1918/2019
Verbraucherberatung im Quartier: Jahresbericht 2018
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 1_Jahresbericht 2018_VBiQ
17204 Zeichen
Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 Jahresbericht 2018 Verbraucherberatung im Quartier – Ein Kölner Pilotansatz Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 2 Im Quartier. Für Sie. Da. - Seit 2016 auch in Köln Seit Anfang 2016 beschreitet die Verbraucher- zentrale Nordrhein-Westfalen unter dem Motto " Im Quartier. Für Sie. Da." einen neuen Weg aufsuchender Verbraucherberatung in drei struk- turell benachteiligten Kölner Stadtquartieren: Sozialraum Blumberg, Chorweiler, Seeberg-Nord Sozialraum Höhenberg und Vingst Sozialraum Humboldt/Gremberg und Kalk Dieses neue Modell für Verbraucherarbeit im Quartier ist ein Pilot-Ansatz, der seitens des Landes Nordrhein-Westfalen und seitens der Stadt Köln jeweils anteilig gefördert wird. Übergeordnetes Ziel des Pilot-Ansatzes Ver- braucherberatung im Quartier ist es, die Lebens- und Verbrauchersituation von Menschen in struk- turell benachteiligten Stadtquartieren nachhaltig zu verbessern, sie vor Übervorteilung im Markt- geschehen zu schützen, ihnen den frühzeitigen und niederschwelligen Zugang zu rechtlicher Be- ratung und Vertretung in Verbraucherangelegen- heiten zu ermöglichen und sie durch Aufklärung und Bildungsarbeit gleichzeitig präventiv zu er- reichen. Unsere Verbraucherberaterinnen im Quartier, von links: Dagmar Kautz, Anne Schneider, Ute Bembennek Foto: Tom Böck i Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 3 Um kontinuierliche Verbesserungen zu ermöglichen und das Potenzial einer aufsuchenden Verbraucher- beratung unabhängig zu bewerten, wurde der Ansatz von der Consulismus AG (Befragungen von Quartiers- bewohnern und Multiplikatoren in Form regelmäßiger Quartierspanels) und der ConPolicy GmbH (Wissen- schaftliche Begleitung und Instrumentenevaluation) evaluiert. Die Verbraucherberatung im Quartier hat ihre Arbeit im Jahr 2018 erfolgreich fortgeführt und sich hierbei an den Evaluationsempfehlungen der ConPolicy GmbH aus Dezember 2017 orientiert. Der seitens der ConPolicy GmbH angestoßene Be- gleitkreis trifft sich weiterhin und berät über die Aus- richtung der aufsuchenden Verbraucherarbeit. Ihm ge- hören neben den Vertretern der Verwaltung der Stadt Köln eine Vertreterin der Liga der Wohlfahrtsverbände Köln, ein Sozialraumkoordinator und ein Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW sowie Vertreterinnen der Ver- braucherzentrale NRW an. Weiterentwicklung der Quartiersarbeit im Jahr 2018 Zielgruppenspezifische Herausforderungen Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 4 Einzelfallberatung Die wöchentlichen Sprechstunden in den drei ausgewählten Sozialräumen sind nach wie vor sehr ausgelastet. Die "Ein- zelfallberatung" zeichnet sich weiterhin durch eine hohe Kom- plexität der Anfragen und Beratungen aus: Rechtliche Pro- blemlagen im Verbraucheralltag treten oftmals gepaart mit fi- nanziellen Problemlagen auf. Eine Übernahme der Rechts- vertretung ist aufgrund fehlender Selbsthilfepotenzial e in fast jedem verbraucherrechtlichen Einzelfall notwendig, der in den wöchentlichen Sprechzeiten seitens der Quartiersbewohner vorgetragen wird. Vielfach werden in der Einzelfallbera tung mehrere Problemlagen identifiziert, so dass sich pro Anli egen Rechtsvertretungen gegenüber mehreren Anbietern ergeben. Diese sind weit überwiegend erfolgreich und tragen maßge b- lich zur Verbesserung der Verbrauchersituation in den Quar- tieren bei. Ein Honoraranwalt der Verbraucherzentrale unterstützt die Beraterinnen bei besonders komplexen rechtlichen Anliegen. In jedem der drei Sozialräume werden wöchentliche Sprechzeiten der Verbraucherberatung im Umfang von jeweils zwei Stunden angeboten. Ist eine der