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V/0216/2022

Stärkung der Innenstadt: Handlungsfelder und Leitziele für Münsters Innenstadt - Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Münster-Innenstadt (INSEK MS-Innenstadt)

Vorlagen 22.03.2022

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Anlage A

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Ansehen

Anlage 1 Handlungsfelder und Leitziele MS-Innenstadt 04.04.2022

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage A

2576 Zeichen

Anlage A zur V/0216/2022
Kurzüberblick
Im Rahmen des Zukunftsprozesses für die Innenstadt Münsters werden ressortübergreifend und
partizipativ erarbeitete Handlungsfelder und Leitziele für die Zukunftsentwicklung der Innenstadt
als Meilenstein im Erarbeitungsprozess des INSEK Münster-Innenstadt einer politischen
Beschlussfassung zugeführt. Diese bilden die Grundlage für die Ableitung konkreter Leitprojekte
und Maßnahmen für den Maßnahmenkatalog mit Zielhorizont 2032 des INSEK Münster-
Innenstadt und für die zukünftige Städtebauförderung.
Ziele/Teilziele/Zielerreichung
Zielerreichung:
Das Projekt ist T eildes laufenden Innenstadtprozesses (s. V/0672/2020). Der Zukunftsprozess für
die Innenstadt verfolgt grundsätzlich das Ziel, eine zukunftsresiliente Innenstadt zu gestalten.
Folgende T eilzielesind zu nennen:
 Wir werden das unverwechselbare Stadtbild bewahren und die City als Ort der Begegnung,
als Marktplatz und als Motor der Stadtentwicklung stärken
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität
weiterentwickeln:
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft
 Wir werden Münster auf der Basis unserer Geschichte und des Prinzips von „Toleranz durch
Dialog“ zu einer weltoffenen Stadt weiterentwickeln
Pflichtigkeitsgrad
Die Maßnahme/Leistung ist vollständig
pflichtig
x überwiegend
pflichtig
überwiegend
freiwillig
vollständig
freiwillig
Die Maßnahmen stellen einen wichtigen Baustein zur Stärkung der Innenstadt dar (s.
Ratsbeschluss vom 26.08.2021 „Innenstadt stärken - Neue Städtebauförderprogramme nutzen)
und tragen dazu bei, die Transformation der Innenstadt hin zu einer zukunftsresilienten Innenstadt
zu bewerkstelligen. Mit der Durchführung der genannten Maßnahmen werden verschiedene
Ratsanträge aufgegriffen und in T eilenbearbeitet. Weiterhin dienen die Arbeiten zur Vorbereitung
einer späteren Inanspruchnahme von Städtebaufördermitteln für die Umsetzung städtebaulicher
Maßnahmen.
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Bei der Erarbeitung dieses Vorhaben werden die Querschnittsthemen „Demographie“,
„Gleichstellung/Geschlechtersensibilität“, „Inklusion“, „Klimaschutz“, „Barrierefreiheit“ und
„Migration“ grundsätzlich inhaltlich und prozessual einbezogen. Die breiten Beteiligungsformate
dienen dazu, die gesamte Stadtgesellschaft an den Ideenwerkstätten und Planungsverfahren
teilhaben zu lassen.

Anlage 1 Handlungsfelder und Leitziele MS-Innenstadt 04.04.2022

15950 Zeichen

Stand: 04.04.2022                                     
1 
Leitziele 
 
 
 
Präambel 
 
Münsters Innenstadt soll im Laufe des nächsten Jahrzehnts  noch vielfältiger  werden und noch mehr 
großstädtisches Flair  erhalten, ohne seine Behaglichkeit zu verlieren und an Lebensqualität  einzubüßen: 
Großstadt und „Hygge“  zugleich. 
 
