V/0697/2006
Wirtschaftsplan 2007 der citeq
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Beschlussvorlage
2246 Zeichen
V/0697/2006 DER OBERBÜRGERMEISTER citeq Betrifft Wirtschaftsplan 2007 der citeq Beratungsfolge 15.11.2006 Werksausschuss der citeq Vorberatung 21.11.2006 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 06.12.2006 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 13.12.2006 Hauptausschuss Vorberatung 13.12.2006 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: Der als Anlage 1 beigefügte Wirtschaftsplan der citeq für das Jahr 2007 wird genehmigt. Kosten/Folgekosten Es wird zur Kenntnis genommen, dass keine Kosten und Folgekosten entstehen. Begründung: Der als Anlage vorgelegte Wirtschaftsplan der citeq, bestehend aus dem Erfolgsplan, dem Finanz- und Vermögensplan sowie dem Stellenplan, basiert auf den Ergebnissen 2005 und den laufenden Rechnungsergebnissen des Jahres 2006. Ferner wurden die heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen der kommenden Jahre berücksichtigt. Wesentliche Veränderungen gegenüber 2006 haben sich in folgenden Positionen ergeben: - Umsatzerlöse - Materialaufwand - Abschreibungen - Zinserträge und sind im Wirtschaftsplan detailliert erläutert. Vorlagen-Nr.: V/0697/2006 Auskunft erteilt: Herr Tewes Ruf: 492 18 00 E-Mail: Tewes@citeq.de Datum: 04.09.2006 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0697/2006 In der mittelfristigen Betrachtung weist der Wirtschaftsplan der citeq in den Jahren 2007 bis 2011 ein positives Ergebnis aus. In 2008 wird es jedoch einen erheblichen Ei nbruch im Jahreser- gebnis geben. Dies geht zurück auf wegfallende Erträge im ÖrV-Bereich mit BS2000- Anwendungen bei gleich bleibenden Kosten, da das BS2000-System noch für wenige Anwendun- gen und für Abschlussarbeiten bereitgehalten werden muss. Für diese geplante technische Veränderung wurde bereits in der Vergangenheit eine entsprechen- de Rücklage zum Ausgleich gebildet, die dann herangezogen werden kann. Neben der zu erwirtschaftenden Verzinsung der Pensionsrückstellungen werden die notwendigen Investitionen im Hinblick auf das Kabel- und Telekommunikationsvermögen über den Planhorizont möglich sein. I. V. Dr. Heinrichs Anlagen: Wirtschaftsplan 2007
Vorblatt_Wirtschaftsplan_2007
190 Zeichen
Wirtschaftsplan 2007 Impressum Herausgeberin Stadt Münster citeq Redaktion Peter Boenigk Tel.: 0251/492-18 11 Fax: 0251/492-77 10 e-Mail: boenigk@citeq.de http://www.citeq.de
Wirtschaftsplan 2007
67509 Zeichen
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Inhaltsverzeichnis
Wirtschaftsplan 2007
Seite
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2007 3
2. Eigenbetriebsähnliche Einrichtung citeq......... .....................................................
6
3. Erfolgsplan..................................... ...................................................................... 7
3.1 Erfolgsplan citeq.............................. .................................................................... 7
3.1.1 Teilerfolgsplan - Bereich Stadt Münster und M edienentwicklungsplan (MEP).... 11
3.1.1.1 Teilerfolgsplan - Bereich Stadt Münster ... ........................................................... 13
3.1.1.2 Teilerfolgsplan - Bereich Stadt Münster Med ienentwicklungsplan (MEP)........... 15
3.1.2 Teilerfolgsplan - Bereich ÖrV – Öffentlich-re chtliche Vereinbarung.................... 19
4. Finanz- und Vermögensplan....................... ......................................................... 23
4.1 Finanz- und Vermögensplan citeq................ ....................................................... 24
4.1.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan - Bereich S tadt Münster und MEP............... 25
4.1.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan - Bereich Ö rV............................................... 29
5. Stellenübersicht 2007 der citeq................. .......................................................... 31
6. Ausblick........................................ ....................................................................... 34
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- 3 -
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2007
Rechtsgrundlage für die Erstellung des Wirtschaftsp lanes 2007 ist die Eigenbetriebsverord-
nung (EigVO NRW) in der Fassung vom 16.11.2004.
Gemäß § 14 EigVO hat der Eigenbetrieb vor Beginn ei nes jeden Wirtschaftsjahres einen Wirt-
schaftsplan aufzustellen. Dieser besteht aus dem Er folgsplan, dem Vermögensplan und der
Stellenübersicht.
Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die von der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq
zu erbringenden Leistungen und die notwendigen Ressourcen dar.
Der Erfolgsplan gem. § 15 EigVO enthält sämtliche voraussehbaren E rträge (werden mit füh-
rendem "-"Zeichen dargestellt) und Aufwendungen des Wirtschaftsjahres und basiert auf den
erzielten Ergebnissen des Jahres 2005 und den laufenden Rechnungsergebnissen des Jahres
2006. Ferner wurden die heute bekannten und sich be reits abzeichnenden Tendenzen der
kommenden Jahre im vorliegenden Wirtschaftsplan berücksichtigt.
Der Erfolgsplan zeigt neben den Planansätzen 2007 a uch die mittelfristigen Ansätze für die
Jahre 2008 bis 2011.
Der Vermögensplan enthält gem. § 16 EigVO:
- alle voraussehbaren Ein- und Auszahlungen des Wirts chaftsjahres, die sich aus Investitio-
nen (Erneuerung, Erweiterung, Neubau, Veräußerung) und aus der Kreditwirtschaft der ei-
genbetriebsähnlichen Einrichtung ergeben und
- die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen.
Auf der Einnahmenseite des Vermögensplans sind die vorhandenen oder zu beschaffenden
Deckungsmittel nachzuweisen. Deckungsmittel, die au s dem Haushalt der Gemeinde stam-
men, müssen mit den Ansätzen im Haushaltsplan der Gemeinde übereinstimmen.
Die Stellenübersicht enthält gem. § 17 EigVO die im Wirtschaftsjahr erf orderlichen Stellen für
Angestellte und Arbeiter einschließlich der Angaben zur Stellenbewertung und Eingruppierung
der Stelleninhaber. Beamte, die bei der eigenbetrie bsähnlichen Einrichtung beschäftigt wer-
den, sind im Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht der citeq nur
nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zah len der im laufenden Wirtschaftsjahr vor-
gesehenen und der tatsächlich besetzten Stellen angegeben.
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Erfolgsplan 2007 der citeq
Erträge EURO
Umsatzerlöse 19.635.310
Sonstige betriebliche Erträge 20.840
Zinsen und ähnliche Erträge 408.070
20.064.220
Aufwendungen EURO
Materialaufwand 5.225.310
Personalaufwand 6.829.210
Abschreibungen 4.559.120
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.765.640
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (Kreditmarkt) 183. 270
Steuern 23.060
18.585.610
Planmäßiger Jahresüberschuss 1.478.610
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Vermögensplan 2007 der citeq
Die Auszahlungen und deren Deckungsmittel stellen sich im Ver-
mögensplan folgendermaßen dar:
Auszahlungen EURO
Investitionen (aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 4.521.470
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 4.559.120
Ausschüttung an die Stadt Münster 384.740
Einzahlungen in einen Fonds (Zuführung Pensionsrückstellung -
Plan Vorjahr) 562.910
10.028.240
Deckungsmittel EURO
Jahresüberschuss (Erlöse>Aufwendungen) 1.478.610
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 4.559.120
Zuführung zu Pensionsrückstellungen 822.150
Investitionszuschüsse 9.840
Darlehnsauszahlungen (Fremdmittelaufnahme) 3.158.520
10.028.240
Liquiditätsänderung
Veränderung Liquidität 0
0
Münster, den 30.09.2006
gez.
Tewes
Werkleiter
gez.
Dr. Heinrichs
Stadtrat
gez.
Bickeböller
Stadtkämmerin
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2. Eigenbetriebsähnliche Einrichtung citeq
Die citeq betreut die Stadt Münster einschließlich der städtischen Schulen und im Rahmen ei-
ner Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung – ÖrV – 16 Kommunalverwaltungen, die Kreise Wa-
rendorf und Coesfeld, die Städte Münster und Hamm s owie darüber hinaus weitere öffentliche
Verwaltungen und Einrichtungen im Rahmen von Sondervereinbarungen.
Dabei werden die Leistungen sehr unterschiedlich in Anspruch genommen. Während die citeq
für die Stadt Münster als zentraler IT-Dienstleiste r tätig ist, nehmen die Kooperationspartner
Leistungen in unterschiedlichem Umfang ab.
Diese Leistungen werden innerhalb der citeq von drei Bereichen erbracht:
2.1. IT-Management
• Wirtschaftsplan, Einkauf, Buchhaltung, Lager
• Städt. IT-Planung, IT-Beratung, Kundenbetreuung
• Projekte, Standards, Infrastruktur
2.2. IT-Anwendungsentwicklung- und -betreuung
• Finanzen Infoma
• Finanzen SAP
• Einwohner-, Personal- und Sozialwesen
• Datenbanken, Gebäudemanagement, Internet
2.3. IT-Systeme
• Netze
• Server
• Client, Anwenderbetreuung
• Technische Servicestelle
• Rechenzentrum BS2000
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3. Erfolgsplan
Der Erfolgsplan der citeq ist zur besseren Differen zierung der beiden Kundenbereiche – Stadt
Münster inklusive MEP sowie ÖrV – in zwei Erfolgspläne aufgeteilt.
