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Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040

Mitteilung Ausschuss 4108/2019 vom 09.01.2020

Stand: Am 03.02.2020 in der Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/153 153/1 Vorlagen-Nummer 4108/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtentwicklungsausschuss 05.12.2019 Ausschuss Soziales und Senioren 16.01.2020 Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.01.2020 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 20.01.2020 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 23.01.2020 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 23.01.2020 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 27.01.2020 Jugendhilfeausschuss 28.01.2020 Gesundheitsausschuss 28.01.2020 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 30.01.2020 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 30.01.2020 Bezirksvertretung 7 (Porz) 30.01.2020 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 03.02.2020 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 03.02.2020 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Mit kleinräumigen Berechnungen bis 2030 Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik hat im Dezember 2018 eine Bevölkerungsprognose für den Zeitraum 2018 bis 2040 vorgelegt, die jetzt um die kleinräumigen Berechnungen ergänzt wird. Die Berechnungen zeigen, dass sich der Wachstumskurs der Stadt fortsetzen wird: Im Jahr 2040 werden rund 1 146 100 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz in Köln leben. Demnach erhöht sich die Bevölkerungszahl verglichen mit dem Ausgangsjahr der Berechnung 2017 um ca. 70 000 Personen. Dies entspricht einem Anstieg um rund 6 Prozent. Dass die Einwohnerzahl Kölns weiterhin wachsen wird, ist auf diese Hauptursachen zurückzuführen:  Die Geburten werden auch in Zukunft die Sterbefälle in Köln übersteigen.  Weiterhin werden mehr Menschen zuziehen als Köln verlassen.  Der Alterungsprozess der Gesellschaft wird voranschreiten, wodurch künftig mehr ältere Men- schen in Köln leben. 2 Tabelle 1 Entwicklung der Altersstruktur in Köln 2017, 2030 und 2040 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Ebenso wie für die Gesamtstadt werden auch auf Ebene der Stadtbezirke und Stadtteile die künftigen Geburten und Sterbefälle sowie Wanderungsbewegungen vorausberechnet. Insbesondere die Er- gebnisse für die Teilräume Kölns sind für eine bedarfsgerechte Planung von zentraler Bedeutung und bilden einen Orientierungsrahmen für Politik und Verwaltung. Die jetzt vorgelegten kleinräumigen Resultate werden für ein kürzeres Zeitfenster (bis 2030) ausge- wiesen als die gesamtstädtischen Ergebnisse (bis 2040). Ursächlich hierfür ist die schwindende Zu- verlässigkeit der Ergebnisse je kleinräumiger die Berechnung und je länger der Vorhersagezeitraum ist. Von Bedeutung für das kleinräumige Wanderungsgeschehen ist insbesondere die angenommene Neubautätigkeit in den Kölner Stadtteilen, da die vermehrten Umzüge in die betroffenen Stadtteile letztendlich mit einem Anstieg der dortigen Einwohnerzahl einhergehen. Bis 2030 wird in allen neun Stadtbezirken ein Bevölkerungsanstieg zu verzeichnen sein. Dabei entwi- ckeln sich die einzelnen Bezirke unterschiedlich stark. Den höchsten Einwohnerzuwachs erfährt der Bezirk Rodenkirchen (+12 600 Personen, +11,5%). Die Bevölkerungsgröße in den Stadtbezirken Eh- renfeld und Chorweiler wird sich hingegen im Jahr 2030 gegenüber 2017 nur leicht erhöht haben (Chorweiler: +1 600 Personen, +1,9%; Ehrenfeld: +1 800 Personen, +1,6%). Tabelle 2 Bevölkerungsentwicklung in den Kölner Stadtbezirken 2017 bis 2030 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Auf Ebene der 86 Kölner Stadtteile zeigt sich ein heterogenes Bild: Vor allem der Stadtkern sowie direkt daran angrenzende Stadtteile weisen eine Wachstumsentwicklung auf. In Stadtteilen am östli- absolut in Prozent absolut in Prozent unter 18 Jahre 174 617 + 9 300 + 5,3 + 7 300 + 4,2 18 bis unter 30 Jahre 181 558 + 300 + 0,1 + 5 900 + 3,2 30 bis unter 45 Jahre 242 463 + 7 000 + 2,9 + 8 300 + 3,4 45 bis unter 65 Jahre 289 982 - 3 700 - 1,3 - 5 700 - 2,0 65 bis unter 80 Jahre 134 894 + 18 800 + 14,0 + 31 500 + 23,3 über 80 Jahre 54 254 + 11 000 + 20,2 + 21 100 + 38,9 Insgesamt 1 077 768 + 42 600 + 4,0 + 68 300 + 6,3 Alter 2017 Entw icklung zw ischen 2017 und … 2030 2040 absolut in Prozent Innenstadt 127 362 + 5 200 + 4,1 132 600 Rodenkirchen 108 954 + 12 600 + 11,5 121 500 Lindenthal 150 689 + 5 000 + 3,3 155 700 Ehrenfeld 107 682 + 1 800 + 1,6 109 400 Nippes 117 346 + 2 600 + 2,2 119 900 Chorweiler 82 828 + 1 600 + 1,9 84 400 Porz 112 998 + 3 300 + 2,9 116 300 Kalk 120 981 + 5 200 + 4,3 126 100 Mülheim 148 928 + 5 400 + 3,6 154 400 Köln 1 077 768 + 42 600 + 4,0 1 120 400 2030Stadtbezirk 2017 Entwicklung zwischen 2017 und 2030 3 chen Stadtrand Kölns sowie in Teilen des Bezirks Chorweiler wird bis 2030 indessen keine Bevölke- rungszunahme vorausberechnet. Die stärksten absoluten Bevölkerungszuwächse verzeichnen die Stadtteile Mülheim (+5 900) und Raderberg (+5 100). Beim relativen Wachstum fällt wiederum Ra- derberg mit +81% auf. In diesen Stadtteilen befinden sich mit dem Deutz-Areal und der Parkstadt Süd große geplante Neubauprojekte. Nicht nur die Veränderung der Bevölkerungszahl verläuft in den Kölner Stadtteilen unterschiedlich, auch der Altersaufbau entwickelt sich nicht überall gleich. So steigt das Durchschnittsalter zwar in der Mehrzahl der Stadtteile (72 von 86), aber in 11 Stadtteilen sinkt es und in drei weiteren bleibt es stabil. Neubrück weist mit einem Rückgang des Durchschnittsalters von fast drei Jahren (-2,9 Jahre) die stärkste Verjüngung bis 2030 auf. Blumenberg mit einer sehr jungen Bevölkerung im Jahr 2017 (38,3 Jahre) vollzieht dagegen bis 2030 die stärkste Alterung aller Stadtteile: Das Durchschnittsalter erhöht sich um knapp vier Jahre (+3,9 Jahre).
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    Kölner Statistische Nachrichten Kölner Statistische Nachrichten - 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Mit kleinräumigen Berechnungen bis 2030 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 2 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 3 Inhalt Seite Vorbemerkung: Grundsätze der Kölner Bevölkerungsvorausberechnung 4 1. Vergangene Entwicklung 5 2. Grundlagen und Annahmen der Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 6 3. Gesamtstädtische Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung für Köln bis 2040 8 3.1. Entwicklung der Altersstruktur in Köln 9 3.2. Entwicklung der Haushalte in Köln 14 4. Kleinräumige Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung für Köln bis 2030 16 Anhang 23 A1 Erläuterung der Annahmen 24 A2 Vorausberechnungen im Vergleich: Annahmen maßgeblich für Ergebnisse 29 A3 Ergebnisse nach Altersjahren 31 A4 Jugend- und Altenquotient in den Kölner Stadtteilen bis 2030 34 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 4 Vorbemerkung: Grundsätze der Kölner Bevölkerungsvorausberechnung Kenntnisse darüber, wie sich die künftige Bevölkerung in ihrer Größe und Struktur zusammen- setzen wird, sind von zentraler Bedeutung für eine bedarfsgerechte Planung. Abgesehen von den Ergebnissen für die Gesamtstadt sind in diesem Zusammenhang insbesondere jene für die Teilräume Kölns von Relevanz. Aus diesem Grund umfa sst der vorliegende Bericht neben ge- samtstädtischen Resultaten auch Ergebnisse der Bevö lkerungsentwicklung in den 86 Kölner Stadtteilen bis zum Jahr 2030. Kölner Vorausberechnung ist eine Modellrechnung Die städtische kleinräumige Bevölkerungsvorausberec hnung (Prognose) ist ein Rechenmo- dell, in dem die Bevölkerung unter Berücksichtigung der getroffenen Annahmen für die Zu- kunft Jahr für Jahr fortgeschrieben wird. Vorausberechnung schreibt erkennbare Trends in die Zukunft fort Um die zukünftige Zahl der Kölnerinnen und Kölner berechnen zu können, müssen Annahmen über das zu erwartende Wanderungsgeschehen sowie di e Geburtenhäufigkeit und die Le- benserwartung formuliert werden. Zum einen fußen diese Annahmen auf Daten und Informa- tionen, die für einen bestimmten Zeitraum in der Ve rgangenheit, dem Referenzzeitraum (2010 bis 2017), analysiert werden. Zum anderen ber uhen sie auf Hypothesen über die Wei- terentwicklung der sich gegenwärtig abzeichnenden Trends. Was die Vorausberechnung leistet und was sie nicht leistet Die vorliegenden Ergebnisse zeigen die mittel- und langfristigen strukturellen Entwicklungsli- nien auf, wenn die zugrundliegende Annahmesetzung eintritt. Sie vermögen indes nicht, Inf- rastrukturelle Detailplanung anhand von exakten IST -Zahlen zu Nachfragebedarfen vollstän- dig abzusichern. Neue Vorausberechnungen sind regelmäßig erforderlich Da ungewiss ist, wie sich insbesondere die künftige Zahl der Zu- und Fortzüge entwickeln wird, werden die Annahmen der Bevölkerungsvorausberechnung jährlich mit der tatsächlichen Ein- wohnerentwicklung abgeglichen. Eine Neuberechnung e rfolgt, wenn sich die Annahmen grundlegend verändern, spätestens aber nach drei Jahren. Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 5 1. Vergangene Entwicklung Die Entwicklung der Bevölkerungszahl verlief in Köl n zeitweise recht un- terschiedlich. War Anfang der 1980er Jahre noch ein Einwohnerrückgang zu beobachten, setzte in den Anschlussjahren ein deutliches Wachstum ein, wel- ches wiederum von einer längeren Phase geringer Bev ölkerungszunahme ab- gelöst wurde. Ab 2010 ist abermals ein besonders st arker Bevölkerungsan- stieg zu verzeichnen gewesen, welcher sich 2017 abmilderte. Grafik 1 Einwohnerentwicklung in Köln 1977 bis 2017 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und Statistik Wie sich die Einwohnerentwicklung künftig fortführen dürfte, ist Inhalt dieses Berichts. Mit der aktuellen städtischen Bevölkerung sprognose wird gezeigt 1, wie sich • die Zahl der Kölner Bevölkerung mit Hauptwohnsitz, • ihre Altersstruktur sowie • die Zahl und Struktur der privaten Haushalte unter den getroffenen Annahmen bis zum Jahr 2040 en twickeln werden. Die Berechnung der Zahl der künftigen Kölnerinnen und K ölner basiert auf der Hauptwohnsitzbevölkerung zum 31.12.2017. Das Jahr 2017 markiert einen deutlichen Einschnitt im Verlauf der Einwohner- entwicklung. Anders als in den Vorjahren der jüngeren Entwicklung, insbeson- dere den Jahren 2015 und 2016, die von vergleichsweise hohen Zuzugszahlen aus dem Ausland geprägt waren, fielen die Zuwanderu ngszahlen 2017 relativ gering aus. Das Einwohnerwachstum dieses Jahres ist neben dem geringen Wanderungsgewinn, insbesondere auf einen Geburtenüb erschuss zurückzu- führen. 1 Nachfolgend werden die Begriffe Bevölkerungsprognose und Bevölkerungsvorausberechnung synonym verwendet. 800 000 850 000 900 000 950 000 1 000 000 1 050 000 1 100 000 Haupt- und Nebenwohnsitzbevölkerung Hauptwohnsitzbevölkerung Anhaltende Bevölke- rungszunahme seit den 1990er-Jahren Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 6 2. Grundlagen und Annahmen der Bevölkerungsvoraus- berechnung für Köln Die Annahmen sind das Kernstück einer Bevölkerungsv orausberechnung. Ohne Kenntnis der zugrundeliegenden Annahmen lassen sich die Ergebnisse nicht angemessen beurteilen. Sie wurden hier für fo lgende Parameter formu- liert: 2 • Geburtenhäufigkeit • Lebenserwartung • Wanderungsbewegungen über die Stadtgrenzen hinaus Für die kleinräumige Entwicklung auf Stadtteilebene wurden zudem berück- sichtigt: • Umzüge innerhalb des Stadtgebiets (Binnenwanderung) • Zukünftige Neubautätigkeit in den Stadtteilen Überblick über die Grundlagen und Annahmen 2 Eine ausführliche Herleitung der Annahmen dieser B evölkerungsvorausberechnung sowie ihre detaillierte Ausformulierung befinden sich im Anhang auf den Seiten 24 bis 28. Berechnungsgrundlage Prognosegebiet Köln und seine 86 Stadtteile Zeitraum der Prognose 2018 bis 2040 (gesamtstädtisch) 2018 bis 2030 (kleinräumig) Bestandsdaten Bevölkerungsbestand aus dem Einwohnermelderegister z um 31.12.2017 (Bevölkerung mit Hauptwohnsitz) Referenzzeitraum 2010 bis 2017 Geburtenhäufigkeit Altersspezifische Geburtenraten von Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren getrennt nach Staatsangehörigkeit (deutsch, nichtdeutsch) Lebenserwartung Altersspezifische Sterberaten für Frauen und Männer getrennt nach Staatsangehörigkeit (deutsch, nichtdeutsch) Außenwanderung Altersspezifische Zuzugsstruktur und Wegzugsraten von Frauen und Männern getrennt nach Staatsangehörigkeit (deutsch, nichtdeutsch) Zuzugsvolumen nach 3 Außentypen (Nordrhein-Westfalen, übriges Bundesgebiet und Ausland) Innerstädtische Umzüge (für kleinräumige Prognose) Altersspezifische Binnenwegzugsraten für Frauen und Männer getrennt nach Staatsangehörigkeit (deutsch, nichtdeutsch) sowie Quell- und Zielstadtteil Neubau in den Stadtteilen (für kleinräumige Prognose) Vorgabe der zu erwartenden Menge an bezugsreifen Wohneinheiten je Jahr und je Stadtteil differenziert nach Geschoss- und Ein-/ Zweifamilienhausbebauung bis 203 0. Demografische Struktur der Erstbeziehenden anhand v on Quoten. Neubauflächen, deren Verbindlichkeitsgrad der Planu ngen zum Zeitpunkt der Prognoseberechnung nicht ausreichend für eine Verarbeitung im Prognosemodell gewesen ist - dies be trifft den Fertigstellungszeitpunkt sowie die genaue Zahl der Wohneinheiten - können frühestens bei der nächsten Erstellung der Bevölkerungsprognose einbezogen werden. Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 7 Annahmen Geburtenhäufigkeit Startwert ist die durchschnittliche zusammengefasste Geburtenziffer (TFR) des Jahres 2017 von 1,39 Kinder n je Frau, welche bis 2040 konstant gehalten wird. Lebenserwartung Linear ansteigende Lebenserwartung bis 2040 • Frauen: + 1,65 Jahre: von 83,46 auf 85 Jahre • Männer: + 2,58 Jahre: von 79,01 auf 82 Jahre Zuzüge Ausgehend vom Zuzugsniveau des Jahres 2017 steigt d as Zuzugsvolumen linear bis 2040 auf den Durchschnitt der Jahre im Referenzzeitraum (2010 bis 2017). Zuziehende aus: 2017: Durchschnitt 2010 bis 2017: NRW +26 155 +27 400 Übriges Bundesgebiet +13 516 +13 900 Ausland +16 892 +18 000 Fortzüge Die Fortzugswahrscheinlichkeit entspricht in jedem Berechnungsjahr der Fortzugswahrscheinlichkeit im Referenzzeitraum (2010 bis 2017). Innerstädtische Umzüge (für kleinräumige Prognose) Gemäß des Verlaufs der innerstädtischen Umzüge im Referenzzeitraum (2010 bis 2017) wird die Struktur der Umzüge im Stadtgebiet fortgeschrieben. Neubau in den Stadtteilen (für kleinräumige Prognose) Die Anzahl an Personen, die bis zum Jahr 2030 in Ne ubaugebiete einziehen, erfolgt differenziert nach Geschoss- und Ein-/ Zweifamilienhausbebauung anhand von Belegungsquoten im Referenzzeitraum (2010 bis 2017) (Details siehe Sei te 28). Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 8 3. Gesamtstädtische Ergebnisse der Bevölkerungsvoraus- berechnung für Köln bis 2040 Den Ergebnissen der neuen städtischen Bevölkerungsv orausberechnung zu- folge werden im Jahr 2030 rund 1 120 000 Menschen m it Hauptwohnsitz in Köln leben. Damit steigt die Einwohnerzahl im Vergl eich zum Ausgangsjahr der Berechnung 2017 um rund 43 000 Kölnerinnen und Kölner (4,0%). Die Bevölkerungszunahme setzt sich auch in den dara uffolgenden Jahren fort und endet im letzten Berechnungsjahr 2040 bei 1 146 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Dies sind 68 000 Menschen mehr als 2017, was einem An- stieg um 6,3 Prozent entspricht. Von ihnen werden nahezu zwei Drittel bereits 2030 in Köln leben. Der Wachstumskurs, der bereits bei der städtischen Vorausberechnung aus dem Jahr 2015 ermittelt wurde, bleibt somit grundsä tzlich bestehen, wenn- gleich in geringerem Ausmaß. Die letzte Prognose ha tte aufgrund der im Jahr 2014 begonnenen Flüchtlingszuwanderung deutlich höh ere Zuzüge als die jetzige Prognose angenommen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass sich die hohen Zuzugszahlen aus dem Ausland von vornehmlich geflüc hteten Menschen in 2017 nicht weiter fortsetzten. Dass die Einwohnerzahl Kölns weiterhin wachsen wird , ist auf diese Hauptur- sachen zurückzuführen: • Weiterhin werden mehr Menschen nach Köln ziehen als die Stadt verlassen • Die Geburten werden auch künftig die Sterbefälle übersteigen Grafik 2 Ergebnisse der Bevölkerungsentwicklung in Köln 2010 bis 2040 (Bevölkerung mit Hauptwohnsitz) Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und Statistik Moderater Anstieg bis 2040 Geänderte Steigerung des Zuwachses 1081500 1120400 1146100 950 000 1 000 000 1 050 000 1 100 000 1 150 000 2040: 2030: 2018: Erstes Berechnungsjahr Kölns Wachstumskurs setzt sich fort Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 9 3.1. Entwicklung der Altersstruktur in Köln Die Form der Bevölkerungspyramide im Jahr 2040 ents pricht weitestgehend derjenigen aus dem Jahr 2017. Die größten Unterschi ede zeigen sich bei den älteren Jahrgängen. Grafik 3 Bevölkerungspyramide für Köln 2017 und 2040 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und Statistik 10 000 8 000 6 000 4 000 2 000 0 2 000 4 000 6 000 8 000 10 000 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 männlich weiblich 2017 2017 2040 2040 Bevölkerungspyramide gewinnt im oberen Drittel an Breite Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 10 Insbesondere die geburtenstarken Jahrgänge der 1960 er-Jahre — die soge- nannte Babyboomer-Generation —, rücken im Laufe der Zeit in höhere Alters- klassen auf. 3 Daher gewinnt die zukünftige Bevölkerungspyramide vor allem im oberen Drittel an Breite. Die Bevölkerung wird abgesehen von der zahlenmäßigen Besetzung der künf- tigen 45- bis unter 65-Jährigen in allen Altersgruppen anwachsen. Das Ausmaß dieser Zuwächse unterscheidet sich in den Altersgruppen allerdings deutlich. Stärkstes Wachstum bei den älteren Kölnerinnen und Kölnern Besonders hohe relative und absolute Zuwächse sind für die Entwicklung der Zahl der ältesten Kölnerinnen und Kölner zu erwarten. Der Anteil der 80-Jähri- gen und Älteren vergrößert sich bis 2030 um ein Fün ftel und bis 2040 sogar um 38,9 Prozent. Damit wird ihre Zahl bis 2040 auf 75 400 Personen anwach- sen. Zurückzuführen ist diese Entwicklung darauf, d ass stärker besetzte Jahr- gänge in die Altersgruppe der über 80-Jährigen wechseln und deren Lebenser- wartung steigt. Mit 31 500 Personen bis zum Jahr 2040 wird die höch ste absolute Zunahme bei den 65- bis unter 80-Jährigen zu verzeichnen se in. Ihre Zahl wird bis 2040 auf etwa 166 400 Menschen steigen. Ursächlich für d iese Entwicklung ist ins- besondere das Älterwerden der sogenannten Babyboome r-Generation. Weil die Babyboomer-Jahrgänge im Laufe der Zeit älter we rden, die nachfolgende Generation aber zahlenmäßig kleiner ist, wird sich die Zahl der 45- bis unter 65-Jährigen in Zukunft reduzieren (bis 2030: -3 700, bis 2040: -5 700). Tabelle 1 Entwicklung der Altersstruktur in Köln 2017, 2030 u nd 2040 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und Statistik Dass die älteren Kölnerinnen und Kölner künftig stärker vertreten sein werden, schlägt sich auch im Durchschnittsalter aller Einwo hnerinnen und Einwohner nieder: es steigt von 41,9 Jahren in 2017 auf 43,3 Jahre in 2040 an. Insgesamt wird dann mehr als jede fünfte Kölnerin und jeder f ünfte Kölner 65 Jahre oder älter sein. Verglichen mit Nordrhein-Westfalen (45, 7 Jahre) und Deutschland (47 Jahre) wird die Kölner Bevölkerung im Jahr 2040 aber relativ jung bleiben. 