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V/0350/2019

Trägervergabe für die Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit am Wiegandweg/ ehem. York Kaserne - in der Kombieinrichtung - "Kindertageseinrichtung und Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit unter einem Dach"

Vorlagen 10.04.2019

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Anlage 5a_Bewerbungsunterlagen_Diakonie

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Anlage 4_Bewerbungsunterlagen_DRK

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Ansehen

Anlage 5b_Bewerbungsunterlagen_Diakonie

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Anlage 2_Bewerbungsunterlagen_ASB

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Ansehen

Anlage 3b_Bewerbungsunterlagen_CVJM

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Analge 3a_Bewerbungsunterlagen_CVJM

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Ansehen

Anlage 5a_Bewerbungsunterlagen_Diakonie

15671 Zeichen

Diakonie Münster 
Kinder-, Jugend- und 
Familiendienste GmbH 
Am Blaukreuzwäldchen 31 
48167 Münster 
 
 
 
Bereichsleitung Bildung 
Uwe Kelle 
 
 
 
Tel.: 0251/96410-32 
Fax: 0251/96140-40 
u.kelle@diakonie-muenster.de 
 
 
www.diakonie-muenster.de 
 
Leistungsbeschreibung der 
Offenen Kinder- und Jugendarbeit Wiegandweg 
(Kombieinrichtung mit der Kindertageseinrichtung 
„Schatzkiste“ des DRK Münster)

Leistungsbeschreibung OKJA 
Wiegandweg/Kombieinrichtung 
 
Seite 2 von 10 Stand:02/2019 Bereichsleitung: Uwe Kelle  –  Tel.: 0251/96140-32  –  Email: u.kelle@diakonie-muenster.de 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
1. Allgemeine Beschreibung des Angebots .................................. 3 
2. Rechtliche Grundlagen SGB VIII ................................................ 3 
3. Übergeordnete Ziele ..................................................................... 3 
4. Zielgruppe ...................................................................................... 4 
5. Ziele für die Kinder und Jugendlichen ....................................... 4 
6. Personal.......................................................................................... 4 
7. Raumkonzept ................................................................................. 5 
8. Öffnungszeiten .............................................................................. 5 
9. Leistungsangebote/Angebotsfelder............................................ 5 
9.1. Offener Treff .............................................................................. 6 
9.2.  Angebote im Bereich Sport und Spiel .................................. 6 
9.3.  Kreative Angebote ................................................................... 7 
9.4.  Interkulturelle Angebote ......................................................... 7 
9.5.  Geschlechtsspezifische Angebote ........................................ 7 
9.6. Medienpädagogische Angebote ............................................. 7 
9.7. Bildungs- und Arbeitsfeld bezogenen Angebote ................. 8 
9.8. Ferienangebote......................................................................... 8 
9.9. Arbeit mit den Eltern ................................................................ 8 
10. Kooperation mit der Kita „Schatzkiste“ ...................................... 9 
11. Kooperation im Sozialraum (Netzwerkpartner) ........................ 9 
12. Qualitätssicherung ...................................................................... 10

Leistungsbeschreibung OKJA 
Wiegandweg/Kombieinrichtung 
 
Seite 3 von 10 Stand:02/2019 Bereichsleitung: Uwe Kelle  –  Tel.: 0251/96140-32  –  Email: u.kelle@diakonie-muenster.de 
 
1. Allgemeine Beschreibung des Angebots 
Die Einrichtung an der Wiegandstrasse in Münster Gremmendorf ist eine k ombinierte Einrichtung der offenen Kinder - und Jugendarbeit 
und der achtgruppigen Kita „Schatzkiste“. Die beiden Einrichtungen arbeiten eng  zusammen und nutzen die Synergien der Kombination, 
z. B. Nutzung von räumlichen Ressourcen,  gemeinsame Angebote, Gestaltung von Übergängen, fachlicher Aust ausch, Anbindung im 
Sozialraum und Elternbildung . Das Angebot steht allen Kindern und Jugendlichen –vorwiegend aus dem  Sozialraum- offen.       
Wesentliche Merkma le der Arbeit der OKJA sind  Aspekte der   informellen Bildung,  interkulturelle Angebote, inklusives  und 
geschlechtsspezifischen  Lernen sowie die Gestaltung von vielfältigen Teilhabemöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen.  D amit 
verbundenen ist eine mit der Stadt Münster bedarfsgerecht  vereinbarte Angebotsstruktur (Leistungs- und Qualitätsvereinbarung)  und 
eine  Netzwerkkooperation mit den Anbietern  im Sozialraum. 
 
2. Rechtliche Grundlagen SGB VIII 
 Im Besonderen §§ 1(1), 11(1) SGB VIII 
 Kinder- und Jugendfördergesetz (KJFöG) § 15 SGB VIII 
 Bundeskinderschutzgesetz §§ 8a, 72 SGB VIII 
 Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Münster 
 
3. Übergeordnete Ziele 
 Abbau von Benachteiligungen durch eine umfassende bedarfsorientierte Angebotsstruktur 
 Verwirklichung geschlechtsspezifischer Angebote und pädagogischer Umgang im Alltag 
 Gestaltung von informellen und interkulturellen Bildungsangeboten  
 Beteiligung und Förderung der Selbstorganisation der Kinder und Jugendlichen  
 Gestaltung inklusiver Anforderungen und Aufgaben 
 Enge Kooperation der OKJA mit der Kita Schatzkiste 
 Vernetzung mit den Trägern im Sozialraum

Leistungsbeschreibung OKJA 
Wiegandweg/Kombieinrichtung 
 
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4. Zielgruppe 
Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 21 Jahren aus dem Sozialraum Gremmendorf/ Angelmodde. Die 
vorgehaltenen  Angebote sind offen für alle.  
Aufgrund der Besonderheit der Kombieinrichtung wird ein Schwerpunkt auf die kinderpädagogische Arbeit gelegt, damit so die 
Synergieeffekte mit der Kita aufgrund der Altersstrukturen am besten genutzt werden können. 
 
5. Ziele für die Kinder und Jugendlichen 
 Die Kinder und Jugendlichen haben Spaß bei den Angeboten der OKJA, kommen gerne und nutzen die betreuenden  
Ansprechpartner.  
 Sie bestimmen und gestalten aktiv das Geschehen in de r OKJA mit,  haben Einfluss auf die Angebote, lassen ihre Wünsche und 
Bedürfnisse einfließen. 
 Ihre Selbstwirksamkeit im Erleben und Handeln  ist erhöht. 
 Sie übernehmen Verantwortung in der Gestaltung des Alltags in der OKJA. 
 Ihre sozialen Interaktionsmöglichkeiten (Eigenverantwortung) sind weiterentwickelt. 
 Ihre Sprach- und Ausdrucksfähigkeit und Medienkompetenz sind gestärkt. 
 Die Übergänge in andere Institutionen verlaufen reibungslos. 
 Ihr soziales Engagement  ist weiterentwickelt. 
6. Personal 
    
1,5 Stellen Soziale Arbeit 
(Dipl., B.A., Master) 
 
 
Unterstützungs- und 
Projektkräfte 
(Programmittel/Spenden) 
 
 
 
Praktikanten 
 
 
  
Ehrenamtliche 
 
         Vorhalten einer Fachkraft für § 8a

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Wiegandweg/Kombieinrichtung 
 
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7. Raumkonzept 
Das räumliche Konzept von 262,62 qm incl. Verkehrsflächen und Sanitärbereich (offener Kinder - und Jugendtreff, Gruppenküche, 
Gruppen- bzw. Beratungsraum, Gruppen- bzw. Medienraum, Kreativwerkstatt, Außenterrasse) berücksichtigt folgende Aspekte: 
 Regulierung möglicher Lautstärkequellen 
 Trennmöglichkeiten von kinderpädagogischen und jugendpädagogischen Angeboten 
In der pädagogischen Arbeit mit Gruppen ist die Herausforderung, die Übergänge von einer größeren Gruppe (Aspekt: 
Lautstärke/Reize) in kleinere Einheiten mit dem Bedürfnis nac h Ruhe und Entspannung so zu gestalten, dass sie fließend und 
erlebbar sind. Gerade für reizoffene Kinder ist dieses eine enorme Herausforderung. Eine zu gestaltende Balance im 
pädagogischen Alltag ist hier notwendig. 
 Multifunktionalität durch Veränderung von Bedarfen (kinder- und jugendspezifisch) 
 Räumliche Schnittstellenmöglichkeiten für Kita und OKJA (Kinder) 
 Gemeinsames Raumnutzungskonzept beider Träger (vormittags- oder später Nachmittag/Abend) 
 
 
8. Öffnungszeiten 
Die Einrichtung ist mindestens 44 Wochen im Jahr geöffnet.  Die Schließungs - und Öffnungs zeiten werden sowohl mit der Kita 
„Schatzkiste“, als auch mit der Zielgruppe bedarfsgerecht abgestimmt (Möglichkeit: 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr) , wobei auch 
angebotsbezogene Variablen möglich sind.  Hier müssen die unterschiedliche n Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen besondere 
Beachtung finden. 
Es wird eine Wochenendöffnungszeit  für  kreative, aber auch für Angebote außerhalb des Hauses (Ausflüge) geben.  
In den Ferien (u. a. 3 Wochen der Somm erferien) wird ein Programm mit vielschichtigen An geboten (Projekten, Ausflügen, Ferienfreizeit 
bei Bedarf) stattfinden. 
 
 
9. Leistungsangebote/Angebotsfelder  
(entsprechend der Vereinbarungen mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien) 
Angebotsstunden pro Jahr: 1320 Stunden (Minimum)

Leistungsbeschreibung OKJA 
Wiegandweg/Kombieinrichtung 
 
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Angebotsstunden pro Woche : 30 Stunden (Minimum) 
Partizipation und Angebotsformen 
Der Grundsatz der Te ilhabe und Mitbestimmung werden  altersentsprechend gewährleistet und umgesetzt . Um bedarfsorientiert mit 
Kindern und Juge ndlichen pädagogisch a rbeiten zu können, müssen sie altersgerecht  befragt (Methoden: Kinder -, Jugend -Plenum, 
Bildung von Interessengruppen, Fragebögen, Anregungs - und Meckerkasten, pädagogische Arbeit mit den Kinderrechten) und 
einbezogen werden. Die Wünsche und Bedürfnisse fließen in die Angebotsstruktur ein und haben somit den bildenden Charakter, der auf 
Selbstorganisation und Verantwortungsübernahme vorbereitet. 
Aber auch direkt partizipative Angebote sind in diesem Kontext von großem Wert: 
 Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der direkten Raumplanung der Einrichtung entsprechend ihrer „Themen“ 
 Planung der Ferienaktivitäten und besonderer Ereignisse 
 Selbstorganisation von Angeboten (Selbstorganisation → Selbstverwaltung→ Einbindung in das Ehrenamt) 
 Festlegung eines Beschwerde- und Anregungsverfahrens mit den Kinder und Jugendlichen 
 
In diesem Kontext ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die  folgenden Angebotsfelder bedarfsorientiert (Beteiligung der Ki nder, 
Berücksichtigung von Raum - Zeit- und Personalressourcen, int egrativ, inklusiv und kultursensibel) kreiert  und somit flexibel angeboten 
werden.  
 
9.1. Offener Treff  
           (20 Stunden wöchentlich/ 44 Wochen im Jahr) Kernleistung  für Begegnung und Kommunikation (niedrigschwelliger Zugang) 
 Angebot eines Treffs für Mädchen und Jungen, altersgemischt mit Nischenangeboten, offene Spielmöglichkeiten, mediale 
Nutzungsmöglichkeiten (u.a. WLAN), Kommunikation  (u.a. Kurzberatung für Jugendliche) und Ansprache steht im Vordergrund, 
Gestaltung der Übergänge in Projekte und andere Angebotsfelder z.B. geschlechtsspezifisches Arbeiten 
9.2.  Angebote im Bereich Sport und Spiel 
 Nutzung der äußeren Verkehrsfläche (Bewegungsraum/Turnhalle der KiTa für Bewegungsspiele) 
 Bedarfsorientierte Sportangebote: Fußball, Basketball, Tischtennis, Billard usw. 
 Turnierteilnahmen 
 Vorhalten vielfältiger Gesellschaftsspiele

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 PC- Spiele (Medienkompetenz) 
9.3.  Kreative Angebote 
 Werk und Bastelangebote und Projekte z.B. Kreativwerkstatt usw. 
 Musische Angebote/Projekte, Kind- und jugendspezifisch, Beachtung der Jugendkultur 
 Basteln, malen und weitere Formen des kreativen Gestaltens 
 Kochen, Backen und gesunde Ernährung 
9.4.  Interkulturelle Angebote 
 Würdigung der Feiertage unterschiedlicher Kulturen/Religionen 
 Kochangebote, Einbindung von Eltern, kulturspezifische Spiele und Umgänge 
 Durchführung und Teilnahme von Festen mit entsprechenden Angeboten 
9.5.  Geschlechtsspezifische Angebote 
 Mädchenspezifische Angebote z.B. interkulturelles Kochen 
 Jungenspezifische Angebote z.B. zum Thema Aggression 
 Mädchentage mit entsprechenden Angeboten (u.a. Ausflüge) 
 Jungentage mit entsprechenden Angeboten (Sport, Kraft, Ausdrucksformen) 
 Gesprächskreise (z. B. Sexualität, Kulturelle Unterschiede, Interessen und Hobbies) 
 Thematische geschlechtsspezifische Themen  
9.6. Medienpädagogische Angebote  
 Nutzung von WLAN und sachgerechter, sicherer Umgang im Netz (Gefahrenquellen) 
 Förderung von Medienkompetenz 
 Spielmöglichkeiten und Projekte (z. B. Foto und Musik) 
 Recherche für Schule und Beruf oder andere Sachverhalte

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9.7. Bildungs- und Arbeitsfeld bezogene Angebote für Jugendliche 
 Sexualität (interkulturelle Aspekte) 
 Information zur Berufsfindung (Recherche, Praktika, Bewerbungen)  
 Schule (Lernen, Konfliktbearbeitung) 
 Themen zu Hause (Familie) 
 Partizipative Angebote (u.a. Programmgestaltung) 
 Interkulturelle Angebote (Vielfalt und Inklusion) 
 Vermittlung in weiterführende Beratung 
 Enge Kooperation ASJA 
 Ehrenamtliche Beteiligung in der OKJA 
 
9.8. Ferienangebote  
 Vorbereitung eines Ferienprogramms für Kinder und Jugendliche 
 Fahrten und Ausflüge (altersspezifisch) 
 Aktionen im Stadtteil (enge Kooperationen mit der Mobile) 
 Aktionen im Haus  
 Bei Bedarf Freizeit (Kooperationen erwünscht) 
 Durchführung von Projekten und vielfältigen Freizeit – und Spielaktionen 
9.9. Arbeit mit den Eltern 
 Sprechstunde und Beratungsmöglichkeit (in Kooperation mit der Kita) 
 Elterncafe in den Ferien 
 Vermittlung in weiterführende Beratung (Beratungsstelle, KSD, Schulpsychologie..)

Leistungsbeschreibung OKJA 
Wiegandweg/Kombieinrichtung 
 
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10. Kooperation mit der Kita „Schatzkiste“ 
 Laufender fachlicher Austausch zur Gestaltung des Kooperationsprozesses 
 Entwicklung eines gemeinsamen Raumkonzeptes (gemeinsame Raumnutzungsmöglichkeiten vormittags und nachmittags) 
 Gestaltung von Zugängen und Übergängen (besonderer fachlicher Blick auf die 6-jährigen Kinder) 
 Gemeinsame Veranstaltungen (Kinder und Elternbildung usw.) 
 Randzeitennutzung der Räume der OKJA  
 
11. Kooperation im Sozialraum (Netzwerkpartner) 
 Teilnahme an AKs im Sozialraum 
 Entwicklung von Kooperations- und Vernetzungspartnerschaften 
 Schulen, Schulsozialarbeit, Kirchengemeinden 
 KSD 
 Enge Zusammenarbeit mit der OKJA der Mobile und der ASJA (gemeinsame Aktionen)  
 Verantwortung für den Sozialraum (Ansprechpartner für Anliegen) 
 
12. Qualitätssicherung 
 AGs ( AG 2, AG 1 nach § 78 SGB VIII) des Amtes für Kinder- Jugendlichen und Familien 
 Teilnahme am Qualitätszirkel 
 Wirksamkeitsdialog und Jahresgespräch Stadt Münster 
 AKs im Sozialraum 
 Akquirierung von Projektmitteln für Angebote 
 Regelmäßige Auswertung der Kooperation mit der Kita „Schatzkiste“ 
 Konzeptentwicklung entsprechend auftretender Bedarfe (inhaltliche Arbeit und Schnittstellenarbeit) 
 Dokumentation (Jahresbericht, Verwendungsnachweis, Projektanträge, sachgerechte Verwaltung der Mittel) 
 Regelmäßige Fachberatung durch Bereichsleitung

Leistungsbeschreibung OKJA 
Wiegandweg/Kombieinrichtung 
 
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 Kollegiale Beratung und Supervision  
 Vorhalten einer zertifizierten Fachkraft § 8a (Beratung zu Kinderschutzaspekten bzw. Durchführung des Verfahrens) 
 Wöchentliche Teamgespräche zur Planung und Organisation der Arbeit sowie konzeptioneller Entwicklung 
 Umfassende organisatorische und fachliche Einbindung in die Kinder-, Jugend – und  
Familiendienste (übergeordnete Fachfragen, Ferienplanungen, Fachberatung zu speziellen Fragestellungen,  
interne Fortbildungen und Schulungen (u.a. Interne Part-Schulungen/Deeskalationsstrategien) 
 Akquise und Anleitung von Praktikanten 
 Teilnahme an fachspezifischen Fortbildungen 
.   
 
 
 
 
 
 
Diakonie Münster  
Kinder-, Jugend- und Familiendienste GmbH 
Fliednerstraße 15 • 48149 Münster 
Tel: 0251.8909-0 
Fax: 0251.8909-32 
info@diakonie-muenster.de 
www.diakonie-muenster.de 
Geschäftsführung: Marion Kahn • Ulrich Schülbe

Beschlussvorlage

17652 Zeichen

V/0350/2019 
V/0350/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Trägervergabe für die Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit am Wiegandweg/ ehem. 
York Kaserne - in der Kombieinrichtung - "Kindertageseinrichtung und Einrichtung der offenen 
Kinder- und Jugendarbeit unter einem Dach" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   07.05.2019 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 
   15.05.2019 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
   22.05.2019 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   22.05.2019 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat der Stadt Münster überträgt die Trägerschaft für die Einrichtung der offenen Ki n-
der- und Jugendarbeit am Wiegandweg/ ehem. York Kaserne - in der Kombieinrichtung - 
"Kindertageseinrichtung und Einrichtung der o ffenen Kinder- und Jugendarbeit unter e i-
nem Dach" dem Christlichen Verein Junger Menschen Münster e.V. (CVJM). 
 
2. Die Trägerschaft beginnt mit de r Betriebsaufnahme der Einrichtung. Die Fertigstellung 
der Einrichtung ist für Sommer 2020 geplant. 
 
3. Mit dem Christlichen Verein Junger Menschen Münster e.V. (CVJM) wird eine Leistung s-
vereinbarung geschlossen, welche die wesentlichen Anforderungen zu dem Betrieb, den 
Finanzen und dem pädagogischen Konzept der Einrichtung der offenen Kinder - und Ju-
gendarbeit festlegt. 
 
 
 
 
 
 
Amt für Kinder, Jugendliche 
und Familien 
 
12.04.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Pohl, Herr Paschert, 
Frau Rengshausen, Frau 
Talhoff 
Telefon: 492-5100, -5890, 
-5156, -5121 
Paschert@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0350/2019 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Durch den Beschluss dieser Vorlage entstehen keine zusätzlichen Kosten. Die Finanzierung der Ei n-
richtung der offenen Kinder - und Jugendarbeit in Höhe von 151.070 € plus jährlicher Fortschreibung 
um Tarifabschlüsse / Mietanhebungen wurde bereits durch den Ratsbeschluss vom 12.12.2018 über 
die Vorlage V/0925/2018 sichergestellt. 
 
 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage 
 
Der Rat der Stadt  Münster hat mit der Vorlage V/0925/2018 vom 12.12.2018  beschlossen, eine 
Einrichtung der offenen Kinder - und Jugendarbeit am Wiegandweg/ ehem. York Kaserne - in der 
Kombieinrichtung - "Kindertageseinrichtung und Einrichtung der of fenen Kinder - und Jugendarbeit 
unter einem Dach" zu errichten. 
Der Rat der Stadt Münster hat darüber hinaus beschlossen, die Trägerschaft für die Einrichtung der 
offenen Kinder- und Jugendarbeit am Wiegandweg/ ehem. York Kaserne an einen geeigneten freien 
Träger der Kinder- und Jugendhilfe zu vergeben. 
 
 
2. Verbindliche Bewerbung freier Träger zur Übernahme der Trägerschaft 
 
Die freien Träger der Kinder - und Jugendhilfe aus den Bereichen der Kinder - und Jugendarbeit in 
Münster wurden am 23.11.2018 über das Ausschreibungsverfahren schriftlich informiert und gebeten, 
bis zum 22.02.2019 ihr Interesse zu bekunden und bis zum 29.03.2019  ihre pädagogischen Konzep-
te/ Leistungsbeschreibungen einzureichen. 
Die Träger, die ihr Interesse bekundet haben, legten zwi schen dem 20. und 27.03.2019  ihre pädago-
gischen Konzepte/ Leistungsbeschreibungen u nd trägereigenen Vorstellungen entsprechend der im 
Kapitel 3 genannten Kriterien dar. 
 
Die Frist zur Abgabe einer daran anschließenden, verbindlic hen Bewerbung war auf den 29.03.2019 
datiert. 
 
Folgende Träger haben anschließend eine verbindliche Bewerbung abgegeben: 
(in alphabetischer Reihenfolge) 
 
Arbeiter- Samariter- Bund (ASB) 
Regionalverband Münsterland e. V. 
Gustav- Stresemann- Weg 62 
48155 Münster 
 
Christlicher Verein Junger Menschen Münster e.V. (CVJM) 
CVJM Münster e. V. 
Merschkamp 23 
48155 Münster

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V/0350/2019 
Deutsches Rotes Kreuz Münster e.V. (DRK) 
Sozialwerk gemeinnützige GmbH 
Zumsandestraße 25/27 
48145 Münster 
 
Diakonie Münster e.V. 
Kinder-, Jugend- und Familiendienste GmbH 
Am Blaukreuzwäldchen 31 
48167 Münster 
 
 
3. Trägerauswahl 
 
3.1 Kriterien für den Entscheidungsvorschlag 
 
Mit der Bewerbung haben die Träger ihre pädagogisc hen Konzepte/ Leistungsbeschreibungen über-
sandt, die den Anlagen (Anlage 2-5) zu entnehmen sind. 
Die Verwaltung hat gemeinsam mit allen Bewerbern je ein umfangreiches Trägergespräch geführt 
und die folgenden Auswahlkriterien zur Bewertung der Gespräche herangezogen: 
 
- Wirtschaftlichkeit 
- Personalkonzept 
- Fachlichkeit/ Pädagogik 
a) Pädagogisches Konzept/ Leistungsvereinbarung 
b) Querschnittsaufgaben (Inklusion, Genderpädagogik und Kinder- und Jugendbildung) 
c) Mitbestimmung/ Partizipation 
d) Verantwortung für den Sozialraum und Kooperationsstrukturen 
e) Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen 
- Besondere Merkmale des Trägers 
 
Darüber hinaus wurden jeweils Gespräche anhand von fachlichen Lei tlinien mit den vier Trägern g e-
führt und ausgewertet. 
 
3.2 Analyse der Fachlichkeit/ Pädagogik 
 
Anhand der beschriebenen Auswahlkriterien zum Thema Wirtschaftlichkeit,  Personalkonzept, Fach-
lichkeit/ Pädagogik und besondere Merkmale des Trägers wurden die Kon zepte und Bewerbungsge-
spräche der benannten Träger ausgewertet. Den Kriterien sind jeweils zu beachtend e Standards zu-
grunde gelegt: 
 
- Kinder- und Jugendhilfegesetz,  § 11 SGB VIII 
- Kinder- und Jugendfördergesetz NRW, § 15 SGB VIII 
- Kommunaler Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Münster 
 
Bei einer Übernahme der Trägerschaft für die Einrichtung der offenen Kinder - und Jugendarbeit am 
Wiegandweg/ ehem. York Kaserne - in der Kombieinrichtung - "Kindertageseinrichtung und 
Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit unter einem Dach" stellen diese Standards für alle 
Träger die Grundlagen für die pädagogische Arbeit der offenen Kinder - und Jugendarbeit in Münster 
dar.

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V/0350/2019 
3.3. Analyse der Bewerbungen der Träger 
 
Der Träger: 
Arbeiter- Samariter- Bund (ASB) 
 
Der ASB ist eine freiwillige Hilfsorganisation und als Wohlfahrtsverband unabhängig, parteipolitisch 
neutral und konfessionell ungebunden. Er ist ein gemeinnütziger Verein mit Vorsitz des Bundesvo r-
standes, dessen Mitglieder die Entwicklung mitbestimmen und kontrollieren. Der ASB ist Anbieter von 
Kindertagesstätten, Familienzentren, Ferienbetreuungsangeboten, Schulsanitätsdiensten, Freiwill i-
gendiensten, Migrationshilfen, Jugendverbandsarbeit etc. 
 
Der Träger gewährleistet einen dauerhaften Trägeranteil von 10% an den Personalkosten und sichert 
eine unbefristete Einstellung für die neue Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu. Eben-
falls wird eine Fachberatung vorgehalten. Darüber hinaus stellt der Träger die Akquise von ergänze n-
den Finanzen durch Fundraising vor. 
Die Tätigkeiten des ASB im Stadtteil Gremmendorf beziehen sich auf die Jugendverbandsarbeit, Fe-
rienbetreuungsangebote, Angebote im Seniorenbereich und in der Z entralen Unterbringungseinheit 
für Flüchtlinge (ZUE).  
Der Träger hat ein Konzept vo rgelegt, das die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausric h-
tung zu den Themen Bildung, Migration als Vielfalt, Partizipation und kulturelles Familienzentrum im 
Stadtteil darlegt. Synergien für die Kinder- und Jugendarbeit wurden ebenfalls aufgezeigt. 
Die Konzeption des Trägers hinsichtlich der Mitbestimmung und Partizipation von Kindern und J u-
gendlichen ist traditionell ausgerichtet. Eine Übergabe des Jugendcafés an die Zielgruppe ist ang e-
dacht. 
Der ASB unterhält derzeit keine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Münster (siehe 
Anlage 2). 
 
 
Der Träger: 
Christlicher Verein Junger Menschen Münster e.V. (CVJM) 
 
Der CVJM ist ein überparteilicher und konfessionsunabhängiger Verband in Deutschland. Der CVJM 
Münster wurde 1850 gegründet und arbeitet heute in folgenden Organisationsstrukturen: eigenständi-
ger gemeinnütziger eingetragener Verein e.V. auf Ortsebene , CVJM Sozialwerk gGmbH (gemeinnüt-
zige GmbH), CVJM Stiftung für Kinder, Jugendliche und Familien und kooperiert mit den beiden über-
regionalen Dachverbänden CVJM Westbund und Arbeitsgemeinschaft der CVJM Deutschlands. 
Der CVJM ist Anbieter von Jugendverbandsarbeit , Ferienbetreuungsangeboten, Kindertageseinrich-
tungen, Kombinationseinrichtungen von Kindertageseinrichtung und offener Kinder - und Jugenda r-
beit, Stadtteilhäusern, Familienzentren,  offener Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, Migrati-
onshilfen etc. 
 
Der Träger gewährleistet einen dauerhaften Trägeranteil von 10% an den Personalkosten und sichert 
eine unbefristete Einstellung für die neue Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu. Eben-
falls wird eine Fachberatung vorgehalten. Darüber hinaus stellt der Träger die Akquise von ergänze n-
den Finanzen durch Fundraising und Stiftungsgelder vor. 
Die Tätigkeiten des CVJM im Sta dtteil Gremmendorf beziehen sich auf das Familienzentrum Janusz -
Korczak-Haus, die Jugendverbandsarbeit und Ferienbetreuungsangebote. 
Der Träger hat ein Konzept vorgelegt, das die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausric h-
tung zu den Themen Inklusion, Diversity, Übergangsmanagement, Bildung, Nachhaltigkeit sowie Par-
tizipation und Selbstorganisation darlegt.

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V/0350/2019 
Die Konzeption des Trägers hinsichtlich der Mitbestimmung und Partizipation von Kindern und J u-
gendlichen ist bereits mit ei nem hohen Maß an Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aus dem 
Stadtteil Gremmendorf entstanden. Elemente der Selbstorganisation bilden implementierte konzept i-
onelle Bausteine. Anhand eines Praxisbeispiels beschreibt der Träger die konkrete Umsetzung ei nes 
zukünftigen partizipativen Prozesses mit Kindern und Jugendlichen. 
Der CVJM unterhält derzeit zwei Einrichtungen der offenen Kinder - und Jugendarbeit in den Stadtbe-
zirken Ost und West, eine Einrichtung hiervon arbeitet in Kombination mit einer Kinderta geseinrich-
tung (Anlage 3a und 3b). 
 
 
Der Träger: 
Deutsches Rotes Kreuz Münster e.V. (DRK) 
 
Der DRK-Kreisverband Münster e.V. wurde 1907 gegründet. Er ist ein anerkannter Verband der freien 
Wohlfahrtspflege und Nationale Hilfsgesellschaft.  Der Kreisverband untergliedert sich in drei nicht -
selbständige Ortsvereine (Hiltrup, Nienberge und Roxel-Albachten) sowie einige direkt dem Kreisver-
band zugeordnete Rotkreuzgemeinschaften.  Das DRK ist Anbieter von Kindertageseinrichtungen, 
Migrationshilfen, offener Kinder - und Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Freiwilligendiensten, Ju-
gendberufshilfen etc. 
 
Der Träger gewährleistet einen dauerhaften Trägeranteil von 10% an den Personalkosten und sichert 
eine unbefristete Einstellung für die neue Einrichtung der offenen Kinder - und Jugendarbeit zu. Der 
Träger beabsichtigt, eine Verbundleitung für das DRK Jugend- und Familienzentrum einzustellen. Die 
Leitung soll mit einem Stellenanteil von 0,5 Vollzeitäquivalenten für die offene Kinder - und Jugendar-
beit und mit 0,5 Vollzeitäquivalent für die 8 -gruppige Kindertageseinrichtung „Schatzkiste“ eingesetzt 
werden. Entsprechende nachgeordnete Stellenanteile werden für die Kinder- und Jugendarbeit einge-
richtet. Ebenfalls wird eine Fachberatung aus beiden Bereichen vorgehalten. 
Die Tätigkeit des DRK im Stadtteil Gremmendorf bezieht sich auf die Kindertageseinrichtung „Schatz-
kiste“. 
Der Träger hat ei n Konzept vorgelegt, das die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausric h-
tung zu den Themen ganzheitliches Familienzentrum, interkulturelle Kompetenz, Partizipation, Natu r-
wissenschaften sowie das Mentoren Programm „Fit im Job“ darlegt. 
Die Konzeption d es Trägers hinsichtlich der Mitbestimmung und Partizipation von Kindern und J u-
gendlichen ist traditionell ausgerichtet. Eine Übergabe des Jugendcafés an die Zielgruppe ist ang e-
dacht. 
Der DRK unterhält derzeit eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Stadtbezirk Nord 
(Anlage 4). 
 
 
Der Träger: 
Diakonie Münster e.V. 
 
Die Kinder-, Jugend und Familiendienste der Diakonie Münster ist seit den achtziger Jahren ein etab-
lierter diakonischer Jugendhilfeträger, der vielfältige Leistungen und Aufgaben nach dem Kinder- und 
Jugendhilfegesetzt/ SGB VIII übernimmt. Hierzu zählen unter anderem offene Kinder - und Jugendar-
beit, Jugendsozialarbeit, Hilfen zur Erziehung, erzieherischer Kinder - und Jugendschutz und die I n-
obhutnahme.  
 
Der Träger gewährleistet einen dauerhaften Trägeranteil von 10% an den Personalkosten und sichert 
eine unbefristete Einstellung durch Personal aus dem Bestand für die neue Einrichtung der offenen

- 6 - 
V/0350/2019 
Kinder- und Jugendarbeit zu. Ebenfalls wird eine Fachberatung vorgehalten. Diese ist angebunden an 
die Bereichsleitung der Kinder-, Jugend- und Familiendienste. 
Die Tätigkeiten der Diakonie im Stadtteil Gremmendorf beziehen sich auf das Bildungs - und Bera-
tungszentrum, heilpädagogische Horte, ambulante und stationäre Hilfen sowie Angebote d er Migrati-
onshilfen. Synergien für die Kinder- und Jugendarbeit wurden hierdurch aufgezeigt. 
Der Träger hat ein Konzept vorgelegt, das die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausric h-
tung zu den Themen frühkindliche Bildung, interkulturelle Kompetenz, Inklusion und Partizipation dar-
legt.  
Die Konzeption des Trägers hinsichtlich der Mitbestimmung und Partizipation von Kindern und J u-
gendlichen ist traditionell ausgerichtet. 
Die Diakonie unterhält derzeit  eine Einrichtung der offenen Kinder - und Jugendarbeit (Kinder - und 
Jugendzentrum Mobile) im Stadtbezirk Südost (Anlage 5a und 5b). Bei einer weiteren Trägervergabe 
an die Diakonie, hätte der Träger im gleichen Stadtbezirk zwei Einrichtungen der offenen Kinder - und 
Jugendarbeit. 
 
4. Fazit/ Gesamtbewertung 
 
Alle Trägerkonzepte haben einen fachlich hohen Standard und erfüllen im Wesentlichen die Au s-
schreibungskriterien. 
 
Die Verwaltung s chlägt nach Auswertung der Konzepte und der mündlichen Bewertung der Ausfü h-
rungen zu den gestellten Fachfragen vor,  dem Träger CVJM Münster e.V.  die Trägerschaft für die  
Einrichtung der offenen Kinder - und Jugendarbeit am Wiegandweg/ ehem. York Kaserne - in der 
Kombieinrichtung - "Kindertageseinrichtung und Einrichtung der offenen Kinder - und Jugendarbeit 
unter einem Dach" zu übertragen. 
 
Der Träger CVJM hat ein umfassendes pädagogisches Konzept vorgelegt und verfügt über Erfahru n-
gen in zwei Einrichtungen der offenen Kinder - und Jugendarbeit. Zudem hat der Träger Erfahrungen 
in einer Referenzeinrichtu ng für den Betrieb einer Komb ieinrichtung von Kindertages - und offener 
Kinder- und Jugendeinrichtung und der damit verbunden Stadtteilarbeit. Der Träger hat sich im B e-
werbungsverfahren diesbezüglich fachlich fundiert und überzeugend präsentiert. 
 
