V/0839/2017
Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2016 (Beteiligungsbericht 2016)
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Berichtsvorlage
2747 Zeichen
V/0839/2017 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Betrifft Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2016 (Beteiligungsbericht 2016) Beratungsfolge 18.10.2017 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 18.10.2017 Rat Bericht Bericht: Die Gemeinde ist gemäß § 117 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW (GO) verpflichtet, ei nen Beteili- gungsbericht, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung im Sinne der §§ 107, 107 a GO zu erläutern ist, zu erstellen. Der Bericht ist jährlich, bezogen auf den Abschlussstic h- tag des Gesamtabschlusses, fortzuschreiben und de m Gesamtabschluss beizufügen. Ferner ist der Bericht nach § 117 Abs. 2 GO dem Rat und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen und zu diesem Zweck zur Einsichtnahme verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen. Mit der Vorlage des Beteiligungsberichts 2016 (Anlage) kommt die Verwaltung den v.g. gesetzl i- chen Vorgaben nach. Wie in den Jahren zuvor enthält der Bericht als wesentliche Inhalte eine Darstellung der wirtschaftlichen Situation der einzel nen Beteiligungen sowie ihrer Bedeutung für den städtischen Haushalt und den „Konzern Stadt Münster“. Darüber hinaus wurden für alle – vom Rat der Stadt Münster als steuerungsrelevant eingestuften – Beteiligungen Angaben zu den „reinen“ Finanz - und Beteili gungserträgen/-aufwendungen (Bruttoausschüttungen an die Stadt Münster bzw. „Zuschusszahlungen“ der Stadt Münster) sowie ein betriebswirtschaftliches Ken n- zahlenset aufgenommen. Mit dem Beteiligungsbericht wird den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der interessierten Öf- fentlichkeit die Möglichkeit gegeben, sich mit einem wichtigen Teil des kommunalen Haushalts vertraut zu machen. Die regelmäßige Aktualisierung der Jahresabschlussdaten (Bilanz, Gewinn - und Verlustrechnung) der einzelnen Beteiligungen träg t dazu bei, deren mittelfristige Geschäft s- entwicklung aufzuzeigen und damit die notwendige Transparenz zu vermitteln. Vorlagen-Nr.: V/0839/2017 Auskunft erteilt: Herr Scholz Ruf: 492 20 43 E-Mail: ScholzT@stadt-muenster.de Datum: 26.09.2017 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0839/2017 Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme wird durch öffentliche Bekanntmachung hingewiesen. Es wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, den Beteiligungsbericht gegen eine Schutzgebühr von 1 € bei der „Münster Information“ zu erwerben. Darüber hinaus wird der Beteiligungsbericht über die Internetpräsenz der Stadt Münster abrufbar bzw. einsehbar sein. In Vertretung gez. Reinkemeier Stadtkämmerer Anlage: Beteiligungsbericht 2016
BB2016_Druckfassung
430869 Zeichen
Beteiligungsmanagement
Amt
für Finanzen und Beteiligungen
Beteiligungsbericht 2016
unmittelbare und mittelbare
städtische
Gesellschaften
und Beteiligungen
Stand: Oktober 2017
Publication name: Beteiligungsbericht-2016-Deckblatt generated:
2017-05-18T10:40:58+02:00
Beteiligungsbericht 2016
Herausgeber: Stadt Münster
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Abteilung Beteiligungsmanagement
48127 Münster
Email: finanzen@stadt-muenster.de
Internet: http://www.muenster.de/
Druck: Eigendruck
Auflage: 200, Oktober 2017
Bildnachweise: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster
http://www.stadt-muenster.de/medien/startseite.html
Stadtwerke Münster GmbH
https://www.stadtwerke-muenster.de/presse/mediathek/unser-angebot-
fuer-sie/fotos/uebersicht.html
Beteiligungsbericht 2016
3
Inhaltsverzeichnis
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen. 7
1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster 7
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 7
1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 8
1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 8
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 9
1.3.3 Wahl der Unternehmensform 10
1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 10
1.4.1 Beteiligungsmanagement 10
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane 11
2 Die Beteiligungen der Stadt Münster. 13
2.1 Ausblick auf die Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 2016,
Ausblick auf 2017 13
2.2 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster 14
2.3 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2016 16
3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster. 19
3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 19
3.2 Münster Marketing 23
3.3 citeq 27
3.4 Theater Münster 32
4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster. 37
4.1 Stadtwerke Münster GmbH 37
4.2 Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 43
4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 48
Beteiligungsbericht 2016
4
4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 51
4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 55
4.4.1 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 59
4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH 62
4.4.3 CeNTech GmbH 65
4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 68
4.6 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 71
4.7 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 76
4.8 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 79
4.9 IStG gGmbH 82
4.10 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 85
4.11 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-
Lippe (CVUA-MEL) 88
4.12 AirportPark FMO GmbH 91
4.13 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 95
4.13.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH 100
4.13.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 102
4.13.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 104
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH. 107
5.1 münsterNETZ GmbH 107
5.2 Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 110
5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 115
5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 120
5.3.2 FMO Parking Services GmbH 122
5.3.3 FMO Airport Services GmbH 124
5.3.4 FMO Security Services GmbH 126
5.3.5 FMO Passenger Services GmbH 128
5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 130
5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 132
5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH 134
5.4 items GmbH 136
5.4.1 items project GmbH 140
Beteiligungsbericht 2016
5
5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 143
5.5.1 WLE-Spedition GmbH 146
5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 148
5.7 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 150
5.8 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 152
5.9 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 154
5.10 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 157
5.11 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 159
5.12 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 162
5.13 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 165
5.14 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 167
5.15 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 169
5.16 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 171
5.17 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 173
5.18 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 175
6 Sonstiges. 177
6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 177
6.2 Volksbank Münster eG 181
6.3 Zweckverbände 182
6.3.1 Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe 182
6.3.2 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 185
6.4 Die städtischen Mitgliedschaften 188
6.5 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 192
7 Anhang. 193
Anlage 1: Begriffserläuterungen 193
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 196
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 204
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 205
Anlage 5: Abkürzungsverzeichnis 207
Anlage 6: Alphabetische Beteiligungsübersicht 208
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen
Beteiligungsbericht 2016
7
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen..
1.1 Gegenstand des Beteiligungs-
berichtes der Stadt Münster
Gemäß § 117 Abs. 1 GO NRW sind die Ge-
meinden verpflichtet, "einen Beteiligungsbericht
zu erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und
nichtwirtschaftliche Betätigung, unabhängig d a-
von, ob verselbständigte Aufgabenbereiche dem
Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses
angehören, zu erläutern ist." Als Adressaten des
Beteiligungsberichtes werden der Rat und die
Einwohner der Gemeinde genannt.
Der Beteiligungsbericht der Stadt Münster u m-
fasst unmittel - und mittelbare städtische Gesel l-
schaften und Beteiligungen. Neben den genan n-
ten gesetzlichen "Pflichtinformationen" als w e-
sentlichem Inhalt wird ein Abriss der wirtschaftl i-
chen Situation der einzelnen Gesellschaften
gegeben. Die Angaben zu finanzwirtschaftlichen
Auswirkungen der Beteiligungen waren teilweise
bereits in den vergangenen Jahren Gegen stand
des Beteiligungsberichtes.
Die wirtschaftlichen Daten der Gesellschaften
basieren auf den Jahresergebnissen für das
Geschäftsjahr 201 5. Die Zeitreihenvergleiche
umfassen in der Regel die Jahre 2013 bis 2015.
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen
und Beteiligungen
Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein -
Westfalen unterscheidet zwischen wirtschaftl i-
cher und nicht -wirtschaftlicher Betätigung der
Gemeinde.
Als wirtschaftliche Betätigung definiert § 107
Abs. 1 GO NRW den Betrieb von Unternehmen,
"die als Hersteller , Anbieter oder Verteiler von
Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig
werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch
von einem Privaten mit der Absicht der Gewin n-
erzielung erbracht werden könnte."
Voraussetzung für die wirtschaftliche Betätigung
der Gemeinde ist demnach, dass
"1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfo r-
dert,
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem
angemessenen Verhältnis zu der Leistungsf ä-
higkeit der Gemeinde steht und
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wa s-
serversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie
des Betriebes von Telekommunikationsleitung s-
netzen einschließlich der Telefondienstleistu n-
gen der öffentliche Zweck durch andere Unte r-
nehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt
werden kann."
Als nicht -wirtschaftliche Betätigung definiert §
107 Abs. 2 GO NRW unter anderem die Einric h-
tungen für die soziale und kulturelle Betreuung
der Einwohner sowie Einrichtungen zum U m-
weltschutz (insbesondere die Abwasserbeseit i-
gung und Abfallentsorgung).
Für die Zulässigkeit einer w irtschaftlichen Betäti-
gung in den Bereichen der Strom -, Gas - und
Wasserversorgung hat der Gesetzgeber in § 107
a GO gesonderte Regelungen geschaffen.
Während sich § 107 GO NRW auf die Gesam t-
heit aller kommunalen Aktivitäten unabhängig
von der wirtschaftlic hen Zielsetzung und der
Organisationsform bezieht, wird die für diesen
Beteiligungsbericht wesentliche privatrechtliche
Betätigungsform gesondert in § 108 GO NRW
geregelt.
Danach gelten als Voraussetzungen für die
Gründung einer kommunalen Eigengesellschaf t
bzw. eines Unternehmens oder die Beteiligung
an einem Unternehmen, dass
- ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfo r-
dert und dieser im Gesellschaftsvertrag der Sa t-
zung oder einem sonstigen Organisationsstatut
festgeschrieben wird,
- die Wahl der Rechtsform die Begrenzung der
Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten
Betrag gewährleistet,
- die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde
in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Lei s-
tungsfähigkeit steht,
- die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von
Verlusten in unbestim mter oder unange -
messener Höhe verpflichtet,
- die Gemeinde einen angemessenen Einfluss,
insbesondere in einem Überwachungsorgan,
erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag,
Satzung oder in anderer Weise gesichert wird,
Beteiligungsbericht 2016
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- das Unternehmen oder die Einrichtun g durch
Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges
Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck
ausgerichtet wird,
- der Jahresabschluss und der Lagebericht
entsprechend den Vorschriften des Handelsg e-
setzbuches für große Kapitalgesellschaften bzw.
entsprechend den Vorschriften für Eigenbetriebe
aufgestellt und geprüft wird,
- bei Unternehmen und Einrichtungen in G e-
sellschaftsform durch Gesellschaftsvertrag oder
Satzung gewährleistet ist, dass die für die Täti g-
keit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge
im Sinne des Handelsgesetzbuches im Anhang
zum Jahresabschluss jeweils für jede Persone n-
gruppe (Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Beirat
o.ä.) unter Namensnennung die Bezüge ang e-
geben werden,
- bei Unternehmen der Telekommunikation im
Gesellschaftsvertrag die Haf tung der Gemeinde
bzw. des kommunalen Unternehmens auf den
Anteil der Gemeinde am Stammkapital b e-
schränkt ist und die Gemeinde für diese Unte r-
nehmen weder Kredite nach Maßgabe komm u-
nalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in A n-
spruch nehmen noch Bürgschaften und Siche r-
heiten leisten darf.
Die Beteiligung einer Gesellschaft mit über 25 %
kommunalem Geschäftsanteil an einer anderen
Gesellschaft (sog. "Unterbeteiligung") erfordert
nach § 108 Abs. 6 GO NRW unter anderem die
ausdrückliche Zustimmung des Rates.
Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks stellt
eine Hauptvoraussetzung kommunaler wir t-
schaftlicher Betätigung dar, jedoch wird auch
eine betriebswirtschaftliche Zielsetzung in den
"Wirtschaftsgrundsätzen" des § 109 GO NRW
definiert.
Demnach ist die Führung, Steuerung und Ko n-
trolle der Unternehmen und Einrichtungen so
auszurichten, dass diese "einen Ertrag für den
Haushalt abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung
des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt
wird". Angestrebt wird dabei ein Jahresgewinn
des Unternehmens, der neben der für die techn i-
sche und wirtschaftliche Entwicklung des Unte r-
nehmens notwendigen Rücklagenbildung auch
eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals
ermöglicht. Die Erwirtschaftung eines Ertrages
für den städtischen Haushalt wird som it zwar
angestrebt, ist aber der öffentlichen Zweckse t-
zung stets nachgeordnet.
1.3 Rechtsformen kommunaler
Unternehmen
1.3.1 Öffentlich-rechtliche
Unternehmensformen
Regiebetrieb
Der Regiebetrieb ist ein rechtlich und wirtschaf t-
lich unselbständiger Betriebszweig d er öffentl i-
chen Verwaltung. Er besitzt kein eigenes Ve r-
mögen. Die rechtlichen Rahmenregelungen für
den Regiebetrieb finden sich in der Gemeind e-
ordnung. Die Rechnungslegung erfolgt seit Ei n-
führung des Neuen Kommunalen Finanzman a-
gements (NKF) mit Hilfe der d oppelten Buchfüh-
rung. Bei einem Regiebetrieb besteht eine Bi n-
dung an den Haushaltsplan der betreffenden
Gebietskörperschaft und daher sind die dem
Regiebetrieb zuzuordnenden Erträge und Au f-
wendungen sowie die kassenmäßigen Zahlu n-
gen im Ergebnisplan bzw. im Finanzplan des
gemeindlichen Haushaltsplans enthalten. Be i-
spiele für Regiebetriebe der Stadt Münster sind
die Abwasserbeseitigung, das Friedhofswesen
und der Rettungsdienst. Es handelt sich zugleich
um kostenrechnende Einrichtungen, die eine
jährliche Geb ührenkalkulation und Betriebsa b-
rechnung mit Hilfe eines ausgebauten betrieb s-
wirtschaftlichen Kostenrechnungssystems vorl e-
gen. Regiebetriebe unterliegen aufgrund ihrer
direkten Einbindung in die Verwaltung der stä n-
digen direkten Einflussnahme und Kontrolle.
Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche
Einrichtung
Bei einem Eigenbetrieb handelt es sich um einen
vermögensmäßig verselbständigten Betrieb mit
eigener Verfassung (Betriebssatzung) und eig e-
nem Rechnungswesen (kaufmännisches Rec h-
nungswesen), jedoch ohne e igene Rechtspe r-
sönlichkeit. Der Eigenbetrieb ist wirtschaftlich
aus dem Vermögen der Gemeinde ausgegli e-
dert. Der Eigenbetrieb verfügt einerseits über
besondere Leitungs - und Kontrollorgane (B e-
triebsleitung und Betriebsausschuss), untersteht
andererseits de m Rat und dem/r Oberbürge r-
meister/in als Verwaltungschef/in.
Der Eigenbetrieb kommt als Betriebsform für
öffentliche Einrichtungen in Betracht, die nach
kommunalem Wirtschaftsrecht als wirtschaftliche
Unternehmen gelten. Unternehmen, die sich
nicht-wirtschaftlich i. S. d. § 107 Abs. 2 GO NRW
betätigen, können als eigenbetriebs -ähnliche
Einrichtungen geführt werden. Die Stadt Münster
besitzt keine Eigenbetriebe. Die Abfallwir t-
schaftsbetriebe Münster, Münster Marketing, das
Beteiligungsbericht 2016
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Theater Münster und die citeq sind eigenbe-
triebsähnliche Einrichtungen, die entsprechend
den Vorschriften über Eigenbetriebe geführt
werden.
Anstalt des öffentlichen Rechts
§ 114 a GO NRW eröffnet die Möglichkeit der
Gründung einer Anstalt des öffentlichen Rechts
(AöR). Hierbei handelt es sich um eine Misc h-
form aus Eigenbetrieb und GmbH. Die Recht s-
verhältnisse der AöR werden gemäß GO NRW
durch eine Satzung geregelt, die die Gemeinde
aufstellt.
Die Organe der AöR sind der Vorstand und der
Verwaltungsrat. Die Leitung der AöR obliegt dem
Vorstand in eigener Zuständigkeit, soweit nicht
gesetzlich oder durch die Satzung etwas and e-
res bestimmt ist. Der Verwaltungsrat ist für En t-
scheidungen des Aufgabenkataloges aus § 114
a Abs. 7 GO NRW zuständig, unterliegt jedoch
bei bestimmten Entscheidungen (E rlass von
Satzungen, Beteiligungen) den Weisungen des
Rates der Stadt. Die Weisungsverpflichtung
kann durch die Satzung ausgeweitet werden.
Die Gemeinde haftet als Gewährträgerin für die
Verbindlichkeiten der AöR unbeschränkt, soweit
nicht Befriedigung au s deren Vermögen zu e r-
langen ist. Die Einflussmöglichkeiten des Rates
der Stadt sind insbesondere durch die Sa t-
zungsaufstellung definiert.
Betrieb gewerblicher Art / Hoheitsbetrieb
Die Begriffe "Betrieb gewerblicher Art (BgA)" und
"Hoheitsbetrieb" sind inh altlich von den zuvor
dargestellten juristischen Ausgestaltungen der
wirtschaftlichen Betätigungsformen zu trennen
und haben in diesem Zusammenhang nur ste u-
errechtliche Bedeutung. Während die priva t-
rechtlichen Unternehmensformen kraft Recht s-
form steuerpfli chtig sind, greift die Steuerpflicht
für Regie - und Eigenbetriebe nur insoweit, als
diese nicht überwiegend der Ausübung der ö f-
fentlichen Gewalt dienen (Hoheitsbetriebe). So l-
che Betriebe werden steuerrechtlich als Betriebe
gewerblicher Art bezeichnet, wenn sie weitere
Merkmale (z.B. Umsatzgrenzen) erfüllen.
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmens-
formen
Aufgrund der Vorschriften über die Begrenzung
der kommunalen Haftung nach § 108 Abs. 1 Nr.
3 GO NRW ist die Wahl der privatrechtlichen
Organisationsform eingeschränkt. Geeignete
Rechtsformen sind vorrangig die Kapitalgesel l-
schaften wie die Gesellschaft mit beschränkter
Haftung (GmbH), die Aktiengesellschaft (AG)
oder die eingetragene Genossenschaft (eG).
Zusätzlich kann sich eine Kommune als Ko m-
manditistin an einer Kommanditgesellschaft (KG)
oder GmbH & Co. KG beteiligen.
Ist die Gemeinde im Besitz aller Geschäftsante i-
le einer Gesellschaft, so ist diese eine kommu-
nale Eigengesellschaft . Sind weitere Körpe r-
schaften oder auch Private an der Gesellschaft
beteiligt, so spric ht man von einer Beteiligungs-
gesellschaft. Die Stadt Münster ist u.a. über die
Eigengesellschaft "Stadtwerke Münster GmbH"
an weiteren Gesellschaften mittelbar beteiligt.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung
(GmbH) ist eine mit eigener Rechtspersönlichkeit
ausgestattete Gesellschaft, an der sich die G e-
sellschafter mit Einlagen auf das Stammkapital
beteiligen, ohne persönlich für die Schulden der
Gesellschaft zu haften. Die Gesellschafter kö n-
nen die innere Struktur der Gesellschaft ohne
wesentliche Einschränkungen frei regeln.
Als Organe besitzt die GmbH die Gesellschafte r-
versammlung und die Geschäftsführung. Es
kann ein Aufsichtsrat gebildet werden, bei gr o-
ßen Unternehmen mit über 500 Beschäftigten ist
die Bildung e ines Aufsichtsrates zwingend vo r-
geschrieben (z.B. Stadtwerke Münster GmbH).
Aktiengesellschaft
Ebenso wie die GmbH besitzt auch die Aktie n-
gesellschaft (AG) eine eigene Rechtspersönlic h-
keit. Die Gesellschafter (Aktionäre) erwerben
ihre Rechte durch die Über nahme von Anteilen
des in Aktien zerlegten Grundkapitals. Für
Schulden der Gesellschaft haftet auch hier nur
das Gesellschaftsvermögen. Im Gegensatz zur
freien Gestaltung des Gesellschaftsverhältnisses
in der GmbH enthält das Aktiengesetz umfan g-
reiche bindende Regelungen und Formvorschri f-
ten, so dass für ergänzende Ausgestaltungen
des Vertragsverhältnisses der Aktionäre untere i-
nander wenig Raum bleibt.
Als Organe der AG fungieren die Hauptve r-
sammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat.
Die Beteiligung einer Gemeinde an einer AG ist
gem. § 108 Abs. 4 GO NRW nur eingeschränkt
möglich.
Beteiligungsbericht 2016
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Eingetragene Genossenschaft
Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine
juristische Person und hat als solche Rechte und
Pflichten. Sie ist nach § 1 Abs. 1 GenG eine
Gesellschaft von nicht geschlossener Mitgliede r-
zahl, welche die Förderung des Erwerbes oder
der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemei n-
schaftlichen Geschäftsbetriebes bezweckt. Eine
unmittelbare Inanspruchnahme der Genosse n-
schaftsmitglieder für Verbindlichkeiten der G e-
nossenschaft gibt es nicht, wobei allerdings
durch Satzung Nachschusspflichten vereinbart
werden können. Die Genossenschaft handelt
durch die Organe Vorstand, Aufsichtsrat und
Generalversammlung.
Personengesellschaften
Personengesellschaften wie Offe ne Handelsg e-
sellschaften (OHG) oder Kommanditgesell -
schaften (KG) eignen sich grundsätzlich nicht als
Rechtsform eines kommunalen Unternehmens,
da die Gesellschafter entgegen der Regelung
des § 108 Abs. 1 Nr. 3 GO NRW unbeschränkt
für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften.
Möglich ist aber die Beteiligung als Kommand i-
tistin an einer KG oder die Rechtsform der
GmbH & Co. KG. Bei der Kommanditistin ist die
Haftung auf eine bestimmte Kapitaleinlage b e-
schränkt. Die GmbH & Co. KG ist eine KG, bei
der der persönlich haftende Gesellschafter eine
GmbH ist, deren Gesellschafter in der Regel
zugleich Kommanditisten der KG sind. Auf diese
Weise wird die Haftung der Kommune als G e-
sellschafterin beschränkt.
1.3.3 Wahl der Unternehmensform
Die wirtschaftliche Betätigun g der Gemeinden in
der Form rechtlich selbständiger Gesellschaften
wird dann gewählt, wenn aus organisatorischen,
wirtschaftlichen oder steuerrechtlichen Überl e-
gungen die Verselbständigung einer Verwa l-
tungseinheit vorteilhaft ist. Wesentliche En t-
scheidungskriterien für die privatrechtliche Org a-
nisationsform sind:
- Beschleunigung der Entscheidungsprozesse
- Markt- bzw. Kundenorientierung
- flexiblere Personalwirtschaft
- Entlastung des städtischen Haushalts
- Beteiligung Dritter
- Verbesserung des Rechnungswesens
- steuerrechtliche Aspekte
Die Stadt Münster hat für ihre privatrechtlich -
wirtschaftliche Betätigung weitgehend die Form
der Gesellschaft mit beschränkter Haftung g e-
wählt. Das GmbH -Gesetz räumt den Gesel l-
schaftern im Gegensatz zum Aktienrecht eine
weitgehende Ges taltungsfreiheit und somit die
Möglichkeit der Wahrnehmung umfassender
Rechte gegenüber der Gesellschaft ein.
1.4 Steuerung der Beteiligungen
der Stadt Münster
1.4.1 Beteiligungsmanagement
Zum derzeitigen Aufgabenspektrum der Abte i-
lung "Beteiligungsmanagement" gehör t die B e-
treuung der städtischen Gesellschaften bei der
Einhaltung gesellschaftsrechtlicher und komm u-
nalrechtlicher Bestimmungen, die Begleitung bei
steuer- und finanzwirtschaftlichen Fragestellu n-
gen und die Koordination der finanzwirtschaftl i-
chen Auswirkun gen der geschäftlichen Aktivit ä-
ten der einzelnen Gesellschaften auf den städt i-
schen Haushalt. Daneben stellen die Betreuung
und die Information der städtischen Vertreter in
den Organen der Gesellschaften einen Schwe r-
punkt des Beteiligungsmanagements dar.
Aus gesamtstädtischer Sicht übernimmt das
Beteiligungsmanagement die Aufgabe, über die
jeweilige Einzelgesellschaft hinaus Transparenz
für den gesamten Dienstleistungsverbund Stadt
Münster zu schaffen.
Die Weiterentwicklung der früheren "Beteil i-
gungsverwaltung" in Richtung eines umfasse n-
den Beteiligungsmanagements und -controllings
war nicht zuletzt aufgrund der fortschreitenden
Verlagerung "klassischer" städtischer Aufgaben
in privatrechtliche Organisationsformen dringend
geboten. Zur Optimierung der Steuer ung ihrer
Beteiligungen und zur Sicherung eines verbe s-
serten Beteiligungscontrollings hat die Stadt
Münster auf gutachterlicher Basis ein Konzer n-
berichtswesen implementiert. Nach Einführung
des Konzernberichtswesens wurden Zielverei n-
barungen mit ausgewählt en Gesellschaften, in
sogenannten "Management -Kontrakten", abg e-
schlossen. Für mehrere Beteiligungen stehen
aktuell neue Abschlüsse an.
Beteiligungsbericht 2016
11
1.4.2 Steuerung über die Gesellschafts-
organe
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterve r-
sammlung sind die Steuerungs - und Kont roll-
gremien der Gesellschaften. Hier wird insbeso n-
dere über die Beratung und Genehmigung der
Wirtschaftspläne und der Investitions- und F i-
nanzpläne Einfluss auf die jeweiligen Leistung s-
programme der Gesellschaften genommen.
Daneben gibt es je nach Spezi fizierung im G e-
sellschaftsvertrag weitere Zustimmungsvorbehal-
te durch den Aufsichtsrat bzw. die Gesellscha f-
terversammlung.
Bei dem kommunalen Gesellschafter "Stadt
Münster" erfolgt die Willensbildung hinsichtlich
der Frage, welche Haltung der städtische Ve rtre-
ter in der Gesellschafterversammlung einne h-
men soll, durch den Rat der Stadt Münster.
2 Die Beteiligungen der Stadt Münster
Beteiligungsbericht 2016
13
2 Die Beteiligungen der Stadt Münster.
2.1 Ausblick auf die Veränderun-
gen in der Beteiligungsstruktur
2016, Ausblick auf 2017
Der Beteiligungsbericht 201 6 basiert auf den
Abschlüssen der städtischen Gesellschaften
bzw. eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen für
das Geschäftsjahr 201 6. Im Folgenden werden
die seit Jahresbeginn vollzogenen bzw. eingele i-
teten Veränderungen in der Beteiligungsstruktur
unter dem Aspekt einer möglichst aktuellen B e-
richterstattung dargestellt.
• Die Energiepark Detmold Verwaltungs -
GmbH wird mit Wirkung zum 01.01.2017 auf die
alleinige Gesellschafterin Stadtwerke Münster
GmbH verschmolzen. Im Zuge dieser Ve r-
schmelzung kommt es ebenfalls zum 01.01 .2017
zur sog enannten Anwachsung der Energiepark
Detmold GmbH & Co. WP DT KG auf die Stad t-
werke Münster GmbH. Das Vermögen der Ene r-
giepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG geht
auf die Stadtwerke Münster GmbH über.
• Die WLE-Spedition GmbH wird mit Wirkung
zum 01.01.2017 aufgelöst. Die Pflicht der ko m-
munalen Gesellschafter der WLE Spedition
GmbH zur Aufrechterhaltung des öffentlichen
Verkehrs als einer Aufgabe der Daseinsvorsorge
wird durch die Liquidation der Gesellschaft nicht
beeinträchtigt.
• Für die zum 01. 08.2017 beabsichtige Einfü h-
rung des neuen Westfalen Tarifs, der die bish e-
rigen fünf ÖPNV -Tarifräume in Westfalen mite i-
nander verbindet, ist die Umwandlung der bisher
als GbR organisierten Münsterland/Ruhr -Lippe-
Tarif in eine GmbH erforderlich. An dieser Gm bH
sind auch die Stadtwerke Münster GmbH sowie
die Regionalverkehr Münsterland GmbH mit
einem Stammkapitalanteil von je 3,57 % beteilig.
Auf der überregionalen Ebene innerhalb von
Westfalen und für die Abstimmung mit dem la n-
desweiten NRW -Tarif ist zusätzli ch die Grü n-
dung der Westfalen Tarif GmbH erforderlich, an
der sich die Münsterland/Ruhr-Lippe GmbH
mit 10.000 € beteiligen soll. Die Eintragung der
beiden neuen Gesellschaften ins Handelsregi s-
ter erfolgt 2017. Die erstmalige Berichterstattung
erfolgt im Beteiligungsbericht 2017.
• An der smartOPTIMO GmbH & Co. KG , die
als eigenständiger Dienstleister zur Bündelung
sämtlicher Aktivitäten im Bereich Zählen und
Messen im Jahre 2008 gemeinsam von der
Stadtwerke Münster GmbH und der Stadtwerke
Osnabrück AG gegr ündet wurde, wollen sich
eine Reihe weiterer kommunaler Gesellschafter
über Tochterunternehmen mittelbar beteiligen.
Dazu ist beabsichtigt, jeweils geringe, bislang
von der Stadtwerke Münster GmbH bzw. der
Stadtwerke Osnabrück AG gehaltene, Komma n-
ditanteile auf die neuen Kommanditisten zu über-
tragen.
• Aufgrund der erstmaligen Anwendung der
Vorschriften des Bilanzrichtlinie -Umsetzungs-
gesetzes (BilRUG) zum 31.12.2016 sind die
Werte in den Jahresab schlüssen mit denen der
Vorjahre teilweise nur bedingt ver gleichbar. Dies
gilt insbeson dere auch für die Höhe der jeweil i-
gen Umsatzerlöse.
• Am 10. April 2017 ist mit der Beurkundung
des Gesellschaftsvertrags der KonvOY GmbH
die im Jahr 2016 beschlossene Gründung u m-
gesetzt worden. Die KonvOY GmbH soll als
100%iges Tochterunternehmen der Stadt Mün s-
ter den Ankauf, die Entwicklung und die Ve r-
marktung der Konversionsflächen der ehemal i-
gen Oxford- und York-Kaserne in Münster übe r-
nehmen. Die Konversion der beiden ehemaligen
Kasernen in den Stadtteilen Gremmendorf und
Gievenbeck gehört zu den größten Stadtentwic k-
lungsprojekten der kommenden Jahre. Insg e-
samt sollen etwa 3.000 Wohneinheiten gescha f-
fen werden.
Beteiligungsbericht 2016
14
2.2 Bedeutung der Beteiligungen
für die Stadt Münster
Die städtischen Gesellschaften nehmen eine
Vielzahl von Aufgaben w ahr. Diese reichen von
der Versorgung der Bevölkerung mit Energie,
der Entsorgung von Abfällen über die Bereitste l-
lung des Öffentlichen Personennahverkehrs bis
hin zu Angeboten im Kultur- und Freizeitsektor
sowie dem Bau von Wohnungen, Parkhäusern
und die Bereitstellung von Gewerbeflächen und
Büroräumen für Existenzgründer.
Einen Überblick über die Größenordnung der
städtischen Gesellschaften und Beteiligungen
geben im Folgenden einige Unternehmensdaten
der großen und wirtschaftlich bedeutenden stä d-
tischen Beteiligungen zum Stichtag 31.12.2016:
Beteiligungen
Bilanz-
volumen
in T€
Anlage-
vermögen
in T€
Eigen-
kapital
in T€
Betriebs-
aufwand
in T€
Anzahl
Beschäf-
tigte
Eigenbetriebsähnliche
Einrichtungen
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 80.552 61.318 19.127 52.036 383
Münster Marketing 1.259 335 344 3.263 38
citeq 38.142 28.517 7.840 22.169 156
Theater Münster* 10.460 5.183 4.268 25.393 316
Beteiligungsgesellschaften
Stadtwerke Münster GmbH 511.023 341.970 181.472 539.949 955
FMO Flughafen Münster /
Osnabrück GmbH 143.163 103.598 56.005 22.808 156
items GmbH 13.353 4.043 4.570 36.991 158
Messe und Congress Centrum
Halle Münsterland GmbH 9.074 3.786 7.620 9.636 58
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 33.662 9.956 24.687 6.775 13
Westfälische Bauindustrie GmbH 31.187 28.361 27.275 7.874 15
Wohn + Stadtbau GmbH 291.524 251.885 65.116 42.724 86
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH 16.694 13.361 13.663 11.807 148
Summe Beteiligungen 1.180.094 852.313 411.985 781.424 2.482
* Wirtschaftsjahr 2015/2016 des Theater Münster: vom 01.09.2015 bis 31.08.2016
Diese wenigen Zahlen verdeutlichen die Wic h-
tigkeit der Einbeziehung der städtischen Beteil i-
gungen in das gesamtstädtische Leistungsspek t-
rum als "Dienstleistungsunternehmen Stadt".
Dem Haupt - und Finanzausschuss der Stadt
Münster wird seitens des Beteiligungsmanag e-
ments regelmäßig über die unterjährige Entwic k-
lung des Jahreserfolgs in den städtischen Bete i-
ligungen berichtet.
Beteiligungsbericht 2016
15
Das Konzernberichtswesen bezieht sich dabei
auf die v om Rat als besonders steuerungsrel e-
vant eingestuften Gesellschaften.
Die nachfolgende Tabelle gibt exemplarisch für
den 31.12.201 6 eine entsprechende Übersicht
wieder.
Jahreserfolg 2016 (Stand: 31.12.2016, in T €)
Beteiligungen
Kapital-
anteile
in %
Ergebnis
Ist 2016
T€
Ergebnis
Plan 2016
T€
Ist - Plan
Abw. 2016
T€
Eigenbetriebsähnliche
Einrichtungen
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 100,00 3.158 3.333 -175
Münster Marketing 100,00 21 0 21
citeq 100,00 863 359 504
Theater Münster*** 100,00 108 25 83
Beteiligungsgesellschaften
Stadtwerke Münster GmbH 100,00 16.170 13.022 3.148
FMO Flughafen Münster /
Osnabrück GmbH* 35,06 -10.008 -10.011 3
items GmbH* 30,58 64 168 -104
Messe und Congress Centrum
Halle Münsterland GmbH 92,09 -1.616 -1.911 295
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 85,00 -86 -1.616 1.530
Westfälische Bauindustrie GmbH** 1,00 3.063 2.768 295
Wohn + Stadtbau GmbH 100,00 6.002 5.030 972
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH 45,41 -4.847 -4.650 -197
* Anteile werden über die Stadtwerke Münster GmbH gehalten.
** Stadtwerke Münster GmbH halten zusätzlich 99% der Anteile.
*** Wirtschaftsjahr 2015/2016 des Theater Münster: 01.09.2015 bis 31.08.2016
In den vorangegangen Beteiligungsberichten
wurden die Verflechtungen mit dem städtischen
Haushalt in Form von Einnahmen und Ausgaben
dargestellt. Die finanziellen Zusammenhänge mit
dem städtischen Haushalt für die Gesellschaften,
deren Ab schlüsse im Rahmen des städtischen
Gesamtabschlusses konsolidiert werden, sind
seit dem Beteiligungsbericht 2012 in der Tabelle
"Finanz- und Leistungsbeziehungen" abgebildet.
Für die übrigen, vom Rat der Stadt Münster als
steuerungsrelevant eingestuften, Beteiligungen
werden die Ausschüttungen an die Stadt Mün s-
ter bzw. die "Zuschussaufwendungen" (Zufü h-
rungen zur jeweiligen Kapitalrücklage der Bete i-
ligung) der Stadt Münster in einem ebenfalls
eigenen Kapitel "Finanz - und Beteiligungsertr ä-
ge/ -aufwendungen" dargestellt.
Beteiligungsbericht 2016
16
2.3 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2016
Beteiligungsbericht 2016
17
3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster
Beteiligungsbericht 2016 awm
19
3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster.
3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm)
Rösnerstraße 10 www.awm.stadt-muenster.de
48155 Münster email: awm@stadt-muenster.de
Telefon: (02 51) 60 52 – 0
Gründungsjahr: 1996
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Die Abfallwirtschaftsbetriebe sind eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspr e-
chen den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein -Westfalen und werden gemäß der
Eigenbetriebsverordnung sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die Abfallwirtschaftsb e-
triebe Münster (awm) geführt. Dem Eigenbetrieb einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe obli e-
gen die Stadtreinigung inklusive Winterdienst und Abfallwirtschaft (Sammlung, Transport, Verwertung und
Entsorgung von Abfällen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, Aufstellung und Umsetzung des
kommunalen Abfallwirtschaftskonzeptes) im gesamten Stadtgebiet.
Eines der Kernziele der awm besteht weiterhin in der Sicherung sozialverträglicher Gebühren für die h o-
heitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreinigung unter Beibehaltung bürgerorientierter
Dienstleistungsangebote mit hohem Qualitätsstandard.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung
Patrick Hasenkamp
Betriebsausschuss
Hans Varnhagen Ratsherr, 1. stellv. Vorsitzender
Heinz Georg Buddenbäumer, Ratsherr, 2. stellv. Vors.
Gerhard Joksch, Bürgermeister
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau
Hans Neumann, Ratsherr
Mustafa Schat
Ludger Steinmann, Ratsherr, Vorsitzender
Dr. Rita Stein-Redent
Karl-Hans Sonnabend
Heiko Wischnewski, Ratsherr
Beteiligungsbericht 2016 awm
20
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Wirtschaftsjahr 2016 schließt mit eine m Jahresüberschuss von 3.158 T€ (Vorjahr: 2.343 T€) und liegt
damit um 175 T€ unter dem Planniveau von 3.333 T€. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vor jahr
um 4.193 T€ (8,3 %) gestiegen.
Im Rahmen der Investitionstätigkeit sind in 2016 Mittel in Höhe von 14.265 T € abgeflossen. Für den E r-
werb von immateriellen Vermögensgegenständen, Sach- und Finanzanlagen wurde im Wirtschaftsjahr ein
Betrag von 14.638 T € (VJ: 16.088 T€) aufgewendet. Insbesondere sind der Neu - und Umbau der Bioa b-
fallbehandlungsanlage sowie der Bau des Verwaltungsge bäudes zu nennen. Den Auszahlungen standen
Einzahlungen in Höhe von 277 T€ aus dem Verkauf von Sachanlagen und erhaltene Zinsen in Höhe von
96 T€ gegenüber.
Die Bilanzsumme stieg im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um 10.304 T€. Die awm waren jederzeit in der
Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Zusammenfassend wird seitens der Betriebsleitung der awm die wirtschaftliche Lag e, nach Prüfung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, positiv bewertet. Im Ergebnis hat sich die Eigenkapitalquote v on
24,4% auf 23,7% leicht vermindert. Dabei konnten die Konsolidierungsanforderungen der Stadt Münster
unterstützt werden. Im Wirtschaftsjahr 2016 wurde n von dem Jahresüberschuss 2015 1.194 T€ an die
Stadt ausgezahlt . Zudem ist im Wirtschaftsjahr 2017 vorgesehen, aus dem Jahresüberschuss 2016
1.844 T€ an die Stadt Münster auszuzahlen.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersich t-
lich.
Beteiligungsbericht 2016 awm
21
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 84.188 65.265 20.071
II. Sachanlagen 31.827.892 42.189.250 50.441.546
III. Finanzanlagen 10.493.693 10.493.693 10.856.599
Anlagevermögen 42.405.773 52.748.209 61.318.216
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.067.922 1.023.888 1.000.208
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 5.465.939 6.113.963 2.765.479
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 16.777.367 10.296.545 15.397.786
Umlaufvermögen 23.311.228 17.434.396 0
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66.174 65.409 70.490
Aktiva 65.783.175 70.248.014 80.552.178
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 12.822.591 14.330.574 15.468.473
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 3.046.679 2.343.376 3.158.133
Eigenkapital 16.369.269 17.173.950 19.126.606
B. Sonderposten
I. Sonderposten aus Überschüssen 688.392 726.168 714.741
II. Sonderposten aus Photovoltaik-Überschüssen 49.151 57.251 80.898
III. Sonderposten Investitionszuschüsse zum AV 40.333 34.833 29.333
Sonderposten 777.876 818.252 824.972
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen 2.000.655 2.303.668 2.398.582
II. Steuerrückstellungen 33.960 19.180 82.292
III. Rückstellungen für Gebührenüberschüsse 1.388.817 1.354.441 737.064
IV. sonstige Rückstellungen 37.209.048 37.508.332 33.362.424
Rückstellungen 40.632.480 41.185.621 36.580.362
D. Verbindlichkeiten 8.003.550 11.070.190 24.020.238
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 65.783.175 70.248.014 80.552.178
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 52.322.024 50.514.991 54.707.904
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen -12.690 8.051 3.408
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 13.249 0 76.585
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.040.642 3.387.287 3.594.983
- davon Gebührenrückstellungen (nachrichtlich) 2.682.416 34.376 610.734
5. Summe betriebliche Erträge 57.363.225 53.910.329 58.382.880
6. Materialaufwand 26.958.496 19.389.259 21.444.155
7. Personalaufwand 17.348.737 18.551.658 19.340.946
8. Abschreibungen 4.195.245 5.745.592 7.143.476
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.235.829 5.238.011 4.107.237
10. Summe betriebliche Aufwendungen 52.738.307 48.924.520 52.035.815
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 4.624.918 4.985.809 6.347.065
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 206.143 99.342 95.993
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.685.289 2.674.290 3.153.166
14. Finanzergebnis -1.479.146 -2.574.948 -3.057.174
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.145.772 2.410.862 3.289.892
16. Steuern 99.093 67.486 131.758
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 3.046.679 2.343.376 3.158.133
Beteiligungsbericht 2016 awm
22
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 318 348 350
Weiblich 30 29 33
Insgesamt 348 377 383
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 22 28 25
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.)
T€ 2014 2015 2016
Erträge 8.830 13.757 *
Aufwendungen 4.451 6.315 *
* Die Daten für 2016 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf a nfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 1.179 1.493 1.194
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0 0 0
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 24,9% 24,4% 23,7%
Liquidität 2. Grades 3,8 2,5 2,6
Umsatzrentabilität 5,8% 4,6% 5,8%
Personalintensität 32,9% 37,9% 37,2%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Die awm planen für das Wirtschaft sjahr 2017 bei Erträgen von 57.985 T€ und Aufwendungen von
54.190 T€ einen Jahresüberschuss von 3.795 T€. Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenrein i-
gung werden in 2017 nicht erhöht. Um den Herausforderungen aufgrund der gestiegenen Einwohner - und
Haushaltszahlen und der gestiegenen Nachfrage im gewerblichen Bereich gewachsen zu sein, ist eine
Neubesetzung von 17 Stellen geplant. Für das Wirtschaftsjahr 2017 werden insgesamt Investitionen von
6.724 T€ prognostiziert. Es ist vorgesehen, in abfallwirt schaftliche Anlagen 4.578 T€ zu investieren. Hinzu
kommen Investitionen in Anlagen der Stadtreinigung mit 1.341 T € und in Fahrzeuge, Maschinen, Geräte
und Betriebs- und Geschäftsausstattung im Bereich der gemeinsamen Anlagen mit 805 T€. Die Finanzie-
rung der Investitionen erfolgt über die Regelabschreibung.
Im laufenden Prozess lässt sich feststellen, dass die aktuelle Risikobewertung inkl. Prüfung der Frühwar n-
indikatoren und der Einschätzung der getroffenen Gegenmaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt keine Ris i-
ken erkennen lassen, die den Fortbestand der awm gefährden.
Beteiligungsbericht 2016 Münster Marketing
23
3.2 Münster Marketing
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Münster Marketing
Klemensstraße 10 www.tourismus.muenster.de
48143 Münster email: tourismus@stadt-muenster.de
Telefon: (02 51) 492-27 10
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe ist die Profilierung und Stärkung
von Münster im Wettbewerb der Städte und Regionen durch Instrumente des Stadtmarketings und alle
den Betriebszweck fördernde Geschäfte. Münster Marketing kann zur Erfüllung des Betriebszwecks s o-
wohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Der
Betriebszweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielsetzung der Stadt Münster und individueller Zie l-
vereinbarungen sowie unter Beachtung wirtschaftlicher Leistungserbringung zu erfüllen.
Die Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung bestehen in den wesentlichen Sparten: Strategie
und Markenmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Auslandsmarketing, Wissenschaftsbüro, City - und
Veranstaltungsmanagement, Touristik- und Kongressmarketing.
Zwischen Münster Marketing und der Stadt Münster wurde eine Zielvereinbarung (Managementkontrakt)
mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2016 abgeschlossen. In 2016 wurde ein neuer Managementkontrakt für
die Jahre 2017 bis 2021 vereinbart.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung
Bernadette Spinnen
Betriebsausschuss
Heinrich Götting
Thomas Holz
Andreas Nicklas, Ratsherr
Dr. Stephan Nonhoff
Carsten Peters, Ratsherr
Karin Reismann, Bürgermeisterin
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Angela Stähler, Ratsfrau
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin
Beteiligungsbericht 2016 Münster Marketing
24
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Für das Jahr 2016 ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 21 T€ (Vorjahr : 13 T€). Bei einer Bilanz-
summe von 1. 259 T€ ( VJ: 1.283 T€) werden Eigenmittel in Höhe von 3 44 T€ (VJ: 323 T€) ausgewiesen.
Die Eigenkapitalquote beträgt somit 27,3 % (VJ: 25,2 %).
Die Umsatzerlöse in Höhe von 609 T€ (VJ: 762 T€) beinhalte ten im Wesentlichen Provisionen für Zi m-
mervermittlungen (136 T€; VJ: 145 T€), Eintrittsgelder Friedenssaal (111 T€; VJ: 118 T€), Erlöse aus
Werbemaßnahmen (102 T€; VJ: 138 T€), Erlöse aus Souvenir verkäufen (64 T€; VJ: 71 T€), E rlöse aus
Veranstaltungen (74 T€; VJ: 122 T€) sowie Erlöse aus Kooperationen (82 T€; VJ: 121 T€).
Münster Marketing erzielte im Geschäftsjahr 2016 betriebliche Erträge in Höhe von 3.326 T€. Hierin en t-
halten waren u.a. der Zuschuss der Stadt Münster in Hö he von 2.692 T€. Im gleichen Zeitraum betrugen
die betrieblichen Aufwendungen 3.263 T€.
