V/0347/2018
NKF-Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2016
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Anlage A
1527 Zeichen
Anlage A zur V/0347/2018 Kurzüberblick NKF-Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2016 (Entwurf) Ziele/Teilziele/Zielerreichung Ziel: -Information des Rates und der Bevölkerung Teilziele: -Schaffung von Transparenz mit einem Gesamtabschluss über die wirtschaftliche Tätigkeit der Stadt Münster -Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten der Kommune Zielerreichung: -Mit Aufstellung des siebten Gesamtabschlusses kommt die Stadt Münster ihren Pflichten zur Veröffentlichung nach. Sie legt damit Rechenschaft über ihre wirtschaftliche Tätigkeit ab. Finanzierung Produktgruppe: PG 0109 Finanz- und Beteiligungsmanagement Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja X Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja X Nein Bereits veranschlagt? Ja X Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig frei- willig Die Stadt Münster ist gem. § 116 Abs. 1 und 5 GO NRW verpflichtet, in jedem Haushaltsjahr einen Gesamtabschluss für den Abschlussstichtag 31.12. aufzustellen. Des Weiteren gelten der § 118 GO NRW i. V. m. den §§ 49 bis 52 GemHVO NRW. Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Entfällt.
Gesamtabschluss 2016_Session
133086 Zeichen
NKF-Gesamtabschluss
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Gesamtabschluss 2016
- Entwurf -
Publication name: Deckblatt Gesamtabschluss 2016 neu generated:
2018-03-13T09:39:41+01:00
Gesamtabschluss 2016
Entwurf
Inhaltsverzeichnis
Aufstellungs- und Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung 2016
Gesamtbilanz zum 31.12.2016
Gesamtanhang 2016 mit Kapitalflussrechnung
Gesamtlagebericht 2016
Abkürzungsverzeichnis
Aufstellungs- und
Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung
2016
2016 2015
EUR EUR
1. Steuern und ähnliche Abgaben 564.135.582,42 513.920.772,19
2. + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 142.731.282,96 124.117.531,32
3. + Sonstige Transfererträge 15.979.555,30 15.596.084,26
4. + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 159.887.570,49 154.887.993,82
5. + Privatrechtliche Leistungsentgelte 551.512.342,45 547.645.185,03
6. + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 188.684.504,27 166.315.136,20
7. + Sonstige ordentliche Erträge 58.294.527,76 64.474.506,69
8. + Aktivierte Eigenleistungen 13.288.352,46 13.592.318,96
9. +/- Bestandsveränderungen 5.077.486,03 -11.707.862,12
10. = Ordentliche Erträge 1.699.591.204,14 1.588.841.666,35
11. - Personalaufwendungen 341.987.888,81 319.861.967,41
12. - Versorgungsaufwendungen 24.060.049,62 21.654.153,33
13. - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 470.767.013,30 458.887.348,43
14. - Bilanzielle Abschreibungen 163.642.486,32 136.801.018,34
15. - Transferaufwendungen 537.814.741,32 492.044.130,93
16. - Sonstige ordentliche Aufwendungen 124.193.145,53 130.212.794,99
17. = Ordentliche Aufwendungen 1.662.465.324,90 1.559.461.413,43
18. = Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 37.125.879,24 29.380.252,92
19. + Beteiligungserträge 6.932.495,29 -678.008,80
20. + Zinserträge und sonstige Finanzerträge 600.805,07 4.456.507,53
21. - Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 351.116,64 -179.145,52
22. - Zinsaufwendungen- und sonstige Finanzaufwendungen 33.135.179,72 34.699.339,41
23. = Gesamtfinanzergebnis -25.952.996,00 -30.741.695,16
24. = Ordentliches Gesamtergebnis 11.172.883,24 -1.361.442,24
25. = Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag 11.172.883,24 -1.361.442,24
Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2016
Gesamtbilanz
zum
31.12.2016
31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015
Aktiva EUR EUR Passiva EUR EUR
Anlagevermögen 3.688.802.833,25 3.662.765.384,99 Eigenkapital 757.986.279,42 728.135.251,40
Immaterielle Vermögensgegenstände 82.665.810,99 95.531.106,53 Allgemeine Rücklage 691.602.585,21 662.130.959,88
Geschäfts- oder Firmenwerte 72.002.744,34 83.577.861,94 Sonderrücklagen 1.306.000,00 1.306.000,00
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 10.663.066,65 11.953.244,59 Ausgleichsrücklage 53.904.810,97 66.059.733,76
Sachanlagen 3.489.123.072,54 3.450.617.248,31 Bilanzgewinn/Bilanzverlust 11.172.883,24 -1.361.442,24
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 231.783.734,81 233.349.369,79 Sonderposten 1.330.809.583,79 1.356.970.237,13
Grünflächen 126.353.103,85 126.153.237,08 Sonderposten für Zuwendungen 666.483.317,05 676.741.787,93
Ackerland 33.867.927,04 34.298.817,45 Sonderposten für Beiträge 645.000.675,66 660.597.953,65
Wald, Forsten 10.249.158,73 10.430.217,65 Sonderposten für den Gebührenausgleich 11.418.744,34 11.812.185,41
Sonstige bebaute Grundstücke 61.313.545,19 62.467.097,61 Sonstige Sonderposten 7.906.846,74 7.818.310,14
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.174.408.871,64 1.136.777.117,52 Rückstellungen 679.901.800,11 684.238.504,07
Kinder- und Jugendeinrichtungen 66.647.857,87 67.581.880,72 Pensionsrückstellungen 531.684.009,00 508.373.157,00
Schulen 353.211.661,65 350.813.082,99 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 44.527.484,43 52.085.993,12
Wohnbauten 184.600.507,87 173.248.291,02 Instandhaltungsrückstellungen 3.266.102,25 6.111.899,58
Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 569.948.844,25 545.133.862,79 Steuerrückstellungen 11.453.744,65 10.770.460,38
Infrastrukturvermögen 1.776.153.341,70 1.785.660.887,15 Sonstige Rückstellungen 88.970.459,78 106.896.993,99
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 315.756.181,67 315.105.009,54 Verbindlichkeiten 1.279.381.264,26 1.226.193.077,89
Brücken und Tunnel 41.258.586,31 41.117.660,22 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.075.802.557,62 1.043.004.365,22
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 680.496.279,42 693.938.686,60 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 14.029.129,00 13.845.260,49
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlage 548.345.777,34 559.289.293,94 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 649.403,86 779.861,25
Stromversorgungsanlagen 64.783.786,33 55.601.513,30 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 57.150.138,09 85.309.025,47
Gasversorgungsanlagen 29.781.348,00 29.367.011,14 Sonstige Verbindlichkeiten 131.750.035,69 83.254.565,46
Wasserversorgungsanlagen 30.122.480,52 28.622.553,48 Passive Rechnungsabgrenzungsposten 72.599.911,17 73.802.954,33
Wärmeversorgungsanlagen 31.380.256,31 31.689.197,44
Abfallbeseitigungsanlagen 14.738.415,49 11.142.868,76
Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 19.490.230,31 19.787.092,73
Bauten auf fremden Grund und Boden 6.440.291,17 2.103.976,04
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 15.365.066,64 14.134.119,17
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 126.716.460,80 123.907.851,66
Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.180.859,36 54.351.447,77
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 115.074.446,42 100.332.479,21
Finanzanlagen 117.013.949,72 116.617.030,15
Anteile an verbundenen Unternehmen 32.814.768,28 30.368.730,36
Anteile an assoziierten Unternehmen 34.252.966,18 36.432.469,65
Übrige Beteiligungen 6.361.450,00 6.907.096,71
Sondervermögen 4.261.923,06 4.267.204,59
Wertpapiere des Anlagevermögens 28.123.229,79 26.260.342,00
Ausleihungen 11.199.612,41 12.381.186,84
Ausleihungen an Beteiligungen 7.082.193,00 7.116.193,00
Sonstige Ausleihungen 4.117.419,41 5.264.993,84
Umlaufvermögen 373.969.397,39 348.850.763,68
Vorräte 70.589.871,44 68.310.011,44
Rohstoffe/Fertigungsmaterial, Hilfsstoffe Betriebsstoffe 9.597.386,12 10.392.934,60
Waren 34.485.243,98 41.103.549,97
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 26.456.142,29 16.753.255,99
Fertige Erzeugnisse 2,00 2,00
Emissionsrechte 51.097,05 60.268,88
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 124.077.861,80 123.189.950,61
Forderungen 88.320.325,71 89.189.126,11
Sonstige Vermögensgegenstände 35.757.536,09 34.000.824,50
Liquide Mittel 179.301.664,15 157.350.801,63
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 57.906.608,11 57.723.876,15
4.120.678.838,75 4.069.340.024,82 4.120.678.838,75 4.069.340.024,82
Gesamtbilanz der Stadt Münster zum 31.12.2016
Gesamtanhang 2016
mit
Kapitalflussrechnung
Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag 1
II. Angaben zum Konsolidierungskreis 1
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 3
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 4
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz 7
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung 16
VII. Sonstige Angaben 20
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs 21
- 1 -
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und der Gemeindehaushalts-
verordnung für das Land Nordrhein-Westfalen zum 31.12.2016 einen Einzelabschluss und als Mut-
terunternehmen einen Gesamtabschluss aufgestellt. Sofern er gänzende Vorschriften des Han-
delsgesetzbuches anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll zu konsolidierenden Aufgabenbereiche ent-
spricht dem Kalenderjahr. Bei den assoziierten Unternehmen wurde der j eweils letzte Jahresab-
schluss zugrunde gelegt. Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren auf-
gestellt. Die Betragsangaben erfolgen in Euro.
II. Angaben zum Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Stadt Münster als Mutterunternehmen selbst, sämtl i-
che wirtschaftlich und organisatorisch verselbstständigten Aufgabenbereiche der Stadt Münster,
die im Rahmen der Vollkonsolidierung bzw. der „at equity“-Methode in den Gesamtab schluss mit
einbezogen werden. Gegenüber dem Vorjahr ist der Konsolidierungskreis unverändert geblieben.
Auf die Stadt Münster wurden die folgenden Unternehmen voll konsolidiert:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Stadtwerke Münster GmbH Münster 100,00
Wohn+Stadtbau GmbH Münster 100,00
Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzernebene in den Gesamtabschluss einbez o-
gen. Dadurch sind über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH die folgenden G e-
sellschaften als verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung in den Konsolidi e-
rungskreis des Gesamtabschlusses gelangt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
münsterNETZ GmbH Münster 100,00
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH Münster 100,00
Westfälische Bauindustrie GmbH Münster 99,00
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG Münster 100,00
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH Münster 100,00
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG Löningen 100,00
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH Münster 100,00
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurde die Westfälische Fernwärm e-
versorgung GmbH mit einem Anteil der Stadtwerke Münster GmbH am Kapital in Höhe von
- 2 -
50,00 % als anteilsmäßig konsolidiertes Gemeinschaftsunternehmen in den Konsolidierungs-
kreis des Gesamtabschlusses aufgenommen.
Folgende Unternehmen der Stadt Münster wurden nach der „at equity“-Methode (Fortschreibung
des Beteiligungsbuchwertes) im Gesamtabschluss berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
citeq (Eigenbetrieb)* Münster 100,00
Theater Münster (Eigenbetrieb)* Münster 100,00
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH* Münster 92,09
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Münster 45,41
*In Ausübung der Wahlrechte nach § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2 HGB wurde auf eine Einbe-
ziehung der verbundenen Unternehmen als solche verzichtet.
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden assoziierten
Unternehmen „at equity“ einbezogen:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Nederlands-Duitse Internet Exchange B. V. Enschede 50,00
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Osnabrück 50,00
smart OPTIMO GmbH & Co. KG Osnabrück 38,00
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Greven 35,06
items GmbH Münster 30,58
Die folgenden Unternehmen der Stadt Münster wurden zu Anschaffungskosten „at cost“ berück-
sichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH** Münster 100,00
Münster Marketing (Eigenbetrieb)** Münster 100,00
Wirtschaftsförderung Münster GmbH** Münster 85,00
GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH** Münster 66,66
Airport Park FMO GmbH** Greven 33,33
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH Telgte 10,00
Institut für vergleichende Städtegeschichte GmbH
(IStG gGmbH)
Münster
10,00
Chemisches u. Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe
Münster
6,25
Regionalverkehr Münsterland GmbH Münster 4,02
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH Münster 1,00
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Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden Gesellscha f-
ten „at cost“ berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH** Borkum 49,90
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG** Münster 25,00
Westfälische Landeseisenbahn GmbH Lippstadt 14,13
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Troisdorf 7,75
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs
GmbH
Troisdorf 7,75
**In Ausübung der Wahlrechte nach § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2 HGB sowie § 50 Abs. 3
GemHVO i.V.m. § 296 Abs. 1 Nr. 3 sowie § 311 Abs. 2 HGB wurde auf eine Einbeziehung der ver-
bundenen und assoziierten Unternehmen als solche verzichtet.
Über die Wohn+Stadtbau GmbH wurde die Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Münster
als „at cost“ bewertetes Unternehmen berücksichtigt : Gem. § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2
HGB wurde auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses durch die Wohn+Stadtbau GmbH ver-
zichtet, da der Einfluss des oben genannten verbundenen Unternehmens auf die VSEF-Lage eines
etwaigen Konzerns von untergeordneter Bedeutung wäre.
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode (§ 50 Abs. 1, 2 GemHVO
i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfolgte di e Verrechnung der Anteile mit dem
Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Ei n-
beziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.
Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 303 Abs. 1 HGB
durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen mit den entsprechenden Rückste llungen
und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbetrieben sowie der Rechnungsabgrenzung sposten.
Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtungen wurden ebenfalls zu Gunsten ver bundener
Unternehmen bereinigt.
Von einer Zwischenergebniseliminierung wurde gem. § 50 Abs. 1, 2 GemHVO (siehe Handrei-
chung zu § 50 GemHVO) i.V.m. § 304 Abs. 2 HGB bei den voll zu konsolidierenden und den asso-
ziierten Unternehmen abgesehen. Die Ermittlung und Fortführung der Wertansätze erfordert einen
unverhältnismäßig hohen Aufwand und ist nach einer über schlägigen Verprobung für die V SEF-
Lage von untergeordneter Bedeutung.
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 305
Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernbetrieben mit den auf sie entfal-
lenden Aufwendungen.
- 4 -
Die assoziierten Unternehmen wurden in der Gesamtbilanz, auf der Grundlage der Wertansät ze
zum Zeitpunkt de r erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Gesamta b-
schluss, mit dem Buchwert angesetzt (Buchwertmethode). Die Wertansätze werden entsprechend
fortgeschrieben.
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschl üsse der einbezogenen verselbstständigten Aufgabenbereiche wurden für den
Gesamtabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich einheitlich nach den
bei der Stadt Münster geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, sofern deren
Auswirkungen für die Vermit tlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes
der VSEF-Lage des „Konzerns Kommune“ nicht von untergeordneter Bedeutung sind (§ 50 Abs. 1
GemHVO NRW i.V.m. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB).
Eine Anpassung der j eweiligen Einzelabschlüsse der assoziierten „at equity“ bewerteten Unte r-
nehmen an die konzerneinheitlichen Ansatz - und Bewertungsmethoden erfolgte in Ausübung des
Wahlrechts gem. § 312 Abs. 5 HGB nicht.
