V/0134/2011
Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Städtischen Bühnen Münster für das Wirtschaftsjahr 2009/2010
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Anhang + Lagebericht 15.02.2011
44614 Zeichen
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung
Städtische Bühnen Münster
Jahresabschluss
für das
Wirtschaftsjahr 2009/2010
2
Bilanz zum 31.08.2010
A K T I V A 31.08.2010 Vorjahr
=========== € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 9.149,19 1.486,42
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.705.017,02 4.168.873,91
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 606.659,08 33.915,00
Summe Sachanlagen 4.311.676,10 4.202.788,91
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 111.542,40 0,00
Sonstige Ausleihungen 25.379,49 14.861,67
Summe Finanzanlagen 136.921,89 14.861,67
Summe Anlagevermögen 4.457.747,18 4.219.137,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 113.935,00 112.673,00
Summe Vorräte 113.935,00 112.673,00
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Forderung aus Lieferungen und Leistungen 34.578,07 29.737,73
Forderungen gegen die Stadt Münster
davon Forderungen gegen die Stadt Münster mit einer Laufzeit von über einem Jahr 1.299.871,16 1.299.871,16
Übrige Forderungen gegen die Stadt Münster 2.648.568,13 2.441.834,55
Summe Forderungen gegen die Stadt Münster 3.948.439,29 3.741.705,71
Sonstige Vermögensgegenstände 29.092,14 27.431,27
Summe Forderungen 4.012.109,50 3.798.874,71
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 21.492,95 56.638,52
Gesamtsumme Umlaufvermögen 4.147.537,45 3.968.186,23
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 88.695,70 82.482,40
S U M M E A K T I V A 8.693.980,33 8.269.805,63
=======================
P A S S I V A 31.08.2010 Vorjahr
============= € €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklagen 4.244.893,79 4.244.893,79
III. Gewinnrücklage 39.878,71 0,00
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 4.829,29 39.878,71
Summe Eigenkapital 4.339.601,79 4.334.772,50
B. Sonderposten für Zuwendungen 157.157,30 183.910,15
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.436.490,00 1.355.013,00
II. Sonstige Rückstellungen 1.274.707,00 1.271.364,00
Summe Rückstellungen 2.711.197,00 2.626.377,00
D. Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.111.280,64 638.816,36
Verbindlichkeiten a. Lieferung u. Leistung 355.811,84 222.012,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 355.811,84 222.012,13
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster 297.023,58 383.841,39
Sonstige Verbindlichkeiten 458.445,22 32.962,84
davon Steuerverbindlichkeiten 627,91 2.343,89
Verbindlichkeiten der sozialen Sicherheit 2.114,62 4.230,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.742,53 6.574,16
andere sonstige Verbindlichkeiten 455.702,69 26.388,68
Summe sonstige Verbindlichkeiten 458.445,22 32.962,84
Summe Verbindlichkeiten 1.111.280,64 638.816,36
E. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 374.743,60 485.929,62
S U M M E P A S S I V A 8.693.980,33 8.269.805,63
=========================
3
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. September 2009 bis 31. August 2010
2009/2010 Vorjahr
€ €
1. Umsatzerlöse 2.453.373,65
2.729.836,61
2. Betriebskostenzuschüsse 19.371.242,32
18.776.076,58
3. Aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 817.085,30
1.097.343,33
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 597.849,12
580.119,56
und bezogene Ware
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.495.735,4 9
3.872.951,52
Summe Materialaufwand 4.093.584,61 4.453.071,08
6. Personalaufwand
a) Löhne, Gehälter und Honorare 12.885.731,36
12.460.037,94
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersvorsorgung und Unterstützung
davon für Altersversorgung 724.741,80
702.020,39
für soziale Abgaben und Unterstützung 2.328.533 ,78 2.410.262,72
Summe soziale Abgaben und Aufwendungen für 3.053.2 75,58 3.112.283,11
Altersvorsorgung und Unterstützung
Summe Personalaufwand 15.939.006,94
15.572.321,05
Zwischenergebnis 2.609.109,72
2.577.864,39
7. AFA auf immaterielle Vermögensgegenstände 740.24 2,46
717.104,22
des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für Ingangsetzung/
Erweiterung des Geschäftsbetriebs
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.886.982,55
1.858.658,83
Zwischenergebnis - 18.115,29
2.101,34
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon von der Stadt Münster
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.993,50
39.399,58
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,97
1,21
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10 .875,24
41.499,71
13. Außerordentliche Erträge 0,00
0,00
14. Außerordentliche Aufwendungen 0,00
0,00
Summe außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00
15. Sonstige Steuern 6.045,95
1.621,00
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 4.829,29
39.878,71
=============================================
4
Anhang für das Wirtschaftsjahr 2009/10
1. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung
1.1. Der Jahresabschluss zum 31.8.2010 ist unter Be achtung der einschlägigen Vor-
schriften des Handelsgesetzbuches (§ 238 ff.), und den Grundsätzen ordnungsmä-
ßiger Buchführung aufgestellt worden.
1.2. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Städtisc he Bühnen Münster ist zum Ab-
schlussstichtag eine kleine Gesellschaft i.S. von § 267 Abs. 1 HGB und gem. Be-
triebssatzung der Stadt Münster für die Städtischen Bühnen Münster und §21 Ei-
genbetriebsverordnung NRW aufgestellt nach den Vors chriften für eine große Kapi-
talgesellschaft.
1.3. Die Rückstellungen für die Pensionsverpflichtu ngen (Altfälle) sind durch die Einbu-
chung einer Forderung an die Stadt Münster neutralisiert.
1.4. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurd en mit folgenden Ausnahmen
wie im Vorjahr angewandt und richten sich nach Punk t 1.1. Bei der Bewertung der
Altersteilzeit wurde die Bewertungsmethode veränder t. Die Bewertung entspricht
zukünftig grundsätzlich der Bewertung gemäß HGB und folgt der Auffassung des
IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer). Darüber hinau s erfolgt die Darstellung der
Grundsteuer nicht mehr bei den Gebäudekosten, sonde rn unter den sonstigen
Steuern.
1.5. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB
in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Im G egensatz zum Vorjahr wurde
im Kontenplan die Zuordnungssystematik beim Materia lverbrauch geändert. Die
Zuordnung der Abschlagszahlungen der Mietkosten unt er den Gebäudeanmietun-
gen wurde geändert. Die Versicherungsbeiträge werde n nun gesondert unter den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen un d die Grundsteuern unter
den sonstigen Steuern. Aus diesem Grunde ergibt sich in diesem Bereich eine deut-
liche Abweichung gegenüber dem Vergleichszeitraum.
