperation mit der 
evangelischen Nathanael-Kirchengemeinde und 
Netzwerk e.V. 
planmäßig 
„Kinderrechte 
kindgerecht (KiKi)“ 
Mit dem Modellprojekt “Kinderrechte 
kindgerecht” wird das Ziel verfolgt, 
kindgerechte Methoden zur 
Bekanntmachung der Kinderrechte in 
Kindertageseinrichtungen zu 
entwickeln, zu erproben und zu 
verbreiten. 
Der Sozialraumkoordination Bilderstöckchen ist es 
gelungen, das Modellprojekt auch an eine Kita in 
Bilderstöckchen zu holen. 
Es wird gefördert von der Stiftung „Ein Herz lacht“ 
planmäßig 
Bilderstöckchen Beauty 
Day 2023 
Veedels- Aktionstag der AG Jugend in 
federführender Koordination der 
Sozialraumkoordination und der GHS 
Bilderstöckchen. 
Wiederbelebung des Veedels-Aktionstags nachdem 
dieser seit 2020 coronabedingt nicht stattgefunden 
hat. 
planmäßig 
Sturzprophylaxe im Alter Schulungsstaffel zum Thema 
Sturzprophylaxe in Theorie und 
Praxis. 
Neues, niedrigschwelliges Angebot in Kooperation 
mit dem Stadtsportbund Köln, der AOK und 
Akteur*innen aus dem Sozialraumgebiet. 
planmäßig

Seite 59 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Leben mit Demenz Schulungsstaffel für Pflegende, 
Betroffene und Interessierte. 
Der Sozialraumkoordination Bilderstöckchen ist es 
gelungen, die Aufmerksamkeit und das Interesse 
sowohl der Akteur*innen als auch der 
Bewohner*innen zu wecken und so zum Gelingen 
des Projekts beizutragen. 
planmäßig 
„Die 
Nachbarschaftspaten- 
Mieterfrühstück“ 
Nachbarschaftshilfe und 
Beratungsangebot. 
Neues Kooperationsprojekt der GAG Immobilien AG, 
Netzwerk e. V. und Sozialraumkoordination 
Bilderstöckchen. 
planmäßig 
„Bilderstöckchen feiert!“ Erstes Stadtteilfest der AG Wohnen in 
Zusammenarbeit mit den vier großen 
Wohnungsbaugesellschaften im 
Sozialraumgebiet 
Erstmals fand in Bilderstöckchen ein gemeinsames 
Nachbarschaftsfest der AG Wohnen mit den vier 
großen Wohnungsbaugesellschaften statt. Die 
Sozialraumkoordination konnte hier erfolgreich die 
verschiedenen Akteur*innen vor Ort an einen Tisch 
bringen und so zum Gelingen des Festes beitragen. 
Gleichzeitig konnte in diesem Zusammenhang der 
Auftakt für die Öffentlichkeitsbeteiligung zum 
„Quartiersplatz Alteiningenweg“ stattfinden und das 
Projekt „museenkoeln IN DER BOX“ konnte sich 
einmal mehr den Bürger*innen präsentieren. 
planmäßig 
 
 
Beschreibung (neue Gremien im Sozialraumgebiet) Indikator (Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
AK Beratung Aufgrund der nach wie vor herrschenden Krisen und der daraus resultierenden 
Folgen, insbesondere für die sowieso bereits stark belasteten Menschen im 
Zweimal im Jahr

Seite 60 von 216 
Sozialraumgebiet, hat sich der Bedarf für einen AK Beratung ergeben, der vom 
IKD Nippes auf Bezirksebene initiiert wurde und koordiniert wird. Die 
Sozialraumkoordination nimmt regelmäßig teil. 
   
 
5. Ausblick Folgejahr 
Soziale Infrastruktur 
 
Auswirkungen der Beendigung der Schwerpunktträgerschaft durch die Bezirksjugendämter ab dem Jahr 2024 
Es wird befürchtet, dass aufgrund der Beendigung der Schwerpunktträgerschaft wertvolle gewachsene Strukturen nicht aufrecht erhalten werden 
können und sich so negativ auf die sehr engagierte sozialraumorientierte Arbeit auswirken. Es besteht die Sorge, dass diese (weitere) 
Schwächung des engagierten Akteursnetzes Folgen für seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführte Projekte und Aktionen im Sozialraumgebiet 
haben werden. 
 
Stadtentwicklung 
Fortsetzung und Fertigstellung des „Räumlichen Entwicklungskonzepts LiebigQuartier” 
Die Erstellung des „REK LiebigQuartier” wurde in 2022 begonnen. Der Prozessablauf untergliedert sich dabei in folgende Bausteine: Entwicklung 
Prozessdesign, Bestandsaufnahme und Analyse, Dialogprozess mit Öffentlichkeitsbeteiligung, sowie Entwurf Räumliches Entwicklungskonzept. 
Das Räumliche Entwicklungskonzept soll nach Fertigstellung durch den Stadtentwicklungsausschuss beschlossen werden. Dies ist für das dritte 
Quartal 2024 vorgesehen. 
Fortführung der (partizipativen) Quartiersentwicklung des „BilderVeedels“ 
Cube Real Estade, Stadtplanungsamt und die Wirtschaftsförderung Köln arbeiten gemeinsam daran, an der Longericher Straße ein Stadtquartier 
für generationsübergreifendes Wohnen und unterschiedliche, gewerbliche Nutzungen entstehen zu lassen. Nach der Frühzeitigen 
Öffentlichkeitsbeteiligung zur Quartiersentwicklung in 2023 wird die begonnene partizipative Workshopreihe zum innovativen Piloten „Urbane 
Produktion” in Jahr 2024 abgeschlossen. Die gute Verkehrsanbindung sowohl über ÖPNV in die Kölner Innenstadt als auch über die 
nahegelegene Autobahn an die MetropolRegion Rhein-Ruhr sind bestmögliche Voraussetzungen für die angestrebte Quartiersentwicklung mit 
Gewerbe und Wohnen. Die Vorlage des Planungskonzepts sowie die Ausarbeitung des Bebauungsplanentwurfs sind für 2024 anvisiert.

Seite 61 von 216 
Potenzielle Gentrifizierungs-Tendenzen 
Im Sozialraumgebiet wächst die Sorge, dass zunehmende (Luxus-)Sanierungen sowie innovative Neubauprojekte zur Gentrifizierung 
Bilderstöckchens führen könnten. Insbesondere vor dem Hintergrund der im Jahr 2023 gestarteten Sanierungsmaßnahmen und –Vorhaben, vor 
allem in den Quartieren mit erhöhtem Förderbedarf der Bewohnerschaft, mehren sich entsprechende Befürchtungen, so dass der Prozess 
begleitet werden sollte. Hierbei sollte das Augenmerk darauf liegen, ob es durch Neubau und Zuzug zu einer (gewünschten) Durchmischung der 
Einwohnerschaft und damit zur Verringerung von Segregation kommt oder doch zu einer Verdrängung der alten Einwohnerschaft 
Bilderstöckchens. 
 
Partizipation und Teilhabe 
 
„HEY Nippes – Check mit uns dein Veedel”, ein Projekt der Stadt Köln 
Die Stadt Köln kinder- und jugendfreundlicher zu gestalten, ist das Ziel des innovativen Beteiligungsprojekts „HEY Nippes“. Kinder und 
Jugendliche wollen und sollen zunehmend aktiv eingebunden werden in Entscheidungen von Heute, die ihre Zukunft beeinflussen. Es gilt, ihre 
Meinungen aktiv zu erfragen, gemeinsam mit der Verwaltung, Ideen und Maßnahmen zu entwickeln und möglichst zeitnah zu realisieren. Im 
Frühjahr 2024 startet das Projekt mit den Veedels-Spaziergängen, deren Ergebnisse bei der Veedels-Konferenz im Juni 2024 vorgestellt und 
partizipativ weiterentwickelt werden, gefolgt von der ,100-Tage Challenge’, mit möglichst rascher Umsetzung realisierbarer Projekte. 
„KlimaVeedel Bilderstöckchen“, eine Initiative der RheinEnergie AG 
Neben Neubrück soll Bilderstöckchen im Jahr 2024 das zweite KlimaVeedel Kölns werden. Die Initiative KlimaVeedel hat das erklärte Ziel der 
Klimaneutralität Kölns 2035 im Fokus und möchte in den beiden KlimaVeedeln Maßnahmen partizipativ entwickeln und testen, die bei Erfolg auf 
die ganze Stadt ausgerollt werden sollen. Themen sind u.a. Erneuerbare Energien und energetische Gebäudesanierung, effiziente 
Straßenleuchten und eine gute Ladesäuleninfrastruktur, Fassadenbegrünung sowie Entsiegelung von Flächen oder Heizungsoptimierungen und 
den flächendeckenden Einbau von intelligenten Wärmezählern, sowie die sozialökologische Komponente der aktiven und wertschätzenden 
Einbindung finanziell benachteiligter Personengruppen mit – gemäß ihres Lebensstils – entsprechend geringeren CO2-Fußabdrücken. 
Rückkehr des Dreikönigsgymnasiums in das sanierte und erweiterte Schulgebäude mit Schuljahresbeginn 2024/2025 
Erfreulicherweise soll das Interim, anders als ursprünglich bei Errichtung bewilligt, weitergenutzt werden. Dies ist im Sinne einer nachhaltigen, 
ressourcenschonenden Entwicklung und vor dem Hintergrund des Schulplatzmangels in Köln begrüßenswert. Allerdings besteht insbesondere 
aufgrund der im Interim startenden neuen „Gesamtschule Weidenpesch” Sorge um den Erhalt der Gemeinschaftshauptschule Bilderstöckchen und 
ihre zielgenaue, bedarfsgerechte und engagierte Förderung insbesondere benachteiligter Schüler*innen und solcher mit Fluchterfahrung.

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Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Blumenberg / Chorweiler / 
Seeberg-Nord

Seite 63 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Dem Jahresbericht 2023 für die Sozialräume Chorweiler, Seeberg-Nord und Blumenberg wird die Tatsache vorangestellt, dass der langjährige 
Sozialraumkoordinator zum 31. März 2023 seine Stelle wechselte und die Sozialraumkoordination erst wieder zum 01.09.2023 besetzt werden 
konnte. Über einen Zeitraum von 6 Monaten  verlief die sozialräumliche Vernetzungsarbeit in den Vernetzungsgremien selbstgesteuert. 
Teilweise hatten sich einzelne Akteure aus dem Sozialraum für Aufgaben verantwortlich und bereit erklärt, in Teilen blieb die  sozialräumliche 
Vernetzungsarbeit aber auch ruhend. 
Hauptschwerpunkt der sozialräumlichen Arbeit lag ab September 2023 vor allem in der Einarbeitung und Einführung in den Sozialraum, im 
Bekanntwerden unter den bestehenden Akteuren, in einer beginnenden Zusammenarbeit mit allen stadtweiten Sozialraumkoordinator*innen, in 
der Abstimmung mit der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel bei sog. „Jour fix“ -Gesprächen und nicht zuletzt auch in der Einordnung der 
sozialräumlichen Arbeit in die Arbeit des städtischen BÜZE Chorweiler. 
 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel  
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Bis zum Stellenwechsel veranstaltete die Sozialraumkoordination im Februar 2023 eine Sozialraumkonferenz mit dem Ziel Handlungsschwerpunkte 
zum Jahresschwerpunktthema Kinder- und Jugendgesundheit im Sozialraumgebiet abzustimmen und geeignete Netzwerke zu identifizieren. 30 
Teilnehmende nahmen an der onlinebasierten Konferenz teil. Die Ergebnisse wurden durch die Sozialraumkoordination aufbereitet und in die 
Netzwerke weitergeleitet (Fortführung des Schwerpunktziels aus dem Jahr 2022, da die Sozialraumkonferenz ins Folgejahr verschoben werden 
musste). 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte 
sind erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im 
SRG verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit 
ist verbessert 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. In 
Verbindung mit dem stadtweiten 
Projekt Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern sollte in 
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien und 
Methoden sind strukturiert 
gesammelt  
75% (Status: 
planmäßig)

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter 
Materialien und Methoden 
Verbindung damit ggf. auch eine 
Kriterien geleitete Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen.  
- adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und 
ggf. optimiert 
Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt 
bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG-Projekt:  
Verbesserung der Zugangs- und 
Übergangsgestaltung (im SRG) 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Aks ist 
erstellt und aktuell. 
100% 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind 
verbessert. Erste Erfahrungen und 
Hinweise zur Möglichkeit der 
Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
durch die Datenbank in.koeln 
verbreitern durch Information in 
Gremien 
In Verbindung zu den SRG -
Projekten:  
1. Verbesserung der Zugangs- 
bzw. Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate Netzwerkstruktur 
100 (bis 2024) 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
deutlich gemacht. 
75% (Status: 
planmäßig) 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt Klärung der 
100 (bis 2024) 50% (Status: 
planmäßig)

Seite 65 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss 
zwischen Einrichtungen und Diensten 
ist verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation 
mit Blick auf best-practice und 
Schwierigkeiten 
Struktur und Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen  
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und dokumentiert 
 - Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind 
sozialräumlich identifiziert und 
dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren zur Verfügung, 
in das diese dokumentiert werden 
können.  
In Verbindung zum stadtweiten 
Projekt:  
1. Klärung der Struktur und der 
Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt 
75% (Status: 
planmäßig)

Seite 66 von 216 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungs
wert 
Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
Reaktivierung des 
Runden Tisches 
Quartiersentwicklung 
Chorweiler-Mitte  
Erstellung eines Mailverteilers „Quartiersentwicklung“ Verteiler ist erstellt 100  100% 
Informationsmail mit „Save The Date“ Mail wurde versendet 100 100% 
Einladung zum ersten Treffen: 
Gemeinsamer Austausch zur Themenentwicklung 
Stadtteilrundgang zur Ermittlung des Status Quo 
Terminierung weiterer Netzwerktreffen 
1) Clustern und priorisieren der Themen 
2) Festlegung eines Schwerpunktthemas 
3) Arbeiten am Schwerpunkthema 
Austauschtreffen  
Stadtteilrundgang inkl. 
Dokumentation der Ergebnisse 
weitere Treffen sind terminiert 
 
Priorisierte Themenliste ist erstellt 
Schwerpunktthema 
100 100% 
 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
Verschönerung der 
Weserpromenade 
Das Thema wurde in der Stadtteilkonferenz Chorweiler-Nord bereits 
in 2022 aufgegriffen. Im Februar 2023 kam es dann zu einem durch 
die Bezirksjugendpflege und der Sozialraumkoordination initiierten 
Begehungstermin zwischen dem Amt für Landschaftspflege und 
Grünflache und Akteuren der Stadtteilkonferenz u.a. auch der 
Bewohnerschaft.  
Ja. 
Im Ergebnis konnte den Naturgärtner*innen von 
städtischer Seite jedoch nur die Pflege der 
bestehenden Bepflanzung, besonders das 
Sauberhalten der Beete, aber kein Austausch der 
Bepflanzung angeboten werden. Zudem wurde ihnen 
die äußere Gestaltung der Blumenkästen angeboten.

Seite 67 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Weiteres Interesse der Bewohner*innen blieb im 
Anschluss jedoch aus 
Mangelnde 
Kinderbetreuungs-
möglichkeiten  
Besonders für Kinder unter drei Jahren, aber auch für ältere Kinder, 
gibt es keine ausreichende Kita-Platz-Versorgung. 
Es finden regelmäßige Gespräche zwischen der 
Sozialraumkoordination und der Fachverwaltung statt 
Mangelndes 
Wohnraumangebot 
Nicht ausreichende Wohnungsversorgung, besonders für Familien 
mit zwei Kindern und mehr. 
Junge Erwachsene können nicht von zu Hause ausziehen 
Das Thema kann nicht auf sozialräumlicher Ebene 
bearbeitet werden. 
Thema in die Fachverwaltung und die 
Wohnungsbaugesellschaften weitergegeben. 
Dachsanierung der 
Objekte (Aachener 
SWG) 
Eine Dachsanierung ist an allen Objekten geplant. Zudem werden 
abgegebene Wohnungen mit Kalziumsilikatplatten gedämmt. Die 
Sanierungsarbeiten sollen dabei auch teilweise auf Mieter*innen 
umgelegt werden. Die Sanierung führt laut Frau Görtz allerdings zu 
einer Kohlenstoffdioxid Einsparung. 
nein 
Straßenfest Ludwig-
Gies-Straße  
Die Angebote richteten sich dabei primär an Kinder im Kindergarten- 
und Grundschulalter. Ziel soll es sein, dass die Träger das 
Programm „ausmachen“, um gegebenenfalls auch andere 
Altersgruppen ansprechen zu können. 
Ja. Die Aktivierung der Bewohner*innen zur 
Gestaltung eines Nachbarschaftsfestes im Jahr 2023 
war jedoch nicht erfolgreich 
Erhebliche 
Gesundheitsbedarf 
unter den 
Schüler*innen 
Kinder und Jugendliche fallen durch mentale Veränderungen und 
psychische Erkrankungen auf, gleichzeitig gibt es keine 
ausreichende therapeutische Hilfe vor Ort. 
Von Institutionen, wie zum Beispiel Schulen und Kitas wird der 
Bedarf an kinder- und jugendpsychotherapeutischen Hilfen 
formuliert. Das Angebot im Stadtgebiet Chorweiler reicht nicht aus 
Ja 
Eine der wenigen Stellen, die sich besonders für diese 
Problematik stärkend auf übergeordneter Ebene 
einsetzt, ist das Gesundheitszentrum „dieKümmerei“. 
Auf der einen Seite niedrigschwellig und aufsuchend 
wird hier die Gesundheit der Bewohner*innen  in den 
Blick genommen, die Betroffenen unterstützt, beraten 
und an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen 
gearbeitet, auf der anderen Seite besteht eine 
wichtige Nähe zu Politik und Verwaltung.

Seite 68 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Die Situation für 
Kinder und 
Jugendliche in der 
Flüchtlingsunterkunft 
Langenbergstr. ist 
aktuell unbefriedigend 
Es mangelt an Schul- und Kitaplätzen, ehrenamtliche Arbeit ist in der 
Einrichtung zurückgegangen, unter anderem, da die Familien keine 
Bleibeperspektive haben. Es gibt gehäuft Erziehungsdefizite. 
Ja, insbesondere die nicht rechtzeitig erfolgte 
Information der Bewohner*innen wurde häufig 
thematisiert.  
schlechte Zustände 
der Wohnungen in 
Verwaltung der ZBVV 
Große Mängel, wie zum Beispiel erhebliche Wasserschäden, kaputte 
Bäder, Heizungs- und Aufzugsanlagen und Schimmelbildung, 
insbesondere in den Wohnungen der ZBVV, bei gleichzeitig 
überteuertem Mietpreis 
Keine Bearbeitung auf sozialräumlicher Ebene 
möglich, Kontaktaufnahme zur Fachverwaltung und 
den Wohnungsbaugesellschaften 
Raumnot für soziale 
und kulturelle 
Einrichtungen 
Es fehlt den aktiven Einrichtungen und Institutionen im 
Sozialraumgebiet an räumlichen Möglichkeiten die Angebote 
auszubauen. 
Das Thema ist weiterhin in Bearbeitung, es gilt 
Möglichkeiten und Synergien zu schaffen, 
vorhandenes besser zu nutzen. 
Beratungs- und 
Begleitungsangebote 
für die 
Bewohner*innen 
erweitern 
Hohe Energiekosten und steigende Lebenshaltungskosten haben 
zahlreiche Familien, die Leistungen nach dem SGB II beziehen oder 
in einkommensniedrigen Verhältnissen leben, in extreme 
Schuldensituationen gebracht. Armut und Existenzängste nehmen 
zu. Immer mehr Bewohner*innen benötigen Beratung und aktive 
Unterstützung  
Die Beratungsstellen in den Sozialräumen 
unterstützen häufiger als zuvor zum Beispiel bei der 
Verhinderung von Mietkündigungsverfahren und beim 
Schuldenausgleich. Sie geraten immer mehr an ihre 
Grenzen. 
Kapazitätsprobleme 
bei der Tafel 
Die Chorweiler Lebensmittelausgabe Tafel e V., die über 2400 
„aktive“ Menschen zählt, muss zwischenzeitlich die Anmeldung 
stoppen, da es zu viele Bewerber*innen gibt 
 
Aktivierung und 
Stärkung der 
Willkommenskultur  
In allen Bereichen werden ehrenamtlich aktive Menschen gesucht 
und gebraucht. 
Thema ist auf sozialräumlicher Ebene weiter in 
Beobachtung und Bearbeitung. 
ÖPNV-Anbindung Fehlende Mobilität durch ÖPNV vor allem am Wochenende wird 
insbesondere in Blumenberg bemängelt. 
Nein, es gilt den Austausch zwischen der Politik, der 
Verwaltung, der DB und KVB zu intensivieren.

Seite 69 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Kennzahl/ 
Indikator* 
Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Unterstützung 
beim Aufbau 
eines Repair-
Cafés 
Die Idee eines Repair Cafés konnte umgesetzt werden. In Kooperation 
mit Parea GgmbH, der AWO Seniorenkoordination im Marie-Juchacz-
Zentrum und des Caritas Seniorennetzwerkes konnte mit 
sozialräumlichen Mitteln und der der Bereitstellung von Räumlichkeiten 
des BÜZE, konnte das Projekt starten. Es hat sich gezeigt, dass es den 
Teilnehmenden bei der Projektteilnahme nicht nur um das Reparieren, 
sondern auch um die Kontaktmöglichkeit und um den geselligen 
Austausch bei Kaffee und Kuchen geht. 
Die Eröffnung fand am 11. 
September 2023 statt. Das 
Projekt hat sich seitdem 
nachhaltig und beständig 
entwickelt und bis Ende des 
Jahres 2023 einen Stamm von 4 
Ehrenamtlichen und regelmäßig 
bis zu 10 Besucher*innen 
hervorgebracht, die 1 x mtl. 
zusammenkommen. Unterstütz 
wird es durch den technischen 
Dienst des BÜZE. 
planmäßig 
Runder Tisch 
essbares 
Chorweiler 
Dieser hatte sich bereits vor Coronazeiten durch das Gemeinwesenbüro 
der kath. Gemeinde Hl. Johannes XXIII Köln und einem Ehrenamtler, 
unter Beteiligung der Sozialraumkoordination gegründet. Hier wurde der 
Kontakt zum Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hergestellt. Es 
konnte im Sommer 2023 ein geeignetes zentrales Beet im Chorweiler 
Zentrum ausgewählt werden, das als Gemeinschaftsbeet mit essbaren 
Pflanzen für die Akteure und den beteiligten Familien und Kindern 
bearbeitet werden kann. Sozialräumliche Mittel flossen in die Anschaffung 
von Werkzeugen. 
Das Beet wurde für die kalten 
Wintermonate vorbereitet und 
wird im Jahr 2024 als Projekt 
weiterbearbeitet. Mittlerweile 
erfolgten Planungen mit einem 
Gartenlandschaftsgärtner und 
es entstand ein 
projektbezogenes Konzept. Bis 
dahin war die Finanzierung über 
den Verfügungsfond erfolgt, 
wodurch Bienenhotels, die 
Unterstützung von 
Baumpatenschaften, ein Ausflug 
in das „essbare Andernach“ und 
weiteres finanziert werden 
planmäßig

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Kennzahl/ 
Indikator* 
Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
konnte. Auch künftig wird die 
Sozialraumkoordination bei der 
Durchführung beteiligt bleiben. 
„Safe & Sound“ KölnSafe.Jugendprojekt mit dem Schwerpunkt der Gewaltprävention und 
Selbstbehauptung über Musik und Bewegung. 
Erfolgreiche Umsetzung der 
Veranstaltung im Zeitraum 09. 
bis 13. Oktober 2023 im 
Jugendzentrum Pegasus 
planmäßig 
VielfALT Ziel der Veranstaltung, ist es, den Austausch zwischen den 
seniorenspezifischen und interkulturellen Diensten und den 
Organisationen der migrantischen Selbstorganisation zu fördern. Die 
Akteur*innen bekommen die Möglichkeit, sich zu vernetzen und 
gemeinsam einem vielfältigen Publikum zu präsentieren. 
Der Tag am 26.10.2023 wurde 
unter Mitwirkung des 
Seniorennetzwerks Chorweiler 
und der Seniorenkoordination 
Chorweiler, beide 
Caritasverband für die Stadt 
Köln e.V. gemeinsam mit der 
Synagogengemeinde Köln und 
der Sozialraumkoordination und 
den SeniorenNetzwerken im 
Kölner Norden organisiert 
planmäßig 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
neue 
Stadtteilkonferenz 
Seeberg-Nord 
der immer wieder genannte Wunsch nach einer eigenen 
Stadtteilkonferenz für das Gebiet Seeberg-Nord hat dazu geführt, 
dass diese 2023 ins Leben gerufen wurde 
Neben dem offenen Austausch und der Vernetzung untern den 
lokalen Akteur*innen, dem Vorstellen (neuer) Beratungsangebote, 
dem Generieren möglicher Projekte verbunden mit der Suche nach 
Die Treffen der Stadtteilkonferenz finden einmal im 
Quartal statt.

Seite 71 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Kennzahl/ 
Indikator* 
Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
entsprechenden Förderquellen stehen hier auch der Austausch über 
Bedarfe und die gegenseitige Information und Unterstützung im 
Vordergrund.  
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 
 
5. Ausblick 2024  
 
Die groben Schwerpunktthemen mit denen das Jahr 2023 geendet ist, begleiten auch den Einstieg in das Jahr 2024. 
Ein regelmäßiger Austausch mit allen bisherigen und neuen Akteuren und die Mitgestaltung neuer Gremien zum Thema „Gesundheit“ und „Wohnen“ 
werden verstärkt in den Fokus der sozialräumlichen Arbeit genommen. Zudem sollte eine Zuordnung erfolgen in welchem festen Gr emium der 
Sozialraum Chorweiler Mitte am besten vertreten ist (Stadtteilkonferenz Chorweiler Nord oder AK Chorweiler?). 
2024 ist zudem ein Jubiläumsjahr, das in Chorweiler u.a. das 10jährige Jubiläum der Chorweiler Friedensglocke feiert (Großes Jubiläumsfest vom 
15. bis 21.04.2024, veranstaltet vom Runden Tisch Frieden, dem BÜZE Chorweiler und der Sozialraumkoordination). 
Die Krisen in der Welt (Kriege, Klima, Pandemien, steigende Lebenshaltungskosten, u.a.), anhaltende Gefahren den sozialen Fri eden aufgrund 
politischer und struktureller Bedingungen zu verlieren, prägt die sozialräumliche Arbeit in den Schwerpunktgebieten. Weiterhin blei bt die 
Fokussierung auf den Erhalt des sozialen Friedens bezogen und bedeutet die Bedarfe der Menschen im Vordergrund zu sehen, diese zu ermitteln, 
Hilfs- und Veränderungsmaßnahmen zu initiieren und diese regelmäßig zu überprüfen. 
Geplante Stadtteilrundgänge sind neben der Zielgruppe der Akteure, Personen der Verwaltung und anderen Professionellen besonders unter dem 
Blick des Interak tiven („Erzähl mir/erzählen Sie mir/uns etwas über deinen/Ihren Stadtteil“) verstärkt auch auf Bewohner*innen als Zielgruppe 
ausgerichtet. 
Der Tag der Nachbarn am 31.05.2024 wird mit einem offenen und kreativen Angebot der Sozialraumkoordination mit Mitteln und Möglichkeiten des 
BÜZE, zu einem direkten Austausch mit Bewohner*innen des Stadtteils, mit Familien, Kindern und Erwachsenen aus dem Sozialraum führen.

Seite 72 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Porz-Ost / Finkenberg / 
Gremberghoven / Eil

Seite 73 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
Im Jahr 2023 zeigten sich im Sozialraumgebiet Finkenberg, Gremberghoven und Eil die ähnlichen Problemstellungen, wie sie sich  
gesamtgesellschaftlich zeigten. Die Preissteigerungen machten sich bemerkbar, der Angriff der H amas und der seit 2 Jahren andauernde Krieg 
Ukraine beschäftigte die Menschen. Besonders die Preissteigerungen sorgten für Anspannung in den Familien, die schon davor wenig finanziellen 
Ressourcen hatten. Nach wie vor berichten die Akteure, die mit Kindern , Jugendlichen und Familien arbeiten, dass diese nach wie vor noch unter 
emotionalen Belastungen in Folge der Corona Pandemie leiden. Die aus den genannten Punkten resultierenden Belastungen kamen zusätzlich zu 
den bereits zuvor eingeplanten Aufgaben. Da d ie Situation der Menschen im Sozialraum schon vor den genannten Punkten überdurchschnittlich 
hoch war, wirkten sich die neuen Probleme proportional stärker aus.  
Durch die seit vielen Jahren bestehenden Netzwerke und die dazugehörigen Arbeitsgremien wurden  zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen 
entwickelt und bestehende Angebote ausgebaut bzw. stabilisiert. Hierzu zählen u. a. verschiedenen Beratungsangebote, um die F olgen der 
Preissteigerung und Energiekrise zu mindern. Akteure aus dem Sozialraum bewarben sic h gemeinsam mit Akteuren aus dem Sozialraum Porz 
Mitte/Urbach sich beim bezirklichen Antrag für das städtische Förderprogramm: „Energieberatung“.  
Neu im Sozialraum ist das „Urban Farming Projekt“, welches zu deutlich sichtbaren Verbesserungen im Wohnumfel d des Gartens geführt hat. Die 
Bewohner entwickelten ein Verantwortungsbewusstsein für ihr Wohnumfeld und die Vermüllung ging zurück. Die Möglichkeit, Gemüs e zu ernten 
und kostengünstig zu erhalten, war ein nicht unerheblicher Teil des Erfolges dieses Form ates. Der Innovationscharakter des Projektes wirkte über 
die Grenzen des Sozialraumes hinaus und sorgte auch medial (ZDF MOMA) für positive Aufmerksamkeit. Begleitend hierzu fanden v or Ort 
Beratungsangebote zum Thema gesunde Ernährung statt. 
Durch die Begl eitung und Unterstützung des neuen Bürgervereines Finkenberg gelang es im Jahr 2023 Kontakt zu Bewohnern aufzubauen, die 
zuvor nicht erreicht wurden. Beim zum 1 Mal durchgeführten „Finkenfest“ wurde eine Brücke zwischen den Bewohner in den Hochhäusern und den 
Eigenheimbesitzern geschlagen, was zuvor so nicht möglich war. Zum Teil verfügen diese neuen Akteure über Ressourcen, die für den Sozialraum 
nützlich sind. 
Das Programm „Zu Hause im Veedel“, durchgeführt von der Rheinflanke, unterstützte viele Nachbars chaftsaktionen in Finkenberg. Ab dem 
01.01.2024 wird das Angebot durch das Förderprogramm GWA der Stadt Köln weiter finanziert.  
Im Rahmen des Projektes „ Bundesliga bewegt“ der DFL in Köln, durchgeführt durch die FC -Stiftung, wurden Bewegungsangebote sowohl in den 
Einrichtungen als auch im Freizeitbereich ausgebaut. 
Die FC -Stiftung nutzte hier die bestehenden Strukturen der beiden Porzer Sozialräume, um das Angebot umzusetzen. Das Projekt wird 20 24 
fortgeführt und weiter ausgebaut im Bezirk Porz. Die Angeb ote stellen eine gute Ergänzung zu den Angeboten zum Jahresschwerpunkt Thema, 
Verbesserung der Kinder und Jugend Gesundheit, dar.