Im Einzelnen wurden im Konzern Stadt Münster folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmetho-
den angewendet:
Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs - oder Herstellungskosten,
vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen
3 und 17 Jahren), bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um line-
are Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 80 Jahren), angesetzt.
In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsolidierenden Unternehmen die degressive A b-
schreibung, teilweise mit Übergang zur linearen Methode, vorgenommen. Die Abschreibungen des
3. Bauabschnitts der ZDM II werden auf Basis des ermittelten verbleibenden Restverfüllvol umens
letztmalig im Jahr 2016 leistungsabhängig vorgenommen. In Fällen von betriebsspezifischen Be-
sonderheiten und in Fällen von einer untergeordneten Bedeutung für die VSEF- Lage ist auf eine
Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Vermögensgegens tände mit Anschaffungskosten bis
410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 33 Abs. 4 GemHVO grundsätzlich im Anschaffung sjahr voll
abgeschrieben. Ebenso wurde bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster verfahren. Bei der
Wohn+Stadtbau wurden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 150,00 EUR im
Zugangsjahr voll und Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten ab 150,00 EUR bis
1.000,00 EUR über 5 Jahre abgeschrieben. Die Stadtwerke Münster verbuchten Vermögensg e-
genstände mit Anschaffungskosten bis 60,00 EUR unmittelbar in den Aufwand und schrieben A n-
schaffungskosten zwischen 60,00 und 410,00 EUR im Zugangsjahr voll ab. Aufgrund der unterge-
- 5 -
ordneten Bedeutung für die VSEF- Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB ver-
zichtet worden.
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten neben den Material-, Fertigungs- und
Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwendigen Materialgemein- und Fertigungsgemein-
kosten. Wurden Wahlrechte zur Ermittlung der Herstellungskosten bei den Konzer nbetrieben an-
derweitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VS EF-Lage auf eine Anpas-
sung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. Die Stadtwerke Münster haben im G e-
schäftsjahr 2013 die Bilanzierungsrichtlinien zur Aktivierung von V erteilungsanlagen zur Vermit t-
lung eines die tatsächlichen Verhältnisse besser darstellenden Bildes der Vermögens - und E r-
tragslage in Anlehnung an das EnWG neu gefasst. Bei den Herstellungskosten für selbst erstel lte
Anlagen wurden die Zuschläge für Lager - und Regiegemeinkosten auf 20 % festgelegt. Insbeson-
dere werden Erneuerungsmaßnahmen im bestehenden Netz, die eine Länge von 200 Metern und
mehr erreichen, aktiviert. Ferner wurden die Nutzungsdauern im Jahr 2014 für das Stromnetz von
25/35 Jahre auf 40 Jahre und für das Gasnetz von 30 Jahre auf 55 Jahre festgelegt/erhöht.
Die Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Soweit die Grün-
de für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag nicht mehr bestanden, ist entsprechend § 253
Abs. 5 HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert bewertet.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu fortgeführten
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu gleitenden Durchschnittspreisen oder z um niedri-
geren Börsen- oder Marktpreis, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewer-
tung der unfertigen Leistungen entspricht den en der selbsterstellten Anlagen. Für bestimmte Vor-
räte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren ermittelt. Aufgrund
des hohen Ermittlungsaufwandes , betriebsspezifischer Besonderheiten und aufgrund untergeor d-
neter Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet
worden. Die den Stadtwerken Münster unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG
i.V.m. § 8 i.V.m. § 7 ZuG sind mit dem Wert von 1 EUR ausgewiesen. Erworbene Emiss ionsrechte
wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ( Marktwert) zum
Bilanzstichtag bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag akt iviert. Allen
erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungsko sten bzw. zum
niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.
Disagios wurden soweit erkennbar aktivisch abgegrenzt.
Das nach § 75 Abs . 3 GO bestehende Wahlrecht zur Bildung einer Ausgleichsrücklage wurde in
Anspruch genommen.
- 6 -
Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebundene Investitionen wurden als Sonderpos-
ten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsjahr wurden mit den Nennbeträgen pas-
siviert. Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme des Sonderpostens für den Gebühren ausgleich -
nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstände angewandten Abschreibungssätze. Die unter-
nehmens- und branchenspezifische Besonderheit bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster hin-
sichtlich der „Sonderposten aus DSD -Überschüssen“ wurde unter den sonstigen Sonderpos ten
abgebildet.
Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einrichtungen am Ende eines Kalkulationszei t-
raumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden
müssen, wurde ein Sonderposten für den Gebührenausgleich gebildet.
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bilanzaufstellung er kennbaren Risiken ist durch
die Bildung von Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung not-
wendigen Betrags ausreichend Rechnung getragen worden.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden für bestehende Versor-
gungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebildet. Diese wurden mit dem nach versiche-
rungsmathematischen Verfahren ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von
5 % angesetzt. Bei geringfügigen Abweichungen des Rechnungsz insfußes bei Konzernbetrieben
kann dieser aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB beibehalten
werden. Eine Bewertungsanpassung bei der Wohn+Stadtbau hat nicht stattgefunden.
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentualer Aufschlag zur Pensionsrückstellung be-
rücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der letzten 3 Jahre aus dem Ver hältnis der gezahlten
Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gezahlten Versorgungsbezüge errechnet.
Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Altlasten beinhaltet im W esentlichen die
Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der ZDM I und II. Der Wert basiert auf einem Gutac hten von
der ECONUM Unternehmensberatung GmbH aus 2009 und wurde i n 2016 aufgrund aktueller Fi-
nanzplanungen fortgeschrieben. Deponierückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kau f-
männischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zukünftiger Preis -
und Kostensteigerungen angesetzt. In 2012 wu rde die Bewertungsmetho dik zur Ermittlung der
Deponierückstellungen verfeinert, indem die Rückstellung für Zwecke der Bewertung in mehr ere
Teilrückstellungen entsprechend der Einzelverpflichtungen aufgeteilt und jeweils eine gesonder te
Restlaufzeit zugeordnet wurde. Der jeweilige Erfüllungsbetrag der Verpflichtung ist mit dem jewe i-
ligen laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst worden.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den voll zu konsolidierenden
Unternehmen mit dem Erfüllungsbe trag angesetzt. Aufgrund untergeordneter Bedeutung für die
VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
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V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz
1. Aktiva
Anlagevermögen
Anlagevermögen 31.12.2016 31.12.2015
Mio. EUR Mio. EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 82,7 95,5
Sachanlagen 3.489,1 3.450,6
Finanzanlagen 117,0 116,6
Gesamt 3.688,8 3.662,7
Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände 31.12.2016 31.12.2015
Mio. EUR Mio. EUR
Geschäfts- oder Firmenwerte 72,0 83,6
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände 10,7 11,9
Gesamt 82,7 95,5
Die Immateriellen Vermögensgegenstände verringerten sich insgesamt um 12, 8 Mio. EUR. Diese
Veränderung ist im Wesentlichen auf die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Fi r-
menwertes aus der Kapitalkonsolidierung zurückzuführen. Es wurde eine Nutzungsdauer von ins-
gesamt 15 Jahren zugrunde gelegt.
Die Sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen entgeltlich
erworbene Lizenzen, Konzessionen (u.a. Wegerecht) und ähnliche Rechte sowie Anwendersof t-
ware. In allen Bereichen sind Zugänge zu verzeichnen, die aufgrund planmäßiger Abschreibungen
überkompensiert werden, woraus eine Verringerung des Postens resultiert.
Sachanlagen
Sachanlagen 31.12.2016 31.12.2015
Mio. EUR Mio. EUR
Unbebaute Grundstücke und grundstücks-
gleiche Rechte 231,8 233,3
Bebaute Grundstücke und grundstücks-
gleiche Rechte 1.174,4 1.136,8
Infrastrukturvermögen 1.776,1 1.785,7
Bauten auf fremden Grund und Boden 6,4 2,1
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 15,4 14,1
Maschinen und technische Anlagen, Fahr-
zeuge 126,7 123,9
Betriebs- und Geschäftsausstattung 43,2 54,4
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau 115,1 100,3
Gesamt 3.489,1 3.450,6
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Die Aufgliederung der erfassten Sachanlagen ergibt sich aus der Gesamtbilanz.
Das Sachanlagevermögen erhöhte sich insgesamt um 38,6 Mio. EUR.
Zu Zuwächsen kam es vor allem bei bebauten Grundstücken und grundstücksgleichen Rech-
ten in Höhe von 37, 6 Mio. EUR, die im W esentlichen durch Investitionstätigkeiten im Bereich der
Flüchtlingsunterkünfte und Schulen sowie auf Modernisierungstätigkeiten und die Fertigstellung
von Wohnbauten, einer Halle und einer Bioabfall - und Feinkompostierungsaufbereitung zurückzu-
führen sind.
Die Zunahme bei den Bauten auf fremden Grund und Boden um 4,3 Mio. EUR resultiert aus
Einbauten in angemieteten Flüchtlingsunterkünften.
Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um
14,8 Mio. EUR. Hier wurden verstärkt investive Maßnahmen im Bereich Hochbau von Schulen und
Flüchtlingsunterkünften vorgenommen.
Finanzanlagen
Finanzanlagen 31.12.2016 31.12.2015
Mio. EUR Mio. EUR
Anteile an verbundenen Unternehmen 32,8 30,4
Anteile an assoziierten Unternehmen 34,2 36,4
Übrige Beteiligungen 6,4 6,9
Sondervermögen 4,3 4,3
Wertpapiere des Anlagevermögens 28,1 26,2
Ausleihungen 11,2 12,4
Gesamt 117,0 116,6
Die Finanzanlagen sind insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. EUR gestiegen.
Bei den Anteilen an verbunden Unternehmen handelt es sich um die Beteiligungen an der Wir t-
schaftsförderung Münster GmbH 24,6 Mio. EUR (Vorjahr: 23,3 Mio. EUR), der Wohnungsgesell-
schaft Große Lodden mbH unverändert in Höhe von 3 ,6 Mio. EUR, der GML Gewerbepark Mün s-
ter Loddenheide GmbH 4,6 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR) und der Theaterhaus Pumpenhaus
gGmbH 0,04 Mio. EUR (Vorjahr: 0,05 Mio. EUR). Bei den genannten Gesellschaften wurde von
dem Einbeziehungswahlrecht nach § 116 Abs. 3 GO , § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 296 Abs. 2
HGB Gebrauch gemacht und daher wurden diese nicht als voll zu konsolidierende Unternehmen in
den Gesamtabschluss mit einbezogen.
Der Posten Anteile an assoziierten Unternehmen beinhaltet alle Unternehmen, die über die „at
equity“ Bewertung entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen wurden (siehe dazu Punkt
II. Angaben zum Konsolidierungskreis, Seite 1 ff.).
Wesentliche gehaltene übrige Beteiligungen bestehen an der GREEN GECCO Beteiligungsg e-
sellschaft mbH & Co. KG i.H.v. 4,1 Mio. EUR (Vorjahr: 4 ,4 Mio. EUR) und an der Annette von
Droste zu Hülshoff-Stiftung unverändert in Höhe von 1,3 Mio. EUR.
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Als Sondervermögen werden im Wesentlichen die rechtlich unselbstständigen Stiftungen in Höhe
von 3,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,9 Mio. EUR) ausgewiesen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalten zwei langfristig gehaltene Spezialfonds, den
Westfälische-Versorgungs-Rücklage-Fond (WVR -Fond) und den Versorgungs - und Sanierung s-
fond (VUS-Fond), welche sich im Jahr 2016 durch Anteilserwerb erhöht haben.
Der Posten Ausleihungen beinhaltet im Wesentlichen Ausleihungen an Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht , u.a. ein Darlehen an die FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH in Höhe von 5,9 Mio. EUR. Die sonstigen Ausleihungen beinhalten die an die Spar kasse
Münsterland Ost verpfändeten Festgeldguthaben. Diese resultieren aus der Auflösung des zur
Absicherung der Altersteilzeitbürgschaft der Sparkasse Münsterland Ost bestehenden Wertpapier-
depots. Des Weiteren bestehen niedrig verzinsliche Mitarbeiterdarlehen, Kleingartendarlehen, Dar-
lehen für junge und kinderreiche Familien und Gemeindebaudarlehen. Der Posten verringerte sich
im Wesentlichen durch Darlehenstilgung.
Umlaufvermögen
Vorräte
Vorräte 31.12.2016 31.12.2015
Mio. EUR Mio. EUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9,6 10,4
Waren 34,5 41,1
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistun-
gen 26,5 16,8
Emissionsrechte 0,0 0,0
Gesamt 70,6 68,3
Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ergab sich eine Bestandsverringerung in Höhe von 0,8
Mio. EUR.
Bei den Waren werden im Wesentlichen zum Verkauf gehaltene Grundstücke und Bauten ausge-
wiesen.
Der Bestand an unfertigen Leistungen erhöhte sich um 9,7 Mio. EUR. Die Zuwächse betreffen im
Wesentlichen nachträgliche Anschaffungskosten für ein im Vorjahr gekauf tes Grundstück, weiter-
hin zusätzliche Baukosten für mehrere Baumaßnahmen und angefallene Herstellungskosten für
Erschließungsmaßnahmen.
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Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögens-
gegenstände
31.12.2016 31.12.2015
Mio. EUR Mio. EUR
Forderungen 88,3 89,2
Sonstige Vermögensgegenstände 35,8 34,0
Gesamt 124,1 123,2
Die Forderungen verringerten sich um 0,9 Mio. EUR. Der Posten beinhaltet öffentlich-rechtliche
Forderungen (Gebühren, Beiträge und Steuern), Forderungen aus Transferleistungen (z.B. Erstat-
tungsansprüche aus Sozialhilfe und Jugendhilfe , Leistungen an Asylbewerber u.a.) und Privat-
rechtliche Forderungen (z.B. Verkauf, Vermietung und Verpachtung, Eintritt sgelder u.a.) , sowie
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen aus Energie- und Wasserliefe-
rungen ist der abgegrenzte Verbrauch zwischen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, der mit den
aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert wurde.
In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen enthalten:
- Forderungen an das Finanzamt/Zollamt
- Überzahlte Betriebskosten
- Verwalterabrechnungen und technische Baubetreuung Stiftungen
- Forderungen an Versicherungen
- Forderungen aus Mängelbeseitigung
Liquide Mittel
Die Liquiden Mittel in Höhe von 179,3 Mio. EUR (Vorjahr: 157,4 Mio. EUR) betreffen im Wesentli-
chen Festgelder, Schulgirokonten, Bankguthaben, ein Kautionskonto und Kassenbestände.
Aktive Rechnungsabgrenzung
Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio.
EUR auf 57, 9 Mio. EUR. Darin enthalten sind Disagios in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4
Mio. EUR).
Der Posten setzt sich aus folgenden Sachverhalten zusammen:
- Geleistete Zuwendungen für Investitionen Dritter gem. § 43 II GemHVO.
- Vor Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach
diesem Stichtag darstellen. Im Wesentlichen sind dies Zahlungen der Dienst - und Verso r-
gungsbezüge der Beamten für Januar 2017 und Zahlungen für den Bereich S ozial- und J u-
gendhilfe, sowie Betriebskostenzuschüsse für Kitas.