Quartiersmitarbeiterinnen aufgrund von Krankheit, Fortbildung oder Urlaub verhindert, so wird sie entweder von ihrer Quartierskollegin oder einer/m Mitarbeiter/in der Kölner Beratungsstelle der Verbraucher- zentrale NRW vertreten. So stellen wir die Erreichbarkeit zu den beworbenen Sprechzeiten im gesamten Jahresverlauf sicher! Foto: Verbraucherzentrale NRW Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 5 Kennziffern der Einzelfallberatung Die Einzelfallberatungen liegen auf anhaltend hohem Niveau. Die übernommenen Rechtsvertretungen sind im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich gestiegen. Dank der erfolgreichen Vernetzung innerhalb des So- zialraums und der Kenntnis der gegenseitigen Verweis- strukturen werden die Quartiersbewohner seitens der örtlichen Multiplikatoren zielgerichtet in die Sprech- stunden der Verbraucherberatung im Quartier gelotst. In besonderen Fällen werden die Rat-suchenden von ihren „Lotsen“ in die Sprechstunden begleitet. In dies en Fällen werden die Ergebnisse der Rechtsvertretungen sowohl an den Verbraucher selbst als auch an den Multiplikator kommuniziert. Hinzu kommen vielfache Verweise an Kooperations- partner, Auskünfte, Vereinbarungen für Termine in der allgemeinen Verbraucherberatung und/oder für Spe- zialberatungen der Verbraucherzentrale NRW (z. B. Beratung bei Energiearmut, Versicherungsberatung) und vielseitige Informationsgespräche an Aktions- und Infoständen. Entwicklung der Beratungen im Quartier 2017 bis 2018 Die meisten Rechtsberatungen betreffen den Telekommunikatio nsmarkt. Die Kunden können ihre Verträge viel- fach nicht verstehen und/oder lesen, kennen die Vertragslauf zeiten nicht und wissen nicht, wie sie einen Vertrag wieder kündigen können. Die größten Schwierigkeiten bereit en undurchschaubare Vertragskonstruktionen wie zum Beispiel ein Handykauf einschließlich Mobilfunkvertrag. Hier beginnen oftmals Verschuldungsspiralen, die durchbrochen werden müssen. Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 6 Bildungsveranstaltungen und Teilnahmen an Festen sowie Multiplikatoren-Arbeit Veranstaltungen Teilnehmer Vorträge und Bildungseinheiten 37 441 Infostände 17 1.248 Gesamt 54 1.689 Die Zahl der Teilnehmer an Veranstaltungen in 2018 wurde im Vergleich zum Vorjahr überschritten. Ebenso konnte die Anzahl der Veranstaltungen im Vergleich zum Vorjahr noch weiter auf 54 erhöht werden. Dass die Angebote der Verbraucherberatung im Quar- tier gut angekommen und bekannt sind, zeigt sich auch in der zunehmenden Nachfrage seitens der Kooper- ationspartner. Vielfach werden die Quartiersberater- innen von diesen aktiv angefragt und regelmäßig bei Stadtteilfesten und/oder Ferienaktionen mitgedacht. Die Themen der Bildungseinheiten 2018 waren insbesondere: Die Tabelle gibt das Angebot an Veranstaltungen im Berichtsjahr 2018 wieder. Haushaltsbudget Energieverträge Kaufverträge notwendiger Versicherungsschutz Girokonto Mobilfunkverträge Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 7 Verstärkt wurden in 2018 Multiplikatoren-Schulungen nach dem Motto "Train the trainer" erprobt. Eine starke Einbeziehung der Multiplikatoren in die Problemlösung be i weniger komplexen Sachverhalten ist zielführend, um so möglichst schnell und umfassend Zielgruppen auch prä- ventiv zu erreichen und die Reichweite präventiver Ver- braucherinformation zu erhöhen. Zum Beispiel wurden Sozialarbeiter zur Problematik überhöhter und unberech- tigter Inkasso-Forderungen geschult, Integrationslotsen über klassische Verbraucherfallen informiert, und Stadt- teileltern lernten die Tücken beim Abschluss von Kaufver- trägen. Bei der Vorbereitung der Bildungsveranstaltungen wurden ressourcenschonend vermehrt passgenaue Materialien und zielgruppengerechte Formate aus dem aktuellen Bun- desprojekt "Verbraucher stärken im Quartier" sowie ziel- gruppenspezifische Unterrichtseinheiten der „Durchblick"- Reihe der Verbraucherzentrale NRW zur Stärkung der Konsum- und Finanzkompetenzen unterschiedlicher Ziel- gruppen genutzt, die ebenfalls dank einer Bundesförde- rung für die Bildungsarbeit zur Verfügung stehen. „Danke, bei Ihnen Habe ich viel Gelernt“ .