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V/0282/2007

Feststellung des Jahresabschlusses und Verwendung des Jahresgewinns der citeq zum 31.12.2006

Vorlagen 20.04.2007

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 13.06.2007, TOP 9

Deckblatt Jahresabschlussbericht 2006

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Bericht Jahresabschluss 2006

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Ansehen

Deckblatt Jahresabschlussbericht 2006

54 Zeichen

Jahresabschluss 
Lagebericht 
 
 
  Geschäftsjahr 2006

Beschlussvorlage

6380 Zeichen

V/0282/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
citeq 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses und Verwendung des Jahresgewinns der citeq zum 
31.12.2006 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
30.05.2007 Werksausschuss der citeq Vorberatung 
12.06.2007 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
13.06.2007 Hauptausschuss Vorberatung 
13.06.2007 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Jahresabschluss der citeq zum 31.12.2006 (Anlage) wird mit der Bilanzsumme von 26.605.329,32 € und 
einem Jahresüberschuss von 2.003.059,30 € festgestellt. 
 
1. Der Jahresüberschuss 2006  in Höhe von 2.003.059,30 € wird wie folgt verwendet: 
1.013.259,25 € werden an die Stadt Münster ausgeschüttet. An Rücklagen werden insgesamt 
989.800,05 € gebildet. Diese setzen sich wie folgt zusammen: 
 
1.1 Rücklage für die Verzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 370.853,30 €, 
1.2 Rücklage für eine 1%ige Zusatzverzinsu ng der Pensionsrückstellungen in Höhe von 
353.946,75 €, 
1.3 Rücklage für das in 2004 übernommene Kabel- und Telekommunikationsvermögen in Höhe von 
65.000,00 €. 
1.4 Nachrichtlich: Zuführung in eine Rücklage lt. Beschluss in der 47. Sitzung des Zentralausschus-
ses in Höhe von 200.000,00 € für den ÖrV-Bereich. 
 
 
2. Dem Werksausschuss der citeq wird für das Kalenderjahr 2006 Entlastung erteilt. 
 
 
 
Begründung: 
 
Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner, Münster, hat im Auf-
trag der citeq und mit Zustimmung der Gemeindeprüf ungsanstalt Nordrhein-Westfalen den Jahresabschluss 
und den Lagebericht des Kalenderjah res 2006 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß § 15 der Be-
triebssatzung der citeq dem Werksausschuss sowie dem Rat vorzulegen. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0282/2007 
Auskunft erteilt: 
Herr  Boenigk 
Ruf: 
492 18 11 
E-Mail: 
Boenigk@citeq.de  
Datum: 
05.04.2007 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0282/2007 
Zu 1. 
 
Jahresabschluss 2006 
 
Die Gewinn- und Verlustrechung für das Kalenderjahr 2006 vom 01.01.2006 bis 31.12.2006 weist einen 
Jahresgewinn von 2.003.059,30 € auf. Dieses Ergebnis konnte erzielt werden, obwohl 
• bereits eine Leistungsentgeltrückerstattung in Höhe von 551.108,00 € an die Kooperationspartner 
gemäß der Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (ÖrV) stattgefunden hat und ein Betrag von 
200.000,00 € im ÖrV-Bereich für den Ausgleich eines planmäßigen Fehlbetrages in 2008 gebildet 
wurde, 
• der Pensionsrückstellung die Veränderung in Höhe von 529.982,00 € zugeführt wurde, um den Pen-
sionsfall der in der citeq beschäftigten Beamten ausreichend abzudecken, 
• der gesetzlichen Beihilferückstellung di e Veränderung in Höhe von 367.040,25 € zugeführt wurde, 
um das stetig steigende Beihilferisiko der durch die citeq finanzierten Pensionäre auch künftig abde-
cken zu können. 
 
Um zu gewährleisten, dass die citeq künftig alle Pensionsansprüche befriedigen kann, wurde eine Vereinba-
rung zwischen der Stadt Münster und der citeq getroffen: 
 
Zu 1.1 
Danach verpflichtet sich die Stadt Münster den Barwert der übertragenden Pensionslasten zu verzinsen. Für 
den Jahresabschluss 2006 der citeq wurde ein Zinssa tz von 5,8 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen 
betragen für den Jahresabschluss 2006 auf dieser Grundlage 370.853,30 €. 
 
Zu 1.2 
In der Vergangenheit wurde der Barwert der übertragenden Pensionslasten mit 5 % verzinst. Da aber die 
Berechnungen der Pensionsrückstellungen seit 2001 mit 6 % erfolgten, wurde für 2006 vereinbart, die kumu-
lierten Fehlbeträge aufgrund der Berücksichtigung des geringeren Zinssatzes mit dem Jahresabschluss 
2006 auszugleichen. Der Fehlbetrag beläuft sich für den Zeitraum 2001 bis 2005 auf 353.946,75 €. Die Stadt 
Münster wird im Rahmen der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements die Pensionsrück-
stellungen auf Basis einer 5%igen Verzinsung bere chnen und entsprechende Rückstellungen bilden. Auch 
die citeq wird sich diesem Prozentwert anpassen. Um jedoch die Belastung für die Partner der citeq erträg-
lich zu gestalten, wird sich dieser Prozess über mehrere Jahre vollziehen. 
 
Zu 1.3 
Zwischen der Stadt Münster und der citeq wurde vereinba rt, dass der Jahresüberschuss u. a. dafür verwen-
det wird, um jährliche Rücklagen in Höhe von 65.000,00 € für die Abschreibungen auf das zum 01.01.2004 
übernommene Kabel- und Telekommunikationsvermögen einstellen zu können. 
 
Die citeq ihrerseits verpflichtet sich, 
• die Zinsen in Höhe von 370.853,30 €, 
• den kumulierten Fehlbetrag in Höhe von 353.946,75 €, 
• die Veränderungen der Pensionsrü ckstellungen in Höhe von 529.982,00 €, 
• die Veränderungen der Beihilferückstellungen in Höhe von 367.040,25 € und  
• die jährliche Rücklage in Höhe von 65.000,00 € für die Abschreibungen auf das zum 01.01.2004 ü-
bernommene Kabel- und Telekommunikationsvermögen 
in einen vom Amt für Finanzen und Beteiligungen verwalteten Fonds einzuzahlen. 
 
Der nach Bildung der Rücklagen verbleibende Überschuss in Höhe von 1.013.259,25 € wird an die Stadt 
Münster ausgeschüttet. Der Ausschüttungsbetrag beinhaltet den Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 
300.000,00 € für das Jahr 2006. 
 
 
Lagebericht 2006
 
Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner hat festgestellt, dass 
der Lagebericht gemäß § 25 EigVO NRW aufgestellt wurde, im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und 
sonstige Angaben im Lagebericht keine falschen Vorstellungen von der Lage der eigenbetriebsähnlichen 
Einrichtung wecken.

- 3 - 
V/0282/2007 
 
Prüfungsergebnis 
Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner, Münster, erteilt der 
citeq für das Kalenderjahr 2006 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
 
Zu 1.4 
 
Die Kooperationspartner der öffentlich-rechtlichen Ve reinbarung stellen der citeq eine Rücklage zur Verfü-
gung, die dazu bestimmt ist, Verluste aus Neuentwicklungen oder wesentlichen Änderungen des IT-
Angebotes zu decken. Die genannte Rücklage soll gemäß Beschluss des Zentralausschusses vom 
1011.2006 um 200.000 € erhöht werden.  
 
 
Zu 2. 
 
Dem Werkausschuss der citeq wird für das Kalenderjahr 2006 Entlastung erteilt. Die Entlastung des Werklei-
ters erfolgt gemäß § 5 Abs. 5 EigVO NRW in der nächsten Sitzung des Werksausschusses. 
 
 
 
 
I. V.  
 
gez.  
 
Dr. Heinrichs 
 
Anlagen: 
 
Jahresabschluss

Bericht Jahresabschluss 2006

59363 Zeichen

Jahresabschluss | Lagebericht 
Geschäftsjahr 2006

- 
 
Herausgeberin 
Stadt Münster 
citeq 
Scheibenstraße 109 
48153 Münster 
 
März 2007

Inhalt 
 
 
Jahresabschluss 
 
  
  
 Seite  
Bilanz  4 
  
Gewinn- und Verlustrechnung  6 
  
Anhang  7 
Anlage:  
Anlagennachweis 14  
  
Lagebericht 15

citeq 
Bilanz zum 31.12.2006 
Bilanz   - 4 - 
 
A K T I V S E I T E       31.12.2006   31.12.2005 
            EUR EUR   EUR 
          
A.  ANLAGEVERMÖGEN       
          
 I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 
     
  1.  Software   2.570.837,00    2.267.353,00  
  2.  Geleistete Anzahlungen  218.386,24    298.306,52  
        2.789.223,24   2.565.659,52  
          
 II. SACHANLAGEN       
  1.  Fahrzeuge   39.709,00    51.213,00  
  2.  Betriebs- u. Geschäftsausstattung 6.034.094,00    6.895.750,00  
        6.073.803,00   6.946.963,00  
 III.  FINANZANLAGEN       
  1.  Wertpapiere des Anlagevermögens  5.430.067,79   4.286.361,86  
          
B.  UMLAUFVERMÖGEN       
          
 I. VORRÄTE        
  1.  Betriebsstoffe   81.330,89   91.246,88  
          
 II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE      
  VERMÖGENSGEGENSTÄNDE      
  1.  Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 221.741,52     170.313,72  
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr     
   31.12.2006 0,00 €       
   31.12.2005 0,00 €       
  2.  Forderungen an die Stadt  11.124.096,83    8.524.051,18  
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr     
   31.12.2006 6.394.022,36 €       
   31.12.2005 6.394.022,36 €       
  3.  Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.344,22    0,00  
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr     
   31.12.2006 0,00 €       
   31.12.2005 0,00 €       
  4.  Sonstige Vermögensgegenstände 475,68    3.188,00  
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr      
   31.12.2006 0,00 €       
   31.12.2005 256,00 €    11.373.658,25   8.697.552,90  
          