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2. Passiva
Eigenkapital
Allgemeine Rücklage
Die Allgemeine Rücklage beträgt 691,6 Mio. EUR (Vorjahr: 662,1 Mio. EUR). Die Erhöhung resul-
tiert im Wesentlichen aus einer Zuführung von Gesellschaftermitteln in Höhe von 21 Mio. EUR auf-
grund von Ausgleichsansprüchen der Stadtwerke Münster aus geleisteten bzw. noch zu leistenden
Einzahlungen in die Kapitalrücklage der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH. Des Weiteren
wird die allgemeine Rücklag e durch ergebnisneutrale Konsolidierungsbuchungen zur Erstellung
des Gesamtabschlusses beeinflusst, die sich ebenfalls insgesamt erhöhend auswirkten.
Sonderrücklage
In gleicher Höhe wie die Akt ivierung der Finanzanlage Annette von Droste zu Hülshoff Stif tung
besteht unverändert gegenüber dem Vorjahr d ie Sonderrücklage mit 1,3 Mio. EUR, um der Nut-
zungsbeschränkung aus dem Stiftungsgeschäft und Stiftungsrecht und der damit verbundenen
Beschränkung des Eigenkapitals Rechnung zu tragen.
Ausgleichsrücklage
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der Stadt Münster einmal ermittelte und gebi l-
dete Ausgleichsrücklage gem. § 75 Abs. 3 GO beträgt 53 ,9 Mio. EUR (Vorjahr: 66,0 Mio. EUR).
Die Ausgleichsrücklage dient zur Deckung von Fehlbeträgen in der Ergebni srechnung. Solange
Fehlbeträge durch Mittel der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden können, gilt der jeweilige
städtische Haushalt insgesamt als ausgeglichen. Die Verringerung im Vergleich zum Vorjahr resul-
tiert aus dem Jahresfehlbetrag 2015 der Stadt Münster in Höhe von 12,2 Mio. EUR.
Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 11,2 Mio. EUR (Vorjahr: -1,4 Mio. EUR).
Ab dem Jahr 2015 wurde im Gesamtabschluss auf eine Gewinnverwendungsrechnung verzichtet,
so dass im Jahr 2016 der Jahresüberschuss dem Bilanzgewinn entspricht.
Sonderposten
Die Sonderposten zum 31.12. 2016 belaufen sich insgesamt auf 1.330,8 Mio. EUR (Vorjahr:
1.357,0 Mio. EUR). Sie verringerten sich um 26,2 Mio. EUR.
Es werden Zuwendungen und Beiträge von insgesamt 1.311,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1.337 ,3 Mio.
EUR) als Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen einer Zweckbindung für investive Maßnah-
- 12 -
men geleistet wurden und nicht frei verwendet werden dürfen. Die Auflösung der Sonderposten
wird entsprechend der Abnutzung des bezuschussten Vermögensgegenstandes vorgenommen.
Der Sonderposten für Zuwendungen enthält auch Pauschalzuwendungen u.a. die Investitionspau-
schale, die Schul - und Bildungspauschale, die Sport - und die Feuerschutzpauschale. Weiterhin
werden die Baukostenzuschüsse für das Strom- und Gasnetz unter der Position Sonderposten aus
Zuwendungen ausgewiesen. Die Sonderposten, die aus Beiträgen finanziert wurden (im Wesentli-
chen Kanalbaubeiträge und Bei träge nach dem Baugesetzbuch bzw. Kommunalabgabengesetz ),
werden auf der Grundlage von pauschalierten Bezuschlagungssätzen für Neuanschaffungen g e-
bildet.
Der Sonderposten für den Gebührenausgleich in Höhe von 11, 4 Mio. EUR (Vorjahr: 11,8 Mio.
EUR) wird gebildet, um die Verpflichtungen aus Kostenüberdeckungen der Gebühren haushalte,
die gem. § 6 KAG an den Gebührenzahler zurückzuführen sind, in der Bilanz offen auszuweisen.
Die Überschüsse sind innerhalb einer Frist von vier Jahren nach ihrer Entstehung an die Gebüh-
renpflichtigen zurückzuführen. Der Posten verringerte sich um 0,4 Mio. EUR.
Die Sonstigen Sonderposten in Höhe von 7 ,9 Mio. EUR (Vorjahr: 7 ,8 Mio. EUR) umfassen im
Wesentlichen Sonderposten für rechtlich unselbstständige Stiftungen, erhaltene Gelder für Aus-
gleichs- und Ersatzmaßnahmen, Stellplatzablösebeträge und Entgelte für den Hochzeitswald
Münster. Der Posten erhöhte sich geringfügig um 0,1 Mio. EUR.
Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 531,7 Mio. EUR (Vorjahr: 508,4 Mio. EUR) beinhalten
Verpflichtungen nach beamtenrechtlichen Vorschriften , zusatzversorgungsrechtliche Risiken und
Deputatverpflichtungen. In Folge weiterer Zuführungen zum bereits vorhandenen Bestand erhöh-
ten sich die Pensionsrückstellungen um 23,3 Mio. EUR.
Ausgewiesen werden Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponi en in
Höhe von 44,5 Mio. EUR (Vorjahr: 52,1 Mio. EUR). Die ausgewiesenen Rückstellungen berüc k-
sichtigen sämtliche Stilllegungs- und Nachsorgeverpflichtungen aus dem Betrieb der Zentraldepo-
nien Münster I und II (ZDM I und II).
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 3 ,3 Mio. EUR (Vorjahr: 6,1 Mio. EUR) wurden
im Wesentlichen gebildet für:
- Hochbaumaßnahmen (u. a. Schulen, sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude)
- Tiefbau (u. a. Verkehrsflächen (z. B. Fahrbahnen, Radwege, Gehwege))
- Grünanlagen
Die Steuerrückstellungen in Höhe von 11,5 Mio. EUR (Vorjahr: 10,8 Mio. EUR) betreffen im We-
sentlichen die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Strom- und Erdgassteuer. Der
Anstieg in Höhe von 0,7 Mio. EUR resultiert aus erwarteten höheren Steuerverpflichtungen für das
Jahr 2016 und teilweise noch ausstehenden Steuerbescheiden für das Jahr 2015.
- 13 -
Auf die Ermittlung der passiven latenten Steuern wurde im Gesamtabschluss verzichtet, da dies
von nachrangiger Bedeutung ist und hierzu der entstehende Aufwand zur Berechnung und Fortfüh-
rung in keinem wirtschaftlichen Verhältnis steht. (Praxisleitfaden zur Aufstel lung eines NKF-
Gesamtabschlusses, 4. Auflage, August 2009, S. 170 ff.)
Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 89,0 Mio. EUR (Vorjahr: 106,9 Mio. EUR) nahmen im
Wesentlichen durch die Verringerung der Drohverlustrückst ellungen und Prozesskostenrückstel-
lungen ab. Den Drohverlustrückstellungen liegen insbesondere allgemeine Bewertungsrisiken im
Netzbereich zugrunde.
Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
- Drohverlustrückstellungen
- Urlaubs-/Überstundenansprüche
- Altersteilzeitverpflichtungen
- Verkehrsgemeinschaft Münsterland (VGM)-Abrechnung
- ausstehende Eingangsrechnungen
Verbindlichkeiten
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten werden in einem Verbindlichkeiten-
spiegel zusammengefasst dargestellt.
Gesamtverbindlichkeitenspiegel (ergänztes Muster § 47 GemHVO NRW)
mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit 31.12.2016 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre 31.12.2015
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
Verbindlichkeiten aus Kredi-
ten für Investitionen 1.075,8 65,1 211,1 799,7 1.043,0
Verbindlichkeiten aus Kredi-
ten zur Liquiditätssicherung 14,0 14,0 0,00 0,00 13,8
Verbindlichkeiten aus Vor-
gängen, die Kreditaufnah-
men wirtschaftlich gleich-
kommen 0,6 0,0 0,1 0,5 0,8
Verbindlichkeiten aus Liefe-
rungen und Leistungen 57,2 56,4 0,6 0,2 85,3
Sonstige Verbindlichkeiten 131,8 75,4 36,5 19,8 83,3
Summe aller
Verbindlichkeiten 1.279,4 210,9 248,3 820,2 1.226,2
Durch Grundpfandrechte besicherte Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 193,5 Mio. EUR
(Vorjahr: 181,7 Mio. EUR). Weiterhin wurde durch Übertragung einer Photovoltaik-
Freiflächenanlage deren Finanzierungsdarlehen in Höhe von 4,8 Mio. EUR abgesichert.
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betrifft ausschließlich Kredite, die
aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurden. Der Bestand zum 31.12.2016 be-
- 14 -
trägt 1.075,8 Mio. EUR und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (1.043,0 Mio. EUR) nur geringfü-
gig.
Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung betreffen fast ausschließlich einen
in Schweizer Franken aufgenommenen Kredit , unverändert gegenüber dem Vorjahr , in Höhe von
15 Mio. Schweizer Franken. Durch den im Vergleich zum Vorjahr veränderten Wechselkurs ergibt
sich eine Erhöhung der Bilanzposition um 0,2 Mio. EUR.
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen, beinhalten im W e-
sentlichen Verpflichtungen aus Leibrentenverträgen, die aus dem Ankauf von Grundstücken resu l-
tieren.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstammen dem laufenden Geschäfts-
verkehr. Die Verminderung resultiert vornehmlich aus dem Strom- und Gasbezug und aus EEG-
Umlagen an Übertragungsnetzbetreiber.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen enthalten:
- Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen, die noch nicht
zweckentsprechend verwendet wurden
- Verbindlichkeiten gegen FMO aus Kapitalerhöhung FMO
- Stellplatzablösebeträge
- Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt und Sozialversicherungsträgern
- Überzahlungen aus der Leistungsabrechnung
- Ausgleichszahlungen bei Umlegungen nach BauG
- unklare Einzahlungen und erhaltene Anzahlungen
- noch nicht verwendete Zuschüsse
Die Erhöhung in diesem Bereich resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg von Steuerverbind-
lichkeiten und kommunaler Verpflichtungen gegenüber Dritten, für die bereits Finanzmittel erhalten
wurden, die dafür erforderli che Leistung durch die Kommune aber noch nicht erbracht oder nicht
vollständig erbracht worden ist.
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 72,6 Mio. EUR (Vorjahr: 73,8 Mio.
EUR) beinhaltet im Wesentlichen die von den Kunden als Netzanschlussbeiträge (Baukostenz u-
schüsse und Hausanschlusskostenbeiträge) vorausgezahlten Netzentgelte für das Strom - und
Gasnetz; Anzahlungen, die erst im Folgejahr als Forderungen verbucht werden können; Gebühren
für Grabnutzungen; erhaltene Investitionszuschüsse und Stellplatzablösebeträge.
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3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkei-
ten in Form von Bürgschaften/Patronatserklärungen in Höhe von 36,5 Mio. EUR ( Vorjahr: 43,1
Mio. EUR) sowie in Form von Grundschulden in Höhe von 13,1 Mio. EUR ( Vorjahr: 18,5 Mio.
EUR).
Die FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH , Greven, soll aufgrund eines Gesellschafterb e-
schlusses zu einem Finanzierungskonzept in den nächsten Jahren durch Erhöhung des Eigenkapi-
tals und durch Gesellschafterdarlehen in seiner Finanzkraft gestärkt werden. Die bürgschaftsgesi-
cherten Dar lehen soll en abgelöst werden. Die Gesellschaft er haben bereits die Beschlüsse zur
Umsetzung der ersten Tranchen des Finanzierungskonzeptes bis einschließlich 2018 gefasst. Un-
ter der Voraussetzung, dass auch die weiteren verpflichtenden Beschlüsse ebenso wie diese ge-
fasst werden, ist eine Inanspruchnah me aus den Bürgschaften bei Umsetzung der positiven Ent-
wicklungsprognose nicht zu erwarten.
Die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH hat im Jahr 2014 ein Darlehen über 2,7 Mio. EUR mit
einer Laufzeit von 15 Jahren und im Vorjahr ein weiteres Darlehen über 2,0 Mio. EUR mit einer
Laufzeit von 20 Jahren aufgenommen. Diese Darlehen werden durch die drei Hauptgesellschafter
– die Kreise Warendorf und Soest sowie die Stadtwerke Münster GmbH – verbürgt. Aufgrund ei-
nes Ergebnisübernahmevertrages ist das Risiko einer Inanspruchnahme nahezu auszuschließen.
Finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Verpflichtungen aus Fehlbeträgen gebührenrechnender Bereiche nach § 6 Komm u-
nalabgabengesetz in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR) sowie noch nicht erhobene
Beiträge aus fertig gestellten Erschließungsanlagen nach § 44 II Nr. 7 GemHVO in Höhe von 0,5
Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR).
Finanzielle Verpflichtungen bis zu einer Höchstgrenze von 9, 8 Mio. EUR können sich aus der B e-
teiligung an der GREEN GECCO Beteiligu ngsgesellschaft mbH & Co. KG durch die Investitionen
in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung ergeben. Die Höhe ist von den jeweils erworbe-
nen Projekten abhängig und beträgt zum Bilanzstichtag 4,1 Mio. EUR.
Die Gesellschafter des Beteiligungsunternehmens FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH,
Greven, haben ihre Absicht erklärt, die Finanzausstattung des FMO mittelfristig durch die Zufüh-
rung von Eigenkapital und die Gewährung von Gesellschafterdar lehen zu stärken. Aus dem G e-
sellschafterbeschluss über das Finanzierungskonzept vom 18.12.2014 ergibt sich für die Stadtwer-
ke Münster für 2016 eine Verpflichtung in Höhe von 5,9 Mio. EUR, die als Darlehen am 15.01.2016
an den FMO geleistet wurde.
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Aus Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen mit einer Laufzeit zwisc hen 1 und 5 Jahren resultieren
jährliche Verpflichtungen in Höhe von 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR). Weiterhin besteht aus
geschlossenen Dienstleistungsverträgen zur Durchführung von Messstellenbetrieb und Mes s-
dienstleistungen eine Zahlungsverpflichtung für das Jahr 2016 in Höhe von 8,3 Mio. EUR.
Im Investitionsbereich bel aufen sich die Bestellverpflichtungen auf 14,0 Mio. EUR (Vorjahr: 8,3
Mio. EUR).
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus bestehenden Verträgen mit Sondervertrags - und
Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantwortungsvoller unternehmerischer Risikovor-
sorge in die Zukunft gerichtete Verträge über den Bezug von Energie im Wert von 171,6 Mio. EUR
geschlossen worden.
