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V/0418/2007

Jahresabschluss des Wirtschaftsjahres 2006 der Altenzentrum Klarastift gGmbH

Vorlagen 16.05.2007

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Anlage 2

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Beschlussvorlage

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Anlage 1

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Anlage 2

63294 Zeichen

Exemplar-Nr. 17 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
J a h r e s a b s c h l u ß  
 
zum 
zum 31. Dezember 2006 
____________________ 
 
der  
 
Altenzentrum Klarastift gGmbH 
Mü nster _________________________ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
erstellt von 
Herrn Michael Lucas 
Geschäftsfü hrer der 
Altenzentrum Klarastift gGmbH 
Mü nster

Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage 1
           Mü nster Blatt     1
Bilanz zum 31. Dezember 2006
A k t i v a P a s s i v a-------------- -----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR EUR   TEUR  EUR EUR   TEUR  
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.364,00 3,1   I. Stammkapital 25.564,59 25,6
 II. Kapitalrü cklagen 1.384.793,76 1.653,8
II. Sachanlagen III. Gewinnrü cklagen
1. Grundstü cke und grundstü cksgleiche Rechte      1. Rü cklage fü r Instandhaltung 1.112.661,30 1.112,7
    mit Betriebsbauten einschließ lich der Betriebs-      2. Rü cklage fü r Investitionen 811.843,47 811,8
    bauten auf fremden Grundstü cken                21.958,00 23,8      3. Betriebsmittelrü cklage 379.528,81 0,0
2. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Kfz 295.116,00 225,8      4. Rü cklage gem. §  58 Nr. 7 AO 209.769,94 168,8
3. Fahrzeuge 3.379,00 6,8 IV. Bilanzgewinn               0,00 3.924.161,87 0,0
4. Anlagen im Bau    2.307,73 322.760,73 0,0
B. Sonderposten aus Zuschü ssen
      und Zuweisungen zur Finanzierung
III. Finanzanlagen       des Sachanlagevermögens             
Beteiligungen       25.000,00 25,0 Sonderposten aus öffentlichen Zu-
weisungen und Zuschü ssen 13.871,00 63,6
B. Umlaufvermögen
C. Rü ckstellungen 219.000,00 78,4
I. Vorräte 19.991,00 14,3
D. Verbindlichkeiten
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 164.527,92 115,3
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit mehr als 322.745,25 327,5         Jahr: EUR 164.527,92 (i.V. TEUR 115,3)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) 2. Verbindlichkeiten gegenü ber dem Gesellschafter 20.400,55 20,4
2. Forderungen an Gesellschafter oder Träger       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
    der Einrichtung 3.300,00 48,5         Jahr: EUR 20.400,55 (i.V. TEUR 20,4)
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 3. Verbindlichkeiten aus öffentlichen Förder-
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-)      mitteln fü r Investitionen 57.430,03 0,0
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
    ein Beteiligungsverhältnis besteht 21.946,00 5,4         Jahr: EUR 57.430,03 (i.V. TEUR 0,0)
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 4. Sonstige Verbindlichkeiten 55.705,97 206,6
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-)       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
4. Forderungen aus öffentlicher Förderung          Jahr: EUR 55.705,97 (i.V. TEUR 206,6)
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 10.744,96 3,2 5. Verwahrgelder 17.812,38 20,0
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-)       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
5. Sonstige Vermögensgegenstände 16.603,41 49,0          Jahr: EUR 17.812,38 (i.V. TEUR 20,0)
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als       - davon Treuhandgelder: EUR 17.812,38 (i.V. TEUR 20,0)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) __________ 375.339,62 6. Umsatzsteuer 3.551,50 319.428,35 1,0
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.465.137,83 3.194,3
      - davon Anteile an verbundenen Unternehmen: E. Rechnungsabgrenzungsposten 76.549,08 79,9
         EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) ____
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
1. Kassenbestand 6.156,55 9,0
      - davon Treuhandgelder: EUR 1.270,93
        (i.V. TEUR 3,5)
2. Guthaben bei Kreditinstituten 325.782,10 331.938,65 4.192.407,10 416,0
     - davon Treuhandgelder: EUR 16.541,45
       (i.V. TEUR 16,5) ___________ ___________
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.478,47 6,2____ __________ ______ ____ ___________ ______
4.553.010,30 4.357,9 4.553.010,30 4.357,9
====  ==========  ====== ====  ==========  ======

Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage  1
           Mü nster Blatt      2
Gewinn- und Verlustrechnung fü r die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2006___________________________________
Vorjahr
      EUR         EUR   TEUR  
  1. Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen 3.874.023,48 3.392,4
  2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 1.354.663,73 1.347,2
  3. Erträge aus gesonderter Berechnung von In-
      vestitionskosten gegenü ber Pflegebedü rftigen 798.898,89 810,6
  4. Erträge aus Leistungen, nicht PflegeVG 0,00 446,1
  5. Zuweisungen und Zuschü sse zu Betriebskosten 110.299,56 102,9
  6. Sonstige betriebliche Erträge 479.765,58 6.617.651,24 450,6___________
  7. Personalaufwendungen
       a) Löhne und Gehälter 2.855.466,25 3.086,1
       b) Sozialabgaben, Altersversorgung und
            sonstige Aufwendungen 1.016.233,29 1.209,2
  8. Materialaufwand
       a) Lebensmittel, Wareneinsatz 542.678,80 538,5
       b) Medizinisch-pflegerischer Bedarf,
            Betreuungsaufwand 88.876,90 101,3
       c) Wasser, Energie, Brennstoffe 206.889,29 174,3
       d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 395.703,36 426,9
  9. Aufwendungen fü r zentrale Dienstleistungen 540.069,40 0,1
 10. Steuern, Abgaben, Versicherungen 51.573,22 49,6
 11. Mieten, Pacht, Leasing 519.598,36 6.217.088,87 501,1__________ ___________ ______
      Zwischenergebnis 400.562,37 462,7
12. Erträge aus öffentlicher und nichtöffent-
       licher Förderung von Investitionen 25.640,81 25,6
13. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 18.008,10 15,4
14. Aufwendungen aus der Zufü hrung zu Sonder-
       posten/Verbindlichkeiten 25.640,81 25,6
15. Abschreibungen 
       a) Abschreibungen auf immaterielle
            Vermögensgegenstände und Sachanlagen 95.542,10 97,7
       b) Abschreibungen auf Forderungen
            und sonstige Vermögensgegenstände 20.755,06 0,0
16. Aufwendungen fü r Instandhaltung 
       und Instandsetzung 268.295,12  200,6
17. Sonstige ordentliche Aufwendungen 850,58 -367.434,76 88,1_________ _________ _____
       Zwischenergebnis 33.127,61 91,7
18. Zinsen und ähnliche Erträge  111.272,35  100,0
19. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  1,72  0,1_________ _____
20. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 144.398,24 191,6
21. Auß erordentliche Erträge 29.555,76 87,2
22. Auß erordentliche Aufwendungen 22.397,67 0,0________ _____
23. Auß erordentliches Ergebnis 7.158,09    87,2_________ _____
24. Jahresü berschuß 151.556,33 278,8
25. Zufü hrung zu Rü cklagen 151.556,33 278,8_________ _____
26. Bilanzgewinn 0,00 0,0
==== ===

Altenzentrum Klarastift gGmbH                           Anlage 1 
         Mü nster                                 Blatt     3              
 
 
Anhang fü r das Geschäftsjahr 2006 
 
I. Allgemeine Angaben 
 
Die Gesellschaft ist eine mittelgro ß e Kapitalgesellschaft gem. §  267 Abs. 2 HGB. G e-
mäß  §  20 Nr. 3 des Gesellschaftsvertrages ist der Jahresabschlu ß  nach den Vorschrif-
ten f ü r gro ß e Kapitalgesellschaften aufzustellen. F ü r die Gliederung des Jahresa b-
schlusses wurden erg änzend die Vorschriften der Pflegebuchf ü hrungsverordnung be-
rü cksichtigt. 
 
 
 
Rechtliche und steuerliche Verhältnisse 
 
 
1. Rechtliche Grundlagen 
 
Die Altenzentrum Klarastift gGmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 4. Juli 1996 
vor dem Notar Hermann-Wilhelm Terrahe mit dem Amtssitz in M ü nster gegrü ndet. Die 
Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 16. Oktober 1997. Die Bezirksregierung 
- Stiftungsaufsicht - hat die Gr ü ndung der Gesellschaft und den Gesellschaftsvertrag 
genehmigt. 
 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb von Altenwohnheimen, Pfle geheimen, 
sonstigen sozialen Einrichtungen, ambulanten Pflegeeinrichtungen und die Beteil igung 
an solchen ambulanten und station ären Einrichtungen auf dem Gebiet der A ltenhilfe 
fü r Bedü rftige im Sinne der Gemeinn ü tzigkeitsvorschriften nach den §§  51 ff. de r Ab-
gabenordnung 1977. 
 
Das Stammkapital der Gesellschaft betr ägt EUR 25.564,59. Das Stammkapital wurde 
am 1. Juli 1996 auf das Konto der Gesellschaft eingezahlt. 
 
Alleiniger Gesellschafter ist die Stiftung Magdalenenhospital, Mü nster. 
 
Mit Gr ü ndungsprotokoll vom 4. Juli 1996 vor dem Notar Hermann -Wilhelm Terrahe 
wurde Herr Michael Lucas zum ersten Gesch äftsfü hrer der Gesellschaft bestellt. Herr 
Lucas ist zur alleinigen Vertretung der Gesellschaft berechtigt.

Altenzentrum Klarastift gGmbH                           Anlage 1 
         Mü nster                                 Blatt     4              
 
 
Als weiteres Organ der Gesellschaft wurde gemäß  Gesellschaftsvertrag ein Aufsichts-
rat gebildet. Dem Aufsichtsrat gehören an: 
 
− die Mitglieder der Stiftungskommission des Rates der Stadt Mü nster,  
− dem bzw. der bei der Stadt Mü nster fü r das Stiftungswesen zuständigen Beigeord-
neten und 
− mit beratender Stimme einem Vertreter bzw. einer Vertreterin der Beschäftigten. 
 
Der Aufsichtsrat hat in 2006 f ü nfmal getagt. Die Prot okolle der Sitzungen haben uns 
vorgelegen. 
 
