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V/0839/2017

Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2016 (Beteiligungsbericht 2016)

Vorlagen 26.09.2017

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Berichtsvorlage

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Berichtsvorlage

2747 Zeichen

V/0839/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2016 (Beteiligungsbericht 2016) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
18.10.2017 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 
18.10.2017 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
 
 
Die Gemeinde ist gemäß § 117 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW (GO) verpflichtet, ei nen Beteili-
gungsbericht, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung im Sinne der §§ 107, 
107 a GO zu erläutern ist, zu erstellen. Der Bericht ist jährlich, bezogen auf den Abschlussstic h-
tag des Gesamtabschlusses, fortzuschreiben und de m Gesamtabschluss beizufügen. Ferner ist 
der Bericht nach § 117 Abs. 2 GO dem Rat und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen und zu 
diesem Zweck zur Einsichtnahme verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist 
in geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen. 
 
 
 
Mit der Vorlage des Beteiligungsberichts 2016 (Anlage) kommt die Verwaltung den v.g. gesetzl i-
chen Vorgaben nach. Wie in den Jahren zuvor enthält der Bericht als wesentliche Inhalte eine 
Darstellung der wirtschaftlichen Situation der einzel nen Beteiligungen sowie ihrer Bedeutung für 
den städtischen Haushalt und den „Konzern Stadt Münster“. Darüber hinaus wurden für alle – 
vom Rat der Stadt Münster als steuerungsrelevant eingestuften – Beteiligungen Angaben zu den 
„reinen“ Finanz - und Beteili gungserträgen/-aufwendungen (Bruttoausschüttungen an die Stadt 
Münster bzw. „Zuschusszahlungen“ der Stadt Münster) sowie ein betriebswirtschaftliches Ken n-
zahlenset aufgenommen. 
 
 
Mit dem Beteiligungsbericht wird den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der interessierten Öf-
fentlichkeit die Möglichkeit gegeben, sich mit einem wichtigen Teil des kommunalen Haushalts 
vertraut zu machen. Die regelmäßige Aktualisierung der Jahresabschlussdaten (Bilanz, Gewinn - 
und Verlustrechnung) der einzelnen Beteiligungen träg t dazu bei, deren mittelfristige Geschäft s-
entwicklung aufzuzeigen und damit die notwendige Transparenz zu vermitteln. 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0839/2017 
Auskunft erteilt: 
Herr Scholz 
Ruf: 
492 20 43 
E-Mail: 
ScholzT@stadt-muenster.de 
Datum: 
26.09.2017 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0839/2017 
 
 
 
Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme wird durch öffentliche Bekanntmachung hingewiesen. Es 
wird auch wieder die Möglichkeit bestehen,  den Beteiligungsbericht gegen eine Schutzgebühr 
von 1 € bei der „Münster Information“ zu erwerben. Darüber hinaus wird der Beteiligungsbericht 
über die Internetpräsenz der Stadt Münster abrufbar bzw. einsehbar sein. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
 
 
 
 
 
Anlage: 
Beteiligungsbericht 2016

BB2016_Druckfassung

430869 Zeichen

Beteiligungsmanagement
Amt
für Finanzen und Beteiligungen
Beteiligungsbericht 2016
unmittelbare und mittelbare
städtische
Gesellschaften
und Beteiligungen
Stand: Oktober 2017
Publication name: Beteiligungsbericht-2016-Deckblatt generated:
2017-05-18T10:40:58+02:00

Beteiligungsbericht 2016

Herausgeber:  Stadt Münster 
 Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 Abteilung Beteiligungsmanagement 
 48127 Münster 
 Email:  finanzen@stadt-muenster.de 
 Internet:  http://www.muenster.de/ 
Druck: Eigendruck  
Auflage: 200, Oktober 2017 
Bildnachweise:  Presse- und Informationsamt der Stadt Münster  
 http://www.stadt-muenster.de/medien/startseite.html 
 Stadtwerke Münster GmbH 
 https://www.stadtwerke-muenster.de/presse/mediathek/unser-angebot-
fuer-sie/fotos/uebersicht.html

Beteiligungsbericht 2016   
 
3 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
 
  1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen. 7 
 1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster 7 
 1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 7 
 1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 8 
   1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 8 
  1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 9 
   1.3.3 Wahl der Unternehmensform 10 
 1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 10 
   1.4.1 Beteiligungsmanagement 10 
   1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane  11 
 
  2 Die Beteiligungen der Stadt Münster. 13 
 2.1 Ausblick auf die Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 2016, 
   Ausblick auf 2017 13 
 2.2 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster 14 
 2.3 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2016 16 
 
  3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster. 19 
 3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 19 
 3.2 Münster Marketing 23 
 3.3 citeq  27 
 3.4 Theater Münster 32 
 
  4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster. 37 
 4.1 Stadtwerke Münster GmbH 37 
 4.2 Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 43 
   4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 48

Beteiligungsbericht 2016   
 
4 
 4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 51 
 4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 55 
   4.4.1 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 59 
   4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH 62 
   4.4.3 CeNTech GmbH 65 
 4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 68 
 4.6 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 71 
 4.7 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 76 
 4.8 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 79 
4.9 IStG gGmbH 82 
 4.10 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 85 
 4.11 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher- 
   Lippe (CVUA-MEL) 88 
 4.12 AirportPark FMO GmbH 91 
 4.13 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 95 
   4.13.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH 100 
   4.13.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 102 
   4.13.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 104 
 
  5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH. 107 
 5.1 münsterNETZ GmbH 107 
 5.2 Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 110 
 5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 115 
   5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 120 
   5.3.2 FMO Parking Services GmbH 122 
  5.3.3 FMO Airport Services GmbH 124 
   5.3.4 FMO Security Services GmbH 126 
   5.3.5 FMO Passenger Services GmbH 128 
   5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 130 
   5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 132 
  5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH 134 
 5.4 items GmbH 136 
   5.4.1 items project GmbH 140

Beteiligungsbericht 2016   
 
5 
 5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 143 
   5.5.1 WLE-Spedition GmbH 146 
 5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 148 
 5.7 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 150 
 5.8 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 152 
5.9 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 154 
 5.10 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 157 
 5.11 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 159 
5.12 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 162 
 5.13 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 165 
 5.14 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 167 
 5.15 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 169 
 5.16 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 171 
 5.17 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 173 
 5.18 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 175 
 
  6 Sonstiges.  177 
 6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 177 
 6.2 Volksbank Münster eG 181 
 6.3 Zweckverbände 182 
   6.3.1 Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe 182 
   6.3.2 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 185 
 6.4 Die städtischen Mitgliedschaften 188 
 6.5 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 192 
 
  7 Anhang.  193 
 Anlage 1: Begriffserläuterungen 193 
 Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 196 
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 204 
 Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 205 
 Anlage 5: Abkürzungsverzeichnis 207 
 Anlage 6: Alphabetische Beteiligungsübersicht 208

1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen

Beteiligungsbericht 2016  
7 
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen.. 
1.1 Gegenstand des Beteiligungs-
berichtes der Stadt Münster 
Gemäß § 117 Abs. 1 GO NRW sind die  Ge-
meinden verpflichtet, "einen Beteiligungsbericht 
zu erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und 
nichtwirtschaftliche Betätigung, unabhängig d a-
von, ob verselbständigte Aufgabenbereiche dem 
Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses 
angehören, zu erläutern  ist." Als Adressaten des 
Beteiligungsberichtes werden der Rat und die 
Einwohner der Gemeinde genannt. 
Der Beteiligungsbericht der Stadt Münster u m-
fasst unmittel - und mittelbare städtische Gesel l-
schaften und Beteiligungen. Neben den genan n-
ten gesetzlichen "Pflichtinformationen" als w e-
sentlichem Inhalt wird ein Abriss der wirtschaftl i-
chen Situation der einzelnen Gesellschaften 
gegeben. Die Angaben zu finanzwirtschaftlichen 
Auswirkungen der Beteiligungen waren teilweise 
bereits in den vergangenen Jahren Gegen stand 
des Beteiligungsberichtes. 
Die wirtschaftlichen Daten der Gesellschaften 
basieren auf den Jahresergebnissen für das 
Geschäftsjahr 201 5. Die Zeitreihenvergleiche 
umfassen in der Regel die Jahre 2013 bis 2015. 
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen 
und Beteiligungen 
Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein -
Westfalen unterscheidet zwischen wirtschaftl i-
cher und nicht -wirtschaftlicher Betätigung der 
Gemeinde. 
Als wirtschaftliche Betätigung definiert § 107 
Abs. 1 GO NRW den Betrieb von Unternehmen, 
"die als Hersteller , Anbieter oder Verteiler von 
Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig 
werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch 
von einem Privaten mit der Absicht der Gewin n-
erzielung erbracht werden könnte." 
Voraussetzung für die wirtschaftliche Betätigung 
der Gemeinde ist demnach, dass  
"1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfo r-
dert,  
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem 
angemessenen Verhältnis zu der Leistungsf ä-
higkeit der Gemeinde steht und  
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wa s-
serversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie 
des Betriebes von Telekommunikationsleitung s-
netzen einschließlich der Telefondienstleistu n-
gen der öffentliche Zweck durch andere Unte r-
nehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt 
werden kann." 
Als nicht -wirtschaftliche Betätigung definiert § 
107 Abs. 2 GO NRW unter anderem die Einric h-
tungen für die soziale und kulturelle Betreuung 
der Einwohner sowie Einrichtungen zum U m-
weltschutz (insbesondere die Abwasserbeseit i-
gung und Abfallentsorgung). 
Für die Zulässigkeit einer w irtschaftlichen Betäti-
gung in den Bereichen der Strom -, Gas - und 
Wasserversorgung hat der Gesetzgeber in § 107 
a GO gesonderte Regelungen geschaffen. 
Während sich § 107 GO NRW auf die Gesam t-
heit aller kommunalen Aktivitäten unabhängig 
von der wirtschaftlic hen Zielsetzung und der 
Organisationsform bezieht, wird die für diesen 
Beteiligungsbericht wesentliche privatrechtliche 
Betätigungsform gesondert in § 108 GO NRW 
geregelt. 
Danach gelten als Voraussetzungen für die 
Gründung einer kommunalen Eigengesellschaf t 
bzw. eines Unternehmens oder die Beteiligung 
an einem Unternehmen, dass 
- ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfo r-
dert und dieser im Gesellschaftsvertrag der Sa t-
zung oder einem sonstigen Organisationsstatut 
festgeschrieben wird, 
- die Wahl der Rechtsform die Begrenzung der 
Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten 
Betrag gewährleistet, 
- die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde 
in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Lei s-
tungsfähigkeit steht, 
- die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von 
Verlusten in unbestim mter oder unange -
messener Höhe verpflichtet, 
- die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, 
insbesondere in einem Überwachungsorgan, 
erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, 
Satzung oder in anderer Weise gesichert wird,

Beteiligungsbericht 2016  
8 
- das Unternehmen oder die Einrichtun g durch 
Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges 
Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck 
ausgerichtet wird, 
- der Jahresabschluss und der Lagebericht 
entsprechend den Vorschriften des Handelsg e-
setzbuches für große Kapitalgesellschaften bzw. 
entsprechend den Vorschriften für Eigenbetriebe 
aufgestellt und geprüft wird, 
- bei Unternehmen und Einrichtungen in G e-
sellschaftsform durch Gesellschaftsvertrag oder 
Satzung gewährleistet ist, dass die für die Täti g-
keit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge 
im Sinne des Handelsgesetzbuches im Anhang 
zum Jahresabschluss jeweils für jede Persone n-
gruppe (Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Beirat 
o.ä.) unter Namensnennung die Bezüge ang e-
geben werden, 
- bei Unternehmen der Telekommunikation im 
Gesellschaftsvertrag die Haf tung der Gemeinde 
bzw. des kommunalen Unternehmens auf den 
Anteil der Gemeinde am Stammkapital b e-
schränkt ist und die Gemeinde für diese Unte r-
nehmen weder Kredite nach Maßgabe komm u-
nalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in A n-
spruch nehmen noch Bürgschaften  und Siche r-
heiten leisten darf. 
Die Beteiligung einer Gesellschaft mit über 25 % 
kommunalem Geschäftsanteil an einer anderen 
Gesellschaft (sog. "Unterbeteiligung") erfordert 
nach § 108 Abs. 6 GO NRW unter anderem die 
ausdrückliche Zustimmung des Rates. 
Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks stellt 
eine Hauptvoraussetzung kommunaler wir t-
schaftlicher Betätigung dar, jedoch wird auch 
eine betriebswirtschaftliche Zielsetzung in den 
"Wirtschaftsgrundsätzen" des § 109 GO NRW 
definiert.  
Demnach ist die Führung, Steuerung und Ko n-
trolle der Unternehmen und Einrichtungen so 
auszurichten, dass diese "einen Ertrag für den 
Haushalt abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt 
wird". Angestrebt wird dabei ein Jahresgewinn 
des Unternehmens, der neben der für die techn i-
sche und wirtschaftliche Entwicklung des Unte r-
nehmens notwendigen Rücklagenbildung auch 
eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals 
ermöglicht. Die Erwirtschaftung eines Ertrages 
für den städtischen Haushalt wird som it zwar 
angestrebt, ist aber der öffentlichen Zweckse t-
zung stets nachgeordnet. 
1.3 Rechtsformen kommunaler  
Unternehmen 
1.3.1 Öffentlich-rechtliche  
Unternehmensformen 
Regiebetrieb 
Der Regiebetrieb ist ein rechtlich und wirtschaf t-
lich unselbständiger Betriebszweig d er öffentl i-
chen Verwaltung. Er besitzt kein eigenes Ve r-
mögen. Die rechtlichen Rahmenregelungen für 
den Regiebetrieb finden sich in der Gemeind e-
ordnung. Die Rechnungslegung erfolgt seit Ei n-
führung des Neuen Kommunalen Finanzman a-
gements (NKF) mit Hilfe der d oppelten Buchfüh-
rung. Bei einem Regiebetrieb besteht eine Bi n-
dung an den Haushaltsplan der betreffenden 
Gebietskörperschaft und daher sind die dem 
Regiebetrieb zuzuordnenden Erträge und Au f-
wendungen sowie die kassenmäßigen Zahlu n-
gen im Ergebnisplan bzw. im  Finanzplan des 
gemeindlichen Haushaltsplans enthalten. Be i-
spiele für Regiebetriebe der Stadt Münster sind 
die Abwasserbeseitigung, das Friedhofswesen 
und der Rettungsdienst. Es handelt sich zugleich 
um kostenrechnende Einrichtungen, die eine 
jährliche Geb ührenkalkulation und Betriebsa b-
rechnung mit Hilfe eines ausgebauten betrieb s-
wirtschaftlichen Kostenrechnungssystems vorl e-
gen. Regiebetriebe unterliegen aufgrund ihrer 
direkten Einbindung in die Verwaltung der stä n-
digen direkten Einflussnahme und Kontrolle. 
Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche  
Einrichtung 
Bei einem Eigenbetrieb handelt es sich um einen 
vermögensmäßig verselbständigten Betrieb mit 
eigener Verfassung (Betriebssatzung) und eig e-
nem Rechnungswesen (kaufmännisches Rec h-
nungswesen), jedoch ohne e igene Rechtspe r-
sönlichkeit. Der Eigenbetrieb ist wirtschaftlich 
aus dem Vermögen der Gemeinde ausgegli e-
dert. Der Eigenbetrieb verfügt einerseits über 
besondere Leitungs - und Kontrollorgane (B e-
triebsleitung und Betriebsausschuss), untersteht 
andererseits de m Rat und dem/r Oberbürge r-
meister/in als Verwaltungschef/in. 
Der Eigenbetrieb kommt als Betriebsform für 
öffentliche Einrichtungen in Betracht, die nach 
kommunalem Wirtschaftsrecht als wirtschaftliche 
Unternehmen gelten. Unternehmen, die sich 
nicht-wirtschaftlich i. S. d. § 107 Abs. 2 GO NRW 
betätigen, können als eigenbetriebs -ähnliche 
Einrichtungen geführt werden. Die Stadt Münster 
besitzt keine Eigenbetriebe. Die Abfallwir t-
schaftsbetriebe Münster, Münster Marketing, das

Beteiligungsbericht 2016  
9 
Theater Münster und die citeq sind eigenbe-
triebsähnliche Einrichtungen, die entsprechend 
den Vorschriften über Eigenbetriebe geführt 
werden. 
Anstalt des öffentlichen Rechts  
§ 114 a GO NRW eröffnet die Möglichkeit der 
Gründung einer Anstalt des öffentlichen Rechts 
(AöR). Hierbei handelt es sich um eine Misc h-
form aus Eigenbetrieb und GmbH. Die Recht s-
verhältnisse der AöR werden gemäß GO NRW 
durch eine Satzung geregelt, die die Gemeinde 
aufstellt. 
Die Organe der AöR sind der Vorstand und der 
Verwaltungsrat. Die Leitung der AöR obliegt dem 
Vorstand in eigener Zuständigkeit, soweit nicht 
gesetzlich oder durch die Satzung etwas and e-
res bestimmt ist. Der Verwaltungsrat ist für En t-
scheidungen des Aufgabenkataloges aus § 114 
a Abs. 7 GO NRW zuständig, unterliegt jedoch 
bei bestimmten Entscheidungen (E rlass von 
Satzungen, Beteiligungen) den Weisungen des 
Rates der Stadt. Die Weisungsverpflichtung 
kann durch die Satzung ausgeweitet werden.  
Die Gemeinde haftet als Gewährträgerin für die 
Verbindlichkeiten der AöR unbeschränkt, soweit 
nicht Befriedigung au s deren Vermögen zu e r-
langen ist. Die Einflussmöglichkeiten des Rates 
der Stadt sind insbesondere durch die Sa t-
zungsaufstellung definiert. 
Betrieb gewerblicher Art / Hoheitsbetrieb 
Die Begriffe "Betrieb gewerblicher Art (BgA)" und 
"Hoheitsbetrieb" sind inh altlich von den zuvor 
dargestellten juristischen Ausgestaltungen der 
wirtschaftlichen Betätigungsformen zu trennen 
und haben in diesem Zusammenhang nur ste u-
errechtliche Bedeutung. Während die priva t-
rechtlichen Unternehmensformen kraft Recht s-
form steuerpfli chtig sind, greift die Steuerpflicht 
für Regie - und Eigenbetriebe nur insoweit, als 
diese nicht überwiegend der Ausübung der ö f-
fentlichen Gewalt dienen (Hoheitsbetriebe). So l-
che Betriebe werden steuerrechtlich als Betriebe 
gewerblicher Art bezeichnet, wenn  sie weitere 
Merkmale (z.B. Umsatzgrenzen) erfüllen. 
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmens-
formen 
Aufgrund der Vorschriften über die Begrenzung 
der kommunalen Haftung nach § 108 Abs. 1 Nr. 
3 GO NRW ist die Wahl der privatrechtlichen 
Organisationsform eingeschränkt.  Geeignete 
Rechtsformen sind vorrangig die Kapitalgesel l-
schaften wie die Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung (GmbH), die Aktiengesellschaft (AG) 
oder die eingetragene Genossenschaft (eG). 
Zusätzlich kann sich eine Kommune als Ko m-
manditistin an einer Kommanditgesellschaft (KG) 
oder GmbH & Co. KG beteiligen. 
Ist die Gemeinde im Besitz aller Geschäftsante i-
le einer Gesellschaft, so ist diese eine kommu-
nale Eigengesellschaft . Sind weitere Körpe r-
schaften oder auch Private an der Gesellschaft 
beteiligt, so spric ht man von einer Beteiligungs-
gesellschaft. Die Stadt Münster ist u.a. über die 
Eigengesellschaft "Stadtwerke Münster GmbH" 
an weiteren Gesellschaften mittelbar beteiligt. 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
(GmbH) ist eine mit eigener Rechtspersönlichkeit 
ausgestattete Gesellschaft, an der sich die G e-
sellschafter mit Einlagen auf das Stammkapital 
beteiligen, ohne persönlich für die Schulden der 
Gesellschaft zu haften. Die Gesellschafter kö n-
nen die innere Struktur der Gesellschaft ohne 
wesentliche Einschränkungen frei regeln. 
Als Organe besitzt die GmbH die Gesellschafte r-
versammlung und die Geschäftsführung. Es 
kann ein Aufsichtsrat gebildet werden, bei gr o-
ßen Unternehmen mit über 500 Beschäftigten ist 
die Bildung e ines Aufsichtsrates zwingend vo r-
geschrieben (z.B. Stadtwerke Münster GmbH). 
Aktiengesellschaft 
Ebenso wie die GmbH besitzt auch die Aktie n-
gesellschaft (AG) eine eigene Rechtspersönlic h-
keit. Die Gesellschafter (Aktionäre) erwerben 
ihre Rechte durch die Über nahme von Anteilen 
des in Aktien zerlegten Grundkapitals. Für 
Schulden der Gesellschaft haftet auch hier nur 
das Gesellschaftsvermögen. Im Gegensatz zur 
freien Gestaltung des Gesellschaftsverhältnisses 
in der GmbH enthält das Aktiengesetz umfan g-
reiche bindende Regelungen und Formvorschri f-
ten, so dass für ergänzende Ausgestaltungen 
des Vertragsverhältnisses der Aktionäre untere i-
nander wenig Raum bleibt. 
Als Organe der AG fungieren die Hauptve r-
sammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. 
Die Beteiligung einer  Gemeinde an einer AG ist 
gem. § 108 Abs. 4 GO NRW nur eingeschränkt 
möglich.

Beteiligungsbericht 2016  
10 
Eingetragene Genossenschaft 
Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine 
juristische Person und hat als solche Rechte und 
Pflichten. Sie ist nach § 1 Abs. 1 GenG eine 
Gesellschaft von nicht geschlossener Mitgliede r-
zahl, welche die Förderung des Erwerbes oder 
der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemei n-
schaftlichen Geschäftsbetriebes bezweckt. Eine 
unmittelbare Inanspruchnahme der Genosse n-
schaftsmitglieder für Verbindlichkeiten der G e-
nossenschaft gibt es nicht, wobei allerdings 
durch Satzung Nachschusspflichten vereinbart 
werden können. Die Genossenschaft handelt 
durch die Organe Vorstand, Aufsichtsrat und 
Generalversammlung. 
Personengesellschaften 
Personengesellschaften wie Offe ne Handelsg e-
sellschaften (OHG) oder Kommanditgesell -
schaften (KG) eignen sich grundsätzlich nicht als 
Rechtsform eines kommunalen Unternehmens, 
da die Gesellschafter entgegen der Regelung 
des § 108 Abs. 1 Nr. 3 GO NRW unbeschränkt 
für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften. 
Möglich ist aber die Beteiligung als Kommand i-
tistin an einer KG oder die Rechtsform der 
GmbH & Co. KG. Bei der Kommanditistin ist die 
Haftung auf eine bestimmte Kapitaleinlage b e-
schränkt. Die GmbH & Co. KG ist eine KG, bei 
der der  persönlich haftende Gesellschafter eine 
GmbH ist, deren Gesellschafter in der Regel 
zugleich Kommanditisten der KG sind. Auf diese 
Weise wird die Haftung der Kommune als G e-
sellschafterin beschränkt. 
1.3.3 Wahl der Unternehmensform  
Die wirtschaftliche Betätigun g der Gemeinden in 
der Form rechtlich selbständiger Gesellschaften 
wird dann gewählt, wenn aus organisatorischen, 
wirtschaftlichen oder steuerrechtlichen Überl e-
gungen die Verselbständigung einer Verwa l-
tungseinheit vorteilhaft ist. Wesentliche En t-
scheidungskriterien für die privatrechtliche Org a-
nisationsform sind: 
- Beschleunigung der Entscheidungsprozesse 
- Markt- bzw. Kundenorientierung 
- flexiblere Personalwirtschaft 
- Entlastung des städtischen Haushalts 
- Beteiligung Dritter 
- Verbesserung des Rechnungswesens 
- steuerrechtliche Aspekte 
Die Stadt Münster hat für ihre privatrechtlich -
wirtschaftliche Betätigung weitgehend die Form 
der Gesellschaft mit beschränkter Haftung g e-
wählt. Das GmbH -Gesetz räumt den Gesel l-
schaftern im Gegensatz zum Aktienrecht eine 
weitgehende Ges taltungsfreiheit und somit die 
Möglichkeit der Wahrnehmung umfassender 
Rechte gegenüber der Gesellschaft ein. 
1.4 Steuerung der Beteiligungen 
der Stadt Münster 
1.4.1 Beteiligungsmanagement 
Zum derzeitigen Aufgabenspektrum der Abte i-
lung "Beteiligungsmanagement" gehör t die B e-
treuung der städtischen Gesellschaften bei der 
Einhaltung gesellschaftsrechtlicher und komm u-
nalrechtlicher Bestimmungen, die Begleitung bei 
steuer- und finanzwirtschaftlichen Fragestellu n-
gen und die Koordination der finanzwirtschaftl i-
chen Auswirkun gen der geschäftlichen Aktivit ä-
ten der einzelnen Gesellschaften auf den städt i-
schen Haushalt. Daneben stellen  die Betreuung 
und die Information der städtischen Vertreter in 
den Organen der Gesellschaften einen Schwe r-
punkt des Beteiligungsmanagements dar. 
Aus gesamtstädtischer Sicht übernimmt das 
Beteiligungsmanagement die Aufgabe, über die 
jeweilige Einzelgesellschaft hinaus Transparenz 
für den gesamten Dienstleistungsverbund Stadt 
Münster zu schaffen. 
Die Weiterentwicklung der früheren "Beteil i-
gungsverwaltung" in Richtung eines umfasse n-
den Beteiligungsmanagements und -controllings 
war nicht zuletzt aufgrund der fortschreitenden 
Verlagerung "klassischer" städtischer Aufgaben 
in privatrechtliche Organisationsformen dringend 
geboten. Zur Optimierung der Steuer ung ihrer 
Beteiligungen und zur Sicherung eines verbe s-
serten Beteiligungscontrollings hat die Stadt 
Münster auf gutachterlicher Basis ein Konzer n-
berichtswesen implementiert. Nach Einführung 
des Konzernberichtswesens wurden Zielverei n-
barungen mit ausgewählt en Gesellschaften, in 
sogenannten "Management -Kontrakten", abg e-
schlossen. Für mehrere Beteiligungen stehen 
aktuell neue Abschlüsse an.

Beteiligungsbericht 2016  
11 
1.4.2 Steuerung über die Gesellschafts-
organe 
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterve r-
sammlung sind die Steuerungs - und Kont roll-
gremien der Gesellschaften. Hier wird insbeso n-
dere über die Beratung und Genehmigung der 
Wirtschaftspläne und der  Investitions- und F i-
nanzpläne Einfluss auf die jeweiligen Leistung s-
programme der Gesellschaften genommen.  
 
Daneben gibt es je nach Spezi fizierung im G e-
sellschaftsvertrag weitere Zustimmungsvorbehal-
te durch den Aufsichtsrat bzw. die Gesellscha f-
terversammlung. 
Bei dem kommunalen Gesellschafter "Stadt 
Münster" erfolgt die Willensbildung hinsichtlich 
der Frage, welche Haltung der städtische Ve rtre-
ter in der Gesellschafterversammlung einne h-
men soll, durch den Rat der Stadt Münster.

2 Die Beteiligungen der Stadt Münster

Beteiligungsbericht 2016  
 
13 
2 Die Beteiligungen der Stadt Münster. 
2.1 Ausblick auf die Veränderun-
gen in der Beteiligungsstruktur 
2016, Ausblick auf 2017 
Der Beteiligungsbericht 201 6 basiert auf  den 
Abschlüssen der städtischen Gesellschaften 
bzw. eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen für 
das Geschäftsjahr 201 6. Im Folgenden werden 
die seit Jahresbeginn vollzogenen bzw. eingele i-
teten Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 
unter dem Aspekt einer möglichst aktuellen B e-
richterstattung dargestellt. 
• Die Energiepark Detmold Verwaltungs -
GmbH wird mit Wirkung zum 01.01.2017 auf die 
alleinige Gesellschafterin Stadtwerke Münster 
GmbH verschmolzen. Im Zuge dieser Ve r-
schmelzung kommt es ebenfalls zum 01.01 .2017 
zur sog enannten Anwachsung der Energiepark 
Detmold GmbH & Co. WP DT KG auf die Stad t-
werke Münster GmbH. Das Vermögen der Ene r-
giepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG geht 
auf die Stadtwerke Münster GmbH über. 
• Die WLE-Spedition GmbH  wird mit Wirkung 
zum 01.01.2017 aufgelöst. Die Pflicht der ko m-
munalen Gesellschafter der WLE Spedition 
GmbH zur Aufrechterhaltung des öffentlichen 
Verkehrs als einer Aufgabe der Daseinsvorsorge 
wird durch die Liquidation der Gesellschaft nicht 
beeinträchtigt. 
• Für die zum 01. 08.2017 beabsichtige Einfü h-
rung des neuen Westfalen Tarifs, der die bish e-
rigen fünf ÖPNV -Tarifräume in Westfalen mite i-
nander verbindet, ist die Umwandlung der bisher 
als GbR organisierten Münsterland/Ruhr -Lippe-
Tarif in eine GmbH erforderlich. An dieser Gm bH 
sind auch die Stadtwerke Münster GmbH sowie 
die Regionalverkehr Münsterland GmbH mit 
einem Stammkapitalanteil von je 3,57 % beteilig. 
Auf der überregionalen Ebene innerhalb von 
Westfalen und für die Abstimmung mit dem la n-
desweiten NRW -Tarif ist zusätzli ch die Grü n-
dung der Westfalen Tarif GmbH erforderlich, an 
der sich die Münsterland/Ruhr-Lippe GmbH  
mit 10.000 € beteiligen soll.  Die Eintragung der 
beiden neuen Gesellschaften ins Handelsregi s-
ter erfolgt 2017. Die erstmalige Berichterstattung 
erfolgt im Beteiligungsbericht 2017. 
• An der smartOPTIMO GmbH & Co. KG , die 
als eigenständiger Dienstleister zur Bündelung 
sämtlicher Aktivitäten im Bereich Zählen und 
Messen im Jahre 2008 gemeinsam von der 
Stadtwerke Münster GmbH und der Stadtwerke 
Osnabrück AG gegr ündet wurde, wollen sich 
eine Reihe weiterer kommunaler Gesellschafter 
über Tochterunternehmen mittelbar beteiligen. 
Dazu ist beabsichtigt, jeweils geringe, bislang 
von der Stadtwerke Münster GmbH bzw. der 
Stadtwerke Osnabrück AG gehaltene, Komma n-
ditanteile auf die neuen Kommanditisten zu über-
tragen. 
• Aufgrund der erstmaligen Anwendung der 
Vorschriften des Bilanzrichtlinie -Umsetzungs-
gesetzes (BilRUG) zum 31.12.2016  sind die 
Werte in den Jahresab schlüssen mit denen der 
Vorjahre teilweise nur bedingt ver gleichbar. Dies 
gilt insbeson dere auch für die Höhe der jeweil i-
gen Umsatzerlöse. 
• Am 10. April 2017 ist mit der Beurkundung 
des Gesellschaftsvertrags der KonvOY GmbH  
die im Jahr 2016 beschlossene Gründung u m-
gesetzt worden. Die KonvOY GmbH soll als 
100%iges Tochterunternehmen der Stadt Mün s-
ter den Ankauf, die Entwicklung und die Ve r-
marktung der Konversionsflächen der ehemal i-
gen Oxford- und York-Kaserne in Münster übe r-
nehmen. Die Konversion der beiden ehemaligen 
Kasernen in den Stadtteilen Gremmendorf und 
Gievenbeck gehört zu den größten Stadtentwic k-
lungsprojekten der kommenden Jahre. Insg e-
samt sollen etwa 3.000 Wohneinheiten gescha f-
fen werden.

Beteiligungsbericht 2016  
 
14 
2.2 Bedeutung der Beteiligungen 
für die Stadt Münster 
Die städtischen Gesellschaften nehmen eine 
Vielzahl von Aufgaben w ahr. Diese reichen von 
der Versorgung der Bevölkerung mit Energie, 
der Entsorgung von Abfällen über die Bereitste l-
lung des Öffentlichen Personennahverkehrs bis 
hin  zu  Angeboten  im  Kultur- und Freizeitsektor 
sowie dem Bau von  Wohnungen, Parkhäusern 
und die Bereitstellung von Gewerbeflächen und 
Büroräumen für Existenzgründer. 
 
Einen Überblick über die Größenordnung der 
städtischen Gesellschaften und Beteiligungen 
geben im Folgenden einige Unternehmensdaten 
der großen und wirtschaftlich bedeutenden stä d-
tischen Beteiligungen zum Stichtag 31.12.2016: 
 
Beteiligungen 
Bilanz- 
volumen 
in T€ 
Anlage- 
vermögen 
in T€ 
Eigen- 
kapital 
in T€ 
Betriebs- 
aufwand 
in T€ 
Anzahl 
Beschäf- 
tigte 
Eigenbetriebsähnliche 
Einrichtungen 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 80.552 61.318 19.127 52.036 383 
Münster Marketing 1.259 335 344 3.263 38 
citeq 38.142 28.517 7.840 22.169 156 
Theater Münster* 10.460 5.183 4.268 25.393 316 
Beteiligungsgesellschaften 
Stadtwerke Münster GmbH 511.023 341.970 181.472 539.949 955 
FMO Flughafen Münster /  
Osnabrück GmbH 143.163 103.598 56.005 22.808 156 
items GmbH 13.353 4.043 4.570 36.991 158 
Messe und Congress Centrum 
Halle Münsterland GmbH 9.074 3.786 7.620 9.636 58 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 33.662 9.956 24.687 6.775 13 
Westfälische Bauindustrie GmbH 31.187 28.361 27.275 7.874 15 
Wohn + Stadtbau GmbH 291.524 251.885 65.116 42.724 86 
Westfälischer Zoologischer Garten  
Münster GmbH 16.694 13.361 13.663 11.807 148 
Summe Beteiligungen 1.180.094 852.313 411.985 781.424 2.482 
*  Wirtschaftsjahr 2015/2016 des Theater Münster: vom 01.09.2015 bis 31.08.2016 
 
Diese wenigen Zahlen verdeutlichen die Wic h-
tigkeit der Einbeziehung der städtischen Beteil i-
gungen in das gesamtstädtische Leistungsspek t-
rum als "Dienstleistungsunternehmen Stadt".  
Dem Haupt - und Finanzausschuss der Stadt 
Münster wird seitens des Beteiligungsmanag e-
ments regelmäßig über die unterjährige Entwic k-
lung des Jahreserfolgs in den städtischen Bete i-
ligungen berichtet.

Beteiligungsbericht 2016  
 
15 
Das Konzernberichtswesen bezieht sich dabei 
auf die v om Rat als besonders steuerungsrel e-
vant eingestuften Gesellschaften.  
Die nachfolgende Tabelle gibt  exemplarisch für 
den 31.12.201 6 eine entsprechende Übersicht 
wieder. 
 
 
Jahreserfolg 2016 (Stand: 31.12.2016, in T €) 
Beteiligungen 
Kapital- 
anteile 
in % 
Ergebnis 
Ist 2016 
T€ 
Ergebnis 
Plan 2016 
T€ 
Ist - Plan 
Abw. 2016 
T€ 
Eigenbetriebsähnliche 
Einrichtungen 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 100,00 3.158 3.333 -175 
Münster Marketing 100,00 21 0 21 
citeq 100,00 863 359 504 
Theater Münster*** 100,00 108 25 83 
Beteiligungsgesellschaften 
Stadtwerke Münster GmbH 100,00 16.170 13.022 3.148 
FMO Flughafen Münster /  
Osnabrück GmbH* 35,06 -10.008 -10.011 3 
items GmbH* 30,58 64 168 -104 
Messe und Congress Centrum 
Halle Münsterland GmbH 92,09 -1.616 -1.911 295 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 85,00 -86 -1.616 1.530 
Westfälische Bauindustrie GmbH** 1,00 3.063 2.768 295 
Wohn + Stadtbau GmbH 100,00 6.002 5.030 972 
Westfälischer Zoologischer Garten 
Münster GmbH 45,41 -4.847 -4.650 -197 
 
*  Anteile werden über die Stadtwerke Münster GmbH gehalten. 
**  Stadtwerke Münster GmbH halten zusätzlich 99% der Anteile. 
***  Wirtschaftsjahr 2015/2016 des Theater Münster: 01.09.2015 bis 31.08.2016 
 
 
 
In den vorangegangen Beteiligungsberichten 
wurden die Verflechtungen mit dem städtischen 
Haushalt in Form von Einnahmen und Ausgaben 
dargestellt. Die finanziellen Zusammenhänge mit 
dem städtischen Haushalt für die Gesellschaften, 
deren Ab schlüsse im Rahmen des städtischen 
Gesamtabschlusses konsolidiert werden, sind 
seit dem Beteiligungsbericht 2012 in der Tabelle 
"Finanz- und Leistungsbeziehungen" abgebildet. 
Für die übrigen, vom Rat der Stadt Münster als 
steuerungsrelevant eingestuften, Beteiligungen 
werden die Ausschüttungen an die Stadt Mün s-
ter bzw. die "Zuschussaufwendungen" (Zufü h-
rungen zur jeweiligen Kapitalrücklage der Bete i-
ligung) der Stadt Münster in einem ebenfalls 
eigenen Kapitel "Finanz - und Beteiligungsertr ä-
ge/ -aufwendungen" dargestellt.

Beteiligungsbericht 2016  
 
16 
2.3 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2016

Beteiligungsbericht 2016  
 
17

3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster

Beteiligungsbericht 2016 awm 
19 
3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster. 
3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm)     
Rösnerstraße 10 www.awm.stadt-muenster.de 
48155 Münster  email: awm@stadt-muenster.de 
Telefon: (02 51) 60 52 – 0   
      
Gründungsjahr: 1996     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 500.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe sind eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspr e-
chen den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein -Westfalen und werden gemäß der 
Eigenbetriebsverordnung sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die Abfallwirtschaftsb e-
triebe Münster (awm) geführt. Dem Eigenbetrieb einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe obli e-
gen die Stadtreinigung inklusive Winterdienst und Abfallwirtschaft (Sammlung, Transport, Verwertung und 
Entsorgung von Abfällen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, Aufstellung und Umsetzung des 
kommunalen Abfallwirtschaftskonzeptes) im gesamten Stadtgebiet.  
Eines der Kernziele der awm besteht weiterhin in der Sicherung sozialverträglicher Gebühren für die h o-
heitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreinigung unter Beibehaltung bürgerorientierter 
Dienstleistungsangebote mit hohem Qualitätsstandard. 
 
 
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Betriebsleitung 
Patrick Hasenkamp 
 
Betriebsausschuss 
Hans Varnhagen Ratsherr, 1. stellv. Vorsitzender 
Heinz Georg Buddenbäumer, Ratsherr, 2. stellv. Vors. 
Gerhard Joksch, Bürgermeister 
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau 
Hans Neumann, Ratsherr 
Mustafa Schat 
Ludger Steinmann, Ratsherr, Vorsitzender 
Dr. Rita Stein-Redent 
Karl-Hans Sonnabend 
Heiko Wischnewski, Ratsherr

Beteiligungsbericht 2016  awm 
20 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Wirtschaftsjahr 2016 schließt mit eine m Jahresüberschuss von 3.158 T€ (Vorjahr: 2.343 T€) und liegt 
damit um 175  T€ unter dem Planniveau von 3.333  T€. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vor jahr 
um 4.193 T€ (8,3 %) gestiegen. 
 
Im Rahmen der Investitionstätigkeit sind in 2016 Mittel in Höhe von 14.265 T € abgeflossen. Für den E r-
werb von immateriellen Vermögensgegenständen, Sach- und Finanzanlagen wurde im Wirtschaftsjahr ein 
Betrag von 14.638 T € (VJ: 16.088 T€) aufgewendet. Insbesondere sind der Neu - und Umbau der Bioa b-
fallbehandlungsanlage sowie der  Bau des Verwaltungsge bäudes zu nennen. Den Auszahlungen standen 
Einzahlungen in Höhe von 277 T€ aus dem Verkauf von Sachanlagen und erhaltene Zinsen in Höhe von 
96 T€ gegenüber. 
 
Die Bilanzsumme stieg im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um 10.304  T€. Die awm waren jederzeit in der  
Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 
 
Zusammenfassend wird seitens der Betriebsleitung der awm die wirtschaftliche Lag e, nach Prüfung der 
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, positiv bewertet.  Im Ergebnis hat sich die Eigenkapitalquote v on 
24,4% auf 23,7% leicht vermindert. Dabei konnten die Konsolidierungsanforderungen  der Stadt Münster 
unterstützt werden. Im Wirtschaftsjahr 2016 wurde n von dem Jahresüberschuss  2015 1.194 T€ an die 
Stadt ausgezahlt . Zudem ist im Wirtschaftsjahr 2017 vorgesehen, aus dem Jahresüberschuss 2016  
1.844 T€ an die Stadt Münster auszuzahlen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersich t-
lich.

Beteiligungsbericht 2016  awm 
21 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 84.188 65.265 20.071 
II. Sachanlagen 31.827.892 42.189.250 50.441.546  
III. Finanzanlagen 10.493.693 10.493.693 10.856.599  
  Anlagevermögen 42.405.773 52.748.209 61.318.216 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 1.067.922 1.023.888 1.000.208  
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 5.465.939 6.113.963 2.765.479  
III. Wertpapiere 0 0 0  
IV. Flüssige Mittel 16.777.367 10.296.545 15.397.786  
  Umlaufvermögen 23.311.228 17.434.396 0 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66.174 65.409 70.490  
  Aktiva 65.783.175 70.248.014 80.552.178 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000  
II. Kapitalrücklagen 12.822.591 14.330.574 15.468.473  
III. Gewinnrücklagen 0 0 0  
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0  
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 3.046.679 2.343.376 3.158.133  
  Eigenkapital 16.369.269 17.173.950 19.126.606 
B. Sonderposten  
  
  
I. Sonderposten aus Überschüssen 688.392 726.168 714.741  
II. Sonderposten aus Photovoltaik-Überschüssen 49.151 57.251 80.898  
III. Sonderposten Investitionszuschüsse zum AV 40.333 34.833 29.333  
  Sonderposten  777.876 818.252 824.972 
C. Rückstellungen  
  
  
I. Rückstellungen für Pensionen 2.000.655 2.303.668 2.398.582  
II. Steuerrückstellungen  33.960 19.180 82.292  
III. Rückstellungen für Gebührenüberschüsse 1.388.817 1.354.441 737.064  
IV. sonstige Rückstellungen  37.209.048 37.508.332 33.362.424  
  Rückstellungen  40.632.480 41.185.621 36.580.362 
D. Verbindlichkeiten 8.003.550 11.070.190 24.020.238  
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0  
  Passiva 65.783.175 70.248.014 80.552.178 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 52.322.024 50.514.991 54.707.904 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen -12.690 8.051 3.408 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 13.249 0 76.585 
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.040.642 3.387.287 3.594.983 
 
- davon Gebührenrückstellungen (nachrichtlich)  2.682.416 34.376 610.734 
5. Summe betriebliche Erträge 57.363.225 53.910.329 58.382.880 
6. Materialaufwand 26.958.496 19.389.259 21.444.155 
7. Personalaufwand 17.348.737 18.551.658 19.340.946 
8. Abschreibungen 4.195.245 5.745.592 7.143.476 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.235.829 5.238.011 4.107.237 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 52.738.307 48.924.520 52.035.815 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 4.624.918 4.985.809 6.347.065 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 206.143 99.342 95.993 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.685.289 2.674.290 3.153.166 
14. Finanzergebnis -1.479.146 -2.574.948 -3.057.174 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.145.772 2.410.862 3.289.892 
16. Steuern 99.093 67.486 131.758 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 3.046.679 2.343.376 3.158.133

Beteiligungsbericht 2016  awm 
22 
Anzahl der Beschäftigten 
    2014 2015 2016 
Männlich 318 348 350 
Weiblich 30 29 33 
Insgesamt 348 377 383 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 22 28 25 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.) 
T€   2014 2015 2016 
Erträge 8.830 13.757 * 
Aufwendungen 4.451 6.315 * 
* Die Daten für 2016 liegen noch nicht vor. 
 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf a nfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
 
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 1.179 1.493 1.194 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0 0 0 
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 24,9% 24,4% 23,7% 
Liquidität 2. Grades 3,8 2,5 2,6 
Umsatzrentabilität 5,8% 4,6% 5,8% 
Personalintensität 32,9% 37,9% 37,2% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Die awm planen für das Wirtschaft sjahr 2017 bei Erträgen von 57.985 T€ und Aufwendungen von  
54.190 T€ einen Jahresüberschuss von 3.795 T€. Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenrein i-
gung werden in 2017 nicht erhöht. Um den Herausforderungen aufgrund der gestiegenen Einwohner - und 
Haushaltszahlen und der gestiegenen Nachfrage im gewerblichen Bereich gewachsen zu sein, ist eine 
Neubesetzung von 17 Stellen geplant. Für das Wirtschaftsjahr 2017 werden insgesamt Investitionen von 
6.724 T€ prognostiziert. Es ist vorgesehen, in abfallwirt schaftliche Anlagen 4.578 T€ zu investieren. Hinzu 
kommen Investitionen in Anlagen der Stadtreinigung mit 1.341 T € und in Fahrzeuge, Maschinen, Geräte 
und Betriebs- und Geschäftsausstattung im Bereich der gemeinsamen Anlagen mit 805 T€. Die Finanzie-
rung der Investitionen erfolgt über die Regelabschreibung. 
 
Im laufenden Prozess lässt sich feststellen, dass die aktuelle Risikobewertung inkl. Prüfung der Frühwar n-
indikatoren und der Einschätzung der getroffenen Gegenmaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt keine Ris i-
ken erkennen lassen, die den Fortbestand der awm gefährden.

Beteiligungsbericht 2016  Münster Marketing 
23 
3.2 Münster Marketing  
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Münster Marketing 
Klemensstraße 10 www.tourismus.muenster.de 
48143 Münster email: tourismus@stadt-muenster.de 
Telefon: (02 51) 492-27 10   
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe ist die Profilierung und Stärkung 
von Münster im Wettbewerb der Städte und Regionen durch Instrumente des Stadtmarketings und alle 
den Betriebszweck fördernde Geschäfte. Münster Marketing kann zur Erfüllung des Betriebszwecks s o-
wohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Der 
Betriebszweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielsetzung der Stadt Münster und individueller Zie l-
vereinbarungen sowie unter Beachtung wirtschaftlicher Leistungserbringung zu erfüllen. 
 
Die Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung bestehen in den wesentlichen Sparten: Strategie 
und Markenmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Auslandsmarketing, Wissenschaftsbüro, City - und 
Veranstaltungsmanagement, Touristik- und Kongressmarketing. 
 
Zwischen Münster Marketing und der Stadt Münster wurde eine Zielvereinbarung (Managementkontrakt) 
mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2016 abgeschlossen.  In 2016 wurde ein neuer Managementkontrakt für 
die Jahre 2017 bis 2021 vereinbart. 
 
 
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Betriebsleitung 
Bernadette Spinnen 
  
Betriebsausschuss 
Heinrich Götting 
Thomas Holz 
Andreas Nicklas, Ratsherr 
Dr. Stephan Nonhoff 
Carsten Peters, Ratsherr 
Karin Reismann, Bürgermeisterin 
Rüdiger Sagel, Ratsherr 
Angela Stähler, Ratsfrau 
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin

Beteiligungsbericht 2016  Münster Marketing 
24 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Für das Jahr 2016 ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 21 T€ (Vorjahr : 13 T€). Bei einer Bilanz-
summe von 1. 259 T€ ( VJ: 1.283 T€) werden Eigenmittel in Höhe von 3 44 T€ (VJ: 323 T€) ausgewiesen. 
Die Eigenkapitalquote beträgt somit 27,3 % (VJ: 25,2 %).  
 
Die Umsatzerlöse in Höhe von 609 T€  (VJ: 762 T€) beinhalte ten im Wesentlichen Provisionen für Zi m-
mervermittlungen (136 T€; VJ: 145 T€), Eintrittsgelder Friedenssaal (111 T€; VJ: 118 T€), Erlöse aus 
Werbemaßnahmen (102 T€; VJ: 138 T€), Erlöse aus Souvenir verkäufen (64 T€; VJ: 71 T€), E rlöse aus 
Veranstaltungen (74 T€; VJ: 122 T€) sowie Erlöse aus Kooperationen (82 T€; VJ: 121 T€).  
 
Münster Marketing erzielte im Geschäftsjahr 2016 betriebliche Erträge in Höhe von 3.326 T€. Hierin en t-
halten waren u.a. der Zuschuss der Stadt Münster in Hö he von 2.692 T€. Im gleichen Zeitraum betrugen  
die betrieblichen Aufwendungen 3.263 T€. 
 
