V/0425/2018
Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts des Theater Münster für das Wirtschaftsjahr 2016/2017
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Anhang + Lagebericht 2016-2017
43364 Zeichen
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung
Theater Münster
Jahresabschluss
für das
Wirtschaftsjahr 2016/2017
2
Bilanz zum 31.08.2017
A K T I V A 31.08.2017 Vorjahr
=========== € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 23.003,78 42.204,56
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.428.679,49 4.261.487,63
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 55.162,45 5.465,75
Summe Sachanlagen 3.483.841,94 4.266.953,38
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.205.897,44 862.987,44
2. Sonstige Ausleihungen 10.701,00 10.963,05
Summe Finanzanlagen 1.216.598,44 873.950,49
Summe Anlagevermögen 4.723.444,16 5.183.108,43
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 77.993,00 89.253,00
Summe Vorräte 77.993,00 89.253,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderung aus Lieferungen und Leistungen 33.267,93 53.599,17
2. Forderungen gegen die Stadt Münster 1.881.268,33 1.215.186,07
davon Forderungen gegen die Stadt Münster mit einer Laufzeit von über einem Jahr 1.125.192, 13 1.125.192,13
3. Sonstige Vermögensgegenstände 789.812,75 759.409,48
Summe Forderungen 2.704.349,01 2.028.194,72
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.021.831,52 3.050.700,58
Gesamtsumme Umlaufvermögen 5.804.173,53 5.168.148,30
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 104.475,43 109.063,12
S U M M E A K T I V A 10.632.093,12 10.460.319,85
=======================
P A S S I V A 31.08.2017 Vorjahr
============= € €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklagen 4.244.893,79 4.244.893,79
III. Verlustvortrag -27.104,42 -135.254,11
IV. Jahresüberschuss 151.824,71 108.149,69
Summe Eigenkapital 4.419.614,08 4.267.789,37
B. Sonderposten für Zuwendungen 204.191,17 276.785,99
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.441.526,80 2.267.681,89
II. Sonstige Rückstellungen 1.396.517,68 1.274.212,00
Summe Rückstellungen 3.838.044,48 3.541.893,89
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 750.755,67 859.110,71
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 750.755,67 859.110,71
2. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
471.981,69
471.981,69
376.983,71
376.983,71
3. Sonstige Verbindlichkeiten 779.881,85 777.462,75
davon Steuerverbindlichkeiten 0 6.918,71
davon Verbindlichkeiten der sozialen Sicherheit 112.975,77 48.782,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 779.881,85 777.462,75
Summe Verbindlichkeiten
2.002.619,21 2.013.557,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.202.619,21 2.013.557,17
E. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 167.624,18 360.293,43
S U M M E P A S S I V A 10.632.093,12 10.460.319,85
=========================
3
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. September 2016 bis 31. August 2017
2016/2017 Vorjahr
€ €
1. Umsatzerlöse 3.693.806,93
3.697.786,03
2. Betriebskostenzuschüsse 21.088.416,79 20.626.115,16
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 43.342,75 29.346,73
4. Sonstige betriebliche Erträge
947.923,64 1.133.988,50
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
-858.419,46 -769.044,98
und bezogene Ware
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.567.578,30 -1.564.065,22
Summe Materialaufwand -2.425.997,76 -2.333.110,20
Rohergebnis
23.347.492,35
23.154.126,22
6. Personalaufwand
a) Löhne, Gehälter und Honorare -14.915.714,08
-14.539.726,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersvorsorgung und Unterstützung
davon für Altersversorgung -906.778,89
-871.541,98
für soziale Abgaben und Unterstützung -2.755.543,52 -2.634.660,17
Summe soziale Abgaben und Aufwendungen für -3.662. 322,41 -3.515.202,15
Altersvorsorgung und Unterstützung
Summe Personalaufwand -18.578.036,49
-18.054.928,65
Zwischenergebnis 4.769.455,86 5.099.197,37
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände -1.344.425,79 -1.279.183,90
des Anlagevermögens und Sachanlagen
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.288.119,11
-3.725.282,26
Zwischenergebnis 136.910,96 94.731,21
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.698,75 15.310,99
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0,00 -111,51
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 15 3.609,71 109.930,69
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
13. Sonstige Steuern -1.785,00 -1.781,00
14. Jahresüberschuss 151.824,71 108.149,69
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -27.104,42 -135.254,11
16. Bilanzgewinn/Verlust 124.720,29 -27.104.42
=============================================
4
Anhang für das Wirtschaftsjahr 2016/17
A. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlust-
rechnung
1. Allgemeine Angaben
1.1. Der Jahresabschluss zum 31.8.2017 ist unter Be achtung der einschlägigen Vor-
schriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.) und den Grundsätzen ordnungsmä-
ßiger Buchführung aufgestellt worden.
1.2. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Theater Münster ist zum Abschlussstichtag
eine mittelgroße Gesellschaft i. S. von § 267 Abs. 2 HGB und gem. Betriebssatzung
der Stadt Münster für das Theater Münster und § 21 Eigenbetriebsverordnung
NRW. Der Jahresabschluss ist aufgestellt nach den V orschriften für eine große Ka-
pitalgesellschaft.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2.1. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie im Vorjahr angewandt.
2.2. Die Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstel-
lungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Berücksichtigung
der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt (§ 253 Abs.1 und 3 HGB).
Die im Wirtschaftsjahr neu angeschafften abnutzbare n beweglichen Wirtschaftsgü-
ter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € (netto) wurden analog zum
Vorjahr gemäß § 6 Abs. 2a EStG als Sammelposten dar gestellt und innerhalb von
fünf Jahren abgeschrieben.
2.3. Zum 31.08.2014 wurde für die Kostüme ein Festwert i.H.v. 677 T€ gebildet, welcher
den gesamten Bestand an Kostümen – bewertet zu dess en fiktiven Anschaffungs-
kosten – berücksichtigt. Nach Ablauf von drei Jahre n war dieser Festwert zum Bi-
lanzstichtag (31.08.2017) neu aufzunehmen und zu be werten. Da die Altbestände
zwar noch vorhanden sind, aber in der Regel nicht m ehr genutzt werden, wurde der
Festwert außerplanmäßig bis auf 295 T€ abgeschriebe n (381T€). Der Festwert wird
somit durch eine aktuelle Bewertung der Kostüme ers etzt, indem die Zugänge an
Kostümen der letzten drei Jahre ermittelt wurden un d diese mit den tatsächlichen
Anschaffungskosten bewertet (295 T€) wurden.
