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V/0697/2006

Wirtschaftsplan 2007 der citeq

Vorlage 06.10.2006

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 13.12.2006, TOP 24.1

Beschlussvorlage

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Ansehen

Vorblatt_Wirtschaftsplan_2007

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Ansehen

Wirtschaftsplan 2007

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Ansehen

Beschlussvorlage

2246 Zeichen

V/0697/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
citeq 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Wirtschaftsplan 2007 der citeq 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
15.11.2006 Werksausschuss der citeq Vorberatung 
21.11.2006 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 
06.12.2006 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
13.12.2006 Hauptausschuss Vorberatung 
13.12.2006 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
Sachentscheidung: 
 
Der als Anlage 1 beigefügte Wirtschaftsplan der citeq für das Jahr 2007 wird genehmigt.  
 
 
Kosten/Folgekosten 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass keine Kosten und Folgekosten entstehen.  
 
 
 
Begründung: 
 
Der als Anlage vorgelegte Wirtschaftsplan der citeq, bestehend aus dem Erfolgsplan, dem Finanz- 
und Vermögensplan sowie dem Stellenplan, basiert auf den Ergebnissen 2005 und den laufenden 
Rechnungsergebnissen des Jahres 2006. Ferner wurden die heute bekannten und sich bereits 
abzeichnenden Tendenzen der kommenden Jahre berücksichtigt. 
 
Wesentliche Veränderungen gegenüber 2006 haben sich in folgenden Positionen ergeben: 
 
- Umsatzerlöse 
- Materialaufwand 
- Abschreibungen 
- Zinserträge 
 
und sind im Wirtschaftsplan detailliert erläutert. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0697/2006 
Auskunft erteilt: 
Herr  Tewes 
Ruf: 
492 18 00 
E-Mail: 
Tewes@citeq.de  
Datum: 
04.09.2006 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0697/2006 
In der mittelfristigen Betrachtung weist der Wirtschaftsplan der citeq in den Jahren 2007 bis 
2011 ein positives Ergebnis aus. In 2008 wird es  jedoch einen erheblichen Ei nbruch im Jahreser-
gebnis geben. Dies geht zurück auf wegfallende Erträge im ÖrV-Bereich mit BS2000-
Anwendungen bei gleich bleibenden Kosten, da das BS2000-System noch für wenige Anwendun-
gen und für Abschlussarbeiten bereitgehalten werden muss.  
Für diese geplante technische Veränderung wurde bereits in der Vergangenheit eine entsprechen-
de Rücklage zum Ausgleich gebildet, die dann herangezogen werden kann. 
Neben der zu erwirtschaftenden Verzinsung der Pensionsrückstellungen werden die notwendigen 
Investitionen im Hinblick auf das Kabel- und Telekommunikationsvermögen über den Planhorizont 
möglich sein. 
 
 
I. V.  
 
 
 
Dr. Heinrichs 
 
 
 
Anlagen: 
 
Wirtschaftsplan 2007

Vorblatt_Wirtschaftsplan_2007

190 Zeichen

Wirtschaftsplan 2007

Impressum 
 
Herausgeberin 
Stadt Münster 
citeq 
 
Redaktion 
Peter Boenigk 
Tel.: 0251/492-18 11 
Fax: 0251/492-77 10 
e-Mail: boenigk@citeq.de 
 
http://www.citeq.de

Wirtschaftsplan 2007

67509 Zeichen

- 1 -  
Inhaltsverzeichnis 
 
 
 
 
 
 
 
Wirtschaftsplan 2007 
 
 
 
 
                      Seite 
 
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2007 3 
   
2. Eigenbetriebsähnliche Einrichtung citeq......... ..................................................... 
 6 
   
3. Erfolgsplan..................................... ......................................................................  7 
3.1 Erfolgsplan citeq.............................. ....................................................................  7 
3.1.1 Teilerfolgsplan - Bereich Stadt Münster und M edienentwicklungsplan (MEP)....  11 
3.1.1.1 Teilerfolgsplan - Bereich Stadt Münster ... ...........................................................  13 
3.1.1.2 Teilerfolgsplan - Bereich Stadt Münster Med ienentwicklungsplan (MEP)...........  15 
3.1.2 Teilerfolgsplan - Bereich ÖrV – Öffentlich-re chtliche Vereinbarung....................  19 
   
4. Finanz- und Vermögensplan....................... .........................................................  23 
4.1 Finanz- und Vermögensplan citeq................ .......................................................  24 
4.1.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan - Bereich S tadt Münster und MEP...............  25 
4.1.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan - Bereich Ö rV...............................................  29 
   
5. Stellenübersicht 2007 der citeq................. ..........................................................  31 
   
6. Ausblick........................................ .......................................................................  34

- 2 -

- 3 -  
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2007 
 
Rechtsgrundlage für die Erstellung des Wirtschaftsp lanes 2007 ist die Eigenbetriebsverord- 
nung (EigVO NRW) in der Fassung vom 16.11.2004. 
 
Gemäß § 14 EigVO hat der Eigenbetrieb vor Beginn ei nes jeden Wirtschaftsjahres einen Wirt- 
schaftsplan aufzustellen. Dieser besteht aus dem Er folgsplan, dem Vermögensplan und der 
Stellenübersicht. 
 
Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die von der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq 
zu erbringenden Leistungen und die notwendigen Ressourcen dar.  
 
Der Erfolgsplan  gem. § 15 EigVO enthält sämtliche voraussehbaren E rträge (werden mit füh- 
rendem "-"Zeichen dargestellt) und Aufwendungen des  Wirtschaftsjahres und basiert auf den 
erzielten Ergebnissen des Jahres 2005 und den laufenden Rechnungsergebnissen des Jahres 
2006. Ferner wurden die heute bekannten und sich be reits abzeichnenden Tendenzen der 
kommenden Jahre im vorliegenden Wirtschaftsplan berücksichtigt.  
 
Der Erfolgsplan zeigt neben den Planansätzen 2007 a uch die mittelfristigen Ansätze für die 
Jahre 2008 bis 2011. 
 
Der Vermögensplan  enthält gem. § 16 EigVO: 
- alle voraussehbaren Ein- und Auszahlungen des Wirts chaftsjahres, die sich aus Investitio- 
nen (Erneuerung, Erweiterung, Neubau, Veräußerung) und aus der Kreditwirtschaft der ei- 
genbetriebsähnlichen Einrichtung ergeben und 
- die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen. 
 
Auf der Einnahmenseite des Vermögensplans sind die vorhandenen oder zu beschaffenden 
Deckungsmittel nachzuweisen. Deckungsmittel, die au s dem Haushalt der Gemeinde stam- 
men, müssen mit den Ansätzen im Haushaltsplan der Gemeinde übereinstimmen. 
 
Die Stellenübersicht  enthält gem. § 17 EigVO die im Wirtschaftsjahr erf orderlichen Stellen für 
Angestellte und Arbeiter einschließlich der Angaben  zur Stellenbewertung und Eingruppierung 
der Stelleninhaber. Beamte, die bei der eigenbetrie bsähnlichen Einrichtung beschäftigt wer- 
den, sind im Stellenplan der Gemeinde zu führen und  in der Stellenübersicht der citeq nur 
nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zah len der im laufenden Wirtschaftsjahr vor- 
gesehenen und der tatsächlich besetzten Stellen angegeben.

- 4 -  
Erfolgsplan 2007 der citeq 
 
Erträge EURO 
  
Umsatzerlöse 19.635.310  
Sonstige betriebliche Erträge 20.840  
Zinsen und ähnliche Erträge 408.070  
  
  20.064.220  
  
  
Aufwendungen EURO 
  
Materialaufwand 5.225.310  
Personalaufwand 6.829.210  
Abschreibungen 4.559.120  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.765.640  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (Kreditmarkt) 183. 270  
Steuern 23.060  
  
  18.585.610  
  
Planmäßiger Jahresüberschuss 1.478.610

- 5 -  
Vermögensplan 2007 der citeq 
 
Die Auszahlungen und deren Deckungsmittel stellen sich im Ver- 
mögensplan folgendermaßen dar:  
  
Auszahlungen EURO 
  
Investitionen (aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 4.521.470  
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 4.559.120  
Ausschüttung an die Stadt Münster 384.740  
Einzahlungen in einen Fonds (Zuführung Pensionsrückstellung - 
Plan Vorjahr) 562.910  
  
  10.028.240  
  
  
Deckungsmittel EURO 
  
Jahresüberschuss (Erlöse>Aufwendungen) 1.478.610  
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 4.559.120  
Zuführung zu Pensionsrückstellungen 822.150  
Investitionszuschüsse 9.840  
Darlehnsauszahlungen (Fremdmittelaufnahme) 3.158.520  
  
  10.028.240  
  
  
Liquiditätsänderung   
  
Veränderung Liquidität 0 
  
  0 
 
 
 
Münster, den 30.09.2006 
 
 
gez. 
 
 
 
 
Tewes 
Werkleiter 
gez. 
 
 
 
 
Dr. Heinrichs 
Stadtrat 
gez. 
 
 
 
 
Bickeböller 
Stadtkämmerin

- 6 -  
2. Eigenbetriebsähnliche Einrichtung citeq 
 
Die citeq betreut die Stadt Münster einschließlich der städtischen Schulen und im Rahmen ei- 
ner Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung – ÖrV – 16 Kommunalverwaltungen, die Kreise Wa- 
rendorf und Coesfeld, die Städte Münster und Hamm s owie darüber hinaus weitere öffentliche 
Verwaltungen und Einrichtungen im Rahmen von Sondervereinbarungen. 
 
Dabei werden die Leistungen sehr unterschiedlich in  Anspruch genommen. Während die citeq 
für die Stadt Münster als zentraler IT-Dienstleiste r tätig ist, nehmen die Kooperationspartner 
Leistungen in unterschiedlichem Umfang ab. 
 
