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KUA/118/2025

Jahresbericht der Geschäftsstelle der Kunstkommission 2023/2024

Informationsvorlage 05.06.2025

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Anlage 1 Jahresbericht Juni 2023 bis September 2024

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Informationsvorlage

4147 Zeichen

KUA/118/2025 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich   
Informationsvorlage 
Betrifft: 
Jahresbericht der Geschäftsstelle der Kunstkommission 2023/2024 
Fachbereich: 
41 - Kulturamt   
Dezernentin / Dezernent: 
Beigeordnete Miriam Koch   
Beratungsfolge: 
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität 
Ausschuss für öffentliche 
Einrichtungen, Stadtökologie, 
Abfallmanagement und 
Bevölkerungsschutz 
15.09.2025 Kenntnisnahme 
Schulausschuss 16.09.2025 Kenntnisnahme 
Ordnungs- und 
Verkehrsausschuss 17.09.2025 Kenntnisnahme 
Ausschuss für Planung und 
Stadtentwicklung 24.09.2025 Kenntnisnahme 
Rat 09.10.2025 Kenntnisnahme 
Kulturausschuss 27.11.2025 Kenntnisnahme 
 
Sachdarstellung: 
1. Kurzdarstellung: 
Gemäß § 4 (3) der Richtlinie der Landeshauptstadt Düsseldorf für Kunst im 
öffentlichen Raum, hat die Kunstkommission dem Rat der Landeshauptstadt 
Düsseldorf und den zuständigen Fachausschüssen einmal jährlich über ihre Arbeit zu 
berichten. Mit diesem Bericht kommt die Kunstkommission dieser Aufgabe für die 
Periode Juni 2023 bis zum Ende der Amtszeit der zweiten Kunstkommission im 
September 2024 nach. 
Zukünftig ist ein ausführlicher Kommissionsbericht über die Aktivitäten der jeweiligen 
Amtsperiode einer Kommission avisiert. Die Jahresberichte werden daher 
entsprechend in vereinfachter Kurzform erstellt. Der aktuelle Kurzbericht ist als 
Anlage 1 beigefügt.  
 
2. Ausgangslage 
Mit Beschluss vom 18. Mai 2017 hat der Rat die Richtlinie Kunst im öffentlichen 
Raum beschlossen und die Kunstkommission erstmals einberufen. Am 01. Juli 2021 
hat der Rat auf Basis einer Evaluation und der entsprechenden Empfehlung der

Seite 2 
Kunstkommission eine vollständig überarbeitete Richtlinie beschlossen 
(KUA/024/2021/1). 
Die Kunstkommission befasst sich seit ihrer Gründung mit einer stetig wachsenden 
Anzahl von Projekten und Anfragen. Es wurde bereits eine Vielzahl dauerhafter und 
auch temporärer Projekte realisiert. Weitere Projekte befinden sich aktuell im 
Wettbewerbsverfahren oder sind in Vorbereitung bzw. in der Entwicklung. Der 
Bericht ist in 5 Kategorien unterteilt. Dies sind: 
1. Organisatorisches 
2. Wettbewerbsverfahren und Projekte 
3. Sonstige projektbezogene Tätigkeiten 
4. Öffentlichkeitsarbeit 
5. Finanzen 
Unter Ziffer 2.1 des Berichts sind beispielsweise Wettbewerbe in Realisierung wie das 
städtische Gymnasium Heinzelmannchenweg sowie auch temporäre Projekte wie das 
offene Wettbewerbsformat stadt.raum.experimente und das kuratorische Format für 
den Lantz´schen Park zu finden. Diverse laufende Verfahren und Projekte in 
Vorbereitung bzw. der Entwicklung werden unter den Ziffern 2.2 und 2.3 dargestellt.  
Weiter sind sonstige Projekte, Anfragen und Aufgaben unter Ziffer 3 wie 
beispielsweise das Projekt missing link_ des Künstlers Mischa Kuball oder die 
Fachtagung Perspektiven von Kunst im öffentlichen Raum, die im Oktober 2023 
stattfand, erläutert. 
Ein weiteres wichtiges Arbeits- und Aufgabenfeld der Kunstkommission ist die 
Öffentlichkeitsarbeit. Die Arbeit für die Website, den Newsletter oder beispielsweise 
auch die Social Media-Aktivitäten werden unter Ziffer 4 ausführlich beschrieben. 
Den Abschluss bildet das Kapitel zu Finanzen, in dem der Finanzstatus aufgezeigt 
wird. 
 
3. Geplante Maßnahmen 
Der nächste Jahresbericht ist Anfang 2026 für den Zeitraum IV. Quartal 2024 bis IV. 
Quartal 2025 vorgesehen. 
 
4. Finanzielle Auswirkungen 
x Ja     Nein 
 
Das Budget der Kunstkommission ist im § 2 der Richtlinie der Landeshauptstadt 
Düsseldorf für Kunst im öffentlichen Raum geregelt. Demnach steht der 
Kunstkommission ein Jahresbudget in Höhe von 700.000 Euro zur Verfügung. Im 
Zuge der pandemischen Auswirkungen und den Auswirkungen des Ukraine Krieges, 
wurden die konsumtiven Mittel im Jahr 2023 von 233.000 Euro auf 190.000 Euro 
konsolidiert. Details zum Stand der Finanzen sind dem Jahresbericht unter dem Ziffer 
5 „Finanzen“ zu entnehmen. 
 
5. Weiteres Vorgehen 
Den Bezirksvertretungen wird der Jahresbericht bis Ende 2025 zur Verfügung gestellt 
und bei Bedarf entsprechend vorgestellt.   
 
Anlagen: 
Anlage 1 Jahresbericht Juni 2023 bis September 2024

Anlage 1 Jahresbericht Juni 2023 bis September 2024

38037 Zeichen

1 
 
 
Anlage 
Jahresbericht der Kunstkommission 2023/2024 
 
In der aktualisierten Richtlinie Kunst im öffentlichen Raum vom 27. Mai 2021 ist 
unter Paragraph 4 Abs. 3 festgelegt, dass die Kunstkommission dem Rat der 
Landeshauptstadt Düsseldorf und den zuständigen Fachausschüssen einmal jährlich 
über ihre Arbeit berichtet. Der hier vorliegende sechste Jahresbericht betrachtet den 
Zeitraum von der zweiten Jahreshälfte 2023 bis zum Ende der Amtsperiode der 
zweiten Kunstkommission im September 2024. Schwerpunkte innerhalb dieses 
Zeitraums waren die Fortführung begonnener Projekte, die Entwicklung neuer 
künstlerischer Formate sowie die Wahl der dritten Kunstkommission. Dieser Bericht 
wurde August 2025 fertiggestellt. Daher umfasst er auch den aktuellen Stand der 
Dinge, der jeweils am Ende des Kapitels unter Anmerkung aufgeführt wird.  
1 Organisatorisches 
1.1 Aufstockung der Geschäftsstelle 
Seit dem 15. August 2024 ist Julia Soyka als Verwaltungsfachkraft Teil der 
Geschäftsstelle und unterstützt schwerpunktmäßig die Projektabwicklung sowie die 
Öffentlichkeitsarbeit. Die kunstwissenschaftliche Unterstützung wird weiterhin durch 
die externe Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin Miriam Bettin wahrgenommen: Sie 
hat auch in diesem Berichtszeitraum verstärkt kuratorische Aufgaben ausgeübt, die 
in Zusammenhang mit den jährlich repetitiven Kunstprojekten Lantz’scher 
Skulpturenpark und stadt.raum.experimente standen. Die Besetzung der 
dauerhaften kuratorischen Fachkraft ist avisiert.
 
