V/0364/2023
Trägervergabe für die siebengruppige Kindertageseinrichtung südlich Hiltruper Straße / Am Bielenfeld, Bezirk Südost
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V_0364_2023_3.2_Stepke_Konzept
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1
Bildung, Betreuung und Förderung für
Kinder von 0 bis 6 Jahren
Trägerkonzeption der Step Kids KiTas gGmbH
Stand: 03/2023
2
Step Kids KiTas gGmbH
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
Ansprechpartner:
Jutta Thomas
Regionalleitung NRW Mitte
j.thomas@stepke-kitas.de
Mobil: 0176 478 302 26
Stand:
März 2023
Herausgeber:
Step Kids KiTas gGmbH
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
3
Inhalt
1 Leitbild und Organisationsstruktur der Step Kids KiTas gGmbH ..................................................... 4
1.1 Leitbild ......................................................................................................................................... 4
1.2 Organisationsstruktur .................................................................................................................. 4
2 Träger der Einrichtungen ................................................................................................................. 4
2.1 Öffnungszeiten ............................................................................................................................ 5
2.2 Gruppengröße und Fachkraftschlüssel ........................................................................................ 5
2.3 Aufnahmekriterien ...................................................................................................................... 5
3 Ziele der pädagogischen Arbeit ....................................................................................................... 6
4 Rolle und Aufgaben der Pädagogen ................................................................................................ 6
5 Raumkonzept ................................................................................................................................... 8
6 Partizipation .................................................................................................................................... 9
7 Übergänge ..................................................................................................................................... 10
7.1 Eingewöhnung ........................................................................................................................... 10
7.2 Übergang in der KiTa ................................................................................................................. 10
7.3 Übergang von der KiTa in die Schule ......................................................................................... 11
8 Ernährung und Gesundheit ........................................................................................................... 11
8.1 Ernährung .................................................................................................................................. 11
8.2 Bewegung .................................................................................................................................. 11
8.3 Wassergewöhnung .................................................................................................................... 12
8.4 Gesunde Zähne .......................................................................................................................... 12
8.5 Wald- und Wiesentage .............................................................................................................. 12
9 Inklusion ........................................................................................................................................ 13
10 Beobachtung und Dokumentation ............................................................................................ 13
11 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern ................................................................... 13
12 Kooperationspartner und sozialräumliche Vernetzung ............................................................ 14
13 Öffentlichkeitsarbeit .................................................................................................................. 14
14 Qualitätssicherung und –entwicklung ....................................................................................... 15
14.1 Grundlegende Organisationsbedürfnisse .................................................................................. 15
14.2 Sicherung des Qualitätsmanagements durch die Fachberatung .............................................. 15
15 Weiterbildung / Fortbildung ...................................................................................................... 16
16 Beschwerdemanagement .......................................................................................................... 16
17 Schutzkonzept ........................................................................................................................... 17
18 Gewaltschutzkonzept ................................................................................................................ 17
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1 Leitbild und Organisationsstruktur der Step Kids KiTas gGmbH
1.1 Leitbild
Stepke ist ein bundesweit tätiger, schnell wachsender und moderner Betreiber von KiTas.
Unser Erfolgskonzept beruht auf unseren Mitarbeiter *innen, die für den hohen Qualitätsstandard
unseres pädagogischen Konzepts stehen.
Alle Stepke-KiTas verfügen über ein besonderes Raumkonzept und eine hervorragende technische
Ausstattung. Besondere Merkmale unseres Konzeptes sind ein guter Personalschlüssel, vom eigenen
Küchenpersonal frisch gekochtes Essen, gezielte Sprachangebote, Wassergewöhnung sowie Waldtage
und -wochen. Je nach Standort können einzelne Komponenten des Konzeptes variieren.
Stepke als engagierter Arbeitgeber bietet s einen Mitarbeiter *innen eine enge , praxisorientierte
Begleitung in einem sicheren Arbeitsverhältnis mit attraktiven Konditionen.
Stepke steht für Effizienz, Kompetenz und Sympathie auch bei zukünftigen Projekten.
Den Slogan „Richtig gute KiTa“ sehen wir als Versprechen an die großen und kleinen Menschen im
Unternehmen. Um diesem gerecht zu werden, dient unser täglicher und persönlicher Einsatz.
1.2 Organisationsstruktur
Von unsere n zentral gestützten Verwaltung en in Berlin , Bremen, Leverkusen, Oberhausen und
Wuppertal werden die wichtigsten Aufgaben durchgeführt, z. B. Personalakquise, Lohnbuchhaltung,
Vertragsangelegenheiten für die Eltern oder der Zentraleinkauf. Zusätzlich werden die einzelnen
Regionen durch die zuständige(n) Regionalleitung(en) gesteuert, verwaltet und verantwortet. An den
einzelnen Standorten arbeiten die KiTa-Leitungen eng mit den zuständigen Regionalleitungen sowie
zusätzlich mit der pädagogischen Fachberatung zusammen. Somit kann sich die KiTa-Leitung
vollumfänglich auf die Qualität der pädagogischen Arbeit , der Mitarbeiterführung und der
Weiterentwicklung der KiTa im Sozialraum fokussieren.
Erfahrungen aus der Führung bestehender Einrichtungen helfen neuen Stepke-KiTas vor allem in der
Teambildung. Die KiTa-Leitungen werden tatkräftig von anderen Leitungen und den Regionalleitungen
unterstützt und zusätzlich von den Fachberatungen beraten.
2 Träger der Einrichtungen
Die Step Kids KiTas gGmbH befasst sich nach einem einheitlichen Basis-Konzept mit dem Auf - und
Ausbau und dem Betrieb von Familienzentren, Kindertagesstätten und Kinderkrippen in ganz
Deutschland.
Stepke versteht sich als Dienstleistungsunternehmen für Familien und ihre Kinder, Städte, Gemeinden
und Unternehmen. Als Betreiber von Krippen und Kindertagesstätten nimmt Stepke einen
Bildungsauftrag für Kinder im Alter von sechs Wochen bis zum Eintritt in die Grundschule wahr. Unser
pädagogisches Konzept wird kontinuierlich der lokalen Nachfrage und Bedarfssituation angepasst und
dahingehend optimiert. Zusätzlich wird die spezifische KiTa-Konzeption stetig durch die KiTa-Leitungen
weiterentwickelt, entsprechend dem Bedarf in dem Sozialraum, in welchem sich die KiTa befindet.
Seit dem 1. April 2017 gehört Stepke zur AcadeMedia Gruppe. Die AcadeMedia AB ist der größte
private Bildungsanbieter Nordeuropas. Das Unternehmen deckt den gesamten Bildungsweg ab, von
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Kindertagesstätten über Schulen bis zu Einrichtungen der Erwachsenenbildung. In Schweden,
Norwegen und Deu tschland werden jährlich über 140.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in
mehr als 700 Einrichtungen betreut und ausgebildet. AcadeMedia Deutschland (academedia.de)
betreibt unter den Trägern Espira (espira-kinderbetreuung.de), Kita Luna (Kita-luna.de) und Joki (joki-
kinderbetreuung.de) weitere KiTas in Deutschland, mit denen wir den Aufbau des Unternehmens in
Deutschland gemeinsam gestalten.
Die Step Kids KiTas gGmbH hat einen, dem jeweiligen Bundesland entsprechend en, eigenen
Erziehungs- und Bildungsauftrag.
Dieser ergänzt und unterstützt die Bildung und Erziehung des Kindes in der Familie und soll die
Gesamtentwicklung durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und Bildungsangebote
fördern. Seine Aufgabe ist es insbesondere, durch differenzierte Erziehungsarbeit die geistige und
körperliche Entwicklung des Kindes anzuregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern und allen
Kindern gleiche Entwicklungschancen zu bieten.
In den Kindertageseinrichtungen der Step Kids KiTas gGmbH spielen und lernen, erleben und
erfahren, experimentieren und forschen täglich über tausend e Kinder in verschiedenen
Einrichtungen – an verschiedenen Standorten in Deutschland – im Alter von null bis sechs Jahren.
Das Kind erhält die Möglichkeit, in einer wertschätzenden und respektvollen Atmosphäre soziales
Verhalten zu erproben, sich als Mensch im Zusammenhang mit Anderen zu begreifen, sich
auseinanderzusetzen, Konflikte zu lösen, sich Wissen anzueignen und etwas gemeinsam zu tun.
Unser vielfältiges Angebot umfasst kleine und große Einrichtungen mit bedarfsangepassten
Öffnungszeiten bis zu zehn Stunden.
2.1 Öffnungszeiten
Die Step Kids KiTas gGmbH bietet grundsätzlich bedarfsgerechte Öffnungszeiten zwischen 6:30-
17:30 Uhr an.
Die Schließungszeiten der jeweiligen Einrichtungen werden den Eltern frühzeitig schriftlich
mitgeteilt. A lle Informationen können zusätzlich auf unserer Homepage und in den KiTas
nachgelesen werden. Jährliche Eltern -, Bedarfs-, und Zufriedenheitsabfragen diene n der
Optimierung der Öffnungszeit- und Konzeptionsanpassung.
2.2 Gruppengröße und Fachkraftschlüssel
Die Gruppengrößen und die personelle Ausstattung richten sich nach dem jeweiligen Bundesland,
in welchem sich unsere Einrichtung befindet.
Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten w ir eine besondere Qualität unseres Angebotes durch
eine großzügige personelle , räumliche, finanzielle und s achliche Ausstattung unserer
Einrichtungen.
2.3 Aufnahmekriterien
In unseren Einrichtungen werden Kinder aller Nationalitäten und Konfessionen aufgenommen.
Bei der Aufnahme berücksichtigen wir individuelle Voraussetzungen und Lebenslagen von
Familien. Chancengleichheit und das Leben von Inklusion sind uns ein wichtiges Anliegen.
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3 Ziele der pädagogischen Arbeit
Unsere situations - und stärkenorientierte päd agogische Arbeit stellt das Kind und seine
Entwicklung in den Mittelpunkt. In diese fließen wesentliche Elemente der Reggio-Pädagogik ein.
Kindern begegnen wir auf Augenhöhe und sehen sie als Konstrukteur *innen ihrer eigenen
individuellen Entwicklung. Wir sehen es als unsere Aufgabe , die natürliche Freude der Kinder am
Entdecken und Erkunden zu fördern.
Anregungsreich gestaltete Räume bieten den Kindern die Möglichkeit, sich mit Neugier die Welt
und das Wissen zu erschließen. Sie laden zum Forschen, sich Ausprobieren und Gestalten ein. Dabei
achten wir auf eine Balance zwischen Reizvielfalt und Struktur. Das regelmäßige Austauschen von
Spielmaterial bietet den Kindern immer wieder neue Impulse.
Ein wesentliche r Bestandteil unserer Pädagogik ist die Projektarbeit. Ausgehend von den
Interessen des Kindes gestalten die pädagogischen Mitarbeiter *innen Angebote und
Lernumgebungen und organisieren gruppenübergreifende Aktivitäten. Der Lebensraum der Kinder
fließt in unsere pädagogische Arbeit mit ein. Familienmitglieder mit besonderen Kenntnissen und
Fähigkeiten binden wir gerne als willkommene Bereicherung in unsere Projektarbeit mit ein.
Der Grundgedanke und die Elemente der Pädagogik nach Emmi Pikler finden sich i n unserer
pädagogischen Arbeit mit den Jüngsten wieder.
Insbesondere für die jungen Kinder ist die achtsame und beziehungsvolle Pflege von großer
Bedeutung. Signale der Kinder, verbal und nonverbal, werden sensibel wahrgenommen, geachtet
und respektiert.
Die Räume für die Kleinsten bieten durch ihre großzügige Gestaltung die Möglichkeit der freien
Bewegungsentwicklung, des sich Ausprobierens und des Auslotens der eigenen Grenzen.
In unseren ganzheitlichen Bildungsangeboten finden sich alle Bildungsbereiche nach dem
Kinderbildungsgesetz wieder:
• Bewegung, Körper, Gesundheit & Ernährung
• Sprache & Kommunikation
• Soziale und (inter-)kulturelle Bildung
• Musisch-ästhetische Bildung
• Religion & Ethik
• Mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung
• Ökologische Bildung
• Umgang mit Medien
Dabei setzen wir unsere pädagogischen Fachkräfte stärken- und interessenorientiert ein.
4 Rolle und Aufgaben der Pädagogen
Alle Mitarbeiter*innen in unseren Einrichtungen sind Ansprechpartner *innen für die Kinder. Die
Haltung des pädagogischen Fachpersonals allen Kindern gegenüber ist geprägt von der Liebe und
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Achtung zum Kind unter Berücksichtigung seines individuellen Entwicklung sstandes. Gemeinsam
mit den Familien sorgen wir für das Wohlbefinden der Kinder und stützen uns auf eine gegenseitige
Vertrauensbasis. Unsere Mitarbeiter*innen haben eine umfangreiche pädagogische Ausbildung
absolviert und erleben die Step Kids KiTas gGmbH als familienergänzende Einrichtung.
Die pädagogischen Mitarbeiter*innen sehen die Kinder als aktive und kreative Gestalter *innen
ihrer Entwicklung, deren Selbstgestaltungsprozess sie begleiten und unterstützen. Sie stärken die
Kinder und unterstützen ihr Selbstbewusstsein, sodass sie sich in ihrer Individualität erleben
können und lernen , Akzeptanz, Rücksichtnahme und Hilfsbereitsc haft für andere Menschen zu
entwickeln.
Die jeweiligen Teams identifizieren sich mit den Aufgaben und Zielen der Step Kids KiTas gGmbH
und wirken an der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Aufgabenprofils mit. Dazu ist eine
laufende Weiterqualifizierung in Form von Aus -, Fort - bzw. Weiterbildung und Evaluation
unerlässlich. Diese wird kontinuierlich angeboten, unterstützt und erweitert.
Als anerkannter Ausbildungsträger bieten wir zusätzlich Vor - bzw. Berufspraktikant*innen oder
Schülerpraktikant*innen sowie Schnupper - und Blockpraktikant *innen unterschiedlicher
Schulträger die Möglichkeit, in unseren Einrichtungen mitzuarbeiten.
Das pädagogische Personal bereitet sich intensiv auf ihre Arbeit vor. Sie sammel n Ideen, such en
variationsreiche Materialien (auch aus dem Alltag), Lieder, Spiele usw., die zum geplanten Projekt und
zur Altersstruktur der Kindergruppe passen.
Unter die persönliche Vorbereitungszeit fällt die Reflexion der eigenen pädagogischen Arbeit und der
Zusammenarbeit im Team sowie die intensive Vorbereitung von Elterngesprächen.
Regelmäßig treffen sich die Mitarbeiter*innen zu G roßteamsitzungen sowie Klein temtreffen oder
projektspezifischen Teamtreffen.
In diesem Zusammenhang werden auch Elterngespräche besprochen und vorbereitet. Des Weiteren
werden Regelungen und Zuständigkeiten im täglichen Ablauf verteilt, z. B. Angebote, Planung von
Festen, Durchführung von Elterngesprächen und Elternabenden etc.
Kontinuierlich werden gemeinsam mit den zuständigen Regionalleitungen in Zusammenarbeit mit den
KiTa-Leitungen wichtige Fragestellungen und Anliegen thematisiert, bearbeitet und weiterentwickelt.
Aus der Beobachtung von Gruppenprozessen werden Ideen oder Anstöße von Kindern aufgegriffen
und Projekte geplant und vorbereitet. Passende Aktivitäten, Gesprächsan lässe, gestalterisches
Arbeiten, angeleitete Rollenspiele und Lieder, die der momentanen Lebenssituation oder den
Interessen der Kinder entsprechen , werden überlegt. Feste und Elternabende werden geplant und
organisiert, Ideen und Materialien gesammelt.
Um diesen Prozess kontinierlich voranzutreiben, stehen der KiTa zwei feste Schließtage in einem KiTa-
Jahr zur Vefügung. An diesen Tagen wird mit dem pädagogischen Team, der KiTa-Leitung und ggf. der
pädagogischen Fachberatung oder mit externen Fachdozent*innen die pädagogische Konzeption
überprüft und weiterentwickelt.
Für die Besprechung einzelner Kinder (Fallbesprechung durch kollegiale Beratung) wird den
Mitarbeiter*innen der benötigte Raum gegeben, um das allgemeine Verhalten, die Fähigkeiten,
Konflikte und Ängste, die Position des Kindes innerhalb der Gruppe, die soziale, emotionale,
motorische und kognitive Entwicklung auf zugreifen sowie um das Verhältnis zu Bezugspersonen,
Eltern und der Gruppe zu erläutern. Weitere Schritte sind die Reflexion des pädagogischen Verhaltens
und möglicher Schwierigkeiten sowie die daraus resultierenden Überlegungen zu pädagogischen
Maßnahmen, Hilfen oder weiteren Angeboten.
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5 Raumkonzept
Bewegungsfreiräume, -herausforderungen und -anregungen sind die entscheidenden Faktoren
frühkindlichen Lernens.
Die Gestaltung der Räume mit entsprechender Materialvielfalt in unseren Einrichtungen ist für die
Unterstützung der Selbsttätigkeit und Selbstbildungsprozesse wichtig. Kinder brauchen
Orientierung und erhalten bei uns klar definierte Bereiche.
Unsere Räume sind übersichtlich strukturiert und gestaltet, auf Eigenaktivität und Partizipation
ausgerichtet, mit sensorisch anregenden Materialien ausgestattet und eine Einladung, die Welt zu
erkunden.
Unser Raumkonzept berücksichtigt folgende Bedürfnisse:
• Entspannung: Ruhe, Rückzug, Geborgenheit
• Bewegung: Toben, Tanzen, Klettern
• Pflege: Wickeln, Waschen
• Schlafen: Ausruhen, Stille erleben
• Essen, Trinken
• Gestalten: Knete, Ton, Holz, Papier, Malen
• Lesen: Bilderbücher schauen, Vorlesen
• Musik: Rhythmik, Klangspiele, Singen, Klatschen
• Spielen: Rollen- und Puppenspiel, Gesellschaftsspiele
• Experimentieren: Konstruieren, Bauen
Unsere Wickelbereiche sind so konzipiert, dass sie die Intimität der Kinder berücksichtigen. Sie sind
mit einer teilweise ausziehbaren Treppe ausgestattet und laden zum selbstständigen Erklimmen
ein. Eine Wasch möglichkeit (Babybecken) ist unmittelbar angrenzend und mit Pflegeutensilien
ausgestattet.
Unterschiedlich große Kinder-WCs im Sanitärbereich , darunter auch eine behindertengerechte
Kabine, lassen Kinder n bei der Pflege - und Sauberkeitserziehung genügend Freiraum , sich
auszuprobieren und unterstützen das Körperbewusstsein. Im Sanitärraum befindet sich ein Ablauf
im Boden, sodass Wasser - oder Schaumexperimente ohne großen Aufwand für Kinder möglich
sind. Unsere Waschrinnen und Waschbecken sind mit Überlaufvorrichtun gen, Armaturen und
Wandspiegeln ausgestattet.
Unsere Schlaf - und Ruheräume zeichnen sich dadurch aus , dass das Licht zu dimmen ist, das
Farbkonzept Ruhe ausstrahlt, jedes Kind seinen individuellen Schlafplatz hat und dass sie in einem
ruhigen, eigenen und ungestörten Bereich innerhalb der KiTa gelegen sind. Die Räume sind mit
Teppich und Abdunkelungsmöglichkeiten ausgestattet und können natürlich belüftet sowie
ebenerdig entflüchtet (U3) werden.
Neben den separaten Schlaf - und Ruheräumen gibt es großzügige Gruppen - und
Differenzierungsräume, die mit unseren üblichen Standards wie Spiegelwänden, Snoez elen-
Effekten und Rückzugsorten durch kleine Höhlen und Nischen sowie Podestlandschaften
ausgestattet sind.
Wir legen sehr viel Wert darauf, in allen Stepke-KiTas den Eltern und Kindern den gleichen
beliebten Standard zu bieten. Es können sich aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen
in den einzelnen Bundesländern kleinere Abweichungen ergeben.
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Insgesamt stehen den Kindern – nach den neuesten Richtlinien und Vorgaben der
Landesjugendämter – ausreichend Räumlichkeiten für eine optimale Entwicklung zu r Verfügung.
Die direkt angrenzenden Außenspielbereiche unserer Kindertagese inrichtungen sind mit
Spielgeräten für jedes Alter entsprechend ausgestattet und genauso vielfältig und anregend für die
Kinder wie die Innenräume, sodass die Kinder auch hier ihrem Alter, ihren Bedürfnissen und
Interessen entsprechend gestalten können.
Es werden Bereiche mit unterschiedlichen Materialien wie Sand, Rindenmulch, Rasenfläche,
Kieselsteinen sowie befestigte Bereiche für unterschiedliche Aktivitäten angeboten . Es gibt
Erhebungen und Hügel, Wege zum Befahren mit Fahrzeugen oder Schubkarren, Kle tterbereiche
aus Baumstämmen, Schaukeln und Wippen, kleine Nutz - oder Hochbeete, Kräuterspirale n oder
Wildwuchs-Wiesen u. ä.
Unsere Wasser -, Matsch - und Sandplätze ermöglichen den Kindern , mit Wasser und Sand zu
spielen und laden zum Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und Gefäßen ein.
6 Partizipation
Seit dem 1. Januar 2012 regelt das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) in der pädagogischen Arbeit
die verbindliche Beteiligung von Kindern bei allen Belangen und Entscheidungen, die sie konkret
betreffen.
