2260/2024
"Lebenswerte Veedel - Bürger*innen und Sozialraumorientierung in Köln" - hier: Bericht über den Stand der Umsetzung des Förderprogramms im Jahr 2023 und Entwicklung der Lebenslagen (2022)
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Mitteilung Ausschuss
23241 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
V/V/3
Vorlagen-Nummer 26.07.2024
2260/2024
Mitteilung
öffentlicher Teil
Gremium Datum
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 29.08.2024
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 02.09.2024
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 05.09.2024
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 05.09.2024
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 09.09.2024
Gesundheitsausschuss 10.09.2024
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.09.2024
Jugendhilfeausschuss 17.09.2024
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 19.09.2024
Bezirksvertretung 7 (Porz) 19.09.2024
"Lebenswerte Veedel - Bürger*innen und Sozialraumorientierung in Köln" - hier:
Bericht über den Stand der Umsetzung des Förderprogramms im Jahr 2023 und
Entwicklung der Lebenslagen (2022)
Mitteilung
Am 17. März 2022 hat der Rat das „Handbuch Bürger*innen und Sozialraumorientie-
rung in Köln“ zur Ausgestaltung und Umsetzung des Förderprogramms „Lebenswerte
Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ beschlossen (vgl. Vorlage
4270/2021). Diese Mitteilung gibt einen kurzen Überblick zu den Entwicklungen der
Lebenslagen der Kölner*innen in den Sozialraumgebieten (Kapitel 1) und informiert
über die Umsetzung der im Handbuch beschriebenen Aufgaben und Prozesse im Jahr
2023 (Kapitel 2). Darin werden die Sachstände zu den Kernprozessen der Sozial-
raumkoordination (Kapitel 2.1), den mit der Sozialplanung verbundenen Kernprozes-
sen (Kapitel 2.2) und den Führungsprozessen des Programms insgesamt (Kapitel 2.3)
dargestellt. Kapitel 3 gewährt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen. In der Anlage
1 der Mittelung sind darüber hinaus die Berichte der Träger der Sozialraumkoordina-
tion zusammengestellt. Sie zeigen detailliert die Beiträge der Träger zur Umsetzung
des Programms.
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1. Die Entwicklungen der Lebenslagen der Kölner*innen in den Sozialraumge-
bieten und in den anderen Stadtgebieten
Im Jahr 20221 zeigen sich im Vergleich zum Jahr 2013 anhand ausgewählter Indikato-
ren zu den Lebenslagen Einkommen, Beschäftigung, Gesundheit, Bildung und Betreu-
ung, Wohnen und Demographie (weiterhin) deutliche Unterschiede zwischen den So-
zialraumgebieten und den anderen Gebieten der Stadt (vgl. Abbildung 1). Die größten
Unterschiede können bei den Anteilen betreuter Kinder unter 3 Jahren, den Anteilen
der Grundschulempfehlungen für das Gymnasium und der Arbeitslosenquote festge-
stellt werden. Tabelle 1 zeigt detailliert, welche Entwicklungen positiv zu bewerten
sind und welche Entwicklungen die Stadtgesellschaft herausfordern.
Zu beachten ist dabei, dass es sich bei den ausgewerteten Daten um gebietsbezo-
gene Daten handelt, d. h. die aufgezeigten Entwicklungen vom Jahr 2013 bis zum
Jahr 2022 beziehen sich in Folge von Zu- und Fortzügen nicht auf die gleiche Bewoh-
nerschaft. Der Umfang dieser Zu- und Fortzugsbewegungen ist in den Sozialraumge-
bieten etwas geringer als in den anderen Gebieten der Stadt. Zwischen 2013 und
2022 sank die jährliche Quote in den Sozialraumgebieten von 23,2% auf 19,8% um
3,4 Prozentpunkte und damit etwas stärker als in den anderen Gebieten der Stadt
(von 25,2% auf 23,4% um 1,6 Prozentpunkte). Insgesamt weist dies auf die stärkere
Abnahme der Mobilität der Bewohner*innen in den Sozialraumgebieten hin – vermut-
lich auch wegen fehlender finanzieller Möglichkeiten. Die Daten weisen demnach auf
die Situation der Bevölkerung hin, die in den Sozialraumgebieten lebt; individuell kann
sich die Situationen der Menschen anders entwickelt haben.
Gez. Dr. Rau
1 Die Daten für das Jahr 2023 liegen überwiegend erst ab dem Herbst 2024 vor, weshalb auf die Daten
von 2022 zurückgegriffen wurde.
3
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Abbildung 1: Entw icklung ausgew ählter Indikatoren in den Sozialraumgebieten und
den anderen Gebieten der Stadt zw ischen 2013 und 2022 (Angaben in Prozent, Le-
benserw artung in Jahren)
* die durchschnittliche Lebenserwartung lag in dieser Form erst ab 2015 vor.
** Die SGB-II-Quote der 0 bis 14 Jahre liegt leider für das Jahr 2013 nicht vor.
Zusammengefasst können die Ergebnisse wie folgt bewertet werden (vgl. Tabelle 1):
4
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Tabelle 1: Bew ertung der Entw icklung ausgew ählter Indikatoren
Handlungsfeld positiv zu bewerten sind als Herausforderung zu werten sind
Demographie der höhere Anteil der Bevölkerung unter
18 Jahren und der etwas niedrigere Anteil
der Bevölkerung über 80 Jahre: die Bevöl-
kerung in den Sozialraumgebieten ist et-
was jünger als die der übrigen Stadtge-
biete
die höheren Anteile der Einwohner*innen mit Migrationshintergrund
(und insbesondere der unter 18-Jährigen mit Migrationshintergrund) in
den Sozialraumgebieten; hier setzt sich ein längerfristiger Trend fort.
Gesundheit die um ca. zwei Jahre niedrigere Lebenserwartung der Bewohner*in-
nen der Sozialraumgebiete und die Stagnation der Werte
Bildung (inkl. Be-
treuung)
die schulstandortbezogen geringeren Anteile der Grundschulempfeh-
lungen für das Gymnasium in den Sozialraumgebieten, wobei darauf
hingewiesen werden muss, dass diese Werte von Jahr zu Jahr stark
schwanken
die Quote der Abgänger*innen ohne
Schulabschluss sinkt
die höheren Quoten an Abgänger*innen ohne Schulabschluss in den
Sozialraumgebieten
die Zunahme des Anteils der Kinder unter
3 Jahren in Kita bzw. Tagespflege
die geringeren Quoten der Betreuungsplätze, insbesondere für Kinder
unter drei Jahren in den Sozialraumgebieten
Wohnen die deutlich höheren Anteile geförderter Mietwohnungen in den Sozi-
alraumgebieten (im Hinblick auf Segregationstendenzen)
Bildung (inkl. Be-
treuung)
die schulstandortbezogen geringeren Anteile der Grundschulempfeh-
lungen für das Gymnasium in den Sozialraumgebieten, wobei darauf
hingewiesen werden muss, dass diese Werte von Jahr zu Jahr stark
schwanken
die Quote der Abgänger*innen ohne
Schulabschluss sinkt
die höheren Quoten an Abgänger*innen ohne Schulabschluss in den
Sozialraumgebieten
die Zunahme des Anteils der Kinder unter
3 Jahren in Kita bzw. Tagespflege
die geringeren Quoten der Betreuungsplätze, insbesondere für Kinder
unter drei Jahren in den Sozialraumgebieten
Wohnen die deutlich höheren Anteile geförderter Mietwohnungen in den Sozi-
alraumgebieten (im Hinblick auf Segregationstendenzen)
Beschäftigung der Rückgang der Arbeitslosenquote auch
in den Sozialraumgebieten
die weiterhin in den Sozialraumgebieten mehr als doppelt so hohe Ar-
beitslosenquote
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der etwas stärkere Rückgang der Arbeits-
losenquote und der SGB-II-Quote in den
Sozialraumgebieten
Einkommen die deutlich höheren Anteile der Kinderarmut (SGB II-Quote der 0 bis
14-Jährigen, Daten nur für 2022 verfügbar)
die deutlich höhere Quote und der etwas stärkere Anstieg der Leistun-
gen zur Grundsicherung im Alter
2. Umsetzung des Programms – Rahmenbedingungen
Seit dem 01.01.2023 stellt das o. g. Handbuch die verbindliche Arbeitsgrundlage für
die Sozialraumkoordinationen in den Sozialraumgebieten sowie für die Geschäfts-
stelle Lebenswerte Veedel und die Sozialplanung dar. Die im Beschluss genannten
Ressourcen wurden im Hinblick auf die Sachbearbeitung in der Geschäftsstelle zuge-
setzt. Nicht zugesetzt wurden die personellen Ressourcen in der Stabsstelle Sozial-
planung für die sozialwissenschaftlichen Aufgaben, die u. a. für die kleinräumigen
Auswertungen und Berichte notwendig wären. Aus diesem Grund konnten die im
Handbuch beschlossenen Umsetzungsschritte bisher nur zum Teil implementiert wer-
den bzw. verzögert sich die Implementation auch zukünftig. Dies betrifft insbesondere
die kleinräumigen Sozialraumgebietsanalysen für die sozialwissenschaftlicher Sach-
verstand und Kapazitäten notwendig sind.
Gleichwohl konnte mit den zugesetzten Sachbearbeitungsstellen ein engerer Kontakt
zwischen der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel/Sozialplanung und den Sozial-
raumkoordinationen in den Sozialraumgebieten aufgebaut werden. Dazu nehmen die
sachbearbeitenden Kolleg*innen vor Ort in den Stadtteilkonferenzen und z. T. in wei-
teren Gremien teil, dokumentieren die benannten sozialräumlichen Themen und hal-
ten den Projektfortschritt im städtischen Projektmanagementsystem fest. Insgesamt
haben die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel im Jahr 2013 an
115 solcher Termine teilgenommen.
Zudem wurden quartalsweise Jour-fixe zwischen den Sozialraumkoordinator*innen
und den Sachbearbeitungen der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel eingeführt. In
diesen werden der Stand von Themen und Projekten besprochen und dokumentiert.
2.1 Kernprozesse der Sozialraumkoordinationen
Kernprozesse tragen unmittelbar zur Erreichung der Ziele des Programms Lebens-
werte Veedel und der kleinräumigen Sozialplanung bei. Im Handbuch wird unterschie-
den zwischen den Kernprozessen der Sozialraumkoordination und den mit der Sozial-
planung verbundenen Kernprozessen.
In diesen Kernprozessen sind idealtypisch die Abläufe (Soll-Prozesse) beschrieben
mit denen die Themen aus den Sozialraumgebieten (bottom up) mit den Themen aus
der Sozialplanung und den Fachplanungen (top down) verschränkt werden sollen.
Die vier Kernprozesse der Sozialraumkoordination sind
1. die sozialräumliche Themenermittlung,
2. die Projektentwicklung,
3. die Umsetzungsbegleitung von Projekten und
4. die Vernetzung.
2.1.1 Sozialräumliche Themenermittlung
Die sozialräumlichen Themen, die in den Stadtteilkonferenzen und z. T. in weiteren
Gremien diskutierten werden, werden aktuell durch die Sachbearbeiter*innen der Ge-
schäftsstelle dokumentiert. Auf einer Webseite tragen die Mitarbeiter*innen der Ge-
schäftsstelle die Themen ein und kategorisieren diese nach verschiedenen Kriterien.
Auf diese Seite haben auch die Sozialraumkoordinator*innen Zugriff. 50 Themen wur-
den im Jahr 2023 dort dokumentiert. Ziel des Prozesses ist es zu klären, ob ein be-
nanntes Thema auf der Ebene des Sozialraumgebiets bearbeitet werden sollte oder
ob es über die Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel in die Hände der städtisch zustän-
digen Dienststellen übergeben werden sollte. Bei dringenden Problemen kann aus
dem Thema ein kurzfristig zu bearbeitendes Projekt entwickelt werden. Bei sieben
Themen (ca. 14%) wurde dieser Weg beschritten und aus den benannten Themen
Projekte entwickelt, deren Entwicklung dokumentiert und beobachtet werden:
Etablierung eines Begegnungsortes für Senior*innen, an dem gekocht werden
kann
Prüfung der Einführung einer mobilen Fahrradwerkstatt
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Entwicklung von Perspektiven für eine gemeinschaftliche Nutzung einer Freiflä-
che
Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung von Nachbarschaf-
ten
Stärkung der Sicherheit von Bewohner*innen
Umgang mit der zunehmenden Drogenproblematik
Verschönerung eines Unterstands unter Beteiligung der Bewohner*innen.
Bei acht Themen wurde von der Stadtteilkonferenz festgestellt, dass diese nicht wei-
terverfolgt werden sollten, weil es sich nicht um sozialräumliche Themen handelte. Die
übrigen 35 Themen befinden sich noch in Prüfung.
2.1.2 Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
2.1.2.1 Projekte zum Schwerpunktthema „Verbesserung der Kinder- und Ju-
gendgesundheit“
Zum Schwerpunktthema wurden in allen 15 Sozialraumgebieten jeweils fünf Projekte
mit Arbeitspaketen definiert. Das Projektmanagement der insgesamt 75 Projekte wird
durch die städtische Projektmanagementsoftware unterstützt (vgl. dazu auch die Mit-
teilung zum Stand des Schwerpunktthemas Kinder- und Jugendgesundheit,
1786/2024).
Zu jedem dieser Projekte wurden obligatorische, also für alle Sozialraumkoordinatio-
nen relevante sowie darüber hinaus gehende Arbeitspakete definiert. Die Projek-
tumsetzung wurde in den Zielvereinbarungen für das Jahr 2023 mit den Trägern der
Sozialraumkoordinationen vereinbart.
Die Projekte laufen häufig länger als ein Jahr. Der Umsetzungsstand der sozialraum-
gebietsbezogenen Projekte ist überwiegend planmäßig. Zum Stand Dezember 2023
ergab sich im Hinblick auf die sozialraumgebietsspezifischen Projekte der folgende
Sachstand:
Projekt Arbeitspakete Projektstand
a) adäquate Netzwerkstruktur 2023: Übersicht aller Netz-
werke/Gremien/AK‘s ist erstellt bzw.
aktualisiert
100%
b) Informations- und Aufklärungsar-
beit multidiverser Adressat*in-
nengruppe im SRG verbessern
2023: Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
50%
c) Vernetzung durch Erfahrungs-
austausch/Hospitationen
2023: Kenntnis und Unterstützungs-
möglichkeiten durch die Datenbank
in.koeln verbreitern durch Informa-
tion in Gremien
80%
d) Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Analyse der aktuellen Situation mit
Blick auf best-practice und Schwie-
rigkeiten
25%
e) Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Zugangsbarrieren sind sozialräum-
lich identifiziert und dokumentiert
60%
Neben den sozialraumgebietsbezogenen Projekten sollen weitere, gesamtstädtisch
relevante Projekte entwickelt werden. Der Sachstand der stadtweit zu bearbeitenden
Projekte stellt sich wie folgt dar:
Projekt* Projektstand
a) Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote
stadtweit verbessern
10%
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b) Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städ-
tischen Dienststellen
10%
c) Angemessenheit von Angeboten 10%
d) Inklusivität, Armuts-, Kultur- und Rassismus Sensibilität von Angebo-
ten/ Einrichtungen/ Behörden erkennen und bearbeiten
10%
e) Bedarfsgerechtigkeit von Angeboten aus Nutzenden-Sicht 10%
f) Beteiligungsmöglichkeiten ausloten 10%
* konkrete Arbeitspakete sind noch in der Abstimmung
Die Umsetzung der stadtweiten Projekte ist noch nicht zufriedenstellend. Dies ist auch
auf die nicht vollständig personell ausgestattete Geschäftsstelle zurückzuführen.
2.1.2.2 Weitere sozialräumliche Projekte
Hinzu kamen 29 sozialräumliche Projekte, die gemeinsam von den Bürgeramtsleitun-
gen und den Sozialraumkoordinator*innen eingebracht wurden und in den jährlichen
Zielvereinbarungen aufgenommen wurden. Fünf weitere Projekte entstanden aus akut
auftauchenden Problemen bzw. Herausforderungen, deren Komplexität die Planung
im Sinne eines Projekts sinnvoll machten. Themen der Projekte waren z. B.
die (Verbesserung der) Integration der Jugend in die sozialräumliche Koopera-
tion und Vernetzungsarbeit, um ihre Teilhabe zu fördern
der Aufbau eines Netzwerkes mit den Bauträgern/ Immobiliengesellschaften
die Beobachtung und Bewertung ggf. Einflussnahme auf den gewerblichen Ver-
kauf von (sozialen) Beratungsleistungen
der Aufbau eines Gemeinschaftsgartens
Verbesserung der bezirklichen Vernetzung der Akteure und mit der Verwaltung.
Das Projektmanagement für diese insgesamt 34 Projekte erfolgt mit der städtischen
Projektmanagementsoftware. Der Bearbeitungsstand der Projekte ist planmäßig, die
Arbeitspakete der Durchführungsphase konnten zu durchschnittlich 75% abgewickelt
werden.
Insgesamt wurden so im Jahr 2023 109 Projekte angelegt und deren Entwicklung
wurde beobachtet. Damit wurde der Einstieg in die Umsetzungsbegleitung erreicht,
womit die Projekte besser gesteuert können und ihr Fortschritt bewertet werden kann.
2.1.3 Vernetzung
Die Vernetzung der Akteur*innen vor Ort und mit der Verwaltung ist eine Kernaufgabe
der Sozialraumkoordinator*innen. Diese wurde initial durch die Erhebung und Erfas-
sung aller bedeutsamer Gremien/Netzwerke/Arbeitskreise umgesetzt. Die Ergebnisse
sind auf einer internen städtischen Web-Seite abrufbar und werden im Rahmen des
Wissensmanagements auch zur Einarbeitung neuer Sozialraumkoordinator*innen ge-
nutzt und regelmäßig aktualisiert. Aktuell wird geprüft, welche Inhalte auch für andere
Dienststellen oder professionelle Akteur*innen freigegeben werden können.
2.2 Mit der Sozialplanung verbundene Kernprozesse
Bei den mit der Sozialplanung verbundenen Kernprozessen wird zwischen den folgen-
den Prozessen unterschieden:
1. Erarbeitung einer Integrierten Sozialraumgebietsanalyse,
2. Erarbeitung einer Integrierten Sozialraumgebietsplanung,
3. kurzfristige integrierte Bewertung eines Themas und
4. Sozialraumgebietsevaluation.
Bislang wurde der erste Prozess bearbeitet:
2.2.1 Integrierte Sozialraumgebietsanalyse
Geplant war ein zeitgleicher Start in möglichst vielen Sozialraumgebieten, der aber auf
Grund der oben geschilderten mangelnden personellen Ressourcen in der Stabsstelle
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Sozialplanung/Sozialberichterstattung in dieser Form nicht umgesetzt werden konnte.
Gleichwohl konnten bis Ende 2023 auf Basis der Ergebnisse des 1. Kölner Lebensla-
genberichts und den daraus abgeleiteten Herausforderungen und Zielen (vgl. Be-
schluss des Rates 4069/2022) für zwei Gebiete eine integrierte Sozialraumge-
bietsanalyse erstellt werden. Ausgewählt wurden als sogenannte Pilotgebiete Mül-
heim-Nord/Keupstraße und Ostheim/Neubrück. Die beiden Sozialraumgebietsanaly-
sen wurden mit den Sozialraumkoordinationen, den Fachdienststellen sowie den zu-
ständigen Bürgeramtsleitungen abgestimmt (im 1. Quartal 2024).
Im Rahmen der integrierten Sozialraumgebietsanalyse ist eine Bürger*innen-Beteili-
gung (Bürger*innenkonferenz) vorgesehen, für die für die beiden Pilot-Sozialraumge-
biete das Deutsche Institut für Community-Organizing in Kooperation mit der katholi-
schen Hochschule Berlin (DICO/Katho-Berlin) gefördert wurden. Diese haben bis zum
Jahresende ca. 250 Befragungen von Bewohner*innen der beiden Gebiete sowie
mehrere Gruppendiskussionen durchgeführt. Die Ergebnisse werden in Bürger*innen-
Konferenzen eingebracht, die im Jahr 2024 stattfinden.
2.2.2 Führungsprozesse
Folgende Führungsprozesse wurden festgelegt:
1. Erarbeitung von Zielvereinbarungen,
2. Umsetzung eines Programmcontrollings,
3. Erstellung von Jahresberichten,
4. Programmevaluation,
5. kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms.
Bislang wurde der erste Prozess bearbeitet, der zweite Prozess begonnen:
2.2.3 Erarbeitung von Zielvereinbarungen
Die Ziele ergeben sich zukünftig aus der Zusammenstellung der Themen, die sich aus
gesamtstädtischer Perspektive aus der strategischen Sozialplanung für ein Sozial-
raumgebiet ergeben. Im Jahr 2023 wurden bereits am Ende des Jahres mit der Erstel-
lung der Zielvereinbarungen für das Jahr 2024 begonnen und der Prozess wurde wie
geplant in allen 15 Sozialraumgebieten auch im Jahr 2023 abgeschlossen. Somit la-
gen (erstmals) die Zielvereinbarungen für das aktuelle Jahr bereits am Ende des vo-
rausgehenden Jahres vor.
Das Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit wird dabei auch im Jahr 2024
weiterbearbeitet.
Zu diesen Zielen kommen, nach Abschluss der integrierten Sozialraumgebietsanalyse
und den Sozialraumkonferenzen, die in den Bezirksvertretungen (und ggf. weiteren re-
levanten Gremien) beschlossenen mittelfristigen Herausforderungen und Zielsetzun-
gen für die jeweiligen Sozialraumgebiete.
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2.2.4 Umsetzung eines Programmcontrollings, der Programmevaluation und
der Weiterentwicklung des Programms
Das Programmcontrolling soll durch die prozessbegleitenden Dokumentationen der
Kernprozesse möglich werden. Dazu wurden für die o. g. Prozesse (sozialräumliche
Themen und Gremien, Projektdokumentation und Umsetzungsbegleitung) mit dem
Aufbau von Dokumentationsverfahren begonnen, die z. T. bereits eingesetzt werden.
Zurückgegriffen wird dabei auf Dokumentationsmöglichkeiten eines Microsoft
Sharepoint-Servers (z. B. Liste der Gremien in den jeweiligen Sozialraumgebieten so-
wie der sozialräumlich in den Stadtteilkonferenzen sowie den Stadtteil-Arbeitsgrup-
pen/-kreisen benannten Themen) sowie das städtische Projektmanagementsystem
(für die Prozesse Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung).
Diese Dokumentationen werden im Laufe der Implementation der im Handbuch be-
schriebenen Prozesse noch geschärft, um über eine Grundlage für die geplante Eva-
luation nach ca. fünf Jahren der Umsetzung des Programms zu verfügen.
Darüber hinaus arbeitet die Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel mit der Sozialpla-
nung zusammen an der Weiterentwicklung des jährlichen Berichtswesens, dass bis-
lang aus einer Zusammenstellung der Träger-Berichte bestand. Zukünftig soll – wie
mit dieser Mitteilung begonnen – jährlich eine Mitteilung über die wesentlichen Ent-
wicklungen sozialstatistischer Daten der Sozialraumgebiete und der übrigen Gebiete
der Stadt sowie über die Umsetzung des Handbuchs sowie die Arbeit der Geschäfts-
stelle berichtet werden. Mit dieser Berichterstattung wurden wichtige Grundlagen für
die nach fünf Jahren Förderung angestrebte Programmevaluation gelegt. In der An-
lage zu dieser Mitteilung sind die Berichte der Sozialraumkoordinator*innen beigefügt.
Darin wird vor allem über die bearbeiteten Ziele und die Zielerreichung berichtet.
2.2.5 Fördermittelakquise
Die Sozialraumkoordinator*innen stellen zudem für die vor Ort tätigen Träger und Ak-
teur*innen wichtige Berater*innen bei der Akquise von Fördermitteln für die Zielset-
zungen des Programms dar. So konnten sie in den letzten fünf Jahren Träger dabei
unterstützen, Fördermittel in Höhe von ca. 3.600.000 Euro einzuwerben. Die Summe
ist zwischen den Jahren 2019 und 2023 und über die Sozialraumgebiete hinweg un-
terschiedlich verteilt, was einerseits an den verfügbaren Förderprogrammen von EU,
Bund und Land lag, andererseits mit den Möglichkeiten der Träger vor Ort zusammen-
hängt.
3 Ausblick 2024
Bis Ende 2024 werden die Ergebnisse der Sozialraumgebietsanalysen der beiden Pi-
lotgebiete Ostheim/Neubrück und Mülheim-Nord/Keupstraße, die Hinweise der Bür-
ger*innen und die der professionellen Akteur*innen in den Sozialraumkonferenzen von
Fachleuten und den zuständigen Dienststellen der Verwaltung diskutiert und im An-
schluss von der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel und der Stabsstelle Sozialpla-
nung/Sozialberichterstattung in einer Vorlage für die Bezirksvertretungen Kalk und
Mülheim zusammengefasst. Diese Vorlagen werden auch die mittelfristig wesentli-
chen Herausforderungen und Ziele für die jeweiligen Sozialraumgebiete enthalten.
Ziel für das Jahr 2024 ist es, in den beiden Pilot-Sozialraumgebieten den Prozess der
Sozialraumgebietsanalyse abzuschließen und ab dem Jahr 2025 mit den Sozialraum-
gebietsplanungen in den beiden Pilotgebieten zu beginnen.
Im Jahr 2024 werden für zwei weitere Gebiete (Höhenhaus/Dünnwald und Mesche-
nich/Rondorf) Sozialraumgebietsanalysen erstellt und das Verfahren soweit wie mög-
lich fortgesetzt.
Parallel dazu wird die kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms bearbeitet.
Aktuell werden hier erste Erkenntnisse zur Praktikabilität der im Handbuch festgeleg-
ten Prozesse in einem Themenspeicher gesammelt. Fortgesetzt wird die Implementa-
tion der Dokumentation der im Handbuch beschriebenen Abläufe und Strukturen. Im
11
Einzelnen liegt der Fokus hier auf den Prozessen, aber auch den Strukturen des Pro-
gramms und/oder der Auseinandersetzung mit methodischen und/oder fachlichen
Themen/Standards. In diesem Zusammenhang wird in einem Projekt mit der Deut-
schen Sporthochschule Köln die Evaluation der Netzwerke im Jahr 2024 begonnen.
Anlage 1:
Berichte der Sozialraumkoordinator*innen
Anlage 1 - Jahresberichte_2023
352237 Zeichen
Seite 1 von 216 Inhalt Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Meschenich/Rondorf ................. 2 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Bocklemünd/Mengenich ...........17 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Bickendorf/Ossendorf ...............27 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Bilderstöckchen ........................46 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Blumenberg / Chorweiler / Seeberg-Nord ................................ ................................ ................................ .......................62 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Porz -Ost / Finkenberg / Gremberghoven / Eil ................................ ................................ ................................ ............72 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Porz-Mitte/Urbach ....................85 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Höhenberg/Vingst ....................99 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück ................. 111 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Humboldt-Gremberg .............. 124 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Kalk ................................ ........ 136 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstraße ..... 151 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim-Süd .......... 171 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide ............... 189 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald ............ 202 Seite 2 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Meschenich/Rondorf Seite 3 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet - Sozialraumkonferenz Im Rahmen des Programms „Lebenswerte Veedel – Bürger*innen- und Sozialraumorientierung in Köln“ wurde das Schwerpunktthema Kinder- und Jugendgesundheit auch in diesem Jahr weiterbearbeitet. Wie eine Analyse der Kinder- und Jugendgesundheit in Köln zeigte, ist die gesundheitliche Lage der Kinder –und Jugendlichen, die in den Sozialraumge bieten Meschenich und Rondorf leben, weniger gut als im gesamtstädtischen Durchschnitt. Gemeinsam mit dem Amt V/3 Sozialplanung, Geschäftsstelle "Lebenswerte Veedel" der Stadt Köln, dem Bezirksjugendamtsleiter von Rodenkirchen und der Sozialraumkoordination, fand im Januar 2023 die Sozialraumkonferenz für Meschenich und Rondorf, statt. Vertreten waren bei dieser Konferenz 36 Teilnehmer*innen aus dem Kölner Süden, die in unterschiedlichsten Bereichen, der Kinder und Jugendges undheit tätig sind. Auf den auf d ieser Konferenz gewonnenen Erkenntnissen beruhen die Zielvereinbarungen für die Sozialraumkoordination in diesem Themenbereich. - Neubaugebiet- Bebauungsplan Rondorf Nord-West Am 09.11.2023 wurde ein Fachgespräch geführt, in dem die Ratsmitglieder des St adtentwicklungsausschusses (StEA) und die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Rodenkirchen über den Stand der Dinge und die Stellungnahmen zu den Einwendungen der Bevölkerung informiert wurden und Stellung nehmen konnten Noch im selben Monat befassten sich StEA und BV in ihren jeweiligen Gremien mit dem Bebauungsplan und konnten letzte Änderungsanträge stellen, bevor der Bebaungsplanentwurf am 07.12.2023 dem Rat zum Beschluss vorgelegt wurde. Im Jahr 2024 sollen die Erschließungsarbeiten beginnen, 2025 kö nnten die ersten Hochbauarbeiten starten; frühestens Ende 2026 werden voraussichtlich die ersten Bewohner*innen einziehen können. -Begegnungsstätte "Kultur & Jugend" für Rondorf Ursprünglich war für eine solche Einrichtung im Rahmen des Bebauungsplanes ein guter Platz vorgesehen, doch er wurde zuletzt hieraus zum Unmut der Bürger*innen Rondorfs wieder gestrichen. Namenhafte Akteur*innen in Rondorf, wie das "Haus der Familie" und der TUS Rondorf, die in der durch die Sozialraumkoordination zusammengeschlo ssenen Rondorf-Konferenz zusammengeschlossen sind, haben auf ihrer Sitzung am 07.11.2023 gefordert, diesen Bauplatz wieder in den Bebauungsplan aufzunehmen, auch wenn noch unklar ist, wann und von wem ei ne solche Begegnungsstätte gebaut wird. Im Rahmen der Rondorfkonferenz wurde mit der Unterstützung der Sozialraumkoordination ein schriftlicher Appell an den Stadtentwicklungsausschuss geschickt. Dieser beinhaltete die Fläche für eine Begegnungsstätte im B -Plan Rondorf Nord -West zu Seite 4 von 216 berücksichtigen. Die Erwa rtung ist, dass dies von den Parteien unterstützt wird. Die Umsetzung könnte auch noch in dem zu schließenden städtebaulichen Vertrag erfolgen. -Stadtbahn Süd Im Zuge der weiteren Projektplanung nahm im Auftrag der Stadt Köln das Büro für Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Stadtbahn Süd-Ausbaus für Rondorf und Meschenich, Kontakt zur Sozialraumkoordination auf. Es war ihnen ein besonderes Anliegen, einen konkreten und mög lichst umfassenden Überblick über die Meinungen, Fragen und Anregungen der Anliegende n, Bewohner*innen sowie Vereine und Verbände vor Ort zu erhalten. Im Januar 2022 wurden bereits erste Interviewfragen mit der Sozialraumkoordination geführt. Die Ergebnisse aus dies er ersten Interviewreihe flossen in den auch 2023 weitergeführten Planungsprozess ein. Zur weiteren Planung im laufenden Verfahren wurden in diesem Jahr erneute Interviews mit der Sozialraumkoordination geführt, die daran anknüpfen und widerspiegeln, welches Meinungsbild sich n ach den ersten Informationsveranstaltungen und der vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Linienführung ergeben haben. Durch die Erfassung des Meinungsbilds vor Ort, sowie die Einbindung der Menschen und der Sozialraumkoordination, konnten ziel gerichtet Informationen weitergeleitet werden. Die Verwaltung hat mehrere Brückenvarianten und zwei kurze Tunnelvarianten ausgearbeitet und mit den Akteur*innen aus Politik, Verwaltung und Bürgergesellschaft diskutiert. Am 21.11.2023 hatte der Verkehrsausschuss zur Vorzugs variante Stellung genommen, damit die Politik fi nal entscheiden kann. Dies ist wichtig, damit die Planungen bei der Bezirksregierung zur Genehmigung eingereicht werden können. Der Bürgerverein „Aktiv für Meschenich" befasste sich am 26.10.2023 mit der Stadtbahntrasse, die durch Meschenich führen soll. Die Verwaltung hat auf der Veranstaltung des Bürgervereins erste Planungen vorgestellt und diskutiert. Der Endbahnhof soll eine spätere Fortführung der Bahn bis nach Brühl möglich machen. -Sommerfest- Im September fanden zwei große Veranstaltungen für den Sozialraum zeitgleich statt. Tagsüber wurde in Meschenich auf dem Gelände der Grundschule IM Süden ein großes Sommerfest für alle Bewohner*innen veranstaltet. Das Gelände der Schule wurde als symbolische Brücke zwischen Alt- und Neu-Meschenich genutzt. Ein wesentlicher Bestandteil des Festes war das bunte Angebot für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die coronabedingt lange Jahre auf vieles verzichten mussten. Es ging in diesem Kooperationsprojekt darum, die Vielfältigkeit des Stadtteils darzustellen. Im Rahmen der Stadtteilkonferenzen konnte die Sozialraumkoordination als wichtige Organisatorin die unterschiedlichen Akteur*innen zusammenbringen und tatkräftig unterstützen. Hier hatten verschiedenen Institutionen und Bewohner*innen die Möglichkeit, sich gemeinsam zu einem Ereignis, unabhängig der Nationalität, Religion, Alter oder Geschlecht zu treffen und gemeinsam zu feiern. Neben Mitteln der Sozialraumkoordination wurden bezirksorientierte Mittel der Kommune eingebracht. Weitere Drittmittel wurden von der Katholischen Kirchengemeinde Heilige drei Könige sowie der BV Rodenkirchen gestellt. Mit dieser finanziellen Unterstützung und der guten Zusammenarbeit der insgesamt 22 planenden Akteur*innen konnte ein erfolgreiches Familienfest für die Bewohnerschaft umgesetzt werden. Insgesamt besuchten Seite 5 von 216 mehr als 1000 Personen dieses Fest. In Rondorf fand am selben Abend die jährliche „Ackerparty“ statt. Diese wird seit Jahren durch die Bürgervereine und ehrenamtlichen Helfer*innen organisiert und durchgeführt. Dort fanden auf zwei Bühnen unterschiedliche Konzerte von ortsansässigen Musiker*innen und deren Bands statt. Auch hier fand die Veranstaltung einen großen Zuspruch und hatte eine hohe Besucher*innenzahl. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 20 (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus Zielvereinbarung) - Wie kann eine bessere Vernetzung im Sozialraum gewährleistet werden? Sammlung aller Materialien wie Flyer etc. sind vorhanden und werden durch den Newsletter veröffentlicht Vernetzung und Austausch untereinander; Niedrigschwellige 100 (bis 2024) 100 Seite 6 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** gemeinsame Aktionen im Sozialraum; Persönliche Sichtbarkeit im Sozialraum (Beziehungsarbeit) findet regelmäßig durch Trägervertreter*innen statt - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG - Projekt: Verbesserung der Zugangs- und Über gangs- gestaltung (im SRG) 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist erstellt und aktuell. 100 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Wie kann eine adäquate Netzwerkstruktur gewährleistet werden? Durch die regelmäßig stattfindenden Arbeitskreise wie Frühe Hilfen, Kinder- und Jugendgesundheit ist eine adäquate Netzwerkstruktur geklärt. 100 (bis 2024) 100 - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten In Verbindung zu den SRG- Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100 Seite 7 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 37 (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Welchen Netzwerkstrukturen bedarf es, um eine bessere Übergangssituation zu schaffen? Direkte Anbindung an Arztpraxen, Kitas, Familiengrundschulzentren und Schulen Analyse der aktuellen Situation im Sozialraum 100 (bis 2024) Es fanden zwei Treffe n der Lenkungsgruppe Frühe Hilfen zur Verbesserung der Strukturen statt. 50 (Status: planmäßig) - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75 (Status: planmäßig) Seite 8 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** städtischen Dienststellen (stadtweit) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Wie können die Zugangsbarrieren bei der Informationsvermittlung verbessert werden? Multiplikator*innen und mehrsprachige Beratungsangebote im Stadtteil besser bekannt machen 100 (bis 2024) 100 Erläuterungen durch die SRK: b) Der Übergang von der Kindertagesstätte (Kita) in die Grundschule ist ein wichtiger Schritt im Bildungsweg eines Kindes. Hier sind einige Ansätze zur Verbesserung der Zugangsbarrieren und zur Gestaltung eines reibungslosen Übergangs sehr wichtig: Eine gute Kooperation zwischen Kita und Grundschule muss gewährleistet sein. Durch die Durchführung von gemeinsamen Projekten und Aktionen, gegenseitigen Besuchen der Pädagog*innen wie der Kinder in Kita und Schule konnten bereits Barrieren abgebaut werden. Sie werden in Meschenich bereits seit vielen Jah ren durch ein Kooperationsnetzwerk bearbeitet. Durch die Pandemie verstärkten sich die Herausforderungen beim Übergang der Bereiche nochmals: Es sind viele Kontakte und kurze Wege im Stadtteil verloren gegangen, es hat zahlreiche Personalwechsel gegeben, einige Angebote gibt es ni cht mehr, neue Angebote sind entstanden und viele Angebote der Frühen Hilfen sind den Bürger*innen nicht (mehr) bekannt. Dazu kommen teils n eue und teils alte Barrieren wie Sprache, kulturelle Aspekte, sowie neu zu erreichende Zielgruppen. 2023 war es deshalb b esonders wichtig, dass die Lenkungsgruppe „Frühe Hilfen“, die sich mit dem Schwerpunkt des „Abbaus von Zugangs - und Informationsbarrieren für spezielle Zielgruppen“ beschäftigte und an der die Sozialraumkoordination regelmäßig teilnahm, wieder ihre Arbeit aufnahm. Diese Lenkungsgruppe wird vom Bezirksjugendamt Rodenkirchen geleitet und setzt sich aus verschiedenen Akteur*innen, wie den K inderärzten, Schulen, Psycholog*innen, Kitas, freien Trägern aus der Jugendhilfe sowie der SRK zusammen. Hier konnten Them en, die in dem von der Sozialraumkoordination geleiteten Arbeitskreis Kinder- und Jugendgesundheit aufgrund zeitlicher Ressourcen nicht ausreichend besprochen wurden, vertieft und fortgeführt werden. Für 2024 hat sich die Lenkungsgruppe entschieden, ein großes Netzwerktreffen zum Thema durchzuführen, um bestehende Hindernisse zu minimieren. Seite 9 von 216 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Miteinander im Veedel Nachbarschaften stärken – Initiierung weiterer Senioren Netzwerk Arbeit Kinoabende Im Kino erleben die Besucher*innen geselliges aktives Miteinander, Inspiration und den Austausch über das Erlebte. Filme können als generationsübergreifendes Medium gesehen werden und bieten dem älteren Publikum auf eine niedrigschwellige Art Themen, mit denen sie sich sonst vielleicht nicht beschäftigen würden, z.B. das Thema „Altern“ und den damit verbundenen Veränderungen. Durch die Kinoabende haben die Besucher*innen die Möglichkeit sich gemeinsamen mit anderen, die diese Themen ebenfalls beschäftigen, auszutauschen und sich somit mit ihren Sorgen nicht allein zu fühlen. Durch diese neue Form der Kommunikationsmöglichkeit werden neue Zugänge und Lösungsansätze geschaffen. Um diese gewährleisten zu können, werden diese Kinoabende 4 bis 5x im Jahr stattfinden. 100 Begegnungsort/Kochen für Senior*innen Begegnungsorte ermöglichen einen Austausch in ungezwungener Atmosphäre. Ihre Angebote richten sich an Menschen gleich welcher Herkunft und fördern die Verständigung an Orten mit bestehenden sozialen Konfliktlagen. Durch die Kooperation mit den örtlichen Netzwerkpartner*innen wird ein Angebot für Es finden 12 gemeinsame Kochaktionen statt 100 Seite 10 von 216 Menschen ab 60+ geschaffen. Hier bekommen ältere Menschen die Möglichkeit zweimal im Monat bei einem geselligen Beisammensein zu essen und sich auszutauschen. Gemeinsame Mahlzeiten bieten die Gelegenheit, von den Älteren und deren Erfahrungen zu lernen. Essen in Gesellschaft schafft Bindungen und fördert eine positive psychische Gesundheit. Gemeinsames Essen verbindet und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Senior*innen Café Das Café wurde ins Leben gerufen und findet regelmäßig mit der Unterstützung der Seniorenvertreter*innen statt. 12 durchgeführte Senior*innen Cafés 100 Mobile Fahrradwerkstatt in Rondorf Gemeinsam werden alte Fahrräder wieder fahrtüchtig gemacht. Ziel ist es, Menschen mobil zu machen, um sich frei fortbewegen zu können. Durch die Begleitung von Ehrenamtler*innen, die sich mit Fahrrädern auskennen, haben Menschen die Möglichkeit, ausgediente Fahrräder wieder fahrtauglich zu machen. Dieses Projekt richtet sich an Menschen, die sich keine professionelle Reparatur leisten können. Darunter zählen Leistungsbezieher*innen aus dem ALG II, Grundsicherungsbeziehende, Asylbewerberleistungsgesetz und Flüchtlinge. Zielgruppen sind daher Schulen, Flüchtlingsheime, Jugendzentren und andere interessierte Gruppen. Die Fahrradw erkstatt ist ein umgebauter Anhänger und somit mobil einsetzbar. 