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung
1. Ordentliche Erträge
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben resultieren sämtlich aus Erträgen der Ker n-
verwaltung. Im Wesentlichen sind hier die Gewerbesteuer, der Gemeindeanteil an der Einkom-
men- und Umsatzsteuer sowie die Grundsteuer enthalten. Hinzu kommen Leistungen aus der Um-
setzung der Grundsicherung für Arbeitssuchende und Leistungen nach dem Familienleistungsaus-
gleich. Sämtliche Positionen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Erträge aus
Gewerbesteuer konnten, bedingt durch die gute Wirtschaftslage der in Münster ansässigen Unter-
nehmen, signifikant gesteigert werden. Die Erträge aus dem Gemeindeanteil an der Einkommens-
teuer, die nur geringen Schwankungen unterliegen, haben sich in den letzten Jahren stetig nach
oben entwickelt. Ursächlich hierfür ist neben der bundesweit positiven Entwicklung der Einko m-
mensteuer auch der Wechsel des f ür den Verteilung sschlüssel geltenden steuerlichen Basisjahrs
auf das Jahr 2010 . Folgende Tabelle zeigt den Aufriss auf die Positionen Steuern und Ähnliche
Abgaben:
Steuern und ähnliche Abgaben 2016 2015
Mio. EUR Mio. EUR
Steuern 546,6 496,7
Ähnliche Abgaben 17,5 17,2
Gesamt 564,1 513,9
In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 142,7 Mio. EUR (Vorjahr: 124,1
Mio. EUR), die fast ausschließlich aus der Kernverwaltung resultieren, sind im Wesentlichen die
Zuwendungen und Umlagen der Jugendhilfe mit 54,0 Mio. EUR ( Vorjahr: 50,9 Mio. EUR), die
Schlüsselzuweisungen mit 29,3 Mio. EUR (Vorjahr: 12,3 Mio. EUR), die Auflösung von Sonderpos-
ten aus Zuwendungen in Höhe von 2 7,4 Mio. EUR ( Vorjahr: 27,1 Mio. EUR) und die Sonstigen
Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 17,9 Mio EUR (Vorjahr: 22,1 Mio. EUR) ent-
halten. Der Mehrertrag ist vor allem im Bereich der Jugendhilfe durch erhöhte Landeszuweisungen
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für die Offene Ganztagsschule entstanden und durch erhöhte Schlüsselzuweisungen, d.h. Zuwei-
sungen des Landes NRW an die Gemeinden und Gemeindeverbände (nach den Bestimmungen
des Gemeindefinanzierungsgesetzes (GFG)) zur Erfüllung ihrer Au fgaben. Die Schlüsselzuwei-
sungen hängen von verschiedenen Faktoren ab und unterliegen einer Berechnungssystematik, so
dass hier signifikante Schwankungen möglich sind.
Die Sonstigen Transfererträge in Höhe von 16,0 Mio. EUR (Vorjahr: 15,6 Mio. EUR) resultieren
ausschließlich aus der Kernverwaltung und setzen sich aus dem Ersatz von Leistungen der Soz i-
alhilfe in Höhe von 10,6 Mio. EUR ( Vorjahr: 10,6 Mio. EUR) und dem Ersatz von Leistungen der
Jugendhilfe in Höhe von 5,3 Mio. EUR ( Vorjahr: 4,9 Mio. EUR) zusammen. Im Bereich des Job-
centers (Grundsicherung nach dem SGB II) konnten verstärkt offene Rückzahlungsfor derungen
eingezogen werden, was zu einem Mehrertrag führte. Im Bereich der Jugendhilfe ist der Anstieg
vor allem auf die gesteigerten Kostenbeiträge von Eltern für die Kindertagespflege zurückzuführen.
Der Posten Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 159,9 Mio. EUR (Vorjahr: 154,9
Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen. Der Mehrertrag wurde vor allem in
den Bereichen Ki nder- und Jugendhilfe (Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen und Offene
Ganztagsschulen) und durch die Benutzungsgebühren der gebührenrechnenden Einrichtungen
generiert.
Die Privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 551,5 Mio. EUR (Vorjahr: 547,6 Mio. EUR),
wovon alleine 507,7 Mio. EUR auf den Teilkonzern der Stadtwerke Münster GmbH entfallen, teilen
sich im Wesentlichen auf folgende Bereiche auf:
- Versorgungs- und Verkehrsbereich
- Mieten, Pachten, Erbbauzinsen
- Immobilienbewirtschaftung und -verkauf
- Abfallverwertung und -abfuhr
- BGA DSD + Containerdienst
- Betreuungstätigkeit
Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betragen insgesamt 188,7 Mio. EUR ( Vorjahr:
166,3 Mio. EUR). Der Mehrertrag gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 22,4 Mio. EUR wurde im
Wesentlichen durch Kostenerstattungen in den Bereichen Grundsicherung nach dem SGB II sowie
bei den sozialen Leistungen des Sozialamtes generiert. Hinter diesen Bereichen verbergen sich
unter anderem die Kostenerstattungen für das Arbeit slosengeld II und Kosten für Unterkünfte,
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Kostenerstattungen des Landes für Notau f-
nahmeeinrichtungen des Landes für Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte.
- 18 -
Die Sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 5 8,3 Mio. EUR (Vorjahr: 64,5 Mio. EUR) bein-
halten im Wesentlichen:
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
- Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenständen und Umlaufvermögen
- Zinsen für Gewerbesteuernachforderungen
- Mieten und Pachten
Mindererträge gegenüber dem Vorjahr sind im Wesentlichen in den Bereichen „Erträge aus Ver-
äußerung von Anlagegenständen und Umlaufvermögen“ sowie „Mieten und Pachten“ zu verzeich-
nen.
Der Posten Aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 13,3 Mio. EUR (Vorjahr: 13,6 Mio. EUR) ent-
fällt insbesondere auf Investitionen in die Energie- und Wassernetze und veränderte sich gegen-
über dem Vorjahr nicht wesentlich.
Der Bestandserhöhung auf 5,1 Mio. EUR (Vorjahr: -11,7 Mio. EUR) liegt im Wesentlichen die aus
der Fertigstellung und dem Verkauf von Windkraftanlagen an eine Bürgergenossenschaft resulti e-
rende Bestandsminderung des Vorjahres zugrunde sowie eine Erhöhung der Bestände der zum
Verkauf bestimmten Grundstücke und Erschließungsmaßnahmen.
2. Ordentliche Aufwendungen
In den Personal- und Versorgungsaufwendungen sind Zuführungen in die Pensionsrückstellun-
gen in Höhe von 23, 4 Mio. EUR (Vorjahr: 20,7 Mio. EUR) enthalten. Folgende Tabelle gibt einen
Überblick über die Einzelpositionen:
Personal- und
Versorgungsaufwendungen
2016 2015
Mio. EUR Mio. EUR
Löhne und Gehälter
258,3
243,4
Soziale Abgaben 41,5 39,2
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung 42,1 37,2
Versorgungsaufwendungen 24,1 21,7
Gesamt 366,0 341,5
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleis tungen in Höhe von 470,8 Mio. EUR ( Vorjahr:
458,9 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen:
- Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Energie/Wasser/Abwasser)
- Bezogene Waren und Leistungen
- Unterhaltung des Infrastrukturvermögens/bebauter Grundstücke
- Bewirtschaftung bebauter Grundstücke
- Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen
- 19 -
- IT-Dienstleistungen
- Schülerbeförderungskosten
- Fertigung/Vertrieb/Waren
Die Erhöhung des Postens resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme an Aufwendungen für be-
zogene Waren und Leistungen sowie Aufwendungen für die Fertigung, den Vertrieb und Waren .
Auch die Zunahme in den Bereichen Unterhaltung und Bewirtschaftung des Sachanlageverm ö-
gens und die Inanspruchnahme von IT -Dienstleistungen trägt zu einer Gesamt erhöhung der Auf-
wendungen für Sach- und Dienstleistungen um 11,9 Mio. EUR bei.
Die den B ilanziellen Abschreibungen zu Grunde liegenden Nutzungsdauern weichen in Einzel-
fällen von der NKF Rahmentabelle und den örtlichen Nutzungsdauern der Stadt Münster ab. Au f-
grund des Wesentli chkeitsgrundsatzes/Einflusses auf die VSEF- Lage wurde eine Anpassung der
Nutzungsdauern der Verwaltungsgebäude erforderlich (§ 308 Abs. 2 S. 3 HGB) . Die Höhe der Ab-
schreibungen insgesamt beträgt 163,6 Mio. EUR ( Vorjahr: 136,8 Mio. EUR). Die Erhöhung resul-
tiert zum einen aus einer einmaligen Wertberichtigung von Festwerten, die für den Bestand an
Lehr- und Lernmittel im Rahmen der damaligen Eröffnungsbilanz der Stadt Münster gebildet wur-
den, und z um anderen aus der Abschreibung der im Berichtsjahr geleisteten bzw. für die G e-
schäftsjahre 2017 und 2018 beschlossenen Zuführungen in das Eigenkapital der FMO Flughaben
Münster/Osnabrück GmbH, Greven. Weiterhin trug eine außerordentliche Abschreibung auf eine
streitgegenständliche Forderung zu einer Erhöhung der Abs chreibungen bei, sowie eine außer-
planmäßige Abschreibung auf die Beteiligung an der Westfälische Landeseisenbahn GmbH,
Lippstadt.
Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 537,8 Mio. EUR (Vorjahr: 492,0 Mio. EUR) be-
trifft im Wesentlichen die Bereiche:
- Grundsicherung nach dem SGB II
- Kinder-/Jugendhilfe
- übrige soziale Leistungen
- Landschaftsumlage
- Zuwendungen an Theater Münster und Münster Marketing
- Gewerbesteuerumlage
- Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit
Hauptursache für den Anstieg der Transferaufwendungen in Höhe von 45,8 Mio. EUR sind die
stark gestiegenen Aufwendungen im Sozialbereich (u.a. Grundsicherung, Kosten für Unterkünfte,
Eingliederungsleistungen etc.) und im Bereich Kinder, Jugend und Familie. Weiterhin stieg der
Aufwand im Bereich Landschaftsumlage.
In den Sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 124,2 Mio. EUR (Vorjahr: 130,2 Mio.
EUR) sind im Wesentlichen enthalten:
- Mieten/Pachten/Erbbauzinsen
- 20 -
- Aufwendungen bezogene Leistungen, Verwaltung und Vertrieb
- IT-Dienstleistungen
- Steuern vom Einkommen und Ertrag
- Versicherungen
- Zinsen für Gewerbesteuererstattung
- Werbung und Inseration
- Prüfungs- und Beratungskosten
Die Verringerung des Postens erg ibt sich unter anderem durch Einsparungen im Bereich Mieten,
Pachten und Erbbauzinsen. Zum einen stellte die BIMA Häuser und Kasernen für Flüchtlingsunter-
künfte mietzinsfrei zur Verfügung, zum anderen wurden viele Flüchtlingsunterkünfte in Holzrah-
menbauweise neu gebaut, anstatt Gebäude von Dritten anzumieten. Weiterhin wirkt sich die Bi l-
dung von Drohverlustrückstellungen im Vorjahr a ufwandserhöhend aus, welche im Berichtsjahr
ausblieben. Auch in den Bereichen bezogene Leistungen, Verwaltung und Vertrieb sowie KWK -
Zahlungen an Übertragungsnetzbetrei ber und Betreiber von KWK -Anlagen verringerten sich die
Aufwendungen und trugen zu einer Gesamtminderung der sonstigen ordentlichen Aufwendun gen
bei.
3. Gesamtergebnis
Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 37,1 Mio. EUR (Vorjahr: 29,4 Mio. EUR)
und verbesserte sich somit um 7 ,7 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr . Einer erheblichen Steige-
rung der ordentlichen Erträge in Höhe von 110,8 Mio. EUR, vor allem in den Bereichen Steuern
und ähnliche Abgaben und Kostenerstattungen und Kostenumlagen, steht eine Steigerung der
ordentlichen Aufwendungen in nur geringerem Umfang, vor allem durch die Bereiche Transferau f-
wendungen, Bilanzielle Abschreibungen und Personalaufwendungen, in Höhe von 103,0 Mio. EUR
entgegen.
Das Gesamtfinanzergebnis beläuft sich auf -26,0 Mio. EUR (Vorjahr: -30,7 Mio. EUR). Das E r-
gebnis wird im Wesentlichen durch die Zinsaufwendungen in Höhe von 33,1 Mio. EUR (Vorjahr:
34,7 Mio. EUR) beeinflusst.
Es ergibt sich insgesamt ein Gesamtjahresergebnis in Höhe von 11,2 Mio. EUR (Vorjahr: -1,4
Mio. EUR). Die Verbesserung des Ergebnisses aus der laufenden Geschäftstätigkeit und die Ver-
besserung des Gesamtfinanzergebnisses führten dazu, dass das Gesamtjahresergebnis um 12,6
Mio. EUR gesteigert werden konnte.
VII. Sonstige Angaben
Im Jahresdurchschnitt 2016 waren im Konzern 7.397 Mitarbeiter (Vorjahr: 7.187) beschäftigt.
- 21 -
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs
Mit Hilfe der Kapitalflussrechnung kann dargestellt werden, wie ein Unternehmen finanzielle Mit-
tel in der vergangenen Abrechnungsperiode erwirtschaftet hat und welche Investitions- und Finan-
zierungsmaßnahmen erfolgten.
Die Kapitalflussrechnung (nach DRS 21) stellt sich wie folgt dar:
2016
Mio. EUR
1. +/- Periodenergebnis (einschl. Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) 11,2
2. +/- Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV und Wertpapiere des UV 158,9
3. +/- Zu-/Abnahmen der Rückstellungen -4,3
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -49,5
5. -/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -1,5
6. -/+ Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie and. Aktiva, die nicht der Investitions -
oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3,4
7. +/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie and. Passiva, die nicht der Investitions -
oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 19,1
8. +/- Aufwendungen/Erträge aus a.o. Posten 0
9. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 32,2
10. - Sonstige Beteiligungserträge -11,5
11. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 9,1
12. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (aus außergewöhnlichen Beträgen) 0
13. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (aus außergewöhnlichen Beträgen) 0
14. -/+ Ertragsteuerzahlungen -11,7
15. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 148,6
16. Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlagevermögens 9,0
17. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -174,2
18. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immateriellen Anlagevermögens 0
19. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1,3
20. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlagevermögens 7,6
21. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -16,2
22. + Einzahlungseffekt für abgegrenzte Zuwendungen, ohne wirtsch. Eigentum erworben
zu haben 2,7
23. - Auszahlungen für Zuwendungen, an denen kein wirtsch. Eigentum erworben wird
(ARAP) -1,8
24. - Auszahlungen durch den Abgang von geförderten Vermögensgegenständen -2,9
25. + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen G e-
schäftseinheiten 0
26. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen G e-
schäftseinheiten 0
27. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdisposit i-
on 0
28. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdisposi-
tion 0
29. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bede u-
tung) 292,5
30. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesent. Bede u-
tung) -292,5
31. + Erhaltene Zinsen 0,7
32. + Erhaltene Dividenden 11,9
- 22 -
33. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -164,5
34. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunterneh-
mens 11,3
35. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen 0
36. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunter-
nehmens -8,7
37. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0
38. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 94,8
39. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -61,9
40. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 26,6
41. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesentlicher Be-
deutung) 0
42. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (aus Vorgängen von wesentlicher Be-
deutung) 0
43. - Gezahlte Zinsen -29,1
44. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0
45. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0
46. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 33,0
47. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 17,1
48. +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Fi-
nanzmittelfonds 0
49. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 162,2
50. +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln 0
51. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 179,3
Der Finanzmittelfond im Berichtsjahr setzt sich aus den Kassenbeständen und den Guthaben bei
Kreditinstituten in Höhe von 179,3 Mio. EUR zusammen.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit , der die Innenfinanzierung der laufenden
Geschäftsaktivitäten widerspiegelt, weist in 201 6 mit 148,6 Mio. EUR einen positi ven Wert auf.
Dies bedeutet, dass aus dem operativen Bereich des Unternehmens genügend Einzahlungen zu-
geflossen sind, um die Auszahlungen des laufenden Geschäfts zu decken.
Ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit besagt, dass mehr investiert als deinvestiert
wurde. Die Zahlungen aus Investitionstätigkeit in Höhe von - 164,5 Mio. EUR konnten nicht durch
den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 148,6 Mio. EUR kom-
pensiert werden.
Ein positiver Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (33,0 Mio. EUR) verdeutlicht, in welcher
Höhe Finanzierungsmittel dem laufenden Geschäft bzw. den Investitionen zugeflossen sind.