1.6. In der Bilanz und GuV sind die Zahlen des Vorj ahres als Vergleichszahlen enthal-
ten.
2. Bewertungs- und Abschreibungsgrundsätze
2.1. Die Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstel-
lungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Berücksichtigung
der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.
Die im Wirtschaftsjahr neu angeschafften geringwert igen Anlagegüter wurden wie
im Vorjahr nach der Neuregelung von 2008 dargestell t und innerhalb von fünf Jah-
ren abgeschrieben.
Bei den geleisteten Anzahlungen handelt es sich um Ingenieurleistungen und Er-
stellungskosten für die Erneuerung der Antriebssyst eme der Orchesterpodien im
Großen Haus und für den Austausch der Nebenbedienp ulte (Beleuchtung) im Gro-
ßen und Kleinen Haus.
5
Der Investitionskostenzuschuss durch die Stadt Müns ter wird ab dem Geschäftsjahr
2009/2010 ff. als Betriebskostenzuschuss gebucht. D iese Umbuchung ist erforder-
lich, um die Auswirkungen des Tarifabschlusses 2010 und die Erhöhung der Rück-
stellungsbeträge für Altersteilzeitfälle auszugleichen.
2.2. Bei dem Finanzanlagevermögen handelt es sich u m Mitarbeiterdarlehen mit einer
Laufzeit von über einem Jahr abzüglich der Tilgung und um Wertpapiere zur Absi-
cherung der Pensionsbezüge ab dem 1.9.2008. Die Anl age der Wertpapiere erfolg-
te bei der Deka Investment Bank.
2.3. Die Vorräte sind durch körperliche Bestandsauf nahme ermittelt und zu Anschaf-
fungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB bewertet worden. Das Niederstwertprinzip ist
beachtet.
2.4. Die Wertansätze der Forderungen aus Lieferunge n und Leistungen, der Forderun-
gen gegen die Stadt Münster und der sonstigen Vermö gensgegenstände entspre-
chen ihren Nominalbeträgen. Bonitätsrisiken sind ni cht erkennbar, so dass keine
Wertberichtigungen vorgenommen wurden.
2.5. Sämtliche Verbindlichkeiten der eigenbetriebsä hnlichen Einrichtung Städtische
Bühnen Münster sind zum Rückzahlungsbetrag angesetz t. Rückstellungen wurden
in Höhe des Betrages passiviert, der nach vernünfti ger kaufmännischer Beurteilung
notwendig ist. Die Passivierung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen erfolgte gemäß § 22 Abs. 3 EigVO NR W i. V. m. § 36 Abs. 1
GemHVO NRW.
2.6. In den Verbindlichkeiten ist ein Posten für de n Sonderzuschuss im Rahmen des
Konjunkturpaketes II für die Tonanlage Großes Haus als Verbindlichkeit enthalten.
Dieser Betrag ist anteilig um die bereits aufgewand ten Beträge für die Anlage ge-
mindert worden. Es handelt sich hier um einen Betrag von 453.280,00 €.
3. Erläuterungen zur Bilanz
3.1. Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlag evermögens wird auf den separat
dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage zum Anhang). Im Anlagen-
spiegel sind, ausgehend von den gesamten Anschaffun gs- und Herstellungskosten,
die Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Geschäf tsjahres gesondert aufge-
führt.
Für die Folgejahre bis 2016 sind insbesondere folgende Baumaßnahmen
geplant:
- Austausch der Lichtsteuerung Großes und Kleines H aus
- Beschallung Großes Haus
- Erneuerung drahtlose Mikrofonanlage Großes und Kl eines Haus
- Bestuhlung Großes Haus
Die Anlagen in Bau beinhalten geleistete Anzahlungen für folgende Maßnahmen:
- Erneuerung der Antriebe und Steuerung der Orches terpodien Großes Haus
- Austausch der Nebenbedienpulte (Beleuchtung) im Großen und Kleinen Haus
3.2. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenst ände haben in Höhe von
2.712.238,34 € eine Restlaufzeit von bis zu einem J ahr und in Höhe von
1.299.871,16 € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
6
3.3. Das Stammkapital beträgt 50.000,00 €. Es ist v oll eingezahlt. Im Zuge der Ausglie-
derung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wurde wertmäßig höheres Vermö-
gen als Schulden abzüglich des Stammkapitals überno mmen. Daher bildet sich als
Gegenposten eine Kapitalrücklage von 4.244.893,79 € . Gegen die Stadt Münster
(im Punkt 3.2 enthalten) gibt es außerdem Forderung en in Höhe von 3.948.439,29
€, davon 1.299.871,16 € mit einer Laufzeit von über einem Jahr. In den Forderun-
gen ist außerdem die Bewilligung eines Zuschusses i m Rahmen des Konjunkturpa-
ketes II in Höhe von 500.000,00 € für die Instandse tzung der Tonanlage Großes
Haus enthalten sowie Verbindlichkeiten mit einer Re stlaufzeit von bis zu einem Jahr
aus Lieferung und Leistungen mit einem Wert von 297.023,58 €.
3.4. Das Eigenkapital und die Sonderposten für Zuwendung en haben sich im Wirt-
schaftsjahr wie folgt entwickelt:
Stand
01.09.2009
Zuführung Entnahmen Stand
31.08.2010
T€ T€ T€ T€
Stammkapital 50 -- -- 50
Kapitalrücklage 4.245 -- -- 4.245
Gewinnrücklage 0 40 -- 40
Jahresüberschuss 40 5 40 5
Sonderposten Zuwendungen 184 -- 27 157
Summen 4.519 45 67 4.497
3.5. Die Rückstellungen haben sich im Wirtschaftsjahr 2009/2010 wie folgt entwickelt
Stand
01.09.2009
Inanspruch-
nahme /
Auflösung
Zuführung Stand
31.08.2010
T€ T€ T€ T€
Pensionsrückstellungen
Pension Aktive Beamte 1.120 0 67 1.187
Pension Versorgungsempfänger 17 5 0 12
Beihilfe 218 0 19 237
1.355 5 86 1.436
Sonstige Rückstellungen
Mehrarbeit und ausstehender Ur-
laub 310 310 313 313
anteilige Sonderzahlungen 245 245 241 241
Sondervergütung Orchester/Pers. 133 133 78 78
Leistungsabhängige Vergütung 53 53 77 77
Altersteilzeit 22 0 196 218
Unterlassene Instandhaltung 250 60 0 190
Archivierungskosten 47 5 5 47
Ausstehende Rechnungen 188 188 86 86
Beratungs- und Prüfungskosten 13 13 15 15
Prozesskosten 10 0 0 10
Summe sonstige Rückstellungen 1.271 1.007 1.011 1.275
Gesamt Rückstellungen 2.626 1.012 1.097 2.711
7
3.6. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkei ten haben eine Restlaufzeit von bis
zu einem Jahr und wurden mit den Einzelpositionen gesondert ausgewiesen.
