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253574-01 AA

Grüne/Volt- Änderungsantrag: Videoüberwachung in den Eingangsbereichen der Bonner Freibäder Antrag zur Vorlage 253574

Änderungsantrag 10.12.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 11.12.2025, TOP 5.32.1

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Sammeldokument öffentlich

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Änderungsantrag 
öffentlich 
253574-01 AA 
 
 
 
 
—
—
 
Antragsteller/in: 
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN 
Friederike Dietsch 
Dr. Daniel Rutte 
Volt 
Karin Langer 
 
 
10.12.2025 
 
 
 
Grüne/Volt- Änderungsantrag: Videoüberwachung 
in den Eingangsbereichen der Bonner Freibäder 
Antrag zur Vorlage 253574 
 
Beratungsfolge 
Rat 11.12.2025 Entscheidung 
 
 
 
Inhalt des Änderungsantrags 
 
Der Antrag soll den bestehenden Antrag ersetzen. 
 
Die für die Videoüberwachung vorgesehenen 30.000 Euro werden nicht für 
Kameratechnik eingesetzt. Stattdessen wird mit den eingestellten 
Haushaltsmitteln ein präventives Sicherheits- und Awarenesskonzept 
umgesetzt: 
  
1.      Awareness-Personal statt nur Security 
• Awareness-Schulungen 
• Einsatz sichtbar ansprechbarer, geschulter Mitarbeitender („präventive 
Ansprechpersonen")  
  
2.      Sensibilisierung des gesamten Badepersonals 
• Kurze, praxisnahe Schulungen (Deeskalation, Umgang mit Belästigung) 
• Klare Meldewege und Dokumentation von Vorfällen 
  
3.      Klare Regeln und Informationshinweise 
• Gut sichtbare Hinweise zu Verhaltensregeln und Ansprechpersonen. 
 
Begründung 
 
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Seite 2  
 
—
—
Die Maßnahme stärkt die unmittelbare Eingreif- und Ansprechbarkeit deutlich: 
Während Videoüberwachung Vorfälle nur aufzeichnet, kann eine geschulte 
Präsenzkraft sofort handeln, Konflikte deeskalieren und Regelverstöße 
unterbinden. Viele Bereiche (Duschen, Umkleiden, Sanitärbereiche) dürfen aus 
gutem Grund nicht überwacht werden – Awareness-Personal hingegen kann 
dort unterstützen, ohne die Privatsphäre zu verletzen. Eine ähnliche Kampagne 
mit Schulungen für Mitarbeitende gibt es beispielsweise in Köln 
(https://koelnbaeder.de/ichsags/). 
 
Videoüberwachung verhindert alltägliche Belästigungen wie Blicke, 
Kommentare, bedrängende Situationen oder „zufällige“ Berührungen nicht. Die 
vorgeschlagenen Maßnahmen wirken präventiv, menschenorientiert und 
verbessern die Sicherheit im Bad sowie im Alltag nachhaltig. Zudem spart der 
Verzicht auf Videoanlagen langfristige Wartungs- und Reparaturkosten. 
 
 
Anlage/n 
Keine 
 
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Beratungsverlauf (1)

11.12.2025 Rat
TOP 5.32.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
253574-01 AA
Typ
Änderungsantrag
Datum
10.12.2025
Erstellt
10.12.2025 14:53