Diese Leistungen werden innerhalb der citeq von drei Bereichen erbracht: 
2.1. IT-Management 
• Wirtschaftsplan, Einkauf, Buchhaltung, Lager 
• Städt. IT-Planung, IT-Beratung, Kundenbetreuung 
• Projekte, Standards, Infrastruktur 
2.2. IT-Anwendungsentwicklung- und -betreuung 
• Finanzen Infoma 
• Finanzen SAP 
• Einwohner-, Personal- und Sozialwesen 
• Datenbanken, Gebäudemanagement, Internet 
2.3. IT-Systeme 
• Netze 
• Server 
• Client, Anwenderbetreuung 
• Technische Servicestelle 
• Rechenzentrum BS2000

- 7 -  
3. Erfolgsplan 
Der Erfolgsplan der citeq ist zur besseren Differen zierung der beiden Kundenbereiche – Stadt 
Münster inklusive MEP sowie ÖrV – in zwei Erfolgspläne aufgeteilt. 
3.1. Erfolgsplan citeq 
 
Konzern Stadt Münster - Wirtschaftsplan 
2006  
     
        
  Gesellschaft: citeq   citeq 
Nr.  Angaben in EURO Plan  
2006 
Plan  
2007 
Plan  
2008 
Plan  
2009 
Plan  
2010 
Plan  
2011 
1 Umsatzerlöse -19.318.730  -19.635.310  -18.329.400  -18.268.450  -18.223.930  -18.119.680  
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigenleistun- 
gen 0 
 0  0  0  0  0  
3 sonstige betriebliche Erträge 0  -20.840  -11.000  -11.000  -11.000  -11.000  
4 Gesamtleistung -19.318.730  -19.656.150  -18.340.400  -18.279.450  -18.234.930  -18.130.680  
5 Materialaufwand 4.381.220  5.225.310  4.800.650  4.260.550  4.312.130  4.333.270  
6 Personalaufwand 6.706.520  6.829.210  6.462.580  6.294.140  6.253.380  6.270.450  
7 Abschreibungen 4.972.070  4.559.120  4.464.450  4.512.780  4.700.980  4.703.450  
8 Erträge Auflösung Sonderposten aus 
Zuschüssen der öffentlichen Hand 
-24.280            
9 sonstige betriebl. Aufwendungen 2.143.140  1.765.640  1.766.290  1.866.990  1.841.990  1.766.990  
10  Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -1.140.060  -1.276.870  -846.430  -1.344.990  -1.126.450  -1.056.520  
11  sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -345.060  -408.070  -408.070  -408.070  -408.070  -408.070  
12  Zinsen und ähnliche Aufwendungen 556.260  183.270  231.170  244.800  249.170  246.050  
13  Ergebnis der gewöhnlichen Ge- 
schäftstätigkeit 
-928.860  -1.501.670  -1.023.330  -1.508.260  -1.285.350  -1.218.540  
14  außerordentliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
15  außerordentliche Aufwendungen 0  0  0  0  0  0  
16  außerordentliches Ergebnis 0  0  0  0  0  0  
17  Ergebnis vor Steuern (EBT) -928.860  -1.501.670  -1.023.330  -1.508.260  -1.285.350  -1.218.540  
18  Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  7.230  21.860  21.860  21.860  21.860  21.860  
19  sonstige Steuern 1.680  1.200  1.200  1.200  1.200  1.200  
20  Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -919.950  -1.478.610  -1.000.270  -1.485.200  -1.262.290  -1.195.480

- 8 -  
 
Zur Zeit der Erstellung des Wirtschaftsplans 2007 l ag der Jahresabschluss 2006 noch nicht vor. 
Die vorliegenden Teilerfolgspläne wurden daher auf der Grundlage des Jahresabschlusses 2005 
und den bisherigen Rechnungsergebnissen des Jahres 2006 erstellt. Zusätzlich wurden bereits 
bekannte oder geplante Sachverhalte für die Erstell ung der vorliegenden Wirtschaftspläne berück- 
sichtigt.  
 
Die Umsatzerlöse  2007 werden im Vergleich zu 2006 insgesamt leicht steigen. Zwar gibt es Min- 
dererlöse aus den abzulösenden Altverfahren in den Bereichen Haushalts-, Kassen- und Rech- 
nungswesen (HKR) und im Veranlagungsverfahren, dies e werden jedoch kompensiert durch die 
neuen NKF-Verfahren von SAP und Infoma sowie durch den Einsatz bzw. Ausbau neuer Produkte 
(Gebäudemanagement, Personalmanagement, Jugendamtsverfahren, Clearingstelle usw.). 
 
 
Bei den Zinserträgen ist in 2007 tatsächlich mit ei nem deutlichen Rückgang zu rechnen. So wer- 
den sich durch die Vorverlagerung der Fälligkeit fü r Sozialversicherungsbeiträge die Zinserträge  
im ÖrV-Bereich um 70% reduzieren.  
 
Eine Steigerung des Materialaufwands  konnte trotz Senkung in Teilbereichen (Datenleitun gskos- 
ten) nicht aufgehalten werden. Dies liegt vor allem  an zusätzlichen Wartungskosten für neue An- 
wendungen und der Erhöhung der Umsatzsteuer auf 19 %. Zudem steigen die Materialaufwen- 
dungen wegen der Übernahme der Verwaltung und Ausga be von DV-Verbrauchsmaterial im Be- 
reich Münster, denen jedoch auch höhere Erträge gegenüberstehen. 
 
Der Personalaufwand  (Hochrechnung) liegt über dem für 2006 geplanten Wert  
 gemäß bestehenden tarifrechtlichen Regelungen: 
• Erhöhung des Sanierungsgeldes zur Zusatzversorgung  der Arbeitnehmer/innen auf 3,0 % 
• Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge auf 4,5 % 
• Aufrücken der Arbeitnehmer/innen aus den individue llen Zwischenstufen in die nächste 
Entgeltstufe zum 01.10.2007 
• Einmalzahlung an Arbeitnehmer/innen in Höhe von 2 x 150 € bei Vollzeit 
• Einführung der neuen Sonderzahlung an Arbeitnehmer /innen (§ 20 TVöD) 
o EGr. 1 – 8:  90 % eines durchschnittlichen Monatse ntgelts 
o EGr. 9 – 12:  80 % eines durchschnittlichen Monats entgelts 
o EGr. 13 – 15: 60 % eines durchschnittlichen Monats entgelts 
• Einführung eines Leistungsentgelts an Arbeitnehmer /innen (§ 18 TVöD) 
o Ausschüttung von 1 % der ständigen Monatsentgelte des Vorjahres 
gemäß bestehenden gesetzlichen Regelungen: 
• Nochmalige Kürzung der Sonderzahlungen an Beamte u nd Versorgungsempfänger: 
o BesGr. A6:   60 % des Dezembergehalts 
o BesGr. A7/A8:  45 % des Dezembergehalts 
o BesGr. A9 – A16:  30 % des Dezembergehalts 
Unberücksichtigt blieben folgende Beträge, die noch  zur Erhöhung/Senkung der Personalaufwen- 
dungen in 2007 beitragen könnten: 
• Die angekündigte Erhöhung der KV-Beiträge um 0,5% - Punkte wurde bei der Ermittlung 
der Personalaufwendungen nicht berücksichtigt. 
• Einmalzahlungen für Beamte analog den Einmalzahlun gen für den Bereich TVöD sind bis- 
lang nicht vorgesehen und daher nicht berücksichtigt worden. 
 
Die Ermittlung der Zuführung zu den Pensionsrückste llungen erfolgte bis zum Jahresabschluss 
2005 nach § 6a EStG. Bei der Berechung des Teilwert s der Pensionsverpflichtung sind demnach 
ein Rechnungszinsfuß von 6 vom Hundert und die aner kannten Regeln der Versicherungsmathe- 
matik anzuwenden. Die Anwendung des Rechnungszinsfu sses wurde jedoch sowohl vom Wirt- 
schaftsprüfer der citeq als auch vom Amt für Wirtsc haftlichkeitsprüfung und Revision der Stadt 
Münster bemängelt, da der vorgeschriebene Zinssatz von 6 v. H. seit Jahren unrealistisch hoch 
sei. Da die citeq als eingebetriebsähnliche Einrich tung nicht an diesen Zinsfuß gebunden ist, wur- 
de in Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Betei ligungen der Stadt Münster beschlossen,

- 9 -  
den Rechnungszinsfuß stufenweise zu reduzieren. Diese Regelung findet auch Anwendung auf die 
Bewertung der Beihilfe- und Alterteilzeitrückstellu ngen. Die stufenweise Reduzierung des Zinsfus- 
ses (bei den Pensionsberechungen jeweils 0,2 Prozen tpunkte je Jahr, bei den Beihilfe- und Al- 
tersteilzeitberechnungen je 0,1 Prozentpunkt je Jah r bis 2007) bedeutet jeweils eine erhöhte Zu- 
führung zu den Rückstellungen. Die dabei entstehend en Mehraufwendungen (374 T€ zum Jahres- 
abschluss 2006 und 341 T€ für den Wirtschaftsplan 2 007) werden anteilig von den Bereichen 
Münster incl. MEP und ÖrV getragen. In 2007 soll ei ne für die Stadt Münster einheitlich geltende 
Regelung getroffen werden. 
 
In den Folgejahren soll in Abstimmung mit dem Amt f ür Finanzen und Beteiligungen der Stadt 
Münster die Verzinsung der Forderung für Pensionsrü ckstellungen mit dem Zinssatz erfolgen, der 
zur Berechnung des Teilwertes der Pensionsverpflich tung erfolgte (31.12.06 = 5,8%, 31.12.07 = 
5,6% usw.). 
 
Die Verteilung des Personalaufwands auf die Teilplä ne der Bereiche ÖrV und Münster incl. MEP 
ist nach der Momentaufnahme zum 30.06.2006 erfolgt.  Durch die Verlagerung von Arbeitsschwer- 
punkten sind jedoch deutliche Verschiebungen möglich. 
 
Der sonstige betriebliche Aufwand  wird im Vergleich zum Vorjahr geringer ausfallen, da Porto-, 
Miet- sowie sonstige Querschnittsaufwendungen sinken werden. 
 
Die Abschreibungen  und damit verbunden die Zinsaufwendungen  sinken aufgrund geringerer 
Investitionen in den Bereichen MEP und Münster. Im Bereich MEP ist die Erstausstattung abge- 
schlossen, und die Standzeiten einiger Geräteklasse n wurden verlängert. Im Bereich Münster ma- 
chen sich vor allem die längeren Standzeiten der PC und Röhrenmonitore bemerkbar. 
 
Die Investitionen im Bereich des Medienentwicklungs plans verlaufen planmäßig, obschon zum 
aktuellen Wirtschaftsplan festgestellt werden muss,  dass das Spektrum der von den Schulen 
nachgefragten Technik größer als bisher geplant ist . Die citeq stellt sich auf die geänderte Nach- 
fragesituation im Rahmen des Medienentwicklungsplans ein . Für die Reinvestitionsmaßnahmen ab 
der 2. Hälfte 2007 werden intensive Gespräche mit d en Schulen zu führen sein, um Einsparungen 
bei möglichst gleich bleibender Qualität der Ausstattung zu wahren. 
 
Im Bereich ÖrV werden die Investitionen in weitere Anwendungen vorangetrieben. So werden z. B. 
die Investitionen in die Software "newsystem" (NKF)  fortgesetzt. Ebenso wird für die Städte Müns- 
ter und Hamm ein neues Veranlagungsverfahren auf Ba sis von SAP installiert, welches das bishe- 
rige Verfahren bereits ab 2008 ersetzen soll. Dieses neue Verfahren (TFA) und zusätzliche Module 
in SAP (BW = Business Warehouse) erforderten bereit s in 2006 zusätzliche Investitionen in Ser- 
vertechnologie und Datenbanklizenzen.  
 
