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V/0134/2011

Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Städtischen Bühnen Münster für das Wirtschaftsjahr 2009/2010

Vorlagen 25.02.2011

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Anhang + Lagebericht 15.02.2011

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Anhang + Lagebericht 15.02.2011

44614 Zeichen

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
 
Städtische Bühnen Münster 
 
 
 
Jahresabschluss  
 
für das 
 
Wirtschaftsjahr 2009/2010

2 
 
Bilanz zum 31.08.2010 
      
A K T I V A   31.08.2010  Vorjahr  
===========  € € 
A. Anlagevermögen    
    I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Summe immaterielle Vermögensgegenstände  9.149,19  1.486,42  
    II. Sachanlagen    
        Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.705.017,02  4.168.873,91  
        Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 606.659,08  33.915,00  
Summe Sachanlagen  4.311.676,10  4.202.788,91  
    III. Finanzanlagen    
        Wertpapiere des Anlagevermögens  111.542,40  0,00  
        Sonstige Ausleihungen  25.379,49  14.861,67  
Summe Finanzanlagen  136.921,89  14.861,67  
Summe Anlagevermögen  4.457.747,18  4.219.137,00  
B. Umlaufvermögen    
    I. Vorräte    
        Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe  113.935,00  112.673,00  
Summe Vorräte  113.935,00  112.673,00  
    II. Forderungen und sonstige    
        Vermögensgegenstände    
        Forderung aus Lieferungen und Leistungen 34.578,07  29.737,73  
        Forderungen gegen die Stadt Münster    
        davon Forderungen gegen die Stadt Münster mit einer Laufzeit von über einem Jahr 1.299.871,16  1.299.871,16  
        Übrige Forderungen gegen die Stadt Münster 2.648.568,13  2.441.834,55  
        Summe Forderungen gegen die Stadt Münster 3.948.439,29  3.741.705,71  
        Sonstige Vermögensgegenstände  29.092,14  27.431,27  
Summe Forderungen  4.012.109,50  3.798.874,71  
    IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 21.492,95  56.638,52  
Gesamtsumme Umlaufvermögen  4.147.537,45  3.968.186,23  
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten  88.695,70  82.482,40  
    
S U M M E   A K T I V A  8.693.980,33  8.269.805,63  
=======================    
    
      
P A S S I V A   31.08.2010  Vorjahr  
=============   €   €  
A. Eigenkapital    
    I. Gezeichnetes Kapital  50.000,00  50.000,00  
    II. Kapitalrücklagen  4.244.893,79  4.244.893,79  
    III. Gewinnrücklage  39.878,71  0,00  
    IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag    
    V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag  4.829,29  39.878,71  
Summe Eigenkapital  4.339.601,79  4.334.772,50  
B. Sonderposten für Zuwendungen  157.157,30  183.910,15  
C. Rückstellungen    
    I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.436.490,00  1.355.013,00  
    II. Sonstige Rückstellungen  1.274.707,00  1.271.364,00  
Summe Rückstellungen  2.711.197,00  2.626.377,00  
D. Verbindlichkeiten    
   davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.111.280,64  638.816,36  
   Verbindlichkeiten a. Lieferung u. Leistung  355.811,84  222.012,13  
   davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 355.811,84  222.012,13  
   Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster 297.023,58  383.841,39  
   Sonstige Verbindlichkeiten  458.445,22  32.962,84  
   davon Steuerverbindlichkeiten  627,91  2.343,89  
   Verbindlichkeiten der sozialen Sicherheit  2.114,62  4.230,27  
   davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.742,53  6.574,16 
   andere sonstige Verbindlichkeiten  455.702,69  26.388,68  
   Summe sonstige Verbindlichkeiten  458.445,22  32.962,84  
Summe Verbindlichkeiten  1.111.280,64  638.816,36  
E. Passive Rechnungsabgrenzungsposten  374.743,60  485.929,62  
    
S U M M E   P A S S I V A  8.693.980,33  8.269.805,63  
=========================

3 
 
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. September 2009 bis 31. August 2010 
    
   
   
   2009/2010  Vorjahr  
   €   €  
      
    
1. Umsatzerlöse 2.453.373,65 
 2.729.836,61  
    
2. Betriebskostenzuschüsse 19.371.242,32 
 18.776.076,58  
   
3. Aktivierte Eigenleistungen                                                              0,00         0,00  
    
4. Sonstige betriebliche Erträge 817.085,30 
 1.097.343,33  
    
5. Materialaufwand   
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 597.849,12 
 580.119,56  
    und bezogene Ware   
    
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.495.735,4 9 
 3.872.951,52  
Summe Materialaufwand 4.093.584,61  4.453.071,08  
    
6. Personalaufwand   
a) Löhne, Gehälter und Honorare 12.885.731,36 
 12.460.037,94  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für   
    Altersvorsorgung und Unterstützung   
    davon für Altersversorgung 724.741,80 
 702.020,39  
    für soziale Abgaben und Unterstützung 2.328.533 ,78  2.410.262,72  
Summe soziale Abgaben und Aufwendungen für  3.053.2 75,58  3.112.283,11  
            Altersvorsorgung und Unterstützung   
Summe Personalaufwand 15.939.006,94 
 15.572.321,05  
    
Zwischenergebnis 2.609.109,72 
 2.577.864,39  
    
7. AFA auf immaterielle Vermögensgegenstände 740.24 2,46 
 717.104,22  
   des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf   
   aktivierte Aufwendungen für Ingangsetzung/   
   Erweiterung des Geschäftsbetriebs   
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.886.982,55 
 1.858.658,83  
    
Zwischenergebnis - 18.115,29 
 2.101,34  
    
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   
   davon von der Stadt Münster   
   sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.993,50 
 39.399,58  
    
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,97 
 1,21  
    
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10 .875,24 
 41.499,71  
    
13. Außerordentliche Erträge 0,00 
 0,00  
    
14. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 
 0,00  
Summe außerordentliches Ergebnis 0,00  0,00  
    
15. Sonstige Steuern 6.045,95 
 1.621,00  
    
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 4.829,29 
 39.878,71  
=============================================

