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V/0166/2011

Erweiterung Feuerwache 1, York Ring - Neubau Leitstelle und Rechenzentrum citeq

Vorlagen 01.04.2011

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 25.05.2011, TOP 15.1

Anlage 1h - Ansicht Westen

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Ansehen

Anlage 1d - Grundriss 3.OG

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Ansehen

Ergänzungsvorlage V/0166/2011/1

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Ansehen

Anlage 2 - Erläuterungsbericht

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Ansehen

Anlage 1k- Schnitte B-B, C-C

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Ansehen

Anlage 1c - Grundriss 2.OG

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Ansehen

Anlage 1b - Grundriss EG

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Ansehen

Anlage 1e - Grundriss 4.OG

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Ansehen

Anlage 1i - Ansichten Norden _ Osten

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Ansehen

Anlage 1a - Lageplan

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Ansehen

Anlage 3 - Folgelastenberechnung

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 1g - Ansicht Süden

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Ansehen

Anlage 1f - Grundriss DG

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Ansehen

Anlage 1j - Schnitt A-A

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Ansehen

Anlage 1h - Ansicht Westen

298 Zeichen

Anlage 1h — Ansicht Westen

Erweiterung Feuerwache1 Münster

Leitstelle

Büros

Rechenzentrum/
Krisenstab

Fahrzeughalle

architekten |ingenieure | generalplaner zagn

agn Niederberghaus Groner Allee 100 T 05451 / 5901-0 E info@agn.de
& Partner GmbH 49479 Ibbenbüren F 05451 / 5901-120 1 www.agn.de

Anlage 1d - Grundriss 3.OG

250 Zeichen

Anlage 1d - Grundriss 3.0G

iterung Feuerwache1 |

m

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architekten |ingenieure | generalplaner zagn

agn Niederberghaus Groner Allee 100 T 05451 / 5901-0

E info@agn.de
& Partner GmbH 49479 Ibbenbüren

F 05451 / 5901-120 1 www.agn.de

Ergänzungsvorlage V/0166/2011/1

7154 Zeichen

DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Immobilienmanagement 
 Vorlagen-Nr.: 
 
V/0166/2011/1. Erg. 
Öffentliche Beschlussvorlage Auskunft erteilt: 
Herr Brockhausen 
Ruf: 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Erweiterung Feuerwache 1, York Ring - Neubau Leitstelle und Rechenzentrum citeq 
Zustimmung zur Planung und Baubeschluss 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
24.05.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
25.05.2011 Hauptausschuss Vorberatung 
25.05.2011 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Planung der Erweiterung der Feuerwache 1, York Ring, nach den Plänen des Planungs-
büros agn Paul Niederberghaus & Partner aus Ibbenbüren vom März 2011 (s. Anlagen 1 a bis 
k und Anlage 2) wird zugestimmt. Dies schließt eine Mittelerhöhung um 300.000 EUR ein. 
 
2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Checkliste zur Berücksichtigung der bauökologi-
schen Kriterien auf Grundlage der Entwurfsplanung dem Ausschuss für Umweltschutz und 
Bauwesen in einer separaten Vorlage
 mit dem Baubeschluss zur Kenntnis gegeben wird. 
 
3. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen wer-
den zur Kenntnis genommen. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
4. Es wird zur Kenntnis genommen, dass sowohl Investitionskosten gemäß der Kostenschätzung 
vom 01.03.2011 (s. Tabelle in der Begründung) in Höhe von 8.510.000,00 €, als auch Folge-
kosten entstehen und der ursprünglich veranschlagte Kostenrahmen damit um 300.000,00 € 
überschritten wird. 
 
5. Zusätzlich zu den bisher veranschlagten Mitteln in Höhe von 8.790.000,00 € (8.210.000,00 € 
für die Erweiterung + 580.000,00 € für den späteren Umbau des Kantinenbereiches im Be-
stand) werden 300.000,00 €  zur Verfügung gestellt. 
492-2413 
 
E-Mail: 
BrockhS@stadt-muenster.de  
Datum: 
20.05.2011 
V/0166/2011/1

- 2 - 
 
Teilergebnisplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0111 Immobilienmanagement    
Zeile 02 Zuwendungen und allgemeine 
Umlagen 
2014 ff. 5.430 Folgeertrag (Son-
derposten)  
Anlage Folgelasten 
 13 Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen 
2014 ff. 179.630 Folgeaufwand (In-
standhaltung + Be-
wirtschaftung)  
Anlage Folgelasten 
 14 Bilanzielle Abschreibungen 2014 ff. 108.560 Folgeaufwand 
(Hochbau)  
Anlage Folgelasten 
Produktgruppe 1601 Allgemeine Finanzwirtschaft    
Zeile 20 Zinsen und sonstige Finanz-
aufwendungen 
2013 ff. 303.170 Folgeaufwand  
Anlage Folgelasten 
Produktgruppe 0209 Brandschutz und feuerwehr-
technische Hilfeleistung 
   
Zeile 02 Zuwendungen und allgemeine 
Umlagen 
2014 ff. 240 Folgeertrag (Son-
derposten)  
Anlage Folgelasten 
 14 Bilanzielle Abschreibungen 2014 ff. 4.760 Folgeaufwand (Be-
schaffungen)  
Anlage Folgelasten 
 
 
Teilfinanzplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0209 Brandschutz und feuerwehr-
technische Hilfeleistung 
   
Investitionsmaßnahme 4100 Erweiterung FW 1    
Auszahlungen   Bis 
einschl. 
2010 
1.050.000  
   2011 250.000  
   2012 2.490.000  
   VE 4.720.000  
   2013 4.720.000  
   2014 580.000 Umbau Kantinen-
bereich im Be-
stand 
Gesamt  9.090.000  
 
 
V/0166/2011/1

- 3 - 
6. Die Berechnung der Investitionskosten und Folgelasten (Investitionsvolumen 8.510.000 Euro 
ohne Umbau des Kantinenbereiches im Bestand, s. Anlage 3) wird zur Kenntnis genommen.  
 