3.1. Erfolgsplan citeq
Konzern Stadt Münster - Wirtschaftsplan
2006
Gesellschaft: citeq citeq
Nr. Angaben in EURO Plan
2006
Plan
2007
Plan
2008
Plan
2009
Plan
2010
Plan
2011
1 Umsatzerlöse -19.318.730 -19.635.310 -18.329.400 -18.268.450 -18.223.930 -18.119.680
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigenleistun-
gen 0
0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 -20.840 -11.000 -11.000 -11.000 -11.000
4 Gesamtleistung -19.318.730 -19.656.150 -18.340.400 -18.279.450 -18.234.930 -18.130.680
5 Materialaufwand 4.381.220 5.225.310 4.800.650 4.260.550 4.312.130 4.333.270
6 Personalaufwand 6.706.520 6.829.210 6.462.580 6.294.140 6.253.380 6.270.450
7 Abschreibungen 4.972.070 4.559.120 4.464.450 4.512.780 4.700.980 4.703.450
8 Erträge Auflösung Sonderposten aus
Zuschüssen der öffentlichen Hand
-24.280
9 sonstige betriebl. Aufwendungen 2.143.140 1.765.640 1.766.290 1.866.990 1.841.990 1.766.990
10 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -1.140.060 -1.276.870 -846.430 -1.344.990 -1.126.450 -1.056.520
11 sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -345.060 -408.070 -408.070 -408.070 -408.070 -408.070
12 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 556.260 183.270 231.170 244.800 249.170 246.050
13 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit
-928.860 -1.501.670 -1.023.330 -1.508.260 -1.285.350 -1.218.540
14 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
16 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
17 Ergebnis vor Steuern (EBT) -928.860 -1.501.670 -1.023.330 -1.508.260 -1.285.350 -1.218.540
18 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.230 21.860 21.860 21.860 21.860 21.860
19 sonstige Steuern 1.680 1.200 1.200 1.200 1.200 1.200
20 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -919.950 -1.478.610 -1.000.270 -1.485.200 -1.262.290 -1.195.480
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Zur Zeit der Erstellung des Wirtschaftsplans 2007 l ag der Jahresabschluss 2006 noch nicht vor.
Die vorliegenden Teilerfolgspläne wurden daher auf der Grundlage des Jahresabschlusses 2005
und den bisherigen Rechnungsergebnissen des Jahres 2006 erstellt. Zusätzlich wurden bereits
bekannte oder geplante Sachverhalte für die Erstell ung der vorliegenden Wirtschaftspläne berück-
sichtigt.
Die Umsatzerlöse 2007 werden im Vergleich zu 2006 insgesamt leicht steigen. Zwar gibt es Min-
dererlöse aus den abzulösenden Altverfahren in den Bereichen Haushalts-, Kassen- und Rech-
nungswesen (HKR) und im Veranlagungsverfahren, dies e werden jedoch kompensiert durch die
neuen NKF-Verfahren von SAP und Infoma sowie durch den Einsatz bzw. Ausbau neuer Produkte
(Gebäudemanagement, Personalmanagement, Jugendamtsverfahren, Clearingstelle usw.).
Bei den Zinserträgen ist in 2007 tatsächlich mit ei nem deutlichen Rückgang zu rechnen. So wer-
den sich durch die Vorverlagerung der Fälligkeit fü r Sozialversicherungsbeiträge die Zinserträge
im ÖrV-Bereich um 70% reduzieren.
Eine Steigerung des Materialaufwands konnte trotz Senkung in Teilbereichen (Datenleitun gskos-
ten) nicht aufgehalten werden. Dies liegt vor allem an zusätzlichen Wartungskosten für neue An-
wendungen und der Erhöhung der Umsatzsteuer auf 19 %. Zudem steigen die Materialaufwen-
dungen wegen der Übernahme der Verwaltung und Ausga be von DV-Verbrauchsmaterial im Be-
reich Münster, denen jedoch auch höhere Erträge gegenüberstehen.
Der Personalaufwand (Hochrechnung) liegt über dem für 2006 geplanten Wert
gemäß bestehenden tarifrechtlichen Regelungen:
• Erhöhung des Sanierungsgeldes zur Zusatzversorgung der Arbeitnehmer/innen auf 3,0 %
• Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge auf 4,5 %
• Aufrücken der Arbeitnehmer/innen aus den individue llen Zwischenstufen in die nächste
Entgeltstufe zum 01.10.2007
• Einmalzahlung an Arbeitnehmer/innen in Höhe von 2 x 150 € bei Vollzeit
• Einführung der neuen Sonderzahlung an Arbeitnehmer /innen (§ 20 TVöD)
o EGr. 1 – 8: 90 % eines durchschnittlichen Monatse ntgelts
o EGr. 9 – 12: 80 % eines durchschnittlichen Monats entgelts
o EGr. 13 – 15: 60 % eines durchschnittlichen Monats entgelts
• Einführung eines Leistungsentgelts an Arbeitnehmer /innen (§ 18 TVöD)
o Ausschüttung von 1 % der ständigen Monatsentgelte des Vorjahres
gemäß bestehenden gesetzlichen Regelungen:
• Nochmalige Kürzung der Sonderzahlungen an Beamte u nd Versorgungsempfänger:
o BesGr. A6: 60 % des Dezembergehalts
o BesGr. A7/A8: 45 % des Dezembergehalts
o BesGr. A9 – A16: 30 % des Dezembergehalts
Unberücksichtigt blieben folgende Beträge, die noch zur Erhöhung/Senkung der Personalaufwen-
dungen in 2007 beitragen könnten:
• Die angekündigte Erhöhung der KV-Beiträge um 0,5% - Punkte wurde bei der Ermittlung
der Personalaufwendungen nicht berücksichtigt.
• Einmalzahlungen für Beamte analog den Einmalzahlun gen für den Bereich TVöD sind bis-
lang nicht vorgesehen und daher nicht berücksichtigt worden.
Die Ermittlung der Zuführung zu den Pensionsrückste llungen erfolgte bis zum Jahresabschluss
2005 nach § 6a EStG. Bei der Berechung des Teilwert s der Pensionsverpflichtung sind demnach
ein Rechnungszinsfuß von 6 vom Hundert und die aner kannten Regeln der Versicherungsmathe-
matik anzuwenden. Die Anwendung des Rechnungszinsfu sses wurde jedoch sowohl vom Wirt-
schaftsprüfer der citeq als auch vom Amt für Wirtsc haftlichkeitsprüfung und Revision der Stadt
Münster bemängelt, da der vorgeschriebene Zinssatz von 6 v. H. seit Jahren unrealistisch hoch
sei. Da die citeq als eingebetriebsähnliche Einrich tung nicht an diesen Zinsfuß gebunden ist, wur-
de in Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Betei ligungen der Stadt Münster beschlossen,
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den Rechnungszinsfuß stufenweise zu reduzieren. Diese Regelung findet auch Anwendung auf die
Bewertung der Beihilfe- und Alterteilzeitrückstellu ngen. Die stufenweise Reduzierung des Zinsfus-
ses (bei den Pensionsberechungen jeweils 0,2 Prozen tpunkte je Jahr, bei den Beihilfe- und Al-
tersteilzeitberechnungen je 0,1 Prozentpunkt je Jah r bis 2007) bedeutet jeweils eine erhöhte Zu-
führung zu den Rückstellungen. Die dabei entstehend en Mehraufwendungen (374 T€ zum Jahres-
abschluss 2006 und 341 T€ für den Wirtschaftsplan 2 007) werden anteilig von den Bereichen
Münster incl. MEP und ÖrV getragen. In 2007 soll ei ne für die Stadt Münster einheitlich geltende
Regelung getroffen werden.
In den Folgejahren soll in Abstimmung mit dem Amt f ür Finanzen und Beteiligungen der Stadt
Münster die Verzinsung der Forderung für Pensionsrü ckstellungen mit dem Zinssatz erfolgen, der
zur Berechnung des Teilwertes der Pensionsverpflich tung erfolgte (31.12.06 = 5,8%, 31.12.07 =
5,6% usw.).
Die Verteilung des Personalaufwands auf die Teilplä ne der Bereiche ÖrV und Münster incl. MEP
ist nach der Momentaufnahme zum 30.06.2006 erfolgt. Durch die Verlagerung von Arbeitsschwer-
punkten sind jedoch deutliche Verschiebungen möglich.
Der sonstige betriebliche Aufwand wird im Vergleich zum Vorjahr geringer ausfallen, da Porto-,
Miet- sowie sonstige Querschnittsaufwendungen sinken werden.
Die Abschreibungen und damit verbunden die Zinsaufwendungen sinken aufgrund geringerer
Investitionen in den Bereichen MEP und Münster. Im Bereich MEP ist die Erstausstattung abge-
schlossen, und die Standzeiten einiger Geräteklasse n wurden verlängert. Im Bereich Münster ma-
chen sich vor allem die längeren Standzeiten der PC und Röhrenmonitore bemerkbar.
Die Investitionen im Bereich des Medienentwicklungs plans verlaufen planmäßig, obschon zum
aktuellen Wirtschaftsplan festgestellt werden muss, dass das Spektrum der von den Schulen
nachgefragten Technik größer als bisher geplant ist . Die citeq stellt sich auf die geänderte Nach-
fragesituation im Rahmen des Medienentwicklungsplans ein . Für die Reinvestitionsmaßnahmen ab
der 2. Hälfte 2007 werden intensive Gespräche mit d en Schulen zu führen sein, um Einsparungen
bei möglichst gleich bleibender Qualität der Ausstattung zu wahren.
Im Bereich ÖrV werden die Investitionen in weitere Anwendungen vorangetrieben. So werden z. B.
die Investitionen in die Software "newsystem" (NKF) fortgesetzt. Ebenso wird für die Städte Müns-
ter und Hamm ein neues Veranlagungsverfahren auf Ba sis von SAP installiert, welches das bishe-
rige Verfahren bereits ab 2008 ersetzen soll. Dieses neue Verfahren (TFA) und zusätzliche Module
in SAP (BW = Business Warehouse) erforderten bereit s in 2006 zusätzliche Investitionen in Ser-
vertechnologie und Datenbanklizenzen.
