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2054/2026

Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Regionalhalts für die Linien RE 8 und/oder RB 27 am Haltepunkt Köln-Steinstraße, Aktenzeichen 14/26

Mitteilung Ausschuss 16.07.2026

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 15.09.2026, TOP 10.2.4

Anlage 1 Eingabe

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Anlage 2 Antwortschreiben

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Anlage 1 Eingabe

2964 Zeichen

Von: online-formularversand@stadt-koeln.de <online-formularversand@stadt-
koeln.de>  
Gesendet: Mittwoch, 28. Januar 2026 22:56 
An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden <geschaeftsstelle-
anregungen-beschwerden@stadt-koeln.de> 
Betreff: Kontakt Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 
 
Folgende Information oder Nachricht wurde über das Online-Formular 'Kontakt 
Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden' am 
28.01.2026 22:56:16 an Sie geschickt 
Anliegen:  
An die Bezirksvertretung Porz z. Hd. der Bezirksbürgermeisterin / des 
Bezirksbürgermeisters Über das Amt für Ratsangelegenheiten der Stadt Köln 
 
Datum: 28.01.2026 
 
Betreff: Bürgerantrag nach § 24 GO NRW – Prüfung eines Regionalhalts (RE 8 / RB 
27) am Haltepunkt Köln-Steinstraße zur Aufhebung der infrastrukturellen Isolation 
Gremberghovens 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
hiermit stelle ich einen Antrag gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW. Ich rege an, 
dass die Stadt Köln in Zusammenarbeit mit dem Aufgabenträger go.Rheinland 
(ehemals NVR) und der DB InfraGO die Realisierung eines Regionalhalts für die 
Linien RE 8 und/oder RB 27 am Haltepunkt Köln-Steinstraße prüft. 
 
Begründung: 
Infrastrukturelle Isolation: Seit dem massiven Ausbau der Flughafenschleife und der 
S-Bahn-Trassen in den Jahren 2002/2003 hat sich die Lage für Gremberghoven 
paradoxerweise verschlechtert. Während Hochgeschwindigkeitszüge und 
Regionalexpress-Linien das Veedel buchstäblich umzingeln, bleibt der Zugang zum 
Schienennetz auf die S-Bahn beschränkt. Gremberghoven fungiert heute als „Insel-
Stadtteil“, der physisch durch Autobahnen (A59/A559) und den Rangierbahnhof 
Gremberg vom Rest des Stadtbezirks abgeschnitten ist. 
 
Fehlender Mehrwert der Station „Frankfurter Straße“: Der damals geschaffene 
Knotenpunkt Frankfurter Straße dient primär dem überregionalen Umstieg und dem 
Business Park, bietet aber für die Bewohner der historischen Eisenbahnersiedlung 
Gremberghoven keinen adäquaten Ersatz für eine schnelle Regionalanbindung in 
Richtung Köln Hbf oder Bonn/Koblenz. 
 
Gerechte Stadtentwicklung: Ein Regionalhalt an der Steinstraße würde die 
Attraktivität des Wohnstandorts Gremberghoven massiv steigern und die 
Pendlerströme in den umliegenden Gewerbegebieten besser kanalisieren. Es ist 
nicht vermittelbar, warum Regionalzüge in Porz (Rhein) halten, die Bewohner des 
angrenzenden Gremberghovens jedoch gezwungen sind, zeitraubende Umwege 
über Umstiegsknoten in Kauf zu nehmen. 
 
Klimaschutz und Mobilitätswende: Um die Klimaziele der Stadt Köln zu erreichen,

muss die Schienenanbindung in den Außenbezirken gestärkt werden. Die 
Steinstraße bietet hier das größte ungenutzte Potenzial im Kölner Süden. 
 
Ich bitte um eine Prüfung der technischen Machbarkeit sowie um eine 
Stellungnahme, wie die „Abschottung“ Gremberghovens durch die Schienenplanung 
der letzten 25 Jahre korrigiert werden kann. 
 
