V/0464/2024
Bericht zum Zeitplan der aus dem Brandschutzbedarfsplan resultierenden Baumaßnahmen
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Berichtsvorlage
17994 Zeichen
V/0464/2024 V/0464/2024 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Bericht zum Zeitplan der aus dem Brandschutzbedarfsplan resultierenden Baumaßnahmen Beratungsfolge 26.11.2024 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Bericht 28.11.2024 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit und Ordnung Bericht 11.12.2024 Hauptausschuss Bericht 11.12.2024 Rat Bericht Bericht: Mit geändertem Beschluss der Vorlage V/0050/2024 (Brandschutzbedarfsplan) wird die Verwaltung unter Sachentscheidungspunkt I.4 beauftragt, einen konkreten Zeitplan zu erarbeiten, der den politi- schen Gremien bis Ende des Jahres 2024 zur Umsetzung der Neubau-, Erweiterungs- bzw. Sanie- rungsmaßnahmen der Liegenschaften der Feuerwehr Münster vorgelegt wird. In der folgenden Berichtsvorlage wird der Zeitplan für die Baumaßnahmen eines Aus - und Fortbil- dungszentrums, der Feuerwehrhäuser der Fr eiwilligen Feuerwehr, der Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr beschrieben. Die aus den im Folgenden beschriebenen Baumaßnahmen resultierenden finanziellen Auswirkungen werden, soweit sie nicht bereits Gegenstand von entsprechenden Vorlagen ware n, in gesonderten Beschlussvorlagen Maßnahmenbezogen dargestellt. Die Verwaltung stellt fest, dass zwei Baumaßnahmen je Haushaltsjahr planerisch begonnen werden können. Zur weiteren Entwicklung der Standorte der Rettungswachen verweist die Verwaltung auf die Be- schlussfassung zur Ratsvorlage „Fortschreibung des Bedarfsplanes für den Rettungsdienst der Stadt Münster“ (V/0622/0222). Feuerw ehr Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Erpenstein Telefon: 492-8310 ErpensteinR@stadt- muenster.de - 2 - V/0464/2024 1. Aus- und Fortbildungszentrum für die Feuerwehr Im Brandschutzbedarfsplan wir die vorrangige Notwendigkeit der Errichtung eines Aus – und Fortbil- dungszentrums für die Feuerwehr Münster dargestellt. Durch die Verwaltung wird zum jetzigen Zeit- punkt ein dahingehender Errichtungsbeschluss vorbereitet. 2. Feuerwehrhäuser der Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr Im Rahmen des Brandschutzbedarfsplans wurden die zwanzig bestehenden Feuerwehrhäuser durch einen Gutachter bewertet. Die Bewertung der Feuerwehrhäuser umfasste den baulichen Zustand, einsatztaktische Aspekte wie Alarmparkplätze, Stellplätze für Einsatzfahrzeuge und Vorga ben aus Unfallverhütungsvorschriften und Vorschriften nach Wissenschaft und Technik wie geschlechterge- trennte Umkleideräume und Sanitär- und Duschbereiche, kreuzungsfreie Laufwege, Abgasabsaugan- lagen usw. Die Feuerwehrhäuser wurden in einem Ampelsystem bewertet. Auf Grundlage dieses Ampelsystems in Verbindung mit dem jeweiligen Baujahr des Gebäudes wurde durch die Verwaltung der folgende konkrete Zeitplan der Baumaßnahmen nach aktuellem Stand erstellt. Bauvorhaben FF Baujahr 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032 2033 2034 2035 2036 2037 2038 2039 2040 2041 2042 Neubau FH Albachten 1978 Neubau FH Altstadt* 1970 Neubau FH Nienberge 1995 Neubau FH Wolbeck 1962 Erweiterungsbau FH Gelmer 1984 Neubau / Umbau FH Amelsbüren 1975 / 1989 Neubau / Umbau FH Häger-Uhlenbrock1989 / 2012 Neubau / Umbau FH