V/0531/2011
Bürgerhaushalt 2011
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Berichtsvorlage
1970 Zeichen
V/0531/2011
DER OBERBÜRGERMEISTER
Dezernat II
Betrifft
Bürgerhaushalt 2011
hier: Statusbericht
Beratungsfolge
20.09.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht
21.09.2011 Hauptausschuss Bericht
21.09.2011 Rat Bericht
Bericht:
Mit Beschluss vom 06.04.2011 hat der Rat die Einführung eines Bürgerhaushalt-Verfahrens für
Münster beschlossen und die Eckpunkte des Münsteraner Verfahrens festgelegt.
Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, das Verfahren Bürgerhaushalt im April 2011 zu
starten und regelmäßig zum Sachstand zu berichten.1
Der als Anlage beigefügte Sachstandsbericht enthält im ersten Teil grundsätzliche Aussagen
zum Instrument „Bürgerhaushalt“ und beschreibt die konzeptionellen Eckpunkte des Münsteraner
Verfahrens. Im zweiten Teil macht der Bericht Aussagen zu der konkreten bisherigen Umsetzung
(Stand: August 2011) in diesem Jahr.
Der Berichtszeitpunkt wurde gewählt, um dem Rat zu den anstehenden Haushaltsplanberatun-
gen eine aktuelle und verlässliche Informationsbasis zum Bürgerhaushaltsverfahren zu geben.
Denn die Haushaltsberatungen werden sich auch auf die 90 bestplatzierten Bürgervorschläge
beziehen, die mit der Vorlage V/0532/2011 in die Sitzung des Rates parallel eingebracht werden.
Der Bericht stellt den thematischen Kontext zu der Beratung der Bestenliste her und macht die
Bedeutung der politischen Befassung für die Glaubw ürdigkeit und Ernsthaftigkeit im Umgang mit
dem Instrument Bürgerhaushalt in Münster deutlich.
gez.
Bickeböller
Stadtkämmerin
1 Beschluss des Rates vom 06.04.2011 (V/0029/2011) und Beschluss des Hauptausschusses vom
03.02.2010 (V/0077/2010).
Vorlagen-Nr.:
V/0531/2011
Auskunft erteilt:
Frau Otto / Herr Möller
Ruf:
492 70 23 / -70 22
E-Mail:
OttoU@stadt-muenster.de
MoellerFrank@stadt-muenster.de
Datum:
07.09.2011
Öffentliche Berichtsvorlage
V-0531-2011_Anlage1
42209 Zeichen
Sachstandsbericht Bürgerhaushalt 2011
Stand August 2011
1
Dezernat II August 2011
Sachstandsbericht
Bürgerhaushalt 2011
(BHH 2011)
– Stand August 2011 –
Anlage 1 zur Ratsvorlage
V/0531/2011
Gliederung Seite
Teil 1 Das Verfahren: „Bürgerhaushalt Münster“ 2
1. Einordnung des Instruments 2
2. Ziele, konzeptionelle Eckpunkte des münstersche n Verfahrens 3
3. Das Verfahren Bürgerhaushalt 5
Teil 2 „Bürgerhaushalt Münster“: Umsetzung in 2011 12
1. Zeitlicher Verlauf in 2011 12
2. Informationsphase 12
3. Vorschlags- und Bewertungsphase 13
4. Der Beirat 16
5. Kosten in 2011 16
6. Organisation in der Stadtverwaltung in 2011 16
Sachstandsbericht Bürgerhaushalt 2011
Stand August 2011
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Teil 1: Das Verfahren „Bürgerhaushalt in Münster“
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1 Der Begriff Bürger/innen ist im Rahmen des Verfahrens Bürgerhaushalt nicht im kommunalverfassungsrechtlichen Sinn
zu verstehen und damit nicht auf wahlberechtigte in Münster lebende Personen beschränkt. Der Begriff deckt inhaltlich
alle Personen ab, die einen Beitrag im Verfahren leisten bzw. sich beteiligen.
2 Einzelheiten zur Erarbeitung des Verfahrens sind in der Vorlage V/0029/2011 „Einrichtung eines Bürger/innen – Haus-
haltes in der Stadt Münster“ dargestellt.
3 Der Begriff Bürgerhaushalt wird weltweit verwendet für die Beteiligung von Personen, die sich zum Haushalt einer
Kommune in einem bestimmten Verfahren äußern. Insofern kann es dahinstehen, ob eine andere Bezeichnung – z. B.
Beteiligtenhaushalt – den inhaltlichen Kern des dahinter stehenden Anliegens besser trifft, da es keinen Sinn macht,
dass Münster sich begrifflich abgrenzt.
Sachstandsbericht Bürgerhaushalt 2011
Stand August 2011
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4 Welt online: 13.07.2011 „Boom der Bürgerhaushalte“, Autor: Manuel Bearder.
5 Arzheimer, Kai: Politikverdrossenheit, Wiesbaden 2002.
6 Dieser Aspekt wurde in dem Änderungsantrag der „Piratenpartei“ vom 09.02.2011 unter Ziff. V thematisiert unter Be-
zugnahme auf den „Kiezfonds“, der im Bürgerhaushaltsverfahren Lichtenberg implementiert ist. In Münster ist im Rah-
men der Weiterentwicklung des Verfahrens dieser Aspekt zu diskutieren.
Sachstandsbericht Bürgerhaushalt 2011
Stand August 2011
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7 M. Rüttgers, Bürgerhaushalt: Information, Partizipation, Rechenschaftslegung, hrsg. Friederich Ebert Stiftung.
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8 Nach einer Studie Verba et al, 1995, Cambridge: Harvard University Press, sind das vor allem männliche Personen mit
einem höheren sozialen Status (Bildung, Beruf, Einkommen).
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9 Hinweise zum Gremium „Beirat“ vgl. unten Teil 1, Ziff. 3.5
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11 T. Eich, Der Bürgerhaushalt: Partizipation in der kommunalen Haushaltspolitik am Beispiel der Städte Freiburg und
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12 In Berlin – Lichtenberg ist die Rücklaufquote von 15,3 % in 2005 auf 5,8 % in 2010 gesunken.
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Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0531/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 25.08.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37