Auf Grund des wachsenden Sicherungsvolumens werden die Zeitfenster für ordnungsgemäße 
Sicherungen stetig kleiner. Um auch in Zukunft die Datensicherung ordnungsgemäß zu gewähr- 
leisten, wurde bereits in 2006 damit begonnen in eine neue Technik zu investieren (SAN = Storage 
Area Network). Die Investitionen in diese Technik w erden auch in den Folgejahren fortgesetzt. 
Zudem muss dem Thema Archivierung eine größere Aufmerksamkeit gewidmet werden. 
 
Das Thema " Steuern " rückt für die citeq stärker in den Blickpunkt. De r Bereich ÖrV erzielt seit 
einigen Jahren Umsätze mit Betrieben gewerblicher A rt (BgA) und sog. Dritten (Vereine, GmbHs). 
Die Umsätze mit diesen Unternehmen führen zu Gewerb eertrag- und Körperschaftsteuern sowie 
dem zugehörigen Solidaritätszuschlag. Auch der Bere ich Münster erzielt mit der Wirtschaftsförde- 
rung Münster GmbH und mit der Stiftungsverwaltung steuerpflichtige Erträge. 
 
In der mittelfristigen Betrachtung  weist der Wirtschaftsplan der citeq in den Jahren 2007 bis 
2011 ein positives Ergebnis aus. Ab 2008 wird der J ahresüberschuss der citeq deutlich rückläufig 
sein. Dies geht zurück auf entfallende Erträge im Ö rV-Bereich mit BS2000-Anwendungen bei 
gleich bleibenden Kosten, da das BS2000-System noch  für wenige Anwendungen und für Ab-

- 10 -  
schlussarbeiten bereitgehalten werden muss. Ferner entfallen, wie bereits oben genannt, 70% der 
Zinserträge durch die Vorverlagerung der Fälligkeit für Sozialversicherungsbeiträge.  
 
Parallel zur Entwicklung im ÖrV-Bereich wird auch i m Bereich Münster damit gerechnet, dass ver- 
stärkt Investitionen in die Netztechnik erfolgen we rden, die bisher (ohne Qualitätsverluste zu ver- 
zeichnen) unterbleiben konnten. Ab 2009 werden erhe bliche Investitionen im Bereich Münster für 
neue Office-Produkte erwartet, die ebenfalls das Ergebnis der citeq belasten.

- 11 -  
3.1.1. Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster und ME P 
 
Konzern Stadt Münster - Wirtschaftsplan 
2006       
        
  Gesellschaft: citeq - Bereich Münster   citeq: Be reich Münster und MEP 
Nr.  Angaben in EURO Plan  
2006 
Plan  
2007 
Plan  
2008 
Plan  
2009 
Plan  
2010 
Plan  
2011 
1 Umsatzerlöse -10.020.850  -9.718.100  -9.687.890  -9.672.800  -9.653.280  -9.624.030  
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigenleistun- 
gen 0 
 0  0  0  0  0  
3 sonstige betriebliche Erträge 0  -20.840  -11.000  -11.000  -11.000  -11.000  
4 Gesamtleistung -10.020.850  -9.738.940  -9.698.890  -9.683.800  -9.664.280  -9.635.030  
5 Materialaufwand 1.200.020  1.461.600  1.466.760  1.472.730  1.470.670  1.482.400  
6 Personalaufwand 3.337.460  3.157.510  3.003.710  2.933.770  2.914.090  2.921.710  
7 Abschreibungen 3.710.480  3.281.440  3.308.410  3.491.500  3.619.320  3.786.840  
8 Erträge Auflösung Sonderposten aus 
Zuschüssen der öffentlichen Hand 
-24.280            
9 sonstige betriebl. Aufwendungen 796.440  639.140  639.750  640.390  640.390  640.390  
10  Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -1.000.730  -1.199.250  -1.280.260  -1.145.410  -1.019.810  -803.690  
11  sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -315.060  -358.070  -358.070  -358.070  -358.070  -358.070  
12  Zinsen und ähnliche Aufwendungen 396.630  129.500  168.080  184.850  185.400  189.800  
13  Ergebnis der gewöhnlichen Ge- 
schäftstätigkeit 
-919.160  -1.427.820  -1.470.250  -1.318.630  -1.192.480  -971.960  
14  außerordentliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
15  außerordentliche Aufwendungen 0  0  0  0  0  0  
16  außerordentliches Ergebnis 0  0  0  0  0  0  
17  Ergebnis vor Steuern (EBT) -919.160  -1.427.820  -1.470.250  -1.318.630  -1.192.480  -971.960  
18  Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  0  16.740  16.740  16.740  16.740  16.740  
19  sonstige Steuern 1.580  940  940  940  940  940  
20  Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -917.580  -1.410.140  -1.452.570  -1.300.950  -1.174.800  -954.280

- 12 -  
Sämtliche Werte und daraus resultierende Preise ber uhen auf der Vollkostenbasis. Als Grund- 
lage dienen die aktuellen Mengen der letzten Abrechnung bzw. Plandaten und Veränderungen 
in der Kostenstruktur. 
 
Der Bereich Münster erstellt Dienstleistungen für die Ämter und Einrichtungen der Stadt Müns- 
ter. Außerhalb der Haushaltsansätze für die Ämter d er Stadt Münster erzielt der Bereich 
Münster im wesentlichen Erträge mit den eigenbetrie bsähnlichen Einrichtungen, der Wirt- 
schaftsförderung Münster GmbH, der Stiftungsverwaltung sowie mit Ämtern der Stadt Münster 
im Rahmen von beauftragten Sonderarbeiten. 
 
Im Rahmen des Spar- und Konsolidierungsprogramms 20 06 – 2009 der Stadt Münster muss / 
musste die citeq folgenden zusätzlichen Beitrag leisten: 
 
• Überschuss aus dem Jahresabschluss 2005 zur Erstat tung im Jahr 2006 = 650 T€ 
• Überschuss aus dem Jahresabschluss 2006 zur Erstat tung im Jahr 2007 = 300 T€ 
• Überschuss aus dem Jahresabschluss 2007 zur Erstat tung im Jahr 2008 = 300 T€ 
 
Weitere Maßnahmen sind gemäß Gutachten der Firma Rödl & Partner ab 2007 geplant. 
 
Der Bereich MEP stattet in Zusammenarbeit mit Schul en, Schulaufsicht, e-team.nrw, dem Ge- 
bäudemanagement und dem Schulamt innerhalb eines vi erjährigen Projektzeitraums Schulen 
im pädagogischen Bereich und im Schulverwaltungsber eich mit IT-Infrastruktur aus. Die Erst- 
ausstattung der Schulen wird im ersten Quartal 2007  beendet sein. Ab der zweiten Hälfte des 
Jahre 2007 beginnt die Reinvestitionsphase.

- 13 -  
3.1.1.1. Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster  
 
Konzern Stadt Münster - Wirtschaftsplan 
2006  
     
        
  Gesellschaft: citeq - Bereich Münster   citeq: Be reich Münster 
Nr.  Angaben in EURO Plan  
2006 
Plan  
2007 
Plan  
2008 
Plan  
2009 
Plan  
2010 
Plan  
2011 
1 Umsatzerlöse -7.737.110  -7.485.210  -7.411.900  -7.370.900  -7.318.400  -7.271.600  
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigenleistun- 
gen 0 
 0  0  0  0  0  
3 sonstige betriebliche Erträge 0  -20.840  -11.000  -11.000  -11.000  -11.000  
4 Gesamtleistung -7.737.110  -7.506.050  -7.422.900  -7.381.900  -7.329.400  -7.282.600  
5 Materialaufwand 994.660  1.276.140  1.277.750  1.280.920  1.276.930  1.287.080  
6 Personalaufwand 2.641.910  2.328.220  2.216.000  2.167.090  2.153.770  2.160.480  
7 Abschreibungen 2.736.570  2.334.370  2.426.370  2.635.700  2.825.760  2.775.520  
8 Erträge Auflösung Sonderposten aus 
Zuschüssen der öffentlichen Hand 1 
-24.280            
9 sonstige betriebl. Aufwendungen 652.270  434.380  434.440  434.520  434.520  434.520  
10  Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -735.980  -1.132.940  -1.068.340  -863.670  -638.420  -625.000  
11  sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -315.060  -358.070  -358.070  -358.070  -358.070  -358.070  
12  Zinsen und ähnliche Aufwendungen 280.090  105.740  133.710  136.010  124.030  132.160  
13  Ergebnis der gewöhnlichen Ge- 
schäftstätigkeit 
-770.950  -1.385.270  -1.292.700  -1.085.730  -872.460  -850.910  
14  außerordentliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
15  außerordentliche Aufwendungen 0  0  0  0  0  0  
16  außerordentliches Ergebnis 0  0  0  0  0  0  
17  Ergebnis vor Steuern (EBT) -770.950  -1.385.270  -1.292.700  -1.085.730  -872.460  -850.910  
18  Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  0  16.740  16.740  16.740  16.740  16.740  
19  sonstige Steuern 1.210  770  770  770  770  770  
20  Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -769.740  -1.367.760  -1.275.190  -1.068.220  -854.950  -833.400  
 
                                                      
1 Die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Zuschüssen der öffentlichen Hand werden auf Anra- 
ten der Gemeindeprüfungsanstalt NRW seit dem Jahresabschluss 2005 unter den sonstigen betrieblichen 
Erträgen gezeigt.

- 14 -  
Der vorliegende Wirtschaftsplan 2007 weist für den Bereich Münster einen Jahresüberschuss 
in Höhe von 1.368 T€ aus. In den Folgejahren wird b ei wenig veränderten Preisen der Jahres- 
überschuss geringer ausfallen. Dies liegt u. a. an  
• steigenden Abschreibungen und Zinsen, die sich vor  allem in den Jahren 2009 bis 
2011 auswirken, da in diesen Jahren mit Ersatzinves titionen für neue Office-Lizenzen 
zu rechnen ist. Da es sich bei den Office-Lizenzen um sog. geringwertige Wirtschafts- 
güter handelt, werden die Lizenzkosten im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abge- 
schrieben.  
• steigenden Materialaufwendungen aufgrund der Umsat zsteuererhöhung und durch den 
Einsatz weiterer Produkte mit entsprechenden Wartun gsverträgen. Darüber hinaus 
rechnet die citeq mit stark steigenden Energiekosten.  
• sinkenden Einnahmen aufgrund eines erwarteten stet igen Abbaus von Bildschirmar- 
beitsplätzen. Die Folge werden sinkende Erträge bei  in etwa gleich bleibenden Kosten 
sein.  
 
Wie im MEP-Bereich, wurden auch im Münster-Bereich die Standzeiten für PCs und Röhren- 
monitore um 6 Monate verlängert.

