Mandari Insight

V/0477/2009

"Jugendhilfe an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen" - Umsetzung des Konzeptes

Vorlagen 13.07.2009

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 30.09.2009, TOP 16

Anlage 1 - Strukturdaten der Förderschulen

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Strukturdaten der Förderschulen

2252 Zeichen

Anlage 1                   
 
 
Strukturdaten der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen in  Münster 
Stand Juni 2009 
 
  
Schüler 
 
 
Auswärtige 
Schüler 
 
 
Primarstufe 
 
Sekundarstufe I 
 
Mit Migrations- 
vorgeschichte 
 
Ganztag 
 
Übermittag 
 1 2 3 4 5 6 7 
 
 
Albert – Schweitzer – Schule 
Förderschule Lernen 
 
 
217 
 
 
2 
 
       
58 
 
 
159 
 
 
 
 
 
62 
 
Offener 
Ganztag 
St. 1 – 6 
 
 
Ab Stufe 7 
 
Augustin – Wibbelt – Schule 
Förderschule Lernen 
 
154 
 
59 
 
40 
 
114 
 
 
 
55 
 
Erweiterter 
Ganztag 
St. 1-9 
 
Erweiterter 
Ganztag 
St. 1-9 
 
Johannesschule 
Verbundschule 
Lernen+ 
Emot. u. soz. Entwicklung 
 
 
217 
 
 
12 
 
 
40 
 
 
177 
 
 
 
 
 
56 
 
Offener 
Ganztag 
 
Offener 
Ganztag 
 
 
Uppenbergschule 
Verbundschule 
Lernen + 
Emot. u. soz. Entwicklung 
 
 
215 
 
 
0 
 
 
60 
 
 
155 
 
 
 
 
 
 
89 
 
 
Offener 
Ganztag 
 
 
Offener 
Ganztag 
 
 
 
Gesamt 
 
 
 
803 
 
 
 
73 
 
 
 
198 
 
 
 
605 
 
 
 
262 
  
Angaben in Spalten 1, 3, 4, 5 laut amtlicher Schulstatistik 2008 / 2009 
Angabe   in Spalte   2             laut Erhebung v. 31.05.2009

Strukturdaten weiterer Förderschulen in Münster 
Stand Juni 2009 
 
  
Schüler 
 
Auswärtige 
Schüler 
 
 
Primarstufe 
 
Sekundarstufe I 
 
Mit Migrations- 
vorgeschichte 
 
Ganztag 
 
Übermittag 
 1 2 3 4 5 6 7 
 
Richard – von – Weizsäcker 
– Schule 
Förderschwerpunkt 
emotionale und soziale 
Entwicklung 
 
 
 
178 
 
 
 
2 
 
 
 
80 
 
 
 
98 
 
 
 
22 
  
 
Erich – Kästner – Schule 
Förderschwerpunkt Sprache  
 
 
 
135 
 
 
0 
 
 
135 
 
 
 
 
 
 
 
 
4 
 
OGT insg. 
78 Kinder 
davon 
30 von EKS 
 
 
Offener 
Ganztag 
 
Martin Luther King Schule 
Förderschwerpunkt Sprache 
 
 
189 
 
 
  
189 
 
7 
 
 
 
 
Irisschule 
Förderschwerpunkt Sehen 
 
 
61 
  
34 
 
27 
 
8 
  
 
Münsterlandschule 
Förderschwerpunkt Hören 
und Kommunikation 
 
 
 
228 
  
 
94 
 
 
134 
 
 
49 
  
 
Regenbogenschule 
Förderschwerpunkt 
körperliche und motorische 
Entwicklung 
 
 
 
246 
  
 
104 
 
 
142 
 
 
26 
  
 
Papst – Johannes – Schule 
Förderschwerpunkt geistige 
Entwicklung 
 
 
 
201 
      
Angaben in Spalten 1, 3, 4, 5 laut amtlicher Schulstatistik 2008 / 2009 
Angabe   in Spalte   2             laut Erhebung v. 31.05.2009

Beschlussvorlage

14219 Zeichen

Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
"Jugendhilfe an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen" - Umsetzung des 
Konzeptes 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
03.09.2009 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 
15.09.2009 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
16.09.2009 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
29.09.2009 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
30.09.2009 Hauptausschuss Vorberatung 
30.09.2009 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien erweitert das Angebot der Jugendhilfe an 
den „Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen“ Johannesschule, Albert-
Schweitzer-Schule, Uppenbergschule und Augustin–Wibbelt-Schule durch ein individuelles 
Beratungs- und Förderangebot. 
 