4 
 
 
Anhang für das Wirtschaftsjahr 2009/10 
1. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung 
1.1. Der Jahresabschluss zum 31.8.2010 ist unter Be achtung der einschlägigen Vor- 
schriften des Handelsgesetzbuches (§ 238 ff.), und den Grundsätzen ordnungsmä- 
ßiger Buchführung aufgestellt worden.  
1.2. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Städtisc he Bühnen Münster ist zum Ab- 
schlussstichtag eine kleine Gesellschaft i.S. von §  267 Abs. 1 HGB und gem. Be- 
triebssatzung der Stadt Münster für die Städtischen  Bühnen Münster und §21 Ei- 
genbetriebsverordnung NRW aufgestellt nach den Vors chriften für eine große Kapi- 
talgesellschaft. 
1.3. Die Rückstellungen für die Pensionsverpflichtu ngen (Altfälle) sind durch die Einbu- 
chung einer Forderung an die Stadt Münster neutralisiert.  
1.4. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurd en mit folgenden Ausnahmen 
wie im Vorjahr angewandt und richten sich nach Punk t 1.1. Bei der Bewertung der 
Altersteilzeit wurde die Bewertungsmethode veränder t. Die Bewertung entspricht  
zukünftig grundsätzlich der Bewertung gemäß HGB und  folgt der Auffassung des 
IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer). Darüber hinau s erfolgt die Darstellung der 
Grundsteuer nicht mehr bei den Gebäudekosten, sonde rn unter den sonstigen 
Steuern. 
1.5. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB 
in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Im G egensatz zum Vorjahr wurde 
im Kontenplan die Zuordnungssystematik beim Materia lverbrauch geändert. Die 
Zuordnung der Abschlagszahlungen der Mietkosten unt er den Gebäudeanmietun- 
gen wurde geändert. Die Versicherungsbeiträge werde n nun gesondert unter den 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen un d die Grundsteuern unter 
den sonstigen Steuern. Aus diesem Grunde ergibt sich in diesem Bereich eine deut- 
liche Abweichung gegenüber dem Vergleichszeitraum. 
1.6. In der Bilanz und GuV sind die Zahlen des Vorj ahres als Vergleichszahlen enthal- 
ten. 
2. Bewertungs- und Abschreibungsgrundsätze 
2.1. Die Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstel- 
lungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Berücksichtigung 
der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. 
Die im Wirtschaftsjahr neu angeschafften geringwert igen Anlagegüter wurden wie 
im Vorjahr nach der Neuregelung von 2008 dargestell t und innerhalb von fünf Jah- 
ren abgeschrieben. 
Bei den geleisteten Anzahlungen handelt es sich um Ingenieurleistungen und Er- 
stellungskosten für die Erneuerung der Antriebssyst eme der Orchesterpodien im 
Großen Haus  und für den Austausch der Nebenbedienp ulte (Beleuchtung) im Gro- 
ßen und Kleinen Haus.

5 
 
Der Investitionskostenzuschuss durch die Stadt Müns ter wird ab dem Geschäftsjahr 
2009/2010 ff. als Betriebskostenzuschuss gebucht. D iese Umbuchung ist erforder- 
lich, um die Auswirkungen des Tarifabschlusses 2010  und die Erhöhung der Rück- 
stellungsbeträge für Altersteilzeitfälle auszugleichen. 
2.2. Bei dem Finanzanlagevermögen handelt es sich u m Mitarbeiterdarlehen mit einer 
Laufzeit  von über einem Jahr abzüglich der Tilgung  und um Wertpapiere zur Absi- 
cherung der Pensionsbezüge ab dem 1.9.2008. Die Anl age der Wertpapiere erfolg- 
te bei der Deka Investment Bank. 
2.3. Die Vorräte sind durch körperliche Bestandsauf nahme ermittelt und zu Anschaf- 
fungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB bewertet worden. Das Niederstwertprinzip ist 
beachtet.  
2.4. Die Wertansätze der Forderungen aus Lieferunge n und Leistungen, der Forderun- 
gen gegen die Stadt Münster und der sonstigen Vermö gensgegenstände entspre- 
chen ihren Nominalbeträgen. Bonitätsrisiken sind ni cht erkennbar, so dass keine 
Wertberichtigungen vorgenommen wurden. 
2.5. Sämtliche Verbindlichkeiten der eigenbetriebsä hnlichen Einrichtung Städtische 
Bühnen Münster sind zum Rückzahlungsbetrag angesetz t. Rückstellungen wurden 
in Höhe des Betrages passiviert, der nach vernünfti ger kaufmännischer Beurteilung 
notwendig ist. Die Passivierung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche 
Verpflichtungen erfolgte gemäß § 22 Abs. 3 EigVO NR W i. V. m. § 36 Abs. 1 
GemHVO NRW. 
2.6. In den Verbindlichkeiten ist ein Posten für de n Sonderzuschuss im Rahmen des 
Konjunkturpaketes II für die Tonanlage Großes Haus als Verbindlichkeit enthalten. 
Dieser Betrag ist anteilig um die bereits aufgewand ten Beträge für die Anlage ge- 
mindert worden. Es handelt sich hier um einen Betrag von 453.280,00 €. 
3. Erläuterungen zur Bilanz 
3.1. Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlag evermögens wird auf den separat 
dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage  zum Anhang). Im Anlagen- 
spiegel sind, ausgehend von den gesamten Anschaffun gs- und Herstellungskosten, 
die Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Geschäf tsjahres gesondert aufge- 
führt.  
Für die Folgejahre bis 2016 sind insbesondere folgende Baumaßnahmen 
 geplant: 
 
- Austausch der Lichtsteuerung Großes und Kleines H aus 
- Beschallung Großes Haus 
- Erneuerung drahtlose Mikrofonanlage Großes und Kl eines Haus 
- Bestuhlung Großes Haus 
 
Die Anlagen in Bau beinhalten geleistete Anzahlungen für folgende Maßnahmen: 
 
-  Erneuerung der Antriebe und Steuerung der Orches terpodien Großes Haus  
-  Austausch der Nebenbedienpulte (Beleuchtung) im Großen und Kleinen Haus 
 
3.2. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenst ände haben in Höhe von 
2.712.238,34 € eine Restlaufzeit von bis zu einem J ahr und in Höhe von 
1.299.871,16 € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

6 
 
3.3. Das Stammkapital beträgt 50.000,00 €. Es ist v oll eingezahlt. Im Zuge der Ausglie- 
derung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wurde  wertmäßig höheres Vermö- 
gen als Schulden abzüglich des Stammkapitals überno mmen. Daher bildet sich als 
Gegenposten eine Kapitalrücklage von 4.244.893,79 € . Gegen die Stadt Münster 
(im Punkt 3.2 enthalten) gibt es außerdem Forderung en in Höhe von 3.948.439,29 
€, davon 1.299.871,16 € mit einer Laufzeit von über  einem Jahr. In den Forderun- 
gen ist außerdem die Bewilligung eines Zuschusses i m Rahmen des Konjunkturpa- 
ketes II in Höhe von 500.000,00 € für die Instandse tzung der Tonanlage Großes 
Haus enthalten sowie Verbindlichkeiten mit einer Re stlaufzeit von bis zu einem Jahr 
aus Lieferung und Leistungen mit einem Wert von 297.023,58 €.  
3.4. Das Eigenkapital und die Sonderposten für Zuwendung en haben sich im Wirt- 
schaftsjahr wie folgt entwickelt:  
 
 Stand 
01.09.2009 
Zuführung Entnahmen  Stand 
31.08.2010 
 T€ T€ T€ T€ 
Stammkapital 50  --  --  50  
Kapitalrücklage 4.245  --  --  4.245  
Gewinnrücklage 0  40  --  40  
Jahresüberschuss 40 5 40  5 
Sonderposten Zuwendungen 184  --  27  157  
Summen 4.519  45 67 4.497  
 
3.5. Die Rückstellungen haben sich im Wirtschaftsjahr 2009/2010 wie folgt entwickelt 
 
 
Stand 
01.09.2009 
Inanspruch- 
nahme / 
 Auflösung 
Zuführung Stand 
31.08.2010 
 T€ T€ T€ T€ 
Pensionsrückstellungen     
Pension Aktive Beamte 1.120  0  67  1.187  
Pension Versorgungsempfänger 17  5  0  12  
Beihilfe 218  0  19  237  
 1.355  5  86  1.436  
     