Auf Grund des wachsenden Sicherungsvolumens werden die Zeitfenster für ordnungsgemäße
Sicherungen stetig kleiner. Um auch in Zukunft die Datensicherung ordnungsgemäß zu gewähr-
leisten, wurde bereits in 2006 damit begonnen in eine neue Technik zu investieren (SAN = Storage
Area Network). Die Investitionen in diese Technik w erden auch in den Folgejahren fortgesetzt.
Zudem muss dem Thema Archivierung eine größere Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Das Thema " Steuern " rückt für die citeq stärker in den Blickpunkt. De r Bereich ÖrV erzielt seit
einigen Jahren Umsätze mit Betrieben gewerblicher A rt (BgA) und sog. Dritten (Vereine, GmbHs).
Die Umsätze mit diesen Unternehmen führen zu Gewerb eertrag- und Körperschaftsteuern sowie
dem zugehörigen Solidaritätszuschlag. Auch der Bere ich Münster erzielt mit der Wirtschaftsförde-
rung Münster GmbH und mit der Stiftungsverwaltung steuerpflichtige Erträge.
In der mittelfristigen Betrachtung weist der Wirtschaftsplan der citeq in den Jahren 2007 bis
2011 ein positives Ergebnis aus. Ab 2008 wird der J ahresüberschuss der citeq deutlich rückläufig
sein. Dies geht zurück auf entfallende Erträge im Ö rV-Bereich mit BS2000-Anwendungen bei
gleich bleibenden Kosten, da das BS2000-System noch für wenige Anwendungen und für Ab-
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schlussarbeiten bereitgehalten werden muss. Ferner entfallen, wie bereits oben genannt, 70% der
Zinserträge durch die Vorverlagerung der Fälligkeit für Sozialversicherungsbeiträge.
Parallel zur Entwicklung im ÖrV-Bereich wird auch i m Bereich Münster damit gerechnet, dass ver-
stärkt Investitionen in die Netztechnik erfolgen we rden, die bisher (ohne Qualitätsverluste zu ver-
zeichnen) unterbleiben konnten. Ab 2009 werden erhe bliche Investitionen im Bereich Münster für
neue Office-Produkte erwartet, die ebenfalls das Ergebnis der citeq belasten.
- 11 -
3.1.1. Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster und ME P
Konzern Stadt Münster - Wirtschaftsplan
2006
Gesellschaft: citeq - Bereich Münster citeq: Be reich Münster und MEP
Nr. Angaben in EURO Plan
2006
Plan
2007
Plan
2008
Plan
2009
Plan
2010
Plan
2011
1 Umsatzerlöse -10.020.850 -9.718.100 -9.687.890 -9.672.800 -9.653.280 -9.624.030
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigenleistun-
gen 0
0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 -20.840 -11.000 -11.000 -11.000 -11.000
4 Gesamtleistung -10.020.850 -9.738.940 -9.698.890 -9.683.800 -9.664.280 -9.635.030
5 Materialaufwand 1.200.020 1.461.600 1.466.760 1.472.730 1.470.670 1.482.400
6 Personalaufwand 3.337.460 3.157.510 3.003.710 2.933.770 2.914.090 2.921.710
7 Abschreibungen 3.710.480 3.281.440 3.308.410 3.491.500 3.619.320 3.786.840
8 Erträge Auflösung Sonderposten aus
Zuschüssen der öffentlichen Hand
-24.280
9 sonstige betriebl. Aufwendungen 796.440 639.140 639.750 640.390 640.390 640.390
10 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -1.000.730 -1.199.250 -1.280.260 -1.145.410 -1.019.810 -803.690
11 sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -315.060 -358.070 -358.070 -358.070 -358.070 -358.070
12 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 396.630 129.500 168.080 184.850 185.400 189.800
13 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit
-919.160 -1.427.820 -1.470.250 -1.318.630 -1.192.480 -971.960
14 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
16 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
17 Ergebnis vor Steuern (EBT) -919.160 -1.427.820 -1.470.250 -1.318.630 -1.192.480 -971.960
18 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 16.740 16.740 16.740 16.740 16.740
19 sonstige Steuern 1.580 940 940 940 940 940
20 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -917.580 -1.410.140 -1.452.570 -1.300.950 -1.174.800 -954.280
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Sämtliche Werte und daraus resultierende Preise ber uhen auf der Vollkostenbasis. Als Grund-
lage dienen die aktuellen Mengen der letzten Abrechnung bzw. Plandaten und Veränderungen
in der Kostenstruktur.
Der Bereich Münster erstellt Dienstleistungen für die Ämter und Einrichtungen der Stadt Müns-
ter. Außerhalb der Haushaltsansätze für die Ämter d er Stadt Münster erzielt der Bereich
Münster im wesentlichen Erträge mit den eigenbetrie bsähnlichen Einrichtungen, der Wirt-
schaftsförderung Münster GmbH, der Stiftungsverwaltung sowie mit Ämtern der Stadt Münster
im Rahmen von beauftragten Sonderarbeiten.
Im Rahmen des Spar- und Konsolidierungsprogramms 20 06 – 2009 der Stadt Münster muss /
musste die citeq folgenden zusätzlichen Beitrag leisten:
• Überschuss aus dem Jahresabschluss 2005 zur Erstat tung im Jahr 2006 = 650 T€
• Überschuss aus dem Jahresabschluss 2006 zur Erstat tung im Jahr 2007 = 300 T€
• Überschuss aus dem Jahresabschluss 2007 zur Erstat tung im Jahr 2008 = 300 T€
Weitere Maßnahmen sind gemäß Gutachten der Firma Rödl & Partner ab 2007 geplant.
Der Bereich MEP stattet in Zusammenarbeit mit Schul en, Schulaufsicht, e-team.nrw, dem Ge-
bäudemanagement und dem Schulamt innerhalb eines vi erjährigen Projektzeitraums Schulen
im pädagogischen Bereich und im Schulverwaltungsber eich mit IT-Infrastruktur aus. Die Erst-
ausstattung der Schulen wird im ersten Quartal 2007 beendet sein. Ab der zweiten Hälfte des
Jahre 2007 beginnt die Reinvestitionsphase.
- 13 -
3.1.1.1. Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster
Konzern Stadt Münster - Wirtschaftsplan
2006
Gesellschaft: citeq - Bereich Münster citeq: Be reich Münster
Nr. Angaben in EURO Plan
2006
Plan
2007
Plan
2008
Plan
2009
Plan
2010
Plan
2011
1 Umsatzerlöse -7.737.110 -7.485.210 -7.411.900 -7.370.900 -7.318.400 -7.271.600
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigenleistun-
gen 0
0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 -20.840 -11.000 -11.000 -11.000 -11.000
4 Gesamtleistung -7.737.110 -7.506.050 -7.422.900 -7.381.900 -7.329.400 -7.282.600
5 Materialaufwand 994.660 1.276.140 1.277.750 1.280.920 1.276.930 1.287.080
6 Personalaufwand 2.641.910 2.328.220 2.216.000 2.167.090 2.153.770 2.160.480
7 Abschreibungen 2.736.570 2.334.370 2.426.370 2.635.700 2.825.760 2.775.520
8 Erträge Auflösung Sonderposten aus
Zuschüssen der öffentlichen Hand 1
-24.280
9 sonstige betriebl. Aufwendungen 652.270 434.380 434.440 434.520 434.520 434.520
10 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -735.980 -1.132.940 -1.068.340 -863.670 -638.420 -625.000
11 sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -315.060 -358.070 -358.070 -358.070 -358.070 -358.070
12 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 280.090 105.740 133.710 136.010 124.030 132.160
13 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit
-770.950 -1.385.270 -1.292.700 -1.085.730 -872.460 -850.910
14 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
16 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
17 Ergebnis vor Steuern (EBT) -770.950 -1.385.270 -1.292.700 -1.085.730 -872.460 -850.910
18 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 16.740 16.740 16.740 16.740 16.740
19 sonstige Steuern 1.210 770 770 770 770 770
20 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -769.740 -1.367.760 -1.275.190 -1.068.220 -854.950 -833.400
1 Die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Zuschüssen der öffentlichen Hand werden auf Anra-
ten der Gemeindeprüfungsanstalt NRW seit dem Jahresabschluss 2005 unter den sonstigen betrieblichen
Erträgen gezeigt.
- 14 -
Der vorliegende Wirtschaftsplan 2007 weist für den Bereich Münster einen Jahresüberschuss
in Höhe von 1.368 T€ aus. In den Folgejahren wird b ei wenig veränderten Preisen der Jahres-
überschuss geringer ausfallen. Dies liegt u. a. an
• steigenden Abschreibungen und Zinsen, die sich vor allem in den Jahren 2009 bis
2011 auswirken, da in diesen Jahren mit Ersatzinves titionen für neue Office-Lizenzen
zu rechnen ist. Da es sich bei den Office-Lizenzen um sog. geringwertige Wirtschafts-
güter handelt, werden die Lizenzkosten im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abge-
schrieben.
• steigenden Materialaufwendungen aufgrund der Umsat zsteuererhöhung und durch den
Einsatz weiterer Produkte mit entsprechenden Wartun gsverträgen. Darüber hinaus
rechnet die citeq mit stark steigenden Energiekosten.
• sinkenden Einnahmen aufgrund eines erwarteten stet igen Abbaus von Bildschirmar-
beitsplätzen. Die Folge werden sinkende Erträge bei in etwa gleich bleibenden Kosten
sein.
Wie im MEP-Bereich, wurden auch im Münster-Bereich die Standzeiten für PCs und Röhren-
monitore um 6 Monate verlängert.