C.  RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   857.246,15   763.132,31  
          
       26.605.329,32   23.350.916,47

Bilanz        - 5 - 
 
 
P A S S I V S E I T E     31.12.2006   31.12.2005 
            EUR EUR   EUR 
          
A.  EIGENKAPITAL       
 I. STAMMKAPITAL    200.000,00   200.000,00  
          
 II. RÜCKLAGEN       
 1. Allgemeine Rücklage   2.514.042,51   2.129.341,39  
          
 III.  GEWINN        
 1. Jahresgewinn   2.003.059,30   2.324.470,94  
          
       4.717.101,81   4.653.812,33  
          
B.  SONDERPOSTEN AUS ZUSCHÜSSEN      
 DER ÖFFENTLICHEN HAND    5.276,00   34.360,00  
          
C.  RÜCKSTELLUNGEN       
 1. Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtun gen 10.921.147,00    10.024.124,75  
 2. Steuerrückstellungen  73.561,39    54.354,39  
 3. Sonstige Rückstellungen  823.268,01    852.939,90  
       11.817.976,40   10.931.419,04  
          
D.  VERBINDLICHKEITEN       
 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 238.157,66    92.274,46  
  davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2006 0,00 €       
  31.12.2005 0,00 €       
 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 757 .378,83    531.110,99  
  davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2006 757.378,83 €       
  31.12.2005 531.110,99 €       
 3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 4.555.835,41     5.669.797,27  
  davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2006 4.405.515,61 €       
  31.12.2005 5.417.219,09 €       
 4. Sonstige Verbindlichkeiten  4.513.603,21    1.438.142,38  
  davon        
 a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2006 4.513.603,21 €       
  31.12.2005 1.438.142,38 €       
 b) aus Steuern       
  31.12.2006 60.607,55 €       
  31.12.2005 35.054,60 €       
       10.064.975,11   7.731.325,10  
          
       26.605.329,32   23.350.916,47

Gewinn- und Verlustrechnung   - 6 - 
 
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 
 
     2006 2006  2005 
     EUR EUR  EUR 
1. Umsatzerlöse   19.324.449,88    19.134.978,95  
 ./. Rückerstattung ÖrV   -551.108,00    -364.655,45  
     18.773.341,88    18.770.323,50  
         
2. Sonstige betriebliche Erträge  170.883,25 
   154.004,84  
         
3. Gesamtleistung    18.944.225,13   18.924.328,34  
         
4. Materialaufwand       
 a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebs-      
  stoffe und für bezogene Waren  92.084,95 
   183.354,96  
 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen  4.564.140,9 3    4.207.232,40  
     4.656.225,88    4.390.587,36  
         
5. Rohergebnis    14.287.999,25 
  14.533.740,98  
         
6. Personalaufwand       
 a) Löhne und Gehälter   4.629.915,38 
   4.567.074,74  
 b) soziale Abgaben und Aufwendungen für      
  Altersversorgung und für Unterstützung  1.880.248,64 
   1.722.380,05  
  davon für Altersversorgung:  6.510.164,02    6.289.454,79  
  2006: 1.224.382,53 €       
  2005: 1.122.138,78 €       
         
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- 
gegenstände des Anlagevermögens und Sachan- 
lagen  4.471.390,01 
   4.355.678,38  
        
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen  1.686.908,09    1.919.446,15  
         
9. Betriebsergebnis    1.619.537,13 
  1.969.161,66  
         
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  566.945,31    515.113,94  
         
11.
 Zinsen und ähnliche Aufwendungen  163.088,80    136.992,88  
         
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  2.023.393, 64   2.347.282,72  
         
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  19.207,00    21.853,00  
         
14.
 Sonstige Steuern   1.127,34    958,78  
      20.334,34   22.811,78  
         
15. Jahresgewinn    2.003.059,30   2.324.470,94  
 
Nachrichtlich: 
Behandlung des Jahresgewinns 
Zur Einstellung in Rücklagen 989.800,05 € 
Zur Abführung an den Haushalt der Stadt Münster 1.013.259,25 
 €

bericht 
 
Anhang       - 7 - 
 
I. Angaben zur Form und Darstellung 
von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlust- 
rechnung 
Der Jahresabschluss wurde gemäß den gelten- 
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung 
(EigVO NW) aufgestellt. 
Die Bilanzansätze der Jahresabschlussbilanz zum 
31.12.2005 wurden unverändert übernommen. 
II. Erläuterungen zu den Positionen von 
Bilanz sowie Gewinn- und Verlust- 
rechnung bezüglich Ausweis, Bilanzie- 
rung und Bewertung 
a) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Die immateriellen Vermögensgegenstände und 
Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungs- 
oder Herstellungskosten bewertet. 
Immaterielle Vermögensgegenstände mit einem 
Nettoanschaffungswert bis 410,00 Euro werden 
als Trivialsoftware im Jahr der Anschaffung voll- 
ständig abgeschrieben. 
Es wurde die lineare und die degressive Ab- 
schreibungsmethode unter Zugrundelegung der 
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angewen- 
det. Es wurde grundsätzlich pro rata tempore 
abgeschrieben, geringwertige Vermögensgegens- 
tände wurden voll abgeschrieben. 
Die Finanzanlagen sind am Bilanzstichtag zu 
Anschaffungskosten bewertet. 
Die Vorräte wurden durch körperliche Be- 
standsaufnahme ermittelt und unter Beachtung 
des Niederstwertprinzips bewertet. 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstän- 
de sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung 
des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versi- 
cherungsmathematisch ermittelten Barwert unter 
Berücksichtigung der Generationentafel der Heu- 
beck AG, Köln 2005, angesetzt; es wurde ein 
Rechnungszinsfuß von 5,8 % 1 zu Grunde gelegt.  
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle 
erkennbaren Risiken und sind grundsätzlich mit 
dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger 
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 
Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nach 
versicherungsmathematischen Grundsätzen er- 
mittelt. Als Rechnungsgrundlage dienten die Ge- 
nerationentafeln der Heubeck AG, Köln 2005; es 
wurde ein Rechnungszinsfuß von 5,4 %² zu 
Grunde gelegt. 
Die Rückstellungen für Beihilfen wurden nach 
versicherungsmathematischen Grundsätzen er- 
mittelt; es wurde ein Rechnungszinsfuß von 
5,4 %² zu Grunde gelegt. 
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbe- 
trag ausgewiesen. 
                                                     
 
1,2 Der bisher zur Anwendung gekommene Zinsfuß von 6 % 
bzw. 5,5 % lag laut Prüfungsbericht 2005 an der Untergrenze 
des nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung 
Vertretbaren. Mit der Stadt Münster wurde vereinbart, dass 
sich die citeq sukzessive dem Wert von 5 % nähert, um damit 
u. a. den Vorgaben des NKF zu entsprechen. Die Bewertung 
der Rückstellungen für Beihilfen und Altersteilzeit werden 
ebenfalls angepasst.

bericht 
 
Anhang       - 8 - 
 
b)  Angaben zu Positionen der Bilanz 
Aktivseite 
Anlagevermögen 
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im 
beigefügten Anlagennachweis auf S. 14 gezeigt. 
Die Investitionen der citeq lagen im Jahr 2006 bei 
5.113.813,66 €.  Die Investitionen setzen sich wie 
folgt zusammen: 
 
Bezeichnung Investitionen 
2006 in € 
Investitionen 
2005 in € 
Investitionen 
2004 in € 
EDV-Software 1.323.387,01  737.074,23 1.484.117,19  
Geleistete Anzahlung für SW 124.209,16  113.179,32 97.045,24  
PKW 0,00  42.733,60 21.666,58  
Technische Ausstattung 27.608,45  6.199,60 631.438,50  
Mobiliar 1.847,38  17.701,84 44.454,26  
Sonstiges Inventar 0,00  3.480,00  
Rechnersysteme 1.289.113,32  1.684.694,08 1.316.697,50  
Monitore 232.052,30  249.028,91 271.880,47  
Drucker, Plotter, Scanner 145.308,23  219.750,32 294.440,72  
Sonstige DV-Peripheriegeräte 228.679,23  177.890,86 112.762,83  
Router, Hub, Switch 172.190,76  7.690,39 67.083,33  
DV-Netzkomponenten 0,00  1.755,08 229.338,96  
TK-Anlagen, Komponenten 14.743,11  44.442,37 218.050,49  
Telefax 0,00  0,00 0,00  
GWG 410.968,78  722.674,56 124.128,75  
Anlagen im Bau 0,00  0,00 12.874,28  
Finanzanlagen 1.143.705,93  2.132.010,24 316.888,37  
Summe 5.113.813,66  6.160.305,40 5.242.867,47 
 
Die vorhandenen Anlagen der citeq konnten im 
Wesentlichen technisch und wirtschaftlich optimal 
genutzt werden. Im Sinne einer sicheren Bewälti- 
gung der Aufgabenstellung sind sie zurzeit aus- 
reichend dimensioniert. 
Umlaufvermögen 
Die Forderungen an die Stadt Münster  belaufen 
sich auf 11.124.096,83 €.  Darin enthalten sind 
Forderungen aus der gestundeten Abgeltung für 
übernommene, laufende und zukünftige Pensi- 
onsverpflichtungen von der Stadt Münster bei 
Eigenbetriebsgründung in Höhe von 
6.394.022,36 € sowie kurzfristige Geldanlagen 
aus dem ÖrV-Bereich (s. a. Gegenposten unter 
„sonstige Verbindlichkeiten“) in Höhe von 
4.143.298,19 €, die Rücklage des ÖrV-Bereichs in 
Höhe von 385.000,00 € sowie Forderungen aus 
Lieferungen und Leistungen in Höhe von 
87.674,69 €. 
 
Passivseite 
Eigenkapital 
Stammkapital 
Nach § 12 der Satzung der citeq beträgt das 
Stammkapital 200.000,00 €. 
Rücklagen 
Die Kooperationspartner der öffentlich-rechtlichen 
Vereinbarung stellten der citeq eine Rücklage zur 
Verfügung, die dazu bestimmt ist, Verluste aus 
der Neuentwicklung oder wesentlichen Änderun- 
gen des IT-Angebotes zu decken. 
Die genannte Rücklage soll gemäß Beschluss des 
Zentralausschusses vom 10.11.2006 um 
200.000,00 € erhöht werden.  
Gewinn 
Der Jahresgewinn der citeq beläuft sich auf 
2.003.059,30 €. 
 
Sonderposten 
Die Auflösung des Sonderpostens aus Zuschüs- 
sen der öffentlichen Hand erfolgt analog zur Ab- 
schreibung der bezuschussten Anlagegüter. 
 
