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2145/2026

Jahresbericht 2025 der Verbraucherberatungsstelle Köln und der Verbraucherberatung im Quartier

Mitteilung Ausschuss 17.08.2026

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Anlage 1: Jahresbericht der Beratungsstelle Köln

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Anlage 2: Jahresbericht Verbraucherberatung im Quartier

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Anlage 2: Jahresbericht Verbraucherberatung im Quartier

95752 Zeichen

Unsere Arbeit im Jahr 2025 
Verbraucherberatung 
im Quartier Köln

Inhalt 
I. Übergeordnete Ziele der Verbraucherberatung im Quartier ................................ 3 
II. Input / Ressourcen .................................................................................... ...... 4 
III. Outputs / Leistungen nach Ziel ......................................................................... 6 
Übergeordnetes Ziel 1: Niederschwelliger und frühzeitiger Zugang zu rechtlicher Beratung 
und Vertretung für Bürger:innen, die den Weg nicht oder nur schwer in eine 
Beratungsstelle der Verbraucherzentrale finden ........................................................ ........ 6 
Übergeordnetes Ziel 2: Kooperative Vernetzung und Synergienutzung vorhandener 
Strukturen, um die bestehenden Hilfen und Angebote b estmöglich miteinander zu 
vernetzen und die Maßnahmen bedarfsgerechter, passgena uer und wirkungsvoller 
auszurichten ...................................... ................................................... ........................ 18 
Übergeordnetes Ziel 3: Präventiv tätig werden und du rch Bildung und Information dazu 
beitragen, dass bestimmte Probleme im Verbraucheralltag gar nicht erst auftreten und 
das Selbsthilfepotential gestärkt wird ............ ................................................... .............. 25 
Übergeordnetes Ziel 4: Sensor- und Frühwarnfunktion ................................................... .. 29 
Übergeordnetes Ziel 5: Entwicklung von Strategie und Ansatzpunkten zur Erhöhung der 
Reichweite mit dem Ziel, eine präventive Wirkung des aufsuchenden Arbeitsansatzes in 
allen 15 Kölner Sozialräumen zu entfalten ............................................................. .......... 33 
Übergeordnetes Ziel 6: Identifizierung von strukturellen Problemlagen, Lücken im 
Hilfesystem, Handlungsempfehlungen an die Stadt Köln ................................................. 3 5 
IV. Verbraucherberatung im Quartier:  Rückblick 2025 und Ausblick 2026 .............. 37 
V. Darstellungsverzeichnis ................................................................................  41 
Tabellen ............................................................................................. ..................................... 41 
Diagramme ........................................... ................................................... ............................... 41 
Fotos ............................................. ................................................... ...................................... 41 
VI. Anhang ................................................................................................ ......... 42 
Impressum ............................................................................................ ............. 49

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 3 | 49 
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
I. Übergeordnete Ziele der 
Verbraucherberatung im Quartier 
 
  
• Anknüpfung an integriertes Handlungskonzept 
• Verbesserte Vernetzung der Hilfs- und Unterstützungsangebote 
• Nachhaltiger Beitrag zur sozialen Stabilisierung 
• Bedarf an kommunalen Transferleistungen wird mittelfristig reduziert 
• Sitzung des Bereits in der 
Verbraucherzentrale Köln 
• Auswertung identifizierter 
Problemlagen und deren Aufbereitung 
für Handlungsempfehlungen an Politik 
und Verwaltung 
• Infos und Aktionen da, wo die 
Menschen sind 
• niederschwellige Bildung zu Themen 
praktischer Bedeutung 
• flexible Ausgestaltung der Bildungs-
formate z.B. mit Übersetzung 
• Kontinuierlicher Austausch mit 
Akteur:innen im Stadtteil 
• qualifizierte gegenseitige Verweise 
• Information, inhaltlicher Austausch 
• Multiplikator:innen-Schulung 
• Aufbereitung von Informationen, 
Musterbriefen und Checklisten zu 
unseriösen Geschäftspraktiken in 
einfacher Sprache, teils mehrsprachig 
• Verbreitung über Infostände, digitale 
Wege, sonstige Aktionen und 
Multiplikator:innen 
• Vernetzung mit Sozialraumkoordination 
• Angebotsvorstellung in 
Sozialraumkonferenzen 
• Zurverfügungstellung von 
Frühwarnmaterialien zum Einsatz in 
allen Sozialräumen 
• Quartiers-Newsletter 
• Gute Erreichbarkeit per Telefon und E-
Mail 
• Zielgruppengerechte persönliche 
Ansprache 
• Jede:r ist erstmal richtig – 
Lotsenfunktion 
• Flexible Ausrichtung auf aktuelle 
Bedarfe 
Abbildung 1: Übergeordnete Ziele der Verbraucherberatung im Quartier

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 4 | 49 
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
II. Input / Ressourcen 
Ansatz 
Seit September 2015 bietet die Verbraucherzentrale NRW in Köln neben der Beratungsstelle in der 
Innenstadt ein Angebot in den Sozialräumen Chorweiler, Blumenberg und Seeberg-Nord; Höhen-
berg und Vingst; Kalk und Humboldt-Gremberg an. Das Angebot richtet sich an die Verbraucher:in-
nen, die die Beratungsstelle in der Innenstadt gar nicht oder nur schwer erreichen können und mit 
vielfach multiplen Problemlagen zu kämpfen haben. Insbesondere zählen dazu Armutsbetroffene, 
Erwerbslose, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen, Senior:innen, Jugendliche sowie Men-
schen mit Beeinträchtigungen. Im direkten Wohnumfeld ist die "Verbraucherberatung im Quartier" 
für diese Zielgruppe niederschwellig ansprechbar und ein fester Bestandteil der Unterstützungs-
landschaft. Beraterinnen mit Rechtsberatungsbefugnis bieten verbraucherrechtliche Beratungen in 
wöchentlichen Sprechstunden an und übernehmen die außergerichtliche rechtliche Vertretung. In 
den Sozialräumen findet außerdem Präventions- und Bildungsarbeit statt, „Verbraucherberatung 
im Quartier“ nimmt an Aktionen und Festen vor Ort teil. 
 
Seit 2020 werden geeignete Strategien und Ansatzpunkte zur Erhöhung der Reichweite entwickelt 
und genutzt mit dem Ziel, eine präventive Wirkung in allen Kölner Sozialräumen zu entfalten. 
 
Ressourcen 
Personelle Ressourcen und Team der "Verbraucherberatung im Quartier": 
• eine Planstelle Teamleitung 
• zwei Planstellen Beratungskraft 
• eine 0,5 Planstelle Assistenz 
• nach Bedarf Aushilfen  
 
Die Teamleitung ist disziplinarische Personalvorgesetzte für das Team der Verbraucherberatung im 
Quartier, sie begleitet die strategische Weiterentwicklung der aufsuchenden Verbraucherarbeit in 
Köln und ist für die systematische Auswertung identifizierter Problemlagen und deren Aufbereitung 
für Handlungsempfehlungen an Verwaltung und Politik zuständig. Ferner obliegt ihr die Reichwei-
tenerhöhung in weitere Sozialräume durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit und eine gute Ver-
netzung mit den Sozialraumkoordinator:innen und weiteren Schlüsselpersonen in den Sozialräu-
men. Auch die Erstellung regelmäßiger Newsletter mit aktuellen und zielgruppenspezifischen Infor-
mationen für Kooperationspartner:innen und Multiplikator:innen gehört zu ihren Aufgaben. Der Auf-
gabenbereich der Teamleitung ist um die Rechtsbesorgung erweitert, um hier nachfragegerechter 
die Beratungsbedarfe ohne längere Wartezeiten bedienen und Vertretungssituationen im Team ab-
federn zu können.  
Im Februar 2025 wurde die Stelle der Teamleitung neu besetzt. Die Kollegin erhielt zunächst eine 
fundierte Einarbeitung in die Themenvielfalt der Beratungs-, Präventions- und Bildungsangebote, 
der Instrumente sowie in die sozialraumbezogene Aktions- und Öffentlichkeitsarbeit der Verbrau-
cherzentrale in Köln. Ferner musste die neue Teamleitung zunächst die so genannte Vollumfängli-
che Rechtsbesorgungsbefugnis im Rahmen eines einjährigen Fernlehrgangs erlangen. Diese Ausbil-
dung erfolgt durch den vzbv-Bundesverband und ist Voraussetzung für die Durchführung einer

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
individuellen Rechtsberatung und -vertretung bei der Verbraucherzentrale.   Die Ausbildung startete 
im Sommer 2025. 
Die Beratungskraftstellen werden durch zwei Teilzeitmitarbeiterinnen und eine Mitarbeiterin in Voll-
zeit besetzt. Die Mitarbeiterinnen werden in Chorweiler/ Blumenberg/ Seeberg-Nord, Höhenberg/ 
Vingst, Kalk und Humboldt-Gremberg schwerpunktmäßig so eingesetzt, dass jeweils eine Verbrau-
cherberaterin "das Gesicht der Verbraucherzentrale" in einem Sozialraum darstellt. Eine präsente 
Vertrauensperson ist für die Arbeit im Quartier wichtig, da sie die Hemmschwelle der Bewohner:in-
nen zur Angebotsnutzung senkt. Chorweiler/Blumenberg/Seeberg-Nord sowie Höhenberg/Vingst 
werden von je einer Kollegin mit einem halben Stellenanteil betreut. Die Kollegin in Vollzeit küm-
mert sich vorrangig um die Sozialräume Kalk und Humboldt-Gremberg. Zwischen Höhen-
berg/Vingst, Humboldt-Gremberg und Kalk gibt es im Stadtbezirk Köln-Kalk übergreifende Struktu-
ren innerhalb der Akteur:innen-Landschaft und hinsichtlich diverser Arbeitskreise und -konferen-
zen. Dahingehende Aktivitäten werden mit dem vollen Stellenanteil abgedeckt.  
Die Verbraucherberaterinnen vertreten sich nach Möglichkeit gegenseitig bei Urlaub, Krankheit oder 
bei Fortbildungen und unterstützen sich bei besonderer Arbeitsbelastung, um eine verlässliche Er-
reichbarkeit in den Sprechstunden vorzuhalten, Nachfragen zu bedienen oder Aktionen durch-zu-
führen.  
Um eine ausreichende Infostandbesetzung von mindestens zwei Personen bei Festen sicherzustel-
len, kommt in der Regel zusätzlich eine teamexterne Aushilfe hinzu. 
 
Statistische Erfassung 
Im Vertrag zwischen der Stadt Köln und der Verbraucherzentrale NRW zur "Verbraucherberatung im 
Quartier" vom 17.07.2019 wurde in § 5 festgehalten, dass „ein übersichtliches Erhebungsraster zu 
noch zu vereinbarenden Kennziffern der "Verbraucherberatung im Quartier" zu entwickeln sei, wel-
ches Aussagen zur Erfolgsbilanz der Arbeit und zu deren Wirkungen in den jeweiligen Sozialräumen 
ermöglicht“. Dieses wird in den Jahresbericht integriert. 
Die Orientierung an den übergeordneten Zielen 1 bis 6 soll eine Aussage ermöglichen, wie sich die 
Erfolge der aufsuchenden Verbraucherarbeit in den Sozialräumen abgebildet und welche struktu-
rellen Problemlagen in den Blick genommen werden sollten. Grundlage für die Ableitung aus der 
Praxissicht sind sowohl qualitative als auch quantitative Indikatoren. 
Alle vorgetragenen verbraucherrechtlichen Anliegen werden in einem elektronischen Statistiksys-
tem der Verbraucherzentrale NRW erfasst. Die Daten werden von der Gruppe Controlling der Ver-
braucherzentrale NRW aufbereitet und auf Plausibilität geprüft. Mit Abschluss eines Verbraucher-
falles wird manuell in einer Übersichtstabelle nach "erfolgreich" oder "nicht erfolgreich/ohne Ergeb-
nis" kategorisiert. 
Zu den Zielen der "Verbraucherberatung im Quartier" gehören ferner u. a. der Aufbau und die Pflege 
einer bedarfsgerechten Verweisstruktur sowie die Bildungs- und Präventionsarbeit. Die Führung 
und Auswertung einer Aktionstabelle sollen dazu beitragen, Aussagen über das Erreichen der Ziel-
setzung zu treffen. In dieser Tabelle werden Veranstaltungen und Aktionen in den Quartieren und 
die Beteiligung von Seiten der Verbraucher:innen und Kooperationspartner:innen festgehalten.

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
III. Outputs / Leistungen nach Ziel 
 
Im Folgenden werden die Ergebnisse des Jahres 2025 anhand von den im Punkt 1 dargelegten über-
geordneten Zielen der „Verbraucherberatung im Quartier“ präsentiert. 
 
Übergeordnetes Ziel 1: Niederschwelliger und frühzeitiger Zugang zu rechtli-
cher Beratung und Vertretung für Bürger:innen, die den Weg nicht oder nur 
schwer in eine Beratungsstelle der Verbraucherzentrale finden 
 
Im Sinne des aufsuchenden Ansatzes verfolgt die Arbeit der Verbraucherberatung im Quartier das 
Ziel, insbesondere strukturell benachteiligte und sogenannte verletzliche Verbraucher:innen früh-
zeitig zu erreichen und ihnen ein zugängliches, nutzbares und lebensnahes Beratungsangebot be-
reitzustellen. 
Zentral ist dabei die Verlagerung von Beratung in die Lebenswelt der Menschen sowie der Abbau 
von Zugangsbarrieren – sowohl räumlich als auch sprachlich, sozial und organisatorisch. 
Dieses Kapitel bildet daher den Kern der Berichterstattung. Es verbindet: 
• quantitative Daten (Inanspruchnahme, Themen, Erfolgsquoten),  
• sozialräumliche Differenzierungen,  
• qualitative Einblicke (Fallbeispiele),  
• sowie strukturelle Herausforderungen im Beratungsalltag. 
Ziel ist es, nicht nur Beratungsleistungen abzubilden, sondern auch sichtbar zu machen, welche 
Bedarfe, Hürden und Kompetenzdefizite im Quartier bestehen und wie diesen im Sinne von Em-
powerment begegnet wird. 
 