1.2 Wahl der künstlerischen Mitglieder für die dritte 
Kunstkommission  
Im Frühjahr 2024 wählten die Künstler*innen der Landeshauptstadt Düsseldorf ihre 
Fachmitglieder für die dritte Kommission. Alle wahlberechtigten Künstler*innen 
waren vom 8. April bis 3. Mai 2024 aufgerufen, zu kandidieren und vom 6. Mai bis 7. 
Juni 2024 online oder per Brief an der Wahl teilzunehmen. 16 Künstler*innen stellten 
sich zur Wahl und nahmen am 16. Mai 2024 im Plenarsaal des Rathauses an der 
Wahlveranstaltung teil – auch per Live-Stream. 
 
403 Stimmen wurden abgegeben. Folgende Künstler*innen wurden von der 
Künstler*innenschaft als Mitglieder für die Kommission gewählt: Anke Lohrer, 
Claudia Mann und Nicola Schrudde. Als Vertretungen wurden gewählt: Liza 
Dieckwisch, Florian Fausch, Laude yu Freyer, Christoph Görke, Evelyn Möcking und 
Carl Friedrich Schröer. Erstmals wurde eine Reserveliste erstellt, um Ausfälle 
auszugleichen. Die gewählten Künstler*innen wurden dem Rat zur Bestellung 
vorgeschlagen. Zur Sicherung des Wissenstransfers und der Kontinuität wurde ferner 
Wanda Koller von der scheidenden Kommission für eine weitere Amtszeit zur 
Bestellung vorgeschlagen. Die Künstler Christoph Schäfer und Felix Schramm 
wurden zur Sicherung einer qualitativen Bandbreite ebenfalls auf der Grundlage 
eines Votums der scheidenden Kommission der Politik zur Bestellung vorgeschlagen.

2 
 
Anm.: Der Rat hat zwischenzeitlich alle vorgeschlagenen Künstler*innen bestellt 
(KUA/115/2024).  
2 Wettbewerbsverfahren und Projekte 
2.1 Realisierungen 
2.1.1 Luisen-Gymnasium 
Beim Neubau am Ersatzstandort Völklinger Straße wurde die Kunstkommission 
frühzeitig einbezogen. Die erste Kunstkommission hat für das Projekt das 
Künstlerduo The Project Twins im Frühjahr 2021 beauftragt. The Project Twins stellte 
ihre Grundidee – ein Blumenmotiv für den Eingangsbereich, das Vielfalt, Natur und 
Spiel thematisiert – den Architekten, der Schulleitung sowie der Kunstkommission 
vor. Die Kommission beschloss in ihrer Sitzung am 31. Januar 2023, diese Grundidee 
weiterzuverfolgen. Die entsprechende Informationsvorlage wurde am 24. August 
2023 dem Kulturausschuss vorgestellt. Ein Workshop mit der Schüler*innenschaft 
fand am 28. August 2023 statt. Die Fachverwaltung, Projektbeteiligte und die 
Künstler*innen sind im regelmäßigem Austausch. Die Realisierung ist für Oktober 
2025 avisiert. 
2.1.2 Technisches Berufskolleg Färberstraße 
Das Franz-Jürgens-Berufskolleg hat mittlerweile eine neue Schulbezeichnung 
erhalten: Technisches Berufskolleg Färberstraße. Der Kulturausschuss hatte in seiner 
Sitzung im Mai 2019 auf Empfehlung der Kunstkommission die Durchführung eines 
partizipatorischen Verfahrens unter Beteiligung der Schüler*innenschaft beschlossen. 
In ihrer Sitzung am 31. Januar 2023 wählte die Jury den Entwurf von Catherina 
Cramer zur Realisierung aus. Der Entwurf wurde mit der Klasse von 
Systemplaner*innen für Versorgungs- und Ausrüstungstechnik (VAT) entwickelt. 
Für die avisierte Realisierung bleibt zunächst die Besetzung der vakanten Stelle der 
Schulleitung (voraussichtlich im Sommer 2025) abzuwarten. Mit ihr und dem Amt für 
Schule und Bildung (Amt 40) ist dann das gewünschte Betriebskonzept 
abzustimmen. Im Anschluss wird das Verfahren mit allen Beteiligten wieder 
aufgenommen und die politische Beschlussfassung zu gegebener Zeit vorbereitet.
 
2.1.3 U81 – Neuer U-Bahnhof "Flughafen Terminal": 
Fassadenkunst frequencies 
Die Glasfassaden der unterirdischen Endhaltestelle der neuen U-Bahnlinie U81 unter 
dem Abflugterminal des Düsseldorfer Flughafens erhalten eine künstlerische 
Ausgestaltung. Den Zuschlag dazu erhielt Anna Vogel (siehe auch 
Vorjahresberichte). Ihre Arbeit frequencies gestaltet den Nord- und Südkopf des U-
Bahnhofs, die so eine visuelle Einheit bilden. 
Seit Sommer 2024 läuft nun planmäßig der Realisierungsprozess. Eine Glasbaufirma 
wurde durch das Amt für Brücken-, Tunnel- und Stadtbahnbau (Amt 69) beauftragt. 
Die Probemuster wurden überarbeitet. Die Bemusterung ist abgeschlossen und die 
Glaselemente wurden bis August 2024 produziert. Der Einbau der ersten 
Glasscheiben ist für Ende September 2025 geplant. Die Bemusterung des

3 
 
Fugenmaterials an den Säulen ist für Mitte 2025 avisiert. 
 
