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1680/2026

Jahresbericht 2025 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln

Mitteilung Ausschuss 12.08.2026

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Anlage 1 - Jahresbericht 2025

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Anlage 1 - Jahresbericht 2025

37181 Zeichen

Jahresbericht 2025

2 
 
Einleitung ..............................................................................................................................................................................3 
Das Team der Selbsthilfe-Kontaktstelle ................................................................................................................ 4 
Zahlen und Fakten ............................................................................................................................................................5 
Öffentlichkeitsarbeit ....................................................................................................................................................... 6 
Selbsthilfe in die Lehre bringen und Junge Selbsthilfe ................................................................................ 9 
Unterstützung bei Gruppengründungen ............................................................................................................. 10 
Netzwerk In-Gang-Setzer ............................................................................................................................................ 11 
Unterstützung für Selbsthilfegruppen ................................................................................................................... 12 
Finanzielle Förderung ................................................................................................................................................... 13 
Gremien und Arbeitskreise........................................................................................................................................ 14 
Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe .................................................................................................................................. 16 
Ausblick ............................................................................................................................................................................... 18 
Impressum ........................................................................................................................................................................ 19

3 
 
Einleitung  
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln ist eine Einrichtung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands NRW e.V. 
Sie wird gefördert vom Land NRW, den gesetzlichen Krankversicherungen sowie von der Stadt Köln und 
unterstützt die Arbeit von Selbsthilfegruppen.  
In Selbsthilfegruppen finden Menschen zusammen, die in einer ähnlichen Lebenssituation sind oder 
zum Beispiel die gleiche Krankheit haben. In regelmäßigen Treffen tauschen sie sich aus, geben 
Informationen weiter, unterstützen und motivieren sich untereina nder. Viele Selbsthilfegruppen 
betreiben darüber hinaus Öffentlichkeitsarbeit für ihr Thema und vertreten die Belange ihrer Mitglieder. 
Unter dem Dach des Paritätischen NRW gibt es landesweit 38 Selbsthilfe -Kontaktstellen und - Büros. 
Darüber hinaus ist der Paritätische NRW an 21 Standorten –  so auch in Köln – Träger von Kontaktbüros 
Pflegeselbsthilfe (KoPS). Dieses Angebot richtet sich spe ziell an Menschen, die Angehörige pflegen 
(siehe Beitrag am Ende dieses Berichts). 
In Köln ist die Selbsthilfe -Kontaktstelle die einzige Einrichtung mit einem umfassenden Informations - 
und Beratungsangebot rund um das Thema Selbsthilfe. Seit nunmehr  40 Jahren unterstützt sie 
Selbsthilfegruppen bei ihrer Arbeit, vermittelt Ratsuchende an bestehende Gruppen und trägt zu einem 
selbsthilfefreundlichen Klima bei. Das heißt: Selbsthilfe als Instrument der persönliche n Stabilisierung 
und gesundheitlichen Prävention ist in Köln bekannt und geschätzt, das ehrenamtliche Engagement der 
Gruppenmitglieder findet breite Unterstützung. In Köln ist das Selbsthilfeengagement außergewöhnlich 
ausgeprägt: Derzeit sind es in der Kartei der Kontaktstelle rund 250 Gruppen , zum Teil mit weiteren 
Untergruppen.  
Die Grundlage der Arbeit für Selbsthilfegruppen beruht auf folgenden Leitgedanken: 
Jeder Mensch verfügt über das Wissen und die Kraft, mit einer schwierigen Lebenssituation, einer 
Krankheit oder Behinderung eigenverantwortlich und selbstbestimmt umzugehen. 
Alle Fähigkeiten, die er dazu benötigt, sind bereits in ihm angelegt. Dadurch kann jeder Mensch seine 
Situation selber verändern oder verbessern. 
Innerhalb einer Gruppe, im Austausch mit Gleichgesinnten und anderen Betroffenen, können sich eigene 
Möglichkeiten und Selbsthilfe -Potenziale besser entfalten und weiterentwickeln.  
 
Die Arbeit der Selbsthilfe-Kontaktstelle legt den Fokus nicht auf Defizite, sondern auf vorhandene Kräfte 
und Fähigkeiten. Dies gilt für einzelne Ratsuchende genauso wie für Gruppen. Die Mitarbeiter*innen der 
Selbsthilfe-Kontaktstelle geben ihr professionelles Wissen und Erfahrungen weiter, um das 
Selbsthilfeengagement und die Selbstvertretung der betroffenen Menschen zu stärken.

4 
 
Das Team der Selbsthilfe-Kontaktstee 
Das Team der Selbsthilfe -Kontaktstelle Köln bestand 2025 aus neun hauptamtlichen Fachkräften, die 
größtenteils in Teilzeit arbeiten. Neben der sozialen Qualifikation verfügen sie über interkulturelle 
Expertise und bieten Beratung in verschiedenen Sprachen, in Deutsch und Türkisch auf 
muttersprachlichem Niveau. 
Leitung 
Christopher Bertges, Dipl.-Sozialpädagoge, 32 Std./Woche 
Fachberaterien 
Sarah Huwald, B.A. Kulturpädagogin, M.A. Empowerment Studies, 30 Std./Woche 
Öznur Naz, Dipl.-Pädagogin, 38,5 Std./Woche 
Theresia Pluge, Sozialarbeiterin B.A., 25 Std./Woche 
Pia Schievink, Dipl. Sozialpädagogin, 30 Std./ Woche (ab Juni 2025) 
Silvia Trept, B.A. Sozialwissenschaftlerin, 30 Std./Woche (bis April 2025) 
Sachbearbeiterien 
Cigdem Aydinlioglu, Bürohilfe, 7 Std./Woche 
Alexandra Fingas, M.A. Kunstgeschichte, Germanistik und Psychologie, 15 Std./Woche  
Gabriele Holy, Dipl.-Sozialarbeiterin, 2,15 Std./Woche 
Ceylan Tapan, Kauffrau für Bürokommunikation, 38,5 Std./Woche 
 
