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V/0787/2017

Trägervergabe für die Kindertageseinrichtung in Mecklenbeck an der Meyerbeerstraße

Vorlagen 08.09.2017

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10 Anlage 3 Fröbel

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Ansehen

07 Anlage 2 ASB

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Ansehen

05 Kleine Riesen

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Ansehen

18 Anlage 5 Step Kids

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20 2017-01-23 Basis-Konzeption-NRW

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06 Step Kids

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22 Stepke_Kinderschutzkonzept_Berlin_2017

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11 Bewerbung Fröbel

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Beschlussvorlage

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21 Broschüre Bausteine für die Zukunft

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17 Konzept Kleine Riesen

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04 Fröbel

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02 Anlage 1 Auswertungsformulare

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13 20170628-Leitbild_der_FROEBEL-Gruppe

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15 Anlage 4 Kleine Riesen

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09 Konzeption Mecklenbeck

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12 20170530-Rahmenkonzeption_der_FROEBEL-Gruppe

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08 Bewerbungsschreiben ASB

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14 FRÖBEL_Bewerbung Meyerbeerstraße_Ausschreibungsnummer 04_2017

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16 Bewerbung Kleine Riesen

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19 Bewerbung Step Kids

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Ansehen

10 Anlage 3 Fröbel

50 Zeichen

Anlage 3  
 
 
Bewerbungs-
unterlagen  
 
 
FRÖBEL

07 Anlage 2 ASB

47 Zeichen

Anlage 2  
 
 
Bewerbungs-
unterlagen  
 
 
ASB

05 Kleine Riesen

4395 Zeichen

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung in Mecklenbeck an der Meyerbeerstraße  
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Kleine Riesen Nord gGmbH 
Esslinger Straße 69 
 
73732 Esslingen 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild 
etc.  
- Kleine Riesen Nord gGmbH ist ein Tochterunternehmen der Giant Leap GmbH und Co 
KG 
- Der Träger gGmbH nahm in 2006 die erste Kindertageseinrichtung in Betrieb 
- Gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
- Betreiber von Kindertageseinrichtungen und Kinderkrippen 
- Betreiber von aktuell 25 Kindertageseinrichtungen bundesweit (hauptsächlich in NRW) 
- Ab 2018 Betreiber von zwei Kindertageseinrichtungen (Willingrott und Hermannschule) 
in Münster 
- Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung liegt vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
9% Trägeranteil 
 
 
 
3. Fachlichkeit/Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe-
treuung liegen vor 
- Konzeptausrichtung Meyerbeerstraße: Individuelle Förderung und Entwicklung des 
Kindes 
- Sprachförderung im Kitaalltag 
- Bildungsdokumentationskonzept liegt vor 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden, Einstieg 
in die Modellprojekte Extrazeit/Flexizeit vorstellbar 
- Regelöffnungszeiten: 07.00-16.00 Uhr

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Bereits Erfahrungen mit dem Thema Migration/Partizipation 
- Jedes Kind wird individuell wahrgenommen  
- Einsatz von multikulturellen/multiprofessionellen Teams 
- Externe und interne Schulungen der Mitarbeiter in Bezug auf Migration/Inklusion  
- Erfahrungen in der inklusiven Betreuung von Kindern 
- Beratung der Familien/Eltern zu Themen der Gesundheitsförderung 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Der Träger bietet Essen vom Zuliefer in Kombination mit frischen Lebensmitteln an 
- Gemeinsame Essenssituation als schöner und besonderer Moment im Kitaaltag 
- Angebote des päd. Kochens mit Sozialraumakteuren 
- Projekte zur Zahngesundheit 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Zusammenarbeit mit Schulen und Sportvereinen im Sozialraum 
- Zusammenarbeit mit Frühförderung in den Räumlichkeiten der Kindertageseinrichtung 
- Vernetzung mit anderen Kitas im Sozialraum: Gemeinsame Feste, gemeinsame Pro-
jekte usw. 
- Kooperation mit Unternehmen im Sozialraum 
- Kooperation mit Kindertagespflege im Sozialraum 
- Zertifizierung zum Familienzentrum nach Entwicklungsphase in Münster anvisiert 
 
 
3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Individuelles Eingewöhnungskonzept am Kind orientiert 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende usw. finden statt 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernden 
Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, Flexibilität des personellen Einsatzes durch 
mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben 
- Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mitarbeiter 
- Zunächst regionale Fachberatung, langfristig Fachberatung vor Ort in Münster 
- Qualitätssicherung anhand der 6-SIGMA-DMAIC Methode 
- Teilnahme an Fachgremien und AG’s ist geplant 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
3.7. Besondere Merkmale/Eignung

3 
 
- Möglichkeiten der verschiedenen Schwerpunktbildungen anhand der sozialräumlichen 
Bedarfe (Bilingualität, Naturwissenschaftliche Bildung, usw.) 
- Erfahrungen in der Arbeit der Interkulturalität und mit bildungsfernen Familien

18 Anlage 5 Step Kids

52 Zeichen

Anlage 5 
 
 
Bewerbungs-
unterlagen  
 
 
Step Kids

20 2017-01-23 Basis-Konzeption-NRW

89409 Zeichen

Erziehung, Bildung, Betreuung und Förderung für 
Kinder von 0 bis 6 Jahren in NRW 
Basis – Konzeption der Step Kids KiTas gGmbH

Step Kids Kitas gGmbH 
Schultenbuschstr. 47 
45549 Sprockhövel 
 
Ansprechpartner: 
 
Träger: Frauke Schittek 
  02324 9218228 
  f.schittek@stepke-kitas.de 
 
Stand: 
September 2015 
 
Herausgeber: 
Step Kids Education GmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin

Inhalt 
1. Vorwort ................................ ......................................................................................... 5  
2. Rahmenbedingungen ................................ ..................................................................... 5 
2.1. Der Träger ........................................................................................................................................ 5 
2.2. Rechtliche Grundlagen ..................................................................................................................... 6 
3. Unsere Einrichtungen (Familienzentren) ................................ ......................................... 6 
3.1. Mitarbeiter/Innen und Fachpersonal .............................................................................................. 7 
3.2. Öffnungszeiten ................................................................................................................................. 8 
3.3. Gruppengröße und Fachkraftschlüssel ............................................................................................ 8 
3.4. Aufnahmekriterien ........................................................................................................................... 8 
3.5. Raumkonzept ................................................................................................................................... 8 
4. Pädagogische Ziele und Inhalte ................................ ..................................................... 10 
4.1. Stand der aktuellen Forschung ...................................................................................................... 10 
4.2. Hirnforschung und Lernen ............................................................................................................. 11 
4.3. Die Bedeutung von Gleichaltrigen ................................................................................................. 11 
4.4. Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung ................................................................. 12 
5. Mehrsprachigkeit ................................ ......................................................................... 12 
6. Religiöse Erziehung ................................ ...................................................................... 13 
7. Die E ingewöhnung im Kindergarten  .............................................................................. 13 
8. Das Freispiel ................................ ................................................................................. 14 
9. Der Morgenkreis, der Abschlusskreis, die Kinderkonferenz ................................ ........... 14 
9.1. Beteiligungsrechte für Kinder – Partizipation ................................................................................ 14 
10. Vorschulerziehung  ................................ ........................................................................ 15 
11. Ein Tag in unserer Kita ................................ .................................................................. 16 
11.1. Zeit ......................................................................................................................................... 16 
11.2. Ankommen ............................................................................................................................ 16 
11.3. Morgenkreis .......................................................................................................................... 16 
11.4. Gemeinsame Mahlzeiten ....................................................................................................... 16 
11.
5. Ruhen und Schlafen ............................................................................................................... 17 
11.6. Angebote, Aktivitäten und Projekte ...................................................................................... 17 
11.7. Nach Hause Gehen ................................................................................................................ 18 
12. Qualifizierungsprozess und Weiterentwicklung,Supervision und Fortbildung ................  19 
12.1. Individuelle Vor- und Nachbereitung .................................................................................... 19 
12.2. Teamsitzung........................................................................................................................... 19 
13. Erziehungs - und  Bildungspartnerschaft mit Eltern ......................................................... 20 
13.1. Formen der Elternbeteiligung Elterngespräche .................................................................... 20 
14. Kooperationen mit anderen Institutionen Zusammenarbeit mit den Grundschulen .......  21 
14.1. Weitere Kooperationen und Kontakte zu anderen Einrichtungen ........................................ 21 
15. Öffentlichkeitsarbeit ................................ .................................................................... 21 
16. Gesunde Kinder ................................ ............................................................................ 21 
16.1. Ernährung .............................................................................................................................. 21 
16.2. Bewegung .............................................................................................................................. 22 
16.3. Schwimmen und Turnen ....................................................................................................... 23 
16.4. Schuhfreie Zone ..................................................................................................................... 23 
16.5. Gesunde Zähne ...................................................................................................................... 23 
16.6. Wald- Wiesentage ................................................................................................................. 23 
17. Alltagsintegrierte Sprachbildung und Kommunikation ................................ .................. 24 
17.1. Unsere Ziele: .......................................................................................................................... 25 
17.2. Musik und Gesang ................................................................................................................. 25 
17.3. Bilderbücher – Lesen und Sprache ........................................................................................ 25