Sonstige Rückstellungen     
Mehrarbeit und ausstehender Ur- 
laub 310  310  313  313  
anteilige Sonderzahlungen 245  245  241  241  
Sondervergütung Orchester/Pers. 133  133  78  78  
Leistungsabhängige Vergütung 53  53  77  77  
Altersteilzeit 22  0 196  218  
Unterlassene Instandhaltung 250  60  0  190  
Archivierungskosten 47  5  5  47  
Ausstehende Rechnungen 188  188  86  86  
Beratungs- und Prüfungskosten 13  13  15  15  
Prozesskosten 10  0  0  10  
Summe sonstige Rückstellungen 1.271  1.007  1.011  1.275  
Gesamt Rückstellungen 2.626  1.012  1.097  2.711

7 
 
3.6. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkei ten haben eine Restlaufzeit von bis 
zu einem Jahr und wurden mit den Einzelpositionen gesondert ausgewiesen.  
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 
4.1. Umsatzerlöse, Eintrittspreise, Statistik:  
Umsatzerlöse T€ 
Einnahmen aus Vorstellungen 2.092  
Auswärtige Gastspiele und Gastkonzerte 306  
Nebeneinnahmen aus Vorstellungen 26  
Sonstige Umsatzerlöse 29 
 2.453  
Preise im Großen Haus   
Platzgattung/Reihe 
Musiktheater, 
Schauspiel, Tanz- 
theater 
Gastspiele, sofern 
nicht Sonderpreise 
€ 
Kinder- und 
Jugendtheater 
 
 
€ 
Preisgruppe  A B C E 
Parkett, Reihe 1-14  33,00  29,00  24,00  9,00  
1. Rang Mitte, Reihe 1-3  28,00  24,00  20,00  6,50  
1. Rang Seite, Reihe 1 
2. Rang Mitte, Reihe 1  24,50 
 21,00  17,00  5,50  
1. Rang Seite, Reihe 2-3 
2. Rang Seite, Reihe 1 
2. Rang Mitte, Reihe 2-3  
20,00  17,00  13,50  5,00  
2. Rang Seite, Reihe 2-3 
3. Rang Mitte, Reihe 1  13,00 
 10,00  8,00  4,50  
3. Rang Mitte, Reihe 2 
3. Rang Seite, Reihe 1-2  5,00  5,00  5,00  4,00  
 
Preise im Kleinen Haus   
Platzgattung 
Musiktheater, 
Schauspiel, 
Tanztheater 
Gastspiele, so- 
fern nicht Son- 
derpreise 
€ 
Kinder- und 
Jugendtheater 
 
 
 
 
€ 
Preisgruppe  F G H 
Parkett 17,00 12,00 7,00 
Rang 13,00 9,50 5,50

8 
    Besucherzahlen     
       
    2006/07  2007/08  2008/09  2009/2010  
Theater  142.439  138.509  145.231  145.367  
Konzert  38.043  34.888  39.282  38.316  
Besucher insgesamt 180.482  173.397  184.513  183.683  
Anzahl der Vorstellungen 534  527  569  599  
Besucher je Vorstellung 338  329  324  307  
 
Theater   Stücke 
Aufführungen  
insgesamt       Besucher  
Platzaus- 
          nutzung  
Premieren          
Musiktheater    8   99 40.991  56,82%  
Schauspiel   12 166 37.801  60,82%  
Tanztheater    2   24 5.296  55,33%  
Kinder- und Jugendtheater   5   92 33.164  77,51%  
Gesamt  27 381 117.252  62,82%  
      
Wiederaufnahmen         
Oper     1    3 1.980  69,55%  
Schauspiel    1    6 739  70,25%  
Tanztheater     2  17 2.966  71,18%  
Kinder- und Jugendtheater   2    6 139  73,16%  
Gesamt     6  32 5.824  70,54%  
      
Sonderveranstaltungen  10   52 4.846  69,40%  
fremde Gastspiele   18   43 17.445  76,38%  
Gesamt Theaterbereich  61 508 145.367  64,68%  
      
      
Konzert         
Symphoniekonzerte  10 31 19.765  68,60%  
Kinderkonzerte      6 26 8.553  83,82%  
Rathauskonzerte    6   6 798  55,42%  
Erbdrostenhofkonzerte     5   5 908  96,60%  
taktlos    4   4 824  25,94%  
Gesamt    31 72 30.848  69,21%  
      
Sonderveranstaltungen    7   9 4.213  85,49%  
fremde Gastkonzerte     6  10 3.225  62,09%  
Gesamt Konzertbereich  44  91 38.286  71,78%  
      
Gesamt Städtische Bühnen 105 599 183.653  65,72%

9 
 
Aufführungszahlen nach Spielstätten 
  2006/07 2007/08  2008/09 2009/2010  
Veränderung 
zum Vorjahr 
Theater      
Grosses Haus 189 189 185 199 14 
Kleines Haus 189 180 181 183 2 
Fremde Spielstätten 55 50 80 83 3 
Fremde Gastspiele 18 26 28 43 15 
Gesamt   451 445 474 508 34 
      
Grosses Haus 37 39 34 43 9 
Kleines Haus 23 20 28 21 -7 
Fremde Spielstätten 12 13 20 17 -3 
Fremde Gastkonzerte 11 10 13 10 -3 
Gesamt   83 82 95 91 -4 
      
Gesamt Städtische Bühnen 534 527 569 599 30 
 
Abonnementsentwicklung  
        Veränderung  Stand  
  2007/2008  2008/2009  2009/2010  gegenüber 2010/2011  
        Vorjahr   
Theater      
Großes Haus          
Premieren-Abo 196 200 206 6 191 
Großes Abo         
Dienstag A 118 105 119 14 147 
Mittwoch 204 201 207 6 206 
Donnerstag 157 159 152 -7 144 
Freitag A 173 168 172 4 155 
Wochenend-Abo       
Freitag C 210 225 260 35 242 
Samstag A 212 214 201 -13 198 
          
Dienstag B 495 510 508 -2 473 
Schauspiel-Abo 317 310 350 40 314 
Schnupper Abo I 373 351 357 6 380 
Schnupper Abo II 371 409 491 82 492 
So.-Nachmittag 161 162 172 10 173

10  
 
      
Kleines Haus           
Premieren- Abo 85 84 84 0 84 
Mittwoch 104 95 89 -6 89 
Freitag 96 100 88 -12 94 
Schnupper Kl.Haus 112 165 144 -21 182 
Samstag 49 48 45 -3 49 
Tanztheater 25 22 41 -19 34 
Gesamt Theater 3.458 3.528 3.686 158 3.647 
           
Konzert      
Sinfoniekonzerte          
Abo A 498 463 449 -14 420 
Abo B 520 476 425 - 51 407 
Abo C 426 413 423 10 396 
Abo K 48 63 81 18 69 
Rathauskonzerte 38 35 31 -4 33 
Erbdrostenhofkonzerte 103 108 109 1 106 
Gesamt Konzerte 1.633 1.558 1.518 -40 1.431 
           
Gesamt Städtische Bühnen 5.091 5.086 5.204 118 5.078 
 
 
Entwicklung der Besucherorganisationen 
    Veränderung 
  2006/07 2007/08 2008/09 2009/2010 gegenüber 
     Vorjahr 
       