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
4.1. Umsatzerlöse, Eintrittspreise, Statistik:
Umsatzerlöse T€
Einnahmen aus Vorstellungen 2.092
Auswärtige Gastspiele und Gastkonzerte 306
Nebeneinnahmen aus Vorstellungen 26
Sonstige Umsatzerlöse 29
2.453
Preise im Großen Haus
Platzgattung/Reihe
Musiktheater,
Schauspiel, Tanz-
theater
Gastspiele, sofern
nicht Sonderpreise
€
Kinder- und
Jugendtheater
€
Preisgruppe A B C E
Parkett, Reihe 1-14 33,00 29,00 24,00 9,00
1. Rang Mitte, Reihe 1-3 28,00 24,00 20,00 6,50
1. Rang Seite, Reihe 1
2. Rang Mitte, Reihe 1 24,50
21,00 17,00 5,50
1. Rang Seite, Reihe 2-3
2. Rang Seite, Reihe 1
2. Rang Mitte, Reihe 2-3
20,00 17,00 13,50 5,00
2. Rang Seite, Reihe 2-3
3. Rang Mitte, Reihe 1 13,00
10,00 8,00 4,50
3. Rang Mitte, Reihe 2
3. Rang Seite, Reihe 1-2 5,00 5,00 5,00 4,00
Preise im Kleinen Haus
Platzgattung
Musiktheater,
Schauspiel,
Tanztheater
Gastspiele, so-
fern nicht Son-
derpreise
€
Kinder- und
Jugendtheater
€
Preisgruppe F G H
Parkett 17,00 12,00 7,00
Rang 13,00 9,50 5,50
8
Besucherzahlen
2006/07 2007/08 2008/09 2009/2010
Theater 142.439 138.509 145.231 145.367
Konzert 38.043 34.888 39.282 38.316
Besucher insgesamt 180.482 173.397 184.513 183.683
Anzahl der Vorstellungen 534 527 569 599
Besucher je Vorstellung 338 329 324 307
Theater Stücke
Aufführungen
insgesamt Besucher
Platzaus-
nutzung
Premieren
Musiktheater 8 99 40.991 56,82%
Schauspiel 12 166 37.801 60,82%
Tanztheater 2 24 5.296 55,33%
Kinder- und Jugendtheater 5 92 33.164 77,51%
Gesamt 27 381 117.252 62,82%
Wiederaufnahmen
Oper 1 3 1.980 69,55%
Schauspiel 1 6 739 70,25%
Tanztheater 2 17 2.966 71,18%
Kinder- und Jugendtheater 2 6 139 73,16%
Gesamt 6 32 5.824 70,54%
Sonderveranstaltungen 10 52 4.846 69,40%
fremde Gastspiele 18 43 17.445 76,38%
Gesamt Theaterbereich 61 508 145.367 64,68%
Konzert
Symphoniekonzerte 10 31 19.765 68,60%
Kinderkonzerte 6 26 8.553 83,82%
Rathauskonzerte 6 6 798 55,42%
Erbdrostenhofkonzerte 5 5 908 96,60%
taktlos 4 4 824 25,94%
Gesamt 31 72 30.848 69,21%
Sonderveranstaltungen 7 9 4.213 85,49%
fremde Gastkonzerte 6 10 3.225 62,09%
Gesamt Konzertbereich 44 91 38.286 71,78%
Gesamt Städtische Bühnen 105 599 183.653 65,72%
9
Aufführungszahlen nach Spielstätten
2006/07 2007/08 2008/09 2009/2010
Veränderung
zum Vorjahr
Theater
Grosses Haus 189 189 185 199 14
Kleines Haus 189 180 181 183 2
Fremde Spielstätten 55 50 80 83 3
Fremde Gastspiele 18 26 28 43 15
Gesamt 451 445 474 508 34
Grosses Haus 37 39 34 43 9
Kleines Haus 23 20 28 21 -7
Fremde Spielstätten 12 13 20 17 -3
Fremde Gastkonzerte 11 10 13 10 -3
Gesamt 83 82 95 91 -4
Gesamt Städtische Bühnen 534 527 569 599 30
Abonnementsentwicklung
Veränderung Stand
2007/2008 2008/2009 2009/2010 gegenüber 2010/2011
Vorjahr
Theater
Großes Haus
Premieren-Abo 196 200 206 6 191
Großes Abo
Dienstag A 118 105 119 14 147
Mittwoch 204 201 207 6 206
Donnerstag 157 159 152 -7 144
Freitag A 173 168 172 4 155
Wochenend-Abo
Freitag C 210 225 260 35 242
Samstag A 212 214 201 -13 198
Dienstag B 495 510 508 -2 473
Schauspiel-Abo 317 310 350 40 314
Schnupper Abo I 373 351 357 6 380
Schnupper Abo II 371 409 491 82 492
So.-Nachmittag 161 162 172 10 173
10
Kleines Haus
Premieren- Abo 85 84 84 0 84
Mittwoch 104 95 89 -6 89
Freitag 96 100 88 -12 94
Schnupper Kl.Haus 112 165 144 -21 182
Samstag 49 48 45 -3 49
Tanztheater 25 22 41 -19 34
Gesamt Theater 3.458 3.528 3.686 158 3.647
Konzert
Sinfoniekonzerte
Abo A 498 463 449 -14 420
Abo B 520 476 425 - 51 407
Abo C 426 413 423 10 396
Abo K 48 63 81 18 69
Rathauskonzerte 38 35 31 -4 33
Erbdrostenhofkonzerte 103 108 109 1 106
Gesamt Konzerte 1.633 1.558 1.518 -40 1.431
Gesamt Städtische Bühnen 5.091 5.086 5.204 118 5.078
Entwicklung der Besucherorganisationen
Veränderung
2006/07 2007/08 2008/09 2009/2010 gegenüber
Vorjahr
Theaterring Volksbühne 713 704 694 687 -7
Christl. Theatergemeinde 1.216 1.031 989 926 -63
ver.di 402 473 495 583 88
Theaterjugendring 1.609 1.720 1.620 1.755 135
Gesamt 3.940 3.928 3.798 3.951 153
4.2. Zusammensetzung der Betriebskostenzuschüsse:
T€
Stadt Münster 18.416
Land NRW 899
Sonstige Zuschüsse 56
19.371
11
4.3. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
T€
Zuweisung der Stadt Münster als AFA-Zuschuss 676
Vermietung des Theaters 30
Werbedrucke, Inserate 14
Erstattungen 10
Spenden 3
Sponsoring 4
Kantine 75
Übrige Erträge 5
817
4.4. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen:
T€
Bürobedarf 34
Porto und Fernsprechgebühren 48
Beiträge, Gebühren und Versicherungen 236
Sachkosten Kantine 42
Rechts- und Beratungsgebühren 25
Programmheftkosten 68
Werbung 317
Repräsentationskosten 7
Reisekosten 61
Mieten und Reparaturkosten der Instrumente 76
Mieten und Reparaturkosten für Ausstattung Technik 250
Wartung EDV-Software 263
Dienstleistungen durch die Stadt Münster 268
Kraftfahrzeugkosten 13
Verlust aus Abgang von Vermögensgegenständen
Sonstige Zuführungen zu den Rückstellungen (Beratungsgebühren)
15
49
Kosten Unterhaltung Spielfertiges Haus 67
Aus- und Fortbildungskosten Personal 14
Sonstige Ausgaben 34
1.887
4.5. Bei den sonstigen Steuern handelt es sich um Kraftfahrzeugsteuer, Grundsteuer
und Körperschaftssteuer.