1.1 Beratung in der Lebenswelt der Menschen 
Wöchentlich findet in jedem der drei Sozialräume die Rechtsberatung statt. Dafür nutzen wir die 
Räumlichkeiten unserer Kooperationspartner, die in den jeweiligen Stadtteilen etabliert und den 
meisten recht- und Ratsuchenden bekannt sind.  
 
Chorweiler/ Blumenberg/ Seeberg-Nord: Kulturbrücke, eine Einrichtung, die zum Bürgerzentrum 
Chorweiler gehört. Die Beratung findet nachmittags statt. 
 
Kalk/ Humboldt-Gremberg: Hier nutzen wir im wöchentlichen Wechsel zwei Standorte: Den Nach-
barschaftstreff Kalk-Nord vom Interkulturellem Dienst der Stadt Köln und den Quartierstreff GAG. 
Die Beratung findet vormittags statt. 
 
Höhenberg-Vingst: Vingster Treff, Bürgerzentrum Vingst. Die Beratung findet vormittags statt.

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Alle Räumlichkeiten verfügen über einen barrierefreien Zugang. An allen Standorten finden andere 
Beratungen bzw. weitere Beratungen anderer Akteur:innen statt, was die Verweisstruktur vor Ort 
sowie die Präsenz unseres rechtlichen Beratungsangebotes stärkt. 
 
1.2 Zugänge zur Beratung: Niedrigschwelligkeit in der Praxis 
Ein zentrales Element des Quartiersansatzes der Verbraucherzentrale NRW ist die Vielfalt der Zu-
gangswege, um unterschiedlichen Lebenslagen gerecht zu werden. Ratsuchende können die Bera-
tung erreichen über: 
• persönliche Vorsprache (vor Ort im Quartier),  
• telefonische Kontaktaufnahme,  
• schriftliche Wege (E-Mail, Kontaktformular).  
 
Tabelle 1: Kontaktwege Verbraucherberatung im Quartier Köln 
Verbraucherberatung im Quartier Köln Persönlich Telefonisch schriftlich 
Chorweiler 266 55 26 
Kalk / Humboldt-Gremberg 173 99 111 
Höhenberg-Vingst 269 11 15 
 
Die Daten zeigen, dass die persönliche Beratung weiterhin die wichtigste Zugangsform darstellt. 
Dies unterstreicht die Bedeutung des Vertrauensaufbaus und direkter Ansprache im Sozialraum. 
 
Gleichwohl werden sozialräumliche Unterschiede sichtbar: 
• In Kalk/Humboldt-Gremberg werden auch telefonische und digitale Zugänge intensiv genutzt.  
• In Höhenberg-Vingst spielen diese eine deutlich geringere Rolle. 
 
Diese Unterschiede lassen sich im Sinne des Quartiersansatzes als Ausdruck unterschiedlicher so-
zialer, sprachlicher und digitaler Kompetenzen sowie vorhandener Unterstützungsstrukturen inter-
pretieren. 
 
Beobachtungen aus der Praxis zeigen: 
• Multiplikator:innen (z. B. soziale Einrichtungen) nutzen bevorzugt telefonische Wege.  
• Menschen mit geringen Deutschkenntnissen greifen häufiger auf E-Mail zurück, da sie Überset-
zungstools nutzen können, was allerdings auch Missverständnisse und rechtliche Risiken birgt. 
 
Niedrigschwelligkeit bedeutet nicht nur „Zugang zu ermöglichen“, sondern auch qualitätsgesi-
cherte Kommunikation sicherzustellen.

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Inanspruchnahme der Beratung 
Die gestiegene Nachfrage im Jahr 2025 verdeutlichen den hohen Bedarf an wohnortnaher Verbrau-
cherberatung. Die Nachfrage stieg von 728 Anliegen in 2024 auf 1.024 Anliegen in 2025.  
 
Tabelle 2: Anzahl (n) der jeweiligen Anliegen für die Verbraucherberatung im Quartier 
Anliegen Gesamt (n)  Chorweiler (n) Kalk, 
Hum.-Grem. 
Höhenberg- 
Vingst (n) 
Gesamt 1.024 346 383 295 
Verweis 128 55 65 8 
Auskunft 155 48 84 23 
Rechtsbesorgung1 741 243 234 264 
Rechtsberatung 378 127 133 118 
Folgerechtsberatung 73 7 19 47 
Rechtsvertretung 248 107 74 67 
Folgerechtsvertretung 42 2 8 32 
 
Es wurden insgesamt 451 Rechtsberatungen durchgeführt (im Vorjahr waren es 255), 73 davon wa-
ren Folgerechtsberatungen. Letztere werden immer dann statistisch erfasst, wenn es im vorliegen-
den Fall einen neuen Aspekt zu beraten gilt. Ein Großteil der Fälle (248) mündete in aufwendige 
Rechtsvertretungen. Dies zeigt: 
• Problemlagen sind häufig nicht punktuell, sondern strukturell und mehrschichtig  
• einmalige Beratung reicht oft nicht aus 
• die Rechtsproblematiken werden immer komplexer  
 
Der Quartiersansatz trägt dem Rechnung durch: 
• kontinuierliche Begleitung,  
• ganzheitliche Fallbetrachtung,  
• sowie Verknüpfung von Beratung und Bildungsarbeit.  
 
Ein Fallbeispiel soll an dieser Stelle die Komplexität der Fallbearbeitung vermitteln sowie aufzeigen, 
wie fehlendes Wissen, unzureichende Vorberatung und strukturelle Anbieterpraktiken zusammen-
wirken. Und wie durch hartnäckige rechtliche Vertretung sowie Kompetenzvermittlung nachhaltige 
Lösungen entstehen können. 
 
1 „Rechtsbesorgungen“ umfassen alle Rechts- Folgerechtsberatungen sowie Rechts- und Folgerechtsvertretungen

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Fallbeispiel 1: 
Komplexe Problemlagen hinter vermeintlichen Routineanfragen 
 
Häufig suchen uns Ratsuchende mit einem scheinbar isolierten Anliegen auf. Eine vierköpfige Fami-
lie wandte sich im April 2025 an uns, da die Kommunikation mit ihrem Energieversorger stagnierte. 
Das Unternehmen reagierte nicht auf Rückfragen, buchte aber weiterhin unabgesprochen Raten ab. 
Was zunächst wie ein reines Kommunikationsproblem wirkte, erwies sich nach unserer Sichtung 
als hochkomplexer Fall.  
Bereits bei der Strom-Jahresabrechnung 2022/2023 erhielt die Familie eine sehr hoher Nachforde-
rung. Eine andere Organisation half bei der Vereinbarung einer Ratenzahlung. Eine inhaltliche Prü-
fung der Forderung oder der Abrechnungsgrundlagen fand jedoch nicht statt. (An dieser Stelle muss 
angemerkt werden, dass die beratende Organisation auch keine inhaltliche Prüfung machen 
konnte, da es nicht zu ihrem Aufgabenbereich gehörte und andere Schwerpunkte in ihrer Arbeit hat). 
Die eigentliche Ursache der hohen Forderung blieb dennoch unentdeckt: Der monatliche Abschlag 
für den Vierpersonenhaushalt war mit 13 Euro im Abrechnungsjahr deutlich zu niedrig angesetzt. Da 
der ratsuchenden Familie grundlegendes Wissen zur Energieabrechnung fehlte und die Vorbera-
tung hierzu auch keine Aufklärung leisteten konnte, wiederholte sich das Problem. Der Abschlag im 
Folgejahr war ebenfalls zu niedrig angesetzt. Die Folge war eine erneute hohe Nachforderung für 
den Zeitraum 2023/2024. Wieder bat die zu Rat gezogene Beratungsstelle das Unternehmen um die 
Ratenzahlung. Da das Unternehmen diesmal aber nicht antwortete, wurde die Familie an die Ver-
braucherberatung im Quartier verwiesen.  
Unsere umfassende Prüfung der Vertrags- und Abrechnungsunterlagen deckte tiefgreifende Mängel 
auf, die weit über den zu niedrigen Abschlag hinausgingen. 
Die Familie erhielt mehrere Preisanpassungsschreiben, verstand diese mangels Vorwissens nicht 
und konnte nicht entsprechend reagieren. Der bestehende Vertrag wurde nicht gekündigt, obwohl 
die letzte Preisanpassung einen hohen Arbeitspreis ankündigte. Die Familie befand sich nun in ei-
ner zwölfmonatigen Vertragsverlängerung zu sehr hohen Tarifen. 
Unsere Prüfung ergab, dass die Anpassungsschreiben rechtlich fehlerhaft waren. Darüber hinaus 
rechnete der Anbieter in der Jahresabrechnung 2023/2024 mit nicht nachvollziehbaren Preisen ab. 
Wir forderten den Energieanbieter zur sofortigen Rechnungskorrektur auf, da die Abrechnung auf 
falschen Preisen basierte. Zudem forderten wir zur Stornierung des Ratenplans für 2023/2024 sowie 
zur Zinserstattung auf. Nach mehrmaliger Intervention lenkt das Unternehmen ein, korrigiert die 
Jahresabrechnung und senkt die Preise bis zum Vertragsende auf die günstigen Konditionen, die 
beim Vertragsbeginn vereinbart waren.  
Durch die ganzheitliche Bearbeitung des Falles konnten somit folgende Ergebnisse erzielt werden: 
• Das Unternehmen erstattete die unrechtmäßig abgebuchten Beträge inkl. Zinsen aus dem Ra-
tenplan. 
• Der Abschlag wurde realitätsnah auf 120 Euro festgesetzt. 
• Der Vertrag wurde fristgerecht zum Ende 2025 gekündigt und die Familie erhielt unsere Unter-
stützung beim Wechsel zu einem neuen Anbieter.  
• Die Höhe der Nachzahlung wurde korrigiert und entsprechend gesenkt. 
• Die Familie wurde darin geschult, ihren Verbrauch und die entsprechenden Abschläge künftig 
selbst zu berechnen und Abrechnungen zu prüfen.

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Der nachhaltige Erfolg  unserer auch präventiven Beratung Selbsthilfe zeigte sich bei der gemeinsa-
men Prüfung der finalen Jahresabrechnung 2024/2025: Der von uns neu berechnete Abschlag 
passte exakt zum Verbrauch, sodass keine Nachzahlungen mehr entstanden. Dieser Fall macht 
deutlich, dass reine Symptombekämpfung ohne fachliche Detailprüfung zu jahrelangen finanziellen 
Belastungen führen kann.  
 
Es lässt sich festhalten, dass wir neben der Rechtsbesorgung auch auf Bildung der Verbraucher:in-
nen im Sinne des zentralen Prinzips „Hilfe zur Selbsthilfe statt reiner Einzelfalllösung“ setzen. 
 
1.3 Inhaltliche Schwerpunkte: Spiegel sozialer Problemlagen 
Die thematischen Schwerpunkte der Beratung spiegeln typische Risikolagen im Verbraucheralltag 
vulnerabler Gruppen wider: 
 
• Energie: komplexe Vertragsstrukturen, hohe Kostenrisiken  
• Alltagsverträge: zunehmende Unsicherheit bei Vertragsabschlüssen  
• Telekommunikation und Digitales: stark wachsender Bereich  
 
Diagramm 1: Rechtsbesorgungen (n) nach Thema für Verbraucherberatung im Quartier 
 
 
Wie man dem Diagramm 1 entnehmen kann, bleibt das Thema Energie mit insgesamt 262 Rechts-
besorgungen zentral in der Quartiersberatung. Die Rechtsvertretungen zu energierechtlichen 
258 262
163
31
17 5 5
0
50
100
150
200
250
300
Rechtsbesorgungen

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Anliegen sind nach wie vor durchweg komplex und die Verhandlungen mit Energieversorgern ziehen 
sich regelmäßig über mehrere Wochen oder sogar Monate hin (siehe Fallbeispiel 1).  
Die Anzahl der Fälle mit dem Thema Alltagsverträge stieg deutlich an (258 Fälle 2025 in Vergleich zu 
167 Fälle in 2024). Dasselbe gilt für die Rechtsbesorgungen mit Schwerpunkt Telekommunikation 
und Digitales (163 Fälle im Jahr 2025, 96 Fälle im Jahr 2024). 
 