Kemper 1999 Neubau / Umbau FH Hiltrup 1966 Neubau / Umbau FH Loevelingloh 1998 Neubau / Umbau FH Werse-Laer 2004 Neubau / Umbau FH Mecklenbeck 2004 Neubau / Umbau FH Angelmodde 1965 / 2008 Neubau / Umbau FH Gremmendorf 1979 / 2011 Neubau / Umbau FH Gievenbeck 2010 Neubau / Umbau FH Handorf 2017 Neubau / Umbau FH Kinderhaus 2017 Neubau / Umbau FH Roxel 2021 Neubau / Umbau FH Sprakel 2023 Neubau / Umbau FH Geist 1977 / 2019 * korospondiert mit der Erweiterung FW 1 Farblegende Zeitraum d. Befassung durch 37.5 dringender Handlungsbedarf mittelfr. Handlungsbedarf langfristiger Handlungsbedarf Projekt befindet sich in der Umsetzung (Baubeginn) Flächensuche und Ankauf - 3 - V/0464/2024 Folgende Anforderungen sind im Rahmen der baulichen Umgestaltung der Feuerwehrhäuser umzu- setzen: - Erweiterung der Fahrzeughallen für Alarmfahrzeuge um jeweils einen Einstellplatz. - Schaffung von geschlechterspezifischen Umkleide- und Waschräumen für die Einsatzkräfte. - Ausreichende nach DIN-Norm ausgewiesene Parkplätze für Angehörige der Freiwilligen Feu- erwehr am Feuerwehrhaus. - Anpassung der vorhandenen Stellplätze für Einsatzfahrzeuge an die normativ festgelegten Platzbedarfe. - Errichtung von diversen Funktionsräumen innerhalb des Feuerwehrhauses. Die Aspekte der geschlechterspezifischen Trennung und der Erfüllung der Diversitätsansprüche spie- len bei gleichzeig notwendiger Erhöhung der Personalstärken der Einheiten der Freiwilligen Feuer- wehr eine besondere Rolle. Feuerwehrhäuser jüngeren Baujahres sind baulich nach den o. g. Punk- ten zu ertüchtigen. Für die jeweiligen Feuerwehrhäuser ergeben sich folgende Planungsstände: Feuerwehrhaus Nienberge / Löschzug 12 Zurzeit wird das Feuerwehrhaus als Neubau an der Alhardstraße errichtet und ersetzt das Feuer- wehrhaus aus dem Jahre 1975 und dessen Erweiterung aus 1995. Mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2025 gerechnet. In der Planung des Feuerwehrhauses und dessen Grundstücksfläche sind die im Brandschutzbedarfsplan formuliert Anforderungen berücksichtigt. Feuerwehrhaus Albachten / Löschzug 24 Standort zur Zeit Dülmener Straße 41 Baujahr 1948, erweitert 1978, zukünftig Marga-Spiegel-Straße. Die Errichtung des neuen Feuerwehrhauses befindet sich in der Entwurfsplanung. Nach dem jetzigen Stand ist mit dem Baubeginn im ersten Quartal 2025 zu rechnen. In der Planung des Feuerwehrhau- ses und dessen Grundstücksfläche sind die im Brandschutzbedarfsplan formulierten Anforderungen berücksichtigt. Feuerwehrhaus Wolbeck / Löschzug 19 Standort Hofstraße 45; Baujahr 1962, Erweiterung 2008. Das Feuerwehrhaus ist seit geraumer Zeit abgängig. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Liegenschaftsoptionen geprüft; die abschließende Entscheidung zum optimalen Stand- ort hierzu steht aus. Aufgrund des baulichen Zustands des Feuerwehrhauses ist ein Neubau die wirt- schaftlichste Lösung. Feuerwehrhaus Häger-Uhlenbrock / Löschzug 13 Standort Schmitthausweg 12; Baujahr 1989, Erweiterung im Jahr 2012. Das Gebäude entspricht nicht den Anforderungen nach dem Brandschutzbedarfsplan. Im Rahmen der Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans soll in einer Machbarkeitsstudie geprüft werden, ob ein Neubau erforderlich ist oder die Erweiterung des Feuerwehrhauses zur vollumfänglichen Erfüllung der strategischen Ziele und Normvorgaben möglich und