Des Weiteren wurde eine außerplanmäßige Wertkorrekt ur im Bereich der Tontech-
nik Kleines Haus i.H.v. 180T€ vorgenommen, die aufg rund einer zu hohen planmä-
ßigen Nutzungsdauervorgabe bei der Aktivierung getroffen wurde.
2.4. Die Vorräte sind durch körperliche Bestandsauf nahme ermittelt und zu Anschaf-
fungskosten bzw. fortgeführten Anschaffungskosten g emäß § 255 Abs. 1 HGB be-
wertet worden. Das Niederstwertprinzip ist beachtet.
2.5. Die Wertansätze der Forderungen aus Lieferung en und Leistungen, der Forderun-
gen gegen die Stadt Münster und der sonstigen Vermö gensgegenstände entspre-
chen ihren Nominalbeträgen.
2.6. Sämtliche Verbindlichkeiten der eigenbetriebsä hnlichen Einrichtung Theater Müns-
ter sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Rückstellungen wur-
den in Höhe des Betrages passiviert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurtei-
lung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Die Passivierung der Rückstellungen für Pen-
sionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte gemäß § 22 Abs. 3 EigVO NRW i. V.
m. § 36 Abs. 1 GemHVO NRW.
5
2.7. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem na ch vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Rückstellungen für Alters-
teilzeitverpflichtungen wurden unter Berücksichtigu ng der individuellen Restlaufzei-
ten mit den durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Jahre ab-
gezinst. Es wurde der Barwert der Altersteilzeitverpflichtungen ermittelt.
3. Erläuterung zur Bilanz
3.1. Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlag evermögens wird auf den separat
dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage zum Anhang). Im Anlagen-
spiegel sind, ausgehend von den gesamten Anschaffun gs- und Herstellungskosten,
die Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Geschäf tsjahres gesondert aufge-
führt.
3.2. Bei der geleisteten Anzahlung für Anlagen im B au handelt es sich um eine Investiti-
onen in ein neues Konzertzimmer (55 T€), die Überti telungsanlage aus dem VJ
wurde nach Fertigstellung im Anlagevermögen aktiviert.
3.3. Bei dem Finanzanlagevermögen handelt es sich u m Mitarbeiterdarlehen und um
Wertpapiere zur Absicherung der Pensionsbezüge. Die Anlage der Wertpapiere er-
folgte bei der Deka Investment Bank.
3.4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenst ände haben in Höhe von 1.579
T€ eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 1.125 T€ eine Restlauf-
zeit von mehr als einem Jahr.
3.5. Bei den Forderungen gegenüber der Stadt Münste r handelt es sich um eine Forde-
rung aus einer Kostenübernahmeverpflichtung der Sta dt Münster aufgrund einer im
Theater durchgeführten Pressekonferenz i.H.v.11 T€, Zinsen aus einer Festgeldan-
lage bei der Akbank AG i.H.v.13 T€, sowie einer tar ifbedingten Lohn- und Gehalts-
übernahmeverpflichtung der Stadt Münster aus der Sp ielzeit 2015/2016 i.H.v. 100
T€.
3.6. Das gezeichnete Kapital beträgt 50 T€. Es ist voll eingezahlt. Im Zuge der Ausglie-
derung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wurde wertmäßig höheres Vermö-
gen als Schulden abzüglich des Stammkapitals überno mmen. Daher bildet sich als
Gegenposten eine Kapitalrücklage von 4.245 T€.
3.7. Den Rückstellungen für die Pensionsverpflichtu ngen (Altfälle) steht wie in den Vor-
jahren eine Forderung an die Stadt Münster gegenüber.
3.8. Die Sonderposten aus Zuwendungen haben sich anteilig der AFA um 73 T€ auf 204
T€ vermindert.
3.9. Die Rückstellungen haben sich im Wirtschafsjahr 2016/2017 wie folgt entwickelt
Stand
01.09.2016
Inanspruch-
nahme /
Auflösung
Zuführung Stand
31.08.2017
T€ T€ T€ T€
Pensionsrückstellungen
Pension Aktive Beamte 1.891 0 126 2.017
Beihilfe 376 0 47 424
Gesamt Pensionsrückstellungen 2.267 0 173 2.441
Personalbereich
Mehrarbeit und ausstehender Urlaub 221 221 414 414
6
Anteilige Sonderzahlungen
442
442
449
449
Sabbatjahr Mitarbeiterin 7 0 18 24
Leistungsabhängige Vergütung 153 153 149 149
Altersteilzeit 34 0 17 52
Archivierungskosten 47 0 0 47
Ausstehende Rechnungen 102 102 16 16
Beratungs- und Prüfungskosten 20 20 20 20
Mietnebenkosten Oxford-Kaserne 60 0 30 90
Nebenkostenabrechnung
150 150
100 100
Sonstige Rückstellungen 38
21 21 36
Gesamt sonstige Rückstellungen
ngen
1.274
1.110 1.232 1.396
Gesamt Rückstellungen 3.541 1.110 1.405 3.838
3.10. In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus dem Sanierungs-
euro in Höhe von 611 T€ (Vorjahr: 447 T€) ausgewiesen.
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlust Rechnung
4.1. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB
in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung enthält wie im VJ
die Position Betriebskostenzuschüsse.
4.2. Umsatzerlöse und Statistik:
Umsatzerlöse T€
Einnahmen aus Vorstellungen 3.433
davon Auswärtige Gastspiele und Gastkonzerte 290
Nebeneinnahmen aus Vorstellungen 68
Sonstige Umsatzerlöse 193
3.694
4.3. Kostendeckungsgrad
Der Kostendeckungsgrad des Theater Münster hat sich in der Spielzeit 2016/2017
gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 20,0 % verrin gert. Bei der Berechnung wur-
den nur die Erträge berücksichtigt, die nicht durch die Finanzformel abgedeckt sind.
Somit kann das Theater Münster aus erwirtschafteten Eigenmitteln (Umsatzerlöse,
Sponsoring, Landesmittel u.ä.) rd. ein Fünftel zur Deckung der Aufwendungen bei-
tragen.