2.1.4 Lantz‘scher Skulpturenpark 
Konzept 2023: on damp earths we wander – a journey of ten stories in the 
sonic garden of Kermina Tariman von Lynhan Balatbat-Helbock 
Die seit 2020 jährlich stattfindende Projektereihe Lantz‘scher Skulpturenpark zeigte 
vom 16. Juni bis 15. September 2023 das audiovisuelle Begegnungsprojekt on damp 
earths we wander – a journey of ten stories in the sonic garden of Kermina Tariman 
von der Kuratorin Lynhan Balatbat-Helbock. Das Projekt wurde durch eine Reihe 
öffentlicher Programme begleitet und schloss mit einer Publikation ab. 
Mithilfe verschiedener Kunstwerke wurden insgesamt zehn Geschichten erzählt. Die 
Komposition der zehn Geschichten war nach der Verteilung der Kunstwerke 
ausgerichtet, die im und um den Park herum angeordnet waren. Jedes Kapitel stand 
in Verbindung mit der Symbolik einer Pflanze, eines Tieres oder einer räumlichen 
Struktur. Gezeigt wurden Arbeiten von folgenden Künstler*innen: Theresah 
Ankomah, Monai de Paula Antunes & Niko de Paula Lefort, Anne Duk Hee Jordan, Phil 
Collins, Antoinette Yetunde Bintu Oni, Al Hassan Issah, Refuge Worldwide, Pedro 
Oliveira, Farkhondeh Shahroudi und Barthélémy Toguo. 
 
Konzept 2024: The Park as Lover von Katharina Klang 
Der Lantz’sche Skulpturenpark 2024 fand in seiner fünften Ausgabe mit dem Titel 
The Park as Lover unter der Kuratorin Katharina Klang statt. Die Eröffnung war am 
9. Juni und die Finissage am 16. September 2024. 
In dem von Klang konzipierten Ausstellungs-, Performance- und 
Veranstaltungsprogramm begegnete der Lantz’sche Skulpturenpark den 
Besucher*innen aus der Perspektive seiner nicht-menschlichen Bewohner*innen als 
gleichwertiges Gegenüber: als Liebende*r. Gezeigt wurden Werke von Zuzanna 
Czebatul, Poncili Creación, Richard Frater, Gerrit Frohne-Brinkmann, Keta Gavasheli, 
Asli Hatipoğlu, Lilli Lake, Rosilene Luduvico & Takeshi Makishima, Hedda Roman, Lin 
May Saeed, Annie Sprinkle & Beth Stephens sowie Katja Tönnissen. 
Konzept 2025: Stephanie Seidel 
Für das Jahr 2025 hat die Kunstkommission dem Kulturausschuss die Kuratorin 
Stephanie Seidel vorgeschlagen. Der Kulturausschuss hat die entsprechende 
Realisierung in seiner Sitzung am 13. Juni 2024 beschlossen.  
Anm.: Die Veranstaltungseröffnung fand am 29. Juni 2025 mit großer Beteiligung der 
Öffentlichkeit statt.  
Zudem wird das Format durch die Kunstkommission Ende 2025 evaluiert. Dabei wird 
sich die Kommission auch eine Meinung darüber bilden, ob die Projektreihe 
Lantz’scher Skulpturenpark fortgeführt werden soll oder nicht. Diese Entscheidung 
wird den politischen Gremien im Sommer 2025 vorgestellt, um gleichzeitig einen 
entsprechenden politischen Beschluss zu empfehlen.

4 
 
2.1.5 Städtisches Gymnasium Heinzelmännchenweg 
Die Landeshauptstadt Düsseldorf plant den Neubau des Städtischen Gymnasiums 
Heinzelmännchenweg im Stadtteil Grafental. Der Kulturausschuss beschloss in seiner 
Sitzung am 17. Februar 2022 auf Empfehlung der Kunstkommission die 
Durchführung und Realisierung eines anonymen, einphasigen, geladenen 
Wettbewerbs mit einer Realisierungssumme von maximal bis zu 126.000 Euro 
(KUA/018/2022). 
Aus den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen hat die Kunstkommission in ihrer 
Jurysitzung am 7. September 2022 die Arbeit Komposition für eine Schulklingel von 
Suse Weber, Füttere alle deine Aliens der Künstlerin Liza Dieckwisch und die Arbeit 
Du bist okay! von Jan Hoeft für die Realisierung empfohlen. Der Kulturausschuss ist 
in seiner Sitzung am 3. November dieser Empfehlung gefolgt (KUA/133/2022). Die 
Realisierung der Arbeiten ist für 2026 avisiert; die Künstler*innen werden im 
Realisierungsprozess durch die Kunstkommission begleitet. 
2.1.6 Joseph-Beuys-Gesamtschule 
Die Joseph-Beuys-Gesamtschule in Wersten erhielt mehrere Neubauten. Der 
Kulturausschuss ist in seiner Sitzung am 17. Februar 2022 (KUA/018/2022) der 
Empfehlung der Kunstkommission zur Durchführung eines einphasigen, geladenen, 
anonymen künstlerischen Wettbewerbs gefolgt. Aus den vier eingereichten 
Entwürfen hat die Kunstkommission in ihrer Jurysitzung am 6. September 2022 die 
Arbeit JANEE der Künstlerin Silke Wagner ausgewählt. Der Kulturausschuss hat in 
seiner Sitzung am 25. Oktober 2022 den Beschluss zur Realisierung des Entwurfs 
gefasst (KUA/132/2022). 
 
Die Montage der Lichtinstallation JANEE fand in Abstimmung mit den weiteren 
Bauarbeiten von Juli bis August 2024 statt. Die Übergabe des Kunstwerks an die 
Joseph-Beuys-Gesamtschule erfolgte am 29. August 2024. Die Lichtinstallation über 
dem Haupteingang der Joseph-Beuys-Gesamtschule bezieht sich auf eine 
Performance von Joseph Beuys (Ja Ja Ja Nee Nee Nee). Mit dem Schriftzug, der in 
verschiedenen Intervallen und zu unterschiedlichen Tageszeiten leuchtet, gelingt 
Silke Wagner eine zeitgemäße Neuinterpretation der historischen Arbeit von Beuys. 
Zugleich beabsichtigt die Künstlerin, mit JANEE Schüler*innen sowie Passant*innen 
an die transformative Kraft von Irritationsmomenten, Widersprüchlichkeit und Kunst 
zu erinnern. 
2.1.7 RRX 
Mit dem Projekt Rhein-Ruhr-Express (RRX) realisiert die Deutsche Bahn-AG (DB-AG) 
eines der wichtigsten Eisenbahninfrastrukturprojekte in NRW von Dortmund über 
Düsseldorf nach Köln. Der erforderliche Infrastrukturausbau ist gekennzeichnet 
durch eine Vielzahl von Berührungspunkten mit unterschiedlichen 
Stakeholder*innen. 
 