Das Geschäftsjahr 2016 hat der Eigenbetrieb Münster Marketing mit einem leichten Überschuss abschlie-
ßen können. Dies ist gelungen, obwohl die Umsatzerlöse gegenüber de m Vorjahr um 153 T€ gesunken 
sind. Ursächlich hierfür waren vor allem gesunkene  Sponsoring-Mittel der Initiative Starke Innenstadt zu 
der Gästekampagne „Ich freu mich SO auf Münster“, die aufgrund der gerichtlich untersagten Verkauf s-
öffnung an den Sonntagen nicht realisiert werden konnte. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Einrichtung. Die Erfüllung des ö f-
fentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  Münster Marketing 
25 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 6.479 4.989 
II. Sachanlagen 34.087 27.552 24.123 
III. Finanzanlagen 355.579 269.254 306.170 
  Anlagevermögen 389.666 303.285 335.281 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 55.555 66.836 56.886 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 273.089 269.019 108.014 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 554.475 635.664 751.060 
  Umlaufvermögen 883.119 971.519 915.959 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.620 8.451 8.127 
  Aktiva 1.280.405 1.283.255 1.259.368 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Rücklagen 284.663 297.904 318.671 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 309.663 322.904 343.671 
B. Rückstellungen  813.457 761.014 753.401 
C. Verbindlichkeiten 156.111 198.163 161.121 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.175 1.175 1.175 
  Passiva 1.280.406 1.283.255 1.259.368 
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 711.191 761.623 608.535 
2. Zuweisungen und Zuschüsse 2.935.850 2.592.490 2.691.728 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
5. Sonstige betriebliche Erträge 61.254 52.404 25.413 
6. Summe betriebliche Erträge 3.708.295 3.406.517 3.325.676 
7. Materialaufwand 420.067 446.535 323.724 
8. Personalaufwand 1.910.653 1.980.613 2.012.912 
9. Abschreibungen 7.995 9.552 11.073 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.421.175 928.947 914.959 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 3.759.890 3.365.648 3.262.667 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -51.595 40.869 63.009 
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 8.239 2.130 2.068 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 535 481 663 
15. Finanzergebnis 7.704 1.649 1.406 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -43.891 42.518 64.415 
17. Steuern 38.912 29.277 43.647 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -82.803 13.241 20.767 
- Einstellung in Rücklagen 0 13.241 20.767 
+ Entnahme aus Rücklagen 82.803 0 0 
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  Münster Marketing 
26 
Anzahl der Beschäftigten 
 
    2014 2015 2016 
Männlich 6 6 6 
Weiblich 32 30 32 
Insgesamt 38 36 38 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 3 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoaussc hüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
 
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.935 2.592 2.692 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 24,2% 25,2% 27,3% 
Liquidität 2. Grades 5,2 4,5 5,3 
Umsatzrentabilität -11,6% 1,7% 3,4% 
Personalintensität 50,8% 58,8% 61,7% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Im Mittelpunkt d es Jahres 201 7 stehen die Großprojekte „Skulptur Projekte“ und der Zukunftsprozess 
„MünsterZukünfte 20/30/50“. 
Die alle 10 Jahre stattfindende n „Skulptur Projekte“ w erden einen großen Teil der finanziellen und pers o-
nellen Ressourcen in Hinblick auf Kommunikation und Ma rketing für das Kunstereignis beanspruchen, da 
dieses Projekt viele internationale Gäste in die Stadt bringt und das Image Münsters als Kulturstadt von 
Weltrang unterstützt. 
Münster Marketing kommt 2017 im Rahmen des Projekts „MünsterZukünfte 20/30/50“  gemeinsam mit 
dem Amt für Stadtentwicklung/ -planung und Verkehrsplanung  die Aufgabe der Organisation des Proze s-
ses zu. Zudem soll es für das Bürgerkommunikationsprojekt „Gutes Morgen Münster“ sowie für die Szen a-
rioanalyse gemeinsam mit dem Beirat Münster Mar keting die inhaltlich fachliche Verantwortung überne h-
men. Da dieses Projekt maßgeblich personell durch Münster Marketing unterstützt wird, wird sich dies auf 
den Umfang und die Quantität der Aufgabenerfüllung in den anderen Handlungsfeldern niederschlagen.   
2017 dürfte ein Jahr des Incoming-Tourismus sein. Die Skulptur Projekte sollen dazu beitragen, dass sich 
die touristische Bilanz wieder erholt. Die ursprünglich angekündigte Bettenkapazität ist nicht in dem erfo r-
derlichen Umfang vorhanden, so dass die to uristischen Potenziale letztlich nicht komplett gehoben we r-
den können.

Beteiligungsbericht 2016  citeq 
27 
3.3 citeq 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
citeq 
Scheibenstraße 109 www.citeq.de 
48153 Münster www.citeq.de/kontakt/kontaktformular/kontakt/20.html 
Telefon: (02 51) 492-18 01   
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 200.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspricht den Vorschriften der 
Gemeindeordnung für das Land Nordrhein -Westfalen und wird gemäß der Eigenbetriebsverordnung (Ei g-
VO) sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die citeq geführt. Der eigenbetriebsähnlichen 
Einrichtung obliegt die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie ( IT) ein-
schließlich der Kommunikationstechnologie für die Stadt Münster, die übrigen Kooperationspartner der 
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (Öffentlich -rechtliche Vereinbarung über die gemeinsame Inanspruc h-
nahme der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung c iteq der Stadt Münster) und sonstige Kunden im Rahmen 
des § 107 der GO NRW (u. a. das Bundesamt für Justiz, Bundesagentur für Arbeit, das Bundesverwa l-
tungsamt, das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen). 
Zweck der Einrichtung ist die Optimierung des  kommunalen Leistungsangebotes der Fachämter für Bü r-
gerinnen und Bürger durch eine bedarfsorientierte Gestaltung von IT -Dienstleistungen für die Ämter und 
Einrichtungen der Stadtverwaltung Münster und die übrigen Kooperationspartner der öffentlich -rechtlichen 
Vereinbarung.  
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Betriebsleitung 
Stefan Schoenfelder 
  
Betriebsausschuss 
Dr. Michael Jung, Ratsherr, Vorsitzender 
Otto Reiners, Ratsherr, 1. stellv. Vorsitzender 
Jens Christian Heinemann, Ratsherr, 2. stellv. Vors. 
Jörg Berens, Ratsherr 
Karsten Hannig 
Dr. Ralf Heinrichs 
Jürgen Lemke 
Hans-Gerd van Schelve 
Manfred Wenzel, Ratsherr 
  
Beratende Mitglieder gem. §58 Abs. 1 S.7  
GO NRW 
Manuela Mahnke, Bürgermeisterin 
Wilhelm Sendermann, Bürgermeister

Beteiligungsbericht 2016  citeq 
28 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
2016 wurde mit 863 T€ ein um 504 T€ höheres Jahresergebnis erzielt als prognostiziert.  Dies lag im We-
sentlichen an geringeren Abschreibungen ( -376 T€), sowie geringeren Materialaufwendungen und sonst i-
gen betrieblichen Aufwendungen (-763 T€), denen höhere Personalaufwendungen (507 T€) und geringe re 
Erträge (-132 T€) gegenüberstanden. Die notwendigen und z ukunftssichernden Investitionen konnten aus 
dem Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden. 
 
Die citeq erzielt Umsätze in den  Bereichen Münster, Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV) und Medi-
enentwicklungsplan (MEP). Die Umsatzerlöse über alle Bereiche der citeq betragen nach Abrechnung mit 
den ÖrV-Kunden 23.765 T€ und waren damit um 810 T€ höher als  im Vorjahr. Begründet ist dies durch 
die um 251 T€ geringere Leistungsentgeltrückerstattung an die ÖrV -Kunden und durch höhere Erlöse im 
Bereich der ÖrV mit Anwendungen und der Bereitstellung von Systemen, Anlagen und Netzen . 
 
2016 wurden Investitionen in  Höhe von ca. 4.347 T€ getätigt und durch Eigenmittel und Kassenkredite 
finanziert. Davon entfallen auf Finanzanlagen 1.219 T€, die ausschließlich zur Rückdeckung der Pens i-
ons- und Beihilfeverpflichtung erworben wurden. Die übrigen 3.128 T€ verteilen sich im Wesentlichen auf 
Softwareprodukte (1.213 T€), Rechnersysteme ( 605 T€), Monitore, Drucker und sonstige DV -Peripherie 
(324 T€), Netztechnik ( 529 T€), neue Telekommunikationstechnik (vor allem Ersatz der al ten TK-Technik 
durch VolP, 115 T€), geringwertige V ermögensgegenstände in Form von Trivialsoftware sowie Netz - und 
TK-Technik (insgesamt 158 T€) und Mobiliar/Systemschränke vor allem zur Einrich tung des neuen Data -
Centers (101 T€) sowie Anlagen im Bau ( 83 T€). Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höh e von 
3.151 T€ gegenüber. 
 
Durch die von der citeq mit den Kooperationspartnern gemeinsam betriebene Weiterentwicklung zeigt sich 
eine hohe Stabilität in den Kundenbeziehungen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersich t-
lich.

Beteiligungsbericht 2016  citeq 
29 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.790.905 1.696.934 1.779.793 
II. Sachanlagen 5.105.834 5.394.284 5.193.179 
III. Finanzanlagen 18.243.515 20.332.732 21.543.734 
  Anlagevermögen 25.140.254 27.423.949 28.516.706 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 60.509 62.760 84.157 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 16.161.758 15.632.224 8.503.635 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 387.257 386.798 3.103 
  Umlaufvermögen 16.609.524 16.081.783 8.590.895 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.439.901 1.290.583 1.034.007 
  Aktiva 43.189.679 44.796.315 38.141.609 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 6.113.949 6.445.497 6.776.289 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.928.636 806.407 863.443 
  Eigenkapital 8.242.585 7.451.904 7.839.731 
B. Sonderposten  
  
  
I. Sonderposten aus Zuschüssen öffentlicher Hand 2.590 1.604 1.160 
  Sonderposten  2.590 1.604 1.160 
C. Rückstellungen  22.964.292 23.548.462 25.239.090 
D. Verbindlichkeiten 11.950.145 13.771.190 5.047.596 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 30.067 23.154 14.031 
  Passiva 43.189.679 44.796.315 38.141.609 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 24.522.428 22.954.724 23.765.433 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 77.845 59.815 67.700 
5. Summe betriebliche Erträge 24.600.273 23.014.539 23.833.133 
6. Materialaufwand 7.465.917 7.515.306 8.124.183 
7. Personalaufwand 9.458.376 8.951.998 9.958.581 
8. Abschreibungen 3.085.184 3.063.586 3.150.933 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.022.864 1.938.108 935.675 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 22.032.341 21.468.998 22.169.372 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 2.567.932 1.545.542 1.663.761 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 343.478 338.767 335.083 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 982.518 1.053.943 1.104.690 
14. Finanzergebnis -639.040 -715.176 -769.608 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.928.892 830.366 894.154 
16. Steuern 255 23.959 30.711 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.928.637 806.407 863.443

Beteiligungsbericht 2016  citeq 
30 
Anzahl der Beschäftigten 
    2014 2015 2016 
Männlich 116 119 118 
Weiblich 34 35 38 
Insgesamt 150 154 156 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 5 6 6 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der B eteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 1.247 1.597 476 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0 0 0 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 19,1% 16,6% 20,6% 
Liquidität 2. Grades 0,8 0,7 0,4 
Umsatzrentabilität 7,9% 3,5% 3,6% 
Personalintensität 42,9% 41,7% 44,9% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Die citeq geht auf Grund ihrer  Integration in die Stadt Münster als Hauptabnehmer der cit eq-Leistungen 
und der langfristig angelegten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern im Rahmen der bestehe n-
den ÖrV auch für die nähere Zukunft von einem stabilen Kerngeschäft aus. Gleichwohl ist im kommunalen 
IT-Markt ein Trend zur Konzentration auf Fa ch-Rechenzentren erkennbar, die die IT -Betriebsleistung in 
ihren jeweiligen Aufgabenbereichen effektiver als nicht spezialisierte Rechenzentren erbringen können. 
Die citeq nutzt diesen Trend und beteiligt sich sowohl passiv als Abnehmer von IT -Leistungen als auch 
aktiv mit eigenen Beiträgen an dem IT -Leistungsverbund. Im Ergebnis profitieren die Stadt Münster und 
die ÖrV-Partnerverwaltungen von besseren IT-Leistungen zu wirtschaftlicheren Konditionen. Für das Wir t-
schaftsjahr 2017 wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 538 T€ gerechnet. 
 
Während die Umsatzerlöse im Münster -Bereich stabil bleiben, wird im MEP-Bereich von 2016 nach 2017 
ein erheblich ansteigender Umsatz bei gleichzeitigem Anstieg des Personalaufwands und der Abschre i-
bungen aufgrund der Erweiterungen in der MEP-Infrastruktur erwartet. 
 
Die Aktualisierung, Erweiterung und Aufwertung der IT -Ausstattung der Stadt Münster wird auch im Jahr 
2017 einen Großteil der citeq-Arbeitskraft binden. 
 
Bei allen IT-Maßnahmen wird berücksichtigt, dass die Be deutung der IT, aber auch die Gefährdungen der 
IT und damit auch die Anforderungen an die IT -Sicherheit in den letzten Jahren kontinuierlich zugeno m-
men haben und voraussichtlich weiter zunehmen werden.

Beteiligungsbericht 2016  citeq 
31 
Immer weniger Verwaltungsaufgaben können noch manuell  erledigt werden, immer größere Teile der 
Verwaltung sind bei einem Ausfall der IT -Systeme nicht mehr arbeitsfähig. Dieser gewachsenen und we i-
ter wachsenden Bedeutung der IT -Systeme entsprechend ist durch den Einsatz höherwertiger und besser 
geschützter un d damit auch besser verfügbarer IT -Systeme Rechnung zu tragen. Die hierzu  in Zusa m-
menarbeit mit den citeq -Partnerverwaltungen bereits im Jahr 2014 begonnene Entwicklung zum Notfal l-
management wird intensiviert fortgesetzt. 
 
Gemeinsame Projekte im ÖrV-Bereich wie Personalmanagement, Finanzwesen, Einwohnerverfahren und 
Dokumentenmanagement weisen den Weg in die Zukunft. Der Netzausbau in der Kooperation wird einen 
hohen Stellenwert einnehmen, um die Anbindung an das zentrale Data -Center der citeq zu verbessern . 
Mit dem Ausbau ihrer Fachanwendungen unterstützt die citeq auch fortlaufend die Verwaltungsarbeit der 
ÖrV-Partnerverwaltungen.

Beteiligungsbericht 2016  Theater Münster 
32 
3.4 Theater Münster 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015/2016 
Theater Münster 
Neubrückenstraße 63 www.theater-muenster.com 
48143 Münster email: verwaltung-theater@stadt-muenster.de 
Telefon: (02 51) 59 09 - 110   
      
Gründungsjahr: 1954 (seit 01.09.2008 eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster)  
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 50.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Zweck und Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist die Förderung des kulturellen Lebens. 
Das Sinfonieorchester ist Bestandteil des Betriebes. Die Einrichtung  kann zur Erfüllung des Betrieb s-
zwecks sowohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstü t-
zen. Weiterhin verfolgt die Einrichtung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.  
 
Das Theater Münster vereint am Standort Neubrückenstraße mit dem Musiktheater, Schauspiel, Tanzth e-
ater, Kinder- und Jugendtheater sowie dem Sinfonieorchester fünf Sparten unter einem Dach.  
 
 
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Betriebsleitung 
Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann 
Generalintendant Dr. Ulrich Peters 
 
Betriebsausschuss 
Bruno Kleine Borgmann, Ratsherr 
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr  
Philipp Gabriel 
Dr. Maria Galen, Ratsfrau 
Katharina Geuking 
Heinrich Götting 
Martin Gutsch 
Marius Herwig, Ratsherr 
Dr. Cornelia Jäger, Ratsfrau 
Annette Kemper, Ratsfrau 
Jan Leiße, Ratsherr 
Christa Nonhoff 
Tim Rohleder, Ratsherr 
Josef Schliemann, Ratsherr 
Martin Schulte 
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin 
Renate Weidenfeller 
Dr. Wolfgang Weikert

Beteiligungsbericht 2016  Theater Münster 
33 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Wirtschaftsjahr (01.09. - 31.08.) entspricht der Spielzeit des Theaters Münster. Der Jahresabschlu ss 
erfolgte daher zum 31.08.2016. 
 
Das Wirtschaftsjahr 2015/2016 war in finanzieller Hinsicht erneut durch einen positiven Ge schäftsverlauf 
gekennzeichnet. Der vorliegende Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss  von 108 T€ aus.  Die 
wirtschaftliche Situation des Theater Münsters stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt wei terhin als stabil dar. 
 
Die Besucherzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 % gesteigert werden. Insgesamt  besuchten 
203.272 Theater- und Konzertinteressierte die Vorstellungen des Theater  Münster. Dies ist ein Zuwachs 
von 17.129 Besuchern gegenüber der Spielzeit 2014/2015. 
 
Die Gesamtzuschüsse (Stadt, Land ) zum Betrieb des Theaters und Orchesters sind im Vergleich  zum 
vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend der festgelegten, gültigen Beschlüsse  und Bewilligungsb e-
scheide um 951 T€ gestiegen.  Diese Erhöhung erklärt sich durch die tarifbedingten  Mehraufwendungen, 
die auf Grundlage des Managementkontrakts , eine entsprechende  Erhöhung des Zuschusses an das 
Theater Münster durch die Stadt Münster beinhaltet. 
 
Die Anzahl der Aufführungen hat sich mit 717 im Vergleich zur vorherigen Spielzeit nochmals um 13 Vo r-
stellungen erhöht.  Bei der Entwicklung der Abonnements im Theater - und K onzertbereich ist ebenfalls 
eine steigende Besuchernachfrage zu verzeichnen. Es wurden 5.487 Abonnements abgeschlossen.  Da-
mit erhöhte sich die Anzahl der Abonnements um weitere 188. 
 
Im Wirtschaftsjahr 2015/2016 sind neben den üblichen Instandhaltungs - und Wartungsarbeiten folgende 
größere Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zu erwähnen: 
 
- Sanierung Videotechnik Großes und Kleines Haus 
- Sanierung des Ballett- und Chorsaales 
- Sanierung der Punktzuganlage im Großen Haus (1. Bauabschnitt) 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 5/2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten e r-
sichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  Theater Münster 
34 
Bilanz 
    31.08.2014 31.08.2015 31.08.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
   I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.872 61.338 42.205 
II. Sachanlagen 5.531.414 5.135.709 4.266.953 
III. Finanzanlagen 496.582 657.565 873.950 
  Anlagevermögen 6.054.868 5.854.612 5.183.108 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 83.741 99.338 89.253 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.574.327 2.145.426 2.028.195 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.383.280 1.361.234 3.050.701 
  Umlaufvermögen 5.041.348 3.605.998 5.168.148 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 117.440 123.496 109.063 
  Aktiva 11.213.656 9.584.106 10.460.320 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000 
II. Kapitalrücklagen 4.244.894 4.244.894 4.244.894 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -252.362 -205.335 -135.254 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 47.027 70.080 108.150 
  Eigenkapital 4.089.559 4.159.639 4.267.790 
B. Sonderposten für Zuwendungen 58.797 356.483 276.786 
C. Rückstellungen  3.224.840 3.171.597 3.541.894 
D. Verbindlichkeiten 3.545.490 1.421.991 2.013.557 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 294.970 474.395 360.293 
  Passiva 11.213.656 9.584.106 10.460.320 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2013/2014 2014/2015 2015/2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 3.292.574 3.354.504 3.697.786 
2. Zuweisungen und Zuschüsse 19.375.506 19.683.504 20.626.115 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 186.450 29.347 
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.048.590 1.076.543 1.133.989 
6. Summe betriebliche Erträge 23.716.669 24.301.001 25.487.236 
7. Materialaufwand 2.195.575 2.264.177 2.333.110 
8. Personalaufwand 17.199.783 17.462.949 18.054.929 
9. Abschreibungen 694.699 1.228.179 1.279.184 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 3.592.683 3.282.607 3.725.282 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 23.682.740 24.237.912 25.392.505 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 33.929 63.089 94.731 
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 11.106 10.364 15.311 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35 1.592 112 
15. Finanzergebnis 11.071 8.772 15.199 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 45.000 71.861 109.931 
17. Steuern -2.027 1.781 1.781 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 47.027 70.080 108.150

Beteiligungsbericht 2016  Theater Münster 
35 
Anzahl der Beschäftigten 
    2014 2015 2016 
Männlich 211 211 211 
Weiblich 105 105 105 
Insgesamt 316 316 316 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 12 12 12 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge /-aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 18.839 19.578 20.366 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 36,5% 43,4% 40,8% 
Liquidität 2. Grades 0,8   1,0 1,6 
Umsatzrentabilität 1,4% 2,1% 2,9% 
Personalintensität 72,6% 72,0% 71,1% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016/2017 
Sowohl die aktuelle 6. Finanzformel, die bis zum Ende der Spielzeit  2017/2018 gültig ist, als auch die vom 
Rat der Stadt Münster beschlossene 7. Finanzformel (Spielzeiten 2018/2019 bis 2021/2022) garantieren 
eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Theater  Münster durch d ie Stadt Münster für die 
nachfolgenden Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst. Dem Theater Münster wird mit diesem Zuschus s-
verfahren eine verlässliche Finanzbasis und finanzielle Planungssicherheit gegeben. Hierzu zählt auch die 
Bewilligung von Zuschüssen durch das Land NRW, die seit Jahren eine weitere konstante und somit ve r-
lässliche Größe der finanziellen Basis des Theater Münster bildet. 
In den folgenden Jahren sind neben investiven Ersatzbescha ffungen weiterhin Investitionen in die Bü h-
nentechnik und Service- und Aufenthaltsbereiche geplant. Weitere Maßnahmen  werden entsprechend 
einer Prioritätenliste kurzfristig geplant und umgesetzt.  Diese Maßnahmen werden jeweils aus eigenen 
Mitteln finanziert. Darüber hinaus sind in den kommenden Jahren umfangre iche Sanierungsmaßnahmen 
in der Bühnenausstattung erforderlich; neben Maßnahmen aus betriebs - und sicherheitstechnischer Sicht, 
die über den Vermögensplan bzw. den Sanierungseuro finanziert werden müssen.  
Bereits in der Spielzeit 2017/2018 (letzte Spielzeit d er noch laufenden 6. Finanzformel) soll  das Theater 
im Rahmen der nachhaltigen Haushaltssanierung (Na Sa) als einmalige Sonderzahlung einen Beitrag 
i.H.v. 200.000 € an die Stadt Münster abführen. Der Erhal t aller Sparten ist jedoch auch unter den geä n-
derten finanziellen Rahmenbedingungen sichergestellt.  
Unter Berücksichtigung des aktuellen Besucheraufkom mens in der laufenden Spielzeit 2016/2017 und der 
konsequenten Umsetzung der beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen,  erwartet die Theaterleitung 
auch in den folgenden Jahren weiterhin einen leichten Jahresüberschuss.

36

4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster

Beteiligungsbericht 2016  Stadtwerke Münster 
37 
4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster. 
4.1 Stadtwerke Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Stadtwerke Münster GmbH     
Hafenplatz 1 www.stadtwerke-muenster.de 
48155 Münster email: info@stadtwerke-muenster.de 
Telefon: (02 51) 6 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 1967     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 51.200.000 100,00 
   
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
münsterNETZ GmbH 100.000 100,00 
Westfälische Bauindustrie GmbH 21.630.000 99,00 
FMO Flughafen Münster-Osnabrück GmbH 22.663.500 35,06 
items GmbH 1.302.453 30,58 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 3.907.190 14,13 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 26.000 100,00 
Tarifgemeinschaft Münsterland/Ruhr-Lippe GmbH * 3,57 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 800.000 50,00 
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher  
Internet Exchange B.V. 400.000 50,00 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 402.000 38,00 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 25.000 50,00 
GREEN GECCO  
Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 50.917.928 7,75 
GREEN GECCO  
Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 30.420 7,75 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 110.000 49,90 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 1.000.000 100,00 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 25.000 100,00 
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 1.408.472 100,00 
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 25.000 100,00 
Lokalradio Münster  
Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 255.645 25,00 
 
* beginnend im Geschäftsjahr 2017

Beteiligungsbericht 2016  Stadtwerke Münster 
38 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Der Stadtwerke Münster GmbH obliegt gemäß  § 2 ihres Gesellschaftsvertrages die Versorgung der B e-
völkerung - vornehmlich der Stadt Münster - mit Energie und Wasser, der öffentliche Personennahve r-
kehr, der Hafenbetrieb, die Betriebsführung der Straßenbeleuchtung, die Beteiligung an Unternehmen der 
Versorgungs- und Verkehrswirtschaft, die Beteiligung an sonstigen Unternehmen, insbesondere insoweit, 
als diese geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern, die Telekommunikation und damit im Z u-
sammenhang stehende Dienstleistungen sowie Geschäfte jede r Art, die der Erreichung des Gesel l-
schaftszwecks mittelbar oder unmittelbar dienen. 
Bei der Versorgung mit Energie und Wasser sollen vorhandene Ressourcen, insbesondere die natürlichen 
Vorräte an Energieträgern und an Wasser, so weit als möglich geschont und die Belastung der Umwelt 
durch Emissionen so gering wie möglich gehalten werden. Die Versorgung mit Energie und Wasser u m-
fasst auch die Beratung der Kunden und der Bevölkerung mit dem Ziel, den Verbrauch an Energie und 
Wasser zu reduzieren. Außerdem so ll die Bereitschaft zum Einsatz regenerativer Energieträger gefördert 
werden. 
Im Geschäftsjahr 2016  hat die Stadtwerke Münster GmbH ausschließlich diese satzungsmäßigen wir t-
schaftlichen Tätigkeiten ausgeübt. Sie erfüllt damit die ihr von der Alleingesellsc hafterin Stadt Münster 
übertragenen kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für ihre Bevölkerung. 
Der Rat der Stadt Münster hat mit Beschluss vom 16.12.2015 einen Managementkontrakt mit der Stad t-
werke Münster GmbH für das Jahr 2016 beschlossen. Mit dem Abs chluss des Managementkontraktes ist 
für 2016 eine Ausschüttung der Stadtwerke Münster GmbH in Höhe von 4,0 Mio. € an die Stadt Münster 
verbunden. 
 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
 
Geschäftsführung 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Dr. Dirk Wernicke 
  
Aufsichtsrat 
Gerhard Joksch, Ratsherr, Vorsitzender 
Rolf Wischer, 1. Stellv. Vorsitzender 
Maria Winkel, Ratsfrau, 2. Stellv. Vorsitzende 
Frank Baumann, Ratsherr 
Franz Gemmeke 
Walter von Göwels, Ratsherr 
Guido Gringel 
Michael Kleyboldt, Ratsherr 
Antonio Machado  
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer 
Rüdiger Sagel, Ratsherr  
Michael Spiekermann-Blankertz 
Hermann Terborg  
Hans Varnhagen, Ratsherr  
Marcus Vorholt 
Michael Weidekamp 
Dr. Hans Moormann, bis 11.05.2016 
Wilhelm Breitenbach, bis 29.06.2016 
Katrin Dünzelmann, ab 11.05.2016 
Dr. Didem Ozan, Ratsfrau, ab 29.06.2016 
  
Vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer 
  
Gesellschafterversammlung 
Städtischer Vertreter:  
Oberbürgermeister Markus Lewe

Beteiligungsbericht 2016  Stadtwerke Münster 
39 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 übertrifft mit einem Jahresüberschuss von  16,2 Mio. € die Erwar-
tungen des Wirtschaftsplans. Im operativen Geschäft konnten die Ergebnisziele  auch in diesem G e-
schäftsjahr im Wesentlichen erreicht, teilweise übertroffen werden.  
Die Umsatzerlöse lagen 5,5 % über dem Planansatz, insbesondere bedingt  durch die Umgliederungen  
nach den erstmals anzuwendenden Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).  
Der Energievertrieb hatte infolge der milden Witterung auch in 2016 gegenüber dem Plan  noch geringere 
Absatzmengen bei Gas und Fernwär me zu verzeichnen.  Im Gasmarkt konnten die abgesetzten  Mengen 
trotz der unter dem langjährigen Durchschnitt liegenden Gradtagszahlen witterungsbedingt  um 6,0 % g e-
steigert werden . Die Gaserlöse gingen bedingt durch eine Preissenkung  im Oktober 2016 jedoch u m  
0,9 % zurück. Eine parallele Entwicklung zeigte der Wärmemarkt.  Die Fernwärmepreise wurden aufgrund 
der Preisanpassungsformel zum 01.01.2016 gesenkt,  so dass trotz einer witterungsbedingten Menge n-
steigerung um 7,3 % die Wärmeerlöse um 1,3  % zurückgingen. Im Strommarkt konnten die abges etzten 
Mengen insgesamt um 6,3 % gesteigert werden. Dabei sticht besonders der Ökostrom mit einem Plus von 
24,2 % heraus und hat einen Anteil von 12,3 % am gesamten  Stromabsatz erreicht. Die Fahrgastzahlen 
im ÖPNV bestätigt en die seit Jahren positive Entwicklung und konnten die hochgesteckten Planwerte 
noch übertreffen. Die Anzahl der Fahrgäste erreichte 45,1 Mio. und stellte damit einen neuen Spitzenwert 
auf. 
Das gute operative Ergebnis sowie die Erträge aus der Aufl ösung von nicht mehr benötigten Rückstellun-
gen infolge reduzierter Risiken in den Energiebeschaffungsportfolien führten trotz  der Belastung durch die 
notwendige Wertberichtigung auf die Kapitalerhöhungen bei der FMO  GmbH zu einem Jahresüberschuss 
von 16,2 Mio. €. 
Der Personalbestand ging im Jahresdurchschnitt um 1,7 % auf 1.011 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.028 Mitarbei-
ter) zurück. Dieses konnte nur durch konsequente, effiziente Prozessgestaltung  und kontinuierliche Pe r-
sonalschulung erreicht werden, die erforderlich waren, um bei wachsendem  Wettbewerbsdruck den sich 
stetig wandelnden energiepolitischen und gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. 
Die Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 20 16 weist einen Jahresüberschuss von   
16,2 Mio. € aus. Unter Anrechnung der bereits im Dezember 2016 geleisteten  Vorabgewinnausschüttung 
von 4,0 Mio. € und der Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen  von 12,2 Mio. € ergibt sich ein Bila n-
zergebnis von 0 €. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Münster GmbH. Die Erfüllung des öffen t-
lichen Zwecks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtli ch. 
Leistungsdaten der einzelnen Betriebsbereiche 
 
Betriebsbereich Leistung / Umsatz 2014 2015 2016 
Veränderung 
2015/2016 
Strom- Stromabgabe in Mio. kWh 1.114,0 1.112,0 1.182,0 6,3% 
versorgung Umsatz in Mio. € 239,8 249,8 252,0 0,9% 
Gas- Gasabgabe in Mio. kWh 1.800,0 1.943,0 2.059,0 6,0% 
versorgung Umsatz in Mio. € 98,9 101,9 123,9 21,6% 
Fernwärme- Fernwärmeabgabe in Mio. kWh 527,0 565,0 606,0 7,3% 
versorgung Umsatz in Mio. € 40,6 42,1 45,8 8,7% 
Wasser- Wasserabgabe in Mio. m³ 16,1 16,2 16,6 2,5% 
versorgung Umsatz in Mio. € 41,5 42,9 48,8 13,7% 
Verkehrs- Fahrgäste in Mio. 39,7 41,6 45,1 8,4% 
betriebe Umsatz in Mio. € 34,0 35,9 40,3 12,2% 
Sonstige Aktivitäten* Umsatz in Mio. € 10,0 10,8 19,2 77,6% 
Summe Umsatz in Mio. € 464,8 483,4 529,9 9,6% 
 
*  Sonstige Aktivitäten beinhalten Immobilien/Liegenschaften, Beteiligungen, Straßenbeleuchtung, Telekommunikation und  
Nebengeschäfte

Beteiligungsbericht 2016  Stadtwerke Münster 
40 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.305.000 9.791.535 8.738.711 
II. Sachanlagen 255.211.273 267.059.238 279.077.247 
III. Finanzanlagen 59.599.821 55.792.883 54.154.176 
  Anlagevermögen 323.116.094 332.643.656 341.970.134 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 17.204.096 11.821.419 11.817.021 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 62.981.828 78.802.936 98.635.879 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 61.432.652 54.389.171 58.296.067 
  Umlaufvermögen 141.618.576 145.013.526 168.748.967 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 291.605 302.683 303.500 
  Aktiva 465.026.275 477.959.865 511.022.601 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 51.200.000 51.200.000 51.200.000 
II. Kapitalrücklagen 73.057.162 73.120.582 94.147.409 
III. Gewinnrücklagen 14.282.657 23.954.657 36.124.657 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -3.024.000 0 0 
  Eigenkapital 135.515.819 148.275.239 181.472.066 
B. Empfangene Ertragszuschüsse 10.671.877 8.131.677 5.705.462 
C. Rückstellungen  
  
  
I. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 34.328.870 39.236.897 42.992.323 
II. Steuerrückstellungen 10.894.887 10.625.444 9.154.771 
III. sonstige Rückstellungen 69.711.331 71.071.854 54.589.493 
  Rückstellungen  114.935.088 120.934.195 106.736.587 
D. Verbindlichkeiten 182.010.158 177.287.408 190.455.261 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 21.893.333 23.331.346 26.653.225 
  Passiva 465.026.275 477.959.865 511.022.601 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 464.823.138 483.412.962 529.929.655 
2. Veränderung des Bestands unfertige Leistungen 9.109.746 -8.848.190 812.651 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 8.502.908 10.056.491 10.300.534 
4. Sonstige betriebliche Erträge 83.766.398 80.677.458 44.139.996 
5. Summe betriebliche Erträge 566.202.190 565.298.721 585.182.837 
6. Materialaufwand 404.247.284 395.951.896 399.079.814 
7. Personalaufwand 61.257.222 61.487.975 63.581.734 
8. Abschreibungen 23.980.250 24.207.874 28.055.002 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 47.386.688 52.334.801 49.232.876 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 536.871.444 533.982.547 539.949.427 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 29.330.746 31.316.174 45.233.410 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 16.453.629 12.237.872 6.033.708 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.607.022 20.924.997 25.560.418 
14. Finanzergebnis -30.153.393 -8.687.126 -19.526.710 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -822.647 22.629.049 25.706.700 
16. Steuern 2.293.353 3.873.049 9.536.700 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -3.116.000 18.756.000 16.170.000 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) des Vorjahres 440.000 -3.024.000 0 
- Einstellung in Gewinnrücklagen 0 9.672.000 12.170.000 
+ Entnahme aus Gewinnrücklagen 5.712.000 0 0 
- Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn 6.060.000 6.060.000 4.000.000 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -3.024.000 0 0

Beteiligungsbericht 2016  Stadtwerke Münster 
41 
Anzahl der Beschäftigten 
    2014 2015 2016 
Männlich 701 680 674 
Weiblich 278 276 281 
Insgesamt 979 956 955 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 84 81 78 
 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.) 
T€   2014 2015 2016 
Erträge 27.375 28.626 * 
Aufwendungen 26.323 26.784 * 
 
* Die Daten für 2016 liegen noch nicht vor. 
 
 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
 
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 6.060 6.060 4.000 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.598 1.598 1.055 
 
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 29,1% 31,0% 35,5% 
Liquidität 2. Grades 1,6 1,8 1,6 
Umsatzrentabilität -0,7% 3,9% 3,1% 
Personalintensität 11,4% 11,5% 11,8% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Der geplante Jahresüberschuss des Jahres 2017 liegt bei einem Betrag von 4,3 Mio. € . Für das Planjahr 
2017 wird  von ei nem Temperaturverlauf entsprechend dem langjährigen Mittelwert, verbunden mit A b-
satzmengensteigerungen durch erfolgreiche Neukundenakquisition, überwiegend im Geschäftsfeld 
Stromvertrieb, ausgegangen. Der Stromabsatz soll laut Prognose um 22,4 % gegenüber dem Geschäft s-
jahr 2016 steigen. Der für das Jahr 2017 geplante Fernwärmeabsatz  bzw. Wasserabsatz bewegt sich auf 
Vorjahresniveau. 
Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Mü nster erwarten für das Jahr 2017  nochmals eine Steigerung von  
1,7 Mio. Fahrgästen, die sich aus  dem Nachfragewachstum nach den e-Ticket-Angeboten für den ÖPNV 
der Stadtwerke sowie Erwartungen von positiven Effekten aus dem Ende 2016 verabschiedeten 3. Na h-
verkehrsplan der Stadtwerke Münster, berechnet.

Beteiligungsbericht 2016  Stadtwerke Münster 
42 
Risiken resultieren mittelfristig aus der Regu lierung der Strom- und Gasnetze durch die Bundesnetzage n-
tur. Von Bedeutung ist insbesondere die angekündigte deutliche  Absenkung der Eigenkapitalverzinsung 
für das betriebsnotwendige Eigenkapital im Be reich der Strom - und Gasnetze. Entwicklungsrisiken birgt 
aus Sicht der Stadtwerke Münster das ab 2017 geltende Auktionsmodell  für Windenergiestandorte, we l-
ches dazu führen kann, dass einzelne Standorte keine akzeptablen Investitionsrenditen mehr bieten. 
Die im Jahr 2015 revidierten Ziele aus der Strategie mit den Kernthemen „Klimaschutz, Energieeffizienz 
und erneuerbare Energien“, „innovative kommunale Mehrwertdienste“ und  „Dienstleistungen für eine 
intelligente und zukunftsfähige Ausrichtung der Infrastruktur“ werden konsequent weiterverfolgt.

Beteiligungsbericht 2016  Wohn + Stadtbau 
43 
4.2 Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 
Steinfurter Straße 60 www.wohnstadtbau.de 
48149 Münster email: service@wohnstadtbau.de 
Telefon: (02 51) 20 24 06 06   
      
Gründungsjahr: 2004 (1928 als Deutsches Heim)     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 7.000.000 100,00 
   
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Gegenstand der Gesellschaft wie folgt festgelegt:  
„Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der 
breiten Schichten der Bevölkerung  (gemeinnütziger Zweck) . Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewir t-
schaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - und Nutzungsformen. Sie kann Grundst ücke erwerben, 
belasten, veräußern, Erbbaurechte ausgeben und erwerben sowie Gemeinschaftsanlagen, Läden und 
Gewerbebauten errichten und auch als Dienstleistungen betreuen. Zur Erreichung des genannten Zwecks 
kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck dienen. 
Sie ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft 
führt ihre Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen unter Wahrung der sozialen Belange im Sinne 
dieses Gesellschaftsvertrages.“ 
Die Wohn + Stadtbau  Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH versorgt vorrangig breite Bevö l-
kerungsschichten mit Wohnraum; dabei werden auch die Anliegen von sozial und wirtschaftlich benachte i-
ligten Personengruppen berücksichtigt. 
Ein Man agementkontrakt mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2016 wurde vom Rat der Stadt Münster am 
16.12.2015 beschlossen.  Am 12.07.2017 wurde ein neuer Managementkontrakt für die Jahre 2017 bis 
2021 vereinbart.

Beteiligungsbericht 2016  Wohn + Stadtbau 
44 
Organe der Gesellschaft 
 
 
Geschäftsführung 
Sandra Wehrmann 
  
Aufsichtsrat 
Thomas Fastermann, Ratsherr, Vorsitzender 
Helga Bennink, stellv. Vorsitzende 
Georg Fehlauer 
Richard Halberstadt, Ratsherr 
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau 
Thomas Marczinkowski 
Hans Neumann, Ratsherr 
Jürgen Reuter, Ratsherr 
Rüdiger Sagel, Ratsherr 
Reinhard Schlottbom 
Theo Sträßer 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis 31.10.2016 
Matthias Peck, Stadtrat, seit 01.11.2016 
  
Von der Mitarbeiterschaft entsandter Vertreter 
mit beratender Funktion 
Ulrich Bergmann 
  
Gesellschafterversammlung 
Der Rat der Stadt Münster als Organ der Gesellschaf-
terin Stadt Münster 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Wohn + Stadtbau hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 6,0 Mio. € erzielt 
und damit den  geplanten Jahresüberschuss um 972 T€ übertroffen. Dies wurde durch eine positive En t-
wicklung des Kerngeschäfts – der Vermietung und  Bewirtschaftung der eigenen Bestandsimmobilien – 
sowie durch die gezielte Optimierung der  Kostenstruktur und im Finanzbereich erreicht. Der Gesamtu m-
satz des Unternehmens sank 2016  auf 46,4 Mio. €, was aus einem Rückgang bei den Umsatzerlösen aus 
dem Bauträgergeschäft resultierte. 
 
Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Mi etwohnungen führte  zu einem guten Ergebnis in der Vermie-
tung: Zum 31.12.2016 stand keine Wohnung länger als drei Monate leer, 10 Wohnungen  befanden sich in 
der Neuvermietung. Die Erlösschmälerungen beliefen sich auf lediglich 0,8 %. Die  Kündigungsquote blieb 
gegenüber dem Vorjahr konstant und liegt im Jahr 2016 bei 5,4 %. 
 
Der eigene Wohnungsbestand der Wohn + Stadtbau ist auf 5 .572 Wohnungen (Vorjahr: 5.453) angestie-
gen. Die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen belief sich auf 1.753 Wohnungen,  dies en tspricht 
einem Anstieg von 6 % im Vergleich zum Vorjahr.  Zum 31.12.2016 betrug die Wohn - und Nutzfläche 
409.608,27 m², die Durchschnittsgröße der Wohnungen lag bei 66,93 m². 
 
Zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens, den Bestan d nachhaltig zu bewirts chaften, gehören 
zielgerichtete Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung. Im Jahr 2016 wurde  wieder umfassend 
in energetische Maßnahmen, Badmodernisierungen, Balkonanbauten und die  Verbesserung des Wo h-
numfelds investiert. Die Aufwendungen für Instandhaltung und Modernisierung beliefen sich auf 15,19 € je 
Quadratmeter Wohn -/ Nutzfläche (insgesamt rund  6,2 Mio. € ). Für Dritte sind Betreuungsleistungen im 
Bereich Instandhaltung und Modernisierung von insgesamt 1,15 Mio. € umgesetzt worden. 
 
Im Bereic h der Gewerbevermietung ist der Markt genau zu b eobachten. Neuvermietungen sind derzeit 
intensiv zu betreuen. Die Mietpreise sind noch stabil, Preisveränderungen halten sich in  Grenzen. 4 G e-
werbe-Einheiten standen per 31.12.2016 länger als 3 Monate und wen iger als 6 Monate leer. 2 Einheiten 
standen wegen eines Abrisses leer.

Beteiligungsbericht 2016  Wohn + Stadtbau 
45 
Der zum Bilanzstichtag von der Gesellschaft insgesamt verwaltete Bestand gliedert si ch wie im Folgenden 
dargestellt: 
 
  Eigener Bestand Fremdverwaltete Wohnungen Insgesamt 
  31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 
Mietwohnungen 5.453 5.572 1.037 1.019 6.490 6.591 
gewerbliche Einheiten 148 151 25 23 173 174 
Garagen 1.620 3.194 397 418 2.017 3.612 
Wohn-/Nutzfläche (m²) 401.321 409.608 69.050 67.789 470.372 477.397 
 
 
Die Bilanzsumme hat sich im Jahre 2016 um rd. 25,6 Mio. € auf aktuell 291,5 Mio. € erhöht. Die Neu-
bautätigkeit sowie der Ankauf von Bestandsobjekten führten zu einer Steigerung des  Sachanlagevermö-
gens um rd. 17,7 Mio. €. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entspreche n dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  Wohn + Stadtbau 
46 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 319.316 196.141 106.864 
II. Sachanlagen 214.182.354 230.174.055 247.995.824 
III. Finanzanlagen 4.035.745 3.811.745 3.782.150 
  Anlagevermögen 218.537.415 234.181.941 251.884.839 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 26.047.247 23.559.142 30.503.082 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 7.563.400 7.076.693 3.229.105 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.992.861 571.650 5.462.518 
  Umlaufvermögen 35.603.508 31.207.485 39.194.705 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 503.569 542.823 444.736 
  Aktiva 254.644.492 265.932.249 291.524.280 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 7.000.000 7.000.000 7.000.000 
II. Kapitalrücklagen 1.995.674 1.995.674 7.195.674 
III. Gewinnrücklagen 41.073.493 42.617.827 46.117.827 
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.605.753 3.500.191 4.802.066 
  Eigenkapital 51.674.921 55.113.692 65.115.567 
B.  Rückstellungen  3.214.890 3.648.441 4.131.607 
C. Verbindlichkeiten 199.219.284 206.641.986 221.135.879 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 535.397 528.130 1.141.227 
  Passiva 254.644.492 265.932.249 291.524.280 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 46.130.599 51.805.540 46.415.609 
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 1.306.065 -2.867.723 6.813.354 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.034.637 828.708 500.041 
4. Sonstige betriebliche Erträge 749.543 816.108 1.169.105 
5. Summe betriebliche Erträge 49.220.844 50.582.633 54.898.108 
6. Materialaufwand 26.357.552 25.536.017 28.126.672 
7. Personalaufwand 4.323.255 4.672.734 4.977.319 
8. Abschreibungen 6.400.968 6.607.678 7.113.759 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.220.672 1.953.393 2.506.662 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 39.302.447 38.769.822 42.724.412 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 9.918.398 11.812.811 12.173.696 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 33.632 199.561 29.142 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.931.794 4.248.552 4.179.203 
14. Finanzergebnis -3.898.162 -4.048.990 -4.150.061 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.020.236 7.763.820 8.023.635 
16. Steuern 1.982.641 1.873.589 2.021.760 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 4.037.594 5.890.232 6.001.875 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 68.159 1.605.753 191 
- Einstellung in Gewinnrücklagen 0 1.544.334 0 
- Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn 2.500.000 2.451.460 1.200.000 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.605.753 3.500.191 4.802.066

Beteiligungsbericht 2016  Wohn + Stadtbau 
47 
Anzahl der Beschäftigten  
    2014 2015 2016 
Männlich 36 38 42 
Weiblich 36 44 44 
Insgesamt 72 85 86 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 4 3 4 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D) 
T€   2014 2015 2016 
Erträge 4.090 3.646 * 
Aufwendungen 2.318 2.677 * 
*Die Daten für 2016 liegen noch nicht vor. 
 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteili gungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 2.500 2.451 1.200   
Aufwendungen des städtischen Haushalts 396 388 190   
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 20,3% 20,7% 22,3% 
Liquidität 2. Grades 0,2 0,1 0,2 
Umsatzrentabilität 8,8% 11,4% 12,9% 
Personalintensität 11,0% 12,1% 11,6% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Im Geschäftsjahr 2017 wird das Unternehmen voraussichtlich 150 Wohnungen sowie insg esamt 6 Kita-
Gruppen und eine Flüchtlingseinrichtung für 50 Personen fertigstellen. Damit leistet das  Unternehmen 
weiterhin seinen Beitrag dazu, den in Münster dringend benötigten Wohnraum zu  schaffen. Des Weiteren 
sind wieder umfangreiche Investitionen fü r Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den Be-
stand der Wohn + Stadtbau in Höhe von 6,3 Mio. € geplant. 
Der Wohnungsmarkt in Münster ist weiter von einer hohen Nachfrage geprägt,  die das Angebot von Mie t-
wohnungen und Eigentumswohnungen deutlich übersteigt. Vor diesem  Hintergrund rechnet die Wohn + 
Stadtbau für 2017 mit einem weiterhin zufriedenste llenden Ergebnis. Für den Erfolg des Geschäftsjahres 
sind die Umsatzsteigerungen aus der  Hausbewirtschaftung und die Ergebnisse der Verkaufstätigkeit en t-
scheidend. Die Verkaufserlöse  werden 2017 aufgrund von Fertigstellungen höher ausfallen als 2016, s o-
dass mit einer Verbesserung des Jahresergebnisses zu rechnen ist. 
Die Ausschüttung der Wohn + Stadtbau ist im Managementkontrakt festgelegt. Danach ist für das Jahr 
2017 vorgesehen, dass das Unternehmen 1,5 Mio. € an die Stadt Münster abführt.

Beteiligungsbericht 2016  Wohnungsgesellschaft Große Lodden 
48 
4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (WGL) 
Steinfurter Straße 60 www.wohnstadtbau.de 
48149 Münster email: service@wohnstadtbau.de 
      
Gründungsjahr: 2005     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen  
der Stadt Münster GmbH 25.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Zweck der Gesellschaft ist insbesondere die Verbesserung der Wohnraumsituation in dem Wohngebiet 
„Osthuesheide“ in Münster. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden: 
- Instandhaltung und gegebenenfalls Modernisierung von Wohneinheiten bzw. Gebäuden,  
- Wirtschaftlich vertretbare Mieten für Mieter und Vermieter, 
- Schaffung eines zeitlich längerfristig stabilen Eigentümer- und Mietermixes. 
 