Seite 74 von 216 
Wie in den Jahren zuvor fand ein regelmäßiger Austausch mit der Bezirksbürgermeisterin, der Bürgeramtsleitung und Vertretern verschiedenen 
Parteien statt. Die Schnittstelle zur Bürgeramtsleitung und der regelmäßige Kontakt ist nach wie vor eine gute Unterstützung in der Arbeit vor Ort. 
Die Fachkenntnisse der Verwaltung helfen hier, Aufgaben schneller und effektiver zu lösen.  
Um den Veränderungen im Sozialraum gerecht zu werden, waren auch im Jahr 2023 zusätzliche finanzielle Mittel nötig. Hier wurden die Akteure 
bei der Suche und Kontaktaufnahme zu Stiftungen, aber auch zu Förderprogrammen des Landes und Bundes unterstützt. 
 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden 
Projekte sind erstellt: 
- Informations- und 
Aufklärungsarbeit multidiverser 
Adressat*innengruppe im SRG 
verbessern 
Ziel: gesundheitliche 
Aufklärungsarbeit ist verbessert 
o Vorschlag AP für alle 
SRG:  
Sammlung aller 
relevanter Materialien 
und Methoden 
Dies umfasst zunächst strukturierte 
Sammlung. In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt „Informations- und 
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche 
Angebote stadtweit verbessern“ sollte in 
Verbindung damit ggf. auch eine 
Kriterien geleitete Analyse der 
Ausgangssituation im Sozialraumgebiet 
erfolgen. 
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien 
und Methoden sind 
strukturiert gesammelt 
50% (planmäßig); 
Materialien liegen 
vor, sie werden noch 
auf den SharePoint 
hochgeladen 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im 
SRG) 
in Verbindung zum SRG-Projekt:  
Verbesserung der Zugangs- und 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Ar
100% 
die Gremienliste 
wurde überarbeitet 
und aktualisiert

Seite 75 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt 
und ggf. optimiert 
o Vorschlag AP für alle 
SRG:  
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Arbe
itskreise ist erstellt bzw. 
aktualisiert 
Übergangsgestaltung (im 
Sozialraumgebiet) 
beitskreise ist erstellt 
und aktuell. 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitat
ionen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen 
sind verbessert. Erste 
Erfahrungen und Hinweise zur 
Möglichkeit der Verstetigung 
sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle 
SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglich-
keiten durch die 
Datenbank in.koeln 
verbreitern durch 
Information in Gremien 
In Verbindung zu den SRG-Projekten: 
3. Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung (im SRG) 
4. Adäquate Netzwerkstruktur 
100 (bis 2024) 
In den relevanten 
Gremien hat die SRK 
über die Datenbank 
in.koeln informiert und 
Unterstützungsmöglich
keiten deutlich 
gemacht. 
100% 
die Datenbank 
wurde in den beiden 
Stadtteilkonferenzen 
vorgestellt

Seite 76 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 - Verbesserung der Zugangs- 
bzw. Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) 
Informationsfluss zwischen 
Einrichtungen und Diensten ist 
verbessert 
o Vorschlag für AP für alle 
SRG:  
Analyse der aktuellen 
Situation mit Blick auf 
best-practice und 
Schwierigkeiten 
In Verbindung mit dem stadtweiten 
Projekt „Klärung der Struktur und 
Strategie der Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen“ 
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und 
dokumentiert 
75% (planmäßig) 
 o Vorschläge aus den 
einzelnen SRG: 
Wie können 
Einrichtungen 
voneinander lernen, trotz 
der hohen 
Arbeitsbelastung 
Vorstellung eines Best-practice Beispiels 
im AK Gesundheit/in der 
Gesundheitswoche/am Gesundheitstag 
 100% 
Die Theatergruppe 
Gorilla hat 
verschiedene 
Theaterstücke für 
Kinder zum Thema 
Ernährung im 
Programm 
 - Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für 
spezielle Zielgruppen sind 
minimiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur 
Erfassung der Zugangsbarrieren zur 
Verfügung, in das diese dokumentiert 
werden können.  
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:  
„Klärung der Struktur und der Strategie 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung 
der Zugangsbarrieren 
ist befüllt 
75 % (planmäßig) 
ein Raster zur 
Erfassung der 
Zugangsbarrieren 
wurde erstellt und 
befüllt; eine 
Bewertung durch die

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
o Vorschlag für AP für alle 
SRG:  
Zugangsbarrieren sind 
sozialräumlich 
identifiziert und 
dokumentiert 
der Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen (stadtweit“) 
Sozialraumkoordina-
tion wurde 
vorgenommen; das 
weitere Vorgehen ist 
noch abzustimmen 
 o Vorschläge aus den 
einzelnen SRG: 
Wie können 
Zugangsbarrieren 
abgebaut werden? 
Entwicklung eines Pilotprojekts (zum 
Beispiel aufsuchendes Angebot vor Ort 
an Schulen und/oder 
Jugendeinrichtungen) im AK Mentale 
Gesundheit Jugendlicher im Bezirk Porz 
 100% 
Es ist gelungen, das 
Projekt „Cool bleiben 
Jungengruppe“ an 
eine Schule zu 
holen. Jungen der 7. 
Klasse sollen hier 
lernen, 
Aggressionen 
besser zu 
kontrollieren und 
Konflikte gewaltfrei 
zu lösen

Seite 78 von 216 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten 
zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
Aufbau eines Urban 
Farming Projekts 
Das Urban Farming Projekt 
ist eine Anlaufstelle für die 
Bewohner*innen des 
Stadtteils geworden. Die 
Bewohner*innen und 
Akteur*innen beteiligen. 
es finden regelmäßige 
öffentliche 
Veranstaltungen statt 
mindestens drei 
Veranstaltungen 
100% 
im Rahmen der Gesundheitswoche 
fanden Veranstaltungen im neuen Garten 
in Finkenberg statt; darüber hinaus wurde 
regelmäßig mit den Anwohner*innen 
gemeinsam gegärtnert/geerntet; auch die 
Teilnehmer*innen des Sommercamps 
besuchten den Garten 
zum Abschluss der Gartensaison gab es 
ein Erntedankfest 
Die Finanzierung und somit 
eine langfristige Laufzeit ist 
sichergestellt. 
Recherche bezüglich 
Stiftungen und 
Förderprogrammen 
eine Finanzierung 
ist gefunden 
100% 
nach eingehender Recherche und vielen 
Gesprächen konnte sowohl für das Jahr 
2023 als auch für das Jahr 2024 eine 
Finanzierung des Projekts gefunden 
werden 
Durch Öffentlichkeitsarbeit 
wird das Projekt bekannt 
gemacht und soll 
Ideengeber/Leuchtturm für 
weitere Beteiligung und 
Gartenprojekte werden. 
Darstellung des Projekts 
in Social 
Media/Website/Facebook, 
Printmedien und TV 
mindestens drei 
Beiträge wurden 
erstellt 
100% 
neben zwei Berichten im Morgenmagazin 
wurde auch in den Sozialen- und 
Printmedien über das Projekt berichtet 
(analog zum 
Schwerpunktziel) 
Verbesserung der 
Aus dem AK Mentale 
Gesundheit Jugendlicher 
hat sich eine AG zur 
regelmäßige Treffen zur 
Projetentwicklung haben 
stattgefunden 
mindestens vier 
Treffen haben 
stattgefunden 
100% 
die quartalsmäßigen Treffen haben 
stattgefunden; die AG zur

Seite 79 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten 
zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
psychischen Gesundheit 
von Kindern und 
Jugendlichen 
(insbesondere post-
Pandemie) 
Projektentwicklung 
herausgebildet. 
Projektentwicklung geht in den neuen AK 
Gesundheit über 
Verbesserung des 
Demokratiebewusstseins 
im Sozialraumgebiet 
In Kooperation mit den 
Akteur*innen vor Ort wird 
das Thema Demokratie 
bearbeitet und im 
November der Bundestag 
in Berlin besucht. 
mindestens ein 
gemeinsames 
Vorbereitungstreffen und 
eine Fahrt nach Berlin 
haben stattgefunden 
mindestens ein 
Vorbereitungstreffen 
und eine Fahrt 
100% 
eine Vorbereitungsgruppe hat sich 
gebildet und die Fahrt nach Berlin 
organisiert; in der Zeit vom 27. bis 30. 
November 2023 ist eine Gruppe von 
knapp 50 Anwohner*innen im Alter von 16 
bis ins Rentenalter nach Berlin gefahren. 
Hier wurde nicht nur der Bundestag 
besucht, es gab darüber hinaus ein 
buntes Rahmenprogramm zum Thema 
„Demokratie“

Seite 80 von 216 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und 
Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
In den 
Stadtteilkonferenzen 
Finkenberg und 
Gremberghoven 
angesprochene 
Themen 
Personalmangel an den 
Kitas und Schulen 
Der aktuelle Personalmangel in den Kitas und 
Schulen in Kombination mit einem großen Zuzug von 
Familien stellt aktuell eine große Herausforderung 
dar 
Das Thema hat eine hohe Bedeutung 
und Dringlichkeit für das 
Sozialraumgebiet, kann aber auf 
sozialräumlicher Ebene nicht bearbeitet 
werden. 
Angespannte 
Verkehrslage in 
Gremberghoven 
Es wird von verschiedenen Seiten berichtet, dass die 
Verkehrslage in Gremberghoven recht angespannt 
sei. Zum einen sei dies darauf zurückzuführen, dass 
viele Autofahrer*innen Gremberghoven als 
„Abkürzung“ nutzen würden, so dass es zu einem 
stark erhöhten Verkehrsaufkommen komme. Zudem 
würden Geschwindigkeitsbeschränkungen oftmals 
nicht eingehalten. Auch seien aktuell viele Straßen 
zugeparkt. Gleichzeitig wird insbesondere zu 
Schulbeginn beobachtet, dass viele Eltern ihre 
Kinder bis direkt vor die Schule fahren, hierbei 
oftmals Einbahnstraßenregelungen nicht beachten 
und Gehwege zuparken. 
Frau Stiller, Bezirksbürgermeisterin Porz, 
erklärt sich bereit, hier einen Kontakt zum 
Ordnungsamt herzustellen, um so zu 
einer Klärung der Situation beizutragen. 
Es wird ebenfalls angeregt, die Eltern im 
Rahmen von Elternabenden zu 
sensibilisieren und gemeinsam zu 
überlegen, die Situation verbessern 
könne. 
Medizinische 
Versorgung von 
Kindern in Porz 
Dr. Roll, Kinderarzt aus Finkenberg berichtet über 
die Situation der medizinischen Versorgung für 
Kinder in Porz vor dem Hintergrund des Wegfalls der 
Plätze im Kinderkrankenhaus Porz. Er habe sich 
diesbezüglich bereits an die Politik gewandt. Er 
Das Thema hat eine hohe Wichtigkeit 
und Dringlichkeit für das 
Sozialraumgebiet, allerdings kann die 
Problematik kann nicht durch 
Akteur*innen im Sozialraumgebiet gelöst

Seite 81 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und 
Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
betont die Wichtigkeit einer wohnortnahen 
medizinischen Versorgung. 
werden, es hat sich aber inzwischen eine 
Lösung auf politischer Ebene gefunden. 
Medienkonsum von 
Kindern und 
Jugendlichen 
Die Schulsozialarbeiter*innen beobachten einen 
verstärkten und offensichtlich unkontrollierten 
Medienkonsum der Schüler*innen. 
Es wird daher angeregt, im nächsten Jahr einen 
medienpädagogischen Experten an die Schule 
einzuladen. 
Zunächst wird Kontakt aufgenommen zur 
Jugend Medien Stelle und diese zur 
Stadtteilkonferenz eingeladen. 
Verbraucherberatung 
im Quartier 
Es wird ein erhöhter Beratungsbedarf der Menschen 
im Sozialraumgebiet festgestellt, dem die 
Akteur*innen vor Ort zunehmend weniger gerecht 
werden können. 
Es wird vereinbart, im nächsten Jahr 
einen Vertreter des Verbraucherschutzes 
einzuladen, um abzuklären, ob eine 
Verbraucherberatung im Quartier 
installiert werden kann. 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und 
Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Projekte im 
Sozialraumgebiet, an 
deren Umsetzung die 
Sozialraumkoordination 
beteiligt war 
Stadtteilfest Finkenberg 
am 02. Juni 2023 
Stadtteilfest 
Gremberghoven am 03. 
Juni 2023 
Im Rahmen der Woche des Stadtteils vom 30. Mai 2023 
bis zum 02. Juni 2023 fanden zahlreiche Aktivitäten und 
ein buntes Bühnenprogramm statt. 
Krönender Abschluss waren die beiden Stadtteilfeste in 
Finkenberg und Gremberghoven. In Gremberghoven 
wurde gleichzeitig das 100jährige Bestehen des 
Die Veranstaltungen haben 
stattgefunden und fanden großen 
Anklang

Seite 82 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und 
Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Stadtteils gefeiert und das neue Gebäude der 
Grundschule feierlich eingeweiht. 
Erstes Finkenfest am 
25. August 2023 
Das erste Finkenfest ist auf eine große positive Resonanz 
gestoßen. Besonders hervorgehoben wurde, dass sich die 
Bewohner dort begegnet sind und ins Gespräch 
gekommen sind, die sich sonst so nicht getroffen hätten.  
Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist geplant. 
Das Finkenfest hat stattgefunden und 
war ein großer Erfolg 
 Gesundheitswoche 
Finkenberg 
Im April 2023 fand erneut die Kinder- und 
Jugendgesundheitswoche statt. Ebenfalls fand in diesem 
Zusammenhang ein Elterncafé statt, was sehr gut 
angenommen wurde. 
Leider konnte der geplante Gesundheitstag im Rahmen 
der Gesundheitswoche nicht stattfinden, wurde aber im 
Rahmen des Stadtteilfestes nachgeholt. 
Die Gesundheitswoche war ein 
großer Erfolg und wurde gut 
angenommen 
 Sommercamp 2023 Unter dem Motto „Finkenhogwarts“ fand in der zweiten 
Ferienwoche das Sommercamp 2023 statt und bot den 
teilnehmenden Kindern und Jugendlichen ein buntes und 
abwechslungsreiches Programm 
Auch das elfte Sommercamp war ein 
großer Erfolg und fand großen 
Anklang 
 St. Martin in Finkenberg Am 06. November 2023 fand der Martinszug in 
Finkenberg statt 
Am Martinszug nahmen auch in 
diesem Jahr viele Kinder teil 
 Advent in Finkenberg Am 12. Dezember 2023 fand der Advent in Finkenberg in 
den Jobwerken statt. Höhepunkt war eine weihnachtliche 
Auch der Jahresabschluss war ein 
großer Erfolg und hat zum

Seite 83 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und 
Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Mitsing Aktion mit „Marie“ als Dankeschön für alle 
Unterstützer im Sozialraum. 
Miteinander im Sozialraumgebiet 
beigetragen 
 
Beschreibung (neue Gremien im Sozialraumgebiet) Indikator (Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
AK Kinder- und 
Jugendgesundheit  
Mehrere Treffen zur Vorbereitung der Gesundheitswoche und zum Austausch 
und Durchführung Präventiver Angebote außerhalb der Gesundheitswoche 
Der AK trifft sich einmal im Quartal 
 
5. Ausblick Folgejahr 
Der Bedarf im Jahr 2024 wird im Sozialraumgebiet nach wie vor hoch und vielschichtig sein. Das Augenmerk wird im Besonderen darauf liegen, die 
Demokratie zu stärken, demokratisches Denken und Handeln zu vermitteln. Hierzu wird es versch iedene Formate geben, bei denen sich sowohl 
Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene beteiligen können. Die in 2023 mit der Berlin -Fahrt gestartete Verbesserung des 
Demokratiebewusstseins wird in 2024 weitergeführt. Hierzu ist u. a. geplant, dass die Bundestagsabgeordnete Sanae Abdi in den Sozialraum kommt 
und Gespräche mit den Teilnehmern der Fahrt und Anwohnern führt. Zusätzlich wird es gemeinsame Aktionen in beiden Sozialräume n und die 
Teilnahme an einer stadtweiten Veranstaltung geben.  
Durch Kunst und Kultur im Sozialraum als Element zur Verbesserung der Situation vor Ort werden Veranstaltungen organisiert. Die Menschen im 
Gebiet bekommen durch aktive Beteiligung die Möglichkeit, ihr Umfeld zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen, ähnlich wi e beim Urban-
Farming-Projekt. Die Unterstützung bei der Verstetigung des Urban-Farming-Projektes ist das Ziel 2024. Die Leuchtturmfunktion wird weiter genutzt, 
um in anderen Stadtteilen ähnliche Projekte anzustoßen. Durch regelmäßige Workshops vor Ort und die stärkere Einbindung in den AK Kinder und 
Jugendgesundheit wird das Thema „ gesunde Ernährung“ weiter verbreitet.  
Inwiefern sich Sparmaßnahmen auf bestehende Unterstützungsangebote in 2024 auswirken, lässt sich jetzt noch nicht abschätzen. Dies wird durch 
die Sozialraumkoordination im Blick behalten und bei Bedarf wird ggf. durch die Vermittlung von Stiftungen oder Fördermöglichkeiten an die Träger 
entgegengewirkt.

Seite 84 von 216 
Nach wie vor werden die seit vielen Jahren bestehenden Stadtteilkonferenzen Netzwerke und Ar beitsgremien in den Sozialraum weiter erhalten. 
Ebenso auch die im Sozialraum bekannten regelmäßigen Aktionen wie Martinszug, Stadtteilfeste, Advent in Finkenberg und Gremberghoven werden 
weiter durch die Sozialraumkoordination organisiert bzw. unterstützt. 
Die Unterstützung, die durch das Programm Lebenswerte Veedel seit 17 im Sozialraum geleistet wurde, wird als ein wertvoller Bestandteil von den 
Akteuren und Anwohnern vor Ort geschätzt. Neben der Kontinuität des Angebotes ist die Möglichkeit, kurzfristig  und flexibel auf neue Bedarf zu 
reagieren ist eine besondere Stärke, um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern.

Seite 85 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Porz-Mitte/Urbach

Seite 86 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Im Jahr 2023 wurden Themen aus dem Vorjahr und auch neue Themen im Sozialraum bearbeitet. Aufgrund der andauernden Energiekrise haben 
sich die Akteure aus dem Sozialraum gemeinsam mit Akteuren aus dem Sozialraum Finkenberg, Gremberghoven und Eil beim bezirklichen Antrag 
für das städtische Förderprogramm: „Energieberatung“ beworben. Das Zusammenführen der Akteure erfolgte durch die Sozialraumko ordination 
Porz-Mitte/Urbach. Der Förderantrag bewilligt. Der Solibund e.V. setzt das Programm und die Maßnahmen federführend um. Ergänzend wurde der 
Arbeitskreis „Energieberatung“ gegründet, welcher zum Teil aus Mitgliedern des Arbeitskreis „Sozialberatung“ , der von der Sozialraumkoordination 
gegründet wurde, zusammensetzt.  
Durch den Arbeitskreis „Mentale Gesundheit Kinder/Jugen dliche“ und der daraus resultierenden Arbeitsgruppe, wurde als Pilotprojekt für andere 
Schulen, ein aufsuchendes Angebot für verhaltensauffällige Jungen an der Kopernikus Hauptschule, entwickelt und umgesetzt.  D as Projekt wird 
2024 ausgewertet. Sollte es sich bewährt haben kann es an anderen Schulen 1.1 umgesetzt werden und würde den Akteuren aufwendige 
Verfahrenswege ersparen.  
Im Rahmen des Projektes „Bundesliga bewegt“ der DFL in Köln, durchgeführt durch die FC -Stiftung, wurden Bewegungsangebote sowohl in den 
Einrichtungen als auch im Freizeitbereich ausgebaut. Die FC -Stiftung nutzte hier die bestehenden Strukturen der beiden Porzer Sozialräume, um 
das Angebot umzusetzen. Das Projekt wird 2024 fortgeführt und weiter ausgebaut im Bezirk Porz. Die Angebote stellen eine gute Ergänzung zu den 
Angeboten zum Jahresschwerpunkt Thema, Verbesserung der Kinder- und Jugend Gesundheit, dar. 
Im September 2023 hat die zweite Porzer Klimawoche stattgefunden. Die Sozialraumkoordination organisierte die Abschlussverans taltung der 
Klimawoche. Diese wurde zur Reflexion und zur Erarbeitung von Zukunftsvisionen genutzt. Der Porzer Klimatreff trifft sich wei terhin und plant 
Aktionen für das Jahr 2024.  
Um der Müllproblematik in der Siedlung Rosenhügel entgegen zu wirken, fanden  mehrere Schulungen der AWB statt. Die Bürger: innen erlernten 
den Umgang mit der „Sag´s uns“ App und die „AWB“ App. Zusätzlich wurde das Thema Müll wurde in die Kitas bearbeitet. Im Laufe  des Jahres 
fanden zwei „Kölle putzmunter“ Aktionen statt. Eine Bearbeitung des Themas Müll wird im Jahr 2024 fortgeführt. 
Im Rahmen des ISEKs (Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte) wurde die Neue Porzer Mitte weiterentwickelt. Die Sozialraumkoordination 
hat am Begleit-Gremium teilgenommen.  
Im Mai gab es einen Personenwechsel in der Sozialraumkoordination. Frau Waldron ist seit Mai in Elternzeit. Frau Deppe Polzin (GWA Fachkraft in 
Zündorf) und Frau Jacobi Navarro übernahmen in Teilzeit (50:50) die Aufgaben.

Seite 87 von 216 
Wie in den Jahren zuvor fand ein regelmäßiger Austausc h mit der Bezirksbürgermeisterin, der Bürgeramtsleitung und Vertretern verschiedener 
Parteien statt. Die Schnittstelle zur Bürgeramtsleitung und der regelmäßige Kontakt ist nach wie vor eine gute Unterstützung in der Arbeit vor Ort. 
Die Fachkenntnisse der Verwaltung helfen hier, Aufgaben schneller und effektiver zu lösen.  
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die fo lgenden Projekte 
sind erstellt: 
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im 
SRG verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit 
ist verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter 
Materialien und Methoden 
Dies umfasst zunächst strukturierte 
Sammlung. In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt „Informations- 
und Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote stadtweit 
verbessern“ sollte in Verbindung 
damit ggf. auch eine Kriterien 
geleitete Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen. 
100 (bis Ende 2024) 
Relevante Materialien und 
Methoden sind strukturiert 
gesammelt 
50% 
(planmäßig); 
Materialien 
liegen vor, sie 
werden noch 
auf den 
SharePoint 
hochgeladen 
o Vorschläge aus den einzelnen 
SRG: 
Wie erhalten die Akteure im 
Sozialraumgebiet die 
gesammelten Materialien 
und Methoden? 
 
Materialien- und 
Methodensammlung wird dem 
Sozialraumgebiet zur Verfügung 
gestellt, zum Beispiel über 
Sozialraum-Website oder eine 
digitale Pinnwand (Padlet) 
100 (bis Ende 2024) (kann erst 
begonnen 
werden, wenn 
die o.g. 
Sammlung 
erstellt ist) 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und 
ggf. optimiert 
in Verbindung zum SRG-Projekt:  
Verbesserung der Zugangs- und 
Übergangsgestaltung (im 
Sozialraumgebiet) 
100 (bis Ende 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Arbeit
100% (die 
Gremienliste 
wurde 
überarbeitet

Seite 88 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Arbeitskreis
e ist erstellt bzw. aktualisiert 
skreise ist erstellt und 
aktuell. 
und 
aktualisiert) 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind 
verbessert. Erste Erfahrungen und 
Hinweise zur Möglichkeit der 
Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
durch die Datenbank in.koeln 
verbreitern durch Information in 
Gremien 
In V erbindung zu den SRG -
Projekten: 
5. Verbesserung der Zugangs- 
bzw. Übergangsgestaltung 
(im SRG) 
6. Adäquate Netzwerkstruktur 
100 (bis Ende 2024) 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeit
en deutlich gemacht. 
100% (die 
Datenbank 
wurde in den 
Stadtteilkonfere
nzen 
vorgestellt) 
 o Vorschläge aus den einzelnen 
SRG: 
Wie können persönliche Treffen, 
Austausch und Koordination 
sichergestellt werden? 
 
Konstitution eines AK Gesundheit 
für das Sozialraumgebiet 
 100% 
der AK 
Gesundheit ist 
gegründet und 
nimmt 2024 
seine Arbeit auf 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss 
In Verbindung mit dem stadtweiten 
Projekt „Klärung der Struktur und 
Strategie der 
100 (bis Ende 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
75% 
(planmäßig)

Seite 89 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
zwischen Einrichtungen und Diensten 
ist verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation 
mit Blick auf best-practice und 
Schwierigkeiten 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen“ 
analysiert und 
dokumentiert 
 - Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind 
sozialräumlich identifiziert und 
dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren zur Verfügung, 
in das diese dokumentiert werden 
können.  
In Verbindung zum stadtweiten 
Projekt:  
„Klärung der Struktur und der 
Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit“) 
100 (bis Ende 2024) 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist 
befüllt 
75% 
(planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen 
SRG: 
Wie kann ein aufsuchendes 
Angebot für eine bestimmte 
Zielgruppe konkret aussehen 
und umgesetzt werden? 
Entwicklung eines Pilotprojekts 
(zum Beispiel aufsuchendes 
Angebot vor Ort an Schulen 
und/oder Jugendeinrichtungen) im 
AK Mentale Gesundheit 
Jugendlicher im Bezirk Porz 
 100% 
Es ist 
gelungen, das 
Projekt „Cool 
bleiben 
Jungengruppe“ 
an eine Schule 
zu holen. 
Jungen der 7.

Seite 90 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Klasse sollen 
hier lernen, 
Aggressionen 
besser zu 
kontrollieren 
und Konflikte 
gewaltfrei zu 
lösen. 
 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator 
Erwartungs
wert 
Istwert mit Ampel 
Sozialräumliches Ziel 
Die Verstetigung und 
Verselbständigung des 
Porzer Klimatreffs 
Ein verantwortliches Kernteam aus 
Ehrenamtlern, die den Klimatreff 
gemeinschaftlich organisieren, hat sich 
gebildet 
Ehrenamtliche Aktive mindestens 
drei 
Ein Kernteam hat sich gebildet und 
die Arbeit aufgenommen 
Eine verlässliche Räumlichkeit für die 
regelmäßigen Treffen ist gefunden 
Verfügbare 
Räumlichkeit in Porz 
eine Im Pfarrzentrum Mittendrin-Forum St. 
Josef wurden Räumlichkeiten für den 
Klimatreff gefunden 
Der Klimatreff hat seine Bekanntheit 
und Sichtbarkeit in der Bürgerschaft 
gesteigert 
Maßnahmen in der 
Öffentlichkeit 
mindestens 
zwei 
Neben einem regelmäßigen 
Klimabrunch gibt es auch freie 
Angebote

Seite 91 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator 
Erwartungs
wert 
Istwert mit Ampel 
Sozialräumliches Ziel 
Die Entwicklung von 
Lösungsansätzen zur 
Sicherheitsproblematik in 
der Siedlung Zündorf 
Rosenhügel 
Ein regelmäßig stattfindender, 
übersektoraler Runder Tisch hat sich 
gegründet 
regelmäßige Treffen mindestens 
vier 
Der Runde Tisch Sicherheit hat sich 
gegründet, es wurden drei 
Anwohner*innen benannt, die hier 
teilnehmen 
Und Maßnahmen zur Problemlösung 
entwickelt 
Maßnahme mindestens 
eine 
Neben einer regelmäßigen 
Polizeisprechstunde wurde auch die 
Aktion „Sicheres Fahrradfahren“ 
durchgeführt. Der Grünschnitt wurde 
korrigiert, so dass Wege nicht mehr 
als Angsträume wahrgenommen 
werden und das Ordnungsamt zeigt 
vermehrt Präsenz. 
Die Optimierung der 
allgemeinen 
Sozialberatungslandschaft 
durch Vernetzung und 
Kooperation (bestehende 
Problematik: Kapazitäten-
auslastung gekoppelt mit 
erwartetem erhöhten 
Beratungsbedarf durch 
die Energiekrise 
Der Arbeitskreis „Allgemeine 
Sozialberatung im Bezirk Porz“ trifft sich 
auch weiterhin regelmäßig 
Treffen vier 100% 
Der AK Allgemeine Sozialberatung 
im Bezirk Porz hat sich einmal pro 
Quartal getroffen 
und erarbeitet Maßnahmen zur 
Problemlösung 
Maßnahmen mindestens 
eine 
100% 
unter anderem konnte die 
Maßnahme „fit fürs Formular“ 
erfolgreich implementiert werden; 
darüber hinaus wurde ein 
Förderantrag gestellt im Rahmen des 
Stärkungspakts NRW, so dass neben 
einer weiteren Energieberatung auch 
Multiplikator*innen geschult werden 
konnten

Seite 92 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator 
Erwartungs
wert 
Istwert mit Ampel 
Sozialräumliches Ziel 
(analog zum 
schwerpunktziel) 
Verbesserung der 
psychischen Gesundheit 
von Kindern und 
Jugendlichen 
(insbesondere post-
Pandemie) 
Aus dem AK Mentale Gesundheit 
Jugendlicher hat sich eine AG zur 
Projektentwicklung herausgebildet 
regelmäßige Treffen 
zur Projektentwicklung 
mindestens 
vier 
Die AG Projektentwicklung hat sich 
regelmäßig getroffen; es wurde aber 
festgestellt, dass das Themenfeld 
weiter ist als gedacht, so dass sich 
eine AK Gesundheit von Kindern und 
Jugendlichen gegründet hat  
Aufnahme und Bewertung 
der Bedarfslage und 
Angebotsstrukturen im 
Teilraum „Wahn-
Nachtigallenstraße“ in 
Zusammenarbeit mit der 
Geschäftsstelle 
„Lebenswerte Veedel“ 
Erfassung der Bedarfslage im Teilraum 
„Wahn-Nachtigallenstraße“ 
Bedarfslage ist erfasst 
und im Prüfraster 
erfasst 
Prüfraster 
ist befüllt 
100% 
die Bedarfslage ist erfasst (siehe 
Abschlussbericht) 
Erfassung der vor Ort bestehenden 
Angebotsstrukturen, die für eine 
Nutzung im Rahmen des Programms 
geeignet sind 
Angebotsstrukturen 
sind erfasst und im 
Prüfraster festgehalten 
Prüfraster 
ist befüllt 
100% 
die Angebotsstruktur ist erfasst 
(siehe Abschlussbericht) 
Erarbeitung von Ideen für 
Einzelmaßnahmen, mit denen sie in das 
Programm integriert werden können 
Ideen sind erarbeitet Vorschläge 
für drei 
Einzelmaßn
ahmen sind 
erarbeitet 
100% 
Vorschläge sind erarbeitet (siehe 
Abschlussbericht) 
Erläuterungen durch die SRK: 
Es konnten nur drei „Runde Tische Sicherheit“ veranstaltet werden. Grund dafür ist, dass nur zwei Bürgerversammlungen stattgefunden haben. Die 
Bürgerversammlung ist die Grundlage für den Runden Tisch Sicherheit. Die Ergebnisse der Bürgerversammlung gehen nach der Versammlung an 
den Runden Tisch Sicherheit und werden dort auf Akteurs-Ebene weiterbearbeitet. 
Aufgrund von Baumaßnahmen musste das Pfarrzentrum „Mittendrin-Forum“ vorübergehend im November den Betrieb einstellen. Der Klimatreff hat   
dank interner Ressourcen andere Räumlichkeiten gefunden. Zusätzlich haben mehrere Treffen online stattgefunden.