- 15 -  
3.1.1.2. Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster – Me dienentwicklungsplan 
 
Konzern Stadt Münster - Wirtschaftsplan 
2006       
        
  Gesellschaft: citeq - Bereich Münster   citeq: Be reich Münster - MEP 
Nr.  Angaben in EURO Plan  
2006 
Plan  
2007 
Plan  
2008 
Plan  
2009 
Plan  
2010 
Plan  
2011 
1 Umsatzerlöse -2.283.740  -2.232.890  -2.275.990  -2.301.900  -2.334.880  -2.352.430  
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigenleistun- 
gen 0 
 0  0  0  0  0  
3 sonstige betriebliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
4 Gesamtleistung -2.283.740  -2.232.890  -2.275.990  -2.301.900  -2.334.880  -2.352.430  
5 Materialaufwand 205.360  185.460  189.010  191.810  193.740  195.320  
6 Personalaufwand 695.550  829.290  787.710  766.680  760.320  761.230  
7 Abschreibungen 973.910  947.070  882.040  855.800  793.560  1.011.320  
8 Erträge Auflösung Sonderposten aus 
Zuschüssen der öffentlichen Hand 
0 
           
9 sonstige betriebl. Aufwendungen 144.170  204.760  205.310  205.870  205.870  205.870  
10  Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -264.750  -66.310  -211.920  -281.740  -381.390  -178.690  
11  sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
12  Zinsen und ähnliche Aufwendungen 116.540  23.760  34.370  48.840  61.370  57.640  
13  Ergebnis der gewöhnlichen Ge- 
schäftstätigkeit 
-148.210  -42.550  -177.550  -232.900  -320.020  -121.050  
14  außerordentliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
15  außerordentliche Aufwendungen 0  0  0  0  0  0  
16  außerordentliches Ergebnis 0  0  0  0  0  0  
17  Ergebnis vor Steuern (EBT) -148.210  -42.550  -177.550  -232.900  -320.020  -121.050  
18  Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  0  0  0  0  0  0  
19  sonstige Steuern 370  170  170  170  170  170  
20  Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -147.840  -42.380  -177.380  -232.730  -319.850  -120.880

- 16 -  
Die Umsatzerlöse in der Teilerfolgsplanung des Medi enentwicklungsplans (MEP) der Stadt 
Münster entsprechen der Höhe nach den Umsätzen mit den Produkten im Bereich MEP. Die 
Erstausstattung der Schulen wird in 2006 beendet se in – ausgenommen sind lediglich die 
Schulen Augustin-Wibbelt-Förderschule und das Abend gymnasium, deren Ausstattung auf- 
grund noch zu planender Baumaßnahmen in das Jahr 20 07 verlegt wurde. Arbeitsschwer- 
punkte in der Folgezeit sind: 
 
• Deutliche Verbesserungen im Bereich der Softwareau sstattung und –prüfung.  
 
Die Erfahrung mit der bisherigen Umsetzung des Proj ektes hat gezeigt, dass eine Ver- 
besserung in der Softwareausstattung im pädagogisch en Bereich der Schulen drin- 
gend erforderlich ist. Nach Ende der Ausstattungsph ase der Schulen werden hier Ka- 
pazitäten eingesetzt.  
 
• Erhöhung des Beratungs- und Betreuungsaufwandes.  
 
Insbesondere angesichts der beschlossenen und evt. noch anstehenden Einsparun- 
gen, die voraussichtlich u. a. eine Reduzierung des  Ausstattungsumfangs für die 
Haupt- und Realschulen sowie die Gymnasien im Rahme n der Reinvestitionsmaß- 
nahmen nach sich ziehen, ist von einem hohen Abstim mungs- und Beratungsaufwand 
auszugehen. 
 
• Mitwirkung bei der Erarbeitung von organisatorisch en Maßnahmen auf Grundlage der 
geschaffenen technischen Strukturen.  
 
Mit der Installation einer standardisierten Ausstat tung und der zentralen Betreuung 
durch die citeq wurden Grundlagen für die Verbesser ung von Arbeitsabläufen und für 
eine verbesserte Unterstützung der Schulverwaltunge n geschaffen. So bietet die In- 
stallation einer einheitlichen Office- und Schulver waltungssoftware neue Möglichkeiten 
zur Entwicklung von Konzepten im Bereich Lehrer- und Sekretärinnenqualifizierung. 
 
Die Ausstattungspraxis von IT-Vermögen in den Schul en weist im Vergleich zur anfänglichen 
Ausstattungsplanung zum Teil erhebliche Abweichunge n auf 2. Die Preise mussten aufgrund 
der Abweichungen und geplanter Konsolidierungsmaßnahmen im Bereich des Medienentwick- 
lungsplans korrigiert werden. 
 
Durch den höheren Betreuungsaufwand und die wieder beginnenden Reinvestitionsmaßnah- 
men wird in 2007 mit steigenden Personalaufwendungen gerechnet. 
 
Die Materialaufwendungen werden durch den Anstieg d er Umsatzsteuer ungünstig beein- 
flusst. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind beeinflusst durch steigende Versicherungsbei- 
träge. Diese entstehen durch die Vielzahl von Einbr uchdiebstählen in den Schulen. Es wird 
nach Wegen gesucht, die Situation zu entschärfen. D ie Prüfung erfolgt in Abstimmung mit 
dem Kommissariat Vorbeugung der Polizei sowie den b eteiligten Ämtern der Stadtverwaltung 
Münster. Als Lösungsansatz hat sich die dauerhafte Kennzeichnung der besonders von Dieb- 
stahl bedrohten Hardware ergeben. Hier laufen zurze it entsprechende Prüfungen zur Wirt- 
schaftlichkeit und technischen Umsetzbarkeit. 
                                                     
 
2 Die Schulen können aus einem ihnen zugewiesenem festen Budget Produkte aus einem Warenkatalog 
abnehmen. Diese Entscheidungen werden von den Schulen individuell erst kurz vor der Ausstattung getrof- 
fen.

- 17 -  
Erläuterungen zum Teilerfolgsplan Münster und MEP 
 
GuV-
Pos. 
Erträge 
 Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Bereitstellung von IT-
Vermögen in Form von Umsatzerlösen: 
 Erträge Plan 2007 
Bereich 
Münster 
Plan 2007 
Bereich  
MEP 
  € € 
 - Erlöse aus Überlassung von Zentraleinheiten  -2.212.320  -1.635.800  
 - Erlöse aus der Überlassung von Monitoren und 
Beamern 
-358.400 
 -287.850  
 - Erlöse aus der Überlassung von Druckern und 
Plottern 
-474.540 
 -142.610  
 - Erlöse aus Überlassung von Scannern -75.090  -9.010  
 - Erlöse aus Überlassung von Sicherungstech- 
nik 
-2.380 
 0 
 - Erlöse aus Überlassung von Telefaxgeräten -40.890  0 
 - Erlöse aus Überlassung von Sonstigen Gerä- 
ten (DigiCams, Organizer, Handhelds) 
-66.530 
 0 
 - Erlöse aus Überlassung von Telefongeräten 
und -einrichtungen 
-1.145.410 
 0 
 - Erlöse aus Überlassung der Netztechnik, Ka- 
belnetz, Virenschutz 
-883.170 
 -132.080  
 - Erlöse aus Intranet -91.700  0 
 - Erlöse aus Projekten -28.460  0 
 - Erlöse aus Überlassung von Softwareproduk- 
ten (inkl. SAP-NKF) 
-1.719.590
 0 
 - Erlöse aus Bürogeräten -2.290  0 
 - Sonstige Erlöse -384.440  -25.540  
1. Umsatzerlöse -7.485.210  -2.232.890  
4. Gesamtleistung -7.485.210  -2.232.890  
 Aufwendungen     
 Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für 
bezogene Waren,  z. B.: Hilfsstoffe, Strom, Treib- 
stoffe 
36.070  11.730  
 Aufwendungen für bezogene Leistungen:  Aufwen- 
dungen der Fahrzeugunterhaltung, Wartung, Miete 
und Aufwendungen für die Unterhaltung immate- 
rieller Vermögensgegenstände und der Betriebs- 
und Geschäftsausstattung, Entsorgungs- und Lea- 
singaufwendungen sowie Aufwendungen für Da- 
tenleitungen.  
1.240.070 
 173.730  
5. Summe Materialaufwand 1.276.140  185.460

- 18 -  
 
  Plan 2007 
Bereich 
Münster 
Plan 2007 
Bereich MEP  
 Löhne und Gehälter : Regelzahlungen, Sonderzu- 
wendungen, Urlaubsgeld, vermögenswirksame 
Leistungen sowie geldwerte Sachaufwendungen 
für Beamte, Angestellte und Arbeiter. Ferner 
Dienstaufwendungen für sonstige Beschäftigte 
und pauschalierte Steuern. 
1.632.730 
 584.460  
 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters- 
versorgung und für Unterstützung : Beiträge zu 
Versorgungskassen und zur gesetzlichen Sozial- 
versicherung als auch Beihilfen und Zuführung zu 
den Beihilferückstellungen, Unterstützungsleistun- 
gen für Beamte, Angestellte, Arbeiter sowie die 
Zuführung zu den Pensionsrückstellungen und 
Versorgungsaufwendungen, Sonderzuwendungen 
und Beihilfen für Ruhestandsbeamte, sowie die 
Beiträge zur Unfallversicherung für Angestellte. 
695.490 
 244.830  
6. Summe Personalaufwand 2.328.220  829.290  
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 
Bestandteil dieser Position sind u. a. die Aufwen- 
dungen für die von den Querschnittsämtern der 
Stadt Münster für die citeq geleisteten Aufgaben, 
Aufwände für Versicherungen, Gebäudemieten, 
Fortbildung, Porto usw. 
434.380 
 204.760  
3. Sonstige betriebliche Erträge 
Bestandteil dieser Position sind u. a. die Veräuße-
rungserlöse aus dem Verkauf von Anlagevermö- 
gen. 
-20.840 
   
7. Abschreibungen 
Bestandteil dieser Position sind die Abschreibun- 
gen auf immaterielles Vermögen (Software), Fahr- 
zeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung und 
geringwertige Wirtschaftsgüter. 
2.334.370 
 947.070  
8. Erträge Auflösung Sonderposten aus Zusch. 
Öffentl. Hand 
0 0 
10. Betriebliches Ergebnis (Umsatzerlöse ./. Auf- 
wendungen) 
-1.132.940  -66.310  
11. Zinsergebnis 
Dieser Ansatz beinhaltet den Saldo aus Zinserträ- 
gen aus dem Geschäftskonto und der planmäßi- 
gen Zinsen für Fremddarlehn sowie kalkulatori- 
sche Zinsen für Neu- und Reinvestitionen. 
-252.330 
 23.760  
18. Steueraufwendungen 
Diese Position beinhaltet die Steuern vom Ein- 
kommen und Ertrag für Umsätze mit den Betrie- 
ben gewerblicher Art sowie Kfz-Steuern. 
17.510 
 170  
19. Planmäßiger Jahresüberschuss 
Der Jahresüberschuss ergibt sich als positive Dif- 
ferenz zwischen den Erträgen und Aufwendungen 
des betreffenden Geschäftsjahres. 
-1.367.760  -42.380