Theaterring Volksbühne 713  704  694  687  -7 
Christl. Theatergemeinde  1.216  1.031  989  926  -63 
ver.di 402  473  495  583  88 
Theaterjugendring 1.609  1.720  1.620  1.755  135 
         
Gesamt 3.940  3.928  3.798  3.951  153 
 
4.2. Zusammensetzung der Betriebskostenzuschüsse:  
 T€ 
Stadt Münster 18.416  
Land NRW 899  
Sonstige Zuschüsse 56  
 19.371

11  
 
4.3. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:  
 T€ 
Zuweisung der Stadt Münster als AFA-Zuschuss 676  
Vermietung des Theaters 30  
Werbedrucke, Inserate 14  
Erstattungen 10  
Spenden 3 
Sponsoring 4 
Kantine 75  
Übrige Erträge 5 
 817  
 
4.4. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen: 
 T€ 
Bürobedarf 34  
Porto und Fernsprechgebühren 48  
Beiträge, Gebühren und Versicherungen 236  
Sachkosten Kantine 42  
Rechts- und Beratungsgebühren 25  
Programmheftkosten                         68 
Werbung 317  
Repräsentationskosten 7 
Reisekosten 61  
Mieten und Reparaturkosten der Instrumente 76  
Mieten und Reparaturkosten für Ausstattung Technik 250  
Wartung EDV-Software 263 
Dienstleistungen durch die Stadt Münster 268  
Kraftfahrzeugkosten 13  
Verlust aus Abgang von Vermögensgegenständen 
Sonstige Zuführungen zu den Rückstellungen (Beratungsgebühren) 
15 
49 
 
Kosten Unterhaltung Spielfertiges Haus 67  
Aus- und Fortbildungskosten Personal 14  
Sonstige Ausgaben 34 
 1.887  
4.5. Bei den sonstigen Steuern handelt es sich um Kraftfahrzeugsteuer, Grundsteuer 
und Körperschaftssteuer.

12  
5. Ergänzende Angaben 
 
5.1. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB sowie 
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht. 
 
5.2. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Geschäftsjahr 2009/2010  betrug: 
 
Angestellte 301,5 
 
Beamte 7,0  
 308,5  
 
Die Beschäftigten verteilen sich auf folgende Funktionsbereiche innerhalb der Städ- 
tischen Bühnen: 
 
Verwaltung 12,0  
Kasse 4,5  
Hausdienste 20,0  
Bühnentechnischer Dienst 78,5  
Werkstätten 29,0  
Schauspieler 17,0  
Sänger 9,0  
Chor 26,0  
Orchester 67,0  
Tanz 12,0  
Künstlerisches Funktionspersonal 33,5  
 
Die einzelnen Arbeitsverhältnisse werden durch nach stehende Regelungen be- 
stimmt: 
 
 Beamtenrecht 
 Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TvÖD) 
 Normalvertrag Bühne  ( NV Bühne ) 
 Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern (TVK) . 
 
 Zusätzlich zu den fest angestellten Mitarbeitern, sind bei den nicht ständig Beschäf- 
tigten (Ersatz für abwesende eigene Kräfte, Aushilf en, Gastverpflichtungen etc.) rd. 
3.440 Abrechnungsfälle angefallen. 
 
5.3. Die Betriebsleitung bildeten die Verwaltungsdi rektorin Rita Feldmann und General- 
intendant Wolfgang Quetes. Die Vergütung erfolgt be i der Verwaltungsdirektorin 
nach Besoldungsgruppe A15 und beim Generalintendanten nach Sondervertrag. 
 
5.4 Das Prüfungshonorar im Geschäftsjahr 2009/2010 setzt sich wie folgt zusammen: 
 
- Abschlussprüfungsleistungen:   € 12.733,00 
   (Prüfung Eröffnungsbilanz zum 01.09.2008 und 
    des ersten Jahresabschlusses 2008/2009) 
- Andere Bestätigungsleistungen:   €          0,00 
- Steuerberatungsleistungen:    €          0,00 
- Sonstige Leistungen:     €   9.877,00 
(zusätzliche prüfungsbegleitende Beratung im  
Zusammenhang mit der Eröffnungsbilanz- und 
Jahresabschlussprüfung 2008/2009______________________ 
 
- Prüfungshonorar 2009/2010    € 22.610,00 
  
Für die Beratungs- und Prüfungskosten  der Jahresab schlussprüfung 2009/2010 
wurde eine Rückstellung i.H.v. 15.000 € gebildet.

13  
 
5.4. Der Betriebsausschuss setzte sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen: 
 
Ratsherr Dr. Dietmar Erber (CDU) 
Ratsherr Franz-Pius Graf von Merveldt (CDU) 
Ratsfrau Helga Welker (CDU) 
Ratsherr Jürgen Ohm (CDU) 
Ratsfrau Dr. Renate Düttmann-Braun (CDU) 
Berthold Socha (CDU) 
Alfred Holtmann (CDU) 
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD) 
Ratsherr Philipp Gabriel (SPD) 
Ratsherr Robert von Olberg (SPD) 
Renate Weidenfeller (SPD) 
Dr. Michael Werner (SPD) 
Ratsherr Tim Rohleder (Bündnis 90/Die Grünen/GAL) 
Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90/Die Grünen/GAL) 
Martin Schulte (Bündnis 90/Die Grünen/GAL) 
Ratsfrau Anne Maria Naegels (Bündnis 90/Die Grünen/GAL) 
Ratsherr Sebastian Steinzen (FDP) 
Christoph Jauch (FDP) 
 Lorenz Müller-Morenius (DIE LINKE) 
 
5.5. Die Mitglieder des Betriebsausschusses erhalten für ihre Tätigkeit von den Städti- 
schen Bühnen keine Bezüge. 
 
 
 
 
Münster, 15.02.2011 
 
 
 
  
Rita Feldmann      Wolfgang Quetes  
Verwaltungsdirektorin      Generalintendant

Städtische Bühnen Münster 
Entwickelung des Anlagevermögens 2009/2010 
            
            
Bezeichnung Anschaffungs-/     
Anschaffung-
/         Buchwerte Buchwerte Abschreibung  
  Herstellungs-     Herstellungs-  Abschreibung  Abschreibung  Abschreibung  Abschreibung        
  kosten Brutto Brutto Brutto kosten Brutto        kummuliert       
  01.09.2009 Zugänge Abgänge 31.08.2010 01.09.2009 Zu gänge Abgänge 31.08.2010 31.08.2010 01.09.2009 01.0 9.2009 
                        
                        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.261,94  9.067,80  0,00  11.329,74  -775,52  -1.405,03  0,00  -2.180,55  9.149,19  1.486,42  -775,52  
                        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.885.202,61  289.573,70  
-
38.768,53  5.136.007,78  -716.328,70 -738.837,43  24.175,37  
-
1.430.990,76  3.705.017,02  4.168.873,91  -716.328,70  
                        
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 33.915,00  572.744,08  0,00  606.659,08  0,00  0,00  0,00  0,00  606.659,08  33.915,00  0,00  
                        
Summe Sachanlagen 4.919.117,61  862.317,78  
-
38.768,53  5.742.666,86  -716.328,70  -738.837,43  24.175,37  
-
1.430.990,76  4.311.676,10  4.202.788,91  -716.328,70  
                        
