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V/0425/2018

Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts des Theater Münster für das Wirtschaftsjahr 2016/2017

Vorlagen 15.05.2018

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Anhang + Lagebericht 2016-2017

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anhang + Lagebericht 2016-2017

43364 Zeichen

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
 
Theater Münster 
 
 
 
Jahresabschluss  
 
für das 
 
Wirtschaftsjahr 2016/2017

2
 
Bilanz zum 31.08.2017 
 
      
A K T I V A   31.08.2017  Vorjahr  
===========  €  € 
A. Anlagevermögen    
    I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Summe immaterielle Vermögensgegenstände  23.003,78  42.204,56  
    II. Sachanlagen    
1.  Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.428.679,49  4.261.487,63  
2.  Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 55.162,45  5.465,75  
Summe Sachanlagen  3.483.841,94  4.266.953,38  
    III. Finanzanlagen    
1.  Wertpapiere des Anlagevermögens  1.205.897,44  862.987,44  
2.  Sonstige Ausleihungen  10.701,00  10.963,05  
Summe Finanzanlagen  1.216.598,44  873.950,49  
Summe Anlagevermögen  4.723.444,16  5.183.108,43  
B. Umlaufvermögen    
    I. Vorräte    
        Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe  77.993,00  89.253,00  
Summe Vorräte  77.993,00  89.253,00  
    II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
        1. Forderung aus Lieferungen und Leistungen 33.267,93  53.599,17  
        2. Forderungen gegen die Stadt Münster 1.881.268,33  1.215.186,07  
           davon Forderungen gegen die Stadt Münster mit einer Laufzeit von über einem Jahr 1.125.192, 13  1.125.192,13  
        3. Sonstige Vermögensgegenstände  789.812,75  759.409,48  
Summe Forderungen  2.704.349,01  2.028.194,72  
    III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.021.831,52  3.050.700,58  
Gesamtsumme Umlaufvermögen  5.804.173,53  5.168.148,30  
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten  104.475,43  109.063,12  
    
S U M M E   A K T I V A  10.632.093,12  10.460.319,85  
=======================    
    
P A S S I V A   31.08.2017  Vorjahr  
=============   €   €  
A. Eigenkapital    
    I. Gezeichnetes Kapital  50.000,00  50.000,00  
    II. Kapitalrücklagen  4.244.893,79  4.244.893,79  
    III. Verlustvortrag  -27.104,42  -135.254,11  
    IV. Jahresüberschuss  151.824,71  108.149,69  
Summe Eigenkapital  4.419.614,08  4.267.789,37  
B. Sonderposten für Zuwendungen  204.191,17  276.785,99 
C. Rückstellungen    
    I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen             2.441.526,80 2.267.681,89  
    II. Sonstige Rückstellungen  1.396.517,68  1.274.212,00  
Summe Rückstellungen  3.838.044,48  3.541.893,89  
D. Verbindlichkeiten    
1.  Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  750.755,67  859.110,71  
         davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  750.755,67  859.110,71  
2.  Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster                                                                                                                    
 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 
471.981,69                                             
471.981,69                       
376.983,71                                                                                                                              
376.983,71                                                                                                                              
3.  Sonstige Verbindlichkeiten  779.881,85  777.462,75  
        davon Steuerverbindlichkeiten                                  0           6.918,71  
        davon Verbindlichkeiten der sozialen Sicherheit  112.975,77  48.782,27  
        davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 779.881,85  777.462,75  
Summe Verbindlichkeiten  
                                  
2.002.619,21  2.013.557,17  
   davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.202.619,21  2.013.557,17  
E. Passive Rechnungsabgrenzungsposten  167.624,18  360.293,43  
    
S U M M E   P A S S I V A  10.632.093,12  10.460.319,85  
=========================

3
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. September 2016 bis 31. August 2017 
    
      
   2016/2017 Vorjahr  
   €   €  
      
1. Umsatzerlöse 3.693.806,93  
                     
3.697.786,03  
    
2. Betriebskostenzuschüsse 21.088.416,79  20.626.115,16  
   
3. Andere aktivierte Eigenleistungen                                                                                                                   43.342,75  29.346,73  
    
4. Sonstige betriebliche Erträge 
 
947.923,64  1.133.988,50 
    
5. Materialaufwand   
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 
 
-858.419,46  -769.044,98  
    und bezogene Ware   
    
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.567.578,30 -1.564.065,22  
Summe Materialaufwand -2.425.997,76  -2.333.110,20 
Rohergebnis                     
                            
23.347.492,35  
                                  
                               23.154.126,22  
 
6. Personalaufwand   
a) Löhne, Gehälter und Honorare -14.915.714,08 
 -14.539.726,70  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für   
    Altersvorsorgung und Unterstützung   
    davon für Altersversorgung -906.778,89 
 -871.541,98  
    für soziale Abgaben und Unterstützung -2.755.543,52  -2.634.660,17  
Summe soziale Abgaben und Aufwendungen für  -3.662. 322,41  -3.515.202,15  
            Altersvorsorgung und Unterstützung   
Summe Personalaufwand -18.578.036,49 
 -18.054.928,65  
    
Zwischenergebnis 4.769.455,86                                    5.099.197,37  
    
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände  -1.344.425,79  -1.279.183,90  
   des Anlagevermögens und Sachanlagen    
   
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.288.119,11 
 -3.725.282,26  
    
Zwischenergebnis 136.910,96  94.731,21  
    
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge                         16.698,75                                       15.310,99 
    
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0,00  -111,51  
    
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 15 3.609,71  109.930,69  
    
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00  0,00  
13. Sonstige Steuern                           -1.785,00                                         -1.781,00 
14. Jahresüberschuss 151.824,71  108.149,69  
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr                                            -27.104,42  -135.254,11  
16. Bilanzgewinn/Verlust 124.720,29  -27.104.42  
 
                                                                                                      
=============================================

4
 
Anhang für das Wirtschaftsjahr 2016/17 
 
 
A. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn-  und Verlust- 
rechnung 
1. Allgemeine Angaben   
1.1. Der Jahresabschluss zum 31.8.2017 ist unter Be achtung der einschlägigen Vor- 
schriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.) und den Grundsätzen ordnungsmä- 
ßiger Buchführung aufgestellt worden.  
 
1.2. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Theater Münster ist zum Abschlussstichtag 
eine mittelgroße Gesellschaft i. S. von § 267 Abs. 2 HGB und gem. Betriebssatzung 
der Stadt Münster für das Theater Münster und § 21 Eigenbetriebsverordnung 
NRW. Der Jahresabschluss ist aufgestellt nach den V orschriften für eine große Ka- 
pitalgesellschaft. 
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
2.1. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie im Vorjahr angewandt.  
 