(16-jährige Schülerin) „Hätte ich das gewusst, dann hätte ich keinen Vertrag gemacht. Wenn der vorbei ist, mache ich so was nicht mehr!“ (18-Jähriger) Foto: Verbraucherzentrale NRW Foto: Verbraucherzentrale NRW Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 8 Vernetzung in den Sozialräumen Die Netzwerk- und Multiplikatoren-Arbeit in den drei aus- gewählten Sozialräumen hat weiterhin einen hohen Stel - lenwert und entwickelt sich sehr positiv. Viele Kooperati- onspartner mit Zugang zu unterschiedlichen Zielgruppen wurden langfristig für den Austausch und die Begleitung und somit zur Verbesserung der Verbrauchersituation im Quartier gewonnen. Regelmäßige Pflege der Verweisstrukturen und unterjäh- rige Teilnahmen der Quartiersmitarbeiterinnen an Arbeits - kreisen und Runden Tischen in den drei ausgewählten Sozialräumen garantieren einen engen Austausch mit anderen Akteuren vor Ort. Neue (aktive) Kooperationspartner und Kooperationen im Jahr 2018 waren insbesondere die folgenden: Bürgercafé in Chorweiler Moscheen-Gemeinden in Kalk Veranstaltungen in weiteren Schulen, wie z. B. der Martin-Köllen-Förderschule und der Adolph-Kolping-Schule Teilnahme am Vingster Markt Hospitation der Stadtteileltern bei der Verbraucherberatung im Quartier eine gemeinsame Veranstaltung mit den Stromsparcheckern der Caritas und der Mitarbeiterin des Energiearmuts- Projektes der Verbraucherzentrale NRW Es erfolgen regelmäßige Absprachen von Zuständig- keiten bei Schnittstellenthemen zwischen der Verbrau- cherzentrale und den Multiplikatoren im Quartier zur Vermeidung einer Doppelberatung. Stellen die Quar- tiersmitarbeiterinnen fest, dass sich der Ratsuchende zum vorliegenden Anliegen bereits bei einer anderen Institution in Beratung befindet, dann werden die Ver- braucher auch "zurück verwiesen", um die Beratung dort zunächst zu einem guten Ende zu bringen. Foto: Verbraucherzentrale NRW Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 9 Im Aufbau befindet sich die Kooperation mit der 180°- Wende, einem Projekt zur Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Neue wertvolle Kontakte wurden zur Moschee geknüpft. Und mit dem Bürgercafé in Chorweiler wird ein neuer Weg beschritten, Sozialraumbewohner niederschwellig zu erreichen. Ein Andocken an dieses neue Format er- möglicht es zudem, dass im Bedarfsfall sofort vor Ort eine Einzelfallberatung erfolgen kann. Im Bürgercafé können sich die Menschen zwanglos bei einem Kaffee o.ä. treffen . Verschiedene örtliche Akteure bieten an einzelnen Tagen einen Vortrag, eine Aktivität u.a.m. an. Nachbarschaftsfest in Kalk Foto: Verbraucherzentrale NRW Vingster Markt Foto: Verbraucherzentrale NRW Foto: Verbraucherzentrale NRW Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 10 Besonders auffällig sind weiterhin die Beschwerden der Quartiersbewohner und Multiplikatoren rund um die Wohnraumproblematik in den ausgewählten Sozial- räumen. Übergeordnete Lösungsansätze dürften einer Vielzahl von Verbrauchern zu Gute kommen, während Einzelfallberatung nur im jeweiligen Einzelfall hilft und daher eher symptomatisch ansetzt. Eine Lösung dieser Problemlagen kann durch die Ver- braucherzentrale NRW zwar angestoßen, aber an- gesichts der Personalausstattung der Quartiersarbeit und einer fehlenden übergeordneten Stelle mit Führungs-, Leitungs- und Koordinationsblick derzeit nicht federführend weiter bewegt werden. Identifizierung struktureller Problemlagen Nutzung von Synergieeffekten zu weiteren Angeboten