III. Finanzanlagen                       
Werpapiere 0,00  111.542,40  0,00  111.542,40  0,00  0,00  0,00  0,00  111.542,40  0,00  0,00  
Ausleihungen 14.861,67  25.032,67  
-
14.514,85  25.379,49  0,00  0,00  0,00  0,00  25.379,49  14.861,67  0,00  
Summe Finanzanlagen 14.861,67  136.575,07  
-
14.514,85  136.921,89  0,00  0,00  0,00  0,00  136.921,89  14.861,67  0,00  
                        
                        
Summe Anlagevermögen 4.936.241,22  1.007.960,65  
-
53.283,38  5.890.918,49  -717.104,22  -740.242,46  24.175,37  
-
1.433.171,31  4.457.747,18  4.219.137,00  -717.104,22

Lagebericht zum 31. August 2010 
 
 
 
1. Geschäftsgrundlagen 
 
Die Städtischen Bühnen Münster sind seit dem 01.09. 2008 eine eigenbetriebsähnliche Ein- 
richtung der Stadt Münster entsprechend den Vorschr iften der Gemeindeordnung für das 
Land Nordrhein-Westfalen. Sie werden gemäß der Eige nbetriebsverordnung sowie nach den 
Bestimmungen der Betriebssatzung für die Städtischen Bühnen Münster geführt.  
 
Satzungsmäßiger Zweck und Gegenstand  einschließlic h etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe 
ist die Förderung des kulturellen Lebens durch den Betrieb der Städtischen Bühnen Münster. 
Das Sinfonieorchester Münster ist Bestandteil des B etriebes. Die Einrichtung kann zur Erfül- 
lung des Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen er stellen, als auch die Bestrebungen 
und Aktivitäten Dritter unterstützen. Der Betriebsz weck ist im Rahmen der gesamtstädti- 
schen Zielsetzung der Stadt Münster, individueller Zielvereinbarungen sowie unter Beach- 
tung einer wirtschaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen . 
 
Die Einrichtung verfolgt ausschließlich und unmitte lbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenor dnung. Sie ist selbstlos tätig und ver- 
folgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Einrichtung dürfen nur für die 
satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf ke ine Person durch Ausgaben, die 
dem Zweck der Einrichtung fremd sind, oder durch un verhältnismäßig hohe Vergütungen 
begünstigt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung der  Einrichtung oder bei Wegfall ihres 
bisherigen Zwecks hat die Stadt Münster ihr Vermöge n, soweit es den Wert der Sach- und 
Kapitaleinlagen übersteigt, ausschließlich für die Förderung der Kunst und Kultur zu verwen- 
den. 
 
Die Städtischen Bühnen Münster umfassen folgende Sparten: 
 
• Musiktheater 
• Sprechtheater 
• Tanztheater 
• Kinder- und Jugendtheater 
• Konzerte 
 
 
Die Betriebsleitung im Sinne der EigVO NW bilden de r Generalintendant Wolfgang Quetes 
und die Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann. 
 
2. Ertragslage 
 
Das Geschäftsjahr 2009/2010 war sowohl in finanziel ler als auch künstlerischer Hinsicht ins- 
gesamt durch einen positiven Geschäftsverlauf geken nzeichnet. Der vorliegende  Jahresab- 
schluss weist einen Jahresüberschuss von 4.829,29 €  aus. Die wirtschaftliche Situation der 
Städtischen Bühnen Münster stellt sich insgesamt als stabil dar.

16  
 
 
Bei im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändertem B esucheraufkommen sind die Umsatz- 
erlöse geringer ausgefallen. Grund hierfür ist zum einen die einmalige Ausrichtung des 
WDR-Musikfestes 2009 mit entsprechenden zusätzliche n Erlösen und zum anderen die 
vorzeizige Schließung des Großen Hauses wegen der E rneuerung der Antriebe und Steue- 
rung der Orchesterpodien. 
 
Die Gesamtzuschüsse (Stadt, Land) zum Betrieb des T heaters und Orchesters sind im Ver- 
gleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend  der festgelegten, gültigen Beschlüsse 
und Bewilligungsbescheide gestiegen. Sie bilden nac h wie vor eine verlässliche Größe im 
Finanzierungskonzept der Städtischen Bühnen. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind rückläufig . Ursache u.a. sind die einmaligen Zahlun- 
gen für die Versicherungsleistungen auf Grund des B randschadens im Sommer 2008 und 
Sponsoringleistungen/Spenden im Rahmen des WDR-Musikfestes 2009.  
 
Die Mehrbelastung bei den Personalkosten durch die Tarifrunde 2008 wurde in den Zu- 
schussbeträgen der Stadt Münster an die Städtischen  Bühnen im Rahmen der 4. Finanzfor- 
mel bereits berücksichtigt. Die zusätzlichen Belast ungen aus der Tarifrunde 2010 sind in der 
Spielzeit 2009/2010 durch Umwandlung des Investitio nszuschusses zum Betriebskostenzu- 
schuss ausgeglichen worden. Der Etat für die Person albewirtschaftung war insgesamt aus- 
reichend. Innerhalb des Personaletats haben sich di e üblichen vom Spielplan abhängigen 
Verschiebungen ergeben. 
 
Bei den Aufwendungen insgesamt ist wiederum ein seh r gutes Ergebnis erzielt worden. Die 
in vielen Bereichen gestiegenen Kosten konnten im R ahmen der dezentralen Etatverwaltung 
innerhalb der Städtischen Bühnen durch Einsparungen  in anderen Positionen kompensiert 
werden.  
 
 
3.  Spielzeitüberblick 
 
Das Besucheraufkommen hat sich im Vergleich zum Vor jahr als absolut konstant erwiesen. 
Insgesamt besuchten 183.683 Theater- und Konzertint eressierte die Vorstellungen der Städ- 
tischen Bühnen. Dies ist ein Rückgang von 830 Besuc hern gegenüber der Spielzeit 
2008/2009. 
 
Im Verlauf der Spielzeit  wurden im Musiktheater,  Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater 
und Tanztheater 27 Premieren und 6 Wiederaufnahmen gezeigt. Im Konzertspielplan des 
Sinfonieorchesters standen neben 10 Sinfoniekonzert en zahlreiche weitere Auftritte in den 
einzelnen Konzertreihen. Das Programm der Städtisch en Bühnen wurde ergänzt durch die 
Produktionen der Niederdeutschen Bühne, zahlreiche Gastspiele und –konzerte, Lesungen, 
Vorträge und Ausstellungen. Die Anzahl der Aufführu ngen hat sich mit 599 im Vergleich zur 
vorherigen Spielzeit nochmals um 30 Vorstellungen erhöht. 
 
Bei der Entwicklung der Abonnements im Theater- und Konzertbereich ist eine Steigerung zu 
beobachten. Es wurden 5.204 Abonnements abgeschloss en. Damit konnte eine Erhöhung   
um 118 Abonnenten (+ 2,32 %) verzeichnet werden. 
 
Die Entwicklung bei den Besucherorganisationen ist ebenfalls positiv verlaufen. Hier kam es 
zu einer Steigerung um 153 Abonnements (+ 4,02 %) im Vergleich zur Vorsaison. 
 