Zu d iesem Zweck erwirbt, veräußert und bewirtschaftet die Gesellschaft Wohneinheiten in dem Gebiet 
„Osthuesheide“. Der Straßenzug Osthuesheide wurde zwischenzeitlich umbenannt in Middelkamp.  
Die Aktivitäten beschränken sich auf die WEG III (Bonnenkamp 63 bis 73 sowi e bisher Osthuesheide 75 
bis 99, jetzt Middelkamp 1 bis 17 und Middelkamp 2 bis 8). Die Geschäftsbesorgung erfolgt durch die 
Wohn + Stadtbau. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Sandra Wehrmann 
  
Aufsichtsrat 
Thomas Fastermann, Ratsherr, Vorsitzender 
Helga Bennink, stellv. Vorsitzende 
Georg Fehlauer 
Richard Halberstadt, Ratsherr 
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau 
Thomas Marczinkowski 
Hans Neumann, Ratsherr 
Jürgen Reuter, Ratsherr 
Rüdiger Sagel, Ratsherr 
Reinhard Schlottbom 
Theo Sträßer 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis 31.10.2016 
Matthias Peck, Stadtrat, ab 01.11.2016 
  
Arbeitnehmervertreter 
Ulrich Bergmann 
  
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin Wohn + Stadtbau Wohnungsunter-
nehmen der Stadt Münster GmbH

Beteiligungsbericht 2016  Wohnungsgesellschaft Große Lodden 
49 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung stiegen um 4 % auf 604 T€. Ursächlich hierfür waren in 
2016 durchgeführte Mieterhöhungen und die Vermietung einer weiteren Wohnung. Die Miete je Quadra t-
meter Wohnfläche stieg um durchschnittlich 2,1 % auf 4,92 €. 
 
Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das 
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Die Umsatzerlöse entsprechen der Planung. Das Jahresergebnis 
vor Ergebnisabführung hat sich durch  die Bildung einer Rückstellung für einen Rechtsstreit einzelner E i-
gentümer der Wohnungseigentümergemeinschaft gegen Sanierungsmaßnahmen am Gemeinschaftse i-
gentum und deren Finanzierung wesentlich verschlechtert. 
 
Im Geschäftsjahr hielt die Gesellschaft einen Bestand von 128 Einheiten, davon 88 Eigentumswohnungen 
im Bereich der Osthuesheide. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Der durch die in den vergangenen Jahren durchgeführten Sanier ungen verbesserte Zustand der Wo h-
nungen und die weiterhin hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bieten dem Unternehmen auch 
zukünftig gute Entwicklungsmöglichkeiten. 
Das Image der Wohnanlage soll da uerhaft verbessert werden. Bei Mieterwechseln werden te ilweise um-
fangreiche Erneuerungen der Bodenbeläge und Türen durchgeführt. 
Die Wohn + Stadtbau  als Gesellschafterin der WGL sorgt für eine ausreichende finanzielle Basis der 
WGL. Durch eine Vollvermietung werden künftig positive Jahresergebnisse erwartet.

Beteiligungsbericht 2016  Wohnungsgesellschaft Große Lodden 
50 
zu B. Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 7.145.169 6.990.714 6.900.185 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 7.145.169 6.990.714 6.900.185 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 206.376 205.274 203.378 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 247.469 195.997 497.454 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.845 5.316 107.233 
  Umlaufvermögen 455.690 406.587 808.065 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 7.600.859 7.397.301 7.708.250 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 3.470.357 3.470.357 3.470.357 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 3.495.357 3.495.357 3.495.357 
B. Rückstellungen  10.000 90.200 476.000 
C. Verbindlichkeiten 4.095.502 3.811.744 3.736.893 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 7.600.859 7.397.301 7.708.250 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 573.730 581.308 604.405 
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 3.776 -1.102 -1.896 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 44.754 208.172 17.615 
5. Summe betriebliche Erträge 622.260 788.378 620.124 
6. Materialaufwand 322.834 285.441 322.595 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 154.261 154.455 155.640 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 62.139 89.986 417.010 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 539.234 529.882 895.245 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 83.026 258.496 -275.122 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 105 206 142 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 82.401 79.557 76.137 
14. Finanzergebnis -82.296 -79.351 -75.995 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 730 179.146 -351.117 
16. Steuern 0 0 0 
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -730 -179.146 351.117 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  MCC Halle Münsterland 
51 
4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH  
Albersloher Weg 32  www.mcc-halle-muensterland.de 
48155 Münster email: info@mcc-halle-muensterland.de 
Telefon: (02 51) 66 00-0   
      
Gründungsjahr: 1926     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadt Münster 1.191.350 92,09 
Rinder-Union West eG 51.150 3,95 
Westf. Pferdestammbuch e.V. 25.600 1,98 
Schweineerzeuger Nord-West eG 25.600 1,98 
Gesamt 1.293.700 100,00 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die Gesellschaft führt im Interesse der Stadt Münster und der Gemeinden des Münsterlandes und deren 
Bürgerinnen und Bürger Veranstaltungen aller Art im eigenen und fremden Namen durch. Sie betreibt 
insbesondere das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland (MCC Halle Münsterland, kurz MCC). 
Zu den Veranstaltungsaufgaben gehören insbesondere Tagungen und Kongresse, öffentliche Versam m-
lungen und Feste sowie kulturelle, gesellschaftliche, sportliche und unterhaltende Veranstaltungen, lan d-
wirtschaftliche Veranstaltungen und Märkte sowie Ausstellungen und Messen. 
Außerhalb der Stadt Münster wird die Gesellschaft in größerem Umfang (z.B. Ausstellungen und Messen) 
nur im Einvernehmen mit der jeweiligen Gemeinde oder der zuständigen Organisation tätig.  
Die MCC Halle Münsterland GmbH ist eine reine Betriebsgesellschaft. Sie hat kein eigenes Grundeige n-
tum, sondern nutzt Grund und Boden und Gebäude im Rahmen eines Pachtvertrages mit der Stadt Mün s-
ter. 
Das Geschäft der Gesellschaft ist in die drei Bereiche Gastvera nstaltungen, Eigenveranstaltungen und 
MCC Catering gegliedert.

Beteiligungsbericht 2016 MCC Halle Münsterland 
52 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Ursula Paschke  
  
Aufsichtsrat 
Helga Welker , Vorsitzende 
Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau,  
1. stellv. Vorsitzende, bis 27.09.2016 
Katharina Köhnke, Ratsfrau,  
1. stellv. Vorsitzende, ab 02.12.2016 
Werner Wilkes, 2. stellv. Vorsitzender 
Heinz-Georg Buddenbäumer, Ratsherr 
Dr. Jürgen Hartmann 
Ralf Johanshon 
Heribert Klas  
Ludger Overhues 
Josef Rickfelder 
Jürgen Siekmann 
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau  
Oliver Teuteberg 
Wilken Treu 
Dr. Sebastian Herold, bis 27.09.2016 
Benjamin Körner, bis 27.09.2016 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis 31.10.2016 
Dr. Michael Jung, Ratsherr, ab 28.09.2016 
Manuel Lascasas, ab 28.09.2016 
Heiko Wischnewski, ab 28.09.2016 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, ab 01.11.2016 
  
Gesellschafterversammlung 
Städtischer Vertreter: Michael Schetter 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Trotz der Schließung des Congress Centrums für sechs Monate aufgrund von Renovierungs- und Sanie-
rungsarbeiten, erreichte  das MCC einen Umsatz von 8.014 T€. Das ist gegenüber der vorsichtigen Pl a-
nung aufgrund der nicht abschätzbaren Auswirkungen der Baustellentä tigkeit ein deutliches Plus von 
1.139 T€ (16 %). 
 
Insgesamt konnten für das 2. Halbjahr 2016 neue und große Veranstaltungen gewonnen werden, so dass 
die reduzierte Zahl an Veranstaltungen ab Baustellenbeginn am 02.05.2016 kompensiert und  8 Mio. € 
Umsatz erreicht werden konnten. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt nur 7 % und unterstreicht 
die gute Erlösentwicklung trotz sechsmonatiger Schließung des Congress Centrums.  
 
Gegenüber der Planung des Jahresfehlbetrags von 1.911 T€ konnte eine Verbesserung um 295 T€  
(15,4 %) erreicht werden. 
 
Die Entwicklung des Umsat zes und der gewöhnlichen Geschäft stätigkeit ist positiv zu bewer ten. Sie spie-
gelt den positiven Trend des Veranstaltungsgeschäfts im MCC sowohl qualitativ als auch quantitativ wi e-
der. Für das Geschäftsjahr 2016 konnte die MCC Halle Münsterland GmbH die gesetzten Ziele erreichen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016 MCC Halle Münsterland 
53 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 68.206 82.563 37.675 
II. Sachanlagen 4.139.410 3.962.107 3.748.029 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 4.207.616 4.044.670 3.785.704 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 98.602 111.708 87.149 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.194.459 678.642 1.104.978 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 5.892.316 6.211.308 4.058.614 
  Umlaufvermögen 7.185.377 7.001.657 5.250.742 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.522 25.010 37.462 
  Aktiva 11.414.515 11.071.337 9.073.908 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 1.293.700 1.293.700 1.293.700 
II. Kapitalrücklagen 7.826.516 7.965.355 6.326.312 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -22.751 -22.751 0 
  Eigenkapital 9.097.466 9.236.305 7.620.012 
B. Rückstellungen  382.583 130.740 140.518 
C. Verbindlichkeiten 1.729.844 1.426.875 1.078.456 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 204.622 277.418 234.923 
  Passiva 11.414.515 11.071.337 9.073.908 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung (nach Umsatzkostenverfahren) 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 8.969.333 8.551.541 8.014.359 
2. Sonstige betriebliche Erträge 59.310 53.703 12.755 
3. Summe betriebliche Erträge 9.028.643 8.605.243 8.027.114 
4. Herstellungskosten 9.651.003 9.648.199 8.708.716 
5. Vertriebskosten 185.540 158.646 370.069 
6. Allgemeine Verwaltungskosten  533.414 468.097 508.586 
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 74.338 112.401 48.890 
8. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.415.652 -1.782.100 -1.609.149 
9. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 10.318 7.368 3.121 
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63 66 63 
11. Finanzergebnis 10.255 7.302 3.059 
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.405.397 -1.774.799 -1.606.090 
13. Steuern 6.720 13.363 10.203 
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.412.117 -1.788.161 -1.616.293 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) -22.751 -22.751 -22.751 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 1.412.117 1.788.161 1.639.044 
15. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -22.750 -22.751 0

Beteiligungsbericht 2016 MCC Halle Münsterland 
54 
Anzahl der Beschäftigten 
    2014 2015 2016 
Männlich 26 25 31 
Weiblich 31 28 27 
Insgesamt 57 53 58 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 2 1 1 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster ( Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.927 1.927 0 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 79,7% 83,4% 84,0% 
Liquidität 2. Grades 4,0 4,7 4,8 
Umsatzrentabilität -15,7% -20,9% -20,2% 
Personalintensität 50,4% 48,5% 51,9% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
** Werte aus Konzernberichtswesen 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Für das Jahr 2017 hat das MCC Umsatzerlöse in Höhe von 9.750 T€ geplant bei einem Jahresfehlbetrag 
von 325 T€. Im Jahr 2017 finden nicht nur Großmessen, wie AgrarUnternehmertage und Tankstelle & 
Mittelstand statt, sondern auch die größte Messe bei der Flächenbetrachtung in m²: „Intern ationale Aus-
stellung für Fahrwegtechnik“ (iaf), bei der 25.000 Fachbesucher aus über 180 Ländern erwartet werden. 
Diese Spezial -Messe findet im vierjährigen Rhythmus statt und trägt im Jahr 2017 unter Einbeziehung 
aller sonstiger betriebl icher Erträge zu e inem Gesamtunternehmensumsatz von fast 10 Mio. € bei. Auch 
für das Jahr 2018 sieht die Buchungslage gut aus, so dass auch hier Erlöse über 9 Mio. € mit einem Ja h-
resfehlbetrag unter 400 T€ geplant sind.  
Das Augenmerk muss auf die Wettbewerbssituation in der Region geri chtet sein. Um den Anschluss an 
technologische Entwicklungen, Trends und Zeitgeist nicht zu verpassen, ist die stetige Renovierung der 
Räumlichkeiten, die Erhaltung aller Funktionalitäten sowie die permanente technologische Anpassung an 
die Anforderungen von großer Bedeutung. 
Die Beziehung zu den Kunden steht im Mittelpunkt. Das Angebot attraktiver Räume und Ausstattung so -
wie vor allem Serviceleistungen mit hoher Qualität wird weiter intensiv verfolgt. Der große Erfahrungs -
schatz der Mitarbeiter und deren Weiterentwicklung durch Qualifikation ist ein wesentlicher Faktor und 
wird vom MCC Halle Münsterland gefördert, um weiter eine der führenden Positionen unter den Messe - 
und Veranstaltungszentren einzunehmen.

Beteiligungsbericht 2016  Wirtschaftsförderung Münster 
55 
4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) 
Steinfurter Straße 60a http://www.wfm-muenster.de/ 
48149 Münster email: info@wmf-muenster.de 
Telefon: (02 51) 6 86 42-0   
      
Gründungsjahr: 2003     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadt Münster 425.000 85,00 
Sparkasse Münsterland Ost 75.000 15,00 
Gesamt 500.000 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
Technologieförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00 
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Münster 75.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand und Zweck der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) ist die Wirtschaftsförderung in 
der und für die Stadt Münster, insbesondere die Sicherung und Ausweitung  der Attraktivität des Wir t-
schaftsstandortes Münster. Mit der Begleitung von Existenzgründern, der Beratung von örtlichen und 
auswärtigen Unternehmen, der Vermarktung von Gewerbegrundstücken und Gewerbeimmobilien, der 
Erarbeitung von Entwicklungskonzepten sowie dem Einsatz von Marketing -Instrumenten erfüllt die WFM 
ihren Auftrag.  
 
Die WFM ist ein auf die Gründungs -, Entwicklungs- und Standortberatung von Firmen spezialisiertes U n-
ternehmen. Die Betreuung von Investitions -Projekten ist das Kerngeschäft. Stra tegisches Ziel ist die Pos i-
tionierung Münsters als einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Nordrhein -Westfalen. Dieses Ziel wird 
durch eine konsequente Kundenorientierung erreicht.

Beteiligungsbericht 2016  Wirtschaftsförderung Münster 
56 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Robbers 
 
Aufsichtsrat 
Mathias Kersting, Ratsherr  
Michael von Bartenwerffer 
Georg Berding, Ratsherr 
Peter Laurenz Börgel, Ratsherr 
Wolfram Gerling 
Dr. Ralf Henrichs  
Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau 
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau 
Carsten Peters, Ratsherr 
Otto Reiners, Ratsherr 
Markus Rietkötter 
Klaus Rosenau, Ratsherr 
Friedhelm Schade 
Johannes Schmanck, Ratsherr 
Simone Wendland, Ratsfrau 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis Oktober 2016 
  
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die WFM schließt das Geschäftsjahr 2016 unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehr erfolgreich ab. Der 
Jahresfehlbetrag liegt bei 86 T€. Das Ergebnis weist für das Jahr 2016 ein um 1.530 T€ besseres Jahr es-
ergebnis aus als im Wirtschaftsplan 2016 prognostiziert. Dies ist vor allem auf das gute Grundstücksg e-
schäft zurückzuführen. Mit 11,4 ha verkaufter/vermittelter Flächen wurde das Niveau des Vorjahres um 
3,5 ha übertroffen und erreichte damit den Durchsch nittswert der vergangenen Jahre. Gleichzeitig kon n-
ten so viele Bestandsimmobilien vermittelt werden wie nie zuvor.  
 
Im Jahr 2016 verkaufte die WFM aus eigenem Bestand 13 Grundstücke ( Vorjahr: 11) mit einem Volumen 
von 96.360 m² ( VJ: 76.997 m²). Die Umsätze  lagen mit 5.998 T€ über dem Niveau der Planzahlen (Plan 
2016: 2.360 T€).  
 
Das Ergebnis für das Grundstücksgeschäft insgesamt veränderte sich gegenüber 2015 um -396 T€. Fer-
ner ergaben sich um 43 T€ höhere sonstige betriebliche Erträge. 
 
Die Investitionen der Gesellschaft für die weitere Erschließung des Geländes „Hansa -BusinessPark“ in 
Münster-Amelsbüren werden künftig im Wesentlichen fremdfinanziert, soweit sie nicht durch die Erlöse 
aus getätigten Grundstücksgeschäften abgedeckt werden können. Für die Er schließungsinvestitionen 
steht insgesamt ein Kreditvolumen von 12 Mio. € zur Verfügung, von dem bis zum 31.12.2016 3,5 Mio. € 
in Anspruch genommen wurden. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  Wirtschaftsförderung Münster 
57 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.747 990 3.419 
II. Sachanlagen 2.112.487 2.142.003 2.073.484 
III. Finanzanlagen 6.939.000 7.398.509 7.879.013 
  Anlagevermögen 9.055.234 9.541.502 9.955.916 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 25.051.862 23.583.191 20.872.015 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 861.124 745.480 1.337.610 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 589.329 480.557 1.493.352 
  Umlaufvermögen 26.502.315 24.809.228 23.702.978 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.592 3.133 3.129 
  Aktiva 35.561.141 34.353.862 33.662.023 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000 
II. Kapitalrücklagen 21.868.638 22.871.278 24.186.567 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 22.368.638 23.371.278 24.686.567 
B. Rückstellungen  1.913.650 3.943.560 4.383.900 
C. Verbindlichkeiten 11.266.905 7.036.240 4.582.715 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.948 2.785 8.840 
  Passiva 35.561.141 34.353.862 33.662.023 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 3.133.351 9.803.756 6.621.659 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 724.563 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 455.909 563.532 88.867 
5. Summe betriebliche Erträge 4.313.823 10.367.288 6.710.525 
6. Materialaufwand 3.217.092 8.079.604 4.671.354 
7. Personalaufwand 1.196.863 1.184.432 1.188.636 
8. Abschreibungen 72.517 75.870 72.259 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 887.905 969.709 842.550 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.374.377 10.309.615 6.774.799 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.060.554 57.674 -64.274 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 1.530 6.164 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 674.942 317.389 28.558 
14. Finanzergebnis -674.942 -315.859 -22.395 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.735.496 -258.186 -86.668 
16. Steuern 295 -6.767 -590 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.735.791 -251.419 -86.078 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 1.735.791 251.419 86.078 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  Wirtschaftsförderung Münster 
58 
Anzahl der Beschäftigten 
    2014 2015 2016 
Männlich 9 9 9 
Weiblich 5 4 4 
Insgesamt 14 13 13 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 1 
 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.950 1.950 1.950 
 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 62,9% 68,0% 73,3% 
Liquidität 2. Grades 0,4 0,7 4,3 
Umsatzrentabilität -55,4% -2,6% -1,3% 
Personalintensität 22,3% 11,5% 17,5% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Die WFM verfolgt eine öffentli che Zwecksetzung. Ihre strukturpolitischen Leistungen werden voraussich t-
lich dauerhaft zu Jahresfehlbeträgen führen.  Deshalb wurde zu Ende des Jahres 2010 in der WFM ein 
Risiko- und Liquiditätsmanagement eingeführt.  
 
Daraus ergibt sich u.a. die Verpflicht ung des Mehrheitsgesellschafters Stadt Münster jährlich eine in Fes t-
betragseinlagen differenzierte eigenkapitalähnli che Einlage zu zahlen. Diese beträgt ab dem Jahr 2017 
jährlich 1.700 T€. Von diesem Betrag werden 400 T€ an die Technologieförderung Münster GmbH , an der 
die WFM 94% des Stammkapitals hält, weitergeleitet.  
 
Für das Jahr 2017  wird mit einem Jahresfehlbetra g in Höhe von 1.444 T€ gerechnet. Auch in den Folg e-
jahren wird die WFM voraussichtlich Fehlbeträge ausweisen, die zwischen 1. 309 T€ und 1. 435 T€ liegen 
werden.

Beteiligungsbericht 2016  NBZ 
59 
4.4.1 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
Mendelstraße 17 http://www.nano-bioanalytik-zentrum.de 
48149 Münster email: info@nano-bioanalytik-zentrum.de 
Telefon: 0251 / 384 503 30   
      
Gründungsjahr: 2009     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb eines Nano -Bioanalytik-Zentrums (NBZ) in 
Münster zur Ansiedlung und Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Umfeld der 
Nano- und Bioanalytik. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Robbers 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2016  waren sechs Firmen und die Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V.  Mieter im 
NBZ. Sie belegten 1.965 m² bei einer Vermietungsquo te von 72,6  % (Vorjahr: ca. 69,0%) . Das Gesam t-
vermietungsergebnis lag unter Plan, der eine Auslastung von 85 % vorsah. 
 
Das Jahresergebnis der NBZ schließt mit e inem Fehlbetrag in Höhe von 99 T€ ab (VJ : -141 T€). Es liegt 
damit um 5 T€ über dem im Wirtschaftsplan 2016 prognostizierten Defizit von 94 T€.  Die Liquiditätssituati-
on der NBZ ist als positiv zu beurteilen, da kurzfristige Verbindlichkeiten jederzeit durch die v orhandenen 
liquiden Mittel beglichen werden können. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  NBZ 
60 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1 1 1 
II. Sachanlagen 9.499.914 9.058.222 8.574.923 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 9.499.915 9.058.223 8.574.924 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 30.782 16.224 25.455 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.839.521 1.657.841 1.498.892 
  Umlaufvermögen 1.870.303 1.674.065 1.524.348 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.495 0 223 
  Aktiva 11.375.713 10.732.287 10.099.494 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 2.572.165 2.431.415 2.332.358 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 2.597.165 2.456.415 2.357.358 
B. Sonderposten  
  
  
I. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum AV 6.833.998 6.529.150 6.184.870 
  Sonderposten  6.833.998 6.529.150 6.184.870 
C. Rückstellungen  24.600 18.600 20.500 
D. Verbindlichkeiten 1.909.959 1.718.131 1.522.080 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 9.991 9.991 14.687 
  Passiva 11.375.713 10.732.287 10.099.494 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 394.683 416.007 465.621 
2. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 340.803 342.189 344.280 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
5. Sonstige betriebliche Erträge 5.857 11.252 260 
6. Summe betriebliche Erträge 741.343 769.449 810.161 
7. Materialaufwand 0 0 0 
8. Personalaufwand 13.102 21.994 70.950 
9. Abschreibungen 485.897 488.368 491.658 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 318.759 315.848 269.946 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 817.758 826.211 832.554 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -76.415 -56.762 -22.393 
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.478 426 0 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.916 70.635 62.888 
15. Finanzergebnis -75.438 -70.210 -62.888 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -151.853 -126.972 -85.280 
17. Steuern 12.967 13.777 13.777 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -164.820 -140.750 -99.058 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 164.820 140.750 99.058 
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  NBZ 
61 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Sollte das Defizit des NBZ -Projektes in seiner Gesamtheit größer sein als im Förderantrag angenommen, 
dann wäre die WFM als alleinige Gesellschafterin geford ert, mögliche Liquiditätsdefizite zu kompensieren. 
Die Gesellschaft ist aufgrund ihres Förderauftrags nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet.  
 
Den Mieteinnahmen stehen Aufwendungen für den Betrieb des Gebäudes, für Fremdkapitalzinsen sowie 
Abschreibungen gegenüber, die im Ergebnis laut Wirtschaftsplan zu einem Jahres fehlbetrag in Höhe von 
91 T€ im Jahr 2017  führen werden. Mit zunehmender Auslastung des Gebäudes wird sich das Jahrese r-
gebnis in den Folgejahren verbessern.

Beteiligungsbericht 2016  Technologieförderung Münster 
62 
4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Technologieförderung Münster GmbH (TFM) 
Mendelstraße 11 www.technologieforderung-muenster.de 
48149 Münster email: info@technologiefoerderung-muenster.de 
Telefon: (02 51) 9 80 11 04   
      
Gründungsjahr: 1985     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00 
Sparkasse Münsterland Ost 256.000 5,90 
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 0,10 
Gesamt 4.347.000 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
CeNTech GmbH 395.000 79,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Technologietransfer. Hierzu g e-
hört insbesondere der Betrieb eines Technologiehofes und eines Biotechnologiezentrums in Münster. 
Darüber hinaus werden bei der Technologieförderung Münster GmbH die Clusteraktivitäten gebündelt.  
Außerdem bietet die Technologieförderung Münster GmbH (TFM) ein vollständiges Angebot für die Se n-
sibilisierung, Qualifizierung und das Coaching von Gründern aus den Hochschulen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Robbers 
 
Aufsichtsrat 
Mathias Kersting, Ratsherr  
Sybille Benning 
Martina Biel 
Heribert Aldejohann 
Wolfram Gerling 
Matthias Schwarte 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis Oktober 2016 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften

Beteiligungsbericht 2016  Technologieförderung Münster 
63 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr der TFM verlief erfolgreich. Die Auslastung im Technologiehof hat sich durch Miete r-
wechsel spürbar auf 96,3% erhöht (Vorjah r: 89,5%), das Biotechnologiezentrum (BioZ) ist weiterhin zu 
100 % vermietet. 
 
Der Jahresfehlbetrag 2016 liegt bei 100 T€ und unterschreitet das im Wirtschafts plan 2016 prognostizierte 
Defizit um 222  T€. Im Vergleich zum Vorj ahr hat sich das Ergebnis um 105  T€ verbessert (VJ: -205 T€). 
Zu dem Ergebnis haben insbesondere verminderte Abschreibungen auf Finanzanlagen ( -111 T€) sowie 
gestiegene Erlöse aus der Vermietungstätigkeit ( 50 T€) beigetragen. Dagegen erhöhten sich vor allem die 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergebnismindernd um 57 T€. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Technologieförderung Münster GmbH. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwe cks im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten e r-
sichtlich. 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
 
Die strukturpolitischen Leistungen der TFM werden voraussichtlich dauerhaft zu Jahresfeh lbeträgen füh-
ren. In diesem Lichte wurde zu Ende des Jahres 2010 ein Risiko - und Liquiditätsmanagement eingeführt. 
Daraus ergibt sich, in Verbindung mit dem aktuell  geänderten Gesellschaftsvertrag, u.a. die Verpflichtung 
des Mehrheitsgesellschafters, Wirts chaftsförderung Münster GmbH (WFM), bis auf Weiteres eine in Fes t-
betragseinlagen differenzierte eigenkapitalähnliche Einlage einzuzahlen. Diese beträgt ab dem Jahr 2017 
400 T€. Von diesem Betrag werden 120 T€ an die CeNTech GmbH weitergeleitet.  
Für das Jah r 2017 wird mit einem Fehlbetrag in Höhe von 378  T€ gerechnet. Im Hinblick auf die eing e-
sparten Eigenmittel im Bereich des Clustermanagements und sinkender Zinsaufwendungen wird der 
Fehlbetrag in dem Jahr 2018 voraussichtlich bei 264 T€ liegen. Eine gering ere Abschreibung und weiter 
sinkende Zinsaufwendungen führen dazu, dass das Defizit bis zum Jahr 2021 auf 59 T€ gesenkt werden 
kann.  
Für das Jahr 2017 sind keine wesentlichen Investitionen geplant. Allerdings wird vor dem Hintergrund der 
inzwischen über 2 0 Jahre alten Gebäude an der Mendelstraße mit tendenziell steigenden Instandha l-
tungsaufwendungen zu rechnen sein.

Beteiligungsbericht 2016  Technologieförderung Münster 
64 
zu B. Bilanz  
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 5.524.062 4.679.185 3.855.621 
III. Finanzanlagen 2.511.022 2.429.001 2.560.086 
  Anlagevermögen 8.035.084 7.108.185 6.415.707 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 4.350 5.000 5.000 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.147.249 1.410.534 1.401.120 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.267.541 1.351.268 1.514.231 
  Umlaufvermögen 2.419.140 2.766.802 2.920.352 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.243 18.783 15.936 
  Aktiva 10.492.467 9.893.770 9.351.995 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 4.347.000 4.347.000 4.347.000 
II. Kapitalrücklagen 1.307.282 1.561.790 1.942.468 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902 
  Eigenkapital 2.708.380 2.962.887 3.343.566 
B. Sonderposten  
  
  
I. Sonderposten für Investitionszuschüsse 1.867.105 1.342.664 818.224 
  Sonderposten  1.867.105 1.342.664 818.224 
C. Rückstellungen  69.600 43.100 46.800 
D. Verbindlichkeiten 5.841.446 5.538.700 5.133.272 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 5.936 6.419 10.133 
  Passiva 10.492.467 9.893.770 9.351.995 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 1.771.684 1.725.072 1.862.345 
2. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 517.882 524.441 524.440 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
5. Sonstige betriebliche Erträge 295.729 291.515 178.485 
6. Summe betriebliche Erträge 2.585.295 2.541.027 2.565.270 
7. Materialaufwand 0 0 0 
8. Personalaufwand 608.152 554.436 548.756 
9. Abschreibungen 962.286 968.087 850.388 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.098.210 923.279 980.435 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 2.668.648 2.445.802 2.379.579 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -83.353 95.225 185.691 
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 4.287 1.997 1.389 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 254.847 245.149 230.069 
15. Finanzergebnis -250.560 -243.152 -228.680 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -333.913 -147.927 -42.989 
17. Steuern 53.513 57.075 56.837 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -387.426 -205.002 -99.826 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 387.426 205.002 99.826 
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902

Beteiligungsbericht 2016  CeNTech 
65 
4.4.3 CeNTech GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
CeNTech GmbH 
Heisenbergstraße 11 www.centech.de 
48149 Münster email: office@centech.de 
Telefon: (02 51) 5 34 06 - 1 01   
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Technologieförderung Münster GmbH 395.000 79,00 
Sparkasse Münsterland Ost 100.000 20,00 
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 1,00 
Gesamt 500.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist d er Bau und der Betrieb des interdisziplinären Zentrums für Nan o-
technologie mit dem besonderen Ziel der Förderung des Technologietransfers auf diesem Gebiet. Im Z u-
sammenhang damit werden auch Dienstleistungen für Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie 
anderen Institutionen erbracht, sofern ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Unternehmenszweck 
besteht. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Robbers 
 
Aufsichtsrat 
Jens Christian Heinemann, Ratsherr, Vorsitzender 
Mathias Kersting, Ratsherr, stellv. Vorsitzender 
Matthias Schwarte 
Wolfram Gerling 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis Oktober 2016 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften

Beteiligungsbericht 2016  CeNTech 
66 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die CeNTech GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das CeNTech I war zu 9 9,7 % 
vermietet, das CeNTech II steht in der Nutzung der Universität Münster. 
 
Die CeNTech GmbH schließt ihr Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 43 T€ ab und 
erreicht damit ein um 22 T€ besseres Ergebnis als im Wirtschaftsplan prognostiziert. Das Jahresergebnis 
war insbesondere durch höhere Mieteinnahmen und Nebenkostenerlöse geprägt.  
 
Bei gleichzeitig geringeren Personalaufwendungen durch den geringeren Personalbestand hat sich  der  
Jahresfehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um 64 T€ verringert . Insgesamt hat die CeNTech GmbH ihren 
Konsolidierungskurs fortgesetzt.  
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Die akt uelle Situation lässt erwarten, dass die Umsatzerlöse mit einer inzwischen wieder vollständigen 
Vermietung des Gebäudes auf hohem Niveau bleiben werden.  
Die strukturpolitischen Leistungen der CeNTech GmbH werden voraussichtlich dauerhaft zu Jahresfehlb e-
trägen führen. In diesem Lichte wurde zu Ende des Jahres 2010 ein Risiko - und Liquiditätsmanagement 
eingeführt. Daraus ergibt sich u.a. die Verpflichtung des Mehrheitsgesellschafters, Technologieförderung 
Münster GmbH, bis auf Weiteres eine in Festbetragsein lagen differenzierte Kapitaleinlage in Form eines 
Nachschusses in die CeNTech GmbH einzuzahlen. Diese beträgt ab dem Jahr 2017 120 T€ p.a. Damit ist 
die Liquidität der GmbH nach heutiger Kenntnis ausreichend gesichert.  
Geringere Projektzuschüsse und höhere außerordentliche Erträge aus einzelwertberichtigten Forderu n-
gen weisen für das Geschäftsjahr 20 17 im Wirtschaftsplan einen Jahresfehlbetrag aus, der mit -81 T€ um 
38 T€ höher ausfallen wird als das Ergebnis des Abschlusses 2016 . Für die Folgejahre werden Jahre s-
fehlbeträge zwischen 81 T€ und 106  T€ erwartet. Die jeweiligen Fehlbeträge können auf der Liquiditäts-
seite durch eine ausreichende Finanzmittelausstattung der GmbH gedeckt werden.

Beteiligungsbericht 2016  CeNTech 
67 
zu B. Bilanz  
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.109 2.532 32 
II. Sachanlagen 11.642.233 11.218.862 10.795.747 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 11.649.342 11.221.394 10.795.779 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 196.998 55.068 119.393 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 288.722 472.158 485.949 
  Umlaufvermögen 485.720 527.227 605.342 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.243 11.017 9.991 
  Aktiva 12.143.305 11.759.637 11.411.111 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000 
II. Kapitalrücklagen 2.559.754 2.574.684 2.662.432 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 3.059.754 3.074.684 3.162.432 
B. Sonderposten  
  
  
I. Sonderposten aus Zuschüssen öffentlicher Hand 8.811.773 8.468.650 8.127.452 
  Sonderposten  8.811.773 8.468.650 8.127.452 
C. Rückstellungen  83.680 78.096 37.267 
D. Verbindlichkeiten 184.989 106.385 81.650 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 3.109 31.823 2.310 
  Passiva 12.143.305 11.759.637 11.411.111 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 202.880 185.518 600.700 
2. Erträge aus der Auflösung eines Sonderpostens 343.125 343.123 341.198 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 567.920 401.091 54.974 
5. Summe betriebliche Erträge 1.113.925 929.732 996.872 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 267.561 185.290 137.934 
8. Abschreibungen 428.200 429.026 425.611 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 480.884 394.984 450.548 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.176.645 1.009.300 1.014.093 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -62.720 -79.568 -17.222 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 231 34 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.487 1.742 0 
14. Finanzergebnis -3.256 -1.708 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -65.976 -81.276 -17.222 
16. Steuern 24.684 26.110 26.116 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -90.660 -107.386 -43.338 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 90.660 107.386 43.338 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  GML 
68 
4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
Weseler Straße 230   
48151 Münster   
Telefon: (02 51) 5 98 - 0   
      
Gründungsjahr: 1996     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadt Münster 204.517 33,33 
Sparkasse Münsterland Ost 102.258 16,67 
GML (eigene Anteile) 306.775 50,00 
Gesamt 613.550 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb des Grundstüc ks Münster-Loddenheide, Flur 178, Flurst ü-
cke 309, 310 und 388 (ehem. Stützpunkt der britischen Rheinarmee) sowie dessen Baureifmachung, B e-
bauung, Veräußerung und Verwaltung. Darüber hinaus darf die Gesellschaft alle Arten von Grundstück s-
entwicklungen und städtebaulichen Maßnahmen durchführen, die der Verbesserung der Wirtschaftsstru k-
tur in Münster dienen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Robbers 
Frank Knura 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Von den seit 1997 aufgenommenen Erschließungsmaßnahmen wurden im Jahre 2016 keine neuen Ma ß-
nahmen durchgeführt.  Die Gesellschaft hat im Jahr 2016 einen Jahresüberschuss in Höhe von 916 T€ 
erwirtschaftet (Vorjahr: 630 T€). 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  GML 
69 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 0 0 0 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 5.101.958 4.027.268 3.121.452 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 122.897 196.148 76.317 
III. Wertpapiere 5.000.440 0 0 
IV. Flüssige Mittel 2.297.847 1.804.389 3.897.183 
  Umlaufvermögen 12.523.142 6.027.804 7.094.952 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 860 860 
  Aktiva 12.523.142 6.028.664 7.095.812 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 613.550 306.775 306.775 
II. Kapitalrücklagen 10.935.647 4.557.622 4.557.622 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 480.587 1.110.619 2.026.209 
  Eigenkapital 12.029.784 5.975.017 6.890.607 
B. Rückstellungen  421.215 29.060 154.075 
C. Verbindlichkeiten 72.143 24.588 51.130 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 12.523.142 6.028.664 7.095.812 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 1.497.372 1.932.608 2.435.096 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 53.514 20.178 
5. Summe betriebliche Erträge 1.497.372 1.986.122 2.455.274 
6. Materialaufwand 558.681 934.700 905.816 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 235.450 145.971 211.976 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 794.131 1.080.671 1.117.791 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 703.241 905.452 1.337.483 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 35.395 753 44 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.437 0 0 
14. Finanzergebnis 9.958 753 44 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 713.199 906.204 1.337.526 
16. Steuern 232.613 276.172 421.936 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 480.586 630.033 915.590 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 0 480.586 1.110.619 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 480.586 1.110.619 2.026.209

Beteiligungsbericht 2016  GML 
70 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Die Gesellschaft verfügt noch über vier Grundstücke, die jeweils für unterschiedliche Nutzungen (Gewe r-
be, Handel, Büro) geeignet sind. Für alle Grundstücksflächen gibt es konkrete Interessenten. Es bestehen 
gute Aussichten, dass im Geschäftsjahr 2017 zwei Grundstücksverkäufe mit einem Verkaufsvolumen von 
1.530 T€ zum Abschluss gebracht werden können.

Beteiligungsbericht 2016  Allwetterzoo 
71 
4.6 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
Sentruper Str. 315 www.allwetterzoo.de 
48161 Münster email: info@allwetterzoo.de 
Telefon: (02 51) 89 04 - 0   
      
Gründungsjahr: 1874, seit 1985 GmbH     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Westfälischer Zoologischer Garten e.V. 7.824.050 54,59 
Stadt Münster 6.507.650 45,41 
Gesamt 14.331.700 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in Münster.  
 
Die Gesellschaft soll die Liebe zum Tier und zur Natur und die Kenntnis von ihnen wecken und fördern. Es 
gehört deshalb zu ihren Aufgaben, die Zootiere nach dem neuesten Stand tiergärtnerischer Kenntnisse zu 
halten und Arterhaltung zu betreiben. Ihre Einrichtungen sollen der naturwissens chaftlichen Belehrung 
und der zoologischen Forschung dienen (§ 2 des Gesellschaftsvertrages).  
 
Die Gesellschaft ist ein gemeinnütziges Unternehmen im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung und hat 
daher keine Gewinnerzielungsabsicht. Sie ist bestrebt, die notwendigen Ausgaben durch Eintrittsgelder, 
Spenden und sonstige Zuschüsse Dritter zu decken (§ 3 des Gesellschaftsvertrages).  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Thomas Wilms 
  
Aufsichtsrat 
Rainer Knoche, Vorsitzender 
Sybille Benning, stellv. Vorsitzender 
Christina Bade 
Rainer Berg 
Peter Lorenz Börgel  
Dr. Wolf Heinrichs 
Dr. Karl Kaiser, bis 20.11.2016 
Dr. Katharina Krüger 
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau 
Jörn Möltgen 
Helge Peters 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer 
Sybille Schulemann-Adlhoch 
Petra Seyfferth 
Manuel Tomm

Beteiligungsbericht 2016  Allwetterzoo 
72 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Zum 01.01.2016 trat Herr Dr. Thomas Wilms sein Amt als neuer Geschäftsführer der Westfälischer Zool o-
gischer Garten Münster GmbH an. 
Insgesamt ist das Geschäftsjahr 201 6 aus der Sicht der Geschäftsleitung noch zufriedenstellend verla u-
fen. Die Besucherzahlen konnten gegenüber dem Vorjahr gehalten werden und obwohl der Fehlbetrag 
höher als geplant ausfiel, stellt sich die Liquiditätssituation auf Grund von Streichungen bei  den Investiti-
onsmaßnahmen immer noch positiver als geplant dar. 
Nach einer mäßigen ersten Jahreshälfte, die mit einem Besucherminus von knapp 65.000 Besuchern 
einherging, konnte im zweiten Halbjahr dieses Minus ausgeglichen werden. Im Geschäftsjahr 2016 b e-
suchten insgesamt 614.260 Gäste (Vorjahr: 618.820) den Allwetterzoo Münster. Vor allem die zum wi e-
derholten Male durchgeführte Aktion „Zahl, was du willst“ hat dazu beigetragen. Im Dezember kamen 
64.223 Besucher (VJ: 34.713) in den Allwetterzoo. 
Gegenüber dem Vorjahr ver ringerte sich der Fehlbetrag um 477 T€. Die Gewinn - und Verlustrechnung 
weist somit einen Fehlbetrag in Höhe von 4.847 T€ ( VJ: 5.324 T€) aus. Hauptsächlich resultiert die Ve r-
besserung aus dem Wegfall des Steueraufwandes aus einer Betriebsprüfung in Hö he von 447 T€. Höhere 
Umsatzerlöse (+ 117 T€) standen nie drigeren „Sonstigen Erlösen“ ( -174 T€) gegenüber, sodass die G e-
samterträge gegenüber dem Vorjahr um 57 T€ zurückgingen. Gleichzeitig verringert sich der G esamtauf-
wand in Höhe von 544 T auf nunmehr 11.876 T€ (VJ: 12.420 T€). 
Gegenüber dem Vorjahr sind die liquiden Mittel zum Stichtag 31.12.2016 um 811 T€ auf 2.852 T€ gesun-
ken. Damit stellt sich die finanzielle Situation um 141 T€ besser dar, als im Wirtschaftsplan 2016 angeg e-
ben. 
Der Robbenhaven und das  Pferdemuseum erhielten vom Allwetterzoo einen Anteil in Höhe von 1.480 T€ 
an den Eintrittserlösen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Rückgang um 33 T€.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  Allwetterzoo 
73 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.801 50.788 69.150 
II. Sachanlagen 14.249.835 13.293.678 13.291.683 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 14.269.636 13.344.466 13.360.833 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 272.929 205.157 307.035 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.199.267 2.197.087 1.413.692 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.661.382 1.607.088 1.612.245 
  Umlaufvermögen 4.133.578 4.009.331 3.332.972 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.000 14.250 0 
  Aktiva 18.412.214 17.368.047 16.693.805 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 14.331.700 14.331.700 14.331.700 
II. Kapitalrücklagen 6.419.721 5.702.145 4.178.537 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -4.853.576 -5.323.608 -4.847.213 
  Eigenkapital 15.897.845 14.710.237 13.663.024 
B.  Sonderposten  9.500 10.674 9.514 
C. Rückstellungen  1.360.114 1.775.704 1.537.590 
D. Verbindlichkeiten 608.968 452.089 1.093.395 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 535.788 419.344 390.282 
  Passiva 18.412.214 17.368.047 16.693.805 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 6.355.667 6.492.152 6.746.895 
2. Zuweisungen und Zuschüsse 6.900 16.900 6.900 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
5. Sonstige betriebliche Erträge 838.843 584.333 273.918 
6. Summe betriebliche Erträge 7.201.410 7.093.385 7.027.713 
7. Materialaufwand 1.085.901 1.108.679 1.227.559 
8. Personalaufwand 4.784.425 4.958.052 5.057.628 
9. Abschreibungen 1.246.166 1.237.114 1.263.451 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.818.386 4.622.743 4.257.866 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 11.934.878 11.926.588 11.806.505 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -4.733.468 -4.833.203 -4.778.792 
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 5.085 2.869 1.345 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.424 17.275 40.834 
15. Finanzergebnis -69.340 -14.407 -39.489 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.802.807 -4.847.610 -4.818.281 
17. Steuern 50.769 475.998 28.932 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -4.853.576 -5.323.608 -4.847.213

Beteiligungsbericht 2016  Allwetterzoo 
74 
Angaben zu Besucherzahlen und Eintrittspreisen 
Besucherzahlen 2014 2015 2016 
 
Tageskarten 426.455 439.458 471.013 
 
Jahreskarten 350.860 153.892 117.088 
 
Mitglieder-Jahreskarten 157.980 
 
  
 
Jahresfreikarten 4.840 
 
  
 
Kinderzuschlag (3 % der Anzahl der  
         erwachsenen Einzelbesucher) 7.595 25.470 26.159 
Gesamtzahl der Besucher 947.730 618.820* 614.260 
 
Anzahl der nichtzahlenden Besucher 36.144 47.132 63.695 
 
Anzahl der zahlenden Besucher 911.586 571.688 550.565 
 
* ab 2015 veränderte Statistikerfassung 
 
 
Eintrittspreise  
Robbenhaven und das Pferdemuseum sind ohne zusätzlichen Eintritt geöffnet. 
Tageskarten Sommer Winter 
 
(01.03.-31.10.) (01.11.-28.02.) 
Erwachsene 16,90 € 12,90 € 
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 8,90 € 6,90 € 
Schüler/Studenten (mit Ausweis) 11,90 € 8,90 € 
Mehrfach-Spar-Karte 
  
für 10 Erwachsene 129,00 € 129,00 € 
oder 20 Kinder 129,00 € 129,00 € 
oder 5 Erwachsene + 10 Kinder 129,00 € 129,00 € 
oder 4 Erwachsene + 12 Kinder usw. 129,00 € 129,00 € 
Feierabendkarten (ab 1 Stunde vor Kassenschluss) 
  
Erwachsene  9,90 € 7,90 € 
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 4,90 € 3,90 € 
Kindergärten und Schulen 
  
je Kind/Schüler ab 3 Jahren  4,90 € 3,90 € 
je Elternteil bei Kindergärten + Grundschulen 4,90 € 3,90 € 
Gruppen ab 20 Personen  
  
Erwachsene 14,90 € 11,90 € 
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 7,90 € 5,90 € 
  
Jahreskarten ganzjährig 
Familienjahreskarte Eltern und Kinder (3 bis 17 Jahren) 149,00 € 
Jahreskarte für Erwachsene 69,00 € 
Jahreskarte für Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 39,00 € 
 
 
Jahreskarten ganzjährig 
Familienjahreskarte 145,00 € 
Jahreskarte für Erwachsene 69,00 € 
Junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) 59,00 € 
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche (3 bis 17 Jahre) 35,00 €

Beteiligungsbericht 2016  Allwetterzoo 
75 
Anzahl der Beschäftigten 
    2014 2015 2016 
Männlich 53 81 84 
Weiblich 42 58 64 
Insgesamt 95 139 148 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 3 
*ab 2015 inkl. Aushilfen 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder d ie Zuschussaufwen-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 4.136 4.136 3.800 
 
 
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*  
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 86,3% 84,7% 81,8% 
Liquidität 2. Grades 2,9 3,8 1,6 
Umsatzrentabilität -76,4% -82,0% -71,8% 
Personalintensität 40,1% 41,6% 42,8% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Gegenüber dem Geschäftsj ahr 2016 wird mit einem verbesserten Jahresergebnis geplant. Dieses weist 
für das Geschäftsjahr 2017  einen voraussichtlichen Fehlbetrag von 3.555 T€ aus, welcher einer Verbe s-
serung von 1.292 T€ entspricht. 
Der aktuelle Managementkontrakt mit der Stadt Münster ist am 31.12.2016 ausgelaufen. Der Beschlus s-
vorlage zum Managementkontrakt für die Jahre 2017 und 2018 stimmte der Rat am 12.07.2017 zu. 
Zum 01.01.2017 wurde mit der Westfälischen Pferdemuseum gGmbH die Berechnung des Eintrittsprei s-
anteils vertraglich neu geregelt. Durch diese Änderung ergeben sich für den Allwetterzoo Münster Einsp a-
rungen in Höhe von 100 T€ pro Jahr.  
Um einem möglichen w eiteren Besucherrückgang entgegen zu wirken, werden in höherem Maße als ge-
plant, Werbemaßnahmen gestartet. Vor allem Sonderveranstaltungen, wie die Zootage , Straßenkünstler-
festival oder die Nacht im Zoo werden intensiv beworben. Das im Wirtschaftsplan 2017  genannte Ziel von 
570.000 Besuchern wird nach derzeitigem Stand und Erkenntnissen erreicht werden.

Beteiligungsbericht 2016  Pferdemuseum 
76 
4.7 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
Sentruper Str. 311 www.pferdemuseum.de 
48161 Münster email: info@pferdemuseum.de 
Telefon: (02 51) 484 27 - 0   
 
Gründungsjahr: 2000 
 
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Verein zur Förderung des Westfälischen  
Pferdemuseums in Münster e. V. 49.500 99,00 
Stadt Münster 500 1,00 
Gesamt 50.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung, die Einrichtung und der Betrieb des Westfälischen 
Pferdemuseums in Münster. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Peter Weeke  
Sybill Ebers 
Gesellschafterversammlung 
Städtischer Vertreter: Michael Schetter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Zum 31.12.2016 wird ein Eigenkapital von -145 T€ (Vorjahr: 229 T€) ausgewiesen. Zu beachten ist, dass 
die im gesonderten Posten passivierten Zuschüsse zum Anlagevermögen (1.047 T€) ebenfalls zum übe r-
wiegenden Teil Eigenkapitalcharakter haben. 
 