Um diese städtebauliche und gestalterische Herausforderung zu lösen, lobte die 
Verwaltung gemeinsam mit der DB einen interdisziplinären Gestaltungswettbewerb 
aus. Dieser verfolgt das Ziel, ein nach den Planfeststellungsbeschlüssen zeitnah 
realisierbares, sinnstiftendes, innovatives und finanzierbares Konzept zu entwickeln, 
wie die Lärmschutzwand besser in das Stadtbild integriert werden kann. Damit

5 
 
verbunden ist die Vorstellung, dass dieses Konzept Akzeptanz in der 
Stadtgesellschaft findet, für Nachhaltigkeit und Klimaneutralität steht sowie 
überregionale Strahlkraft entwickelt. 
Auf Empfehlung der Kunstkommission und vorbehaltlich der Finanzierungszusage der 
DB-AG wurde ein interdisziplinärer, geladener, einphasiger Ideenwettbewerb zur 
Gestaltung der Lärmschutzwände mit vorgeschaltetem Präqualifikationsverfahren mit 
insgesamt 13 teilnehmenden Teams sowie einer Hochschule durchgeführt. 
 
Die Jury kürte im Frühjahr 2023 keinen Entwurf zum Sieger bzw. zur Siegerin. Statt 
dessen empfahl sie, mit der Preisgruppe (bestehend aus den folgenden drei 
eingereichten Konzepten) weitere Verfahrensschritte zur Übertragung der Entwürfe 
in ein realisierungsfähiges Gesamtkonzept abzustimmen. Die Teams einigten sich auf 
die grundsätzliche Entwicklung eines Biodiversitätsbandes. Ausgewählt wurden 
folgende drei Konzepte: FERALcatalyst, KON TAKT ZONE und LEHM - gefaltete Erde. 
 
Die DB-AG lehnte eine Beteiligung bei der Realisierung der Entwurfsidee von Ute 
Reeh (LEHM – gefaltete Erde) ab und forderte zunächst eine klare Kostenteilung für 
die erforderlichen Konzeptbeauftragungen des Teams Ingo Vetter und des Teams 
Ursula Damm. Diese beiden Teams wurden beauftragt, die Gestaltungsideen in 
realisierungsfähige Planungsvorschläge konkret weiterzuentwickeln und zu 
übertragen. Der Austausch zwischen der Verwaltung, der DB-AG und den 
Künstler*innen findet fortlaufend statt. Die Wellerlehmwand von Ute Reeh plant die 
Verwaltung im Sinne eines Biodiversitätsbandes zu fördern. Ein städtisches 
Forschungsprojekt ist entsprechend in Planung. 
2.1.8 stadt.raum.experimente (s.r.e) 
Die Projektreihe stadt.raum.experimente (s.r.e) findet seit 2022 jährlich statt. Im 
Jahr 2023 wurden folgende Projekte realisiert: Das Virtual Reality-Programm 
Manufacturing Antimonument des Vereins ANTIMONUMENT e.V., die 
Langzeitperformances-Serie Private Property von Jota Ramos, die Performance-Serie 
Cleaning Her von Martina Morger, das Planungsprojekt Platz der Pioniere von studio3 
und das partizipative Projekt Perspective von Molly Joyce.  
Im Rahmen einer Ausstellung mit Künstler*innengesprächen wurden die Arbeiten im 
März 2024 im Privatkundencenter Berliner Allee der Stadtsparkasse Düsseldorf 
präsentiert. 
Für den Projektzeitraum 2024 wählte die Kunstkommission nach Durchführung eines 
erneuten Open calls 7 Arbeiten aus 88 Bewerbungen aus: das Projekt Microbial 
Cityscape von Funda Zeynep Aygüler, die performativen Spaziergänge mit 
Schildkrötenroboter Flâneur von Fangchao Bi, die Tanzperformance 
destination_paradise/next stop Düsseldorf von Daniela Georgieva, die ortsbezogenen 
fotografischen Arbeiten unter dem Titel Membran von Alwin Lay, die audiovisuelle 
Performance Dark night of the soul von Make Like a Tree & VJkET, das Forschungs- 
und Performanceprojekt The Grand Tour von Rebecca J. Squires sowie die interaktive 
Minigolf-Installation My Crazy Family Golf von Watts & Dad. 
Die jährliche Repetition ist zunächst für die Jahre 2023 bis einschließlich 2025 
geplant. Auf der Basis einer Evaluation soll auf Empfehlung der Kunstkommission in 
der Politik über eine mögliche Fortführung entschieden werden.

6 
 
2.1.9 Thomas-Edison-Realschule 
Der Kulturausschuss hat in seiner Sitzung am 25. August 2022 auf Empfehlung der 
Kunstkommission die Durchführung eines einphasigen, geladenen, anonymen 
künstlerischen Wettbewerbs für den Neubau beschlossen (KUA/091/2022). In seiner 
Sitzung am 1. Juni 2023 beschloss der Kulturausschuss auf Empfehlung der 
Kunstkommission die Realisierung der Arbeit ohne Titel des Künstlers Lorenzo Pompa 
(KUA/073/2023). Anm.: Die Realisierung erfolgte bis Ende 2024. 
2.1.10 Glashaus Palace am Worringer Platz 
Im Rahmen des Kunstprojekts Palace der Künstler*innen Evelyn Möcking und 
Christoph Görke wurden von Januar 2021 bis Januar 2024 künstlerische Projekte und 
Ausstellungen im Glashaus und auf dem Worringer Platz selbst gezeigt, die die 
Besetzung und Nutzung städtischer Räume hinterfragten. Das Glashaus war dabei 
sowohl Ausstellungsraum, Schaukasten, Infobox als auch Treffpunkt. 
Wiederholter Vandalismus führte zu Schäden am Glashaus. Ende Februar 2024 
verschärfte sich die Situation vor Ort, sodass die Instandhaltung des Glashauses – 
als Basis des Projektes – nicht mehr möglich war. 
Im Anschluss an ihre Sitzung am 19. März 2024 stellte die Kunstkommission 
zunächst 10.000 Euro aus eigenen Mitteln für eine künstlerische temporäre 
Einhausung der noch vorhandenen Strukturen des Glashauses zur Verfügung. Dies 
war erforderlich als kurzfristige Voraussetzung zur Aufrechterhaltung der 
Verkehrssicherheit. 
Diverse Fachbereiche der Verwaltung sind Teil des Projekts SiBU (Sicherheit im 
Bahnhofsumfeld), das sich unter anderem mit dem Worringer Platz und den dort vor 
Ort herrschenden spezifischen Herausforderungen befasst. So beschäftigt sich auch 
die Geschäftsstelle der Kunstkommission seit 2023 mit der Thematik. Zu den ersten 
Schritten des Sicherheitsprojekts gehörte im Sommer 2024 der Abbau des 
Glashauses Palace, so dass die geplante Einhausung nicht mehr stattfand. Die 
beschädigten Einzelteile sind im Lager des Kulturamtes in Neuss aufbewahrt.  
In gemeinsamen Gesprächen zwischen Mitgliedern der Kunstkommission und 
KreativRaum D vor Ort wird erörtert, ob und wie zukünftige künstlerische 
Projektformate für den Worringer Platz möglich sein können. Dies ist ein Thema der 
Kunstkommission und des städtischen Sicherheitsprojektes. 
2.2 Laufendes Wettbewerbsverfahren:  
Realschule Borbecker Straße 
Das Schulgründungsteam trat im Mai 2023 an die Kunstkommission mit dem Wunsch 
heran, Kunst-und-Bau beim Neubau zu realisieren. Der Kulturausschuss der 
Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner Sitzung am 30. November 2023 
entsprechend der Empfehlung der Kunstkommission einen geladenen, einphasigen, 
anonymen künstlerischen Wettbewerb in Höhe von bis zu 112.000 Euro beschlossen 
(KUA/167/2023). 
Die Kunstkommission lobte in Abstimmung mit den Beteiligten am 6. Dezember 2023 
den Wettbewerb aus und lud sechs Künstler*innen zur Teilnahme ein. Während des 
gestarteten Wettbewerbs teilte die IDR AG mit, dass sie nicht in der Lage sei, Kunst-