10 durchgeführte Fahrradwerkstätten 75 (Status: planmäßig) derzeit wird nach Ehrenamtler*innen gesucht, Projekt wurde bereits in Gremien vorgestellt und die Fahrradwerkstatt steht zur Verfügung Wird im Jahr 2024 fortgesetzt Seite 11 von 216 Weiterentwicklung der Freifläche in Rondorf gemeinsam mit der Bewohner*innenschaft Die Gestaltung einer solchen Fläche wird im laufenden Jahr 2023 weiterentwickelt und durch den unterschiedlichen Akteur*innen begleitet Weiterentwicklung des Themas in mindestens 4 Rondorfer AKs 100 Teilnahme an maßgeblichen bezirklichen Netzwerken (Teamsitzung ASD) Regelmäßige Teilnahme an den Teamsitzungen des Jugendamtes und des Schwerpunktträgers 4 Netzwerktreffen 100 Planung eines gemeinsamen Sommerfests für Meschenich Netzwerktreffen und organisatorische Rahmenbedingungen klären 1 durchgeführtes Sommerfest 100 Verbesserung des Wohnumfeldes im Stadtviertel Förderung von eigenem Gartenbau einschließlich Gemüsebeet (Projekt „Essbares Wohnumfeld“) Prozessbegleitung der Maßnahmen an der Außenanlage am Kölnberg Eröffnung der Grünfläche im Sommer 2024 20 (Status: planmäßig) Projekt wird nach längerem Stillstand und Genehmigung von Geldern weitergeführt Weiterentwicklung der AG Wohnraum Dialog Teilnahme an den Gesprächen und Planungsgesprächen des AKs mit der Hausverwaltung vierteljährlich 100 AG findet vierteljährlich statt AKs und Vernetzung wie Netzwerktreffen und organisatorische Rahmenbedingungen wie Stadtteilkonferenzen Ausbau und Unterstützung von Vernetzungsstrukturen im Sozialraumgebiet Integration von medialen Austauschmöglichkeiten für die AKs Stadtteilkonferenzen werden durchgeführt AKs werden durchgeführt Online-Fachaustausch ermöglicht 8 8 8 100 Erläuterungen durch die SRK: Auch im Jahr 2023 konnten erfolgreich Kinoabende stattfinden und wurden zum Teil von den Bewohner*innen selbst organisiert. Dadurch konnte sich die Sozialraumkoordination langsam aus der weiteren Organisation herausziehen. Das Projekt „mobile Fahrradwerkstatt“ konnte in diesem Jahr Seite 12 von 216 aufgrund eines Mangels an ehrenamtlichen Helfer*innen, erneut nicht umgesetzt werden. Der Mehrheitsbeschluss der Rondorfkonferenz hat sich dazu entschieden, einen neuen und letzten Versuch im neuen Jahr zu starten. Der Plan für eine Freifläche in Rondorf wurde von der Bezirksvertretung Rodenkirchen und dem Grünflächenamt der Stadt Köln akzeptiert und soll im Jahr 2024 finanziell unterstützt werden. Die Sozialraumkoordination wird das Projekt auch weiterhin unterstützen und als Schnittstelle zwischen den Akteur*innen und der Verwaltung beratend zur Seite stehen. Das Projekt Nachbarschaftsgarten wurde an der Wohnanlage am Kölnberg, unter einem neuen Titel „Grünes Eck Kölnberg“, begonnen. Die Grünfläche gliedert sich an die bereits erneuerten Spielplätze in der Außenanlage und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation der Menschen vor Ort. Es kann bereits beobachtet werden, dass die Verschönerung der Außenanlage zu weniger Verschmutzung und Müll-Abwurf geführt hat. Eine schöne, für alle nutzbare Umgebung führt grundsätzlich dazu, dass sich mehr Menschen für die Instandhaltung des Geländes interessieren und daran beteiligen. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Aus Sharepoint Bewegungsangebote für junge Kinder fehlen Fehlende Bewegungsangebote vor und nach dem Kita-Besuch; Fehlende Übungsleiter*innen nein Kochangebot für Senior*innen Durch die Essensausgabe fiel auf, dass viele Senior*innen in einfachsten Verhältnissen leben; Schaffung eines Angebotes zum Zusammenkommen und zwecks finanzieller Entlastung ja Mobile Fahrradwerkstatt in Rondorf Aufgrund mangelnder Verkehrsanbindung soll die Mobilität der Bewohner*innen gesteigert werden ja Seite 13 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Weiterentwicklung der Freifläche in Rondorf Freifläche soll für verschiedene Personengruppen attraktiver gemacht und dementsprechend umgestaltet werden ja Sommerfest Gestaltung und Organisation eines Sommerfestes in Meschenich, um das Image zu verbessern und die Bewohnerschaft zusammenzubringen ja Verkauf von Beratungsleistungen Verkauf von Sozialberatung an migrantische Neuankömmlinge in krimineller Absicht ja Erläuterungen In Kooperation mit der GWA der Stadt Köln und dem Jugendzentrum Meschenich wurde ein Begegnungsort für Senior*innen geschaffen. Hier konnten sie sich in ungezwungener Atmosphäre, austauschen und zusammen Essen. Das Projekt Kochangebot für Senior*innen soll auch im folgenden Jahr 2024 durch eine Stiftung finanziell unterstützt werden und somit kann sich die Sozialraumkoordination weitestgehend zurückziehen und nur noch beratend zur Verfügung stehen. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Einträge „sozialräumliche In der ZV 2023 (sozialräumliche Themen) wurden bereits das Kochangebot für Senior*innen, die mobile Fahrradwerkstatt, die planmäßig Seite 14 von 216 Themenermittlung“, die in cProject übergegangen sind Weiterentwicklung der Freifläche in Rondorf und das Sommerfest im Rahmen von vier Projekten berücksichtigt Verkauf von Beratungsleistungen Mittels einer Plakataktion (mehrsprachige Plakate, die auf die kostenlosen Beratungsangebote hinweisen) konnte der Verkauf von Beratungsleistungen verdrängt werden. planmäßig Gründung der Arbeitsgruppe „Thomaskirche“- Begegnungsstätte Meschenich Konkrete Bedarfssammlung der fehlenden Angebote im Veedel. Ist- Zustand und Soll- Zustand der spezifischen Bedürfnisse und Lebenslagen der Bewohner*innen in Meschenich prüfen. planmäßig Kultur- und Teilhabe Projekt „Kölnberg Beats- Festival“ Ziel ist es Kultur in der Peripherie zu inszenieren, dort, wo bisher nichts Vergleichbares stattgefunden hat und von wo kaum ein Bewohner zu den Kultureinrichtungen der Innenstadt fährt. Dann geht es auch darum, eine spezifische Situation zu bespielen, also sowohl die städtebauliche als auch die soziale geht es auch um die Förderung eines inklusiven Umfelds, das Menschen unterschiedlicher Hintergründe, zusammenbringt. Schaffung von Brücken zwischen verschiedenen Kulturen und Gemeinschaften durch die gemeinsame Sprache der Musik. planmäßig Erläuterungen Seite 15 von 216 Das Projekt Begegnungsstätte in der ehemaligen Thomaskirche in Meschenich soll künftig den von Bürger*innen, Vereinen, Initiativen, Organisationen, Gruppen und anderen im Ort genutzt werden. Ermöglicht wird die Begegnungsstätte durch die Kooperation verschiedener Akteur*innen, maßgeblich getragen durch den Förderverein Soziales Meschenich. An diesem Prozess beteiligt war und ist auch der Bezirksbürgermeister von Rodenkirchen Herr Giesen. Er rief vor zwei Jahren einen Lenkungskreis ins Leben, an dem die Sozialraumkoordination seit 2023 aktiv beteiligt ist. Die organisatorische wie inhaltliche Arbeit wird in 2023 von einem noch zu bildenden Beirat unterstützt. In ihm sollen unter anderem die Sozialraumkoordination, die Grundschule, ortsansässige Vereine, Initiativen und Gruppen sowie der Bezirksamtsleiter Herr Dillmann vertreten sein. Diese Projektbegleitung findet sich auch in der Zielvereinbarung für 2024 wieder. Das "Kölnberg Beats “-Festival fand erstmalig am 07.09.2023 mitten auf der Hochhausanlage am Kölnberg statt. Hierzu wurden unterschiedliche Künstler*innen eingeladen. Als Hauptakt trat die nigerianische Gruppe BANTU sowie regionale Gastmusiker*innen auf. Das Konzert und die jeweiligen Workshops, an denen die Jugendlichen aus Meschenich teilnahmen, war ein großer Erfolg. Für den Kölnberg, der ansonsten zu oft nur aufgrund sozialer Probleme in den Fokus rückt, brachte das Konzert fantastische Musik und Kultur zu den Menschen. Gemeinsam mit lokalen Partner*innen und der Sozialraumkoordination soll diese Kulturinitiative auch im Jahr 2024 weitergeführt werden. Für das kommende Jahr hat sich die Planungsgruppe, in der auch die Sozialraumkoordination sitzt, für ein Roma-Ensemble entschieden, dass mit unterschiedlichen Künstlern und Talenten aus Meschenich und der Region ein ganz besonderes Konzert entwickeln soll. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Erläuterungen * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick Folgejahr Auch im Jahr 2024 wird das Schwerpunktthema „Verbesserung der Kinder - und Jugendgesundheit“ weiter von den Sozialraumkoordinator*innen bearbeitet. Durch die Sozialraumkonferenz im Januar 2023 wurden die Handlungsschwerpunkte und Teilprojekte für den Sozialraum festgelegt. Seite 16 von 216 Diese wurden im Laufe des Jahres bereits planmäßig zum Te il umgesetzt. Einige Arbeitspakete werden jedoch noch im kommenden Jahr 2024 weiterverfolgt und umgesetzt. Folgende sozialräumliche Ziele sollen weiterverfolgt oder initiiert werden: Im Jahr 2024 sollen vier bis fünf Kinoabende für Senior*innen und Familien in beiden Stadtteilen stattfinden. Auch im nächsten Jahr findet das Projekt Kochen für Senior*innen in Kooperation mit der GWA der Stadt Köln und dem Jugendzentrum Meschenich, statt. Es sollen 12 gemeinsame Kochevents stattfinden. Die Planung und Begleitung einer mobilen Fahrradwerkstatt für Rondorf wird mit den Kooperationspartner*innen, wie dem Haus der Familie, dem Bürgerverein und dem Flüchtlingsheim, ein letztes Mal vertieft und umgesetzt. Die Ausgestaltung der Freilauffläche in Rondorf wird im Jahr 2024 mit Unterstützung der Fachämter dem Bürgeramt/02-2 und dem Amt 67 Landschaftspflege und Grünflächenamt 67 sowie dem Haus der Familie, den Bürgervereinen und der Sozialraumkoordination zeitnah umgesetzt. Trotz der Auflösung des stadtweiten Konzeptes der Schwerpunktträger wird es eine regelmäßige Teilnahme der SRK an den maßgeblichen Teamsitzungen des Jugendamtes geben. Die weitere Prozessbegleitung der Außenanlage des Kölnbergs wird fortgeführt. Regelmäßige Teilnahme an den Planungsgesprächen der AG Wohnraumdialog zur Verbesserung des Wohnumfeldes. Begleitung des Aufbaus einer Begegnungsstätte für Meschenich. Regelmäßige Teilnahme an der Gremienarbeit und dnr Beratungsgesprächen für die Planung eines gemeinsames Nutzungskonzeptes und der Bildung eines Beirats. Regelmäßige Teilnahme an der Ausgestaltung des Kölnberg Beats-Festivals. Seite 17 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Bocklemünd/Mengenich Seite 18 von 216 Seite 19 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Zum 1.1.23 trat die Wohngeldnovelle in Kraft, gemeinsam mit der Mitarbeiterin von BerMiCo wurde ein eine Infokampagne entwickelt, die auf diese Neuerung aufmerksam gemacht hat, um mehr Menschen den Bezug von Wohngeld zu ermöglichen. Eine Unterstützung bei der Antragste llung wurde angeboten. Ebenfalls gemeinsam mit BerMiCo wurde gleichzeitig über die Möglichkeiten zur Unterstützung bei Heizkostennachzahlungen für Menschen, d ie keine laufenden Leistungen aus der Grundsicherung informiert. Auch zur Jahreswende 2022/2023 wurden von Jugendlichen/jungen Erwa chsenen wieder sog. „Polenböller“ auch auf Passanten oder in Hauseingänge geworfen. Das Thema wurde in großer Runde diskutiert (Polizei, Ordnungsamt, BV, Bezirksamtsleitung, Arbeitskreis , Politik) und dann in den Arbeitskreis zurückdelegiert. Zur Bearbeitu ng wurde ein Workshop vorbereitet, der zum Ziel hatte, eine gemeinsame Haltung der unterschiedlichen Akteure zu entwickeln. Besonders erfreulich ist, dass das Jobcenter in der Folge der Workshops es ermöglicht hat, dass das Projekt „Chance geben“ seit Anfang 2024 an einem Nachmittag in der Woche nun auch Station in Bocklemünd macht. Der zweite Workshop fand im August 2023 statt und hatte 29 TeilnehmerInnen. Aus diesem Workshop entstanden 3 Arbeitsgruppen, die die Themen Rassismus im Stadtteil, Öffentlichkeitsarbeit und sonstige Themen bearbeiten. Die Ergebnisse werden im 2.-3. Quartal 2024 vorgestellt. Im Oktober 2023 hat sich das Beratungsaufkommen massiv erhöht, da die Fernwärmeabrechnungen der Rheinenergie versandt wurden und bei nicht wenigen Kunden eine Steigerung von bis zu 400% bei den kommenden Abschlagszahlungen sowie sehr hohe Nachzahlungen aufwiesen. Auf eine erste Anfrage bei der Rheinenergie wurden sehr ablehnend reagiert, erst nach der Intervention durch Aufsichtsratsmitglieder kam das Angebot, eine wöchentliche Beratung durch Mitarbeitende der Rheinenergie anzubieten. Diese Beratungen wurden in den Monaten Oktober, November und Dezember durchgeführt und von ca. 150 KundInnen genutzt. Dabei wurde von den Beratungsstellen sowohl auf den Hilfsfond der Rheinenergie hingewiesen als auch auf den Stärkungspakt NRW. Es steht zu fürchten, dass sich diese Situation im Jahr 2024 wiederholt, da die Energiepreise auf sich auf sehr hohem Niveau halten. Seite 20 von 216 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 100 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus Zielvereinbarung) - Übersetzung von zwei Flyern der örtlichen Sportvereine (arabisch, türkisch, russisch) 100 (bis 2024) Flyer stehen in drei Sprachen übersetzt zur Verfügung 100 - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert in Verbindung zum SRG - Projekt: Verbesserung der 100 (bis 2024) 100 Seite 21 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist erstellt bzw. aktualisiert Zugangs- und Übergangs- gestaltung (im SRG) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist erstellt und aktuell. - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 0 (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - drei Institutionen nehmen Hospitant*innen auf Klärung der betreffenden Einrichtungen und Akquirieren von Hospitant*innen 100 (bis 2024) Drei Institutionen im Sozialraumgebiet haben Hospitant*innen aufgenommen 33 ( Status: planmäßig) - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 37 (Status: planmäßig) Seite 22 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Rücklaufbögen zur besseren Gestaltung von Zugängen und Übergängen Eine Abstimmung zwischen den Kooperationspartner*innen hat stattgefunden, sodass ein gemeinsamer Rücklaufbogen gestaltet wird. 100 (bis 2024) Es gibt einen Rücklaufbogen zwecks Kommunikation zwischen verschiedenen Akteur*innen (ZFF, Kinderarzt/Kinderärztin) betreffend des Gesundheitszustandes von Kindern 25 (Status: planmäßig) - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75 (Status: planmäßig) Seite 23 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Aufbau einer Gruppe von Sprachmittler*innen In Kooperation mit den Stadtteileltern wird ein Pool an Sprachmittler*innen geschaffen. Dieser umfasst einen Großteil der benötigten Sprachen. 100 (bis 2024) Eine Gruppe an Sprachmittler*innen steht zu Verfügung. 100 Erläuterungen durch die SRK: 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Aus ZV Trainingsangebot am Bewegungspacours auf der großen Wiese für Menschen ab 14 Jahren in Zusammenarbeit mit einem örtlichen Sportverein. Alternativ: Sollte der Bewegungspacours auch in diesem Jahr nicht gebaut werden, erfolgen die Angebote auf der sog. Kleinen Wiese Trainingsangebot für alle Altersklassen ab 14 Jahren 10 Einheiten des Trainingsangebotes haben stattgefunden 100 Entwicklung, Durchführung und Dokumentation eines Workshops zum Thema Jugendliche mit mangelndem Respekt vor Ordnungskräften und Mitbürger*innen Erarbeitung von konkreten Maßnahmen und Forderungen. Workshop 15 Teilnehmende 100 Seite 24 von 216 Erläuterungen durch die SRK: 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Aus Sharepoint Ausschreitungen im Görlinger Zentrum Aktuelle Ausschreitungen insbesondere durch junge Erwachsene im Görlinger Zentrum ja Langzeitwohnungslose Zwischenzeitlich drei Wohnungslose, derzeit eine Person, die auch mittels Behörden keine Wohnung erhalten wird nein Gravierende Kostensteigerung Fernwärme 3,5 bis 4-fache Kostensteigerung von Fernwärme zwingt Bürger*innen zum Sozialleistungsbezug ja Nutzung öffentlicher Raum durch bestimmte Personengruppe Feste Gruppe hält sich im Görlinger Zentrum auf und konsumiert z.T. Alkohol aufgrund dessen diese sehr unbeliebt bei der Anwohnerschaft sind In Bearbeitung Erläuterungen Seite 25 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Einträge „sozialräumliche Themenermittlung“, die in cProject übergegangen sind In der ZV 2023 (sozialräumliche Themen) wurden bereits die aktuellen Ausschreitungen im Görlinger-Zentrum im Rahmen eines Projektes berücksichtigt. planmäßig Werkstatt 829 Das Projekt „Werkstatt 829“, finanzier t durch die Rheinenergie - Stiftungen kann auch in 2024 in verminderter Stundenzahl weitergeführt werden. Die Weiterfinanzierung ist sichergestellt. planmäßig Erläuterungen Text Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Erläuterungen * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro Seite 26 von 216 5. Ausblick Folgejahr Im Rahmen der Europa -Wahl werden gemeinsam mit der Sozialraumkoordination Bickendorf/Ossendorf, der Aktion Nachbarschaft und anderen Kooperationspartnern verschiedene Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. a) Veranstaltung „Was hat Europa mit mir zu tun und warum soll ich wählen“, diese Veranstaltung wird in einfacher Sprache durchgeführt und richtet sich an Neu-, Erst- und NichtwählerInnen b) Plakataktion „Ich gehe wählen“, BürgerInnen stellen ihr Foto zur Verfügung um zum Wählen zu motivieren c) „KandidatInnencheck“, einzelne KandidatInnen von Parteien stellen sich den Fragen der BürgerInnen Fortführung der AGs, die sich im Rahmen der Workshops „Bocklemünd- aber sicher“ gegründet haben. Die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen Weihnachtsmarkt und Stadtteilfest werden durchgeführt. Seite 27 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Bickendorf/Ossendorf Seite 28 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Infrastruktur und Stadtentwicklung In 2023 gab es einige infrastrukturelle Veränderungen, die konkrete Auswirkungen auf das Sozialraumgebiet zeitigten: Zunächst sind die, im Zuge der angespannten Personalsituation bei der KVB, erfolgten Fahrplanreduzierungen zu nennen, welche im Ergebnis zur Folge hatten, dass ab März 2023 (vrsl. bis April 2024) die KVB -Linie 4 täglich ab 09:00 Uhr Vormittags nur noch zwischen Schlebusch und der Haltestelle Leyendeckerstraße verkehrte, wodurch die drei Bickendorfer Haltestellen nur noch von der KVB -Linie 3 angefahren wurden, was zu erheblichen Mobilitätseinschränkungen für die Bewohner*innen des Stadtteils führte. Ebenso war der Stadtteil Ossendorf betroffen, da die KVB-Linie 5 ab 09:00 Uhr Vormittags nur noch in einer 20 -minütigen Taktung fuhr, wodurch die Ossendorfer Quartiere am Butzweilerhof, samt den dort angesiedelten Einwohnenden, Insti tutionen und Unternehmen nur noch sehr schlecht an das städtische Nahverkehrsnetz angeschlossen und die Bahnen regelmäßig derart überfüllt waren, dass nicht gewährleistet werden konnte, dass alle Fahrgäste, die an einer Haltestelle warteten, tatsächlich auch in die Bahn einsteigen konnten. Aufgrund der täglichen Mobilität von ca. 4500 Arbeitnehmer*innen in dieses Quartier ist dies bereits bei einer normalen Taktung eine große Herausforderung. Der in 2022, aus der Ossendorfer Stadtteilkonferenz und aufgrund zahlreicher Beschwerden von Anwohnenden, gegründete AK Verkehrssituation Butzweilerhof arbeitete unter Federführung der Sozialraumkoordination (SRK) weit er an der angestrebten Beruhigung der Verkehrssituation um die Motorworld sowie des angrenzenden Wohnqu artiers an der Bertha-Sander-Straße. Durch beständige Arbeit, zahlreichen vor -Ort-Termine mit Verwaltung und Interaktion mit der Bezirkspolitik konnte erreicht werden, dass die Bezirksvertretung Ehrenfeld einen fraktionsübergreifenden Antrag mit sechs konk reten Forderungen und Prüfaufträgen, die eine Verkehrsberuhigung zum Ziele hatten, einstimmig beschlossen hat. Leider wurde bis Ende 2023 keiner der beschlossenen Punkte s eitens der zuständigen Fachämter umgesetzt. Eine im Zuge dessen seitens der Bezirkspolitik genehmigte und durch den Bürgerverein Ossendorf angeschaffte mobile Geschwindigkeitsanzeige lagert seit Mai 2023 im Keller der Sozialraumkoordination. Seitens der zuständigen Fachämter i st bisher keine Genehmigung für deren Inbetriebnahme ausgestellt worden, so dass diese Prozesse große Frustration bei den beteiligten Anwohner*innen vor Ort sowie den beteiligten Vertreter*innen der Stadtteilkonferenz hervorruft. Auch zahlreiche bauliche Veränderungen prägten das Straßenbild und das Jahr 2023 im Sozial raumgebiet, etwa die (sich ankündigenden) Fertigstellungen der GAG-Neubauten entlang des Erlenwegs und am Ossendorfer Weg, weiterhin die Erlenhöfe der GeGeSo und das Bauprojekt der Mieterschutz e.G. am Erlenweg sowie die fortgesetzten Arbeiten am letzten B auabschnitt der Ossendorfer Gartenhöfe der Ehrenfelder Wohnungsbaugenossenschaft e.G. in der Jüssenstraße in Ossendorf. Bei zahlreichen der aufgezählten Bauprojekten erfolgte der Bezug durch die neuen Mieter*innen (schrittweise) bereits oder ist für 2024 g eplant. In Kombination mit weiteren Neubauten, die bereits in den vorhergegangenen Jahren fertiggestellt und bezogen worden sind, erlebt der Sozialraum einen umfangreichen Zuzug an neuen Nachbar*innen – kumuliert ist hier die Rede von ca. 1300 neuen Wohnei nheiten (seit 2020 und in den kommenden Jahren fertiggestellt), während weitere in den kommenden Jahren folgen werden - mit all den damit verbundenen Implikationen für die soziale Infrastruktur, die Verkehrsführung, die soziale Zusammensetzung d er Bewohner*innenschaft um nur einige zu nennen. Um diesen Zuzug zu gestalteten, arbeitete die Sozialraumkoordination im Jahr 2023 an dem Thema Seite 29 von 216 „alte und neue Nachbar*innen“ und veranstaltete bspw. eine Sozialraum -Begehung zum Thema mit einigen Vertreter*innen der Fr aktionen der Bezirksvertretung Ehrenfeld, machte bei den verschiedenen Baustellen Halt und warf gemeinsam mit einigen Kooperationspartner* innen beider Stadtteilkonferenzen vor Ort einen Blick auf mögliche und sich bereits andeutenden (neue) kleinräumige Bedarfe. Im Frühjahr 2023 stand kurzzeitig die Schließung zweier Kitas im Raume, welche in den GAG-Neubau am Ossendorfer Weg umziehen sollten, da die Räumlichkeiten jeweils zu groß geplant und gebaut worden sind, so dass die Refinanzierung der Miete nicht me hr gesichert war. Glücklicherweise konnte dieses Worstcase - Szenario durch gemeinsames an -einem-Strang-Ziehens seitens der Stadt Köln, der GAG und den beiden Trägern der Einrichtungen vermieden werden. So ist der Umzug für April 2024 realisierbar und diese ca. 120 Kita-Plätze bleiben dem Sozialraum und angrenzenden Stadtteilen erhalten. Soziale Infrastruktur Neben einigen personellen Veränderungen auf Leitungsebene in Kitas und Familienzentren sind in Bezug auf die soziale Infrastr uktur für den Sozialraum erfreuliche Veränderungen zu nennen: Mit der Eröffnung des Nachbarschaftsraums „Hallo im Coloria“ durch die Initiative Hallo Nachbar, in Kooperation mit dem Kölner Umweltamt, der GAG Immobilien AG und der Immobiliengesellschaft Wertgrund, die hierfür im Col oria-Hochhaus Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, ist am Rochusplatz ein neuer Anlaufpunkt für die Nachbar*innen des Quartiers entstanden. Dies ist bemerkenswert, da dieser Bereich des Sozialraumgebiets lange Zeit sozusagen einen „blinden Fleck“ in der sozialräumlichen Vernetzung darstellte. Durch diese Räumlichkeit konnten, neben der Initiative Hallo Nachbar, die sich insbesondere mit den Anwohner*innen zu den The men Müll ( - Vermeidung) gut vernetzten konnten, weitere Akteur*innen in den Sozialraum ziehen und ihre Angebote zur Verfügung stellen, wie SKM BerMico oder der Jugendmigrationsdienst der KJA. Mit himmel & ääd e.V. kündigte sich ein weiterer neuer Akteur an, der insbesondere d en Kindern und Jugendlichen des Sozialraums zu Gute kommen wird und mit se inen Angeboten in den GeGeSo Neubau in den Erlenweg 37 einzieht. Auch mit Unterstützung durch die SRK konnte in 2023 die Finanzierung des Mobiliars und der Ausstattung der neuen Räumlichkeiten durch die Stiftung Wohnhilfe erreicht werden. Vor dem Hintergru nd der angespannten Kitaplatz -Situation im Sozialraum ist es zudem erfreulich, dass mit der Kita „Kleine Riesen Köln Ossendorf“ des Trägers Kleine Riesen Nord gGmbH eine neue Einrichtung in der Anna-Lindh-Straße ihre Arbeit aufgenommen hat. Aus dem Kreis d er Bickendorfer Stadtteilkonferenz heraus wurden in 2023 einige Anstrengungen unternommen, um der zugenommenen Drogenproblematik im Bickendorfer Westend etwas entgegenzusetzen. Vor diesem Hintergrund konnten die an dem Thema arbeitenden Kooperationspartner*innen das Problem als wichtiges Thema an die Bezirkspolitik und -Verwaltung herantragen. Dadurch wurde der AK Krimi Westend unter Federführung der SRK und des Bezirksbürgermeisters gegründet. Im Sinne der Drogenprävention konnten einige Dinge angestoßen und neue Angebote installiert werden, wie etwa eine regelmäßig jeden 2. Mittwoch stattfindenden Sprechstunde des Bickendorfer Bezirksdienstes der Polizei oder eine Mikado -Gruppe des SKM, welche insbesondere ein Angebot für Kinder darstellt, die in Familien mit einer Sucht - oder psychosozialen Belastung aufwachsen. Nicht nur positive Entwicklungen sind zu verzeichnen: Mit Blick auf das seit zahlreichen Jahren selbst organisierte Seniorennetzwerk Bickendorf ist leider festzustellen, dass es den in diesem Kontext organisierten Senior*innen aufgrund von Krankheit, zahlreichen Todesfällen und fortschreitendem Alter in den vergangenen Jahren und insbesondere seit 2023 immer schwerer fällt, ihre Arbeit aufrecht zu erhalten. Seite 30 von 216 Sozialräumliche & bezirkliche Kooperationsprojekte Nach der Generalprobe bei der 1. Bickendorfer Familienolympiade in 2022 konnte im April 2023 das sozialräumliche Kooperations projekt „Unser Umweltmobil“ unter Federführung der SRK, des AaK e.V. und des Median Therapiezentrum und Adaptionshaus Köln feierlich und offiziell eingeweiht werden und in seine erste richtige Vermietungssaison starten. Bereits in 2023 zeigte sich, dass, insbesondere auch durch Pres seberichterstattung angeregt, ein reges Interesse an der Ausleihe des Umweltmobiles seitens Kö lner/ Ehrenfelder Akteur*innen existiert, die durch dessen Einsatz Plastikmüll einsparen und den Umweltschutz auch bei Stadtteilfesten und anderen Veranstaltungen in der Praxis umsetzen wollen . Erfreulich ist, dass das Umweltmobil den Beweis antreten konnte, dass es mit einer guten Organisation möglich ist, große Veranstaltungen mit 600 -700 Gästen zu versorgen. Dies konnte die 2. Bickendorfer Familienolympiade, die im September 2023 ein großer Erfolg war, zeigen. Um die durch und nach Corona abgebrochenen Beziehungen der Jugendeinrichtungen insbesondere zu den Jugendlichen der Altersklasse 14+ wieder aufzubauen und die Anbindung dieser Zielgruppe an die wichtigen Unterstützungs - und Freizeitstrukturen der Jugendeinrichtungen sowie in die sozialräumliche Vernetzung wieder zu verbessern, wurde seitens der Sozialraumkoordination in Kooperation mit der Bezirksjugendpflege, in 2023 ein Fokus auf die Arbeit mit diesen Einrichtungen und dieser Zielgruppe gesetzt. Eine erwähnenswerte Neuerung in diesem Kontext ist die gelungene Kooperation mit den drei AWO-Jugendeinrichtungen des Sozialraums. Weiterhin die kontinuierliche Einbindung einiger Jugendlicher/ junger Erwachsene selbst in die Planung und Umsetzung des Jugend - und Musik-Kooperationsprojekt „Ghetto Splash Ehre nfeld 2023“. In den Kellern des 8zwo7 als Idee entstanden, mithilfe der SRK und den Fachkräften zu einem Projekt weiterentwickelt, konnte dieses im November 2023 7 Nachwuchskünstlern aus Bicken- und Ossendorf – zumeist aus besonders herausgeforderten Wohnq uartieren und familiären Umständen stammend - zu ihrer Bühnenpremiere als Musiker verhelfen, welche von ca. 200 jugendlichen Gästen begeistert gefeiert wurde. Diese Erfolgsgeschich te soll in 2024 weiter ausgebaut werden und auch die Integration der Jugendlichen in die Projektkonzeption und -Umsetzung noch erweitert werden, um hierdurch weiter Selbstwirksamkeitserfahrungen und persönliches Wachstum zu befördern. Besonders erwähnenswert ist, dass sich alle weiteren bezirklichen Jugendeinrichtungen, auch anderer Träger, dem aus dem Sozialraum entstandenen Jugendprojekt angeschlossen haben, so dass dieses nunmehr als dauerhaftes bezirkliches Jugendprojekt etabliert werden soll. Knackpunkt für den Erfolg ist zum einen die strukturelle Ve rankerung in den bezirklichen AK Jugend und zum anderen die nachhaltige Sicherstellung der Finanzierung eines solchen Projektes, welches jährlich ca. 3 0.000€ kosten würde. Seite 31 von 216 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 35 (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus Zielvereinbarung) - Wie können auch „multidiverse“ Adressat*innengruppen im SRG für die Themen LRS/Dyskalkulie, die etwaige eigene Betroffenheit und Unterstützungsmöglichkeiten sensibilisiert werden? - Wie können auch „multidiverse“ Adressat*innengruppen im SRG für das Thema psychosoziale Gesundheit des Mehrsprachige Informationsbroschüren und Beratung des Kölner AK LRS/Dyskalkulie Sensibilisierung der Kitas, Schulen, Ots im SRG AK Schulsozialarbeit gründen, um gemeinsam diese Frage anzugehen 100 (bis 2024) 30 (Status: planmäßig) 75 (Status: planmäßig) Seite 32 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Kinder/Jugendlichen/Schüler*innen und über mögliche Unterstützungsmöglichkeiten sensibilisiert werden? Beide Themen ggf. i.V.m. Bezirksjugendpflege, IKS, NEIS-Netzwerk und Schulsozialarbeiter*innen aus dem ganzen Bezirk angehen - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG - Projekt: Verbesserung der Zugangs- und Übergangs- gestaltung (im SRG) 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist erstellt und aktuell. 100 - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 0 (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Wie kann ein nachhaltiges sozialraumorientiertes Drogen- und Suchtpräventionskonzept erarbeitet und Alle relevanten Akteur*innen an einen Tisch holen 100 (bis 2024) 100 Seite 33 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** implementiert werden? (insb. im Bickendorfer Westend) Erfahrungsaustausch mit Expert*innen Gemeinsames Konzept erarbeiten Zu beteiligen aus SRG: Bezirksjugendpflege, Streetwork, Schulsozialarbeit, Einrichtungen vor Ort, Kitas/Familienzentren, Schwerpunktträger, Sozialraumteam/ Jugendamt Zu beteiligende Expert*innen: Drogenhilfe Köln, Fachstelle Suchtprävention Jugendamt, SKM, AWO, Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 37 (Status: planmäßig) Seite 34 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75 (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Wie können Zugangsbarrieren bspw. durch fehlende Sprachkenntnisse minimiert werden? Aufbau eines Netzes von Sprachmittler*innen/ Dolmetscher*innen im SRG Bikup (für städtische Kitas) bekannter machen Sicherstellung einer Finanzierung auf Honorarbasis 100 (bis 2024) 2 (Status: planmäßig) Seite 35 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Mehrsprachige Informationsbroschüren In Kooperation mit: Kitas/ Familienzentren, SKM Erläuterungen durch die SRK: b) Jahresschwerpunktziel in allen 15 Sozialraumgebieten war in 2023 die Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit mit verschiedenen übergreifenden und Sozialraum-spezifischen Zielen (s.o.). In allen Sozialraumgebieten wurde eine umfassende Übersicht über sämtliche örtliche und bezirkliche Netzwerke erstellt, die als Instrument dienen kann, um zukünftig gezielt auf Ressourcen und Kooperationsmöglichkeiten in den Sozialraumgebieten zuzugreifen. In Bicken- und Ossendorf sind inklusive der bezirklichen 10 Gremien relevant. Eine Sammlung aller für die Kinder- und Jugendgesundheit relevanten Materialien und Methoden läuft noch bis 2024, wenn die SRK die, in den einzelnen Einrichtungen eingesammelten Materialien, etwa Broschüren u.Ä., zentralisiert auf den Sharepoint der Stadt Köln hochladen wird. Mit dem Kölner AK LRS/Dyskalkulie ist die SRK dazu im Austausch, ob es realisierbar ist, für die zu den Teilleistungsstörungen LRS/Dyskalkulie vorhandenen Informations- und Unterstützungsmaterialien mehrsprachige Übersetzungen anbieten zu können, da natürlich auch Schüler*innen und Familien mit internationaler Familiengeschichte und ohne Deutsch als Muttersprache, von diesen betroffen sind. In 2023 zeichnete sich ab, dass dies auf jeden Fall als sinnvoll erachtet wird, die Frage nach der Finanzierung eines solchen Vorhabens aber leider noch nicht gelöst werden konnte, da auch der IKD/KI hier keine Lösung in Aussicht stellen konnte. In 2024 soll der Faden noch einmal aufgenommen werden. In 2023 wurde durch die SRK der AK Schulsozialarbeit gegründet, welcher seitens der Schulsozialarbeiter*innen des Sozialraums nach einem Jahr und vier Sitzungen sehr wertgeschätzt wird, da es für sie – v.a. aus den Grundschulen kommend – kein vergleichbares Gremium für einen fachlich- territorialen Austausch gibt. Deutlich wurde allerdings ebenfalls, dass die Schulsozialarbeiter*innen sowie die Grundschulen, neben den immensen Beratungs-Herausforderungen durch, u.a. auch auf die Corona-Nachwirkungen zurückzuführen, hoch-belastete Grundschüler*innen keine Kapazitäten haben, um wie angedacht, das Problem der hohen psychischen Belastungen der Schüler*innen, etwa durch neue an die Schulen angedockte Programme, anzugehen. Für die Kolleg*innen steht die Bewältigung des „Alltagsgeschäfts“ im Fokus, welches aktuell herausfordernd genug scheint. Im Kontext der Kinder- und Jugendgesundheit wurde sich in 2023 im Sozialraum v.a. auf die Bearbeitung der bereits angesprochenen Drogenproblematik im Bickendorfer Westend konzentriert. Durch die Abstimmung in dem sozialräumlichen sowie dem bezirklichen Gremium konnte neben der Sensibilisierung für das Problem und der Installation neuer Angebote mehr Präsenz der Polizei und des Ordnungsamtes erreicht werden, wodurch die Problematik der Drogenkriminalität im öffentlichen Raum beruhigt werden konnte. Es wurde vereinbart, dass die bezirkliche Seite 36 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Netzwerkstruktur des AK Krimi Westends bei Bedarf adhoc wieder reaktiviert werden kann. Es ist klar, dass die Dimension der Drogenkriminalität lediglich verdrängt werden kann und in Zyklen immer wieder aufploppen dürfte, wie die Erfahrung zeigt. Aufgrund anhaltender technischer Probleme wurde seitens der SRK in 2023 auf die Vorstellung der Datenbank so-in.koeln und ihrer Möglichkeiten für Einwohner*innen und Einrichtungen verzichtet bis die Datenbank reibungslos funktioniert. In Kommunikation mit zahlreichen Einrichtungen beider Stadtteilkonferenzen, die im Bereich Kinder- und Jugend tätig sind, sowie mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Ehrenfelder Jugendamtes und dem Sozialraumteam (SRT) der Schwerpunktträger ist ein Projekt entstanden und angestoßen wurden, welches die Zugangs- und Übergangsgestaltung verbessern soll: Von der SRK organisiert, finden seit dem 2. Halbjahr 2023 regelmäßige Sozialraumspaziergänge des ASD/SRT statt, die somit die Einrichtungslandschaft vor Ort kennenlernen und persönliche Beziehungen in beide Richtungen initiieren. Dies ist zum einen wichtig, damit die Fachkräfte des Jugendamtes die Einrichtungen und Angebote, an die sie Familien im Zuge ihrer Beratung andocken können, persönlich kennen und zum anderen um der, in 2024 erfolgenden Umstellung der sozialräumlichen Arbeit des Jugendamtes, vorzubauen. Insbesondere seitens der (nicht-städtischen) Kitas, die bikup nicht nutzen können, wurde berichtet, dass es einen großen und nicht bedienten Bedarf an Dolmetschertätigkeiten gibt, um einerseits Elterngespräche in der Einrichtung zu führen oder ihre Familien etwa bei Arzt- oder Amtsgängen zu begleiten. Nach ersten Gesprächen und dem Ausloten sozialräumlicher Möglichkeiten zeigt sich, dass der Aufbau eines Sprachmittler*innen-Netzes herausfordernd ist und sich hier keine schnellen und „einfachen“ Lösungen andeuten. 2024 wird zeigen, ob es dennoch Möglichkeiten gibt, ein Projekt zu realisieren, insbesondere die Frage der Finanzierung und der Sicherstellung einer „belastbaren“ Übersetzung sind die Herausforderungen. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel „Alte und neue Nachbarschaften“ Gestaltung des umfangreichen Zuzugs neuer Aufbau eines Netzwerkes mit den Bauträgern/ Immobiliengesellschaften Identifikation der Bauvorhaben und der Bauträger Kontaktaufnahme/ Identifikation der 100 (bis 2024) Alle im Sozialraum Je 1x pro Bauvorhaben/ Träger 75 (Status: planmäßig) Seite 37 von 216 Bewohner*innen in den Sozialraum durch zahlreiche Neubauprojekte passenden Ansprechpersonen Netzwerktreffen zwecks Gestaltung des Prozesses und Entwicklung sinnvoller und möglicher Maßnahmen/Aktionen 1-2 Treffen in 2023 Durchführung konkreter Projekte und Maßnahmen Stadtteil-/ Quartiersfeste/ - Aktionen unter Einbindung der „neuen Nachbarn“ 100 (bis 2024) 1x Bickendorf 1x Ossendorf 100 Sensibilisierung Bezirks-/Kommunalpolitik für diese Herausforderung Ansprache aller Fraktionen/ Mandatsträger*innen zu diesem Thema Stadtteilspaziergänge/ - Rundfahrten mit Fokus Neubau/Zuzug und was dies für die Stadtteile/den Sozialraum bedeutet 100 (bis 2024) 1x 2x 87 (Status: planmäßig) (Verbesserung der) Integration der Jugend in die sozialräumliche Kooperations- und Vernetzungsarbeit, um ihre Teilhabe zu fördern Jugendprojekttage/-Woche mit dem Höhepunkt eines Jugendfestivals Gründung eines Organisationsteams Einbindung der/ weiterer Jugendeinrichtungen und Jugendhilfeträger im Sozialraum und Kooperationspartner*innen Konzeption der Projettage/ -Woche sowie des Jugendfestivals 100 (bis 2024) 1x 5+ Kontinuierlicher Prozess 90 (Status: planmäßig) Seite 38 von 216 Öffentliche Bewerbung zielgruppenadäquat Umsetzung Dokumentation Analog/digital 5x Projekttage/ 1x Projektwoche Video-/ Foto-dokumentation Erläuterungen durch die SRK: „Alte und neue Nachbarschaften“: Die Recherche und Erarbeitung aller Bauvorhaben im Sozialraumgebiet (ab Bezug ab 2020 – offen) sowie der Vorhabenträger hat eine stolze Summe von 10 Bauvorhaben mit umgerechnet ca. 1300 neuen Wohneinheiten ergeben. Mit allen größeren Bauvorhabenträgern, mit Ausnahme der privaten sowie der Mieterschutz e.G., konnte die SRK zu dem Thema in den Dialog gehen, wodurch sich zeigte, dass diese vorerst nicht an eine dauerhaften Netzwerk interessiert sind, jedoch gerne mit der SRK im Dialog über die Gestaltung des Zuzugs verbleiben. In Korrelation dazu konnten, z.T. unter Federführung der SRK und in Kooperation bspw. mit der GAG als eine der großen Vorhabenträgerin, in beiden Stadtteilen die anvisierten Stadtteilfeste durchgeführt werden, welche die Einbindung und das Zusammenkommen von alten und neuen Nachbar*innen aus allen Quartieren des Sozialraums zum Ziel hatten, wie die 2. Bickendorfer Familienolympiade auf der Westendwiese und das Butzfest am Butzweilerhof. Beide Veranstaltungen waren ein Erfolg (ca. 700 und 300 Gäste) und wichtige Momente der Kooperation, Vernetzung und der Begegnung für Fachkräfte und für Einwohner*innen, insbesondere für Letztgenannte auch der Information, bspw. über die Anstrengungen der sozialräumlichen Kooperationspartner*innen zur Verkehrsberuhigung in der Bertha-Sander-Str. Seitens der SRK wurden die meisten Fraktionen der Ehrenfelder Bezirksvertretung zum Thema kontaktiert und zur Sozialraum-Rundfahrt mit Stationen an den Baustellen eingeladen. Leider konnten nicht alle Fraktionen an dem Termin am 26.09.23 teilnehmen. Dennoch war es für die Beteiligten ein informativer Termin, bei dem insbesondere auf die, nicht nur aber auch durch den Zuzug entstehenden, kleinräumigen Bedarfe der sich verändernden Quartiere geblickt werden konnte: Etwa im Bickendorfer Westend die zukünftige Veränderung der sozialen Zusammensetzung der Einwohner*innenschaft durch den Bezug des GAG-Neubaus am Ossendorfer Weg oder Sorgen der Fachkräfte vor Ort hinsichtlich zunehmender Demokratie- und Politikverdrossenheit unter den Zielgruppen vor Ort sowie deren möglichen elektoralen Auswirkungen auf die anstehenden Wahlen in den Jahren 2024-2027. Bei allen Stationen wurde der Bedarf an einer aktuellen Information über die soziale Infrastruktur und deren Angeboten vor Ort deutlich, die alten sowie neuen Nachbar*innen zu Gute kommen würde, wodurch die Idee nach einem neuen und aktuellen Sozialraumwegweiser entstand, der für alle Zielgruppen handhabbar wäre. Am Butzweilerhof, der keine Station der Rundfahrt war, dennoch ein wichtiges neues Quartier Ossendorfs darstellt, herrschen Bedarfe/ Themen wie die Verkehrsberuhigung der Bertha-Sander-Str. sowie der Butzweilerhofallee, die Etablierung eines Nahversorgers sowie eine Lösung für die sehr angespannte und dauerhaft zu Konflikten führende Parkplatzsituation für die Anlieger vor. Jugendfestival/ „Ghetto Splash Ehrenfeld 2023“: Da die Einbindung aller Ehrenfelder Jugendeinrichtungen sowie einiger Jugendlicher selbst in das Planungsteam sowie in die Projektumsetzung erreicht werden konnte, war das Projekt erfolgreich. Dennoch konnte es nicht wie geplant als Jugendprojektwoche durchgeführt werden. Ausschlaggebend hierfür war das Scheitern eines gemeinsamen und stellvertretend durch SRK und Bezirksjugendpflege geschriebenen Projektantrags beim Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit des Bundes in Höhe von ca. 28.000€. Seite 39 von 216 Glücklicherweise konnten die Projektverantwortlichen umdisponieren und über andere Kanäle Fördermittel in Höhe von ca. 10.000€ akquirieren, mit denen eine „abgespeckte“ Version des Projektes als Testballon umgesetzt werden konnte. Durch Zielgruppen-adäquate Öffentlichkeitsarbeit und gezielte Bewerbung des Projektes durch die beteiligten Jugendeinrichtungen und weiterführenden Schulen konnten 200 Jugendliche erreicht werden. Die Evaluation unter den Projektbeteiligten ergab, dass es ein großer Erfolg gewesen ist, da die Jugendlichen 14+ selbst sich in der Art in den Einrichtungen äußerten und erste positive Ergebnisse 1) hinsichtlich der Bedienung der Interessen dieser Zielgruppe sowie 2) hinsichtlich der reaktivierten Anbindung der Altersklasse 14+ an die Jugendeinrichtungen sowie 3) bzgl. der bezirklichen Kooperation der OKJA sich zeigten. Ebenso wurde deutlich, dass es an dieser Stelle Nachhaltigkeit braucht, um die entstandene Dynamik unter den eingebundenen und erreichten Jugendlichen aber ebenso unter den hierdurch auf Bezirksebene kooperierenden Fachkräften der Jugendeinrichtungen aufzugreifen und zum Wohle der Zielgruppe fortzuführen: Hierfür sind Stellen wie die Bezirksjugendpflege und SRK sowie ihre fachlichen, zeitlichen und personellen Ressourcen essenziell. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Aus Sharepoint Kostenfreie Fahrräder für Geflüchtete Steigerung der Mobilität der Geflüchteten in der Matthias- Brüggen-Str. nein Drogenproblematik im Bickendorfer Westend Massiver Drogenhandel und Konsum im Westend ja Bickendorfer Familienolympiade Stadtteilfest in Bickendorf in Kooperation mit diversen Akteur*innen zwecks Begegnung von Bicken- und Ossendorfern ja Drohende Schließung zweier Kitas Finanzierung aufgrund zu großer Räumlichkeiten fraglich nein Seite 40 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) soziale und politische Teilhabe Energiepreiskrise & das neue Bürgergeld Vor Hintergrund politischer Veränderungen und Beschlüsse Ende 2022/ Anfang 2023 ja Neuauflage Broschüre Sozialraum-Wegweiser Neuauflage Broschüre Sozialraum- Wegweiser ja (Zielvereinbarung 2024) Demokratie- & Politikverdrossenheit/ Politische Beteiligung/ Wahlbeteiligung 2024 Förderung von politischer Bildung/ Informiertheit/ Wahlbeteiligung im Sozialraum ja (in 2024) Einkaufhilfe für Senior*innen Unterstützung für Senior*innen, die „Einkaufen“ nicht mehr alleine schaffen ja (in 2024) Kinder- und Jugendgesundh eit (Verbesserung Zugangs- und Übergangsgest altung) Kooperation/ sozialräumliche Vernetzung und Beziehungen zwischen Einrichtungen (Kinder & Jugend) vor Ort und dem bezirklichen Jugendamt/ ASD (Bis Mitte 2024: i.V.m. Sozialraumteam 1/ Schwerpunktträgern) Sozialraumspaziergänge und Kennenlernen der Einrichtungen und deren Arbeit zwecks Anbindung von Familien ja Erläuterungen Zur Drogenproblematik, drohenden Schließung zweier Kitas, Sozialraum-Wegweiser, Demokratie- & Politikverdrossenheit/ Wahlbeteiligung und den Sozialraumspaziergängen mit dem Jugendamt wurden bereits berichtet, weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal aufgegriffen werden. Den Teilnehmer*innen der Stadtteilkonferenz Bickendorf war es aufgrund der angespannten Zeiten in 2023 ein Anliegen für besonders benachteiligte Familien, Kinder und Jugendliche einen tollen und insbesondere kostenlosen bzw. für jeden Geldbeutel erschwingliches Angebot auf die Beine zu stellen. Dies in Kombination mit der Zielsetzung, das Bickendorfer Westend als lebenswertes und integriertes Quartier zu präsentieren und die Seite 41 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) weiteren Nachbar*innen des Sozialraums „über den Bahndamm zu locken“, der leider immer noch eine territoriale Grenze in beide Richtungen darstellt. Vor dem Hintergrund der zu Anfang 2023 vollen Belegung der DRK-Notaufnahmeeinrichtung Mathias-Brüggen-Straße für geflüchtete Menschen sowie der aus verschiedenen Gründen eingeschränkten Mobilität der Bewohner*innen entstand die Idee, für diese einen Pool an funktionsfähigen Fahrrädern zur Verfügung zu stellen, die diese bei der Einrichtung selbst ausleihen könnten. Die Fahrräder sollten über die regelmäßigen Versteigerungen des Kölner Fundbüros und über Mittel der SRK angeschafft werden. Leider konnte dieses Vorhaben aufgrund von Versicherungs- technischen Hürden und weiterer Umsetzungsschwierigkeiten seitens des Trägers der Einrichtung nicht umgesetzt werden. Aufgrund der u.a. durch den Ukrainekrieg angestoßenen Inflation, Energiepreiserhöhungen und weiteren politischen Veränderungen wie der Einführung des neuen Bürgergeldes entstanden vor Ort bei den Einwohner*innen sowie den Fachkräften, insbesondere der Einrichtungen, die Beratungen anbieten, Sorgen vor den Auswirkungen auf die Haushalte und hinsichtlich der „neuen“ Beratungsbedarfe, geschweige von der Erhöhung der Beratungsnachfragen. Aus beiden Stadtteilkonferenzen wurde der Bedarf an weitergehender Information und Schulungen zu genannten Themen, um eine kompetente Beratung anbieten zu können, an die SRK herangetragen. Während des Besuchs der Ehrenfelder Seniorenkoordinatorin und der Vorstellung ihrer Arbeit im Rahmen der Bickendorfer Stadtteilkonferenz wurde deutlich, dass es, insbesondere in den Quartieren ohne eigenen Nahversorger, einen Bedarf hinsichtlich Einkaufshilfen für Senior*innen besteht. Dieser wurde naturgemäß besonders bei den Einrichtungen, die mit der Zielgruppe Senior*innen arbeiten, wie etwa das Büdchen am Rosen hof, das Cafe Bickolo aber auch das Seniorennetzwerk Ossendorf an die Fachkräfte und an die SRK adressiert. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Einträge „sozialräumliche Themenermittlung“, In der ZV 2023 (sozialräumliche Themen) wurden bereits die Drogenproblematik im Bickendorfer Westend und die Bickendorfer Familienolympiade im Rahmen zweier Projekte berücksichtigt. planmäßig Seite 42 von 216 die in cProject übergegangen sind Offizielle Inbetriebnahme von „Unser Umweltmobil“ – 1. Vermietungssaison planmäßig Verkehrssituation Butzweilerhof und -Beruhigung Bertha-Sander- Straße (aus 2022) planmäßig Handreichung und Workshop Energiepreiskrise & das neue Bürgergeld (aus 2022) planmäßig Sozialraumspaziergänge mit dem Jugendamt/ ASD planmäßig Erläuterungen Die Themen Verkehrssituation Butzweilerhof und Sozialraumspaziergänge mit dem Jugendamt werden aufgrund vorheriger Erläuterung an dieser Stelle nicht noch einmal aufgegriffen. Um das sozialräumliche Kooperationsprojekt „Unser Umweltmobil“ nach der Generalprobe in 2022 tatsächlich in Betrieb zu nehmen und die erste offizielle Vermietungssaison starten zu können, musste innerhalb des AK Umweltmobil unter Federführung der SRK ein Modus operandi der Arbeitsteilung entwickelt werden: Der SRK obliegt es, die Koordination/ Kommunikation und Organisation des AKs, der Vermietungsanfragen und Terminabfragen sowie der Erstellung der Mietverträge zu übernehmen. Das Median Therapiezentrum und Adaptionshaus Köln stellt einen Stellplatz für das Mobil zur Verfügung, übernimmt die Herausgabe, Rücknahme und technische Einweisung in Richtung der Mieter*innen sowie die Überprüfung des Zustandes und die finale Kautionsabwicklung. Der AaK e.V. ist als Halter des Mobils für Versicherungsfragen, die finale Mietvertragsunterschrift und die buchhalterische Abwicklung des Projektes verantwortlich. Die beiden Bickendorfer Grundschulen KGS und GGS begleiten das Umweltmobil bei Einsätzen im Sozialraum mit dem Umweltpavillon, der durch die Schüler*innen beider Schulen gestaltet wird, wodurch eine Sensibilisierung der jungen Generation für das Thema Umwelt- & Klimaschutz erreicht werden soll, der aus Nachhaltigkeitsgründen auch in Projektwochen einfließen soll. Nachdem in beiden Stadtteilkonferenzen der Bedarf angemeldet wurde, das Thema aufzugreifen, stellte die SRK, in Kooperation mit der Verbraucherzentrale im Quartier und dem Jobcenter Mitte einen halbtägigen, inhaltlich auf die abgefragten Bedarfe der Kooperationspartner*innen angepassten, Workshop „Umgang mit der Energiepreiskrise und das neue Bürgergeld“ auf die Beine, der am 27.02.2023 in Bickendorf stattfand. Im Vorfeld über den Jahreswechsel 2022/23 erarbeiteten die AWO-SRKs zudem eine Informations-Broschüre „Steigende Preise – Was nun? Inflation, Energiepreiskrise, Hilfen und Leistungen.“ für Kölner*innen sowie Fachkräfte und Einrichtungen, die stadtweite Verbreitung erfuhr. Seite 43 von 216 Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung AG Jugendevent Ehrenfeld – Ghetto Splash Ehrenfeld Treffen bei Bedarf (neu gegründet) AK Drogenproblematik im Bickendorfer Westend Treffen bei Bedarf AK Krimi Westend 2 x im Jahr (neu gegründet) AK Schulsozialarbeit AK Schulsozialarbeit Erläuterungen Um die Zielsetzung, die Anbindung der Jugendlichen 14+ an die Jugendeinrichtungen des Sozialraums/ Bezirks wieder zu verbessern und dies über Zielgruppen-adäquate Angebote zu erreichen, bspw. indem eigene Projektideen der Jugendlichen aufgegriffen und diese in die Umsetzung eingebunden werden, wurde die AG Jugendevent Ehrenfeld – Ghetto Splash Ehrenfeld gegründet, welche jeweils bei Bedarf zusammengekommen ist, mit einer Hochphase der Treffen-Taktung kurz vor der Veranstaltung im November 2023. Zur Bearbeitung der Drogenproblematik im Bickendorfer Westend wurde der AK Drogenproblematik gegründet, welcher ebenfalls je nach Bedarf unregelmäßig zusammengekommen ist und sich aus den Einrichtungen des Westends inklusive SRK und Bezirksjugendpflegerin zusammensetzte. Nachdem es gelungen war, das Thema auf die Agenda der Bezirkspolitik und -Verwaltung zu setzen, wurde in einem ersten Austauschtreffen auf Bezirksebene der AK Krimi Westend, unter Mitarbeit der Mitglieder des sozialräumlichen AKs, Mitgliedern der Bezirksvertretung Ehrenfeld, Bezirksbürgermeister, Bürgeramtsleitung, Ordnungsamt sowie Polizei und Streetwork gegründet, welcher 2x jährlich tagte. Im Zuge der Anstrengungen zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit im Sozialraum wurde durch die SRK in Kommunikation mit den Schulsozialarbeiter*innen der AK Schulsozialarbeit gegründet, der 1x im Quartal zusammenkommt und am Ende des Jahres mit positivem Ergebnis evaluiert wurde, so dass das Gremium verstetigt wurde. Neben dem fachlich-territorialen Austausch wurden hier gezielt auch andere Akteur*innen mit fachlich-inhaltlichen Schnittstellen eingeladen, bspw. der Interkulturelle Dienst Ehrenfeld oder die Bezirksjugendpflege u.w. * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro Seite 44 von 216 5. Ausblick Folgejahr Verbesserung Kinder - und Jugendgesundheit: Auch in 2024 wird an den noch nicht umgesetzten Zielsetzungen des Schwerpunktziels Verbesserung der Kinder - und Jugendgesundheit weitergearbeitet. Während in 2023 der Fokus in diesem Kontext auf der Bearbeitung der Drogenproblematik im Bickendorfer Westend lag, die viele Kapazitäten bündelte, wird der Fokus nun auf andere Aspekte gelegt: Bspw. soll ein neuer Anlauf unternommen werden, einen sozialräumlichen AK zum Thema zu gründen, nachdem die Resonanz der Kooperationspartner *innen hierzu in 2023 – im Falle der Kitas vor dem Hintergrund der dauerhaften katastrophalen Personalsituation nachvollziehbar – sehr verhalten war: Bei einem ersten Versuch haben lediglich zwei Kooperationspartner*innen teilgenommen - im besten Fall gelingt eine Synchronisation mit dem AK Schulsozialarbeit und den auch in 2024 regelmäßig stattfindenden Sozialraumspaziergänge n mit dem Ehrenfelder Jugendamt. Nachdem die Vorstellung der Datenbank so-in.koeln und ihrer Möglichkeiten für Einwohner*innen und Einrichtungen aufgrund technischer Probleme in 2023 noch nicht sinnvoll erschien, wird dies in 2024 erfolgen. Ebenso wie neue Anläufe hinsichtlich des Aufbaus eines Sprachmittler*innen -Pools und der mehrsprachigen zur Verfügungstellung von Informationsmaterial hinsichtlich der Teilleistungsstörungen LRS und Dyskalkulie. Bei beiden Vorhaben ist die Frage der Finanzierung eine entscheidende. Fokus Jugend: Ghetto Splash Ehrenfeld 2024 – Junge HipHop Kultur für den Bezirk 4: Nach dem erfolgreichen Testballon in 2023 werden insbesondere SRK und Bezirksjugendpflege daran arbeiten, den Ghetto Splash Ehrenfeld zu einem dauerhaften bezir klichen Jugend -Projekt auszubauen: Dieses soll zum ersten Mal in seiner vollständigen Projektkonzeption als Projektwoche bzw. mit einer dem Abschlus sevent vorgelagerten umfangreichen Workshop-Phase, die an die Jugendeinrichtungen angedockt sein wird, umgesetzt werden. Dadurch könnten anstatt „lediglich“ 200 bis zu 400 Jugendliche erreicht und diesen auch eine nachhaltige Perspektive für „coole“ Teilhabemöglichkeiten angeboten werden. Hierfür soll eine strukturelle Anbindung des Projektes an den bezirklichen AK Jugend umgesetzt werden, um die hohe Ressourcenauslastung der genannten Projektverantwortlichen auf mehreren Schultern zu verteilen. Dank einer professionellen und Zielgruppen -adäquaten Videodokumentation des Projektes in 2023 konnten mithilfe dieser bereits Ende 2023 mögliche Fördermittelgeber*innen/ Stiftungen angesprochen und ein gutes Bild davon gezeichnet werden, worum es in dem Projekt nachhaltig geht: Partizipation und Selbstwirksamkeit, kul turelle und künstlerische Teilhabe besonders benachteili gter Jugendlicher und deren Anbindung an Unterstützungsstrukturen wie die OKJA. Nach wohlwollenden Rückmeldungen in ersten Gesprächen müssen diese Möglichkeiten in 2024 genutzt werden, um die benötigten Förderm ittel i.H.v. ca. 30.000€ zu akquirieren. „#Unsere Stimmen zählen!“: In Korrelation zur Herausforderung 9 der integrierten strategischen Sozialplanung Köln, dem Beschluss 0403/2020 der BV Ehrenfeld sowie den Wünschen zahlreicher sozialräumlicher Kooperationspartner*innen hat sich federführend die SRK mit der Kollegin aus Bocklemünd/ Mengenich und Aktion Nachbarschaft e.V. auf den Weg gemacht, das Projekt „Unsere Stimmen zählen!“ umzusetzen und damit eine Sensibilisierung für die Bedeutung von Politischer Partizipation und der Wahlbeteiligung, insbesondere in benachteiligten Wohnquartieren, im Zuge der Europawahl 2024 zu erreichen. Hierfür haben die Kooperationspartner*innen unterschiedliche Veranstaltungsformate konzipie rt, welche die verschiedenen Zielgruppen der Sozialräume abholen sollen: Informationsveranstaltung „Was hat Europa mit mir zu tun und warum soll ich am Seite 45 von 216 09.06.24 wählen gehen?“, Kandidat*innencheck zur Europawahl, Briefwahlparties, die im April, Mai und Juni 2024 in beiden Sozialräumen umgesetzt werden sollen. Durch die Beteiligung der verschiedensten Einrichtungen aus den Stadtteilkonferenzen wird die Hoffnung gehegt, deren Zielgruppen zu den Veranstaltungen mobilisieren zu können. Dies ist wichtig, um auch abseits der „üblichen Verdächtigen“, dieses wichtige Thema zu platzieren. Den Startschuss bildet jeweils ein gemeinsames Plakat mit bekannten Gesichtern – Fachkräften und Einwohner*innen – beider Sozialräume, die nach dem Motto „Wir gehen wählen, geht ihr auch?!“ für das Projekt und die Europawahl werben. Insbesondere Nicht- und Erstwähler*innen (ab 16 Jahren) sowie neu zugewanderte Menschen sollen durch das Projekt erreicht werden und bei erfolgreicher Umsetzung sozusagen eine Schablone für die kommenden Wahljahre (2025-2027) „gebastelt“ werden. Alte und neue Nachbarschaften – Zusammenwachsen im Sozialraum: Darüber hinaus wird 2024 für den Sozialraum im Zeichen des Willkommen-Heißens neuer Nachbar*innen stehen: Die drei Bauprojekte entlang des Erlenwegs und der 1. Bauabschnitt des GAG -Neubaus am Ossendorfer Weg werden (final) bezogen. In diesem Bickendorfer Quartier sowie am Mathilde-Herz-Weg wird die GAG ihre neuen Mieter*innen mit jeweils einem Fest willkommen heißen. Somit wird die SRK ihren Fokus vor diesem Hintergrund auf Ossendorf legen. Hier wird gemeinsam mit den sozialräumlichen Kooperationspartner*innen, natürlich in Koproduktion mit der Bürgervereinigung Ossendorf, eine große Veranstaltung auf die Beine gestellt, um die verschiedenen (neuen) Quartiere des teilweise weit auseinander lie genden Stadtteils Ossendorf, das Zusammenwachsen und Begegnung dessen alter und neuer Einwohner*innen zu unterstützen. In diesem Kontext wird die SRK daran arbeiten den neuen Soz ialraum- Wegweiser auf den Weg zu bringen, der bei diesen Gelegenheiten den Einwohner*innen „in die Hand gedrückt“ werden soll. Hierfür konnten bereits in 2023 Zuschusszusagen der verschiedenen Bauvorhabenträger*innen eingeholt werden, so dass der Wegweiser finanziell eine Koproduktion sein wird. Verkehrssituationen: Butzweilerhof & Erlenweg: Auch die Verkehrssituation am Butzweilerhof/ Bertha -Sander-Straße wird leider weiterhin Aktivitäten erfordern. Der seitens eines privaten Vorhabenträgers dort geplante Parkplatz und die angedachte Zu- und Ableitung des Verkehrs über die Spielstr aße Bertha -Sander-Straße droht die Anstrengungen der Kooperationspartner*innen, für dieses Quartier eine tatsächliche Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Verkehrssicherheit, zu vernichten. Unter den Anwohnenden steigt seit Aufnahme der Bautäti gkeiten verständlicherweise der Unmut – nicht aufgrund des Parkplatzes, sondern ggü. der angedachten Verkehrsführung. Auch in Bickendorf wird das Thema Verkehr in 2024 eine Rolle spielen, wenn die beiden Grundschulen am Erlenweg testweise ihre Schulstraße für eine Woch e im Rahmen einer Demonstration umsetzen werden. Aufgrund der durch „Elterntaxis“ katastrophalen und aus Gesichtspunkten der Verkehrssich erheit unhaltbaren Situation vor Schulstart und nach -schluss soll dadurch etwas entgegengesetzt werden. Natürlich werden durch das Vorhaben ebenso die umliegenden Einrichtungen, wie etwa die gegenüberliegende Kita sowie mittelbar auch der durchgehende Verkehr und Anlieger betroffen sein. Unterstützung für Senior*innen: In Zusammenarbeit mit der Seniorenkoordination wird die SRK die Möglichkeit ausloten, ob der Bedarf an Einkaufshilfen für Senior*innen in besonders unversorgten Wohnquartieren bedient werden kann, bspw. über den mobilen Einkaufs wagen der Malteser in Zusammenarbeit mit Ehrenamtler*innen. Erste Gespräche haben stattgefunden, sollen fortgesetzt und einer positiven Lösung zugeführt Seite 46 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Bilderstöckchen Seite 47 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur Auffangen der Bedarfslage nach abgelehnter Weiterfinanzierung der niedrigschwelligen bedarfsgerechten Angebote „Kinder- und Familienberatung“ und Sozialer Dienst“ mit Beginn des Jahres 2023 Um die Folgen des Wegbrechens der beiden seit Jahrzehnten etablierten und fest im Akteursnetz verankerten Beratungsangebote für die Einwohner*innen möglichst zu reduzieren, wurden verschiedene Aktivitäten, Maßnahmen und Projekte der Akteurswelt realisiert, sowie zeitgleich auch passgenaue, unabhängige Pilotprojekte gestartet. Näheres hierzu unter dem Punkt „Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung“. Es wird jedoch noch einige Zeit dauern, bis diese neuen Angebote ebenso angenommen werden, wie dies bei den langjährig etablierten Angeboten der Fall war. Kürzungen im Sozialbudget auf Bundes-, Landes- sowie kommunaler Ebene, Stellenstreichungen und die Folgen im Sozialraumgebiet bedeuteten die Zerschlagung gewachsener Strukturen und effizienter Netzwerkarbeit. 2023 zeichnete sich auch dadurch aus, dass die Freie Trägerlandschaft zunehmend durch angekündigte oder aber auch vollzogene Kürzungen im Sozialbudget sowie durch fehlende Mittelaufstockungen bei steigenden Energie-, Lebensmittelpreisen und Personalkosten zum Teil existenziell betroffen waren. Im schlimmsten Fall führte dies zur Zerschlagung von Strukturen in der Freien Trägerlandschaft, die nicht oder nur sehr schwer wiederhergestellt werden können und die es daher unbedingt zu vermeiden galt. Stadtentwicklung (Energetische) Sanierung der sogenannten Rockenhauser Siedlung Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH hat mit der großangelegten und mit enormer Geschwindigkeit betriebenen (energetischen) Sanierung im vermieteten Bestand mit 20%iger Mietreduktion über die zweijährige Sanierungsdauer begonnen. Energetische Sanierung der GAG-Bestände südlich der Straße „Am Bilderstöckchen“ Die vorgesehene Entmietung zur Vorbereitung der Sanierung konnte aufgrund des Wohnraummangels (insbesondere für vielköpfige Familien) nicht vollständig umgesetzt werden, die Sanierung soll nun ab dem Jahr 2024 in Teilabschnitten erfolgen (Umsiedlung innerhalb des Bestands). Neubau dreier Gebäudekomplexe nördlich des bereits sanierten GAG-Bestands an der Straße „Am Bilderstöckchen“ Es wurde ein städtebauliches Planungskonzept zum Bau von 95 Mieteinheiten (zu 100% geförderter Wohnungsbau) durch die GAG Immobilien AG entwickelt, wobei die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung realisiert wurde. Die Beantragung der Ausarbeitung eines Bebauungsplanentwurfs ist für Anfang 2024 geplant. Seite 48 von 216 Räumliches Entwicklungskonzept (REK) LiebigQuartier Für die Menschen erfüllt das sog. ,LiebigQuartier’, welches das gesamte Bilderstöckchen südlich des Parkgürtels, Bereiche von Neuehrenfeld und Nippes umfasst viele Funktionen: Arbeiten und Wohnen, Bildung, Versorgung, Naherholung, Kultur und Freizeit, die hier zudem in direkter Nachbarschaft stattfinden. 72% der Einwohner*innen des ,LiebigQuartiers’ wohnen im südlichen Bilderstöckchen (das sind 31 % der Gesamteinwohnerzahl des Sozialraumgebiets). Somit haben Entwicklungen im LiebigQuartier eine hohe Relevanz für rund 1/3 der Bewohner*innen Bilderstöckchens. Das Quartier ist geprägt durch sehr unterschiedliche Nutzungen, von der (durchgrünten) Wohnsiedlung bis hin zum großflächigen Gewerbe- und Produktionsstandort. Gleichzeitig befindet sich das LiebigQuartier im Wandel: Gewerbliche Nutzungen ändern sich oder werden aufgegeben, Ladenlokale und Gewerbehallen stehen leer oder werden neu genutzt. Wohngebäude werden saniert, aufgestockt oder komplett neu errichtet. Zur verantwortungsbewussten und nachhaltigen Entwicklung des ,LiebigQuartiers’ wurde in 2023 die partizipative Erstellung des REKs im Auftrag der Politik durch die Verwaltung begonnen. Sanierung des Dreikönigsgymnasiums Im Jahr 2023 erfolgte die Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus, die zügige Realisierung der Sanierung wurde fortgesetzt und befindet sich im Zeitplan. Die Fertigstellung und Rückkehr aus dem Interim sind zum Schuljahresbeginn 2024/2025 geplant. Zentrale stadtentwicklungsrelevante Prozesse und Maßnahmen mit partizipativen Angeboten, frei gewordene Flächenpotentiale durch Unternehmensaufgaben Bilderstückchen entwickelte im Jahr 2023 eine enorme stadtentwicklungsrelevante Dynamik. Es wurden Flächenpotentiale greifbar, die zuvor verplant schienen oder vergeben waren, unter anderem die von Cube Real Estate geplante Mischnutzung auf dem zuvor ausschließlich als Gewerbegebiet ausgewiesenem sogenannten „BilderVeedel“ an der Longericher Straße oder ein neuer „Quartiersplatz am Alteiningenweg“. Hinzu kam die überraschende und bedauerliche Stilllegung eines der ältesten noch verbliebenen Unternehmen des Sozialraumgebiets, der Friesland Campina (ehemals „Milchversorgung Rheinland“), nach 100jähriger Firmengeschichte, eröffnete allerdings ein enormes zusätzliches Entwicklungspotenzial für das südliche Bilderstöckchen. Partizipation und Teilhabe Der Klug e.V. und sein Projekt „Liebig 257“ Mit der Vision, Kölner Veedel durch gemeinsames Engagement bunter, nachhaltiger und letztlich lebenswerter zu machen, realisiert Klug e.V. seit seinem Umzug 2022 aus dem bekannten „Wandelwerk” (Neuehrenfeld) auch im Süden Bilderstöckchens innovative Beteiligungsprojekte. Mit dem Fokus Transformationen anzustoßen und Nachbar*innen zur partizipativen Gestaltung der Stadt zu bestärken, konnte in 2023 das neue „Liebig 257” als Quartierstreff etabliert werden, mit zahlreichen Angeboten vor Ort (u.a. Begegnungsrad, Aktionstage, Nachbarschaftscafé, Werkstatt). Seite 49 von 216 Sozialräumliche Orientierung der Verwaltung: Auch im Jahr 2023 konnte die von der Politik beschlossene, sozialräumliche Orientierung der Verwaltung‘ und damit auch die aktive, ämter- und dezernatsübergreifende Einbindung der Sozialraumkoordination erfolgreich fortgesetzt werden. Hierbei sind insbesondere die Projekte „BilderVeedel“, der „Quartiersplatz Altleiningenweg“ sowie die Erstellung des „Räumlichen Entwicklungskonzepts LiebigQuartier“ zu nennen. In vielen Projekten konnte so u.a. die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit unterstützt werden. Auch an der Vorbereitung des Veedels-Check „HEY Nippes“, der 2024 in die Realisierung geht, war die Sozialraumkoordination aktiv eingebunden. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt „Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern“ sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 75% (Status planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können Akteur*innen und Einwohner*innen übersichtliche Informationen zu gesundheitsrelevanten Angeboten Übersicht der Sport- und Gesundheitsangebote auf der Homepage der Sozialraumkoordination (Angebot der AG Gesundheit und Sport, mit Ausbauoption 100 % der Rechercheergebnisse der AG sind eingestellt* 100% Seite 50 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** im Sozialraumgebiet erhalten? Wie können diese niedrigschwellig gestaltet werden? auch bezüglich der Mehrsprachigkeit). Zielgruppengerechte Aufbereitung (zum Beispiel für Senior*innen). - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Arbeitskrei se ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG- Projekt: Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung (im Sozialraumgebiet) 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Ar beitskreise ist erstellt und aktuell. 100% o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können die Akteur*innen (und die Zielgruppen) von den Netzwerkstrukturen erfahren? Öffentliche Einstellung der Netzwerke auf der Homepage der Sozialraumkoordination. Regelmäßiges (aktualisiertes) Versenden als Übersichtsliste an die Akteur*innen der Bilderstöckchen-Konferenz (zum Beispiel zu den Sitzungseinladungen). Zudem Schautafel der Gremienstruktur erstellen und online stellen 100% 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind In Verbindung zu den SRG - Projekten: 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank 100% Seite 51 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur in.koeln informiert und Unterstützungsmöglich keiten deutlich gemacht. o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können Hospitationen möglichst ressourcenschonend (Zeit) für Anbieter und Hospitanten möglichst vielen Akteur*innen gleichzeitig ermöglicht werden? Wiederbeleben der „Exkursionen der Bilderstöckchen-Konferenz“ mit zusätzlich zu den Konferenzen stattfindenden Angeboten der Einrichtungs- und Angebotsvorstellungen vor Ort. 100% 100% - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt „Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen“ 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 50% (planmäßig) Seite 52 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie kann die hohe Bedarfslage nach Wegbrechen der Kinder- und Familienberatung sowie des Sozialen Dienstes in Bilderstöckchen Ende 2022 aufgefangen werden? Reparieren des Akteursnetzes mit dem Zielt, das Hilfesystem wieder möglichst durchgängig/- lässig zu gestalten, insbesondere durch Recherche, Bewerben und Stärken neuer Angebote. Erstellen eines Übersichtsplans/-karte der Akteur*innen und Angebote des Hilfesystems (für Akteur*innen und Zielgruppen), sowohl auf der Homepage als auch in Printform. Als offenes, ständig aktualisiertes (erweitert oder reduziert) System angelegt. 100% - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: „Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75 % (Status planmäßig) Seite 53 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** städtischen Dienststellen (stadtweit“) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können Kinder mit Adipositas einen positiven, aktivierenden und nicht stigmatisierenden Zugang zu Sportangeboten erhalten? „Sportabenteuer“, ein partizipatives Angebot für adipöse Kids und Freunde (eine Projektidee der AG Gesundheit und Sport). Pilotprojekt für ein Jahr, vorbehaltlich der dafür zur Verfügung gestellten Hallenzeiten. Ein Konzept 100% (Konzept ist erstellt) Klärung der Finanzierung 100% (Finanzierung ist geklärt) Finden von Räumlichkeiten 100% (Räumlichkeiten sind gefunden). Realisierung des Projekts 0%** Erläuterungen durch die SRK: *“Übersicht der Sport- und Gesundheitsangebote auf der Homepage der Sozialraumkoordination“: Das Angebot ist als offene Plattform angelegt, die ständig erweitert und auch bezüglich des Layouts optimiert werden kann. Es wurden bereits weitere Recherche-Ergebnisse der Angebote vor Ort eingefügt. **“Sportabenteuer“: Verzögerung der Realisierung aufgrund akuter Schwierigkeiten der Vereine, ausreichend viele und kompetente Trainer*innen/Teamer*innen (Adipositas-Sensibilität!) für die Realisierung bereit zu stellen. Umsetzung des Projekts, sobald eine Entspannung der Situation vorliegt. Seite 54 von 216 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Stärkung der Teilhabechancen zur Verbesserung der Lebensbedingungen insbesondere benachteiligter und durch die Folgen der aktuellen Krisen besonders betroffener Bewohner*innen Bilderstöckchens. Empowerment auf Basis von Selbstwirksamkeitserfahrungen im Rahmen von Bürger*innebeteiligung und Aktivierung, sowie Hilfen zur Selbsthilfe. Partizipation zur gemeinsamen Quartiers- bzw. Stadtteilentwicklung mit Fokus auf der Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität sowie Schaffung neuer Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten. Fördern von Maßnahmen zur partizipativen Optimierung des Sozialraumgebiets Proaktive Unterstützung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung Öffentlichkeits- und Imagearbeit zur Stärkung von Projekten im Sozialraumgebiet Entwicklung/Unterstützung und Begleitung/Realisierung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Sozialraumgebiet unter aktiver Einbindung von Akteur*innen und Einwohner*innen des Sozialraumgebiets. Mindestens zwei Maßnahmen werden realisiert/begleitet. 100% vier Maßnahmen wurden begleitet Mindestens 15 Akteur*innen werden eingebunden. 100% 60 Akteure waren eingebunden Mindestens 50 Einwohner*innen werden erreicht. 100% insgesamt konnten bis zu 5.000 Einwohner*innen erreicht werden Empowerment durch Begegnung und (trans)kulturellen Austausch im Rahmen von Stadtteilfesten, kulturellem Bildungsevent und weiteren offenen, regelmäßigen Angeboten. Entwicklung/Unterstützung und Begleitung/Realisierung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Sozialraumgebiet unter aktiver Einbindung von Mindestens zwei Maßnahmen werden realisiert/begleitet. 100% acht Maßnahmen wurden begleitet Mindestens 10 Akteur*innen werden eingebunden. 100% rund 40 Akteur*innen waren eingebunden Seite 55 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Akteur*innen und Einwohner*innen des Sozialraumgebiets. Mindestens 50 Einwohner*innen werden erreicht. 100% mindestens 1.000 Einwohner*innen wurden erreicht Hilfe zur Selbsthilfe durch informelle und praktische Unterstützung zur Alltagsgestalten/-bewältigung. Entwicklung/Unterstützung und Begleitung/Realisierung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Sozialraumgebiet unter aktiver Einbindung von Akteur*innen und Einwohner*innen des Sozialraumgebiets. Mindestens zwei Maßnahmen werden realisiert/begleitet. 100% sieben Maßnahmen wurden begleitet Mindestens 10 Akteur*innen werden eingebunden. 100% rund 40 Akteur*innen waren eingebunden Mindestens 100 Einwohner*innen werden erreicht. 100% es konnten mehr als 300 Einwohner*innen erreicht werden Erläuterungen durch die SRK: 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Die Unterbringungssituation Verbesserung der Situation geflüchteter Insgesamt sind in Köln durch die Stadt ca. 10.000 geflüchtete Menschen untergebracht, davon ca. ja Seite 56 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung geflüchteter Menschen ist unbefriedigend Menschen in Bilderstöckchen 4.500 bis 5.000 aus der Ukraine. Ungefähr 100 dieser geflüchteten Menschen sind in Bilderstöckchen untergebracht. Jugendliche im Bezirk empowern – „Youth Lead the Change“ Auftrag der BV Nippes zur Beteiligung der Jugendlichen im Sozialraumgebiet. Innovatives Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt. Pilotprojekt, das sich an den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung (den 17 SDGs) orientiert. Für die Umsetzung ausgewählter Ideen von Kindern und Jugendlichen stellte die BV Nippes 75.000,- € aus Stadtverschönerungsmitteln zur Verfügung. ja Verbesserung der Parkraumsituation im Sozialraumgebiet Die Parkraumsituation wird als konfliktreich und gefährlich wahrgenommen. Die Bürger*innen und Anwohner*innen sowie einzelne Akteur*innen beschreiben die Parkraumsituation als konfliktreich. Insbesondere das Umfeld des neu zu gestaltenden Quartiersplatzes Altleiningenweg und die hier herrschende gefährliche Schulwegsituation stehen hier im Mittelpunkt. ja Schaffung neuer Angebote Nach dem Wegbrechen der beiden wichtigen Angebote „Kinder- und Familienberatung“ und „Sozialer Dienst“ war es erforderlich, diese Lücken zu schließen. Um die Folgen des Wegbrechens der beiden seit Jahrzehnten etablierten Beratungsangebote für die Einwohner*innen möglichst zu reduzieren, wurden verschiedene Aktivitäten, Maßnahmen und Projekte der Akteurswelt realisiert und passgenaue, unabhängige Pilotprojekte gestartet. ja Existenzielle Sorgen Freier Träger durch die Ziel ist es, zu versuchen, die Kürzungen aufzufangen Kürzungen im Sozialbudget, Stellenstreichungen und die Folgen – Zerschlagung gewachsener Strukturen und somit effizienter Netzwerkarbeit. Beendigung der ja Seite 57 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Kürzungen im Sozialbudget und/oder neue Angebotsstrukturen zu schaffen. Schwerpunktträgerschaft und somit der sozialräumlichen Netzwerk- und Projektarbeit des Schwerpunktträgers. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung „Gemeinsam fürs Klima in Bilderstöckchen – Erfahrungsberichte“ UPJ-Webinar der Sozialraumkoordination zur Öffentlichkeits- und Imagearbeit für das Sozialraumgebiet Bilderstöckchen. Projektpräsentation durch die Sozialraumkoordination im UPJ-Netzwerk Corporate Citizenshhip und CSR vor Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland. planmäßig Hilfe zur Energiekrise, Inflation Erstellung von Übersichten und Handreichungen für Multiplikator*innen und Einwohner*innen durch die Sozialraumkoordination. Einstellen der Informationen auf der Homepage der Sozialraumkoordination sowie Versenden der Informationen über die Verteiler der Netzwerke. planmäßig Kinder- und Familienberatung im FBZ Durch die Finanzierung über das Familienzentrum Bilderstöckchen konnte ein Teil des ehemaligen Angebots des Netzwerk e.V. erhalten werden. Neues Beratungsangebots nach Wegfall des Beratungsangebots des Netzwerk e.V. nach nicht bewilligter Weiterfinanzierung. planmäßig Seite 58 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung „Wir sind da – für Kinder und Eltern in Bilderstöckchen“ Niederschwellige Familien- und Sozialberatung des Schwerpunktträgers SkF e.V. Neues, offenes, kostenfreies Angebot an zwei Terminen die Woche sowie terminunabhängiger telefonischer Erreichbarkeit. planmäßig „Telefonzelle 4.0“ Pilotprojekt des SkM Köln e.V. in Kooperation mit dem Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Neue, niedrigschwellige und vertrauliche Finanzberatung, sowohl digital als auch analog, für Einwohner*innen aus Bilderstöckchen in der OT Lucky‘s House. planmäßig „Rukwanzi“ Sprachcafé der Kulturen. Neues, niederschwelliges, interkulturelles Kultur- Begegnungs- und Beratungsangebot des Vereins Wipe a Tear e.V. in Kooperation mit der evangelischen Nathanael-Kirchengemeinde und Netzwerk e.V. planmäßig „Kinderrechte kindgerecht (KiKi)“ Mit dem Modellprojekt “Kinderrechte kindgerecht” wird das Ziel verfolgt, kindgerechte Methoden zur Bekanntmachung der Kinderrechte in Kindertageseinrichtungen zu entwickeln, zu erproben und zu verbreiten. Der Sozialraumkoordination Bilderstöckchen ist es gelungen, das Modellprojekt auch an eine Kita in Bilderstöckchen zu holen. Es wird gefördert von der Stiftung „Ein Herz lacht“ planmäßig Bilderstöckchen Beauty Day 2023 Veedels- Aktionstag der AG Jugend in federführender Koordination der Sozialraumkoordination und der GHS Bilderstöckchen. Wiederbelebung des Veedels-Aktionstags nachdem dieser seit 2020 coronabedingt nicht stattgefunden hat. planmäßig Sturzprophylaxe im Alter Schulungsstaffel zum Thema Sturzprophylaxe in Theorie und Praxis. Neues, niedrigschwelliges Angebot in Kooperation mit dem Stadtsportbund Köln, der AOK und Akteur*innen aus dem Sozialraumgebiet. planmäßig Seite 59 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Leben mit Demenz Schulungsstaffel für Pflegende, Betroffene und Interessierte. Der Sozialraumkoordination Bilderstöckchen ist es gelungen, die Aufmerksamkeit und das Interesse sowohl der Akteur*innen als auch der Bewohner*innen zu wecken und so zum Gelingen des Projekts beizutragen. planmäßig „Die Nachbarschaftspaten- Mieterfrühstück“ Nachbarschaftshilfe und Beratungsangebot. Neues Kooperationsprojekt der GAG Immobilien AG, Netzwerk e. V. und Sozialraumkoordination Bilderstöckchen. planmäßig „Bilderstöckchen feiert!