Das Konzept des Trägers ist maßgeblich  geprägt durch einen hohen partizipativen Ansatz. Die era r-
beitete Konzeption zeichnet sich im Besonderen dadurch aus, dass der Träger Kinder und Jugendl i-
che aus dem Stadtteil im Rahmen eines Beteiligungsprozesses  schon jetzt aktiv an der Entstehung 
und Gestaltung dieses Konzeptes beteiligt hat. Ergänzend stellte der Träger konzepti onell implemen-
tierte Bausteine der Selbstorganisation im Verfahren dar . A nhand eines Praxisbeispiels beschreibt 
der CVJM die konkrete Umsetzung eines zukünftigen partizipativen Pr ozesses mit Kindern und J u-
gendlichen. Da bereits dieses Beteiligungsverfahren ein Ausschreibungskriterium darstellt, wird dieser 
vollzogene Partizipationsprozess im Konzept der CVJM besonders hervorgehoben. 
 
Die Trägerübernahme durch den CVJM Münster e.V. eröffnet für Münster die Möglichkeit, von den 
langjährigen Erfahrungen de s Trägers im Bereich der offenen Kinder - und Jugendarbeit sowie in 
Kombinationseinrichtungen zu profitieren. 
Die Trägervergabe an den CVJM Münster e.V. ergänzt die Trägerpluralität im  York-Quartier im 
Stadtteil Gremmendorf um einen erfahrenen Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit. 
 
Aufgrund der oben beschriebenen Gründe wird die Übernahme der Trägerschaft an den Träger 
CVJM Münster e.V. von der Verwaltung vorgeschlagen.

- 7 - 
V/0350/2019 
 
Mit diesem Beschluss wird vor Inbetriebnahme der  Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit 
am Wiegandweg/ ehem. York Kaserne - in der Kombieinrichtung - "Kindertageseinrichtung und 
Einrichtung der offenen Kinder - und Jugendarbeit unter einem Dach"  ein Träger gefunden, so  dass 
weitere Detailplanungen in Kooperat ion mit dem zuständigen Träger und der Verwaltung getroffen 
werden können. 
 
Das Verfahren zeigt das Interesse der freien Träger an einer Einrichtung der offenen Kinder - und 
Jugendarbeit in dieser Stadt . Das gesamte Auswahlverfahren belegt zudem eine hohe Fachlichkeit 
der Träger, die sich abschließend für eine Trägerschaft beworben haben. 
 
Der Verwaltungsvorschlag hatte die Aufgabe, aus v ier Bewerbern Kriterien geleitet einen Vorschlag 
zur Trägerschaft zu erstellen. Das beschriebene Auswahlverfahren zur Trägerauswahl liegt der B e-
wertung der Bewerber zu Grunde. 
 
 
 
 
 
 
 
i.V. 
 
gez. 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
 
 
Anlagen: 
 
1. Anlage A 
2. Bewerbungsunterlagen: Arbeiter- Samariter- Bund (ASB) 
3. a) Bewerbungsunterlagen: Christlicher Verein Junger Menschen (CVJM) 
b) Bewerbungsunterlagen: Christlicher Verein Junger Menschen (CVJM) 
4. Bewerbungsunterlagen: Deutsches Rotes Kreuz Münster (DRK) 
5. a) Bewerbungsunterlagen: Diakonie Münster (Diakonie) 
b) Bewerbungsunterlagen: Diakonie Münster (Diakonie) 
 
 
Hinweis: 
Die umfangreichen Bewerbungsunterlagen der einzelnen Träger (Anlagen 2-5) stehen als pdf-Dateien 
ausschließlich im Ratsinformationssystem der Stadt Münster als Download unter der Vorlagennum-
mer V/0350/2019 zur Verfügung. 
Link: https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/infobi.php

Anlage 4_Bewerbungsunterlagen_DRK

70886 Zeichen

DRK Münster Sozialwerk gGmbH  
Zumsandestraße 25/27 
48145 Münster 
 
 
 
 
 
 
DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 1 
 
 
 
Pädagogische Konzeption 
des DRK-Jugend- und Familienzentrums  
New York 
Wiegandweg, Gremmendorf

DRK Münster Sozialwerk gGmbH  
Zumsandestraße 25/27 
48145 Münster 
 
 
 
 
 
 
DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 2 
 
Inhaltsverzeichnis: 
 
 ................................................................................................................................................................. 1 
Inhaltsverzeichnis: ................................................................................................................................... 2 
Kurzporträt zum Träger ........................................................................................................................... 3 
Ehrenamtliche Projekte und Hauptamtliche Geschäftsbereiche ............................................................ 4 
Das Jugendrotkreuz (JRK) ........................................................................................................................ 5 
Wettbewerbe im Jugendrotkreuz ........................................................................................................... 5 
Organigramm zum Fachbereich Kinder, Jugend und Familien ................................................................ 6 
Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Grundsätze ......................................................................................... 7 
Quartiersbezug ........................................................................................................................................ 9 
Das Betreuungsangebot der DRK-Kindertagesstätte im DRK-Jugend- und Familienzentrum New 
York ...................................................................................................................................................... 11 
Öffnungszeiten der DRK-Kindertageseinrichtung im DRK-Jugend- und Familienzentrum New York 11 
Prinzipien unserer pädagogischen Arbeit ............................................................................................. 12 
Partizipation, Regeln und Rolle des pädagogischen Personals ............................................................. 14 
Unsere pädagogischen Ziele im Jugend- und Familienzentrum New York ....................................... 15 
Unsere Zielgruppe ................................................................................................................................. 15 
Raumnutzung und Angebotszeiten des New York ............................................................................ 15 
Der Jugendbereich im New York ....................................................................................................... 16 
Die Angebotspalette im Jugendtreff ..................................................................................................... 17 
Vernetzungsangebote von Kita und Jugendtreff im Jugend- und Familienzentrum New York ........ 19 
Bereits bestehende Angebote und Projekte im Familienzentrum (Kita-Bereich) ................................. 19 
Der offene Treff für Kinder und Jugendliche ......................................................................................... 22 
Mädchen und Jungen ............................................................................................................................ 22 
Computer ............................................................................................................................................... 23 
Projekte und Kursangebote ................................................................................................................... 24 
Veranstaltungen .................................................................................................................................... 24 
Bewegungsangebote ............................................................................................................................. 25 
Beratungsangebote ............................................................................................................................... 25 
Mentorenprogramm „Fit für den Job“ .................................................................................................. 25 
Berufsorientierung ................................................................................................................................ 26 
Zusammenarbeit des Teams ................................................................................................................. 27 
Zusammenarbeit mit dem Träger und anderen Institutionen .............................................................. 28 
Zusammenarbeit mit Fachdiensten ....................................................................................................... 28

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Zumsandestraße 25/27 
48145 Münster 
 
 
 
 
 
 
DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 3 
Haltung der pädagogischen Mitarbeiter*innen .................................................................................... 28 
Beratung ................................................................................................................................................ 29 
Atmosphäre ........................................................................................................................................... 29 
Interne DRK-Dienstleistungen ............................................................................................................... 29 
Qualitätsmanagement ........................................................................................................................... 30 
Ein Haus für alle – das Jugend- und Familienzentrum New York ...................................................... 31 
Synergien nutzen ................................................................................................................................... 32 
Die Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Kinder- und Jugendzentrum .................................. 32 
Die Kooperation zwischen Schule und dem Jugend- und Familienzentrum New York ..................... 33 
Verbindungen schaffen im Stadtteil Gremmendorf .............................................................................. 33 
Produktiv zusammenarbeiten ............................................................................................................... 33 
Der stadtteilorientierte Ausblick ........................................................................................................... 34 
 
 
Kurzporträt zum Träger 
Der DRK-Kreisverband Münster e.V. wurde 1907 gegründet. Er ist ein anerkannter Verband 
der freien Wohlfahrtspflege und Nationale Hilfsgesellschaft mit ca. 400 ehrenamtlichen Helfern 
und mehr als 320 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen. Der DRK-Kreisverband untergliedert sich 
in drei nichtselbständige Ortsvereine (Hiltrup, Nienberge und Roxel -Albachten) sowie einige 
direkt dem Kreisverband zugeordnete Rotkreuzgemeinschaften. 
Die "DRK Münster gemeinnützige Pflege und Service GmbH" und die "DR K Münster 
Sozialwerk gGmbH" sind 100%ige Töchter des Kreisverbandes. Mehr als 8.000 
Fördermitglieder unterstützen die Arbeit des DRK Münster. 
Die DRK -Geschäftsstelle befindet sich in zentraler Lage von Münster und dient unseren 
Mitarbeiter*innen als Anlauf- und Beratungsstelle. In den vergangenen Jahren haben wir u. a. 
den Geschäftsbereich Kinder, Jugend und Familien durch eine Bereichsleitung, eine 
Fachberatung und Verwaltungskr äfte personell stark erweitert. Diese Ressource ermöglicht 
es, uns auch aktiver in Münsteraner Gremien wie dem Jugendhilfeausschuss, der AG 78 und 
den angeschlossenen Unterarbeitsgruppen zur Umsetzung einer bedarfsgerechten Kinder- 
und Jugendhilfe in der Stadt Münster mitwirken zu können.

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48145 Münster 
 
 
 
 
 
 
DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 4 
Ehrenamtliche Projekte und Hauptamtliche Geschäftsbereiche

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48145 Münster 
 
 
 
 
 
 
DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 5 
Das Jugendrotkreuz (JRK)  
ist der eigenständige Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes  in Westfalen-Lippe und 
dem DRK-Kreisverband Münster e.V. . Rund 140.000 junge Mitglieder im Alter von 6 bis 27 
Jahren engagieren sich in Westfalen-Lippe gemeinsam für Gesundheit, Umwelt, Frieden und 
internationale Verständigung. 
 
Weitere Infos unter: www.jrk-westfalen.de 
  
JRK-Veranstaltungen in 2019: u. a. 
 
Januar 2019 
27.01.2019             JRK-Orientierungstag für Seiteneinsteiger  
 
Februar 2019 
01.02. – 03.02. 1. Gruppenleiter-Lehrgang (1. Teil)  
08.02. – 10.02. 1. Grundschulung für Leitungskräfte  
23.02. – 24.02. 1. Gruppenleiter-Lehrgang (2. Teil)  
 
März 2019 
08.03. – 10.03. 2. Grundschulung für Leitungskräfte  
16.03. Schulsanitätsdienst-Tag  
23.03. – 24.03. Fachausbildung für JRK-Leiter*innen  
30.03. Freiwilligen- & Ehrenamtstag  
 
April 2019 
06.04. – 07.04. 1. Gruppenleiter-Lehrgang (Abschlusswochenende)  
 
Mai 2019 
04.05. – 05.05. Youth on the Run 12.05. dieINFO  
 
  
Wettbewerbe im Jugendrotkreuz  
Unsere JRK-Landeswettbewerbe sind seit 2002 gute Tradition. Alles begann mit einem kleinen 
Workshop innerhalb eines JRK -Events. Mittlerweile bieten wir jährlich fünf JRK -
Großveranstaltungen an, die hunderte von Kindern und Jugendlichen begeistern. Jedes Jahr 
bereitet die AG Wettbewerbe in Kooperation mit einem ausrichtenden Kreisverband und vielen 
ehrenamtlichen Helfern diese spannenden Wettbewerbe vor.

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 6 
Wir garantieren den Teilnehmenden einen erlebnisre ichen Tag mit vielen andern JRK -
Mitglieder. Spaß und Spannung sind garantiert!  
Bei herausfordernden Erste Hilfe -Aufgaben und attraktiven 
Spiel- und Sportstationen gilt es, miteinander in den 
Wettstreit zu treten. Darüber hinaus wird Wissen über 
unseren Verband abgefragt. Als musisch-kulturellen Beitrag 
zeigen die Wettbewerbsgruppen ihre Kreativität vor einem 
erfahrenen Jury-Team.  
Den drei Erstplatzierten winken attraktive Preise.  
Unser Motto für das Wettbewerbsjahr 2019: Zeitreise  
 
 
 
Organigramm zum Fachbereich Kinder, Jugend und Familien

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48145 Münster 
 
 
 
 
 
 
DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 7 
Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Grundsätze 
Orientierung für die pädagogische Umsetzung der Rotkreuz- und Rothalbmond-Grundsätze in 
den DRK -Kinder- und Jugende inrichtungen bietet die Handlungsempfehlung des DRK -
Generalsekretariats. Die Grundsätze bilden in der fachlichen und persönlichen 
Auseinandersetzung die zentrale Wertegrundlage der pädagogischen Arbeit im New York 
und sind somit ein wichtiges Rahmenkonzept . Darüber hinaus sind sie auch Grundlage der 
Zusammenarbeit mit den Familien, Jugendlichen und Kindern.  
 
Menschlichkeit Unser pädagogisches Handeln ist geleitet vom 
Grundsatz der Menschlichkeit. Jedes Kind und jeder Jugendliche 
stehen mit seiner Einzigartigkeit und Menschenwürde im Zentrum 
unserer Arbeit. Unsere A ufgabe ist es, ihnen Raum, Sicherheit und 
Strukturen für eine bestmögliche individuelle Entwicklung zu geben, 
ihnen Erfahrungsräume zu öffnen und sie in ihrer Entwicklung 
begleitend und ermutigend zu unterstützen. Damit Kinder und 
Jugendliche sich im DRK-Jugend- und Familienzentrum New York 
sicher fühlen können, schaffen wir eine äußere Sicherheit für Kinder durch Rituale, Regeln, 
eine zugewandte Atmosphäre und eine anregende Raumgestaltung. Die innere Sicherheit der 
Kinder und Jugendlichen fördern die päda gogischen Fachkräfte durch die Stärkung der 
Selbstwirksamkeit. Akzeptanz und Wertschätzung prägen dabei die päd agogische 
Grundhaltung. Das DRK -Jugend- und Familienzentrum New York bietet einen Ort, um 
Achtung und Verständnis für andere zu entwickeln und fr eundschaftliche Beziehungen 
aufzubauen.   
Unparteilichkeit Die Vielfalt der Lebensentwürfe von Familien, die 
geprägt sind von kulturellen Einflüssen, aber auch durch ihre sozialen 
Bedingungen, bieten große Chancen für unsere pädagogische Arbeit. 
Hier tref fen viele Kinder und Jugendliche zusammen, die aufgrund 
ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung, aber auch durch 
unterschiedliche Familienkulturen individuelle Bedingungen 
mitbringen. Es gehört zur Aufgabe des pädagogischen Teams, dieses 
Zusammenleben als wechselseitiges Lernen aller Beteiligten aktiv zu unterstützen. Hierzu 
zählt auch der bewusste Umgang mit Vielfalt und die Motivation der Kinder und Jugendlichen 
zur Wahrnehmung der unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen. Eine vorurteilsbewusste 
Erziehung basiert auf dem bewussten und kompetenten Umgang mit Unterschieden. Diese 
Grundhaltung basiert auf dem Verständnis der Inklusion, welches die Teilhabe aller Menschen

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48145 Münster 
 
 
 
 
 
 
DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 8 
umfasst und eine Ausrichtung der Strukturen und Angebote nach den individuellen  
Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen im New York prägt.  
Neutralität Die Einnahme einer neutralen Position macht es möglich, 
Vertrauen zu bilden, Vermittlungsversuche zu initiieren und 
Konfliktlösungen zu erarbeiten. Die pädagogischen Fachkräfte deuten 
nicht eigenmächtig die Gefühle der Kinder und Jugendlichen, sondern 
führen einen Dialog mit ihnen über deren Gefühle und Signale. Die 
Vertrauensbildung ist eng verknüpft mit der Ermöglichung sicherer 
Bindungserfahrungen. Die positiven Bindungserfahrunge n spielen 
eine wesentliche Rolle für deren Explorationsverhalten und Teilnahme an Bildungsangeboten. 
Die pädagogischen Fachkräfte initiieren Vermittlungsversuche und begeben sich mit den 
Kindern und Jugendlichen in einen gemeinsamen Prozess des Erforschens, indem sie sich mit 
ihnen über deren Wahrnehmungen und Ansichten austauschen und ergänzen. Um 
Konfliktlösungen zu erarbeiten, beg leiten die pädagogischen Fachkräfte die Kinder  und 
Jugendlichen dabei, ihre eigenen Interessen wahrzunehmen, mitzuteilen und s ich 
eigenständig zu entscheiden. Die Pädagogen berücksichtigen dabei die individuellen und 
altersgemäßen Entwicklungsschritte der Kompetenzen und Handlungsspielräume  für die 
Konfliktbewältigung.  
 
Unabhängigkeit Unabhängig von den Einflüssen und Interesse n 
jedweder Art nehmen wir unsere pädagogische Verantwortung wahr 
und sind dabei einzig dem Wohle des Kindes  und des Jugendlichen  
verpflichtet. Die pädagogischen Fachkräfte begleitet und unterstützen 
die Kinder und Jugendlichen im New York in ihrer Entwicklung zur 
Eigenständigkeit und geben ihnen den dafür notwendigen Raum, um 
im selbstbestimmen Lernen Selbstvertrauen zu gewinnen. Im Rahmen 
der gesetzlichen Bestimmungen und Rahmenbedingungen bewahren 
wir uns das Maß an Eigenständigkeit, das uns gestattet, je weils nach den Grundsätzen des 
Roten Kreuzes Erziehungs- und Bildungsarbeit zu gewährleisten.  
 
Freiwilligkeit Im DRK-Jugend- und Familienzentrum New York   
pflegen wir eine Einrichtungskultur, in der die Entwicklung von 
Hilfsbereitschaft und Kooperation bei Kindern,  Jugendlichen, Eltern 
Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen gefördert wird. Wir bieten den 
Eltern und Ehrenamtlichen in unseren Einrichtungen die Möglichkeit, 
sich zu engagieren. In der pädagogischen Arbeit haben die Kinder und

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48145 Münster 
 
 
 
 
 
 
DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 9 
Jugendlichen ein Recht auf Beteiligung, das sowohl Mitentscheiden als auch Mithandeln 
umfasst.  
Einheit Unser Team besteht aus vielen pädagogischen Mitarbeitern, 
die ihre eigene Persönlichkeit und Individualität einbringen. Diese 
Vielseitigkeit wird in gemeinsame Ziele gefasst. Das von uns erstellte 
Konzept des DRK-Jugend- und Familienzentrum New York dient 
als Grundlage für unser einheitliches pädagogisches Handeln. Für die 
pädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen bedeutet der 
Grundsatz der Einheit, dass ein f ür alle Einrichtungen einheitliches Bild vom Kind bzw. 
Jugendlichen und seiner Bildung zugru nde liegt. Diese Bild begreift die Person als 
eigenständigen Akteur seiner Bildungs - und Entwicklungsprozesse. D as DRK-Jugend- und 
Familienzentrum New York  bietet den Kindern und Jugendlichen die notwendigen 
verlässlichen sozialen Beziehungen und ein anregendes Lernumfeld, damit sie ihre Welt 
eigenständig erfahren und neue Impulse verarbeiten können.  
 
Universalität Die Rotkreuz - und Rothalbmond -Bewegung ist 
weltumfassend. Für die pädagogischen Fachkräfte bedeutet das, sich 
darüber bewusst zu sein, dass das DRK-Jugend- und Familienzentrum 
New York  ideell und aktiv in eine weltumfassende Institution 
eingebunden ist. In den DRK -Einrichtungen begegnen die 
pädagogischen Fachkräfte anderen Menschen, Kulturen und 
Gesellschaften mit Interesse, Offenheit und Hilfsbereitschaft. Die 
Vielfalt der Kinder und Familien ist eine große Bereicherung für die Gemeinschaft im New 
York. Wir arbeiten nach dem Konzept der vorurteilsbewusste n Bildung: Wir stärken die 
Identität aller Kinder und Jugendlichen, ermöglichen die Erfahrungen mit Vielfalt, regen das 
kritische Denken über Gerechtigkeit an und setzen uns gegen Unrecht und Diskriminierung 
ein.   
 
 
Quartiersbezug  
Die Quartiersangebote des DRK-Jugend- und Familienzentrums New York  werden 
besonders dazu beitragen, Kontakte mit anderen Eltern und Bewohnern des neuen Viertels in 
Gremmendorf knüpfen zu können. Wir werden Familienbildungsangebote wie beispielsweise

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 10 
generationsübergreifende Mus ik- und Bewegungsprojekte in unserem Mehrzweckraum 
anbieten und damit auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Familienleben beleben und 
die Erziehungskompetenz von Eltern und Großeltern stärken. Darüber hinaus werden 
Projekte, die die Vernetzung von Fa milien mit deren unmittelb aren Nachbarschaft 
unterstützen, angeboten.  Projekte und Angebote, die bereits jetzt unsere 
Kindertageseinrichtung Schatzkiste bereichern (siehe S. 20 + 21), werden als Konzepte für 
das New York überarbeitet und dann für das gesam te Haus und alle Besucher*innen 
angeboten. 
Unsere Leitorientierung zum Quartiersbezug lässt sich wie folgt zusammenfassen:  
 Umsetzung eines standortorientierten Konzepts mit allen im Sozialraum möglichen 
externen Partner und den umliegenden Einrichtungen 
 Konzipierung von konkreten familienorientierten Leistungen in Kooperation mit externen 
Partnern  
 Aufbau, Pflege und Stabilisierung eines sozialen Netzwerks im Quartier Gremmendorf 
 Brückenfunktion zu Ämtern und Institutionen z. B. durch Beratungsangebote

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 11 
 intensive Gemeinwesen- und Öffentlichkeitsarbeit  
Hierfür bringt die DRK Münster Sozialwerk gGmbH  mit seinen multiprofessionellen 
Fachkräften zusätzliche Kompetenzen in das Einrichtungsteam ein. Der Fokus liegt stets 
darauf, Angebote auf Grundlage der Bedarf e der Kinder, Jugendlichen und Eltern und auch 
der Bewohner des neuen Viertels zu entwickeln. Die Bereichsleitung des Fachbereichs Kinder, 
Jugend und Familien wird diese Angebote maßgeblich mit der Einrichtungsleitung des DRK-
Jugend- und Familienzentrums New York inhaltlich ausrichten, koordinieren und deren 
Weiterentwicklung sicherstellen. 
 
Das Betreuungsangebot der DRK -Kindertagesstätte im DRK -Jugend- und 
Familienzentrum New York    
In der heutigen Zeit müssen die Angebote in der Kinderbetreuung den Bedürfnissen der Eltern 
und des Sozialraum angepasst werden, um junge Familien bei der Vereinbarkeit von Familie 
und Beruf unterstützen  zu können . Unsere Betreuungszeiten richten sich nach diesem 
Grundsatz und werden in Kooperation mit den Eltern und den Mitarbeiter*innen festgelegt.  
Bei der Kindertageseinrichtung handelt es sich um eine DRK -Kindertagesstätte mit dem 
konzeptionellen Schwerpunkt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und des 
Quartiersbezugs. Die Kindertageseinrichtung verfügt insgesamt über acht Gruppen mit 143 
Plätzen für Kinder im Alter von 0-6 Jahren.  
 
Öffnungszeiten der DRK -Kindertageseinrichtung im DRK-Jugend- und 
Familienzentrum New York    
Die Kernbetreuungszeit der Kindertageseinrichtung richtet sich nach den Grundlagen des 
Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) und liegt in der Zeit von 7:15 Uhr bis 16:15 Uhr. 
Das DRK -Familienzentrum (Kita) bietet besondere, flexible und erweiterte Öffnungszeiten, 
auch unter dem Schwerpunkt der Vereinbarkeit von Familien und Beruf. Die erweiterten 
Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag aktuell von 6:30 Uhr bis 20:30 Uhr.  
 
Mögliche Schließungszeiten  der Einrichtung  in den Schulferienzeiten werden mit 
Ferienbetreuungsangeboten im New York  kombiniert und somit den  Familien ein 
umfassendes Betreuungsprogramm anbieten. In den Oster - und Herbstferienzeiten wird die 
Kita keine Schließungszeiten haben. In diesen Zeiten werden im Jugendtreff

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 12 
Ferienprogramme von den Pädagogen aufgesetzt, die Kinder und Jugendliche überwiegend 
ab 6 Jahren in Anspruch nehmen können. Individuelle darüberhinausgehenden 
Betreuungsbedarfe werden mit den Familien besprochen und nach Möglichkeit umgesetzt. 
Das DRK kann durch seine vielfältigen bereits bestehenden Angebotsstrukturen bei Bedarf 
den Eltern weitere 
Betreuungsmöglichkeiten anbieten, 
beispielsweise durch die 
Vermittlung in unsere DRK Partner-
Kitas in Münster.  
Die flexiblen und ergänzenden Kita-
Betreuungszeiten werden die 
bestehenden Öffnungszeiten 
passgenau ergänzen. Ein dadurch 
entstehender zusätzlicher 
Personalbedarf kann zeitnah 
bedient werden, so dass das Ziel 
der Vereinbarkeit von Familie und 
Beruf stets erreicht wird. Der Einsatz von qualifiziertem Betreuungspersonal ist für uns von 
besonderer Bedeutung, um in der pädagogischen Arbeit zum Wohle des Kindes  und des 
Jugendlichen Beziehungsaufbau, Betreuungsqualität und Bildungsansprüche sicherstellen zu 
können.  
 
Prinzipien unserer pädagogischen Arbeit 
Das New York begleitet Kinder und Jugendliche durch die Lebensphasen des Kind seins, 
der Vorpubertät, Pubertät und des Erwachsenwerdens. Diese Lebensphasen sind von 
verschiedenen Übergängen gekennzeichnet und prägen die persönliche, soziale und 
berufliche Entwicklung. Wir begleiten die Kinder und Jugendlichen in ihrer individuellen 
Entwicklung und unterstützen sie bei der Auseinanders etzung mit verschiedenen 
Lebensentwürfen. Wir helfen ihnen bedarfsorientiert bei der Gestaltung von Übergängen in 
ihrer Bildungsbiographie von Zuhause in die Kindertageseinrichtung, von der Kita in die Schule 
und anschließend in den Beruf. Wir erreichen in unserem Haus Kinder ab dem Alter von einem 
Jahr bis zum 20. Lebensjahr. 
Wir ermöglichen Familien in Gremmendorf im New York eine ganzheitliche Betreuung und 
Bildung ab dem ersten Lebensjahr bis zum Erwachsen werden ihrer Kinder. Das Jugend- und 
Familienzentrum New York bietet allen Altersgruppen individuelle und auch gemeinsame 
und altersübergreifende Angebote. Wir werden durch bedarfsorientierte Kooperationen, die 
bereits in unserer bestehenden Kita (Schatzkiste) aufgebaut wurden, die Kinder, Jugendlichen

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 13 
und Familien mit vielfältigen Angeboten und partizipativen Konzepten an der Entwicklung der 
neuen Einrichtung maßgeblich beteiligen. 
Unser pädagogischer Ansatz ist lebensweltorientiert, multikulturell und ganzheitlich. Darunter 
verstehen wir, dass die Angebote sich an dem Bedarf und an den vorhandenen Ressourcen 
der Kinder und Jugendlichen im Alter von 1 – 20 Jahren orientieren und auf eine altersgerechte 
Entwicklungs- und Kompetenzförderung abzielen. Hierbei liegt einer unserer Schwerpunkte 
bei der Förderung von Kompetenzen zur Lebensbewältigung und zur aktiven, selbstbewussten 
Teilhabe am sozialen, politischen und kulturellen gesellschaftlichen Leben  in Münster, im 
wachsenden Stadtteil Gremmendorf und in unserem Jugend- und Familienzentrum New 
York. Die Kinder können seit dem ersten Lebensjahr unsere Einrichtung besuchen und mit 
wachsendem Alter in weitere pädagogischen Angebote „hineinwachsen“. Zudem wird den 
jugendlichen Nutzern die Möglichkeit gegeben, Projekt e mit und für die kleineren Kinder zu 
initiieren. Ganz nach dem Motto: Groß lernt von klein und klein lernt von Groß! 
Mit den Angeboten unserer offenen Kinder- und Jugendarbeit sollen Kinder und Jugendliche 
in besonderem Maße in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden. Ein entwickeltes 
Selbstwertgefühl und die einhergehende Kompetenz, sich in gesellschaftlichen Räumen zu 
bewegen, können einen Gegenpol zur möglichen Flucht in Sucht- und Gewaltverhalten bilden. 
Selbstvertrauen bildet ebenso eine Voraussetzung für soziale Kompetenzen im tägli chen 
Miteinander. Toleranz, gegenseitiger Respekt und Zivilcourage sind Verhaltensweisen, die 
durch verschiedene Methoden gefördert werden sollen. In diesem Alter gewinnt die Peergroup 
zunehmend an Bedeutung und die Kinder und Jugendlichen lösen sich zuneh mend vom 
Einfluss des Elternhauses. Die jungen Menschen werden auf ihrem Weg zum 
Erwachsenwerden durch unser Jugend- und Familienzentrum New York unterstützt und 
in ihrer Selbstkompetenz gestärkt. 
Das Jugend- und Familienzentrum New York  wird Treffpunkt, R ückzugsraum und 
Anlaufstelle für viele Kinder, Jugendlichen und Familien in Gremmendorf sein, die mit Respekt 
behandelt werden und selbst einen respektvollen Umgang weitergeben wollen. Sie finden hier 
einen Ort, an dem sie die Möglichkeit haben, sich aktiv  einzubringen, Verantwortung zu 
übernehmen, Entscheidungen zu treffen und selbstbestimmt agieren zu können. Hierbei wird 
das New York bekannt sein als ein Ort, an dem die Türen immer offenstehen und an dem 
die Kinder und Jugendlichen die Erfahrung machen, willkommen zu sein und im Bedarfsfall 
schnell und unbürokratisch Unterstützung zu erhalten, wie auch selbstorganisiert handeln zu 
können. 
Wir orientieren uns in unserer Arbeit an den Leitsätzen des Roten Kreuzes. Es ist für uns 
handlungsleitend, dass alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer Nationalität, ihrer 
Herkunft, ihres Geschlechts oder ihrer Religion die gleiche Chance auf Nutzung des Jugend- 
und Familienzentrum New York  und auf unsere Unterstützung bei ihrer Entwicklung 
erhalten. Hierfür so rgen wir durch eine Angebotspalette, die unterschiedliche Interessen

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 14 
berücksichtigt und durch integrative, die gegenseitige Verständigung und Akzeptanz fördernde 
Angebote. Benachteiligte Kinder und Jugendliche erfahren im Bedarfsfall bei uns eine 
besondere Förderung. 
 
Partizipation, Regeln und Rolle des pädagogischen Personals 
Eine aus unseren Nutzer*innen bestehende, gewählte New York -Konferenz wird  die 
inhaltliche Gestaltung des Angebotes maßgeblich mitbestimmen. D ie New York -
Konferenz wird einmal monatli ch einberufen. Somit können die Kinder und Jugendlichen 
unseres Hauses aktiv an der Mitgestaltung unseres Angebotes mitwirken. Hier sind Kinder der 
Kindertagesstätte genauso beteiligt wie Jugendliche aus dem Jugendtreff. So lernen „Kleine“ 
von „Großen“ und umgekehrt. 
Interessen aller Alters-, Kultur- und Geschlechtergruppen sollen unterstützt werden und durch 
unsere Mitarbeiter*innen hinsichtlich der Angebotsgestaltung  gestärkt werden . Die 
Mitgestaltungs- und Entscheidungskompetenzen sollen dabei bei entspr echender 
Verantwortungsbereitschaft und -fähigkeit der Kinder und Jugendlichen angemessen 
ausgeweitet werden. 
Wir verfolgen mit einer weitgehenden Möglichkeit von Mitbestimmung und Mitgestaltung das 
Ziel, die Handlungskompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu stärken und sie bei der 
Entwicklung einer stabilen Ich -Identität zu unterstützen. Neben einer weitreichenden 
Gestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeit hinsichtlich der Nutzung des New York wird 
es für die Kinder und Jugendlichen auch einige wenige Regeln geben, die nicht verhandelbar 
sind und einen klaren Rahmen des Miteinanders schaffen werden. Hierzu zählen Regeln des 
Umganges miteinander und Regeln, die der Gesundheitsprävention gelten. So wird ein 
generelles Rauch -, Alkohol und Drogenverbot im Hau se gelten und der angemessene, 
gewaltfreie Umgang mit Konflikten wird aktiv gefördert. Prinzipiell gilt: Wir möchten so wenig 
regeln wie möglich, aber so viel wie nötig. 
Die Rolle des pädagogischen Personals verstehen wir als Prozessbegleiter *innen, 
Unterstützer*innen, Berater *innen für die Kinder und Jugendlichen. Sie sind 
Ansprechpartner*innen für alle relevanten Themen im Prozess des Erwachsenwerdens und 
bieten Begleitung, Kontakt, Kommunikation und Beziehung an. Bei Problemen und in Krisen 
stehen wir auf Wunsch auch als Vermittler *innen und „Anwalt oder Anwältin der Kinder und 
Jugendlichen“ für Gespräche mit Lehrer*innen und Eltern zur Verfügung.

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 15 
Unsere pädagogischen Ziele im Jugend- und Familienzentrum New York 
Die Ziele, die wir mit unserer Arbeit verfolgen, lassen sich wie folgt zusammenfassen: 
 Schaffung eines kind- und jugendgerechten Treffpunktes als 
Anlaufstelle, Bildungsort und Rückzugsraum in einem Haus 
 Förderung einer altersgerechten Entwicklung 
 Förderung von Verantwortungsbereitschaft und 
Verantwortungsfähigkeit 
 Förderung von aktiver Freizeitgestaltung 
 Vermittlung von Werten wie respektvoller, demokratischer, 
toleranter und gewaltfreier Umgang 
 Stärkung von Handlungskompetenzen im sozialen, 
kognitiven, kulturellen und politischen Bereich und be i der 
Lebensbewältigung 
 Förderung des Selbstbewusstseins und Unterstützung bei der 
Entwicklung einer Ich-Identität 
 Unterstützungsangebote in Krisen 
 Gesundheitsprävention 
 Vernetzung mit anderen Einrichtungen des Sozialraumes 
 Qualitätskontrolle und Konzeptanpassung 
 
Unsere Zielgruppe 
Das New York steht für Personen einer  Altersspanne zwischen 1 und 20 Jahren offen. 
Durch altersgerechte Angebote sowohl für 1 -6 – jährige Kindergartenkinder, sowie 6- bis 13- 
Jährige, als auch für 14- bis 20-Jährige laden wir alle Altersgruppen ein, sich ihren Raum im 
Jugend- und Familienzentrum New York gemeinsam zu erobern. Wir sehen den Prozess 
der Bedarfsanpassung von Angeboten, Regeln und ggf. altersspezifischen Öffnungszeiten als 
gemeinsame, lebensweltorientierte Erfahrung mit den Kindern, Jugendlichen und Familien an, 
die wir angemessen begleiten und entsprechend des Leitbildes des DRK unterstützen werden. 
 
Raumnutzung und Angebotszeiten des New York   
Das Haus besteht aus zwei Bereichen bzw. Einrichtungen unter einem Dach: 
Dem Jugendbereich, der ausschließlich den heranwachsenden Kindern und Jugendlichen ab 
6 Jahren vorbehalten ist und de r Kindertageseinrichtung für Kinder im Alter von 1 -6 Jahren.