Die Städtischen Bühnen nutzen für die Veranstaltung en neben den eigenen Spielstätten, 
Großes und Kleines Haus, Theatertreff, eine Vielzahl externer Aufführungsorte.   
 
Als besonderer Höhepunkt darf im Bereich des Musikt heaters die Neuinszenierung von Al- 
ban Bergs Oper „Lulu“ gelten, die – vom Komponisten 1935 unvollendet hinterlassen – in der

17  
 
von Friedrich Cerha erst 1979 vervollständigten, dr eiaktigen Fassung in Münster aufgeführt 
wurde. Die Oper wurde im Rahmen der Kooperationen m it anderen deutschen Theatern ge- 
meinsam mit dem Theater Regensburg entwickelt. Der Zyklus „Europäische Nationalopern“ 
fand mit der Neuinszenierung der Oper „Boris Goduno w“ des russischen Komponisten Mo- 
dest Mussorgskij eine gelungene Fortführung. 
 
Bereits zum zweiten Mal wurden im Jahr 2009 die „Ta ge der Barockmusik an den Städti- 
schen Bühnen Münster“ ausgerichtet: In diesem Rahme n gelangte aus Anlass des 250. To- 
desjahrs von Georg Friedrich Händel dessen Zauberop er „Rinaldo“ zur Aufführung. Mit der 
Inszenierung der Operette „Die schöne Helena“ von Jacques Offenbach legte Generalinten- 
dant und Regisseur Wolfgang Quetes eine neue deutsche Übersetzung des Textes vor.  
 
Im Schauspiel stand aus Anlass des Gedenkens an den  250. Geburtstag von Goethes Wei- 
marer Dichterfreund Friedrich Schillers dramatische s Gedicht „Don Carlos“ auf dem Spiel- 
plan. In Erinnerung an Felix Mendelssohn-Bartholdys  200. Geburtstag kam es zur Urauffüh- 
rung des musikalischen Stücks „O Täler weit, o Höhen“, in dem sich erneut dem Schauspiel- 
ensemble die Gelegenheit bot, seine sängerischen Qu alitäten unter Beweis zu stellen. Als 
wahrer Dauerbrenner erwies sich 2009 die Wiederaufn ahme des Billie Holliday-Abends „La- 
dy Day at Emerson’s Bar and Grill“. Unter den Neupr oduktionen im Schauspiel geriet Wolf- 
ram Mehrings Inszenierung von Friedrich Dürrenmatts  Tragikomödie „Der Besuch der alten 
Dame“ zum wahren Kassenschlager. Mit einer Kurzfass ung des Filmklassikers „Ben Hur“ – 
von Autor Rob Ballard zu einer Komödie für vier Dar steller umgearbeitet  – gastierten die 
Städtischen Bühnen erstmalig mit einem Schauspiel in einem Kinosaal des  Cineplex-Kinos.  
 
Im Kinder- und Jugendtheater feierte – ebenfalls im  Rahmen der „Tage der Barockmusik an 
den Städtischen Bühnen Münster“ – die Kinderoper „S puk im Händelhaus“ nach Georg 
Friedrich Händels Oper „Alcina“ nicht nur im Kleine n Haus sondern u. a. auch im Haus der 
Begegnung in Albachten und in der Peter-Wust-Grunds chule in Mecklenbeck große Erfolge. 
Als traditionelles Weihnachtsmärchen kam im Jahr 20 09 das Familienstück „Pippi Lang- 
strumpf“ mit rund 40 Aufführungen und mit mehr als 25.000 Besuchern zur Aufführung.  
 
Neben den gefeierten Neueinstudierungen der Reperto irestücke „Brahms. Variationen“ und 
„Winterreise“  präsentierte das Tanztheater eine üb erregional wahrgenommene Auseinan- 
dersetzung mit der Musik von John Cage.  Mit „Kamme rtanz“ folgte eine weitere Urauffüh- 
rungen, die sich ebenfalls eines nachhaltigen Zusch auerzuspruchs erfreute. Die Urauffüh- 
rung „Kammertanz“ stellte dabei erneut eine spartenübergreifende Kooperation mit dem Sin- 
fonieorchester dar. 
 
Im Rahmenprogramm der Städtischen Bühnen Münster wu rde im Oberen Foyer die Ausstel- 
lungsreihe „in situ“ fortgesetzt, die zeitgenössisc hen Künstlern die Gelegenheit gibt, einen 
Flügel des Theaters mit installativen Arbeiten neu zu definieren. In Kooperation mit der Uni- 
versität und dem Stadtmuseum Münster widmete sich d ie Vortragsreihe „Gelehrte im Thea- 
ter“ dem Thema „Die Künste im Exil (1933–1945)“. In  Kooperationen zwischen den Städti- 
schen Bühnen und dem Stadtmuseum und dem Graphikmus eum Pablo Picasso kam es in 
den genannten Kultureinrichtungen zu Aufführungen u nd Lesungen, die als „Theater spezial“ 
den Spielplan des Stadttheaters bereicherten. 
 
Unter Leitung des Generalmusikdirektors Fabrizio Ve ntura präsentierte das Sinfonieorches- 
ter Münster im September und Oktober 2009 ein dreim alig aufgeführtes Festkonzert zum 90. 
Jubiläum des Klangkörpers. Das Sinfonieorchester Mü nster, das in seinem Repertoire ei- 
gentlich auf die Musik der Klassik, Romantik und Mo derne ausgerichtet ist, vertiefte seine 
Erfahrungen auf dem Gebiet der Barockmusik unter de r Leitung zweier ausgewiesener Spe- 
zialisten im Rahmen der „Tage der Barockmusik“ an den Städtischen Bühnen Münster. 
 
 
Die Programme der Sinfoniekonzerte   standen unter dem Schwerpunktthema „Kino und Mu- 
sik“. Im Programm waren sowohl originäre Filmmusiken wie Leonard Bernsteins Suite „On

18  
 
the Waterfront“ zu Elia Kazans gleichnamigem Film, als auch Musiken, die prominent in Fil- 
men eingesetzt sind, etwa Richard Strauss’ „Also sp rach Zarathustra“ und György Ligetis 
„Atmosphères“ in Stanley Kubricks Kultfilm „Odyssee  im Weltall“. Das Sinfonieorchester 
Münster kooperierte mit Münsters Kinos, insbesonder e dem Kino Schlosstheater und dem 
Cineplex, die in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu d en Konzerten die jeweiligen Filme präsen- 
tierten.  
 
4. Finanzlage 
Durch die festgelegten Zuschusszahlungen der Stadt Münster, die kontinuierlichen Einnah- 
men aus dem Verkauf von Eintrittskarten und die Bet riebskostenzuweisungen des Landes 
NRW, ist die Liquidität im Wirtschaftsjahr 2009/2010 jederzeit gesichert gewesen. 
 