7 
 
und-Bau während der Baumaßnahme umzusetzen. Der Wettbewerb musste daher 
ausgesetzt werden. Er wird in Abstimmung mit dem Amt für Schule und Bildung nach 
Abschluss der Baumaßnahme am 14. Oktober 2024 fortgesetzt.  
Anm.: Die Jurysitzung fand im Frühjahr 2025 statt. 
2.3 Wettbewerbsverfahren in Vorbereitung 
2.3.1 Übersicht der Schulbauprojekte 
Das jährliche Abstimmungsgespräch mit dem Amt für Schule und Bildung (Amt 40) 
fand am 6. März 2024 statt. Unter Berücksichtigung des aktuellen Kenntnisstandes 
hat die Geschäftsstelle die Tabelle aktualisiert. 
Stadt-
bezirk 
Standort Stand & Tätigkeit der Kunstkommission 
1 Gemeinschafts-
grundschule 
Rolandstraße 
02.03.2020: Erste Besprechung zwischen der 
Geschäftsstelle, Amt 40 und der Schulleitung. Die 
Schulleitung äußerte ein hohes Interesse daran, dass im neu 
entstehenden Erweiterungsbau Kunst-und-Bau realisiert 
wird. Als mögliche Handlungsfelder wurden der 
Außenbereich, der Innenbereich und der Neubau benannt. 
 
Da die Schule in ihrer originalen Ausstattung bedeutend für 
die Architektur- und Stadtgeschichte ist 
(Planungseinbindung der Künstlergruppe ZERO), steht sie 
als Gesamtkunstwerk seit 1990 unter Denkmalschutz. Der 
Geschäftsstelle liegen die Rahmenbedingungen aus Sicht des 
Denkmalschutzes vor. Die Planunterlagen wurden durch die 
IPM Ende September 2024 zur Verfügung gestellt. 
6 Franz-Marc-
Förderschule 
 
 
Amt 40 stellte das Bauprojekt (Neues Förderschulzentrum) 
der Kunstkommission vor. Diese erteilte in ihrer Sitzung am 
06.06.2023 den Auftrag zur Recherche mit Erstellung einer 
Auslobung und bildete eine AG. Am 30.04.2024 hospitierte 
die AG der Kunstkommission in der Schule, um sich 
aufgrund der Besonderheiten der Schule einen Tagesablauf 
vor Ort anzuschauen. 
 
Nach der Sommerpause ist die Entwicklung eines Verfahrens 
und einer Auslobung avisiert. 
Anm.: Aufgrund einer grundlegenden Änderung der Planung 
verzögerte sich das Projekt.

8 
 
8 Gymnasium 
Bernburger 
Straße 
Im Mai 2023 tauschte sich das Schulgründungsteam 
erstmals mit Amt 40, dem Architekturbüro und der 
Geschäftsstelle über den Neubau aus. Die Beteiligung der 
Kunstkommission am Vorhaben ist ausdrücklich gewünscht. 
Die Kunstkommission sprach sich in ihrer Sitzung am 
19.03.2024 einstimmig für die Realisierung eines geladenen, 
anonymen, einphasigen künstlerischen Wettbewerbs mit 
einer Realisierungssumme bis zu 120.000 Euro, 6 
Teilnehmenden und einem Bearbeitungshonorar von jeweils 
2.000 Euro aus. Ziel des Wettbewerbs war es, mit 
eigenständigen künstlerischen Entwürfen das Profil des noch 
jungen Gymnasiums zu etablieren und nach außen hin 
sichtbar zu machen.  
Nach Beschlussfassung der politischen Gremien ist der Start 
des Wettbewerbs voraussichtlich Anfang März 2025 geplant. 
Die Jurysitzung soll vor der Sommerpause stattfinden. Die 
politische Beschlussfassung zur Realisierung soll für das 
zweite Halbjahr 2025 vorbereitet werden. 
Anm.: Die genannten Schritte sind zwischenzeitlich 
planmäßig erfolgt. 
Stadt-
bezirk 
Standort Stand & Tätigkeit der Kunstkommission 
10 Koblenzer Straße: 
pARTicipate 
Im September 2019 hat sich die Kunstkommission mit der 
Frage befasst, wie künstlerisches Denken an Schulen 
freigesetzt und aktiviert werden kann. Für die Entwicklung 
eines konzeptionellen Vorschlags wählte die 
Kunstkommission in ihrer Sitzung am 09.09.2020 Thomas 
Quack aus. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der mit 
ihm geplante Projektstart am Koblenzer Gymnasium 
mehrfach verschoben werden und die Kooperation kam nicht 
zustande. 
 
Aktuell wird ein offenes Wettbewerbsverfahren zur 
Förderung zeitgenössischer Kunst an weiterführenden 
Schulen (unter Beibehaltung des grundsätzlichen Ansatzes 
Summer Schools) entwickelt. Die politische 
Beschlussfassung ist für das III.  Quartal 2025 avisiert.  
2.3.2 Abstimmung der Maßnahmen der Immobilien Projekt 
Management Düsseldorf GmbH (IPM) 
2.3.2.1 Neues Technisches Verwaltungsgebäude  
(Neues TVG) 
Die Landeshauptstadt Düsseldorf erhält ein Neues Technisches Verwaltungsgebäude 
(Neues TVG). Das Architektenteam Alles wird gut wurde nach Durchführung eines 
Wettbewerbs als Generalplaner ausgewählt. Die Kunstkommission hat in ihrer