12
5. Ergänzende Angaben
5.1. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB sowie
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.
5.2. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Geschäftsjahr 2009/2010 betrug:
Angestellte 301,5
Beamte 7,0
308,5
Die Beschäftigten verteilen sich auf folgende Funktionsbereiche innerhalb der Städ-
tischen Bühnen:
Verwaltung 12,0
Kasse 4,5
Hausdienste 20,0
Bühnentechnischer Dienst 78,5
Werkstätten 29,0
Schauspieler 17,0
Sänger 9,0
Chor 26,0
Orchester 67,0
Tanz 12,0
Künstlerisches Funktionspersonal 33,5
Die einzelnen Arbeitsverhältnisse werden durch nach stehende Regelungen be-
stimmt:
Beamtenrecht
Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TvÖD)
Normalvertrag Bühne ( NV Bühne )
Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern (TVK) .
Zusätzlich zu den fest angestellten Mitarbeitern, sind bei den nicht ständig Beschäf-
tigten (Ersatz für abwesende eigene Kräfte, Aushilf en, Gastverpflichtungen etc.) rd.
3.440 Abrechnungsfälle angefallen.
5.3. Die Betriebsleitung bildeten die Verwaltungsdi rektorin Rita Feldmann und General-
intendant Wolfgang Quetes. Die Vergütung erfolgt be i der Verwaltungsdirektorin
nach Besoldungsgruppe A15 und beim Generalintendanten nach Sondervertrag.
5.4 Das Prüfungshonorar im Geschäftsjahr 2009/2010 setzt sich wie folgt zusammen:
- Abschlussprüfungsleistungen: € 12.733,00
(Prüfung Eröffnungsbilanz zum 01.09.2008 und
des ersten Jahresabschlusses 2008/2009)
- Andere Bestätigungsleistungen: € 0,00
- Steuerberatungsleistungen: € 0,00
- Sonstige Leistungen: € 9.877,00
(zusätzliche prüfungsbegleitende Beratung im
Zusammenhang mit der Eröffnungsbilanz- und
Jahresabschlussprüfung 2008/2009______________________
- Prüfungshonorar 2009/2010 € 22.610,00
Für die Beratungs- und Prüfungskosten der Jahresab schlussprüfung 2009/2010
wurde eine Rückstellung i.H.v. 15.000 € gebildet.
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5.4. Der Betriebsausschuss setzte sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Ratsherr Dr. Dietmar Erber (CDU)
Ratsherr Franz-Pius Graf von Merveldt (CDU)
Ratsfrau Helga Welker (CDU)
Ratsherr Jürgen Ohm (CDU)
Ratsfrau Dr. Renate Düttmann-Braun (CDU)
Berthold Socha (CDU)
Alfred Holtmann (CDU)
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD)
Ratsherr Philipp Gabriel (SPD)
Ratsherr Robert von Olberg (SPD)
Renate Weidenfeller (SPD)
Dr. Michael Werner (SPD)
Ratsherr Tim Rohleder (Bündnis 90/Die Grünen/GAL)
Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90/Die Grünen/GAL)
Martin Schulte (Bündnis 90/Die Grünen/GAL)
Ratsfrau Anne Maria Naegels (Bündnis 90/Die Grünen/GAL)
Ratsherr Sebastian Steinzen (FDP)
Christoph Jauch (FDP)
Lorenz Müller-Morenius (DIE LINKE)
5.5. Die Mitglieder des Betriebsausschusses erhalten für ihre Tätigkeit von den Städti-
schen Bühnen keine Bezüge.
Münster, 15.02.2011
Rita Feldmann Wolfgang Quetes
Verwaltungsdirektorin Generalintendant
Städtische Bühnen Münster
Entwickelung des Anlagevermögens 2009/2010
Bezeichnung Anschaffungs-/
Anschaffung-
/ Buchwerte Buchwerte Abschreibung
Herstellungs- Herstellungs- Abschreibung Abschreibung Abschreibung Abschreibung
kosten Brutto Brutto Brutto kosten Brutto kummuliert
01.09.2009 Zugänge Abgänge 31.08.2010 01.09.2009 Zu gänge Abgänge 31.08.2010 31.08.2010 01.09.2009 01.0 9.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.261,94 9.067,80 0,00 11.329,74 -775,52 -1.405,03 0,00 -2.180,55 9.149,19 1.486,42 -775,52
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.885.202,61 289.573,70
-
38.768,53 5.136.007,78 -716.328,70 -738.837,43 24.175,37
-
1.430.990,76 3.705.017,02 4.168.873,91 -716.328,70
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 33.915,00 572.744,08 0,00 606.659,08 0,00 0,00 0,00 0,00 606.659,08 33.915,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.919.117,61 862.317,78
-
38.768,53 5.742.666,86 -716.328,70 -738.837,43 24.175,37
-
1.430.990,76 4.311.676,10 4.202.788,91 -716.328,70
III. Finanzanlagen
Werpapiere 0,00 111.542,40 0,00 111.542,40 0,00 0,00 0,00 0,00 111.542,40 0,00 0,00
Ausleihungen 14.861,67 25.032,67
-
14.514,85 25.379,49 0,00 0,00 0,00 0,00 25.379,49 14.861,67 0,00
Summe Finanzanlagen 14.861,67 136.575,07
-
14.514,85 136.921,89 0,00 0,00 0,00 0,00 136.921,89 14.861,67 0,00
Summe Anlagevermögen 4.936.241,22 1.007.960,65
-
53.283,38 5.890.918,49 -717.104,22 -740.242,46 24.175,37
-
1.433.171,31 4.457.747,18 4.219.137,00 -717.104,22
Lagebericht zum 31. August 2010
1. Geschäftsgrundlagen
Die Städtischen Bühnen Münster sind seit dem 01.09. 2008 eine eigenbetriebsähnliche Ein-
richtung der Stadt Münster entsprechend den Vorschr iften der Gemeindeordnung für das
Land Nordrhein-Westfalen. Sie werden gemäß der Eige nbetriebsverordnung sowie nach den
Bestimmungen der Betriebssatzung für die Städtischen Bühnen Münster geführt.
