0810/2026
Niederschrift zur 11.Sitzung der Ständigen Jury Mülheimer Süden am 15.12.2025
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Anlage 1_Niederschrift_StJ_MHS_11_15_12_2025
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N iederschrift zur 11. Sitzung der Ständigen Jury Mülheimer Süden Seite 1 von 3 Niederschrift Besprechungsgegenstand 11. Sitzung der Ständigen Jury Mülheimer Süden Ort und Datum der Besprechung Videokonferenz, BBB 15.12.2025 Stadtplanungsamt Stadthaus Deutz-Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln A uskunft: Frau Pörsch Telefon: 0221/221- 23194, Telefax - E-Mail: melanie.poersch@stadt-koeln.de Datum: 11.02.2026 Teilnehmer/Teilnehmerinnen . Ständige Jury Prof. Jörn Walter Jürgen Minkus Prof. Julia Bolles-Wilson Prof. Johannes Kister Rebecca Junge Dr. Thomas Werner LVR Dr. Astrid Lang Stadt Köln Eva Herr Caroline Wagner Dominique Peer Steiner Melanie Pörsch Meret Conrad Vertreter/-in Lindgens-Areal Katja Gräwe (KPE Kölner Projekt-Entwicklungs GmbH & Co.KG) Fritz Hamacher (Vorhabenträger) Herr Schmidthaber (Architekt) V erteiler (siehe Verteiler-Liste) 1. Mitglieder Ständige Jury 2. Vertreterin des LVR 3. Ve rtreter/-innen der Stadt Köln 4. Vertreter/-innen Lindgens-Areal 11 . S itzung der Ständigen Jury Mülheimer Süden Tagesordnung T OP 1 Begrüßung, Tagesordnung T OP 2 Lindgens-Areal Vorstellung Entwurf „Magazin“ durch die KPE Kölner Projekt-Entwicklungs GmbH & Co.KG Information zur Kita im Lindgens-Areal T OP 3 Deutz-Areal Vorstellung aktueller Entwurfsstand Freiraumgestaltung T OP 4 Rückschau und Ausblick auf die Arbeit der Ständigen Jury Mülheimer Süden T OP 5 Abschluss und Ende der Sitzung Zu TOP 1: Begrüßung Frau Herr begrüßt die Teilnehmenden zur 11. Sitzung der Ständigen Jury Mülheimer Süden und bedankt sich für die bisher geleistete engagierte Arbeit der Jury. Insbesondere vor dem Hintergrund Anlage 1 Niederschrift zur 11. Sitzung der Ständigen Jury Mülheimer Süden Seite 2 von 3 der schwierigen Rahmenbedingungen konnten in den letzten Jahren wichtige Entscheidungen zur Sicherung der städtebaulichen Qualität im Mülheimer Süden getroffen und die Entwicklung weiter vorangebracht werden. Herr Prof. Walter übernimmt die Leitung der Sitzung. Zu TOP 2: Lindgens-Areal Vorstellung der aktuellen Entwürfe des ehemaligen „Magazin-Gebäudes“ im Baufeld 2.1 durch die KPE Kölner Projekt-Entwicklungs GmbH & Co.KG. Da das ehemalige Magazin- Gebäude an der Hafenstraße aufgrund der statischen Gegebenheiten entgegen der ursprünglichen Planung nicht mehr erhalten werden kann, wird ein Neubau als Ersatzbau geplant. Geplant ist ein Wohngebäude, welches den Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplans entspricht. Diese s orientiert sich in seiner Gestaltung und Materialität an dem industriellen Charakter des vorhandenen Gebäudebestandes, angepasst an die Wohnnutzung. Die Jury betont die besondere städtebauliche Lage und Bedeutung des Gebäudes. Es liegt innerhalb der zentralen Achse des Grünzuges zum Rhein und wird von allen Seiten vom öffentlichen Raum umschlossen. Deshalb sollte sich das Gebäude von der industriellen Anmutung lösen und einen skulpturalen Charakter erhalten. Modifikationen von den Vorgaben des Bebauungsplans sind dabei denkbar, entscheidend ist allerdings die städtebauliche und architektonische Qualität des Gebäudes und dessen Mehrwert für das Quartier. Die Planung wird vom Vorhabenträger überarbeitet und der Ständigen Jury erneut vorgestellt. Information zur Kita im Lindgens-Areal Derzeit wird die weitere Ausführungsplanung der Kita in Baufeld 2.2 beauftragt . Gegebenenfalls wird die überarbeitete Planung der Ständigen Jury erneut vorgestellt. Zu TOP 3 Deutz-Areal Vorstellung aktueller Entwurfsstand Freiraumplanung Der Rat der Stadt Köln hat im Juli 2025 den Satzungsbeschluss für den B ebauungsplan gefasst, die Bekanntmachung und Rechtskraft erfolgen nach Abschluss der Erschließungsplanung. Im Hinblick auf die Beschleunigung des Verfahrens wurde auf ein Wettbewerbsverfahren zur Qualifizierung des öffentlichen Freiraums im Deutz -Areal verzichtet. Die Planung der öffentlichen Verkehrs - und Platzflächen soll eng zwischen den