Kostendeckungsgrad
Spielzeit 2016/2017 S pielzeit 2015/2016
20,00% 20,80%
7
Besucherzahlen
2013/2014 2014/2015 2015/2016 2016/2017
Theater 156.752 149.074 158.561 164.790
Konzert 37.567 37.069 44.711 41.158
Besucher insgesamt 194.319 186.143 203.272 205.948
Anzahl der Vorstellungen 662 675 717 758
Besucher je Vorstellung 294 276 284 272
Aufführungen Platzaus-
Theater Stücke insgesamt Besucher nutzung
Premieren
Musiktheater 7 77 40.166 69,90%
Schauspiel 13 157 41.768 74,41%
Tanztheater 6 44 17.067 94,12%
Kinder- und Jugendtheater 9 85 24.848 82,93%
Gesamt 35 363 123.849 76,60%
Wiederaufnahmen
Musiktheater 1 5 4.101 91,99%
Schauspiel 5 38 1.653 77,03%
Kinder- und Jugendtheater 7 55 2.310 73,73%
Gesamt 13 98 8.064 67,86%
Sonderveranstaltungen 17 146 11.041 68,15%
fremde Gastspiele 17 61 21.836 75,83%
Gesamt Theaterbereich 82 668 164.790 75,39%
Konzert
Sinfoniekonzerte 10 29 21.463 83,20%
Kinderkonzerte 5 29 6.938 75,59%
Rathauskonzerte 6 6 951 66,04%
Erbdrostenhofkonzerte 5 5 941 99,47%
Gesamt 26 69 30.293 81,08%
Sonderveranstaltungen 6 12 5.573 85,24%
fremde Gastkonzerte 4 9 5.292 95,30%
Gesamt Konzertbereich 36 90 41.158 83,22%
Gesamt Theater Münster 118 758 205.948 76,84%
Aufführungszahlen nach Spielstätten
2013/2014 2014/2015 2015/2016 2016/2017
Veränderung
zum Vorjahr
Theater
Grosses Haus 167 158 161 162 1
Kleines Haus 162 154 156 156 0
Fremde Spielstätten 169 209 266 285 19
Fremde Gastspiele 63 66 37 65 28
Gesamt 561 587 620 668 48
8
Konzert
Grosses Haus 35 33 40 34 -6
Kleines Haus 25 27 31 28 -3
Fremde Spielstätten 26 18 17 18 1
Fremde Gastkonzerte 15 10 9 10 1
Gesamt 101 88 97 90 -7
Gesamt Theater Münster 662 675 717 758 41
Abonnementsentwicklung
Veränderung Stand
2014/2015 2015/2016 2016/2017 Gegenüber 2017/2018
Vorjahr 09.04.2018
Theater
Großes Haus
Premieren-Abo 251 280 288 8 279
Großes Abo
Dienstag A 165 174 196 22 170
Dienstag B 530 543 533 -10 520
Mittwoch 207 197 203 6 185
Kleines Mittwoch-Abo 146
Donnerstag 132 143 136 -7 137
Kleines Donnerstag -Abo 75
Freitag A 130 123 119 -4 103
Freitag C 193 190 184 -6 137
Kleines Freitag-Abo 64
Samstag A 178 180 156 -24 144
Kleines Samstag-Abo 32
So.-Nachmittag 158 176 173 -3 204
Musiktheater + 34
Kleines Schauspiel-Abo 322 318 299 -19 313
Großes Schauspiel-Abo 59 76 93 17 114
Kennenlern-Abo 471 471 479 8 468
Geschenk-Abo 376 324 339 15 325
Misch-Abo 176 210 230 20 202
Kleines Haus
Premieren- Abo 80 74 77 3 71
Schauspiel-Abo 27 34 32 -2 66
Mittwoch 64 93 96 3 86
Freitag 126 74 41 -33 45
Kennenlern-Abo 76 89 95 6 100
Geschenk-Abo 66 139 118 -21 134
Samstag 67 65 68 3 69
Gesamt Theater 3.854 3.973 3.955 -18 4.223
9
Konzert
Sinfoniekonzerte
Abo A 332 331 313 -18 293
Abo B 346 377 361 -16 341
Abo C 565 595 586 -9 527
Abo K 81 82 105 23 96
Rathauskonzerte 26 26 36 10 29
Erbdrostenhofkonzerte 95 103 98 -5 91
Gesamt Konzerte 1.445 1.514 1.499 -15 1.377
Gesamt Theater Münster 5.299 5.487 5.454 -33 5.600
Entwicklung der Besucherorganisationen
Veränderung Stand
2013/2014 2014/2015 2015/2016 2016/2017 Gegenüber 2017/2018
Vorjahr 09.04.2018
Theaterring Volksbühne 589 594 599 539 -60 0
Christl. Theatergemeinde 682 609 624 599 -25 594
ver.di 414 380 358 391 33 272
Theaterjugendring 1566 1633 1665 2013 348 2.283
Gesamt 3.251 3.216 3.246 3.542 296 3.149
4.4. Zusammensetzung der Betriebskostenzuschüsse:
T€
Stadt Münster 20.013
Land NRW 1.075
Gesamt Zuschüsse 21.088
4.5. Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen i m Wesentlichen aus einem AFA-
Zuschuss der Stadt Münster i.H.v. 661 T€, Erlösen a us Sponsoring i.H.v.109 T€,
Auflösung von Sonderposten 73 T€, Zuschüsse von son stigen öffentlichen Instituti-
onen i.H.v. 58 T€.
4.6. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen s ind insbesondere die Positionen
Beiträge, Gebühren und Versicherungen i.H.v. 220 T€ , Werbung und Druckkosten
i.H.v. 337 T€, Unterhaltung der technischen Ausstat tung i.H.v. 389 T€, Dienstleis-
tungen durch die Stadt Münster einschließlich IT-St ruktur i.H.v. 750 T€ sowie Ge-
bäudemiete und Nebenkosten i.H.v. 1.299 T€, inkl. U nterhaltung des Gebäude
i.H.v. 427 T€ für den Umbau der Theaterkasse, zu nennen.
5. Nachtragsbericht
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres
2016/2017 eingetreten, die eine Auswirkung auf die im Jahresabschluss dargestellte Vermö-
gens-, Finanz- und Ertragslage haben.
10
B. Sonstige Angaben
1. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB werden
auf Grund von Unwesentlichkeit nicht angegeben. Haf tungsverhältnisse gemäß
§ 251 HGB bestehen nicht.
2. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Gesch äftsjahr 2016/2017 betrug:
Angestellte 312,0
Beamte 7,0
319,0
Die Beschäftigten verteilen sich auf folgende Funktionsbereiche innerhalb des The-
aters Münster:
Verwaltung 11,5
Kasse 5,5
Hausdienste 19,0
Bühnentechnischer Dienst 83,0
Werkstätten 26,0
Schauspieler 19,0
Sänger 11,0
Chor 25,0
Orchester 67,0
Tanz 15,0
Künstlerisches Funktionspersonal 37,0
Die einzelnen Arbeitsverhältnisse werden durch nach stehende Regelungen be-
stimmt:
Beamtenrecht
Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD)
Normalvertrag Bühne (NV Bühne)
Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern (TVK) .
Zusätzlich zu den fest angestellten Mitarbeitern, sind bei den nicht ständig Beschäf-
tigten (Ersatz für abwesende eigene Kräfte, Aushilf en, Gastverpflichtungen etc.) rd.
3.000 Abrechnungsfälle angefallen.
3. Die Betriebsleitung bildeten die Verwaltungsdire ktorin Rita Feldmann und Generalin-
tendant Dr. Ulrich Peters. Die Vergütung erfolgt be i der Verwaltungsdirektorin nach
Besoldungsgruppe A16 und beim Generalintendanten nach Sondervertrag.
Gemäß § 24 Abs. 1 EigVO NRW i. V. m. § 285 Nr. 9 HGB sind für die Mitglieder der
Betriebsleitung die Gesamtbezüge für das jeweilige Wirtschaftsjahr anzugeben. Für
die Verwaltungsdirektorin sind im Wirtschaftsjahr V ergütungen i.H.v. 86.688,92 €
und für den Generalintendanten i.H.v. 182.881,50 € inkl. Sonderhonorare angefal-
len.
4. Mit der Prüfung des Jahresabschlusses wurde nach Beschluss des Kulturausschus-
ses am 22.06.2017 und erteilter Zustimmung der Geme indeprüfungsanstalt Nord-
rhein-Westfalen (GPA) vom 15.05.2017 die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr.
Schumacher & Partner GmbH beauftragt. Im Wirtschaft sjahr 2016/2017 wurden
Aufwendungen für die Beratungs- und Prüfungskosten der Jahresabschlussprüfung
2016/2017 in Höhe von 21.182 € erfasst.
11
5. Der Betriebsausschuss setzte sich zum Bilanzstic htag wie folgt zusammen:
Ratsherr Dr. Dietmar Erber (CDU), Dipl.-Chemiker
Ratsherr Bruno Kleine Borgmann (CDU), Lehrer a.D.
Ratsfrau Dr. Maria Galen (CDU), Kunsthändlerin
Ratsherr Jan Leiße (CDU), Immobilienmakler
Ratsherr Josef Schliemann (CDU), Gemeindedirektor a. D.
Dr. Wolfgang Weikert (CDU), Studienrat
Ratsfrau Angela Stähler (CDU), Hausfrau
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD), Lehrerin i.R.
Philipp Gabriel (SPD), Jurist
Ratsherr Marius Herwig (SPD), Student
Ratsfrau Dr. Cornelia Jäger (SPD), Referentin
Renate Weidenfeller (SPD), Lehrerin i.R.
Ratsherr Tim Rohleder (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Politologe, wiss. Mitarbeiter
Christa Nonhoff (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Lehrerin
Martin Schulte (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Soziologe
Ratsherr Raimund Köhn (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Soziologe
Heinrich Götting (FDP), Kaufmann
Katharina Geuking (DIE LINKE)
Martin Gutsch (Piraten/ÖDP), Kaufmann im Gesundhei tswesen
6. Die Mitglieder des Betriebsausschusses erhalten für ihre Tätigkeit vom Theater
Münster keine Bezüge.
7. Der Jahresüberschuss 2016/2017 in Höhe von 151.8 24,71 € soll nach dem Ergeb-
nisverwendungsvorschlag der Betriebsleitung auf neu e Rechnung vorgetragen wer-
den.
Münster, 12. März 2018
Rita Feldmann
Verwaltungsdirektorin
Theater Münster
Entwicklung des Anlagevermögens 2017
Bezeichnung Anschaffungs-/ Anschaffung-/ Buchwerte Buchwerte
Herstellungs- Herstellungs- Abschreibung Abschreibung Abschreibung Abschreibung
kosten Brutto Brutto Brutto Umbuchung kosten Brutto kumuliert
01.09.2016 Zugänge Abgänge 31.08.2017 01.09.2016 Zugänge Abgänge 31.08.2017 31.08.2017 31.08.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 133.148,02 9.574,10 0,00 0,00 142.722,12 -90.943,46 -28.774,88 0,00 -119.718,34 23.003,78 42.204,56
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.898.679,92 478.788,95 -77.203,59 5.465,75 10.305.731,03 -5.637.192,29 -1.315.650,91 75.791,66 -6.877.051,54 3.428.679,49 4.261.487,63
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.465,75 55.162,45 0,00 -5.465,75 55.162,45 0,00 0,00 0,00 0,00 55.162,45 5.465,75
Summe Sachanlagen 9.904.145,67 533.951,40 -77.203,59 0,00 10.360.893,48 -5.637.192,29 -1.315.650,91 75.791,66 -6.877.051,54 3.483.841,94 4.266.953,38
III. Finanzanlagen
Wertpapiere 862.987,44 342.910,00 0,00 0,00 1.205.897,44 0,00 0,00 0,00 0,00 1.205.897,44 862.987,44
Ausleihungen 10.963,05 8.880,00 -9.142,05 0,00 10.701,00 0,00 0,00 0,00 0,00 10.701,00 10.963,05
Summe Finanzanlagen 873.950,49 351.790,00 -9.142,05 0,00 1.216.598,44 0,00 0,00 0,00 0,00 1.216.598,44 873.950,49
Summe Anlagevermögen 10.911.244,18 895.315,50 -86.345,64 0,00 11.720.214, -5.728.135,75 -1.344.425,79 75.791,66 -6.996.769,88 4.723.444,16 5.183.108,43
13
Lagebericht zum 31. August 2017
1. Geschäftsgrundlagen
Das Theater Münster ist seit dem 01.09.2008 eine ei genbetriebsähnliche Einrichtung der
Stadt Münster entsprechend den Vorschriften der Gem eindeordnung für das Land Nord-
rhein-Westfalen. Sie wird gemäß der Eigenbetriebsve rordnung sowie nach den Bestimmun-
gen der Betriebssatzung für das Theater Münster gef ührt (Hinweis: Die Städtischen Bühnen
Münster wurden zur Spielzeit 2012/2013 umbenannt in „Theater Münster“, s. Vorlage
V/0086/2012).