Diagramm 2: Verweis und Auskunft (n) nach Thema für Verbraucherberatung im Quartier 
 
 
Das Diagramm 2 bildet ab, mit welchen Anliegen Verbraucher:innen uns aufgesucht hatten, ohne 
dass es zu Rechtsbesorgung kam, entweder weil wir Ihnen mit Auskunft helfen konnten oder sie in-
tern (z.B. in die Beratungsstelle Köln) oder an andere Organisationen verweisen konnten.  
Bei den Auskünften sind die Fragen rund um Alltagsverträge Spitzenreiter. In den meisten Fällen 
handelt es sich um Fragen zu Widerrufsrecht, Gewährleistung oder dem Wunsch nach Musterbrie-
fen. Bei dem Thema Energie und Wasser wünschen sich die meisten Verbraucher:innen Informatio-
nen dazu, wie man Strom spart oder Anbieterwechsel vollzieht. 
Bei den Verweisen leiten wir am häufigsten die Anfragen zu Mietrecht und Heizkostenabrechnun-
gen an die kompetenten Stellen weiter. Zum ersten Mal hatten wir im Jahr 2025 einige Anfragen zum 
Thema Gesundheit. Wir führen dies auf die präventiven Veranstaltungen zur elektronischen Patien-
tenakte. Dank einer guten Kooperation können die Gesundheitsfragen zielgerichtet in den sozialen 
Räumen gelotst werden. In Chorweiler arbeiten wir seit einigen Jahren eng mit dieKümmerei und in 
Kalk/Humboldt-Gremberg und in Höhenberg-Vingst verweisen wir auf die Kompetenzen von Soli-
Med Köln e.V..  
 
  
9 6 3
44
0
12
4
50
68
32
12 11 10
4 8 10
0
10
20
30
40
50
60
70
80
    Verweis     Auskunft

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Diagramm 3: Rechtsbesorgung nach Thema für einzelne Quartiersstandorte (in %) 
 
Chorweiler 
 
Kalk / Humboldt-Gremberg 
 
Höhenberg-Vingst 
 
 
 
 
In den Sozialräumen bleiben die inhaltlichen Beratungsschwerpunkte wie im Jahr zuvor unter-
schiedlich gewichtet. 
Höhenberg-Vingst folgt dem allgemeinen Trend. Hier ist das Thema Energie mit 151 (57%) Fällen 
der absolute Spitzenreiter in der Beratung, gefolgt von den Themen Alltagsverträge und Telekommu-
nikation und Digitales.  
Im Kalk/ Humboldt-Gremberg liegt der inhaltliche Schwerpunkt wie im Vorjahr bei den vertragsbe-
zogenen Konflikten (113 Fälle, 48%). Die Anzahl der Energierechtsfälle ist im Vergleich zum Vorjahr 
gestiegen, Telekommunikation und Digitales belegen den dritten Platz. 
In Chorweiler/ Blumenberg/ Seeberg-Nord ist das zentrale Thema der Rechtsbesorgung Telekom-
munikation und Digitales (98 Fälle, 40%), den zweiten Platz belegen die Alltagsverträge (27%) und 
die Anfragen zur Rechtsbesorgung in energierechtlichen Fragen schaffen „nur“ auf Platz drei (23%). 
 
Der Quartiersansatz ermöglicht es uns, diese Unterschiede gezielt wahrzunehmen und passgenaue 
Angebote zu entwickeln (siehe übergeordnetes Ziel 3). 
 
1.4 Wirkung der Rechtsvertretung: Durchsetzung und Befähigung 
Die Erfolgskennzahlen zeigen eine hohe Wirksamkeit der Rechtsbesorgung. 88,8 Prozent der Fälle 
mit Rechtsvertretung konnten bereits im Jahr 2025 abgeschlossen werden. 10,1 Prozent fanden den 
Abschluss im Jahr 2026 und 1,1 Prozent waren zum Zeitpunkt der Berichtserstattung noch nicht zu 
Ende geführt. 
Von den abgeschlossenen Fällen endeten 84,5 Prozent mit einem positiven Ergebnis. 3,9 Prozent 
der Fälle endeten negativ. Das heißt, es war uns nicht möglich, außergerichtlich Recht durchzuset-
zen.

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
10,5 % der Fälle musste ohne Ergebnis ad Acta gelegt werden. Dies erfolgt, wenn die Gegenseite 
trotz mehrfacher Versuche unsererseits nicht erreichbar bleibt oder die Verbraucher:innen im Ver-
lauf der Fallbearbeitung nicht mehr reagieren. In ersten Fällen klären wir die Verbraucher:innen 
über die Möglichkeit, sich ggf. an eine Schlichtungsstelle oder sich mit einem Beratungsgutschein 
an eine Anwaltskanzlei zu wenden. 
Die von uns beratenden Verbraucher:innen zogen einen direkten wirtschaftlichen Nutzen aus Er-
stattungen, Einsparungen, abgewehrten Forderungen von 38.601,78 Euro. Die höchste Einzeler-
sparnis betrug dabei 7.721,08 Euro und die niedrigste 11,92 Euro. 
 
 
 
 
 
  
„Thank you 
so much“ 
Abbildung 2: Dankesnachrichten von Verbraucher:innen

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
1.5 Herausforderungen im Beratungsalltag 
Kommunikation mit den Ratsuchenden 
• Verzögerte Reaktion: Klient:innen reagieren zu spät auf die Nachfragen, sind aus unterschiedli-
chen Gründen zeitweise nicht erreichbar. 
• mangelnde Deutschkenntnisse und keine geeigneten Sprachmittler. Unsere Beratung findet aus-
schließlich in der deutschen Sprache statt. Sprachmittlung in Beratungssituationen ist ein sehr 
sensibles Thema. Die von den Ratsuchenden mitgebrachten Dolmetscher:innen haben häufig 
geringe Kenntnisse über die zu besprechenden Sachverhalte. Daraus erwächst die Notwendig-
keit dem/der Dolmetscher:in das entsprechende Konzept derart zu erklären, dass diese:r es kor-
rekt übersetzt und bei der Übersetzung des Kundenanliegens alle für die qualitätsgesicherte Be-
ratung wesentlichen Punkte mittransportiert werden. 
• Sprunghafte Erzählungen: Da die Ratsuchenden oft mit multiplen Problemlagen behaftet sind, 
verbinden sie mehrere ihrer Anliegen in einem Beratungsgespräch miteinander. 
• Portionierte Wiedergabe der Information: Hierbei handelt es sich um eine andere Art des gestör-
ten Informationsflusses. Die Verbraucher:innen geben nicht alle relevanten Informationen preis, 
entweder, weil es Ihnen nicht klar ist oder weil sie es nicht für angebracht halten. 
 
Kommunikation mit der Anbieterseite 
• Anbieter antwortet nicht. 
• Anbieter nutzt KI für seine Antworten, die sehr allgemein bleiben und nicht speziell auf die Ver-
braucher:innen-Fälle anzuwenden sind. Somit wird der Weg zur lösungsorientierten Kommunika-
tion länger und komplizierter. 
• Gegenseite bezieht sich bei ihren Antworten nur auf Teilaspekte der Verbraucheranliegen, was 
die Kommunikation in die Länge zieht. 
• Gegenseite kommuniziert an uns vorbei direkt mit den Verbraucher:innen, was den Informations-
fluss erneut stört. 
 
Fehlende Kompetenzen 
• Organisationsfähigkeit 
Viele unserer Ratsuchenden fällt es schwer, den Überblick über ihre Unterlagen zu behalten. Eine 
geordnete Ablage der wichtigen Dokumente ist selten. 
• Digitale Kompetenzen 
An dieser Stelle treten verschiedene Herausforderungen der Digitalisierung im Verbraucheralltag 
auf.  
 Einige Verbraucher.innen schließen online-Verträge ab, sind sich dabei jedoch nicht be-
wusst, dass die Kommunikation mit dem Anbieter ausschließlich durch digitale Kundepor-
tale verläuft.  
 Viele Verbraucher:innen geben ihre Daten online preis, ohne zu wissen, wofür. Das ist einer 
der häufigsten Gründe, der uns in der Beratung zu untergeschobenen Verträgen genannt 
wird.

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
• Informations- und Wissensmanagement 
Nicht selten suchen die Verbraucher:innen unsere Beratung auf, nachdem sie vorher an oft wenig 
hilfreichen Stellen Hilfe gesucht haben: ChatGPT, Nachbarn, Bekannte. Selbst die gut gemeinte 
Hilfe Dritter kann in einigen Situationen die Sachlage verschlimmern. Aufgrund von Unsicherheit 
und geringem Vertrauen in eigene Kompetenzen sind die verletzlichen Verbraucher:innen anfälli-
ger für unseriöse Informations- und Unterstützungsangebote. 
• Finanzkompetenz 
Oft Ursache für Schulden, besonders im Zusammenhang mit „buy now, pay later“. 
• Belastbarkeit 
Viele Verbraucher:innen sind aufgrund der multiplen Problemlagen nicht in der Lage in den 
Stresssituationen emotional stabil zu bleiben. 
• Verbraucherkompetenzen 
Um dieser fehlenden Kompetenz entgegenzuwirken, fließen in unsere Beratung Elemente der Bil-
dungsarbeit ein. Immer wieder stellen wir dabei fest, dass bei den meisten Ratsuchenden eng-
maschige Nachbetreuung wünschenswert wäre. Insbesondere wenn es um die Vermeidung von 
Energie- und Konsumschulden geht. 
 
 
Fallbeispiel 2: 
Lerncoach 24 und Folgen fehlender Resilienz  
 
Herr H. hat wandte sich telefonisch an die Stadt Köln mit der Bitte um die Zusendung eines Wohn-
geldantrags. Ihm wurde mitgeteilt, dieser wäre im Internet kostenlos zugänglich und leicht über 
Google auffindbar. Der Kunde folgte der telefonischen Auskunft, gab „Wohngeldantrag“ in die 
Suchmaschine ein, landete allerdings nicht auf der Seite der Stadt Köln, sondern bei der FormULink 
GmbH. 
Da Herr H. glaubte, auf der richtigen Seite zu sein, gab er arglos seine Daten ein, um das Formular 
herunterzuladen. Dass der Service kostenpflichtig sein soll, sieht er nicht. Der Preis steht nur im 
Fließtext und ist nicht hervorgehoben. Nach dem Abschließen des Vorgangs erhält der Kunde eine 
Zahlungsaufforderung über 179 Euro, fällig in vier Tagen. 
Herr H. machte Gebrauch von seinem Widerrufsrecht. Daraufhin bekam er eine Mitteilung per E-
Mail, er hätte auf sein Widerrufsrecht bei Vertragsabschluss verzichtet. Nun war der Kunde gänzlich 
verunsichert: Zum einen war er überzeugt, auf der Seite der Stadt Köln einen kostenlosen Antrag 
ausgefüllt zu haben; zum anderen waren seine Sprach- und Rechtskenntnisse nicht ausreichend, 
um zu verstehen, was ein Verzicht aufs Widerrufsrecht bedeutete.  
Die erste Mahnung kam per E-Mal und enthielt Mahngebühren in Höhe von 4,50 Euro. Fünf Tage 
später folgte die zweite Mahnung mit einem Betrag von 190 Euro und die Androhung von Inkassoge-
bühren und gerichtlichem Mahnverfahren. 
Unser Mandant rief mehrmals FormULink GmbH an, um zu erfahren, wie es zu diesem kostenpflich-
tigen Vertragsabschluss kommen konnte. Am Telefon erhielt er keine Auskunft, auf seine Anfragen 
per E-Mail wurde er immer auf das fehlende Widerrufsrecht wegen des Auftrags zur sofortigen Aus-
führung hingewiesen.

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Herr H.  bekam auf Grund der ständig steigenden Kosten Angst. Er hatte einen Einbürgerungsantrag 
gestellt und wollte keinen Ärger haben, der seine Einbürgerung gefährden könnte. Er ließ sich 
scheinbar auf eine Ratenzahlung ein. Eine Ratenzahlungsvereinbarung konnte Herr H. später der 
Beraterin nicht vorlegen, wohl aber ein Schreiben von FormULink GmbH, in dem die zweite Rate in 
Höhe von 30 Euro plus 5 Euro Ratenzahlungsgebühr verlangt wurde, zahlbar vier Tage nach dem 
Ausstellen des Schreibens. Wir gehen davon aus, dass jede Rate mit einer solchen unzulässigen 
Gebühr erhöht werden soll. Dieses Schreiben brachte letztendlich Herr H. dazu, unsere Beratung 
aufzusuchen. 
Der Vertrag wurde seitens der Verbraucherberatung im Quartier umfassend bestritten, Mahngebüh-
ren wurden reklamiert und der Vertragsnachweis gefordert. Zwei Monate nach der ersten Beratung 
war der Fall zu Gunsten unseres Mandanten abgeschlossen: Der Vertrag wurde storniert, das be-
reits gezahlte Geld wurde an das Konto von Herr H. überwiesen. 
 