Im Wirtschaftsjahr 2009/2010 sind neben den normale n Instandhaltungs- und Wartungsar- 
beiten folgende Maßnahmen im investiven Bereich bes onders zu erwähnen: Erneuerung der 
Antriebe und Steuerung der Orchesterpodien Großes H aus, sowie der Austausch der Ne- 
benbedienpulte (Beleuchtung) im Großen und Kleinen Haus. Im Bereich der Unterhaltungs- 
arbeiten wurde aus brandschutztechnischen Gründen d er Lampenhimmel im Großen Haus 
gereinigt. Gleichzeitig erfolgte ein Austausch der nicht mehr im Handel befindlichen Glühbir- 
nen gegen energiesparende Halogenleuchten. Für dies e Maßnahme ist im Vorjahr eine 
Rückstellung gebildet worden. Weitere Unterhaltungs maßnahmen wurden in Funktionsräu- 
me getätigt, z.B. Aufenthalt- und Sanitärbereich de r Dekorationsabteilung, diverse Sanitärbe- 
reiche in Garderoben und Aufenthaltsräumen des küns tlerischen Personals. Durch Mittel aus 
dem Konjunkturpaket II wurde die Instandsetzung der Tonanlage Großes Haus finanziert.  
 
Von den Städtischen Bühnen werden im Wesentlichen E rsatzinvestitionen getätigt. Investiti- 
onen in Erweiterungen des Gebäudebestandes sind nic ht vorgesehen. In der Spielzeitpause 
2011 stehen  als wesentliche Investitionen die Erne uerung der Seilwinden der Panaroma- 
zugeinrichtungen im Kleinen Haus und Austausch der Lichtsteuerung im Großen und in 2012 
im Kleinen Haus an. 
 
In den darauf folgenden Jahren ist neben der Erneue rung der drahtlosen Mikrofonanlage im 
Großen und Kleinen Haus, der Austausch eines Leistu ngsschranks geplant. Weitere Maß- 
nahmen werden entsprechend einer Prioritätenliste k urzfristig geplant und umgesetzt. Diese 
Maßnahmen werden jeweils aus eigenen Mitteln  finan ziert. Ab der Spielzeit 2014/2015 ist 
dann die Umsetzung der Erneuerung der Bestuhlung im  Großen Haus geplant. Für die Fi- 
nanzierung dieser Investition wird ab der Spielzeit  2011/2012 auf jede Eintrittskarte ein Sa- 
nierungseuro erhoben, der mit dem Zweck „Erneuerung  der Bestuhlung Großes Haus“ ver- 
bunden ist und über mehrere Spielzeiten angespart w ird (Ratsbeschluss V/0308/2010 Ma- 
nagementkontrakt mit der eigenbetriebsähnlichen Ein richtung Städtische Bühnen Münster, 
inkl. 5. Finanzformel für die Spielzeiten 2011/2012 bis 2013/2014). 
  
Durch die genannten Maßnahmen wird auch für die Zuk unft sichergestellt, dass sich die Auf- 
führungen in den Städtischen Bühnen adäquat darstel len lassen und die Sicherheit in allen 
Bereichen  gewährleistet ist. 
  
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Städtische Bü hnen ist nicht Eigentümerin der Gebäu- 
de. Die direkt an den Gebäuden anstehenden Investit ionen und Instandsetzungen werden 
von der Eigentümerin Stadt Münster in enger Abstimm ung mit den Städtischen Bühnen vor- 
genommen. 
   
5. Vermögenslage 
 
Die Bilanzsumme beziffert sich zum 31.08.2010 auf  8.693.980,33 €.  
 
Auf der Aktiva wird ein Anlagevermögen i.H.v. 4.457 .747 € und ein Umlaufvermögen, ein- 
schließlich Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 4.236 .233 € geführt. Die Städtischen Büh-

19  
nen Münster sind auf Grundlage einer Rahmenvereinba rung über die Bereitstellung 
gebäudewirtschaftlicher Leistungen durch das Amt fü r Immobilienmanagement Münster Mie- 
ter des genutzten Gebäudebestandes. Zum Anlagevermö gen gehören vorwiegend als Sach- 
anlagen geführte betriebsspezifische Anlagegüter, d ie mit Gründung der eigenbetriebsähnli- 
chen Einrichtung den Städtischen Bühnen übertragen wurden. Das Umlaufvermögen besteht 
vorwiegend aus Forderungen gegenüber der Stadt Müns ter aus Pensionen und Transferleis- 
tungen von der Stadtsparkasse an die Stadt Münster.  
 
Die Passiva weist ein Eigenkapital i.H.v. 4.339.601  € auf. Die Eigenkapitalquote beträgt da- 
mit 49,92 %.  Ein weiterer größerer Posten der Pass iva sind Rückstellungen mit einer Ge- 
samthöhe von 2.711.197  €. 
 
6. Nachtragsbericht 
 
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres 
2009/2010 eingetreten, die eine Auswirkung auf die im Jahresabschluss dargestellte Vermö- 
gens-, Finanz- und Ertragslage haben. 
 
7. Risiko- und Prognosebericht 
 
Die aktuelle 4. Finanzformel, die vom Rat der Stadt  Münster am 17.05.2006 V/0295/2006 
beschlossen worden ist, ist noch bis zum Ende der S pielzeit 2010/2011 gültig und garantiert 
den Städtischen Bühnen eine finanzielle Planungssic herheit. Eine Fortsetzung dieser Ver- 
einbarung auf der Grundlage eines Managementkontrak ts, inkl. 5. Finanzformel, wurde im 
April 2010 durch die Vorlage V/0308/2010 beschlosse n. Mit diesem Beschluss sind die fi- 
nanziellen Rahmenbedingungen für die Spielzeiten 20 11/2012 bis 2013/2014 festlegt wor- 
den.  
 
Der Managementkontrakt, inkl. 5. Finanzformel, bein haltet darüber hinaus Festlegungen zur 
Finanzierung tarifbedingter Mehraufwendungen, die durch den aktuellen Abschluss der Tarif- 
runde 2010 entstanden sind. Das Ergebnis der Tarifv erhandlungen hatte bereits Auswirkun- 
gen ab der Spielzeit 2009/2010: 
 
• Die tarifbedingten Mehraufwendungen für das laufen de Jahr 2009/2010 i.H.v. 99.000 
€ gleichen die Städtischen Bühnen durch Umwandlung des Investitionszuschusses 
zum Betriebskostenzuschuss  selbständig aus. 
• Das Gesamtergebnis der Tarifrunde führt in der Spi elzeit 2010/2011 zu einem Fehl- 
betrag von 418.000 €. Diese Unterdeckung wird zum e inen durch einen Sonderzu- 
schuss i.H.v. 218.000 der Stadt Münster und durch d auerhafte Umwandlung des In- 
vestitionszuschusses zum Betriebskostenzuschuss ausgeglichen. 
• Ab der Spielzeit 2011/2012 ergibt sich ein tarifbe dingter jährlicher Fehlbetrag von 
307.000 €, der neben der Umwandlung des Investition szuschusses darüber hinaus 
durch die zeitliche Streckung und Reduzierung von I nvestitionsmaßnahmen inner- 
halb der Wirtschaftspläne der Städtischen Bühnen finanziert wird. 
 
Trotz dieses erneuten Konsolidierungsbeitrages durc h die Übernahme der Tarifsteigerung 
2010 halten, die Städtischen Bühnen Münster an ihre r Zielsetzung fest, ein künstlerisch leis- 
tungsfähiges und anspruchvolles Mehrspartenhaus (Mu sik-, Sprech-, Tanz-, Kinder- und 
Jugendtheater, Konzerte) anzubieten. Insbesondere d er Erhalt aller Sparten erscheint unter 
den reduzierten finanziellen Rahmenbedingungen weiter möglich. 
 