Satzungsmäßiger Zweck und Gegenstand einschließlic h etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe
ist die Förderung des kulturellen Lebens durch den Betrieb der Städtischen Bühnen Münster.
Das Sinfonieorchester Münster ist Bestandteil des B etriebes. Die Einrichtung kann zur Erfül-
lung des Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen er stellen, als auch die Bestrebungen
und Aktivitäten Dritter unterstützen. Der Betriebsz weck ist im Rahmen der gesamtstädti-
schen Zielsetzung der Stadt Münster, individueller Zielvereinbarungen sowie unter Beach-
tung einer wirtschaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen .
Die Einrichtung verfolgt ausschließlich und unmitte lbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenor dnung. Sie ist selbstlos tätig und ver-
folgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Einrichtung dürfen nur für die
satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf ke ine Person durch Ausgaben, die
dem Zweck der Einrichtung fremd sind, oder durch un verhältnismäßig hohe Vergütungen
begünstigt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung der Einrichtung oder bei Wegfall ihres
bisherigen Zwecks hat die Stadt Münster ihr Vermöge n, soweit es den Wert der Sach- und
Kapitaleinlagen übersteigt, ausschließlich für die Förderung der Kunst und Kultur zu verwen-
den.
Die Städtischen Bühnen Münster umfassen folgende Sparten:
• Musiktheater
• Sprechtheater
• Tanztheater
• Kinder- und Jugendtheater
• Konzerte
Die Betriebsleitung im Sinne der EigVO NW bilden de r Generalintendant Wolfgang Quetes
und die Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann.
2. Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2009/2010 war sowohl in finanziel ler als auch künstlerischer Hinsicht ins-
gesamt durch einen positiven Geschäftsverlauf geken nzeichnet. Der vorliegende Jahresab-
schluss weist einen Jahresüberschuss von 4.829,29 € aus. Die wirtschaftliche Situation der
Städtischen Bühnen Münster stellt sich insgesamt als stabil dar.
16
Bei im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändertem B esucheraufkommen sind die Umsatz-
erlöse geringer ausgefallen. Grund hierfür ist zum einen die einmalige Ausrichtung des
WDR-Musikfestes 2009 mit entsprechenden zusätzliche n Erlösen und zum anderen die
vorzeizige Schließung des Großen Hauses wegen der E rneuerung der Antriebe und Steue-
rung der Orchesterpodien.
Die Gesamtzuschüsse (Stadt, Land) zum Betrieb des T heaters und Orchesters sind im Ver-
gleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend der festgelegten, gültigen Beschlüsse
und Bewilligungsbescheide gestiegen. Sie bilden nac h wie vor eine verlässliche Größe im
Finanzierungskonzept der Städtischen Bühnen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind rückläufig . Ursache u.a. sind die einmaligen Zahlun-
gen für die Versicherungsleistungen auf Grund des B randschadens im Sommer 2008 und
Sponsoringleistungen/Spenden im Rahmen des WDR-Musikfestes 2009.
Die Mehrbelastung bei den Personalkosten durch die Tarifrunde 2008 wurde in den Zu-
schussbeträgen der Stadt Münster an die Städtischen Bühnen im Rahmen der 4. Finanzfor-
mel bereits berücksichtigt. Die zusätzlichen Belast ungen aus der Tarifrunde 2010 sind in der
Spielzeit 2009/2010 durch Umwandlung des Investitio nszuschusses zum Betriebskostenzu-
schuss ausgeglichen worden. Der Etat für die Person albewirtschaftung war insgesamt aus-
reichend. Innerhalb des Personaletats haben sich di e üblichen vom Spielplan abhängigen
Verschiebungen ergeben.
Bei den Aufwendungen insgesamt ist wiederum ein seh r gutes Ergebnis erzielt worden. Die
in vielen Bereichen gestiegenen Kosten konnten im R ahmen der dezentralen Etatverwaltung
innerhalb der Städtischen Bühnen durch Einsparungen in anderen Positionen kompensiert
werden.
3. Spielzeitüberblick
Das Besucheraufkommen hat sich im Vergleich zum Vor jahr als absolut konstant erwiesen.
Insgesamt besuchten 183.683 Theater- und Konzertint eressierte die Vorstellungen der Städ-
tischen Bühnen. Dies ist ein Rückgang von 830 Besuc hern gegenüber der Spielzeit
2008/2009.
Im Verlauf der Spielzeit wurden im Musiktheater, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater
und Tanztheater 27 Premieren und 6 Wiederaufnahmen gezeigt. Im Konzertspielplan des
Sinfonieorchesters standen neben 10 Sinfoniekonzert en zahlreiche weitere Auftritte in den
einzelnen Konzertreihen. Das Programm der Städtisch en Bühnen wurde ergänzt durch die
Produktionen der Niederdeutschen Bühne, zahlreiche Gastspiele und –konzerte, Lesungen,
Vorträge und Ausstellungen. Die Anzahl der Aufführu ngen hat sich mit 599 im Vergleich zur
vorherigen Spielzeit nochmals um 30 Vorstellungen erhöht.
Bei der Entwicklung der Abonnements im Theater- und Konzertbereich ist eine Steigerung zu
beobachten. Es wurden 5.204 Abonnements abgeschloss en. Damit konnte eine Erhöhung
um 118 Abonnenten (+ 2,32 %) verzeichnet werden.
Die Entwicklung bei den Besucherorganisationen ist ebenfalls positiv verlaufen. Hier kam es
zu einer Steigerung um 153 Abonnements (+ 4,02 %) im Vergleich zur Vorsaison.
Die Städtischen Bühnen nutzen für die Veranstaltung en neben den eigenen Spielstätten,
Großes und Kleines Haus, Theatertreff, eine Vielzahl externer Aufführungsorte.