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 16 
Die Räume werden entsprechend ihrer Nutzung mit Spiel- und Arbeitsmaterialien ausgestattet. 
Die Räumlichkeiten des New York teilen sich wie folgt auf: 
Jugendbereich: (261,5 qm) 
- Offener Kinder- und Jugendtreff (48 qm) 
- Eine Gruppenküche (23 qm) 
- Ein Gruppen- und Beratungsraum (15 qm) 
- Ein Gruppen- und Medienraum (20 qm) 
- Eine Kreativwerkstatt (27 qm) 
- Eine Aussenterasse (40 qm) 
 
Kindertageseinrichtung (1430 qm): 
 8 Gruppenräume, incl. Garderobenbereiche 
 8 Nebenräume  
 8 Wasch-WC-Räume mit Wickelbereiche  
 1 Duschbereich  
 8 Abstellräume 
 2 Schlaf- bzw. Differenzierungsräume 
 1 Personalraum 
 2 Personal-WC incl. Dusche   
 1 Büro 
 1 Küche incl. Abstellraum 
 eine Gesamtfläche von ca. 1430 qm 
 ein weiträumiges Außengelände 
 
Ein großer Mehrzweckraum steht für die gesamte Einrichtung allen Kinder, Jugendlichen und 
Familien zur Verfügung. 
 
Der Jugendbereich im New York 
Zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ist für (heranwachsende) Jugendliche erforderlich, 
dass sie sich von Eltern und Schule abgrenzen können, um ihre eigene Identität im Kontakt 
mit Gleichaltrigen zu entdecken und zu formen. Wir haben des halb im Gebäudekomplex den 
rechten Bereich des Hauses als Kinder- und Jugendbereich für Besucher im Alter von 6 -20 
Jahren definiert.

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 17 
Der vordere Bereich ist mit Gruppenräumen ausgestattet und soll vornehmlich für den offenen 
Kinder-und Jugendtreff genutzt werden. Der Gruppenraum soll in Zusammenarbeit mit den 
Jugendlichen gemütlich und jugendgerecht mit den Nutzern gemeinsam gestaltet werden und 
als offener Bereich zur freien Verfügung stehen. Hier wird es möglich sein, sich zu treffen, zu 
klönen, Musik zu hören und auch zu spielen. 
Die Küche und die große Außenterrasse können als Rückzugsbereich und zum Chillen genutzt 
werden. Hier kann zum Beispiel ein gemeinsam zubereitetes Essen genossen werden. Auch 
Back- und Koch -Events können hier gemeinsam mit Famil ien veranstaltet werden . In der 
Aufbauphase des New York werden diese Angebote von pädagogischen Mitarbeiter*innen 
und Honorarkräften begleitet. Perspektivisch kann dieser Bereich den Jugendlichen an 
unterschiedlichen Wochentagen  ab 1 8 Uhr in Eigenregie selbstverwaltet zur Verfügung 
stehen.  
Weitere Räume werden für kreative Angebote, für Beratung und für die Nutzung von PC 
eingerichtet. 
DIE ÖFFNUNGSZEITEN des Kinder- und Jugendtreffs New York: 
Montags  15.30 Uhr – 19.00 Uhr  
Dienstags        15.30 Uhr – 19.00 Uhr 
Mittwochs        15.30 Uhr – 19.00 Uhr 
Donnerstags    15.30 Uhr – 20.00 Uhr 
Freitags           15.30 Uhr –  20.00 Uhr    
Samstags:       12.00 Uhr – 14.00 Uhr 
Die Öffnungszeiten des New York  können in den Ferien variieren , da wir dann ein 
Ferienprogramm, welches wir gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen entwickeln 
werden) anbieten. Das Ferienprogramm werden wir mit den bereits in unserer Kooperation 
stehen Schulen (Ida-Schule; Annette-Schule; Eichendorffschule, etc.) abstimmen. 
 
Die Angebotspalette im Jugendtreff 
Das New York wird in erster Linie ein Freizeit- und Bildungsort für Kinder und Jugendliche 
sein, an dem sie sich ausprobieren können und Unterstützung in sämtlichen Lebenslagen 
erhalten. Ihre Wünsche, Ängste und Bedürfnisse werden ernst  genommen und ihre 
Kompetenzen gefördert. Wir gewährleisten regelmäßig ein offenes Angebot, bei dem jeder 
ohne Anmeldung, ohne Leistungsdruck, alleine oder mit Freunden, mit Fragen, eigenen Ideen 
oder ohne, willkommen ist. Hierfür stellen wir den Kindern und Jugendlichen Räume zur

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 18 
Verfügung, die ausschließlich von ihnen genutzt werden und nachmittags und abends geöffnet 
sind. Ergänzend wird eine bedarfsorientierte Angebotspalette zur Freizeitgestaltung und zur 
Förderung der Jugendlichen vorgehalten, die inh altlich von einer gewählten New York -
Konferenz des Jugendtreffs mitbestimmt wird. Es werden im wöchentlichen Rhythmus Kurse, 
Veranstaltungen und Sportangebote stattfinden. 
Bei der Angebotsgestaltung wird 
angestrebt, die im Sozialraum bereits 
vorhandenen Angebote sinnvoll zu 
ergänzen und eine vernetzte 
Zusammenarbeit mit Schulen, 
Beratungsstellen und Freizeiteinrichtungen 
für Kinder und Jugendliche aktiv mit zu 
entwickeln. In den Ferien wird das Angebot 
zeitlich angepasst und im Sommer durch 
Ferienfahrten des DRK ergänzt. Die 
Ferienfahrten und Jugendangebote können 
auch von Jugendlichen angeleitet werden, 
die zum Jugendgruppenleiter im Jugendrotkreuz ausgebildet worden sind. Der 
Jugendgruppenleiterschein kann beim DRK erworben  werden, die Ausbildung findet im 
Jugendtreff statt. 
Wesentliche Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Gesundheitsförderung und 
Kreativitätsförderung, Sucht - und Gewaltprävention, Medienkompetenz, Soziale 
Kompetenzen sowie Partizipation. Auch Beratung und Berufsorientierung sind B estandteile 
der Arbeit im New York. Somit planen wir das Angebot wie folgt auszurichten: 
 Offener Jugendtreff 
 Gemeinsame und getrennte Angebote für Mädchen und Jungen 
 Billard, Kicker und Brettspiele spielen 
 Computer 
 Projekte und Kursangebote 
 Naturwissenschaftliche Projekte 
 Veranstaltungen: Karneval, Disco, Halloween 
 Bewegung/Sportangebote: Fußball, Tanzen, HipHop 
 Grillen 
 Kochen und Backen 
 Veranstaltungen planen 
 Beratung 
 Berufsorientierung

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 19 
Vernetzungsangebote von Kita und Jugendtreff  im Jugend- und 
Familienzentrum New York 
Ein besonders wertvoller Faktor im Jugend - und Familienzentrum New York  ist die 
gemeinsame Trägerschaft beider (bzw. vieler) Angebote in einem Haus. Die Leitung des 
Familienzentrums (Kita), Nicole Borgmann,  verfügt über eine sehr breit gest reute berufliche 
Erfahrung und Qualifikation sowohl im Elementar- Primar- und Sekundarbereich. Bei ihr liegen 
die vielfältigen fachlichen und sozialen Kompetenzen vor, ein altersgerechtes, 
abwechslungsreiches Angebot mit den entsprechenden sozialpädagogischen Fachkräften der 
Kita und den neu einzustellenden Pädagogen im Kinder- und Jugendtreff aufzustellen und im 
New York zu etablieren.  
Es ist derzeit geplant, dass das New York durch Gesamtleitung (Nicole Borgmann) 
geführt wird und in einem Leitungsteam vo n mehreren pädagogischen Fachkräften 
agiert. Das Leitungsteam wird multiprofessionell aufgestellt sein und mit 
unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten der einzelnen Fachkräfte punkten, wie 
zum Beispiel Medienkompetenz, Integration, Genderangebote und Ve reinbarkeit von 
Familie und Beruf. 
Wir werden einen angebotsübergreifenden Personalpool in einem multiprofessionellen Team 
bilden und unsere pädagogischen Fachkräfte in der Weise  auswählen und (weiter-) 
qualifizieren, dass sie im Haus New York für viele Bereiche einsetzbar sind und ihnen alle 
Arbeitsfelder im Haus vertraut sind. 
 
Bereits bestehende Angebote und Projekte im Familienzentrum (Kita-Bereich) 
1. Der Offene Treff für Familien mit Fluchterfahrung 
- Kooperationspartner: evangelische Familienbildungsstätte 
- Adressaten: Familien mit einem Migrationshintergrund, aber Schwerpunkt ist die 
Arbeit mit Flüchtlingsfamilien. 
- Wann? wöchentlich mittwochs von 8:00-9:00 Uhr 
- Inhalte: Offener Austausch 
 
2. Die Kleine Sprechstunde 
- Kooperationspartner: Beratungs- und Bildungszentrum der Diakonie Münster 
- Adressaten: Die Elternschaft der Kita und Eltern aus dem Einzugsgebiet 
Gremmendorf 
- Wann?: 1x im Monat dienstags von 15:00-16:00 Uhr 
- Inhalte: Erziehungs- und Familienberatung

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 20 
 
3. Logopädie 
- Kooperationspartner: Praxis Visus 
- Adressaten: Eltern aus der Kita 
- Wann?: 1x wöchentlich  
- Inhalte: Förderung der sprachlichen Entwickelung 
 
4. Ergotherapie 
- Kooperationspartner: Sinnes Werkstatt 
- Adressaten: Eltern aus der Kita 
- Wann?: 1x wöchentlich Anzahl der Kinder ist ausschlaggebend 
- Inhalte: Förderung der Kompetenzen der Kinder 
 
5. Kleine Zeit (Elternkaffee) 
- Adressaten: Eltern aus der Kita 
- Wann?: Jeden dritten Mittwoch im Monat im Wechsel mit dem Angebot 
der kleinen Zeit Plus. 
- Inhalte: Offener Austausch 
 
6. Kleine Zeit Plus (Elternfrühstück) 
- Adressaten: Eltern aus der Kita 
- Wann?: Jeden dritten Mittwoch im Monat im Wechsel mit dem Angebot 
der kleinen Zeit. 
- Inhalte: Offener Austausch 
 
7. Kultur Schätze  
- Adressaten: Eltern aus der Kita und Eltern aus dem Einzugsgebiet Gremmendorf 
- Wann? 1x im Monat donnerstags 
 
8. Alleinerziehenden-Treffen 
- Adressaten: Alleinerziehende Eltern aus der Kita und Eltern aus dem 
Einzugsgebiet Gremmendorf 
- Wann?: 1x im halben Jahr 
 
9. Mütter- und Väternachmittage 
- Adressaten: Eltern aus der Kita 
- Wann?: alle 3 Monate im Wechsel 
 
10. Wellness für Eltern 
- Adressaten: Eltern aus der Kita 
- Wann?: 1x mal im Monat ab Okt immer den letzten Freitag

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 21 
11. Bibliotheksbesuch für Eltern zusammen mit ihren Kindern 
- Adressaten: Eltern aus der Kita mit ihren Kindern 
- Wann?: jeder Zeit möglich 
 
12. Kinderchor 
- Adressaten: Eltern aus der Kita mit ihren Kindern 
- Wann?: jeder Zeit möglich 
-  
13. Babykrabbelgruppe 
- Adressaten: Eltern aus der Kita mit ihren Kindern und Eltern aus dem 
Einzugsgebiet Gremmendorf 
- Wann?: üblicher Weise 1x die Woche und dann 6 Termine infolge 
 
14. Yoga  
- Kooperationspartner: evangelische Familienbildungsstätte 
- Adressaten: Eltern aus der Kita und Eltern aus dem Einzugsgebiet Gremmendorf 
- Wann?: nach Absprache 
 
15. Forschernachmittag 
- Kooperationspartner: evangelische Familienbildungsstätte 
-  Adressaten: Eltern aus der Kita und Eltern aus dem Einzugsgebiet Gremmendorf 
- Wann?: 1x im halben Jahr möglich 
 
16. Ringen und Raufen (mit Elternabend zum Thema Jungenpäd.) 
- Kooperationspartner: evangelische Familienbildungsstätte 
-  Adressaten: Eltern aus der Kita und Eltern aus dem Einzugsgebiet Gremmendorf 
- Wann?: einmalig 5 Termine  
 
17. Erste Hilfe Kurs am Kind 
- Adressaten: Eltern aus der Kita und Eltern aus dem Einzugsgebiet Gremmendorf 
- Wann?: einmalig ein Termin 
 
18. Kindertanz 
- Adressaten: Kinder aus der Kita   
- Wann?: 1x wöchentlich

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 22 
Der offene Treff für Kinder und Jugendliche 
Der offene Treff stellt das Herzstück im Kinder- und Jugendtreff des New York dar. Unter 
der Kinder- und Jugendarbeit im offenen Treff verstehen wir zunächst, dass Kindern und 
Jugendlichen Räume zur Verfügung gestellt werden, die sie freiwillig besuchen können, in 
denen sie sich mit Gleichaltrigen treffen, wo sie „in Ruhe“ gelassen werden, aber wo die 
Mitarbeiter*innen auch dazu anregen, einen kommunikativen Raum zu entwickeln. Die Kinder 
und Jugendlichen erfahren im New York  Anerkennung und Wertschätzung gegenüber 
ihrer Person und ihrer Interessen und Wünsche und lernen Grundprinzipien der Demokratie 
kennen. Der offene T reff bietet ihnen einen Erfahrungsraum, in welchem sie sowohl die 
gesellschaftliche Relevanz von Einhaltung und Überschreitung von Regeln und Grenzen, als 
auch die Möglichkeit zur Verantwortungsübernahme erlernen können. Darüber hinaus 
erfahren sie das New York als einen Ort, an welchem sie auf zuverlässige Erwachsene 
treffen, die ein offenes Ohr für ihre Belange und Probleme haben. 
Mit unseren Angeboten wollen wir positive Erfahrungen vermitteln, die den Kindern und 
Jugendlichen die Vorteile des Agierens in der Gruppe und die gemeinsame Umsetzung der 
eigenen Interessen ermöglicht. Hierbei verfolgen wir insbesondere das Z iel, soziale 
Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, um die Handlungskompetenzen der Kinder und 
Jugendlichen im gemeinsamen Tun zu erweitern. Unser Fokus liegt hierbei auf: 
 Förderung von Gruppenfähigkeit und Kooperationsbereitschaft 
 Förderung von Konfliktfähigkeit und Konfliktbewältigung 
 Förderung von selbstbestimmten Handeln 
 Integrationsförderung durch das Kennenlernen und akzeptieren unterschiedlicher 
Kulturen 
 Förderung von verantwortungsvollen Umgang miteinander 
 Benennung, Reflexion und Umsetzung eigener Interessen  
 Förderung der Solidarität untereinander  
 Förderung von Einfühlungsvermögen und emphatischem Verhalten 
Im New York wird der Prozess eines konstruktiven, respektvollen Miteinanders behutsam 
und angemessen sozialpädagogisch begleitet, wobei das P rinzip der weitgehenden 
Selbstgestaltung und Eroberung der Räume durch die Jugendlichen eine wichtige Rolle spielt. 
 
Mädchen und Jungen 
Geschlechtsspezifische Angebote und Informations - und Unterstützungsangebote zur 
Suchtprävention bilden neben der aktive n Freizeitgestaltung (wie zum Beispiel Tanzen, 
Fußball, Kochen, etc.) einen wichtigen Schwerpunkt im New York. Angebote für Jungen

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 23 
und Mädchen sollen einen Beitrag leisten zum Abbau von geschlechtsspezifischen 
Benachteiligungen. So können beispielsweise Mä dchen durch eigenständige Angebote bei 
der Entwicklung einer selbstbewussten weiblichen Identität unterstützt werden. Und auch 
Jungen sind in der Pubertät auf der Suche nach einer eigenen Ich-Identität und stoßen dabei 
an Grenzen. Geschlechterbezogene Arbeit richtet sich in gleicher Weise an Mädchen und 
Jungen und eröffnet ihnen in geschlechterhomogenen wie in gemischtgeschlechtlichen 
Gruppen Chancen zur Entwicklung und Realisierung der eigenen Vorstellungen von 
Geschlecht. 
Orientiert am § 9 SGB VIII heißt das: 
Die geschlechtsspezifische Arbeit 
ist im Jugendzentrum ein 
genereller Bestandteil der 
pädagogischen Arbeit. Durch sie 
sollen Benachteiligungen von 
Jungen und Mädchen abgebaut 
werden und somit die 
Gleichberechtigung zwischen den 
Geschlechtern geförder t werden. 
Durch die pädagogische Arbeit soll 
eine bedarfsgerechte Jugendhilfe 
angeboten werden, die am 
Leitprinzip "Gender 
Mainstreaming" orientiert ist und 
als Querschnittsaufgabe im 
gesamten Ablauf des Hauses verstanden wird. 
Mögliche Angebote können sein: 
 Geschlechtsspezifischer Umgang mit Angst und Aggression (z. B. Selbstverteidigung, 
Kampfsportangebote) 
 Mädchentreff oder Mädchengruppen zu Themen wie Umgang mit dem eigenen Körper, 
Sexualität, Liebe, Freundschaft 
 Jungengruppe zum Thema Gewalt, Ich-Identität 
 Geschlechtsspezifische Computerangebote für Jungen und Mädchen 
 
Computer 
Der Computer ein besonders wichtiges Medium für Kinder und Jugendliche in Deutschland. 
Mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen sind mehrmals pro Woche oder häufiger 
„online“. Dabei wird das Internet vor allem als Kommunikationsmedium genutzt. Die häufigsten

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 24 
Tätigkeiten sind der Austausch über Instant Messenger und E -Mail, mehr als ein Viertel der 
jugendlichen Onliner sucht aber auch regelmäßig Chatrooms auf.  
Parallel zu den Öffnungszeiten stehen den Besuchern im Computerraum PC´s zur Nutzung 
zur Verfügung. Hier kann für die Schule recherchiert, gespielt oder Musik gemacht werden. 
Regelmäßige PC-Schulungen ergänzen unser Angebot. Der Umgang mit dem Computer ist 
jedoch nicht frei von Risiken. Durch gezielte Angebote im PC -Raum, entsprechende Kurse 
und Projekte im Bereich Grafik, Multimedia und Internet können Kinder und Jugendliche darin 
unterstützt werden, sich zwischen virtuellen Räumen und realer Welt zurechtzufinden. Unter 
dem Stichwort „Surfen ohne Risiko“ gehört auch ein präventiver Umgang mit gefährdenden 
Inhalten dazu. 
 
Projekte und Kursangebote 
Aus regelmäßigen Gesprächen mit den Kindern , Jugendlichen und ihren Eltern über ihre 
Interessen ergeben sich Projekte und  Kurs- und Beratungsangebote . Diese können zum 
Beispiel folgende Inhalte haben: 
 Musik, Theater oder Zirkus 
 Gemeinsames Kochen als Beitrag zur gesunden Ernährung und Selbstversorgung 
 Foto-, Film- und Videoprojekte 
 Trendsportarten wie Inline-Skating-Kurse, Fußball, Reiten 
 Werkstattbereich (z. B. Fahrradwerkstatt, Holzwerkstatt) 
 Künstlerische Workshops (z. B. Airbrush/ Graffiti) 
 
Veranstaltungen 
Zu den Veranstaltungen gehören alle Formen der Freizeitaktivitäten. Diese dienen der 
Anleitung der s innvollen, selbs tständigen Freizeitgestaltung und zur Entwicklung von 
Verselbstständigkeitskompetenzen, z. B.: 
 Ein gemeinsam gestaltetes Ferienprogramm in den Schulferien  (Osterferien, 
Herbstferien, Sommerferien) 
 Gemeinsame Ferienfreizeiten im nahen Umfeld Münsters 
 Disco 
 Video- und Filmabende 
 Turniere, wie z. B. Straßenfußball 
 Erlebnistage 
 Konzerte 
 Infoveranstaltungen

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 25 
Bewegungsangebote 
Studien und Untersuchungen belegen, dass Kinder und Jugendliche zunehmend 
„unbeweglicher“ werden und dass durch Über - und Fehlernährung di e Zahl der 
übergewichtigen Kinder und Jugendlichen stetig steigt. Ein Angebot attraktiver 
Bewegungsangebote soll diesem gesellschaftlichen Trend in unserem großen 
Mehrzweckraum entgegenwirken. Dazu gehören im Trend liegende Sport - und Tanzkurse in 
der Halle des New York sowie auch die Nutzung einer nahegelegenen Turnhalle.  
 
Beratungsangebote 
Die Sozialpädagog*innen stehen im offenen Treff für Kontakt und Gespräche zur Verfügung 
und gewährleisten ein niedrigschwelliges Beratungs -, Begleitungs- und Beziehungsangebot. 
Sie stehen den Kindern und Jugendlichen bei Bedarf zur Unterstützung bei der Bewältigung 
von Problemen in Beziehungen, Familie, Schule, bei Drogenkonsum oder anderen Themen 
zur Seite. Niedrigschwellig bedeutet für uns, dass Beratungen und Unterstützung zeitnah und 
konkret angeboten werden und dass die Sozialpädagog*innen durch direkte Kontaktangebote 
eine leichte Erreichbarkeit signalisieren.  
Unser Beratungsansatz ist ganzheitlich und orientiert sich am Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe 
bzw. dem Motto „Hilfe nach dem Maß der Not“. Für den Bedarf an intensiveren, langwierigeren 
Beratungsprozessen vermitteln und begleiten wir die Kinder und Jugendlichen auf Wunsch zu 
fachspezifischen Beratungsstellen im Stadtteil Gremmendorf , mit denen wir eine enge  
Kooperation anstreben  oder bereits aufgebaut haben . Gerne unterstützen wir den 
niedrigschwelligen Zugang zu fachspezifischen Beratungsstellen auch durch Beratungen 
und/oder Informationsveranstaltungen der Kolleg *innen in unseren Räumlichkeiten , so wie 
dies bereits im DRK-Familienzentrum Schatzkiste praktiziert wird.  
 
 
Mentorenprogramm „Fit für den Job“ 
Bildung, Integration und ein erfolgreicher Berufseinstieg für Jugendliche und junge 
Erwachsene, die sich Unterstützung wünschen-das ist das Ziel der 2009 ins Leben gerufenen 
Mentorengemeinschaft des DRK-Kreisverbandes Münster e.V.. Mit dem Programm „Fit für den 
Job“ hilft das Deutsche Rote Kreuz diesen jungen Menschen mit besonderem 
Unterstützungsbedarf ihre beruflichen Chancen zu verbessern. Getragen wird „Fit für den Job“ 
durch qualifizierte Mentoren, die sich ehrenamtlich in das Projekt einbringen. Die Jugendlichen 
erhalten so individuelle Unterstützung bei der Berufsfindung , bei der Ausbildungsplatzsuche, 
beim Übergang in den Beruf und während der Ausbildung.

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 26 
Wie sieht die Umsetzung des Mentorenprogramms aus?: 
 
 Die Jugendlichen und M entoren entscheiden nach dem er sten Treffen, ob sie 
zusammen arbeiten möchten. 
 Ab dann treffen sie sich wöchentlich oder nach Absprache. 
 Je nach Anliegen des Mentees bieten die Mentoren Einblicke in die Berufswelt, 
erstellen gemeinsam Bewerbungsunterlagen, beraten zu möglichen Schullaufbahnen 
und Berufswegen. 
 Die Mentoren motivieren den Mentee immer wieder , die selbst gesetzten Ziele zu 
verwirklichen. 
 Bei Jugendlichen mit Migrationsgeschichte kann auch die in terkulturelle Orientierung 
ein wichtiges Thema sein. 
 Unsere Mentoren werden qualifiziert und praxisnah begleitet  durch fachbezogene 
Fortbildungen. 
 Jeden Monat findet ein Gemeinschaftsabend zum Austausch untereinander statt. 
 
 
Berufsorientierung  
Der Übergang von Schule zu Beruf stellt für Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen nach wie 
vor eine große Herausforderung dar. Kinder und Jugendliche haben häufig unrealistische 
Vorstellungen, was ihre zukünftige Lebens - und Berufsperspektive betriff t. Die 
Sozialpädagog*innen im New York werden den Prozess der beruflichen Orientierung, die 
Zeit der schulischen Abschlussprüfungen und die Ausbildungssuche unterstützend begleiten 
und mit Eltern und Lehrer *innen kooperativ zusammenarbeiten. Ziel ist, eine  realistische, 
erstrebenswerte Berufsplanung zu fördern und den Jugendlichen in dieser schwierigen Phase 
stützend und stärkend zur Seite zu stehen.  
Die Jugendlichen werden bei Bedarf auch bei der Suche nach Praktika und 
Ausbildungsplätzen unterstützt. Die  PCs können zur Recherche in Stellenbörsen ebenso 
genutzt werden wie auch zum Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Bei Bedarf werden 
berufliche Orientierungsangebote zur Ermittlung von Kompetenzen angeboten, um die 
passgenaue Berufswahl zu unterstützen. Ein e Kooperation mit der Arbeitsagentur und de m 
Jobcenter ist von uns selbstverständlich vorgesehen.

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 27 
Zusammenarbeit des Teams 
Unsere Arbeit basiert auf den 7 Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes, die in den 
Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung enthalten sind: 
• Menschlichkeit 
• Unparteilichkeit 
• Neutralität 
• Unabhängigkeit 
• Freiwilligkeit 
• Einheit 
• Universalität 
 
Diese Leitlinie bestimmt sowohl unser pädagogisches Handeln als auch das Miteinander in 
einem multikulturell besetzten Team. Teamarbeit ist die Grundlage für eine gute pädagogische 
Arbeit innerhalb de s New York. Wir verstehen uns in der gesamten Einrichtung als ein 
Team, welches sich gemeinsam für die Interessen der Kinder, Jugendlichen und Familien im 
gesamten Haus einsetzt. Gegenseitige Unterstützung, Flexibilität, Offenheit, Verlässlichkeit, 
genaue Absprachen und gegenseitige Akzeptanz halten wir für selbstverständlich.  
14-Tägig treffen sich alle Mitarbeiter*innen zu einer gemeinsamen kurzen Teamsitzung. Alles 
Wichtige, die Vor- und Nachbereitung sämtlicher Aktivitäten im Haus und das Abstimmen von 
Terminen werden dann gemeinsam besprochen. 
Regelmäßig werden 1-2 Konzeptionstage im Jahr durchgeführt. An diesen Tagen ist die 
Einrichtung für die Kinder und Jugendliche n geschlossen. Dadurch ist die Möglichkeit 
gegeben, im Gesamtteam wesentliche Grundlagen pädagogischer Arbeit zu planen oder unter 
Beteiligung der Bereichsleiterin , der pädagogischen Fachberatung  oder eines externen 
Referenten relevante Themen zu erarbeiten. 
Regelmäßig finden einmal wöchentlich Kleinteamsitzungen in den einzelnen Gruppen  und 
Einrichtungsbereichen statt. Diese dienen dem Austausch und der Reflexion des 
Gruppengeschehens und der weiteren Planung. 
Fortbildungen, Fachtagungen und Supervision werden regelmäßig von den Mitarbeiter*innen 
der DRK Münster Sozialwerk gGmbH wahrgenommen. Unsere Mitarbeiter *innen werden 
fortlaufend für die Umsetzung von Qualitätsstandards qualifiziert und im Qualitätsmanagement 
nachhaltig geschult.

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 28 
Zusammenarbeit mit dem Träger und anderen Institutionen 
In Übereinstimmung mit geltendem Recht sorgt der Träger für die Einhaltung quantitativer und 
qualitativer Standards auch bei der Besetzung des Personals  und der Umsetzung der 
pädagogischen Arbeit . Er ist verantwortlich f ür die Einstellung, Weiterqualifizierung, 
Fortbildung, Fachberatung und Supervision der pädagogischen Mitarbeiter*nnen. 
In Zusammenarbeit mit dem Träger erfolgt die Abstimmung der pädagogischen und 
organisatorischen Arbeit. Dazu ist ein regelmäßiger Austausch zwischen Einrichtungsleitung, 
Fachberatung und Bereichsleitung über wichtige Belange der Arbeit des New York  
notwendig. Auch Hilfestellungen bei administrativen Aufgaben sowie bei der Unterstützung 
und Förderung des Personals gehören zur gemeinsamen Zusammenarbeit. 
Selbstverständlich profitieren wir auch von weiteren Arbeitsfeldern der DRK Sozialwerk 
Münster gGmbH und des DRK-Kreisverbandes Münster e. V. wie zum Beispiel der Ärztlichen 
Kinderschutzambulanz oder des Autismus-Therapiezentrums, deren Dienste wir bei Bedarf in 
Anspruch nehmen.  
 
Zusammenarbeit mit Fachdiensten 
Wir arbeiten regelmäßig mit verschiedenen Fachdiensten zusammen, die wir als wertvolle 
Unterstützung unserer pädagogischen Arbeit ansehen: 
 
• Kinderärzte 
• Logopäden 
• Ergotherapeuten 
• Frühförderstelle 
• Kommunaler Sozialdienst ( KSD ) 
• Beratungsstellen 
• DRK-Kinderschutzambulanz  
 
 
Haltung der pädagogischen Mitarbeiter*innen 
 Die Mitarbeiter* innen übernehmen im Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen 
situationsbedingt die Rolle von B erater*innen, Vorbildern, Anwält *innen oder des 
kritischen Gegenübers ein  
 Sie haben die Fähigkeit zum situativen, flexiblen Eingehen auf die Kinder und 
Jugendlichen 
 Ihre Haltung regt zur Eigeninitiative und zur Äußerung von Wünschen und Kritik an 
 Sie informieren umfassend: Die Besucher*innen kennen sich im Haus aus, kennen die 
Regeln und wissen, wo sie Informationen bekommen

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 29 
 Die Mitarbeiter*innen nehmen regelmäßig an Supervisionen und Fortbildungen teil 
 Honorarkräfte und Jugendgruppenleiter *innen werden ak zeptiert und ins Team 
integriert 
 
Beratung  
 Die Besucher*innen wissen, an wen sie sich bei Unterstützungsbedarf wenden können 
 Die Beratung ist zeitnah, am Bedarf orientiert und vertraulich 
 Die Beratung ist ressourcenorientiert und verfolgt das Prinzip der Hilfe und Selbsthilfe 
 Die Mitarbeiter*innen verfügen über das nötige Fachwissen und die entsprechende 
Kompetenz oder vermitteln an geeignete Fachstellen 
 
Atmosphäre 
 Der Kontakt der Kinder und Jugendlichen untereinander un d zum pädagogischen 
Personal und zu den Eltern gelingt 
 Der Umgang miteinander ist respektvoll  
 Die Mitwirkungsmöglichkeiten sind bekannt, werden genutzt und sind anerkannt 
 Besucher*innen des New York verabreden sich untereinander 
 Aushänge und Angebote werden wahrgenommen 
 Besucher*innen beteiligen sich an der Gestaltung des Jugend treffs und übernehmen 
Verantwortung 
 Neue Besucher*innen werden angesprochen und integriert  
 Es entwickelt sich keine Dominanz einzelner Gruppen 
 Die Besucherstruktur ist heterogen  
 Es bestehen Rückzugsmöglichkeiten, d ort werden die Besucher *innen in Ruhe 
gelassen und nicht gestört 
 Persönliche und intime Gespräche sind möglich 
 Schwächere und jüngere Kinder und Jugendliche werden unterstützt  
 Beschwerdeverfahren sind gegeben, bekannt und werden genutzt 
 Die Regeleinhaltung ist gewährleistet 
 
 
Interne DRK-Dienstleistungen 
 Regelmäßige Mitarbeiter*innen-Besprechungen finden statt 
 Eine gewählte New York  -Konferenz von Kindern und Jugendlichen berät und 
begleitet die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 30 
 Es können Jugendgruppenleiter*innen aus dem Besucherkreis  im DRK ausgebildet 
werden 
 Die Vernetzung im Stadtteil Gremmendorf und eine aktive Mitarbeit in Gremien  ist 
erfolgreich 
 Kooperationsangebote mit anderen Einrichtungen gelingen 
 Die Öffentlichkeitsarbeit wird gemeinsam gestaltet;  dadurch ist ein hoher  
Bekanntheitsgrad des New York gegeben 
 Die Angebotsqualität wird regelmäßig überprüft 
 
Das New York  versteht sich als „lernende Organisation“, das die Zielerreichung und 
Qualität der Arbeit regelmäßig prüft und bestrebt ist, sich kont inuierlich weiterzuentwickeln. 
Dies geschieht durch regelmäßigen reflektierten Austausch unter den Mitarbeiter *innen und 
Nutzer*innen des New York.  
 
Qualitätsmanagement 
Unter den Begriff der Qualitätsentwicklung kann man verschiedene Verfahren 
zusammenfassen. Dies bedeutet, Ziele zu definieren und Wirkungszusammenhänge zu 
konstruieren bzw. Leitlinien zu erarbeiten. 
Ziele, die im Prozess der Qualitätsentwicklung entstehen, müssen so formuliert werden, dass 
sie angemessen, realistisch und erreichbar sind. 
Diese Verfahren dienen dazu, die Erwartungen der verschiedenen Beteiligten zu erkunden 
und mit Blick auf die vorhandenen Rahmenbedingungen und Ressourcen aufeinander 
abzustimmen, um verbindliche Qualitätsziele zu entwickeln. 
In Form eines Jahresberichtes bzw. Jahresgespräches wird in Münster der Wirksamkeitsdialog 
vor Ort, mit Fachkräften und dem Jugendamt partnerschaftlich gestaltet. 
Der Wirksamkeitsdialog schafft die Voraussetzung für eine kontinuierliche und systematische 
Qualitätsentwicklung der Einrichtungen und Projekte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. 
In der offenen Kinder - und Jugendarbeit wird diese Vorgehensweise als methodisches 
Arbeiten bezeichnet. Dies bedeutet: Wir tragen die Erwartungen von Mädchen und Jungen, 
aus dem sozialen Umfeld (etwa Eltern oder Bewohner im Stadtteil Gremmendorf), unsere 
Erwartungen sowie die aus der Politik zusammen, leuchten die Rahmenbedingungen der 
Einrichtung New York aus, erarbeiten mit diesem Blick darauf konzeptionelle Ziele und 
entwickeln methodische Vorgehens weisen zur Umsetzung der Ziele. So erhalten wir eine 
Konzeption (Qualitätsentwicklung), die wir im Weiteren umsetzen, evaluieren und 
fortschreiben (Qualitätssicherung). Dadurch erhält unsere pädagogische Arbeit eine  
abgestimmte fachliche Ausrichtung und ein professionelles Profil.

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 31 
 
Ein Haus für alle – das Jugend- und Familienzentrum New York 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mitreden, mitplanen, mitgestalten 
Erfahrungen und Verhalten von Menschen stehen in enger Beziehung zu dem Sozialraum, in 
dem sie leb en. Kinder und Jugendliche bauen zu diesen Räumen eine ganz besondere 
Beziehung auf, sie werden Teil ihrer Lebenswelt. Die Sozialräume sind auch Grundlage für 
ihre Identitätsentwicklung. So gilt generell für unser Angebot im New York das Ziel einer 
sozialräumlichen Handlungsorientierung. Im Zentrum solle n die Bedürfnisse der 
Adressaten*innen der Kinder- und Jugendhilfe und der Offenen Kinder - und Jugendarbeit 
stehen. Für uns ist es wichtig, nicht für, sondern mit den Menschen zu denken und zu planen. 
Dabei wollen wir das Prinzip der Partizipation, Selbsthilfe sowie die Eigeninitiative der 
Menschen fördern und stärken.  
 