Satzungsmäßiger Zweck und Gegenstand einschließlich etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe
ist die Förderung des kulturellen Lebens durch den Betrieb des Theater Münster. Das Sinfo-
nieorchester Münster ist Bestandteil des Betriebes. Die Einrichtung kann zur Erfüllung des
Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitä-
ten Dritter unterstützen. Der Betriebszweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielset-
zung der Stadt Münster, individueller Zielvereinbar ungen sowie unter Beachtung einer wirt-
schaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen
.
Die Einrichtung verfolgt ausschließlich und unmitte lbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenor dnung. Sie ist selbstlos tätig und ver-
folgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Einrichtung dürfen nur für die
satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf ke ine Person durch Ausgaben, die
dem Zweck der Einrichtung fremd sind, oder durch un verhältnismäßig hohe Vergütungen
begünstigt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung der Einrichtung oder bei Wegfall ihres
bisherigen Zwecks hat die Stadt Münster ihr Vermöge n, soweit es den Wert der Sach- und
Kapitaleinlagen übersteigt, ausschließlich für die Förderung der Kunst und Kultur zu verwen-
den.
Die Gemeinnützigkeit der eigenbetriebsähnlichen Ein richtung Theater Münster wurde im
Rahmen der Konzernbetriebsprüfung der Stadt Münster aberkannt. Dies ist jedoch, da die
Stadt Münster als juristische Person des öffentlich en Rechts Spenden für kulturelle Zwecke
entgegen nehmen darf und hierfür Zuwendungsbeschein igungen ausstellen kann, unschäd-
lich.
Das Theater Münster umfasst folgende Sparten:
• Musiktheater
• Sprechtheater
• Tanztheater
• Junges Theater
• Konzerte
Die Betriebsleitung im Sinne der EigVO NW bilden de r Generalintendant Dr. Ulrich Peters
und die Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann.
2. Geschäftsverlauf / Spielzeitenüberblick
Das Wirtschaftsjahr 2016/2017 war in finanzieller H insicht erneut durch einen positiven Ge-
schäftsverlauf gekennzeichnet. Der vorliegende Jahr esabschluss weist einen Jahresüber-
schuss von 152 T€ aus.
14
Die wirtschaftliche Situation des Theater Münsters stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin
als stabil dar.
Die Besucherzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Insge-
samt besuchten 205.948 Theater- und Konzertinteress ierte die Vorstellungen des Theater
Münster. Dies ist ein Zuwachs von 2.676 Besuchern gegenüber der Spielzeit 2015/2016.
Im Verlauf der Spielzeit wurden im Musiktheater, Schauspiel, Junges Theater und Tanzthe-
ater 35 Premieren und 13 Wiederaufnahmen gezeigt. I m Konzertspielplan des Sinfonieor-
chesters standen neben 10 Sinfoniekonzerten zahlrei che weitere Auftritte in den einzelnen
Konzertreihen. Das Programm des Theater Münster wur de ergänzt durch die Produktion der
Niederdeutschen Bühne, zahlreiche Gastspiele und –k onzerte, Lesungen, Vorträge und
Ausstellungen. Die Anzahl der Aufführungen hat sich mit 758 im Vergleich zur vorherigen
Spielzeit nochmals um 41 Vorstellungen erhöht.
Bei der Entwicklung der Abonnements im Theater- und Konzertbereich ist eine konstante
Besuchernachfrage zu verzeichnen. Es wurden 5.454 A bonnements abgeschlossen. In der
aktuellen Spielzeit 2017/2018 ist die Anzahl der Ab onnements um 146 gestiegen und bestä-
tigt damit die Attraktivität der Abonnementangebote.
Bei den Besucherorganisationen ist bei einem Zugewi nn von 296 Abonnements bei insge-
samt 3.542 Abonnements ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.
Das Theater Münster nutzt für die Veranstaltungen n eben den eigenen Spielstätten, Großes
und Kleines Haus, U2 und Theatertreff, auch externe Aufführungsorte.
Musiktheater
Charles Gounods Oper „Faust (Margarethe)“ entführte die Zuschauer in das Studierzimmer
des mit sich ringenden Gelehrten, löste sich dann aber in weiten Teilen von dem Ideendrama
Goethes – aus dem Drang nach Erkenntnis wird die bl oße Gier nach Leben, Jugendlichkeit
und Liebeserfüllung unter teuflischer Regie. Ein gr oßer Erfolg für das Musiktheater Münster,
vor allem für einen überragenden Gregor Dalal als M ephisto mit scheinbar unendlich vielen
Gesichtern!
Mit einem wahrhaft »frostigen« Auftakt eröffneten d ie diesjährigen »Tage der Barockmusik«
im Januar ihr Programm im Großen Haus, wo sich eine silber-grau schillernde Winterwelt
ausbreitete: das Reich der Zauberin Alcina, Titelhe ldin in Georg Friedrich Händels gleichna-
miger Oper, die es sich zur Gewohnheit gemacht hat, ihre abgelegten Liebhaber in taumeln-
de, Furcht einflößende Untote zu verwandeln. Erst m it dem Auftreten Ruggieros, dem sich
Alcina in echter Hingabe zuwendet, durchbricht der wärmende Strahl der Liebe das Szenario
der in Eiseskälte erstarrten Gefühle.
Diesem Höhepunkt musikdramatischen Schaffens schlos s sich ein weiterer Klassiker der
Opernliteratur an. Carl Maria von Webers »Freischüt z« entführte in die schaurig-schöne
Wolfsschlucht, in der Jägersohn Max beim Gießen der ominösen Freikugeln zugegen ist, mit
der er ins Schwarze treffen und das Herz der gelieb ten Agathe erringen möchte. Natürlich
hat der Teufel seine Finger mit im Spiel, aber – da nk göttlicher Fügung und menschlicher
Einsicht – finden die Liebenden schließlich auch ohne Zauberei zueinander.