3 2017 sind diese Jahrgänge zwischen Ende 40 und Ende 50, 2030 zwischen 60 und 70 und 2040 zwischen 70 und 80 Jahre alt. absolut in Prozent absolut in Prozent unter 18 Jahre 174 617 + 9 300 + 5,3 + 7 300 + 4,2 18 bis unter 30 Jahre 181 558 + 300 + 0,1 + 5 900 + 3, 2 30 bis unter 45 Jahre 242 463 + 7 000 + 2,9 + 8 300 + 3 ,4 45 bis unter 65 Jahre 289 982 - 3 700 - 1,3 - 5 700 - 2 ,0 65 bis unter 80 Jahre 134 894 + 18 800 + 14,0 + 31 500 + 23,3 über 80 Jahre 54 254 + 11 000 + 20,2 + 21 100 + 38,9 I ns ge s am t 1 077 768 + 42 600 + 4,0 + 68 300 + 6,3 Alter 2017 Entwicklung zwischen 2017 und … 2030 2040 Alterung der Babyboomer Mehr Ältere in der Gesellschaft Steigendes Durchschnittsalter Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 11 Auch junge Menschen tragen weiterhin zum Wachstum Kölns bei In den letzten Jahren stieg die Zahl der Geburten deutlich an. Außerdem zogen viele jüngere Menschen unter 30 Jahren nach Köln, die in den kommenden Jah- ren in die Familiengründungsphase kommen. Die Vorausberechnung baut auf diesen Entwicklungen auf und führt sie der Tendenz nach fort, sodass 2040 mehr Kinder und Jugendliche in Köln leben werden al s heute. Dieser Trend ist jedoch nicht in allen Altersgruppen gleich. Die Zahl der unter 3-Jährigen bleibt nahezu stabil. Dagegen ist das größte absolute Wach stum bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I und II (10 bis unt er 18 Jahre) bis zum Jahr 2030 zu verzeichnen. Danach reduziert sich ihre Zahl wieder langsam. Tabelle 2 Entwicklung der Minderjährigen in Köln 2017, 2030 u nd 2040 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und Statistik Entwicklung der Kinder unter 10 Jahren in der Detailbetrachtung Zwar unterscheidet sich die Anzahl der unter 10-Jäh rigen in den Jahren 2030 und 2040 zu 2017 kaum, nichtsdestotrotz wird sich ihre Zahl insbesondere in- nerhalb der kommenden zehn Jahre relevant erhöhen. Zurückzuführen ist dies auf die zuwanderungsstarken Jahre der jüngeren Verg angenheit, in denen auch viele Kinder nach Köln gezogen sind. Da diese im Laufe der Zeit älter wer- den, durchwandert ein „Hügel“ die höheren Altersgruppen. Grafik 4 Bevölkerung Kölns im Alter unter 10 Jahren bis 2030 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und Statistik 20 000 25 000 30 000 35 000 40 000 45 000 6 bis unter 10 Jahre unter 3 Jahre 3 bis unter 6 Jahre Startjahr der Prognose 2017 Anzahl Anzahl Entwicklung (absolut)* Anzahl Entwicklung (absolut)* unter 3 Jahre 34 040 33 200 - 800 34 000 0 3 bis unter 6 Jahre 30 016 30 800 + 800 31 000 + 1 000 6 bis unter 10 Jahre 38 163 39 100 + 1 000 38 900 + 700 10 bis unter 18 Jahre 72 398 80 800 + 8 400 78 000 + 5 6 00 *im Vergleich zu 2017 2030 2040 Altersgruppe Deutlicher Anstieg in den nächsten zehn Jahren Zukünftig mehr Kinder und Jugendliche Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 12 Berufs- und Bildungseinsteiger Die 18- bis unter 30-Jährigen kennzeichnet ein hohe s Maß an Mobilität, da diese Lebensphase — geprägt vom Übergang in Studium und Beruf — häufig mit einem Wohnortswechsel verbunden ist. Köln kann hier von profitieren: seit Jahrzehnten bilden junge Erwachsene im Alter zwisch en 18 und 29 Jahren die einzige Altersgruppe, in der die Zuzüge die Wegzüge überwiegen. Dies wird auch in Zukunft so sein. Bis 2030 verbleibt die Zah l der Berufs- und Bildungs- einsteiger auf dem gegenwärtigen Niveau. Bis zum le tzten Jahr der Berech- nung 2040 wird ihre Zahl auf 187 400 Menschen anwachsen (+5 900). Familienrelevante Jahrgänge Die Altersphase zwischen 30 und 45 Jahren ist die, in der verstärkt Paare zu- sammenziehen und Familien gegründet werden. Diese A ltersgruppe nimmt bis 2030 um 7 000 auf insgesamt 249 500 Personen zu . Danach verbleibt ihre Zahl mit einem Zuwachs von weiteren 1 300 Personen bis 2040 in etwa auf die- sem Niveau. Jahrgänge in der mittleren Lebensphase Gegenwärtig sind die 45- bis unter 65-Jährigen mit rund 290 000 Menschen stark vertreten. In Zukunft wird diese Altersgruppe jedoch kleiner. Dies liegt daran, dass ein Teil der heutigen 45- bis unter 65- Jährigen zu den geburten- starken Jahrgängen der 1960er-Jahre zählt. Die ihne n nachfolgende Genera- tion ist geringer besetzt, sodass weniger Personen in diese Altersgruppe wech- seln werden. Verschiebung der Größenverhältnisse durch den Alterungsprozess In welcher Beziehung die jüngeren zu den älteren Al tersgruppen stehen und wie sich dieses Verhältnis künftig gestaltet, kann anhand zweier Kennziffern zum Ausdruck gebracht werden. Der Jugendquotient er gibt sich aus der Ge- genüberstellung der jüngeren Bevölkerung unter 18 J ahren mit der Bevölke- rung im erwerbsfähigen Alter (18 bis unter 65 Jahre). Er drückt aus, in welchem Verhältnis Kinder und Jugendliche zur Erwerbsgenera tion stehen, die im We- sentlichen für deren Erziehung und Ausbildung aufko mmen muss. Die Bezie- hung zwischen der Bevölkerung im Erwerbsalter und j ener im Rentenalter (ab 65 Jahren) lässt sich mithilfe des Altenquotienten verdeutlichen. Er bringt zum Ausdruck, welches Größenverhältnis zwischen Rentengeneration — als Gruppe potenzieller Leistungsempfänger der Rentenversicherung oder anderer Alters- sicherungssysteme — und Erwerbsgeneration vorliegt. 2017 liegt der Altenquotient in Köln bei 26,5. Das heißt, dass gegenwärtig 100 Einwohnerinnen und Einwohnern im Erwerbsalter rund 27 ältere Kölner ab 65 Jahren gegenüberstehen. Der Jugendquotient fällt mi t einem Wert von 24,5 hingegen etwas geringer aus. Demnach kommen auf 100 Personen im er- werbsfähigen Alter aktuell rund 25 Kinder und Jugendliche. Gemäß der Bevölkerungsvorausberechnung wird die Einwohnerzahl in nahezu allen Altersgruppen ansteigen. Da sowohl die unter 18-jährigen als auch die über 65-jährigen Kölnerinnen und Kölner künftig stä rker vertreten sein wer- den, erhöhen sich beide Kennziffern im Zeitverlauf, jedoch unterschiedlich stark. Köln bleibt attraktiv für junge Erwachsene Zunahme der familien- relevanten Jahrgänge bis 2030, anschließend Konstanz Durchalterung der Babyboomer Größenverhältnisse zwischen Jugend-, Erwerbs- und Renten- generation Altenquotient steigt kontinuierlich an Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 13 Der Altenquotient bleibt die kommenden fünf Jahre r elativ stabil, steigt ab 2025 aber zunehmend an und erreicht einen Wert von 30,5 im Jahr 2030. In den darauffolgenden Jahren erhöht sich der Altenquotient fortlaufend auf 32,8 in 2035 beziehungsweise 33,5 im Endjahr der Berechnung 2040. Zurückzufüh- ren ist diese Entwicklung darauf, dass die Babyboom er-Jahrgänge ab 2025/2026 nach und nach in das Seniorenalter wechse ln und somit eine Ge- wichtsverschiebung zwischen den Altersgruppen herbeiführen. Grafik 5 Entwicklung von Jungend- und Altenquotient 2017 bis 2040 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und Statistik Da die Anzahl der Kinder und Jugendlichen weniger s tark als die der Senio- rinnen und Senioren wachsen wird, erhöht sich der J ungendquotient in gerin- gerem Maße: er steigt kontinuierlich von 24,5 im Ja hr 2017 auf 25,6 in 2030 an. Ab diesem Zeitpunkt verläuft seine Entwicklung allerdings leicht rückläufig (2035: 25,3; 2040: 25,2).4 4 Eine Übersicht der Entwicklung von Jugend- und Altenquotient bis 2030 auf der Ebene der Kölner Stadtteile ist dem Anhang zu entnehmen. 