7. Es wird zur Kenntnis genommen, dass bei einer Investitionssumme in Höhe von 8.510.000 
Euro die Abschreibungen für das immobile Anlagevermögen in der PG. 0111 jährlich 108.560 
Euro betragen, die für das mobile Anlagevermögen (PG. 0209) liegen bei 4.760 Euro/Jahr. Zu-
dem fallen jährliche Aufwendungen für die Instandhaltung und Bewirtschaftung des immobilen 
Anlagevermögens in Höhe von 179.630 Euro in der PG. 0111 an. Dem stehen Erträge aus der 
Auflösung von Sonderposten in Höhe von 5.430 Euro (PG. 0111) bzw. 240 Euro (PG. 0209) 
gegenüber. In der PG. 1601 entstehen Zinsaufwendungen in Höhe von 303.170 Euro/Jahr. 
 
8. Den zur Finanzierung erforderlichen über-/außerplanmäßigen Auszahlungen und Aufwendun-
gen wird nach § 83 GO NRW zugestimmt. Zum Ausgleich der Finanzierungslücke wird zu-
nächst auf die Haushaltsstelle 3700 020900 0100 im Teilfinanzplan 0209 zurückgegriffen. Hier 
wird aus den Finanzmitteln des Haushaltsjahres 2014 Deckung in Höhe von 300.000 Euro an-
geboten. Die Beteiligung der citeq an den Mehrkosten wird im Binnenverhältnis zwischen Amt 
37 und der citeq auf der Basis der Kostenanteile im Bauvorhaben festgelegt. 
 
 
 
Begründung: 
 
Die Verwaltung greift mit der Vorlage V/0166/2011/1 die Empfehlungen des Ausschusses für Um-
weltschutz und Bauwesen zur Änderung der Beschlussvorschläge 1 und 2 auf.  
 
Darüber hinaus bat der Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen um eine erläuternde Texter-
gänzung zum Bau und zur Ausstattung des geplanten Rechenzentrums, die in der nachfolgenden 
Begründung eingearbeitet wurde.  
 
Rechenzentrum
 
 
Zum VOF-Verfahren wurden von der citeq Anforderungen an das neue Rechenzentrum (RZ) ge-
stellt, die auf die Erfüllung der Schutzbedarfe der Daten und auf erforderliche Verfügbarkeiten zur 
bedarfsgerechten Leistungserbringung ausgerichtet sind.  
Der angestrebte Sicherheitsstandard nimmt weitgehend Bezug auf die bau- und gebäudetechni-
schen Planungshilfen der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation 
und neue Medien e. V.), für die es auch analoge Bewertungsstufen (sogenannte Level) im TSI-
Kriterienkatalog (TSI = Trusted Site Infrastructure) des TÜViT zur Qualitätsbeurteilung von Re-
chenzentren gibt.  
 
Im Hinblick auf die im Nachgang zur Baumaßna hme angestrebte Zertifizierung des neuen RZ auf 
Basis des TSI-Kriterienkataloges des TÜViT werden freigegebene Planstände während der Pla-
nungs- und Realisierungsphase abgestimmt. 
Hierbei werden vom TÜViT neben den bau- und gebäudetechnischen Aspekten auch organisatori-
sche Festlegungen sowie Prozesse zum Notfall- und Störungsmanagement einbezogen. 
 
Im Zuge der Baumaßnahme wird eine zukunftsorientierte, bauliche und räumliche Struktur ge-
schaffen. Sie ermöglicht im Hinblick auf die E-Government-Verfahren die technische Infrastruktur 
an die steigenden Anforderungen hinsichtlich Verfügbarkeit und Schutzbedarfe künftig bedarfsge-
recht anzupassen. 
 
V/0166/2011/1

- 4 - 
V/0166/2011/1 
Die Gebäudestruktur wird nach TSI-Level 3 ausgelegt. Die individuell vorzunehmende tech-
nische Ausstattung, insbesondere hinsichtlich der Energieversorgungs- und IT-
Komponenten, wird zur Inbetriebnahme des neuen Rechenzentrums mindestens nach TSI-
Level 2 ausgelegt. Einzelne Bausteine werden künftig sicherlich auch höhere Anforderun-
gen im Zuge der Nutzung in den Folgejahren erfüllen müssen. Hier bleibt auch die Entwick-
lung der technischen, organisatorischen und rechtlichen Vorgaben abzuwarten. Dieses wird 
aber keine Auswirkungen (s. II der Vorlage)  auf die derzeitige Planung und den festgelegten 
Finanzierungsrahmen haben. 
 
Diese Anpassungen - auch eine technische Aufrüstung nach TSI-Level 3 -  können dann unter 
laufenden RZ-Bedingungen durchgeführt werden.“ 
 
 
 
I. V. 
 
gez. 
Bickeböller 
Stadtkämmerin

Anlage 2 - Erläuterungsbericht

6140 Zeichen

Anlage 2 - Erläuterungsbericht

agnı

Ibbenbüren, 03.03.2011 re

[ Erläuterungsbericht Vorplanung
Projekt: Erweiterung Feuerwache 1 Münster
Auftraggeber: Stadt Münster

Entwurfs- /Architekturkonzept

Die entwurfliche Leitidee zur Erweiterung der Feuerwache 1 basiert auf der Verbindung
städtebaulicher und gestalterischer Aspekte mit der Optimierung wichtiger funktionaler Abläufe
innerhalb der Feuerwache.