Jugend- und 
Familienzentrum 
New York 
 
New York 
Selbstorganisierte 
Gruppen 
GruppenGruppen 
Mädchengruppe 
Jugendtreff 
Ferienangebote 
Familienzentrum 
Kindertagesstätte 
Offener Treff 
DRK-Rot-Kreuz-Grundsätze 
Partizipation 
DRK 
Jungengruppe

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 32 
Während der vordere Bereich (Gruppenräume und Beratungsraum) ausschließlich für die 
Nutzung durch die Jugendlichen zur Verfügung steht, soll der Mehrzweckraum und 
Kreativraum auch für Familien (gemeinsam) nutzbar sein. D as Haus  könnte als eine Art 
„Community-Center“ fungieren. Ein Raum der Begegnung im Stadtteil kann entstehen, wo man 
sich trifft und sich austauscht. Vormittags können sich z. B . Mütter dort treffen und ihre 
Erziehungskompetenz stärken: Durch einen Austausch über Erziehungsfragen in Form von 
Beratungsangeboten oder Kursangeboten, wie z. B. „Starke Eltern – Starke Kinder“. Die 
bereits bestehende Kooperation zwischen der Erziehungsberatung und der Kindertagesstätte 
Schatzkiste könnte weiter ausgebaut werden,  Familien können am Wochenende die 
Räumlichkeiten, z. B. zum Feiern von Kindergeburtstagen, in Begleitung unserer 
Honorarkräfte nutzen. 
Durch die vielfältigen Chancen der Begegnung erhalten Familien eine n Ort, sich aus einer 
möglichen Isolation zu befreien, sich gegenseitig zu unterstützen und Ideen für die weitere 
Entwicklung des Hauses mit unseren Fachkräften zu schmieden. Die im New York  
vorhandene Mehrzweckhalle bildet den idealen Rahmen dafür, einen Ort der Beteiligung zu 
schaffen. Durch dieses Community -Center soll für die unterschiedlichen Nutzer*innen ein 
erkennbarer Ort entstehen, der den Kern eines Unterstützungsnetzwerkes bildet. Zum 
anderen soll ein Ort definiert werden, der das (ehrenamtliche) Engagement der Nutzer*innen 
im neuen Stadtteil von Gremmendorf zusammenführt und stärkt.  
 
Synergien nutzen 
Die Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Kinder- und Jugendzentrum 
Die DRK -Kindertagesstätte Schatzkiste praktiziert seit 2013 eine vertrauensvolle 
Zusammenarbeit mit den Familien im Stadtteil Gremmendorf. Sie kennt die Familien, und die 
Familien kennen sie. Gerade in der Planungs- und Anlaufphase kann sie motivierend auf Eltern 
einwirken, die Angebote des neuen Z entrums New York  zu nutzen. Ein enger 
gegenseitiger personeller und fachlicher Austausch sowie die gegenseitige Nutzung von 
Materialien und fachlichem Know -how wird die wechselseitige Zusammenarbeit im New 
York stärken. Die Angebote in der Kita und im Jugendtreff werden sich inhaltlich und zeitlich 
ergänzen und eine „nahtlose“ Betreuung und Bildung von Kindern und Jugendlichen im Alter 
von 1-20 Jahren bedarfsgerecht abbilden.

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 33 
Die Kooperation zwischen Schule und dem Jugend- und Familienzentrum New 
York   
Eine koo perative Zusammenarbeit pflegt das DRK auch mit den ansässigen Schulen de s 
Stadtteils. Die Jugendlichen erfahren im New York eine individuelle Begleitung bei ihrer 
Gestaltung von den Übergängen von der Grundschule zur weiterführender Schule und von der 
Schule in den Beruf. Handlungsleitend ist dabei für uns der Bedarf und der Wunsch des 
Jugendlichen. Wir bieten auf Wunsch des Jugendlichen an, als „Brückenfunktion“ die 
Zusammenarbeit zwischen Jugendlichem und Schule konstruktiv zu unterstützen. Hierfür ist 
die bereits bestehende vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Schulen und 
OGS eine gute Basis.  
 
Synergieeffekte durch das Jugendrotkreuz  
Wir planen eine enge Kooperation mit dem Jugendrotkreuz, d er als selbstverantwortlicher 
Jugendverband innerhalb des Roten Kreuzes tätig ist. Hier steht eine breite Angebotspalette 
zur Freizeitgestaltung, zur Beteiligung an Hilfsangeboten und zur Teilhabe am 
gesellschaftlichen Leben zur Verfügung. Bedarfsorientiert werden wir diese Angebote auch im 
Jugendclub verorten.  
 
Verbindungen schaffen im Stadtteil Gremmendorf 
Die Anbindung der Jugendlichen an weitere Angebote im Stadtteil Gremmendorf 
Im Stadtteil gibt es bereits leistungsstarke Angebote für Kinder und Jugendhilfe. Durch eine 
enge und konstruktive Zusam menarbeit im Rahmen von Stadtteilkonferenzen und durch 
gemeinsam durchgeführte Ferien- und Freizeitaktivitäten oder diverse Events werden weitere 
Brücken zwischen den unterschiedlichen Anbietern und Trägern gebaut.  
 
Produktiv zusammenarbeiten  
Bedarfsorientierung, Kooperation und Vernetzung  
Generell gilt: Die Entwicklung der Angebotsstrukturen und der Öffnungszeiten des New 
York sollte sich am Bedarf und den individuellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen 
orientieren und sich immer wieder einer Übe rprüfung unterziehen. Auch die konkrete 
Gestaltung der Angebote sollte prozesshaft und mit Beteiligung der Kinder und Jugendlichen 
erfolgen und ihnen einen Weg in eine adäquate, sinnvolle Freizeitgestaltung ebnen.

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DRK-Konzeption zur Trägerausschreibung, März 2019 34 
Bedarfsorientierung heißt für uns  einerseits, dass wir die Interessenla ge unserer 
Besucher*innen regelmäßig evaluieren und bestrebt sind, die Angebote entsprechend 
anzupassen. Hierzu nutzen wir die Unterstützung der New York-Konferenz, die alters- und 
geschlechtsgemischt zusammengesetzt ist und die Aufgabe hat, die Interessen aller 
Nutzer*innen des Jugend- und Familienzentrums New York zu vertreten.  
 
Der stadtteilorientierte Ausblick 
Andererseits bedeutet Bedarfsorientierung für uns die aktive Mitarbeit in Stadtteilgremien und 
Netzwerken der Kinder- und Jugendhilfe und der Offenen Kinder - und Jugendarbeit. Unser 
Ziel ist, gemeinsam mit anderen Akteur *innen einen stadtteilorientierten Blick auf die 
Bedarfslage aller Kinder und Jugendlichen zu erreichen und uns gemeinsam im Netzwerk für 
eine umfassende Angebotsstruktur für diese Zielgruppe einzusetzen. Wir arbeiten bereits seit 
Jahren aktiv im Jugendhilfeausschuss und in unterschiedlichen Qualitätszirkeln mit und 
bringen diese Kompetenz auch in dieses neue Haus mit ein. 
Vernetzung und Kooperation sind nicht nur rechtlich geboten, sie bieten auch die Möglichkeit, 
vorhandene Potenziale zu bündeln, Ideen in ihrer Vielfalt zu entwickeln und gemeinsame 
Strategien und Handeln im Sozialraum Gremmendorf zu verankern. Somit sind sie Leitmotiv 
unserer Arbeit und schaffen Synergien. In diesem Zusammenhang nutzen wir unsere bereits 
vorhandene Zusammenarbeit mit den im Stadtteil ansässigen Schulen und weiten diese um 
die Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus. Ziel ist, die Kinder und Jugendlichen und ihre 
Eltern bei vielfältigen Um brüchen, Übergängen und ihren Bildungsbiographien  zu begleiten, 
die mit dem Eintritt in den Kindergarten, dem Schulstart und dem Wechsel in weiterführende 
Schulen und später dem Beruf verbunden sind. Unsere Kindertagesstätte kooperiert  bereits 
mit zahlreichen örtlichen Verbänden, sodass auch hier auf bereits vorhandene und bewährte 
Kooperationen im Stadtteil neu aufgebaut und erweitert werden können.  
 
Unsere DRK -Angebote in Münster präsentieren sich gemeinsam mit unserem DRK - 
Kreisverband Münster e.V. und den dazugehörigen Tochtergesellschaften auf unserer 
Homepage im Internet unter www.DRK-muenster.de. 
 
 
Anne Westendorf, März 2019

Anlage 5b_Bewerbungsunterlagen_Diakonie

14058 Zeichen

1 
 
Konzeptionelle Grundlagen der offenen Kinder- und Jugendarbeit  (OKJA) für die 
Kombieinrichtung mit dem DRK Münster am Wiegandweg in Münster-Gremmendorf 
 
1. Grundsätzliches (Trägerschaft und Leitbild) 
Die Kinder -, Jugend - und Familiendienste der Diakonie Münster übernehmen als freier 
Träger der Jugendhilfe vielfältige Leistungen und Aufgaben nach dem Kinder - und 
Jugendhilfegesetz/ SGB VIII. Hierzu zählen unter anderem Offene Kinder- und Jugendarbeit, 
Jugendsozialarbeit, Hilfen zur Erziehung, erzieherisch er Kinder- und Jugendschutz und  die 
Inobhutnahme. Der Geschäftsbereich Kinder -, Jugend- und Familiendienste ist gegliedert in 
die Bereiche Bildung, Familie und Jugend und arbeitet stark vernetzt. An mehr als 20 
Standorten in und um Münster herum begleiten, betreuen und fördern wir Kinder, 
Jugendliche, junge Erwachsene und Familien, dies sowohl auf unserem Hauptgelände als 
auch dezentral in den Stadtteilen. 
Basis unseres täglichen Handelns ist die gelebte u nd christliche Nächstenliebe, besonders 
an den „geringsten Brüdern und Schwestern" (Matthäus 25). Diesen Auftrag begreifen wir als 
Lebens- und Wesensäußerung der Evangelischen Kirche. So machen wir Kirche sichtbar 
und erfahrbar.  
Ziel ist immer, Lösungen z u erarbeiten, die für alle Beteiligten unterstützend, tragfähig und 
machbar sind. Unsere fachlich qualifizierte Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Heilpädagogik und 
therapeutische Hilfen wollen 
Kinder, Jugendliche und Familien stark machen für das Leben! 
Im Rahmen der Offenen Kinder - und Jugenda rbeit (OKJA) sind wir seit 20 Jahren in den  
Stadtteilen Angelmodde und Gremmendorf tätig und verfügen  über vielfältige Erfahrungen. 
Unser Haupts itz befindet sich  am Blaukreuzwäldchen, und i m Rahm en der Hilfen zur 
Erziehung (ambulanten Hilfen, teil- und  stationären Angeboten) sind wird  in Angelmodde 
und Gremmendorf  bekannt und etabliert. 
Vor drei Jahren haben wir unser Konzept  der OKJA (Mobile)  verändert, in dem wir die  
Räumlichkeiten den Bedarfen angepasst haben   und  eine räumliche, organisatorische  und 
inhaltliche Kooperation mit der  Heilpädagogischen Tagesgruppe (HTG) Süd/Ost eingeführt 
haben. Hier nutzen einzelne Kinder der HTG  den offenen Treff, sie nehmen  an einzelnen 
Angeboten der OKJA und gemeinsame Aktivitäten (z.B. Fußballtraining, Ferienangebote) teil 
und werden nach Beendigung der Maßnahme in Absprache mit den Eltern in die   
Angebotsstruktur der OKJA ü bergeleitet. Der fachliche Austausch hierzu findet im gleichen 
Haus statt. 
Im Laufe d er letzten fünf Jahre  haben wir bereits andere Kombinationen  von 
Angebotsformen in Münster Hiltrup (HTG und Wohngruppe), am Erlenbusch in Gremmendorf 
(Wohngruppe und ambulante Angebote für Flüchtlinge), in der Heidestr. (ambulante Hilfen  
der Hilfen zur Erziehung und Frühe Hilfen des Beratungs- und BildungsCentrums)

2 
 
umgesetzt. Im Laufe des Jahres beginnen wir in Münster-Kinderhaus eine Kombireinrichtung 
zu bauen, welche das  Angebot der HTG und das einer Wohngruppe  konzeptionell verbindet 
und Synergien des Beratungs- und BildungsCentrums (Schuldnerberatung und Sozialdienst 
Wohnungsnot) im  Gebäudekomplex  nutzen wird. 
Übergeordnet kooperieren die Kinder,- Jugend- und Familiendienste eng mit dem Beratungs-
und BildungsC entrum (BBC) der Diakonie Münster  im Rahmen eines 
FamilienKompetenzCentrums. Dieses hat das  Ziel, passgenaue Hilfen  anzubieten und 
Übergänge schneller und bedarfsorientierter zu gestalten. 
In der Heidestraße  in Gremmendorf halten  wir verschiedene Angebote  des BBC un d  
Angebote unserer ambulanten Hil fen zur Erziehung   sowie unsere Betreuungsarbeit mit 
Flüchtlingskindern vor. Das BBC kooperiert mit der Kita  Schatzkiste des DRK im Rahmen 
des Familienzentrums. 
Wir sind somit erfahren in der Kooperation unterschiedlicher Angebotsformen und wissen die 
Vorteile ( Verknüpfung  fachlicher Bezugspunkte, gemeinsame Raumnutzung, gemeinsame 
Nutzung von Sachmitteln , Randzeitengestaltung, Gestaltung von Übergängen, Beratung  
usw.) zu schätzen . Dabei ist uns bewusst,  dass dieses immer  ein En twicklungs- und 
Lernprozess ist, der Fehlerfreundlichkeit und Prozessorientierung erfordert. 
 
2. Haltung und allgemeine übergeordnete Ziele/Leitlinien unserer Arbeit 
In der Arbeit mit Familien und deren Kindern fühlen wir uns dem systemischen Blick auf eine 
Familie verbunden. Dieses impliziert eine wertschätzenden Sichtweise auf das familiäre 
System, seine individuelle Lebensform und  den kulturellen Hintergrund sowie seine 
Anforderungen und möglichen Problemlagen, unabhängig von der Herkunft. Es geht 
grundsätzlich darum, die Familien zu stärken.  Familie ist für uns das, wie sie uns heute 
begegnet und in vielfältigen Formen auftritt. Die Landessynode der evangelischen Kirche 
schreibt hierzu folgendes: 
Der soziale Wandel führt immer wieder zu der Frage, was heute als Familie gelten kann oder 
soll. Die evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie geht von einem erweiterten oder offenen 
Familienbegriff aus: Sie betrachtet alle Formen des Zusammenlebens als Familie, in denen 
Eltern für Kinder und Kinder für Eltern Verantwortung und Sorge tragen. Der Begriff der 
Familie umfasst neben der Ehe auch unverheiratete Paare und Lebensgemeinschaften mit 
gemeinsamen oder nicht gemeinsamen Kind, die Ein-Elternfamilie, sowie die Stief,- 
Patchwork-oder Fortsetzungsfamilien. Die eaf bezieht auch Lebenspartnerschaften und 
umfassende, durch Verwandtschaft verbundene Gemeinschaften in ihren Familienbegriff ein. 
Die evangelische Kirche sieht heute in dieser Vielfalt der Lebensformen den bleibenden 
Wunsch nach Partnerschaft und Familie und weniger miteinander konkurrierende Leitbilder. 
(Ev. Kirche von Westfalen, Familie heute, Impulse zu Fragen der Familie,  Landessynode 
2012)

3 
Es geht aus unserer Sic ht heute darum, dem immer schnelleren  sozialen Wandel, der auf 
Familien wirkt, mit entsprechenden fachlichen Antworten zu begegnen, um zu entlasten und 
partnerschaftlich auf Augenhöhe  zu unterstützen. Im Vordergrund stehen d ie Entwicklung 
und die Bild ung des Kindes,  damit  eine umfassende Teilhabe möglich wird . Dieses muss 
sich im pädagogischen Alltag widerspiegeln, damit ganzheitliches Lernen stattfinden kann.  
Die beruflic hen Einbindungen vieler Eltern sowie Belastungen unterschiedlicher Art, die  
heute auf Familien wirken, machen die OKJA wichtig und notwendig . Aus unserer Sicht 
können  viele Familien aus den unterschiedlichsten Gründen (vielfältige soziale 
Problemlagen wie Verschuldung, Armut, Erkrankungen  usw., aber auch besondere 
Anforderungen der Ar beitswelten) die kontinuierliche Betreuung ihrer Kinder nicht mehr 
umfänglich gewährleisten.  Sie benötigen   öffentliche Unterstützungsformen.  Diese  dienen  
neben der Familie den  Kindern und Jugendlichen als „paralleles Sozialisationsfeld“ , um die 
alltäglichen Anforderungen zu bewältigen  und Entwicklung zu fördern . Dieses geschieht  in 
der OKJA durch eine breite Angebotspalette, die Bildungs - und Teilhabeaspekte und 
umfassendes ganzheitliches Lernen einschließt. 
Die offene Kinder- und Jugendarbeit spielt in den Stadtteilen/Sozialräumen von Münster eine 
wesentliche präventive Rolle –dient dem Abbau von Benachteiligungen oder beugt diesen 
vor- und orientiert sich an   Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen . Sie ist eingebunden 
in die jeweiligen Sozialraumstrukturen und arbeitet vernetzt im „Viertel“.  
Gerade der Stadtteil Gremmendorf befindet sich in den let zten Jahren im Wandel. Durch die  
Rückkehr der englischen Soldaten in ihr Heimatland, der Freisetzung einer Vielzahl von 
Wohnungen vom  Bundes Immobilien Management (BIMA), der damit verbundene  Zuzug 
vieler Familien mit Kindern z.B. im Bereich des Erlenbusch, Angelsachsenweg, Wiegandweg 
und Pommernstraße und zeitweise die Aufnahme vieler Flüchtlinge  u.a. in der Yorkkaserne, 
gab es eine n anhaltenden Wandel im Sozialraum mit vielfältigen Anforderungen. Di e OKJA  
in der Wiegand weg  anzusiedeln ist wohnortnah (zentral)  und ein g ut erreichbarer Standort 
für  Kinder  und Jugendliche. 
Die OKJA hat den Anspruch, auch bildungsfernere Schichten zu erreichen. Von ehemaligen 
betreuten Kindern und Jugendlichen  erfahren wir bei ihrem Besuch unserer Einrichtung 
(Mobile) oft, dass  die Mitarbeitenden der OKJA auf ihrem schulischen , bildenden  und 
beruflichen Weg wichtig waren. Einen offenen Ansprechpartner für Proble me zu haben,  
welcher unterstützt Lösungen  zu finden , schätzen die Kinder und Jug endlichen in der 
offenen Arbeit ungemein.  
Das SGB VIII im § 11 ist hier in seiner Aussage eindeutig: 
„Jungen Menschen sind zur Förderung  ihrer Entwicklung erforderliche Angebote der 
Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollten an den Interessen junger Menschen 
anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Se lbstbestimmung 
befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen 
und hinführen.“ 
Es geht  heute also  um ein A ufwachsen in öffentlicher Mitv erantwortung. Es geht um 
Prävention, um umfassende intensive  Hilfen zur Erziehung möglichst zu vermeiden.  Parallel  
hat unsere Arbeit den Anspruch, Kinder und Jugendliche umfassend am Tagesgeschehen

4 
der OKJA teilhaben zu lassen (Arbeit auf der Grundlage der UN Kinderrechtskonvention) und 
sie im jeweiligen Sozialraum  (u. a. Vereine)  anzubinden  und zu fördern, damit sie sich a m 
Gemeinwesen beteiligen und die ses lernen mitzugestalten . Zur Erfüllung dieser Aufgaben 
sind Leitprinzipien und Leitziele im Jugendförderungsgesetz NRW (s.a. kommunaler Kinder- 
und Jugendförderplan der Stadt MS) aufgeführt: 
 Abbau von Benachteiligungen (§ 3) 
 Gender Mainstreaming (§ 4) 
 Interkulturelle Bildung (§ 5) 
 Beteiligung von Kindern und Jugendlichen (§ 6) 
 Umsetzung einer Inklusiven Jugendhilfe 
 Umsetzung des Bildungsauftrages 
 Vernetzungen in den Sozialräumen 
Leitziele 
 Wohnortnah 
 Erreichbarkeit 
 Offenheit der Angebote 
 Bedarfsorientierte Ausrichtung 
 Verantwortung für den Sozialraum 
 Selbstorganisation 
 Vielfalt 
 Unterstützung des Ehrenamtes 
 Mitbestimmung 
 Sowie die Berücksichtigung des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes 
Um diese Ziele zu erreichen, bedeutet diese s in der Praxis eine dynamische 
Herausforderung, eine verbindliche Kooperation der Netzwerkpartner im Sozialraum  und 
eine laufenden Entwicklungsprozess, sowohl in der Einrichtung, als auch mit den Partnern in 
Gremmendorf. 
 
3. Pädagogische Grundgedanken für die OKJA  
Neben den  schulischen Bildungsangeboten bekommen heute außerfamiliäre pädagogische 
Betreuungsangebote  eine immer größere Bedeutung, werden zu öffentlichen Aufgaben und 
sind für die Entwicklun gsaufgaben der Kinder von großem  Nutzen und für viele unerlässlich 
(präventive k inderpädagogische Arbeit ), damit sie teilhaben können, wenn Familien die 
entsprechenden Strukturen n icht schaffen können. Wenn solche nicht ausgebildet sind  und 
familiäre Problemlagen über Hand nehmen , führt dieses zu vielfältigen K onflikt- und 
Problemlagen, die sich bei Kindern durch  Entwicklu ngsverzögerungen oder besonderes 
Verhalten  ausdrücken kann.  
Die OKJA ist einer der wenigen R äume für Kinder und Jugendliche, in denen sie umfasse nd 
selbstbestimmt wirken können D ieses ist au ch ein  Anspruch an die pädago gische Qualität  
und erfordert eine hohe Flexibilität, Ideenreichtum für Angebote, methodische Vielfalt  und 
Wissen, wie Teilhabe ermöglicht wird.

5 
Dieses ist nicht selten eine Herausforderung, weil die Kinder und Jugendlichen mit  
unterschiedlichen Ressource n in d ie Einrichtung kommen  und   unterschiedliche 
Bedürfnislagen vorliegen. Dies erfordert eine grundsätzlich wertschätzende, 
ressourcenorientierte und partizipative Grundhaltung der Fachkräfte. D as heißt,  jeder wird 
mit offenen Armen empfang en, unabhängig von seiner Herkunft und Kultur. Wir haben den 
Anspruch, dass jeder sich mit seinen Mögli chkeiten einbringen  und beteiligen kann. 
Dementsprechend werden die Zugänge zu den Partizipationsmöglichke iten und Angeboten 
zielgruppengerecht über eine  methodische Vielfalt gestaltet . Die OKJA fördert  die 
Selbstwirksamkeit und damit  Resilienz der Kinder und Jugendlichen.  
Da wir in der  OKJA Mobile über vielfältige Erfahrungen, gerade in der Begleitung mit 
herausfordernden und benachteiligten Kindern haben, werden wir eine  enge trägerinterne 
Kooperation eingehen.  
 
4. Pädagogik als Bildungsaufgabe 
Kinder –auch die  mit Handicaps - haben den Anspruch  und den Willen , in ihren 
Entwicklungsphasen und -aufgaben gefördert und begleitet zu werden. Sowohl ihr 
Explorationsverhalten sowie Schutz - und Wertschätzungsanspruch, als auch das Bedürfnis 
nach Wissenserweiterung und Verstehen der Welt  sollte im Focus stehen und entsprechend 
gefördert werden. Kinder lernen am besten in Gruppen mit - und voneinander. Dabei dürfen 
das Ausprobieren und die Bewegung nicht zu kurz kommen, ebenso wie das ständig sich 
erweiternde Lernen und das Üben der sozialen Interaktion. Kinder bringen ihre Anlässe des 
Lernens ein. Informelle Bildung ist dabei  oft Grundlage, um sich formale Bildungsprozesse 
aneignen zu können.  Die  umfassenden informellen bildenden Aspekte, wie z.B. 
Alltagsbildung, Demokratisches Verständnis übe r Mitbestimmungs - und 
Mitgestaltungsmöglichkeiten und da s Erlernen von kognitiven, sozialen und emotionalen 
Kompetenzen über vielfältige Angebote der OKJA,  dienen der Persönlichkeitsentwicklung 
von Kin der und Jugendlichen . Wenn dies  gelingt, können sie ihre  Entwicklungsaufgaben 
bewältigen, erleben sich als selbstwirksam und gestalten mit.   
In der Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern haben wir aus unseren 
vielfältigen Hilfsangeboten umfassende Erfahrungen  in diesen Kontexten , auch in der 
fachlichen Unterstützung und Beratung unserer Mitarbeite nden, bis hin zu Aspekten von 
Kindeswohlgefährdungen und dem fachlichen Umgang damit.  
 
Uwe Kelle 
Bereichsleiter Bildung 
 
Februar 2019

Anlage 2_Bewerbungsunterlagen_ASB

48656 Zeichen

Konzeption einer Einrichtung der
offenen Kinder- und Jugendarbeit
am Wiegandweg / Münster

Arbeiter-Samariter-Bund
Regionalverband Münsterland e.V.

1 INHALT

2 _ Organisatorisches / Rahmenbedingungen .......sssssssssssssssonsenununasssssnsssesenunsossesasnesensunnunssssssosenunnnssenene 2
2.1 Träger der Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit.......nssemnssseonssssenuusesee 2
2.2 Gesetzliche Grundlagen .....neneenssersunnnensennnnuensenennnesessennnesensnnnnensennnnnnnssenennnesenennnnsennennnnesrennnnnerstene 2
2.3  Personalaausesnssseonnnssssssennessersenssssssensssrsssunsssssssennnsssesennnsessennnusssssennasessennnssssssnuunsessanunsssssssunnesssssnnnssenune 2

2.4 Räumliche Bedingungen

2.5 _ Öffnungszeiten...

2.6 Zielgruppe

3 Leistungsbeschreibung.......nseeonerseconnnnnssessnnnessenennnessersennessssennnnnsssssnnnesseennnnnssnnunnneserennnsssesnennenssenennnne 4
3.1 Allgemeines Leitbild des Arbeiter-Samariter-Bunds.......usassssssenennansosssssesenmmmnnussssersersennens 4
3.2 _ Vorerfahrungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ..........usssssssessessseneesaeneseeeene 4
3.3 Grundprinzipien des pädagogischen Konzepts für die offene Kinder- und
Jugendarbeit......uemsssssennnsssesunnnssensenunssssesunnnnsssennnnsensenuunnesseenununsnssunnussssennnussssssnnnsssssnnnnsssansuunsensennusssnsnnunassnenen 5
3.4  Querschnittsthemen....ussconssessennnnnerseonunssenennunussseonsunsaseansnnnessenunnnsesensnnssesenunnnesnsennnsnsneenuussertenneneee 6
3.5  Arbeitsprinzipien für Angebote der Kinder- und Jugendbildung .........eeseesesemseneemenen 8
3.6 Partizipation .sssssenserssunessennensenussessussseuunsersussnennnensannenssnnsnessunsensuenesnesenunusensnessennsssanunssnunssssnnsssennnsennesnans 9
3.7. Prävention, Sicherheit und Kinderschutz ....usssescasssensesnessoneennsenuseunsnesseenunsenessusssnnssnnssnuensnune 10

4 _ Adressatenbezogene Arbeitsschwerpunkte...
4.1. Zielsetzung der Angebote ..
4.2 _Angebotsstruktur

4.3 Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit.........nsnsnnunosseseenennonnnnnsnanesesesunnnnanss 14
5  Institutionsbezogene Arbeitsschwerpunkte .........nsssseennnsenseenunnsssensnnsenssonnnersersnunssssreonnsssssnnnnnnessenner 16
3.1. Organisationsstruktur.aaesssssssenmasssereunsesseanunnsersennnnunesnnnenasennennnnssennnnnssssunnnnsesnnnnnnasssennenestsnnunnesten 16
5.2 Evaluation / Qualitätssichernde Maßnahmen .............nunnnnnnsessersonannnunenesessnsennnnnnnsentssesutncanes 16

5.2.1 Dokumentation / Berichtswesen
5.3 _ Verantwortung für den Sozialraum und Kooperation.

5.3.1 Kooperationspartner...ssessn 37

5.3.2 Synergien im Sozialraum
3.4 Weiterentwicklung des Konzepts ..ssssscsseseuunnnonsssssssessuunannassesssssssnnnennssnesssseensonnnnesesssseesnununne 19
6 Was uns auszeichnet: kurz und Knapp anensenenssssennnnesserennnnensenunnnesssununsensenennsssesunnnessnssuunessonsnnnsesnennnne 20

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2.1 TRÄGER DER EINRICHTUNG DER OFFENEN KINDER- UND JUGENDARBEIT

Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. (nachfolgend „ASB) ist an-
erkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe:

Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V.
Gustav-Stresemann-Weg 62

48155 Münster

Tel.: 0251-2897-0

Fax: 0251-297-118

Homepage: www.asb-muenster.de

2.2 GESETZLICHE GRUNDLAGEN

Die offene Kinder- und Jugendarbeit orientiert sich an dem achten Buch des Sozialgesetzbu-
ches (SGB Vill, Kinder- und Jugendhilfe, KJHG). Es beinhaltet das Recht eines jeden jungen
Menschen auf Förderung seiner Entwicklung und auf „Erziehung zu einer eigenverantwortli-
chen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“ (81 SGB VII). Hierbei sol! die individuelle so-
ziale Entwicklung gefördert und Benachteiligungen abgebaut werden.

Offene Kinder- und Jugendarbeit wird in $ 2 Abs. 2 SGB Vill als „Leistung der Jugendhilfe“
definiert und ist somit im Gesetzt verankert.

in 8 11 des SGB VIli werden die Aufgaben und Schwerpunkte der Jugendarbeit allgemein
beschrieben: „Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen An-
gebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Men-
schen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestim-
mung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement an-
regen und hinführen.“

Gemäß 815 SGB VIll regelt das Landesrecht mit dem Kinder- und Jugendfördergesetz NRW
(KJFöG) die Grundlagen für die Ausführung der in den $ 11 SGB Vlil beschriebenen Hand-
lungsfelder der Jugendarbeit.

Der Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Münster (KJFöP) formuliert den Planungs-, Ge-
staltungs- und Förderauftrag auf örtlicher Ebene und beinhaltet Handlungsempfehlungen in
der Kinder- und Jugendarbeit.

2.3 PERSONAL

In der Einrichtung der offenen Kinder und Jugendarbeit stehen 1,0 Sozialarbeiter*in / Sozial-
pädagoge*in (Leitung) und eine Teilzeitstelle 0,5 Sozialarbeiter*in / Sozialpädagoge*in zur
Verfügung. Das Team wird in der Planung und Durchführung der musisch-kreativen Angebote
von einem im Verband tätigen Musiktherapeuten unterstützt.

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Des Weiteren stehen zur Realisierung der Angebote zusätzlich Honorarkräfte zur Verfügung.
Ergänzend ist der Einsatz von Mitarbeitern*innen im Freiwilligen Sozialem Jahr bzw. Bundes-
freiwilligendienst sowie ggf. Praktikanten der Sozialen Arbeit vorgesehen.

2.4 RÄUMLICHE BEDINGUNGEN

Für die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist folgendes pädagogisches Raum-
programm vorgesehen:

e Ein offener Kinder- und Jugendtreff (A8qm)
e Eine Gruppenküche (23qm)

«e Ein Gruppen- bzw. Beratungsraum (15qm)
« Ein Gruppen- bzw. Medienraum (20qm)

«e Eine Kreativ-Werkstatt (27qm)

e Eine Außenterrasse (40qm)

2.5 ÖFFNUNGSZEITEN

Die Inbetriebnahme der Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist im Sommer 2020
geplant. Die Öffnungszeiten werden bedarfsorientiert entlang den Interessen der Kinder und
Jugendlichen und der Angebotsstruktur festgelegt.

2.6 ZIELGRUPPE

Die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit richten sich an Kinder, Jugendliche und
junge Erwachsene im Alter von 6-20 Jahren.

Unser Konzept folgt einem stufenpädagogischen Ansatz, der eine möglichst entwicklungs- und
bedarfsgerechte Umsetzung der pädagogischen Angebote sicherstellen soll. Mit Blick auf die
gesamte Altersspanne der Adressat*innen werden drei Gruppen voneinander unterschieden:

e die Gruppe der 6-10-jährigen Kinder im Grundschulalter (Gruppe 1)

e die Gruppe der 10-14-jährigen Kinder/Jugendlichen (Gruppe 2)

e die Gruppe der Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen ab einem Alter von 14 Jahren
(Gruppe 3)

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3 LEISTUNGSBESCHREIBUNG

3.1 ALLGEMEINES LEITBILD DES ARBEITER-SAMARITER-BUNDS

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine freiwillige Hilfsorganisation und als Wohlfahrtsverband
unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden. Sein Ursprung und seine
Geschichte sind mit der deutschen Arbeiterbewegung eng verbunden. Er bekennt sich zum
freiheitlichen demokratischen und sozialen Rechtsstaat.

Der ASB ist ein gemeinnütziger Verein mit Vorsitz des Bundesvorstandes, dessen Mitglieder
die Entwicklung mitbestimmen und kontrollieren. Im Zusammenschluss wollen Bürgerinnen
und Bürgern anderen Menschen heifen. Auf diesen Grundlagen beruht ein vielfältiges Ange-
bot, das sich am Hilfebedarf und an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Er bietet seine
Hilfe ohne Ansehen der politischen, ethnischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit an.

Der Arbeiter-Samariter-Bund steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Män-
nern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, von Hetero-, Homo- und Transse-
xuellen, von Menschen mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen. Vielfalt ist
gelebte Realität im ASB. Der ASB gehört zu den Mitgliedern der „Charta der Vielfalt“ und be-
greift Vielfalt sowohl in arbeitsweltlichen als auch in allgemein-gesellschaftlichen Kontexten
als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter
ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein.

„Jedes Kind ist einmalig.“ An diesem Leitbild orientieren sich die Angebote der Kinder- und
Jugendarbeit des ASB. Wir setzen uns für bessere Lebensbedingungen für Kinder, Jugendli-
che und Familien ein. Insbesondere mächte der ASB Kindern und Jugendlichen ein Aufwach-
sen mit gleichen Chancen ermöglichen. Kinder- und Jugendarbeit nimmt in unserem Verband
einen hohen Stellenwert ein, dem in überörtlichen Arbeitskreisen auf Landes- und Bundes-
ebene Rechnung getragen wird. Daraus resultiert ein breites Netzwerk mit regelmäßigem fach-
lichen Input und Austausch, so dass unsere Arbeit stets den aktuellen Bedürfnissen unserer
Zielgruppen angepasst ist.