In unserer pädagogischen Praxis wird ein Umfeld geschaffen, in dem Beteiligung von Kindern aller
Altersklassen ausdrücklich erwünscht und von den Fachkräften pädagogisch unterstützt und
angeregt wird . Bei der Planung gemeinsamer Projekte und in Gesprächskreisen bieten wir den
Kindern das Recht auf freie Meinungsäußerung, damit sie sich aktiv an Entscheidungen und
Entwicklungen in ihrer KiTa beteiligen und frühzeitig lernen, Verantwortung zu übernehmen.
Wir nehmen unsere besondere Verantwortung wahr, Kinder ganzheitlich zu fördern und ihnen die
volle Teilhabe an allen Bildungsmöglichkeiten zu ermöglichen und die Selbst wirksamkeit zu
unterstützen.
Dabei ermutigen wir Kinder , sich – unabhängig von ihrem Alter – am Tagesablauf und den
dazugehörigen Prozessen nach ihren Entwicklungspotenzialen aktiv zu beteiligen.
Durch Teilhabe, Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung erleben Kinder in unseren
Einrichtungen tagtäglich Partizipation. Dazu gehö rt selbstverständlich auch, dass die Kinder
eigenständig Einfluss auf die Tages - oder Projektgestaltung haben, selbstbestimmt entscheiden
können, wo sie sich in der Gruppe einbringen oder an welchen konkreten Angeboten sie teilnehmen
möchten.
In unseren r egelmäßigen Morgenkreisen wird für die Kinder ein Rahmen geschaffen , auch über
Angelegenheiten, die ihnen missfallen, in der Gruppe zu sprechen und Kritik zu äußern. Hier können
basisdemokratische Entscheidungen in den Angelegenheiten getroffen werden. Ebe nso werden
Projekthemen erörtert und ausgewählt sowie Räume und Mobiliar an die jeweiligen Bedürfnisse von
Kindern angepasst. Regeln werden immer wieder überprüft und ggf. modifiziert, um nur einige
Beispiele unserer Praxis zu veranschaulichen.
Die respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Kind und Erzieher *innen bildet die
tägliche Grundlage für die Einbindung und Mitbestimmung der Kinder bei allen Entscheidungen.
Dabei erleben die Kinder, wie sie Meinungen frei äußern können, fühlen sich gesehen und erkennen
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Konsequenzen ihres Handelns. Damit unterstützen wir die Wichtigkeit, die Kinder auf ein
selbstbewusstes, eigenverantwortliches Leben in der Gemeinschaft vorzubereiten und ihnen
aufzuzeigen, auf ihre eigenen Potenziale zu vertrauen.
7 Übergänge
Die Eingewöhnung in die KiTa als besonderer Lebensabschnitt für die Kinder und Familien erfordert
eine intensive Begleitung durch die Bezugspersonen und unsere pädagogischen Mitarbeiter*innen.
Diese neue Situation braucht Zeit, Geduld, Verständnis und feste Tagesabläufe sowie die
Unterstützung durch die begleitende Bezugsperson, um einen gelungenen Bindungsaufbau zwischen
dem Kind und den pädagogischen Mitarbeiter*innen entstehen zu lassen.
Das Vertrauen der Kinder in ihre eigenen Stärken wird durch gelungene Übergänge gefördert.
7.1 Eingewöhnung
Der Übergang aus der Familie in eine Kindertageseinrichtung bedeutet eine Herausforderung für die
Fähigkeit des Kindes, sich an eine neue Umgebung anzupa ssen und Beziehungen zu anderen
Erwachsenen und Kindern aufzubauen. Auch Eltern erleben den Start mit dem Beginn einer neuen
Lebensphase.
Unter Eingewöhnung verstehen wir die Phase der ersten Wochen, die das Kind in unseren
Kindertageseinrichtungen verbri ngt. Während dieser Phase kommunizieren wir intensiv mit den
Eltern und gleichen immer wieder die Einschätzung des kindlichen Verhaltens ab.
Das Kind bestimmt das Tempo der Eingewöhnungsphase und deren Abschluss.
Vor Beginn der Eingewöhnung n ehmen die Mitarbeiter*innen Kontakt zu den Familien auf und
vereinbaren ein persönliches Gespräch, in welchem ein Austausch über die Inhalte des
Elternfragebogens stattfindet, um Kenntnisse über die Familie und das Kind zu erlangen.
Unsere Einrichtungen gestalten die Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell nach
Laewen, Andres und Hédervári.
Die Kinder haben die Möglichkeit, die jeweilige Einrichtung gemeinsam mit ihren Eltern
kennenzulernen. Sie können die Räumlichkeiten bei diese n ersten Besuchen erkunden und werden
feststellen, dass dies eine neue, aber durchaus interessante Welt ist.
In unserem Eingewöhnungstagebuch werden Besonderheiten, das Verhalten des Kindes während
der Trennung sowie die Entwicklung der Eingewöhnung festgehalten.
7.2 Übergang in der KiTa
Der Wechsel der Kinder aus dem U3 Bereich in den Ü3 Bereich ist für die Kinder ein besonderer Schritt.
Die Übergänge innerhalb unserer Einrichtungen werden so gestaltet, dass die wechselnden jüngeren
Kinder im Frühjahr beginnen, die Kinder im Ü3 Bereich regelmäßig zu besuchen. Sie lernen dadurch die
Räume, die Kinder, die Abläufe in der Gruppe und die pädagogischen Fachkräfte kennen.
Gemeinsame Morgenkreise und die Gestaltung gemeinsamer Angebote verstärk en den Aufbau einer
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Bindung der Kinder zu den für sie neuen pädagogischen Fachkräften.
Für die Eltern der wechselnden Kinder findet ebenfalls im Frühjahr ein gesonderter Elternabend statt,
an welchem sie über alles Wichtige und Wissenswerte informiert werden.
7.3 Übergang von der KiTa in die Schule
Ein weiterer besonderer Lebensabschnitt für die Kinder und Familien ist der Übergang von der KiTa in
die Grundschule.
Das letzte Jahr in der KiTa ist für die Kinder und uns ein ganz besonderes. Durch regelmäßige Gespräche
nehmen die pädagogischen Mitarbeiter*innen die Fragen und Sorgen in Bezug auf den Wechsel in die
Schule wahr und gehen sensibel darauf ein.
Unser Ziel ist es, den Kindern mögliche Ängste zu nehmen und die Vorfreude auf den neuen und
aufregenden Lebensabschnitt zu stärken.
In speziellen Projekten werden die Themen, die die Kinder beschäftigen , aufgegriffen. Das Erkunden
des Schulweges, die Verkehrserziehung und die Frage, wie es in der Schule sein wird, gehören dazu.
8 Ernährung und Gesundheit
8.1 Ernährung
Die Kinder werden in unseren KiTas rundum vollwertig verpflegt. (Frühstück, Mittagessen,
Nachmittagssnack, Obst-/Gemüserunden)
Bei der Step Kids KiTas gGmbH wird das Mittagessen täglich frisch gekocht.
Die Ernährung ist abwechslungsreich und kindgerecht. Der kindliche Bedarf an Eiweiß, leicht
verdaulichen und hochwertigen Fetten, Ballaststoffen sowie die Deckung vom Vitamin - und
Mineralstoffbedarf wird bei der Zubereitung und Zusammenstellung der Nahrung berücksichtigt.
Zuckerfreie Getränke st ehen ausreichend zur Verfügung. In jedem Gruppenraum befindet sich eine
Trinkbar, die jederzeit für die Kinder zugänglich ist.
Gegebenenfalls werden Ernährungsgewohnheiten von Kindern aus anderen Kulturkreisen
berücksichtigt.
Auf vegetarische Ernährung und Nahrungsmittelallergien wird grundsätzlich Rücksicht genommen.
Regelmäßiges Backen und Zubereiten einfacher Speisen findet gemeinsam mit den Kindern in unseren
speziell dafür eingerichteten Kinderküchen statt.
Dabei erlernen die Kinder einen achtsamen Umgang mit Lebensmitteln, ihre Bedeutung für eine
gesunde Ernährung und wie man Lebensmittel behandelt. Das gemeinsame Kochen sehen wir als ein
wichtiges Detail in der kindlichen Förderung. Zum einen wird hier das Prinzip der Partizipation verfolgt,
da die Kinder an alltäglichen Prozessen beteiligt werden und sich selbstbestimmt einbringen können.
Zum anderen lernen sie , bei der Vorbereitung der Speisen , über das Schneiden, Rühren etc. ,
handwerklich zu agieren. Das gemeinsame Kochen bringt dem Kind nahe, etwas mit eigenen Händen
geschaffen zu haben – von der Vorbereitung bis das Essen auf dem Tisch steht.
8.2 Bewegung
Von Anfang an nehmen Kinder die Welt über ihren Körper und ihre Sinne wa hr. Indem sie sich
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bewegen, entdecken sie räumliche Zusammenhänge, lernen Eindrücke zuzuordnen und machen
Erfahrungen über sich selbst.
Die Fähigkeit zur differenzierten Wahrnehmung entwickelt sich im Laufe der ersten Lebensjahre. Ein
Kind muss sehen, hören, riechen, tasten, schmecken und seinen Körper vielfältig erfahren, um sich im
Gleichgewicht zu entwickeln.
Kinder sind in ihrer Bewegungsentwicklung prinzipiell kompetent und autonom. Sie sind fähig, ihre
Bewegungsmöglichkeiten selbst zu entdecken, sie auszuprobieren und sie weiterzuentwickeln.
Die Kinder bei der Step Kids KiTas gGmbH gehen regelmäßig in den eigenen Bewegungsraum, der nach
neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen altersadäquat ausgestattet ist. Diese Räumlichkeiten
bieten den Kindern v erschiedene Möglichkeiten , sich altersentsprechend an Großgeräten oder
kleineren Bewegungslandschaften mit Treppen, Auf - und Abgängen zu erproben. Die gesamte
Körpermotorik, Körperkoordination und viele Sinneswahrnehmungen werden hier z. B. an der
Kletterwand und eigenständigen Seilsystemen an Decken und Wänden angesprochen und gefördert.
Unser tägliches Bewegungsangebot setzt sich aus „flexiblen Bausteinen" zusammen, die über die
Woche verteilt regelmäßig angeboten werden. Dazu gehören of fene, gruppenübergreifende
Bewegungsangebote, geplante Bewegungsangebote, spielerische Wassergewöhnung,
Bewegungslandschaften mit Groß- und Kleingeräten, situative Bewegungsspiele drinnen und draußen
sowie der Waldtag.
8.3 Wassergewöhnung
Durch spielerische Wassergewöhnung stärken wir das Körperbewusstsein der Kinder. Sie erleben das
Element Wasser mit all seinen spannenden Eigenschaften. Vielfältige Experimente vermitteln
kindgerecht erstes Wissen aus den Bereichen der Naturwissenschaften. Dies kann den Kindern in Form
von Aktivitäten , wie dem Umfüllen von Wasser in verschiedene Gefäße , nähergebracht werden.
Gleichzeitig können sie so auch erste Erfahrungen mit Gewichten und Materialeigenschaften machen.
Beim Spiel mit dem Wasser werden die verschiedenen Sinn e der Kinder u. a. durch Geräusche oder
unterschiedliche Wassertemperaturen angesprochen. Auch mit Matschküchen, Wasserläufen und
Planschbecken setzen die Kinder sich fröhlich mit dem Element Wasser auseinander.
8.4 Gesunde Zähne
Die Kinder putzen bei uns täglich ihre Zähne nach dem Mittagessen.
Wir arbeiten eng mit dem Gesundheitsamt zusammen, das regelmäßig mit den Kindern,
pädagogischen Fachkräften und Eltern Infoveranstaltungen anbietet. Auch in diesem Bereich ist die
„gesunde Ernährung" ein wichtiger Bestandteil.
8.5 Wald- und Wiesentage
Innerer Bezug zur Natur kann nur entwickelt werden, wenn Natur nicht als Lernort, sondern als Ort
kindlichen Lebens verstanden wird. In der offenen und natürlichen Umgebung des Waldes geschieht
Lernen ganzheitlich und phantasiereich. Alle Sinne werden angesprochen. Der Aufenthalt im Wald
bietet somit einen wichtigen Gegenpol zum alltäglichen Leben.
An regelmäßig stattfindenden Waldtagen ziehen die Kinder für einen bestimmten Zeitraum mitten in
den Wald. D er Aufenthalt im Wald und auf der Wiese hängt von der Gruppenform ab. Die Kinder
erleben den Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, gehen auf Spurensuche und spielen und
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essen unter freiem Himmel bei fast jedem Wetter. In der KiTa werden die Erlebnisse reflektiert und die
gesammelten Materialien werden kreativ verwendet. Die Kinder lernen so ökologische
Zusammenhänge im Lauf e der Jahreszeiten kennen und den Wald als Schutzraum für Tiere und
Pflanzen zu respektieren.
9 Inklusion
In unseren Stepke-KiTas leben wir eine Kultur des Miteinanders und der Inklusion, die geprägt ist von
Anerkennung und Wertschätzung der Verschiedenheit und Vielfalt. Wir sind der festen Überzeugung,
dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen im Zusammenleben von dieser Vielfalt nur profitieren
lernen.
Wir haben es uns zum Ziel gemacht , in unseren Stepke-KiTas, unterschiedlichste
Entwicklungspotenziale von Kindern frühzeitig zu erkennen und individuell zu fördern.
Dies geschieht in gemeinsamer Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsverantwortung gegenüber allen
Kindern unabhängig des Förderbedarfs.
Wir wenden dabei das Prinzip alltagsintegrierter Förderstrategien an und sorgen für ange passte und
flexible Rahmenbedingungen. Dies geschieht u. a. durch zusätzliches Fachpersonal, Kooperationen mit
Frühförderstellen, Therapeuten, Einbeziehung von Inklusionshelfer *innen/Assistent*innen und/oder
standortbezogen eine reduzierte Platzanzahl.
10 Beobachtung und Dokumentation
Beobachtung ist das wichtigste Instrument der pädagogischen Mitarbeiter*innen, um ihre
pädagogische Arbeit fundiert zu gestalten. Deshalb führen alle täglich in der Arbeit mit den Kindern
Beobachtungen durch und dokumentieren diese. Die Planung der sich aus der Beobachtung ergebenen
Bildungsangebote erfolgt unter stärken- und ressourcenorientierten Gesichtspunkten.
Beobachtungen finden sowohl im Alltag als auch unter gezielten Fragestellungen, wie beispielsweise
die Beobachtung in Vorbereitung auf die jährlichen Entwicklungsgespräche, statt. Im Zusammenhang
mit den Beobachtungen tauschen sich die pädagogischen Mitarbeiter*innen über ihre Einschätzungen
aus.
Jedes Kind bekommt bei uns einen eigenen Portfolioordner (Schatzbuch), in welchem die individuelle
Entwicklung transparent dokumentiert wird. Ergänzt wird dieses durch Fotodokumentationen aus dem
Alltag, von Projekten oder bei Festen und Ausflügen. Die Ordner befinden sich an einem für die Kinder
zugänglichen Ort, um ihnen die Möglichkei t zu geben, sich ihr persönliches Portfolio jederzeit
anzuschauen.
Sämtiche Dokumentationen unterliegen den aktuellen Datenschutzbestimmungen.
11 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern
Die Eltern bzw. Sorgeberechtigten sind die wichtigsten Bezugspersonen für die Kinder. Aus diesem
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Grund liegt uns eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Familien sehr am Herzen.
Bewusst verstehen wir uns als familienergänzende Einrichtung, indem wir die Familie als das wichtigste
Erziehungsfeld ansehen. Wir unterstützen die Erziehungsarbeit der Eltern und ergänzen diese. Daher
gestalten wir unsere pädagogische Arbeit für die Eltern in Form von Aushängen, Wochenplänen ,
sprechenden Wänden und Newsletter transparent.
Wir bieten vielfältige Formen der Zusammenarbeit mit Eltern. Hierzu zählen u. a. Elterngespräche und
thematische Elternabende, ebenso gemeinsame Feiern und Arbeitseinsätze. Besondere Aktivitäten,
welche in eine längerfristige Projektplanung der gesamten KiTa eingebunden sind, werden für die
Eltern durch Plakate und Elternbriefe rechtzeitig bekannt gegeben. So wird die pädagogische Arbeit
transparent und es werden Ansatzpunkte gegeben, miteinander ins Gespräch zu kommen und das
Leben in unseren Einrichtungen aktiv mitzugestalten.
Wir möchten allen Familien unabhängig von der sozialen Herkunft gerecht werden und jedem die
Chance ermöglichen, bei uns, ganz gleich, welcher Nationalität, Geschlecht sowie Bildungsgeschichte,
ein Teil des „Ganzen“ zu sein und durch uns als KiTa in diesem Sozialraum unterstützt, beraten und
vernetzt zu werden.
Um den gegenseitigen Austausch über den Entwicklungss tand der Kinder abzugleichen, finden
regelmäßige Elterngespräche statt, die sowohl von den Eltern als auch vo n pädagogischen
Mitarbeiter*innen angeregt werden können.
12 Kooperationspartner und sozialräumliche Vernetzung
Unsere KiTas sind ein aktiver Teil der sozialen Infrastruktur des jeweiligen S ozialraumes. Durch die
Kooperation mit den Fachdiensten der Stadt, mit anderen Institutionen und Initiativen, bringen wir die
Vernetzung in den Sozialräumen voran.
Kinder lernen über die Ta geseinrichtung hinaus Angebote im S ozialraum kennen. Wir stehen in
regelmäßigem Kontakt mit:
• anderen Kindertageseinrichtungen
• ASD und sozialen Beratungsstellen
• Jugendamt
• Polizei und Feuerwehr
• Gesundheitsamt
• Erziehungsberatungsstellen
• Grundschulen
• Sprach-)Heilpädagog*innen, Frühförderstellen, Kinderpsycholog*innen,
Kinderärzt*innen, Logopäd*innen u.s.w.
13 Öffentlichkeitsarbeit
Die Step Kids KiTas gGmbH legt Wert auf Transparenz der Arbeit. Dies wird u. a. durch unsere Website,
Social Media, Newsletter, offene Tausch- und Bücherschränke, Veröffentlichungen in Schaukästen im
Außenbereich, Aushänge in den jeweiligen Einrichtungen sowie durch Presseberichte und Internet
erreicht.
15
14 Qualitätssicherung und –entwicklung
Unsere Qualitätssicherung gewährleisten wir durch zusätzliche Fachberater*innen, die begleitend mit
den Leitungen und dem Team zusammenarbeiten. Grundlage für die konzeptionelle Gestaltung einer
jeden Stepke-KiTa ist ein pädagogisches Basiskonzept, welche jede KiTa für sich selbst weiterführend
gestaltet.
Regelmäßige Evaluation unserer Prozesse finden in Form von jährlichen Eltern- und Mitarbeiter*innen-
Umfragen sowie einer Durchführung des Qualitätsmanagements statt.
Die daraus resultierenden Ergebnisse dienen unserer Qualitätsweiterentwicklung.
Die Regionalleitungen sichten die Umfrageergebnisse und spiegeln diese für die Mitarbeiter*innen und
Eltern in einer Zusammenfassung in die Einrichtungen zurück und gehen zusätzlich mit den KiTa-
Leitungen und den Fachberater *innen sowie den Elternbeiräten in das Geschpräch zur weiteren
Entwicklung.
In Leitungscalls und Sitzungen werden die wichtigsten Ergebnisse reflektiert und entsprechen d
besprochen sowie direkt Änderungslösungen gefunden und umgesetzt. Auch positives Feedback wird
gerne weitergegeben und zurückgespiegelt.
14.1 Grundlegende Organisationsbedürfnisse
Wir wollen die Integrität der Organisation der Stepke-KiTas als kollektives Ganzes entwickeln, was
bedeutet, dass jede*r Mitarbeiter*in mit unseren Organisationsbedürnissen, Zielen und Werten im
Einklang ist. Diese Übereinstimmung gilt es immer wieder zu überprüfen.
Unsere Organisationsbedürfnisse dienen der Einzigartigkeit unseres Unternehmens und ziehen sich
wie ein roter Faden durch alle KiTas, die Stepke als Träger verbindet, immer im Kontext des
Bundeslandes und des Sozialraumes, in den die Einrichtung eingebunden ist.
Die individuellen Herangehensweisen der Leitungen, standortbedingte Gegebenheiten und
Ressourcen der multiprofessionellen Teams sind das, was jede KiTa zu etwas Besonderem werden
lassen.
Zu den grundlegenden Organisationsbedürnissen zählen vor allem ein hohes Maß an Wertschätzung,
Respekt und Toleranz.
Das Stepke-Mitarbeiter*innen-Handbuch gibt eine erste Orientierung für alle neuen
Mitarbeiter*innen, welches bei Arbeitsbeginn für den persönlichen Gebrauch ausgehändigt wird, um
sich zu orientieren und unser Unternehmen in seiner Struktur kennenzulernen.
14.2 Sicherung des Qualitätsmanagements durch die Fachberatung
Die Fachberatungen der Stepke-KiTas sind städtebezogen bzw. regional eingesetzt. Ihre Tätigkeit en
teilen sich auf die Bereiche Einarbeitung im pädagogischen Bereich neuer KiTa-Leitungen sowie
Begleitung und Controlling im Kontext des Qualitätsmanagments auf.
Sie verbinden die Mitarbeiter*innen an der Basis in den KiTas durch enge und regelmäßige fachliche,
entwicklungs- und organisationsbezogene Begleitung der Leitung mit dem Träger. Damit sorgen die
Fachberatungen für die Transparenz der KiTas zum Träger und umgekehrt und stehen den KiTa-
16
Leitungen in allen pädagogischen und inhaltlichen Bereichen zur Verfügung.