Rückstellungen 
Die Entwicklung der Rückstellungen  ist der fol- 
genden Tabelle zu entnehmen: 
 
 01.01.2006 
€ 
Zuführung 
€ 
Entnahme  
€ 
Auflösung  
€ 
31.12.2006 
€ 
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen   
Pensionsrück- 
stellung 
8.814.842,00 684.380,18 154.398,18 0,00 9.344.824,00 
Rückstellung für 
Beihilfeverpflich- 
tung 
1.209.282,75 378.828,16 11.787,91 0,00 1.576.323,00 
Summe 
Pensionsrück- 
stellungen und 
ähnliche 
Verpflichtun- 
gen 
10.024.124,75 1.063.208,34 166.186,09 0,00 10.921.147,00

bericht 
 
Anhang       - 9 - 
 
 
 01.01.2006 
€ 
Zuführung 
€ 
Entnahme  
€ 
Auflösung  
€ 
31.12.2006  
€ 
Sonstige Rückstellungen   
Urlaub und 
Überstunden 313.431,21 
 335.849,27  313.431,21  0,00  335.849,27  
Altersteilzeit 262.750,00  35.727,00  65.757,00  0,00  232.720,00  
Ausstehende 
Rechnungen 246.209,44 
 234.468,74  224.628,49  21.580,95  234.468,74  
Jahresab- 
schluss 25.000,00 
 20.230,00  21.062,75  3.937,25  20.230,00  
Prozesskosten 5.549,25  0,00  5.549,25  0,00  0,00  
Summe 
Sonstige 
Rückstellun- 
gen 
852.939,90  626.275,01  630.428,70  25.518,20  823.268,01  
 
Verbindlichkeiten 
Die Verbindlichkeiten  sind zum Rückzahlungs- 
betrag ausgewiesen. 
Die erhaltenen Anzahlungen  betragen 
238.157,66 € für Leistungen, die in 2007 erbracht 
werden. 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen  belaufen sich auf 757.378,83  €. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 
Münster  belaufen sich auf 4.555.835,41 €.  Davon 
betreffen 3.617.757,01 €  Bankverbindlichkeiten 
auf Konten, die von der Stadtkasse für die citeq 
geführt werden, 252.578,18 €  ein inneres Darle- 
hen bei der Stadt Münster und 242.267,10 € Leis- 
tungsentgeltrückerstattung des ÖrV-Bereichs. 
 
Die sonstigen Verbindlichkeiten  in Höhe von 
4.513.603,21 € enthalten im Wesentlichen Ver- 
bindlichkeiten 
• gegenüber Kooperationspartnern (ohne Stadt 
Münster) 
 in Höhe von  4.452.139,09 € (darin 
enthalten sind 4.143.298,19 €  aus kurzfristi- 
gen Geldanlagen und 308.840,90 € Leis- 
tungsentgeltrückerstattung an Kunden des 
ÖrV-Bereichs) und 
• gegenüber dem Finanzamt in Höhe von  
60.607,55 €. 
Für die Verbindlichkeiten bestehen die folgenden 
Restlaufzeiten : 
  davon mit einer Laufzeit 
Verbindlichkeiten 
 
Gesamt 
T€ 
bis 1 Jahr 
T€ 
über 5 Jahre 
T€ 
Erhaltene Anzahlungen 238 238 0  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 
und Leistungen 
757 757 0
 
Verbindlichkeiten gegenüber der 
Stadt Münster 
4.556 4.406 0
 
Sonstige Verbindlichkeiten 4.514 4.514 0  
Gesamt 10.065 9.915  0 
 
c) Angaben zu Positionen der Gewinn- und 
Verlustrechnung 
Die Umsatzerlöse  der citeq wurden durch Erträge 
mit Einrichtungen der Stadt Münster, mit Koopera- 
tionspartnern und Dritten aus 
• Bereitstellung von Hard- und Software, 
• Bereitstellung des Datennetzes, 
• gesondert abzurechnenden Dienstleistungen,  
• Schulungen sowie 
• sonstigen privatrechtlichen Leistungsentgel- 
ten  
erzielt. 
 
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für 
die Stadt Münster erbracht: 
 
Leistung Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2006 
Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2005 
Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2004 
Bereitstellung von Zentralein- 
heiten (PC, Notebooks) 2.868 2.872 2.772 
Bereitstellung von Monitoren 
und Beamern 2.654 2.671 2.614 
Bereitstellung von Druckern / 
Plottern 1.256 1.299 1.284 
Bereitstellung von Scannern 195 185 161 
Bereitstellung von Sicherungs- 
systemen 21 22 24 
Bereitstellung von Telefaxgerä- 
ten 297 280 251 
Bereitstellung von Telefongerä- 
ten / -einrichtungen 3.481 3.224 2.998 
Internet / Intranet Pauschal Pauschal Pauschal 
Überlassung Softwareprodukte Pauschal Pauschal Pauschal 
 
Gesamterträge hierzu 7.158.001,18 € 7.852.521,49 € 7.603.225,91 €

bericht 
 
Anhang       - 10 - 
 
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für 
den Medienentwicklungsplan der Stadt Münster 
erbracht: 
Leistung Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2006 
Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2005 
Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2004 
Bereitstellung von Zentralein- 
heiten (PC, Notebooks) 2.324 1.461 506 
Bereitstellung von Monitoren 
und Beamern 1.798 1.239 475 
Bereitstellung von Druckern / 
Plottern 438 310 131 
Bereitstellung von Scannern 122 85 33 
Bereitstellung von sonstigen 
Gerätetypen 21 15 3 
Schulungen Preisliste Preisliste Preisliste 
Einrichtung der Anlagen Nach Aufwand Nach Aufwand  Nach Aufwand  
Gesamterträge hierzu 2.055.970,66  1.714.683,93 € 1.075.756,04 € 
 
Folgende Dienstleistungen wurden im Rahmen 
der ÖrV für die Kooperationspartner und Dritte 
erbracht: 
Aufgabenbereich 
Umsatzanteil 
2006 
Umsatzanteil 
2005 
Umsatzanteil 
2004 
Zentrale Verwaltung (KSD) 0,02%  0,03% 0,16% 
Personalwesen 5,63%  5,19% 6,81% 
Statistik und Wahlen 1,08%  1,97% 2,28% 
Kämmerei (Kosten- und Leis- 
tungsrechnung, Haushaltswesen, 
-überwachung, SAP) 
24,19%
 23,04% 13,18% 
Kasse  (Kassenwesen, FAD, 
Allgemeines Veranlagungswesen, 
Verwaltungsvollstreckung) 
8,85% 
 9,47% 11,17% 
Steuern 6,78%  7,49% 10,15% 
Sicherheit und Ordnung ( Aus- 
länderwesen, Verkehrsordnungs- 
widrigkeiten, Veterinärangelegen- 
heiten, Ordnungsangelegenheiten, 
Führerscheinwesen) 
8,00% 
 8,72% 9,01% 
Einwohner- und Meldewesen 5,73%  6,16% 6,95% 
Feuerschutz (Krankentransport) 0,39%  0,74% 0,17% 
Büchereiwesen 0,11%  0,11% 0,07% 
Weiterbildung 0,00%  0,01% 0,01% 
Musikschulwesen 0,00%  0,00% 0,07% 
Soziales (Sozialwesen, Über- 
gangsheime, BaföG) 
9,09%  6,50% 6,15% 
Jugend (Mündelgeld, Kostener- 
mittlung Kindergärten, Kindergar- 
tenverfahren, Jugendamtsverfah- 
ren) 
3,69% 
 0,46% 0,51% 
Gesundheitswesen 0,21%  0,22% 0,04% 
Bauverwaltung 0,50%  0,51%  
Vermessung und Kataster 1,17%  1,45% 1,97% 
Bauordnung 0,09%  0,09% 0,07% 
Wohnungsförderung ( Woh- 
nungswesen, Fehlbelegungsab- 
gabe) 
0,62% 
 0,42% 0,25% 
Hochbau 0,00%  0,02% 0,13% 
Tiefbau (Fäkalschlammentsor- 
gung)  
0,45%  0,32% 0,23% 
Aufgabenbereich 
Umsatzanteil 
2006 
Umsatzanteil 
2005 
Umsatzanteil 
2004 
Friedhofswesen 0,19%  0,06% 0,07% 
Wirtschaftliche Betätigung 
(Virenschutz, Datenbanken, 
IMSWare) 
2,39% 
 4,98% 4,79% 
Bereitstellung Server 0,08%  0,11% 0,07% 
Betrieb, Unterhaltung von 
Netzen 
(Allgemeine Leistungen, Abruf von 
Leistungen, Anbindung von 
Nebenstandorten) 
8,10% 
 8,16% 9,25% 
Dienste 
(Internet-Server/Nutzer, Internet-
Leistungen nach Angebot, 
Redaktionssystem, E-
Government) 
6,69% 
 5,84% 7,11% 
Dienstleistung / Betreuung 
(Betreuung fremder Systeme, 
Arbeitsstunden / Rechenzeit, 
Datensicherung, digitale Archivie- 
rung) 
0,72% 
 2,51% 3,30% 
Schulungen 0,00%  0,01% 0,01% 
Pauschalen 
(Einwohnerpauschale u. a.) 
5,23% 
 5,41% 6,03% 
IT-Management für Schulen    
Sonderarbeiten    
Summe über alle Aufgaben 100,00%  100,00% 100,00% 
 
Zusammenstellung der Erträge 
Die Leistungen wurden nach dem gültigen Preis- 
verzeichnis abgerechnet. 
 