2. An den vier „Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen“ werden vier x 0,50 Stelle 
EGr. 9 (VergGr. IVb) in der Produktgruppe 0603 für pädagogische Fachkräfte mit organisa-
torischer Anbindung an das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien eingerichtet. 
 
  
3. Der Einsatz erfolgt im Rahmen des zweiten Kinder- und Jugendförderplans der Stadt 
Münster für zunächst fünf Jahre (01.11.2009 – 31.12.2014), an den Stellen werden ent-
sprechende kw-Vermerke angebracht. 
 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Personalkosten kostenneutral aus Mitteln der Hilfen zur Er-
ziehung gegenfinanziert sind.  Eine Einsparung im stationären Hilfebereich wird herbeigeführt. Die 
erforderlichen Mittel für die Durchführung der Sachentscheidung stehen wie folgt bei den Teilfi-
nanz- und Teilergebnisplänen nachstehender Produktgruppen zur Verfügung: 
Vorlagen-Nr.: 
V/0477/2009 
Auskunft erteilt: 
Herr Paschert 
Herr Wildemann 
Ruf: 
492 58 90 
492 51 70 
E-Mail: 
Paschert@stadt-muenster.de 
WildemannA@stadt-muenster.de 
Datum: 
10.08.2009 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. 
 
Aufwendungen 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush.-
jahr 
Betrag 
€ Bemerkungen 
Produktgruppe 0603 Förderung von be nachteiligten jun-
gen Menschen 
   
Teilergebnisplan 
(Zeile)  11 Personalaufwendungen    2009 18.290 €*  
Der Eckwert für die 
Personalaufwendun-
gen erhöht sich 
entsprechend. 
Teilergebnisplan 
(Zeile)  11 Personalaufwendungen  2010 - 
   2014 
109.740 €* 
jährlich     
Der Eckwert für die 
Personalaufwendun-
gen erhöht sich 
entsprechend. 
Insgesamt    2009 18.290 €   
Insgesamt  2010 - 
   2014 
109.740 € 
jährlich  
 
Deckung durch Sperrung in der    
Produktgruppe 0605 Erzieherische und wirtschaftliche 
Hilfen für Familien 
   
Teilergebnisplan 
(Zeile)  15 Transferaufwendungen    2009 -18.290 €   
Teilergebnisplan 
(Zeile)  15 Transferaufwendungen  2010 - 
   2014 
-109.740 € 
jährlich   
Insgesamt    2009 -18.290 €   
Insgesamt   2010 – 
   2014 
-109.740 € 
jährlich  
 
   * Die Ermittlung der Personalaufwendungen erfolgte auf der Basis der von Amt 10 veröffentlichten Personaldurch- 
     schnittskosten für  2009. 
 
Die Anpassung 2009 erfolgt über den Nachtragshaushalt oder im Rahmen der Haushaltsbewirt-
schaftung. 
 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Für die Umsetzung des Konzeptes „Jugendhilfe an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt 
Lernen“ werden zusätzliche Personalaufwendungen benötigt.   
 
 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage 
 
An den „Förderschulen 
mit dem Förderschwerpunkt Lernen“ hat sich in den letzten Jahren der Ju-
gendhilfebedarf deutlich erhöht. Insbesondere ist eine deutliche Zunahme von Kindern aus Famili-
en mit zum Teil intensiven Kontakten zum Kommunalen Sozialdienst zu verzeichnen. 
 