- 19 -  
3.1.2. Teilerfolgsplan – Bereich ÖrV 
 
Konzern Stadt Münster - Wirtschaftsplan 
2006 
 
     
        
  Gesellschaft: citeq - ÖrV   citeq: Bereich ÖrV 
Nr.  Angaben in EURO Plan  
2006 
Plan  
2007 
Plan  
2008 
Plan  
2009 
Plan  
2010 
Plan  
2011 
1 Umsatzerlöse -9.297.880  -9.917.210  -8.641.510  -8.595.650  -8.570.650  -8.495.650  
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigenleistun- 
gen 0 
 0  0  0  0  0  
3 sonstige betriebliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
4 Gesamtleistung -9.297.880  -9.917.210  -8.641.510  -8.595.650  -8.570.650  -8.495.650  
5 Materialaufwand 3.181.200  3.763.710  3.333.890  2.787.820  2.841.460  2.850.870  
6 Personalaufwand 3.369.060  3.671.700  3.458.870  3.360.370  3.339.290  3.348.740  
7 Abschreibungen 1.261.590  1.277.680  1.156.040  1.021.280  1.081.660  916.610  
8 Erträge Auflösung Sonderposten aus 
Zuschüssen der öffentlichen Hand 
0 
           
9 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.346.700  1.126.500  1.126.540  1.226.600  1.201.600  1.126.600  
10  Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -139.330  -77.620  433.830  -199.580  -106.640  -252.830  
11  sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -30.000  -50.000  -50.000  -50.000  -50.000  -50.000  
12  Zinsen und ähnliche Aufwendungen 159.630  53.770  63.090  59.950  63.770  56.250  
13  Ergebnis der gewöhnlichen Ge- 
schäftstätigkeit 
-9.700  -73.850  446.920  -189.630  -92.870  -246.580  
14  außerordentliche Erträge 0  0  0  0  0  0  
15  außerordentliche Aufwendungen 0  0  0  0  0  0  
16  außerordentliches Ergebnis 0  0  0  0  0  0  
17  Ergebnis vor Steuern (EBT) -9.700  -73.850  446.920  -189.630  -92.870  -246.580  
18  Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  7.230  5.120  5.120  5.120  5.120  5.120  
19  sonstige Steuern 100  260  260  260  260  260  
20  Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -2.370  -68.470  452.300  -184.250  -87.490  -241.200

- 20 -  
Sämtliche Werte und daraus resultierende Preise ber uhen auf der Vollkostenbasis. Als Grund- 
lage dienen die aktuellen Mengen der letzten Abrech nung und Veränderungen in der Kosten- 
struktur. 
 
Die Umsatzerlöse  2007 werden im Vergleich zu 2006 insgesamt leicht steigen. Zwar gibt es 
Mindererlöse aus den abzulösenden Altverfahren in d en Bereichen Haushalts-, Kassen- und 
Rechnungswesen (HKR) und im Veranlagungsverfahren, diese werden jedoch kompensiert 
durch die neuen NKF-Verfahren von SAP und Infoma so wie durch den Einsatz bzw. Ausbau 
neuer Produkte (Gebäudemanagement, Personalmanageme nt, Jugendamtsverfahren, Clea- 
ringstelle usw.). 
 
 
Bei den Zinserträgen ist in 2007 tatsächlich mit ei nem deutlichen Rückgang zu rechnen. So 
werden sich durch die Vorverlagerung der Fälligkeit  für Sozialversicherungsbeiträge die Zins- 
erträge  im ÖrV-Bereich um ca. 70 % reduzieren. Bereits zum  Wirtschaftsplan 2006 ist mit die- 
ser Entwicklung gerechnet worden, die aber nur teil weise eingetreten ist. Die Folgejahre sind 
kaum abzusehen, deshalb wird zunächst mit zurzeit gesicherten Werten weiter gerechnet. 
 
Die Einführung des NKF bei den Kunden der citeq füh rt zu System- und Softwareänderungen, 
die sich auch wirtschaftlich im Wirtschaftsplan nie derschlagen. Besonders auffällig sind dabei 
die steigenden Kosten im Bereich des Materialaufwands  im Jahr 2007 aufgrund gestiegener 
Wartungs- und Einführungskosten für Hard- und Softw are, die auf den Umstieg auf Standard- 
produkte zurückzuführen sind. Die Materialaufwendun gen werden voraussichtlich ab 2008 fal- 
len, da mit dem Abbau der BS2000-Leistungen zu rech nen ist. Es wird davon ausgegangen, 
dass der Großrechner ab 2009 nicht mehr im Einsatz ist. 
 
Die Personalaufwendungen  werden planmäßig ab 2007 leicht fallen. Dies ist a ltersstrukturell 
bedingt, da Personen, die schwerpunktmäßig für den ÖrV-Bereich tätig sind, in den Ruhe- 
stand treten werden. 
 
Die Abschreibungen  sind abhängig von Investitionen, die künftig die B S2000-Verfahren er- 
setzen sollen und von Investitionen in die SAN-Tech nologie sowie vermehrt auch für Archivie- 
rungstechniken.  
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen  werden eher üblichen Schwankungen unterlie- 
gen. In den Jahren, in denen Wahlen stattfinden, steigen z. B. auch die Portokosten. 
 
Die citeq und das Kommunale Rechenzentrum Niederrhe in (KRZN) Moers leisten für die 
Kommunen in Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer Cle aringstelle den Austausch der Ein- 
wohnermeldedaten zwischen den Kommunen. Nach den je tzt vorliegenden Letter of Intent 
werden durch diese Clearingstelle ca. 80 % der Einw ohner Nordrhein-Westfalens betreut. Für 
2007 / 2008 sind Erlöse und Aufwendungen in Höhe von 195 T€ eingeplant. 
 
Ab 2008 sind alle citeq-Kunden in den Bereichen Fin anzen und Steuern auf die neuen Verfah- 
ren im Rahmen NKF umgestiegen. Damit fallen in erhe blichem Maße die bisher geplanten Er- 
löse auf Basis der BS2000-Anwendung fort, ohne dass  in ähnlichem Maße Aufwendungen auf 
Seiten des BS2000-Systems reduziert werden könnten.  Die Erlöse mit den neuen Verfahren 
decken die Aufwendungen dieser Verfahren. Es ist da her planmäßig ab 2008 mit Fehlbeträ- 
gen zu rechnen, die durch die in der Vergangenheit hierfür gebildete Rücklage gedeckt wer- 
den könnten.

- 21 -  
Erläuterungen zum Teilerfolgsplan ÖrV 
 
  Erträge 
  Inhalt dieser Position sind die Leistungsentgelte  von Kooperationspartnern für 
allgemeine Produktionsarbeiten und Entgelte für Sonderarbeiten. 
Plan 2007   Erträge 
Bereich ÖrV  
  - Zentrale Verwaltung (Kommunaler Sitzungsdienst)  0  
  - Personal (Personalwesen) -563.880  
  - Statistik und Wahlen (Wahlen, Einzelhandelsdate nbank) -33.000  
  - Kämmerei (Kosten- und Leistungsrechnung, Hausha ltswesen, 
Haushaltsüberwachung, SAP) 
-2.367.010  
  - Kasse (Kassenwesen, Finanzadressdatei, Allgemei nes Veran- 
lagungswesen, Verwaltungsvollstreckung) 
-802.030  
  - Steuern (Grundbesitzabgaben, Gewerbesteuer, Ver gnü- 
gungssteuer, Wassergeld) 
-883.130  
  - Sicherheit und Ordnung (Ausländerwesen, Verkehr sord- 
nungswidrigkeiten, Veterinärangelegenheiten, Ordnungsange- 
legenheiten, Führerscheinwesen) 
-800.720  
  - Einwohner- und Meldewesen -490.000  
  - Feuerschutz (Krankentransport, Feuerwehr Dienst plan) -38.000  
  - Bücherei und Weiterbildung -10.800  
  - Soziales (Sozialwesen, Übergangsheime, BaföG) - 651.000  
  - Jugend (Mündelgeld, Kostenermittlung Kindergärt en, Kinder- 
gartenverfahren, Jugendamtsverfahren) 
-454.500  
  - Gesundheitswesen -20.000  
  - Bauverwaltung (Erschließung) -75.010  
  - Vermessung und Kataster (Liegenschaftsbuch) -11 4.000  
  - Bauordnung -8.000  
  - Wohnungsförderung (Wohnungswesen, Fehlbelegungs -
abgabe) 
-80.000  
  - Tiefbau (Klärschlammabfuhr) -40.000  
  - Grünflächen -10.000  
  - Wirtschaftliche Betätigung (PC-Virenschutz, Dat enbank) -216.830  
  - Bereitstellung Server -8.000  
  - Betrieb, Unterhaltung von Systemen, Anlagen, Ne tzen sowie 
Diensten 
-754.300  
  - Internet, Redaktionssystem, E-Government -946.0 00  
  - Betreuung fremder Systeme, Networker -41.000  
  - Einwohnerpauschale -510.000  
  - Sonstige privatrechtliche Leistungsentgelte 0  
1. Umsatzerlöse -9.917.210  
4. Gesamtleistung -9.917.210  
  Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene 
Waren:  z. B.: Hilfsstoffe, Strom, Treibstoffe 
91.500

- 22 -  
 
  Plan 2007 
Bereich ÖrV  
 Aufwendungen für bezogene Leistungen:  Aufwendungen der 
Fahrzeugunterhaltung, Wartung, Miete und Aufwendungen für 
die Unterhaltung immaterieller Vermögensgegenstände und der 
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Entsorgungs- und Lea- 
singaufwendungen sowie Aufwendungen für Datenleitungen. 
3.672.210  
4. Summe Materialaufwand 
 
3.763.710  
 Löhne und Gehälter : Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, 
Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen sowie geldwerte 
Sachaufwendungen für Beamte, Angestellte und Arbeiter. Fer- 
ner Dienstaufwendungen für sonstige Beschäftigte und pau- 
schalierte Steuern. 
2.532.860  
 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und 
für Unterstützung : Beiträge zu Versorgungskassen und zur ge- 
setzlichen Sozialversicherung als auch Beihilfen und Zuführung 
zu den Beihilferückstellungen, Unterstützungsleistungen für 
Beamte, Angestellte, Arbeiter sowie die Zuführung zu den Pen- 
sionsrückstellungen und Versorgungsaufwendungen, Sonder- 
zuwendungen und Beihilfen für Ruhestandsbeamte, sowie die 
Beiträge zur Unfallversicherung für Angestellte. 
1.138.840  
5. 
 