Erträge 
Leistung 
2006 in € 2005 in € 2004 in € 
Dienstleistungen ausschließ- 
lich für die Stadt Münster 7.158.001,18 
 7.852.521,49 7.603.225,91  
Dienstleistungen ausschließ- 
lich für den Bereich Medien- 
entwicklungsplan der Stadt 
Münster 
2.055.970,66 
 1.714.683,93 1.075.756,04  
Dienstleistungen für die 
Kooperationspartner (Anteil 
Stadt Münster) 
4.250.372,30 
 4.354.933,51 3.548.529,66  
Dienstleistungen für die 
Kooperationspartner /(Dritte) 5.551.918,07 
 5.091.142,28 4.679.093,39  
Sonstige Leistungen (Veran- 
staltungen, Schulungen, 
Beraterleistungen, kurzfristige 
Ausleihen von Hardware) 
308.187,67 
 121.697,74 70.304,23  
Leistungsentgeltrückerstattung 
an die Kooperationspartner -551.108,00 
 -364.655,45 -629.230,57  
Umsatzerlöse gesamt 18.773.341,88  18.770.323,50 16.347.678,66  
Sonstige betriebliche Erträge 
(Veräußerung von Anlage- 
vermögen, Versicherungser- 
stattungen, Auflösung Son- 
derposten) 
170.883,25 
 154.004,84 102.705,70  
Finanzerträge 566.945,31  515.113,94  504.834,50  
Erträge gesamt 19.511.170,44  19.439.442,28 16.955.218,86  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge  enthalten 
im Wesentlichen Erträge aus der Veräußerung 
von beweglichen und immateriellen Vermögens-

bericht 
 
Anhang       - 11 - 
 
gegenständen des Anlagevermögens, Versiche- 
rungserstattungen sowie Erträge aus der Auflö- 
sung des Sonderpostens aus Zuschüssen der 
öffentlichen Hand. 
Zusammenstellung der Aufwendungen 
Aufwendungen 
Leistung 
2006 in € 2005 in € 2004 in € 
Materialaufwendungen 4.656.225,88  4.390.587,36  3.782.745,71  
Personalaufwendungen 6.510.164,02  6.289.454,79  6.025.955,49  
Sonstige betriebliche Aufwendun- 
gen 1.686.908,09 
 1.919.446,15  1.952.451,83  
 
Die Materialaufwendungen  betreffen im Wesent- 
lichen Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe, 
für bezogene Waren sowie für die Unterhaltung 
und Miete der Betriebs- und Geschäftsausstat- 
tung, der immateriellen Vermögensgegenstände 
und für Datenleitungen. 
Die Personalaufwendungen  setzen sich aus den 
Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, Beihilfen, 
Versorgungsaufwendungen sowie vermögens- 
wirksamen Leistungen zusammen. Für die Ange- 
stellten enthalten sie zusätzlich die Beiträge zu 
den Versorgungskassen, Beiträge zur gesetzli- 
chen Sozialversicherung und pauschalierte Lohn- 
steuern. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen  
betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für 
Verwaltungsleistungen der Stadt Münster, sonsti- 
ge Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen, 
Gebäudemieten sowie Aufwendungen für Porto. 
Angaben zum Jahresergebnis 
Das Wirtschaftsjahr 2006 ergab einen Jahresge- 
winn in Höhe von 2.003.059,30 €. Die erwirtschaf- 
teten Jahresgewinne werden nach Bildung ver- 
einbarter Rücklagen an die Partner der citeq zu- 
rückerstattet. 
 
 
Kennzahlen zur Erfolgsanalyse  2006 2005 2004 
Umsatzerlöse T €  18.773  18.770  16.348  
Veränderungsrate %  0,0  14,8  6,8  
Materialaufwand T €  4.656  4.391  3.783  
Materialaufwandsquote %  24,8  23,4  23,1  
Personalaufwand T €  6.510  6.289 6.026  
Personalaufwandsquote %  34,7  33,5  36,9  
Mitarbeiter (einschl. Auszibildende) Anzahl  115  115  110  
Jahresgewinn T €  2.003  2.324 1.610  
Umsatzrentabilität %  10,7  12,4  9,8  
Personalausstattung 
In der citeq waren in 2006 durchschnittlich be- 
schäftigt: 
Zeitpunkt Beamte Angestellte gesamt 
(ohne 
Azubis) 
nachrichtl.: 
Azubis 
31.03.2006  51  57  108  5 
30.06.2006  52  58  110 3 
30.09.2006  52  59  111  6 
31.12.2006  52  59  111  6 
Durchschnitt  52  58  110  5 
 
Die citeq ist als Teil der Stadt Münster Mitglied der 
Kommunalen Zusatzversorgungskasse Westfa- 
len-Lippe (ZKW). Das Mitgliedsverhältnis ist ein 
privatrechtliches Versicherungsverhältnis zwi- 
schen dem Arbeitgeber und der ZKW. Die ZKW 
hat die Aufgabe, durch Versicherung den Be- 
schäftigten ihrer Mitglieder eine zusätzliche  
Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebe- 
nenversorgung nach Maßgabe der Satzung und 
der dazu erlassenen Durchführungsvorschriften 
zu gewähren.  
Die in der Satzung festgelegten Voraussetzungen 
und Inhalte der Einzelversicherungsverhältnisse 
sowie die Versicherungsleistungen richten sich 
nach den Bestimmungen des Tarifvertrages über 
die zusätzliche Altersversorgung der Beschäftig- 
ten des öffentlichen Dienstes – Altersvorsorge-TV 
– (ATV-K vom 01.03.2002). 
Der Umlagesatz für 2006 beträgt 4,5 %, das Sa- 
nierungsgeld beträgt 2,5 %. Bemessungsgrundla- 
ge waren die Löhne und Gehälter 2005. Die Ar-

bericht 
 
Anhang       - 12 - 
 
beitgeberaufwendungen für die ZKW betrugen 
161.174,19 €. 
 
Einzelheiten und Berichterstattung zum Per- 
sonalaufwand 
Der Personalaufwand in seinen einzelnen Auf- 
wandskomponenten geht aus der nachfolgenden 
Übersicht hervor: 
 
Die Leistungen der citeq werden erbracht von 
insgesamt 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
(einschließlich 5 überplanmäßig befristet beschäf- 
tigten Personen) sowie 5 Auszubildenden. Die 
Organisation der citeq ist aus dem als Anlage 
beigefügten Organigramm ersichtlich. 
Beamte 
Grundlage für die Besoldung der Beamten war 
das Bundesbesoldungsgesetz in der jeweils gülti- 
gen Fassung. 
Beschäftigte 
Grundlage für die Vergütung der Beschäftigten 
war in 2006 der Tarifvertrag zur Überleitung der 
Beschäftigten der kommunalen Arbeitgeber in den 
TVöD und zur Regelung des Übergangsrechts 
(TVÜ-VKA) v. 13.09.2005 und der Tarifvertrag für 
den öffentlichen Dienst (TVöD). 
Aus- und Fortbildung 
Die Mitarbeiter der citeq werden kontinuierlich 
weitergebildet, um den Anforderungen gewachsen 
zu sein. Insgesamt wurden dafür 77.427,40 € 
aufgewandt.  
d) Ergänzende Angaben 
Zusammensetzung der Organe und Aufwen- 
dungen für Organe 
Alleiniger Werkleiter ist Herr Rolf Tewes. 
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe 
der Gesamtbezüge der Werkleitung verzichtet. 
Für ein ehemaliges Mitglied der Werkleitung und 
eine Hinterbliebene wurden an Pensionen 
72.426,49 € aufgewendet. Für beide Personen 
bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 
748.739,00 €. 
Eine Informations- und Entscheidungspflicht 
der citeq besteht gegenüber folgenden Gre- 
mien: 
Werksausschuss der citeq 
Der Werksausschuss wurde im Jahr 2006 in 5 
öffentlichen und 5 nicht-öffentlichen Sitzungen 
von der Werkleitung über die Entwicklung der 
citeq und alle wichtigen Angelegenheiten unter- 
richtet. Dabei hat er Entscheidungen im Rahmen 
seiner Zuständigkeiten getroffen. 
Die ordentlichen und stellvertretenden Mitglieder 
des Werksausschusses sind sämtlich in Münster 
wohnhaft. 
Der Werksausschuss setzt sich wie folgt zu- 
sammen (RH = Ratsherr, RF = Ratsfrau): 
Personalaufwand 
2006 
in € 
2005 
in € 
2004 
in € 
Beamtenbezüge 2.270.152,62  2.278.695,82  2.226.041,49 
Gehälter 2.337.344,70  2.293.720,40  2.077.045,30 
Löhne 0,00  716,08  9.998,06 
Dienstaufwendungen für 
sonstige Beschäftigte 0,00 
 0,00  3.605,52 
Veränderung Urlaubs- u. 
Überstundenrückstellung 22.418,06 
 -6.057,56  1.652,23 
Zwischensumme 4.629.915,38  4.567.074,74  4.318.342,60 
Soziale Abgaben und Aufwen- 
dungen für Altersversorgung 
und für Unterstützung 
1.880.248,64 
 1.722.380,05  1.707.612,89 
davon für Altersversorgung 1.224.382,53  1.122.138,78  1.030.087,64 
Gesamtsumme 6.510.164,02  6.289.454,79  6.025.955,49

bericht 
 
Anhang       - 13 - 
 
 
Ordentliche Mitglieder  
Ratsmitglieder bzw. Sachkun- 
dige Bürger/innen 
Stellvertretende Mitglieder 
 
1 RF Marliese Kosmider, 
Oberstudienrätin 
    (Vorsitzende) 
1. RH Frank Baumann, Online 
Designer 
2. RH Christoph Jahn, Rechts- 
anwalt 
    (Stellvertr. Vorsitzende) 
2. RH Georg Berding, Schullei- 
ter 
3. RF Helga Welker, Notarsek- 
retärin 
3. Renate Buschermöhle, 
kaufm. Angestellte 
4. Christian Moll, Geschäftsfüh- 
rer 
4. RH Rolf Klein, Systemanaly- 
tiker 
5. RH Moritz von Schmeling, 
Student 
5. RH Alexander Bercht, Stu- 
dent 
6. Uwe Buddelmeyer, Unter- 
nehmensberater 
6. Clemens Kraus, Systemad- 
ministrator 
7. Jürgen Lemke, Dozent für 
Medientechnik 
7. Otto Reiners, Organisations- 
berater  
  
Beratendes Mitglied gem. § 58 
Abs. 1 S. 7 GO NRW 
 
8. Andreas Glaeser, System- 
techniker und -administrator 
8. Karl-Heinz Henrichmöller, 
Versicherungskaufmann i. R. 
9. Arne Reuter, Unternehmer 9. Dieter Sumbeck, Arch itekt 
 
Beratende Mitglieder des Zentralausschusses für 
den Werksausschuss: 
Bürgermeister Drebing, Nordkirchen, und Bür- 
germeister Schneider, Nottuln. 
Zentralausschuss 
Der Zentralausschuss entscheidet über alle wich- 
tigen Angelegenheiten für den ÖrV-Bereich, so u. 
a. über Umlagen, Produkte und deren Preise. Er 
hat im Jahr 2006 zweimal getagt. 
Mitglieder  
Alle Hauptverwaltungsbeamten der im Rahmen 
der öffentlich-rechtlichen-Vereinbarung beteiligten  
Kooperationspartner (Stimmanteil in Höhe des  
Finanzierungsanteils des Vorjahres). 
Arbeitsausschuss 
Der Arbeitsausschuss bereitet im Wesentlichen 
die Beschlüsse und Empfehlungen des Zentral- 
ausschusses vor. Er hat im Jahr 2006 dreimal 
getagt. 
Mitglieder  
Jeweils eine Dienstkraft der für IT-Aufgaben zu- 
ständigen Organisationseinheit der Kooperations- 
partner. 
 