Kinder und Jugendliche, deren Förderbedarfe im Regelschulbereich nicht abgedeckt werden kön-
nen, stellen dementsprechend spezialisierte Anforderungen an die pädagogische Begleitung und 
Unterstützung im schulischen Rahmen. Hinzu kommt, dass der Anteil der Kinder mit Migrationser-
fahrung ohne Aussiedleranteil in den „Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen“ inzwi-
schen bei 33 % liegt.

- 3 - 
Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. 
Seit 16 Jahren bestehen intensive Kooperationsstrukturen der Jugendhilfe in der Richard–von–
Weizsäcker–Schule (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwick-
lung). Die intensive Verzahnung von Sonderpädagogik und kommunaler Jugendhilfe bewirkt eine 
optimale Förderung von Kindern, die einen erhöhten Förderbedarf aufweisen. Darüber hinaus ar-
beiten die Fachkräfte des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien seit nunmehr 10 Jahren 
erfolgreich an allen Hauptschulen in Münster und  tragen so wesentlich zu einem erfolgreichen 
Schulabschluss der benachteiligten Schülerinnen und Schüler bei. Zusätzlich wurde vor zwei Jah-
ren das Schulverweigerungsprojekt für die Gym nasien und Realschulen durch das Amt für Kinder, 
Jugendliche und Familien initiiert. 
 
Das neue Angebot „Jugendhilfe an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen“ ist ein 
weiterer wichtiger Baustein im Gesamtkonzept „Jugendhilfe / Schule“. Mit diesem Angebot sollen 
auch an den Förderschulen Jugendhilfebedarfe frühzeitig erkannt und   kostenintensive Hilfen zur 
Erziehung reduziert werden. 
 
Im Stadtgebiet Münster bieten derzeit insgesamt 11 Schulen differenzierte schulische Förderkon-
zepte für Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Behinderungen oder erheblichen Entwick-
lungsbeeinträchtigungen im Bereich  Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung den Regel-
schulanforderungen nicht gerecht werden können. 
 
Folgende vier Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen halten adäquate Förder- und 
Lernkonzepte für Kinder und Jugendliche mit Lernbehinderungen vor: 
 
 
o Albert-Schweitzer–Schule  (Mitte – Ostviertel):   
217 Schülerinnen und Schüler (davon 58 im Primarbereich und 159 in der Sekundarstufe).  
62 Schüler und Schülerinnen, also 29% weisen einen Migrationshintergrund auf
1*. 
 
Das Angebot des offenen Ganztags richtet sich an die Jahrgangsstufen 1 – 6. Zur pädago-
gischen Begleitung des Angebotes kooperiert die Albert – Schweitzer – Schule mit dem 
Verein SeHT Münster e.V. (Selbständigkeitshilfe bei Teilleistungsschwächen). Eine Über-
mittagbetreuung wird zudem ab der Jahrgangsstufe 7 angeboten. 
 
 
o Augustin–Wibbelt–Schule (Roxel):  
154 Schülerinnen und Schüler (davon 40 im Primarbereich und 114 in der Sekundarstufe). 
55 Schülerinnen und Schüler, also 36% weisen einen Migrationshintergrund auf*. 
 
Die Augustin–Wibbelt–Schule kooperiert vor Ort in Roxel mit der dortigen Droste–
Hauptschule im Bereich der Ganztagsorganisation Sie bietet als einzige Förderschule ein 
Ganztagsangebot für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 – 9 an. Darüber hinaus 
ist eine pädagogische Fachkraft des CVJM mit einer 0,5 Stelle für die Augustin–Wibbelt–
Schule und die Droste–Hauptschule-Roxel zu gleichen Teilen zuständig. 
 
 
o Johannesschule (Hiltrup - künftig Verbundschule mit den Förderschwerpunkten Lernen 
und soziale und emotionale Entwicklung):  
 
217 Schülerinnen und Schüler (davon 40 im Primarbereich und 177 in der Sekundarstufe). 
56 Schüler und Schülerinnen, also 26 % weisen einen Migrationshintergrund auf.* 
 