wirtschaftlich ist. Dies ist für das Jahr 2030 ge- plant. Feuerwehrhaus Kemper / Löschzug 16 Standort Rudolf-Diesel-Straße 51; Baujahr 1999. Das Feuerwehrhaus befindet sich im Gewerbegebiet an der Rudolf-Diesel-Straße und hat keine Ent- wicklungsmöglichkeit. Der Standort ist zur Einhaltung der Schutzzieldefinition nach dem Brand- schutzbedarfsplan neu auszurichten. Die Schutzziele werden für den Stadtteil nicht ausreichend er- reicht. Aus Sicht der Verwaltung ist ein neuer Standort und Neubau für das Feuerwehrhaus erforder- - 4 - V/0464/2024 lich. Die Verwaltung wird beauftragt, einen geeigneten Standort im Jahr 2025/2026 vorauszuplanen und zu sichern. Die Umsetzung des Neubauvorhabens ist ab dem Jahr 2028 geplant. Feuerwehrhaus Hiltrup / Löschzug 21 Standort Friedhofstraße 15; Baujahr 1966 und fortlaufend ertüchtigt. Im Jahr 2032 wird im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft, ob ein Neubau oder der Umbau im Bestand die sinnvollere Alternative ist. Aus Sicht der Verwaltung ist eine Verlagerung des Feuerwehr- hauses an einen anderen Standort innerhalb Hiltrups aktuell nicht geboten. Die Anzahl der Einstell- plätze für Feuerwehrwehrfahrzeuge ist auf die Bedarfe in der Betrachtung anzupassen. Feuerwehrhaus Loevelingloh / Löschzug 23 Standort Wiedaustraße 125; Baujahr 1998. Das Gebäude befindet sich in einem baulich guten Zustand. Durch die Verwaltung wird im Jahr 2032 geprüft, ob ein Umbau im Bestand oder ein Neubau eine sinnvollere Alternative ist. Aus Sicht der Verwaltung ist eine Verlagerung des Feuerwehrhauses an einen anderen Standort aktuell nicht gebo- ten. Feuerwehrhaus Mauritz-Werse-Laer / Löschzug 18 Standort Wolbecker Straße 404; Baujahr 2004. Im Jahr 2034 wird eine bauliche Bestandsaufnahme durchgeführt. Es ist dann zu entscheiden, ob ein Neubau oder ein Umbau/Erweiterung im Bestand eine sinnvollere Alternative ist. Aus Sicht der Ver- waltung ist eine Verlagerung des Feuerwehrhauses an einem anderen Standort aktuell nicht geboten. Feuerwehrhaus Mecklenbeck / Löschzug 10 Standort Dingbängerweg 15; Baujahr 2004. Das Gebäude wurde in Kombination mit der Rettungswache am Dingbänger Weg errichtet. Von Sei- ten der Feuerwehr ist für das Jahr 2034 die Bestandsbewertung des Gebäudes vorgesehen. Es ist dann zu entscheiden, ob ein Neubau oder ein Umbau/Erweiterung im Bestand eine sinnvollere Alter- native ist. Aus Sicht der Verwaltung ist eine Verlagerung des Feuerwehrhauses an einem anderen Standort aktuell nicht geboten. Feuerwehrhaus Angelmodde / Löschzug 20 Standort Alt Angelmodde 2e; Baujahr 1965 und im Jahr 2008 erweitert. Von Seiten der Verwaltung ist die Überplanung des Feuerwehrhauses im Jahr 2036 vorgesehen. Es ist dann zu entscheiden, ob ein Neubau oder ein Umbau im Bestand eine sinnvollere Alternative ist. Eine Verlagerung des Standortes ist zum jetzigen Zeitpunkt aus Sicht der Verwaltung aktuell nicht geboten. Feuerwehrhaus Gremmendorf / Löschzug 07 Standort Erbdrostenweg 21; Baujahr 1979 und 2011 erweitert. Der jetzige Standort des Feuerwehrhauses Gremmendorf weist baulich e Optimierungen auf. Der Standort ist zudem zur Einhaltung der Schutzzieldefinition nach dem Brandschutzbedarfsplan neu auszurichten. Die Schutzziele werden für den Stadtteil nicht mehr ausreichend erreicht. Aufgrund der zukünftigen Entwicklung des Stadtteils ist ein neuer Standort für das