Dafür sollen die „Grenzen“ der Altstadt innerhalb des Promenadenrings überschritten werden. Mit 
Vorrang gilt es, die 
Verknüpfungen  mit dem Hafenviertel sowie dem Messe- und Eventquartier auf der 
einen und mit den Wissens- und Hochschulquartieren auf der anderen Seite zu verbessern, damit 
besonders diese Quartiere mit ihren großstädtischen Funktionen in engere Wirkungszusammenhänge mi t 
der Altstadt  gebracht werden und damit auch selbst vielfältiger und urbaner werden. Und auch 
attraktivere Verbindungen der Altstadt mit ihren angrenzenden Wohnquartieren und deren 
Versorgungslagen  tragen dazu bei, die Innenstadt umfassender und facettenr eicher  wahrnehmen und 
erleben zu können. All diese Verknüpfungsambitionen entfalten ihre erwartete Wirkung aber nur, wenn 
die Altstadt selbst ihre Attraktivität , ihren stadträumlichen und baukulturellen Reichtum, ihre gut 
bestückten Handelslagen, ihre Breite an gastronomischen Angeboten und die Präsenz ihrer kulturellen 
und wissenschaftlichen Einrichtungen stärkt und ausbaut .  Für diese Ziele sind nicht nur die bisherigen 
Aktivitäten der Innenstadtentwicklung fortzusetzen, sondern auch neue Akzente zu setze n!  
 
Eine Orientierung gibt dafür das gesamtstädtische „Integrierte Stadtentwicklungskonzept Münster 2030“ 
mit dem Leitthema „Innenstadt ist mehr…“ , womit gemeint ist: Mehr unterschiedliche stadträumliche 
Atmosphären, mehr unterschiedliche Nutzungsangebote, mehr unterschiedliche Frei- und Grünräume, 
mehr unterschiedliche Aufenthaltsqualitäten, mehr konsumfreie Räume, mehr unterschiedliche 
Handelslagen, mehr Qualitäten für den Alltag, mehr autofreie Räume, mehr nachhaltige Mobilität, mehr 
Beiträge zu einer klimagerechten Entwicklung, mehr Barrierefreiheit, …, einfach mehr Vielfalt und mehr 
großstädtisches Flair . 
 
Um dieses „Mehr“ umzusetzen, bedarf es auch eines 
vergrößerten Betrachtungsraums , der über die 
Altstadt hinaus eben auch die Lagen einbezieht, die eine Bereicherung für die innerstädtischen Funktionen 
und Räume  sind. 
 
Doch schon heute besitzt die Innenstadt 
eine hohe Strahlkraft und  hat gute Voraussetzungen , ihre 
Bedeutung und Attraktivität  noch zu steigern :  
 Denn sogar die komplett wirkende Altstadt bietet noch Spielräume, Standorte und Flächen für 
neue Nutzungsangebote mit einem neuen Flair, mit einem weniger normierten Charakter, Orte 
einer neuen Form von Handwerk, Präsentation und Verkauf, kreative Produktion, Beratung und 
Dienstleistung.  
 Die Qualitäten der Stadt- und der Freiräume lassen sich deutlich erhöhen und können eine noch 
größere Bandbreite unterschiedlicher Stadtatmosphären eröffnen, insbesondere die großen 
Stadtplätze vor dem Dom und dem Schloss, der Hörster Parkplatz, der Raum entlang der Aa sowie 
die kleinen Plätze um die Stadtkirchen herum. 
 Durch mehr attraktive Verknüpfungen über den Promenadenring hinaus können in die Innenstadt 
Quartiere mit großstädtischen Funktionen und einer entsprechenden atmosphärischen Note 
eingebunden werden: Hafen, Messe, Hochschulen und Aasee. 
 Auf diesem Weg zu mehr Vielfalt und großstädtischem Flair stellen wesentliche Zukunftsaufgaben 
zusätzliche Herausforderungen für die Entwicklung der Innenstadt dar: Klimagerechte, inklusive, 
interkulturelle, barrierefreie und offene Innenstadt, Wandel der City-Funktionen und 
Verkehrswende. 
Handlungsfelder und Leitziele für  
Münsters Innenstadt

Stand: 04.04.2022                                     
2 
 
Münsters Innenstadt 
steht im Vergleich  zu vielen anderen Innenstädten gut da .  
Garanten  für dieses gute Zeugnis  sind vor allem: 
 Die historisch geprägte Stadtstruktur mit ihrem pittoresken Stadtbild, mit dem Netz lebendiger 
Stadträume und dem stadträumlich ablesbaren Grünring, der Promenade, für die heutige 
Innenstadt ein reiches Erbe, 
 die kompakte, gut bestückte Handelslage, die kaum Lücken aufweist und lediglich an ihren 
Rändern flüchtig ist, 
 die vitale Ausstrahlung, das Stadtleben, das von vielen jungen Gesichtern geprägt ist und die 
Universitäts- und Bildungsstadt darin abfärben lässt, 
 und in diesem Zusammenhang auch die Vielfalt an Kultur- und Bildungseinrichtungen, 
 der vergleichsweise hohe Wohnanteil mit Schulen und Angeboten zur Kindertagesbetreuung, die 
mit zur Lebendigkeit und Sicherheit beitragen und der Innenstadt eine Alltagsnote geben und 
schließlich auch 
 eine aktive und interessierte Stadtgesellschaft, die eine gute Balance von Werten bewahrenden 
Prinzipien und dem Neuen gegenüber offenen Einstellungen zeigt. 
  