3.2 VORERFAHRUNGEN IM BEREICH DER KINDER- UND JUGENDARBEIT

Entlang unseres Leitbilds hat der ASB einen sozialen und wertschätzenden Auftrag, der unser
Handeln prägt und beeinflusst. Wir befähigen und motivieren Menschen durch Zugang zu Bil-
dung, ihre Gestaltungsräume, Chancen und Ressourcen zu nutzen und unterstützen sie bei
der Erlangung von lebenspraktischen Kompetenzen. Deshalb fördern wir schon jetzt in unserer
Kinder- und Jugendarbeit die Entwicklung vor jungen Menschen und offerieren verschiedene
Angebote:

e In unseren Kindertageseinrichtungen bieten wir Kindern einen Platz, an dem sie sich indi-
viduell entfalten und entwickeln können. Ziel ist es, allen Kindern ein partnerschaftliches,
demokratisches, tolerantes und gleichberechtigtes Miteinander zu vermitteln.

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« Neben den Aufgaben einer Kindertagesstätte, von Erziehung, Bildung und Betreuung, bie-
tet unser Familienzentrum Grünschleife zusätzliche Angebote für Kinder, Eltern und Fami-
lien. Die Familie rückt in den Mittelpunkt und wird als Ganzes durch die vielfältigen Bera-
tungs-, Begegnungs- und Vermittlungsangebote angesprochen.

« Bereits seit mehreren Jahren bieten wir in Kooperation mit der Stadt Münster eine ganztä-
gige Ferienbetreuung an, in der Kinder in der Zeit von 8 - 16 Uhr teilnehmen können. Wir
bieten somit den Familien Entlastung, in dem wir für eine zuverlässige und pädagogisch
qualitative Betreuung sorgen. Gleichzeitig fördern wir die Kinder in ihrem sozialen Mitei-
nander, ihrer Experimentierfreude und dem Aufbau des Selbstvertrauens. Resultierend
aus diesem Engagement verfügen wir über jahrelange Erfahrung in der Kinder- und Ju-
gendarbeit im Stadtteil Gremmendorf und einem entsprechenden Netzwerk an ehrenamt-
lichen Mitarbeitern.

® Im Schulsanitätsdienstes ist der Grundgedanke nicht nur, Schülern durch die Ausbildung
zu Schulsanitätern die Möglichkeit zu geben, im Notfall durch Erste-Hilfe-Maßnahmen die
Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Schulsanitäter lernen viel-
mehr auch, im Team zu arbeiten und sich eigenverantwortlich zu organisieren.

°» In unserem Kindergarten- und Schulprojekt der ASB-Besuchshunde lernen Kinder bereits
früh den richtigen Umgang mit Hunden, um ihnen angstfrei gegenüber treten zu können.

® Wir begleiten und betreuen Mitarbeiter, die ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bun-
desfreiwilligendienst ableisten. Während eines FSJ/BFD erhalten junge Menschen die Ge-
legenheit innerhalb der sozialen Tätigkeitsfeider des ASB ganztägig praktische Erfahrun-
gen zu sammeln und einen ausgiebigen Einblick in die Berufswelt zu erhalten.

«e Im Jugendverband des ASB Münster, der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ), werden sinn-
volle und unterhaltsame Freizeitaktivitäten angeboten: Seminare, Tagungen, Workshops
und vieles mehr. Die Arbeit der ASJ orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen
junger Menschen. Jede und jeder kann spielerisch und mit Spaß soziales Engagement
entwickeln. Wichtig sind hier die Förderung der Gemeinschaft von Kindern und Jugendli-
chen untereinander, sowie deren Selbstbewusstsein und Toleranz.

Für eine optimale Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen ist eine
enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachkräften und Institutionen nötig. Unseren An-
geboten der Kinder- und Jugendarbeit liegen daher verschiedene Kooperationen zugrunde.
Der Kontakt und Austausch mit Schulen, Lehrern, Sozialarbeitern, Ärzten, Frühförderstellen
und Behörden, sowie familienentlastenden sozialen Diensten gehören zu unseren täglichen
Aufgaben.

3.3 GRUNDPRINZIPIEN DES PÄDAGOGISCHEN KONZEPTS FÜR DIE OFFENE KiN-
DER- UND JUGENDARBEIT

Unser stufenpädagogisch ausdifferenziertes Gesamtangebot orientiert sich an einem umgrei-
fenden Konzept der kulturellen Bildung, das zugleich eine besonders weitreichende Ein-
bettung der Querschnittsaufgaben Migration/Behinderung/Gender ermöglicht und ein hohes
Maß an Partizipation beinhaltet. Das Ziel der Befähigung jedes Individuums zur Selbstbestim-
mung und Eigenverantwortlichkeit sowie zur umfassenden Teilhabe an gesellschaftlichen Ent-
wicklungen wird von diesem Konzept wie folgt gefördert:

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Grundsätzlich vertreten wir im engen Anschluss an das Leitbild unseres Verbandes ein
offenes Verständnis von Kultur und kultureller Bildung, das von den Ressourcen, Interes-
sen und Bedarfen unserer Zielgruppen ausgeht. Dabei begreifen wir - innerhalb des vom
demokratischen Rechtsstaat gesetzten Rahmens - kulturelle Vielfalt generell als Bereiche-
rung. Die Fähigkeit, in einer zunehmend vernetzten Welt produktiv mit kultureller und indi-
vidueller Vielfalt umgehen zu können, gewinnt heute immer mehr an Bedeutung - gerade
diese Tatsache wird durch unser Bildungskonzept beachtet.

Vor diesem Hintergrund ist das Feld der kulturellen Bildung sehr facettenreich und stets
offen für kreative Erweiterungen: Beispielhaft können Angebote und Aktivitäten angeführt
werden, die sich auf die Themen der interkulturellen Bildung, des gemeinsamen Feierns,
der geselligen Begegnung, der kreativen Gestaltung (Spiel, Kunst, Sprache, Musik, Tanz,
Foto/Film etc.), die Arbeit mit neuen digitalen Medien, der handwerklichen Produktion, der
sportlichen Betätigung, des Reisens sowie der emotionalen und sozialen Bildung konzent-
rieren.

Sämtliche dieser (und weiterer) Inhalte betrachten wir als kulturelle „Sprachen“, die die
Vielfalt menschlicher Entfaltungspotenziale zum Ausdruck bringen, (niedrigschwellige) Zu-
gänge eröffnen, verbindende Gemeinsamkeiten stiften und den Prozess der Selbstbildung
stärken. Jedes der genannten Angebote lebt im Kern von der partizipativen Einbindung
(„Mit-Sprache“) der Kinder, Jugendlichen und Familien, die von uns bereits im Stadium der
Konzipierung gewährleistet wird. (Selbst-) Ausschlüsse und der Aufbau von Barrieren dro-
hen aus unserer Sicht gerade dann, wenn dieser Offenheit kein oder wenig Raum gegeben
wird.

Unsere Bildungsangebote knüpfen in diesem Sinn an lebensweltlich vorfindbare, relevante
Themen und die konkreten Interessen sowie alltagskulturellen Praktiken der Kinder und
Jugendlichen an; diese Themen und Praktiken sollen gemeinsame entfaltet und weiterent-
wickelt werden. Kulturelle Bildung wird von uns konsequent als Teil des sozialen Alltags
verstanden, sie fördert Schlüsselkompetenzen, die für eine weitreichende Partizipation an
gesellschaftlichen Prozessen unverzichtbar sind (s.u.). Dieser Alltags- und Lebensweltori-
entierung wird zum einen durch Angebote Rechnung getragen, die in den Räumlichkeiten
der Einrichtung stattfinden. Mittelfristig sollen diese durch dezentral-aufsuchend ausgerich-
tete Angebote ergänzt werden, die den Aktionsradius der offenen Kinder- und Jugendar-
beit im Sozialraum erweitern und gleichzeitig einen niedrigschwelligen Zugang garantie-
ren.

Die Kinder und Jugendlichen werden durchweg als aktiv gestaltende Akteure anerkannt
und ernst genommen; das Prinzip der individuellen Förderung und Unterstützung und die
Entwicklung von sozialen Kompetenzen gehen bei allen erwähnten Angeboten eine enge
Verbindung ein.

3.4 QUERSCHNITTSTHEMEN

Die o.a. allgemein-konzeptionellen Ausführungen geben den „roten Faden“ der im einzelnen
geplanten Angebote wieder. Ihre konkrete Bedeutung für die Querschnittsaufgaben Migra-
tion/Behinderung/Gender und das Kriterium der Mitbestimmung/Partizipation zeigt sich wie
folgt:

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Für uns ist die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Migrationsvorgeschichte
und Behinderungen ein integraler Bestandteil des Konzepts der kulturellen Bildung. Un-
sere Angebotsstruktur achtet bewusst auf die Realisierung einer Vielfalt von Zugängen und
die Gewährleistung einer räumlichen und geistigen Barrierefreiheit. Dabei eröffnen z.B.
das Feiern, die Formen der kreativen Gestaltung oder der Sport unmittelbare Beteiligungs-
möglichkeiten; sie stellen selbst „Sprachen“ dar, die auch dabei helfen, mögliche (verbale)
Kommunikationsbarrieren zu überwinden. Mit Bezug auf das Thema Behinderung treten
wir für einen ressourcenorientierten Blick ein, der sich auf die Problematik des „Behindert-
Werdens‘, z.B. durch Barrieren schaffende Rahmenbedingungen und/oder enggeführte
Inhalte konzentriert. Beides soll bei der Planung und Durchführung der Angebote möglichst
schon im Vorfeld vermieden werden (hierfür ist wiederum eine frühzeitige Einbeziehung
und Partizipation notwendig).

Im Bereich der Migrationspädagogik verfügt unser Verband über langjährige und inten-
sive Erfahrungen: Seit 2015 haben wir in Münster und im Kreis Warendorf eine Reihe von
Notunterkünften und kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen betrieben; aktu-
ell sind wir als verantwortliche Betreuungsverband in der ZUE Münster tätig, die sich in der
direkten Nachbarschaft der Einrichtung befindet. Gerade im Kontext der kommunalen
Flüchtlingsarbeit und der in der ZUE zu leistenden Betreuungsarbeit spielt(e) die qualifi-
zierte, kultursensible Kinder- und Jugendarbeit eine zentrale Rolle; die ZUE verfügt über
eine eigene Kinderspielstube (die von Kindern von 3-10 Jahren besucht wird) und einen
separaten Jugendfreizeittreff (für Kinder/Jugendliche im Alter von 11-18 Jahren). Die in-
haltlichen Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit lagen und liegen hier in der Entwick-
lung von integrativen Angeboten in den Bereichen des spielerischen Lernens, der Sprach-
förderung, der musischen Bildung sowie der sportlichen und handwerklichen Betätigung.
Größtenteils wurde/wird die Durchführung dieser Angebote durch ehrenamtliches Engage-
ment bzw. die Einbindung von lokalen Kooperationspartnern unterstützt. Hervorzuheben
ist hier die von Anfang 2016 bis Mitte 2018 in enger Kooperation mit der Stadt Münster
geleistete Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Im Rahmen dieser
Betreuungsarbeit wurden intensive Vernetzungen mit Schulen im Stadtteil und der gesam-
ten Kommune aufgebaut; auf diese Kompetenzen und Ressourcen im Bereich der päda-
gogischen Arbeit mit besonders vulnerablen Personen soll im Rahmen der Kinder- und
Jugendarbeit zurückgegriffen werden. Im Stadtteil Gremmendorf selbst verfügen wir des-
halb bereits über ein ausgebautes Ehrenamts- und Kooperationsnetzwerk, das professio-
nell koordiniert wird. Diese Erfahrungen, Kompetenzen und Netzwerkstrukturen können
fruchtbar gemacht werden, da sich die Angebotsstrukturen an vielen Stellen überschnei-
den.

Im Hinblick auf die Genderperspektive achten wir auf die Durchführung von geschlechts-
spezifischen Angeboten und Kursen (etwa in den Bereichen Sport/Bewegung, Arbeit mit
neuen Medien, künstlerische Gestaltung); das offene Angebot des Jugendcafes sieht spe-
zifische Öffnungszeiten für Mädchen und Jungen vor. Es ist unser Ziel, grundsätzlich einen
geschlechtergerechten Zugang zu ermöglichen. Im Rahmen der kulturelien Bildungsange-
bote werden sodann Räume für den spielerischen und kreativen Umgang mit Geschlech-
terkonstruktionen eröffnet bzw. offen gehalten (z.B. im Kontext von Musik-/Videoprodukti-
onen, dem Poetry Slam oder der Theaterarbeit).

Die Inklusion von behinderten Personen ist für unseren Verband ein neuer Schwer-
punkt, der im laufenden und den Folgejahren systematisch ausgebaut werden soll. Konkret
ist für die nahe Zukunft in enger Kooperation mit dem LWL zunächst die Gründung eines

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Inklusionsbetriebs in Münster vorgesehen. An die Eckpunkte des bereits existierenden In-
klusionskonzepts’ kann vor dem Hintergrund des zuvor präsentierten Bildungskonzepts
angeschlossen werden.

Bereits heute arbeiten wir in unserem Familienzentrum „Grünschleife“ in inklusiven alters-
gemischten Gruppen. Die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse der Kinder sind eine
Bereicherung für das Gruppenleben und bieten allen Beteiligten ein breites Lernspektrum.
Durch das Zusammenleben der Kinder werden soziale Verhaltensweisen, wie Rücksicht-
nahme, Toleranz und Verantwortung besonders unterstützt. Kinder machen früh die Erfah-
rung, dass ein Anderssein nicht ein besser oder schlechter bedeutet, sondern mit Individu-
alität und Persönlichkeit einhergeht. Unsere Arbeit wird unterstützt von einer kontinuierli-
chen Zusammenarbeit mit Frühförderstellen und Behörden.

3.5 ARBEITSPRINZIPIEN FÜR ANGEBOTE DER KINDER- UND JUGENDBILDUNG

Maßgeblich für unsere pädagogische Arbeit sind zunächst die Strukturbedingungen der Frei-
willigkeit und Interessenorientierung. Sowohl vor/zu Beginn als auch im Verlauf der Ange-
bote achten wir auf ein hohes Maß an Partizipation (Berücksichtigung von Ideen, Bedarfen
und Kritik; Ernstnehmen der Kinder/Jugendlichen als aktiv gestaltende Akteure); in der Bil-
dungsarbeit liegt der Akzent auf der assistierenden Unterstützung von selbsttätigen Bil-
dungsprozessen. Das zugrunde gelegte Bildungsverständnis („kulturelle Bildung“) wurde be-
reits näher erläutert; auf der Basis dieses Verständnisses zielen alle Angebote auf eine För-
derung der eigenständigen aktiven Aneignung der Inhalte ab. Kindern und Jugendlichen
sollen geschützte Räume für das Erproben der eigenen Möglichkeiten sowie das Erleben von
konkreten Selbstwirksamkeitserfahrungen gegeben werden. Diese Ziele können z.B. durch
die Orientierung an einem künstlerischen Produkt (Erarbeitung eines Werks, Produktionen in
der Werkstatt etc.), die Herstellung von Öffentlichkeit bei kulturellen Projekten (Auftritte, Auf-
führungen etc.) oder das Erlebnis eines greifbaren, dauerhaften Lernfortschritts (Erlernen von
Instrumenten, Gesang, Tanz, Medienkompetenz etc.) erreicht werden. Insbesondere im Kon-
text der kreativen und handwerklichen Angebote sowie der Formen der Projektarbeit kann eine
spielerische Erschaffung und Erprobung von Möglichkeiten erfolgen, etwa im Hinblick auf die
Gestaltung von sozialen Beziehungen, den Prozess der eigenen Identitätsentwicklung und/o-
der das Ausloten eines eigenen Stils innerhalb von sozialen Bezügen. Die qualitativ hochwer-
tige Durchführung der anspruchsvollen kulturellen Angebote wird dabei nicht zuletzt durch
enge Kooperationen mit Schulen und lokalen bzw. kommunalen Netzwerkpartnern sicherge-
stelit. Im Zusammenhang der erwähnten Kompetenzförderung stehen vor allem die Selbst-
kompetenzen (Eigeninititative, Selbststrukturierung, Selbstständigkeit etc.), Sozialkompe-

! Zu diesen Eckpunkten gehören die folgenden Grundsätze:

-Orientierung an dem Prinzip der sozialen Gleichwertigkeit

-Vermeidung von Formen eines (gut gemeinten) Paternalismus

-konkrete Einbindung auf verschiedenen Ebenen: Handlungs- und Kommunikationsebene (Umgang
auf gleichwertiger Basis, Konzentration auf die gegenseitige Ergänzung), institutionelle Ebene (gleich-
mäßige Wertschätzung, flexible, differenzsensible Strukturen, Konzentration auf gemeinsam zu bewäl-
tigenden Aufgaben), normative Ebene (Inklusion als Normalität, die aktiv gelebt wird, keine Fixierung
auf das Thema Behinderung).

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tenzen (Empathie, Kommunikation, Sozialverhalten etc.) und Methodenkompetenzen (Me-
dienkompetenz, künstlerische/gestalterische Fähigkeiten, Problemlösefähigkeit etc.) im Vor-
dergrund.

3.6 PARTIZIPATION

Generelle Anmerkungen zum Kriterium der Mitbestimmung/Partizipation wurden in den voran-
gegangenen Schritten bereits vorgenommen; diese Anmerkungen haben bereits deutlich ge-
macht, dass wir diesem Kriterium einen sehr hohen Stellenwert einräumen.

Im Detail wird dieses Kriterium wie folgt berücksichtigt:

e unser Konzept basiert auf einem bedarfs- und lebensweltorientierten Ansatz, der die Per-
spektiven unserer Adressat*innen von Beginn an ins Zentrum rückt

e wir messen der durchgängigen Mitbestimmung an der Planung von Angeboten (im Vorfeld,
im Verlauf, Evaluationen) einen hohen Stellenwert bei

e unsere Bildungskonzeption (s.o.) fokussiert auf die Prinzipien der Selbstbestimmung und
Selbsttätigkeit (ein Überarrangement wird bewusst vermieden)

«e in der Einrichtung steht die Etablierung und Pflege einer demokratischen Grundat-
mosphäre im Zentrum (gerade mit Blick auf das Ziel der Inklusion: Teilhabe als gelebte
Realität), die alle Beteiligten zur Partizipation einlädt

e in diesem Kontext fördern wird den Aufbau einer Kultur der Anerkennung in der Einrich-
tung: mit diesem Grundsatz knüpfen wir an unser Konzept der kulturellen Bildung und des-
sen Grundwerte an (soziale Gleichwertigkeit, Bejahung der kulturellen Vielfalt, Respekt vor
jeder Individualität), wir verstehen die Einrichtung außerdem als kulturelles Zentrum für
den Stadtteil und die örtliche Nachbarschaft

« viele der genannten Angebote weisen einen direkten Stadtteil- und Sozialraumbezug auf
und verleihen dem Prinzip der Partizipation damit eine dezentrale und niedrigschwellige
Ausrichtung (proaktive Einbeziehung des Gemeinwesens, bildende Erfahrungen im sozia-
len Umfeld, Beteiligung an (lokalen) Aktionen etc.)

Grundsätzlich ist es unser Anliegen, Kinder und Jugendlichen die Mitsprache bei Planungs-,
Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen zu verschaffen, die direkten oder auch indirekten
Einfluss auf ihre Lebenswelten haben. Dafür sind folgende Mitbestimmungsprozesse vorge-
sehen:

e wir schaffen im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit institutionalisierte Beteili-
gungsmöglichkeiten, die sich an den Modellen des Kinderparlaments und des Einrich-
tungsrats orientieren; es handelt sich hierbei um Formen des Demokratie-Lernens, die au-
Rerhalb der Einrichtung weiterwirken sollen

® Kinder, Jugendlichen und Familien werden auf transparente Weise niedrigschwellige
Rückmeldungsmöglichkeiten angeboten - unser Umgang mit Rückmeldungen und Kritik
folgt dabei grundsätzlich einem konstruktiven Muster (offener/geregelter Umgang mit Be-
schwerden, Aufklärung des Beschwerdefalls, nachhaltige Verbesserung der eigenen Ar-
beit)

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e  Mitbestimmungsprozesse zeigen sich außerdem im Hinblick auf den Aspekt der Raum-
und Angebotsgestaltung; die Räume sollen in gemeinsamer Arbeit ausgestaltet werden
(Wände, konkrete Einrichtung, Farben, Material etc.)

«e Das Erfahrbarmachen von Demokratie ist zudem ein wesentlicher inhaltlicher Schwerpunkt
im Bereich der Jugendbildung (Projektarbeiten mit sozialem/politischem Bezug)

3.7 PRÄVENTION, SICHERHEIT UND KINDERSCHUTZ

Zur Sicherstellung der Grundwerte unseres kulturellen Bildungskonzepts ist präventives Ar-
beiten unter Berücksichtigung des Informations- und Bildungscharakter der Angebote von gro-
ßer Bedeutung. Im Bereich der Aufklärung werden regelmäßig Themen wie z.B. Sexualität
und Verhütung, Rechtsextremismus, politische Themen, Drogen genauso wie kulturelie Ver-
schiedenheiten angesprochen und behandelt. Entlang unseres Leitbilds ist ein gleichberech-
tigtes Miteinander, kulturelle Vielfalt und soziale Gleichwertigkeit als Grundkonsens unserer
Angebote selbstverständlich.

Sicherheit umfasst alle Vorsorgemaßnahmen, die dem Schutz der Kinder, Jugendlichen und
Mitarbeiter/innen in unserer Einrichtung dienen. Dazu gehören neben einem vorausschauen-
den Erkennen und Besteigen von Gefahrenquellen, der Anleitung zu einem adäquaten Um-
gang mit Werkzeugen und Materialien sowie die Sicherstellung eines friedlichen Verlaufes von
Angeboten und Veranstaltungen. Um dies zu gewährleisten wird das eingesetzte Personal
regelmäßig geschult und falls erforderlich professionelle Unterstützung eingeholt. Auch im Be-
reich der Ersten Hilfe nimmt das haupt- und ehrenamtliche Personal regelmäßig an entspre-
chenden Schulungen teil.

Das Thema der Präventions- und Gewaltschutzarbeit besitzt für unseren Verband höchste
Relevanz: Im Jahr 2016 wurde bereits eine erste Broschüre mit Handlungsempfehlungen für
den Gewaltschutz in Flüchtlingseinrichtungen veröffentlicht?, bei der der Kinderschutz einen
eigenen Schwerpunkt bildet. In den Folgejahren wurde diese Präventions- und Gewaltschutz-
arbeit systematisch vertieft (in den Jahren 2017 und 2018 verfügte unser Verband im Bereich
der Flüchtlingshilfe über eine vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Ju-
gend und UNICEF geförderte Gewaltschutzkoordinatorin).

Der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung gemäß 88a SGB VIII ist für uns absolut verbind-
lich. Unser sozialarbeiterisches Fachpersonal übergibt frühzeitig eine Mitteilung der Gefähr-
dungseinschätzung an den Kommunalen Sozialdienst des Amts für Kinder, Jugendliche und
Familien; unsere eigenen Mitarbeiter*innen werden in dieser Hinsicht vor der Aufnahme ihrer
Tätigkeit besonders sensibilisiert und über das verbindliche Verfahrensschema unterrichtet.
Das sozialarbeiterische Fachpersonal unterstützt und begleitet ebenso die im Falle der Erhär-
tung des Verdachts notwendig werden Folgeprozesse.

Unsere haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen werden regelmäßig im Bereich
des Kinderschutzes fortgebildet.

Ein angemessener Kindesschutz erfordert auch die Differenzierung von Tätigkeiten Neben-
und Ehrenamtlicher anhand der gesetzlich vorgegebenen Kriterien Art, Intensität und Dauer

2 Siehe:  https://www.asbnrw.de/imagesistories/fluechtlingshilfe/asb-nrw-gewaltschutzkonzept-fuer-
fluechtlingseinrichtungen.pdf
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des Kontakts zu Minderjährigen. Der ASB überprüft entlang der Empfehlungen des Landesju-
gendsamts die Indikatoren eines möglichen Gefährdungpotentials und nimmt bei Bedarf eine
vorsorgliche Einsichtnahme in ein erweitertes Führungszeugnis bei neben- und ehrenamtlicher
Tätigkeit vor.

Seite 11 von 20

4 AÄDRESSATENBEZOGENE ÄRBEITSSCHWERPUNKTE

4.1 ZIELSETZUNG DER ANGEBOTE
Unser Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist auf folgenden Ziele ausgerichtet:

«e  Aufzeigen und Kennenlernen neuer Freizeitaktivitäten
Im Aufzeigen unterschiedlicher Freizeitmöglichkeiten, sollen Impulse gesetzt werden, neue
Ideen und Möglichkeiten zu erproben. Die Angebote orientieren sich bedarfsgerecht an
den Interessen der Zielgruppen. Es gilt das Prinzip der freiwilligen Teilnahme, so dass kein
Leistungsdruck besteht und individueller Ehrgeiz allein aus der intrinsischen Motivation
entsteht.

° Bedürfnis-, Lebenswelt- und Alltagsorientierung: Kinder- und Jugendarbeit orientiert
sich an den Lebensrealitäten und dem Alltag von Kindern und Jugendlichen, berücksichtigt
deren Lebenswelten und soziale und kulturelle Zusammenhänge. Programme und Ange-
bote setzen an den Bedürfnissen, Interessen und Erfahrungen der Kinder und Jugendli-
chen an, sie sind deshalb situationsbezogen und flexibel.

° Offenheit: Kinder- und Jugendarbeit ist grundsätzlich offen für alle Kinder und Jugendli-
chen unabhängig von sozialer Herkunft, Geschlecht, Weltanschauung oder religiöser Zu-
gehörigkeit, Nationalität, ethnischer Gruppierung und jugendkultureller Ausrichtung.

e Ganzheitlichkeit: Die jungen Menschen werden in Zusammenhang mit allen ihren biogra-
fischen Mustern, sozialen Bezügen, Bedürfnissen, Interessen, Wünschen, Verhaltensäu-
ßerungen und Einstellungsmustern gesehen.

» Partizipation und Selbstverwaltung: Besondere Beachtung finden Formen Mitbestim-
mung und Mitverantwortung, die Möglichkeiten der Mitgestaltung bis zur Gestaltung und
Nutzung von Programmteilen in Eigenregie. Die Besucherinnen und Besucher werden von
Anfang an in Planung und Organisation von Aktivitäten und Angeboten einbezogen und
übernehmen je nach Alter und Entwicklungsstand Verantwortung für bestimmte Aufgaben.
Das aktive Mitwirken an erfolgreichen
Veranstaltungen bewirkt eine Verbesserung der Handlungskompetenz und eine Erhöhung
des Selbstwertgefühls.

«e Förderung individueller Qualifikation durch außerschulische Bildung
In der Teilnahme an Workshops und Gruppenangeboten sollen soziale Kompetenzen wie
z.B. Teamfähigkeit, selbständiges Arbeiten und selbstbewusstes Auftreten sind gefördert
werden.

« Toleranz und demokratisches Handeln fördern
Toleranz, Fairness, Einhalten von Regeln, Neugier und Respekt gehören zu den Tugen-
den, die von durchgängig thematisiert werden und den Alltag begleiten.

4.2 ANGEBOTSSTRUKTUR

Die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind bedarfsorientiert entlang der Interes-
sen und Wünsche der Zielgruppen ausgerichtet und werden regelmäßig partizipativ angepasst
und gestaltet. Sie beinhalten geschlechtsspezifische Angebote mit Selbstbestimmungscharak-
ter. Ebenso werden die Öffnungszeiten/Uhrzeiten der Angebote entsprechend der Bedürfnisse

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der Kinder und Jugendlichen festgelegt. Ziel ist es, allen Zielgruppen einen niedrigschwelligen
Zugang zu Freizeit-, Kreativ- und Bildungsangeboten zu ermöglichen.

Die Angebotsstruktur zeigt, dass die konkreten Angebote in den Feldern Begegnung und
Kommunikation, offene Kinder-IJugendveranstaltungen, Kinder-/Jugendbildung, Feri-
enangebote sowie Reisen und Begegnungen durch die Differenzierung in drei Zielgruppen
altersgerecht zugeschnitten sind. Mit Blick auf die Gruppe der Kinder im Grundschulalter steht
dabei zum einen die fließende Übergangsgestaltung von der KiTa hin zur offenen Kinderarbeit
im Zentrum; hierfür sind enge Kooperationen mit den lokalen KiTas und Einrichtungen der
Familienbildung sowie die intensive Einbeziehung der Familien entscheidend. Deshalb werden
in dieser Altersstufe verstärkt Angebote gestaltet, die das spielerische Lernen betonen und die
gesamte Familie einbeziehen - wir verfolgen generell den Anspruch, dass die Einrichtung zu
einer attraktiven Anlaufstelle für Gremmendorfer Familien wird. Auf den höheren Stufen rücken
sodann schulbezogene Kooperationen, Formen der Kurs- und Projektarbeit sowie Werk-
stattangebote in den Fokus; für die älteren Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen wird das
Thema der Übergangsgestaltung erneut relevant - im Hinblick auf den zu bewältigenden Über-
gang von der Schule in die Arbeitswelt. Dementsprechend bildet hier die Durchführung von
arbeitsweitbezogenen Angeboten einen Schwerpunkt (Jobtraining, Arbeitsmarkt-/Berufsorien-
tierung). Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit

Seite 13 von 20

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5.1 ORGANISATIONSSTRUKTUR

Das zum Einsatz gelangende hauptamtliche Kernpersonal soll grundsätzlich über Hochschul-
abschlüsse in den Bereichen Sozialarbeit/Sozialpädagogik oder vergleichbare Qualifikationen
sowie einschlägige berufliche Erfahrungen verfügen.

Das in der Einrichtung tätige Personal nimmt regelmäßig an hausinternen sowie externen Fort-
bildungen und Schulungen teil, insbesondere im Hinblick auf die zur Anwendung gelangenden
Methoden. Unser Verband verfügt hier über ein hauseigenes Bildungswerk, das ein Ge-
samtspektrum von über 250 Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten anbietet — zahlreiche dieser
Fortbildungen sind in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Integrationsarbeit
verortet. In Absprache mit dem Bildungswerk können zudem individuell auf die örtlichen Be-
darfe zugeschnittene Fortbildungen entwickelt werden. Außerdem partizipiert das Personal an
relevanten Fachtagungen. Der persönliche Fortbildungsbedarf wird in den jährlich stattfinden-
den Mitarbeiter*innengesprächen erörtert, hier werden auch geeignete Fort- und Weiterbil-
dungsmaßnahmen vereinbart.

Im Rahmen regelmäßigen Teamsitzungen von haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbei-
tern werden die laufende Angebotsstruktur und die Umsetzung der Angebote evaluiert und
ggf. Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Eine kollegiale Vertretung bei Urlaubs-, Fortbil-
dungs- und Krankheitszeiten wird gewährleistet; diese Vertretung wird bei der Urlaubs- und
Fortbildungsplanung beachtet.

Unseren Mitarbeiterinnen werden regelmäßige Supervisionen und kollegiale Beratungen an-
geboten.

Die verbindliche und regelmäßige Teilnahme an Fachgremien, fachspezifischen und stadt-
teilorientierten Arbeitskreisen sowie die Teilnahme an der AG 2 nach $ 78 wird von un-
serer Seite sichergestellt.

5.2 EVALUATION / QUALITÄTSSICHERNDE MARNAHMEN

Die regelmäßigen Teamsitzungen dienen ebenfalls der Besprechung von inhaltlichen Ange-
boten und Arbeitsschwerpunkten (fester Tagesordnungspunkt). Der Entwicklung von neuen
Angebots- und Projektideen wird hier ebenfalls Raum gegeben.

Neben den ebenfalls angeführten regelmäßigen Mitarbeiterinnengesprächen Arbeitskreisteil-
nahmen und Weiterbildungen stellen die im nächsten Punkt umrissenen Prozesse der Doku-
mentation und der Berichtlegung einen zentralen Aspekt der Qualitätssicherung dar.

Die Qualität der von uns durchgeführten Angebote wird zudem durch Teilnehmer*innenbefra-
gungen im Verlauf bzw. zum Ende eines Angebots durchgeführt. Hinzu kommen die bereits
skizzierten Rückmelde- und Beschwerdemöglichkeiten. Im Falle eines negativen Feedbacks
werden methodische und inhaltliche Veränderungen vorgenommen.

Seite 16 von 20

5.2.1 Dokumentation / Berichtswesen

Unsere Dokumentation erfolgt nach einem transparenten und standardisierten System, wie es
von uns auch in anderen Arbeitsbereichen verwendet wird (unser Regionalverband ist seit
2016 zertifizierter Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung (AZAV)). Gepflegt wird eine
angebots- und projektbezogene Dokumentation (mit Bezug auf die jeweiligen Felder der Kin-
der- und Jugendarbeit), eine Dokumentation von individuellen Vermittlungsprozessen (Anzahl,
Umfang, Art, Bereich, Ergebnisse), von besonderen Vorkommnissen in der Einrichtung und
ihrer Bearbeitung, von Sitzungen in Form von Protokollen (Teamsitzungen, Koordinierungs-
treffen Ehrenamt, etc.) sowie von Prozessen der Zielerreichung in den zentralen sozialarbei-
terischen Arbeitsfeldern (Umsetzung der Leitziele, Gemeinwesenarbeit, Einbindung Ehrenamt
etc.).

5.3 VERANTWORTUNG FÜR DEN SOZIALRAUM UND KOOPERATION

Im Hinblick auf die Umsetzung unserer konzeptionellen Ziele ist die intensive Einbeziehung
der relevanten sozialräumlichen Akteure und Institutionen unverzichtbar: Bereits bei der An-
gebotsplanung wird die gesamte Lebenswelt der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien in
den Fokus genommen und damit eine Einbeziehung vorhandener Infrastrukturangebote ge-
leistet.

Bei der Umsetzung dieser Aufgabe hilft uns die in Gremmendorf bzw. im kommunalen Umfeld
bereits vorhandene Vernetzung. Zum einen wird diese Vernetzung durch die in der benach-
barten ZUE Münster geleistete Ehrenamts- und Umfeldarbeit geleistet. Zudem betreiben wir
in der Gremmendorfer Ladenzeile (Albersioher Weg 439) eine Sozialstation, die eine gute
Sichtbarkeit besitzt und als Anlaufstelle von der Gremmendorfer Nachbarschaft genutzt wird.
Diese Sozialstation befindet sich ebenfalls in der direkten Nachbarschaft der Einrichtung und
stellt mit ihren Angeboten (mobile soziale Dienste, hauswirtschaftliche Unterstützung, Pflege-
dienstleistungen) eine wichtige Schnittstelle dar; vor allem mit Blick auf die von uns angespro-
chen Familien.

5.3.1. Kooperationspartner

Im Detail verfügen wir bereits über das folgende kommunale Kooperationsnetzwerk:

e Flüchtlingshilfe St. Nikolaus (Münster Südost)

e SC Gremmendorf 1946 e.V.

®e  Kleiderkammer Münster Südost

e kommunales Integrationszentrum Stadt Münster

« Projekt „Wegweiser“ (Gewaltprävention, Erziehungsberatung, Kinderbetreuung)

® Caritasverband Stadt Münster (Erziehungsberatung, Gewaltprävention, Migrationsbera-
tung, Pflegeberatung)

«e Diakonie Münster: Finanzberatung, Schwangerschaftsberatung

«e DRK Kreisverband Münster, DRK Migrationsberatung

«  Flüchtlingshilfe Gievenbeck/Sentrup (insbesondere mit Bezug auf die Fahrradwerkstatt)

® Berlitz Sprachschule Münster

e Freiwilligen Agentur Münster

e Chance e.V. (Straffälligenberatung)

Seite 17 von 20

®e  Geba-Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung mbh

» Jugendhilfe JAZ (Jugendausbildungszentrum)

® Bennohaus

«e Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (Schwangerschaftsberatung/Hilfe bei häuslicher Ge-
walt)

e Stadtbücherei Münster

®e VSE - Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V.