In Summe ergibt sich aus den oben genannten Bereichen in 2016 eine zahlungswirksame Verän-
derung des Finanzmittelfonds in Höhe von 17,1 Mio. EUR und insgesamt ein Zahlungsmittelbe-
stand bzw. Finanzmittelfonds am Ende der Periode in Höhe von 179,3 Mio. EUR. Der Liquiditäts-
bestand in 2016 hat sich damit gegenüber dem Vorjahr ( 157,4 Mio. EUR) um 21,9 Mio. EUR er-
höht.
Gesamtlagebericht 2016
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung ................................................................................................................................ 1
Geschäftsverlauf ............................................................................................................................. 1
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage ............................................ 4
Vermögens- und Schuldengesamtlage........................................................................................ 4
Ergebnisgesamtlage ................................................................................................................... 6
Finanzgesamtlage ....................................................................................................................... 7
NKF – Kennzahlenset NRW ............................................................................................................ 7
Nachtragsbericht ............................................................................................................................. 9
Chancen und Risiken ...................................................................................................................... 9
Prognosebericht ............................................................................................................................ 12
Organe und Mitgliedschaften ........................................................................................................ 14
- 1 -
Vorbemerkung
Mit dem vorliegenden Gesamtabschluss legt die Stadt Münster den siebten konsolidierten A b-
schluss vor. Dem Gesamtabschluss ist gem. § 116 GO NRW i.V.m. § 49 Abs. 2 GemHVO NRW
ein Gesamtlagebericht beizufügen. Der Gesam tlagebericht hat das durch den Gesamtab schluss
zu vermittelnde Bild hinsichtlich der Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage ei n-
schließlich der Betriebe zu erläutern.
Geschäftsverlauf
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2016 durch ein solides und stetiges Wir t-
schaftswachstum gekennzeichnet. So erreichte die Stadt Münster aufgrund der allgemein guten
Wirtschaftslage einen historischen Spitzenwert im Bereich Gewerbesteueraufkommen. Die Bauin-
vestitionen stiegen im Jahr 2016 um 3, 1 %, was vor allem an höheren Investitionen für Wohnbau-
ten (+4,3 %) lag. Auch in Münster führte die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu h ohen Investiti-
onstätigkeit bei der Wohn+Stadtbau GmbH. Der kräftige Anstieg der staatlichen Konsumausgaben
in 2016 ist unter anderem auf die hohe Zuwanderung von Schutz suchenden und die daraus resul-
tierenden Kosten zurückzuführen. Dabei wurde auch die Stadt Münster durch die entsprechenden
Zuschüsse aus Bundes - bzw. Landesmitteln für die Aufnahme und Integration der Zuflucht su-
chenden Menschen unterstützt. Aufgrund des hohen Anteils an Privatkunden und des stark dienst-
leistungsorientierten Geschäftskundensegments ist die Geschäftsentwicklung der Stadtwerke
Münster nur mittelbar von der konjunkturellen Entwicklung abhängig.
Das Gesamtjahresergebnis des Konzerns Stadt Münster hängt im Wesentlichen mit den Ergebnis-
sen aus folgenden Bereichen zusammen:
Im Bereich Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben wurde der Planansatz übertroffen. Das
Gewerbesteueraufkommen stieg im Verglei ch zu m Vorjahr um 42,8 Mio. EUR. Die Erträge aus
dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer stiegen im Vorjahresvergleich um 4,7 Mio. EUR.
Der Bereich Energie- und Wasservertrieb entwickelte sich im Berichtsjahr insgesamt zufriedenstel-
lend. Im Strommarkt konnten die abgesetzten Mengen - bei einzelnen Kundengruppen zum Teil
deutlich - gesteigert werden. Dabei sticht besonders der Ökostrom mit einem Plus von 24,2 % her-
aus. Die Mengensteig erung wurde vor allem im Segment Geschäftskunden mit relativ knappen
Margen erreicht. Weiter positiv hat sich der Stromvertrieb in der Region Münsterland entwickelt,
wodurch die Rückgänge in einzelnen Kundensegmenten im Stammmarkt Münster aufgefangen
werden konnten. Im Gasmarkt konnten die abgesetzten Mengen witterungsbedingt gesteigert
werden. Die Gaserlöse gingen bedingt durch eine Preissenkung im Oktober 2016 um 0,9 % z u-
rück. Eine parallele Entwicklung zeigte sich im Wärmemarkt. Die Fernwärmepreise wurden auf-
grund der Preisanpassungsformel zum 01.01.2016 gesenkt, so dass trotz ei ner witterungsbeding-
ten Mengensteigerung um 7,3 % die Wärmeerlöse um 1,3 % zurückgingen. Der Wasservertrieb
erreichte 2016 eine Mengen- und Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr.
- 2 -
Im Geschäftsfeld „Versorgungsnetze“ haben die Stadtwerke Münster in 2016 21,5 Mio. EUR in
den Ausbau der Versorgungsnetze, in die Leitungsnetze, die Hausanschlüsse und die zugehörigen
Anlagen investiert.
Durch die – zeitlich begrenzte – Wiedereinführung der KWK -Zulage wurde in 2016 die Lage am
Strommarkt für die konventionelle Erzeugung verbessert. Der Ergebnisbeitrag erreichte unter an-
derem aufgrund eines Optimierungsprogramms annähernd das Planniveau. Dag egen blieb die
Erzeugung aus erneuerbaren Energien sowohl in der erzeugten Menge als auch bei den Erlösen
hinter den Planwerten zurück.
Eine weitere Aufgabe der Stadtwerke Münster ist der öffentliche Personennahverkehr, dessen
bereits gute Aufstellung in Münster sich im Berichtsjahr weiter verbesserte. Die Anzahl der Fahr-
gäste erreichte 45,1 Mio. (Vorjahr: 41,6 Mio.). Diese positive Entwicklung basiert weiterhin wesent-
lich auf dem Zuspruch der Kunden zu den angebot enen Abos sowie einer steigenden Zahl von
Schülern. Trotz gestiegener Umsatzerlöse verschlechterte sich das operative Ergebnis. Ursächlich
hierfür waren die mit der Umstellung des Fahrplans und der Einführung der Ringlinie verbundenen
Anlaufkosten. Der operative Kostendeckungsgrad kann aber weiterhin als zufriedenstellend be-
zeichnet werden.
Im Bereich Vermietung erzielte die Wohn+Stadtbau GmbH, die vorrangig die Zwecksetzung einer
sicheren und sozial verantwortlichen Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung
verfolgt, ein positives Ergebnis i.H.v. 6 Mio. EUR. Die Bestandsbewirtschaftung sowie die Optimie-
rung der Kosten- und Finanzstruktur haben das Ergebnis des abgelaufenen Wirtschaftsjahres posi-
tiv beeinflusst.
In der Hausbewirtschaftung war ein Anstieg der Sollmieten durch Mieterhöhungen, durch Erstb e-
zug von Neubauten und Mietan passungen nach Neuvermietung zu verzeichnen. Leerstände, die
über einen Zeitraum von drei Monaten hinausgingen, gab es zum 31.12.2016 nicht. Die Instand-
haltung und Modernisierung des Wohnungsbestandes wurde fortgesetzt. Das Investitionsvolumen
in den eigenen Bestand betrug 2016 rund 6 Mio. EUR und ins A nlagevermögen 28,6 Mio. EUR,
davon waren 22 Mio. EUR Baukosten.
Im abgelaufenen G eschäftsjahr errichtete die Wohn+ Stadtbau GmbH insgesamt 182 Einheiten
(Wohnungen, Kindertagesstätten und Flüchtlingsunterkünfte).
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung war im Jahr 2016 weiterhin die Sicherung
sozialverträglicher Gebühren für die hoheitlichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenrei-
nigung unter Beibehaltung bürgerorientierter Dienstleistungsangebote das Kernziel.
Die Restabfall- und Bioabfallgebühren sowie Straßenreinigungsgebühren blieben gemäß der G e-
bührenkalkulation bei den Sätzen des Vorjahres.
Die AWM erfüllen für das Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Entsor-
gungsträgers im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG). Neben den gesetzlichen Vorg a-
ben von KrWG und Landesabfallgesetz wurde zur Ent wicklung und Umsetzung der kommunalen
abfallwirtschaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfallwir tschaftskonzept (AWK) erarbeitet. Das AWK
wird regelmäßig, in der Regel für fünf Jahre, fortg eschrieben. Der Rat der Stadt Münster stimmte
der Fortschreibung des AWK für die Jahre 2016 – 2021 zu.
- 3 -
Ein Schwerpunkt des fortgeschriebenen Abfallwirtschaftskonzepts bildet die Optimierung des A n-
lagenverbundes im Entsorgungszentrum Münster (EZM). Hierzu zählen der Umbau des biolog i-
schen Teils der mechanisch- biologischen Restabfallbehandlungsanlage für die Behandlung von
Bio- und Grünabfällen mit der Errichtung einer neuen Annahmehalle für Bioabfälle und einer neuen
Abluftbehandlungslinie. Die Inbetriebnahme ist zum 1. Januar 2017 erfolgt.
Im Zusammenhang mit dem Betrieb der mechanischen Aufbereitungsanlage hat die Stadt Münster
ein europaweites offenes Vergabeverfahren zur Vergabe von Entsorgungsdienstleistungen im
September 2016 eingeleitet . Der Leistungsbeginn war zum 1. Januar 2017 beabsichtigt. Die
REMONDIS GmbH & Co. KG, Region West rügt e die Vergabeentscheidung en. Der Nachpr ü-
fungsantrag wurde von der Vergabekammer in allen Punkten zurückgewiesen. Gegen den B e-
schluss der Vergabekammer wurde seitens REMONDIS eine Beschwerde beim OLG Düsseldorf
eingereicht. Das Ergebnis der Verhandlung ist noch offen.
In 2016 wurde ferner die Rekultivierung der ZDM II fortgeführt. Es wurden die Rekultivierungs ab-
schnitte IV/V mit einem Oberflächenabdichtungssystem versehen. Der Abschluss der Arbeiten
erfolgt voraussichtlich im Juni 2017.
Am 30. März 2017 wurde das „Gesetz zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Getrennterfassung
von wertstoffhaltigen Abfällen“ – sog. Verpackungsgesetz – beschlossen, wobei das Gesetzg e-
bungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Erst nach finaler Verabschiedung des Gesetzes
werden die AWM die Entscheidungsvorschläge für die Münsteraner Politik erarbeiten, die z.B. E r-
satz des Gelben Sackes durch die Gelbe Tonne vorsehen.
- 4 -
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage
Vermögens- und Schuldengesamtlage
Nachfolgend wird eine Analyse der Vermögens - und Kapitalstruktur des Konzerns Stadt Münster
zum 31.12.2016 im Vergleich zum Vorjahr dargestellt und erläutert.
Gesamtbilanz 31.12.2016 31.12.2015 Veränderung
Aktiva Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR
1. Anlagevermögen 3.688,8 90 3.662,8 90 26,0
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 82,7 2 95,5 2 -12,8
1.2 Sachanlagen 3.489,1 85 3.450,6 85 38,5
1.3 Finanzanlagen 117,0 3 116,6 3 0,4
2. Umlaufvermögen 374,0 9 348,9 9 25,1
2.1 Vorräte 70,6 2 68,3 2 2,3
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 124,1 3 123,2 3 0,9
2.3 Liquide Mittel 179,3 4 157,4 4 21,9
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 57,9 1 57,7 1 0,2
Summe Aktiva 4.120,7 100 4.069,3 100 51,4
Das auf der Aktivseite ausgewiesene Vermögen setzt sich wie in den Vorjahren zu 90 % aus dem
langfristig orientierten Anlagevermögen zusammen. Das Sachanlagevermögen mit 3.489,1 Mio.
EUR stieg gegenüber dem Vorjahr um 38,5 Mio. EUR. Bei den S achanlagen stellt das Infrastru k-
turvermögen (Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen, Straßennetz mit Wegen, Plät-
zen und Verkehrslenkungsanlagen, Grund und Boden des Infrastrukturvermögens) den größten
Anteil in Höhe von 51% dar. Während der Bilanzposten „Immaterielle Vermögensgegenstände“ im
Berichtsjahr um 12,8 Mio. EUR sank, blieben die Finanzanlagen i. H. v. 117,0 Mio. EUR auf dem
Niveau des Vorjahres.
Die Gesamtbilanzsumme ist zum 31.12.2016 um 51,4 Mio. EUR auf 4.120,7 Mio. EUR gestiegen.
Zehn Prozent der Gesamtbilanzsumme werden durch das Umlaufvermögen und durch den ARAP
dargestellt. Dabei entfallen 70,6 Mio. EUR auf Vorräte, 124,1 Mio. EUR auf Forderungen und sons-
tige Vermögensgegenstände, 179,3 Mio. EUR auf Liquide Mittel und 57,9 Mio. EUR auf den akt i-
ven Rechnungsabgrenzungsposten.
- 5 -
Gesamtbilanz 31.12.2016 31.12.2015 Veränderung
Passiva Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR
1. Eigenkapital 757,9 18 728,1 18 29,8
1.1 Allgemeine Rücklage 691,6 17 662,1 16 29,5
1.2 Sonderrücklagen 1,3 0 1,3 0 0,0
1.3 Ausgleichsrücklage 53,9 1 66,1 2 -12,2
1.4 Bilanzgewinn 11,1 0 -1,4 0 12,5
2. Sonderposten 1.330,8 32 1.357,0 33 -26,2
3. Rückstellungen 679,9 17 684,2 17 -4,3
4. Verbindlichkeiten 1.279,4 31 1.226,2 30 53,2
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 72,6 2 73,8 2 -1,2
Summe Passiva 4.120,7 100 4.069,3 100 51,4
Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktur der Gesamtbilanz gibt Auskunft über die Fi-
nanzierung des Vermögens des Gesamtkonzerns. Die Eigenkapitalquote 1 beträgt weiterhin 18 %.
Der Hauptbestandteil des Eigenkapitals ist dabei die allgemeine Rücklage in Höhe von 691,6 Mio.
EUR (Vorjahr: 6 62,1 Mio. EUR). Im Berichtsjahr wurde ein Bilanzgewinn in Höhe von 11,1 Mio.
EUR erzielt, der dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres entspricht. Der Bilanzgewinn des Vor-
jahres wurde der Ausgleichsrücklage zugeführt.
Eine wesentliche Position auf der Passivseite sind ferner die Sonderposten für Zuwendungen und
Beiträge in Höhe von insgesamt 1.311,5 Mio. EUR. Da das Sachanlagevermögen in vielen Fällen
durch Erschließungsbeiträge und Zuwendungen des Bundes und des Landes mit finanziert wurde,
sind diese Förderungen in der Bilanz als Sonderposten auszuweisen und entsprechend der Nu t-
zungsdauer des bezuschussten Vermögensgegenstandes erfolgswirks am aufzulösen. Weiter e
wesentliche Passivposten sind Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen in Höhe von
1.075,8 Mio. EUR (1.043,0 Mio. EUR im Vorjahr) und Pensionsrückstellungen in H öhe von 531,7
Mio. EUR (508,3 Mio. EUR im Vorjahr).