- 15 -
3.1.1.2. Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster – Me dienentwicklungsplan
Konzern Stadt Münster - Wirtschaftsplan
2006
Gesellschaft: citeq - Bereich Münster citeq: Be reich Münster - MEP
Nr. Angaben in EURO Plan
2006
Plan
2007
Plan
2008
Plan
2009
Plan
2010
Plan
2011
1 Umsatzerlöse -2.283.740 -2.232.890 -2.275.990 -2.301.900 -2.334.880 -2.352.430
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigenleistun-
gen 0
0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0
4 Gesamtleistung -2.283.740 -2.232.890 -2.275.990 -2.301.900 -2.334.880 -2.352.430
5 Materialaufwand 205.360 185.460 189.010 191.810 193.740 195.320
6 Personalaufwand 695.550 829.290 787.710 766.680 760.320 761.230
7 Abschreibungen 973.910 947.070 882.040 855.800 793.560 1.011.320
8 Erträge Auflösung Sonderposten aus
Zuschüssen der öffentlichen Hand
0
9 sonstige betriebl. Aufwendungen 144.170 204.760 205.310 205.870 205.870 205.870
10 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -264.750 -66.310 -211.920 -281.740 -381.390 -178.690
11 sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 0 0 0
12 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 116.540 23.760 34.370 48.840 61.370 57.640
13 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit
-148.210 -42.550 -177.550 -232.900 -320.020 -121.050
14 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
16 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
17 Ergebnis vor Steuern (EBT) -148.210 -42.550 -177.550 -232.900 -320.020 -121.050
18 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 0 0 0
19 sonstige Steuern 370 170 170 170 170 170
20 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -147.840 -42.380 -177.380 -232.730 -319.850 -120.880
- 16 -
Die Umsatzerlöse in der Teilerfolgsplanung des Medi enentwicklungsplans (MEP) der Stadt
Münster entsprechen der Höhe nach den Umsätzen mit den Produkten im Bereich MEP. Die
Erstausstattung der Schulen wird in 2006 beendet se in – ausgenommen sind lediglich die
Schulen Augustin-Wibbelt-Förderschule und das Abend gymnasium, deren Ausstattung auf-
grund noch zu planender Baumaßnahmen in das Jahr 20 07 verlegt wurde. Arbeitsschwer-
punkte in der Folgezeit sind:
• Deutliche Verbesserungen im Bereich der Softwareau sstattung und –prüfung.
Die Erfahrung mit der bisherigen Umsetzung des Proj ektes hat gezeigt, dass eine Ver-
besserung in der Softwareausstattung im pädagogisch en Bereich der Schulen drin-
gend erforderlich ist. Nach Ende der Ausstattungsph ase der Schulen werden hier Ka-
pazitäten eingesetzt.
• Erhöhung des Beratungs- und Betreuungsaufwandes.
Insbesondere angesichts der beschlossenen und evt. noch anstehenden Einsparun-
gen, die voraussichtlich u. a. eine Reduzierung des Ausstattungsumfangs für die
Haupt- und Realschulen sowie die Gymnasien im Rahme n der Reinvestitionsmaß-
nahmen nach sich ziehen, ist von einem hohen Abstim mungs- und Beratungsaufwand
auszugehen.
• Mitwirkung bei der Erarbeitung von organisatorisch en Maßnahmen auf Grundlage der
geschaffenen technischen Strukturen.
Mit der Installation einer standardisierten Ausstat tung und der zentralen Betreuung
durch die citeq wurden Grundlagen für die Verbesser ung von Arbeitsabläufen und für
eine verbesserte Unterstützung der Schulverwaltunge n geschaffen. So bietet die In-
stallation einer einheitlichen Office- und Schulver waltungssoftware neue Möglichkeiten
zur Entwicklung von Konzepten im Bereich Lehrer- und Sekretärinnenqualifizierung.
Die Ausstattungspraxis von IT-Vermögen in den Schul en weist im Vergleich zur anfänglichen
Ausstattungsplanung zum Teil erhebliche Abweichunge n auf 2. Die Preise mussten aufgrund
der Abweichungen und geplanter Konsolidierungsmaßnahmen im Bereich des Medienentwick-
lungsplans korrigiert werden.
Durch den höheren Betreuungsaufwand und die wieder beginnenden Reinvestitionsmaßnah-
men wird in 2007 mit steigenden Personalaufwendungen gerechnet.
Die Materialaufwendungen werden durch den Anstieg d er Umsatzsteuer ungünstig beein-
flusst.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind beeinflusst durch steigende Versicherungsbei-
träge. Diese entstehen durch die Vielzahl von Einbr uchdiebstählen in den Schulen. Es wird
nach Wegen gesucht, die Situation zu entschärfen. D ie Prüfung erfolgt in Abstimmung mit
dem Kommissariat Vorbeugung der Polizei sowie den b eteiligten Ämtern der Stadtverwaltung
Münster. Als Lösungsansatz hat sich die dauerhafte Kennzeichnung der besonders von Dieb-
stahl bedrohten Hardware ergeben. Hier laufen zurze it entsprechende Prüfungen zur Wirt-
schaftlichkeit und technischen Umsetzbarkeit.
2 Die Schulen können aus einem ihnen zugewiesenem festen Budget Produkte aus einem Warenkatalog
abnehmen. Diese Entscheidungen werden von den Schulen individuell erst kurz vor der Ausstattung getrof-
fen.
- 17 -
Erläuterungen zum Teilerfolgsplan Münster und MEP
GuV-
Pos.
Erträge
Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Bereitstellung von IT-
Vermögen in Form von Umsatzerlösen:
Erträge Plan 2007
Bereich
Münster
Plan 2007
Bereich
MEP
€ €
- Erlöse aus Überlassung von Zentraleinheiten -2.212.320 -1.635.800
- Erlöse aus der Überlassung von Monitoren und
Beamern
-358.400
-287.850
- Erlöse aus der Überlassung von Druckern und
Plottern
-474.540
-142.610
- Erlöse aus Überlassung von Scannern -75.090 -9.010
- Erlöse aus Überlassung von Sicherungstech-
nik
-2.380
0
- Erlöse aus Überlassung von Telefaxgeräten -40.890 0
- Erlöse aus Überlassung von Sonstigen Gerä-
ten (DigiCams, Organizer, Handhelds)
-66.530
0
- Erlöse aus Überlassung von Telefongeräten
und -einrichtungen
-1.145.410
0
- Erlöse aus Überlassung der Netztechnik, Ka-
belnetz, Virenschutz
-883.170
-132.080
- Erlöse aus Intranet -91.700 0
- Erlöse aus Projekten -28.460 0
- Erlöse aus Überlassung von Softwareproduk-
ten (inkl. SAP-NKF)
-1.719.590
0
- Erlöse aus Bürogeräten -2.290 0
- Sonstige Erlöse -384.440 -25.540
1. Umsatzerlöse -7.485.210 -2.232.890
4. Gesamtleistung -7.485.210 -2.232.890
Aufwendungen
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren, z. B.: Hilfsstoffe, Strom, Treib-
stoffe
36.070 11.730
Aufwendungen für bezogene Leistungen: Aufwen-
dungen der Fahrzeugunterhaltung, Wartung, Miete
und Aufwendungen für die Unterhaltung immate-
rieller Vermögensgegenstände und der Betriebs-
und Geschäftsausstattung, Entsorgungs- und Lea-
singaufwendungen sowie Aufwendungen für Da-
tenleitungen.
1.240.070
173.730
5. Summe Materialaufwand 1.276.140 185.460
- 18 -
Plan 2007
Bereich
Münster
Plan 2007
Bereich MEP
Löhne und Gehälter : Regelzahlungen, Sonderzu-
wendungen, Urlaubsgeld, vermögenswirksame
Leistungen sowie geldwerte Sachaufwendungen
für Beamte, Angestellte und Arbeiter. Ferner
Dienstaufwendungen für sonstige Beschäftigte
und pauschalierte Steuern.
1.632.730
584.460
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters-
versorgung und für Unterstützung : Beiträge zu
Versorgungskassen und zur gesetzlichen Sozial-
versicherung als auch Beihilfen und Zuführung zu
den Beihilferückstellungen, Unterstützungsleistun-
gen für Beamte, Angestellte, Arbeiter sowie die
Zuführung zu den Pensionsrückstellungen und
Versorgungsaufwendungen, Sonderzuwendungen
und Beihilfen für Ruhestandsbeamte, sowie die
Beiträge zur Unfallversicherung für Angestellte.
695.490
244.830
6. Summe Personalaufwand 2.328.220 829.290
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Bestandteil dieser Position sind u. a. die Aufwen-
dungen für die von den Querschnittsämtern der
Stadt Münster für die citeq geleisteten Aufgaben,
Aufwände für Versicherungen, Gebäudemieten,
Fortbildung, Porto usw.
434.380
204.760
3. Sonstige betriebliche Erträge
Bestandteil dieser Position sind u. a. die Veräuße-
rungserlöse aus dem Verkauf von Anlagevermö-
gen.
-20.840
7. Abschreibungen
Bestandteil dieser Position sind die Abschreibun-
gen auf immaterielles Vermögen (Software), Fahr-
zeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung und
geringwertige Wirtschaftsgüter.
2.334.370
947.070
8. Erträge Auflösung Sonderposten aus Zusch.
Öffentl. Hand
0 0
10. Betriebliches Ergebnis (Umsatzerlöse ./. Auf-
wendungen)
-1.132.940 -66.310
11. Zinsergebnis
Dieser Ansatz beinhaltet den Saldo aus Zinserträ-
gen aus dem Geschäftskonto und der planmäßi-
gen Zinsen für Fremddarlehn sowie kalkulatori-
sche Zinsen für Neu- und Reinvestitionen.
-252.330
23.760
18. Steueraufwendungen
Diese Position beinhaltet die Steuern vom Ein-
kommen und Ertrag für Umsätze mit den Betrie-
ben gewerblicher Art sowie Kfz-Steuern.
17.510
170
19. Planmäßiger Jahresüberschuss
Der Jahresüberschuss ergibt sich als positive Dif-
ferenz zwischen den Erträgen und Aufwendungen
des betreffenden Geschäftsjahres.