° Werkstatt für Bildung und Kultur e.V.

« Deutscher Kinderschutzbund

®  Verbraucherzentrale NRW e.V. (Finanzberatung)

Dieses Kontaktnetzwerk wird von uns systematisch ausgeweitet; von herausragender Rele-
vanz sind hierbei natürlich der Aufbau und die Vertiefung von Kooperationen mit lokal ansäs-
sigen KiTas und Schulen. Viele der vorgestellten Angebote leben im Kern von einer fruchiba-
ren Kooperation mit bereits vorhandenen Angeboten, so dass vorhandene Kräfte gebündelt
und neue Ideen realisiert werden können. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf jene Ange-
bote, die vom KOT St. Ida und dem Janusz-Korczak-Haus des CVJM vorgehalten und durch-
geführt werden.

5.3.2 Synergien im Sozialraum

Mit Blick auf bildungsbiografische Übergänge verfügen wir durch unsere Tätigkeit in unserem
Familienzentrum „Grünschleife“ über Kontakte zu unterschiedlichen Fachkräften und Instituti-
onen die Kinder und Familien im Hilfestellungen bei verschiedenen Problemiagen bieten und
den Übergang von Kita zur Grundschule begleiten und fördern. In naher Zukunft folgen
weitere Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, so dass eine Erweiterung des Netzwerks
auch in anderen Stadtteilen zu erwarten ist.

Im Feld der beruflichen Orientierung können zudem Synergieeffekte zu der im hauseigenen
Fachbereich Flüchtlingshilfe, Integration und Beschäftigung geleisteten beruflichen Integrati-
onsarbeit (z.B. im Rahmen der erfolgreichen Maßnahme MaBiA = marktorientierte Beschäfti-
gungsintegration für Asylbewerber und Asylberechtige) erzeugt werden. Unser Verband plant
hier im laufenden Jahr die Umsetzung von Fördermaßnahmen, die niedrigschwellig und le-
bensweltorientiert ansetzen und die gesamten Familien/Bedarfsgemeinschaften der Leis-
tungsberechtigten in den Blick nehmen.

Zu diesen Netzwerken gehören in Münster insbesondere die folgenden Institutionen:
e Agentur für Arbeit Ahlen-Münster

«e  Begegnungszentrum Sprikmannstraße

® Beratungsstelle für Entwicklungsfragen "Frühe Hilfen"

e Erziehungsberatungsstelle Kinderhaus EB/ Caritas vor Ort
e fabi münster ev. Familienbildungsstätte

® Familienhebamme Hebamme Masume Parwaie

e Grundschule Kinderhaus West

®  Jobcenter Münster

e Jugendamt Münster - Kindertagespflege

e Kinderschutzbund

®e IHK Nord-Westfalen

Seite 18 von 20

® Handwerkskammer Münster

e  Klein- und Mittelständische Betriebe und Unternehmen in Münster und im Münsterland
«e Praxis für Ergotherapie Ursula Spenthof

e regional verankerte Bildungsträger

e Impulse e.V. (offene Berufsberatung)

e weiterführende Schulen, Fachhochschule Münster

5.4 WEITERENTWICKLUNG DES KONZEPTS

Um auf die ständig verändernden Bedingungen in der Arbeit mit Jugendlichen adäquat rea-
gieren zu können, gehört es zur Arbeit der Mitarbeiter in der offenen Kinder- und Jugendarbeit
das vorliegende Konzept kontinuierlich entlang der Bedürfnisse der Zielgruppen weiterzuent-
wickeln. Um dies zu gewährleisten, werden unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
regelmäßige Konzeptarbeitstermine festgelegt.

Der Prozess der Weiterentwickiung berücksichtigt dabei auch den mittelfristigen Ausbau mo-
biler Angebote, um z.B. Kooperationen mit Schulen auszubauen und das Prinzip des nied-
rigschwelligen Zugangs zu den Angeboten zu gewährleisten.

Die Weiterentwicklung der Angebote der Kinder- und Jugendbildung soll sichergestellt werden,
indem neue Kooperationspartner gefunden werden, die der Lebens- und Arbeitswelt der Ziel-
gruppen entsprechen. Denkbar sind auf lokaler Ebene z.B. eine Zusammenarbeit mit dem
WDR im Bereich Neue Medien, mit dem TPZ Münster im Bereich Improvisation oder mit der
Villa ten Hompel im Bereich politische Bildung.

Um den Interessen der Kinder und Jugendlichen in den Angeboten und der (technischen/ma-
teriellen) Ausstattung gerecht zu werden, werden Projektförderungen durch Stiftungen auf
Landes- und Bundesebene angestrebt.

Seite 19 von 20

rung im Bereich der Kindertagesbetreuung, der sozialraumnahen Unterstützung im Rah-
men eines Familienzentrums, der Ferienbetreuung, des Schulsanitätsdienstes und der Ju-
gendverbandsarbeit.

Mit dem Engagement in der offenen Kinder- und Jugendarbeit übernimmt der ASB gesell-
schaftliche Verantwortung und trägt zur Trägerpluralität in Münster bei.

Kinder- und Jugendarbeit nimmt in unserem Verband einen hohen Stellenwert ein, dem in
überörtlichen Arbeitskreisen auf Landes- und Bundesebene Rechnung getragen wird.
Als konfessionell ungebundener und parteipolitisch neutraler Wohifahrtsverband, steht
das soziale Miteinander aller Menschen im Vordergrund, unbeachtet der politischen, eth-
nischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit.

Der ASB gehört zu den Mitgliedern der „Charta der Vielfalt“ und begreift Vielfalt sowohl
in arbeitsweltlichen als auch in allgemein-gesellschaftlichen Kontexten als Bereicherung
und Chance.

Unser Verband betrachtet das Thema der Präventions- und Gewaltschutzarbeit als be-
sonders relevant und intensiviert den Einsatz in diesem Bereich systematisch.

Die ASB-Fachbereiche Kinder und Jugend, Flüchtlingshilfe, Integration und Beschäftigung,
die Rettungs- und Fahrdienste sowie die sozialen Dienste ermöglichen durch die fachüber-
greifende Zusammenarbeit eine qualitativ hochwertige, regionale und überregionale Netz-
werkarbeit und somit weitreichende Synergieeffekte.

Der fachbereichsübergreifende Einsatz von qualifizierten Personal ermöglicht die Bereit-
stellung besonderer Kompetenzen wie z.B. den Einsatz eines Musiktherapeuten.

Durch die Arbeitsschwerpunkte der Migrationspädagogik und Flüchtlingsarbeit sowie des
Ausbaus der Angebote in Richtung Inklusion behält der ASB gesellschaftlich relevante
Querschnittsthemen im Blick und verfügt über umfassende Kenntnisse der besonderen
Herausforderungen, wie u.a. in der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlin-
gen.

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Anlage 3b_Bewerbungsunterlagen_CVJM

13015 Zeichen

Gemeinsam 
mit 
dem  
 
 
Wir suchen,... 
„...Ein Haus Voller                
Abenteuer, Angebote                 
und Action“  
S.7-8  
 
„...Ein Haus für 
klein und groß“ 
 
S.1-2 
„...Ein Haus, an dem 
ich mit bauen kann“ 
  
S.3-4 
„...ein zweites Wohn-
zimmer in meinem 
Viertel“                               
S.5-6 
„...wo mir wirklich ge-
holfen wird, wenn ich 
mal richtig stress habe“  
S.9-10 
„...Ein Haus, in dem wir 
schon heute an die Welt 
von morgen denken“ 
S.11-12 
„...fun in 
den  Ferien“ 
 
S.13-14 
„...eine Gemeinschaft, die 
mich akzeptiert wie ich 
bin“  
S.15-16

…, der mit seinen vielen ehrenamtlich, ne-
benamtlich und hauptamtlich Mitarbeiten-
den vor allem eines im Blick hat: Vielfältige 
Angebote für  Kinder, für Jugendliche, für Er-
wachsene und Familien. 
 
..., der bereits im Stadtteil (Familienzentrum 
Janusz-Korczak-Haus) und in unseren weite-
ren Einrichtungen langjährige Erfahrung in 
der Zusammenarbeit mit Kita und Offene Tür 
hat.  
 
…, der einen gemeinsamen Wohlfühlort im 
Stadtteil Gremmendorf schafft, welcher Kin-
dern und Jugendlichen niedrigschwellig be-
gegnet und bedarfsgerecht begleitet. 
 
..., der für die jeweiligen Zielgruppen ge-
meinsame Erlebnis – und Erfahrungsräume, 
aber auch bewusst bestimmte Schutzräume 
eröffnet.  
 
..., für den „generationsübergreifend“ nicht 
nur eine schöne Vorstellung bleibt: Ob zwi-
schen Kindern, Eltern und Jugendlichen       
oder wie in unserem Klaras Kinderhaus auch 
zwischen Kindern, Eltern und Senioren.  
 
Gemeinsam 
                          mit dem           
Finden wir einen Träger,... 
„...Wir suchen 
Ein Haus für 
klein und groß“

..., der nicht nur für sondern vor allem mit 
Kindern und Jugendlichen arbeitet und 
jungen Menschen von Beginn an Vertrau-
en und Wertschätzung entgegen bringt. 
 
..., der Kindern und Jugendlichen Hand-
lungsfelder anbietet, in denen sie Selbstor-
ganisations- und Mitbestimmungsvarian-
ten erproben und erleben können. 
 
..., der „Button up“ statt „top down“ ar-
beitet. 
 
..., der junge Menschen durch Mitwirkung 
und Mitbestimmung  in Entscheidungs – 
und Aushandlungsprozessen früh mit ein-
bezieht (so auch bei der Planung des 
neuen York-OT). 
 
..., der Partizipation & Selbstorganisation 
nicht nur „auf der Fahne“ stehen hat son-
dern auch aktiv lebt (Kinder -Parlament, 
Jugendliche als stimmberechtigte Mitglie-
der des Vereins, selbstverwaltende Ju-
gendgruppe TenSing…). 
Gemeinsam 
                           mit dem           
Finden wir einen Träger,.. 
Nicht nur in unseren TensSing-
Gruppen arbeiten wir nach dem 
5-C-Modell: Es wird viel Wert da-
rauf gelegt, dass die jungen Men-
schen ihre eigene Kultur (Culture), 
ihre Kreativität ( Creativity), ihre 
Kompetenz ( Competence) ein-
bringen und erweitern können, 
das eine Gemeinschaft vorgelebt 
wird, wo sich alle willkommen füh-
len (Community) sowie gegensei-
tige Hilfe und verantwortungsvol-
le Begleitung (Care) bereitgestellt 
werden. 
 
„...Ein Haus, 
an dem 
 ich mit bauen kann“

..., der in Gremmendorf bereits seit 2001 zu-
hause ist: Unsere jahrelange Arbeit im Famili-
enzentrum Janusz -Korczak-Haus ermöglicht 
uns nicht nur breite Kenntnisse über den 
Stadtteil und ein großes Netzwerk an Koope-
rationen sondern auch bereits viele Kontak-
te zu Kindern, Jugendlichen und Familien in 
Gremmendorf.  
 
..., der nicht nur Verantwortung für seine Ein-
richtung sondern den ganzen Sozialraum 
übernimmt. 
 
..., der als Begleiter und Berater bereits in 
mehreren Stadtteilen in der Quartiersent-
wicklung beteiligt war. 
 
…, der schon seit vielen Jahren aktives Mit-
glied im AK-Gremmendorf ist. 
 
…, dem das gemeinsame und dialogische 
Miteinander sehr am Herzen liegt (z.B. durch 
Runde Tische und Nachbarschaftsbeiräte). 
 
..., der durch sozialraumorientierte Aktionen 
und niedrigschwellige Angebote die Nach-
barschaft zusammenbringt und seine Ein-
richtungen so als Begegnungshaus und Treff-
punkt öffnet. 
 
 
 
Gemeinsam 
                           mit dem           
Finden wir einen Träger,.. 
Die CVJM Nachbarschaftscafés;  
gibt es bereits in Roxel, Mauritz, 
Hiltrup und auch schon in                          
Gremmendorf  
„...ein zweites 
Wohnzimmer in 
meinem Viertel“

..., der die Theorie der Lebensweltorientie-
rung versteht in die  Praxis zu übersetzen.  
 
..., der sich nach den Interessen, Ideen und 
Wünschen der Kinder und Jugendlichen 
richtet.  
 
..., der sein Programm auch offen für spon-
tanes, situatives und „da haben wir grad 
bock drauf!“ lässt. 
 
..., der als „Kinderfreundlicher Sportverein“ 
weiß, wie man Kinder und Jugendliche akti-
vieren und bewegen kann.  
 
..., der etwas von social Media, den                       
angesagtesten Games und einem 
(verantwortungsvollen) Umgang mit PC & 
Smartphone versteht. 
 
..., dem Musik, Theater, Kunst & Kultur sehr 
am Herzen liegt. 
 
..., für den es Abenteurer und  Erlebnisse 
auch außerhalb der Einrichtung zu entde-
cken gibt.  
 
Gemeinsam 
                           mit dem           
Finden wir einen Träger,.. 
Unsere geschlechterdifferenzierten 
Angebote und Gruppen bieten 
Ausflüge und Abenteuer , vermitteln 
Orientierung, setzten Höhepunkte 
wie Übernachtungsaktionen, Sport-
turniere und Sommerzeltlager und 
helfen Jungen & Mädchen sich 
selbst zu entdecken 
„...Ein Haus 
Voller Abenteuer, 
Angebote und Action“

..., der seine Adressaten ganzheitlich be-
trachtet. 
 
..., der bedarfsgerechte und lebensweltori-
entierte Begleitung und Beratung anbietet. 
 
..., der Kinder und Jugendliche bei der Be-
wältigung ihres Lebensalltages  unterstützt. 
 
..., der durch seine offenen Angebote und 
niedrigschwelligen Hilfen die ganze Familie 
erreichen kann.  
 
..., für den Beziehungsarbeit eine Grundlage 
seiner Arbeit ist. 
 
..., der in Gremmendorf die Netzwerk – und 
Kooperationsarbeit bereits lebt (z.B.  BBC, 
Fabi, Schulen, Sportverein,…). 
 
…, der bereits im AK Gremmendorf vertreten 
ist. 
 
…, der als fester Kooperationspartner der 
Mathilde Anneke Gesamtschule Münster 
bereits jetzt mit vielen Gremmendorfer Kin-
dern, Jugendlichen und Eltern verbunden 
und vernetzt ist. 
Gemeinsam 
                           mit dem           
Finden wir einen Träger,.. 
„… ein Haus, 
wo mir geholfen wird, 
wenn ich mal richtig Stress habe“

…, für den Kinder und Jugendliche nicht nur 
unsere Zukunft sondern auch unsere Gegen-
wart bedeuten. 
 
…, der Umweltbewusstsein und Nachhaltig-
keit lebt (Kleidertausch -partys, Tauschregal, 
„Fairtauscht-Laden“). 
 
..., der durch Projekte und Aktionen auf Müll, 
Verschmutzung und Fairtrade aufmerksam 
macht. 
 
…, dem gesunde und ausgewogene Ernäh-
rung sehr am Herzen liegt.  
 
..., der sich in der Verantwortung sieht als 
gutes Beispiel voran zu gehen (fährt in Müns-
ter z.B. meist Lastenfahrrad statt Auto). 
 
…, der viele Produkte fairtrade und bio 
kauft.  
Gemeinsam 
                            mit dem           
Finden wir einen Träger,.. 
„...Ein Haus,  
in dem wir schon heute 
an die Welt von morgen denken“

..., der jährlich hunderten Münsteraner Schü-
ler_innen an verschiedensten Standorten 
(u.a. auch schon in Gremmendorf) ein bun-
tes und vielfältiges Ferienangebot voller 
Spaß, Erlebnissen, Ausflügen und Gemein-
schaft ermöglicht. 
 
…, der weiß, wie bei Kindern und Jugendli-
chen in den Ferien keine Langeweile auf-
kommt. 
 
…, der neben der OGS -Ferienbetreuung 
auch offene Ferienangebote und Ausflüge 
anbietet.  
 
…, der bereits viele Kontakte und Kooperati-
onen mit Münsteraner Schulen hat. 
 
…, der neben seinen Ferienbetreuungen 
auch zahlreiche Ferienfreizeiten für Jung 
und Alt anbietet:  Ostern für junge Erwach-
sene in Taizé, Pfingsten für die ganze Familie 
sowie im Sommer die Kinderfreizeit und die 
Jugendfreizeit. 
Gemeinsam 
                           mit dem           
Finden wir einen Träger,.. 
„...fun 
In den Ferien“

..., der Gemeinschaft lebt, die Gemeinsam-
keiten fördert und Unterschiede respektiert.  
 
…, der unabhängig jeglichen Glaubens, Na-
tionalität oder sozialen Herkunft seine Türen 
öffnet. 
 
..., für den der Abbau von Benachteiligun-
gen, die Anerkennung und Wertschätzung, 
der Respekt und das Vertrauen gegenüber 
Aller grundlegende Säulen der  täglichen 
Arbeit sind. 
 
..., dessen Ziel seiner Arbeit ist, Kindern und 
Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten zu 
bieten sich und ihre Umwelt zu erfahren. 
 
..., für den die integrative und inklusive Ar-
beit eine Selbstverständlichkeit ist.  
 
…, der alters -, geschlechter – und kultursen-
sible Angebote ermöglicht.   
 
..., der sowohl „Schutzräume“ aber auch 
„Räume der Begegnung“ eröffnet.  
 
..., der vielfältige Angebote zur Unterstüt-
zung der Persönlichkeitsentwicklung bietet 
(z.B. unser Konzept MeYouWe). 
Gemeinsam 
                            mit dem           
Finden wir einen Träger,.. 
„...eine Gemeinschaft,  
die mich akzeptiert  
wie ich bin“

Christlicher Verein Junger Menschen: 
Das ist ein e.V. (eingetragener Verein), eine CVJM-Sozialwerk gGmbH (gemeinnützige GmbH) 
und eine Stiftung für Kinder, Jugendliche und Familien. 
Das sind viele ehrenamtlich, nebenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitende, die alle eines im 
Blick haben: Gute Angebote für Kinder, für Jugendliche, für Erwachsene und Familien.  
Das ist das Johannes-Busch-Haus, Vereinshaus, Kindertagesstätte, Jugendzentrum, Stadtteil-
haus, ein tolles Gelände mit Kapelle und Saal, mit Sportplatz und Mehrzweckhalle, mit Cafe-
teria und WohnRaum, mitten im Mauritzviertel, 15000 qm Grund und Boden, Eigentum des 
CVJM Vereins. 
Das sind die Familienhäuser für Flüchtlinge, Wohnraum für geflüchtete Familien, Ort unserer 
Gastfreundschaft für die, die alles verloren haben, Eigentum unserer CVJM-Stiftung. 
Das ist das Janusz-Korczak-Haus, Münsters erstes öffentliches Passiv -Energie-Haus, Familien-
zentrum, Kindertagesstätte mitten im Stadtteil Gremmendorf, in Trägerschaft unseres CVJM 
seit 2001. 
Das ist das Anne-Jakobi-Haus, Familienzentrum im Stadtteil Roxel, Kindertagesstätte und Ju-
gendzentrum, in Trägerschaft unseres CVJM seit 2006. 
Das ist die Alte Mauritzschule, Kindertagesstätte als Übergangslösung, im 6. Jahr in Träger-
schaft unseres CVJM. 
Das ist die  Kita auf dem Dorn, Kindertagesstätte, in den Räumen einer ehemaligen Schule im 
Stadtteil Roxel entstanden, seit fünf Jahren in Trägerschaft unseres CVJM. 
Das ist das Klaras Kinderhaus, Kindertagesstätte, entstanden im Lebenszentrum ‚Klarastift‘, seit 
2 Jahren in Trägerschaft unseres CVJM. 
Das ist unsere Schulsozialarbeit an sechs Münsteraner Schulen,  
Das ist unsere Jugendmusikarbeit TenSing in Münster Kinderhaus,  
Das sind Ferienbetreuung, Freizeiten, Schulungen, Feste und Feiern. 
Das ist bald ein neues Zentrum in Gremmendorf, an dem sich Kinder, Jugendliche, Erwachse-
ne und Familien begegnen, Gemeinschaft erfahren, CVJM erleben!? 
Gemeinsam 
               Mit dem 
finden sie... 
...einen Träger, der langjährige Erfahrung in der Kinder – und 
Jugendarbeit in Münster hat.  
...einen Träger, der  den Stadtteil kennt.  
...einen Träger, der sich stets weiterentwickelt.  
...einen Träger, der in Münster zuhause ist. 
...einen Träger, der bereits viele vorhandene Kooperations – 
und Netzwerkstrukturen in Gremmendorf besitzt. 
...einen Träger, der bereits viele Angebote für Kinder, Jugend-
liche und Familien in Gremmendorf anbietet. 
...einen Träger, der mit statt nur für die Kinder – und Jugendli-
chen arbeitet. 
...einen Träger, der Erfahrung in der Quartiersentwicklung hat. 
...einen Träger, der sofort starten kann. 
 
...einen Träger, für den das neue Kinder– und  
Jugendzentrum in Gremmendorf ein echtes 
„Herzblutprojekt“ ist!

Partizipation 
wird bei uns groß  geschrieben…  
bereits bei der Erstellung  dieser IntressensBekundung  
…, ist unser Arbeitstitel für die neue Einrichtung der Offe-
nen    Kinder– und Jugendarbeit in der alten York-Kaserne.  
 
…, war die Idee der Arbeitsgruppe, die an dieser                  
Bewerbung mitgearbeitet hat. 
 
…, steht für die Entwicklung des neuen York-Quartiers. 
 
…, steht für die Verbindung von Tradition und Innovation. 
 
…, steht gleichermaßen für Action und Entspannung. 
 
…, ist weltoffen, tolerant und aufgeschlossen. 
 
 …, steht für Vielfalt, Miteinander und Einzigartigkeit.  
 
…, steht für Stärke, Kraft und Energie.  
 
…, ist ein Ort voller Möglichkeiten, Träume und                               
Verwirklichungen.  
 
…, war die Idee der Arbeitsgruppe, die an dieser

Wir haben gefunden! 
 
 
 
  Gerrit Diekmann & Tobias Niemann:  
Kinder und Jugendzentrum Johan-
nes-Busch-Haus & Anne-Jakobi-Haus                
Sabrina Löb & Jacky Diekmann:             
Familienzentrum Janusz- Korczak 
Haus in Gremmendorf    
Marleen Rasch & Kathrin Mauel:   
Anwohnerin in Gremmendorf, Kita 
Klaras Kinderhaus/ Schulsozialarbeit  
 
 Kinder und Jugendliche aus 
unserer Kinder – und Jugend-
arbeit im Janusz - Korczak 
Haus in Gremmendorf  sowie 
aus unserer Schulsozialarbeit 
in der Mathilde Anneke Ge-
samtschule in Mauritz  
Haus

Anlage A

3631 Zeichen

Anlage A zur V/0350/2019 
Kurzüberblick 
Die Verwaltung schlägt abschließend vor, dem Träger CVJM Münster e. V. die Trägerschaft für 
die Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit am Wiegandweg/ ehem. York Kaserne - in 
der Kombieinrichtung - "Kindertageseinrichtung und Einrichtung der offenen Kinder- und 
Jugendarbeit unter einem Dach" zu übertragen.  
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Der Rat der Stadt Münster hat mit der Vorlage V/0925/2018 beschlossen, die Einrichtung der 
offenen Kinder- und Jugendarbeit am Wiegandweg/ ehem. York Kaserne - in der 
Kombieinrichtung - "Kindertageseinrichtung und Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit 
unter einem Dach" zu errichten   
Die Trägerschaft übernimmt ein freier Träger der Jugendhilfe. Die Vergabe hierzu erfolgte über 
ein Ausschreibungsverfahren.“ 
Die Verwaltung schlägt abschließend vor, dem Träger CVJM e. V. die Trägerschaft für die 
Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit am Wiegandweg/ ehem. York Kaserne - in der 
Kombieinrichtung - "Kindertageseinrichtung und Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit 
unter einem Dach"  zu übertragen.  
 
Die Stadt Münster greift die Aufgabe des „ § 11 SGB VIII Jugendarbeit“ Absatz 1, Satz 1: „Jungen 
Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote zur Verfügung zu 
stellen“, in der Produktgruppe 0602 „Kinder- und Jugendarbeit“ auf.  
In zwei Teilzielen verpflichtet sich die Stadt Münster eine bedarfsgerechte Anzahl an Einrichtun-
gen der offenen Kinder- und Jugendarbeit vorzuhalten und sie mit entsprechenden Angebots-
stunden für Kinder und Jugendliche auszustatten.  
 
Mit dem Erreichen dieser Werte werden die ISM Leitziele „Wir werden einer der führenden Bil-
dungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Europa“ und „Wir werden 
Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwickeln“, forciert. 
 
Die Inbetriebnahme der Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit am Wiegandweg / 
ehem. York Kaserne - in der Kombieinrichtung – „Kindertageseinrichtung und Einrichtung der 
offenen Kinder- und Jugendarbeit unter einem Dach“ ist ab Sommer 2020 vorgesehen. 
 
Mit diesem Beschluss wird vor Inbetriebnahme der Einrichtung der offenen Kinder- und 
Jugendarbeit am Wiegandweg/ ehem. York Kaserne - in der Kombieinrichtung - 
"Kindertageseinrichtung und Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit unter einem Dach"  
ein Träger gefunden, sodass weitere Detailplanungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger 
und der Verwaltung getroffen werden können. 
 
 
Finanzierung: Einrichtung offene Kinder- und Jugendarbeit  
Produktgruppe: 0602 Kinder- und Jugendarbeit 
   
Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten?  Ja X Nein   
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja  Nein   
Bereits veranschlagt?   Ja X Nein

Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
X überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Gesetzliche Grundlagen:  SGB VIII §11 und § 80 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Inklusion/ Migration: 
 Die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie das Erreichen der Kinder und 
Jugendlichen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Raum sind wesentliche Integrati-
onsaufgaben der Jugendhilfe und stellen einen Schwerpunkt in der pädagogischen Arbeit 
in den Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Münster dar.

Analge 3a_Bewerbungsunterlagen_CVJM

64992 Zeichen

Pädagogisches Konzept 
+ 
 Leistungsbeschreibung   
27.03.2019

Das ist das Johannes-Busch-Haus, Vereinshaus, Kindertagesstätte, Ju-
gendzentrum, Stadtteilhaus, ein tolles Gelände mit Kapelle und Saal, 
mit Sportplatz und Mehrzweckhalle, mit Cafeteria und WohnRaum, mit-
ten im Mauritzviertel, 15000 qm Grund und Boden, Eigentum des CVJM 
Vereins. 
Das sind die Familienhäuser für Flüchtlinge, Wohnraum für geflüchtete 
Familien, Ort unserer Gastfreundschaft für die, die alles verloren haben, 
Eigentum unserer CVJM-Stiftung. 
Das ist das Janusz-Korczak-Haus, Münsters erstes öffentliches Passiv -
Energie-Haus, Familienzentrum, Kindertagesstätte mitten im Stadtteil 
Gremmendorf, in Trägerschaft unseres CVJM seit 2001. 
Das ist das Anne-Jakobi-Haus, Familienzentrum im Stadtteil Roxel, Kin-
dertagesstätte und Jugendzentrum, in Trägerschaft unseres CVJM seit 
2006. 
Das ist die Alte Mauritzschule, Kindertagesstätte als Übergangslösung, 
im 6. Jahr in Trägerschaft unseres CVJM. 
Das ist die  Kita auf dem Dorn, Kindertagesstätte, in den Räumen einer 
ehemaligen Schule im Stadtteil Roxel entstanden, seit fünf Jahren in 
Trägerschaft unseres CVJM. 
Das ist das Klaras Kinderhaus, Kindertagesstätte, entstanden im Lebens-
zentrum ‚Klarastift‘, seit 2 Jahren in Trägerschaft unseres CVJM. 
Das ist unsere Schulsozialarbeit an sechs Münsteraner Schulen,  
Das ist unsere Jugendmusikarbeit TenSing in Münster Kinderhaus,  
Das sind Ferienbetreuung, Freizeiten, Schulungen, Feste und Feiern. 
Das ist bald ein neues Zentrum in Gremmendorf, an dem sich Kinder, 
Jugendliche, Erwachsene und Familien begegnen, Gemeinschaft er-
fahren, CVJM erleben!? 
                                                                   
 
Alte Mauritzschule  
Warendorferstr. 66 
48145 Münster 
Johannes-Busch-Haus 
Merchkamp 23  
48155 Münster 
Janusz-Korczak-Haus 
Zwi-Schulmann-Weg 25 
48167 Münster 
Klaras Kinderhaus 
 Andreas-Hofer-Str. 70 
48145 Münster 
Alte Mauritzschule  
Warendorferstr. 66 
48145 Münster 
Familienhäuser Hiltrup 
Böttcherstr. 3 
48165 Münster 
Kita Auf dem Dorn 
Auf dem Dorn 14 
48161 Münster 
Anne-Jakobi-Haus 
Im Seilhof 16 
48161 Münster

Pädagogisches Konzept 
+ 
 Leistungsbeschreibung   
Offene Kinder– und Jugendarbeit: 
Mehr als nur Kicker spielen, Kinder 
bespaßen, Cola verkaufen,…; 
 
Unter der Prämisse: „Je klarer in der grundlegenden 
Fachlichkeit, desto offenere Möglichkeiten in der 
Praxis“, bieten wir zahlreiche wertvolle 
(theoretische) Ansätze, die auf ebenso zahlreiche 
(praktische) Herausforderungen hilfreiche Antwor-
ten geben können.               
Das vorliegende Konzept soll dazu beitragen, die 
zukünftige Arbeit in dem Kinder – und Jugendzent-
rum Gremmendorf durch grundlegende fachliche 
Bezüge als professionell gelebte Praxis herauszuar-
beiten.                                                      
Hieraus ergibt sich eine lebensweltorientierte Hal-
tung, die vor allem das selbstaktive Subjekt in seiner 
Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung 
fokussiert.  
Kinder und Jugendliche dazu ermächtigen und 
befähigen, ihre Potenziale und Möglichkeiten zu 
entdecken, zu lernen Bedürfnisse wahrzunehmen 
und zu artikulieren sowie Verantwortung für sich 
und für andere Menschen zu übernehmen, liegt 
uns hierbei besonders am Herzen. Durch Beteili-
gung und Diskussion sowie durch selbstorganisiertes 
Handeln können wir Kinder und Jugendliche hierbei 
unterstützen sich zu einem mündigen Subjekt zu 
entwickeln.  
Wir stellen mit unseren Angeboten ideelle Räume 
zur Verfügung, die sie nach ihren Interessen und 
Bedarfen selbst gestalten können und in denen Kin-
der und Jugendliche mit sich selbst, wie auch mit 
anderen in Interaktion treten können.  
Das Zusprechen der eigenen Handlungsautonomie 
ist  für die selbstaktive Gestaltung ihrer Lebenswelt 
hierbei elementar. 
Dies braucht vor allem professionelle Beziehungsar-
beit, die Vertrauen aufbaut und einen nied-
rigschwelligen, wie gleichsam freiwilligen und 
zwanglosen Zugang herstellt.  
In einem partizipativen, offenen und lebensweltori-
entierten Prozess, der individuelle Bedarfe und Vo-
raussetzungen sowie eigene Ressourcen und Kom-
petenzen berücksichtigt, machen wir uns hierfür auf 
den Weg... 
 
 
Inhalt 
 
1 Gesamteinrichtung 
  
2 Leitprinzipien 
 
3 Schwerpunkt:             
Partizipation und 
Selbstorganisation 
 
4 Ziele und Zielgruppen 
 
5 Selbstverständnis 
  
6 Leistungsbereiche  
 
7 Kooperationen  
 
8 Öffentlichkeitsarbeit  
 
9  Quallitätssicherung 
und Quallitätsentwick-
lung

Geplante Einrichtung  
Für die Angebote der offenen Kinder - und Ju-
gendarbeit ist folgendes pädagogisches Raum-
programm vorgesehen:  
- und Jugendtreff = 48 qm  
 
 
 
-Werkstatt  = 27 qm  
 
 
Der gesamte Gebäudeteil der offenen Kinder - 
und Jugendarbeit umfasst inklusive Verkehrsflä-
chen und Sanitäranlagen  rd. 261 qm.  
Das Raumkonzept der Einrichtung der offenen 
Kinder – und Jugendarbeit orientiert sich im Be-
sonderen am Bedarf der Kinder und Jugendli-
chen im Alter von 6- 20 Jahren.  
Die beiden Besuchergruppen der Kombieinrich-
tung liegen im Sinne von Altersgruppenüber-
gängen nah beieinander, so dass sich wichtige 
synergetische Effekte entwickeln können.  
In Kooperation zwischen der Kita und der Kin-
der- und Jugendeinrichtung kann der Mehr-
zweckraum der Kita für pädagogische Angebo-
te der offenen Kinder- und Jugendarbeit mitge-
nutzt werden.  
Stadtteilbeschreibung  
Gremmendorf liegt im Südosten des Stadtgebie-
tes und hat derzeit knapp 12.000 Einwohner 
(Stand 2016) Die Modellrechnung der Stadt 
Münster für den Stadtteil Gremmendorf -West 
prognostiziert für die Jahre 2020 bis 2030 für die 
Altersgruppe der 6 - bis 20-Jährigen jedoch eine 
stark steigende Bevölkerungsentwicklung. Auf 
der Grundlage dieser Modellrechnung steigt die 
Anzahl der Kinder und Jugendlichen in der Al-
tersgruppe der 6 - bis 20 -Jährigen im Stadtteil 
Gremmendorf- West in beiden Varianten um 
mehr als 1000 Kinder - und Jugendliche bis zum 
Jahr 2030.  
 
