V/0715/2012/1
Steuerung von Leistungen mit Bezug auf Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)
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Änderungsantrag der SPD-Fraktion zu V_0715_2012
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Änderungsantrag
zur Vorlage V/0705/2012
SPD-Fraktion
im Rat der Stadt Münster
Münzstr. 15
48143 Münster
Telefon: 0251/ 45 314
Fax: 0251/ 511 750
spdfrak@muenster.de
www.spd-muenster.de
Steuerung von Leistungen mit Bezug auf Aufgaben der Grundsicherung für
Arbeitssuchende (SGB II)
Bessere Leistungen für Arbeitssuchende durch gebündeltes kommunales
Handeln
Der Rat der Stadt Münster wolle beschließen:
Der Beschlussvorschlag wird wie folgt geändert:
1. Sozialausschuss und Öffentlichkeit bei Zielabweichungen einbinden
Punkt 3.2, 2. Punkt erhält die folgende Fassung: "Im Falle einer nicht akzeptierten
Abweichung des städtischen Planungsangebots vom Referenzrahmen der
überörtlichen Zielsteuerung wird die Verwaltung erst nach Herstellung des
Einvernehmens mit dem Sozialausschuss ermächtigt, eine Zielvereinbarung mit
modifizierten Zielwerten abzuschließen."
2. Landesprogramme und EU-Fördermittel nutzen
Punkt 4: Dem Beschlusspunkt wird ein neuer Satz angefügt: "Dabei wird auch
dargestellt, inwieweit die wegfallenden Bundesmittel durch die Teilnahme an
geplanten Förderprogrammen des Landes (etwa zum Ausbau eines öffentlich
geförderten Beschäftigungssektors) und durch die Akquirierung von EU-Fördermitteln
(insbesondere durch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Münster
GmbH) (über-)kompensiert werden können."
3. Der Oberbürgermeister muss seiner Verantwortung gerecht werden
Punkt 5: Dem Beschlusspunkt werden folgende Sätze angefügt: "Der Rat geht dabei
davon aus, dass der Oberbürgermeister seine Organisations- und
Direktionskompetenz dazu nutzen wird, dem Projekt insbesondere bei
dezernatsübergreifenden Fragestellungen zum Erfolg zu verhelfen. Ziel ist die
sachbezogene Steuerung des gesamten kommunalen Angebots aus einer Hand
beim Dezernat V. Redundanzen in der Verwaltung im Bereich der Arbeitsförderung
sind zukünftig zu vermeiden, insbesondere ist dieser Zuständigkeitsbereich aus der
AIM ins Jobcenter zu verlagern. Städtisches Know-How und bewährte Angebote
(insbesondere die VHS) sollen aufrechterhalten bleiben. Die Information darüber, ob
die Kooperation und Vernetzung zwischen den Ämtern wie geplant stattfindet, ist als
Pflichtpunkt in den Berichten der beteiligten Ämter aufzunehmen."
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4. Steuerungsziele endlich vorlegen!
Es wird ein neuer Punkt 6 eingefügt: "Eine vernünftige ergebnisorientierte Steuerung
ist ohne vorhandene strategische Ziele und Produktbereichsziele nicht möglich. Die
Verwaltung wird diese Ziele daher schon zum Haushaltsentwurf 2014 dem Rat zur
Beschlussfassung vorlegen und die darunter liegenden Zielebenen daraufhin
konkretisieren."
Begründung: Erfolgt mündlich.