Die Fachberatun gen sind für das Controlling der Stepke-Standards sowie die Durchführung des
Qualitätsmanagments verantwortlich. Bei regelmäßigen Besuchen vor Ort wird dieses Controlling in
der Ausübung des Qualitätsmanagements gewährleistet. Dazu gehören die Qualifizierung und
Weiterentwicklung der pädagogischen Praxis der Stepke-KiTas, die Sicherung der Qualitätsstandards
und Begleitung bei der Umsetzung von Innovatione , sowie die Mitgestaltung trägerspezifischer
Zielsetzungen.
Die Fachberatungen sind maßgeblich an der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung beteiligt und
sichern die Qualität der Standards an der Basis, in den KiTas, unterstützend zur Regionalleitung.
15 Weiterbildung / Fortbildung
Jede*r pädagogische Mitarbeiter*in hat das Recht an pädagogischen Fortbildungen teilzunehmen oder
Bildungsurlaub zu beantragen. Zur internen Fortbildung können in unregelmäßigen Abständen
kitainterne Schulungen in den KiTas und/oder Online -, Präsenzseminare und Schulungen besucht
werden.
Stepke betreibt eine eigene Akademie, um eine hohe fachliche Qualität der pädagogischen Arbeit im
Unternehmen zu sichern und interne und externe Mitarbeiter*innen und Interessierte fort- und
weiterzubilden.
Die Teilnahme an den Weiterbildungsangeboten ist für Stepke-Mitarbeiter*innen kostenlos, die
Kosten übernimmt der Träger. Das Angebot der Akademie basiert auf Interessen und Bedürfnisse n
unserer pädagogischen Mitarbeiter*innen, welche unter anderem durch die jährliche
Mitarbeiterumfrage abgefragt werden.
Unsere pädagogischen Mitarbeiter*innen erhalten fruchtbare Impulse für ihre Kreativität sowie mehr
Sicherheit und Struktur für den KiTa-Alltag.
Unsere Expert *innen vermitteln umfangreiches Praxiswissen u nd beantworten gern individuelle
Fragen. So integrieren wir das Gelernte unmittelbar in die pädagogische Praxis.
Die Stepke Akademie bietet Impulse und nützliche Übungen für die pädagogische Praxis, einen
kreativen Austausch, Führungskräftetraining, indiv iduelles Coaching und ein Traineeprogramm zur
Entwicklung des Führungsnachwuchses.
Dabei werden die Ressourcen der Mitarbeiter*innen aktiviert und entwickelt, die Mitarbeiter*innen
stärkenorientiert gefördert und eine hohe Qualität in der Umsetzung des p ädagogischen Konzepts
gesichert und erreicht.
16 Beschwerdemanagement
Grundsätzlich werden alle Anliegen der Eltern ernst genommen und mit den jeweiligen
Ansprechpartner*innen lösungsorientiert behandelt. Dabei steht die Weiterentwicklung der
Qualitätssicherung unserer Arbeit im Vordergrund.
Bei inhaltlich umfassenden Anmerkungen sowie sehr persönlichen Themen wird zeitnah ein Termin
vereinbart, wobei dem Gespräch ein geschützter Raum geboten wird.
17
Alle Eltern der Stepke-KiTas haben die Möglichkeit, sich über das in jeder KiTa ausliegende
Beschwerdeformular direkt an die pädagogischen Mitarbeiter*innen ihrer Gruppe zu wenden. Diese
leiten das Formular umgehend an die KiTa-Leitung weiter. Innerhalb von zwei Tagen hält die KiTa-
Leitung Rücksprache mit den Eltern, ggf. wird ein Gesprächstermin vereinbart.
Die KiTa-Leitung hat die Möglichkeit , sich mit der Regionalleitung und/oder der Fachberatung
auszutauschen, um interessenorientiert und zielgerichtet zu handeln.
Beschwerden von Eltern sind für alle Stepke-Mitarbeiter*innen als willkommene, konstruktive Kritik
zu sehen.
Auch i nnerhalb des Teams sind Konflikte und Meinungsunterschiede in der täglichen Arbeit
unvermeidbar. Um Eskalationen zu vermeiden, ist eine offene, positive, effektive und klare
Kommunikation von großer Bedeutung. Eine klare und transparente Aufgabenverteilung soll der
Vorbeugung von Konflikten dienen.
Bei entstandenen Konflikten werden die Beteiligten zunächst motiviert, den Konflikt untereinander zu
lösen. Dafür werden ihnen von der Leitung die benötigte Zeit und Raum zur Verfügung gestellt.
17 Schutzkonzept
Unser Kinderschutz -Konzept der Step Kids KiTas gGmbH Einrichtungen zur Umsetzung des
Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 2 der Vereinbarung zur Wahrnehmung des
Kinderschutzauftrags nach § 8a Abs. 2 SGB VIII.
Unser Schutzkonzept findet sich in einem separaten Dokument wieder.
18 Gewaltschutzkonzept
Unser Gewaltschutzkonzept stellt einen wichtigen und notwenigen Baustein zur Prävention und
Intervention innerhalb des Schutzes von Kindern dar. Die Grundlage für Gewaltschutz ist demnach
einerseits eine Präventionsstrategie, die durch Maßnahmen zur Vermeidung von Gewalt auf Ebene der
Organisation erfolgt. Andererseits unterstützt unser Gewaltschutzkonzept dabei, Verfahrensabläufe
und Prozesse zu beschreiben, die allen Beteiligten Handlungssicherheit bei Gewaltvorfällen inkl.
Verdachtsfällen bieten.
Eine detaillierte Ausführung zum Thema Gewaltschutz findet sich in unserem Gewaltschutzkonzept.
Diese Trägerkonzeption der Step Kids KiTas gGmbH obliegt der stetigen Überprüfung und
Weiterentwicklung.
Step Kids KiTas gGmbH
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin
Sitz der Gesellschaft: Berlin
Registergericht: Amtsgericht
Charlottenburg, HRB 149735 B
Finanzamt für Körperschaften I, Berlin
Steuernummer: 27/639/01214
Step Kids KiTas gGmbH • Am Friedrichshain 22 • 10407 Berlin
Berlin, 21.04.2023
Sozialraumorientierung und Kooperationspartner
Hiltruper Straße im Wohnbereich Angelmodde im Stadtbezirk Südost
Unsere Einrichtungen führen eine Sozialraumanalyse durch und betten sich als Kooperationspartner
in den Sozialraum ein. Individuell und standortbezogen entwickelt sich die Kita durch die Bedürfnisse
des Sozialraums mit ihren Schwerpunkten weiter, z.B. zur Sprachkita, Familienzentrum o.ä.
In unseren Kitas ist eine Kooperation mit umliegenden Institutionen und Vereinen selbstverständlich.
Unsere Einrichtungen sind ein aktiver Teil der sozialen Infrastruktur des jeweiligen Stadtteils oder der
jeweiligen Gemeinde. Durch die Kooperation mit den Fachdiensten und anderen Institutionen und
Initiativen, bringen wir die Vernetzung in den Stadtteilen voran.
Bei der Sozialraumarbeit der KiTa spielt das Mitwirken des sozialen Umfelds der Kinder eine wichtige
Rolle. Die Nutzung von standortbezogenen Chancen sowie die Einbindung der Eltern in den KiTa-Alltag
ist uns ein besonderes Anliegen. Nicht nur der Einzelfall steht im Fokus, sondern die gesamte
Lebenswelt des Kindes, inklusive der räumlichen Gegebenheiten. Um dies zu gewährleisten, wird eine
niederschwellige Öffnung der KiTa durch Kooperationen mit umliegenden Familien - und
Jugendzentren, der örtlichen Feuerwehr sowie Kultur- und Sporteinrichtungen angestrebt, um diese
konstruktiv in die Arbeit mit den Kindern einzubinden. Dadurch sollen die Kinder dazu motiviert
werden, ihren Blick auf den umliegenden Sozialraum zu erweitern , wodurch sich wertvolle
Synergieeffekte für Kinder und Familien ergeben können.
Regelmäßig pflegen wir Kontakt zu:
• Anderen Kindertageseinrichtungen, wie beispielsweise
o Kindertagesstätte und Familienzentrum Kleine Riesen Angelmodde
• Schwimmhallen, wie beispielsweise
o Hallenbad Hiltrup, Hallenbad Ost
• Sport und Freizeitangeboten, wie beispielsweise
o Spielplatz Kissenkötterweg, Spielplatz Boelestraße, Sportplatz Wolbeck
• Wald & Natur, wie beispielsweise
o Treffpunkt Waldsiedlung e.V.
Step Kids KiTas gGmbH
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 209 271 71
Fax: +49 (0) 30 209 271 72
www.stepke-kitas.de
Step Kids KiTas gGmbH
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin
Sitz der Gesellschaft: Berlin
Registergericht: Amtsgericht
Charlottenburg, HRB 149735 B
Finanzamt für Körperschaften I, Berlin
Steuernummer: 27/639/01214
• Polizei, Krankenhäuser und Feuerwehr, wie beispielsweise
o Freiwillige Feuerwehr Münster Löschzug Angelmodde , Polizeiwache Patronatsstraße,
Herz Jesu Krankenhaus
• sowie mit (Sprach-)Heilpädagogen, Frühförderstellen, Kinderpsychologen, Kinderärzten, usw.
Den Kindern können damit außerinstitutionelle Bildungsangebote in Bereichen Bewegung, Natur und
Gesellschaft angeboten werden, welche die Bildungsarbeit innerhalb der Einrichtung ergänzt.
Umliegende Freizeitangebote wie Spiel - und Sportplätze bieten sich für die Ki Ta-übergreifende
Aktivitäten besonders an.
Auch mit den umliegenden Pfarrgemeinden und der umliegenden Trägerlandschaft sowie
Kulturvereinen ergeben sich, sofern Interesse der anderen Partei besteht, mögliche
Kooperationsmöglichkeiten und Synergieeffekte. Getreu dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“
erkennen wir in den Besonderheiten des Gebiets fruchtbare Gestaltungsmöglichkeite n, um Best
Practice Lösungen zu entwickeln, Erfahrungswerte nutzen oder einrichtungsübergreifende
Fortbildungen zu vor Ort benötigten Aspekten interkultureller Arbeit wahrzunehmen.
Uns ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in Münster und den dort wirkenden Akteuren sehr
wichtig. Den Anforderungen wollen wir flexibel und zuverlässig entsprechen. Die
Kommunen/Stadtteile in denen Stepke bereits vertreten ist, können das bestätigen. Ebenso pflegen
wir enge Kontakte zu den Eltern und legen Wert auf ein vertrauensvolles, offenes Miteinander.
• Kooperation KiTa & Schule
Wir möchten mit benachbarten Grundschulen, wie beispielsweise der Eichendorffschule Angelmodde
kooperieren und einen guten Kontakt aufbauen. Lehrkräfte möchten wir in unsere KiTa einladen, um
unsere Arbeit in den Vorschulgruppen kennenzulernen sowie sich bei den Eltern mit dem Konzept
Ihrer Schule vorzustellen. Wir wünschen uns ein nachbarschaftliches Netzwerk , damit der Übergang
in die Schule bekannter wird. Wünschenswert wäre es zudem, wenn unsere Fachkräfte die
Möglichkeit haben, an vereinzelten Unterrichtsstunden zu hospitieren, um inhaltliche Einblicke zu
erhalten und einen aktuellen Bezug zur heutigen Gru ndschulpädagogik zu bekommen. Mögliche
Vernetzungen zur Nutzung von Sporthallen oder Werkräumen werden angestrebt.
Beschlussvorlage
15946 Zeichen
V/0364/2023 V/0364/2023 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Trägervergabe für die siebengruppige Kindertageseinrichtung südlich Hiltruper Straße / Am Bielenfeld, Bezirk Südost Beratungsfolge 22.08.2023 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 14.09.2023 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 19.09.2023 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Vorberatung 20.09.2023 Hauptausschuss Vorberatung 20.09.2023 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Rat der Stadt Münster überträgt die Trägerschaft für die siebengruppige Kindertageseinrichtung südlich Hiltruper Straße / Am Bielenfeld in Angelmodde an Step Kids Kitas gGmbH (siehe Begründung unter Ziffer 3). Der voraussichtliche Betriebsbeginn der Kindertageseinrichtung ist zum 01.10.2025 geplant. 2. Zur Regelung der gegenseitigen Rechte und Pflichten werden folgende vertragliche Vereinbarungen entsprechend getroffen: 2.1. Für die Kindertageseinrichtung werden vertragliche Regelungen zur Trägerschaft (Leistungsvereinbarung) zwischen dem Träger Step Kids Kitas gGmbH (S tepke) und der Stadt Münster getroffen. Es wird ein Trägeranteil von 7,8 % vereinbart. 2.2 Mietvertragliche Regelungen werden zwischen der Stadt Münster (Vermieter) und dem Träger Step Kids Kitas gGmbH getroffen. Die Mietzeit soll für die Dauer von 20 Jah ren, plus zweimaliger Verlängerungsoption um je 5 Jahre, vereinbart werden. II. Finanzielle Auswirkungen: Auswirkungen auf Transferaufwendungen im Teilergebnisplan (hier: städtischer Anteil an den Betriebskostenzuschüssen). Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 03.08.2023 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Sroka Telefon: 492-5777 SrokaS@stadt-muenster.de - 2 - V/0364/2023 Die Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung südlich Hiltruper Straße betragen auf der Grundlage der unter Ziffer 1 der Begründung genannten Gruppenstrukturen für November bis Dezember 2025 = 298.900 € für 2026 ff. = 1.800.400 €. Die Kosten teilen sich wie folgt auf Land, Stadt und Träger auf: Träger Betriebskostenzuschuss Trägeranteil Städt. An- teil BKZ gesamt Gesamt Land Stadt Gesamt, ge- setzlicher Trägeranteil Angebot Stadt (Erforderlicher Zuschuss) 1 2 3 4 5 6 7 Stepke 92,2% 40,0% 52,2% 7,8% 7,8% 0,0% 52,2% Nov. - Dez. 2025 2026 ff Träger Trägeranteil Städtischer Trägeranteil Städtischer Anteil Anteil BKZ Angebot Stadt. (erfor- derlicher Zuschuss) gesamt Angebot Stadt. er- forderlicher Zuschuss gesamt 5 6 7 5 6 7 Stepke 23.314,20 € 0,00 € 156.025,80 € 140.431,20 € 0,00 € 939.808,80 € Die Betriebskostenzuschüsse (Transferaufwendungen) und die übrigen finanziellen Auswirkungen wurden bereits mit dem Errichtungsbeschluss V/0213/2021 und V/0213/2021/1 dargestellt. Die Be- träge werden jährlich gemäß § 37 KiBiz fortgeschrieben und im Rahmen der Haushaltsplanungen angepasst. Mit den vorgenannten Beschlüssen wurde zur Kenntnis genommen, dass eine haus- haltsmäßige Belastung der kommenden Jahre noch vor den eigentlichen Etatberatungen für die Jahre 2024 ff. erfolgt. Begründung: 1. Ausgangslage Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung dieser Kindertageseinrichtung mit den Vorlagen V/0213/2021 und V/0213/2021/1 beschlossen. Die Kindertageseinrichtung in Angelmodde beginnt zunächst mit folgenden Gruppen: 3 Gruppen für je 20 Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren (G1) 2 Gruppen für je 10 Kinder im Alter von 0 – 3 Jahren (G2) 2 Gruppen für je 20 – 25 Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren (G3) und umfasst insgesamt 120 – 130 Plätze, davon 38 u3-Plätze und 82 – 92 ü3-Plätze. Die jeweilige Gruppenstruktur wird auf der Grundlage der jährlich zu vereinbarenden Rahmenstrukturen bedarfsgerecht weiterentwickelt. Neben dem Angebot einer wöchentlichen Betreuung von 45 Stunden werden ebenfalls elterliche - 3 - V/0364/2023 Bedarfe nach einer wöchentlichen Betreuung von 25 Stunden und 35 Stunden mit Übermittagsbetreuung (Blocköffnungszeit) flexibel angeboten. Mit der Trägerausschreibung wurden die Bewerber darauf hingewiesen, dass abhängig von den Be- darfen der Eltern und in Absprache mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Angebote der flexiblen Öffnungszeiten gem. § 48 KiBiz NW entwickelt werden sollen. Im Rahmen des oben genannten Errichtungsbeschlusses hat der Rat der Stadt Münster beschlossen, die Trägerschaft für diese Einrichtung an einen geeigneten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe zu vergeben. 2. Verbindliche Bewerbung freier Träger zur Übernahme der Trägerschaft Die Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster sowie die in der Arbeitsgemeinschaft gem. § 78 SGB VIII (AG 5 – Kindertagesbetreuung) tätigen Träger wurden am 16.03.2023 über die Planungen der Stadt Münster zum Neubau dieser Einrichtung und über das Ausschreibungsverfahren für die Betriebsträgerschaft informiert und gebeten, bis zum 24.04.2023 ihr Interesse an einer Über- nahme der Trägerschaft mitzuteilen. Gleichzeitig erfolgte diesbezüglich eine Pressemitteilung am 16.03.2023 und eine Veröffentlichung der Ausschreibung auf der Internetseite des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Träger, die ihr Interesse bekundet haben, legten zwischen dem 08.05.2023 bis 26.05.2023 ihre Konzepte und trägerschaftlichen Vorstellungen entsprechend der in Kapitel 3 genannten Kriterien dar. Die Gespräche fanden als Videokonferenzen statt. Die Frist zur Abgabe einer daran anschließenden, verbindlichen Bewerbung war der 06.06.2023. Folgende Träger haben anschließend eine verbindliche Bewerbung abgegeben (in alphabetischer Reihenfolge): - FRÖBEL Erziehung und Bildung gGmbH (Fröbel), Salierring 47-53, 50667 Köln - Step Kids Kitas gGmbH (Stepke), Am Friedrichshain 22, 10407 Berlin 3. Trägerauswahl 3.1. Kriterien für den Entscheidungsvorschlag Die Verwaltung hat mit allen Bewerbern umfangreiche Trägergespräche anhand des in der Vorlage V/0089/2018 beschriebenen Gesprächsleitfadens geführt und die folgenden, in der Vorlage beschriebenen Auswahlkriterien zur Bewertung der Gespräche/Konzepte herangezogen: - Wirtschaftlichkeit - Fachlichkeit/Pädagogik o Rahmenkonzept o Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik o Gesundheitsförderung o Sozialraumorientierung und Kooperationspartner o Erziehungs- und Bildungspartnerschaften o Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen - Besondere Merkmale des Trägers Die Zusammenfassung der Gesprächsdokumentation sowie die Informationen aus den ausführlichen Gesamtkonzeptionen der Träger sind dem im Anhang beigefügten Auswertungsformular zu entnehmen. 