2.2. Die Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstel- 
lungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Berücksichtigung 
der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt (§ 253 Abs.1 und 3 HGB). 
Die im Wirtschaftsjahr neu angeschafften abnutzbare n beweglichen Wirtschaftsgü- 
ter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € (netto)  wurden analog zum 
Vorjahr gemäß § 6 Abs. 2a EStG als Sammelposten dar gestellt und innerhalb von 
fünf Jahren abgeschrieben. 
 
2.3. Zum 31.08.2014 wurde für die Kostüme ein Festwert i.H.v. 677 T€ gebildet, welcher 
den gesamten Bestand an Kostümen – bewertet zu dess en fiktiven Anschaffungs- 
kosten – berücksichtigt. Nach Ablauf von drei Jahre n war dieser Festwert zum Bi- 
lanzstichtag (31.08.2017) neu aufzunehmen und zu be werten. Da die Altbestände 
zwar noch vorhanden sind, aber in der Regel nicht m ehr genutzt werden, wurde der 
Festwert außerplanmäßig bis auf 295 T€ abgeschriebe n (381T€). Der Festwert wird 
somit durch eine aktuelle Bewertung der Kostüme ers etzt, indem die Zugänge an 
Kostümen der letzten drei Jahre ermittelt wurden un d diese mit den tatsächlichen 
Anschaffungskosten bewertet (295 T€) wurden. 
Des Weiteren wurde eine außerplanmäßige Wertkorrekt ur im Bereich der Tontech- 
nik Kleines Haus i.H.v. 180T€ vorgenommen, die aufg rund einer zu hohen planmä- 
ßigen Nutzungsdauervorgabe bei der Aktivierung getroffen wurde. 
 
2.4. Die Vorräte sind durch körperliche Bestandsauf nahme ermittelt und zu Anschaf- 
fungskosten bzw. fortgeführten Anschaffungskosten g emäß § 255 Abs. 1 HGB be- 
wertet worden. Das Niederstwertprinzip ist beachtet.  
 
2.5.  Die Wertansätze der Forderungen aus Lieferung en und Leistungen, der Forderun- 
gen gegen die Stadt Münster und der sonstigen Vermö gensgegenstände entspre- 
chen ihren Nominalbeträgen.  
 
2.6. Sämtliche Verbindlichkeiten der eigenbetriebsä hnlichen Einrichtung Theater Müns- 
ter sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Rückstellungen wur- 
den in Höhe des Betrages passiviert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurtei- 
lung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Die Passivierung der Rückstellungen für Pen- 
sionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte gemäß § 22 Abs. 3 EigVO NRW i. V. 
m. § 36 Abs. 1 GemHVO NRW.

5
 
2.7. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem na ch vernünftiger kaufmännischer 
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Rückstellungen für Alters- 
teilzeitverpflichtungen wurden unter Berücksichtigu ng der individuellen Restlaufzei- 
ten mit den durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Jahre ab- 
gezinst. Es wurde der Barwert der Altersteilzeitverpflichtungen ermittelt.  
3. Erläuterung zur Bilanz 
3.1. Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlag evermögens wird auf den separat 
dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage  zum Anhang). Im Anlagen- 
spiegel sind, ausgehend von den gesamten Anschaffun gs- und Herstellungskosten, 
die Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Geschäf tsjahres gesondert aufge- 
führt.  
 
3.2. Bei der geleisteten Anzahlung für Anlagen im B au handelt es sich um eine Investiti- 
onen in ein neues Konzertzimmer (55 T€), die Überti telungsanlage aus dem VJ 
wurde nach Fertigstellung im Anlagevermögen aktiviert. 
 
3.3. Bei dem Finanzanlagevermögen handelt es sich u m Mitarbeiterdarlehen und um 
Wertpapiere zur Absicherung der Pensionsbezüge. Die  Anlage der Wertpapiere er- 
folgte bei der Deka Investment Bank. 
 
3.4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenst ände haben in Höhe von 1.579 
T€ eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 1.125 T€ eine Restlauf- 
zeit von mehr als einem Jahr.  
 
3.5. Bei den Forderungen gegenüber der Stadt Münste r handelt es sich um eine Forde- 
rung aus einer Kostenübernahmeverpflichtung der Sta dt Münster aufgrund einer im 
Theater durchgeführten Pressekonferenz i.H.v.11 T€,  Zinsen aus einer Festgeldan- 
lage bei der Akbank AG i.H.v.13 T€, sowie einer tar ifbedingten Lohn- und Gehalts- 
übernahmeverpflichtung der Stadt Münster aus der Sp ielzeit 2015/2016 i.H.v. 100 
T€. 
 
3.6. Das gezeichnete Kapital beträgt 50 T€. Es ist voll eingezahlt. Im Zuge der Ausglie- 
derung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wurde  wertmäßig höheres Vermö- 
gen als Schulden abzüglich des Stammkapitals überno mmen. Daher bildet sich als 
Gegenposten eine Kapitalrücklage von 4.245 T€.  
 
3.7. Den Rückstellungen für die Pensionsverpflichtu ngen (Altfälle) steht wie in den Vor- 
jahren eine Forderung an die Stadt Münster gegenüber. 
 
3.8. Die Sonderposten aus Zuwendungen haben sich anteilig der AFA um 73 T€ auf 204 
T€ vermindert. 
 
3.9. Die Rückstellungen haben sich im  Wirtschafsjahr 2016/2017 wie folgt entwickelt 
 
 
 
Stand 
01.09.2016 
Inanspruch- 
nahme / 
 Auflösung 
Zuführung Stand 
31.08.2017 
 
 T€ T€ T€ T€ 
Pensionsrückstellungen     
Pension Aktive Beamte 1.891  0 126  2.017  
Beihilfe 376  0 47  424  
Gesamt Pensionsrückstellungen 2.267  0 173  2.441  
Personalbereich     
Mehrarbeit und ausstehender Urlaub 221  221  414 414

6
     
Anteilige Sonderzahlungen 
 
442  
  
442  
 
449  
 
449  
 Sabbatjahr Mitarbeiterin 7 0 18  24  
Leistungsabhängige Vergütung 153  153  149  149  
Altersteilzeit 34  0 17 52 
Archivierungskosten 47  0 0 47  
     
Ausstehende Rechnungen 102  102  16 16 
Beratungs- und Prüfungskosten 20  20  20  20  
Mietnebenkosten Oxford-Kaserne 60  0 30  90  
Nebenkostenabrechnung 
 
150  150  
 
100  100  
 Sonstige Rückstellungen 38  
 
21  21  36  
Gesamt sonstige Rückstellungen 
ngen  
1.274  
 
1.110  1.232  1.396  
 Gesamt Rückstellungen 3.541  1.110  1.405  3.838 
     
 
3.10. In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus dem Sanierungs- 
euro in Höhe von 611 T€ (Vorjahr: 447 T€) ausgewiesen.  
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlust Rechnung 
 
4.1. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB 
in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung enthält wie im VJ 
die Position Betriebskostenzuschüsse.   
 