Die pädagogische Ausgestaltung des offenen Ganztagsangebotes wird in der Johannes-
schule im Wesentlichen von einer Erziehrinnen und einem Erzieher sowie drei pädagogi-
schen Fachkräften geleistet. Ergänzt wird dieses Angebot durch Kooperationen mit einem 
                                                
 
1 *Die Schülerzahlen beziehen sich auf den Beginn des Schuljahres 2008 / 2009

- 4 - 
Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. 
Sportverein, der Musikschule, dem Diakoni schen Werk sowie dem Verbund Sozialthera-
peutischer Einrichtungen VSE zur gezielten Stärkung sozialer Kompetenzen. 
 
o Uppenbergschule (Kinderhaus - Verbundschule mit den Förderschwerpunkten  Lernen 
und soziale und emotionale Entwicklung): 
 
215 Schülerinnen und Schüler (davon 60 im Primarbereich und 155 in der Sekundarstufe). 
89 Schülerinnen und Schüler, also 41 % weisen einen Migrationshintergrund auf.* 
 
Die Uppenbergschule hält für ihr Ganztagsangebot zwei 0,5 Stellen sowie ein, bis zum 
Schuljahresende 2008 / 2009 befristetes Beratungsangebot der Richard–von–Weizsäcker–
Schule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung, vor. 
 
Neben diesen vier Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen bieten folgende  Förder-
schulen in Münster weitere differenzierte Förderschwerpunkte an: 
 
o Richard–von–Weizsäcker-Schule: Förderschule mit dem Förderschwerpunkt  
emotionale und soziale Entwicklung, Primarstufe und Sekundarstufe I, Träger: Stadt Müns-
ter 
 
o Erich–Kästner–Schule:  Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprechen, Primarstufe, 
Träger: Stadt Münster 
 
o Martin–Luther–King–Schule: Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprechen, Se-
kundarstufe I, Träger: LWL 
 
o Irisschule: Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen, Primarstufe und Sekundar-
stufe  I, Träger: LWL 
 
o Münsterlandschule: Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikati-
on, Primarstufe und Sekundarstufe I, Träger: LWL 
 
o Regenbogenschule: Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motori-
sche Entwicklung, Primarstufe und Sekundarstufe I, Träger: LWL 
 
o Papst–Johannes–Schule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, 
Primarstufe und Sekundarstufe I, Träger: Bistum Münster 
 
 
An der Richard–von–Weizsäcker–Schule bietet das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien be-
reits seit 1992 intensive Jugendhilfeleistungen an. 
 
Für die Erich–Kästner–Schule hat das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien ein Förderange-
bot für Kinder mit Jugendhilfebedarf konzipiert. 
 
An den übrigen fünf Förderschulen, die überwiegend mit Rehabilitationsträgern zusammenarbei-
ten, werden die bestehenden und guten Kooperationsformen mit dem Amt für Kinder, Jugendliche 
und Familien fortgesetzt.  
 
 
2. Zielgruppe und Ziele 
 
Die Angebote der Jugendhilfe richten sich an alle Schülerinnen und Schüler der Förderschulen mit 
dem Förderschwerpunkt Lernen sowie ihre Erziehungsberechtigten, ihre Lehrerinnen und Lehrer 
und ihre sozialen Umfelder. Primäre Zielgruppe der Jugendhilfe sind Schülerinnen und Schüler:

- 5 - 
Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. 
• die im Rahmen eines AOSF Verfahrens in die Schule integriert werden 
• in Krisen und Abklärungsprozessen 
• mit instabilem familiären Hintergrund 
• mit erheblichen Verhaltensauffälligkeiten 
• mit Schulverweigerungstendenzen 
• mit Kulturkonflikten 
 
Die Zielgruppe zeichnet sich durch Problemlagen aus, die eine sehr hohe Affinität zu den Angebo-
ten des Kommunalen Sozialen Dienstes aufweisen. Hilfen und familiäre Beratung sollen insbeson-
dere im Bereich der Elternarbeit und der individuellen Förderung intensiviert werden. 
 