Warum ist dieser Fall so plakativ für unsere Arbeit? 
Anbieter wie ForumLink GmbH, Cvneed B.V, SSS-Software Special Service GmbH, PRC Media UG, 
Digitaler Post Service – FZCO, 36media GmbH, Müller & Weber B.V. und einige mehr suggerieren 
Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen. Solche Dienstleister leiten die Anfragen der Ver-
braucher:innen gegen Gebühr an Behörden oder andere Dienstleister weiter. Kunden, die nicht ge-
nau hinschauen, zahlen dann für Leistungen, welche sie auf der offiziellen Seite kostenlos erhalten 
hätten, oder erhalten statt des gewünschten Papiers lediglich Informationen zum Ablauf eines An-
tragsverfahrens. Die Verbraucher:innen glauben dabei häufig, auf einer offiziellen Seite zu sein, und 
kontrollieren den Inhalt nicht ausreichend, überlesen den im Fließtext genannten Preis.  
Verbraucher:innen, welche auf solche Anbieter hereinfallen, kann man manchmal helfen, da die 
Seite vielleicht gegen die so genannte Button-Lösung verstößt oder das Widerrufsrecht nicht richtig 
umgesetzt wird.  Oft sind die Internetseiten so geschickt erstellt, das die genannten Argumente 
nicht greifen. Verbraucher:innen stehen dann vor der Entscheidung, die Forderung zu zahlen oder 
zu bestreiten (und nicht zu zahlen). In dem einen Fall zahlen sie dann für etwas, dass sie so nicht 
wollten, oder wo sie gar nicht erkannt haben, dass die Leistung etwas kosten soll. Im anderen Fall 
werden sie regelmäßig durch Mahnungen von Anbieter und Inkassounternehmen beunruhigt und 
unter Druck gesetzt. Dass ein Anbieter auch einmal das gerichtliche Mahnverfahren wählt, ist nicht 
ausgeschlossen.  Es besteht also ein hohes Kostenrisiko. 
Verbraucher:innen, die die Forderung unter Vorbehalt gezahlt haben, erhalten in der Regel keine 
Rückerstattung, selbst wenn die Anbieter angreifbar sind.  Besonders problematisch ist die Rechts-
durchsetzung bei Unternehmen, welche nicht in Deutschland sitzen.  
Die Zielgruppe der Verbraucherberatung im Quartier fällt besonders häufig auf solche dubiosen 
Anbieter herein. Diese Zielgruppe hat einen hohen Bedarf an Unterstützung beim Ausfüllen von For-
mularen. Wenn sie im Internet Unterstützung zu finden glauben, geben sie oft in Unkenntnis der 
Rechtslage Daten ein. Sie können schwierige Texte oft nicht gut lesen und vor allem verstehen.  
Aufgrund ihrer finanziellen Mittel, sprachlicher und sonstiger Hürden hat unsere Zielgruppe oft auch 
nicht den Mut, die Zahlung zu verweigern, die Forderung zu bestreiten und die Sache auszusitzen. 
Die Angst vor höheren Forderungen durch Inkassounternehmen ist zu groß. Oft zahlen die Men-
schen in solchen Fällen lieber. In vielen Fällen besteht auch ein hohes Kosten- und Prozessrisiko.

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Was machen wir? 
Aufgrund der teilweise geringen Aussicht auf Erfolg und der besonderen Situation der verletzlichen 
Verbraucher:innen haben wir in präventiven Veranstaltungen (KIWI und FluMi) vor diesen Anbie-
tern gewarnt und dringend empfohlen, die Seiten der Diensteanbieter, welche Sie beauftragen wol-
len, gründlich zu überprüfen.  Dieser Ansatz wird weiterverfolgt.  
 
 
Die vorliegende Auswertung aus dem Jahr 2025 zeigt deutlich, dass die Verbraucherberatung im 
Quartier es erneut geschafft hat, gleichzeitig auf mehreren Ebenen zu wirken: 
• Sicherstellung eines niederschwelligen lebensweltorientierten Zugangs für die Zielgrup-
pen, die klassische Beratungsangebote nicht erreichen 
• Durchsetzung des Rechts durch rechtliche Beratung und Vertretung  
• Stärkung der Kompetenzen 
• flexible Ausrichtung an den Bedarfen der Ratsuchenden

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Übergeordnetes Ziel 2: Kooperative Vernetzung und Synergienutzung vorhan-
dener Strukturen, um die bestehenden Hilfen und Angebote bestmöglich mit-
einander zu vernetzen und die Maßnahmen bedarfsgerechter, passgenauer 
und wirkungsvoller auszurichten 
 
Die Verbraucherberatung im Quartier ist nicht als isoliertes Angebot konzipiert, sondern als integra-
ler Bestandteil der lokalen Unterstützungsstrukturen. Ziel ist es, die vorhandenen Angebote in den 
Sozialräumen so aufeinander abzustimmen, dass Ratsuchende schnell, passgenau und ohne Um-
wege die passende Unterstützung erhalten. Gleichzeitig übernimmt die Verbraucherberatung im 
Quartier eine Lotsenfunktion, indem sie Bedarfe erkennt, weitervermittelt und strukturelle Versor-
gungslücken sichtbar macht. Dafür ist es notwendig, dass die sozialen Akteur:innen sich vernetzen 
und Zugangswege bündeln. 
 
2.1. Einbindung in sozialräumliche Netzwerke 
Nach über zehn Jahren ist die Verbraucherberatung im Quartier ein fest etablierter Bestandteil der 
Unterstützungslandschaft in den Sozialräumen. Wir arbeiten besonders eng mit den vier Sozial-
raumkoordinationsstellen: Höhenberg-Vingst, Kalk, Humboldt-Gremberg und Chorweiler zu-
sammen. Durch diese sind wir an die Arbeitskreise in den Quartieren angebunden und können uns 
mit unserer Expertise einbringen. Weitere enge Partnerschaft pflegen wir mit den Kooperations-
partner, deren Räumlichkeiten wir in den Sozialräumen nutzen (siehe 1.1).  
Durch die Teilnahme an den Runden Tischen, Sozialraumkonferenzen und diversen Arbeitsgruppen 
bleibt das Beratungs-Team in einem engen und produktiven Kontakt mit den Akteur:innen vor Ort.  
 
Tabelle 3: Regelmäßige Arbeitskreise nach Sozialräumen 
Kalk, 
Hum.-Grem. 
 
Höhenberg 
Vingst 
 
Bezirk Kalk 
(sozialraumübergreifend) 
 
Chorweiler, 
Blumenberg, 
Seeberg-Nord 
AK Geflüchtete AK Geflüchtete Ost RT Senioren RT Se nioren 
RT Humboldt-
Gremberg AK Bildung Dialog der Kulturen AK Seeberg-Nord 
Stadtteilkonferenz Sozialraumkonferenz AK Beratung AK  Chorweiler 
RT Quartiers-
entwicklung Kalk   AK Chorweiler-Nord

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Diese regelmäßige Teilnahme ermöglicht: 
• frühzeitige Wahrnehmung von Problemlagen im Quartier,  
• direkte Abstimmung mit anderen Hilfsangeboten,  
• eine kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Angebote entlang realer Bedarfe.  
Die regelmäßige Teilnahme an lokalen Gremien schafft zudem Vertrauen und fördert die gegensei-
tige fachliche Ergänzung der Akteur:innen. 
 
In der sozialräumlichen Netzwerkstruktur übernehmen wir eine doppelte Rolle: als spezialisierte 
Fachstelle für Verbraucherrecht und als vermittelnde Instanz im Hilfesystem (Lotsenfunktion). Ge-
rade für vulnerable Zielgruppen ist diese koordinierende Funktion entscheidend, da sie häufig 
Schwierigkeiten haben, sich im bestehenden Hilfesystem zu orientieren. 
 
2.2. Instrumente der Zusammenarbeit 
Ergänzend zur Gremienarbeit nutzt die Verbraucherberatung im Quartier verschiedene Formate, um 
die Vernetzung zu vertiefen und Wissen zu transferieren. 
 
Individueller Austausch  
Der direkte Kontakt zu einzelnen Akteur:innen (z. B. Jobcenter, Bezirksvertretungen oder Einrichtun-
gen) ermöglicht: 
• gezielte Fallabstimmungen,  
• schnelle Reaktionen auf aktuelle Problemlagen,  
• sowie die Erschließung neuer Zielgruppen. 
Austausch mit einzelnen Akteur:innen ist vor allem dann wichtig, wenn diese nicht an den 
Arbeitskreisen und runden Tischen regelmäßig beteiligt sind.  
 
Schulungen und Infoveranstaltungen für Kooperationspartner:innen 
Für Multiplikator:innen werden bedarfsorientiert Schulungen, Fachinputs und Informationsveran-
staltungen angeboten. Diese stärken die Verbraucherkompetenz innerhalb der Unterstützungs-
strukturen und tragen dazu bei, dass Problemlagen frühzeitig erkannt und richtig eingeordnet wer-
den können.

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Padlets in den Sozialräumen 
Wir versorgen Padlets der Sozialraumkoordination Höhenberg-Vingst, der Seniorenarbeit im Bezirk 
Kalk sowie Seniorenkoordination Chorweiler niederschwellig mit relevanten Informationen zu Ver-
braucherthemen. Dieses Format wirkt sehr nachhaltig und wird mit Dankbarkeit angenommen. 
 
Abbildung 3: Veröffentlichungen der ViQ auf dem Padlet der Sozialraumkoordination HöVi 
 
 
Newsletter Verbraucherberatung im Quartier 
Seit März 2025 erscheinen die Newsletter der Verbrau-
cherberatung im Quartier wieder monatlich. Wir infor-
mieren dabei über die wichtigen Themen des Bera-
tungsalltags, gehen auf die Besonderheiten in den So-
zialräumen ein und machen auf die Veranstaltungen 
der Verbraucherzentrale NRW aufmerksam. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Abbildung 4: Newsletter August 2025 der ViQ Köln

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2.3. Präsenz im Quartier 
Ein zentrales Element unseres aufsuchenden Ansatzes ist die aktive Präsenz im Sozialraum. Durch 
Stadtteilfeste, Aktionen und Informationsstände sind wir sichtbar, ansprechbar und niedrigschwel-
lig erfahrbar. 
Im Jahr 2025 führten wir insgesamt 16 Aktionen vor Ort durch und erreichten dabei 1.137 Besu-
cher:innen. Unsere Teilnahme an einigen Veranstaltungen wird bereits seit Jahren von den Koope-
rationspartner:innen erwartet und sehr geschätzt. 
 
Tabelle 4: Regelmäßige Teilnahme an Aktionen in Sozialräumen 
Kalk, Humboldt-Gremberg 
 
Höhenberg/ Vingst 
 
Chorweiler, Blumenberg, 
Seeberg-Nord 
Elternsprechtag Adolph-Kol-
ping-Schule 
Marktstand mit der Infobox 
vier Mal im Jahr Seniorenmesse VielfALT 
Sommerseniorenfest Kalk Aktionsstand bei Höviland Bezirksfest Chorweiler 
 Nachbarschaftsfest 
Passauer Straße 
Nachbarschaftsfest Chor-
weiler 
 Mittsommerfest Tag der Nachbarschaft 
 Nachbarschaftsfest Weima-
rer Straße 
 
 
Diese Formate erfüllen mehrere Funktionen gleichzeitig: 
• direkter Zugang zu den Zielgruppen,  
• Vertrauensaufbau außerhalb klassischer Beratungssituationen,  
• Verknüpfung von Information, Prävention und konkreter Beratung. 
 
  
Abbildung 5: Nachbarschaftsfest Chorweiler Nord | Aktionsstand mit 
Quiz zum Thema Lebensmittel 
Abbildung 6: Markt  HöVi | Infotand  zum Thema Demo-
kratie

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Neben den regelmäßigen Veranstaltungen werden wir von den Akteur:innen vor Ort auch für neue 
oder einmalige Formate angefragt. Im Sozialraum Höhenberg-Vingst wurde 2025 im Rahmen der AK 
Bildung ein neues Format – Tisch der Kulturen – entwickelt. Wir nahmen daran teil und informier-
ten zum Thema Trinkwasser.  
Im Kalk konnten wir 2025 unsere Teilnahme am Kalk-Fest wiederaufnehmen. 
Inhaltlich richtet die Verbraucherberatung im Quartier ihre Aktionen und Aktionsstände wie oben 
beschrieben meist an den aktuellen Themen und Anlässen in jeweiligen sozialen Räumen aus.  
 
Tisch der Kulturen 
Dieses Format wurde von der Sozialraumkoordi-
naton Höhenberg- Vingst ins Leben gerufen, um 
einen Ort im Stadtteil – Hesshofplatz - anspre-
chend zu gestalten und seine Nutzung für die 
Bewohner:innen der umliegender Häuser attrak-
tiv zu machen. Das zentrale Thema des Festes 
waren Demokratie und Vielfalt. Für das Zusam-
mentreffen der unterschiedlichsten Menschen 
im Viertel und das gemeinsame Verbleiben am 
Hesshofplatz sorgten das gemeinsame Essen 
und Spiel- und Kreativangebot für Groß und 
Klein. In den vorangegangenen Wochen startete 
die Sozialraumkoordination mit der Refill-Aktion 
Abbildung 8: Markt HöVi | Infostand zum Thema Faire 
Woche 
Abbildung 7: Elternsprechtag | Infostand zum Thema Rechtsirrtümer 
Abbildung 9: Tisch der Kulturen | Aktionsstand zum Thema Infu-
sed Water

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in den Stadtteilen und stellte fest, dass es bei vielen Einrichtungen die Skepsis gegenüber der Trink-
barkeit des Leitungswassers sehr groß war, weshalb viele sich nicht trauten, den Refill-Punkt anzu-
bringen. Im Rahmen des Arbeitskreises baten die Koordinatorinnen uns um Unterstützung, daraus 
entstand die Idee für unseren Aktionsstand bei dem Tisch der Kulturen. Wir boten Infused Water an 
und kamen so mit den durstigen Besucher:innen in den Austausch zu Leitungswasser, dessen 
Trinkbarkeit und Möglichkeiten das „langweilige Trinkwasser“ aufzupeppen. Dank sommerlichen 
Temperaturen war diese Aktion ein Riesenerfolg mit mehreren Nachhaltigkeitsdimensionen, sowohl 
für durstige Besuchende als auch für die Refill-Aktion im Stadtteil. 
 
Dieses neue Format zeigt exemplarisch, wie Netzwerkarbeit in konkrete, bedarfsorientierte 
Angebote übersetzt wird. 
 
Kalk-Fest 
Unter dem Titel „Fakt oder Fake? Teste dein Verbraucherwissen!“ konnten Interessierte spielerisch 
prüfen, wie gut sie sich im Dschungel des Verbraucherrechts auskennen. Anhand von sechs alltäg-
lichen Behauptungen - wie etwa der Aussage: „im Laden gekaufte Sachen kann ich immer umtau-
schen“ – durften die Besuchenden entscheiden, ob es sich um einen Fakt oder einen vermeintli-
chen Fake handelt. Die identifizierten Falschaussagen konnten dann buchstäblich mit einem Wurf-
sack „abgeworfen“ werden. 
 