24,5 25,6 25,3 25,2 26,5 30,5 32,8 33,5 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 35,0 Jugendquotient Altenquotient Moderate Zunahme beim Jugendquotient Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 14 3.2. Entwicklung der Haushalte in Köln Die Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung sin d auch die Grundlage für eine Vorausberechnung der Kölner Haushalte.5 Grafik 6 Entwicklung der Haushalte in Köln 2017 bis 2040 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und Statistik Stärkster Zuwachs bis 2040 bei den Zweipersonenhaushalten Besonders bedeutend für den Wohnungsmarkt ist die Entwicklung der Anzahl und Zusammensetzung der Kölner Haushalte. Dem Einwo hnerwachstum fol- gend, erhöht sich auch die Gesamtzahl der Haushalte . Sie steigt bis 2040 um 44 100 (+7,9%). Dieser Zuwachs erstreckt sich auf alle Haushaltsgrößen. Das stärkste relative Wachstum gibt es bei den Zwei personenhaushalten (+11,8%). Ihre Zahl nimmt um nahezu 18 000 auf 170 000 zu. Die Einpersonen- haushalte steigen mit einem Plus von 7,3 Prozent au f 303 900 und entspre- chen damit in etwa der durchschnittlichen Zuwachsra te aller Haushalte. Das Wachstum der Haushalte mit drei und mehr Personen, dies sind vor allem Fa- milienhaushalte, fällt am schwächsten aus, entspric ht aber dennoch einem Plus von rund 20 000 Personen. Innere Struktur der Haushaltsformen verändert sich kaum Mit 50,2 Prozent ist jeder zweite Haushalt im Jahr 2040 ein Einpersonen- haushalt. Damit stellen Einpersonenhaushalte auch w eiterhin die häufigste Haushaltsform in Köln dar. Unter ihnen werden Kölne rinnen und Kölner ver- schiedener Altersgruppen nahezu gleichermaßen vertreten sein: unter 35-jäh- rige Personen mit 33 Prozent, 35- bis 64-Jährige mit rund 38 Prozent und über 64 Jahre alte Menschen mit rund 29 Prozent. 5 Für die Haushaltemodellberechnung wurde die Nebenw ohnsitzbevölkerung mitberücksich- tigt. Personen, die in Heimen oder Anstalten leben, wurden dagegen nicht einberechnet. 283 017 303 900 152 022 170 000 126 032 131 300 0 100 000 200 000 300 000 400 000 500 000 600 000 700 000 2017 2040 1 Person 2 Personen 3 Personen und mehr 561 071 605 200 + 7,9 % + 44 100 + 4,2 % + 5 300 + 11,8 % + 17 900 + 7,3 % + 20 800 22,5 % 27,1 % 50,4 % 50,2 % 28,1 % 21,7 % 100 % 100 % Zuwächse in allen Haushaltsgrößen bis 2040 Stärkste Zunahme bei Zweipersonen- haushalten Einpersonenhaushalte auch künftig am häufigsten Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 15 Auch in Zukunft liegt der Anteil der Zweipersonenha ushalte mit 28,1 Prozent höher als der der Haushalte mit drei und mehr Perso nen (21,7%). Die Anteile der jeweiligen Haushaltsformen an allen Haushalten verändern sich im Ver- gleich zu 2017 kaum. Von 2017 bis 2040 bleibt die durchschnittliche Zahl der Personen je Haushalt mit rund 1,9 unverändert. Die Haushalte mit drei un d mehr Personen weisen gleichbleibend 3,7 Personen je Haushalt auf. Anstieg der Haushalte mit Kindern Im Jahr 2030 wird es 6 200 Haushalte mit Kindern me hr geben als heute (+5,9%). Bis zum letzten Berechnungsjahr 2040 stagniert ihre Zahl mit 108 700 in etwa auf diesem Niveau (-0,9%). Die Anzahl der Alleinerziehendenhaushalte nimmt bis 2040 von 23 800 im Jahr 2017 auf rund 25 000 zu. Aufgrund der allgemeinen Zunahme der Anzahl von Haushalten mit Kindern bleibt ihr Anteil jedoch mit 23 Prozent in 2040 im Zeitverlauf gleich . Jeder vierte bis fünfte Haushalt mit Kindern ist somit ein Alleinerziehendenhaushalt. Aufteilung der Haus- haltsgrößen bleibt gleich Mehr Haushalte mit Kindern Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 16 4. Kleinräumige Ergebnisse der Bevölkerungsvoraus- berechnung für Köln bis 2030 Die kleinräumigen Resultate werden für ein kürzeres Zeitfenster (bis 2030) ausgewiesen als die gesamtstädtischen Ergebnisse (bis 2040). Ursächlich hier- für ist die schwindende Zuverlässigkeit der Ergebnisse je kleinräumiger die Be- rechnung und je länger der Vorhersagezeitraum ist. Ebenso wie für die Gesamtstadt werden auch auf klei nräumiger Ebene die künftigen Geburten und Sterbefälle sowie die Wander ungsbewegungen mo- delliert. Von Bedeutung für das kleinräumige Wander ungsgeschehen ist ins- besondere die angenommene Neubautätigkeit in den Kö lner Stadtteilen. Denn für die innerstädtischen Wanderungen stellt de r Bezug neu gebauter Wohnungen und Häuser eine Besonderheit dar, weil im Einzugsjahr in die Neu- baugebiete über das herkömmliche Maß hinausgehende Wanderungsbewe- gungen in den Stadtteilen erfolgen. Die vermehrten Umzüge in die betroffe- nen Stadtteile gehen letztendlich mit einem Anstieg der dortigen Einwohner- zahl einher. Berücksichtigt wurden planreife Wohnbauflächen im B au bzw. in Vorberei- tung oder in städtischer Erschließung, Wohnbauflächen mit laufenden B-Plan- verfahren bzw. verfahrensleitenden Beschlüssen sowi e kleinteilige Innenent- wicklungs-/ Nachverdichtungspotenziale. Bei einigen größeren Neubauflä- chen (> 2 000 Wohneinheiten) ist der Verbindlichke itsgrad der Planungen (Stand Mai 2018) zum Zeitpunkt der Prognoseberechnu ng nicht ausreichend für eine Verarbeitung im Prognosemodell gewesen. Di es betrifft den Fertig- stellungszeitpunkt sowie die genaue Zahl der Wohneinheiten. Sie können frü- hestens bei der nächsten Erstellung der Bevölkerung sprognose einbezogen werden. Dies gilt für die Gebiete Kreuzfeld und Zündorf-Süd. Bevölkerungsanstieg in allen Stadtbezirken — vor allem in Rodenkirchen In allen neun Stadtbezirken wird bis 2030 eine Bevö lkerungszunahme zu verzeichnen sein (siehe Tabelle 3). Dabei entwickeln sich die einzelnen Bezirke unterschiedlich stark. Der höchste absolute Zuwachs mit plus 12 600 Einwoh- nerinnen und Einwohnern wird in Rodenkirchen erwart et. Auch relativ be- trachtet bedeutet dies für den Stadtbezirk ein starkes Wachstum um rund 11,5 Prozent. Die bevölkerungsstarken Stadtbezirke Innenstadt, Li ndenthal, Kalk und Mül- heim verzeichnen bis 2030 eine Zunahme von jeweils mindestens 5 000 Per- sonen. In Porz und Nippes wird ein geringerer Bevölkerungs anstieg erwartet (rund 3 000 Personen). In den Stadtbezirken Ehrenfeld und Chorweiler wird sich die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner bis zum Jahr 2030 leicht erhöhen. Unterschiedliche Entwicklung zwischen den Stadtteilen: Stadtkern und südliche Gebiete mit den stärksten Zuwächsen Auf Stadtteilebene zeigt sich ein weiter ausdifferenziertes Bild (siehe Karte 1). Wie bereits bei der Betrachtung der Stadtbezirke zu vermuten war, sind es vor allem Stadtteile im Bezirk Rodenkirchen, in denen der größte Bevölkerungsan- stieg erwartet wird. Insbesondere Raderberg (+81%), Rondorf (+28%) und Innerstädtische Umzüge von Neubautätigkeit beeinflusst Unterschiedliche Entwicklung zwischen den Bezirken Kleinräumige Ergeb- nisse bis 2030 Heterogene Situation nach Stadtteilen: so- wohl starkes Wachs- tum als auch Stabilität Alle Stadtbezirke wachsen bis 2030 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 17 Marienburg (+16%) erfahren 2030 gegenüber 2017 deutliche Bevölkerungszu- wächse. In der Innenstadt gilt dies in weit überdur chschnittlichem Maße für Deutz (+24%). Tabelle 3 Bevölkerungsentwicklung in den Kölner Stadtbezirken 2017 bis 2030 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und St atistik Insbesondere in den Stadtteilen am östlichen Stadtrand sowie teilweise im Be- zirk Chorweiler werden 2030 voraussichtlich nicht mehr Kölnerinnen und Köl- ner als 2017 wohnen. In diesen Stadtteilen wird die Bevölkerungszahl gering- fügig sinken. So etwa in Pesch, Lindweiler und Heim ersdorf sowie Dünnwald (jeweils -4%) — die Stadtteile, mit den höchsten Rü ckgängen bezogen auf ihre Einwohnergröße. Ausnahmen im Bezirk Chorweiler mit relativ und absolut starkem Wachstum sind die Stadtteile Chorweiler und Volkhoven/Weiler. Nicht nur die Veränderung der Bevölkerungszahl verl äuft in den Kölner Stadt- teilen unterschiedlich, auch der Altersaufbau entwi ckelt sich nicht überall gleich. So steigt das Durchschnittsalter zwar in der Mehrzahl der Stadtteile (72 von 86), aber in immerhin 11 Stadtteilen sinkt es und in weiteren drei bleibt es stabil (siehe Grafik 7). Es gibt Stadtteile wie Pesch (2017: 47,9 Jahre) und Riehl (47,6 Jahre), die be- reits 2017 ein weit über dem gesamtstädtischen Wert liegendes Durch- schnittsalter aufweisen und in etwa auf diesem Niveau verbleiben. Neubrück weist mit einem Rückgang des Durchschnittsalters von fast drei Jah- ren (-2,9 Jahren) die stärkste Verjüngung bis 2030 auf. Blumenberg mit einer sehr jungen Bevölkerung im Jahr 2017 (38,3 Jahre) voll- zieht dagegen bis 2030 die stärkste Alterung aller Stadtteile: Das Durch- schnittsalter erhöht sich um knapp vier Jahre (+3,9 Jahre); ein Alterungspro- zess der ansässigen Bevölkerung. Allerdings wird da s sich in Planung befindli- che Neubaugebiet Kreuzfeld die Entwicklung Blumenbe rgs grundlegend ver- ändern. Für die laufende Prognose aber waren die Pl anungsinformationen noch nicht verbindlich genug. Alterung in den meisten Stadtteilen absolut in Prozent Innenstadt 127 362 + 5 200 + 4,1 132 600 Rodenkirchen 108 954 + 12 600 + 11,5 121 500 Lindenthal 150 689 + 5 000 + 3,3 155 700 Ehrenfeld 107 682 + 1 800 + 1,6 109 400 Nippes 117 346 + 2 600 + 2,2 119 900 Chorweiler 82 828 + 1 600 + 1,9 84 400 Porz 112 998 + 3 300 + 2,9 116 300 Kalk 120 981 + 5 200 + 4,3 126 100 Mülheim 148 928 + 5 400 + 3,6 154 400 Köln 1 077 768 + 42 600 + 4,0 1 120 400 2030 Stadtbezirk 2017 Entwicklung zwischen 2017 und 2030 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 18 Karte 1 Relative Veränderung der Bevölkerungszahl in den St adtteilen 2017 bis 2030 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und St atistik Stadtteile, in denen künftig große Neubauprojekte r ealisiert