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4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten 
zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
In den 
Stadtteilkonferenzen 
Porz-Mitte/Urbach und 
Rosenhügel 
angesprochenen 
Themen 
(Sperr-)Müll in der Siedlung  Die Anwohner*innen der Siedlung 
Rosenhügel bemerken eine 
zunehmende Müllproblematik in der 
Siedlung. 
Ein sozialräumliches Thema wird bejaht Die 
Anwohner*innen der Siedlung Rosenhügel gründen 
einen AK mit dem Ziel, niederschwellige Workshops 
zur Sensibilisierung und Aktivierung von 
Müllentsorgung und –Vermeidung zu veranstalten. 
Müllproblematik im Bereich 
der Kita 
Die Mitarbeiter*innen der Kita 
Christrosenweg berichten von einer 
zunehmenden Müllproblematik im 
Bereich der Kita, der vor allem auf 
die Jugendlichen und jungen 
Erwachsenen zurückgeführt wird, die 
sich im Bereich des nahe gelegenen 
Unterstands auf der Wiese 
aufhalten. 
Ein sozialräumliches Thema wird bejaht. Es wird 
vereinbart, die Situation weiter zu beobachten und im 
Rahmen der Neugestaltung des Unterstands auf der 
Wiese mit den Jugendlichen ins Gespräch zu 
kommen und sie bezüglich der Problematik zu 
sensibilisieren. 
Verschönerung des 
Unterstands auf der Wiese 
Der Unterstand auf der Wiese ist vor 
vielen Jahren als „Jugendhütte“ von 
der Bezirksvertretung Porz ins 
Leben gerufen worden. Aufgrund 
des schlechten Zustands der Hütte 
(stark heruntergekommen und 
zerstört), kann diese nicht genutzt 
werden. 
Ein sozialräumliches Thema wird bejaht. Es mangelt 
an (attraktiven) Aufenthaltsräumen für Jugendliche. 
Es wird angeregt, den Unterstand auf der Wiese in 
einer gemeinsamen Aktion mit den Jugendlichen 
wiederherzurichten.

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten 
zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Sicherheit in der Siedlung 
Rosenhügel 
Von den Anwohner*innen der 
Siedlung Rosenhügel waren immer 
wieder verschiedene Aspekte des 
Themas Sicherheit angesprochen 
worden, zum Beispiel die KVB-
Haltestelle Rosenhügel, Autos mit 
überhöhter Geschwindigkeit von 
Autofahrer*innen, Drogenkonsum 
und -Handel 
Ein sozialräumliches Thema von hoher Wichtigkeit 
und Dringlichkeit wurde bejaht, so dass sich ein 
sozialräumliches Ziel für das Jahr 2024 ergeben hat. 
Beleuchtung auf den Weg 
zur KVB-Haltestelle 
Durch verdeckte Beleuchtung auf 
den Weg zur KVB-Haltestelle 
Rosenhügel wird dieser Weg als 
Angstraum wahrgenommen. 
Ein sozialräumliches Thema liegt vor. Mit Hilfe der 
Bevölkerung und der Zuständigkeitsbestimmung mit 
dem Grünflächen-Amt konnten die Bäume 
zugeordnet werden. Es fand eine Beschneidung der 
Bäume statt, sodass die Straßenbeleuchtung wieder 
frei ist.  
Steigender Bedarf an 
„Alltags-
Integrationshelfer*innen“ 
Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich 
Schüler*innen, die von 
ehrenamtlichen Helfer*innen 
unterstützt werden, besser im 
Schulalltag zurechtfinden. Durch 
Ressourcenknappheit werden 
weitere Ehrenamtler*innen gesucht. 
Es wird vereinbart, mit dem Projekt „Senior-Experts“ 
Kontakt aufzunehmen, um hier Unterstützung zu 
erhalten. Ebenfalls wird auf das Angebot der 
Kompetenzagentur hingewiesen, die Beratung zur 
Ausbildungsorientierung anbietet. Darüber hinaus 
könnte die Praxis Messe der TH Köln einen Zugang 
zu zusätzlichen Arbeitskräften darstellen. 
Lärmende Jugendliche Anwohner am Rosenhügel berichten 
von lärmenden Jugendlichen in den 
Abendstunden. 
Es wurde vereinbart, bei sich häufenden 
Vorkommnisse diese zu dokumentieren und 
Ordnungsamt der Stadt Köln zu informieren. 
Ebenso wird darauf hingewiesen, dass sich durch die 
gemeinsame Aktion zur Verschönerung des

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten 
zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Unterstands die Situation und das Verständnis 
füreinander wieder verbessern könnte. 
Video-Überwachung an der 
KVB-Haltestelle Rosenhügel 
Die KVB-Haltestelle Rosenhügel 
wird als Angstraum wahrgenommen 
und eine Videoüberwachung 
gewünscht. 
Da eine Lösung des Problems auf sozialräumlicher 
Ebene nicht möglich war, wurde die KVB über das 
Anliegen informiert. 
Allerdings liegen nach KVB Informationen nicht 
genügend Meldungen vor, um die Auflage für eine 
Videoüberwachung zu rechtfertigen. 
Das Problem wird weiter im Auge behalten. 
 Die gesundheitliche Lage 
der Kinder und 
Jugendlichen im Bezirk Porz 
hat sich insbesondere nach 
der Corona-Pandemie 
deutlich verschlechtert 
Es wird deutlich, dass das Thema 
sehr umfassend und vielschichtig ist 
und einer gezielten Bearbeitung 
bedarf. 
Es wird die Neugründung eines AK Gesundheit von 
Kindern und Jugendlichen im Bezirk Porz 
beschlossen, der sich dieses Themas federführend 
annimmt. 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten 
zur Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Projekte im 
Sozialraumgebiet, an 
deren Umsetzung die 
Sozialraumkoordination 
beteiligt ist 
AK Müll  Aufgrund der immer wieder durch die 
Anwohner*innen festgestellten Müllproblematik 
in der Siedlung Rosenhügel hat sich ein AK Müll 
gegründet, der sich nun quartalsweise trifft und 
Maßnahmen entwickelt, die festgestellten 
Probleme zu lösen 
Der AK Müll trifft sich einmal im Quartal 
und unterstützt Aktivitäten und 
Maßnahmen zum Thema Müllentsorgung 
und –Vermeidung

Seite 96 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten 
zur Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Verschönerung des 
Unterstands auf der Wieder 
Der seinerzeit als „Jugendhütte“ von der 
Bezirksvertretung Porz ins Leben gerufene 
Unterstand wird in einer gemeinsamen Aktion 
des Bürgervereins Zündorf, des Streetwork Köln 
und der Jugendlichen aus der Siedlung 
wiederhergerichtet. 
Die Jugendhütte ist wiederhergerichtet 
und kann wieder genutzt werden. 75% 
 Unterstützung bei der 
Porzer Klimawoche 
In der Zeit vom 17. bis 23. September 2023 fand 
die Porzer Klimawoche statt. Mit vielen Aktionen 
und Informationen wurde hier zum Thema 
Umweltschutz und Klima informiert. 
Auch die Porzer Klimawoche 2023 war 
ein großer Erfolg und fand großen 
Anklang bei den Teilnehmenden und den 
Besucher*innen. 
 Der Rosenhügel putz 
munter 
"Rosenhügel putzt gründlich" ging am 28.09.23 
mit ca. 190 Kindern und vielen freiwilligen 
Helfer: innen in die 2. Runde. Bei gutem Wetter 
sammelten die Schülerinnen und Schüler der 
Gemeinschafts-Grundschule Irisweg und der 
städtischen Kindertageseinrichtung Poststraße, 
den liegengebliebenen Müll ein. Am Ende wurde 
der Einsatz mit einem kostenfreien Eis belohnt. 
Begleitet wurden die Kinder von den 
teilnehmenden Einrichtungen, der Polizei Porz, 
der AWB und vielen freiwilligen ehrenamtlichen 
Helfer*innen. 
Auch die Wiederholung der Veranstaltung 
war ein voller Erfolg, so dass eine dritte 
Auflage im Jahr 2024 wahrscheinlich ist. 
 Nachbarschaftsfest 
Glashüttenstr. 
Von Politikern der BV Porz angestoßen wurden 
Planungstreffen mit Akteuren aus der 
Umgebung organisiert um das Stattfinden eines 
Nachbarschaftsfestes und den Rahmen dafür zu 
klären. 
Die Akteure waren sehr daran interessiert 
ein schönes Fest für die Bewohnenden 
der Glashüttensiedlung zu organisieren 
und dadurch auch die Begegnung 
zwischen den Akteuren vor Ort und der

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten 
zur Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Bewohnerschaft zu fördern. Das Fest ist 
für den 19. April 2024 geplant.  
Erläuterungen  
Die Jugendhütte war zu 100% fertiggestellt und konnte wieder genutzt werden. Leider wurde die Hütte von außen beschädigt. Eine erneute 
Renovierung ist zeitnah angedacht. 
 
Beschreibung neue Gremien im Sozialraumgebiet Indikator (zum Beispiel Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
Neugründung des AK Gesundheit von Kindern und Jugendlichen 
Aufgrund der immer wieder formulierten Bedarfe im Bereich der Kinder- und 
Jugendgesundheit hat sich die Notwendigkeit eines AK ergeben, der sich 
federführend mit diesem Thema beschäftigt 
Der AK hat sich Ende 2023 gegründet, man hat sich über Ziele 
und Inhalte verständigt und wird sich zukünftig einmal im 
Quartal treffen. 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 
 
5. Ausblick Folgejahr 
Im Jahr 2024 ist im Hinblick auf die anstehende Europawahl und die aktuellen gesellschaftlichen Diskurse die Stärkung des Demokratiebewusstseins 
geplant. Die Sozialraumkoordination wird sich aktiv  am Demokratiefest in Porz -Mitte b eteiligen. Des Weiteren ist ein öffentlicher Dialog mit 
niederschwelligen Zugang geplant. 
Die begonnenen Prozesse zur Verbesserung der Kinder - und Jugendgesundheit werden weitergeführt. Themen hierzu werden aus dem AK 
Gesundheit Kinder und Jugendlicher generiert und bearbeitet. Ein wichtiger Punkt zur Verbesserung der Kinder und Jugend Gesundhei t ist 
Bewegung. Die Kooperation und Unterstützung der FC -Stiftung durch die Sozialraumkoordination wird im Jahr 2024 weiterfortgefü hrt. Die 
Ausweitung der Bewegungsangebote im Freizeitbereich ist geplant.

Seite 98 von 216 
Der von Sozialraumkoordination gegründete Klimatreff wird weiter begleitet.  Die geplanten Aktionen und die laufenden Prozesse werden gemeinsam 
bearbeitet.   
Ein Nachbarschaftsfest in der Glashüttenstraße wird im April 2024 erstmalige stattfinden. Die Akteure sind gespannt wie das Fest angenommen 
wird. Eine regelmäßige Wiederholung ist denkbar.  Das Nachbarschaftsfest in der Siedlung Rosenhügel, welches 2022 zum 1 Mal s tattgefunden 
hat, hat sich als fester Bestandteil der Siedlung Rosenhügel etabliert und wird in 2024 wieder stattfinden.  
Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 soll seitens der Stadt Köln ein Büro für Vernetzung und Aktivierung in Porz-Mitte angesiedelt werden. Hierzu 
haben bereits Gespräche stattgefunden, wie eine gute Integration in die bestehenden Netzwerkstrukturen gelingen kann.  
Die Umsetzung des Förderprogrammes „Lebenswerte Veedel“ seit 2020 im Sozialraum Porz Mitte/ Urbach wird von den Akteuren als positive 
Unterstützung wahrgenommen. Einige Themen konnten bearbeitet und die Lebensbedingungen der Bürger, gerade in den aktuell schwie rigen 
Zeiten, verbessert werden. Dass die Sozialraumkoordination Porz Mitte / Urbach in gleicher Trägerschaft wie die Sozialraumkoordination Porz Ost, 
Finkenberg, Gremberghoven und Eil ist, bringt wie erwartet viele positive Synergie Effekte mit. Ziele wurden und werden sozia lraumübergreifend 
ressourcenschonend bearbeitet. Positive Effekte der Arbeit der Sozialraumkoordination zeigen sich auch in angrenzenden Stadtteil, die nicht in den 
definierten Gebieten liegen.

Seite 99 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Höhenberg/Vingst

Seite 100 von 216 
 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Personelle Veränderungen SRK 
Bis zum 15.09. waren Frau Angela Skau und Frau Ulrike Quillmann gemeinsam in der Sozialraumkoordination tätig. Bereits seit Sommer ist Frau 
Quillmann über einen längeren Zeitraum krankheitsbedingt ausgefallen. Seit Mitte September hat Frau Sabine Wiegelmann ihre Tätigkeit mit 
einer 19,5 Std Stelle als Nachfolgerin von Ulrike Quillmann begonnen und war bis zum 31.10.2023 mit Frau Angela Skau als SRK in Einarbeitung 
vor Ort tätig. Anfang November kam Frau Kerstin Stangier aus der Elternzeit zurück und Frau Angela Skau wechselte in  die Jugendberufshilfe 
der KJA. Durch die personellen Wechsel und Ausfälle kam es teilweise zu Ausfällen von Arbeitskreisen und Angeboten, die nicht alle nachgeholt 
werden konnten. 
Strukturelle Veränderungen  
 
Im Februar 2023 verabschiedete sich der Leiter des Stadtteiltreffens von seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit, die er seit Gründung des 
Treffens im Jahr 1995 übernommen hatte.  Zur Würdigung seines langjährigen Wirkens im Netzwerk HöVi und seiner Pionierarbeit im Stadtteil 
wurde er in einer Feierlichk eit angemessen verabschiedet. Nach der Geschäftsordnung des HöVi Stadtteiltreffens, ist die 
Sozialraumkoordination, neben weiteren Akteur*innen, Teil des Vorbereitungskreises, der auch moderiert. Die Sozialraumkoordin ation 
übernimmt seitdem Einladung und Organisation. 
Des Weiteren wurde das Angebot von Kölsch Hätz – Nachbarschaftshilfe, welches ihre Beratungsräume im Jugendwohnen St. Gereon hatten, 
zum Jahresende eingestellt. 
 
 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel

Seite 101 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind 
erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im SRG 
verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist 
verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter 
Materialien und Methoden 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. In 
Verbindung mit dem stadtweiten 
Projekt Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern sollte in 
Verbindung damit ggf. auch eine 
Kriterien geleitete Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen.  
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien und 
Methoden sind strukturiert 
gesammelt 
60% 1 
 Informations- und Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote sind verbessert  
Vorschläge aus den einzelnen SRG:  
 
AP1: Klärung aller Lots* innenfunktionen im 
Bezirk Kalk  
Bestehende 
Lots*innenfunktionen im Bezirk 
Kalk zum Thema Gesundheit 
wurden identifiziert.  
1 Auflistung 
4 SRG 
100% 
 AP2: Beobachtung der Entwicklung der 
Gesundheitslots*innen (in 
Familiengrundschulzentren)  
Es wurden Interviews mit allen 
Gesundheitslots*innen im Bezirk 
Kalk geführt. 
1 Fragebogen  
4 SRG  
3 Interviews  
100% 
 AP3: Vernetzung mit bestehenden Strukturen 
im Bezirk (z.B. SPZ, Plan 27, Runder Tisch psy. 
Gesundheit). Informationen wurden aufbereitet 
(z.B. Bestehende Angebote transparenter 
machen). 
Sichtbarmachung/Andockmöglichkeiten vor Ort 
prüfen.  
Die Vernetzung zwischen 
Gesundheitslots*innen und 
bestehenden Strukturen im 
Bezirk Kalk wurde gestärkt. 
(Scharnierfunktion) und eine 
stärkere Sichtbarkeit von 
Angeboten geprüft.  
1 Fachgespräch  
15 TN  
1 Protokoll  
100%

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. 
optimiert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt 
bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG-Projekt: 
Verbesserung der Zugangs- und 
Übergangsgestaltung (im SRG) 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/AK‘s ist 
erstellt und aktuell. 
100% 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind 
verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise 
zur Möglichkeit der Verstetigung sind 
erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglichkeiten durch 
die Datenbank in.koeln verbreitern 
durch Information in Gremien 
In Verbindung zu den SRG -
Projekten:  
1. Verbesserung der Zugangs- 
bzw. Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate Netzwerkstruktur 
100 (bis 2024) 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
deutlich gemacht. 
100% 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss 
zwischen Einrichtungen und Diensten ist 
verbessert 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt Klärung der 
Struktur und Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen  
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und dokumentiert 
50%2

Seite 103 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit 
Blick auf best-practice und 
Schwierigkeiten 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
 Sicherstellen der Förderketten im Übergang 
Kita-Schule  
 
AP1: Qualitative Leitfragengestützte Gespräche 
mit relevanten Akteuren und Gruppeninterviews 
in relevanten Gremien (AK Kita/ Schule (SRK 
Ostheim/Neubrück), AK Frühe Förderung SRK  
Kalk/Humboldt-Gremberg), Kalker Netzwerk für 
Familien (SRK Höhenberg/Vingst, Kalk, 
Humboldt/Gremberg)  
Es wurde 1 Fragebogen mit 
Leitfragen erstellt. Fragebogen 
wurde bis zum 06.04.23 erstellt. 
Es wurden pro SRG im Bezirk 
Kalk mind. 5 Interviews mit 
relevanten Akteuren in 1-2 
Gremien geführt.  
 
1 Fragebogen  
4 SRG  
5 Interviews  
1-2 Gremien  
100% 
 AP2: Fachgespräch mit relevanten 
Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren 
aus dem Bezirk Kalk, um 
Handlungserfordernisse zu ermitteln und zu 
formulieren. 
Es wurde 1 Fachgespräch mit 
relevanten 
Verwaltungseinheiten und 
relevanten Akteuren geführt.  
 
1 Fachgespräch  
20 TN  
1 Protokoll  
100% 
 Rücklaufbögen Kinderärzte  
 
AP1: Entwicklung eines prozessualen 
Verfahrens und Prüfung relevanter 
Datenschutzbestimmungen  
 
Es wurde 1 Prozessablauf 
erstellt  
 
1 100%

Seite 104 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 AP2: Die SRK’s führen eine Überprüfung des 
Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung der 
Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls 
sich das Vorgehen bewährt hat.  
 
Das Verfahren wurde evaluiert 
und die Ergebnisse 
dokumentiert.  
 
1 Auswertung  
 
50%3 
 - Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind 
sozialräumlich identifiziert und 
dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren zu r 
Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden können.  
In Verbindung zum stadtweiten 
Projekt:  
1. Klärung der Struktur und der 
Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt 
75%  
(Status: 
planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und 
GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus 
den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren 
zu identifizieren  
 
Art der Dokumentation sollte 
zielgenau zu den identifizierten 
Zugangsbarrieren erarbeitet 
werden.  
 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt.  
 
20%4  
 
Erläuterungen durch die SRK:  
Zu 1: Eine Abfrage in den Arbeitskreisen wurde gemacht sowie eine schriftliche Aufforderung an die Akteure versendet Material hochzuladen. Aus 
dem SRG gab es jedoch keine Rückmeldungen. Die Sammlung umfasst aktuell jedoch schon 60 Materialien aus ganz Köln aus anderen Gebieten.

Seite 105 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Zu 2: Erste Austausche haben stattgefunden. Die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Kalk haben vereinbart sich für dieses Jahr zunächst auf den 
Übergang zwischen den Kitas und der Grundschule zu fokussieren. 
Zu 3: Der Bogen wurde in den Netzwerken bereits vorgestellt und erste Rückmeldungen erhalten. Es wird auf das Ergebnis der Evaluation im Herbst 
2024 gewartet, bevor weitere Schritte der Ausweitung erfolgen. 
Zu 4: Raster wurden vorgestellt. Weitere Bearbeitung für 2024 vereinbart.  
 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
Entwicklung in der 
Seniorenarbeit 
Bedarfsermittlung mit Netzwerkpartner*innen 
aus dem Seniorenbereich 
3 Austauschtreffen mit 
verschiedenen 
Netzwerkpartner*innen über 
bestehende und zu 
verbessernde Strukturen finden 
statt 
3 66% 
Aktion Spielenachmittag „HöVi spielt“ Begegnungsnachmittag 
verschiedener Generationen 
zum gemeinsamen spielen, ein 
Aktionsnachmittag als Pilot 
1 15% 
Neuorganisation 
des 
Stadtteiltreffens 
(Stadtteilkonferenz) 
 
Neuorganisation Vorbereitungskreis 
 
Neben der 
Sozialraumkoordination gibt es 
mind. 2 weitere Akteur*innen im 
Vorbereitungskreis 
 
2 100%

Seite 106 von 216 
Übersicht laufender Arbeitskreise und Gremien 
im Sozialraum 
 
Eine aktualisierte Übersicht wird 
erstellt und den Akteur*innen im 
Stadtteiltreffen vorgestellt.  
1  100% 
Zusammensetzung des Plenums  Die Teilnehmer*innenliste vom 
Stadtteiltreffen wird überarbeitet 
und bei Bedarf um weitere 
Akteur*innen ergänzt. 
1 100% 
Erläuterungen durch die SRK: 
Es fanden im Jahr 2023 zwei Austauschtreffen mit Netzwerkpartner*innen im Rahmen der Seniorenarbeit statt. Weitere Austauschtreffen sind für 
2024 terminiert. 
Für den Spielenachmittag „HöVi spielt“ hat ein erster Kontakt hat stattgefunden. Bisher wurde kein Bedarf gemeldet. Ein weiteres Austauschtreffen ist 
in Planung.  
 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
 Nachfrage nach Mittsommerfest 2024 Akteur*innen aus dem SR G wünschen die Gründung eines  
Orgakreis. Sie akquirieren Angebote und Aktivitäten aus den 
eigenen Reihen  und suchen  weitere Akteur*innen für die 
Umsetzung. Die SRK koordiniert die Orgatreffen und ist bei 
der Planung aktiv beteiligt.  
Ja 
Bildungslandschaft Höhenberg/Vingst 
Stand der Dinge 
Aus dem AK Bildung wurde eine schriftliche Anfrage an das 
Amt für Schulentwicklung gestellt, ob es aktuelle Pläne gibt, 
die Bildungslandschaft in Höhenberg/Vingst umzusetzen. 
Ja

Seite 107 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Vermehrt wurde Spritzen auf den 
Spielplätzen gefunden 
Eltern und Lehrer*innen berichten vermehrt von Spritzen auf 
den Spielplätzen (Heßhofstraße Park, Kuthstraße u.a.) 
Ja 
 Stadtteilspaziergänge wurden gewünscht Stadtteilspaziergänge für Akteur*innen, die jeweils 3 
Einrichtungen aus dem Netzwerk im SRG besuchen und 
kennenlernen werden, sind gewünscht. Die Netzwerkarbeit 
soll dadurch gestärkt und neue Kontakte sollen geknüpft 
werden. 
Ja 
 Infobox auf dem Vingster Markt wird 
gewünscht 
Die mobile Infobox auf dem Vingster Markt ist ein Angebot 
an dem Akteur*innen mit der SRK die Bewohner*innen über 
aktuelle Angebote und Einrichtungen informieren und 
Netzwerkarbeit leisten. Die Präsenz an Markttagen wird 
gewünscht. 
Ja 
 Unterstützung im Kunstprojekt - Welche 
Farbe haben Träume? 
Kooperation von KunstRaum St. Theodor und HöVi-Online 
und der SRK für ein Kunstprojekt mit anschließender 
Ausstellung. Angesprochen sind Kinder, Jugendliche und 
Erwachsene aus dem SRG. 
Ja 
 Psychologische Beratung – es werden 
dringend mehr Angebote im SRG benötigt. 
Eine Kinder- und Jugendtherapeutin macht 
Präventionsarbeit mit Schwerpunkt Bindungs- und 
Bedürfnisorientierung – Geldmittel werden gesucht! Die 
Katharina-Henoth Gesamtschule koordiniert das Angebot. 
Ja 
 Erstellung eines Hitzeplanes Akteur*innen aus der Senior*innenarbeit kamen auf die 
SRK zu und wünschen sich Unterstützung bei der 
Erstellung eines Hitzeplanes für das SRG.  
Ja 
 Nachhaltigkeit im SRG Das Paul Schwellenbach Haus wünscht einen Verteiler zum 
Thema Nachhaltigkeit. Verleihlisten zum Tausch und Teilen 
von Equipment sind eine weitere Idee. 
Ja

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Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
 Idee eines Ferienkalenders 2024 Übersicht der Angebote für Kinder und Jugendliche für die 
Ferien ist gefordert. Zielgruppe sind Fachkräfte und Eltern. 
Ja 
 Bundesweiter Vorlesetag Im Stadtteiltreffen wurde eine Sammlung von Veranstaltung 
anlässlich des bundesweiten Vorlesetages gewünscht 
Ja 
 Pflanzaktion zur Begrünung und Gestaltung 
des Veedels  
Unterstützung der Aktion vom Vingster Treff erbeten.  Ja 
 Weihnachtsmarkt Bürgerverein Vingst e.V. Unterstützung dringend erfragt.   Ja 
Erläuterungen  
Obenstehend befindet sich eine Auswahl an sozialräumlichen Themen und Anfragen aus dem Programmjahr 2023.  
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator* Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
 Einträge in Liste „Sozialräumliche 
Themenermittlung“, die in ein Projekt in 
cProject übergegangen sind 
  
Unterstützung im Kunstprojekt - Welche 
Farbe haben Träume? 
Kooperation von KunstRaum St. Theodor und HöVi-Online 
für ein Kunstprojekt mit anschließender Ausstellung. 
Angesprochen wurden Kinder, Jugendliche und 
Erwachsene aus dem SRG. Unterstützung bei der 
Kooperation und Hilfe bei Anschaffung von Material 
(602,25€). 
planmäßig

Seite 109 von 216 
Aktivierung zur Beteiligung der Akteur*innen 
im SRG für das Thema Hitze und Hitzeplan 
für alle Bürger*innen 
Installierung des Themas als  für das SRG relevant. 
Gründung er Projektgruppe mit interessierten Akteur*innen 
aus der Seniorenarbeit. Anschaffung von wieder 
benutzbaren Trinkflaschen für Akteur*innen als Vorbild für 
die Bürger*innen (854,65€).   
planmäßig 
 Weihnachtsmarkt Bürgerverein Vingst e.V. Unterstützung des Bürgervereins Vingst e.V. zur 
Umsetzung des Weihnachtsmarktes durch Finanzierung der 
ordnungsbehördlichen Erlaubnis und der AWB-
Abfallservicegebühr (480,34€)   
planmäßig 
 Pflanzaktion zur Begrünung und Gestaltung 
des Veedels  
Der Vingster Treff hat an mehreren Terminen mit Kindern, 
Eltern und Ehrenamtlichen unterschiedliche Orte im Veedel 
mit Blumen und Stauden bepflanzt (493,46€)  
planmäßig 
Erläuterungen  
keine 
 
 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
Stadtteilspaziergänge  4 Stadtteilspaziergänge für Akteur*innen, die jeweils 3 Einrichtungen aus dem 
Netzwerk im SRG besuchen und kennenlernen konnten. Die Netzwerkarbeit 
wurde dadurch gestärkt und neue Kontakte konnten geknüpft werden. Im Jahr 
2023 fanden zwei allgemeine und zwei thematische Spaziergänge statt.  
Mittsommerfest 2024 Gründung eines Arbeitskreises und erstes Treffen zur Organisation des 
Mittsommerfests 2024. 
Infobox auf dem Vingster Markt  Die mobile Infobox auf dem Vingster Markt ist ein Angebot an dem Akteur*innen 
mit der SRK die Bewohner*innen über aktuelle Angebote und Einrichtungen 
informieren und Netzwerkarbeit leisten. Im Jahr 2023 fanden acht Termine mit 
unterschiedlichen Akteur*innen statt, die vor Ort mit dem Bürger*innen, aber 
auch untereinander in Gespräche kamen.

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Regelmäßige Arbeitskreise im Sozialraum Eine Übersicht der regelmäßig stattfindenden Arbeitskreise befindet sich im 
Anhang. 
Erläuterungen  
keine 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 
 
 
5. Ausblick Folgejahr 
Das aktuelle SRK Team strebt eine kontinuierliche und verlässliche Arbeit im Sozialraum an. So steht i m Ja hr 2024 die Weiterführung und 
Wiederaufnahme aller von der Sozialraumkoordination moderierten Arbeitskreise im Vordergrund. Die weitere Bearbeitung des übergeordneten 
Zieles der Kinder und Jugendgesundheit in Zusammenarbeit der 3 weiteren SRK im Bezirk Kalk wird fortgeführt.  
Im Rahmen der sozialräumlichen Schwerpunktziele für das Jahr 2024 planen wir einen sozialräumlichen Newsletter zu gestalten und umzusetzen. 
Des Weiteren wurde sich von den Akteur*innen des Runden Tisches Jugend ein Input zum Thema aktu eller Drogenkonsum bei Jugendlichen 
gewünscht.  Diesem Bedarf möchten wir im Rahmen eines Workshops in Kooperation mit der Jugendsuchtberatung nachkommen. Darüber hinaus 
wird das Thema Jugend und Sucht weiterhin in den Fokus gestellt und je nach Anfrage au f unterschiedliche Weise thematisch bearbeitet und 
aufgefangen.   
Ein weiteres Thema, welches seit einiger Zeit stadtweit bearbeitet wird und worauf wir von Akteur*innen aus dem Sozialraum angesprochen wurden, 
ist die Erarbeitung eines Hitzeplanes für Höhenberg und Vingst. Dazu haben wir bereits im Jahr 2023 eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die bei 
der Recherche und Erarbeitung des Hitzeplans, sowie bei der Sensibilisierung der Akteur*innen mitwirkt. Da der Klimawandel und die damit 
zusammenhänge Erhöh ung der Temperatur Auswirkungen auf alle Menschen hat, ist es uns ein Anliegen das Thema nicht nur in der 
Senioren*innenarbeit sondern sozialräumlich zu bearbeiten.