 
Stadtteil  Variante  Jahr  Steigerung + 
6- bis 20-
Jährigen  
Gremmendorf- 
West  
0  2020- 2030  1089  
Gremmendorf- 
West  
Plus  2020- 2030  1145  
1. Gesamteinrichtung  
 
Träger 
Der CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) 
arbeitet als ökumenischer Verband auf der 
Grundlage der christlichen Werte. Er ist im vor-
letzten Jahrhundert als eine Vereinigung junger 
Männer entstanden. Heute steht die Mitglied-
schaft allen offen. Männer und Frauen, Jungen 
und Mädchen aus allen Völkern, Konfessionen 
und sozialen Schichten bilden eine Gemein-
schaft im weltweiten CVJM mit über 45 Mio. Mit-
gliedern. 
Dieses Selbstverständnis bestimmt auch                
das Leben und Arbeiten im CVJM Münster mit 
seinen verschiedenen Arbeitszweigen, Gruppen 
und Veranstaltungen. 
CVJM Münster das ist ein e.V. (eingetragener 
Verein), eine CVJM -Sozialwerk gGmbH 
(gemeinnützige GmbH) und eine Stiftung für 
Kinder, Jugendliche und Familien. 
CVJM Münster, das sind viele ehrenamtlich, ne-
benamtlich und hauptamtlich Mitarbeitende, 
die alle eines im Blick haben: Gute Angebote 
für Kinder, für Jugendliche, für Erwachsene und 
Familien. 
CVJM Münster, das ist ein bunter Blumenstrauß: 
Gruppenstunden für Kinder, Jugendliche und 
junge Erwachsene, Freizeiten, Aktionen, Semi-
nare, Kindertagesstätten, Familienzentren und 
Stadtteilhäuser, Schulsozialarbeit, Ferienbetreu-
ung, Familienhäuser für Flüchtlinge und päda-
gogische Angebote in Einrichtungen für Flücht-
linge. 
B
esonders durch unsere beiden Kinder– und Ju-
gendzentren Johannes-Busch-Haus und Anne-
Jakobi-Haus haben wir bereits viel Erfahrung in 
der offenen Kinder– und Jugendarbeit.  
 Stadtteil  Variante  Jahr  Steigerung + 
6- bis 20-
Jährigen  
Gremmendorf- 
West  
0  2020- 2030  1089  
Gremmendorf- 
West  
Plus  2020- 2030  1145

2. Leitprinzipien  
 Im Prozess der Persönlichkeitsentwicklung, Alltagsbildung und Kom-
petenzaneignung haben wir den Anspruch einer alltagsnahen Per-
spektive, deren zentrales Merkmal die Beziehungsarbeit ist. 
 Wir nehmen eine hilfreiche und wirksame Funktion für die Orientie-
rung junger Menschen auf ihrem Weg zur persönlichen Selbststän-
digkeit, Integration, sowie bei der Entwicklung ihrer Identität wahr.  
 Wir haben Stärkung der individuellen, sozialen und kulturellen Kom-
petenzen und somit die Erweiterung von Handlungsfähigkeit und 
Handlungsermächtigung zum Ziel.  
 Wir ambitionierten die Einlösung von Interessen und Bedürfnissen, die 
gesellschaftliche Teilhabe in sozialen Netzwerken sowie die Entwick-
lung zu selbstbestimmten, sozial verantwortlichen und engagierten 
Individuen. 
 Wir können bei der Entwicklung eines stabilen Selbstbewusstseins und 
bei der Übernahme von Gemeinschaftsverantwortung unterstützen 
und zur Stärkung von Fähigkeiten zur Problembewältigung aktiv bei-
tragen.  
 Dabei orientieren wir uns an den sozialräumlichen Bedingungen und 
Lebenswelten und zeigen Kindern und Jugendlichen die Nutzbarkeit 
der vorhandenen Ressourcen für die eigene Entwicklung und Ver-
wirklichung auf. 
 Wir arrangieren Räume, in denen sich die jungen Menschen erpro-
ben und in denen sie soziale Lernerfahrungen machen können. Da-
bei akzeptieren, berücksichtigen und fördern wir deren individuelle 
Verschiedenheit. Im Fokus stehen soziale Bindungen und die Fähig-
keiten, die benötigt werden, um sie zu knüpfen und zu pflegen.  
 Unsere Angebote als Schon - und als Experimentierfeld können die 
Erprobung von Identitätsentwürfen, sowie die selbstreflexive und in-
teraktive Verständigung fördern. Hierdurch können wir erfahrbare 
Erfahrungsräume zur Selbstorganisation und Reflexivität, zur freiwilli-
gen Partizipation und Mitbestimmung, sowie zur Entwicklung von En-
gagement und Verantwortung  bereitstellen. 
 Wir nehmen als Sozialisationsinstanz das Mandat einer Advokaten-
funktion ein.   
 Wir stellen Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zur Verfügung, 
ihre Freizeit zu gestalten. Wir bieten offene Angebote mit geselligem, 
unterhaltsamem oder bildendem Charakter sowie Freiräume für sozi-
ale und kulturelle Aktivitäten der Kinder - und Jugendlichen selbst. 
Durch transkulturelle Angebote können wir Diversität fördern. 
 
 
Kinder und           
Jugendliche als 
aktive gestalten-
de Subjekte  
Durch ihren offenen Charakter 
kann sie so in diskursiven Prozes-
sen je nach Ausgangslage und 
den damit verbundenen Bedürf-
nis-, Interessens - und Problemla-
gen der jeweiligen Zielgruppen 
variable und flexible Angebote 
entwickeln. Dies verlangt jedoch 
stets einen 
klaren und transpa-
renten fachlichen Rahmen , 
der die Grundlage für die inhaltli-
che Ausrichtung darstellt. Obers-
tes Ziel ist es hierbei Kinder und 
Jugendliche nicht als defizitäre 
Problemgruppen sozialtechnisch 
zu disziplinieren, sondern sie viel-
mehr in ihren Potentialen und 
Kompetenzen zu fördern sowie in 
ihrer Selbstständigkeit zu unter-
stützen.                                                                              
Hierbei ermöglichen wir Erfahrun-
gen, Erlebnisse und Bildung.               
Als „Lebens - und Lernort“, der 
auf das „gesamte Leben wirkt“, 
begleiten wir junge Menschen in 
ihrer Freizeit, in ihren Übergängen 
zwischen verschiedenen Alters - 
und Alltagssphären sowie in ihren 
(Selbst)Bildungsprozessen. Durch 
die Orientierung an den indivi-
duellen Bedürfnissen, Lebens-
lagen und Lebensbedingun-
gen der Kinder und Jugendli-
chen können wir professionelle 
pädagogische Angebote er-
möglichen, welche präventiv, 
partizipativ und integrativ fördern 
sowie sozialraumnah und lebens-
weltorientiert unterstützen kön-
nen. 
    
 
2. Leitprinzipien  
 
Die Offene Kinder - und Jugendar-
beit im CVJM Münster versteht sich 
als ein pädagogisches Sozialisati-
onsfeld, welches „Räume” als 
Rückzugs-, Erfahrungs -, Entfaltungs
-, Aneignungs - und Bildungsmög-
lichkeiten für den Adressatenkreis 
der Kinder und Jugendlichen be-
reit stellt und somit die Intention 
der Freizeit - und Bildungsgestal-
tung verfolgt.                                       
Hierbei wird das Ziel verfolgt, 
begleitend Formen des selbst-
bestimmten und eigenverant-
wortlichen Handelns zu ermög-
lichen.                                                   
Dabei geht es also nicht um die 
Ausführung von disziplinierenden 
Maßnahmen oder der Initiierung 
struktureller Lernziele, sondern viel-
mehr um die Festigung von Fähig-
keiten zur sozialen Integration und 
Lebensführung sowie die Unterstüt-
zung der Persönlichkeitsentwick-
lung.       
Nach den Grundprinzipien der 
Freiwilligkeit, Niedrigschwelligkeit 
und Offenheit, ambitioniert die OT  
für alle Kinder und Jugendlichen 
einen sozialraumnahen, barriere-
freien und neutral orientierten Rah-
men herzustellen, der auf ihre viel-
fältigen Zielgruppen und den dies-
bezüglichen subjektiven Bedürfnis-
sen bedarfsgerecht antworten 
kann.                     
 
 
 
 
 
 
 
Unsere pädago-
gische Grundaus-
richtung:

Nachhaltigkeit  
Nachhaltigkeit liegt uns sehr am Herzen. Sowohl 
auf ökologischer, sozialer und ökonomischer 
Ebene leben wir einen verantwortungsbewuss-
ten Umgang mit Ressourcen vor. Unsere Ange-
bote zielen somit auf die Förderung von Umwelt-
bewusstsein und Nachhaltigkeit ab. N
achhalti-
ge Entwicklung ist hierbei für uns ein ganzheitli-
ches Handlungskonzept, welches dezidiert auf 
Zukunftsorientierung setzt. Wir motivieren und 
mobilisieren und sind offen für neue und innova-
tive Ansätze. Wir bieten Möglichkeiten der Iden-
titätsstiftung durch Umwelt- und Nachhaltigkeits-
themen, fördern das Verantwortungsgefühl und 
den Wunsch nach Fairness, stärken Alltagskom-
petenzen, aktivieren Gesundheitsprojekte, för-
dern zivilgesellschaftliches Engagement, schaf-
fen Freiräume  und ermöglichen Raum für Multi-
plikatoren und Vorbilder. 
Bildung  
Wir gehen nicht von einem Bildungsverständnis 
aus, das von gesellschaftlichen Anforderungen 
abgeleittet wird, sondern vielmehr, das vor al-
lem die Entfaltung persönlicher Potentiale, eige-
ner Individualität und Identität und die spezifi-
sche „Auseinandersetzung mit und Aneignung 
der Welt“ fokussiert.                                                     
Unsere Angebote können Kinder und Jugendli-
che im Prozess des Erwachsenwerdens beglei-
ten, sie bei einer für sie befriedigenden Lebens-
bewältigung unterstützen und ihre Kompeten-
zen zur Lösung von persönlichen und/oder sozia-
len Problemen fördern. Fern von formalen und 
von Curricula geprägten Settings, steht das akti-
ve und selbstbestimmte Subjekt im Fokus, wel-
ches sich in einem freien Rahmen ohne Druck 
und Sanktionen entwickeln und entfalten kann.               
M
it der Fähigkeit zur Selbstbestimmung, zur Mit-
bestimmung und zur Solidarität stehen hierbei 
die Subjekt-Werdung, die Selbstachtung, das 
Selbstbewusstsein und die Selbstbestimmung im 
Zentrum. Unsere Angebote setzen hiernach  an 
den Erfahrungen, Bedürfnissen und Interessen 
unserer Gäste an und zielen darauf, sie zu einer 
bewussteren Gestaltung ihrer Lebenspraxis zu 
befähigen.  
2. Leitprinzipien  
Offenheit  
Unsere Angebote sind offen für soziokulturelle 
Veränderungen, für die verschiedenen Lebens-
lagen, Lebensstile und Lebensbedingungen von 
jungen Menschen.                                            
Offenheit heißt für uns Vielfalt in Bezug auf Ziel-
gruppen und eine flexible und unbürokratische 
Bereitstellung der Hilfen. Gemeint ist Offenheit in 
Bezug auf Angebote, Besucher_innen, Arbeits-
weisen und Ergebnisse. Wir orientieren uns an 
den jeweiligen Interessen, Bedarfen und Res-
sourcen der Kinder und Jugendlichen und nicht 
an starr geplanten Curricula. E
in Zugang, unab-
hängig von Geschlecht, sozialem Status, ethni-
scher oder religiöser Zugehörigkeit ist hierbei 
elementar.                                                   
Wir stellen einen strukturellen Rahmen zur Verfü-
gung, der auf der Basis der individuellen Bedürf-
nisse junger Menschen, spontane, unverbindli-
che oder auch kontinuierlich gestaltete Ange-
bote in einem geschützten Raum ermöglichen 
kann
. 
Niederschwelligkeit & Freiwilligkeit 
Um unsere Angebote nutzen zu können, sind weder 
eine Mitgliedschaft, bestimmte Qualifikationen und 
Fähigkeiten, oder Gebühren notwendig. Durch die-
se offene ungezwungene Umgebung kann leichter 
Zugang zu jungen Menschen hergestellt werden. So 
können sich Kontakte und Beziehungen leichter 
entwickeln, die oftmals der Grundstein für eine 
fachliche Begleitung oder Beratung sind.                                              
U
nabhängig von der Lebenssituation junger Men-
schen, begegnen wir ihnen mit Achtung, Wert-
schätzung und einer transparenten Kommunikation. 
Ferner ermöglichen wir einen Raum für eigene The-
menfindungen und Gestaltungen, der sich an den 
jeweiligen Bedarfen und Interessen der Kinder und 
Jugendlichen orientiert. Wir agieren nahe an den 
Themen und Erwartungen unserer Besucher_innen, 
damit diese die Angebote auch nutzen. Die Teil-
nahme an offenen Angeboten ist freiwillig, das 
heißt, es besteht keine Verpflichtung zur Teilnahme. 
Durch die Selbstbestimmung der Kinder und Ju-
gendlichen, ob und wie sie an den Angeboten teil-
nehmen, können in einem kooperativen Prozess 
selbstaktive Ressourcen gefördert werden. Die da-
mit verbundenen Anliegen, Anregungen und Gele-
genheiten zu freiwilligem und niedrigschwelligem 
Engagement, zu Mitwirkung und zur Beteiligung be-
reit zu stellen sind somit konstitutionelle Grundbedin-
gungen unserer Arbeit. 
 2. Leitprinzipien

Interkulturelle Bildung 
Der offene Treff ist durch den hohen Anteil an 
Kindern und Jugendlichen mit verschiedenen 
Migrationsvorgeschichten multikulturell. D
urch 
das Eingehen auf die Gemeinsamkeiten und 
Unterschiede der verschiedenen Kulturen wird 
den Kindern und Jugendlichen ein toleranter 
und respektvoller Umgang ermöglicht. Dabei 
soll die Haltung der Anerkennung und 
Wertschätzung von Vielfalt die Grundlage des 
Miteinanders sein. 
Inklusion & Integration 
Verstanden als zentrale Leitidee zur Barrierefrei-
heit und Überwindung von Exklusion und Dis-
kriminierung ist das Leben im Offenen Treff so 
gestaltet, dass alle Besucher_innen 
gleichberechtigt und barrierefrei an allen 
Prozessen und Angeboten teilhaben können. 
D
iese Angebote bieten wir unabhängig von 
Nation, Kultur, Ethnie, Religion, Schicht, Spra-
che, Geschlecht, seelischer, emotionaler oder 
körperlicher Verfassung an, sowie unabhängig 
davon welche Unterstützung und Hilfe benötigt 
wird.  
2. Leitprinzipien  
Gender Mainstreaming 
In den Öffnungszeiten und Angeboten wird 
speziell auf die Bedürfnisse der Geschlechter 
eingegangen. Demgemäß wird die Planung 
und Durchführung der Angebote auf die unter-
schiedlichen Interessen abgestimmt. D
abei wird 
das Ziel verfolgt, die Kinder und Jugendlichen 
zu befähigen, sich ihrer Geschlechterrolle be-
wusst zu werden und auf diese Weise sich selbst 
zu begreifen und verstehen zu lernen, um 
selbstbewusst handeln zu können. Unsere Mäd-
chen– bzw. Jungen -Jungschar sind praktische 
Beispiele für geschlechtersensible Angebote im 
geschützten Rahmen.  
 
Abbau von Benachteiligungen 
Die Angebote der Offenen Tür sind für alle Kinder 
und Jugendlichen offen, unabhängig ihres Glau-
bens, ihrer Nationalität oder sozialen Herkunft. Die 
Arbeit im CVJM Münster ist durch die Beziehung 
von Menschen untereinander und das Handeln 
von Respekt, Wertschätzung und Vertrauen ge-
prägt. Nach dieser Haltung der Anerkennung und 
Wertschätzung gegenüber allen Menschen wird 
die tägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen 
gestaltet. Es wird eine Gemeinschaft vorgelebt, 
die keinen ausschließt und diejenigen unterstützt, 
die benachteiligt sind.                               
Die Arbeit richtet sich nach der Selbstverpflich-
tung des CVJM Münster aus, d.h. Kinder und Ju-
gendliche vor sexistischem, diskriminierendem, 
rassistischem Verhalten und jeglicher Form von 
Gewalt wie sexuellem Missbrauch und Formen 
der Vernachlässigung zu schützen und entspre - 
chend zu agieren. Dies bedeutet, präventiv zu 
agieren und kompetente Hilfe aufzusuchen, 
wenn gewaltsame Übergriffe, sexueller Miss-
brauch sowie Formen der Vernachlässigung ver-
mutet werden. 
. 
2. Leitprinzipien

Schwerpunkt: Partizipation   und Selbstorganisation  
Formen  
 
Punktuelle und alltägliche For-
men der Beteiligung: z. B. regel-
mäßige Beteiligung an der Aus-
wahl von Musik - und Videopro-
grammen, regelmäßige Befra-
gungen nach Wünschen, Frage-
bögen, Ideenwände, Meckerkäs-
ten zur Sammlung von Ideen und 
Vorschlägen.  Methode: „Chef_in 
für einen Tag“,  offene Teamsit-
zungen,  Streitschlich-
tung/Mediation 
 
R
epräsentative Formen: Mitbestim-
mungsgremien oder Interessenver-
treter wie Hausrat, Gruppensprech-
errat, Altersstufenräte, Mädchen - 
oder Jungenräte, Ausschüsse. Ar-
beitskreise, Expertenrat, Paten/ 
Mentoren, Stimmberechtigte Mit-
glieder des Vereins. 
Offene Versammlungsformen: basis-
demokratische Auseinanderset-
zungsprozesse wie Hausversamm-
lungen oder Teilgruppen des Hau-
ses (Mädchenplenum, Jungen-
plenum, Altersstufenplenum. Hier 
gilt: „Ein Mann/eine Frau – eine 
Stimme“., offenes Forum für Diskussi-
on und Entscheidungen, neutrale 
Leitung für Kommunikations - und 
Entscheidungsprozess und Fairness-
regeln.
 
Projektorientierte Formen: Be-
schränkung auf Themen, Teilneh-
mer_innen und Durchführungszeit, 
klares End - oder Produktziel: z. B. 
Entwicklung von gemeinsamen 
sozialen Regeln, Festlegung des 
Programms oder von Programm-
details wie Disco, Ferien oder 
Fahrten, Sonderaktionen, Umge-
staltung der Räume. Alle Projekt-
formen sehen vor, dass sich die 
Kinder und Jugendlichen aktiv an 
den Entscheidungen, aber eben-
so an der Handlungsumsetzung 
der Entscheidung beteiligen.  
M
edienorientierte Beteiligung: Ge-
staltung von öffentlichen Medien: 
Herstellung einer jugendzentrums-
eigenen Öffentlichkeit. Foren eines 
öffentlichen Diskurses: Die Besu-
cher_innen des Hauses sollen Ge-
legenheit haben, sich über die 
gemeinsamen Anliegen und Ent-
scheidungen zu informieren, sich 
eine Meinung zu bilden, Argumen-
te zu vertreten und Lösungen vor-
zuschlagen. Diese öffentliche Dis-
kurskultur ist eine wesentliche Vo-
raussetzung für das Fällen qualifi-
zierter Entscheidungen in repräsen-
tativen oder offenen Gremien: Es 
können Hauszeitungen hergestellt, 
Flugblätter produziert und Info-
wände gestaltet werden  oder auf 
einer Graffitiwand Diskussionen 
geführt werden. 
W
eitestgehende Bestimmungs-
macht: Demokratisches grundsätz-
liches Beteiligungs - und Einfluss-
recht: Ermöglichung von Beteili-
gung an grundsätzlichsten und 
essenziellen Entscheidungen, die 
für die Einrichtung von Bedeutung 
sind. Es geht um die Beteiligung 
von Kindern und Jugendlichen an 
Personalentscheidungen, an der 
Planung von Haushalten und Bud-
gets, an der Gestaltung der räum-
lich-architektonischen Infrastruktur 
und an der Mitbestimmung über 
Konzepte, Ziele und Zielgruppen. 
Der umfassende Partizipationsan-
spruch eröffnet Teilnehmenden 
weitestgehende Macht an der 
Gestaltung des  Hauses und volle 
demokratische Beteiligung, anstatt 
diese nur für Fachkräfte und Träger 
zu reservieren. 
 
 
Gelebte Partizipation:  
Teenager stehen auf 
der Bühne, inszenieren 
eine eigene Show, 
singen, tanzen, spie-
len Theater und ma-
chen Musik. Sie leben 
Kreativität, Phantasie 
und Lebenskraft auf 
ihre Art aus. TEN SING 
steht für "Teenager 
singen" und stellt ein 
umfassendes christli-
ches Jugendarbeits-
konzept innerhalb des 
CVJM Münsters dar.  
Auch hier arbeiten wir 
bereits erfolgreich 
nach dem 5C-Model.  
Kinder und Jugendliche haben ihre eigene Meinung zu 
Themen, die sie direkt betreffen, kennen ihre Umgebung 
genau und sind Expert _innen in eigener Sache. Sie haben 
viele Ideen und besondere Kompetenzen, eigene Stand-
punkte und Perspektiven, die sich von denen der Erwach-
senen unterscheiden: Sie betrachten die Welt aus ihrem 
Blickwinkel, beschäftigen sich mit für Kinder und Jugendli-
che relevanten Themen und nehmen ihr Umfeld auf eine 
ganz andere Weise wahr, als erwachsene Menschen. Oft 
wissen sie selbst am besten, was gut für sie ist. Häufig wer-
den die Bedürfnisse, Wünsche und Ideen der Kinder und 
Jugendlichen von den Erwachsenen jedoch überhört und 
übergangen. – sie würden zu wenig wissen und lernen 
müssen, wie die „Welt“ funktioniert…                                                                             
Wir sind jedoch davon überzeugt:  Es lohnt sich, ihnen zuzu-
hören, sie selbst gestalten zu lassen und sie „als Ex-
pert_innen in eigener Sache“ in allen Bereichen, die sie 
betreffen, umfassend zu beteiligen! Partizipation als Kon-
zept ermöglicht es Kindern und Jugendlichen sich einzu-
bringen, Verantwortung zu übernehmen, mit Konflikten 
umzugehen sowie Kompromisse auszuhandeln, selbstbe-
stimmt zu agieren und zu eigenständigen und verantwor-
tungsbewussten Persönlichkeiten zu werden. Die Beteili-
gung aller Personen ist in diesem Sinne ein wesentlicher 
Bestandteil lebendiger Demokratie. Auf ihre kreativen 
Ideen und Vorschläge zu verzichten, wäre hier ein großer 
Planungsfehler:   
           Schwerpunkt: Partizipation   und Selbstorganisation  
„Nur wenn Freiheit eröffnet wird, kann man lernen, mit ihr umzugehen“ 
Kinder und Jugendliche werden daher im Rahmen des 
Offenen Treffs dazu ermächtigt und befähigt, ihre Potenzi-
ale und Möglichkeiten zu entdecken, zu lernen Bedürfnis-
se wahrzunehmen und zu artikulieren sowie Verantwor-
tung für sich und für andere Menschen zu übernehmen. 
Wir stellen hierfür ideelle Räume zur Verfügung, die sie 
nach ihren Interessen und Bedarfen selbst gestalten kön-
nen und in denen sie mit sich selbst, wie auch mit ande-
ren in Interaktion treten können. Mit dem Ziel der Mündig-
keit der Gäste befähigen wir Kinder und Jugendliche da-
zu, ihr Leben aktiv, kompetent und selbstbestimmt zu füh-
ren. Hierfür bieten wir Freiräume, in denen sie sich eigen-
ständig und selbsttätig mit der sozialen, kulturellen und 
natürlichen Umwelt auseinandersetzen. Durch die Vermitt-
lung sozialer Kompetenzen kann der Offene Treff also da-
zu befähigen, dass sich Kinder und Jugendliche als akti-
ven Handelnden selbständig und verantwortungsbewusst 
in ihrer eigenen Lebenswelt erleben. So kann die OT als 
ein Ort verstanden werden, in welchem sich Kinder und 
Jugendliche ihren eigenen Fragen, Erfahrungen und Ent-
wicklungsaufgaben widmen können. Durch diesen Per-
spektivwechsel wandelt sich die Annahme von dem pä-
dagogischen Betreuer bzw. Betreuerin als bestimmendes 
Monopol, welches definiert, wie die individuellen Bildungs-
prozesse verlaufen müssen, zu einer Anerkennung der 
Gäste als aktive Subjekte ihres eigenen Bildungs - und Ent-
wicklungsprozesses. 
Wir arbeiten nach dem 5 C Modell 
Culture: Wir sind  bunt, unterschiedlichste kulturelle Ausdrucks-
formen fließen ein  
Creativity: Wir  bieten Platz für Ideen und Kreativität  und sind 
offen für Neues   
Competence: Bei uns können sich Kinder und Jugendliche 
ausprobieren, finden ihre Talente und entwickeln soziale und fachli-
che Kompetenzen  
Care: Kinder und Jugendliche achten aufeinander, sind fürei-
nander da und Freundschaften entstehen  
Community: Kinder und Jugendliche finden bei uns unab-
hängig von Geschlecht, sozialem Status, ethnischer oder religiöser 
Zugehörigkeit eine Gemeinschaft. Wir begleiten, fördern, stärken 
und geben Raum, persönliche Fähigkeiten zu entfalten.

Prozessstandards: Bezeichnen die pädagogischen Handlungsregeln, Arbeitsprinzi-
pien und Haltungen vom partizipatorischem Handeln  
 Anerkennung: wird realisiert in Form von vertrauten sicheren Beziehungen, 
demokratischen Rechten und Solidarität für die jeweiligen Lebensformen und 
Leistungen, die Einzelne und ihre Gruppen einbringen können. 
 Freiwilligkeit: Unter Zwang kann keine demokratische Selbst - und Mitbestim-
mung geleistet werden.  
 Gleichheit und Differenz: Gewährleistung der Einzelnen und Gruppen im Mit-
gestaltungsprozess und andererseits das Recht auf Unterschiedlichkeit und 
die Wertschätzung von Differenz. Denn, „Gleichheit ohne Differenz ist Gleich-
schaltung und Differenz ohne Gleichheit ist Hierarchie“ 
 Offenheit und Konfliktfreundlichkeit: Partizipation muss offen sein für die unter-
schiedlichsten Themen, Wünsche, Bedürfnisse und Interessen, auch wenn sie 
auf Anhieb den Vorstellungen der Mitarbeiter_innen nicht oder wenig ent-
sprechen.  
 Artikulation: Es geht darum, unseren Gästen mit verschiedenen Methoden 
und Medien möglich zu machen, ihre „Stimme“ zu erheben und somit Teil 
eines demokratischen Prozesses zu sein.  
 Positions- und Interessenpräzisierung: Im Prozess der Auseinandersetzung mit 
Argumenten und Positionen kann sich die eigene Position stärken oder auch 
wandeln. Wir unterstützen bei der Klärung und Präzisierung von diffusen Vor-
stellungen  
 Argumentation: Mit Unterstützung können Kinder und Jugendliche lernen das 
„warum, wozu, weshalb“ sprachlich zu formulieren. 
 Perspektivenverschränkung: Hineinversetzen in die Position des Gegenübers, 
um in Gemeinschaft nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. 
 Symmetrische Kommunikation: Dieser Standard fragt danach, wie es möglich 
ist, dass die Beteiligten „auf gleicher Augenhöhe“ miteinander verhandeln. 
 Vervielfältigung der Möglichkeiten: Entwicklung unterschiedlicher Lösungsal-
ternativen. 
 Prozessoffenheit/Revidierbarkeit von Entscheidungen: Nur wenn offen ist, wel-
che Lösung es gibt, findet echte Selbst und Mitbestimmung statt.  
 Advokatorische Schutz- und Grenzsetzung: Gewährleistung, dass nicht die 
Selbstentfaltungsrechte von Einzelnen oder Gruppen eingeschränkt werden.  
 Verantwortungsübernahme: Demokratie lernt man nur, indem sie echt zuge-
mutet wird.  
 
Im Folgenden werden Grundstandards von Parti-
zipation in der Offenen Jugendarbeit beschrie-
ben. Sie lassen sich folgern aus den Ansprüchen 
an eine öffentliche gemeinsame und demokrati-
sche Selbst- und Mitbestimmung. 
Ergebnisstandards: 
Der Zustand, den wir in unserer Einrichtung an-
streben, ist die Befähigung und Unterstützung 
von Kindern und Jugendlichen bei der Einübung 
von Fähigkeiten demokratischer Selbstbestim-
mung und Mitverantwortung. Bei der prakti-
schen Arbeit muss dieses allgemeine W
irkungsziel 
auf die konkreten vorhandenen Kompetenzen 
und Bedingungen der Zielgruppen übersetzt 
werden.   
Strukturstandards:  
- Rechte 
- Öffentlichkeit 
- Information 
- Dokumentation und Publikation 
- Ressourcen/Unterstützung 
- Zeitstruktur 
- Entscheidungsvarianten 
- Evaluation/Reflexion 
 
Standards  
Dabei müssen auch konkretisierte Wirkungsziele 
gefunden werden, ebenso wie Handlungsziele, 
die beschreiben, mit welchen Arbeitsweisen die 
Ziele erreicht werden sollen (z.B.  Operationali-
siertes Wirkungsziel: „Kinder und Jugendliche sind 
fähig, Vorstellungen zu entwickeln, diese zu ver-
treten und sich für die Umsetzung einzusetzen.“ 
Handlungsziel: „Die Mitarbeiter_nnen fördern die 
Entwicklung eigener Vorstellungen von Kindern 
und Jugendlichen. Es gibt Räume, um eigene 
Vorstellungen ausprobieren zu können. Die Besu-
cher_nnen werden für Interessenvertretung qua-
lifiziert. Es gibt Foren, in denen partnerschaftlich 
Vorstellungen vertreten werden können. Besu-
cher_nnen beteiligen sich an der Programmpla-
nung.“ 
 1. Entstehung: 
Es bedarf Sensibilität und Offenheit, 
eine Art Suchperspektive, die wahr-
nimmt, wo sich im alltäglichen Han-
deln und in der Artikulation von 
Besucher_innen relevante Interes-
sen und Themen äußern. 
M
ethoden: Interessen -Scan mit 
Hilfe eines Wahrnehmungsrasters, 
Ästhetische Reflektion und Gestal-
tung,  Interesse wecken durch 
„Pro-vokare = hervor -rufen!“, Ano-
nyme Meldungen wie Meckerkas-
ten, Eddingwand, Diskussionswän-
de, anonyme Fragebögen, Befra-
gungen/Themensammlungen wie 
persönliche Interviews öffentliche 
Befragungen, Themensammlungen 
für Hausrat oder Hausversammlun-
gen, „König_in der Woche“, 
„Minikonfliktauswertung“,  
„Konfliktmediation“ 
 
Phasen  
2. Problem- bzw. /Interessenklä-
rung: 
Präzise Klärung des Interesses, in-
dem deutlich wird, wer was genau 
will und braucht, und was genau 
das eigentliche Interesse ist. 
Methoden: Aktives Zuhören, „Was 
wäre wenn ...?“, „Du willst doch 
lieber ...“ (Hypothesenbildung), 
„Ideen - Prüfungs - Trichter“  
(Diskussion der Interessen/ Ideen), 
„Goodies and Badies“, ...und da-
hinter steckt…: die Babuschka -
Methode“, „Mindmap“ 
 
3. Planung des Einstiegs 
Man muss feststellen, wen die Idee 
angeht, mit wem sie umgesetzt 
werden muss, was dazu nötig ist 
und besonders muss geklärt wer-
den, wie man die Idee öffentlich 
kommunizieren will und wie sie be-
gründet werden soll. 
4
. Öffentliche Artikulation 
Öffentliche gemeinsame Verhand-
lung, Aushandlung, Aufforderung zu 
reagieren. Methodisch sollte sie die 
jugendkulturellen Vorlieben und Stile 
der Einbringer_innen aufnehmen; sie 
sollte in deren Sprach - und Kommuni-
kationsstil verfasst sein, positiv und kon-
struktiv formuliert sein, zu einem ge-
meinsamen Verständigungsprozess 
einladen z.B. durch schriftliche Einga-
be, Poster und Positionswandzeitun-
gen, kurze Videobeiträge, persönliche 
Ansprache. 
 
5. Verhandlung und Verständigung 
Erläuterung der Positionen und Ar-
gumente, Klärung der Hintergrün-
de, Motive, Bedürfnisse, Informati-
on und Sachfragen. Mögliche 
Handlungs- und Entscheidungsal-
ternativen können entwickelt und 
geprüft werden. Die Arbeitsweisen 
ergeben sich aus den behandel-
ten Inhalten ebenso wie aus den 
Kommunikations- und Verhand-
lungsfähigkeiten der Beteiligten in 
den unterschiedlichen Treffen, Sit-
zungen und Gesprächen.  
 
6
. Lösungen/Entscheidungen 
Präzisierung der Lösungsvorschlä-
ge, so dass alle Beteiligten wissen, 
um was es bei einer Entscheidung 
geht. 
Gilt das Konsensprinzip oder 
das Mehrheitsprinzip? Was ge-
schieht mit verbleibendem Dissens 
und möglichen Minderheiten? 
Gibt es eine Kompromisslösung 
oder möglicherweise Vetos ?: Ver-
mittlung von Klarheit von Folgen, 
die mit der Entscheidung verbun-
den sind, Handlungskonsequen-
zen, Rollen und Aufgaben für die 
Umsetzung müssen  verteilt wer-
den. 
 
7. Umsetzung 
Mit dieser Phase wird die Entscheidung 
in die Realisierung überführt. Möglicher-
weise müssen Wege gefunden wer-
den, wie die Entscheidung an andere 
kommuniziert werden kann, die nicht 
direkt an der Verhandlung beteiligt 
waren. 
 
8
. Auswertung des Prozesses 
In dieser Phase klärt man, ob alle 
Beteiligten mit dem Partizipations-
prozess zufrieden waren, welche 
Kritiken und Probleme übrig geblie-
ben sind, und man überlegt, wie 
diese möglicherweise angegan-
gen werden können. Man versucht 
aus dem Prozess zu lernen und Fol-
gerungen für zukünftige Verhand-
lungen zu ziehen. 
 
9
. Reflexion der Umsetzung und 
Revision 
Wurden die Interessen erfüllt, ha-
ben die gemeinsamen Problemlö-
sungen gegriffen; funktionieren die 
vereinbarten Regeln; kamen alle 
Beteiligten zu ihrem Recht? Metho-
disch können hier die unterschiedli-
chen Methoden der Auswertung, 
Rückmeldung, des Feedbacks und 
der Reflexion angewandt werden. 
 