Gegenüber dem Vorjahr wurde im Berichtsjahr ein um 367 T€ schlechteres Jahresergebnis in Hö he eines 
Fehlbetrages von 374 T€ erwirtschaftet . Der Umsatz 2016 zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr konstant 
bei 809 T€. Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 393 T€ resultiert e hauptsächlich 
aus den Kosten für die Dachsanierung von 382 T€ und aus erhöhten Kosten für Sonderausstellungen. 
Das negative Eigenkapital ist im Wesentlichen auf diese Aufwendungen zurückzuführen.  
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Un ternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  Pferdemuseum 
77 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.365 3.543 1.661 
II. Sachanlagen 2.355.810 2.166.091 1.983.220 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 2.364.175 2.169.634 1.984.881 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 14.695 19.669 17.710 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 148.807 60.449 60.019 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 69.700 130.910 52.428 
  Umlaufvermögen 233.202 211.028 130.157 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.948 12.689 12.606 
D. Nicht gedeckter Fehlbetrag 0 0 145.055 
  Aktiva 2.609.325 2.393.352 2.272.699 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 100.000 175.000 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 86.586 4.033 -195.055 
VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag 0 0 145.055 
  Eigenkapital 236.586 229.033 0 
B. Sonderposten aus öffentl. Zuschüssen/Zuweisungen 1.249.887 1.148.572 1.047.258 
C. Rückstellungen  28.235 51.600 20.100 
D. Verbindlichkeiten 1.094.617 964.147 1.205.341 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 2.609.325 2.393.352 2.272.699 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 873.754 827.552 808.797 
2. Spendeneinnahmen 0 0 86.278 
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 4.673 0 0 
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
5. Sonstige betriebliche Erträge 113.819 107.753 104.651 
6. Summe betriebliche Erträge 992.246 935.305 999.726 
7. Materialaufwand 35.825 40.004 38.416 
8. Personalaufwand 324.670 327.353 332.107 
9. Abschreibungen 205.782 206.628 204.329 
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 327.858 325.227 717.971 
11. Summe betriebliche Aufwendungen 894.135 899.213 1.292.823 
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 98.111 36.093 -293.097 
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 113 12 4 
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.265 43.658 80.995 
15. Finanzergebnis -48.152 -43.646 -80.990 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 49.959 -7.553 -374.087 
17. Steuern 0 0 0 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 49.959 -7.553 -374.087 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 136.641 86.586 4.033 
- Einstellung in Gewinnrücklagen 100.014 75.000   
+ Entnahme aus Gewinnrücklagen 
  
175.000 
19. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 86.586 4.033 -195.055

Beteiligungsbericht 2016  Pferdemuseum 
78 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Für die Geschäftsjahre ab 2017 w ird ein Nachtrag zum Kooperations - und Zusammenarbeitsvertrag mit  
der Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH verhandelt, nachdem sich eine  geänderte Vergü-
tungsstruktur ergeben wird. Es wird mit jä hrlichen Mindereinnahmen in Höhe von rund 1 00 T€ p. a. g e-
rechnet. 
 
Zum 31.12.2016 weist die Gesel lschaft ein negatives Eigenkapital  in Höhe von 145 T€ aus. Trotz der b i-
lanziellen Überschuldung liegt eine insolvenzrechtliche Überschuldung nicht vor, weil durch die Geschäfts-
führung eine p ositive Fort führungsprognose erstellt worden ist. Voraussetzung fü r den Fortbestand der 
Gesellschaft ist, dass die prognostizierten Werte der Geschäftsführung auch eintreffen. 
 
Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird  grundsätzlich positiv gesehen. lm Rahmen einer 
Fortführungsprognose rechnet die Geschäftsf ührung für 2017 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von  
9 T€.

Beteiligungsbericht 2016  Theaterhaus Pumpenhaus 
79 
4.8 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
Gartenstraße 123 http://www.pumpenhaus.de/ 
48147 Münster email: buero@pumpenhaus.de 
Telefon: (02 51) 2 30 23 78    
 
Gründungsjahr: 1998 
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadt Münster 50.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Theaters im ehemaligen Pumpenhaus zur Förderung 
von Kunst und Kultur. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Ludger Schnieder 
 
Beirat 
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr, Vorsitzender 
Philipp Gabriel, stellv. Vorsitzender 
Christoph Jauch 
 
Christa Nonhoff 
Frauke Schnell 
Johanna Wegman 
Cornelia Wilkens, Stadträtin 
 
Gesellschafterversammlung 
Städtischer Vertreter: Michael Schetter 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im 17. Geschäftsjahr hat sich die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH den Aufgaben im Rahmen ihrer 
Möglichkeiten erfolgreich gestellt. Das vom Theater getragene Probeze ntrum „Hoppengarten“ leistet durch 
die dort vorgehaltene Infrastruktur für die unabhängig arbeitenden Labels und internationale Kooperat i-
onsprojekte unverzichtbare Dienste.  
 
Das Jahr 201 6 war in finanzieller Hinsicht durch einen positiven Geschäftsverlauf  gekennzeichnet. Der 
aktuelle Jahresfehlbetrag beträgt 1 .297 €. Damit schließt das Theater das Jahr 2016 auf einem vergleich-
baren Niveau zum Vorjahr  ab. Innerhalb der Ertragslage sind allerdings größere Abweichungen bei ein-
zelnen Positionen zum Vorjahr zu verz eichnen, was aus dem Umstand resultiert,  dass im Vorjahr ein a u-
ßerordentlich großes Festival (Flurstücke, das größte Open-Air-Festival in der Geschichte der Stadt Müns-
ter mit mehr als 27.000 Besuchern) realisiert wurde.

Beteiligungsbericht 2016  Theaterhaus Pumpenhaus 
80 
In 2016 fanden insgesamt 156 Auffüh rungen statt (Vorjahr : 157 Aufführungen). Insgesamt  wurden mit 
dem Programmangebot 12.171 Zuschauer erreicht ( VJ: 13.812 Zuschauer). Das Jahr 2016 war aufgrund 
vieler kurzfristiger Absagen in der zweiten Jahreshälfte sehr unruhig.  
 
Das Theaterhaus konnte die geplanten und aufgrund der Absagen fehlenden Einnahmen  nur durch die 
zeitliche Verschiebung von investiven Maßnahmen kompensieren,  sodass ein nahezu ausgeglichenes  
Ergebnis ausgewiesen werden konnte.  
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
 
 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerz ahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 407 699 407 
 
 
 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
In den Lageberichten der Vorjahre (ab 2012) wurde immer wieder auf die strukturelle Unterfinanzierung 
der Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH hingewiesen. Konkret hat das Theaterhaus  einen Mehrbedarf an 
Personalstunden von 100 Stunden pro Woche errechnet. Entsprechende  Gespräche mit Politik und Ve r-
waltung sind geplant. 
 
Der Fortbestand des Theaters hängt maßgeblich von den Zuschüss en der Stadt Münster (407 T€ p. a.) 
sowie des Landes NRW (281 T€ p.a.) ab, die in der Vergangenheit jährlich gewährt wurden.

Beteiligungsbericht 2016  Theaterhaus Pumpenhaus 
81 
zu B. Bilanz  
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 90.290 86.773 121.690 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 90.290 86.773 121.690 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 3.360 4.314 1.672 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.668 11.073 8.220 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 268.251 254.812 115.600 
  Umlaufvermögen 282.279 270.199 125.492 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.986 1.986 1.986 
  Aktiva 374.555 358.958 249.168 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000 
II. Kapitalrücklagen 32.689 32.689 32.689 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -33.477 -36.890 -38.703 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -3.414 -1.812 -1.297 
  Eigenkapital 45.799 43.986 42.690 
B. Sonderposten  35.974 34.459 42.443 
C. Rückstellungen  45.839 60.900 48.200 
D. Verbindlichkeiten 83.348 119.512 52.433 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 163.595 100.101 63.401 
  Passiva 374.555 358.958 249.168 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 139.630 119.492 127.707 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge (inkl. Zuschüsse) 820.815 1.281.691 742.723 
5. Summe betriebliche Erträge 960.445 1.401.183 870.430 
6. Materialaufwand 153.893 653.814 154.228 
7. Personalaufwand 186.288 255.863 242.726 
8. Abschreibungen 19.485 19.803 21.613 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 604.293 473.534 453.171 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 963.959 1.403.013 871.738 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -3.514 -1.830 -1.307 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 100 18 11 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 100 18 11 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.414 -1.812 -1.297 
16. Steuern 0 0 0 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -3.414 -1.812 -1.297

Beteiligungsbericht 2016  IStG 
82 
4.9 IStG gGmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH 
Königstraße 46 www.uni-meunster.de/Städtegeschichte 
48143 Münster email: istg@uni-muenster.de 
Telefon: (0 25 51) 83-275-12   
      
Gründungsjahr: 2005 
     
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. 10.000 40,00 
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 5.000 20,00 
Westfälische Wilhelms-Universität 5.000 20,00 
Deutscher Städtetag 2.500 10,00 
Stadt Münster 2.500 10,00 
Gesamt 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
Forschung 
Das Institut fördert und betreibt Wissenschaft und Forschung im Bereich der vergleichenden Städteg e-
schichte, insbesondere durch  
- Forschungsprojekte, 
- Entwicklung und Erprobung methodischer Ansätze, 
- Publikationen, 
- Tagungen, 
- Lehrveranstaltungen und Vorträge, 
- Bereitstellung von stadtgeschichtlicher Literatur, Karten-, Bild- und weiterem Forschungsmaterial. 
Ausgehend vom westfälischen Raum bildet die Geschichte der deutschen und der europäischen Stadt 
den Sch werpunkt der wissenschaftlichen Forschung des Instituts, wobei in vergleichender Perspektive 
auch der außereuropäische Raum Gegenstand der Forschung sein kann. 
Allgemeine Förderung 
Das Institut ist berechtigt, sämtliche Geschäfte vorzunehmen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck 
unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Insbesondere kann das Institut gleichgerichtete Unternehmen 
und/oder Projekte errichten, erwerben, sich an ihnen beteiligen und/oder materiell unterstützen, soweit 
diese Maßnahmen und Projekte gemeinnützig sind.  
Bibliothek 
Das Institut  
- betreut und erweitert nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Mittel treuhänderisch 
und in alleiniger Verwaltung und wissenschaftlicher Verantwortung Bibliotheksbestände zur

Beteiligungsbericht 2016  IStG 
83 
vergleichenden Stadtge schichtsforschung. Diese sind im Eigentum des Landes Nordrhein -
Westfalen, vertreten durch die Universität Münster, und bislang vom Kuratorium für vergle i-
chende Städtegeschichte e.V., Münster, treuhänderisch verwaltet worden.  
- kann, soweit die Finanzierung  gesichert ist, nach Maßgabe näherer vertraglicher Absprache 
mit der Universität Münster und ggf. weiterer Einrichtungen die vom Kuratorium für vergle i-
chende Städtegeschichte e.V. übernommene Fachbibliothek zu einer Spezialbibliothek zur 
vergleichenden Stadtgeschichtsforschung entwickeln. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Prof. Dr. Werner Freitag 
Judith Pirscher, Landesrätin 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die IStG gGmbH w ies im Geschäftsjahr 2016  einen Jahresfehlbetrag von 445 T€ (fortgeschriebenes 
Planergebnis ca. 401 T€)  aus, welcher mit der Kapitalrücklage verrechnet wurde. Die Abweichung zum 
Planergebnis resultiert insbesondere aus dem Umstand, dass Einzahlungen in die  Kapitalrücklage teilwei-
se als Erträge geplant wurden. 
 
Die Umsatzerlöse des Institutes setzen sich aus einer Untervermietung der eigenen Räumlichkeiten  
(37,9 T€) und aus Buchverkäufen (1,7 T€) zusammen. Zusätzlich erfolgt die Finanzierung des Unterne h-
mens hauptsächlich aus öffentlichen und privaten Fördergeldern und Spenden (77 T€), sowie Einzahlu n-
gen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage (429 T€). 
 
Die Personalkosten sind mit 384 T€ (Vorjahr: 301 T€) der größte Kostenblock des Institutes. Die Verm ö-
gens-, Finanz- und Ertragslage war im Berichtsjahr geordnet und die Zahlungsfähigkeit jederzeit sicherg e-
stellt. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck de r Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Das Institut rechnet 2017 gemäß dem for tgeschriebenen Wirtschaftsplan mit einem Jahresfehlbetrag von 
411 T€, der durch die Einlagen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in Höhe von rund 391 T€ (ei n-
schließlich einer Sonderzahlung des LWL in Höhe von 30 T€) sowie durch das Eigenkapital gedec kt ist. 
Das Institut führt drei Forschungsvorhaben mit dem Ziel einer Publikation  durch und plant die Veröffentl i-
chung von fünf Bänden der Reihe „Städteforschung“. Zudem wird im Sommer 2017 eine Summer School 
zum Thema „Karthographie und Digital Humanities  am Beispiel der westfälischen Städtelandschaft“ durch 
die Westfälische Wilhelms-Universität Münster gefördert. 
Überdies sind zwei Mitarbeiter im Rahmen einer Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Religion und Pol i-
tik“ sowie im Sonderforschungsbereich 1150  „Kulturen des Entscheidens“ der Universität Münster am 
IStG angesiedelt. Die Liquidität des Instituts ist durch die zweimonatliche Auszahlung der  Einlage der 
Universität Münster sowie die Sonderzahlung des LWL gesichert.

Beteiligungsbericht 2016  IStG 
84 
zu B. Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 713 529 344 
II. Sachanlagen 2.595 2.457 2.017 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 3.308 2.986 2.361 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 470 36.709 13.000 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 87.749 61.626 90.272 
  Umlaufvermögen 88.219 98.335 103.272 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 503 
  Aktiva 91.527 101.321 106.136 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 18 40.546 24.558 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 25.018 65.546 49.558 
B. Rückstellungen  16.800 16.400 22.700 
C. Verbindlichkeiten 49.709 19.375 33.877 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 91.527 101.321 106.136 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 0 39.548 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 95.865 85.470 76.854 
5. Summe betriebliche Erträge 95.865 85.470 116.402 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 304.678 301.034 384.484 
8. Abschreibungen 1.826 1.255 1.320 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 199.864 172.299 176.024 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 506.368 474.587 561.827 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -410.503 -389.118 -445.426 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 95 246 38 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 95 246 38 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -410.408 -388.872 -445.388 
16. Steuern 0 0 0 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -410.408 -388.872 -445.388 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 410.408 388.872 445.388 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  RELíGIO 
85 
4.10 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
RELíGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 
Herrenstraße 1-2 www.museum@telgte.de 
48291 Telgte  
Telefon: (02504) 93 120   
      
Gründungsjahr: 1974     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Kreis Warendorf 7.669 30,00 
Städtische Wirtschaftsbetriebe Telgte GmbH 5.113 20,00 
Handwerkskammer Münster 5.113 20,00 
Bistum Münster 5.113 20,00 
Stadt Münster 2.556 10,00 
Gesamt 25.565 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages verfolgt die Gesellschaft ausschließlich gemeinnützige Zwecke 
durch Trägerschaft, Unterhaltung, Förderung und Ausgestaltung des Museums Heimathaus Münsterland 
sowie den Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung in Telgte. 
Die Gesellschaft übernimmt insbesondere folgende Aufgaben: 
 
- Sammlung und Darbietungen von Zeugnissen zur religiösen Volkskunde des Münsterlandes, 
des Bistums Münster und Westfalens. 
 
- Sammlung und Darstellung von Zeugnissen des Themenkreises „Handwerke im Münsterland“ 
unter besonderer Berücksichtigung der Handwerksgeschichte. 
 
- Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung wird durch den Bürgermeister 
der Stadt Telgte wahrgenommen. 
  
Verwaltungsrat 
Dem Verwaltungsrat gehört ein von jedem Gesell-
schafter entsandtes Mitglied an. 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2016  RELiGIO 
86 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Sollten Aufwendungen der Gesellschaft nicht durch Erträge gedeckt werden können, ist der Verlust - nach 
Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung - nach folgenden Quoten abzudecken: 
Kreis Warendorf  42,86 % 
Bistum Münster  28,57 % 
Städtische Wirtschaftsbetriebe Telgte GmbH 28,57 % 
 
 
Die Stadt Münster beteiligt sich nicht an der Verlustabdeckung. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
Der Jahresabschluss 2016 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor . I m Weiteren sind daher nur die 
Wirtschaftsdaten bis 2015 aufgeführt.

Beteiligungsbericht 2016  RELiGIO 
87 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0   
II. Sachanlagen 3.936.483 3.794.333   
III. Finanzanlagen 0 0   
  Anlagevermögen 3.936.483 3.794.333  
B. Umlaufvermögen 
  
 
I. Vorräte 15.103 17.521  
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 61.065 2.242  
III. Wertpapiere 0 0  
IV. Flüssige Mittel 95.176 109.513  
  Umlaufvermögen 171.345 129.276  
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0  
  Aktiva 4.107.828 3.923.609  
A. Eigenkapital 
  
 
I. Gezeichnetes Kapital 25.565 25.565  
II. Kapitalrücklagen 1.136.989 725.211  
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -501.066 -70.823  
  Eigenkapital 661.488 679.953  
B. Sonderposten  
  
 
I. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum AV 2.680.191 2.563.102  
  Sonderposten  2.680.191 2.563.102  
C. Rückstellungen  75.299 38.597  
D. Verbindlichkeiten 690.850 516.958  
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 125.000  
  Passiva 4.107.828 3.923.609  
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 72.169 70.163   
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0   
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0   
4. Sonstige betriebliche Erträge 195.995 665.147   
5. Summe betriebliche Erträge 268.163 735.310  
6. Materialaufwand 9.389 5.554  
7. Personalaufwand 381.039 357.835  
8. Abschreibungen 159.770 161.143  
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 194.423 259.164  
10. Summe betriebliche Aufwendungen 744.620 783.695  
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -476.457 -48.386  
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 47 22  
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.656 22.459  
14. Finanzergebnis -24.609 -22.437  
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -501.066 -70.823  
16. Steuern 0 0  
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -501.066 -70.823

Beteiligungsbericht 2016  CVUA-MEL 
88 
4.11 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- 
 Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münster-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 
Joseph-König-Straße 40 http://www.cvua-mel.de 
48147 Münster email: poststelle@cvua-mel-de 
Telefon: (0251) 9821 - 0   
 
Gründungsjahr: 2009 
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Land NRW 128.000 50,00 
Kreis Borken 16.000 6,25 
Kreis Coesfeld 16.000 6,25 
Kreis Recklinghausen 16.000 6,25 
Kreis Steinfurt 16.000 6,25 
Kreis Warendorf 16.000 6,25 
Stadt Bottrop 16.000 6,25 
Stadt Gelsenkirchen 16.000 6,25 
Stadt Münster 16.000 6,25 
Gesamt 256.000 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
Bei dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland -Emscher-Lippe (CVUA-MEL) handelt 
es sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Sie wurde zum 01. Juli 2009 auf der Grundlage 
des Gesetzes zur Bildung integrierter Untersuchungsanstalten für Bereiche des Verbraucherschutzes 
(IUAG NRW) gegründet. Entstanden ist sie aus d er Fusion der beiden bisherigen Ämter „Chemisches 
Landes- und Staatliches Veterinäruntersuchungsamt Münster“ (CVUA Münster; Träger: Land NRW) und 
dem „Chemischen Lebensmitteluntersuchungsamt für den Kreis Recklinghausen und die Stadt Gelsenki r-
chen in der Emscher-Lippe-Region“ (CEL; Träger: Kreis Recklinghausen). 
Aufgabe der CVUA -MEL ist die Untersuchung und gutachterliche Beurteilung von Proben aus den Bere i-
chen Lebensmittel, Futtermittel, kosmetische Mittel und sonstige Bedarfsgegenstände, die im Rahmen de r 
amtlichen Lebensmittelkontrolle nach dem Lebensmittel - und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) von den 
Überwachungsämtern der acht kommunalen Träger entnommen werden. Hinzu kommen die umfangre i-
chen diagnostischen Untersuchungen nach dem Tierseuchen - und Tiersc hutzrecht sowie die Unters u-
chungen zur Überwachung des Chemikalien-, Gentechnik- und Strahlenschutzvorsorgegesetzes.

Beteiligungsbericht 2016  CVUA-MEL 
89 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Prof. Dr. Peter Fürst, Vorsitzender 
Dr. Michael Heitmann  
 
Verwaltungsrat 
Juliane Becker, MD’in, Vorsitzende 
Roland Butz, KD, stellv. Vorsitzender 
Paul Ketzer 
Dr. Hermann Paßlick, LKRD 
Dr. Ansgar Scheipers, LKRD 
Petra Schreier, LKRD’in 
Dr. Martin Sommer, KD 
Cornelia Wilkens, Stadträtin 
Dr. Thomas Delschen, Präsident, ab 01.06.2016 
Ludger Wolterhoff, Stadtrat, ab 01.09.2016 
Klaus Krüger, bis 31.05.2016 
Karin Welge, Stadträtin, bis 31.08.2016 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die betrieblichen Erträge beliefen sich im Wirtschaftsjahr 2016 insgesamt auf 19.528 T€. Auf den Bereich 
der Umsatzerlöse entfielen 19.483 T€ ( wovon 407 T€ periodenfremde Erträge waren) sowie 46 T€ auf die 
sonstigen betrieblichen Erträge. 
 
Die Aufwendungen summierten sich auf 18.663 T€. Den größten Posten bei den Aufwendungen stellten  
mit ca. 61 % die Personalkosten dar.  Für das Investitionsdarlehen für den Erwerb der Immobilie Joseph -
König-Straße 40, Münster wurden 689 T€ aufgewendet.  Für neue (Labor-) Geräte, Ersatzbeschaffung für 
defekte (Labor -) Geräte und den Ausbau und die Erweiterung vorhandener (Labor -) Geräte sowie den 
Kauf von IT-Programmen wurden Investitionen in Höhe von 756 T€ vorgenommen. 
 
Zum Bilanzstichtag belief sich der Bestand an  liquiden Mitteln auf 3.869 T€. Berücksichtigt man die kur z-
fristigen Forderungen und Lieferantenschulden, verfügt das CVUA -MEL zzt. über eine ausreichende L i-
quidität. Die termingerechte Zahlung von Verbindlichkeiten ist aufgrund der Vorauszahlung der Träger 
ohne Kassenkredit möglich. 
 
Auch aufgrund einer Umstellung der Verbuchung der Gebührenerlöse von Fleischhygi ene Untersuchu n-
gen sowie durch einen  Bewertungsänderungseffekt der Pensionsr ückstellung konnte das CVUA -MEL 
insgesamt einen Jahresüberschuss in Höhe von 865 T€ ausweisen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Anstalt. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im 
Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
In 2017 wird durch die beschlossene Gebührenerhöhung mit einem positiven Betriebsergebnis und einem 
geringen Überschuss gerechnet. Die Auftragslage im operativen Geschäft wird sich aller Voraussicht nach 
im klassischen Bereich auch mittelfristig nicht wesentlich ändern, daher ist der praktisch vollständige Au s-
lastungsgrad der vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen auch zukünftig gegeben. Darüber 
hinaus besteht das Ziel, vermehrt kleinere, von Dritten vollständig finanzierte Projekte, die inhaltlich im 
Zusammenhang mit den eigenen Kernaufgaben stehen, zu akquirieren.  
 
Daneben ist es ein wichtiges Ziel, die Aufwendungen der AöR zu senken, damit eine Steigerung der U m-
lagen und Zuschüsse nicht notwendig wird. Es wird mit Baukosten für das Erweiterungsge bäude in Müns-
ter in Höhe von 9.833 T€ gerechnet. Während der mehrjährigen Bauphase sind nur kurzfristige Darl e-
hensaufnahmen von insgesamt 2.000 T€ geplant.

Beteiligungsbericht 2016  CVUA-MEL 
90 
zu B. Bilanz  
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 90.920 76.583 74.534 
II. Sachanlagen 29.801.441 28.938.806 29.777.778 
III. Finanzanlagen 2.653.626 3.166.878 3.545.802 
  Anlagevermögen 32.545.987 32.182.267 33.398.114 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 61.327 47.692 40.096 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 289.614 186.120 615.684 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 4.824.485 5.105.036 3.869.206 
  Umlaufvermögen 5.175.426 5.338.847 4.524.985 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.617 91.131 78.793 
  Aktiva 37.772.030 37.612.245 38.001.893 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 256.000 256.000 256.000 
II. Kapitalrücklagen 2.794.581 2.794.581 2.794.581 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -795.597 -1.474.175 -609.214 
  Eigenkapital 2.254.984 1.576.406 2.441.368 
B. Rückstellungen  8.251.478 9.785.033 10.555.482 
C. Verbindlichkeiten 26.092.916 25.061.177 24.005.540 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.172.651 1.189.629 999.503 
  Passiva 37.772.030 37.612.245 38.001.893 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 18.310.143 18.652.527 19.482.731 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 50.509 69.442 45.758 
5. Summe betriebliche Erträge 18.360.652 18.721.968 19.528.489 
6. Materialaufwand 1.843.168 1.876.110 1.730.709 
7. Personalaufwand 11.629.391 11.775.229 11.381.020 
8. Abschreibungen 2.169.251 2.142.332 2.155.263 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.528.426 2.748.534 2.709.434 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 19.170.237 18.542.205 17.976.427 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -809.585 179.764 1.552.062 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 4.102 16.061 1.819 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 740.533 715.245 688.638 
14. Finanzergebnis -736.431 -699.184 -686.819 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.546.016 -519.420 865.243 
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0 
17. Außerordentliche Aufwendungen 31.782 158.910 0 
18. Außerordentliches Ergebnis -31.782 -158.910 0 
19. Steuern 585 248 281 
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.578.383 -678.578 864.962 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 0 -795.597 -1.474.175 
+ Entnahme aus Investitions- und Bau[...]-Rücklage 782.786 0 0 
21. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -795.597 -1.474.175 -609.214

Beteiligungsbericht 2016  AirportPark FMO 
91 
4.12 AirportPark FMO GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
AirportPark FMO GmbH 
Airportallee 1 http://www.airportparkfmo.de 
48268 Greven email: info@airportparkfmo.de 
Telefon: (02571) 94 47 80   
      
Gründungsjahr: 2004     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadt Münster 100.000 33,33 
Stadt Greven 100.000 33,33 
Kreis Steinfurt 100.000 33,33 
Gesamt 300.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Vorbereitung, Erreichung und Umsetzung aller plane rischen Voraus-
setzungen für das regionale Gewerbegebiet am Flughafen Münster/Osnabrück sowie die Entwicklung, 
Erschließung und Vermarktung dieses Gewerbegebietes zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft.  
 
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Rechtsges chäfte und -handlungen vorzunehmen, die dem Gesel l-
schaftszweck zu dienen geeignet sind.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Udo Schröer 
 
Aufsichtsrat 
Peter Vennemeyer, Bürgermeister, Greven,  
Vorsitzender 
Johannes Hennigfeld, Greven 
Dr. Uwe Meyer, Greven 
Dr. Michael Kösters-Kraft, Greven 
Laurenz Börgel, Münster 
Mathias Kersting, Münster 
Carsten Peters, Münster 
Dr. Klaus Effing, Landrat, Steinfurt 
Wilfried Grunendahl, Steinfurt 
Gitta Martin, Steinfurt 
Jan-Niclas Gesenhues, Steinfurt 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2016  AirportPark FMO 
92 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die im Wirtschaftsplan 2016 eingeplanten Grundstücksverkaufserlöse in Höhe von 90 8 T€ konnten im 
Berichtsjahr nicht realisiert werden . Ursächlich hierfür ist u.a., dass ein vorbereiteter und bereits abg e-
stimmter Kaufvertrag mit einem IT -Unternehmen aufgrund einer käuferseitig veränderten Zeitschiene s o-
wie einer Verlegung des Projektgrun dstücks nicht mehr im Berichtsjahr abgeschlossen werden konnte. 
Der Vertragsabschluss wird nunmehr im ersten Halbjahr 2017 erwartet.  
 
Die Ausgaben in den letzten Jahren  konnten durch entsprechende Steuerungs - und Controlling -
Maßnahmen auf ein V olumen vers tetigt werden , das die zwingend notwendigen Kosten widerspiegelt. 
Insgesamt weist das Jahresergebnis 2016 einen Verlust von 840  T€ aus. Im Wirtschaftsplan ist ein Ja h-
resfehlbetrag in Höhe von 424 T€ geplant gewesen. 
 
Unter Einbeziehung des Jahresfehlb etrages in 2016 in Höhe von 840  T€, b ei einem Stammkapital von 
300 T€ und einer Kapitalrücklage von  5.700 T€ sowie einem Verlust vortrag von 5.069 T€, beträgt das 
Eigenkapital der GmbH zum 31.12.2016 noch 90 T€. Damit war die Hälfte des Stammkapitals verloren 
und die Geschäftsführung nach § 49 Abs. 3 GmbHG verpflichtet, die Gesellschafter hierüber unverzüglich 
zu informieren. Dies ist i m Februar 2017 geschehen.  Die Gesellschaft weist unter Berücksichtigung der 
Restvaluten der mit Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehen zum Stichtag 31.12.2016 ein posit i-
ves wirtschaftliches Eigenkapital in Höhe von 3.667 T€ aus. Somit liegt keine Überschuldung vor. 
 
Seit 2014 hat die Gesellschaft mit der Tilgung der Gesellschafterdarlehen begonnen. Damit erfolgt die 
Umsetzung der Intention der vereinbarten Tilgungsregelung, nach der ein Teil der Verkaufserlöse zur 
Tilgung der Gesellschafterdarlehen  Verwendung finden soll.  Entsprechend ist im Wirtschaftsplan 2017  - 
2021 hierfür kalenderjährlich ein Betrag von 102 T€ eingestellt worden. Die Darleh en valutierten zum 
31.12.2016 noch mit insgesamt 3.576 T€. 
 
Das Vermögen der Gesellschaft besteht mit einem Betrag von 8.78 4 T€ im Wesentlichen aus dem Wert 
der zu vermarktenden Grundstücke. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  AirportPark FMO 
93 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 457 10 15.876 
II. Sachanlagen 10.794 14.400 8.842 
III. Finanzanlagen 150 150 150 
  Anlagevermögen 11.401 14.560 24.868 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 8.554.977 8.707.111 8.784.217 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 8.039 25.313 5.289 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 156.701 218.162 225.990 
  Umlaufvermögen 8.719.717 8.950.586 9.015.496 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.028 33.704 30.873 
  Aktiva 8.771.146 8.998.850 9.071.237 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000 
II. Kapitalrücklagen 5.100.000 5.400.000 5.700.000 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3.595.313 -4.427.118 -5.069.232 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -831.805 -642.114 -840.493 
  Eigenkapital 972.882 630.768 90.275 
B. Rückstellungen  14.200 12.200 14.000 
C. Verbindlichkeiten 7.784.064 8.355.882 8.966.962 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 8.771.146 8.998.850 9.071.237 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 435.457 0 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 782.333 152.534 79.543 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 24.157 27.264 10.102 
5. Summe betriebliche Erträge 806.490 615.255 89.645 
6. Materialaufwand 782.333 449.198 79.543 
7. Personalaufwand 170.741 134.008 136.550 
8. Abschreibungen 10.673 8.667 10.069 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 379.324 386.398 419.967 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.343.071 978.271 646.128 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -536.581 -363.016 -556.483 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 218 48 19 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 273.150 256.746 260.500 
14. Finanzergebnis -272.932 -256.699 -260.481 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -809.513 -619.715 -816.963 
16. Steuern 22.292 22.399 23.529 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -831.805 -642.114 -840.493

Beteiligungsbericht 2016  AirportPark FMO 
94 
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Br uttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 0 0 0 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0 100 100 
 
 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Die sehr guten Verkehrsbedingungen mit dem direkten Autobahnansch luss an die A1 sowie die Lage vi s-
à-vis mit dem Flughafen Münster/Osnabrück bieten beste Voraussetzungen für die angesiedelten Unter-
nehmen und deren Expansion in neue Absatzmärkte, insbesondere nach Westeuropa.  
Für den Planungszeitraum 2017 - 2021 zeichnen sich aus heutiger Sicht nochmals Jahres fehlbeträge ab. 
Für das Jahr 2017 wird bei betont vorsic htiger Planung mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 414 T€ 
gerechnet. Ursächlich hierfür ist, dass die in 2017 und den Folgejahren geplanten Verkaufserlöse unter 
Berücksichtigung der Bestandsveränderungen noch nicht die notwendigen bilanzwirksamen Deckungsbei-
träge erbringen werden. Aus den vorg estellten Projekten mit konkreten Realisierungschancen in 2017 
werden Verkaufser löse in Höhe von ca. 2,6 Mio. € erwartet. Sofern diese außerplanmäßigen Erlöse ins-
gesamt zufließen, wird die Gesellschaft aus heutiger Sicht ein positives Jahresergebnis  ausweisen kön-
nen. Die mittelfristige Zielsetzung, das operative Geschäft auf Dauer positiv zu gestalten, wird weiterhin 
entschlossen verfolgt. 
Ein breiter regionaler Konsens bei der Fortentwicklung des AirportPark FMO und die Sicherung und Er-
weiterung des Flughafenbetriebs wird auch zukünftig ein unverzichtbarer Bestandteil für eine erfolgreiche 
Weiterentwicklung des AirportPark FMO sein.

Beteiligungsbericht 2016 RVM 
95 
4.13 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 
Krögerweg 11 http://www.rvm-online.de/ 
48155 Münster email: info@rvm-online.de 
Telefon: (0 251) 62 70 - 0   
      
Gründungsjahr: 1979     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Kreis Steinfurt 2.146.440 27,98 
Kreis Coesfeld 2.078.010 27,09 
Kreis Warendorf 1.441.570 18,8 
Kreis Borken 1.351.220 17,62 
Stadt Münster 308.300 4,02 
6 weitere Städte und Gemeinden der Region (Ge-
schäftsteile jeweils unter 2%) 343.860 4,49 
Gesamt 7.669.400 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
RVM-Verkehrsdienst GmbH 25.600 100,00 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 25.000 100,00 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 2.214.500 47,14 
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe GmbH* * 3,57 
 
* beginnend im Geschäftsjahr 2017 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Zweck des Unternehmens ist nach § 2 des Gesellschaftsvertrages die Förderung und Verbesserung der 
Verkehrsverhältnisse in den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und in der Stadt Münster 
sowie in angrenz enden Verkehrsgebieten, insbesondere durch die Einrichtung und den Betrieb von L i-
nien- und Freistellungsverkehren, die Durchführung von Gelegenheitsverkehren mit Kraftfahrzeugen s o-
wie durch Güterverkehr auf Schiene und Straße. Ferner kann sich die Gesellsc haft an Unternehmen b e-
teiligen, die diese Zwecke ebenfalls fördern. 
Die Betätigung im öffentlichen Personennahverkehr mit Omnibussen geschieht in enger Abstimmung mit 
den Städten und Gemeinden des Bedienungsgebiet es sowie den vier Kreisen des Münsterlandes . Letzte-
re sind nicht nur Gesellschafter der RVM, sondern tragen auch gem. § 3 Abs. 1 ÖPNVG NRW als Aufg a-
benträger Sorge für die Planung, Organisation und Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs.  
Auf einer Linienlänge von rd. 6.800 km (berechne t gemäß § 42 und § 43 PBefG) wird in den vier genan n-
ten Kreisen sowie in der Stadt Münster öffentlicher Linienverkehr betrieben. Daneben betreibt die Gesel l-
schaft die Eise nbahnstrecke Rheine - Spelle sowie Eversburg (Osnabrück)  - Altenrheine, auf der au s-
schließlich Güterverkehrsleistungen erbracht werden.

Beteiligungsbericht 2016 RVM 
96 
Organe der Gesellschaft 
 
Die Geschäfts- und Betriebsführung wird von der Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster (WVG) 
wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe n die Förderung und 
Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in ihrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen sowie 
die Koordinierung und Rationalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.  
 
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns 
  
Aufsichtsrat 
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD, Vorsitzender  
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD,  
1. stellv. Vorsitzender 
Jürgen Barlach, Selm, 2. stellv. Vorsitzender 
Dr. Alexander Berger, Ahlen, Bürgermeister 
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen 
Dietmar Eisele, Ahaus 
Wilfried Grunendahl, Tecklenburg 
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde 
Maria Hilbring, Ahaus 
Heinz Horstmann, Lüdinghausen 
Harald Koch, Billerbeck 
Paul Lensing, Borken 
Udo Lindemann, Hopsten 
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster 
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD 
Reiner Schäl, Recke 
Peter Schwerbrock, Ennigerloh 
Sebastian Täger, Senden, Bürgermeister 
Detlef Waldmann, Wadersloh 
Friedrich Gnerlich, Warendorf, LKBD, bis 30.06.2016 
Hartwig Schultheiß, Münster, Stadtdirektor a.D.,  
bis 31.10.2016 
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD, ab 01.07.2016 
  
ÖPNV-Beirat 
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD, Vorsitzender 
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Beckum, Bürgermeister, 
stellv. Vorsitzender 
Dietmar Bergmann, Nordkirchen, Bürgermeister 
Axel Linke, Warendorf, Bürgermeister 
 
 
Manuela Mahnke, Nottuln, Bürgermeisterin 
Georg Moenikes, Emsdetten, Bürgermeister 
Wilhelm Möhrke, Lengerich, Bürgermeister 
Peter Nebelo, Bocholt, Bürgermeister 
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD 
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD 
Dr. Marc Schrameyer, Ibbenbüren, Bürgermeister 
Peter Schwerbrock, Ennigerloh 
Mechthild Schulze Hessing, Borken, Bürgermeisterin 
Berthold Streffing, Sendenhorst, Bürgermeister 
Heinrich Terwort, Havixbeck, Kreistagsabgeordneter 
Karola Voß, Ahaus, Bürgermeisterin 
Friedrich Gnerlich, Warendorf, LKBD, bis 30.06.2017 
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD, ab 01.07.2016 
  
Eisenbahn-Beirat 
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD, Vorsitzender 
Karl Kösters, Rheine, stellv. Vorsitzender 
Michael Attermeyer, Recke 
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde 
Christine Karasch, Rheine, Beigeordnete 
Eckard Kellermeier, Recke, Bürgermeister 
Udo Lindemann, Hopsten 
David Ostholthoff, Hörstel, Bürgermeister 
Winfried Pohlmann, Hopsten, Bürgermeister 
Christina Rählmann, Mettingen, Bürgermeisterin 
Dr. Marc Schrameyer, Ibbenbüren, Bürgermeister 
Walter Ottens, Lotte, bis 13.12.2016 
Bernhard Hummeldorf, Spelle,  
Samtgemeindebürgermeister, ab 13.12.2016 
  
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2016  RVM 
97 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die RVM erzielte in allen Geschäftssparten Umsatzerlöse in Höhe von 54.427 T€ und schloss das G e-
schäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 44 T€ ab. Durch die erstmalige Anwendung des BilRUG sind 
die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres nicht mit denen des Vorjahres vergleichbar.  
 
Die operativen Kosten des Unternehmens gingen, trotz Tariferh öhungen für Mitarbeiterentgelte sowie 
Vergütungsanhebungen für eingekaufte Fahrleistungen, im Jahresvergleich um 0,2 % zurück. 
Im Personenverkehr wird insge samt ein bilanzieller Fehlbetrag von 4,0 Mio. € vor Ausgleichsleistungen 
ausgewiesen. Im Güterverkehr beförderte die RVM 485.600 t. Der Güterverkehr schließt mit einem Defizit 
von 43 T€ vor Ausgleichsleistungen  ab. Insgesamt beträgt der bilanzielle Jahresfehlbetrag aller Sparten 
der RVM vor Ausgleichsleistungen rund 4,1 Mio. €. 
Durch das zentrale Liquiditätsmanagement ist die Zahlungsfä higkeit der Gesellschaft aufgrund der Ra h-
menvereinbarung mit der WVG gesichert. Das Unternehmen investierte rd. 3,3 Mio. € in Omnibusse sowie 
Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die bereitstehenden Mittel  des Berichtsjahres, Investitionszuschüsse 
sowie Aufnahme von Darlehen reichten aus, um diese Investitionen zu finanzieren. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen  dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Die Leistungsdaten der RVM im Personenverkehr entwickelten sich wie folgt. 
Personenverkehr 2014 2015 2016 
 
Anzahl Omnibusse 
    
- eigene der RVM 103 103 104 
 
- eigene der VBK 36 37 41 
 
- angemietete Leistung (2013 ohne VBK) 362 352 353 
 gesamt 501 492 498 
 Linienlänge in km 7.341 7.510 7.351 
 Wagen-km Omnibus (in Tsd.) 
    - eigene Leistung der RVM 7.192 7283 7.366 
 - eigene Leistung der VBK* 1.653 1.727 1.738 
 - angemietete Leistung 12.108 12.159 12.174 
 gesamt in Tsd. km 20.953 21.169 21.278 
 beförderte Personen gesamt in Tsd. 23.249 23.137 22.770 
 
* Verkehrsbetriebe Kipp

Beteiligungsbericht 2016  RVM 
98 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 152.557 103.426 68.250 
II. Sachanlagen 13.546.059 14.185.199 14.135.739 
III. Finanzanlagen 1.921.962 1.852.245 1.784.191 
  Anlagevermögen 15.620.578 16.140.870 15.988.180 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 414.225 393.489 320.038 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 13.903.520 16.435.505 22.966.237 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 396.257 245.924 492.556 
  Umlaufvermögen 14.714.002 17.074.919 23.778.831 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.425 15.070 11.698 
  Aktiva 30.349.005 33.230.859 39.778.708 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 7.669.400 7.669.400 7.669.400 
II. Kapitalrücklagen 1.356.522 1.391.699 1.306.696 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1.212.865 -1.212.865 -1.212.865 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -139.823 -264.775 -43.582 
  Eigenkapital 7.673.234 7.583.459 7.719.649 
B. Rückstellungen  4.579.298 5.166.902 6.649.724 
C. Verbindlichkeiten 18.086.662 20.469.318 25.401.685 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.811 11.180 7.650 
  Passiva 30.349.005 33.230.859 39.778.708 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 45.874.924 46.745.921 54.427.487 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 7.513.234 8.227.482 1.107.350 
5. Summe betriebliche Erträge 53.388.158 54.973.403 55.534.836 
6. Materialaufwand 35.630.196 36.948.622 41.602.148 
7. Personalaufwand 10.337.360 10.092.980 9.386.536 
8. Abschreibungen 2.427.984 2.418.322 2.348.284 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.084.136 5.708.613 2.014.716 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 53.479.676 55.168.536 55.351.684 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -91.518 -195.133 183.152 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 36.828 32.108 31.480 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 320.513 294.761 291.157 
14. Finanzergebnis -283.685 -262.653 -259.677 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -375.203 -457.786 -76.525 
16. Steuern 19.754 20.479 20.180 
17. Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 255.135 213.490 53.123 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -139.823 -264.775 -43.582

Beteiligungsbericht 2016  RVM 
99 
Anzahl der Beschäftigten 
Betriebsbereich 2014 2015 2016 
 
Personenverkehr 255 257 256 
 
- davon Auszubildende 8 10 10 
 
Güterverkehr 9 7 8 
  Insgesamt 264 264 264 
 
*inkl. RVM-Verkehrsdienst GmbH 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen durch die weiterhin begrenzten Ertragssteigerungspotenziale,  
den demografisch bedingten Schülerrückgang, noch nicht  planbarer Effekte aus dem Ein nahmenaus-
gleich sowie Kostensteigerungstendenzen  in den Bereichen Energie und Personal wird im Personenve r-
kehr für Folgejahre mit einem schlechteren Ergebnis als 2016 gerechnet. 
Bei rd. 47 Mio. € operativen Betriebserträgen für 2017 im Personenverkehr rechnet das Unternehmen mit 
einem Defizit von rd. 5,9 Mio. €  vor Ausgleichsleistungen.  Im Güterverkehr rechnet das Unternehmen 
2017 mit einem Defizit von rd. 89 T€. 
Durch die abgeschlossene Umsetzung der 2010 beschlossenen  Direktvergaben für die RVM und die zwei 
anderen ÖPNV-Unternehmen der WVG -Gruppe ist die Grundlage für den Hauptzweck  der RVM und d a-
mit der Erhalt der Gruppenstruktur bis 2020 gesichert.

Beteiligungsbericht 2016  RVM-Verkehrsdienst 
100 
4.13.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
RVM-Verkehrsdienst GmbH 
Krögerweg 11 http://www.rvm-online.de/ 
48155 Münster email: info@rvm-online.de 
Telefon: (0 251) 62 70 - 0   
      
Gründungsjahr: 1993     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.600 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die RVM -Verkehrsdienst GmbH ist ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr Münsterland GmbH, 
Münster (RVM). Gemäß § 2 des Gesellschaftsve rtrages ist der Zweck der Gesellschaft der Betrieb von 
öffentlichem Personen- und Güterverkehr, ferner die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fö r-
dern. 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Die Geschäfts - und Betriebsführung wird von der Westfälischen Verkehr sgesellschaft mbH, Münster 
(WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe die Förderung 
und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den in ihrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen 
sowie die Koordinierung und Rationalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt. 
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns  
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der RVM 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten ge ben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  RVM-Verkehrsdienst 
101 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
   I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 613 307 0 
  Anlagevermögen 613 307 0 
B. Umlaufvermögen 
   I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.273.247 3.618.430 4.205.570 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 6.342 6.898 9.273 
  Umlaufvermögen 3.279.589 3.625.328 4.214.843 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0     
  Aktiva 3.280.202 3.625.635 4.214.843 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 25.600 25.600 25.600 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 25.600 25.600 25.600 
B. Rückstellungen  208.255 321.825 371.376 
C. Verbindlichkeiten 3.046.347 3.278.210 3.817.867 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 3.280.202 3.625.635 4.214.843 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 3.261.341 3.604.858 4.184.175 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.318 8.074 631 
5. Summe betriebliche Erträge 3.266.659 3.612.933 4.184.806 
6. Materialaufwand 0 0 13.500 
7. Personalaufwand 3.186.492 3.521.890 4.103.716 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 79.200 89.740 66.993 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.265.692 3.611.630 4.184.209 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 967 1.303 597 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 1 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 789 500 597 
14. Finanzergebnis -788 -500 -597 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 179 803 0 
16. Steuern 179 803 0 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  VBK 
102 
4.13.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) 
Münsterstraße 58 a http://www.vbk-online.info 
48525 Lengerich email: info@rvm-online.de 
Telefon: (0 54 81) 84 75 57-0   
      
Gründungsjahr: 2009     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) ist seit August 2010 ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr 
Münsterland GmbH (RVM). Der Zweck de r Gesellschaft ist der Betrieb von öffentlichem Personennahve r-
kehr sowie die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fördern.  
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns  
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtl ich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  VBK 
103 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.989 1.728 4.185 
II. Sachanlagen 2.815.516 2.529.189 2.625.835 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 2.819.505 2.530.917 2.630.020 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 51.089 45.305 48.717 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 590.427 627.253 1.128.873 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 46.102 15.453 88.554 
  Umlaufvermögen 687.618 688.010 1.266.145 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 3.507.123 3.218.927 3.896.165 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3.981 -3.981 -3.981 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0   
  Eigenkapital 21.019 21.019 21.019 
B. Rückstellungen  217.448 247.208 251.846 
C. Verbindlichkeiten 3.268.656 2.950.700 3.623.299 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 3.507.123 3.218.927 3.896.165 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 5.532.681 5.727.125 5.759.861 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 69.084 53.037 41.959 
5. Summe betriebliche Erträge 5.601.765 5.780.162 5.801.820 
6. Materialaufwand 2.365.052 2.480.519 2.735.494 
7. Personalaufwand 1.907.460 1.997.585 2.039.443 
8. Abschreibungen 528.733 560.967 599.221 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 513.125 500.191 350.410 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.314.370 5.539.262 5.724.568 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 287.395 240.900 77.251 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.699 26.596 22.732 
14. Finanzergebnis -31.699 -26.596 -22.732 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 255.696 214.304 54.519 
16. Steuern 561 814 1.396 
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -255.135 -213.490 -53.123 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  WVG 
104 
4.13.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) 
Krögerweg 11 http://www.wvg-online.de/ 
48155 Münster email: info@wvg-online.de 
Telefon: (0 251) 62 70 - 0   
      
Gründungsjahr: 1969     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Regionalverkehr Münsterland GmbH 1.043.980 47,14 
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH 632.710 28,57 
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna GmbH 316.360 14,29 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 221.450 10,00 
Gesamt 2.214.500 100,00 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in den 
Verkehrsräumen der Gesellschafter. Als Servicegesellschaft fördert die WVG die Koord inierung und Rati-
onalisierung angeschlossener Verkehrsbetriebe und übernimmt entsprechend ihrem Gesellschaftszweck 
die Betriebs - und Geschäftsführungsaufgaben für folgende Unternehmen: Regionalverkehr Münsterland 
GmbH, Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, Verk ehrsgesellschaft Kreis Unna mbH, Westfälische Landes -
Eisenbahn GmbH sowie deren Tochterunternehmen. 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns 
  
Aufsichtsrat 
Michael Makiolla, Unna, KD, Vorsitzender 
Dirk Lönnecke, Soest, KD, 1. stellv. Vorsitzender 
Thomas Rissiek, Altenberge, 2. stellv. Vorsitzender 
Peter Bannes, Arnsberg, 1. Beigeordneter 
Ulrich Brülle, Lippstadt 
Dr. Klaus Drathen, Meschede, KD 
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, KD 
Roland Henrichs, Holzwickede 
Werner Kolter, Unna, Bürgermeister 
Franz Niederau, Steinfurt, LKBD 
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, LKRD 
Peter Schwerbrock, Ennigerloh 
Franz-Josef Teuber, Möhnesee-Günne 
Friedrich Gnerlich, Warendorf, LKBD, bis 26.09.2016 
Carsten Rehers, Ibbenbüren, KBD, ab 26.09.2016 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016  ist anhand der wirtschaftliche n Unternehmensdaten ersichtlich.  Einen Überblick 
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  WVG 
105 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 357.489 835.889 724.096 
II. Sachanlagen 1.836.474 1.789.393 1.722.729 
III. Finanzanlagen 1.496 1.215 933 
  Anlagevermögen 2.195.459 2.626.497 2.447.758 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 4.666.870 3.148.984 3.978.527 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 3.942.511 6.897.922 10.304.994 
  Umlaufvermögen 8.609.381 10.046.906 14.283.521 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.534 26.356 13.423 
  Aktiva 10.847.374 12.699.759 16.744.702 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 2.214.500 2.214.500 2.214.500 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 2.214.500 2.214.500 2.214.500 
B. Rückstellungen  2.386.049 2.424.124 2.483.130 
C. Verbindlichkeiten 6.240.553 8.054.750 12.040.572 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.272 6.385 6.500 
  Passiva 10.847.374 12.699.759 16.744.702 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 4.785.222 4.904.452 8.692.198 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.052.420 2.517.965 9.601 
5. Summe betriebliche Erträge 7.837.642 7.422.417 8.701.799 
6. Materialaufwand 0 0 2.104.713 
7. Personalaufwand 4.307.303 4.622.615 5.461.175 
8. Abschreibungen 223.331 257.237 344.568 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.030.607 2.293.284 605.226 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.561.241 7.173.136 8.515.681 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 276.401 249.282 186.118 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 32.018 12.627 12.417 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 236.925 190.321 183.007 
14. Finanzergebnis -204.907 -177.693 -170.590 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 71.494 71.588 15.528 
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0 
17. Außerordentliche Aufwendungen 32.318 32.318 0 
18. Außerordentliches Ergebnis -32.318 -32.318 0 
16. Steuern 39.176 39.270 15.528 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH

Beteiligungsbericht 2016  münsterNETZ 
107 
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH. 
5.1 münsterNETZ GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
münsterNETZ GmbH 
Hafenplatz 1 http://www.muenster-netz.de/ 
48155 Münster email: netzanschluss@muenster-netz.de 
Telefon: (0 251) 694-0   
      
Gründungsjahr: 2005     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 100.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Die münsterNETZ GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Münster GmbH und der 
Netzbetreiber in den Konzessionsgebieten der Stadtwerke Münster GmbH. Die Gesellschaft ist zuständig 
für die Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmenetze. Das Kerngeschäft der münsterNETZ GmbH ist der Betrieb, 
die Instandhaltung und der bedarfsgerechte Ausbau dieser Versorgungsnetze.  
 