Dr. Thorsten Kornblum Ralf Hubert Friedh elm Schade
Dr. Michael Jung Mathias Kersting Anne Schul e Wintzler
Dr. Fritz Baur Marianne Koch Petra Seyfferth
Thomas Fastermann Gaby Kubig-Steltig Beate Vilhjalmsson
Philipp Gabriel Doris Lammert Holger Wigger
Beanka Ganser Robert von Olberg Maria Wi nkel
Anne Hakenes Kurt Pölling
Beschlussvorlage
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V/0715/2012/1 DER OBERBÜRGERMEISTER Dezernat V Betrifft Steuerung von Leistungen mit Bezug auf Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) Beratungsfolge 06.02.2013 Hauptausschuss Vorberatung 06.02.2013 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachenscheidung 1. Ökonomische und soziale Teilhabe - und Verwirklichungscha ncen für alle Mitglieder der Stadtgesellschaft gehören zu den zentralen Zielen der Jugend-, Gesundheits-, Schul- und Sozialpolitik. Mit einer integrierten, sozialräumlichen Planung und aufeinander abgestim m- ten aktivierenden Angeboten der öffentlichen und zivilgesel lschaftlichen Institutionen sollen Armut und soziale Ausgrenzung im Interesse dieser Chancengerechtigkeit vermieden bzw. nachhaltig bekämpft werden. 2. Der Rat begrüßt die unter Ziffer 5 der Begründung beschriebenen Eckpunkte zur Zusam- menführung gemeinsamer Handlungsstrategien der Jugend-, Gesundheits-, Schul- und So- zialpolitik mit Bezug auf die Steuerung der SGB II-Aufgaben. 3.1 Die Verwaltung wird beauftragt, jährlich parallel zum Haushalt die Planungsgrundlagen mit zentralen Indikatoren des Arbeits- und Ausbildungsmarktes und der Kundenstruktur (Stand 30.06.2012) sowie die arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkte und operativen Zi e- le/Zielbeiträge der Produktbereiche in einer Vorlage zur Beratung in den zuständigen Fach- ausschüssen und Beschlussfassung im Rat einzubringen. 3.2 Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass insbesondere für die vom Bund finanzierten Leistungen nach dem SGB II Zielvereinbarungen zwischen allen ausführenden und Aufsicht führe nden Stellen gesetzlich vorgeschrieben sind. Für die Zielvereinbarung mit dem Fachaufsicht füh- renden Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gelten folgende Maßgaben: Die im Zielkonzept vorgeschlagenen bzw. nach Beschlussfassung des Haushaltes fes t- gelegten Zielwerte bilden in den Verhandlungen das Planungsangebot der Stadt Mün s- ter zu den Zielen der überörtlichen Zielsteuerung. Vorlagen-Nr.: V/0715/2012/1 Auskunft erteilt: Herr Debus Ruf: 0251/492-7058 E-Mail: Debus@stadt-muenster.de Datum: 30.01.2013 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0715/2012/1 Im Falle einer nicht akzeptierten Abweichung des städtischen Planungsangebotes vom Referenzrahmen der überörtlichen Zielsteuerung wird die Verwaltung erst nach He r- stellung des Einvernehmens mit dem Ausschu ss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung ermächtigt, eine Zielvereinbarung mit modifizierten Zielwerten a b- zuschließen. Dem für die Grundsicherung für Arbeitsuchende zuständigen Fachausschuss ist über den Abschluss der Zielvereinbarung zu berichten. 4 Die Verwaltung berichtet den zuständigen Fachausschüssen im ersten Quartal über aktu a- lisierte Planungsgrundlagen (Stand 31.12.) sowie die Budget - und Maßnahmeplanung zur Umsetzung der vom Rat beschlossenen Ziele und Schwerpunkte der arbeitsorientierten Sozialpolitik. Dabei wird auch dargestellt, inwieweit die wegfallenden Bundesmittel durch die Teilnahme an geplanten Förderprogrammen des Landes (etwa zum Ausbau eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors) und durch die Akquirierung von EU-Fördermitteln (insbesondere durch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförde- rung Münster GmbH) (über-)kompensiert werden können. 5 Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die zur Entwicklung und Umsetzung sozialräumlicher Handlungskonzepte erforderlichen Strukturen und Inst rumente in einem fach - und ressort- übergreifenden Projekt unter Federführung des Dezernates für Recht, Soziales, Integration, Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz (Dez. V) erarbeitet und dem Rat im vierten Quartal 2013 zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden. Ziel ist die sachb e- zogene Steuerung des gesamten kommunalen Angebots im Bereich der Arbeitsfö r- derung aus einer Hand durch die zuständige Dezernatsleitung . Redundanzen in der Verwaltung im Bereich der Arbeitsförderung sind zukünftig zu ve rmeiden. Städt i- sches Know-How und bewährte Angebote (insbesondere die VHS) sollen möglichst aufrechterhalten bleiben. Die Information darüber, ob die Kooperation und Verne t- zung zwischen den Ämtern wie geplant stattfindet, ist als Pflichtpunkt in den Beric h- ten der beteiligten Ämter aufzunehmen. 