Summe Personalaufwand 3.671.700 
 
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 
Bestandteil dieser Position sind u. a. die Aufwendungen für die 
von den Querschnittsämtern der Stadt Münster für die citeq 
geleisteten Aufgaben, Aufwände für Versicherungen, interne 
Mieten, Fortbildung, Porto usw. 
1.126.500  
9. Abschreibungen 
Bestandteil dieser Position sind die Abschreibungen auf imma- 
terielles Vermögen (Software), Fahrzeuge, Betriebs- und Ge- 
schäftsausstattung und geringwertige Wirtschaftsgüter. 
1.277.680  
10. Betriebliches Ergebnis (Umsatzerlöse ./. Aufwendungen) -77.620  
11. Zinsergebnis 
Dieser Ansatz beinhaltet den Saldo aus Zinserträgen aus dem 
Geschäftskonto und der planmäßigen Zinsen für Fremddarlehn 
sowie kalkulatorische Zinsen für Neu- und Reinvestitionen. 
3.770  
18. Steueraufwendungen 
Diese Position beinhaltet die Steuern vom Einkommen und Er- 
trag für Umsätze mit den Betrieben gewerblicher Art sowie Kfz-
Steuern. 
5.380  
19. Planmäßiger Jahresüberschuss 
Der Jahresüberschuss ergibt sich als positive Differenz zwi- 
schen den Erträgen und Aufwendungen des betreffenden Ge- 
schäftsjahres. 
-68.470

- 23 -  
4. Finanz- und Vermögensplan 
 
Der Finanz- und Vermögensplan der citeq weist die g esamten Auszahlungen der Jahre 2007 
bis 2011 aus und stellt diesen die jeweiligen Decku ngsmittel gegenüber. Für die Bereiche 
Stadt Münster inklusive MEP und ÖrV wurden Teilfinanz- und Teilvermögenspläne aufgestellt. 
 
 
Auszahlungen 
 
Bei den Auszahlungen  wird ein Jahresfehlbetrag dann ausgewiesen, wenn d ie Aufwendun- 
gen eines Jahres die Erträge übersteigen. 
 
Das Investitionsvolumen ergibt sich aus dem Investi tionsplan, welcher die geplanten Re- und 
Neuinvestitionen der folgenden Jahre ausweist. 
 
Die Position „Tilgung Darlehn“ entspricht der Höhe nach den Abschreibungen des jeweiligen 
Jahres unter Berücksichtigung der im Tilgungsplan der Kämmerei festgelegten Beträge. 
 
Die Ausschüttung an die Stadt Münster entspricht de r Höhe nach dem Jahresergebnis 2006 
abzüglich der thesaurierten Gewinne. 
 
Die Einzahlung in einen Fonds entspricht der Höhe n ach den planmäßigen Zuführungen aus 
Pensionsrückstellungen des Vorjahres. 
 
 
Deckungsmittel 
 
Deckungsmittel  für die getätigten Auszahlungen eines Jahres sind zum Beispiel der Jahres- 
überschuss, welcher dann ausgewiesen wird, wenn die  Erlöse eines Jahres die Aufwendun- 
gen übersteigen. 
 
Als Deckungsmittel dienen auch die Abschreibungen e ines Jahres, da diese in der Regel über 
die Erträge im Rahmen der Vollkostenkalkulation ged eckt sind und nicht zur Auszahlung kom- 
men. 
 
Als Deckungsmittel dienen auch Investitionszuschüss e, die der Höhe nach den Abschreibun- 
gen für den bezuschussten Anlagegegenstand entsprechen. 
 
Einen ähnlichen Charakter hat die „Zuführung zu den Rückstellungen“, wobei diese einen län- 
gerfristigen Charakter als die Abschreibungen hat. 
 
Als Deckungsmittel dient auch die Fremdmittelaufnah me, wobei sich die citeq Geldmittel ge- 
gen Zahlung von Zinsen über die Stadtkasse der Stadt Münster am Geldmarkt beschafft.

- 24 -  
4.1. Finanz- und Vermögensplan citeq 
 
Auszahlungen 2007 2008 2009 2010 2011 
 € € € € € 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 0
 0 0 0 0 
Investitionen  
(aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 4.521.470 
 5.087.270  4.380.460  4.250.680  4.305.350  
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 4.559.120  4.464.450  4.512.780  4.700.980  4.703.450  
Ausschüttung an die Stadt Münster 384.740  0 0 0 0 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu- 
führung Pensionsrückstellung - Plan 
Vorjahr) 
562.910 
 822.150  521.320  529.140  518.780  
Entnahmen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 10.028.240  10.373.870  9.414.560  9.480.800  9.527.580  
      
      
Deckungsmittel 2007 2008 2009 2010 2011 
 € € € € € 
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 1.478.610 
 1.000.270  1.485.200  1.262.290  1.195.480  
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 4.559.120  4.464.450  4.512.780  4.700.980  4.703.450  
Zuführung zu  
Pensionsrückstellungen 822.150 
 521.320  529.140  518.780  559.900  
Investitionszuschüsse 9.840  0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 3.158.520 
 4.387.830  2.887.440  2.998.750  3.068.750  
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 10.028.240  10.373.870  9.414.560  9.480.800  9.527.580  
      
Veränderung Liquidität 0  0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel- 
freisetzung 0 0 0 0 0 
 
Der Finanz- und Vermögensplan der citeq setzt sich zusammen aus den Teilfinanz- und Teilver- 
mögensplänen der Bereiche Münster incl. MEP sowie ÖrV. 
 
Neben den Neu- und Ersatzinvestitionen in den einze lnen Bereichen findet die Investition in SAP-
Lizenzen für den Aufbau des Veranlagungsverfahrens (TFA) bzw. für den Zugriff auf SAP aus dem 
Web ihren Niederschlag im Teilfinanz- und Teilvermö gensplan Münster. Die Investitionen in diese 
Anwendungen werden für den Bereich Münster gedeckt durch Mittel im Haushalt der Stadt Müns- 
ter und stellen damit Erlöse im Bereich Münster dar . Zusätzliche Investitionen in Technik und War- 
tung für die Bereitstellung der SAP-Anwendungen wer den, wie bisher, im ÖrV-Bereich vorgenom- 
men und den teilnehmenden Städten (z. Zt. Münster und Hamm) anteilig berechnet.

- 25 -  
4.1.1. Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Sta dt Münster und MEP 
 
Auszahlungen 2007 2008 2009 2010 2011 
 € € € € € 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 0
 0 0 0 0 
Investitionen  
(aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 3.638.170 
 4.136.360  3.782.610  3.318.930  3.719.300  
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 3.281.440  3.308.410  3.491.500  3.619.320  3.786.840  
Ausschüttung an die Stadt Münster 384.740  0 0 0 0 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu- 
führung Pensionsrückstellung - Plan 
Vorjahr) 
248.240 
 325.570  206.440  209.540  205.440  
Entnahmen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 7.552.590  7.770.340  7.480.550  7.147.790  7.711.580  
      
      
Deckungsmittel 2007 2008 2009 2010 2011 
 € € € € € 
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 1.410.140 
 1.452.570  1.300.950  1.174.800  954.280  
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 3.281.440  3.308.410  3.491.500  3.619.320  3.786.840  
Zuführung zu  
Pensionsrückstellungen 325.570 
 206.440  209.540  205.440  221.720  
Investitionszuschüsse 9.840  0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 2.525.600 
 2.802.920  2.478.560  2.148.230  2.748.740  
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 7.552.590  7.770.340  7.480.550  7.147.790  7.711.580  
      
Veränderung Liquidität 0  0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel- 
freisetzung 0 0 0 0 0

- 26 -  
Die Investitionen ergeben sich aus dem Investitions plan der Bereiche Münster und MEP mit 
den folgenden Schwerpunkten: 
 
 
Investitionen des Bereiches Münster 
 
Investitionen 2007 
Anschaffungs- und  
Herstellungskosten 
€ 
Planungen Hardware, Software, Si- 
cherheit 336.380 
 
PKW 17.000  
Möbel 20.000  
Rechnersysteme 735.610  
Serversysteme 183.270  
Monitore, Beamer 190.690  
Drucker, Plotter 306.830  
Scanner 3.730  
Netztechnik 661.400  
Geringwertige WG 145.390  
IT-Erdkabelnetz 200.000  
SAN-Technologie Hardware, Soft- 
ware, Schränke 80.325 
 
Sonstiges 25.950  
Fraktionen 20.000  
Handhelds 51.000  
Web-Zugriff auf SAP 153.990  
Veranlagung TFA 179.570  
RFID für Stadtbücherei 258.245  
Gesamtsumme 2007 3.569.380  
 
Investitionen in Zentraleinheiten (PCs, Notebooks u nd Server) nehmen in 2007 planmäßig ei- 
nen großen Raum ein. So wird mit Investitionen in 9 87 Zentraleinheiten gerechnet. Zudem 
werden planmäßig 843 Monitore (hauptsächlich Röhren monitore) durch TFT-Monitore ersetzt 
werden, wohingegen Drucker bei Bedarf getauscht wer den. Auch wird damit gerechnet, dass 
in 2007 erhebliche Investitionen im Bereich der aktiven Netztechnik notwendig werden.  
 
Im Bereich der Software wird die Investition in das  neue Veranlagungswesen (TFA) für die 
Stadt Münster deutlich werden. Ferner werden Lizenz en benötigt, um über das Web auf SAP 
zugreifen zu können. 
 
Die Investition in die SAN-Technologie entspricht d em Anteil, der wahrscheinlich auf den Be- 
reich Münster entfallen wird. Im Bereich der Stadt Münster werden vermehrt sog. Handhelds 
für die Datenerfassung vor Ort angeschafft.  
Für die Stadtbücherei wurden Investitionen, Wartung  und einmalige Aufwendungen für die 
RFID-Technik berücksichtigt. Diesen Aufwendungen stehen Erlöse gegenüber.

- 27 -  
Abschreibungen des Bereiches Münster 
 
Abschreibungen 2007 2007 
€ 
AfA inkl. Investitionen bis zum 
31.12.2006 
1.496.100 
aus Re- und Neuinvestitionen 2007 838.270 
Summe 2.334.370  
 
 
Investitionen des Bereiches MEP 
 
Investitionen 2007 
Anschaffungs- und  
Herstellungskosten 
€ 
Rechnersysteme 4.400  
Serversysteme 53.360  
Monitore inkl. Beamer 1.150  
Drucker, Plotter 9.080  
Scanner 800  
Gesamtsumme 2007 68.790  
 
Die eingeplanten Investitionen werden für die Schul en benötigt. Die Erstausstattung der Schu- 
len wird zu Beginn des Jahres in 2007 im Rahmen des  Medienentwicklungsplans abgeschlos- 
sen sein. Ab der 2. Jahreshälfte werden Reinvestiti onen nach Ablauf der planmäßigen Ab- 
schreibungen bzw. Standzeiten geplant. 
 