Seite 111 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück

Seite 112 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Das Prägende Thema im Sozialraumgebiet waren die gestiegenen Preise. Ob der Einkauf beim Stadtteilfest in einem engeren Rahme n, der 
erhöhte Andrang an den Lebensmittelausgabestellen oder die Anfragen bei Beratungs - und Unterstütz ungsbedarfen überall wurden die 
finanziellen Spielräume bei den Menschen und den Trägern enger.  
Dem vielen auch die Bauprojekte in Neubrück wie die Marktplatzumgestaltung und die Sanierung der Stadtteilbibliothek als Baup reise zum 
Opfer, sodass diese erneut verschoben wurden. Eine große Erleichterung hierbei ist, dass die Planung der Jugendeinrichtung in der Gernsheimer 
Straße in Ostheim im Jahr 2023 vorangetrieben wurde und ein Baubeginn - da im Förderzeitraum der Landesmittel - aktuell möglich erscheint.  
Mit dem Beginn des KlimaVeedel Projektes der Rheinenergie wurde in Neubrück ein Impuls für eine Nachhaltige Quartiersentwicklung gegeben. 
Mit dem Projekt der Fernsehlotterie im Paula -Dürre-Haus wurde die sozialräumliche Alten -Arbeit in Ostheim gestärkt. Viele Projekte aus dem 
Verfügungsfond aus dem Projekt „Starke Veedel – Starkes Köln“ wie beispielsweise die Veedelsrikscha oder die Restaurierung des Ostheimer 
Meilensteins konnten durch die Förderung ermöglicht werden. 
 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel  
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser 
Adressat*innengruppe im SRG verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter Materialien und 
Methoden 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. In 
Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern sollte in 
Verbindung damit ggf. auch 
eine Kriterien geleitete Analyse 
der Ausgangssituation im 
100 (bis 2024) 
Relevante 
Materialien und 
Methoden sind 
strukturiert 
gesammelt 
60%1

Seite 113 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialraumgebiet erfolgen. 
GSt. erstellt eine 
Dokumentationsmöglichkeit 
auf dem Sharepoint.  
 Informations- und Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote sind verbessert  
Vorschläge aus den einzelnen SRG:  
 
AP1: Klärung aller Lots*innenfunktionen im Bezirk Kalk  
Bestehende 
Lots*innenfunktionen im Bezirk 
Kalk zum Thema Gesundheit 
wurden identifiziert.  
1 Auflistung 
4 SRG 
100% 
 AP2:Beobachtung der Entwicklung der 
Gesundheitslots*innen (in Familiengrundschulzentren)  
Es wurden Interviews mit allen 
Gesundheitslots*innen im 
Bezirk Kalk geführt. 
1 Fragebogen  
4 SRG  
3 Interviews  
100% 
 AP3: Vernetzung mit bestehenden Strukturen im Bezirk 
(z.B. SPZ, Plan 27, Runder Tisch psy. Gesundheit). 
Informationen wurden aufbereitet (z.B. Bestehende 
Angebote transparenter machen). 
Sichtbarmachung/Andockmöglichkeiten vor Ort prüfen.  
Die Vernetzung zwischen 
Gesundheitslots*innen und 
bestehenden Strukturen im 
Bezirk Kalk wurde gestärkt. 
(Scharnierfunktion) und eine 
stärkere Sichtbarkeit von 
Angeboten geprüft.  
1 Fachgespräch  
15 TN  
1 Protokoll  
100% 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist 
erstellt bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG -
Projekt: Verbesserung der 
Zugangs- und Über gangs-
gestaltung (im SRG) 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien
/AK‘s ist erstellt und 
aktuell. 
75%2 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
In Verbindung zu den SRG -
Projekten:  
100 (bis 2024) 100%

Seite 114 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. 
Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der 
Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten 
durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch 
Information in Gremien 
1. Verbesserung der Zugangs- 
bzw. Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate Netzwerkstruktur 
In den relevanten 
Gremien hat die 
SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmögl
ichkeiten deutlich 
gemacht. 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen 
Einrichtungen und Diensten ist verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf 
best-practice und Schwierigkeiten 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt Klärung 
der Struktur und Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen  
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten 
sind analysiert und 
dokumentiert 
50%3 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
Sicherstellen der Förderketten im Übergang Kita-
Schule  
 
AP1: Qualitative Leitfragengestützte Gespräche mit 
relevanten Akteuren und Gruppeninterviews in relevanten 
Gremien (AK Kita/ Schule (SRK Ostheim/Neubrück), AK 
Frühe Förderung SRK  
Kalk/Humboldt-Gremberg), Kalker Netzwerk für Familien 
(SRK Höhenberg/Vingst, Kalk, Humboldt/Gremberg)  
Es wurde 1 Fragebogen mit 
Leitfragen erstellt. Fragebogen 
wurde bis zum 06.04.23 
erstellt. Es wurden pro SRG im 
Bezirk Kalk mind. 5 Interviews 
mit relevanten Akteuren in 1-2 
Gremien geführt.  
 
1 Fragebogen  
4 SRG  
5 Interviews  
1-2 Gremien  
100%

Seite 115 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 AP2: Fachgespräch mit relevanten Verwaltungseinheiten 
und relevanten Akteuren aus dem Bezirk Kalk, um 
Handlungserfordernisse zu ermitteln und zu formulieren. 
Es wurde 1 Fachgespräch mit 
relevanten 
Verwaltungseinheiten und 
relevanten Akteuren geführt.  
 
1 Fachgespräch  
20 TN  
1 Protokoll  
100% 
 Rücklaufbögen Kinderärzte  
 
AP1: Entwicklung eines prozessualen Verfahrens und 
Prüfung relevanter Datenschutzbestimmungen  
Es wurde 1 Prozessablauf 
erstellt  
 
1 100% 
 AP2: Die SRK’s führen eine Überprüfung des Verfahrens 
durch und prüfen die Umsetzung der Idee für den 
gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls sich das Vorgehen 
bewährt hat.  
 
Das Verfahren wurde evaluiert 
und die Ergebnisse 
dokumentiert.  
 
1 Auswertung  
 
50%4 
 - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen 
abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind 
minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich 
identifiziert und dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren zur 
Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden können.  
In Verbindung zum stadtweiten 
Projekt:  
1. Klärung der Struktur und der 
Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
100 (bis 2024) 
Raster zur 
Erfassung der 
Zugangsbarrieren 
ist befüllt 
75% 
(Status: 
planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Art der Dokumentation sollte 
zielgenau zu den identifizierten 
Raster zur 
Erfassung der 
20%5

Seite 116 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und GSt. im 
Jahr 2024) der bisherigen Daten aus den anderen 
Strategien, um Zugangsbarrieren zu identifizieren  
 
Zugangsbarrieren erarbeitet 
werden.  
 
Zugangsbarrieren 
ist befüllt.  
 
Zu 1: Eine Abfrage in den Arbeitskreisen wurde gemacht sowie eine schriftliche Aufforderung an die Akteure versendet Material hochzuladen. Aus 
dem SRG gab es jedoch keine Rückmeldungen. Die Sammlung umfasst aktuell jedoch schon 60 Materialien aus ganz Köln aus anderen Gebieten. 
Zu 2: Die bestehende Netzwerkstruktur hat sich in diesem Jahr erneut geändert. Die Dokumentation muss noch mit den neusten Entwicklungen 
aktualisiert werden. 
Zu 3: Erste Austausche haben stattgefunden. Die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Kalk haben vereinbart sich für dieses Jahr zunächst auf den 
Übergang zwischen den Kitas und der Grundschule zu fokussieren. 
Zu 4: Der Bogen wurde in den Netzwerken bereits vorgestellt und erste Rückmeldungen erhalten. Es wird auf das Ergebnis der Evaluation im Herbst 
2024 gewartet, bevor weitere Schritte der Ausweitung erfolgen. 
Zu 5: Raster wurden vorgestellt. Weitere Bearbeitung für 2024 vereinbart.  
 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungs- 
wert 
Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel  
Nachhaltige 
Weiterentwicklung 
von Strukturen des 
Bürgerschaftliche
n Engagement im 
SRG gemeinsam  
Die Strukturen vieler Vereine und Gruppen im SRG haben 
insbesondere unter der Pandemie stark gelitten.  
Die Sozialraumkoordination möchte bestehende 
Strukturen unterstützende weiterentwickeln und sie unter 
den gegebenen Umständen weiter erhalten zu können 
dies bedeutet:

Seite 117 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungs- 
wert 
Istwert 
mit 
Ampel** 
mit den Akteuren 
initiieren  
 
 
-Interkulturelle Öffnung zur Gewinnung von 
Mitstreiter*innen vorantreiben  
 
Entwicklung eines Programms zur 
Interkulturellen Öffnung in 
Zusammenarbeit  
mit den Vereinen und 
insbesondere den Community 
Vereinen im AK Soziale Vielfalt 
Ostheim  
Ein Workshop 0% 
-Ausgedünnte Vereine und Gruppen wieder 
Handlungsfähig zu machen  
Bedarfsanalyse Angebote und 
Herausforderungen der 
Bürgerschaftlichen Gruppen im 
SRG mit Zielperspektiven  
Beratung und 
Unterstützung 
von min. 3 
Angeboten und 
Gruppen  
50% 
-Sichtbarkeit von Bürgerschaftlichem Engagement im 
SRG herstellen  
ÖA Kampagne die Engagierte 
Bewohner*innen und Vereine des 
SRGs darstellt mit den Vereinen 
entwickeln und starten  
Kampagne 
starten 
0% 
Das Sozialraumgebiet Ostheim Neubrück hat sich im Frühjahr 2023 als Pilot für die Sozialraumgebietsanalyse zur Verfügung gestellt und dafür 
laufende sozialräumliche Ziele in der Bearbeitungszeit gestreckt.  
Durch eine Unterstützung mit Bezirksorientierten Mittel Kalk konnte das Projekt „Brückenbauer*innen International“ entwickelt werden, das bis Juni 
2024 gestreckt wurde. Der Workshop soll im Mai 2024 stattfinden. Die Bedarfe wurden u.a. im Rahmen des Projektes von den beteiligten Vereinen, 
Bürgerverein Neubrück und DJK Köln-Ost e.V. abgefragt und über die Brückenbauer*innen eine Ansprache von Menschen mit Internationaler 
Geschichte organisiert, damit diese einen Zugang in das Vereinsleben finden. Die Kampagne wurde auf 2024 verschoben.

Seite 118 von 216 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
 aus Sharepoint (https://dez-v.cteam.stadt-
koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Theme
nermittlung/AllItems.aspx  
  
Kita Plätze in Ostheim (Gernsheimer Str.) Die Kita in der Gernsheimer Str. wird geschlossen. Eine 
Soziale Nutzung der Immobilie wird aus der 
Stadtteilkonferenz gefordert. 
ja 
Gesundheitswoche mit verschiedenen 
Angeboten – Ostheim / Neubrück 
Die Planung und Durchführung einer Gesundheitswoche in 
den beiden Stadtteilen inkl. Beteiligung des 
Gesundheitsamtes sollte schon vor Corona stattfinden. 
ja 
 Instandsetzung Spielplatz (Ostheim) Der Spielplatz neben dem Gelände der 
Flüchtlingsunterkunft, Hardtgenbuscher Kirchweg 104, 
kann nicht benutzt werden, weil dort die Spielplatzgeräte 
demontiert wurden.  
ja 
 Ferienplatzvergabe (Neubrück ) Es gibt insgesamt zu wenig bezahlbare Ferienangebote in 
Ostheim und Neubrück.  
 
Ferienangebot beispielsweise für Workshops in der 
Stadtteilbibliothek Neubrück sind für viele Menschen im 
Stadtteil schwer zugänglich, da sie primär online gebucht 
werden können, wodurch die Angebote von eher von 
einkommen stärkeren Kindern genutzt werden. Diese 
kommen aber oft nichtmal aus den angrenzenden 
Stadtteilen.  
ja

Seite 119 von 216 
 Methadonpraxis in Ostheim Im Rundhaus, Rösrather Straße 10, neben der stark 
frequentierten Bahnhaltestelle ist eine Methadonpraxis 
eröffnet. Viele der Patienten bleiben nach der Vergabe in 
der Nähe und verhalten sich auffällig durch 
Gruppeninterne Konflikte, öffentliches Urinieren und 
Alkohol Konsum. 
ja 
 Sozial- und Energieberatungen Viele Menschen im Sozialraumgebiet sind durch die die 
gestiegenen Energiepreise in Not geraten. Das betrifft 
gerade viele Prekär Beschäftigte Familien und Ältere 
Menschen mit geringen Einkommen. Es gibt keine 
spezifische Fachberatung. Ostheim verfügt über geringe 
Kapazitäten von allgemeiner Sozialberatung. In Neubrück 
gibt es gar keine Beratungsangebote zu diesem Thema.  
ja 
 Bildungs- und Betreuungsangebote in 
Neubrück 
Der Stadtteil Neubrück verfügt über wenige Einrichtungen 
und Beratungseinrichtungen. Viele Angebote wie die 
Jugendarbeit BUGS oder 100 Wege sind nur mobil 
ja 
 Zustand Spielplätze Neubrück In Neubrück gibt mehrere Spielplätze auf denen die 
Spielgeräte aufgrund des maroden Zustandes abgebaut 
wurden, aber noch keine Neuen Gerät ersetzt wurden. Am 
drängensten ist die Situation auf dem Spielplatz an St. 
Adelheid, dort gibt es gar keine Geräte mehr. 
ja 
 Sportangebote im Stadtteil Es gibt einen hohen Bedarf an Sportangeboten im SRG 
leider mangelt es den Vereinen und den Sozialen Trägern 
an Ressourcen und Übungsleiter*innen. 
ja 
 Einbruchsserie in Ostheim Es gab eine Einbruchsserie in Ostheim mit einem 
Schwerpunkt um die Gebäude Rund um die Unterkunft 
Hardtgenbuscher Kirchweg sowie etliche Einbrüche in 
Autos sowie gestohlene Fahrräder.  
ja

Seite 120 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator* Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
 Gesundheitswoche Ostheim – 
Neubrück***1:  
Medienkonsum und zuckerreiche 
Ernährung haben im Zuge der Pandemie 
bei vielen Kindern zugenommen. Der 
Kinder- und Jugendgesundheitsbericht 
der Stadt Köln attestiert zudem für die 
Kinder in beide Stadtteilen eine 
überdurchschnittlich schlechte 
Zahngesundheit und Übergewicht. 
 
Vom 27. – 31. März fand in den beiden Stadtteilen die 
Gesundheitswoche für Kinder statt. Grundschulen, 
KiTas, soziale Einrichtungen und Gesundheitsdienste 
haben in der Woche ein breites Angebot für die 
Kinder und Informationen für deren Eltern auf die 
Beine gestellt. 
So startete die Woche mit einem gesunden Frühstück 
in allen teilnehmenden Grundschulen und KiTas. 
Innerhalb der Einrichtungen werden verschiedene 
Projekte durchgeführt. So bearbeitet beispielsweise 
das Familienzentrum Europaring die Frage, „was 
gehört in die Brotdose?“. Mit einem 
Kreativwettbewerb wollen Sozialraumkoordination 
und Bürgerverein Neubrück auch herausfinden, was 
die Kinder selbst benötigen, um gesund zu bleiben.  
Aber auch für die Eltern gibt es Angebote, etwa 
gesunde Kochkurse oder Workshops für Eltern, wie 
Kinder an eine vernünftige Mediennutzung 
herangeführt werden können. Therapie- und 
Gesundheitsangebote stellen sich am Dienstag vor. 
Die Stadtteilbücherei Neubrück informiert mit einer 
Sonderausstellung für Kinder und Eltern rund um das 
Thema Gesundheit. 
planmäßig 
(1 Aktionswoche) 
 
Brückenbauer*innen International***2: 
im Stadtteil Neubrück sind mit einem Anteil 
Dieses Projekt hat das Ziel, insbesondere Menschen mit 
internationaler Geschichte für ein Engagement in Vereinen 
planmäßig 
(1 Projekt)

Seite 121 von 216 
von ca. 60% Menschen mit Internationaler 
Geschichte verschwindend wenige davon 
diejenigen, die in den Vereinen 
Entscheidungen treffen und Verantwortung 
tragen.  
Die Vereine suchen händeringend Menschen 
für zahlreiche kleinere und größere 
Aufgaben, sei es in der Mitgliederverwaltung, 
bei der Aktualisierung der Homepage, als 
Übungsleiter*innen oder im Vorstand.  
 
zu gewinnen und zu begleiten. Dafür gibt es 
Brückenbauer*innen die selbst eine Internationale 
Geschichte haben und interessierte und Verein 
zusammenbringen 
 
Übungsleiter*in im Veedel: Es gibt einen 
hohen Bedarf an Sportangeboten im SRG 
leider mangelt es den Vereinen und den 
Sozialen Trägern an Ressourcen und 
Übungsleiter*innen. Die Sportförderrichtlinie 
setzt die Ausbildung zum/zur Übungsleiter*in 
in einem Verein für eine Förderung voraus. 
Übungsleiter*innen und Sportstudenten 
nehmen ungern lange Wege in das 
Randgebiet in kauf um Sport anzubieten. 
Mit dem Stadtsportbund, dem DJK Köln Ost eV und dem 
Sportamt wurde eine Übungsleiterausbildung für 
allgemeine Sportangebote erstellt. Diese Ausbildung 
wurde in Ostheim angeboten. 
 
Im Rahmen des Projektes wurden Engagierte aus Ostheim 
die bisher noch nicht im Verein waren gewonnen und eine 
Zeitplan für die sehr ausführliche Ausbildung zum 
Übungsleiter-C abgestimmt 
planmäßig 
(1 Lehrgang mit 
Menschen im SRG)

Seite 122 von 216 
 Stärkungspakt NRW:  Viele Menschen im 
Sozialraumgebiet sind durch die die 
gestiegenen Energiepreise in Not geraten. 
Das betrifft gerade viele Prekär Beschäftigte 
Familien und Ältere Menschen mit geringen 
Einkommen. Es gibt keine spezifische 
Fachberatung. Ostheim verfügt über geringe 
Kapazitäten von allgemeiner Sozialberatung. 
In Neubrück gibt es gar keine 
Beratungsangebote zu diesem Thema. 
Die Sozialraumkoordination organisiert das Projekt 
„Energieberatung im Veedel“ bei dem der Veedel e.V. 
indem Menschen zu Leistungsansprüchen beraten 
werden, Multiplikator*innen beispielsweise 
Mitarbeiter*innen in Kitas zu Verweismöglichkeiten und 
Kurzberatungen geschult und erhöhte Bedarf 
niedrigschwellig im Rahmen der Beratung ausgeglichen 
werden können. 
planmäßig 
(1 Projekt) 
 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator z.B. Häufigkeit der Treffen 
Vernetzung 
AK Bildung und Betreuung Neubrück Der Stadtteil Neubrück verfügt über wenige Einrichtungen im Rahmen des AKs soll 
sich ein Überblick zur Angebotssituation von Bildungs- und Betreuungsangeboten 
verschafft werden und diese im Rahmen einer Befragung bedarfsgerechter im 
Netzwerk abgestimmt werden. 2023 fand eine AK Sitzung statt: 
Thema Bildungs- und Betreuungsangebote im Stadtteil Neubrück 
KlimaVeedel Neubrück Die Rheinenergie hat Neubrück für ihr Projekt „KlimaVeedel“ ausgewählt, dort 
sollen verschiedene Aktivitäten ausprobiert werden um den Stadtteil Klimaneutral 
zu machen. Die Sozialraumkoordination unterstützt das Bekanntwerden des 
Projektes und fördert die Vernetzung der Bildungsakteure, Aktive Bürger*innen 
sowie die Wohnungswirtschaft mit dem Projektteam 
Stammtisch Ostheimer Vereine Im Rahmen der gemeinsamen Organisation des Bürgerfestes kam die Idee auf, 
einen regelmäßigen Stammtisch der Bürgerschaftlichen Vereine im Stadtteil ins 
Leben zu rufen. 
Regelmäßiger Stammtisch 
mit 4 Terminen im Jahr

Seite 123 von 216 
 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 
 
5. Ausblick Folgejahr 
Für 2024 schließt die Sozialraumkoordination die Sozialräumlichen Projekte aus dem Vorjahr sowie den Pilot der Sozialraumgebietsplanung ab. In 
diesem Rahmen sollen Bürgerkonferenzen in Ostheim und Neubrück im 2 Quartal 2024 stattfinden.  
Die ausgebildeten Übungsleiterinnen sollen in Sportangebote vor Ort überführt werden und das Projekt auf eine mögliche Wieder holung evaluiert 
werden. 
Der aus dem Fachgespräch Kinder - und Jugendgesundheit im Übergang Kita Grundschule entstandene Bezirkliche Arbeitskreis soll zu einer 
Abschlusserklärung mit Zielen kommen. 
Der Wohndialog Neubrück soll in einen Quartiersarbeitskreis überführt werden.  
Der Rücklaufbogen zwischen Kinderärzt*innen und Bildungseinrichtungen soll im Herbst 2024 evaluiert werden.

Seite 124 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Humboldt-Gremberg

Seite 125 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Seit Juli 2023 befindet sich Frau Anja Teckentrup in Elternzeit, sie wird seit Oktober 2023 von Frau Norma Jo Schultz vertreten.  
 
Wohnen und Infrastruktur 
 
In der von der GAG beinahe fertiggestellten Kannebäcker Siedlung wurde eine neue Tagespflege für Senior*innen eröffnet und di e GGS 
Westerwaldstr. wird Familiengrundschulzentrum. 
 
Partizipation und Teilhabe 
 
Beirat Quartiersmanagement 
Die Sozialraumkoordination Humboldt-Gremberg nahm bis Mai regelmäßig an den Beiratssitzungen des Quartiersmanagements teil. 
 
Öffentlichkeitsarbeit 
Newsletter 
Der gemeinsame Newsletter der beiden Sozialräume Kalk und Humboldt-Gremberg wurde dieses Jahr drei Mal veröffentlicht und wurde im 
letzten Quartal neu gestaltet. Zu sehen ist der Newsletter auf der Homepage der Sozialraumkoordination. 
Instagram-Auftritt Humboldt-Gremberg/Kalk  
In diesem Jahr wurden viele Beiträge, Flyer, Veranstaltungen neben des Internetauftritts aller Sozialraumkoordinatoren auch auf Instagram 
geteilt.

Seite 126 von 216 
2.Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind 
erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im SRG 
verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist 
verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter 
Materialien und Methoden 
Dies umfasst zunächst strukturierte 
Sammlung. In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt Informations- und 
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche 
Angebote stadtweit verbessern sollte 
in Verbindung damit ggf. auch eine 
Kriterien geleitete Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen.  
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien 
und Methoden sind 
strukturiert gesammelt 
100% 
 Informations- und Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote sind verbessert  
Vorschläge aus den einzelnen SRG:  
 
AP1: Klärung aller Lots*innenfunktionen im 
Bezirk Kalk  
Bestehende Lots*innenfunktionen im 
Bezirk Kalk zum Thema Gesundheit 
wurden identifiziert.  
1 Auflistung 
4 SRG 
100% 
 AP2:Beobachtung der Entwicklung der 
Gesundheitslots*innen (in 
Familiengrundschulzentren)  
Es wurden Interviews mit allen 
Gesundheitslots*innen im Bezirk Kalk 
geführt. 
1 Fragebogen  
4 SRG  
3 Interviews  
100% 
 AP3: Vernetzung mit bestehenden Strukturen 
im Bezirk (z.B. SPZ, Plan 27, Runder Tisch psy. 
Die Vernetzung zwischen 
Gesundheitslots*innen und 
1 Fachgespräch  
15 TN  
100%

Seite 127 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Gesundheit). Informationen wurden aufbereitet 
(z.B. Bestehende Angebote transparenter 
machen). 
Sichtbarmachung/Andockmöglichkeiten vor Ort 
prüfen.  
bestehenden Strukturen im Bezirk 
Kalk wurde gestärkt. 
(Scharnierfunktion) und eine stärkere 
Sichtbarkeit von Angeboten geprüft.  
1 Protokoll  
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. 
optimiert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt 
bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG -Projekt: 
Verbesserung der Zugangs - und 
Übergangsgestaltung (im SRG) 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/A
K‘s ist erstellt und 
aktuell. 
100% 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind 
verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise 
zur Möglichkeit der Verstetigung sind 
erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglichkeiten durch 
die Datenbank in.koeln verbreitern 
durch Information in Gremien 
In Verbindung zu den SRG-Projekten:  
1. Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung (im SRG) 
2. Adäquate Netzwerkstruktur 
100 (bis 2024) 
In den relevanten 
Gremien hat die SRK 
über die Datenbank 
in.koeln informiert und 
Unterstützungsmöglich
keiten deutlich 
gemacht. 
100%1

Seite 128 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss 
zwischen Einrichtungen und Diensten ist 
verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit 
Blick auf best-practice und 
Schwierigkeiten 
In Verbindung mit dem stadtweiten 
Projekt Klärung der Struktur und 
Strategie der Präventionsaktivitäten 
der städtischen Dienststellen  
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und 
dokumentiert 
50%2 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
 Sicherstellen der Förderketten im Übergang 
Kita-Schule  
 
AP1: Qualitative Leitfragengestützte Gespräche 
mit relevanten Akteuren und Gruppeninterviews 
in relevanten Gremien (AK Kita/ Schule (SRK 
Ostheim/Neubrück), AK Frühe Förderung SRK  
Kalk/Humboldt-Gremberg), Kalker Netzwerk für 
Familien (SRK Höhenberg/Vingst, Kalk, 
Humboldt/Gremberg)  
Es wurde 1 Fragebogen mit Leitfragen 
erstellt. Fragebogen wurde bis zum 
06.04.23 erstellt. Es wurden pro SRG 
im Bezirk Kalk mind. 5 Interviews mit 
relevanten Akteuren in 1-2 Gremien 
geführt.  
 
1 Fragebogen  
4 SRG  
5 Interviews  
1-2 Gremien  
100% 
 AP2: Fachgespräch mit relevanten 
Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren 
aus dem Bezirk Kalk, um 
Es wurde 1 Fachgespräch mit 
relevanten Verwaltungseinheiten und 
relevanten Akteuren geführt.  
1 Fachgespräch  
20 TN  
1 Protokoll  
100%

Seite 129 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Handlungserfordernisse zu ermitteln und zu 
formulieren. 
 
 Rücklaufbögen Kinderärzte  
 
AP1: Entwicklung eines prozessualen 
Verfahrens und Prüfung relevanter 
Datenschutzbestimmungen  
 
Es wurde 1 Prozessablauf erstellt  
 
1 100% 
 AP2: Die SRK’s führen eine Überprüfung des 
Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung der 
Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls 
sich das Vorgehen bewährt hat.  
 
Das Verfahren wurde evaluiert und 
die Ergebnisse dokumentiert.  
 
1 Auswertung  
 
50%3 
 - Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind 
sozialräumlich identifiziert und 
dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster 
zur Erfassung der Zugangsbarrieren 
zur Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden können.  
In Verbindung zum stadtweiten 
Projekt:  
1. Klärung der Struktur und der 
Strategie der Präventionsaktivitäten 
der städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung 
der Zugangsbarrieren 
ist befüllt 
100% 
(Status: 
planmäßig)

Seite 130 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und 
GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus 
den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren 
zu identifizieren  
 
Art der Dokumentation sollte 
zielgenau zu den identifizierten 
Zugangsbarrieren erarbeitet werden.  
 
Raster zur Erf assung 
der Zugangsbarrieren 
ist befüllt.  
 
20%4 
Erläuterungen 
1Die Datenbank in.koeln wurde in der Stadtteilkonferenz „Runder Tisch Humboldt-Gremberg“ durch die Mitarbeiterin der Geschäftsstelle Lebenswerte 
Veedel Kristina Makarowa im Sozialraum vorgestel lt. Die Teilnehmenden der Konferenz bekamen eine praktische Einweisung und konnten Fragen 
formulieren. 
2Erste Austausche haben stattgefunden. Die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Kalk haben vereinbart sich für dieses Jahr zunächst auf den Übergang  
zwischen den Kitas und der Grundschule zu fokussieren.  
3Der Bogen wurde in den Netzwerken bereits vorgestellt und erste Rückmeldungen erhalten. Es wird auf das Ergebnis der Evaluation im Herbst 2024 
gewartet, bevor weitere Schritte der Ausweitung erfolgen. 
4Raster wurden vorgestellt. Weitere Bearbeitung für 2024 vereinbart  
Der Bezirk Kalk hat sich dazu entschieden, sich auf das Thema „Übergang Kita Schule“ zu fokussieren. Es hat ein Fachgespräch mit vielen Expert*innen 
aus dem Fachbereich stattgefunden. Es wurde von der bezirklichen Gruppe Kalk der Sozialraumkoordinator*innen zusammen mit der Geschäftsstelle 
geplant, durchgeführt und nachbereitet. Weitere Treffen und der Aufbau einer Netzwerkstruktur zum Thema sind für 2024 in Planung. In verschiedenen 
Gremien und Projekten wurde das Thema weiterverfolgt und mit Leben gefüllt. So wurde aus dem AK Schulsozialarbeit zum Beispiel der Wunsch nach 
einer Veranstaltung zum Thema Medienkonsum für Eltern genannt. Dieser konnte am 13.03.2024 in Form einer Abendveranstaltu ng in Kooperation 
mit der GGS Lohmarer Str. und Herrn Andreas Pauly realisiert werden. Außerdem wurden Interviews mit Kitas zum Thema Übergang Kita-Schule 
geführt, Infomaterialien gesammelt.

Seite 131 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Ein Kinderbewegungsangebot konnte in diesem Jahr wieder im Weste rwaldpark an den Start gehen. Es fanden 23 Termine statt. Durchschnittlich 
nahmen 6 Kinder an den Bewegungseinheiten zu Bewegungsspaß zu Musik und Tanz statt. Finanziert werden konnte dies über eine g roßzügige 
Spende des Inner Wheel Club Römerturm. 
 
 
 
 
3.Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
Zwischennutzung 
Grünstück an der 
Gießener Straße 
 
Gründung einer AG zur Planung des Vorgehens 
(Beteiligte: SRK, Streetwork, Jugendzentrum 
Pavillion 50, IG Humboldt-Gremberg, Sport in 
Metropolen) 
 
Das 1.AG Treffen hat bis zum 30. Juni 
stattgefunden 
 
1 AG  0% 
Die AG recherchiert relevante Ansprechpartner 
aus Verwaltung und lädt zu einem 
gemeinsamen Austausch ein 
 
Bis zum 31. Juli hat ein 
Austauschtreffen zwischen 
Verwaltung und relevanten Akteuren 
stattgefunden.  
1 Austauschtreffen  0% 
Die AG entwickelt konkrete Angebotsideen die 
auf der Wiese über einen Zeitraum von 
Bis 31.11.23 wurden mind. 4 
Angebote realisiert 
4 Angebote  0%

Seite 132 von 216 
mehreren Monaten regelmäßig umgesetzt 
werden können.  
 
Erläuterungen 
Aufgrund der personellen Veränderungen haben keine Treffen der AG stattgefunden. Jedoch nutzt das Grünstück an der Gießener Str. der Pavillion 
50 und einige Angebote haben regelmäßig stattgefunden. Die Nutzung für Jugendliche ist auch im Jahr 2024 durch den Pavillion abgedeckt. In naher 
Zukunft wird auf dem Grünstück eine Flüchtlingsunterkunft errichtet. 
 
 
 
 
4.Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozial-
räumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
 Bunt und schön Aktion im Herbst  In Humboldt-Gremberg ist für den Herbst 2023 eine bunt und schön 
Müllsammel-Aktion geplant. Hierfür werden Akteur*innen gesucht. 
ja 
 Finanzierung einer halben Personalstelle für 
die Abenteuerhallen bei der JugZ/den AHK 
Finanzierung einer halben Stelle bei der JugZ/den AHK, Errichtung 
von Sanitäranlagen  
nein 
 Bücherschrank Gestattungsvereinbarung zwischen Bürgerstiftung und 
Grünflächenamt ist auf der Zielgeraden. Fertigstellung bis zu den 
Sommerferien. 
in Bearbeitung

Seite 133 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung Sozial-
räumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
 Name gesucht für den Grünzug 
Westerwaldstraße 
Die neugestaltete Festwiese an der Westerwaldstraße braucht 
einen einprägsamen Namen. Bis zum 22. Juli können Bürger*innen 
Ideen einreichen. Der Namensvorschlag wird dann anschließend in 
die Bezirksvertretung Kalk gegeben, um eine offizielle Eintragung 
des neuen Namens zu beantragen. 
ja 
 Suche nach Kreativräumen für Angebote Der Campus Gesundheit und Perspektive sucht nach 
Kreativräumen für Angebote mit Erwachsenen. 
ja 
Erläuterungen: 
a)  Humboldt-Gremberg „Bunt und schön“ konnte aufgrund des Personalwechsels im Herbst nicht stattfinden. 
 
b)  Nachdem einige bürokratische Hürden überwunden werden konnten, konnte am 14.07.2023 endlich der neue, festinstallierte 
Bücherschrank am Westerwaldpark eröffnet werden und erfreut sich seitdem bei Groß und Klein großer Beliebtheit. Ein besonderer 
Dank geht an dieser Stelle an die Bürgerstiftung Köln, die Urban life. e.g. für die erfolgreiche Kooperation. Und ein Dank an den 
Verfügungsfonds des Quartiersmanagements für die Finanzierung. 
 
c) Bezirksvertretung Kalk wählt aus drei Vorschlägen „Westerwaldpark“ als Sieger und bittet die Verwaltung diesen Namen ins offizielle 
Register einzutragen. Bezeichnet wird hiermit zukünftig die zuvor genannte „Festwiese“, das Grünstück neben dem Berufskolleg auf 
dem sich neben Basketballplatz, Boulebahn und Hügel auch der Kinderspielplatz befindet 
 
d) Einmal wöchentlich findet ganzjährig weiterhin ein Seniorensport Angebot statt. In den kalten Monaten im Raum³ und in den warmen 
Monaten im Humboldt Park, turnen bis zu 20 Senioren fleißig und halten sich darüber fit. Ermöglicht wird dies durch verschiedene 
Geldtöpfe: GAG, sozialräumliche Mittel, Seniorennetzwerk, Sportamt.