-1.367.760 -42.380
- 19 -
3.1.2. Teilerfolgsplan – Bereich ÖrV
Konzern Stadt Münster - Wirtschaftsplan
2006
Gesellschaft: citeq - ÖrV citeq: Bereich ÖrV
Nr. Angaben in EURO Plan
2006
Plan
2007
Plan
2008
Plan
2009
Plan
2010
Plan
2011
1 Umsatzerlöse -9.297.880 -9.917.210 -8.641.510 -8.595.650 -8.570.650 -8.495.650
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigenleistun-
gen 0
0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0
4 Gesamtleistung -9.297.880 -9.917.210 -8.641.510 -8.595.650 -8.570.650 -8.495.650
5 Materialaufwand 3.181.200 3.763.710 3.333.890 2.787.820 2.841.460 2.850.870
6 Personalaufwand 3.369.060 3.671.700 3.458.870 3.360.370 3.339.290 3.348.740
7 Abschreibungen 1.261.590 1.277.680 1.156.040 1.021.280 1.081.660 916.610
8 Erträge Auflösung Sonderposten aus
Zuschüssen der öffentlichen Hand
0
9 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.346.700 1.126.500 1.126.540 1.226.600 1.201.600 1.126.600
10 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -139.330 -77.620 433.830 -199.580 -106.640 -252.830
11 sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -30.000 -50.000 -50.000 -50.000 -50.000 -50.000
12 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 159.630 53.770 63.090 59.950 63.770 56.250
13 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit
-9.700 -73.850 446.920 -189.630 -92.870 -246.580
14 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
16 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
17 Ergebnis vor Steuern (EBT) -9.700 -73.850 446.920 -189.630 -92.870 -246.580
18 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.230 5.120 5.120 5.120 5.120 5.120
19 sonstige Steuern 100 260 260 260 260 260
20 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -2.370 -68.470 452.300 -184.250 -87.490 -241.200
- 20 -
Sämtliche Werte und daraus resultierende Preise ber uhen auf der Vollkostenbasis. Als Grund-
lage dienen die aktuellen Mengen der letzten Abrech nung und Veränderungen in der Kosten-
struktur.
Die Umsatzerlöse 2007 werden im Vergleich zu 2006 insgesamt leicht steigen. Zwar gibt es
Mindererlöse aus den abzulösenden Altverfahren in d en Bereichen Haushalts-, Kassen- und
Rechnungswesen (HKR) und im Veranlagungsverfahren, diese werden jedoch kompensiert
durch die neuen NKF-Verfahren von SAP und Infoma so wie durch den Einsatz bzw. Ausbau
neuer Produkte (Gebäudemanagement, Personalmanageme nt, Jugendamtsverfahren, Clea-
ringstelle usw.).
Bei den Zinserträgen ist in 2007 tatsächlich mit ei nem deutlichen Rückgang zu rechnen. So
werden sich durch die Vorverlagerung der Fälligkeit für Sozialversicherungsbeiträge die Zins-
erträge im ÖrV-Bereich um ca. 70 % reduzieren. Bereits zum Wirtschaftsplan 2006 ist mit die-
ser Entwicklung gerechnet worden, die aber nur teil weise eingetreten ist. Die Folgejahre sind
kaum abzusehen, deshalb wird zunächst mit zurzeit gesicherten Werten weiter gerechnet.
Die Einführung des NKF bei den Kunden der citeq füh rt zu System- und Softwareänderungen,
die sich auch wirtschaftlich im Wirtschaftsplan nie derschlagen. Besonders auffällig sind dabei
die steigenden Kosten im Bereich des Materialaufwands im Jahr 2007 aufgrund gestiegener
Wartungs- und Einführungskosten für Hard- und Softw are, die auf den Umstieg auf Standard-
produkte zurückzuführen sind. Die Materialaufwendun gen werden voraussichtlich ab 2008 fal-
len, da mit dem Abbau der BS2000-Leistungen zu rech nen ist. Es wird davon ausgegangen,
dass der Großrechner ab 2009 nicht mehr im Einsatz ist.
Die Personalaufwendungen werden planmäßig ab 2007 leicht fallen. Dies ist a ltersstrukturell
bedingt, da Personen, die schwerpunktmäßig für den ÖrV-Bereich tätig sind, in den Ruhe-
stand treten werden.
Die Abschreibungen sind abhängig von Investitionen, die künftig die B S2000-Verfahren er-
setzen sollen und von Investitionen in die SAN-Tech nologie sowie vermehrt auch für Archivie-
rungstechniken.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden eher üblichen Schwankungen unterlie-
gen. In den Jahren, in denen Wahlen stattfinden, steigen z. B. auch die Portokosten.
Die citeq und das Kommunale Rechenzentrum Niederrhe in (KRZN) Moers leisten für die
Kommunen in Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer Cle aringstelle den Austausch der Ein-
wohnermeldedaten zwischen den Kommunen. Nach den je tzt vorliegenden Letter of Intent
werden durch diese Clearingstelle ca. 80 % der Einw ohner Nordrhein-Westfalens betreut. Für
2007 / 2008 sind Erlöse und Aufwendungen in Höhe von 195 T€ eingeplant.
Ab 2008 sind alle citeq-Kunden in den Bereichen Fin anzen und Steuern auf die neuen Verfah-
ren im Rahmen NKF umgestiegen. Damit fallen in erhe blichem Maße die bisher geplanten Er-
löse auf Basis der BS2000-Anwendung fort, ohne dass in ähnlichem Maße Aufwendungen auf
Seiten des BS2000-Systems reduziert werden könnten. Die Erlöse mit den neuen Verfahren
decken die Aufwendungen dieser Verfahren. Es ist da her planmäßig ab 2008 mit Fehlbeträ-
gen zu rechnen, die durch die in der Vergangenheit hierfür gebildete Rücklage gedeckt wer-
den könnten.
- 21 -
Erläuterungen zum Teilerfolgsplan ÖrV
Erträge
Inhalt dieser Position sind die Leistungsentgelte von Kooperationspartnern für
allgemeine Produktionsarbeiten und Entgelte für Sonderarbeiten.
Plan 2007 Erträge
Bereich ÖrV
- Zentrale Verwaltung (Kommunaler Sitzungsdienst) 0
- Personal (Personalwesen) -563.880
- Statistik und Wahlen (Wahlen, Einzelhandelsdate nbank) -33.000
- Kämmerei (Kosten- und Leistungsrechnung, Hausha ltswesen,
Haushaltsüberwachung, SAP)
-2.367.010
- Kasse (Kassenwesen, Finanzadressdatei, Allgemei nes Veran-
lagungswesen, Verwaltungsvollstreckung)
-802.030
- Steuern (Grundbesitzabgaben, Gewerbesteuer, Ver gnü-
gungssteuer, Wassergeld)
-883.130
- Sicherheit und Ordnung (Ausländerwesen, Verkehr sord-
nungswidrigkeiten, Veterinärangelegenheiten, Ordnungsange-
legenheiten, Führerscheinwesen)
-800.720
- Einwohner- und Meldewesen -490.000
- Feuerschutz (Krankentransport, Feuerwehr Dienst plan) -38.000
- Bücherei und Weiterbildung -10.800
- Soziales (Sozialwesen, Übergangsheime, BaföG) - 651.000
- Jugend (Mündelgeld, Kostenermittlung Kindergärt en, Kinder-
gartenverfahren, Jugendamtsverfahren)
-454.500
- Gesundheitswesen -20.000
- Bauverwaltung (Erschließung) -75.010
- Vermessung und Kataster (Liegenschaftsbuch) -11 4.000
- Bauordnung -8.000
- Wohnungsförderung (Wohnungswesen, Fehlbelegungs -
abgabe)
-80.000
- Tiefbau (Klärschlammabfuhr) -40.000
- Grünflächen -10.000
- Wirtschaftliche Betätigung (PC-Virenschutz, Dat enbank) -216.830
- Bereitstellung Server -8.000
- Betrieb, Unterhaltung von Systemen, Anlagen, Ne tzen sowie
Diensten
-754.300
- Internet, Redaktionssystem, E-Government -946.0 00
- Betreuung fremder Systeme, Networker -41.000
- Einwohnerpauschale -510.000
- Sonstige privatrechtliche Leistungsentgelte 0
1. Umsatzerlöse -9.917.210
4. Gesamtleistung -9.917.210
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren: z. B.: Hilfsstoffe, Strom, Treibstoffe
91.500
- 22 -
Plan 2007
Bereich ÖrV
Aufwendungen für bezogene Leistungen: Aufwendungen der
Fahrzeugunterhaltung, Wartung, Miete und Aufwendungen für
die Unterhaltung immaterieller Vermögensgegenstände und der
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Entsorgungs- und Lea-
singaufwendungen sowie Aufwendungen für Datenleitungen.
3.672.210
4. Summe Materialaufwand
3.763.710
Löhne und Gehälter : Regelzahlungen, Sonderzuwendungen,
Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen sowie geldwerte
Sachaufwendungen für Beamte, Angestellte und Arbeiter. Fer-
ner Dienstaufwendungen für sonstige Beschäftigte und pau-
schalierte Steuern.
2.532.860
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und
für Unterstützung : Beiträge zu Versorgungskassen und zur ge-
setzlichen Sozialversicherung als auch Beihilfen und Zuführung
zu den Beihilferückstellungen, Unterstützungsleistungen für
Beamte, Angestellte, Arbeiter sowie die Zuführung zu den Pen-
sionsrückstellungen und Versorgungsaufwendungen, Sonder-
zuwendungen und Beihilfen für Ruhestandsbeamte, sowie die
Beiträge zur Unfallversicherung für Angestellte.
1.138.840
5.
Summe Personalaufwand 3.671.700
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Bestandteil dieser Position sind u. a. die Aufwendungen für die
von den Querschnittsämtern der Stadt Münster für die citeq
geleisteten Aufgaben, Aufwände für Versicherungen, interne
Mieten, Fortbildung, Porto usw.
1.126.500
9. Abschreibungen
Bestandteil dieser Position sind die Abschreibungen auf imma-
terielles Vermögen (Software), Fahrzeuge, Betriebs- und Ge-
schäftsausstattung und geringwertige Wirtschaftsgüter.