 
2. Ü bernahme Altenzentrum 
 
Zum 1. Juli 1996 hat die Gesellschaft den Betrieb des Altenzentrums Klarastift, M ü n-
ster von der Stiftung Magdalenenhospital ü bernommen. Die Ü bernahme erfolgte auf 
der Grundlage des Betriebsü bertragungsvertrages vom 4. Juli 1996. 
 
Danach hat die Gesellschaft ü bernommen: 
 
− die bewegliche Einrichtung zum Buchwert,  
− die Darlehen, die zur Finanzierung der beweglichen Einrichtung aufgenommen  
wurden, sowie die Verpflichtungen aufgrund von gewährten öffentlichen Zu- 
schü ssen,  
− soweit weitere Aktiva oder Passiva ü bernommen wurden, ist der Saldo durch die  
Gesellschaft bzw. die Stiftung  Magdalenenhospital ausgeglichen worden. 
 
Mit Personal ü berleitungsvertrag vom 4. Juli 1996 ist die Gesellschaft  in alle mit der 
Stiftung Magdalenenhospital am 1. Juli 1996 bestehenden und f ü r diesen Zeitpunkt 
abgeschlossenen Dienst -, Arbeits -, Ausbildungs - und Praktikantenvertr äge und son -
stige Beschäftigungsverhältnisse unter Wahrung des Besitzstandes eingetreten. 
 
Mit Pachtvertrag vom 4. Juli 1996 hat die Stiftung Magdalenenhospital der Gesel l-
schaft den Grundbesitz Altenheim Klarastift, Flur 139, Flurst ü ck 210 einschließ lich der 
aufstehenden Geb äude verpachtet. Der Pachtvertrag ist auf unbestimmte Zeit g e-
schlossen. 
 
Als Pachtzins f ü r die Geb äude ü bernimmt die Gesellschaft die j ährlichen Tilgungen 
und Zinsen f ü r die Darlehen, die die Stiftung zur Finanzierung der Geb äude aufg e-
nommen hat.

Altenzentrum Klarastift gGmbH                           Anlage 1 
         Mü nster                                 Blatt     5              
 
 
Im ü brigen ü bernimmt die Gesellschaft alle f ü r das Pachtobjekt zu entrichtenden 
Steuern, Abgaben, Versicherungen und sonstigen Lasten, sowie die Aufwendungen 
fü r die bauliche Unterhaltung und Instandhaltung der Gebäude. 
 
 
3. Steuerliche Verhältnisse 
 
Die Gesellschaft wird beim Finanzamt M ü nster-Innenstadt unter der Steuernummer 
337/5901/1052 gef ü hrt. Mit Bescheid f ü r 2004 ü ber K örperschaftsteuer und 
Feststellungen gem. §  47 Abs. 2 KStG vom 28.Se ptember 2005 hat das Finanzamt 
Mü nster-Innenstadt bestätigt, daß  die Gesellschaft gem. §  5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der 
Körperschaftsteuer befreit ist. Die Befreiung erstreckt sich nicht auf die wirtschaftlichen 
Geschäftsbetriebe. 
 
 
4. Weitere Prü fungen 
 
Prü fungen durch Dritte fanden nach den uns erteilten Auskü nften nicht statt. 
 
 
 
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Das Anlageverm ögen ist zu Anschaffungs - oder Herstellungskosten (einschlie ß lich 
Umsatzsteuer) abz ü glich Rabatte, Skonti und Abschreibunge n bewertet. Es kommt 
ausschließ lich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschre i-
bungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige 
Wirtschaftsgü ter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410, -- zuzü glich Umsatzste uer 
werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlageverm ö-
gens ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. 
 
Soweit das Anlagevermögen durch Zuwendungen finanziert wurde, ist ein Ausgleich s-
posten in Höhe der Zuwendung passiviert worden. Dies er Sonderposten wird entspr e-
chend der Nutzungsdauer des gef örderten Vermögensgegenstandes ratierlich aufg e-
löst. 
 
Mit Gesellschaftsvertrag vom 16. November 2000 vor dem Notar Klaus Eversberg, 
Mü nster/Westf., hat die Altenzentrum Klarastift gGmbH die Klarast ift Service GmbH 
gegrü ndet.

Altenzentrum Klarastift gGmbH                           Anlage 1 
         Mü nster                                 Blatt     6              
 
 
Das Stammkapital betr ägt EUR 25.000, -- und wurde zu 100 % von der Altenzentrum  
Klarastift gGmbH ü bernommen. 
 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Dienstleistungen gegen ü ber Se-
nioren und Pflegebed ü rftigen bezogen auf den Servicebereich der Altenzentrum Kl a-
rastift gGmbH. Die Leistungen umfassen insbesondere Hauswirtschafts - und sonstige 
Servicedienste, Erbringung von Reinigungsleistungen, Fahrdienste sowie Hol - und 
Bringedienste. 
 
Dem Jahresabschlu ß  zum 31. Dezember 2006 wurde ein uneingeschr änkter Bestäti-
gungsvermerk erteilt. Der Jahresabschlu ß  weist einen Jahres ü berschuß  von E UR 
6.151,81 und ein Eigenkapital von EUR 50.997,24 aus. 
 
Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen auf den niedr i-
geren Marktwert waren nicht erforderlich. Die Vorräte sind zum kurzfristigen Verbrauch 
bestimmt. 
 
Die Forderungen und  sonstigen Verm ögensgegenstände sind ausgehend von ihren 
Anschaffungskosten unter Berü cksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt.  
 
Im Berichtsjahr wurden der R ü cklage gem. §  58 Nr. 7a AO ein Drittel des Ü berschus-
ses der Verm ögensverwaltung (TEUR 37,0) sow ie 10% des sonstigen Jahres ü ber-
schusses (TEUR 4,0), also insgesamt TEUR 41,0 zugef ü hrt. Zum 31. Dezember 2006 
wird damit eine freie R ü cklage in H öhe von TEUR 209,8 ausg ewiesen. Des Weiteren 
wurde auf Vorschlag des Gesch äftsfü hrers in 2006 eine Betriebsmitt elrü cklage in Hö-
he von TEUR 110.556,33 gebildet. 
 
Die Rü ckstellungen wurden nach vern ü nftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen 
und f ü r alle erken nbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die R ü ckstellungen 
setzen sich wie folgt zusammen: 
  TEUR 
Noch nicht genommener Urlaub, 
  noch nicht vergü tete Ü berstunden 107,6 
Altersteilzeit 42,4 
Instandhaltung 35,0 
Ü brige      34,0 
 219,0

Altenzentrum Klarastift gGmbH                           Anlage 1 
         Mü nster                                 Blatt     7              
 
 
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Wert der Rü ckzahlungsverpflichtung bilanziert. 
 
Die auß erordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 29,6 betreffen mit TEUR 3,7 Spe n-
denerträge, mit TEUR 10,4 Ertr äge aus der Aufl ösung von R ü ckstellungen und m it 
TEUR 15,4 periodenfremde Erträge. 
 
Die auß erordentlichen Aufwendungen in H öhe von TEUR 22,4 betreffen im Wesentl i-
chen periodenfremde Aufwendungen. 
 
 
III. Sonstige Angaben 
 
Im Gesch äftsjahr waren im Durchschnitt umgerechnet auf Vollkr äfte 92,73 (Vorjahr 
100,10) Mitarbeiter beschäftigt.

Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage  1
            Mü nster Blatt      8
IV. Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006
Entwicklung der Anschaffungswerte Entwicklung der Abschreibungen Restbuchwert Restbuchwert
   Stand  Zugang Abgang    Stand     Stand  Abschreibung    Stand     Stand     Stand  
   01.01.2006 31.12.2006 01.01.2006 des Jahres 31.12.2006 31.12.2006    31.12.2005
      EUR        EUR        EUR            EUR            EUR            EUR            EUR            EUR            EUR      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Stationäre Pflege 10.455,52 986,00 0,00 11.441,52 7.317,52 2.597,00 9.914,52 1.527,00 3.138,00
Ambulanter Dienst      3.287,21    1.075,25   0,00    4.362,46      3.286,21     239,25     3.525,46    837,00      1,00
13.742,73 2.061,25 0,00 15.803,98 10.603,73 2.836,25 13.439,98 2.364,00 3.139,00
II. Sachanlagen
1. Grundstü cke und grundstü cksgleiche Rechte
    mit Betriebsbauten einschließ lich der Betriebs-
    bauten auf fremden Grundstü cken                
1.1. Betriebsbauten
       stationäre Pflege 15.161,15 0,00 0,00 15.161,15 11.096,15 1.516,00 12.612,15 2.549,00 4.065,00
1.2. Auß enanlagen
       stationäre Pflege 29.870,55 2.030,00 0,00 31.900,55 10.102,55 2.389,00 12.491,55 19.409,00 19.768,00
45.031,70 2.030,00 0,00 47.061,70 21.198,70 3.905,00 25.103,70 21.958,00 23.833,00
Darunter Betriebsbauten und Auß enanlagen (45.031,70) (2.030,00) (0,00) (47.061,70) (21.198,70) (3.905,00) (25.103,70) (21.958,00) (23.833,00)
2. Einrichtung und Ausstattung ohne Kfz
2.1. stationäre Pflege
2.1.1. Maschinen, technische Ausstattung 168.636,91 1.021,55 0,00 169.658,46 96.559,91 16.783,55 113.343,46 56.315,00 72.077,00
2.1.2. Möbel 134.267,34 2.351,47 0,00 136.618,81 109.804,34 8.390,47 118.194,81 18.424,00 24.463,00
2.1.3. Einrichtung Verwaltungsbedarf 66.959,77 13.943,46 0,00 80.903,23 45.748,77 9.770,46 55.519,23 25.384,00 21.211,00
2.1.4. Einrichtung medizinischer Bedarf 54.968,17 3.088,42 0,00 58.056,59 27.537,22 5.658,37 33.195,59 24.861,00 27.430,95
2.1.5. Einrichtung Wirtschaftsbedarf 94.383,11 102.945,59 0,00 197.328,70 22.888,11 14.221,59 37.109,70 160.219,00 71.495,00
2.1.6. Geringwertige Wirtschaftsgü ter   75.374,81  15.512,56     0,00   90.887,37   75.371,81  15.511,56   90.883,37         4,00         3,00
594.590,11 138.863,05 0,00 733.453,16 377.910,16 70.336,00 448.246,16 285.207,00 216.679,95
2.2. ambulante Pflege
2.2.1. Möbel 17.766,35 0,00 0,00 17.766,35 12.366,35 972,00 13.338,35 4.428,00 5.400,00
2.2.2. Einrichtung Verwaltungsbedarf 6.486,97 3.199,18 0,00 9.686,15 3.253,97 1.204,18 4.458,15 5.228,00 3.233,00
2.2.3. Einrichtung Wirtschaftsbedarf 1.250,48 0,00 0,00 1.250,48 750,48 250,00 1.000,48 250,00 500,00
2.2.4. Geringwertige Wirtschaftsgü ter 17.532,76 12.657,67 0,00 30.190,43 17.530,76 12.656,67 30.187,43      3,00      2,00
43.036,56 15.856,85 0,00 58.893,41 33.901,56 15.082,85 48.984,41 9.909,00 9.135,00
Darunter: in Betriebsbauten, in Auß enanlagen,
Geringwertige Wirtschaftsgü ter und Festwerte
in Betriebsbauten                                              (637.626,67) (154.719,90) (0,00) (792.346,57) (411.811,72) (85.418,85) (497.230,57) (295.116,00) (225.814,95)
3. Fahrzeuge
3.1. Fahrzeuge stationäre Pflege 21.481,42 0,00 0,00 21.481,42 21.480,42 0,00 21.480,42 1,00 1,00
3.2. Fahrzeuge ambulante Pflege 13.415,94 0,00 0,00 13.415,94  6.655,94 3.382,00  10.037,94 3.378,00 6.760,00
34.897,36 0,00 0,00 34.897,36 28.136,36 3.382,00 31.518,36 3.379,00 6.761,00
4. Anlagen im Bau
stationäre Pflege
 Neubau Bewohnerterrasse 0,00 2.307,73 0,00 2.307,73  0,00 0,00  0,00 2.307,73 0,00
Summe Sachanlagen 717.555,73 159.057,63 0,00 876.613,36 461.146,78 92.705,85 553.852,63 322.760,73 256.408,95
Summe I und II 731.298,46 161.118,88 0,00 892.417,34 471.750,51 95.542,10 567.292,61 325.124,73 259.547,95

Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage  1
           Mü nster Blatt      9
IV. Entwicklung der Fördermittel 1. Januar bis 31. Dezember 2006 (Fördermittelnachweis)
Entwicklung der geförderten  Anschaffungswerte Entwicklung der geförderten Abschreibungen Restbuchwert Restbuchwert
Stand  Zugang Stand  Stand  Abschreibung Stand  Stand  Stand  
01.01.2006 31.12.2006 01.01.2006 des Jahres 31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005
    EUR      EUR      EUR        EUR        EUR        EUR        EUR        EUR    
A. Stationäre Pflege
Zuschuß  Land Nordrhein-Westfalen
Einrichtung und Ausstattung ohne Kfz
Einrichtung 92.032,54 0,00 92.032,54 92.032,54 0,00 92.032,54 0,00 0,00
Darunter: in Betriebsbauten, in Auß enanlagen,
Geringwertige Wirtschaftsgü ter und Festwerte
in Betriebsbauten                                              (92.032,54) (0,00) (92.032,54) (92.032,54) (0,00) (92.032,54) (0,00) (0,00)
B. Ambulante Pflege
Zuschuß  Landschaftsverband Westfalen-Lippe
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00 1.075,25 1.075,25 0,00 239,25 239,25 836,00 0,00
2. Einrichtung und Ausstattung ohne Kfz
Steckkarteiwand 1.254,58 0,00 1.254,58 751,58 125,00 876,58 378,00 503,00
Bü romöbel 1.490,31 0,00 1.490,31 819,31 149,00 968,31 522,00 671,00
Bü romöbel Schulten 3.742,08 0,00 3.742,08 1.683,08 374,00 2.057,08 1.685,00 2.059,00
Schrankwand 5.259,46 0,00 5.259,46 307,46 526,00 833,46 4.426,00 4.952,00
1 Personalcomputer HP Dc5150 MCT 0,00 462,84 462,84 0,00 26,84 26,84 436,00 0,00
4 Personalcomputer HP DX2000 MCT 0,00 1.763,20 1.763,20 0,00 395,20 395,20 1.368,00 0,00
1 Brother DCP8040 Drucker 0,00 404,84 404,84 0,00 45,84 45,84 359,00 0,00
1 Drucker HL 2040 0,00 144,90 144,90 0,00 40,90 40,90 104,00 0,00
1 Personalcomputer HP DX2200 MCT Cel. 0,00 423,40 423,40 0,00 47,40 47,40 376,00 0,00
Geringwertige Wirtschaftsgü ter 2,00 12.657,67 12.659,67 0,00 12.656,67 12.656,67 3,00 2,00
11.748,43 15.856,85 27.605,28 3.561,43 14.386,85 17.948,28 9.657,00 8.187,00
Darunter: in Betriebsbauten, in Auß enanlagen,
Geringwertige Wirtschaftsgü ter und Festwerte
in Betriebsbauten                                              (11.748,43) (15.856,85) (27.605,28) (3.561,43) (14.386,85) (17.948,28) (9.657,00) (8.187,00)
3. Fahrzeuge
Fiat Cinquecento 1.846,50 0,00 1.846,50 1.154,50 691,00 1.845,50 1,00 692,00
Fiat Cinquecento 2.722,94 0,00 2.722,94 2.721,94 0,00 2.721,94 1,00 1,00
Fiat Cinquecento 2.500,00 0,00 2.500,00 1.500,00 500,00 2.000,00 500,00 1.000,00
Fiat Cinquecento 1.846,50 0,00 1.846,50 1.154,50 691,00 1.845,50 1,00 692,00
Fiat Cinquecento 2.500,00 0,00 2.500,00 69,00 833,00 902,00 1.598,00 2.431,00
Fiat Cinquecento 2.000,00 0,00 2.000,00 56,00 667,00 723,00 1.277,00 1.944,00
13.415,94 0,00 13.415,94 6.655,94 3.382,00 10.037,94 3.378,00 6.760,00
Gesamt 25.164,37 16.932,10 42.096,47 10.217,37 18.008,10 28.225,47 13.871,00 14.947,00

Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage 1
            Mü nster Blatt   10
IV. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2006
Laufzeit bis zu Laufzeit bis zu Laufzeit Gesicherte Art/Form der
einem Jahr fü nf Jahren ü ber 5 Jahre Gesamt     Beträge Sicherheit  
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten
    aus Lieferungen
    und Leistungen 164.527,92 0,00 0,00 164.527,92 0,00      _
2. Verbindlichkeiten
    gegenü ber dem 
    Gesellschafter    20.400,55 0,00 0,00 20.400,55 0,00      _
3. Verbindlichkeiten aus 
   öffentlichen Fördermitteln
    fü r Investitionen 57.430,03 0,00 0,00 57.430,03 0,00      _
4. Sonstige Verbind-
    lichkeiten 55.705,97 0,00 0,00 55.705,97 0,00      _
5. Verwahrgelder 17.812,38 0,00 0,00 17.812,38
6. Umsatzsteuer 3.551,50 0,00 0,00 3.551,50 0,00      _
319.428,35 0,00 0,00 319.428,35
Mü nster, 4. Mai 2007
M. Lucas
(Geschäftsfü hrer)

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Lagebericht fü r das Jahr 2006 
 
 
I. ALLGEMEINES 
 
Bereits im Lagebericht des Wirtschaftsjahrs 2005 konnte auf die Erwartungshaltung der 
Fortfü hrung und Finanzierung des Pflegeversicherungssystems hingewiesen werden. 
Derzeitig ist davon auszugehen, dass die Ka pitalreserve von rund 3 Milliarden Euro im 
Jahre 2008 endg ü ltig aufgebraucht sein wird. Um so erstaunlicher ist es, dass die seitens 
der Bundesregierung f ü r den Sommer 2006 geplante Reform der Pflegeversicherung um 
mindestens 1 Jahr  verschoben wurde. Bezu gnehmend auf das bestehende 
Eckpunktepapier zur Reform der Pflegeversicherung hat das Bundesgesundheits - 
ministerium bereits einige Sachverhalte anklingen lassen. Im Kernansatz besteht die 
Ü berlegung, die Pflegesätze fü r ambulante und stationäre Behandlung zu vereinheitlichen. 
Dieser Prozess soll in 3 Schri tten eine Anpassung der Betr äge bis zum Jahre 2011 
vornehmen. Dieses w ü rde bede uten, dass in der Pflegestufe I ambulant 600 und im 
stationären Bereich 700 Euro monatl ich g ezahlt w ü rden. F ü r die Stufe II e ntsteht ein 
einheitlicher Satz von 1.000 Euro und in der Stufe III ein einheitlicher Satz von 1.500 
Euro. Unabh ängig von der tats ächlichen Umse tzung scheint ein Abschmelzen der 
stationären Sachleistungen zugunsten der ambulanten Pflege Realit ät zu werden. Dieses 
wird zuk ü nftig zu einer finanziellen Mehrbelastung der ö rtlichen kommunalen 
Sozialhilfeträger fü hren. In diesem Kontex gilt es aufmerksam zu beobachten, inwieweit 
zu Lasten qualit ätssichernder und wirtschaftlicher Ma ß nahmen eine einseitige und nicht  
zugunsten der Bewohner stattfindende Wettbewerbsorientierung e rfolgen wird. F ü r die 
Träger der station ären Altenhilfe bedeutet dieser Sachverhalt, sich auf die Ausf ü hrungen 
des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) zu berufen, die zwar lt. Bundessozialgeri cht 
vom 14.12.2000 nicht auf die Ber ü cksichtigung von spezifischen Kostensituationen 
hinweisen k ö nnen, jedoch eine leistungsgerechte Verg ü tung und D eckung der 
Gestehungskosten fordern k ö nnen. Ebenso kann sich die Bildung von Mark tpreisen f ü r 
Pflegeleistungen nur daran orientieren, dass die Einrichtungen in der Lage sind, 
qualitätsgesicherte Leistungen zu erbringen und dabei ein betriebswirtschaftlich posit ives 
Ergebnis zu erzielen. Gleichwohl gilt es in diesem Zusammenhang festzustellen, dass im 
Rahmen eine r Studie des Essener Instituts f ü r Wirtschaftsforschung festgestellt werden