Abbildung 10: Kalk-Fest | Aktionsstand zum Thema Rechtsirrtümer 
 
In lebhaften Gesprächen tauschten sich die Teilnehmenden über ihre eigenen Erfahrungen aus und 
knobelten gemeinsam über ihre Rechte im Alltag. Die Mitarbeitenden der Verbraucherberatung im 
Quartier begleiteten das Spiel und standen durchgehend als Ansprechpersonen zur Verfügung. 
Am Ende des Tages kamen wir so mit vielen Menschen aus dem Veedel ins Gespräch. Wir konnten 
direkt vor Ort erste rechtliche Fragen von Ratsuchenden klären und ganz praktisch auf unser regulä-
res Beratungsangebot in Kalk aufmerksam machen. 
 
Hier zeigt sich Erfolg besonders im Sinne des Quartiersansatzes: 
Menschen wurden erreicht, die klassische Beratungsangebote nicht aktiv aufsuchen würden.

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2.4. Neue Kooperationen in den Sozialräumen 
Die Netzwerkarbeit ist dynamisch und wird kontinuierlich ausgebaut. Im Berichtsjahr konnten neue 
Kooperationen initiiert werden, u. a.: 
• Die Grundschule Grünberg Kalk sollte zu einem Familienzentrum werden und hatte Interesse an 
unseren Angeboten für die jungen Familien. Wir konnten zeitnah nach dem ersten Austausch ei-
nen Workshop zum Thema Verträge anbieten. 
• Aus dem AK Geflüchtete Kalk kam die Anfrage der Unterkunft Kapellen Straße, den Bewohner:in-
nen Grundkenntnisse zu Vertragsabschlüssen zu vermitteln. Nach dem entsprechenden Vortrag 
hatten wir eine gut funktionierende Verweisstruktur mit den zuständigen Sozialarbeitenden auf-
gebaut. 
• Kalk Solidarisch – eine Stadtteilgemeinschaft, die zu steigenden Mieten, nicht gezahlten oder zu 
geringen Löhnen, Sanktionen beim Bürgergeld oder Einschränkungen gegen Menschen ohne 
deutschen Pass berät.  
• TONI Kalk – Treffpunkt Organisierte Nachbarschaft. 
• Kindernöte e.V. in Chorweiler. Wir planen für das Jahr 2026 eine Veranstaltungsreihe für Eltern. 
 
Diese neuen Verbindungen ermöglichen uns: 
• Zugang zu bisher schwer erreichbaren Zielgruppen,  
• sowie eine thematische Erweiterung der Angebote (z. B. Ernährung). 
 
Gleichzeitig wird durch gezielte Information der Partner:innen sichergestellt, dass: verbraucher-
rechtliche Fragestellungen frühzeitig erkannt und an die Verbraucherberatung weitergeleitet wer-
den 
 
 
Die kooperative Vernetzung ist im Sozialraum ein zentraler Hebel zur Zielerreichung (siehe Kapi-
tel1) ist. Sie ermöglicht effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen, zielgerichtete Unterstüt-
zung und eine nachhaltige strukturelle Verankerung unseres Angebotes. Die Verbraucherbera-
tung im Quartier wirkt dabei als Fachstelle, als Vermittlerin und als Impulsgeberin für neue Ange-
botsstrukturen.

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Übergeordnetes Ziel 3: Präventiv tätig werden und durch Bildung und Informa-
tion dazu beitragen, dass bestimmte Probleme im Verbraucheralltag gar nicht 
erst auftreten und das Selbsthilfepotential gestärkt wird 
 
Das präventive Angebot der Verbraucherberatung im Quartier richtet sich nicht nur an die Bewoh-
ner:innen der Quartiere Chorweiler/ Blumenberg/ Seeberg-Nord, Kalk/Humboldt-Gremberg und 
Höhenberg-Vingst, sondern alle 15 Kölner Sozialraumkoordinationsgebiete. 
 
3.1. Präventive Veranstaltungen: Themen und Zielgruppen 
 
Tabelle 5: Präventions- und Bildungsarbeit vor Ort für Quartier gesamt und je Sozialraum 
Art des Angebots Sozialraum Aktionen (n) Teilnehmende (n) 
Vorträge, Bildungseinheiten Gesamt 17 236 
Chorweiler 6 73 
Höhenberg-Vingst 4 40 
Kalk, Hum.-Grem. 5 73 
Sozialraumübergreifend 2 50 
Info- und Aktionsstand Gesamt 16 1.137 
Chorweiler 4 535 
Höhenberg-Vingst 9 375 
Kalk, Hum.-Grem. 3 227 
Infovortrag, Schulung für 
Multiplikator:innen 
Gesamt 3 33 
Chorweiler 1 6 
Höhenberg-Vingst 1 12 
Kalk, Hum.-Grem, 1 15 
Vortrag Gesamt 12 172 
Chorweiler 4 39 
Höhenberg-Vingst 5 56 
Kalk, Hum.-Grem. 1 8 
Sozialraumübergreifend 2 69 
Gesamt 48 1.548

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Im Berichtsjahr konnte in jedem Sozialraum jeweils eine Multiplikator:innen-Schulung durchgeführt 
werden. Durch die intensive Vernetzung mit lokalen Einrichtungen und Akteur:innen gelingt es uns, 
Bedarfe frühzeitig zu erkennen und zielgerichtete Angebote zu entwickeln. 
Insgesamt führten wir 29 präventive Veranstaltungen mit 408 Verbraucher:innen durch.  
Die Mehrzahl der Angebote befasste sich mit dem allgemeinen Verbraucherrecht In 14 Veranstal-
tungen mit insgesamt 206 Teilnehmenden wurden unter anderem das Zustandekommen von Ver-
trägen, Widerrufsrechte, Gewährleistungsansprüche sowie Fragen rund um Online-Shopping und 
digitale Bezahldienste behandelt. Die hohe Nachfrage bestätigt den Bedarf an alltagsnaher Ver-
braucherbildung und frühzeitiger Aufklärung. 
Sieben Veranstaltungen widmeten sich dem Thema Energie. Insgesamt 82 Teilnehmende lernten 
dabei, Stromrechnungen besser zu verstehen, Abschlagszahlungen zu überprüfen und passende 
Energieanbieter auszuwählen. Gerade in Zeiten steigender Energiekosten zeigt sich, wie wichtig 
niedrigschwellige Informationsangebote für Verbraucher:innen im Quartier sind. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein weiteres Schwerpunktthema war die elektronische Patientenakte. An fünf Veranstaltungen 
nahmen insgesamt 101 Personen teil. Dabei zeigte sich deutlich die Bedeutung der engen Zusam-
menarbeit mit Multiplikator:innen im Sozialraum: Während das Thema zunächst nur geringe Reso-
nanz fand, stieg das Interesse in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres deutlich an, nachdem Multi-
plikator:innen verstärkt auf den Informationsbedarf hingewiesen hatten. 
  
Abbildung 11: Workshopbegleitendes Infomaterial zum Thema 
Energie 
Abbildung 12: Infoblatt: der ViQ | ePa einfach erklärt

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Die Themen Finanzen (zwei Vorträge) und Wohnen (eine Veranstaltung) erreichten insgesamt 19 
Personen. Gleichwohl sehen wir in diesen Bereichen weiterhin einen hohen Unterstützungs- und 
Informationsbedarf. Wir streben weitere Gespräche mit Multiplikator:innen an, um die Themen an 
die schwer erreichbaren Zielgruppen wie Jugendliche zu bringen. 
Mit unseren Präventionsangeboten erreichten wir im Berichtsjahr insbesondere Menschen mit Mig-
rationshintergrund (elf Veranstaltungen). Acht Veranstaltungen richteten sich an alle Verbrau-
cher:innen, fünf an Senior:innen, vier an Familien und eine Veranstaltung speziell an Jugendliche. 
Damit orientieren sich unsere Angebote konsequent an den Bedarfen der jeweiligen Zielgruppen 
und Sozialräume. 
 
3.2. Angebotsbeispiele aus der Präventionsarbeit 
Die folgenden Beispiele verdeutlichen, wie der quartiersbezogene Ansatz der Verbraucherarbeit in 
der Praxis umgesetzt wird.  
 
Aufgeweckte Jugendliche: Stromverträge als Thema der Verselbstständigung 
Im Rahmen eines Straßenfestes in der Passauer Straße kamen junge Erwachsene aus einer 
Wohneinrichtung aktiv auf uns zu. Sie berichteten, dass sie im kommenden Jahr erstmals eigen-
ständig Stromverträge abschließen müssten und große Unsicherheit im Umgang mit diesem Thema 
hätten. Bislang hatten sie sich damit nie befassen müssen und sorgten sich, wichtige Aspekte zu 
übersehen. 
Die jungen Menschen kannten unsere Angebote bereits von anderen Stadtteilfesten und verbanden 
unsere Präsenz im Quartier mit verlässlicher und niedrigschwelliger Unterstützung. Sie fragten ge-
zielt an, ob wir eine Informationsveranstaltung für die Bewohner:innen ihrer Einrichtung anbieten 
könnten. 
Drei Monate später konnte die Veranstaltung umgesetzt werden. Thematisiert wurden unter ande-
rem: 
• Abschluss und Kündigung von Stromverträgen  
• Unterschiede zwischen Grundversorgung und Sonderverträgen  
• Abschlagszahlungen und Jahresabrechnungen  
• typische Kostenfallen bei Energieverträgen  
 
Erste eigene Wohnung: Welche Verträge muss ich abschließen? 
Im Berichtsjahr bearbeiteten wir mehrere Fälle hoher Stromnachzahlungen in der Grundversorgung. 
Betroffen waren vor allem Verbraucher:innen, die aus Unterkünften für Geflüchtete in ihre erste ei-
gene Wohnung gezogen waren. Vielen war nicht bewusst, dass sie eigenständig einen Stromvertrag 
abschließen, beziehungsweise einen Zähler anmelden müssen. Häufig fehlten grundlegende Kennt-
nisse über: 
• das System der Stromversorgung,  
• Grundversorgung und Sonderverträge,  
• Abschlagszahlungen und Jahresabrechnungen.

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Aus unserer Sicht bestand hier ein erheblicher Präventionsbedarf. Der Zugang zu der Zielgruppe er-
wies sich allerdings als sehr herausfordernd. 
Letztlich konnte eine Veranstaltung in einem Wohnheim für Geflüchtete in Köln-Lindweiler unter 
der Trägerschaft von Linoclub – Das soziale Zentrum e.V. durchgeführt werden. 
Aus dem Austausch entwickelte sich unmittelbar weiterer Informationsbedarf, sodass anschlie-
ßend eine zusätzliche Veranstaltung zum Thema SCHUFA und Scoring realisiert wurde. 
 
3.3. Prävention trotz sprachlicher Barriere 
Unsere Beratungs- und Präventionsangebote werden aus rechtlichen Gründen ausschließlich in 
deutscher Sprache durchgeführt. 
Um dennoch einen niedrigschwelligen Zugang zu ermöglichen, greifen wir in der Präventionsarbeit 
erfolgreich auf die sprachlichen Kompetenzen unserer Kooperationspartner:innen zurück. Durch 
diese Zusammenarbeit können Sprachbarrieren reduziert und Inhalte verständlich vermittelt wer-
den. 
Im Berichtsjahr konnten wir erstmals eine Veranstaltung realisieren, die gleichzeitig in drei Spra-
chen gedolmetscht wurde. Dies verdeutlicht: 
• die sprachliche Vielfalt der Zielgruppen,  
• die Bedeutung lokaler Netzwerke sowie  
• den hohen Stellenwert vertrauensvoller Kooperationen im Quartier 
 
 
Präventive Verbraucherarbeit ist trotz ihrer hohen gesellschaftlichen Relevanz mit zahlreichen Her-
ausforderungen verbunden. 
 
Zentrale Herausforderungen: 
• Offene Veranstaltungen werden häufig nur begrenzt angenommen.  
• Die Gewinnung von Kooperationspartner:innen erfordert oftmals intensive persönliche 
Gespräche.  
• Materialien und Veranstaltungsformate müssen zielgruppenspezifisch angepasst wer-
den.  
• Besonders vulnerable Gruppen sind oft nur schwer erreichbar. 
 
Gleichzeitig bestätigt die praktische Arbeit den Mehrwert des quartiersbezogenen Ansatzes: 
• Verbraucher:innen werden in ihrem direkten Lebensumfeld erreicht.  
• Vertrauen entsteht durch kontinuierliche Präsenz vor Ort.  
• Lokale Netzwerke ermöglichen bedarfsgerechte Angebote.  
• Niedrigschwellige Formate stärken langfristig die Handlungskompetenz der Verbrau-
cher:innen.