Das Prinzip der kurzen Wege sowie die Garantie wichtiger Sicherheitsaspekte für die Leitstelle sowie
das Rechenzentrum hat oberste Priorität und wird in eine effiziente Gestaltung des Baukörpers
umgesetzt.

Städtebauliche Einbindung

Durch den geplanten Neubau entsteht im Verlauf des Yorkringes ein selbstbewusstes Zeichen.
Bauflucht, Geschossigkeit und Gebäudehöhe werden vom Bestandgebäude der Feuerwache 1 auf
den Erweiterungsbau übertragen. Entsprechend der städtebaulichen Rahmenbedingungen wird der
Neubau mit einer zurückliegenden Fuge angeschlossen. Eine zurückgestaffelte Dachzone vermittelt
zum flachen Walmdach des Bestandsgebäudes.

Durch die folgerichtige Betonung der Gebäudeecke Yorkring / Koburger Weg erhält das
Gesamtensemble der Feuerwehr eine neue Wertigkeit, die der geplanten Nutzung mit der neuen
Leitstelle Rechnung trägt.

Erschließung

Der Neubau erhält keine eigene Eingangszone sondern wird vorwiegend aus dem Bestandsgebäude
heraus erschlossen. Das neue Treppenhaus im Bereich der Gebäudefuge ermöglicht jedoch eine
interne vertikale Erschließung und sichert die Fluchtwegsituation im Neubau. Ein Aufzug verbindet
alle Geschoßebenen miteinander und dient auch dem Materialtransport (z.B. Austausch
Serverschränke im Rechenzentrum).

Die Alarmausfahrten der Fahrzeughalle sind direkt auf den Yorkring gerichtet. Die rückwärtigen
Fahrzeugstellplätze der Fahrzeughalle werden über den Feuerwehrhof erreicht. Die Errichtung einer
Notausfahrt zum Koburger Weg bietet sich dabei an.

Die einzelnen Gebäudeebenen des Neubaus schließen direkt an den Bestand an. Entsprechend
unserer Planung ist die gewünschte ebenengleiche Erschließung im EG, 2. und 3. OG umgesetzt.
Das EG sowie das 4. OG werden über den neuen Aufzug und das Treppenhaus erreicht. Die
Kleiderkammer im Bestandsgebäude kann optional über einen Flachhubtisch angedient werden.

Die medientechnische Versorgung des Neubaus erfolgt aus dem Altbau heraus bzw. direkt ins
Gebäude. Die gesicherte Datenversorgung der Leitstelle und des Rechenzentrums einschließlich
Kälteversorgung positioniert sich in den Obergeschossen. Von hier aus werden über getrennt
Installationsschächte die sensiblen Nutzungsbereiche im Neubau versorgt. Der Trafo und die
Notstromersatzanlage werden über kurze Wege in Außenaufstellung an der Rückseite des
eingeschossigen Bestandsgebäudes positioniert.

agnm

Funktionalität

Im EG werden 10 Einstellplätze (Länge 12.50 m, Breite 4,50 bzw. 5 m) nachgewiesen. Das Büro
Krankenwagenhallen-Meister erhält die gewünschte Verbindung zum Bestandsraum.

Im 2. OG befinden sich als kompakter und in sich abgeschlossener Bereich das Rechenzentrum der
citeq und der Technikbereich der Feuerwehr. Durch die Anordnung im straßenabgewandten,
rückwärtigen Bereich, ist er von der Lage her im Gebäude gut geschützt. Getrennte Steigeschächte
verbinden die Ebene mit dem EG und der Leitstelle. Über Zutrittskontrollen werden diese sensiblen
Bereiche geschützt.

Außerdem wird auf dieser Geschossebene der abgesenkte Krisenstab mit angegliederten
Nebenräumen (Stuhllager, Teeküche, WC, Garderobe, Büro) angeordnet.

Das 3. OG wird entsprechend der Vorgaben durch die Büroräume belegt. Die ebenengleiche
Anbindung ist wie im EG und im 2. OG sichergestellt.

Weitere Technikräume zur Versorgung der Rechenzentren sowie die Steigeschächte zur Leitstelle
sind hier angeordnet (Lage direkt oberhalb der RZ).

Der Leitstellenraum befindet sich im 4. OG. Durch seine Lage hat er eine direkte Medienverbindung
zum Technikbereich im 2. und 3. OG. Der Schichtführer und der Kommunikationsraum
Großschadenslagen werden über Glaswände mit der Leitstelle verbunden. Die ANA wird
ebenengleich mit guter Sichtverbindung auf die Medienwand in der Leitstelle angeordnet. Alle
genannten Räume sowie der Führungsraum sind von einem Foyer aus zu erreichen. Das gesamte
4.0G ist mit Zutrittskontrollen gesichert (eigener Sicherheitsbereich).

Der Aufenthalts- und Ruheraumbereich ist auf kurzem Wege zu erreichen.
Zwei Freibereiche als Loggien bzw. Dachterrassen sind dem Aufenthaltsraum aber auch der
Leitstelle, dem Kommunikationsraum und dem Führungsraum direkt zugeordnet.

Im Dachgeschoss wird die Lüftungs- und Klimatechnik der Leitstelle angeordnet.