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konnte, dass ca. 16 % aller Alteneinrichtungen in Deutschland vor einer erh ö hten 
Insolvenzgefahr stehen. Dieses gilt insbesondere f ü r die von vielen Seiten geforderten 
kleingliedrigen und gü nstigen Einrichtungen. Es gilt also zu hoffen, dass sämtliche an der 
Struktur der zuk ü nftigen Versorgung durch station äre Alteneinrichtungen beteiligten 
Kreise sich nicht in unrealistische Aktionen verlaufen, sondern sich um ein dauerhaft 
tragbares System bemü hen. In diesem Zusammenhang sollte das Ziel verfolgt werden, eine 
Struktur zu beschreiben, die eine einseitige kontinuierliche negative Bewertung stationärer 
Einrichtungen ausschlie ß t. Qualit ätsbeurteilungen und Qualit ätssicherungen gehen vo n 
einer ganzheitlichen Betrachtung des Pflegeversicherungssystems und nicht von der 
einseitigen Suche nach Schuldigen aus. Ebenso kann festgestellt werden, dass durch die 
seit 1 ½  Jahren nicht mehr erforderliche staatliche Steuerung des Pflegeplatzangebote s in 
Nordrhein-Westfalen in vielen St ädten Ü berkapazitäten entstanden sind, die den Ansatz 
der verstärkten Insolvenzgefahr unterstreichen. Es bleibt zu hoffen, dass die beispielhafte 
Beratung von potenziellen Investoren auf dem lokalen Markt angenommen und  somit ein 
weiteres Ü berangebot an Pflegepl ätzen vermieden werden.  
 
Die im Jahr 2006 beschlossene F ö rderalismusreform bewirkt auch f ü r den Sektor der 
stationären Altenhilfe deutliche Ver änderungen. Die Bundeszust ändigkeit f ü r das 
Heimrecht wird somit an di e Länder ü bertragen. Trotz der ü berwiegenden Ablehnung der 
Sachverständigen haben sich der Bundestag sowie der Bundesrat f ü r eine entsprechende 
Umsetzung entschieden. Diese Ü bertragung hat zur Folge, dass der Bundesgesetzgeber 
nunmehr keine Ä nderungskompetenz in Bezug auf das Heimrecht hat. Es bleibt zu 
wü nschen, dass insbeso ndere Fragen der Abgrenzung hinsichtlich der Anwendung des 
Heimgesetzes in puncto Wohngemeinschaften bzw. der Ans ätze zur Entb ü rokratisierung 
zü gig auf L änderebene beantwortet werden. A uch ist es erstrebenswert, dass die 
landesrechtlichen Reg elungen nicht zu unterschiedlichen Ausf ü hrungen der 
Fachkraftquote sowie der Mindesta nforderungen im Bau f ü hren werden.  
 
Die im Laufe des Jahres 2006 erg änzenden Veränderungen der neuen MDK -Richtlinien 
kamen fü r die Altenzentrum Klarastift gGmbH bereits im selben Jahr einer r egulären und 
nicht anlassbezogenen MDK-Prü fung zum Tragen. Des Weiteren erfolgte in einem zeitlich 
kurzen Abstand die Durchfü hrung des jährlichen Systemaudits auf  Grundlage der DIN EN 
ISO 9001/2000 (plus). Im Kontext dieser beiden Pr ü fungsverfahren war es umso

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erstaunlicher, unterschiedliche Bewertungen bei gleichen Prü fkriterien festzustellen. Diese 
Erkenntnis wird dahingehend unterst ü tzt, dass beide verantwortlichen Pr ü fer die 
Qualifikation eines Auditors f ü r zertifizierte Qualit ätsmanagementsysteme beim 
Zertifizierer EQ Zert  absolviert haben. Die oft kritisch betrachtete Bewertungshaltung des 
MDK Westf alen-Lippe gegen ü ber dem Rheinland kann analog den vorliegenden 
Ausfü hrungen einmal mehr bekr äftigt werden. Gleichwohl m ö chte sich die Altenzentrum 
Klarastift gGmbH nicht an dieser Diskussion beteiligen, sondern sich weiterhin mit der 
kontinuierlichen Verbesserung der Gesamtleistungen und des 
Qualitätsmanagementsystems besch äftigen. Bezugnehmend auf das durchgef ü hrte 
Systemaudit konnte auch f ü r das Jahr 2006 der Ze rtifizierer EQZert  die Erf ü llung 
sämtlicher Anforderungen feststellen, so dass das pfleg espezifische Qualitätsmanagement 
ohne kritische Abweichungen erneut best ätigt wer den konnte. Erstmalig hat sich die 
Altenzentrum Klarastift gGmbH auch von ihren externen Interessenspartnern bzw. 
Lieferanten prü fen lassen, um zu einer ergänzenden Beurteilung zu gelangen.

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II. Stationäre Altenpflege 
 
Die se itens des Bundesministeriums f ü r  Familie, Senioren, Frauen und Jugend 
prognostizierte demographische Entwicklung, die zu einem erh ö hten Angebot von 
stationären Pflegebetten f ü hren soll, kann f ü r den lokalen Markt der Stadt M ü nster 
nicht best ätigt we rden. Fü r einen weiteren Vergleich mit den direkt angrenzenden 
Landkreisen zeigt die Entwicklung der ü ber 80jährigen in einem Zeitraum von 2002 –  
2020 fü r die Stadt M ü nster eine vergleichbar geringe Steigerung auf. Ausgehend von 
derzeitig 12.315 B ü rgern ü ber 80 Jahre und einem gesamtst ädtischen Angebot von 
2.150 Hei mplätzen liegt die Stadt M ü nster mit 174,6 Heimpl ätzen pro 1000 
Bewohnern weit unter dem Bundesdurc hschnitt, der von einer Versorgungsdichte von 
206,8 Heimpl ätzen pro 1000 Bewohner der ü ber 80j ährigen ausgeht. Verstärkt wird 
dieser Sachverhalt dadurch, dass der Pflegebericht der Stadt Mü nster fü r das Jahr 2005 
auf insgesamt 194 Freimeldungstage fü r Pflegeplätze gegenü ber dem Informationsbü ro 
fü r Pflege ve rweist. Diese Entwicklung f ü hrt fü r die Interesse nten von Pflegepl ätzen 
zu einer erh ö hten Wahlm ö glichkeit, in sbesondere unter der Betrachtung einer 
verstärkten Nachfrage nach Einzelzimmern. Die bereits im Jahre 2005 festgestellte 
Reduzierung des oberhalb einer 98 %igen Ausla stung liegenden wirtschaftlich en 
Ausgleichsfaktors unterlag auch im Wirtschaftsjahr 2006 einer weiteren Reduzierung. 
Dieses bedeutet, dass der in den Pflegesatzverhandlungen vereinbarte 
Auslastungsfaktor von 98 % zur Entwicklung e ines Pflegeentgelts in der Praxis 
tatsächlich erreicht und punktuell in einigen Monaten unterschritten wird. Dieses hängt 
jedoch f ü r das Wirtschaftsjahr 2006 mit der Reduzi erung von Doppe lzimmern zur 
Vorbereitung des Anbaus zusammen. Die hinsichtlich der Belegungssituation 
erforderliche wohnbereichsbezogene fle xible Personaleinsat zplanung erfordert 
weiterhin einen hohen Anteil an Teilzeitkr äften und den Einsatz von Aushilfskr äften. 
Diese Personaleinsatzstrategie wird seitens des medizinischen Dien stes nicht begr üß t 
und tr ägt innerhalb der MDK -Prü fungen immer wie der zu Diskussi onen bei. Die 
Entwicklung der Belegungstage f ü hrte im Jahr 2006 zu einer Verschi ebung der 
Pflegestufe II von  24124   auf  22062   Tage, welches mit einer entspreche nden 
Umsatzreduzierung einherging. Die Erh ö hung der Pflegetage in den St ufen I und III 
konnte diese Reduzierung nicht auffangen, so dass verst ärkt Anforderu ngen an die 
Refinanzierung des Personals gestellt wurden. Erschwerend kam trotz b estehender 
Flexibilität der Sachverhalt eines erh ö hten Personalkrankenstands hinzu. Insbesondere

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das in einigen F ällen spätere Herausfallen aus der Lohnfortzahlung hat diese Situation 
erschwert.  
 
Die im Jahre 2005 durchgef ü hrte prospektive Pflegesatzverhandlung f ü r das 
Wirtschaftsjahr 2006 konnte mit einer  1,99%igen Erh ö hung einhergehen. Der 
Fachkräfteanteil kann fü r das Wirtschaftsjahr 2006 mit ca. 60 % best ätigt werden. Die 
im Ra hmen der MDK -Prü fung durchg ängig formulierten Qualit ätsanforderungen 
lassen ein derzeitiges Abweichen des Fachkr äfteanteils nicht zu. Eine Orientierung an 
der 50 % -Marke w ü rde zu Qualit ätseinbuß en oder zu grundlegenden ver ändernden 
Organisationsstrukturen f ü hren. Unter den Bedingungen und Ergebnissen der 
Pflegesatzverhandlung, dem e rhö hten Krankenstand des laufenden Jahres sowie der 
Berü cksichtigung der Tarifgebundenheit gestaltet sich die kostendeckende 
Bewirtschaftung zunehmend schwieriger. Erschwerend musste erneut die pauschale 
Erhö hung des Sanierungsgelds auf 2,5 % ber ü cksichtigt werden. Diese Erhö hung fand 
keine Anerkennung im Ra hmen der Pflegesatzverhandlung. Die na chstehende Grafik 
zeigt das Besch äftigungsdiagramm der Pflege auf.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Besetzungsprofil
62%
4%
34%
Ex. Fachk.
Teilqualifiz.
Fachk.
Nicht ex.
Fachk.
Beschäftigungsdiagramm - Pflege 
Fluktuation
1%
1%
1% Ex. Fachk.
Teilqualifiz. Fachk.
Nicht ex. Fachk.
Beschäftigungsdiagramm - Pflege

6  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Die gute Zusammenarbeit mit den Anbietern im Bereich des Freiwilligen Sozialen Ja hres 
konnte erfolgreich fortgesetzt werden. Im Jahre 2006 absolvierten 12  Zivildiens tleistende 
und  8 Mitarbeiterinnen im Freiwilligen Sozialen Jahr ihren Einsatz im Kl arastift. 
 