Kontakt  
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln  
Marsilstein 4-6  
50676 Köln 
Tel.: 0221 95 15 42 23 
E-Mail: selbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org 
Internet: www.paritaetischer-koeln.de und www.selbsthilfe-koeln.de 
 
Information und Beratung zu Selbsthilfegruppen: 
Montag und Donnerstag: 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr / Mittwoch: 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr  
Tel.: 0221 95 15 42 16 
 
Türkischsprachige Information und Beratung: 
Montag bis Donnerstag: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr / Freitag: 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr 
Tel.: 0221 95 15 42 56 
 
Persönliche Beratung: nach Terminabsprache 
 
Sekretariat: 
Montag bis Donnerstag: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr / Freitag: 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr 
Tel: 0221 95 15 42 23 (Alle Anliegen außer Information über Gruppen)

5 
 
Zahlen und Fakten  
Im Jahr 2025 hat die Selbsthilfe -Kontaktstelle 17.177 Kontakte zu Ratsuchenden oder Gruppen 
statistisch erfasst. Davon waren 2.997 eingehende Kontakte und 14.180 ausgehende Kontakte.  
Viele weitere Kontakte sind nicht eigens erfasst, etwa an Infoständen, Veranstaltungen oder im Bereich 
der Sozialen Medien.  Dasselbe gilt für den besonders intensiven Informationsaustausch mit Gruppen, 
den es 2025 zur finanziellen Förderung gab.  
Eingehende Kontakte 
 
 
 
 
Das Hauptanliegen von Menschen, die sich an die Selbsthilfe-Kontaktstelle wenden, ist die Suche nach 
Selbsthilfegruppen. 2025 meldeten sich dazu neben 91 professionellen Einrichtungen, zum Beispiel 
Beratungsstellen oder Arztpraxen, auch 1.775 Bürger*innen. Diese lassen sich wie folgt kategorisieren. 
Anfragende Bürger*ien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bürger*innen  1.967  (65,6 %) 
Selbsthilfegruppen 455 (15,2 %) 
Prof. Einrichtungen 566 (18,9 %) 
Sonstige 9 (0,3 %) 
telefonisch 1215 (40,5 %) 
schriftlich 1590 (53,1 %) 
persönlich 192 (6,4 %) 
1.563 88,1 % Betroffene 
173 9,7 % Angehörige 
39 2,2 % in Vertretung 
   
1.243 70, 0 % Frauen 
503 28,3 % Männer 
26 1,5 % Geschlecht unbek. 
3 0,2 % divers

6 
 
Themen der Selbsthilfe 
Die Suche nach Selbsthilfegruppen betraf 2025 vor allem folgende Themen: 
 
1. Depressionen 358 (16,1 %) 
2. ADHS  215 (9,7 %) 
3. PTBS / Trauma  180 (8,1 %)  
4. Angst / Panik/ Phobien 164 (7,4 %) 
5. Einsamkeit / Freizeit 135 (6,1 %)  
6. Gewalt/ Missbrauch - Opfer 99 (4,5 %)  
7. Ess-Störungen 85 (4,8 %)  
8. Narzissmus  67 (3,1 %) 
8. Tod / Trauer  67 (3,1 %) 
9. Long Covid/ Post-Vac 66 (3,0 %) 
10. Familien, Eltern, Kind –  nicht näher 
bezeichnet 40 (1,8 %) 
 
Öffentlichkeitsarbeit  
Ein hoher Bekanntheitsgrad und ein positives Image der Selbsthilfe, der leichte Zugang für alle 
Bürger*innen zu diesem wertvollen Instrument und Kenntnis über Existenz und Angebote der 
Kontaktstelle – das sind Ziele der Öffentlichkeitsarbeit.  
 
Folgende Maßnahmen trugen 2025 dazu bei, sie zu erreichen: 
 
• Ständige Pflege der Internetseite  www.selbsthilfe-koeln.de. Dazu gehören die Aktualisierung  
von Informationen über bestehenden Selbsthilfegruppen, Gründungswünschen, 
Neugründungen, Veranstaltungen von und für Gruppen etc.. 
 
• Verbreitung der Broschüre “ Selbsthilfegruppen in Köln von A -Z” als Druckauflage und 
barrierearmes PDF. 
 
• Unterstützung des Kölner Selbsthilfechor bei Auftritten und der Öffentlichkeitsarbeit. 
 
• Fortführung des Projekts  SelbsthilfeNews der Krankenkassenverbände NRW. Dieser 
Newsletter erscheint im Zwei-Monats-Rhythmus und wird derzeit an über 1.200 Abonnent*innen 
verschickt. Zusätzlich sind alle bereits erschienen Ausgaben im Archiv auf www.selbsthilfe-
news.de zu finden. 
 
• Pflege des Facebook-Auftritts www.facebook.com/selbsthilfe.koeln. 
 
• Aktualisierung und Neuaufnahme von Gruppendaten im Internetportal www.selbsthilfenetz.de. 
 
• Kostenfreie Zusendung von Infomaterialien auf Anfrage an professionelle Einrichtungen zum 
Auslegen oder zur Weitergabe an Interessierte.

7 
 
 
• Auslage aktueller Informationen und Flyer, zum Beispiel in Arztpraxen, Hochschulen oder den 
Gruppenräumen des Paritätischen in Köln (sog. „Haus der Selbsthilfe“). 
 