Materialien, Konstruktion

Der Neubau wird in Massivkonstruktion vorwiegend in Stahlbeton mit tragenden Stützen, Wänden,
Unterzügen und Decken errichtet.

Die Tragstruktur wird mit einem einheitlichen Stützenraster geplant. Die Raumaufteilung in den
Obergeschossen erfolgt größtenteils mit leichten Trennwänden, um eine hohe Flexibilität zu
erreichen bzw. mit robustem KS-Sichtmauerwerk in der Fahrzeugebene und UG.

Die Fahrzeughalle wird aus funktionellen Gründen im Fahrzeugstellbereich stützenfrei ausgeführt.
Die nicht unerheblichen Lasten aus den Obergeschossen werden über Unterzüge in die
Fassadenstützen umgeleitet.

Das Gebäude wird in zweckorientierter und einfacher Formensprache für ein Feuerwehr- bzw.
Verwaltungsgebäude entwickelt. Das Ziel ständiger Einsatzbereitschaft wurde in effiziente
Funktionalität übersetzt. Diesem Ziel ist auch die Baukörpergestaltung und die Materialität
verpflichtet.

Die Konstruktion und die Materialwahl entsprechen in den stark frequentierten Fahrzeug- und
Einsatzbereichen der gewerbe- bzw. industrieähnlichen Funktion (Sichtbeton, Stahl, Glas...). In den
Verwaltungs- und Aufenthaltszonen werden auch natürliche und behagliche Materialien wie Linoleum
und Holz eingesetzt.

Die Fassaden sollen aus großformatigen Keramikelementen als Vorhangfassade hergestellt werden.
In der Materialität und der Farbigkeit wird eine Annäherung an den Bestand gesucht, um die
Ensemblewirkung der Gesamtfeuerwache zu unterstreichen.

Andre Reschke
Dipl.-Ing / Architekt

Anlage 1k- Schnitte B-B, C-C

194 Zeichen

Haus une 3
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1quaggı 62967

8

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Anlage 1c - Grundriss 2.OG

231 Zeichen

Anlage 1c - Grundriss 2.0G

Erweiterung Feuerwache

architekten |ingenieure | generalplaner _leieig

agn Niederberghaus Groner Allee 100 T 05451 / 5901-0 E info@agn.de
& Partner GmbH 49479 Ibbenbüren F 05451 / 5901-120 1 www.agn.de

Anlage 1b - Grundriss EG

229 Zeichen

_ Anlage 1b - Grundriss EG

erweiterung Feuerwache1 \

architekten |ingenieure | generalplaner zagn

agn Niederberghaus Groner Allee 100 T 05451 /5901-0 E info@agn.de
& Partner GmbH 49479 Ibbenbüren F 05451 /5901-120 1 www.agn.de

Anlage 1e - Grundriss 4.OG

232 Zeichen

Anlage 1e - Grundriss 4.0G

Erweiterung Feuerwache1

architekten Jingenieure | generalplaner _leieig

agn Niederberghaus Groner Allee 100 T.05451 / 5901-0 E info@agn.de
& Partner GmbH 49479 Ibbenbüren F 05451 / 5901-120 1 www.agn.de

Anlage 1i - Ansichten Norden _ Osten

316 Zeichen

Anlage 1i — Ansichten Norden / Osten

Erweiterung Feuerwache1 Münster

Leitstelle

Büros

Rechenzentrum/
Krisenstab

|
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'
\

Norden

architekten |ingenieure | generalplaner _loie/g

agn Niederberghaus ‚Groner Allee 100 05451 /5901-0 E info@agn.de
& Partner GmbH 49479 Ibbenbüren F 05451 / 5901-120 1 www.agn.de

Anlage 1a - Lageplan

327 Zeichen

Anlage 1a - Lageplan

weiterung Feuerwache1 \Wünsie'

m

7”

one

Koburger Weg

‚Alarmausfahrten
Ne I\a1ı2a1ı2ı1381ı 2%
I Hauptfeuerwache

York-Ring
architekten |ingenieure | generalplaner zagn

‚agn Niederberghaus ‚Groner Allee 100. T 05451 / 5901-0 E info@agn.de
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Anlage 3 - Folgelastenberechnung