Das Geschäftsjahr 2016 hat der Eigenbetrieb Münster Marketing mit einem leichten Überschuss abschlie-
ßen können. Dies ist gelungen, obwohl die Umsatzerlöse gegenüber de m Vorjahr um 153 T€ gesunken
sind. Ursächlich hierfür waren vor allem gesunkene Sponsoring-Mittel der Initiative Starke Innenstadt zu
der Gästekampagne „Ich freu mich SO auf Münster“, die aufgrund der gerichtlich untersagten Verkauf s-
öffnung an den Sonntagen nicht realisiert werden konnte.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Einrichtung. Die Erfüllung des ö f-
fentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 Münster Marketing
25
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 6.479 4.989
II. Sachanlagen 34.087 27.552 24.123
III. Finanzanlagen 355.579 269.254 306.170
Anlagevermögen 389.666 303.285 335.281
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 55.555 66.836 56.886
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 273.089 269.019 108.014
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 554.475 635.664 751.060
Umlaufvermögen 883.119 971.519 915.959
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.620 8.451 8.127
Aktiva 1.280.405 1.283.255 1.259.368
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Rücklagen 284.663 297.904 318.671
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 309.663 322.904 343.671
B. Rückstellungen 813.457 761.014 753.401
C. Verbindlichkeiten 156.111 198.163 161.121
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.175 1.175 1.175
Passiva 1.280.406 1.283.255 1.259.368
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 711.191 761.623 608.535
2. Zuweisungen und Zuschüsse 2.935.850 2.592.490 2.691.728
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 61.254 52.404 25.413
6. Summe betriebliche Erträge 3.708.295 3.406.517 3.325.676
7. Materialaufwand 420.067 446.535 323.724
8. Personalaufwand 1.910.653 1.980.613 2.012.912
9. Abschreibungen 7.995 9.552 11.073
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.421.175 928.947 914.959
11. Summe betriebliche Aufwendungen 3.759.890 3.365.648 3.262.667
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -51.595 40.869 63.009
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 8.239 2.130 2.068
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 535 481 663
15. Finanzergebnis 7.704 1.649 1.406
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -43.891 42.518 64.415
17. Steuern 38.912 29.277 43.647
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -82.803 13.241 20.767
- Einstellung in Rücklagen 0 13.241 20.767
+ Entnahme aus Rücklagen 82.803 0 0
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 Münster Marketing
26
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 6 6 6
Weiblich 32 30 32
Insgesamt 38 36 38
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 3
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoaussc hüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.935 2.592 2.692
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 24,2% 25,2% 27,3%
Liquidität 2. Grades 5,2 4,5 5,3
Umsatzrentabilität -11,6% 1,7% 3,4%
Personalintensität 50,8% 58,8% 61,7%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Im Mittelpunkt d es Jahres 201 7 stehen die Großprojekte „Skulptur Projekte“ und der Zukunftsprozess
„MünsterZukünfte 20/30/50“.
Die alle 10 Jahre stattfindende n „Skulptur Projekte“ w erden einen großen Teil der finanziellen und pers o-
nellen Ressourcen in Hinblick auf Kommunikation und Ma rketing für das Kunstereignis beanspruchen, da
dieses Projekt viele internationale Gäste in die Stadt bringt und das Image Münsters als Kulturstadt von
Weltrang unterstützt.
Münster Marketing kommt 2017 im Rahmen des Projekts „MünsterZukünfte 20/30/50“ gemeinsam mit
dem Amt für Stadtentwicklung/ -planung und Verkehrsplanung die Aufgabe der Organisation des Proze s-
ses zu. Zudem soll es für das Bürgerkommunikationsprojekt „Gutes Morgen Münster“ sowie für die Szen a-
rioanalyse gemeinsam mit dem Beirat Münster Mar keting die inhaltlich fachliche Verantwortung überne h-
men. Da dieses Projekt maßgeblich personell durch Münster Marketing unterstützt wird, wird sich dies auf
den Umfang und die Quantität der Aufgabenerfüllung in den anderen Handlungsfeldern niederschlagen.
2017 dürfte ein Jahr des Incoming-Tourismus sein. Die Skulptur Projekte sollen dazu beitragen, dass sich
die touristische Bilanz wieder erholt. Die ursprünglich angekündigte Bettenkapazität ist nicht in dem erfo r-
derlichen Umfang vorhanden, so dass die to uristischen Potenziale letztlich nicht komplett gehoben we r-
den können.
Beteiligungsbericht 2016 citeq
27
3.3 citeq
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
citeq
Scheibenstraße 109 www.citeq.de
48153 Münster www.citeq.de/kontakt/kontaktformular/kontakt/20.html
Telefon: (02 51) 492-18 01
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 200.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspricht den Vorschriften der
Gemeindeordnung für das Land Nordrhein -Westfalen und wird gemäß der Eigenbetriebsverordnung (Ei g-
VO) sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die citeq geführt. Der eigenbetriebsähnlichen
Einrichtung obliegt die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie ( IT) ein-
schließlich der Kommunikationstechnologie für die Stadt Münster, die übrigen Kooperationspartner der
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (Öffentlich -rechtliche Vereinbarung über die gemeinsame Inanspruc h-
nahme der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung c iteq der Stadt Münster) und sonstige Kunden im Rahmen
des § 107 der GO NRW (u. a. das Bundesamt für Justiz, Bundesagentur für Arbeit, das Bundesverwa l-
tungsamt, das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen).
Zweck der Einrichtung ist die Optimierung des kommunalen Leistungsangebotes der Fachämter für Bü r-
gerinnen und Bürger durch eine bedarfsorientierte Gestaltung von IT -Dienstleistungen für die Ämter und
Einrichtungen der Stadtverwaltung Münster und die übrigen Kooperationspartner der öffentlich -rechtlichen
Vereinbarung.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung
Stefan Schoenfelder
Betriebsausschuss
Dr. Michael Jung, Ratsherr, Vorsitzender
Otto Reiners, Ratsherr, 1. stellv. Vorsitzender
Jens Christian Heinemann, Ratsherr, 2. stellv. Vors.
Jörg Berens, Ratsherr
Karsten Hannig
Dr. Ralf Heinrichs
Jürgen Lemke
Hans-Gerd van Schelve
Manfred Wenzel, Ratsherr
Beratende Mitglieder gem. §58 Abs. 1 S.7
GO NRW
Manuela Mahnke, Bürgermeisterin
Wilhelm Sendermann, Bürgermeister
Beteiligungsbericht 2016 citeq
28
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
2016 wurde mit 863 T€ ein um 504 T€ höheres Jahresergebnis erzielt als prognostiziert. Dies lag im We-
sentlichen an geringeren Abschreibungen ( -376 T€), sowie geringeren Materialaufwendungen und sonst i-
gen betrieblichen Aufwendungen (-763 T€), denen höhere Personalaufwendungen (507 T€) und geringe re
Erträge (-132 T€) gegenüberstanden. Die notwendigen und z ukunftssichernden Investitionen konnten aus
dem Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden.
Die citeq erzielt Umsätze in den Bereichen Münster, Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV) und Medi-
enentwicklungsplan (MEP). Die Umsatzerlöse über alle Bereiche der citeq betragen nach Abrechnung mit
den ÖrV-Kunden 23.765 T€ und waren damit um 810 T€ höher als im Vorjahr. Begründet ist dies durch
die um 251 T€ geringere Leistungsentgeltrückerstattung an die ÖrV -Kunden und durch höhere Erlöse im
Bereich der ÖrV mit Anwendungen und der Bereitstellung von Systemen, Anlagen und Netzen .
2016 wurden Investitionen in Höhe von ca. 4.347 T€ getätigt und durch Eigenmittel und Kassenkredite
finanziert. Davon entfallen auf Finanzanlagen 1.219 T€, die ausschließlich zur Rückdeckung der Pens i-
ons- und Beihilfeverpflichtung erworben wurden. Die übrigen 3.128 T€ verteilen sich im Wesentlichen auf
Softwareprodukte (1.213 T€), Rechnersysteme ( 605 T€), Monitore, Drucker und sonstige DV -Peripherie
(324 T€), Netztechnik ( 529 T€), neue Telekommunikationstechnik (vor allem Ersatz der al ten TK-Technik
durch VolP, 115 T€), geringwertige V ermögensgegenstände in Form von Trivialsoftware sowie Netz - und
TK-Technik (insgesamt 158 T€) und Mobiliar/Systemschränke vor allem zur Einrich tung des neuen Data -
Centers (101 T€) sowie Anlagen im Bau ( 83 T€). Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höh e von
3.151 T€ gegenüber.
Durch die von der citeq mit den Kooperationspartnern gemeinsam betriebene Weiterentwicklung zeigt sich
eine hohe Stabilität in den Kundenbeziehungen.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersich t-
lich.
Beteiligungsbericht 2016 citeq
29
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.790.905 1.696.934 1.779.793
II. Sachanlagen 5.105.834 5.394.284 5.193.179
III. Finanzanlagen 18.243.515 20.332.732 21.543.734
Anlagevermögen 25.140.254 27.423.949 28.516.706
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 60.509 62.760 84.157
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 16.161.758 15.632.224 8.503.635
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 387.257 386.798 3.103
Umlaufvermögen 16.609.524 16.081.783 8.590.895
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.439.901 1.290.583 1.034.007
Aktiva 43.189.679 44.796.315 38.141.609
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 6.113.949 6.445.497 6.776.289
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.928.636 806.407 863.443
Eigenkapital 8.242.585 7.451.904 7.839.731
B. Sonderposten
I. Sonderposten aus Zuschüssen öffentlicher Hand 2.590 1.604 1.160
Sonderposten 2.590 1.604 1.160
C. Rückstellungen 22.964.292 23.548.462 25.239.090
D. Verbindlichkeiten 11.950.145 13.771.190 5.047.596
E. Rechnungsabgrenzungsposten 30.067 23.154 14.031
Passiva 43.189.679 44.796.315 38.141.609
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 24.522.428 22.954.724 23.765.433
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 77.845 59.815 67.700
5. Summe betriebliche Erträge 24.600.273 23.014.539 23.833.133
6. Materialaufwand 7.465.917 7.515.306 8.124.183
7. Personalaufwand 9.458.376 8.951.998 9.958.581
8. Abschreibungen 3.085.184 3.063.586 3.150.933
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.022.864 1.938.108 935.675
10. Summe betriebliche Aufwendungen 22.032.341 21.468.998 22.169.372
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 2.567.932 1.545.542 1.663.761
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 343.478 338.767 335.083
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 982.518 1.053.943 1.104.690
14. Finanzergebnis -639.040 -715.176 -769.608
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.928.892 830.366 894.154
16. Steuern 255 23.959 30.711
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.928.637 806.407 863.443
Beteiligungsbericht 2016 citeq
30
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 116 119 118
Weiblich 34 35 38
Insgesamt 150 154 156
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 5 6 6
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der B eteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 1.247 1.597 476
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0 0 0
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 19,1% 16,6% 20,6%
Liquidität 2. Grades 0,8 0,7 0,4
Umsatzrentabilität 7,9% 3,5% 3,6%
Personalintensität 42,9% 41,7% 44,9%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Die citeq geht auf Grund ihrer Integration in die Stadt Münster als Hauptabnehmer der cit eq-Leistungen
und der langfristig angelegten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern im Rahmen der bestehe n-
den ÖrV auch für die nähere Zukunft von einem stabilen Kerngeschäft aus. Gleichwohl ist im kommunalen
IT-Markt ein Trend zur Konzentration auf Fa ch-Rechenzentren erkennbar, die die IT -Betriebsleistung in
ihren jeweiligen Aufgabenbereichen effektiver als nicht spezialisierte Rechenzentren erbringen können.
Die citeq nutzt diesen Trend und beteiligt sich sowohl passiv als Abnehmer von IT -Leistungen als auch
aktiv mit eigenen Beiträgen an dem IT -Leistungsverbund. Im Ergebnis profitieren die Stadt Münster und
die ÖrV-Partnerverwaltungen von besseren IT-Leistungen zu wirtschaftlicheren Konditionen. Für das Wir t-
schaftsjahr 2017 wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 538 T€ gerechnet.
Während die Umsatzerlöse im Münster -Bereich stabil bleiben, wird im MEP-Bereich von 2016 nach 2017
ein erheblich ansteigender Umsatz bei gleichzeitigem Anstieg des Personalaufwands und der Abschre i-
bungen aufgrund der Erweiterungen in der MEP-Infrastruktur erwartet.
Die Aktualisierung, Erweiterung und Aufwertung der IT -Ausstattung der Stadt Münster wird auch im Jahr
2017 einen Großteil der citeq-Arbeitskraft binden.
Bei allen IT-Maßnahmen wird berücksichtigt, dass die Be deutung der IT, aber auch die Gefährdungen der
IT und damit auch die Anforderungen an die IT -Sicherheit in den letzten Jahren kontinuierlich zugeno m-
men haben und voraussichtlich weiter zunehmen werden.
Beteiligungsbericht 2016 citeq
31
Immer weniger Verwaltungsaufgaben können noch manuell erledigt werden, immer größere Teile der
Verwaltung sind bei einem Ausfall der IT -Systeme nicht mehr arbeitsfähig. Dieser gewachsenen und we i-
ter wachsenden Bedeutung der IT -Systeme entsprechend ist durch den Einsatz höherwertiger und besser
geschützter un d damit auch besser verfügbarer IT -Systeme Rechnung zu tragen. Die hierzu in Zusa m-
menarbeit mit den citeq -Partnerverwaltungen bereits im Jahr 2014 begonnene Entwicklung zum Notfal l-
management wird intensiviert fortgesetzt.
Gemeinsame Projekte im ÖrV-Bereich wie Personalmanagement, Finanzwesen, Einwohnerverfahren und
Dokumentenmanagement weisen den Weg in die Zukunft. Der Netzausbau in der Kooperation wird einen
hohen Stellenwert einnehmen, um die Anbindung an das zentrale Data -Center der citeq zu verbessern .
Mit dem Ausbau ihrer Fachanwendungen unterstützt die citeq auch fortlaufend die Verwaltungsarbeit der
ÖrV-Partnerverwaltungen.
Beteiligungsbericht 2016 Theater Münster
32
3.4 Theater Münster
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015/2016
Theater Münster
Neubrückenstraße 63 www.theater-muenster.com
48143 Münster email: verwaltung-theater@stadt-muenster.de
Telefon: (02 51) 59 09 - 110
Gründungsjahr: 1954 (seit 01.09.2008 eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster)
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 50.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Zweck und Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist die Förderung des kulturellen Lebens.
Das Sinfonieorchester ist Bestandteil des Betriebes. Die Einrichtung kann zur Erfüllung des Betrieb s-
zwecks sowohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstü t-
zen. Weiterhin verfolgt die Einrichtung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Das Theater Münster vereint am Standort Neubrückenstraße mit dem Musiktheater, Schauspiel, Tanzth e-
ater, Kinder- und Jugendtheater sowie dem Sinfonieorchester fünf Sparten unter einem Dach.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung
Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann
Generalintendant Dr. Ulrich Peters
Betriebsausschuss
Bruno Kleine Borgmann, Ratsherr
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr
Philipp Gabriel
Dr. Maria Galen, Ratsfrau
Katharina Geuking
Heinrich Götting
Martin Gutsch
Marius Herwig, Ratsherr
Dr. Cornelia Jäger, Ratsfrau
Annette Kemper, Ratsfrau
Jan Leiße, Ratsherr
Christa Nonhoff
Tim Rohleder, Ratsherr
Josef Schliemann, Ratsherr
Martin Schulte
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin
Renate Weidenfeller
Dr. Wolfgang Weikert
Beteiligungsbericht 2016 Theater Münster
33
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Wirtschaftsjahr (01.09. - 31.08.) entspricht der Spielzeit des Theaters Münster. Der Jahresabschlu ss
erfolgte daher zum 31.08.2016.
Das Wirtschaftsjahr 2015/2016 war in finanzieller Hinsicht erneut durch einen positiven Ge schäftsverlauf
gekennzeichnet. Der vorliegende Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss von 108 T€ aus. Die
wirtschaftliche Situation des Theater Münsters stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt wei terhin als stabil dar.
Die Besucherzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 % gesteigert werden. Insgesamt besuchten
203.272 Theater- und Konzertinteressierte die Vorstellungen des Theater Münster. Dies ist ein Zuwachs
von 17.129 Besuchern gegenüber der Spielzeit 2014/2015.
Die Gesamtzuschüsse (Stadt, Land ) zum Betrieb des Theaters und Orchesters sind im Vergleich zum
vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend der festgelegten, gültigen Beschlüsse und Bewilligungsb e-
scheide um 951 T€ gestiegen. Diese Erhöhung erklärt sich durch die tarifbedingten Mehraufwendungen,
die auf Grundlage des Managementkontrakts , eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das
Theater Münster durch die Stadt Münster beinhaltet.
Die Anzahl der Aufführungen hat sich mit 717 im Vergleich zur vorherigen Spielzeit nochmals um 13 Vo r-
stellungen erhöht. Bei der Entwicklung der Abonnements im Theater - und K onzertbereich ist ebenfalls
eine steigende Besuchernachfrage zu verzeichnen. Es wurden 5.487 Abonnements abgeschlossen. Da-
mit erhöhte sich die Anzahl der Abonnements um weitere 188.
Im Wirtschaftsjahr 2015/2016 sind neben den üblichen Instandhaltungs - und Wartungsarbeiten folgende
größere Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zu erwähnen:
- Sanierung Videotechnik Großes und Kleines Haus
- Sanierung des Ballett- und Chorsaales
- Sanierung der Punktzuganlage im Großen Haus (1. Bauabschnitt)
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 5/2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten e r-
sichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 Theater Münster
34
Bilanz
31.08.2014 31.08.2015 31.08.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.872 61.338 42.205
II. Sachanlagen 5.531.414 5.135.709 4.266.953
III. Finanzanlagen 496.582 657.565 873.950
Anlagevermögen 6.054.868 5.854.612 5.183.108
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 83.741 99.338 89.253
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.574.327 2.145.426 2.028.195
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.383.280 1.361.234 3.050.701
Umlaufvermögen 5.041.348 3.605.998 5.168.148
C. Rechnungsabgrenzungsposten 117.440 123.496 109.063
Aktiva 11.213.656 9.584.106 10.460.320
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 4.244.894 4.244.894 4.244.894
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -252.362 -205.335 -135.254
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 47.027 70.080 108.150
Eigenkapital 4.089.559 4.159.639 4.267.790
B. Sonderposten für Zuwendungen 58.797 356.483 276.786
C. Rückstellungen 3.224.840 3.171.597 3.541.894
D. Verbindlichkeiten 3.545.490 1.421.991 2.013.557
E. Rechnungsabgrenzungsposten 294.970 474.395 360.293
Passiva 11.213.656 9.584.106 10.460.320
Gewinn- und Verlustrechnung
2013/2014 2014/2015 2015/2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.292.574 3.354.504 3.697.786
2. Zuweisungen und Zuschüsse 19.375.506 19.683.504 20.626.115
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 186.450 29.347
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.048.590 1.076.543 1.133.989
6. Summe betriebliche Erträge 23.716.669 24.301.001 25.487.236
7. Materialaufwand 2.195.575 2.264.177 2.333.110
8. Personalaufwand 17.199.783 17.462.949 18.054.929
9. Abschreibungen 694.699 1.228.179 1.279.184
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 3.592.683 3.282.607 3.725.282
11. Summe betriebliche Aufwendungen 23.682.740 24.237.912 25.392.505
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 33.929 63.089 94.731
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 11.106 10.364 15.311
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35 1.592 112
15. Finanzergebnis 11.071 8.772 15.199
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 45.000 71.861 109.931
17. Steuern -2.027 1.781 1.781
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 47.027 70.080 108.150
Beteiligungsbericht 2016 Theater Münster
35
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 211 211 211
Weiblich 105 105 105
Insgesamt 316 316 316
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 12 12 12
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge /-aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 18.839 19.578 20.366
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 36,5% 43,4% 40,8%
Liquidität 2. Grades 0,8 1,0 1,6
Umsatzrentabilität 1,4% 2,1% 2,9%
Personalintensität 72,6% 72,0% 71,1%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016/2017
Sowohl die aktuelle 6. Finanzformel, die bis zum Ende der Spielzeit 2017/2018 gültig ist, als auch die vom
Rat der Stadt Münster beschlossene 7. Finanzformel (Spielzeiten 2018/2019 bis 2021/2022) garantieren
eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch d ie Stadt Münster für die
nachfolgenden Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst. Dem Theater Münster wird mit diesem Zuschus s-
verfahren eine verlässliche Finanzbasis und finanzielle Planungssicherheit gegeben. Hierzu zählt auch die
Bewilligung von Zuschüssen durch das Land NRW, die seit Jahren eine weitere konstante und somit ve r-
lässliche Größe der finanziellen Basis des Theater Münster bildet.
In den folgenden Jahren sind neben investiven Ersatzbescha ffungen weiterhin Investitionen in die Bü h-
nentechnik und Service- und Aufenthaltsbereiche geplant. Weitere Maßnahmen werden entsprechend
einer Prioritätenliste kurzfristig geplant und umgesetzt. Diese Maßnahmen werden jeweils aus eigenen
Mitteln finanziert. Darüber hinaus sind in den kommenden Jahren umfangre iche Sanierungsmaßnahmen
in der Bühnenausstattung erforderlich; neben Maßnahmen aus betriebs - und sicherheitstechnischer Sicht,
die über den Vermögensplan bzw. den Sanierungseuro finanziert werden müssen.
Bereits in der Spielzeit 2017/2018 (letzte Spielzeit d er noch laufenden 6. Finanzformel) soll das Theater
im Rahmen der nachhaltigen Haushaltssanierung (Na Sa) als einmalige Sonderzahlung einen Beitrag
i.H.v. 200.000 € an die Stadt Münster abführen. Der Erhal t aller Sparten ist jedoch auch unter den geä n-
derten finanziellen Rahmenbedingungen sichergestellt.
Unter Berücksichtigung des aktuellen Besucheraufkom mens in der laufenden Spielzeit 2016/2017 und der
konsequenten Umsetzung der beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen, erwartet die Theaterleitung
auch in den folgenden Jahren weiterhin einen leichten Jahresüberschuss.
36
4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster
Beteiligungsbericht 2016 Stadtwerke Münster
37
4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster.
4.1 Stadtwerke Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Stadtwerke Münster GmbH
Hafenplatz 1 www.stadtwerke-muenster.de
48155 Münster email: info@stadtwerke-muenster.de
Telefon: (02 51) 6 94 - 0
Gründungsjahr: 1967
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 51.200.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
münsterNETZ GmbH 100.000 100,00
Westfälische Bauindustrie GmbH 21.630.000 99,00
FMO Flughafen Münster-Osnabrück GmbH 22.663.500 35,06
items GmbH 1.302.453 30,58
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 3.907.190 14,13
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 26.000 100,00
Tarifgemeinschaft Münsterland/Ruhr-Lippe GmbH * 3,57
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 800.000 50,00
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher
Internet Exchange B.V. 400.000 50,00
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 402.000 38,00
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 25.000 50,00
GREEN GECCO
Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 50.917.928 7,75
GREEN GECCO
Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 30.420 7,75
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 110.000 49,90
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 1.000.000 100,00
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 25.000 100,00
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 1.408.472 100,00
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 25.000 100,00
Lokalradio Münster
Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 255.645 25,00
* beginnend im Geschäftsjahr 2017
Beteiligungsbericht 2016 Stadtwerke Münster
38
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Der Stadtwerke Münster GmbH obliegt gemäß § 2 ihres Gesellschaftsvertrages die Versorgung der B e-
völkerung - vornehmlich der Stadt Münster - mit Energie und Wasser, der öffentliche Personennahve r-
kehr, der Hafenbetrieb, die Betriebsführung der Straßenbeleuchtung, die Beteiligung an Unternehmen der
Versorgungs- und Verkehrswirtschaft, die Beteiligung an sonstigen Unternehmen, insbesondere insoweit,
als diese geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern, die Telekommunikation und damit im Z u-
sammenhang stehende Dienstleistungen sowie Geschäfte jede r Art, die der Erreichung des Gesel l-
schaftszwecks mittelbar oder unmittelbar dienen.
Bei der Versorgung mit Energie und Wasser sollen vorhandene Ressourcen, insbesondere die natürlichen
Vorräte an Energieträgern und an Wasser, so weit als möglich geschont und die Belastung der Umwelt
durch Emissionen so gering wie möglich gehalten werden. Die Versorgung mit Energie und Wasser u m-
fasst auch die Beratung der Kunden und der Bevölkerung mit dem Ziel, den Verbrauch an Energie und
Wasser zu reduzieren. Außerdem so ll die Bereitschaft zum Einsatz regenerativer Energieträger gefördert
werden.
Im Geschäftsjahr 2016 hat die Stadtwerke Münster GmbH ausschließlich diese satzungsmäßigen wir t-
schaftlichen Tätigkeiten ausgeübt. Sie erfüllt damit die ihr von der Alleingesellsc hafterin Stadt Münster
übertragenen kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für ihre Bevölkerung.
Der Rat der Stadt Münster hat mit Beschluss vom 16.12.2015 einen Managementkontrakt mit der Stad t-
werke Münster GmbH für das Jahr 2016 beschlossen. Mit dem Abs chluss des Managementkontraktes ist
für 2016 eine Ausschüttung der Stadtwerke Münster GmbH in Höhe von 4,0 Mio. € an die Stadt Münster
verbunden.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Geschäftsführung
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Dr. Dirk Wernicke
Aufsichtsrat
Gerhard Joksch, Ratsherr, Vorsitzender
Rolf Wischer, 1. Stellv. Vorsitzender
Maria Winkel, Ratsfrau, 2. Stellv. Vorsitzende
Frank Baumann, Ratsherr
Franz Gemmeke
Walter von Göwels, Ratsherr
Guido Gringel
Michael Kleyboldt, Ratsherr
Antonio Machado
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Michael Spiekermann-Blankertz
Hermann Terborg
Hans Varnhagen, Ratsherr
Marcus Vorholt
Michael Weidekamp
Dr. Hans Moormann, bis 11.05.2016
Wilhelm Breitenbach, bis 29.06.2016
Katrin Dünzelmann, ab 11.05.2016
Dr. Didem Ozan, Ratsfrau, ab 29.06.2016
Vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer
Gesellschafterversammlung
Städtischer Vertreter:
Oberbürgermeister Markus Lewe
Beteiligungsbericht 2016 Stadtwerke Münster
39
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 übertrifft mit einem Jahresüberschuss von 16,2 Mio. € die Erwar-
tungen des Wirtschaftsplans. Im operativen Geschäft konnten die Ergebnisziele auch in diesem G e-
schäftsjahr im Wesentlichen erreicht, teilweise übertroffen werden.
Die Umsatzerlöse lagen 5,5 % über dem Planansatz, insbesondere bedingt durch die Umgliederungen
nach den erstmals anzuwendenden Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).
Der Energievertrieb hatte infolge der milden Witterung auch in 2016 gegenüber dem Plan noch geringere
Absatzmengen bei Gas und Fernwär me zu verzeichnen. Im Gasmarkt konnten die abgesetzten Mengen
trotz der unter dem langjährigen Durchschnitt liegenden Gradtagszahlen witterungsbedingt um 6,0 % g e-
steigert werden . Die Gaserlöse gingen bedingt durch eine Preissenkung im Oktober 2016 jedoch u m
0,9 % zurück. Eine parallele Entwicklung zeigte der Wärmemarkt. Die Fernwärmepreise wurden aufgrund
der Preisanpassungsformel zum 01.01.2016 gesenkt, so dass trotz einer witterungsbedingten Menge n-
steigerung um 7,3 % die Wärmeerlöse um 1,3 % zurückgingen. Im Strommarkt konnten die abges etzten
Mengen insgesamt um 6,3 % gesteigert werden. Dabei sticht besonders der Ökostrom mit einem Plus von
24,2 % heraus und hat einen Anteil von 12,3 % am gesamten Stromabsatz erreicht. Die Fahrgastzahlen
im ÖPNV bestätigt en die seit Jahren positive Entwicklung und konnten die hochgesteckten Planwerte
noch übertreffen. Die Anzahl der Fahrgäste erreichte 45,1 Mio. und stellte damit einen neuen Spitzenwert
auf.
Das gute operative Ergebnis sowie die Erträge aus der Aufl ösung von nicht mehr benötigten Rückstellun-
gen infolge reduzierter Risiken in den Energiebeschaffungsportfolien führten trotz der Belastung durch die
notwendige Wertberichtigung auf die Kapitalerhöhungen bei der FMO GmbH zu einem Jahresüberschuss
von 16,2 Mio. €.
Der Personalbestand ging im Jahresdurchschnitt um 1,7 % auf 1.011 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.028 Mitarbei-
ter) zurück. Dieses konnte nur durch konsequente, effiziente Prozessgestaltung und kontinuierliche Pe r-
sonalschulung erreicht werden, die erforderlich waren, um bei wachsendem Wettbewerbsdruck den sich
stetig wandelnden energiepolitischen und gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 20 16 weist einen Jahresüberschuss von
16,2 Mio. € aus. Unter Anrechnung der bereits im Dezember 2016 geleisteten Vorabgewinnausschüttung
von 4,0 Mio. € und der Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen von 12,2 Mio. € ergibt sich ein Bila n-
zergebnis von 0 €.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Münster GmbH. Die Erfüllung des öffen t-
lichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtli ch.
Leistungsdaten der einzelnen Betriebsbereiche
Betriebsbereich Leistung / Umsatz 2014 2015 2016
Veränderung
2015/2016
Strom- Stromabgabe in Mio. kWh 1.114,0 1.112,0 1.182,0 6,3%
versorgung Umsatz in Mio. € 239,8 249,8 252,0 0,9%
Gas- Gasabgabe in Mio. kWh 1.800,0 1.943,0 2.059,0 6,0%
versorgung Umsatz in Mio. € 98,9 101,9 123,9 21,6%
Fernwärme- Fernwärmeabgabe in Mio. kWh 527,0 565,0 606,0 7,3%
versorgung Umsatz in Mio. € 40,6 42,1 45,8 8,7%
Wasser- Wasserabgabe in Mio. m³ 16,1 16,2 16,6 2,5%
versorgung Umsatz in Mio. € 41,5 42,9 48,8 13,7%
Verkehrs- Fahrgäste in Mio. 39,7 41,6 45,1 8,4%
betriebe Umsatz in Mio. € 34,0 35,9 40,3 12,2%
Sonstige Aktivitäten* Umsatz in Mio. € 10,0 10,8 19,2 77,6%
Summe Umsatz in Mio. € 464,8 483,4 529,9 9,6%
* Sonstige Aktivitäten beinhalten Immobilien/Liegenschaften, Beteiligungen, Straßenbeleuchtung, Telekommunikation und
Nebengeschäfte
Beteiligungsbericht 2016 Stadtwerke Münster
40
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.305.000 9.791.535 8.738.711
II. Sachanlagen 255.211.273 267.059.238 279.077.247
III. Finanzanlagen 59.599.821 55.792.883 54.154.176
Anlagevermögen 323.116.094 332.643.656 341.970.134
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 17.204.096 11.821.419 11.817.021
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 62.981.828 78.802.936 98.635.879
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 61.432.652 54.389.171 58.296.067
Umlaufvermögen 141.618.576 145.013.526 168.748.967
C. Rechnungsabgrenzungsposten 291.605 302.683 303.500
Aktiva 465.026.275 477.959.865 511.022.601
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.200.000 51.200.000 51.200.000
II. Kapitalrücklagen 73.057.162 73.120.582 94.147.409
III. Gewinnrücklagen 14.282.657 23.954.657 36.124.657
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -3.024.000 0 0
Eigenkapital 135.515.819 148.275.239 181.472.066
B. Empfangene Ertragszuschüsse 10.671.877 8.131.677 5.705.462
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 34.328.870 39.236.897 42.992.323
II. Steuerrückstellungen 10.894.887 10.625.444 9.154.771
III. sonstige Rückstellungen 69.711.331 71.071.854 54.589.493
Rückstellungen 114.935.088 120.934.195 106.736.587
D. Verbindlichkeiten 182.010.158 177.287.408 190.455.261
E. Rechnungsabgrenzungsposten 21.893.333 23.331.346 26.653.225
Passiva 465.026.275 477.959.865 511.022.601
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 464.823.138 483.412.962 529.929.655
2. Veränderung des Bestands unfertige Leistungen 9.109.746 -8.848.190 812.651
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 8.502.908 10.056.491 10.300.534
4. Sonstige betriebliche Erträge 83.766.398 80.677.458 44.139.996
5. Summe betriebliche Erträge 566.202.190 565.298.721 585.182.837
6. Materialaufwand 404.247.284 395.951.896 399.079.814
7. Personalaufwand 61.257.222 61.487.975 63.581.734
8. Abschreibungen 23.980.250 24.207.874 28.055.002
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 47.386.688 52.334.801 49.232.876
10. Summe betriebliche Aufwendungen 536.871.444 533.982.547 539.949.427
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 29.330.746 31.316.174 45.233.410
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 16.453.629 12.237.872 6.033.708
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.607.022 20.924.997 25.560.418
14. Finanzergebnis -30.153.393 -8.687.126 -19.526.710
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -822.647 22.629.049 25.706.700
16. Steuern 2.293.353 3.873.049 9.536.700
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -3.116.000 18.756.000 16.170.000
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) des Vorjahres 440.000 -3.024.000 0
- Einstellung in Gewinnrücklagen 0 9.672.000 12.170.000
+ Entnahme aus Gewinnrücklagen 5.712.000 0 0
- Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn 6.060.000 6.060.000 4.000.000
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -3.024.000 0 0
Beteiligungsbericht 2016 Stadtwerke Münster
41
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 701 680 674
Weiblich 278 276 281
Insgesamt 979 956 955
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 84 81 78
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.)
T€ 2014 2015 2016
Erträge 27.375 28.626 *
Aufwendungen 26.323 26.784 *
* Die Daten für 2016 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 6.060 6.060 4.000
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.598 1.598 1.055
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 29,1% 31,0% 35,5%
Liquidität 2. Grades 1,6 1,8 1,6
Umsatzrentabilität -0,7% 3,9% 3,1%
Personalintensität 11,4% 11,5% 11,8%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Der geplante Jahresüberschuss des Jahres 2017 liegt bei einem Betrag von 4,3 Mio. € . Für das Planjahr
2017 wird von ei nem Temperaturverlauf entsprechend dem langjährigen Mittelwert, verbunden mit A b-
satzmengensteigerungen durch erfolgreiche Neukundenakquisition, überwiegend im Geschäftsfeld
Stromvertrieb, ausgegangen. Der Stromabsatz soll laut Prognose um 22,4 % gegenüber dem Geschäft s-
jahr 2016 steigen. Der für das Jahr 2017 geplante Fernwärmeabsatz bzw. Wasserabsatz bewegt sich auf
Vorjahresniveau.
Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Mü nster erwarten für das Jahr 2017 nochmals eine Steigerung von
1,7 Mio. Fahrgästen, die sich aus dem Nachfragewachstum nach den e-Ticket-Angeboten für den ÖPNV
der Stadtwerke sowie Erwartungen von positiven Effekten aus dem Ende 2016 verabschiedeten 3. Na h-
verkehrsplan der Stadtwerke Münster, berechnet.
Beteiligungsbericht 2016 Stadtwerke Münster
42
Risiken resultieren mittelfristig aus der Regu lierung der Strom- und Gasnetze durch die Bundesnetzage n-
tur. Von Bedeutung ist insbesondere die angekündigte deutliche Absenkung der Eigenkapitalverzinsung
für das betriebsnotwendige Eigenkapital im Be reich der Strom - und Gasnetze. Entwicklungsrisiken birgt
aus Sicht der Stadtwerke Münster das ab 2017 geltende Auktionsmodell für Windenergiestandorte, we l-
ches dazu führen kann, dass einzelne Standorte keine akzeptablen Investitionsrenditen mehr bieten.
Die im Jahr 2015 revidierten Ziele aus der Strategie mit den Kernthemen „Klimaschutz, Energieeffizienz
und erneuerbare Energien“, „innovative kommunale Mehrwertdienste“ und „Dienstleistungen für eine
intelligente und zukunftsfähige Ausrichtung der Infrastruktur“ werden konsequent weiterverfolgt.
Beteiligungsbericht 2016 Wohn + Stadtbau
43
4.2 Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
Steinfurter Straße 60 www.wohnstadtbau.de
48149 Münster email: service@wohnstadtbau.de
Telefon: (02 51) 20 24 06 06
Gründungsjahr: 2004 (1928 als Deutsches Heim)
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 7.000.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
Wohnungsgesellschaft Große Lodden 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Gegenstand der Gesellschaft wie folgt festgelegt:
„Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der
breiten Schichten der Bevölkerung (gemeinnütziger Zweck) . Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewir t-
schaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - und Nutzungsformen. Sie kann Grundst ücke erwerben,
belasten, veräußern, Erbbaurechte ausgeben und erwerben sowie Gemeinschaftsanlagen, Läden und
Gewerbebauten errichten und auch als Dienstleistungen betreuen. Zur Erreichung des genannten Zwecks
kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck dienen.
Sie ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft
führt ihre Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen unter Wahrung der sozialen Belange im Sinne
dieses Gesellschaftsvertrages.“
Die Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH versorgt vorrangig breite Bevö l-
kerungsschichten mit Wohnraum; dabei werden auch die Anliegen von sozial und wirtschaftlich benachte i-
ligten Personengruppen berücksichtigt.
Ein Man agementkontrakt mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2016 wurde vom Rat der Stadt Münster am
16.12.2015 beschlossen. Am 12.07.2017 wurde ein neuer Managementkontrakt für die Jahre 2017 bis
2021 vereinbart.
Beteiligungsbericht 2016 Wohn + Stadtbau
44
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Sandra Wehrmann
Aufsichtsrat
Thomas Fastermann, Ratsherr, Vorsitzender
Helga Bennink, stellv. Vorsitzende
Georg Fehlauer
Richard Halberstadt, Ratsherr
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau
Thomas Marczinkowski
Hans Neumann, Ratsherr
Jürgen Reuter, Ratsherr
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Reinhard Schlottbom
Theo Sträßer
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis 31.10.2016
Matthias Peck, Stadtrat, seit 01.11.2016
Von der Mitarbeiterschaft entsandter Vertreter
mit beratender Funktion
Ulrich Bergmann
Gesellschafterversammlung
Der Rat der Stadt Münster als Organ der Gesellschaf-
terin Stadt Münster
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Wohn + Stadtbau hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 6,0 Mio. € erzielt
und damit den geplanten Jahresüberschuss um 972 T€ übertroffen. Dies wurde durch eine positive En t-
wicklung des Kerngeschäfts – der Vermietung und Bewirtschaftung der eigenen Bestandsimmobilien –
sowie durch die gezielte Optimierung der Kostenstruktur und im Finanzbereich erreicht. Der Gesamtu m-
satz des Unternehmens sank 2016 auf 46,4 Mio. €, was aus einem Rückgang bei den Umsatzerlösen aus
dem Bauträgergeschäft resultierte.
Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Mi etwohnungen führte zu einem guten Ergebnis in der Vermie-
tung: Zum 31.12.2016 stand keine Wohnung länger als drei Monate leer, 10 Wohnungen befanden sich in
der Neuvermietung. Die Erlösschmälerungen beliefen sich auf lediglich 0,8 %. Die Kündigungsquote blieb
gegenüber dem Vorjahr konstant und liegt im Jahr 2016 bei 5,4 %.
Der eigene Wohnungsbestand der Wohn + Stadtbau ist auf 5 .572 Wohnungen (Vorjahr: 5.453) angestie-
gen. Die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen belief sich auf 1.753 Wohnungen, dies en tspricht
einem Anstieg von 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Zum 31.12.2016 betrug die Wohn - und Nutzfläche
409.608,27 m², die Durchschnittsgröße der Wohnungen lag bei 66,93 m².
Zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens, den Bestan d nachhaltig zu bewirts chaften, gehören
zielgerichtete Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung. Im Jahr 2016 wurde wieder umfassend
in energetische Maßnahmen, Badmodernisierungen, Balkonanbauten und die Verbesserung des Wo h-
numfelds investiert. Die Aufwendungen für Instandhaltung und Modernisierung beliefen sich auf 15,19 € je
Quadratmeter Wohn -/ Nutzfläche (insgesamt rund 6,2 Mio. € ). Für Dritte sind Betreuungsleistungen im
Bereich Instandhaltung und Modernisierung von insgesamt 1,15 Mio. € umgesetzt worden.
Im Bereic h der Gewerbevermietung ist der Markt genau zu b eobachten. Neuvermietungen sind derzeit
intensiv zu betreuen. Die Mietpreise sind noch stabil, Preisveränderungen halten sich in Grenzen. 4 G e-
werbe-Einheiten standen per 31.12.2016 länger als 3 Monate und wen iger als 6 Monate leer. 2 Einheiten
standen wegen eines Abrisses leer.
Beteiligungsbericht 2016 Wohn + Stadtbau
45
Der zum Bilanzstichtag von der Gesellschaft insgesamt verwaltete Bestand gliedert si ch wie im Folgenden
dargestellt:
Eigener Bestand Fremdverwaltete Wohnungen Insgesamt
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016
Mietwohnungen 5.453 5.572 1.037 1.019 6.490 6.591
gewerbliche Einheiten 148 151 25 23 173 174
Garagen 1.620 3.194 397 418 2.017 3.612
Wohn-/Nutzfläche (m²) 401.321 409.608 69.050 67.789 470.372 477.397
Die Bilanzsumme hat sich im Jahre 2016 um rd. 25,6 Mio. € auf aktuell 291,5 Mio. € erhöht. Die Neu-
bautätigkeit sowie der Ankauf von Bestandsobjekten führten zu einer Steigerung des Sachanlagevermö-
gens um rd. 17,7 Mio. €.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspreche n dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 Wohn + Stadtbau
46
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 319.316 196.141 106.864
II. Sachanlagen 214.182.354 230.174.055 247.995.824
III. Finanzanlagen 4.035.745 3.811.745 3.782.150
Anlagevermögen 218.537.415 234.181.941 251.884.839
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 26.047.247 23.559.142 30.503.082
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 7.563.400 7.076.693 3.229.105
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.992.861 571.650 5.462.518
Umlaufvermögen 35.603.508 31.207.485 39.194.705
C. Rechnungsabgrenzungsposten 503.569 542.823 444.736
Aktiva 254.644.492 265.932.249 291.524.280
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.000.000 7.000.000 7.000.000
II. Kapitalrücklagen 1.995.674 1.995.674 7.195.674
III. Gewinnrücklagen 41.073.493 42.617.827 46.117.827
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.605.753 3.500.191 4.802.066
Eigenkapital 51.674.921 55.113.692 65.115.567
B. Rückstellungen 3.214.890 3.648.441 4.131.607
C. Verbindlichkeiten 199.219.284 206.641.986 221.135.879
D. Rechnungsabgrenzungsposten 535.397 528.130 1.141.227
Passiva 254.644.492 265.932.249 291.524.280
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 46.130.599 51.805.540 46.415.609
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 1.306.065 -2.867.723 6.813.354
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.034.637 828.708 500.041
4. Sonstige betriebliche Erträge 749.543 816.108 1.169.105
5. Summe betriebliche Erträge 49.220.844 50.582.633 54.898.108
6. Materialaufwand 26.357.552 25.536.017 28.126.672
7. Personalaufwand 4.323.255 4.672.734 4.977.319
8. Abschreibungen 6.400.968 6.607.678 7.113.759
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.220.672 1.953.393 2.506.662
10. Summe betriebliche Aufwendungen 39.302.447 38.769.822 42.724.412
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 9.918.398 11.812.811 12.173.696
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 33.632 199.561 29.142
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.931.794 4.248.552 4.179.203
14. Finanzergebnis -3.898.162 -4.048.990 -4.150.061
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.020.236 7.763.820 8.023.635
16. Steuern 1.982.641 1.873.589 2.021.760
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 4.037.594 5.890.232 6.001.875
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 68.159 1.605.753 191
- Einstellung in Gewinnrücklagen 0 1.544.334 0
- Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn 2.500.000 2.451.460 1.200.000
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.605.753 3.500.191 4.802.066
Beteiligungsbericht 2016 Wohn + Stadtbau
47
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 36 38 42
Weiblich 36 44 44
Insgesamt 72 85 86
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 4 3 4
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D)
T€ 2014 2015 2016
Erträge 4.090 3.646 *
Aufwendungen 2.318 2.677 *
*Die Daten für 2016 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteili gungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 2.500 2.451 1.200
Aufwendungen des städtischen Haushalts 396 388 190
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 20,3% 20,7% 22,3%
Liquidität 2. Grades 0,2 0,1 0,2
Umsatzrentabilität 8,8% 11,4% 12,9%
Personalintensität 11,0% 12,1% 11,6%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Im Geschäftsjahr 2017 wird das Unternehmen voraussichtlich 150 Wohnungen sowie insg esamt 6 Kita-
Gruppen und eine Flüchtlingseinrichtung für 50 Personen fertigstellen. Damit leistet das Unternehmen
weiterhin seinen Beitrag dazu, den in Münster dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Des Weiteren
sind wieder umfangreiche Investitionen fü r Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den Be-
stand der Wohn + Stadtbau in Höhe von 6,3 Mio. € geplant.
Der Wohnungsmarkt in Münster ist weiter von einer hohen Nachfrage geprägt, die das Angebot von Mie t-
wohnungen und Eigentumswohnungen deutlich übersteigt. Vor diesem Hintergrund rechnet die Wohn +
Stadtbau für 2017 mit einem weiterhin zufriedenste llenden Ergebnis. Für den Erfolg des Geschäftsjahres
sind die Umsatzsteigerungen aus der Hausbewirtschaftung und die Ergebnisse der Verkaufstätigkeit en t-
scheidend. Die Verkaufserlöse werden 2017 aufgrund von Fertigstellungen höher ausfallen als 2016, s o-
dass mit einer Verbesserung des Jahresergebnisses zu rechnen ist.
Die Ausschüttung der Wohn + Stadtbau ist im Managementkontrakt festgelegt. Danach ist für das Jahr
2017 vorgesehen, dass das Unternehmen 1,5 Mio. € an die Stadt Münster abführt.