Als besonderer Höhepunkt darf im Bereich des Musikt heaters die Neuinszenierung von Al-
ban Bergs Oper „Lulu“ gelten, die – vom Komponisten 1935 unvollendet hinterlassen – in der
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von Friedrich Cerha erst 1979 vervollständigten, dr eiaktigen Fassung in Münster aufgeführt
wurde. Die Oper wurde im Rahmen der Kooperationen m it anderen deutschen Theatern ge-
meinsam mit dem Theater Regensburg entwickelt. Der Zyklus „Europäische Nationalopern“
fand mit der Neuinszenierung der Oper „Boris Goduno w“ des russischen Komponisten Mo-
dest Mussorgskij eine gelungene Fortführung.
Bereits zum zweiten Mal wurden im Jahr 2009 die „Ta ge der Barockmusik an den Städti-
schen Bühnen Münster“ ausgerichtet: In diesem Rahme n gelangte aus Anlass des 250. To-
desjahrs von Georg Friedrich Händel dessen Zauberop er „Rinaldo“ zur Aufführung. Mit der
Inszenierung der Operette „Die schöne Helena“ von Jacques Offenbach legte Generalinten-
dant und Regisseur Wolfgang Quetes eine neue deutsche Übersetzung des Textes vor.
Im Schauspiel stand aus Anlass des Gedenkens an den 250. Geburtstag von Goethes Wei-
marer Dichterfreund Friedrich Schillers dramatische s Gedicht „Don Carlos“ auf dem Spiel-
plan. In Erinnerung an Felix Mendelssohn-Bartholdys 200. Geburtstag kam es zur Urauffüh-
rung des musikalischen Stücks „O Täler weit, o Höhen“, in dem sich erneut dem Schauspiel-
ensemble die Gelegenheit bot, seine sängerischen Qu alitäten unter Beweis zu stellen. Als
wahrer Dauerbrenner erwies sich 2009 die Wiederaufn ahme des Billie Holliday-Abends „La-
dy Day at Emerson’s Bar and Grill“. Unter den Neupr oduktionen im Schauspiel geriet Wolf-
ram Mehrings Inszenierung von Friedrich Dürrenmatts Tragikomödie „Der Besuch der alten
Dame“ zum wahren Kassenschlager. Mit einer Kurzfass ung des Filmklassikers „Ben Hur“ –
von Autor Rob Ballard zu einer Komödie für vier Dar steller umgearbeitet – gastierten die
Städtischen Bühnen erstmalig mit einem Schauspiel in einem Kinosaal des Cineplex-Kinos.
Im Kinder- und Jugendtheater feierte – ebenfalls im Rahmen der „Tage der Barockmusik an
den Städtischen Bühnen Münster“ – die Kinderoper „S puk im Händelhaus“ nach Georg
Friedrich Händels Oper „Alcina“ nicht nur im Kleine n Haus sondern u. a. auch im Haus der
Begegnung in Albachten und in der Peter-Wust-Grunds chule in Mecklenbeck große Erfolge.
Als traditionelles Weihnachtsmärchen kam im Jahr 20 09 das Familienstück „Pippi Lang-
strumpf“ mit rund 40 Aufführungen und mit mehr als 25.000 Besuchern zur Aufführung.
Neben den gefeierten Neueinstudierungen der Reperto irestücke „Brahms. Variationen“ und
„Winterreise“ präsentierte das Tanztheater eine üb erregional wahrgenommene Auseinan-
dersetzung mit der Musik von John Cage. Mit „Kamme rtanz“ folgte eine weitere Urauffüh-
rungen, die sich ebenfalls eines nachhaltigen Zusch auerzuspruchs erfreute. Die Urauffüh-
rung „Kammertanz“ stellte dabei erneut eine spartenübergreifende Kooperation mit dem Sin-
fonieorchester dar.
Im Rahmenprogramm der Städtischen Bühnen Münster wu rde im Oberen Foyer die Ausstel-
lungsreihe „in situ“ fortgesetzt, die zeitgenössisc hen Künstlern die Gelegenheit gibt, einen
Flügel des Theaters mit installativen Arbeiten neu zu definieren. In Kooperation mit der Uni-
versität und dem Stadtmuseum Münster widmete sich d ie Vortragsreihe „Gelehrte im Thea-
ter“ dem Thema „Die Künste im Exil (1933–1945)“. In Kooperationen zwischen den Städti-
schen Bühnen und dem Stadtmuseum und dem Graphikmus eum Pablo Picasso kam es in
den genannten Kultureinrichtungen zu Aufführungen u nd Lesungen, die als „Theater spezial“
den Spielplan des Stadttheaters bereicherten.
Unter Leitung des Generalmusikdirektors Fabrizio Ve ntura präsentierte das Sinfonieorches-
ter Münster im September und Oktober 2009 ein dreim alig aufgeführtes Festkonzert zum 90.
Jubiläum des Klangkörpers. Das Sinfonieorchester Mü nster, das in seinem Repertoire ei-
gentlich auf die Musik der Klassik, Romantik und Mo derne ausgerichtet ist, vertiefte seine
Erfahrungen auf dem Gebiet der Barockmusik unter de r Leitung zweier ausgewiesener Spe-
zialisten im Rahmen der „Tage der Barockmusik“ an den Städtischen Bühnen Münster.
Die Programme der Sinfoniekonzerte standen unter dem Schwerpunktthema „Kino und Mu-
sik“. Im Programm waren sowohl originäre Filmmusiken wie Leonard Bernsteins Suite „On
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the Waterfront“ zu Elia Kazans gleichnamigem Film, als auch Musiken, die prominent in Fil-
men eingesetzt sind, etwa Richard Strauss’ „Also sp rach Zarathustra“ und György Ligetis
„Atmosphères“ in Stanley Kubricks Kultfilm „Odyssee im Weltall“. Das Sinfonieorchester
Münster kooperierte mit Münsters Kinos, insbesonder e dem Kino Schlosstheater und dem
Cineplex, die in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu d en Konzerten die jeweiligen Filme präsen-
tierten.
4. Finanzlage
Durch die festgelegten Zuschusszahlungen der Stadt Münster, die kontinuierlichen Einnah-
men aus dem Verkauf von Eintrittskarten und die Bet riebskostenzuweisungen des Landes
NRW, ist die Liquidität im Wirtschaftsjahr 2009/2010 jederzeit gesichert gewesen.