Bei einer weiteren deutlichen Absenkung der Zuschus shöhe oder durch Übernahme weiterer 
zusätzlicher Aufwendungen innerhalb des Zuschussbud gets, sind jedoch einschneidende 
Konsequenzen, bis hin zur Schließung von Sparten, nicht mehr auszuschließen. Gleiches gilt 
für die Bewilligung von Zuschüssen durch das Land N RW. Eine Kürzung der in den letzten 
Jahren konstanten und somit verlässlichen Landesför derung hätte ebenfalls Auswirkungen 
auf die Struktur der Städtischen Bühnen.

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Mit der neuen 5. Finanzformel werden die Zuschussbe träge an die Städtischen Bühnen 
für die Spielzeiten 2011/2012 bis 2013/2014 auf jäh rlich 18.964.300 € festgesetzt. Mit die- 
sem, dem neuen Managementkontrakt, inkl. 5. Finanzf ormel, sind die Städtischen Bühnen in 
der Lage, in den nächsten beiden Spielzeiten, mit d er Einschätzung eines konstanten Besu- 
cheraufkommens, einen ausgeglichenen Wirtschaftsplan vorzulegen.  
 
Der Tarifabschluss 2010 hat eine Laufzeit bis zum 2 9.02.2012. Durch das Auslaufen der 
bestehenden Vergütungstarife nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) zu 
diesem Zeitpunkt, ergeben sich Planungsunsicherheit en bezüglich der Höhe der Personal- 
kosten. Für die sich daran anschließende Tarifrunde   wird mit einer durchschnittlichen Ent- 
gelterhöhung um 1,5 % gerechnet. Unter Berücksichti gung  der Tarifsteigerung (TVöD)  ab 
dem 01.03.2012 und den sich daraus zu berücksichtig enden tariflichen Auswirkungen auf 
den künstlerischen Bereich, wird sich der Personalaufwand in der Spielzeit 2011/2012 um rd. 
115.000 € erhöhen. Diese Erhöhung ist im Zuschuss d er Stadt Münster, Vorlage 
V/0308/2010 Managementkontrakt mit der eigenbetrieb sähnlichen Einrichtung Städtische 
Bühnen Münster, inkl. 5. Finanzformel für die Spiel zeiten 2011/2012 bis 2013/2014, nicht 
berücksichtigt und führt zu einem entsprechenden Ja hresfehlbetrag. Nach Abschluss des 
neuen Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TV öD) ist gem. des Managementkontrakts 
die Finanzierung dieser tarifbedingten Personalmehr aufwendungen rechtzeitig  mit der Stadt 
Münster zu klären. Auf diese Entwicklung eines lauf enden Jahresfehlbetrages ab der Spiel- 
zeit 2011/2012 wird im Rahmen der Vorlage V/0054/20 11 – Wirtschaftsplan 2011/2012 der 
Städtischen Bühnen Münster hingewiesen. 
 
Mit Beginn der Spielzeit 2012/2013 wird es eine Neu besetzung der Position des Generalin- 
tendanten geben. Das Besetzungsverfahren läuft zur Zeit und soll im April 2011 mit der ab- 
schließenden Wahl eines neuen Generalintendanten be endet werden. Erfahrungsgemäß ist 
das Publikumsinteresse bei einem Intendantenwechsel  zunächst nahezu unverändert, so 
dass allenfalls mit marginalen Umsatzschwankungen zu rechnen ist. 
 
8. Angabe zu den Feststellungen der Prüfung nach § 53 HGrG für 2009   
Der mit der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageb erichtes für das Wirtschaftsjahr 
2009/2010 beauftragte Abschlussprüfer hat seine Prü fung auftragsgemäß um die Prüfung 
nach § 53 HGrG erweitert und die wesentlichen Fests tellungen in seinem Prüfungsbericht 
dargestellt. Es ergaben sich keine Feststellungen, aus denen sich für die Betriebsleitung die 
Notwendigkeit zum Handeln ergeben hätte.  
 
 
 
 
 
 
Münster, 15.02.2011 
 
 
 
 
 
 
Rita Feldmann     Wolfgang Quetes 
Verwaltungsdirektorin     Generalintendant

Beschlussvorlage

3111 Zeichen

V/0134/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Städtische Bühnen 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Städtischen Bühnen Münster für 
das Wirtschaftsjahr 2009/2010 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
30.03.2011 Kulturausschuss Vorberatung 
05.04.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
06.04.2011 Hauptausschuss Vorberatung 
06.04.2011 Rat Entscheidung
 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss 2009/2010 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Städtische Büh-
nen Münster, bestehend aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem La-
gebericht der Betriebsleitung, wird zur Kenntnis genommen. 
 
2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 
2009/2010 nebst Anhang und dem Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Städtische Bühnen Münster am 15.02.2011 durch die Concunia GmbH Wirtschaftsprü-
fungsgesellschaft, Münster, der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. 
 
3. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 weist einen Jahres-
überschuss von 4.829,29 € aus. Der Jahresüberschuss wird in die Gewinnrücklage einge-
stellt. 
 
4. Der Betriebsleitung der Städtischen Bühnen Münster wird für das Wirtschaftsjahr 
2009/2010 Entlastung erteilt. 
 
Begründung: 
 
Die Concunia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Münster hat im Auftrag der Städtischen 
Bühnen Münster mit Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen den Jahres-
abschluss und Lagebericht des Wirtschaftsjahres 2009/2010 geprüft. Die geprüften Unterlagen 
sind gemäß gem. § 13 der Betriebssatzung der Städtischen Bühnen dem Betriebsausschuss und 
dem Rat vorzulegen. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0134/2011 
Auskunft erteilt: 
Herr Braun 
Ruf: 
59 09 121 
E-Mail: 
Braun@stadt-muenster.de  
Datum: 
15.03.2011 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0134/2011 
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung NRW in Verbindung 
mit den handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt worden. 
 
Zum Lagebericht wurde seitens der Concunia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft festgestellt, 
dass dieser entsprechend § 25 EigVO aufgestellt worden ist, im Einklang mit dem Jahresabschluss 
steht und die sonstigen Angaben im Lagebericht keine falsche Vorstellung von der Lage des Ei-
genbetriebes vermitteln und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darge-
stellt sind. 
 
Die Concunia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellsc haft erteilt den Städtischen Bühnen Münster für 
das Wirtschaftsjahr 2009/2010 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss 2009/2010 können den beigefügten Unterlagen 
entnommen werden. 
 
Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse vom Prüfungsleiter, Herrn Diplom-Betriebswirt 
Christian Trost, der Concunia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der Betriebsausschusssit-
zung am 30.03.2011 im Einzelnen erläutert. 
 
 
gez. 
 
 
  
Dr. Hanke 
Stadträtin 
 
 
 
 
 
Anlage: Jahresabschluss 2009/2010 Städtische Bühnen Münster

Beratungsverlauf (4)

30.03.2011 Kulturausschuss
TOP 3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
05.04.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 5.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
06.04.2011 Hauptausschuss
TOP 13 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
06.04.2011 Rat
TOP 20 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0134/2011
Typ
Vorlagen
Datum
25.02.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37