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Ergebnisgesamtlage
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar:
Gesamtergebnisrechnung 2016 2015 Veränderung
Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR
Steuern und ähnliche Abgaben 564,1 33 513,9 32 50,2
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 142,7 8 124,1 8 18,6
Sonstige Transfererträge 16,0 1 15,6 1 0,4
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 159,9 9 154,9 10 5,0
Privatrechtliche Leistungsentgelte 551,5 32 547,6 34 3,9
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 188,7 11 166,3 10 22,4
Sonstige ordentliche Erträge 58,3 3 64,5 4 -6,2
Aktivierte Eigenleistungen 13,3 1 13,6 1 -0,3
Bestandsveränderungen 5,1 0 -11,7 -1 16,8
Ordentliche Gesamterträge 1.699,6 100 1.588,8 100 110,8
Personalaufwendungen 342,0 20 319,9 20 22,1
Versorgungsaufwendungen 24,1 1 21,7 1 2,4
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 470,8 28 458,9 29 11,9
Bilanzielle Abschreibungen 163,6 10 136,8 9 26,8
Transferaufwendungen 537,8 32 492,0 31 45,8
Sonstige ordentliche Aufwendungen 124,2 7 130,2 8 -6,0
Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.662,5 98 1.559,5 98 103,0
Gesamtergebnis der laufenden Geschäfts-
tätigkeit 37,1 2 29,4 2 7,7
Beteiligungsergebnis 6,9 0 -0,5 0 7,4
Zins- und sonstiges Finanzergebnis -32,9 -2 -30,2 -2 -2,7
Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag 11,1 1 -1,4 0 12,5
Die Ordentlichen Gesamterträge stiegen im Berichtsjahr um 110,8 Mio. EUR auf 1.699,6 Mio.
EUR. Den betragsmäßig höchsten Anteil an den ordentlichen Gesamterträgen haben wie im Vor-
jahr Steuern und ähnliche Abgaben sowie die Privatrechtlichen Leistungsentgelte. Die Posit ion
Steuern und ähnliche Abgaben ist um 50,2 Mio. EUR auf 564,1 Mio. EUR gestiegen. Dies ist im
Wesentlichen auf die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Gewerbesteuererträge (42,8 Mio.
EUR) und die gestiegenen Erträge aus dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer (4,7 Mio.
EUR) zurückzuführen. Die Privatrechtlichen Leistungsentgelte blieben in etwa auf dem Niveau des
Vorjahres.
Eine Steigerung der Kostenerstattungen und Kostenumlagen um 22,4 Mio. EUR im Vergleich zum
Vorjahr wird vor allem durch die höheren Erträge aus Kostenerstattungen beim Sozialamt erzielt .
Es handelt sich hierbei u.a. um Leistungen der Grundsicherung im Alter, Leistungen bei Erwerbs-
minderung nach dem SGB XII sowie Erstattungen des Landes für Landesunterkünfte zur Flücht-
lingsunterbringung. Diesen höheren Erträgen stehen allerdings auch höhere Aufwendungen für die
Leistungsgewährung gegenüber, worauf wesentlicher Teil der Steigerung von Transferaufwendun-
gen zurückzuführen ist.
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Die Ordentlichen Gesamtaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 103 Mio. EUR auf
1.662,5 Mio. EUR. Die Struktur der Aufwendungen blieb im Vergleich zum Vorjahr im Wesentl i-
chen erhalten. Die Erhöhung der Ordentlichen Gesamtaufwendungen resultiert unter anderem aus
den um 45,8 Mio. EUR auf 537,8 Mio. EUR gestiegenen Transferaufwendungen. Zum einen ko r-
respondiert di ese Steigerung mit den höheren Erträgen bei den Kostenerstattungen (s.o.), zum
anderen resultiert die Erhöhung aus dem um 19 Mio. EUR gestiegenen Aufwand im Bereich Ki n-
der, Jugend und Familie für die bedarfs gerechte Anpassung und den Ausbau der Angebote für
Kinder und Jugendliche und die schulische Versorgung.
Das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit steigt um 7,7 Mio. EUR auf 37,1 Mio.
EUR im Berichtsjahr und liegt damit über dem Vorjahresergebnis in Höhe von 29,4 Mio. EUR. Wei-
terhin unterstützt das um 7,4 Mio. EUR höhere Beteiligungsergebnis die positive Entwicklung des
Gesamtjahresergebnisses. Diese wird jedoch durch das Zins- und sonstige Finanz ergebnis ge-
mindert, das ein Defizit von 3 2,9 Mio. EUR aufweist. Insgesamt ergibt sich ein Gesamtjahres-
überschuss i. H. v. 11,1 Mio. EUR (Vorjahr: Gesamtjahresfehlbetrag i. H. v. 1,4 Mio. EUR).
Finanzgesamtlage
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmittel des abgelaufenen Geschäftsjahres
wird auf die nach DRS 21 (Deutsche Rechnungslegungs Standards) erstellte Kapitalflussrechnung
des Gesamtkonzerns (siehe Gesamtanhang 2016), sowie auf die NKF – Kennzahlen zur Finanzla-
ge verwiesen.
NKF – Kennzahlenset NRW
Die Kennzahlen dienen der Analyse folgender Bereiche:
• Gesamtsituation
• Vermögenslage
• Finanzlage
• Ertragslage
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Nr. Kennzahl Analyse
Wert
2016
in %
Wert
2015
in %
Wert
2014
in %
Wert
2013
in %
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation
1. Aufwandsdeckungsgrad Die ordentlichen Aufwendungen werden komplett
durch die ordentlichen Erträge gedeckt. 102 102
105
104
2. Eigenkapitalquote 1
Die Kennzahl misst den Anteil des Eigenkapitals
am Gesamtvolumen der Bilanz. Je höher diese
Kennzahl ist, desto tendenziell unabhängiger ist
man von Fremdkapitalgebern. Die durchschnittli-
che Eigenkapitalquote in Deutschland liegt bei 20-
30%.
18 18
18
18
3. Eigenkapitalquote 2
Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital werden hier
die Sonderposten (Zuschüsse und Beiträge) dem
Gesamtvolumen gegenübergestellt.
50 51
50
50
4. Überschussquote/Fehlbetragsquote
Das positive Gesamtergebnis von 11,1 Mio. EUR
macht ca. 1,5 % der Summe aus Allgemeiner
Rücklage, Sonderrücklage und Ausgleichsrücklage
aus.
1,5 -0,2
0,3
2,2
Kennzahlen zur Vermögenslage
5. Infrastrukturquote 43 % des gesamten Vermögens sind langfristig in
der Infrastruktur gebunden. 43 44
44
43
6. Abschreibungsintensität
Die Kennzahl stellt die Abschreibungen auf das
Anlagevermögen den gesamten ordentlichen
Aufwendungen gegenüber. Das ordentliche Er-
gebnis wird mit einem Anteil von 10 % durch
Abschreibungen belastet.
10 9
8
9
Kennzahlen zur Finanzlage
7. Anlagendeckungsgrad 2
Der Anlagendeckungsgrad 2. Grades gibt darüber
Auskunft, inwieweit das Anlagevermögen durch
langfristiges Kapital gedeckt ist.
94 94
93
93
8. Liquidität 2. Grades
Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die
Forderungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen
Verbindlichkeiten decken.
86 80
79
93
9. Kurzfristige Verbindlichkeitsquote Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten an
der Gesamtbilanzsumme beträgt 5 %. 5 5
5
6
10. Zinslastquote
Die Zinslastquote zeigt auf, welche Belastung aus
Finanzaufwendungen zusätzlich zu den Aufwen-
dungen aus laufender Verwaltungstätigkeit be-
steht.
2 2
5
3
Kennzahlen zur Ertragslage
11. Steuerquote Die Kennzahl gibt den Anteil der Steuererträge an
den gesamten ordentlichen Erträgen wieder. 33 32
30
31
12. Zuwendungsquote
Die Zuwendungsquote stellt den Anteil der Erträge
aus Zuwendungen an den gesamten ordentlichen
Erträgen dar. 8 8
9
9
13. Personalintensität I
Die Personalintensität I stellt den Anteil der Perso-
nalaufwendungen an den gesamten ordentlichen
Aufwendungen dar. 21 21
20
20
14. Personalintensität II
Die Personalintensität II stellt den Anteil der Per-
sonalaufwendungen an den gesamten ordentli-
chen Erträgen dar. 20 20
19
19
15. Sach- und Dienstleistungsintensität
Die Kennzahl gibt den Anteil, der durch Sach- und
Dienstleistungen Dritter im Verhältnis zu den
gesamten ordentlichen Aufwendungen entstanden
ist, wieder.
28 29
32
31
16. Transferaufwandsquote
Die Kennzahl stellt den Anteil der Transferaufwen-
dungen an den gesamten ordentlichen Aufwen-
dungen dar. 32 32
31
30
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Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2016 eine
maßgebliche Auswirkung auf die Ertrags -, Finanz- oder Vermögenslage des Gesamtkonzerns ge-
habt hätten, lagen nicht vor.
Chancen und Risiken
Die Vertreter der Stadt Münster in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesellschaften ver-
folgen alle relevanten Vorgänge und Entwicklungen in den Unternehmen. Über wichtige Ereignisse
wird dem Dezernenten für Beteiligungen und dem Verwaltungsvorstand berichtet.
Weiterhin wird durch das unterjährige Finanzcontrolling der Stadt Münster die Entwicklung der E r-
trags- und Finanzlage verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd eingreifen zu können. Durch die viertel-
jährliche Konzernberichterstattung wird dem Haupt - und Finanzausschuss regelmäßig über die
Entwicklung in den steuerungsr elevanten Unternehmen berichtet . Für diese Unternehmen wird
außerdem mithilfe einer Konzern- Scorecard ein Überblick über die Steuerungsgrößen wie Leis-
tungszielerreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltigkeit und Rentabilität unter Zugrundelegung der
jeweiligen Jahresabschlüsse gegeben.
Im Fokus des unterjährigen Finanzcontrollings der Stadt Münster stehen vor allem die risikobeha f-
teten Aufwands- und Ertragsbereiche. So wird vor allem die Entwicklung der Steuereinnahmen,
insbesondere die Gewerbesteuer und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, regelmäßig
analysiert, da diese Einnahmen einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis der Stadt
Münster und das Gesamtergebnis haben. Die Aufwandsseite ist geprägt durch die vielfältigen Her-
ausforderungen, die sich als Folge der wachsenden Stadt Münster, einschließlich der Aufnahme
und I ntegration der Zuflucht suchenden Menschen, ergeben. Hierzu gehören insbesondere die
Bereitstellung von ausreichendem Wohnraum, die bedarfsgerechte Anpassung und der Ausbau
der Angebote für Kinder und Jugendliche und die schulische Versorgung. Aber auch die entspr e-
chende Anpassung der Sozialangebote und die Leistungsgewährung in diesem Bereich führen zu
steigenden Aufwendungen. Die notwendige Anpassung und Erweiterung der Infrastruktur wird die
ohnehin sehr angespannte Haushaltssituation ebenfalls zusätzlich belasten.
Eine weitere Risikoposition für die Haushaltswirtschaft stellen die Kreditverbindlichkeiten in
Schweizer Franken (CHF) aufgrund der Wechselkursentwicklungen dar. Der Bestand im städt i-
schen Kreditportfolio betrug am 31.12.2016 rd. 105 Mio. CHF. Hier ist die Wechselkursentwicklung
sehr genau und zeitnah zu beobachten. Durch die Bildung von Drohverlustrückstellung wurde eine
entsprechende Vorsorge getroffen. Kreditaufnahmen in Fremdwährung sind bis auf Weiteres nicht
mehr geplant, vielmehr wird grundsätzlich ein Abbau des Kreditportfolios in CHF angestrebt.
Ferner ist die Entwicklung der st ädtischen Tochtergesellschaften regelmäßig zu beobachten, um
frühzeitig sich abzeichnende Risiken für den städtischen „Kernhaushalt“ zu erkennen. Ein Schwer-
punkt in diesem Berei ch wird in den nächsten Jahren die Aktivierung der Konversionsfl ächen für
den Wohnungsmarkt der Stadt Münster sein.
- 10 -
In Bezug auf die Neuordnung der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand hat die Stadt Münster
das Optionsrecht zum 31.12.2016 ausgeübt und behält damit die bisherige Umsatzbesteuerung bis
zum 31.12.2020 bei. Das neue Umsatzsteuerrecht wird auf die ab dem 01.01.2021 ausgeführten
Leistungen angewandt.
Das Risikomanagementsystem der Stadtwerke Münster sieht die kontinuierliche Risikoidentifik a-
tion, -klassifizierung und - bewertung durch die Risikoverantwortlichen, aktive Risikosteuerungs-
maßnahmen, die Einrichtung eines Frühwarnsystems sowie die Überwachung und Überprüfung
der Angemessenheit und Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems vor. D ie Beteiligu n-
gen der Stadtwerke Münster werden in das Risikomanagementsystem einbezogen.
Die Risiken resultieren mittelfristig nach wie vor aus der Regulierung der Strom - und Gasnetze
durch die Bundesnetzagentur. Von Bedeutung ist insbesondere die angekündigte deutliche A b-
senkung der Eigenkapitalverzinsung für das betriebsnotwendige Eigenkapital im Bereich der
Strom- und Gasnetze. Aus Sicht der Energieversorgungsbranche entspricht das Verzinsungsn i-
veau allerdings nicht dem Rentabilitätsniveau, das auf lange Sicht für Netzinvestitionen aus Sicht
von Kapitalgebern erforderlich ist. Auch die hohen fixen Anlaufkosten für die Ausstattung der K un-
den mit der Smart Meter -Technologie werden voraussichtlich in den ersten Jahren zu Ver lusten
führen, da die seitens der Bundesnetzagentur fixierten Preisobergrenzen zumindest in der Anlauf-
phase voraussichtlich nicht kostendeckend sind.
Im Energievertrieb steigt der Margendruck weiter an, da sowohl auf den Strom - als auch auf den
Gasmärkten eine hohe Wettbewerbsintensität herrscht.
Entwicklungsrisiken birgt aus Sicht der Stadtwerke Münster auch das ab 2017 geltende Auktions-
modell für Windenergiestandorte, welches dazu führen kann, dass einzelne Standorte keine a k-
zeptablen Investitionsrenditen mehr bieten. Im Gegenzug kann das Auktionsmodell aber auch
Chancen bieten, da sich der Markt der Projektentwickler verändern wird und die Stadtwerke auf-
grund ihrer finanziellen Solidität und der kommunalen Nähe als ein starker Partner gesehen wer-
den. In Verbindung mit der eigenen Projekte ntwicklungskompetenz kann dies den Zugang zu po-
tenziellen Windenergie-Standorten verbessern.
Die Ertragschancen außerhalb des Kerngeschäfts der Stadtwerke Münster bieten sich auch für
2017 fallweise aus dem Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Grundstücken am Hafen. Alle r-
dings erweisen sich die Verkaufsprozesse im Einzelfall als langwierig, da diese häufig zum G e-
genstand öffentlicher und politischer Kontroversen werden.
Die Wohn+Stadtbau verfolgt ein laufendes aktives Risikomanagement, um wesentliche R isiken
frühzeitig erkennen zu können. Ein wesentlicher Bestandteil der Risikosteuerung geht mit einer
mehrjährigen Wirtschaftsplanung einher. Operative Kennzahlen aus der Hausbe wirtschaftung, ein
regelmäßiges Projektcontrolling im Neubaubereich, ein Liquiditätsmanagement sowie ausgewählte
Bilanzkennzahlen und Soll -Ist-Abgleiche bilden die Basis für das monatliche Berichtswesen und
die Risikosteuerung. Zudem wird der Geschäftsführung sowie den Gremien im Rahmen des Ris i-
komanagements jährlich ein Risikobericht vorgelegt.