3.2. Analyse der Wirtschaftlichkeit Im Rahmen dieser Analyse werden jeweils die jährlichen Kosten für den durchgängigen Betrieb einer Kindertageseinrichtung dargestellt. Die anteiligen Betriebskosten ab Inbetriebnahme der - 4 - V/0364/2023 Einrichtungen werden unter „II. Finanzielle Auswirkungen“ aufgeführt. Trägeranteile Bezüglich des gesetzlichen Trägeranteils gibt es für die Trägerschaft folgendes Angebot: Das Angebot des Trägers zum Eigenanteil des Trägers an den Betriebskosten ist der folgenden Ta- belle zu entnehmen. Zur Bewertung des Angebotes ist dort zusätzlich der prozentuale Anteil für den gesamten städtischen Zuschuss dargestellt (= Gesetzlicher Förderanteil am Betriebskostenzuschuss + freiwilliger städtischer Zuschussanteil am Eigenanteil des Trägers). a) Vergleichstabelle: Prozentuale Aufteilung der Betriebskosten Träger Betriebskostenzuschuss Trägeranteil Städt. An- teil BKZ gesamt Gesamt Land Stadt Gesamt, gesetzlicher Trägeranteil Angebot Stadt (erforderlicher Zuschuss) 1 2 3 4 5 6 7 Fröbel 92,2% 40,0% 52,2% 7,8% 3,0% 4,8% 57,0% Stepke 92,2% 40,0% 52,2% 7,8% 7,8% 0,0% 52,2% Die jährlichen Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung südlich Hiltruper Straße/ Am Bielenfeld betragen ab 2026 ff. 1.800.400 € und teilen sich dementsprechend wie folgt auf: b) Vergleichstabelle: Beträge Trägeranteil/Freiwilliger städt. Zuschuss/Städtischer Gesamtanteil BKZ Jährliche Kosten ab 2026 ff Träger Trägeranteil Städtischer Anteil BKZ Angebot Stadt. (FWZ) gesamt % € % € % € 5 6 7 Fröbel 3,0% 54.012,00 € 4,8% 86.419,20 € 57,0% 1.026.228,00 € Stepke 7,8% 140.431,20 € 0,0% 0,00 € 52,2% 939.808,80 € Der Träger Step Kids Kitas gGmbH bietet den Trägeranteil von 7,8% für den Betrieb der Kindertages- einrichtung an, so dass kein freiwilliger städtischer Zuschuss notwendig wird. 3.3. Analyse der Fachlichkeit/Pädagogik Anhand der in der Vorlage V/0089/2018 beschriebenen Auswahlkriterien zum Thema der Fachlich- keit/Pädagogik wurden die Konzepte und Bewerbungsgespräche der interessierten Träger ausgewer- tet (siehe hierzu auch die ausführlichen Auswertungsformulare im Anhang dieser Vorlage). Alle Be- werber bestätigten, dass eine Bezahlung in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) erfolgt. Der Träger: FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH Der Träger Fröbel betreibt in Münster aktuell drei Einrichtungen. 2023/2024 werden außerdem vier weitere Einrichtungen in Betrieb gehen. Zwei weitere Einrichtungen, Gumprichstraße und Norfolkweg, sind für 2025 in Planung. Der Träger betreibt aktuell bundesweit ca. 200 Kindertageseinrichtungen und ist als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. Die Geschäftsstelle Westfalen-Lippe-Ruhr hat ihren Sitz in Münster. - 5 - V/0364/2023 Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger realisiert, sofern möglich, in all seinen Einrichtungen eine Frischkostküche und lebt ein offenes Konzept in dem die Räumlichkeiten nicht in Gruppen, sondern nach Schwerpunkt- themen / Nutzung eingerichtet werden. Im Bewerbungsverfahren benannte der Träger für diesen Standort die konzeptionellen Schwerpunkte „Musik und Mathematik“. Die Regelöffnungszeiten sind von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr, können aber bei voller Personalbesetzung flexibel an die Bedürfnisse der Eltern angepasst werden. Mit dem Betreiben einer weiteren Einrichtung möchte Fröbel die Syner- gieeffekte verstärken, die bereits vorhandenen Kooperationen nutzen und weiter ausbauen. Die Ein- richtung Am Bielenfeld befindet sich in räumlicher Nähe zur Kita am Norfolkweg. Zu den Kooperatio- nen gehört auch die Mitarbeit in der AG 78. Der Träger: Step Kids Kitas gGmbH Step Kids Kitas gGmbH ist ein gemeinnütziger Träger von Kindertagesstätten mit aktuell 56 Standor- ten in NRW (Dortmund, Bielefeld, Lippetal, Essen, Sundern, Gelsenkirchen, Bochum), Berlin, Bran- denburg und Bremen. Als anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe baut die Step Kids Kitas gGmbH ihr Angebot aus und befindet sich derzeit mit mehreren Einrichtungen im Bau oder Planung. Seit 01. April 2017 gehört Stepke zur AcadeMedia Gruppe (Dachverband in Schweden) bei der in Deutschland fünf Träger angeschlossen sind. Step Kids Kitas gGmbH ist ein überregionaler und kon- fessionsloser Träger. Ein Konzept und ein Leitbild für die Kindertagesbetreuung wurden vorgelegt. Stepke arbeitet mit einem systemischen und situationsorientierten Ansatz. Elemente der Reggio Pä- dagogik und der Pädagogik nach Pikler sind enthalten, außerdem wird das Konzept nach dem 6- Säulen-Modell: Räume, Ernährung, Englisch, Natur (Wald- und Wiesentage), Schwimmen und Quali- tät ausgestaltet. Die Öffnungszeiten werden von 07:00 Uhr bis 16:00 Uhr geplant, können sich aber auch an den Elternbedarfen orientieren. Partizipation zieht sich durch die Unternehmenskultur. Inklu- sion und Integration, sowie die Gesundheitsförderung werden ebenfalls als wichtige Elemente im Konzept aufgeführt. Dazu führt der Träger in seinem Konzept eine gesunde Ernährung, Zähne put- zen, ausreichend Bewegung aber auch Rückzugsmöglichkeiten zur Entspannung aus. Als besondere Merkmale stellt der Träger unter anderem Bilingualität, regelmäßige Wald- und Wiesentage und Was- sergewöhnung und eine eigene Akademie für Fortbildungsmöglichkeiten von Mitarbeitenden und Ex- ternen heraus. Stepke möchte sich mit der Bewerbung den Standort Münster erschließen und die Trägervielfalt erhöhen. 4. Gesamtbewertung / Fazit Die Verwaltung schlägt abschließend vor, dem Träger Step Kids Kitas gGmbH (Stepke) die Träger- schaft für die Kindertageseinrichtung südlich Hiltruper Straße / Am Bielenfeld in Angelmodde zu übertragen. Stepke bietet den vollen Trägeranteil von 7,8 %, während der Träger FRÖBEL einen Trägeranteil von 3,0 % bietet. Die eingereichten Konzepte und Zusatzinformationen in den Bewerbungsgesprächen der Step Kids Kitas gGmbH sowie auch des Trägers FRÖBEL erfüllten in allen Punkten im Bereich der Fachlichkeit / Pädagogik die Anforderungen. Die Verwaltung empfiehlt, die Trägerschaft für die o.g. Kindertageseinrichtung in diesem Verfahren an Step Kids Kitas gGmbH, neben dem Angebot zur Übernahme des vollen Trägeranteils, aus den fol- genden Gründen zu übertragen: Step Kids Kitas gGmbH bietet in seinem Konzept mit den Inhalten Wald- und Wiesentage, Bi- lingualität und Wassergewöhnung neue Wahlmöglichkeiten für Eltern im Bereich der Kinderta- gesbetreuung, auch die Ansätze einer Reggio Pädagogik und einer Pädagogik nach Pikler bieten eine Erweiterung der pädagogischen Vielfalt. - 6 - V/0364/2023 Step Kids Kitas gGmbH kann sich mit der Übernahme der Trägerschaft der Kita südlich der Hiltruper Straße / Am Bielenfeld als weiterer erfahrener Träger in das plurale Netz der Kindertageseinrichtungen in Angelmodde einbringen und zur Trägervielfalt in Münster bei- tragen. Mit der Übernahme der Kitaträgerschaft südlich der Hiltruper Straße / Am Bielenfeld kann sich Step Kids Kitas gGmbH als Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster etablieren. Von den geplanten Vernetzungen des Trägers ist ein allgemeiner Zugewinn an Erfahrung und Aus- tausch zu erwarten. Das Angebotsspektrum und die Erfahrung von Step Kids Kitas gGmbH sind prädestiniert, sich in ein entwickelndes Wohnquartier zu etablieren und dieses mitzugestalten. Mit der Übertragung der Trägerschaft der Kita südlich Hiltruper Straße / Am Bielenfeld an die Step Kids Kitas gGmbH wird das bestehende Netzwerk für Familien in Angelmodde ergänzt. Mit der von der Verwaltung vorgeschlagenen Übernahme der Trägerschaft der Kita am Hein- rich-Wichtrup-Weg (V/0365/2023) kann Step Kids Kitas gGmbH Synergieeffekte schaffen. Mit diesem Beschluss wird rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Träger gefunden. Eine detailreiche Abstimmung im Bau ist nicht mehr möglich, da die Trägerschaft vorher an einen anderen Träger vergeben wurde und die Planungen bereits abgeschlossen sind. Das Auswahlverfahren belegt eine hohe Fachlichkeit der Träger, die sich abschließend für eine Trägerschaft verbindlich beworben haben. Der Verwaltungsvorschlag hatte die Aufgabe, aus zwei Bewerbern unter der gleichgewichteten Würdigung der Fachlichkeit / Pädagogik und der Wirtschaftlichkeit einen Vorschlag darzustellen. Das in der Vorlage V/0089/2018 beschriebene Verfahren zur Trägerauswahl liegt der Bewertung der Be- werber zu Grunde. I.V. Thomas Paal Stadtdirektor Anlagen: Anlage A 1. Auswertungsformulare aller Träger 2. Bewerbungsunterlagen: FRÖBEL Erziehung und Bildung gGmbH, Salierring 47-53, 50667 Köln 3. Bewerbungsunterlagen: Step Kids Kitas gGmbH (Stepke), Am Friedrichshain 22, 10407 Berlin Hinweis: Die umfangreichen Bewerbungsunterlagen der einzelnen Träger (Anlagen 2 und 3: Anschreiben und Konzepte) stehen ausschließlich als pdf-Dateien im Ratsinformationssystem der Stadt Münster als Download unter der Vorlagennummer V/0364/2023 zur Verfügung. Link: https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/info.php
V_0364_2023_3.1_Stepke_Anschreiben
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Stadt Münster | GEABREr 22. Mai 0 Richtig gute KiTa. AmtfürKıncer | Jugendliche und Familien_| Step Kids KiTas gGmbH Am Friedrichshain 22 10407 Berlin Step Kids KfTas g&mbH « Am Friedrichshain 22 + 10407 Berlin Stadt Münster Tel.: +49 (0) 30 209 27171 Fax: +49 (0) 30 209 271 72 . ‚stepke-kitas.d 48127 Münster www.stepke-kitas.ce Amt für Kinder, Jugend und Familien Ansprechpartnerin Larissa Loyek-Syr&e lloyek-syree@stepke-kitas.de Mobil: +49 (0) 151-728 75554 Oberhausen, 17.05.2023 Interessenbekundung für die Trägerübernahme in der Stadt Münster zu den geplanten Kindertagestätten im Stadtteil Berg Fidel (03/2023) sowie im Stadtbezirk Südost (04/2023 und 05/2023) Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für das freundliche Gespräch zur Trägervorstellung am 08. Mai 2023. Hiermit bestätigen wir unser Interesse zur Trägerübernahme der geplanten Kindertagesstätten: ® Hammer Str. (03/2023) e Hiltruper Str. (04/2023) ® Heinrich-Wichtrup-Weg (05/2023) Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung. Mit freundlichen Grüßen LE Larissa Loyek-Syree Business Development Step Kids KiTas ggmbH Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin Registergericht: Amtsgericht Finanzamt für Körperschaften I, Berlin ‚Am Friedrichshain 22 Sitz der Gesellschaft: Berlin Charlottenburg, HRB 149735 B Steuernummer: 27/639/01214 10407 Berlin
V_0364_2023_2.1_Fröbel_Anschreiben
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Stadt Münster 24 Mai 2023 Amt für Kinder ji Jugendliche und Familien. A FRÖBEL Bildung und Erziehung - Saliering 47-53 - 50677 Köln Stadt Münster Amt für Kinder Jugendliche und Familien Interessensbekundungsverfahren Ausschreibungsnummer 04/2023 Hafenstraße 30 48127 Münster Interessensbekundungsverfahren: Ausschreibungsnummer 04/2023 für eine Kindertageseinrichtung im Wohngebiet südlich Hiltruper Straße im Wohnbereich Angelmodde im Stadtbezirk Südost Angebot zur Übernahme der Trägerschaft Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit geben wir form- und fristgerecht unser verbindliches schriftliches Angebot zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertageseinrichtung südlich Hiltruper Straße im Wohnbereich Angelmodde im Stadtbezirk Südost ab. Wie in unseren ausführlichen Bewerbungsunterlagen aufgeführt, ist es uns möglich einen Trägeranteil in Höhe von 3,0% zu leisten. Mit freundlichen Grüßen FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH FRÖBEL Kompetenz für Kinder Köln, 22.05.2023 von Oliver Just Tel 0221 | 299942-71 just@froebel-gruppe.de FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH Region Köln Salierring 47-53 50667 Köln Tel 0221|29 99.42 60 Fax 0221|29 99 42 80 www.froebel-gruppe.de Geschäftsführung Stefan Spieker Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Peter Rösner Bank für Sozialwirtschaft IBAN DE76 3702 0500 0003 3635 00 BIC BFSWDE3IKXX Deutsche Kreditbank AG IBAN DE28 1203 0000 1020 5863 90 BIC BYLADEM1001 Amtsgericht Charlottenburg HRB 102668 B Sitz der Gesellschaft: Berlin Steuernummer 27/028/36212 Steuernummer des Organfrägers 27/028/36204 Gläubiger-Ideniifikationsnummer DF1172200000342880 Seite 1 von I
Anlage A
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Anlage A zur V/0364/2023 Kurzüberblick Die Verwaltung schlägt vor, dem Träger Step Kids Kitas gGmbH die Trägerschaft für die Kinder- tageseinrichtung südlich Hiltruper Straße / Am Bielenfeld in Angelmodde zu übertragen. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Der Bundesgesetzgeber hat für den Ausbau von bedarfsgerechten Betreuungsangeboten in Deutschland einen gesetzlichen Rechtsanspruch geschaffen. Dieser Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gilt seit dem 1. August 2013 für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Die Stadt Münster greift die Pflichtaufgabe zum bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbetreuung in der Produktgruppe 0601 „Förderung von Kindern in Tagesbetreuung“ in zwei Zielen auf. Zum einen ist der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren sicherzustellen und weiterhin sollen Tagesbetreuungsangebote für unter 3-jährige Kinder mit einer Versorgungsquote von bis zu 50 % ausgebaut werden. Mit dem Erreichen dieser Werte werden die ISM Leitziele „Wir werden einer der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Europa“ und „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft weiterentwickeln“ forciert. Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung der Kindertageseinrichtung südlich Hiltruper Straße / Am Bielenfeld in Angelmodde und die anschließende Trägervergabe mit den Vorlagen V/0213/2021 und V/0213/2021/1 beschlossen. Die Verwaltung schlägt vor, dem Träger Step Kids Kitas gGmbH die Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung südlich Hiltruper Straße / Am Bielenfeld in Angelmodde zu übertragen. Mit dem Beschluss über die Trägerschaft der Kindertageseinrichtung südlich Hiltruper Straße / Am Bielenfeld wird rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Träger bestimmt, so dass weitere Detailplanungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger getroffen werden können. Finanzierung Produktgruppe: 0601 Förderung von Kindern in Tagesbetreuung Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im Haushaltsplan-Entwurf 2024 enthalten? x Ja Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja Nein Bereits veranschlagt? x Ja Nein Die Betriebskostenzuschüsse (Transferaufwendungen) wurden bereits mit dem Errichtungsbe- schluss V/0213/2021 und V/0213/2021/1 dargestellt. Mit den vorgenannten Beschlüssen wurde zur Kenntnis genommen, dass eine haushaltsmäßige Belastung der kommenden Jahre noch vor den eigentlichen Etatberatungen für die Jahre 2024ff. erfolgt. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Gesetzliche Grundlagen: SGB VIII §§ 22 – 26, insbesondere § 24 Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Münster gehört zu den am stärksten wachsenden Städten in Nordrhein-Westfalen. Nach aktuellen städtischen Vorausberechnungen könnte die Bevölkerung bis 2030 auf 334.774 Einwohner stei- gen. Im Bereich der u3 - Kinder wird eine Zunahme von 740 Kindern und im Bereich der ü3 - Kin- der eine Zunahme von 767 Kindern prognostiziert (V/0549/2021). Die wachsende Stadt, die alle Bereiche des Lebens betrifft, ist eine zentrale Herausforderung, der sich Münster stellen muss. Die demographische Entwicklung der Stadt Münster ist ein grundlegender Bestandteil der Kitaausbauplanung. Alle Maßnahmen zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder orientieren sich an der kleinräumigen Bevölkerungsprognose der Stadt Münster und sind darauf ausgerichtet, eine familienfreundliche Stadtentwicklung zu fördern. Dazu tragen insbesondere die bedarfsge- rechte Schaffung von Plätzen zur Erfüllung des Rechtsanspruchs für ü3-Kinder und der Ausbau von u3-Plätzen bei. Im Rahmen der unterschiedlichen Arbeitsfelder der Kindertagesbetreuung werden wichtige As- pekte wie Barrierefreiheit, Inklusion, Sprachförderung und Qualifizierung differenziert berücksich- tigt und unterstützen eine familienfreundliche Entwicklung in Münster. Weiterhin steht der Ausbau von Kindertagesbetreuungsangeboten im Einklang mit der Ausrichtung Münsters als führender Wirtschaftsstandort.