• Pressearbeit zum Angebot der Selbsthilfe -Kontaktstelle und zu Gruppengründungen – siehe 
zum Beispiel ein Interview mit der WDR Lokalzeit am 20. Mai 2025. 
 
„Wir hilft“: Aktionswoche Selbsthilfe 2025  
 
Vom 16. bis zum 25. Mai 2025 lud der Paritätische Gesamtverband 
bundesweit zur dritten Aktionswoche Selbsthilfe ein. 
Selbsthilfegruppen, Organisationen und Kontaktstellen k onnten mit 
eigenen Veranstaltungen teilnehmen und die Vielfalt der Selbsthilfe 
präsentieren. Die Aktionswoche Selbsthilfe bietet jedes Mal allen 
Selbsthilfeaktiven eine Plattform, um innovative Entwicklungen einem 
breiteren Publikum bekannt zu machen und um den Austausch von 
Selbsthilfeaktiven untereinander zu fördern. Die Selbsthilfe -
Kontaktstellen unter dem Dach des Paritätischen NRW waren mit 
zahlreiche Aktionen am Start – nicht zuletzt in Köln: 
 
• Infostand auf dem Wochenmarkt in Nippes am 20. Mai 2025. 
 
• Kunst trifft Selbsthilfe – „Ich in der Gruppe – Ich in der Gemeinschaft“ 
Am 21. Mai 2025 präse ntierte die Kontaktstelle im „Ikigai-Raum“ im Agnesviertel Werke aus 
einem Kunstworkshop für selbsthilfeaktive Menschen aus Köln. Unter der Leitung von Julja 
Schneider und Harald Neumann sind ein Gemeinschaftsbild sowie sieben Einzelarbeiten 
entstanden, die persönliche Erfahrungen mit Selbsthilfe sichtbar machten. Eine Mitmachaktion 
lud Besucher*innen zum kreativen Austausch ein. Das Gemeinschaftswerk und das Poster 
werden künftig im Haus der Selbsthilfe ausgestellt. 
 
• Infostand im Evangelischen Krankenhaus in Kalk am 22. Mai 2025. 
 
• Teilnahme am Vorsorge - und Gesundheitstag  am 24. Mai 2025  im DuMont-Verlagshaus 
(ehemals Aktionstag „gesund und mobil im Alter“) veranstaltet von Senioren Servicedienste Köln 
e.V. und die Kölner Stadt-Anzeiger Medien und unterstützt vom Gesundheitsamt der Stadt Köln. 
Die Kontaktstelle präsentierte sich dort z usammen mit dem Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe und 
15 Kölner Selbsthilfegruppen. 
 
 
Weitere Veranstaltungen 2025 
 
• Pflege – was nun? Informationen für pflegende Angehörige mit türkischsprachigem 
Hintergrund im Stadtbezirk Mülheim.  
Am 7. Februar 2025 beteiligte sich die Selbsthilfe -Kontaktstelle mit einem Infostand an der 
Veranstaltung des Runden Tisches Seniorenarbeit.

8 
 
 
• Kino zeigt Seele: Alle die du bist 
Am 10. April 2025 gab es einem Infostand im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe der Eckhard 
Busch Stiftung. Gemeinsam mit dem Filmhaus Kino Köln informierte die Kontaktstelle zum 
Thema Depression und Angststörungen und machte auf Selbsthilfegruppen aufmerksam. 
 
• Informationsbesuch  
Am 6. Mai 2025 war  die Selbsthilfe-Kontaktstelle zu Besuch im Team der Beratungsstelle für 
Eltern, Jugendliche und Kinder des Caritasverbandes in Köln-Porz und gab einen Überblick über 
die Selbsthilfegruppen sowie die Möglichkeiten der Vermittlung ihrer Klient*innen. 
 
• Christopher Street Day Köln 
Am 6. Juli 2025 beteiligte sich der Paritätische Köln auf Initiative der Selbsthilfe -Kontaktstelle 
mit einer Fußgruppe am CSD Köln. Unter dem Motto „FÜR QUEERRECHTE – Viele. Gemeinsam. 
Stark!“ setzten die Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und 
Menschenrechte. 
 
• Kölner Ehrenamtstag 
Am 7. September 2025 war en die Kontaktstelle und acht Selbsthilfegruppen beim Kölner 
Ehrenamtstag im Rheinauhafen vertreten. Es gab Informationsstände und Austausch mit 
zahlreichen Besucher*innen.  
 
• Tag der Selbsthilfe im Patienten-Informations-Zentrum 
Am 16. September 2025 beteiligte  sich die Kontaktstelle am bundesweiten Tag der Selbsthilfe 
und organisierte gemeinsam mit dem Patienten-Informations-Zentrum der Uniklinik Köln einen 
Aktionstag.  
 
• Veranstaltung zum Thema Einsamkeit 
Am 9. Oktober 2025 war die Kontaktstelle bei einer Abendveranstaltung der E ckhard Busch 
Stiftung in der Fritz Thyssen Stiftung vertreten. Neben Fachimpulsen und einer 
Podiumsdiskussion stellte  sie ihre Arbeit vor und informierten über Selbsthilfeangebote zum 
Thema Einsamkeit in Köln. 
 
• Roadmovie „Expedition Depression“ im Linden-Theater Frechen 
Am 15. Oktober 2025 gab es einen Infostand; die AOK Rheinland/Hamburg lud im Rahmen der 
Woche der seelischen Gesundheit zu einem Kinoabend ein. 
 
• Psychoseforum  
Am 13. November 2025 nahm die Kontaktstelle am Psychoseforum teil. Dort treffen sich seit 
fast 30 Jahren Menschen, die Psychiatrie aus verschiedenen Perspektiven erleben: Betroffene, 
Angehörige und Fachleute – ob beruflich oder ehrenamtlich tätig –  sowie interessierte 
Bürger*innen. 
 