18. U3 Bereich ................................ ................................................................................... 26 
18.1. Eingewöhnung - Emotionale Sicherheit ................................................................................ 26 
18.2. Feste Rituale .......................................................................................................................... 26 
18.3. Der Gruppenalltag (exemplarisch) ........................................................................................ 26 
18.4. Motorik .................................................................................................................................. 27 
18.5. Gesundheit und Körperpflege ............................................................................................... 27 
18.6. Ernährung .............................................................................................................................. 27 
18.7. Sauberkeitsentwicklung ........................................................................................................ 28 
18.8. Essen und Trinken .................................................................................................................. 28 
19. Unser Kinderschutz-Ko nzept ......................................................................................... 29 
19.1. Kinderschutzauftrag .............................................................................................................. 30 
19.2. Datenschutz ........................................................................................................................... 33 
20. Inklusion  ................................ ...................................................................................... 34 
20.1. Vielfalt als Bereicherung verstehen ....................................................................................... 34 
21. Tiergestützte Pädagogik ................................ ............................................................... 34 
22. Nachwort ................................ ..................................................................................... 35

1. Vorwort
Erziehung, Bildung und Förderung von Kindern beginnen mit der Geburt. In den ersten
Jahren lernt ein Mensch so viel, so schnell und so begierig wie in keiner anderen Phase
seines Lebens. Lernen bedeutet nicht nur Wissen zu erwerben, sondern vor allem die
Fähigkeit, sich das Wissen selbst erschließen zu können.
Diese Basis-Konzeption zeigt Schwerpunkte auf, ausgehend von dem Leitgedanken, dass
Kindertageseinrichtungen ein wesentlicher Grundbaustein im Leben eines Kindes sind und
gravierenden Einfluss auf die Lebenswelt aller Beteiligten haben.
Es berücksichtigt neue pädagogische Ansätze und wird den daraus resultierenden
Herausforderungen gerecht. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung der
interkulturellen Kompetenz der Fachkräfte, um den steigenden Herausforderungen an die
Betreuung und Förderung von Kindern unterschiedlicher Herkunft gerecht zu werden.
Diese Basis-Konzeption ist die Arbeitsgrundlage für unser Fachpersonal und dient
interessierten Personen und Fachkreisen zur Information über Einrichtungen der Step Kids
Kitas gGmbH.
2. Rahmenbedingungen
2.1. Der Träger 
“Step Kids Kitas gGmbH" ist Träger der Einrichtungen. Unsere Einrichtungen stellen einen 
Teil der Lebenswelt von Kindern dar, denn Kindertageseinrichtungen sind Erziehungs-  
und Bildungseinrichtungen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit sehen wir jedes Kind in seiner 
Lebenssituation als Mitglieder unserer Gesellschaft mit eigenen Rechten. Für diese 
Rechte setzen wir uns ein. Frühe Lernerfahrungen in der Familie sind neben denen in der 
Kindertageseinrichtung die Grundlagen, auf denen Kinder individuelle Lernstrategien, 
Erfahrungen, Wissensbestände und gesellschaftliches Bewusstsein aufbauen. 
Kinder aller Nationalitäten und Konfessionen sollen in unseren Kindertageseinrichtungen 
die Chance erhalten, sich unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu entfalten, 
solidarisch und tolerant miteinander zu leben und somit Gleichheit und Gerechtigkeit 
erfahren zu lernen. Wir bieten in unseren Einrichtungen Begegnungsorte für Kinder, 
ihren Familien, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 
Wir bieten allen Kindern und Eltern verlässliche Strukturen und Rahmenbedingungen. 
Gemeinsame Feiern und andere Aktionen bieten immer wieder Anlässe zum 
gegenseitigen Kennenlernen und Austausch. 
Wir stärken Kinder und unterstützen ihr Selbstbewusstsein, sodass sie sich in ihrer 
Individualität erleben können und lernen, Akzeptanz, Rücksichtnahme und 
Hilfsbereitschaft für andere Menschen zu entwickeln. 
Familien erleben wir als kompetente Partner in der Kindererziehung und beziehen sie 
beim Aufbau einer gemeinsamen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit ein. 
Kinder sind aktive und kreative Gestalter ihrer Entwicklung, in deren Prozess unsere 
pädagogischen Fachkräfte sie begleiten und unterstützen. 
Wir verwirklichen Partizipation, weil es wichtig ist, Kinder bei Entscheidungsprozessen 
frühzeitig mit zu beteiligen. Sie sollen ihr Beteiligungsrecht, die Mitbestimmung und 
Teilhabe jedes Einzelnen in einer Gemeinschaft erleben. Demokratisches Mitbestimmen

als eine Grundvoraussetzung, Kinder an der Planung und Gestaltung von 
Angelegenheiten, die sie betreffen, teilhaben und mitwirken zu lassen. 
2.2. Rec
htliche Grundlagen 
Wir arbeiten auf Grundlage der UNO –Kinderrechte 
Die
 Kinderrechtskonvention ist ein Zeichen von Achtung und Verantwortlichkeit der 
internationalen Staatengemeinschaft gegenüber Kindern in aller Welt. 
(www.
national-coalition.de/pdf/un-kinderechtskonvention.pdf) und auf Grundlage des  
SGB VIII 
Dritter Abschnitt: 
Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege 
§ 22, 22a
, 23 Abs. 1-4, 24 Abs. 1-4
3. Unsere Einrichtungen (Familienzentren)
In den Kindertageseinrichtungen der Step Kids Kitas gGmbH spielen und lernen, erleben und 
erfahren, experimentieren und forschen täglich mehrere hundert Kinder in verschiedenen 
Einrichtungen - an verschiedenen Standorten in Deutschland - im Alter von 0 bis 6 Jahren.
Kleine und große Einrichtungen umfasst unser vielfältiges Angebot mit bedarfsangepassten 
Öffnungszeiten bis zu 11 Stunden.
Alle Stepke-KiTas verfügen über ein besonderes Raumkonzept und eine hervorragende 
technische Ausstattung. Besondere Merkmale unseres Konzeptes sind ein hoher 
Personalschlüssel, frisch gekochtes Essen vom eigenen Koch, bilinguale Angebote, 
Schwimmen, sowie Waldtage & Waldwochen.
Stepke steht auch bei zukünftigen Projekten für Effizienz, Kompetenz und Sympathie.

3.1. M
itarbeiter/Innen und Fachpersonal 
In der Step Kids Kitas gGmbH können folgende Kräfte beschäftigt werden: 
s
ozialpädagogische Fachkräfte (Dipl. Sozialpädagogen/Innen, Erzieher/Innen,…) 
Sportpädagogen 
Theaterpädagogen 
Musikpädagogen 
Kunstpädagogen 
Kinderpflegerinnen 
Kinderkrankenschwestern 
Ergänzungskräfte 
Berufsanerkennungs – und Schülerpraktikanten 
Köche 
Reinigungskräfte 
Hausmeister 
Verwaltungskräfte 
Honorarkräfte (Englisch, Computer, Tanzen…) 
A
lle Mitarbeiter in unseren Einrichtungen sind Ansprechpartner für die Kinder. Die  
Haltung des pädagogischen Fachpersonals allen Kindern gegenüber ist geprägt von der 
Liebe und Achtung zum Kind unter Berücksichtigung seines individuellen 
Entwicklungsstandes. Gemeinsam mit den Familien sorgen wir für das Wohlbefinden der 
Kinder und stützen uns auf eine gegenseitige Vertrauensbasis. Unsere Mitarbeiter/Innen 
haben eine umfangreiche pädagogische Ausbildung absolviert und erleben Step Kids 
Kitas gGmbH als familienergänzende Einrichtung. 
D
ie jeweiligen Teams identifizieren sich mit den Aufgaben und Zielen der Step Kids Kitas 
gGmbH und wirken an der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Aufgabenprofils 
mit. Dazu ist es unerlässlich eine ständige Weiterqualifizierung in Form von Aus-, Fort- 
bzw. Weiterbildung und Evaluation zu implantieren. Diese werden jährlich mit dem 
Träger abgestimmt. 
A
ls anerkannter Ausbildungsträger bieten wir zusätzlich Vor- bzw. Berufspraktikanten 
oder Schülerpraktikanten, sowie Schnupper- und Blockpraktikanten unterschiedlicher 
Schulträger,  die Möglichkeit in unseren Einrichtungen mit zu arbeiten.