Seite 134 von 216 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator* Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
 Anlauf und Begegnungsstätte Humboldt 
Gremberg 
 planmäßig 
Erläuterungen  
Der Bekanntheitsgrad der Anlauf- und Begegnungsstätte im Veedel steigt stetig und das Interesse an der Nutzung der Räume nahm im Jahresverlauf 
kontinuierlich zu. Wodurch sich auch für die Sozialraumkoordination neue Netzwerkpartner erschlossen, die Frauenberatungsstel le der Wendepunkt 
bietet wöchentlich Beratung, die Seniorenberatung des DRK ist 14tätig in den Räumlichkeiten, weitere Einrichtungen, die Raum3 nutzen, sind die CSH 
mit einem Projekt zur beruflichen Perspektiventwicklung und die Seniorennetzwerkkoordination, sowie wöchentlich die Sozialber atung des 
Kinderschutzbundes. Daneben gibt es nachbarschaftliche Gruppen, wie eine Theatergruppe, zwei interkulturelle Frauengruppen, zwei Gesprächskreise, 
Seniorensport und ein Seniorencafé. Rund 100 Menschen treffen sich in den unterschiedlichen Angeboten wöchentlich in Raum3. Zudem hat sich eine 
neue Gesprächsgruppe, ein Yoga Kurs und ein Angebot für alleinerziehende Elternteile gebildet. 
 
 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
Die Gremienliste befindet sich im Anhang. (siehe Anhang) 
Erläuterungen  
In 2023 wurden keine neuen Arbeitskreise oder Netzwerkstrukturen gebildet. Lediglich der Wegfall des Quartiersmanagements ist zu benennen.  
 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug

Seite 135 von 216 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 
 
 
5.Ausblick Folgejahr 
Bis einschließlich August wird weiterhin Frau Schultz die Stelle als Sozialraumkoordination in Vollzeit besetzen. Ab September ist Frau Teckentrup 
mit 25h wieder im Dienst, sodass sich die Stelle fortan geteilt wird. Für den Sozialraum Humboldt-Gremberg stehen ein Elterninfoabend an und dem 
neugestalteten Westerwaldpark soll zu mehr Bekanntheit verholfen werden. Nicht nur der Pumptrack der Stadt Köln wird hier aufgestellt werden. Es 
soll zudem ein Programm für die Sommerferien entwickelt werden, dass die Trendsportanlagen des Parks prominenter machen soll. Außerdem sind 
ein Alleinerziehenden Café und ein Yoga -Kurs geplant. Zusätzlich wird der Veedelsgarten neu starten und das Projekt  „Wanderbäume“ soll auf 
einem gesperrten Parkplatz vor dem Raum³ für sechs Wochen einen Stellplatz finden.  
In der fertiggestellten Kannebäcker Siedlung wird eine Demenzwohngruppe, eine neue Kita sowie ein Outdoor-Fitness-Pfad eröffnet. Zudem soll die 
Siedlung für den Nahverkehr erschlossen werden. Derzeit wird überlegt die KVB-Buslinie 196 auf die Kannebäckersiedlung auszuweiten.

Seite 136 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Kalk

Seite 137 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Stadtentwicklung 
 
Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Kalker Mitte“ 
In enger Absprache und Abstimmung mit dem Amt für Stadtentwicklung  wurde vereinbart, das Projekt ‚Kalker Höfe‘ (Grüne Durchwegung en von 
Ost nach West und von Süd nach Nord) in die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) „Kalker Mitte“ aufzunehmen und 
die bestehenden Parktaschen (wie z.B. Breuerpark) und Verbindungswege in Kalk -Nord für Städteb aufördermittel zu qualifizieren. Weitere 
städtebauliche Maßnahmen werden ebenfalls berü cksichtigt. Eine Mach barkeitsstudie zur Umsetzung der  Maßnahmen wurde von der 
Fachverwaltung in Auftrag gegeben. In vorbereitende Gespräche mit dem beauftragten Büro wird die SRK einbezogen.  
Kalkberg 
Am 25.11.2023 wurde die Machbarkeitsstudie Kalkberg im Rahmen einer Bürgerbeteiligung durch das Büro „Neubig H ubacher Architekten und 
Stadtplaner PartG mbB“ vorgestellt. Das Büro favorisiert für eine zukünftige Nutzung einen Landschaftspark mit einer flankierenden Sportnutzung. 
Die SRK ist bei Fachgespräch mit der Verwaltung eingebunden.  
Hallen Kalk 
Im August 2023 verkündete die »Montag Stiftung Urbane Räume« ihren Rückzug aus dem Prozess Hallen Kalk. Im Namen der Stadttei lkonferenz 
Kalk wurde ein Appell an das Dezernat IX geschickt konstruktive Gespräche weit erhin aufrecht zu erhalten. Das Derzernat IX kündigte an, die 
Gespräche mit Vertreter:innen der Verantwortungsgemeinschaft Osthof fortzuführen und betonte die Wichtigkeit des Projekts. Da s geplante 
Migrationsmuseum in Halle 71 unter der Trägerschaft von Domid wird weiter vorangetrieben. Domid soll dafür Erbbaurecht erhalten.  
Kalker Hauptstraße 
Der Verkehrsausschuss hat beschlossen die Kalker Hauptstraße zukünftig im zentralen Abschnitt zwischen Kapellenstraße und Rolsohover Straße 
zugunsten des Fuß- und Radverkehrs neu zu gestalteten und insgesamt aufzuwerten. Das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln führte 
vom 16.-29.10.2023 eine umfassende Befragung mit Hilfe von aufsuchenden und Online-Formaten im Stadtteil Kalk durch. Die SRK unterstützte die 
Befragung.

Seite 138 von 216 
Masterplan Grün 
Die Kölner Grünflächen sollen besser mit dem sich verändernden Klima zurechtkommen  und schöner werden. Das Kölner Grünflächenamt wollte 
wissen, wie und wo es im Bezirk Kalk  grüner werden kann. Vom 5 . bis 18. Juni 2023 konnt en sich Bürger:innen online beteiligen. Am 23.9. 2023 
fand im Kalker Klarissenkloster ein Workshop statt , auf dem die Ergebnisse der Online -Beteiligung vorgestellt wurden. Die SRK unterstützte den 
Beteiligungsprozess. 
Grüne Durchwegung Neuerburgstr./Wiersbergstr. 
Die Fachverwaltung öffnete die Durchwegung offiziell für den Fuß- und Radverkehr als direkte grüne Verbindung zwischen Neuerburgstr. und 
Wiersbergstr. Die Fläche wird perspektivisch als Interimsfläche für einen temporären Schulbau des Kaiserin-Theophanu-Gymnasium benötigt. 
Eine Durchquerung soll dennoch möglich bleiben. Die geplante Aufwertung des Grünstreifens wird sich dadurch auf unbestimmte Zeit verzögern. 
 
Soziale Infrastruktur 
 
Drogenkonsumraum 
Die Fachverwaltung hat 2023 eine Baugenehmigung er halten für die Errichtung eines Drogenkonsumraumes in der Neuerburgstr. in Kalk. Die 
Eröffnung ist voraussichtlich für das 4. Quartal 2024 geplant. Die SRK steht im engen Austausch mit der Suchtkoordination der Stadt Köln.  
Wohnhilfen Kalk – Hilfen in Wohnungsnotlagen 
Am 23.03.2023 eröffnete die Diakonie Michaelshoven die Beratungsstelle Wohnhilfen Kalk in der Kalk-Mülheimer Straße. Dort finden Menschen in 
Wohnungsnotlagen umfassende Beratungs- und Hilfsangebote. Darüber hinaus bietet dort auch die Spezialb eratung der Diakonie Michaelshoven 
für Frauen „Wendepunkt“ Beratungs- und Sprechzeiten in Kalk an. 
Neue Kita-Plätze  
Zum Kitajahr 2022/2023 eröffnete die Städtische Kita Robertstraße mit 6 Gruppen und Betreuungsplätzen für 120 Kinder. 
Das AWO-Familienzentrum auf dem Malteser Gelände eröffnete eine weitere Gruppe und bietet Betreuungsplätze für 50 Kinder.

Seite 139 von 216 
Umzug Katholische Grundschule  
Lehrerschaft, pädagogische Fachkräfte und Schülerschaft starteten das Schuljahr 2023/2024 im neuen Schulgebäude in der Vietorstraße.  
Familiengrundschulzentrum GGS Kapitelstr. 
Seit Herbst 2023 gehört die GGS Kapitelstr. zu den Pilotschulen, die ein Familiengrundschulzentrum besitzen und damit ihr soz ialräumliches 
niedrigschwelliges Angebot ausbauen können. 
Neuer Karnevalsverein „Nur ein Karnevalsverein“ 
In Kalk hat sich ein neuer Karnevalsverein gegründet, der sich zur Aufgabe gemacht hat den Kalker Karnevalszug zu retten. Der Zug stand kurz vor 
dem Aus, konnte mit Hilfe von engagierten Anwohner:innen und zahlreichen Spenden gerettet werden.  
 
Partizipation und Teilhabe 
 
Trimbornstraßenfest 
Engagierte Anwohner:innen richteten zum ersten Mal am 03.09.2023 das Trimbornstraßenfest aus. Auf dem autofreien Abschnitt präsentierten sich 
lokale Initiativen, Nachbarschaften und Musiker:innen und sorgten damit für eine gemütliche und nachbarschaftliche Atmosphäre. 
 
 
 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind 
erstellt:  
Dies umfasst zunächst strukturierte 
Sammlung. In Verbindung mit dem 
100 (bis 2024) 100%

Seite 140 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im 
SRG verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist 
verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter 
Materialien und Methoden 
stadtweiten Projekt Informations- 
und Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern sollte in 
Verbindung damit ggf. auch eine 
Kriterien geleitete Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen.  
Relevante Materialien und 
Methoden sind strukturiert 
gesammelt 
 Informations- und Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote sind verbessert  
Vorschläge aus den einzelnen SRG:  
 
AP1: Klärung aller Lots* innenfunktionen im 
Bezirk Kalk  
Bestehende Lots*innenfunktionen 
im Bezirk Kalk zum Thema 
Gesundheit wurden identifiziert.  
1 Auflistung 
4 SRG 
100% 
 AP2:Beobachtung der Entwicklung der 
Gesundheitslots*innen (in 
Familiengrundschulzentren)  
Es wurden Interviews mit allen 
Gesundheitslots*innen im Bezirk 
Kalk geführt. 
1 Fragebogen  
4 SRG  
3 Interviews  
100% 
 AP3: Vernetzung mit bestehenden Strukturen 
im Bezirk (z.B. SPZ, Plan 27, Runder Tisch 
psy. Gesundheit). Informationen wurden 
aufbereitet (z.B. Bestehende Angebote 
transparenter machen). 
Sichtbarmachung/Andockmöglichkeiten vor 
Ort prüfen.  
Die Vernetzung zwischen 
Gesundheitslots*innen und 
bestehenden Strukturen im Bezirk 
Kalk wurde gestärkt. 
(Scharnierfunktion) und eine 
stärkere Sichtbarkeit von 
Angeboten geprüft.  
1 Fachgespräch  
15 TN  
1 Protokoll  
100% 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. 
optimiert 
in Verbindung zum SRG -Projekt: 
Verbesserung der Zugangs - und 
Übergangsgestaltung (im SRG) 
100 (bis 2024) 80%1

Seite 141 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt 
bzw. aktualisiert 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/AK‘s ist 
erstellt und aktuell. 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind 
verbessert. Erste Erfahrungen und 
Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung 
sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglichkeiten durch 
die Datenbank in.koeln verbreitern 
durch Information in Gremien 
In Verbindung zu den SRG -
Projekten:  
1. Verbesserung der Zugangs- 
bzw. Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate Netzwerkstruktur 
100 (bis 2024) 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
deutlich gemacht. 
100% 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss 
zwischen Einrichtungen und Diensten ist 
verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit 
Blick auf best-practice und 
Schwierigkeiten 
In Verbindung mit dem stadtweiten 
Projekt Klärung der Struktur und 
Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen  
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und dokumentiert 
50%2

Seite 142 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 o Vorschläge aus den einzelnen 
SRG: 
 Sicherstellen der Förderketten im 
Übergang Kita-Schule  
 
AP1: Qualitative Leitfragengestützte 
Gespräche mit relevanten Akteuren und 
Gruppeninterviews in relevanten Gremien (AK 
Kita/ Schule (SRK Ostheim/Neubrück), AK 
Frühe Förderung SRK  
Kalk/Humboldt-Gremberg), Kalker Netzwerk 
für Familien (SRK Höhenberg/Vingst, Kalk, 
Humboldt/Gremberg)  
Es wurde 1 Fragebogen mit 
Leitfragen erstellt. Fragebogen 
wurde bis zum 06.04.23 erstellt. Es 
wurden pro SRG im Bezirk Kalk 
mind. 5 Interviews mit relevanten 
Akteuren in 1-2 Gremien geführt.  
 
1 Fragebogen  
4 SRG  
5 Interviews  
1-2 Gremien  
100% 
 AP2: Fachgespräch mit relevanten 
Verwaltungseinheiten und relevanten 
Akteuren aus dem Bezirk Kalk, um 
Handlungserfordernisse zu ermitteln und zu 
formulieren. 
Es wurde 1 Fachgespräch mit 
relevanten Verwaltungseinheiten 
und relevanten Akteuren geführt.  
 
1 Fachgespräch  
20 TN  
1 Protokoll  
100% 
 Rücklaufbögen Kinderärzte  
 
AP1: Entwicklung eines prozessualen 
Verfahrens und Prüfung relevanter 
Datenschutzbestimmungen  
 
Es wurde 1 Prozessablauf erstellt  
 
1 100% 
 AP2: Die SRK’s führen eine Überprüfung des 
Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung 
der Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 
falls sich das Vorgehen bewährt hat.  
Das Verfahren wurde evaluiert und 
die Ergebnisse dokumentiert.  
 
1 Auswertung  
 
50%3

Seite 143 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 - Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind 
sozialräumlich identifiziert und 
dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster 
zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren zur Verfügung, in 
das diese dokumentiert werden 
können.  
In Verbindung zum stadtweiten 
Projekt:  
1. K lärung der Struktur und der 
Strategie der Präventionsaktivitäten 
der städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt 
100%  
 o Vorschläge aus den einzelnen 
SRG: 
Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und 
GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus 
den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren 
zu identifizieren  
 
Art der Dokumentation sollte 
zielgenau zu den identifizierten 
Zugangsbarrieren erarbeitet 
werden.  
 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt.  
 
20%4 
Erläuterungen durch die SRK:  
1 Durch den fehlenden Zugang zum Share Point konnte die Gremienliste nicht aktualisiert werden. 
2 Erste Austausche haben stattgefunden. Die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Kalk haben vereinbart sich für dieses Jahr zunächst auf den 
Übergang zwischen den Kitas und der Grundschule zu fokussieren. 
3 Der Bogen wurde in den Netzwerken bereits vorgestellt und erste Rückmeldungen erhalten. Es wird auf das Ergebnis der Evaluation im Herbst 2024 
gewartet, bevor weitere Schritte der Ausweitung erfolgen. 
4 Raster wurden vorgestellt. Weitere Bearbeitung für 2024 vereinbart.

Seite 144 von 216 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
 
Sozialräumliches Ziel 
Städtebauliche 
Aufwertung von 
Grünflächen und 
Plätzen im Stadtteil 
Kalk zur 
Verbesserung der 
Umweltgerechtigkeit  
 
Identifizierung von städtischen Entwicklungsflächen, die Potential 
haben für eine Fortschreibung des Integrierten 
Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK)  
 
Bis zum 02.02.23 
wurden mindestens 5 
Entwicklungsflächen 
identifiziert  
 
5 En twicklungs-
flächen  
1 Verzeichnis  
100% 
Durchführung eines Fachgesprächs mit dem Amt 15 und 
Vertreter*innen der Stadtteilkonferenz Kalk zur Bewertung der 
identifizierten Flächen  
 
Ein Fachgespräch 
wurde am 02.02.23 mit 
Vertreter*innen von 
Amt 15 und der 
Stadtteilkonferenz 
Kalk geführt.  
1 Fachgespräch  
1 Protokoll  
1 Anwesenheits 
liste  
100% 
Qualifizierung des Projekts ‚ Kalker Höfe‘ zu einer 
städtebaulichen Maßnahme im Rahmen der Fortschreibung des 
ISEK’s in Rücksprache mit Amt 15  
Das Projekt ‚ Kalker 
Höfe‘ wurde bis zum 
21.06.23 für die 
Fortschreibung des 
ISEK’s qualifiziert.  
 
1 
Verwaltungsvorlage  
1 Entwurf ISEK  
100% 
 Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für das Projekt ‚ Kalker 
Höfe‘  
Für das Projekt ‚ 
Kalker Höfe‘ wurde 
eine 
Machbarkeitsstudie 
durch das Amt 15 bis 
zum 31.12.23 in 
Auftrag gegeben.  
1 Auftrag 100% 
Erläuterungen durch die SRK: 
keine

Seite 145 von 216 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
Schaffung von Orten 
der Begegnung 
Kalkfest 2023 – Zeig mir deine Welt am 19. August 
2023 
Planung und Durchführung des Kalkfestes 
am 19. August 2023 
Ja 
Aufwertung der 
Aufenthaltsqualität 
von Plätzen 
Eindämmung des illegaler Verkehrs am Ottmar-Pohl-
Platz 
Der Ottmar-Pohl-Platz wird zur 
Durchquerung von Mitarbeitenden des Kalk 
Karrees genutzt, um zur Tiefgarage zu 
gelangen. Die Zufahrt zur Tiefgarage über 
die Dillenburger Str. ist durch den Bauzaun 
zur Absicherung der Halle 77 versperrt.  
Ja 
Verbesserung der 
Teilhabechancen 
Bücherschrank sucht ein neues zu Hause Nachdem die Patenschaft durch die 
Schließung der Bäckerei Schlechtriemen 
beendet werden musste, wird eine neue 
Patenschaft gesucht. 
Ja 
Verbesserung der 
Übergangsgestaltun
g 
Sprachstandserhebung für nicht Kita-Kinder 29 Kinder sind nicht zur 
Sprachstandserhebung gegangen. Das 
Schulamt hat die fehlende Teilnahme nicht 
nachgehalten. 
Ja1 
Städtebauliche 
Entwicklung Hallen 
Kalk 
Aufrechterhaltung des Dialogprozesses zwischen 
der Verantwortungsgemeinschaft Osthof und der 
Stadt Köln 
Im August 2023 verkündete die »Montag 
Stiftung Urbane Räume« ihren Rückzug aus 
dem Prozess Hallen Kalk.  
Ja 
Erläuterungen  
1 Das Thema wird im Rahmen vom Schwerpunktthema Kinder- und Jugendgesundheit bearbeitet.

Seite 146 von 216 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Kennzahl / Indikator* Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
Verbesserung der 
Teilhabechancen 
Ermittlung von möglichen Standorten für den 
Bücherschrank  
Es wird bei verschiedenen 
Geschäftseigentümer:innen angefragt 
planmäßig 
Ansprache von Geschäftstreibenden Eigentümer ist gefunden Josefsapotheke 
sagt zu den Bücherschrank zu übernehmen 
planmäßig 
Aufstellung Bücherschrank Der Bücherschrank muss in Stand gesetzt 
werden, sodass sich die Aufstellung 
verzögert 
Einsatz aus SR-Mitteln: 231€ 
Nicht planmäßig 
80%1 
Schaffung von Orten 
der Begegnung 
Das Kalkfest wurde am 19.8.23 nach neuem 
dezentralen Konzept umgesetzt 
Das Kalkfest fand unter dem Motto ‚Zeig mir 
deine Welt‘ dezentral im gesamten Veedel 
statt.  57 Einrichtungen und Initiativen 
beteiligten sich mit interaktiven, kostenfreien 
Aktionen am Stadtteilfest. Elf Führungen 
zeigten die besonderen Orte des Stadtteils 
und eröffneten außergewöhnliche 
Blickwinkel. 
Einsatz aus SR-Mitteln: 3006,18€ 
planmäßig  
Verbesserung der 
Aufenthaltsqualität 
von Plätzen 
Eindämmung des illegaler Verkehrs am Ottmar-Pohl-
Platz (OPP) 
Es wurde eine Begehung mit 
Vertreter:innen der AG OPP und der BV 
Kalk vor Ort durchgeführt 
planmäßig 
 Einreichung einer Bürgereingabe Es wurde eine Bürgereingabe durch die AG 
OPP eingereicht 
planmäßig

Seite 147 von 216 
 Vor-Ort-Termin mit der Fachverwaltung Es wurde eine Begehung mit 
Vertreter:innen der BV Kalk und der 
Fachverwaltung durchgeführt 
planmäßig 
 Prüfung durch Verwaltung Verwaltung prüft Maßnahmen zur 
Verbesserung der Situation 
planmäßig 
Schaffung von 
Bewegungsangebot
en 
Durchführung von niedrigschwelligen und 
kostenlosen Eltern-Kind-Turnen im öffentlichen 
Raum. 
Das Bewegungsangebot für Kinder im Kalker 
Stadtgarten wurde auch in 2023 von Mai bis 
Ende November er folgreich umgesetzt. Bis 
zu 30 Kinder nahmen an dem 
Bewegungsangebot teil.  
planmäßig 
 Durchführung von temporären Spielstraßen im 
öffentlichen Raum 
Die Bürgerinitiative Mehr Grün in Kalk 
realisierte seit 2023 vier temporäre 
Spielstraßen im Sozialraumgebi et. Der 
Kinderschutzbund Köln, Träger der 
Sozialraumkoordination Kalk, kooperierte mit 
der Initiative für die Beantragung von 
Fördermitteln aus dem Verfügungsfonds. Es 
konnten auch 2023 weitere Fahrgeräte und 
Container für die Aufbewahrung des losen 
Spielmaterials angeschafft werden. 
 
planmäßig 
Städtebauliche 
Entwicklung Hallen 
Kalk 
Aufrechterhaltung des Dialogprozesses zwischen 
der Verantwortungsgemeinschaft Osthof und der 
Stadt Köln 
Im Namen der Stadtteilkonferenz Kalk wurde 
ein Appell an das Dezernat IX  geschickt 
konstruktive Gespräche weiterhin aufrecht 
zu erhalten. Das Derzernat IX kündigte an, 
die Gespräche mit Vertreter:innen der 
Verantwortungsgemeinschaft Osthof 
fortzuführen und betonte die Wichtigkeit des 
Projekts. 
planmäßig

Seite 148 von 216 
Erläuterungen  
1 Der Bücherschrank wird derzeit in Stand gesetzt.  
2 Die Situation hat sich nicht verbessert. Es gab bisher keine Reaktion der Verwaltung. 
 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
Befriedung der Drogenkonsumsituation rund um die Kita Vietorstr.: 
 
Schaffung eines Runden Tisches in Kooperation mit dem 
Kriminalpräventiven Zentrums für eine bessere Vernetzung.  
Es findet ein massiver Drogenkonsum bzw. Drogendealerei um die Kita 
herum statt. Spritzen und Verpackungen sowie Drogen werden auf dem 
Gelände der Kita versteckt bzw. liegen gelassen. Der Informationsfluss 
zwischen beteiligten Fachämtern und Institutionen soll verbessert werden, 
um Abhilfe zu schaffen. Ein Runder Tisch hat am 26.10.2023 
stattgefunden. 
 
Verbesserung der Vernetzung zwischen der Sucht- und Drogenhilfe: 
 
Gründung eines neuen AK Sucht- und Drogenhilfe Kalk 
Es wurde ein neuer Arbeitskreis unter der Teilnahme von 
Fachberatungsstellen gegründet, der die Drogenkonsumsituation im 
Stadtteil analysiert und Maßnahmen entwickelt, um die Situation zu 
verbessern. Es findet ebenfalls ein enger Austausch mit der 
Suchtkoordination der Stadt Köln statt, um die Eröffnung des 
Drogenkonsumraum fachlich zu begleiten. Es ist eine Handreichung für 
Bürger:innen und Multiplikator:innen geplant zur besseren Information. 
Einsatz aus SR-Mitteln: 773,50€ 
Durchführung einer Informationsveranstaltung zum geplanten 
Drogenkonsumraum 
Am 30.11.2023 fand eine Informationsveranstaltung in Kooperation 
zwischen Suchtkoordination und SRK s tatt, um die Bevölkerung zu 
informieren.  
Beförderung der Vernetzung im Sozialraum: 
Durchführung von Netzwerktreffen im Sozialraumgebiet 
(Stadtteilkonferenz Kalk, Runder Tisch Quartiersentwicklung Kalk-Nord, 
AK Sucht- und Drogenhilfe Kalk, AK Schulsozialarbeit) 
Die Sozialraumkoordination hat 14 Gremientreffen koordiniert und 
durchgeführt. 
Einsatz von SR-Mitteln: 435,68€ 
Erläuterungen

Seite 149 von 216 
keine 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 
 
5. Ausblick Folgejahr 
 
Stadtentwicklung 
 
Begleitung städtebaulicher Prozesse  
Die SRK wird städtebauliche Prozesse wie ISEK „Kalker Mitte“, Kalkberg, Hallen Kalk und Kalker Hauptstraße  fachlich begleiten und bei der 
Durchführung von Bürgerbeteiligungsvorhaben unterstützen. 
 
Neubauprojekt Kalk-Nord GAG  
Die GAG errichtet einen Neubaukomplex mit 107 WE in Kalk-Nord. 81 WE sind davon öffentlich gefördert. Das Bauprojekt wird im Herbst 2024 zur 
Anmietung fertiggestellt. Das Neubauprojekt Kalk Nord umfasst folgende Gebäude: Lilienthalstraße 20-26, Eythstraße 62, Steinmetzstraße 67-
75 und Dieselstraße 53-63. 
Soziale Infrastruktur 
 
Neubaufeld Irishöfen und ein neuer Träger Kinderhut gGmbH 
Bis Mitte 2024 entstehen 163 neue Wohneinheiten unweit vom Bahndamm im Kalker Osten, die sogenannten Irishöf e mit studentischen Wohnen, 
Seniorenwohnungen und freifinanzierten Wohnungen. Zudem entsteht eine neue vierzügige Kita unter der Trägerschaft von Kinderhut gGmbH. 
Eröffnung Drogenkonsumraum 
Der Drogenkonsumraum wird voraussichtlich Ende 2024 in der Neuerburgstr. eröffnen.

Seite 150 von 216 
AZ kommt nach Kalk 
Das Autonome Zentrum Kalk wird voraussichtlich bis Ende 2024 von Luxemburger Str. nach Kalk In den Reihen in eine städtische Immobilie 
einziehen, die über Erbraurecht überlassen werden soll. 
Eröffnung Gesamtschule Bildungscampus 
Der neue Erzbischöfliche Bildungscampus wird zum Schuljahr 2024/2025 am neuen Standort in der Christian -Sünner-Str. eröffnen. Alle 
Schulabschlüsse können auf der Gesamtschule erworben werden. 
 
Partizipation und Teilhabe 
 
Kalkfest trifft Tag es guten Lebens  
Am 7.9.2024 findet das Kalkfest in Kooperation mit dem Tag des guten Lebens (Agora) statt. An diesem Tag wird ein Teil des St adtteils für den 
motorisierten Individualverkehr gesperrt und Platz geschaffen für nachbarschaftliche Aktionen im öffentlichen Raum. 
Verlegung des Karnevalszug auf Samstag 
Der neue Karnevalsverein ‚Nur ein Karnevalsverein e.V.‘ plant den Karnevalszug in Kalk von Dienstag auf Samstag zu verlegen, um noch mehr 
Menschen anzusprechen und weitere Gruppierungen aus dem Stadtteil beteiligen zu können.

Seite 151 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstraße

Seite 152 von 216 
 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
a. Bauliche Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Blockinnenbebauung auf der Berliner Straße 91-93 
Die Blockinnenbe bauung an der Berliner Straße 91 -93 mit über 50 Wohneinheiten ist abgeschlossen und alle Wohneinheiten sind 
bezogen. Seitens des Wohnungsamtes wurde mitgeteilt, dass für 13 Wohnungen ein Antrag auf Gewährung von öffentlichen Mitteln 
gestellt wurde. Sofern dem Wohnungsamt für diese Wohnungen Belegungsrechte eingeräumt worden sind, erfolgt die Vermittlung von 
dort. Das Wohnungsamt vermittelt dann jeweils ein Drittel der Wohnungen an Wohnungssuchende mit Wohnberechtigungsschein aus 
dem umgebenden Stadtteil, an dringend Wohnungssuchende mir Zugangsbeschränkungen zum Wohnungsmarkt und an wohnungslose 
Menschen sowie Geflüchtete mit gesichertem Aufenthaltsstatus, die bisher in den Einrichtungen des Wohnungsamtes lebten. 
 
Bauprojekt am Wasserturm Stammheim 
Das Neubauprojekt Wiesdorfer Straße  wird bis zum Herbst 2024 von der GAG Immobilien AG zur Anmietung fertig gestellt. Es werden  29 öffentlich geförderte 
Wohnungen erbaut. Dabei sind Räumlichkeiten für eine 6 -gruppige KiTa geplant. Die aktuelle 3 -gruppige, städtisch e KiTa wird 
vorübergehend in einen Neubau auf den Mülheimer Ringen umziehen. 
 
Geschwindigkeitsmaßnahmen in Stammheim 
Eine Überprüfung und Umsetzung von Maßnahmen (Aufbringen von Tempo 30 Piktogrammen, Einrichten von Fahrbahnverengung, 
Aufstellen mobiler Blitzer usw.) zur Verbesserung der Einhaltung von Tempo 30 im Bereich der Ricarda- Huch- Straße, der 
Gisbertstraße und der Bonhoeffer Straße in Köln-Stammheim hat stattgefunden.

Seite 153 von 216 
 
Fahrradstraße Düsseldorfer Straße 
Die Düsseldorfer Straße zwischen der Von-Lohe-Straße und der Mülheimer Freiheit soll zur Fahrradstraße umgebaut werden. Im Rahmen 
des Umbaus wurde eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Über den Zeitrahmen des Umbaus ist bis Ende 2023 nichts bekannt.  
 