Abschreibungen des Bereiches MEP 
 
Abschreibungen 2007 2007 
€ 
AfA inkl. Investitionen bis zum 
31.12.2006 936.750 
 
aus Re- und Neuinvestitionen 2007 10.320  
Summe 947.070

- 28 -  
Zusammenstellung der Deckungsmittel der Bereiche Münster und MEP  
 
Auszahlungsdeckung 2007  Stadt Münster 
€ 
MEP 
€ 
Gesamt 
€ 
Jahresüberschuss 1.367.760  42.380  1.410.140  
Abschreibungen 2.334.370  947.070  3.281.440  
Pensionsrückstellungen 236.780  88.790  325.570  
Investitionszuschüsse 9.840  0 9.840  
Fremdmittelaufnahme 2.531.690  -6.090  2.525.600  
Summe 6.480.440  1.072.150  7.552.590

- 29 -  
4.1.2. Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV  
 
Auszahlungen 2007 2008 2009 2010 2011 
 € € € € € 
Jahresfehlbetrag  
(Erlöse < Aufwendungen) 0
 452.300  0 0 0 
Investitionen  
(aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 883.300 
 950.910  597.850  931.750  586.050  
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 1.277.680  1.156.040  1.021.280  1.081.660  916.610  
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0 
Einzahlungen in einen Fonds (Zu- 
führung Pensionsrückstellung - Plan 
Vorjahr) 
314.670 
 496.580  314.880  319.600  313.340  
Entnahmen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Auszahlungen) 2.475.650  3.055.830  1.934.010  2.333.010  1.816.000  
      
      
Deckungsmittel 2007 2008 2009 2010 2011 
      
Jahresüberschuss  
(Erlöse > Aufwendungen) 68.470 
 0 184.250  87.490  241.200  
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 1.277.680  1.156.040  1.021.280  1.081.660  916.610  
Zuführung zu  
Pensionsrückstellungen 496.580 
 314.880  319.600  313.340  338.180  
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0 
Darlehnsauszahlungen  
(Fremdmittelaufnahme) 632.920 
 1.584.910  408.880  850.520  320.010  
Einlagen 0 0 0 0 0 
      
Summe (Deckung) 2.475.650  3.055.830  1.934.010  2.333.010  1.816.000  
      
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0 
      
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel- 
freisetzung 0 0 0 0 0

- 30 -  
Die Investitionen ergeben sich aus dem Investitions plan des Bereiches ÖrV mit den folgenden 
Schwerpunkten: 
 
Investitionen des Bereiches ÖrV 
 
Investitionen 2007 Anschaffungs- und  
Herstellungskosten 
€ 
Software 199.130 
Rechnersysteme 11.700 
Serversysteme 350.000 
Monitore 5.040 
SAN-Technik (Hardware, Software, 
Schränke) 
187.430 
Archivierung 10.000 
Netztechnik 77.000 
Sonstiges 3.000 
Ausstattung dezentraler Standorte 20.000 
GWG 20.000 
Gesamtsumme 2007 883.300 
 
Im Bereich Software werden hauptsächlich die weiter führenden Investitionen in die Verfahren 
von newsystem, MESO, DSoft sowie Software für den N etworker aufgeführt. Die Serversys- 
teme beinhalten sowohl Reinvestitionen als auch Neu investitionen für Erweiterungen (new- 
system) und neue Verfahren z. B. für E-Government-F unktionalitäten. Im Rahmen eines Aus- 
fallsicherungskonzeptes wird noch überlegt, inwiewe it sog. Cold-Standby-Technik vorgehalten 
werden muss. 
 
Bereits in 2006 wurden umfangreiche Investitionen i n Servertechnologie für den SAP-Einsatz 
getätigt. Die Ersatzinvestition ist für 2010 geplan t. Unter der Position „Archivierung" wird ins- 
besondere die weiterführende digitale Archivierung aufgeführt, wobei vor allem Belege im 
Rahmen des NKF unter SAP archiviert werden. Um auch  in Zukunft die Datensicherung ord- 
nungsgemäß zu gewährleisten, wird weiter in die SAN-Technologie investiert werden müssen. 
 
Abschreibungen des Bereiches ÖrV 
 
Abschreibungen 2007 2007 
€ 
AfA inkl. Investitionen bis zum 
31.12.2006 
1.094.430 
aus Re- und Neuinvestitionen 2007 183.250 
Summe 1.277.680

- 31 -  
5. Stellenübersicht 2007 der citeq 
 
Der Stellenplan der citeq weist hinsichtlich der Gesamtzahl der Stellen keine Veränderungen 
auf. Der Gesamtstellenbestand der citeq stellt sich wie folgt dar: 
 
 2007 2006 
Besetzte  
Stellen am 
30.06.2006 
Beamte 49,49  49,49  49,37  
Tariflich  
Beschäftigte 50,78 
 50,78  49,67  
insgesamt  100,27   100,27    99,04  
 
 
 
Stellenübersicht der tariflich Beschäftigten 
- citeq - 
 
EntgGr Zahl der 
Stellen 2007 
Zahl der 
Stellen 2006 
Besetzte  
Stellen am 
30.06.2006 
Vermerke / Er- 
läuterungen 
15 1,00  1,00  1,00    
12 2,00  2,00  2,00    
11 15,50  15,50  14,39    
10 17,78  17,78  17,78    
9 2,50  2,50  2,50    
8 7,00  8,00  8,00    
7 5,00  0,00  0,00   
6 0,00  4,00  4,00   
Summe   50,78    50,78    49,67

- 32 -  
Nachrichtlich: 
 
Übersicht der Stellen für Beamte/innen 
 
Besoldungs-
gruppe 
Zahl der 
Stellen 2007 
darunter aus- 
gesondert 
Zahl der 
Stellen 2006 
Besetzte  
Stellen am 
30.06.2006 
A16 1,00  1,00  1,00  1,00  
A14 4,00  4,00  4,00  4,00  
A13hD 1,00  1,00  1,00  1,00  
A13gD 10,00  10,00  10,00  10,00  
A12 16,63  16,63  16,63  16,51  
A11 11,00  11,00  11,00  11,00  
A10 1,00  1,00  1,00  1,00  
A09mD Fn 3 2,00  2,00  2,00  1,00  
A09mD 1,86  1,86  1,86  1,86  
A08 1,00  1,00  1,00  2,00  
Summe   49,49    49,49    49,49    49,37  
 
In der citeq befinden sich zurzeit sechs Mitarbeiter in der Ausbildung. In 2007 werden wieder 
drei Auszubildende eingestellt. Die Auszubildenden werden bereichsübergreifend für die fol- 
genden Berufsbilder ausgebildet: 
 
• Informatikkaufmann 
• Informationselektroniker 
• Fachinformatiker (Fachrichtungen: Systemintegration und Anwendungsentwicklung)

- 33 -  
Einzelaufstellungen 
 
Stellenabwertung 
 
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung bisher 
 Bewertung künftig  Stelle Aufgabengebiet 
18.11.0008 G08 G07 1,00 Sachbearbeiter 
 
 
 
Stellenhebungen 
 
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung bisher 
 Bewertung künftig  Stelle Aufgabengebiet 
18.34.0003 G06 G07 1,00 Sachbearbeiter 
18.34.0004 G06 G07 1,00 Sachbearbeiter 
18.34.0005 G06 G07 1,00 Sachbearbeiter 
18.34.0006 G06 G07 1,00 Sachbearbeiter 
 
 
 
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen – 
 
Projekt EntgGr/BesGr 
 Stelle Befristung bis Bemerkung 
MEP G09 0,78 30.04.2007 Keine Verlängerung, da Erstaus- 
stattung MEP abgeschlossen 
EU-Projekt "Picture" A10 1,00 31.12.2006 Verlängerung bis 31.12.2007. Fi- 
nanzierung aus EU-Fördermitteln 
SAP/ NKF-Einführung G09 1,00 31.12.2008 Finanzierun g aus SAP/NKF 
Infoma/ NKF-Einführung  G09 1,00 31.12.2008 Finanzierung aus Infoma 
NKF-Einführung Doku- 
mentenmanagement G10 1,00 31.07.2007 Verlängerung bis 31.12.2008. Fi- 
nanzierung durch ÖrV 
Dataclearing NRW G09 1,00 31.10.2006 
Verlängerung bis 31.12.2008. Fi- 
nanzierung durch abgeschlossene 
Verträge Dataclearing 
Dataclearing NRW G09 1,00 06.06.2007 
Verlängerung bis 31.12.2008. Fi- 
nanzierung durch abgeschlossene 
Verträge Dataclearing

- 34 -  
6. Ausblick 
 
BS2000 
 
Die Ablösung der BS2000-Mainframes wird kontinuierl ich fortgeführt. Wesentliche Grossrech- 
nerverfahren konnten bereits in den vergangenen Jahren durch Zukauf neuer Applikationen auf 
anderen Betriebssystem-Plattformen abgelöst werden.  Die aktuelle Nutzung des Mainframes 
liegt zu 95 % beim HKR-Wesen, Sozialwesen und beim Liegenschaftsbuch (ALB). Ansonsten 
laufen nur noch einige wenige Kleinverfahren sowie systemnahe Prozeduren zur Ablaufsteue- 
rung. 
 
Die Abschaltung der BS2000-Mainframes ist für das J ahr 2009 geplant. Bis zu diesem Zeit- 
punkt werden auch die verbleibenden Verfahren entwe der eingestellt, durch neue Produkte er- 
setzt (z.B. HKR zum 01.01.2008) oder, soweit es für  einzelne Produkte keine Migrations- 
möglichkeiten gibt, diese Applikationen übergangswe ise auf Rechnern eines Application Servi- 
ce Providers (z. B. im Rahmen des KDN Zweckverbandes) bereitgestellt. 
DataClearing NRW 
 
Die citeq erbringt unter DataClearing NRW in einer Kooperation mit dem Kommunalen Re- 
chenzentrum Niederrhein (KRZN) Moers Dienstleistung en für Kreise, Städte und Gemeinden 
auf Basis des bundesweiten Datenübermittlungsstanda rds OSCI. Der Echtbetrieb in ersten 
Kommunen begann bereits im Jahr 2006 für Datenüberm ittlungen zum Mammografie-
Screening und zur Übermittlung von Sterbefällen an das Krebsregister NRW. 
Zum 01.01.2007 beginnt die OSCI-basierte elektronis che Rückmeldung im Meldewesen, für 
die DataClearing NRW für ca. 15 Mio. Einwohner die Infrastruktur bereitstellt. 
OSCI wird als Standard der Datenübermittlung in der  öffentlichen Hand weitere Akzeptanz er- 
fahren, entsprechende Anwendungen werden positioniert und ausgebaut: 
• Die auf landesgesetzlichen Vorschriften basierende n Dienste der Meldedatenlieferung zum 
Mammografie-Screening und zur Übermittlung von Ster befällen an das Krebsregister wer- 
den an alle Kunden von DataClearing ausgerollt.  
• In 2007 werden die Vorbereitungen und Vorarbeiten für den nächsten Dienst „Übermittlung 
der Steuer-Identifikationsnummer nach Abgabenordnun g“ fortgeführt. Die Datenlieferungen 
erfolgen ab dem 01.07.2007, der Dienst wird von der  Bundesfinanzverwaltung zum 
01.01.2008 produktiv gesetzt.  
• Datenübermittlungen auf dem Standard OSCI werden h eute bereits absehbar in zahlrei- 
chen weiteren Fachlichkeiten eingesetzt, so 
 auf Basis gesetzlicher Vorgaben im Meldewesen zur Einführung des sog. Bio-Passes 
 auf Basis einer Anforderung der Bundesverwaltung i m Kfz-Verfahren zur Datenübermitt- 
lung an das Kraftfahrtbundesamt 
 auf Basis einer weitergehenden Initiative von Data Clearing NRW zur Datenübermittlung 
an die GEZ. 
Der Kundenstamm von DataClearing NRW kann voraussic htlich in den kommenden Jahren 
weiter ausgebaut werden, da momentan nicht absehbar  ist, ob die Konkurrenzanbieter ähnli- 
cher Dienstleistungen zur elektronischen Rückmeldun g ihre Angebote auch für die weiteren 
benannten Dienste aufrecht erhalten. 
Virtuelle Poststelle VPS 
 