4.2. Umsatzerlöse und Statistik:  
  
Umsatzerlöse T€ 
Einnahmen aus Vorstellungen 3.433  
 davon Auswärtige Gastspiele und Gastkonzerte 290 
Nebeneinnahmen aus Vorstellungen 68  
Sonstige Umsatzerlöse 193 
 3.694  
4.3. Kostendeckungsgrad 
Der Kostendeckungsgrad des Theater Münster hat sich  in der Spielzeit 2016/2017 
gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 20,0 % verrin gert. Bei der Berechnung wur- 
den nur die Erträge berücksichtigt, die nicht durch die Finanzformel abgedeckt sind. 
Somit kann das Theater Münster aus erwirtschafteten  Eigenmitteln (Umsatzerlöse, 
Sponsoring, Landesmittel u.ä.) rd. ein Fünftel zur Deckung der Aufwendungen bei- 
tragen. 
 
Kostendeckungsgrad   
Spielzeit 2016/2017                               S pielzeit 2015/2016 
        20,00%   20,80%

7
    Besucherzahlen     
  
    2013/2014  2014/2015  2015/2016  2016/2017  
Theater 156.752  149.074  158.561  164.790  
Konzert 37.567  37.069  44.711  41.158  
Besucher insgesamt 194.319  186.143  203.272  205.948  
Anzahl der Vorstellungen 662  675  717  758  
Besucher je Vorstellung 294  276  284  272  
      Aufführungen    Platzaus- 
Theater Stücke insgesamt Besucher nutzung 
Premieren            
Musiktheater 7 77 40.166  69,90%  
Schauspiel   13 157 41.768  74,41%  
Tanztheater 6 44 17.067  94,12%  
Kinder- und Jugendtheater 9 85 24.848  82,93%  
Gesamt 35 363 123.849  76,60%  
Wiederaufnahmen           
Musiktheater   1 5 4.101  91,99%  
Schauspiel 5 38 1.653  77,03%  
Kinder- und Jugendtheater 7 55 2.310  73,73%  
Gesamt   13 98 8.064  67,86%  
 Sonderveranstaltungen   17 146 11.041  68,15%  
fremde Gastspiele   17 61 21.836  75,83%  
Gesamt Theaterbereich   82 668 164.790  75,39%  
Konzert           
Sinfoniekonzerte 10 29 21.463  83,20%  
Kinderkonzerte   5 29 6.938  75,59%  
Rathauskonzerte 6 6 951  66,04%  
Erbdrostenhofkonzerte   5 5 941  99,47%  
Gesamt   26 69 30.293  81,08%  
Sonderveranstaltungen 6 12 5.573  85,24%  
fremde Gastkonzerte   4 9 5.292  95,30%  
Gesamt Konzertbereich 36 90 41.158  83,22%  
Gesamt Theater Münster 118 758 205.948  76,84%  
 
Aufführungszahlen nach Spielstätten 
  2013/2014  2014/2015  2015/2016  2016/2017  
Veränderung 
zum Vorjahr 
Theater 
Grosses Haus 167 158 161 162 1 
Kleines Haus 162 154 156 156 0 
Fremde Spielstätten 169 209 266 285 19 
Fremde Gastspiele 63 66 37 65 28 
Gesamt   561 587 620 668 48

8
Konzert 
  
  
Grosses Haus 35 33 40 34 -6 
Kleines Haus 25 27 31 28 -3 
Fremde Spielstätten 26 18 17 18 1 
Fremde Gastkonzerte 15 10 9 10 1 
Gesamt   101 88 97 90 -7 
    Gesamt Theater Münster 662 675 717 758 41 
 
Abonnementsentwicklung   
        Veränderung  Stand  
  2014/2015  2015/2016  2016/2017  Gegenüber 2017/2018 
  Vorjahr 09.04.2018 
Theater 
Großes Haus     
Premieren-Abo 251 280 288 8 279 
Großes Abo     
Dienstag A 165 174 196 22 170 
Dienstag B 530 543 533 -10 520 
Mittwoch 207 197 203 6 185 
Kleines Mittwoch-Abo 146 
Donnerstag 132 143 136 -7 137 
Kleines Donnerstag -Abo     75 
Freitag A 130 123 119 -4 103 
Freitag C 193 190 184 -6 137 
Kleines Freitag-Abo 64 
Samstag A 178 180 156 -24 144 
Kleines Samstag-Abo 32 
So.-Nachmittag 158 176 173 -3 204 
Musiktheater + 34 
Kleines Schauspiel-Abo 322 318 299 -19 313 
Großes Schauspiel-Abo 59 76 93 17 114 
Kennenlern-Abo 471 471 479 8 468 
Geschenk-Abo 376 324 339 15 325 
Misch-Abo 176 210 230 20 202 
  
Kleines Haus     
Premieren- Abo 80 74 77 3 71 
Schauspiel-Abo 27 34 32 -2 66 
Mittwoch 64 93 96 3 86 
Freitag 126 74 41 -33 45 
Kennenlern-Abo 76 89 95 6 100 
Geschenk-Abo 66 139 118 -21 134 
Samstag 67 65 68 3 69 
Gesamt Theater 3.854 3.973 3.955 -18 4.223

9
 
Konzert 
 
  
 Sinfoniekonzerte       
Abo A 332 331 313 -18 293 
Abo B 346 377 361 -16 341 
Abo C 565 595 586 -9 527 
Abo K 81 82 105 23 96 
Rathauskonzerte 26 26 36 10 29 
Erbdrostenhofkonzerte 95 103 98 -5 91 
Gesamt Konzerte 1.445 1.514 1.499 -15 1.377 
        
Gesamt Theater Münster 5.299 5.487 5.454 -33 5.600 
 
Entwicklung der Besucherorganisationen   
  
        Veränderung  Stand  
2013/2014  2014/2015  2015/2016  2016/2017  Gegenüber 2017/2018  
  Vorjahr 09.04.2018  
  
Theaterring Volksbühne 589  594  599  539  -60 0  
Christl. Theatergemeinde 682  609  624  599  -25 594  
ver.di 414  380  358  391  33 272  
Theaterjugendring 1566  1633  1665  2013  348 2.283  
    
Gesamt 3.251  3.216  3.246  3.542  296 3.149  
 
4.4. Zusammensetzung der Betriebskostenzuschüsse:  
 
 T€ 
Stadt Münster 20.013 
Land NRW 1.075 
Gesamt Zuschüsse 21.088 
 
4.5. Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen i m Wesentlichen aus einem AFA-
Zuschuss der Stadt Münster i.H.v. 661 T€, Erlösen a us Sponsoring i.H.v.109 T€, 
Auflösung von Sonderposten 73 T€, Zuschüsse von son stigen öffentlichen Instituti- 
onen i.H.v. 58 T€. 
 