Das für den Geschäftsbetrieb notwendige Versorgungsnetz hat die Gesellschaft im Zuge von Pacht - und 
Betriebsführungsverträgen von der  Stadtwerke Münster GmbH gepachtet. Die münsterNETZ hat mit der 
Stadtwerken Münster GmbH einen Vertrag über Planung, Bau und Betrieb von Versorgungsnetzen abg e-
schlossen. Die münsterNETZ hat mit der smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück, einen Vertrag über 
Dienstleistungen für den Betrieb von Messstellen und Messung abgeschlossen.  
 
Im Geschäftsjahr 2016 hat die münsterNETZ GmbH ausschließlich diese satzungsmäßigen wirtschaftlichen 
Tätigkeiten ausgeübt und erfüllt damit die ihr von der mittelbaren Alleingesell schafterin Stadt Münster über-
tragenen kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung.  
 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Andreas Wunderer 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH

Beteiligungsbericht 2016  münsterNETZ 
108 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2016 ist gekennzeichnet durch eine gute gesamtwirtschaftliche Lage und geringe Preis-
steigerungen bei den Verbraucherpreisen. Der Gas - und Wärmeabsatz  ist, gemessen an den regionalen 
Gradtagzahlen, durch ein kühleres Jah r 2016 geprägt, wobei insbesondere die Monate November und D e-
zember deutlich kühler waren als im Vorjahr. 
 
Zum 31.12.2016 beschäftigte die münsterNETZ GmbH 43 Mitarbeiter. Das Jahresergebnis vor Ergebnisa b-
führung von 1.658 T€ liegt deutlich über dem Planer gebnis von 423 T€. Das höhere Ergebnis resul tiert 
insbesondere aus witterungsbe dingt höheren Umsätzen aus Netzentgelten in der Sparte Gas sowie niedr i-
geren Kosten für das vorgelagerte Stromnetz im Vergleich zum Plan. 
 
Die Umsatzerlöse wurden mit 140.734 T€  (Vorjahr: 125.492 T€) in den regulierten Sparten Strom und Gas 
und mit 31.015 T€ ( VJ: 30.254 T€) in den nicht regulierten  Sparten Wasser und Wärme erzielt . Das Jah-
resergebnis vor Ergebnisabführung von 1.658 T€ ist gegenüber  dem Vorjahr (3.695 T€) vor allem aufgrund 
einer Erhöhung der von den Stadtwerken  Münster bezogenen Leistungen sowie höherer Pachtzahlungen 
gesunken. Zudem  wirkten sich entfallene Sondereffekte des Vorjahres im Jahresvergleich ergebnismi n-
dernd aus. Die zu einem wesentlichen Teil preisbed ingt verringerten Umsatzerlöse aus  Strom-
Netzentgelten wurden teilweise durch geringere Au fwendungen für das vorgelagerte Stromnetz und für 
Stromnetzverluste kompensiert. Positiv wirkten sich hingegen  die witterungsbedingt höheren Umsatzerlöse 
aus Gas-Netzentgelten aus. Das verbleibende Ergebnis wurde aufgrund des bestehenden Beherrschungs - 
und Ergebnisabführungsvertrages an die Stadtwerke Münster abgeführt. 
 
Die Entwicklung und die wirtschaftliche Lage der münsterNETZ GmbH  sind für das Geschäftsjahr 2016  
positiv zu beurteilen. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Für das Geschäftsjahr 2017 wird mit einem Jahreserg ebnis vor Ergebnisabführung von 1.850 T€ gerec h-
net. Der erwartete Rückgang der Umsatz erlöse im Strom - und Gasnetz wird teilweise kompensiert durch 
höhere Umsatzerlöse im Wasser - und Wärmenetz.  Die leichte Ergebnisverbesserung im Vergleich zum 
Geschäftsjahr 2016 resultiert insbesondere aus einer voraussichtlichen Reduzierung der Aufwendunge n für 
bezogene Leistungen sowie geringeren Aufwendungen für Netzverluste. 
 
Die Umsetzung der bestehenden Rechtslage und die weitere Marktentwicklung beinhalten sowohl Chancen 
als auch Risiken für die münsterNETZ GmbH. Chancen mit Blick auf das Jahresergebn is bestehen bei der 
Mengen- und Preisentwicklung der bezogenen Netzleistungen. 
 
Die münsterNETZ GmbH bereitet zurzeit gemeinsam mit den  Stadtwerken Münster den Ausbau eines 
hochleistungsfähigen Glasfasernetzes in zunächst zwei Münsteraner Innenstadtviertel n und damit verbu n-
den den Einstieg in ein neues Geschäftsfeld vor.  Die Anfangsinvestitionen werden in den nächsten Jahren 
das Ergebnis der münsterNETZ GmbH belasten.

Beteiligungsbericht 2016  münsterNETZ 
109 
zu B. Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.737 139.853 209.787 
II. Sachanlagen 36.772 31.570 29.612 
III. Finanzanlagen 27.569 23.339 20.550 
  Anlagevermögen 146.078 194.762 259.949 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 7.059.035 6.720.579 7.326.288 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 159.993 144.319 181.870 
  Umlaufvermögen 7.219.028 6.864.899 7.508.159 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.139.804 21.392.803 24.406.297 
  Aktiva 27.504.910 28.452.464 32.174.404 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital  100.000 100.000 100.000 
II. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 100.000 100.000 100.000 
B. Rückstellungen  2.835.348 3.661.948 3.328.045 
C. Verbindlichkeiten 5.145.376 3.969.832 4.974.494 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 19.424.186 20.720.684 23.771.865 
  Passiva 27.504.910 28.452.464 32.174.404 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 150.047.068 155.746.439 171.749.288 
2. Sonstige betriebliche Erträge 7.729.542 4.886.507 781.082 
3. Summe betriebliche Erträge 157.776.610 160.632.946 172.530.371 
4. Materialaufwand 135.174.713 145.846.475 164.388.068 
5. Personalaufwand 2.978.064 3.133.846 3.177.254 
6. Abschreibungen 51.527 49.859 57.743 
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.421.966 7.858.998 3.178.055 
8. Summe betriebliche Aufwendungen 147.626.270 156.889.178 170.801.120 
9. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 10.150.340 3.743.769 1.729.250 
10. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 24.191 22.879 8.643 
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.131 24.477 29.456 
12. Finanzergebnis 12.060 -1.597 -20.813 
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10.162.400 3.742.172 1.708.438 
14. Steuern 44.058 47.235 50.162 
15. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -10.118.342 -3.694.937 -1.658.276 
16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  WBI 
110 
5.2 Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 
Engelstraße 49 http://www.wbi-muenster.de/ 
48143 Münster email: info@wbi-muenster.de 
Telefon: (02 51) 97 232 - 0   
      
Gründungsjahr: 1924     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 21.413.700 99,00 
Stadt Münster 216.300 1,00 
Gesamt 21.630.000 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages:  
(1) die umfassende Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs in der Stadt Münster. Das U nter-
nehmen baut und betreibt Parkhäuser, Umsteigeanlagen zur Vernetzung von MIV (Motorisie r-
ter Individualverkehr) und ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), Park and Ride -Anlagen, 
Fahrradparkanlagen, etc. 
(2) die Errichtung von gewerblichen Bauten im eigenen oder fremden Namen, insbesondere in 
solchen Bereichen, die strukturell zur Stadtentwicklung beitragen. 
(3) die Vermarktung des Spezialwissens durch Übernahme von Beratungs - und Planungsauftr ä-
gen für den Bau von Parkhäusern und -anlagen für Dritte.  
(4) Die Gesellschaft bewirtschaftet das eigene Grundvermögen. Sie kann Grundstücke erwerben, 
belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben und erwerben. 
(5) die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften, soweit die Gesellschaft Miteigentümerin ist 
oder dies auf Veranlassung eines Gesellschafters erfolgt. 
(6) die Betreibung aller in den vorstehenden Absätzen genannten Geschäfte, die dem Gesel l-
schaftszweck dienen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder 
sich an solchen zu beteiligen. 
(7) die Führung der Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen. 
 
Zwischen Westfälischen Bauindustrie GmbH und der Stadt Münster wurde für das Jahr 2016 ein M a-
nagementkontrakt abgeschlossen. Die Hauptleistung der Westfälischen Bauindustrie GmbH besteht in der 
Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs.   Am 12.07.2017 wurde durch den Rat der Stadt Münster ein 
neuer Managementkontrakt für die Jahre 2017 bis 2021 beschlossen.

Beteiligungsbericht 2016  WBI 
111 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Klaus Kötterheinrich  
  
Aufsichtsrat 
Walter von Göwels, Vorsitzender 
Ludger Steinmann, stellv. Vorsitzender 
Jörg Berens 
Felix Echelmeyer 
Sven Gotthal 
Theodor Knetzger 
Marianne Koch 
Reinhard Scholz 
Stefan Weber 
Simone Wendland 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Jonas Freienhofer, bis 17.02.2016 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, bis 31.10.2016 
Rüdiger Sagel, ab 18.02.2016 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, ab 01.11.2016 
  
Gesellschafterversammlung 
Die Gesellschafterversammlung besteht aus einem 
Vertreter der Stadtwerke Münster GmbH und dem 
Oberbürgermeister der Stadt Münster oder einem von 
ihm benannten Vertreter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Berichtsjahr stiegen die Umsatzerlöse um 182 T€ auf 12.617 T€ . Der größte Steigerungsanteil entfällt 
auf den Geschäftsber eich „Parkeinrichtungen“ mit  155 T€. Die von der Gesellschaft bewirtschafteten 
Parkhäuser erzielten mit Ausnahme der „Engelenschanze“ und den „Münster -Arkaden“ durchweg gleic h-
bleibende oder gestiegene Umsätze. In der Summe ergibt sich bei den Kurzparkumsät zen eine Steig e-
rung von 1,3 %. In Folge der baustellenbedingten Schließung des Hauptbahnhofes  an der Westseite  er-
fuhr das Parkhaus Bremer Platz auf der Ostseite eine Verbesserung der Kurzparkumsätze um 7,1 %.  
 
Der Geschäftsbereich „Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen“ entwickelte sich mit ei-
ner geringfügigen Umsatzsteigerung konstant . Geplante Leerstände bei der  Neubaumaßnahme im A a-
seemarkt führten zu Mindererlösen, welche aber durch eine insgesamt verbesserte Leerstandquote aufg e-
fangen wurden. 
 
Recht konstant entwickelten sich die Aufwendungen für Hausbewirtschaftung mit einem Plus von 0,9  %. 
Hintergründe der Personalkostensteigerung um rd. 6,1 % sind der Tarifab schluss (TVöD) und die Rüc k-
kehr einer Mitarbeiter in nach Elternzeit. Es erfolgte erneut eine Reduzierung der jährlichen Abschreibung 
in Höhe von 264 T€. Die Entwicklung von Zinserträgen und Zinsaufwendungen verlief planmäßig.  
 
Die Bilanzsumme der Westfälischen Bauindustrie GmbH hat sich im Berichtsjahr l eicht erhöht, wobei in s-
besondere das Sachanlagevermögen durch die Investitionen in das Ärztehaus am Aaseemarkt gestärkt 
wurde. Dank des über der Gewinnausschüttung liegenden Jahresüberschuss standen ausreichend liquide 
Mittel für Investitionen und Tilgungsleistungen zur Verfügung. 
 
Aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 3.063 T€ erfolgt gemäß Managementkontrakt eine Gewinnaus-
schüttung in Höhe von 2.750 T€. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der WBI. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  WBI 
112 
Zusammenstellung der von der WBI bewirtschafteten bzw. verwalteten Objekte:  
 
 
Parkeinrichtungen im Eigentum der WBI 
 
    Anzahl der  Jährliche Kurzparkungen 
    Einstellplätze 2014 2015 2016 
 
Parkhaus Aegidiimarkt 780 458.598 471.103 465.037 
 
Parkhaus Theater 793 278.394 279.781 289.519 
 
Parkhaus Bremer Platz  416 203.408 240.300 245.422 
 
Parkhaus Bahnhofstraße 339 124.821 126.862 125.808 
 
Parkhaus Engelenschanze 480 239.033 250.010 252.973 
 
Parkhaus Münster Arkaden 250 221.300 231.572 229.867 
 
Parkhaus Stubengasse  318 321.867 317.004 327.698 
 
Parkhaus Alter Steinweg 390 352.504 360.602 368.854 
 
Summe der Kurzparkungen 3.766 2.199.925 2.277.234 2.305.178 
 
 
 
 
Im Eigentum der Westfälische Bauindustrie GmbH befinden sich die Parkhäuser Aegidiimarkt, Theater, 
Bremer Platz, Bahnhofstraße und Engelenschanze. Die Parkhäuser Münster -Arkaden, Stubengasse und 
Alter Steinweg sind angepachtet. 
 
Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und Vermietung der WBI-eigenen Objekte (2016) 
 
Anzahl der Objekte WBI-eigene  Fremdeigentum Fremdeigentum 
Objekte Gewerbeobjekte Wohnungen 
 
Eigentümergemeinschaft Aaseemarkt 22 6 40 
 
Eigentümergemeinschaft Aegidiimarkt 10 22 56 
 
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 1-29  
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) 2 25 - 
 
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 30-40  
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) - 12 - 
 
Eigentümergemeinschaft Stadtmuseum/Salzhof 5 Stadtmuseum - 
  Summe 39 65 96 
 
Außerdem werden Wohnungen und gewerbliche Objekte sowie die Radstation im Wohn - und G e-
schäftsgebäude Stubengasse vermietet.

Beteiligungsbericht 2016  WBI 
113 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
   I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.249 6.809 1.369 
II. Sachanlagen 28.646.643 27.693.518 28.360.061 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 28.658.892 27.700.327 28.361.430 
B. Umlaufvermögen 
   I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 999.800 1.128.457 990.784 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 1.290.587 1.943.694 1.835.197 
  Umlaufvermögen 2.290.388 3.072.151 2.825.981 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 30.949.280 30.772.477 31.187.411 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 21.630.000 21.630.000 21.630.000 
II. Kapitalrücklagen 2.350.000 2.350.000 2.350.000 
III. Gewinnrücklagen 0 200.000 500.000 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.694.442 2.631.465 2.794.940 
  Eigenkapital 26.674.442 26.811.465 27.274.940 
B. Rückstellungen  
   I. Steuerrückstellungen 27.867 125.086 126.445 
II. sonstige Rückstellungen 194.071 285.265 547.400 
  Rückstellungen  221.938 410.351 673.845 
C. Verbindlichkeiten 3.601.559 3.134.823 2.856.987 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 407.870 373.308 340.048 
E. Passive latente Steuern 43.471 42.531 41.591 
  Passiva 30.949.280 30.772.477 31.187.411 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 12.172.129 12.373.156 12.617.286 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 20.000 
4. Sonstige betriebliche Erträge 170.449 120.764 41.979 
5. Summe betriebliche Erträge 12.342.578 12.493.920 12.679.265 
6. Materialaufwand 5.316.127 5.375.502 5.485.083 
7. Personalaufwand 921.720 940.771 997.985 
8. Abschreibungen 1.511.472 1.386.310 1.122.556 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 318.200 340.022 267.927 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 8.067.519 8.042.605 7.873.552 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 4.275.059 4.451.314 4.805.713 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 10.522 822 121 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 103.504 72.659 59.575 
14. Finanzergebnis -92.982 -71.837 -59.454 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.182.077 4.379.478 4.746.259 
16. Steuern 1.492.364 1.567.454 1.682.784 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.689.713 2.812.023 3.063.475 
+ Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 4.729 19.442 31.465 
- Einstellung in Gewinnrücklagen 0 200.000 300.000 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.694.442 2.631.465 2.794.940

Beteiligungsbericht 2016  WBI 
114 
Anzahl der Beschäftigten 
    2014 2015 2016 
Männlich 11 12 13 
Weiblich 2 2 2 
Insgesamt 13 14 15 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 2 2 
 
 
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D) 
T€   2014 2015 2016 
Erträge 1.504 1.312 * 
Aufwendungen 875 813 * 
*Die Daten für 2016 liegen noch nicht vor. 
 
 
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen 
an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwe n-
dungen (z.B. Zuführungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.  
T€   2014 2015 2016 
Erträge des städtischen Haushalts 28 27 26 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 7 7 7 
 
 
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set* 
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 86,2% 87,1% 87,5% 
Liquidität 2. Grades 1,7 2,8 2,8 
Umsatzrentabilität 22,1% 22,7% 24,3% 
Personalintensität 11,4% 11,7% 12,7% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Der Geschäftsschwerpunkt der Gesellsc haft wird auch weiterhin im Bereich Parken liegen. Wobei durch 
eine vom Rat beschlossene Satzungsanpassung in 2017 auch zukünftige stadtstrukturelle Aufgaben 
übernommen werden können. Die Bewirtschaftung der drei nicht im Eigentum stehenden Parkhäuser ist  
mit langfristigen Pachtverträgen abgesichert. Die acht innerstädtischen Parkhäuser sind die Basis einer 
konstanten wirtschaftlichen Entwicklung, wobei auch die Betreuung von Parkeinrichtungen Dritter diesen 
Bereich zunehmend ergänzen wird.  
 
Im Geschäftsbe reich Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen ist der Revitalisierung s-
prozess des Wohn- und Geschäftszentrums Aaseemarkt in vollem Gange . Für den langfristigen Verbleib 
der Volkshochschule Münster im Aegidiimarkt fehlt bisher die Zustimmung der politischen Gremien. 
 
Die Erfüllung der im Gesellschaftsvertrag geregelten Aufgaben der Westfälische Bauindustrie GmbH ist 
bei Erhalt der positiven Rahmenbedingungen und der Gesellschaftsstruktur als weiterhin eigenständige 
Gesellschaft im Konzern der Stadt Münster nicht gefährdet. Die Gesellschaft ist in der Lage, auch stadt-
strukturelle Aufgaben zur Attraktivitätssteigerung der Stadt Münster zu übernehmen .

Beteiligungsbericht 2016  FMO 
115 
5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
Airportallee 1 http://www.fmo.de 
48268 Greven email: info@fmo.de 
Telefon: (0 25 71) 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 1966     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 7.945.800 35,06 
Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 6.862.400 30,28 
OBG Osnabrücker Beteiligungs- und  
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 3.897.650 17,20 
Grevener Verkehrs GmbH 1.334.800 5,89 
BEVOS Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft 
mbH, Landkreis Osnabrück 1.150.700 5,08 
Kreis Warendorf 552.800 2,44 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 471.700 2,08 
Kreis Borken 102.300 0,45 
Kreis Coesfeld 102.300 0,45 
Landkreis Emsland 102.300 0,45 
Landkreis Grafschaft Bentheim 102.300 0,45 
IHK Nord Westfalen 15.350 0,08 
IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim 7.700 0,03 
HWK Münster 7.700 0,03 
HWK Osnabrück/Emsland 7.700 0,03 
Gesamt 22.663.500 100,00 
 
 
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Airport Services GmbH 250.000 100,00 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 26.000 100,00 
FMO Parking Services GmbH 51.500 100,00 
FMO Security Services GmbH 300.000 100,00 
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 306.775 33,33 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 27.000 33,33 
FMO Passenger Services GmbH 245.700 33,33 
AHS Aviation Handling Services GmbH 500.000 10,00

Beteiligungsbericht 2016  FMO 
116 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb des Verkehrsflughafens Mün s-
ter/Osnabrück sowie die Förderung der zivilen L uftfahrt und des Flugsports sowie alle im Zusammenhang 
mit Vermietung und Verpachtung stehenden Geschäfte einschließlich der Versorgung Dritter mit elektr i-
scher Energie für den Bereich des Flughafens Münster/Osnabrück (§ 2 des Gesellschaftsvertrages).   
 
Inhaltlich steht ein attraktives, weltweites Flugangebot sowie kompetenter und freundlicher Service im 
Fokus. Der Mix aus einem umfangreichen Touristikprogramm, schnellen Business -Zielen und günstigen 
Low-Cost-Flügen wird ständig aktualisiert und mit dem besten Dienstleistungspaket abgerundet. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Prof. Gerd Stöwer, Geschäftsführer,  
bis 30.09.2016 
Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer,  
ab 01.02.2017 
Thorsten Brockmeyer, stellv. Geschäftsführer  
 
Aufsichtsrat 
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister,  
1. Vorsitzender 
Dr. Klaus Effing, Landrat,  
1. stellv. Vorsitzender 
Markus Lewe, Oberbürgermeister,  
2. stellv. Vorsitzender 
Andrea Henning 
Frank Henning  
Dr. Olaf Gericke, Landrat  
Wilfried Grunendahl  
Dr. Michael Jung, Ratsherr  
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat  
Carsten Peters, Ratsherr  
Hans-Jürgen Scholte 
Thorsten Tacke 
Elisabeth Veldhues  
Peter Vennemeyer, Bürgermeister  
Georg Berding, Ratsherr, bis 03/2016 
Stefan Weber, Ratsherr, bis 04/2016 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten  
Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2016 e ntsprach fast exakt der Annahme aus dem Wirtschaft s-
plan. Mit einem Fehlbetrag von ca. 10,0 Mio. € im Vergleich  zu 12,8 Mio. € im Vorjahr konnte eine Erge b-
nisverbesserung von ca. 2, 8 Mio. € erreicht werden. Nach den Jahren 2014 und 2015 kann auch das G e-
schäftsjahr 2016 die Vorgaben des Entschuldungskonzeptes in wirtschaftlicher Hinsicht erfüllen. 
 
Der FMO musste gegenüber dem Vorjahr einen Passagierrückgang von 4,3 %  hinnehmen. Im Jahr 2016 
zählte der FMO rd. 782 Tausend Passagiere im gewerblichen Verkehr. Die politisch instabile Lage in typ i-
schen Reiseländern wie der Türkei hat zu massiven, nicht kompensierbaren Einbrüchen geführt. 
 
Trotz des Rückgangs der Passagierzahlen konnten die Erträge in den Kerngeschäftsbereichen (Flugh a-
fengebühren und sonstige  Infrastrukturentgelte, Vermietung und Verpachtung, Provisionen/Konzessionen 
sowie Versorgungsleistungen) gesteigert werden. Der Grund dafür liegt insbesondere  in der Generierung 
von zusätzlichen Erlösen im Non-Aviation-Bereich. 
 
Durch die Verkehrsrückgänge im Geschäftsjah r 2016 sind die Umsatzerlöse im Kernsegment Verkehr des 
FMO weiter unter Druck. Eine nachhaltige Verbesserung  der Ertragslage ist in den nächsten Jahren  da-
von abhängig, inwiefern es gelingt, wieder eine Verkehrssteigerung am F MO zu erzielen. Ziel ist  es, dass 
der FMO mittelfristig wieder ein positives operatives Ergebnis erreicht.

Beteiligungsbericht 2016  FMO 
117 
Wesentlich für die Ertragslage der FMO GmbH ble iben die Beteiligungsergebnisse der Tochtergesel l-
schaften. 
 
Durch die Eigenkapitalzuführung der Ge sellschafter sowie der Ergebnisentwicklungen zum Entschu l-
dungskonzept zeigt die Gesellschaft eine robuste Liquiditätslage. Es bleibt Anspruch der Gesellschaft, von 
einer Außenfinanzierung durch Gesellschaftermittel unabhängig zu werden und die Finanzierung auf die 
klassischen Finanzierungssäulen der Innenfinanzierung aus dem laufenden Betrieb und  der Bankenfinan-
zierung zu stellen. Insofern ist die stetige Verbesserung des oper ativen Ergebnisses (EBITDA nach Betei-
ligungsergebnis) von -5,5 Mio. € in 2014 über -5,4 Mio. € in 2015 auf nun  -3,3 Mio. € in 201 6 ein Indiz 
dafür, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht.  
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
 
 
Entwicklung der Verkehrsergebnisse  
 
  2015 2016 Veränderung   
      absolut in % 
Fluggäste 
 
  
  1. Gewerblicher Verkehr 816.706 781.222 -35.484 -4,3% 
davon 
 
  
  - Linienfluggäste 421.934 403.041 -18.893 -4,5% 
- Ferienfluggäste 387.954 369.012 -18.942 -4,9% 
- übriger gewerblicher Verkehr 6.818 9.169 2.351 34,5% 
2. Nichtgewerblicher Verkehr 5.295 5.749 454 8,6% 
Fluggäste gesamt 822.001 786.971 -35.030 -4,3% 
Flugzeugbewegungen 
 
  
  1. Gewerblicher Verkehr 21.489 20.190 -1.299 -6,0% 
davon 
 
  
  - Linienflugbewegungen 6.939 6.697 -242 -3,5% 
- Ferienflugbewegungen 2.719 2.734 15 0,6% 
- übriger gewerblicher Verkehr 11.831 10.759 -1.072 -9,1% 
2. Nichtgewerblicher Verkehr 12.017 14.280 2.263 18,8% 
Flugzeugbewegungen gesamt 33.506 34.470 964 2,9% 
Fracht 
 
  
  Frachtaufkommen gesamt in t 15.442 15.227 -215 -1,4%

Beteiligungsbericht 2016  FMO 
118 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 119.159 100.728 107.135 
II. Sachanlagen 91.442.039 88.235.762 85.300.506 
III. Finanzanlagen 16.797.588 18.667.214 18.190.473 
  Anlagevermögen 108.358.786 107.003.704 103.598.114 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 366.891 345.054 274.363 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.544.373 34.793.845 34.110.124 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 4.058.668 3.926.719 4.757.279 
  Umlaufvermögen 7.969.932 39.065.619 39.141.766 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 479.853 475.276 422.653 
  Aktiva 116.808.572 146.544.598 143.162.533 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 22.663.500 22.663.500 22.663.500 
II. Kapitalrücklagen 9.090.840 39.733.283 43.349.220 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 
 
0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -12.847.631 -12.805.900 -10.007.759 
  Eigenkapital 18.906.709 49.590.883 56.004.961 
B. Rückstellungen  
  
  
I. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 2.443.811 4.541.762 4.583.661 
II. Steuerrückstellungen 2.943 0 0 
III.  sonstige Rückstellungen 4.517.684 3.765.640 4.081.117 
  Rückstellungen  6.964.438 8.307.402 8.664.778 
C. Verbindlichkeiten 90.918.103 88.577.719 78.440.789 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 19.322 68.594 52.005 
  Passiva 116.808.571 146.544.598 143.162.533 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 12.964.177 11.744.052 15.686.958 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.313.022 4.514.929 226.978 
5. Summe betriebliche Erträge 17.277.199 16.258.981 15.913.936 
6. Materialaufwand 3.568.099 3.732.096 4.063.241 
7. Personalaufwand 11.793.771 11.499.147 9.701.882 
8. Abschreibungen 3.801.270 3.632.549 3.566.107 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.434.826 5.461.711 5.476.982 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 25.597.966 24.325.503 22.808.212 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -8.320.767 -8.066.521 -6.894.276 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Beteiligungserträge 1.101.948 1.423.743 1.467.172 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen/Verlustübernahmen 5.355.153 5.787.545 4.313.059 
14. Finanzergebnis -4.253.205 -4.363.801 -2.845.887 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -12.573.972 -12.430.322 -9.740.163 
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0 
17. Außerordentliche Aufwendungen 80.368 129.368 0 
18. Außerordentliches Ergebnis -80.368 -129.368 0 
19. Steuern 193.291 246.210 267.596 
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -12.847.631 -12.805.900 -10.007.759

Beteiligungsbericht 2016  FMO 
119 
Anzahl der Beschäftigten 
    2014 2015 2016 
Männlich 145 134 131 
Weiblich 30 25 25 
Insgesamt 175 159 156 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 11 10 9 
 
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*  
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 16,2% 33,8% 39,1% 
Liquidität 2. Grades 0,5 2,1 2,0 
Umsatzrentabilität -99,1% -109,0% -63,8% 
Personalintensität 46,1% 47,3% 42,5% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Der Wettbewerbsdruck der vergangenen Jahre wird  sich auch zukünf tig auf die Geschäftstätigkeit des 
FMO auswirken. Während sich der Flughafen im  Liniensegment in den vergangenen Jahren  gut entw i-
ckelte, mussten im  Segment der Urlaubsverkehre deutliche Einbrüche registriert werden. Exemplarisch  
dafür steht der nun vollständig vollzogene Rückzug der airberlin vom Standort. Da  airberlin in den vergan-
genen Jahren insgesamt fast eine Million Passagiere am FMO  bewegte, zeigt sich, welche besondere 
Herausforderung es ist, dieses Marksegment wieder zu beleben. 
 
Das zu erwartende Wachstum des Jahres 2017 kön nte eine Trendwende in der Entwicklung der Urlaubs-
verkehre darstellen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich  insbesondere politische Entwicklungen in kla s-
sischen Urlaubszielen wie der Türkei  auf das Reiseverhalten auch am FMO au swirken. Neben diesem 
Risiko ist auch die aktuelle Situation im Markt der Airlines genauer zu beobachten. Obschon  z.B. die air-
berlin am Standort FMO keine Kapazitäten mehr hält, könnte ein  kompletter Rückzug aus dem gesamten 
Bundesgebiet dazu führen, dass  Kapazitäten an anderen Flughäfen vakant werden. Dies wiederum kön n-
te dazu führen, dass der Bedarf am FMO nur noch sekundär bedient werden kann. 
 
Im Bereich Non -Aviation ist im Geschäftsjahr 2018  eine umfassende Neuausrichtung zu erwarten, da 
einige Konzessionsverträge auslaufen und neu ausgeschrieben werden.  
 
Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 wird das durch Bürgschaften abgesicherte Kreditvolumen der G e-
sellschaft voraussichtlich nominal 44 Mio. € betragen. Die  noch zu beschließenden Kapita lerhöhungen 
belaufen sich  auf 32,8 Mio. €.  Bei entsprechend weiter durchgeführter Entschuldung und anhal tender 
Verbesserung des Konzern -EBITDA sind  die langfristigen En twicklungsperspektiven am Standort, trotz 
der vielfältigen Branchenrisiken, positiv zu bewerten. 
 
Für das Geschäftsjahr 2017 wird gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 ein um mehr als 1 Mio . € verringer-
ter Jahresfehlbetrag (2016: 10 Mio. €) erwartet.

Beteiligungsbericht 2016  FMO Luftfahrtförderung 
120 
5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 
Airportallee 1 http://www.fmo.de 
48268 Greven email: info@fmo.de 
Telefon: (0 25 71) 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 1985     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 26.000 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück 22.663.500 2,08 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der Gesellscha ft ist die Förderung der zivilen Luftfahrt. Außerdem bezuschusst die Gesel l-
schaft den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum Flughafen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Thorsten Brockmeyer 
 
Beirat 
Dr. Klaus Effing, Landrat 
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister  
Dr. Heinz Böger, KD 
 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik  Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersic htlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  FMO Luftfahrtförderung 
121 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 2 2 2 
  Anlagevermögen 2 2 2 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 11.903 10.104 13.075 
III. Wertpapiere 0 0  0 
IV. Flüssige Mittel 78.422 80.402 78.184 
  Umlaufvermögen 90.325 90.506 91.259 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 2.467 
  Aktiva 90.327 90.508 93.728 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 2 2 2 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 26.002 26.002 26.002 
B. Rückstellungen  2.445 2.626 3.206 
C. Verbindlichkeiten 61.880 61.880 64.520 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 90.327 90.508 93.728 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 0 0 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 134.103 134.103 136.396 
5. Summe betriebliche Erträge 134.103 134.103 136.396 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 0 1.500 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 132.333 132.369 133.610 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 132.333 132.369 135.110 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.770 1.734 1.286 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 0 0 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.770 1.734 1.286 
16. Steuern 0 0 0 
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -1.770 -1.734 -1.286 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  FMO Parking Services 
122 
5.3.2 FMO Parking Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
FMO Parking Services GmbH 
Airportallee 1 http://www.fmo.de 
48268 Greven email: info@fmo.de 
Telefon: (0 25 71) 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 1995     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 51.500 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Schaffung, die Unterhaltung, die Verwaltung und die Vergabe von 
Parkflächen für den ruhenden Verkehr am Flughafen Münster/Osnabrück. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Thorsten Brockmeyer 
 
Beirat 
Markus Lewe, Oberbürgermeister, Vorsitzender 
Peter Vennemeyer, Bürgermeister  
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister 
Wilfried Grunendahl 
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat 
Elisabeth Veldhues 
 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem  
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  FMO Parking Services 
123 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.910 4.633 356 
II. Sachanlagen 14.358.216 16.869.723 16.421.152 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 14.367.126 16.874.356 16.421.508 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.710 10.080 11.509 
III. Wertpapiere 56.023 33.998 29.973 
IV. Flüssige Mittel 2.256.661 266.917 294.433 
  Umlaufvermögen 2.323.394 310.995 335.914 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.606 39.252 37.899 
  Aktiva 16.731.126 17.224.603 16.795.321 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 51.500 51.500 51.500 
II. Kapitalrücklagen 14.505.954 16.458.234 16.458.234 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 14.557.454 16.509.734 16.509.734 
B. Rückstellungen  23.541 8.518 10.470 
D. Verbindlichkeiten 2.048.850 612.446 176.957 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 101.281 93.905 98.160 
  Passiva 16.731.126 17.224.603 16.795.321 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 3.569.691 3.441.183 3.379.662 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 44.351 46.087 10.421 
5. Summe betriebliche Erträge 3.614.042 3.487.270 3.390.083 
6. Materialaufwand 1.679.389 1.106.240 903.305 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 403.860 479.547 492.669 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 451.019 444.004 466.784 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.534.268 2.029.791 1.862.758 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.079.774 1.457.480 1.527.326 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.353 163 72 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 1.353 163 72 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.081.127 1.457.643 1.527.398 
16. Steuern 42.079 64.867 78.260 
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -1.039.048 -1.392.776 -1.449.138 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  FMO Airport Services 
124 
5.3.3 FMO Airport Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
FMO Airport Services GmbH 
Airportallee 1 http://www.fmo.de 
48268 Greven email: info@fmo.de 
      
Gründungsjahr: 1999     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 250.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der FMO Airport Services GmbH ist die Erbringung land - und luftseitiger Abfertigungsleistu n-
gen mit dem Schwerpunkt der Flugzeugabfert igung sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erfo r-
derlicher Dienstleistungen. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Markus Gertken 
Klaus Stender 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  FMO Airport Services 
125 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 283.447 154.966 74.402 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 283.447 154.966 74.402 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 91.985 84.576 64.356 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 696.406 907.326 300.190 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 201.334 212.510 102.677 
  Umlaufvermögen 989.725 1.204.412 467.224 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.925 1.909 1.911 
  Aktiva 1.275.097 1.361.287 543.537 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 250.000 250.000 250.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 250.000 250.000 250.000 
B. Rückstellungen  199.852 107.729 38.132 
C. Verbindlichkeiten 825.245 1.003.557 255.405 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 1.275.097 1.361.287 543.537 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung  
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 4.231.629 3.949.937 4.490.908 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 37.880 146.949 75.741 
5. Summe betriebliche Erträge 4.269.509 4.096.886 4.566.649 
6. Materialaufwand 2.586.436 2.586.757 2.166.313 
7. Personalaufwand 1.303.139 1.410.738 1.475.702 
8. Abschreibungen 183.729 128.481 97.185 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 848.468 847.252 863.292 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 4.921.771 4.973.228 4.602.491 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -652.262 -876.342 -35.842 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 144 17 2 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.533 11.698 5.161 
14. Finanzergebnis -13.389 -11.681 -5.159 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -665.652 -888.022 -41.000 
16. Steuern 859 1.080 1.057 
17. Erträge aus Verlustübernahme  666.510 889.103 42.057 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  FMO Security Services 
126 
5.3.4 FMO Security Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
FMO Security Services GmbH 
Airportallee 1 http://www.fmo.de 
48268 Greven email: info@fmo.de 
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 300.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der FMO Security Services GmbH ist die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Sektor 
des Fluggastkontrolldienstes gemäß § 5 Luftsich erheitsgesetz (LuftSiG) am Flughafen Mün s-
ter/Osnabrück sowie sonstiger zur Förderung dieses Zwecks erforderlicher Geschäfte.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Franz-Josef Thiery, Greven 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  FMO Security Services 
127 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 12.009 7.894 6.921 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 12.009 7.894 6.921 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 753.853 551.871 556.388 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 101.768 36.028 34.274 
  Umlaufvermögen 855.621 587.899 590.662 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 867.630 595.793 597.583 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 300.000 300.000 300.000 
B. Rückstellungen  176.812 166.878 110.360 
C. Verbindlichkeiten 390.818 128.916 187.223 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 867.630 595.793 597.583 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 2.604.728 2.393.231 2.336.129 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 58.435 64.068 4.684 
5. Summe betriebliche Erträge 2.663.164 2.457.299 2.340.814 
6. Materialaufwand 26.794 22.247 57.406 
7. Personalaufwand 3.078.074 3.008.925 2.854.946 
8. Abschreibungen 8.919 5.358 4.117 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 651.982 650.181 662.060 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.765.768 3.686.711 3.578.528 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.102.604 -1.229.411 -1.237.714 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 176 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 176 0 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.102.428 -1.229.411 -1.237.714 
16. Steuern 241 263 263 
17. Erträge aus Verlustübernahme  1.102.669 1.229.674 1.237.977 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  FMO Passenger Services 
128 
5.3.5 FMO Passenger Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
FMO Passenger Services GmbH 
Airportallee 1 www.passenger-services.de 
48268 Greven email: info@passenger-services.de 
Telefon: (0 25 71) 94 33 10     
      
Gründungsjahr: 1998     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 81.900 33,33 
AHS Aviation Handling Services GmbH 81.900 33,33 
GGG Service for Airlines GmbH 81.900 33,33 
Gesamt 245.700 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der FMO Passenger Services GmbH ist die Erbringung landseitiger Abfertigungsleistungen 
auf dem Sektor der Passagierabfertigung inklusive Lost & Found, der  dokumentarischen Abfertigung e i-
nes Fluges (Operations), der Vermittlung und dem Verkauf von Reise - und Transportleistungen (Linien - 
und Touristikverkauf) sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flugh a-
fen Münster/Osnabrück.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dieter Faßold 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschaften 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprec hen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  FMO Passenger Services 
129 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 44.057 30.120 20.758 
III. Finanzanlagen 2.556 2.556 2.556 
  Anlagevermögen 46.613 32.676 23.314 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 291.240 320.699 399.836 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 383.905 432.400 449.103 
  Umlaufvermögen 675.145 753.099 848.939 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.573 1.047 2.104 
  Aktiva 723.332 786.822 874.358 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 245.700 245.700 245.700 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -100.270 -143.115 -142.827 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -42.845 288 287 
  Eigenkapital 102.585 102.873 103.160 
B. Rückstellungen  476.254 515.658 599.494 
C. Verbindlichkeiten 144.493 168.291 171.705 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 723.332 786.822 874.358 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 2.637.886 2.514.545 2.503.643 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 80.384 29.205 174.085 
5. Summe betriebliche Erträge 2.718.269 2.543.750 2.677.728 
6. Materialaufwand 53.369 52.656 44.184 
7. Personalaufwand 2.151.045 2.140.982 2.170.835 
8. Abschreibungen 14.022 14.405 12.375 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 537.561 390.345 397.045 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.755.997 2.598.387 2.624.439 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -37.727 -54.637 53.289 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 361 262 44 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.856 42.714 52.828 
14. Finanzergebnis -53.495 -42.452 -52.784 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -91.222 -97.089 505 
16. Außerordentliche Erträge 55.000 104.000 0 
17. Außerordentliche Aufwendungen 6.405 6.405 0 
18. Außerordentliches Ergebnis 48.595 97.595 0 
19. Steuern 218 218 218 
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -42.845 288 287

Beteiligungsbericht 2016  WISAG FMO Cargo Service 
130 
5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 
Airportallee 1 www.fmo-cargo.de 
48268 Greven email: info@fmo-cargo.de 
Telefon: (0 25 71) 94 - 3200     
      
Gründungsjahr: 1998     
      
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 102.258 33,33 
WISAG Cargo Services Holding GmbH & Co. KG 204.517 66,67 
Gesamt 306.775 100,00 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abfertigungsleistungen auf dem Luftfrachtsektor 
und sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück.  
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Margot Kriege 
 
Geschäftsführende Komplementärin 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsd aten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  WISAG FMO Cargo Service 
131 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.944 7.175 1.835 
II. Sachanlagen 166.221 171.227 151.493 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 191.165 178.402 153.328 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 33.970 33.659 28.277 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 370.019 336.552 389.917 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 427.009 576.537 544.060 
  Umlaufvermögen 830.998 946.748 962.254 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.333 18.603 7.278 
  Aktiva 1.026.495 1.143.753 1.122.860 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 306.775 306.775 306.775 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 -44.151 -5.272 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -44.151 38.879 6.187 
  Eigenkapital 262.624 301.503 307.690 
B. Rückstellungen  650.632 693.484 744.301 
C. Verbindlichkeiten 113.239 148.766 70.869 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 1.026.495 1.143.753 1.122.860 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 3.284.877 2.879.561 2.827.221 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 33.480 42.509 45.024 
5. Summe betriebliche Erträge 3.318.356 2.922.070 2.872.245 
6. Materialaufwand 693.079 446.919 407.192 
7. Personalaufwand 1.249.629 1.300.736 1.317.807 
8. Abschreibungen 68.866 67.358 73.027 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.209.386 1.095.268 1.005.228 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.220.959 2.910.282 2.803.254 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 97.397 11.789 68.991 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 460 10.966 162 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.812 31.126 33.962 
14. Finanzergebnis -33.353 -20.160 -33.800 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 64.045 -8.371 35.191 
16. Steuern 108.195 -47.250 29.004 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -44.151 38.879 6.187

Beteiligungsbericht 2016  WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
132 
5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
Airportallee 1 www.fmo-cargo.de   
48268 Greven email: info@fmo-cargo.de 
Telefon: (0 25 71) 94 - 3200     
      
Gründungsjahr: 2011     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 9.000 33,33 
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co. KG 18.000 66,67 
Gesamt 27.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung der Beteiligung sowie die Übernahme der 
persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei der WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Margot Kriege 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
133 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 0 0 0 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 33.831 35.646 38.328 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 0 0 0 
  Umlaufvermögen 33.831 35.646 38.328 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 33.831 35.646 38.328 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 27.000 27.000 27.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 4.222 6.045 7.870 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.824 1.824 1.889 
  Eigenkapital 33.045 34.870 36.759 
B. Rückstellungen  529 529 1.071 
C. Verbindlichkeiten 257 247 498 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 33.831 35.646 38.328 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 0 0 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
5. Summe betriebliche Erträge 0 0 0 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.060 395 387 
10. Summe betriebliche Aufwendungen -1.060 395 387 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.060 -395 -387 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.293 2.748 2.818 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 1.293 2.748 2.818 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.353 2.353 2.431 
16. Steuern 530 529 542 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.824 1.824 1.889

Beteiligungsbericht 2016  AHS Aviation Handling Services 
134 
5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
AHS Aviation Handling Service GmbH 
Airport Terminal 1 http://www.ahs-de.com/ 
22335 Hamburg   
Telefon: (0 40) 50 75-24 81     
      
Gründungsjahr: 1951     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH,  148.750 29,75 
Flughafen Hamburg GmbH 136.250 27,25 
Flughafen Bremen GmbH 60.000 12,00 
Flughafen Stuttgart GmbH 50.000 10,00 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 50.000 10,00 
Flughafen Köln/Bonn GmbH 50.000 10,00 
AirPort GmbH, Nürnberg 5.000 1,00 
Gesamt 500.000 100,00 
 
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens  
 
Die Gesellschaft betreibt Bodenverkehrsdienstleistungen für Fluggesellschaften. Die AHS -Gruppe bietet 
ihre Dienstleistungen an den Flughäfen Ber lin-Tegel, Berlin -Schönefeld, Köln/Bonn, Leipzig, Dresden, 
Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Münster/Osnabrück, Stuttgart sowie 
Nürnberg direkt oder indirekt an. 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Martin Roll 
Amélie Charisius 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zw eck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  AHS Aviation Handling Services 
135 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 281.541 289.867 461.455 
II. Sachanlagen 426.823 565.468 596.733 
III. Finanzanlagen 3.414.638 3.389.638 3.377.388 
  Anlagevermögen 4.123.002 4.244.973 4.435.577 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 7.263 5.669 7.105 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.877.725 4.751.020 4.442.996 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 5.086.097 3.381.871 6.520.329 
  Umlaufvermögen 11.971.085 8.138.560 10.970.430 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.499 34.992 24.988 
D. Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.201.679 303.026 0 
  Aktiva 17.314.266 12.721.552 15.430.995 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000 
II. Kapitalrücklagen 2.475.000 2.475.000 2.475.000 
III. Gewinnrücklagen 50.000 50.000 50.000 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -4.755.158 -4.226.679 -3.328.026 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 528.479 898.653 3.664.658 
VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.201.679 303.026 0 
  Eigenkapital 0 0 3.361.631 
B. Rückstellungen  2.645.210 2.823.941 2.460.464 
C. Verbindlichkeiten 14.669.056 9.897.611 9.608.900 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 17.314.266 12.721.552 15.430.995 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 14.086.567 2.951.197 8.006.524 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.059.711 6.719.642 4.299.197 
5. Summe betriebliche Erträge 20.146.278 9.670.839 12.305.720 
6. Materialaufwand 7.659.611 2.532.878 2.841.416 
7. Personalaufwand 8.859.683 3.094.739 3.098.023 
8. Abschreibungen 184.541 228.332 305.204 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.907.822 5.331.213 5.952.446 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 21.611.657 11.187.163 12.197.089 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.465.379 -1.516.324 108.631 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.225.202 2.670.229 3.891.918 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 228.112 253.496 167.482 
14. Finanzergebnis 1.997.090 2.416.733 3.724.436 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 531.711 900.409 3.833.067 
16. Steuern 3.231 1.756 168.410 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 528.480 898.653 3.664.657

Beteiligungsbericht 2016  items 
136 
5.4 items GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
items GmbH 
Hafenweg 7 www.itemsnet.de 
48155 Münster email: kontakt@itemsnet.de 
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000   
      
Gründungsjahr: 1999     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 398.316 30,58 
Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH 286.073 21,96 
Stadtwerke Lübeck Holding GmbH 238.315 18,30 
Stadtwerke Osnabrück AG 112.346 8,63 
items GmbH (Nennbetrag eigener Anteile) 77.059 5,92 
Energie AG Iserlohn 65.921 5,06 
Mark-E AG, Hagen 65.123 5,00 
Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH 59.300 4,55 
Gesamt 1.302.453 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
items project GmbH 50.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Beschaffung, Einführung und der Betrieb von Systemen 
der Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik, außerdem die damit zusammenhängenden 
Tätigkeiten in Organisationsfragen f ür die Gesellschafter und sonstige Unternehmen, an denen eine der 
an der items GmbH unmittelbar oder mittelbar beteiligten Städte Anteile hat, sowie für andere Kommunen 
und deren Einrichtungen und Unternehmen, soweit dies gemeinderechtlich zulässig ist.