 
1       2       3       4       5       6      7       8      9

Praxisbeispiel: Durchführung eines Barcamps   als partizipatives Veranstaltungsformat  
Oberthema: Ideenwerkstatt: Wir bauen ein neues Kinder– und Jugendzentrum  
Plenum : Ideen und Berei-
che werden von Tu-
tor_innen vorgestellt  
Tutor_innen: Kinder und 
Jugendliche aus der 
Vorbereitungsgruppe 
 
Teilnehmende: Offene 
Einladung an alle Kin-
der und Jugendliche 
aus Gremmendorf 
 
 
 
 
Organisatorisch, Kulinarisch, Medial, Körperlich, Geistlich, Technisch, Kulturell, Kreativ,  Care, Nachhaltig  
Mögliche Themenworkshops (sog. Sessions) , die gemeinsam mit den Tutor_innen moderiert werden:  
Das hohe Potenzial an Selbstwirksamkeit und das große Maß an Beteiligung sind die entschei-
denden Chancen der Veranstaltung. Hier können Kinder und Jugendliche selbst gestalten, 
sich austauschen und voneinander lernen. 
Pausen Essen 
Sport  Spiel  
Plenum : Vorstellung der 
Ergebnisse & offener Aus-
tausch 
Einladung 
 an die Eltern 
 
 
Nach dem Barcamp: Initiierung von regelmäßigen Arbeitsgruppen, die sich bis zum Start der 
Einrichtung treffen: Gemeinschaft erleben, Angebote planen, Eröffnung vorbereiten  
                       Workshoparbeit                                                                
Ob ein Kreativworkshop zur Gestaltung von Leinwänden für 
die neue Einrichtung, Planung  von möglichen Spiel– und 
Sportangeboten, den Aufbau eines social Media Teams,  
oder eine Gruppe die konkret das Wohl der Besucher_innen 
verfolgt…. So vielfältig die unterschiedlichen Bedarfe und 
Voraussetzungen der Kinder und Jugendlichen, so unter-
schiedlich die  inhaltliche Ausgestaltung und methodische 
Bearbeitung der Sessions  
Einladungenen 
 
städtische 
 
Vertreter_innen 
 
Wir laden Ein zur Ideenwerkstatt 
Praxisbeispiel: Durchführung eines Barcamps   als partizipatives Veranstaltungsformat  
Sommer 2019: Es steht fest, der CVJM 
Münster wird der Träger der neuen Kinder– 
und Jugendeinrichtung in der ehemaligen 
Yorkkaserne: Die Mühen haben sich ge-
lohnt! New York der vorläufige Arbeitstitel, 
Partizipation als Arbeitsschwerpunkt: Jetzt 
noch ein Jahr  warten, bis es endlich los 
geht? Nicht bei dem CVJM Münster!  
Wir leben Partizipation und Selbstorganisa-
tion auch schon vor dem eigentlichen 
Start der Einrichtung. Dank unserer bisheri-
gen Arbeit in Gremmendorf besteht be-
reits zu vielen Kindern und Jugendlichen 
Kontakt, doch natürlich sollen auch neue 
potentielle Besucher_innen angesprochen 
werden. Wir laden ein zum Barcamp, wel-
ches im Vorfeld mit einigen Kindern und 
Jugendlichen vorbereitet wird.  
B
arcamp: 
 ist eine gute Möglichkeit, auf Augenhö-
he Ideen und Erfahrungen auszutau-
schen, Kontakte zu knüpfen und in kre-
ativer Atmosphäre echte Beteiligung zu 
erleben.  
 Ist basisdemokratisch organisiert und 
ergebnisoffen.  
 Teilnehmende sind gleichzeitig Teilge-
bende 
 Die Teilnehmenden schlagen Inhalte 
vor, entscheiden über diese, sind für 
die Durchführung und Dokumentation 
(mit-)verantwortlich.  
 ist unter Einsatz digitaler Medien auch 
für die Außenwelt erreichbar  
Barcamp  
AM Samstag, den 29.06.2019 im  
 
 
 
Organisatorisch, Kulinarisch, Medial, Körperlich, Geistlich, Technisch, Kulturell, Kreativ,  Care, Nachhaltig  
Mögliche Themenworkshops (sog. Sessions) , die gemeinsam mit den Tutor_innen moderiert werden:

Kinder und 
Jugendliche 
Durch die vielfältigen Bewohner_innen von Gremmendorf  
entsteht eine Gemeinschaft verschiedener Kulturen. Diese 
Tatsache soll den Kindern und Jugendlichen bewusst und 
durch Projektarbeiten vertraut gemacht werden. Darüber 
hinaus wird über eine mit Unterstützung der Kinder und 
Jugendlichen geplanten Angebotsvielfalt die Selbstbil-
dung der Kinder und Jugendlichen angeregt. Verschie-
dene Aktivitäten, geplante Angebote und spontane 
Spiele sollen die Kinder und Jugendlichen anregen, sich 
mit unterschiedlichen Dingen auseinanderzusetzen. Ziel 
dieser Angebote ist neben einer sinnvollen Freizeitgestal-
tung und dem Bildungscharakter auch die Förderung der 
Eigenverantwortlichkeit, des Selbstbewusstseins und der 
Selbstverwirklichung durch Mitgestaltung. Die Kinder und 
Jugendlichen sollen dadurch ein hohes Selbstwertgefühl 
mit ausgeprägten Handlungs - und Sozialkompetenzen 
entwickeln. 
Neben den vielen Angeboten wollen die Mitarbei-
ter_innen für die Kinder und Jugendlichen in der Rolle als 
Bezugsperson auch Ansprechpartner_in sein. Individuell 
wird sich mit den Lebenswelten der Kinder und Jugendli-
chen auseinandergesetzt. Präventive Angebote sollen 
die Kinder und Jugendlichen schützen und stärken. 
In der alltäglichen Arbeit werden die Kompetenzen von 
Kindern und Jugendlichen gefördert. Hierzu zählt z.B. die 
Förderung von Kontakt -, Gemeinschafts - und Konfliktfä-
higkeit. Ebenso werden Kompetenzen wie Toleranz, Wert-
schätzung, Solidarität, Kompromissbereitschaft und Ver-
ständnis durch die Begegnung mit anderen Kindern und 
Jugendlichen vermittelt. Insofern wird die Auseinanderset-
zung mit kulturell konformen und divergierenden Werten, 
Haltungen und Lebenswelten gewährleistet. Durch ver-
schiedene Angebote haben Kinder und Jugendliche die 
Möglichkeit, ihre Bedürfnisse, Stärken und Interessen wahr-
zunehmen, kennenzulernen und ggfs. reflektierend zu mo-
difizieren  
Durch unser Familienzentrum in Gremmendorf haben wir 
hinzukommend  nicht nur bereits Erfahrung in der Kinder – 
und Jugendarbeit vor Ort, sondern haben zudem auch 
bereits eine Vielzahl an Kooperationspartnern (z.B. die 
Idaschule). Hieran kann angeknüpft werden und ein star-
kes Netzwerk aus unterschiedlichen Partnern aufgebaut 
werden.  
 
„ein zweites 
Wohnzimmer 
in meinem 
Viertel“ 
 
„ Ein Haus wo mir 
wirklich geholfen 
wird, wenn ich 
mal richtig stress 
…,Ein Haus, in 
dem wir schon 
heute an die Welt 
von morgen den-
 
 
3. Ziele und Zielgruppen  
 
Ziel unserer Arbeit wird es sein, Kindern und Jugendlichen 
aus Gremmendorf zahlreiche Möglichkeiten zu bieten, 
sich und ihre Umwelt zu erfahren und sie bei der Bewälti-
gung ihres Lebensalltages in ihren unterschiedlichen Le-
benswelten zu unterstützen.  
Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen liegt uns 
hierbei besonders am Herzen. Wir möchten ein neues 
Zentrum schaffen, in dem sich Kinder und Jugendliche 
wohl fühlen. Als Schutzraum möchten wir Räume eröff-
nen, in denen unsere Gäste partizipativ Selbstorganisati-
on und die Chancen von Demokratie und Mitbestim-
mung erfahren.  
Hierfür sehen wir uns in der Verantwortung nicht nur in der 
Einrichtung selbst, sondern auch im Sozialraum als Partner 
und Unterstützer gesehen zu werden.   
Wir setzen uns dabei zum Ziel, christliche Werte vorzule-
ben und mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam 
tolerant und verständnisvoll gegenüber anderen Men-
schen zu sein. Die Kinder und Jugendlichen sollen die 
Optionen haben, sich sowohl mit den alltäglich vorgeleb-
ten Werten als auch durch Angebote und Gespräche 
konkret mit dem christlichen Glauben auseinanderzuset-
zen. Vor allem für Jugendliche ist es in der Phase der 
Identitätsfindung und des Erwachsenwerdens wichtig, 
sich mit Werten, Haltungen und Lebenseinstellungen aus-
einandersetzen zu können. 
„Ein Haus 
Voller Abenteuer, 
Angebote und Ac-
„Ein Haus für 
klein und groß“   
 
„Ein Haus, 
an dem ich 
mit bauen 
kann“   „fun in 
den Ferien“ 
 
„eine Gemein-
schaft, die mich 
akzeptiert wie ich 
 
Die Offene Tür in Gremmendorf hat zum Ziel Kinder sowie Jugendliche gleichermaßen 
als Zielgruppe zu definieren: Es sollen gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen aber 
auch Schutzräume für die einzelnen Altersgruppen geschaffen werden.

4. SELBSTVERSTÄNDNIS  
Ehrenamt 
Ehrenamt ist zentraler Bestandteil der CVJM Arbeit. Der 
Verein wird von einem ehrenamtlichen Vorstand und Mi-
tarbeiterkreis getragen (in diesem sind beispielsweise 
auch Kinder— und Jugendliche). Die  Förderung des Eh-
renamtes gehört zur Arbeit. Die ehrenamtlichen Mi-
tarbeitene werden geschult,  begleitet und in der 
persönlichen Entwicklung  gefördert. Ehrenamtliche kön-
nen sich während der Öffnungszeiten  des offenen Treffs 
engagieren, bei Ferienfreizeiten und verschiedenen Ak-
tionen. Einmal im Monat findet der Mitarbeiterkreis statt, 
zu dem alle Ehrenamtlichen  eingeladen sind, um am 
Geschehen und dem Austausch im CVJM teilnehmen zu 
können. Als Dank für das Engagement werden Aktionen 
und Angebote veranstaltet wie z.B. ein Dankesgrillen. 
Bildungsverständnis
Unser gesamtes Angebot ist durch formelle und 
informelle Bildung gekennzeichnet. Insofern  
werden neben offenen Angeboten explizit Ange-
bote in Kursform und feststehende vorbereitete An-
gebote offeriert. Grundsätzlich soll es ermöglicht 
werden, durch gezielte  Anreize und die Bereitstel-
lung von Möglichkeiten bzw. Materialien, den 
Selbstbildungsprozess der  Kinder und Jugendlichen 
zu unterstützen. Die  Planung und Gestaltung der An-
gebote orientiert sich dementsprechend an den 
Bedürfnissen und Interessen der  Kinder und Jugend-
lichen und zielt auf ein umfassendes be-
darfsgerechtes Angebot, um den verschiedenen 
Interessen und Bedürfnissen der jeweiligen Al-
tersgruppen gerecht  zu werden. Der offene Treff ver-
steht sich somit als Bildungsort  im Ganzen, an dem 
sowohl informelle als auch formelle  Bildung die Kind-
er und Jugendlichen in ihrer Entwicklung fördert.
4. SELBSTVERSTÄNDNIS  
Verantwortung  für  den  Sozialraum 
 
Die Mitarbeiter_innen der Einrichtung übernehmen 
Verantwortung für den Sozialraum. Sie sind auf- 
merksam für die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil, 
dies wird durch die  Zusammenarbeit mit den Schu-
len und den Austausch im  Arbeitskreis unterstützt. 
Auch die Anwohner_innen sollen in den  Mi-
tarbeiter_innen Ansprechpartner finden, die sie in 
ihren Interessen unterstützen und die im Stadtteil als 
Fürsprecher dienen. Die Angebote werden auf die 
Bedarfe unserer Besucher_innen  abgestimmt und 
sind lebensweltorientiert und unabhängig jegli-
cher sozialen Herkunft ausgerichtet. 
Wir unterstüzen den Aufbau des neuen Quartiers 
als Begleiter_in und Berater_in und möchten mit 
den Angeobten unserer Einrichtung dazu  beitra-
gen, dass zwischen unseren Gästen und Na-
chbarn ein harmonisches Miteinander gelebt wird. 
Offenheit und Vielfalt der Ange-
bote 
Das Prinzip der Offenheit liegt der Arbeit zugrunde. 
Unser Haus wird   offen  für unterschiedliche Kulturen, 
Konfessionen, politisch neutral und offen für die 
verschiedenen Lebenslagen, Lebensstile und Lebens-
bedingungen von  jungen Menschen. Viele Angebote 
zeichnen sich durch ihre Offenheit und die Möglich-
keit zur unverbindlichen Teilnahme  aus. Glei-
chermaßen ist es wichtig, die Kinder und Jugend-
lichen zu verbindlichen Gruppenangeboten ein-
zuladen, in denen sie Gruppenprozesse erleben  
und wichtige  soziale Fähigkeiten erlernen können. 
Angebote aus  anderen Bereichen erweitern den 
Schwerpunkt Sport und  Spiel und ermöglichen den 
Kindern und Jugendlichen, unterschiedlichen Inter-
essen nachzugehen.

Ergibt sich aus den Angebotsstunden und 
Jahresöffnungswochen  
Spiel– und Sportangebote , Koch- und Backangebote 
Themenspezifische Angebote und Projekte, die in Gruppen ge-
plant und durchgeführt werden 
Diskussionsrunden und Andachten als Angebot zur persönlichen 
Auseinandersetzung mit Glauben und Werten 
Mitarbeiterschulungen 
Ferienbetreuung für Grundschulkinder im offenen Ganztag 
Jährliche Durchführung einer Kinder -, einer Jugend - und einer 
Familienfreizeit sowie einer Fahrt nach Taizé (ökumenische inter-
nationale Gemeinschaft, Ort für Begegnungen und geistliche 
Entwicklung/ Erfahrungen) auf Vereinsebene 
Durchgängig während des offenen Treffs 
(Aktionsnachmittage, z.B. Fußballturnier) 
Gespräche im Rahmen und außerhalb der Zeiten des offenen 
Treffs möglich 
 
Regelmäßig stattfindende Gruppen für Jungen und Mädchen 
(Mädchenjungshar/ Jungenjungshar) 
 
Begegnung und Kommunikation 
Angebote der Kinder- und Ju-
gendbildung 
Angebote in den Schulferien/in 
der Freizeit 
Angebote in Sport und Spiel 
Beratungsangebote  
Geschlechtsspezifische Angebote 
Inhalte  Angebotsform  
 
Im CVJM treffen sich Kinder, Jugendliche, junge und ältere Erwachsene. Begegnung und Kom-
munikation gehen mit unserer täglichen Arbeit einher. Neben den Angeboten bieten wir Zeit 
und Raum für Gespräche und Begegnung unter den Kindern und Jugendlichen und den Mitar-
beiter_innen. Ihnen bieten sich Möglichkeiten der Begegnung und Auseinandersetzung mit Men-
schen unterschiedlicher sozialer, ethnischer, kultureller und religiöser Hintergründe. Sie können 
ihre Dialogfähigkeit stärken, Überzeugungen gewinnen und diese vertreten. 
Grundsätzlich besteht der Anspruch an Bildungsprozessen in der Selbstbildung der Kinder und Ju-
gendlichen. Demzufolge sind bestimmte Angebote, gezielt vorbereitet und sollen die Kinder und 
Jugendlichen in ihrem Selbstbildungsprozess unterstützen. Die Kinder und Jugendlichen erhalten 
die Möglichkeit, sich mit christlichen Werten und Standpunkten auseinanderzusetzen und zu ei-
ner Mündigkeit zu gelangen, die eigene Werte und Standpunkte vertreten kann. Der offene Treff 
versteht sich als Bildungsort im Ganzen, an dem sowohl informelle als auch formelle Bildung ge-
schieht. 
Die Kinder und Jugendlichen sollen auch in den Ferien die Möglichkeit haben, Angebote in An-
spruch zu nehmen und ihre Freizeit gestalten zu können. 
Neben der Ferienbetreuung für GrundschülerInnen, die im Rahmen der Ganztagbetreuung an-
geboten wird, werden in Kooperationen mit den anderen Einrichtungen des CVJM Münster Frei-
zeiten und Projekte in den Ferien durchgeführt. 
Die Spiel- und Sportangebote sind für die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, einen Aus-
gleich zum Schulalltag zu finden. Die Bereitschaft zur und Freude an Sport und Bewegung sollen 
gefördert werden und so zum Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen beitragen. 
 
Die Kinder und Jugendlichen jeglichen Alters können sich mit ihren Problemen an die Mitarbei-
ter_innen wenden. Dies beinhaltet individuelle, lebenswelt-, schul- und arbeitsweltbezogene Fra-
gen. Während der Öffnungszeiten des offenen Treffs besteht jederzeit die Möglichkeit, die Mitar-
beiter_innen anzusprechen, Dinge mit ihnen zu besprechen oder einen Termin zu vereinbaren 
um gemeinsam Lösungswege zu suchen und Unterstützung zu finden. 
Die Kinder und Jugendlichen sollen befähigt werden, sich ihrer Geschlechterrolle bewusst zu 
werden und auf diese Weise sich selbst zu begreifen und verstehen zu lernen, um selbstbewusst 
handeln zu können. 
5 Leistungsbereiche  
Verständnis  Inhalte

Inhalte  
 
Ausrichtung der Angebote auf die unterschiedlichen Bedürfnisse 
der Kinder und Jugendlichen                                                                   
Angebote, die gemeinsames Erleben durch unterschiedliche Zu-
gangswege ermöglichen                                                                          
Barrierefreier Zugang zu unseren Angeboten  
Direktes Aufgreifen von aufkommenden interkulturellen Themen,  
Regelmäßige Projekte zu interkulturellen Themen, Toleranz und 
Akzeptanz, Zusammenarbeit mit Flüchtlingseinrichtungen  
Regelmäßige Bastel-/ Kreativ-/ Werkangebote und -Aktionen  
Besuch von Museen im Rahmen der Ferienbetreuung                         
Projekt- und themenorientiertes Arbeiten im Rahmen der Ferien-
betreuung                                                                                                          
Kulturelle Ausflüge vor allem auf Ferienfreizeiten 
Regelmäßige Workshops zu medienpädagogischen Themen  
Thematisieren des Umgangs mit Medien in der alltäglichen Arbeit 
Gesprächsbereit für Anliegen der Bürgerinnen und Bürger im 
Stadtteil 
Nachbarschaftsbeirat  
1x wöchentlich Pausenbulli an der Ida-Schule   
Runde Tische mit der Nachbarschaft  
Erarbeitung eines Umfangreichen Partizipationskonzeptes  
Planung von Aktionen durch Kinder und Jugendliche 
Mitgestaltung der Arbeit durch Ehrenamtliche 
Workshops und Angebote zur gesunden Ernährung, Kochange-
bote mit regionalen und fairtrade Lebensmitteln 
Thematisierung von kritischem Konsum  
Kleidertauschpartys, Reperaturwerkstatt 
Angebote zum Upcycling 
 
Inklusive Angebote für Kinder und 
Jugendliche 
 
Interkulturelle Angebote 
Kreative Angebote 
 
Kulturelle Angebote 
Medienpädagogische Angebote 
Verantwortung für den Sozialraum 
Mobile/ aufsuchende Angebote 
Partizipative Angebote 
Nachhaltige/ Umweltbewusste An-
gebote  
Angebotsform  Inhalte  
 
Die Einrichtung steht allen Kindern und Jugendlichen offen. Die Arbeit wird am Gedanken der 
Inklusion ausgerichtet. Die Kinder und Jugendlichen sollen in ihrer Verschiedenheit wahrgenom-
men und in ihren Fähigkeiten gefördert werden. Inklusion wird als Haltung von den Mitarbei-
ter_innen vorgelebt.  
Projekte zu interkulturellen Themen sollen in regelmäßigen Abständen stattfinden, um die gegen-
seitige Toleranz und Akzeptanz zu fördern. 
Kinder und Jugendliche sollen Raum für ihre Kreativität erhalten und in dieser gefördert werden. 
Dies geschieht sowohl durch konkrete Aktionen als auch durch das Bereitstellen von Möglichkei-
ten, die individuell genutzt werden können. 
Die Kinder und Jugendlichen sollen die Möglichkeit erhalten, durch kulturelle Angebote ihren Er-
fahrungshorizont zu erweitern. Durch auf die Altersgruppe abgestimmte Angebote ist es möglich, 
besser auf die Interessen der Kinder und Jugendlichen einzugehen  
Durch medienpädagogische Angebote sollen Kinder und Jugendliche einen verantwortungsbe-
wussten Umgang mit neuen Medien erlernen und ihre Fähigkeiten erweitern. 
Die Mitarbeiter_innen übernehmen Verantwortung für den Sozialraum. Sie sind mit dem Cliquen-
konzept der Stadt Münster vertraut. Wir verstehen uns als Ansprechpartner für Kinder, Jugendli-
che und Familien im Stadtteil. Wir schätzen Gefährdungspotential ein und vernetzen bei Bedarf 
zu weiteren Angeboten der Jugendhilfe. Durch die mobilen Angebote kommen die Schü-
ler_innnen mit den Mitarbeiter_innen in Kontakt, die sie nachmittags in der OT wieder treffen und 
die die Ferienbetreuung gestalten. Durch die aufsuchenden Angebote steigt die Bereitschaft, 
sich selbst auf den Weg zu machen und den offenen Treff zu besuchen  
Unsere Arbeit  zielt auf die Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendli-
chen. Kinder und Jugendliche werden an der Programmplanung beteiligt und bereiten gemein-
sam mit Mitarbeiter_innen nicht nur  einzelne Aktionen (z.B. Partys) vor, sondern werden von Be-
ginn an bei der Gestaltung der Konzeption und dem Aufbau des Hauses beeidigt. Als Form der 
Selbstorganisation bekommen unsere Gäste Mitspracherecht. Auch die Förderung hin zum Eh-
renamt stärkt die Partizipation und Mitgestaltung der Kinder und Jugendlichen .  
Unsere Angebote zielen auf die Förderung von Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit ab. Wir 
motivieren und mobilisieren und sind offen für neue und innovative Ansätze. Wir bieten Möglich-
keiten der Identitätsstiftung durch Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen, fördern das Verantwor-
tungsgefühl und den Wunsch nach Fairness, stärken Alltagskompetenzen, aktivieren Gesund-
heitsprojekte, fördern zivilgesellschaftliches Engagement, schaffen Freiräume und ermöglichen 
Raum für Multiplikatoren und Vorbilder. 
Verständnis  Inhalte

7. Kooperationen &  Vernetzung  &   Verantwortung für den Sozialraum   
Arbeitskreise
Durch unser Familienzentrum in Gremmendorf 
nehmen wir bereits an dem AK Gremmendorf 
teil, was den Kontakt zu und den Austausch mit  
anderen Einrichtungen in Gremmendrof fördert. 
An der AG2 nach§78 SGBVIII sowie der Fachkon-
ferenz Jugend des Evangelischen Jugend - und 
Bildungswerkes und an den Hauptamtlichen-
treffen des Kirchenkreises  nimmt je der Leiter/ 
die Leiterin der Einrichung teil.  Der CVJM Mün-
ster stellt einen Vertreter für die Fachkonferenz 
Jugend und ist Mitglied im Beirat des evange-
lischen Jugend- und Bildungswerkes des 
Kirchenkreises Münster. 
Öffentlichkeitsarbeit  
Die Angebote, Inhalte, Informationen und 
Neuigkeiten der Einrichtung  sind auf der 
Homepage zugänglich. Darüber hinaus 
werden Flyer für das regelmäßig stattfindende 
Programm erstellt und im Stadtteil verteilt. Des 
Weiteren werden Programmhinweise re-
gelmäßig in den lokalen Printmedien verö-
ffentlicht. Ein eigener Newsletter berichtet 
über Veranstaltungen, Aktivitäten  und 
Neuigkeiten im Haus. Durch  die dreimal im 
Jahr stattfindenden CVJM-Sonntage kön-
nen die Menschen im Stadtteil und dessen  
Umgebung die Einrichtungen und die Ange-
bote des CVJM  kennenlernen. 
Da Kinder und Jugendliche in unserer Ein-
richtung besonders beteidigt werden sol-
len, ist es zudem denkbar, dass diese hin-
zukommend beispielsweise auch einen So-
cial Media Kanal gestalten können.  
Bereits mitten in Gremmen-
dorf: Unser Familienzentrum 
Janusz-Korczak-Haus:  
Seit der Eröffnung unserer Einrichtung im Jahr 
2001 sind wir in Gremmendorf „Zuhause“ und 
haben dort viele Freunde und Partner gefun-
den. Als „Familienzentrum NRW“ sind uns hier-
bei für den Stadtteil besonders die „vier B´s“ 
von wichtiger Bedeutung: Bildung, Begeg-
nung, Betreuung und Beratung.  Dies zeigt sich 
durch unsere Angebote und Aktionen im und 
um unser Haus.  
 
 Für über 80 Kinder von 0 -6 Jahren bieten 
wir in unserer fünfgruppigen Kindertages-
einrichtung einen Betreuungsplatz  
 Für Tageseltern und ihre zu betreuenden 
Kinder aus der Umgebung bieten wir  die 
Möglichkeit, unseren Bewegungs - und 
Spielgruppenraum bei einem  
„Tageselterntreff“ zu nutzen.  
 Für Familien, Nachbarn und Interessierte 
bieten wir in unserem Haus unser Nach-
barschaftscafé an.  
 Für Kinder zwischen 8 bis 12 Jahren bieten 
wir eine regelmäßigen Kindertreff im 
„Jako“ an 
 Für Jugendliche ab 13 Jahren bieten wir 
einen regelmäßigen Teenie-Treff im 
„Jako“ an. 
 Für Kinder und Jugendliche bieten wir in 
Zusammenarbeit mit unserem Johannes -
Busch-Haus Ferienbetreuung und Ferien-
freizeiten an 
Eine besondere Kooperation pflegen wir mit der 
Ev. Familienbildungsstätte. Gemeinsam bieten 
wir viele Kurse und Angebote für die ganze Fa-
milie an. Diese reichen von Malen für Kinder 
über Tanzkurse für Paare bis hin zum Patengroß-
eltern-Familien-Treffen. Eine Zusammenarbeit 
führen wir auch mit den in unmittelbarer Nähe 
gelegenen Kindertageseinrichtungen St. Ida 
und Loddengrund sowie mit der kath. Pfarrge-
meinde St. Ida und der ev. Friedenskirchenge-
meinde. Durch unseren Kurs „Musikalische 
Früherziehung“ arbeiten wir in Gremmendorf 
auch bereits mit der Westfälischen Schule für 
Musik zusammen. Eine weitere Kooperation be-
steht mit dem Gesundheitsamt durch unser An-
gebot „Jungzahnpflege“. Neben diesen Ange-
boten und Kursen findet jährlich im Janusz -
Korczak-Haus ein „ Family“ Projekt statt. Dieses 
Projekt unterstützt Familien darin, sich und unse-
re Angebote kennenzulernen, sich auszutau-
schen und gemeinsam Zeit zu erleben.  
Für Eltern wird durch unseren Kooperations-
partner, dem Kinderschutzbund, der Kurs 
„Starke Eltern – Starke Kinder“ angeboten. Die-
ser unterstützt die Stärkung der Elternkompetenz 
und greift aktuelle Erziehungsfragen auf. 
Als „Kinderfreundlicher Sportverein“ legen wir 
viel Wert auf Sport und Bewegung. So arbeiten 
wir natürlich auch stets mit dem S
C Gremmen-
dorf zusammen. Eine enge Kooperation be-
steht ebenfalls mit dem Ev. Beratungs– und Bil-
dungszentrum. Regelmäßig bietet ein Psycholo-
ge in unserer Einrichtung eine offene Sprech-
stunde für Familien, Mitarbeiter_innen und 
Nachbarn an.  
Neben unserer jahrelangen Zusammenarbeit 
mit der St. Ida Grundschule besteht zudem eine 
intensive Vernetzung mit der Mathilde Anneke 
Gesamtschule. Als fester Kooperationspartner 
der bald schon größten Münsteraner Schule 
haben wir bereits jetzt viele Kontakte zu Grem-
mendorfer Schüler_innen und deren Eltern.  
Vernetzung 
Der CVJM Münster als Organisation ist dem CVJM 
Westbund sowie der Arbeitsgemeinschaft der 
CVJM in Deutschland angeschlossen. Eine feste 
Kooperation besteht zudem mit der Evangelischen 
Familienbildungsstätte, die Kurse und Angebote 
in unseren Einrichtungen durchführt. Mit dem 
Beratungs- und Bildungscenter  des Dia-
konischen Werkes besteht ebenfalls eine 
Kooperation. Mitarbeiter_innen der Einrichtung 
begleiten interne  Prozesse und coachen 
einzelne Mitarbeiter_innen. Aufgrund unserer 
Schulsozialarbeit an 6 Schulen besteht eine be-
sonders enge Kooperation zu den Münsteraner 
Schulen. Auch zu Sportvereinen pflegen wir 
eine gute Zusammenarbeit. 
 
     7. Kooperationen &  Vernetzung  &   Verantwortung für den Sozialraum   
Arbeitskreise
Durch unser Familienzentrum in Gremmendorf 
nehmen wir bereits an dem AK Gremmendorf 
teil, was den Kontakt zu und den Austausch mit  
anderen Einrichtungen in Gremmendrof fördert. 
An der AG2 nach§78 SGBVIII sowie der Fachkon-
ferenz Jugend des Evangelischen Jugend - und 
Bildungswerkes und an den Hauptamtlichen-
treffen des Kirchenkreises  nimmt je der Leiter/ 
die Leiterin der Einrichung teil.  Der CVJM Mün-
ster stellt einen Vertreter für die Fachkonferenz 
Jugend und ist Mitglied im Beirat des evange-
lischen Jugend- und Bildungswerkes des 
Kirchenkreises Münster. 
Öffentlichkeitsarbeit  
Die Angebote, Inhalte, Informationen und 
Neuigkeiten der Einrichtung  sind auf der 
Homepage zugänglich. Darüber hinaus 
werden Flyer für das regelmäßig stattfindende 
Programm erstellt und im Stadtteil verteilt. Des 
Weiteren werden Programmhinweise re-
gelmäßig in den lokalen Printmedien verö-
ffentlicht. Ein eigener Newsletter berichtet 
über Veranstaltungen, Aktivitäten  und 
Neuigkeiten im Haus. Durch  die dreimal im 
Jahr stattfindenden CVJM-Sonntage kön-
nen die Menschen im Stadtteil und dessen  
Umgebung die Einrichtungen und die Ange-
bote des CVJM  kennenlernen. 
Da Kinder und Jugendliche in unserer Ein-
richtung besonders beteidigt werden sol-
len, ist es zudem denkbar, dass diese hin-
zukommend beispielsweise auch einen So-
cial Media Kanal gestalten können.  
Zusammenarbeit mit der Kita Schatzkiste 
Wir freuen uns auch auf die Kooperation mit 
der benachbarten DRK -Kita. Wir haben viel 
Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kita und 
Kinder– und Jugendzentrum und sehen in 
dem Träger DRK einen wertvollen Partner.

Externe Prozesse 
Die Leitung der offenen Kinder - und Ju-
gendarbeit nimmt regelmäßig an den 
Qualitätszirkeln der Stadt Münster teil. Sie 
nimmt an der AG2 teil und an den Tref-
fen der hauptamtlichen Mitarbeiter im 
Kirchenkreis Münster. Die Jahresgesprä-
che mit der Stadt Münster gewähren 
einen regelmäßigen Austausch und eine 
Überprüfung der Arbeit. Ein Mitarbeiter 
des Beratungs- und Bildungscenters be-
gleitet Teamprozesse und nach Bedarf 
Mitarbeiter_innen der Einrichtungen. 
Dies gewährt eine fortlaufende Überprü-
fung der Arbeit und sichert die Qualität. 
                                      9. QUALITÄTSSICHERUNG   UND QUALITÄTSENTWICKLUNG  
Externe Prozesse 
Die Leitung der offenen Kinder - und Ju-
gendarbeit nimmt regelmäßig an den 
Qualitätszirkeln der Stadt Münster teil. Sie 
nimmt an der AG2 teil und an den Tref-
fen der hauptamtlichen Mitarbeiter im 
Kirchenkreis Münster. Die Jahresgesprä-
che mit der Stadt Münster gewähren 
einen regelmäßigen Austausch und eine 
Überprüfung der Arbeit. Ein Mitarbeiter 
des Beratungs- und Bildungscenters be-
gleitet Teamprozesse und nach Bedarf 
Mitarbeiter_innen der Einrichtungen. 
Dies gewährt eine fortlaufende Überprü-
fung der Arbeit und sichert die Qualität. 
Interne Prozesse 
Folgende interne Prozesse finden regelmäßig statt. 
Die Treffen dienen gegenseitigen Absprachen, 
Unterstützung, Beratung sowie der konzeptionellen 
Entwicklung der Arbeit. Sie sind wesentlicher Be-
standteil um die Qualität der Arbeit zu sichern. 
 Regelmäßige Besprechungen mit dem Fa-
milienzentrum Janusz-Korczak-Haus 
 Wöchentliche Besprechung der hausinter-
nen Hauptamtlichen des Jugendzentrums  
 Wöchentliches Treffen mit Honorarkräften 
der offenen Arbeit 
 Monatliches Treffen des Mitarbeiterkreises 
der Haupt- und Ehrenamtlichen 
 Monatliches Treffen der hauptamtlichen 
pädagogischen Mitarbeiter_innen im 
CVJM Münster, um die Kinder - und Ju-
gendarbeit in den einzelnen Einrichtungen 
unterstützend zu begleiten 
 Monatliches Treffen der leitenden Mitarbei-
ter_innen der Häuser des CVJM, um die 
Gesamtausrichtung der Arbeit zu bespre-
chen 
 
 
 
 
 
 
 
 
                                      9. QUALITÄTSSICHERUNG   UND QUALITÄTSENTWICKLUNG  
 Zweimal jährlich stattfindende Lei-
tungskonferenz mit allen pädagogi-
schen hauptamtlichen Mitarbeiter -
Innen und dem Vorstand, um an der 
Ausrichtung der Arbeit und wichtigen 
Themen zu arbeiten 
 Der Geschäftsführer des CVJM hat zu-
sätzlich eine beratende Funktion. In 
den Einrichtungen des CVJM arbeiten 
insofern erfahrene Fachkräfte nach 
§8a, die den Mitarbeiter_innen bera-
tend zur Seite stehen. Der Mitarbeiter-
kreis der Haupt - und Ehrenamtlichen 
hat in Zusammenarbeit mit einer exter-
nen Fachkraft eine Selbstverpflichtung 
zum Thema Kinderschutz von Kindern 
und Jugendlichen entwickelt. 
 Im Bereich der Angebote des Kinder – 
und Jugendzentrums sollen die Kinder 
und Jugendlichen selbst zur Qualitätssi-
cherung und -entwicklung beitragen, 
indem sie in  verschiedenen Formen 
der  Mitgestaltung und Selbstorganisa-
tion mitwirken können

…, ist unser Arbeitstitel für die neue Einrichtung der Offenen Kinder– und Jugend-
arbeit in der alten York-Kaserne  
 
…, war die Idee der Kinder– und Jugendlichen, die an dieser Bewerbung mitgear-
beitet haben  
 
…, steht für die Entwicklung des neuen York-Quartiers 
 
…, steht für die Verbindung von Tradition und Innovation 
 
…, steht gleichermaßen für Action und Entspannung 
 
…, ist weltoffen, tolerant und aufgeschlossen 
 
 …, steht für Vielfalt, Multikulti und Einzigartigkeit  
 
…, steht für Stärke, Kraft und Energie  
 
…, ist ein Ort voller Möglichkeiten, Träume und Verwirklichungen

Beratungsverlauf (4)

07.05.2019 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 3.6 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
15.05.2019 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 12 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
22.05.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 22 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
22.05.2019 Rat
TOP 25 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (14)

  • Zumsandestraße 25
  • Fliednerstraße 15
  • Andreas-Hofer-Straße 70
  • Böttcherstraße 3
  • Heidestraße
  • Pommernstraße
  • Wiegandweg
  • Merschkamp 23
  • Gustav-Stresemann-Weg 62
  • Zwi-Schulmann-Weg 25
  • Angelsachsenweg
  • Am Blaukreuzwäldchen 31
  • Auf dem Dorn 14
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0350/2019
Typ
Vorlagen
Datum
10.04.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37