Die VPS ist auf Basis des E-Mail-Protokollstandards  SMTP bei den ÖrV-Partnern Kreis Wa- 
rendorf, Kreis Coesfeld, Stadt Hamm, Stadt Ahlen un d Stadt Münster Ende 2006 in den Pro- 
duktivbetrieb gegangen. 
Parallel erfolgt gemeinsam mit den genannten ÖrV-Pa rtnern die Pilotierung einer kommunalen 
Anbindung an das Elektronische Gerichts- und Verwal tungspostfach (EGVP) der Justizverwal- 
tung NRW. Das NRW-Projekt EGVP unter Leitung des Ob erverwaltungsgerichtes Münster ver- 
folgt die Einführung eines OSCI-basierten Datenaustauschs in der Justiz. 
Für die citeq bedeutet diese Entwicklung, dass dies elbe Technologie, die für DataClearing 
NRW eingerichtet wurde, auch für die VPS zum Einsatz kommen kann.

- 35 -  
Für die Entwicklung der citeq VPS gelten sowohl im SMTP-Umfeld als auch auf Basis OSCI 
folgende Prämissen: 
• Die Einführung der VPS ist mit der Installation de r Technik nicht abgeschlossen. Weitere 
Prozesse mit realisierter oder potenzieller Anbindu ng einer elektronischen Signatur sind 
möglichst gemeinsam mit den ÖrV-Partnern aufzubereiten und zu entwickeln. 
• Gemeinsam mit den ÖrV-Partnern ist abzuwarten, wie  das technische Angebot von der 
Bürgerschaft und in den Verwaltungen angenommen wird. 
• Auf Änderungen im EU-, Bundes- oder Landesrecht is t zu reagieren, wie zum Beispiel im 
zu erwartenden Abgleich des Verwaltungsverfahrensgesetzes mit dem Signaturgesetz. 
Allen ÖrV-Partnern wird die VPS für einen Roll-out angeboten.  
Bereits in 2006 haben die Kreise Borken und Steinfu rt Interesse an der VPS als kreisweite Lö- 
sung bekundet, hier erfolgt die weitergehende Abstimmung und ggfls. Einführung ab 2007. 
Intensivierung Zusammenarbeit mit der KDN 
 
Die Stadt Münster – citeq – ist Ende 2005 dem Zweckverband „KDN-Dachverband kommuna- 
ler IT-Dienstleister“ beigetreten. Er setzt sich aus folgenden Partnern zusammen:  
 
Bundesstadt Bonn, Stadt Hagen, Stadt Köln, Kreis Mettmann,  
Stadt Mülheim an der Ruhr, Stadt Münster, GKD Paderborn,  
Stadt Ratingen, Stadt Remscheid, GKD Rhein-Sieg/Oberberg,  
Stadt Solingen und Stadt Wuppertal 
 
Der KDN-Verbund hat einen Einzugsbereich von ca. 5 – 6 Millionen Einwohnern. Innerhalb 
dieses Betriebsverbundes wird die Zusammenarbeit se it Anfang 2006 erheblich intensiviert. 
Das geht einerseits auf die Entwicklung innerhalb d es Landes NRW auf die Schaffung einer 
Einheitlichkeit der kommunalen IT-Struktur zurück, andererseits hat sich wirtschaftlich der Er- 
folg von gemeinsamen Beschaffungen (z. B. Softwarel izenzen SAP und Veranlagungssoftware 
TFA) gezeigt. Durch gemeinsame Beschaffungen kann d er Personalaufwand bei den Ver- 
bandsmitgliedern und durch höhere Rabatte auch der Sachaufwand reduziert werden.  
 
Die Zusammenarbeit innerhalb des Verbundes soll auf  der seit Mitte 2006 entwickelten KDN-
Strategie, Center für den Betrieb zentraler IT-Verf ahren für alle Mitglieder aufzubauen, erheb- 
lich intensiviert werden. Die dahinterliegende Idee  des Leistungsnetzwerkes ist es, diese ge- 
meinsamen Angebote nicht in einem zentralen Rechenz entrum, sondern in einem vernetzten 
Verbund von Kompetenzzentren, die von den einzelnen  Mitgliedern betrieben werden, bereit- 
zustellen.  
 
Durch diese verstärkte interkommunale Zusammenarbei t der citeq werden mittelfristig wirt- 
schaftliche Vorteile erzielt. Diese wirken sich positiv auf die Einsparungen der citeq im Rahmen 
des städtischen Haushaltskonsolidierungsprozesses u nd die Produktbereitstellung innerhalb 
des ÖrV-Bereichs aus. 
Einführung der SAN-Technologie 
 
In den letzten Jahren hat das zu sichernde Datenvol umen so weit zugenommen, dass Backup- 
und Recoveryfunktionalitäten auch unter Reduzierung  der Aufbewahrungsfristen nicht mehr in 
einem akzeptablen Zeitfenster zu bewältigen sind. D as Problem soll in einem 3-stufigen Kon- 
zept durch die Einführung von SAN-Technologie gelöst werden. 
 
1. Stufe: Speicherkonsolidierung durch Einsatz eine s SAN mit zentralem Primärspeicher 
und Installation der notwendigen SAN-Infrastruktur,  
2. Stufe: Hochverfügbarkeit durch Spiegelung (zweit er SAN-Speicher)  
3. Stufe: Skalierung durch zusätzlichen Plattenspei cher, Einrichtung von Snapshots, Vir- 
tualisierung. 
 
Durch die Einführung der SAN-Technologie wird das B ackup- und Recoveryverhalten stark 
verbessert und die Zuverlässigkeit erhöht. Zusätzli ch wird die Voraussetzung zur Einrichtung

- 36 -  
von Clustern geschaffen. Die ersten Investitionen h aben bereits in 2006 begonnen und werden 
in den Folgejahren fortgesetzt. 
Einführung RFID und Selbstverbuchung in der Stadtbücherei Münster 
 
Die Fa. Rödl & Partner hat in ihrem Gutachten zur B eratung und Begleitung der Stadt Münster 
bei der Konsolidierung des städtischen Haushalts zu r Effizienzsteigerung in der Stadtbücherei 
den Ersatz des bisherigen Diebstahlsystems durch ein Radiofrequenzsicherungssystem (RFID) 
vorgeschlagen. Damit würde die Stadtbücherei ein mo dernes Diebstahlsicherungssystem er- 
halten mit dem die Büchereikunden auch die Ausleihe  und Rücknahme der Medien selber vor- 
nehmen können. Vergleichbare Systeme sind bereits i n den Stadtbüchereien in München und 
Stuttgart im Einsatz. Durch diese Maßnahme erhofft sich die Stadtbücherei eine Einsparung 
von dauerhaft 2,5 Stellen. 
Ersatzinvestitionen 
 
Im Bereich Münster wird in 2007 planmäßig nach verl ängerten Standzeiten aufgrund der Spar- 
vorgabe zur Haushaltskonsolidierung in 987 Zentrale inheiten (PCs, Notebooks und Server) 
und 843 Monitore reinvestiert. Dabei werden die bis her installierten Röhrenmonitore durch 
TFT-Monitore ersetzt werden. 
MEP 
 
Zum Ende des Jahres 2006 wird die citeq sämtliche a llgemeinbildenden Schulen der Stadt 
Münster mit neuen IT-Netzwerken jeweils für den Päd agogik- und den Verwaltungsbereich 
ausgestattet und in eine Full-Service-Betreuung übe rnommen haben. Ausgenommen davon 
sind lediglich die Augustin-Wibbelt-Förderschule un d das Abendgymnasium. Die Ausstattun- 
gen dieser Schulen mussten aufgrund noch anstehende r bzw. zu entscheidender Baumaß- 
nahmen in das Jahr 2007 verschoben werden.  
 
Damit ist der Beschluss des Rates der Stadt Münster  vom 11.12.2002, in dem die Umsetzung 
des technischen Konzeptes des MEP, der citeq in Koo peration mit dem Amt für Schule und 
Weiterbildung übertragen wurde, als termingerecht a bgeschlossen anzusehen. Der kalkulierte 
finanzielle Rahmen wurde deutlich unterschritten. D ie für die Ausstattung und Betreuung der 
Schulen durch die citeq veranschlagten Haushaltsmit tel für die Jahre 2003 bis 2006 konnten 
um insgesamt 1.440.000,00 € unterschritten bzw. reduziert werden. 
 
Insgesamt werden rund 2.900 PC und Notebooks mit de n dazugehörigen Peripheriegeräten in 
den Schulen installiert sein. 
 
Nach dem Abschluss der Erst-Ausstattungen der Schulen in den Jahren 2003 bis 2006 wird ein 
Hauptaufgabenbereich der citeq für das Jahr 2007 in  der Fortschreibung des MEP liegen. 
Kernpunkte werden die Verbesserung der Qualitätssta ndards und die Intensivierung der Kom- 
munikation und Beratung mit und in den Schulen dars tellen. Zu nennen sind hier im Wesentli- 
chen die technischen Prüfungen von Schulsoftwarepro dukten, die Einrichtung von Online-
Lösungen und Informationsplattformen, die Einführun g von technischen Lösungen zur Unter- 
richtsdurchführung und –vorbereitung. Hier bestehen viele und hohe Anforderungen.  
 
In den Jahren 2008 und folgende werden die Planung und Umsetzung der Reinvestitionsmaß- 
nahmen hinzukommen.

Beratungsverlauf (5)

15.11.2006 Werksausschuss der citeq
TOP 5.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
21.11.2006 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
06.12.2006 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 3.4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
13.12.2006 Hauptausschuss
TOP 20.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
13.12.2006 Rat
TOP 24.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0697/2006
Typ
Vorlage
Datum
06.10.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37