4.6. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen s ind insbesondere die Positionen 
Beiträge, Gebühren und Versicherungen i.H.v. 220 T€ , Werbung und Druckkosten 
i.H.v. 337 T€, Unterhaltung der technischen Ausstat tung i.H.v. 389 T€, Dienstleis- 
tungen durch die Stadt Münster einschließlich IT-St ruktur i.H.v. 750 T€  sowie Ge- 
bäudemiete und Nebenkosten i.H.v. 1.299 T€, inkl. U nterhaltung  des Gebäude 
i.H.v. 427 T€ für den Umbau der Theaterkasse, zu nennen. 
5. Nachtragsbericht 
 
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres 
2016/2017 eingetreten, die eine Auswirkung auf die im Jahresabschluss dargestellte Vermö- 
gens-, Finanz- und Ertragslage haben.

10 
 
B. Sonstige Angaben 
 
1. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen  gemäß § 285 Nr. 3a HGB werden 
auf Grund von Unwesentlichkeit nicht angegeben. Haf tungsverhältnisse gemäß 
§ 251 HGB bestehen nicht. 
 
2. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Gesch äftsjahr 2016/2017 betrug: 
 
Angestellte 312,0  
Beamte 7,0  
 319,0  
 
 
Die Beschäftigten verteilen sich auf folgende Funktionsbereiche innerhalb des The- 
aters Münster: 
 
Verwaltung 11,5
 
Kasse 5,5  
Hausdienste 19,0  
Bühnentechnischer Dienst 83,0  
Werkstätten 26,0  
Schauspieler 19,0  
Sänger 11,0  
Chor 25,0  
Orchester 67,0  
Tanz 15,0  
Künstlerisches Funktionspersonal 37,0  
 
Die einzelnen Arbeitsverhältnisse werden durch nach stehende Regelungen be- 
stimmt: 
 
 Beamtenrecht 
 Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) 
 Normalvertrag Bühne (NV Bühne) 
 Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern (TVK) . 
 
 Zusätzlich zu den fest angestellten Mitarbeitern, sind bei den nicht ständig Beschäf- 
tigten (Ersatz für abwesende eigene Kräfte, Aushilf en, Gastverpflichtungen etc.) rd. 
3.000 Abrechnungsfälle angefallen. 
 
3. Die Betriebsleitung bildeten die Verwaltungsdire ktorin Rita Feldmann und Generalin- 
tendant Dr. Ulrich Peters. Die Vergütung erfolgt be i der Verwaltungsdirektorin nach 
Besoldungsgruppe A16 und beim Generalintendanten nach Sondervertrag. 
 
Gemäß § 24 Abs. 1 EigVO NRW i. V. m. § 285 Nr. 9 HGB sind für die Mitglieder der   
Betriebsleitung die Gesamtbezüge für das jeweilige Wirtschaftsjahr anzugeben. Für 
die Verwaltungsdirektorin sind im Wirtschaftsjahr V ergütungen i.H.v. 86.688,92 €   
und für den Generalintendanten i.H.v. 182.881,50 € inkl. Sonderhonorare angefal- 
len. 
 
4. Mit der Prüfung des Jahresabschlusses wurde nach  Beschluss des Kulturausschus- 
ses am 22.06.2017 und erteilter Zustimmung der Geme indeprüfungsanstalt Nord- 
rhein-Westfalen (GPA) vom 15.05.2017 die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. 
Schumacher & Partner GmbH beauftragt. Im Wirtschaft sjahr 2016/2017 wurden 
Aufwendungen für die Beratungs- und Prüfungskosten der Jahresabschlussprüfung 
2016/2017 in Höhe von 21.182 € erfasst.

11 
 
5. Der Betriebsausschuss setzte sich zum Bilanzstic htag wie folgt zusammen: 
 
Ratsherr Dr. Dietmar Erber (CDU), Dipl.-Chemiker 
Ratsherr Bruno Kleine Borgmann (CDU), Lehrer a.D. 
Ratsfrau Dr. Maria Galen (CDU),  Kunsthändlerin 
Ratsherr Jan Leiße (CDU), Immobilienmakler 
Ratsherr Josef Schliemann (CDU), Gemeindedirektor a. D. 
Dr. Wolfgang Weikert (CDU), Studienrat  
Ratsfrau Angela Stähler (CDU), Hausfrau 
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD), Lehrerin i.R. 
Philipp Gabriel (SPD), Jurist 
Ratsherr Marius Herwig (SPD), Student 
Ratsfrau Dr. Cornelia Jäger (SPD), Referentin 
Renate Weidenfeller (SPD), Lehrerin i.R. 
Ratsherr Tim Rohleder (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Politologe, wiss. Mitarbeiter  
Christa Nonhoff (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Lehrerin 
Martin Schulte (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Soziologe 
Ratsherr Raimund Köhn (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Soziologe 
Heinrich Götting (FDP), Kaufmann 
 Katharina Geuking (DIE LINKE) 
 Martin Gutsch (Piraten/ÖDP), Kaufmann im Gesundhei tswesen 
 
6. Die Mitglieder des Betriebsausschusses erhalten für ihre Tätigkeit vom Theater 
Münster keine Bezüge. 
 
7. Der Jahresüberschuss 2016/2017 in Höhe von 151.8 24,71 € soll nach dem Ergeb- 
nisverwendungsvorschlag der Betriebsleitung auf neu e Rechnung vorgetragen wer- 
den.   
 
  
 
 
Münster,   12. März  2018 
 
 
 
Rita Feldmann         
Verwaltungsdirektorin

Theater Münster 
Entwicklung des Anlagevermögens 2017 
Bezeichnung Anschaffungs-/       Anschaffung-/         Buchwerte Buchwerte 
  Herstellungs- Herstellungs- Abschreibung Abschreibung Abschreibung Abschreibung     
  kosten Brutto Brutto Brutto Umbuchung kosten Brutto   kumuliert     
  01.09.2016 Zugänge Abgänge   31.08.2017 01.09.2016 Zugänge Abgänge 31.08.2017 31.08.2017 31.08.2016 
              
              
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 133.148,02 9.574,10 0,00    0,00 142.722,12 -90.943,46  -28.774,88 0,00 -119.718,34  23.003,78       42.204,56 
              
II. Sachanlagen             
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.898.679,92  478.788,95 -77.203,59  5.465,75 10.305.731,03 -5.637.192,29  -1.315.650,91 75.791,66 -6.877.051,54 3.428.679,49  4.261.487,63  
              
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.465,75  55.162,45 0,00 -5.465,75 55.162,45  0,00  0,00 0,00 0,00  55.162,45            5.465,75 
              
Summe Sachanlagen 9.904.145,67          533.951,40 -77.203,59       0,00 10.360.893,48  -5.637.192,29  -1.315.650,91 75.791,66 -6.877.051,54  3.483.841,94     4.266.953,38  
              