3.2. Öffnungszeiten 
 
Step Kids Kitas gGmbH bietet grundsätzlich nach Bedarf tägliche Öffnungszeiten 
zwischen von 6.00 - 20.00 Uhr an. In unseren unterschiedlichen Häusern und Gruppen 
können verschiedene Zeitfenster innerhalb der Öffnungszeit gebucht werden. 
Dies variiert nach Standorten. 
 
Die Schließungszeiten der jeweiligen Einrichtungen werden den Eltern frühzeitig 
schriftlich mitgeteilt und alle Informationen sind zusätzlich auf unserer Homepage 
nachzulesen. Jährliche Eltern Bedarfs- und Zufriedenheitsabfragen dienen zur 
Optimierung der Öffnungszeit- und Konzeptionsanpassung. 
 
3.3. Gruppengröße und Fachkraftschlüssel 
 
In unseren Einrichtungen im TII Bereich (0-3 Jahre) sind max. 12 Kinder und in den TI 
Gruppen (2-6 Jahren) max. 22 Kinder mit jeweils drei Fachkräften vorgesehen. Davon ist 
jeweils eine englischsprachige Fachkraft beschäftigt. 
Wir sehen die besondere Qualität unseres Angebotes in einer großzügigen personellen, 
räumlichen, finanziellen und sachlichen Ausstattung als hinreichend gegeben. 
 
3.4. Aufnahmekriterien 
 
In unseren Einrichtungen werden Kinder aller Nationalitäten und Konfessionen 
aufgenommen. 
Für die Aufnahme in unsere KiBiz-Gruppen führen folgende Kriterien zu einer 
bevorzugten Aufnahme: 
Alter des Kindes 
Eltern alleinerziehend/ oder in der Ausbildung befindlich 
Geschwisterkinder in unseren Kindertageseinrichtungen 
Jugendhilfemaßnahme 
Bei der Aufnahme berücksichtigen wir individuelle Voraussetzungen und Lebenslagen 
von Familien. An Chancengleichheit mitzuwirken ist uns ein wichtiges Anliegen. 
 
3.5. Raumkonzept 
 
Bewegungsfreiräume, -herausforderungen und –anregungen sind die entscheidenden 
Faktoren frühkindlichen Lernens. 
Die Gestaltung der Räume mit entsprechender Materialvielfalt in unseren Einrichtungen 
ist für die Unterstützung der Selbsttätigkeit und Selbstbildungsprozesse wichtig. 
Kinder brauchen Orientierung und erhalten bei uns klar definierbare Bereiche. 
Unsere Räume sind übersichtlich strukturiert und gestaltet, auf Eigenaktivität 
ausgerichtet, mit sensorisch anregenden Materialien ausgestattet und eine beständige 
Einladung die Welt zu erkunden. 
Unser Raumkonzept berücksichtigt folgende Bedürfnisse: 
 
Entspannung - Ruhe, Rückzug, Geborgenheit… 
Bewegung – toben, tanzen… 
Pflege - wickeln, waschen, duschen… 
Schlafen - ausruhen, Stille erleben… 
Essen - Trinken 
Gestalten - Knete, Ton, Holz, Papier, malen…

Lesen - Bilderbücher schauen, Vorlesen… 
Musik - Rhythmik, Klangspiele, singen, klatschen… 
Spielen – Rollen- und Puppenspiel, Gesellschaftsspiele… 
Experimentieren - konstruieren, bauen… 
 
Unsere Wickelplätze sind so konzipiert, dass sie dem Bedürfnis der Kinder nach 
ungestörter Zweisamkeit mit der Bezugserzieherin nachkommen. Sie sind mit einem 
Treppchen ausgestattet zum Selbst-Hochklettern. Die Waschgelegenheiten sind 
unmittelbar angrenzend mit Regalen in Griffweite für Pflegeutensilien. Die Lichtquellen 
sind dimmbar und so gewählt, dass sie Kinder nicht blenden. 
Unterschiedlich große Kinder-WCs im Sanitärbereich lassen Kinder bei der Pflege und 
Sauberkeitserziehung genügend Freiraum sich auszuprobieren und unterstützen das 
Körperbewusstsein. Im Sanitärraum befindet sich ein Ablauf im Boden, so dass Wasser- 
oder Schaumexperimente ohne großen Aufwand für Kinder möglich sind. Unsere 
Waschrinnen in neuen Einrichtungen sind mit Überlaufvorrichtungen, 
Einhandmischbatterien und Wandspiegeln ausgestattet. 
Unsere Schlaf- und Ruheräume kennzeichnen, dass das Licht zu dimmen ist, das 
Farbkonzept Ruhe ausstrahlt, jedes Kind seinen individuellen Schlafplatz hat und in 
einem ruhigen, eigenen und ungestörten Bereich innerhalb der Kita gelegen ist. Die 
Räume sind mit Teppich und Vorhängen ausgestattet und können natürlich belüftet 
werden. Neben den separaten Schlaf- und Ruheräumen gibt es großzügige Gruppen- und 
Aktionsräume, die mit unseren üblichen Standards, wie Spiegelwänden, Snoezleeffekten 
und Rückzugsorten durch kleine Höhlen und Nischen ausgestattet sind. 
 
Wir legen sehr viel Wert darauf, in allen Step Kids Kitas gGmbH Häusern den Eltern und 
Kindern den gleichen beliebten Standard zu bieten. 
Insgesamt stehen den Kindern – nach den neuesten Richtlinien und Vorgaben der 
Landesjugendämter – ausreichend Räumlichkeiten für eine optimale Entwicklung zu. 
Die direkt angrenzenden Außenspielbereiche unserer Kindertageseinrichtungen sind mit 
Spielgeräten für jedes Alter entsprechend ausgestattet und genauso vielfältig und 
anregend für die Kinder wie die Innenräume, so dass die Kinder auch hier ihrem Alter, 
ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechend gestalten können. 
 
Es werden Bereiche mit unterschiedlichen Materialien wie Sand, Rindenmulch, 
Rasenfläche, Kieselsteine und befestigter Bereiche für unterschiedliche Aktivitäten 
angeboten. Erhebungen und Hügel, Wege zum Befahren mit Fahrzeugen oder 
Schubkarren, Kletterbereiche aus Baumstämmen und Autoreifen, Schaukeln und 
Wippen, kleine Nutz- oder Hochbeete, Kräuterspirale oder Wildwuchs-Wiese u.ä. 
 
Unsere Wasser-, Matsch- und Sandplätze ermöglichen den Kindern mit Wasser und Sand 
zu spielen, laden zum Experimentieren mit unterschiedlichsten Materialien und Gefäßen 
ein.

4. Pädagogische Ziele und Inhalte 
 
Step Kids Kitas gGmbH hat einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag nach dem 
KIBIZ. Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz und dem „best practice Prinzip“, 
welches Elemente der Reggio-, Montessori-, Pikler- und Waldorfpädagogik beinhaltet. Er 
ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie und soll die 
Gesamtentwicklung des Kindes durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und 
Bildungsangebote fördern. 
Seine Aufgabe ist es insbesondere, durch differenzierte Erziehungsarbeit die geistige und 
körperliche Entwicklung des Kindes anzuregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern 
und allen Kindern gleiche Entwicklungschancen zu geben. 
Das Kind erhält die Möglichkeit, soziales Verhalten zu erproben, sich als Mensch im 
Zusammenhang mit Anderen zu begreifen, sich auseinanderzusetzen, Konflikte zu lösen, 
sich Wissen anzueignen, etwas gemeinsam zu tun. 
 
4.1. Stand der aktuellen Forschung 
 
Unser pädagogisches Handeln orientiert sich an neuesten wissenschaftlichen 
Erkenntnissen, die Grundlagen für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Arbeit 
sind. 
 
4.1.1. Bindungsforschung 
 
Kinder sind von Natur aus neugierig und haben Lust am Entdecken ihrer 
Umwelt: Sie forschen, sie kommunizieren und suchen Aufgaben, an denen sie 
wachsen können. 
Wichtige Voraussetzung dieser bedeutsamen Entwicklungsprozesse ist das 
Gefühl von Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit. Dieses Vertrauen erhält ein 
Kind durch Menschen, mit denen es emotional eng verbunden ist – seinen 
Bindungspersonen. Sie geben ihm das Gefühl der psychischen Sicherheit und 
helfen ihm, bei Irritationen wieder zurück ins Gleichgewicht zu kommen. 
 