9 
 
Sitzung am 4. September 2024 einstimmig die Durchführung und Realisierung von 
drei geladenen, einphasigen, anonymen Kunst-und-Bau-Wettbewerben in Höhe von 
800.000 Euro beschlossen, vorbehaltlich der Bereitstellung gesamtstädtischer Mittel 
in Höhe von 600.000 Euro in 2025 (200.000 Euro werden ggf. aus dem eigenen 
Kunst- und Bau-Budget bereitgestellt): ein Wettbewerb für den Außenbereich und 
zwei Wettbewerbe je für die Innenbereiche Foyer und Halle. Dabei sollen insgesamt 
vier künstlerische Positionen ausgewählt werden: zwei Arbeiten für den 
Außenbereich sowie jeweils eine Arbeit für das Foyer und für die Halle. Die 
Kommission wählte von den 32 vorgeschlagenen Teilnehmenden zehn 
Künstler*innen für den Wettbewerb Außenbereich, sechs für den Wettbewerb Foyer 
und acht für den Wettbewerb Halle aus. 
Geplant ist, dass das Amt für Immobilienmanagement (Amt 23) und die IPM den 
Finanzierungsplan über den Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss (AuF) in die 
politischen Gremien einbringen. Nach dem entsprechenden Beschluss kann das 
Wettbewerbsverfahren durch die Kunstkommission starten. 
2.3.2.2 Neue Oper 
Die IPM hat zugesagt, dass die Kunstkommission nach Beschlussfassung des 
Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses in das Neubau-Vorhaben eingebunden 
wird. Nach der Gesprächsaufnahme mit der Kunstkommission zu konkreten 
Realisierungsmaßnahmen von Kunst-und-Bau wird die Kunstkommission gemeinsam 
mit der IPM die weiteren Schritte erörtern.

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2.3.3 Bauleitverfahren  
Projekt Stand & Tätigkeit der Kunstkommission 
Konrad-Adenauer-
Platz (KAP): 
Städtebaulicher 
Gesamtwettbewerb 
 
Das gesamte Vorhaben wurde der Kunstkommission in ihrer 
Sitzung am 13.12.2022 durch das Amt für Verkehrsmanagement 
(Amt 66) vorgestellt und es wurde eine AG (Arbeitsgruppe) aus 
Mitgliedern der Kunstkommission gebildet. 
Das Amt 66 hat darüber hinaus in der Sitzung der 
Kunstkommission am 19.03.2024 über den aktuellen Sachstand 
zu den ober- und unterirdischen Planungen, den Hochbau-Plänen 
der DB sowie dem gemeinsamen Bebauungsplan der 
Landeshauptstadt Düsseldorf und der Deutschen Bahn berichtet. 
Zur Vorbereitung des Bedarfsbeschlusses (für Anfang 2026 
avisiert) werden vom Amt für Verkehrsmanagement konkrete 
Aussagen zu Kosten und Bauzeiten benötigt, falls eine 
Berücksichtigung von Kunst-und-Bau am Konrad-Adenauer-Platz 
erfolgen soll.  
Es wurde vereinbart, dass die Projektleitung weiterhin regelmäßig 
der Kunstkommission über neue Sachstände berichtet.  
Die Kunstkommission beauftragte die AG im Austausch mit der 
Projektleitung KAP einstimmig, einen geladenen Wettbewerb für 
die oberirdische Platzgestaltung sowie einen geladenen 
Wettbewerb für die unterirdische Fahrradgarage (UFG) 
vorzubereiten. Amt 66 sollen die Anforderungen für die 
Bedarfsplanung durch die AG KAP mitgeteilt werden. 
Die Realisierungssumme soll je Verfahren ein Prozent der 
jeweiligen anrechenbaren Kosten betragen und im Rahmen des 
Bedarfsbeschlusses eingeplant werden. Die Verfahrenskosten 
übernimmt die Kunstkommission aus ihrem Budget. 
Halbinsel 
Kesselstraße 
 
Das Liegenschaftsamt (Amt 65) und die Firma wmp haben der 
Kunstkommission das Projekt am 06.02.2024 vorgestellt. Bei der 
Halbinsel Kesselstraße gibt es verschiedene Flächen und Bauteile, 
die für künstlerische Elemente geeignet erscheinen. Die AG, wmp 
und Amt 65 tauschen sich derzeit zur Klärung der Rand- und 
Rahmenbedingungen aus. 
Nördlich Kalkumer 
Schloßallee 
Beim Vorhaben Nördlich Kalkumer Schloßallee hat das 
Planungsamt der Kunstkommission eine Einbindung in Form einer 
beratenden Beteiligung in der Jury des städtebaulichen 
Qualitätssicherungsverfahrens am 31.01.2024 angeboten. Der 
städtebauliche Wettbewerb ist abgeschlossen. In die weiteren 
Planungen soll die Kunstkommission durch das Fachamt 
eingebunden werden; die Einbindung steht noch aus.

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2.3.4 Weitere Projekte in Vorbereitung 
2.3.4.1 39er Denkmal auf dem Reeser Platz 
Seit vielen Jahren gibt das umstrittene Denkmal der Stadtgesellschaft Anlass für eine 
Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte: Es ist daher von gesellschaftlicher 
und historischer Bedeutung. Bereits 2018 fand unter der Leitung der 
Kunstkommission Düsseldorf ein offener Werkstatt-Tag zum Thema Zukünftiger 
Umgang mit dem 39er Denkmal auf dem Reeser Platz statt. Die Ergebnisse flossen 
2019 in einen Ideenwettbewerb ein, der die künstlerische und freiraumplanerische 
Kommentierung des 39er Denkmals mit dem dazugehörigen Aufmarschplatz zum Ziel 
hatte.  
Von den eingereichten 67 Entwürfen wurden vier Vorschläge prämiert. Aufbauend 
auf den prämierten Wettbewerbsergebnissen hat die Kunstkommission auf Beschluss 
des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf im Sommer 2020 (RAT/225/2020) eine 
umfassende Bürger*innen-Beteiligung mit unterschiedlichen Formaten und 
Kommunikationswegen analog und digital durchgeführt.  
Im August 2022 folgte eine Vor-Ort-Veranstaltung in Form eines Präsenztages. Die 
Entwürfe wurden auch hier anhand von Videos vorgestellt und die Anwesenden 
hatten erneut die Möglichkeit, sich auf dieser Grundlage der prämierten Ideen am 
Prozess zu beteiligen, die Ideen zu kommentieren sowie auch Ergänzungen 
anzuregen. Den Abschluss des Beteiligungsverfahrens bildete am 23. September 
2022 ein Expert*innentag zum Thema Erinnerungskultur in Veränderung. 
Als Resümee aus dem Ideenwettbewerb und dem darauf aufbauenden Bürger*innen-
Beteiligungsverfahren hat die zweite Kunstkommission am 6. Februar 2024 einen 
geladenen, einphasigen Realisierungswettbewerb beschlossen.  
Anm.: Der Start des Kunst-und-Bau-Wettbewerbs wurde im Frühling 2025 gestartet. 
2.3.4.2 Hallenbad Rheinblick 741 
Die Bezirksvertretung 4 (BV 4) hat in ihrer Sitzung am 6. Oktober 2021 einstimmig 
den Beschluss gefasst, zu prüfen, ob Kunst-und-Bau im Nachgang zum Neubau des 
linksrheinischen Hallenbads im Stadtteil Heerdt möglich sei. Die Kunstkommission 
hat zur Prüfung in ihrer Sitzung am 25. Januar 2022 den Beschluss gefasst, eine 
Arbeitsgruppe zu bilden, die die Situation auf Basis der zugesandten Pläne und auch 
im Rahmen von Ortsbesichtigungen auslotet. 
In ihrer Sitzung am 7. November 2023 aktualisierte die Kunstkommission die 
Beschlussfassung. Die AG schlägt einen geladenen Kunst-und-Bau-Wettbewerb mit 
der Fragestellung Was ist das Verhältnis zur Natur, mit fünf Teilnehmenden und 
einem Honorar von 1.500 Euro und einer Realisierungssumme von 100.000 Euro vor. 
Die Kunstkommission beauftragte die Geschäftsstelle, eine Auslobung zu erarbeiten 
und die BV 4 über die Empfehlung der Kommission zu informieren; die Finalisierung 
der Auslobung ist für die zweite Jahreshälfte 2025 avisiert. Der Zeitpunkt hängt von 
der Zuarbeit der Bädergesellschaft ab.