Münster, den 31.03.2007 
 
citeq 
Rolf Tewes

Anlagennachweis          - 14 - 
 
Anlagennachweis  
der citeq - Informations-Technologie für Kommunen 
 
Posten des Anlagever- 
mögens 
Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen  Kennzahlen 
  Anfangsbe- 
stand 
01.01.2006 
Zugang 2006 Abgang 2006 Umbu- 
chungen 
Endstand 
31.12.2006 
Anfangsbe- 
stand 
01.01.2006 
Zugang (d.h. 
Abschrei- 
bungen im 
WJ 2006) 
Abgang (d. h. 
angesam- 
melte Ab- 
schreibun- 
gen auf die 
in Spalte 4 
ausgewiese- 
nen Beträge)  
Endstand 
31.12.2006 Restbuch- 
werte am 
Ende des WJ  
Restbuch- 
werte am 
Ende des 
vorange-
gangenen 
WJ 
Durch- 
schnittl. 
Ab-
schrei- 
bungs-
satz 
Durch- 
schnittl. 
Rest- 
buch- 
wert 
  € € € € € € € € € € € v.H. v.H. 
 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 
               
I. Immaterielle Vermögensgegenstände             
1. Software 8.257.386,53 1.323.387,01 203.932,11 108.545,44 9.485.386,87 5.990.033,53 1.128.395,45 203.879,11 6.914.549,87 2.570.837,00  2.267.353,00      
2. Geleistete Anzahlung  298.306,52 124.209,16 95.584,00 -108.545,44 218.386,24 0,00 0,00 0,00 0,00 218.386,24  298.306,52      
                          
Summe immat. VG 8.555.693,05 1.447.596,17 299.516,11 0,00 9.703.773,11 5.990.033,53 1.128.395,45 203.879,11 6.914.549,87 2.789.223,24  2.565.659,52  11,63  28,74  
               
II. Sachanlagen              
1. PKW 85.701,11 0,00 0,00 0,00 85.701,11 34.488,11 11.504,00 0,00 45.992,11 39.709,00  51.213,00      
2. Betriebs- und Ge- 
schäftsausstattung 
20.216.548,44 2.522.511,56 2.012.128,23 0,00 20.726.931,77 13.320.798,44 3.331.490,56 1.959.451,23 14.692.837,77 6.034.094,00  6.895.750,00      
3. 
Geleistete Anzahlun- 
gen und Anlagen im 
Bau 
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00  0,00      
               
Summe Sachanlagen 20.302.249,55 2.522.511,56 2.012.128,23 0,00 20.812.632,88 13.355.286,55 3.342.994,56 1.959.451,23 14.738.829,88 6.073.803,00  6.946.963,00  16,1  29,2  
               
III.  Finanzanlagen              
1. Wertpapiere des 
Anlagevermögens 
4.286.361,86 1.143.705,93 0,00 0,00 5.430.067,79 0,00 0,00 0,00 0,00 5.430.067,79  4.286.361,86      
               
Summe Finanzanlagen 4.286.361,86 1.143.705,93 0,00 0,00 5.430.067,79 0,00 0,00 0,00 0, 00 5.430.067,79 4.286.361,86 0,0  100,0  
               
Gesamtsumme 33.144.304,46 5.113.813,66 2.311.644,34 0,00 35.946.473,78 19.345.320,08 4.471.390,01 2.163.330,34 21.653.379,75 14.293.094,03 13.798.984,38

ebericht 
 
Lagebericht       - 15 - 
 
Allgemeine Übersicht 
Die citeq ist seit dem 01.01.2001 eine eigenbe- 
triebsähnliche Einrichtung. Sie entspricht den 
Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land 
Nordrhein-Westfalen und wird gemäß der Eigen- 
betriebsverordnung (EigVO) sowie nach den Be- 
stimmungen der Betriebssatzung geführt. Der 
citeq obliegt die Erbringung von Dienstleistungen 
im Bereich der Informationstechnologie (IT) ein- 
schließlich der Kommunikationstechnologie für die 
Stadt Münster, die übrigen Kooperationspartner 
(20 Städte, Gemeinden und Kreise im Münster- 
land) der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (öf- 
fentlich-rechtliche Vereinbarung über die gemein- 
same Inanspruchnahme der eigenbetriebsähnli- 
chen Einrichtung citeq der Stadt Münster) und 
sonstiger Kunden im Rahmen des § 107 der Ge- 
meindeordnung Nordrhein-Westfalen. 
 
Die citeq ist für die komplette Steuerung, Planung 
und den Betrieb der Informationstechnologie (IT) 
einschließlich der Kommunikationstechnologie für 
die Stadt Münster zuständig. 
 
Das Jahr 2006 war in diesem Zusammenhang 
stark geprägt von der Haushaltskonsolidierung bei 
der Stadt Münster. Die citeq hat sowohl im Hin- 
blick auf die IT-Planung als auch für den Betrieb 
entsprechende Maßnahmen eingeleitet, um die- 
ses Ziel zu unterstützen. Dabei kommt der IT im 
Hinblick auf die Verdichtung der Aufgaben und 
den damit verbundenen Geschäftsprozessen 
erhebliche Bedeutung zu. 
 
Die citeq hat auf Grund ihrer besonderen Ver- 
pflichtung zur Erhaltung des Vermögens und der 
Leistungsfähigkeit (§ 10 der überarbeiteten Ei- 
genbetriebsverordnung EigVO) und entsprechend 
den für Aktiengesellschaften geltenden gesetzli- 
chen Bestimmungen mit dem Aufbau eines Risi- 
komanagementsystems begonnen.  
 
Ziel ist es, bestehende und mögliche Risiken für 
alle Betriebsbereiche zu identifizieren, sie zu be-
werten und strategische Maßnahmen zur Redu- 
zierung und Vermeidung von Risiken zu planen, 
umzusetzen und deren Umsetzung zu kontrollie- 
ren. 
 
Auf Grund der engen Beziehungen zur Stadt 
Münster als Hauptabnehmer der Leistungen der 
citeq, der langjährigen Zusammenarbeit mit den 
Kooperationspartnern und der Kündigungsfrist 
von mindestens 18 Monaten im Rahmen der ÖrV 
für Leistungen der citeq ist das unternehmerische 
Risiko zur Zeit als gering zu bezeichnen. 
Vorjahresabschluss 
Für den Jahresabschluss zum 31.12.2005 erteilte 
die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WIBERA AG, 
Niederlassung Bielefeld, am 24.03.2006 den un- 
eingeschränkten Bestätigungsvermerk. Diesen 
hat die Gemeindeprüfungsanstalt in Herne unver- 
ändert mit Datum vom 15.08.2006 in ihren eige- 
nen abschließenden Vermerk übernommen. 
Entwicklung der citeq 
Für die citeq stellt sich das Jahr 2006 als sehr 
erfolgreich dar. So konnten nicht nur weitere Pro- 
dukte platziert, sondern auch zusätzliche Aufga- 
ben von bisherigen und von neuen Kunden über- 
nommen werden. Hinzu kommt, dass wichtige 
Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss oder 
wesentlich weiter geführt werden konnten. 
OK.Jug 
Am 24.03.2006 wurde vor dem Landgericht Müns- 
ter zwischen der kommIT und der citeq in Sachen 
OK.JUG ein Vergleich geschlossen. Demzufolge 
ist das Projekt einvernehmlich beendet worden.  
Software für die Jugendämter 
Das BS2000-Verfahren Mündelgeld wurde mit 
den Jahresabschlussarbeiten für das Jahr 2006 
am 01.01.2007 eingestellt. 
Seit dem 02.01.2007 ist für die Städte Ahlen, 
Coesfeld, Dülmen und Münster das Modul Amt- 
vormundschaften/Beistandschaften (AV/BS) des 
Jugendamtverfahrens LogoData produktiv. Eben- 
so das Modul Beurkundung/Sorgerechtsregister. 
Die Schulung der Sachbearbeiter für das Modul 
Unterhaltsvorschuss (UVG) sind durchgeführt 
worden. Die Städte Ahlen, Coesfeld, Dülmen und 
Münster testen das Modul und beginnen mit der 
Stammdateneingabe. Der Produktivstart ist zum 
01.03.2007 geplant. Die produktiven Fälle werden 
dann schrittweise in der BS2000-Anwendung 
AKDN Sozial eingestellt. 
Die Sachbearbeiter-Schulungen für die Module 
Hilfen zur Erziehung (HZE) und Allgemeiner Sozi- 
aler Dienst (ASD) werden zur Zeit mit der Firma 
LogoData geplant. Da bei beiden Modulen der 
Leistungsumfang durch die Firma LogoData stark 
erweitert wird, sollen die Schulungen erst nach

ebericht 
 
Lagebericht       - 16 - 
 
Abschluss der Programmierung durchgeführt 
werden. Produktivstart wäre somit nicht vor dem 
30.04.2007. Die produktiven Fälle der Städte Ah- 
len, Coesfeld, Dülmen, Hamm und Münster des 
Moduls HZE werden dann schrittweise in der 
BS2000-Anwendung AKDN Sozial eingestellt. 
Für das Modul ASD (gleicher Anwenderkreis) gibt 
es kein laufendes Altverfahren. 
Für das zweite Halbjahr 2007 steht noch die Ein- 
führung der Module Unterhaltsberechnung (UHB), 
Jugendgerichtshilfe (JGH) und Adoption aus. 
Medienentwicklungsplan (MEP) 
Zum Ende des Jahres 2006 hat die citeq entspre- 
chend der Vorgaben des MEP sämtliche allge- 
mein bildenden Schulen der Stadt Münster mit 
neuen IT-Netzwerken jeweils für den unterrichtli- 
chen und den Verwaltungsbereich ausgestattet 
und in eine Full-Service-Betreuung übernommen. 
Ausgenommen davon sind lediglich die Augustin-
Wibbelt-Förderschule und das Abendgymnasium. 
Die Ausstattungen dieser Schulen mussten auf- 
grund noch anstehender bzw. zu entscheidender 
Baumaßnahmen in das Jahr 2007 verschoben 
werden.  
 