Schauspiel
Friedrich Hebbels dramatische Adaption der „Nibelungen“, des mittelhochdeutschen Helden-
liedes, das als Nationalepos der Deutschen vielfach dem ideologischen Missbrauch ausge-
setzt war, präsentierte sich in Münster als eine ex plosive, bildgewaltige Fabel von Helden
und Gefallenen, von Liebe und Verrat, Mord und Tod – und von der Hybris der Menschen.
Eine historische Zeitreise in das Frankreich des Jahres 1788 mit verblüffend aktuellen tages-
politischen Bezügen bot Stefan Ottenis Inszenierung von Joël Pommerats Schauspiel »La
Révolution #1 – Wir schaffen das schon«. Das Theate r geriet zum politischen Forum, der
15
Zuschauerraum zur Nationalversammlung, in der die e xplosiven Debatten über die Konsti-
tution einer neuen Staatsform ausgehandelt werden u nd sich das Ringen um Demokratie
und ihre Verteidigung als mühevolles, stets gefährdetes Unterfangen erweist.
Große Freude lösten die Nominierungen des Schauspie ls Münster in den Kategorien „Beste
Gesamtleistung“, „Regie“ und „Bühne/ Raum/ Kostüm“ in der Fachzeitschrift „Die deutsche
Bühne“ aus.
Junges Theater
Wer träumt als Jugendlicher nicht von Ruhm und eine m erfolgreichen Leben, gar einer
künstlerischen Karriere? Für die einen hat Ruhm nur mit dem glamourösen Bekanntheitsgrad
der eigenen Person zu tun, für die anderen bedeutet es ein glorioses Lebensgefühl, mit
Herzklopfen im Rampenlicht zu stehen. Das diesjähri ge Projekt des Theaterjugendorches-
ters »Gloria« erzählte in einem spannenden Blick hinter die Kulissen eines Castings von die-
sem Lebensgefühl aus unterschiedlichen Perspektiven.
Als Familienstück erzählte „Ronja Räubertochter“, e ine der bezauberndsten und fantas-
tischsten Geschichten Astrid Lindgrens, in Bildern zwischen karger Naturschönheit die
selbstbewusste Suche nach dem eigenen Lebensweg.
Tanztheater
Die Adaptionen klassischer Stoffe durch das Tanzthe ater wurde mit einer Bearbeitung von
Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ fortgesetzt. Die von Hans Henning Paar erarbei-
tete Choreografie der schicksalhaften Liebesgeschic hte nutzte die Ausdrucksfähigkeit des
zeitgenössischen Tanzes für eine zugleich einfühlsa me und ungemein kraftvolle tänzerische
Interpretation des weltberühmten Dramenstoffs.
Die Frage nach Identität, ihrer steten Veränderung und Verzerrung im Laufe eines Lebens,
stellte sich der spanische Gastchoreograf Gustavo R amírez Sansano in dem Tanzabend
»Recortes«. Die eindringliche Choreografie entlarvte Identität als bloße Illusion – bestehend
aus einer subjektiven Auswahl von Erinnerungsfragme nten, mit der wir lediglich versuchen
können, eine lebensgeschichtliche Kontinuität herzustellen.
Im Rahmen der 4. Benefiz-Tanzgala gastierten zahlre iche internationale Solisten und Kom-
panien in Münster und boten dem Publikum ein hochka rätiges und abwechslungsreiches
Programm zugunsten der Aidshilfe Münster.
Theater Extra
Die Reihe »Gelehrte im Theater« entwarf mit Vorträg en, Filmen und Hörspielen ein breites
kulturhistorisches Panorama der 50er-Jahre, in denen das Gebäude an der Neubrückenstra-
ße zum »Donnerschlag in der Theaterarchitektur« avancierte.
Sinfonieorchester Münster
Für seine letzte als Generalmusikdirektor von Münst er verantwortete Spielzeit wählte Fabri-
zio Ventura als thematische Leitlinie die in Deutsc hland kaum bekannte italienische Instru-
mentalmusik des 19. und 20. Jahrhunderts, die im Sc hatten der Oper steht. So führte er bei-
spielsweise Alfredo Casellas zweite Sinfonie auf, d ie zuvor noch in Münster gespielt wurde.
Diese Interpretation wurde von „Ars production“ auf genommen und ist als neueste CD des
Sinfonieorchesters Münster erschienen. Internationa l renommierte Solisten wie Clemens
Hagen, der Schostakowitschs virtuoses Cellokonzert Nr. 1 spielte, Star-Pianist Martin Stadt-
feld, der mit Liszts Klavierkonzert Nr. 1 brillierte, Nelson Freire, der das zweite Klavierkonzert
von Johannes Brahms darbot, oder Daniel Müller-Scho tt, der Prokofjews Sinfonisches Kon-
zert für Violoncello und Orchester spielte, faszinierten mit ihren Auftritten das Publikum.
Mit einer außergewöhnlichen Choreographie begann da s Jahr 2017 für das Sinfonieorches-
ter Münster. GMD Fabrizio Ventura dirigierte beim N eujahrskonzert vom eigens auf die Büh-
ne des Großen Hauses geschafften Herd aus Rossinis Ouvertüre zur „Diebischen Elster“.
16
Der Rückblick auf das Jahr verdeutlicht den Abwechs lungsreichtum und die Bandbreite der
Konzerte und Projekte des Orchesters: Zunächst wurd e mit den „Tagen der Barockmusik“
ein Schwerpunkt auf Barockmusik gelegt. Im Frühjahr wurde die erfolgreiche Reihe der Ki-
nokonzerte fortgesetzt. Ca. 360 Musiker – Blechbläser der Musikhochschule und der Westfä-
lischen Schule für Musik, der Philharmonischen Chor , der Konzertchor, die Capella Vocale
und das Sinfonieorchester Münster brachten im St.-P aulus-Dom das Requiem von Hector
Berlioz zur Aufführung. Parallel bereitete sich das Orchester auf die Premiere zur „Orches-
terprobe“, einer zeitgenössischen Oper von Giorgio Battistelli, vor, die in den Opernmagazi-
nen viel Lob erfuhr.