1.277.680
10. Betriebliches Ergebnis (Umsatzerlöse ./. Aufwendungen) -77.620
11. Zinsergebnis
Dieser Ansatz beinhaltet den Saldo aus Zinserträgen aus dem
Geschäftskonto und der planmäßigen Zinsen für Fremddarlehn
sowie kalkulatorische Zinsen für Neu- und Reinvestitionen.
3.770
18. Steueraufwendungen
Diese Position beinhaltet die Steuern vom Einkommen und Er-
trag für Umsätze mit den Betrieben gewerblicher Art sowie Kfz-
Steuern.
5.380
19. Planmäßiger Jahresüberschuss
Der Jahresüberschuss ergibt sich als positive Differenz zwi-
schen den Erträgen und Aufwendungen des betreffenden Ge-
schäftsjahres.
-68.470
- 23 -
4. Finanz- und Vermögensplan
Der Finanz- und Vermögensplan der citeq weist die g esamten Auszahlungen der Jahre 2007
bis 2011 aus und stellt diesen die jeweiligen Decku ngsmittel gegenüber. Für die Bereiche
Stadt Münster inklusive MEP und ÖrV wurden Teilfinanz- und Teilvermögenspläne aufgestellt.
Auszahlungen
Bei den Auszahlungen wird ein Jahresfehlbetrag dann ausgewiesen, wenn d ie Aufwendun-
gen eines Jahres die Erträge übersteigen.
Das Investitionsvolumen ergibt sich aus dem Investi tionsplan, welcher die geplanten Re- und
Neuinvestitionen der folgenden Jahre ausweist.
Die Position „Tilgung Darlehn“ entspricht der Höhe nach den Abschreibungen des jeweiligen
Jahres unter Berücksichtigung der im Tilgungsplan der Kämmerei festgelegten Beträge.
Die Ausschüttung an die Stadt Münster entspricht de r Höhe nach dem Jahresergebnis 2006
abzüglich der thesaurierten Gewinne.
Die Einzahlung in einen Fonds entspricht der Höhe n ach den planmäßigen Zuführungen aus
Pensionsrückstellungen des Vorjahres.
Deckungsmittel
Deckungsmittel für die getätigten Auszahlungen eines Jahres sind zum Beispiel der Jahres-
überschuss, welcher dann ausgewiesen wird, wenn die Erlöse eines Jahres die Aufwendun-
gen übersteigen.
Als Deckungsmittel dienen auch die Abschreibungen e ines Jahres, da diese in der Regel über
die Erträge im Rahmen der Vollkostenkalkulation ged eckt sind und nicht zur Auszahlung kom-
men.
Als Deckungsmittel dienen auch Investitionszuschüss e, die der Höhe nach den Abschreibun-
gen für den bezuschussten Anlagegegenstand entsprechen.
Einen ähnlichen Charakter hat die „Zuführung zu den Rückstellungen“, wobei diese einen län-
gerfristigen Charakter als die Abschreibungen hat.
Als Deckungsmittel dient auch die Fremdmittelaufnah me, wobei sich die citeq Geldmittel ge-
gen Zahlung von Zinsen über die Stadtkasse der Stadt Münster am Geldmarkt beschafft.
- 24 -
4.1. Finanz- und Vermögensplan citeq
Auszahlungen 2007 2008 2009 2010 2011
€ € € € €
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0
0 0 0 0
Investitionen
(aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 4.521.470
5.087.270 4.380.460 4.250.680 4.305.350
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 4.559.120 4.464.450 4.512.780 4.700.980 4.703.450
Ausschüttung an die Stadt Münster 384.740 0 0 0 0
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensionsrückstellung - Plan
Vorjahr)
562.910
822.150 521.320 529.140 518.780
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 10.028.240 10.373.870 9.414.560 9.480.800 9.527.580
Deckungsmittel 2007 2008 2009 2010 2011
€ € € € €
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 1.478.610
1.000.270 1.485.200 1.262.290 1.195.480
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 4.559.120 4.464.450 4.512.780 4.700.980 4.703.450
Zuführung zu
Pensionsrückstellungen 822.150
521.320 529.140 518.780 559.900
Investitionszuschüsse 9.840 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 3.158.520
4.387.830 2.887.440 2.998.750 3.068.750
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 10.028.240 10.373.870 9.414.560 9.480.800 9.527.580
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
Der Finanz- und Vermögensplan der citeq setzt sich zusammen aus den Teilfinanz- und Teilver-
mögensplänen der Bereiche Münster incl. MEP sowie ÖrV.
Neben den Neu- und Ersatzinvestitionen in den einze lnen Bereichen findet die Investition in SAP-
Lizenzen für den Aufbau des Veranlagungsverfahrens (TFA) bzw. für den Zugriff auf SAP aus dem
Web ihren Niederschlag im Teilfinanz- und Teilvermö gensplan Münster. Die Investitionen in diese
Anwendungen werden für den Bereich Münster gedeckt durch Mittel im Haushalt der Stadt Müns-
ter und stellen damit Erlöse im Bereich Münster dar . Zusätzliche Investitionen in Technik und War-
tung für die Bereitstellung der SAP-Anwendungen wer den, wie bisher, im ÖrV-Bereich vorgenom-
men und den teilnehmenden Städten (z. Zt. Münster und Hamm) anteilig berechnet.
- 25 -
4.1.1. Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Sta dt Münster und MEP
Auszahlungen 2007 2008 2009 2010 2011
€ € € € €
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0
0 0 0 0
Investitionen
(aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 3.638.170
4.136.360 3.782.610 3.318.930 3.719.300
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 3.281.440 3.308.410 3.491.500 3.619.320 3.786.840
Ausschüttung an die Stadt Münster 384.740 0 0 0 0
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensionsrückstellung - Plan
Vorjahr)
248.240
325.570 206.440 209.540 205.440
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 7.552.590 7.770.340 7.480.550 7.147.790 7.711.580
Deckungsmittel 2007 2008 2009 2010 2011
€ € € € €
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 1.410.140
1.452.570 1.300.950 1.174.800 954.280
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 3.281.440 3.308.410 3.491.500 3.619.320 3.786.840
Zuführung zu
Pensionsrückstellungen 325.570
206.440 209.540 205.440 221.720
Investitionszuschüsse 9.840 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 2.525.600
2.802.920 2.478.560 2.148.230 2.748.740
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 7.552.590 7.770.340 7.480.550 7.147.790 7.711.580
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
- 26 -
Die Investitionen ergeben sich aus dem Investitions plan der Bereiche Münster und MEP mit
den folgenden Schwerpunkten:
Investitionen des Bereiches Münster
Investitionen 2007
Anschaffungs- und
Herstellungskosten
€
Planungen Hardware, Software, Si-
cherheit 336.380
PKW 17.000
Möbel 20.000
Rechnersysteme 735.610
Serversysteme 183.270
Monitore, Beamer 190.690
Drucker, Plotter 306.830
Scanner 3.730
Netztechnik 661.400
Geringwertige WG 145.390
IT-Erdkabelnetz 200.000
SAN-Technologie Hardware, Soft-
ware, Schränke 80.325
Sonstiges 25.950
Fraktionen 20.000
Handhelds 51.000
Web-Zugriff auf SAP 153.990
Veranlagung TFA 179.570
RFID für Stadtbücherei 258.245
Gesamtsumme 2007 3.569.380
Investitionen in Zentraleinheiten (PCs, Notebooks u nd Server) nehmen in 2007 planmäßig ei-
nen großen Raum ein. So wird mit Investitionen in 9 87 Zentraleinheiten gerechnet. Zudem
werden planmäßig 843 Monitore (hauptsächlich Röhren monitore) durch TFT-Monitore ersetzt
werden, wohingegen Drucker bei Bedarf getauscht wer den. Auch wird damit gerechnet, dass
in 2007 erhebliche Investitionen im Bereich der aktiven Netztechnik notwendig werden.
Im Bereich der Software wird die Investition in das neue Veranlagungswesen (TFA) für die
Stadt Münster deutlich werden. Ferner werden Lizenz en benötigt, um über das Web auf SAP
zugreifen zu können.
Die Investition in die SAN-Technologie entspricht d em Anteil, der wahrscheinlich auf den Be-
reich Münster entfallen wird. Im Bereich der Stadt Münster werden vermehrt sog. Handhelds
für die Datenerfassung vor Ort angeschafft.
Für die Stadtbücherei wurden Investitionen, Wartung und einmalige Aufwendungen für die
RFID-Technik berücksichtigt. Diesen Aufwendungen stehen Erlöse gegenüber.
- 27 -
Abschreibungen des Bereiches Münster
Abschreibungen 2007 2007
€
AfA inkl. Investitionen bis zum
31.12.2006
1.496.100
aus Re- und Neuinvestitionen 2007 838.270
Summe 2.334.370
Investitionen des Bereiches MEP
Investitionen 2007
Anschaffungs- und
Herstellungskosten
€
Rechnersysteme 4.400
Serversysteme 53.360
Monitore inkl. Beamer 1.150
Drucker, Plotter 9.080
Scanner 800
Gesamtsumme 2007 68.790
Die eingeplanten Investitionen werden für die Schul en benötigt. Die Erstausstattung der Schu-
len wird zu Beginn des Jahres in 2007 im Rahmen des Medienentwicklungsplans abgeschlos-
sen sein. Ab der 2. Jahreshälfte werden Reinvestiti onen nach Ablauf der planmäßigen Ab-
schreibungen bzw. Standzeiten geplant.