Feuerwehrhaus erforderlich. Die Standortauswahl ist von Seiten der Verwaltung für das Jahr 2026/2027 vorgesehen. Die Verwaltung wird beauftragt, einen geeigneten Standort vorauszuplanen und zu sichern. Im Jahr 2036 soll mit der Neubauplanung des Feuerwehrhauses an einem neuen Standort begonnen werden. Feuerwehrhaus Gievenbeck / Löschzug 05 Standort Bernings Kotten 16; Baujahr 2010. - 5 - V/0464/2024 Eine Überarbeitung des Feuerwehrhauses ist für das Jahr 2038 vorgesehen. Eine Verlagerung des Standorts zum jetzigen Zeitpunkt ist aus Sicht der Verwaltung aktuell nicht geboten. Feuerwehrhäuser der Löschzüge Handorf (LZ 17), Kinderhaus (LZ 06), Roxel (LZ 11), Sprakel (LZ 14) und Geist (LZ 09) Die Feuerwehrhäuser der Löscheinheiten Handorf, Kinderhaus, Roxel, Sprakel und Geist sind in den Jahren 2017-2023 errichtet bzw. erweitert worden. Unbeschadet der Anforderung aus dem Brand- schutzbedarfsplan ist unter Berücksichtigung der personellen Ressourcen bzw. der zur Verfügung stehenden Mittel die Überarbeitung dieser Feuerwehrhäuser bis zum Jahr 2042 aktuell noch nicht geplant. 3. Feuerwachen der Berufsfeuerwehr Die Berufsfeuerwehr Münster unterhält zur Sicherstellung der Schutzziele nach Brandschutzbedarfs- plan drei Feuerwachen. Die Feuerwachen sind ständig besetzte Gebäude in denen mindestens ein Löschzug und Sonder- fahrzeuge stationiert sind. Feuerwache 1 York-Ring 25 Das Gebäude der Feuer - und Rettungswache 1 wurde 1970 errichtet und in den Jahren 1992 und 2014 erweitert. In dem G ebäude sind die Einsatzabteilung, die Leitstelle, die Amtsleitung und alle Abteilungen untergebracht. Weiterhin befinden zum jetzigen Zeitpunkt alle Räumlichkeiten für die Aus- und Fortbildung an der Wache, die zentrale Kfz -Werkstatt, die Werkstätten zur G eräteprüfung und die Atemschutzwerkstatt mit der Atemschutzübungsstrecke für die verpflichtenden Übungen nach Feuerwehrdienstvorschriften. Im Zuge der Errichtung des Gebäudes der Feuerwache wurde auf dem Gelände das Feuerwehrhaus des Löschzug Altstadt errichtet. Für beide Gebäude ergeben sich zwingend notwendige Bauvorhaben: Gebäude der Feuerwache 1: Renovierung der Ruheräume des zweiten Obergeschosses im laufen- den Betrieb. Bei der Planung der Feuer- und Rettungswache in den 1960er Jahre wurden die seiner- zeit üblichen Planungsparameter bei der Bemessung der Ruheräume zugrunde gelegt. Diese waren u. a. die 56 Stunden-Woche des feuerwehrtechnischen Beamten, die Einteilung in drei Wachabteilun- gen und die ausschließlich männliche Mitarbeiterschaft im Einsatzdienst. Aufgrund der Änderung der EU-Arbeitszeit auf 48 Stunden -Woche, Anpassung des Personalfaktors, Zusetzung von Funktionen an der Feuerwache und der Einsatz von Frauen im feuerwehrtechnischen Dienst. ist der Raumbedarf im Bereich der Ruheräume anzupassen. Zudem sind moderne Arbeitsplätze erforderlich, um Mitarbei- tendenbindung und Mitarbeitendengewinnung zukunftsweisend zu gestalten. Die wichtige Baumaß- nahme befindet sich im Planungsstand und muss aus Sicht der Verwaltung dringend in die Umset- zung gebracht werden. Erweiterung des Bedarfes an Büroräumen Der stetige Aufgabenzuwachs aufgrund der gesetzlichen Pflichtaufgaben nach Weisung im Brand- schutz, der Hilfeleistung, des Katastrophenschutzes und Bevölkerungsschutzes erfordert eine Erwei- terung der Büroraum -Kapazitäten. Im Zuge einer