Beteiligungsbericht 2016  items 
137 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Ludger Hemker 
 
Beirat 
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster, 
 Vorsitzender 
Willi Nibbe, Lübeck, stellv. Vorsitzender 
Jürgen Elmer, Bocholt  
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster 
Manfred Hülsmann, Osnabrück 
Dr. Michael Maxelon, Kassel 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster 
Dr. Klaus Weimer, Iserlohn 
Dr. Dirk Wernicke, Münster  
Erik Höhne, Hagen, ab 12.12.2016 
 
Beisitzende 
Beatrix Vennekötter, Vorsitzende Gesamtbetriebsrat 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das abgelaufene Geschäftsjahr war vor allem geprägt von der Gewinnung eines großen  Kunden und 
neuen Gesellschafters mit den dazugehörigen Kapital - und Personalmaßnahmen  und der Vorbereitung 
der Transition, von der Umsetzung eines komplexen  Migrationsprojektes, der Konsolidierung der Fina n-
zen und der öffentlichen und werbewirksamen  Darstellung der Plattform Billing4us. Zudem wurden B e-
triebsprozesse weiter stabilisiert und effizienzsteigernde Maßnahmen umgesetzt. 
 
Im Geschäftsjahr konnte mit der Mark -E AG, Hagen, der Gesellschafterkreis auf insgesamt sieben Gesell-
schafter erweitert werden. Die Mark -E AG beteiligte sich mit 5 % (65.123 €) am Stammkapital der items 
GmbH. Das neue Gesamtstammkapital beträgt nunmehr 1.302.453 €. 
 
Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss  in Höhe von 64 T€ und einem Ergebnis der g e-
wöhnlichen Geschäftstätigkeit von 190  T€ abgeschlossen. Trotz steigende r Umsatzerlöse konnte das 
geplante Jahresergebnis für 2016 in Höhe von 168 T€ im Geschäftsjahr nicht erreicht werden.  Dieses 
resultierte im Wesentlichen aus erhöhten Aufwänden zweier Projekte, deren Komplexität und Umf ang erst 
während der Umsetzungsphase in vollem Umfang transparent wurde. 
 
Der Um satz im Jahr 2016 stieg um 3.723 T€ auf 36.385 T€. Dieser Umsatz beinhaltet Erlöse  aus dem 
Sale-and-Lease-Back-Vertrag über 602 T€ (Vorjahr: 871 T€) und aus SAP Lizenzverkäufen in Höhe von 
450 T€ (VJ: 774 T€).  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 561 T€ (V J: 2.541 T€) entfallen mit 258 T€ vorrangig au f 
die Auflösung von Rückstellungen.  Der Materialaufwand von 17.740 T€ ist im Verhältnis zum Vorjahr um 
927 T€ gestiegen. Dieses resultiert aus ein em höheren Einsatz von externen Beratern. Der Personalauf-
wand von 13.339 T€ ist im Vergleich zum Vorjahr um 653 T€ gestiegen.  
 
Die Gesellschaft war aufgrund der eingeräumten Kreditli nien jederzeit in der Lage, den finanziellen Ver-
pflichtungen nachzukommen. Gravierende Liquiditätsengpässe hat es im  Berichtszeitraum nicht gegeben. 
 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  items 
138 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.492.534 1.753.927 1.533.721 
II. Sachanlagen 3.293.288 3.065.968 2.369.673 
III. Finanzanlagen 162.628 152.087 139.587 
  Anlagevermögen 4.948.450 4.971.981 4.042.981 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 1.593.545 1.236.250 1.119.994 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.964.678 6.896.771 7.445.090 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 48.746 101.523 249.458 
  Umlaufvermögen 12.606.969 8.234.544 8.814.543 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 675.092 548.963 495.968 
  Aktiva 18.230.511 13.755.489 13.353.491 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital (inkl. 77 T€ Rücklage eigene Anteile) 1.237.330 1.237.330 1.302.453 
II. Kapitalrücklagen 1.627.584 1.627.584 1.887.461 
III. Gewinnrücklagen 1.316.450 1.316.450 1.316.450 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 193.300 92.700 64.135 
  Eigenkapital 4.374.664 4.274.064 4.570.499 
B. Rückstellungen  4.805.131 3.707.415 3.494.309 
C. Verbindlichkeiten 9.050.716 5.670.010 5.288.683 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 104.000 0 
  Passiva 18.230.511 13.755.489 13.353.491 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 32.943.517 32.661.640 36.384.967 
2. Erhöhung/Verminderung Bestand lfd. Aufträge -39.626 75.227 280.548 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 160.309 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.276.872 2.540.618 561.309 
5. Summe betriebliche Erträge 35.180.763 35.437.792 37.226.824 
6. Materialaufwand 16.076.010 16.812.878 17.740.445 
7. Personalaufwand 12.655.493 12.685.830 13.339.126 
8. Abschreibungen 1.728.325 1.648.823 1.728.413 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.280.578 4.066.491 4.182.735 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 34.740.406 35.214.022 36.990.718 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 440.357 223.770 236.106 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 15.203 15.463 10.782 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 115.826 91.193 57.159 
14. Finanzergebnis -100.623 -75.731 -46.378 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 339.734 148.040 189.729 
16. Steuern 146.434 55.340 125.594 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 193.300 92.700 64.135

Beteiligungsbericht 2016  items 
139 
Anzahl der Beschäftigten 
    2014 2015 2016 
Männlich 115 117 119 
Weiblich 39 39 39 
Insgesamt 154 156 158 
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 9 9 9 
 
 
 
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*  
    2014 2015 2016 
Eigenkapitalquote 24,0% 31,1% 34,2% 
Liquidität 2. Grades 1,2 1,2 1,4 
Umsatzrentabilität 0,6% 0,3% 0,2% 
Personalintensität 36,4% 36,0% 36,1% 
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
 
 
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die Gesellschaft weiterhin sinkende Umsätze im Gesellschafterkreis, 
da viele Kunden nach den intensiven Entwicklungen und aufgrund des  Kostendrucks die Konsolidierung 
fortsetzen und zudem Projekte und Dienstleistungen öffentlich ausschreiben werden.  
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird im Ges chäftsjahr 2017 über dem Vorjahresniveau 
erwartet, da mit weiteren Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen gerechnet  wird. Unter Berüc k-
sichtigung der sich verändernden Marktsituation un d der „internen  Konsolidierung“, verbunden mit einem 
aus dem Jahr 2016 herüberreichenden  und erst 2017 ergebniswirksamen P rojektgeschäft, wird für das 
Jahr 2017 insgesamt mit einem positiven Jahresergebnis von 245 T€ gerechnet

Beteiligungsbericht 2016  items project 
140 
5.4.1 items project GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
items project GmbH 
Joachimstaler Straße 20 www.itemsnet.de 
10719 Berlin email: kontakt@itemsnet.de 
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000   
      
Gründungsjahr: 2007     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
items GmbH 50.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben im Bereich der Informationsverarbe i-
tung und Kommunikationstechnik sowie der damit zu sammenhängenden Tätigkeiten in Organisationsfr a-
gen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Ludger Hemker 
 
Beirat 
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster,  
Vorsitzender 
Willi Nibbe, Lübeck, stellv. Vorsitzender 
Jürgen Elmer, Bocholt  
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster 
Manfred Hülsmann, Osnabrück 
Dr. Michael Maxelon, Kassel 
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster 
Dr. Klaus Weimer, Iserlohn 
Dr. Dirk Wernicke, Münster  
Erik Höhne, Hagen, ab 12.12.2016 
 
Beisitzende 
Beatrix Vennekötter, Vorsitzende Gesamtbetriebsrat 
 
Gesellschafterversammlung 
Gesellschafterin items GmbH 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im vergangenen Geschäftsjahr wurden Ums atzerlöse in Höhe von 10.489  T€ (Vorjahr: 9.652 T€) aus-
schließlich mit der Muttergesellschaft , der items GmbH, erzielt . Mit den Umsatzerlösen hat sich auch der 
Personalaufwand erhöht. Er ist auf 8.585 T€ (V J: 7.899 T€) gestiegen.  Es ergibt sich ein Jahresübe r-
schuss in Höhe von 4 T€, der an die Muttergesellschaft ausgeschüttet werden soll. 
 
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr allen Zahl ungsverpflichtungen nachkommen. Liquiditätsengpäs-
se gab es nicht. Im Falle von Liquiditätsengpässen wäre die Liquidität im  Geschäftsjahr jederzeit durch die 
items GmbH gewährleistet gewesen.

Beteiligungsbericht 2016  items project 
141 
Die unter der Rubri k Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersi chtlich. 
 
 
 
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 
Für das Jahr 2017 wird bei steigenden Umsatzerlösen ( Plan 2017: 10.598 T€) und weiterem Personalauf-
bau (FTE Plan 2017: 123) in  Verbindung mit dementsprechend steigendem  Personalaufwand (Plan 2017: 
9.372 T€) mit einem Jahresüberschuss leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres  2016 (Plan 2017:  
15 T€) gerechnet, resultierend aus den von Gesellschaftern bezogenen Leistungen (Plan 2017: 694 T€). 
Das Risikomanagement wird im  Zusammenhang mit dem Risikomanagementbericht der items betrachtet. 
Gemäß den Aufgabenstellungen der items project rechnet die Geschäftsführung nicht mit Risiken, die den 
Fortbestand der items project GmbH gefährden.

Beteiligungsbericht 2016  items project 
142 
zu B. Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 20.288 18.695 17.061 
  Anlagevermögen 20.288 18.695 17.061 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 978.351 869.640 903.483 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 3.664 10.731 719 
  Umlaufvermögen 982.015 880.370 904.202 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 1.002.304 899.065 921.263 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 12.400 7.300 4.000 
  Eigenkapital 62.400 57.300 54.000 
B. Rückstellungen  590.273 587.229 757.905 
C. Verbindlichkeiten 349.631 254.536 109.358 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 1.002.304 899.065 921.263 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 8.369.233 9.651.744 10.489.200 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 28.449 19.674 43.917 
5. Summe betriebliche Erträge 8.397.682 9.671.418 10.533.117 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 6.776.601 7.899.105 8.584.817 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.596.582 1.748.285 1.924.242 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 8.373.183 9.647.390 10.509.059 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 24.499 24.028 24.057 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 528 489 449 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 2 0 
14. Finanzergebnis 528 487 449 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 25.027 24.515 24.506 
16. Steuern 12.627 17.215 20.506 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 12.400 7.300 4.000

Beteiligungsbericht 2016  WLE 
143 
5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 
Beckumer Straße 70 http://www.wle-online.de/ 
59555 Lippstadt email: info@wle-online.de 
Telefon: (02941) 745-0   
      
Gründungsjahr: 1979     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Kreis Soest 1.229.960 31,48 
Kreis Warendorf 1.047.840 26,82 
Stadtwerke Münster GmbH  552.090 14,13 
Stadt Warstein  262.340 6,71 
Stadt Beckum  255.490 6,54 
Stadt Ennigerloh  180.180 4,61 
Stadt Lippstadt 171.130 4,38 
Stadt Rüthen 71.940 1,84 
Stadt Sendenhorst 68.620 1,76 
Gemeinde Wadersloh 67.600 1,73 
Gesamt 3.907.190 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
WLE-Spedition GmbH, Lippstadt i.L. 25.600 100,00 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster* 221.450 10,00 
 
* weitere Informationen unter 4.13.3 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die Westfälische Landes -Eisenbahn GmbH (WLE) ist ein Zusammenschluss von Gebiets körperschaften 
oder deren Kapitalgesellschaften. Gegenstand des Unternehmens ist, die Verkehrsverhältnisse in Westf a-
len zu fördern und zu verbessern. Zu diesem Zweck betreibt die WLE die im öffentlichen Interesse vorg e-
haltene Eisenbahninfrastruktur und sor gt für eine zuverlässige Bedienung der daran gelegenen Wir t-
schaftsstandorte. 
 
Darüber hinaus dient die WLE der Entlastung innerörtlicher Straßen und sichert die Anbindung der Region 
an das nationale und internationale Schienennetz. Auch sichert die WLE die  Grundlage für die Option 
eines schienengebundenen Personennahverkehrs auf ihrem Netz oder einem Teilnetz. Somit stellt die 
WLE heute und in Zukunft einen bedeutenden Standortfaktor für die Region dar. Ferner kann sich die 
WLE an Unternehmungen, die diese Zwecke fördern, beteiligen. Sie erfüllt damit Aufgaben der öffentl i-
chen Daseinsvorsorge.

Beteiligungsbericht 2016  WLE 
144 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns  
  
Aufsichtsrat 
Dirk Lönnecke, Kreisdirektor, Soest,  
Vorsitzender 
Friedrich Gnerlich, Ltd. Kreisbaudirektor, Warendorf, 
1. stellv. Vorsitzender, bis 30.06.2016 
Matthias Hesse, Lippstadt,  
2. stellv. Vorsitzender 
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, Münster,  
3. stellv. Vorsitzender, bis 07.12.2016 
Lothar Bräutigam, Warstein 
Ulrich Brülle, Lippstadt 
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen  
Thomas Fastermann, Münster  
Dr. Günter Fiedler, Geseke 
Berthold Lülf, Bürgermeister, Ennigerloh  
Kunigunde Meier, Warstein 
Hermann-Josef Nürenberg, Warstein 
Gabriele Oelze-Kräling, Lippstadt 
Detlef Ommen, Sendenhorst 
Josef Schmedding, Sendenhorst 
Michael Schramm, Warstein 
Frank Schulte, Geseke 
Michael Schulte, Lippstadt 
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Bürgermeister, Beckum 
Alfons Wickenkamp, Liesborn 
Peter Weiken, Bürgermeister, Rüthen 
Karsten Gerlach, Erwitte, bis 07.07.2016 
Carsten Rehers, Kreis Warendorf, ab 01.07.2016 
  
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprec hen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  WLE 
145 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.515 37.016 197.813 
II. Sachanlagen 18.373.507 20.952.672 21.355.349 
III. Finanzanlagen 442.879 440.757 438.588 
  Anlagevermögen 18.824.901 21.430.445 21.991.750 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 1.737.665 1.834.293 1.801.375 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 4.676.239 3.699.223 4.719.710 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 2.915.466 4.424.472 484.754 
  Umlaufvermögen 9.329.370 9.957.988 7.005.840 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 107.697 97.813 84.650 
  Aktiva 28.261.968 31.486.246 29.082.240 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 3.907.190 3.907.190 3.907.190 
II. Kapitalrücklagen 1.706.777 1.706.777 1.706.777 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -2.638.453 -2.638.453 -2.638.453 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.306.836 -1.996.489 -1.814.939 
  Eigenkapital 1.668.678 979.025 1.160.574 
B. Rückstellungen  11.426.778 10.390.858 9.511.643 
C. Verbindlichkeiten 15.089.269 20.042.240 18.344.134 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 77.244 74.125 65.889 
  Passiva 28.261.968 31.486.246 29.082.240 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 11.900.277 14.019.807 15.454.144 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 36.759 61.601 53.948 
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.902.737 4.353.375 2.502.939 
5. Summe betriebliche Erträge 16.839.772 18.434.783 18.011.031 
6. Materialaufwand 7.991.536 9.939.551 9.946.057 
7. Personalaufwand 6.784.131 6.480.396 6.692.811 
8. Abschreibungen 1.251.945 1.208.961 1.389.009 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.541.825 2.178.076 1.124.627 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 17.569.436 19.806.985 19.152.504 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -729.664 -1.372.202 -1.141.473 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 63.552 15.030 6.823 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 602.643 623.025 661.253 
14. Finanzergebnis -539.091 -607.995 -654.430 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.268.755 -1.980.197 -1.795.903 
16. Steuern 38.081 16.292 19.036 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.306.836 -1.996.489 -1.814.939

Beteiligungsbericht 2016  WLE-Spedition 
146 
5.5.1 WLE-Spedition GmbH i.L. 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
WLE-Spedition GmbH 
Beckumer Straße 70 http://www.wle-online.de/ 
59555 Lippstadt email: info@wle-online.de 
Telefon: (02941) 745-0   
      
Gründungsjahr: 1988     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt 25.600 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens war  der Betrieb einer Spedition, insbesondere für Schiene und Straße, 
einschließlich Güterkraftverkehr und aller damit verb undenen Aktivitäten. Ferner konnte  es sich an Unte r-
nehmen, die diese Zwecke fördern, beteiligen. Es verfolgt das vorrangige Ziel, den Schienengüterverkehr 
der Westfälischen Landes-Eisenbahn GmbH als wesentliche Infr astruktureinrichtung ihres Verkehrsgebie-
tes und Dienstleistungsunternehmen im Bereich öffentlicher Daseinsvorsorge zu stützen und zu fördern.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
André Pieperjohanns  
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwec ks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite. 
 
 
Ereignisse von besonderer Bedeutung für das Geschäftsjahr 2016 
 
Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft wurde zum 31.12.2015 eingestellt und d ie Gesellschaft wurde zum 
Ablauf des 31.12.2016 aufgelöst. Als Liquidatoren  wurden der bisherige Geschäftsführer Herr André Pi e-
perjohanns und Herr  Marcus Hinterland bes tellt. Im Rahmen des Liquidationsverfahrens verfolgt die G e-
sellschaft das Ziel, die gehaltenen Vermögensgegenstände bestmöglich zu verwerten.

Beteiligungsbericht 2016  WLE-Spedition 
147 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 26.182 0 0 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 26.182 0 0 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 308.593 207.109 233.290 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 47.094 83.466 53.423 
  Umlaufvermögen 355.687 290.575 286.713 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 381.869 290.575 286.713 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 25.600 25.600 25.600 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 181.597 181.597 181.597 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0 
  Eigenkapital 207.197 207.197 207.197 
B. Rückstellungen  21.906 41.051 65.405 
C. Verbindlichkeiten 152.766 42.327 14.111 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 381.869 290.575 286.713 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 1.800.669 1.167.294 0 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 115 78.236 8.503 
5. Summe betriebliche Erträge 1.800.784 1.245.529 8.503 
6. Materialaufwand 1.480.209 995.919 208 
7. Personalaufwand 104.095 92.067 600 
8. Abschreibungen 17.055 7.002 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 159.443 208.416 73.664 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.760.802 1.303.403 74.472 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 39.982 -57.874 -65.969 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 691 418 256 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 3 0 
14. Finanzergebnis 691 415 256 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 40.674 -57.459 -65.714 
16. Steuern 2.116 1.494 0 
17. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführungsvertrag -38.558 58.953 65.714 
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  VSM 
148 
5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH  
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSM) 
Hafenplatz 1 http://www.stadtwerke-muenster.de 
48155 Münster   
Telefon: (02 51) 6 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 26.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die Verkehrsservice Gesellschaft Münster (VSM) mbH ist als 100%iges Tochterunternehmen der Stad t-
werke Münster GmbH damit beauftragt, Verkehrsleistungen im Linienverkehr für die Stadtwerke Münster 
sowie Schulverkehre im beauftragten Schülerverkehr für die Stadt Münster zu erbringen.  
 
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte Gesel l-
schaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen 
bedienen, sich an anderen Unternehmen beteiligen oder Unternehmen erwerben, errichten oder pachten.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Eckhard Schläfke 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entspre chen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und  Gewinn- und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  VSM 
149 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 50 0 0 
III. Finanzanlagen 5.442 5.033 4.608 
  Anlagevermögen 5.492 5.033 4.608 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 471.616 610.388 470.853 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 341.164 211.662 647.700 
  Umlaufvermögen 812.780 822.050 1.118.553 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 818.272 827.084 1.123.161 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000 
II. Kapitalrücklagen 23.709 23.709 23.709 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 548.613 384.968 459.352 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -163.645 74.385 205.453 
  Eigenkapital 434.677 509.061 714.515 
B. Rückstellungen  296.633 266.639 354.278 
C. Verbindlichkeiten 86.962 51.383 54.368 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 818.272 827.084 1.123.161 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 10.298.840 11.513.371 12.387.281 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 10.442 31.352 13.470 
5. Summe betriebliche Erträge 10.309.282 11.544.723 12.400.752 
6. Materialaufwand 4.814.196 5.311.750 5.436.747 
7. Personalaufwand 5.323.712 5.732.393 6.233.501 
8. Abschreibungen 150 50 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 325.606 363.232 373.003 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 10.463.664 11.407.425 12.043.251 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -154.382 137.298 357.501 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 369 216 526 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71 309 0 
14. Finanzergebnis 298 -93 526 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -154.083 137.205 358.026 
16. Steuern 9.562 62.821 152.573 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -163.645 74.385 205.453

Beteiligungsbericht 2016  Westfälische Fernwärme 
150 
5.7 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 
Hafenplatz 1 http://www.wf-ms.de/startseite.html 
48155 Münster   
Telefon: (02 51) 6 94 - 0   
      
Gründungsjahr: 1968     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 400.000 50,00 
Stadtwerke Dinslaken GmbH 400.000 50,00 
Gesamt 800.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages der Bau und der Betrieb von 
Fernheizwerken. Die Versorgungsbereiche sind entsprechend den Verbundleitungen mit dem Heizkraf t-
werk Hafen der Stadtwerke Münster GmbH in die Bereiche Nord (Heizwerk Coerde einschließlich Ve r-
bundnetz Nord), Süd (Heizwerk Angelmodde einschließlich Verbundne tz Süd) und West (Heizwerk 
Echelmeyerstraße) gegliedert, deren Wärmeversorgung aus dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster 
GmbH durch Bezugsverträge geregelt ist. Weiterhin ist seit dem 01.01.1996 die Durchleitung von Wärme 
zur Versorgung der Stadtwerke-Kunden im Neubaugebiet Mecklenbeck-Mitte gestattet. Mit Ausnahme der 
eigenen Wärmeerzeugung im Spitzenbetrieb wird die Wärme ganzjährig aus dem Heizkraftwerk der 
Stadtwerke Münster GmbH bezogen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Thomas Döking, Dinslaken  
Arnim Schneidereit, Münster 
 
Beirat 
Dr. Dirk Wernicke, Vorsitzender 
Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister,  
stellv. Vorsitzender 
Gerrit Dieckmann, Ratsherr 
Dr. Thomas Götz 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Michael Spiekermann-Blankertz 
  
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesel lschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  Einen Überblick 
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  Westfälische Fernwärme 
151 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 348 1.119 841 
II. Sachanlagen 4.407.726 4.143.156 3.888.430 
III. Finanzanlagen 2.025 1.029 0 
  Anlagevermögen 4.410.099 4.145.304 3.889.271 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 173.960 149.038 135.610 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 823.172 626.216 881.244 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 101.254 171.801 750.483 
  Umlaufvermögen 1.098.386 947.054 1.767.337 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 5.508.485 5.092.358 5.656.608 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 800.000 800.000 800.000 
II. Kapitalrücklagen 69.196 69.196 69.196 
III. Gewinnrücklagen 1.423.461 1.423.461 1.423.461 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 347.600 398.000 493.000 
  Eigenkapital 2.640.257 2.690.657 2.785.657 
B. Empfangene Ertragszuschüsse 536.827 400.986 276.865 
C. Rückstellungen  112.986 124.140 318.561 
D. Verbindlichkeiten 2.218.415 1.876.576 2.275.525 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 5.508.485 5.092.358 5.656.608 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 7.871.985 8.203.903 8.086.965 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 197.085 204.623 5.929 
5. Summe betriebliche Erträge 8.069.070 8.408.526 8.092.894 
6. Materialaufwand 6.014.696 6.287.634 5.901.121 
7. Personalaufwand 542.608 552.449 455.287 
8. Abschreibungen 352.170 325.281 313.205 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 632.856 643.923 686.617 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.542.330 7.809.286 7.356.231 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 526.740 599.240 736.663 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 244 211 295 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.169 4.178 1.399 
14. Finanzergebnis -925 -3.967 -1.105 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 525.815 595.273 735.559 
16. Steuern 178.215 197.273 242.559 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 347.600 398.000 493.000

Beteiligungsbericht 2016  NDIX 
152 
5.8 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.  
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 
Zuiderval 64 http://www.ndix.de   
NL-7543 EZ Enschede email: info@ndix.de   
Telefon: +49 (0)251 694 10 42   
      
Gründungsjahr: 2001     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH  200.000 50,00 
Holding Technopolis Twente B.V. 100.000 25,00 
PPM Oost Nederland N.V. 100.000 25,00 
Gesamt 400.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Das Ziel der Gesellschaft ist die Betreuung sämtlic her anfallender Dienste im Bereich des Internet -
Verkehrs. Weiteres Ziel des Unternehmens ist es, als nonprofit -orientierter Infrastrukturdienstleister eine 
hochleistungsfähige Glasfaserverbindung zur Internet -Datenübertragung (Internet Exchange) zwischen 
den Wirtschaftsräumen Münster und Enschede zu installieren. NDIX stellt in Europa den ersten gren z-
überschreitenden Internet -Knotenpunkt zum kostengünstigen Austausch großer Datenmengen dar. 
Dadurch werden die Standortfaktoren erheblich verbessert, denn die Knotenpunkte tragen zur Entwic k-
lung neuer Dienste und Innovationen bei. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Jeroen van de Lagemaat 
Nanda Grip – Ten Heuvel 
 
Aufsichtsrat 
Dr. Jörg Twenhöven, Vorsitzender 
Gerhard van Houweninge 
Dr. Thomas Robbers 
Jaap van Till 
Dr. Dirk Wernicke 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  Einen Überblick 
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  NDIX 
153 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.284.090 1.444.113 1.848.590 
II. Sachanlagen 567.659 527.392 576.436 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 1.851.749 1.971.505 2.425.026 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 178.496 226.934 396.275 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 692.158 826.475 417.723 
  Umlaufvermögen 870.654 1.053.409 813.998 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 2.722.403 3.024.914 3.239.024 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 400.000 400.000 400.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Sonstige Rücklagen 272.601 993.999 1.032.132 
  Eigenkapital 672.601 1.393.999 1.432.132 
B. Rückstellungen  0 0 0 
C. Verbindlichkeiten 2.049.802 1.630.915 1.806.892 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 2.722.403 3.024.914 3.239.024 
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 4.240.799 4.817.173 5.394.642 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
5. Summe betriebliche Erträge 4.240.799 4.817.173 5.394.642 
6. Materialaufwand 2.432.028 1.980.647 2.973.938 
7. Personalaufwand 788.207 1.078.717 1.280.522 
8. Abschreibungen 400.268 474.123 526.537 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 247.315 444.741 493.402 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.867.818 3.978.228 5.274.399 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 372.981 838.945 120.243 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 4.026 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.899 0 742 
14. Finanzergebnis -26.899 4.026 -742 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 346.082 842.971 119.501 
16. Steuern 88.028 121.573 81.368 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 258.054 721.398 38.133

Beteiligungsbericht 2016  smartOPTIMO 
154 
5.9 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 
Luisenstraße 20 http://www.smartoptimo.de 
49074 Osnabrück email: info@smartoptimo.de 
Telefon: (05 41) 600 680 - 0   
      
Gründungsjahr: 2008     
      
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 152.760 38,00 
Stadtwerke Osnabrück AG 152.760 38,00 
Stadtwerke Bielefeld GmbH 20.100 5,00 
Stadtwerke Gießen AG 20.100 5,00 
Stadtwerke Solingen GmbH 20.100 5,00 
Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH (nvb) 4.020 1,00 
Stadtwerke Böhmetal GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Bramsche GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Emden GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Geesthacht GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Neumünster GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Nortorf AöR 4.020 1,00 
Stadtwerke Werl GmbH 4.020 1,00 
Stadtwerke Gütersloh GmbH 2.010 0,50 
Stadtwerke Menden GmbH 2.010 0,50 
Gesamt 402.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbrin gung von Dienstleistungen im Bereich des 
Zähler- und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten und den Versorgung s-
sektoren der Gesellschaft sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden Einfü h-
rung von intelligenten Zählern. Die smartOPTIMO GmbH & Co. KG trat bis zum Ablauf des Geschäftsja h-
res 2011 grundsätzlich nur als Dienstleister in dem Bereich Zähler - und Messwesen auf. Im Jahr 2012 ist 
die Gesellschaft jedoch erstmalig auch als Messstellenbetreiber und Messdie nstleister am Markt tätig 
geworden.

Beteiligungsbericht 2016  smartOPTIMO 
155 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführende Komplementärin 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
 
Geschäftsführung 
Dr. Fritz Wengeler 
 
Beirat 
Dr. Dirk Wernicke, Vorsitzender 
Manfred Hülsmann, stellv. Vorsitzender 
Manfred Ackermann 
Dr. Michael Angrick 
Winfried Benkte 
Jürgen Brüggemann 
Dr. Norbert Bruhn-Lobin 
Martin Hack 
Jörg Karlikowski 
Markus Prang 
 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der Gesamtumsatz der smartOPTIMO betrug für das Jahr 2016 insgesamt  12.614 T€ und liegt somit um 
787 T€ über dem Umsatzerlös des Vorjahres  und um 131  T€ über dem Planwert für das Jahr 2016. Der 
Umsatz setzt sich zusammen aus Tätigkeiten für den Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen sowie 
Dienstleistungen für Vertriebe von kommunalen Versorgern. 
 
Der Jahresüberschuss im Jah r 2016 liegt mit 1.463  T€ um 91 T€ unter dem des Vorjahres und um 10  T€ 
über dem geplanten Jahresüberschuss von 1.453 T€. 
 
Die unter der Ru brik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten e rsichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  smartOPTIMO 
156 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 263.319 391.221 1.785.466 
II. Sachanlagen 4.501.905 5.067.382 5.098.548 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 4.765.224 5.458.602 6.884.013 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 69.766 70.731 69.057 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 511.720 785.094 1.386.337 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 8.256.929 6.570.352 6.312.089 
  Umlaufvermögen 8.838.415 7.426.176 7.767.483 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.187 26.299 47.519 
  Aktiva 13.627.826 12.911.078 14.699.015 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 394.025 398.235 399.870 
II. Kapitalrücklagen 3.666.847 3.666.847 3.666.847 
III. Gewinnrücklagen 2.720.344 2.720.344 2.720.344 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.404.425 1.553.898 1.462.567 
  Eigenkapital 8.185.640 8.339.323 8.249.627 
B. Rückstellungen  1.409.843 1.442.036 1.573.040 
C. Verbindlichkeiten 3.964.629 3.097.338 4.781.954 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 67.714 27.086 0 
E. Passive latente Steuern 0 5.294 94.394 
  Passiva 13.627.826 12.911.078 14.699.015 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 11.615.999 11.827.345 12.613.620 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 546.179 584.486 1.002.274 
4. Sonstige betriebliche Erträge 428.340 372.318 360.938 
5. Summe betriebliche Erträge 12.590.518 12.784.148 13.976.832 
6. Materialaufwand 2.691.793 2.478.255 2.632.108 
7. Personalaufwand 5.321.904 5.728.926 6.485.505 
8. Abschreibungen 1.243.529 1.226.732 1.322.103 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.514.182 1.417.623 1.696.873 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 10.771.408 10.851.536 12.136.589 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.819.110 1.932.612 1.840.243 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 25.074 5.976 5.276 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 105.382 82.563 96.707 
14. Finanzergebnis -80.308 -76.587 -91.431 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.738.802 1.856.025 1.748.812 
16. Steuern 334.377 302.127 286.245 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.404.425 1.553.898 1.462.567

Beteiligungsbericht 2016  smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
157 
5.10 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
Luisenstraße 20 http://www.smartoptimo.de 
49074 Osnabrück email: info@smartoptimo.de 
Telefon: (05 41) 600 680 - 0   
      
Gründungsjahr: 2008     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 12.500 50,00 
Stadtwerke Osnabrück AG 12.500 50,00 
Gesamt 25.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des 
Stadtwerke-eigenen Zähler - und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten 
und den Versorgungssektoren der Gesellschafter: Hinzu kommt die Beteiligung als persönlich haftende 
und geschäftsführende Gesellschafterin an der sma rtOPTIMO GmbH & Co. KG sowie die Umsetzung der 
gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden Einführung von intelligenten Zählern.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Fritz Wengeler 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2016  smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 
158 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 0 0 0 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 39.790 25.520 20.711 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 161.660 203.288 221.691 
  Umlaufvermögen 201.450 228.808 242.402 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0   
  Aktiva 201.450 228.808 242.402 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 100.819 117.724 139.471 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 16.905 21.747 14.977 
  Eigenkapital 142.724 164.471 179.448 
B. Rückstellungen  45.302 51.884 51.823 
C. Verbindlichkeiten 13.425 12.453 11.131 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0  
  Passiva 201.450 228.808 242.402 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 114.963 130.487 337.261 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 206.074 221.427 1.852 
5. Summe betriebliche Erträge 321.037 351.914 339.113 
6. Materialaufwand 5.823 12.859 11.333 
7. Personalaufwand 277.931 288.738 284.882 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.992 19.166 21.403 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 296.746 320.763 317.617 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 24.291 31.151 21.496 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 0 0 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 24.291 31.151 21.496 
16. Steuern 7.386 9.404 6.519 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 16.905 21.747 14.977

Beteiligungsbericht 2016  GREEN GECCO 
159 
5.11 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
Poststraße 105 http://www.greengecco.de 
53840 Troisdorf   
Telefon: (0 22 41) 888 - 0   
      
Gründungsjahr: 2010     
      
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Osnabrück AG  5.128.454 10,07 
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 4.062.232 7,98 
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen, 
Gevelsberg  3.945.121 7,75 
Stadtwerke Münster GmbH 3.943.594 7,75 
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stol-
berg 3.352.436 6,58 
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 3.155.384 6,20 
Stadtwerke Troisdorf GmbH 2.761.788 5,42 
EWR GmbH, Remscheid 2.698.141 5,30 
Stadtwerke Iserlohn GmbH 2.054.029 4,03 
Stadtwerke Düren GmbH 2.050.465 4,03 
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.971.542 3,87 
Stadtwerke Detmold GmbH  1.872.761 3,68 
Stadtwerke Willich GmbH 1.710.842 3,36 
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 1.576.928 3,10 
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 1.576.928 3,10 
Stadtwerke Hamm GmbH 1.576.928 3,10 
SWK Energie GmbH, Krefeld 1.576.928 3,10 
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 878.843 1,73 
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 788.210 1,55 
Stadtwerke Geldern GmbH 747.984 1,47 
9 weitere Stadtwerke der Region (Geschäftsanteile 
jeweils unter 1 %) 3.488.387 6,85 
Gesamt 50.917.928 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen 111.291* 49,00 
Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen 33* 49,00 
 
*Die Angaben zum Eigenkapital sowie Jahresüberschuss der Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen, und der Green 
GECCO GmbH & Co. KG, Essen, betreffen de n 31. Dezember 2015.

Beteiligungsbericht 2016  GREEN GECCO 
160 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist eine mittelbare Beteiligung der Kommanditisten an gemeinsam mit 
Dritten betriebenen Projekten der regenerativen Energieerzeugung zur Absicherung und Stärkung d er 
Energieversorgung der Kommanditisten, insbesondere 
 
- die Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen, welches sämtliche Aktivitäten auf dem G e-
biet der Erzeugung und Bereitstellung von Energie aus regenerativen Energieträgern in Deutsc h-
land und den weiteren EU-Mitgliedstaaten zum Gegenstand hat, sowie 
 
- die Finanzierung der Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen, auch unter Ina n-
spruchnahme einer Fremdfinanzierung. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
Komplementärin 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft- 
Verwaltungs GmbH, Troisdorf 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zw eck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  GREEN GECCO 
161 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 54.722.292 51.723.833 48.244.833 
  Anlagevermögen 54.722.292 51.723.833 48.244.833 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 5.334.445 5.893.860 4.032.366 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 2.463.467 2.461.000 2.468.002 
  Umlaufvermögen 7.797.912 8.354.860 6.500.368 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.428 3.188 3.188 
  Aktiva 62.521.632 60.081.881 54.748.389 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 57.395.387 54.396.928 50.917.928 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.766.585 2.629.747 2.002.592 
  Eigenkapital 60.161.972 57.026.675 52.920.520 
B. Rückstellungen  27.595 39.215 40.405 
C. Verbindlichkeiten 2.332.064 3.015.990 1.787.464 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 62.521.632 60.081.881 54.748.389 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 5.000 0 0 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.238 2.300 0 
5. Summe betriebliche Erträge 6.238 2.300 0 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 254.439 252.620 264.728 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 254.439 252.620 264.728 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -248.201 -250.320 -264.728 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 3.030.335 2.894.140 2.267.320 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.649 14.073 0 
14. Finanzergebnis 3.005.686 2.880.067 2.267.320 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.757.485 2.629.747 2.002.592 
16. Steuern -9.100 0 0 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.766.585 2.629.747 2.002.592

Beteiligungsbericht 2016  GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 
162 
5.12 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltung GmbH 
Poststraße 105 http://www.greengecco.de 
53840 Troisdorf   
Telefon: (0 22 41) 888 - 0   
      
Gründungsjahr: 2010     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Osnabrück AG  3.064 10,07 
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 2.427 7,98 
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen, 
Gevelsberg  2.357 7,75 
Stadtwerke Münster GmbH 2.356 7,75 
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH,  
Stolberg 2.003 6,58 
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 6,20 
Stadtwerke Troisdorf GmbH 1.650 5,42 
EWR GmbH, Remscheid 1.612 5,30 
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227 4,03 
Stadtwerke Düren GmbH 1.225 4,03 
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.178 3,87 
Stadtwerke Detmold GmbH  1.119 3,68 
Stadtwerke Willich GmbH 1.022 3,36 
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942 3,10 
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 942 3,10 
Stadtwerke Hamm GmbH 942 3,10 
SWK Energie GmbH, Krefeld 942 3,10 
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 525 1,73 
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471 1,55 
Stadtwerke Geldern GmbH 447 1,47 
9 weitere Stadtwerke der Region  
(Geschäftsanteile jeweils unter 1 %) 2.084 6,85 
Gesamt 30.420 100,00

Beteiligungsbericht 2016  GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 
163 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft -Verwaltungs GmbH, Troisdorf, ist die einzige persönlich 
haftende Gesellschafterin der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Somit ist sie 
geschäftsführende Gesellschafterin und am Vermögen der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft 
mbH & Co. KG nicht beteiligt und daher zur Leistung von Einlagen weder berechtigt noch verpflichtet.  
 
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mb H & Co. KG beteiligt sich mitt elbar an Projekten der 
regenerativen Energieerzeugung. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen d em 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewin n- und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 
164 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 237 65 1.597 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 237 65 1.597 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 23.363 13.270 23.467 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 27.391 42.759 31.893 
  Umlaufvermögen 50.754 56.029 55.360 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 50.991 56.094 56.957 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 30.420 30.420 30.420 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 4.048 5.337 6.647 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.289 1.310 1.286 
  Eigenkapital 35.757 37.067 38.353 
B. Rückstellungen  7.175 9.604 9.761 
C. Verbindlichkeiten 8.059 9.423 8.843 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 50.991 56.094 56.957 
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 155.775 155.495 155.522 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 11 9 2 
5. Summe betriebliche Erträge 155.786 155.505 155.525 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 117.475 117.750 118.074 
8. Abschreibungen 396 524 288 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 36.394 35.709 35.642 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 154.265 153.984 154.004 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.521 1.521 1.521 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 11 0 1 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 12 0 
14. Finanzergebnis 11 -12 1 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.532 1.509 1.522 
16. Steuern 243 199 235 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.289 1.310 1.286

Beteiligungsbericht 2016  Windkraft Nordseeheilbad Borkum 
165 
5.13 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 
Hindenburgstraße 110   
26757 Borkum   
Telefon: (04922)  91120   
      
Gründungsjahr: 1991     
      
Gesellschafter Stammkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 54.890 49,90 
Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH 55.110 50,10 
Gesamt 110.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG ist die  Errichtung und der 
Betrieb eines Windparks mit sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen.  
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Axel Held 
Andreas Kovermann 
Gesellschafterversammlung 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Der Jahresabschluss 2016 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die 
Wirtschaftsdaten bis 2015 aufgeführt.

Beteiligungsbericht 2016  Windkraft Nordseeheilbad Borkum 
166 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0  
II. Sachanlagen 274.000 204.000  
III. Finanzanlagen 0 0  
  Anlagevermögen 274.000 204.000  
B. Umlaufvermögen 
  
 
I. Vorräte 0 0  
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 66.000 75.000  
III. Wertpapiere 0 0  
IV. Flüssige Mittel 113.000 197.000  
  Umlaufvermögen 179.000 272.000  
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0  
  Aktiva 453.000 476.000  
A. Eigenkapital 
  
 
I. Gezeichnetes Kapital 110.000 110.000  
II. Kapitalrücklagen 0 0  
III. Gewinnrücklagen 0 0  
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0  
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0  
  Eigenkapital 110.000 110.000  
B. Rückstellungen  124.000 137.000  
C. Verbindlichkeiten 219.000 229.000  
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0  
  Passiva 453.000 476.000  
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 388.000 426.000  
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0  
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0  
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0  
5. Summe betriebliche Erträge 388.000 426.000  
6. Materialaufwand 25.000 72.000  
7. Personalaufwand 0 0  
8. Abschreibungen 77.000 78.000  
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 69.000 54.000  
10. Summe betriebliche Aufwendungen 171.000 204.000  
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 217.000 222.000  
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0  
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.000 5.000  
14. Finanzergebnis -6.000 -5.000  
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 211.000 217.000  
16. Steuern 14.000 14.000  
17. Garantiedividende 75.000 77.000  
18. Erträge / Aufwendungen (-) aus Gewinnabführung -122.000 -126.000  
19. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0

Beteiligungsbericht 2016  Bürgerwindpark Löningen 
167 
5.14 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
Lindenallee 1   
49624 Löningen   
Telefon: (04431) 7397778   
      
Gründungsjahr: 2005     
      
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 1.000.000 100,00 
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG ist die Errichtung und der 
Betrieb eines Windparks mit sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Markus Bieder 
Komplementärin 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben B ilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
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Beteiligungsbericht 2016  Bürgerwindpark Löningen 
168 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 18.624.922 17.436.797 16.227.284 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 18.624.922 17.436.797 16.227.284 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 549.768 516.115 330.011 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 30.657 558.549 295.383 
  Umlaufvermögen 580.425 1.074.664 625.395 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
D. Nicht gedeckte Verlustanteile des Kommanditisten 1.238.312 675.084 631.216 
  Aktiva 20.443.659 19.186.545 17.483.894 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Kapitalanteil des Kommanditisten -1.238.312 -675.084 -631.216 
II. Kapitalrücklagen des Kommanditisten 5.429.452 5.429.452 5.429.452 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
IV. Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.238.312 675.084 631.216 
  Eigenkapital 5.429.452 5.429.452 5.429.452 
B. Rückstellungen  245.757 279.221 328.891 
C. Verbindlichkeiten 14.768.450 13.477.872 11.725.552 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 20.443.659 19.186.545 17.483.895 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 2.778.522 3.109.260 2.513.438 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 34.212 11.264 590 
5. Summe betriebliche Erträge 2.812.734 3.120.524 2.514.028 
6. Materialaufwand 29.079 11.826 36.532 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 1.208.104 1.209.923 1.209.513 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 427.096 555.976 583.876 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.664.280 1.777.725 1.829.921 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.148.454 1.342.799 684.107 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 154 899 160 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 763.284 707.849 640.433 
14. Finanzergebnis -763.131 -706.950 -640.273 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 385.324 635.849 43.834 
16. Steuern 0 72.621 -34 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 385.324 563.228 43.868 
+ Gutschrift (-) / Belastung (+) auf Kapitalkonten -385.324 -563.228 -43.868 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
169 
5.15 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
Hafenplatz 1   
48155 Münster   
Telefon: (0251) 694-0   
      
Gründungsjahr: 2012     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 25.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs -GmbH ist ausschließlich die Beteiligung als pe r-
sönlich haftende Gesellschafterin an der Bürgerwindpark Löninge n GmbH & Co. KG, Löningen. Die G e-
sellschafterin ist insbesondere berufen, die Geschäfte der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG zu 
führen und diese zu vertreten. Die Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG betreibt ihren Windpark mit 
sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen. 
 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Markus Bieder 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öff entlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
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Beteiligungsbericht 2016  Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 
170 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 0 0 0 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.784 4.966 3.193 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 24.281 27.494 28.898 
  Umlaufvermögen 31.065 32.460 32.091 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0   
  Aktiva 31.065 32.460 32.091 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Kapitalanteil der Kommanditisten 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.052 2.104 3.157 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.052 1.053 1.053 
  Eigenkapital 27.104 28.157 29.210 
B. Rückstellungen  3.626 3.625 2.480 
C. Verbindlichkeiten 335 677 400 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0   
  Passiva 31.065 32.460 32.091 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 0 2.683 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.951 5.423 1.250 
5. Summe betriebliche Erträge 6.951 5.423 3.933 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.701 4.173 2.683 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.701 4.173 2.683 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.250 1.250 1.250 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 0 0 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.250 1.250 1.250 
16. Steuern 198 197 197 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.052 1.053 1.053

Beteiligungsbericht 2016  Energiepark Detmold 
171 
5.16 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 
Hafenplatz 1   
48155 Münster   
Telefon: (0251) 694-0   
      
Gründungsjahr: 2011     
   
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 1.408.472 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist neben der Planung und Errichtung insbesondere der Betrieb sowie die 
Verwaltung von Windkraftanlagen. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite. 
 
 
 
 
Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Geschäftsjahre 2016 ff. 
 
Im Zuge der Verschmelzung der Energiepark Detmold Verwaltungs -GmbH auf die alleinige Gesellschaft e-
rin Stadtwerke Münster GmbH mit Wirkung zum 01.01.2017  soll es ebenfalls zum 01.01.2017 zur sog e-
nannten Anwach sung der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG auf die Stadtwerke Münster 
GmbH kommen. Das Vermögen der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG soll auf die Stadtwe r-
ke Münster GmbH übergehen.