“ Erstes Stadtteilfest der AG Wohnen in Zusammenarbeit mit den vier großen Wohnungsbaugesellschaften im Sozialraumgebiet Erstmals fand in Bilderstöckchen ein gemeinsames Nachbarschaftsfest der AG Wohnen mit den vier großen Wohnungsbaugesellschaften statt. Die Sozialraumkoordination konnte hier erfolgreich die verschiedenen Akteur*innen vor Ort an einen Tisch bringen und so zum Gelingen des Festes beitragen. Gleichzeitig konnte in diesem Zusammenhang der Auftakt für die Öffentlichkeitsbeteiligung zum „Quartiersplatz Alteiningenweg“ stattfinden und das Projekt „museenkoeln IN DER BOX“ konnte sich einmal mehr den Bürger*innen präsentieren. planmäßig Beschreibung (neue Gremien im Sozialraumgebiet) Indikator (Häufigkeit der Treffen) Vernetzung AK Beratung Aufgrund der nach wie vor herrschenden Krisen und der daraus resultierenden Folgen, insbesondere für die sowieso bereits stark belasteten Menschen im Zweimal im Jahr Seite 60 von 216 Sozialraumgebiet, hat sich der Bedarf für einen AK Beratung ergeben, der vom IKD Nippes auf Bezirksebene initiiert wurde und koordiniert wird. Die Sozialraumkoordination nimmt regelmäßig teil. 5. Ausblick Folgejahr Soziale Infrastruktur Auswirkungen der Beendigung der Schwerpunktträgerschaft durch die Bezirksjugendämter ab dem Jahr 2024 Es wird befürchtet, dass aufgrund der Beendigung der Schwerpunktträgerschaft wertvolle gewachsene Strukturen nicht aufrecht erhalten werden können und sich so negativ auf die sehr engagierte sozialraumorientierte Arbeit auswirken. Es besteht die Sorge, dass diese (weitere) Schwächung des engagierten Akteursnetzes Folgen für seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführte Projekte und Aktionen im Sozialraumgebiet haben werden. Stadtentwicklung Fortsetzung und Fertigstellung des „Räumlichen Entwicklungskonzepts LiebigQuartier” Die Erstellung des „REK LiebigQuartier” wurde in 2022 begonnen. Der Prozessablauf untergliedert sich dabei in folgende Bausteine: Entwicklung Prozessdesign, Bestandsaufnahme und Analyse, Dialogprozess mit Öffentlichkeitsbeteiligung, sowie Entwurf Räumliches Entwicklungskonzept. Das Räumliche Entwicklungskonzept soll nach Fertigstellung durch den Stadtentwicklungsausschuss beschlossen werden. Dies ist für das dritte Quartal 2024 vorgesehen. Fortführung der (partizipativen) Quartiersentwicklung des „BilderVeedels“ Cube Real Estade, Stadtplanungsamt und die Wirtschaftsförderung Köln arbeiten gemeinsam daran, an der Longericher Straße ein Stadtquartier für generationsübergreifendes Wohnen und unterschiedliche, gewerbliche Nutzungen entstehen zu lassen. Nach der Frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zur Quartiersentwicklung in 2023 wird die begonnene partizipative Workshopreihe zum innovativen Piloten „Urbane Produktion” in Jahr 2024 abgeschlossen. Die gute Verkehrsanbindung sowohl über ÖPNV in die Kölner Innenstadt als auch über die nahegelegene Autobahn an die MetropolRegion Rhein-Ruhr sind bestmögliche Voraussetzungen für die angestrebte Quartiersentwicklung mit Gewerbe und Wohnen. Die Vorlage des Planungskonzepts sowie die Ausarbeitung des Bebauungsplanentwurfs sind für 2024 anvisiert. Seite 61 von 216 Potenzielle Gentrifizierungs-Tendenzen Im Sozialraumgebiet wächst die Sorge, dass zunehmende (Luxus-)Sanierungen sowie innovative Neubauprojekte zur Gentrifizierung Bilderstöckchens führen könnten. Insbesondere vor dem Hintergrund der im Jahr 2023 gestarteten Sanierungsmaßnahmen und –Vorhaben, vor allem in den Quartieren mit erhöhtem Förderbedarf der Bewohnerschaft, mehren sich entsprechende Befürchtungen, so dass der Prozess begleitet werden sollte. Hierbei sollte das Augenmerk darauf liegen, ob es durch Neubau und Zuzug zu einer (gewünschten) Durchmischung der Einwohnerschaft und damit zur Verringerung von Segregation kommt oder doch zu einer Verdrängung der alten Einwohnerschaft Bilderstöckchens. Partizipation und Teilhabe „HEY Nippes – Check mit uns dein Veedel”, ein Projekt der Stadt Köln Die Stadt Köln kinder- und jugendfreundlicher zu gestalten, ist das Ziel des innovativen Beteiligungsprojekts „HEY Nippes“. Kinder und Jugendliche wollen und sollen zunehmend aktiv eingebunden werden in Entscheidungen von Heute, die ihre Zukunft beeinflussen. Es gilt, ihre Meinungen aktiv zu erfragen, gemeinsam mit der Verwaltung, Ideen und Maßnahmen zu entwickeln und möglichst zeitnah zu realisieren. Im Frühjahr 2024 startet das Projekt mit den Veedels-Spaziergängen, deren Ergebnisse bei der Veedels-Konferenz im Juni 2024 vorgestellt und partizipativ weiterentwickelt werden, gefolgt von der ,100-Tage Challenge’, mit möglichst rascher Umsetzung realisierbarer Projekte. „KlimaVeedel Bilderstöckchen“, eine Initiative der RheinEnergie AG Neben Neubrück soll Bilderstöckchen im Jahr 2024 das zweite KlimaVeedel Kölns werden. Die Initiative KlimaVeedel hat das erklärte Ziel der Klimaneutralität Kölns 2035 im Fokus und möchte in den beiden KlimaVeedeln Maßnahmen partizipativ entwickeln und testen, die bei Erfolg auf die ganze Stadt ausgerollt werden sollen. Themen sind u.a. Erneuerbare Energien und energetische Gebäudesanierung, effiziente Straßenleuchten und eine gute Ladesäuleninfrastruktur, Fassadenbegrünung sowie Entsiegelung von Flächen oder Heizungsoptimierungen und den flächendeckenden Einbau von intelligenten Wärmezählern, sowie die sozialökologische Komponente der aktiven und wertschätzenden Einbindung finanziell benachteiligter Personengruppen mit – gemäß ihres Lebensstils – entsprechend geringeren CO2-Fußabdrücken. Rückkehr des Dreikönigsgymnasiums in das sanierte und erweiterte Schulgebäude mit Schuljahresbeginn 2024/2025 Erfreulicherweise soll das Interim, anders als ursprünglich bei Errichtung bewilligt, weitergenutzt werden. Dies ist im Sinne einer nachhaltigen, ressourcenschonenden Entwicklung und vor dem Hintergrund des Schulplatzmangels in Köln begrüßenswert. Allerdings besteht insbesondere aufgrund der im Interim startenden neuen „Gesamtschule Weidenpesch” Sorge um den Erhalt der Gemeinschaftshauptschule Bilderstöckchen und ihre zielgenaue, bedarfsgerechte und engagierte Förderung insbesondere benachteiligter Schüler*innen und solcher mit Fluchterfahrung. Seite 62 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Blumenberg / Chorweiler / Seeberg-Nord Seite 63 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Dem Jahresbericht 2023 für die Sozialräume Chorweiler, Seeberg-Nord und Blumenberg wird die Tatsache vorangestellt, dass der langjährige Sozialraumkoordinator zum 31. März 2023 seine Stelle wechselte und die Sozialraumkoordination erst wieder zum 01.09.2023 besetzt werden konnte. Über einen Zeitraum von 6 Monaten verlief die sozialräumliche Vernetzungsarbeit in den Vernetzungsgremien selbstgesteuert. Teilweise hatten sich einzelne Akteure aus dem Sozialraum für Aufgaben verantwortlich und bereit erklärt, in Teilen blieb die sozialräumliche Vernetzungsarbeit aber auch ruhend. Hauptschwerpunkt der sozialräumlichen Arbeit lag ab September 2023 vor allem in der Einarbeitung und Einführung in den Sozialraum, im Bekanntwerden unter den bestehenden Akteuren, in einer beginnenden Zusammenarbeit mit allen stadtweiten Sozialraumkoordinator*innen, in der Abstimmung mit der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel bei sog. „Jour fix“ -Gesprächen und nicht zuletzt auch in der Einordnung der sozialräumlichen Arbeit in die Arbeit des städtischen BÜZE Chorweiler. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Bis zum Stellenwechsel veranstaltete die Sozialraumkoordination im Februar 2023 eine Sozialraumkonferenz mit dem Ziel Handlungsschwerpunkte zum Jahresschwerpunktthema Kinder- und Jugendgesundheit im Sozialraumgebiet abzustimmen und geeignete Netzwerke zu identifizieren. 30 Teilnehmende nahmen an der onlinebasierten Konferenz teil. Die Ergebnisse wurden durch die Sozialraumkoordination aufbereitet und in die Netzwerke weitergeleitet (Fortführung des Schwerpunktziels aus dem Jahr 2022, da die Sozialraumkonferenz ins Folgejahr verschoben werden musste). Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 75% (Status: planmäßig) Seite 64 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG-Projekt: Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung (im SRG) 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt und aktuell. 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG - Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 75% (Status: planmäßig) - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der 100 (bis 2024) 50% (Status: planmäßig) Seite 65 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75% (Status: planmäßig) Seite 66 von 216 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungs wert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Reaktivierung des Runden Tisches Quartiersentwicklung Chorweiler-Mitte Erstellung eines Mailverteilers „Quartiersentwicklung“ Verteiler ist erstellt 100 100% Informationsmail mit „Save The Date“ Mail wurde versendet 100 100% Einladung zum ersten Treffen: Gemeinsamer Austausch zur Themenentwicklung Stadtteilrundgang zur Ermittlung des Status Quo Terminierung weiterer Netzwerktreffen 1) Clustern und priorisieren der Themen 2) Festlegung eines Schwerpunktthemas 3) Arbeiten am Schwerpunkthema Austauschtreffen Stadtteilrundgang inkl. Dokumentation der Ergebnisse weitere Treffen sind terminiert Priorisierte Themenliste ist erstellt Schwerpunktthema 100 100% 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Verschönerung der Weserpromenade Das Thema wurde in der Stadtteilkonferenz Chorweiler-Nord bereits in 2022 aufgegriffen. Im Februar 2023 kam es dann zu einem durch die Bezirksjugendpflege und der Sozialraumkoordination initiierten Begehungstermin zwischen dem Amt für Landschaftspflege und Grünflache und Akteuren der Stadtteilkonferenz u.a. auch der Bewohnerschaft. Ja. Im Ergebnis konnte den Naturgärtner*innen von städtischer Seite jedoch nur die Pflege der bestehenden Bepflanzung, besonders das Sauberhalten der Beete, aber kein Austausch der Bepflanzung angeboten werden. Zudem wurde ihnen die äußere Gestaltung der Blumenkästen angeboten. Seite 67 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Weiteres Interesse der Bewohner*innen blieb im Anschluss jedoch aus Mangelnde Kinderbetreuungs- möglichkeiten Besonders für Kinder unter drei Jahren, aber auch für ältere Kinder, gibt es keine ausreichende Kita-Platz-Versorgung. Es finden regelmäßige Gespräche zwischen der Sozialraumkoordination und der Fachverwaltung statt Mangelndes Wohnraumangebot Nicht ausreichende Wohnungsversorgung, besonders für Familien mit zwei Kindern und mehr. Junge Erwachsene können nicht von zu Hause ausziehen Das Thema kann nicht auf sozialräumlicher Ebene bearbeitet werden. Thema in die Fachverwaltung und die Wohnungsbaugesellschaften weitergegeben. Dachsanierung der Objekte (Aachener SWG) Eine Dachsanierung ist an allen Objekten geplant. Zudem werden abgegebene Wohnungen mit Kalziumsilikatplatten gedämmt. Die Sanierungsarbeiten sollen dabei auch teilweise auf Mieter*innen umgelegt werden. Die Sanierung führt laut Frau Görtz allerdings zu einer Kohlenstoffdioxid Einsparung. nein Straßenfest Ludwig- Gies-Straße Die Angebote richteten sich dabei primär an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Ziel soll es sein, dass die Träger das Programm „ausmachen“, um gegebenenfalls auch andere Altersgruppen ansprechen zu können. Ja. Die Aktivierung der Bewohner*innen zur Gestaltung eines Nachbarschaftsfestes im Jahr 2023 war jedoch nicht erfolgreich Erhebliche Gesundheitsbedarf unter den Schüler*innen Kinder und Jugendliche fallen durch mentale Veränderungen und psychische Erkrankungen auf, gleichzeitig gibt es keine ausreichende therapeutische Hilfe vor Ort. Von Institutionen, wie zum Beispiel Schulen und Kitas wird der Bedarf an kinder- und jugendpsychotherapeutischen Hilfen formuliert. Das Angebot im Stadtgebiet Chorweiler reicht nicht aus Ja Eine der wenigen Stellen, die sich besonders für diese Problematik stärkend auf übergeordneter Ebene einsetzt, ist das Gesundheitszentrum „dieKümmerei“. Auf der einen Seite niedrigschwellig und aufsuchend wird hier die Gesundheit der Bewohner*innen in den Blick genommen, die Betroffenen unterstützt, beraten und an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen gearbeitet, auf der anderen Seite besteht eine wichtige Nähe zu Politik und Verwaltung. Seite 68 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Die Situation für Kinder und Jugendliche in der Flüchtlingsunterkunft Langenbergstr. ist aktuell unbefriedigend Es mangelt an Schul- und Kitaplätzen, ehrenamtliche Arbeit ist in der Einrichtung zurückgegangen, unter anderem, da die Familien keine Bleibeperspektive haben. Es gibt gehäuft Erziehungsdefizite. Ja, insbesondere die nicht rechtzeitig erfolgte Information der Bewohner*innen wurde häufig thematisiert. schlechte Zustände der Wohnungen in Verwaltung der ZBVV Große Mängel, wie zum Beispiel erhebliche Wasserschäden, kaputte Bäder, Heizungs- und Aufzugsanlagen und Schimmelbildung, insbesondere in den Wohnungen der ZBVV, bei gleichzeitig überteuertem Mietpreis Keine Bearbeitung auf sozialräumlicher Ebene möglich, Kontaktaufnahme zur Fachverwaltung und den Wohnungsbaugesellschaften Raumnot für soziale und kulturelle Einrichtungen Es fehlt den aktiven Einrichtungen und Institutionen im Sozialraumgebiet an räumlichen Möglichkeiten die Angebote auszubauen. Das Thema ist weiterhin in Bearbeitung, es gilt Möglichkeiten und Synergien zu schaffen, vorhandenes besser zu nutzen. Beratungs- und Begleitungsangebote für die Bewohner*innen erweitern Hohe Energiekosten und steigende Lebenshaltungskosten haben zahlreiche Familien, die Leistungen nach dem SGB II beziehen oder in einkommensniedrigen Verhältnissen leben, in extreme Schuldensituationen gebracht. Armut und Existenzängste nehmen zu. Immer mehr Bewohner*innen benötigen Beratung und aktive Unterstützung Die Beratungsstellen in den Sozialräumen unterstützen häufiger als zuvor zum Beispiel bei der Verhinderung von Mietkündigungsverfahren und beim Schuldenausgleich. Sie geraten immer mehr an ihre Grenzen. Kapazitätsprobleme bei der Tafel Die Chorweiler Lebensmittelausgabe Tafel e V., die über 2400 „aktive“ Menschen zählt, muss zwischenzeitlich die Anmeldung stoppen, da es zu viele Bewerber*innen gibt Aktivierung und Stärkung der Willkommenskultur In allen Bereichen werden ehrenamtlich aktive Menschen gesucht und gebraucht. Thema ist auf sozialräumlicher Ebene weiter in Beobachtung und Bearbeitung. ÖPNV-Anbindung Fehlende Mobilität durch ÖPNV vor allem am Wochenende wird insbesondere in Blumenberg bemängelt. Nein, es gilt den Austausch zwischen der Politik, der Verwaltung, der DB und KVB zu intensivieren. Seite 69 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/ Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Unterstützung beim Aufbau eines Repair- Cafés Die Idee eines Repair Cafés konnte umgesetzt werden. In Kooperation mit Parea GgmbH, der AWO Seniorenkoordination im Marie-Juchacz- Zentrum und des Caritas Seniorennetzwerkes konnte mit sozialräumlichen Mitteln und der der Bereitstellung von Räumlichkeiten des BÜZE, konnte das Projekt starten. Es hat sich gezeigt, dass es den Teilnehmenden bei der Projektteilnahme nicht nur um das Reparieren, sondern auch um die Kontaktmöglichkeit und um den geselligen Austausch bei Kaffee und Kuchen geht. Die Eröffnung fand am 11. September 2023 statt. Das Projekt hat sich seitdem nachhaltig und beständig entwickelt und bis Ende des Jahres 2023 einen Stamm von 4 Ehrenamtlichen und regelmäßig bis zu 10 Besucher*innen hervorgebracht, die 1 x mtl. zusammenkommen. Unterstütz wird es durch den technischen Dienst des BÜZE. planmäßig Runder Tisch essbares Chorweiler Dieser hatte sich bereits vor Coronazeiten durch das Gemeinwesenbüro der kath. Gemeinde Hl. Johannes XXIII Köln und einem Ehrenamtler, unter Beteiligung der Sozialraumkoordination gegründet. Hier wurde der Kontakt zum Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hergestellt. Es konnte im Sommer 2023 ein geeignetes zentrales Beet im Chorweiler Zentrum ausgewählt werden, das als Gemeinschaftsbeet mit essbaren Pflanzen für die Akteure und den beteiligten Familien und Kindern bearbeitet werden kann. Sozialräumliche Mittel flossen in die Anschaffung von Werkzeugen. Das Beet wurde für die kalten Wintermonate vorbereitet und wird im Jahr 2024 als Projekt weiterbearbeitet. Mittlerweile erfolgten Planungen mit einem Gartenlandschaftsgärtner und es entstand ein projektbezogenes Konzept. Bis dahin war die Finanzierung über den Verfügungsfond erfolgt, wodurch Bienenhotels, die Unterstützung von Baumpatenschaften, ein Ausflug in das „essbare Andernach“ und weiteres finanziert werden planmäßig Seite 70 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/ Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung konnte. Auch künftig wird die Sozialraumkoordination bei der Durchführung beteiligt bleiben. „Safe & Sound“ KölnSafe.Jugendprojekt mit dem Schwerpunkt der Gewaltprävention und Selbstbehauptung über Musik und Bewegung. Erfolgreiche Umsetzung der Veranstaltung im Zeitraum 09. bis 13. Oktober 2023 im Jugendzentrum Pegasus planmäßig VielfALT Ziel der Veranstaltung, ist es, den Austausch zwischen den seniorenspezifischen und interkulturellen Diensten und den Organisationen der migrantischen Selbstorganisation zu fördern. Die Akteur*innen bekommen die Möglichkeit, sich zu vernetzen und gemeinsam einem vielfältigen Publikum zu präsentieren. Der Tag am 26.10.2023 wurde unter Mitwirkung des Seniorennetzwerks Chorweiler und der Seniorenkoordination Chorweiler, beide Caritasverband für die Stadt Köln e.V. gemeinsam mit der Synagogengemeinde Köln und der Sozialraumkoordination und den SeniorenNetzwerken im Kölner Norden organisiert planmäßig Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung neue Stadtteilkonferenz Seeberg-Nord der immer wieder genannte Wunsch nach einer eigenen Stadtteilkonferenz für das Gebiet Seeberg-Nord hat dazu geführt, dass diese 2023 ins Leben gerufen wurde Neben dem offenen Austausch und der Vernetzung untern den lokalen Akteur*innen, dem Vorstellen (neuer) Beratungsangebote, dem Generieren möglicher Projekte verbunden mit der Suche nach Die Treffen der Stadtteilkonferenz finden einmal im Quartal statt. Seite 71 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/ Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung entsprechenden Förderquellen stehen hier auch der Austausch über Bedarfe und die gegenseitige Information und Unterstützung im Vordergrund. * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick 2024 Die groben Schwerpunktthemen mit denen das Jahr 2023 geendet ist, begleiten auch den Einstieg in das Jahr 2024. Ein regelmäßiger Austausch mit allen bisherigen und neuen Akteuren und die Mitgestaltung neuer Gremien zum Thema „Gesundheit“ und „Wohnen“ werden verstärkt in den Fokus der sozialräumlichen Arbeit genommen. Zudem sollte eine Zuordnung erfolgen in welchem festen Gr emium der Sozialraum Chorweiler Mitte am besten vertreten ist (Stadtteilkonferenz Chorweiler Nord oder AK Chorweiler?). 2024 ist zudem ein Jubiläumsjahr, das in Chorweiler u.a. das 10jährige Jubiläum der Chorweiler Friedensglocke feiert (Großes Jubiläumsfest vom 15. bis 21.04.2024, veranstaltet vom Runden Tisch Frieden, dem BÜZE Chorweiler und der Sozialraumkoordination). Die Krisen in der Welt (Kriege, Klima, Pandemien, steigende Lebenshaltungskosten, u.a.), anhaltende Gefahren den sozialen Fri eden aufgrund politischer und struktureller Bedingungen zu verlieren, prägt die sozialräumliche Arbeit in den Schwerpunktgebieten. Weiterhin blei bt die Fokussierung auf den Erhalt des sozialen Friedens bezogen und bedeutet die Bedarfe der Menschen im Vordergrund zu sehen, diese zu ermitteln, Hilfs- und Veränderungsmaßnahmen zu initiieren und diese regelmäßig zu überprüfen. Geplante Stadtteilrundgänge sind neben der Zielgruppe der Akteure, Personen der Verwaltung und anderen Professionellen besonders unter dem Blick des Interak tiven („Erzähl mir/erzählen Sie mir/uns etwas über deinen/Ihren Stadtteil“) verstärkt auch auf Bewohner*innen als Zielgruppe ausgerichtet. Der Tag der Nachbarn am 31.05.2024 wird mit einem offenen und kreativen Angebot der Sozialraumkoordination mit Mitteln und Möglichkeiten des BÜZE, zu einem direkten Austausch mit Bewohner*innen des Stadtteils, mit Familien, Kindern und Erwachsenen aus dem Sozialraum führen. Seite 72 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Porz-Ost / Finkenberg / Gremberghoven / Eil Seite 73 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Im Jahr 2023 zeigten sich im Sozialraumgebiet Finkenberg, Gremberghoven und Eil die ähnlichen Problemstellungen, wie sie sich gesamtgesellschaftlich zeigten. Die Preissteigerungen machten sich bemerkbar, der Angriff der H amas und der seit 2 Jahren andauernde Krieg Ukraine beschäftigte die Menschen. Besonders die Preissteigerungen sorgten für Anspannung in den Familien, die schon davor wenig finanziellen Ressourcen hatten. Nach wie vor berichten die Akteure, die mit Kindern , Jugendlichen und Familien arbeiten, dass diese nach wie vor noch unter emotionalen Belastungen in Folge der Corona Pandemie leiden. Die aus den genannten Punkten resultierenden Belastungen kamen zusätzlich zu den bereits zuvor eingeplanten Aufgaben. Da d ie Situation der Menschen im Sozialraum schon vor den genannten Punkten überdurchschnittlich hoch war, wirkten sich die neuen Probleme proportional stärker aus. Durch die seit vielen Jahren bestehenden Netzwerke und die dazugehörigen Arbeitsgremien wurden zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen entwickelt und bestehende Angebote ausgebaut bzw. stabilisiert. Hierzu zählen u. a. verschiedenen Beratungsangebote, um die F olgen der Preissteigerung und Energiekrise zu mindern. Akteure aus dem Sozialraum bewarben sic h gemeinsam mit Akteuren aus dem Sozialraum Porz Mitte/Urbach sich beim bezirklichen Antrag für das städtische Förderprogramm: „Energieberatung“. Neu im Sozialraum ist das „Urban Farming Projekt“, welches zu deutlich sichtbaren Verbesserungen im Wohnumfel d des Gartens geführt hat. Die Bewohner entwickelten ein Verantwortungsbewusstsein für ihr Wohnumfeld und die Vermüllung ging zurück. Die Möglichkeit, Gemüs e zu ernten und kostengünstig zu erhalten, war ein nicht unerheblicher Teil des Erfolges dieses Form ates. Der Innovationscharakter des Projektes wirkte über die Grenzen des Sozialraumes hinaus und sorgte auch medial (ZDF MOMA) für positive Aufmerksamkeit. Begleitend hierzu fanden v or Ort Beratungsangebote zum Thema gesunde Ernährung statt. Durch die Begl eitung und Unterstützung des neuen Bürgervereines Finkenberg gelang es im Jahr 2023 Kontakt zu Bewohnern aufzubauen, die zuvor nicht erreicht wurden. Beim zum 1 Mal durchgeführten „Finkenfest“ wurde eine Brücke zwischen den Bewohner in den Hochhäusern und den Eigenheimbesitzern geschlagen, was zuvor so nicht möglich war. Zum Teil verfügen diese neuen Akteure über Ressourcen, die für den Sozialraum nützlich sind. Das Programm „Zu Hause im Veedel“, durchgeführt von der Rheinflanke, unterstützte viele Nachbars chaftsaktionen in Finkenberg. Ab dem 01.01.2024 wird das Angebot durch das Förderprogramm GWA der Stadt Köln weiter finanziert. Im Rahmen des Projektes „ Bundesliga bewegt“ der DFL in Köln, durchgeführt durch die FC -Stiftung, wurden Bewegungsangebote sowohl in den Einrichtungen als auch im Freizeitbereich ausgebaut. Die FC -Stiftung nutzte hier die bestehenden Strukturen der beiden Porzer Sozialräume, um das Angebot umzusetzen. Das Projekt wird 20 24 fortgeführt und weiter ausgebaut im Bezirk Porz. Die Angeb ote stellen eine gute Ergänzung zu den Angeboten zum Jahresschwerpunkt Thema, Verbesserung der Kinder und Jugend Gesundheit, dar. Seite 74 von 216 Wie in den Jahren zuvor fand ein regelmäßiger Austausch mit der Bezirksbürgermeisterin, der Bürgeramtsleitung und Vertretern verschiedenen Parteien statt. Die Schnittstelle zur Bürgeramtsleitung und der regelmäßige Kontakt ist nach wie vor eine gute Unterstützung in der Arbeit vor Ort. Die Fachkenntnisse der Verwaltung helfen hier, Aufgaben schneller und effektiver zu lösen. Um den Veränderungen im Sozialraum gerecht zu werden, waren auch im Jahr 2023 zusätzliche finanzielle Mittel nötig. Hier wurden die Akteure bei der Suche und Kontaktaufnahme zu Stiftungen, aber auch zu Förderprogrammen des Landes und Bundes unterstützt. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt „Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern“ sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 50% (planmäßig); Materialien liegen vor, sie werden noch auf den SharePoint hochgeladen - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) in Verbindung zum SRG-Projekt: Verbesserung der Zugangs- und 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Ar 100% die Gremienliste wurde überarbeitet und aktualisiert Seite 75 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Arbe itskreise ist erstellt bzw. aktualisiert Übergangsgestaltung (im Sozialraumgebiet) beitskreise ist erstellt und aktuell. - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitat ionen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglich- keiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG-Projekten: 3. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 4. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglich keiten deutlich gemacht. 100% die Datenbank wurde in den beiden Stadtteilkonferenzen vorgestellt Seite 76 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt „Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen“ 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 75% (planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können Einrichtungen voneinander lernen, trotz der hohen Arbeitsbelastung Vorstellung eines Best-practice Beispiels im AK Gesundheit/in der Gesundheitswoche/am Gesundheitstag 100% Die Theatergruppe Gorilla hat verschiedene Theaterstücke für Kinder zum Thema Ernährung im Programm - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: „Klärung der Struktur und der Strategie 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75 % (planmäßig) ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren wurde erstellt und befüllt; eine Bewertung durch die Seite 77 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit“) Sozialraumkoordina- tion wurde vorgenommen; das weitere Vorgehen ist noch abzustimmen o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können Zugangsbarrieren abgebaut werden? Entwicklung eines Pilotprojekts (zum Beispiel aufsuchendes Angebot vor Ort an Schulen und/oder Jugendeinrichtungen) im AK Mentale Gesundheit Jugendlicher im Bezirk Porz 100% Es ist gelungen, das Projekt „Cool bleiben Jungengruppe“ an eine Schule zu holen. Jungen der 7. Klasse sollen hier lernen, Aggressionen besser zu kontrollieren und Konflikte gewaltfrei zu lösen Seite 78 von 216 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Aufbau eines Urban Farming Projekts Das Urban Farming Projekt ist eine Anlaufstelle für die Bewohner*innen des Stadtteils geworden. Die Bewohner*innen und Akteur*innen beteiligen. es finden regelmäßige öffentliche Veranstaltungen statt mindestens drei Veranstaltungen 100% im Rahmen der Gesundheitswoche fanden Veranstaltungen im neuen Garten in Finkenberg statt; darüber hinaus wurde regelmäßig mit den Anwohner*innen gemeinsam gegärtnert/geerntet; auch die Teilnehmer*innen des Sommercamps besuchten den Garten zum Abschluss der Gartensaison gab es ein Erntedankfest Die Finanzierung und somit eine langfristige Laufzeit ist sichergestellt. Recherche bezüglich Stiftungen und Förderprogrammen eine Finanzierung ist gefunden 100% nach eingehender Recherche und vielen Gesprächen konnte sowohl für das Jahr 2023 als auch für das Jahr 2024 eine Finanzierung des Projekts gefunden werden Durch Öffentlichkeitsarbeit wird das Projekt bekannt gemacht und soll Ideengeber/Leuchtturm für weitere Beteiligung und Gartenprojekte werden. Darstellung des Projekts in Social Media/Website/Facebook, Printmedien und TV mindestens drei Beiträge wurden erstellt 100% neben zwei Berichten im Morgenmagazin wurde auch in den Sozialen- und Printmedien über das Projekt berichtet (analog zum Schwerpunktziel) Verbesserung der Aus dem AK Mentale Gesundheit Jugendlicher hat sich eine AG zur regelmäßige Treffen zur Projetentwicklung haben stattgefunden mindestens vier Treffen haben stattgefunden 100% die quartalsmäßigen Treffen haben stattgefunden; die AG zur Seite 79 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (insbesondere post- Pandemie) Projektentwicklung herausgebildet. Projektentwicklung geht in den neuen AK Gesundheit über Verbesserung des Demokratiebewusstseins im Sozialraumgebiet In Kooperation mit den Akteur*innen vor Ort wird das Thema Demokratie bearbeitet und im November der Bundestag in Berlin besucht. mindestens ein gemeinsames Vorbereitungstreffen und eine Fahrt nach Berlin haben stattgefunden mindestens ein Vorbereitungstreffen und eine Fahrt 100% eine Vorbereitungsgruppe hat sich gebildet und die Fahrt nach Berlin organisiert; in der Zeit vom 27. bis 30. November 2023 ist eine Gruppe von knapp 50 Anwohner*innen im Alter von 16 bis ins Rentenalter nach Berlin gefahren. Hier wurde nicht nur der Bundestag besucht, es gab darüber hinaus ein buntes Rahmenprogramm zum Thema „Demokratie“ Seite 80 von 216 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung In den Stadtteilkonferenzen Finkenberg und Gremberghoven angesprochene Themen Personalmangel an den Kitas und Schulen Der aktuelle Personalmangel in den Kitas und Schulen in Kombination mit einem großen Zuzug von Familien stellt aktuell eine große Herausforderung dar Das Thema hat eine hohe Bedeutung und Dringlichkeit für das Sozialraumgebiet, kann aber auf sozialräumlicher Ebene nicht bearbeitet werden. Angespannte Verkehrslage in Gremberghoven Es wird von verschiedenen Seiten berichtet, dass die Verkehrslage in Gremberghoven recht angespannt sei. Zum einen sei dies darauf zurückzuführen, dass viele Autofahrer*innen Gremberghoven als „Abkürzung“ nutzen würden, so dass es zu einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen komme. Zudem würden Geschwindigkeitsbeschränkungen oftmals nicht eingehalten. Auch seien aktuell viele Straßen zugeparkt. Gleichzeitig wird insbesondere zu Schulbeginn beobachtet, dass viele Eltern ihre Kinder bis direkt vor die Schule fahren, hierbei oftmals Einbahnstraßenregelungen nicht beachten und Gehwege zuparken. Frau Stiller, Bezirksbürgermeisterin Porz, erklärt sich bereit, hier einen Kontakt zum Ordnungsamt herzustellen, um so zu einer Klärung der Situation beizutragen. Es wird ebenfalls angeregt, die Eltern im Rahmen von Elternabenden zu sensibilisieren und gemeinsam zu überlegen, die Situation verbessern könne. Medizinische Versorgung von Kindern in Porz Dr. Roll, Kinderarzt aus Finkenberg berichtet über die Situation der medizinischen Versorgung für Kinder in Porz vor dem Hintergrund des Wegfalls der Plätze im Kinderkrankenhaus Porz. Er habe sich diesbezüglich bereits an die Politik gewandt. Er Das Thema hat eine hohe Wichtigkeit und Dringlichkeit für das Sozialraumgebiet, allerdings kann die Problematik kann nicht durch Akteur*innen im Sozialraumgebiet gelöst Seite 81 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung betont die Wichtigkeit einer wohnortnahen medizinischen Versorgung. werden, es hat sich aber inzwischen eine Lösung auf politischer Ebene gefunden. Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen Die Schulsozialarbeiter*innen beobachten einen verstärkten und offensichtlich unkontrollierten Medienkonsum der Schüler*innen. Es wird daher angeregt, im nächsten Jahr einen medienpädagogischen Experten an die Schule einzuladen. Zunächst wird Kontakt aufgenommen zur Jugend Medien Stelle und diese zur Stadtteilkonferenz eingeladen. Verbraucherberatung im Quartier Es wird ein erhöhter Beratungsbedarf der Menschen im Sozialraumgebiet festgestellt, dem die Akteur*innen vor Ort zunehmend weniger gerecht werden können. Es wird vereinbart, im nächsten Jahr einen Vertreter des Verbraucherschutzes einzuladen, um abzuklären, ob eine Verbraucherberatung im Quartier installiert werden kann. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Projekte im Sozialraumgebiet, an deren Umsetzung die Sozialraumkoordination beteiligt war Stadtteilfest Finkenberg am 02. Juni 2023 Stadtteilfest Gremberghoven am 03. Juni 2023 Im Rahmen der Woche des Stadtteils vom 30. Mai 2023 bis zum 02. Juni 2023 fanden zahlreiche Aktivitäten und ein buntes Bühnenprogramm statt. Krönender Abschluss waren die beiden Stadtteilfeste in Finkenberg und Gremberghoven. In Gremberghoven wurde gleichzeitig das 100jährige Bestehen des Die Veranstaltungen haben stattgefunden und fanden großen Anklang Seite 82 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Stadtteils gefeiert und das neue Gebäude der Grundschule feierlich eingeweiht. Erstes Finkenfest am 25. August 2023 Das erste Finkenfest ist auf eine große positive Resonanz gestoßen. Besonders hervorgehoben wurde, dass sich die Bewohner dort begegnet sind und ins Gespräch gekommen sind, die sich sonst so nicht getroffen hätten. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist geplant. Das Finkenfest hat stattgefunden und war ein großer Erfolg Gesundheitswoche Finkenberg Im April 2023 fand erneut die Kinder- und Jugendgesundheitswoche statt. Ebenfalls fand in diesem Zusammenhang ein Elterncafé statt, was sehr gut angenommen wurde. Leider konnte der geplante Gesundheitstag im Rahmen der Gesundheitswoche nicht stattfinden, wurde aber im Rahmen des Stadtteilfestes nachgeholt. Die Gesundheitswoche war ein großer Erfolg und wurde gut angenommen Sommercamp 2023 Unter dem Motto „Finkenhogwarts“ fand in der zweiten Ferienwoche das Sommercamp 2023 statt und bot den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen ein buntes und abwechslungsreiches Programm Auch das elfte Sommercamp war ein großer Erfolg und fand großen Anklang St. Martin in Finkenberg Am 06. November 2023 fand der Martinszug in Finkenberg statt Am Martinszug nahmen auch in diesem Jahr viele Kinder teil Advent in Finkenberg Am 12. Dezember 2023 fand der Advent in Finkenberg in den Jobwerken statt. Höhepunkt war eine weihnachtliche Auch der Jahresabschluss war ein großer Erfolg und hat zum Seite 83 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Mitsing Aktion mit „Marie“ als Dankeschön für alle Unterstützer im Sozialraum. Miteinander im Sozialraumgebiet beigetragen Beschreibung (neue Gremien im Sozialraumgebiet) Indikator (Häufigkeit der Treffen) Vernetzung AK Kinder- und Jugendgesundheit Mehrere Treffen zur Vorbereitung der Gesundheitswoche und zum Austausch und Durchführung Präventiver Angebote außerhalb der Gesundheitswoche Der AK trifft sich einmal im Quartal 5. Ausblick Folgejahr Der Bedarf im Jahr 2024 wird im Sozialraumgebiet nach wie vor hoch und vielschichtig sein. Das Augenmerk wird im Besonderen darauf liegen, die Demokratie zu stärken, demokratisches Denken und Handeln zu vermitteln. Hierzu wird es versch iedene Formate geben, bei denen sich sowohl Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene beteiligen können. Die in 2023 mit der Berlin -Fahrt gestartete Verbesserung des Demokratiebewusstseins wird in 2024 weitergeführt. Hierzu ist u. a. geplant, dass die Bundestagsabgeordnete Sanae Abdi in den Sozialraum kommt und Gespräche mit den Teilnehmern der Fahrt und Anwohnern führt. Zusätzlich wird es gemeinsame Aktionen in beiden Sozialräume n und die Teilnahme an einer stadtweiten Veranstaltung geben. Durch Kunst und Kultur im Sozialraum als Element zur Verbesserung der Situation vor Ort werden Veranstaltungen organisiert. Die Menschen im Gebiet bekommen durch aktive Beteiligung die Möglichkeit, ihr Umfeld zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen, ähnlich wi e beim Urban- Farming-Projekt. Die Unterstützung bei der Verstetigung des Urban-Farming-Projektes ist das Ziel 2024. Die Leuchtturmfunktion wird weiter genutzt, um in anderen Stadtteilen ähnliche Projekte anzustoßen. Durch regelmäßige Workshops vor Ort und die stärkere Einbindung in den AK Kinder und Jugendgesundheit wird das Thema „ gesunde Ernährung“ weiter verbreitet. Inwiefern sich Sparmaßnahmen auf bestehende Unterstützungsangebote in 2024 auswirken, lässt sich jetzt noch nicht abschätzen. Dies wird durch die Sozialraumkoordination im Blick behalten und bei Bedarf wird ggf. durch die Vermittlung von Stiftungen oder Fördermöglichkeiten an die Träger entgegengewirkt. Seite 84 von 216 Nach wie vor werden die seit vielen Jahren bestehenden Stadtteilkonferenzen Netzwerke und Ar beitsgremien in den Sozialraum weiter erhalten. Ebenso auch die im Sozialraum bekannten regelmäßigen Aktionen wie Martinszug, Stadtteilfeste, Advent in Finkenberg und Gremberghoven werden weiter durch die Sozialraumkoordination organisiert bzw. unterstützt. Die Unterstützung, die durch das Programm Lebenswerte Veedel seit 17 im Sozialraum geleistet wurde, wird als ein wertvoller Bestandteil von den Akteuren und Anwohnern vor Ort geschätzt. Neben der Kontinuität des Angebotes ist die Möglichkeit, kurzfristig und flexibel auf neue Bedarf zu reagieren ist eine besondere Stärke, um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern. Seite 85 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Porz-Mitte/Urbach Seite 86 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Im Jahr 2023 wurden Themen aus dem Vorjahr und auch neue Themen im Sozialraum bearbeitet. Aufgrund der andauernden Energiekrise haben sich die Akteure aus dem Sozialraum gemeinsam mit Akteuren aus dem Sozialraum Finkenberg, Gremberghoven und Eil beim bezirklichen Antrag für das städtische Förderprogramm: „Energieberatung“ beworben. Das Zusammenführen der Akteure erfolgte durch die Sozialraumko ordination Porz-Mitte/Urbach. Der Förderantrag bewilligt. Der Solibund e.V. setzt das Programm und die Maßnahmen federführend um. Ergänzend wurde der Arbeitskreis „Energieberatung“ gegründet, welcher zum Teil aus Mitgliedern des Arbeitskreis „Sozialberatung“ , der von der Sozialraumkoordination gegründet wurde, zusammensetzt. Durch den Arbeitskreis „Mentale Gesundheit Kinder/Jugen dliche“ und der daraus resultierenden Arbeitsgruppe, wurde als Pilotprojekt für andere Schulen, ein aufsuchendes Angebot für verhaltensauffällige Jungen an der Kopernikus Hauptschule, entwickelt und umgesetzt. D as Projekt wird 2024 ausgewertet. Sollte es sich bewährt haben kann es an anderen Schulen 1.1 umgesetzt werden und würde den Akteuren aufwendige Verfahrenswege ersparen. Im Rahmen des Projektes „Bundesliga bewegt“ der DFL in Köln, durchgeführt durch die FC -Stiftung, wurden Bewegungsangebote sowohl in den Einrichtungen als auch im Freizeitbereich ausgebaut. Die FC -Stiftung nutzte hier die bestehenden Strukturen der beiden Porzer Sozialräume, um das Angebot umzusetzen. Das Projekt wird 2024 fortgeführt und weiter ausgebaut im Bezirk Porz. Die Angebote stellen eine gute Ergänzung zu den Angeboten zum Jahresschwerpunkt Thema, Verbesserung der Kinder- und Jugend Gesundheit, dar. Im September 2023 hat die zweite Porzer Klimawoche stattgefunden. Die Sozialraumkoordination organisierte die Abschlussverans taltung der Klimawoche. Diese wurde zur Reflexion und zur Erarbeitung von Zukunftsvisionen genutzt. Der Porzer Klimatreff trifft sich wei terhin und plant Aktionen für das Jahr 2024. Um der Müllproblematik in der Siedlung Rosenhügel entgegen zu wirken, fanden mehrere Schulungen der AWB statt. Die Bürger: innen erlernten den Umgang mit der „Sag´s uns“ App und die „AWB“ App. Zusätzlich wurde das Thema Müll wurde in die Kitas bearbeitet. Im Laufe des Jahres fanden zwei „Kölle putzmunter“ Aktionen statt. Eine Bearbeitung des Themas Müll wird im Jahr 2024 fortgeführt. Im Rahmen des ISEKs (Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte) wurde die Neue Porzer Mitte weiterentwickelt. Die Sozialraumkoordination hat am Begleit-Gremium teilgenommen. Im Mai gab es einen Personenwechsel in der Sozialraumkoordination. Frau Waldron ist seit Mai in Elternzeit. Frau Deppe Polzin (GWA Fachkraft in Zündorf) und Frau Jacobi Navarro übernahmen in Teilzeit (50:50) die Aufgaben. Seite 87 von 216 Wie in den Jahren zuvor fand ein regelmäßiger Austausc h mit der Bezirksbürgermeisterin, der Bürgeramtsleitung und Vertretern verschiedener Parteien statt. Die Schnittstelle zur Bürgeramtsleitung und der regelmäßige Kontakt ist nach wie vor eine gute Unterstützung in der Arbeit vor Ort. Die Fachkenntnisse der Verwaltung helfen hier, Aufgaben schneller und effektiver zu lösen. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die fo lgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt „Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern“ sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis Ende 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 50% (planmäßig); Materialien liegen vor, sie werden noch auf den SharePoint hochgeladen o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie erhalten die Akteure im Sozialraumgebiet die gesammelten Materialien und Methoden? Materialien- und Methodensammlung wird dem Sozialraumgebiet zur Verfügung gestellt, zum Beispiel über Sozialraum-Website oder eine digitale Pinnwand (Padlet) 100 (bis Ende 2024) (kann erst begonnen werden, wenn die o.g. Sammlung erstellt ist) - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert in Verbindung zum SRG-Projekt: Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung (im Sozialraumgebiet) 100 (bis Ende 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Arbeit 100% (die Gremienliste wurde überarbeitet Seite 88 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Arbeitskreis e ist erstellt bzw. aktualisiert skreise ist erstellt und aktuell. und aktualisiert) - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In V erbindung zu den SRG - Projekten: 5. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 6. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis Ende 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeit en deutlich gemacht. 100% (die Datenbank wurde in den Stadtteilkonfere nzen vorgestellt) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können persönliche Treffen, Austausch und Koordination sichergestellt werden? Konstitution eines AK Gesundheit für das Sozialraumgebiet 100% der AK Gesundheit ist gegründet und nimmt 2024 seine Arbeit auf - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt „Klärung der Struktur und Strategie der 100 (bis Ende 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind 75% (planmäßig) Seite 89 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen“ analysiert und dokumentiert - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: „Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit“) 100 (bis Ende 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75% (planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie kann ein aufsuchendes Angebot für eine bestimmte Zielgruppe konkret aussehen und umgesetzt werden? Entwicklung eines Pilotprojekts (zum Beispiel aufsuchendes Angebot vor Ort an Schulen und/oder Jugendeinrichtungen) im AK Mentale Gesundheit Jugendlicher im Bezirk Porz 100% Es ist gelungen, das Projekt „Cool bleiben Jungengruppe“ an eine Schule zu holen. Jungen der 7. Seite 90 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Klasse sollen hier lernen, Aggressionen besser zu kontrollieren und Konflikte gewaltfrei zu lösen. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungs wert Istwert mit Ampel Sozialräumliches Ziel Die Verstetigung und Verselbständigung des Porzer Klimatreffs Ein verantwortliches Kernteam aus Ehrenamtlern, die den Klimatreff gemeinschaftlich organisieren, hat sich gebildet Ehrenamtliche Aktive mindestens drei Ein Kernteam hat sich gebildet und die Arbeit aufgenommen Eine verlässliche Räumlichkeit für die regelmäßigen Treffen ist gefunden Verfügbare Räumlichkeit in Porz eine Im Pfarrzentrum Mittendrin-Forum St. Josef wurden Räumlichkeiten für den Klimatreff gefunden Der Klimatreff hat seine Bekanntheit und Sichtbarkeit in der Bürgerschaft gesteigert Maßnahmen in der Öffentlichkeit mindestens zwei Neben einem regelmäßigen Klimabrunch gibt es auch freie Angebote Seite 91 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungs wert Istwert mit Ampel Sozialräumliches Ziel Die Entwicklung von Lösungsansätzen zur Sicherheitsproblematik in der Siedlung Zündorf Rosenhügel Ein regelmäßig stattfindender, übersektoraler Runder Tisch hat sich gegründet regelmäßige Treffen mindestens vier Der Runde Tisch Sicherheit hat sich gegründet, es wurden drei Anwohner*innen benannt, die hier teilnehmen Und Maßnahmen zur Problemlösung entwickelt Maßnahme mindestens eine Neben einer regelmäßigen Polizeisprechstunde wurde auch die Aktion „Sicheres Fahrradfahren“ durchgeführt. Der Grünschnitt wurde korrigiert, so dass Wege nicht mehr als Angsträume wahrgenommen werden und das Ordnungsamt zeigt vermehrt Präsenz. Die Optimierung der allgemeinen Sozialberatungslandschaft durch Vernetzung und Kooperation (bestehende Problematik: Kapazitäten- auslastung gekoppelt mit erwartetem erhöhten Beratungsbedarf durch die Energiekrise Der Arbeitskreis „Allgemeine Sozialberatung im Bezirk Porz“ trifft sich auch weiterhin regelmäßig Treffen vier 100% Der AK Allgemeine Sozialberatung im Bezirk Porz hat sich einmal pro Quartal getroffen und erarbeitet Maßnahmen zur Problemlösung Maßnahmen mindestens eine 100% unter anderem konnte die Maßnahme „fit fürs Formular“ erfolgreich implementiert werden; darüber hinaus wurde ein Förderantrag gestellt im Rahmen des Stärkungspakts NRW, so dass neben einer weiteren Energieberatung auch Multiplikator*innen geschult werden konnten Seite 92 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungs wert Istwert mit Ampel Sozialräumliches Ziel (analog zum schwerpunktziel) Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (insbesondere post- Pandemie) Aus dem AK Mentale Gesundheit Jugendlicher hat sich eine AG zur Projektentwicklung herausgebildet regelmäßige Treffen zur Projektentwicklung mindestens vier Die AG Projektentwicklung hat sich regelmäßig getroffen; es wurde aber festgestellt, dass das Themenfeld weiter ist als gedacht, so dass sich eine AK Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gegründet hat Aufnahme und Bewertung der Bedarfslage und Angebotsstrukturen im Teilraum „Wahn- Nachtigallenstraße“ in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ Erfassung der Bedarfslage im Teilraum „Wahn-Nachtigallenstraße“ Bedarfslage ist erfasst und im Prüfraster erfasst Prüfraster ist befüllt 100% die Bedarfslage ist erfasst (siehe Abschlussbericht) Erfassung der vor Ort bestehenden Angebotsstrukturen, die für eine Nutzung im Rahmen des Programms geeignet sind Angebotsstrukturen sind erfasst und im Prüfraster festgehalten Prüfraster ist befüllt 100% die Angebotsstruktur ist erfasst (siehe Abschlussbericht) Erarbeitung von Ideen für Einzelmaßnahmen, mit denen sie in das Programm integriert werden können Ideen sind erarbeitet Vorschläge für drei Einzelmaßn ahmen sind erarbeitet 100% Vorschläge sind erarbeitet (siehe Abschlussbericht) Erläuterungen durch die SRK: Es konnten nur drei „Runde Tische Sicherheit“ veranstaltet werden. Grund dafür ist, dass nur zwei Bürgerversammlungen stattgefunden haben. Die Bürgerversammlung ist die Grundlage für den Runden Tisch Sicherheit. Die Ergebnisse der Bürgerversammlung gehen nach der Versammlung an den Runden Tisch Sicherheit und werden dort auf Akteurs-Ebene weiterbearbeitet. Aufgrund von Baumaßnahmen musste das Pfarrzentrum „Mittendrin-Forum“ vorübergehend im November den Betrieb einstellen. Der Klimatreff hat dank interner Ressourcen andere Räumlichkeiten gefunden. Zusätzlich haben mehrere Treffen online stattgefunden. Seite 93 von 216 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung In den Stadtteilkonferenzen Porz-Mitte/Urbach und Rosenhügel angesprochenen Themen (Sperr-)Müll in der Siedlung Die Anwohner*innen der Siedlung Rosenhügel bemerken eine zunehmende Müllproblematik in der Siedlung. Ein sozialräumliches Thema wird bejaht Die Anwohner*innen der Siedlung Rosenhügel gründen einen AK mit dem Ziel, niederschwellige Workshops zur Sensibilisierung und Aktivierung von Müllentsorgung und –Vermeidung zu veranstalten. Müllproblematik im Bereich der Kita Die Mitarbeiter*innen der Kita Christrosenweg berichten von einer zunehmenden Müllproblematik im Bereich der Kita, der vor allem auf die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zurückgeführt wird, die sich im Bereich des nahe gelegenen Unterstands auf der Wiese aufhalten. Ein sozialräumliches Thema wird bejaht. Es wird vereinbart, die Situation weiter zu beobachten und im Rahmen der Neugestaltung des Unterstands auf der Wiese mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sie bezüglich der Problematik zu sensibilisieren. Verschönerung des Unterstands auf der Wiese Der Unterstand auf der Wiese ist vor vielen Jahren als „Jugendhütte“ von der Bezirksvertretung Porz ins Leben gerufen worden. Aufgrund des schlechten Zustands der Hütte (stark heruntergekommen und zerstört), kann diese nicht genutzt werden. Ein sozialräumliches Thema wird bejaht. Es mangelt an (attraktiven) Aufenthaltsräumen für Jugendliche. Es wird angeregt, den Unterstand auf der Wiese in einer gemeinsamen Aktion mit den Jugendlichen wiederherzurichten. Seite 94 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sicherheit in der Siedlung Rosenhügel Von den Anwohner*innen der Siedlung Rosenhügel waren immer wieder verschiedene Aspekte des Themas Sicherheit angesprochen worden, zum Beispiel die KVB- Haltestelle Rosenhügel, Autos mit überhöhter Geschwindigkeit von Autofahrer*innen, Drogenkonsum und -Handel Ein sozialräumliches Thema von hoher Wichtigkeit und Dringlichkeit wurde bejaht, so dass sich ein sozialräumliches Ziel für das Jahr 2024 ergeben hat. Beleuchtung auf den Weg zur KVB-Haltestelle Durch verdeckte Beleuchtung auf den Weg zur KVB-Haltestelle Rosenhügel wird dieser Weg als Angstraum wahrgenommen. Ein sozialräumliches Thema liegt vor. Mit Hilfe der Bevölkerung und der Zuständigkeitsbestimmung mit dem Grünflächen-Amt konnten die Bäume zugeordnet werden. Es fand eine Beschneidung der Bäume statt, sodass die Straßenbeleuchtung wieder frei ist. Steigender Bedarf an „Alltags- Integrationshelfer*innen“ Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich Schüler*innen, die von ehrenamtlichen Helfer*innen unterstützt werden, besser im Schulalltag zurechtfinden. Durch Ressourcenknappheit werden weitere Ehrenamtler*innen gesucht. Es wird vereinbart, mit dem Projekt „Senior-Experts“ Kontakt aufzunehmen, um hier Unterstützung zu erhalten. Ebenfalls wird auf das Angebot der Kompetenzagentur hingewiesen, die Beratung zur Ausbildungsorientierung anbietet. Darüber hinaus könnte die Praxis Messe der TH Köln einen Zugang zu zusätzlichen Arbeitskräften darstellen. Lärmende Jugendliche Anwohner am Rosenhügel berichten von lärmenden Jugendlichen in den Abendstunden. Es wurde vereinbart, bei sich häufenden Vorkommnisse diese zu dokumentieren und Ordnungsamt der Stadt Köln zu informieren. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass sich durch die gemeinsame Aktion zur Verschönerung des Seite 95 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Unterstands die Situation und das Verständnis füreinander wieder verbessern könnte. Video-Überwachung an der KVB-Haltestelle Rosenhügel Die KVB-Haltestelle Rosenhügel wird als Angstraum wahrgenommen und eine Videoüberwachung gewünscht. Da eine Lösung des Problems auf sozialräumlicher Ebene nicht möglich war, wurde die KVB über das Anliegen informiert. Allerdings liegen nach KVB Informationen nicht genügend Meldungen vor, um die Auflage für eine Videoüberwachung zu rechtfertigen. Das Problem wird weiter im Auge behalten. Die gesundheitliche Lage der Kinder und Jugendlichen im Bezirk Porz hat sich insbesondere nach der Corona-Pandemie deutlich verschlechtert Es wird deutlich, dass das Thema sehr umfassend und vielschichtig ist und einer gezielten Bearbeitung bedarf. Es wird die Neugründung eines AK Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Bezirk Porz beschlossen, der sich dieses Themas federführend annimmt. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Projekte im Sozialraumgebiet, an deren Umsetzung die Sozialraumkoordination beteiligt ist AK Müll Aufgrund der immer wieder durch die Anwohner*innen festgestellten Müllproblematik in der Siedlung Rosenhügel hat sich ein AK Müll gegründet, der sich nun quartalsweise trifft und Maßnahmen entwickelt, die festgestellten Probleme zu lösen Der AK Müll trifft sich einmal im Quartal und unterstützt Aktivitäten und Maßnahmen zum Thema Müllentsorgung und –Vermeidung Seite 96 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Verschönerung des Unterstands auf der Wieder Der seinerzeit als „Jugendhütte“ von der Bezirksvertretung Porz ins Leben gerufene Unterstand wird in einer gemeinsamen Aktion des Bürgervereins Zündorf, des Streetwork Köln und der Jugendlichen aus der Siedlung wiederhergerichtet. Die Jugendhütte ist wiederhergerichtet und kann wieder genutzt werden. 75% Unterstützung bei der Porzer Klimawoche In der Zeit vom 17. bis 23. September 2023 fand die Porzer Klimawoche statt. Mit vielen Aktionen und Informationen wurde hier zum Thema Umweltschutz und Klima informiert. Auch die Porzer Klimawoche 2023 war ein großer Erfolg und fand großen Anklang bei den Teilnehmenden und den Besucher*innen. Der Rosenhügel putz munter "Rosenhügel putzt gründlich" ging am 28.09.23 mit ca. 190 Kindern und vielen freiwilligen Helfer: innen in die 2. Runde. Bei gutem Wetter sammelten die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschafts-Grundschule Irisweg und der städtischen Kindertageseinrichtung Poststraße, den liegengebliebenen Müll ein. Am Ende wurde der Einsatz mit einem kostenfreien Eis belohnt. Begleitet wurden die Kinder von den teilnehmenden Einrichtungen, der Polizei Porz, der AWB und vielen freiwilligen ehrenamtlichen Helfer*innen. Auch die Wiederholung der Veranstaltung war ein voller Erfolg, so dass eine dritte Auflage im Jahr 2024 wahrscheinlich ist. Nachbarschaftsfest Glashüttenstr. Von Politikern der BV Porz angestoßen wurden Planungstreffen mit Akteuren aus der Umgebung organisiert um das Stattfinden eines Nachbarschaftsfestes und den Rahmen dafür zu klären. Die Akteure waren sehr daran interessiert ein schönes Fest für die Bewohnenden der Glashüttensiedlung zu organisieren und dadurch auch die Begegnung zwischen den Akteuren vor Ort und der Seite 97 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Bewohnerschaft zu fördern. Das Fest ist für den 19. April 2024 geplant. Erläuterungen Die Jugendhütte war zu 100% fertiggestellt und konnte wieder genutzt werden. Leider wurde die Hütte von außen beschädigt. Eine erneute Renovierung ist zeitnah angedacht. Beschreibung neue Gremien im Sozialraumgebiet Indikator (zum Beispiel Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Neugründung des AK Gesundheit von Kindern und Jugendlichen Aufgrund der immer wieder formulierten Bedarfe im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit hat sich die Notwendigkeit eines AK ergeben, der sich federführend mit diesem Thema beschäftigt Der AK hat sich Ende 2023 gegründet, man hat sich über Ziele und Inhalte verständigt und wird sich zukünftig einmal im Quartal treffen. * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick Folgejahr Im Jahr 2024 ist im Hinblick auf die anstehende Europawahl und die aktuellen gesellschaftlichen Diskurse die Stärkung des Demokratiebewusstseins geplant. Die Sozialraumkoordination wird sich aktiv am Demokratiefest in Porz -Mitte b eteiligen. Des Weiteren ist ein öffentlicher Dialog mit niederschwelligen Zugang geplant. Die begonnenen Prozesse zur Verbesserung der Kinder - und Jugendgesundheit werden weitergeführt. Themen hierzu werden aus dem AK Gesundheit Kinder und Jugendlicher generiert und bearbeitet. Ein wichtiger Punkt zur Verbesserung der Kinder und Jugend Gesundhei t ist Bewegung. Die Kooperation und Unterstützung der FC -Stiftung durch die Sozialraumkoordination wird im Jahr 2024 weiterfortgefü hrt. Die Ausweitung der Bewegungsangebote im Freizeitbereich ist geplant. Seite 98 von 216 Der von Sozialraumkoordination gegründete Klimatreff wird weiter begleitet. Die geplanten Aktionen und die laufenden Prozesse werden gemeinsam bearbeitet. Ein Nachbarschaftsfest in der Glashüttenstraße wird im April 2024 erstmalige stattfinden. Die Akteure sind gespannt wie das Fest angenommen wird. Eine regelmäßige Wiederholung ist denkbar. Das Nachbarschaftsfest in der Siedlung Rosenhügel, welches 2022 zum 1 Mal s tattgefunden hat, hat sich als fester Bestandteil der Siedlung Rosenhügel etabliert und wird in 2024 wieder stattfinden. Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 soll seitens der Stadt Köln ein Büro für Vernetzung und Aktivierung in Porz-Mitte angesiedelt werden. Hierzu haben bereits Gespräche stattgefunden, wie eine gute Integration in die bestehenden Netzwerkstrukturen gelingen kann. Die Umsetzung des Förderprogrammes „Lebenswerte Veedel“ seit 2020 im Sozialraum Porz Mitte/ Urbach wird von den Akteuren als positive Unterstützung wahrgenommen. Einige Themen konnten bearbeitet und die Lebensbedingungen der Bürger, gerade in den aktuell schwie rigen Zeiten, verbessert werden. Dass die Sozialraumkoordination Porz Mitte / Urbach in gleicher Trägerschaft wie die Sozialraumkoordination Porz Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil ist, bringt wie erwartet viele positive Synergie Effekte mit. Ziele wurden und werden sozia lraumübergreifend ressourcenschonend bearbeitet. Positive Effekte der Arbeit der Sozialraumkoordination zeigen sich auch in angrenzenden Stadtteil, die nicht in den definierten Gebieten liegen. Seite 99 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Höhenberg/Vingst Seite 100 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Personelle Veränderungen SRK Bis zum 15.09. waren Frau Angela Skau und Frau Ulrike Quillmann gemeinsam in der Sozialraumkoordination tätig. Bereits seit Sommer ist Frau Quillmann über einen längeren Zeitraum krankheitsbedingt ausgefallen. Seit Mitte September hat Frau Sabine Wiegelmann ihre Tätigkeit mit einer 19,5 Std Stelle als Nachfolgerin von Ulrike Quillmann begonnen und war bis zum 31.10.2023 mit Frau Angela Skau als SRK in Einarbeitung vor Ort tätig. Anfang November kam Frau Kerstin Stangier aus der Elternzeit zurück und Frau Angela Skau wechselte in die Jugendberufshilfe der KJA. Durch die personellen Wechsel und Ausfälle kam es teilweise zu Ausfällen von Arbeitskreisen und Angeboten, die nicht alle nachgeholt werden konnten. Strukturelle Veränderungen Im Februar 2023 verabschiedete sich der Leiter des Stadtteiltreffens von seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit, die er seit Gründung des Treffens im Jahr 1995 übernommen hatte. Zur Würdigung seines langjährigen Wirkens im Netzwerk HöVi und seiner Pionierarbeit im Stadtteil wurde er in einer Feierlichk eit angemessen verabschiedet. Nach der Geschäftsordnung des HöVi Stadtteiltreffens, ist die Sozialraumkoordination, neben weiteren Akteur*innen, Teil des Vorbereitungskreises, der auch moderiert. Die Sozialraumkoordin ation übernimmt seitdem Einladung und Organisation. Des Weiteren wurde das Angebot von Kölsch Hätz – Nachbarschaftshilfe, welches ihre Beratungsräume im Jugendwohnen St. Gereon hatten, zum Jahresende eingestellt. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Seite 101 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 60% 1 Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote sind verbessert Vorschläge aus den einzelnen SRG: AP1: Klärung aller Lots* innenfunktionen im Bezirk Kalk Bestehende Lots*innenfunktionen im Bezirk Kalk zum Thema Gesundheit wurden identifiziert. 1 Auflistung 4 SRG 100% AP2: Beobachtung der Entwicklung der Gesundheitslots*innen (in Familiengrundschulzentren) Es wurden Interviews mit allen Gesundheitslots*innen im Bezirk Kalk geführt. 1 Fragebogen 4 SRG 3 Interviews 100% AP3: Vernetzung mit bestehenden Strukturen im Bezirk (z.B. SPZ, Plan 27, Runder Tisch psy. Gesundheit). Informationen wurden aufbereitet (z.B. Bestehende Angebote transparenter machen). Sichtbarmachung/Andockmöglichkeiten vor Ort prüfen. Die Vernetzung zwischen Gesundheitslots*innen und bestehenden Strukturen im Bezirk Kalk wurde gestärkt. (Scharnierfunktion) und eine stärkere Sichtbarkeit von Angeboten geprüft. 1 Fachgespräch 15 TN 1 Protokoll 100% Seite 102 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG-Projekt: Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung (im SRG) 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AK‘s ist erstellt und aktuell. 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG - Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100% - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 50%2 Seite 103 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Sicherstellen der Förderketten im Übergang Kita-Schule AP1: Qualitative Leitfragengestützte Gespräche mit relevanten Akteuren und Gruppeninterviews in relevanten Gremien (AK Kita/ Schule (SRK Ostheim/Neubrück), AK Frühe Förderung SRK Kalk/Humboldt-Gremberg), Kalker Netzwerk für Familien (SRK Höhenberg/Vingst, Kalk, Humboldt/Gremberg) Es wurde 1 Fragebogen mit Leitfragen erstellt. Fragebogen wurde bis zum 06.04.23 erstellt. Es wurden pro SRG im Bezirk Kalk mind. 5 Interviews mit relevanten Akteuren in 1-2 Gremien geführt. 1 Fragebogen 4 SRG 5 Interviews 1-2 Gremien 100% AP2: Fachgespräch mit relevanten Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren aus dem Bezirk Kalk, um Handlungserfordernisse zu ermitteln und zu formulieren. Es wurde 1 Fachgespräch mit relevanten Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren geführt. 1 Fachgespräch 20 TN 1 Protokoll 100% Rücklaufbögen Kinderärzte AP1: Entwicklung eines prozessualen Verfahrens und Prüfung relevanter Datenschutzbestimmungen Es wurde 1 Prozessablauf erstellt 1 100% Seite 104 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** AP2: Die SRK’s führen eine Überprüfung des Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung der Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls sich das Vorgehen bewährt hat. Das Verfahren wurde evaluiert und die Ergebnisse dokumentiert. 1 Auswertung 50%3 - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zu r Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75% (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren zu identifizieren Art der Dokumentation sollte zielgenau zu den identifizierten Zugangsbarrieren erarbeitet werden. Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt. 20%4 Erläuterungen durch die SRK: Zu 1: Eine Abfrage in den Arbeitskreisen wurde gemacht sowie eine schriftliche Aufforderung an die Akteure versendet Material hochzuladen. Aus dem SRG gab es jedoch keine Rückmeldungen. Die Sammlung umfasst aktuell jedoch schon 60 Materialien aus ganz Köln aus anderen Gebieten. Seite 105 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Zu 2: Erste Austausche haben stattgefunden. Die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Kalk haben vereinbart sich für dieses Jahr zunächst auf den Übergang zwischen den Kitas und der Grundschule zu fokussieren. Zu 3: Der Bogen wurde in den Netzwerken bereits vorgestellt und erste Rückmeldungen erhalten. Es wird auf das Ergebnis der Evaluation im Herbst 2024 gewartet, bevor weitere Schritte der Ausweitung erfolgen. Zu 4: Raster wurden vorgestellt. Weitere Bearbeitung für 2024 vereinbart. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Entwicklung in der Seniorenarbeit Bedarfsermittlung mit Netzwerkpartner*innen aus dem Seniorenbereich 3 Austauschtreffen mit verschiedenen Netzwerkpartner*innen über bestehende und zu verbessernde Strukturen finden statt 3 66% Aktion Spielenachmittag „HöVi spielt“ Begegnungsnachmittag verschiedener Generationen zum gemeinsamen spielen, ein Aktionsnachmittag als Pilot 1 15% Neuorganisation des Stadtteiltreffens (Stadtteilkonferenz) Neuorganisation Vorbereitungskreis Neben der Sozialraumkoordination gibt es mind. 2 weitere Akteur*innen im Vorbereitungskreis 2 100% Seite 106 von 216 Übersicht laufender Arbeitskreise und Gremien im Sozialraum Eine aktualisierte Übersicht wird erstellt und den Akteur*innen im Stadtteiltreffen vorgestellt. 1 100% Zusammensetzung des Plenums Die Teilnehmer*innenliste vom Stadtteiltreffen wird überarbeitet und bei Bedarf um weitere Akteur*innen ergänzt. 1 100% Erläuterungen durch die SRK: Es fanden im Jahr 2023 zwei Austauschtreffen mit Netzwerkpartner*innen im Rahmen der Seniorenarbeit statt. Weitere Austauschtreffen sind für 2024 terminiert. Für den Spielenachmittag „HöVi spielt“ hat ein erster Kontakt hat stattgefunden. Bisher wurde kein Bedarf gemeldet. Ein weiteres Austauschtreffen ist in Planung. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Nachfrage nach Mittsommerfest 2024 Akteur*innen aus dem SR G wünschen die Gründung eines Orgakreis. Sie akquirieren Angebote und Aktivitäten aus den eigenen Reihen und suchen weitere Akteur*innen für die Umsetzung. Die SRK koordiniert die Orgatreffen und ist bei der Planung aktiv beteiligt. Ja Bildungslandschaft Höhenberg/Vingst Stand der Dinge Aus dem AK Bildung wurde eine schriftliche Anfrage an das Amt für Schulentwicklung gestellt, ob es aktuelle Pläne gibt, die Bildungslandschaft in Höhenberg/Vingst umzusetzen. Ja Seite 107 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Vermehrt wurde Spritzen auf den Spielplätzen gefunden Eltern und Lehrer*innen berichten vermehrt von Spritzen auf den Spielplätzen (Heßhofstraße Park, Kuthstraße u.a.) Ja Stadtteilspaziergänge wurden gewünscht Stadtteilspaziergänge für Akteur*innen, die jeweils 3 Einrichtungen aus dem Netzwerk im SRG besuchen und kennenlernen werden, sind gewünscht. Die Netzwerkarbeit soll dadurch gestärkt und neue Kontakte sollen geknüpft werden. Ja Infobox auf dem Vingster Markt wird gewünscht Die mobile Infobox auf dem Vingster Markt ist ein Angebot an dem Akteur*innen mit der SRK die Bewohner*innen über aktuelle Angebote und Einrichtungen informieren und Netzwerkarbeit leisten. Die Präsenz an Markttagen wird gewünscht. Ja Unterstützung im Kunstprojekt - Welche Farbe haben Träume? Kooperation von KunstRaum St. Theodor und HöVi-Online und der SRK für ein Kunstprojekt mit anschließender Ausstellung. Angesprochen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem SRG. Ja Psychologische Beratung – es werden dringend mehr Angebote im SRG benötigt. Eine Kinder- und Jugendtherapeutin macht Präventionsarbeit mit Schwerpunkt Bindungs- und Bedürfnisorientierung – Geldmittel werden gesucht! Die Katharina-Henoth Gesamtschule koordiniert das Angebot. Ja Erstellung eines Hitzeplanes Akteur*innen aus der Senior*innenarbeit kamen auf die SRK zu und wünschen sich Unterstützung bei der Erstellung eines Hitzeplanes für das SRG. Ja Nachhaltigkeit im SRG Das Paul Schwellenbach Haus wünscht einen Verteiler zum Thema Nachhaltigkeit. Verleihlisten zum Tausch und Teilen von Equipment sind eine weitere Idee. Ja Seite 108 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Idee eines Ferienkalenders 2024 Übersicht der Angebote für Kinder und Jugendliche für die Ferien ist gefordert. Zielgruppe sind Fachkräfte und Eltern. Ja Bundesweiter Vorlesetag Im Stadtteiltreffen wurde eine Sammlung von Veranstaltung anlässlich des bundesweiten Vorlesetages gewünscht Ja Pflanzaktion zur Begrünung und Gestaltung des Veedels Unterstützung der Aktion vom Vingster Treff erbeten. Ja Weihnachtsmarkt Bürgerverein Vingst e.V. Unterstützung dringend erfragt. Ja Erläuterungen Obenstehend befindet sich eine Auswahl an sozialräumlichen Themen und Anfragen aus dem Programmjahr 2023. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Einträge in Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Unterstützung im Kunstprojekt - Welche Farbe haben Träume? Kooperation von KunstRaum St. Theodor und HöVi-Online für ein Kunstprojekt mit anschließender Ausstellung. Angesprochen wurden Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem SRG. Unterstützung bei der Kooperation und Hilfe bei Anschaffung von Material (602,25€). planmäßig Seite 109 von 216 Aktivierung zur Beteiligung der Akteur*innen im SRG für das Thema Hitze und Hitzeplan für alle Bürger*innen Installierung des Themas als für das SRG relevant. Gründung er Projektgruppe mit interessierten Akteur*innen aus der Seniorenarbeit. Anschaffung von wieder benutzbaren Trinkflaschen für Akteur*innen als Vorbild für die Bürger*innen (854,65€). planmäßig Weihnachtsmarkt Bürgerverein Vingst e.V. Unterstützung des Bürgervereins Vingst e.V. zur Umsetzung des Weihnachtsmarktes durch Finanzierung der ordnungsbehördlichen Erlaubnis und der AWB- Abfallservicegebühr (480,34€) planmäßig Pflanzaktion zur Begrünung und Gestaltung des Veedels Der Vingster Treff hat an mehreren Terminen mit Kindern, Eltern und Ehrenamtlichen unterschiedliche Orte im Veedel mit Blumen und Stauden bepflanzt (493,46€) planmäßig Erläuterungen keine Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Stadtteilspaziergänge 4 Stadtteilspaziergänge für Akteur*innen, die jeweils 3 Einrichtungen aus dem Netzwerk im SRG besuchen und kennenlernen konnten. Die Netzwerkarbeit wurde dadurch gestärkt und neue Kontakte konnten geknüpft werden. Im Jahr 2023 fanden zwei allgemeine und zwei thematische Spaziergänge statt. Mittsommerfest 2024 Gründung eines Arbeitskreises und erstes Treffen zur Organisation des Mittsommerfests 2024. Infobox auf dem Vingster Markt Die mobile Infobox auf dem Vingster Markt ist ein Angebot an dem Akteur*innen mit der SRK die Bewohner*innen über aktuelle Angebote und Einrichtungen informieren und Netzwerkarbeit leisten. Im Jahr 2023 fanden acht Termine mit unterschiedlichen Akteur*innen statt, die vor Ort mit dem Bürger*innen, aber auch untereinander in Gespräche kamen. Seite 110 von 216 Regelmäßige Arbeitskreise im Sozialraum Eine Übersicht der regelmäßig stattfindenden Arbeitskreise befindet sich im Anhang. Erläuterungen keine * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick Folgejahr Das aktuelle SRK Team strebt eine kontinuierliche und verlässliche Arbeit im Sozialraum an. So steht i m Ja hr 2024 die Weiterführung und Wiederaufnahme aller von der Sozialraumkoordination moderierten Arbeitskreise im Vordergrund. Die weitere Bearbeitung des übergeordneten Zieles der Kinder und Jugendgesundheit in Zusammenarbeit der 3 weiteren SRK im Bezirk Kalk wird fortgeführt. Im Rahmen der sozialräumlichen Schwerpunktziele für das Jahr 2024 planen wir einen sozialräumlichen Newsletter zu gestalten und umzusetzen. Des Weiteren wurde sich von den Akteur*innen des Runden Tisches Jugend ein Input zum Thema aktu eller Drogenkonsum bei Jugendlichen gewünscht. Diesem Bedarf möchten wir im Rahmen eines Workshops in Kooperation mit der Jugendsuchtberatung nachkommen. Darüber hinaus wird das Thema Jugend und Sucht weiterhin in den Fokus gestellt und je nach Anfrage au f unterschiedliche Weise thematisch bearbeitet und aufgefangen. Ein weiteres Thema, welches seit einiger Zeit stadtweit bearbeitet wird und worauf wir von Akteur*innen aus dem Sozialraum angesprochen wurden, ist die Erarbeitung eines Hitzeplanes für Höhenberg und Vingst. Dazu haben wir bereits im Jahr 2023 eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die bei der Recherche und Erarbeitung des Hitzeplans, sowie bei der Sensibilisierung der Akteur*innen mitwirkt. Da der Klimawandel und die damit zusammenhänge Erhöh ung der Temperatur Auswirkungen auf alle Menschen hat, ist es uns ein Anliegen das Thema nicht nur in der Senioren*innenarbeit sondern sozialräumlich zu bearbeiten. Seite 111 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück Seite 112 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Das Prägende Thema im Sozialraumgebiet waren die gestiegenen Preise. Ob der Einkauf beim Stadtteilfest in einem engeren Rahme n, der erhöhte Andrang an den Lebensmittelausgabestellen oder die Anfragen bei Beratungs - und Unterstütz ungsbedarfen überall wurden die finanziellen Spielräume bei den Menschen und den Trägern enger. Dem vielen auch die Bauprojekte in Neubrück wie die Marktplatzumgestaltung und die Sanierung der Stadtteilbibliothek als Baup reise zum Opfer, sodass diese erneut verschoben wurden. Eine große Erleichterung hierbei ist, dass die Planung der Jugendeinrichtung in der Gernsheimer Straße in Ostheim im Jahr 2023 vorangetrieben wurde und ein Baubeginn - da im Förderzeitraum der Landesmittel - aktuell möglich erscheint. Mit dem Beginn des KlimaVeedel Projektes der Rheinenergie wurde in Neubrück ein Impuls für eine Nachhaltige Quartiersentwicklung gegeben. Mit dem Projekt der Fernsehlotterie im Paula -Dürre-Haus wurde die sozialräumliche Alten -Arbeit in Ostheim gestärkt. Viele Projekte aus dem Verfügungsfond aus dem Projekt „Starke Veedel – Starkes Köln“ wie beispielsweise die Veedelsrikscha oder die Restaurierung des Ostheimer Meilensteins konnten durch die Förderung ermöglicht werden. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 60%1 Seite 113 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialraumgebiet erfolgen. GSt. erstellt eine Dokumentationsmöglichkeit auf dem Sharepoint. Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote sind verbessert Vorschläge aus den einzelnen SRG: AP1: Klärung aller Lots*innenfunktionen im Bezirk Kalk Bestehende Lots*innenfunktionen im Bezirk Kalk zum Thema Gesundheit wurden identifiziert. 1 Auflistung 4 SRG 100% AP2:Beobachtung der Entwicklung der Gesundheitslots*innen (in Familiengrundschulzentren) Es wurden Interviews mit allen Gesundheitslots*innen im Bezirk Kalk geführt. 1 Fragebogen 4 SRG 3 Interviews 100% AP3: Vernetzung mit bestehenden Strukturen im Bezirk (z.B. SPZ, Plan 27, Runder Tisch psy. Gesundheit). Informationen wurden aufbereitet (z.B. Bestehende Angebote transparenter machen). Sichtbarmachung/Andockmöglichkeiten vor Ort prüfen. Die Vernetzung zwischen Gesundheitslots*innen und bestehenden Strukturen im Bezirk Kalk wurde gestärkt. (Scharnierfunktion) und eine stärkere Sichtbarkeit von Angeboten geprüft. 1 Fachgespräch 15 TN 1 Protokoll 100% - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG - Projekt: Verbesserung der Zugangs- und Über gangs- gestaltung (im SRG) 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien /AK‘s ist erstellt und aktuell. 75%2 - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere In Verbindung zu den SRG - Projekten: 100 (bis 2024) 100% Seite 114 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmögl ichkeiten deutlich gemacht. - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 50%3 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Sicherstellen der Förderketten im Übergang Kita- Schule AP1: Qualitative Leitfragengestützte Gespräche mit relevanten Akteuren und Gruppeninterviews in relevanten Gremien (AK Kita/ Schule (SRK Ostheim/Neubrück), AK Frühe Förderung SRK Kalk/Humboldt-Gremberg), Kalker Netzwerk für Familien (SRK Höhenberg/Vingst, Kalk, Humboldt/Gremberg) Es wurde 1 Fragebogen mit Leitfragen erstellt. Fragebogen wurde bis zum 06.04.23 erstellt. Es wurden pro SRG im Bezirk Kalk mind. 5 Interviews mit relevanten Akteuren in 1-2 Gremien geführt. 1 Fragebogen 4 SRG 5 Interviews 1-2 Gremien 100% Seite 115 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** AP2: Fachgespräch mit relevanten Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren aus dem Bezirk Kalk, um Handlungserfordernisse zu ermitteln und zu formulieren. Es wurde 1 Fachgespräch mit relevanten Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren geführt. 1 Fachgespräch 20 TN 1 Protokoll 100% Rücklaufbögen Kinderärzte AP1: Entwicklung eines prozessualen Verfahrens und Prüfung relevanter Datenschutzbestimmungen Es wurde 1 Prozessablauf erstellt 1 100% AP2: Die SRK’s führen eine Überprüfung des Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung der Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls sich das Vorgehen bewährt hat. Das Verfahren wurde evaluiert und die Ergebnisse dokumentiert. 1 Auswertung 50%4 - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75% (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Art der Dokumentation sollte zielgenau zu den identifizierten Raster zur Erfassung der 20%5 Seite 116 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren zu identifizieren Zugangsbarrieren erarbeitet werden. Zugangsbarrieren ist befüllt. Zu 1: Eine Abfrage in den Arbeitskreisen wurde gemacht sowie eine schriftliche Aufforderung an die Akteure versendet Material hochzuladen. Aus dem SRG gab es jedoch keine Rückmeldungen. Die Sammlung umfasst aktuell jedoch schon 60 Materialien aus ganz Köln aus anderen Gebieten. Zu 2: Die bestehende Netzwerkstruktur hat sich in diesem Jahr erneut geändert. Die Dokumentation muss noch mit den neusten Entwicklungen aktualisiert werden. Zu 3: Erste Austausche haben stattgefunden. Die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Kalk haben vereinbart sich für dieses Jahr zunächst auf den Übergang zwischen den Kitas und der Grundschule zu fokussieren. Zu 4: Der Bogen wurde in den Netzwerken bereits vorgestellt und erste Rückmeldungen erhalten. Es wird auf das Ergebnis der Evaluation im Herbst 2024 gewartet, bevor weitere Schritte der Ausweitung erfolgen. Zu 5: Raster wurden vorgestellt. Weitere Bearbeitung für 2024 vereinbart. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungs- wert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Nachhaltige Weiterentwicklung von Strukturen des Bürgerschaftliche n Engagement im SRG gemeinsam Die Strukturen vieler Vereine und Gruppen im SRG haben insbesondere unter der Pandemie stark gelitten. Die Sozialraumkoordination möchte bestehende Strukturen unterstützende weiterentwickeln und sie unter den gegebenen Umständen weiter erhalten zu können dies bedeutet: Seite 117 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungs- wert Istwert mit Ampel** mit den Akteuren initiieren -Interkulturelle Öffnung zur Gewinnung von Mitstreiter*innen vorantreiben Entwicklung eines Programms zur Interkulturellen Öffnung in Zusammenarbeit mit den Vereinen und insbesondere den Community Vereinen im AK Soziale Vielfalt Ostheim Ein Workshop 0% -Ausgedünnte Vereine und Gruppen wieder Handlungsfähig zu machen Bedarfsanalyse Angebote und Herausforderungen der Bürgerschaftlichen Gruppen im SRG mit Zielperspektiven Beratung und Unterstützung von min. 3 Angeboten und Gruppen 50% -Sichtbarkeit von Bürgerschaftlichem Engagement im SRG herstellen ÖA Kampagne die Engagierte Bewohner*innen und Vereine des SRGs darstellt mit den Vereinen entwickeln und starten Kampagne starten 0% Das Sozialraumgebiet Ostheim Neubrück hat sich im Frühjahr 2023 als Pilot für die Sozialraumgebietsanalyse zur Verfügung gestellt und dafür laufende sozialräumliche Ziele in der Bearbeitungszeit gestreckt. Durch eine Unterstützung mit Bezirksorientierten Mittel Kalk konnte das Projekt „Brückenbauer*innen International“ entwickelt werden, das bis Juni 2024 gestreckt wurde. Der Workshop soll im Mai 2024 stattfinden. Die Bedarfe wurden u.a. im Rahmen des Projektes von den beteiligten Vereinen, Bürgerverein Neubrück und DJK Köln-Ost e.V. abgefragt und über die Brückenbauer*innen eine Ansprache von Menschen mit Internationaler Geschichte organisiert, damit diese einen Zugang in das Vereinsleben finden. Die Kampagne wurde auf 2024 verschoben. Seite 118 von 216 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung aus Sharepoint (https://dez-v.cteam.stadt- koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Theme nermittlung/AllItems.aspx Kita Plätze in Ostheim (Gernsheimer Str.) Die Kita in der Gernsheimer Str. wird geschlossen. Eine Soziale Nutzung der Immobilie wird aus der Stadtteilkonferenz gefordert. ja Gesundheitswoche mit verschiedenen Angeboten – Ostheim / Neubrück Die Planung und Durchführung einer Gesundheitswoche in den beiden Stadtteilen inkl. Beteiligung des Gesundheitsamtes sollte schon vor Corona stattfinden. ja Instandsetzung Spielplatz (Ostheim) Der Spielplatz neben dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft, Hardtgenbuscher Kirchweg 104, kann nicht benutzt werden, weil dort die Spielplatzgeräte demontiert wurden. ja Ferienplatzvergabe (Neubrück ) Es gibt insgesamt zu wenig bezahlbare Ferienangebote in Ostheim und Neubrück. Ferienangebot beispielsweise für Workshops in der Stadtteilbibliothek Neubrück sind für viele Menschen im Stadtteil schwer zugänglich, da sie primär online gebucht werden können, wodurch die Angebote von eher von einkommen stärkeren Kindern genutzt werden. Diese kommen aber oft nichtmal aus den angrenzenden Stadtteilen. ja Seite 119 von 216 Methadonpraxis in Ostheim Im Rundhaus, Rösrather Straße 10, neben der stark frequentierten Bahnhaltestelle ist eine Methadonpraxis eröffnet. Viele der Patienten bleiben nach der Vergabe in der Nähe und verhalten sich auffällig durch Gruppeninterne Konflikte, öffentliches Urinieren und Alkohol Konsum. ja Sozial- und Energieberatungen Viele Menschen im Sozialraumgebiet sind durch die die gestiegenen Energiepreise in Not geraten. Das betrifft gerade viele Prekär Beschäftigte Familien und Ältere Menschen mit geringen Einkommen. Es gibt keine spezifische Fachberatung. Ostheim verfügt über geringe Kapazitäten von allgemeiner Sozialberatung. In Neubrück gibt es gar keine Beratungsangebote zu diesem Thema. ja Bildungs- und Betreuungsangebote in Neubrück Der Stadtteil Neubrück verfügt über wenige Einrichtungen und Beratungseinrichtungen. Viele Angebote wie die Jugendarbeit BUGS oder 100 Wege sind nur mobil ja Zustand Spielplätze Neubrück In Neubrück gibt mehrere Spielplätze auf denen die Spielgeräte aufgrund des maroden Zustandes abgebaut wurden, aber noch keine Neuen Gerät ersetzt wurden. Am drängensten ist die Situation auf dem Spielplatz an St. Adelheid, dort gibt es gar keine Geräte mehr. ja Sportangebote im Stadtteil Es gibt einen hohen Bedarf an Sportangeboten im SRG leider mangelt es den Vereinen und den Sozialen Trägern an Ressourcen und Übungsleiter*innen. ja Einbruchsserie in Ostheim Es gab eine Einbruchsserie in Ostheim mit einem Schwerpunkt um die Gebäude Rund um die Unterkunft Hardtgenbuscher Kirchweg sowie etliche Einbrüche in Autos sowie gestohlene Fahrräder. ja Seite 120 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Gesundheitswoche Ostheim – Neubrück***1: Medienkonsum und zuckerreiche Ernährung haben im Zuge der Pandemie bei vielen Kindern zugenommen. Der Kinder- und Jugendgesundheitsbericht der Stadt Köln attestiert zudem für die Kinder in beide Stadtteilen eine überdurchschnittlich schlechte Zahngesundheit und Übergewicht. Vom 27. – 31. März fand in den beiden Stadtteilen die Gesundheitswoche für Kinder statt. Grundschulen, KiTas, soziale Einrichtungen und Gesundheitsdienste haben in der Woche ein breites Angebot für die Kinder und Informationen für deren Eltern auf die Beine gestellt. So startete die Woche mit einem gesunden Frühstück in allen teilnehmenden Grundschulen und KiTas. Innerhalb der Einrichtungen werden verschiedene Projekte durchgeführt. So bearbeitet beispielsweise das Familienzentrum Europaring die Frage, „was gehört in die Brotdose?“. Mit einem Kreativwettbewerb wollen Sozialraumkoordination und Bürgerverein Neubrück auch herausfinden, was die Kinder selbst benötigen, um gesund zu bleiben. Aber auch für die Eltern gibt es Angebote, etwa gesunde Kochkurse oder Workshops für Eltern, wie Kinder an eine vernünftige Mediennutzung herangeführt werden können. Therapie- und Gesundheitsangebote stellen sich am Dienstag vor. Die Stadtteilbücherei Neubrück informiert mit einer Sonderausstellung für Kinder und Eltern rund um das Thema Gesundheit. planmäßig (1 Aktionswoche) Brückenbauer*innen International***2: im Stadtteil Neubrück sind mit einem Anteil Dieses Projekt hat das Ziel, insbesondere Menschen mit internationaler Geschichte für ein Engagement in Vereinen planmäßig (1 Projekt) Seite 121 von 216 von ca. 60% Menschen mit Internationaler Geschichte verschwindend wenige davon diejenigen, die in den Vereinen Entscheidungen treffen und Verantwortung tragen. Die Vereine suchen händeringend Menschen für zahlreiche kleinere und größere Aufgaben, sei es in der Mitgliederverwaltung, bei der Aktualisierung der Homepage, als Übungsleiter*innen oder im Vorstand. zu gewinnen und zu begleiten. Dafür gibt es Brückenbauer*innen die selbst eine Internationale Geschichte haben und interessierte und Verein zusammenbringen Übungsleiter*in im Veedel: Es gibt einen hohen Bedarf an Sportangeboten im SRG leider mangelt es den Vereinen und den Sozialen Trägern an Ressourcen und Übungsleiter*innen. Die Sportförderrichtlinie setzt die Ausbildung zum/zur Übungsleiter*in in einem Verein für eine Förderung voraus. Übungsleiter*innen und Sportstudenten nehmen ungern lange Wege in das Randgebiet in kauf um Sport anzubieten. Mit dem Stadtsportbund, dem DJK Köln Ost eV und dem Sportamt wurde eine Übungsleiterausbildung für allgemeine Sportangebote erstellt. Diese Ausbildung wurde in Ostheim angeboten. Im Rahmen des Projektes wurden Engagierte aus Ostheim die bisher noch nicht im Verein waren gewonnen und eine Zeitplan für die sehr ausführliche Ausbildung zum Übungsleiter-C abgestimmt planmäßig (1 Lehrgang mit Menschen im SRG) Seite 122 von 216 Stärkungspakt NRW: Viele Menschen im Sozialraumgebiet sind durch die die gestiegenen Energiepreise in Not geraten. Das betrifft gerade viele Prekär Beschäftigte Familien und Ältere Menschen mit geringen Einkommen. Es gibt keine spezifische Fachberatung. Ostheim verfügt über geringe Kapazitäten von allgemeiner Sozialberatung. In Neubrück gibt es gar keine Beratungsangebote zu diesem Thema. Die Sozialraumkoordination organisiert das Projekt „Energieberatung im Veedel“ bei dem der Veedel e.V. indem Menschen zu Leistungsansprüchen beraten werden, Multiplikator*innen beispielsweise Mitarbeiter*innen in Kitas zu Verweismöglichkeiten und Kurzberatungen geschult und erhöhte Bedarf niedrigschwellig im Rahmen der Beratung ausgeglichen werden können. planmäßig (1 Projekt) Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator z.B. Häufigkeit der Treffen Vernetzung AK Bildung und Betreuung Neubrück Der Stadtteil Neubrück verfügt über wenige Einrichtungen im Rahmen des AKs soll sich ein Überblick zur Angebotssituation von Bildungs- und Betreuungsangeboten verschafft werden und diese im Rahmen einer Befragung bedarfsgerechter im Netzwerk abgestimmt werden. 2023 fand eine AK Sitzung statt: Thema Bildungs- und Betreuungsangebote im Stadtteil Neubrück KlimaVeedel Neubrück Die Rheinenergie hat Neubrück für ihr Projekt „KlimaVeedel“ ausgewählt, dort sollen verschiedene Aktivitäten ausprobiert werden um den Stadtteil Klimaneutral zu machen. Die Sozialraumkoordination unterstützt das Bekanntwerden des Projektes und fördert die Vernetzung der Bildungsakteure, Aktive Bürger*innen sowie die Wohnungswirtschaft mit dem Projektteam Stammtisch Ostheimer Vereine Im Rahmen der gemeinsamen Organisation des Bürgerfestes kam die Idee auf, einen regelmäßigen Stammtisch der Bürgerschaftlichen Vereine im Stadtteil ins Leben zu rufen. Regelmäßiger Stammtisch mit 4 Terminen im Jahr Seite 123 von 216 * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick Folgejahr Für 2024 schließt die Sozialraumkoordination die Sozialräumlichen Projekte aus dem Vorjahr sowie den Pilot der Sozialraumgebietsplanung ab. In diesem Rahmen sollen Bürgerkonferenzen in Ostheim und Neubrück im 2 Quartal 2024 stattfinden. Die ausgebildeten Übungsleiterinnen sollen in Sportangebote vor Ort überführt werden und das Projekt auf eine mögliche Wieder holung evaluiert werden. Der aus dem Fachgespräch Kinder - und Jugendgesundheit im Übergang Kita Grundschule entstandene Bezirkliche Arbeitskreis soll zu einer Abschlusserklärung mit Zielen kommen. Der Wohndialog Neubrück soll in einen Quartiersarbeitskreis überführt werden. Der Rücklaufbogen zwischen Kinderärzt*innen und Bildungseinrichtungen soll im Herbst 2024 evaluiert werden. Seite 124 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Humboldt-Gremberg Seite 125 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Seit Juli 2023 befindet sich Frau Anja Teckentrup in Elternzeit, sie wird seit Oktober 2023 von Frau Norma Jo Schultz vertreten. Wohnen und Infrastruktur In der von der GAG beinahe fertiggestellten Kannebäcker Siedlung wurde eine neue Tagespflege für Senior*innen eröffnet und di e GGS Westerwaldstr. wird Familiengrundschulzentrum. Partizipation und Teilhabe Beirat Quartiersmanagement Die Sozialraumkoordination Humboldt-Gremberg nahm bis Mai regelmäßig an den Beiratssitzungen des Quartiersmanagements teil. Öffentlichkeitsarbeit Newsletter Der gemeinsame Newsletter der beiden Sozialräume Kalk und Humboldt-Gremberg wurde dieses Jahr drei Mal veröffentlicht und wurde im letzten Quartal neu gestaltet. Zu sehen ist der Newsletter auf der Homepage der Sozialraumkoordination. Instagram-Auftritt Humboldt-Gremberg/Kalk In diesem Jahr wurden viele Beiträge, Flyer, Veranstaltungen neben des Internetauftritts aller Sozialraumkoordinatoren auch auf Instagram geteilt. Seite 126 von 216 2.Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 100% Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote sind verbessert Vorschläge aus den einzelnen SRG: AP1: Klärung aller Lots*innenfunktionen im Bezirk Kalk Bestehende Lots*innenfunktionen im Bezirk Kalk zum Thema Gesundheit wurden identifiziert. 1 Auflistung 4 SRG 100% AP2:Beobachtung der Entwicklung der Gesundheitslots*innen (in Familiengrundschulzentren) Es wurden Interviews mit allen Gesundheitslots*innen im Bezirk Kalk geführt. 1 Fragebogen 4 SRG 3 Interviews 100% AP3: Vernetzung mit bestehenden Strukturen im Bezirk (z.B. SPZ, Plan 27, Runder Tisch psy. Die Vernetzung zwischen Gesundheitslots*innen und 1 Fachgespräch 15 TN 100% Seite 127 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Gesundheit). Informationen wurden aufbereitet (z.B. Bestehende Angebote transparenter machen). Sichtbarmachung/Andockmöglichkeiten vor Ort prüfen. bestehenden Strukturen im Bezirk Kalk wurde gestärkt. (Scharnierfunktion) und eine stärkere Sichtbarkeit von Angeboten geprüft. 1 Protokoll - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG -Projekt: Verbesserung der Zugangs - und Übergangsgestaltung (im SRG) 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/A K‘s ist erstellt und aktuell. 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglich keiten deutlich gemacht. 100%1 Seite 128 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 50%2 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Sicherstellen der Förderketten im Übergang Kita-Schule AP1: Qualitative Leitfragengestützte Gespräche mit relevanten Akteuren und Gruppeninterviews in relevanten Gremien (AK Kita/ Schule (SRK Ostheim/Neubrück), AK Frühe Förderung SRK Kalk/Humboldt-Gremberg), Kalker Netzwerk für Familien (SRK Höhenberg/Vingst, Kalk, Humboldt/Gremberg) Es wurde 1 Fragebogen mit Leitfragen erstellt. Fragebogen wurde bis zum 06.04.23 erstellt. Es wurden pro SRG im Bezirk Kalk mind. 5 Interviews mit relevanten Akteuren in 1-2 Gremien geführt. 1 Fragebogen 4 SRG 5 Interviews 1-2 Gremien 100% AP2: Fachgespräch mit relevanten Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren aus dem Bezirk Kalk, um Es wurde 1 Fachgespräch mit relevanten Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren geführt. 1 Fachgespräch 20 TN 1 Protokoll 100% Seite 129 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Handlungserfordernisse zu ermitteln und zu formulieren. Rücklaufbögen Kinderärzte AP1: Entwicklung eines prozessualen Verfahrens und Prüfung relevanter Datenschutzbestimmungen Es wurde 1 Prozessablauf erstellt 1 100% AP2: Die SRK’s führen eine Überprüfung des Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung der Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls sich das Vorgehen bewährt hat. Das Verfahren wurde evaluiert und die Ergebnisse dokumentiert. 1 Auswertung 50%3 - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100% (Status: planmäßig) Seite 130 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren zu identifizieren Art der Dokumentation sollte zielgenau zu den identifizierten Zugangsbarrieren erarbeitet werden. Raster zur Erf assung der Zugangsbarrieren ist befüllt. 20%4 Erläuterungen 1Die Datenbank in.koeln wurde in der Stadtteilkonferenz „Runder Tisch Humboldt-Gremberg“ durch die Mitarbeiterin der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel Kristina Makarowa im Sozialraum vorgestel lt. Die Teilnehmenden der Konferenz bekamen eine praktische Einweisung und konnten Fragen formulieren. 2Erste Austausche haben stattgefunden. Die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Kalk haben vereinbart sich für dieses Jahr zunächst auf den Übergang zwischen den Kitas und der Grundschule zu fokussieren. 3Der Bogen wurde in den Netzwerken bereits vorgestellt und erste Rückmeldungen erhalten. Es wird auf das Ergebnis der Evaluation im Herbst 2024 gewartet, bevor weitere Schritte der Ausweitung erfolgen. 4Raster wurden vorgestellt. Weitere Bearbeitung für 2024 vereinbart Der Bezirk Kalk hat sich dazu entschieden, sich auf das Thema „Übergang Kita Schule“ zu fokussieren. Es hat ein Fachgespräch mit vielen Expert*innen aus dem Fachbereich stattgefunden. Es wurde von der bezirklichen Gruppe Kalk der Sozialraumkoordinator*innen zusammen mit der Geschäftsstelle geplant, durchgeführt und nachbereitet. Weitere Treffen und der Aufbau einer Netzwerkstruktur zum Thema sind für 2024 in Planung. In verschiedenen Gremien und Projekten wurde das Thema weiterverfolgt und mit Leben gefüllt. So wurde aus dem AK Schulsozialarbeit zum Beispiel der Wunsch nach einer Veranstaltung zum Thema Medienkonsum für Eltern genannt. Dieser konnte am 13.03.2024 in Form einer Abendveranstaltu ng in Kooperation mit der GGS Lohmarer Str. und Herrn Andreas Pauly realisiert werden. Außerdem wurden Interviews mit Kitas zum Thema Übergang Kita-Schule geführt, Infomaterialien gesammelt. Seite 131 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Ein Kinderbewegungsangebot konnte in diesem Jahr wieder im Weste rwaldpark an den Start gehen. Es fanden 23 Termine statt. Durchschnittlich nahmen 6 Kinder an den Bewegungseinheiten zu Bewegungsspaß zu Musik und Tanz statt. Finanziert werden konnte dies über eine g roßzügige Spende des Inner Wheel Club Römerturm. 3.Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Zwischennutzung Grünstück an der Gießener Straße Gründung einer AG zur Planung des Vorgehens (Beteiligte: SRK, Streetwork, Jugendzentrum Pavillion 50, IG Humboldt-Gremberg, Sport in Metropolen) Das 1.AG Treffen hat bis zum 30. Juni stattgefunden 1 AG 0% Die AG recherchiert relevante Ansprechpartner aus Verwaltung und lädt zu einem gemeinsamen Austausch ein Bis zum 31. Juli hat ein Austauschtreffen zwischen Verwaltung und relevanten Akteuren stattgefunden. 1 Austauschtreffen 0% Die AG entwickelt konkrete Angebotsideen die auf der Wiese über einen Zeitraum von Bis 31.11.23 wurden mind. 4 Angebote realisiert 4 Angebote 0% Seite 132 von 216 mehreren Monaten regelmäßig umgesetzt werden können. Erläuterungen Aufgrund der personellen Veränderungen haben keine Treffen der AG stattgefunden. Jedoch nutzt das Grünstück an der Gießener Str. der Pavillion 50 und einige Angebote haben regelmäßig stattgefunden. Die Nutzung für Jugendliche ist auch im Jahr 2024 durch den Pavillion abgedeckt. In naher Zukunft wird auf dem Grünstück eine Flüchtlingsunterkunft errichtet. 4.Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Bunt und schön Aktion im Herbst In Humboldt-Gremberg ist für den Herbst 2023 eine bunt und schön Müllsammel-Aktion geplant. Hierfür werden Akteur*innen gesucht. ja Finanzierung einer halben Personalstelle für die Abenteuerhallen bei der JugZ/den AHK Finanzierung einer halben Stelle bei der JugZ/den AHK, Errichtung von Sanitäranlagen nein Bücherschrank Gestattungsvereinbarung zwischen Bürgerstiftung und Grünflächenamt ist auf der Zielgeraden. Fertigstellung bis zu den Sommerferien. in Bearbeitung Seite 133 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Name gesucht für den Grünzug Westerwaldstraße Die neugestaltete Festwiese an der Westerwaldstraße braucht einen einprägsamen Namen. Bis zum 22. Juli können Bürger*innen Ideen einreichen. Der Namensvorschlag wird dann anschließend in die Bezirksvertretung Kalk gegeben, um eine offizielle Eintragung des neuen Namens zu beantragen. ja Suche nach Kreativräumen für Angebote Der Campus Gesundheit und Perspektive sucht nach Kreativräumen für Angebote mit Erwachsenen. ja Erläuterungen: a) Humboldt-Gremberg „Bunt und schön“ konnte aufgrund des Personalwechsels im Herbst nicht stattfinden. b) Nachdem einige bürokratische Hürden überwunden werden konnten, konnte am 14.07.2023 endlich der neue, festinstallierte Bücherschrank am Westerwaldpark eröffnet werden und erfreut sich seitdem bei Groß und Klein großer Beliebtheit. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Bürgerstiftung Köln, die Urban life. e.g. für die erfolgreiche Kooperation. Und ein Dank an den Verfügungsfonds des Quartiersmanagements für die Finanzierung. c) Bezirksvertretung Kalk wählt aus drei Vorschlägen „Westerwaldpark“ als Sieger und bittet die Verwaltung diesen Namen ins offizielle Register einzutragen. Bezeichnet wird hiermit zukünftig die zuvor genannte „Festwiese“, das Grünstück neben dem Berufskolleg auf dem sich neben Basketballplatz, Boulebahn und Hügel auch der Kinderspielplatz befindet d) Einmal wöchentlich findet ganzjährig weiterhin ein Seniorensport Angebot statt. In den kalten Monaten im Raum³ und in den warmen Monaten im Humboldt Park, turnen bis zu 20 Senioren fleißig und halten sich darüber fit. Ermöglicht wird dies durch verschiedene Geldtöpfe: GAG, sozialräumliche Mittel, Seniorennetzwerk, Sportamt. Seite 134 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Anlauf und Begegnungsstätte Humboldt Gremberg planmäßig Erläuterungen Der Bekanntheitsgrad der Anlauf- und Begegnungsstätte im Veedel steigt stetig und das Interesse an der Nutzung der Räume nahm im Jahresverlauf kontinuierlich zu. Wodurch sich auch für die Sozialraumkoordination neue Netzwerkpartner erschlossen, die Frauenberatungsstel le der Wendepunkt bietet wöchentlich Beratung, die Seniorenberatung des DRK ist 14tätig in den Räumlichkeiten, weitere Einrichtungen, die Raum3 nutzen, sind die CSH mit einem Projekt zur beruflichen Perspektiventwicklung und die Seniorennetzwerkkoordination, sowie wöchentlich die Sozialber atung des Kinderschutzbundes. Daneben gibt es nachbarschaftliche Gruppen, wie eine Theatergruppe, zwei interkulturelle Frauengruppen, zwei Gesprächskreise, Seniorensport und ein Seniorencafé. Rund 100 Menschen treffen sich in den unterschiedlichen Angeboten wöchentlich in Raum3. Zudem hat sich eine neue Gesprächsgruppe, ein Yoga Kurs und ein Angebot für alleinerziehende Elternteile gebildet. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Die Gremienliste befindet sich im Anhang. (siehe Anhang) Erläuterungen In 2023 wurden keine neuen Arbeitskreise oder Netzwerkstrukturen gebildet. Lediglich der Wegfall des Quartiersmanagements ist zu benennen. * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug Seite 135 von 216 **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5.Ausblick Folgejahr Bis einschließlich August wird weiterhin Frau Schultz die Stelle als Sozialraumkoordination in Vollzeit besetzen. Ab September ist Frau Teckentrup mit 25h wieder im Dienst, sodass sich die Stelle fortan geteilt wird. Für den Sozialraum Humboldt-Gremberg stehen ein Elterninfoabend an und dem neugestalteten Westerwaldpark soll zu mehr Bekanntheit verholfen werden. Nicht nur der Pumptrack der Stadt Köln wird hier aufgestellt werden. Es soll zudem ein Programm für die Sommerferien entwickelt werden, dass die Trendsportanlagen des Parks prominenter machen soll. Außerdem sind ein Alleinerziehenden Café und ein Yoga -Kurs geplant. Zusätzlich wird der Veedelsgarten neu starten und das Projekt „Wanderbäume“ soll auf einem gesperrten Parkplatz vor dem Raum³ für sechs Wochen einen Stellplatz finden. In der fertiggestellten Kannebäcker Siedlung wird eine Demenzwohngruppe, eine neue Kita sowie ein Outdoor-Fitness-Pfad eröffnet. Zudem soll die Siedlung für den Nahverkehr erschlossen werden. Derzeit wird überlegt die KVB-Buslinie 196 auf die Kannebäckersiedlung auszuweiten. Seite 136 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Kalk Seite 137 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Stadtentwicklung Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Kalker Mitte“ In enger Absprache und Abstimmung mit dem Amt für Stadtentwicklung wurde vereinbart, das Projekt ‚Kalker Höfe‘ (Grüne Durchwegung en von Ost nach West und von Süd nach Nord) in die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) „Kalker Mitte“ aufzunehmen und die bestehenden Parktaschen (wie z.B. Breuerpark) und Verbindungswege in Kalk -Nord für Städteb aufördermittel zu qualifizieren. Weitere städtebauliche Maßnahmen werden ebenfalls berü cksichtigt. Eine Mach barkeitsstudie zur Umsetzung der Maßnahmen wurde von der Fachverwaltung in Auftrag gegeben. In vorbereitende Gespräche mit dem beauftragten Büro wird die SRK einbezogen. Kalkberg Am 25.11.2023 wurde die Machbarkeitsstudie Kalkberg im Rahmen einer Bürgerbeteiligung durch das Büro „Neubig H ubacher Architekten und Stadtplaner PartG mbB“ vorgestellt. Das Büro favorisiert für eine zukünftige Nutzung einen Landschaftspark mit einer flankierenden Sportnutzung. Die SRK ist bei Fachgespräch mit der Verwaltung eingebunden. Hallen Kalk Im August 2023 verkündete die »Montag Stiftung Urbane Räume« ihren Rückzug aus dem Prozess Hallen Kalk. Im Namen der Stadttei lkonferenz Kalk wurde ein Appell an das Dezernat IX geschickt konstruktive Gespräche weit erhin aufrecht zu erhalten. Das Derzernat IX kündigte an, die Gespräche mit Vertreter:innen der Verantwortungsgemeinschaft Osthof fortzuführen und betonte die Wichtigkeit des Projekts. Da s geplante Migrationsmuseum in Halle 71 unter der Trägerschaft von Domid wird weiter vorangetrieben. Domid soll dafür Erbbaurecht erhalten. Kalker Hauptstraße Der Verkehrsausschuss hat beschlossen die Kalker Hauptstraße zukünftig im zentralen Abschnitt zwischen Kapellenstraße und Rolsohover Straße zugunsten des Fuß- und Radverkehrs neu zu gestalteten und insgesamt aufzuwerten. Das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln führte vom 16.-29.10.2023 eine umfassende Befragung mit Hilfe von aufsuchenden und Online-Formaten im Stadtteil Kalk durch. Die SRK unterstützte die Befragung. Seite 138 von 216 Masterplan Grün Die Kölner Grünflächen sollen besser mit dem sich verändernden Klima zurechtkommen und schöner werden. Das Kölner Grünflächenamt wollte wissen, wie und wo es im Bezirk Kalk grüner werden kann. Vom 5 . bis 18. Juni 2023 konnt en sich Bürger:innen online beteiligen. Am 23.9. 2023 fand im Kalker Klarissenkloster ein Workshop statt , auf dem die Ergebnisse der Online -Beteiligung vorgestellt wurden. Die SRK unterstützte den Beteiligungsprozess. Grüne Durchwegung Neuerburgstr./Wiersbergstr. Die Fachverwaltung öffnete die Durchwegung offiziell für den Fuß- und Radverkehr als direkte grüne Verbindung zwischen Neuerburgstr. und Wiersbergstr. Die Fläche wird perspektivisch als Interimsfläche für einen temporären Schulbau des Kaiserin-Theophanu-Gymnasium benötigt. Eine Durchquerung soll dennoch möglich bleiben. Die geplante Aufwertung des Grünstreifens wird sich dadurch auf unbestimmte Zeit verzögern. Soziale Infrastruktur Drogenkonsumraum Die Fachverwaltung hat 2023 eine Baugenehmigung er halten für die Errichtung eines Drogenkonsumraumes in der Neuerburgstr. in Kalk. Die Eröffnung ist voraussichtlich für das 4. Quartal 2024 geplant. Die SRK steht im engen Austausch mit der Suchtkoordination der Stadt Köln. Wohnhilfen Kalk – Hilfen in Wohnungsnotlagen Am 23.03.2023 eröffnete die Diakonie Michaelshoven die Beratungsstelle Wohnhilfen Kalk in der Kalk-Mülheimer Straße. Dort finden Menschen in Wohnungsnotlagen umfassende Beratungs- und Hilfsangebote. Darüber hinaus bietet dort auch die Spezialb eratung der Diakonie Michaelshoven für Frauen „Wendepunkt“ Beratungs- und Sprechzeiten in Kalk an. Neue Kita-Plätze Zum Kitajahr 2022/2023 eröffnete die Städtische Kita Robertstraße mit 6 Gruppen und Betreuungsplätzen für 120 Kinder. Das AWO-Familienzentrum auf dem Malteser Gelände eröffnete eine weitere Gruppe und bietet Betreuungsplätze für 50 Kinder. Seite 139 von 216 Umzug Katholische Grundschule Lehrerschaft, pädagogische Fachkräfte und Schülerschaft starteten das Schuljahr 2023/2024 im neuen Schulgebäude in der Vietorstraße. Familiengrundschulzentrum GGS Kapitelstr. Seit Herbst 2023 gehört die GGS Kapitelstr. zu den Pilotschulen, die ein Familiengrundschulzentrum besitzen und damit ihr soz ialräumliches niedrigschwelliges Angebot ausbauen können. Neuer Karnevalsverein „Nur ein Karnevalsverein“ In Kalk hat sich ein neuer Karnevalsverein gegründet, der sich zur Aufgabe gemacht hat den Kalker Karnevalszug zu retten. Der Zug stand kurz vor dem Aus, konnte mit Hilfe von engagierten Anwohner:innen und zahlreichen Spenden gerettet werden. Partizipation und Teilhabe Trimbornstraßenfest Engagierte Anwohner:innen richteten zum ersten Mal am 03.09.2023 das Trimbornstraßenfest aus. Auf dem autofreien Abschnitt präsentierten sich lokale Initiativen, Nachbarschaften und Musiker:innen und sorgten damit für eine gemütliche und nachbarschaftliche Atmosphäre. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem 100 (bis 2024) 100% Seite 140 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote sind verbessert Vorschläge aus den einzelnen SRG: AP1: Klärung aller Lots* innenfunktionen im Bezirk Kalk Bestehende Lots*innenfunktionen im Bezirk Kalk zum Thema Gesundheit wurden identifiziert. 1 Auflistung 4 SRG 100% AP2:Beobachtung der Entwicklung der Gesundheitslots*innen (in Familiengrundschulzentren) Es wurden Interviews mit allen Gesundheitslots*innen im Bezirk Kalk geführt. 1 Fragebogen 4 SRG 3 Interviews 100% AP3: Vernetzung mit bestehenden Strukturen im Bezirk (z.B. SPZ, Plan 27, Runder Tisch psy. Gesundheit). Informationen wurden aufbereitet (z.B. Bestehende Angebote transparenter machen). Sichtbarmachung/Andockmöglichkeiten vor Ort prüfen. Die Vernetzung zwischen Gesundheitslots*innen und bestehenden Strukturen im Bezirk Kalk wurde gestärkt. (Scharnierfunktion) und eine stärkere Sichtbarkeit von Angeboten geprüft. 1 Fachgespräch 15 TN 1 Protokoll 100% - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert in Verbindung zum SRG -Projekt: Verbesserung der Zugangs - und Übergangsgestaltung (im SRG) 100 (bis 2024) 80%1 Seite 141 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AK‘s ist erstellt und aktuell. - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG - Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100% - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 50%2 Seite 142 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Sicherstellen der Förderketten im Übergang Kita-Schule AP1: Qualitative Leitfragengestützte Gespräche mit relevanten Akteuren und Gruppeninterviews in relevanten Gremien (AK Kita/ Schule (SRK Ostheim/Neubrück), AK Frühe Förderung SRK Kalk/Humboldt-Gremberg), Kalker Netzwerk für Familien (SRK Höhenberg/Vingst, Kalk, Humboldt/Gremberg) Es wurde 1 Fragebogen mit Leitfragen erstellt. Fragebogen wurde bis zum 06.04.23 erstellt. Es wurden pro SRG im Bezirk Kalk mind. 5 Interviews mit relevanten Akteuren in 1-2 Gremien geführt. 1 Fragebogen 4 SRG 5 Interviews 1-2 Gremien 100% AP2: Fachgespräch mit relevanten Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren aus dem Bezirk Kalk, um Handlungserfordernisse zu ermitteln und zu formulieren. Es wurde 1 Fachgespräch mit relevanten Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren geführt. 1 Fachgespräch 20 TN 1 Protokoll 100% Rücklaufbögen Kinderärzte AP1: Entwicklung eines prozessualen Verfahrens und Prüfung relevanter Datenschutzbestimmungen Es wurde 1 Prozessablauf erstellt 1 100% AP2: Die SRK’s führen eine Überprüfung des Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung der Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls sich das Vorgehen bewährt hat. Das Verfahren wurde evaluiert und die Ergebnisse dokumentiert. 1 Auswertung 50%3 Seite 143 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. K lärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100% o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren zu identifizieren Art der Dokumentation sollte zielgenau zu den identifizierten Zugangsbarrieren erarbeitet werden. Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt. 20%4 Erläuterungen durch die SRK: 1 Durch den fehlenden Zugang zum Share Point konnte die Gremienliste nicht aktualisiert werden. 2 Erste Austausche haben stattgefunden. Die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Kalk haben vereinbart sich für dieses Jahr zunächst auf den Übergang zwischen den Kitas und der Grundschule zu fokussieren. 3 Der Bogen wurde in den Netzwerken bereits vorgestellt und erste Rückmeldungen erhalten. Es wird auf das Ergebnis der Evaluation im Herbst 2024 gewartet, bevor weitere Schritte der Ausweitung erfolgen. 4 Raster wurden vorgestellt. Weitere Bearbeitung für 2024 vereinbart. Seite 144 von 216 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Sozialräumliches Ziel Städtebauliche Aufwertung von Grünflächen und Plätzen im Stadtteil Kalk zur Verbesserung der Umweltgerechtigkeit Identifizierung von städtischen Entwicklungsflächen, die Potential haben für eine Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Bis zum 02.02.23 wurden mindestens 5 Entwicklungsflächen identifiziert 5 En twicklungs- flächen 1 Verzeichnis 100% Durchführung eines Fachgesprächs mit dem Amt 15 und Vertreter*innen der Stadtteilkonferenz Kalk zur Bewertung der identifizierten Flächen Ein Fachgespräch wurde am 02.02.23 mit Vertreter*innen von Amt 15 und der Stadtteilkonferenz Kalk geführt. 1 Fachgespräch 1 Protokoll 1 Anwesenheits liste 100% Qualifizierung des Projekts ‚ Kalker Höfe‘ zu einer städtebaulichen Maßnahme im Rahmen der Fortschreibung des ISEK’s in Rücksprache mit Amt 15 Das Projekt ‚ Kalker Höfe‘ wurde bis zum 21.06.23 für die Fortschreibung des ISEK’s qualifiziert. 1 Verwaltungsvorlage 1 Entwurf ISEK 100% Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für das Projekt ‚ Kalker Höfe‘ Für das Projekt ‚ Kalker Höfe‘ wurde eine Machbarkeitsstudie durch das Amt 15 bis zum 31.12.23 in Auftrag gegeben. 1 Auftrag 100% Erläuterungen durch die SRK: keine Seite 145 von 216 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Schaffung von Orten der Begegnung Kalkfest 2023 – Zeig mir deine Welt am 19. August 2023 Planung und Durchführung des Kalkfestes am 19. August 2023 Ja Aufwertung der Aufenthaltsqualität von Plätzen Eindämmung des illegaler Verkehrs am Ottmar-Pohl- Platz Der Ottmar-Pohl-Platz wird zur Durchquerung von Mitarbeitenden des Kalk Karrees genutzt, um zur Tiefgarage zu gelangen. Die Zufahrt zur Tiefgarage über die Dillenburger Str. ist durch den Bauzaun zur Absicherung der Halle 77 versperrt. Ja Verbesserung der Teilhabechancen Bücherschrank sucht ein neues zu Hause Nachdem die Patenschaft durch die Schließung der Bäckerei Schlechtriemen beendet werden musste, wird eine neue Patenschaft gesucht. Ja Verbesserung der Übergangsgestaltun g Sprachstandserhebung für nicht Kita-Kinder 29 Kinder sind nicht zur Sprachstandserhebung gegangen. Das Schulamt hat die fehlende Teilnahme nicht nachgehalten. Ja1 Städtebauliche Entwicklung Hallen Kalk Aufrechterhaltung des Dialogprozesses zwischen der Verantwortungsgemeinschaft Osthof und der Stadt Köln Im August 2023 verkündete die »Montag Stiftung Urbane Räume« ihren Rückzug aus dem Prozess Hallen Kalk. Ja Erläuterungen 1 Das Thema wird im Rahmen vom Schwerpunktthema Kinder- und Jugendgesundheit bearbeitet. Seite 146 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl / Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Verbesserung der Teilhabechancen Ermittlung von möglichen Standorten für den Bücherschrank Es wird bei verschiedenen Geschäftseigentümer:innen angefragt planmäßig Ansprache von Geschäftstreibenden Eigentümer ist gefunden Josefsapotheke sagt zu den Bücherschrank zu übernehmen planmäßig Aufstellung Bücherschrank Der Bücherschrank muss in Stand gesetzt werden, sodass sich die Aufstellung verzögert Einsatz aus SR-Mitteln: 231€ Nicht planmäßig 80%1 Schaffung von Orten der Begegnung Das Kalkfest wurde am 19.8.23 nach neuem dezentralen Konzept umgesetzt Das Kalkfest fand unter dem Motto ‚Zeig mir deine Welt‘ dezentral im gesamten Veedel statt. 57 Einrichtungen und Initiativen beteiligten sich mit interaktiven, kostenfreien Aktionen am Stadtteilfest. Elf Führungen zeigten die besonderen Orte des Stadtteils und eröffneten außergewöhnliche Blickwinkel. Einsatz aus SR-Mitteln: 3006,18€ planmäßig Verbesserung der Aufenthaltsqualität von Plätzen Eindämmung des illegaler Verkehrs am Ottmar-Pohl- Platz (OPP) Es wurde eine Begehung mit Vertreter:innen der AG OPP und der BV Kalk vor Ort durchgeführt planmäßig Einreichung einer Bürgereingabe Es wurde eine Bürgereingabe durch die AG OPP eingereicht planmäßig Seite 147 von 216 Vor-Ort-Termin mit der Fachverwaltung Es wurde eine Begehung mit Vertreter:innen der BV Kalk und der Fachverwaltung durchgeführt planmäßig Prüfung durch Verwaltung Verwaltung prüft Maßnahmen zur Verbesserung der Situation planmäßig Schaffung von Bewegungsangebot en Durchführung von niedrigschwelligen und kostenlosen Eltern-Kind-Turnen im öffentlichen Raum. Das Bewegungsangebot für Kinder im Kalker Stadtgarten wurde auch in 2023 von Mai bis Ende November er folgreich umgesetzt. Bis zu 30 Kinder nahmen an dem Bewegungsangebot teil. planmäßig Durchführung von temporären Spielstraßen im öffentlichen Raum Die Bürgerinitiative Mehr Grün in Kalk realisierte seit 2023 vier temporäre Spielstraßen im Sozialraumgebi et. Der Kinderschutzbund Köln, Träger der Sozialraumkoordination Kalk, kooperierte mit der Initiative für die Beantragung von Fördermitteln aus dem Verfügungsfonds. Es konnten auch 2023 weitere Fahrgeräte und Container für die Aufbewahrung des losen Spielmaterials angeschafft werden. planmäßig Städtebauliche Entwicklung Hallen Kalk Aufrechterhaltung des Dialogprozesses zwischen der Verantwortungsgemeinschaft Osthof und der Stadt Köln Im Namen der Stadtteilkonferenz Kalk wurde ein Appell an das Dezernat IX geschickt konstruktive Gespräche weiterhin aufrecht zu erhalten. Das Derzernat IX kündigte an, die Gespräche mit Vertreter:innen der Verantwortungsgemeinschaft Osthof fortzuführen und betonte die Wichtigkeit des Projekts. planmäßig Seite 148 von 216 Erläuterungen 1 Der Bücherschrank wird derzeit in Stand gesetzt. 2 Die Situation hat sich nicht verbessert. Es gab bisher keine Reaktion der Verwaltung. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Befriedung der Drogenkonsumsituation rund um die Kita Vietorstr.: Schaffung eines Runden Tisches in Kooperation mit dem Kriminalpräventiven Zentrums für eine bessere Vernetzung. Es findet ein massiver Drogenkonsum bzw. Drogendealerei um die Kita herum statt. Spritzen und Verpackungen sowie Drogen werden auf dem Gelände der Kita versteckt bzw. liegen gelassen. Der Informationsfluss zwischen beteiligten Fachämtern und Institutionen soll verbessert werden, um Abhilfe zu schaffen. Ein Runder Tisch hat am 26.10.2023 stattgefunden. Verbesserung der Vernetzung zwischen der Sucht- und Drogenhilfe: Gründung eines neuen AK Sucht- und Drogenhilfe Kalk Es wurde ein neuer Arbeitskreis unter der Teilnahme von Fachberatungsstellen gegründet, der die Drogenkonsumsituation im Stadtteil analysiert und Maßnahmen entwickelt, um die Situation zu verbessern. Es findet ebenfalls ein enger Austausch mit der Suchtkoordination der Stadt Köln statt, um die Eröffnung des Drogenkonsumraum fachlich zu begleiten. Es ist eine Handreichung für Bürger:innen und Multiplikator:innen geplant zur besseren Information. Einsatz aus SR-Mitteln: 773,50€ Durchführung einer Informationsveranstaltung zum geplanten Drogenkonsumraum Am 30.11.2023 fand eine Informationsveranstaltung in Kooperation zwischen Suchtkoordination und SRK s tatt, um die Bevölkerung zu informieren. Beförderung der Vernetzung im Sozialraum: Durchführung von Netzwerktreffen im Sozialraumgebiet (Stadtteilkonferenz Kalk, Runder Tisch Quartiersentwicklung Kalk-Nord, AK Sucht- und Drogenhilfe Kalk, AK Schulsozialarbeit) Die Sozialraumkoordination hat 14 Gremientreffen koordiniert und durchgeführt. Einsatz von SR-Mitteln: 435,68€ Erläuterungen Seite 149 von 216 keine * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick Folgejahr Stadtentwicklung Begleitung städtebaulicher Prozesse Die SRK wird städtebauliche Prozesse wie ISEK „Kalker Mitte“, Kalkberg, Hallen Kalk und Kalker Hauptstraße fachlich begleiten und bei der Durchführung von Bürgerbeteiligungsvorhaben unterstützen. Neubauprojekt Kalk-Nord GAG Die GAG errichtet einen Neubaukomplex mit 107 WE in Kalk-Nord. 81 WE sind davon öffentlich gefördert. Das Bauprojekt wird im Herbst 2024 zur Anmietung fertiggestellt. Das Neubauprojekt Kalk Nord umfasst folgende Gebäude: Lilienthalstraße 20-26, Eythstraße 62, Steinmetzstraße 67- 75 und Dieselstraße 53-63. Soziale Infrastruktur Neubaufeld Irishöfen und ein neuer Träger Kinderhut gGmbH Bis Mitte 2024 entstehen 163 neue Wohneinheiten unweit vom Bahndamm im Kalker Osten, die sogenannten Irishöf e mit studentischen Wohnen, Seniorenwohnungen und freifinanzierten Wohnungen. Zudem entsteht eine neue vierzügige Kita unter der Trägerschaft von Kinderhut gGmbH. Eröffnung Drogenkonsumraum Der Drogenkonsumraum wird voraussichtlich Ende 2024 in der Neuerburgstr. eröffnen. Seite 150 von 216 AZ kommt nach Kalk Das Autonome Zentrum Kalk wird voraussichtlich bis Ende 2024 von Luxemburger Str. nach Kalk In den Reihen in eine städtische Immobilie einziehen, die über Erbraurecht überlassen werden soll. Eröffnung Gesamtschule Bildungscampus Der neue Erzbischöfliche Bildungscampus wird zum Schuljahr 2024/2025 am neuen Standort in der Christian -Sünner-Str. eröffnen. Alle Schulabschlüsse können auf der Gesamtschule erworben werden. Partizipation und Teilhabe Kalkfest trifft Tag es guten Lebens Am 7.9.2024 findet das Kalkfest in Kooperation mit dem Tag des guten Lebens (Agora) statt. An diesem Tag wird ein Teil des St adtteils für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und Platz geschaffen für nachbarschaftliche Aktionen im öffentlichen Raum. Verlegung des Karnevalszug auf Samstag Der neue Karnevalsverein ‚Nur ein Karnevalsverein e.V.