Damit ist der Beschluss des Rates der Stadt 
Münster vom 11.12.2002, in dem die Umsetzung 
des technischen Konzeptes des MEP der citeq in 
Kooperation mit dem Amt für Schule und Weiter- 
bildung übertragen wurde, als termingerecht ab- 
geschlossen anzusehen. Der kalkulierte finanziel- 
le Rahmen wurde deutlich unterschritten. Die für 
die Ausstattung und Betreuung der Schulen durch 
die citeq veranschlagten Haushaltsmittel für die 
Jahre 2003 bis 2006 konnten um insgesamt 
1.440.000,00 € unterschritten bzw. reduziert wer- 
den. 
 
Insgesamt sind rund 2.900 PC und Notebooks mit 
den dazugehörigen Peripheriegeräten in den 
Schulen installiert worden. 
 
Nach dem Abschluss der Erst-Ausstattungen der 
Schulen in den Jahren 2003 bis 2006 wird ein 
Hauptaufgabenbereich der citeq für das Jahr 2007 
in der Fortschreibung des MEP liegen. Kernpunk- 
te werden die weitere Erhöhung der Qualitäts- 
standards und die Intensivierung der Kommunika- 
tion und Beratung mit und in den Schulen darstel- 
len. Zu nennen sind hier im Wesentlichen die 
technischen Prüfungen von Schulsoftwareproduk- 
ten, die Einrichtung von Online-Lösungen und 
Informationsplattformen sowie die Einführung von 
technischen Lösungen zur Unterrichtsdurchfüh- 
rung und –vorbereitung. Hier bestehen viele und 
hohe Anforderungen. Zur Abfrage der Kundenzu- 
friedenheit und zur detaillierten Ermittlung des 
Erweiterungspotentials wurde im Januar 2007 
eine Umfrage bei allen von der citeq betreuten 
Schulen durchgeführt. Das Ergebnis ist positiv 
ausgefallen. 
 
In den Jahren 2008 und folgende werden die Pla- 
nung und Umsetzung der Reinvestitionsmaßnah- 
men hinzukommen.  
SAP Einführung NKF für die Städte Münster 
und Hamm 
Die Neubeschaffung der Hardware für die SAP-
Systeme erfolgte im Laufe des Jahres. Mit der 
Umstellung der SAP-Systeme auf die neue Hard- 
ware  wurde Mitte Oktober 2006 begonnen. Die 
neuen SAP-Systeme konnten Mitte November 
2006 erfolgreich in Betrieb genommen werden. 
 
Das Tool zur maschinell unterstützten Geschäfts- 
partnerkonsolidierung wurde erstellt. Die Kassen 
der Städte Münster und Hamm haben nach inten- 
siven Tests Anfang November 2006 mit der Zu- 
sammenführung der Geschäftspartner begonnen. 
Maschinell konnten in Münster von insgesamt 
312.222 Geschäftspartnern 29.936 Geschäfts- 
partner auf 20.640 bereits vorhandene Ge- 
schäftspartner zusammengeführt werden. In 
Hamm wurden von insgesamt 164.789 Ge- 
schäftspartnern 20.895 Geschäftspartner auf 
13.502 bereits vorhandene Geschäftspartner zu- 
sammengeführt. 
 
Die PSCD-Schnittstelle (Kasse) wurde dokumen- 
tiert. Die Programmierarbeiten für die Anbindung 
des Vorverfahrens SCOWI (Ordnungswidrigkei- 
ten) wurden begonnen. Ein Konzept für die An- 
bindung des Vorverfahrens avviso (Verwaltungs- 
vollstreckung) wird in interkommunaler Zusam- 
menarbeit mit der Firma Datateam erarbeitet und 
realisiert. 
 
Im August 2006 wurde anhand eines Konzeptes 
über die SAP-Altdatenarchivierung gesprochen. 
Im Bereich der Kosten- und Leistungsrechnung 
(CO) sind die SAP- und SER-seitigen Systemein- 
stellungen abgeschlossen. Die Testarchivierungs- 
arbeiten im Qualitätssystem sind für den 
02.02.2007 geplant. Außerdem wurden die Mög-

ebericht 
 
Lagebericht       - 17 - 
 
lichkeiten einer automatisierten Rechnungsein- 
gangsbearbeitung vorgestellt. Durch ein Pilotpro- 
jekt mit entsprechender Teststellung der automa- 
tisierten Rechnungseingangsbearbeitung sollen 
weitere Erkenntnisse gesammelt werden, um eine 
gesicherte Entscheidung treffen zu können. 
 
Mit dem Jahreswechsel sind die Arbeiten für das 
Roll-out der zweiten Welle für die Ämter der Stadt 
Münster abgeschlossen, so dass die Ämter dieser 
Welle ab dem 01.01.2007 auf das NKF umgestellt 
sind. Inzwischen liegt für die Ämter der ersten und 
zweiten Welle der fast 400 Seiten starke Haus- 
haltsplanentwurf für 2007 vor. Mit dem Jahres- 
wechsel starteten auch die Vorarbeiten für die 
dritte und damit letzte Welle der NKF-Umstellung. 
Für die Stadt Hamm erfolgte in 2006 keine Um- 
stellung, weil Hamm mit einem Doppelhaushalt 
arbeitet. Die zweite und letzte Welle in Hamm wird 
in 2007 vorbereitet. 
 
Die Übernahme des immobilen Anlagevermögens 
der Stadt Münster wurde aufgrund von Bewer- 
tungsunklarheiten auf 2007 verschoben. Das be- 
wegliche Anlagevermögen der ersten Rollout-
Wellen der Städte Münster und Hamm wurde 
größtenteils übernommen. 
 
Es kann festgestellt werden, dass alle anderen im 
Projektplan 2006 vorgegebenen Aktivitäten und 
Termine eingehalten wurden. 
 
Ein Entwurf des Projektplans 2007 wurde bereits 
erstellt. Er wird Ende Januar 2007 mit den Pro- 
jektleitungen in Münster und Hamm abgestimmt. 
Einführung NKF – INFOMA newsystem 
Zum 01.01.2007 haben die Gemeinden Ostbevern 
(doppisch) und Nordkirchen (kameral) die Produk- 
tion mit newsystem verwaltungsweit neu aufge- 
nommen. Diese Umstellung von GINFIS und Ver- 
anlagung im BS2000 auf newsystem lief in die- 
sem Jahr unproblematisch. 
 
Die Stadt Lüdinghausen setzt die Doppik in einem 
Teilbereich ein. Die Stadt Sendenhorst hat die 
Buchhaltung ihrer Eigenbetriebe auf die Doppik 
umgestellt. 
 
Der Kreis Warendorf und die Stadt Coesfeld ha- 
ben die Kernhaushalte innerhalb von newsystem 
von der kameralen in die doppische Variante 
migriert.  
Die Migration innerhalb des Verfahrens ist mit 
dem derzeitigen Programmstand im Veranla- 
gungsbereich mit der Umstellung von wenigen 
Grundeinstellungen erledigt. Im Finanzbereich ist 
der Aufwand mit einem Neueinstieg vergleichbar. 
Beim Kreis Warendorf gibt es noch Probleme mit 
der Umstellung der Buchungsschnittstellen. 
 
Besondere Anstrengungen gab es auch im Be- 
reich Veranlagung aufgrund von Zähler- und Ab- 
rechnungsumstellungen bei der Stadt Sassenberg 
(auch aufgrund von Softwarefehlern) und dem 
Bescheiddruck nach Wahlbezirken für die Stadt 
Warendorf. 
 
Insgesamt arbeiten ab 2007 sechs Verwaltungen 
im doppischen Umfeld und drei Verwaltungen mit 
der kameralen Variante. Drei Verwaltungen set- 
zen newsystem in Teilbereichen ein. 
Zum 01.01.2008 wollen alle Verwaltungen von 
GINFIS auf newsystem bzw. SAP umgestellt sein. 
SAN (Storage Area Network) 
Vor allem in den Bereichen Verfügbarkeit und 
Sicherung sind die Anforderungen an die System- 
technik in den letzten Jahren stark gestiegen. Um 
diesen Anforderungen auch in die Zukunft genü- 
gen zu können, führt die citeq ein SAN ein. Die 
Einführung erfolgt in mehreren Schritten in den 
Jahren 2006 bis 2008 mit geschätzten Kosten von 
insgesamt 825.000,00 €. 
 
Bei der Erstellung des SAN Konzeptes und bei 
der Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen 
wurde die citeq von einem auf Storage speziali- 
sierten unabhängigen Berater unterstützt. 
 
Nach Beschluss durch die Gremien Werksaus- 
schuss und Hauptausschuss erfolgte im Zeitraum 
Juli/August 2006 die Installation der grundlegen- 
den SAN Infrastruktur und des ersten Plattentur- 
mes. In diesem Zeitraum wurden verschiedene 
Server zu Prüfzwecken in Workshops zusammen 
mit dem Hersteller an das SAN angeschlossen. 
Seit September 2006 sind mehrere Server an das 
SAN angeschlossen. Im Bereich Infoma wurde für 
die Datenbanken ein Cluster auf Basis des SAN 
installiert. Erst das SAN ermöglichte im Bereich 
der Datensicherung die erforderlichen Verbesse- 
rungen. 
 
Ab März 2007 beginnen die Arbeiten für die Rea- 
lisierung der zweiten Stufe.

ebericht 
 
Lagebericht       - 18 - 
 
Motivation SAN:  
• Sicherung (Backup to Disk to Tape) 
• Voraussetzung Cluster 
• Voraussetzung Virtualisierung (z.B. ESX 
Server VMware, Bladeserver) 
• Voraussetzung mehr Verfügbarkeit (z. B. 
Internetserver <-> Datenbanken Siche- 
rung) 
 
Stufen Einführung 
 
• 1. Stufe: ca. 450.000,00 € - Wirtschaftsplan 
2006 
• 2. Stufe: ca. 225.000,00 € - Wirtschaftsplan 
2007 
• 3. Stufe: ca. 150.000,00 € - spätestens Wirt- 
schaftsplan 2008 
Sachstand TFA – SAP – basiertes Veranla- 
gungsprogramm 
Der Vertrag für das Gemeinschaftsprojekt der 
KDN (citeq, GKD-Rhein-Sieg-Oberberg, Städte 
Mülheim und Hagen) wurde im November 2006 
unterzeichnet. Bei der citeq wurde die Software 
auf einem Testserver installiert und Einstellungen 
probeweise vorgenommen. 
 