Quartiersentwicklung auf dem I/D Cologne-Gelände 
Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs K öln-Mülheim entsteht auf insgesamt 7 Hektar Grundstück derzeit K ölns gr ößte 
gewerbliche Quartiersentwicklung - I/D Cologne. Das I/D Cologne-Gelände liegt zwischen den Quartieren Keupstraße und Mülheim-Nord. 
Akteur*innen vor Ort sehen in der Quartiersentwicklung einerseits viele positive Effekte für das Sozialraumgebiet, anderersei ts werden 
auch Befürchtungen insbesondere hinsichtlich Gentrifizierung und Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt befürchtet. D as Projekt I/D 
Cologne wird bis 2026 in elf Bauabschnitten mit ca.160.000 m2 Bruttogeschossfläche realisiert.  
 
Gelände Haus der Kölschen Brautradition 
Auf dem seit 2021 leerstehenden ehemalige Brauereigelände gelegen an der Mündelstraße Ecke Zehntstraße s ollen auf 25.000 qm bis 
2030 Flächen für Wohnungen, Gewerbe, eine Kindertagesstätte, ein öffentlicher Spielplatz und Grünflächen entstehen. Der Nutzungsmix 
soll sich zu 70% auf Gewerbe und 30% auf Wohnen aufteilen. Bis Ende des Jahres wurde eine frühzeitig e Beteiligung der Öffentlichkeit 
durchgeführt. Das Gelände wurde von der Cube Asset 24GmbH erworben. 
 
Rhein-Düker in Stammheim 
Es entsteht zwischen 2023 -2026 ein neuer Düker zwischen Niehl und Stammheim. Ein Düker ist eine Druckleitung, die Straßen, 
Bahngleise, Tunnel, oder eben Flüsse wie den Rhein unterquert und so unter anderem Abwasser ableitet.

Seite 154 von 216 
 
Neueröffnung Kita Blumenwiese  
Im August 2023 eröffnete die Kindertagesstätte Blumenwiese auf der Holweider Str. 62. Der Träger ist Logos e.V., der sind sei t dem 27. 
April 2010 anerkannter Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII. ist. 
 
b. Personelle Veränderungen im Sozialraumgebiet 
In der Sozialraumkoordination Mülheim-Nord/ Keupstraße gab es einige personelle Veränderungen.  
Zum 15.3.23 hat Julia Wellmann mit 30h/Woche ihre Arbeit als Sozialraumkoordinatorin aufgenommen, wobei ihr sozialräumlicher 
Schwerpunkt in Mülheim-Nord liegt.  
Simon Lenz fing ebenfalls zum 15.3.23 im Zuge eines Praktikums seines Studiums der Sozialen Arbeit an der TH Köln an. Mit Abschluss 
seines Praktikums konnte er übernommen werden und arbeitet seitdem mit dem sozialräumlichen Schwerpunkt Stammheim bei der CSH 
mit 13h/Woche.  
Zum 1.5.23 fing Monika Hoffmann als Sozialraumkoordinatorin an. Sie beendete Ihre Arbeit wieder am 01.08.23. 
Als Nachfolgerin fing Sandra Jasper am 15.10.23 mit ihrer Arbeit als Sozialraumkoordinatorin mit 20h/Woche an. Ihr Schwerpunkt liegt im 
Sozialraum Keupstraße.

Seite 155 von 216 
 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind 
erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im 
SRG verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist 
verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter 
Materialien und Methoden 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. In 
Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern sollte in 
Verbindung damit ggf. eine 
Kriterien geleitete Analyse 
der Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen.  
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien und 
Methoden sind str ukturiert 
gesammelt und auf dem 
Sharepoint erfasst 
70% 
(Status: 
planmäßig) 
o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
(aus Zielvereinbarung) 
- Welche gesundheitsfördernden Angebote 
gibt es im Sozialraumgebiet? 
Sammlung 
gesundheitsfördernder 
Angebote im 
Sozialraumgebiet 
 
 100%

Seite 156 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 - Über welches Tool sind Informationen zu 
konkreten Angeboten der Einrichtungen im 
Sozialraumgebiet zu finden, möglichst 
mehrsprachig? 
 
- Wie muss ein solches Tool aussehen, dass 
es gut im Beratungsalltag nutzbar und 
gewinnbringend für die Beratenden ist? 
Entwicklung einer Option für 
möglichst mehrsprachige 
Übersicht der Angebote im 
Sozialraumgebiet 
 
Beteiligung der Akteur*innen 
und Abstimmung zum 
geeigneten Verfahren/Tool 
zur Darstellung der 
mehrsprachigen Übersicht 
der Angebote im 
Sozialraumgebiet oder im 
Bezirk 
 Projekt 
wurde in 
Abstimmung 
mit GSt. 
eingestellt 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. 
optimiert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller Netzwerke/ Gremien/ 
AKs ist erstellt bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG -
Projekt:  
Verbesserung der Zugangs - 
und Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Aks ist 
erstellt und aktuell. 
100% 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
In Verbindung zu den SRG -
Projekten:  
100 (bis 2024) 100%

Seite 157 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind 
verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise 
zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglichkeiten durch die 
Datenbank in.koeln verbreitern durch 
Information in Gremien 
1. Verbesserung der 
Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate Netzwerkstruktur 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
deutlich gemacht. 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss 
zwischen Einrichtungen und Diensten ist 
verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit 
Blick auf best-practice und 
Schwierigkeiten 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt Klärung 
der Struktur und Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen  
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und dokumentiert 
75% 
(Status: 
planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Wie kann der Informationsfluss zwischen 
Einrichtungen und Diensten verbessert 
werden? 
Gründung und Fortführung 
eines AK Beratung im Bezirk 
Mülheim 
(Sozialraumkoordinator*innen 
im Stadtbezirk) 
 100%

Seite 158 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Auswertung der Befragung 
„Beratung im Bezirk Mülheim) 
(73 Teilnehmende) 
Präsentation der Ergebnisse 
an Teilnehmende der 
Befragung 
Erstellung einer 
Ergebnisübersicht für die 
beteiligten Einrichtungen 
Erstellung einer 
Ergebnisübersicht für die 
Öffentlichkeit 
Pressegespräch 
Sichtbarmachung von 
Beratungsressourcen 
Darstellung der 
Beratungskompetenzen im 
Bezirk 
Verbesserte Vernetzung der 
Beratungsstellen und Dienste 
im Bezirk

Seite 159 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Feststellung „fehlender 
Bedarfe“ im Kontext Beratung 
in diversen Bereichen im 
Bezirk 
 - Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich 
identifiziert und dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren zur 
Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden können.  
In Verbindung zum 
stadtweiten Projekt: Klärung 
der Struktur und der Strategie 
der Präventionsaktivitäten 
der städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfas sung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt 
90% 
(Status: 
planmäßig)

Seite 160 von 216 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Sozialräumliches 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Verbesserung der 
Teilhabechancen 
von Kindern und 
deren Familien 
Identifikation möglicher Bruchstellen bei 
Teilehabemöglichkeiten von Kindern und deren 
Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vernetzung der zuständigen Dienststellen mit dem 
sozialräumlichen Netzwerk 
 
In multidisziplinären und 
ressortübergreifenden 
Netzwerktreffen mit 
Akteur*innen aus Mülheim 
wird aus kinderzentrierter 
Perspektive auf die kindliche 
Bildung und Teilhabe von 
Geburt bis zum Übergang auf 
die weiterführende Schule 
geschaut und mögliche 
Bruchstellen bei 
Teilhabechancen identifiziert. 
Diese werden dokumentiert 
und mit Zuständigkeiten 
versehen 
 
Zusammenführung der 
Ergebnisse in einem 
Arbeitsdokument als 
Grundlage für 
Austauschgespräche mit den 
4 Treffen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1 Dokument 
3 Austauschtreffen 
 
 
100% 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
100%

Seite 161 von 216 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vorbereitung eines ressort- und 
ämterübergreifenden Expertengesprächs 
„Bruchstellen in (früh-)kindlicher Bildung und 
Teilhabe“ mit verschiedenen Akteur*innen aus dem 
sozialräumlichen Netzwerk 
 
Durchführung eines Expertengesprächs 
 
Öffentlichkeitsarbeit 
zuständigen Stellen (z. B. 
LVR, Familienbüro, 
Jugendamt) 
 
Zusammenführung, 
Aufbereitung der Ergebnisse 
der Austauschtreffen und 
Vorbereitung der 
Veranstaltung 
 
 
Organisation, Durchführung, 
Nachbereitung und 
Dokumentation 
 
 
 
Veröffentlichung einer 
Dokumentation 
 
 
 
 
 
 
 
1 Veranstaltung 
 
 
 
 
1 Dokument 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
100% 
 
 
50% 
Erläuterungen durch die SRK:

Seite 162 von 216 
Die Vernetzung mit relevanten städtischen Stellen ist gelungen: Die regelmäßige Teilnahme von Mitarbeiter*innen des Regionalen Bildungsnetzwerks 
und des KI wurde initiiert, Expert*innengespräche haben stattgefunden.  Bis Ende des Jahres wurde eine Arbeitsfassung der Dokumentation erstellt. 
Sie enthält die Ereignisse innerhalb einer Bildungsbiografie, die Aufgaben der Familie und des Systems, sowie Stolpersteine und ggf. Empfehlungen. 
Innerhalb des AK wird daran weitergearbeitet. Der AK stellte insbesondere die Relevanz der Kitajahre für eine gelingende Bildungsbiografie heraus. 
Die umfassende Begleitung der Übergänge und Zusammenarbeit der relevanten Stellen währenddessen werden als sehr wichtig beschrieben.  
 
 
 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
 Drogenkonsumraum in Mülheim, Wiener Platz  ja 
 Verkehrskonzept/Infrastruktur  ja 
 Wohnen: Gentrifizierung/Ausweitung der sozialen 
Erhaltungssatzung/Blockinnenbebauung, 
Verdichtung/Mietausbeute 
 ja 
 Konversionsflächen (aktuell: Haus der Kölschen Brautradition)  ja 
 Zusammenarbeit zwischen ASD, Jugendamt, Schulsozialarbeit  ja 
 Psychische Gesundheit im Sozialraum (Zunahme von häuslicher 
Gewalt, hochstrittige Eltern, Zunahme von Autismus) 
 ja

Seite 163 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
 Zunehmende Gewalt an Schulen ggü. Schüler*innen und 
Erwachsenen 
 ja 
 Lachgaskonsum bei Kindern und Jugendlichen  ja 
 Fehlende Sprachmittler*innen an Schulen (Bikup)  ja 
 Jobcenter Digital  ja 
 Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen  ja 
 Übergang zwischen den Systemen (Kita, Frühförderung, Schule)  ja 
 Berliner Straße/Marktplatz: Müll, Wildparken, Lärm  Ja 
 Erreichbarkeit der Ausländerbehörde  ja 
 Nagelbombenanschlag und Mahnmal auf der Keupstraße  ja 
 Keupstraße: Energiekosten  ja 
 Keupstraße: Sauberkeit, Müll  ja  
 Keupstraße: Räumlichkeiten für Jugendhilfeeinrichtungen  nein 
 Keupstraße: Schulabsentismus  ja 
 Wohnen: Abriss & Neubau des GAG Wohngebiets/Entwicklung des 
Wohngebiets am Wasserturm 
 ja 
 Räume für OT St. John  ja 
 Entweihung und Abriss der Kirche  ja

Seite 164 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches Thema? 
(ja/nein/in Bearbeitung) 
 Räume für Lebensmittelausgabe und Knappheit der Plätze  ja 
 Bücherschrank und Einweihungsfest in Stammheim  ja 
 Wiener Platz: AG Wiener Platz  ja 
 Wiener Platz: Einsatz der Schwerpunktgruppe der 
Polizei/"Straßenkriminalität" 
 ja 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
 Drogenkonsumraum 
Im April stellte Bettina Brünner den aktuellen Stan d zum geplanten 
Drogenkonsumraum in Mülheim vor, dieser sollte im Jahr 2023 auf 
Beschluss installiert werden. Geplant sind Konsummobile zum 
beaufsichtigten Konsum mitgebrachter Substanzen und 
Angliederung an das Hilfesystem. Es wurden Betreiber gesucht und 
verschiedene Standorte geprüft, insbesondere kam der Festplatz an 
der Mülheimer Brücke dafür in Frage. Die Sozialraumkoordination 
hat gemeinsam mit dem Gesundheitsamt im April ein 
Austauschtreffen mit Akteur*innen und Anlieger*innen geplant und 
durchgeführt. Seit Juni gibt es keine neuen Entwicklungen, das 
Gesundheitsamt teilte mit, dass sich der Prozess bis auf Weiteres 
 Projekt bis auf Weiteres verzögert, s. 
Erläuterung. Projektverlauf liegt nicht 
in der Zuständigkeit der SRK.

Seite 165 von 216 
verzögert. Ein Grund dafür ist der notwendige Einsatz der Mobile am 
Kölner HBF. Die Umsetzung wird voraussichtlich 2025 erfolgen. Die 
Akteur*innen diskutierten den Standort kritisch. 
 Aufstellung eines Bücherschrankes in Stammheim 
In Stammheim soll die Aufstellung eines Bücherschrankes im Q1 
2024 am Standort der GAG, Ricarda-Huch-Straße 31 inklusive 
einer Einweihungsfeier realisiert werden. Hierfür begleitete die SRK 
den Prozess in Zusammenarbeit mit der GAG, das 
Seniorennetzwerk Stammheim, das Stadtteilbüro Stammheim und 
der Bürgerverein Stammheim. Die Realisierung geschieht in 
Kooperation mit der Stiftung „Eselsohren“. 
 planmäßig 
 Pilotgebiet Sozialraumgebietsanalyse (SRGA) 
Die Sozialraumgebiete Mülheim-Nord/Keupstr/Stammheim und 
Ostheim/Neubrück wurden als Pilot-Gebiet für den Prozess der 
Sozialraumgebietsanalyse ausgewählt. Auf Basis einer integrierten 
SRGA (verfasst von der Sozialplanung, V3/5) und in Abstimmung 
mit den Sozialraumkoordinator*innen wurden 5 Herausforderungen 
benannt: Kinder- und Jugendgesundheit (1); Mehr 
Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche (2); Abbau von 
Familien- und Kinderarmut (3); Stärkung der politischen und 
kulturellen Einbindung (4); Wohnraum und Wohnen (5). Auf dieser 
Grundlage findet eine Bürger*innenbefragung in Form einer 
Aktivierenden Befragung in den jeweiligen Sozialräumen durch die 
COD (Community Organizing Deutschland) statt. Die Ergebnisse 
werden erst im Q1/2024 durch die kath. Hochschule Berlin 
 planmäßig

Seite 166 von 216 
aufgearbeitet und zur Verfügung gestellt. Parallel dazu findet eine 
Akteur*innenbefragung (Q1/2024) durch die Stadt Köln und die 
Sozialraumkoordinator*innen statt. Die Ergebnisse beider 
Befragungen werden zusammengeführt und in einer 
Bürger*innenkonferenz (Q2, 2024) vorgestellt. Zudem können hier 
weitere Themen, die für die Bürgerschaft relevant sind, gesetzt 
werden. Nach einer erneuten Auswertung werden in einer 
Sozialraumkonferenz die aus den Ergebnissen abgeleiteten 
strategischen Vorhaben für die kommenden 5 Jahre definiert und 
durch die anschließende BV beschlossen. Abschließend werden 
auf einer Planungskonferenz die strategischen Vorhaben in 
umsetzbare Projekte für den Sozialraum definiert und beschrieben.

Seite 167 von 216 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der 
Treffen) 
Vernetzung  
AG Wiener Platz 
Im Mai wurde die AG Wiener Platz durch das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit und Stadtdirektorin 
Andrea Blome initiiert und seither geleitet. Der Platz wird als „Platz mit besonderem Handlungsbedarf“ geführt. 
Ziel ist die Erarbeitung einer lokalen Agend a um die Aufenthaltsqualität für alle Nutzer*innen des Platzes zu 
verbessern. Das Konzept wird analog den stadtweiten Plätzen mit besonderem Handlungsbedarf umgesetzt. Es 
wurden drei Unterarbeitsgruppe gegründet: 
• Angstraum, Sicherheit, Ordnung  
• Platzgestaltung und Sauberkeit  
• Vernetzung sozialer Angebote  
 
Die SRK ist Teil aller Arbeitsgruppen, um dadurch möglichst alle Sichtweisen und Akteur*innen einzubeziehen 
und den Prozess vollumfänglich begleiten zu können. die Stadtteilkonferenz Wiener Platz geht in der AG auf, 
um Doppelstrukturen zu vermeiden. Im August wurde über den Zeitraum von vier Wochen eine 
Schwerpunktgruppe der Polizei mit regelmäßigen sichtbaren Kontrollen eingesetzt. Die AG tagt seither in ca. 6-
monatigen Abständen.   
2 x im Jahr 
AK Marktplatz  
Verschiedene Akteur*innen der STK Mülheim-Nord haben die Situation rund um den Marktplatz Berliner Straße 
thematisiert und verschiedene Anliegen formuliert. Dabei ging es insbesondere um die Themen Lärm, Müll, 
wildes Parken/Parksituation, Nutzu ng des Platzes und Aufenthaltsqualität. Daraus hat sich ein Arbeitskreis 
gebildet, der in einem ersten Treffen im November die Anliegen und Sachverhalte rund um Marktplatz sortiert

Seite 168 von 216 
und zusammengeführt hat, sowie gemeinsam Ideen und mögliche nächste Schritte besprochen hat. Die Gruppe 
möchte sich für eine gesteigerte Aufenthaltsqualität des Platzes einsetzen und hat die Bedeutung des Platzes 
als einen der wenigen öffentlichen Plätze im Sozialraum deutlich gemacht.  
AK Soziales (Stadtteilkonferenz in Stammheim) 
Der AK Soziales in Stammheim (Stadtteilkonferenz Stammheim) findet seit dem 22.8.23 wieder im gewohnten, 
dreimonatigen Rhythmus statt und wird gut angenommen. 
4 x im Jahr 
 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 
 
 
 
5. Ausblick Folgejahr 
 
Abriss auf der Elias-Gut-Straße 
An der Elias -Gut-Straße, der Adolf -Kober-Straße, der Georg -Beyer-Straße und der Moses -Hess-Straße werden i n den kommenden 
Jahren insgesamt rund 264 Wohnungen durch Neubauten ersetzt. 
Der leerstehende GAG -Wohnblock in der Elias -Gut-Straße 7 -13 wird voraussichtlich Mitte 2024 abgerissen. Aktuell stehen die 56 
Wohnungen leer. Geplant ist, eine fünfgruppige KiTa in dem darauffolgenden Neubau zu integrieren.

Seite 169 von 216 
Birlikte 
Am 9.6.2024 jährt sich der Nagelbombenanschlag auf der Keupstraße durch den NSU zum 20. Mal. An diesem traurigen Jahrestag wird 
wieder ein Gedenk- und Kulturfest auf der und um die Keupstraße herum sta ttfinden. Das Schauspiel Köln hat die Federführung und 
arbeitet in der Vorbereitung mit der Stabstelle Event und dem Kulturamt der Stadt Köln, dem NS-Dokumentationszentrum, den Initiativen 
und Betroffenen vor Ort und der Sozialraumkoordination zusammen. Es wird einen Jugendbereich geben, eine Bühne und ein vielfältiges 
Programm. 
 
Entwicklung des Prozesses zum Mahnmal an der Keupstraße 
 Der Rat der Stadt Köln hat am 09. November 2021 die Beauftragung eines Gedenkortes in Erinnerung an die beiden Bombenanschläge 
des NSU-Netzwerks in K öln beschlossen. Nach langen Jahren der Auseinandersetzung um den Standort wird das Mahnmal an der 
ursprünglich angedachten Ecke Keupstraße/ Schanzenstraße entstehen. Ein Kuratorium wird das Denkmal in Zukunft begleiten und 
inhaltlich prägen - zum Beispiel über die Auswahl der Filme oder die (Mit-)Gestaltung von Veranstaltungen an dem Erinnerungsort. Dabei 
werden die Besetzung und die Aufgaben des Gremiums als Prozess verstanden. Im April wird es ein Vorbereitungstreffen und im M ai 
die erste Sitzung des Kuratoriums geben.  
 
Bürger*innenkonferenz 
Im Rahmen der Sozialraumgebietsanalyse soll im Q2 2024 eine Bürger*innenkonferenz stattfinden. Für das Format und die Umsetzung 
wird derzeit ein Konzept durch die Sozialraumkoordination erst ellt. Geplant ist, an dezentralen Orten die Perspektiven der 
Bewohnerschaft zu den fünf Herausforderungen der Sozialraumgebietsanalyse - Kinder- und Jugendgesundheit (1); Mehr 
Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche (2); Abbau von Familien- und Kinderarmut (3); Stärkung der politischen und kulturellen 
Einbindung (4); Wohnraum und Wohnen (5) – einzuholen.

Seite 170 von 216 
AK Beratung 
Ausgehend von einer Befragung zur Beratungssituation im Bezirk Köln -Mülheim, in der sich die Beratungsstellen eine größere 
Vernetzung untereinander und zu relevanten Ämtern wünschten, initialisieren die Sozialraumkoordinator*innen des Bezirks den AK 
Beratung. Hierfür sollen in 2024 Vorgespräche mit verschiedenen Fachämtern geführt werden. Davon ausgehend sollen sich die Ämter 
und die Beratungsstellen in regelmäßigem Abstand treffen, um so zu einer besseren Vernetzung beizutragen um die in der Befragung 
benannten Themen aufzugreifen.

Seite 171 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim-Süd

Seite 172 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Soziale Infrastruktur 
 Stadtteiltreff Stegerwald/ Mülheim-Süd: Der Bereich des Sozialraumgebietes (SRG) Mülheim-Süd, die Stegerwaldsiedlung, mit seinen 
4.800 Bewohnenden hat sein eigenes Stadtteilzentrum bekommen. Durch Schließung einer Kooperationsvereinbarung von 
Sozialraumkoordination (SRK) und Kirchengemeinde St. Heribert Deutz/Poll, wurde eine Nutzungsvereinbarung bis 30.06.2028 
vereinbart mit der Option der Verlängerung. Ein an den Bedarfen des SRGs orientiertes Angebotsspektrum wurde/wird aufgebaut. Ein 
zentraler Treffpunkt mit viel Potenzial im Herzen der Stegerwaldsiedlung. Weitere Ausführungen dazu in Punkt 3 und 5. 
 Beratung und Mietcoaching in Mülheim-Süd: Mit „BerMico“, einem Kooperationsprojekt des SKM Köln, des Internationalen Bundes, der 
Diakonie Michaelshoven und der Stadt Köln/Fachstelle Wohnen wird das Ziel verfolgt, angemessenen Wohnraum möglichst zu erhalten 
und damit alle negativen Folgen eines Wohnungsverlustes vorzubeugen.  
 Neue Geflüchtetenunterkünfte des Wohnungsamtes an zwei Standorten in Mülheim-Süd mit ständiger Belegung von ca. 300 Personen. 
 
Kooperationen und Vernetzung 
 Kooperation mit SKM Köln e.V. in Mülheim-Süd: Angebote für Kinder (bis 6 J.) suchtkranker Eltern im Familienzentrum. 
 Kooperation mit Lernende Region Netzwerk Köln e.V. geschlossen zwecks Fokus Erwachsenenbildung im SRG. 
 Nach erfolgreicher Vernetzung und Projektarbeit der AG Kindergesundheit wurde die AG in den AK Kind und Familie integriert. 
 Kooperation mit DRK (Sozialbetreuung), IKD, Kölner Freiwilligenagentur, CSH (Kinderbetreuung), KBW (Sprachkurs) zur Versorgung 
der Geflüchteten in Mülheim-Süd mit entsprechenden Angeboten im benachbarten Stadtteiltreff. 
 
Infrastruktur und Nahversorgung 
 Durch Mitwirkung der SRK konnte eine Schließung der Sparkassenfiliale Buchforst verhindert werden, die Filiale ist von hoher 
Bedeutung für Kund*innen aus dem SRG Buchforst/ Mülheim-Süd, besonders für Senior*innen und Bewegungseingeschränkte. 
 ÖPNV: Eine neue Stadtbahnlinie für den Mülheimer Süden entlang der Deutz-Mülheimer Straße über die Danzierstraße zum 
Clevischen Ring/ Wiener Platz.  
 
Sportstätten

Seite 173 von 216 
 Im Dialog mit Sportamt der Stadt Köln und den Mitgliedern des Sportausschusses wurde die Entwurfsplanung zur Generalsanierung 
der Walter-Blickhäuser-Bezirkssportanlage in Buchforst finalisiert. Der Entwurf umfasst ein weit gefasstes Nutzungsangebot und 
adressiert alle Bewohnenden Buchforsts und des SRGs inkl. beeinträchtigter und älterer Menschen. Die Sportanlage befindet sich in 
Leistungsphase III und soll lt. Sportamt in Q3/2027 fertiggestellt werden. 
 Ein Kunstrasenplatz in der Stegerwaldsiedlung wurde nach Fördermittelakquise von KJA Köln und Unterstützung der SRK feierlich 
eröffnet, er steht nun allen Kindern und Jugendlichen in der Stegerwaldsiedlung zur Verfügung. 
 
Stadtentwicklung 
 Der AK Entwicklung Mülheim-Süd intensiviert die Zusammenarbeit an einer gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung. Alte Quartiere 
(Stegerwaldsiedlung und Windmühlenquartier) sollen mit neuen geplanten Quartieren im Mülheimer Süden (Lindgens-, Deutz-, Otto-
und-Langen-Areal, Euroforum Nord und West) zusammen betrachtet werden. Das Arbeitsgremium besteht aus Seniorenkoordination 
im Stadtbezirk Mülheim, SRK, IKD Mülheim, Kinder- und JE, Schulen sowie engagierten Bürger*innen, Fachleuten und Initiativen. Im 
Lindgens-Areal wurde das Gebäude der Hafenakademie e.V. abgetragen und die Fläche für Neubauten geschaffen. Laut 
Vorhabenträger wird das Lindgens-Areal als erstes der oben genannten Quartiere bebaut, das Kooperative Baulandmodell mit 
festgeschriebener Quote i.H.v. 30 Prozent Sozialen Wohnungsbaus findet im Lindgens-Areal keine Anwendung. 
 Das von der Stadt Köln beauftragte LPG-Institut untersuchte die Soziale Erhaltungssatzung (SES) in der Stegerwaldsiedlung, welche 
seit 1996 besteht. Nach der Evaluation wird in 05/2024 entschieden, ob eine Verlängerung der SES möglich ist.  
 Die vom Rat der Stadt Köln in Auftrag gegebene Studie zur „möglichen Umnutzung des Kalkbergs“ wurde in 11/2023 der Öffentlichkeit 
vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit einer Umnutzung des großen Kalkbergs als Sportberg sowie des kleinen Kalkbergs als 
Landschaftspark. Weitere Ausführungen dazu unter Punkt 5, Ausblick Folgejahr. 
 
Strukturelle Herausforderungen in Bezug auf Schwerpunktziel „Kinder- und Jugendgesundheit“ 
 Fehlen an Fachkräften und zum Teil auskömmlicher Finanzierung in diversen sozialen Einrichtungen. Besonders im Bereich der Kitas 
bleiben Gruppen geschlossen, andere operieren mit verkürzten Öffnungszeiten.  
 Herausforderungen bei der Übergangsgestaltung von Kita zu Schule. 
 Mangel an Kita-Plätzen sowie fehlende OGS-Plätze im SRG. 
 Die medizinische (Kinderärzt*innen) und therapeutische Versorgung (Psychotherapie, Ergotherapie) für Kinder, Jugendliche und 
Familien ist im SRG ausbaufähig. 
 Weitere strukturelle Herausforderungen sind dem Jahresbericht 2022 zu entnehmen sowie unter Punkt 5 beschrieben.

Seite 174 von 216 
 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundhei
t 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind 
erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser 
Adressat*innengruppe im SRG verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist 
verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter Materialien 
und Methoden 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. In 
Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern sollte 
in Verbindung damit ggf. 
auch eine Kriterien geleitete 
Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen.  
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien und 
Methoden sind strukturiert 
gesammelt 
75% 
(Status: 
planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus 
Zielvereinbarung) 
- Wie kann die Auffindbarkeit von 
Sport- und Bewegungsangeboten für 
Familien mit Kindern verbessert 
werden?  
Analyse der 
Bewegungsangebote auf 
Einrichtungsebene 
Analyse der Sport-, 
Turnverein-Angebote im 
SRG 
Erstellung einer Übersicht 
aller Sport- u. 
Bewegungsangebote im 
SRG (good practice) 
 80% 
(Status: 
planmäßig)

Seite 175 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Übergabe der 
Informationssammlung an 
Kitas, Familienzentren, 
Schule, Beratungsstellen 
und Vereine 
Transfer der Informationen 
für Zielgruppen Kinder, 
Jugendliche, Familien im 
SRG (Beispiel: 
Entsprechende Aushänge in 
Einrichtungen, Ansprache 
von Besucher*innen der 
Einrichtungen durch 
Fachkräfte und Überleitung 
in Sport) 
Bekanntmachung bei 
„Buchforster 
Gesundheitstag(e) 2023“ 
gesundheitliche 
Aufklärungsarbeit im SRG 
hinsichtlich multidiverser 
Adressat*innengruppen 
verbessern  
 - Gesundheitsförderung durch gesunde 
Ernährung: wie kann hier die gesundheitliche 
Aufklärungsarbeit verbessert werden 
Implementierung des 
Themas „Gesunde 
Ernährung“ 
Kooperation mit LRNK 
(https://www.grundbildung-
 100%

Seite 176 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
wirkt.de/aktiv-s-transfer/) 
und Zu Huss 
Quartiersprojekt (https://zu-
huss-im-veedel.de/) 
Angebot in Einrichtung für 
Eltern mit 
Aufklärungsbedarf schaffen 
Finanzierung eines 
Angebotes 
Ökotrophologin/ 
Ernährungsberaterin als 
Referentin akquirieren 
Zentrale Räumlichkeiten für 
das Angebot schaffen 
Bewerbung des Angebotes 
(Flyer, Medien, Print) 
Durchführung von 8 
Veranstaltungen „Gutes 
Essen“ mit je 3 
Unterrichtseinheiten im 
Sozialraumgebiet mit 12 TN 
Projektmündung in 
„Buchforster 
Gesundheitstag(e)“ 
 - Wie können die Beteiligungsmöglichkeiten für die 
unterschiedlichen Angebotssegmente ausgelotet 
und erprobt werden? 
Beteiligungsmöglichkeiten 
ausloten 
Einrichtungen vernetzen 
 93% 
(Status: 
planmäßig)

Seite 177 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Kinder erreichen durch 
Angebote in den Bereichen 
Sport/ Bewegung, 
Ernährung, Psychische 
Gesundheit, 
Zahngesundheit 
Bürger*innen 
zusammenführen in 
informellem Raum 
Organisation und 
Koordination „Tag des 
guten Essens“: „Lange Tafel 
Buchforst“ am Blauen Hof 
hier: Gesundheitsladen Köln 
e.V. macht Befragung der 
Bewohner*innen (Was 
wünschen Sie sich, welche 
Angebote nutzen Sie 
bereits, wie können Sie 
selbst unterstützen? Welche 
Anregungen haben Sie? 
Unterstützungsbedarf in der 
Familie im Kontext 
Gesundheit (Psychische 
Gesundheit, Körperliche 
Gesundheit, Adipositas, 
Zahngesundheit etc.? 
Tag des guten Essens: 
Engagement fördern,

Seite 178 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Akzeptanz fördern, 
Austausch fördern 
Gewinnung von 
Ehrenamtlichen, 
Übungsleiter*innen z.B. für 
Turn- und Sportvereine 
Informationsaustausch der 
Träger und Einrichtungen 
im Rahmen des Festes 
„Lange Tafel Buchforst“ 
Information über Sport- und 
Bewegungsangebote im 
Sozialraumgebiet und 
Bezirk Mülheim 
Fachlicher Input durch 
Referent*innen, bestenfalls 
Expert*innen aus dem 
Veedel zu bestimmten 
Themen, welche durch die 
Einrichtungen in AG 
Kindergesundheit benannt 
werden müssen 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. 
optimiert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks 
ist erstellt bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG -
Projekt:  
Verbesserung der Zugangs- 
und Übergangs gestaltung 
(im SRG) 
100% (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Aks ist 
erstellt und aktuell. 
100%

Seite 179 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. 
Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit 
der Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglichkeiten durch die 
Datenbank in.koeln verbreitern durch 
Information in Gremien 
In Verbindung zu den SRG -
Projekten:  
1. Verbesserung der 
Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate 
Netzwerkstruktur 
100% (bis 2024) 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
deutlich gemacht. 
50% 
(Status: 
planmäßig) 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen 
Einrichtungen und Diensten ist verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit Blick 
auf best-practice und Schwierigkeiten 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt Klärung 
der Struktur und Strategie 
der Präventionsaktivitäten 
der städtischen 
Dienststellen  
100% (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und dokumentiert 
63% 
(Status: 
planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Wie kann der Informationsfluss zwischen 
Diensten und Einrichtungen verbessert werden? 
Gründung und Fortführung 
eines AK Beratung im 
Bezirk Mülheim 
(Sozialraumkoordinator*inn
en im Stadtbezirk) 
Auswertung der Befragung 
„Beratung im Bezirk 
 100%

Seite 180 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Mülheim) (73 
Teilnehmende) 
Präsentation der 
Ergebnisse an 
Teilnehmende der 
Befragung 
Erstellung einer 
Ergebnisübersicht für die 
beteiligten Einrichtungen 
Erstellung einer 
Ergebnisübersicht für die 
Öffentlichkeit 
Pressegespräch 
Sichtbarmachung von 
Beratungsressourcen 
Darstellung der 
Beratungskompetenzen im 
Bezirk 
Verbesserte Vernetzung der 
Beratungsstellen und 
Dienste im Bezirk 
Feststellung „fehlender 
Bedarfe“ im Kontext

Seite 181 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Beratung in diversen 
Bereichen im Bezirk 
 - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen 
abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen 
sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich 
identifiziert und dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren zur 
Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden 
können.  
In Verbindung zum 
stadtweiten Projekt:  
1. Klärung der Struktur und 
der Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
100% (bis 2024) 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt 
75% 
(Status: 
planmäßig) 
Erläuterungen durch die SRK:  
Gewinnung Ehrenamtlicher für Sport im Veedel: Peer-Projekt von Jugendlichen zur ÜL-C-Ausbildung in Kooperation mit SSBK derzeit nicht möglich, 
da Jugendeinrichtungen keine Kapazitäten haben. Sportvereine sind ebenfalls betroffen von mangelndem Ehrenamtsengagement.