Trotz der 
guten Ausgangslage  gilt es für zukünftige Veränderungen und Herausforderungen gewappnet  zu 
sein.  So ist es weniger die Beseitigung von Mängeln , die das Handlungserfordernis für die Entwicklung der 
Innenstadt bestimmt.  Vielmehr sind es unausgeschöpfte Potenziale, das Bewahren der jetzigen Stärken 
und zukunftsorientierte Akzentsetzungen , welche die Notwendigkeit des Planens und Handelns auslösen.

Stand: 04.04.2022                                     
3 
1. Münsters Innenstadt: Grün und klimagerecht  
 
Auch in der Innenstadt Münsters sollen Beiträge zur Klimaneutralität geleistet werden, wenngleich ihr 
klimagerechter Umbau und eine prägnantere Begrünung ungleich schwieriger als in den anderen Stadtteilen 
zu leisten sind.  Denn es gilt, diesen Umbau im Einklang mit den historischen Prägungen der Stadtstruktur 
und der erhaltenswerten Gebäude zu vollziehen.  
Dass die Altstadt von dem grün -blauen Band der Aa d urchzogen wird und vom Promenadenring prägnant 
grün gesäumt ist, kommt dem Ziel entgegen . Es gibt aber noch weitere Potenziale , denn Grün in der 
Innenstadt fördert die Aufenthaltsqualität und sorgt für eine Verminderung der Übe rhitzung.  
 
+ Erhöhung der Durchgrünung der Innenstadt im Einklang mit den historischen Prägungen sowie 
mit einer wassersensiblen Stadtgestaltung zur Reduzierung der innerstädtischen Hitzeinseln 
 
+ Bewahrung und Aufwertung der Promenade als integrierendes Alleinstellungsmerkmal der Stadt 
Münster für Grün, Klima und Erholung  
 
+ Reduzierung von Parkplatzflächen und Stellplatzanlagen zur Rückgewinnung von Raum für Grün, 
mehr Aufenthaltsqualität oder klimafreundliche Mobilitätsbausteine 
 
+ Etablierung weiterer grün geprägter barriere- und konsumfreier Aufenthalts- und 
Bewegungsräume sowie ruhiger Rückzugsorte zusätzlich zum Promenadenring und Aa-Raum 
 
+ Steigerung der Nutzbarkeit und Aufenthaltsqualität der Flächen entlang der Innenstadt-Aa und 
deren wasserwirtschaftliche, grüne und stadtgestalterische Umgestaltung 
 
+ Sicherung bestehender grüner und blauer Infrastrukturen sowie der Wasserqualität 
 
+ Vermeidung von CO 2-Emissionen bei der Errichtung neuer Gebäude und Reduzierung durch die 
Sanierung des Bestands 
 
+ Erhöhung des Anteils klimaneutraler und umweltverträglicher Energie in der Erzeugung und 
Verteilung sowie in der Gebäudeversorgung

Stand: 04.04.2022                                     
4 
2. Münsters Innenstadt: Vernetzt und facettenreich  
 
Die Quartiere der Innenstadt zu stärken, zu profilieren und besser miteinander zu verknüpfen, ist ein 
wesentliches Ziel der Innenstadtentwicklung, um aus dem Miteinander der Quartier e Synergien zu schöpfen. 
Nicht für alle innerstädtischen Quartiere ist dies gleichbedeutend. Aber insbesondere für die Quartiere der 
Altstadt, die die Brücke zu den großstadtrelevanten Quartieren jenseits des Promenadenrings schlagen 
sollen, gilt dies mit V orrang.  
 