‘ plant den Karnevalszug in Kalk von Dienstag auf Samstag zu verlegen, um noch mehr Menschen anzusprechen und weitere Gruppierungen aus dem Stadtteil beteiligen zu können. Seite 151 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstraße Seite 152 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet a. Bauliche Veränderungen im Sozialraumgebiet Blockinnenbebauung auf der Berliner Straße 91-93 Die Blockinnenbe bauung an der Berliner Straße 91 -93 mit über 50 Wohneinheiten ist abgeschlossen und alle Wohneinheiten sind bezogen. Seitens des Wohnungsamtes wurde mitgeteilt, dass für 13 Wohnungen ein Antrag auf Gewährung von öffentlichen Mitteln gestellt wurde. Sofern dem Wohnungsamt für diese Wohnungen Belegungsrechte eingeräumt worden sind, erfolgt die Vermittlung von dort. Das Wohnungsamt vermittelt dann jeweils ein Drittel der Wohnungen an Wohnungssuchende mit Wohnberechtigungsschein aus dem umgebenden Stadtteil, an dringend Wohnungssuchende mir Zugangsbeschränkungen zum Wohnungsmarkt und an wohnungslose Menschen sowie Geflüchtete mit gesichertem Aufenthaltsstatus, die bisher in den Einrichtungen des Wohnungsamtes lebten. Bauprojekt am Wasserturm Stammheim Das Neubauprojekt Wiesdorfer Straße wird bis zum Herbst 2024 von der GAG Immobilien AG zur Anmietung fertig gestellt. Es werden 29 öffentlich geförderte Wohnungen erbaut. Dabei sind Räumlichkeiten für eine 6 -gruppige KiTa geplant. Die aktuelle 3 -gruppige, städtisch e KiTa wird vorübergehend in einen Neubau auf den Mülheimer Ringen umziehen. Geschwindigkeitsmaßnahmen in Stammheim Eine Überprüfung und Umsetzung von Maßnahmen (Aufbringen von Tempo 30 Piktogrammen, Einrichten von Fahrbahnverengung, Aufstellen mobiler Blitzer usw.) zur Verbesserung der Einhaltung von Tempo 30 im Bereich der Ricarda- Huch- Straße, der Gisbertstraße und der Bonhoeffer Straße in Köln-Stammheim hat stattgefunden. Seite 153 von 216 Fahrradstraße Düsseldorfer Straße Die Düsseldorfer Straße zwischen der Von-Lohe-Straße und der Mülheimer Freiheit soll zur Fahrradstraße umgebaut werden. Im Rahmen des Umbaus wurde eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Über den Zeitrahmen des Umbaus ist bis Ende 2023 nichts bekannt. Quartiersentwicklung auf dem I/D Cologne-Gelände Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs K öln-Mülheim entsteht auf insgesamt 7 Hektar Grundstück derzeit K ölns gr ößte gewerbliche Quartiersentwicklung - I/D Cologne. Das I/D Cologne-Gelände liegt zwischen den Quartieren Keupstraße und Mülheim-Nord. Akteur*innen vor Ort sehen in der Quartiersentwicklung einerseits viele positive Effekte für das Sozialraumgebiet, anderersei ts werden auch Befürchtungen insbesondere hinsichtlich Gentrifizierung und Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt befürchtet. D as Projekt I/D Cologne wird bis 2026 in elf Bauabschnitten mit ca.160.000 m2 Bruttogeschossfläche realisiert. Gelände Haus der Kölschen Brautradition Auf dem seit 2021 leerstehenden ehemalige Brauereigelände gelegen an der Mündelstraße Ecke Zehntstraße s ollen auf 25.000 qm bis 2030 Flächen für Wohnungen, Gewerbe, eine Kindertagesstätte, ein öffentlicher Spielplatz und Grünflächen entstehen. Der Nutzungsmix soll sich zu 70% auf Gewerbe und 30% auf Wohnen aufteilen. Bis Ende des Jahres wurde eine frühzeitig e Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Das Gelände wurde von der Cube Asset 24GmbH erworben. Rhein-Düker in Stammheim Es entsteht zwischen 2023 -2026 ein neuer Düker zwischen Niehl und Stammheim. Ein Düker ist eine Druckleitung, die Straßen, Bahngleise, Tunnel, oder eben Flüsse wie den Rhein unterquert und so unter anderem Abwasser ableitet. Seite 154 von 216 Neueröffnung Kita Blumenwiese Im August 2023 eröffnete die Kindertagesstätte Blumenwiese auf der Holweider Str. 62. Der Träger ist Logos e.V., der sind sei t dem 27. April 2010 anerkannter Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII. ist. b. Personelle Veränderungen im Sozialraumgebiet In der Sozialraumkoordination Mülheim-Nord/ Keupstraße gab es einige personelle Veränderungen. Zum 15.3.23 hat Julia Wellmann mit 30h/Woche ihre Arbeit als Sozialraumkoordinatorin aufgenommen, wobei ihr sozialräumlicher Schwerpunkt in Mülheim-Nord liegt. Simon Lenz fing ebenfalls zum 15.3.23 im Zuge eines Praktikums seines Studiums der Sozialen Arbeit an der TH Köln an. Mit Abschluss seines Praktikums konnte er übernommen werden und arbeitet seitdem mit dem sozialräumlichen Schwerpunkt Stammheim bei der CSH mit 13h/Woche. Zum 1.5.23 fing Monika Hoffmann als Sozialraumkoordinatorin an. Sie beendete Ihre Arbeit wieder am 01.08.23. Als Nachfolgerin fing Sandra Jasper am 15.10.23 mit ihrer Arbeit als Sozialraumkoordinatorin mit 20h/Woche an. Ihr Schwerpunkt liegt im Sozialraum Keupstraße. Seite 155 von 216 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind str ukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst 70% (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus Zielvereinbarung) - Welche gesundheitsfördernden Angebote gibt es im Sozialraumgebiet? Sammlung gesundheitsfördernder Angebote im Sozialraumgebiet 100% Seite 156 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** - Über welches Tool sind Informationen zu konkreten Angeboten der Einrichtungen im Sozialraumgebiet zu finden, möglichst mehrsprachig? - Wie muss ein solches Tool aussehen, dass es gut im Beratungsalltag nutzbar und gewinnbringend für die Beratenden ist? Entwicklung einer Option für möglichst mehrsprachige Übersicht der Angebote im Sozialraumgebiet Beteiligung der Akteur*innen und Abstimmung zum geeigneten Verfahren/Tool zur Darstellung der mehrsprachigen Übersicht der Angebote im Sozialraumgebiet oder im Bezirk Projekt wurde in Abstimmung mit GSt. eingestellt - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/ Gremien/ AKs ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG - Projekt: Verbesserung der Zugangs - und Übergangsgestaltung (im SRG) 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt und aktuell. 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere In Verbindung zu den SRG - Projekten: 100 (bis 2024) 100% Seite 157 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 75% (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Wie kann der Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten verbessert werden? Gründung und Fortführung eines AK Beratung im Bezirk Mülheim (Sozialraumkoordinator*innen im Stadtbezirk) 100% Seite 158 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Auswertung der Befragung „Beratung im Bezirk Mülheim) (73 Teilnehmende) Präsentation der Ergebnisse an Teilnehmende der Befragung Erstellung einer Ergebnisübersicht für die beteiligten Einrichtungen Erstellung einer Ergebnisübersicht für die Öffentlichkeit Pressegespräch Sichtbarmachung von Beratungsressourcen Darstellung der Beratungskompetenzen im Bezirk Verbesserte Vernetzung der Beratungsstellen und Dienste im Bezirk Seite 159 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Feststellung „fehlender Bedarfe“ im Kontext Beratung in diversen Bereichen im Bezirk - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfas sung der Zugangsbarrieren ist befüllt 90% (Status: planmäßig) Seite 160 von 216 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Sozialräumliches Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Verbesserung der Teilhabechancen von Kindern und deren Familien Identifikation möglicher Bruchstellen bei Teilehabemöglichkeiten von Kindern und deren Familien Vernetzung der zuständigen Dienststellen mit dem sozialräumlichen Netzwerk In multidisziplinären und ressortübergreifenden Netzwerktreffen mit Akteur*innen aus Mülheim wird aus kinderzentrierter Perspektive auf die kindliche Bildung und Teilhabe von Geburt bis zum Übergang auf die weiterführende Schule geschaut und mögliche Bruchstellen bei Teilhabechancen identifiziert. Diese werden dokumentiert und mit Zuständigkeiten versehen Zusammenführung der Ergebnisse in einem Arbeitsdokument als Grundlage für Austauschgespräche mit den 4 Treffen 1 Dokument 3 Austauschtreffen 100% 100% Seite 161 von 216 Vorbereitung eines ressort- und ämterübergreifenden Expertengesprächs „Bruchstellen in (früh-)kindlicher Bildung und Teilhabe“ mit verschiedenen Akteur*innen aus dem sozialräumlichen Netzwerk Durchführung eines Expertengesprächs Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Stellen (z. B. LVR, Familienbüro, Jugendamt) Zusammenführung, Aufbereitung der Ergebnisse der Austauschtreffen und Vorbereitung der Veranstaltung Organisation, Durchführung, Nachbereitung und Dokumentation Veröffentlichung einer Dokumentation 1 Veranstaltung 1 Dokument 100% 50% Erläuterungen durch die SRK: Seite 162 von 216 Die Vernetzung mit relevanten städtischen Stellen ist gelungen: Die regelmäßige Teilnahme von Mitarbeiter*innen des Regionalen Bildungsnetzwerks und des KI wurde initiiert, Expert*innengespräche haben stattgefunden. Bis Ende des Jahres wurde eine Arbeitsfassung der Dokumentation erstellt. Sie enthält die Ereignisse innerhalb einer Bildungsbiografie, die Aufgaben der Familie und des Systems, sowie Stolpersteine und ggf. Empfehlungen. Innerhalb des AK wird daran weitergearbeitet. Der AK stellte insbesondere die Relevanz der Kitajahre für eine gelingende Bildungsbiografie heraus. Die umfassende Begleitung der Übergänge und Zusammenarbeit der relevanten Stellen währenddessen werden als sehr wichtig beschrieben. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Drogenkonsumraum in Mülheim, Wiener Platz ja Verkehrskonzept/Infrastruktur ja Wohnen: Gentrifizierung/Ausweitung der sozialen Erhaltungssatzung/Blockinnenbebauung, Verdichtung/Mietausbeute ja Konversionsflächen (aktuell: Haus der Kölschen Brautradition) ja Zusammenarbeit zwischen ASD, Jugendamt, Schulsozialarbeit ja Psychische Gesundheit im Sozialraum (Zunahme von häuslicher Gewalt, hochstrittige Eltern, Zunahme von Autismus) ja Seite 163 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Zunehmende Gewalt an Schulen ggü. Schüler*innen und Erwachsenen ja Lachgaskonsum bei Kindern und Jugendlichen ja Fehlende Sprachmittler*innen an Schulen (Bikup) ja Jobcenter Digital ja Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen ja Übergang zwischen den Systemen (Kita, Frühförderung, Schule) ja Berliner Straße/Marktplatz: Müll, Wildparken, Lärm Ja Erreichbarkeit der Ausländerbehörde ja Nagelbombenanschlag und Mahnmal auf der Keupstraße ja Keupstraße: Energiekosten ja Keupstraße: Sauberkeit, Müll ja Keupstraße: Räumlichkeiten für Jugendhilfeeinrichtungen nein Keupstraße: Schulabsentismus ja Wohnen: Abriss & Neubau des GAG Wohngebiets/Entwicklung des Wohngebiets am Wasserturm ja Räume für OT St. John ja Entweihung und Abriss der Kirche ja Seite 164 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Räume für Lebensmittelausgabe und Knappheit der Plätze ja Bücherschrank und Einweihungsfest in Stammheim ja Wiener Platz: AG Wiener Platz ja Wiener Platz: Einsatz der Schwerpunktgruppe der Polizei/"Straßenkriminalität" ja Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Drogenkonsumraum Im April stellte Bettina Brünner den aktuellen Stan d zum geplanten Drogenkonsumraum in Mülheim vor, dieser sollte im Jahr 2023 auf Beschluss installiert werden. Geplant sind Konsummobile zum beaufsichtigten Konsum mitgebrachter Substanzen und Angliederung an das Hilfesystem. Es wurden Betreiber gesucht und verschiedene Standorte geprüft, insbesondere kam der Festplatz an der Mülheimer Brücke dafür in Frage. Die Sozialraumkoordination hat gemeinsam mit dem Gesundheitsamt im April ein Austauschtreffen mit Akteur*innen und Anlieger*innen geplant und durchgeführt. Seit Juni gibt es keine neuen Entwicklungen, das Gesundheitsamt teilte mit, dass sich der Prozess bis auf Weiteres Projekt bis auf Weiteres verzögert, s. Erläuterung. Projektverlauf liegt nicht in der Zuständigkeit der SRK. Seite 165 von 216 verzögert. Ein Grund dafür ist der notwendige Einsatz der Mobile am Kölner HBF. Die Umsetzung wird voraussichtlich 2025 erfolgen. Die Akteur*innen diskutierten den Standort kritisch. Aufstellung eines Bücherschrankes in Stammheim In Stammheim soll die Aufstellung eines Bücherschrankes im Q1 2024 am Standort der GAG, Ricarda-Huch-Straße 31 inklusive einer Einweihungsfeier realisiert werden. Hierfür begleitete die SRK den Prozess in Zusammenarbeit mit der GAG, das Seniorennetzwerk Stammheim, das Stadtteilbüro Stammheim und der Bürgerverein Stammheim. Die Realisierung geschieht in Kooperation mit der Stiftung „Eselsohren“. planmäßig Pilotgebiet Sozialraumgebietsanalyse (SRGA) Die Sozialraumgebiete Mülheim-Nord/Keupstr/Stammheim und Ostheim/Neubrück wurden als Pilot-Gebiet für den Prozess der Sozialraumgebietsanalyse ausgewählt. Auf Basis einer integrierten SRGA (verfasst von der Sozialplanung, V3/5) und in Abstimmung mit den Sozialraumkoordinator*innen wurden 5 Herausforderungen benannt: Kinder- und Jugendgesundheit (1); Mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche (2); Abbau von Familien- und Kinderarmut (3); Stärkung der politischen und kulturellen Einbindung (4); Wohnraum und Wohnen (5). Auf dieser Grundlage findet eine Bürger*innenbefragung in Form einer Aktivierenden Befragung in den jeweiligen Sozialräumen durch die COD (Community Organizing Deutschland) statt. Die Ergebnisse werden erst im Q1/2024 durch die kath. Hochschule Berlin planmäßig Seite 166 von 216 aufgearbeitet und zur Verfügung gestellt. Parallel dazu findet eine Akteur*innenbefragung (Q1/2024) durch die Stadt Köln und die Sozialraumkoordinator*innen statt. Die Ergebnisse beider Befragungen werden zusammengeführt und in einer Bürger*innenkonferenz (Q2, 2024) vorgestellt. Zudem können hier weitere Themen, die für die Bürgerschaft relevant sind, gesetzt werden. Nach einer erneuten Auswertung werden in einer Sozialraumkonferenz die aus den Ergebnissen abgeleiteten strategischen Vorhaben für die kommenden 5 Jahre definiert und durch die anschließende BV beschlossen. Abschließend werden auf einer Planungskonferenz die strategischen Vorhaben in umsetzbare Projekte für den Sozialraum definiert und beschrieben. Seite 167 von 216 Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung AG Wiener Platz Im Mai wurde die AG Wiener Platz durch das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit und Stadtdirektorin Andrea Blome initiiert und seither geleitet. Der Platz wird als „Platz mit besonderem Handlungsbedarf“ geführt. Ziel ist die Erarbeitung einer lokalen Agend a um die Aufenthaltsqualität für alle Nutzer*innen des Platzes zu verbessern. Das Konzept wird analog den stadtweiten Plätzen mit besonderem Handlungsbedarf umgesetzt. Es wurden drei Unterarbeitsgruppe gegründet: • Angstraum, Sicherheit, Ordnung • Platzgestaltung und Sauberkeit • Vernetzung sozialer Angebote Die SRK ist Teil aller Arbeitsgruppen, um dadurch möglichst alle Sichtweisen und Akteur*innen einzubeziehen und den Prozess vollumfänglich begleiten zu können. die Stadtteilkonferenz Wiener Platz geht in der AG auf, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Im August wurde über den Zeitraum von vier Wochen eine Schwerpunktgruppe der Polizei mit regelmäßigen sichtbaren Kontrollen eingesetzt. Die AG tagt seither in ca. 6- monatigen Abständen. 2 x im Jahr AK Marktplatz Verschiedene Akteur*innen der STK Mülheim-Nord haben die Situation rund um den Marktplatz Berliner Straße thematisiert und verschiedene Anliegen formuliert. Dabei ging es insbesondere um die Themen Lärm, Müll, wildes Parken/Parksituation, Nutzu ng des Platzes und Aufenthaltsqualität. Daraus hat sich ein Arbeitskreis gebildet, der in einem ersten Treffen im November die Anliegen und Sachverhalte rund um Marktplatz sortiert Seite 168 von 216 und zusammengeführt hat, sowie gemeinsam Ideen und mögliche nächste Schritte besprochen hat. Die Gruppe möchte sich für eine gesteigerte Aufenthaltsqualität des Platzes einsetzen und hat die Bedeutung des Platzes als einen der wenigen öffentlichen Plätze im Sozialraum deutlich gemacht. AK Soziales (Stadtteilkonferenz in Stammheim) Der AK Soziales in Stammheim (Stadtteilkonferenz Stammheim) findet seit dem 22.8.23 wieder im gewohnten, dreimonatigen Rhythmus statt und wird gut angenommen. 4 x im Jahr * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick Folgejahr Abriss auf der Elias-Gut-Straße An der Elias -Gut-Straße, der Adolf -Kober-Straße, der Georg -Beyer-Straße und der Moses -Hess-Straße werden i n den kommenden Jahren insgesamt rund 264 Wohnungen durch Neubauten ersetzt. Der leerstehende GAG -Wohnblock in der Elias -Gut-Straße 7 -13 wird voraussichtlich Mitte 2024 abgerissen. Aktuell stehen die 56 Wohnungen leer. Geplant ist, eine fünfgruppige KiTa in dem darauffolgenden Neubau zu integrieren. Seite 169 von 216 Birlikte Am 9.6.2024 jährt sich der Nagelbombenanschlag auf der Keupstraße durch den NSU zum 20. Mal. An diesem traurigen Jahrestag wird wieder ein Gedenk- und Kulturfest auf der und um die Keupstraße herum sta ttfinden. Das Schauspiel Köln hat die Federführung und arbeitet in der Vorbereitung mit der Stabstelle Event und dem Kulturamt der Stadt Köln, dem NS-Dokumentationszentrum, den Initiativen und Betroffenen vor Ort und der Sozialraumkoordination zusammen. Es wird einen Jugendbereich geben, eine Bühne und ein vielfältiges Programm. Entwicklung des Prozesses zum Mahnmal an der Keupstraße Der Rat der Stadt Köln hat am 09. November 2021 die Beauftragung eines Gedenkortes in Erinnerung an die beiden Bombenanschläge des NSU-Netzwerks in K öln beschlossen. Nach langen Jahren der Auseinandersetzung um den Standort wird das Mahnmal an der ursprünglich angedachten Ecke Keupstraße/ Schanzenstraße entstehen. Ein Kuratorium wird das Denkmal in Zukunft begleiten und inhaltlich prägen - zum Beispiel über die Auswahl der Filme oder die (Mit-)Gestaltung von Veranstaltungen an dem Erinnerungsort. Dabei werden die Besetzung und die Aufgaben des Gremiums als Prozess verstanden. Im April wird es ein Vorbereitungstreffen und im M ai die erste Sitzung des Kuratoriums geben. Bürger*innenkonferenz Im Rahmen der Sozialraumgebietsanalyse soll im Q2 2024 eine Bürger*innenkonferenz stattfinden. Für das Format und die Umsetzung wird derzeit ein Konzept durch die Sozialraumkoordination erst ellt. Geplant ist, an dezentralen Orten die Perspektiven der Bewohnerschaft zu den fünf Herausforderungen der Sozialraumgebietsanalyse - Kinder- und Jugendgesundheit (1); Mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche (2); Abbau von Familien- und Kinderarmut (3); Stärkung der politischen und kulturellen Einbindung (4); Wohnraum und Wohnen (5) – einzuholen. Seite 170 von 216 AK Beratung Ausgehend von einer Befragung zur Beratungssituation im Bezirk Köln -Mülheim, in der sich die Beratungsstellen eine größere Vernetzung untereinander und zu relevanten Ämtern wünschten, initialisieren die Sozialraumkoordinator*innen des Bezirks den AK Beratung. Hierfür sollen in 2024 Vorgespräche mit verschiedenen Fachämtern geführt werden. Davon ausgehend sollen sich die Ämter und die Beratungsstellen in regelmäßigem Abstand treffen, um so zu einer besseren Vernetzung beizutragen um die in der Befragung benannten Themen aufzugreifen. Seite 171 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim-Süd Seite 172 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur Stadtteiltreff Stegerwald/ Mülheim-Süd: Der Bereich des Sozialraumgebietes (SRG) Mülheim-Süd, die Stegerwaldsiedlung, mit seinen 4.800 Bewohnenden hat sein eigenes Stadtteilzentrum bekommen. Durch Schließung einer Kooperationsvereinbarung von Sozialraumkoordination (SRK) und Kirchengemeinde St. Heribert Deutz/Poll, wurde eine Nutzungsvereinbarung bis 30.06.2028 vereinbart mit der Option der Verlängerung. Ein an den Bedarfen des SRGs orientiertes Angebotsspektrum wurde/wird aufgebaut. Ein zentraler Treffpunkt mit viel Potenzial im Herzen der Stegerwaldsiedlung. Weitere Ausführungen dazu in Punkt 3 und 5. Beratung und Mietcoaching in Mülheim-Süd: Mit „BerMico“, einem Kooperationsprojekt des SKM Köln, des Internationalen Bundes, der Diakonie Michaelshoven und der Stadt Köln/Fachstelle Wohnen wird das Ziel verfolgt, angemessenen Wohnraum möglichst zu erhalten und damit alle negativen Folgen eines Wohnungsverlustes vorzubeugen. Neue Geflüchtetenunterkünfte des Wohnungsamtes an zwei Standorten in Mülheim-Süd mit ständiger Belegung von ca. 300 Personen. Kooperationen und Vernetzung Kooperation mit SKM Köln e.V. in Mülheim-Süd: Angebote für Kinder (bis 6 J.) suchtkranker Eltern im Familienzentrum. Kooperation mit Lernende Region Netzwerk Köln e.V. geschlossen zwecks Fokus Erwachsenenbildung im SRG. Nach erfolgreicher Vernetzung und Projektarbeit der AG Kindergesundheit wurde die AG in den AK Kind und Familie integriert. Kooperation mit DRK (Sozialbetreuung), IKD, Kölner Freiwilligenagentur, CSH (Kinderbetreuung), KBW (Sprachkurs) zur Versorgung der Geflüchteten in Mülheim-Süd mit entsprechenden Angeboten im benachbarten Stadtteiltreff. Infrastruktur und Nahversorgung Durch Mitwirkung der SRK konnte eine Schließung der Sparkassenfiliale Buchforst verhindert werden, die Filiale ist von hoher Bedeutung für Kund*innen aus dem SRG Buchforst/ Mülheim-Süd, besonders für Senior*innen und Bewegungseingeschränkte. ÖPNV: Eine neue Stadtbahnlinie für den Mülheimer Süden entlang der Deutz-Mülheimer Straße über die Danzierstraße zum Clevischen Ring/ Wiener Platz. Sportstätten Seite 173 von 216 Im Dialog mit Sportamt der Stadt Köln und den Mitgliedern des Sportausschusses wurde die Entwurfsplanung zur Generalsanierung der Walter-Blickhäuser-Bezirkssportanlage in Buchforst finalisiert. Der Entwurf umfasst ein weit gefasstes Nutzungsangebot und adressiert alle Bewohnenden Buchforsts und des SRGs inkl. beeinträchtigter und älterer Menschen. Die Sportanlage befindet sich in Leistungsphase III und soll lt. Sportamt in Q3/2027 fertiggestellt werden. Ein Kunstrasenplatz in der Stegerwaldsiedlung wurde nach Fördermittelakquise von KJA Köln und Unterstützung der SRK feierlich eröffnet, er steht nun allen Kindern und Jugendlichen in der Stegerwaldsiedlung zur Verfügung. Stadtentwicklung Der AK Entwicklung Mülheim-Süd intensiviert die Zusammenarbeit an einer gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung. Alte Quartiere (Stegerwaldsiedlung und Windmühlenquartier) sollen mit neuen geplanten Quartieren im Mülheimer Süden (Lindgens-, Deutz-, Otto- und-Langen-Areal, Euroforum Nord und West) zusammen betrachtet werden. Das Arbeitsgremium besteht aus Seniorenkoordination im Stadtbezirk Mülheim, SRK, IKD Mülheim, Kinder- und JE, Schulen sowie engagierten Bürger*innen, Fachleuten und Initiativen. Im Lindgens-Areal wurde das Gebäude der Hafenakademie e.V. abgetragen und die Fläche für Neubauten geschaffen. Laut Vorhabenträger wird das Lindgens-Areal als erstes der oben genannten Quartiere bebaut, das Kooperative Baulandmodell mit festgeschriebener Quote i.H.v. 30 Prozent Sozialen Wohnungsbaus findet im Lindgens-Areal keine Anwendung. Das von der Stadt Köln beauftragte LPG-Institut untersuchte die Soziale Erhaltungssatzung (SES) in der Stegerwaldsiedlung, welche seit 1996 besteht. Nach der Evaluation wird in 05/2024 entschieden, ob eine Verlängerung der SES möglich ist. Die vom Rat der Stadt Köln in Auftrag gegebene Studie zur „möglichen Umnutzung des Kalkbergs“ wurde in 11/2023 der Öffentlichkeit vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit einer Umnutzung des großen Kalkbergs als Sportberg sowie des kleinen Kalkbergs als Landschaftspark. Weitere Ausführungen dazu unter Punkt 5, Ausblick Folgejahr. Strukturelle Herausforderungen in Bezug auf Schwerpunktziel „Kinder- und Jugendgesundheit“ Fehlen an Fachkräften und zum Teil auskömmlicher Finanzierung in diversen sozialen Einrichtungen. Besonders im Bereich der Kitas bleiben Gruppen geschlossen, andere operieren mit verkürzten Öffnungszeiten. Herausforderungen bei der Übergangsgestaltung von Kita zu Schule. Mangel an Kita-Plätzen sowie fehlende OGS-Plätze im SRG. Die medizinische (Kinderärzt*innen) und therapeutische Versorgung (Psychotherapie, Ergotherapie) für Kinder, Jugendliche und Familien ist im SRG ausbaufähig. Weitere strukturelle Herausforderungen sind dem Jahresbericht 2022 zu entnehmen sowie unter Punkt 5 beschrieben. Seite 174 von 216 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundhei t Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 75% (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus Zielvereinbarung) - Wie kann die Auffindbarkeit von Sport- und Bewegungsangeboten für Familien mit Kindern verbessert werden? Analyse der Bewegungsangebote auf Einrichtungsebene Analyse der Sport-, Turnverein-Angebote im SRG Erstellung einer Übersicht aller Sport- u. Bewegungsangebote im SRG (good practice) 80% (Status: planmäßig) Seite 175 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Übergabe der Informationssammlung an Kitas, Familienzentren, Schule, Beratungsstellen und Vereine Transfer der Informationen für Zielgruppen Kinder, Jugendliche, Familien im SRG (Beispiel: Entsprechende Aushänge in Einrichtungen, Ansprache von Besucher*innen der Einrichtungen durch Fachkräfte und Überleitung in Sport) Bekanntmachung bei „Buchforster Gesundheitstag(e) 2023“ gesundheitliche Aufklärungsarbeit im SRG hinsichtlich multidiverser Adressat*innengruppen verbessern - Gesundheitsförderung durch gesunde Ernährung: wie kann hier die gesundheitliche Aufklärungsarbeit verbessert werden Implementierung des Themas „Gesunde Ernährung“ Kooperation mit LRNK (https://www.grundbildung- 100% Seite 176 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** wirkt.de/aktiv-s-transfer/) und Zu Huss Quartiersprojekt (https://zu- huss-im-veedel.de/) Angebot in Einrichtung für Eltern mit Aufklärungsbedarf schaffen Finanzierung eines Angebotes Ökotrophologin/ Ernährungsberaterin als Referentin akquirieren Zentrale Räumlichkeiten für das Angebot schaffen Bewerbung des Angebotes (Flyer, Medien, Print) Durchführung von 8 Veranstaltungen „Gutes Essen“ mit je 3 Unterrichtseinheiten im Sozialraumgebiet mit 12 TN Projektmündung in „Buchforster Gesundheitstag(e)“ - Wie können die Beteiligungsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Angebotssegmente ausgelotet und erprobt werden? Beteiligungsmöglichkeiten ausloten Einrichtungen vernetzen 93% (Status: planmäßig) Seite 177 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Kinder erreichen durch Angebote in den Bereichen Sport/ Bewegung, Ernährung, Psychische Gesundheit, Zahngesundheit Bürger*innen zusammenführen in informellem Raum Organisation und Koordination „Tag des guten Essens“: „Lange Tafel Buchforst“ am Blauen Hof hier: Gesundheitsladen Köln e.V. macht Befragung der Bewohner*innen (Was wünschen Sie sich, welche Angebote nutzen Sie bereits, wie können Sie selbst unterstützen? Welche Anregungen haben Sie? Unterstützungsbedarf in der Familie im Kontext Gesundheit (Psychische Gesundheit, Körperliche Gesundheit, Adipositas, Zahngesundheit etc.? Tag des guten Essens: Engagement fördern, Seite 178 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Akzeptanz fördern, Austausch fördern Gewinnung von Ehrenamtlichen, Übungsleiter*innen z.B. für Turn- und Sportvereine Informationsaustausch der Träger und Einrichtungen im Rahmen des Festes „Lange Tafel Buchforst“ Information über Sport- und Bewegungsangebote im Sozialraumgebiet und Bezirk Mülheim Fachlicher Input durch Referent*innen, bestenfalls Expert*innen aus dem Veedel zu bestimmten Themen, welche durch die Einrichtungen in AG Kindergesundheit benannt werden müssen - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG - Projekt: Verbesserung der Zugangs- und Übergangs gestaltung (im SRG) 100% (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt und aktuell. 100% Seite 179 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG - Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100% (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 50% (Status: planmäßig) - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100% (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 63% (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Wie kann der Informationsfluss zwischen Diensten und Einrichtungen verbessert werden? Gründung und Fortführung eines AK Beratung im Bezirk Mülheim (Sozialraumkoordinator*inn en im Stadtbezirk) Auswertung der Befragung „Beratung im Bezirk 100% Seite 180 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Mülheim) (73 Teilnehmende) Präsentation der Ergebnisse an Teilnehmende der Befragung Erstellung einer Ergebnisübersicht für die beteiligten Einrichtungen Erstellung einer Ergebnisübersicht für die Öffentlichkeit Pressegespräch Sichtbarmachung von Beratungsressourcen Darstellung der Beratungskompetenzen im Bezirk Verbesserte Vernetzung der Beratungsstellen und Dienste im Bezirk Feststellung „fehlender Bedarfe“ im Kontext Seite 181 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Beratung in diversen Bereichen im Bezirk - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100% (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75% (Status: planmäßig) Erläuterungen durch die SRK: Gewinnung Ehrenamtlicher für Sport im Veedel: Peer-Projekt von Jugendlichen zur ÜL-C-Ausbildung in Kooperation mit SSBK derzeit nicht möglich, da Jugendeinrichtungen keine Kapazitäten haben. Sportvereine sind ebenfalls betroffen von mangelndem Ehrenamtsengagement. Seite 182 von 216 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Bürgerschaftliches Engagement und Begegnungsmöglichkeiten schaffen in Mülheim-Süd Aufwertung und Fortführung des Stadtteiltreffs Stegerwald/Mülheim-Süd Projekt „Mit Wort und Tat“ Renovierung des Stadtteiltreffs durch Studierende des Ev. Studienwerk Villigst 4 Tage 100% Nachbarschaftsgarten Stegerwaldsiedlung Pilottreffen 2023 mit Kooperationspartner*innen Finanzmittelakquise Bereitstellung der Örtlichkeit durch die Wohnungsbaugesellschaften DEWOG/Aachener SWG Einbindung der Bewohner*innen der Stegerwaldsiedlung beim Bau eines Nachbarschaftsgartens 3-4 Treffen 1 Akquise 1 Ort 1 Auftaktveranstaltung 100% Bürgerbeteiligungsprojekt im Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim Bürgerbeteiligungsprojekt Planungstreffen mit dem durchführenden Träger sowie Schlüsselpersonen/Akteur*innen im Sozialraumgebiet 3-4 Treffen fortlaufend 100% Seite 183 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Vernetzungsarbeit zu Bürger*innen und Einrichtungen im Sozialraumgebiet Hinweis Nachbarschaftsgarten Stegerwaldsiedlung: Kooperationen geschlossen mit LRNK e.V., VHS, Begegnungsprojekt „Gemeinsam sind wir stärker“ (AWO) und Konzeptionierung des Gartenprojektes unter frühzeitiger Beteiligung der Bewohner*innen und Akteur*innen. Hinweis Beteiligungsprojekt von gesundheitsladen köln e.V.: Gute Zusammenarbeit mit SRK, Vernetzung mit Akteur*innen sowie (sofern möglich) direkte Bedarfsbearbeitung im SRG. Weiterbearbeitung der erhobenen Bedarfe in Steuerung der SRK. Der Abschlussbericht liegt GS V3 vor. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Zebrastreifen am Spiel- und Bolzplatz (Kalk-Mülheimer Straße) Gefahrensituationen für Kinder und Jugendliche auf dem Weg zum Spielplatz Am Bischofsacker in Bearbeitung Zebrastreifen bzw. Ampelanlage Heidelberger Straße Gefahrensituationen für Kinder auf dem Weg zu Kita und Schule sowie allg. Buchforster Bewohner*innen ja Lachgaskonsum (bezirkliches bzw. stadtweites Thema) Steigende Zahlen von Lachgas- Userinnen besonders unter Jugendlichen nein Seite 184 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sparkassen-Situation in Buchforst Klagen von Kund*innen zu verkürzten Öffnungszeiten und möglicher Schließung der SPK- Filiale in Buchforst ja Öffentliche Toiletten in Buchforst An den Standorten S-Bahn Buchforst, Bolzplatz Bischofsacker, Stadtteilmitte Waldecker Straße nein Neubaugebietsentwicklung Mülheimer Süden Regelmäßiges Thema „Zukunft von Wohnen und Leben in Mülheim“ in STK M-Süd durch Einrichtungen sowie Bewohner*innen im SRG ja Mangelnde Infrastruktur und Nahversorgung in Mülheim-Süd In Mülheim-Süd fehlt es an Nahversorgern und Geschäften des täglichen Bedarfs ja Parkplatzsituation Stegerwaldsiedlung Parkflächen für PKW nicht ausreichend, Druck nimmt zu nein Lärmbelästigung Geflüchtetenunterkunft Mülheim-Süd Anwohner*innen der Unterkunft Hotel Ayun beschweren sich über Lärm von Kindern und Erwachsenen nein Erläuterungen Seite 185 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Verkehr in Buchforst: Zebrastreifen an zwei Standorten 2 Verkehrsuntersuchungen 2 Umsetzungen nicht planmäßig Sparkassen-Situation in Buchforst: Versorgung für Kund*innen im SRG Buchforst/ Mülheim-Süd 1 Stellungnahme, 1 Zeitungsartikel, 1 Teilnahme der SPK an STK Buchforst planmäßig Generalsanierung Bezirkssportanlage Buchforst, Schaffuns eines Kunstrasenplatzes und Umbau für alle Nutzergruppen des SRGs 1 Stellungnahme, 1 Ortstermin 1 Entwurf Sportamt planmäßig Neubaugebietsentwicklung im Mülheimer Süden 3 AK-Sitzungen, 1 Stellungnahme planmäßig Mangelnde Infrastruktur und Nahversorgung in Mülheim-Süd 1 Austausch mit DEWOG 1 Austausch mit Marktamt 1 Austausch mit Discounter planmäßig Energiepreiskrise und das neue Bürgergeld (01/2023) 1 Handreichung AWO-SRK planmäßig Erläuterungen Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Wert Erläuterungen Text Seite 186 von 216 * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick Folgejahr Schwerpunktziel „Kinder- und Jugendgesundheit“ Nachdem 2023 pilothaft die ersten Buchforster Gesundheitswochen für Kinder und Eltern stattfanden mit eine r Abschlussveranstaltung steht 2024 eine Überprüfung der zuvor stattgefundenen Maßna hmen an. Die Teilnehmerzahl beim Aktionstag Kindergesundheit soll auf 500 teilnehmende Besucher*innen und Fachkräfte verdoppelt werden. In den Bereichen Mentale Gesundheit, Zahngesundheit, Adipositas und Übergangsgestaltung wird daraufhin eine weitere brei t angelegte Präventionskampagne in Buchforst mit der Ausweitung auf den Mülheimer Süden stattfinden. Der Runde Tisch Buchforst e.V. hat h ierzu bereits mithilfe der SRK 15.000 Euro für die Verbesserung der Kindergesundheit akquirieren können . Diese stehen erneut den Buchforster Einrichtungen für gesundheitsfördernde Workshops, Projekte, Aktionen und Referententätigkeiten zur Verfügung. Die Zugänge zu Sport und Bewegung sollen gezielt bekannt gemacht werden, niedrigschwellige Ansätze zum Abbau von Zugangsbarr ieren für marginalisierte Zielgruppen, werden dabei über den AK Kind und Familie entwickelt, getestet, evaluiert und angepasst. Die überaus belastete Personaldecke der Kitas stellt d ie Einrichtungen vor enorme Herausforderungen. Die verstärkte Personalgewinnung, aber auch Resilienzthemen und „Mental Health“, erfahren ab 2024 im Netzwerk der mitarbeitenden Fachkräfte im SRG eine genauere Betrachtung. Weitere Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit, werden im Dreiklang der Sozialraumkoordination Köln mit der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel sowie zuständigen Stellen und Diensten angestrebt. Bürgerschaftliches Engagement und Begegnungsmöglichkeiten in Mülheim-Süd Der Quartiere im Mülheimer Süden, insbesondere die Stegerwaldsiedlung, gelten als „Schlaftstadt“. Den Bewohnenden mangelt es neben vielfach beschriebener Nahversorgung, Gastronomie, Geschäften des Alltagsbedarfs ebenso an soziokulturellen Räumen, informellen Treffp unkten sowie ehrenamtlichem und nachbarschaftlichem Engagement. Neben einer mittel- bis langfristigen Bearbeitung der infrastrukturellen Herausforderungen, ist es 2024 Ziel der SRK, Orte der Begegnung zu schaffen, orientiert an den Bedürfnissen der Bewohnenden. Mitgeplant und gest ärkt durch die Fachexpertise der Teilnehmenden des AK Stegerwald und der Stadtteilkonferenz Mülheim -Süd, werden 2024 folgende „Bausteine für ein Lebenswertes Veedel“ im Mülheimer Süden umgesetzt. Seite 187 von 216 Nachbarschaftsgarten Stegerwaldsiedlung : Ziel des Gartens ist es, die Bürger*innen im M ülheimer Süden, insbesondere in der Stegerwaldsiedlung mehr zu vernetzen. Der Garten wertet die Siedlung weiter auf, setzt die Themen Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit im nachbarschaftlichen Miteinander und bringt diverse Kulturen zusammen. Nachdem die Nutzungsvereinbarung mit der DEWOG unterschrieben wurde, werden daraufhin Fördermittel akquiriert beim Grünflächenamt, Bezirksvertretung Mülheim und Bürgerstiftung Köln. Die LRNK e.V. stellt ab 03/2024 einen Gartentrainer an, der eine Gruppe von 25 interessierten Gärtnern anleitet bei Bau, Pflanzung und Ernte nach „Dillinger Modell“. Die Eröffnungsfeier des Nachbarschaftsgartens findet in 04/2024 statt. Ausbau Angebotsstruktur im Stadtteiltreff Stegerwald/ Mülheim -Süd: Ein an den Bedarfen des SRGs or ientiertes Angebotsspektrum wird im neuen Stadtteiltreff (STT) ausgebaut. Wie oben beschrieben benötigt der Sozialraum im Mülheimer Süden dringend Angebote für die in den Hotels untergebrachten geflüchteten Kinder, Jugendliche und Familien. Diese sollen in Abstimmung mit entsprechenden Netzwerkpartnern sowie in Abstimmung mit zuständigem Wohnungsamt und DRK aufgebaut werden. Das Begegnungsprojekt der AWO Köln, Gemeinsam sind wir stärker, wird als wichtige Ressource für ehrenamtliches Miteinander un d „Ideenschmiede“ die Arbeit im STT aufnehmen. Das Begegnungsprojekt unterstützt ebenfalls beim Aufbau des Projekts Nachbarschaftsgarten. Ein seit 2021 ermittelter Bedarf der quartiersbezogenen Beratung für EU-Zugewanderte kann 2024 im STT bedient werden. Das EhaP-Plus-Projekt der Stadt Köln „In Köln Ankommen INKA“ wird durch den Teilprojektpartner LRNK e.V. und einer Fachkraft mit zwei Stunden wöche ntlich den ratsuchenden EU-Bürger*innen im STT zur Verfügung stehen. Im STT soll zukünftig eine Ergänzungskraft zur S teuerung von Nutzergruppen, Erstellung von Belegungs - und Angebotsplänen sowie Kommunikation mit Besucher*innen im STT, die Arbeit aufnehmen. Eine Fördermittelakquise fand hierzu bereits statt. Verbesserung der Beratungssituation im SRG Buchforst/ Mülheim-Süd und Bezirk Nach der Veröffentlichung des Ergebnisberichts Beratung im Stadtbezirk Mülheim sind im SRG folgende Schritte geplant: Nach bi lateralem Austausch über Kapazitäten der Allgemeinen Sozial - und Migrationsberatung im SRG, sollen 2024 zwei „ Beratungsgipfel Buchforst“ stattfinden. Diese dienen zunächst der Bestandsaufnahme und Aktualisierung der 2021/22 erhobenen Daten des Berichts. Ziel des Austausches ist die voraussichtlich weiterhin hohen Beratungsbedarfe entsprechend zu bedienen und Ratsuchend en im SRG adäquate Beratungsstrukturen zur Seite 188 von 216 Verfügung zu stellen. Hierzu sind Fachkräfte der Beratung sowie Leitung und Geschäftsführende von Beratungsstellen im SRG ein geladen. Im zweiten Schritt werden gezielt Kooperationspartner und „Verbündete“ befragt zwecks Einstieg in die Finanzierung eines „Lotsenpunktes Beratung“. Im Bezirk werden die SRKs Mülheim Schulungsangebote des Jobcenters Köln Mülheim zur „digitalen Fallbearbeitung“ von Beratungs stellen anfragen. Neben den Schulungen für Beratende wird sich im zweiten Halbjahr der AK Beratung Bezirk Mülheim konstituieren. Vorab stehen bilaterale Gespräche der SRK Mülheim mit GS V3 und Fachämtern an. Ziel ist es die Beratungsstellen besser zu vernetzen miteinander ebens o wie mit Bezirksjugendamt, -Ausländeramt und Jobcenter Köln-Mülheim. Seite 189 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide Seite 190 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Die Position der Sozialraumkoordination für Buchheim und Holweide wurde im September 2023 neu besetzt. Infolgedessen waren die restlichen Monate des Jahres geprägt durch das Kennenlernen von Akteur*innen in persönlichen Gesprächen, der Vorstellung in der Bezirksv ertretung sowie des Kennenlernens der Strukturen und Abläufe im Sozialraum. Stadtteil Buchheim In Buchh eim wurden drei Stadtteilkonferenzen abgehalten. Dabei war die Stadtentwicklung unter anderem erneut Thema. Aufgrund des erwarteten Zuzugs in den Sozialraum wegen neuer Wohnkomplexe in der Herler Straße, am Mülheimer Ring und an der Bergisch Gladbacher Str. wurde eine Überlastung der derzeit bestehenden sozialen Infrastruktur erwartet. Zwischen den einzelnen identifizierten Schwerpunktthemen (Kinderbetreuung, Angebote für Jugendliche, Schule, allgemeine soziale Beratungsangebote, weiche Sozialfakt oren) bestehen komplexe Zusammenhänge, womit sich eine Arbeitsgruppe auseinandergesetzt hat. Im April fand die Veranstaltung der Vierjährigen statt. Mittels eines „Markts der Möglichkeiten“ wurde das Ziel verfolgt, Eltern von Vierjährigen über vorhandene Angebote in Buchheim zu informieren und den Zugang zu Einrichtungen und Informationen zu erleichtern. Des Weiteren fand im November der Qualitätszirkel Frühförderung statt, um eine effektive Vernetzung der Akteur*innen in diesem Bereich zu fördern. Im Juni wurden die viertägigen Buchheimer Kulturtage durchgeführt. Diese waren ein Kooperationsprojekt von in Buchheim tätigen Institutionen, Einrichtungen und Engagierten. Die Kulturtage, welche seit vielen Jahren in Buchheim veranstaltet wurden, erfuhren aufgrund der Corona-Pandemie eine vorübergehende Unterbrechung. Zum Jahresende wurde die Buchheimer Selbsthilfe geschlossen. Die Angebote dieser Einrichtung waren bereits im Sommer reduziert worden bzw. haben zum Teil zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr stattgefun den. Der Wegfall dieser Angebote führte zu Unsicherheiten bei den Akteur*innen. Seite 191 von 216 Stadtteil Holweide Auch in Holweide fanden drei Stadtteilkonferenzen statt. Das Durchführen von Angeboten auf dem Picco Platz (früher Rewe Platz) sowie dessen Begrünung waren in Holweide ein zentrales Thema. Zudem fanden regelmäßige Stadtteilspaziergänge statt, um den Akteur*innen die diversen Einrichtungen in Holweide zu zeigen. Sowohl in Holweide als in Buchheim ist der Lachgaskonsum bzw. -missbrauch im Jahr 2023 zu einem Problem geworden. Dies rührte einerseits aus Bedenken hinsichtlich der potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Konsument*innen im Jugendalter und der mögli chen Funktion als Einstiegsdroge. Andererseits äußerten Anwohner*innen Unbehagen aufgrund einer Belästigung durch den Lachgaskonsum. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 20% (Status: planmäßig) Seite 192 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus Zielvereinbarung) - Über welch es Tool sind Informationen zu konkreten Angeboten der Einrichtungen im Sozialraumgebiet zu finden, möglichst mehrsprachig? Wie muss ein solches Tool aussehen, dass es gut im Beratungsalltag nutzbar und gewinnbringend für die Beratende ist? Entwicklung einer Option für möglichst mehrsprachige Übersicht der Angebote im Sozialraumgebiet Beteiligung der Akteur*innen und Abstimmung zum geeigneten Verfahren/Tool zur Darstellung der mehrsprachigen Übersicht der Angebote im Sozialraumgebiet oder im Bezirk Projekt wurde in Abstimmung mit GSt. eingestellt - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG - Projekt: Verbesserung der Zugangs - und Übergangsgestaltung (im SRG) 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt und aktuell. 100% Seite 193 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Welche Netzwerkstrukturen sind geeignet, um verstärkt zum Thema Gesundheit zu arbeiten? Etablieren und Ausweiten des Qualitätszirkels Frühförderung 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG - Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 30% (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Welche Netzwerkstrukturen braucht es in Holweide um eine gute Übergangsstruktur zu schaffen? Analyse des Vernetzungsbedarfs in Holweide: Zielgruppe Kinder Projekt eingestellt, da keine Informationen vorliegen und keine Übergabe diesbezüglich stattgefunden hat - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung 100 (bis 2024) 50% (Status: planmäßig) Seite 194 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie kann der Informationsfluss zwischen Diensten und Einrichtungen verbessert werden? Gründung und Fortführung eines AK Beratung im Bezirk Mülheim (Sozialraumkoordinator*innen im Stadtbezirk) Auswertung der Befragung „Beratung im Bezirk Mülheim) (73 Teilnehmende) Präsentation der Ergebnisse an Teilnehmende der Befragung Erstellung einer Ergebnisübersicht für die beteiligten Einrichtungen Erstellung einer Ergebnisübersicht für die Öffentlichkeit 100% Seite 195 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Pressegespräch Sichtbarmachung von Beratungsressourcen Darstellung der Beratungskompetenzen im Bezirk Verbesserte Vernetzung der Beratungsstellen und Dienste im Bezirk Feststellung „fehlender Bedarfe“ im Kontext Beratung in diversen Bereichen im Bezirk - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 75 (Status: planmäßig) Seite 196 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können Eltern erreicht werden, um einen guten Übergang zu gestalten und über gesundheitliche Themen zu informieren Markt der Möglichkeiten Buchheim 100% Erläuterungen durch die SRK: b) Text 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Verbesserung der Teilhabe der Bewohner*innen des Sozialraumgebiets Kulturfest in Buchheim – von Buchheimer*innen für Buchheimer*innen Gründung eines Organisationteams und regelmäßige Treffen Mindestens zwei Treffen mit mindestens drei Teilnehmenden 100% Planung eines Programms 1 Programm Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analoges Material Umsetzung 1 Fest an 4 Tagen Nachbereitung 1 Dokumentation Etablieren eines Netzwerks Mindestens 10 Teilnehmende 100% Seite 197 von 216 Vernetzung der Akteure der Seniorenarbeit zur Stärkung der Teilhabe von alten Menschen in Holweide (Ost) Umsetzung regelmäßiger Treffen 2 Treffen Planung zur Ausweitung der Angebote auf Holweide Ost 1 Angebot Erläuterungen durch die SRK: Im Rahmen der Buchheimer Kulturtage fanden vom 14.06.23 bis 17.06.23 insgesamt 13 Veranstaltungen statt, welche von den unterschiedlichsten Akteur*innen aus Buchheim ausgerichtet wurden. Insgesamt kann die Veranstaltung als voller Erfolg eingestuft werden. Die Buchheimer Kulturtage finden alle zwei Jahre statt und dienen dazu, die kulturelle Vielfalt und das Zusammenleben der Menschen in Buchheim zu fördern. Die Vernetzungstreffen „Holweide wird gut alt“ fanden am 08.05.23 und am 05.12.23 statt. Durch die Treffen konnten sich u. a. Seniorenkoordination, Seniorenberatung, Seniorenvertretung, Seniorenassistenz, Seniorennetzwerk, Besuchsdienste, der Runder Tisch Holweide, eine Kirchengemeinde, eine Hauskrankenpflege, ehrenamtliche Einrichtungen und weitere Akteur*innen austauschen und vernetzen. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Regelmäßige Stadtteilspaziergänge/ -rundgänge anbieten (Holweide) Ja Aktionstag in Holweide Ja Plan 27 - Individuelle Hilfe für junge Menschen mit psychischen Problemen Nein Vorstellung des Multikulturellen Forums und des neuen Angebots in Holweide Ja Erläuterungen Seite 198 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Die Stadtteilspaziergänge wurden anfänglich in Anspruch genommen, jedoch hat das generelle Interesse im Laufe der Zeit abgenommen. Es fanden mehrere erfolgreiche Aktionstage statt. Das Multikulturelle Forum hat sich mit seinen Angeboten durch die Vorstellung im Sozialraum etablieren können. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Text Text planmäßig/nicht planmäßig Text Text planmäßig/nicht planmäßig Text Text Wert Erläuterungen Text Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Text Wert Wert Text Text Seite 199 von 216 Erläuterungen Text * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick Folgejahr Bezirklich liegt ein Schwerpunkt im Jahr 2024 auf der Verbesserung der Vernetzungsstruktur von Beratungsangeboten im Bezirk Mülheim. Ausgehend von einer Befragung zur Beratungssituation im Bezirk Köln -Mülheim, in der sich die Beratungsstellen eine größere Vernetzung untereinander und zu relevanten Ämtern wünschten, initialisieren die Sozialraumkoordinator*innen des Bezirks den AK Beratung. Hierfür sollen in 2024 Vorgespräche mit verschiedenen Fachämtern geführt werden. Davon ausgehend sollen sich die Ämter und die Beratungsstel len in regelmäßigem Abstand treffen, um so zu einer besseren Vernetzung beizutragen und die in der Befragung benannten Themen aufzugreifen. Außerdem werden Fachinputs für Beratende angeboten. Weiterhin zentral wird das Kennenlernen von sozialräumlichen Akteur*innen sein. Zudem steht die Teilnahme an bezirklichen AKs und AGs im Vordergrund, um in den sozialräumlichen Strukturen anzukommen. Die Sammlung von relevanten Materialien und Methoden zum Thema Kinder - und Jugendgesundheit wird im Jahr 2024 fortgesetzt. Darüber hinaus soll die Datenband „in.koeln“, durch die Unterstützungsmöglichkeiten deutlicher gemacht werden sollen, an Bekanntheit gewinnen. Des Weiteren wird das Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren weiter befüllt. Seite 200 von 216 Stadtteil Holweide Am 9. Juni wird die Veranstaltung „Holweide zeigt sich“ stattfinden, welche im Auftrag der Stadtteilk onferenz Holweide organisiert wird. Die Veranstaltung hat das Ziel, durch einen „Markt der Möglichkeiten“ die vorhandenen (sozialen) Angebote, Initiativen der kulturellen Bildung und Vereine in Holweide bekannter und greifbarer zu machen, welche unter anderem auf der Webseite „in.koeln“ gelistet sind. Durch die Präsentation der Einrichtungen an Ständen und auf einer Bühne soll die institutionelle Vielfalt des Sozialraums Holweide für die Bewohnenden erlebbar werden. Die Einrichtungen der sozialen Infrastruktur sollen die Gelegenheit erhalten, ihre Angebote und Dienstleistungen vorzustellen, um die Bewohnenden von Holweide zu informieren und ihnen einen direkten Zugang zu den vorhandenen Ressourcen zu ermöglichen. Zusätzlich sollen die Synergien zwischen den verschiedenen Einrichtungen gestärkt werden. Die Zielgruppe der Veranstaltung ist altersübergreifend. So werden Angebote, welche die Kinder - und Jugendgesundheit betreffen, bis hin zu Angeboten für Senior*innen präsentiert. Zur Organisation der Veranstaltung finden regelmäßige Treffen eines Organisationsteams statt. Die Veranstaltung, einschließlich eines detaillierten Programms, wird öffentlich digital und analog beworben und nach Abschluss der Veranstaltung nachbereitet. Das Netzwerk „Holweide wird gut a lt“ wird im Jahr 2024 weiterentwickelt, indem neben Netzwerktreffen mit Fachinputs zusätzlich Workshops stattfinden, um die Bedarfe und Ressourcen für die Zielgruppe Senior*innen in Holweide zu identifizieren. Hierbei sollen neue Ideen entwickelt werden und anschließend gemeinsam umgesetzt werden. In Holweide ist zudem geplant, den Picco Platz barrierearm zu gestalten, Beleutungen zu beantragen und Maßnahmen zur Sauberke it zu ergreifen. Hierfür sollen Termine mit dem Stadtplanungsamt, der RheinEnergie und der AWB durchgeführt werden. Zusätzlich werden auf dem Picco Platz und dem dort befindlichen Veedelsbüro regelmäßige Aktionen für die Bürger*innen organisiert. Stadtteil Buchheim Auch in Buchheim steht die Förderung der Kinder - und Jugendgesundheit im Ja hr 2024 weiterhin im Zentrum. Im Rahmen von Gesundheitswochen sollen Bedarfe, welche insbesondere die Ernährung, Bewegung, Zahngesundheit, psychische Gesundheit und den Medienkonsum betreffen, bearbeitet werden. Zur Organisation der Gesundheitswochen soll sich eine AG Ideenwerkstatt konzipieren. Es ist angedacht, dass die Gesundheitswochen ein erstes Projekt der AG Ideenwerkstatt werden und parallel weitere Projekte für Buchh eim gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden. Seite 201 von 216 Die Fortführung der Veranstaltung der Vierjährigen ist auch im Jahr 2024 vorgesehen. Diese verfolgt einerseits das Ziel, dass Eltern von Vierjährigen die Buchheimer Grundschulen, Kindertagesstätten, Therapie- und Freizeitmöglichkeiten kennenlernen und direkt in Kontakt treten. Dies ist von Relevanz, da immer wieder bemängelt wird, dass ein großer Teil der Eltern trotz Bedarfen auf Seiten des Kindes, die vorhandenen Angebote nicht kennt bzw. nicht nutzt. Zum anderen dient die Veranstaltung der Vierjährigen der Vernetzung der teilnehmenden Akteur*innen. Der Qualitätszirkel Frühförderung ist ebenfalls erneut geplant. Bei dem Zirkel steht die Frage im Vordergrund, wie die Unterstützung von Kindern und ihren Eltern im Bereich der Frühförderung optimiert werden kann. Zudem stellt die Vernetzung der Akteur*innen verschiedener beruflicher Disziplinen im Bereich Frühförderung einen weiteren Zielaspekt des Qualitätszirkels dar. Im Jahr 2024 soll das Personal von Kindertagesstätten vermehrt in den Zirkel einbezogen werden. Es besteht zudem die Intention, das Herler Plätzchen zu beleben, unter anderem durch dessen Umgestaltung, wodurch das Gemeinschaftsgefühl der Bürger*innen gestärkt und die Potenziale eines „Zentrums“ in Buchheim genutzt werden sollen. Ein weiteres Vorhaben ist die Prävention und Reduktion der Vereinsamung von Senior*innen mit und ohne internationaler Familiengeschichte in Buchheim. Für die Senior*innen soll eine Angebotsreihe entwickelt werden, welche als Auftakt mit zwei Tagesausflügen beginnt. Anschließend sollen regelmäßige Treffen für Senior*innen in Buchheim stattfinden. Seite 202 von 216 Jahresbericht für das Jahr 2023 und das Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald Seite 203 von 216 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Der Großteil der Veränderungen im Sozialraumgebiet in 2023, die in dem Wirkungsbereich der Sozialraumkoordination liegen, werden untenstehend unter den Jahreszielen (Punkt 2 und 3) sowie den Kernprozessen der Sozialraumkoordination (Punkt 4) erläutert. In 2023 wurde in Höhenhaus eine neue Kleiderkammer durch das Sozialwerk Friends eröffnet. Hier e rhalten Interessierte kostenfrei (oder falls möglich gegen Spende) eine große Auswahl an unterschiedlichen Kleidungsstücken. Ebenfalls startete ein neues kooperatives Projekt zwischen Grundschulen und der Sozialraumkoordination mit dem Ziel, gut erhaltene Schulranzen bei Bedarf an neu eingeschulte Kinder zu spenden. Um den Bewohnenden Neuigkeiten sowie Informationen über Angebote und Veranstaltungen gebündelt zu präsentieren, wurde des Weiteren der „Newsletter Höhenhaus und Dünnwald“ durch die Sozialraumkoordination ins Leben gerufen. Die Folgewirkungen der Energiekrise waren auch im Sozialraumgebiet Höhenhaus und Dünnwald ein Thema der Bewohnenden. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW wurde eine sozialräumliche Strategie entwickelt. So wurden im Verlauf des Jahres zahlreiche Informationen über die Einrichtungen weitergegeben und gemeinsam mit dem Sozialwerk Friends eine Informationsveranstaltung zu den Energiepreissteige rungen für Bewohnende & Multiplikator*innen erfolgreich durchgeführt. Des Weite ren konnte im ArbeitslosenBürgerCentrum Höhenhaus in Kooperation mit dem „Stromspar -Check“ ( https://www.stromspar-check.de/) eine offene Sprechstunde für Bewohnende rund um das Thema Energie installiert werden. U.a. durch den Umstand als Randgebiet im Kölner Nordosten ist die soziale Infrastruktur in Höhenhaus und Dünnwald immer wiede r von nicht besetzten Stellen sowie stetigen Personalwechseln geprägt. Auch in 2023 fanden wieder Neubesetzungen von zentralen S tellen für die sozialräumliche Arbeit in den Stadtteilen statt. So erhielten bspw. die Gemeinwesenarbeit im Donewald, das SeniorenNetzwerk D ünnwald, zwei Familienzentren, der ASD oder die Engagementförderung der kath. Gemeinde alle neue Mitarbeitende / Leitungen. Die neuen Akteur*innen wurden bei der sozialräumlichen Einarbeitung in den Stadtteilen (Stadtteilbegehungen, Infos zur Bewohnendenstruktur, Genese bisherig er Prozesse, …) unterstützt, um die bislang gemeinsam gesteuerten und angestoßenen Prozesse nachhaltig weiterzuführen. Seite 204 von 216 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. 100 (bis 2024) Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt 75% (Status: planmßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: (aus Zielvereinbarung) - Über welches Tool sind Informationen zu konkreten Angeboten der Einrichtungen im Sozialraumgebiet zu finden, möglichst mehrsprachig? Wie muss ein solches Tool aussehen, dass es gut im Beratungsalltag nutzbar und Entwicklung einer Option für möglichst mehrsprachige Übersicht der Angebote m Sozialraumgebiet Beteiligung der Akteur*innen und Abstimmung zum geeigneten Verfahren/Tool zur Darstellung der mehrsprachigen Projekt wurde in Abstimmung mit GSt. eingestellt Seite 205 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** gewinnbringend für die Beratenden ist? - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert in Verbindung zum SRG - Projekt: Verbesserung der Zugangs - und Übergangsgestaltung (im SRG) 100 (bis 2024) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt und aktuell. 100% o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Wie können städtische Kitas wieder stärker in die sozialraumorientierte Arbeit einbezogen werden (wichtige Schnittstelle und Multiplikator*innen)? Analyse der Sozialraumgebiete: wie sieht es in den anderen Gebieten aus? (Stadtweites) Fachgespräch mit zuständigen Leitungen/Dezernat IV: Ausgestaltung der zukünftigen sozialräumlichen Arbeit 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die In Verbindung zu den SRG - Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100% Seite 206 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Welche Netzwerkstrukturen bedarf es, um eine gute Übergangsgestaltung (Kita/Schule) zu schaffen? Welche Akteur*innen/Institutionen sind hierfür zu aktivieren? Analyse eines potentiellen Netzwerkes: Eruierung der Vernetzungsbedarfe in den Stadtteilkonferenzen 100% - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 63% (Status: planmäßig) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - In Verbindung mit dem Projekt Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitation: Welche Netzwerkstrukturen bedarf es, um eine gute Übergangsgestaltung (Kita/Schule) zu schaffen? Gründung eines Netzwerks für die Übergangsgestaltung Kitas/Familienzentren und Grundschulen, sofern hier ein Bedarf entsteht. 100% - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 90% (Status: planmäßig) Seite 207 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Wie können Zugangsbarrieren bei der Informationsvermittlung im Sozialraumgebiet abgebaut werden? Muttersprachliche Informationsabende in Schulen/Familienzentren Multiplikator*innen identifizieren, um Angebote im Stadtteil bekannt zu machen 20% (Status: planmäßig) - Wie kann der Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten verbessert werden? Gründung und Fortführung eines AK Beratung im Bezirk Mülheim (Sozialraumkoordinator*innen im Stadtbezirk) Auswertung der Befragung „Beratung im Bezirk Mülheim) (73 Teilnehmende) Präsentation der Ergebnisse an Teilnehmende der Befragung 100% Seite 208 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Erstellung einer Ergebnisübersicht für die beteiligten Einrichtungen Erstellung einer Ergebnisübersicht für die Öffentlichkeit Pressegespräch Sichtbarmachung von Beratungsressourcen Darstellung der Beratungskompetenzen im Bezirk Verbesserte Vernetzung der Beratungsstellen und Dienste im Bezirk Feststellung „fehlender Bedarfe“ im Kontext Beratung in diversen Bereichen im Bezirk Erläuterungen durch die SRK: Jahresschwerpunktziel in allen 15 Sozialraumgebieten war in 2023 die Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit mit unterschiedlichen Zielen (siehe oben). U.a. wurde in allen Sozialraumgebieten eine umfassende Übersicht über sämtliche örtliche und bezirkliche Netzwerke erstellt. Diese Netzwerkübersicht dient als effektives Instrument, um zukünftig gezielt auf Ressourcen und Kooperationsmöglichkeiten in den Sozialraumgebieten zuzugreifen. Zudem hat die Sozialraumkoordination diverse Materialien und Methoden aus dem Gesundheitsbereich in den Einrichtungen und Institutionen vor Ort gesammelt und begonnen diese zentral auf dem Sharepoint der Stadt Köln zu dokumentieren. Dies ermöglicht im Sinne des Seite 209 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Wissensmanagements einen effizienten Zugang zu relevanten Informationen und optimiert zukünftig die Unterstützung im Bereich der Gesundheitsförderung in verschiedenen Bereichen. Neu gegründet wurde ein Netzwerk für die Kindertagesstätten / Familienzentren, (Grund -) Schulen und weiteren relevanten Institutionen der (früh-) kindlichen Bildung. Hintergrund war der geäußerte Wunsch in den Stadtteilkonferenzen, ein Gremium zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Zugangs- und Übergangsgestaltung zu gründen. Erste Maßnahmen waren die Erstellung einer intero rganisationalen Kontaktliste und eines Organisationsplans für Fachkräfte. Weitere Maßnahmen zum Abbau von Zugangsbarrieren (bspw. muttersprachliche Informationsaben de) sollen passgenau im kommenden Jahr im Netzwerk eruiert werden, um den Bedarfen im Sozialraum gerecht zu werden. Die bezirkliche AG Beratung der vier Sozialraumgebiete veröffentlichte in 2023 die Ergebnisse der Umfrage und des anknüpfenden Workshops im Januar zu der Beratungssituation im Bezirk Mülheim. Es zeigte sich hierdurch, dass im Bezirk ein breites, an diverse Zielgruppen gerichtetes Beratungsangebot existiert. Allerdings kann die aktuelle Beratungslandschaft den immer höher werdenden Bedarf an Beratungen nicht mehr auffangen. Auf dieser Grundlage wurden seitens der Fachkräfte Handlungsaufforderungen für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit formuliert, um zu einer Verbesserung der Beratungssituation beizutragen. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Stärkung der Teilhabemöglichkeiten der Bewohner*innen des Sozialraumgebiets Eröffnung eines offenen Bücherschranks in der Donewald-Siedlung für die Bewohner*innen Akquise von Finanzmitteln für das Projekt Pat*innen für die Pflege akquirieren Eröffnungsfeier/Lesung 1 Akquise 3 Personen 1 Feier 100% Seite 210 von 216 Befragung der Bewohner*innen u.a. zu Teilhabehindernissen (ausgehändigt über vertrauensvolle Zugänge der Institutionen) Erstellung Fragebogen Teilnehmende Einrichtungen Erhaltene Rückläufer Bewohnerschaft 1 Fragebogen 5 Einrichtungen 50 Rückläufer 100% Digitale Pinnwand zur Akquise u.a. von Ehrenamtler*innen – Förderung der Teilhabe der Bewohnerschaft und Unterstützung der sozialen Infrastruktur Erstellung einer Pinnwand Erstellung Plakate für Die Öffentlichkeitsarbeit Beteiligte Einrichtungen/Akteure 1 Pinnwand 1 Plakat 10 Einrichtungen 100% Erläuterungen durch die SRK: Um den Bewohnenden die Möglichkeiten zum Einbringen ihres Engagements in den Stadtteilen aufzuzeigen, wurde gemeinsam mit der sozialen Infrastruktur die digitale Pinnwand für Höhenhaus und Dünnwald entwickelt. Auf dieser können zukünftig Einrichtungen ihre potenziellen Ehrenamts- sowie Honorar- oder hauptamtliche Tätigkeiten veröffentlichen. Hintergrund war der enorme Bedarf an Ehrenamt in nahezu allen Handlungsfeldern sowie der spürbare Fachkräftemangel. Bereits einige Vermittlungserfolge konnten über das neue tool erzielt werden. Des Weiteren wurde in den örtlichen Netzwerken der Bedarf eines offenen Bücherschrankes in der Siedlung am Donewald geäußert. Dieses Vorhaben konnte durch unterschiedlich akquirierte Spenden aus dem Stadtteil durch die Sozialraumkoordination realisiert werden. Eine kleine Eröffnungsfeier fand auf der angrenzenden Fläche des Gemeinschaftsgartens u.a. mit einer Lesung für Kinder statt. Der neue Bücherschrank erfährt aktuell – in den ersten Monaten nach Eröffnung – große Beliebtheit seitens der Bewohnenden. Eine Befragung von Personen mit internationaler Familiengeschichte, die über die vertrauensvollen Zugänge der sozialen Fachkräfte in den Einrichtungen vor Ort durchgeführt wurde und rund 75 Rückläufer verzeichnete, verdeutlichte drei zentrale Anliegen. Erstens wurde die m angelnde Sauberkeit als vorherrschendes Problem benannt, was sich negativ auf das Lebensumfeld auswirkt. Zweitens wurde das Fehlen (inter-) kultureller Angebote im Sozialraumgebiet für Menschen mit internationaler Familiengeschichte als Einschränkung empfunden, die die kulturelle Teilhabe und das Wohlbefinden beeinträchtigt. Besonders betonten die Befragten die Wichtigkeit von Begegnungsorten. Diese Orte dienen nicht nur als Treffpunkte, sondern fördern auch den interkulturellen Austausch. Seite 211 von 216 Des Weiteren stand auch weiterhin die Stärkung der Begegnungsmöglichkeiten im Sozialraum im Fokus. Insbesondere die Straßen- und Sommerfeste in beiden Stadtteilen des Sozialraumgebietes erfreuten sich großer Beliebtheit und trugen maßgeblich zur Förderung der Inform iertheit über die teilnehmenden Einrichtungen und Angebote der sozialen Infrastruktur sowie zur interorganisationalen Vernetzung bei. Der Senio r*innenentag im September in Dünnwald ermöglichte den älteren Bewohner*innen des Stadtteiles einen Tag der Entspannung und des geselligen Miteinanders bei gleichzeitiger Informationsvermittlung zu Nachbarschaftsdiensten, wohnortnahen Angeboten und Bewegungsmöglichkeiten. Zudem wu rde der Gemeinschaftsgarten im Donewald, als Ort des gemeinsamen Gärtners und der ökologischen Bildung, weiterentwickelt. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Gesundheit Lachgaskonsum s. separate Datei ja Zunehmende Konflikte in den und um die Einrichtungen, soziale Ängste und Unsicherheiten der Kinder und Jugendlichen ja Vermehrt hungrige Kinder in den Einrichtungen ja Sauberkeit im Quartier (Bewohnenden Befragung RT Interkulturelles) ja Teilhabe Vereinsamung Senior*innen Zu konkretisieren Unterversorgung Kita Plätze ja Unterversorgung OGS-Plätze ja Fehlende kulturelle Angebote für Menschen mit internationaler Familiengeschichte (Bewohnenden Befragung RT Interkulturelles) ja Rassismuskritik Fachkräfte äußern im Runden Tisch Interkulturelles den Wunsch, sich zu dem Thema fortzubilden ja Erläuterungen Um die Sauberkeit des Sozialraumgebietes zu steigern, wurden Putzmunter-Aktionen in beiden Stadtteilen durchgeführt. Besonders erfreulich war die erstmalige Umsetzung dieser Aktionen in Höhenhaus im Kooperationsverbund zwischen Familienzentrum, Unterkunft für Menschen mit Seite 212 von 216 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Fluchterfahrung und Jugend- und Nachbarschaftshaus. Koordiniert wurde die Aktion von der Sozialraumkoordination. Die Sensibilisierung der Bürger*innen für eine saubere Umwelt wurde somit weiter gestärkt und ein Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung geleistet. Die Aktionen sollen im kommenden Jahr ausgeweitet und weiterentwickelt werden. Aus dem Runden Tisch Interkulturelles Höhenhaus heraus wurde ein Workshop zum Thema „Allyship - Wie werde ich in Konfliktsituationen zum Ally?“ in Kooperation mit dem Antidiskriminierungsbüro des Caritasverbandes durchgeführt. Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer Veranstaltungsreihe für Fachkräfte zur rassismuskritischen Sensibilisierung. Das Thema Gesundheit wird als Schwerpunktthema für 2024 festgelegt. Eine dezentrale Gesundheitswoche wird von der sozialen In frastruktur als sinnvoll eingeschätzt. Im Rahmen des RT Interkulturelles sollen 2024 kulturelle Angebote für die benannte Zielgruppe entwickelt werden. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung In Verbindung zu Lachgaskonsum und psychische Belastungen der Kinder- und Jugendlichen Schreiben der Stadtteilkonferenzen zur Kinder- und Jugendgesundheit, um Politik/ Bezirksvertretung zu informieren 27 Unterzeichnende der Stadtteilkonferenzen planmäßig Kontaktaufnahme zu Frau Woestmann (MdL) und Herrn Lauterbach (MdB / Gesundheitsminister) In Verbindung zu Unterversorgung OGS-Plätze Konkrete Sammlung der Kinder auf Wartelisten im Sozialraumgebiet & beiden Stadtteilen 7 Schulen kontaktiert und Daten erhoben planmäßig Gespräch mit Amt für Schulentwicklung (Herr Duhme) In Verbindung zu Unterversorgung Kita-Plätze + Gründung Netzwerk Kita + Schule (+ Schnittstellen) planmäßig Seite 213 von 216 Kinder- und Jugendgesundheit In Verbindung zu Rassismuskritik Veranstaltungsreihe: Workshop zum Thema „Allyship – wie werde ich in Konfliktsituationen zum Ally?“ durch das Antidiskriminierungsbüro als Auftakt planmäßig Erläuterungen Im Auftrag der Stadtteilkonferenzen Höhenhaus und Dünnwald wurde ein Brief bezogen auf die Situation von Kindern und Jugendlichen in den beiden Stadtteilen an die Bezirksvertretung Mülheim versendet. Das Schreiben thematisiert u.a. strukturelle Defizite in den beiden Stadtteilen. Insbesondere wird auf die Unterversorgung von Ganztagsbetreuungsplätzen für Grundschulkinder hingewiesen. Die Sozialraumkoordination befragte hierzu alle örtlichen Schulen, um qualifizierte Zahlen über die Unterversorgung transportier en zu können. Zusätzlich wurden vorhandene Zugangsbarrieren zu Kindertagesstätten benannt, bspw. durch die hochschwelligen Anmeldesystematiken und die fehlende Mehrsprachigkei t des Mediums . Die geschilderten Herausforderungen erstrecken sich auch auf psych osoziale Aspekte, wie die Zunahme von Suchtverhalten unter Jugendlichen (insbesondere im Kontext von Lachgas). Insgesamt wird in dem Schreiben ein Appell an politische Vertreter*innen gerichtet, um bei den vielschichtigen sozialen Herausforderungen adäquat zu unterstützen. Das Schreiben wurde seitens der Bezirksvertretung und weiteren politischen Akteur*innen beantwortet und als wertvoller Hinweis aus den Stadtteilen beurteilt. Maßnahmen zu sozialraumübergreifende Themen (wie der La chgaskonsum von Jugendlichen) wurden seitens der Bezirkspolitik angegangen. Seitens Frau Woestmann (MdL) wurden die Landesmaßnahmen zu strukturellen Problemen skizziert, um den beschriebenen Herausforderungen angemessen zu begegnen und die Beteiligten der Stadtteilkonferenz en hierüber zu informieren. In Kooperation mit der Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ wurde ein Fachaustausch mit der Sachgebietsleitung im Fachbereich Ganztag der Stadt Köln organisiert, um die Möglichkeiten einer kommunalen Verbesserung gemeinsam zu diskutieren. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Neues Netzwerk Kita + Schule für Höhenhaus und Dünnwald 2 x im Jahr (neu gegründet – 1 x pro Quartal zukünftig) Neu gegründeter AK Jugend Höhenhaus und Dünnwald 2 x im Jahr (neu gegründet – 1 x pro Quartal zukünftig) Erläuterungen Um vor Ort Lösungen zu der oben beschriebenen Situation zu entwickeln, wurde das Netzwerk Kita + Schule gegründet, das bislang mit rund 20 Teilnehmenden eine hohe Partizipation erfährt. Das Gremium möchte die interorganisationale Zusammenarbeit sowie die Zugangs- und Übergangsgestaltung verbessern. Seite 214 von 216 Auch der AK Jugend für Dünnwald und Höhenhaus wurde in 2023 seitens der Jugendbezirkspflege neu gegründet, um den Bedarfslagen der Jugendlichen interorganisational und sozialräumlich zu begegnen. Die unterschiedlichen bereits kontinuierlich stattfindenden Netzwerke und Gremien vor Ort werden dem Jahresbericht als zusätzlicher Anhang beigefügt. * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro Seite 215 von 216 5. Ausblick Folgejahr Auch im kommenden Jahr werden weiterhin die (noch nicht abgeschlossenen) Schwerpunktziele zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit weiterverfolgt. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Vorstellung und Verbreitung der Datenbank Soziale Infrastruktur „in.koeln“. Ziel ist es, die Kenntnis über die Datenbank zu erweitern und die Unterstützungsmöglichkeiten durch gezielte Weitergabe in relevanten Gremien zu stärken. Um Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen in den Sozialraumgebieten zu analysieren, werden diese in einem ersten Schritt in einem speziellen Raster erfasst. Ergänzt wird die Sammlung mit best-practise Beispielen aus dem Sozialraumgebiet, wie Zugangsbarrieren laut den Fachkräften/ Expert*innen minimiert werden können. Des Weiteren soll im Rahmen des Netzwerkes Kita + Schule daran gearbeitet werden, Zugangsbarrieren beim Eintritt in das System Kita + Schule vor Ort abzubauen und die Kooperation bei der Übergangsgestaltung zu fördern. Die Installation eines (mehrsprachigen) offenen „Cafés“ für Eltern zur Unterstützung beim Zugang in das System ist in Planung. Ein Schwerpunkt der sozialräumlichen Arbeit liegt zudem auf der Verbesserung der Sauberkeit im Sozialraumgebiet. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Entwicklung einer Best-Practice-Strategie angestrebt, die in enger Abstimmung mit anderen Gebieten, die zu dem Thema bereits Erfahrungen gesammelt haben, erfolgen. Durch den Austausch von bewährten Maßnahmen und Ansätzen soll eine effektive und nachhaltige Strategie erarbeitet werden, die auf die jeweiligen Bedürfnisse des Sozialraums zugeschnitten ist. Eine konkrete Maßnahme zur Steigerung der Sauberkeit ist die Weiterentwicklung und Ausweitung der "Putzmunter Aktion". Gemeinsam mit den Bewohnenden unseres Sozialraumgebiets sollen Reinigungsaktionen durchgeführt werden, um ein Bewusstsein für Sauberkeit zu schaffen, die Thematik sichtbar zu machen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Im Fokus steht hierbei in 2024 die stärkere Einbindung der örtlichen Schulen. Als Reaktion auf die Schilderungen zur Situation der Kinder und Jugendlichen sowie ähnlichen Herausforderungen für die Zielgruppe der Senior*innen, soll ein weiterer Schwerpunkt auf der Verbesserung der Gesundheit der Bewohner*innen im Sozialraumgebiet liegen. Hierbei wird ebenfalls eine Best-Practice-Strategie durch Abstimmung zu diesem Thema bereits in der Vergangenheit tätigen Sozialraumgebieten entwickelt. Als konkrete Maßnahme wird die Durchführung einer "Gesundheitswoche 2024" geplant, in der verschiedene dezentrale Veranstaltungen und Aktivitäten angeboten werden sollen. Zielsetzung ist es, den Bewohnenden die wohnortnahen Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung sichtbar zu machen, das Bewusstsein für gesunde Lebensgewohnheiten zu schärfen, präventive Maßnahmen gegen Krankheiten sowie das Bewusstsein für mentale Gesundheit fördern und die Vernetzung und Kommunikation zwischen den Akteur*innen verbessern. Seite 216 von 216 Korrelierend mit dem Ausbau der Begegnungsmöglichkeiten vor Ort soll in 2024 das Angebot des Gemeinschaftsgartens weiterentwickelt werden. Eine Überlegung ist eine Ausweitung des pädagogischen Angebotes vor Ort, neben dem aktuell 1x wöchentlich stattfindenden Angebots von Querwaldein. Hierfür möchte die Sozialraumkoordination zusätzliche Finanzmittel akquirieren. Auch die Beteiligung der Bewohnenden soll weiter ausgebaut werden und erstmalig ein Frühlingsfest im 2. Quartal 2024 stattfinden, in dem Bewohnende Ihre Ideen für die Fläche einbringen können. Weiterhin wird der Runde Tisch Interkulturelles das Ziel verfolgen, kulturelle Angebote für Menschen mit internationaler Familiengeschichte in den Stadtteilen zu organisieren. Auf bezirklicher Ebene streben wir fortführend die Verbesserung der Vernetzungsstruktur von Beratungsangeboten an. Dies beinhaltet die themenspezifische Zusammenarbeit und Vernetzung von Beratungsstellen mit zuständigen Fachämtern und Behörden. Der anvisierte „AK Beratung Mülheim“ soll Synergien in der Zusammenarbeit der Beteiligten schaffen, bezirkliche Herausforderungen bearbeiten und zu einer Verbesserung der Beratungssituation führen. Im Rahmen des Runden Tisch Interkulturelles wird die rassismuskritische Sensibilisierung der Fachkräfte weiterverfolgt. So sollen unterschiedliche Fortbildungen (u.a. mit dem Netzwerk Verstärker der BPP) organisiert werden. Im kommenden Jahr sind bauliche Veränderungen in Höhenhaus zu erwarten, konkret im Zusammenhang mit dem Neubauprojekt der DEWOG in der Siedlung Schönrath/ Von-Ketteler-Straße. Die DEWOG plant dort sowohl kleinere Wohnungen als auch größere Wohnungen für Familien zu bauen. Die angrenzenden Kindertagesstätten haben bereits Bedenken geäußert, da sie befürchten, dass dies zu einer weiteren Verschärfung der bereits bestehenden Unterversorgung im Bereich der Kinderbetreuung führen könnte. Die Entwicklung des Quartiers rund um den Schlebuscher Weg wird seitens der sozialen Infrastruktur ebenfalls mit Interesse verfolgt. Ursprünglich plante die LEG dort den Bau von 400 neuen Wohnungen, die sowohl für Senioren als auch für Familien geeignet sein sollen. Allerdings gab die LEG bekannt, dass sich der Zeitrahmen für die Umsetzung dieses Projekts aufgrund eines aufwendigen Bebauungsplanverfahrens nach hinten verschoben hat.
Beratungsverlauf (10)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2260/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 26.07.2024
- Erstellt
- 19.07.2024 11:29