Die durchgefü hrten Pr ü fungen des medizinischen Dienstes sowie das Systemaudit durch 
EQ Zert fanden ihre Ber ü cksichtigung unter Punkt 1 Einleitung. Dem Beschluss des 
Aufsichtsrats folgend  f ü hrte zum Ende des Jahres das Amt f ü r Wirtschaftlichke it und 
Revision eine Bewertung der Gesamtbewirtschaftung durch. Zusammenfassend konnten 
keine gravierenden Auffälligkeiten festgestellt werden. Eine abschließ ende Bewertung wird 
seitens des AWR gegenü ber dem Aufsichtsrat nach Bestätigung durch den Rechnungs- 
prü fungsausschuss erfolgen. 
 
Die bereits aufgezeigte reduzierte Nachfrage nach Pflegepl ätzen in Doppelzimmern 
spiegelt sich in einer verst ärkten Entwicklung der nicht fina nzierten Belegungstage wider. 
Die Gesamtentwicklung fü hrt, seit dem Jahre 2004 betrachtet, zu einer Steigerung von 170 
Tagen im Jahr 2004 auf 226 Tage im Jahre 2005 und  540 Tage im Jahre 2006. Diese 
Entwicklung hat maß geblich zur Reduzierung der  Doppelzimmer bei gleichzeitiger  
Erhö hung des Einzelzi mmeranteils gef ü hrt.  
 
Die Nachfragesituation nach Pflegepl ätzen kann mit 80 Anmeldungen beziffert werden. 
Die Aufnahmen im Wirtschaftsjahr haben sich gegen ü ber dem Jahr 2005 mit  52 
Bewohnern auf 37  ver ändert. Die j ährlich definierte Mortal itätsrate konnte im 
Wirtschaftsjahr 2006 mit    27 % fixiert werden und zeigt eine Verweildauer auf, die zum 
Ausdruck bringt, dass von den aufgenommenen Bewohnern b ereits 10 im selben Jahr, 
sprich nach 8 Tagen bis 9 Monaten verstorben sind. Die wachsende Pflegebed ü rftigkeit 
konnte im laufenden Jahr erstmalig auch hinsichtlich der Pflegestufeneingruppierung, d. h., 
durch den Zuwachs in der Pflegestufe I, nicht best ätigt werden. Die Gesamtaufnahmen 
lassen sich wie folgt skizzieren: 
                                                     
 
Aufnahmen 
Mü nster – Ost/Mauritz                                                                  13     Bewohner 
angrenzende Stadtteile                                                                  18     Bewohner 
             andere Stadtteile und außerhalb Mü nsters                                   6    Bewohner 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Die quantitative Belegungssituation zeichnete sich in ihrer Struktur bei der Neuaufnahme 
von 37 Bewohnern durch 31 weibliche und 6 männliche Aufnahmen aus. Hierbei konnten 
durch die Heimaufnahme 6 mal ein Einzelzimmer und 31 mal ein Doppelzimmer vermietet 
werden.  
 
Das Durchschnittsalter bei der Aufnahme betrug  84,1 Jahre; bei den weiblichen Pers onen 
lag das Durchschnittsalter bei 84,9 Jahren, bei den männlichen Bewohnern bei 79,8 Jahren.  
 
In Zusammenarbeit mit der Fortbildungs -AG sowie der abschlie ß enden Abstimmung mit 
dem Betriebsrat konnten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachstehende Schulungen 
zur Sicherung der Qualit ät a ngeboten werden. Aufgrund eines erh ö hten 
Multiplikationsfaktors und einer besseren Finanzierbarkeit erfolgten weiterhin die 
Orientierung und Durchfü hrung von Inhouse-Fortbildungen.  
 
 
 Inhouse-
Fortbildung 
Teilnehmer  Intern 
Umgang mit Demenzkranken 16 
Umgang mit Demenzkranken   5 
Grundkurs in Kinästhetik (3-Tages-Kurs) 14 
QM-Assistenten-Schulung / Moderation - 
Visualisieren 
13 
Ernährung von Demenzkranken, Fingerfood 24 
Dienstleistungen präsentieren 21 
Kommunizieren mit Kunden (insgesamt 4 
Veranstaltungen) 
45 
Schmerzmedikation / Schmerztherapie 21 
Schluckstö rungen 16 
Dekubitus 20 
Erste Hilfe Training   6 
Erste Hilfe Training   9 
MDS Grundsatzstellungnahme „ Ernährung und 
Flü ssigkeitsversorgung älterer Menschen und 
Formulare Schulung (insgesamt 5 Veranstaltungen) 
46 
„ Demenz“  –  theoretische Grundlagen des 
Krankheitsbildes 
14 
Grundlagen der psychosozialen Betreuung von 
Bewohnern in der Praxis 
15 
Mundhygiene (2 Veranstaltungen) 27 
Psychopharmaka 18

8
30 Mitarbeiter nahmen auß erdem an  21 externen Fortbildungsveranstaltungen teil. 
 
1  AWBG –  Antrag (3 Tage) wurde gestellt und bewilligt.  
 
Zur Unterst ü tzung des Qualit ätsmanagementsystems und zur F ö rderung des 
kontinuierlichen Verbesserungsprozesses hat die Altenzentrum Klarastift gGmbH im Jahre 
2006 eine erneute Angeh ö rigenbefragung durchgef ü hrt. Im Gegensatz zu den letzten 
Befragungen wurde in Z usammenarbeit mit der Qualit ätsbeauftragten eine reduzierte 
Befragung erstellt, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen auseinandersetzt. 
Das in der  Verga ngenheit bestehende Befragungsmuster wurde in 3 Schwerpunkte 
gegliedert und wird in 3 aufeinander folgenden Jahren durchgefü hrt. Diese Vorgehensweise 
soll die Angehö rigen motivieren, bei einem g eringeren Befragungsumfang die Einrichtung 
durch ihre Te ilnahme zu unterst ü tzen. Ebenso kö nnen gezieltere Ma ß nahmen entwickelt 
und zeitnah umgesetzt werden. Die E rgebnisse sind in das j ährliche Managementreview 
zur Qualitätssicherung eingebunden worden. 
 
Die f ü r das Jahr 2006 geplanten Arbeitsschutzsitzungen k onnten unter Einbindung der 
Sicherheitsbeauftragten, des Betriebsarztes und einer externen Fachkraft f ü r 
Arbeitssicherheit sowie eines Mitglieds des Betriebsrats und der Gesch äftsfü hrung 
planmäßig durchgefü hrt werden. Im Anschluss an die jeweiligen Sitzungen erfolgte eine  
bereichsbezogene Arbeitsplatzbeurteilung.  
 
 
Im Rahmen der monatlich durchzuf ü hrenden Bewohnerbeiratssitzungen konnte den 
Einladungen durchg ängig gefolgt werden. In diesem Zusammenhang konnte die 
Geschäftsfü hrung die Beiratsmitglieder ü ber s ämtliche Belange und Ver änderungen 
informieren. Erg änzend erfolgte eine Informationsweitergabe innerhalb der 
durchzufü hrenden Bewohnerversammlung des Klarastifts. Die im Jahre 2006 festgelegte 
Neuwahl des Bewohnerbeirats f ü hrte abschlie ß end zu einer erf olgreichen Neuwahl bzw. 
Bestätigung des Bewohnerbeirats. Das Angebot von Angeh ö rigenabenden wurde verstärkt 
wahrgenommen und konnte zur Ü bermittlung der anstehenden Bauplanungen und internen 
Maß nahmen genutzt we rden. Das Forum Ehrenamt als Informationseben e f ü r die 
bereichsbezogenen verantwortl ichen Ehrenamtlichen wurde im laufenden Jahr 2 mal 
durchgefü hrt. Die sich abzeichnenden gesetzlichen und tarifl ichen Veränderungen fü hrten 
zur Teilnahme der Gesch äftsfü hrung sowohl an dem verbandsbezogenen Landes - und  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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9
Bundestreffen kommun aler Senioren - und Behinderteneinrichtungen sowie an den 
Sitzungen des kommunalen Arbeitgeberverbands. Im Jahre 2006 konnte die Altenzentrum 
Klarastift gGmbH als Mitbegr ü nder des Kommunalen Senioren- und Behindertenverbands 
erstmalig e in Bundestreffen in M ü nster mit o rganisieren.  
 
Einen erh ö hten zeitlichen Umfang nahmen die unterschiedlichen Planungen und ersten 
Maß nahmen zur baulichen Anpassung bzw. Erweiterung des Altenzentrums Klarastift ein. 
Neben der Vorbereitung der Anbausituation konnte mit den internen Maß nahmen, d. h., der 
Neugestaltung des Treppenhauses, dem Ausbau des Dachgeschosses zum erweiterten 
Angebot von Arbeitsr äumlichkeiten sowie der Erstellung eines Terrassenbereichs zum 
erweiterten Angebot von Pflegepl ätzen f ü r deme nzkrank Bewohner begonnen bzw. 
teilweise umgesetzt werden. Mit dem Sommerfest 2006 konnte das Altenzentrum Klarastift 
das 10j ährige Bestehen der Firmierung zur gemeinn ü tzigen Gesellschaft ö ffentlichen 
Rechts wü rdigen. Hierzu wurden sämtliche Mitglieder der einzelnen Aufsichtsratsperioden 
geladen.  
 
 
 
 
 
 
III. AMBULANTER DIENST 
 
Ausgehend von der Er ö ffnung der neuen R äumlichkeiten in der Andreas -Hofer-Straß e 
kann der ambulante Dienst erstmalig auf ein vollst ändiges Wirtschaftsjahr im Zentrum der 
Anlage zur ü ckblicken. Die lokale Positionierung in der Anlage des Betreuten Wohnens 
findet seitens der Mieterinnen und Mieter weiterhin eine hohe Inanspruchnahme und 
unterstreicht den Dienstleistungscharakter der betreuten Wohnungen.  
 