V_0364_2023_1_Auswertungsformulare
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1 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster Auswertungsformular Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung im Wohngebiet südlich Hiltruper Straße im Wohnbereich Angelmodde im Stadtbezirk Südost Name und Adresse des Trägers: FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH Salierring 47-53 50677 Köln 1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild etc. - Fröbel Bildung und Erziehung gGmbH mit Sitz in Be rlin ist eine Tochtergesellschaft des Frö- bel e.V. - Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe un d Mitglied im paritätischen Gesamtver- band - Fröbel ist ein großer überregionaler gemeinnützig er Träger von Kitas in Deutschland (rund 5.000 Mitarbeitende und etwa 220 Kitas) - Regionale Geschäftsstelle und Fachberatung vor Or t in Münster - Philosophie des Friedrich Fröbels (Kinder verfüge n über individuelles Bildungspotential) - Leitbild von Fröbel setzt sich zusammen aus dem p ädagogischen Leitbild, dem Führungsleit- bild und dem Unternehmensleitbild und betont die Rechte von Kindern im pädagogischen Alltag in Fröbel Einrichtungen - Umfangreiches Qualifizierungsprogramm durch Fröbe l-Bildungswerk - Am Standort Münster bisher drei Einrichtungen in Betrieb; Kita Sonnenstraße folgt in diesem Jahr. In den kommenden Jahren folgen 5 weitere Kitas. 2. Wirtschaftlichkeit Angebotener Trägeranteil 3,0% Trägeranteil Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. Essensgeld beträgt rund 80 € pro Kind (Grundlage Frischkostküche). 3. Fachlichkeit / Pädagogik 3.1. Rahmenkonzept Fachliche Ausrichtung: Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbetreuung liegen vor. - Schwerpunkte: „Musik und Mathematik (Numeracy)“ - Begleitung der Kinder bei Bildungs- und Entwicklu ngsprozessen, Unterstützung der Kinder im Wahrnehmen ihrer Rechte, Partizipation - Drei Prinzipien zur Schaffung von Bildungs- und E ntwicklungsprozessen: Beziehung, Indivi- dualisierung, Partizipation - Arbeit mit offenem Konzept mit Nestgruppen für di e u3-Kinder - Umsetzung von zehn Lernbereichen, u.a. Bewegung, Sprache, Ethik, Medien und ökologische Bildung gem. Bildungsvereinbarung NRW - Alltagsintegrierte Sprachbildung und –Sprachförde rung 2 - Bilinguale Spracherziehung (bei Beschäftigung ein er muttersprachlichen Fachkraft) - Einsatz verschiedener Beobachtungs- und Bildungsd okumentationsverfahren - Gestaltung von hausinternen und externen (Grundsc hule) Übergängen Flexible Betreuung: - Regelöffnungszeiten: 07:00 Uhr – 17:00 Uhr - Flexible Öffnungszeiten, an die Bedürfnisse der E ltern gerichtet (bei voller Personalbesetzung) - Durchgängige Betreuung - auch während der Ferienz eit 3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusio n und Genderthematik Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Aufnahme von Kindern unterschiedlicher Herkunft / Konfessionen - Partizipation als konzeptioneller Schwerpunkt (Rechte durch die EU- Kinderrechtskonvention) - Kinder werden für verschiedene Weltanschauungen sensibilisiert und in ihrer interkulturellen Kompetenz gefördert - Einsatz von multikulturellen / multiprofessionellen Teams - Ideen zur Nutzung neuer Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen - Pädagogisches Handeln orientiert sich an den Bedürfnissen und Ressourcen der Kinder - Gender: Fachkräfte setzen sich mit eigener Haltung und evtl. Vorurteilen zu Geschlechter- rollen auseinander und regen Kinder an, Neues auszuprobieren, Anderes zu wagen; Kinder werden unterstützt in der Entwicklung einer eigenständigen Sexualität - Fröbelberatungsstelle / Fröbelfon als übergeordnete Soforthilfe immer erreichbar 3.3. Gesundheitsförderung Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Als zentrale Aufgabe: Eine lebensweltbezogene und ganzheitliche Gesundheitsförderung - Das Ernährungskonzept sieht eine ausgewogene, alt ersentsprechende und hochwertige Er- nährung vor - Frischkost durch Einrichtung einer Frischkostküch e, sofern baulich möglich - Beteiligung der Kinder, Erleben der Essenskultur, Erlernen von Essenszubereitung - Vielfältige Bewegungsangebote in Innen- und Außen räumen / bereits Erfahrung in der Zertifi- zierung von Bewegungskitas - Einrichtung von Ruhezonen zur Förderung der körpe rlichen / seelischen Entspannung und Ruhe - Kinderschutzkonzept zur Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung liegt vor - Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement f ür Mitarbeitende (Präventive Gesund- heitsangebote, betriebliches Eingliederungsmanageme nt, Arbeitszeitreduzierung für ältere Mitarbeitende) 3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Fröbel führt eine Sozialraumanalyse durch und bettet sich als Kooperationspartner in den Sozi- alraum ein. Die Schwerpunkte „Musik und Mathematik (Numeracy)“ sollen in der Einrichtung verankert wer- den. Ziel ist eine alltagsintegrierte Förderung mathematischer Kompetenzen. Die Musik als „ver- tonte Mathematik“ soll diesen Schwerpunkt ergänzen. Individuelle Schwerpunkte werden nach den Bedürfnissen der Familien entwickelt. Bereits bestehende Vernetzungen: - Fröbel-Kindertageseinrichtungen in anderen Stadtt eilen - Geschäftsstelle vor Ort - Aktive Mitarbeit in bestehenden AGs 3 Geplante Vernetzungen: - Kooperation mit Grundschulen (Schaffung frühzeiti ger Übergänge), Kindertageseinrichtun- gen, Schulen sowie sozialen Institutionen des Sozialraumes - Kooperationen mit der Musikschule Wolbeck e.V. - Vernetzung zu vorhandenen Sozialraumakteuren gepl ant (Hofladen, Kleingartenverein, Bü- cherei etc.) 3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Bemühen um di e Entwicklung und das Wohlbefinden- des Kindes (Erziehungspartnerschaft) - Eingewöhnung nach dem Berliner oder Münchener Ein gewöhnungsmodell (Nestgruppen für u3 Kinder, Betreuung für Kinder ab 8 Wochen möglich) - Strukturierte Elternarbeit findet statt - Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, (th emenspezifische) Elternabende usw. fin- den statt, individuelle Beratung - Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat - Gemeinsame Ausflüge und Feste - Möglichkeit der Hospitation: Transparenz der päda gogischen Arbeit - Einbindung und Beteiligung der Eltern an pädagogi schen Aktivitäten - Regelmäßige Elternbefragungen - Errichtung einer Lounge, die Eltern zum Austausch und Verweilen einlädt - Fröbel-Beschwerdemanagement 3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maß nahmen Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernden Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Nationaler Kriterienkatalog „Pädagogische Qualitä t in Tageseinrichtungen für Kinder“ - Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben / Flexibilitä t des personellen Einsatzes durch mehrere Einrichtungen in Münster ist gegeben - Zentrales Team „Pädagogik und Qualitätsentwicklun g“ ist verantwortlich für Qualitätsmanage- ment - Neun Fröbel-Standards mit praxisnahmen Qualitätsk riterien: Übergänge, Beobachtung und Dokumentation, Qualitätsentwicklung, Zusammenarbeit mit Familien, gesunde Ernährung, Beziehung, Individualisierung, Partizipation, Ausstattung - Beratung und Begleitung der Einrichtungen durch F achberatung, Supervision & Coaching - Kooperation mit der von Fröbel e.V. getragenen Er ziehungs- und Familienberatungsstelle CON-RAT - Kollegiale Beratung und Möglichkeit der Hospitati on in anderen Fröbel-Einrichtungen - Interne (Fröbel-Bildungswerk) sowie externe Fort- und Weiterbildungsangebote für Mitarbei- tende - Möglichkeit zur Erlangung akademischer Berufsabsc hlüsse und Zusatzausbildungen - Interne Evaluation der pädagogischen Arbeit anhan d des Nationalen Kriterienkataloges (NKK) - Externe Qualitätsentwicklung durch EduCert GmbH u nd PädQUIS (Evaluationsinstrumente KRIPS-R, KES-R und HUG) - Umfangreiches Personalentwicklungskonzept (strukt urierte Einarbeitung, Teamberatungen, Personalentwicklungsgespräche, Fachtage) - eigene Recruiting Abteilung - Zentrales Beschwerdemanagement für Eltern und Mit arbeitende - Bezahlung der Mitarbeitenden nach eigenem Haustar ifvertrag (betriebliche Altersvorsorge, Jahresarbeitszeitkonten, Höhergruppierung nach Fortbildungen, unbefristete Arbeitsver- träge) 4 - Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement - Betreiber einer Fachschule für Sozialpädagogik in Berlin und Köln - Aktives Mitglied der AG 78 4. Besondere Merkmale / Eignung - Flexibel anzupassende Öffnungszeiten und durchgän gige Betreuungszeiten - auch in den Fe- rien - Synergieeffekte durch mehrere Einrichtungen am St andort Münster / Geschäftsstelle in Müns- ter / Mitglied der AG 78 - Expertenteam aus pädagogischen, planerischen und kaufmännischen Bereichen, eigene Ab- teilungen für Kommunikation/Marketing, eigene Rechtsabteilung in Berlin - Frischkostküche gewünscht - Bilinguale Erziehung gewünscht - Offenes Konzept - Ziel der frühkindlichen Bildung mit hoher Qualitä t - Standortspezifische Auswahl der pädagogischen Sch werpunkte 1 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster Auswertungsformular Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung im Wohngebiet südlich Hiltruper Straße im Wohnbereich Angelmodde im Stadtbezirk Südost Name und Adresse des Trägers: Step Kids KiTas gGmbH „Stepke“ Am Friedrichshain 22 10407 Berlin 1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild etc. - Step Kids Kitas gGmbH ist ein Tochterunternehmen der Step Kids Education GmbH - Gemeinnütziger Träger von Kindertagesstätten mit aktuell 56 Standorten in NRW (Dortmund, Bielefeld, Lippetal, Essen, Sundern, Gelsenkirchen, Bochum), Berlin, Brandenburg und Bre- men - Viele weitere Kitas im Bau bzw. in Planungen - Ca. 1.100 Mitarbeiter*innen - Seit 01. April 2017 gehört Stepke zur AcadeMedia Gruppe (Dachverband in Schweden), 5 Träger in Deutschland angeschlossen - Anerkannter überregionaler Träger der Kinder- und Jugendhilfe - Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung li egt vor - Stepke Akademie bildet Stepke-Mitarbeitende weite r - Eigenqualifizierung von Ergänzungskräften (160 h –Qualifizierung) / die Ausbildung erfolgt Online und in den Kitas vor Ort / auch externe Träger können das Angebot nutzten - Ziel ist es, sich als neuer Träger in Münster mit zwei oder drei Einrichtungen zu etablieren, um Synergien zu schaffen 2. Wirtschaftlichkeit Angebotener Trägeranteil 7,8% Trägeranteil Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 3. Fachlichkeit / Pädagogik 3.1. Rahmenkonzept Fachliche Ausrichtung: Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbetreuung lie- gen vor. - Situationsorientierter und systemischer Ansatz - Konzeptausrichtung: Best Practice Ansatz abhängig vom Sozialraum unter Berücksichtigung von Ressourcen & Anforderungen - Konzept nach dem 6-Säulen-Modell: Räume, Ernährun g, Englisch, Natur (Wald- und Wie- sentage), Schwimmen, Qualität - Elemente der Reggio Pädagogik und der Pädagogik nach Pikler - Projektarbeit unter Einbezug der Eltern - Fokus auf Unternehmens- und Qualitätsentwicklung 2 - Gruppenübergreifende Aktivitäten - Ausrichtung an den 10 Bildungsbereichen der Bildu ngsgrundsätze NRW - Partizipation nach dem Bundeskinderschutzgesetz ( BKischG) / Beteiligung an Tages- und Projektgestaltung, Gesprächskreise, Kinderkonferenzen - Alltagsintegrierte Sprachbildung, Kommunikationsk ultur - Bildungsdokumentation über Portfolio - Interessiert an der Arbeit als Familienzentrum Flexible Betreuung: - Öffnungszeiten zum Kitastart von 07:00 Uhr – 16:0 0 Uhr - Betreuungszeiten orientieren sich nach Kitastando rt / Anpassung an Elternbedarfe möglich 3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusio n und Genderthematik Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Willkommenskultur unabhängig von Herkunft, Religi on, körperlichen oder geistigen Beein- trächtigung, Hautfarbe und Geschlechtsidentität - Schulung der Mitarbeitenden im Bereich der Quersc hnittsaufgaben (z.B. Sprachliche Beglei- tung aller Handlungen - Sprachförderung im Alltag - Sprach Kitas im Portfolio) - Inklusion als Verständnis alle Kinder einzubezieh en / individuelle Förderung - Individuelle Begleitung und heilpädagogische Förd erung bei besonderem Förderbedarf mög- lich (Inhouse Fortbildungen), Begleitung der Eltern bei der Diagnostik - Besonderer Blick auf Kinder mit Fluchterfahrungen / Erfahrung mit dem Thema Migration: Mobile Kita im Rahmen der Brückenprojekte für Flüchtlingskinder - „Integrierte Hilfen aus einer Hand“ und „Alltagsi ntegrierte Förderstrategien“ - Einsatz von multiprofessionellen Teams (Diversitä t) - Gender: Unterstützung zur Ausgestaltung der Gesch lechtsidentität jenseits von Rollenkli- schees - Partizipation: zieht sich durch das gesamte Unter nehmen, hoher Stellenwert auch im u3-Be- reich (Kinderparlament, Einbezug bei Stuhlkreisen) - Qualitätsmanagement bezieht sich auf Feed Back vo n Kindern, Eltern und Mitarbeitenden 3.3. Gesundheitsförderung Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol- gende Merkmale besonders heraus: - Einrichtung einer Frischkostküche (sofern baulich e Umsetzung möglich) / alternativ Essens- anlieferung durch, auf die Bedürfnisse von Kindern spezialisierte, Caterer) - Vollverpflegung nach Empfehlungen der Deutschen G esellschaft für Ernährung e.V. (DGE) - Kräuter- und Gemüsegarten - Zahngesundheit (tägliches Zähneputzen, Kooperatio n mit Gesundheitsamt) - Tägliche offene oder geplante gruppenübergreifend e Bewegungsangebote, Bewegungsland- schaften, situative Angebote drinnen oder draußen, regelmäßiges Schwimmen und Wald- und Wiesentage - Entspannung in Form von Ruhephasen und Schaffung von Rückzugsorten durch gezielte Ausstattung der Räume - Unfallprävention in Kooperation mit der Polizei - Elterninformation zu Gesundheitsthemen - Human Ressource / Burnout Prävention (Angebote in der Akademie) / „Urban Sports“ (Ange- bot an Gesundheitskursen) - Mitarbeiterbefragung zur gesunden Arbeitsumgebung durch externen Business Coach - Kinderschutzkonzept zur Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung liegt vor 3 3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Stepke Kitas führen eine Sozialraumanalyse durch und betten sich als Kooperationspartner in den Sozialraum ein. Individuelle Schwerpunkte werden je nach Sozialraum und Bedürfnissen der Familien entwickelt (z.B. Sprach-Kita oder Familienzentrum). Geplante Vernetzungen: - Vernetzung im Stadtteil durch eigene Vorstellung im Stadtteil, Teilnahme an Stadtteilarbeits- kreisen - Niederschwellige Öffnung der Kita durch Kooperati onen im Stadtteil (z.B. Familien-/ Jugend- zentren) - Kooperation mit Heilpädagogen, Frühförderung, Kin derpsychologen, Kinderärzten, KSD, Be- ratungsstelle - Kooperation mit der Kindertagespflege, mit andere n Kitas und Schulen im Sozialraum sowie sozialen Institutionen des Stadtteils - Regelmäßiger Austausch mit den Grundschulen auch zum Übergang Kita-Schule - Nutzung von Schwimmbädern, Sport- und Freizeitang eboten, Spielplätzen und Parks in der Umgebung - Schaffung familienzentrumsähnlicher Strukturen an gestrebt 3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell - Strukturierte Elternarbeit findet statt - Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Ver mittlung und Begleitung zu Hilfen, Elternabende, Elternstammtische, gemeinsame Aktionen und (interkulturelle) Feste usw. fin- den statt - Transparente Elterninformationen durch TV im Eing angsbereich, Aushänge, Wochenpläne, „sprechende Wände“, Newsletter, Dokumentationen etc. - Jährliche Umfragen bei den Eltern - Regelmäßige Feste und Aktionen mit aktiver Eltern beteiligung - Elternhospitationen möglich 3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maß nahmen Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: - 2 Büros in Wuppertal und Oberhausen für die Admin istration, Personalakquise mit eigens ent- wickeltem Bewerbersystem, Belegung etc. zur Entlastung der Leitungen, Rechtsabteilung für Quereinsteigerprüfung - Eigene Qualitätsmanagement-Abteilung / QM mit int erner und externer Evaluation (Päd- QUIS) / Fachexperten im Unternehmen mit eigenem QM z.B. für das Küchenpersonal / Vor- schul-QM - Regionalleitung plus 2 Stellvertreter*innen für 2 6 Einrichtungen zuständig - Regional eingesetzte Fachberater*innen betreuen r und 10 Kitas (Einarbeitung neuer Leitun- gen ein halbes Jahr vor Arbeitsbeginn, Begleitung u nd Controlling im Kontext des QM, Wö- chentlich bundesweiter jour fixe der Fachberatungen) - Jährliche Fachtagungen für alle Fachkräfte - Teilnahme an AG nach § 78 in der Kommune erfolgt durch die Regionalleitung - Regelmäßige jährliche Eltern-, Mitarbeiter- und V orgesetzten-Evaluationen - Beschwerdemanagement - Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, entsprechend der Personalvereinbarung - Bezahlung der Mitarbeitenden in Anlehnung an TVöD (unbefristete Arbeitsverträge) - Personalgewinnung u.a. auch durch finanzielle Zus atzleistungen (monatlicher Sachbezug über eine Shopping Card / Erholungsbeihilfe pro Jahr / Betriebsrente) 4 - Kostenlose Nutzung der Stepke-Akademie / Supervis ion, Fortbildung, Bildungsurlaub - 500 € Bonus für Werbung neuer Mitarbeiter*innen - Nutzen von Online-Jobplattformen & Bundesagentur für Arbeit 4. Besondere Merkmale / Eignung - Eigene Akademie mit Fortbildungsangeboten für Mit arbeitende und Externe - Regelmäßige Angebote, wie Wassergewöhnung und Wal d- und Wiesentage - Ausbildung zur Rettungsfähigkeit durch die Akadem ie in Kooperation mit der DLRG möglich - Bilingualität / Förderung des Umgangs mit der eng lischen Sprache - Innovativ & flexibel in der Lösungsentwicklung - Besondere Angebote abhängig vom Standort - Frischkostküche gewünscht
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Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft für eine siebengruppige Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße im Wohnbereich Angelmodde Zeichen: 51.10.0112 / 51.10.0113 Ausschreibungsnummer 04/2023 21.04.2023 FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH Region Münster-Osnabrück Lippstädter Straße 46 48155 Münster Internet: www.froebel-gruppe.de Ihre Ansprechpartner bei FRÖBEL sind: Oliver Just, Leiter Projektentwicklung und Vertrieb Region West Salierring 47-53 50677 Köln Telefon 0221 29 99 42 71 Mobil 0172 3500854 just@froebel-gruppe.de Normann Stricker, Geschäftsleiter Region Münster-Osnabrück Lippstädter Straße 46 48155 Münster Telefon 0251 71 84 960 Mobil 0174 8093216 normann.stricker@froebel-gruppe.de www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 2 2 Der FRÖBEL e.V. betreibt über die Tochtergesellschaft FRÖBEL Bildung und Erziehung ge- meinnützige GmbH mittlerweile über 220 Einrichtungen in zwölf Bundesländern. In einem stetigen Prozess entwickelt FRÖBEL innovative Wege, um Kindern und ihren Familien das beste Angebot für Bildung, Erziehung und Betreuung zu bieten. Im Mittelpunkt all unseres Handelns stehen dabei das Wohl des Kindes und die optimale Förderung seiner Entwick- lung. Zugleich sind die Unterstützung von Familien und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wesentliche Ziele. Unseren Ansatz, qualitativ hochwertige Bildungseinrichtungen für Kinder anzubieten, setzen wir bisher in 77 Kindergärten in NRW um. Von diesen 77 Einrichtungen sind 21 als Familienzentren zertifiziert. Gern möchten wir unser Angebot durch die Übernahme der Trägerschafft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße im Wohngebiet Angelmodde in Münster erweitern. Von besonderer Attraktivität für die Stadt Münster dürfte dabei unsere lang- jährige Erfahrung in der Betreuung von Kindern, unsere an d ie Bedürfnisse der Familien flexibel anzupassenden Öffnungszeiten sowie unsere durchgängige Betreuung auch in der Ferienzeit sein. Für den Start einer neuen Einrichtung in Münster steht ein Expertenteam aus unserem pädagogischen, planerischen und kaufmänn ischen Bereich zur Verfügung. Sie über- nehmen vor Ort die Aufgaben, die im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur In- betriebnahme anfallen. Unterstützt von den Bereichen Kommunikation und Marketing sowie der Rechtsabteilung in der Hauptgeschäftsstelle in Berlin werden die Personalak- quise und der Abschluss von Arbeitsverträgen vorbereitet. Für die Aufnahme der Kinder stehen rechtzeitig Betreuungsverträge und sämtliche Mittel für die Elternkommunikation zur Verfügung. Um die besonders herausfordernde Anfangsze it beim Aufbau einer Kin- dertageseinrichtung reibungslos zu gestalten, setzt FRÖBEL ferner auf die professionelle Begleitung durch die interne Fachberatung. Die Teams erhalten außerdem die Möglich- keit und Unterstützung, eine gemeinsame inhaltliche Orientier ung auf Grundlage der FRÖBEL-Rahmenkonzeption (siehe Beilage FRÖBEL -Rahmenkonzeption), des FRÖBEL - Leitbilds (siehe Beilage FRÖBEL-Leitbild) und der FRÖBEL-Standards zu erarbeiten. Zur Un- terstützung in fachlichen Fragen und Verwaltungsabläufen steht der Lei tung und dem Team ein inhaltlich vielfältig aufgestelltes Beraterteam zur Verfügung. Dabei kann so- wohl auf regionale Unterstützung aus dem Büro in Münster als auch auf Unterstützung aus der Hauptgeschäftsstelle in Berlin zurückgegriffen werden. In der folgenden Bewerbung finden Sie eine Vorstellung von FRÖBEL als Träger und In- formationen zu unserem pädagogischen Konzept, im Anhang eine Angabe zum Finan- zierungsrahmen, einen Ausschnitt aus dem FRÖBEL-Haustarifvertrag und eine Referenz- liste sowie als Beilage unsere FRÖBEL-Rahmenkonzeption (Anlage 1), das FRÖBEL-Leitbild (Anlage 2) und unser Leporello „FRÖBEL als Arbeitgeber“ mit einem Überblick der be- sonderen Leistungen für Mitarbeiter*innen (Anlage 3). Für Rückfragen stehen wir jeder- zeit zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Rückmeldung. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 3 3 Inhalt 1 Trägerhintergrund .............................................................................................................. 4 1.1 Organisation und Struktur .......................................................................................... 4 1.2 FRÖBEL als Träger ........................................................................................................ 4 1.3 Trägerkonzeption ........................................................................................................ 4 2 Fachlichkeit ........................................................................................................................ 6 2.1 Rahmenkonzept, Zielgruppen, Ziele der Entwicklung ........................................... 6 2.1.1 Bezug zu Friedrich Fröbel ......................................................................... 6 2.1.2 Was Bildung für uns ist .............................................................................. 6 2.1.3 Umsetzung des nordrhein-westfälischen Bildungsprogramms .......... 7 2.1.4 Partizipation .............................................................................................. 8 2.1.5 Beobachtung und Dokumentation ....................................................... 8 2.1.6 Alltagsintegrierte Sprachförderung und bilinguale Erziehung ........... 9 2.2 Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Gender ............................ 9 2.3 Gesundheitsförderung ............................................................................................. 11 2.4 Sozialraumorientierung und Kooperationspartner ............................................... 12 2.5 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft .................................................................. 14 2.5.1 Gestaltung von Übergängen ............................................................... 15 2.6 Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen ............................... 16 2.6.1 Interne Selbstevaluation ....................................................................... 17 2.6.2 Externe Evaluation ................................................................................. 17 2.6.3 Fachberatung ........................................................................................ 17 2.6.4 Mitarbeiter*innenbefragung ................................................................ 18 2.6.5 Elternbefragung ..................................................................................... 18 2.6.6 Personalmanagement .......................................................................... 18 2.6.7 Kinderschutz ............................................................................................ 19 3 Finanzmanagement ........................................................................................................ 21 4 Finanzierung ..................................................................................................................... 22 4.1 FRÖBEL-Haustarifvertrag .......................................................................................... 23 www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 4 4 1 Trägerhintergrund 1.1 Organisation und Struktur Der FRÖBEL e.V., anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied im PARITÄTI- SCHEN Wohlfahrtsverband, betreibt über seine FRÖBEL Bildung und Erziehung gemein- nützige GmbH bundesweit über 220 Krippen, Kindergärten und Horte sowie Einrichtun- gen im Bereich Hilfen zur Erziehung. Bei uns betreuen über 5.000 Mitarbeiter*innen etwa 20.000 Kinder in Kindertageseinrichtungen in Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Bran- denburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein -Westfalen, Sachsen , Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sowie in Australien und Polen. Durch die Unter- schiede im Hinblick auf Bildungspläne, Sozialräume, unterschiedliche Anzahl an Men- schen mit Migrationshintergrund und verschiedene kulturelle Bezüge haben wir vielfäl- tige Erfahrungen in der Umsetzung und Gewährleistung pädagogischer Qualität im Rah- men institutioneller Betreuung von Kindern. 1.2 FRÖBEL als Träger Als erfahrenes gemeinnütziges Unternehmen wissen wir um die Herausforderungen, die sich im Aufbau neuer Kindertages einrichtungen und in der Übernahme einer Träger- schaft – konzeptionell und organisatorisch – ergeben. Auf der Grundlage unseres päda- gogischen Profils und unseres Unternehmensleitbilds ist es für uns selbstverständlich, dass wir alle beteiligten Akteure in diesen Aufbauprozess einbinden. Die Verwaltung von FRÖBEL ist in vielerlei Hinsicht erfahren. Allen Einrichtungen steht ein professionell aufgestelltes, internes und interdisziplinäres Beraterteam aus dem pädago- gischen, kaufmännischen und juristischen Bereich zur Verfügung. Bei der Übernahme einer Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße im Wohnbereich Angelmodde in Münster wird diese in die Region Münster-Osn- abrück eingegliedert. Alle buchhalterisch notwendigen Abrechnungen sowie die Um- setzung der landesspezifischen Bildungsschwerpunkte w erden durch die Geschäftslei- tung und Fachberatung vor Ort sowie Mitarbeiter*innen der Hauptgeschäftsstelle in Ber- lin sichergestellt und koordiniert. Neben Verwaltungsaufgaben wie der Elternbeitrags- verwaltung, Lohnabrechnung, Mittelverwaltung und dem Controlling gibt es in der Hauptgeschäftsstelle auch eine zentrale fachliche Beratung , Qualitätssicherung und Fortbildungsorganisation. Ebenso stellt FRÖBEL als Träger die Fach- und Dienstaufsicht über das Personal sicher. Mit dieser Einbindung des Kindergartens in unsere Trägerstruktur sowie unserer langjähri- gen Erfahrung als Träger von Kindertageseinrichtungen können wir verbindlich zusichern, die landesspezifische Gesetzgebung sowie sämtliche Vorgaben hinsichtlich der Abrech- nungssysteme zu erfüllen. 1.3 Trägerkonzeption Ein ausgeprägtes fachliches Profil ist für FRÖBEL als Träger und für jede FRÖBEL -Einrich- tung ausschlaggebend, um eine verlässliche und qualitativ hohe Bildung, Erziehung und Betreuung für alle Kinder anzubieten und sicherzustellen. Das Profil einer Kindertagesein- richtung bei FRÖBEL bewegt sich dabei im Spannungsfeld von Gemeinsamkeit auf der einen und Individualität auf der anderen Seite. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 5 5 Die Gemeinsamkeit aller FRÖBEL -Einrichtungen ist gekennzeichnet durch einen fachli- chen Orientierungsrahmen, der verschiedene verbindende Elemente beinhaltet. Ne- ben der Umsetzung der durch die Länder vorgegebenen Bildungsprogramme , für Ein- richtungen in Münster, die „Bildungsgrundsätze für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kinder- tagesbetreuung und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen“, geben die FRÖ- BEL-Rahmenkonzeption (siehe Beilage FRÖBEL-Rahmenkonzeption) und das Leitbild von FRÖBEL (siehe Beilage FRÖBEL-Leitbild) eine inhaltliche Orientierung für die pädagogi- sche Arbeit. Das Leitbild setzt sich aus drei Elementen zusammen: dem Unternehmens- leitbild, dem Führungsleitbild und dem pädagogischen Leitbild. Das pädagogische Leit- bild stellt dabei das Herzstück unserer Pädagogik dar. Es betont die Rechte von Kindern im pädagogischen Alltag in allen FRÖBEL-Einrichtungen. So ist es unser oberstes Ziel, Kin- der bei ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen zu begleiten, sie im Wahrnehmen ihrer Rechte zu unterstützen und sie in den Einrichtungen durch gemeinsame Aushandlungs- prozesse ihren Alltag mitgestalten zu lassen. Einen weiteren Orientierungsrahmen gibt der Nationale Kriterienkatalog „Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; Tietze/Viernickel, 2016). Zudem werden in neun FRÖBEL-Standards praxisnahe Qualitätskriterien formuliert, die den pädagogi- schen Fachkräften in allen FRÖBEL -Einrichtungen nicht nur eine fachliche Orientierung in der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder geben, sondern gleichzeitig ein Leis- tungsversprechen gegenüber den betreuten Kindern und ihren Familien darstellen. Der- zeit werden mit den FRÖBEL -Standards folgende Themen abgedeckt: Übergänge, Be- obachtung und Dokumentation, Qualitätsentwicklung , Zusammenarbeit mit Familien, gesunde Ernährung, Beziehung, Individualisierung, Partizipation sowie Ausstattung. Die Individualität einer FRÖBEL-Einrichtung ist einerseits durch die unterschiedlichen So- zialräume und die verschiedenen Menschen, die in der Einrichtung aufeinandertreffen, und andererseits durch ihre eigenen konzeptionellen Ausrichtungen geprägt . So kann eine FRÖBEL-Einrichtung ihr Profil mit dem Fokus auf bilinguale Erziehung oder Musik, Be- wegung, Medien oder ande re Bildungsthemen ausbilden. Das individuelle Profil orien- tiert sich dabei an den Interessen der Kinder und ihrer Familien, dem standortspezifischen Bedarf und den Schwerpunktthemen der pädagogischen Fachkräfte und wird in der Einrichtungskonzeption festgeschrieben. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 6 6 2 Fachlichkeit 2.1 Rahmenkonzept, Zielgruppen, Ziele der Entwicklung 2.1.1 Bezug zu Friedrich Fröbel Der FRÖBEL e.V. und seine Tochtergesellschaft, die FRÖBEL Bildung und Erziehung ge- meinnützige GmbH, tragen den Namen jenes Pädagogen, der Begründer des Kinder- gartens und einer anthropologischen Pädagogik der frühen Kindheit war – Friedrich Frö- bel. Seine Pädagogik der frühen Kindheit, eine kindzentrierte und auf das Spiel begrün- dete Pädagogik mit dem Blick auf die Ganzheitlichkeit des Kindes, ist neben den Auf- fassungen anderer Reformpädagogen Ausgangspunkt aktueller wissenschaftlicher For- schung. In der Tradition Friedrich Fröbels stehend, betrachten wir Bildung als eine aktive Tätigkeit, bei der sich das Kind die Welt selbstständig aneignet. Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der von der Initiative und Eigenaktivität des Menschen angetrieben wird. Bil dungspro- zesse sind somit Selbstbildungsprozesse, in denen Ich-, Sozial- und Sachkompetenzen er- worben werden. Die Ganzheitlichkeit in der Bildung, also die Bildung der Sinne sowie die Bildung des Körpers, des Geistes und der Gefühle, verhilft den Kindern zu einer ästheti- schen und kognitiven Grundbildung, die für ein sensibles Empfinden der Umwelt und für das Zusammenleben in der Gesellschaft notwendig ist. 2.1.2 Was Bildung für uns ist Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bildung und Entwicklung und ein Recht da- rauf, dass sie auf diesem Weg begleitet und unterstützt werden. Sie gestalten ihre Bil- dungsprozesse aktiv, indem sie mit ihrer Umgebung und den Menschen um sich herum in Kontakt treten und die Welt mit allen Sinnen entdecken und erforschen. Auf diesem Weg eignen sie sich die Welt selbstständig an und entwickeln so ihre eigene Persönlich- keit. Wir verstehen kindliche Bildung als einen Prozess, der sowohl die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen als auch das Ausbilden motorischer, sprachlicher und kogni- tiver Fähigkeiten umfasst. Bildungsprozesse von Kindern sind komplexe und ganzheitliche Prozesse, an denen Sinnesorgane, Körper, Sprache, Gefühle, Denken und Erinnerung beteiligt sind. Von übergeordneter Bedeutung ist dabei das Spiel der Kinder. In diesem eignen sie sich die Welt an, setzen sich in sozialen Prozessen mit anderen Kindern auseinander und ent- decken oder erproben ihre eigenen Fähigkeiten. Die pädagogischen Fachkräfte sorgen dafür, dass die Kinder ihre Spielumgebung, ihre Spielpartner*innen und auch die unter- schiedlichsten Spielmaterialien frei wählen können. Sie setzen sich mit den Spielideen der Kinder auseinander und nutzen diese für ihre pädagogischen Planungen. Wenn Kinder das Gefühl haben, dass ihnen vertraut und ihnen etwas zug etraut wird, dann gewinnen sie Sicherheit, sich Unbekanntem zuzuwenden und sich in neuen Situa- tionen und immer wieder anderen Konstellationen zurechtzufinden. Sie erleben so ihre Stärken und Möglichkeiten und gestalten mithilfe anderer Kinder und erwachsen er Be- zugspersonen ihre eigenen Bildungsprozesse. Aus diesem Grund sehen unsere pädago- gischen Fachkräfte ihre Aufgabe darin, auf die Kinder abgestimmte Bildungsanlässe und www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 7 7 Lernsituationen zu schaffen und so jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung zu un- terstützen. In unseren Kindertageseinrichtungen schaffen wir auf der Basis von drei Prinzipien die notwendigen Voraussetzungen, damit Bi ldungs- und Entwicklungs prozesse angeregt und begleitet sowie die Bedürfnisse der Kinder wahrgenommen und aufgegriffen wer- den. Diese sind: Beziehung als Prinzip, Individualisierung als Prinzip sowie Partizipation als Prinzip. Die Art und Weise, wie mit Kindern umgegangen wird, wie sie entsprechend ihrer Persönlichkeit ihre Erfahrungen mitgestalten können, wie er nst sie genommen werden und mitbestimmen können, das alles sind für uns bedeutsame Faktoren in der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern (für eine ausführliche Erklärung siehe Beilage FRÖ- BEL-Rahmenkonzeption S. 12 ff.). 2.1.3 Umsetzung des nordrhein-westfälischen Bildungsprogramms Die Bildungsgrundsätze von NRWs geben der Bildungsarbeit in unseren Kindertagesein- richtungen in Nordrhein -Westfalen einen verbindlichen Orientierungs - und Bezugsrah- men und definieren ein gemeinsames Bildungsverständnis. Die zehn Lernbereiche und Erfahrungsfelder, ▲ Bewegung, ▲ Körper, Gesundheit und Ernährung, ▲ Sprache und Kommunikation, ▲ Soziale und (inter-)kulturelle Bildung, ▲ Musisch-ästhetische Bildung, ▲ Religion und Ethik, ▲ Mathematische Bildung, ▲ Naturwissenschaftlich-technische Bildung, ▲ Ökologische Bildung, ▲ Medien, werden nicht losgelöst voneinander betrachtet, sondern finden sich verzahnt miteinan- der im pädagogischen Alltag wieder. Gemeinsam mit den Kindern planen die pädago- gischen Fachkräfte Aktivitäten und Projekte und setzen diese – immer basierend auf den Themen und Interessen der Kinder – um. Durch eine anregend gestaltete Umgebung haben Kinder die Möglichkeit, sich vielfälti- gen Themen und Materialien zu widmen. Liebevoll gestaltete Räumlichkeiten sprechen die Sinne an, regen Aktiv itäten an und fördern damit kindliche Bildungs - und Entwick- lungsprozesse. Bei der Gestaltung der Räume wird auf ein ausgewogenes Verhältnis zwi- schen Bewegungs-, Ruhe-, Begegnungs- und Rückzugsorten geachtet. Sie sind immer wieder durch Kinder und Fachkräfte veränderbar, sodass eine flexible Nutzung möglich ist. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 8 8 2.1.4 Partizipation Kinder werden von Anfang an als eigenständige und kompetente Persönlichkeiten wahrgenommen und respektiert. Das bedeutet, dass ihnen zugetraut wird, eigene Ent- scheidungen zu treffen, sich offen und neugierig zu bewegen, damit sie die Welt aktiv kennenlernen. Weiterhin werden sie ermutigt, sich aktiv in die Gemeinschaft der Kinder- tageseinrichtung einzubringen. Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte ist es, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen herauszufinden, welche Ent- scheidungsprozesse auch für die jüngsten Kinder entwicklungsangemessen sind. Kinder sollen die Erfahrung machen, dass ihre Rechte, wie sie in der UN-Kinderrechtskon- vention beschrieben sind, an erkannt und gelebt werden, denn nur so entwickeln sie Vertrauen in ihre eigenen Kräfte, lernen sich selbst, aber auch die Bedürfnisse und Wün- sche anderer zu achten und wachsen auf diesem Weg ganz selbstverständlich in de- mokratische Strukturen hinein. In der Gemeinschaft einer Kindertageseinrichtung ist es alltäglich, dass viele verschie- dene Kinder viele unterschiedliche Sachen wollen oder auch nicht wollen. Es gilt immer, situationsabhängig abzuwägen, was geht oder nicht geht, auszuhandeln, ggf. Alterna- tiven anzubieten, gemeinsame Regeln zu formulieren, zu erklären und zu begründen. Damit Kinder mitbestimmen können, bieten sich vielfältige Möglichkeiten an. Grundsätz- lich lässt die Gestaltung des pädagogischen Alltags überall die Mitbestimmung der Kin- der zu – z. B. bei der Wahl der Aktivitäten, der Gestaltung der Mahlzeiten, der Vorberei- tung und Durchführung besonderer Aktivitäten (Projekte, Ausflüge, Feiern u.v.m.). Dar- über hinaus haben alle Kinder die Möglichkeit, sich z. B. in Erzähl - und Morgenkreisen oder in so genannten Kinderkonferenzen bzw. Kinderparlamenten einzubringen. 2.1.5 Beobachtung und Dokumentation Verschiedene Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sind das Handwerks zeug pädagogischer Fachkräfte, um Entwicklungsverläufe und Bildungsprozesse der Kinder zu erfassen und auf dieser Grundlage die pädagogische Arbeit (Raum- und Materialge- staltung, Tagesablauf, Angebote, Projekte etc.) gemeinsam mit den Kindern zu planen und ggf. zu verändern. Jedes Kind erhält außerdem seine eigene Bildungsdokumentat ion, die es aktiv mit ge- stalten kann. Sie besteht aus Beobachtungen, Fotos, Zeichnungen und vielem mehr. Ein solches Portfolio macht im Sinne eines „Buch des Kindes“ individuelle Bildungs- und Lern- prozesse für Kinder und Erwachsene sichtbar und unterstützt die Entwicklung lernmetho- discher Kompetenzen, da die K inder so ihren eigenen Lernfort schritt selbst beurteilen können. Die Bildungsdokumentation kann außerdem für Gespräche mit Familien genutzt werden und dient zur Veranschaulichung der Entwicklung des Kindes. Um die pädagogische Arbeit transparent zu gestalten, werden verschiedene Doku - mentationsformen zur Visualisierung des pädagogischen Alltags, wie z. B. Dokumentati- onswände und Schaukästen, genutzt, in denen aktuelle und vergangene Aktivitäten der Kinder anhand von Fotos und Beschriftungen dargestellt werden. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 9 9 2.1.6 Alltagsintegrierte Sprachförderung und bilinguale Erziehung Sprachliche Kompetenzen sind eine Schlüsselqualifikation in der Bildung von Kindern. Sie sind entscheidend, um mit anderen in Kontakt zu treten, sich mitzuteilen und um andere zu verstehen. Sprachbildung und -förderung ist somit eine grundlegende Aufgabe von Tageseinrichtungen – sowohl für Kinder mit deutscher als auch für Kinder mit nicht-deut- scher Familiensprache. Im Sinne einer alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung wird das gesamte Geschehen in der Einrichtung als sprachanregendes Setting genutzt. Dies trägt zu einer erfolgreichen Entwicklung sprachlicher und kommunikativer Kompe- tenzen von Kindern bei. Pädagogische Fachkräft e begleiten Alltagssituationen als sprachliche Vorbilder, initiieren Gespräche, stellen weiterführende Fragen, hören Kin- dern zu und greifen ihre Themen und Interessen sprachlich auf. Auch die Gestaltung von Räumen durch Schriftzüge, Bezeichnungen von Gegenständen und die Darbietung von Büchern sind wichtige Elemente der alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung. Um die sprachlichen Kompetenzen von Kindern zu erweitern, unterstützt FRÖBEL weiter- hin den frühzeitigen Kontakt zu einer Fremdsprache. Diese ist dabei in das ganzheitliche Konzept von alltagsintegrierter Sprachbildung und -förderung eingebettet. Neben der bewussten sprachförderlichen Ausgestaltung des Alltags in deutscher Sprache wird eine weitere Fremdsprache in das pädagogische Geschehen eingebunden. Voraussetzung dafür ist, dass unter den pädagogischen Fachkräften Muttersprachler*innen der jeweili- gen Fremdsprache der Einrichtung sind. So findet der Kontakt mit einer Fremdsprache nicht durch isolierte Programme statt, sondern ist in den Allta g der Kinder integriert. Durch die sie umgebende Fremdsprache kommen die Kinder ganz selbstverständlich in Kontakt mit dieser. Entscheidend dafür ist, dass Kinder durch die Gestaltung des Alltags selbst beeinflussen können, wie intensiv sie mit der Fremdsprache in Berührung kommen. Damit stärken wir die Selbstwirksamkeit und Freude der Kinder beim Sprachenlernen. Denn nur wenn Kindern die Möglichkeit gegeben wird, selbstständig zu entscheiden und ihren Interessen nachzugehen, werden Bedingungen für Selbstbildungsprozesse von Kin- dern geschaffen. 