Bindung entsteht nicht automatisch, sie entwickelt sich mit der Zeit. Dabei ist 
besonders das Maß an Feinfühligkeit bedeutsam, mit dem Erwachsene auf 
kindliche Bedürfnisse und Signale reagieren. In der Regel sind zunächst die 
Eltern die wichtigsten Bindungspersonen für ihr Kind. Darüber hinaus können 
Kinder zu weiteren Menschen aus                     ihrem nahen Umfeld Beziehungen 
mit Bindungsqualität aufbauen. Jedes Kind braucht seine Bindungspersonen als 
sichere Basis, von denen aus es die Welt entdecken und immer wieder zu ihnen 
zurückkommen kann. 
 
Mit dem Eintritt in die Kindertageseinrichtung erleben Kinder einen 
bedeutsamen Übergang in eine zunächst unbekannte Umgebung. Sie lernen 
neue Rituale, andere Kinder und die pädagogischen Fachkräfte kennen. Um 
diesen Anfang bestmöglich zu gestalten, braucht das Kind mit seinem Bedürfnis 
nach Sicherheit und Geborgenheit die Begleitung durch eine ihm vertraute 
Person. Wir gestalten deshalb Übergänge gemeinsam, in der Regel mit den 
Eltern, individuell und feinfühlig. Wir nehmen die Eltern als Experten ihrer 
Kinder wahr und tauschen uns intensiv über die Besonderheiten ihres Kindes 
aus.

4.2. Hirnforschung und Lernen 
 
Seit die Hirnforschung die Veränderungen im Gehirn, die beim Selbstbildungsprozess 
stattfinden, beobachten und abbilden kann, ist sie für die Pädagogik der frühen Kindheit 
von elementarer Bedeutung. 
Im Gehirn eines Menschen findet sich eine Vielzahl von Nervenzellen, die sich bereits im 
Mutterleib verknüpfen und verbinden und nach der Geburt weiterentwickeln. Dabei 
festigen sich diese Verbindungen durch wiederholte Erfahrungen, hinterlassen Spuren im 
neuralen Netz und verändern sich ein Leben lang. 
Wesentlich für eine gesunde Entwicklung des Gehirns – und damit aller Lernprozesse – 
sind gute und tragfähige Bindungen und Beziehungen. Kinder lernen durch Interaktionen 
mit anderen und das aktive Auseinandersetzen mit der Umwelt. Diese Umwelt muss 
anregend und herausfordernd sein. Um sich aktiv mit ihr auseinanderzusetzen, braucht 
es Zeit und Menschen, die den Prozess begleiten, unterstützen und zulassen. 
Lernprozesse in der frühen Kindheit sind am nachhaltigsten, wenn sie Erfahrungswelt 
und den Alltag der Kinder aufgreifen und die Fragen, Anliegen und Interessen der Kinder 
berücksichtigen. 
 
In unseren Kindertageseinrichtungen werden die Erkenntnisse der Hirnforschung 
bezüglich des Lernens berücksichtigt und tagtäglich umgesetzt. Sie bieten den Kindern 
vielfältige Erfahrungs- und Erprobungsräume sowie pädagogische Fachkräfte, die die 
Kinder in ihren unterschiedlichen Lernprozessen und Lernerfahrungen begleiten, 
unterstützen und aktiv anregen. 
 
4.3. Die Bedeutung von Gleichaltrigen 
 
In unseren Einrichtungen gibt es  vielfältige Varianten der Altersmischung, denn Kinder 
brauchen sowohl Beziehungen zu Gleichaltrigen wie auch zu Kindern anderer 
Altersgruppen. Der Grundgedanke dabei ist, Kindern gute Entwicklungschancen zu 
bieten, indem sie voneinander und miteinander lernen. Im Sinne eines ganzheitlichen 
Lernens ermöglichen unterschiedliche Beziehungsstrukturen den Kindern vielfältige 
Erfahrungen und Erprobungsfelder. 
 
Insbesondere lernen Kinder dann besonders intensiv und nachhaltig, wenn sie ähnliche 
Themen und Interessen bearbeiten. Entwicklungspsychologisch trifft dies häufig auf 
Gleichaltrige zu. 
 
Unsere pädagogischen Fachkräfte wissen um die Bedeutung des Spiels mit Gleichaltrigen 
für die Persönlichkeitsentwicklung und ermutigen unsere Kinder dazu. In der Interaktion 
mit Gleichaltrigen entwickeln Kinder ihr Spiel ko-konstruktiv zu komplexeren Formen. Sie 
lernen, Diskussionen auf einem ähnlichen Sprachniveau zu führen und zu argumentieren, 
Handlungsstrategien zu übernehmen und auszuhandeln. Dabei messen sie sich 
untereinander im Sinne einer positiven Herausforderung. Junge Kinder erleben im 
Miteinander mit Gleichaltrigen ein Gelingen und eine positive Selbstwirksamkeit. Nicht  
nur das Nachahmen oder Vormachen, sondern auch durch gleichberechtigtes Planen 
und Gestalten profitieren Kinder voneinander. In unseren Einrichtungen können sich 
Gleichaltrige finden und ihre Interessen und Neigungen durch eine vorbereitete 
Umgebung mit altersspezifischem Material ausleben. Kinder lernen mit Gleichaltrigen 
umzugehen und schließen erste Freundschaften, die sie weiter begleiten.

4.4. Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung 
 
Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit - 
Entspannung und Konzentration im Snoezelraum 
 
Beispielhaft möchten wir am Entspannungsraum einen tieferen Einblick in unsere Arbeit 
ermöglichen. Entspannung im Snoezelraum ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit bei 
Step Kids Kitas gGmbH. 
 
Die Tage "unserer" Kinder sind oft voller Termine, die Zeit häufig bis zur letzten Minute 
verplant durch Musikunterricht, Tanzen, - Turnen, - Reiten, - Schwimmen usw. 
 
 Oft sind die Kinder den vielen Anforderungen nicht gewachsen, Seele und Körper 
geraten mehr und mehr aus dem Gleichgewicht. Erfahrungen und Eindrücke können 
nicht ausreichend verarbeitet werden - die Kinder sind nervös, aggressiv, schlafen 
schlecht, werden krank ... Kinder müssen daher stets die Gelegenheit haben, einerseits 
ihren natürlichen Bewegungsdrang zu befriedigen und andererseits durch Stille und 
Entspannung ihre Wahrnehmung zu sensibilisieren und zur Ruhe zu kommen. Bewegung 
und Entspannung - beides gehört in unserem Aktionshaus zum Alltag. Hierbei kommt es 
nicht darauf an, etwas Außergewöhnliches zu veranstalten, sondern sich Zeit zu nehmen, 
mit den Kindern Ruhe und Stille positiv zu erfahren, denn Kinder kennen Stille oft nur im 
Sinne von "SEI MAL STILL"! 
 
Wir möchten den Kindern Stille als positiven Erlebnisraum vermitteln, der sie für die  
leisen und manchmal leicht zu übersehenden Dinge in der Welt sensibilisiert. Der eigens 
dafür eingerichtete Snoezel- und Entspannungsraum bietet einzelnen Kindern oder 
Kleingruppen Rückzugsmöglichkeit. Angenehme, entspannte Atmosphäre, ruhige Musik, 
hochwertiges pädagogisches Material verleiten zum gegenseitiges Massieren, 
Geschichten hören, fallen lassen. All dies schafft den Kindern die Möglichkeit ihre Sinne 
zu erfahren, die Seele baumeln zu lassen und auch zu sich selbst zu finden. 
 
5. 
Mehrsprachigkeit 
 
Frühes Fremdsprachenlernen hat zum einen das Ziel, Kinder in dem spielerisch leichten 
Erwerb einer Sprache zu fördern und zum anderen, ihre Toleranz gegenüber fremden 
Sprachen und Kulturen zu entwickeln. Durch wissenschaftliche Untersuchungen ist 
nachgewiesen worden, dass gerade der frühe Kontakt zu Sprachen den Kindern langfristig 
den Zugang zu Fremdsprachen erleichtert. 
 
Bei Kindern ist die Erstsprache noch wenig „gefestigt“, sie nutzen eine Fremdsprache 
selbstverständlich und haben in der Regel keine Angst, Fehler zu machen. 
Außerdem sind sie Liedern, Reimen und Spielen sehr aufgeschlossen gegenüber, sodass wir 
die Mehrsprachigkeit in unseren Einrichtungen selbstverständlich einsetzen können. 
 
Wir setzen dies in unseren STEPKE-Einrichtungen mit Hilfe des Prinzips der „Immersion“ 
um, was das Eintauchen in eine fremde Sprache bedeutet. Hierüber besteht ein 
kontinuierlicher und intensiver Kontakt zur Fremdsprache, die in verschiedenen für die 
Kinder relevanten Kontexten selbstverständlich genutzt wird. 
 