III. Finanzanlagen             
Wertpapiere 862.987,44  342.910,00 0,00 0,00 1.205.897,44  0,00  0,00 0,00 0,00     1.205.897,44 862.987,44 
Ausleihungen 10.963,05  8.880,00 -9.142,05 0,00 10.701,00  0,00  0,00 0,00 0,00          10.701,00      10.963,05 
Summe Finanzanlagen                 873.950,49 351.790,00 -9.142,05 0,00 1.216.598,44  0,00  0,00 0,00 0,00  1.216.598,44 873.950,49  
              
                        
Summe Anlagevermögen 10.911.244,18  895.315,50 -86.345,64 0,00 11.720.214,  -5.728.135,75 -1.344.425,79 75.791,66 -6.996.769,88  4.723.444,16  5.183.108,43

13 
 
Lagebericht zum 31. August 2017 
 
 
 
1. Geschäftsgrundlagen 
 
Das Theater Münster ist seit dem 01.09.2008 eine ei genbetriebsähnliche Einrichtung der 
Stadt Münster entsprechend den Vorschriften der Gem eindeordnung für das Land Nord- 
rhein-Westfalen. Sie wird gemäß der Eigenbetriebsve rordnung sowie nach den Bestimmun- 
gen der Betriebssatzung für das Theater Münster gef ührt (Hinweis: Die Städtischen Bühnen 
Münster wurden zur Spielzeit 2012/2013 umbenannt in  „Theater Münster“, s. Vorlage 
V/0086/2012). 
 
Satzungsmäßiger Zweck und Gegenstand einschließlich  etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe 
ist die Förderung des kulturellen Lebens durch den Betrieb des Theater Münster. Das Sinfo- 
nieorchester Münster ist Bestandteil des Betriebes.  Die Einrichtung kann zur Erfüllung des 
Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitä- 
ten Dritter unterstützen. Der Betriebszweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielset- 
zung der Stadt Münster, individueller Zielvereinbar ungen sowie unter Beachtung einer wirt- 
schaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen
. 
 
Die Einrichtung verfolgt ausschließlich und unmitte lbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenor dnung. Sie ist selbstlos tätig und ver- 
folgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Einrichtung dürfen nur für die 
satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf ke ine Person durch Ausgaben, die 
dem Zweck der Einrichtung fremd sind, oder durch un verhältnismäßig hohe Vergütungen 
begünstigt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung der  Einrichtung oder bei Wegfall ihres 
bisherigen Zwecks hat die Stadt Münster ihr Vermöge n, soweit es den Wert der Sach- und 
Kapitaleinlagen übersteigt, ausschließlich für die Förderung der Kunst und Kultur zu verwen- 
den. 
 
Die Gemeinnützigkeit der eigenbetriebsähnlichen Ein richtung Theater Münster wurde im 
Rahmen der Konzernbetriebsprüfung der Stadt Münster  aberkannt. Dies ist jedoch, da die 
Stadt Münster als juristische Person des öffentlich en Rechts Spenden für kulturelle Zwecke 
entgegen nehmen darf und hierfür Zuwendungsbeschein igungen ausstellen kann, unschäd- 
lich. 
 
Das Theater Münster umfasst folgende Sparten: 
 
• Musiktheater 
• Sprechtheater 
• Tanztheater 
• Junges Theater 
• Konzerte 
 
Die Betriebsleitung im Sinne der EigVO NW bilden de r Generalintendant Dr. Ulrich Peters 
und die Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann. 
 
2. Geschäftsverlauf / Spielzeitenüberblick 
 
Das Wirtschaftsjahr 2016/2017 war in finanzieller H insicht erneut durch einen positiven Ge- 
schäftsverlauf gekennzeichnet. Der vorliegende Jahr esabschluss weist einen Jahresüber- 
schuss von 152 T€ aus.

14 
 
Die wirtschaftliche Situation des Theater Münsters stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin 
als stabil dar.  
 
Die Besucherzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahr  nochmals gesteigert werden. Insge- 
samt besuchten 205.948 Theater- und Konzertinteress ierte die Vorstellungen des Theater 
Münster. Dies ist ein Zuwachs von 2.676  Besuchern gegenüber der Spielzeit 2015/2016. 
 
Im Verlauf der Spielzeit  wurden im Musiktheater,  Schauspiel, Junges Theater und Tanzthe- 
ater 35 Premieren und 13 Wiederaufnahmen gezeigt. I m Konzertspielplan des Sinfonieor- 
chesters standen neben 10 Sinfoniekonzerten zahlrei che weitere Auftritte in den einzelnen 
Konzertreihen. Das Programm des Theater Münster wur de ergänzt durch die Produktion der 
Niederdeutschen Bühne, zahlreiche Gastspiele und –k onzerte, Lesungen, Vorträge und 
Ausstellungen. Die Anzahl der Aufführungen hat sich  mit 758 im Vergleich zur vorherigen 
Spielzeit nochmals um 41 Vorstellungen erhöht. 
 
Bei der Entwicklung der Abonnements im Theater- und  Konzertbereich ist eine konstante 
Besuchernachfrage zu verzeichnen. Es wurden 5.454 A bonnements abgeschlossen. In der 
aktuellen Spielzeit 2017/2018 ist die Anzahl der Ab onnements um 146 gestiegen und bestä- 
tigt damit die Attraktivität der Abonnementangebote. 
 
Bei den Besucherorganisationen ist bei einem Zugewi nn von 296 Abonnements bei insge- 
samt 3.542 Abonnements ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. 
 
Das Theater Münster nutzt für die Veranstaltungen n eben den eigenen Spielstätten, Großes 
und Kleines Haus, U2 und Theatertreff, auch externe Aufführungsorte.   
 
Musiktheater 
 
Charles Gounods Oper „Faust (Margarethe)“ entführte die Zuschauer in das Studierzimmer 
des mit sich ringenden Gelehrten, löste sich dann aber in weiten Teilen von dem Ideendrama 
Goethes – aus dem Drang nach Erkenntnis wird die bl oße Gier nach Leben, Jugendlichkeit 
und Liebeserfüllung unter teuflischer Regie. Ein gr oßer Erfolg für das Musiktheater Münster, 
vor allem für einen überragenden Gregor Dalal als M ephisto mit scheinbar unendlich vielen 
Gesichtern!  
Mit einem wahrhaft »frostigen« Auftakt eröffneten d ie diesjährigen »Tage der Barockmusik« 
im Januar ihr Programm im Großen Haus, wo sich eine  silber-grau schillernde Winterwelt 
ausbreitete: das Reich der Zauberin Alcina, Titelhe ldin in Georg Friedrich Händels gleichna- 
miger Oper, die es sich zur Gewohnheit gemacht hat,  ihre abgelegten Liebhaber in taumeln- 
de, Furcht einflößende Untote zu verwandeln. Erst m it dem Auftreten Ruggieros, dem sich 
Alcina in echter Hingabe zuwendet, durchbricht der wärmende Strahl der Liebe das Szenario 
der in Eiseskälte erstarrten Gefühle.  
Diesem Höhepunkt musikdramatischen Schaffens schlos s sich ein weiterer Klassiker der 
Opernliteratur an. Carl Maria von Webers »Freischüt z« entführte in die schaurig-schöne 
Wolfsschlucht, in der Jägersohn Max beim Gießen der ominösen Freikugeln zugegen ist, mit 
der er ins Schwarze treffen und das Herz der gelieb ten Agathe erringen möchte. Natürlich 
hat der Teufel seine Finger mit im Spiel, aber – da nk göttlicher Fügung und menschlicher 
Einsicht – finden die Liebenden schließlich auch ohne Zauberei zueinander. 
 