werden, erleben nicht nur in relativer Hinsicht deutliche Einwohner zuwächse; auch in den ab- soluten Bevölkerungszahlen schlägt sich die Bautätigkeit nieder. Bis 2030 wer- den vor allem die Stadtteile Mülheim (+6 000, besonders das Deutz-Areal), Ra- derberg (+5 000, besonders Parkstadt Süd), Deutz (+4 000, besonders Deutzer Hafen) und Rondorf (+3 000, besonders Rondorf Nordw est) wachsen (siehe Karte 2). Dort, wo viel Neubau, viel Wachstum Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 19 Karte 2 Absolute Veränderung der Bevölkerungszahl in den St adtteilen 2017 bis 2030 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und St atistik Unter diesen Stadtteilen sind mit Mülheim und Deutz auch zwei Stadtteile zu finden, in denen bis 2030 neben einem Wanderungsgewinn auch mehr Gebur- ten als Sterbefälle erfolgen werden. Zurzeit sind mehrere größere Bauvorhaben in der planerischen Diskussion. Al- lerdings ist der Verbindlichkeitsgrad der Planungen (Stand Mai 2018) zum Zeitpunkt der Prognoseberechnung nicht ausreichend für eine Verarbeitung in der Prognose gewesen. Dies betrifft den Fertigst ellungszeitpunkt als auch die genaue Zahl der Wohneinheiten. Daher konnten di ese Bauvorhaben, die zu spürbaren Einwohnerzuwächsen in diesen Stadtteilen führen werden, nicht in die Prognoseberechnung aufgenommen werden. Dies gilt für die geplanten Entwicklungsprojekte Kreuzfeld im Stadtteil Blumenb erg und Zündorf-Süd in Bauvorhaben in der planerischen Diskussion Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 20 Zündorf. Bei der nächsten Bevölkerungsvorausberechn ung, die spätestens 2021 vorliegt, könnten diese Gebiete berücksichtigt werden. Des Weiteren werden Stadtteile, die bereits gegenwä rtig bevölkerungsstark sind — etwa Nippes, Lindenthal, Sülz oder Ehrenfeld—, auch in Zukunft an Größe gewinnen. Da hier derzeit keine großen Neubauprojek te eingeplant sind, fin- den Verdichtungsprozesse statt. Ihr Bevölkerungszuw achs gründet sich auf hohe Geburtenüberschüsse; Außenzuwanderung und inne rstädtische Um- züge tragen in der Summe nicht zum Wachstum bei. Gl eichzeitig nimmt die Zahl der 65-Jährigen und Älteren zu; hier macht sic h bereits die Alterung der geburtenstarken Jahrgänge bemerkbar. Die Mehrheit dieser Stadtteile, die laut der Progno se bis 2030 moderat bis stark wachsen, ist gegenwärtig vergleichsweise jung und bleibt dies auch in Zukunft (siehe Grafik 7). Unter ihnen gibt es sogar Stadtteile, die sich weiter stark verjüngen, wie beispielsweise Finkenberg (-2, 7 Jahre) oder auch Rader- berg (-1,0 Jahre): Ihr Bevölkerungsanstieg liegt insbesondere an der vorausbe- rechneten Zunahme der Anzahl an Kindern und Jugendlichen. Neben Stadtteilen, die durch Neubau oder Geburtenüberschuss wachsen, gibt es auch Stadtteile ohne Bevölkerungszunahme. Dort w ird die Einwohnerzahl bis 2030 stabil bleiben beziehungsweise nur geringf ügig abnehmen. Etwa in Dellbrück werden zu diesem Zeitpunkt rund 500 Kölne rinnen und Kölner we- niger wohnen als im Jahr 2017. Hierbei handelt es sich um den Stadtteil, in dem die Einwohnerzahl am stärksten abnimmt (-502). Zurü ckzuführen ist dies da- rauf, dass dort mehr Menschen sterben als geboren werden. Die Wanderungs- bilanz — innerstädtische Umzüge und Außenwanderung — liegt hingegen leicht im Plus. Ähnliche Prozesse verlaufen ebenfalls in B rück, Höhenhaus, Flittard, Heimersdorf, Pesch, Vogelsang, Weiden und Zündorf, wobei dort die Wande- rungsgewinne deutlich stärker ausfallen. In Dünnwald, Rath/Heumar, Worrin- gen, Longerich und Mauenheim gibt es über den Sterb eüberschuss hinaus auch mehr Fortzüge als Zuzüge. Die Kölner Stadtteile, die nach den Ergebnissen der Vorausberechnung keine Bevölkerungszunahme erfahren werden, sind größtenteils bereits heute über- durchschnittlich alt. Auch im Jahr 2030 wird unter ihnen das Durchschnittsal- ter voraussichtlich über dem der Gesamtstadt liegen . Hier ist die klassische „Durchalterung“ zu beobachten: Die stark besetzten Geburtenjahrgänge der Babyboomer-Generation wechseln allmählich in das Se niorenalter, und somit werden höhere Altersgruppen nach und nach stärker v ertreten sein, während weniger Junge nachkommen. Hierzu gehören unter ande rem die Stadtteile Dellbrück, Dünnwald, Longerich, Zündorf und Heimersdorf. Zündorfs Entwick- lung würde sich — wie bereits erwähnt — mit der Realisierung von Zündorf-Süd grundlegend ändern. Auch Geburtenüber- schüsse führen zu Bevölkerungs- wachstum Steigendes Durch- schnittsalter in Stadt- teilen ohne Wachstum Stadtteile ohne Wachstum Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 21 Grafik 7 Veränderung des Durchschnittsalters in den Kölner S tadtteilen 2017 bis 2030 Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und St atistik -2,9 -2,7 -1,7 -1,2 -1,0 -0,8 -0,5 -0,4 -0,4 -0,1 -0,1 0,0 0,0 0,0 0,1 0,1 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,3 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4 0,5 0,5 0,5 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,7 0,7 0,7 0,7 0,7 0,7 0,7 0,8 0,8 0,8 0,8 0,9 0,9 0,9 0,9 1,0 1,0 1,0 1,0 1,1 1,1 1,1 1,1 1,1 1,2 1,2 1,2 1,3 1,3 1,4 1,5 1,5 1,5 1,6 1,6 1,6 1,7 1,8 1,8 2,0 2,0 2,1 2,2 2,3 2,3 2,5 2,6 3,4 3,5 3,9 -4,0 -3,0 -2,0 -1,0 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 Blumenberg Widdersdorf Ossendorf Libur Junkersdorf Volkhoven/Weiler Langel Westhoven Bayenthal Sürth Zündorf Porz Lind Nippes Marienburg Neuehrenfeld Meschenich Dünnwald Hahnwald Merkenich Fühlingen Buchforst Dellbrück Neustadt/Nord Merheim Holweide Niehl Bickendorf Kalk Sülz Klettenberg Buchheim Müngersdorf Vogelsang Brück Mauenheim Ensen Ostheim Ehrenfeld Höhenberg Zollstock Wahn Worringen Köln Neustadt/Süd Vingst Esch/Auweiler Longerich Lövenich Lindenthal Weiden Humboldt/Gremberg Bilderstöckchen Godorf Altstadt/Nord Höhenhaus Weidenpesch Altstadt/Süd Rath/Heumar Pesch Rodenkirchen Braunsfeld Riehl Weiß Heimersdorf Lindweiler Mülheim Flittard Grengel Poll Urbach Elsdorf Eil Raderthal Seeberg Roggendorf/Thenhoven Chorweiler Wahnheide Deutz Gremberghoven Stammheim Immendorf Raderberg Bocklemünd/Mengenich Rondorf Finkenberg Neubrück 38,3 38,2 38,5 40,8 41,1 39,4 43,9 45,8 41,7 42,8 46,3 43,1 45,2 40,4 42,8 41,4 38,7 42,3 45,0 43,3 44,8 41,0 44,7 41,3 40,0 41,6 42,4 41,0 38,1 40,5 42,7 40,6 43,1 44,4 45,1 42,8 43,8 38,1 39,0 40,1 42,6 40,5 42,6 41,9 38,8 39,5 44,0 45,0 44,2 41,7 45,0 39,9 39,7 41,7 42,2 43,7 43,2 41,9 45,1 47,9 45,8 42,0 47,6 45,7 47,5 44,8 39,4 44,4 43,4 43,8 44,1 45,6 43,4 45,1 41,3 39,3 40,3 43,4 41,1 38,3 43,9 42,8 40,9 43,2 44,8 39,8 42,9 Durchschnittsalter 2017 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 22 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 23 Anhang Inhalt Seite A1 Erläuterung der Annahmen 24 A2 Vorausberechnungen im Vergleich: Annahmen maßgeblich für Ergebnisse 29 A3 Ergebnisse nach Altersjahren 31 A4 Jugend- und Altenquotient in den Kölner Stadtteilen bis 2030 34 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 24 A1 Erläuterung der Annahmen Bedeutung des Referenzzeitraums für die Berechnung Die Annahmen über die künftige Entwicklung der Gebu rtenhäufigkeit, Lebenserwartung und des Wanderungsgeschehens knüpfen an die Entwicklungsverläufe der Vergangenheit an. Aus- gewählt wurden hierbei die Jahre 2010 bis 2017. Die ses relativ große Zeitfenster wurde be- wusst gewählt, um die Einflussstärke einzelner, vergleichsweise ungewöhnlicher Jahre, zu rela- tivieren. Die Jahre 2015 und 2016 — mit ausgesprochen hohen Zuzugszahlen insbesondere von geflüchteten Menschen — können als solche Ausnahmejahre bezeichnet werden. Geburtenhäufigkeit Die Zahl der erwarteten Geburten wird anhand der Ke nnzahl „Total Fertility Rate“ (TFR), der zusammengefassten Geburtenziffer abgebildet. Der be rechnete Wert gibt die durchschnittli- che Kinderzahl je Frau in den jeweiligen Jahren an. 6 Grafik A1 Total Fertility Rate (TFR): Durchschnittliche Kinderzahl je Frau 2010 bis 2017 (Frauen mit Hauptwohnsitz) Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und St atistik War die TFR in den Anfangsjahren des Referenzzeitraums noch relativ stabil, stieg sie von 2014 bis 2016 Jahr für Jahr an (siehe Grafik A1). Ursäch lich hierfür war sowohl ein Anstieg der durch- schnittlichen Kinderzahl bei deutschen Frauen als a uch bei Frauen nichtdeutscher Staatsange- hörigkeit: 7 Insbesondere in den Jahren 2016 und 2017 — also unmittelbar nach den zahlreichen Zuzügen von Schutzsuchenden — erfolgte ein Anstieg der durchschnittlichen Kinderzahl je aus- ländischer Frau. Bei deutschen Frauen erhöhte sich indes die TFR in den Jahren 2014 und 2015. Seither verläuft diese nahezu konstant. 