Wir folgen dem Prinzip „eine-Sprache-eine-Person“, sodass für die Kinder eine Sicherheit 
vorhanden ist und sie die Sprache eindeutig einer Person zuordnen können. Sie entscheiden

selbst, ob sie an Aktivitäten in der Fremdsprache oder in der Landessprache teilnehmen 
möchten. 
 
In unseren STEPKE-Einrichtungen werden beide Sprachen (Deutsch-Englisch) bei allen 
Anlässen und in allen Situationen des täglichen Lebens verwendet, sodass es für die Kinder 
ein authentischer Umgang mit den Sprachen ist. Es ist unser Ziel, dass die Kinder entdecken, 
dass man sich die Welt in mehreren Sprachen erfolgreich erobern kann. 
 
6. 
Religiöse Erziehung 
 
Die Step Kids Kitas gGmbH ist ein überkonfessioneller Träger. Deshalb sind wir in der 
Einstellung zur religiösen Erziehung völlig neutral. Konkret heißt das, jahreszeitlich bedingte 
christliche Feste werden gefeiert, die Intensität der Inhalte ist abhängig vom jeweiligen 
vertieften Interesse einzelner Kinder. In unseren Einrichtungen gibt es Familien mit 
unterschiedlichen Nationalitäten. Um andere Religionen und Kulturen verstehen zu können, 
sollten Grundkenntnisse über die eigene Herkunft vorhanden sein. Erst dann führt die 
Auseinandersetzung mit dem „Fremden“ zu gegenseitiger Akzeptanz und einem 
respektvollen Zusammenleben. Dabei ist unerlässlich, dass Bedürfnisse, Gewohnheiten, 
Traditionen und Rituale sowie Normen und Werte einheimischer und zugewanderter 
Familien durchgängig in der alltäglichen Arbeit berücksichtigt werden. 
 
Adressaten interkultureller Pädagogik sind dabei nicht nur die Kinder, die im Ausland 
geboren und anschließend mit ihrer Familie zugewandert sind. Adressaten sind auch alle 
hier geborenen oder hier aufgewachsenen Kinder. In unseren Einrichtungen stehen die 
Lebenswelten aller Kinder und Familien im Mittelpunkt. Jedes Kind soll die Chance haben, 
sich in den Räumen und in den Angeboten wiederfinden zu können. Es muss die 
Wertschätzung seiner Sprache und seiner Kultur in der Einrichtung erfahren können, um so 
in der Lage zu sein, eine positive Identität aufzubauen. Allen Kindern wird das Gefühl 
vermittelt: 
 
Du bist angenommen – so wie du bist. Du hast ein Recht auf unseren Respekt vor deiner 
Kultur. 
 
7. Die Eingewöhnung im Kindergarten 
 
Der Übergang aus der Familie in eine Kindertageseinrichtung bedeutet eine 
Herausforderung für die Fähigkeit des Kindes, sich an eine neue Umgebung anzupassen und 
Beziehungen zu anderen Erwachsenen und Kindern aufzubauen. Auch Eltern erleben den 
Start mit dem Beginn einer neuen Lebensphase. 
 
Unsere Einrichtungen gestalten die Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell 
nach Laewen, Andres und Hédervári. Besonders relevant für Kinder, die das erste Mal eine 
unserer Einrichtungen besucht. 
 
Die Kinder haben die Möglichkeit, die jeweilige Einrichtung gemeinsam mit ihren Eltern zu 
"beschnuppern". Sie können die Räumlichkeiten bei diesem ersten Besuch erkunden und 
werden feststellen, dass dies eine neue, aber durchaus interessante Welt ist. 
 
In diesem Erstkontakt tauschen sich das pädagogische Personal mit den Eltern über die 
Inhalte des Elternfragebogens aus, um Kenntnisse über die Familie und das Kind zu 
erlangen.

Unter Eingewöhnung verstehen wir die Phase der ersten Wochen, die das Kind in unseren 
Kindertageseinrichtungen verbringt. Während dieser Phase kommunizieren wir stark mit 
den Eltern und gleichen immer wieder die Einschätzung des kindlichen Verhaltens ab. 
 
8. Das Freispiel 
 
Das Freispiel ist ein wesentlicher Bestandteil im Tagesablauf. Die Kinder haben die 
Möglichkeit, Erlebtes im Zusammenspiel mit anderen Kindern zu verarbeiten. Es wird eine 
Umgebung geschaffen, in der sich die Kinder auf künftige Lebenssituationen vorbereiten 
und gegenwärtige Lebenssituationen aufarbeiten und "begreifen" können. In einer für sie 
vorbereiteten Umgebung finden die Kinder vielfältige Möglichkeiten vor, sich ihren 
Bedürfnissen, Neigungen, Fähigkeiten und Interessen entsprechend frei zu entscheiden, 
was sie mit wem, wo und wie lange tun möchten. Das Spiel ist die wichtigste Erfahrungs-, 
Ausdrucks-, und Lernform für Kinder. Spielen bedeutet: Auseinandersetzen mit Menschen 
und Dingen; Phantasie, Bestätigung, gemeinsames Handeln, Umgang mit Materialien und 
Bedürfnissen; Entdecken, Experimentieren, verkleiden, Theater spielen, Erkennen und 
Erfahren; es ist lustbetont und schafft Kontakt; es ist schöpferisch und bedeutet 
Verständigung und vieles mehr. 
Die pädagogischen Fachkräfte haben die Aufgabe, die Kinder während des Spiels gezielt und 
aufmerksam zu beobachten. Sie sollen sich bewusst zurücknehmen, Impulse nur in 
bestimmten Situationen einbringen, in denen die Kinder Unterstützung und Hilfe brauchen. 
 
9. Der Morgenkreis, der Abschlusskreis, die Kinderkonferenz 
 
In den fest terminierten Kreisen oder Zusammenkünften erleben die Kinder sich in einer 
Gruppe. Der Morgen- oder Schlusskreis bietet die Möglichkeit, gemeinsam den Vormittag 
zu beginnen oder zu beenden, Erlebtes auszutauschen. In allen Räumen werden die Kinder 
dazu eingeladen. 
Hier wird erzählt, gesungen, gespielt, Wichtiges und Aktuelles besprochen und vieles mehr. 
In der Kinderkonferenz werden Kinder gezielt in Entscheidungsprozesse involviert. Hier 
werden über demokratische Abstimmungsverfahren zu unterschiedlichsten 
Themenkomplexen Mehrheitsbeschlüsse gefasst und innerhalb der Gruppe gelernt auch 
umzusetzen. 
 
9.1. Beteiligungsrechte für Kinder – Partizipation 
 
Seit 1. Januar 2012 regelt das Bundeskinderschutzgesetz (BKischG) in der pädagogischen 
Arbeit die verbindliche Beteiligung von Kindern bei allen Belangen und Entscheidungen, 
die sie konkret betreffen. 
 
In unserer pädagogischen Praxis wird ein Umfeld geschaffen, indem Beteiligung von 
Kindern aller Altersklassen ausdrücklich erwünscht und von den Fachkräften pädagogisch 
unterstützt und angeregt wird. Bei der Planung gemeinsamer Projekte, in 
Gesprächskreisen und fest installierten Kinderkonferenzen bieten wir den Kindern das 
Recht auf freie Meinungsäußerung, damit sie sich aktiv an Entscheidungen und 
Entwicklungen in ihrer Kita mitbeteiligen und frühzeitig lernen Verantwortung zu 
übernehmen. 
 
Wir nehmen unsere besondere Verantwortung wahr, Kinder ganzheitlich zu fördern und 
ihnen die volle Teilhabe an allen Bildungsmöglichkeiten aufzuschließen.

Dabei ermutigen wir Kinder – unabhängig ihres Alters – sich an Abläufen nach ihren 
Entwicklungspotenzialen aktiv mitzubeteiligen. 
 
Durch Teilhabe, Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung erleben Kinder in 
unseren Einrichtungen tagtäglich Partizipation. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass 
die Kinder eigenständig Einfluss auf die Tages- oder Projektgestaltung haben, selbst 
entscheiden können, wo sie sich in der Gruppe einbringen oder an welchen konkreten 
Angeboten sie teilnehmen möchten (Selbstbestimmung). 
 
In unseren regelmäßigen Morgenkreisen und Kinderkonferenzen wird für Kinder ein 
Rahmen geschaffen auch über Angelegenheiten, die ihnen missfallen in der Gruppe zu 
sprechen und Kritik zu äußern. Hier können basisdemokratische Entscheidungen in den 
Angelegenheiten getroffen werden. Ebenso werden folgende Projekthemen erörtert und 
ausgewählt, Räume und Mobiliar an den jeweiligen Bedürfnissen von Kindern angepasst. 
Regeln werden immer wieder überprüft und ggf. durch deren Einbringung ins 
Kinderparlament modifiziert, um nur einige Beispiele unserer Praxis zu veranschaulichen.  
 