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2.3.4.3 Ludwig-Hammers-Platz 
Das Amt für Verkehrsmanagement (Amt 66) hat der Geschäftsstelle der 
Kunstkommission den Umbau des Ludwig-Hammers-Platzes Ende 2020 vorgestellt. 
Damit soll die Lücke im Radhauptnetz geschlossen werden. Der zweiten 
Kunstkommission wurde das Projekt am 19. September 2023 vorgestellt. Die 
Mitglieder sprachen sich dafür aus, dass der gesamte Platz für eine künstlerische 
Intervention grundsätzlich interessant sei und zudem eine Anknüpfung an das 
Biodiversitätsband im Rahmen des Infrastrukturausbaus des Rhein-Ruhr-Express 
denkbar sei; es wurde eine AG gebildet. 
In ihrer Sitzung am 19. März 2024 hat diese AG der Kunstkommission den Sachstand 
berichtet. Die AG hat sich mit Amt 66 als Flächeneigentümer und dem Garten-, 
Friedhofs- und Forstamt (Amt 68) für die Betreuung der diversen Grünflächen 
ausgetauscht und den Fokus für eine mögliche künstlerische Intervention auf die 
Grünflächen gelegt. 
Die Kunstkommission beauftragte die AG einstimmig, in Zusammenarbeit mit Amt 68 
und ggf. einer Begleitung durch Amt 66 eine Auslobung vorzubereiten. Parallel sollen 
Gespräche mit den prämierten Teams zum Wettbewerbsergebnis Biodiversitätsband 
entlang des RRX bezüglich einer direkten Realisierung sowie mit dem Eigentümer der 
Arcaden geführt werden. Dabei soll ausgelotet werden, wie weit eine Einbindung 
möglich ist. Die Auslobung für den geladenen, einphasigen, anonymen Kunst-und-
Bau-Wettbewerb ist bereits vorbereitet. 
Das Workshop-Verfahren des Stadtplanungsamtes (Amt 61) ist abgeschlossen. Die 
Auswertung der Ergebnisse, die Klärung weiterer Handlungsschritte sowie die 
Einbindung in das weitere Verfahren durch Amt 61 stehen aus. Ein neuer 
Sachstandsbericht in der Kunstkommission ist für das dritte Quartal 2025 avisiert. 
2.3.4.4 XR-Format für den öffentlichen Raum 
Im November 2023 wurde der Kunstkommission die XR-Thematik erstmals 
vorgestellt. In Kooperation mit dem Team MIREVI Lab, welches Teil des Fachbereichs 
Medien der Hochschule Düsseldorf ist, wurde zunächst ein Workshop entwickelt, um 
Ideen für ein experimentelles und innovatives neues Wettbewerbsformat zu 
erarbeiten. Weiter sollte die Frage diskutiert werden, wie XR-Arbeiten Archivmaterial 
wieder erlebbar machen, Vermittlungsarbeit leisten und wie eine XR-Archivierung 
aussehen könnte. 
Zum Zeitpunkt des Berichtes erstellte die Kunstkommission auf Basis der Workshop-
Ergebnisse (November 2024) ein Verfahren und eine Auslobung für einen XR-
Wettbewerb. Ziel des Wettbewerbs ist es, dass die eingeladenen Künstler*innen 
einen eigenständigen künstlerischen Entwurf für eine XR-Arbeit im öffentlichen Raum 
entwickeln und im Jahr 2026 realisieren.  
Anm.: Die entsprechende Beratung in der Kunstkommission wurde im Februar 2025 
gestartet.

13 
 
3 Sonstige projektbezogene Tätigkeiten 
Die Kunstkommission war mit folgenden weiteren Projekten und Aufgaben befasst: 
 
Aus Anlass ihres fünfjährigen Bestehens richtete die Kunstkommission Düsseldorf am 
21. Oktober 2023 im Palais Wittgenstein eine international besetzte Fachtagung zu 
Perspektiven von Kunst im öffentlichen Raum aus.  
Die vielstimmigen Podiumsgespräche und Impulsvorträge wurden von der 
Journalistin Dr. Christiane Hoffmanns und der Kunsthistorikerin Prof.in Dr. Astrid 
Mania moderiert. Teilnehmer*innen waren Aram Bartholl, Carina Bukuts, Margit 
Czenki, Matthias Einhoff, Elena Frickmann, Gerrit Gohlke, Ayşe Güleç, Prof.in Dr. 
Natasha A. Kelly, Carola Kemme, Paula Kommoss, Anika Meier, Cornelia Offergeld, 
Temitayo Ogunbiyi, Christoph Schäfer, Simon Speiser, Ülkü Süngün, Susanne Titz, 
Prof.in Dr. Renée Tribble sowie Prof.in Dr. Mechtild Widrich. 
Die Veranstaltung war in zwei Blöcke gegliedert: Am Vormittag standen Strukturen 
zur Organisation und Realisierung von Kunst für den öffentlichen Raum im 
Mittelpunkt; nachmittags ging es um Best Practice anhand beispielhafter Projekte. 
Rund 100 Personen nahmen in Präsenz sowie weitere 200 Personen online über 
einen Live-Stream an der Veranstaltung teil. Zukünftig soll ein regelmäßiger 
interkommunaler Austausch angestrebt werden, um sich den Fragestellungen zur 
Kunst im öffentlichen Raum anzunehmen und ihnen gerecht zu werden. 
 