• Online-Workshop „Stark fürs Ehrenamt“ 
Am 8. Dezember 2025  veranstaltete die Selbsthilfe- Kontaktstelle Köln mit der KOSKON NRW 
einen Online-Workshop im Rahmen der Seminarreihe „Stark fürs Ehrenamt“ der 
Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement Nordrhein-Westfalen. Das Seminar „Wie 
funktioniert Selbsthilfe und wie gründet man eine Selbsthilfegruppe?“  richtete sich an 
Ehrenamtliche aus ganz NRW.

9 
 
 
Selbsthilfe in die Lehre bringen und Junge Selbsthilfe  
Neben der Kooperation mit bestehenden Fachstellen aus dem Sozial - und Gesundheitsbereich ist ein 
Anliegen der Selbsthilfe -Kontaktstelle, angehende Fachkräfte frühzeitig für das Thema Selbsthilfe zu 
sensibilisieren. Die Auseinandersetzung mit Selbsthilfe im Kontext der zukünftigen beruflichen Tätigkeit 
bietet eine wichtige Möglichkeit, Selbsthilfe in der professionellen Beratung mitzudenken und nachhaltig 
zu verankern. 
 
Der Kontakt zu Hochschulen, zur Universität zu Köln sowie zu Berufskollegs wird deshalb sukzessive 
ausgebaut und intensiviert. Ein 2025 entwickeltes Konzept soll als Grundlage für die Zusammenarbeit 
mit Hochschulen dienen. Es umfasst Praxisbesuche von Studierendengruppen in der Kontaktstelle. 
 
Neben grundlegenden Informationen und Einblicken in die Arbeit von Selbsthilfegruppen geht es 
insbesondere darum, dass die Studierenden ein eigenes Gespür für Selbsthilfearbeit entwickeln. Zu 
diesem Zweck ist unter anderem eine Simulation zur Gründung eine r Selbsthilfegruppe vorgesehen. 
Begleitend steht immer wieder die Frage im Mittelpunkt: „Was hat das mit meinem zukünftigen Beruf zu 
tun und wie kann ich Selbsthilfe in meiner Beratung mitdenken?“ 
Ergänzend bringen sich selbsthilfeaktive Personen ein und stehen für Fragen und den Austausch zur 
Verfügung.  
 
Ende 2025 haben dies zwei Studierendengruppen im Rahmen ihres Studiengangs „Medizinpädagogik 
und Gesundheitspsychologie“ bereits genutzt und die Kontaktstelle besucht, jeweils im Rahmen einer 
Abend- sowie einer Ganztagesveranstaltung.  Darüber hinaus hat sich die Kontaktstelle, wie bereits in 
den Jahren zuvor, gemeinsam mit einer selbsthilfeaktiven Person in einer PTA-Schule vorgestellt, in der 
Pharmazeutisch-technische Assistent*innen ausgebildet werden. 
 
Mit dem neuen Konzept sollen die begonnenen Aktivitäten fortgeführt und die Kontakte zu Dozierenden 
sowie Hochschulen schrittweise und im Rahmen der personellen Ressourcen weiter ausgebaut werden. 
Ziel ist es, regelmäßige und wiederkehrende Praxisbesuche zu etablieren. 
 
Mit Blick auf junge Menschen ist – neben dem Thema Selbsthilfe als Inhalt der Ausbildung bzw. des 
Studiums – insbesondere auch zu berücksichtigen, dass diese Zielgruppe zunehmend selbst von 
gesundheitlichen und/oder psychosozialen Themen betroffen ist. Die Kontaktstelle möchte deshalb 
jungen Menschen ab dem 18. Lebensjahr den Zugang zur Selbsthilfe erleichtern. In Köln existieren 
bereits, neben altersübergreifenden Angeboten, auch Selbsthilfegruppen speziell für Personen zwischen 
18 und 35 Jahren. Thematisch beispielsweise zu Krebserkrankungen oder Trauer. 
 
Nicht zuletzt, um die junge Zielgruppe besser zu erreichen, baut die Kontaktstelle seit 2025 auch ihr 
Social-Media-Konzept aus.

10 
 
Unterstützung bei Gruppengründungen  
Die Unterstützung bei Gruppengründungen sind vielfältig: Die Fachkräfte der Selbsthilfe -Kontaktstelle 
beraten Initiator*innen, entwickeln mit ihnen Informationsmedien, wie zum Beispiel Faltblätter, sammeln 
Interessent*innen auf einer Warteliste und stellen den Kontakt untereinander her. 
Im nächsten Schritt moderieren Fachkräfte erste Gruppentreffen, entwickeln mit Gruppen tragfähige 
Strukturen und unterstützen sie bei der Öffentlichkeitsarbeit sowie  bei der Suche nach geeigneten 
Räumlichkeiten. 
 