Beteiligungsbericht 2016 Wohnungsgesellschaft Große Lodden
48
4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL)
Steinfurter Straße 60 www.wohnstadtbau.de
48149 Münster email: service@wohnstadtbau.de
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen
der Stadt Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Zweck der Gesellschaft ist insbesondere die Verbesserung der Wohnraumsituation in dem Wohngebiet
„Osthuesheide“ in Münster. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
- Instandhaltung und gegebenenfalls Modernisierung von Wohneinheiten bzw. Gebäuden,
- Wirtschaftlich vertretbare Mieten für Mieter und Vermieter,
- Schaffung eines zeitlich längerfristig stabilen Eigentümer- und Mietermixes.
Zu d iesem Zweck erwirbt, veräußert und bewirtschaftet die Gesellschaft Wohneinheiten in dem Gebiet
„Osthuesheide“. Der Straßenzug Osthuesheide wurde zwischenzeitlich umbenannt in Middelkamp.
Die Aktivitäten beschränken sich auf die WEG III (Bonnenkamp 63 bis 73 sowi e bisher Osthuesheide 75
bis 99, jetzt Middelkamp 1 bis 17 und Middelkamp 2 bis 8). Die Geschäftsbesorgung erfolgt durch die
Wohn + Stadtbau.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Sandra Wehrmann
Aufsichtsrat
Thomas Fastermann, Ratsherr, Vorsitzender
Helga Bennink, stellv. Vorsitzende
Georg Fehlauer
Richard Halberstadt, Ratsherr
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau
Thomas Marczinkowski
Hans Neumann, Ratsherr
Jürgen Reuter, Ratsherr
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Reinhard Schlottbom
Theo Sträßer
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis 31.10.2016
Matthias Peck, Stadtrat, ab 01.11.2016
Arbeitnehmervertreter
Ulrich Bergmann
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin Wohn + Stadtbau Wohnungsunter-
nehmen der Stadt Münster GmbH
Beteiligungsbericht 2016 Wohnungsgesellschaft Große Lodden
49
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung stiegen um 4 % auf 604 T€. Ursächlich hierfür waren in
2016 durchgeführte Mieterhöhungen und die Vermietung einer weiteren Wohnung. Die Miete je Quadra t-
meter Wohnfläche stieg um durchschnittlich 2,1 % auf 4,92 €.
Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Die Umsatzerlöse entsprechen der Planung. Das Jahresergebnis
vor Ergebnisabführung hat sich durch die Bildung einer Rückstellung für einen Rechtsstreit einzelner E i-
gentümer der Wohnungseigentümergemeinschaft gegen Sanierungsmaßnahmen am Gemeinschaftse i-
gentum und deren Finanzierung wesentlich verschlechtert.
Im Geschäftsjahr hielt die Gesellschaft einen Bestand von 128 Einheiten, davon 88 Eigentumswohnungen
im Bereich der Osthuesheide.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Der durch die in den vergangenen Jahren durchgeführten Sanier ungen verbesserte Zustand der Wo h-
nungen und die weiterhin hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bieten dem Unternehmen auch
zukünftig gute Entwicklungsmöglichkeiten.
Das Image der Wohnanlage soll da uerhaft verbessert werden. Bei Mieterwechseln werden te ilweise um-
fangreiche Erneuerungen der Bodenbeläge und Türen durchgeführt.
Die Wohn + Stadtbau als Gesellschafterin der WGL sorgt für eine ausreichende finanzielle Basis der
WGL. Durch eine Vollvermietung werden künftig positive Jahresergebnisse erwartet.
Beteiligungsbericht 2016 Wohnungsgesellschaft Große Lodden
50
zu B. Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 7.145.169 6.990.714 6.900.185
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 7.145.169 6.990.714 6.900.185
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 206.376 205.274 203.378
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 247.469 195.997 497.454
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.845 5.316 107.233
Umlaufvermögen 455.690 406.587 808.065
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 7.600.859 7.397.301 7.708.250
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 3.470.357 3.470.357 3.470.357
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 3.495.357 3.495.357 3.495.357
B. Rückstellungen 10.000 90.200 476.000
C. Verbindlichkeiten 4.095.502 3.811.744 3.736.893
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 7.600.859 7.397.301 7.708.250
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 573.730 581.308 604.405
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 3.776 -1.102 -1.896
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 44.754 208.172 17.615
5. Summe betriebliche Erträge 622.260 788.378 620.124
6. Materialaufwand 322.834 285.441 322.595
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 154.261 154.455 155.640
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 62.139 89.986 417.010
10. Summe betriebliche Aufwendungen 539.234 529.882 895.245
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 83.026 258.496 -275.122
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 105 206 142
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 82.401 79.557 76.137
14. Finanzergebnis -82.296 -79.351 -75.995
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 730 179.146 -351.117
16. Steuern 0 0 0
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -730 -179.146 351.117
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 MCC Halle Münsterland
51
4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
Albersloher Weg 32 www.mcc-halle-muensterland.de
48155 Münster email: info@mcc-halle-muensterland.de
Telefon: (02 51) 66 00-0
Gründungsjahr: 1926
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 1.191.350 92,09
Rinder-Union West eG 51.150 3,95
Westf. Pferdestammbuch e.V. 25.600 1,98
Schweineerzeuger Nord-West eG 25.600 1,98
Gesamt 1.293.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die Gesellschaft führt im Interesse der Stadt Münster und der Gemeinden des Münsterlandes und deren
Bürgerinnen und Bürger Veranstaltungen aller Art im eigenen und fremden Namen durch. Sie betreibt
insbesondere das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland (MCC Halle Münsterland, kurz MCC).
Zu den Veranstaltungsaufgaben gehören insbesondere Tagungen und Kongresse, öffentliche Versam m-
lungen und Feste sowie kulturelle, gesellschaftliche, sportliche und unterhaltende Veranstaltungen, lan d-
wirtschaftliche Veranstaltungen und Märkte sowie Ausstellungen und Messen.
Außerhalb der Stadt Münster wird die Gesellschaft in größerem Umfang (z.B. Ausstellungen und Messen)
nur im Einvernehmen mit der jeweiligen Gemeinde oder der zuständigen Organisation tätig.
Die MCC Halle Münsterland GmbH ist eine reine Betriebsgesellschaft. Sie hat kein eigenes Grundeige n-
tum, sondern nutzt Grund und Boden und Gebäude im Rahmen eines Pachtvertrages mit der Stadt Mün s-
ter.
Das Geschäft der Gesellschaft ist in die drei Bereiche Gastvera nstaltungen, Eigenveranstaltungen und
MCC Catering gegliedert.
Beteiligungsbericht 2016 MCC Halle Münsterland
52
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Ursula Paschke
Aufsichtsrat
Helga Welker , Vorsitzende
Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau,
1. stellv. Vorsitzende, bis 27.09.2016
Katharina Köhnke, Ratsfrau,
1. stellv. Vorsitzende, ab 02.12.2016
Werner Wilkes, 2. stellv. Vorsitzender
Heinz-Georg Buddenbäumer, Ratsherr
Dr. Jürgen Hartmann
Ralf Johanshon
Heribert Klas
Ludger Overhues
Josef Rickfelder
Jürgen Siekmann
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau
Oliver Teuteberg
Wilken Treu
Dr. Sebastian Herold, bis 27.09.2016
Benjamin Körner, bis 27.09.2016
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis 31.10.2016
Dr. Michael Jung, Ratsherr, ab 28.09.2016
Manuel Lascasas, ab 28.09.2016
Heiko Wischnewski, ab 28.09.2016
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, ab 01.11.2016
Gesellschafterversammlung
Städtischer Vertreter: Michael Schetter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Trotz der Schließung des Congress Centrums für sechs Monate aufgrund von Renovierungs- und Sanie-
rungsarbeiten, erreichte das MCC einen Umsatz von 8.014 T€. Das ist gegenüber der vorsichtigen Pl a-
nung aufgrund der nicht abschätzbaren Auswirkungen der Baustellentä tigkeit ein deutliches Plus von
1.139 T€ (16 %).
Insgesamt konnten für das 2. Halbjahr 2016 neue und große Veranstaltungen gewonnen werden, so dass
die reduzierte Zahl an Veranstaltungen ab Baustellenbeginn am 02.05.2016 kompensiert und 8 Mio. €
Umsatz erreicht werden konnten. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt nur 7 % und unterstreicht
die gute Erlösentwicklung trotz sechsmonatiger Schließung des Congress Centrums.
Gegenüber der Planung des Jahresfehlbetrags von 1.911 T€ konnte eine Verbesserung um 295 T€
(15,4 %) erreicht werden.
Die Entwicklung des Umsat zes und der gewöhnlichen Geschäft stätigkeit ist positiv zu bewer ten. Sie spie-
gelt den positiven Trend des Veranstaltungsgeschäfts im MCC sowohl qualitativ als auch quantitativ wi e-
der. Für das Geschäftsjahr 2016 konnte die MCC Halle Münsterland GmbH die gesetzten Ziele erreichen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 MCC Halle Münsterland
53
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 68.206 82.563 37.675
II. Sachanlagen 4.139.410 3.962.107 3.748.029
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 4.207.616 4.044.670 3.785.704
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 98.602 111.708 87.149
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.194.459 678.642 1.104.978
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 5.892.316 6.211.308 4.058.614
Umlaufvermögen 7.185.377 7.001.657 5.250.742
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.522 25.010 37.462
Aktiva 11.414.515 11.071.337 9.073.908
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.293.700 1.293.700 1.293.700
II. Kapitalrücklagen 7.826.516 7.965.355 6.326.312
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -22.751 -22.751 0
Eigenkapital 9.097.466 9.236.305 7.620.012
B. Rückstellungen 382.583 130.740 140.518
C. Verbindlichkeiten 1.729.844 1.426.875 1.078.456
D. Rechnungsabgrenzungsposten 204.622 277.418 234.923
Passiva 11.414.515 11.071.337 9.073.908
Gewinn- und Verlustrechnung (nach Umsatzkostenverfahren)
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 8.969.333 8.551.541 8.014.359
2. Sonstige betriebliche Erträge 59.310 53.703 12.755
3. Summe betriebliche Erträge 9.028.643 8.605.243 8.027.114
4. Herstellungskosten 9.651.003 9.648.199 8.708.716
5. Vertriebskosten 185.540 158.646 370.069
6. Allgemeine Verwaltungskosten 533.414 468.097 508.586
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 74.338 112.401 48.890
8. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.415.652 -1.782.100 -1.609.149
9. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 10.318 7.368 3.121
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63 66 63
11. Finanzergebnis 10.255 7.302 3.059
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.405.397 -1.774.799 -1.606.090
13. Steuern 6.720 13.363 10.203
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.412.117 -1.788.161 -1.616.293
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) -22.751 -22.751 -22.751
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 1.412.117 1.788.161 1.639.044
15. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -22.750 -22.751 0
Beteiligungsbericht 2016 MCC Halle Münsterland
54
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 26 25 31
Weiblich 31 28 27
Insgesamt 57 53 58
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 2 1 1
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster ( Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.927 1.927 0
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 79,7% 83,4% 84,0%
Liquidität 2. Grades 4,0 4,7 4,8
Umsatzrentabilität -15,7% -20,9% -20,2%
Personalintensität 50,4% 48,5% 51,9%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
** Werte aus Konzernberichtswesen
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Für das Jahr 2017 hat das MCC Umsatzerlöse in Höhe von 9.750 T€ geplant bei einem Jahresfehlbetrag
von 325 T€. Im Jahr 2017 finden nicht nur Großmessen, wie AgrarUnternehmertage und Tankstelle &
Mittelstand statt, sondern auch die größte Messe bei der Flächenbetrachtung in m²: „Intern ationale Aus-
stellung für Fahrwegtechnik“ (iaf), bei der 25.000 Fachbesucher aus über 180 Ländern erwartet werden.
Diese Spezial -Messe findet im vierjährigen Rhythmus statt und trägt im Jahr 2017 unter Einbeziehung
aller sonstiger betriebl icher Erträge zu e inem Gesamtunternehmensumsatz von fast 10 Mio. € bei. Auch
für das Jahr 2018 sieht die Buchungslage gut aus, so dass auch hier Erlöse über 9 Mio. € mit einem Ja h-
resfehlbetrag unter 400 T€ geplant sind.
Das Augenmerk muss auf die Wettbewerbssituation in der Region geri chtet sein. Um den Anschluss an
technologische Entwicklungen, Trends und Zeitgeist nicht zu verpassen, ist die stetige Renovierung der
Räumlichkeiten, die Erhaltung aller Funktionalitäten sowie die permanente technologische Anpassung an
die Anforderungen von großer Bedeutung.
Die Beziehung zu den Kunden steht im Mittelpunkt. Das Angebot attraktiver Räume und Ausstattung so -
wie vor allem Serviceleistungen mit hoher Qualität wird weiter intensiv verfolgt. Der große Erfahrungs -
schatz der Mitarbeiter und deren Weiterentwicklung durch Qualifikation ist ein wesentlicher Faktor und
wird vom MCC Halle Münsterland gefördert, um weiter eine der führenden Positionen unter den Messe -
und Veranstaltungszentren einzunehmen.
Beteiligungsbericht 2016 Wirtschaftsförderung Münster
55
4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM)
Steinfurter Straße 60a http://www.wfm-muenster.de/
48149 Münster email: info@wmf-muenster.de
Telefon: (02 51) 6 86 42-0
Gründungsjahr: 2003
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 425.000 85,00
Sparkasse Münsterland Ost 75.000 15,00
Gesamt 500.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
Technologieförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Münster 75.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand und Zweck der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) ist die Wirtschaftsförderung in
der und für die Stadt Münster, insbesondere die Sicherung und Ausweitung der Attraktivität des Wir t-
schaftsstandortes Münster. Mit der Begleitung von Existenzgründern, der Beratung von örtlichen und
auswärtigen Unternehmen, der Vermarktung von Gewerbegrundstücken und Gewerbeimmobilien, der
Erarbeitung von Entwicklungskonzepten sowie dem Einsatz von Marketing -Instrumenten erfüllt die WFM
ihren Auftrag.
Die WFM ist ein auf die Gründungs -, Entwicklungs- und Standortberatung von Firmen spezialisiertes U n-
ternehmen. Die Betreuung von Investitions -Projekten ist das Kerngeschäft. Stra tegisches Ziel ist die Pos i-
tionierung Münsters als einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Nordrhein -Westfalen. Dieses Ziel wird
durch eine konsequente Kundenorientierung erreicht.
Beteiligungsbericht 2016 Wirtschaftsförderung Münster
56
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat
Mathias Kersting, Ratsherr
Michael von Bartenwerffer
Georg Berding, Ratsherr
Peter Laurenz Börgel, Ratsherr
Wolfram Gerling
Dr. Ralf Henrichs
Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau
Carsten Peters, Ratsherr
Otto Reiners, Ratsherr
Markus Rietkötter
Klaus Rosenau, Ratsherr
Friedhelm Schade
Johannes Schmanck, Ratsherr
Simone Wendland, Ratsfrau
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis Oktober 2016
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die WFM schließt das Geschäftsjahr 2016 unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehr erfolgreich ab. Der
Jahresfehlbetrag liegt bei 86 T€. Das Ergebnis weist für das Jahr 2016 ein um 1.530 T€ besseres Jahr es-
ergebnis aus als im Wirtschaftsplan 2016 prognostiziert. Dies ist vor allem auf das gute Grundstücksg e-
schäft zurückzuführen. Mit 11,4 ha verkaufter/vermittelter Flächen wurde das Niveau des Vorjahres um
3,5 ha übertroffen und erreichte damit den Durchsch nittswert der vergangenen Jahre. Gleichzeitig kon n-
ten so viele Bestandsimmobilien vermittelt werden wie nie zuvor.
Im Jahr 2016 verkaufte die WFM aus eigenem Bestand 13 Grundstücke ( Vorjahr: 11) mit einem Volumen
von 96.360 m² ( VJ: 76.997 m²). Die Umsätze lagen mit 5.998 T€ über dem Niveau der Planzahlen (Plan
2016: 2.360 T€).
Das Ergebnis für das Grundstücksgeschäft insgesamt veränderte sich gegenüber 2015 um -396 T€. Fer-
ner ergaben sich um 43 T€ höhere sonstige betriebliche Erträge.
Die Investitionen der Gesellschaft für die weitere Erschließung des Geländes „Hansa -BusinessPark“ in
Münster-Amelsbüren werden künftig im Wesentlichen fremdfinanziert, soweit sie nicht durch die Erlöse
aus getätigten Grundstücksgeschäften abgedeckt werden können. Für die Er schließungsinvestitionen
steht insgesamt ein Kreditvolumen von 12 Mio. € zur Verfügung, von dem bis zum 31.12.2016 3,5 Mio. €
in Anspruch genommen wurden.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 Wirtschaftsförderung Münster
57
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.747 990 3.419
II. Sachanlagen 2.112.487 2.142.003 2.073.484
III. Finanzanlagen 6.939.000 7.398.509 7.879.013
Anlagevermögen 9.055.234 9.541.502 9.955.916
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 25.051.862 23.583.191 20.872.015
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 861.124 745.480 1.337.610
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 589.329 480.557 1.493.352
Umlaufvermögen 26.502.315 24.809.228 23.702.978
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.592 3.133 3.129
Aktiva 35.561.141 34.353.862 33.662.023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 21.868.638 22.871.278 24.186.567
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 22.368.638 23.371.278 24.686.567
B. Rückstellungen 1.913.650 3.943.560 4.383.900
C. Verbindlichkeiten 11.266.905 7.036.240 4.582.715
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.948 2.785 8.840
Passiva 35.561.141 34.353.862 33.662.023
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.133.351 9.803.756 6.621.659
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 724.563 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 455.909 563.532 88.867
5. Summe betriebliche Erträge 4.313.823 10.367.288 6.710.525
6. Materialaufwand 3.217.092 8.079.604 4.671.354
7. Personalaufwand 1.196.863 1.184.432 1.188.636
8. Abschreibungen 72.517 75.870 72.259
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 887.905 969.709 842.550
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.374.377 10.309.615 6.774.799
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.060.554 57.674 -64.274
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 1.530 6.164
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 674.942 317.389 28.558
14. Finanzergebnis -674.942 -315.859 -22.395
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.735.496 -258.186 -86.668
16. Steuern 295 -6.767 -590
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.735.791 -251.419 -86.078
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 1.735.791 251.419 86.078
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 Wirtschaftsförderung Münster
58
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 9 9 9
Weiblich 5 4 4
Insgesamt 14 13 13
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 1
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.950 1.950 1.950
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 62,9% 68,0% 73,3%
Liquidität 2. Grades 0,4 0,7 4,3
Umsatzrentabilität -55,4% -2,6% -1,3%
Personalintensität 22,3% 11,5% 17,5%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Die WFM verfolgt eine öffentli che Zwecksetzung. Ihre strukturpolitischen Leistungen werden voraussich t-
lich dauerhaft zu Jahresfehlbeträgen führen. Deshalb wurde zu Ende des Jahres 2010 in der WFM ein
Risiko- und Liquiditätsmanagement eingeführt.
Daraus ergibt sich u.a. die Verpflicht ung des Mehrheitsgesellschafters Stadt Münster jährlich eine in Fes t-
betragseinlagen differenzierte eigenkapitalähnli che Einlage zu zahlen. Diese beträgt ab dem Jahr 2017
jährlich 1.700 T€. Von diesem Betrag werden 400 T€ an die Technologieförderung Münster GmbH , an der
die WFM 94% des Stammkapitals hält, weitergeleitet.
Für das Jahr 2017 wird mit einem Jahresfehlbetra g in Höhe von 1.444 T€ gerechnet. Auch in den Folg e-
jahren wird die WFM voraussichtlich Fehlbeträge ausweisen, die zwischen 1. 309 T€ und 1. 435 T€ liegen
werden.
Beteiligungsbericht 2016 NBZ
59
4.4.1 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
Mendelstraße 17 http://www.nano-bioanalytik-zentrum.de
48149 Münster email: info@nano-bioanalytik-zentrum.de
Telefon: 0251 / 384 503 30
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb eines Nano -Bioanalytik-Zentrums (NBZ) in
Münster zur Ansiedlung und Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Umfeld der
Nano- und Bioanalytik.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Robbers
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin Wirtschaftsförderung Münster GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Geschäftsjahr 2016 waren sechs Firmen und die Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. Mieter im
NBZ. Sie belegten 1.965 m² bei einer Vermietungsquo te von 72,6 % (Vorjahr: ca. 69,0%) . Das Gesam t-
vermietungsergebnis lag unter Plan, der eine Auslastung von 85 % vorsah.
Das Jahresergebnis der NBZ schließt mit e inem Fehlbetrag in Höhe von 99 T€ ab (VJ : -141 T€). Es liegt
damit um 5 T€ über dem im Wirtschaftsplan 2016 prognostizierten Defizit von 94 T€. Die Liquiditätssituati-
on der NBZ ist als positiv zu beurteilen, da kurzfristige Verbindlichkeiten jederzeit durch die v orhandenen
liquiden Mittel beglichen werden können.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 NBZ
60
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1 1 1
II. Sachanlagen 9.499.914 9.058.222 8.574.923
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 9.499.915 9.058.223 8.574.924
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 30.782 16.224 25.455
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.839.521 1.657.841 1.498.892
Umlaufvermögen 1.870.303 1.674.065 1.524.348
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.495 0 223
Aktiva 11.375.713 10.732.287 10.099.494
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 2.572.165 2.431.415 2.332.358
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 2.597.165 2.456.415 2.357.358
B. Sonderposten
I. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum AV 6.833.998 6.529.150 6.184.870
Sonderposten 6.833.998 6.529.150 6.184.870
C. Rückstellungen 24.600 18.600 20.500
D. Verbindlichkeiten 1.909.959 1.718.131 1.522.080
E. Rechnungsabgrenzungsposten 9.991 9.991 14.687
Passiva 11.375.713 10.732.287 10.099.494
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 394.683 416.007 465.621
2. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 340.803 342.189 344.280
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 5.857 11.252 260
6. Summe betriebliche Erträge 741.343 769.449 810.161
7. Materialaufwand 0 0 0
8. Personalaufwand 13.102 21.994 70.950
9. Abschreibungen 485.897 488.368 491.658
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 318.759 315.848 269.946
11. Summe betriebliche Aufwendungen 817.758 826.211 832.554
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -76.415 -56.762 -22.393
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.478 426 0
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.916 70.635 62.888
15. Finanzergebnis -75.438 -70.210 -62.888
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -151.853 -126.972 -85.280
17. Steuern 12.967 13.777 13.777
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -164.820 -140.750 -99.058
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 164.820 140.750 99.058
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 NBZ
61
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Sollte das Defizit des NBZ -Projektes in seiner Gesamtheit größer sein als im Förderantrag angenommen,
dann wäre die WFM als alleinige Gesellschafterin geford ert, mögliche Liquiditätsdefizite zu kompensieren.
Die Gesellschaft ist aufgrund ihres Förderauftrags nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet.
Den Mieteinnahmen stehen Aufwendungen für den Betrieb des Gebäudes, für Fremdkapitalzinsen sowie
Abschreibungen gegenüber, die im Ergebnis laut Wirtschaftsplan zu einem Jahres fehlbetrag in Höhe von
91 T€ im Jahr 2017 führen werden. Mit zunehmender Auslastung des Gebäudes wird sich das Jahrese r-
gebnis in den Folgejahren verbessern.
Beteiligungsbericht 2016 Technologieförderung Münster
62
4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Technologieförderung Münster GmbH (TFM)
Mendelstraße 11 www.technologieforderung-muenster.de
48149 Münster email: info@technologiefoerderung-muenster.de
Telefon: (02 51) 9 80 11 04
Gründungsjahr: 1985
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00
Sparkasse Münsterland Ost 256.000 5,90
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 0,10
Gesamt 4.347.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
CeNTech GmbH 395.000 79,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Technologietransfer. Hierzu g e-
hört insbesondere der Betrieb eines Technologiehofes und eines Biotechnologiezentrums in Münster.
Darüber hinaus werden bei der Technologieförderung Münster GmbH die Clusteraktivitäten gebündelt.
Außerdem bietet die Technologieförderung Münster GmbH (TFM) ein vollständiges Angebot für die Se n-
sibilisierung, Qualifizierung und das Coaching von Gründern aus den Hochschulen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat
Mathias Kersting, Ratsherr
Sybille Benning
Martina Biel
Heribert Aldejohann
Wolfram Gerling
Matthias Schwarte
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis Oktober 2016
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
Beteiligungsbericht 2016 Technologieförderung Münster
63
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr der TFM verlief erfolgreich. Die Auslastung im Technologiehof hat sich durch Miete r-
wechsel spürbar auf 96,3% erhöht (Vorjah r: 89,5%), das Biotechnologiezentrum (BioZ) ist weiterhin zu
100 % vermietet.
Der Jahresfehlbetrag 2016 liegt bei 100 T€ und unterschreitet das im Wirtschafts plan 2016 prognostizierte
Defizit um 222 T€. Im Vergleich zum Vorj ahr hat sich das Ergebnis um 105 T€ verbessert (VJ: -205 T€).
Zu dem Ergebnis haben insbesondere verminderte Abschreibungen auf Finanzanlagen ( -111 T€) sowie
gestiegene Erlöse aus der Vermietungstätigkeit ( 50 T€) beigetragen. Dagegen erhöhten sich vor allem die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergebnismindernd um 57 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Technologieförderung Münster GmbH. Die Erfüllung
des öffentlichen Zwe cks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten e r-
sichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Die strukturpolitischen Leistungen der TFM werden voraussichtlich dauerhaft zu Jahresfeh lbeträgen füh-
ren. In diesem Lichte wurde zu Ende des Jahres 2010 ein Risiko - und Liquiditätsmanagement eingeführt.
Daraus ergibt sich, in Verbindung mit dem aktuell geänderten Gesellschaftsvertrag, u.a. die Verpflichtung
des Mehrheitsgesellschafters, Wirts chaftsförderung Münster GmbH (WFM), bis auf Weiteres eine in Fes t-
betragseinlagen differenzierte eigenkapitalähnliche Einlage einzuzahlen. Diese beträgt ab dem Jahr 2017
400 T€. Von diesem Betrag werden 120 T€ an die CeNTech GmbH weitergeleitet.
Für das Jah r 2017 wird mit einem Fehlbetrag in Höhe von 378 T€ gerechnet. Im Hinblick auf die eing e-
sparten Eigenmittel im Bereich des Clustermanagements und sinkender Zinsaufwendungen wird der
Fehlbetrag in dem Jahr 2018 voraussichtlich bei 264 T€ liegen. Eine gering ere Abschreibung und weiter
sinkende Zinsaufwendungen führen dazu, dass das Defizit bis zum Jahr 2021 auf 59 T€ gesenkt werden
kann.
Für das Jahr 2017 sind keine wesentlichen Investitionen geplant. Allerdings wird vor dem Hintergrund der
inzwischen über 2 0 Jahre alten Gebäude an der Mendelstraße mit tendenziell steigenden Instandha l-
tungsaufwendungen zu rechnen sein.
Beteiligungsbericht 2016 Technologieförderung Münster
64
zu B. Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 5.524.062 4.679.185 3.855.621
III. Finanzanlagen 2.511.022 2.429.001 2.560.086
Anlagevermögen 8.035.084 7.108.185 6.415.707
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.350 5.000 5.000
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.147.249 1.410.534 1.401.120
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.267.541 1.351.268 1.514.231
Umlaufvermögen 2.419.140 2.766.802 2.920.352
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.243 18.783 15.936
Aktiva 10.492.467 9.893.770 9.351.995
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.347.000 4.347.000 4.347.000
II. Kapitalrücklagen 1.307.282 1.561.790 1.942.468
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902
Eigenkapital 2.708.380 2.962.887 3.343.566
B. Sonderposten
I. Sonderposten für Investitionszuschüsse 1.867.105 1.342.664 818.224
Sonderposten 1.867.105 1.342.664 818.224
C. Rückstellungen 69.600 43.100 46.800
D. Verbindlichkeiten 5.841.446 5.538.700 5.133.272
E. Rechnungsabgrenzungsposten 5.936 6.419 10.133
Passiva 10.492.467 9.893.770 9.351.995
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.771.684 1.725.072 1.862.345
2. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 517.882 524.441 524.440
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 295.729 291.515 178.485
6. Summe betriebliche Erträge 2.585.295 2.541.027 2.565.270
7. Materialaufwand 0 0 0
8. Personalaufwand 608.152 554.436 548.756
9. Abschreibungen 962.286 968.087 850.388
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.098.210 923.279 980.435
11. Summe betriebliche Aufwendungen 2.668.648 2.445.802 2.379.579
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -83.353 95.225 185.691
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 4.287 1.997 1.389
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 254.847 245.149 230.069
15. Finanzergebnis -250.560 -243.152 -228.680
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -333.913 -147.927 -42.989
17. Steuern 53.513 57.075 56.837
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -387.426 -205.002 -99.826
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 387.426 205.002 99.826
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902
Beteiligungsbericht 2016 CeNTech
65
4.4.3 CeNTech GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
CeNTech GmbH
Heisenbergstraße 11 www.centech.de
48149 Münster email: office@centech.de
Telefon: (02 51) 5 34 06 - 1 01
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Technologieförderung Münster GmbH 395.000 79,00
Sparkasse Münsterland Ost 100.000 20,00
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 1,00
Gesamt 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist d er Bau und der Betrieb des interdisziplinären Zentrums für Nan o-
technologie mit dem besonderen Ziel der Förderung des Technologietransfers auf diesem Gebiet. Im Z u-
sammenhang damit werden auch Dienstleistungen für Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie
anderen Institutionen erbracht, sofern ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Unternehmenszweck
besteht.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat
Jens Christian Heinemann, Ratsherr, Vorsitzender
Mathias Kersting, Ratsherr, stellv. Vorsitzender
Matthias Schwarte
Wolfram Gerling
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis Oktober 2016
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
Beteiligungsbericht 2016 CeNTech
66
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die CeNTech GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das CeNTech I war zu 9 9,7 %
vermietet, das CeNTech II steht in der Nutzung der Universität Münster.
Die CeNTech GmbH schließt ihr Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 43 T€ ab und
erreicht damit ein um 22 T€ besseres Ergebnis als im Wirtschaftsplan prognostiziert. Das Jahresergebnis
war insbesondere durch höhere Mieteinnahmen und Nebenkostenerlöse geprägt.
Bei gleichzeitig geringeren Personalaufwendungen durch den geringeren Personalbestand hat sich der
Jahresfehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um 64 T€ verringert . Insgesamt hat die CeNTech GmbH ihren
Konsolidierungskurs fortgesetzt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Die akt uelle Situation lässt erwarten, dass die Umsatzerlöse mit einer inzwischen wieder vollständigen
Vermietung des Gebäudes auf hohem Niveau bleiben werden.
Die strukturpolitischen Leistungen der CeNTech GmbH werden voraussichtlich dauerhaft zu Jahresfehlb e-
trägen führen. In diesem Lichte wurde zu Ende des Jahres 2010 ein Risiko - und Liquiditätsmanagement
eingeführt. Daraus ergibt sich u.a. die Verpflichtung des Mehrheitsgesellschafters, Technologieförderung
Münster GmbH, bis auf Weiteres eine in Festbetragsein lagen differenzierte Kapitaleinlage in Form eines
Nachschusses in die CeNTech GmbH einzuzahlen. Diese beträgt ab dem Jahr 2017 120 T€ p.a. Damit ist
die Liquidität der GmbH nach heutiger Kenntnis ausreichend gesichert.
Geringere Projektzuschüsse und höhere außerordentliche Erträge aus einzelwertberichtigten Forderu n-
gen weisen für das Geschäftsjahr 20 17 im Wirtschaftsplan einen Jahresfehlbetrag aus, der mit -81 T€ um
38 T€ höher ausfallen wird als das Ergebnis des Abschlusses 2016 . Für die Folgejahre werden Jahre s-
fehlbeträge zwischen 81 T€ und 106 T€ erwartet. Die jeweiligen Fehlbeträge können auf der Liquiditäts-
seite durch eine ausreichende Finanzmittelausstattung der GmbH gedeckt werden.
Beteiligungsbericht 2016 CeNTech
67
zu B. Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.109 2.532 32
II. Sachanlagen 11.642.233 11.218.862 10.795.747
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 11.649.342 11.221.394 10.795.779
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 196.998 55.068 119.393
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 288.722 472.158 485.949
Umlaufvermögen 485.720 527.227 605.342
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.243 11.017 9.991
Aktiva 12.143.305 11.759.637 11.411.111
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 2.559.754 2.574.684 2.662.432
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 3.059.754 3.074.684 3.162.432
B. Sonderposten
I. Sonderposten aus Zuschüssen öffentlicher Hand 8.811.773 8.468.650 8.127.452
Sonderposten 8.811.773 8.468.650 8.127.452
C. Rückstellungen 83.680 78.096 37.267
D. Verbindlichkeiten 184.989 106.385 81.650
E. Rechnungsabgrenzungsposten 3.109 31.823 2.310
Passiva 12.143.305 11.759.637 11.411.111
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 202.880 185.518 600.700
2. Erträge aus der Auflösung eines Sonderpostens 343.125 343.123 341.198
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 567.920 401.091 54.974
5. Summe betriebliche Erträge 1.113.925 929.732 996.872
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 267.561 185.290 137.934
8. Abschreibungen 428.200 429.026 425.611
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 480.884 394.984 450.548
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.176.645 1.009.300 1.014.093
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -62.720 -79.568 -17.222
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 231 34 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.487 1.742 0
14. Finanzergebnis -3.256 -1.708 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -65.976 -81.276 -17.222
16. Steuern 24.684 26.110 26.116
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -90.660 -107.386 -43.338
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 90.660 107.386 43.338
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 GML
68
4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
Weseler Straße 230
48151 Münster
Telefon: (02 51) 5 98 - 0
Gründungsjahr: 1996
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 204.517 33,33
Sparkasse Münsterland Ost 102.258 16,67
GML (eigene Anteile) 306.775 50,00
Gesamt 613.550 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb des Grundstüc ks Münster-Loddenheide, Flur 178, Flurst ü-
cke 309, 310 und 388 (ehem. Stützpunkt der britischen Rheinarmee) sowie dessen Baureifmachung, B e-
bauung, Veräußerung und Verwaltung. Darüber hinaus darf die Gesellschaft alle Arten von Grundstück s-
entwicklungen und städtebaulichen Maßnahmen durchführen, die der Verbesserung der Wirtschaftsstru k-
tur in Münster dienen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Robbers
Frank Knura
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Von den seit 1997 aufgenommenen Erschließungsmaßnahmen wurden im Jahre 2016 keine neuen Ma ß-
nahmen durchgeführt. Die Gesellschaft hat im Jahr 2016 einen Jahresüberschuss in Höhe von 916 T€
erwirtschaftet (Vorjahr: 630 T€).
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 GML
69
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.101.958 4.027.268 3.121.452
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 122.897 196.148 76.317
III. Wertpapiere 5.000.440 0 0
IV. Flüssige Mittel 2.297.847 1.804.389 3.897.183
Umlaufvermögen 12.523.142 6.027.804 7.094.952
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 860 860
Aktiva 12.523.142 6.028.664 7.095.812
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 613.550 306.775 306.775
II. Kapitalrücklagen 10.935.647 4.557.622 4.557.622
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 480.587 1.110.619 2.026.209
Eigenkapital 12.029.784 5.975.017 6.890.607
B. Rückstellungen 421.215 29.060 154.075
C. Verbindlichkeiten 72.143 24.588 51.130
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 12.523.142 6.028.664 7.095.812
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.497.372 1.932.608 2.435.096
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 53.514 20.178
5. Summe betriebliche Erträge 1.497.372 1.986.122 2.455.274
6. Materialaufwand 558.681 934.700 905.816
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 235.450 145.971 211.976
10. Summe betriebliche Aufwendungen 794.131 1.080.671 1.117.791
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 703.241 905.452 1.337.483
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 35.395 753 44
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.437 0 0
14. Finanzergebnis 9.958 753 44
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 713.199 906.204 1.337.526
16. Steuern 232.613 276.172 421.936
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 480.586 630.033 915.590
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 0 480.586 1.110.619
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 480.586 1.110.619 2.026.209
Beteiligungsbericht 2016 GML
70
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Die Gesellschaft verfügt noch über vier Grundstücke, die jeweils für unterschiedliche Nutzungen (Gewe r-
be, Handel, Büro) geeignet sind. Für alle Grundstücksflächen gibt es konkrete Interessenten. Es bestehen
gute Aussichten, dass im Geschäftsjahr 2017 zwei Grundstücksverkäufe mit einem Verkaufsvolumen von
1.530 T€ zum Abschluss gebracht werden können.
Beteiligungsbericht 2016 Allwetterzoo
71
4.6 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Sentruper Str. 315 www.allwetterzoo.de
48161 Münster email: info@allwetterzoo.de
Telefon: (02 51) 89 04 - 0
Gründungsjahr: 1874, seit 1985 GmbH
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Westfälischer Zoologischer Garten e.V. 7.824.050 54,59
Stadt Münster 6.507.650 45,41
Gesamt 14.331.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in Münster.
Die Gesellschaft soll die Liebe zum Tier und zur Natur und die Kenntnis von ihnen wecken und fördern. Es
gehört deshalb zu ihren Aufgaben, die Zootiere nach dem neuesten Stand tiergärtnerischer Kenntnisse zu
halten und Arterhaltung zu betreiben. Ihre Einrichtungen sollen der naturwissens chaftlichen Belehrung
und der zoologischen Forschung dienen (§ 2 des Gesellschaftsvertrages).
Die Gesellschaft ist ein gemeinnütziges Unternehmen im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung und hat
daher keine Gewinnerzielungsabsicht. Sie ist bestrebt, die notwendigen Ausgaben durch Eintrittsgelder,
Spenden und sonstige Zuschüsse Dritter zu decken (§ 3 des Gesellschaftsvertrages).
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Thomas Wilms
Aufsichtsrat
Rainer Knoche, Vorsitzender
Sybille Benning, stellv. Vorsitzender
Christina Bade
Rainer Berg
Peter Lorenz Börgel
Dr. Wolf Heinrichs
Dr. Karl Kaiser, bis 20.11.2016
Dr. Katharina Krüger
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau
Jörn Möltgen
Helge Peters
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer
Sybille Schulemann-Adlhoch
Petra Seyfferth
Manuel Tomm
Beteiligungsbericht 2016 Allwetterzoo
72
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Zum 01.01.2016 trat Herr Dr. Thomas Wilms sein Amt als neuer Geschäftsführer der Westfälischer Zool o-
gischer Garten Münster GmbH an.
Insgesamt ist das Geschäftsjahr 201 6 aus der Sicht der Geschäftsleitung noch zufriedenstellend verla u-
fen. Die Besucherzahlen konnten gegenüber dem Vorjahr gehalten werden und obwohl der Fehlbetrag
höher als geplant ausfiel, stellt sich die Liquiditätssituation auf Grund von Streichungen bei den Investiti-
onsmaßnahmen immer noch positiver als geplant dar.
Nach einer mäßigen ersten Jahreshälfte, die mit einem Besucherminus von knapp 65.000 Besuchern
einherging, konnte im zweiten Halbjahr dieses Minus ausgeglichen werden. Im Geschäftsjahr 2016 b e-
suchten insgesamt 614.260 Gäste (Vorjahr: 618.820) den Allwetterzoo Münster. Vor allem die zum wi e-
derholten Male durchgeführte Aktion „Zahl, was du willst“ hat dazu beigetragen. Im Dezember kamen
64.223 Besucher (VJ: 34.713) in den Allwetterzoo.
Gegenüber dem Vorjahr ver ringerte sich der Fehlbetrag um 477 T€. Die Gewinn - und Verlustrechnung
weist somit einen Fehlbetrag in Höhe von 4.847 T€ ( VJ: 5.324 T€) aus. Hauptsächlich resultiert die Ve r-
besserung aus dem Wegfall des Steueraufwandes aus einer Betriebsprüfung in Hö he von 447 T€. Höhere
Umsatzerlöse (+ 117 T€) standen nie drigeren „Sonstigen Erlösen“ ( -174 T€) gegenüber, sodass die G e-
samterträge gegenüber dem Vorjahr um 57 T€ zurückgingen. Gleichzeitig verringert sich der G esamtauf-
wand in Höhe von 544 T auf nunmehr 11.876 T€ (VJ: 12.420 T€).
Gegenüber dem Vorjahr sind die liquiden Mittel zum Stichtag 31.12.2016 um 811 T€ auf 2.852 T€ gesun-
ken. Damit stellt sich die finanzielle Situation um 141 T€ besser dar, als im Wirtschaftsplan 2016 angeg e-
ben.
Der Robbenhaven und das Pferdemuseum erhielten vom Allwetterzoo einen Anteil in Höhe von 1.480 T€
an den Eintrittserlösen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Rückgang um 33 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 Allwetterzoo
73
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.801 50.788 69.150
II. Sachanlagen 14.249.835 13.293.678 13.291.683
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 14.269.636 13.344.466 13.360.833
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 272.929 205.157 307.035
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.199.267 2.197.087 1.413.692
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.661.382 1.607.088 1.612.245
Umlaufvermögen 4.133.578 4.009.331 3.332.972
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.000 14.250 0
Aktiva 18.412.214 17.368.047 16.693.805
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 14.331.700 14.331.700 14.331.700
II. Kapitalrücklagen 6.419.721 5.702.145 4.178.537
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -4.853.576 -5.323.608 -4.847.213
Eigenkapital 15.897.845 14.710.237 13.663.024
B. Sonderposten 9.500 10.674 9.514
C. Rückstellungen 1.360.114 1.775.704 1.537.590
D. Verbindlichkeiten 608.968 452.089 1.093.395
E. Rechnungsabgrenzungsposten 535.788 419.344 390.282
Passiva 18.412.214 17.368.047 16.693.805
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 6.355.667 6.492.152 6.746.895
2. Zuweisungen und Zuschüsse 6.900 16.900 6.900
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 838.843 584.333 273.918
6. Summe betriebliche Erträge 7.201.410 7.093.385 7.027.713
7. Materialaufwand 1.085.901 1.108.679 1.227.559
8. Personalaufwand 4.784.425 4.958.052 5.057.628
9. Abschreibungen 1.246.166 1.237.114 1.263.451
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.818.386 4.622.743 4.257.866
11. Summe betriebliche Aufwendungen 11.934.878 11.926.588 11.806.505
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -4.733.468 -4.833.203 -4.778.792
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 5.085 2.869 1.345
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.424 17.275 40.834
15. Finanzergebnis -69.340 -14.407 -39.489
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.802.807 -4.847.610 -4.818.281
17. Steuern 50.769 475.998 28.932
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -4.853.576 -5.323.608 -4.847.213
Beteiligungsbericht 2016 Allwetterzoo
74
Angaben zu Besucherzahlen und Eintrittspreisen
Besucherzahlen 2014 2015 2016
Tageskarten 426.455 439.458 471.013
Jahreskarten 350.860 153.892 117.088
Mitglieder-Jahreskarten 157.980
Jahresfreikarten 4.840
Kinderzuschlag (3 % der Anzahl der
erwachsenen Einzelbesucher) 7.595 25.470 26.159
Gesamtzahl der Besucher 947.730 618.820* 614.260
Anzahl der nichtzahlenden Besucher 36.144 47.132 63.695
Anzahl der zahlenden Besucher 911.586 571.688 550.565
* ab 2015 veränderte Statistikerfassung
Eintrittspreise
Robbenhaven und das Pferdemuseum sind ohne zusätzlichen Eintritt geöffnet.
Tageskarten Sommer Winter
(01.03.-31.10.) (01.11.-28.02.)
Erwachsene 16,90 € 12,90 €
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 8,90 € 6,90 €
Schüler/Studenten (mit Ausweis) 11,90 € 8,90 €
Mehrfach-Spar-Karte
für 10 Erwachsene 129,00 € 129,00 €
oder 20 Kinder 129,00 € 129,00 €
oder 5 Erwachsene + 10 Kinder 129,00 € 129,00 €
oder 4 Erwachsene + 12 Kinder usw. 129,00 € 129,00 €
Feierabendkarten (ab 1 Stunde vor Kassenschluss)
Erwachsene 9,90 € 7,90 €
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 4,90 € 3,90 €
Kindergärten und Schulen
je Kind/Schüler ab 3 Jahren 4,90 € 3,90 €
je Elternteil bei Kindergärten + Grundschulen 4,90 € 3,90 €
Gruppen ab 20 Personen
Erwachsene 14,90 € 11,90 €
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 7,90 € 5,90 €
Jahreskarten ganzjährig
Familienjahreskarte Eltern und Kinder (3 bis 17 Jahren) 149,00 €
Jahreskarte für Erwachsene 69,00 €
Jahreskarte für Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 39,00 €
Jahreskarten ganzjährig
Familienjahreskarte 145,00 €
Jahreskarte für Erwachsene 69,00 €
Junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) 59,00 €
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche (3 bis 17 Jahre) 35,00 €
Beteiligungsbericht 2016 Allwetterzoo
75
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 53 81 84
Weiblich 42 58 64
Insgesamt 95 139 148
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 3
*ab 2015 inkl. Aushilfen
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder d ie Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 4.136 4.136 3.800
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 86,3% 84,7% 81,8%
Liquidität 2. Grades 2,9 3,8 1,6
Umsatzrentabilität -76,4% -82,0% -71,8%
Personalintensität 40,1% 41,6% 42,8%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Gegenüber dem Geschäftsj ahr 2016 wird mit einem verbesserten Jahresergebnis geplant. Dieses weist
für das Geschäftsjahr 2017 einen voraussichtlichen Fehlbetrag von 3.555 T€ aus, welcher einer Verbe s-
serung von 1.292 T€ entspricht.
Der aktuelle Managementkontrakt mit der Stadt Münster ist am 31.12.2016 ausgelaufen. Der Beschlus s-
vorlage zum Managementkontrakt für die Jahre 2017 und 2018 stimmte der Rat am 12.07.2017 zu.
Zum 01.01.2017 wurde mit der Westfälischen Pferdemuseum gGmbH die Berechnung des Eintrittsprei s-
anteils vertraglich neu geregelt. Durch diese Änderung ergeben sich für den Allwetterzoo Münster Einsp a-
rungen in Höhe von 100 T€ pro Jahr.