Auf der Bühne im Aasee zeichnete der Römer Ventura ein musikalisches Bild seiner italieni-
schen Heimatstadt nach, als er mit der „Römischen T rilogie“ das Publikum in die farbigen
Klangwelt des Komponisten Ottorino Respighi entführ te. Fabrizio Ventura verabschiedete
sich von seinem Publikum im Sommer 2017 mit drei er folgreichen Aufführungen Gustav
Mahlers 7. Sinfonie. Sie bildeten das Ende einer ze hn Jahre währenden äußerst fruchtbaren
Zusammenarbeit.
Neben dem umfänglichen Konzertprogramm wirkte das S infonieorchester Münster bei sämt-
lichen Aufführungen des Musiktheaters mit und konnt e dabei seine Kompetenz in den unter-
schiedlichsten musikalischen Epochen und Genres unter Beweis stellen.
3. Vermögenslage
Die Bilanzsumme beziffert sich zum 31.08.2017 auf 10.632 T€.
Auf der Aktiva wird ein Anlagevermögen i.H.v. 4.723 T€ und ein Umlaufvermögen, ein-
schließlich Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 5.909 T€ geführt. Zum Anlagevermögen
gehören vorwiegend als Sachanlagen geführte betrieb sspezifische Anlagegüter, die mit
Gründung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung The ater Münster übertragen wurden. Das
Umlaufvermögen besteht vorwiegend aus Forderungen g egenüber der Stadt Münster aus
Pensionen und Transferleistungen von der Stadtsparkasse an die Stadt Münster.
Die Passiva weist ein Eigenkapital i.H.v. 4.420 T€ auf. Die Eigenkapitalquote beträgt damit
41,57 %. Ein weiterer größerer Posten der Passiva sind Rückstellungen mit einer Gesamt-
höhe von 3.838 T€.
4. Finanzlage
Durch die festgelegten Zuschusszahlungen der Stadt Münster, die kontinuierlichen Einnah-
men aus dem Verkauf von Eintrittskarten und die Bet riebskostenzuweisungen des Landes
NRW, ist die Liquidität im Wirtschaftsjahr 2016/2017 jederzeit gesichert gewesen.
Im Wirtschaftsjahr 2016/2017 sind neben den übliche n Instandhaltungs- und Wartungsarbei-
ten folgende größere Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zu erwähnen:
• Sanierung Theaterkasse
• Sanierung Kantine
• Sanierung der Punktzuganlage im Großen Haus (2. Ba uabschnitt)
• Umrüstung der Beleuchtung Lampenhimmel Großes Haus auf LED-Technik
In den darauf folgenden Jahren sind neben investive n Ersatzbeschaffungen weiterhin Inves-
titionen in die Bühnentechnik und Service- und Aufe nthaltsbereiche geplant. Weitere Maß-
nahmen werden entsprechend einer Prioritätenliste k urzfristig geplant und umgesetzt. Diese
Maßnahmen werden jeweils aus eigenen Mitteln finanziert.
Darüber hinaus sind in den kommenden Jahren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in der
Bühnenausstattung erforderlich; neben Maßnahmen aus betriebs- und sicherheitstechni-
scher Sicht, die über den Vermögensplan bzw. den Sa nierungseuro finanziert werden müs-
sen.
17
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Theater Münst er ist nicht Eigentümerin der vom Amt
für Immobilienmanagement überlassenen Gebäude. Die direkt an den Gebäuden anstehen-
den Investitionen und Instandsetzungen werden von d er Eigentümerin Stadt Münster in en-
ger Abstimmung mit dem Theater Münster vorgenommen.
5. Ertragslage
Die Gesamtzuschüsse (Stadt, Land) zum Betrieb des T heaters und Orchesters sind im Ver-
gleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend der festgelegten, gültigen Beschlüsse
und Bewilligungsbescheide um 462 T€ gestiegen. Dies e Erhöhung erklärt sich durch die ta-
rifbedingten Mehraufwendungen, die auf Grundlage de s Managementkontrakts, inkl. 6. Fi-
nanzformel, Spielzeiten 2014/2015 bis 2017/2018, Vo rlage V/0240/2013/1 eine entspre-
chende Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster beinhal-
tet.
Für die Erhöhungen der Tarifrunde 2014 ab dem 01.03 .2014 und alle weiteren Tarifsteige-
rungen im öffentlichen Dienst während der Laufzeit des gültigen Managementkontrakts, inkl.
6. Finanzformel, Spielzeiten 2014/2015 bis 2017/2018, hat der Rat der Stadt Münster mit der
Vorlage V/0240/2013/1 eine entsprechende Erhöhung d es Zuschusses an das Theater
Münster durch die Stadt Münster beschlossen. Auf de r Basis dieser Finanzierungregelung,
war der Etat für die Personalbewirtschaftung in der Spielzeit 2016/2017 insgesamt ausrei-
chend. Innerhalb des Personaletats haben sich die ü blichen vom Spielplan abhängigen Ver-
schiebungen ergeben.
Im Rahmen der dezentralen Etatverwaltung innerhalb des Theater Münster sind Steigerun-
gen bei einzelnen Positionen durch Einsparungen an anderen Stellen ausgeglichen worden.
6. Nachtragsbericht
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres
2016/2017 eingetreten, die eine Auswirkung auf die im Jahresabschluss dargestellte Vermö-
gens-, Finanz- und Ertragslage haben.
7. Risiko- und Prognosebericht
Die aktuelle 6. Finanzformel (Vorlage/0240/2013/1), die bis zum Ende der Spielzeit
2017/2018 gültig ist, garantiert eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Thea-
ter Münster durch die Stadt Münster für die nachfol genden Tarifsteigerungen im öffentlichen
Dienst. Dem Theater Münster wird mit diesem Zuschus sverfahren eine verlässliche Finanz-
basis und finanzielle Planungssicherheit gegeben. H ierzu zählt auch die Bewilligung von
Zuschüssen durch das Land NRW, die seit Jahren eine weitere konstante und somit verläss-
liche Größe der finanziellen Basis des Theater Münster bildet.
Die Parteien, Stadt Münster und Theater Münster hab en mit der Vorlage „V/0019/2017
Managementkontrakt mit der eigenbetriebsähnlichen E inrichtung Theater Münster, inkl. 7.
Finanzformel für die Spielzeiten 2018/2019 bis 2021/2022“ eine Fortschreibung des Kontrak-
tes eingebracht, die am 17.05.2017 vom Rat der Stadt Münster beschlossen worden ist.