Seite 182 von 216 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung Ziel Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel     
Bürgerschaftliches 
Engagement und 
Begegnungsmöglichkeiten 
schaffen in Mülheim-Süd 
Aufwertung und Fortführung des 
Stadtteiltreffs Stegerwald/Mülheim-Süd 
Projekt „Mit Wort und Tat“ 
Renovierung des Stadtteiltreffs 
durch Studierende des Ev. 
Studienwerk Villigst  
4 Tage 100% 
Nachbarschaftsgarten 
Stegerwaldsiedlung 
Pilottreffen 2023 mit 
Kooperationspartner*innen 
 
Finanzmittelakquise 
 
Bereitstellung der Örtlichkeit 
durch die 
Wohnungsbaugesellschaften 
DEWOG/Aachener SWG 
 
Einbindung der Bewohner*innen 
der Stegerwaldsiedlung beim 
Bau eines 
Nachbarschaftsgartens 
3-4 Treffen 
 
 
1 Akquise 
 
1 Ort 
 
 
 
 
1 Auftaktveranstaltung 
100% 
Bürgerbeteiligungsprojekt 
im Sozialraumgebiet 
Buchforst/Mülheim 
Bürgerbeteiligungsprojekt Planungstreffen mit dem 
durchführenden Träger sowie 
Schlüsselpersonen/Akteur*innen 
im Sozialraumgebiet 
 
3-4 Treffen 
 
 
 
 
fortlaufend 
100%

Seite 183 von 216 
Beschreibung Ziel Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel     
Vernetzungsarbeit zu 
Bürger*innen und Einrichtungen 
im Sozialraumgebiet 
Hinweis Nachbarschaftsgarten Stegerwaldsiedlung: Kooperationen geschlossen mit LRNK e.V., VHS, Begegnungsprojekt „Gemeinsam sind wir 
stärker“ (AWO) und Konzeptionierung des Gartenprojektes unter frühzeitiger Beteiligung der Bewohner*innen und Akteur*innen. 
Hinweis Beteiligungsprojekt von gesundheitsladen köln e.V.: Gute Zusammenarbeit mit SRK, Vernetzung mit Akteur*innen sowie (sofern möglich) 
direkte Bedarfsbearbeitung im SRG. Weiterbearbeitung der erhobenen Bedarfe in Steuerung der SRK. Der Abschlussbericht liegt GS V3 vor. 
 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozial-
räumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
 Zebrastreifen am Spiel- und Bolzplatz (Kalk-Mülheimer Straße)  Gefahrensituationen für Kinder und 
Jugendliche auf dem Weg zum 
Spielplatz Am Bischofsacker 
in Bearbeitung 
Zebrastreifen bzw. Ampelanlage Heidelberger Straße Gefahrensituationen für Kinder auf 
dem Weg zu Kita und Schule sowie 
allg. Buchforster Bewohner*innen 
ja 
Lachgaskonsum (bezirkliches bzw. stadtweites Thema) Steigende Zahlen von Lachgas-
Userinnen besonders unter 
Jugendlichen 
nein

Seite 184 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozial-
räumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
 Sparkassen-Situation in Buchforst 
 
Klagen von Kund*innen zu 
verkürzten Öffnungszeiten und 
möglicher Schließung der SPK-
Filiale in Buchforst 
ja  
 Öffentliche Toiletten in Buchforst An den Standorten S-Bahn 
Buchforst, Bolzplatz Bischofsacker, 
Stadtteilmitte Waldecker Straße 
nein 
 Neubaugebietsentwicklung Mülheimer Süden Regelmäßiges Thema „Zukunft von 
Wohnen und Leben in Mülheim“ in 
STK M-Süd durch Einrichtungen 
sowie Bewohner*innen im SRG 
ja 
 Mangelnde Infrastruktur und Nahversorgung in Mülheim-Süd In Mülheim-Süd fehlt es an 
Nahversorgern und Geschäften des 
täglichen Bedarfs  
ja 
 Parkplatzsituation Stegerwaldsiedlung Parkflächen für PKW nicht 
ausreichend, Druck nimmt zu 
nein 
 Lärmbelästigung Geflüchtetenunterkunft Mülheim-Süd Anwohner*innen der Unterkunft 
Hotel Ayun beschweren sich über 
Lärm von Kindern und Erwachsenen 
nein 
Erläuterungen

Seite 185 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator* Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
 Verkehr in Buchforst: Zebrastreifen an zwei Standorten 2 Verkehrsuntersuchungen 
2 Umsetzungen 
 
nicht planmäßig 
 
 
 
 
 
Sparkassen-Situation in Buchforst: Versorgung für Kund*innen im 
SRG Buchforst/ Mülheim-Süd  
1 Stellungnahme, 1 Zeitungsartikel, 1 
Teilnahme der SPK an STK Buchforst  
planmäßig 
Generalsanierung Bezirkssportanlage Buchforst, Schaffuns eines 
Kunstrasenplatzes und Umbau für alle Nutzergruppen des SRGs 
1 Stellungnahme, 1 Ortstermin 
1 Entwurf Sportamt 
planmäßig 
Neubaugebietsentwicklung im Mülheimer Süden 3 AK-Sitzungen, 1 Stellungnahme planmäßig 
Mangelnde Infrastruktur und Nahversorgung in Mülheim-Süd 1 Austausch mit DEWOG 
1 Austausch mit Marktamt 
1 Austausch mit Discounter 
planmäßig 
 Energiepreiskrise und das neue Bürgergeld (01/2023) 1 Handreichung AWO-SRK planmäßig 
Erläuterungen  
 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
 Wert 
  
  
Erläuterungen  
Text

Seite 186 von 216 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 
 
5. Ausblick Folgejahr 
 
Schwerpunktziel „Kinder- und Jugendgesundheit“ 
Nachdem 2023 pilothaft die ersten Buchforster Gesundheitswochen für Kinder und Eltern stattfanden mit eine r Abschlussveranstaltung steht 2024 
eine Überprüfung der zuvor stattgefundenen Maßna hmen an. Die Teilnehmerzahl beim Aktionstag Kindergesundheit soll auf 500 teilnehmende 
Besucher*innen und Fachkräfte verdoppelt werden. 
In den Bereichen Mentale Gesundheit, Zahngesundheit, Adipositas und Übergangsgestaltung wird daraufhin eine weitere brei t angelegte 
Präventionskampagne in Buchforst mit der Ausweitung auf den Mülheimer Süden stattfinden. Der Runde Tisch Buchforst e.V. hat h ierzu bereits 
mithilfe der SRK 15.000 Euro für die Verbesserung der Kindergesundheit akquirieren können . Diese stehen erneut den Buchforster Einrichtungen 
für gesundheitsfördernde Workshops, Projekte, Aktionen und Referententätigkeiten zur Verfügung. Die Zugänge zu Sport und Bewegung sollen 
gezielt bekannt gemacht werden, niedrigschwellige Ansätze zum Abbau von Zugangsbarr ieren für marginalisierte Zielgruppen, werden dabei über 
den AK Kind und Familie entwickelt, getestet, evaluiert und angepasst. Die überaus belastete Personaldecke der Kitas stellt d ie Einrichtungen vor 
enorme Herausforderungen. Die verstärkte Personalgewinnung, aber auch Resilienzthemen und „Mental Health“, erfahren ab 2024 im Netzwerk der 
mitarbeitenden Fachkräfte im SRG eine genauere Betrachtung. 
Weitere Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit, werden im Dreiklang der Sozialraumkoordination Köln mit 
der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel sowie zuständigen Stellen und Diensten angestrebt. 
 
Bürgerschaftliches Engagement und Begegnungsmöglichkeiten in Mülheim-Süd 
Der Quartiere im Mülheimer Süden, insbesondere die Stegerwaldsiedlung, gelten als „Schlaftstadt“. Den Bewohnenden mangelt es neben vielfach 
beschriebener Nahversorgung, Gastronomie, Geschäften des Alltagsbedarfs ebenso an soziokulturellen Räumen, informellen Treffp unkten sowie 
ehrenamtlichem und nachbarschaftlichem Engagement. Neben einer mittel- bis langfristigen Bearbeitung der infrastrukturellen Herausforderungen, 
ist es 2024 Ziel der SRK, Orte der Begegnung zu schaffen, orientiert an den Bedürfnissen der Bewohnenden. Mitgeplant und gest ärkt durch die 
Fachexpertise der Teilnehmenden des AK Stegerwald und der Stadtteilkonferenz Mülheim -Süd, werden 2024 folgende „Bausteine für ein 
Lebenswertes Veedel“ im Mülheimer Süden umgesetzt.

Seite 187 von 216 
 
Nachbarschaftsgarten Stegerwaldsiedlung : Ziel des Gartens ist es, die Bürger*innen im M ülheimer Süden, insbesondere in der 
Stegerwaldsiedlung mehr zu vernetzen. Der Garten wertet die Siedlung weiter auf, setzt die Themen Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit im 
nachbarschaftlichen Miteinander und bringt diverse Kulturen zusammen. 
  
Nachdem die Nutzungsvereinbarung mit der DEWOG unterschrieben wurde, werden daraufhin Fördermittel akquiriert beim Grünflächenamt, 
Bezirksvertretung Mülheim und Bürgerstiftung Köln. Die LRNK e.V. stellt ab 03/2024 einen Gartentrainer an, der eine Gruppe von 25 interessierten 
Gärtnern anleitet bei Bau, Pflanzung und Ernte nach „Dillinger Modell“. Die Eröffnungsfeier des Nachbarschaftsgartens findet in 04/2024 statt. 
 
Ausbau Angebotsstruktur im Stadtteiltreff Stegerwald/ Mülheim -Süd: Ein an den Bedarfen des SRGs or ientiertes Angebotsspektrum wird im 
neuen Stadtteiltreff (STT) ausgebaut. Wie oben beschrieben benötigt der Sozialraum im Mülheimer Süden dringend Angebote für die in den Hotels 
untergebrachten geflüchteten Kinder, Jugendliche und Familien. Diese sollen in  Abstimmung mit entsprechenden Netzwerkpartnern sowie in 
Abstimmung mit zuständigem Wohnungsamt und DRK aufgebaut werden. 
Das Begegnungsprojekt der AWO Köln, Gemeinsam sind wir stärker, wird als wichtige Ressource für ehrenamtliches Miteinander un d 
„Ideenschmiede“ die Arbeit im STT aufnehmen. Das Begegnungsprojekt unterstützt ebenfalls beim Aufbau des Projekts Nachbarschaftsgarten. 
Ein seit 2021 ermittelter Bedarf der quartiersbezogenen Beratung für EU-Zugewanderte kann 2024 im STT bedient werden. Das EhaP-Plus-Projekt 
der Stadt Köln „In Köln Ankommen INKA“ wird durch den Teilprojektpartner LRNK e.V. und einer Fachkraft mit zwei Stunden wöche ntlich den 
ratsuchenden EU-Bürger*innen im STT zur Verfügung stehen.  
Im STT soll zukünftig eine Ergänzungskraft zur S teuerung von Nutzergruppen, Erstellung von Belegungs - und Angebotsplänen sowie 
Kommunikation mit Besucher*innen im STT, die Arbeit aufnehmen. Eine Fördermittelakquise fand hierzu bereits statt. 
 
Verbesserung der Beratungssituation im SRG Buchforst/ Mülheim-Süd und Bezirk 
Nach der Veröffentlichung des Ergebnisberichts Beratung im Stadtbezirk Mülheim sind im SRG folgende Schritte geplant: Nach bi lateralem 
Austausch über Kapazitäten der Allgemeinen Sozial - und Migrationsberatung im SRG, sollen 2024 zwei „ Beratungsgipfel Buchforst“ stattfinden. 
Diese dienen zunächst der Bestandsaufnahme und Aktualisierung der 2021/22 erhobenen Daten des Berichts. Ziel des Austausches ist die 
voraussichtlich weiterhin hohen Beratungsbedarfe entsprechend zu bedienen und Ratsuchend en im SRG adäquate Beratungsstrukturen zur

Seite 188 von 216 
Verfügung zu stellen. Hierzu sind Fachkräfte der Beratung sowie Leitung und Geschäftsführende von Beratungsstellen im SRG ein geladen. Im 
zweiten Schritt werden gezielt Kooperationspartner und „Verbündete“ befragt zwecks Einstieg in die Finanzierung eines „Lotsenpunktes Beratung“. 
Im Bezirk werden die SRKs Mülheim Schulungsangebote des Jobcenters Köln Mülheim zur „digitalen Fallbearbeitung“ von Beratungs stellen 
anfragen. Neben den Schulungen für Beratende wird sich im zweiten Halbjahr der AK Beratung Bezirk Mülheim konstituieren. Vorab stehen bilaterale 
Gespräche der SRK Mülheim mit GS V3 und Fachämtern an. Ziel ist es die Beratungsstellen besser zu vernetzen miteinander ebens o wie mit 
Bezirksjugendamt, -Ausländeramt und Jobcenter Köln-Mülheim.

Seite 189 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide

Seite 190 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
  
Die Position der Sozialraumkoordination für Buchheim und Holweide wurde im September 2023 neu besetzt. Infolgedessen waren die restlichen 
Monate des Jahres geprägt durch das Kennenlernen von Akteur*innen in persönlichen Gesprächen, der Vorstellung in der Bezirksv ertretung 
sowie des Kennenlernens der Strukturen und Abläufe im Sozialraum. 
 
Stadtteil Buchheim 
 In Buchh eim wurden drei Stadtteilkonferenzen abgehalten. Dabei war die Stadtentwicklung unter anderem erneut Thema. Aufgrund des 
erwarteten Zuzugs in den Sozialraum wegen neuer Wohnkomplexe in der Herler Straße, am Mülheimer Ring und an der Bergisch Gladbacher 
Str. wurde eine Überlastung der derzeit bestehenden sozialen Infrastruktur erwartet. Zwischen den einzelnen identifizierten 
Schwerpunktthemen (Kinderbetreuung, Angebote für Jugendliche, Schule, allgemeine soziale Beratungsangebote, weiche Sozialfakt oren) 
bestehen komplexe Zusammenhänge, womit sich eine Arbeitsgruppe auseinandergesetzt hat.  
  
 Im April fand die Veranstaltung der Vierjährigen statt. Mittels eines „Markts der Möglichkeiten“ wurde das Ziel verfolgt, Eltern von Vierjährigen 
über vorhandene Angebote in Buchheim zu informieren und den Zugang zu Einrichtungen und Informationen zu erleichtern. Des Weiteren 
fand im November der Qualitätszirkel Frühförderung statt, um eine effektive Vernetzung der Akteur*innen in diesem Bereich zu fördern.  
  
 Im Juni wurden  die viertägigen Buchheimer Kulturtage durchgeführt. Diese waren ein Kooperationsprojekt von in Buchheim tätigen 
Institutionen, Einrichtungen und Engagierten. Die Kulturtage, welche seit vielen Jahren in Buchheim veranstaltet wurden, erfuhren aufgrund 
der Corona-Pandemie eine vorübergehende Unterbrechung.  
  
 Zum Jahresende wurde die Buchheimer Selbsthilfe geschlossen. Die Angebote dieser Einrichtung waren bereits im Sommer reduziert worden 
bzw. haben zum Teil zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr stattgefun den. Der Wegfall dieser Angebote führte zu Unsicherheiten bei den 
Akteur*innen. 
  


Seite 191 von 216 
  
 
Stadtteil Holweide 
 Auch in Holweide fanden drei Stadtteilkonferenzen statt.  
  
 Das Durchführen von Angeboten auf dem Picco Platz (früher Rewe Platz) sowie dessen Begrünung waren in Holweide ein zentrales Thema. 
Zudem fanden regelmäßige Stadtteilspaziergänge statt, um den Akteur*innen die diversen Einrichtungen in Holweide zu zeigen.  
  
 Sowohl in Holweide als in Buchheim ist der Lachgaskonsum bzw. -missbrauch im Jahr 2023 zu einem Problem geworden. Dies rührte einerseits 
aus Bedenken hinsichtlich der potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Konsument*innen im Jugendalter und der mögli chen 
Funktion als Einstiegsdroge. Andererseits äußerten Anwohner*innen Unbehagen aufgrund einer Belästigung durch den Lachgaskonsum. 
 
 
 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind 
erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im SRG 
verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist 
verbessert 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. In 
Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern sollte in 
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien und 
Methoden sind strukturiert 
gesammelt 
20% (Status: 
planmäßig)

Seite 192 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter Materialien 
und Methoden 
Verbindung damit ggf. auch 
eine Kriterien geleitete 
Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen.  
o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
(aus Zielvereinbarung) 
- Über welch es Tool sind 
Informationen zu konkreten 
Angeboten der Einrichtungen im 
Sozialraumgebiet zu finden, 
möglichst mehrsprachig? 
Wie muss ein solches Tool 
aussehen, dass es gut im 
Beratungsalltag nutzbar und 
gewinnbringend für die Beratende 
ist? 
Entwicklung einer Option für 
möglichst mehrsprachige 
Übersicht der Angebote im 
Sozialraumgebiet 
Beteiligung der Akteur*innen 
und Abstimmung zum 
geeigneten Verfahren/Tool 
zur Darstellung der 
mehrsprachigen Übersicht 
der Angebote im 
Sozialraumgebiet oder im 
Bezirk 
 Projekt wurde 
in 
Abstimmung 
mit GSt. 
eingestellt 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. 
optimiert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt 
bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG -
Projekt:  
Verbesserung der Zugangs - 
und Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Aks ist 
erstellt und aktuell. 
100%

Seite 193 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Welche Netzwerkstrukturen sind geeignet, um 
verstärkt zum Thema Gesundheit zu arbeiten? 
Etablieren und Ausweiten 
des Qualitätszirkels 
Frühförderung 
 100% 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind 
verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise 
zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglichkeiten durch 
die Datenbank in.koeln verbreitern 
durch Information in Gremien 
In Verbindung zu den SRG -
Projekten:  
1. Verbesserung der 
Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate Netzwerkstruktur 
100 (bis 2024) 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
deutlich gemacht. 
30% (Status: 
planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
 Welche Netzwerkstrukturen 
braucht es in Holweide um eine 
gute Übergangsstruktur zu 
schaffen? 
Analyse des 
Vernetzungsbedarfs in 
Holweide: Zielgruppe Kinder 
 Projekt 
eingestellt, da 
keine 
Informationen 
vorliegen und 
keine 
Übergabe 
diesbezüglich 
stattgefunden 
hat 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt Klärung 
100 (bis 2024) 50% (Status: 
planmäßig)

Seite 194 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss 
zwischen Einrichtungen und Diensten ist 
verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit 
Blick auf best-practice und 
Schwierigkeiten 
der Struktur und Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen  
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und dokumentiert 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
 Wie kann der Informationsfluss 
zwischen Diensten und 
Einrichtungen verbessert werden? 
Gründung und Fortführung 
eines AK Beratung im Bezirk 
Mülheim 
(Sozialraumkoordinator*innen 
im Stadtbezirk) 
Auswertung der Befragung 
„Beratung im Bezirk Mülheim) 
(73 Teilnehmende) 
Präsentation der Ergebnisse 
an Teilnehmende der 
Befragung 
Erstellung einer 
Ergebnisübersicht für die 
beteiligten Einrichtungen 
Erstellung einer 
Ergebnisübersicht für die 
Öffentlichkeit 
 100%

Seite 195 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Pressegespräch 
Sichtbarmachung von 
Beratungsressourcen 
Darstellung der 
Beratungskompetenzen im 
Bezirk 
Verbesserte Vernetzung der 
Beratungsstellen und Dienste 
im Bezirk 
Feststellung „fehlender 
Bedarfe“ im Kontext Beratung 
in diversen Bereichen im 
Bezirk 
 - Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen sind minimiert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich 
identifiziert und dokumentiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren zur 
Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden können.  
In Verbindung zum 
stadtweiten Projekt:  
1. Klärung der Struktur und 
der Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt 
75 (Status: 
planmäßig)

Seite 196 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
 Wie können Eltern erreicht 
werden, um einen guten Übergang 
zu gestalten und über 
gesundheitliche Themen zu 
informieren 
Markt der Möglichkeiten 
Buchheim 
 100% 
Erläuterungen durch die SRK:  
b) Text 
  
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
Verbesserung der 
Teilhabe der 
Bewohner*innen 
des 
Sozialraumgebiets 
Kulturfest in Buchheim – von Buchheimer*innen 
für Buchheimer*innen 
Gründung eines 
Organisationteams und 
regelmäßige Treffen 
Mindestens zwei Treffen mit 
mindestens drei 
Teilnehmenden 
100% 
Planung eines Programms 1 Programm 
Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analoges 
Material 
Umsetzung 1 Fest an 4 Tagen 
Nachbereitung 1 Dokumentation 
Etablieren eines Netzwerks Mindestens 10 Teilnehmende 100%

Seite 197 von 216 
Vernetzung der Akteure der Seniorenarbeit zur 
Stärkung der Teilhabe von alten Menschen in 
Holweide (Ost) 
Umsetzung regelmäßiger 
Treffen 
2 Treffen 
Planung zur Ausweitung der 
Angebote auf Holweide Ost 
1 Angebot 
Erläuterungen durch die SRK: 
Im Rahmen der Buchheimer Kulturtage fanden vom 14.06.23 bis 17.06.23 insgesamt 13 Veranstaltungen statt, welche von den unterschiedlichsten 
Akteur*innen aus Buchheim ausgerichtet wurden. Insgesamt kann die Veranstaltung als voller Erfolg eingestuft werden. Die Buchheimer Kulturtage 
finden alle zwei Jahre statt und dienen dazu, die kulturelle Vielfalt und das Zusammenleben der Menschen in Buchheim zu fördern.    
 
Die Vernetzungstreffen „Holweide wird gut alt“ fanden am 08.05.23 und am 05.12.23 statt. Durch die Treffen konnten sich u. a. Seniorenkoordination, 
Seniorenberatung, Seniorenvertretung, Seniorenassistenz, Seniorennetzwerk, Besuchsdienste, der Runder Tisch Holweide, eine Kirchengemeinde, 
eine Hauskrankenpflege, ehrenamtliche Einrichtungen und weitere Akteur*innen austauschen und vernetzen.  
 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches 
Thema?  
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
 Regelmäßige Stadtteilspaziergänge/ -rundgänge 
anbieten (Holweide) 
 Ja 
Aktionstag in Holweide  Ja 
Plan 27 - Individuelle Hilfe für junge Menschen mit 
psychischen Problemen 
 Nein 
 Vorstellung des Multikulturellen Forums und des 
neuen Angebots in Holweide 
 Ja 
Erläuterungen

Seite 198 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches 
Thema?  
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Die Stadtteilspaziergänge wurden anfänglich in Anspruch genommen, jedoch hat das generelle Interesse im Laufe der Zeit abgenommen. 
Es fanden mehrere erfolgreiche Aktionstage statt. 
Das Multikulturelle Forum hat sich mit seinen Angeboten durch die Vorstellung im Sozialraum etablieren können. 
 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Kennzahl/Indikator* Status 
(planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
 Text Text planmäßig/nicht 
planmäßig 
Text Text planmäßig/nicht 
planmäßig 
Text Text Wert  
Erläuterungen  
Text 
 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
Text  Wert 
 Wert 
Text Text

Seite 199 von 216 
Erläuterungen  
Text 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 
 
 
 
 
 
 
5. Ausblick Folgejahr 
  
Bezirklich liegt ein Schwerpunkt im Jahr 2024 auf der Verbesserung der Vernetzungsstruktur von Beratungsangeboten  im Bezirk Mülheim. 
Ausgehend von einer Befragung zur Beratungssituation im Bezirk Köln -Mülheim, in der sich die Beratungsstellen eine größere Vernetzung 
untereinander und zu relevanten Ämtern wünschten, initialisieren die Sozialraumkoordinator*innen des Bezirks den AK Beratung. Hierfür sollen 
in 2024 Vorgespräche mit verschiedenen Fachämtern geführt werden. Davon ausgehend sollen sich die Ämter und die Beratungsstel len in 
regelmäßigem Abstand treffen, um so zu einer besseren Vernetzung beizutragen und die in der Befragung benannten Themen aufzugreifen.  
Außerdem werden Fachinputs für Beratende angeboten.  
Weiterhin zentral wird das Kennenlernen von sozialräumlichen Akteur*innen sein. Zudem steht die Teilnahme an bezirklichen AKs und AGs im 
Vordergrund, um in den sozialräumlichen Strukturen anzukommen. 
Die Sammlung von relevanten Materialien und Methoden zum Thema Kinder - und Jugendgesundheit wird im Jahr 2024 fortgesetzt. Darüber 
hinaus soll die Datenband „in.koeln“, durch die Unterstützungsmöglichkeiten deutlicher gemacht werden sollen, an Bekanntheit gewinnen. Des 
Weiteren wird das Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren weiter befüllt.

Seite 200 von 216 
Stadtteil Holweide 
Am 9. Juni wird die Veranstaltung „Holweide zeigt sich“ stattfinden, welche im Auftrag der Stadtteilk onferenz Holweide organisiert wird. Die 
Veranstaltung hat das Ziel, durch einen „Markt der Möglichkeiten“ die vorhandenen (sozialen) Angebote, Initiativen der kulturellen Bildung und 
Vereine in Holweide bekannter und greifbarer zu machen, welche unter anderem auf der Webseite „in.koeln“ gelistet sind. Durch die Präsentation 
der Einrichtungen an Ständen und auf einer Bühne soll die institutionelle Vielfalt des Sozialraums  Holweide für die Bewohnenden  erlebbar 
werden. Die Einrichtungen der sozialen Infrastruktur sollen die Gelegenheit erhalten, ihre Angebote und Dienstleistungen vorzustellen, um die 
Bewohnenden von Holweide zu informieren und ihnen einen direkten Zugang zu den vorhandenen Ressourcen zu ermöglichen. Zusätzlich sollen 
die Synergien zwischen den verschiedenen Einrichtungen gestärkt werden. Die Zielgruppe der Veranstaltung ist altersübergreifend. So werden 
Angebote, welche die Kinder - und Jugendgesundheit betreffen, bis hin zu Angeboten für Senior*innen präsentiert. Zur Organisation der 
Veranstaltung finden regelmäßige Treffen eines Organisationsteams statt. Die Veranstaltung, einschließlich eines detaillierten Programms, wird 
öffentlich digital und analog beworben und nach Abschluss der Veranstaltung nachbereitet.  
Das Netzwerk „Holweide wird gut a lt“ wird im Jahr 2024 weiterentwickelt, indem neben Netzwerktreffen mit Fachinputs zusätzlich Workshops 
stattfinden, um die Bedarfe und Ressourcen für die Zielgruppe Senior*innen in Holweide zu identifizieren. Hierbei sollen neue  Ideen entwickelt 
werden und anschließend gemeinsam umgesetzt werden.  
In Holweide ist zudem geplant, den Picco Platz barrierearm zu gestalten, Beleutungen zu beantragen und Maßnahmen zur Sauberke it zu 
ergreifen. Hierfür sollen Termine mit dem Stadtplanungsamt, der RheinEnergie und der AWB durchgeführt werden. Zusätzlich werden auf dem 
Picco Platz und dem dort befindlichen Veedelsbüro regelmäßige Aktionen für die Bürger*innen organisiert.  
 
Stadtteil Buchheim 
Auch in Buchheim steht die Förderung der Kinder - und Jugendgesundheit im Ja hr 2024 weiterhin im Zentrum. Im Rahmen von 
Gesundheitswochen sollen Bedarfe, welche insbesondere die Ernährung, Bewegung, Zahngesundheit, psychische Gesundheit und den 
Medienkonsum betreffen, bearbeitet werden. Zur Organisation der Gesundheitswochen soll sich eine AG Ideenwerkstatt konzipieren. Es ist 
angedacht, dass die Gesundheitswochen ein erstes Projekt der AG Ideenwerkstatt werden und parallel weitere Projekte für Buchh eim 
gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden.