Ziel der Jugendhilfe an den Förderschulen ist es, persönliche Fähigkeiten der Schülerinnen und 
Schüler und deren Eltern zu stärken, die Folgen vorhandener Benachteiligungen und Einschrän-
kungen abzumildern sowie frühzeitig schulisch e und außerschulische Problemlagen zu erkennen 
und zu bearbeiten um so intensiven Jugendhilfeleistungen vorzubeugen. 
3. Leistungen 
 
Das Angebot der Jugend
hilfe an den Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen richtet sich nach 
den speziellen Bedarfen der jeweiligen Schule. Unterschiedlichen sozialen und ethnischen Struktu-
ren der Schüler an den verschiedenen Schulen soll somit Rechnung getragen werden. Flexible 
Konzepte werden innerhalb der jeweiligen Schule mit den sozialpädagogischen Fachkräften abge-
stimmt. Unabhängig von dem spezifischen Leistungs profil der Jugendhilfe an den einzelnen Schu-
len gibt es für alle Schulen gemeinsame Basisleistungen.  
 
Die Kombination aus jugendhilfeorientierten und integrativen Aspekten des Aufgabenfeldes erfor-
dert eine starke heilpädagogische Ausrichtung des Stellenprofils. Folgende Kernleistungen sollen 
erbracht werden: 
 
• Regelmäßige Präsenz in der Schule durch jeweils eine Fachkraft 
• Information und Beratung für Kinder und Jugendliche 
• Krisenintervention 
• Einzel- und Gruppenförderung mit heilpädagogischen Schwerpunkten 
• Zusammenarbeit mit Eltern / Elternberatung 
• Information und Beratung für Lehrerinnen und Lehrer 
• Unterstützung und Begleitung bei dem Übergang in weitere Hilfsangebote 
• Mitwirkung in den Gremien der Schule 
 
 
4. Organisatorische Anbindung und Laufzeit 
 
Der präventive Charakter der Jugendhilfe an Förderschulen soll helfen, Benachteiligungen frühzei-
tig abzubauen, Integrationschancen der Kinder und Jugendlichen zu erhöhen und den Bedarf an 
erzieherischen Hilfen - in ansonsten später häufig verfestigten Problemkreisläufen junger Men-
schen - zu senken. Im Vorfeld erzieherischer Hilfen sollen hier Möglichkeiten niedrigschwelliger, 
Struktur gebender Unterstützungsleistungen frühzeitig ausgelotet werden.  
 
Diese deutliche Nähe zu den Aufgabenfeldern des Kommunalen Sozialdienstes erfordert die effek-
tive organisatorische Anbindung  und Verzahnung an bestehende und erprobte Strukturen im Amt 
für Kinder, Jugendliche und Familien. 
 
Die Umsetzung des Konzeptes „Jugendhilfe an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt 
Lernen“ korrespondiert mit dem Leitprinzipien und Handlungsempfehlungen des zweiten Kinder- 
und Jugendförderplans der Stadt Münster, der für die Jahre 2010 – 2014 aufzustellen ist. Vor Ab-
lauf des Beschlusszeitraums wird eine Auswertung zur Wirkung des Konzeptes den politischen 
Gremien vorgelegt.

- 6 - 
Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. 
 
5. Fazit 
 
Das Engagement der Jugendhilfe an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen  be-
deutet eine konsequente Weiterentwicklung der bestehenden Jugendhilfekonzepte an den Haupt-
schulen, der Richard–von-Weizsäcker–Schule sowi e dem Projekt Schulverweigerung für Gymna-
sien und Realschulen. 
 
 
 
 
I.V. 
 
 
 
Dr. Andrea Hanke 
Stadträtin 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage
 
  
Strukturdaten der Förderschulen

Beratungsverlauf (6)

03.09.2009 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
15.09.2009 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
16.09.2009 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 13 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
29.09.2009 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 5.4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
30.09.2009 Hauptausschuss
TOP 13 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
30.09.2009 Rat
TOP 16 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0477/2009
Typ
Vorlagen
Datum
13.07.2009
Erstellt
06.10.2020 14:37