Trotz des seit dem letzten Jahr festzustellenden allgemeinen Nachfrager ü ckgangs nach 
ambulanten Leistungen in M ü nster erfreut sich der ambulante Dienst des Klarastifts 
weiterhin einer kontinuierlichen, nicht r ü ckgängigen Leistungserbringung. Insbesondere 
die Erö ffnung der Wohngemeinschaft Casa Mauritz f ü hrte zu einem weiteren Anstieg des 
Umsatzes. Der Gesamtumsatz stieg gegen ü ber dem Wirtschaftsjahr 2005 um 12,25 % an. 
Auf die Wohngemeinschaft Casa Mauritz entfielen 9,67 %. Von den 15 Mietern der 
Wohngemeinschaft konnten zum April des Wir tschaftsjahres, d. h., kurz nach der 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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10
Erö ffnung, 7 Mieter versorgt werden, wobei sich zum Ende des Jahres s ämtliche Mieter in 
der Versorgung des ambulanten Dienstes befanden. Ausgehend von dem Gesamtumsatz an 
ambulanten Leistungen fü r die Wohngemeinschaft e rfolgt eine Au fteilung in  1,73  % f ü r 
SGB XI - Leistungen,  4,22  % f ü r SGB V –  Leistungen und  0,71 % an privaten 
Leistungen gegen ü ber den Mietern. Die insgesamt positive Ertragsentwicklung unter 
Berü cksichtigung der Er ö ffnung der Wohngemeinschaft kann d er nachstehenden Grafik 
entnommen werden: 
 
 
 
Erträ ge Ambulanter Dienst 2006
0,00
100.000,00
200.000,00
300.000,00
400.000,00
500.000,00
600.000,00
SGB 11:
SGB 5:
Notruf:
Essen:
Privat:
Kontrollbesuche
Sonstige
Einnahmen
 
 
Unter Betrachtung der Gesamtdienstleistungserbringung lag im Wirtschaftsjahr 2006 
der Schwerpunkt im Bereich der abgefragten SGB XI, d. h. 
Pflegeversicherungsleistungen. Dieses ents pricht einem prozentualen Anteil der 
Gesamtleistungen von 43 % und einer Steig erung gegenü ber dem Vorjahr von 1,41 %.  
Die Leistungserbringung im Bereich SGB V kann mit einem Anteil von 27  % 
skizziert werden. Die erg änzenden privaten Leistungen sowie der Bereich „ Notruf“  
und „ Essen auf R ädern“  haben ihren Umsatz des letzten Wirtschaftsjahres best ätigt. 
Insbesondere der Dienstleistungs -bereich „ Menue mobil“  stellt einen Stabilit ätsfaktor 
der Umsatzerl ö se dar. Das Wir tschaftsjahr 2006 wurde im Bereich der SG B XI –  
Leistungen mit einem unver änderten Punktwert von  0,04 Euro  pro Punktwert 
berechnet. Das insgesamt positive Ergebnis kann nicht dar ü ber hinwegtäuschen, dass 
bei derzeitiger Marktentwicklung des amb ulanten Se ktors der ambulante Dienst der 
Klarastift gGmbH weiterhin stabilisierende Faktoren gestalten muss.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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11
 
 
IV. BETREUTES WOHNEN 
 
Basierend auf den Anmelde - und Belegungszahlen des betreuten Wohnens kann f ü r 
das Klarastift weiterhin eine hohe Nachfrage festgestellt werden. Die noch vor 
wenigen Jahren häufig als ü beralterte Struktur bezeichnete Wohnform des betreuten 
Wohnens findet unter Beachtung der demographischen Entwicklung zunehmend 
Bestätigung. Die r äumliche N ähe zum ambulanten Dienstleister sowie das Angebot 
kultureller Veranstaltungen, die Nutz ung des Restaurants sowie die M ö glichkeit der 
Beratung durch den Sozialdienst stellen wesentliche Faktoren zur Wahl einer betreuten 
Wohnung dar. Die tei lweise von au ß en eingebrachte kritische Bewertung der 
Anlagengröß e des betreuten Wohnens ist weniger sei tens der Mieter, jedoch umso 
mehr von der A ltersgruppe der nicht Betroffenen gegeben.  
 
Im Jahre 2006 nahmen insgesamt  3 Mieter im Durchschnittsalter von  88 Jahren die 
Mö glichkeit eines Einzugs in die Pflegeeinrichtung wahr.  
 
 
 
 
 
V. ALLGEMEINE PERSPEKTIVEN, ENTWICKLUNGEN 
    UND RISIKEN 
 
Die unter I ALLGEMEINES aufgezeigten Sachverhalte stellen etliche Weichen f ü r das 
Wirtschaftsjahr 2007. Welche Chancen und Risiken von der F ö rderalismusreform und 
des Ü bergangs des Heimrechts auf L änderebene ausgehen, kan n bis dato noch nicht 
erkannt werden. Es bleibt zu hoffen, dass das Bundesland Nordrhein -Westfalen die 
gesetzliche Legitimation nutzt, um die seit Jahren nicht gekl ärten Sachverhalte einer 
ausreichenden Versorgung dementer Menschen sowie den Abbau des B ü rokratismus zu 
regeln und positiv umzusetzen. In diesem Zusammenhang ist es erstrebenswert, dass der 
Gesetzgeber ü ber die Mö glichkeiten des § 45 a SGB XI einen zus ätzlichen erheblichen 
Hilfebedarf, der ü ber den grundpflegerischen Hilfebedarf des SGB XI hinau sgeht, 
bestätigt. An der Umsetzungsbereitschaft  der Kostentr äger gilt es, die Ve rantwortung 
fü r diesen Personenkreis festzumachen. Bezogen auf die lokale Leistung serbringung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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muss sich die Altenzentrum Klarastift gGmbH mit dem erh ö hten Angebot von 
stationären Pflegeplätzen durch weitere Anbieter auseinandersetzen. Bezugnehmend auf 
den Pfl egebericht des Sozialamts der Stadt M ü nster wird mit der Er ö ffnung weiterer 
Einrichtungen ein klarer Ü berhang an Pflegepl ätzen zu erkennen sein. Dieser 
Sachverhalt sollte aus betriebswirtschaftlicher Sicht dazu f ü hren, sich innerhalb der 
bestehenden Bettenk apazität mit der Definition weiterer Zielgruppen auseinander zu 
setzen. Die Beobachtung von Teilsegmenten sowie die Fortsetzung einer weiteren 
Segmentierung entsprechen d en Grundlagen eines zukunftsorientierten strategischen 
Managements. Die operative Umsetzung dieser Ma ß nahmen kennzeichnet die 
Flexibilität und Verantwortlichkeit handelnder Non -profit-Organisationen. Das 
Wirtschaftsjahr 2007 gestaltet sich zudem fü r die Altenzentrum Klarastift gGmbH durch 
die Reduzierung d er Bettenkapazit äten und der weiterhin bestehenden 
Doppelzimmersituation als eines der wirtschaftlich am schwersten zu planenden Jahre 
seit Grü ndung der gGmbH. Mit einer weiteren einherg ehenden Segmentierung und dem 
zukü nftig verst ärkten Angebot von Einzelzimmern baut die Altenzentrum Klarastift 
gGmbH auf eine sich ab dem Wir tschaftsjahr 2008 wieder stabilisierende 
wirtschaftliche Betriebsf ü hrung. Gleichwohl werden die Ver änderungen der 
Gesundheits- bzw. Pf legeversicherungsreform aufmerksam zu beobachten sein, um in 
diesem Kontext Risiken, aber auch evtl. sich abzeic hnende Chancen zu erkennen und 
aufzugreifen. Eine ähnliche Situation gilt es fü r den Bereich des ambulanten Dienstes zu 
erkennen. Inwieweit zunehmend im Rahmen einer anstehenden Ambulantisierung SGB 
V und SGB XI –  Leistungen punktuell in station ären Einrichtungen erbracht werden 
kö nnen, muss abgewartet werden. Der ambulante Dienst verfolgt das Ziel, seine 
Leistungserbringung in der Wohngemeinschaf t Casa Mauritz zu festigen und den 
Ausbau f ü r die Wohngemeinschaft des Buschmann Hauses vorzubereiten. Der sich 
abzeichnende Sättigungsstand der stationären Altenpflege hat dazu beigetragen, dass die 
Altenzentrum Klarastift gGmbH ihre seit Jahren zur Eff izienzsteigerung angedachte 
Solitäreinrichtung momentan nicht weiter verfolgen wird. Gleichwohl soll zum 
Ausgleich weiterhin die Mö glichkeit unterschiedlicher solitärer Aktivitäten zur Stü tzung 
des Gesamtunterne hmens gepr ü ft und verfolgt werden. Grun dsätzlich kann davon 
ausgegangen werden, dass der zunehmende lokale Wettbewerb sich nicht nur in der 
Qualität der Pflegeleistungen, sondern auch an der Gestaltung der Gesamtheimentgelte 
orientieren wird. Dieser Sachverhalt spricht weiterhin fü r eine Einbindung von externen

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Leistungen innerhalb der Altenzentrum Klarastift gGmbH und sollte somit eine weitere 
Einbindung der Klarastift Service GmbH begr ü nden. Die im Laufe des Jahres 2006 
festzustellenden Unsicherhe iten der Ausf ü hrungen des Tarifvertrags des ö ffentlichen 
Dienstes sowohl auf der G ewerkschafts- als auch auf der Arbeitgeberseite und die 
hiermit anfangs nicht erkennb aren Erhö hungen gestalten den Tarifvertrag derzeitig zu 
einem nicht deutlich kalkulierbaren Kostenfaktor. Es gilt zu hoffen, dass die Einrichtung 
nicht von st ändigen Anpassu ngen und Korrekturen ü berhäuft wird und die 
abschließ enden Eckdaten seitens der Pfl egesatzverhandlungen Berü cksichtigung finden. 
Die Altenzentrum Klarastift gGmbH steht auch im Wirtschaftsjahr 2007 vor schwer zu 
bewältigenden Aufgaben. Es gilt jedoch auch in diesem Jahr gemeinsam dem Grundsatz 
von Philipp Rosenthal zu folgen: 
 
„ Wer aufhö rt, besser zu werden, 
hat aufgehö rt, gut zu sein!“  
 
 
 