Schauspiel 
 
Friedrich Hebbels dramatische Adaption der „Nibelungen“, des mittelhochdeutschen Helden- 
liedes, das als Nationalepos der Deutschen vielfach  dem ideologischen Missbrauch ausge- 
setzt war, präsentierte sich in Münster als eine ex plosive, bildgewaltige Fabel von Helden 
und Gefallenen, von Liebe und Verrat, Mord und Tod – und von der Hybris der Menschen.  
Eine historische Zeitreise in das Frankreich des Jahres 1788 mit verblüffend aktuellen tages- 
politischen Bezügen bot Stefan Ottenis Inszenierung  von Joël Pommerats Schauspiel »La 
Révolution #1 – Wir schaffen das schon«. Das Theate r geriet zum politischen Forum, der

15 
Zuschauerraum zur Nationalversammlung, in der die e xplosiven Debatten über die Konsti- 
tution einer neuen Staatsform ausgehandelt werden u nd sich das Ringen um Demokratie 
und ihre Verteidigung als mühevolles, stets gefährdetes Unterfangen erweist. 
Große Freude lösten die Nominierungen des Schauspie ls Münster in den Kategorien „Beste 
Gesamtleistung“, „Regie“ und „Bühne/ Raum/ Kostüm“ in der Fachzeitschrift „Die deutsche 
Bühne“ aus.   
 
Junges Theater 
 
Wer träumt als Jugendlicher nicht von Ruhm und eine m erfolgreichen Leben, gar einer 
künstlerischen Karriere? Für die einen hat Ruhm nur mit dem glamourösen Bekanntheitsgrad 
der eigenen Person zu tun, für die anderen bedeutet  es ein glorioses Lebensgefühl, mit 
Herzklopfen im Rampenlicht zu stehen. Das diesjähri ge Projekt des Theaterjugendorches- 
ters »Gloria« erzählte in einem spannenden Blick hinter die Kulissen eines Castings von die- 
sem Lebensgefühl aus unterschiedlichen Perspektiven. 
Als Familienstück erzählte „Ronja Räubertochter“, e ine der bezauberndsten und fantas- 
tischsten Geschichten Astrid Lindgrens, in Bildern zwischen karger Naturschönheit die 
selbstbewusste Suche nach dem eigenen Lebensweg.
 
 
Tanztheater 
 
Die Adaptionen klassischer Stoffe durch das Tanzthe ater wurde mit einer Bearbeitung von 
Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ fortgesetzt. Die von Hans Henning Paar erarbei- 
tete Choreografie der schicksalhaften Liebesgeschic hte nutzte die Ausdrucksfähigkeit des 
zeitgenössischen Tanzes für eine zugleich einfühlsa me und ungemein kraftvolle tänzerische 
Interpretation des weltberühmten Dramenstoffs.  
Die Frage nach Identität, ihrer steten Veränderung und Verzerrung im Laufe eines Lebens, 
stellte sich der spanische Gastchoreograf Gustavo R amírez Sansano in dem Tanzabend 
»Recortes«. Die eindringliche Choreografie entlarvte  Identität als bloße Illusion – bestehend 
aus einer subjektiven Auswahl von Erinnerungsfragme nten, mit der wir lediglich versuchen 
können, eine lebensgeschichtliche Kontinuität herzustellen. 
Im Rahmen der 4. Benefiz-Tanzgala gastierten zahlre iche internationale Solisten und Kom- 
panien in Münster und boten dem Publikum ein hochka rätiges und abwechslungsreiches 
Programm zugunsten der Aidshilfe Münster. 
 
Theater Extra 
 
Die Reihe »Gelehrte im Theater« entwarf mit Vorträg en, Filmen und Hörspielen ein breites 
kulturhistorisches Panorama der 50er-Jahre, in denen das Gebäude an der Neubrückenstra- 
ße zum »Donnerschlag in der Theaterarchitektur« avancierte.  
 
Sinfonieorchester Münster 
 
Für seine letzte als Generalmusikdirektor von Münst er verantwortete Spielzeit wählte Fabri- 
zio Ventura als thematische Leitlinie die in Deutsc hland kaum bekannte italienische Instru- 
mentalmusik des 19. und 20. Jahrhunderts, die im Sc hatten der Oper steht. So führte er bei- 
spielsweise Alfredo Casellas zweite Sinfonie auf, d ie zuvor noch in Münster gespielt wurde. 
Diese Interpretation wurde von „Ars production“ auf genommen und ist als neueste CD des 
Sinfonieorchesters Münster erschienen. Internationa l renommierte Solisten wie Clemens 
Hagen, der Schostakowitschs virtuoses Cellokonzert Nr. 1 spielte, Star-Pianist Martin Stadt- 
feld, der mit Liszts Klavierkonzert Nr. 1 brillierte, Nelson Freire, der das zweite Klavierkonzert 
von Johannes Brahms darbot, oder Daniel Müller-Scho tt, der Prokofjews Sinfonisches Kon- 
zert für Violoncello und Orchester spielte, faszinierten mit ihren Auftritten das Publikum. 
Mit einer außergewöhnlichen Choreographie begann da s Jahr 2017 für das Sinfonieorches- 
ter Münster. GMD Fabrizio Ventura dirigierte beim N eujahrskonzert vom eigens auf die Büh- 
ne des Großen Hauses geschafften Herd aus Rossinis Ouvertüre zur „Diebischen Elster“.