Mit freundlichen Grüßen,

Anlage 2 Antwortschreiben

3523 Zeichen

Seite 1/2 
Bürgeramt Innenstadt 
Anregungen und Beschwerden an Rat und 
Bezirksvertretungen  
Bezirksrathaus Innenstadt 
Ludwigstraße 8, 50667 Köln  
www.stadt.koeln 
Auskunft  
Frau 
T: 0221 221- 
geschaeftsstelle-anregungen-beschwerden@stadt-
koeln.de 
Sprechzeiten  
Montag bis Freitag : 08.00 bis 12.00 Uhr 
und nach Vereinbarung 
Stadt Köln, 02-1-4, 50605 Köln 
Herrn  
Ihr Schreiben 
Mein Zeichen Datum 
02-1/4 – AZ 14/26 18.06.2026 
Bürgereingabe nach § 24 GO– „Regionalhalts für die Linien RE 8 und/oder RB 
27 am Haltepunkt Köln-Steinstraße“, Aktenzeichen 14/26 
Sehr geehrter Herr    , 
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 28.01.2026. Wie ich Ihnen im Rahmen der Eingangs-
bestätigung mitgeteilt hatte, war vorerst eine Stellungnahme bei dem zuständigen Amt 
für nachhaltige Mobilitätsentwicklung einzuholen. In der mir nun vorliegenden Rück-
meldung wird Folgendes mitgeteilt: 
„Die Stadtverwaltung Köln ist für die Angebote im Schienenpersonennahverkehr 
(SPNV) nicht zuständig. Die Aufgabenträgerschaft für diese Regionalverkehre liegt bei 
der go.Rheinland GmbH, mit der diese Stellungnahme daher eng abgestimmt wurde. 
Grundsätzlich ist der Haltepunkt Köln Steinstraße im SPNV über die S 12 gut ange-
bunden. Diese verkehrt in der Hauptverkehrszeit im 20-Minuten-Takt bzw. in der 
Schwachverkehrszeit im 30-Minuten-Takt. go.Rheinland plant auf dieser Linie in den 
nächsten Jahren Angebotsausweitungen. Diese beinhalten insbesondere den 20-Mi-
nuten-Takt auch an Sonn- und Feiertagen sowie ein erweitertes Nachtangebot.  
Die Linien RE 8 und RB 27 sind in ihrer Charakteristik überregionale Linien, die insbe-
sondere die schnelle Erreichbarkeit Kölns aus dem Umland ermöglichen. Beide Linien 
sind in ein sehr enges Fahrplangefüge eingebunden, das maßgeblich von den beiden 
hochfrequentierten Netzknoten Köln und Koblenz bestimmt wird. Hinzu kommen ver-
schiedene infrastrukturelle Zwangspunkte im Streckenverlauf. Diese Gemengelage er-
laubt zusätzliche Halte auf Kölner Stadtgebiet derzeit nicht. Zudem wird die Haltestelle 
Steinstraße durch die Linie RB 27 aufgrund ihrer Führung über die Flughafenschleife 
planmäßig derzeit gar nicht durchfahren.  
Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt.koeln. Fragen zu den 
Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags bis freitags, 7 - 18 Uhr, das Bürgertelefon unter der 
einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0.

Seite 2/2 
Die Haltestelle Steinstraße verfügt darüber hinaus über keine Bahnsteige an der Fern-
bahntrasse, über die beispielsweise der RE 8 verkehrt, sodass – neben den bereits 
genannten fahrplantechnischen Problemen – auch die vorhandene Infrastruktur einem 
Halt der RE 8 im Wege steht.“ 
Sollten Sie noch fachliche Fragen haben, können Sie sich gerne unmittelbar wenden 
an das Amt nachhaltige Mobilitätsentwicklung, Frau     , Telefonnummer 
0221/221-    oder per E-Mail: nachhaltige-mobilitaetsentwicklung@stadt-koeln.de. 
Ihr Schreiben sowie dieses Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Porz so-
wie dem Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden zur Kennt-
nis weitergegeben. Möchten Sie eine Beratung der Angelegenheit in dem zuständigen 
politischen Gremium, teilen Sie dies bitte der Geschäftsstelle für Anregungen und Be-
schwerden an Rat und Bezirksvertretung, geschaeftsstelle-anregungen-beschwer-
den@stadt-koeln.de mit.  
Für Ihr bürgerschaftliches Engagement danke ich Ihnen. 
Mit freundlichen Grüßen 
Im Auftrag 
gez. Dr. Ulrich Höver 
Amtsleiter

Beratungsverlauf (1)

15.09.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Orte (3)

  • Frankfurter Straße
  • Steinstraße
  • Ludwigstraße 8

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Details

Vorlagen-Nr.
2054/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
16.07.2026
Erstellt
14.07.2026 10:57