Die respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Kind und Erzieher bildet die 
tägliche Grundlage für die Einbindung und Mitbestimmung der Kinder bei allen 
Entscheidungen. Dabei erleben die Kinder, wie sie Meinungen frei äußern können, fühlen 
sich gesehen und erkennen Konsequenzen ihres Handelns. Damit unterstützen wir die 
Wichtigkeit, die Kinder auf ein selbstbewusstes, eigenverantwortliches Leben in der 
Gemeinschaft vorzubereiten und auf ihre eigenen Potenziale zu vertrauen.  
 
10.  Vorschulerziehung 
 
Die Vorschulzeit ist für uns die gesamte Kindheit VOR DER SCHULE. Nach den Grundlagen 
der Konzeption kann sich die "Vorschulförderung" nicht nur auf das letzte Jahr vor der 
Schule beschränken. Wir haben familienbegleitend gemeinsam Bedingungen und 
Möglichkeiten geschaffen, um individuelle Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken, zu 
erproben, zu entwickeln und sich auf ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft 
vorzubereiten. 
 
Im Jahr vor dem Schuleintritt finden sich die Kinder verstärkt und gezielt zu 
altershomogenen Vorschulprojektgruppen zusammen. Durch zahlreiche wöchentliche 
Aktivitäten, Ausflüge z.B. innerhalb unserer intensiven Waldwoche , gezielte 
Beobachtungen der Kinder in diesen speziell altershomogenen Gruppen, ist es uns möglich, 
kompetente Ansprechpartner im Hinblick auf die Schulfähigkeit der Kinder zu sein. In einem 
abschließenden Schulfähigkeitsprofil teilen wir Eltern unsere Beobachtungen im Gespräch 
rechtzeitig vor der Schulanmeldung mit. Wir setzen uns engagiert in allen unseren 
Einrichtungen dafür ein, dass Kinder für den Start in der Schule beste Voraussetzungen 
haben.

11.  Ein Tag in unserer Kita 
 
11.1. Zeit 
 
In unseren Einrichtungen widmen wir uns besonders dem Thema Zeit, weil unsere 
Kleinstkinder sich zeit-los fühlen. Sie möchten nicht durch Zeitdruck ausgebremst oder in 
ihren Aktivitäten unterbrochen werden. 
Drei Zeitgrößen kombinieren und berücksichtigen wir beständig miteinander: 
Arbeitszeitbedürfnisse von unseren Fachkräften 
Individuelle Zuwendungs- und Zeitbedürfnisse der Kinder 
Den Zeitraum, den Mahlzeiten und Pflegezeiten zum ruhigen, kindzentrierten Ablauf 
beanspruchen 
Damit Zeiten für unsere Kinder optimal genutzt werden, bedarf es individueller und 
fortlaufender Absprachen im Team. Durch spontan auftretende Änderungen kommen 
erschwerend auch „fliegende Wechsel“ vor, die u. U. zwischen Tür und Angel geplant 
werden müssen. Auch dringende Elterngespräche erfordern eine rasche 
Vertretungsbereitschaft. Deshalb sind wir bemüht Zeitpuffer einzuplanen. 
 
In unseren Einrichtungen ist der Tag für unsere Kinder durch Fixpunkte, durch Stationen 
gekennzeichnet, die allen Beteiligten – vor allem den Kindern – Orientierung und 
Sicherheit durch immer wiederkehrende Abläufe gibt. 
Im Folgenden gehen wir auf die Tagesgestaltung in unseren Einrichtungen ein mit dem 
besonderen Augenmerk darauf, dass sich Unterschiede aufgrund des Alters der Kinder 
ergeben. 
 
11.2. Ankommen 
 
In unseren Einrichtungen erleben Kinder ein zweites Zuhause, in das sie jeden Morgen 
kommen. Insbesondere die jüngsten Kinder unter 3 Jahren begrüßen wir mit viel Ruhe 
und Zuwendung, denn sie brauchen Zeit sich zu verabschieden und sich auf den Tag in 
der Kita einzulassen. In der Phase des Ankommens orientieren sich unsere Kinder und 
suchen sich ihren Platz und stellen Kontakt zu allen her, die dazu gehören. 
Wir erfahren in dieser Zeit Vieles über ihr Wohlbefinden, eine Grundvoraussetzung gut in 
den Tag zu starten. 
 
11.3. Morgenkreis 
 
Jeden Morgen finden wir uns zu einem festen Zeitpunkt gemeinsam zu einem 
Morgenkreis zusammen, an der kein Kind fehlen sollte. Deshalb ist ein rechtzeitiges 
Ankommen in der KiTa wichtig. Dieser Tageseinstieg dient der Orientierung für den Tag, 
die Woche, die Jahreszeit und lässt alle gemeinsam spielen und singen. 
 
11.4. Gemeinsame Mahlzeiten 
 
Zu den bedeutungsvollen Arbeitsbereichen gehört in unseren Einrichtungen der Bereich 
Ernährung. Hier müssen viele Erfordernisse koordiniert und zusammengeführt werden. 
Wir sehen es als besonderes Qualitätsmerkmal unsere Speisen selbst frisch zuzubereiten. 
Wir berücksichtigen die physiologischen Ernährungsbedarfe von Kindern  
unterschiedlichen Alters, sind sehr bemüht um eine individuelle Anpassung von Kindern 
aus Familien unterschiedlicher Nationalität, erkennen die psycho-physische 
Ausgangslage der Kinder in puncto Ernährung und beziehen räumliche, materielle und

pädagogische Gesichtspunkte in unseren Arbeitsplan ständig mit ein. 
 
Jedes Kind isst anders und es gibt vielfältige Essgewohnheiten und Vorlieben. 
 
Kinder sind in der Lage ihre benötigte Nahrungsmenge und Nahrungszusammensetzung 
zu regulieren. Kinder essen in der Regel so viel und das, was sie brauchen. Aus diesem 
Grund verzichten wir auf Ermahnungen wie „der Teller muss leer gegessen werden“ oder 
„gegessen wird, was auf den Tisch kommt“. Nachtisch gehört mit zum kalkulierten 
Nährstoff- und Kalorienbedarf und wird auch dann dem Kind zugestanden, wenn es die 
Hauptmahlzeit nicht essen möchte. 
Speisen probieren geschieht in unseren Einrichtungen ausschließlich nach dem Prinzip 
der Freiwilligkeit. Genau diese Regeln beugen der Entstehung von Mangelernährung und 
Übergewicht vor. Kinder sind sehr wohl in der Lage ihre gesunde Selbstregulierung nicht 
zu verlernen. 
 
Wir sind verantwortlich für die Auswahl und Vielfalt von Nahrungsmitteln. Deshalb 
bieten wir eine appetitlich angerichtete leichte Kost, die zum konzentrierten Genießen 
anregt. 
Wir gestalten mit den Kindern die Mahlzeiten gemeinsam, indem wir den Tisch decken. 
Fast regelmäßig stoßen neu eingeführte Nahrungsmittel zunächst auf Ablehnung. Wir 
überwinden im gemeinsamen Lernprozess diese Ablehnungen viel einfacher in unseren 
Einrichtungen, als am Familientisch, weil es über die Vorbildfunktion der Erwachsenen 
und einzelner Kinder in der Gruppe viel leichter fällt. Das Neue wird dann in 
unterschiedlicher Variation auf dem Tisch erscheinen. 
 
Step Kids KiTas reicht allen Kindern täglich Obst- und Gemüseteller im Alltag. 
 
11.5. Ruhen und Schlafen 
 
Der kindliche Lebensrhythmus spiegelt sich in unseren Einrichtungen in den 
unterschiedlichen Stationen unseres Tagesgeschehens. Der Wechsel zwischen Wachen 
und Schlafen, Essen und Verdauen, Aktionen und Zu-Ruhe-Kommen ergänzen sich 
gegenseitig. Bewusst sorgen wir in unseren Häusern für ein ausgewogenes Verhältnis der 
bereits zuvor genannten Komponenten. 
Kinder, die neu in unsere Einrichtungen kommen, bringen ihren eigenen Schlafrhythmus 
mit. Bereits während der Eingewöhnungsphase erfahren wir von Eltern, welche 
Schlafgewohnheiten ihre Kinder haben und auf welche Art und Weise sie sich wohl und 
geborgen fühlen. Im Laufe der Zeit übernehmen die Kinder den Kita-Rhythmus, in dem 
wir ihnen Ruhe und Schlaf im Rahmen eines bestimmten Zeitraumes anbieten. 
Wie viel Schlaf Kinder benötigen zeigen uns die Kinder selbst. Dieses Bedürfnis zu 
befriedigen ist uns ein besonderes Anliegen im Tagesverlauf. 
 