6 Um das Geburtenverhalten spezifizieren zu können, werden die altersspezifischen Geburtenraten herange zogen und aufsummiert. Sie werden für Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren je Jahrgang berechnet. Der Wert für j edes Altersjahr gibt das Verhältnis zwischen der Zahl der von Müttern im jeweiligen Alter geborenen Kinder und der Anzahl aller Frauen dieses Alters an. 7 Das Geburtenverhalten von Frauen deutscher und nichtdeutscher Staatsangehörigkeit unterscheidet sich teilweise er- heblich. Ausländerinnen, insbesondere neu Zugewanderte, weisen im Durchschnitt eine höhere Kinderzahl je Frau auf. 1,24 1,28 1,29 1,25 1,32 1,35 1,40 1,39 1,53 1,53 1,56 1,58 1,64 1,60 1,79 1,81 1,16 1,23 1,22 1,17 1,25 1,29 1,29 1,27 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 1,9 2,0 Insgesamt Ausländische Frauen Deutsche Frauen Anzahl der Kinder Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 25 Da jedoch mehr als drei Viertel aller Frauen mit Hauptwohnsitz in Köln im Alter zwischen 15 und 49 Jahren die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen (2017: 76,4%), wirkt sich ihr Geburtenver- halten stärker als das der Ausländerinnen auf die E ntwicklung der gesamtstädtischen Gebur- tenziffer aus. Vor dem Hintergrund der Entwicklung des Geburtenver haltens in den Jahren 2010 bis 2017, insbesondere desjenigen der Frauen deutscher Staats angehörigkeit, ist von einer zukünftigen Stabilisierung des aktuellen Geburtenverhaltens auszugehen. Für Köln wird angenommen, dass die jährliche zusammengefasste Geburtenziffer konstant bei 1,39 Kindern je Frau bis zum End- jahr der Berechnung 2040 verbleibt (1,39 entspricht der gesamtstädtischen TFR im Jahr 2017). Lebenserwartung Die Entwicklung der Lebenserwartung gibt Auskunft über die Höhe der Sterbefälle in Köln. Die Zahl der Sterbefälle wird von zwei Faktoren maßgebl ich beeinflusst: einerseits von der Anzahl älterer Menschen und andererseits von der Lebenserwartung. Für die Beurteilung der Entwick- lung der Lebenserwartung wurden die Sterbetafeln fü r Nordrhein-Westfalen herangezogen. Für die Jahre des Referenzzeitraums 2010 bis 2017 z eigt sich ein geringfügiger, annähernd li- near verlaufender Anstieg der Lebenserwartung neugeborener Mädchen und Jungen. Grafik A2 Durchschnittliche Lebenserwartung Neugeborener in N ordrhein-Westfalen 2010 bis 2017 Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) In der Bevölkerungsvorausberechnung wird angenommen , dass sich die geringfügige Zu- nahme der Lebenserwartung, wie sie sich in den Jahr en 2010 bis 2017 in Nordrhein-Westfalen vollzogen hat, auch in Köln fortsetzt. Bis 2040 erg ibt sich hieraus ein moderater Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung von 83,46 auf 85 Jahre für neugeborene Mädchen und von 79,01 auf 82 Jahre für neugeboren Jungen. Aus dem Zusammenwirken beider Parameter — Geburten und Sterbefälle — resultiert der natür- liche Saldo der Bevölkerungsentwicklung, der bis zum Endjahr der Berechnung einen positiven Wert aufweist. Demnach werden auch in Zukunft mehr Geburten als Sterbefälle in Köln zu ver- zeichnen sein. 82,42 82,68 77,40 78,06 70,0 75,0 80,0 85,0 90,0 Lebensjahre Weiblich Männlich Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 26 Außenwanderung Der künftige Wanderungssaldo — also die Differenz a us Zu- und Fortzügen — kann nur bedingt aus der Entwicklung in der Vergangenheit abgeleitet werden. Dies gilt insbesondere für die Wanderungsbeziehung mit dem Ausland. Sie wird zu großen Teilen von politischen, wirtschaft- lichen, ökologischen oder demografischen Rahmenbedi ngungen in den Herkunftsländern der Zuwandernden beeinflusst. Gleichzeitig wirkt sich a uch die Ausgestaltung der deutschen und europäischen Migrationspolitik auf die Höhe der Zuwanderung aus dem Ausland aus. Einerseits geht die Quantifizierung des zu erwarten den Wanderungsgeschehens mit beträcht- lichen Unwägbarkeiten einher, andererseits übt dessen Höhe aber einen starken Einfluss auf die Entwicklung der Bevölkerungszahl aus. Im Gegensatz zur Zahl der Geburten und Sterbefälle können die Wanderungsbewegungen unmittelbar auf die zahlenmäßige Besetzung aller Alters- gruppen einwirken und diese verändern. In Köln ist die Bevölkerung in der Vergangenheit im Wesentlichen dadurch gewachsen, dass mehr Personen in die Stadt gezogen sind, als diese verlassen haben. Während des Referenzzeit- raums war dies kontinuierlich gegeben, wobei der Wanderungssaldo 2017 — im Unterschied zu den Jahren 2010 bis 2016 — nahezu ausgeglichen war. Demnach zogen fast genauso viele Men- schen in die Stadt, wie aus Köln im selben Jahr wegzogen. 8 Tabelle A1 Zuzüge nach Köln 2010 bis 2017 (Bevölkerung mit Hau ptwohnsitz) Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und St atistik Die Mehrheit der Zuziehenden stammt aus Nordrhein-Westfalen (rund 46%, Durchschnitt 2010 bis 2017). Weitere 24 Prozent zogen in der Vergange nheit aus dem übrigen Bundesgebiet in die Stadt. Die Zuzüge aus dem Ausland machen durchs chnittlich 30 Prozent aller zuziehenden Personen aus. Mit rund 52 Prozent gehört die Mehrheit aller Zuwandernden der Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren an (Durchschnitt 2010 bis 2017). Ein Viertel zählt zu den familienrelevanten Jahrgän- gen von 30 bis unter 45 Jahren (25%). Unter allen Z ugewanderten sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (10%), 45- bis unter 60-Jährige (9%) sowie die über 60-Jährigen (4%) in deutlich geringerem Maße vertreten. 8 Der dennoch zu verzeichnende Einwohnerzuwachs geht 2017 maßgeblich auf den Geburtenüberschuss zurück. Allen* Deutschen Ausländer/innen NRW übrigem Bundesgebiet Ausland 2010 55 220 36 881 18 339 25 558 13 696 15 966 2011 59 237 39 075 20 162 27 270 14 240 17 727 2012 57 456 37 387 20 069 26 697 13 818 16 941 2013 57 384 36 226 21 158 27 741 13 849 15 794 2014 59 892 35 636 24 256 28 158 14 297 17 437 2015 65 399 35 238 30 161 29 186 14 222 21 991 2016 63 656 32 973 30 683 28 523 13 633 21 500 2017 56 563 33 686 22 877 26 155 13 516 16 892 * inklusive Zuzüge, deren Herkunft unbekannt ist Zuzüge nach Köln von … Zuzüge nach Köln aus … Jahr Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 27 Hinsichtlich der zugezogenen Ausländerinnen und Aus länder rücken vor allem die Jahre 2015 und 2016 mit jeweils mehr als 30 000 Zugewanderten in das Blickfeld. Verglichen mit den Vor- jahren zeigen sich hier deutliche Unterschiede. Ein Fortführen dieser Situation erfolgte 2017 nicht: mit dem Rückgang der Zuzugszahlen aus dem Ausland aufgrund der rückläufigen Flücht- lingszuwanderung vollzog sich ein klarer Einschnitt. Aus gegenwärtiger Perspektive ist davon auszugehen, dass die derzeitige Entwicklung zu- nächst anhalten wird. Mittelfristig ist allerdings mit einem Anstieg der Zuzugszahlen zu rech- nen, da sich das Zuzugsvolumen vor den Ausnahmejahr en 2015 und 2016 auf einem höheren Niveau als 2017 befand. In der Bevölkerungsvorausberechnung wird daher davon ausgegangen, dass die Anzahl der Zu- ziehenden aus den drei Herkunftsgebieten Nordrhein- Westfalen, übriges Bundesgebiet und dem Ausland zunächst auf dem Niveau des Jahres 2017 verbleibt. Im Verlauf der Berechnung wird ein allmähliches Anwachsen der Zuzugszahlen angenommen, wobei das Zuzugsniveau im Jahr 2040 den Durchschnittswerten der Jahre des Ref erenzzeitraums (2010 bis 2017) ent- spricht. Details der Annahme: Hinsichtlich der Fortzüge wird davon ausgegangen, d ass die Fortzugswahrscheinlichkeit im Zeitraum der Bevölkerungsprognose auf dem durchschnittlichen Niveau aus dem Referenzzeit- raum (2010 bis 2017) verbleibt. Aus dem Zusammenwirken der Zuzüge nach Köln und der Fortzüge aus der Stadt ergibt sich der Wanderungssaldo. In der Bevölkerungsprognose wird der Wanderungssaldo positiv ausfal- len und somit zum anhaltenden Wachstum der Stadt führen. Umzüge innerhalb des Stadtgebiets (Binnenwanderung) Wanderungen innerhalb des Stadtgebiets beeinflussen die kleinräumige Bevölkerungsentwick- lung. Die Umzüge innerhalb der Stadtgrenze in den b ereits existierenden Wohnungsbestand zeigen relativ stabile Verteilungsmuster. Daher wir d das Umzugsgeschehen zwischen den Stadtteilen aufgrund der Entwicklung im Referenzzeitraum (2010 bis 2017) fortgeschrieben. Herkunftsgebiet 2017 Durchschnitt 2010 bis 2017 NRW 26 155 27 400 Übriges Bundesgebiet 13 516 13 900 Ausland 16 892 18 000 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 28 Neubau Für die kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung wird die geplante Neubautätigkeit in den Kölner Stadtteilen bis zum Jahr 2030 berücksichtigt . Hierdurch werden die Ergebnisse der ge- samtstädtischen Bevölkerungsvorausberechnung jedoch nicht beeinflusst, da der Erstbezug neugebauter Wohnungen und Häuser überwiegend durch innerstädtische Umzüge erfolgt. Die „Neu“-Kölnerinnen und Kölner, die von außen in Neubauten einziehen, stellen darüber hin- aus eine Teilmenge des gesamten Außenzuzugs nach Kö ln dar — werden also nicht gesondert hinzugerechnet. Größere Neubauprojekte wirken sich erkennbar auf die innerstädtischen Umzüge aus, denn sie verursachen eine Zunahme der Wanderungen in die betroffenen Stadtteile. Letztendlich gehen die vermehrten Umzüge mit einem Anstieg der Einwohn erzahl in Stadtteilen mit viel Neubau einher. Zukünftige Neubautätigkeit in den 86 Stadtteilen Kölns bis 2030 In der Bevölkerungsvorausberechnung können künftige Neubaugebiete nur berücksichtigt werden, wenn für diese konkrete Angaben zur Menge und Bezugsreife der angestrebten Geschoss- oder Einfamilienhausbebauung vorliegen. Der Bevölkerungszuwachs, welcher sich für die Stadtteile durch den Bezug neuer Wohnun- gen und Häuser ergibt, wurde dementsprechend auf der Grundlage des erreichten Planungs- stands und den voraussichtlichen Entwicklungszeiten der Wohnungsbauprojekte sowie Annahmen zu ihrem Bezug in die Berechnung integriert. Im Einzelnen eingeflossen sind basierend auf den Wohnbaupotenzialflächen (Stand Mai 2018): • Planreife Wohnbauflächen im Bau bzw. in Vorbereitung oder in städtischer Erschließung • Wohnbauflächen mit laufenden B-Planverfahren bzw. verfahrensleitenden Beschlüssen Eingeflossen sind zudem kleinteilige Innenentwicklungs-/ Nachverdichtungspotenziale — unter anderem Baulückenschließung, Aufstockung, Dachgeschossausbau — je Kölner Stadt- teil. Bei einigen größeren Neubauflächen ist der Verbindlichkeitsgrad der Planungen (Stand Mai 2018) zum Zeitpunkt der Prognoseberechnung nicht ausreichend für eine Verar- beitung im Prognosemodell gewesen. Dies betrifft den Fertigstellungszeitpunkt sowie die genaue Zahl der Wohneinheiten. Sie können frühestens bei der nächsten Erstellung der Be- völkerungsprognose einbezogen werden. Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 29 A2 Vorausberechnungen im Vergleich: Annahmen maßgeblich für Ergebnisse Die Ausgestaltung der Annahmen einer Bevölkerungsvorausberechnung ist maßgeblich für de- ren Ergebnisse verantwortlich. Hierbei eröffnen die Annahmen zu den relevanten demografi- schen Komponenten — Geburten, Sterbefälle, Zuzüge u nd Fortzüge — beziehungsweise ihr Zu- sammenwirken unterschiedliche Optionen für den künf tigen Entwicklungsverlauf der Einwoh- nerzahl. Die im Dezember 2018 veröffentliche Vorausberechnun g der Bevölkerung durch den Landes- betrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) 9 sagt ein größeres Wachstum für Köln voraus als die vorliegende städtische Prog nose. Demzufolge würden 2040 mehr als 1 250 000 Menschen in Köln wohnen. Grafik A3 Vergleich unterschiedlicher Prognosen für Köln (Bev ölkerung mit Hauptwohnsitz) Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und St atistik Für die Unterschiede zwischen städtischer Vorausber echnung und der Prognose des IT.NRW sind die angenommenen Wanderungsgewinne ausschlagge bend. Das bedeutet, IT.NRW nimmt bis 2030 deutlich höhere Zuzugszahlen als die Stadt Köln an, verbunden mit einer gerin- geren Zahl an Fortzügen. Nach 2030 entsprechen sich die angenommenen Zuzugszahlen an- nähernd, wohingegen die Stadt Köln ab diesem Zeitpu nkt deutlich höhere Fortzugszahlen er- wartet. Bei den künftigen Geburten und Sterbefällen hingegen weichen die Ergebnisse von Stadt Köln und IT.NRW nur geringfügig ab. 9 Das IT.NRW führt die Vorausberechnung der Bevölkeru ng für alle kreisfreien Städte und Kreise Nordrhein- Westfalens durch, sodass auch die künftige Bevölkerungsentwick lung Kölns gesamtstädtisch entnommen werden kann. S iehe hierzu: Information und Technik Nordrhein-Westfalen (2019): NRW (ge)zählt: Vorausberechnung der Bevölker ung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfa lens 2018 bis 2040/60. Online verfügbar unter: https://webshop.it.nrw.de/gratis/Z249%20201954.pdf (abgerufen am 15.08.2019). 1 081 500 1 146 100 1 090 800 1 251 100 1 000 000 1 050 000 1 100 000 1 150 000 1 200 000 1 250 000 1 300 000 Stadt Köln 2018 - Basisvariante IT.NRW 2018 - Basisvariante IST-Wert 2018: 1 082 900 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 30 Bei der Betrachtung der künftigen Wanderungsbewegungen verfolgt IT.NRW einen sogenann- ten „top-down“-Ansatz. Danach wird für die Wanderun gen aus/nach den übrigen Bundeslän- dern sowie über die Bundesgrenzen für ganz NRW jewe ils ein Wanderungsvolumen festge- legt 10 . Anhand eines Verteilungsschlüssels (geschlechts- und altersspezifische Verteilungsquo- ten, die aus der Vergangenheit abgeleitet sind) wird dann die Menge an Zu- und Fortzügen auf alle Kreise und kreisfreien Städte in NRW rechnerisch verteilt. Für die Erstellung der städtischen Bevölkerungsprognose findet hingegen ein „bottom-up“-An- satz Verwendung. Die Annahmen über die künftige Ent wicklung der Zu- und Fortzüge werden ausschließlich aufgrund der für Köln vorliegenden a bsoluten Größen im Referenzzeitraum be- stimmt (siehe Kapitel A1). Der Abgleich mit der Einwohnerzahl vom 31.12.2018 hat gezeigt, dass der Entwicklungsverlauf der städtischen Prognose (Basisvariante) die tatsächliche Bevölkerungsentwicklung derzeit na- hezu passgenau abbildet. Mit einer Differenz von mi nus 1 400 Kölnerinnen und Kölnern mit Hauptwohnsitz unterschätzt die städtische Vorausber echnung den von der Stadt Köln ausge- wiesenen Bevölkerungsstand des Jahres 2018 in Höhe von 1 082 900 nur geringfügig. Die Vo- rausberechnung von IT.NRW liegt für den 31.12.2018 bei 1 090 800 und damit um rund 5 000 höher, als die vom Landesamt für Köln ausgewiesene Einwohnerzahl 11 . Tabelle A2 Vergleich der Vorausberechnungen für das Jahr 2018 Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und St atistik; IT.NRW Ein Blick auf die jeweils angenommenen Wanderungssa lden für 2018 erweist sich hierbei als zentral: Während die Stadt Köln von einem Wanderung sgewinn von rund 2 000 ausgegangen ist, erwartete IT.NRW ein Plus von 8 100 Personen. Der tatsächlich verzeichnete Wanderungs- saldo für Köln beläuft sich demgegenüber bei der St adt auf 3 500, bei IT.NRW auf 4 200 Ein- wohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz. Die Berechnung der Stadt Köln liegt somit im ersten Vergleichsjahr deutlich näher an den tat- sächlichen Werten für Köln als die Berechnung des IT.NRW. 10 Je nach Bevölkerungsvorausberechnung unterscheidet sich die Höhe des angenommenen Wanderungsgeschehens. So weist beispielsweise das Statistische Bundesamt (Destatis) in seiner aktuellen 14. Vorausberechnung einen geringe- ren künftigen Wanderungssaldo für Nordrhein-Westfalen aus, als dies IT.NRW unternimmt. Dies gilt für alle drei Vari- anten mit unterschiedlich starker Nettozuwanderung, die der Berechnung von Destatis zugrunde liegen. Online ver- fügbar unter: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsvorausberech- nung/_inhalt.html#sprg233474 (abgerufen am 14.11.2019). 11 Im Idealfall sollten die Einwohnerzahl des Statistischen Landesamtes und jene der Stadt Köln übereinstimmen. In der Realität weichen die Zahlen jedoch voneinander ab. Diese Gegebenheit stellt allerdings kein Köln spezifisches Problem dar, sondern besteht ebenfalls in zahlreichen weiteren Kommunen und basiert letztlich auf der Nutzung unterschiedli- cher Datenquellen. Die amtliche Einwohnerzahl wird durch das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen aufbau- end auf der letzten verfügbaren Volkszählung fortgeschrieben. Die aktuelle Fortschreibung des Bevölkerungsstands basiert auf den Ergebnissen des Zensus 2011. Bei den Bevölkerungsdaten der Stadt Köln handelt es sich hingegen um einen stichtagsbezogenen Datenabzug aus dem Kölner Einwohnermelderegister. Stadt Köln 1 081 500 1 082 900 -1 400 IT.NRW 1 090 800 1 085 700 +5 100 Stadt Köln 2 000 3 500 -1 500 IT.NRW 8 100 4 200 +3 900 Differenz Bevölkerungsbestand 31.12.2018 Wanderungssaldo 2018 Daten- quelle Voraus- berechnung Ist-Wert Bevölkerung mit Hauptwohnsitz Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 31 A3 Ergebnisse nach Altersjahren Tabelle A3 Bevölkerung in Köln 2017 und vorausberechnete Bevöl kerungsentwicklung in Köln nach Alter 2018, 2020, 2030 und 2040 (Bevölkerung mit Ha uptwohnsitz) 2018 2020 2030 2040 Bevölkerung mit Hauptwohnung 1 1 077 768 1 081 500 1 089 000 1 120 400 1 146 100 darunter im Alter von … Jahren 0 11 671 11 400 11 500 11 400 11 800 1 11 461 11 300 11 100 11 100 11 300 2 10 908 11 200 10 700 10 700 10 900 3 10 441 10 700 10 900 10 500 10 600 4 9 784 10 300 10 800 10 200 10 300 5 9 791 9 700 10 400 10 100 10 100 6 9 415 9 700 10 100 9 900 9 900 7 9 750 9 400 9 600 9 800 9 700 8 9 339 9 700 9 600 9 700 9 600 9 9 659 9 300 9 300 9 700 9 600 10 9 437 9 600 9 700 9 600 9 500 11 9 079 9 500 9 300 9 600 9 500 12 8 948 9 100 9 700 9 600 9 500 13 8 905 9 000 9 500 10 300 9 600 14 8 729 9 000 9 200 10 400 9 600 15 8 834 8 900 9 200 10 300 9 700 16 8 988 9 100 9 400 10 400 10 000 17 9 478 9 500 9 700 10 500 10 500 18 9 672 10 200 10 300 11 200 11 200 19 10 698 10 500 11 000 11 800 12 000 20 12 382 11 600 12 000 12 900 12 900 21 13 180 13 300 12 500 13 600 13 900 22 13 681 14 100 13 600 14 700 14 800 23 14 726 14 600 14 900 15 400 16 100 24 15 841 15 500 15 600 16 000 16 900 25 16 717 16 400 15 900 16 500 17 400 26 17 892 17 200 16 600 17 000 17 800 27 18 772 18 100 17 300 17 300 18 000 28 19 064 18 900 17 700 17 600 18 300 29 18 933 19 000 18 300 17 700 18 300 30 18 553 18 800 18 700 17 700 18 400 31 18 224 18 400 18 700 17 400 18 200 32 17 258 18 000 18 400 17 300 18 000 33 16 917 17 100 17 900 17 300 17 800 34 16 647 16 700 17 500 17 100 17 400 35 16 852 16 400 16 600 16 700 17 100 Alter Prognosejahr (auf 100 gerundet) 2017 Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 32 noch Tabelle A3 Bevölkerung in Köln 2017und vorausberechnete Bevölk erungsentwicklung in Köln nach Alter 2018, 2020, 2030 und 2040 (Bevölkerung mit Ha uptwohnsitz) 2018 2020 2030 2040 Bevölkerung mit