durch den Investor beauftragten Planungsbüros und den Fachämtern der Stadt Köln abgestimmt werden. Die Herausforderung besteht darin, neben den technischen und funktionalen Vorgaben und Rahmenbedingungen in Bezug auf Verkehr, Entwässerung, Barrierefreiheit etc. auch die gestalterischen Aspekte zu berücksichtigen. Die Gestaltung und Qualität der Platzflächen und des Grünboulevards waren durch die sehr begrenzt zur Verfügung stehenden Flächen eingeschränkt, aber insbesondere auch durch die Anforderung des Investors an die Gewährleistung des zweiten Rettungswegs der angrenzenden Gebäude über die öffentlichen Verkehrsflächen, sowie die technischen Anforderungen z.B. an Regenrückhaltung und Versickerung geprägt. Das Defizit an öffentlichen Grünflächen im Plangebiet insgesamt hat ein hohes Maß an Begrünung der öffentlichen Freiräume als Kompensation erfordert. Insbesondere werden folgende Punkte diskutiert: • Separation der Platzflächen, z.B. Platzbereich Schule (P1), durch Verkehrsflächen der einmündenden Quartiersstraßen und Planstraße A. Wünschenswert wäre eine durchgehende Gesamtgestaltung der Plätze und Integration der Straßen in die Platzfläche • Vermeidung der z um Teil großen Lücken in der Baumallee der Planstraße A , z.B. durch Bushaltestellen, Zufahrten Niederschrift zur 11. Sitzung der Ständigen Jury Mülheimer Süden Seite 3 von 3 • über den Gesamtraum durchgehende und versetzt angeordnete Bepflanzung des Boulevards mit gro ßkronigen Bäumen auch in Verbindung mit erforderlichen Feuerwehr -Fahr- und Aufstellflächen • einheitliche Gestaltung der Flächen für Außengastronomie und der übrigen Platzfläche • großflächige Begrünung der Platzflächen mit Stauden und Gräsern sollte bezüglich der Funktion der Plätze als auch der Pflege und langfristigen Qualität der Freiräume geprüft werden Grundsätzlich wird deutlich, dass die Dimensionierung der seinerzeit geplanten öffentlichen Freiräume Konflikte bei der Berücksichtigung der zahlreichen Anforderungen etwa des öffentlichen Verkehrs und der privaten Erschließung, des Wassermanagements, der Grünversorgung und Aufenthaltsqualität hervorrufen. Die Anregungen werden in der aktuellen Überarbeitungsphase nochmals geprüft und, sofern technisch möglich, in der Planung berücksichtigt. Die jetzt vorgestellte Planung stellt jedoch einen umfangreich mit den unterschiedlichen Fachbelangen abgestimmten Stand dar, der nun als solide Grundlage für die weiteren vertraglichen Vereinbarungen mit dem Investor und den folgenden Planungsschritten dienen soll. In der dann folgenden Ausführungsplanung kann die Planung in den Details weiter angepasst und konkretisiert werden. Zu TOP 4: Rückschau und Ausblick auf die Arbeit der Ständigen Jury Mülheimer Süden Aufgrund der vorherigen Diskussion zur Freiraumplanung Deutz-Areal, entfällt der Tagesordnungspunkt. Zu TOP 5: Abschluss und Ende der Sitzung Alle Mitglieder der Ständigen Jury Mülheimer Süden erklären sich bereit auch für die nächste Wahlperiode Ihre Arbeit weiter fortzusetzen. Die Verwaltung gibt einen entsprechenden Vorschlag in die politische Entscheidung. Stand: 11.02.2026 Gez.: Pörsch
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/613 Vorlagen-Nummer 07.04.2026 0810/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 27.04.2026 Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit 07.05.2026 Niederschrift zur 11.Sitzung der Ständigen Jury Mülheimer Süden am 15.12.2025 In der Sitzung am 17.06.2021 hat der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln die Ge- schäftsordnung der „Ständigen Jury Mülheimer Süden“ beschlossen. Hierin ist festgelegt, dass die Geschäftsführung der Bezirksvertretung und dem Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit (vormals Stadtentwicklungsausschuss) verbindlich nach jeder Sitzung einen Bericht mit den Ergebnissen vorlegt. Die Niederschrift zur 11. Sitzung der Ständigen Jury Mülheimer Süden vom 15.12.2025 ist als Anlage beigefügt. Gez. Greitemann Anlagen Anlage 1 Niederschrift der Sitzung vom 15.12.2025
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0810/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 08.04.2026
- Erstellt
- 18.03.2026 09:18