Machbarkeitsstudie wurde, in Verbindung mit der Neuerrichtung des Feuerwehrhauses Altstadt, die Errichtung eines Neubaus auf dem Wachgelände am York-Ring 25 geplant. Dieses Bauvorhaben ist aus Sicht der Verwaltung ab dem Jahr 2028 zu planen und 2029 zu realisieren. Integrierte Leitstelle der Feuerwehr - 6 - V/0464/2024 Die Leistellentechnik wurde im Jahre 2023/2024 auf die Erfordernisse der digitalen Signalverarbei- tung und der damit verbundenen Abstellung der erhöhten Störanfälligkeiten durch überalterte Kom- ponenten ausgerichtet. Die Kommunikationseinrichtung und Ar beitsplätze sind vollumfänglich zum Austausch in der Planung für das Jahr 2027. Die Abwägung, Fachplanerleistungen vorzusehen und eine Austauschstrategie im laufenden Betrieb zu entwickeln, sind aktuell in der technisch - organisatorischen Vorplanung. Ende 2025 sollen Ergebnisse vorliegen. Neubau des Feuerwehrhaus Altstadt / Löschzug 04 Das Feuerwehrhaus Altstadt entspricht nicht den Vorgaben der baulichen Anforderungen des Brand- schutzbedarfsplans und weist bauliche Mängel auf. Eine Renovierung des Gebäudes im Bestand ist durch die Verwaltung geprüft worden und ist wirtschaftlich nicht abbildbar. Durch die Verwaltung ist der Neubau des Feuerwehrhauses ab dem Jahr 2029 zu planen. Feuerwache 2 Theodor-Scheiwe-Straße 1 Die Feuerwache 2 wurde im Jahr 2004 in Betrieb genommen. Vor dem Hintergrund, dass eine weite- re Verwendung des Gebäudes an der Bernhard -Ernst-Str. aus statischen Gründen nicht mehr mög- lich war, wurde dieses Gebäude unter einem erheblichen Zeitdruck errichtet. Der Zuschnitt des Ge- bäudes entspricht nicht den baulichen Anforderungen aus dem Brandschutzbedarfsplan. Damalige Kompromisse erfordern eine Anpassung. Die Ausweichleitstelle an der Feuerwache 2 bedarf der Op- timierung. Der haustechnische Aufbau der Alarmierungsanlage ist veraltet und vollständig zu sanie- ren. Aufgrund der technischen Anpassung und der fehlenden Ruheräume für die Geschlechtertren- nung, wurde mit Bau und Errichtungsbeschluss V/0470/2024, die Errichtung von zusätzlichen Ruhe- räumen in Containerbauweise beschlossen. Mittelfristig ist die Feuerwache 2 im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu überplanen: Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen: Aufstockung der Zahl der Mitarbeitenden durch Erweiterung der notwendigen Funktionsvorhaltung und der Anpassung des Personalfaktors, Schaffung von geschlech- tergetrennten Ruheräumen und Sozialräumen usw. Feuerwache 3 (neu) Hohe Geest Das Bauvorhaben Errichtung der Feuer- und Rettungswache 3 befindet sich zurzeit in der Leistungs- stufe 4 (Genehmigungsplanung). Aufgrund der bisherigen Planung en wird im Bereich des Grund- stücks Hohe Geest ein B -Plan Verfahren (Bebauungsplan Nr. 627/ V0510/2024) durchgeführt. Nach dem der Bebauungsplan und der Regionalplan rechtswirksam werden, wird von der Verwaltung der Baubeschluss und der Bauantrag gestellt. Die Fertigstellung der Feuer- und Rettungswache 3 ist zum Jahr 2028 geplant. Im Zuge des Bauvorhabens ist auch die Errichtung eines Katastrophenschutz - und Sondergerätela- gers (Logistiklagers) als zweiter zu realisierender Bauabschnitt vorgesehen. Von Seit en der Verwal- tung wird die zeitgleiche Errichtung beider Gebäude für wirtschaftlich gehalten. Ein Teil des Logisti- klagers wird mit dem ersten Bauabschnitt errichtet, um