+ Stadträumliche und funktionale Aufwertung der Stadträume Windthorststraße, Hafenstraße, 
Frauenstraße, Überwasserstraße und Aegidiistraße, die die Verknüpfungen mit 
großstadtrelevanten Funktionsbereichen (z.B. Bahnhof, Hafenviertel, Messe, Universität, Aasee) 
leisten. 
 
+ Städtebauliche Aufwertung der Verbindungsachsen mit den angrenzenden Stadtteil-
Versorgungslagen als Ergänzung der Altstadt (Warendorfer Straße, Wolbecker Straße und 
Hammer Straße) 
 
+ Städtebauliche Aufwertung und verkehrliche Neugestaltung der Verknüpfungsstellen der Altstadt 
mit den umliegenden Quartieren 
 
+ Stärkung der Verknüpfung der Altstadtquartiere untereinander insbesondere mit dem 
Martiniviertel und Breul 
 
+ Intensivierung der freiräumlichen Vernetzung des Aa-Raums mit den angrenzenden Grünflächen 
sowie dem Aasee  
 
+ Ausbau der digitalen Angebote und Lösungen zur Stärkung der Innenstadt, z.B. digitale 
Lieferkonzepte

Stand: 04.04.2022                                     
5 
3. Münsters Innenstadt: Vielfältig und erlebnisreich  
 
Die zentralen Funktionen der Innenstadt durch eine stadträumliche Vielfalt zu unterstützen und das Erleben 
der Innenstadt reicher zu machen, ist ein Ziel, dem das historisch geprägte Gewand der Innenstadt sehr 
zugute kommt. Deshalb müssen der Pflege und behutsamen Weiterentwicklung de r Struktur und des Bildes 
der Innenstadt besondere Aufmerksamkeit zukommen. Darüber hinaus zeigt sich ein großes Potenzial, 
wichtige Stadträume durch neue Nutzungsangebote und Gestaltung des Raumes aufzuwerten. Dabei gilt es 
auch ein Augenmerk auf die Viel falt der Nutzer innen - und Nutzer gruppen der Innenstadt zu richten und der 
Vielfalt der Nutzungsangebote mehr Raum zu geben.  
 
+ Ausbildung von Teillagen und Quartieren mit eigenem Profil, dazu Qualifizierung und 
Imageprägung bestehender Räume wie z.B. Schlossareal, Martiniviertel und Hafenstraße 
 
+ Unterstützung und Qualitätssicherung bestehender Angebote in Handel und Gastronomie, 
Förderung der Vielfalt kleiner und lokaler Einzelhändlerinnen und -händler 
 
+ Intensivierung der Nutzungsmischung auch mit nicht kommerziellen Angeboten (z.B. Kultur, 
Forschung und Wissenschaft, Sport und Freizeit, Handwerk, künstlerische und urbane Produktion, 
Bildung, Co-Working, etc.) 
 
+ Belebung der Erdgeschosszonen durch vielfältige und neue Nutzungsangebote (z.B. Aegidiistraße, 
Verspoel, Salzstraße, etc.) 
 
+ Stärkung und Bewahrung des spezifischen kulturellen und touristischen Angebots sowie der 
Kultureinrichtungen in der Innenstadt 
 
+ Reduzierung des Autoverkehrs in stadthistorisch bedeutsamen Räumen zur Gestaltung und 
Belebung sowie zur Erhöhung und Wahrnehmung des Stadtraumerlebnisses 
 
+ Strategische Belegung öffentlicher Räume, Nutzungsintensitäten/-überlagerungen definieren, 
ruhige Orte bewahren

Stand: 04.04.2022                                     
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4. Münsters Innenstadt: All tagstauglich und inklusiv  
 
Die Tauglichkeit der Innenstadt für das alltägliche Geschehen zu verbessern, muss auch ein Ziel für eine 
Innenstadt sein, in der in erheblichem Umfang gewohnt wird und die eine besondere Rolle als zentraler 
Schul -, Bildungs - und Arbeitsstandort spielt. Daf ür sind die Alltagsfunktionen von der Nahversorgung bis hin 
zu Angeboten der wohnortnahen Kindertagesbetreuung zu stabilisieren und die Alltagsräume für alle 
Menschen sicher und gut benutzbar zu gestalten.  Zudem sind in den Wohn quartieren die bestehenden 
Wohnverhältnisse zu sichern,  die Nachbarschaften im Sinne eines sozialen Miteinanders zu stärken  und der 
gemeinschaftlichen Begegnung mehr Raum zu geben: inklusiv und interkulturell.  
 
