V/0568/2014
Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2013
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Bilanz zum 31. Dezember 2013
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Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012
Münster Marketing, Münster
Anlage I.2
2013 2012
€ € €
1. Umsatzerlöse 809.232,74 771.979,39
2. Zuweisungen und Zuschüsse 2.928.200,00 2.667.391,50
3. Sonstige betriebliche Erträge 70.308,57 54.606,29
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs- 39.316,18 41.007,36
stoffe und für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 519.32 8,66 368.187,01
558.644,84 409.194,37
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.516.800,02 1.453.241,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung, 359.906,08 369.095,95
davon für Altersversorgung € 96.177,88 1.876.706,10 1.822.337,80
(Vorjahr € 94.233,86)
6. Abschreibungen
a) des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.730,57 8.754,78
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.353.823,43 1.290.494,61
8. Betriebsergebnis 10.836,37 36.804,38 -
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, 10.990,82 18.860,87
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, 2.470,30 378,47
11. Finanzergebnis 8.520,52 18.482,40
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 19 .356,89 18.321,98 -
13. Außerordentliche Erträge 145.180,04
14. Außerordentliche Aufwendungen -
15. Außerordenliches Ergebnis 145.180,04
15 Steuern von Einkommen und Ertrag 43.345,08 - 41.575,30 -
16. Sonstige Steuern 51.752,80 - 1.654,08 -
17. Jahresfehlbetrag 69.439,05 61.551,36 -
18. Einstellung/Auflösung von Rücklagen 69.439,05 - 61.551,36
19. Bilanzgewinn - -
Beschlussvorlage
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V/0568/2014 DER OBERBÜRGERMEISTER Münster Marketing Betrifft Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2013 Beratungsfolge 28.08.2014 Betriebsausschuss Münster Marketing Vorberatung 10.09.2014 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 10.09.2014 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Jahresabschluss 2013 von Münster Marketing (Anlage) mit einer Bilanzsumme von 1.352.324,34 € wird festgestellt. 2. Die Gewinn - und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2013 weist einen Jahresübe r- schuss von 69.439,06 € aus. Der Jahresüberschuss wird in die Rücklage eingestellt. 3. Der Betriebsausschuss Münster Marketing wird für das Wirtschaftsjahr 2013 entlastet. II. Finanzielle Auswirkungen: Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten. Begründung: Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concunia GmbH aus Münster, vertreten durch Herrn Jü rgens, hat im Auftrag von Münster Marketing den Jahresabschluss und den Lagebericht des Wirtschaft s- jahres 2013 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß der Betriebssatzung von Münster Ma r- keting dem Betriebsausschuss und dem Rat vorzulegen. Ferner wird der Beirat von Münster Ma r- keting über den Jahresabschluss und den Lagebericht informiert. Vorlagen-Nr.: V/0568/2014 Auskunft erteilt: Frau Wilken Ruf: 492 27 32 E-Mail: Wilken@stadt-muenster.de Datum: 08.08.2014 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0568/2014 Zu 1. Jahresabschluss Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und den geltenden Vorschriften der E i- genbetriebsverordnung (EigVo NW) aufgestellt. Lagebericht Zum Lagebericht (Geschäftsbericht) wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concuni a festgestellt, dass dieser insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt und die wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Prüfungsergebnis Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concunia GmbH erteilt Münster Marketing für das Wirtschafts- jahr 2013 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss sowie zum Lagebericht können den beigefügten Unterlagen entnommen werden. Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse von Herrn Trost (Concunia GmbH) in der Betriebsausschusssitzung am 28.08.2014 im Einzelnen erläutert. Zu 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahres- überschuss 2013 in Höhe von 69.439,06 € wird in die Rücklage eingestellt. Der Überschuss ist zurückzuführen auf eine veränderte Bilanzierungsmethode. Das führte zu e i- nem einmaligen positiven Effekt. I.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Jahresabschluss Geschäftsbericht
Anhang für das Geschäftsjahr 2013