2515 Zeichen

Folgelastenberechnung  (Ermittlung der haushaltsrelevanten Erträge und Aufwendungen) Aufgestellt am: 31.03.11 
Amt: 23 
A Investitionsmaßnahme 
Bezeichnung: Erweiterung Feuerwache 1 
Finanzstelle(n): 
Jahr der Fertigstellung: 2013 
Nutzungsdauer Hochbau: 80 Jahre 
Nutzungsdauer Außenanlagen: 40 Jahre 
Nutzungsdauer Beschaffungen: 20 Jahre 
B Kapitalbedarf/ Finanzierung 
Euro %
1. Zuschüsse und Zuweisungen 425.500,00 5,00 
2. Beiträge 0,00 0,00 
3. Eigenanteil Stadt Münster 8.084.500,00 95,00 
Gesamt-Kapitalbedarf 8.510.000,00 100,00 
C Gesamtkosten der Investitionsmaßnahme Euro %
1. Grund und Boden 0,00 0,00 
2. Baukosten 8.414.800,00 98,88 
3. Beschaffungen (ohne Fahrzeuge) 95.200,00 1,12 
4. Fahrzeug (e) 0,00 0,00 
Gesamtkosten 8.510.000,00 100,00 
D Folgeaufwendungen pro Jahr Ab Haushaltsjahr: Euro %
Sach- und Dienstleistungen, Zeile 13 Ergebnisplan 
1. Instandhaltung der Grundstücke und baul. Anlagen 2014 97.738,00 16,40 
2. Instandhaltung des Infrastrukturvermögens 0,00 0,00 
3. Instandhaltung des sonstigen unbewegl. Vermögens 0,00 0,00 
4. Haltung von Fahrzeugen 0,00 0,00 
5. Bewirtschaftung der Grundstücke und baul. Anlagen 2014 81.894,00 13,74 
Zwischensumme 179.630,00 30,13 
Bilanzielle Abschreibungen, Zeile 14 Ergebnisplan 
6. Bilanzielle Abschreibungen 2014 113.320,00 19,01 
Sonstige ordentliche Aufwendungen, Zeile 16 Ergebnisplan 
7. Mieten und Pachten 0,00 0,00 
8. Sonstige Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen 0,00 0,00 
Zwischensumme 0,00 0,00 
Zinsen, Zeile 20 Ergebnisplan 
9. Fremdkapitalzinsen 2013 303.170,00 50,86 
NACHRICHTLICH: Zinsen (3,75 %) 303.170 € p.a. 
+ Tilgung (3 %) 242.540 € p.a. 
= Schuldendienst 545.710 € p.a. 
Summe Folgeaufwendungen 
596.120,00 100,00 
E Folgeerträge pro Jahr Ab Haushaltsjahr: Euro %
1. Zuweisungen und Zuschüsse für lfd. Zwecke 0,00 0,00 
2. Auflösung Sonderposten 2014 5.670,00 100,00 
3. Benutzungsgebühren und ähnliche Entgelte 0,00 0,00 
4. Mieten und Pachten 0,00 0,00 
5. Sonstige Verwaltungs- und Betriebserträge 0,00 0,00 
Summe Folgeerträge 5.670,00 100,00 
Anlage 3 - Folgelastenberechnung

Ab Haushaltsjahr: Euro 
F Entfallende Aufwendungen pro Jahr 0,00 
G Entfallende Erträge pro Jahr 0,00 
H Folgelasten (D-E-F+G) pro Jahr Euro 
insgesamt 590.450,00 
in % der Gesamtkosten (vgl. C) 6,94 
I Folgeinvestitionen Zeitpunkt Euro 
J Erläuterungen 
Die einzelnen Beträge sind kaufmännisch auf ganze Zahlen gerundet; 
Zwischen- und Gesamtsummen zum Ausweis im Teilergebnisplan sind kaufmännisch auf volle 10 €-Beträge gerundet.

Beschlussvorlage

14022 Zeichen

V/0166/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Immobilienmanagement 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Erweiterung Feuerwache 1, York Ring - Neubau Leitstelle und Rechenzentrum citeq 
Zustimmung zur Planung und Baubeschluss 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
04.05.2011 Werksausschuss der citeq Vorberatung 
10.05.2011 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
17.05.2011 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 
24.05.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
25.05.2011 Hauptausschuss Vorberatung 
25.05.2011 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Erweiterung der Feuerwache 1, York Ring, nach den Plänen des Planungsbüros agn Paul 
Niederberghaus & Partner aus Ibbenbüren vom März 2011 (s. Anlagen 1 a bis k und Anlage 2) 
wird zugestimmt. 
 
2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Checkliste zur Berücksichtigung der bauökologi-
schen Kriterien auf Grundlage der Entwurfsplanung dem Ausschuss für Umweltschutz und 
Bauwesen in einer separaten Vorlage zur Kenntnis gegeben wird. 
 
3. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen wer-
den zur Kenntnis genommen. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
4. Es wird zur Kenntnis genommen, dass sowohl Investitionskosten gemäß der Kostenschätzung 
vom 01.03.2011 (s. Tabelle in der Begründung) in Höhe von 8.510.000,00 €, als auch Folge-
kosten entstehen und der ursprünglich veranschlagte Kostenrahmen damit um 300.000,00 € 
überschritten wird. 
 
5. Zusätzlich zu den bisher veranschlagten Mitteln in Höhe von 8.790.000,00 € (8.210.000,00 € 
für die Erweiterung + 580.000,00 € für den späteren Umbau des Kantinenbereiches im Be-
stand) werden 300.000,00 €  zur Verfügung gestellt. 
Vorlagen-Nr.: 
V/0166/2011 
Auskunft erteilt: 
Herr Brockhausen 
Ruf: 
492-2413 
E-Mail: 
BrockhS@stadt-muenster.de  
Datum: 
31.03.2011 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0166/2011 
 
Teilergebnisplan 
 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush.
- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0111 Immobilienmanagement    
Zeile 02 Zuwendungen und allgemeine 
Umlagen 
2014 ff. 5.430 Folgeertrag (Son-
derposten)  
Anlage Folgelasten 
 13 Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen 
2014 ff. 179.630 Folgeaufwand (In-
standhaltung + Be-
wirtschaftung)  
Anlage Folgelasten 
 14 Bilanzielle Abschreibungen 2014 ff. 108.560 Folgeaufwand 
(Hochbau)  
Anlage Folgelasten 
Produktgruppe 1601 Allgemeine Finanzwirt-
schaft 
   
Zeile 20 Zinsen und sonstige Finanz-
aufwendungen 
2013 ff. 303.170 Folgeaufwand  
Anlage Folgelasten 
Produktgruppe 0209 Brandschutz und feuer-
wehrtechnische Hilfeleis-
tung 
   