Am 17.01.2007 fand die Kick-Off-Veranstaltung in 
Siegburg zusammen mit den Entwicklern der 
Software TFA, der Firma CSC Ploentzke, statt. 
Auf dieser Veranstaltung wurde der Projektablauf 
für das Jahr 2007 in den ersten Teilen abgestimmt 
und die gemeinsamen Abstimmungs- und Schu- 
lungstermine für die Key-User festgelegt. 
 
Diese finden Ende Februar/Anfang März statt. 
Parallel dazu wird die Software in die vorhande- 
nen SAP-Systeme eingespielt. Nachdem die not- 
wendigen Einstellungen (auch für das Personen- 
kontenverfahren PSCD) angepasst sind, kann die 
Migration der Daten vorgenommen werden. Daran 
schließen sich die Test- und Schulungsphasen 
an. 
E-Government-Funktionen 
DataClearing NRW 
 
Die citeq hat in Kooperation mit dem Kommunalen 
Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Moers 
zum 01.01.2007 eine Clearingstelle für die Um- 
setzung von OSCI-Übermittlungen aufgebaut. Als 
erster Dienst wurde am 01.01.2007 die elektroni- 
sche Rückmeldung im Meldewesen in Betrieb 
genommen. 
 
Das Jahr 2006 war im ersten Halbjahr geprägt 
von Verhandlungen mit den kommunalen Spit- 
zenverbänden sowie den kommunalen IT-
Dienstleistern, im zweiten Halbjahr von einer um- 
fangreichen und intensiven Akquisition bei den 
potenziellen Kunden sowie den vorbereitenden 
Arbeiten zur Aufnahme des Dienstes. 
 
Die citeq bedient in DataClearing Nordrhein-
Westfalen (NRW) nach den entsprechenden Ver- 
tragsabschlüssen mit dem Komplettangebot ins- 
gesamt 14,9 Mio. Einwohner in 295 Kommunen 
aus NRW sowie 23 Kommunen mit 290.000 Ein- 
wohnern aus Niedersachsen. Des Weiteren be- 
dient DataClearing NRW alle Kommunen in NRW 
mit dem Betrieb und der Pflege des DVDV-
Landesservers NRW. Ergänzend greifen auch die 
Kommunen des Saarlandes auf den DVDV-
Landesserver NRW zu. 
 
Zum Echtstart am 01.01.2007 konnten alle Kom- 
munen aus NRW über das DVDV adressiert wer- 
den, die erforderlichen Arbeiten zur Bereitstellung  
der zentralen OSCI-Komponenten waren abge- 
schlossen, DataClearing NRW ist am 29.12.2006 
in Echtbetrieb genommen worden. 
 
Weitere Dienste 
 
Die citeq hat bereits in 2006 weitere OSCI-
Datenübermittlungen über DataClearing NRW 
konzipiert. So fanden bereits intensive Verhand- 
lungen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen 
Westfalen-Lippe und Nordrhein zur Übermittlung 
der Daten zum Mammografiescreening gemäß 
Krebsregistergesetz NRW statt. Ebenso verhan- 
delte die citeq mit dem epidemiologischen Krebs- 
register NRW zur Lieferung der Sterbedaten, e- 
benfalls gemäß Krebsregistergesetz NRW. Beide 
Dienste werden im ersten Quartal 2007 in Echtbe- 
trieb genommen. 
 
Virtuelle Poststelle 
 
Im Auftrag von 5 ÖrV-Partnern betreibt die citeq 
ein Projekt Virtuelle Poststelle (VPS). Im ersten 
Quartal 2006 konnte gemeinsam mit den ÖrV-
Partnern die inhaltliche Dimension der VPS defi- 
niert werden, die Auswahl der technischen Kom- 
ponenten hat stattgefunden, die Konzeption zur 
technischen Umsetzung wurde im Sommer mit 
dem entsprechenden Vertriebspartner erarbeitet. 
Neben der Nutzung im Rahmen des Mailverkehrs 
wird auch eine Beteiligung am bundesweiten Pro- 
jekt „Elektronisches Gerichts- und Verwaltungs-

ebericht 
 
Lagebericht       - 19 - 
 
postfach (EGVP)“ angedacht. Hierzu steht die 
citeq in Kontakt zur Projektleitung EGVP beim 
Oberverwaltungsgericht Münster. 
 
Die erforderliche umfangreiche organisatorische, 
inhaltliche und rechtliche Konzeption musste auf- 
grund der Arbeiten am Projekt DataClearing NRW 
in das erste Quartal 2007 geschoben werden. Die 
oben benannten ÖrV-Partner wurden hierüber 
informiert. 
Wohnung 2000 
Die Städte Münster und Ahlen befinden sich be- 
reits im Echtbetrieb. Coesfeld hat den Testbetrieb 
abgeschlossen und ist ebenfalls seit dem 
01.01.2007 im Echtbetrieb.  
In Dülmen sind die Schulungen und die Installati- 
onsarbeiten abgeschlossen. Dülmen und Hamm 
befinden sich zurzeit in der Testphase. 
Einführung von LOGO, Software für das Stra- 
ßenerhaltungsmanagement (PMS) 
Stand der Einführung 
 
Der ursprünglich für den 01.10.2006 geplante 
Produktivstart der ersten Module von LOGO im 
Bereich Straßenerhaltung des Tiefbauamtes (Amt 
66) wurde in Absprache mit dem Amt 66 auf den 
15.12.2006 verschoben. Seit diesem Zeitpunkt ist 
es möglich, das Straßennetz in LOGO zu pflegen. 
 
Die Ursache dieser Verzögerung lag in Problemen 
mit der Datenübernahme des Straßennetzes ei- 
nerseits und hinsichtlich der grafischen Daten aus 
SiCAD andererseits. Die Zusammenführung die- 
ser teilweise über 30 Jahre alten Daten in einem 
System wurde im Amt 66 erstmals durchgeführt, 
so dass hierbei Datendifferenzen unvermeidlich 
waren.  
 
Der Umfang dieser Differenzen konnte bei der 
ursprünglichen Planung aber nicht hinreichend 
abgeschätzt werden. Die zum Ausgleich dieser 
Differenzen erforderlichen Arbeiten können zwar 
zum Teil automatisiert durch die Fa. Geologix 
durchgeführt werden, müssen aber zum anderen 
Teil durch manuelle Nachbearbeitung im Rahmen 
der täglichen Anwendung geschehen. Die Fa. 
Geologix zeigt sich hierbei sehr kooperativ und 
unterstützt die Lösungsfindung und die Bearbei- 
tung mit zusätzlichen Funktionalitäten in LOGO 
und kurzfristigen Reaktionen auf Probleme. 
 
Diese korrekte Abbildung des Straßennetzes ist 
die Grundvoraussetzung für die Anbindung von 
Sachdaten an das Straßennetz und damit für den 
Einsatz von LOGO. Nachdem die automatischen 
Korrekturläufe für das Straßennetz seit Mitte Ja- 
nuar 2007 abgeschlossen sind, werden im nächs- 
ten Schritt die messtechnisch und manuell erfass- 
ten Zustandsdaten in das System übernommen. 
 
Die nächsten Schritte, die in den nächsten Wo- 
chen und Monaten vorgenommen werden, sind: 
 
• Einbindung des erweiterten WMS-Service, 
der die Darstellung verschiedener Karten- 
grundlagen (B-Pläne, ALK, DGK5, Luftbilder, 
etc.) für die Pflege des Straßennetzes ermög- 
licht 
• Anbindung weiterer Sachdaten wie Aufbauda- 
ten, Kleinschäden, Aufbrüche, LSA 
• Übernahme der Daten der Brücken-DB in das 
Modul KUBA 
• Realisierung der weiteren vertraglich verein- 
barten Funktionalitäten zur Vermögensbewer- 
tung und der Wiedervorlage 
 
Insgesamt liegt gegenüber der ursprünglichen 
Planung eine Zeitverschiebung von ca. drei Mona- 
ten vor, so dass mit dem Abschluss des Projekts, 
d. h. mit der Produktivsetzung aller Module und 
Funktionen im Amt 66, Anfang Mai 2007 zu rech- 
nen ist.  
 
Ressourceneinsatz der citeq 
 
Bereits jetzt arbeitet das Amt 66 bei der Feinab- 
stimmung, Fehleranalyse und -dokumentation 
selbständig mit der Fa. Geologix zusammen, so 
dass die Ressourcen der citeq dahingehend ge- 
schont werden. Der wegen der nicht absehbaren 
Probleme erforderliche zusätzliche Personalauf- 
wand seitens der citeq gegenüber der Projektpla- 
nung beträgt momentan ca. 27 %, bis zum Ende 
der Einführung wird dies voraussichtlich auf ca. 40 
% anwachsen. 
 
Ablösung vorhandener Verfahren 
 
Mit der kompletten Einführung von LOGO im mo- 
mentan vorgesehenen Umfang werden folgende 
Anwendungen abgelöst: 
 
• Straßendatenbank (Oracleprogrammierung) 
• Grafisches Straßennetz in SiCAD (Vektorgra- 
fik) 
• Stradivari Zustandsdarstellung (dBase-DB) 
• Aufbruchdatenbank (Informix)

ebericht 
 
Lagebericht       - 20 - 
 
• Lichtsignalanlagen-DB (Access) 
• Bauwerks-DB (Access) 
 
Darüber hinaus können viele bislang nur in Pa- 
pierform oder im Verzeichnissystem vorhandene 
Daten erfasst und räumlich zugeordnet werden. 
 
Perspektive 
 
Durch LOGO wird es im Tiefbauamt erstmals 
möglich, alle für die Straßenerhaltung erforderli- 
chen Daten zusammenzutragen und grafisch 
darzustellen. Ferner können ergänzende Informa- 
tion wie Fotos und Dokumente als Datenobjekte 
dargestellt werden. Aufgrund der Programmstruk- 
tur, der Einbindungs-  und der Ausgabemöglich- 
keiten ist LOGO auch in der Lage, künftig einen 
Großteil der im Tiefbauamt benötigten Funktionen 
einer Straßeninformationsbank darzustellen und 
Informationen für zentrale Auskünfte z. B. im 
Geodatenmanagement zur Verfügung zu stellen. 
 