2025 unterstützte die Kontaktstelle Gründungen zu folgenden Themen:  
 
1. ADHS im Erwachsenalter am Grüngürtel 
2. Bindungs- und Entwicklungstrauma Ehrenfeld  
3. ADHS ohne uns nix los 
4. Trauer um ein Haustier  
5. Selbsthilfegruppe Osteoporose (linksrheinisch) 
6. Frauengruppe Depression und Ängste 
7. Hochbegabte und überdurchschnittlich begabte Erwachsene 
8. Posttraumatisches Belastungssyndrom (PTBS) 
9. Balanceakt BPD - Borderline als Erwachsener  
10. Depression und Ängste Bickendorf 
11. Lichtpunkt Köln – Selbsthilfe bei Endometriose 
12. Angehörige von Krebskranken 
13. Selbsthilfegruppe für Pankreasoperierte und Diabetiker Typ 1+3,  
auch für Partner*innen und Angehörige  
14. Psychische Erkrankungen  
 
 
Die Kontaktstelle nimmt daneben auch Gruppen, die sich ohne ihr Zutun gegründet haben, in die 
Datenbank auf - 2025 kamen hinzu: 
 
1. ADHS für Betroffene und Angehörige Weiden 
2. ADHS Angehörige mit/und Betroffene Köln Süd  
3. ADHS Erwachsene Köln Süd 
4. ADHS Frauen Köln Süd 
5. DSKM - Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depression in Köln  
6. NEW LIFE ALONE Köln Trauer Selbsthilfegruppe für Menschen,  
die ihren Lebenspartner verloren haben 
7. Kunst der Abstinenz 
8. SHG Köln Schmerzlos e.V. 
9. Nierencafé

11 
 
Schließlich sammelt die Kontaktstelle Gruppengründungswünsche  und berät Interessierte. Dies betraf 
2025 folgende Themen:  
 
1. Sexueller Missbrauch Angehörigen- / Eltern-Gruppe 
2. Frührente und Einsamkeit 
3. Mediensucht 
4. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) 
5. Lungenfibrose 
6. Kontaktabbruch zur Familie 
7. Herausforderungen meistern nach Bewältigung einer Anorexie / Bulimie 
8. Mütter mit später ADHS-Diagnose 
9. Depression und Ängste Bickendorf 
10. Eltern und Angehörige von Jugendlichen mit Depression 
11. Misophonie 
12. Alleinerziehende Mütter mit toxisch-narzisstischem Ex-Partner 
13. Häusliche Gewalt – Selbsthilfegruppe für betroffene Frauen* 
14. Depression rechtsrheinisch 
 
Netzwerk In -Gang-Setzer  
Seit 2018 ist die Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln am Netzwerk In-Gang-Setzer (ehemals Projekt In-Gang-
Setzer) beteiligt. Es soll die Gründung neuer Selbsthilfegruppen fördern . Ziel ist, Gründungsanfragen 
noch besser aufzugreifen und neu entstehende Gruppen bei Bedarf intensiver zu begleiten.  
In-Gang-Setzer*innen sind ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Selbsthilfe- Kontaktstellen. Viele von 
ihnen bringen eigene Erfahrungen aus Selbsthilfegruppen mit und werden speziell für ihre Aufgabe 
geschult. Sie unterstützen neu gegründete Gruppen vor allem bei der Kommunikation und Organisation 
von Gruppenprozessen. Sie sind dabei keine Ansprechpersonen für die jeweiligen Themen der 
Gruppen.  
In-Gang-Setzer*innen werden bei Bedarf in neu gebildeten Selbsthilfegruppen für einen bestimmten 
Zeitraum eingesetzt. Sie werden bei der Tätigkeit kontinuierlich durch die Mitarbeiter*innen der 
Selbsthilfe-Kontaktstelle begleitet und unterstützt. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Austauschtreffen 
mit anderen In- Gang-Setzer*innen. Zusätzlich finden verschiedene virtuelle Fortbildungen und 
Austauschtreffen auf Landes -, Bundes- und Regionalebene statt — sowohl für In- Gang-Setzer*innen 
als auch für die Fachkräfte der Selbsthilfe-Kontaktstellen. 
In Köln gibt es insgesamt vier In- Gang-Setzerinnen, die 2025 bei fünf Gruppengründungen zu den 
Themen Aufmerksamkeitsdefizit -/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Frauengruppe Depression und 
Ängste, posttraumatische Belastungs störung (PTBS), Hochbegabte und überdurchschnittlich begabte 
Erwachsene, Depressionen und Ängste eingesetzt waren. Die Initiator*innen der neuen Gruppen sowie 
die Gruppenmitglieder haben das Angebot gerne angenommen. Von den fünf neu gegründeten Gruppen 
hat sich mittlerweile jedoch eine Gruppe aufgelöst, die vier anderen laufen derzeit stabil -  auch ohne 
In-Gang-Setzerin.

12 
 
Unterstützung für Selbsthilfegruppen  
Kölner Selbsthilfegruppen können sich jederzeit mit Fragen oder Problemen, die sich aus der 
Selbsthilfearbeit ergeben, an die Kontaktstelle wenden . Seien es Schwierigkeiten und Konflikte in der 
Gruppe, Fragen zur Finanzierung, Raumsuche, Öffentlichkeitsarbeit  oder Informations - und 
Handlungswünsche zu gesundheits- und sozialpolitischen Fragestellungen. 
Die Fachkräfte bieten den örtlichen Selbsthilfegruppen Information, Einzelberatung, 
Erfahrungsaustausch mit anderen Gruppen, Fortbildung und Supervision sowie praktische 
Hilfestellungen.  
 
Datenbank - Vermittlungskartei 
 
Die Aktualität der Vermittlungskartei ist eine wichtige Grundlage des Angebots an Ratsuchende. Die 
Datenbank umfasst  aktuell mehr als 250  Gruppen. Dabei haben einige Gruppen 20 oder mehr 
Untergruppen. 
 
Informationen 
 
Alle in der Datenbank erfassten Selbsthilfegruppen erhalten regelmäßig interessante Neuigkeiten und 
Informationen zu wichtigen Angeboten der Kontaktstelle sowie des Paritätischen NRW  e.V.. Darüber 
hinaus leitet die Kontaktstelle wesentliche Informationen von professionellen Kooperations -
partner*innen sowie landes- und bundesweiten Selbsthilfevereinigungen weiter. 
 