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Übergeordnetes Ziel 4: Sensor- und Frühwarnfunktion 
 
Eine verbraucherpolitische Aufgabe der "Verbraucherberatung im Quartier" ist es, verbraucher-
rechtliche Fallstricke und dubiose Geschäftspraktiken frühzeitig zu erkennen und die Sozialraum-
bewohner:innen zeitnah zu informieren. Wir übernehmen dabei eine wichtige Schnittstellenfunk-
tion zwischen Verbraucher:innen, sozialen Einrichtungen, Multiplikator:innen und den Fachabtei-
lungen der Verbraucherzentrale NRW. Auffälligkeiten werden häufig entweder in den Sprechstun-
den sichtbar oder durch Multiplikator:innen und Kooperationspartner:innen an uns herangetragen. 
Gerade durch die kontinuierliche Präsenz in den Sozialräumen und die vertrauensvolle Zusammen-
arbeit mit lokalen Netzwerken können problematische Entwicklungen oftmals früh erkannt werden. 
Auf dieser Grundlage entwickelt die Verbraucherberatung im Quartier zielgruppenspezifische Prä-
ventionsmaßnahmen, bereitet komplexe Sachverhalte in einfacher Sprache auf und informiert die 
Fachreferate der Verbraucherzentrale NRW im Rahmen der Marktbeobachtung über aktuelle Ent-
wicklungen und problematische Geschäftspraktiken. Ziel ist es, Verbraucher:innen möglichst früh-
zeitig zu sensibilisieren und insbesondere vulnerable Gruppen vor finanziellen Schäden zu schüt-
zen. 
Die folgenden Beispiele verdeutlichen die praktische Umsetzung dieser Sensor- und Frühwarnfunk-
tion. 
 
Chorweiler / Untergeschobene Vodafone-Verträge 
Von ihrem Ausmaß an Betroffenen und Dreistigkeit des Verursachers ist das der größte Fall, den wir 
2025 begleitet haben. Im Februar 2025 wandte sich eine Mitarbeiterin einer anderen Beratungs-
stelle an die Verbraucherberatung im Quartier, nachdem ihre Klientin eine Auftragsbestätigung und 
Rechnung von Vodafone West erhalten hatte, obwohl sie den darin genannten Vertrag „Vodafone 
TV Connect Start“ nie abgeschlossen hatte. 
Bei der Prüfung fiel auf, dass mehrere personenbezogene Daten nicht mit den Angaben der Be-
troffenen übereinstimmten: 
• falscher Vorname,  
• abweichende E-Mail-Adresse,  
• falsche Telefonnummer.  
Es wurde deutlich, dass es sich um einen untergeschobenen Vertrag handelte. Das Vertragsverhält-
nis konnte gegenüber dem Anbieter erfolgreich rückabgewickelt werden. Gegenüber der Mandantin 
wurden keine Forderungen geltend gemacht. 
Während der Beratung erzählte die Klientin, ihre Nachbarin habe auch so einen Vertrag mit falschen 
Daten. Die Verbraucherberaterin wurde hellhörig, sie sprach die Fälle in allen Arbeitskreisen an und 
bat um die Aufmerksamkeit und die Weiterleitung der Fälle, wenn solche gemeldet werden.

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
In den folgenden Wochen meldeten sich zahlreiche weitere Betroffene mit nahezu identischen Fäl-
len. Auffällig war: 
• Alle Betroffenen wohnten in den Hochhäusern am Liverpooler Platz 1–5.  
• Viele der Ratsuchenden waren ältere, überwiegend russischsprachige Menschen.  
• Zahlreiche Fälle wurden über zwei lokale Organisationen vermittelt. 
Wir verfassten mit Hilfe der Multiplikator:in-
nen einen Flyer in vier Sprachen: Deutsch, 
Türkisch, Arabisch und Russisch und verteil-
ten diese zusammen mit einer Multiplikato-
rin in den Hochhäusern.  
Zusätzlich wird der Flyer auf der Seite chor-
weiler-panorama.de veröffentlicht, einer pri-
vaten „Initiative von einigen engagierten Be-
wohnern des Bezirks Chorweiler“. 
Parallel dazu fand ein Austausch mit der Po-
lizei Köln statt. Diese empfahl, die Betroffe-
nen gezielt zur Erstattung von Strafanzeigen 
zu ermutigen. Nach unserem Kenntnisstand 
machten hiervon jedoch nur zwei Personen 
Gebrauch. 
Später stellte der betroffene Anbieter selbst 
fest, dass sämtliche beanstandeten Ver-
träge auf denselben Vertriebspartner zu-
rückzuführen waren. 
Noch ein Jahr nach der Flyeraktion erreichen 
uns Fälle von Verbraucher:innen, die auf-
grund der untergeschobenen Verträge In-
kassoforderungen erhalten. 
 
Der Fall verdeutlicht exemplarisch: 
• die Bedeutung frühzeitiger Warnhinweise aus dem Sozialraum,  
• die zentrale Rolle vertrauensvoller Netzwerke,  
• die Notwendigkeit mehrsprachiger Präventionsarbeit,  
• die besondere Vulnerabilität älterer und sprachlich benachteiligter Verbrauchergruppen.  
Gleichzeitig zeigt das Beispiel eindrücklich, wie wirksam quartiersbezogene Verbraucherarbeit sein 
kann, wenn Informationen schnell, niedrigschwellig und zielgruppengerecht verbreitet werden. 
  
Abbildung 13: Warnflyer | Untergeschobene Vodafone-Verträge

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 31 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Erdgasumstellung im Kölner Norden 
Ab Juli 2025 schritt die Erdgasumstellung in Köln linksrheinisch fort: von Nippes über Niehl bis nach 
Chorweiler, Fühlingen, Blumenberg und Worringen. In diesem Zusammenhang machten wir - wie 
bereits 2024 rechtsrheinisch - die Verbraucher:innen vor Ort frühzeitig über mögliche Risiken und 
typische Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Umstellung aufmerksam. Im Mittelpunkt der 
Aufklärung standen insbesondere folgende Hinweise: 
• Für die technische Anpassung vorhandener Geräte dürfen Verbraucher:innen keine Rechnungen 
erhalten.  
• Nur eindeutig legitimierte Mitarbeitende der Erdgasumstellung sollten Zugang zur Wohnung er-
halten. 
Zur Unterstützung entwickelten wir einen Infor-
mationsflyer in einfacher und verständlicher 
Sprache. Dieser wurde über die Sozialraumko-
ordination sowie die Bezirksvertretung Chorwei-
ler weiterverbreitet. 
Das Beispiel zeigt, wie die Verbraucherberatung 
im Quartier technische und infrastrukturelle 
Veränderungen frühzeitig aufgreift und präven-
tiv begleitet, bevor daraus größere Problemla-
gen entstehen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vermeintlich kostenlose Dienstleistungen online 
Wie im Fallbeispiel 2 beschrieben, setzten wir uns im Berichtsjahr oft mit den Forderungen aus den 
vermeintlich kostenlosen Dienstleistungen auseinander und entwickelten daraus einen Informa-
tionsformat für Multiplikator:innen und Verbraucher:innen. Dabei erklärten wir die Vorgehensweise 
an konkreten Beispielen, ließen Raum für den persönlichen Austausch und schauten gemeinsam 
mit den Teilnehmenden sowohl die offiziellen Seiten als auch die kostenpflichtigen Alternativen an, 
um ganz praktische Tipps zu geben. 
 
Abbildung 14: Infoflyer der ViQ | Erdgasumstellung

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 32 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Kostenlose Beilage im Kölner Stadtanzeiger. Zusammenarbeit mit der Präventionsstelle der 
Polizei 
Auf diese Thematik wurden wir von der Präventionsstelle der Polizei Köln angesprochen: „Verkaufen 
Sie Ihre Sachen für bares Geld!“ oder „Wir zahlen für Pelze & Nerze bis zu 10.000 Euro“: Mit solchen 
Slogans locken Inserate, Handzettel und Beilagen, farbenfroh und vollgepackt mit Bildern von Gold, 
Pelzmänteln, Handtaschen und Hüten. Oft wird ein vermeintlich zeitlich begrenztes Angebot ange-
priesen („Aktion nur 6 Tage gültig“), das suggeriert, schnell handeln zu müssen. Versprochen wird 
eine „seriöse Abwicklung“ und sofortige Barauszahlung. Doch zwischen all den Bildern und Ver-
sprechen versteckt sich die eigentliche Botschaft: „Bieten Sie uns alles an! Nur in Verbindung mit 
Gold.“ Angesprochen fühlen sich häufig ältere Bürger:innen, die Antiquitäten, Pelze und andere 
Wertgegenstände aus ihrem Besitz gerne verkaufen möchten. Verlockend scheint da, wenn Anbie-
ter sogar noch mit „kostenlosen Hausbesuchen bis 80 km“ und Beratungsterminen vor Ort werben 
– vermeintlich ein Service, um weniger mobilen Menschen entgegenzukommen.  
Eine Prüfung durch die Verbraucherzentrale ergab, dass das oben genannte Angebot keine Rechts-
verstöße enthielt, die angreifbar wären. Daher entschieden wir uns gemeinsam mit der Polizei Köln 
für einen präventiven Informationsansatz. 
Über Newsletter sowie unsere Informationskanäle sensibilisierten wir Verbraucher:innen dafür, An-
gebote kritisch zu prüfen, sich nicht unter Zeitdruck setzen zu lassen und keine vorschnellen Ent-
scheidungen zu treffen. 
 
Abbildung 15: Aufruf der Polizei Köln 
 
Besonders große Unterstützung erhielten wir dabei aus den Senior:innennetzwerken Köln. Von dort 
kam zugleich eine sehr positive Resonanz seitens der Verbraucher:innen. 
Das Beispiel zeigt, dass Verbraucherberatung nicht nur auf rechtliche Interventionen angewiesen 
ist. Gerade in rechtlichen Graubereichen kommt der präventiven Sensibilisierung und Verbraucher-
bildung eine besondere Bedeutung zu. 
 
 
Die enge Zusammenarbeit mit Multiplikator:innen, sozialen Einrichtungen, lokalen Netzwerken, 
Polizei und kommunalen Akteur:innen ermöglicht es, problematische Entwicklungen frühzeitig 
zu erkennen und zielgerichtet darauf zu reagieren. 
Gleichzeitig zeigt sich, dass insbesondere vulnerable Verbrauchergruppen von niedrigschwelli-
ger, mehrsprachiger und lebensweltorientierter Verbraucherinformation profitieren.

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 33 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Übergeordnetes Ziel 5: Entwicklung von Strategie und Ansatzpunkten zur Er-
höhung der Reichweite mit dem Ziel, eine präventive Wirkung des aufsuchen-
den Arbeitsansatzes in allen 15 Kölner Sozialräumen zu entfalten 
 
Der Abbau von Zugangshürden und die Sicherstellung von Teilhabe der Verbraucher:innen in allen 
Kölner Sozialräumen sind ein weiterer Schwerpunkt. 
 
5.1. Ausbau der Reichweite durch Netzwerkarbeit 
Präsenz in lokalen Gremien und Arbeitskreisen 
Um Verbraucherinformationen möglichst breit in die Stadtgesellschaft zu tragen, beteiligen wir uns 
aktiv an Bezirksgremien, Arbeitskreisen und lokalen Netzwerken in den Kölner Sozialräumen (vgl. 
Tabelle 2) 
Diese kontinuierliche Präsenz ermöglicht es, 
• Informationen zielgerichtet weiterzugeben,  
• frühzeitig auf Missstände aufmerksam zu machen,  
• Verbraucherwarnungen zu verbreiten sowie  
• Bedarfe aus den Sozialräumen unmittelbar aufzunehmen.  
Multiplikator:innen übernehmen dabei eine zentrale Rolle. Sie fungieren als Vertrauenspersonen 
vor Ort und tragen dazu bei, dass Informationen auch Verbraucher:innen erreichen, die klassische 
Beratungsangebote häufig nicht in Anspruch nehmen. 
 
Digitale und Print-Angebote 
Ergänzend zur persönlichen Netzwerkarbeit nutzen wir monatliche Newsletter und die im Kapitel 2 
genannten Padlets, um Informationen mit größerer Reichweite zu verbreiten.  
Darüber hinaus werden Informationsmaterialien – abhängig von der jeweiligen Thematik – bezirks-
weit oder stadtweit in Printversion zur Verfügung gestellt.  
 
5.2. Bildungsangebote in allen Kölner Sozialräumen 
Im Berichtsjahr konnten wir zu diesem Zweck zwei neue Kooperationen aufbauen. 
So wurde gemeinsam mit Machbarschaft Peterhof e.V. ein Workshop zum Thema Verträge für ein 
internationales Frauencafé durchgeführt.  
Aus dem Arbeitskreis Geflüchtete Kalk-Ost entstand eine Zusammenarbeit mit Erfolg e.V., einem 
Verein für Integration, persönliche Entwicklung und kulturellen Austausch. 
Im Rahmen dieser Kooperation konnten kurzfristig zwei Veranstaltungen realisiert werden: 
• ein Vortrag zum Thema Verträge sowie  
• ein Workshop zum Thema „Stromrechnung verstehen“.

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 34 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
 
Die Vermittlung von  Informationen, Schulungen und Angebotsvernetzung erreichen auch Multi-
plikator:innen und Menschen jenseits der drei Sozialräume, in denen wir vorrangig unterwegs 
sind.

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 35 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Übergeordnetes Ziel 6: Identifizierung von strukturellen Problemlagen, Lü-
cken im Hilfesystem, Handlungsempfehlungen an die Stadt Köln 
 
Ein wesentliches Ziel der quartiersbezogenen Verbraucherarbeit besteht nicht nur in der individuel-
len Beratung und Prävention, sondern auch in der frühzeitigen Identifikation struktureller Problem-
lagen im Alltag von Verbraucher:innen. 
 
Formularhilfe und Scam-Dienstleister 
Das Thema bleibt zentral. Zu den sprachlichen Hürden beim Ausfüllen der behördlichen Formulare 
gesellt sich in vielen Bereichen die geringe digitale Kompetenz einiger Verbraucher:innen, die oft 
vorausgesetzt wird (siehe Fallbeispiel 2). 
 