2.2 Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Gender FRÖBEL nimmt die Verantwortung wahr, allen Kindern die bestmögliche Bildung, Erzie- hung und Betreuung zukommen zu lassen. Kindertageseinrichtungen bieten als erste Bil- dungsinstitutionen die Möglichkeiten des gemeinsamen Aufwachsens und Lernens von Kindern. Uns als Träger sowie unseren pädagogischen Fachkräften kommt damit bei der Überwindung von Benachteiligungen, Ungleichheit und Ausgrenzung und der Erhöhung von Chancengleichheit in der Teilhabe von Kindern an Bildung und Gesellschaft eine große Bedeutung zu. Inklusive Pädagogik ist die konzeptionelle Grundlage unserer Arbeit. Damit schließen wir uns den im Index für Inklusion formulierten Kernaussagen und den i nternational aner- kannten Prinzipien der UN -Kinderrechtskonvention an. Heterogenität als Lebensrealität in all ihren Erscheinungsformen bedeutet für den Alltag in unseren Kindertageseinrich- tungen Individualität in Bezug auf soziale und ökonomische Lebenslag en, das Ge- schlecht, die ethnisch-kulturelle Herkunft und Sprachen, auf körperliche, emotionale und kognitive Fähigkeiten und Voraussetzungen von Kindern. In allen FRÖBEL -Einrichtungen ist deshalb das pädagogische Handeln orientiert an den unterschiedlichen Bedürfnissen und Ressourcen von Kindern und damit sehr individuell abgestimmt. Handlungsleitend www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 10 10 sind dabei Erkenntnisse aus strukturierten Bildungs - und Entwicklungsbeobachtungen, die bei uns alle pädagogischen Fachkräfte durchführen und in entsprechenden Doku- mentationen nachhalten. Über eine enge Bildungs - und Erziehungspartnerschaft mit den Familien erfahren wir Besonderheiten über das Kind und seine Lebensumwelt, die dann in den Prozessen innerhalb der Einrichtung berücksichtigt werden. Im Beratungsfall steht Familien und Kindern sowie Mitarbeiter*innen ein FRÖBEL-internes Beratungssystem zur Verfügung. Zudem ist der Kontakt zu örtlichen Stellen der Kinder- und Jugendhilfe ein fester Bestandteil bei FRÖBEL, um im Bedarfsfall gemeinsam passgenaue Hilfe - und Handlungspläne zu erstellen. Als weltoffener und international aktiver Träger von Kindertageseinrichtungen kommen bei FRÖBEL Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen, Ethnien und Religionen zusammen. Kinder mit Migrationshintergrund sind selbstverständlicher Teil der Kindergruppe. Das Verständnis, dass alle Kinder und ihre Familien gleichwertig und gleichberechtigt in ihren Bedürfnissen betrachtet werden, bedeutet für die Einrichtung und die Fachkräfte, nicht aus Angst vor Stigmatisierung und Diskriminierung Unterschiede zu leugnen, sondern fordert dazu auf, sich Unterschiede bewusst zu machen und auch als relevant für Bildungs - und Lernprozesse einzelner Kinder anzuerkennen. Wir achten sensibel darauf, ob die Tatsache der Migrationsgeschichte (des Kindes bzw. der Familie) den Zugang des Kindes zu Bildung und Erziehung erschwert. Sollte Kindern z. B. aufgrund ihrer nicht-deutschen Familiensprache die Teilhabe an Bildungsinhalten erschwert sein, findet eine gezielte alltagsintegrierte Sprachförderung statt, um Faktoren von Benach- teiligung (präventiv) entgegenzuwirken. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir mit den Kindern über verschiedene Kulturen und Religionen sprechen, sodass sie diese kennen- lernen. Darüber hinaus erleben die Mädchen und Jungen bei uns unterschiedliche Tra- ditionen, beispielsweise durch das Feiern von Festen wie Ostern, Weihnachten oder dem Zuckerfest. Die in der Einrichtung vertretenen Familiensprachen bzw. Sprachen im Allge- meinen werden an Wänden, als Beschri ftungen von Gegenständen oder in mehrspra- chigen Büchern aufgegriffen. Durch diese Elemente werden Kinder und Erwachsene für verschiedene Weltanschauungen sensibilisiert und gleichzeitig in ihren interkulturellen Kompetenzen gefördert. Es geht uns darum, Mädchen und Jungen alle Aktivitäten zu ermöglichen, sie dabei zu unterstützen, sich in ihrer Geschlechtsentwicklung zurechtzufinden und eine positive Ge- schlechtsidentität herauszubilden. Dabei werden ganz bewusst weder Mädchen noch Jungen von Aktivitäten ausgeschlossen, sondern explizit aufgefordert, sich zu beteiligen, sich auszuprobieren und Dinge zu wagen. Unsere pädagogischen Fachkräfte sind an- gehalten, sich mit ihrer eigenen Haltung und möglicherweise vorhandenen Vorurteilen auseinanderzusetzen und diese ggf. zu überwinden. Mädchen und Jungen haben nicht nur die gleichen Rechte, sondern dürfen sich auch spielerisch mit der Rolle des jeweils anderen Geschlechts auseinandersetzen. Selbstverständlich ist bei uns „erlaubt“, dass z. B. Jungen Mädchenkleider oder Mädchen Anzüge und Krawatten anziehen, das Spiel mit Puppen ablehnen und es vorziehen, Fußball zu spielen etc. Weiterhin unterstützen unsere Fachkräfte sensibel und aufmerksam Mädchen und Jungen darin, handlungs- kompetent, konflikt- und entscheidungsfähig zu sein bzw. zu werden. Sie werden darin begleitet und unterstützt, eine eigenständige, selbstbestimmte Sexualität zu entwickeln und sich Freiräume zu schaffen, in denen sie Eigenständigkeit entwickeln und neue Er- fahrungen erleben können. Im Bereich „So ziale und emotionale Entwicklung“ werden www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 11 11 im Nationalen Kriterienkatalog zudem Kriterien zur Entwicklung einer resilienten Persön- lichkeit beschrieben, die die geschlechtssensible Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern untermauern. 2.3 Gesundheitsförderung Eine lebensweltbezogene und ganzheitliche Gesundheitsförderung ist eine zentrale Auf- gabe in unseren Kindertageseinrichtungen und hat zum Ziel, die individuellen Ressour- cen eines Kindes, einer Familie und des pädagogischen Personals zu stärken. Ein ganz- heitlicher Ansatz von Gesundheitsförderung beinhaltet u. a. Bewegungs - und Ernäh- rungserziehung sowie die Förderung von Resilienz und Unfall-, Gewalt- und Suchtpräven- tion. Bewegung hat in dieser Hinsicht in der Entwicklung der Kinder einen besonderen Stellen- wert, denn es besteht ein enger Zusammenhang zwischen psychischem und physi- schem Wohlbefinden, der Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und dem Beherrschen mo- torischer Abläufe. Eine zentrale Aufgabe ist es daher, Kindern sowohl in den Innenräu- men als au ch auf dem Außengelände großzügige und anregende Bewegungsräume für Spiele und motorische Aktivitäten zur Verfügung zu stellen. Für Kinder sind Entspannung und Erholung wichtige Voraussetzungen für ihr Wohlbefin- den und ihre Gesundheit. Kinder brauchen hier zum einen Unterstützung bei der Stress- regulation in der Interaktion mit der Bezugsperson und zum anderen Ruheräume und verschiedenste Schlafmöglichkeiten entsprechend ihren individuellen Schlaf- und Rück- zugsbedürfnissen. Im pädagogisch geführten Angebot bieten Sinnesübungen, Ge- schichten etc. den Kindern einen Raum, ihre eigene Körperwahrnehmung zu entwickeln und Selbstregulation der eigenen Gefühle zu erlernen. Unsere Ernährungskonzeption sieht für die Kinder eine ausgewogene, altersentspre- chende hochwertige Ernährung vor, die sich an den Empfehlungen der Deutschen Ge- sellschaft für Ernährung orientiert. Dabei werden die unterschiedlichen ethnischen und religiösen Hintergründe der Kinder und ihrer Familien berücksichtigt sowie den Ki ndern im Bedarfsfall Allergiker gerechte Mahlzeiten angeboten. Als Getränke stehen Tafelwas- ser und ungesüßte Früchtetees zur Verfügung. Um direkten Einfluss auf die Zubereitung der Speisen zu haben, gehen wir davon aus, dass eine Frischküche vorgesehen ist. Essen und Trinken ist aber viel mehr als bloße Nahrungsaufnahme, denn die Atmosphäre, die die Kinder während der Mahlzeiten erleben, beeinflusst ihre Ernährungsgewohnheiten und ihre Fähigkeit, etwas zu genießen. Der Einbezug der Eltern durch Informationsveran- staltungen, Aushänge und Mitmachaktionen unterstützt die Zusammenarbeit und er- höht die Chancen, dass im familiären Alltag Aspekte der Gesundheitsförderung inte- griert werden. Erklärtes Ziel im Rahmen des Kinderschutzes ist es, Kinder zu schützen, Miss- handlungen und Vernachlässigung vorzubeugen und proaktiv zu handeln. FRÖBEL hat dazu ein eigenes Kinderschutzkonzept (siehe auch Abschnitt Kinderschutz) entwickelt und geht damit weit über die üblichen Standards hinaus (§ 8a SGB VIII). Wichtiger Be- standteil des FRÖBEL-Kinderschutzkonzepts ist die fortlaufende Qualifizierung und Sensi- bilisierung der pädagogischen Fachkräfte und die Bildung regionaler Kinderschutz- teams. Außerdem gibt es eine klare Positionierung zur Prävention als eine Notwendigkeit, Kinder wirksam vor Gefahren zu schützen. Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Personals in FRÖBEL-Einrichtungen zu stär- ken, wurde ein eigenes Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement entwi- ckelt. Dieses beinhaltet u. a. eine Arbeitszeitentlastung ab dem 56. bzw. 61. Lebensjahr www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 12 12 der Mitarbeiter*innen. Weiterhin gehör en dazu diagnostische Methoden wie Mitarbei- ter*innenbefragungen und Gefährdungsbeurteilungen, eine ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes, betriebsärztliche Untersuchungen zur Impfprophylaxe sowie Arbeits- schutzberatungen, Betriebsvereinbarungen zum Wi edereingliederungsmanagement sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, tariflich vereinbarte Zeiten für die mittel- bare pädagogische Arbeit sowie trägerinterne Fortbildungsangebote. 2.4 Sozialraumorientierung und Kooperationspartner Die Vernetzung im und die Einbindung in den Sozialraum sowie die direkte Zusammen- arbeit mit der Kommune sind uns äußerst wichtig. Wie in allen bereits vertretenen Regi- onen dient uns der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband als Dachverband. Die künftige Einrichtung liegt in Münster Angelmodde – einem ländlich geprägten Stadt- teil im Südosten der Stadt. Im Umkreis befinden sich weitere Kindertagesstätten anderer Träger sowie zwei Grundschulen, mit der wir eine Zusammenarbeit anstreben: Die E i- chendorffschule und die Anette-von-Droste-Hülshoff-Schule; gegenseitige Besuche, ggf. gemeinsame Projekte sowie ein enger pädagogischer Austausch ermöglichen einen reibungslosen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Die Teilnahme am „KitaNavigator“ ist für FRÖBEL selbstverständlich. Die Leistungsvereinbarung umfasst aktuell die Übernahme der Trägerschaft einer sieben- gruppigen Kindertageseinrichtung mit einem Angebot von insgesamt 120 –130 Plätzen, die sich in 38 U3-Plätze und 82–92 Ü3-Plätze aufgliedern. Für die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren hat FRÖBEL ein speziell ausgerichtetes Konzept, das unter anderem eine sanfte Eingewöhnung nach dem Berliner oder Münchener Eingewöhnungsmodell, sogenannte Nestgruppen für die ganz Kleinen sowie stabile, liebevolle Beziehungen zu Bezugserzieher*innen vorsieht. In fast allen FRÖBEL -Einrichtungen können Kinder ab ei- nem Alter von acht Wochen betreut werden, so -dass wir im Gebiet der U3 -Betreuung umfassende Erfahrungen besitzen, die auf die neue Einrichtung übertragen werden. Bei der Gestaltung der Öffnungszeiten und Angebotsstruktur orientieren wir uns an den Be- dürfnissen der Familien und ermöglichen so eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schließtage durch Teamfortbildungen und Konzeptionstage werden langfristig angekündigt. Die sozialräumliche Einbindung der Einrichtung als Ort der Begegnung von Familien ist für uns von großer Bedeutung. Sie soll ein kommunikativer Schnittpunkt von Lebens- und Alltagsthemen der Familien sein. Deshalb betrachten wir die Zusammenarbeit mit den Familien und damit deren Beteiligung sowie die Gemeinwesensorientierung als grundle- gende Elemente der pädagogischen Arbeit und können auch hier auf Erfahrungen ei- gener Einrichtungen als Familienzentren zurückgreifen. Familienmit -glieder können bei- spielsweise Ausflüge begleiten und mitgestalten, mit dem Team Feste und Feiern orga- nisieren oder sich als Lesepat*innen in den pädagogischen All -tag einbringen und die- sen durch ihre Geschichten, ihre Sprache und ihre Kultur bereichern. Neben den zehn verankerten Bildungsbereichen der „Grundsätze zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreuung und Schulen im Primar-bereich in Nordrhein-Westfalen“ wird ein spezielles Thema in den Mittelpunkt der pädag ogischen www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 13 13 Arbeit rücken, das sich wie ein roter Faden im täglichen Geschehen in der Kindertages- einrichtung zeigt. Für diese Einrichtung planen wir den Schwerpunkt „Musik und Mathe- matik“. Während der Begriff „Literacy“ längst in den pädagogischen Alltag Einzug gehalten hat und die Förderung von Erzähl -, Schreib- und Lesekompetenz zum Standard gehört, ist der Begriff „Numeracy“ den meisten nicht geläufig, dabei prägt Mathematik unseren Alltag mindestens genauso wie die Erzähl-, Schreib- und Lesekultur. Zur mathematischen Bildung gehört weit mehr als Zählen und Rechnen: die räumliche Orientierung gehört ebenso dazu wie zum Beispiel das Erkennen von Mustern, das Erfassen und Wahrnehmen von Größen (Länge, Gewicht, Zeit …) und Formen, das Vergleichen, Sortieren und Ord- nen sowie das Bilden von Reihenfolgen. Um den Erwerb dieser und weiterer mathema- tischer Basiskompetenzen zu unterstützen, bedarf es einer entsprechend vorbereiteten, anregenden Lernumgebung mit geeigneten Materialien und einem Bewusstmachen seitens der pädagogischen Fachkräfte, wo im Alltag überall Math ematik „verborgen“ ist. Zu den Materialien mit besonderem „mathematischem Potenzial“ gehören u. a. Bau- steine in verschiedenen Farben und Formen, Legeplättchen, Spielwürfel, Geobretter, Tangram, aber auch Messinstrumente wie Waagen, Maßbänder, Messbecher un d Zei- chengeräte wie Zirkel, Lineal, Geodreieck. Aber auch im Freispiel lässt sich immer wieder Mathematik entdecken: Bei Abzähl-reimen, beim Rollenspiel im Kaufmannsladen, beim Hüpfen im „Hinkelkästchen“. Bei der Ausstattung und Einrichtung des Kindergartens ach- ten wir in dieser Einrichtung besonders darauf, die entsprechenden Materialien nicht zu vorzuhalten, sondern auch aktiv einzusetzen und das Personal für dieses Thema beson- ders zu sensibilisieren (z.B. durch Workshops beim Haus der Kleinen Forscher zum Thema mathematische Bildung). Aber auch in der Inneneinrichtung kann der mathematische Schwerpunkt sichtbar werden: Lichtausschnitte in Türen und/ oder Wänden in geomet- rischen Formen, geometrische Farbakzente an den Wänden, schiefe Ebenen, ein Foucaultsches Pendel, eine Wippe in Form einer Balkenwaage auf dem Außengelände etc. Dass Musik viel mit Mathematik zu tun hat, ist allgemein bekannt. Noten, die gemein - sam harmonisch klingen, gehorchen mathematischen Regeln. Notenwerte und Takte folgen mathematischen Werten und Mustern. Musik ist vertonte Mathematik. Dies lässt sich beispielsweise mit einem Monochord auch bereits für Kinder erlebbar machen. Ent- sprechend wird die mathematische Bildung in der Einrichtung durch einen musikalischen Schwerpunkt ergänzt. Neben gut ausgestatteten Musikräumen kann sich dieses Thema auch in Klanginstallationen im Innen - und Außenbereich wider-spiegeln. Zudem bietet sich hier eine Kooperation mit Musikschulen in der Umgebung an, z.B. mit der Musik- schule Wolbeck e.V. Neben dem Netzwerkaufbau zur Profilbildung der Einrichtung sehen wir eine Vernetzung mit weiteren im Sozialraum verankerten Institutionen vor, dazu gehören zum Beispiel der Hofladen Hamsen für die regionale Lebensmittelversorgung, der Kleingarten Verein Hiltrup Ost für einen eigenen Gemüsegarten und die Bücherei Angelmodde Dorf für die Literaturversorgung. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 14 14 2.5 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft Die Einbindung von sowie der Austausch mit den Familien sind für die Bildung und Erzie- hung der Kinder von wesentlicher Bedeut ung. Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit steht das gemeinsame Bemühen um die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes. Ziel ist es, diese Zusammenarbeit in eine Erziehungspartnerschaft münden zu lassen, in der sich alle Beteiligten über die Belange der Kinder, der Familien und der Tagesein- richtung austauschen und kooperieren, die Bedeutsamkeit der beiden Lebenswelten (Familie und Kindertageseinrich- tung) anerkannt wird, die Verantwortung für die Förderung des Kindes von Familien und Kindertages- einrichtung wahrgenommen wird, die Beteiligten partnerschaftlich handeln, um eine individuelle Lernumgebung zu schaffen und eine individuelle Förderung zu ermöglichen. Im Sinne einer auf diese Art gestalteten Partnerschaft übernehmen Kindertageseinrich- tung und Familie gleichermaßen Verantwortung für die Bildung und Erziehung des Kin- des. Zu berücksichtigen ist hierbei selbstverständlich die Akzeptanz unterschiedlicher Wertvorstellungen, kultureller bzw. religiöser Vorstellungen und Lebensentwürfe. Neben den rechtlichen Vorgaben zur Beteiligung von Familien und Kindern an Entscheidungen der Einrichtung verstehen wir unter einer qualitativ hochwertigen pädagogischen Arbeit auch die entsprechende Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse von Familien und Kindern. In der konkreten Zusammenarbeit mit Familien sind daher neben Elternabenden, Tür - und Angelgesprächen, gemeinsamen Ausflügen und Festen insbesondere folgende Ko- operationsangebote vorgesehen: Intensive Gespräche in der Eingewöhnungszeit, um das Kind und deren Familie und damit deren gelebte Familienkultur (Familienform, Sprache/n, Religion, Ge- wohnheiten etc.) und Lebenslage besser einschätzen und entsprechend darauf eingehen zu können. Regelmäßige Entwicklungsgespräche, die den Austausch und die fachliche Ein- schätzung des Entwicklungsstandes, der Interessen und Neigungen des Kindes sowie geplante Maßnahmen zu seiner Förderung zum Inhalt haben. Dies ge- schieht auf der Grundlage der Entwicklungs- und Bildungsdokumentationen und der Beobachtungen und Deutungen der Eltern. Die Einrichtung einer Lounge, welche die Familien zum Verweilen in der Kinder- tageseinrichtung und zum Austausch mit anderen Eltern einlädt. Die Einbindung und Beteiligung der Eltern an pädagogischen Aktivitäten wie Vorlesepatenschaften oder die Durchführung naturwissenschaftlicher Projekte. Transparenz der pädagogischen Arbeit durch Einladung zu Hospitationen und Besuchstagen sowie regelmäßige Information und Dokumentation pädagogi- scher Aktivitäten und Projekte. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 15 15 Die Beratung in erzieherischen Fragen rund um Themen wie Ernährung, Schla- fen, Interessen und Neigungen des Kindes. Themenbezogene Elternabende zur Elternbildung und zum Erfahrungsaustausch der Eltern untereinander. Die Beteiligung erfolgt darüber hinaus in Mitwirkungsgremien, die durch die jährliche Wahl der Elternvertretungen und Gesamtelternvertretungen (Elternbeirat) besetzt wer- den. Elternbeschwerden werden im Rahmen des FRÖBEL -Beschwerdemanagements auf allen Ebenen zeitnah, verantwortungsbewusst und aufklärend bearbeitet und als Impuls zur Weiterentwicklung unserer Arbeit gewertet. 2.5.1 Gestaltung von Übergängen Eingewöhnung Während der Eingewöhnungszeit hat das Kind ausreichend Gelegenheit, sich mit der neuen Umgebung, den dazugehörigen Personen in der Kindertageseinrichtung und ih- ren Abläufen vertraut zu machen. Auch die Familien bekommen während dieser Zeit die Möglichkeit, die Kindertageseinrichtung, die Strukturen und ihre Ansprechpersonen kennenzulernen. Eine Eingewöhnung ist dann gelungen, wenn das Kind Sicherheit und Vertrauen in seine neue Umgebung und zu seinen neuen Bezugspersonen entwickeln konnte. Auch für die Familien ist diese Zeit besonders wichtig, damit sie ihr Kind in verlässlichen Händen wissen und die pädagogischen Fachkräfte als kompetente und aussagefähige Ansprechpart- ner*innen für ihr Kind wahrnehmen. Ein konzeptionell begründetes Eingewöhnungskonzept, das sich entweder am Berliner oder Münchener Eingewöhnungsmodell orientiert, erleichtert bei uns diesen Übergang für alle Beteiligten. Alltägliche Übergänge Neben zeitlich begrenzten Übergängen gibt es zudem solche, die ein Kind jeden Tag durchlebt. Die morgendliche Trennung beim Bringen des Kindes muss genauso wie das Abholen professionell begleitet werden. Eine angenehme Atmosphäre, individuelle Ri- tuale und die Gelegenheit zum Austausch erleichtern diese Übergangssituation für Kin- der und Familien gleichermaßen. Übergänge im Haus Um Kindern auch bei Übergängen innerhalb eines Hauses Orientierung und Sicherheit zu geben, erhalten sie die Möglichkeit, sich allmählich an die bevorstehende Verände- rung zu gewöhnen. Gemeinsam mit der aktuellen Bezugsperson können sie die neue Umgebung erschließen, Beziehungen zu den neuen pädagogischen Fachkräften auf- bauen und erste Kontakte zu neuen Spielpartner*innen knüpfen. Übergang in die Grundschule Auch der Übergang in die Grundschule wird von unseren Fachkräften kompetent vor- bereitet. Wenngleich die gesamte Zeit in der Kindertageseinrichtung als Schulvorberei- tung gilt, gewinnen Themen, die mit der Schule verbunden sind, im letzten Kindergarten- jahr an Bedeutung. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 16 16 Eine erfolgreiche Gestaltung des Übergangs zeichnet sich dadurch aus, dass es sowohl Angebote für die Kinder als auch für ihre Familien gibt. Die Kindertageseinrichtung ar- beitet eng mit der ortsansässigen Grundschule zusammen. Sie planen z. B. gemeinsame Elternabende, die Kinder haben die Gelegenheit, die Grundschule kennenzulernen und die zukünftigen Lehrer*innen besuchen die Kinder im Kindergarten. Obgleich die Neugier auf die Schule bei den meisten Kindern überwiegt, stellt der Austritt aus der Kindertageseinrichtung auch eine Trennung von Gewohntem und Liebgewon- nenem dar. Kindern diesen Abschied von Freundinnen und Freunden und von vertrau- ten erwachsenen Bezugspersonen zu erleichtern, ist ebenso Aufgabe im letzten Jahr. 2.6 Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen Durch den Einsatz verschiedener Verfahren wird die pädagogische Qualität von FRÖ- BEL-Einrichtungen stetig weiterentwickelt und gesichert. Das Team „Pädagogik und Qualitätsentwicklung“ in der FRÖBEL -Hauptgeschäftsstelle ist zentral verantwortlich für das Qualitätsmanagement bei FRÖBEL. Das Qualitätsmanagement umfasst folgende wesentliche Elemente bzw. Instrumente: Jährliche interne Evaluation der pädagogischen Arbeit in unseren Einrichtungen durch die Teams mit Hilfe der Arbeitsmaterialien zum Nationalen Kriterienkatalog (NKK) in Kindertageseinrichtungen. Systematische und regelmäßige Qualifizierung aller Fachberater*innen und aller Leitungskräfte in sogenannten FRÖBEL-Kursen zur Qualitätsentwicklung zu päda- gogischen Inhalten und systematischem Vorgehen in Qualitätsentwicklungspro- zessen mit dem Ziel nachhaltig beste Fachpraxis in unseren Einrichtungen sicher- zustellen. Durchführung externer Evaluationen durch unabhängige Evaluator*innen unter Anwendung der anerkannten Evaluationsinstrumente KRIPS-R, KES-R und HUGS. Jährliche Bearbeitung der Checklisten Hygiene und Sicherheit zur Wahrung der Vorgaben der Rahmenhygienepläne sowie regelmäßige Sicherheitsbegehun- gen. Durchführung regelmäßiger Qualitätszirkel zu zentralen pädagogischen The- men, aber insbesondere auch zu den Themenbereichen Kinderschutz, Sicher- heit, Hygiene und Datenschutz. Begleitung und Beratung der FRÖBEL-Einrichtungen durch qualifizierte Fachbe- rater*innen zur Unterstützung der Qualitätsentwicklungsprozesse, aber auch, um aktuelle Entwicklungen (z. B. neues Kinderschutzgesetz) zügig umzusetzen und wesentliche Entwicklungen in einzelnen Bundesländern zu etablieren (z. B. ver- pflichtende externe Evaluation in Berlin). Systematische Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte vor dem Hintergrund der gesetzten Qualitätsziele im Rahmen einer zentralen Qualitätsentwicklungs- strategie. Zentrales Beschwerdemanagement für Eltern sowie Mitarbeiter*innen, das ge- meinsam mit den Betriebsräten umgesetzt wird, um Verbesserungspotentiale zu erschließen. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 17 17 Befragung der Mitarbeiter*innen in einem zweijährigen Turnus und anschlie- ßende intensive Auswertung der Ergebnisse mit Leitung, Team und Eltern in allen Einrichtungen. Jährliche Elternbefragung mit anschließender Auswertung der Ergebnisse mit Leitung, Team und Eltern in allen Einrichtungen. 2.6.1 Interne Selbstevaluation Einen fachlichen Rahmen für die Qualitätsentwicklung und -sicherung bildet der Natio- nale Kriterienkatalog „Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; Tietze/Viernickel, 2016). In seinen Qualitätsbereichen wird beste Fachpraxis durch kon- krete Handlungsempfehlungen für pädagogische Fachkräfte beschrieben. Mittels der Checklisten des dazugehörigen Handbuchs „Pädagogische Qualität entwickeln“ (Tietze/Viernickel, 2016) schätzen die Teams ihre pädagogische Arbeit selbst ein. Durch diese regelmäßig durchgeführten internen Evaluationen wird verstärkt die Verantw or- tung und die fachliche Kompetenz des pädagogischen Personals unserer Kindertages- einrichtungen für die Sicherung der Qualität ihrer Arbeit betont. Mithilfe verschiedener Methodenbausteine des Handbuchs werden auf Basis der Ergebnisse Qualitätsentwick- lungsprozesse angestoßen, die in Zielvereinbarungen festgelegt und durch geplante Umsetzungsschritte ausgeführt werden. 2.6.2 Externe Evaluation FRÖBEL lässt als erster Träger deutschlandweit seine Kindertageseinrichtungen durch ei- nen kompetenten Partner extern evaluieren. Seit 2016 werden die Einrichtungen von er- fahrenen und geschulten Evaluator*innen der Institute EduCert GmbH und PädQUIS gGmbH anhand der Krippen -, Kindergarten- bzw. Hort- und Ganztagsangebote-Skala (KRIPS-R, KES-R und HUGS) in ihrer pädagogischen Arbeit eingeschätzt. FRÖBEL verpflich- tet sich, das seit 2010 in Berlin bestehende System einer externen Evaluation im Fünf - Jahres-Zyklus auf alle FRÖBEL -Einrichtungen anzuwenden. Damit stellt FRÖBEL sicher, dass der interne Blick auf die Qualität durch eine n externen und objektivierten Blick er- gänzt wird. Die ressourcenorientierten Rückmeldungen werden in den bestehenden Qualitätsentwicklungsprozess der Einrichtungen integriert und durch die Fachberatung inhaltlich unterstützt. So wird sichergestellt, dass vorhandene Qualität gesichert und Po- tenziale weiterentwickelt werden. Neue FRÖBEL -Einrichtungen werden systematisch in die bestehenden Strukturen integriert. 2.6.3 Fachberatung Fachberater*innen sind eine wichtige fest installierte Instanz innerhalb von FRÖBEL. Sie sind an Entwicklungen des Trägers im Bereich des pädagogischen Profils und des Quali- tätsmanagements eng beteiligt und fungieren als Multiplikatoren dieser Maßnahmen. So stützen unsere Fachberatungen die Qualitätsentwicklung und -sicherung und die pä- dagogische Arbeit direkt vor Ort. Die Fachberatung bei FRÖBEL ist gekennzeichnet von einer hohen frühpädagogischen Fachkompetenz. Mit Zusatzqualifikationen aus den Be- reichen Beratung und Coaching bringen sie in verschiedenen Settings ihre Expertise ein. Vornehmliche Aufgabe der Fachberaterinnen und Fachberater ist es, die Fachkräfte in den Einrichtungen im Sinne eines kollegialen Beratungssystems zu stärken. Dieses syste- mische Beratungsangebot in engem Kontakt zu den Teams ermöglicht es, konkrete und www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 18 18 auf die Be dürfnisse der Kindertageseinrichtung abgestimmte Unterstützungsleistungen zu erbringen. Durch die Arbeit mit den Teams an inhaltlichen Themen stellen die Fach- beratungen sicher, dass der pädagogische Orientierungsrahmen in den Einrichtungen von allen Beteiligten umgesetzt wird. Dienstrechtliche Eingriffe übernimmt die Fachbe- ratung bei FRÖBEL nicht. 2.6.4 Mitarbeiter*innenbefragung Die alle zwei Jahre stattfindende Mitarbeiter*innenbefragung ist als partizipatives Ele- ment fester Bestandteil des Systems der Qualität sentwicklung und -sicherung. Sie stellt sicher, dass alle zu Wort kommen und an Entwicklungen beteiligt werden. Die Ergebnisse der Befragung geben wertvolle Rückmeldungen, aus denen sich durch kritische Ausei- nandersetzungen Veränderungen entwickeln lassen, die wiederum als verbesserte Be- dingungen Mitarbeiter*innen zugutekommen. 2.6.5 Elternbefragung Eine regelmäßig stattfindende Elternbefragung ist als partizipatives Element fester Be- standteil des Systems der Qualitätsentwicklung und -sicherung. Sie ergänzt damit als Strukturmoment den täglichen persönlichen Austausch zwischen Eltern und pädagogi- schen Fachkräften. Die Ergebnisse der Befragungen geben wertvolle Rückmeldungen, aus denen sich durch kritische Auseinandersetzungen Veränderungen entwickeln lassen, die a llen Ak- teur*innen des Systems zugutekommen. Am Standort südlich der Hiltruper Straße in Müns- ter wird einmal jährlich eine Elternbefragung mittels Fragebogen stattfinden. Eltern ha- ben durch die Befragung die Möglichkeit, Feedback zu geben, ihre Bedarfe und Bedürf- nisse fokussiert zu formulieren und so dem Grad ihrer Zufriedenheit und der Zufriedenheit ihres Kindes/ihrer Kinder Ausdruck zu verleihen. Selbstverständlich erfolgt die Auswertung in anonymisierter Form und Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. 2.6.6 Personalmanagement Die personelle Ausstattung unserer Kindertageseinrichtungen bezüglich Anzahl sowie Qualifikation der Fachkräfte und Leitungen richtet sich nach den jeweiligen landesge- setzlichen Vorgaben. Die Personalauswahl erfolgt dezentra l für die jeweilige Kinderta- geseinrichtung. Den Bewerbungsgesprächen liegt ein einheitlicher Gesprächsleitfaden zu Grunde, der die Zuverlässigkeit der Auswahlentscheidung unterstützt. Sowohl für pä- dagogische Fachkräfte als auch für Leitungskräfte gibt es S tellenbeschreibungen, die sie vor Beginn ihrer Tätigkeit in einer FRÖBEL-Einrichtung erhalten. Eine gute pädagogische Fachpraxis erfordert reflektiertes pädagogisches Handeln, die Auseinandersetzung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die Verti efung der eigenen berufsbezogenen Kompetenzen sowie die Weiterentwicklung professioneller Haltungen. Um unsere Fachkräfte darin zu unterstützen, bietet FRÖBEL über das FRÖBEL- Bildungswerk ein umfangreiches Qualifizierungsprogramm an. Individuelle berufsbeglei- tende Fort- und Weiterbildungen, Teamfortbildungen, kontinuierlicher kollegialer Fach- austausch sowie die Möglichkeit von Zusatzausbildungen und akademischen Berufsab- schlüssen sind weitere wesentliche Elemente unseres Personalentwicklungskonzepts. Ebenfalls können Fachkräfte in anderen FRÖBEL -Einrichtungen hospitieren und sich in www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 19 19 regionalen Arbeitskreisen zu pädagogischen Fragestellungen austauschen. Eine beson- dere Möglichkeit zur Fachkräftequalifizierung wurde mithilfe eines Konzepts von Fach - und Führungskarrieren realisiert, dass eine Karrieremöglichkeit bei FRÖBEL darstellt. Für sämtliche Fort- und Weiterbildungsaktivitäten unserer Mitarbeiter*innen besteht ein tariflich verankertes Recht auf Freistellung von der Arbeit für den Besuch dieser Veran- staltungen mit einem Umfang von mindestens drei Arbeitstagen pro Jahr. Schließtage im Zuge der Fortbildungsinitiative des FRÖBEL -Curriculums ermöglichen den Teams ge- meinsames Diskutieren, Reflektieren und Verständigen. FRÖBEL -interne Fortbildungen sind für unsere Mitarbeiter*innen kostenlos. Neben Fortbildungen gehören zu den systematisch genutzten Instrumenten der Perso- nalführung und -entwicklung: Strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Regelmäßig stattfindende Teamberatungen Jährliches Personalentwicklungsgespräch Fachtage Einrichtungsleitungen sind bei FRÖBEL Führungskräfte und werden auf die Tätigkeit vor- bereitet und unterstützt. Sie arbeiten effizient und auf den Standort abgestimmt mit ei- nem eigenen Jahresbudget. Die Leitu ng arbeitet nach einem transparenten Leitungs- konzept, für das unser Führungsleitbild (siehe Beilage FRÖBEL -Leitbild) Rahmen und Ori- entierung bietet. Die Leitungen werden zudem durch regelmäßigen Austausch unter- stützt: Monatliche Besprechungen aller Leitung skräfte mit der Geschäftsleitung und Fachberatung Individuelle Besprechungen der Leitung mit der Geschäftsleitung Regelmäßige Beratung, Begleitung und Unterstützung durch Fachberatung Spezielle Fortbildungsangebote und Trainingsmaßnahmen Darüber hinaus steht jeder Leitung im Rahmen der Wirtschaftsplanung ein Jahresbudget für Supervision zur Verfügung. FRÖBEL bietet pädagogischen Fachkräften die Möglich- keit, bei Fachfragen direkt, vertraulich und unbürokratisch ein Coaching wahrzuneh- men. Dazu wurde bei der v om FRÖBEL e.V. getragenen Erziehungs - und Familienbera- tungsstelle CON-RAT das „FRÖBEL-Fon“ eingerichtet. 2.6.7 Kinderschutz Das Wohl und der Schutz der uns anvertrauten Kinder ist für uns oberstes Gebot. In unse- ren Einrichtungen gilt das FRÖBEL-Kinderschutzkonzept „Kinder schützen – Eltern unter- stützen – Erzieherinnen und Erzieher stärken“. Das FRÖBEL -Kinderschutzkonzept wurde www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 20 20 erstmalig 2008/2009 entwickelt und ist mit dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzge- setzes 2012 erweitert worden. Grundsätzlich werden drei Bereiche erfasst: 1. Das gesetzlich vorgeschriebene Kinderschutzverfahren nach § 8a Abs. 4 SGB VIII – Umgang mit Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung im familiären Um- feld: Ein FRÖBEL-Kinderschutzordner dient im Rahmen des Schu tzauftrages nach 8a SGBVIII als Nachschlagewerk und Orientierungshilfe. Dort sind die Verantwortlich- keiten auf Einrichtungsebene und im FRÖBEL -Kinderschutznetzwerk, die Verfah- rensabläufe und die Dokumentation sowie ggf. die Meldung an das zuständige Jugendamt verbindlich geregelt. Bei Anzeichen einer möglichen Kindeswohlge- fährdung erfolgt eine Risikoabschätzung unter Hinzuziehung der internen FRÖBEL- Kinderschutzfachkräfte sowie in Einzelfällen externer Fachstellen vor Ort. Ziel im Kinderschutzverfahren ist es, durch die vertrauensvolle und gut vorbereitete Ein- beziehung der Familien die Gefährdung abzuwenden und die Familie ggf. mit Hilfeangebote zu unterstützen. Die Kinderschutzarbeit erfolgt transparent und zu- gewandt mit den Familien und berücksichtigt die Partizipations- und Informations- rechte der Kinder. Um den Schutzauftrag kontinuierlich zu kommunizieren, arbeitet die Abteilung Kinderschutz mit einem internen Kinderschutznetzwerk zusammen. Die Qualifizie- rung der Fachkräfte findet zum einen im Rahmen von 2-tägigen Teamfortbildun- gen statt. Zum anderen bildet FRÖBEL Multiplikator*innen für Kinderschutz im Rah- men einer 12-tägigen Fortbildung aus. Ziel ist, dass alle FRÖBEL-Einrichtungen über eine/ n Multiplikator*in für Kinderschutz verfügen. 2. Der Schutz von Kindern vor Gewalt und Grenzverletzungen innerhalb von Kinder- tagesstätten (Institutioneller Kinderschutz): Grundlegend sind die gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen (Erweitertes Führungszeugnis) sowie die bei FRÖBEL zusätzlich gültigen Maßnahmen, wie der Handlungsrahmen bzw. die „Persönliche Erklärung zum Kinderschutz“. Darüber hinaus sind vorrangig präv entive Maßnahmen in Verbindung mit dem FRÖBEL - Curriculum, dem Kinderrechte-orientierten FRÖBEL-Leitbild und der Rahmenkon- zeption umzusetzen. Alle Teams sind aufgefordert eine sogenannte Teamverein- barung zum respektvollen und gewaltfreien Umgang mit Kindern zu erarbeiten (Verhaltenskodex) und sich in diesem Rahmen mit den Kinderrechten und ihrer teamspezifischen Kommunikations- und Fehlerkultur auseinanderzusetzen. Hierbei erhalten die Einrichtungen Unterstützung durch die Teamfortbildung „Gewalt- freies Aufwachsen“. Die Implementierung von Beschwerdeverfahren für Kinder wird vom Träger und den Einrichtungen sukzessive umgesetzt. Auch hierfür wer- den den Einrichtungen 2-tägige Teamfortbildungen angeboten. Das Ablaufverfahren bei Hinweisen auf Gewalt und Grenzverletzung gegenüber Kindern durch Mitarbeitende ist im Rahmen des Ereignis- und Krisenmanagements www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 21 21 bei FRÖBEL klar geregelt und findet bereits frühzeitig bei ersten Verdachtsmomen- ten Anwendung. Dabei werden die Meldepflichten nach §47 SGB VIII verantwor- tungsbewusst umgesetzt. In Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Kinderschutz und Leitungskräften, Fachberatung und Geschäftsleitungen wird das Thema institutioneller Kinder- schutz stetig kommuniziert und vorangebracht. Der Träger hat hierfür auf multip- len Eben en Strukturen geschaffen, um die Schutz -, Förder - und Partizipations- rechte von Kindern in unseren Einrichtungen in der Praxis umzusetzen. Auch hier- bei unterstützen die Multiplikator*innen für Kinderschutz und sensibilisieren regel- mäßig auf Teamebene. 3. Das Sexualpädagogische Konzept und der Umgang mit sexuellen Übergriffen un- ter Kindern: Alle Einrichtungen sind aufgefordert, ein sexualpädagogisches Konzept zu erar- beiten, dieses in der Einrichtungskonzeption zu verankern und in der Praxis umzu- setzen. Der Träger stellt hierfür eine 2 -tägige Teamfortbildung als auch Beratung durch die Abteilung Kinderschutz zur Verfügung. Es gibt ein klar geregeltes Ver- fahren bei Hinweisen auf sexuelle Übergriffe unter Kindern. In solchen Fällen wird die Abteilung Kinderschutz zur Einschätzung und Beratung hinzugezogen. Mitarbeitenden werden zur Thematik der sexuellen Gewalt gegen Kinder und der Prävention verschiedene Fortbildungsangebote in Präsenz und Online angebo- ten. Der Träger verfügt über eine eigene Abteilung Kindersch utz und damit über Träger -in- terne insoweit erfahrene Fachkräfte. Gemäß § 8a Abs. 4 SGB VIII werden Hinweise auf Kindeswohlgefährdungen, die von den Fachkräften wahrgenommen werden, von der insoweit erfahrenen Fachkraft anonym beraten. Die Mitarbeiter*innen der Einrichtungen übernehmen die Fallführung und die insoweit erfahrene Fachkräfte die Fallberatung. Das FRÖBEL-Kinderschutzteam ist den Leitungen/ Mitarbeiter*innen namentlich bzw. in Person bekannt, wodurch eine niedrigschwellige Kontaktaufnahme ermöglicht wird und zu vielen Beratungsanfragen im Träger führt. Die insoweit erfahrenen Fachkräfte reagie- ren zeitnah auf Beratungsanfragen (i.d.R. noch am selben Tag), beraten prozesshaft und nicht nur punktuell und begleiten somit engmaschig und mit umfangreichem zeitlichem Einsatz in der Gefährdungseinschätzung, in der Vor- und Nachbereitung von Eltern- und Kindergesprächen sowie im gesamten Klärungs - und Hilfeprozesses im Rahmen des Schutzauftrages nach §8a Abs. 4 SGB VIII. In jedem Beratungsprozesses tragen wir dazu bei, dass die Mitarbeiter*innen mehr Handlungssicherheit im FRÖBEL-Kinderschutzverfah- ren, in der Dokumentation und in der Handhabung des FRÖBEL-Kinderschutzordners er- langen. Die inzwischen vielfältigsten Erfahrungen mit überwiegend positiven und erfolg- reichen Beratungsverläufe sensibilisieren und öffnen die Mitarbeiter*innen für die Wahr- nehmung des Schutzauftrags nach §8a Abs. 4 SGBVIII. 3 Finanzmanagement Das Finanzmanagement für die geplante Einrichtung wird in enger Absprache zwischen der regionalen Geschäftsleitung und der Controlling-Abteilung sowie der Buchhaltung von FRÖBEL in der Hauptgeschäftsstelle in Berlin durchgeführt. Über ein monatliches www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 22 22 Budgetcontrolling, Berichtswesen und eine Liquiditätsplanung ist eine solide kaufmänni- sche Führung gewährleistet. Der FRÖBEL-Haustarifvertrag FRÖBEL bietet als Arbeitgeber attraktive Leistungen, die eine Tätigkeit bei FRÖBEL für viele Bewerber*innen interessant gestalten. Hierzu gehört der im November 2009 mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) abgeschlossene Haustarifvertrag, der die arbeitsvertraglichen Bedingungen für alle Beschäftigten bei FRÖBEL regelt. Betriebli- che Altersversorgung, Jahresarbeitszeitkonten, Regelungen zur Höhergruppierung auf der Grundlage einer fachlichen Qualifikati on (Fort- und Weiterbildung) sowie die Zah- lung eines Mindestlohns auch für Hilfs - und Wirtschaftskräfte sind nur einige Eckpunkte dieses Tarifvertrags. Die Eingruppierung des Personals erfolgt gemäß der Position und der Qualifikation. Um eine Kontinuität in der Betreuung zu gewährleisten und dem Personal eine langfristige Perspektive zu bieten, schließt FRÖBEL vor allem unbefristete Arbeitsver- träge ab. Ein Stufenaufstieg ist über den Besuch von Fort- und Weiterbildungen möglich, für die entsprechend Fortbildungspunkte (FP) zuerkannt werden. Einen Einblick in die aktuelle Entgelttabelle für pädagogisches und technisches Personal des Haustarifvertrages von FRÖBEL mit Gültigkeit seit dem 11. Dezember 2020 befindet sich im Anhang (siehe 4.1 FRÖBEL -Haustarifvertrag). Weitere Leistungsmerkmale des Haustarifvertrages haben wir in einem Leporello zusammengefasst, welches Sie als An- lage zu dieser Interessenbekundung erhalten. 4 Finanzierung Als freigemeinnütziger Träger bestätigt FRÖBEL im Falle einer positiven Trägerschaftsent- scheidung den im Kinderbildungsgesetz verankerten Trägeranteil in Höhe von 3,0 Pro- zent an den entstehenden Betriebskosten. FRÖBEL erklärt, dass die Einrichtung betriebsbereit und genehmigung sfähig, einschließ- lich der erforderlichen Außenanlagen (inkl. Spielgeräte) durch den Vermieter überge- ben wird. Die Stadt Münster unterstützt den Träger der Einrichtung mit einem Investitions- kostenzuschuss in Höhe von maximal 60.000 € zur Anschaffung der Erstausstattung pro neu geschaffene Gruppe, somit beläuft sich der gesamte, maximale Investitionskosten- zuschuss auf 420.000 €. Sollten darüber hinaus Mittel für die Ausstattung des Kindergartens erforderlich sein, wird FRÖBEL diese aus Eigenmitteln einbringen. Sofern zum Zeitpunkt der angestrebten Eröff- nung weitere Fördermittel erreichbar sind, so wird FRÖBEL einen entsprechenden Antrag stellen, um den Anteil der Eigenfinanzierung zu reduzieren. Die Refinanzierung des Trägeranteils erfolgt durch die anrechenbaren Eigenleistungen, Spenden sowie die Möglichkeit Betreuungsplätze zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Arbeitgebern zur Verfügung zu stellen. FRÖBEL wird den Rahmen von Unternehmenskooperationen standortbezogen und mit Blick auf den Sozialraum eng mit dem Jugendamt der Stadt Münster abstimmen. Die Kostenanteile für Verwal- tung und Overhead entsprechen den im Kinderbildungsgesetz festgeschriebenen Ma- ximalwerten. Die Einnahmen aus Essensgeldern betragen pro Kind rund 80 Euro im Mo- nat, zzgl. Einnahmen für die Verpflegung von eigenen Beschäfti gten. Für die Berech- nung des Essensgeldes wurde eine Frischkochküche zugrunde gelegt. www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte südlich der Hiltruper Straße in Münster 23 23 FRÖBEL steht zur gemeinsamen Feinabstimmung der Baupläne zur Verfügung. FRÖBEL hat allein in den letzten zwei Jahren bundesweit 20 neue Kindergärten eröffnet und ver- fügt über ein hohes Maß an Erfahrung. Unsere hauseigenen Architekten und Architek- tinnen unterstützen die Planungsprozesse daher fundiert und praxisnah. FRÖBEL steht für diese Trägerschaft als Mieter und für eine zielgerichtete Abstimmung und Projektent- wicklung zur Verfügung. Ferner ist die Annahme, dass die geplanten Raumgrößen und Quadratmeterpreise den durch das Kinderbildun gsgesetz refinanzierten Werten ent- sprechen und als Planung sgrundlage dienen. Sofern eine Überschreitung der refinan- zierten Mietflächen bzw. Quadratmeter vorliegt, geht FRÖBEL davon aus, dass die mög- licherweise entstehenden Mehrkosten durch eine kommunale Sonderförderung ausge- glichen werden. 4.1 FRÖBEL-Haustarifvertrag *) Bezogen auf das jeweilige Landesmodell - Tätigkeitsvergütung einschließlich Freistellung für die Ausbildung
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (11)
- Hiltruper Straße
- Hafenstraße 30
- Hammer Straße
- Gumprichstraße
- Lippstädter Straße 46
- Heinrich-Wichtrup-Weg
- Norfolkweg
- Sonnenstraße
- Kissenkötterweg
- Patronatsstraße
- Boelestraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0364/2023
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 20.07.2023
- Erstellt
- 13.06.2023 14:03