Das Theater Münster hat nach dem Beschluss des Rate s vom 16.12.2015 zur nachhaltigen
Haushaltssanierung (NaSa) mit Vorlage V/0700/2015 u nd Antrag der Ratsfraktionen CDU
und Bündnis 90/Die Grünen/GAL V/0959/2015 einen wei teren Konsolidierungsbeitrag zu
leisten. Als Konsolidierungsbeitrag des Theater Münster ist der neue städtische Zuschuss ab
der Spielzeit 2018/2019 um 200.000 € und ab der Spi elzeit 2020/2021 um weitere 50.000 €
abgesenkt worden. Damit ergibt sich während der Lau fzeit des Managementkontraktes, inkl.
7. Finanzformel ein Konsolidierungsbeitrag mit einer Gesamthöhe von 900.000 €.
Bereits in der Spielzeit 2017/2018 (letzte Spielzei t der noch laufenden 6. Finanzformel) führt
das Theater im Rahmen der nachhaltigen Haushaltssanierung (NaSa) als einmalige Sonder-
18
zahlung einen Beitrag i.H.v. 200.000 € an die Stadt Münster ab (V/0020/2017 Wirtschafts-
plan 2017/2018 des Theater Münster). Um diese Vorga be zu erreichen, hat das Theater
Münster ab der Spielzeit 2017/18 eine Preisanpassun g für die Abonnements im Theater und
Orchester durch Absenkung der Rabattstufen vorgenom men. Ausgehend von einer gleich-
bleibenden Besucher- bzw. Abonnentenzahl erwartet d as Theater Münster mit der beschrie-
benen Preisanpassung im Abonnementbereich die erfor derlichen Mehreinnahmen von
200.000 Euro zu erreichen.
Durch das neue Konsolidierungskonzept NaSa bleibt j edoch der finanzielle Handlungsspiel-
raum des Theater Münster weiter eingeschränkt. Der Erhalt aller Sparten ist jedoch auch
unter den geänderten finanziellen Rahmenbedingungen sichergestellt.
Unter Berücksichtigung des aktuellen Besucheraufkom mens in der laufenden Spielzeit
2017/2018 und der konsequenten Umsetzung der beschl ossenen Konsolidierungsmaßnah-
men, erwartet die Theaterleitung auch in den folgen den Jahren weiterhin einen leichten Jah-
resüberschuss.
Eine eventuelle Kürzung der Zuschüsse von Stadt und Land hätte kurzfristig Auswirkungen
auf die Struktur des Theater Münster.
8. Angabe zu den Feststellungen der Prüfung nach § 53 HGrG für 2015/2016
Der mit der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageb erichtes für das Wirtschaftsjahr
2016/2017 beauftragte Abschlussprüfer hat seine Prü fung auftragsgemäß um die Prüfung
nach § 53 HGrG erweitert und die wesentlichen Fests tellungen in seinem Prüfungsbericht
dargestellt. Es ergaben sich keine Feststellungen, aus denen sich für die Betriebsleitung die
Notwendigkeit zum Handeln ergeben hätte.
Münster, 12. März 2018
Rita Feldmann
Verwaltungsdirektorin
Beschlussvorlage
4243 Zeichen
V/0425/2018 V/0425/2018 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts des Theater Münster für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 Beratungsfolge 13.06.2018 Kulturausschuss als Betriebsausschuss Vorberatung 04.07.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 04.07.2018 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Jahresabschluss 2016/2017 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Theater Münster, best e- hend aus der Bilanz, der Gewinn - und Verlustrechnung, dem Anhang sowie dem Lagebericht der Betriebsleitung, wird zur Kenntnis genommen und festgestellt. 2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 201 6/2017 nebst Anhang und dem Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Theater Münster am 12.03.2018 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & P artner GmbH , Münster, der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. 3. Die Gewinn - und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 201 6/2017 weist einen Jahres über- schuss von 151.824,71 € aus. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4. Der Betriebsleitung des Theater Münster wird für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 Entlastung erteilt. 5. Zur Prüfung des Jahresabschlusses 2017/2018 des Theater Münster wird die Wirtschaftsprü- fungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH , 48143 Münster, An der Apostelkirche 4, bestellt. II. Finanzielle Auswirkungen: Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Kosten der Prüfung des Jahresabschlusses 2016/2017 im Wirtschaftsplan 2016/2017 berücksichtigt sind. Theater Münster 24.05.2018 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Braun Telefon: 59 09 121 Braun@stadt-muenster.de - 2 - V/0425/2018 Begründung: Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH aus Münster hat im Auf- trag des Theater Münster mit Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein -Westfalen den Jahresabschluss und Lagebericht des Wirtschaftsjahres 2016/2017 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß gem. § 13 der Betriebssatzung des Theater Münster dem Betriebsausschuss und dem Rat vorzulegen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung NRW in Verbindung mit den handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt worden. Zum Lagebericht wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH festgestellt, dass dieser entsprechend § 25 EigVO aufgestellt worden ist, im Einklang mit dem Jahresabschluss steht, die sonstigen Angaben im Lagebericht keine falsche Vorstellung von der Lage des Eigenbetriebes vermitteln und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH erteilt dem Theater Müns- ter für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss 20 16/2017 können den beigefügten Unterlagen en t- nommen werden. Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse v om zuständigen Wirtschaftsprüfer, Herrn Dr. M i- chael Kaufmann, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH in der Betriebsausschusssitzung am 13.06.2018 im Einzelnen erläutert. Die Prüfung des Jahresabschlusses der eigenbetriebsäh nlichen Einrichtung Theater Münster obliegt gem. §106 Abs. 2 GO NW der Gemeindeprüfungsanstalt. Diese bedient sich zur Durchführung der Jahresabschlussprüfung eines Wirtschaftsprüfers oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Das Theater Münster kann ein en Vorschlag unterbreiten, dem die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein- Westfalen folgen soll. Gem. § 5 EigVO benennt der Betriebsausschuss die Prüferin oder den Prüfer für den Jahresa b- schluss. In Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen und dem AWR sowie der am 18.04.2018 erteilten Zustimmung durch die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein -Westfalen wird vorgeschlagen, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH mit der Prüfung des Jah- resabschlusses 2017/2018 zu beauftragen. Gez. Wilkens Stadträtin
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- An der Apostelkirche 4
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Details
- Aktenzeichen
- V/0425/2018
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 15.05.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37