Zeile 02 Zuwendungen und allgemeine 
Umlagen 
2014 ff. 240 Folgeertrag (Son-
derposten)  
Anlage Folgelasten 
 14 Bilanzielle Abschreibungen 2014 ff. 4.760 Folgeaufwand (Be-
schaffungen)  
Anlage Folgelasten 
 
 
Teilfinanzplan 
 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush.
- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0209 Brandschutz und feuerwehr-
technische Hilfeleistung 
   
Investitionsmaßnahme 4100 Erweiterung FW 1    
Auszahlungen   Bis 
einschl. 
2010 
1.050.000  
   2011 250.000  
   2012 2.490.000  
   VE 4.720.000  
   2013 4.720.000  
   2014 580.000 Umbau Kantinen-
bereich im Be-
stand 
Gesamt  9.090.000

- 3 - 
V/0166/2011 
 
 
6. Die Berechnung der Investitionskosten und Folgelasten (Investitionsvolumen 8.510.000 Euro 
ohne Umbau des Kantinenbereiches im Bestand, s. Anlage 3) wird zur Kenntnis genommen.  
 
7. Es wird zur Kenntnis genommen, dass bei einer Investitionssumme in Höhe von 8.510.000 
Euro die Abschreibungen für das immobile Anlagevermögen in der PG. 0111 jährlich 108.560 
Euro betragen, die für das mobile Anlagevermögen (PG. 0209) liegen bei 4.760 Euro/Jahr. Zu-
dem fallen jährliche Aufwendungen für die Instandhaltung und Bewirtschaftung des immobilen 
Anlagevermögens in Höhe von 179.630 Euro in der PG. 0111 an. Dem stehen Erträge aus der 
Auflösung von Sonderposten in Höhe von 5.430 Euro (PG. 0111) bzw. 240 Euro (PG. 0209) 
gegenüber. In der PG. 1601 entstehen Zinsaufwendungen in Höhe von 303.170 Euro/Jahr. 
 
8. Den zur Finanzierung erforderlichen über-/außerplanmäßigen Auszahlungen und Aufwendun-
gen wird nach § 83 GO NRW zugestimmt. Zum Ausgleich der Finanzierungslücke wird zu-
nächst auf die Haushaltsstelle 3700 020900 0100 im Teilfinanzplan 0209 zurückgegriffen. Hier 
wird aus den Finanzmitteln des Haushaltsjahres 2014 Deckung in Höhe von 300.000 Euro an-
geboten. Die Beteiligung der citeq an den Mehrkosten wird im Binnenverhältnis zwischen Amt 
37 und der citeq auf der Basis der Kostenanteile im Bauvorhaben festgelegt. 
 
 
 
Begründung: 
 
Der Rat hat in seiner Sitzung am 25.03.2009 (V/0872/2008) die Errichtung eines Erweiterungsbau-
es am Standort Feuerwache 1  mit folgenden Funktionsbereichen  
 
• Integrierte Leitstelle für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz 
• Stabsräume für eine Einsatzleitung und für einen Krisenstab 
• Fahrzeughalle für Einsatzfahrzeuge 
• Rechenzentrum der citeq  
 
und den Umbau und die Modernisierung des Sozial- und Kantinenbereiches im Bestand beschlos-
sen. 
 
Der Rat hat die Verwaltung in gleicher Sitzung beauftragt, zur gemeinsamen Vergabe der Architek-
tenleistungen und Planungsleistungen zur technischen Ausrüstung für die Erweiterungsmaßnahme 
ein VOF-Verfahren durchzuführen.  
 
Als Ergebnis des VOF-Verfahrens hat der Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen in seiner 
Sitzung am 01.06.2010 (V/0240/2010) das Büro agn Niederberghaus & Partner mit den Planungs-
leistungen beauftragt. Die Verwaltung wurde beauftragt, aufgrund der Angebotsplanung des Büros 
agn die Entwurfsplanung einschließlich Kostenberechnung zu erstellen. 
 
 
Zu 1 und 2 - Planung 
 
Auf der 
Grundlage der Angebotsplanung zum VOF-Verfahren wurde vom Büros agn unter der Pro-
jektleitung des Amtes für Immobilienmanagement und in enger Abstimmung mit den beiden Nut-
zern, Feuerwehr und citeq, die Vorplanung erstellt (s. Anlagen 1 a bis k und Anlage 2). 
 
Durch mehrfache Überplanungsrunden konnten die Kosten gegenüber der Angebotsplanung deut-
lich reduziert werden (s. Kostentabelle zu den Punkten 4 und 5). Die Planungstiefe geht insbeson-
dere im Bereich der technischen Anlagen teilw eise über den üblichen Stand einer Vorplanung hin-
aus, um hier aussagefähige Kostenansätze und eine größere Kostensicherheit zu erzielen.

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V/0166/2011 
Zunächst wurde die Angebotsplanung auf mögliche Reduzierungen von Gebäudeflächen und  
-volumina untersucht. Dies erfolgte unter der konstruktiven Mitwirkung und aufgrund von Vorschlä-
gen der Nutzer, Feuerwehr und citeq. 
 
Durch Reduzierung von Nutzneben- und Verkehrsflächen und teilweise durch Verringerung von 
Raumhöhen (Fahrzeughalle, Kommunikationsraum im  4. OG) konnte die Bruttogeschossfläche 
bzw. der Bruttorauminhalt des Gebäudes um über 21 bzw. 22 % gegenüber der Angebotsplanung 
reduziert werden. Die im 4. OG ausgewiesenen Loggienflächen zur Leitstelle wurden von 113 m² 
auf 39 m² reduziert. Durch Verringerung von Raumhöhen im Leitstellenbereich sowie Komprimie-
rung der Raumstrukturen konnte im Dachgeschoss (5. OG) gegenüber der Angebotsplanung voll-
ständig auf Aufenthaltsräume verzichtet werden. Die Flächen sind nun für die Gebäudetechnik 
nutzbar. Für die Netzersatzanlage und das Trafogebäude wird die Aufstellung von entsprechenden 
Containeranlagen im Außenbereich (s. Lageplan) vorgesehen. 
 