Risiken für die zukünftige Entwicklung können sich aus strategischen und gesetzlichen Ris iken,
Markt- und Objektrisiken sowie Finanzrisiken ergeben. Gesetzliche Risiken können aus Gesetzes-
änderungen zum Mietrecht und zur Energieeinsparverordnung entstehen. Hieraus können z.B.
- 11 -
Mehrkosten bei Investitionsvorhaben entstehen oder Mietanpassungen lassen sich durch die Miet-
preisbremse nicht in vollem Umfang realisieren. Marktrisiken können sich daraus erg eben, dass
bei Neubauvorhaben Kostenüberschreitun gen, nicht termingerechte Fertigstellung und mögliche
Insolvenzen der Handwerker das wirtschaftliche Ergebnis beeinträchtigen können. Diese Bereiche
werden laufend überwacht. Die Finanzierungsrisiken sind aufgrund der finanzwirtschaftlichen G e-
samtsituation und der noch anhaltenden Niedrigzinsphase als gering zu betrachten.
Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich aus der anhaltenden Nachfrage nach Wohn-
raum, dem Bekanntheitsgrad des Unternehmens in Münster und dem guten technischen Zustand
der Bestandsimmobilien. Weitere Chancen biete n die Diversifizierung sowie die hohe Nachfrage
nach Wohneigentum und die hohe Kaufkraft in Münster.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster verfügen über ein in sich geschlossenes und alle Unter-
nehmenseinheiten umfassendes und dokumentiertes Risikomanagementsystem , welches in das
Qualitätsmanagement eingebunden ist. Das Risikomanagement bei den Abfallwirtschaftsbe trieben
Münster besteht aus den drei aufeinander aufbauenden Abschnitten der Risikoinventur, der Ris i-
kobewertung sowie der Risikofrüherkennung (definierte Kennzahlen und Toleranzgrenzen) und
-handhabung. Alle erkannten Risiken für das Unternehmen werden kontinuierlich beo bachtet und
bewertet.
Die Struktur des Risikomanagementsystems wurde 2015 und 2016 zwecks besserer Handhabbar-
keit insgesamt überarbeitet. Unterstützend wurde dazu eine neue Softwarelösung, basi erend auf
dem Managementinformationssystem der AWM, konzipiert, welche die Strukturen und Prozesse
des Risikomanagementsystems abbildet. In 2016 fand eine Ri sikoinventur statt, in der sämtliche
Risiken überprüft und ggf. neu bewertet wurden. Der Katalog der Frühwarnindikatoren und G e-
genmaßnahmen wurde ebenfalls überarbeitet.
Die aktuelle Risikobewertung lässt zum jetzigen Zeitpunkt keine Risiken erkennen, die den Fortbe-
stand der AWM gefährden.
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werden durch das bei der Gesamtkonzernmutter
bestehende Beteiligungsmanagement angemessen berücksichtigt. Die Arbeit des Beteiligungsm a-
nagements wird durch das Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision regelmäßig überprüft.
- 12 -
Prognosebericht
Das Jahresergebnis des Einzelabschlusses der Stadt Münster weist im Berichtsjahr einen Über-
schuss von 10,7 Mio. EUR aus. Auch das Geschäftsjahr 2017 wird die Stadt Münster aus heutiger
Sicht wegen eines geringeren Defizits besser abschließen als geplant. In der mittelfristigen Ergeb-
nisplanung laut Haushaltsplanentwurf 2018 setzt sich dieser Trend fort. Dennoch weisen die Pl a-
nungen der nächsten Jahre noch zum Teil erhebliche Defizit e aus. Die Anstrengungen für eine
Konsolidierung der Haushaltsplanung, bis hin zu einem nachhaltig ausgeglichenen Haushalt wer-
den konsequent weiterfolgt.
Für die Ergebnisentwicklung der Stadtwerke Münster ist die Preisentwicklung auf den Bescha f-
fungsmärkten für Strom, Gas, Kohle und Erdöl von zentraler Bedeutung. Dabei sind die Primär-
energieträger Gas, Kohle und Erdöl weitgehend von den Einflüssen des Weltmarktes abhängig,
während die Beschaffungspreise für Strom stärker von den nationalen energiepolitischen Rah-
menbedingungen in Deutschland geprägt sind.
Die im Jahr 2015 revidierten Ziele aus der Strategie der Stadtwerke Münster mit den Kernthemen
„Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien“, „innovative kommunale Mehrwertdiens-
te“ und „Dienstleistungen für eine intelligente und zukunftsfähige Ausrichtung der Infrastruktur“
werden auch künftig konsequent weiterverfolgt und sukzessive mit weiteren Maßnahmen unterlegt.
Bestandteil dieser Strategie ist zudem, eine hohe Prozessqualität und Prozesseffizienz im Kernge-
schäft sicherzustellen.
Der Ausbau regenerativer Energien mit Onshore- Windenergieprojekten wird auch für das Jahr
2017 aktiv durch die Stadtwerke Münster vorangetrieben. In 2017 werden 5 Windenergieanlagen
in Münster und in der Region errichtet. Als Beitrag zum Klimaschutz ist außerdem die Erweiterung
der Elektrobus-Flotte in Münster um bis zu fünf Fahrzeuge vorgesehen. Voraussetzung für diese
Anschaffungen ist der Zufluss entsprechender Fördermittel.
Zur Weiterentwicklung kommunaler Mehrwert dienstleistungen wollen die Stadtwerke Münster ab
Frühsommer 2017 in zunächst zwei Innenstadtvierteln mit dem Ausbau von hochleistungsfähigen
Glasfaseranschlüssen beginnen. Damit verbunden ist die Ausgestaltung eines neuen integrativen
Geschäftsmodells, das über die bisherige reine Verlegung passiver Glas faserinfrastruktur deutlich
hinausgeht. Die erforderlichen Serviceprodukte werden über Kooperationsverträge von leistung s-
fähigen Partnern bezogen. Sollte das Geschäftsmodell in der ersten Phase erfolgreich sein, wer-
den in den kommenden Jahren sukzessive weitere Stadtviertel mit Glasfaserhausanschlüssen und
hochleistungsfähigen Internetservices erschlossen. Ab Frühjahr 2017 wird die münstercard als
Servicekarte für Touristen das Angebotsspektrum der Stadtwerk e Münster erweitern. Weiterhin
haben die Stadtwerke Münster der Stadt Münster angeboten, die Betriebsführung der städtischen
Bäder zu übernehmen, wobei das Eigentum an den Bädern und damit auch das Defizit der städt i-
schen Bäder im vorgesehenen Modell bei der Stadt Münster verbleiben werden.
Weitere anspruchsvolle technische Investitionsvorhaben sind die Neuerrichtung einer zentralen
Verbundleitstelle für alle Versorgungsnetze der Stadtwerke Münster, mit der in 2017 begon nen
wird, sowie die Neustrukturierung der Wasserwerke in Münster , welche die Reduzierung der b e-
stehenden Struktur von vier Wasserwerken auf zwei , bei gleichzeitiger Erhöhung des Gesamtv o-
lumens der Wassereigengewinnung, beinhaltet.
- 13 -
Zur strategischen Ausrichtung der Wohn + Stadtbau gehört die nachhaltige Bewirtschaftung des
Portfolios, wirtschaftliche Bestandsinvestitionen, umfangreiche Neubaumaßnahmen sowie zielg e-
richtete Ankäufe. Im Geschäftsjahr 2017 sind Investitionen für Instandhaltungs - und Modernisie-
rungsmaßnahmen in den Bestand der Wohn + Stadtbau i.H.v. 6,3 Mio. EUR geplant. In der Haus-
bewirtschaftung werden Umsatzsteigerungen infolge von Fertigstellungen erwartet. Die Umsatzer-
löse in Bauträgergeschäft werden aufgrund der höheren Anzahl von Fertigstellungen voraussicht-
lich über dem Niveau des Vorjahres liegen. Weiterhin wird sich die Wohn + Stadtbau an der En t-
wicklung der beiden zur Veräußerung stehenden Kasernenflächen in Münster beteiligen.
Interne Maßnahmen, wie z. B. die Verbesserung der Transparenz und Effizienz, die Weiterentwick-
lung der Führungs- und Unternehmenskultur sowie die Optimierung der Kundenzufriedenheit, sind
weitere Voraussetzungen, sich den wachsenden Anforderungen und vielfältigen Aufgaben der I m-
mobilienbranche zu stellen.
Das Unternehmen rechnet aufgrund der hohen N achfrage nach Wohnraum und des guten Zu-
stands des eigenen Bestands mit einem weiterhin zufriedenstellenden Ergebnis.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster planen für das Wirtschaftsjahr 2017 einen Jahresüber-
schuss von 3,8 Mio. EUR. Der prognostizierte Jahresüberschuss ergibt sich aus unterschiedlichen
gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung und
ist als gesichert zu betrachten.
Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenreinigung werden auch in 2017 nicht erhöht.
Für 2017 werden insgesamt Investitionen i.H. v. 6,7 Mio. EUR (u.a. in Fahrzeuge i.H.v. 3,2 Mio.
EUR und in Anlagen der Stadtreinigung i.H.v. 1,3 Mio. EUR) prognostiziert.
Um den Herausforderungen aufgrund der gestiegenen Einwohner - und Haushaltszahlen und der
gestiegenen Nachfrage im gewerblichen Bereich gewachsen zu sein, ist geplant, mehrere zusätzli-
che Stellen neu zu besetzen.
- 14 -
Organe und Mitgliedschaften
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem. § 116 Abs. 4 GO NRW i.V.m. § 70 GO
NRW für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitglieder gemacht.
Verwaltungsvorstand
Name, Vorname Ausgeübter Beruf
Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen,
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-
rechtlicher oder privat-rechtlicher Form
Lewe,
Markus
Oberbürgermeister ∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberec htigtes
Mitglied der Gesellschafterversammlung)
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Vorsitzender im Hauptausschuss)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (2. Stellv. Vorsitzender im Risiko-
ausschuss)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Vorsitzender im Verwaltungsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied in der Zweckverbandsversammlung)
Schultheiß,
Hartwig
Stadtdirektor
bis 31.10.2016
∗ Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ Regionalverkehr Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 31.10.2016 )
∗ AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung
bis 31.10.2016)
∗ Westfälische Landeseisenbahn GmbH (WLE) (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ Westfälische Verkehrsgesellschaft (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsversammlung bis
31.10.2016)
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 31.10.2016)
∗ Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ordentliches beratendes
Mitglied im ÖPNV-Beirat bis 31.10.2016 )
Heuer,
Wolfgang
Stadtrat
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 15 -
∗ Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V. (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied)
∗ ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Bei-
rat)
∗ Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Beirat)
∗ Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwaltung West-
falen-Lippe (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der
Verbandsversammlung)
∗ Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der
Verbandsversammlung)
Reinkemeier,
Alfons
Stadtkämmerer
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Auf-
sichtsrat)
∗ Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH(Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung)
∗ ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Bei-
rat)
∗ Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Ver-
bandsversammlung)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
in der Zweckverbandsversammlung)
Paal,
Thomas
Stadtrat,
ab 17.11.2016
Stadtdirektor
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Wilkens, Cornelia Stadträtin ∗ Institut für vergleichende Städtegeschichte gGmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversam m-
lung)
∗ Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied in der Gesellschafterversammlung)
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
Peck, Matthias Stadtrat ∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
- 16 -
Ratsmitglieder
Name, Vorname Ausgeübter Beruf
Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen,
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-
rechtlicher oder privat-rechtlicher Form
Baumann, Frank Programmierer ∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberec htigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Beitelhoff,
Horst Karl
Groß- und Außen-
handelskaufmann
(selbst.)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechti gtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-tes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mit-glied
im Aufsichtsrat)
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Bennink, Helga
bis 30.08.2016
Diplom-Geologin ∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberec htigtes
Mitglied im Aufsichtsrat bis 30.08.2016)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. Vorsit-
zende im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. Vorsitzende im Aufsicht srat)
Berding, Georg Schulleiter a. D.,
Dipl. Volkswirt
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsitzender im
Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mit-glied
im Aufsichtsrat)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-tes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Berens, Jörg
Referent Öffentlich-
keitsarbeit
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Bloch, Olaf
Beamter ∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtig-tes
Mitglied im Aufsichtsrat)
- 17 -
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Börgel,
Peter Laurenz
Dipl. Ing.FH, Dipl.
Kfm., Unternehmer
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Orden-
tliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
Buddenbäumer,
Heinz Georg
Diplomagraringeni-
eur
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Dähne, Susanne
bis 10.06.2016
Diplom Geographin ∗ Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat bis 10.06.2016)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden GmbH, (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 10.06.2016)
Dreßen, Olaf Rechtsanwalt
Dr. Erber, Dietmar Diplom-Chemiker ∗ Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberec htigtes
Mitglied im Verwaltungsrat, im Risikoausschuss und in der
Zweckverbandsversammlung, stellv. stimmberechtigtes Mi t-
glied im Hauptausschuss)
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
Fastermann,
Thomas
Angestellter ∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Vorsitzender im
Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Feldmann, Doris
Dipl. Sozialpädago-
gin
Gotthal, Sven
Angestellter ∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat bis 11.05.2016)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis11.05.2016)
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 11.05.2016)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 11,05.2016)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 18 -
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechti gtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
Hagemann,
Philipp
Rechtsanwalt
Halberstadt,
Richard-Michael
Rentner ∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Hartmann, Gilbert Bankkaufmann ∗ CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Auf-
sichtsrat)
Heinemann,
Jens Christian
Office Manager /
Büroleiter
∗ CeNTech GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsitzender
im Aufsichtsrat)
Herwig, Marius Student
Dr. Jäger,
Cornelia
ab 01.02.2016
Referentin ∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Joksch, Gerhard Stadtplaner,
Berater
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Dr. Jung, Michael Studienrat ∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied der Zweckverbandsversammlung, im Verwal-
tungsrat, im Hauptausschuss und 3. Stellv. Vorsitzender im
Risikoausschuss)
Kattentidt,
Christoph
Dipl. Sozialarbeiter
Kemper, Annette Lehrerin ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
- 19 -
Kersting, Mathias
Betriebswirt ∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH ( Vorsitzender im Auf-
sichtsrat)
∗ AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Kirgil, Fatma
Dolmetscherin ∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechti gtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
Kleine Borgmann,
Bruno
Lehrer am Berufskol-
leg a.D.
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
Kleyboldt, Michael
Studiendirektor ∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberec htigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Verwaltungsrat)
Koch, Marianne geschäftsführende
Gesellschafterin/
Unternehmerin
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Köhn, Raimund Soziologe ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Köhnke,
Katharina
Studentin ∗ MCC Halle Münsterland GmbH (1. Stellv. Vorsitzende im
Aufsichtsrat)
Kollmann,
Thomas
Angestellter ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 20 -
∗ Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Kubig-Steltig, Gab-
riele
Dipl. Kauffrau, selb-
ständig
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied der Zweckverbandsversammlung und im Verwal-
tungsrat)
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Auf-
sichtsrat)
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
∗ AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Leiße, Jan
Immobilienmakler ∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Beirat)
Leschniok, Stefan Rechtsanwalt ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
Liekefedt, Hedwig
Lehrerin ∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Loschelder,
Christel
Erzieherin,
Traumpädagogin
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechti gtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Mol, Richard Dipl. Volkswirt
Möllemann-
Appelhoff, Carola
Studienrätin ∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentl i-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied in der Zweckverbandsversammlung)
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Möllers, Jutta Diplom-Pädagogin ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
Möltgen, Jörn EU-Referent
- 21 -
Neumann, Hans
Dachdeckermeister
(selbständig)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Nicklas, Andreas Rechtsanwalt ∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Dr. Ozan, Didem
Fachfrau für Öffent-
lichkeitsarbeit / Re-
dakteurin
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Peters, Carsten Geschäftsführer ∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechti gtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
∗ AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Vorsitzender im Auf-
sichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
Philipp, Ortrud Geschäftsführerin ∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Pohlmann, Franz Dipl.-Argraringenieur
Powroznik,
Pascal
Studienrat ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
Raffloer, Uwe Architekt
Reiners, Otto Referatsleiter ∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied in der Zweckverbandsversammlung, stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat, im Hauptaus-
schuss und im Risikoausschuss)
∗ Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Reismann, Karin Rentnerin ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
- 22 -
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Reuter, Jürgen Architekt ∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Rietenberg, Sylvia
Sozialarbeiterin ∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Rohleder, Tim Politologe, wiss.