+ Bewahrung der bestehenden Quartiersidentitäten und Profilierung der Quartiere mit eigener 
Identität 
 
+ Erhalt von bezahlbarem Wohnraum sowie Etablierung neuer Wohnangebote für 
gemeinschaftliche Lebensformen, für inklusives Wohnen 
 
+ Stärkung der bestehenden und Förderung von neuen Nachbarschaften in innerstädtischen 
Wohnquartieren 
 
+ Sicherung der für das Wohnen notwendigen alltäglichen Versorgung  
 
+ Stärkung des Schul- und Bildungsstandorts Innenstadt mit Sicherung der Anforderungen an 
Erreichbarkeit und Umfeldqualität 
 
+ Erweiterung einer gelenkten hybriden Nutzung von Schulhöfen 
 
+ Erhöhung der Versorgung an Spiel-, Sport- und Freiraumangeboten für unterschiedliche 
Generationen und Nutzergruppen 
 
+ Steigerung der Barrierefreiheit des gesamten Innenstadtraums und der dort vorhandenen 
Angebote 
 
+ Stärkung nicht-kommerzieller Raumangebote unter geschlechts-, herkunfts- und alterssensiblen 
Gesichtspunkten 
 
+ Vermeidung und Beseitigung von Angsträumen 
 
+ Weiterentwicklung der bedarfsgerechten Infrastruktur- und Angebotsplanung der offenen 
Kinder- und Jugendarbeit und der aufsuchenden Jugendsozialarbeit

Stand: 04.04.2022                                     
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5. Münsters Innenstadt: Autoarm und erreichbar  
 
Ziel einer autoarmen Innenstadt ist vorrangig ein Zugewinn an stadträumlicher Qualität, die Verbesserung 
der Umweltqualität und ein Beitrag zur kl imagerechten Entwicklung der Innenstadt. Dafür ist eine 
schrittweise Reduzierung des Autoverkehrs und des Parkens zu ebener Erde vorgesehen, deren Takt und 
Umfang maßgeblich durch die Gewährleistung einer guten Erreichbarkeit bestimmt ist. Eine besondere 
Bedeutung ist dadurch dem Fuß - und Radverkehr zuzusprechen. Letzterer ist durch attraktive Fuß - und 
Radwegeverbindungen  und -infrastruktur en  in der  gesamten  Innenstadt zu fördern.  
 
+ Sicherung einer hohen Erreichbarkeit der Innenstadt für alle Verkehrsteilnehmenden aus Stadt 
und Region, insbesondere für mobilitätseingeschränkte Menschen 
 
+ Rückgewinnung von bisher verkehrsgeprägten Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum für 
andere Nutzungen 
 
+ Reduzierung des Autoverkehrs in Straßenräumen, die keine zentrale Funktion für die 
Erreichbarkeit haben, zur Erhöhung von Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit, Stadtraumerlebnis, 
zur Verringerung von Lärm- und Schadstoffbelastungen und zur Erzeugung eines besseren 
innerstädtischen Klimas 
 
+ Förderung des multimodalen Verkehrs sowie des Fuß- und Radverkehrs u.a. durch einen Aus- und 
Umbau von dafür notwendiger Infrastruktur und Angeboten oder durch finanzielle Anreize 
 
+ Reduzierung von städtebaulichen Barrieren in den Verknüpfungen relevanter Stadträume und 
Funktionsbereiche

Stand: 04.04.2022                                     
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6. Münsters Innenstadt: Aktiv und ko -produktiv  
  
Die Innenstadt gemeinsam in eine Zukunft zu führen, ist ein Ziel, dem die Stadt Münster sich sc hon seit 
langer Zeit in der Organisation von Prozessen mit der Stadtgesellschaft und der Privatwirtschaft verpflichtet 
sieht. Öffentliche Maßnahmen, Unterstützungen und Anreize entfalten nur in dem Maße ihre Wirkung, wie 
sie auch von denen getragen werden,  die tagtäglich die Innenstadt „machen“  - die Händler innen  und 
Händler , die Dienstleister innen  und Dienstleister , die Grundeigentümer innen  und Grundeigentümer , 
Bürger innen und Bürger  und viele mehr  - und auch nur in dem Maße wie die Entwicklung der Innenstadt von 
diesen Akteur innen und Akteuren auch wirtschaftlich und emotional mit verantwortet wird.  
Die Stadt Münster sollte sich neben den hoheitlichen Kernaufgaben insbesondere auf die innerstädtischen 
Räume konzentrieren, in denen der Wandel  privatwirtschaftlich und zivilgesellschaftlich angestoßen werden 
kann.  
 