Durch die vorgenannten Reduzierungen und die Verlagerung von Technikflächen konnte insge-
samt auf ein Untergeschoss verzichtet werden. Außerdem wurde die Tiefe des Gebäudes über alle 
Geschosse um 2,5 m auf der vollen Breite reduziert. 
 
Reduzierung Gebäudeflächen / -volumen 
  
Angebotsplanung 
agn 
Vorplanung v. 
01.03.2011 
Reduzierung zur 
Angebotsplanung  
BGF m² 4388 m² 3468 m² 920 m² 21 % 
BRI m³ 17547 m³ 13653 m³ 3893 m³ 22 % 
 
Neben der vorgenannten Reduzierung des Gebäudevolumens wurden Einsparungen auch im Be-
reich der technischen Gebäudeausrüstung realisiert. Zum Einen wurden die geplanten Anlagen-
leistungen in Abstimmung mit den Nutzeranforderungen reduziert, zum Anderen konnten aufgrund 
der Abstimmung der Sicherheitsanforderungen für die Rechenzentren (auch mit dem für eine spä-
tere Zertifizierung vorgesehenen TÜV Informationste chnik) die technischen Anlagen reduziert wer-
den (Verzicht auf eine zweite Netzersatzanlage und eine zweite Trafostation, Verzicht auf Gas-
löschanlage und Druckentlastungsöffnungen). 
 
Vor dem Hintergrund der sehr intensiven Durcharbeitung des Entwurfes in allen Geschossen ein-
schließlich der für das Projekt maßgeblichen Kostenfaktoren der technischen Gebäudeausrüstung 
erfolgt der Baubeschluss auf der Grundlage der vorgelegten Vorplanung und Kostenschätzung und 
nicht wie ursprünglich vorgesehen (s. V/0240/2010) auf der Grundlage der nächsten Planungsstu-
fe, der Entwurfsplanung.  
Da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alle konstruktiven und bauphysikalischen Detailpunkte ab-
schließend durchgeplant sind, ist vorgesehen, dass ergänzende Angaben zu den Ausbau- und 
Fassadenmaterialien und die Checkliste zur Berücksichtigung der bauökologischen Kriterien nach 
Erstellung der Entwurfsplanung und des Wärmeschutznachweises in einer separaten Vorlage an 
den Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen zur Kenntnis gegeben werden. 
 
 
Rechenzentrum
 
 
Zum VOF-Verfahren wurden von der citeq Anforderungen an das neue Rechenzentrum (RZ) ge-
stellt, die auf die Erfüllung der Schutzbedarfe der Daten und auf erforderliche Verfügbarkeiten zur 
bedarfsgerechten Leistungserbringung ausgerichtet sind.  
Der angestrebte Sicherheitsstandard nimmt weitgehend Bezug auf die bau- und gebäudetechni-
schen Planungshilfen der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation 
und neue Medien e. V.), für die es auch analoge Bewertungsstufen (sogenannte Level) im TSI-
Kriterienkatalog (TSI = Trusted Site Infrastructure) des TÜViT zur Qualitätsbeurteilung von Re-
chenzentren gibt.

- 5 - 
V/0166/2011 
Im Hinblick auf die im Nachgang zur Baumaßna hme angestrebte Zertifizierung des neuen RZ auf 
Basis des TSI-Kriterienkataloges des TÜViT werden freigegebene Planstände während der Pla-
nungs- und Realisierungsphase abgestimmt. 
Hierbei werden vom TÜViT neben den bau- und gebäudetechnischen Aspekten auch organisatori-
sche Festlegungen sowie Prozesse zum Notfall- und Störungsmanagement einbezogen. 
 
Im Zuge der Baumaßnahme wird eine zukunftsorientierte, bauliche und räumliche Struktur ge-
schaffen. Sie ermöglicht im Hinblick auf die E-Government-Verfahren die technische Infrastruktur 
an die steigenden Anforderungen hinsichtlich Verfügbarkeit und Schutzbedarfe künftig bedarfsge-
recht anzupassen. 
Diese Anpassungen können dann unter laufenden RZ-Betriebsbedingungen durchgeführt werden. 
 
 
Freiraumplanung
 
 
Die Freiflächen im Umfeld des Erweiterungsbaues werden vom Amt für Grünflächen und Umwelt-
schutz unter funktionalen Gestaltungskriterien geplant. Die Belagsaufbauten der Alarmausfahrten 
und Bewegungsflächen werden den hohen Belastungen durch die Feuerwehrfahrzeuge ange-
passt. Es kommen Bitumen gebundene Beläge und auch einfacher Betonstein zur Anwendung.  
Der nördlich des Gebäudes gelegene Alarmhof erhält einen Sicherheitszaun. Zum Koburger Weg 
wird eine zusätzliche Notausfahrt mit Tor angelegt.  
Die Gestaltung berücksichtigt, dass auf dem benachbarten Grundstück, der ehemaligen Gleistras-
se parallel zum Koburger Weg, ein Radweg angelegt werden soll. Dieser wird durch die Planungen 
nicht beeinträchtigt.  
 