Um einem möglichen w eiteren Besucherrückgang entgegen zu wirken, werden in höherem Maße als ge-
plant, Werbemaßnahmen gestartet. Vor allem Sonderveranstaltungen, wie die Zootage , Straßenkünstler-
festival oder die Nacht im Zoo werden intensiv beworben. Das im Wirtschaftsplan 2017 genannte Ziel von
570.000 Besuchern wird nach derzeitigem Stand und Erkenntnissen erreicht werden.
Beteiligungsbericht 2016 Pferdemuseum
76
4.7 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
Sentruper Str. 311 www.pferdemuseum.de
48161 Münster email: info@pferdemuseum.de
Telefon: (02 51) 484 27 - 0
Gründungsjahr: 2000
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Verein zur Förderung des Westfälischen
Pferdemuseums in Münster e. V. 49.500 99,00
Stadt Münster 500 1,00
Gesamt 50.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung, die Einrichtung und der Betrieb des Westfälischen
Pferdemuseums in Münster.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Peter Weeke
Sybill Ebers
Gesellschafterversammlung
Städtischer Vertreter: Michael Schetter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Zum 31.12.2016 wird ein Eigenkapital von -145 T€ (Vorjahr: 229 T€) ausgewiesen. Zu beachten ist, dass
die im gesonderten Posten passivierten Zuschüsse zum Anlagevermögen (1.047 T€) ebenfalls zum übe r-
wiegenden Teil Eigenkapitalcharakter haben.
Gegenüber dem Vorjahr wurde im Berichtsjahr ein um 367 T€ schlechteres Jahresergebnis in Hö he eines
Fehlbetrages von 374 T€ erwirtschaftet . Der Umsatz 2016 zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr konstant
bei 809 T€. Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 393 T€ resultiert e hauptsächlich
aus den Kosten für die Dachsanierung von 382 T€ und aus erhöhten Kosten für Sonderausstellungen.
Das negative Eigenkapital ist im Wesentlichen auf diese Aufwendungen zurückzuführen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Un ternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 Pferdemuseum
77
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.365 3.543 1.661
II. Sachanlagen 2.355.810 2.166.091 1.983.220
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 2.364.175 2.169.634 1.984.881
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 14.695 19.669 17.710
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 148.807 60.449 60.019
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 69.700 130.910 52.428
Umlaufvermögen 233.202 211.028 130.157
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.948 12.689 12.606
D. Nicht gedeckter Fehlbetrag 0 0 145.055
Aktiva 2.609.325 2.393.352 2.272.699
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 100.000 175.000 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 86.586 4.033 -195.055
VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag 0 0 145.055
Eigenkapital 236.586 229.033 0
B. Sonderposten aus öffentl. Zuschüssen/Zuweisungen 1.249.887 1.148.572 1.047.258
C. Rückstellungen 28.235 51.600 20.100
D. Verbindlichkeiten 1.094.617 964.147 1.205.341
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 2.609.325 2.393.352 2.272.699
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 873.754 827.552 808.797
2. Spendeneinnahmen 0 0 86.278
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 4.673 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 113.819 107.753 104.651
6. Summe betriebliche Erträge 992.246 935.305 999.726
7. Materialaufwand 35.825 40.004 38.416
8. Personalaufwand 324.670 327.353 332.107
9. Abschreibungen 205.782 206.628 204.329
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 327.858 325.227 717.971
11. Summe betriebliche Aufwendungen 894.135 899.213 1.292.823
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 98.111 36.093 -293.097
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 113 12 4
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.265 43.658 80.995
15. Finanzergebnis -48.152 -43.646 -80.990
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 49.959 -7.553 -374.087
17. Steuern 0 0 0
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 49.959 -7.553 -374.087
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 136.641 86.586 4.033
- Einstellung in Gewinnrücklagen 100.014 75.000
+ Entnahme aus Gewinnrücklagen
175.000
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 86.586 4.033 -195.055
Beteiligungsbericht 2016 Pferdemuseum
78
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Für die Geschäftsjahre ab 2017 w ird ein Nachtrag zum Kooperations - und Zusammenarbeitsvertrag mit
der Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH verhandelt, nachdem sich eine geänderte Vergü-
tungsstruktur ergeben wird. Es wird mit jä hrlichen Mindereinnahmen in Höhe von rund 1 00 T€ p. a. g e-
rechnet.
Zum 31.12.2016 weist die Gesel lschaft ein negatives Eigenkapital in Höhe von 145 T€ aus. Trotz der b i-
lanziellen Überschuldung liegt eine insolvenzrechtliche Überschuldung nicht vor, weil durch die Geschäfts-
führung eine p ositive Fort führungsprognose erstellt worden ist. Voraussetzung fü r den Fortbestand der
Gesellschaft ist, dass die prognostizierten Werte der Geschäftsführung auch eintreffen.
Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird grundsätzlich positiv gesehen. lm Rahmen einer
Fortführungsprognose rechnet die Geschäftsf ührung für 2017 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von
9 T€.
Beteiligungsbericht 2016 Theaterhaus Pumpenhaus
79
4.8 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
Gartenstraße 123 http://www.pumpenhaus.de/
48147 Münster email: buero@pumpenhaus.de
Telefon: (02 51) 2 30 23 78
Gründungsjahr: 1998
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadt Münster 50.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Theaters im ehemaligen Pumpenhaus zur Förderung
von Kunst und Kultur.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Ludger Schnieder
Beirat
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr, Vorsitzender
Philipp Gabriel, stellv. Vorsitzender
Christoph Jauch
Christa Nonhoff
Frauke Schnell
Johanna Wegman
Cornelia Wilkens, Stadträtin
Gesellschafterversammlung
Städtischer Vertreter: Michael Schetter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im 17. Geschäftsjahr hat sich die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH den Aufgaben im Rahmen ihrer
Möglichkeiten erfolgreich gestellt. Das vom Theater getragene Probeze ntrum „Hoppengarten“ leistet durch
die dort vorgehaltene Infrastruktur für die unabhängig arbeitenden Labels und internationale Kooperat i-
onsprojekte unverzichtbare Dienste.
Das Jahr 201 6 war in finanzieller Hinsicht durch einen positiven Geschäftsverlauf gekennzeichnet. Der
aktuelle Jahresfehlbetrag beträgt 1 .297 €. Damit schließt das Theater das Jahr 2016 auf einem vergleich-
baren Niveau zum Vorjahr ab. Innerhalb der Ertragslage sind allerdings größere Abweichungen bei ein-
zelnen Positionen zum Vorjahr zu verz eichnen, was aus dem Umstand resultiert, dass im Vorjahr ein a u-
ßerordentlich großes Festival (Flurstücke, das größte Open-Air-Festival in der Geschichte der Stadt Müns-
ter mit mehr als 27.000 Besuchern) realisiert wurde.
Beteiligungsbericht 2016 Theaterhaus Pumpenhaus
80
In 2016 fanden insgesamt 156 Auffüh rungen statt (Vorjahr : 157 Aufführungen). Insgesamt wurden mit
dem Programmangebot 12.171 Zuschauer erreicht ( VJ: 13.812 Zuschauer). Das Jahr 2016 war aufgrund
vieler kurzfristiger Absagen in der zweiten Jahreshälfte sehr unruhig.
Das Theaterhaus konnte die geplanten und aufgrund der Absagen fehlenden Einnahmen nur durch die
zeitliche Verschiebung von investiven Maßnahmen kompensieren, sodass ein nahezu ausgeglichenes
Ergebnis ausgewiesen werden konnte.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerz ahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 407 699 407
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
In den Lageberichten der Vorjahre (ab 2012) wurde immer wieder auf die strukturelle Unterfinanzierung
der Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH hingewiesen. Konkret hat das Theaterhaus einen Mehrbedarf an
Personalstunden von 100 Stunden pro Woche errechnet. Entsprechende Gespräche mit Politik und Ve r-
waltung sind geplant.
Der Fortbestand des Theaters hängt maßgeblich von den Zuschüss en der Stadt Münster (407 T€ p. a.)
sowie des Landes NRW (281 T€ p.a.) ab, die in der Vergangenheit jährlich gewährt wurden.
Beteiligungsbericht 2016 Theaterhaus Pumpenhaus
81
zu B. Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 90.290 86.773 121.690
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 90.290 86.773 121.690
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.360 4.314 1.672
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.668 11.073 8.220
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 268.251 254.812 115.600
Umlaufvermögen 282.279 270.199 125.492
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.986 1.986 1.986
Aktiva 374.555 358.958 249.168
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 32.689 32.689 32.689
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -33.477 -36.890 -38.703
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -3.414 -1.812 -1.297
Eigenkapital 45.799 43.986 42.690
B. Sonderposten 35.974 34.459 42.443
C. Rückstellungen 45.839 60.900 48.200
D. Verbindlichkeiten 83.348 119.512 52.433
E. Rechnungsabgrenzungsposten 163.595 100.101 63.401
Passiva 374.555 358.958 249.168
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 139.630 119.492 127.707
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge (inkl. Zuschüsse) 820.815 1.281.691 742.723
5. Summe betriebliche Erträge 960.445 1.401.183 870.430
6. Materialaufwand 153.893 653.814 154.228
7. Personalaufwand 186.288 255.863 242.726
8. Abschreibungen 19.485 19.803 21.613
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 604.293 473.534 453.171
10. Summe betriebliche Aufwendungen 963.959 1.403.013 871.738
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -3.514 -1.830 -1.307
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 100 18 11
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 100 18 11
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.414 -1.812 -1.297
16. Steuern 0 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -3.414 -1.812 -1.297
Beteiligungsbericht 2016 IStG
82
4.9 IStG gGmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königstraße 46 www.uni-meunster.de/Städtegeschichte
48143 Münster email: istg@uni-muenster.de
Telefon: (0 25 51) 83-275-12
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. 10.000 40,00
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 5.000 20,00
Westfälische Wilhelms-Universität 5.000 20,00
Deutscher Städtetag 2.500 10,00
Stadt Münster 2.500 10,00
Gesamt 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Forschung
Das Institut fördert und betreibt Wissenschaft und Forschung im Bereich der vergleichenden Städteg e-
schichte, insbesondere durch
- Forschungsprojekte,
- Entwicklung und Erprobung methodischer Ansätze,
- Publikationen,
- Tagungen,
- Lehrveranstaltungen und Vorträge,
- Bereitstellung von stadtgeschichtlicher Literatur, Karten-, Bild- und weiterem Forschungsmaterial.
Ausgehend vom westfälischen Raum bildet die Geschichte der deutschen und der europäischen Stadt
den Sch werpunkt der wissenschaftlichen Forschung des Instituts, wobei in vergleichender Perspektive
auch der außereuropäische Raum Gegenstand der Forschung sein kann.
Allgemeine Förderung
Das Institut ist berechtigt, sämtliche Geschäfte vorzunehmen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck
unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Insbesondere kann das Institut gleichgerichtete Unternehmen
und/oder Projekte errichten, erwerben, sich an ihnen beteiligen und/oder materiell unterstützen, soweit
diese Maßnahmen und Projekte gemeinnützig sind.
Bibliothek
Das Institut
- betreut und erweitert nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Mittel treuhänderisch
und in alleiniger Verwaltung und wissenschaftlicher Verantwortung Bibliotheksbestände zur
Beteiligungsbericht 2016 IStG
83
vergleichenden Stadtge schichtsforschung. Diese sind im Eigentum des Landes Nordrhein -
Westfalen, vertreten durch die Universität Münster, und bislang vom Kuratorium für vergle i-
chende Städtegeschichte e.V., Münster, treuhänderisch verwaltet worden.
- kann, soweit die Finanzierung gesichert ist, nach Maßgabe näherer vertraglicher Absprache
mit der Universität Münster und ggf. weiterer Einrichtungen die vom Kuratorium für vergle i-
chende Städtegeschichte e.V. übernommene Fachbibliothek zu einer Spezialbibliothek zur
vergleichenden Stadtgeschichtsforschung entwickeln.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Prof. Dr. Werner Freitag
Judith Pirscher, Landesrätin
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die IStG gGmbH w ies im Geschäftsjahr 2016 einen Jahresfehlbetrag von 445 T€ (fortgeschriebenes
Planergebnis ca. 401 T€) aus, welcher mit der Kapitalrücklage verrechnet wurde. Die Abweichung zum
Planergebnis resultiert insbesondere aus dem Umstand, dass Einzahlungen in die Kapitalrücklage teilwei-
se als Erträge geplant wurden.
Die Umsatzerlöse des Institutes setzen sich aus einer Untervermietung der eigenen Räumlichkeiten
(37,9 T€) und aus Buchverkäufen (1,7 T€) zusammen. Zusätzlich erfolgt die Finanzierung des Unterne h-
mens hauptsächlich aus öffentlichen und privaten Fördergeldern und Spenden (77 T€), sowie Einzahlu n-
gen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage (429 T€).
Die Personalkosten sind mit 384 T€ (Vorjahr: 301 T€) der größte Kostenblock des Institutes. Die Verm ö-
gens-, Finanz- und Ertragslage war im Berichtsjahr geordnet und die Zahlungsfähigkeit jederzeit sicherg e-
stellt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck de r Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Das Institut rechnet 2017 gemäß dem for tgeschriebenen Wirtschaftsplan mit einem Jahresfehlbetrag von
411 T€, der durch die Einlagen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in Höhe von rund 391 T€ (ei n-
schließlich einer Sonderzahlung des LWL in Höhe von 30 T€) sowie durch das Eigenkapital gedec kt ist.
Das Institut führt drei Forschungsvorhaben mit dem Ziel einer Publikation durch und plant die Veröffentl i-
chung von fünf Bänden der Reihe „Städteforschung“. Zudem wird im Sommer 2017 eine Summer School
zum Thema „Karthographie und Digital Humanities am Beispiel der westfälischen Städtelandschaft“ durch
die Westfälische Wilhelms-Universität Münster gefördert.
Überdies sind zwei Mitarbeiter im Rahmen einer Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Religion und Pol i-
tik“ sowie im Sonderforschungsbereich 1150 „Kulturen des Entscheidens“ der Universität Münster am
IStG angesiedelt. Die Liquidität des Instituts ist durch die zweimonatliche Auszahlung der Einlage der
Universität Münster sowie die Sonderzahlung des LWL gesichert.
Beteiligungsbericht 2016 IStG
84
zu B. Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 713 529 344
II. Sachanlagen 2.595 2.457 2.017
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 3.308 2.986 2.361
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 470 36.709 13.000
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 87.749 61.626 90.272
Umlaufvermögen 88.219 98.335 103.272
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 503
Aktiva 91.527 101.321 106.136
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 18 40.546 24.558
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 25.018 65.546 49.558
B. Rückstellungen 16.800 16.400 22.700
C. Verbindlichkeiten 49.709 19.375 33.877
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 91.527 101.321 106.136
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 39.548
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 95.865 85.470 76.854
5. Summe betriebliche Erträge 95.865 85.470 116.402
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 304.678 301.034 384.484
8. Abschreibungen 1.826 1.255 1.320
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 199.864 172.299 176.024
10. Summe betriebliche Aufwendungen 506.368 474.587 561.827
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -410.503 -389.118 -445.426
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 95 246 38
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 95 246 38
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -410.408 -388.872 -445.388
16. Steuern 0 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -410.408 -388.872 -445.388
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 410.408 388.872 445.388
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 RELíGIO
85
4.10 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
RELíGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH
Herrenstraße 1-2 www.museum@telgte.de
48291 Telgte
Telefon: (02504) 93 120
Gründungsjahr: 1974
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Kreis Warendorf 7.669 30,00
Städtische Wirtschaftsbetriebe Telgte GmbH 5.113 20,00
Handwerkskammer Münster 5.113 20,00
Bistum Münster 5.113 20,00
Stadt Münster 2.556 10,00
Gesamt 25.565 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages verfolgt die Gesellschaft ausschließlich gemeinnützige Zwecke
durch Trägerschaft, Unterhaltung, Förderung und Ausgestaltung des Museums Heimathaus Münsterland
sowie den Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung in Telgte.
Die Gesellschaft übernimmt insbesondere folgende Aufgaben:
- Sammlung und Darbietungen von Zeugnissen zur religiösen Volkskunde des Münsterlandes,
des Bistums Münster und Westfalens.
- Sammlung und Darstellung von Zeugnissen des Themenkreises „Handwerke im Münsterland“
unter besonderer Berücksichtigung der Handwerksgeschichte.
- Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung wird durch den Bürgermeister
der Stadt Telgte wahrgenommen.
Verwaltungsrat
Dem Verwaltungsrat gehört ein von jedem Gesell-
schafter entsandtes Mitglied an.
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2016 RELiGIO
86
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Sollten Aufwendungen der Gesellschaft nicht durch Erträge gedeckt werden können, ist der Verlust - nach
Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung - nach folgenden Quoten abzudecken:
Kreis Warendorf 42,86 %
Bistum Münster 28,57 %
Städtische Wirtschaftsbetriebe Telgte GmbH 28,57 %
Die Stadt Münster beteiligt sich nicht an der Verlustabdeckung.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Der Jahresabschluss 2016 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor . I m Weiteren sind daher nur die
Wirtschaftsdaten bis 2015 aufgeführt.
Beteiligungsbericht 2016 RELiGIO
87
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0
II. Sachanlagen 3.936.483 3.794.333
III. Finanzanlagen 0 0
Anlagevermögen 3.936.483 3.794.333
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 15.103 17.521
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 61.065 2.242
III. Wertpapiere 0 0
IV. Flüssige Mittel 95.176 109.513
Umlaufvermögen 171.345 129.276
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Aktiva 4.107.828 3.923.609
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.565 25.565
II. Kapitalrücklagen 1.136.989 725.211
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -501.066 -70.823
Eigenkapital 661.488 679.953
B. Sonderposten
I. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum AV 2.680.191 2.563.102
Sonderposten 2.680.191 2.563.102
C. Rückstellungen 75.299 38.597
D. Verbindlichkeiten 690.850 516.958
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 125.000
Passiva 4.107.828 3.923.609
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 72.169 70.163
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 195.995 665.147
5. Summe betriebliche Erträge 268.163 735.310
6. Materialaufwand 9.389 5.554
7. Personalaufwand 381.039 357.835
8. Abschreibungen 159.770 161.143
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 194.423 259.164
10. Summe betriebliche Aufwendungen 744.620 783.695
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -476.457 -48.386
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 47 22
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.656 22.459
14. Finanzergebnis -24.609 -22.437
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -501.066 -70.823
16. Steuern 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -501.066 -70.823
Beteiligungsbericht 2016 CVUA-MEL
88
4.11 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe (CVUA-MEL)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münster-Emscher-Lippe (CVUA-MEL)
Joseph-König-Straße 40 http://www.cvua-mel.de
48147 Münster email: poststelle@cvua-mel-de
Telefon: (0251) 9821 - 0
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Land NRW 128.000 50,00
Kreis Borken 16.000 6,25
Kreis Coesfeld 16.000 6,25
Kreis Recklinghausen 16.000 6,25
Kreis Steinfurt 16.000 6,25
Kreis Warendorf 16.000 6,25
Stadt Bottrop 16.000 6,25
Stadt Gelsenkirchen 16.000 6,25
Stadt Münster 16.000 6,25
Gesamt 256.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Bei dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland -Emscher-Lippe (CVUA-MEL) handelt
es sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Sie wurde zum 01. Juli 2009 auf der Grundlage
des Gesetzes zur Bildung integrierter Untersuchungsanstalten für Bereiche des Verbraucherschutzes
(IUAG NRW) gegründet. Entstanden ist sie aus d er Fusion der beiden bisherigen Ämter „Chemisches
Landes- und Staatliches Veterinäruntersuchungsamt Münster“ (CVUA Münster; Träger: Land NRW) und
dem „Chemischen Lebensmitteluntersuchungsamt für den Kreis Recklinghausen und die Stadt Gelsenki r-
chen in der Emscher-Lippe-Region“ (CEL; Träger: Kreis Recklinghausen).
Aufgabe der CVUA -MEL ist die Untersuchung und gutachterliche Beurteilung von Proben aus den Bere i-
chen Lebensmittel, Futtermittel, kosmetische Mittel und sonstige Bedarfsgegenstände, die im Rahmen de r
amtlichen Lebensmittelkontrolle nach dem Lebensmittel - und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) von den
Überwachungsämtern der acht kommunalen Träger entnommen werden. Hinzu kommen die umfangre i-
chen diagnostischen Untersuchungen nach dem Tierseuchen - und Tiersc hutzrecht sowie die Unters u-
chungen zur Überwachung des Chemikalien-, Gentechnik- und Strahlenschutzvorsorgegesetzes.
Beteiligungsbericht 2016 CVUA-MEL
89
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Prof. Dr. Peter Fürst, Vorsitzender
Dr. Michael Heitmann
Verwaltungsrat
Juliane Becker, MD’in, Vorsitzende
Roland Butz, KD, stellv. Vorsitzender
Paul Ketzer
Dr. Hermann Paßlick, LKRD
Dr. Ansgar Scheipers, LKRD
Petra Schreier, LKRD’in
Dr. Martin Sommer, KD
Cornelia Wilkens, Stadträtin
Dr. Thomas Delschen, Präsident, ab 01.06.2016
Ludger Wolterhoff, Stadtrat, ab 01.09.2016
Klaus Krüger, bis 31.05.2016
Karin Welge, Stadträtin, bis 31.08.2016
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die betrieblichen Erträge beliefen sich im Wirtschaftsjahr 2016 insgesamt auf 19.528 T€. Auf den Bereich
der Umsatzerlöse entfielen 19.483 T€ ( wovon 407 T€ periodenfremde Erträge waren) sowie 46 T€ auf die
sonstigen betrieblichen Erträge.
Die Aufwendungen summierten sich auf 18.663 T€. Den größten Posten bei den Aufwendungen stellten
mit ca. 61 % die Personalkosten dar. Für das Investitionsdarlehen für den Erwerb der Immobilie Joseph -
König-Straße 40, Münster wurden 689 T€ aufgewendet. Für neue (Labor-) Geräte, Ersatzbeschaffung für
defekte (Labor -) Geräte und den Ausbau und die Erweiterung vorhandener (Labor -) Geräte sowie den
Kauf von IT-Programmen wurden Investitionen in Höhe von 756 T€ vorgenommen.
Zum Bilanzstichtag belief sich der Bestand an liquiden Mitteln auf 3.869 T€. Berücksichtigt man die kur z-
fristigen Forderungen und Lieferantenschulden, verfügt das CVUA -MEL zzt. über eine ausreichende L i-
quidität. Die termingerechte Zahlung von Verbindlichkeiten ist aufgrund der Vorauszahlung der Träger
ohne Kassenkredit möglich.
Auch aufgrund einer Umstellung der Verbuchung der Gebührenerlöse von Fleischhygi ene Untersuchu n-
gen sowie durch einen Bewertungsänderungseffekt der Pensionsr ückstellung konnte das CVUA -MEL
insgesamt einen Jahresüberschuss in Höhe von 865 T€ ausweisen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Anstalt. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im
Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
In 2017 wird durch die beschlossene Gebührenerhöhung mit einem positiven Betriebsergebnis und einem
geringen Überschuss gerechnet. Die Auftragslage im operativen Geschäft wird sich aller Voraussicht nach
im klassischen Bereich auch mittelfristig nicht wesentlich ändern, daher ist der praktisch vollständige Au s-
lastungsgrad der vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen auch zukünftig gegeben. Darüber
hinaus besteht das Ziel, vermehrt kleinere, von Dritten vollständig finanzierte Projekte, die inhaltlich im
Zusammenhang mit den eigenen Kernaufgaben stehen, zu akquirieren.
Daneben ist es ein wichtiges Ziel, die Aufwendungen der AöR zu senken, damit eine Steigerung der U m-
lagen und Zuschüsse nicht notwendig wird. Es wird mit Baukosten für das Erweiterungsge bäude in Müns-
ter in Höhe von 9.833 T€ gerechnet. Während der mehrjährigen Bauphase sind nur kurzfristige Darl e-
hensaufnahmen von insgesamt 2.000 T€ geplant.
Beteiligungsbericht 2016 CVUA-MEL
90
zu B. Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 90.920 76.583 74.534
II. Sachanlagen 29.801.441 28.938.806 29.777.778
III. Finanzanlagen 2.653.626 3.166.878 3.545.802
Anlagevermögen 32.545.987 32.182.267 33.398.114
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 61.327 47.692 40.096
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 289.614 186.120 615.684
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 4.824.485 5.105.036 3.869.206
Umlaufvermögen 5.175.426 5.338.847 4.524.985
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.617 91.131 78.793
Aktiva 37.772.030 37.612.245 38.001.893
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 256.000 256.000 256.000
II. Kapitalrücklagen 2.794.581 2.794.581 2.794.581
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -795.597 -1.474.175 -609.214
Eigenkapital 2.254.984 1.576.406 2.441.368
B. Rückstellungen 8.251.478 9.785.033 10.555.482
C. Verbindlichkeiten 26.092.916 25.061.177 24.005.540
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.172.651 1.189.629 999.503
Passiva 37.772.030 37.612.245 38.001.893
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 18.310.143 18.652.527 19.482.731
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 50.509 69.442 45.758
5. Summe betriebliche Erträge 18.360.652 18.721.968 19.528.489
6. Materialaufwand 1.843.168 1.876.110 1.730.709
7. Personalaufwand 11.629.391 11.775.229 11.381.020
8. Abschreibungen 2.169.251 2.142.332 2.155.263
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.528.426 2.748.534 2.709.434
10. Summe betriebliche Aufwendungen 19.170.237 18.542.205 17.976.427
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -809.585 179.764 1.552.062
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 4.102 16.061 1.819
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 740.533 715.245 688.638
14. Finanzergebnis -736.431 -699.184 -686.819
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.546.016 -519.420 865.243
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 31.782 158.910 0
18. Außerordentliches Ergebnis -31.782 -158.910 0
19. Steuern 585 248 281
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.578.383 -678.578 864.962
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 0 -795.597 -1.474.175
+ Entnahme aus Investitions- und Bau[...]-Rücklage 782.786 0 0
21. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -795.597 -1.474.175 -609.214
Beteiligungsbericht 2016 AirportPark FMO
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4.12 AirportPark FMO GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
AirportPark FMO GmbH
Airportallee 1 http://www.airportparkfmo.de
48268 Greven email: info@airportparkfmo.de
Telefon: (02571) 94 47 80
Gründungsjahr: 2004
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 100.000 33,33
Stadt Greven 100.000 33,33
Kreis Steinfurt 100.000 33,33
Gesamt 300.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der Gesellschaft ist die Vorbereitung, Erreichung und Umsetzung aller plane rischen Voraus-
setzungen für das regionale Gewerbegebiet am Flughafen Münster/Osnabrück sowie die Entwicklung,
Erschließung und Vermarktung dieses Gewerbegebietes zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft.
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Rechtsges chäfte und -handlungen vorzunehmen, die dem Gesel l-
schaftszweck zu dienen geeignet sind.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Udo Schröer
Aufsichtsrat
Peter Vennemeyer, Bürgermeister, Greven,
Vorsitzender
Johannes Hennigfeld, Greven
Dr. Uwe Meyer, Greven
Dr. Michael Kösters-Kraft, Greven
Laurenz Börgel, Münster
Mathias Kersting, Münster
Carsten Peters, Münster
Dr. Klaus Effing, Landrat, Steinfurt
Wilfried Grunendahl, Steinfurt
Gitta Martin, Steinfurt
Jan-Niclas Gesenhues, Steinfurt
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2016 AirportPark FMO
92
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die im Wirtschaftsplan 2016 eingeplanten Grundstücksverkaufserlöse in Höhe von 90 8 T€ konnten im
Berichtsjahr nicht realisiert werden . Ursächlich hierfür ist u.a., dass ein vorbereiteter und bereits abg e-
stimmter Kaufvertrag mit einem IT -Unternehmen aufgrund einer käuferseitig veränderten Zeitschiene s o-
wie einer Verlegung des Projektgrun dstücks nicht mehr im Berichtsjahr abgeschlossen werden konnte.
Der Vertragsabschluss wird nunmehr im ersten Halbjahr 2017 erwartet.
Die Ausgaben in den letzten Jahren konnten durch entsprechende Steuerungs - und Controlling -
Maßnahmen auf ein V olumen vers tetigt werden , das die zwingend notwendigen Kosten widerspiegelt.
Insgesamt weist das Jahresergebnis 2016 einen Verlust von 840 T€ aus. Im Wirtschaftsplan ist ein Ja h-
resfehlbetrag in Höhe von 424 T€ geplant gewesen.
Unter Einbeziehung des Jahresfehlb etrages in 2016 in Höhe von 840 T€, b ei einem Stammkapital von
300 T€ und einer Kapitalrücklage von 5.700 T€ sowie einem Verlust vortrag von 5.069 T€, beträgt das
Eigenkapital der GmbH zum 31.12.2016 noch 90 T€. Damit war die Hälfte des Stammkapitals verloren
und die Geschäftsführung nach § 49 Abs. 3 GmbHG verpflichtet, die Gesellschafter hierüber unverzüglich
zu informieren. Dies ist i m Februar 2017 geschehen. Die Gesellschaft weist unter Berücksichtigung der
Restvaluten der mit Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehen zum Stichtag 31.12.2016 ein posit i-
ves wirtschaftliches Eigenkapital in Höhe von 3.667 T€ aus. Somit liegt keine Überschuldung vor.
Seit 2014 hat die Gesellschaft mit der Tilgung der Gesellschafterdarlehen begonnen. Damit erfolgt die
Umsetzung der Intention der vereinbarten Tilgungsregelung, nach der ein Teil der Verkaufserlöse zur
Tilgung der Gesellschafterdarlehen Verwendung finden soll. Entsprechend ist im Wirtschaftsplan 2017 -
2021 hierfür kalenderjährlich ein Betrag von 102 T€ eingestellt worden. Die Darleh en valutierten zum
31.12.2016 noch mit insgesamt 3.576 T€.
Das Vermögen der Gesellschaft besteht mit einem Betrag von 8.78 4 T€ im Wesentlichen aus dem Wert
der zu vermarktenden Grundstücke.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 AirportPark FMO
93
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 457 10 15.876
II. Sachanlagen 10.794 14.400 8.842
III. Finanzanlagen 150 150 150
Anlagevermögen 11.401 14.560 24.868
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.554.977 8.707.111 8.784.217
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 8.039 25.313 5.289
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 156.701 218.162 225.990
Umlaufvermögen 8.719.717 8.950.586 9.015.496
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.028 33.704 30.873
Aktiva 8.771.146 8.998.850 9.071.237
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000
II. Kapitalrücklagen 5.100.000 5.400.000 5.700.000
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3.595.313 -4.427.118 -5.069.232
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -831.805 -642.114 -840.493
Eigenkapital 972.882 630.768 90.275
B. Rückstellungen 14.200 12.200 14.000
C. Verbindlichkeiten 7.784.064 8.355.882 8.966.962
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 8.771.146 8.998.850 9.071.237
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 435.457 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 782.333 152.534 79.543
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 24.157 27.264 10.102
5. Summe betriebliche Erträge 806.490 615.255 89.645
6. Materialaufwand 782.333 449.198 79.543
7. Personalaufwand 170.741 134.008 136.550
8. Abschreibungen 10.673 8.667 10.069
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 379.324 386.398 419.967
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.343.071 978.271 646.128
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -536.581 -363.016 -556.483
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 218 48 19
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 273.150 256.746 260.500
14. Finanzergebnis -272.932 -256.699 -260.481
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -809.513 -619.715 -816.963
16. Steuern 22.292 22.399 23.529
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -831.805 -642.114 -840.493
Beteiligungsbericht 2016 AirportPark FMO
94
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Br uttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0 100 100
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Die sehr guten Verkehrsbedingungen mit dem direkten Autobahnansch luss an die A1 sowie die Lage vi s-
à-vis mit dem Flughafen Münster/Osnabrück bieten beste Voraussetzungen für die angesiedelten Unter-
nehmen und deren Expansion in neue Absatzmärkte, insbesondere nach Westeuropa.
Für den Planungszeitraum 2017 - 2021 zeichnen sich aus heutiger Sicht nochmals Jahres fehlbeträge ab.
Für das Jahr 2017 wird bei betont vorsic htiger Planung mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 414 T€
gerechnet. Ursächlich hierfür ist, dass die in 2017 und den Folgejahren geplanten Verkaufserlöse unter
Berücksichtigung der Bestandsveränderungen noch nicht die notwendigen bilanzwirksamen Deckungsbei-
träge erbringen werden. Aus den vorg estellten Projekten mit konkreten Realisierungschancen in 2017
werden Verkaufser löse in Höhe von ca. 2,6 Mio. € erwartet. Sofern diese außerplanmäßigen Erlöse ins-
gesamt zufließen, wird die Gesellschaft aus heutiger Sicht ein positives Jahresergebnis ausweisen kön-
nen. Die mittelfristige Zielsetzung, das operative Geschäft auf Dauer positiv zu gestalten, wird weiterhin
entschlossen verfolgt.
Ein breiter regionaler Konsens bei der Fortentwicklung des AirportPark FMO und die Sicherung und Er-
weiterung des Flughafenbetriebs wird auch zukünftig ein unverzichtbarer Bestandteil für eine erfolgreiche
Weiterentwicklung des AirportPark FMO sein.
Beteiligungsbericht 2016 RVM
95
4.13 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
Krögerweg 11 http://www.rvm-online.de/
48155 Münster email: info@rvm-online.de
Telefon: (0 251) 62 70 - 0
Gründungsjahr: 1979
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Kreis Steinfurt 2.146.440 27,98
Kreis Coesfeld 2.078.010 27,09
Kreis Warendorf 1.441.570 18,8
Kreis Borken 1.351.220 17,62
Stadt Münster 308.300 4,02
6 weitere Städte und Gemeinden der Region (Ge-
schäftsteile jeweils unter 2%) 343.860 4,49
Gesamt 7.669.400 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
RVM-Verkehrsdienst GmbH 25.600 100,00
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 25.000 100,00
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 2.214.500 47,14
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH* * 3,57
* beginnend im Geschäftsjahr 2017
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Zweck des Unternehmens ist nach § 2 des Gesellschaftsvertrages die Förderung und Verbesserung der
Verkehrsverhältnisse in den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und in der Stadt Münster
sowie in angrenz enden Verkehrsgebieten, insbesondere durch die Einrichtung und den Betrieb von L i-
nien- und Freistellungsverkehren, die Durchführung von Gelegenheitsverkehren mit Kraftfahrzeugen s o-
wie durch Güterverkehr auf Schiene und Straße. Ferner kann sich die Gesellsc haft an Unternehmen b e-
teiligen, die diese Zwecke ebenfalls fördern.
Die Betätigung im öffentlichen Personennahverkehr mit Omnibussen geschieht in enger Abstimmung mit
den Städten und Gemeinden des Bedienungsgebiet es sowie den vier Kreisen des Münsterlandes . Letzte-
re sind nicht nur Gesellschafter der RVM, sondern tragen auch gem. § 3 Abs. 1 ÖPNVG NRW als Aufg a-
benträger Sorge für die Planung, Organisation und Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs.
Auf einer Linienlänge von rd. 6.800 km (berechne t gemäß § 42 und § 43 PBefG) wird in den vier genan n-
ten Kreisen sowie in der Stadt Münster öffentlicher Linienverkehr betrieben. Daneben betreibt die Gesel l-
schaft die Eise nbahnstrecke Rheine - Spelle sowie Eversburg (Osnabrück) - Altenrheine, auf der au s-
schließlich Güterverkehrsleistungen erbracht werden.
Beteiligungsbericht 2016 RVM
96
Organe der Gesellschaft
Die Geschäfts- und Betriebsführung wird von der Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster (WVG)
wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe n die Förderung und
Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in ihrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen sowie
die Koordinierung und Rationalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
Aufsichtsrat
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD, Vorsitzender
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD,
1. stellv. Vorsitzender
Jürgen Barlach, Selm, 2. stellv. Vorsitzender
Dr. Alexander Berger, Ahlen, Bürgermeister
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen
Dietmar Eisele, Ahaus
Wilfried Grunendahl, Tecklenburg
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde
Maria Hilbring, Ahaus
Heinz Horstmann, Lüdinghausen
Harald Koch, Billerbeck
Paul Lensing, Borken
Udo Lindemann, Hopsten
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD
Reiner Schäl, Recke
Peter Schwerbrock, Ennigerloh
Sebastian Täger, Senden, Bürgermeister
Detlef Waldmann, Wadersloh
Friedrich Gnerlich, Warendorf, LKBD, bis 30.06.2016
Hartwig Schultheiß, Münster, Stadtdirektor a.D.,
bis 31.10.2016
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD, ab 01.07.2016
ÖPNV-Beirat
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD, Vorsitzender
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Beckum, Bürgermeister,
stellv. Vorsitzender
Dietmar Bergmann, Nordkirchen, Bürgermeister
Axel Linke, Warendorf, Bürgermeister
Manuela Mahnke, Nottuln, Bürgermeisterin
Georg Moenikes, Emsdetten, Bürgermeister
Wilhelm Möhrke, Lengerich, Bürgermeister
Peter Nebelo, Bocholt, Bürgermeister
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD
Dr. Marc Schrameyer, Ibbenbüren, Bürgermeister
Peter Schwerbrock, Ennigerloh
Mechthild Schulze Hessing, Borken, Bürgermeisterin
Berthold Streffing, Sendenhorst, Bürgermeister
Heinrich Terwort, Havixbeck, Kreistagsabgeordneter
Karola Voß, Ahaus, Bürgermeisterin
Friedrich Gnerlich, Warendorf, LKBD, bis 30.06.2017
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD, ab 01.07.2016
Eisenbahn-Beirat
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD, Vorsitzender
Karl Kösters, Rheine, stellv. Vorsitzender
Michael Attermeyer, Recke
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde
Christine Karasch, Rheine, Beigeordnete
Eckard Kellermeier, Recke, Bürgermeister
Udo Lindemann, Hopsten
David Ostholthoff, Hörstel, Bürgermeister
Winfried Pohlmann, Hopsten, Bürgermeister
Christina Rählmann, Mettingen, Bürgermeisterin
Dr. Marc Schrameyer, Ibbenbüren, Bürgermeister
Walter Ottens, Lotte, bis 13.12.2016
Bernhard Hummeldorf, Spelle,
Samtgemeindebürgermeister, ab 13.12.2016
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2016 RVM
97
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die RVM erzielte in allen Geschäftssparten Umsatzerlöse in Höhe von 54.427 T€ und schloss das G e-
schäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 44 T€ ab. Durch die erstmalige Anwendung des BilRUG sind
die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres nicht mit denen des Vorjahres vergleichbar.
Die operativen Kosten des Unternehmens gingen, trotz Tariferh öhungen für Mitarbeiterentgelte sowie
Vergütungsanhebungen für eingekaufte Fahrleistungen, im Jahresvergleich um 0,2 % zurück.
Im Personenverkehr wird insge samt ein bilanzieller Fehlbetrag von 4,0 Mio. € vor Ausgleichsleistungen
ausgewiesen. Im Güterverkehr beförderte die RVM 485.600 t. Der Güterverkehr schließt mit einem Defizit
von 43 T€ vor Ausgleichsleistungen ab. Insgesamt beträgt der bilanzielle Jahresfehlbetrag aller Sparten
der RVM vor Ausgleichsleistungen rund 4,1 Mio. €.
Durch das zentrale Liquiditätsmanagement ist die Zahlungsfä higkeit der Gesellschaft aufgrund der Ra h-
menvereinbarung mit der WVG gesichert. Das Unternehmen investierte rd. 3,3 Mio. € in Omnibusse sowie
Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die bereitstehenden Mittel des Berichtsjahres, Investitionszuschüsse
sowie Aufnahme von Darlehen reichten aus, um diese Investitionen zu finanzieren.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Die Leistungsdaten der RVM im Personenverkehr entwickelten sich wie folgt.
Personenverkehr 2014 2015 2016
Anzahl Omnibusse
- eigene der RVM 103 103 104
- eigene der VBK 36 37 41
- angemietete Leistung (2013 ohne VBK) 362 352 353
gesamt 501 492 498
Linienlänge in km 7.341 7.510 7.351
Wagen-km Omnibus (in Tsd.)
- eigene Leistung der RVM 7.192 7283 7.366
- eigene Leistung der VBK* 1.653 1.727 1.738
- angemietete Leistung 12.108 12.159 12.174
gesamt in Tsd. km 20.953 21.169 21.278
beförderte Personen gesamt in Tsd. 23.249 23.137 22.770
* Verkehrsbetriebe Kipp
Beteiligungsbericht 2016 RVM
98
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 152.557 103.426 68.250
II. Sachanlagen 13.546.059 14.185.199 14.135.739
III. Finanzanlagen 1.921.962 1.852.245 1.784.191
Anlagevermögen 15.620.578 16.140.870 15.988.180
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 414.225 393.489 320.038
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 13.903.520 16.435.505 22.966.237
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 396.257 245.924 492.556
Umlaufvermögen 14.714.002 17.074.919 23.778.831
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.425 15.070 11.698
Aktiva 30.349.005 33.230.859 39.778.708
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.669.400 7.669.400 7.669.400
II. Kapitalrücklagen 1.356.522 1.391.699 1.306.696
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1.212.865 -1.212.865 -1.212.865
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -139.823 -264.775 -43.582
Eigenkapital 7.673.234 7.583.459 7.719.649
B. Rückstellungen 4.579.298 5.166.902 6.649.724
C. Verbindlichkeiten 18.086.662 20.469.318 25.401.685
D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.811 11.180 7.650
Passiva 30.349.005 33.230.859 39.778.708
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 45.874.924 46.745.921 54.427.487
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 7.513.234 8.227.482 1.107.350
5. Summe betriebliche Erträge 53.388.158 54.973.403 55.534.836
6. Materialaufwand 35.630.196 36.948.622 41.602.148
7. Personalaufwand 10.337.360 10.092.980 9.386.536
8. Abschreibungen 2.427.984 2.418.322 2.348.284
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.084.136 5.708.613 2.014.716
10. Summe betriebliche Aufwendungen 53.479.676 55.168.536 55.351.684
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -91.518 -195.133 183.152
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 36.828 32.108 31.480
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 320.513 294.761 291.157
14. Finanzergebnis -283.685 -262.653 -259.677
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -375.203 -457.786 -76.525
16. Steuern 19.754 20.479 20.180
17. Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 255.135 213.490 53.123
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -139.823 -264.775 -43.582
Beteiligungsbericht 2016 RVM
99
Anzahl der Beschäftigten
Betriebsbereich 2014 2015 2016
Personenverkehr 255 257 256
- davon Auszubildende 8 10 10
Güterverkehr 9 7 8
Insgesamt 264 264 264
*inkl. RVM-Verkehrsdienst GmbH
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen durch die weiterhin begrenzten Ertragssteigerungspotenziale,
den demografisch bedingten Schülerrückgang, noch nicht planbarer Effekte aus dem Ein nahmenaus-
gleich sowie Kostensteigerungstendenzen in den Bereichen Energie und Personal wird im Personenve r-
kehr für Folgejahre mit einem schlechteren Ergebnis als 2016 gerechnet.
Bei rd. 47 Mio. € operativen Betriebserträgen für 2017 im Personenverkehr rechnet das Unternehmen mit
einem Defizit von rd. 5,9 Mio. € vor Ausgleichsleistungen. Im Güterverkehr rechnet das Unternehmen
2017 mit einem Defizit von rd. 89 T€.
Durch die abgeschlossene Umsetzung der 2010 beschlossenen Direktvergaben für die RVM und die zwei
anderen ÖPNV-Unternehmen der WVG -Gruppe ist die Grundlage für den Hauptzweck der RVM und d a-
mit der Erhalt der Gruppenstruktur bis 2020 gesichert.
Beteiligungsbericht 2016 RVM-Verkehrsdienst
100
4.13.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
RVM-Verkehrsdienst GmbH
Krögerweg 11 http://www.rvm-online.de/
48155 Münster email: info@rvm-online.de
Telefon: (0 251) 62 70 - 0
Gründungsjahr: 1993
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.600 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die RVM -Verkehrsdienst GmbH ist ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr Münsterland GmbH,
Münster (RVM). Gemäß § 2 des Gesellschaftsve rtrages ist der Zweck der Gesellschaft der Betrieb von
öffentlichem Personen- und Güterverkehr, ferner die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fö r-
dern.