 
Mü nster, den 24 . März 2007       Michael Lucas 
          Geschäftsfü hrer 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Altenzentrum Klarastift gGmbH
              Mü nster
Anlage 3
Blatt     1
Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
1. Bilanzstruktur
Verän-
    31.12.2006     31.12.2005 derung
TEUR      % TEUR    % TEUR
Aktiva (Vermögenswerte)
Anlagevermögen
 - Immaterielle Vermögens-
   gegenstände 2,4 0,1 3,1 0,1 -0,7
 - Sachanlagen 322,8   7,1 256,4 5,9 66,4
 - Finanzanlagen 25,0   0,5 25,0 0,6 0,0
350,2 7,7 284,5 6,6 65,7
Umlaufvermögen
 - Vorräte 20,0 0,4 14,3 0,3 5,7
 - Kurzfristig realisier-
   bare Vermögensposten 385,7 8,5 439,9 10,1 -54,2
 - Flü ssige Mittel 3.797,1 83,4 3.619,2 83,0 177,9
4.202,8 92,3 4.073,4 93,4 129,4
4.553,0 100,0 4.357,9 100,0 195,1
Passiva (Finanzierungsquellen)
Kapital, Kapitalrü cklagen, freie Rü cklage 1.620,1 35,6 1.848,1 42,4 -228,0
Sonstige Rü cklagen 2.304,0 50,6 1.924,5 44,2 379,5
Kapital und ähnliche Mittel 3.924,1 86,2 3.772,6 86,6 151,5
Sonderposten 13,9 0,3 63,7 1,5 -49,8
Verbindlichkeiten gegenü ber
 dem Gesellschafter 20,4 0,4 20,4 0,5 0,0
Fremdkapital
 - kurzfristig 594,6  13,1 501,2  11,4   93,4
4.553,0 100,0 4.357,9 100,0 195,1

Altenzentrum Klarastift gGmbH
             Mü nster
Anlage 3
Blatt     2
2. Deckungsverhältnis__________________
Das Deckungsverhältnis zwischen dem Anlagevermögen und den langfristigen Finan-
zierungsmitteln stellt sich wie folgt dar:
Verän-
      31.12.2006            31.12.2005 derung
TEUR   % TEUR % TEUR
Anlagevermögen 350,2 100,0 284,5 100,0 65,7
Kapital und Kapitalrü cklagen 1.620,1 462,6 1.848,1 649,6 -228,0
Sonderposten 13,9     4,0       63,7     22,4 -49,8
Finanzierungsmittel 1.634,0 466,6 1.911,8 672,0 -277,8
Ü berdeckung 1.283,8 366,6 1.627,3 572,0 -343,5
3. Liquidität__________
Verän-
derung
TEUR TEUR TEUR
Flü ssige Mittel 3.797,1 3.619,2 177,9
./. Rü cklagen 2.304,0 1.924,5 379,5
1.493,1 1.694,7 -201,6
./. Kurzfristiges Fremdkapital 594,6 501,2 93,4
./. Verbindlichkeiten gegenü ber
    dem Gesellschafter     20,4     20,4  0,0
Barliquidität 878,1 1.173,1 -295,0
 + Kurzfristige Forderungen    385,7     439,9 - 54,2
Liquidität 1. Ordnung 1.263,8 1.613,0 -349,2
 + Vorräte      20,0      14,3  5,7
Liquidität 2. Ordnung 1.283,8 1.627,3 -343,5
31.12.2006 31.12.2005

Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage 4
           Mü nster
Aufgeteilte Bilanz zum 31. Dezember 2006
A k t i v a P a s s i v a------------- ---------------
Stationäre Ambulante Stationäre Ambulante
Pflege Pflege Verrechnung Summe Pflege Pflege Verrechnung Summe
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.527,00 837,00 2.364,00   I. Stammkapital 25.564,59 0,00 25.564,59
 II. Kapitalrü cklagen 1.384.793,76 0,00 1.384.793,76
II. Sachanlagen III. Gewinnrü cklagen
1. Grundstü cke und grundstü cksgleiche Rechte      1. Rü cklage fü r Instandhaltung 1.025.344,90 87.316,40 1.112.661,30
    mit Betriebsbauten einschließ lich der Betriebs-      2. Rü cklage fü r Investitionen 717.053,57 94.789,90 811.843,47
    bauten auf fremden Grundstü cken                21.958,00 0,00 21.958,00      3. Betriebsmittelrü cklage 379.528,81 0,00 379.528,81
2. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Kfz 285.207,00 9.909,00 295.116,00      4. Rü cklage gem. §  58 Nr. 7 AO 209.769,94 0,00 209.769,94
3. Fahrzeuge 1,00 3.378,00 3.379,00 IV. Bilanzgewinn -63.964,98 63.964,98 0,00
4. Anlagen im Bau 2.307,73 0,00 2.307,73
B. Sonderposten aus Zuschü ssen
III. Finanzanlagen      und Zuweisungen zur Finanzierung
Beteiligungen 25.000,00 0,00 25.000,00      des Sachanlagevermögens             
Sonderposten aus öffentlichen Zu-
B. Umlaufvermögen weisungen und Zuschü ssen        0,00 13.871,00 13.871,00
I. Vorräte 19.991,00 0,00 19.991,00 C. Rü ckstellungen 189.300,00 29.700,00 219.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände D. Verbindlichkeiten
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 125.311,99 39.215,93 164.527,92
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 193.324,50 129.420,75 322.745,25        - davon mit einer Restlaufzeit  bis zu einem
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-)         Jahr: EUR 164.527,92 (i.V. TEUR 115,3)
2. Forderungen an Gesellschafter oder Träger 2. Verbindlichkeiten gegenü ber dem Gesellschafter 0,00 20.400,55 20.400,55
    der Einrichtung 3.300,00 0,00 3.300,00        - davon mit einer Restlaufzeit  bis zu einem
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als         Jahr: EUR 20.400,55 (i.V. TEUR 20,4)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) 3. Verbindlichkeiten aus öffentlichen Förder-
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen      mitteln fü r Investitionen 0,00 57.430,03 57.430,03
    ein Beteiligungsverhältnis besteht 21.946,00 0,00 21.946,00        - davon mit einer Restlaufzeit  bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als         Jahr: EUR 57.430,03 (i.V. TEUR 0,0)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) 4. Sonstige Verbindlichkeiten 54.227,41 1.478,56 55.705,97
4. Forderungen aus öffentlicher Förderung        - davon mit einer Restlaufzeit  bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 10.744,96 0,00 10.744,96          Jahr: EUR 55.348,97 (i.V. TEUR 206,6)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) 5. Verwahrgelder 17.812,38 0,00 17.812,38
5. Sonstige Vermögensgegenstände 12.107,50 4.495,91 16.603,41        - davon mit einer Restlaufzeit  bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als          Jahr: EUR 17.812,38 (i.V. TEUR 20,0)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-)        - davon Treuhandgelder: EUR 17.812,38 (i.V. TEUR 20,0)
6. Forderungen gegenü ber verbundenen 6. Umsatzsteuer 3.551,50             0,00 3.551,50
     Unternehmen 103.956,56 0,00 -103.956,56 0,00 7. Verbindlichkeiten gegenü ber verbundenen
     Unternehmen 0,00 103.956,56 -103.956,56 0,00
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.128.782,51 336.355,32 3.465.137,83
      - davon Anteile an verbundenen Unternehmen: E. Rechnungsabgrenzungsposten 76.549,08 0,00 76.549,08
         EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) ____
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
1. Kassenbestand 5.819,86 336,69 6.156,55
      - davon Treuhandgelder: EUR 1.270,93
        (i.V. TEUR 3,5)
2. Guthaben bei Kreditinstituten 300.992,07 24.790,03 325.782,10
      - davon Treuhandgelder: EUR 16.541,45
        (i.V. TEUR 16,5)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.877,26 2.601,21 10.478,47____ __________ _________ _________ __________ ____ __________ _________ _________ __________
4.144.842,95 512.123,91 -103.956,56 4.553.010,30 4.144.842,95 512.123,91 -103.956,56 4.553.010,30
====  ==========  =========  =========  ========== ====  ==========  =========  =========  ==========

Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage  5
           Mü nster Blatt      1
Aufteilung der Gewinn- und Verlustrechnung fü r die Zeit vom
                1. Januar bis 31. Dezember 2006                          
Stationäre Ambulante Betreutes Verrech-
Pflege   Pflege  Wohnen nung   Gesamt
      EUR            EUR            EUR         EUR     TEUR  
  1. Erträge aus allgemeinen 
      Pflegeleistungen 2.871.831,29 1.002.192,19 0,00 0,00 3.874.023,48
  2. Erträge aus Unterkunft und  
      Verpflegung 1.354.663,73 0,00 0,00 0,00 1.354.663,73
  3. Erträge aus gesonderter Berechnung von In-
      vestitionskosten gegenü ber Pflegebedü rftigen 798.898,89 0,00 0,00 0,00 798.898,89
  4. Zuweisungen und Zuschü sse
      zu Betriebskosten 100.474,55 9.825,01 0,00 0,00 110.299,56
  5. Sonstige betriebliche Erträge   146.382,59   263.359,47 118.345,52 - 48.322,00   479.765,58
  6. Personalaufwendungen
      a) Löhne und Gehälter 2.276.316,99 526.951,09 52.198,17  0,00 2.855.466,25
      b) Sozialabgaben, Altersversorgung 
          und sonstige Aufwendungen 818.684,14 181.680,43 15.868,72 0,00 1.016.233,29
  7. Materialaufwand
      a) Lebensmittel, Wareneinsatz 457.600,30 85.078,50 0,00 0,00 542.678,80
      b) Medizinisch-pflegerischer
          Bedarf, Betreuungsaufwand 81.268,02 6.008,88 45.922,00 -44.322,00 88.876,90
      c) Wasser, Energie, Brennstoffe 206.889,29 0,00 0,00 0,00 206.889,29
      d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 343.846,10 51.857,26 4.000,00 -4.000,00 395.703,36
  8. Aufwendungen fü r zentrale Dienstleistungen 209.143,11 330.926,29 0,00 0,00 540.069,40
  9. Steuern, Abgaben, Versicherungen 48.064,53 3.508,69 0,00 0,00 51.573,22
10. Mieten, Pacht, Leasing 501.311,54  18.286,82      0,00      0,00 519.598,36
    Zwischenergebnis 329.127,03 71.078,71 356,63 0,00 400.562,37
11. Erträge aus öffentlicher und nichtöffent-
      licher Förderung von Investitionen 0,00 25.640,81 0,00 0,00 25.640,81
12. Erträge aus der Auflösung 
      von Sonderposten 0,00 18.008,10 0,00 0,00 18.008,10
13. Aufwendungen aus der Zufü hrung zu
      Sonderposten/Verbindlichkeiten 0,00 25.640,81 0,00 0,00 25.640,81
14. Abschreibungen 
      a) Abschreibungen auf immaterielle Ver-
          mögensgegenstände und Sachanlagen 76.838,00 18.704,10 0,00 0,00 95.542,10
      b) Abschreibungen auf Forderungen
          und sonstige Vermögensgegenstände 18.804,80 1.856,44 93,82 0,00 20.755,06
15. Aufwendungen fü r Instandhaltung
      und Instandsetzung 254.377,08  13.918,04      0,00      0,00 268.295,12
16. Sonstige ordentliche Aufwendungen 732,57  118,01      0,00      0,00 850,58
17. Zinsen und ähnliche Erträge  104.755,51  6.516,84     0,00 0,00 111.272,35
18. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  1,72  0,00     0,00 0,00 1,72
19. Ergebnis der gewöhnlichen
      Geschäftstätigkeit 83.128,37 61.007,06 262,81 0,00 144.398,24