16 
 
Der Rückblick auf das Jahr verdeutlicht den Abwechs lungsreichtum und die Bandbreite der 
Konzerte und Projekte des Orchesters: Zunächst wurd e mit den „Tagen der Barockmusik“ 
ein Schwerpunkt auf Barockmusik gelegt. Im Frühjahr  wurde die erfolgreiche Reihe der Ki- 
nokonzerte fortgesetzt. Ca. 360 Musiker – Blechbläser der Musikhochschule und der Westfä- 
lischen Schule für Musik, der Philharmonischen Chor , der Konzertchor, die Capella Vocale 
und das Sinfonieorchester Münster brachten im St.-P aulus-Dom das Requiem von Hector 
Berlioz zur Aufführung. Parallel bereitete sich das  Orchester auf die Premiere zur „Orches- 
terprobe“, einer zeitgenössischen Oper von Giorgio Battistelli, vor, die in den Opernmagazi- 
nen viel Lob erfuhr.  
Auf der Bühne im Aasee zeichnete der Römer Ventura ein musikalisches Bild seiner italieni- 
schen Heimatstadt nach, als er mit der „Römischen T rilogie“ das Publikum in die farbigen 
Klangwelt des Komponisten Ottorino Respighi entführ te. Fabrizio Ventura verabschiedete 
sich von seinem Publikum im Sommer 2017 mit drei er folgreichen Aufführungen Gustav 
Mahlers 7. Sinfonie. Sie bildeten das Ende einer ze hn Jahre währenden äußerst fruchtbaren 
Zusammenarbeit. 
Neben dem umfänglichen Konzertprogramm wirkte das S infonieorchester Münster bei sämt- 
lichen Aufführungen des Musiktheaters mit und konnt e dabei seine Kompetenz in den unter- 
schiedlichsten musikalischen Epochen und Genres unter Beweis stellen.  
 
3. Vermögenslage 
Die Bilanzsumme beziffert sich zum 31.08.2017 auf  10.632 T€.  
 
Auf der Aktiva wird ein Anlagevermögen i.H.v. 4.723  T€ und ein Umlaufvermögen, ein- 
schließlich Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 5.909  T€ geführt. Zum Anlagevermögen 
gehören vorwiegend als Sachanlagen geführte betrieb sspezifische Anlagegüter, die mit 
Gründung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung The ater Münster übertragen wurden. Das 
Umlaufvermögen besteht vorwiegend aus Forderungen g egenüber der Stadt Münster aus 
Pensionen und Transferleistungen von der Stadtsparkasse an die Stadt Münster.  
 
Die Passiva weist ein Eigenkapital i.H.v. 4.420 T€ auf. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 
41,57 %.  Ein weiterer größerer Posten der Passiva sind Rückstellungen mit einer Gesamt- 
höhe von 3.838 T€. 
 
4. Finanzlage 
Durch die festgelegten Zuschusszahlungen der Stadt Münster, die kontinuierlichen Einnah- 
men aus dem Verkauf von Eintrittskarten und die Bet riebskostenzuweisungen des Landes 
NRW, ist die Liquidität im Wirtschaftsjahr 2016/2017 jederzeit gesichert gewesen. 
 
Im Wirtschaftsjahr 2016/2017 sind neben den übliche n Instandhaltungs- und Wartungsarbei- 
ten folgende größere Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zu erwähnen: 
 
• Sanierung Theaterkasse  
• Sanierung Kantine 
• Sanierung der Punktzuganlage im Großen Haus (2. Ba uabschnitt) 
• Umrüstung der Beleuchtung Lampenhimmel Großes Haus auf LED-Technik 
 
In den darauf folgenden Jahren sind neben investive n Ersatzbeschaffungen weiterhin Inves- 
titionen in die Bühnentechnik und Service- und Aufe nthaltsbereiche geplant. Weitere Maß- 
nahmen werden entsprechend einer Prioritätenliste k urzfristig geplant und umgesetzt. Diese 
Maßnahmen werden jeweils aus eigenen Mitteln finanziert. 
 
Darüber hinaus sind in den kommenden Jahren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in der 
Bühnenausstattung erforderlich; neben Maßnahmen aus  betriebs- und sicherheitstechni- 
scher Sicht, die über den Vermögensplan bzw. den Sa nierungseuro finanziert werden müs- 
sen.

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Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Theater Münst er ist nicht Eigentümerin der vom Amt 
für Immobilienmanagement überlassenen Gebäude. Die direkt an den Gebäuden anstehen- 
den Investitionen und Instandsetzungen werden von d er Eigentümerin Stadt Münster in en- 
ger Abstimmung mit dem Theater Münster vorgenommen. 
   
5. Ertragslage 
 
Die Gesamtzuschüsse (Stadt, Land) zum Betrieb des T heaters und Orchesters sind im Ver- 
gleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend der festgelegten, gültigen Beschlüsse 
und Bewilligungsbescheide um 462 T€ gestiegen. Dies e Erhöhung erklärt sich durch die ta- 
rifbedingten Mehraufwendungen, die auf Grundlage de s Managementkontrakts, inkl. 6. Fi- 
nanzformel, Spielzeiten 2014/2015 bis 2017/2018, Vo rlage V/0240/2013/1 eine entspre- 
chende Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster beinhal- 
tet. 
 
Für die Erhöhungen der Tarifrunde 2014 ab dem 01.03 .2014 und alle weiteren Tarifsteige- 
rungen im öffentlichen Dienst während der Laufzeit des gültigen Managementkontrakts, inkl. 
6. Finanzformel, Spielzeiten 2014/2015 bis 2017/2018, hat der Rat der Stadt Münster mit der  
Vorlage V/0240/2013/1 eine entsprechende Erhöhung d es Zuschusses an das Theater 
Münster durch die Stadt Münster beschlossen. Auf de r Basis dieser Finanzierungregelung, 
war der Etat für die Personalbewirtschaftung in der  Spielzeit 2016/2017 insgesamt ausrei- 
chend. Innerhalb des Personaletats haben sich die ü blichen vom Spielplan abhängigen Ver- 
schiebungen ergeben.  
 
Im Rahmen der dezentralen Etatverwaltung innerhalb des Theater Münster sind Steigerun- 
gen bei einzelnen Positionen durch Einsparungen an anderen Stellen ausgeglichen worden.  
 
6. Nachtragsbericht 
 
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres 
2016/2017 eingetreten, die eine Auswirkung auf die im Jahresabschluss dargestellte Vermö- 
gens-, Finanz- und Ertragslage haben. 
 
7. Risiko- und Prognosebericht 
 
Die aktuelle 6. Finanzformel (Vorlage/0240/2013/1),  die bis zum Ende der Spielzeit 
2017/2018 gültig ist, garantiert eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Thea- 
ter Münster durch die Stadt Münster für die nachfol genden Tarifsteigerungen im öffentlichen 
Dienst. Dem Theater Münster wird mit diesem Zuschus sverfahren eine verlässliche Finanz- 
basis und finanzielle Planungssicherheit gegeben. H ierzu zählt auch die Bewilligung von 
Zuschüssen durch das Land NRW, die seit Jahren eine weitere konstante und somit verläss- 
liche Größe der finanziellen Basis des Theater Münster bildet.  
 
Die Parteien, Stadt Münster und Theater Münster hab en mit der Vorlage „V/0019/2017 
Managementkontrakt mit der eigenbetriebsähnlichen E inrichtung Theater Münster, inkl. 7. 
Finanzformel für die Spielzeiten 2018/2019 bis 2021/2022“ eine Fortschreibung des Kontrak- 
tes eingebracht, die am 17.05.2017 vom Rat der Stadt Münster beschlossen worden ist. 
 