Dies betrifft unter anderem: 
• Online-Anträge bei Behörden,  
• digitale Nachweisverfahren,  
• Uploads von Dokumenten  
• Sowie die Nutzung digitaler Serviceportale. 
 
Vor diesem Hintergrund sehen wir weiterhin einen erheblichen Bedarf an niedrigschwelliger Unter-
stützung im Umgang mit Behördenverfahren. 
• Beratungsleistungen müssen ausreichend zeitlich ausgestattet werden.  
• Informationen sollten verständlich und niedrigschwellig aufbereitet werden.  
• Digitale Verfahren benötigen ergänzende analoge Unterstützungsangebote.  
 
Aus unserer Sicht kann frühzeitige und verständliche Unterstützung langfristig sowohl Verwaltungs-
aufwand als auch Folgekosten reduzieren. 
 
Engmaschige Betreuung 
In einer großen Anzahl der Fälle, insbesondere in Verbindung mit Energieschulden, stellen wir im-
mer wieder fest, dass die Verbraucher:innen nach der Beratung und Rechtsvertretung längere Zeit 
nachbetreut werden müssen, bevor sie in der Lage sind, sich eingeständig um die zum Problem füh-
renden Sachverhalte kümmern zu können. Überwiegend handelt es sich darum, dass die Rat-Su-
chenden in der Beratung zum ersten Mal das Abschlagssystem erklärt bekommen und die Notwen-
digkeit des Ablesens der Zähler verstehen. Danach gilt es sicherzustellen, dass der Strom auch 
wirklich abgelesen und die Abschläge entsprechend angepasst und regelmäßig gezahlt werden. 
Eventuell müssen Strom-Spar-Quellen erschlossen werden oder Anbieterwechsel vollzogen wer-
den. Diese Nachbetreuung können wir nicht leisten. Bei den letzten zwei Punkten verweisen wir 
gerne an die Strom-Spar- Checker der Caritas und an die Möglichkeit, einen Termin zur Anbieter-
wechselberatung in der Beratungsstelle Köln zu vereinbaren. Wir beobachten aber einen größeren

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 36 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Bedarf an Austausch und Betreuung bei diesen Verbraucher:innen. Für die Leistungsempfänger in 
SGB II haben wir die Anwendung des §16k ins Gespräch gebracht, konnten uns aber keine konkrete 
Anwendung vorstellen. Daran möchten wir in Kooperation mit den Trägern und dem Jobcenter wei-
terarbeiten. Aus unserer Sicht wäre eine stärkere Verzahnung von Verbraucherberatung, sozialer 
Unterstützung und präventiver Begleitung sinnvoll, um wiederkehrende Problemlagen langfristig zu 
vermeiden. 
 
KI als Berater 
Ein weiteres Thema, das im Berichtsjahr zunehmend sichtbar wurde, betrifft die Nutzung von Künst-
licher Intelligenz (KI) als vermeintlichen Ersatz für persönliche Beratung. Die Themen in unserer Be-
ratung sind für die Ratsuchenden oft schambehaftet. Viele Menschen versuchen aktuell, die per-
sönliche Kommunikation mit einer beratenden Person zu umgehen, indem sie ihre Probleme KI-ba-
sierten Anwendungen schildern und auf eine qualifizierte Antwort hoffen. Oft leisten sie auch den 
Empfehlungen des Programms Folge. Die von KI-Systemen gegebenen Antworten sind jedoch nicht 
immer korrekt oder auf den konkreten Einzelfall anwendbar. In der Beratung beobachten wir zuneh-
mend Fälle, in denen fehlerhafte oder missverständliche Empfehlungen zu zusätzlichen Problemen 
geführt haben, mit denen die Verbraucher:innen schlussendlich in unsere Beratung kommen. Dies 
betrifft beispielsweise: 
• unzutreffende Fristen,  
• fehlerhafte Einschätzungen rechtlicher Ansprüche,  
• ungeeignete Musterschreiben oder  
• falsche Handlungsempfehlungen gegenüber Unternehmen oder Behörden. 
Diese Hürde in unserer Arbeit kann nur durch Aufklärungsarbeit gemeistert werden. Wir gehen aber 
davon aus, dass wir durch gebündelte Präventionsarbeit schnell Erfolge erzielen können. 
 
 
Die Erfahrungen des Berichtsjahres verdeutlichen erneut, dass quartiersbezogene Verbraucher-
arbeit wichtige Hinweise auf strukturelle Problemlagen und Versorgungslücken liefert.

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 37 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
IV. Verbraucherberatung im Quartier:  
Rückblick 2025 und Ausblick 2026 
 
Das Jahr 2025 war für die Verbraucherberatung im Quartier von personellen Veränderungen, struk-
tureller Weiterentwicklung und neuen fachlichen Herausforderungen geprägt. Gleichzeitig zeigte 
sich erneut die hohe Bedeutung der aufsuchenden und sozialraumorientierten Verbraucherarbeit in 
Köln. 
 
Personelle Situation 
Die Verbraucherberatung im Quartier ist mit einer neuen Leitung und einer Vollzeit-Beraterin in Ein-
arbeitung in das Berichtsjahr 2025 gestartet. Das zentrale Ziel des Jahres war es, beide Kolleginnen 
zu befähigen, ihre Aufgaben vollumfänglich übernehmen und qualifiziert durchführen zu können. 
 
Beratung in Kalk/ Humboldt-Gremberg 
Bereits im Mai 2025 konnte das Beratungsangebot im Sozialraum Kalk erweitert werden. Zusätzlich 
zu den bestehenden Beratungsorten wurde einmal monatlich eine Beratung im Stadtteil Humboldt-
Gremberg im Raum „Hoch3“ angeboten. 
Gerade in großflächigen Sozialräumen ist die wohnortnahe Erreichbarkeit von Beratungsangeboten 
ein zentraler Bestandteil des Ansatzes „Verbraucherberatung im Quartier“. Insbesondere mobili-
tätseingeschränkte Verbraucher:innen profitieren von kurzen Wegen und vertrauten Anlaufstellen 
im direkten Lebensumfeld. 
Leider musste die Sozialraumkoordination Humboldt-Gremberg diese Räumlichkeiten im Novem-
ber abgeben, weshalb auch wir unsere Beratung dort nicht mehr durchführen können. Das ist ein 
Rückschlag für den Aufbau eines neuen Standortes gewesen, da ein neuer Ort immer zunächst bei 
der Zielgruppe etabliert werden muss. Sobald die Sozialraumkoordination neue Räume im Quartier 
hat, werden wir unsere Beratung in Humbold-Gremberg erneut anbieten. 
 
Zahlen und Themen 
Die stabile personelle Situation sowie der erfolgreiche Abschluss des Rechtslehrgangs durch die 
Beratungskraft ermöglichten es dem Team, die steigende Zahl an Beratungsanfragen wieder umfas-
sender zu bearbeiten. Damit konnte die Handlungsfähigkeit der Verbraucherberatung im Quartier 
nach einer Phase personeller Übergänge weiter gestärkt werden. 
Inhaltlich zeigte sich im Berichtsjahr eine Veränderung der Beratungsschwerpunkte. Das Thema 
Energie, das die Beratung in den vergangenen Jahren besonders stark geprägt hatte, verlor erstmals 
seit längerer Zeit seine dominierende Stellung. 
Gleichzeitig nahm jedoch die Komplexität energierechtlicher Rechtsbesorgungen deutlich zu. Die 
Fälle erforderten häufig:

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 38 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
• umfangreiche rechtliche Prüfungen,  
• intensive Kommunikation mit Energieversorgern,  
• Unterstützung bei Zahlungsrückständen sowie  
• langfristige Begleitung der Verbraucher:innen.  
Dies verdeutlicht, dass sich nicht allein die Anzahl der Fälle, sondern auch deren Bearbeitungsauf-
wand verändert. 
Im Bereich der Präventionsarbeit erreichte das Thema elektronische Patientenakte (ePa) im Be-
richtsjahr die höchste Zahl an Teilnehmenden. Die Veranstaltungen zeigten deutlich, dass insbe-
sondere bei digitalen und gesundheitsbezogenen Themen ein hoher Informations- und Gesprächs-
bedarf besteht.  
 
 
Die Erfahrungen bestätigen erneut die Bedeutung des quartiersbezogenen Ansatzes der Ver-
braucherzentrale: Verbraucherberatung entfaltet ihre besondere Wirksamkeit dort, wo sie dau-
erhaft im Sozialraum präsent, niedrigschwellig erreichbar und eng mit lokalen Netzwerken ver-
bunden ist. Gleichzeitig zeigt sich, dass die aufsuchende Form der Verbraucherarbeit stabile 
personelle und infrastrukturelle Rahmenbedingungen benötigt, um langfristig wirksam zu blei-
ben.

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 39 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Ausblick auf das Jahr 2026 
Netzwerkausbau in allen Kölner Sozialräumen 
Neben den bereits bestehenden und gut funktionierenden Strukturen sind wir bestrebt, andere so-
ziale Räume enger in die präventive Verbraucherarbeit einzubinden. Wir bekommen immer häufiger 
mit, dass andere Beratungsstellen nicht selten mit verbraucherrechtlichen Themen zu tun haben 
und oft im Namen ihrer Klient:innen tätig werden – bedingt durch fehlendes Fachwissen nicht im-
mer zum Vorteil der Klient:innen. 
 
Sozialraumanalyse  
In Kölns Sozialräumen laufen seit 2025 zeitversetzt Sozialraumanalysen. Diesen Prozess beobach-
ten wir mit großem Interesse und unterstützen die Sozialraumkoordinator:innen „unserer“ Quar-
tiere bei der Verbreitung entsprechender Informationen. Die Ergebnisse der Analysen können wich-
tige Hinweise liefern auf: 
• soziale und strukturelle Veränderungen,  
• neue Unterstützungsbedarfe,  
• zukünftige Handlungsschwerpunkte in den Sozialräumen.  
Für die quartiersbezogene Verbraucherarbeit stellen solche Erkenntnisse eine wichtige Grundlage 
dar, um Präventions- und Beratungsangebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und gezielt an 
den Lebensrealitäten der Bewohner:innen auszurichten. 
 
Sanierung der Hochhäuser in Chorweiler, Durchlauferhitzer und Stromverbrauch 
Bereits Ende 2025 suchten Verbraucher:innen aus Chorweiler wegen ungewöhnlich hoher Strom-
nachzahlungen Beratung. Ursache war ein stark gestiegener Stromverbrauch nach dem Rückzug in 
frisch sanierte Wohnungen, die mit Durchlauferhitzer ausgestattet wurden. 
Vielen Betroffenen war nicht bewusst, dass diese den Stromverbrauch erheblich erhöhen, welche 
Auswirkungen dies auf die Abschlagszahlungen hat und dass sich dadurch sozialrechtliche Ansprü-
che, etwa auf Mehrbedarf, verändern können. 
Ähnliche Fälle wurden auch der Mieterkontaktstelle Chorweiler bekannt. Nach individueller Bera-
tung, der Anpassung der Abschläge und Gesprächen mit der Wohnungsgesellschaft zeigte sich: 
Zwar wurden die Bewohner:innen vorab umfassend informiert, die Komplexität der Informationen 
überforderte jedoch viele. Besonders Menschen im Bezug von SGB II- oder SGB XII-Leistungen 
konnten die finanziellen Folgen nur schwer einschätzen. 
Da für 2026 und 2027 weitere Sanierungen mit rund 1.050 betroffenen Wohneinheiten geplant sind, 
sehen wir erheblichen präventiven Handlungsbedarf. Gemeinsam mit der Mieterkontaktstelle Chor-
weiler planen wir daher gezielte Informationskampagnen, zusätzliche Beratungssprechstunden, 
Informationsveranstaltungen sowie verständliche und zielgruppengerechte Materialien. Ein erstes 
Informationsblatt wurde bereits gemeinsam mit dem Energiebereich der Verbraucherzentrale NRW 
entwickelt; ein Flyer in einfacher Sprache ist in Vorbereitung.

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 40 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Elektronische Patientenakte und digitale Sicherheit 
Das Thema elektronische Patientenakte (ePa) wird die Verbraucherberatung im Quartier auch im 
Jahr 2026 weiterhin intensiv begleiten. Bereits mehrere Veranstaltungen wurden durchgeführt, wei-
tere Angebote sind in Planung. 
Besonders bei älteren Menschen zeigt sich ein hoher Informations- und Gesprächsbedarf. Die Ver-
anstaltungen verdeutlichen, dass digitale Entwicklungen häufig nicht nur Informationsfragen, son-
dern auch Unsicherheiten und Ängste auslösen. 
 
Digitale Sicherheit gewinnt an Bedeutung in breiteren Gesellschaftsgruppen. Unser Ziel ist es, die 
Verbraucher:innen dafür zu sensibilisieren, sparsam mit ihren persönlichen Daten im Internet um-
zugehen. Der Fokus liegt im Jahr 2026 auf dem Thema Social Engineering in Form von Phishing, 
Smishing und Quishing. Geplant sind dazu sowohl Aktionsstände bei Festen als auch Infoveranstal-
tungen. 
 
 
Das vergangene Jahr hat gezeigt: Die Verbraucherberatung im Quartier ist ein verlässlicher Anker 
für die Menschen vor Ort. Unsere Arbeit stärkt Selbstbestimmung, unterstützt im Alltag und för-
dert das Miteinander im Quartier. Mit Blick auf das kommende Jahr wollen wir unsere Angebote 
weiter ausbauen, neue Menschen erreichen und die Nachbarschaften noch stärker vernetzen. 
Gemeinsam gestalten wir Sozialräume, in denen Beratung nicht nur informiert, sondern für ein 
selbstbestimmtes und starkes Miteinander sorgt.