11.6. Angebote, Aktivitäten und Projekte 
 
Unsere Angebote für die Jüngsten werden ausschließlich in Klein- und Interessengruppen 
mit unterschiedlichen Tätigkeitsformen angeboten. Diese kurzfristigen, meist an 
unterschiedlichen Orten stattfindenden Tätigkeiten haben zum Ziel, dass Kinder die 
Eigenschaften von Materialien erkunden und kennenlernen. 
 
Wir beschäftigen Kinder nicht in unseren Einrichtungen, sondern bieten nach dezidierter 
Beobachtung über einen längeren Zeitraum Themen und Materialien an, die Kinder in

den Gruppen beschäftigen. Daran knüpfen wir unsere Angebote an Kinder an. Ziel ist es, 
die Interessen von Kindern aufzugreifen und weiterführend zu begleiten. Dafür müssen 
sich unsere Fachkräfte immer wieder sachkundig machen. Lerninteressen der Kinder 
führen uns dazu, dass auch wir unser eigenes Wissen erweitern. Besonderen Wert legen 
wir auf eine entsprechend gestaltete Raum- und Materialvorbereitung. Eine 
Materialvielfalt ermöglicht Kindern ganz eigene Experimente – oft auf Nebenwegen - 
dazu anzustellen. 
 
Projekte entwickeln sich in unseren Einrichtungen durch gezielte Beobachtungen der 
Kinder und werden durch Impulse und Angebote umgesetzt. Damit entwickeln wir mit  
den Kindern gemeinsam Projektthemen – ausgehend von ihren Interessen – und 
ermutigen sie zu neuen Fragestellungen. Mitbestimmung – Mitsprache – Mitmachen als 
Grundsätze zum gemeinsamen Dialog mit Kindern. Für Projektplanungen schaffen wir 
einen Rahmen, der im Verlauf des Projektes verändert, ergänzt oder auch unterbrochen 
werden kann, wenn neue Fragen oder Bedürfnisse von Kindern entstehen. Diese 
vielfältigen Spiel- und Lernaktionen werden von Kindern erlebnisreich und interessant 
durch die Dauer der Zeit in den Einrichtungen führen. Wichtig ist uns dabei, dass nicht 
alle Kinder zur gleichen Zeit die gleiche Aktivität mit den gleichen Mitteln oder 
Materialien ausführen. Durch Klein- oder Teilgruppen ermöglichen wir den Kindern 
erhöhte Zuwendung und stärken ihre sozialen Kompetenzen. 
 
Alle pädagogischen MitarbeiterInnen entwickeln jährlich eigene Projekte innerhalb ihrer 
Gruppe, die in Form einer Projektmappe dokumentiert werden und allen unseren 
STEPKE-Häusern gegenseitig zur Verfügung gestellt werden. 
 
11.7. Nach Hause Gehen 
 
Der Abholprozess für unsere Kleinstkinder bedeutet ein „Umschalten und Loslassen“ und 
muss erst gelernt werden. Sich von anderen Kindern, den Bezugspersonen oder dem 
Spielmaterial zu trennen, gelingt in dieser Altersstufe leichter durch feste Rituale, sowie 
klare Bring- und Abholzeiten. Im späteren Verlauf lernen die Kinder zwischen beiden 
Lebenswelten, deren Bezugspersonen und den Verhaltensweisen im Tagesverlauf mit 
eigenen Regeln und Gewohnheiten zu differenzieren.

12.  Qualifizierungsprozess und Weiterentwicklung,Supervision und Fortbildung 
 
Supervision ist eine professionelle Beratungsmethode für arbeitende Menschen. Sie 
unterstützt die Identitätsbildung am Arbeitsplatz und richtet sich deshalb vorrangig an 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; einzeln, in Gruppen oder im Team. 
 
Im Beruf kommen Menschen mit unterschiedlichen Bezügen, Werten und Biographien 
zusammen. Sie haben Ideale und Verwundbarkeiten, Potenziale und Grenzen. Auf diesem 
sehr persönlichen Hintergrund agieren sie, kommunizieren, entwickeln und verändern sich. 
Supervision kann helfen hinzuschauen, welche Konflikte und Grenzüberschreitungen daraus 
gefolgt sind, wie Klarheit und konstruktive Auseinandersetzung möglich werden können. An 
der Supervision nehmen alle Bezugspersonen aus allen Gruppen teil, da die 
Zusammenarbeit ein wesentlicher Bestandteil der Konzeption unserer Einrichtung ist. 
 Jede Fachkraft hat das Recht an pädagogischen Fortbildungen teilzunehmen oder 
Bildungsurlaub zu beantragen. Zur internen Fortbildung können in unregelmäßigen 
Abständen Seminare und Vorträge in allen unseren Einrichtungen – auch 
Häuserübergreifend - stattfinden. 
 
12.1. Individuelle Vor- und Nachbereitung 
 
Jede Fachkraft bereitet sich intensiv auf ihre Arbeit vor. Sie sammelt Ideen, sucht 
variationsreiche Materialien (auch aus dem Alltag), Lieder, Spiele usw., die zum 
geplanten Projekt und zur Altersstruktur der Kindergruppe passen. 
 
Elterngespräche können in diesem Zeitfenster intensiv vorbereitet werden. Unter die 
persönliche Vorbereitungszeit fällt auch die Reflexion der eigenen pädagogischen Arbeit 
und der Zusammenarbeit im Team. 
Zudem werden Einkäufe und Besorgungen erledigt, Termine vereinbart und Räume 
umgestaltet. 
 
12.2. Teamsitzung 
 
Regelmäßig treffen sich die Mitarbeiter zu Gesamtteamsitzungen, sowie Klein- oder 
projektspezifischen Teamtreffen. 
 
Aus der Beobachtung von Gruppenprozessen werden Ideen oder Anstöße von Kindern 
aufgegriffen und Projekte geplant und vorbereitet. Passende Aktivitäten, 
Gesprächsansätze, gestalterisches Arbeiten, angeleitete Rollenspiele und Lieder, die der 
momentanen Lebenssituation oder den Interessen der Kinder entsprechen, werden 
überlegt. Feste und Elternabende werden geplant und organisiert, Ideen und Materialien 
gesammelt. 
Für die Besprechung einzelner Kinder (Fallbesprechung durch kollegiale Beratung) wird 
viel Raum benötigt, wobei hier das allgemeine Verhalten, Fähigkeiten, Konflikte, Ängste, 
die Position des Kindes innerhalb der Gruppe, die soziale, emotionale, motorische und 
kognitive Entwicklung aufgegriffen und das Verhältnis zu Bezugspersonen, Eltern und der 
Gruppe erläutert werden. Weitere Schritte sind die Reflexion des pädagogischen 
Verhaltens und möglicher Schwierigkeiten sowie die daraus resultierenden 
Überlegungen zu pädagogischen Maßnahmen, Hilfen oder weiteren Angeboten. 
In diesem Zusammenhang werden auch Elterngespräche besprochen und vorbereitet. 
 
Des Weiteren werden Regelungen und Zuständigkeiten im täglichen Ablauf verteilt, z.B.

Arbeitszeiten, Angebote, Durchführung von Elterngesprächen und Elternabenden etc. 
Vorbereitend für Gespräche mit dem Träger werden wichtige Fragestellungen diskutiert 
und Tagesordnungspunkte gesammelt. 
 
Da für konzeptionelle Fragen in diesem Rahmen nur sehr wenig Zeit bleibt, finden 
jährlich so genannte Planungstage statt, an denen u.a. die pädagogische Konzeption 
weiterentwickelt wird. 
 
13. 
 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern 
 
Bewusst verstehen wir uns als familienergänzende Einrichtung, indem wir die Familie als 
das wichtigste Erziehungsfeld ansehen. Wir unterstützen die Erziehungsarbeit der Eltern 
und ergänzen diese. So bieten wir vielfältige Formen der Zusammenarbeit mit Eltern an. 
Elterngespräche und thematische Elternabende, genauso wie gemeinsame Feiern und 
Arbeitseinsätze. Besondere Aktivitäten, welche in eine längerfristige Projektplanung des 
gesamten Hauses eingebunden sind, werden für die Eltern durch Plakate und Elternbriefe 
rechtzeitig bekannt gegeben. So wird die pädagogische Arbeit transparent, und es  werden 
Ansatzpunkte gegeben, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Leben in unseren 
Häusern aktiv mitzugestalten. Außerdem sehen wir es als unsere Aufgabe an, Erlebnisfelder 
für Kinder und Eltern gemeinsam zu ermöglichen. Wir gestalten regelmäßig Feste und 
Veranstaltungen in denen Eltern, Kinder sowie Großeltern zusammenfinden können. Zudem 
finden gemeinsame kreative Nachmittage, Ausflüge, Spiel- und Singkreise statt. 
 