+ Intensivierung der Innenstadtentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe 
 
+ Intensivierung und Verstetigung des Dialogs mit den Stakeholderinnen und Stakeholdern der 
Innenstadt, insbesondere mit den großen Akteurinnen und Akteuren wie Kirchen oder 
Hochschulen aber auch mit Studierenden, Jugend- und Seniorinnen- und Seniorenvertretungen 
und weiteren (zivilgesellschaftlichen) Gruppen 
 
+ Steigerung des Angebots an adäquaten Prozessen und Formaten für das produktive 
Zusammenwirken von zivilgesellschaftlichem, privatwirtschaftlichem und öffentlichem 
Engagement 
 
+ Verstetigung und Stärkung des Zentrenmanagements als Motor für die ko-produktive 
Innenstadtentwicklung 
 
+ Stärkung der Einbindung von Kulturschaffenden

Beschlussvorlage

9094 Zeichen

V/0216/2022
V/0216/2022
Öffentliche Beschlussvorlage
Betrifft
Stärkung der Innenstadt: Handlungsfelder und Leitziele für Münsters Innenstadt - Erarbeitung des
integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Münster-Innenstadt (INSEK MS-Innenstadt)
Beratungsfolge
25.04.2022 Kommunale Seniorenvertretung Vorberatung
02.05.2022 Jugendrat Vorberatung
03.05.2022 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung
04.05.2022 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit
Behinderungen
Vorberatung
05.05.2022 Betriebsausschuss Münster Marketing Vorberatung
10.05.2022 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung
11.05.2022 Integrationsrat Vorberatung
11.05.2022 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Vorberatung
12.05.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Vorberatung
17.05.2022 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Vorberatung
18.05.2022 Hauptausschuss Vorberatung
18.05.2022 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Der Rat würdigt ausdrücklich die im intensiven ressortübergreifenden und partizipativen
Zukunftsprozess „Stadt. Raum. Leben - Münsters Mitte machen“ gemeinsam von
Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung erarbeiteten Handlungsfelder und Leitziele für die
Zukunftsentwicklung der Innenstadt Münsters.
2. Der Rat beschließt die in Anlage 1 dargelegten Handlungsfelder und Leitziele für Münsters
Innenstadt als Meilenstein und Grundlage für die weitere Erarbeitung des integrierten
städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Münster-Innenstadt (INSEK Münster-Innenstadt).
Stadtplanungsamt
13.04.2022
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Frau Thiesing
T elefon:492-6189
Thiesing@stadt-muenster.de