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 41 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
V. Darstellungsverzeichnis 
Tabellen 
Tabelle 1: Kontaktwege Verbraucherberatung im Quartier Köln ..................................................... 7 
Tabelle 2: Anzahl (n) der jeweiligen Anliegen für die Verbraucherberatung im Quartier ................... 8 
Tabelle 3: Regelmäßige Arbeitskreise nach Sozialräumen ........................................................... 18 
Tabelle 4: Regelmäßige Teilnahme an Aktionen in Sozialräumen ................................................. 21 
Tabelle 5: Präventions- und Bildungsarbeit vor Ort für Quartier gesamt und je Sozialraum ........... 25 
 
Diagramme 
Diagramm 1: Rechtsbesorgungen (n) nach Thema für Verbraucherberatung im Quartier .............. 10 
Diagramm 2: Verweis und Auskunft (n) nach Thema für Verbraucherberatung im Quartier ........... 11 
Diagramm 3: Rechtsbesorgung nach Thema für einzelne Quartiersstandorte (in %) ..................... 12 
 
Fotos 
Abbildung 1: Übergeordnete Ziele der Verbraucherberatung im Quartier ....................................... 3 
Abbildung 2: Dankesnachrichten von Verbraucher:innen ............................................................ 13 
Abbildung 3: Veröffentlichungen der ViQ auf dem Padlet der Sozialraumkoordination HöVi ......... 20 
Abbildung 4: Newsletter August 2025 der ViQ Köln ..................................................................... 20 
Abbildung 5: Nachbarschaftsfest Chorweiler Nord | Aktionsstand mit Quiz zum Thema 
Lebensmittel .......................................................................................................................... 21 
Abbildung 6: Markt  HöVi | Infotand  zum Thema Demokratie ....................................................... 21 
Abbildung 8: Elternsprechtag | Infostand zum Thema Rechtsirrtümer .......................................... 22 
Abbildung 7: Markt HöVi | Infostand zum Thema Faire Woche ..................................................... 22 
Abbildung 9: Tisch der Kulturen | Aktionsstand zum Thema Infused Water ................................... 22 
Abbildung 10: Kalk-Fest | Aktionsstand zum Thema Rechtsirrtümer ............................................ 23 
Abbildung 12: Workshopbegleitendes Infomaterial zum Thema Energie ...................................... 26 
Abbildung 13: Infoblatt:der ViQ | ePa einfach erklärt ................................................................... 26 
Abbildung 14: Warnflyer | Untergeschobene Vodafone-Verträge ................................................. 30 
Abbildung 15: Infoflyer der ViQ | Erdgasumstellung ..................................................................... 31 
Abbildung 15: Aufruf der Polizei Köln .......................................................................................... 32

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Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
VI. Anhang 
 
Übersicht Kooperationspartner:innen 
Kooperationspartner:innen, mit denen im Berichtsjahr erstmalig zusammengearbeitet 
wurde, sind mit einem * markiert. 
 
 
 
Sozialraumübergreifend Kalk/ Humboldt-Gremberg und Höhenberg-Vingst 
(in alphabetischer Reihenfolge) 
 
KOOPERATIONSPARTNER:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENARBEIT 
ARBEITSKREIS BERATUNG  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Einbringen von Themen 
BEZIRKSVERTRETUNG KALK  thematischer Austausch 
CARITAS FACHDIENST FÜR INTEGRATION 
UND MIGRATION 
 Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
DIALOG DER KULTUREN 
 Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Teilnahme am Runden Tisch 
INKA 
 Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
JOBCENTER KÖLN KALK/ DEUTZ 
 thematischer Austausch 
 Verweisstruktur 
 Weiterleiten der Information 
RUNDER TISCH SENIOREN BEZIRK KALK  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch, Einbringen 
von Themen 
 Bildung und Prävention 
 Teilnahme am Runden Tisch 
SPZ KÖLN KALK  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 43 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
KOOPERATIONSPARTNER:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENARBEIT 
STADT KÖLN SOZIALDIENST FÜR GEFLÜCH-
TETE 
 Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Einbringen von Themen 
STADT KÖLN UND CENO E.V  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
 
 
 
Sozialraum Kalk/ Humboldt-Gremberg 
(in alphabetischer Reihenfolge) 
 
KOOPERATIONSPARTNER:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENARBEIT 
180 GRAD WENDE  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
ADOLPH-KOLPING-SCHULE  Lotsenfunktion  
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
ARBEITSKREIS GEFLÜCHTETE KALK  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
DIAKONIE MICHAELSHOVEN 
BERMICO UND BEWO 
 Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
GAG-QUARTIERSTREFF  Jede zweite Woche persönliche 
Sprechstunden 
 durchgehende telefonische und elekt-
ronische Erreichbarkeit 
 Lotsenfunktion 
 Austausch und Verweisstruktur 
 Bekanntmachung von Veranstaltun-
gen u.Ä 
GRUNDSCHULE GRÜNBERG  Lotsenfunktion  
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
GRUNDSCHULE LOHMARER STR.  Lotsenfunktion  
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 44 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
KOOPERATIONSPARTNER:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENARBEIT 
INTERKULTURELLE DIENSTE KÖLN  Jede zweite Woche persönliche 
Sprechstunden 
 durchgehende telefonische und elekt-
ronische Erreichbarkeit 
 Lotsenfunktion 
 Austausch und Verweisstruktur  
 Bekanntmachung von Veranstaltun-
gen u.Ä 
KALK SOLIDARISCH*  Verweisstruktur 
 Thematischer Austausch 
PAVILLION E.V .  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
SENIORENKOORDINATION KALK  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
SENIORENNETZWERK HUMBOLDT-GREM-
BERG 
 Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
SOLIMED KÖLN E.V . *  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
SOZIALDIENST DER KATHOLISCHEN 
FRAUEN 
 Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
SOZIALDIENST DER KATHOLISCHEN MÄN-
NER 
 Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
 
SOZIALRAUMKOORDINATION HUMBOLDT-
GREMBERG 
 Bekanntmachung von Informationen 
 Lotsenfunktion 
 Austausch und Verweisstruktur 
 Teilnahme an der Stadtteilkonferenz 
SOZIALRAUMKOORDINATION KALK  Bekanntmachung von Informationen 
 Lotsenfunktion 
 Austausch und Verweisstruktur 
 Teilnahme am Runden Tisch 
STADTTEILBIBLIOTHEK  Bewerbung der Veranstaltungen und 
Beratungsangebote 
 Bildung und Prävention

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 45 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
KOOPERATIONSPARTNER:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENARBEIT 
TONI KALK*  Verweisstruktur 
 Thematischer Austausch 
UNTERKUNFT KAPELLENSTRAßE*  Lotsenfunktion  
 Bildung und Prävention 
VEEDEL E.V  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention  
 
 
 
Sozialraum Höhenberg-Vingst 
(in alphabetischer Reihenfolge) 
 
KOOPERATIONSPARTNER:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENARBEIT 
  
ARBEITSKREIS GEFLÜCHTETE KALK-OST  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
BÜRGERZENTRUM VINGST/ VINGSTER 
TREFF 
 wöchentliche persönliche Sprech-
stunden 
 durchgehende telefonische und elekt-
ronische Erreichbarkeit 
 Lotsenfunktion 
 Austausch und Verweisstruktur 
 Bekanntmachung von Veranstaltun-
gen u.Ä 
FAMILIENWERKSTATT HÖVI  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 Bildung und Prävention 
GAG SOZIALMANAGEMENT  Lotsenfunktion 
 Prävention 
GRUNDSCHULE HEßHOFSTRAßE  Lotsenfunktion 
 Bildung und Prävention 
HÖVI-LAND  Bildung und Prävention 
INITIATIVE FLUMI  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. 
THEODOR 
 Bekanntmachung von Informationen 
 Lotsenfunktion 
 Austausch und Verweisstruktur 
SENIORENBERATUNG DER JOHANNITER  Lotsenfunktion

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KOOPERATIONSPARTNER:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENARBEIT 
 funktionierende Verweisstruktur 
 Bildung und Prävention 
SENIORENNETZWERK HÖHENBERG  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 Bildung und Prävention 
SOZIALRAUMKOORDINATION HÖHEN-
BERG-VINGST 
 Bekanntmachung von Informationen 
 Lotsenfunktion 
 Austausch und Verweisstruktur 
 Infobox 
 Stadtteil-Spaziergänge 
STADTTEILTREFFEN HÖHENBERG UND 
VINGST 
 Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch, Einbringen 
von Themen 
 Teilnahme am StadtteiltreƯen 
STADTTEILWOHNUNG PASSAUER STR.  Lotsenfunktion  
 Bildung und Prävention 
 
 
 
Sozialraum Chorweiler/ Blumenberg/ Seeberg-Nord 
(in alphabetischer Reihenfolge) 
 
KOOPERATIONSPARTENR:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENRARBEIT 
ARBEITSKREIS BERATUNG  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 thematischer Austausch 
 Einbringen von Themen 
BEZIRKSVERTRETUNG CHORWEILER Thematischer Austausch 
DIEKÜMMEREI  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 Bildung und Prävention 
DTVK E. V  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 Bildung und Prävention 
FIZ E.V .  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 Bildung und Prävention 
GAG SOZIALMANAGMENT  Lotsenfunktion 
 Prävention 
JOBCENTER CHORWEILER  Thematischer Austausch 
 Verweisstruktur 
 Weiterleiten der Information

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 47 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
KOOPERATIONSPARTENR:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENRARBEIT 
KULTURBRÜCKE BÜRGERZENTRUM CHOR-
WEILER 
 wöchentliche persönliche Sprech-
stunden 
 durchgehende telefonische und elekt-
ronische Erreichbarkeit 
 Lotsenfunktion 
 Austausch und Verweisstruktur 
 Bekanntmachung von Veranstaltun-
gen u.Ä 
MIETERKONTAKTSTELLE CHORWEILER  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 Bildung und Prävention 
SENIORENKOORDINATION CHORWEILER  Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
 Bildung und Prävention 
SOZIALDIENST DER KATHOLISCHEN 
FRAUEN 
 Lotsenfunktion  
 funktionierende Verweisstruktur 
SOZIALRAUMKOORDINATION CHORWEI-
LER 
 Bekanntmachung von Informationen 
 Lotsenfunktion 
 Austausch und Verweisstruktur 
 Teilnahme an Stadtteilkonferenz 
SYNAGOGEN-GEMEINDE CHORWEILER  Lotsenfunktion 
 Thematischer Austausch 
 Bildung und Prävention 
 
 
Stadtweite Vernetzung 
(in alphabetischer Reihenfolge) 
 
KOOPERATIONSPARTENR:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENRARBEIT 
FAMILIENZENTREN DER STADT KÖLN*  Lotsenfunktion 
 Thematischer Austausch 
 Bekanntmachung von Informationen 
IN VIA - KATHOLISCHER VERBAND FÜR 
MÄDCHEN- UND FRAUENSOZIALARBEIT 
KÖLN E.V . 
 Lotsenfunktion 
 Funktionierende Verweisstruktur 
 Bildung und Prävention 
PRÄVENTIOSSTELLE POLIZEI KÖLN*  Thematischer Austausch 
 Bekanntmachung von Informationen 
 Prävention 
STROMSPAR-CHECK CHARITAS  Thematischer Austausch 
 Lotsenfunktion 
 Funktionierende Verweisstruktur 
 Bekanntmachung von Informationen 
 Prävention

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 48 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
Vernetzung in weiteren Sozialräumen 
(in alphabetischer Reihenfolge) 
 
KOOPERATIONSPATNER:INNEN ASPEKTE DER ZUSAMMENARBEIT 
  
ERFOLG E.V . * Bildung und Prävention 
LINOCLUB – DAS SOZIALE ZENTRUM E.V . * Bildung und Prävention 
MACHBARSCHAFT PETERSHOF E.V . * Bildung und Prävention 
SOZIALRAUMKOORDINATION PORZ Bildung und Prävention

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. 49 | 49  
Jahresbericht der Verbraucherberatung im Quartier Köln 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verbraucherzentrale NRW e.V. 
Verbraucherberatung im Quartier Köln 
Frankenwerft 35, 50667 Köln 
Ansprechpartnerinnen:  
Beate Fackeldey Tel.: 0211 91380-1474  
Olga Fröhlich  Tel:  0211 91380-2179 
E-Mail: koeln.quartier@verbraucherzentrale.nrw 
www.verbraucherzentrale.nrw/koelnquartier 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressum 
 
Herausgeber: 
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e. V. 
Helmholtzstr. 19, 40215 Düsseldorf 
www.verbraucherzentrale.nrw 
 
Text: Olga Fröhlich 
Layout: Kathrin Ercklentz 
 
© Fotos:  
Verbraucherzentrale NRW e. V. 
 
© Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, 2026  
Die auszugsweise Wiedergabe für wissenschaftliche und schulische Zwecke ist gestattet 
 
Grafiken und Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Eine Reproduktion – gleich welcher Art – ist nur 
nach ausdrücklicher Genehmigung durch die Copyright-Inhaber (s.o.) gestattet.

Beratungsverlauf (1)

17.09.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 14.3 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Orte (10)

  • Passauer Straße
  • Helmholtzstraße 19
  • Heßhofplatz
  • Liverpooler Platz 1
  • Lohmarer Straße
  • Kapellenstraße
  • Heßhofstraße
  • Michaelshoven
  • Frankenwerft 35
  • Markt

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Details

Vorlagen-Nr.
2145/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
17.08.2026
Erstellt
23.07.2026 08:32