der Verbraucherzentrale NRW Für die Quartiersarbeit war es auch in 2018 von großem Vorteil, dass die Verbraucherzentrale NRW vor Ort über zahlreiche weitere Angebote verfügt, die Gewinn bringend zur Verbesserung der Ver- brauchersituation in den ausgewählten Sozial- räumen eingebracht werden konnten. So wurden wertvolle Synergieeffekte in Kooperation mit den folgenden Akteuren der Verbraucherarbeit erzielt: den Mitarbeitern und Spezialberatern der Beratungsstelle der Verbraucher- zentrale in Köln dem seitens des Landes und seitens des kommunalen Energieversorgers geförderten Projekts "NRW bekämpft Energiearmut" dem seitens Land, EU und der Kommune geförderten Projekt "Energie2020" dem landesgeförderten Projekt MehrWert NRW (neu: Projekt MehrWertKonsum) dem landesgeförderten (Flüchtlings-)Projekt "Get in!" dem bundesgeförderten Projekt "Verbraucher stärken im Quartier" dem bundesgeförderten Projekt "Gut Essen macht stark" dem bundesgeförderten Projekt zum Wirtschaftlichen Verbraucherschutz Auf diese Art und Weise profitieren die Stadt Köln und ihre Bewohner von deutlich mehr Hilfs- und Unterstütz- ungsleistungen als diese selbst über den städtischen Haushalt oder anderweitige kommunale Mittel finanziert. Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 11 Neue (ausgewählte) Materialien Materialien zur Übernahme einer Frühwarn- funktion Um Sozialraumbewohner präventiv und kollektiv zu schützen, üben die Mitarbeiterinnen eine wichtige Frühwarn- und Sensorfunktion aus. Viersprachige Postwurfsendungen zu aktuellen Problemlagen wur- den in den Sozialräumen verteilt und auch von den Kooperationspartnern aktiv in größerer Auflage nachgefordert, um diese selbst an ihre Klientel zu streuen. Die Wohnungsbaugesellschaft GAG Immobilien AG hängt die Warninformationen der Verbraucherzentra- le NRW unterstützend in den Eingängen ihrer Wohnobjekte auf, um eine größere Reichweite zu erzielen und ihre Mieterinnen und Mieter vor unseri- ösem Geschäftsgebaren oder gar Abzock-Maschen zu schützen. In Kooperation mit dem Vingster Treff verteilte deren Praktikant unser Infoblatt in der Nörd- linger Straße, nachdem mehrere Bewohner mit an der Haustür abgeschlossenen Stromverträgen die Beratung aufsuchten. Stellvertretend für den Erfolg dieses Ansatzes steht der folgende O-Ton der Kölner Seniorenbeauftragten Frau Menne: "Sie machen eine super Arbeit. Die Leute legen immer sofort auf, wenn ich sie anrufe." Zum Hinter- grund: Frau Menne, die präventive Hausbesuche macht, ruft vorher bei den Menschen an. Sie hat es schon häufiger erlebt, dass die Angerufenen sofort auf- legen. Ein Syrer berichtete, dass er am Telefon bei einem An- ruf von Anbieterseite die Frage gestellt hätte, ob er nun einen Vertrag abgeschlossen hätte, weil er für diesbe- zügliche Geschäftsanbahnungen durch das Frühwarn- material sensibilisiert war. „ Ich hatte am Dienstag eine Schülerin zu Ihnen nach Kalk geschickt. Es ging darum, dass sie sich einen überteuerten Internetvertrag von der Telekom hat auf- schwatzen lassen. Ich selbst hatte schon erfolglos mit der Verkäuferin verhandelt und einen langen Brief an die Telekom geschrieben. Und schon fast aufgegeben. Sie waren quasi meine letzte Idee. Und Sie konnten ih r sofort helfen. Am nächsten Tag war die Stornierung schriftlich bestätigt. Respekt! Ich weiß nicht, wie Sie es gemacht haben. Aber für meine Schülerin und ihre Kinder war Ihre Beratung ein großes Glück. Toll, dass es Ihre Beratung gibt“, so der Sozialpädagoge Lukas Friesdorf von der Tages- und Abendschule Köln (TAS) Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 12 Beispielhaft für die mehrsprachigen Frühwarnmaterialien der Verbraucherzentrale NRW seien die folgenden genannt: Warnung vor Abzocke an der Haustüre Achtung, "Fake-Shops" Verbraucherberatung im Quartier Köln – Jahresbericht 