Das Kunstwerk Blickfang von Barbara Wille auf dem Dach des Konrad-Adenauer-
Platzes 1 (KAP1) soll beleuchtet werden. Bei einem Ortstermin am 7. Februar 2024 
wurde eine Beleuchtungsoption getestet und im Einvernehmen mit der Künstlerin 
festgelegt. Mittlerweile hat ein Eigentümerwechsel bei der Gebäudeeigentümerin 
stattgefunden.  
Anm: Nach Abstimmung mit den Beteiligten der Flugsicherung, dem Amt für 
Verkehrsmanagement, der Bauaufsicht, dem Institut für Denkmalschutz und 
Denkmalpflege sowie dem Eigentümer wurde der Auftrag an die Beleuchtungsfirma 
erteilt. Die Realisierung ist für Herbst 2025 avisiert. 
Mit seiner Arbeit missing link_ hat der Konzeptkünstler Mischa Kuball von 
November 2023 bis März 2024 zunächst eine temporäre Lichtinstallation auf der 
Kasernenstraße realisiert. Ende 2024 hat das Kunstwerk mit Unterstützung der 
Geschäftsstelle, der Kulturbauabteilung sowie des Amts für Verkehrsmanagement 
nun dauerhaft seinen Platz vor der ehemaligen Jüdischen Synagoge an der Ecke 
Kasernenstraße/Siegfried-Klein-Straße gefunden und damit das Gedenken an die im 
Nationalsozialismus zerstörte zentrale Synagoge der Stadt in den Mittelpunkt 
gestellt. Die Kunstkommission hat in ihrer Sitzung am 6. Februar 2024 die 
Realisierung der Arbeit ausdrücklich begrüßt. 
Für den Aufbau der permanenten Installation wurde der unauffällige, vor Ort bereits 
vorhandene Gedenkstein im August 2024 vorübergehend abgebaut und eingelagert. 
Eine ergänzende App ist vor Ort über einen QR-Code oder über den Link 
https://missinglink-düsseldorf.de aufrufbar. In Bild und Text wird darin die Historie 
der Synagoge vermittelt.
 
Das Projekt EINE STRASSE von Markus Ambach Projekte (MAP) fand vom 8. Juni 
bis 18. August 2024 statt und setzte sich am Beispiel der Graf-Adolf-Straße mit der 
Zukunft der Innenstädte auseinander. Über achtzehn Kunst- und Kulturprojekte,

14 
 
aber auch solche mit lokalen Protagonist*innen aus Anlieger*innenschaft und 
Alltagskultur diskutierten erste Vorschläge, wie sich die Innenstadt von morgen als 
heterogene Größe und komplexer sozialer urbaner Raum neu erfinden kann. Ein 
umfangreiches Veranstaltungsprogramm begleitete die Ausstellung. 
Die Bezirksvertretung 6 (BV 6) hat in ihrer Sitzung am 8. November 2023 auf Antrag 
der CDU-Fraktion das Aufstellen einer Mannesmann-Stahlröhre als 
Erinnerungsstück an die Firma Vallourec nach deren Weggang beschlossen. Die 
Geschäftsstelle der Kunstkommission unterstützt bei der Standortrecherche und der 
Abstimmung der Rahmenbedingungen mit allen Beteiligten. Im Anschluss wird die 
Geschäftsstelle die konkrete Realisierung mit der BV 6 erörtern. 
4 Öffentlichkeitsarbeit 
Die Website der Kunstkommission Düsseldorf (www.kunstkommission-
duesseldorf.de) mit ihren Inhalten zu kommenden, laufenden sowie abgeschlossenen 
Projekten sowie Wettbewerben wird kontinuierlich durch die Geschäftsstelle der 
Kunstkommission weiterentwickelt. Sie dient in bewährter Weise als Plattform für 
Wettbewerbsverfahren und gibt Überblicke über Termine, Berichterstattungen sowie 
Projekte. 
 
Neben den digital bereitgestellten Inhalten werden zur Kommunikation gegenüber 
der Öffentlichkeit auch gedruckte Medien eingesetzt: unter anderem 
Programmflyer zur Projektreihe stadt.raum.experimente oder die 
Ausstellungsbroschüre zum Lantz’schen Skulpturenpark.  
 
In vier Newslettern pro Jahr informiert die Kunstkommission zudem über aktuelle 
Projekte und Neuigkeiten (www.kunstkommission-duesseldorf.de/newsletter/). Der 
Newsletter hat rund 700 Abonnent*innen. Im Jahr 2024 wurden vier Newsletter und 
ein Sondernewsletter zu den Neuwahlen (monothematisch) versendet. Die 
durchschnittliche Open Rate (Anteil, wie viele Personen den Newsletter geöffnet 
haben) liegt bei 71,7%. 
 
Die Social Media-Arbeit konzentriert sich seit April 2023 auf Instagram. Auf 
Facebook (www.facebook.com/kunstkommission) werden keine eigenen Beiträge 
mehr veröffentlicht. Der Instagram-Kanal (www.facebook.com/kunstkommission) 
besteht seit Juni 2021 und verzeichnet (Stand September 2024) 213 Beiträge und 
rund 2.000 Follower*innen. Aktiv wird er seit März 2022 durch Britta Rübsam 
betreut. Sie unterstützt bei der Entwicklung und Ausarbeitung der Postings sowie bei 
der Interaktion mit der Community. Mit im Schnitt zwei Beiträgen pro Woche hat sich 
die Follower*innenzahl seit August 2023 verdoppelt. 
 
Über den Pressedienst des Amtes für Kommunikation werden wichtige Ereignisse, 
Ankündigungen und Veranstaltungen der Kunstkommission im Rahmen von 
Pressemitteilungen veröffentlicht. Ferner werden die Fachmedien informiert.

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5 Finanzstand und Mittelabfluss 
Sachkonten Budget 2023  
inkl. 
Übertragung 
Verausgabt 
in 2023  
Übertragung 
nach 2024  
Budget 2024 
inkl. 
Übertragung  
Allgemeine 
Geschäftskosten 
Kunstkommission 
und Geschäftsstelle-  
konsumtiv -  
in Euro  
190.000 190.000 0 181.600 
 
Kosten für 
Projekte/Wett-
bewerbsverfahren
/Realisierung-  
investiv - 
in Euro 
1.731.650 587.765 1.072.656 1.989.656 
 
Summe 1.921.650 777.765 1.072.656 2.171.256

Beratungsverlauf (6)

15.09.2025 Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz
TOP 12 Kenntnisnahme Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.09.2025 Schulausschuss
TOP 7 Kenntnisnahme
Zur Sitzung
17.09.2025 Ordnungs- und Verkehrsausschuss
TOP 8 Kenntnisnahme Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.09.2025 Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung
TOP 14 Kenntnisnahme Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.10.2025 Rat
TOP 27 Kenntnisnahme Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.11.2025 Kulturausschuss
TOP 7.19.3 Kenntnisnahme Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
KUA/118/2025
Typ
Informationsvorlage
Datum
05.06.2025
Erstellt
05.06.2025 10:44