Im Wirtschaftsjahr 2009/2010 sind neben den normale n Instandhaltungs- und Wartungsar-
beiten folgende Maßnahmen im investiven Bereich bes onders zu erwähnen: Erneuerung der
Antriebe und Steuerung der Orchesterpodien Großes H aus, sowie der Austausch der Ne-
benbedienpulte (Beleuchtung) im Großen und Kleinen Haus. Im Bereich der Unterhaltungs-
arbeiten wurde aus brandschutztechnischen Gründen d er Lampenhimmel im Großen Haus
gereinigt. Gleichzeitig erfolgte ein Austausch der nicht mehr im Handel befindlichen Glühbir-
nen gegen energiesparende Halogenleuchten. Für dies e Maßnahme ist im Vorjahr eine
Rückstellung gebildet worden. Weitere Unterhaltungs maßnahmen wurden in Funktionsräu-
me getätigt, z.B. Aufenthalt- und Sanitärbereich de r Dekorationsabteilung, diverse Sanitärbe-
reiche in Garderoben und Aufenthaltsräumen des küns tlerischen Personals. Durch Mittel aus
dem Konjunkturpaket II wurde die Instandsetzung der Tonanlage Großes Haus finanziert.
Von den Städtischen Bühnen werden im Wesentlichen E rsatzinvestitionen getätigt. Investiti-
onen in Erweiterungen des Gebäudebestandes sind nic ht vorgesehen. In der Spielzeitpause
2011 stehen als wesentliche Investitionen die Erne uerung der Seilwinden der Panaroma-
zugeinrichtungen im Kleinen Haus und Austausch der Lichtsteuerung im Großen und in 2012
im Kleinen Haus an.
In den darauf folgenden Jahren ist neben der Erneue rung der drahtlosen Mikrofonanlage im
Großen und Kleinen Haus, der Austausch eines Leistu ngsschranks geplant. Weitere Maß-
nahmen werden entsprechend einer Prioritätenliste k urzfristig geplant und umgesetzt. Diese
Maßnahmen werden jeweils aus eigenen Mitteln finan ziert. Ab der Spielzeit 2014/2015 ist
dann die Umsetzung der Erneuerung der Bestuhlung im Großen Haus geplant. Für die Fi-
nanzierung dieser Investition wird ab der Spielzeit 2011/2012 auf jede Eintrittskarte ein Sa-
nierungseuro erhoben, der mit dem Zweck „Erneuerung der Bestuhlung Großes Haus“ ver-
bunden ist und über mehrere Spielzeiten angespart w ird (Ratsbeschluss V/0308/2010 Ma-
nagementkontrakt mit der eigenbetriebsähnlichen Ein richtung Städtische Bühnen Münster,
inkl. 5. Finanzformel für die Spielzeiten 2011/2012 bis 2013/2014).
Durch die genannten Maßnahmen wird auch für die Zuk unft sichergestellt, dass sich die Auf-
führungen in den Städtischen Bühnen adäquat darstel len lassen und die Sicherheit in allen
Bereichen gewährleistet ist.
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Städtische Bü hnen ist nicht Eigentümerin der Gebäu-
de. Die direkt an den Gebäuden anstehenden Investit ionen und Instandsetzungen werden
von der Eigentümerin Stadt Münster in enger Abstimm ung mit den Städtischen Bühnen vor-
genommen.
5. Vermögenslage
Die Bilanzsumme beziffert sich zum 31.08.2010 auf 8.693.980,33 €.
Auf der Aktiva wird ein Anlagevermögen i.H.v. 4.457 .747 € und ein Umlaufvermögen, ein-
schließlich Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 4.236 .233 € geführt. Die Städtischen Büh-
19
nen Münster sind auf Grundlage einer Rahmenvereinba rung über die Bereitstellung
gebäudewirtschaftlicher Leistungen durch das Amt fü r Immobilienmanagement Münster Mie-
ter des genutzten Gebäudebestandes. Zum Anlagevermö gen gehören vorwiegend als Sach-
anlagen geführte betriebsspezifische Anlagegüter, d ie mit Gründung der eigenbetriebsähnli-
chen Einrichtung den Städtischen Bühnen übertragen wurden. Das Umlaufvermögen besteht
vorwiegend aus Forderungen gegenüber der Stadt Müns ter aus Pensionen und Transferleis-
tungen von der Stadtsparkasse an die Stadt Münster.
Die Passiva weist ein Eigenkapital i.H.v. 4.339.601 € auf. Die Eigenkapitalquote beträgt da-
mit 49,92 %. Ein weiterer größerer Posten der Pass iva sind Rückstellungen mit einer Ge-
samthöhe von 2.711.197 €.
6. Nachtragsbericht
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres
2009/2010 eingetreten, die eine Auswirkung auf die im Jahresabschluss dargestellte Vermö-
gens-, Finanz- und Ertragslage haben.
7. Risiko- und Prognosebericht
Die aktuelle 4. Finanzformel, die vom Rat der Stadt Münster am 17.05.2006 V/0295/2006
beschlossen worden ist, ist noch bis zum Ende der S pielzeit 2010/2011 gültig und garantiert
den Städtischen Bühnen eine finanzielle Planungssic herheit. Eine Fortsetzung dieser Ver-
einbarung auf der Grundlage eines Managementkontrak ts, inkl. 5. Finanzformel, wurde im
April 2010 durch die Vorlage V/0308/2010 beschlosse n. Mit diesem Beschluss sind die fi-
nanziellen Rahmenbedingungen für die Spielzeiten 20 11/2012 bis 2013/2014 festlegt wor-
den.
Der Managementkontrakt, inkl. 5. Finanzformel, bein haltet darüber hinaus Festlegungen zur
Finanzierung tarifbedingter Mehraufwendungen, die durch den aktuellen Abschluss der Tarif-
runde 2010 entstanden sind. Das Ergebnis der Tarifv erhandlungen hatte bereits Auswirkun-
gen ab der Spielzeit 2009/2010:
• Die tarifbedingten Mehraufwendungen für das laufen de Jahr 2009/2010 i.H.v. 99.000
€ gleichen die Städtischen Bühnen durch Umwandlung des Investitionszuschusses
zum Betriebskostenzuschuss selbständig aus.
• Das Gesamtergebnis der Tarifrunde führt in der Spi elzeit 2010/2011 zu einem Fehl-
betrag von 418.000 €. Diese Unterdeckung wird zum e inen durch einen Sonderzu-
schuss i.H.v. 218.000 der Stadt Münster und durch d auerhafte Umwandlung des In-
vestitionszuschusses zum Betriebskostenzuschuss ausgeglichen.
• Ab der Spielzeit 2011/2012 ergibt sich ein tarifbe dingter jährlicher Fehlbetrag von
307.000 €, der neben der Umwandlung des Investition szuschusses darüber hinaus
durch die zeitliche Streckung und Reduzierung von I nvestitionsmaßnahmen inner-
halb der Wirtschaftspläne der Städtischen Bühnen finanziert wird.