dort die Heizungsanlage, die Tankanlage und die Netzersatzanlage unterzubringen. Feuerwache 3a (provisorisches Gebäude) Hansestraße 23 Der Standort an der Hansestraße wurde im Jahr 2010 in einer ehemaligen Gewerbehalle als Proviso- rium einer funktionalen Interimsfeuerwache in Betrieb genommen. Ziel war es, binnen fünf Jahren eine neue und voll ausgestattete Feuer - und Rettungswache in Müns ter-Hiltrup nach Planungsbe- rechnungen zu errichten. Aufgrund der damaligen verfügbaren Daten in Bezug auf die Erreichung der - 7 - V/0464/2024 Schutzziele, wurde eine zeitnahe Stationierung von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr im Stadtteil Hiltrup erforderlich. Das Bestandsgebäude ist eine angemietete Gewerbehalle, welche den baulichen Anforderungen an eine Feuerwache, an attraktive Arbeitsplätze sowie der Brandschutzbedarfsplanung nicht entspricht. Aufgrund fehlender geschlechtergetrennter Ruheräume und Sanitär- und Duschräume können weibli- che Mitarbeitende an der Interimswache nicht eingesetzt werden. Die Verwaltung beabsichtigt, diesen Bericht in den kommenden Jahren fortzuschreiben. i.V. Wolfgang Heuer Stadtrat Anlagen: Anlage A
Anlage A
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Anlage A zur V/0464/2024 Kurzüberblick Die Berichtsvorlage erläutert, gemäß der geänderten Beschlussvorlage V/0050/2024, den konkre- ten Zeitplan der Verwaltung zur Umsetzung der, aus dem Brandschutzbedarfsplan resultierenden Bauvorhaben an den Feuerwehrhäusern und Feuer- und Rettungswachen. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Aus dem Gesetzt über den Brandschutz, die Hilfelistung und den Katastrophenschutz, ergibt sich die Verpflichtung der Gemeinden, den örtlichen Verhältnissen leistungsfähige Feuerwehren als gemeindliche Einrichtungen zu unterhalten. (§3 (1) BHKG). Finanzierung Produktgruppe: Nr. der PG 0209 Bezeichnung der PG Brandschutz und feuerwehrtech- nische Hilfeleistung Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja Nein Bereits veranschlagt? Ja X Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG GV.NRW.S. 886 in der Fassung vom. 1. Oktober 2024) Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Durch die baulichen Maßnahmen werden an den Feuerwehrhäusern der Freiwilligen Feuerwehr und an den Feuer- und Rettungswachen geschlechtergetrennt Umkleide- Sanitär- und WC- Räume geschaffen. Des Weiteren werden an den Feuer- und Rettungswachen getrennte Ge- schlechter- und Funktionsruheräume errichtet. Die Zugänglichkeit aller Geschosse der Feuer- und Rettungswachen für Menschen mit Handicaps wird ebenfalls durch die Umsetzung der Baumaßnahmen ermöglicht. Im Zuge aller Baumaßnahmen werden die Gebäude energetisch saniert.
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (21)
- Alhardstraße
- Marga-Spiegel-Straße
- Rudolf-Diesel-Straße 51
- Theodor-Scheiwe-Straße 1
- Hansestraße 23
- York-Ring 25
- Wolbecker Straße 404
- Bernhard-Ernst-Straße
- Dülmener Straße 41
- Schmitthausweg 12
- Friedhofstraße 15
- Alt Angelmodde 2e
- Erbdrostenweg 21
- Bernings Kotten 16
- Loevelingloh 1998
- Wiedaustraße 125
- Dingbängerweg 15
- Kinderhaus 2017
- Hofstraße 45
- Hohe Geest
- Werse
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Details
- Aktenzeichen
- V/0464/2024
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 27.10.2024
- Erstellt
- 29.07.2024 11:02