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V/0216/2022
II. Finanzielle Auswirkungen:
Mit den vorgenannten Beschlusspunkten werden keine konkreten Vorhaben oder Projekte zum
Beschluss gestellt. Daher hat diese Vorlage keine finanziellen Auswirkungen.
Begründung:
Auf Basis des Ratsbeschlusses vom 26.08.2020 zur Vorlage V/0672/2020 „Innenstadt Stärken: Neue
Städtebauförderprogramme nutzen“ wird aktuell im Rahmen des umfänglichen Zukunftsprozesses für
die Innenstadt unter dem Motto „Stadt. Raum. Leben. - Münsters Mitte machen“ unter anderem ein
integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt (INSEK MS-Innenstadt)
erarbeitet. Dieses Konzept bildet auch eine Grundlage für die zukünftige Städtebauförderung von
Vorhaben in der Innenstadt.
Der letzte Sachstandsbericht zum gesamten Zukunftsprozess Innenstadt, der Erarbeitung des INSEK
MS-Innenstadt und den weiteren damit verbundenen umfangreichen Aktivitäten erfolgte in den
politischen Gremien im März und April 2022 (siehe V/0143/2022).
Mit der Erarbeitung des INSEK Münster-Innenstadt ist das Büro scheuvens + wachten plus in
Zusammenarbeit mit dem Büro Junker + Kruse, beide aus Dortmund, beauftragt.
Folgende Arbeiten wurden seit Beauftragung im März 2021 zur Erstellung des INSEK Münster-
Innenstadt ausgeführt:
In einem ersten Arbeitsschritt wurden in einer Bestandsaufnahme bereits existierende Konzepte,
Planungen, Kennwerte und Strukturdaten zu verschiedensten die Innenstadt betreffenden
Themenfeldern wie Handel, Stadtentwicklung und -planung, Umwelt, Klima, Stadtgestalt, Verkehr und
vieles mehr gesichtet, ausgewertet und die wesentlichen Kerninhalte zusammengefasst. Die
ressortübergreifende Bestandsaufnahme baute auf den Münster Zukünften 20|30|50 und dem dort
enthaltenen Handlungsfeld „Innenstadt ist mehr…“ auf. Die breite fachlich-theoretische Basis wurde
durch Begehungen und Besichtigungen vor Ort ergänzt.
Der Betrachtungsraum der Innenstadt geht hierbei über die Altstadt innerhalb des Promenadenrings
hinaus und bezieht die angrenzenden Quartiere und deren räumlich-funktionale Verflechtungen in die
Analyse mit ein, d. h.: die Innenstadt wird weiter gedacht.
In der darauffolgenden Stärken-Schwächen-/Chancen-Risiken-Analyse wurden die in der
Bestandsaufnahme erfassten Punkte thematisch sortiert und geclustert. Zudem werden auch die
aktuellen Entwicklungen und gesellschaftlichen Trends und deren Auswirkungen auf die Innenstadt
fortlaufend betrachtet und berücksichtigt. Dazu zählen neben den „klassischen“ Themen wie
Strukturwandel im Einzelhandel, demografischer Wandel, Klimaneutralität und Klimaanpassung auch
Zukunftsthemen wie Digitalisierung, urbane Produktion, Funktionswandel der Innenstädte und
aufgrund der aktuellen Lage auch die Auswirkungen und Konsequenzen durch die Corona-Pandemie.
Folgende Untersuchungsfelder wurden unter anderem analysiert:
• innerstädtische Nutzungsstrukturen und die Aufteilung der Innenstadt in Quartiere,
• stadträumliche Qualität und baukulturelle Identität und Erbe,
• demographische Rahmenbedingungen und Sozialstruktur,
• Wohnen,
• Wirtschaftsstruktur, Handel, Gastronomie,
• Freizeitinfrastruktur,
• Mobilität und Verkehr,
• Freiraum, Grün, Klima, Energie,