Mitarbeiter MdB
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat bis 17.02.2016)
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Beirat)
Rosenau, Klaus
ab 31.08.2016
Lehrer ∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
Sagel, Rüdiger
Dipl.-Ingenieur ∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Beirat)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Schiller, Martin Kaufmann
Schliemann,
Josef
Gemeindedirektor
a.D.
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmb e-
- 23 -
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Schmanck,
Johannes
Selbständiger ∗ Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmb e-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Schulze Wintzler,
Anne
Verbraucherberate-
rin
Seyfferth, Petra Wissenschaftliche
Mitarbeiterin
∗ Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentl i-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 28.09.2016)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat bis 28.09.2016)
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat bis 28.09.2016)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat bis 29.06.2016)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
Stähler, Angela Hausfrau ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Steinmann,
Ludger
Dipl. Geograf, Dipl.
Umweltwissenschaft-
ler
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Dr. Stein-Redent,
Rita
Wissenschaftliche
Mitarbeiterin
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Suuck, Julia
bis 25.01.2016
Sonderpädagogi-
sche Lehrkraft
Varnhagen, Hans Dachdeckermeister ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Vilhjalmsson,
Wendela-Beate
Lehrerin i.R. ∗ Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Beirat)
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Stellv. stimmberechtig-
- 24 -
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied der Zweckverbandsversammlung)
von Göwels,
Walter
Dipl.-Kfm.,
selbst. Versiche-
rungsfachmann
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Vorsitzender im Aufsichts-
rat)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
von Olberg,
Robert
Angestellter ∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Weber, Stefan IT-
Unternehmensbera-
ter
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung, im Verwaltungsrat
und im Hauptausschuss, stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Risikoausschuss)
∗ Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wendland,
Simone
Rechtsanwältin
Wenzel, Manfred
Elektrotechnik-
Meister / Projektleiter
∗ Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberec h-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
∗ Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Winkel, Maria Kauffrau in der
Grundstücks- und
Wohnungswirtschaft
∗ Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied der Zweckverbandsversammlung, stellv. Stim m-
berechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
∗ Stadtwerke Münster GmbH (2. Stellv. Vorsitzende im Auf-
sichtsrat)
∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat bis 29.06.2016)
∗ Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Sozialholding Klarastift GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Klarastift Service GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
∗ Ambulante Dienste Klarastift GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wischnewski,
Heiko
Diplom Ingenieur ∗ Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
∗ MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wölter, Harald
ab 15.06.2016
Wissenschaftlicher
Mitarbeiter
Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
ARAP aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
AV Anlagevermögen
AWK Abfallwirtschaftskonzept
AWM Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
a. o. außerordentlich
BauGB Baugesetzbuch
BGA Betrieb gewerblicher Art
BIMA Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
B. V. Besloten Vennootschap
bzw. beziehungsweise
ca. circa
CHF Schweizer Franken
CO2 Kohlenstoffdioxid
DRS Deutscher Rechnungslegungs Standard
Dr. Doktor
DSD Duales System Deutschland
EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz
EnWG Energiewirtschaftsgesetz
etc. et cetera
EUR Euro
e. V. eingetragener Verein
EZM Entsorgungszentrum Münster
ff. fortfolgende
FMO Flughafen Münster/Osnabrück
gem. gemäß
GemHVO Gemeindehaushaltsverordnung Nordrhein Westfalen
ggf. gegebenenfalls
gGmbH gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide
GO Gemeindeordnung Nordrhein Westfalen
GPA Gemeindeprüfungsanstalt
HGB Handelsgesetzbuch
IT Informationstechnik
i.H.v. in Höhe von
i. R. im Rahmen
i. V. m. in Verbindung mit
KAG Kommunalabgabengesetz
KG Kommanditgesellschaft
KrWG Kreislaufwirtschaftsgesetz
KWK Kraft-Wärme-Kopplung
MBRA mechanisch-biologische Restabfallaufbereitungsanlage
mbH mit beschränkter Haftung
MCC Messe und Congress Centrum
Mio. Million
NKF Neues kommunales Finanzmanagement
Nr. Nummer
NRW Nordrhein-Westfalen
ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr
OLG Oberlandesgericht
rd. rund
S. Satz
SGB Sozialgesetzbuch
sog. sogenannte
TEHG Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz
TEUR Tausend Euro
u. und
u. a. unter anderem
VGM Verkehrsgemeinschaft Münsterland
VSEF-Lage Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage
WLE Westfälische Landeseisenbahn
z.B. zum Beispiel
ZDM Zentrale Mülldeponie Münster
ZuG Zuteilungsgesetz
Beschlussvorlage
8682 Zeichen
V/0347/2018
V/0347/2018
Öffentliche Beschlussvorlage
Betrifft
NKF-Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2016 (Entwurf)
Beratungsfolge
04.07.2018 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
04.07.2018 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
Der NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2016 (Entwurf) wird zur Kenntnis genommen und dem Rec h-
nungsprüfungsausschuss zur Prüfung überwiesen.
Begründung:
Allgemeine Hinweise
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und der Gemeindehaushaltsve r-
ordnung für das Land Nordrhein -Westfalen zum 31.12.2016 als Mutterunternehmen die Pflicht einen
Gesamtabschluss aufzustellen. Der Gesamtabschluss ist wie ein Konzernabschluss in der Privatwir t-
schaft zu sehen, der die Unternehmensbeteiligungen der Stadt mit der Kernverwaltung zusamme n-
fasst. Dies bedeutet, dass alle wirtschaftlich und organisatorisch selbstständigen A ufgabenbereiche
einer Kommune in den Gesamtabschluss einbezogen werden müssen, um die jährliche Vermögens -,
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der einzelnen Beteiligungen als „ein Unternehmen“ abbi l-
den zu können. Damit wird ein Gesamtüberblick über die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der
Kommune gegeben und auf diese Weise die Qualität der Rechenschaft über die Aufgabenerledigung
verbessert. Außerdem trägt der Gesamtabschluss zu einer Verbesserung der Steuerungsmöglichke i-
ten der Kommune bei.
Verfahren
Der von dem Stadtkämmerer aufgestellte und vom Oberbürgermeister bestätigte Entwurf des G e-
samtabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 wird dem Rat gemäß § 116 Abs. 5 i. V. m. § 95 Abs. 3
GO NRW zur Bestätigung zugeleitet. Nach § 116 Abs. 1 i. V. m. § 96 GO NRW bestätigt der Rat den
vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüften Gesamtabschluss durch Beschluss. Hierzu wird der
vorgelegte Entwurf zunächst an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen. Abschließend wird
der geprüfte Gesamtabschluss bei der Bezirksregierung angezeigt und im Amtsblatt veröffentlicht.
Amt für Finanzen und
Beteiligungen
05.06.2018
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Herr Remmeke
Telefon: 492-2010
remmekeA@stadt-
muenster.de
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V/0347/2018
Die Stadt Münster hat mit dem Gesamtabschluss 2016 nunmehr den siebten Gesamtabschluss au f-
gestellt. Bedingt durch zeitliche Verzögerungen von vorgelagerten Arbeiten verschob sich der Erste l-
lungsprozess auf der Ebene der Einzelabschlüsse, so dass der gem. § 116 Abs. 1 und 5 GO NRW
rechtlich vorgegebene Zeitplan für den Gesamtabschluss in der Folge nicht eingehalten werden konn-
te. Unverändert gilt jedoch, dass die Stadt Münster bezüglich der zeitlic hen Erstellung des Gesam t-
abschlusses zu den führenden Städten in NRW gehört.
Bestandteile des Gesamtabschlusses
Der Gesamtabschluss besteht aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem G e-
samtanhang inklusive der Kapitalflussrechnung und ist um einen Gesamtlagebericht und einen Betei-
ligungsbericht zu ergänzen. Der Beteiligungsbericht für das Jahr 2016 ist dem Rat bereits mit Vorlage
Nr. V/0839/2017 vorgelegt worden.
Die Gesamtbilanz erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Vermögensgegenstände und Schu l-
den, bereinigt um Kapitalverflechtungen und konzerninterne Vorgänge. Die Gesamtbilanz zum
31.12.2016 vermittelt ein umfassendes Bild über die Vermögens - und Schuldenlage der Stadt Mün s-
ter als Konzern.
Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich im Bereich des Anlagevermögens
bei den Immateriellen Vermögensgegenständen ( -12,9 Mio. €) hauptsächlich aufgrund der Abschre i-
bung des Geschäfts - oder Firmenwertes aus der Kapital konsolidierung. Ein gegenläufiger Effekt
ergibt sich bei den Sachanlagen (+38,5 Mio. €), insbesondere bei dem Posten Bebaute Grundstücke
und grundstücksgleiche Rechte aufgrund von Investitionen, so dass das Anlagevermögen insgesamt
um 26 Mio. € gestiegen ist.
Im Bereich des Umlaufvermögens nahmen vor allem die Liquiden Mittel um 22,0 Mio. € zu.
Die Erhöhung des Eigenkapitals (+29,9 Mio. €) resultiert aus einem Anstieg der Allgemeinen Rückl a-
ge (+29,5 Mio. €). Diese ergibt sich im Wesentlichen aus einer Zuführung von Gesellschaftermitteln in
Höhe von 21 Mio. EUR aufgrund von Ausgleichsansprüchen der Stadtwerke Münster aus geleisteten
bzw. noch zu leistenden Einzahlungen in die Kapitalrücklage der FMO Flughafen Münster/Osnabrück
GmbH.
Die Sonderposten verringerten sich um 26,2 Mio. € im Wesentlichen durch einen Rückgang im B e-
reich der Sonderposten für Zuwendungen und Beiträge.
Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 53,2 Mio. € auf 1.279,4 Mio. €. Ursächlich hierfür ist vor allem
der Posten „Sonstige Verbindlichkeiten“. Der Anstieg resultiert aus Steuerverbindlichkeiten und ko m-
munalen Verpflichtungen gegenüber Dritten, für die bereits Finanzmittel erhalten wurden, die dafür
erforderliche Leistung durch die Kommune aber noch nicht oder nicht vollständig erbracht worden ist.
Gesamtbilanz
Aktiva
31.12.2016 31.12.2015 Veränderung
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
1. Anlagevermögen 3.688,8 3.662,8 26
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 82,7 95,5 -12,9
1.2 Sachanlagen 3.489,1 3.450,6 38,5
1.3 Finanzanlagen 117,0 116,6 0,4
2. Umlaufvermögen 374,0 348,9 25,1
2.1 Vorräte 70,6 68,3 2,3
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 124,1 123,2 0,9
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 0,0 0,0
2.4 Liquide Mittel 179,3 157,4 22,0
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 57,9 57,7 0,2
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V/0347/2018
Summe Aktiva 4.120,7 4.069,3 51,3
Gesamtbilanz
Passiva
31.12.2016 31.12.2015 Veränderung
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
1. Eigenkapital 758,0 728,1 29,9
1.1 Allgemeine Rücklage 691,6 662,1 29,5
1.2 Sonderrücklagen 1,3 1,3 0,0
1.3 Ausgleichsrücklage 53,9 66,1 -12,2
1.4 Bilanzgewinn 11,2 -1,4 12,5
2. Sonderposten 1.330,8 1.357,0 -26,2
3. Rückstellungen 679,9 684,2 -4,3
4. Verbindlichkeiten 1.279,4 1.226,2 53,2
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 72,6 73,8 -1,2
Summe Passiva 4.120,7 4.069,3 51,3
Die detaillierte Zusammensetzung der einzelnen Bilanzpositionen ist aus der ausführlichen Gesamtbi-
lanz zum 31.12.2016 und aus dem Gesamtanhang unter den „Angaben zu Posten der Gesamtbilanz“
ersichtlich.
Die Gesamtergebnisrechnung erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Aufwendungen und Erträ-
ge, bereinigt um konzerninterne Vorgänge und schließt für 2016 mit einem Saldo von 11,2 Mio. € ab.
Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung um 12,5 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr.
Auf der Ertragsseite ergeben sich wesentliche Steigerungen bei den Gewerbesteuererträgen (+42,8
Mio. €), den Schlüsselzuweisungen (+17,0 Mio. €) sowie den Kostenerstattungen und Kostenumlagen
(+22,4 Mio. €).
Die ordentlichen Aufwendungen erhöhten sich um 103,0 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr auf 1.662,5
Mio. €. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Transferaufwendungen (+46,0
Mio. €) vor allem im Sozialbereich und im Bereich Kinder, Jugend und Familie, aus höheren bilanziel-
len Abschreibungen (+26,8 Mio. €) und gestiegenen Personalaufwendungen (+22,1 Mio. €).
Das Gesamtfinanzergebnis verbesserte sich um 4, 8 Mio. € auf -26 Mio. € und wird im Wesentlichen
durch die Zinsaufwendungen in Höhe von 33,1 Mio. € (Vorjahr: 34,7 Mio. €) beeinflusst.
Gesamtergebnisrechnung 2016 2015 Veränderung
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
Steuern und ähnliche Abgaben 564,1 513,9 50,2
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 142,7 124,1 18,6
Sonstige Transfererträge 16,0 15,6 0,4
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 159,9 154,9 5,0
Privatrechtliche Leistungsentgelte 551,5 547,6 3,9
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 188,7 166,3 22,4
Sonstige ordentliche Erträge 58,3 64,5 -6,2
Aktivierte Eigenleistungen 13,3 13,6 -0,3
Bestandsveränderungen 5,1 -11,7 16,8
Ordentliche Gesamterträge 1.699,6 1.588,8 110,7
Personalaufwendungen 342,0 319,9 22,1
Versorgungsaufwendungen 24,1 21,7 2,4
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 470,8 458,9 11,9
Bilanzielle Abschreibungen 163,6 136,8 26,8
Transferaufwendungen 537,8 492,0 45,8
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V/0347/2018
Sonstige ordentliche Aufwendungen 124,2 130,2 -6,0
Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.662,5 1.559,5 103,0
Gesamtergebnis der laufenden Geschäfts -
tätigkeit 37,1 29,3 7,7
Beteiligungsergebnis 6,6 -0,5 7,1
Zins- und sonstiges Finanzergebnis -32,5 -30,2 -2,3
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag 11,2 -1,4 12,5
Die vollständige Ergebnisrechnung sowie umfangreiche Erläuterungen finden sich in dem als Anlage
beigefügten Anhang.
I. V.
gez.
Reinkemeier
Stadtkämmerer
Anlage: Gesamtabschluss 2016 (Entwurf)
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Loddenheide
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Details
- Aktenzeichen
- V/0347/2018
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 29.05.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37