Der Einsatz von LOGO ist gegenwärtig nur für das 
Tiefbauamt der Stadt Münster vorgesehen. 
Picture 
In Zusammenarbeit mit der Westfälischen Wil- 
helmsuniversität Münster, Institut für European 
Research Center for Information Systems (ER- 
CIS) wurde ein neues Vorgehensmodell zur Mo- 
dellierung von Verwaltungsprozessen als Voraus- 
setzung eines planerischen und ganzheitlichen E-
Governments entwickelt. Unter dem Namen Pictu- 
re wurde vom ERCIS ein Modellierungswerkzeug 
entwickelt, mit dessen Hilfe Fachämter auf Basis 
zentraler Vorgaben selbständig ihre gegenwärti- 
gen Arbeitsabläufe beschreiben und Verbesse- 
rungsmöglichkeiten aufzeigen können. Picture 
kam in ausgewählten Bereichen der Stadt Müns- 
ter bereits zum Einsatz und wird im Rahmen eines 
EU-Förderprojekts weiterentwickelt. Die zur Ver- 
besserung der interkommunalen Zusammenarbeit 
und für interkommunale Leistungsvergleiche er- 
forderliche Vereinheitlichung der zentralen Vorga- 
ben sowie terminologische Festlegungen zu den 
Prozessen treibt die citeq im Rahmen einer Zu- 
sammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Digita- 
le Verwaltung NRW und der KGST voran. 
Fusion 
Aufgrund vieler Gemeinsamkeiten haben die Ge- 
schäftsführer der INFOKOM Gütersloh, GKD Pa- 
derborn und der  citeq Münster seit Sommer 2005 
die Möglichkeiten und Auswirkungen einer Zu- 
sammenlegung (Fusion) diskutiert. In Gütersloh 
und Paderborn wurde die Untersuchung von Be- 
ginn an auch von Seiten der Politik unterstützt,  i n 
Münster gab es hierzu teilweise eine abwartend 
kritische Haltung. 
 
Anlass der Fusionsüberlegungen war, dass auf- 
grund des Einsatzes gleicher Fachverfahren  Syn- 
ergiepotentiale vermutet wurden. Im Rahmen der 
Voruntersuchung konnte diese Vermutung auch 
teilweise bestätigt werden. Insofern waren die 
Überlegungen und Diskussionen über eine Fusion 
mit der Infokom Gütersloh und der GKD Pader- 
born folgerichtig. 
 
Die Auswirkungen einer Fusion sind für jeden 
potentiellen Fusionspartner unterschiedlich. Daher 
muss jeder seine eigene Entscheidung treffen - 
unter Berücksichtigung aller Bereiche seines IT-
Dienstleisters und auch unter Berücksichtigung 
der Auswirkungen auf die Gesamtverwaltung. 
Hierfür waren die Konsequenzen einer Fusion für 
die einzelnen Bereiche und für den IT-
Dienstleister insgesamt zu untersuchen. 
 
Bei Beginn der Voruntersuchung zu einer mögli- 
chen Fusion ist noch davon ausgegangen wor- 
den, dass durch Größe (Fusion) und damit auch 
einer Stückkostenminimierung Synergien erreicht 
werden können. Diese Annahmen bezogen sich 
im Wesentlichen auf die Betreuung der eingesetz- 
ten größeren Verfahren. Nunmehr jedoch planen 
Bund und Land aus unterschiedlichen Gründen 
eine Zentralisation genau dieser bisher von den 
kommunalen IT-Dienstleistern erbrachten Aufga- 
ben. Hinzu kommt, dass der Zweckverband KDN, 
in dem die GKD und die citeq Mitglieder sind, sich 
nunmehr neu strukturiert und sich damit innerhalb 
der KDN ein Potential entwickelt, dass größere 
Synergien ermöglicht, ohne dass die mit einer 
Fusion verbundenen belastenden Nebenwirkun- 
gen eintreten.Die Überlegungen zu einer Fusion 
wurden daher aus folgenden Gründen nicht weiter 
verfolgt: 
 
• Eine Fusion der citeq Münster mit der Infokom 
Gütersloh und der GKD Paderborn bringt zum 
gegenwärtigen Zeitpunkt nicht die erwarteten 
Potentiale und Synergieeffekte. Die Vorunter- 
suchung wird daher eingestellt. 
• Zu einem späteren Zeitpunkt sollte die Frage 
einer möglichen Fusion erneut geprüft wer- 
den. Bis dahin wird die gute Kooperation wei- 
ter ausgebaut.

ebericht 
 
Lagebericht       - 21 - 
 
• Die für eine Fusion prognostizierten und auch 
bereits im Rödl & Partner Gutachten publizier- 
ten Einsparpotenziale sind durch Zentralisie- 
rung der Aufgaben an anderen Stellen (in 
staatlicher Verantwortung, bei Privatunter- 
nehmen oder auch im KDN-Betriebsverbund) 
wirtschaftlich sicherer erreichbar. 
 
Im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit 
haben sich weitere Erfolge eingestellt, u. a. konn-
te die citeq gemeinsam mit dem KRZN Moers die 
NRW-weite Aufgabe „DataClearing“ (s. u.) über- 
nehmen; mit dem KDN-Dachverband wurde eu-
weit ein Rahmenvertrag zur Lieferung von Endge- 
räten (z. B. PC, Monitore, Notebooks) abge- 
schlossen, über den ab 01.2007 Endgeräte zu 
verbesserten Konditionen eingekauft werden kön- 
nen. 
Berichterstattung zur Vermögens-, Finanz- 
und Liquiditätslage 
Kennzahlen zur Vermögens-, Finanz- 
und Liquiditätsanalyse 2006 2005 2004 
Aufbereitete Bilanzsumme T €  21.870  21.187  19.542 
Eigenkapital T €  3.704  2.714  2.329 
Eigenkapitalquote (Eigenkapital / 
Gesamtkapital) %
 17  13  12 
Anlagevermögen T €  14.288  13.765  12.067 
Investitionen in das Anlagevermö- 
gen T €
 5.114  6.160  5.242 
Anlagenintensität (Nettoanlagever- 
mögen / Gesamtvermögen) %
 65  65  62 
Goldene Finanzierungsregel 
(Langfristiges Vermögen / Langfris- 
tiges Kapital) 
 1,40  1,55  1,56 
net working capital (Kurzfristiges 
Vermögen – kurzfristiges Fremdka- 
pital) 
T €
 -5.907  -7.168  -6.508 
Cash Flow aus laufender Ge- 
schäftstätigkeit T €
 7.752  7.715  5.222 
 
Entwicklung des Eigenkapitals und der Rück- 
stellungen 
Der allgemeinen Rücklage wurden aus dem Jah- 
resgewinn 2005 384.701,12  € zugeführt. 
Die Berechnungen für Pensions-, Altersteilzeit- 
und Beihilferückstellungen wurden durch das 
Personal- und Organisationsamt der Stadt Müns- 
ter durchgeführt. Dabei wurden die neuen Heu- 
beck-Tabellen 2005 zu Grunde gelegt. Bei der 
Berechnung der Teilwerte wird ein durchschnittli- 
cher Krankenkassentarif verwendet, welcher mit 
den durchschnittlichen Beihilfeleistungen an die 
Pensionäre der citeq nicht vergleichbar ist. Daher 
wurde der Teilwert zum 31.12.2006 für die Beihil- 
ferückstellung auf 90 % (2005 = 75 %) korrigiert. 
Die citeq wird sich schrittweise den berechneten 
Teilwerten nähern. 
 
Konsolidierung 
 
Im Rahmen der Konsolidierungsanstrengungen 
seitens der Stadt Münster, hat die citeq einen 
nicht unerheblichen Anteil zu leisten. So muss die 
citeq aus dem Jahresabschluss 2006 in 2007 
300 T€ zusätzlich an die Stadt Münster ausschüt- 
ten. Zudem unterstützt die citeq die Ämter der 
Stadt Münster technisch bei ihren Konsolidie- 
rungsmaßnahmen. Auf Grund des strukturellen 
Defizits im städtischen Haushalt werden auch in 
den Folgejahren erhöhte Ausschüttungen erwartet 
und Einsparungen unabdingbar sein.

ebericht 
 
Lagebericht       - 22 - 
 
Voraussichtliche Entwicklung des Eigenbe- 
triebes 
Nachdem die Untersuchung bezüglich einer mög- 
lichen Fusion in 2006 zu einem negativen Ergeb- 
nis gekommen ist, wird die citeq die bereits in den  
vergangenen Jahren praktizierte Kooperation mit 
anderen IT-Dienstleistern, aber insbesondere mit 
dem Zweckverband KDN – Dachverband kommu- 
naler IT-Dienstleister, in 2007 und in den folgen- 
den Jahren weiter intensivieren. Damit wird die 
interkommunale Zusammenarbeit gestärkt und 
ermöglicht es der citeq auch weiterhin wirtschaft- 
lich Produkte ihren Kunden anzubieten. 
 
Das hervorragende Jahresergebnis 2006 konnte 
nur unter der nach wie vor hohen Leistungsbereit- 
schaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 
citeq erzielt werden. Die bereits seit längerem 
bestehende hohe Belastung der Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter führte zu einem für die citeq ver- 
gleichsweise hohen Krankheitsstand. Hinzu 
kommt, dass Personaleinstellungen, obwohl wirt- 
schaftlich sinnvoll und langfristig finanzierbar, 
aufgrund politischer Vorgaben nicht möglich sind. 
So können wesentliche neue Produkte, die zu 
einer Steigerung der Produktivität führen können, 
von der citeq in nächster Zeit nicht mehr angebo- 
ten werden. 
 
Daher ist für das Wirtschaftsjahr 2007 die Konso- 
lidierung der laufenden Projekte vorrangiges Un- 
ternehmensziel. 
 
Für die kommenden Jahre sind unter diesen Rah- 
menbedingungen nicht mehr solche wirtschaftli- 
chen Jahresergebnisse zu erwarten. 
 
Münster, den 31.03.2007 
 
citeq 
Rolf Tewes

Organigramm            - 23 -

Beratungsverlauf (4)

30.05.2007 Werksausschuss der citeq
TOP 4.1 Vorberatung
Zur Sitzung
12.06.2007 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
13.06.2007 Hauptausschuss
TOP 10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
13.06.2007 Rat
TOP 9 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Scheibenstraße 109

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0282/2007
Typ
Vorlagen
Datum
20.04.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37