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Anlage I 3. Münster Marketing, Münster Anhang für das Geschäftsjahr 2013 I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde nach den Vorschriften des HGB und den geltenden Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung (EigVO NRW) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz- ansätze der Jahresabschlussbilanz zum 31.12.2012 wurden unverändert zum 1.1.2013 über- nommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaf- fungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung der Wirt- schaftsgüter erfolgte grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Für ge- ringwertige Anlagegüter die im Geschäftsjahr sowie in den Jahren 2009 und 2012 zugegangen sind und mit einem Nettoanschaffungswert von über € 150,00 und unter € 1.000,00 liegen, wur- de ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagegü- ter mit einem Nettoanschaffungswert von bis zu € 410,00 wurden in den Jahren 2010 und 2011 im vollen Umfang abgeschrieben. Weiteres ist dem als Anlage beigefügtem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt und unter Beachtung des Nie- derstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksich- tigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versicherungsmathematisch ermittelten Teilwert un- ter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G der Heubeck AG angesetzt; es wurde ein Rech- nungszinsfuß von 5,0 % p.a. zugrunde gelegt. Besoldungs- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt. - 2 - Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünfti- ger kaufmännischer Beurteilung in angemessenem Umfang gebildet. Die Rückstellungen für Bei- hilfen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt; es wurde ein Rech- nungszinsfuß von 5,0 % zu Grunde gelegt. Bei der Berechnung werden ebenfalls das Teilwert- verfahren und ein durchschnittlicher Krankenhaustarif verwendet. Die sonstigen Rückstellungen wurden auf Grund der Verfassungswidrigkeit des BesVersAnpG 2013/2014 NRW zur Abdeckung möglicher Nachzahlungen für Pensionen sowie Besoldung in Höhe von insgesamt T€ 13 erhhöht. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als beigefügtem Anlagespiegel zu entnehmen. Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt: Stand 01.01.2013 323 T€ (Stammkapital 25 T€, Rücklagen 298 T€) Zuführungen 2013 (Gewinn 2013) 69 T€ Stand 31.12.2013 392 T€ Die Entwicklung der Rückstellungen stellt sich wie folgt dar: Stand 01.01.2013 659 T€ Zugänge 2013 172 T€ Inanspruchnahmen 2013 64 T€ Auflösungen 2013 26 T€ Stand 31.12.2013 741 T€ Unter den sonstigen Rückstellungen sind ausgewiesen: Personalrückstellungen 207 T€ Ausstehende Projekte 67 T€ Ausstehende Kostenrechungen 20 T€ Archivierungskosten 11 T€ Prüfung und Beratung 9 T€ Sonstige 5 T€ - 3 - Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherungsgeschäfte be- standen nicht. IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Provisionen für Zimmervermittlungen (198 T€; Vorjahr: 150 T€)), Eintrittsgelder Friedenssaal (115 T€: Vorjahr: 123 T€), Erlöse aus Werbemaß- nahmen (155 T€; Vorjahr: 165 T€), Erlöse aus Souvenirverkäufen (76 T€; Vorjahr: 94 T€), Erlöse aus Veranstaltungen (122 T€; Vorjahr: 109 T€)) sowie Erlöse aus Kooperationen (82 T€; Vorjahr: 80 T€). Die Provisionserlöse für Souvenirverkauf entfallen in Höhe von 32 T€ auf das Geschäftsjahr 2012. Die Zuschüsse erfolgen durch die Stadt Münster (2.753 T€; Vorjahr: 2.533 T€). Darüber hinaus werden Fördermittel der Sparkasse Münsterland Ost (115 T€; Vorjahr: 70 T€) sowie des Stifter- verbandes für die Deutsche Wissenschaft (60 T€; Vorjahr: 0 T€) ausgewiesen. Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2013 1.871 T€. Einzelaufstellung Personalaufwand: Löhne und Gehälter 1.517 T€ (Vorjahr: 1.453 T€) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 360 T€ ( Vorjahr: 369 T€) Davon für Altersversorgung 96 T€ (Vorjahr: 94 T€] Durch Auflösung eines passivierten Zuschuss aus dem Vorjahr ergibt sich ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 145 T€. V. Sonstige Angaben Die Werksleitung von Münster Marketing im Geschäftsjahr 2013 obliegt: Frau Bernadette Spinnen - 4 - Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt: Stand 1.1.2013 0 T€ Einstellung in die Rücklagen 69 T€ Jahresüberschuss 69 T€ Auflösung von Rücklagen 0 T€ Stand 31.12.2013 0 T€ Der Jahresüberschuss 2013 wird entsprechend den Vorgaben des Managementkontraktes in die Rücklage eingestellt. Der Werksausschuss setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen: Willi Elbert (SPD), Fraktionsgeschäftsführer Heinrich Götting (FDP), Kaufmann Thomas Holz (SPD) Charlotte Nees (CDU), Diplom-Kauffrau, Assistentin der Geschäftsleitung Ratsherr Robert Otte (CDU), Finanzmakler Ratsherr Carsten Peters (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Geschäftsführer Bürgermeisterin Karin Reismann (CDU), Rentnerin Rüdiger Sagel (DIE LINKE), Dipl.-Ingenieur Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Angestellter/Dozent Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD), Lehrerin i.R. Ratsfrau Helga Welker (CDU), Bürovorsteherin Die Mitglieder des Werksausschusses erhalten für ihre Tätigkeit von Münster Marketing keine Bezüge. Im Geschäftsjahr 2013 wurden durchschnittlich beschäftigt: Angestellte 36 Beamte 3 39 Die Werkleiterin von Münster Marketing ist Frau Bernadette Spinnen. Die Gesamtbezüge der Werksleiterin betragen 2013 86 T€ Brutto (2012: 86 T€). - 5 - Das Honorar des Abschlussprüfers belief sich in 2013 auf T€ 6 (Vorjahr: T€ 6) und entfiel aus- schließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Münster, den 25. Juli 2014 ................................ Bernadette Spinnen
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0568/2014
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 08.08.2014
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37