Beteiligungsbericht 2016  Energiepark Detmold 
172 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 5.186.000 4.753.370 4.321.244 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 5.186.000 4.753.370 4.321.244 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 168.000 141.146 151.967 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 664.000 619.002 710.525 
  Umlaufvermögen 832.000 760.148 862.492 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.000 32.478 2.687 
  Aktiva 6.054.000 5.545.996 5.186.423 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 1.755.000 1.746.837 1.408.472 
II. Kapitalrücklagen 88.000 88.463 88.463 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0 
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 1.843.000 1.835.300 1.496.935 
B. Rückstellungen  28.000 38.720 43.678 
C. Verbindlichkeiten 4.183.000 3.671.976 3.645.810 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Passiva 6.054.000 5.545.996 5.186.423 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 730.000 764.986 702.289 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 10.000 51.485 
5. Summe betriebliche Erträge 730.000 774.986 753.774 
6. Materialaufwand 69.000 69.390 91.264 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 432.000 432.126 432.126 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 132.000 136.437 148.117 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 633.000 637.953 671.507 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 97.000 137.033 82.267 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.000 593 209 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 157.000 145.533 420.840 
14. Finanzergebnis -156.000 -144.939 -420.631 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -59.000 -7.907 -338.364 
16. Steuern 4.000 0 1 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -63.000 -7.907 -338.365 
+ Entnahme aus Kapitalrücklage 63.000 7.907 338.365 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

Beteiligungsbericht 2016  Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 
173 
5.17 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Energiepark Detmold Verwaltungs GmbH 
Hafenplatz 1   
48155 Münster   
Telefon: (02 51) 694 - 0   
      
Gründungsjahr: 2011     
      
Gesellschafter Stammkapital Anteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 25.000 100,00 
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Gegenstand des Unternehmens ist ausschließlich die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin 
an der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG, Münster. Sie ist insbesondere berufen, die G e-
schäfte der Energiepark Detmold GmbH & Co. KG zu führen und diese zu vertreten. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlus trechnung auf der  
folgenden Seite. 
 
 
Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Geschäftsjahre 2015 ff.  
 
Die Energiepark Detmold Verwaltungs -GmbH wird mit Wirkung zum 01.01.2017 auf die alleinige Gesel l-
schafterin Stadtwerke Münster GmbH verschmolzen.

Beteiligungsbericht 2016  Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 
174 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
II. Sachanlagen 0 0 0 
III. Finanzanlagen 0 0 0 
  Anlagevermögen 0 0 0 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 8.000 4.371 0 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 18.000 23.589 28.906 
  Umlaufvermögen 26.000 27.960 28.906 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
  Aktiva 26.000 27.960 28.906 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000 
II. Kapitalrücklagen 0 0 0 
III. Gewinnrücklagen 0 0 0 
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3.000 -2.124 -874 
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.000 1.250 1.191 
  Eigenkapital 23.000 24.126 25.317 
B. Rückstellungen  3.000 3.230 2.154 
C. Verbindlichkeiten 0 603 1.435 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0  
  Passiva 26.000 27.960 28.906 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 0 0 2.599 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.000 4.923 1.250 
5. Summe betriebliche Erträge 8.000 4.923 3.849 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 0 0 0 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.000 3.673 2.599 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.000 3.673 2.599 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.000 1.250 1.250 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
14. Finanzergebnis 0 0 0 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.000 1.250 1.250 
16. Steuern 0 0 59 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.000 1.250 1.191

Beteiligungsbericht 2016  Lokalradio Münster 
175 
5.18 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
Nevinghoff 14/16 www.antennemuenster.de 
48147 Münster email: www.antennemuenster.de 
Telefon: (02 51) 28954 - 0   
      
Gründungsjahr: 1990     
      
Kommanditisten Kommanditkapitalanteile 
in € in % 
Stadtwerke Münster GmbH 63.911 25,00 
2 Unternehmen aus dem Verlagswesen 191.734 75,00 
Gesamt 255.645 100,00 
      
Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapital Anteile 
in € in % 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH 25.565 100,00 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Das Landesrundfunkgesetz sieht für den Lokalfunk das sog. Zwei -Säulen-Modell vor, wobei zwischen 
Betriebsgesellschaft (Sicherstellung von Betrieb und Finanzierung) und Veranstaltergemeinschaft (au s-
schließliche Programmverantwortlichkeit) unterschieden wird. 
 
Für die Betriebsgesellschaft ergeben sich im Wesentlichen folgende Aufgaben:  
- die zur Produktion und zu Vorbereitung des lokalen Rundfunks erforderlichen technischen Einric h-
tungen zu beschaffen und der Veranstaltergemeinschaft zur Verfügung zu stellen, 
- der Veranstaltergemeinschaft die erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen,  
- Hörfunkwerbung zu betreiben. 
 
 
Organe der Gesellschaft 
 
Geschäftsführung 
Dr. Peter Härtl 
Gesellschafterversammlung 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffen tlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  Einen Überblick 
über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  Lokalradio Münster 
176 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.976 240 5 
II. Sachanlagen 166.121 126.284 150.101 
III. Finanzanlagen 25.565 25.565 25.565 
  Anlagevermögen 194.662 152.089 175.671 
B. Umlaufvermögen 
  
  
I. Vorräte 0 0 0 
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 196.307 129.525 227.766 
III. Wertpapiere 0 0 0 
IV. Flüssige Mittel 523.276 510.820 501.139 
  Umlaufvermögen 719.583 640.345 728.904 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.021 5.305 2.251 
  Aktiva 919.265 797.738 906.826 
A. Eigenkapital 
  
  
I. Gezeichnetes Kapital 255.646 255.646 255.646 
II. Guthaben der persönlich haftenden Gesellschafterin 71.475 75.787 80.470 
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0 
  Eigenkapital 327.121 331.433 336.116 
B. Sonderposten für aktivierte eigene Anteile 25.565 25.565 25.565 
C. Rückstellungen  67.032 7.676 54.235 
D. Verbindlichkeiten 499.547 433.065 490.910 
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0   
  Passiva 919.265 797.738 906.826 
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Umsatzerlöse 1.713.946 1.681.638 1.834.927 
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0 
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
4. Sonstige betriebliche Erträge 60.464 62.010 18.109 
5. Summe betriebliche Erträge 1.774.410 1.743.648 1.853.037 
6. Materialaufwand 0 0 0 
7. Personalaufwand 0 0 0 
8. Abschreibungen 49.473 45.876 40.858 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.294.205 1.344.682 1.407.168 
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.343.678 1.390.558 1.448.026 
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 430.733 353.091 405.011 
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 318 0 0 
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.229 12.856 11.825 
14. Finanzergebnis -12.911 -12.856 -11.825 
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 417.822 340.235 393.186 
16. Steuern 65.913 53.669 63.648 
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 351.909 286.566 329.538 
- Gutschrift auf Gesellschafterkonten 351.909 286.566 329.538 
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0

6 Sonstiges

Beteiligungsbericht 2016  Sparkasse Münsterland Ost 
177 
6 Sonstiges. 
6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Sparkasse Münsterland Ost 
Hauptstellen: Fernruf-Sammel-Nr.: (02 51) 5 98 - 0 
Münster, Weseler Straße 230 http://banking.sparkasse-muensterland-ost.de 
Ahlen, Moltkestraße 38 email: info@sparkasse-mslo.de 
Oelde, Bahnhofstraße 29     
Warendorf, Münsterstraße 21     
      
Gründungsjahr: 1829 (2001)     
 
 
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines 
 
Die Sparkasse ist gemäß § 1 SpkG eine Anstalt des öffentlichen  Rechts. Sie ist Mitglied des Sparkas sen-
verbands Westfalen-Lippe (SVWL), Münster, und über diesen dem Deutschen  Sparkassen- und Girover-
band e. V. (DSGV), Berlin und Bonn, angeschlossen. Sie ist beim Amtsgericht Münster unter  der Nummer 
A 4940 im Handelsregister eingetragen. 
 
Träger der Sparkasse ist der Sparkassenzweckverband, der von der Stadt Münster, dem Kreis Warendorf 
sowie den Städten und Gemeinden Ahlen, Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Ostb e-
vern, Sassenberg, Sendenhorst, Telgte und Warendorf gebildet wird. Der Spa rkassenzweckverband ist 
eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Münster und ist ebenfalls Mitglied des SVWL. Sa t-
zungsgebiet der Sparkasse sind das Gebiet des Trägers sowie die angrenzenden Kreise und die krei s-
freie Stadt Hamm. 
 
Die Sparkasse ist Mitglied im bundesweiten Haftungsverbund der Sparkassen -Finanzgruppe, der aus 
Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen besteht.  
 
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)  hat das Sicherungssystem der Sparkassen -
Finanzgruppe als Einlagensicherungssystem nach dem Einlagensicherungsgesetz  (EinSiG) amtlich ane r-
kannt. Es besteht nun aus einer freiwilligen Institutssicherung und einer gesetzlichen Einlagensicherung.  
 
Als regionales Wirtschaftsunternehmen hat die Sparkasse  die Aufgabe, die geld- und kreditwirtschaftliche 
Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft insbesondere im satzungsrechtlichen  Geschäftsgebiet 
sicherzustellen. Daneben ist das soziale und kulturelle Engagement der Sparkasse zu  nennen. Im Ra h-
men der Geschäftsstra tegie sind die Grundsätze  unserer geschäftspolitischen Ausrichtung zusammeng e-
fasst und in die operativen Planungen eingearbeitet. Die  Geschäftsstrategie wird durch die Kundeng e-
schäftsstrategie konkretisiert. 
 
Darüber hinaus hat der Vorstand die Risikostrat egie überprüft und den veränderten Rahmenbedingungen 
angepasst. Für ausgewählte Risiken bestehen Teilstrategien (Adressenausfallrisiko -, Marktpreisrisiko-, 
Liquiditätsrisiko-, IT -, Beteiligungsrisikostrategie  und Strategie für operationelle Risiken).  Sie s ind B e-
standteile der Risikostrategie und wurden ebenfalls  überprüft und aktualisiert. Die Strategien wurden mit  
dem Verwaltungsrat der Sparkasse erörtert und innerhalb des Hauses kommuniziert.

Beteiligungsbericht 2016  Sparkasse Münsterland Ost 
178 
Organe der Gesellschaft 
 
Verwaltungsrat 
Markus Lewe, Oberbürgermeister, Vorsitzender 
Dr. Olaf Gericke, 1. stellv. Vorsitzender 
Dr. Michael Jung, 2. stellv. Vorsitzender 
Lothar Austermann 
Markus Diekhoff 
Kai Engels  
Dr. Dietmar Erber 
Heribert Klas 
Gabriele Kubig-Steltig 
Detlef Ommen 
Klaus Oortmann 
Christel Overhaus  
Josef Rickfelder 
Michael Többen  
Stefan Weber 
Beratende Teilnahme 
Dr. Alexander Berger, Bürgermeister 
Karl-Friedrich Knop, Bürgermeister 
Axel Linke, Bürgermeister 
Berthold Streffing, Bürgermeister 
Josef Uphoff, Bürgermeister 
  
Vorstand 
Markus Schnabel, Vorsitzender 
Wolfram Gerling 
Klaus Richter 
Peter Scholz 
 
 
 
 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem 
gesetzlich vorgeschriebenen öffen tlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks 
im Geschäftsjahr 2016 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Für weiterführende Erläuterungen zu den wirtschaftlichen Unternehmensdaten und zur zukünftigen En t-
wicklung des Unternehmens sei auf den Lagebericht und A nhang des Jahresabschlusses 2016  verwie-
sen. 
 
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung auf der  
folgenden Seite.

Beteiligungsbericht 2016  Sparkasse Münsterland Ost 
179 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    T€ T€ T€ 
1. Barreserve 187.952 69.880 141.689 
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinan-
zierung der der Dt. Bundesbank zugelassen sind 0 0 0 
3. Forderungen an Kreditinstitute 906.482 440.017 354.744 
4. Forderungen an Kunden  6.270.259 6.487.113 6.580.779 
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpa-
piere 594.175 1.066.713 974.180 
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere  597.448 576.709 810.365 
6a. Handelsbestand 0 0 0  
7. Beteiligungen  149.470 147.336 148.118 
8. Anteile an verbundenen Unternehmen  18.349 18.349 18.349 
9. Treuhandvermögen  307 213 1.149 
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand ein-
schließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0 0 0 
11. Immaterielle Anlagewerte 402 384 400 
12. Sachanlagen  20.000 19.569 18.942 
13. Sonstige Vermögensgegenstände  7.000 6.140 16.176 
14. Rechnungsabgrenzungsposten 2.376 1.655 1.147 
  Aktiva 8.754.221 8.834.078 9.066.038 
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.150.996 840.072 1.099.106 
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 6.577.263 7.045.836 6.789.454 
3. Verbriefte Verbindlichkeiten 17.091 6.110 2.239 
3a. Handelsbestand 0 0 0 
4. Treuhandverbindlichkeiten 307 213 1.149 
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.677 4.965 12.992 
6. Rechnungsabgrenzungsposten 3.609 2.311 1.884 
7. Rückstellungen  75.151 84.478 79.807 
8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0 0 0 
9. Nachrangige Verbindlichkeiten  101.025 0 0 
10. Genussrechtskapital 0 0 0 
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 363.000 378.000 594.300 
12. Eigenkapital 459.102 472.094 485.108 
  Passiva 8.754.221 8.834.078 9.066.038

Beteiligungsbericht 2016  Sparkasse Münsterland Ost 
180 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    T€ T€ T€ 
1. Zinserträge 269.280 239.393 230.408 
2. Zinsaufwendungen 104.804 84.324 60.482 
  Zwischensumme 164.476 155.069 169.926 
3. Laufende Erträge 33.812 35.893 71.100 
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- 
oder Teilgewinnabführungsverträgen 0 0 0 
5. Provisionserträge 52.001 57.694 56.895 
6. Provisionsaufwendungen 4.301 4.481 4.185 
7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands 0 0 0 
8. Sonstige betriebliche Erträge 7.665 5.640 6.502 
9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rückla-
geanteil 0 0 0 
  Zwischensumme 253.653 249.816 300.238 
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 142.759 143.962 144.126 
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle 
Anlagewerte und Sachanlagen 3.781 3.642 3.601 
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 20.417 15.747 17.147 
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen 
und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstel-
lungen im Kreditgeschäft 0 22.110 0 
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimm-
ten Wertpapieren sowie aus Auflösung von Rückstellungen 
im Kreditgeschäft 4.422 0 144.420 
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, 
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagever-
mögen behandelte Wertpapiere  10.852 0 10.406 
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an 
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen be-
handelten Wertpapieren 0 692 0 
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 39 39 39 
18. Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 32.000 15.000 216.300 
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 48.227 50.007 53.040 
20. Außerordentliche Erträge 0 0 0 
21. Außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 
22. Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 28.190 30.002 33.024 
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Pos. 12 ausgewiesen 0 0 0 
25. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 20.037 20.005 20.016 
26. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 20.037 20.005 20.016

Beteiligungsbericht 2016  Volksbank Münster 
181 
6.2 Volksbank Münster eG 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Volksbank Münster eG 
Neubrückenstraße 66 www.volksbank-muenster.de 
48143 Münster email: E-Mail: info@vvbms.de 
Telefon: (02 51) 500 500   
 
 
Die Stadt Münster hält 4 Anteile zu je 150 €. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurde eine Dividende in Höhe von 36 € eingenommen.

Beteiligungsbericht 2016  Zweckverband Stiwl 
182 
6.3 Zweckverbände 
6.3.1 Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe (Stiwl) 
Rohrteichstr. 71 www.stiwl.de 
33602 Bielefeld info@stiwl.de 
Telefon: (0521) 557577-0   
      
Gründungsjahr: 2004     
      
Verbandsmitglieder 
Kreis Borken Kreis Steinfurt 
Kreis Coesfeld Kreis Warendorf 
Kreis Gütersloh Stadt Bielefeld 
Kreis Herford Stadt Münster 
Kreis Lippe Stadt Rheine 
Kreis Minden-Lübbecke Landschaftsverband Westfalen-Lippe 
 
 
 
 
Ziele des Zweckverbands 
 
Der Zweckverband ist Träger des Studieninstituts für kommunale Verwaltung Wes tfalen Lippe (Studien-
institut).  
 
Das Studieninstitut  
 unterhält auf Dauer gleichwertige Abteilungen an den Standorten Bielefeld und Müns ter, 
 
 hat die Aufgabe, den Dienstkräften der Gemeinden und Gemeindeverbände des Institutsbezirks 
die nach den Prüfungso rdnungen vorgeschriebenen Prüfungen abzunehmen und auf diese auf 
der Grundlage der verbindlichen Curricula vorzubereiten, 
 
 kann auch Personal anderer Verwaltungen, Körperschaften und Einrichtungen, die öffentlichen 
Zwecken dienen, ausbilden, prüfen, fortbilden und beraten, 
 
 bietet Fortbildung in den verschiedenen Bereichen kommunalen Handelns an, 
 
 unterstützt die Verwaltungen durch ein Personalberatungsverfahren bei der Auswahl geeigneter 
Nachwuchskräfte, 
 
 kann weitere Aufgaben übernehmen.

Beteiligungsbericht 2016  Zweckverband Stiwl 
183 
Organe des Zweckverbandes 
 
Studienleitung 
Thomas Hüttemann 
 
Verbandsvorsteher 
Pit Clausen, Oberbürgermeister, Bielefeld 
 
Verbandsversammlung 
Dr. Klaus Effing, Landrat, Kreis Steinfurt,  
Vorsitzender 
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster,  
stellv. Vorsitzender 
Sven-Georg Adenauer, Landrat, Kreis Gütersloh 
Dr. Stefan Funke, Kreiskämmerer, Kreis Warendorf 
Hartmut Golücke, Kreis Herfold 
Rainer Kaschel, Kämmerer, Bielefeld 
Dr. Peter Lüttmann, Bürgermeister, Rheine 
Dr. Georg Lunemann, Erster Landesrat / Kämmerer, 
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 
Cornelia Schöder, KrD’in, Kreis Minden-Lübbecke 
Daniel Schollmeyer, Kreis Lippe 
Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat,  
Kreis Coesfeld 
Burkhard Venhues, Kreis Borken 
 
 
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Jahr 2015 
Die unter der Rubrik Ziele des Zweckverbands aufgeführten Verbandsziele entsprechen dem gesetzlich 
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck. Die satzungsgemäßen Aufgaben, Erhalt und Weiterentwicklung des 
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfal en-Lippe wurden im Jahr 2015  voll erfüllt. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten e r-
sichtlich. 
 
Der Jahresabschluss 2016 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher  nur die 
Wirtschaftsdaten bis 2015 aufgeführt.

Beteiligungsbericht 2016  Zweckverband Stiwl 
184 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.349 2.351  
II. Sachanlagen 5.067.657 6.291.453  
III. Finanzanlagen 926.790 831.919  
  Anlagevermögen 6.000.795 7.125.723  
B. Umlaufvermögen 
  
 
I. Vorräte 0 0  
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 12.200.383 12.357.093  
III. Wertpapiere 0 0  
IV. Flüssige Mittel 3.310 3.640  
  Umlaufvermögen 12.203.693 12.360.732  
C. Rechnungsabgrenzungsposten 81.684 90.351  
  Aktiva 18.286.172 19.576.806  
A. Eigenkapital 
  
 
I. Allgemeine Rücklage 4.183.491 4.155.085  
II. Ausgleichsrücklage 0 711.263  
III Gewinnvortrag / Verlustvortrag 180.014 0  
IV. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 492.780 696.802  
  Eigenkapital 4.856.285 5.563.151  
B.  Sonderposten 12.258 11.441  
C. Rückstellungen  9.804.079 10.114.111  
D. Verbindlichkeiten 1.738.367 1.642.016  
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.875.182 2.246.088  
  Passiva 18.286.172 19.576.806  
 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. privatrechtliche Leistungsentgelte 4.033.799 4.473.160  
2. Zuweisungen und Zuwendungen 846.158 864.016  
3. Kostenerstattungen und Kostenumlagen 52.175 81.462  
4. Sonstige ordentliche Erträge  1.532.205 1.593.816  
5. Summe ordentliche Erträge 6.464.337 7.012.454  
6. Materialaufwand 693.545 839.738  
7. Personalaufwand 4.564.431 4.744.634  
8. Abschreibungen 182.889 203.068  
9. Sonstige ordentliche Aufwendungen 
 (inkl. Transferaufwendungen) 495.818 495.708  
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.936.683 6.283.149  
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 527.654 729.305  
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 536 23  
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.410 32.526  
14. Finanzergebnis -34.873 -32.503  
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 492.780 696.802  
16. Steuern 0 0  
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 492.780 696.802

Beteiligungsbericht 2016  Zweckverband ZVM 
185 
6.3.2 Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2016 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM)  
Schorlemerstraße 26 www.zvm.info 
48143 Münster info@zvm.info 
Telefon: (0251) 4134-0   
      
Gründungsjahr: 1995     
      
Verbandsmitglieder 
Kreis Borken Kreis Warendorf 
Kreis Coesfeld Stadt Münster 
Kreis Steinfurt  
 
 
 
Ziele des Zweckverbands 
 
Ziel der Tätigkeit des Zweckverbands ist der Erhalt und die  Weiterentwicklung des Schienen personen-
nahverkehrs (SPNV) im Zweckverbandsgebiet. Der Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) wirkt als 
Mitglied im Zweckverband Nahverkehr Westfalen -Lippe (NWL) an allen wes entlichen Entscheidungen 
über die Planung, Organisation und Ausgestaltung des SPNV im Kooperationsraum Westfalen mit.  
 
Mit dem Ziel der engeren Zusammenarbeit zwischen den Aufgabenträgern ÖPNV und dem ZVM haben 
die Kreise Borken, Coesfeld und Warendorf mit  dem ZVM eine öffentlich -rechtliche Vereinbarung mit 
einer mandatierenden Aufgabenübertragung nach § 23 Abs. 3 GkG NRW geschlossen. Die Verband s-
versammlung des ZVM hat über die genannte Zusammenarbeit am 18.06.2012 beschlossen. Die öffentl i-
che-rechtliche V ereinbarung über die Zusammenarbeit der genannten Kreise mit dem ZVM wurde im 
Amtsblatt Nr. 5 vom 31.08.2012 veröffentlicht und ist gemäß § 24 Abs. 2 GkG NRW durch die Bezirksre-
gierung Münster genehmigt und bekannt gemacht worden.

Beteiligungsbericht 2016  Zweckverband ZVM 
186 
Organe des Zweckverbandes 
 
Verbandsvorsteher 
Dr. Hermann Paßlick, Kreis Borken 
 
Verbandsversammlung 
für den Kreis Borken 
Dietmar Eisele 
Volker Jürgen Himmel 
Ludger Konrad 
Paul Lensing 
Elisabeth Lindenhahn 
Theo Sanders 
Marco van den Berg 
 
für den Kreis Coesfeld 
Waltraud Bednarz 
Joachim Gilbeau 
Harald Koch 
Stefan Kohaus 
Lambert Lonz 
Heinrich Terwort 
Ludger Wobbe 
Enrico Zanirato 
 
für den Kreis Steinfurt 
Heike Cizelsky 
Wilhelm Dierksen 
Dr. Klaus Effing, 1. stellv. Verbandsvorsteher 
Jan-Niclas Gesenhues 
Anneli Hegerfeld-Reckert 
Karl Kösters 
 
für den Kreis Warendorf 
Franz-Ludwig Blömker 
Franz-Josef Buschkamp 
Markus Diekhoff 
Dr. Olaf Gericke, bis 30.06.2016 
Detlef Ommen 
Carsten Rehers, ab 01.07.2016 
Ulrich Schlösser 
Josef Schmedding 
Paul Tegelkämper 
 
für die Stadt Münster 
Horst Karl Beitelhoff 
Thomas Fastermann  
Gerhard Joksch 
Hedwig Liekefedt  
Rüdiger Sagel  
Hartwig Schultheiß, bis 31.10.2016 
Walter von Göwels 
Stefan Weber  
 
 
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten für das Jahr 2015 
Die unter der Rubrik Ziele des Zweckverbands aufgeführten Verbandsziele entsprechen dem gesetzlich 
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck. Die satzungsgemäßen Aufgaben, Erhalt und Weiterentwicklung des 
SPNV im Münsterland wurden im Jahr 201 5 voll erfüllt. Die Erf üllung des öffentlichen Zwecks im G e-
schäftsjahr 2015 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.  
 
Der Jahresabschluss 2016 lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Im Weiteren sind daher nur die 
Wirtschaftsdaten bis 2015 aufgeführt.

Beteiligungsbericht 2016  Zweckverband ZVM 
187 
Bilanz 
    31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 
    € € € 
A. Anlagevermögen 
  
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.308 4.986  
II. Sachanlagen 33.409 39.034  
III. Finanzanlagen 8.240 8.240  
  Anlagevermögen 49.958 52.260  
B. Umlaufvermögen 
  
 
I. Vorräte 0 0  
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 37.247 719.573  
III. Wertpapiere 0 0  
IV. Flüssige Mittel 3.769.558 3.072.541  
  Umlaufvermögen 3.806.805 3.792.114  
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.414 19.067  
  Aktiva 3.875.177 3.863.441  
A. Eigenkapital 
  
 
I. Allgemeine Rücklage 1.087.607 1.087.607  
II. Ausgleichsrücklage 2.920 11.607  
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 8.687 52.799  
  Eigenkapital 1.099.214 1.152.013  
B.  Sonderposten für Zuwendungen 49.958 52.260  
C. Rückstellungen  69.796 131.637  
D. Verbindlichkeiten 2.656.209 2.527.532  
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0  
  Passiva 3.875.177 3.863.441  
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
    2014 2015 2016 
    € € € 
1. Zuweisungen und Zuschüsse 4.333.600 4.806.180  
2. Kostenerstattungen und Kostenumlagen 920.393 1.442.667  
3. Sonstige ordentliche Erträge  6.029 22.464  
4. Summe ordentliche Erträge 5.260.022 6.271.311  
5. Materialaufwand 1.228.499 2.410.593  
6. Personalaufwand 862.747 1.024.775  
7. Abschreibungen 19.645 23.877  
8. Sonstige ordentliche Aufwendungen 
 (inkl. Transferaufwendungen) 3.143.139 2.758.730  
9. Summe betriebliche Aufwendungen 5.254.029 6.217.975  
10. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 5.993 53.336  
11. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 3.619 374  
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 925 911  
13. Finanzergebnis 2.694 -538  
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.687 52.799  
15. Steuern 0 0  
16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 8.687 52.799

Beteiligungsbericht 2016  Mitgliedschaften 
188 
6.4 Die städtischen Mitgliedschaften 
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in € 
2016 
1. AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, Hattingen 18.542,94 
2. ABA-Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V., Dortmund 173,00 
3. ADS - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter 55,00 
4. AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., Hannover 60,00 
5. AGBF Bund - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der  
Bundesrepublik Deutschland 25,00 
6. AGBF-NRW - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in NRW, Herford 16,00 
7. AGFS NRW - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte,  
Gemeinden und Kreise in NRW e.V.  2.500,00 
8. AGOT-NRW – Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V., Düsseldorf  
(passive Mitgliedschaft) 0,00 
9. AKMB - Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken 60,00 
10. Aldegrever Gesellschaft e.V., Münster 130,00 
11. Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V., Münster 40,00 
12. Anwendervereinigung für DV-gestützte Personaleinsatzplanung e.V. 180,00 
13. AÖW Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. 10.000,00 
14. APWPT – Association of Professional Wireless Production Technologies e.V., Hausen 100,00 
15. ASA - Arbeitsgemeinschaft "Stoffspezifische Abfallbehandlung" e.V., Ennigerloh 2.500,00 
16. ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland e.V., Frankfurt am Main 
Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche 135,00 
17. BBTK - Bundesdeutsche Ballett und Tanztheaterdirektoren Konferenz 100,00 
18. bcsd - Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. 850,00 
19. BDS - Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V., Bochum 1.225,00 
20. Betriebssportverband Münster 427,88 
21. BGK - Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., Köln 3.284,10 
22. Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., Münster 155,00 
23. BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband  
Deutschlands e.V., Berlin 1.428,00 
24. CID-UNESCO Sektion Münster 0,00 
25. Das Münsterland - Die Gärten und Parks e.V., Steinfurt 250,00 
26. Deutsche Fußballroute NRW e.V., Duisburg 500,00 
27. Deutscher Bühnenverein, Bundesverband der Theater und Orchester, Köln 28.961,00 
28. Deutscher Museumsbund e.V., Berlin 110,00 
29. Deutscher Städtetag, Berlin 176.230,00 
30. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin 1.299,37 
31. Deutsches Bündnis gegen Depression e.V., Leipzig 50,00 
32. Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., Bonn 0,00 
33. DFS - Deutsche Feuerwehr-Sportföderation e.V., Hamburg 171,05 
34. DGAF - Gesellschaft für Arterioskleroseforschung e.V., Jena 260,00

Beteiligungsbericht 2016  Mitgliedschaften 
189 
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in € 
2016 
35. DGfdB - Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V., Essen 660,00 
36. difu -  Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin 23.449,01 
37. DIJuF - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., Heidelberg 3.591,00 
38. DJH - Deutsches Jugendherbergswerk – Hauptverband für Jugendwandern und  
Jugendherbergen e.V., Detmold 25,00 
39. djt - Deutscher Juristentag e.V., Bonn 300,00 
40. DNG - Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen e.V., Aachen 50,00 
41. DSAG - Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V., Walldorf 500,00 
42. DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. 1.500,00 
43. EdDE - Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V., Köln 1.160,26 
44. EEA - European Energy Award e.V., Zürich 1.000,00 
45. Euregio Deutsch-niederl. Zweckverband 500,00 
46. EUREGIO Forum 0,00 
47. Europäisches Städtenetzwerk Eurocities 0,00 
48. Europa-Union Deutschland e.V., Düsseldorf 0,00 
49. Fachklinik Hornheide e.V., Münster 4.500,00 
50. Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V., Köln 50,00 
51. Fachverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten Westfalen-Lippe e.V., 
Hamm 300,00 
52. FGSV - Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V., Köln 169,00 
53. Forum Baulandmanagement NRW 1.000,00 
54. Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V., Münster 51,13 
55. Freunde der Kunstakademie Münster e.V., Münster 153,39 
56. Freunde des Museums für Kunst- und Kultur Münster e.V., Münster 300,00 
57. GCB - German Convention Bureau e.V., Frankfurt am Main 4.498,20 
58. Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. 87,00 
59. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V., Münster 260,00 
60. GTKos Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden e.V., Bayreuth 0,00 
61. Güteschutz Kanalbau – Gütegemeinschaft Herstellung und Instandhaltung von  
Abwasserleitungen und –kanälen e.V., Schönenberg-Kübelberg 184,45 
62. Hansischer Geschichtsverein e.V., Lübeck 35,00 
63. Haus Phoenix (VdF) 0,00 
64. HHoG - Historic Highlights of Germany e.V., Trier 18.100,00 
65. ICLEI – Local Governments for Sustainability 2.250,00 
66. ICOM Deutschland e.V., Berlin 180,00 
67. Innung des Kraftfahrzeuggewerbes (Gastmitgliedschaft) 430,00 
68. InwesD - Interessengemeinschaft NRW-Deponiebetreiber über Abfallentsorgungs-  
und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), Köln 541,09 
69. JMD - Jeunesses Musicals Deutschland e.V., Weikersheim 122,00 
70. KAV NW - Kommunaler Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen, Wuppertal 25.250,00

Beteiligungsbericht 2016  Mitgliedschaften 
190 
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in € 
2016 
71. KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister, Köln 15.507,39 
72. KGSt - Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, Köln 18.821,44 
73. Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V., 
Frankfurt am Main 2.100,37 
74. Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Berlin 140,00 
75. Landesverband Museumspädagogik NRW e.V. 0,00 
76. Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für die Waldflächen 4.984,24 
77. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München 500,00 
78. Münster Modell e.V. 100,00 
79. Münsterland e.V., Greven 241.752,40 
80. Netzwerk Innenstadt NRW 3.000,00 
81. Netzwerk Kommunaler Arbeitsschutz, Düsseldorf 0,00 
82. NRW Kultursekretariat, Wuppertal 17.356,18 
83. NRW Stiftung – Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat-  
und Kulturpflege e.V., Düsseldorf 1.329,00 
84. Reiterverein St. Georg Münster e.V. 105,00 
85. Ring der Abendgymnasien im Land  NRW e.V. 80,00 
86. Ring der Abendrealschulen im Land NRW e.V. 120,00 
87. Tierschutz-Verein Münster (Westf.) und Umgegend e.V., Münster 22,00 
88. Tourismus NRW e.V., Düsseldorf 2.945,00 
89. Universitätsgesellschaft Münster e.V., Münster 900,00 
90. UVP-Gesellschaft  - Gesellschaft für die Prüfung der Umweltverträglichkeit e.V.,  
Paderborn 300,00 
91. vbnw - Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e.V., Köln 1.771,56 
92. VdM - Verband Deutscher Musikschulen e.V., Bonn 2.878,26 
93. VDR - Verband der Restauratoren e.V., Bonn 126,00 
94. VDR - Verband Deutscher Radrennveranstalter e.V., Bad Vilbel 250,00 
95. VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V.,  
Wiesbaden 0,00 
96. VDSt - Verband Deutscher Städtestatistiker, Braunschweig 120,00 
97. Verband der Feuerwehr Stadt Münster e.V., Münster 1.388,00 
98. Verband für Desinfektoren und Hygienebeauftragte e.V., Bedburg-Hau 120,00 
99. Verband kommunale Abfallwirtschaft und Städtereinigung e. V., Köln 6.576,00 
100. Verein Creditreform Münster Riegel & Riegel KG 803,25 
101. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster e.V. 120,00 
102. Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 40,00 
103. Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Dorsten 260,00 
104. Verein für Westfälische Kirchengeschichte e.V. 30,00 
105. Verein zur Förderung der Abteilung Münster der Fachhochschule für öffentliche  
Verwaltung NW e.V., Münster 153,00

Beteiligungsbericht 2016  Mitgliedschaften 
191 
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in € 
2016 
106. Verein zur Förderung des Leistungssportes e.V., Münster 50,00 
107. Verkehrswacht Münster e.V., Münster 20,00 
108. vfdb - Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., Altenberge 87,00 
109. VHE - Verband der Humus und Erdenwirtschaft e.V., Aachen 3.969,32 
110. vhs-NRW - Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V., Düsseldorf 9.481,10 
111. VHW - Deutsches Volksheimstättenwerk e. V., Düsseldorf 570,00 
112. VITAKO – Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V., Berlin 13.000,00 
113. VWM - Vereinigung Westfälischer Museen e.V., Münster 30,00 
114. Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentlich-rechtlichen 
Körperschaften in Nordrhein-Westfalen e.V., Bonn 114,92 
115. Westfälische Reit- und Fahrschule e.V., Münster 350,00 
116. Westfälische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Münster e.V., Münster 12.077,83 
117. Westfälischer Heimatbund e.V., Münster 76,69 
118. Westfälischer Zoologischer Garten e.V., Münster 145,00 
119. West-Ost-Forum Münster e.V., Münster 0,00 
120. WGGF - Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, Münster 64,00

Beteiligungsbericht 2016  Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 
192 
6.5 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 
lfd. Nr. Verein / Institution Beitrag in € 
2016 
1.  Beirat des Westfälischen Kunstvereins 0,00 
2.  Deutsch-Niederländische Gesellschaft 50,00 
3.  Förderverein Fresno e.V. 15,00 
4.  Förderverein Münster-Lublin 25,00 
5.  Förderverein „Neue Wände“ 0,00 
6.  Förderverein Niederlande Zentrum 65,00 
7.  Förderverein Rjasan 10,00 
8.  Gesellschaft der Förderer der Fachhochschule Münster e.V. 150,00 
9.  Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster Verein „De Bockwindmuel e.V.“ 50,00 
10.  Verein „Freunde für Rishon le Zion“ 50,00 
11.  Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster 50,00 
12.  Verwaltungsrat der Gesellschaft zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet  
des Siedlungs- und Wohnungswesens 0,00 
13.  Westfalen-Initiative 25,00 
14.  Westfälischer Reiterverein e.V. 50,00

7 Anhang

Beteiligungsbericht 2016  
193 
7 Anhang. 
Anlage 1: Begriffserläuterungen 
 
Abschreibungen Mit der Abschre ibung werden Wertminderungen im Vermögen oder an 
Vermögensgegenständen ergebnismindernd erfasst. Dies erfolgt, i n-
dem eine erwartete Wertminderung im Voraus auf die entsprechenden 
Rechnungsperioden verteilt wird (normale Abschreibung) oder eine u n-
erwartete Wertminderung zum Zeitpunkt ihres Eintrittes gebucht wird 
(außergewöhnliche Abschreibung). 
Aktiva Auf der Aktivseite sind die Wirtschaftsgüter nach Anlage - und Umlau f-
vermögen erfasst. Die Aktivseite zeigt, wohin die Mittel geflossen sind 
(auch: Mittelverwendungsseite). Die Summe aller Aktiva, die gleich der 
Summe aller Passiva ist, ergibt die Bilanzsumme. 
Anlagevermögen Wirtschaftsgüter, die dem Unternehmen auf Dauer dienen und längere 
Zeit im Vermögen verbleiben oder über längere Zeiträume genutzt we r-
den. Ausgewiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Sachanl a-
gen (Immobilien, Maschinen, Fuhrpark, etc.), Finanzanlagen (Beteil i-
gungen, Wertpapiere, etc.) und immaterielle Vermögensgegenstände 
(Patente, Lizenzen). 
Aufwendungen Vermögensminderungen innerhalb eines Unternehmens, die durch eine 
gleichzeitige Verringerung des Ergebnisses zum Ausdruck kommen. 
Aufwendungen sind allerdings nicht zwangsläufig Mittelabflüsse (z.B. 
Abschreibungen). 
Betriebsergebnis Differenz zwischen gewöhnlichen Erträgen und Aufwend ungen, die sich 
aus der betrieblichen Leistungserstellung ergeben. 
Bilanz Bestandteil des Jahresabschlusses. Ist die Gegenüberstellung des 
Vermögens (Anlage - und Umlaufvermögen) und des Kapitals (Eigen - 
und Fremdkapital) eines Unternehmens zu einem bestimm ten Stichtag 
(Ende des Wirtschaftsjahres). 
Bilanzgewinn/-verlust Bestandteil des Eigenkapitals nach dem handelsrechtlichen Glied e-
rungsschema. Errechnet sich aus dem Jahresüberschuss / Jahresfeh l-
betrag zuzüglich Gewinnvortrag und Entnahmen aus den Kapital - /  
Gewinnrücklagen abzüglich Verlustvortrag und den Einstellungen in die 
Gewinnrücklage. 
Eigenkapital Alle von den Eigentümern unbefristet zur Verfügung gestellten Mittel. 
Das Eigenkapital ist Bestandteil der Passivseite. Es setzt sich zusa m-
men aus dem gez eichneten Kapital (auch: Haftungskapital oder 
Stammkapital), den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen und dem 
vorgetragenen Bilan zgewinn/-verlust bzw. der Jahresüberschuss /  
-fehlbetrag. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital gibt den 
Buchwert des Unternehmens an. 
Eigenkapitalquote Eigenkapital / Bilanzsumme x 100 
 Gibt den Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital an. 
Erträge Geschäftsvorfälle, die das Jahresergebnis eines Unternehmens erh ö-
hen. Sie bedeuten somit einen Wertzuwachs im Vermögen des Unte r-
nehmens. Erträge dürfen allerdings nicht zwangsläufig als Mittelzuflü s-
se gesehen werden (z.B. Wertsteigerungen).

Beteiligungsbericht 2016  
194 
Fremdkapital Das Fremdkapital wird umgangssprachlich auch mit Schulden bezeic h-
net und ist auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Es setzt s ich 
aus den kurz - und langfristigen Verbindlichkeiten und den Rückstellu n-
gen zusammen und steht dem Unternehmen in der Regel nur befristet 
und zu einem bestimmten Zinssatz zur Verfügung. Ausgewiesenes 
Vermögen abzüglich Fremdkapital ergibt das bilanzielle Eigenkapital. 
Gesellschafterversammlung Ist das Entscheidungsgremium der Anteilseigner (Gesellschafter). Sie 
beschließt über Änderungen im Gesellschaftsverhältnis, im Gesel l-
schaftsvertrag und in der Unternehmensstrukturierung. Sie stellt den 
Jahresabschluss fest und beschließt die Gewinnverwendung. Weiter 
bestellt sie den Aufsichtsrat. 
Gewinn- u. Verlustrechnung  Neben der Bilanz ist die Gewinn - und Verlustrechnung der wichtigste 
Bestandteil des Jahresabschlusses. In ihr wird der Erfolg des Unte r-
nehmens ein er Rechnungsperiode (in der Regel das Wirtschaftsjahr) 
durch die Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag ermittelt. Übe r-
steigen die Erträge die Aufwendungen, erwirtschaftet das Unternehmen 
einen Jahresüberschuss (Gewinn), der das Eigenkapital erhöht. Übe r-
steigen hingegen die Aufwendungen die Erträge kommt es zu einem 
Jahresfehlbetrag (Verlust), der das Eigenkapital verringert. 
Gewinnrücklage Ist der Teil des Jahresüberschusses, der nicht ausgeschüttet und nicht 
als Gewinnvortrag auf das folgende Jahr vorge tragen wird, sondern bei 
der Gewinnverwendung eine direkte Einstellung in eine eigens ausg e-
wiesene Rücklage erfolgt. 
Gewinnvortrag Der nach dem Gewinnverwendungsbeschluss in die nächste Rec h-
nungsperiode vorgetragene (übertragene) Gewinn. In der Folgeperiod e 
wird der Restbetrag dann mit dem aktuellen Ergebnis verrechnet, und 
es erfolgt ein erneuter Verwendungsbeschluss (siehe auch Verlustvo r-
trag). 
Gezeichnetes Kapital Bestandteil des Eigenkapitals in der Bilanz von Kapitalgesellschaften. 
Es weist das im Handelsregister eingetragene Haftungskapital der Kapi-
talgesellschaft aus. Bei der Aktiengesellschaft wird es mit Nennkapital, 
bei der GmbH mit Stammkapital bezeichnet. Das Gezeichnete Kapital 
ist bei Kapitalgesellschaften der Maximalbetrag, mit dem die Gesel l-
schafter zum Ausgleich von Verbindlichkeiten und Verlusten herang e-
zogen werden können (beschränkte Haftung), falls die anderen Eige n-
kapitalanteile (Kapital - und Gewinnrücklage, Gewinnvorträge) aufg e-
braucht sind. Nach dem Verhältnis der gehaltenen Anteile am  Gezeich-
neten Kapital bestimmt sich auch die Beteiligungsquote. 
Investitionen Bindung von Kapital in Wirtschaftsgütern, um daraus Erträge zu erzi e-
len. Es wird unterschieden zwischen Sach- und Finanzinvestitionen. 
Jahresergebnis Ergebnis eines Unternehmens unter Berücksichtigung aller Aufwe n-
dungen und Erträge, steht am Ende der Gewinnermittlung. (auch: Ja h-
resüberschuss / Jahresfehlbetrag). 
Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage werden Beträge eingestellt, die bei einer Kapita l-
einlage oder Einzahlung den Betr ag des Gezeichneten Kapitals übe r-
steigen. 
Liquidität Fähigkeit eines Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtu n-
gen nachkommen zu können (Zahlungsbereitschaft). Diese wird häufig 
an den Beständen des Vermögens gemessen, die sich innerhalb von 
unterschiedlichen Zeiträumen in flüssige Mittel umwandeln lassen (Fri s-
tigkeit). Dieser Fristigkeit muss immer die Fälligkeit der einzelnen 
Fremdkapitalpositionen (Verbindlichkeiten) gegenübergestellt werden.

Beteiligungsbericht 2016  
195 
Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten 
Gradmesser für die Ausstattung des Unternehmens mit kurzfristiger L i-
quidität. Neu: Definition ab Beteiligungsbericht 2015 erstmals einheitlich 
nach NKF ohne sonstige Vermögensgegenstände. Daher sind Abwe i-
chungen zu früheren Beteiligungsberichten möglich. 
Passiva Auf der Passivseite der Bilanz wird das Kapital, getrennt nach Eigen - 
und Fremdkapital, ausgewiesen. Die Passivseite gibt Auskunft über die 
Herkunft der finanziellen Mittel des Unternehmens (Mittelherkun ftssei-
te). Die Summe aller Passiva, die gleich der Summe aller Aktiva ist, 
ergibt die Bilanzsumme. 
Personalintensität Personalaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100 
 Gibt den Anteil der Personalaufwendungen an den gesamten ordentl i-
chen Aufwendungen an. 
Rechnungsabgrenzungs- Ausgaben (Aktivseite) oder Einnahmen (Passivseite) vor dem Abschluss- 
posten stichtag, soweit der Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem 
Stichtag eintritt. Dienen der Abstimmung zwischen Bilanz und GuV zur 
Ermittlung eines periodengerechten Jahreserfolges in beiden Rechnu n-
gen. 
Rücklagen Bestandteil des Eigenkapitals. Sie erhöhen und stärken es und stehen 
zu längerfristigen Finanzierungszwecken zur Verfügung. Nach der En t-
stehungsweise unterscheidet man zwischen Kapitalrückl age und G e-
winnrücklage. 
Rückstellungen Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am jeweiligen Stichtag mit 
großer Sicherheit bestehen, deren Höhe und/oder Fälligkeitstermin aber 
nicht genau bestimmbar ist. Typische Gründe für die Bildung von Rüc k-
stellungen s ind: Garantieverpflichtungen, drohende Verluste aus la u-
fenden Geschäften, noch zu leistende Steuerzahlungen und Pension s-
verpflichtungen. Letztere haben aufgrund ihrer extremen Langfristigkeit 
und einem in der Regel immer bestehenden Grundstocks in gewissem  
Maße eigenkapitalähnlichen Charakter. 
Stammkapital Gezeichnetes Kapital einer GmbH und somit das beschränkt haftende 
Eigenkapital. Seine Höhe ist im Gesellschaftsvertrag und in der Sa t-
zung festgelegt. Es ist die Summe der von den Gesellschaftern bei der 
Gründung übernommenen Stammeinlagen. 
Umlaufvermögen Umfasst die Wirtschaftsgüter, die in ihrer ursprünglichen und in vera r-
beiteter Form nur kurze Zeiträume im Unternehmen verbleiben. Ausg e-
wiesen auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Vorräte, Wertpapiere,  
Forderungen und liquide Mittel. 
Umsatz Wertmäßiger Ausdruck für die am Markt abgesetzten Produkte. Der 
Umsatz ist gleich der verkauften/abgesetzten Menge multipliziert mit 
dem pro Einheit erhaltenen Verkaufs-/Absatzpreis. 
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss / Umsatzerlöse x 100 
 Die "Gewinnspanne" eines Unternehmens. 
Verlustvortrag/-rücktrag Ist die Möglichkeit des steuerlich wirksamen Verlustausgleiches. Verlu s-
te des entsprechenden Abrechnungszeitraumes können mit steue r-
pflichtigen Gewinnen dem vorangegan genen Jahr verrechnet bzw. auf 
unbegrenzte Zeit vorgetragen werden, damit die Verrechnung mit z u-
künftig möglichen Gewinnen erfolgen kann. Dies bildet die gesetzlich 
zulässige Möglichkeit, gezahlte Steuern zurückzuerhalten bzw. die z u-
künftig mögliche Steuerschuld zu mindern.

Beteiligungsbericht 2016  
196 
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 
11. Teil: 
Wirtschaftliche Betätigung und  
nichtwirtschaftliche Betätigung 
 
 
§ 107 
Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung 
(1) Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben 
wirtschaftlich betätigen, wenn 
1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, 
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem a n-
gemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der 
Gemeinde steht und 
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserve r-
sorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des B etriebes 
von Telekommunikations leitungsnetzen einschließlich 
der Telekommunikationsdienstleistungen der öffentliche 
Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und 
wirtschaftlicher erfüllt werden kann.  
Das Betreiben eines Telekommunikationsnetzes umfasst 
nicht den Vertrieb und/oder die Installation von Endger ä-
ten von Telekommunikationsanlagen. Als wirtschaftliche 
Betätigung ist der Betrieb von Unternehmen zu verst e-
hen, die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von G ü-
tern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern 
die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit 
der Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden kön n-
te.  
(2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses A b-
schnitts gilt nicht der Betrieb von  
1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich 
verpflichtet ist,  
2. öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und 
kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind, 
insbesondere Einrichtungen auf den Gebieten 
- Erziehung, Bildung oder Kult ur (Schulen, Volk s-
hochschulen, Tageseinrichtungen für Kinder und sonst i-
ge Einrichtungen der Jugendhilfe, Bibliotheken, Museen, 
Ausstellungen, Opern, Theater, Kinos, Bühnen, Orche s-
ter, Stadthallen, Begegnungsstätten),  
-  Sport oder Erholung (Sportanlagen, zoologische 
und botanische Gärten, Wald-, Park- und Gartenanlagen, 
Herbergen, Erholungsheime, Bäder, Einrichtungen zur 
Veranstaltung von Volksfesten),  
- Gesundheits- oder Sozialwesen (Krankenhäuser, 
Bestattungseinrichtungen, Sanatorien, Kurparks, Seni o-
ren  und Behindertenheime, Frauenhäuser, soziale und 
medizinische Beratungsstellen),  
3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wir t-
schaftsförderung, der Fremdenverkehrs förderung oder 
der Wohnraumversorgung dienen, 
4. Einrichtungen des Umweltschutzes, ins besondere 
der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie 
des Messe- und Ausstellungswesens, 
5. Einrichtungen, die ausschließlich der Deckung des 
Eigenbedarfs von Gemeinden und Gemeindeverbänden 
dienen.  
Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihr em ö f-
fentlichen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen 
Gesichtspunkten zu verwalten und können entsprechend 
den Vorschriften über die Eigenbetriebe geführt werden. 
Das Innenministerium kann durch Rechtsverordnung 
bestimmen, dass Einrichtungen, die nach  Art und U m-
fang eine selbständige Betriebsführung erfordern, ganz 
oder teilweise nach den für die Eigenbetriebe geltenden 
Vorschriften zu führen sind; hierbei können auch Reg e-
lungen getroffen werden, die von einzelnen der für die 
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften abweichen.  
(3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des G e-
meindegebietes ist nur zulässig, wenn die Vorausse t-
zungen des Absatzes 1 vorliegen und die berechtigten 
Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörpe r-
schaften gewahrt sind. Die Aufnahme einer wirtschaftl i-
chen Betätigung auf ausländischen Märkten ist nur z u-
lässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 
Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen. Die Aufnahme einer solchen 
Betätigung bedarf der Genehmigung. 
(4) Die nichtwirtschaftliche Betä tigung außerhalb des 
Gemeindegebiets ist nur zulässig, wenn die Vorausse t-
zungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen 
und die berechtigten Interessen der betroffenen komm u-
nalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Diese V o-
raussetzungen gelten bei in den Krankenhausplan des 
Landes aufgenommenen Krankenhäusern als erfüllt.  Die 
Aufnahme einer nichtwirtschaftlichen Betätigung auf 
ausländischen Märkten ist nur zulässig, wenn die V o-
raussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 
vorliegen. Die Aufnahme einer solchen Betätigung bedarf 
der Genehmigung. 
(5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. 
die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unte r-
nehmen im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der 
Grundlage einer Marktanalyse über die Chancen un d 
Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen Engag e-
ments und über die Auswirkungen auf das Handwerk und 
die mittelständische Wirtschaft zu unterrichten. Den 
örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von Han d-
werk, Industrie und Handel und der für die Besch äftigten 
der jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist 
Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Marktanalysen zu 
geben. 
(6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht errichten, 
übernehmen oder betreiben.  
(7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür 
erlassenen besonderen Vorschriften. 
 
