1601/2026
Stadtweite Konzeption „Mobil im lebenswerten Quartier“ – weitere Vorgehensweise
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle III/68/681/2 Vorlagen-Nummer 16.06.2026 1601/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Mobilitätsausschuss 16.06.2026 Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit 30.06.2026 Stadtweite Konzeption „Mobil im lebenswerten Quartier“ – weitere Vorgehensweise Im Zeitraum von März bis Mai 2025 fand der erste Kölner Bürgerrat mit dem Thema „Mobil im lebenswerten Quartier“ statt. Zu Fragen wie „Wie möchten wir uns in unse- rem Veedel bewegen?“ und „Was trägt dazu bei, dass wir uns in unserem Veedel wohlfühlen?“ haben die T eilnehmenden Empfehlungen für die Verwaltung entwickelt (Vorlage Nr. 1779/2025). Die Verwaltung hat die Empfehlungen des Bürgerrats gesichtet, im Kontext der über- geordneten städtischen Strategiekonzepte eingeordnet, Erfahrungen anderer deut- scher Städte einbezogen und darauf aufbauend die weitere Vorgehensweise konzi- piert. Als Instrument, die Empfehlungen des Bürgerrats bestmöglich in den entspre- chenden künftigen Projekten umzusetzen, wird die stadtweite Konzeption in Form ei- nes praxisorientierten Handlungsleitfadens erstellt. Der Handlungsleitfaden soll bei Projekten angewendet werden, welche eine zukunftsfähige Verkehrsberuhigung und Umgestaltung der Straßenräume in Wohnvierteln zum Gegenstand haben. Aufgrund der Haushaltslage (vgl. Mitteilung 0560/2026) wird dieser Leitfaden in Eigenleistung erstellt. Im weiteren Vorgehen ist die tiefergehende fachliche Bewertung der Empfehlungen des Bürgerrats, die Verknüpfung mit bestehenden Planwerken sowie die Auswertung vorhandener Daten geplant. Als relevante übergeordnete Planwerke sind in diesem Zusammenhang vor allem die „Kölner Perspektiven 2030+“ und der nachhaltige Mo- bilitätsplan „Besser durch Köln“ anzusehen. Thematische Schnittstellen ergeben sich darüber hinaus zum „Masterplan Parken“ (vgl. AN/2635/2021) und dem „Integrierten Klimaanpassungskonzept“. Auf Grundlage der Ziele – sowohl des Bürgerrats als auch der bestehenden Plan- werke – sollen konkrete Maßnahmen für zukünftige Projekträume erarbeitet werden. Der Bürgerrat hat hierzu über 100 Maßnahmenvorschläge erarbeitet, welche fachlich zu bewerten und einzuordnen sind. Bei der Umsetzung der Maßnahmen ist häufig eine interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen von ämterübergreifenden Projekt- teams erforderlich. 2 Überdies soll der Handlungsleitfaden Aussagen darüber enthalten, anhand welcher In- dikatoren geeignete Räume in Köln identifiziert und priorisiert werden können. Dazu sollen bereits vorhandene Daten zusammengefasst und verknüpft werden, beispiels- weise Unfallschwerpunkte, Hitzekarten, Einwohnerdichte etc. Dabei werden die The- men entsprechend den Ergebnissen im Bürgerrat gewichtet. Überdies soll der Handlungsleitfaden die Kölner Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung auf entsprechende Projekte übertragen und den Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung für diese konkret darstellen. Parallel zur Erstellung des Handlungsleitfadens läuft die Beteiligung zum Modellpro- jekt "Lebenswertes Winzerveedel" (siehe auch Vorlage Nr. 1058/2026). Viele der im Bürgerrat gewonnenen Erkenntnisse werden hier direkt in der Praxis erprobt und die in der Beteiligung gesammelten Erfahrungen wiederrum im Handlungsleitfaden aufge- griffen. Der Handlungsleitfaden soll bis Ende 2026 erarbeitet werden. Nach Fertigstellung des Handlungsleitfadens wird die Verwaltung diesen den politischen Gremien Anfang 2027 zum Beschluss vorlegen. Gez. Egerer
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1601/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 16.06.2026
- Erstellt
- 01.06.2026 14:38