Raumsuche und Haus der Selbsthilfe 
 
Die Raumkartei der Kontaktstelle verzeichnet mehr als 100 Einrichtungen in Köln, die Selbsthilfegruppen 
entweder kostenfrei oder gegen Miete Räume zur Verfügung stellen. So auch der der Paritätische in Köln: 
In der Geschäftsstelle in der Innenstadt hat nicht nur die Selbsthilfe -Kontaktstelle ihren Sitz, sondern 
es gibt zudem eine Etage mit Gruppenräumen – das sogenannte „Haus der Selbsthilfe“. 
Dennoch besteht weiterhin ein großer Bedarf an geeigneten Räumen –  insbesondere im 
Innenstadtbereich. Die Kontaktstelle nimmt Hinweise auf nutzbare Räume jederzeit gern entgegen.

13 
 
Finanzielle Förderung  
Neben den Krankenkassen unterstützt die Stadt Köln Selbsthilfegruppen seit vielen Jahren. Seit 1996 
wurden die kommunalen Mittel zum Teil durch die Selbsthilfe-Kontaktstelle bewirtschaftet. Im Jahr 2025 
änderte sich das, zugleich führten mehre Faktoren zu großer Verunsicherung: 
 
Im Verwaltungsentwurf für den Doppelhaushalt 2025/26 waren alle kommunalen Fördermittel für 
Selbsthilfegruppen zunächst vollständig gestrichen.  Durch den politischen Veränderungsnachweis 
wurden diese Mittel Anfang 2025 zwar wieder zugesetzt, zugleich änderte die Verwaltung aber das 
Vergabeverfahren. Bis dahin war es der Kontaktstelle möglich gewesen, Gruppen jenseits starrer 
Antragsfristen und Vorleistungen für Mieten etc. bedarfsgerecht zu unterstützten. Ab Herbst 2025 konnte 
die Kontaktstelle dagegen nur noch termingebundene Einzelanträge der Gruppen bei der Stadt 
einreichen. 
 
Die Fachkräfte der Kontaktstelle waren 2025 gefordert, Gruppen über die jeweilige Entwicklung zu 
informieren, sie zu alternativen Finanzierungswegen zu beraten und, als dies möglich wurde, bei der 
Antragstellung zu unterstützen. Unter Vermittlung der Konta ktstelle konnten schließlich zehn soziale 
Selbsthilfegruppen aus kommunalen Mitteln gefördert werden. Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe 
von 6.568,69 Euro bewilligt, von denen 5.971,46 Euro abgerufen wurden. 
 
Die Fördersituation 2025 hatte spürbare Auswirkungen auf die Stabilität der Selbsthilfelandschaft in 
Köln. Viele Selbsthilfegruppen waren mit unklaren finanziellen Perspektiven konfrontiert. In einzelnen 
Fällen führte dies dazu, dass Mietverträge vorsorglich gekündigt oder geplante Ausgaben zurückgestellt 
wurden. Auch gruppenübergreifende Aktivitäten sowie Anschaffungen konnten nur eingeschränkt 
umgesetzt werden. Besonders betroffen waren kleinere und finanziell schwächer aufgestellte Gruppen – 
insbesondere aus dem sozialen Bereich.  
 
Gesundheitsgruppen dagegen hatten weiterhin die Möglichkeit, Fördermittel über die Krankenkassen zu 
erhalten. Die Selbsthilfe -Kontaktstelle nahm auch 2025, gemeinsam mit weiteren, von den 
maßgeblichen Spitzenorganisationen benannten Selbsthilfegruppen , in beratender Funktion an der 
Vergabesitzung der Krankenkassen bzw. Verbände teil. Diese findet jährlich Ende April bzw. Anfang Mai 
statt, sodass die bewilligten Mittel in der Regel bis Ende Mai an die Gruppen ausgezahlt werden können. 
 
 
Gefördert durch

14 
 
Gremien und Arbeitskreise  
Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe im Paritätischen Köln  
Die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (AG), mit aktuell 155 Gruppen, ist der Zusammenschluss der 
gesundheitlichen und sozialen Selbsthilfe in Köln unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtverbands. 
Er wird von der Selbsthilfe-Kontaktstelle koordiniert. Sie dient dem gruppen- und themenübergreifenden 
Austausch und vertritt die Interessen der Selbsthilfegemeinschaft in Köln. 
 
Die Vertretung der Arbeitsgemeinschaft erfolgt über den sogenannten Sprecher*innen-Kreis. Dieser 
bestand 2025 aus vier neu gewählten Personen. 
 
Für die AG Selbsthilfe organisierte die Kontaktstelle 2025 folgende Angebote: 
 
• Treffen im Rahmen des Selbsthilfebeirats:  
digitale Informationsveranstaltung „Die finanzielle Förderung der Selbsthilfe in Köln im Jahr 
2025 
 
• Treffen im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe: 
- Sprecher*innenkreis – monatlich 
- AG Selbsthilfe – jährlich 
 
• Fortsetzung der Veranstaltungsreihe für Selbsthilfegruppenteilnehmende zum Thema 
„Depressionen – Kaleidoskop der Seele" 
Ein Angebot der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe, moderiert und referiert durch Herrn Kirchhoff, 
Fachliche Leitung Psychiatrische Pflege der Universitätsklinik Köln , und Frau Grode , 
Genesungsbegleiterin 
 
• Austauschtreffen für Mitglieder aus Kölner Selbsthilfegruppen: 
- Offener Erfahrungsaustausch für Kölner Selbsthilfeaktive, 18. August 2025 
- Digitaler Erfahrungsaustausch für junge Selbsthilfeaktive, 02. Oktober 2025. Ziel war es, 
junge Engagierte (Alter 18 -35 Jahre) zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und Impulse zur 
Weiterentwicklung von Selbsthilfeangeboten zu sammeln. 
 