§ 107 a 
Zulässigkeit energiewirtschaftlicher Betätigung 
(1) Die wirtschaftliche Betätigung in den Bereichen der 
Strom-, Gas- und Wärmeversorgung dient einem öffentli-
chen Zweck und ist zulässig, wenn sie nach Art und 
Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Lei s-
tungsfähigkeit der Gemeinde steht. 
 (2) Mit den Bereichen Strom -, Gas - und Wärmeversor-
gung unmittelbar verbundene Dienstleistungen sind 
zulässig, wenn sie den Hauptzweck fördern. Die G e-
meinde stellt si cher, dass bei der Erbringung dieser

Beteiligungsbericht 2016  
197 
Dienstleistungen die Belange kleinerer Unternehmen, 
insbesondere des Handwerks, berücksichtigt werden. 
(3) Die Aufnahme einer überörtlichen energiewirtschaftl i-
chen Betätigung ist zulässig, wenn die Voraussetzung 
des Absatzes 1 vorliegt und die berechtigten Interessen 
der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften 
gewahrt sind. Bei der Versorgung mit Strom und Gas 
gelten nur die Interessen als berechtigt, die nach den 
Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes eine Ei n-
schränkung des Wettbewerbs zulassen. Die Aufnahme 
einer energiewirtschaftlichen Betätigung auf ausländ i-
schen Märkten ist zulässig, wenn die Voraussetzung des 
Absatzes 1 vorliegt. Die Aufnahme einer solchen Betät i-
gung bedarf der Genehmigung. 
(4) Vor der Ent scheidung über die Gründung von bzw. 
die unmittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne 
des Absatzes 1 ist der Rat über die Chancen und Risiken 
des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements zu 
unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisat i-
onen von Handwerk, Industrie und Handel und der für die 
Beschäftigten der jeweiligen Branche handelnden G e-
werkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu 
geben, sofern die Entscheidung die Erbringung verbu n-
dener Dienstleistungen betrifft. 
 
 
§ 108 
Unternehmen und Einrichtungen  
des privaten Rechts 
 
(1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen 
in einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen 
oder sich daran beteiligen, wenn  
1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die Voraussetzu n-
gen des § 107 Abs. 1 Satz 1  gegeben sind und bei U n-
ternehmen im Bereich der energiewirtschaftlichen Betät i-
gung die Voraussetzung des § 107 a Abs. 1 gegeben ist,  
2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) ein wichtiges Int e-
resse der Gemeinde an der Gründung oder der Beteil i-
gung vorliegt,  
3. eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung 
der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt,  
4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in 
einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähig-
keit steht,  
5. die Gemeinde sich nicht zur Übernah me von Ve r-
lusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe 
verpflichtet,  
6. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, in s-
besondere in einem Überwachungsorgan, erhält und 
dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in ande-
rer Weise gesichert wird,  
7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch G e-
sellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisat i-
onsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird,  
8. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesel l-
schaftsform gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss 
und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende geset z-
liche Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vo r-
schriften entgegenstehen, aufgrund des Gesellschaft s-
vertrages oder der Satzung in entsprechender Anwe n-
dung der Vorschriften des Dritten Buches des Ha ndels-
gesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt 
und ebenso oder in entsprechender Anwendung der für 
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geprüft werden.  
9. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesel l-
schaftsform, vorbehaltlich weitergehender oder entg e-
genstehender gesetzlicher Vorschriften, durch Gesel l-
schaftsvertrag oder Satzung gewährleistet ist, dass die 
für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtb e-
züge im Sinne des § 285 Nummer 9 des Handelsgeset z-
buches der Mitglieder der Geschäfts führung, des Au f-
sichtsrates, des Beirates oder einer ähnlichen Einric h-
tung im Anhang zum Jahresabschluss jeweils für jede 
Personengruppe sowie zusätzlich unter Namensnennung 
die Bezüge jedes einzelnen Mitglieds dieser Persone n-
gruppen unter Aufgliederung na ch Komponenten im 
Sinne des § 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handel s-
gesetzbuches angegeben werden. Die individualisierte 
Ausweisungspflicht gilt auch für: 
 a)  Leistungen, die den genannten Mitgliedern für 
den Fall einer vorzeitigen Beendigung ihrer Tätigkei t 
zugesagt worden sind, 
 b) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für 
den Fall der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit zug e-
sagt worden sind, mit ihrem Barwert sowie den von der 
Gesellschaft während des Geschäftsjahres hierfür au f-
gewandten oder zurückgestellten Betrag, 
 c) während des Geschäftsjahres vereinbarte 
Änderungen dieser Zusagen und 
 d) Leistungen, die einem früheren Mitglied, das 
seine Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres beendet 
hat, in diesem Zusammenhang zugesagt und im Laufe 
des Geschäftsjahres gewährt worden sind. 
Eine Gewährleistung für die individualisierte Ausweisung 
von Bezügen und Leistungszusagen ist im Falle der 
Beteiligung an einer bestehenden Gesellschaft auch 
dann gegeben, wenn in Gesellschaftsvertrag oder Sa t-
zung die erstmalig e individualisierte Ausweisung späte s-
tens für das zweite Geschäftsjahr nach Erwerb der Betei-
ligung festgelegt ist. 
10. bei Unternehmen der Telekommunikation ei n-
schließlich von Telefondienstleistungen nach § 107 Abs. 
1 Satz 1 Nr. 3 im Gesellschaftsvertrag d ie unmittelbare 
oder im Rahmen einer Schachtelbeteiligung die mittelb a-
re Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde 
bzw. des kommunalen Unternehmens am Stammkapital 
beschränkt ist. Zur Wahrnehmung gleicher Wettbewer b-
schancen darf die Gemeinde für die se Unternehmen 
weder Kredite nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher 
Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch Bür g-
schaften und Sicherheiten i. S. von § 87 leisten. 
Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der 
Nummern 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen 
zulassen. Wird von Satz 1 Nummer 8 eine Ausnahme 
zugelassen, kann auch von Satz 1 Nummer 9 eine Au s-
nahme zugelassen werden. 
(2) Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 gilt für die erstmalige 
unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an einer Gesel l-
schaft einsch ließlich der Gründung einer Gesellschaft, 
wenn den beteiligten Gemeinden oder Gemeindeverbä n-
den alleine oder zusammen oder zusammen mit einer 
Beteiligung des Landes mehr als 50 vom Hundert der 
Anteile gehören. Bei bestehenden Gesellschaften, an 
denen Gemei nden oder Gemeindeverbände unmittelbar 
oder mittelbar alleine oder zusammen oder zusammen 
mit dem Land mit mehr als 50 vom Hundert beteiligt sind, 
trifft die Gemeinden und Gemeindeverbände eine Hi n-
wirkungspflicht zur Anpassung an die Vorgaben des

Beteiligungsbericht 2016  
198 
Absatzes 1 Satz 1 Nummer 9. Die  Hinwirkungspflicht 
nach Satz 2 bezieht sich sowohl auf die Anpassung von 
Gesellschaftsvertrag oder Satzung als auch auf die mit 
Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 verfolgte Zielsetzung der 
individualisierten Ausweisung der dort genannten Bez ü-
ge und Leistungszusagen. 
(3) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert 
der Anteile an einem Unternehmen oder einer Einric h-
tung in Gesellschaftsform, muss sie darauf hinwirken, 
dass  
1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigenb e-
triebe geltenden Vorschriften  
a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan aufg e-
stellt wird,  
b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanzpl a-
nung zugrunde gelegt und der Gemeinde zur Kenntnis 
gebracht wird,  
c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ve r-
wendung des Ergebnisses sowie das Ergebnis der Pr ü-
fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts u n-
beschadet der bestehenden gesetzlichen Offenlegungs -
pflichten öffentlich bekannt gemacht werden und der 
Jahresabschluss und der Lagebericht bis zur Festste l-
lung des f olgenden Jahresabschlusses zur Einsichtna h-
me verfügbar gehalten werden, 
2. in dem Lagebericht oder in Zusammenhang damit 
zur Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und zur 
Zweckerreichung Stellung genommen wird,  
3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109 ) verfahren 
wird, wenn die Gesellschaft ein Unternehmen betreibt.  
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht 
über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind 
dem Haushaltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der 
Gemeinde zusammen mit anderen  Gemeinden oder 
Gemeindeverbänden die Mehrheit der Anteile an einem 
Unternehmen oder an einer Einrichtung, soll sie auf eine 
Wirtschaftsführung nach Maßgabe des Satzes 1 Nr. 1 a) 
und b) sowie Nr. 2 und Nr. 3 hinwirken.  
(4) Die Gemeinde darf unbeschadet de s Absatzes 1 
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer 
Aktiengesellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich 
erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche 
Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform 
erfüllt wird oder erfüllt werden kann. 
(5) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung nur gründen oder 
sich daran beteiligen, wenn durch die Ausgestaltung des 
Gesellschaftervertrages sichergestellt ist, dass 
1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt über 
a) den Abschluss und die Änderungen von Unterne h-
mensverträgen im Sinne der §§ 291 und 292 Abs. 1 des 
Aktiengesetzes, 
b) den Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen 
und Beteiligungen, 
c) den Wirtschaftsplan, die Feststellung des Jahresa b-
schlusses und die Verwendung des Ergebnisses sowie 
d) die Bestellung und die Abberufung der Geschäftsfü h-
rer, soweit die nicht der Gemeinde vorbehalten ist, und 
2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf 
Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des 
Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann, soweit die Bestel-
lung eines Aufsichtsrates gesetzlich nicht vorgeschrieben 
ist. 
(6) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, an der 
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Z weckverbände 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hundert 
beteiligt sind, dürfen 
a) der Gründung einer anderen Gesellschaft oder einer 
anderen Vereinigung in einer Rechtsform des privaten 
Rechts, einer Beteiligung sowie der Erhöhung einer 
Beteiligung der Gesellschaft an einer anderen Gesel l-
schaft oder einer anderen Vereinigung in einer Recht s-
form des privaten Rechts nur zustimmen, wenn 
- die vorherige Entscheidung des Rates vorliegt, 
- für die Gemeinde selbst die Gründungs - bzw. Beteil i-
gungsvoraussetzungen vorliegen und 
- sowohl die Haftung der gründenden Gesellschaft als 
auch die Haftung der zu gründenden Gesellschaft oder 
Vereinigung durch ihre Rechtsform auf einen bestimmten 
Betrag begrenzt sind oder 
- sowohl die Haftung der sich beteiligenden G esellschaft 
als auch die Haftung der Gesellschaft oder Vereinigung, 
an der eine Beteiligung erfolgt, durch ihre Rechtsform auf 
einen bestimmten Betrag begrenzt sind; 
b) einem Beschluss der Gesellschaft zu einer wesentl i-
chen Änderung des Gesellschaftszwecks  oder sonstiger 
wesentlicher Änderungen des Gesellschaftsvertrages nur 
nach vorheriger Entscheidung des Rates zustimmen. 
In den Fällen von Satz 1 Buchstabe a) gilt Absatz 1 Satz 
2 und 3 entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im 
Sinne von Satz 1 gelten au ch Geschäftsführer, Vo r-
standsmitglieder und Mitglieder von sonstigen Organen 
und ähnlichen Gremien der Gesellschaft, die von der 
Gemeinde oder auf ihre Veranlassung oder ihren Vo r-
schlag in das Organ oder Gremium entsandt oder g e-
wählt worden sind. Beruht die Entsendung oder Wahl auf 
der Veranlassung oder dem Vorschlag mehrerer G e-
meinden Gemeindeverbände oder Zweckverbände, so 
bedarf es der Entscheidung nur des Organs, auf das sich 
die beteiligten Gemeinden und Gemeindeverbände oder 
Zweckverbände geeinigt haben. Die Sätze 1 bis 4 gelten 
nicht, soweit ihnen zwingende Vorschriften des Gesel l-
schaftsrechts entgegenstehen.  
(7) Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsanteil 
an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwerben, 
wenn eine Nachschusspflicht ausgesc hlossen oder die 
Haftungssumme auf einen bestimmten Betrag b e-
schränkt ist. 
 
 
§ 108 a 
Arbeitnehmermitbestimmung in  
fakultativen Aufsichtsräten 
(1) Soweit im Gesellschaftsvertrag eines Unternehmens 
(§ 107 Abs. 1, § 107 a Abs. 1) oder einer Einrichtung (§ 
107 Abs. 2) in Privatrechtsform, an der die Gemeinde 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 vom Hundert 
der Anteile beteiligt ist, ein fakultativer Aufsichtsrat vo r-
gesehen ist, können dem fakultativen Aufsichtsrat A r-
beitnehmervertreter des Unternehmens o der der Einrich-
tung angehören. In diesem Fall ist ein angemessener 
Einfluss der Gemeinde im Sinne des § 108 Abs. 1 Satz 1

Beteiligungsbericht 2016  
199 
Nr. 6 gegeben, wenn bei mehr als 2 von der Gemeinde in 
den Aufsichtsrat zu entsendenden Vertretern nicht mehr 
als ein Drittel der Gesa mtzahl der Aufsichtsratsmandate 
durch Arbeitnehmervertreter des Unternehmens oder der 
Einrichtung nach Maßgabe der folgenden Absätze b e-
setzt werden. 
(2) Der Rat der Gemeinde bestellt aus einer von der 
Betriebsversammlung des Unternehmens oder der Ei n-
richtung zu erstellenden Vorschlagsliste die in den faku l-
tativen Aufsichtsrat zu entsendenden Arbeitnehmerve r-
treter. Die Bestellung bedarf eines Beschlusses der 
Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Rates. 
Die Vorschlagsliste muss mindestens die dopp elte Zahl 
der zu entsendenden Arbeitnehmervertreter enthalten. 
Der Rat hat das Recht, mit der Mehrheit der gesetzlichen 
Zahl seiner Mitglieder sämtliche Vorschläge der Liste 
zurückzuweisen und eine Ergänzung zu verlangen. In 
diesem Fall kann eine Betriebsv ersammlung eine neue 
Vorschlagsliste erstellen; Sätze 1 bis 4 gelten entspr e-
chend. Im Falle einer erneuten Zurückweisung der Vo r-
schläge durch den Rat bleiben die für die Arbeitnehme r-
vertreter vorgesehenen Aufsichtsratsmandate unbesetzt. 
(3) § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 gelten für die nach Absatz 
2 für den fakultativen Aufsichtsrat vom Rat bestellten 
Arbeitnehmervertreter entsprechend. Verliert ein vom Rat 
bestellter Arbeitnehmervertreter die Beschäftigteneige n-
schaft in dem Unternehmen oder der Einrichtung, mu ss 
der Rat ihn entsprechend § 113 Abs. 1 Satz 3 aus se i-
nem Amt im fakultativen Aufsichtsrat abberufen. 
(4) In der Betriebsversammlung nach Absatz 2 sind alle 
Beschäftigten des Unternehmens bzw. der Einrichtung 
wahlberechtigt, die am Tage der Betriebsversam mlung 
das 18. Lebensjahr vollendet haben. Nicht wahlberechtigt 
sind Geschäftsführer und Vorstände des Unternehmens 
bzw. der Einrichtung. In die Vorschlagsliste können nur 
Wahlberechtigte aufgenommen werden. Die Einzelheiten 
für die Wahl der Arbeitnehmerver treter sind im Gesel l-
schaftsvertrag, der Satzung oder einem sonstigen Org a-
nisationsstatut des Unternehmens bzw. der Einrichtung 
zu regeln. Im Gesellschaftsvertrag, der Satzung oder 
dem Organisationsstatut des Unternehmens bzw. der 
Einrichtung ist auch die Amtsdauer der Arbeitnehmerver-
treter zu regeln. Sie soll die regelmäßige Amtsdauer der 
nach § 113 Abs. 2 Satz 2 neben dem Bürgermeister oder 
dem von ihm benannten Bediensteten der Gemeinde in 
den fakultativen Aufsichtsrat bestellten weiteren Vertreter 
nicht überschreiten. 
(5) Wird ein Arbeitnehmervertreter von seinem Amt g e-
mäß § 113 Abs. 1 Satz 3 abberufen oder scheidet er aus 
anderen Gründen aus dem Aufsichtsrat aus, bestellt der 
Rat mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner Mi t-
glieder aus dem noch nich t in Anspruch genommenen 
Teil der Vorschlagsliste nach Absatz 2 einen Nachfolger. 
Kommt eine solche Mehrheit nicht zustande, kann eine 
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch g e-
nommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschläge 
ergänzen. Kommt auch dann keine Mehrheit der geset z-
lichen Zahl der Mitglieder des Rates für die Bestellung 
eines Nachfolgers zustande, bleibt das Aufsichtsrat s-
mandat unbesetzt. 
(6) Die Absätze 1 bis 5 gelten mit folgenden Maßgaben 
entsprechend in den Fällen, in denen an eine m Unte r-
nehmen oder einer Einrichtung in Privatrechtsform zwei 
oder mehr Gemeinden beteiligt sind. 
Die Bestellung der in den fakultativen Aufsichtsrat zu 
entsendenden Arbeitnehmervertreter bedarf überei n-
stimmender, mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der  
Mitglieder zustande gekommener Beschlüsse der Räte 
mindestens so vieler beteiligter Kommunen, dass hie r-
durch insgesamt mehr als die Hälfte der kommunalen 
Beteiligung an dem Unternehmen oder der Einrichtung 
repräsentiert wird. Kommen solche übereinstimmend en 
Beschlüsse nicht oder nicht im erforderlichen Umfang 
zustande, kann eine Betriebsversammlung eine neue 
Vorschlagsliste erstellen. Kommen auch hierzu entspr e-
chende übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten 
Räte nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, 
bleiben die für die Arbeitnehmervertreter vorgesehenen 
Aufsichtsratsmandate unbesetzt. 
Für die Bestellung eines Nachfolgers im Sinne des A b-
satzes 5 gilt Satz 2 entsprechend. Kommen danach 
übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht 
oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, kann eine 
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch g e-
nommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschläge 
ergänzen. Kommen auch dann übereinstimmende B e-
schlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im erforder-
lichen Umfang zustande, bleibt das Aufsichtsratsmandat 
unbesetzt. 
Für die nach § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 zu treffenden 
Entscheidungen bedarf es übereinstimmender Beschlü s-
se der Räte mindestens so vieler beteiligter Kommunen, 
dass hierdurch insgesamt m ehr als die Hälfte der ko m-
munalen Beteiligung an dem Unternehmen oder der 
Einrichtung repräsentiert wird. 
 
 
§ 109 
Wirtschaftsgrundsätze 
(1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu fü h-
ren, zu steuern und zu kontrollieren, dass der öffentliche 
Zweck nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen einen 
Ertrag für den Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit 
dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht 
beeinträchtigt wird.  
(2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehmen 
als Unterschied der Erträge  und Aufwendungen soll so 
hoch sein, dass außer den für die technische und wir t-
schaftliche Entwicklung des Unternehmens notwendigen 
Rücklagen mindestens eine marktübliche Verzinsung des 
Eigenkapitals erwirtschaftet wird.  
 
 
§ 110 
Verbot des Missbrauchs  
wirtschaftlicher Machtstellung 
Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartiger 
Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die 
Belieferung nicht davon abhängig gemacht werden, dass 
auch andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen 
werden.  
 
 
§ 111 
Veräußerung von Unternehmen,  
Einrichtungen und Beteiligungen 
(1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung eines 
Unternehmens oder einer Einrichtung oder einer Beteil i-

Beteiligungsbericht 2016  
200 
gung an einer Gesellschaft sowie andere Rechtsgeschäf-
te, durch welche die Gemeinde ihr en Einfluss auf das 
Unternehmen, die Einrichtung oder die Gesellschaft 
verliert oder vermindert, sind nur zulässig, wenn die für 
die Betreuung der Einwohner erforderliche Erfüllung der 
Aufgaben der Gemeinde nicht beeinträchtigt wird.  
(2) Vertreter der Gem einde in einer Gesellschaft, an der 
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 v.H. beteiligt 
sind, dürfen Veräußerungen oder anderen Rechtsg e-
schäften i.S. des Absatzes 1 nur nach vorheriger En t-
scheidung des Rates und nur dann zustimmen, wenn für 
die Gemeinde die Zulässigkeitsvoraussetzung des A b-
satzes 1 vorliegt. 
 
 
§ 112 
Informations- und Prüfungsrechte 
(1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelbar 
Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in  
einer Rechtsform des privaten Rechts in dem in § 53 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so 
soll sie  
1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrun d-
sätzegesetzes ausüben,  
2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des Hau s-
haltsgrundsätzegesetzes vorgesehenen Befugnisse 
eingeräumt werden.  
(2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer Gesel l-
schaft keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll die Gemeinde, 
soweit ihr Interesse dies erfordert, darauf hinwirken, dass 
ihr im Gesellschaftsvertrag oder in der Satzung die B e-
fugnisse nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes 
eingeräumt werden. Bei mittelbaren Minderheitsbeteil i-
gungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung den vierten 
Teil der Anteile übersteigt und einer Gesellschaft zusteht, 
an der die Gemeinde allein oder zusammen mit anderen 
Gebietskörperschaften mit Mehrheit im Sinne des § 53 
des Haushaltsgrundsätzegesetzes beteiligt ist.  
 
 
§ 113 
Vertretung der Gemeinde  
in Unternehmen oder Einrichtungen 
(1) Die Vertreter der Gemeinde in Beiräten, Ausschü s-
sen, Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder 
entsprechenden Organen von juristischen Personen oder 
Personenvereinigungen, an denen die Gemeinde unmi t-
telbar oder mittelbar beteiligt ist, haben die  Interessen 
der Gemeinde zu verfolgen. Sie sind an die Beschlüsse 
des Rates und seiner Ausschüsse gebunden. Die vom 
Rat bestellten Vertreter haben ihr Amt auf Beschluss des 
Rates jederzeit niederzulegen. Die Sätze 1 bis 3 gelten 
nur, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.  
(2) Bei unmittelbaren Beteiligungen vertritt ein vom Rat 
bestellter Vertreter die Gemeinde in den in Absatz 1 
genannten Gremien. Sofern weitere Vertreter zu bene n-
nen sind, muss der Bürgermeister oder der von ihm 
vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde dazuzählen. 
Die Sätze 1 und 2 gelten für mittelbare Beteiligungen 
entsprechend, sofern nicht ähnlich wirksame Vorkehru n-
gen zur Sicherung hinreichender gemeindlicher Einfluss - 
und Steuerungsmöglichkeiten getroffen werden. 
(3) Die Gem einde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung 
des Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft 
darauf hinzuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird, 
Mitglieder in den Aufsichtsrat zu entsenden. Über die 
Entsendung entscheidet der Rat. Zu den entsandt en 
Aufsichtsratsmitgliedern muss der Bürgermeister oder 
der von ihm vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde 
zählen, wenn diese mit mehr als einem Mitglied im Au f-
sichtsrat vertreten ist. Dies gilt sowohl für unmittelbare 
als auch für mittelbare Beteiligungen. 
(4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden, 
Mitglieder des Vorstandes oder eines gleichartigen O r-
gans zu bestellen oder vorzuschlagen, entscheidet der 
Rat.  
(5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über alle 
Angelegenheiten von besonderer Bede utung frühzeitig 
zu unterrichten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur, 
soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.  
(6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätigkeit 
in einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die G e-
meinde den Schaden zu erset zen, es sei denn, dass er 
ihn vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. 
Auch in diesem Falle ist die Gemeinde schadensersat z-
pflichtig wenn ihr Vertreter nach Weisung des Rates oder 
eines Ausschusses gehandelt hat.  
 
 
§ 114  
Eigenbetriebe 
(1) Die gemeindlichen wirtschaftlichen Unternehmen 
ohne Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach 
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung und der 
Betriebssatzung geführt.  
(2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebes ist der 
Betriebsleitung  ausreiche nde Selbständigkeit der En t-
schließung einzuräumen. Die Zuständigkeiten des Rates 
sollen soweit wie möglich dem Betriebsausschuss übe r-
tragen werden. 
(3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten 
besteht der Betriebsausschuss  zu einem Drittel aus 
Beschäftigten des Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der 
Ausschussmitglieder muss in diesem Fall durch drei 
teilbar sein. Bei Eigenbetrieben mit weniger als 51, aber 
mehr als zehn Beschäftigten gehören dem Betriebsau s-
schuss  zwei Beschäftigte des Eigenbetriebes a n. Die 
dem Betriebsausschuss  angehörenden Beschäftigten 
werden aus einem Vorschlag der Versammlung der 
Beschäftigten des Eigenbetriebes gewählt, der minde s-
tens die doppelte Zahl der zu wählenden Mitglieder und 
Stellvertreter enthält. Wird für mehrere Eige nbetriebe ein 
gemeinsamer Betriebsausschuss  gebildet, ist die G e-
samtzahl aller Beschäftigten dieser Eigenbetriebe ma ß-
gebend; Satz 4 gilt entsprechend. Die Zahl der sachku n-
digen Bürger darf zusammen mit der Zahl der Beschä f-
tigten die der Ratsmitglieder im Betriebsausschuss  nicht 
erreichen.

Beteiligungsbericht 2016  
201 
§ 114 a 
Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts 
(1).Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen 
in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts 
errichten oder bestehende Regie - und Eigenbetriebe 
sowie eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der 
Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des 
öffentlichen Rechts umwandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 
1 und Nr. 2 gilt entsprechend. 
(2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der 
Anstalt durch ein e Satzung. Die Satzung muss Besti m-
mungen über den Namen und die Aufgaben der Anstalt, 
die Zahl der Mitglieder des Vorstands und des Verwa l-
tungsrates, die Höhe des Stammkapitals, die Wirtschafts-
führung, die Vermögensverwaltung und die Rechnung s-
legung enthalten. 
(3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder alle mit 
einem bestimmten Zweck zusammenhängende Aufg a-
ben ganz oder teilweise übertragen. Sie kann zugunsten 
der Anstalt unter der Voraussetzung des § 9 durch Sa t-
zung einen Anschluss- und Benutzungszwang vorschrei-
ben und der Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle 
Satzungen für das übertragene Aufgabengebiet zu erla s-
sen; § 7 gilt entsprechend. 
(4) Die Anstalt kann nach Maßgabe der Satzung andere 
Unternehmen oder Einrichtungen gründen oder sich an 
solchen beteiligen oder eine bestehende Beteiligung 
erhöhen, wenn das dem Anstaltszweck dient. Für die 
Gründung von und die Beteiligung an anderen Unte r-
nehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des 
privaten Rechts sowie deren Veräußerung und andere 
Rechtsgeschäfte im Sinne des § 111 gelten die §§ 108 
bis 113 entsprechend. Für die in Satz 2 genannten 
Gründungen und Beteiligungen muss ein besonders 
wichtiges Interesse vorliegen. 
(5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten der 
Anstalt unbeschränkt, sowei t nicht Befriedigung aus 
deren Vermögen zu erlangen ist (Gewährträgerschaft). 
Rechtsgeschäfte im Sinne des § 87 dürfen von der A n-
stalt nicht getätigt werden. 
(6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener Ve r-
antwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich  oder durch 
die Satzung der Gemeinde etwas anderes bestimmt ist. 
Der Vorstand vertritt die Anstalt gerichtlich und außerg e-
richtlich. 
(7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von einem 
Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat bestellt 
den Vorstand au f höchstens 5 Jahre; eine erneute B e-
stellung ist zulässig. Er entscheidet außerdem über 
1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2, 
2. die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der 
Anstalt an anderen Unternehmen oder Einrichtungen 
sowie deren Gründung, 
3. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des Ja h-
resabschlusses, 
4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und 
Entgelte für die Leistungsnehmer, 
5. die Bestellung des Abschlussprüfers, 
6. die Ergebnisverwendung 
7. Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne des § 111. 
Im Fall der Nummer 1 unterliegt der Verwaltungsrat den 
Weisungen des Rates und berät und beschließt in öffent-
licher Sitzung. In den Fällen der Nummern 2 und 7 b e-
darf es der vorherigen Entscheidung des Rates. Dem 
Verwaltungsrat obliegt außerdem die Entsch eidung in 
den durch die Satzung der Gemeinde bestimmten Ang e-
legenheiten der Anstalt. In der Satzung kann ferner vo r-
gesehen werden, dass bei Entscheidungen der Organe 
der Anstalt von grundsätzlicher Bedeutung die Zusti m-
mung des Rates erforderlich ist. 
(8) D er Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden 
Mitglied und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt 
der Bürgermeister. Soweit Beigeordnete mit eigenem 
Geschäftsbereich bestellt sind, führt derjenige Beigeor d-
nete den Vorsitz, zu dessen Geschäftsbereich d ie der 
Anstalt übertragenen Aufgaben gehören. Sind die übe r-
tragenen Aufgaben mehreren Geschäftsbereichen zuz u-
ordnen, so entscheidet der Bürgermeister über den Vo r-
sitz. Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats werden 
vom Rat für die Dauer von 5 Jahren gew ählt; für die 
Wahl gilt § 50 Abs. 4 sinngemäß. Die Amtszeit von Mi t-
gliedern des Verwaltungsrats, die dem Rat angehören, 
endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorzeitigen 
Ausscheiden aus dem Rat. Die Mitglieder des Verwa l-
tungsrats üben ihr Amt bis zum Am tsantritt der neuen 
Mitglieder weiter aus. Mitglieder des Verwaltungsrats 
können nicht sein: 
1. Bedienstete der Anstalt, 
2. leitende Bedienstet von juristischen Personen oder 
sonstigen Organisationen des öffentlichen oder privaten 
Rechts, an denen die Anstalt mi t mehr als 50 v.H. bete i-
ligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht genügt, 
3. Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmittelbar 
mit Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst sind. 
(9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamten 
zu sein, wenn sie auf Grund einer Aufgabenübertragung 
nach Absatz 3 hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die 
Anstalt aufgelöst oder umgebildet, so gilt für die Recht s-
stellung der Beamten und der Versorgungsempfänger 
Kapitel II Abschnitt III des Beamtenrechtsrahmengese t-
zes.  
 (10) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der A n-
stalt werden nach den für große Kapitalgesellschaften 
geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufg e-
stellt und geprüft, sofern nicht weitergehende gesetzliche 
Vorschriften gelten oder andere gesetzliche  Vorschriften 
entgegenstehen. § 285 Nummer 9 Buchstabe a des 
Handelsgesetzbuches ist mit der Maßgabe anzuwenden, 
dass die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten 
Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands sowie die 
für die Tätigkeit im Geschäftsjahr ge währten Leistungen 
für die Mitglieder des Verwaltungsrates im Anhang des 
Jahresabschlusses für jede Personengruppe sowie z u-
sätzlich unter Namensnennung die Bezüge und Leistu n-
gen für jedes einzelne Mitglied dieser Personengruppen 
unter Aufgliederung nach Ko mponenten im Sinne des § 
285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches 
angegeben werden, soweit es sich um Leistungen des 
Kommunalunternehmens handelt. Die individualisierte 
Ausweisungspflicht gilt auch für Leistungen entspr e-
chend § 108 Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 Satz 2. 
(11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, §75 Abs. 1, § 77, § 84 sowie 
die Bestimmungen des 13. Teils über die staatliche Au f-
sicht sind auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden.

Beteiligungsbericht 2016  
202 
§ 115 
Anzeige 
(1) Entscheidungen der Gemeinde über 
a) die Gründung oder wese ntliche Erweiterung einer 
Gesellschaft oder eine wesentliche Änderung des G e-
sellschaftszwecks oder sonstiger wesentlicher Änderu n-
gen des Gesellschaftsvertrages, 
b) die Beteiligung an einer Gesellschaft oder die Ände-
rung der Beteiligung an einer Gesellschaft, 
c) die gänzliche oder teilweise Veräußerung einer 
Gesellschaft oder der Beteiligung an einer Gesellschaft, 
d) die Errichtung die Übernahme oder die wesentliche 
Erweiterung eines Unternehmens, die Änderung der 
bisherigen Rechtsform oder eine wesentliche Änderung 
des Zwecks, 
e) den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Art 
nach geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf das 
Unternehmen oder die Einrichtung zu mindern oder zu 
beseitigen oder die Ausübung von Rechten aus einer 
Beteiligung zu beschränken, 
f) die Führung von Einrichtungen entsprechend den 
Vorschriften über die Eigenbetriebe, 
g) den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer eing e-
tragenen Genossenschaft 
h) die Errichtung, wesentliche Erweiterung oder Aufl ö-
sung einer rechtsfähigen Anstalt des öffentl ichen Rechts 
gemäß § 114 a, die Beteiligung oder Erhöhung einer 
Beteiligung der Anstalt an anderen Unternehmen oder 
Einrichtungen oder deren Gründung sowie Rechtsg e-
schäfte der Anstalt im Sinne des § 111 
sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens 
sechs Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich anz u-
zeigen. Aus der Anzeige muss zu ersehen sein, ob die 
gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.  
Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall aus besonderem 
Grund die Frist verkürzen oder verlängern. 
(2) Für d ie Entscheidung über die mittelbare Beteiligung 
an einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein 
Beschluss des Rates nach § 108 Abs. 6 oder § 111 Abs. 
2 zu fassen ist. 
 
 
 
12. Teil 
Gesamtabschluss 
 
 
§ 116 
Gesamtabschluss 
(1) Die Gemeinde hat in jedem Hau shaltsjahr für den 
Abschlussstichtag 31. Dezember einen Gesamta b-
schluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäß i-
ger Buchführung aufzustellen. Er besteht aus der G e-
samtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem 
Gesamtanhang und ist um einen Gesamtlageber icht zu 
ergänzen. Der Rat bestätigt den geprüften Gesamta b-
schluss durch Beschluss. § 96 findet entsprechende 
Anwendung.  
(2) Zu dem Gesamtabschluss hat die Gemeinde ihren 
Jahresabschluss nach § 95 und die Jahresabschlüsse 
des gleichen Geschäftsjahres alle r verselbstständigten 
Aufgabenbereiche in öffentlich -rechtlicher oder priva t-
rechtlicher Form zu konsolidieren. Auf den Gesamta b-
schluss sind, soweit seine Eigenart keine Abweichung 
erfordert, § 88 und § 91 Abs. 2 entsprechend anzuwe n-
den. 
(3) In den Gesamtab schluss müssen verselbstständigte 
Aufgabenbereiche nach Absatz 2 nicht einbezogen we r-
den, wenn sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen 
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, 
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemei n-
de zu vermi tteln, von untergeordneter Bedeutung sind. 
Dies ist im Gesamtanhang darzustellen. 
(4) Am Schluss des Gesamtlageberichtes sind für die 
Mitglieder des Verwaltungsvorstands nach § 70, soweit 
dieser nicht zu bilden ist für den Bürgermeister und den 
Kämmerer, sowie für die Ratsmitglieder, auch wenn die 
Personen im Haushaltsjahr ausgeschieden sind, anz u-
geben: 
1. der Familienname mit mindestens einem ausg e-
schriebenen Vornamen, 
2. der ausgeübte Beruf, 
3. die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen 
Kontrollgremien i.S.d. § 125 Abs. 1 Satz 3 des Aktieng e-
setzes, 
4. die Mitgliedschaft in Organen von verselbstständi g-
ten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich -
rechtlicher oder privatrechtlicher Form, 
5. die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatrechtl i-
cher Unternehmen. 
(5) Der Gesamtabschluss ist innerhalb der ersten neun 
Monate nach dem Abschlussstichtag aufzustellen. § 95 
Abs. 3 findet für die Aufstellung des Gesamtabschlusses 
entsprechende Anwendung. 
(6) Der Gesamtabschluss ist vom Rechnungsprüfung s-
ausschuss dahingehen d zu prüfen, ob er ein den ta t-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ve r-
mögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der 
Gemeinde unter Beachtung der Grundsätze ordnung s-
mäßiger Buchführung ergibt. Die Prüfung des Gesam t-
abschlusses erstreckt sich darauf, ob die gesetzlichen 
Vorschriften und die sie ergänzenden Satzungen und 
sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen beachtet wo r-
den sind. Der Gesamtlagebericht ist darauf zu prüfen, ob 
er mit dem Gesamtabschluss in Einklang steht und ob 
seine sonsti gen Angaben nicht eine falsche Vorstellung 
von der Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und Finanzge-
samtlage der Gemeinde erwecken. § 101 Abs. 2 bis 8 gilt 
entsprechend. 
(7) In die Prüfung nach Absatz 6 müssen die Jahresa b-
schlüsse der verselbstständigten Aufgabenbereiche nicht 
einbezogen werden, wenn diese nach gesetzlichen Vo r-
schriften geprüft worden sind.

Beteiligungsbericht 2016  
203 
§ 117 
Beteiligungsbericht 
(1) Die Gemeinde hat einen Beteiligungsbericht zu erstel-
len, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche 
Betätigung, unab hängig davon, ob verselbstständigte 
Aufgabenbereiche dem Konsolidierungskreis des G e-
samtabschlusses angehören, zu erläutern ist. Dieser 
Bericht ist jährlich bezogen auf den Abschlussstichtag 
des Gesamtabschlusses fortzuschreiben und dem G e-
samtabschluss beizufügen.  
(2) Der Beteiligungsbericht ist dem Rat und den Einwo h-
nern zur Kenntnis zu bringen. Die Gemeinde hat zu 
diesem Zweck den Bericht zur Einsichtnahme verfügbar 
zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in 
geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen.  
§ 118 
Vorlage- und Auskunftspflichten 
Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung von 
Gründungsverträgen oder Satzungen für die in § 116 
bezeichneten Organisationseinheiten darauf hinzuwirken, 
dass ihr das Recht eingeräumt wird, von dies en Aufklä-
rung und Nachweise zu verlangen, die die Aufstellung 
des Gesamtabschlusses erfordert.

Beteiligungsbericht 2016  
 
204 
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 
§ 53  
Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen 
(1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der 
Anteile ei nes Unternehmens in einer Rechtsform des 
privaten Rechts oder gehört ihr mindestens der vierte 
Teil der Anteile und steht ihr zusammen mit anderen 
Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so 
kann sie verlangen, dass das Unternehmen 
1. im Rahmen d er Abschlussprüfung auch die Or d-
nungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen lässt; 
2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht 
auch darzustellen 
a)  die Entwicklung der Vermögens - und Ertragslage 
sowie die Liquidität und Rentabilität der Gesellschaft, 
b)  verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der 
Verluste, wenn diese Geschäfte und die Ursachen für die 
Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren, 
c)  die Ursachen eines in der Gewinn - und Verlus t-
rechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrages; 
3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer und, 
wenn das Unternehmen einen Konzernabschluss aufz u-
stellen hat, auch den Prüfungsbericht der Konzerna b-
schlussprüfer unverzüglich nach Eingang übersendet. 
(2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als 
Anteile der Gebietskörperschaften auch Anteile, die 
einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft geh ö-
ren. Als Anteile der Gebietskörperschaft gelten ferner 
Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen die Rechte 
aus Absatz 1 der Gebietskörperschaft zustehen. 
§ 54 
Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde 
(1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im G e-
sellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit des vertret e-
nen Kapitals bestimmt werden, dass sich die Rec h-
nungsprüfungsbehörde der Gebietskörperschaft zur 
Klärung von Fragen, die bei der Prüfung nach § 44 (Pr ü-
fung staatlicher Betätigung bei privatrechtlichen Unte r-
nehmen) auftreten, unmittelbar unterrichten und zu di e-
sem Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften 
des Unternehmens einsehen kann 
(2) Ein vor dem In krafttreten dieses Gesetzes begründ e-
tes Recht der Rechnungsprüfungs -behörde auf unmitte l-
bare Unterrichtung bleibt unberührt.

Beteiligungsbericht 2016  
205 
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 
 
Frau Dr. Janetzki Abteilungsleiterin 
Telefon: 2010 - Haushaltsplanung 
 - Umstrukturierungen und Neugründungen von Beteiligungen  
 - Projekte (Direktvergabe, Konversion, Bäder) 
- Umsetzung gesetzlicher Vorgaben (Public Corporate Governance Kodex,  
  Transparenz- und Teilhabegesetz, Beihilferecht) 
  
 
 
Herr Scholz stellvertretender Abteilungsleiter 
Telefon: 2043 - Beteiligungsbericht 
   (mit diesjähriger Unterstützung von Niclas Schürmann) 
 - Beteiligungen: 
  - Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC HaMü) 
  - Wohn + Stadtbau Münster GmbH (W+S) 
   - Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 
  - Theater Münster 
  - Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
  - RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 
  - Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
  - Institut für vergleichende Städtegeschichte - IstG - gGmbH 
  - Chemisches Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- 
    Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 
  - smartOPTIMO GmbH & Co. KG und Verwaltungs-GmbH 
  - Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG und Verwaltungs-GmbH 
  - Betriebswirtschaftliche Betreuung der Stiftungsverwaltung 
 
 
  
Frau Haubner - Beteiligungen: 
Telefon:2032  - FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (FMO) 
   - FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 
   - FMO Parking Services GmbH 
   - FMO Airport Services GmbH 
   - FMO Security Services GmbH 
   - FMO Passenger Services GmbH 
   - WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG und Beteiligungs GmbH 
   - AHS Aviation Handling Services GmbH 
  - Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) 
   - NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
   - Technologieförderung Münster GmbH 
   - CeNTech GmbH 
  - GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
  - AirportPark FMO GmbH (APP)

Beteiligungsbericht 2016  
206 
Frau Rothermundt - Konzernberichtswesen 
Telefon: 2006 - Beteiligungsbericht 
 - Beteiligungen: 
  - Stadtwerke Münster GmbH (swms) 
   - münsterNETZ GmbH 
   - items GmbH und items project GmbH 
   - Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH (WFV) 
   - Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSG) 
   - NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 
   - Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
   - Windkraft Nordseeheilbad Borkum 
 
 
 
Herr Rump - Beteiligungen: 
Telefon: 2039  - Münster Marketing (MM) 
  - Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 
   - RVM-Verkehrsdienst GmbH 
   - Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) 
   - Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) 
  - Tarifgemeinschaft Münsterland/Ruhr-Lippe GmbH 
  - WestfalenTarif GmbH 
  - Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 
 - GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG und  
       GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 
 
 
 
Herr Preuß - Beteiligungen: 
Telefon: 2046  - Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 
  - citeq 
 
 
 
Herr Günther - Beteiligungen: 
Telefon: 2035  - Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 
  - Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Zoo) 
 
 
 
 
Stand: Februar 2017

Beteiligungsbericht 2016  
207 
Anlage 5: Abkürzungsverzeichnis 
Abs. Absatz 
AG Aktiengesellschaft 
AöR Anstalt des öffentlichen Rechts 
awm Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
BgA Betrieb gewerblicher Art 
BilRUG Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz 
BioZ Biotechnologiezentrum, Biotechnologiezentrum 
CVUA-MEL  Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe 
DV Datenverarbeitung 
EBIT Earnings Before Interest and Taxes, d.h. Gewinn vor Zinsen und Steuern 
eG eingetragene Genossenschaft 
EigVO Eigenbetriebsverordnung 
ff. (nach-) folgende 
FTE  Full time equivalent = Vollzeitäquivalent i.S. Vollzeitstellen (VZÄ) 
GkG NRW Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit NRW 
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
GO (NRW) Gemeindeordnung (NRW) 
i.H.v. in Höhe von 
i.L. in Liquidition 
i.S. im Sinne 
IStG Institut für vergleichende Städtegeschichte, Institut für vergleichende Städtegeschichte 
IT Informationstechnologie 
KD Kreisdirektor 
KG Kommanditgesellschaft 
LDR leitende(r) Regierungsdirektor(in) 
LKBD leitender Kreisbaudirektor 
LKRD leitende(r) Kreisrechtsdirektor(in) 
MBRA Mechanisch-Biologischen-Restmüllabfallbehandlungsanlage 
MD Ministerialdirektor 
MEP Medienentwicklungsplan (für Schulen) 
MMK Managementkontrakt 
NBZ Nano-Bioanalytik-Zentrum 
NKF Neuen Kommunalen Finanzmanagements 
OHG offene Handelsgesellschaft 
örV öffentlich-rechtlicher Vertrag 
sog. sogenannte 
stv. stellvertretende(r) 
TFM Technologieförderung Münster 
TK Telekommunikation 
VBK Verkehrsbetriebe Kipp 
VJ Vorjahr 
VoIP Voice over Internet Protocol 
WEG Wohnungseigentümergemeinschaft 
zzt. zurzeit

Beteiligungsbericht 2016  
208 
Anlage 6: Alphabetische Beteiligungsübersicht 
Beteiligungen Seite  
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) 19 
AHS Aviation Handling Services GmbH 134 
AirportPark FMO GmbH 91 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 167 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 169 
CeNTech GmbH 65 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) 88 
citeq 27 
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 171 
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 173 
FMO Airport Services GmbH 124 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 115 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 120 
FMO Parking Services GmbH 122 
FMO Passenger Services GmbH 128 
FMO Security Services GmbH 126 
Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 177 
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 68 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 159 
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 162 
IStG gGmbH 82 
items GmbH 136 
items project GmbH 140 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 175 
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 51 
Münster Marketing 23 
münsterNETZ GmbH 107 
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 59 
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 152 
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 95 
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 85 
RVM-Verkehrsdienst GmbH 100 
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 154 
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 157 
Stadtwerke Münster GmbH 37 
Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe 182 
Technologieförderung Münster GmbH 62 
Theater Münster 32 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 79 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 102 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 148 
Volksbank Münster eG 181 
Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 110 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 150 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 143 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 104 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 71

Beteiligungsbericht 2016  
209 
Beteiligungen Seite  
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 76 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 165 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 55 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 132 
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 130 
WLE-Spedition GmbH 146 
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 43 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 48 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) 185

Beratungsverlauf (2)

18.10.2017 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 13 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.10.2017 Rat
TOP 18 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (36)

  • Rösnerstraße 10
  • Klemensstraße 10
  • Scheibenstraße 109
  • Neubrückenstraße 63
  • Steinfurter Straße 60
  • Mendelstraße 17
  • Heisenbergstraße 11
  • Weseler Straße 230
  • Sentruper Straße 315
  • Gartenstraße 123
  • Herrenstraße 1
  • Joseph-König-Straße 40
  • Münsterstraße 58a
  • Engelstraße 49
  • Bahnhofstraße 29
  • Stubengasse 318
  • Echelmeyerstraße
  • Lindenallee 1
  • Moltkestraße 38
  • Schorlemerstraße 26
  • Hafenplatz 1
  • Middelkamp 1
  • Bonnenkamp 63
  • Albersloher Weg 32
  • Krögerweg 11
  • Bremer Platz 416
  • Alter Steinweg 390
  • Hafenweg 7
  • Engelenschanze 480
  • Loddenheide
  • Hoppengarten
  • Aegidiimarkt 780
  • Buschkamp
  • Grafschaft
  • Wickenkamp
  • Nevinghoff 14

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Details

Aktenzeichen
V/0839/2017
Typ
Vorlagen
Datum
26.09.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37