Das Theater Münster hat nach dem Beschluss des Rate s vom 16.12.2015 zur nachhaltigen 
Haushaltssanierung (NaSa) mit Vorlage V/0700/2015 u nd Antrag der Ratsfraktionen CDU 
und Bündnis 90/Die Grünen/GAL V/0959/2015 einen wei teren Konsolidierungsbeitrag zu 
leisten. Als Konsolidierungsbeitrag des Theater Münster ist der neue städtische Zuschuss ab 
der Spielzeit 2018/2019 um 200.000 € und ab der Spi elzeit 2020/2021 um weitere 50.000 € 
abgesenkt worden. Damit ergibt sich während der Lau fzeit des Managementkontraktes, inkl. 
7. Finanzformel ein Konsolidierungsbeitrag mit einer Gesamthöhe von 900.000 €. 
 
Bereits in der Spielzeit 2017/2018 (letzte Spielzei t der noch laufenden 6. Finanzformel) führt 
das Theater im Rahmen der nachhaltigen Haushaltssanierung (NaSa) als einmalige Sonder-

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zahlung einen Beitrag i.H.v. 200.000 € an die Stadt  Münster ab (V/0020/2017 Wirtschafts- 
plan 2017/2018 des Theater Münster). Um diese Vorga be zu erreichen, hat das Theater 
Münster ab der Spielzeit 2017/18 eine Preisanpassun g für die Abonnements im Theater und 
Orchester durch Absenkung der Rabattstufen vorgenom men. Ausgehend von einer gleich- 
bleibenden Besucher- bzw. Abonnentenzahl erwartet d as Theater Münster mit der beschrie- 
benen Preisanpassung im Abonnementbereich die erfor derlichen Mehreinnahmen von 
200.000 Euro zu erreichen.  
 
Durch das neue Konsolidierungskonzept NaSa bleibt j edoch der finanzielle Handlungsspiel- 
raum des Theater Münster weiter eingeschränkt. Der Erhalt aller Sparten ist jedoch auch 
unter den geänderten finanziellen Rahmenbedingungen sichergestellt.  
 
Unter Berücksichtigung des aktuellen Besucheraufkom mens in der laufenden Spielzeit 
2017/2018 und der konsequenten Umsetzung der beschl ossenen Konsolidierungsmaßnah- 
men, erwartet die Theaterleitung auch in den folgen den Jahren weiterhin einen leichten Jah- 
resüberschuss.  
 
Eine eventuelle Kürzung der Zuschüsse von Stadt und  Land hätte kurzfristig Auswirkungen 
auf die Struktur des Theater Münster. 
  
8. Angabe zu den Feststellungen der Prüfung nach § 53 HGrG für 2015/2016   
Der mit der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageb erichtes für das Wirtschaftsjahr 
2016/2017 beauftragte Abschlussprüfer hat seine Prü fung auftragsgemäß um die Prüfung 
nach § 53 HGrG erweitert und die wesentlichen Fests tellungen in seinem Prüfungsbericht 
dargestellt. Es ergaben sich keine Feststellungen, aus denen sich für die Betriebsleitung die 
Notwendigkeit zum Handeln ergeben hätte.  
 
 
 
Münster, 12. März 2018 
 
Rita Feldmann       
Verwaltungsdirektorin

Beschlussvorlage

4243 Zeichen

V/0425/2018 
V/0425/2018 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts des Theater Münster für das 
Wirtschaftsjahr 2016/2017 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   13.06.2018 Kulturausschuss als Betriebsausschuss Vorberatung 
   04.07.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   04.07.2018 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss 2016/2017 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Theater Münster, best e-
hend aus der Bilanz, der Gewinn - und Verlustrechnung, dem Anhang sowie dem Lagebericht der 
Betriebsleitung, wird zur Kenntnis genommen und festgestellt. 
 
2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 201 6/2017 
nebst Anhang und dem Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Theater Münster am 
12.03.2018 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & P artner GmbH , 
Münster, der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. 
 
3. Die Gewinn - und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 201 6/2017 weist einen Jahres über-
schuss von 151.824,71 € aus. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
4. Der Betriebsleitung des Theater Münster wird für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 Entlastung erteilt. 
 
5. Zur Prüfung des Jahresabschlusses 2017/2018 des Theater Münster wird die Wirtschaftsprü-
fungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH , 48143 Münster, An der Apostelkirche 4, 
bestellt.  
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Kosten der Prüfung des Jahresabschlusses 2016/2017  im 
Wirtschaftsplan 2016/2017 berücksichtigt sind. 
  
 
Theater Münster 
 
24.05.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Braun 
Telefon: 59 09 121 
Braun@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0425/2018 
 
 
Begründung: 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH  aus Münster hat im Auf-
trag des Theater Münster mit Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein -Westfalen den 
Jahresabschluss und Lagebericht des Wirtschaftsjahres 2016/2017 geprüft. Die geprüften Unterlagen 
sind gemäß gem. § 13 der  Betriebssatzung des Theater Münster dem Betriebsausschuss und dem 
Rat vorzulegen. 
 
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung NRW in Verbindung mit 
den handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt worden. 
 
Zum Lagebericht wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner 
GmbH festgestellt, dass dieser entsprechend § 25 EigVO aufgestellt worden ist, im Einklang mit dem 
Jahresabschluss steht, die sonstigen Angaben im Lagebericht keine falsche Vorstellung von der Lage 
des Eigenbetriebes vermitteln und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend 
dargestellt sind. 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH erteilt dem Theater Müns-
ter für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss 20 16/2017 können den beigefügten Unterlagen en t-
nommen werden. 
 
Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse v om zuständigen Wirtschaftsprüfer, Herrn Dr. M i-
chael Kaufmann, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH  in der 
Betriebsausschusssitzung am 13.06.2018 im Einzelnen erläutert. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses der eigenbetriebsäh nlichen Einrichtung Theater Münster obliegt 
gem. §106 Abs. 2 GO NW der Gemeindeprüfungsanstalt. Diese bedient sich zur Durchführung der 
Jahresabschlussprüfung eines Wirtschaftsprüfers oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Das 
Theater Münster kann ein en Vorschlag unterbreiten, dem die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-
Westfalen folgen soll.  
 
Gem. § 5 EigVO benennt der Betriebsausschuss die Prüferin oder den Prüfer für den Jahresa b-
schluss.  
 
In Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen und dem AWR sowie der am 18.04.2018 
erteilten Zustimmung durch die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein -Westfalen wird vorgeschlagen, 
die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH  mit der Prüfung des Jah-
resabschlusses 2017/2018 zu beauftragen.  
 
 
Gez. 
 
 
 
Wilkens 
Stadträtin

Beratungsverlauf (3)

13.06.2018 Kulturausschuss
TOP 2.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
04.07.2018 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 18.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
04.07.2018 Rat
TOP 20.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • An der Apostelkirche 4

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Details

Aktenzeichen
V/0425/2018
Typ
Vorlagen
Datum
15.05.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37