6 Der Ratsauftrag aus der Beschlussfassung zur Vorlage V/0395/2010 ist damit erledigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Es entstehen für das ressortübergreifende Projekt gem. Beschlusspunkt 5. zusätzliche Persona l- aufwendungen für eine Vollzeitstelle: Teilergebnisplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 0103 Oberbürgermeister, Bürge r- meister und Verwaltungsfü h- rung Zeile 11 Personalaufwendungen 2013 42.660 Produktgruppe 0501 Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II Zeile 11 Personalaufwendungen 2013 42.660 Gesamt 85.320 Die Personalaufwendungen werden auf die beiden Teilergebnispläne aufgeteilt, da für 0,50 Stelle eine anteilige Refinanzierung (84,8 %) im Rahmen der allgemeinen anteiligen Finanzierung der - 3 - V/0715/2012/1 Verwaltungskosten des Jobcenters durch den Bund erfolgt. Die zusätzlichen Aufwendungen sowie die dazu gehörige Erstattung des Bundes sind bereits im Entwurf des Haushaltsplans 2013 enthalten. Begründung: Die Vorlage V/0715/2012 wurde sowohl in der Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung am 22.01.2013, in der Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien am 30.01.2013 als auch in der Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung am 31.01.2013 ohne B e- schlussfassung geschoben. Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförder ung hat in der Sitzung am 23.01.2013 auf der Basis des Änderungsantrages der SPD -Fraktion im Rat der Stadt Münster (Anlage 1) fo l- genden Beschlussvorschlag einstimmig beschlossen: „Der Rat der Stadt Münster wolle beschließen: 1. (…) wie Vorlage 2. (…) wie Vorlage 3.1 (…) wie Vorlage 3.2 1. Absatz (…) wie Vorlage (…) wie Vorlage Im Falle einer nicht akzeptierten Abweichung des städtischen Planungsangebots vom Referenzrahmen der überörtlichen Zielsteuerung wird die Verwaltung erst nach He r- stellung des Einvernehmens mit dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung ermächtigt, eine Zielvereinbarung mit modifizierten Zielwerten a b- zuschließen." (…) wie Vorlage 4. Die Verwaltung berichtet den zuständigen Fachausschüssen im ersten Quartal üb er aktua- lisierte Planungsgrundlagen (Stand 31.12.) sowie die Budget - und Maßnahmeplanung zur Umsetzung der vom Rat beschlossenen Ziele und Schwerpunkte der arbeitsorientierten Sozialpolitik. Dabei wird auch dargestellt, inwieweit die wegfallenden Bundesmit tel durch die Teilnahme an geplanten Förderprogrammen des Landes (etwa zum Au s- bau eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors) und durch die Akquirierung von EU-Fördermitteln (insbesondere durch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft s- förderung Münster GmbH) (über-)kompensiert werden können." 5. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die zur Entwicklung und Umsetzung sozialräumlicher Handlungskonzepte erforderlichen Strukturen und Instrumente in einem fach - und ressort- übergreifenden Projekt unter Federführung des Dezernates für Recht, Soziales, Integration, Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz (Dez. V) erarbeitet und dem Rat im vierten Quartal 2013 zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden. Der Rat geht dabei davon aus, dass der Oberbürgermeister seine Organisations- und Direktionskompe- tenz dazu nutzen wird, dem Projekt insbesondere bei dezernatsübergreifenden Fr a- gestellungen zum Erfolg zu verhelfen. Ziel ist die sachbezogene Steuerung des g e- samten kommunalen Angebots aus einer Hand beim Dezernat V. Redundanzen in der - 4 - V/0715/2012/1 Verwaltung im Bereich der Arbeitsförderung sind zukünftig zu vermeiden, insbeso n- dere ist dieser Zuständigkeitsbereich aus der AIM ins Jobcenter zu verlagern. Städt i- sches Know-How und bewährte Angebote (insbesondere die VHS) sollen möglichst aufrechterhalten bleiben. Die Information darüber, ob die Kooperation und Verne t- zung zwischen den Ämtern wie geplant stattfindet, ist als Pflichtpunkt in den Beric h- ten der beteiligten Ämter aufzunehmen. 6. (…) wie Vorlage Punkt 4 des Änderungsantrages der SPD-Fraktion wurde eingebracht und in den Hauptausschuss und den Rat geschoben: Eine vernünftige ergebnisorientierte Steuerung ist ohne vorhandene strategische Ziele und Pr o- duktbereichsziele nicht möglich. Die Verwaltung wird diese Ziele daher s chon zum Haushalt s- entwurf 2014 dem Rat zur Beschlussfassung vorlegen und die darunter liegenden Ziele benen daraufhin konkretisieren.“ Die Verwaltung empfiehlt dem Rat, die im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförd e- rung geänderte Beschlussempfe hlung ohne die Ausführungen zu übernehmen, die sich auf die bereits kommunalrechtlich verankerte Verantwortung des Oberbürgermeisters für die Einheitlic h- keit der Verwaltungsführung und die Verteilung der Geschäfte beziehen. Der so geänderte Beschlusstext zu den Ziffern 3.2, 4 und 5 ist fett markiert. In Vertretung Gez. Thomas Paal Beigeordneter Anlagen: Änderungsantrag der SPD-Fraktion zu V/0715/2012
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungOrte (1)
- Münzstraße 15
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0715/2012/1
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 31.01.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37