Organe der Gesellschaft
Die Geschäfts - und Betriebsführung wird von der Westfälischen Verkehr sgesellschaft mbH, Münster
(WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe die Förderung
und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in ihrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen
sowie die Koordinierung und Rationalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
Gesellschafterversammlung
Vertreter der RVM
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten ge ben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 RVM-Verkehrsdienst
101
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 613 307 0
Anlagevermögen 613 307 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.273.247 3.618.430 4.205.570
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 6.342 6.898 9.273
Umlaufvermögen 3.279.589 3.625.328 4.214.843
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0
Aktiva 3.280.202 3.625.635 4.214.843
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600 25.600 25.600
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 25.600 25.600 25.600
B. Rückstellungen 208.255 321.825 371.376
C. Verbindlichkeiten 3.046.347 3.278.210 3.817.867
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 3.280.202 3.625.635 4.214.843
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.261.341 3.604.858 4.184.175
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.318 8.074 631
5. Summe betriebliche Erträge 3.266.659 3.612.933 4.184.806
6. Materialaufwand 0 0 13.500
7. Personalaufwand 3.186.492 3.521.890 4.103.716
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 79.200 89.740 66.993
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.265.692 3.611.630 4.184.209
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 967 1.303 597
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 1 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 789 500 597
14. Finanzergebnis -788 -500 -597
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 179 803 0
16. Steuern 179 803 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 VBK
102
4.13.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK)
Münsterstraße 58 a http://www.vbk-online.info
48525 Lengerich email: info@rvm-online.de
Telefon: (0 54 81) 84 75 57-0
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) ist seit August 2010 ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr
Münsterland GmbH (RVM). Der Zweck de r Gesellschaft ist der Betrieb von öffentlichem Personennahve r-
kehr sowie die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fördern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtl ich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 VBK
103
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.989 1.728 4.185
II. Sachanlagen 2.815.516 2.529.189 2.625.835
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 2.819.505 2.530.917 2.630.020
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 51.089 45.305 48.717
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 590.427 627.253 1.128.873
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 46.102 15.453 88.554
Umlaufvermögen 687.618 688.010 1.266.145
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 3.507.123 3.218.927 3.896.165
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3.981 -3.981 -3.981
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0
Eigenkapital 21.019 21.019 21.019
B. Rückstellungen 217.448 247.208 251.846
C. Verbindlichkeiten 3.268.656 2.950.700 3.623.299
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 3.507.123 3.218.927 3.896.165
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 5.532.681 5.727.125 5.759.861
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 69.084 53.037 41.959
5. Summe betriebliche Erträge 5.601.765 5.780.162 5.801.820
6. Materialaufwand 2.365.052 2.480.519 2.735.494
7. Personalaufwand 1.907.460 1.997.585 2.039.443
8. Abschreibungen 528.733 560.967 599.221
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 513.125 500.191 350.410
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.314.370 5.539.262 5.724.568
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 287.395 240.900 77.251
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.699 26.596 22.732
14. Finanzergebnis -31.699 -26.596 -22.732
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 255.696 214.304 54.519
16. Steuern 561 814 1.396
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -255.135 -213.490 -53.123
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 WVG
104
4.13.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG)
Krögerweg 11 http://www.wvg-online.de/
48155 Münster email: info@wvg-online.de
Telefon: (0 251) 62 70 - 0
Gründungsjahr: 1969
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 1.043.980 47,14
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH 632.710 28,57
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna GmbH 316.360 14,29
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 221.450 10,00
Gesamt 2.214.500 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in den
Verkehrsräumen der Gesellschafter. Als Servicegesellschaft fördert die WVG die Koord inierung und Rati-
onalisierung angeschlossener Verkehrsbetriebe und übernimmt entsprechend ihrem Gesellschaftszweck
die Betriebs - und Geschäftsführungsaufgaben für folgende Unternehmen: Regionalverkehr Münsterland
GmbH, Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, Verk ehrsgesellschaft Kreis Unna mbH, Westfälische Landes -
Eisenbahn GmbH sowie deren Tochterunternehmen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
Aufsichtsrat
Michael Makiolla, Unna, KD, Vorsitzender
Dirk Lönnecke, Soest, KD, 1. stellv. Vorsitzender
Thomas Rissiek, Altenberge, 2. stellv. Vorsitzender
Peter Bannes, Arnsberg, 1. Beigeordneter
Ulrich Brülle, Lippstadt
Dr. Klaus Drathen, Meschede, KD
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD
Roland Henrichs, Holzwickede
Werner Kolter, Unna, Bürgermeister
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD
Peter Schwerbrock, Ennigerloh
Franz-Josef Teuber, Möhnesee-Günne
Friedrich Gnerlich, Warendorf, LKBD, bis 26.09.2016
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD, ab 26.09.2016
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftliche n Unternehmensdaten ersichtlich. Einen Überblick
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 WVG
105
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 357.489 835.889 724.096
II. Sachanlagen 1.836.474 1.789.393 1.722.729
III. Finanzanlagen 1.496 1.215 933
Anlagevermögen 2.195.459 2.626.497 2.447.758
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 4.666.870 3.148.984 3.978.527
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 3.942.511 6.897.922 10.304.994
Umlaufvermögen 8.609.381 10.046.906 14.283.521
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.534 26.356 13.423
Aktiva 10.847.374 12.699.759 16.744.702
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.214.500 2.214.500 2.214.500
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 2.214.500 2.214.500 2.214.500
B. Rückstellungen 2.386.049 2.424.124 2.483.130
C. Verbindlichkeiten 6.240.553 8.054.750 12.040.572
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.272 6.385 6.500
Passiva 10.847.374 12.699.759 16.744.702
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 4.785.222 4.904.452 8.692.198
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.052.420 2.517.965 9.601
5. Summe betriebliche Erträge 7.837.642 7.422.417 8.701.799
6. Materialaufwand 0 0 2.104.713
7. Personalaufwand 4.307.303 4.622.615 5.461.175
8. Abschreibungen 223.331 257.237 344.568
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.030.607 2.293.284 605.226
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.561.241 7.173.136 8.515.681
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 276.401 249.282 186.118
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 32.018 12.627 12.417
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 236.925 190.321 183.007
14. Finanzergebnis -204.907 -177.693 -170.590
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 71.494 71.588 15.528
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 32.318 32.318 0
18. Außerordentliches Ergebnis -32.318 -32.318 0
16. Steuern 39.176 39.270 15.528
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH
Beteiligungsbericht 2016 münsterNETZ
107
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH.
5.1 münsterNETZ GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
münsterNETZ GmbH
Hafenplatz 1 http://www.muenster-netz.de/
48155 Münster email: netzanschluss@muenster-netz.de
Telefon: (0 251) 694-0
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 100.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Die münsterNETZ GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Münster GmbH und der
Netzbetreiber in den Konzessionsgebieten der Stadtwerke Münster GmbH. Die Gesellschaft ist zuständig
für die Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmenetze. Das Kerngeschäft der münsterNETZ GmbH ist der Betrieb,
die Instandhaltung und der bedarfsgerechte Ausbau dieser Versorgungsnetze.
Das für den Geschäftsbetrieb notwendige Versorgungsnetz hat die Gesellschaft im Zuge von Pacht - und
Betriebsführungsverträgen von der Stadtwerke Münster GmbH gepachtet. Die münsterNETZ hat mit der
Stadtwerken Münster GmbH einen Vertrag über Planung, Bau und Betrieb von Versorgungsnetzen abg e-
schlossen. Die münsterNETZ hat mit der smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück, einen Vertrag über
Dienstleistungen für den Betrieb von Messstellen und Messung abgeschlossen.
Im Geschäftsjahr 2016 hat die münsterNETZ GmbH ausschließlich diese satzungsmäßigen wirtschaftlichen
Tätigkeiten ausgeübt und erfüllt damit die ihr von der mittelbaren Alleingesell schafterin Stadt Münster über-
tragenen kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Andreas Wunderer
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH
Beteiligungsbericht 2016 münsterNETZ
108
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2016 ist gekennzeichnet durch eine gute gesamtwirtschaftliche Lage und geringe Preis-
steigerungen bei den Verbraucherpreisen. Der Gas - und Wärmeabsatz ist, gemessen an den regionalen
Gradtagzahlen, durch ein kühleres Jah r 2016 geprägt, wobei insbesondere die Monate November und D e-
zember deutlich kühler waren als im Vorjahr.
Zum 31.12.2016 beschäftigte die münsterNETZ GmbH 43 Mitarbeiter. Das Jahresergebnis vor Ergebnisa b-
führung von 1.658 T€ liegt deutlich über dem Planer gebnis von 423 T€. Das höhere Ergebnis resul tiert
insbesondere aus witterungsbe dingt höheren Umsätzen aus Netzentgelten in der Sparte Gas sowie niedr i-
geren Kosten für das vorgelagerte Stromnetz im Vergleich zum Plan.
Die Umsatzerlöse wurden mit 140.734 T€ (Vorjahr: 125.492 T€) in den regulierten Sparten Strom und Gas
und mit 31.015 T€ ( VJ: 30.254 T€) in den nicht regulierten Sparten Wasser und Wärme erzielt . Das Jah-
resergebnis vor Ergebnisabführung von 1.658 T€ ist gegenüber dem Vorjahr (3.695 T€) vor allem aufgrund
einer Erhöhung der von den Stadtwerken Münster bezogenen Leistungen sowie höherer Pachtzahlungen
gesunken. Zudem wirkten sich entfallene Sondereffekte des Vorjahres im Jahresvergleich ergebnismi n-
dernd aus. Die zu einem wesentlichen Teil preisbed ingt verringerten Umsatzerlöse aus Strom-
Netzentgelten wurden teilweise durch geringere Au fwendungen für das vorgelagerte Stromnetz und für
Stromnetzverluste kompensiert. Positiv wirkten sich hingegen die witterungsbedingt höheren Umsatzerlöse
aus Gas-Netzentgelten aus. Das verbleibende Ergebnis wurde aufgrund des bestehenden Beherrschungs -
und Ergebnisabführungsvertrages an die Stadtwerke Münster abgeführt.
Die Entwicklung und die wirtschaftliche Lage der münsterNETZ GmbH sind für das Geschäftsjahr 2016
positiv zu beurteilen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Für das Geschäftsjahr 2017 wird mit einem Jahreserg ebnis vor Ergebnisabführung von 1.850 T€ gerec h-
net. Der erwartete Rückgang der Umsatz erlöse im Strom - und Gasnetz wird teilweise kompensiert durch
höhere Umsatzerlöse im Wasser - und Wärmenetz. Die leichte Ergebnisverbesserung im Vergleich zum
Geschäftsjahr 2016 resultiert insbesondere aus einer voraussichtlichen Reduzierung der Aufwendunge n für
bezogene Leistungen sowie geringeren Aufwendungen für Netzverluste.
Die Umsetzung der bestehenden Rechtslage und die weitere Marktentwicklung beinhalten sowohl Chancen
als auch Risiken für die münsterNETZ GmbH. Chancen mit Blick auf das Jahresergebn is bestehen bei der
Mengen- und Preisentwicklung der bezogenen Netzleistungen.
Die münsterNETZ GmbH bereitet zurzeit gemeinsam mit den Stadtwerken Münster den Ausbau eines
hochleistungsfähigen Glasfasernetzes in zunächst zwei Münsteraner Innenstadtviertel n und damit verbu n-
den den Einstieg in ein neues Geschäftsfeld vor. Die Anfangsinvestitionen werden in den nächsten Jahren
das Ergebnis der münsterNETZ GmbH belasten.
Beteiligungsbericht 2016 münsterNETZ
109
zu B. Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.737 139.853 209.787
II. Sachanlagen 36.772 31.570 29.612
III. Finanzanlagen 27.569 23.339 20.550
Anlagevermögen 146.078 194.762 259.949
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 7.059.035 6.720.579 7.326.288
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 159.993 144.319 181.870
Umlaufvermögen 7.219.028 6.864.899 7.508.159
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.139.804 21.392.803 24.406.297
Aktiva 27.504.910 28.452.464 32.174.404
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000 100.000 100.000
II. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 100.000 100.000 100.000
B. Rückstellungen 2.835.348 3.661.948 3.328.045
C. Verbindlichkeiten 5.145.376 3.969.832 4.974.494
D. Rechnungsabgrenzungsposten 19.424.186 20.720.684 23.771.865
Passiva 27.504.910 28.452.464 32.174.404
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 150.047.068 155.746.439 171.749.288
2. Sonstige betriebliche Erträge 7.729.542 4.886.507 781.082
3. Summe betriebliche Erträge 157.776.610 160.632.946 172.530.371
4. Materialaufwand 135.174.713 145.846.475 164.388.068
5. Personalaufwand 2.978.064 3.133.846 3.177.254
6. Abschreibungen 51.527 49.859 57.743
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.421.966 7.858.998 3.178.055
8. Summe betriebliche Aufwendungen 147.626.270 156.889.178 170.801.120
9. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 10.150.340 3.743.769 1.729.250
10. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 24.191 22.879 8.643
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.131 24.477 29.456
12. Finanzergebnis 12.060 -1.597 -20.813
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10.162.400 3.742.172 1.708.438
14. Steuern 44.058 47.235 50.162
15. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -10.118.342 -3.694.937 -1.658.276
16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 WBI
110
5.2 Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)
Engelstraße 49 http://www.wbi-muenster.de/
48143 Münster email: info@wbi-muenster.de
Telefon: (02 51) 97 232 - 0
Gründungsjahr: 1924
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 21.413.700 99,00
Stadt Münster 216.300 1,00
Gesamt 21.630.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages:
(1) die umfassende Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs in der Stadt Münster. Das U nter-
nehmen baut und betreibt Parkhäuser, Umsteigeanlagen zur Vernetzung von MIV (Motorisie r-
ter Individualverkehr) und ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), Park and Ride -Anlagen,
Fahrradparkanlagen, etc.
(2) die Errichtung von gewerblichen Bauten im eigenen oder fremden Namen, insbesondere in
solchen Bereichen, die strukturell zur Stadtentwicklung beitragen.
(3) die Vermarktung des Spezialwissens durch Übernahme von Beratungs - und Planungsauftr ä-
gen für den Bau von Parkhäusern und -anlagen für Dritte.
(4) Die Gesellschaft bewirtschaftet das eigene Grundvermögen. Sie kann Grundstücke erwerben,
belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben und erwerben.
(5) die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften, soweit die Gesellschaft Miteigentümerin ist
oder dies auf Veranlassung eines Gesellschafters erfolgt.
(6) die Betreibung aller in den vorstehenden Absätzen genannten Geschäfte, die dem Gesel l-
schaftszweck dienen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder
sich an solchen zu beteiligen.
(7) die Führung der Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen.
Zwischen Westfälischen Bauindustrie GmbH und der Stadt Münster wurde für das Jahr 2016 ein M a-
nagementkontrakt abgeschlossen. Die Hauptleistung der Westfälischen Bauindustrie GmbH besteht in der
Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs. Am 12.07.2017 wurde durch den Rat der Stadt Münster ein
neuer Managementkontrakt für die Jahre 2017 bis 2021 beschlossen.
Beteiligungsbericht 2016 WBI
111
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Klaus Kötterheinrich
Aufsichtsrat
Walter von Göwels, Vorsitzender
Ludger Steinmann, stellv. Vorsitzender
Jörg Berens
Felix Echelmeyer
Sven Gotthal
Theodor Knetzger
Marianne Koch
Reinhard Scholz
Stefan Weber
Simone Wendland
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Jonas Freienhofer, bis 17.02.2016
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis 31.10.2016
Rüdiger Sagel, ab 18.02.2016
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, ab 01.11.2016
Gesellschafterversammlung
Die Gesellschafterversammlung besteht aus einem
Vertreter der Stadtwerke Münster GmbH und dem
Oberbürgermeister der Stadt Münster oder einem von
ihm benannten Vertreter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Berichtsjahr stiegen die Umsatzerlöse um 182 T€ auf 12.617 T€ . Der größte Steigerungsanteil entfällt
auf den Geschäftsber eich „Parkeinrichtungen“ mit 155 T€. Die von der Gesellschaft bewirtschafteten
Parkhäuser erzielten mit Ausnahme der „Engelenschanze“ und den „Münster -Arkaden“ durchweg gleic h-
bleibende oder gestiegene Umsätze. In der Summe ergibt sich bei den Kurzparkumsät zen eine Steig e-
rung von 1,3 %. In Folge der baustellenbedingten Schließung des Hauptbahnhofes an der Westseite er-
fuhr das Parkhaus Bremer Platz auf der Ostseite eine Verbesserung der Kurzparkumsätze um 7,1 %.
Der Geschäftsbereich „Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen“ entwickelte sich mit ei-
ner geringfügigen Umsatzsteigerung konstant . Geplante Leerstände bei der Neubaumaßnahme im A a-
seemarkt führten zu Mindererlösen, welche aber durch eine insgesamt verbesserte Leerstandquote aufg e-
fangen wurden.
Recht konstant entwickelten sich die Aufwendungen für Hausbewirtschaftung mit einem Plus von 0,9 %.
Hintergründe der Personalkostensteigerung um rd. 6,1 % sind der Tarifab schluss (TVöD) und die Rüc k-
kehr einer Mitarbeiter in nach Elternzeit. Es erfolgte erneut eine Reduzierung der jährlichen Abschreibung
in Höhe von 264 T€. Die Entwicklung von Zinserträgen und Zinsaufwendungen verlief planmäßig.
Die Bilanzsumme der Westfälischen Bauindustrie GmbH hat sich im Berichtsjahr l eicht erhöht, wobei in s-
besondere das Sachanlagevermögen durch die Investitionen in das Ärztehaus am Aaseemarkt gestärkt
wurde. Dank des über der Gewinnausschüttung liegenden Jahresüberschuss standen ausreichend liquide
Mittel für Investitionen und Tilgungsleistungen zur Verfügung.
Aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 3.063 T€ erfolgt gemäß Managementkontrakt eine Gewinnaus-
schüttung in Höhe von 2.750 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der WBI. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 WBI
112
Zusammenstellung der von der WBI bewirtschafteten bzw. verwalteten Objekte:
Parkeinrichtungen im Eigentum der WBI
Anzahl der Jährliche Kurzparkungen
Einstellplätze 2014 2015 2016
Parkhaus Aegidiimarkt 780 458.598 471.103 465.037
Parkhaus Theater 793 278.394 279.781 289.519
Parkhaus Bremer Platz 416 203.408 240.300 245.422
Parkhaus Bahnhofstraße 339 124.821 126.862 125.808
Parkhaus Engelenschanze 480 239.033 250.010 252.973
Parkhaus Münster Arkaden 250 221.300 231.572 229.867
Parkhaus Stubengasse 318 321.867 317.004 327.698
Parkhaus Alter Steinweg 390 352.504 360.602 368.854
Summe der Kurzparkungen 3.766 2.199.925 2.277.234 2.305.178
Im Eigentum der Westfälische Bauindustrie GmbH befinden sich die Parkhäuser Aegidiimarkt, Theater,
Bremer Platz, Bahnhofstraße und Engelenschanze. Die Parkhäuser Münster -Arkaden, Stubengasse und
Alter Steinweg sind angepachtet.
Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und Vermietung der WBI-eigenen Objekte (2016)
Anzahl der Objekte WBI-eigene Fremdeigentum Fremdeigentum
Objekte Gewerbeobjekte Wohnungen
Eigentümergemeinschaft Aaseemarkt 22 6 40
Eigentümergemeinschaft Aegidiimarkt 10 22 56
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 1-29
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) 2 25 -
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 30-40
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) - 12 -
Eigentümergemeinschaft Stadtmuseum/Salzhof 5 Stadtmuseum -
Summe 39 65 96
Außerdem werden Wohnungen und gewerbliche Objekte sowie die Radstation im Wohn - und G e-
schäftsgebäude Stubengasse vermietet.
Beteiligungsbericht 2016 WBI
113
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.249 6.809 1.369
II. Sachanlagen 28.646.643 27.693.518 28.360.061
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 28.658.892 27.700.327 28.361.430
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 999.800 1.128.457 990.784
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.290.587 1.943.694 1.835.197
Umlaufvermögen 2.290.388 3.072.151 2.825.981
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 30.949.280 30.772.477 31.187.411
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 21.630.000 21.630.000 21.630.000
II. Kapitalrücklagen 2.350.000 2.350.000 2.350.000
III. Gewinnrücklagen 0 200.000 500.000
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.694.442 2.631.465 2.794.940
Eigenkapital 26.674.442 26.811.465 27.274.940
B. Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 27.867 125.086 126.445
II. sonstige Rückstellungen 194.071 285.265 547.400
Rückstellungen 221.938 410.351 673.845
C. Verbindlichkeiten 3.601.559 3.134.823 2.856.987
D. Rechnungsabgrenzungsposten 407.870 373.308 340.048
E. Passive latente Steuern 43.471 42.531 41.591
Passiva 30.949.280 30.772.477 31.187.411
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 12.172.129 12.373.156 12.617.286
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 20.000
4. Sonstige betriebliche Erträge 170.449 120.764 41.979
5. Summe betriebliche Erträge 12.342.578 12.493.920 12.679.265
6. Materialaufwand 5.316.127 5.375.502 5.485.083
7. Personalaufwand 921.720 940.771 997.985
8. Abschreibungen 1.511.472 1.386.310 1.122.556
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 318.200 340.022 267.927
10. Summe betriebliche Aufwendungen 8.067.519 8.042.605 7.873.552
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 4.275.059 4.451.314 4.805.713
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 10.522 822 121
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 103.504 72.659 59.575
14. Finanzergebnis -92.982 -71.837 -59.454
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.182.077 4.379.478 4.746.259
16. Steuern 1.492.364 1.567.454 1.682.784
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.689.713 2.812.023 3.063.475
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 4.729 19.442 31.465
- Einstellung in Gewinnrücklagen 0 200.000 300.000
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.694.442 2.631.465 2.794.940
Beteiligungsbericht 2016 WBI
114
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 11 12 13
Weiblich 2 2 2
Insgesamt 13 14 15
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 2 2
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D)
T€ 2014 2015 2016
Erträge 1.504 1.312 *
Aufwendungen 875 813 *
*Die Daten für 2016 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
T€ 2014 2015 2016
Erträge des städtischen Haushalts 28 27 26
Aufwendungen des städtischen Haushalts 7 7 7
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 86,2% 87,1% 87,5%
Liquidität 2. Grades 1,7 2,8 2,8
Umsatzrentabilität 22,1% 22,7% 24,3%
Personalintensität 11,4% 11,7% 12,7%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Der Geschäftsschwerpunkt der Gesellsc haft wird auch weiterhin im Bereich Parken liegen. Wobei durch
eine vom Rat beschlossene Satzungsanpassung in 2017 auch zukünftige stadtstrukturelle Aufgaben
übernommen werden können. Die Bewirtschaftung der drei nicht im Eigentum stehenden Parkhäuser ist
mit langfristigen Pachtverträgen abgesichert. Die acht innerstädtischen Parkhäuser sind die Basis einer
konstanten wirtschaftlichen Entwicklung, wobei auch die Betreuung von Parkeinrichtungen Dritter diesen
Bereich zunehmend ergänzen wird.
Im Geschäftsbe reich Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen ist der Revitalisierung s-
prozess des Wohn- und Geschäftszentrums Aaseemarkt in vollem Gange . Für den langfristigen Verbleib
der Volkshochschule Münster im Aegidiimarkt fehlt bisher die Zustimmung der politischen Gremien.
Die Erfüllung der im Gesellschaftsvertrag geregelten Aufgaben der Westfälische Bauindustrie GmbH ist
bei Erhalt der positiven Rahmenbedingungen und der Gesellschaftsstruktur als weiterhin eigenständige
Gesellschaft im Konzern der Stadt Münster nicht gefährdet. Die Gesellschaft ist in der Lage, auch stadt-
strukturelle Aufgaben zur Attraktivitätssteigerung der Stadt Münster zu übernehmen .
Beteiligungsbericht 2016 FMO
115
5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 0
Gründungsjahr: 1966
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 7.945.800 35,06
Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 6.862.400 30,28
OBG Osnabrücker Beteiligungs- und
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 3.897.650 17,20
Grevener Verkehrs GmbH 1.334.800 5,89
BEVOS Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft
mbH, Landkreis Osnabrück 1.150.700 5,08
Kreis Warendorf 552.800 2,44
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 471.700 2,08
Kreis Borken 102.300 0,45
Kreis Coesfeld 102.300 0,45
Landkreis Emsland 102.300 0,45
Landkreis Grafschaft Bentheim 102.300 0,45
IHK Nord Westfalen 15.350 0,08
IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim 7.700 0,03
HWK Münster 7.700 0,03
HWK Osnabrück/Emsland 7.700 0,03
Gesamt 22.663.500 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Airport Services GmbH 250.000 100,00
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 26.000 100,00
FMO Parking Services GmbH 51.500 100,00
FMO Security Services GmbH 300.000 100,00
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 306.775 33,33
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 27.000 33,33
FMO Passenger Services GmbH 245.700 33,33
AHS Aviation Handling Services GmbH 500.000 10,00
Beteiligungsbericht 2016 FMO
116
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb des Verkehrsflughafens Mün s-
ter/Osnabrück sowie die Förderung der zivilen L uftfahrt und des Flugsports sowie alle im Zusammenhang
mit Vermietung und Verpachtung stehenden Geschäfte einschließlich der Versorgung Dritter mit elektr i-
scher Energie für den Bereich des Flughafens Münster/Osnabrück (§ 2 des Gesellschaftsvertrages).
Inhaltlich steht ein attraktives, weltweites Flugangebot sowie kompetenter und freundlicher Service im
Fokus. Der Mix aus einem umfangreichen Touristikprogramm, schnellen Business -Zielen und günstigen
Low-Cost-Flügen wird ständig aktualisiert und mit dem besten Dienstleistungspaket abgerundet.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Prof. Gerd Stöwer, Geschäftsführer,
bis 30.09.2016
Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer,
ab 01.02.2017
Thorsten Brockmeyer, stellv. Geschäftsführer
Aufsichtsrat
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister,
1. Vorsitzender
Dr. Klaus Effing, Landrat,
1. stellv. Vorsitzender
Markus Lewe, Oberbürgermeister,
2. stellv. Vorsitzender
Andrea Henning
Frank Henning
Dr. Olaf Gericke, Landrat
Wilfried Grunendahl
Dr. Michael Jung, Ratsherr
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat
Carsten Peters, Ratsherr
Hans-Jürgen Scholte
Thorsten Tacke
Elisabeth Veldhues
Peter Vennemeyer, Bürgermeister
Georg Berding, Ratsherr, bis 03/2016
Stefan Weber, Ratsherr, bis 04/2016
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2016 e ntsprach fast exakt der Annahme aus dem Wirtschaft s-
plan. Mit einem Fehlbetrag von ca. 10,0 Mio. € im Vergleich zu 12,8 Mio. € im Vorjahr konnte eine Erge b-
nisverbesserung von ca. 2, 8 Mio. € erreicht werden. Nach den Jahren 2014 und 2015 kann auch das G e-
schäftsjahr 2016 die Vorgaben des Entschuldungskonzeptes in wirtschaftlicher Hinsicht erfüllen.
Der FMO musste gegenüber dem Vorjahr einen Passagierrückgang von 4,3 % hinnehmen. Im Jahr 2016
zählte der FMO rd. 782 Tausend Passagiere im gewerblichen Verkehr. Die politisch instabile Lage in typ i-
schen Reiseländern wie der Türkei hat zu massiven, nicht kompensierbaren Einbrüchen geführt.
Trotz des Rückgangs der Passagierzahlen konnten die Erträge in den Kerngeschäftsbereichen (Flugh a-
fengebühren und sonstige Infrastrukturentgelte, Vermietung und Verpachtung, Provisionen/Konzessionen
sowie Versorgungsleistungen) gesteigert werden. Der Grund dafür liegt insbesondere in der Generierung
von zusätzlichen Erlösen im Non-Aviation-Bereich.
Durch die Verkehrsrückgänge im Geschäftsjah r 2016 sind die Umsatzerlöse im Kernsegment Verkehr des
FMO weiter unter Druck. Eine nachhaltige Verbesserung der Ertragslage ist in den nächsten Jahren da-
von abhängig, inwiefern es gelingt, wieder eine Verkehrssteigerung am F MO zu erzielen. Ziel ist es, dass
der FMO mittelfristig wieder ein positives operatives Ergebnis erreicht.
Beteiligungsbericht 2016 FMO
117
Wesentlich für die Ertragslage der FMO GmbH ble iben die Beteiligungsergebnisse der Tochtergesel l-
schaften.
Durch die Eigenkapitalzuführung der Ge sellschafter sowie der Ergebnisentwicklungen zum Entschu l-
dungskonzept zeigt die Gesellschaft eine robuste Liquiditätslage. Es bleibt Anspruch der Gesellschaft, von
einer Außenfinanzierung durch Gesellschaftermittel unabhängig zu werden und die Finanzierung auf die
klassischen Finanzierungssäulen der Innenfinanzierung aus dem laufenden Betrieb und der Bankenfinan-
zierung zu stellen. Insofern ist die stetige Verbesserung des oper ativen Ergebnisses (EBITDA nach Betei-
ligungsergebnis) von -5,5 Mio. € in 2014 über -5,4 Mio. € in 2015 auf nun -3,3 Mio. € in 201 6 ein Indiz
dafür, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Entwicklung der Verkehrsergebnisse
2015 2016 Veränderung
absolut in %
Fluggäste
1. Gewerblicher Verkehr 816.706 781.222 -35.484 -4,3%
davon
- Linienfluggäste 421.934 403.041 -18.893 -4,5%
- Ferienfluggäste 387.954 369.012 -18.942 -4,9%
- übriger gewerblicher Verkehr 6.818 9.169 2.351 34,5%
2. Nichtgewerblicher Verkehr 5.295 5.749 454 8,6%
Fluggäste gesamt 822.001 786.971 -35.030 -4,3%
Flugzeugbewegungen
1. Gewerblicher Verkehr 21.489 20.190 -1.299 -6,0%
davon
- Linienflugbewegungen 6.939 6.697 -242 -3,5%
- Ferienflugbewegungen 2.719 2.734 15 0,6%
- übriger gewerblicher Verkehr 11.831 10.759 -1.072 -9,1%
2. Nichtgewerblicher Verkehr 12.017 14.280 2.263 18,8%
Flugzeugbewegungen gesamt 33.506 34.470 964 2,9%
Fracht
Frachtaufkommen gesamt in t 15.442 15.227 -215 -1,4%
Beteiligungsbericht 2016 FMO
118
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 119.159 100.728 107.135
II. Sachanlagen 91.442.039 88.235.762 85.300.506
III. Finanzanlagen 16.797.588 18.667.214 18.190.473
Anlagevermögen 108.358.786 107.003.704 103.598.114
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 366.891 345.054 274.363
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.544.373 34.793.845 34.110.124
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 4.058.668 3.926.719 4.757.279
Umlaufvermögen 7.969.932 39.065.619 39.141.766
C. Rechnungsabgrenzungsposten 479.853 475.276 422.653
Aktiva 116.808.572 146.544.598 143.162.533
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 22.663.500 22.663.500 22.663.500
II. Kapitalrücklagen 9.090.840 39.733.283 43.349.220
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0
0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -12.847.631 -12.805.900 -10.007.759
Eigenkapital 18.906.709 49.590.883 56.004.961
B. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 2.443.811 4.541.762 4.583.661
II. Steuerrückstellungen 2.943 0 0
III. sonstige Rückstellungen 4.517.684 3.765.640 4.081.117
Rückstellungen 6.964.438 8.307.402 8.664.778
C. Verbindlichkeiten 90.918.103 88.577.719 78.440.789
D. Rechnungsabgrenzungsposten 19.322 68.594 52.005
Passiva 116.808.571 146.544.598 143.162.533
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 12.964.177 11.744.052 15.686.958
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.313.022 4.514.929 226.978
5. Summe betriebliche Erträge 17.277.199 16.258.981 15.913.936
6. Materialaufwand 3.568.099 3.732.096 4.063.241
7. Personalaufwand 11.793.771 11.499.147 9.701.882
8. Abschreibungen 3.801.270 3.632.549 3.566.107
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.434.826 5.461.711 5.476.982
10. Summe betriebliche Aufwendungen 25.597.966 24.325.503 22.808.212
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -8.320.767 -8.066.521 -6.894.276
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Beteiligungserträge 1.101.948 1.423.743 1.467.172
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen/Verlustübernahmen 5.355.153 5.787.545 4.313.059
14. Finanzergebnis -4.253.205 -4.363.801 -2.845.887
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -12.573.972 -12.430.322 -9.740.163
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 80.368 129.368 0
18. Außerordentliches Ergebnis -80.368 -129.368 0
19. Steuern 193.291 246.210 267.596
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -12.847.631 -12.805.900 -10.007.759
Beteiligungsbericht 2016 FMO
119
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 145 134 131
Weiblich 30 25 25
Insgesamt 175 159 156
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 11 10 9
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 16,2% 33,8% 39,1%
Liquidität 2. Grades 0,5 2,1 2,0
Umsatzrentabilität -99,1% -109,0% -63,8%
Personalintensität 46,1% 47,3% 42,5%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Der Wettbewerbsdruck der vergangenen Jahre wird sich auch zukünf tig auf die Geschäftstätigkeit des
FMO auswirken. Während sich der Flughafen im Liniensegment in den vergangenen Jahren gut entw i-
ckelte, mussten im Segment der Urlaubsverkehre deutliche Einbrüche registriert werden. Exemplarisch
dafür steht der nun vollständig vollzogene Rückzug der airberlin vom Standort. Da airberlin in den vergan-
genen Jahren insgesamt fast eine Million Passagiere am FMO bewegte, zeigt sich, welche besondere
Herausforderung es ist, dieses Marksegment wieder zu beleben.
Das zu erwartende Wachstum des Jahres 2017 kön nte eine Trendwende in der Entwicklung der Urlaubs-
verkehre darstellen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich insbesondere politische Entwicklungen in kla s-
sischen Urlaubszielen wie der Türkei auf das Reiseverhalten auch am FMO au swirken. Neben diesem
Risiko ist auch die aktuelle Situation im Markt der Airlines genauer zu beobachten. Obschon z.B. die air-
berlin am Standort FMO keine Kapazitäten mehr hält, könnte ein kompletter Rückzug aus dem gesamten
Bundesgebiet dazu führen, dass Kapazitäten an anderen Flughäfen vakant werden. Dies wiederum kön n-
te dazu führen, dass der Bedarf am FMO nur noch sekundär bedient werden kann.
Im Bereich Non -Aviation ist im Geschäftsjahr 2018 eine umfassende Neuausrichtung zu erwarten, da
einige Konzessionsverträge auslaufen und neu ausgeschrieben werden.
Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 wird das durch Bürgschaften abgesicherte Kreditvolumen der G e-
sellschaft voraussichtlich nominal 44 Mio. € betragen. Die noch zu beschließenden Kapita lerhöhungen
belaufen sich auf 32,8 Mio. €. Bei entsprechend weiter durchgeführter Entschuldung und anhal tender
Verbesserung des Konzern -EBITDA sind die langfristigen En twicklungsperspektiven am Standort, trotz
der vielfältigen Branchenrisiken, positiv zu bewerten.
Für das Geschäftsjahr 2017 wird gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 ein um mehr als 1 Mio . € verringer-
ter Jahresfehlbetrag (2016: 10 Mio. €) erwartet.
Beteiligungsbericht 2016 FMO Luftfahrtförderung
120
5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 0
Gründungsjahr: 1985
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 26.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück 22.663.500 2,08
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der Gesellscha ft ist die Förderung der zivilen Luftfahrt. Außerdem bezuschusst die Gesel l-
schaft den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum Flughafen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Thorsten Brockmeyer
Beirat
Dr. Klaus Effing, Landrat
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister
Dr. Heinz Böger, KD
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersic htlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 FMO Luftfahrtförderung
121
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 2 2 2
Anlagevermögen 2 2 2
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 11.903 10.104 13.075
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 78.422 80.402 78.184
Umlaufvermögen 90.325 90.506 91.259
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 2.467
Aktiva 90.327 90.508 93.728
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 2 2 2
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 26.002 26.002 26.002
B. Rückstellungen 2.445 2.626 3.206
C. Verbindlichkeiten 61.880 61.880 64.520
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 90.327 90.508 93.728
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 134.103 134.103 136.396
5. Summe betriebliche Erträge 134.103 134.103 136.396
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 1.500
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 132.333 132.369 133.610
10. Summe betriebliche Aufwendungen 132.333 132.369 135.110
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.770 1.734 1.286
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.770 1.734 1.286
16. Steuern 0 0 0
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -1.770 -1.734 -1.286
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 FMO Parking Services
122
5.3.2 FMO Parking Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
FMO Parking Services GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 0
Gründungsjahr: 1995
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 51.500 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Schaffung, die Unterhaltung, die Verwaltung und die Vergabe von
Parkflächen für den ruhenden Verkehr am Flughafen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Thorsten Brockmeyer
Beirat
Markus Lewe, Oberbürgermeister, Vorsitzender
Peter Vennemeyer, Bürgermeister
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister
Wilfried Grunendahl
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat
Elisabeth Veldhues
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 FMO Parking Services
123
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.910 4.633 356
II. Sachanlagen 14.358.216 16.869.723 16.421.152
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 14.367.126 16.874.356 16.421.508
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.710 10.080 11.509
III. Wertpapiere 56.023 33.998 29.973
IV. Flüssige Mittel 2.256.661 266.917 294.433
Umlaufvermögen 2.323.394 310.995 335.914
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.606 39.252 37.899
Aktiva 16.731.126 17.224.603 16.795.321
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.500 51.500 51.500
II. Kapitalrücklagen 14.505.954 16.458.234 16.458.234
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 14.557.454 16.509.734 16.509.734
B. Rückstellungen 23.541 8.518 10.470
D. Verbindlichkeiten 2.048.850 612.446 176.957
E. Rechnungsabgrenzungsposten 101.281 93.905 98.160
Passiva 16.731.126 17.224.603 16.795.321
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.569.691 3.441.183 3.379.662
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 44.351 46.087 10.421
5. Summe betriebliche Erträge 3.614.042 3.487.270 3.390.083
6. Materialaufwand 1.679.389 1.106.240 903.305
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 403.860 479.547 492.669
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 451.019 444.004 466.784
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.534.268 2.029.791 1.862.758
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.079.774 1.457.480 1.527.326
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.353 163 72
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 1.353 163 72
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.081.127 1.457.643 1.527.398
16. Steuern 42.079 64.867 78.260
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -1.039.048 -1.392.776 -1.449.138
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 FMO Airport Services
124
5.3.3 FMO Airport Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
FMO Airport Services GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Gründungsjahr: 1999
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 250.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der FMO Airport Services GmbH ist die Erbringung land - und luftseitiger Abfertigungsleistu n-
gen mit dem Schwerpunkt der Flugzeugabfert igung sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erfo r-
derlicher Dienstleistungen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Markus Gertken
Klaus Stender
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 FMO Airport Services
125
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 283.447 154.966 74.402
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 283.447 154.966 74.402
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 91.985 84.576 64.356
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 696.406 907.326 300.190
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 201.334 212.510 102.677
Umlaufvermögen 989.725 1.204.412 467.224
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.925 1.909 1.911
Aktiva 1.275.097 1.361.287 543.537
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000 250.000 250.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 250.000 250.000 250.000
B. Rückstellungen 199.852 107.729 38.132
C. Verbindlichkeiten 825.245 1.003.557 255.405
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 1.275.097 1.361.287 543.537
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 4.231.629 3.949.937 4.490.908
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 37.880 146.949 75.741
5. Summe betriebliche Erträge 4.269.509 4.096.886 4.566.649
6. Materialaufwand 2.586.436 2.586.757 2.166.313
7. Personalaufwand 1.303.139 1.410.738 1.475.702
8. Abschreibungen 183.729 128.481 97.185
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 848.468 847.252 863.292
10. Summe betriebliche Aufwendungen 4.921.771 4.973.228 4.602.491
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -652.262 -876.342 -35.842
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 144 17 2
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.533 11.698 5.161
14. Finanzergebnis -13.389 -11.681 -5.159
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -665.652 -888.022 -41.000
16. Steuern 859 1.080 1.057
17. Erträge aus Verlustübernahme 666.510 889.103 42.057
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 FMO Security Services
126
5.3.4 FMO Security Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
FMO Security Services GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 300.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der FMO Security Services GmbH ist die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Sektor
des Fluggastkontrolldienstes gemäß § 5 Luftsich erheitsgesetz (LuftSiG) am Flughafen Mün s-
ter/Osnabrück sowie sonstiger zur Förderung dieses Zwecks erforderlicher Geschäfte.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Franz-Josef Thiery, Greven
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 FMO Security Services
127
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 12.009 7.894 6.921
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 12.009 7.894 6.921
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 753.853 551.871 556.388
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 101.768 36.028 34.274
Umlaufvermögen 855.621 587.899 590.662
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 867.630 595.793 597.583
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 300.000 300.000 300.000
B. Rückstellungen 176.812 166.878 110.360
C. Verbindlichkeiten 390.818 128.916 187.223
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 867.630 595.793 597.583
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.604.728 2.393.231 2.336.129
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 58.435 64.068 4.684
5. Summe betriebliche Erträge 2.663.164 2.457.299 2.340.814
6. Materialaufwand 26.794 22.247 57.406
7. Personalaufwand 3.078.074 3.008.925 2.854.946
8. Abschreibungen 8.919 5.358 4.117
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 651.982 650.181 662.060
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.765.768 3.686.711 3.578.528
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.102.604 -1.229.411 -1.237.714
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 176 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 176 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.102.428 -1.229.411 -1.237.714
16. Steuern 241 263 263
17. Erträge aus Verlustübernahme 1.102.669 1.229.674 1.237.977
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 FMO Passenger Services
128
5.3.5 FMO Passenger Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
FMO Passenger Services GmbH
Airportallee 1 www.passenger-services.de
48268 Greven email: info@passenger-services.de
Telefon: (0 25 71) 94 33 10
Gründungsjahr: 1998
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 81.900 33,33
AHS Aviation Handling Services GmbH 81.900 33,33
GGG Service for Airlines GmbH 81.900 33,33
Gesamt 245.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der FMO Passenger Services GmbH ist die Erbringung landseitiger Abfertigungsleistungen
auf dem Sektor der Passagierabfertigung inklusive Lost & Found, der dokumentarischen Abfertigung e i-
nes Fluges (Operations), der Vermittlung und dem Verkauf von Reise - und Transportleistungen (Linien -
und Touristikverkauf) sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flugh a-
fen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dieter Faßold
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprec hen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 FMO Passenger Services
129
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 44.057 30.120 20.758
III. Finanzanlagen 2.556 2.556 2.556
Anlagevermögen 46.613 32.676 23.314
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 291.240 320.699 399.836
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 383.905 432.400 449.103
Umlaufvermögen 675.145 753.099 848.939
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.573 1.047 2.104
Aktiva 723.332 786.822 874.358
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 245.700 245.700 245.700
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -100.270 -143.115 -142.827
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -42.845 288 287
Eigenkapital 102.585 102.873 103.160
B. Rückstellungen 476.254 515.658 599.494
C. Verbindlichkeiten 144.493 168.291 171.705
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 723.332 786.822 874.358
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.637.886 2.514.545 2.503.643
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 80.384 29.205 174.085
5. Summe betriebliche Erträge 2.718.269 2.543.750 2.677.728
6. Materialaufwand 53.369 52.656 44.184
7. Personalaufwand 2.151.045 2.140.982 2.170.835
8. Abschreibungen 14.022 14.405 12.375
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 537.561 390.345 397.045
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.755.997 2.598.387 2.624.439
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -37.727 -54.637 53.289
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 361 262 44
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.856 42.714 52.828
14. Finanzergebnis -53.495 -42.452 -52.784
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -91.222 -97.089 505
16. Außerordentliche Erträge 55.000 104.000 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 6.405 6.405 0
18. Außerordentliches Ergebnis 48.595 97.595 0
19. Steuern 218 218 218
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -42.845 288 287
Beteiligungsbericht 2016 WISAG FMO Cargo Service
130
5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG
Airportallee 1 www.fmo-cargo.de
48268 Greven email: info@fmo-cargo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 3200
Gründungsjahr: 1998
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 102.258 33,33
WISAG Cargo Services Holding GmbH & Co. KG 204.517 66,67
Gesamt 306.775 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abfertigungsleistungen auf dem Luftfrachtsektor
und sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Margot Kriege
Geschäftsführende Komplementärin
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsd aten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 WISAG FMO Cargo Service
131
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.944 7.175 1.835
II. Sachanlagen 166.221 171.227 151.493
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 191.165 178.402 153.328
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 33.970 33.659 28.277
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 370.019 336.552 389.917
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 427.009 576.537 544.060
Umlaufvermögen 830.998 946.748 962.254
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.333 18.603 7.278
Aktiva 1.026.495 1.143.753 1.122.860
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 306.775 306.775 306.775
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 -44.151 -5.272
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -44.151 38.879 6.187
Eigenkapital 262.624 301.503 307.690
B. Rückstellungen 650.632 693.484 744.301
C. Verbindlichkeiten 113.239 148.766 70.869
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 1.026.495 1.143.753 1.122.860
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.284.877 2.879.561 2.827.221
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 33.480 42.509 45.024
5. Summe betriebliche Erträge 3.318.356 2.922.070 2.872.245
6. Materialaufwand 693.079 446.919 407.192
7. Personalaufwand 1.249.629 1.300.736 1.317.807
8. Abschreibungen 68.866 67.358 73.027
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.209.386 1.095.268 1.005.228
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.220.959 2.910.282 2.803.254
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 97.397 11.789 68.991
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 460 10.966 162
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.812 31.126 33.962
14. Finanzergebnis -33.353 -20.160 -33.800
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 64.045 -8.371 35.191
16. Steuern 108.195 -47.250 29.004
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -44.151 38.879 6.187
Beteiligungsbericht 2016 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
132
5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
Airportallee 1 www.fmo-cargo.de
48268 Greven email: info@fmo-cargo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 3200
Gründungsjahr: 2011
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 9.000 33,33
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co. KG 18.000 66,67
Gesamt 27.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung der Beteiligung sowie die Übernahme der
persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei der WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Margot Kriege
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
133
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 33.831 35.646 38.328
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 0 0 0
Umlaufvermögen 33.831 35.646 38.328
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 33.831 35.646 38.328
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 27.000 27.000 27.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 4.222 6.045 7.870
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.824 1.824 1.889
Eigenkapital 33.045 34.870 36.759
B. Rückstellungen 529 529 1.071
C. Verbindlichkeiten 257 247 498
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 33.831 35.646 38.328
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
5. Summe betriebliche Erträge 0 0 0
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.060 395 387
10. Summe betriebliche Aufwendungen -1.060 395 387
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.060 -395 -387
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.293 2.748 2.818
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 1.293 2.748 2.818
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.353 2.353 2.431
16. Steuern 530 529 542
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.824 1.824 1.889
Beteiligungsbericht 2016 AHS Aviation Handling Services
134
5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
AHS Aviation Handling Service GmbH
Airport Terminal 1 http://www.ahs-de.com/
22335 Hamburg
Telefon: (0 40) 50 75-24 81
Gründungsjahr: 1951
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, 148.750 29,75
Flughafen Hamburg GmbH 136.250 27,25
Flughafen Bremen GmbH 60.000 12,00
Flughafen Stuttgart GmbH 50.000 10,00
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 50.000 10,00
Flughafen Köln/Bonn GmbH 50.000 10,00
AirPort GmbH, Nürnberg 5.000 1,00
Gesamt 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Die Gesellschaft betreibt Bodenverkehrsdienstleistungen für Fluggesellschaften. Die AHS -Gruppe bietet
ihre Dienstleistungen an den Flughäfen Ber lin-Tegel, Berlin -Schönefeld, Köln/Bonn, Leipzig, Dresden,
Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Münster/Osnabrück, Stuttgart sowie
Nürnberg direkt oder indirekt an.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Martin Roll
Amélie Charisius
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zw eck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 AHS Aviation Handling Services
135
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 281.541 289.867 461.455
II. Sachanlagen 426.823 565.468 596.733
III. Finanzanlagen 3.414.638 3.389.638 3.377.388
Anlagevermögen 4.123.002 4.244.973 4.435.577
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 7.263 5.669 7.105
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.877.725 4.751.020 4.442.996
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 5.086.097 3.381.871 6.520.329
Umlaufvermögen 11.971.085 8.138.560 10.970.430
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.499 34.992 24.988
D. Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.201.679 303.026 0
Aktiva 17.314.266 12.721.552 15.430.995
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 2.475.000 2.475.000 2.475.000
III. Gewinnrücklagen 50.000 50.000 50.000
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -4.755.158 -4.226.679 -3.328.026
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 528.479 898.653 3.664.658
VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.201.679 303.026 0
Eigenkapital 0 0 3.361.631
B. Rückstellungen 2.645.210 2.823.941 2.460.464
C. Verbindlichkeiten 14.669.056 9.897.611 9.608.900
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 17.314.266 12.721.552 15.430.995
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 14.086.567 2.951.197 8.006.524
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.059.711 6.719.642 4.299.197
5. Summe betriebliche Erträge 20.146.278 9.670.839 12.305.720
6. Materialaufwand 7.659.611 2.532.878 2.841.416
7. Personalaufwand 8.859.683 3.094.739 3.098.023
8. Abschreibungen 184.541 228.332 305.204
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.907.822 5.331.213 5.952.446
10. Summe betriebliche Aufwendungen 21.611.657 11.187.163 12.197.089
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.465.379 -1.516.324 108.631
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.225.202 2.670.229 3.891.918
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 228.112 253.496 167.482
14. Finanzergebnis 1.997.090 2.416.733 3.724.436
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 531.711 900.409 3.833.067
16. Steuern 3.231 1.756 168.410
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 528.480 898.653 3.664.657
Beteiligungsbericht 2016 items
136
5.4 items GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
items GmbH
Hafenweg 7 www.itemsnet.de
48155 Münster email: kontakt@itemsnet.de
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000
Gründungsjahr: 1999
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 398.316 30,58
Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH 286.073 21,96
Stadtwerke Lübeck Holding GmbH 238.315 18,30
Stadtwerke Osnabrück AG 112.346 8,63
items GmbH (Nennbetrag eigener Anteile) 77.059 5,92
Energie AG Iserlohn 65.921 5,06
Mark-E AG, Hagen 65.123 5,00
Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH 59.300 4,55
Gesamt 1.302.453 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
items project GmbH 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Beschaffung, Einführung und der Betrieb von Systemen
der Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik, außerdem die damit zusammenhängenden
Tätigkeiten in Organisationsfragen f ür die Gesellschafter und sonstige Unternehmen, an denen eine der
an der items GmbH unmittelbar oder mittelbar beteiligten Städte Anteile hat, sowie für andere Kommunen
und deren Einrichtungen und Unternehmen, soweit dies gemeinderechtlich zulässig ist.