Hauptwohnung 1 1 077 768 1 081 500 1 089 000 1 120 400 1 146 100 darunter im Alter von … Jahren 36 16 961 16 600 16 300 16 500 16 900 37 16 891 16 700 16 000 16 400 16 600 38 15 804 16 600 16 200 16 300 16 300 39 15 129 15 600 16 300 16 300 16 100 40 15 213 15 000 16 200 16 400 15 900 41 15 176 15 100 15 300 16 300 15 600 42 14 347 15 100 14 800 16 100 15 500 43 14 310 14 300 14 900 15 900 15 500 44 14 181 14 300 14 900 15 700 15 400 45 14 550 14 100 14 200 15 200 15 200 46 15 374 14 500 14 200 15 000 15 200 47 15 876 15 300 14 100 15 000 15 200 48 16 678 15 800 14 400 15 100 15 200 49 17 205 16 600 15 200 15 200 15 300 50 17 471 17 100 15 600 15 200 15 300 51 17 283 17 300 16 300 14 600 15 200 52 16 946 17 100 16 800 14 200 15 100 53 16 971 16 800 17 000 14 200 14 900 54 15 938 16 800 16 700 14 100 14 700 55 15 137 15 800 16 400 13 400 14 200 56 14 631 15 000 16 400 13 300 13 900 57 13 960 14 500 15 400 13 000 13 800 58 13 456 13 800 14 600 13 200 13 700 59 12 517 13 300 14 100 13 700 13 700 60 12 008 12 400 13 400 13 900 13 600 61 11 806 11 800 12 900 14 300 13 000 62 11 130 11 600 12 000 14 600 12 500 63 10 861 11 000 11 500 14 700 12 400 64 10 184 10 700 11 300 14 400 12 200 65 9 981 10 000 10 600 14 000 11 600 66 9 703 9 800 10 300 13 900 11 400 67 10 038 9 500 9 700 13 000 11 100 68 9 911 9 800 9 400 12 300 11 200 69 9 330 9 700 9 200 11 800 11 500 70 8 775 9 100 9 400 11 200 11 600 Alter 2017 Prognosejahr (auf 100 gerundet) Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 33 noch Tabelle A3 Bevölkerung in Köln 2017 und vorausberechnete Bevöl kerungsentwicklung in Köln nach Alter 2018, 2020, 2030 und 2040 (Bevölkerung mit Ha uptwohnsitz) Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und St atistik 2018 2020 2030 2040 Bevölkerung mit Hauptwohnung 1 1 077 768 1 081 500 1 089 000 1 120 400 1 146 100 darunter im Alter von … Jahren 71 8 041 8 600 9 300 10 700 11 800 72 7 091 7 900 8 700 9 900 12 000 73 8 593 6 900 8 200 9 400 11 900 74 8 671 8 400 7 500 9 100 11 600 75 8 182 8 400 6 600 8 500 11 200 76 9 356 7 900 7 900 8 200 10 900 77 9 848 9 000 7 800 7 600 10 100 78 9 122 9 400 7 300 7 300 9 400 79 8 252 8 700 8 300 6 900 8 900 80 7 593 7 800 8 500 6 900 8 200 81 7 031 7 200 7 800 6 500 7 600 82 6 294 6 600 6 900 5 900 6 800 83 5 594 5 900 6 200 5 300 6 300 84 4 148 5 200 5 700 4 700 5 800 85 3 606 3 800 4 900 3 900 5 200 86 3 536 3 300 4 300 4 300 4 700 87 3 246 3 200 3 100 4 000 4 100 88 2 808 2 900 2 600 3 500 3 700 89 2 375 2 400 2 400 3 600 3 200 90 1 878 2 000 2 200 3 400 3 000 91 1 556 1 600 1 800 2 800 2 600 92 1 266 1 300 1 500 2 200 2 200 93 962 1 000 1 100 1 800 1 800 94 706 800 900 1 500 1 400 95 553 600 700 1 100 1 100 96 420 400 500 900 1 100 97 285 300 400 600 900 98 193 200 300 400 700 99 Jahre und mehr 204 200 400 1 800 4 900 Alter 2017 Prognosejahr (auf 100 gerundet) Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 34 A4 Jugend- und Altenquotient in den Kölner Stadtteilen bis 2030 Tabelle A4 Jugend- und Altenquotient je Stadtteil 2017 und 20 30 (Bevölkerung mit Hauptwohnsitz) 2017 2030 2017 2030 Köln 24,5 25,6 26,5 30,5 Stadtbezirk 1 Innenstadt 101 Altstadt/Süd 11,5 12,7 21,4 23,3 102 Neustadt/Süd 13,4 14,1 13,5 16,1 103 Altstadt/Nord 9,7 10,2 20,1 21,9 104 Neustadt/Nord 14,0 14,4 18,1 21,8 105 Deutz 15,5 15,5 21,1 19,5 Stadtbezirk 2 Rodenkirchen 201 Bayenthal 23,3 22,3 25,3 29,8 202 Marienburg 25,1 26,7 29,0 34,0 203 Raderberg 21,7 23,1 21,0 18,7 204 Raderthal 26,5 29,8 36,8 41,2 205 Zollstock 19,3 20,9 28,1 30,6 206 Rondorf 28,3 38,2 34,2 39,4 207 Hahnwald 34,0 32,0 39,4 45,4 208 Rodenkirchen 27,8 30,2 42,7 45,8 209 Weiß 32,9 35,1 42,0 48,0 210 Sürth 31,5 31,8 28,8 40,4 211 Godorf 29,1 32,7 26,2 34,2 212 Immendorf 30,0 40,6 29,6 39,4 213 Meschenich 35,8 34,9 21,2 28,3 Stadtbezirk 3 Lindenthal 301 Klettenberg 23,8 25,5 26,6 33,1 302 Sülz 17,5 18,4 19,5 23,6 303 Lindenthal 17,6 19,0 25,7 27,9 304 Braunsfeld 19,7 22,7 27,5 29,1 305 Müngersdorf 23,4 26,2 32,3 38,5 306 Junkersdorf 27,3 26,4 25,2 31,5 307 Weiden 24,6 26,9 38,7 43,5 308 Lövenich 31,0 32,2 35,7 40,0 309 Widdersdorf 46,9 40,0 23,5 30,4 Stadtbezirk 4 Ehrenfeld 401 Ehrenfeld 15,8 17,4 15,1 17,0 402 Neuehrenfeld 21,8 20,7 23,0 27,4 403 Bickendorf 27,9 28,0 24,7 29,4 404 Vogelsang 27,7 26,8 33,7 38,5 405 Bocklemünd/Mengenich 33,3 38,8 37,5 38,4 406 Ossendorf 32,3 27,6 17,8 26,2 Stadtteil Jugendquotient Altenquotient Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 35 noch Tabelle A4 Jugend- und Altenquotient je Stadtteil 2017 und 20 30 (Bevölkerung mit Hauptwohnsitz) 2017 2030 2017 2030 Köln 24,5 25,6 26,5 30,5 Stadtbezirk 5 Nippes 501 Nippes 21,7 21,1 18,7 23,4 502 Mauenheim 24,9 25,0 28,2 32,1 503 Riehl 22,2 23,6 45,9 49,2 504 Niehl 25,9 24,8 28,7 31,7 505 Weidenpesch 21,9 23,8 29,4 33,3 506 Longerich 26,7 27,5 37,2 43,6 507 Bilderstöckchen 31,0 31,3 24,3 26,2 Stadtbezirk 6 Chorweiler 601 Merkenich 25,0 26,2 28,8 37,7 602 Fühlingen 24,2 32,7 28,8 49,3 603 Seeberg 36,5 38,1 33,3 34,6 604 Heimersdorf 26,9 29,0 46,7 53,9 605 Lindweiler 32,8 33,7 43,2 46,8 606 Pesch 26,8 26,7 52,1 54,2 607 Esch/Auweiler 30,8 36,9 34,5 45,7 608 Volkhoven/Weiler 30,0 33,4 19,9 31,9 609 Chorweiler 39,4 46,0 31,8 37,0 610 Blumenberg 29,5 28,2 14,3 30,2 611 Roggendorf/Thenhoven 32,3 44,5 21,4 31,5 612 Worringen 30,3 32,0 31,1 37,3 Stadtbezirk 7 Porz 701 Poll 25,9 28,6 32,8 35,9 702 Westhoven 22,8 24,3 36,2 49,1 703 Ensen 25,9 28,2 32,0 38,1 704 Gremberghoven 36,8 42,1 22,8 23,2 705 Eil 29,5 31,1 33,7 38,6 706 Porz 27,3 26,4 31,0 38,9 707 Urbach 28,4 30,5 36,0 39,8 708 Elsdorf 34,9 31,4 45,6 40,3 709 Grengel 27,4 31,0 31,4 36,4 710 Wahnheide 23,9 28,7 29,3 35,7 711 Wahn 31,9 36,8 25,1 32,2 712 Lind 22,2 25,1 34,6 48,0 713 Libur 31,4 34,0 22,0 36,0 714 Zündorf 27,2 26,7 42,0 53,9 715 Langel 28,7 31,0 31,7 47,7 716 Finkenberg 44,3 60,2 36,5 35,6 Stadtteil Jugendquotient Altenquotient Kölner Statistische Nachrichten — 4/2019 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 36 noch Tabelle A4 Jugend- und Altenquotient je Stadtteil 2017 und 203 0 (Bevölkerung mit Hauptwohnsitz) Quelle: Stadt Köln — Amt für Stadtentwicklung und St atistik 2017 2030 2017 2030 Köln 24,5 25,6 26,5 30,5 Stadtbezirk 8 Kalk 801 Humboldt/Gremberg 24,4 24,5 23,1 24,6 802 Kalk 24,4 24,5 17,3 19,9 803 Vingst 35,5 35,7 26,3 29,1 804 Höhenberg 24,6 24,7 23,9 25,5 805 Ostheim 37,5 39,3 23,5 27,6 806 Merheim 34,4 33,7 26,0 29,7 807 Brück 28,4 30,6 38,0 47,3 808 Rath/Heumar 25,8 28,0 36,4 42,1 809 Neubrück 38,4 49,7 40,7 37,9 Stadtbezirk 9 Mülheim 901 Mülheim 25,0 26,5 20,5 21,8 902 Buchforst 25,7 23,3 25,3 28,3 903 Buchheim 28,0 24,7 25,4 26,7 904 Holweide 27,2 27,9 25,0 32,7 905 Dellbrück 26,7 27,1 33,8 43,0 906 Höhenhaus 30,7 34,3 34,6 43,5 907 Dünnwald 32,1 30,8 30,6 38,0 908 Stammheim 29,0 33,1 37,6 39,2 909 Flittard 29,0 33,4 37,9 45,5 Stadtteil Jugendquotient Altenquotient Amt für Stadtentwicklung und Statistik Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Tel: 02 21 / 221-21882 Fax: 02 21 / 221-21900 oder 28493 E-Mail: statistik@stadt-koeln.de Internet: http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/ Amt für Stadtentwicklung und Statistik Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ISSN 2192 — 9726  Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 13/15/500/10.2019

Beratungsverlauf

  1. 05.12.2019

    Stadtentwicklungsausschuss

    TOP 17.8, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 16.01.2020

    Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren

    TOP 15.4, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  3. 20.01.2020

    Ausschuss Schule und Weiterbildung

    TOP 5.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  4. 20.01.2020

    Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)

    TOP 10.1.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
  5. 23.01.2020

    Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)

    TOP 10.2.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  6. 23.01.2020

    Bezirksvertretung 8 (Kalk)

    TOP 10.2.10, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  7. 27.01.2020

    Bezirksvertretung 9 (Mülheim)

    TOP 10.2.6, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  8. 28.01.2020

    Jugendhilfeausschuss

    TOP 8.5.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  9. 28.01.2020

    Gesundheitsausschuss

    TOP 6.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  10. 30.01.2020

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 9.8, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  11. 30.01.2020

    Bezirksvertretung 7 (Porz)

    TOP 10.2.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  12. 30.01.2020

    Bezirksvertretung 5 (Nippes)

    TOP 10.2.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  13. 03.02.2020

    Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)

    TOP 11.3.4, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  14. 03.02.2020 zuletzt

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 12.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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