Abschreibungen des Bereiches MEP
Abschreibungen 2007 2007
€
AfA inkl. Investitionen bis zum
31.12.2006 936.750
aus Re- und Neuinvestitionen 2007 10.320
Summe 947.070
- 28 -
Zusammenstellung der Deckungsmittel der Bereiche Münster und MEP
Auszahlungsdeckung 2007 Stadt Münster
€
MEP
€
Gesamt
€
Jahresüberschuss 1.367.760 42.380 1.410.140
Abschreibungen 2.334.370 947.070 3.281.440
Pensionsrückstellungen 236.780 88.790 325.570
Investitionszuschüsse 9.840 0 9.840
Fremdmittelaufnahme 2.531.690 -6.090 2.525.600
Summe 6.480.440 1.072.150 7.552.590
- 29 -
4.1.2. Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV
Auszahlungen 2007 2008 2009 2010 2011
€ € € € €
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0
452.300 0 0 0
Investitionen
(aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 883.300
950.910 597.850 931.750 586.050
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 1.277.680 1.156.040 1.021.280 1.081.660 916.610
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensionsrückstellung - Plan
Vorjahr)
314.670
496.580 314.880 319.600 313.340
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 2.475.650 3.055.830 1.934.010 2.333.010 1.816.000
Deckungsmittel 2007 2008 2009 2010 2011
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 68.470
0 184.250 87.490 241.200
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 1.277.680 1.156.040 1.021.280 1.081.660 916.610
Zuführung zu
Pensionsrückstellungen 496.580
314.880 319.600 313.340 338.180
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 632.920
1.584.910 408.880 850.520 320.010
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 2.475.650 3.055.830 1.934.010 2.333.010 1.816.000
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
- 30 -
Die Investitionen ergeben sich aus dem Investitions plan des Bereiches ÖrV mit den folgenden
Schwerpunkten:
Investitionen des Bereiches ÖrV
Investitionen 2007 Anschaffungs- und
Herstellungskosten
€
Software 199.130
Rechnersysteme 11.700
Serversysteme 350.000
Monitore 5.040
SAN-Technik (Hardware, Software,
Schränke)
187.430
Archivierung 10.000
Netztechnik 77.000
Sonstiges 3.000
Ausstattung dezentraler Standorte 20.000
GWG 20.000
Gesamtsumme 2007 883.300
Im Bereich Software werden hauptsächlich die weiter führenden Investitionen in die Verfahren
von newsystem, MESO, DSoft sowie Software für den N etworker aufgeführt. Die Serversys-
teme beinhalten sowohl Reinvestitionen als auch Neu investitionen für Erweiterungen (new-
system) und neue Verfahren z. B. für E-Government-F unktionalitäten. Im Rahmen eines Aus-
fallsicherungskonzeptes wird noch überlegt, inwiewe it sog. Cold-Standby-Technik vorgehalten
werden muss.
Bereits in 2006 wurden umfangreiche Investitionen i n Servertechnologie für den SAP-Einsatz
getätigt. Die Ersatzinvestition ist für 2010 geplan t. Unter der Position „Archivierung" wird ins-
besondere die weiterführende digitale Archivierung aufgeführt, wobei vor allem Belege im
Rahmen des NKF unter SAP archiviert werden. Um auch in Zukunft die Datensicherung ord-
nungsgemäß zu gewährleisten, wird weiter in die SAN-Technologie investiert werden müssen.
Abschreibungen des Bereiches ÖrV
Abschreibungen 2007 2007
€
AfA inkl. Investitionen bis zum
31.12.2006
1.094.430
aus Re- und Neuinvestitionen 2007 183.250
Summe 1.277.680
- 31 -
5. Stellenübersicht 2007 der citeq
Der Stellenplan der citeq weist hinsichtlich der Gesamtzahl der Stellen keine Veränderungen
auf. Der Gesamtstellenbestand der citeq stellt sich wie folgt dar:
2007 2006
Besetzte
Stellen am
30.06.2006
Beamte 49,49 49,49 49,37
Tariflich
Beschäftigte 50,78
50,78 49,67
insgesamt 100,27 100,27 99,04
Stellenübersicht der tariflich Beschäftigten
- citeq -
EntgGr Zahl der
Stellen 2007
Zahl der
Stellen 2006
Besetzte
Stellen am
30.06.2006
Vermerke / Er-
läuterungen
15 1,00 1,00 1,00
12 2,00 2,00 2,00
11 15,50 15,50 14,39
10 17,78 17,78 17,78
9 2,50 2,50 2,50
8 7,00 8,00 8,00
7 5,00 0,00 0,00
6 0,00 4,00 4,00
Summe 50,78 50,78 49,67
- 32 -
Nachrichtlich:
Übersicht der Stellen für Beamte/innen
Besoldungs-
gruppe
Zahl der
Stellen 2007
darunter aus-
gesondert
Zahl der
Stellen 2006
Besetzte
Stellen am
30.06.2006
A16 1,00 1,00 1,00 1,00
A14 4,00 4,00 4,00 4,00
A13hD 1,00 1,00 1,00 1,00
A13gD 10,00 10,00 10,00 10,00
A12 16,63 16,63 16,63 16,51
A11 11,00 11,00 11,00 11,00
A10 1,00 1,00 1,00 1,00
A09mD Fn 3 2,00 2,00 2,00 1,00
A09mD 1,86 1,86 1,86 1,86
A08 1,00 1,00 1,00 2,00
Summe 49,49 49,49 49,49 49,37
In der citeq befinden sich zurzeit sechs Mitarbeiter in der Ausbildung. In 2007 werden wieder
drei Auszubildende eingestellt. Die Auszubildenden werden bereichsübergreifend für die fol-
genden Berufsbilder ausgebildet:
• Informatikkaufmann
• Informationselektroniker
• Fachinformatiker (Fachrichtungen: Systemintegration und Anwendungsentwicklung)
- 33 -
Einzelaufstellungen
Stellenabwertung
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung bisher
Bewertung künftig Stelle Aufgabengebiet
18.11.0008 G08 G07 1,00 Sachbearbeiter
Stellenhebungen
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung bisher
Bewertung künftig Stelle Aufgabengebiet
18.34.0003 G06 G07 1,00 Sachbearbeiter
18.34.0004 G06 G07 1,00 Sachbearbeiter
18.34.0005 G06 G07 1,00 Sachbearbeiter
18.34.0006 G06 G07 1,00 Sachbearbeiter
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen –
Projekt EntgGr/BesGr
Stelle Befristung bis Bemerkung
MEP G09 0,78 30.04.2007 Keine Verlängerung, da Erstaus-
stattung MEP abgeschlossen
EU-Projekt "Picture" A10 1,00 31.12.2006 Verlängerung bis 31.12.2007. Fi-
nanzierung aus EU-Fördermitteln
SAP/ NKF-Einführung G09 1,00 31.12.2008 Finanzierun g aus SAP/NKF
Infoma/ NKF-Einführung G09 1,00 31.12.2008 Finanzierung aus Infoma
NKF-Einführung Doku-
mentenmanagement G10 1,00 31.07.2007 Verlängerung bis 31.12.2008. Fi-
nanzierung durch ÖrV
Dataclearing NRW G09 1,00 31.10.2006
Verlängerung bis 31.12.2008. Fi-
nanzierung durch abgeschlossene
Verträge Dataclearing
Dataclearing NRW G09 1,00 06.06.2007
Verlängerung bis 31.12.2008. Fi-
nanzierung durch abgeschlossene
Verträge Dataclearing
- 34 -
6. Ausblick
BS2000
Die Ablösung der BS2000-Mainframes wird kontinuierl ich fortgeführt. Wesentliche Grossrech-
nerverfahren konnten bereits in den vergangenen Jahren durch Zukauf neuer Applikationen auf
anderen Betriebssystem-Plattformen abgelöst werden. Die aktuelle Nutzung des Mainframes
liegt zu 95 % beim HKR-Wesen, Sozialwesen und beim Liegenschaftsbuch (ALB). Ansonsten
laufen nur noch einige wenige Kleinverfahren sowie systemnahe Prozeduren zur Ablaufsteue-
rung.
Die Abschaltung der BS2000-Mainframes ist für das J ahr 2009 geplant. Bis zu diesem Zeit-
punkt werden auch die verbleibenden Verfahren entwe der eingestellt, durch neue Produkte er-
setzt (z.B. HKR zum 01.01.2008) oder, soweit es für einzelne Produkte keine Migrations-
möglichkeiten gibt, diese Applikationen übergangswe ise auf Rechnern eines Application Servi-
ce Providers (z. B. im Rahmen des KDN Zweckverbandes) bereitgestellt.
DataClearing NRW
Die citeq erbringt unter DataClearing NRW in einer Kooperation mit dem Kommunalen Re-
chenzentrum Niederrhein (KRZN) Moers Dienstleistung en für Kreise, Städte und Gemeinden
auf Basis des bundesweiten Datenübermittlungsstanda rds OSCI. Der Echtbetrieb in ersten
Kommunen begann bereits im Jahr 2006 für Datenüberm ittlungen zum Mammografie-
Screening und zur Übermittlung von Sterbefällen an das Krebsregister NRW.
Zum 01.01.2007 beginnt die OSCI-basierte elektronis che Rückmeldung im Meldewesen, für
die DataClearing NRW für ca. 15 Mio. Einwohner die Infrastruktur bereitstellt.
OSCI wird als Standard der Datenübermittlung in der öffentlichen Hand weitere Akzeptanz er-
fahren, entsprechende Anwendungen werden positioniert und ausgebaut:
• Die auf landesgesetzlichen Vorschriften basierende n Dienste der Meldedatenlieferung zum
Mammografie-Screening und zur Übermittlung von Ster befällen an das Krebsregister wer-
den an alle Kunden von DataClearing ausgerollt.
• In 2007 werden die Vorbereitungen und Vorarbeiten für den nächsten Dienst „Übermittlung
der Steuer-Identifikationsnummer nach Abgabenordnun g“ fortgeführt. Die Datenlieferungen
erfolgen ab dem 01.07.2007, der Dienst wird von der Bundesfinanzverwaltung zum
01.01.2008 produktiv gesetzt.