Beteiligungsbericht 2016 items
137
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Ludger Hemker
Beirat
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster,
Vorsitzender
Willi Nibbe, Lübeck, stellv. Vorsitzender
Jürgen Elmer, Bocholt
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster
Manfred Hülsmann, Osnabrück
Dr. Michael Maxelon, Kassel
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster
Dr. Klaus Weimer, Iserlohn
Dr. Dirk Wernicke, Münster
Erik Höhne, Hagen, ab 12.12.2016
Beisitzende
Beatrix Vennekötter, Vorsitzende Gesamtbetriebsrat
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das abgelaufene Geschäftsjahr war vor allem geprägt von der Gewinnung eines großen Kunden und
neuen Gesellschafters mit den dazugehörigen Kapital - und Personalmaßnahmen und der Vorbereitung
der Transition, von der Umsetzung eines komplexen Migrationsprojektes, der Konsolidierung der Fina n-
zen und der öffentlichen und werbewirksamen Darstellung der Plattform Billing4us. Zudem wurden B e-
triebsprozesse weiter stabilisiert und effizienzsteigernde Maßnahmen umgesetzt.
Im Geschäftsjahr konnte mit der Mark -E AG, Hagen, der Gesellschafterkreis auf insgesamt sieben Gesell-
schafter erweitert werden. Die Mark -E AG beteiligte sich mit 5 % (65.123 €) am Stammkapital der items
GmbH. Das neue Gesamtstammkapital beträgt nunmehr 1.302.453 €.
Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 64 T€ und einem Ergebnis der g e-
wöhnlichen Geschäftstätigkeit von 190 T€ abgeschlossen. Trotz steigende r Umsatzerlöse konnte das
geplante Jahresergebnis für 2016 in Höhe von 168 T€ im Geschäftsjahr nicht erreicht werden. Dieses
resultierte im Wesentlichen aus erhöhten Aufwänden zweier Projekte, deren Komplexität und Umf ang erst
während der Umsetzungsphase in vollem Umfang transparent wurde.
Der Um satz im Jahr 2016 stieg um 3.723 T€ auf 36.385 T€. Dieser Umsatz beinhaltet Erlöse aus dem
Sale-and-Lease-Back-Vertrag über 602 T€ (Vorjahr: 871 T€) und aus SAP Lizenzverkäufen in Höhe von
450 T€ (VJ: 774 T€).
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 561 T€ (V J: 2.541 T€) entfallen mit 258 T€ vorrangig au f
die Auflösung von Rückstellungen. Der Materialaufwand von 17.740 T€ ist im Verhältnis zum Vorjahr um
927 T€ gestiegen. Dieses resultiert aus ein em höheren Einsatz von externen Beratern. Der Personalauf-
wand von 13.339 T€ ist im Vergleich zum Vorjahr um 653 T€ gestiegen.
Die Gesellschaft war aufgrund der eingeräumten Kreditli nien jederzeit in der Lage, den finanziellen Ver-
pflichtungen nachzukommen. Gravierende Liquiditätsengpässe hat es im Berichtszeitraum nicht gegeben.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 items
138
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.492.534 1.753.927 1.533.721
II. Sachanlagen 3.293.288 3.065.968 2.369.673
III. Finanzanlagen 162.628 152.087 139.587
Anlagevermögen 4.948.450 4.971.981 4.042.981
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.593.545 1.236.250 1.119.994
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.964.678 6.896.771 7.445.090
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 48.746 101.523 249.458
Umlaufvermögen 12.606.969 8.234.544 8.814.543
C. Rechnungsabgrenzungsposten 675.092 548.963 495.968
Aktiva 18.230.511 13.755.489 13.353.491
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (inkl. 77 T€ Rücklage eigene Anteile) 1.237.330 1.237.330 1.302.453
II. Kapitalrücklagen 1.627.584 1.627.584 1.887.461
III. Gewinnrücklagen 1.316.450 1.316.450 1.316.450
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 193.300 92.700 64.135
Eigenkapital 4.374.664 4.274.064 4.570.499
B. Rückstellungen 4.805.131 3.707.415 3.494.309
C. Verbindlichkeiten 9.050.716 5.670.010 5.288.683
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 104.000 0
Passiva 18.230.511 13.755.489 13.353.491
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 32.943.517 32.661.640 36.384.967
2. Erhöhung/Verminderung Bestand lfd. Aufträge -39.626 75.227 280.548
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 160.309 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.276.872 2.540.618 561.309
5. Summe betriebliche Erträge 35.180.763 35.437.792 37.226.824
6. Materialaufwand 16.076.010 16.812.878 17.740.445
7. Personalaufwand 12.655.493 12.685.830 13.339.126
8. Abschreibungen 1.728.325 1.648.823 1.728.413
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.280.578 4.066.491 4.182.735
10. Summe betriebliche Aufwendungen 34.740.406 35.214.022 36.990.718
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 440.357 223.770 236.106
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 15.203 15.463 10.782
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 115.826 91.193 57.159
14. Finanzergebnis -100.623 -75.731 -46.378
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 339.734 148.040 189.729
16. Steuern 146.434 55.340 125.594
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 193.300 92.700 64.135
Beteiligungsbericht 2016 items
139
Anzahl der Beschäftigten
2014 2015 2016
Männlich 115 117 119
Weiblich 39 39 39
Insgesamt 154 156 158
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 9 9 9
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2014 2015 2016
Eigenkapitalquote 24,0% 31,1% 34,2%
Liquidität 2. Grades 1,2 1,2 1,4
Umsatzrentabilität 0,6% 0,3% 0,2%
Personalintensität 36,4% 36,0% 36,1%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die Gesellschaft weiterhin sinkende Umsätze im Gesellschafterkreis,
da viele Kunden nach den intensiven Entwicklungen und aufgrund des Kostendrucks die Konsolidierung
fortsetzen und zudem Projekte und Dienstleistungen öffentlich ausschreiben werden.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird im Ges chäftsjahr 2017 über dem Vorjahresniveau
erwartet, da mit weiteren Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen gerechnet wird. Unter Berüc k-
sichtigung der sich verändernden Marktsituation un d der „internen Konsolidierung“, verbunden mit einem
aus dem Jahr 2016 herüberreichenden und erst 2017 ergebniswirksamen P rojektgeschäft, wird für das
Jahr 2017 insgesamt mit einem positiven Jahresergebnis von 245 T€ gerechnet
Beteiligungsbericht 2016 items project
140
5.4.1 items project GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
items project GmbH
Joachimstaler Straße 20 www.itemsnet.de
10719 Berlin email: kontakt@itemsnet.de
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000
Gründungsjahr: 2007
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
items GmbH 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben im Bereich der Informationsverarbe i-
tung und Kommunikationstechnik sowie der damit zu sammenhängenden Tätigkeiten in Organisationsfr a-
gen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Ludger Hemker
Beirat
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster,
Vorsitzender
Willi Nibbe, Lübeck, stellv. Vorsitzender
Jürgen Elmer, Bocholt
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster
Manfred Hülsmann, Osnabrück
Dr. Michael Maxelon, Kassel
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster
Dr. Klaus Weimer, Iserlohn
Dr. Dirk Wernicke, Münster
Erik Höhne, Hagen, ab 12.12.2016
Beisitzende
Beatrix Vennekötter, Vorsitzende Gesamtbetriebsrat
Gesellschafterversammlung
Gesellschafterin items GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im vergangenen Geschäftsjahr wurden Ums atzerlöse in Höhe von 10.489 T€ (Vorjahr: 9.652 T€) aus-
schließlich mit der Muttergesellschaft , der items GmbH, erzielt . Mit den Umsatzerlösen hat sich auch der
Personalaufwand erhöht. Er ist auf 8.585 T€ (V J: 7.899 T€) gestiegen. Es ergibt sich ein Jahresübe r-
schuss in Höhe von 4 T€, der an die Muttergesellschaft ausgeschüttet werden soll.
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr allen Zahl ungsverpflichtungen nachkommen. Liquiditätsengpäs-
se gab es nicht. Im Falle von Liquiditätsengpässen wäre die Liquidität im Geschäftsjahr jederzeit durch die
items GmbH gewährleistet gewesen.
Beteiligungsbericht 2016 items project
141
Die unter der Rubri k Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersi chtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017
Für das Jahr 2017 wird bei steigenden Umsatzerlösen ( Plan 2017: 10.598 T€) und weiterem Personalauf-
bau (FTE Plan 2017: 123) in Verbindung mit dementsprechend steigendem Personalaufwand (Plan 2017:
9.372 T€) mit einem Jahresüberschuss leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2016 (Plan 2017:
15 T€) gerechnet, resultierend aus den von Gesellschaftern bezogenen Leistungen (Plan 2017: 694 T€).
Das Risikomanagement wird im Zusammenhang mit dem Risikomanagementbericht der items betrachtet.
Gemäß den Aufgabenstellungen der items project rechnet die Geschäftsführung nicht mit Risiken, die den
Fortbestand der items project GmbH gefährden.
Beteiligungsbericht 2016 items project
142
zu B. Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 20.288 18.695 17.061
Anlagevermögen 20.288 18.695 17.061
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 978.351 869.640 903.483
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 3.664 10.731 719
Umlaufvermögen 982.015 880.370 904.202
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 1.002.304 899.065 921.263
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 12.400 7.300 4.000
Eigenkapital 62.400 57.300 54.000
B. Rückstellungen 590.273 587.229 757.905
C. Verbindlichkeiten 349.631 254.536 109.358
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 1.002.304 899.065 921.263
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 8.369.233 9.651.744 10.489.200
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 28.449 19.674 43.917
5. Summe betriebliche Erträge 8.397.682 9.671.418 10.533.117
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 6.776.601 7.899.105 8.584.817
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.596.582 1.748.285 1.924.242
10. Summe betriebliche Aufwendungen 8.373.183 9.647.390 10.509.059
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 24.499 24.028 24.057
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 528 489 449
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 2 0
14. Finanzergebnis 528 487 449
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 25.027 24.515 24.506
16. Steuern 12.627 17.215 20.506
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 12.400 7.300 4.000
Beteiligungsbericht 2016 WLE
143
5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE)
Beckumer Straße 70 http://www.wle-online.de/
59555 Lippstadt email: info@wle-online.de
Telefon: (02941) 745-0
Gründungsjahr: 1979
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Kreis Soest 1.229.960 31,48
Kreis Warendorf 1.047.840 26,82
Stadtwerke Münster GmbH 552.090 14,13
Stadt Warstein 262.340 6,71
Stadt Beckum 255.490 6,54
Stadt Ennigerloh 180.180 4,61
Stadt Lippstadt 171.130 4,38
Stadt Rüthen 71.940 1,84
Stadt Sendenhorst 68.620 1,76
Gemeinde Wadersloh 67.600 1,73
Gesamt 3.907.190 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
WLE-Spedition GmbH, Lippstadt i.L. 25.600 100,00
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster* 221.450 10,00
* weitere Informationen unter 4.13.3
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Westfälische Landes -Eisenbahn GmbH (WLE) ist ein Zusammenschluss von Gebiets körperschaften
oder deren Kapitalgesellschaften. Gegenstand des Unternehmens ist, die Verkehrsverhältnisse in Westf a-
len zu fördern und zu verbessern. Zu diesem Zweck betreibt die WLE die im öffentlichen Interesse vorg e-
haltene Eisenbahninfrastruktur und sor gt für eine zuverlässige Bedienung der daran gelegenen Wir t-
schaftsstandorte.
Darüber hinaus dient die WLE der Entlastung innerörtlicher Straßen und sichert die Anbindung der Region
an das nationale und internationale Schienennetz. Auch sichert die WLE die Grundlage für die Option
eines schienengebundenen Personennahverkehrs auf ihrem Netz oder einem Teilnetz. Somit stellt die
WLE heute und in Zukunft einen bedeutenden Standortfaktor für die Region dar. Ferner kann sich die
WLE an Unternehmungen, die diese Zwecke fördern, beteiligen. Sie erfüllt damit Aufgaben der öffentl i-
chen Daseinsvorsorge.
Beteiligungsbericht 2016 WLE
144
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
Aufsichtsrat
Dirk Lönnecke, Kreisdirektor, Soest,
Vorsitzender
Friedrich Gnerlich, Ltd. Kreisbaudirektor, Warendorf,
1. stellv. Vorsitzender, bis 30.06.2016
Matthias Hesse, Lippstadt,
2. stellv. Vorsitzender
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, Münster,
3. stellv. Vorsitzender, bis 07.12.2016
Lothar Bräutigam, Warstein
Ulrich Brülle, Lippstadt
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen
Thomas Fastermann, Münster
Dr. Günter Fiedler, Geseke
Berthold Lülf, Bürgermeister, Ennigerloh
Kunigunde Meier, Warstein
Hermann-Josef Nürenberg, Warstein
Gabriele Oelze-Kräling, Lippstadt
Detlef Ommen, Sendenhorst
Josef Schmedding, Sendenhorst
Michael Schramm, Warstein
Frank Schulte, Geseke
Michael Schulte, Lippstadt
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Bürgermeister, Beckum
Alfons Wickenkamp, Liesborn
Peter Weiken, Bürgermeister, Rüthen
Karsten Gerlach, Erwitte, bis 07.07.2016
Carsten Rehers, Kreis Warendorf, ab 01.07.2016
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprec hen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 WLE
145
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.515 37.016 197.813
II. Sachanlagen 18.373.507 20.952.672 21.355.349
III. Finanzanlagen 442.879 440.757 438.588
Anlagevermögen 18.824.901 21.430.445 21.991.750
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.737.665 1.834.293 1.801.375
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 4.676.239 3.699.223 4.719.710
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 2.915.466 4.424.472 484.754
Umlaufvermögen 9.329.370 9.957.988 7.005.840
C. Rechnungsabgrenzungsposten 107.697 97.813 84.650
Aktiva 28.261.968 31.486.246 29.082.240
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.907.190 3.907.190 3.907.190
II. Kapitalrücklagen 1.706.777 1.706.777 1.706.777
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -2.638.453 -2.638.453 -2.638.453
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.306.836 -1.996.489 -1.814.939
Eigenkapital 1.668.678 979.025 1.160.574
B. Rückstellungen 11.426.778 10.390.858 9.511.643
C. Verbindlichkeiten 15.089.269 20.042.240 18.344.134
D. Rechnungsabgrenzungsposten 77.244 74.125 65.889
Passiva 28.261.968 31.486.246 29.082.240
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 11.900.277 14.019.807 15.454.144
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 36.759 61.601 53.948
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.902.737 4.353.375 2.502.939
5. Summe betriebliche Erträge 16.839.772 18.434.783 18.011.031
6. Materialaufwand 7.991.536 9.939.551 9.946.057
7. Personalaufwand 6.784.131 6.480.396 6.692.811
8. Abschreibungen 1.251.945 1.208.961 1.389.009
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.541.825 2.178.076 1.124.627
10. Summe betriebliche Aufwendungen 17.569.436 19.806.985 19.152.504
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -729.664 -1.372.202 -1.141.473
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 63.552 15.030 6.823
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 602.643 623.025 661.253
14. Finanzergebnis -539.091 -607.995 -654.430
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.268.755 -1.980.197 -1.795.903
16. Steuern 38.081 16.292 19.036
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.306.836 -1.996.489 -1.814.939
Beteiligungsbericht 2016 WLE-Spedition
146
5.5.1 WLE-Spedition GmbH i.L.
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
WLE-Spedition GmbH
Beckumer Straße 70 http://www.wle-online.de/
59555 Lippstadt email: info@wle-online.de
Telefon: (02941) 745-0
Gründungsjahr: 1988
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt 25.600 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens war der Betrieb einer Spedition, insbesondere für Schiene und Straße,
einschließlich Güterkraftverkehr und aller damit verb undenen Aktivitäten. Ferner konnte es sich an Unte r-
nehmen, die diese Zwecke fördern, beteiligen. Es verfolgt das vorrangige Ziel, den Schienengüterverkehr
der Westfälischen Landes-Eisenbahn GmbH als wesentliche Infr astruktureinrichtung ihres Verkehrsgebie-
tes und Dienstleistungsunternehmen im Bereich öffentlicher Daseinsvorsorge zu stützen und zu fördern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
André Pieperjohanns
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwec ks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Ereignisse von besonderer Bedeutung für das Geschäftsjahr 2016
Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft wurde zum 31.12.2015 eingestellt und d ie Gesellschaft wurde zum
Ablauf des 31.12.2016 aufgelöst. Als Liquidatoren wurden der bisherige Geschäftsführer Herr André Pi e-
perjohanns und Herr Marcus Hinterland bes tellt. Im Rahmen des Liquidationsverfahrens verfolgt die G e-
sellschaft das Ziel, die gehaltenen Vermögensgegenstände bestmöglich zu verwerten.
Beteiligungsbericht 2016 WLE-Spedition
147
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 26.182 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 26.182 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 308.593 207.109 233.290
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 47.094 83.466 53.423
Umlaufvermögen 355.687 290.575 286.713
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 381.869 290.575 286.713
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600 25.600 25.600
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 181.597 181.597 181.597
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Eigenkapital 207.197 207.197 207.197
B. Rückstellungen 21.906 41.051 65.405
C. Verbindlichkeiten 152.766 42.327 14.111
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 381.869 290.575 286.713
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.800.669 1.167.294 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 115 78.236 8.503
5. Summe betriebliche Erträge 1.800.784 1.245.529 8.503
6. Materialaufwand 1.480.209 995.919 208
7. Personalaufwand 104.095 92.067 600
8. Abschreibungen 17.055 7.002 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 159.443 208.416 73.664
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.760.802 1.303.403 74.472
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 39.982 -57.874 -65.969
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 691 418 256
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 3 0
14. Finanzergebnis 691 415 256
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 40.674 -57.459 -65.714
16. Steuern 2.116 1.494 0
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -38.558 58.953 65.714
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 VSM
148
5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSM)
Hafenplatz 1 http://www.stadtwerke-muenster.de
48155 Münster
Telefon: (02 51) 6 94 - 0
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 26.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Verkehrsservice Gesellschaft Münster (VSM) mbH ist als 100%iges Tochterunternehmen der Stad t-
werke Münster GmbH damit beauftragt, Verkehrsleistungen im Linienverkehr für die Stadtwerke Münster
sowie Schulverkehre im beauftragten Schülerverkehr für die Stadt Münster zu erbringen.
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte Gesel l-
schaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen
bedienen, sich an anderen Unternehmen beteiligen oder Unternehmen erwerben, errichten oder pachten.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Eckhard Schläfke
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre chen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 VSM
149
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 50 0 0
III. Finanzanlagen 5.442 5.033 4.608
Anlagevermögen 5.492 5.033 4.608
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 471.616 610.388 470.853
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 341.164 211.662 647.700
Umlaufvermögen 812.780 822.050 1.118.553
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 818.272 827.084 1.123.161
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000
II. Kapitalrücklagen 23.709 23.709 23.709
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 548.613 384.968 459.352
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -163.645 74.385 205.453
Eigenkapital 434.677 509.061 714.515
B. Rückstellungen 296.633 266.639 354.278
C. Verbindlichkeiten 86.962 51.383 54.368
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 818.272 827.084 1.123.161
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 10.298.840 11.513.371 12.387.281
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 10.442 31.352 13.470
5. Summe betriebliche Erträge 10.309.282 11.544.723 12.400.752
6. Materialaufwand 4.814.196 5.311.750 5.436.747
7. Personalaufwand 5.323.712 5.732.393 6.233.501
8. Abschreibungen 150 50 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 325.606 363.232 373.003
10. Summe betriebliche Aufwendungen 10.463.664 11.407.425 12.043.251
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -154.382 137.298 357.501
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 369 216 526
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71 309 0
14. Finanzergebnis 298 -93 526
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -154.083 137.205 358.026
16. Steuern 9.562 62.821 152.573
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -163.645 74.385 205.453
Beteiligungsbericht 2016 Westfälische Fernwärme
150
5.7 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH
Hafenplatz 1 http://www.wf-ms.de/startseite.html
48155 Münster
Telefon: (02 51) 6 94 - 0
Gründungsjahr: 1968
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 400.000 50,00
Stadtwerke Dinslaken GmbH 400.000 50,00
Gesamt 800.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages der Bau und der Betrieb von
Fernheizwerken. Die Versorgungsbereiche sind entsprechend den Verbundleitungen mit dem Heizkraf t-
werk Hafen der Stadtwerke Münster GmbH in die Bereiche Nord (Heizwerk Coerde einschließlich Ve r-
bundnetz Nord), Süd (Heizwerk Angelmodde einschließlich Verbundne tz Süd) und West (Heizwerk
Echelmeyerstraße) gegliedert, deren Wärmeversorgung aus dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster
GmbH durch Bezugsverträge geregelt ist. Weiterhin ist seit dem 01.01.1996 die Durchleitung von Wärme
zur Versorgung der Stadtwerke-Kunden im Neubaugebiet Mecklenbeck-Mitte gestattet. Mit Ausnahme der
eigenen Wärmeerzeugung im Spitzenbetrieb wird die Wärme ganzjährig aus dem Heizkraftwerk der
Stadtwerke Münster GmbH bezogen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Thomas Döking, Dinslaken
Arnim Schneidereit, Münster
Beirat
Dr. Dirk Wernicke, Vorsitzender
Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister,
stellv. Vorsitzender
Gerrit Dieckmann, Ratsherr
Dr. Thomas Götz
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Michael Spiekermann-Blankertz
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesel lschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Einen Überblick
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 Westfälische Fernwärme
151
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 348 1.119 841
II. Sachanlagen 4.407.726 4.143.156 3.888.430
III. Finanzanlagen 2.025 1.029 0
Anlagevermögen 4.410.099 4.145.304 3.889.271
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 173.960 149.038 135.610
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 823.172 626.216 881.244
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 101.254 171.801 750.483
Umlaufvermögen 1.098.386 947.054 1.767.337
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 5.508.485 5.092.358 5.656.608
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 800.000 800.000 800.000
II. Kapitalrücklagen 69.196 69.196 69.196
III. Gewinnrücklagen 1.423.461 1.423.461 1.423.461
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 347.600 398.000 493.000
Eigenkapital 2.640.257 2.690.657 2.785.657
B. Empfangene Ertragszuschüsse 536.827 400.986 276.865
C. Rückstellungen 112.986 124.140 318.561
D. Verbindlichkeiten 2.218.415 1.876.576 2.275.525
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 5.508.485 5.092.358 5.656.608
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 7.871.985 8.203.903 8.086.965
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 197.085 204.623 5.929
5. Summe betriebliche Erträge 8.069.070 8.408.526 8.092.894
6. Materialaufwand 6.014.696 6.287.634 5.901.121
7. Personalaufwand 542.608 552.449 455.287
8. Abschreibungen 352.170 325.281 313.205
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 632.856 643.923 686.617
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.542.330 7.809.286 7.356.231
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 526.740 599.240 736.663
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 244 211 295
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.169 4.178 1.399
14. Finanzergebnis -925 -3.967 -1.105
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 525.815 595.273 735.559
16. Steuern 178.215 197.273 242.559
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 347.600 398.000 493.000
Beteiligungsbericht 2016 NDIX
152
5.8 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.
Zuiderval 64 http://www.ndix.de
NL-7543 EZ Enschede email: info@ndix.de
Telefon: +49 (0)251 694 10 42
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 200.000 50,00
Holding Technopolis Twente B.V. 100.000 25,00
PPM Oost Nederland N.V. 100.000 25,00
Gesamt 400.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Das Ziel der Gesellschaft ist die Betreuung sämtlic her anfallender Dienste im Bereich des Internet -
Verkehrs. Weiteres Ziel des Unternehmens ist es, als nonprofit -orientierter Infrastrukturdienstleister eine
hochleistungsfähige Glasfaserverbindung zur Internet -Datenübertragung (Internet Exchange) zwischen
den Wirtschaftsräumen Münster und Enschede zu installieren. NDIX stellt in Europa den ersten gren z-
überschreitenden Internet -Knotenpunkt zum kostengünstigen Austausch großer Datenmengen dar.
Dadurch werden die Standortfaktoren erheblich verbessert, denn die Knotenpunkte tragen zur Entwic k-
lung neuer Dienste und Innovationen bei.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Jeroen van de Lagemaat
Nanda Grip – Ten Heuvel
Aufsichtsrat
Dr. Jörg Twenhöven, Vorsitzender
Gerhard van Houweninge
Dr. Thomas Robbers
Jaap van Till
Dr. Dirk Wernicke
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Einen Überblick
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 NDIX
153
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.284.090 1.444.113 1.848.590
II. Sachanlagen 567.659 527.392 576.436
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 1.851.749 1.971.505 2.425.026
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 178.496 226.934 396.275
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 692.158 826.475 417.723
Umlaufvermögen 870.654 1.053.409 813.998
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 2.722.403 3.024.914 3.239.024
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 400.000 400.000 400.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Sonstige Rücklagen 272.601 993.999 1.032.132
Eigenkapital 672.601 1.393.999 1.432.132
B. Rückstellungen 0 0 0
C. Verbindlichkeiten 2.049.802 1.630.915 1.806.892
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 2.722.403 3.024.914 3.239.024
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 4.240.799 4.817.173 5.394.642
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
5. Summe betriebliche Erträge 4.240.799 4.817.173 5.394.642
6. Materialaufwand 2.432.028 1.980.647 2.973.938
7. Personalaufwand 788.207 1.078.717 1.280.522
8. Abschreibungen 400.268 474.123 526.537
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 247.315 444.741 493.402
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.867.818 3.978.228 5.274.399
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 372.981 838.945 120.243
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 4.026 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.899 0 742
14. Finanzergebnis -26.899 4.026 -742
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 346.082 842.971 119.501
16. Steuern 88.028 121.573 81.368
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 258.054 721.398 38.133
Beteiligungsbericht 2016 smartOPTIMO
154
5.9 smartOPTIMO GmbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
smartOPTIMO GmbH & Co. KG
Luisenstraße 20 http://www.smartoptimo.de
49074 Osnabrück email: info@smartoptimo.de
Telefon: (05 41) 600 680 - 0
Gründungsjahr: 2008
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 152.760 38,00
Stadtwerke Osnabrück AG 152.760 38,00
Stadtwerke Bielefeld GmbH 20.100 5,00
Stadtwerke Gießen AG 20.100 5,00
Stadtwerke Solingen GmbH 20.100 5,00
Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH (nvb) 4.020 1,00
Stadtwerke Böhmetal GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Bramsche GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Emden GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Geesthacht GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Neumünster GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Nortorf AöR 4.020 1,00
Stadtwerke Werl GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Gütersloh GmbH 2.010 0,50
Stadtwerke Menden GmbH 2.010 0,50
Gesamt 402.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbrin gung von Dienstleistungen im Bereich des
Zähler- und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten und den Versorgung s-
sektoren der Gesellschaft sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden Einfü h-
rung von intelligenten Zählern. Die smartOPTIMO GmbH & Co. KG trat bis zum Ablauf des Geschäftsja h-
res 2011 grundsätzlich nur als Dienstleister in dem Bereich Zähler - und Messwesen auf. Im Jahr 2012 ist
die Gesellschaft jedoch erstmalig auch als Messstellenbetreiber und Messdie nstleister am Markt tätig
geworden.
Beteiligungsbericht 2016 smartOPTIMO
155
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführende Komplementärin
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
Geschäftsführung
Dr. Fritz Wengeler
Beirat
Dr. Dirk Wernicke, Vorsitzender
Manfred Hülsmann, stellv. Vorsitzender
Manfred Ackermann
Dr. Michael Angrick
Winfried Benkte
Jürgen Brüggemann
Dr. Norbert Bruhn-Lobin
Martin Hack
Jörg Karlikowski
Markus Prang
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der Gesamtumsatz der smartOPTIMO betrug für das Jahr 2016 insgesamt 12.614 T€ und liegt somit um
787 T€ über dem Umsatzerlös des Vorjahres und um 131 T€ über dem Planwert für das Jahr 2016. Der
Umsatz setzt sich zusammen aus Tätigkeiten für den Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen sowie
Dienstleistungen für Vertriebe von kommunalen Versorgern.
Der Jahresüberschuss im Jah r 2016 liegt mit 1.463 T€ um 91 T€ unter dem des Vorjahres und um 10 T€
über dem geplanten Jahresüberschuss von 1.453 T€.
Die unter der Ru brik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten e rsichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 smartOPTIMO
156
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 263.319 391.221 1.785.466
II. Sachanlagen 4.501.905 5.067.382 5.098.548
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 4.765.224 5.458.602 6.884.013
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 69.766 70.731 69.057
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 511.720 785.094 1.386.337
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 8.256.929 6.570.352 6.312.089
Umlaufvermögen 8.838.415 7.426.176 7.767.483
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.187 26.299 47.519
Aktiva 13.627.826 12.911.078 14.699.015
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 394.025 398.235 399.870
II. Kapitalrücklagen 3.666.847 3.666.847 3.666.847
III. Gewinnrücklagen 2.720.344 2.720.344 2.720.344
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.404.425 1.553.898 1.462.567
Eigenkapital 8.185.640 8.339.323 8.249.627
B. Rückstellungen 1.409.843 1.442.036 1.573.040
C. Verbindlichkeiten 3.964.629 3.097.338 4.781.954
D. Rechnungsabgrenzungsposten 67.714 27.086 0
E. Passive latente Steuern 0 5.294 94.394
Passiva 13.627.826 12.911.078 14.699.015
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 11.615.999 11.827.345 12.613.620
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 546.179 584.486 1.002.274
4. Sonstige betriebliche Erträge 428.340 372.318 360.938
5. Summe betriebliche Erträge 12.590.518 12.784.148 13.976.832
6. Materialaufwand 2.691.793 2.478.255 2.632.108
7. Personalaufwand 5.321.904 5.728.926 6.485.505
8. Abschreibungen 1.243.529 1.226.732 1.322.103
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.514.182 1.417.623 1.696.873
10. Summe betriebliche Aufwendungen 10.771.408 10.851.536 12.136.589
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.819.110 1.932.612 1.840.243
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 25.074 5.976 5.276
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 105.382 82.563 96.707
14. Finanzergebnis -80.308 -76.587 -91.431
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.738.802 1.856.025 1.748.812
16. Steuern 334.377 302.127 286.245
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.404.425 1.553.898 1.462.567
Beteiligungsbericht 2016 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
157
5.10 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
Luisenstraße 20 http://www.smartoptimo.de
49074 Osnabrück email: info@smartoptimo.de
Telefon: (05 41) 600 680 - 0
Gründungsjahr: 2008
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 12.500 50,00
Stadtwerke Osnabrück AG 12.500 50,00
Gesamt 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des
Stadtwerke-eigenen Zähler - und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten
und den Versorgungssektoren der Gesellschafter: Hinzu kommt die Beteiligung als persönlich haftende
und geschäftsführende Gesellschafterin an der sma rtOPTIMO GmbH & Co. KG sowie die Umsetzung der
gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden Einführung von intelligenten Zählern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Fritz Wengeler
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2016 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
158
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 39.790 25.520 20.711
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 161.660 203.288 221.691
Umlaufvermögen 201.450 228.808 242.402
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Aktiva 201.450 228.808 242.402
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 100.819 117.724 139.471
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 16.905 21.747 14.977
Eigenkapital 142.724 164.471 179.448
B. Rückstellungen 45.302 51.884 51.823
C. Verbindlichkeiten 13.425 12.453 11.131
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 201.450 228.808 242.402
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 114.963 130.487 337.261
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 206.074 221.427 1.852
5. Summe betriebliche Erträge 321.037 351.914 339.113
6. Materialaufwand 5.823 12.859 11.333
7. Personalaufwand 277.931 288.738 284.882
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.992 19.166 21.403
10. Summe betriebliche Aufwendungen 296.746 320.763 317.617
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 24.291 31.151 21.496
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 24.291 31.151 21.496
16. Steuern 7.386 9.404 6.519
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 16.905 21.747 14.977
Beteiligungsbericht 2016 GREEN GECCO
159
5.11 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
Poststraße 105 http://www.greengecco.de
53840 Troisdorf
Telefon: (0 22 41) 888 - 0
Gründungsjahr: 2010
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Osnabrück AG 5.128.454 10,07
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 4.062.232 7,98
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen,
Gevelsberg 3.945.121 7,75
Stadtwerke Münster GmbH 3.943.594 7,75
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stol-
berg 3.352.436 6,58
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 3.155.384 6,20
Stadtwerke Troisdorf GmbH 2.761.788 5,42
EWR GmbH, Remscheid 2.698.141 5,30
Stadtwerke Iserlohn GmbH 2.054.029 4,03
Stadtwerke Düren GmbH 2.050.465 4,03
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.971.542 3,87
Stadtwerke Detmold GmbH 1.872.761 3,68
Stadtwerke Willich GmbH 1.710.842 3,36
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 1.576.928 3,10
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 1.576.928 3,10
Stadtwerke Hamm GmbH 1.576.928 3,10
SWK Energie GmbH, Krefeld 1.576.928 3,10
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 878.843 1,73
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 788.210 1,55
Stadtwerke Geldern GmbH 747.984 1,47
9 weitere Stadtwerke der Region (Geschäftsanteile
jeweils unter 1 %) 3.488.387 6,85
Gesamt 50.917.928 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen 111.291* 49,00
Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen 33* 49,00
*Die Angaben zum Eigenkapital sowie Jahresüberschuss der Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen, und der Green
GECCO GmbH & Co. KG, Essen, betreffen de n 31. Dezember 2015.
Beteiligungsbericht 2016 GREEN GECCO
160
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist eine mittelbare Beteiligung der Kommanditisten an gemeinsam mit
Dritten betriebenen Projekten der regenerativen Energieerzeugung zur Absicherung und Stärkung d er
Energieversorgung der Kommanditisten, insbesondere
- die Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen, welches sämtliche Aktivitäten auf dem G e-
biet der Erzeugung und Bereitstellung von Energie aus regenerativen Energieträgern in Deutsc h-
land und den weiteren EU-Mitgliedstaaten zum Gegenstand hat, sowie
- die Finanzierung der Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen, auch unter Ina n-
spruchnahme einer Fremdfinanzierung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr.-Ing. Norbert Ohlms
Komplementärin
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-
Verwaltungs GmbH, Troisdorf
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zw eck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 GREEN GECCO
161
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 54.722.292 51.723.833 48.244.833
Anlagevermögen 54.722.292 51.723.833 48.244.833
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 5.334.445 5.893.860 4.032.366
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 2.463.467 2.461.000 2.468.002
Umlaufvermögen 7.797.912 8.354.860 6.500.368
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.428 3.188 3.188
Aktiva 62.521.632 60.081.881 54.748.389
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 57.395.387 54.396.928 50.917.928
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.766.585 2.629.747 2.002.592
Eigenkapital 60.161.972 57.026.675 52.920.520
B. Rückstellungen 27.595 39.215 40.405
C. Verbindlichkeiten 2.332.064 3.015.990 1.787.464
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 62.521.632 60.081.881 54.748.389
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 5.000 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.238 2.300 0
5. Summe betriebliche Erträge 6.238 2.300 0
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 254.439 252.620 264.728
10. Summe betriebliche Aufwendungen 254.439 252.620 264.728
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -248.201 -250.320 -264.728
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 3.030.335 2.894.140 2.267.320
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.649 14.073 0
14. Finanzergebnis 3.005.686 2.880.067 2.267.320
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.757.485 2.629.747 2.002.592
16. Steuern -9.100 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.766.585 2.629.747 2.002.592
Beteiligungsbericht 2016 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH
162
5.12 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltung GmbH
Poststraße 105 http://www.greengecco.de
53840 Troisdorf
Telefon: (0 22 41) 888 - 0
Gründungsjahr: 2010
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Osnabrück AG 3.064 10,07
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 2.427 7,98
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen,
Gevelsberg 2.357 7,75
Stadtwerke Münster GmbH 2.356 7,75
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH,
Stolberg 2.003 6,58
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 6,20
Stadtwerke Troisdorf GmbH 1.650 5,42
EWR GmbH, Remscheid 1.612 5,30
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227 4,03
Stadtwerke Düren GmbH 1.225 4,03
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.178 3,87
Stadtwerke Detmold GmbH 1.119 3,68
Stadtwerke Willich GmbH 1.022 3,36
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942 3,10
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 942 3,10
Stadtwerke Hamm GmbH 942 3,10
SWK Energie GmbH, Krefeld 942 3,10
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 525 1,73
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471 1,55
Stadtwerke Geldern GmbH 447 1,47
9 weitere Stadtwerke der Region
(Geschäftsanteile jeweils unter 1 %) 2.084 6,85
Gesamt 30.420 100,00
Beteiligungsbericht 2016 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH
163
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft -Verwaltungs GmbH, Troisdorf, ist die einzige persönlich
haftende Gesellschafterin der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Somit ist sie
geschäftsführende Gesellschafterin und am Vermögen der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft
mbH & Co. KG nicht beteiligt und daher zur Leistung von Einlagen weder berechtigt noch verpflichtet.
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mb H & Co. KG beteiligt sich mitt elbar an Projekten der
regenerativen Energieerzeugung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr.-Ing. Norbert Ohlms
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen d em
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewin n- und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH
164
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 237 65 1.597
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 237 65 1.597
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 23.363 13.270 23.467
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 27.391 42.759 31.893
Umlaufvermögen 50.754 56.029 55.360
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 50.991 56.094 56.957
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.420 30.420 30.420
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 4.048 5.337 6.647
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.289 1.310 1.286
Eigenkapital 35.757 37.067 38.353
B. Rückstellungen 7.175 9.604 9.761
C. Verbindlichkeiten 8.059 9.423 8.843
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 50.991 56.094 56.957
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 155.775 155.495 155.522
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 11 9 2
5. Summe betriebliche Erträge 155.786 155.505 155.525
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 117.475 117.750 118.074
8. Abschreibungen 396 524 288
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 36.394 35.709 35.642
10. Summe betriebliche Aufwendungen 154.265 153.984 154.004
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.521 1.521 1.521
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 11 0 1
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 12 0
14. Finanzergebnis 11 -12 1
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.532 1.509 1.522
16. Steuern 243 199 235
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.289 1.310 1.286
Beteiligungsbericht 2016 Windkraft Nordseeheilbad Borkum
165
5.13 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
Hindenburgstraße 110
26757 Borkum
Telefon: (04922) 91120
Gründungsjahr: 1991
Gesellschafter Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 54.890 49,90
Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH 55.110 50,10
Gesamt 110.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG ist die Errichtung und der
Betrieb eines Windparks mit sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Axel Held
Andreas Kovermann
Gesellschafterversammlung
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Der Jahresabschluss 2016 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die
Wirtschaftsdaten bis 2015 aufgeführt.
Beteiligungsbericht 2016 Windkraft Nordseeheilbad Borkum
166
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0
II. Sachanlagen 274.000 204.000
III. Finanzanlagen 0 0
Anlagevermögen 274.000 204.000
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 66.000 75.000
III. Wertpapiere 0 0
IV. Flüssige Mittel 113.000 197.000
Umlaufvermögen 179.000 272.000
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Aktiva 453.000 476.000
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 110.000 110.000
II. Kapitalrücklagen 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0
Eigenkapital 110.000 110.000
B. Rückstellungen 124.000 137.000
C. Verbindlichkeiten 219.000 229.000
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Passiva 453.000 476.000
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 388.000 426.000
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0
5. Summe betriebliche Erträge 388.000 426.000
6. Materialaufwand 25.000 72.000
7. Personalaufwand 0 0
8. Abschreibungen 77.000 78.000
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 69.000 54.000
10. Summe betriebliche Aufwendungen 171.000 204.000
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 217.000 222.000
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.000 5.000
14. Finanzergebnis -6.000 -5.000
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 211.000 217.000
16. Steuern 14.000 14.000
17. Garantiedividende 75.000 77.000
18. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführung -122.000 -126.000
19. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0
Beteiligungsbericht 2016 Bürgerwindpark Löningen
167
5.14 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG
Lindenallee 1
49624 Löningen
Telefon: (04431) 7397778
Gründungsjahr: 2005
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 1.000.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG ist die Errichtung und der
Betrieb eines Windparks mit sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Markus Bieder
Komplementärin
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben B ilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 Bürgerwindpark Löningen
168
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 18.624.922 17.436.797 16.227.284
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 18.624.922 17.436.797 16.227.284
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 549.768 516.115 330.011
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 30.657 558.549 295.383
Umlaufvermögen 580.425 1.074.664 625.395
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
D. Nicht gedeckte Verlustanteile des Kommanditisten 1.238.312 675.084 631.216
Aktiva 20.443.659 19.186.545 17.483.894
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil des Kommanditisten -1.238.312 -675.084 -631.216
II. Kapitalrücklagen des Kommanditisten 5.429.452 5.429.452 5.429.452
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
IV. Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.238.312 675.084 631.216
Eigenkapital 5.429.452 5.429.452 5.429.452
B. Rückstellungen 245.757 279.221 328.891
C. Verbindlichkeiten 14.768.450 13.477.872 11.725.552
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 20.443.659 19.186.545 17.483.895
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.778.522 3.109.260 2.513.438
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 34.212 11.264 590
5. Summe betriebliche Erträge 2.812.734 3.120.524 2.514.028
6. Materialaufwand 29.079 11.826 36.532
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 1.208.104 1.209.923 1.209.513
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 427.096 555.976 583.876
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.664.280 1.777.725 1.829.921
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.148.454 1.342.799 684.107
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 154 899 160
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 763.284 707.849 640.433
14. Finanzergebnis -763.131 -706.950 -640.273
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 385.324 635.849 43.834
16. Steuern 0 72.621 -34
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 385.324 563.228 43.868
+ Gutschrift (-) / Belastung (+) auf Kapitalkonten -385.324 -563.228 -43.868
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
169
5.15 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (0251) 694-0
Gründungsjahr: 2012
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs -GmbH ist ausschließlich die Beteiligung als pe r-
sönlich haftende Gesellschafterin an der Bürgerwindpark Löninge n GmbH & Co. KG, Löningen. Die G e-
sellschafterin ist insbesondere berufen, die Geschäfte der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG zu
führen und diese zu vertreten. Die Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG betreibt ihren Windpark mit
sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Markus Bieder
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öff entlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
170
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.784 4.966 3.193
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 24.281 27.494 28.898
Umlaufvermögen 31.065 32.460 32.091
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Aktiva 31.065 32.460 32.091
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil der Kommanditisten 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.052 2.104 3.157
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.052 1.053 1.053
Eigenkapital 27.104 28.157 29.210
B. Rückstellungen 3.626 3.625 2.480
C. Verbindlichkeiten 335 677 400
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Passiva 31.065 32.460 32.091
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 2.683
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.951 5.423 1.250
5. Summe betriebliche Erträge 6.951 5.423 3.933
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.701 4.173 2.683
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.701 4.173 2.683
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.250 1.250 1.250
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.250 1.250 1.250
16. Steuern 198 197 197
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.052 1.053 1.053
Beteiligungsbericht 2016 Energiepark Detmold
171
5.16 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (0251) 694-0
Gründungsjahr: 2011
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 1.408.472 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist neben der Planung und Errichtung insbesondere der Betrieb sowie die
Verwaltung von Windkraftanlagen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Henning Müller-Tengelmann
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Geschäftsjahre 2016 ff.