 
Die Fachkräfte der Kontaktstelle , zum Teil zusammen mit den ehrenamtlich Engagierten, vertreten die 
Themen und Interessen der Selbsthilfe in Köln zudem in Facharbeitskreisen und städtischen Gremien.  
 
• Kommunale Gesundheitskonferenz 
Die Kommunale Gesundheitskonferenz bietet den Selbsthilfegruppen vor allem über ihre 
Arbeitsgruppen die Möglichkeit, ihre Themen und Anliegen einzubringen. 
Eine Arbeitsgruppe ist u.a. der Selbsthilfebeirat , dessen Vorsitz der Selbsthilfe -Kontaktstelle 
obliegt. Dadurch sind wir auch in den Arbeitsgruppensprecher*innen-Treffen vertreten. 
Eine weitere Unterarbeitsgruppe dieser Konferenz ist die AG Migration & Gesundheit. Im 
Rahmen dieser Interessenvertretung vertreten wir regelmäßig die Bedarfe der jeweiligen 
Selbsthilfegruppen und Initiativen.

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• Stadt-AG Behindertenpolitik 
Die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik vertritt die Interessen der Menschen mit 
Behinderungen gegenüber politischen Gremien und Einrichtungen der Stadt Köln. 
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle vertritt hier den Paritätischen Köln als stimmberechtigtes Mitglied. 
Darüber hinaus wirkt sie im Wahlausschuss der Stadt-AG Behindertenpolitik mit. Aufgabe des 
Wahlausschusses ist die Besetzung vakanter Stellen in der Stadt -AG Behindertenpolitik sowie 
die Nominierung sachkundiger Einwohner*innen in den Ausschüssen des Rates der Stadt Köln. 
 
• Sozialausschuss der Stadt Köln 
Über Themen und Förderung der Selbsthilfe durch die Stadt Köln berät der Ausschuss für 
Soziales, Seniorinnen und Senioren, bis 2025 gab es die Zuständigkeit eines eigene 
Unterausschusses Selbsthilfegruppen. In diesen Gremien waren sowohl Vertreter *innen der 
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln als auch des Paritätischen NRW vertreten. 
 
• Gesunde Städte-Netzwerk 
Das Gesund -Städte-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Kommunen, die sich für die 
Förderung von Gesundheit und Lebensqualität einsetzen. Im Fokus stehen Prävention, 
Chancengleichheit und gesundheitsförderliche Lebensbedingungen. Die Stadt Köln zusammen 
mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle, als Initiativen Vertretung, beteiligen sich im Netzwerk mit dem 
Ziel, Gesundheit als Querschnittsaufgabe nachhaltig zu verankern. 
 
 
Fachliche Anbindung der Selbsthilfe-Kontaktstee Köln 
Die Fachkräfte der Selbsthilfe-Kontaktstellen des Paritätischen in NRW stehen untereinander und mit 
Kontaktstellen anderer Träger (Wohlfahrtsverbände, Kommunen, Vereine)  im engen Austausch . Die 
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln arbeitet z usätzlich mit der landesweiten Koordinierungsstelle KOSKON 
NRW und mit der NAKOS zusammen, der bundeszentralen Fachinstanz und Kontaktstelle für 
gemeinschaftliche Selbsthilfe in Deutschland.

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Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe   
Die Kontaktstelle für pflegende Angehörige ist ein Angebot des Paritätischen NRW, unter anderem in 
Köln, das die Selbsthilfe -Kontaktstelle hervorragend ergänzt. Dieses vom Land NRW und den 
Pflegekassen geförderte Projekt richtet sich speziell an Menschen, die Angehörige pflegen. Für sie 
arbeiten die Fachkräfte im Kontaktbüro. Das zentrale Anliegen: Menschen in Pflegesituationen 
unterstützen, vernetzen und ihnen eine Stimme geben.  
 
Im Jahr 2025 stand en besonders junge Erwachsene im Fokus, genannt Young Adult Carers. Dieses 
Thema prägte die fachliche Arbeit , eröffnete neue Perspektiven und ermöglichte wertvolle Kontakte. 
Daneben entwickelten sich die zahlreichen weiteren Angebote bedarfsgerecht weiter.  
 
Die Zahl interessierter Angehöriger, pflegender Familienmitglieder und junger Erwachsener mit 
Pflegeverantwortung ist weiter gestiegen.  2025 begleitete das Kontaktbüro 38 Gesprächskreise für 
pflegende Angehörige  und förderte davon 17. Weitere 21 Gruppen im Kölner Stadtgebiet wurden 
regelmäßig mit Informationen, Einladungen und Fachvorträgen versorgt, um eine möglichst 
flächendeckende Unterstützung sicherzustellen. 
 
Die Gesprächskreise sind vielfältig: von Freizeit - und Sportgruppen über türkischsprachige Angebote 
und Ehepartner*innengruppen bis hin zu jungen Pflegenden sowie Eltern pflegebedürftiger Kinder im 
Online-Austausch. Dies verdeutlicht den Bedarf an passgenauen, niedrigschwelligen Angeboten. 
 
Das Kontaktbüro führte 2025 in bewährter Zusammenarbeit mit der AOK und dem Regionalbüro das 
Angebot „Pflegende Angehörige im Blick“ und „Zeit für mich“ durch. Die Veranstaltungsreihe richtet e 
sich an pflegendende Angehörige, Fachkräfte sowie an Leitungen von Gesprächsgruppen, die in ihrer 
Arbeit regelmäßig mit pflegenden Angehörigen in Kontakt stehen. 
 