• Datenübermittlungen auf dem Standard OSCI werden h eute bereits absehbar in zahlrei-
chen weiteren Fachlichkeiten eingesetzt, so
auf Basis gesetzlicher Vorgaben im Meldewesen zur Einführung des sog. Bio-Passes
auf Basis einer Anforderung der Bundesverwaltung i m Kfz-Verfahren zur Datenübermitt-
lung an das Kraftfahrtbundesamt
auf Basis einer weitergehenden Initiative von Data Clearing NRW zur Datenübermittlung
an die GEZ.
Der Kundenstamm von DataClearing NRW kann voraussic htlich in den kommenden Jahren
weiter ausgebaut werden, da momentan nicht absehbar ist, ob die Konkurrenzanbieter ähnli-
cher Dienstleistungen zur elektronischen Rückmeldun g ihre Angebote auch für die weiteren
benannten Dienste aufrecht erhalten.
Virtuelle Poststelle VPS
Die VPS ist auf Basis des E-Mail-Protokollstandards SMTP bei den ÖrV-Partnern Kreis Wa-
rendorf, Kreis Coesfeld, Stadt Hamm, Stadt Ahlen un d Stadt Münster Ende 2006 in den Pro-
duktivbetrieb gegangen.
Parallel erfolgt gemeinsam mit den genannten ÖrV-Pa rtnern die Pilotierung einer kommunalen
Anbindung an das Elektronische Gerichts- und Verwal tungspostfach (EGVP) der Justizverwal-
tung NRW. Das NRW-Projekt EGVP unter Leitung des Ob erverwaltungsgerichtes Münster ver-
folgt die Einführung eines OSCI-basierten Datenaustauschs in der Justiz.
Für die citeq bedeutet diese Entwicklung, dass dies elbe Technologie, die für DataClearing
NRW eingerichtet wurde, auch für die VPS zum Einsatz kommen kann.
- 35 -
Für die Entwicklung der citeq VPS gelten sowohl im SMTP-Umfeld als auch auf Basis OSCI
folgende Prämissen:
• Die Einführung der VPS ist mit der Installation de r Technik nicht abgeschlossen. Weitere
Prozesse mit realisierter oder potenzieller Anbindu ng einer elektronischen Signatur sind
möglichst gemeinsam mit den ÖrV-Partnern aufzubereiten und zu entwickeln.
• Gemeinsam mit den ÖrV-Partnern ist abzuwarten, wie das technische Angebot von der
Bürgerschaft und in den Verwaltungen angenommen wird.
• Auf Änderungen im EU-, Bundes- oder Landesrecht is t zu reagieren, wie zum Beispiel im
zu erwartenden Abgleich des Verwaltungsverfahrensgesetzes mit dem Signaturgesetz.
Allen ÖrV-Partnern wird die VPS für einen Roll-out angeboten.
Bereits in 2006 haben die Kreise Borken und Steinfu rt Interesse an der VPS als kreisweite Lö-
sung bekundet, hier erfolgt die weitergehende Abstimmung und ggfls. Einführung ab 2007.
Intensivierung Zusammenarbeit mit der KDN
Die Stadt Münster – citeq – ist Ende 2005 dem Zweckverband „KDN-Dachverband kommuna-
ler IT-Dienstleister“ beigetreten. Er setzt sich aus folgenden Partnern zusammen:
Bundesstadt Bonn, Stadt Hagen, Stadt Köln, Kreis Mettmann,
Stadt Mülheim an der Ruhr, Stadt Münster, GKD Paderborn,
Stadt Ratingen, Stadt Remscheid, GKD Rhein-Sieg/Oberberg,
Stadt Solingen und Stadt Wuppertal
Der KDN-Verbund hat einen Einzugsbereich von ca. 5 – 6 Millionen Einwohnern. Innerhalb
dieses Betriebsverbundes wird die Zusammenarbeit se it Anfang 2006 erheblich intensiviert.
Das geht einerseits auf die Entwicklung innerhalb d es Landes NRW auf die Schaffung einer
Einheitlichkeit der kommunalen IT-Struktur zurück, andererseits hat sich wirtschaftlich der Er-
folg von gemeinsamen Beschaffungen (z. B. Softwarel izenzen SAP und Veranlagungssoftware
TFA) gezeigt. Durch gemeinsame Beschaffungen kann d er Personalaufwand bei den Ver-
bandsmitgliedern und durch höhere Rabatte auch der Sachaufwand reduziert werden.
Die Zusammenarbeit innerhalb des Verbundes soll auf der seit Mitte 2006 entwickelten KDN-
Strategie, Center für den Betrieb zentraler IT-Verf ahren für alle Mitglieder aufzubauen, erheb-
lich intensiviert werden. Die dahinterliegende Idee des Leistungsnetzwerkes ist es, diese ge-
meinsamen Angebote nicht in einem zentralen Rechenz entrum, sondern in einem vernetzten
Verbund von Kompetenzzentren, die von den einzelnen Mitgliedern betrieben werden, bereit-
zustellen.
Durch diese verstärkte interkommunale Zusammenarbei t der citeq werden mittelfristig wirt-
schaftliche Vorteile erzielt. Diese wirken sich positiv auf die Einsparungen der citeq im Rahmen
des städtischen Haushaltskonsolidierungsprozesses u nd die Produktbereitstellung innerhalb
des ÖrV-Bereichs aus.
Einführung der SAN-Technologie
In den letzten Jahren hat das zu sichernde Datenvol umen so weit zugenommen, dass Backup-
und Recoveryfunktionalitäten auch unter Reduzierung der Aufbewahrungsfristen nicht mehr in
einem akzeptablen Zeitfenster zu bewältigen sind. D as Problem soll in einem 3-stufigen Kon-
zept durch die Einführung von SAN-Technologie gelöst werden.
1. Stufe: Speicherkonsolidierung durch Einsatz eine s SAN mit zentralem Primärspeicher
und Installation der notwendigen SAN-Infrastruktur,
2. Stufe: Hochverfügbarkeit durch Spiegelung (zweit er SAN-Speicher)
3. Stufe: Skalierung durch zusätzlichen Plattenspei cher, Einrichtung von Snapshots, Vir-
tualisierung.
Durch die Einführung der SAN-Technologie wird das B ackup- und Recoveryverhalten stark
verbessert und die Zuverlässigkeit erhöht. Zusätzli ch wird die Voraussetzung zur Einrichtung
- 36 -
von Clustern geschaffen. Die ersten Investitionen h aben bereits in 2006 begonnen und werden
in den Folgejahren fortgesetzt.
Einführung RFID und Selbstverbuchung in der Stadtbücherei Münster
Die Fa. Rödl & Partner hat in ihrem Gutachten zur B eratung und Begleitung der Stadt Münster
bei der Konsolidierung des städtischen Haushalts zu r Effizienzsteigerung in der Stadtbücherei
den Ersatz des bisherigen Diebstahlsystems durch ein Radiofrequenzsicherungssystem (RFID)
vorgeschlagen. Damit würde die Stadtbücherei ein mo dernes Diebstahlsicherungssystem er-
halten mit dem die Büchereikunden auch die Ausleihe und Rücknahme der Medien selber vor-
nehmen können. Vergleichbare Systeme sind bereits i n den Stadtbüchereien in München und
Stuttgart im Einsatz. Durch diese Maßnahme erhofft sich die Stadtbücherei eine Einsparung
von dauerhaft 2,5 Stellen.
Ersatzinvestitionen
Im Bereich Münster wird in 2007 planmäßig nach verl ängerten Standzeiten aufgrund der Spar-
vorgabe zur Haushaltskonsolidierung in 987 Zentrale inheiten (PCs, Notebooks und Server)
und 843 Monitore reinvestiert. Dabei werden die bis her installierten Röhrenmonitore durch
TFT-Monitore ersetzt werden.
MEP
Zum Ende des Jahres 2006 wird die citeq sämtliche a llgemeinbildenden Schulen der Stadt
Münster mit neuen IT-Netzwerken jeweils für den Päd agogik- und den Verwaltungsbereich
ausgestattet und in eine Full-Service-Betreuung übe rnommen haben. Ausgenommen davon
sind lediglich die Augustin-Wibbelt-Förderschule un d das Abendgymnasium. Die Ausstattun-
gen dieser Schulen mussten aufgrund noch anstehende r bzw. zu entscheidender Baumaß-
nahmen in das Jahr 2007 verschoben werden.
Damit ist der Beschluss des Rates der Stadt Münster vom 11.12.2002, in dem die Umsetzung
des technischen Konzeptes des MEP, der citeq in Koo peration mit dem Amt für Schule und
Weiterbildung übertragen wurde, als termingerecht a bgeschlossen anzusehen. Der kalkulierte
finanzielle Rahmen wurde deutlich unterschritten. D ie für die Ausstattung und Betreuung der
Schulen durch die citeq veranschlagten Haushaltsmit tel für die Jahre 2003 bis 2006 konnten
um insgesamt 1.440.000,00 € unterschritten bzw. reduziert werden.
Insgesamt werden rund 2.900 PC und Notebooks mit de n dazugehörigen Peripheriegeräten in
den Schulen installiert sein.
Nach dem Abschluss der Erst-Ausstattungen der Schulen in den Jahren 2003 bis 2006 wird ein
Hauptaufgabenbereich der citeq für das Jahr 2007 in der Fortschreibung des MEP liegen.
Kernpunkte werden die Verbesserung der Qualitätssta ndards und die Intensivierung der Kom-
munikation und Beratung mit und in den Schulen dars tellen. Zu nennen sind hier im Wesentli-
chen die technischen Prüfungen von Schulsoftwarepro dukten, die Einrichtung von Online-
Lösungen und Informationsplattformen, die Einführun g von technischen Lösungen zur Unter-
richtsdurchführung und –vorbereitung. Hier bestehen viele und hohe Anforderungen.
In den Jahren 2008 und folgende werden die Planung und Umsetzung der Reinvestitionsmaß-
nahmen hinzukommen.
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0697/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 06.10.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37