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V/0216/2022
• Bildungs-, Kultur-, Sozialeinrichtungen und weitere Einrichtungen in der Innenstadt als
„Alltagsort“.
Die Analyse bietet die Möglichkeit, zielgerichtet Lösungen zur Stärkung der Stärken, zur
Abschwächung der Schwächen, zur Nutzung der Chancen und zur Minimierung von Risiken
vorzubereiten. Dabei werden auch Querschnittsthemen wie z. B. Barrierefreiheit,
Geschlechtersensibilität und Integrationsaspekte implementiert. Die Analyseerkenntnisse und daraus
abgeleitete Stärken und Schwächen werden in Analysekarten grafisch dargestellt. Diese Karten
werden aktuell erstellt.
Zur weiteren Vertiefung des Themenfeldes Barrierefreiheit wird aktuell ein „Handlungskonzept
Barrierefreie Innenstadt“ erstellt, das in das INSEK Münster-Innenstadt einfließen wird (siehe
V/0143/2022).
Die Bearbeitung der beschriebenen Arbeitsschritte zur Erstellung des INSEK Münster-Innenstadt
erfolgte ressortübergreifend und wurde begleitet durch einen umfangreichen Partizipationsprozess
als T eildes gesamten Zukunftsprozesses für die Innenstadt (s. auch www.muensters-mitte-
machen.de).
Folgende partizipative und ressortübergreifende Aktivitäten zur Ermittlung von Stärken und
Schwächen der heutigen Innenstadt sowie zur Sammlung von Anregungen und Vorstellungen
bezüglich ihrer Zukunftsentwicklung wurden unter anderem durchgeführt:
- Arbeitstreffen der dezernatsübergreifenden Projektgruppe Innenstadt, in der die fachlich
betroffenen Ressorts der Stadtverwaltung gemeinsam an der Zukunft der Innenstadt arbeiten,
- Multiplikatorinnen- und Multiplikatorenabend am 30.09.2021 mit geladenen Vertreterinnen und
Vertretern der Stadtgesellschaft,
- Dialogtag am 02.10.2021 mit großer Beteiligungsaktion für Bürgerinnen und Bürger und Gäste der
Stadt auf dem Prinzipalmarkt,
- Instagram-Abfrage am 02.10.2021,
- Online-Beteiligungs-Karte zur Eingabe von Anregungen vom 30.09. bis zum 24.11.2021,
- vertiefende Fachgespräche zu den Themen „Handel und Quartiere“ (15.12.2021), „Grün, Wasser,
Klima, Energie“ (01.02.2022) und „Kultur, Soziales, Bildung“ (01.02.2022),
- Treffen des interfraktionellen Arbeitskreises Innenstadt am 27.05.2021 als Auftaktveranstaltung
und am 16.03.2022 zur Diskussion des Entwurfs der Handlungsfelder und Leitziele,
- Gespräche mit der WiM „Wir Menschen mit Lernschwierigkeiten in Münster“ (29.10.2021),
Vertreterinnen und Vertretern des Jugendrates (01.02.2022) und der AG 5 der KIB (15.03.2022).
Die fachlichen Beiträge der Verwaltung, die über 1.700 Anregungen aus der Stadtgesellschaft und
Bürgerschaft, die Erkenntnisse und Einbringungen aus den vertiefenden Fachgesprächen, aus den
Treffen der interfraktionellen Arbeitskreis-Sitzungen und den Gesprächen mit den
Interessenvertretungen wurden mit den Arbeiten aus der Bestandsaufnahme und Stärken-
Schwächen-Analyse zusammengeführt.
Auf der Basis der so gewonnenen vielfältigen Erkenntnisse wurden folgende sechs zentrale
Handlungsfelder für die Zukunftsentwicklung der Innenstadt abgeleitet und formuliert:
1. Grün und klimagerecht
2. Vernetzt und facettenreich
3. Vielfältig und erlebnisreich
4. Alltagstauglich und inklusiv
5. Autoarm und erreichbar

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V/0216/2022
6. Aktiv und ko-produktiv
Zu den Handlungsfeldern gehören jeweils mehrere zugeordnete Leitziele. Die Gesamtdarstellung der
Handlungsfelder und der dazugehörigen Leitziele für Münsters Innenstadt als Bestandteil des INSEK
Münster-Innenstadt sind in Anlage 1 beigefügt.
Zu den Handlungsfeldern und Leitzielen soll nun als Meilenstein im Erarbeitungsprozess des INSEK
Münster-Innenstadt eine politische Beschlussfassung herbeigeführt werden.
Die so beschlossenen Handlungsfelder und Leitziele bilden dann die Grundlage für die Ableitung,
Erarbeitung, Sammlung und Ausformulierung konkreter Leitprojekte und Maßnahmen, die ab Mai
2022 intensiviert werden soll. Die Leitprojekte und Maßnahmen werden in Form eines
Maßnahmenkatalogs mit Zielhorizont 2032 Bestandteil des INSEK Münster-Innenstadt werden und
die Grundlage der zukünftigen Städtebauförderung in der Innenstadt sein.
Das INSEK MS-Innenstadt soll Ende des Jahres 2022 dem Rat der Stadt Münster zur
Beschlussfassung vorgelegt werden.
i.V.
gez.
Robin Denstorff
Stadtbaurat
Anlagen:
Anlage 1 Handlungsfelder und Leitziele für Münsters Innenstadt

Beratungsverlauf (12)

25.04.2022 Kommunale Seniorenvertretung
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.05.2022 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.5 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung
04.05.2022 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
05.05.2022 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
09.05.2022 Jugendrat
TOP 2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
10.05.2022 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 6.7 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung
11.05.2022 Ausschuss für Verkehr und Mobilität
TOP 7 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
11.05.2022 Integrationsrat
TOP 3.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.05.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 6.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
17.05.2022 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
TOP 8.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
18.05.2022 Hauptausschuss
TOP 15 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
18.05.2022 Rat
TOP 21 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (13)

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Details

Aktenzeichen
V/0216/2022
Typ
Vorlagen
Datum
22.03.2022
Erstellt
22.03.2022 15:43