Unter dem Titel „Ich bin verborgen – nehmt mich wahr“ veranstalteten das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe 
Köln und die AOK Rheinland/Hamburg am 3. September 2025 eine Fachveranstaltung zur Sichtbarkeit 
von Young Adult Carers. Ziel war es, ihre Lebenssituation  stärker in den Fokus zu rücken und den 
Austausch zu fördern. Im Anschluss an die Fachveranstaltung wurde ein Netzwerktreffen organisiert, das 
den Teilnehmenden Raum für vertiefende Gespräche und Vernetzung bot. Aus diesem Austausch heraus 
entstand eine ne ue Selbsthilfegruppe für Young Adult Carers, die sich inzwischen regelmäßig trifft. 
Aktuell nehmen sechs junge Erwachsene aktiv an der Gruppe teil. 
  
Eine zentrale Herausforderung bleibt, Betroffene zu erreichen und passende Angebote bereitzustellen – 
insbesondere für Young Adult Carers. Die neu gegründete Gruppe ist ein wichtiger Schritt und soll 
langfristig als Anlaufstelle dienen. Gleichzeitig werden  Erfahrungen weitergegeben, um zusätzliche 
Angebote anzustoßen. 
 
Ein weiterer Fokus liegt auf der Vernetzung mit Akteur*innen aus Pflege und Sozialraum, etwa im Kontext 
der Weiterentwicklung von Care Communities. 
 
Die Arbeit in der Pflegeselbsthilfe erreicht Menschen in oft herausfordernden Lebenssituationen: Sie 
übernehmen Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige und stehen zugleich vor der Aufgabe, ihr 
eigenes Leben nicht aus dem Blick zu verlieren. Die damit  verbundenen Themen sind häufig 
vielschichtig, emotional belastend und organisatorisch komplex.

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Selbsthilfe bietet in diesem Spannungsfeld eine wichtige Unterstützung. Sie schafft Räume für 
Austausch, Verständnis und gegenseitige Stärkung, vermittelt Orientierung und eröffnet neue 
Perspektiven im Umgang mit der Pflegesituation. So können Betroffene m ehr Sicherheit gewinnen, 
eigene Ressourcen stärken und Wege finden, die sowohl der Pflege als auch dem eigenen Leben gerecht 
werden. 
 
Das Team des Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe: 
Gabriele Holy, Dipl.-Sozialarbeiterin, 3,85 Std./Woche  
Elisabeth Igelmund-Schmidt, Dipl.-Sozialpädagogin, 15 Std./Woche 
  
Kontakt  
Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Köln  
Marsilstein 4-6  
50676 Köln 
Tel.: 0221 95 15 42 33 
E-Mail:   pflegeselbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org 
Internet: www.pflegeselbsthilfe-koeln.de  
 
Sprechzeiten: Mittwoch 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr 
und nach Vereinbarung

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Ausblick  
Selbsthilfe ist ein Teil der Lösung, wenn es um die großen sozialen und g esundheitlichen 
Herausforderungen unserer Gesellschaft geht. Selbsthilfegruppen und Strukturen, die Selbsthilfe 
unterstützen  
 
• fördern soziale Teilhabe 
• stärken die Demokratie 
• ergänzen gesundheitliche und psychosoziale Versorgung 
• bereichern kommunale Netzwerke 
• mobilisieren Bürgerengagement und 
• steigern Handlungsfähigkeit und Resilienz von Menschen in Krisenzeiten.  
 
In Köln gibt es ein lebendiges, vielfältiges und großartiges bürgerschaftliches Engagement zur 
Selbsthilfe: Tausende Menschen kommen regelmäßig zusammen, um sich um die eigenen Sorgen, 
Erkrankungen und Themen zu kümmern –  und zugleich denjenigen zu helfen, die in vergleichbaren 
Situationen sind. Gut 250 Gruppen zu verschiedensten Themen hat die Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln in 
ihrer Vermittlungskartei, zum Teil mit zahlr eichen Untergruppen. Und mit neuen Herausforderungen 
kommen neue Gruppen hinzu. 
 
Möglich macht dieses breite Engagement zur Selbsthilfe die öffentliche Förderung durch Land, 
Krankenkassen und Kommune. Dafür sei hier im Namen der Menschen in Köln, die sich selbst helfen, 
ausdrücklich gedankt!  
 
Diese Strukturen zu erhalten und weiter zu stärken muss gerade auch in diesen Zeiten, in denen 
öffentliche Mittel knapp sind, das erklärte Ziel bleiben. Denn Selbsthilfe trägt viel dazu bei, soziale und 
gesundheitsbezogene Kosten zu vermeiden. 
 
Der Anspruch der Selbsthilfe-Kontaktstelle bleibt, die Menschen in Köln bedarfsgerecht zu unterstützen 
– und es vielen zu ermöglichen, durch Selbsthilfe persönliche Probleme zu bewältigen und sich in 
schweren Lebenslagen zu stabilisieren.

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Impressum  
Herausgeber: 
Der Paritätische NRW e. V.  
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 
Marsilstein 4–6 | 50676 Köln 
 
Verantwortlich i.S.d.P. 
Claudia Reischauer 
Geschäftsführerin der Paritätische Köln 
 
Redaktion und Layout 
Sarah Huwald 
Der Paritätische NRW e. V. 
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 
 
Fotonachweis 
© Der Paritätische NRW e. V. (Titelfoto) 
 
Stand: April 2026 
 
 
 
 
 
Das Internetportal der Selbsthilfe in NRW

www.selbsthilfe-koeln.de

Beratungsverlauf (1)

17.09.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 14.2 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Orte (1)

  • Marsilstein 4

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Details

Vorlagen-Nr.
1680/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
12.08.2026
Erstellt
08.06.2026 10:28