Seite 201 von 216 
Die Fortführung der Veranstaltung der Vierjährigen ist auch im Jahr 2024 vorgesehen. Diese verfolgt einerseits das Ziel, dass Eltern von 
Vierjährigen die Buchheimer Grundschulen, Kindertagesstätten, Therapie- und Freizeitmöglichkeiten kennenlernen und direkt in Kontakt treten. 
Dies ist von Relevanz, da immer wieder bemängelt wird, dass ein großer Teil der Eltern trotz Bedarfen auf Seiten des Kindes, die vorhandenen 
Angebote nicht kennt bzw. nicht nutzt. Zum anderen dient die Veranstaltung der Vierjährigen der Vernetzung der teilnehmenden Akteur*innen. 
Der Qualitätszirkel Frühförderung ist ebenfalls erneut geplant. Bei dem Zirkel steht die Frage im Vordergrund, wie die Unterstützung von Kindern 
und ihren Eltern im Bereich der Frühförderung optimiert werden kann. Zudem stellt die Vernetzung der  Akteur*innen verschiedener beruflicher 
Disziplinen im Bereich Frühförderung einen weiteren Zielaspekt des Qualitätszirkels dar. Im Jahr 2024 soll das Personal von Kindertagesstätten 
vermehrt in den Zirkel einbezogen werden.  
Es besteht zudem die Intention, das Herler Plätzchen zu beleben, unter anderem durch dessen Umgestaltung, wodurch das Gemeinschaftsgefühl 
der Bürger*innen gestärkt und die Potenziale eines „Zentrums“ in Buchheim genutzt werden sollen.  
Ein weiteres Vorhaben ist die Prävention und Reduktion der Vereinsamung von Senior*innen mit und ohne internationaler Familiengeschichte in 
Buchheim. Für die Senior*innen soll eine Angebotsreihe entwickelt werden, welche als Auftakt mit zwei Tagesausflügen beginnt. Anschließend 
sollen regelmäßige Treffen für Senior*innen in Buchheim stattfinden.

Seite 202 von 216 
Jahresbericht für das Jahr 2023 und das 
Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald

Seite 203 von 216 
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet 
 
Der Großteil der Veränderungen im Sozialraumgebiet in 2023, die in dem Wirkungsbereich der Sozialraumkoordination liegen, werden untenstehend 
unter den Jahreszielen (Punkt 2 und 3) sowie den Kernprozessen der Sozialraumkoordination (Punkt 4) erläutert.  
In 2023 wurde in  Höhenhaus eine neue Kleiderkammer durch das Sozialwerk Friends eröffnet. Hier e rhalten Interessierte kostenfrei (oder falls 
möglich gegen Spende) eine große Auswahl an  unterschiedlichen Kleidungsstücken. Ebenfalls startete ein neues kooperatives Projekt zwischen 
Grundschulen und der Sozialraumkoordination mit dem Ziel, gut erhaltene Schulranzen bei Bedarf an neu eingeschulte Kinder zu spenden. Um den 
Bewohnenden Neuigkeiten sowie Informationen über Angebote und Veranstaltungen gebündelt zu präsentieren, wurde des Weiteren der „Newsletter 
Höhenhaus und Dünnwald“ durch die Sozialraumkoordination ins Leben gerufen. 
Die Folgewirkungen der Energiekrise waren auch im Sozialraumgebiet Höhenhaus und Dünnwald ein Thema der Bewohnenden. In Kooperation mit 
der Verbraucherzentrale NRW wurde eine sozialräumliche Strategie entwickelt. So wurden im Verlauf des Jahres zahlreiche Informationen über die 
Einrichtungen weitergegeben und gemeinsam mit dem Sozialwerk Friends eine Informationsveranstaltung zu den Energiepreissteige rungen für 
Bewohnende & Multiplikator*innen erfolgreich durchgeführt. Des Weite ren konnte im ArbeitslosenBürgerCentrum Höhenhaus in Kooperation mit 
dem „Stromspar -Check“ ( https://www.stromspar-check.de/) eine offene Sprechstunde für Bewohnende rund um das Thema Energie installiert 
werden. 
U.a. durch den Umstand als Randgebiet im Kölner Nordosten ist die soziale Infrastruktur in Höhenhaus und Dünnwald immer wiede r von nicht 
besetzten Stellen sowie stetigen Personalwechseln geprägt. Auch in 2023 fanden wieder Neubesetzungen von zentralen S tellen für die 
sozialräumliche Arbeit in den Stadtteilen statt. So erhielten bspw. die Gemeinwesenarbeit im Donewald, das SeniorenNetzwerk D ünnwald, zwei 
Familienzentren, der ASD oder die Engagementförderung der kath. Gemeinde alle neue Mitarbeitende / Leitungen. Die neuen Akteur*innen wurden 
bei der sozialräumlichen Einarbeitung in den Stadtteilen (Stadtteilbegehungen, Infos zur Bewohnendenstruktur, Genese bisherig er Prozesse, …) 
unterstützt, um die bislang gemeinsam gesteuerten und angestoßenen Prozesse nachhaltig weiterzuführen.

Seite 204 von 216 
2. Zielerreichung Schwerpunktziel 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Schwerpunktziel 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
Projektplanung für die folgenden Projekte sind 
erstellt:  
- Informations- und Aufklärungsarbeit 
multidiverser Adressat*innengruppe im SRG 
verbessern 
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist 
verbessert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Sammlung aller relevanter Materialien 
und Methoden 
Dies umfasst zunächst 
strukturierte Sammlung. In 
Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt 
Informations- und 
Aufklärungsarbeit für 
gesundheitliche Angebote 
stadtweit verbessern sollte in 
Verbindung damit ggf. auch 
eine Kriterien geleitete 
Analyse der 
Ausgangssituation im 
Sozialraumgebiet erfolgen.  
100 (bis 2024) 
Relevante Materialien und 
Methoden sind strukturiert 
gesammelt 
75% 
(Status: 
planmßig) 
o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
(aus Zielvereinbarung) 
- Über welches Tool sind 
Informationen zu konkreten 
Angeboten der Einrichtungen im 
Sozialraumgebiet zu finden, 
möglichst mehrsprachig? 
Wie muss ein solches Tool 
aussehen, dass es gut im 
Beratungsalltag nutzbar und 
Entwicklung einer Option für 
möglichst mehrsprachige 
Übersicht der Angebote m 
Sozialraumgebiet 
Beteiligung der Akteur*innen 
und Abstimmung zum 
geeigneten Verfahren/Tool 
zur Darstellung der 
mehrsprachigen 
 Projekt 
wurde in 
Abstimmung 
mit GSt. 
eingestellt

Seite 205 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
gewinnbringend für die Beratenden 
ist? 
 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) 
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. 
optimiert 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks 
ist erstellt bzw. aktualisiert 
in Verbindung zum SRG -
Projekt:  
Verbesserung der Zugangs - 
und Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
100 (bis 2024) 
Übersicht aller 
Netzwerke/Gremien/Aks ist 
erstellt und aktuell. 
100% 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Wie können städtische Kitas wieder stärker in die 
sozialraumorientierte Arbeit einbezogen werden 
(wichtige Schnittstelle und Multiplikator*innen)? 
Analyse der 
Sozialraumgebiete: wie sieht 
es in den anderen Gebieten 
aus? 
(Stadtweites) Fachgespräch 
mit zuständigen 
Leitungen/Dezernat IV: 
Ausgestaltung der 
zukünftigen sozialräumlichen 
Arbeit 
 100% 
 - Vernetzung durch 
Erfahrungsaustausch/Hospitationen 
Ziel: Wissen über andere 
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind 
verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise 
zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt 
o Vorschlag AP für alle SRG:  
Kenntnis und 
Unterstützungsmöglichkeiten durch die 
In Verbindung zu den SRG -
Projekten:  
1. Verbesserung der 
Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung (im 
SRG) 
2. Adäquate Netzwerkstruktur 
100 (bis 2024) 
In den relevanten Gremien 
hat die SRK über die 
Datenbank in.koeln 
informiert und 
Unterstützungsmöglichkeiten 
deutlich gemacht. 
100%

Seite 206 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Datenbank in.koeln verbreitern durch 
Information in Gremien 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Welche Netzwerkstrukturen bedarf es, um eine 
gute Übergangsgestaltung (Kita/Schule) zu 
schaffen? Welche Akteur*innen/Institutionen 
sind hierfür zu aktivieren? 
Analyse eines potentiellen 
Netzwerkes: Eruierung der 
Vernetzungsbedarfe in den 
Stadtteilkonferenzen 
 100% 
 - Verbesserung der Zugangs- bzw. 
Übergangsgestaltung 
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss 
zwischen Einrichtungen und Diensten ist 
verbessert 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Analyse der aktuellen Situation mit 
Blick auf best-practice und 
Schwierigkeiten 
In Verbindung mit dem 
stadtweiten Projekt Klärung 
der Struktur und Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen  
100 (bis 2024) 
Best-practice und 
Schwierigkeiten sind 
analysiert und dokumentiert 
63% 
(Status: 
planmäßig) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- In Verbindung mit dem Projekt Vernetzung 
durch Erfahrungsaustausch/Hospitation: 
Welche Netzwerkstrukturen bedarf es, um eine 
gute Übergangsgestaltung (Kita/Schule) zu 
schaffen? 
Gründung eines Netzwerks 
für die Übergangsgestaltung 
Kitas/Familienzentren und 
Grundschulen, sofern hier ein 
Bedarf entsteht. 
 100% 
 - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen 
abbauen 
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle 
Zielgruppen sind minimiert 
Die Geschäftsstelle stellt ein 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren zur 
Verfügung, in das diese 
dokumentiert werden können.  
100 (bis 2024) 
Raster zur Erfassung der 
Zugangsbarrieren ist befüllt 
90% 
(Status: 
planmäßig)

Seite 207 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
o Vorschlag für AP für alle SRG:  
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich 
identifiziert und dokumentiert 
In Verbindung zum 
stadtweiten Projekt:  
1. Klärung der Struktur und 
der Strategie der 
Präventionsaktivitäten der 
städtischen Dienststellen 
(stadtweit) 
 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: 
- Wie können Zugangsbarrieren bei der 
Informationsvermittlung im Sozialraumgebiet 
abgebaut werden? 
Muttersprachliche 
Informationsabende in 
Schulen/Familienzentren 
Multiplikator*innen 
identifizieren, um Angebote 
im Stadtteil bekannt zu 
machen 
 20% 
(Status: 
planmäßig) 
 - Wie kann der Informationsfluss zwischen 
Einrichtungen und Diensten verbessert 
werden? 
Gründung und Fortführung 
eines AK Beratung im Bezirk 
Mülheim 
(Sozialraumkoordinator*innen 
im Stadtbezirk) 
Auswertung der Befragung 
„Beratung im Bezirk Mülheim) 
(73 Teilnehmende) 
Präsentation der Ergebnisse 
an Teilnehmende der 
Befragung 
 100%

Seite 208 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Erstellung einer 
Ergebnisübersicht für die 
beteiligten Einrichtungen 
Erstellung einer 
Ergebnisübersicht für die 
Öffentlichkeit 
Pressegespräch 
Sichtbarmachung von 
Beratungsressourcen 
Darstellung der 
Beratungskompetenzen im 
Bezirk 
Verbesserte Vernetzung der 
Beratungsstellen und Dienste 
im Bezirk 
Feststellung „fehlender 
Bedarfe“ im Kontext Beratung 
in diversen Bereichen im 
Bezirk 
Erläuterungen durch die SRK:  
Jahresschwerpunktziel in allen 15 Sozialraumgebieten war in 2023 die Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit mit unterschiedlichen Zielen 
(siehe oben). U.a. wurde in allen Sozialraumgebieten eine umfassende Übersicht über sämtliche örtliche und bezirkliche Netzwerke erstellt. Diese 
Netzwerkübersicht dient als effektives Instrument, um zukünftig gezielt auf Ressourcen und Kooperationsmöglichkeiten in den Sozialraumgebieten 
zuzugreifen. Zudem hat die Sozialraumkoordination diverse Materialien und Methoden aus dem Gesundheitsbereich in den Einrichtungen und 
Institutionen vor Ort gesammelt und begonnen diese zentral auf dem Sharepoint der Stadt Köln zu dokumentieren. Dies ermöglicht im Sinne des

Seite 209 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Wissensmanagements einen effizienten Zugang zu relevanten Informationen und optimiert zukünftig die Unterstützung im Bereich der 
Gesundheitsförderung in verschiedenen Bereichen. 
Neu gegründet wurde ein Netzwerk für die Kindertagesstätten / Familienzentren, (Grund -) Schulen und weiteren relevanten Institutionen der (früh-) 
kindlichen Bildung. Hintergrund war der geäußerte Wunsch in den Stadtteilkonferenzen, ein Gremium zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der 
Zugangs- und Übergangsgestaltung zu gründen. Erste Maßnahmen waren die Erstellung einer intero rganisationalen Kontaktliste und eines 
Organisationsplans für Fachkräfte. Weitere Maßnahmen zum Abbau von Zugangsbarrieren (bspw. muttersprachliche Informationsaben de) sollen 
passgenau im kommenden Jahr im Netzwerk eruiert werden, um den Bedarfen im Sozialraum gerecht zu werden. 
Die bezirkliche AG Beratung der vier Sozialraumgebiete veröffentlichte in 2023 die Ergebnisse der Umfrage und des anknüpfenden Workshops im 
Januar zu der Beratungssituation im Bezirk Mülheim. Es zeigte sich hierdurch, dass im Bezirk ein breites, an diverse Zielgruppen gerichtetes 
Beratungsangebot existiert. Allerdings kann die aktuelle Beratungslandschaft den immer höher werdenden Bedarf an Beratungen nicht mehr 
auffangen. Auf dieser Grundlage wurden seitens der Fachkräfte Handlungsaufforderungen für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit formuliert, um zu 
einer Verbesserung der Beratungssituation beizutragen. 
 
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur 
Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Erwartungswert Istwert 
mit 
Ampel** 
Sozialräumliches Ziel 
Stärkung der 
Teilhabemöglichkeiten 
der Bewohner*innen 
des 
Sozialraumgebiets 
Eröffnung eines offenen Bücherschranks 
in der Donewald-Siedlung für die 
Bewohner*innen 
Akquise von 
Finanzmitteln für das 
Projekt 
Pat*innen für die 
Pflege akquirieren 
 
Eröffnungsfeier/Lesung 
1 Akquise  
 
 
3 Personen 
 
 
1 Feier 
100%

Seite 210 von 216 
Befragung der Bewohner*innen u.a. zu 
Teilhabehindernissen (ausgehändigt über 
vertrauensvolle Zugänge der Institutionen) 
Erstellung Fragebogen 
 
Teilnehmende 
Einrichtungen 
 
Erhaltene Rückläufer Bewohnerschaft 
1 Fragebogen 
 
5 Einrichtungen 
 
 
50 Rückläufer 
100% 
Digitale Pinnwand zur Akquise u.a. von 
Ehrenamtler*innen – Förderung der 
Teilhabe der Bewohnerschaft und 
Unterstützung der sozialen Infrastruktur 
Erstellung einer 
Pinnwand 
 
Erstellung Plakate für 
Die 
Öffentlichkeitsarbeit 
 
Beteiligte 
Einrichtungen/Akteure 
1 Pinnwand 
 
 
1 Plakat 
 
 
 
10 Einrichtungen 
100% 
Erläuterungen durch die SRK: 
Um den Bewohnenden die Möglichkeiten zum Einbringen ihres Engagements in den Stadtteilen aufzuzeigen, wurde gemeinsam mit der sozialen 
Infrastruktur die digitale Pinnwand für Höhenhaus und Dünnwald entwickelt. Auf dieser können zukünftig Einrichtungen ihre potenziellen Ehrenamts- 
sowie Honorar- oder hauptamtliche Tätigkeiten veröffentlichen. Hintergrund war der enorme Bedarf an Ehrenamt in nahezu allen Handlungsfeldern 
sowie der spürbare Fachkräftemangel. Bereits einige Vermittlungserfolge konnten über das neue tool erzielt werden. Des Weiteren wurde in den 
örtlichen Netzwerken der Bedarf eines offenen Bücherschrankes in der Siedlung am Donewald geäußert. Dieses Vorhaben konnte durch 
unterschiedlich akquirierte Spenden aus dem Stadtteil durch die Sozialraumkoordination realisiert werden. Eine kleine Eröffnungsfeier fand auf der 
angrenzenden Fläche des Gemeinschaftsgartens u.a. mit einer Lesung für Kinder statt. Der neue Bücherschrank erfährt aktuell – in den ersten 
Monaten nach Eröffnung – große Beliebtheit seitens der Bewohnenden.   
Eine Befragung von Personen mit internationaler Familiengeschichte, die  über die vertrauensvollen Zugänge der sozialen Fachkräfte in den 
Einrichtungen vor Ort durchgeführt wurde und  rund 75 Rückläufer verzeichnete, verdeutlichte drei zentrale Anliegen. Erstens wurde die m angelnde 
Sauberkeit als vorherrschendes Problem benannt, was sich negativ auf das Lebensumfeld auswirkt. Zweitens wurde das Fehlen (inter-) kultureller 
Angebote im Sozialraumgebiet für Menschen mit internationaler Familiengeschichte als Einschränkung empfunden, die die kulturelle Teilhabe und das 
Wohlbefinden beeinträchtigt. Besonders betonten die Befragten die Wichtigkeit von Begegnungsorten. Diese Orte dienen nicht nur als Treffpunkte, 
sondern fördern auch den interkulturellen Austausch.

Seite 211 von 216 
Des Weiteren stand auch weiterhin die Stärkung der Begegnungsmöglichkeiten im Sozialraum im Fokus.  Insbesondere die Straßen- und Sommerfeste 
in beiden Stadtteilen des Sozialraumgebietes erfreuten sich großer Beliebtheit und trugen maßgeblich zur Förderung der Inform iertheit über die 
teilnehmenden Einrichtungen und Angebote der sozialen Infrastruktur sowie zur interorganisationalen Vernetzung bei. Der Senio r*innenentag im 
September in Dünnwald ermöglichte den älteren Bewohner*innen des Stadtteiles  einen Tag der Entspannung  und des geselligen Miteinanders bei 
gleichzeitiger Informationsvermittlung zu Nachbarschaftsdiensten, wohnortnahen Angeboten und Bewegungsmöglichkeiten. Zudem wu rde der 
Gemeinschaftsgarten im Donewald, als Ort des gemeinsamen Gärtners und der ökologischen Bildung, weiterentwickelt. 
 
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
Gesundheit  Lachgaskonsum s. separate Datei  ja 
Zunehmende Konflikte in den und um die Einrichtungen, soziale 
Ängste und Unsicherheiten der Kinder und Jugendlichen 
 ja 
Vermehrt hungrige Kinder in den Einrichtungen  ja 
Sauberkeit im Quartier (Bewohnenden Befragung RT 
Interkulturelles) 
 ja 
Teilhabe Vereinsamung Senior*innen  Zu konkretisieren 
Unterversorgung Kita Plätze  ja 
Unterversorgung OGS-Plätze  ja 
Fehlende kulturelle Angebote für Menschen mit internationaler 
Familiengeschichte (Bewohnenden Befragung RT Interkulturelles) 
 ja 
Rassismuskritik Fachkräfte äußern im Runden Tisch Interkulturelles den Wunsch, 
sich zu dem Thema fortzubilden 
 ja 
Erläuterungen  
Um die Sauberkeit des Sozialraumgebietes zu steigern, wurden Putzmunter-Aktionen in beiden Stadtteilen durchgeführt. Besonders erfreulich war 
die erstmalige Umsetzung dieser Aktionen in Höhenhaus im Kooperationsverbund zwischen Familienzentrum, Unterkunft für Menschen mit

Seite 212 von 216 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung Sozialräumliches 
Thema? 
(ja/nein/in 
Bearbeitung) 
Sozialräumliche Themenermittlung 
Fluchterfahrung und Jugend- und Nachbarschaftshaus. Koordiniert wurde die Aktion von der Sozialraumkoordination. Die Sensibilisierung der 
Bürger*innen für eine saubere Umwelt wurde somit weiter gestärkt und ein Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung geleistet. Die Aktionen sollen 
im kommenden Jahr ausgeweitet und weiterentwickelt werden. 
Aus dem Runden Tisch Interkulturelles Höhenhaus heraus wurde ein Workshop zum Thema „Allyship - Wie werde ich in Konfliktsituationen zum Ally?“ 
in Kooperation mit dem Antidiskriminierungsbüro des Caritasverbandes durchgeführt. Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer Veranstaltungsreihe 
für Fachkräfte zur rassismuskritischen Sensibilisierung. 
Das Thema Gesundheit wird als Schwerpunktthema für 2024 festgelegt. Eine dezentrale Gesundheitswoche wird von der sozialen In frastruktur als 
sinnvoll eingeschätzt. Im Rahmen des RT Interkulturelles sollen 2024 kulturelle Angebote für die benannte Zielgruppe entwickelt werden. 
 
Beschreibung 
Ziel 
Beschreibung 
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung 
Beschreibung 
Kennzahl / Indikator* 
Status (planmäßig/nicht 
planmäßig) 
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 
In Verbindung zu 
Lachgaskonsum 
und psychische 
Belastungen der 
Kinder- und 
Jugendlichen 
Schreiben der Stadtteilkonferenzen zur Kinder- und 
Jugendgesundheit, um Politik/ Bezirksvertretung zu informieren 
27 Unterzeichnende der 
Stadtteilkonferenzen 
planmäßig 
Kontaktaufnahme zu Frau Woestmann (MdL) und Herrn 
Lauterbach (MdB / Gesundheitsminister) 
  
In Verbindung zu 
Unterversorgung 
OGS-Plätze 
Konkrete Sammlung der Kinder auf Wartelisten im 
Sozialraumgebiet & beiden Stadtteilen 
7 Schulen kontaktiert und 
Daten erhoben 
planmäßig 
Gespräch mit Amt für Schulentwicklung (Herr Duhme)   
In Verbindung zu 
Unterversorgung 
Kita-Plätze + 
Gründung Netzwerk Kita + Schule (+ Schnittstellen)  planmäßig

Seite 213 von 216 
Kinder- und 
Jugendgesundheit 
In Verbindung zu 
Rassismuskritik 
Veranstaltungsreihe: Workshop zum Thema „Allyship – wie 
werde ich in Konfliktsituationen zum Ally?“ durch das 
Antidiskriminierungsbüro als Auftakt  
 planmäßig 
Erläuterungen  
Im Auftrag der Stadtteilkonferenzen Höhenhaus und Dünnwald wurde ein Brief bezogen auf die Situation von Kindern und Jugendlichen in den beiden 
Stadtteilen an die Bezirksvertretung Mülheim versendet. Das Schreiben thematisiert u.a. strukturelle Defizite in den beiden Stadtteilen. Insbesondere 
wird auf die Unterversorgung von Ganztagsbetreuungsplätzen für Grundschulkinder hingewiesen.  Die Sozialraumkoordination befragte hierzu alle 
örtlichen Schulen, um qualifizierte Zahlen über die Unterversorgung transportier en zu können. Zusätzlich wurden vorhandene Zugangsbarrieren zu 
Kindertagesstätten benannt, bspw. durch die hochschwelligen  Anmeldesystematiken und die fehlende Mehrsprachigkei t des Mediums . Die 
geschilderten Herausforderungen erstrecken sich auch auf psych osoziale Aspekte, wie die Zunahme von Suchtverhalten unter Jugendlichen  
(insbesondere im Kontext von Lachgas). Insgesamt wird in dem Schreiben ein Appell an politische Vertreter*innen gerichtet, um bei den vielschichtigen 
sozialen Herausforderungen adäquat  zu unterstützen. Das Schreiben wurde seitens der Bezirksvertretung und weiteren politischen Akteur*innen 
beantwortet und als wertvoller Hinweis aus den Stadtteilen beurteilt. Maßnahmen zu sozialraumübergreifende Themen (wie der La chgaskonsum von 
Jugendlichen) wurden seitens der Bezirkspolitik angegangen. Seitens Frau Woestmann (MdL) wurden die Landesmaßnahmen zu strukturellen 
Problemen skizziert, um den beschriebenen Herausforderungen angemessen zu begegnen und die Beteiligten der Stadtteilkonferenz en hierüber zu 
informieren. In Kooperation mit der Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ wurde ein Fachaustausch mit der Sachgebietsleitung im Fachbereich 
Ganztag der Stadt Köln organisiert, um die Möglichkeiten einer kommunalen Verbesserung gemeinsam zu diskutieren.  
 
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) 
Vernetzung 
Neues Netzwerk Kita + Schule für Höhenhaus und Dünnwald 2 x im Jahr (neu gegründet – 1 x pro Quartal zukünftig) 
Neu gegründeter AK Jugend Höhenhaus und Dünnwald 2 x im Jahr (neu gegründet – 1 x pro Quartal zukünftig) 
Erläuterungen  
Um vor Ort Lösungen zu der oben beschriebenen Situation zu entwickeln, wurde das Netzwerk Kita + Schule gegründet, das bislang mit rund 20 
Teilnehmenden eine hohe Partizipation erfährt. Das Gremium möchte die interorganisationale Zusammenarbeit sowie die Zugangs- und 
Übergangsgestaltung verbessern.

Seite 214 von 216 
Auch der AK Jugend für Dünnwald und Höhenhaus wurde in 2023 seitens der Jugendbezirkspflege neu gegründet, um den Bedarfslagen der 
Jugendlichen interorganisational und sozialräumlich zu begegnen. 
Die unterschiedlichen bereits kontinuierlich stattfindenden Netzwerke und Gremien vor Ort werden dem Jahresbericht als zusätzlicher Anhang 
beigefügt. 
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht 
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro

Seite 215 von 216 
5. Ausblick Folgejahr 
Auch im kommenden Jahr werden weiterhin die (noch nicht abgeschlossenen) Schwerpunktziele zur Verbesserung der Kinder- und 
Jugendgesundheit weiterverfolgt.  Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Vorstellung und Verbreitung der Datenbank Soziale 
Infrastruktur „in.koeln“. Ziel ist es, die Kenntnis über die Datenbank zu erweitern und die Unterstützungsmöglichkeiten durch gezielte 
Weitergabe in relevanten Gremien zu stärken. Um Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen in den Sozialraumgebieten zu 
analysieren, werden diese in einem ersten Schritt in einem speziellen Raster erfasst. Ergänzt wird die Sammlung mit best-practise 
Beispielen aus dem Sozialraumgebiet, wie Zugangsbarrieren laut den Fachkräften/ Expert*innen minimiert werden können. Des 
Weiteren soll im Rahmen des Netzwerkes Kita + Schule daran gearbeitet werden, Zugangsbarrieren beim Eintritt in das System Kita + 
Schule vor Ort abzubauen und die Kooperation bei der Übergangsgestaltung zu fördern. Die Installation eines (mehrsprachigen) 
offenen „Cafés“ für Eltern zur Unterstützung beim Zugang in das System ist in Planung. 
Ein Schwerpunkt der sozialräumlichen Arbeit liegt zudem auf der Verbesserung der Sauberkeit im Sozialraumgebiet. Um dieses Ziel 
zu erreichen, wird die Entwicklung einer Best-Practice-Strategie angestrebt, die in enger Abstimmung mit anderen Gebieten, die zu 
dem Thema bereits Erfahrungen gesammelt haben, erfolgen. Durch den Austausch von bewährten Maßnahmen und Ansätzen soll 
eine effektive und nachhaltige Strategie erarbeitet werden, die auf die jeweiligen Bedürfnisse des Sozialraums zugeschnitten ist. Eine 
konkrete Maßnahme zur Steigerung der Sauberkeit ist die Weiterentwicklung und Ausweitung der "Putzmunter Aktion". Gemeinsam 
mit den Bewohnenden unseres Sozialraumgebiets sollen Reinigungsaktionen durchgeführt werden, um ein Bewusstsein für 
Sauberkeit zu schaffen, die Thematik sichtbar zu machen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Im Fokus steht hierbei in 2024 die 
stärkere Einbindung der örtlichen Schulen. 
Als Reaktion auf die Schilderungen zur Situation der Kinder und Jugendlichen sowie ähnlichen Herausforderungen für die Zielgruppe 
der Senior*innen, soll ein weiterer Schwerpunkt auf der Verbesserung der Gesundheit der Bewohner*innen im Sozialraumgebiet 
liegen. Hierbei wird ebenfalls eine Best-Practice-Strategie durch Abstimmung zu diesem Thema bereits in der Vergangenheit tätigen 
Sozialraumgebieten entwickelt. Als konkrete Maßnahme wird die Durchführung einer "Gesundheitswoche 2024" geplant, in der 
verschiedene dezentrale Veranstaltungen und Aktivitäten angeboten werden sollen. Zielsetzung ist es, den Bewohnenden die 
wohnortnahen Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung sichtbar zu machen, das Bewusstsein für gesunde Lebensgewohnheiten zu 
schärfen, präventive Maßnahmen gegen Krankheiten sowie das Bewusstsein für mentale Gesundheit fördern und die Vernetzung und 
Kommunikation zwischen den Akteur*innen verbessern.

Seite 216 von 216 
Korrelierend mit dem Ausbau der Begegnungsmöglichkeiten vor Ort soll in 2024 das Angebot des Gemeinschaftsgartens 
weiterentwickelt werden. Eine Überlegung ist eine Ausweitung des pädagogischen Angebotes vor Ort, neben dem aktuell 1x 
wöchentlich stattfindenden Angebots von Querwaldein. Hierfür möchte die Sozialraumkoordination zusätzliche Finanzmittel 
akquirieren. Auch die Beteiligung der Bewohnenden soll weiter ausgebaut werden und erstmalig ein Frühlingsfest im 2. Quartal 2024 
stattfinden, in dem Bewohnende Ihre Ideen für die Fläche einbringen können. Weiterhin wird der Runde Tisch Interkulturelles das Ziel 
verfolgen, kulturelle Angebote für Menschen mit internationaler Familiengeschichte in den Stadtteilen zu organisieren. 
Auf bezirklicher Ebene streben wir fortführend die Verbesserung der Vernetzungsstruktur von Beratungsangeboten an. Dies beinhaltet 
die themenspezifische Zusammenarbeit und Vernetzung von Beratungsstellen mit zuständigen Fachämtern und Behörden. Der 
anvisierte „AK Beratung Mülheim“ soll Synergien in der Zusammenarbeit der Beteiligten schaffen, bezirkliche Herausforderungen 
bearbeiten und zu einer Verbesserung der Beratungssituation führen. Im Rahmen des Runden Tisch Interkulturelles wird die 
rassismuskritische Sensibilisierung der Fachkräfte weiterverfolgt. So sollen unterschiedliche Fortbildungen (u.a. mit dem Netzwerk 
Verstärker der BPP) organisiert werden.   
Im kommenden Jahr sind bauliche Veränderungen in Höhenhaus zu erwarten, konkret im Zusammenhang mit dem Neubauprojekt der 
DEWOG in der Siedlung Schönrath/ Von-Ketteler-Straße. Die DEWOG plant dort sowohl kleinere Wohnungen als auch größere 
Wohnungen für Familien zu bauen. Die angrenzenden Kindertagesstätten haben bereits Bedenken geäußert, da sie befürchten, dass 
dies zu einer weiteren Verschärfung der bereits bestehenden Unterversorgung im Bereich der Kinderbetreuung führen könnte. Die 
Entwicklung des Quartiers rund um den Schlebuscher Weg wird seitens der sozialen Infrastruktur ebenfalls mit Interesse verfolgt. 
Ursprünglich plante die LEG dort den Bau von 400 neuen Wohnungen, die sowohl für Senioren als auch für Familien geeignet sein 
sollen. Allerdings gab die LEG bekannt, dass sich der Zeitrahmen für die Umsetzung dieses Projekts aufgrund eines aufwendigen 
Bebauungsplanverfahrens nach hinten verschoben hat.

Beratungsverlauf (10)

29.08.2024 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.09.2024 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.13 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.09.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.13 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.09.2024 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.09.2024 Gesundheitsausschuss
TOP 6.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.09.2024 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.09.2024 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.09.2024 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.09.2024 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.10.2024 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2260/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
26.07.2024
Erstellt
19.07.2024 11:29