Altenzentrum Klarastift gGmbH Anlage  5
           Mü nster Blatt     2
Stationäre Ambulante Betreutes Verrech-
Pflege   Pflege  Wohnen nung   Gesamt
      EUR            EUR            EUR         EUR     TEUR  
Ü bertrag 83.128,37 61.007,06 262,81 0,00 144.398,24
20. Auß erordentliche Erträge 26.597,84 2.957,92 0,00 0,00 29.555,76
21. Auß erordentliche Aufwendungen 22.397,67   0,00 0,00 0,00 22.397,67
22. Auß erordentliches Ergebnis 4.200,17 2.957,92 0,00 0,00 7.158,09
23. Jahresü berschuß /Jahresfehlbetrag 87.328,54 63.964,98 262,81 0,00 151.556,33
24. Zufü hrung zu Rü cklagen  151.556,33      0,00  0,00      0,00 151.556,33
25. Bilanzgewinn/-verlust -64.227,79 63.964,98 262,81 0,00 0,00

Beschlussvorlage

2094 Zeichen

V/0418/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
V/Stift 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Jahresabschluss des Wirtschaftsjahres 2006 der Altenzentrum Klarastift gGmbH 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
05.06.2007 Stiftungskommission Vorberatung 
13.06.2007 Hauptausschuss Vorberatung 
13.06.2007 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
 
 Den vorgelegten Jahresabschluss der Altenzentrum Klarastift gGmbH zum 31.12.2006 für das 
Wirtschaftsjahr 2006 der 
 
a) in der Gewinn- und Verlustrechnung bei einem Umsatz von 6.617.651,16 €  
 
und einem Jahresüberschuss von 151.556,33 € 
 
b) in der Bilanzsumme mit   4.553.010,30 € 
 
 
abschließt, wird von der Stiftung Magdalenenhospital als alleiniger Gesellschafterin der Alten-
zentrum Klarastift gGmbH festgestellt. 
 
2. Dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung der Altenzentrum Klarastift gGmbH werden für das 
Geschäftsjahr 2006 Entlastung erteilt. 
 
3. Der Jahresüberschuss ist folgenden Rücklagen zuzuführen: 
 
a) Rücklage gem. § 58 Nr. 7 AO   41.000,00 €             
b) Betriebsmittelrücklage         110.556,33 €         
   
    
4. Der Lagebericht der Geschäftsführung für das Wirtschaftsjahr 2006 wird zur Kenntnis genom-
men. 
Vorlagen-Nr.: 
V/0418/2007 
Auskunft erteilt: 
Herr  Wildenhues 
Ruf: 
492 59 02 
E-Mail: 
WildenhuesL@stadt-muenster.de  
Datum: 
16.05.2007 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0418/2007 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten. 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
entfällt 
 
 
 
Begründung: 
 
Die Verwaltung unterstützt den Vorschlag der Geschäftsführung der Altenzentrum Klarastift 
gGmbH und empfiehlt dem Rat die Annahme des Beschlussvorschlages. Zur Begründung wird auf 
die als Anlage beigefügte Vorlage an den Aufsichtsrat der Altenzentrum Klarastift gGmbH verwie-
sen (s. Anlage 1). 
 
I. V. 
 
 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
 
 
 
Anlagen: 
 
 
- Vorlage der Altenzentrum Klarastift gGmbH an den Aufsichtsrat (Anlage 1) 
- Jahresabschluss des Wirtschaftsjahres 2006 der Altenzentrum Klarastift gGmbH nebst La-
gebericht für das Jahr 2006

Anlage 1

3796 Zeichen

Anlage 1 
zur Vorlage V/0418/2007 
         
Vorlagenvordruck  TOP 3)     3/07  
 
 
Vorlage zur Aufsichtsratssitzung vom 05.06.2007 
 
 
zu TOP 3) 
 
Entgegennahme und Beratung des Berichts über die Jahresabschlussprüfung mit seinen Be- 
standteilen Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht 
 
Den Ausführungen des § 12 (3c) des Gesellschaftsver trags der Altenzentrum Klarastift gGmbH fol- 
gend, hat der Aufsichtsrat die Entgegennahme und Be ratung des Berichts der Jahresabschlussprüfung 
durchzuführen. In diesem Zusammenhang erfolgt die E mpfehlung der Entgegennahme gegenüber der 
Stiftungskommission. Die Bestellung des Wirtschafts prüfers, vertreten durch Herrn Dierkes, Büro 
Dierkes / Voosholz / Sandker, Wirtschaftsprüfer / v ereidigte Buchprüfer / Steuerberater / Rechtsbei- 
stand, Kirchplatz 6,  48351 Everswinkel wurde im Ra hmen der Aufsichtsratssitzung 3/06 vom 
06.06.2006 TOP 5 bestimmt. Der Jahresabschluss mit seinen Bestandteilen Bilanz, GuV, Anhang und 
Lagebericht wird durch den Wirtschaftsprüfer, Herrn  Dierkes und den Geschäftsführer, Herrn Lucas, 
vorgestellt. Die Berichterstattung erfolgt unter Be rücksichtigung der Verfahrensanweisungen des Ge- 
sellschaftsvertrags. 
 
 
Beschlussfassung 
 
Der Aufsichtsrat hat den Bericht  über die Jahresabschlussprüfung vom 31.12.2006  entgegengenom- 
men und beraten. Der Aufsichtsrat schlägt der Gesellschafterversammlung vor: 
  
1.  Den vorgelegten Jahresabschluss der Altenzentrum Klarastift gGmbH zum 31.12.2006, der 
 
a)  in der Gewinn- und Verlustrechnung bei einem Umsatz von 6.617.651,16  €   
und einem Jahresüberschuss von        151.556,33  €  
 
b)  in der Bilanzsumme mit       4.553.010,30 € 
abschließt, festzustellen. 
 
 
2.  den Jahresüberschuss folgenden Rücklagen zuzuführen: 
 
a)  Rücklage gem. § 58 Nr. 7 AO         41.000,00 € 
b)  Betriebsmittelrücklage        110.556,33 €

Anlage 1 
zur Vorlage V/0418/2007 
Begründung  
 
Die sich bereits im Laufe der letzten Wirtschaftsja hre abzeichnende kritische Entwicklung der Be- 
wohneraufnahmen hat sich insbesondere im Jahr 2006 fortgesetzt. Ebenso erfolgte im Rahmen der 
Vorbereitung des Erweiterungsbaus zum Ende des Jahr es eine Reduzierung der Gesamtpflegebetten 
von 143 auf 131 Plätze. Der geplante Beginn der Bau maßnahme zum 02.01.2007 führte zum Abbau 
bzw. zu einer entsprechenden Nichtbelegung der in den Anbau eingebundenen Räumlichkeiten. Neben 
der Reduzierung der Platzzahlen konnte trotz durchg ängiger Nachfrage nur eine 97,78 %ige Belegung 
gehalten werden, da sich zunehmend die Einzugsentsc heidung auf das Angebot von Einzelzimmern 
konzentrierte. Wie bereits in den letzten Jahren ha t die Altenzentrum Klarastift gGmbH im Rahmen 
der Personaleinsatzplanung weitgehends versucht, di esen Sachverhalt zu berücksichtigen. Für die Per- 
sonaleinsatzplanung galt es jedoch ebenso zu erkenn en, dass das Jahr 2006 im Rahmen der Personal- 
aufwendungen einen erhöhten Krankheitsstand, der pu nktuell durch Langzeitkranke bewirkt wurde, 
abdecken musste. Zum Frühjahr des Jahres 2006 konnt e zur Reduzierung der Personalaufwendungen 
eine Umstrukturierung des Einsatzes von Aushilfskrä ften erfolgen. Das Pflegesatzverhandlungsergeb- 
nis für das Jahr 2006 konnte eine Erhöhung von  1,8  % zur Deckung der Gesamtkosten erzielen. Die 
für das Wirtschaftsjahr 2006 festzustellende Situation wird sich vermutlich, bezogen auf die Belegung, 
im Wirtschaftsjahr 2007 fortsetzen.  
 
Durch die Eröffnung der Wohngemeinschaft „Casa Mauritz“ zeigte der ambulante Dienst eine  Um- 
satzsteigerung von 9,67 % auf. Insgesamt gilt es, eine durchgängige Nachfrage nach ambulanten Leis- 
tungen zu erkennen. In diesem Kontext ist jedoch ebenso festzustellen, dass sich der lokale Markt der 
ambulanten Anbieter einem erhöhten Wettbewerb gegenübersteht.

Beratungsverlauf (3)

05.06.2007 Stiftungskommission
TOP 9 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
13.06.2007 Hauptausschuss
TOP 25.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
13.06.2007 Rat
TOP 24.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kirchplatz 6

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0418/2007
Typ
Vorlagen
Datum
16.05.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37