2018 13 Give aways bei Aktionen und Quartiersfesten - das „Gesicht“ der Verbraucherzentrale NRW Give aways werden seitens der Verbraucherzentrale NRW in bescheidenem Ausmaß konzipiert und beauftragt, um der Verbraucherarbeit vor Ort ein Gesicht auch jenseits ihres öffentlichen Auftretens zu geben und als Anlaufstelle in Erinnerung zu bleiben. Allen gemein sind die folgenden Merkmale: praktisch und nützlich, nachhaltig und hoher Wiedererkennungswert. Hierzu seien beispielhaft die folgenden genannt: Brotdosen Diese Informationsbroschüre wird an Multiplikatoren verteilt. Die Verbraucherzentrale NRW berät nicht zum Steuerrecht, kommt aber mit der neuen Broschüre einem vielfachen Wunsch von Kooperations- partnern entgegen, die häufig Nachfragen zur Einkommen- steuererklärung über Klienten erhalten. "Ich kaufe nichts an der Haustür" Der Aufkleber "Ich kaufe nichts an der Haustür" wird vielfach - gerade auch von Seniorenbeauftragten ange- fragt und trägt zur Vermei- dung unerwünschter Haus- besuche bei. Einkaufstaschen Einkommensteuer-Erklärung Impressum Herausgegeber: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. - Mintropstraße 27 - 40215 Düsseldorf - Fax: (0211-38 09 216) - www.verbraucherzentrale.nrw © Fotos: Tom Böck sowie Verbraucherzentrale NRW e. V. © Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, 2019. Die auszugsweise Wiedergabe für wissenschaftliche und schulische Zwecke ist gestattet. Grafiken und Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Eine Reproduktion - gleich welcher Art - ist nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch die Copyright-Inhaber (s.o.) gestattet! Im Quartier. Für Sie. Da. Verbraucherzentrale NRW e.V. Verbraucherberatung im Quartier Köln Frankenwerft 35 (Eingang Mauthgasse) 50667 Köln Tel.: (0221) 846 188 88 E-Mail: koeln.quartier@verbraucherzentrale.nrw
Mitteilung Ausschuss
1809 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/503 Vorlagen-Nummer 17.06.2019 1918/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 24.06.2019 Ausschuss für Umwelt und Grün 27.06.2019 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 27.06.2019 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 27.06.2019 Verbraucherberatung im Quartier: Jahresbericht 2018 Die Verwaltung gibt in Anlage 1 den Jahresbericht 2018 über das Modellvorhaben „Verbraucherbera- tung im Quartier“ zur Kenntnis. Unter https://www.verbraucherzentrale.nrw/beratungsstellen/koeln/verbraucherberatung-im-quartier- 23016 informiert die Verbraucherzentrale auf ihrer Homepage über das Modellvorhaben und stellt den Jahresbericht 2018 und den Evaluationsbericht 2017 des Instituts für Verbraucherpolitik ConPolicy zur Verfügung. Das Fazit des Begleitkreises Verbraucherberatung im Quartier am 11.12.2017 war, dass der Pilotan- satz Verbraucherberatung im Quartier den Erwartungen entspricht und als Erfolg gewertet werden kann. Der Begleitkreis setzt sich zusammen aus Vertreter/innen der Verbraucherzentrale NRW, Con- Policy, Verbraucherschutzministerium NRW, Wohlfahrtsverbänden, Stadt Köln (Amt für Soziales, Ar- beit und Senioren) sowie einem Sozialraumkoordinator. Das Gremium hat sich auch nach Abschluss der Evaluation seit Anfang 2018 halbjährlich getroffen, um angesichts der großen Beratungsnachfra- ge insbesondere weitere Effektivierungspotentiale zu prüfen und deren Ausschöpfung zu erreichen. Mit der Ratsvorlage „Neufassung des Vertrags über die Finanzierung der Verbraucherberatung im Quartier“ (0681-2019) legt die Verwaltung einen Folgevertrag für die Jahre 2020 – 2024 zur Be- schlussfassung vor. Der Ausschuss wird über die weitere Entwicklung des Projektes informiert. Gez. Dr. Rau
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1918/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 17.06.2019
- Erstellt
- 29.05.2019 14:56