 
 
Zu 3 – Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen 
 
Eine barrierefreie Erschließung der Erweiterung ist über die in der Schnittstelle zum Bestand an-
geordnete Aufzugsanlage gewährleistet. Im 2. Obergeschoss wird die Bodenabsenkung zum Kri-
senstabsraum durch eine Rampenanlage barrierefrei geplant. Ein behindertengerechtes WC ist im 
Bestand vorhanden (1. OG). 
 
 
Zu 4 und 5 – Kosten 
 
Aufgrund der im Zuge
 der Überarbeitung der Angebotsplanung eingeplanten Maßnahmen zu Kos-
tenreduzierungen (s. zu Punkt 1 und 2) wurde gegenüber den vom Büro Assmann zur Angebots-
planung ermittelten Kosten eine deutliche Kostenreduzierung erzielt. 
Auf der Grundlage der Kostenprognose v. 13.10.2008 zur Machbarkeitsstudie wurde ein Budget in 
Höhe von 8.210.000,00 für die Erweiterung (ohne Kosten für den Umbau und die Modernisierung 
des Sozial- und Kantinenbereiches im Bestand) bereitgestellt. Dieses wird durch die aktuelle Kos-
tenschätzung v. 01.03.2011 um 300.000,00 € überschritten. In der vom Büro Assmann zur Ange-
botsplanung im VOF-Verfahren erstellten Kostenermittlung v. 11.03.2010 betrug die Budgetüber-
schreitung ca. 3.370.000,00 €.  
 
  Kostenprognose 
v. 13.10.2008      
Vorlage 
872/2008 
Angebotsplan-
ung erstellt 
durch Büro 
Assmann v. 
11.03.2010 
Kostenschät- 
zung agn v. 
01.03.2011 
Bemerkungen 
KG 200 Herrichten+Erschließen 150.000,00 157.000,00 171.400,00 
incl. Rückbau  
Trafostation u. 
Übergangs-
wohnheim

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V/0166/2011 
KG 300 Baukonstruktion 3.800.000,00 4.623.150,00 3.589.444,60  
KG 400 TGA 2.357.299,56 4.510.100,00 3.050.755,40  
KG 500 Außenanlagen 300.000,00 178.500,00 270.000,00 Angabe Amt 67
KG 600 Ausstattung 100.000,00 101.150,00 95.200,00  
KG 700 Baunebenkosten 1.416.178,90 2.009.695,80 1.332.000,00 Angabe Amt 23
Unvorhersehbares / Rundung 86.521,54 0,00 1.200,00  
Summe 8.210.000,00 11.579.595,80 8.510.000,00 
ohne Umbau 
des Kantinen-
bereiches im 
Bestand 
         
Budget 8.210.000,00 8.210.000,00 8.210.000,00  
Budgetüberschreitung 0,00 3.369.595,80 300.000,00  
 
 
Terminplanung
 
 
Folgende Projektecktermine sind vorgesehen: 
 
Rodung Baumbestand im Baufeld, Rückbau Trafostation und Übergangswohnheim:  
bis Frühjahr 2012 
 
Baubeginn: Sommer 2012 
Inbetriebnahme: Ende 2013 
 
 
 
 
 
 
I.V. 
 
 
gez. 
Bickeböller 
Stadtkämmerin 
 
 
Anlagen: 
Anlagen 1a – k  - Pläne zur Vorplanung agn vom 03.03.2011 
Anlage 2 – Erläuterungsbericht zur Vorplanung 
Anlage 3 - Folgelastenberechnung

Anlage 1g - Ansicht Süden

266 Zeichen

Anlage 19 - Ansicht Süden

Erweiterung Feuerwache1

Rechenzentrum/
Krisenstab

M

LI

architekten |ingenieure | generalplaner _loie/g

agn Niederberghaus Groner Allee 100

T 05451 / 5901-0 E info@agn.de
& Partner GmbH 49479 Ibbenbüren

F 05451 /5901-120 1 www.agn.de

Anlage 1f - Grundriss DG

229 Zeichen

Anlage 1f- Grundriss DG

Erweiterung Feuerwache

architekten |ingenieure | generalplaner _loie/g

agn Niederberghaus ‚Groner Allee 100 T.05451 / 5901-0 E info@agn.de
& Partner GmbH 49479 Ibbenbüren F 05451 / 5901-120 1 www.agn.de

Anlage 1j - Schnitt A-A

456 Zeichen

AZiameten

‚Aggregatcontainer
Nolstromdiesel

Fertigteil-Trafostation

Anlage 1j - Schnitt A-A

Feuerwache
t = 4 — t
t “ eg u +
® Du ®
. Zen fl ie ee
Ei Fe En nee Leitstelle
1.| Paar Pe BE ie
SEEN | .z
— Ann nn I 77 2---- ee iii
NE WERE ERBETEN, DA I — d. A — em J

Schnitt A-A

architekten |ingenieure | generalplaner zagn

agn Niederberghaus Groner Allee 100 T 05451 / 5901-0. E info@agn.do
& Partner GmbH 49479 Ibbenbüren F 05451 1 5901-120 1 www.agn.de

Beratungsverlauf (6)

04.05.2011 Werksausschuss der citeq
TOP 4.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
10.05.2011 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.1 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
17.05.2011 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
25.05.2011 Hauptausschuss
TOP 10.1 Vorberatung
Zur Sitzung
25.05.2011 Rat
TOP 15.1 Entscheidung
Zur Sitzung
Vorberatung

Orte (2)

  • York-Ring
  • Koburger Weg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0166/2011
Typ
Vorlagen
Datum
01.04.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37