Im Zuge der Verschmelzung der Energiepark Detmold Verwaltungs -GmbH auf die alleinige Gesellschaft e-
rin Stadtwerke Münster GmbH mit Wirkung zum 01.01.2017 soll es ebenfalls zum 01.01.2017 zur sog e-
nannten Anwach sung der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG auf die Stadtwerke Münster
GmbH kommen. Das Vermögen der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG soll auf die Stadtwe r-
ke Münster GmbH übergehen.
Beteiligungsbericht 2016 Energiepark Detmold
172
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 5.186.000 4.753.370 4.321.244
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 5.186.000 4.753.370 4.321.244
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 168.000 141.146 151.967
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 664.000 619.002 710.525
Umlaufvermögen 832.000 760.148 862.492
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.000 32.478 2.687
Aktiva 6.054.000 5.545.996 5.186.423
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.755.000 1.746.837 1.408.472
II. Kapitalrücklagen 88.000 88.463 88.463
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 1.843.000 1.835.300 1.496.935
B. Rückstellungen 28.000 38.720 43.678
C. Verbindlichkeiten 4.183.000 3.671.976 3.645.810
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 6.054.000 5.545.996 5.186.423
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 730.000 764.986 702.289
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 10.000 51.485
5. Summe betriebliche Erträge 730.000 774.986 753.774
6. Materialaufwand 69.000 69.390 91.264
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 432.000 432.126 432.126
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 132.000 136.437 148.117
10. Summe betriebliche Aufwendungen 633.000 637.953 671.507
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 97.000 137.033 82.267
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.000 593 209
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 157.000 145.533 420.840
14. Finanzergebnis -156.000 -144.939 -420.631
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -59.000 -7.907 -338.364
16. Steuern 4.000 0 1
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -63.000 -7.907 -338.365
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 63.000 7.907 338.365
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Beteiligungsbericht 2016 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH
173
5.17 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Energiepark Detmold Verwaltungs GmbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (02 51) 694 - 0
Gründungsjahr: 2011
Gesellschafter Stammkapital Anteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist ausschließlich die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin
an der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG, Münster. Sie ist insbesondere berufen, die G e-
schäfte der Energiepark Detmold GmbH & Co. KG zu führen und diese zu vertreten.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Henning Müller-Tengelmann
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlus trechnung auf der
folgenden Seite.
Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Geschäftsjahre 2015 ff.
Die Energiepark Detmold Verwaltungs -GmbH wird mit Wirkung zum 01.01.2017 auf die alleinige Gesel l-
schafterin Stadtwerke Münster GmbH verschmolzen.
Beteiligungsbericht 2016 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH
174
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 8.000 4.371 0
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 18.000 23.589 28.906
Umlaufvermögen 26.000 27.960 28.906
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 26.000 27.960 28.906
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3.000 -2.124 -874
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.000 1.250 1.191
Eigenkapital 23.000 24.126 25.317
B. Rückstellungen 3.000 3.230 2.154
C. Verbindlichkeiten 0 603 1.435
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 26.000 27.960 28.906
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 2.599
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.000 4.923 1.250
5. Summe betriebliche Erträge 8.000 4.923 3.849
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.000 3.673 2.599
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.000 3.673 2.599
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.000 1.250 1.250
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.000 1.250 1.250
16. Steuern 0 0 59
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.000 1.250 1.191
Beteiligungsbericht 2016 Lokalradio Münster
175
5.18 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
Nevinghoff 14/16 www.antennemuenster.de
48147 Münster email: www.antennemuenster.de
Telefon: (02 51) 28954 - 0
Gründungsjahr: 1990
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 63.911 25,00
2 Unternehmen aus dem Verlagswesen 191.734 75,00
Gesamt 255.645 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile
in € in %
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH 25.565 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Das Landesrundfunkgesetz sieht für den Lokalfunk das sog. Zwei -Säulen-Modell vor, wobei zwischen
Betriebsgesellschaft (Sicherstellung von Betrieb und Finanzierung) und Veranstaltergemeinschaft (au s-
schließliche Programmverantwortlichkeit) unterschieden wird.
Für die Betriebsgesellschaft ergeben sich im Wesentlichen folgende Aufgaben:
- die zur Produktion und zu Vorbereitung des lokalen Rundfunks erforderlichen technischen Einric h-
tungen zu beschaffen und der Veranstaltergemeinschaft zur Verfügung zu stellen,
- der Veranstaltergemeinschaft die erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen,
- Hörfunkwerbung zu betreiben.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Dr. Peter Härtl
Gesellschafterversammlung
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffen tlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. Einen Überblick
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 Lokalradio Münster
176
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.976 240 5
II. Sachanlagen 166.121 126.284 150.101
III. Finanzanlagen 25.565 25.565 25.565
Anlagevermögen 194.662 152.089 175.671
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 196.307 129.525 227.766
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 523.276 510.820 501.139
Umlaufvermögen 719.583 640.345 728.904
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.021 5.305 2.251
Aktiva 919.265 797.738 906.826
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.646 255.646 255.646
II. Guthaben der persönlich haftenden Gesellschafterin 71.475 75.787 80.470
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Eigenkapital 327.121 331.433 336.116
B. Sonderposten für aktivierte eigene Anteile 25.565 25.565 25.565
C. Rückstellungen 67.032 7.676 54.235
D. Verbindlichkeiten 499.547 433.065 490.910
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Passiva 919.265 797.738 906.826
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.713.946 1.681.638 1.834.927
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 60.464 62.010 18.109
5. Summe betriebliche Erträge 1.774.410 1.743.648 1.853.037
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 49.473 45.876 40.858
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.294.205 1.344.682 1.407.168
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.343.678 1.390.558 1.448.026
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 430.733 353.091 405.011
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 318 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.229 12.856 11.825
14. Finanzergebnis -12.911 -12.856 -11.825
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 417.822 340.235 393.186
16. Steuern 65.913 53.669 63.648
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 351.909 286.566 329.538
- Gutschrift auf Gesellschafterkonten 351.909 286.566 329.538
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
6 Sonstiges
Beteiligungsbericht 2016 Sparkasse Münsterland Ost
177
6 Sonstiges.
6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Sparkasse Münsterland Ost
Hauptstellen: Fernruf-Sammel-Nr.: (02 51) 5 98 - 0
Münster, Weseler Straße 230 http://banking.sparkasse-muensterland-ost.de
Ahlen, Moltkestraße 38 email: info@sparkasse-mslo.de
Oelde, Bahnhofstraße 29
Warendorf, Münsterstraße 21
Gründungsjahr: 1829 (2001)
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Sparkasse ist gemäß § 1 SpkG eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist Mitglied des Sparkas sen-
verbands Westfalen-Lippe (SVWL), Münster, und über diesen dem Deutschen Sparkassen- und Girover-
band e. V. (DSGV), Berlin und Bonn, angeschlossen. Sie ist beim Amtsgericht Münster unter der Nummer
A 4940 im Handelsregister eingetragen.
Träger der Sparkasse ist der Sparkassenzweckverband, der von der Stadt Münster, dem Kreis Warendorf
sowie den Städten und Gemeinden Ahlen, Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Ostb e-
vern, Sassenberg, Sendenhorst, Telgte und Warendorf gebildet wird. Der Spa rkassenzweckverband ist
eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Münster und ist ebenfalls Mitglied des SVWL. Sa t-
zungsgebiet der Sparkasse sind das Gebiet des Trägers sowie die angrenzenden Kreise und die krei s-
freie Stadt Hamm.
Die Sparkasse ist Mitglied im bundesweiten Haftungsverbund der Sparkassen -Finanzgruppe, der aus
Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen besteht.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat das Sicherungssystem der Sparkassen -
Finanzgruppe als Einlagensicherungssystem nach dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) amtlich ane r-
kannt. Es besteht nun aus einer freiwilligen Institutssicherung und einer gesetzlichen Einlagensicherung.
Als regionales Wirtschaftsunternehmen hat die Sparkasse die Aufgabe, die geld- und kreditwirtschaftliche
Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft insbesondere im satzungsrechtlichen Geschäftsgebiet
sicherzustellen. Daneben ist das soziale und kulturelle Engagement der Sparkasse zu nennen. Im Ra h-
men der Geschäftsstra tegie sind die Grundsätze unserer geschäftspolitischen Ausrichtung zusammeng e-
fasst und in die operativen Planungen eingearbeitet. Die Geschäftsstrategie wird durch die Kundeng e-
schäftsstrategie konkretisiert.
Darüber hinaus hat der Vorstand die Risikostrat egie überprüft und den veränderten Rahmenbedingungen
angepasst. Für ausgewählte Risiken bestehen Teilstrategien (Adressenausfallrisiko -, Marktpreisrisiko-,
Liquiditätsrisiko-, IT -, Beteiligungsrisikostrategie und Strategie für operationelle Risiken). Sie s ind B e-
standteile der Risikostrategie und wurden ebenfalls überprüft und aktualisiert. Die Strategien wurden mit
dem Verwaltungsrat der Sparkasse erörtert und innerhalb des Hauses kommuniziert.
Beteiligungsbericht 2016 Sparkasse Münsterland Ost
178
Organe der Gesellschaft
Verwaltungsrat
Markus Lewe, Oberbürgermeister, Vorsitzender
Dr. Olaf Gericke, 1. stellv. Vorsitzender
Dr. Michael Jung, 2. stellv. Vorsitzender
Lothar Austermann
Markus Diekhoff
Kai Engels
Dr. Dietmar Erber
Heribert Klas
Gabriele Kubig-Steltig
Detlef Ommen
Klaus Oortmann
Christel Overhaus
Josef Rickfelder
Michael Többen
Stefan Weber
Beratende Teilnahme
Dr. Alexander Berger, Bürgermeister
Karl-Friedrich Knop, Bürgermeister
Axel Linke, Bürgermeister
Berthold Streffing, Bürgermeister
Josef Uphoff, Bürgermeister
Vorstand
Markus Schnabel, Vorsitzender
Wolfram Gerling
Klaus Richter
Peter Scholz
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem
gesetzlich vorgeschriebenen öffen tlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Für weiterführende Erläuterungen zu den wirtschaftlichen Unternehmensdaten und zur zukünftigen En t-
wicklung des Unternehmens sei auf den Lagebericht und A nhang des Jahresabschlusses 2016 verwie-
sen.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der
folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2016 Sparkasse Münsterland Ost
179
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
T€ T€ T€
1. Barreserve 187.952 69.880 141.689
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinan-
zierung der der Dt. Bundesbank zugelassen sind 0 0 0
3. Forderungen an Kreditinstitute 906.482 440.017 354.744
4. Forderungen an Kunden 6.270.259 6.487.113 6.580.779
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpa-
piere 594.175 1.066.713 974.180
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 597.448 576.709 810.365
6a. Handelsbestand 0 0 0
7. Beteiligungen 149.470 147.336 148.118
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.349 18.349 18.349
9. Treuhandvermögen 307 213 1.149
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand ein-
schließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0 0 0
11. Immaterielle Anlagewerte 402 384 400
12. Sachanlagen 20.000 19.569 18.942
13. Sonstige Vermögensgegenstände 7.000 6.140 16.176
14. Rechnungsabgrenzungsposten 2.376 1.655 1.147
Aktiva 8.754.221 8.834.078 9.066.038
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.150.996 840.072 1.099.106
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 6.577.263 7.045.836 6.789.454
3. Verbriefte Verbindlichkeiten 17.091 6.110 2.239
3a. Handelsbestand 0 0 0
4. Treuhandverbindlichkeiten 307 213 1.149
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.677 4.965 12.992
6. Rechnungsabgrenzungsposten 3.609 2.311 1.884
7. Rückstellungen 75.151 84.478 79.807
8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0 0 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 101.025 0 0
10. Genussrechtskapital 0 0 0
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 363.000 378.000 594.300
12. Eigenkapital 459.102 472.094 485.108
Passiva 8.754.221 8.834.078 9.066.038
Beteiligungsbericht 2016 Sparkasse Münsterland Ost
180
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
T€ T€ T€
1. Zinserträge 269.280 239.393 230.408
2. Zinsaufwendungen 104.804 84.324 60.482
Zwischensumme 164.476 155.069 169.926
3. Laufende Erträge 33.812 35.893 71.100
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-
oder Teilgewinnabführungsverträgen 0 0 0
5. Provisionserträge 52.001 57.694 56.895
6. Provisionsaufwendungen 4.301 4.481 4.185
7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands 0 0 0
8. Sonstige betriebliche Erträge 7.665 5.640 6.502
9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rückla-
geanteil 0 0 0
Zwischensumme 253.653 249.816 300.238
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 142.759 143.962 144.126
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle
Anlagewerte und Sachanlagen 3.781 3.642 3.601
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 20.417 15.747 17.147
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen
und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstel-
lungen im Kreditgeschäft 0 22.110 0
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimm-
ten Wertpapieren sowie aus Auflösung von Rückstellungen
im Kreditgeschäft 4.422 0 144.420
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagever-
mögen behandelte Wertpapiere 10.852 0 10.406
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen be-
handelten Wertpapieren 0 692 0
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 39 39 39
18. Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 32.000 15.000 216.300
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 48.227 50.007 53.040
20. Außerordentliche Erträge 0 0 0
21. Außerordentliche Aufwendungen 0 0 0
22. Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 28.190 30.002 33.024
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Pos. 12 ausgewiesen 0 0 0
25. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 20.037 20.005 20.016
26. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 20.037 20.005 20.016
Beteiligungsbericht 2016 Volksbank Münster
181
6.2 Volksbank Münster eG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Volksbank Münster eG
Neubrückenstraße 66 www.volksbank-muenster.de
48143 Münster email: E-Mail: info@vvbms.de
Telefon: (02 51) 500 500
Die Stadt Münster hält 4 Anteile zu je 150 €.
Im Geschäftsjahr 2016 wurde eine Dividende in Höhe von 36 € eingenommen.
Beteiligungsbericht 2016 Zweckverband Stiwl
182
6.3 Zweckverbände
6.3.1 Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl)
Rohrteichstr. 71 www.stiwl.de
33602 Bielefeld info@stiwl.de
Telefon: (0521) 557577-0
Gründungsjahr: 2004
Verbandsmitglieder
Kreis Borken Kreis Steinfurt
Kreis Coesfeld Kreis Warendorf
Kreis Gütersloh Stadt Bielefeld
Kreis Herford Stadt Münster
Kreis Lippe Stadt Rheine
Kreis Minden-Lübbecke Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Ziele des Zweckverbands
Der Zweckverband ist Träger des Studieninstituts für kommunale Verwaltung Wes tfalen Lippe (Studien-
institut).
Das Studieninstitut
unterhält auf Dauer gleichwertige Abteilungen an den Standorten Bielefeld und Müns ter,
hat die Aufgabe, den Dienstkräften der Gemeinden und Gemeindeverbände des Institutsbezirks
die nach den Prüfungso rdnungen vorgeschriebenen Prüfungen abzunehmen und auf diese auf
der Grundlage der verbindlichen Curricula vorzubereiten,
kann auch Personal anderer Verwaltungen, Körperschaften und Einrichtungen, die öffentlichen
Zwecken dienen, ausbilden, prüfen, fortbilden und beraten,
bietet Fortbildung in den verschiedenen Bereichen kommunalen Handelns an,
unterstützt die Verwaltungen durch ein Personalberatungsverfahren bei der Auswahl geeigneter
Nachwuchskräfte,
kann weitere Aufgaben übernehmen.
Beteiligungsbericht 2016 Zweckverband Stiwl
183
Organe des Zweckverbandes
Studienleitung
Thomas Hüttemann
Verbandsvorsteher
Pit Clausen, Oberbürgermeister, Bielefeld
Verbandsversammlung
Dr. Klaus Effing, Landrat, Kreis Steinfurt,
Vorsitzender
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster,
stellv. Vorsitzender
Sven-Georg Adenauer, Landrat, Kreis Gütersloh
Dr. Stefan Funke, Kreiskämmerer, Kreis Warendorf
Hartmut Golücke, Kreis Herfold
Rainer Kaschel, Kämmerer, Bielefeld
Dr. Peter Lüttmann, Bürgermeister, Rheine
Dr. Georg Lunemann, Erster Landesrat / Kämmerer,
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Cornelia Schöder, KrD’in, Kreis Minden-Lübbecke
Daniel Schollmeyer, Kreis Lippe
Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat,
Kreis Coesfeld
Burkhard Venhues, Kreis Borken
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Jahr 2015
Die unter der Rubrik Ziele des Zweckverbands aufgeführten Verbandsziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck. Die satzungsgemäßen Aufgaben, Erhalt und Weiterentwicklung des
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfal en-Lippe wurden im Jahr 2015 voll erfüllt. Die Erfüllung
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten e r-
sichtlich.
Der Jahresabschluss 2016 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die
Wirtschaftsdaten bis 2015 aufgeführt.
Beteiligungsbericht 2016 Zweckverband Stiwl
184
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.349 2.351
II. Sachanlagen 5.067.657 6.291.453
III. Finanzanlagen 926.790 831.919
Anlagevermögen 6.000.795 7.125.723
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 12.200.383 12.357.093
III. Wertpapiere 0 0
IV. Flüssige Mittel 3.310 3.640
Umlaufvermögen 12.203.693 12.360.732
C. Rechnungsabgrenzungsposten 81.684 90.351
Aktiva 18.286.172 19.576.806
A. Eigenkapital
I. Allgemeine Rücklage 4.183.491 4.155.085
II. Ausgleichsrücklage 0 711.263
III Gewinnvortrag / Verlustvortrag 180.014 0
IV. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 492.780 696.802
Eigenkapital 4.856.285 5.563.151
B. Sonderposten 12.258 11.441
C. Rückstellungen 9.804.079 10.114.111
D. Verbindlichkeiten 1.738.367 1.642.016
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.875.182 2.246.088
Passiva 18.286.172 19.576.806
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. privatrechtliche Leistungsentgelte 4.033.799 4.473.160
2. Zuweisungen und Zuwendungen 846.158 864.016
3. Kostenerstattungen und Kostenumlagen 52.175 81.462
4. Sonstige ordentliche Erträge 1.532.205 1.593.816
5. Summe ordentliche Erträge 6.464.337 7.012.454
6. Materialaufwand 693.545 839.738
7. Personalaufwand 4.564.431 4.744.634
8. Abschreibungen 182.889 203.068
9. Sonstige ordentliche Aufwendungen
(inkl. Transferaufwendungen) 495.818 495.708
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.936.683 6.283.149
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 527.654 729.305
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 536 23
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.410 32.526
14. Finanzergebnis -34.873 -32.503
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 492.780 696.802
16. Steuern 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 492.780 696.802
Beteiligungsbericht 2016 Zweckverband ZVM
185
6.3.2 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM)
Schorlemerstraße 26 www.zvm.info
48143 Münster info@zvm.info
Telefon: (0251) 4134-0
Gründungsjahr: 1995
Verbandsmitglieder
Kreis Borken Kreis Warendorf
Kreis Coesfeld Stadt Münster
Kreis Steinfurt
Ziele des Zweckverbands
Ziel der Tätigkeit des Zweckverbands ist der Erhalt und die Weiterentwicklung des Schienen personen-
nahverkehrs (SPNV) im Zweckverbandsgebiet. Der Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) wirkt als
Mitglied im Zweckverband Nahverkehr Westfalen -Lippe (NWL) an allen wes entlichen Entscheidungen
über die Planung, Organisation und Ausgestaltung des SPNV im Kooperationsraum Westfalen mit.
Mit dem Ziel der engeren Zusammenarbeit zwischen den Aufgabenträgern ÖPNV und dem ZVM haben
die Kreise Borken, Coesfeld und Warendorf mit dem ZVM eine öffentlich -rechtliche Vereinbarung mit
einer mandatierenden Aufgabenübertragung nach § 23 Abs. 3 GkG NRW geschlossen. Die Verband s-
versammlung des ZVM hat über die genannte Zusammenarbeit am 18.06.2012 beschlossen. Die öffentl i-
che-rechtliche V ereinbarung über die Zusammenarbeit der genannten Kreise mit dem ZVM wurde im
Amtsblatt Nr. 5 vom 31.08.2012 veröffentlicht und ist gemäß § 24 Abs. 2 GkG NRW durch die Bezirksre-
gierung Münster genehmigt und bekannt gemacht worden.
Beteiligungsbericht 2016 Zweckverband ZVM
186
Organe des Zweckverbandes
Verbandsvorsteher
Dr. Hermann Paßlick, Kreis Borken
Verbandsversammlung
für den Kreis Borken
Dietmar Eisele
Volker Jürgen Himmel
Ludger Konrad
Paul Lensing
Elisabeth Lindenhahn
Theo Sanders
Marco van den Berg
für den Kreis Coesfeld
Waltraud Bednarz
Joachim Gilbeau
Harald Koch
Stefan Kohaus
Lambert Lonz
Heinrich Terwort
Ludger Wobbe
Enrico Zanirato
für den Kreis Steinfurt
Heike Cizelsky
Wilhelm Dierksen
Dr. Klaus Effing, 1. stellv. Verbandsvorsteher
Jan-Niclas Gesenhues
Anneli Hegerfeld-Reckert
Karl Kösters
für den Kreis Warendorf
Franz-Ludwig Blömker
Franz-Josef Buschkamp
Markus Diekhoff
Dr. Olaf Gericke, bis 30.06.2016
Detlef Ommen
Carsten Rehers, ab 01.07.2016
Ulrich Schlösser
Josef Schmedding
Paul Tegelkämper
für die Stadt Münster
Horst Karl Beitelhoff
Thomas Fastermann
Gerhard Joksch
Hedwig Liekefedt
Rüdiger Sagel
Hartwig Schultheiß, bis 31.10.2016
Walter von Göwels
Stefan Weber
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Jahr 2015
Die unter der Rubrik Ziele des Zweckverbands aufgeführten Verbandsziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck. Die satzungsgemäßen Aufgaben, Erhalt und Weiterentwicklung des
SPNV im Münsterland wurden im Jahr 201 5 voll erfüllt. Die Erf üllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2015 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Der Jahresabschluss 2016 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die
Wirtschaftsdaten bis 2015 aufgeführt.
Beteiligungsbericht 2016 Zweckverband ZVM
187
Bilanz
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.308 4.986
II. Sachanlagen 33.409 39.034
III. Finanzanlagen 8.240 8.240
Anlagevermögen 49.958 52.260
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 37.247 719.573
III. Wertpapiere 0 0
IV. Flüssige Mittel 3.769.558 3.072.541
Umlaufvermögen 3.806.805 3.792.114
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.414 19.067
Aktiva 3.875.177 3.863.441
A. Eigenkapital
I. Allgemeine Rücklage 1.087.607 1.087.607
II. Ausgleichsrücklage 2.920 11.607
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 8.687 52.799
Eigenkapital 1.099.214 1.152.013
B. Sonderposten für Zuwendungen 49.958 52.260
C. Rückstellungen 69.796 131.637
D. Verbindlichkeiten 2.656.209 2.527.532
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Passiva 3.875.177 3.863.441
Gewinn- und Verlustrechnung
2014 2015 2016
€ € €
1. Zuweisungen und Zuschüsse 4.333.600 4.806.180
2. Kostenerstattungen und Kostenumlagen 920.393 1.442.667
3. Sonstige ordentliche Erträge 6.029 22.464
4. Summe ordentliche Erträge 5.260.022 6.271.311
5. Materialaufwand 1.228.499 2.410.593
6. Personalaufwand 862.747 1.024.775
7. Abschreibungen 19.645 23.877
8. Sonstige ordentliche Aufwendungen
(inkl. Transferaufwendungen) 3.143.139 2.758.730
9. Summe betriebliche Aufwendungen 5.254.029 6.217.975
10. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 5.993 53.336
11. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 3.619 374
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 925 911
13. Finanzergebnis 2.694 -538
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.687 52.799
15. Steuern 0 0
16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 8.687 52.799
Beteiligungsbericht 2016 Mitgliedschaften
188
6.4 Die städtischen Mitgliedschaften
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in €
2016
1. AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, Hattingen 18.542,94
2. ABA-Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V., Dortmund 173,00
3. ADS - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter 55,00
4. AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., Hannover 60,00
5. AGBF Bund - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der
Bundesrepublik Deutschland 25,00
6. AGBF-NRW - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in NRW, Herford 16,00
7. AGFS NRW - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte,
Gemeinden und Kreise in NRW e.V. 2.500,00
8. AGOT-NRW – Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V., Düsseldorf
(passive Mitgliedschaft) 0,00
9. AKMB - Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken 60,00
10. Aldegrever Gesellschaft e.V., Münster 130,00
11. Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V., Münster 40,00
12. Anwendervereinigung für DV-gestützte Personaleinsatzplanung e.V. 180,00
13. AÖW Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. 10.000,00
14. APWPT – Association of Professional Wireless Production Technologies e.V., Hausen 100,00
15. ASA - Arbeitsgemeinschaft "Stoffspezifische Abfallbehandlung" e.V., Ennigerloh 2.500,00
16. ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland e.V., Frankfurt am Main
Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche 135,00
17. BBTK - Bundesdeutsche Ballett und Tanztheaterdirektoren Konferenz 100,00
18. bcsd - Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. 850,00
19. BDS - Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V., Bochum 1.225,00
20. Betriebssportverband Münster 427,88
21. BGK - Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., Köln 3.284,10
22. Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., Münster 155,00
23. BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband
Deutschlands e.V., Berlin 1.428,00
24. CID-UNESCO Sektion Münster 0,00
25. Das Münsterland - Die Gärten und Parks e.V., Steinfurt 250,00
26. Deutsche Fußballroute NRW e.V., Duisburg 500,00
27. Deutscher Bühnenverein, Bundesverband der Theater und Orchester, Köln 28.961,00
28. Deutscher Museumsbund e.V., Berlin 110,00
29. Deutscher Städtetag, Berlin 176.230,00
30. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin 1.299,37
31. Deutsches Bündnis gegen Depression e.V., Leipzig 50,00
32. Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., Bonn 0,00
33. DFS - Deutsche Feuerwehr-Sportföderation e.V., Hamburg 171,05
34. DGAF - Gesellschaft für Arterioskleroseforschung e.V., Jena 260,00
Beteiligungsbericht 2016 Mitgliedschaften
189
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in €
2016
35. DGfdB - Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V., Essen 660,00
36. difu - Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin 23.449,01
37. DIJuF - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., Heidelberg 3.591,00
38. DJH - Deutsches Jugendherbergswerk – Hauptverband für Jugendwandern und
Jugendherbergen e.V., Detmold 25,00
39. djt - Deutscher Juristentag e.V., Bonn 300,00
40. DNG - Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen e.V., Aachen 50,00
41. DSAG - Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V., Walldorf 500,00
42. DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. 1.500,00
43. EdDE - Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V., Köln 1.160,26
44. EEA - European Energy Award e.V., Zürich 1.000,00
45. Euregio Deutsch-niederl. Zweckverband 500,00
46. EUREGIO Forum 0,00
47. Europäisches Städtenetzwerk Eurocities 0,00
48. Europa-Union Deutschland e.V., Düsseldorf 0,00
49. Fachklinik Hornheide e.V., Münster 4.500,00
50. Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V., Köln 50,00
51. Fachverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten Westfalen-Lippe e.V.,
Hamm 300,00
52. FGSV - Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V., Köln 169,00
53. Forum Baulandmanagement NRW 1.000,00
54. Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V., Münster 51,13
55. Freunde der Kunstakademie Münster e.V., Münster 153,39
56. Freunde des Museums für Kunst- und Kultur Münster e.V., Münster 300,00
57. GCB - German Convention Bureau e.V., Frankfurt am Main 4.498,20
58. Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. 87,00
59. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V., Münster 260,00
60. GTKos Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden e.V., Bayreuth 0,00
61. Güteschutz Kanalbau – Gütegemeinschaft Herstellung und Instandhaltung von
Abwasserleitungen und –kanälen e.V., Schönenberg-Kübelberg 184,45
62. Hansischer Geschichtsverein e.V., Lübeck 35,00
63. Haus Phoenix (VdF) 0,00
64. HHoG - Historic Highlights of Germany e.V., Trier 18.100,00
65. ICLEI – Local Governments for Sustainability 2.250,00
66. ICOM Deutschland e.V., Berlin 180,00
67. Innung des Kraftfahrzeuggewerbes (Gastmitgliedschaft) 430,00
68. InwesD - Interessengemeinschaft NRW-Deponiebetreiber über Abfallentsorgungs-
und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), Köln 541,09
69. JMD - Jeunesses Musicals Deutschland e.V., Weikersheim 122,00
70. KAV NW - Kommunaler Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen, Wuppertal 25.250,00
Beteiligungsbericht 2016 Mitgliedschaften
190
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in €
2016
71. KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister, Köln 15.507,39
72. KGSt - Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, Köln 18.821,44
73. Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.,
Frankfurt am Main 2.100,37
74. Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Berlin 140,00
75. Landesverband Museumspädagogik NRW e.V. 0,00
76. Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für die Waldflächen 4.984,24
77. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München 500,00
78. Münster Modell e.V. 100,00
79. Münsterland e.V., Greven 241.752,40
80. Netzwerk Innenstadt NRW 3.000,00
81. Netzwerk Kommunaler Arbeitsschutz, Düsseldorf 0,00
82. NRW Kultursekretariat, Wuppertal 17.356,18
83. NRW Stiftung – Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat-
und Kulturpflege e.V., Düsseldorf 1.329,00
84. Reiterverein St. Georg Münster e.V. 105,00
85. Ring der Abendgymnasien im Land NRW e.V. 80,00
86. Ring der Abendrealschulen im Land NRW e.V. 120,00
87. Tierschutz-Verein Münster (Westf.) und Umgegend e.V., Münster 22,00
88. Tourismus NRW e.V., Düsseldorf 2.945,00
89. Universitätsgesellschaft Münster e.V., Münster 900,00
90. UVP-Gesellschaft - Gesellschaft für die Prüfung der Umweltverträglichkeit e.V.,
Paderborn 300,00
91. vbnw - Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e.V., Köln 1.771,56
92. VdM - Verband Deutscher Musikschulen e.V., Bonn 2.878,26
93. VDR - Verband der Restauratoren e.V., Bonn 126,00
94. VDR - Verband Deutscher Radrennveranstalter e.V., Bad Vilbel 250,00
95. VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V.,
Wiesbaden 0,00
96. VDSt - Verband Deutscher Städtestatistiker, Braunschweig 120,00
97. Verband der Feuerwehr Stadt Münster e.V., Münster 1.388,00
98. Verband für Desinfektoren und Hygienebeauftragte e.V., Bedburg-Hau 120,00
99. Verband kommunale Abfallwirtschaft und Städtereinigung e. V., Köln 6.576,00
100. Verein Creditreform Münster Riegel & Riegel KG 803,25
101. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster e.V. 120,00
102. Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 40,00
103. Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Dorsten 260,00
104. Verein für Westfälische Kirchengeschichte e.V. 30,00
105. Verein zur Förderung der Abteilung Münster der Fachhochschule für öffentliche
Verwaltung NW e.V., Münster 153,00
Beteiligungsbericht 2016 Mitgliedschaften
191
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in €
2016
106. Verein zur Förderung des Leistungssportes e.V., Münster 50,00
107. Verkehrswacht Münster e.V., Münster 20,00
108. vfdb - Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., Altenberge 87,00
109. VHE - Verband der Humus und Erdenwirtschaft e.V., Aachen 3.969,32
110. vhs-NRW - Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V., Düsseldorf 9.481,10
111. VHW - Deutsches Volksheimstättenwerk e. V., Düsseldorf 570,00
112. VITAKO – Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V., Berlin 13.000,00
113. VWM - Vereinigung Westfälischer Museen e.V., Münster 30,00
114. Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentlich-rechtlichen
Körperschaften in Nordrhein-Westfalen e.V., Bonn 114,92
115. Westfälische Reit- und Fahrschule e.V., Münster 350,00
116. Westfälische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Münster e.V., Münster 12.077,83
117. Westfälischer Heimatbund e.V., Münster 76,69
118. Westfälischer Zoologischer Garten e.V., Münster 145,00
119. West-Ost-Forum Münster e.V., Münster 0,00
120. WGGF - Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, Münster 64,00
Beteiligungsbericht 2016 Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters
192
6.5 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in €
2016
1. Beirat des Westfälischen Kunstvereins 0,00
2. Deutsch-Niederländische Gesellschaft 50,00
3. Förderverein Fresno e.V. 15,00
4. Förderverein Münster-Lublin 25,00
5. Förderverein „Neue Wände“ 0,00
6. Förderverein Niederlande Zentrum 65,00
7. Förderverein Rjasan 10,00
8. Gesellschaft der Förderer der Fachhochschule Münster e.V. 150,00
9. Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster Verein „De Bockwindmuel e.V.“ 50,00
10. Verein „Freunde für Rishon le Zion“ 50,00
11. Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster 50,00
12. Verwaltungsrat der Gesellschaft zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet
des Siedlungs- und Wohnungswesens 0,00
13. Westfalen-Initiative 25,00
14. Westfälischer Reiterverein e.V. 50,00
7 Anhang
Beteiligungsbericht 2016
193
7 Anhang.
Anlage 1: Begriffserläuterungen
Abschreibungen Mit der Abschre ibung werden Wertminderungen im Vermögen oder an
Vermögensgegenständen ergebnismindernd erfasst. Dies erfolgt, i n-
dem eine erwartete Wertminderung im Voraus auf die entsprechenden
Rechnungsperioden verteilt wird (normale Abschreibung) oder eine u n-
erwartete Wertminderung zum Zeitpunkt ihres Eintrittes gebucht wird
(außergewöhnliche Abschreibung).
Aktiva Auf der Aktivseite sind die Wirtschaftsgüter nach Anlage - und Umlau f-
vermögen erfasst. Die Aktivseite zeigt, wohin die Mittel geflossen sind
(auch: Mittelverwendungsseite). Die Summe aller Aktiva, die gleich der
Summe aller Passiva ist, ergibt die Bilanzsumme.
Anlagevermögen Wirtschaftsgüter, die dem Unternehmen auf Dauer dienen und längere
Zeit im Vermögen verbleiben oder über längere Zeiträume genutzt we r-
den. Ausgewiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Sachanl a-
gen (Immobilien, Maschinen, Fuhrpark, etc.), Finanzanlagen (Beteil i-
gungen, Wertpapiere, etc.) und immaterielle Vermögensgegenstände
(Patente, Lizenzen).
Aufwendungen Vermögensminderungen innerhalb eines Unternehmens, die durch eine
gleichzeitige Verringerung des Ergebnisses zum Ausdruck kommen.
Aufwendungen sind allerdings nicht zwangsläufig Mittelabflüsse (z.B.
Abschreibungen).
Betriebsergebnis Differenz zwischen gewöhnlichen Erträgen und Aufwend ungen, die sich
aus der betrieblichen Leistungserstellung ergeben.
Bilanz Bestandteil des Jahresabschlusses. Ist die Gegenüberstellung des
Vermögens (Anlage - und Umlaufvermögen) und des Kapitals (Eigen -
und Fremdkapital) eines Unternehmens zu einem bestimm ten Stichtag
(Ende des Wirtschaftsjahres).
Bilanzgewinn/-verlust Bestandteil des Eigenkapitals nach dem handelsrechtlichen Glied e-
rungsschema. Errechnet sich aus dem Jahresüberschuss / Jahresfeh l-
betrag zuzüglich Gewinnvortrag und Entnahmen aus den Kapital - /
Gewinnrücklagen abzüglich Verlustvortrag und den Einstellungen in die
Gewinnrücklage.
Eigenkapital Alle von den Eigentümern unbefristet zur Verfügung gestellten Mittel.
Das Eigenkapital ist Bestandteil der Passivseite. Es setzt sich zusa m-
men aus dem gez eichneten Kapital (auch: Haftungskapital oder
Stammkapital), den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen und dem
vorgetragenen Bilan zgewinn/-verlust bzw. der Jahresüberschuss /
-fehlbetrag. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital gibt den
Buchwert des Unternehmens an.
Eigenkapitalquote Eigenkapital / Bilanzsumme x 100
Gibt den Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital an.
Erträge Geschäftsvorfälle, die das Jahresergebnis eines Unternehmens erh ö-
hen. Sie bedeuten somit einen Wertzuwachs im Vermögen des Unte r-
nehmens. Erträge dürfen allerdings nicht zwangsläufig als Mittelzuflü s-
se gesehen werden (z.B. Wertsteigerungen).
Beteiligungsbericht 2016
194
Fremdkapital Das Fremdkapital wird umgangssprachlich auch mit Schulden bezeic h-
net und ist auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Es setzt s ich
aus den kurz - und langfristigen Verbindlichkeiten und den Rückstellu n-
gen zusammen und steht dem Unternehmen in der Regel nur befristet
und zu einem bestimmten Zinssatz zur Verfügung. Ausgewiesenes
Vermögen abzüglich Fremdkapital ergibt das bilanzielle Eigenkapital.
Gesellschafterversammlung Ist das Entscheidungsgremium der Anteilseigner (Gesellschafter). Sie
beschließt über Änderungen im Gesellschaftsverhältnis, im Gesel l-
schaftsvertrag und in der Unternehmensstrukturierung. Sie stellt den
Jahresabschluss fest und beschließt die Gewinnverwendung. Weiter
bestellt sie den Aufsichtsrat.
Gewinn- u. Verlustrechnung Neben der Bilanz ist die Gewinn - und Verlustrechnung der wichtigste
Bestandteil des Jahresabschlusses. In ihr wird der Erfolg des Unte r-
nehmens ein er Rechnungsperiode (in der Regel das Wirtschaftsjahr)
durch die Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag ermittelt. Übe r-
steigen die Erträge die Aufwendungen, erwirtschaftet das Unternehmen
einen Jahresüberschuss (Gewinn), der das Eigenkapital erhöht. Übe r-
steigen hingegen die Aufwendungen die Erträge kommt es zu einem
Jahresfehlbetrag (Verlust), der das Eigenkapital verringert.
Gewinnrücklage Ist der Teil des Jahresüberschusses, der nicht ausgeschüttet und nicht
als Gewinnvortrag auf das folgende Jahr vorge tragen wird, sondern bei
der Gewinnverwendung eine direkte Einstellung in eine eigens ausg e-
wiesene Rücklage erfolgt.
Gewinnvortrag Der nach dem Gewinnverwendungsbeschluss in die nächste Rec h-
nungsperiode vorgetragene (übertragene) Gewinn. In der Folgeperiod e
wird der Restbetrag dann mit dem aktuellen Ergebnis verrechnet, und
es erfolgt ein erneuter Verwendungsbeschluss (siehe auch Verlustvo r-
trag).
Gezeichnetes Kapital Bestandteil des Eigenkapitals in der Bilanz von Kapitalgesellschaften.
Es weist das im Handelsregister eingetragene Haftungskapital der Kapi-
talgesellschaft aus. Bei der Aktiengesellschaft wird es mit Nennkapital,
bei der GmbH mit Stammkapital bezeichnet. Das Gezeichnete Kapital
ist bei Kapitalgesellschaften der Maximalbetrag, mit dem die Gesel l-
schafter zum Ausgleich von Verbindlichkeiten und Verlusten herang e-
zogen werden können (beschränkte Haftung), falls die anderen Eige n-
kapitalanteile (Kapital - und Gewinnrücklage, Gewinnvorträge) aufg e-
braucht sind. Nach dem Verhältnis der gehaltenen Anteile am Gezeich-
neten Kapital bestimmt sich auch die Beteiligungsquote.
Investitionen Bindung von Kapital in Wirtschaftsgütern, um daraus Erträge zu erzi e-
len. Es wird unterschieden zwischen Sach- und Finanzinvestitionen.
Jahresergebnis Ergebnis eines Unternehmens unter Berücksichtigung aller Aufwe n-
dungen und Erträge, steht am Ende der Gewinnermittlung. (auch: Ja h-
resüberschuss / Jahresfehlbetrag).
Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage werden Beträge eingestellt, die bei einer Kapita l-
einlage oder Einzahlung den Betr ag des Gezeichneten Kapitals übe r-
steigen.
Liquidität Fähigkeit eines Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtu n-
gen nachkommen zu können (Zahlungsbereitschaft). Diese wird häufig
an den Beständen des Vermögens gemessen, die sich innerhalb von
unterschiedlichen Zeiträumen in flüssige Mittel umwandeln lassen (Fri s-
tigkeit). Dieser Fristigkeit muss immer die Fälligkeit der einzelnen
Fremdkapitalpositionen (Verbindlichkeiten) gegenübergestellt werden.
Beteiligungsbericht 2016
195
Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten
Gradmesser für die Ausstattung des Unternehmens mit kurzfristiger L i-
quidität. Neu: Definition ab Beteiligungsbericht 2015 erstmals einheitlich
nach NKF ohne sonstige Vermögensgegenstände. Daher sind Abwe i-
chungen zu früheren Beteiligungsberichten möglich.
Passiva Auf der Passivseite der Bilanz wird das Kapital, getrennt nach Eigen -
und Fremdkapital, ausgewiesen. Die Passivseite gibt Auskunft über die
Herkunft der finanziellen Mittel des Unternehmens (Mittelherkun ftssei-
te). Die Summe aller Passiva, die gleich der Summe aller Aktiva ist,
ergibt die Bilanzsumme.
Personalintensität Personalaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100
Gibt den Anteil der Personalaufwendungen an den gesamten ordentl i-
chen Aufwendungen an.
Rechnungsabgrenzungs- Ausgaben (Aktivseite) oder Einnahmen (Passivseite) vor dem Abschluss-
posten stichtag, soweit der Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem
Stichtag eintritt. Dienen der Abstimmung zwischen Bilanz und GuV zur
Ermittlung eines periodengerechten Jahreserfolges in beiden Rechnu n-
gen.
Rücklagen Bestandteil des Eigenkapitals. Sie erhöhen und stärken es und stehen
zu längerfristigen Finanzierungszwecken zur Verfügung. Nach der En t-
stehungsweise unterscheidet man zwischen Kapitalrückl age und G e-
winnrücklage.
Rückstellungen Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am jeweiligen Stichtag mit
großer Sicherheit bestehen, deren Höhe und/oder Fälligkeitstermin aber
nicht genau bestimmbar ist. Typische Gründe für die Bildung von Rüc k-
stellungen s ind: Garantieverpflichtungen, drohende Verluste aus la u-
fenden Geschäften, noch zu leistende Steuerzahlungen und Pension s-
verpflichtungen. Letztere haben aufgrund ihrer extremen Langfristigkeit
und einem in der Regel immer bestehenden Grundstocks in gewissem
Maße eigenkapitalähnlichen Charakter.
Stammkapital Gezeichnetes Kapital einer GmbH und somit das beschränkt haftende
Eigenkapital. Seine Höhe ist im Gesellschaftsvertrag und in der Sa t-
zung festgelegt. Es ist die Summe der von den Gesellschaftern bei der
Gründung übernommenen Stammeinlagen.
Umlaufvermögen Umfasst die Wirtschaftsgüter, die in ihrer ursprünglichen und in vera r-
beiteter Form nur kurze Zeiträume im Unternehmen verbleiben. Ausg e-
wiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Vorräte, Wertpapiere,
Forderungen und liquide Mittel.
Umsatz Wertmäßiger Ausdruck für die am Markt abgesetzten Produkte. Der
Umsatz ist gleich der verkauften/abgesetzten Menge multipliziert mit
dem pro Einheit erhaltenen Verkaufs-/Absatzpreis.
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss / Umsatzerlöse x 100
Die "Gewinnspanne" eines Unternehmens.
Verlustvortrag/-rücktrag Ist die Möglichkeit des steuerlich wirksamen Verlustausgleiches. Verlu s-
te des entsprechenden Abrechnungszeitraumes können mit steue r-
pflichtigen Gewinnen dem vorangegan genen Jahr verrechnet bzw. auf
unbegrenzte Zeit vorgetragen werden, damit die Verrechnung mit z u-
künftig möglichen Gewinnen erfolgen kann. Dies bildet die gesetzlich
zulässige Möglichkeit, gezahlte Steuern zurückzuerhalten bzw. die z u-
künftig mögliche Steuerschuld zu mindern.
Beteiligungsbericht 2016
196
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen
11. Teil:
Wirtschaftliche Betätigung und
nichtwirtschaftliche Betätigung
§ 107
Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung
(1) Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben
wirtschaftlich betätigen, wenn
1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert,
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem a n-
gemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der
Gemeinde steht und
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserve r-
sorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des B etriebes
von Telekommunikations leitungsnetzen einschließlich
der Telekommunikationsdienstleistungen der öffentliche
Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und
wirtschaftlicher erfüllt werden kann.
Das Betreiben eines Telekommunikationsnetzes umfasst
nicht den Vertrieb und/oder die Installation von Endger ä-
ten von Telekommunikationsanlagen. Als wirtschaftliche
Betätigung ist der Betrieb von Unternehmen zu verst e-
hen, die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von G ü-
tern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern
die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit
der Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden kön n-
te.
(2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses A b-
schnitts gilt nicht der Betrieb von
1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich
verpflichtet ist,
2. öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und
kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind,
insbesondere Einrichtungen auf den Gebieten
- Erziehung, Bildung oder Kult ur (Schulen, Volk s-
hochschulen, Tageseinrichtungen für Kinder und sonst i-
ge Einrichtungen der Jugendhilfe, Bibliotheken, Museen,
Ausstellungen, Opern, Theater, Kinos, Bühnen, Orche s-
ter, Stadthallen, Begegnungsstätten),
- Sport oder Erholung (Sportanlagen, zoologische
und botanische Gärten, Wald-, Park- und Gartenanlagen,
Herbergen, Erholungsheime, Bäder, Einrichtungen zur
Veranstaltung von Volksfesten),
- Gesundheits- oder Sozialwesen (Krankenhäuser,
Bestattungseinrichtungen, Sanatorien, Kurparks, Seni o-
ren und Behindertenheime, Frauenhäuser, soziale und
medizinische Beratungsstellen),
3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wir t-
schaftsförderung, der Fremdenverkehrs förderung oder
der Wohnraumversorgung dienen,
4. Einrichtungen des Umweltschutzes, ins besondere
der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie
des Messe- und Ausstellungswesens,
5. Einrichtungen, die ausschließlich der Deckung des
Eigenbedarfs von Gemeinden und Gemeindeverbänden
dienen.
Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihr em ö f-
fentlichen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen
Gesichtspunkten zu verwalten und können entsprechend
den Vorschriften über die Eigenbetriebe geführt werden.