Trotz dieses erneuten Konsolidierungsbeitrages durc h die Übernahme der Tarifsteigerung
2010 halten, die Städtischen Bühnen Münster an ihre r Zielsetzung fest, ein künstlerisch leis-
tungsfähiges und anspruchvolles Mehrspartenhaus (Mu sik-, Sprech-, Tanz-, Kinder- und
Jugendtheater, Konzerte) anzubieten. Insbesondere d er Erhalt aller Sparten erscheint unter
den reduzierten finanziellen Rahmenbedingungen weiter möglich.
Bei einer weiteren deutlichen Absenkung der Zuschus shöhe oder durch Übernahme weiterer
zusätzlicher Aufwendungen innerhalb des Zuschussbud gets, sind jedoch einschneidende
Konsequenzen, bis hin zur Schließung von Sparten, nicht mehr auszuschließen. Gleiches gilt
für die Bewilligung von Zuschüssen durch das Land N RW. Eine Kürzung der in den letzten
Jahren konstanten und somit verlässlichen Landesför derung hätte ebenfalls Auswirkungen
auf die Struktur der Städtischen Bühnen.
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Mit der neuen 5. Finanzformel werden die Zuschussbe träge an die Städtischen Bühnen
für die Spielzeiten 2011/2012 bis 2013/2014 auf jäh rlich 18.964.300 € festgesetzt. Mit die-
sem, dem neuen Managementkontrakt, inkl. 5. Finanzf ormel, sind die Städtischen Bühnen in
der Lage, in den nächsten beiden Spielzeiten, mit d er Einschätzung eines konstanten Besu-
cheraufkommens, einen ausgeglichenen Wirtschaftsplan vorzulegen.
Der Tarifabschluss 2010 hat eine Laufzeit bis zum 2 9.02.2012. Durch das Auslaufen der
bestehenden Vergütungstarife nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) zu
diesem Zeitpunkt, ergeben sich Planungsunsicherheit en bezüglich der Höhe der Personal-
kosten. Für die sich daran anschließende Tarifrunde wird mit einer durchschnittlichen Ent-
gelterhöhung um 1,5 % gerechnet. Unter Berücksichti gung der Tarifsteigerung (TVöD) ab
dem 01.03.2012 und den sich daraus zu berücksichtig enden tariflichen Auswirkungen auf
den künstlerischen Bereich, wird sich der Personalaufwand in der Spielzeit 2011/2012 um rd.
115.000 € erhöhen. Diese Erhöhung ist im Zuschuss d er Stadt Münster, Vorlage
V/0308/2010 Managementkontrakt mit der eigenbetrieb sähnlichen Einrichtung Städtische
Bühnen Münster, inkl. 5. Finanzformel für die Spiel zeiten 2011/2012 bis 2013/2014, nicht
berücksichtigt und führt zu einem entsprechenden Ja hresfehlbetrag. Nach Abschluss des
neuen Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TV öD) ist gem. des Managementkontrakts
die Finanzierung dieser tarifbedingten Personalmehr aufwendungen rechtzeitig mit der Stadt
Münster zu klären. Auf diese Entwicklung eines lauf enden Jahresfehlbetrages ab der Spiel-
zeit 2011/2012 wird im Rahmen der Vorlage V/0054/20 11 – Wirtschaftsplan 2011/2012 der
Städtischen Bühnen Münster hingewiesen.
Mit Beginn der Spielzeit 2012/2013 wird es eine Neu besetzung der Position des Generalin-
tendanten geben. Das Besetzungsverfahren läuft zur Zeit und soll im April 2011 mit der ab-
schließenden Wahl eines neuen Generalintendanten be endet werden. Erfahrungsgemäß ist
das Publikumsinteresse bei einem Intendantenwechsel zunächst nahezu unverändert, so
dass allenfalls mit marginalen Umsatzschwankungen zu rechnen ist.
8. Angabe zu den Feststellungen der Prüfung nach § 53 HGrG für 2009
Der mit der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageb erichtes für das Wirtschaftsjahr
2009/2010 beauftragte Abschlussprüfer hat seine Prü fung auftragsgemäß um die Prüfung
nach § 53 HGrG erweitert und die wesentlichen Fests tellungen in seinem Prüfungsbericht
dargestellt. Es ergaben sich keine Feststellungen, aus denen sich für die Betriebsleitung die
Notwendigkeit zum Handeln ergeben hätte.
Münster, 15.02.2011
Rita Feldmann Wolfgang Quetes
Verwaltungsdirektorin Generalintendant
Beschlussvorlage
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V/0134/2011 DER OBERBÜRGERMEISTER Städtische Bühnen Betrifft Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Städtischen Bühnen Münster für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 Beratungsfolge 30.03.2011 Kulturausschuss Vorberatung 05.04.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 06.04.2011 Hauptausschuss Vorberatung 06.04.2011 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Jahresabschluss 2009/2010 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Städtische Büh- nen Münster, bestehend aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem La- gebericht der Betriebsleitung, wird zur Kenntnis genommen. 2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 nebst Anhang und dem Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Städtische Bühnen Münster am 15.02.2011 durch die Concunia GmbH Wirtschaftsprü- fungsgesellschaft, Münster, der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. 3. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 weist einen Jahres- überschuss von 4.829,29 € aus. Der Jahresüberschuss wird in die Gewinnrücklage einge- stellt. 4. Der Betriebsleitung der Städtischen Bühnen Münster wird für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 Entlastung erteilt. Begründung: Die Concunia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Münster hat im Auftrag der Städtischen Bühnen Münster mit Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen den Jahres- abschluss und Lagebericht des Wirtschaftsjahres 2009/2010 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß gem. § 13 der Betriebssatzung der Städtischen Bühnen dem Betriebsausschuss und dem Rat vorzulegen. Vorlagen-Nr.: V/0134/2011 Auskunft erteilt: Herr Braun Ruf: 59 09 121 E-Mail: Braun@stadt-muenster.de Datum: 15.03.2011 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0134/2011 Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung NRW in Verbindung mit den handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt worden. Zum Lagebericht wurde seitens der Concunia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft festgestellt, dass dieser entsprechend § 25 EigVO aufgestellt worden ist, im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und die sonstigen Angaben im Lagebericht keine falsche Vorstellung von der Lage des Ei- genbetriebes vermitteln und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darge- stellt sind. Die Concunia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellsc haft erteilt den Städtischen Bühnen Münster für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss 2009/2010 können den beigefügten Unterlagen entnommen werden. Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse vom Prüfungsleiter, Herrn Diplom-Betriebswirt Christian Trost, der Concunia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der Betriebsausschusssit- zung am 30.03.2011 im Einzelnen erläutert. gez. Dr. Hanke Stadträtin Anlage: Jahresabschluss 2009/2010 Städtische Bühnen Münster
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0134/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 25.02.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37