Das Innenministerium kann durch Rechtsverordnung
bestimmen, dass Einrichtungen, die nach Art und U m-
fang eine selbständige Betriebsführung erfordern, ganz
oder teilweise nach den für die Eigenbetriebe geltenden
Vorschriften zu führen sind; hierbei können auch Reg e-
lungen getroffen werden, die von einzelnen der für die
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften abweichen.
(3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des G e-
meindegebietes ist nur zulässig, wenn die Vorausse t-
zungen des Absatzes 1 vorliegen und die berechtigten
Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörpe r-
schaften gewahrt sind. Die Aufnahme einer wirtschaftl i-
chen Betätigung auf ausländischen Märkten ist nur z u-
lässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1
Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen. Die Aufnahme einer solchen
Betätigung bedarf der Genehmigung.
(4) Die nichtwirtschaftliche Betä tigung außerhalb des
Gemeindegebiets ist nur zulässig, wenn die Vorausse t-
zungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen
und die berechtigten Interessen der betroffenen komm u-
nalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Diese V o-
raussetzungen gelten bei in den Krankenhausplan des
Landes aufgenommenen Krankenhäusern als erfüllt. Die
Aufnahme einer nichtwirtschaftlichen Betätigung auf
ausländischen Märkten ist nur zulässig, wenn die V o-
raussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2
vorliegen. Die Aufnahme einer solchen Betätigung bedarf
der Genehmigung.
(5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw.
die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unte r-
nehmen im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der
Grundlage einer Marktanalyse über die Chancen un d
Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen Engag e-
ments und über die Auswirkungen auf das Handwerk und
die mittelständische Wirtschaft zu unterrichten. Den
örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von Han d-
werk, Industrie und Handel und der für die Besch äftigten
der jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist
Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Marktanalysen zu
geben.
(6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht errichten,
übernehmen oder betreiben.
(7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür
erlassenen besonderen Vorschriften.
§ 107 a
Zulässigkeit energiewirtschaftlicher Betätigung
(1) Die wirtschaftliche Betätigung in den Bereichen der
Strom-, Gas- und Wärmeversorgung dient einem öffentli-
chen Zweck und ist zulässig, wenn sie nach Art und
Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Lei s-
tungsfähigkeit der Gemeinde steht.
(2) Mit den Bereichen Strom -, Gas - und Wärmeversor-
gung unmittelbar verbundene Dienstleistungen sind
zulässig, wenn sie den Hauptzweck fördern. Die G e-
meinde stellt si cher, dass bei der Erbringung dieser
Beteiligungsbericht 2016
197
Dienstleistungen die Belange kleinerer Unternehmen,
insbesondere des Handwerks, berücksichtigt werden.
(3) Die Aufnahme einer überörtlichen energiewirtschaftl i-
chen Betätigung ist zulässig, wenn die Voraussetzung
des Absatzes 1 vorliegt und die berechtigten Interessen
der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften
gewahrt sind. Bei der Versorgung mit Strom und Gas
gelten nur die Interessen als berechtigt, die nach den
Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes eine Ei n-
schränkung des Wettbewerbs zulassen. Die Aufnahme
einer energiewirtschaftlichen Betätigung auf ausländ i-
schen Märkten ist zulässig, wenn die Voraussetzung des
Absatzes 1 vorliegt. Die Aufnahme einer solchen Betät i-
gung bedarf der Genehmigung.
(4) Vor der Ent scheidung über die Gründung von bzw.
die unmittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne
des Absatzes 1 ist der Rat über die Chancen und Risiken
des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements zu
unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisat i-
onen von Handwerk, Industrie und Handel und der für die
Beschäftigten der jeweiligen Branche handelnden G e-
werkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu
geben, sofern die Entscheidung die Erbringung verbu n-
dener Dienstleistungen betrifft.
§ 108
Unternehmen und Einrichtungen
des privaten Rechts
(1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen
in einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen
oder sich daran beteiligen, wenn
1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die Voraussetzu n-
gen des § 107 Abs. 1 Satz 1 gegeben sind und bei U n-
ternehmen im Bereich der energiewirtschaftlichen Betät i-
gung die Voraussetzung des § 107 a Abs. 1 gegeben ist,
2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) ein wichtiges Int e-
resse der Gemeinde an der Gründung oder der Beteil i-
gung vorliegt,
3. eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung
der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt,
4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in
einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähig-
keit steht,
5. die Gemeinde sich nicht zur Übernah me von Ve r-
lusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe
verpflichtet,
6. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, in s-
besondere in einem Überwachungsorgan, erhält und
dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in ande-
rer Weise gesichert wird,
7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch G e-
sellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisat i-
onsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird,
8. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesel l-
schaftsform gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss
und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende geset z-
liche Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vo r-
schriften entgegenstehen, aufgrund des Gesellschaft s-
vertrages oder der Satzung in entsprechender Anwe n-
dung der Vorschriften des Dritten Buches des Ha ndels-
gesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt
und ebenso oder in entsprechender Anwendung der für
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geprüft werden.
9. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesel l-
schaftsform, vorbehaltlich weitergehender oder entg e-
genstehender gesetzlicher Vorschriften, durch Gesel l-
schaftsvertrag oder Satzung gewährleistet ist, dass die
für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtb e-
züge im Sinne des § 285 Nummer 9 des Handelsgeset z-
buches der Mitglieder der Geschäfts führung, des Au f-
sichtsrates, des Beirates oder einer ähnlichen Einric h-
tung im Anhang zum Jahresabschluss jeweils für jede
Personengruppe sowie zusätzlich unter Namensnennung
die Bezüge jedes einzelnen Mitglieds dieser Persone n-
gruppen unter Aufgliederung na ch Komponenten im
Sinne des § 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handel s-
gesetzbuches angegeben werden. Die individualisierte
Ausweisungspflicht gilt auch für:
a) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für
den Fall einer vorzeitigen Beendigung ihrer Tätigkei t
zugesagt worden sind,
b) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für
den Fall der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit zug e-
sagt worden sind, mit ihrem Barwert sowie den von der
Gesellschaft während des Geschäftsjahres hierfür au f-
gewandten oder zurückgestellten Betrag,
c) während des Geschäftsjahres vereinbarte
Änderungen dieser Zusagen und
d) Leistungen, die einem früheren Mitglied, das
seine Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres beendet
hat, in diesem Zusammenhang zugesagt und im Laufe
des Geschäftsjahres gewährt worden sind.
Eine Gewährleistung für die individualisierte Ausweisung
von Bezügen und Leistungszusagen ist im Falle der
Beteiligung an einer bestehenden Gesellschaft auch
dann gegeben, wenn in Gesellschaftsvertrag oder Sa t-
zung die erstmalig e individualisierte Ausweisung späte s-
tens für das zweite Geschäftsjahr nach Erwerb der Betei-
ligung festgelegt ist.
10. bei Unternehmen der Telekommunikation ei n-
schließlich von Telefondienstleistungen nach § 107 Abs.
1 Satz 1 Nr. 3 im Gesellschaftsvertrag d ie unmittelbare
oder im Rahmen einer Schachtelbeteiligung die mittelb a-
re Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde
bzw. des kommunalen Unternehmens am Stammkapital
beschränkt ist. Zur Wahrnehmung gleicher Wettbewer b-
schancen darf die Gemeinde für die se Unternehmen
weder Kredite nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher
Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch Bür g-
schaften und Sicherheiten i. S. von § 87 leisten.
Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der
Nummern 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen
zulassen. Wird von Satz 1 Nummer 8 eine Ausnahme
zugelassen, kann auch von Satz 1 Nummer 9 eine Au s-
nahme zugelassen werden.
(2) Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 gilt für die erstmalige
unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an einer Gesel l-
schaft einsch ließlich der Gründung einer Gesellschaft,
wenn den beteiligten Gemeinden oder Gemeindeverbä n-
den alleine oder zusammen oder zusammen mit einer
Beteiligung des Landes mehr als 50 vom Hundert der
Anteile gehören. Bei bestehenden Gesellschaften, an
denen Gemei nden oder Gemeindeverbände unmittelbar
oder mittelbar alleine oder zusammen oder zusammen
mit dem Land mit mehr als 50 vom Hundert beteiligt sind,
trifft die Gemeinden und Gemeindeverbände eine Hi n-
wirkungspflicht zur Anpassung an die Vorgaben des
Beteiligungsbericht 2016
198
Absatzes 1 Satz 1 Nummer 9. Die Hinwirkungspflicht
nach Satz 2 bezieht sich sowohl auf die Anpassung von
Gesellschaftsvertrag oder Satzung als auch auf die mit
Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 verfolgte Zielsetzung der
individualisierten Ausweisung der dort genannten Bez ü-
ge und Leistungszusagen.
(3) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert
der Anteile an einem Unternehmen oder einer Einric h-
tung in Gesellschaftsform, muss sie darauf hinwirken,
dass
1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigenb e-
triebe geltenden Vorschriften
a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan aufg e-
stellt wird,
b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanzpl a-
nung zugrunde gelegt und der Gemeinde zur Kenntnis
gebracht wird,
c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ve r-
wendung des Ergebnisses sowie das Ergebnis der Pr ü-
fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts u n-
beschadet der bestehenden gesetzlichen Offenlegungs -
pflichten öffentlich bekannt gemacht werden und der
Jahresabschluss und der Lagebericht bis zur Festste l-
lung des f olgenden Jahresabschlusses zur Einsichtna h-
me verfügbar gehalten werden,
2. in dem Lagebericht oder in Zusammenhang damit
zur Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und zur
Zweckerreichung Stellung genommen wird,
3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109 ) verfahren
wird, wenn die Gesellschaft ein Unternehmen betreibt.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht
über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind
dem Haushaltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der
Gemeinde zusammen mit anderen Gemeinden oder
Gemeindeverbänden die Mehrheit der Anteile an einem
Unternehmen oder an einer Einrichtung, soll sie auf eine
Wirtschaftsführung nach Maßgabe des Satzes 1 Nr. 1 a)
und b) sowie Nr. 2 und Nr. 3 hinwirken.
(4) Die Gemeinde darf unbeschadet de s Absatzes 1
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer
Aktiengesellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich
erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche
Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform
erfüllt wird oder erfüllt werden kann.
(5) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer
Gesellschaft mit beschränkter Haftung nur gründen oder
sich daran beteiligen, wenn durch die Ausgestaltung des
Gesellschaftervertrages sichergestellt ist, dass
1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt über
a) den Abschluss und die Änderungen von Unterne h-
mensverträgen im Sinne der §§ 291 und 292 Abs. 1 des
Aktiengesetzes,
b) den Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen
und Beteiligungen,
c) den Wirtschaftsplan, die Feststellung des Jahresa b-
schlusses und die Verwendung des Ergebnisses sowie
d) die Bestellung und die Abberufung der Geschäftsfü h-
rer, soweit die nicht der Gemeinde vorbehalten ist, und
2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf
Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des
Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann, soweit die Bestel-
lung eines Aufsichtsrates gesetzlich nicht vorgeschrieben
ist.
(6) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, an der
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Z weckverbände
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hundert
beteiligt sind, dürfen
a) der Gründung einer anderen Gesellschaft oder einer
anderen Vereinigung in einer Rechtsform des privaten
Rechts, einer Beteiligung sowie der Erhöhung einer
Beteiligung der Gesellschaft an einer anderen Gesel l-
schaft oder einer anderen Vereinigung in einer Recht s-
form des privaten Rechts nur zustimmen, wenn
- die vorherige Entscheidung des Rates vorliegt,
- für die Gemeinde selbst die Gründungs - bzw. Beteil i-
gungsvoraussetzungen vorliegen und
- sowohl die Haftung der gründenden Gesellschaft als
auch die Haftung der zu gründenden Gesellschaft oder
Vereinigung durch ihre Rechtsform auf einen bestimmten
Betrag begrenzt sind oder
- sowohl die Haftung der sich beteiligenden G esellschaft
als auch die Haftung der Gesellschaft oder Vereinigung,
an der eine Beteiligung erfolgt, durch ihre Rechtsform auf
einen bestimmten Betrag begrenzt sind;
b) einem Beschluss der Gesellschaft zu einer wesentl i-
chen Änderung des Gesellschaftszwecks oder sonstiger
wesentlicher Änderungen des Gesellschaftsvertrages nur
nach vorheriger Entscheidung des Rates zustimmen.
In den Fällen von Satz 1 Buchstabe a) gilt Absatz 1 Satz
2 und 3 entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im
Sinne von Satz 1 gelten au ch Geschäftsführer, Vo r-
standsmitglieder und Mitglieder von sonstigen Organen
und ähnlichen Gremien der Gesellschaft, die von der
Gemeinde oder auf ihre Veranlassung oder ihren Vo r-
schlag in das Organ oder Gremium entsandt oder g e-
wählt worden sind. Beruht die Entsendung oder Wahl auf
der Veranlassung oder dem Vorschlag mehrerer G e-
meinden Gemeindeverbände oder Zweckverbände, so
bedarf es der Entscheidung nur des Organs, auf das sich
die beteiligten Gemeinden und Gemeindeverbände oder
Zweckverbände geeinigt haben. Die Sätze 1 bis 4 gelten
nicht, soweit ihnen zwingende Vorschriften des Gesel l-
schaftsrechts entgegenstehen.
(7) Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsanteil
an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwerben,
wenn eine Nachschusspflicht ausgesc hlossen oder die
Haftungssumme auf einen bestimmten Betrag b e-
schränkt ist.
§ 108 a
Arbeitnehmermitbestimmung in
fakultativen Aufsichtsräten
(1) Soweit im Gesellschaftsvertrag eines Unternehmens
(§ 107 Abs. 1, § 107 a Abs. 1) oder einer Einrichtung (§
107 Abs. 2) in Privatrechtsform, an der die Gemeinde
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 vom Hundert
der Anteile beteiligt ist, ein fakultativer Aufsichtsrat vo r-
gesehen ist, können dem fakultativen Aufsichtsrat A r-
beitnehmervertreter des Unternehmens o der der Einrich-
tung angehören. In diesem Fall ist ein angemessener
Einfluss der Gemeinde im Sinne des § 108 Abs. 1 Satz 1
Beteiligungsbericht 2016
199
Nr. 6 gegeben, wenn bei mehr als 2 von der Gemeinde in
den Aufsichtsrat zu entsendenden Vertretern nicht mehr
als ein Drittel der Gesa mtzahl der Aufsichtsratsmandate
durch Arbeitnehmervertreter des Unternehmens oder der
Einrichtung nach Maßgabe der folgenden Absätze b e-
setzt werden.
(2) Der Rat der Gemeinde bestellt aus einer von der
Betriebsversammlung des Unternehmens oder der Ei n-
richtung zu erstellenden Vorschlagsliste die in den faku l-
tativen Aufsichtsrat zu entsendenden Arbeitnehmerve r-
treter. Die Bestellung bedarf eines Beschlusses der
Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Rates.
Die Vorschlagsliste muss mindestens die dopp elte Zahl
der zu entsendenden Arbeitnehmervertreter enthalten.
Der Rat hat das Recht, mit der Mehrheit der gesetzlichen
Zahl seiner Mitglieder sämtliche Vorschläge der Liste
zurückzuweisen und eine Ergänzung zu verlangen. In
diesem Fall kann eine Betriebsv ersammlung eine neue
Vorschlagsliste erstellen; Sätze 1 bis 4 gelten entspr e-
chend. Im Falle einer erneuten Zurückweisung der Vo r-
schläge durch den Rat bleiben die für die Arbeitnehme r-
vertreter vorgesehenen Aufsichtsratsmandate unbesetzt.
(3) § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 gelten für die nach Absatz
2 für den fakultativen Aufsichtsrat vom Rat bestellten
Arbeitnehmervertreter entsprechend. Verliert ein vom Rat
bestellter Arbeitnehmervertreter die Beschäftigteneige n-
schaft in dem Unternehmen oder der Einrichtung, mu ss
der Rat ihn entsprechend § 113 Abs. 1 Satz 3 aus se i-
nem Amt im fakultativen Aufsichtsrat abberufen.
(4) In der Betriebsversammlung nach Absatz 2 sind alle
Beschäftigten des Unternehmens bzw. der Einrichtung
wahlberechtigt, die am Tage der Betriebsversam mlung
das 18. Lebensjahr vollendet haben. Nicht wahlberechtigt
sind Geschäftsführer und Vorstände des Unternehmens
bzw. der Einrichtung. In die Vorschlagsliste können nur
Wahlberechtigte aufgenommen werden. Die Einzelheiten
für die Wahl der Arbeitnehmerver treter sind im Gesel l-
schaftsvertrag, der Satzung oder einem sonstigen Org a-
nisationsstatut des Unternehmens bzw. der Einrichtung
zu regeln. Im Gesellschaftsvertrag, der Satzung oder
dem Organisationsstatut des Unternehmens bzw. der
Einrichtung ist auch die Amtsdauer der Arbeitnehmerver-
treter zu regeln. Sie soll die regelmäßige Amtsdauer der
nach § 113 Abs. 2 Satz 2 neben dem Bürgermeister oder
dem von ihm benannten Bediensteten der Gemeinde in
den fakultativen Aufsichtsrat bestellten weiteren Vertreter
nicht überschreiten.
(5) Wird ein Arbeitnehmervertreter von seinem Amt g e-
mäß § 113 Abs. 1 Satz 3 abberufen oder scheidet er aus
anderen Gründen aus dem Aufsichtsrat aus, bestellt der
Rat mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner Mi t-
glieder aus dem noch nich t in Anspruch genommenen
Teil der Vorschlagsliste nach Absatz 2 einen Nachfolger.
Kommt eine solche Mehrheit nicht zustande, kann eine
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch g e-
nommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschläge
ergänzen. Kommt auch dann keine Mehrheit der geset z-
lichen Zahl der Mitglieder des Rates für die Bestellung
eines Nachfolgers zustande, bleibt das Aufsichtsrat s-
mandat unbesetzt.
(6) Die Absätze 1 bis 5 gelten mit folgenden Maßgaben
entsprechend in den Fällen, in denen an eine m Unte r-
nehmen oder einer Einrichtung in Privatrechtsform zwei
oder mehr Gemeinden beteiligt sind.
Die Bestellung der in den fakultativen Aufsichtsrat zu
entsendenden Arbeitnehmervertreter bedarf überei n-
stimmender, mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der
Mitglieder zustande gekommener Beschlüsse der Räte
mindestens so vieler beteiligter Kommunen, dass hie r-
durch insgesamt mehr als die Hälfte der kommunalen
Beteiligung an dem Unternehmen oder der Einrichtung
repräsentiert wird. Kommen solche übereinstimmend en
Beschlüsse nicht oder nicht im erforderlichen Umfang
zustande, kann eine Betriebsversammlung eine neue
Vorschlagsliste erstellen. Kommen auch hierzu entspr e-
chende übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten
Räte nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zustande,
bleiben die für die Arbeitnehmervertreter vorgesehenen
Aufsichtsratsmandate unbesetzt.
Für die Bestellung eines Nachfolgers im Sinne des A b-
satzes 5 gilt Satz 2 entsprechend. Kommen danach
übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht
oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, kann eine
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch g e-
nommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschläge
ergänzen. Kommen auch dann übereinstimmende B e-
schlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im erforder-
lichen Umfang zustande, bleibt das Aufsichtsratsmandat
unbesetzt.
Für die nach § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 zu treffenden
Entscheidungen bedarf es übereinstimmender Beschlü s-
se der Räte mindestens so vieler beteiligter Kommunen,
dass hierdurch insgesamt m ehr als die Hälfte der ko m-
munalen Beteiligung an dem Unternehmen oder der
Einrichtung repräsentiert wird.
§ 109
Wirtschaftsgrundsätze
(1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu fü h-
ren, zu steuern und zu kontrollieren, dass der öffentliche
Zweck nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen einen
Ertrag für den Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit
dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht
beeinträchtigt wird.
(2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehmen
als Unterschied der Erträge und Aufwendungen soll so
hoch sein, dass außer den für die technische und wir t-
schaftliche Entwicklung des Unternehmens notwendigen
Rücklagen mindestens eine marktübliche Verzinsung des
Eigenkapitals erwirtschaftet wird.
§ 110
Verbot des Missbrauchs
wirtschaftlicher Machtstellung
Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartiger
Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die
Belieferung nicht davon abhängig gemacht werden, dass
auch andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen
werden.
§ 111
Veräußerung von Unternehmen,
Einrichtungen und Beteiligungen
(1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung eines
Unternehmens oder einer Einrichtung oder einer Beteil i-
Beteiligungsbericht 2016
200
gung an einer Gesellschaft sowie andere Rechtsgeschäf-
te, durch welche die Gemeinde ihr en Einfluss auf das
Unternehmen, die Einrichtung oder die Gesellschaft
verliert oder vermindert, sind nur zulässig, wenn die für
die Betreuung der Einwohner erforderliche Erfüllung der
Aufgaben der Gemeinde nicht beeinträchtigt wird.
(2) Vertreter der Gem einde in einer Gesellschaft, an der
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 v.H. beteiligt
sind, dürfen Veräußerungen oder anderen Rechtsg e-
schäften i.S. des Absatzes 1 nur nach vorheriger En t-
scheidung des Rates und nur dann zustimmen, wenn für
die Gemeinde die Zulässigkeitsvoraussetzung des A b-
satzes 1 vorliegt.
§ 112
Informations- und Prüfungsrechte
(1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelbar
Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in
einer Rechtsform des privaten Rechts in dem in § 53 des
Haushaltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so
soll sie
1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrun d-
sätzegesetzes ausüben,
2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des Hau s-
haltsgrundsätzegesetzes vorgesehenen Befugnisse
eingeräumt werden.
(2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer Gesel l-
schaft keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des
Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll die Gemeinde,
soweit ihr Interesse dies erfordert, darauf hinwirken, dass
ihr im Gesellschaftsvertrag oder in der Satzung die B e-
fugnisse nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
eingeräumt werden. Bei mittelbaren Minderheitsbeteil i-
gungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung den vierten
Teil der Anteile übersteigt und einer Gesellschaft zusteht,
an der die Gemeinde allein oder zusammen mit anderen
Gebietskörperschaften mit Mehrheit im Sinne des § 53
des Haushaltsgrundsätzegesetzes beteiligt ist.
§ 113
Vertretung der Gemeinde
in Unternehmen oder Einrichtungen
(1) Die Vertreter der Gemeinde in Beiräten, Ausschü s-
sen, Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder
entsprechenden Organen von juristischen Personen oder
Personenvereinigungen, an denen die Gemeinde unmi t-
telbar oder mittelbar beteiligt ist, haben die Interessen
der Gemeinde zu verfolgen. Sie sind an die Beschlüsse
des Rates und seiner Ausschüsse gebunden. Die vom
Rat bestellten Vertreter haben ihr Amt auf Beschluss des
Rates jederzeit niederzulegen. Die Sätze 1 bis 3 gelten
nur, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.
(2) Bei unmittelbaren Beteiligungen vertritt ein vom Rat
bestellter Vertreter die Gemeinde in den in Absatz 1
genannten Gremien. Sofern weitere Vertreter zu bene n-
nen sind, muss der Bürgermeister oder der von ihm
vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde dazuzählen.
Die Sätze 1 und 2 gelten für mittelbare Beteiligungen
entsprechend, sofern nicht ähnlich wirksame Vorkehru n-
gen zur Sicherung hinreichender gemeindlicher Einfluss -
und Steuerungsmöglichkeiten getroffen werden.
(3) Die Gem einde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung
des Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft
darauf hinzuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird,
Mitglieder in den Aufsichtsrat zu entsenden. Über die
Entsendung entscheidet der Rat. Zu den entsandt en
Aufsichtsratsmitgliedern muss der Bürgermeister oder
der von ihm vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde
zählen, wenn diese mit mehr als einem Mitglied im Au f-
sichtsrat vertreten ist. Dies gilt sowohl für unmittelbare
als auch für mittelbare Beteiligungen.
(4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden,
Mitglieder des Vorstandes oder eines gleichartigen O r-
gans zu bestellen oder vorzuschlagen, entscheidet der
Rat.
(5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über alle
Angelegenheiten von besonderer Bede utung frühzeitig
zu unterrichten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur,
soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.
(6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätigkeit
in einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die G e-
meinde den Schaden zu erset zen, es sei denn, dass er
ihn vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat.
Auch in diesem Falle ist die Gemeinde schadensersat z-
pflichtig wenn ihr Vertreter nach Weisung des Rates oder
eines Ausschusses gehandelt hat.
§ 114
Eigenbetriebe
(1) Die gemeindlichen wirtschaftlichen Unternehmen
ohne Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung und der
Betriebssatzung geführt.
(2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebes ist der
Betriebsleitung ausreiche nde Selbständigkeit der En t-
schließung einzuräumen. Die Zuständigkeiten des Rates
sollen soweit wie möglich dem Betriebsausschuss übe r-
tragen werden.
(3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten
besteht der Betriebsausschuss zu einem Drittel aus
Beschäftigten des Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der
Ausschussmitglieder muss in diesem Fall durch drei
teilbar sein. Bei Eigenbetrieben mit weniger als 51, aber
mehr als zehn Beschäftigten gehören dem Betriebsau s-
schuss zwei Beschäftigte des Eigenbetriebes a n. Die
dem Betriebsausschuss angehörenden Beschäftigten
werden aus einem Vorschlag der Versammlung der
Beschäftigten des Eigenbetriebes gewählt, der minde s-
tens die doppelte Zahl der zu wählenden Mitglieder und
Stellvertreter enthält. Wird für mehrere Eige nbetriebe ein
gemeinsamer Betriebsausschuss gebildet, ist die G e-
samtzahl aller Beschäftigten dieser Eigenbetriebe ma ß-
gebend; Satz 4 gilt entsprechend. Die Zahl der sachku n-
digen Bürger darf zusammen mit der Zahl der Beschä f-
tigten die der Ratsmitglieder im Betriebsausschuss nicht
erreichen.
Beteiligungsbericht 2016
201
§ 114 a
Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts
(1).Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen
in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts
errichten oder bestehende Regie - und Eigenbetriebe
sowie eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der
Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des
öffentlichen Rechts umwandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr.
1 und Nr. 2 gilt entsprechend.
(2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der
Anstalt durch ein e Satzung. Die Satzung muss Besti m-
mungen über den Namen und die Aufgaben der Anstalt,
die Zahl der Mitglieder des Vorstands und des Verwa l-
tungsrates, die Höhe des Stammkapitals, die Wirtschafts-
führung, die Vermögensverwaltung und die Rechnung s-
legung enthalten.
(3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder alle mit
einem bestimmten Zweck zusammenhängende Aufg a-
ben ganz oder teilweise übertragen. Sie kann zugunsten
der Anstalt unter der Voraussetzung des § 9 durch Sa t-
zung einen Anschluss- und Benutzungszwang vorschrei-
ben und der Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle
Satzungen für das übertragene Aufgabengebiet zu erla s-
sen; § 7 gilt entsprechend.
(4) Die Anstalt kann nach Maßgabe der Satzung andere
Unternehmen oder Einrichtungen gründen oder sich an
solchen beteiligen oder eine bestehende Beteiligung
erhöhen, wenn das dem Anstaltszweck dient. Für die
Gründung von und die Beteiligung an anderen Unte r-
nehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des
privaten Rechts sowie deren Veräußerung und andere
Rechtsgeschäfte im Sinne des § 111 gelten die §§ 108
bis 113 entsprechend. Für die in Satz 2 genannten
Gründungen und Beteiligungen muss ein besonders
wichtiges Interesse vorliegen.
(5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten der
Anstalt unbeschränkt, sowei t nicht Befriedigung aus
deren Vermögen zu erlangen ist (Gewährträgerschaft).
Rechtsgeschäfte im Sinne des § 87 dürfen von der A n-
stalt nicht getätigt werden.
(6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener Ve r-
antwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder durch
die Satzung der Gemeinde etwas anderes bestimmt ist.
Der Vorstand vertritt die Anstalt gerichtlich und außerg e-
richtlich.
(7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von einem
Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat bestellt
den Vorstand au f höchstens 5 Jahre; eine erneute B e-
stellung ist zulässig. Er entscheidet außerdem über
1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2,
2. die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der
Anstalt an anderen Unternehmen oder Einrichtungen
sowie deren Gründung,
3. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des Ja h-
resabschlusses,
4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und
Entgelte für die Leistungsnehmer,
5. die Bestellung des Abschlussprüfers,
6. die Ergebnisverwendung
7. Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne des § 111.
Im Fall der Nummer 1 unterliegt der Verwaltungsrat den
Weisungen des Rates und berät und beschließt in öffent-
licher Sitzung. In den Fällen der Nummern 2 und 7 b e-
darf es der vorherigen Entscheidung des Rates. Dem
Verwaltungsrat obliegt außerdem die Entsch eidung in
den durch die Satzung der Gemeinde bestimmten Ang e-
legenheiten der Anstalt. In der Satzung kann ferner vo r-
gesehen werden, dass bei Entscheidungen der Organe
der Anstalt von grundsätzlicher Bedeutung die Zusti m-
mung des Rates erforderlich ist.
(8) D er Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden
Mitglied und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt
der Bürgermeister. Soweit Beigeordnete mit eigenem
Geschäftsbereich bestellt sind, führt derjenige Beigeor d-
nete den Vorsitz, zu dessen Geschäftsbereich d ie der
Anstalt übertragenen Aufgaben gehören. Sind die übe r-
tragenen Aufgaben mehreren Geschäftsbereichen zuz u-
ordnen, so entscheidet der Bürgermeister über den Vo r-
sitz. Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats werden
vom Rat für die Dauer von 5 Jahren gew ählt; für die
Wahl gilt § 50 Abs. 4 sinngemäß. Die Amtszeit von Mi t-
gliedern des Verwaltungsrats, die dem Rat angehören,
endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorzeitigen
Ausscheiden aus dem Rat. Die Mitglieder des Verwa l-
tungsrats üben ihr Amt bis zum Am tsantritt der neuen
Mitglieder weiter aus. Mitglieder des Verwaltungsrats
können nicht sein:
1. Bedienstete der Anstalt,
2. leitende Bedienstet von juristischen Personen oder
sonstigen Organisationen des öffentlichen oder privaten
Rechts, an denen die Anstalt mi t mehr als 50 v.H. bete i-
ligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht genügt,
3. Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmittelbar
mit Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst sind.
(9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamten
zu sein, wenn sie auf Grund einer Aufgabenübertragung
nach Absatz 3 hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die
Anstalt aufgelöst oder umgebildet, so gilt für die Recht s-
stellung der Beamten und der Versorgungsempfänger
Kapitel II Abschnitt III des Beamtenrechtsrahmengese t-
zes.
(10) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der A n-
stalt werden nach den für große Kapitalgesellschaften
geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufg e-
stellt und geprüft, sofern nicht weitergehende gesetzliche
Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vorschriften
entgegenstehen. § 285 Nummer 9 Buchstabe a des
Handelsgesetzbuches ist mit der Maßgabe anzuwenden,
dass die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten
Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands sowie die
für die Tätigkeit im Geschäftsjahr ge währten Leistungen
für die Mitglieder des Verwaltungsrates im Anhang des
Jahresabschlusses für jede Personengruppe sowie z u-
sätzlich unter Namensnennung die Bezüge und Leistu n-
gen für jedes einzelne Mitglied dieser Personengruppen
unter Aufgliederung nach Ko mponenten im Sinne des §
285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches
angegeben werden, soweit es sich um Leistungen des
Kommunalunternehmens handelt. Die individualisierte
Ausweisungspflicht gilt auch für Leistungen entspr e-
chend § 108 Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 Satz 2.
(11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, §75 Abs. 1, § 77, § 84 sowie
die Bestimmungen des 13. Teils über die staatliche Au f-
sicht sind auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden.
Beteiligungsbericht 2016
202
§ 115
Anzeige
(1) Entscheidungen der Gemeinde über
a) die Gründung oder wese ntliche Erweiterung einer
Gesellschaft oder eine wesentliche Änderung des G e-
sellschaftszwecks oder sonstiger wesentlicher Änderu n-
gen des Gesellschaftsvertrages,
b) die Beteiligung an einer Gesellschaft oder die Ände-
rung der Beteiligung an einer Gesellschaft,
c) die gänzliche oder teilweise Veräußerung einer
Gesellschaft oder der Beteiligung an einer Gesellschaft,
d) die Errichtung die Übernahme oder die wesentliche
Erweiterung eines Unternehmens, die Änderung der
bisherigen Rechtsform oder eine wesentliche Änderung
des Zwecks,
e) den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Art
nach geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf das
Unternehmen oder die Einrichtung zu mindern oder zu
beseitigen oder die Ausübung von Rechten aus einer
Beteiligung zu beschränken,
f) die Führung von Einrichtungen entsprechend den
Vorschriften über die Eigenbetriebe,
g) den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer eing e-
tragenen Genossenschaft
h) die Errichtung, wesentliche Erweiterung oder Aufl ö-
sung einer rechtsfähigen Anstalt des öffentl ichen Rechts
gemäß § 114 a, die Beteiligung oder Erhöhung einer
Beteiligung der Anstalt an anderen Unternehmen oder
Einrichtungen oder deren Gründung sowie Rechtsg e-
schäfte der Anstalt im Sinne des § 111
sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens
sechs Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich anz u-
zeigen. Aus der Anzeige muss zu ersehen sein, ob die
gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall aus besonderem
Grund die Frist verkürzen oder verlängern.
(2) Für d ie Entscheidung über die mittelbare Beteiligung
an einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein
Beschluss des Rates nach § 108 Abs. 6 oder § 111 Abs.
2 zu fassen ist.
12. Teil
Gesamtabschluss
§ 116
Gesamtabschluss
(1) Die Gemeinde hat in jedem Hau shaltsjahr für den
Abschlussstichtag 31. Dezember einen Gesamta b-
schluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäß i-
ger Buchführung aufzustellen. Er besteht aus der G e-
samtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem
Gesamtanhang und ist um einen Gesamtlageber icht zu
ergänzen. Der Rat bestätigt den geprüften Gesamta b-
schluss durch Beschluss. § 96 findet entsprechende
Anwendung.
(2) Zu dem Gesamtabschluss hat die Gemeinde ihren
Jahresabschluss nach § 95 und die Jahresabschlüsse
des gleichen Geschäftsjahres alle r verselbstständigten
Aufgabenbereiche in öffentlich -rechtlicher oder priva t-
rechtlicher Form zu konsolidieren. Auf den Gesamta b-
schluss sind, soweit seine Eigenart keine Abweichung
erfordert, § 88 und § 91 Abs. 2 entsprechend anzuwe n-
den.
(3) In den Gesamtab schluss müssen verselbstständigte
Aufgabenbereiche nach Absatz 2 nicht einbezogen we r-
den, wenn sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -,
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemei n-
de zu vermi tteln, von untergeordneter Bedeutung sind.
Dies ist im Gesamtanhang darzustellen.
(4) Am Schluss des Gesamtlageberichtes sind für die
Mitglieder des Verwaltungsvorstands nach § 70, soweit
dieser nicht zu bilden ist für den Bürgermeister und den
Kämmerer, sowie für die Ratsmitglieder, auch wenn die
Personen im Haushaltsjahr ausgeschieden sind, anz u-
geben:
1. der Familienname mit mindestens einem ausg e-
schriebenen Vornamen,
2. der ausgeübte Beruf,
3. die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen
Kontrollgremien i.S.d. § 125 Abs. 1 Satz 3 des Aktieng e-
setzes,
4. die Mitgliedschaft in Organen von verselbstständi g-
ten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich -
rechtlicher oder privatrechtlicher Form,
5. die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatrechtl i-
cher Unternehmen.
(5) Der Gesamtabschluss ist innerhalb der ersten neun
Monate nach dem Abschlussstichtag aufzustellen. § 95
Abs. 3 findet für die Aufstellung des Gesamtabschlusses
entsprechende Anwendung.
(6) Der Gesamtabschluss ist vom Rechnungsprüfung s-
ausschuss dahingehen d zu prüfen, ob er ein den ta t-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ve r-
mögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der
Gemeinde unter Beachtung der Grundsätze ordnung s-
mäßiger Buchführung ergibt. Die Prüfung des Gesam t-
abschlusses erstreckt sich darauf, ob die gesetzlichen
Vorschriften und die sie ergänzenden Satzungen und
sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen beachtet wo r-
den sind. Der Gesamtlagebericht ist darauf zu prüfen, ob
er mit dem Gesamtabschluss in Einklang steht und ob
seine sonsti gen Angaben nicht eine falsche Vorstellung
von der Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und Finanzge-
samtlage der Gemeinde erwecken. § 101 Abs. 2 bis 8 gilt
entsprechend.
(7) In die Prüfung nach Absatz 6 müssen die Jahresa b-
schlüsse der verselbstständigten Aufgabenbereiche nicht
einbezogen werden, wenn diese nach gesetzlichen Vo r-
schriften geprüft worden sind.
Beteiligungsbericht 2016
203
§ 117
Beteiligungsbericht
(1) Die Gemeinde hat einen Beteiligungsbericht zu erstel-
len, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche
Betätigung, unab hängig davon, ob verselbstständigte
Aufgabenbereiche dem Konsolidierungskreis des G e-
samtabschlusses angehören, zu erläutern ist. Dieser
Bericht ist jährlich bezogen auf den Abschlussstichtag
des Gesamtabschlusses fortzuschreiben und dem G e-
samtabschluss beizufügen.
(2) Der Beteiligungsbericht ist dem Rat und den Einwo h-
nern zur Kenntnis zu bringen. Die Gemeinde hat zu
diesem Zweck den Bericht zur Einsichtnahme verfügbar
zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in
geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen.
§ 118
Vorlage- und Auskunftspflichten
Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung von
Gründungsverträgen oder Satzungen für die in § 116
bezeichneten Organisationseinheiten darauf hinzuwirken,
dass ihr das Recht eingeräumt wird, von dies en Aufklä-
rung und Nachweise zu verlangen, die die Aufstellung
des Gesamtabschlusses erfordert.
Beteiligungsbericht 2016
204
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz
§ 53
Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen
(1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der
Anteile ei nes Unternehmens in einer Rechtsform des
privaten Rechts oder gehört ihr mindestens der vierte
Teil der Anteile und steht ihr zusammen mit anderen
Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so
kann sie verlangen, dass das Unternehmen
1. im Rahmen d er Abschlussprüfung auch die Or d-
nungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen lässt;
2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht
auch darzustellen
a) die Entwicklung der Vermögens - und Ertragslage
sowie die Liquidität und Rentabilität der Gesellschaft,
b) verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der
Verluste, wenn diese Geschäfte und die Ursachen für die
Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren,
c) die Ursachen eines in der Gewinn - und Verlus t-
rechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrages;
3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer und,
wenn das Unternehmen einen Konzernabschluss aufz u-
stellen hat, auch den Prüfungsbericht der Konzerna b-
schlussprüfer unverzüglich nach Eingang übersendet.
(2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als
Anteile der Gebietskörperschaften auch Anteile, die
einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft geh ö-
ren. Als Anteile der Gebietskörperschaft gelten ferner
Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen die Rechte
aus Absatz 1 der Gebietskörperschaft zustehen.
§ 54
Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde
(1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im G e-
sellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit des vertret e-
nen Kapitals bestimmt werden, dass sich die Rec h-
nungsprüfungsbehörde der Gebietskörperschaft zur
Klärung von Fragen, die bei der Prüfung nach § 44 (Pr ü-
fung staatlicher Betätigung bei privatrechtlichen Unte r-
nehmen) auftreten, unmittelbar unterrichten und zu di e-
sem Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften
des Unternehmens einsehen kann
(2) Ein vor dem In krafttreten dieses Gesetzes begründ e-
tes Recht der Rechnungsprüfungs -behörde auf unmitte l-
bare Unterrichtung bleibt unberührt.
Beteiligungsbericht 2016
205
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster
Frau Dr. Janetzki Abteilungsleiterin
Telefon: 2010 - Haushaltsplanung
- Umstrukturierungen und Neugründungen von Beteiligungen
- Projekte (Direktvergabe, Konversion, Bäder)
- Umsetzung gesetzlicher Vorgaben (Public Corporate Governance Kodex,
Transparenz- und Teilhabegesetz, Beihilferecht)
Herr Scholz stellvertretender Abteilungsleiter
Telefon: 2043 - Beteiligungsbericht
(mit diesjähriger Unterstützung von Niclas Schürmann)
- Beteiligungen:
- Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC HaMü)
- Wohn + Stadtbau Münster GmbH (W+S)
- Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
- Theater Münster
- Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
- RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH
- Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
- Institut für vergleichende Städtegeschichte - IstG - gGmbH
- Chemisches Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe (CVUA-MEL)
- smartOPTIMO GmbH & Co. KG und Verwaltungs-GmbH
- Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG und Verwaltungs-GmbH
- Betriebswirtschaftliche Betreuung der Stiftungsverwaltung
Frau Haubner - Beteiligungen:
Telefon:2032 - FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (FMO)
- FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
- FMO Parking Services GmbH
- FMO Airport Services GmbH
- FMO Security Services GmbH
- FMO Passenger Services GmbH
- WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG und Beteiligungs GmbH
- AHS Aviation Handling Services GmbH
- Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM)
- NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
- Technologieförderung Münster GmbH
- CeNTech GmbH
- GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
- AirportPark FMO GmbH (APP)
Beteiligungsbericht 2016
206
Frau Rothermundt - Konzernberichtswesen
Telefon: 2006 - Beteiligungsbericht
- Beteiligungen:
- Stadtwerke Münster GmbH (swms)
- münsterNETZ GmbH
- items GmbH und items project GmbH
- Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH (WFV)
- Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSG)
- NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.
- Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
- Windkraft Nordseeheilbad Borkum
Herr Rump - Beteiligungen:
Telefon: 2039 - Münster Marketing (MM)
- Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
- RVM-Verkehrsdienst GmbH
- Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK)
- Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG)
- Tarifgemeinschaft Münsterland/Ruhr-Lippe GmbH
- WestfalenTarif GmbH
- Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE)
- GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG und
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH
Herr Preuß - Beteiligungen:
Telefon: 2046 - Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)
- citeq
Herr Günther - Beteiligungen:
Telefon: 2035 - Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm)
- Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Zoo)
Stand: Februar 2017
Beteiligungsbericht 2016
207
Anlage 5: Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
AG Aktiengesellschaft
AöR Anstalt des öffentlichen Rechts
awm Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
BgA Betrieb gewerblicher Art
BilRUG Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz
BioZ Biotechnologiezentrum, Biotechnologiezentrum
CVUA-MEL Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe
DV Datenverarbeitung
EBIT Earnings Before Interest and Taxes, d.h. Gewinn vor Zinsen und Steuern
eG eingetragene Genossenschaft
EigVO Eigenbetriebsverordnung
ff. (nach-) folgende
FTE Full time equivalent = Vollzeitäquivalent i.S. Vollzeitstellen (VZÄ)
GkG NRW Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit NRW
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GO (NRW) Gemeindeordnung (NRW)
i.H.v. in Höhe von
i.L. in Liquidition
i.S. im Sinne
IStG Institut für vergleichende Städtegeschichte, Institut für vergleichende Städtegeschichte
IT Informationstechnologie
KD Kreisdirektor
KG Kommanditgesellschaft
LDR leitende(r) Regierungsdirektor(in)
LKBD leitender Kreisbaudirektor
LKRD leitende(r) Kreisrechtsdirektor(in)
MBRA Mechanisch-Biologischen-Restmüllabfallbehandlungsanlage
MD Ministerialdirektor
MEP Medienentwicklungsplan (für Schulen)
MMK Managementkontrakt
NBZ Nano-Bioanalytik-Zentrum
NKF Neuen Kommunalen Finanzmanagements
OHG offene Handelsgesellschaft
örV öffentlich-rechtlicher Vertrag
sog. sogenannte
stv. stellvertretende(r)
TFM Technologieförderung Münster
TK Telekommunikation
VBK Verkehrsbetriebe Kipp
VJ Vorjahr
VoIP Voice over Internet Protocol
WEG Wohnungseigentümergemeinschaft
zzt. zurzeit
Beteiligungsbericht 2016
208
Anlage 6: Alphabetische Beteiligungsübersicht
Beteiligungen Seite
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 19
AHS Aviation Handling Services GmbH 134
AirportPark FMO GmbH 91
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 167
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 169
CeNTech GmbH 65
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 88
citeq 27
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 171
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 173
FMO Airport Services GmbH 124
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 115
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 120
FMO Parking Services GmbH 122
FMO Passenger Services GmbH 128
FMO Security Services GmbH 126
Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 177
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 68
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 159
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 162
IStG gGmbH 82
items GmbH 136
items project GmbH 140
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 175
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 51
Münster Marketing 23
münsterNETZ GmbH 107
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 59
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 152
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 95
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 85
RVM-Verkehrsdienst GmbH 100
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 154
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 157
Stadtwerke Münster GmbH 37
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe 182
Technologieförderung Münster GmbH 62
Theater Münster 32
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 79
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 102
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 148
Volksbank Münster eG 181
Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 110
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 150
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 143
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 104
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 71
Beteiligungsbericht 2016
209
Beteiligungen Seite
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 76
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 165
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 55
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 132
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 130
WLE-Spedition GmbH 146
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 43
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 48
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 185
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (36)
- Rösnerstraße 10
- Klemensstraße 10
- Scheibenstraße 109
- Neubrückenstraße 63
- Steinfurter Straße 60
- Mendelstraße 17
- Heisenbergstraße 11
- Weseler Straße 230
- Sentruper Straße 315
- Gartenstraße 123
- Herrenstraße 1
- Joseph-König-Straße 40
- Münsterstraße 58a
- Engelstraße 49
- Bahnhofstraße 29
- Stubengasse 318
- Echelmeyerstraße
- Lindenallee 1
- Moltkestraße 38
- Schorlemerstraße 26
- Hafenplatz 1
- Middelkamp 1
- Bonnenkamp 63
- Albersloher Weg 32
- Krögerweg 11
- Bremer Platz 416
- Alter Steinweg 390
- Hafenweg 7
- Engelenschanze 480
- Loddenheide
- Hoppengarten
- Aegidiimarkt 780
- Buschkamp
- Grafschaft
- Wickenkamp
- Nevinghoff 14
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0839/2017
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 26.09.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37