13.1. Formen der Elternbeteiligung Elterngespräche 
 
Um den gegenseitigen Austausch über den Entwicklungsstand der Kinder abzugleichen, 
finden regelmäßige Elterngespräche statt, die sowohl von den Eltern als auch vom 
pädagogischen Fachpersonal angeregt werden können. 
 
13.1.1. Elternabende 
 
Es finden regelmäßige Elternabende statt, die entweder vom Träger oder vom Team 
ausgehen können. Diese Elternabende können die pädagogische Arbeit der Einrichtung 
betreffen, bestimmte Themen auch gruppenübergreifend behandeln sowie auch einer 
gesellig-kreativen Form entsprechen. 
 
13.1.2. Hospitationen 
 
Nach Absprache mit dem pädagogischen Fachpersonal werden in allen unseren 
Einrichtungen mit Terminierung Hospitationen angeboten. 
 
13.1.3. Hausbesuche 
 
Wir bieten jährlich auf freiwilliger Basis einen Hausbesuch für jede Familie durch eine 
Bezugspädagogin an. 
 
13.1.4. Beschwerdemanagement 
 
Eltern haben die Möglichkeit über Elternbefragung, Elternsprechtagen und Elternräte 
Ihre Wünsche, Sorgen und Anliegen vorzutragen.

14.  Kooperationen mit anderen Institutionen Zusammenarbeit mit den 
Grundschulen 
 
Nachdem feststeht, welche Grundschule das zukünftige Schulkind besuchen wird, nimmt 
eine Bezugsperson aus der KiTa Kontakt mit der Schule auf. Je nach Schulkonzept findet 
eine Verzahnung im Bildungssystem zwischen KiTa und Schule statt. 
 
14.1. Weitere Kooperationen und Kontakte zu anderen Einrichtungen 
 
Unsere KiTas sind ein aktiver Teil der sozialen Infrastruktur des jeweiligen Stadtteils. 
Durch die Kooperation mit den Fachdiensten der Stadt, mit anderen Institutionen und 
Initiativen bringen wir die Vernetzung in den Stadtteilen voran. 
 
Kinder lernen über die Tageseinrichtung hinaus Angebote im Stadtteil kennen. Wir 
haben darüber hinaus regelmäßig Kontakt mit: 
anderen Kindertageseinrichtungen 
ASD und Soziale Beratungsstellen 
Jugendamt 
Polizei und Feuerwehr 
Gesundheitsamt 
Erziehungsberatungsstellen 
Grundschulen, sowie der Austausch mit (Sprach-)Heilpädagogen, Frühförderstellen, 
Kinderpsychologen, Kinderärzten, Logopäden u.s.w. 
 
15.  Öffentlichkeitsarbeit 
 
Step Kids Kitas gGmbH legt Wert auf Transparenz der Arbeit. Dies wird u.a. durch unsere 
Homepage, Veröffentlichungen in Schaukästen im Außenbereich, Aushänge in den 
jeweiligen Einrichtungen sowie durch Presseberichte und Internet erreicht. 
 
16.  Gesunde Kinder 
 
16.1. Ernährung 
 
Die Kinder werden in unseren Häusern rundum vollwertig verpflegt. 
( Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnack, Abendbrot, Obst-Gemüserunden) 
 
Bei der Step Kids Kitas gGmbH wird das Mittagessen täglich frisch gekocht. 
Die Ernährung ist abwechslungsreich, kindgerecht und möglichst vollwertig. Der 
kindliche Bedarf an Eiweiß, leicht verdaulichen hochwertigen Fetten, Ballaststoffen, 
sowie die Deckung von Vitamin- und Mineralstoffbedarf wird bei der Zubereitung und 
Zusammenstellung der Nahrung berücksichtigt. Zuckerfreie Getränke stehen 
ausreichend zur Verfügung. 
Gegebenenfalls werden Ernährungsgewohnheiten von Kindern aus anderen 
Kulturkreisen berücksichtigt. 
Auf Nahrungsmittelallergien wird Rücksicht genommen. 
 
Die Eltern haben bei  mitgebrachten Speisen Sorge zu tragen, dass sie mit der Ernährung 
im Haus zu vereinbaren ist. 
Regelmäßig backen wir mit den  Kindern frisches Vollkornbrot oder bereiten andere 
Speisen zu.

16.2. Bewegung 
 
Von Anfang an nehmen Kinder die Welt über ihren Körper und ihre Sinne wahr. Indem 
sie sich bewegen, entdecken sie räumliche Zusammenhänge, lernen Eindrücke 
zuzuordnen und machen Erfahrungen über sich selbst. 
Bevor Kinder anfangen sprechen zu lernen und sich mitteilen zu können, drücken sie sich 
über Bewegung aus. 
Das Greifen ist immer auch ein Begreifen, das Anfassen ein Erfassen. 
 
Bevor das Kind sich sprachlich äußern kann, hat es bereits ein Wissen über räumliche 
Beziehungen: wie z.B. oben - unten, vorn - hinten. 
Ein gut funktionierendes Wahrnehmungssystem ist wichtig, um die Eindrücke und 
Erfahrungen aufzunehmen und später zu verarbeiten. 
Bei der Geburt sind bereits alle Sinnesorgane des Kindes voll ausgebildet. Seine 
Wahrnehmung erfolgt über: 
 
Sehsinn (optische Wahrnehmung), 
Hörsinn (akustische Wahrnehmung), 
Tastsinn (taktile Wahrnehmung), 
Geruchssinn, 
Geschmackssinn, 
Gleichgewichtssinn (vesikuläre Wahrnehmung), 
Bewegungsempfindung (kienästhetische Wahrnehmung). 
 
Die Fähigkeit zur differenzierten Wahrnehmung entwickelt sich im Laufe der ersten 
Lebensjahre. Ein Kind muss sehen, hören, riechen, tasten, schmecken, seinen Körper 
vielfältig erfahren um sich im Gleichgewicht zu entwicklen. 
 
"Das Auge sieht - das Ohr hört - die Nase riecht - die Haut fühlt - die Finger tasten - der 
Fuß versteht - die Hand begreift - das Gehirn denkt - das Blut pulst - der Körper schwingt 
..." 
(H. Kükelhaus) 
 
 Kinder sind in ihrer Bewegungsentwicklung prinzipiell kompetent und autonom. Sie sind 
fähig, ihre Bewegungsmöglichkeiten selbst zu entdecken, sie auszuprobieren und sie 
weiterzuentwickeln. 
 
"Kinder können nur dann selbstständig werden, wenn wir sie selbst ihre Entwicklung 
bestimmen lassen." (E. Pikler) 
 
Unser tägliches Bewegungsangebot setzt sich aus "flexiblen Bausteinen" zusammen, die 
über die Woche verteilt regelmäßig angeboten werden: 
 
Offenes, gruppenübergreifendes Bewegungsangebot 
Geplantes Bewegungsangebot, meist als Bewegungsgeschichte 
Spielerische Wassergewöhnung 
Bewegungslandschaft mit Groß- und Kleingeräten 
Situative Bewegungsspiele drinnen und draußen - je nach Tagesplan der Gruppe 
Waldtag

16.3. Schwimmen und Turnen 
 
Die Kinder bei Step Kids Kitas gGmbH gehen regelmäßig in die eigene Turnhalle 
Bewegungsraum, der nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen altersadäquat 
ausgestattet ist. Diese Räumlichkeiten bieten den Kindern verschiedene Möglichkeiten 
sich altersentsprechend an Großgeräten oder kleineren Bewegungslandschaften mit 
Treppen, Auf- und Abgängen zu erproben. Die gesamte Körpermotorik, 
Körperkoordination und viele Sinneswahrnehmungen wird hier z.B. an der Kletterwand 
und eigenständigen Seilsystemen an Decken und Wänden angesprochen und gefördert. 
Jede Einrichtung hat dementsprechend fortgebildete und qualifizierte Fachkräfte. 
 
Unsere häuserinternen Schwimmkurse werden regelmäßig in altershomogenen 
Kleingruppen in öffentlichen Schwimmbädern durchgeführt. Dies variiert in den 
entsprechenden Standorten. Ziel ist es, bei Eintritt in die Schule das Seepferdchen- 
Abzeichen zu erlangen oder die Voraussetzungen bestmöglichst zu vermitteln. 
 
16.4. Schuhfreie Zone 
 
Im ganzen Haus herrscht "Schuhfreie - Zone". Dies ist für die Füße die gesündeste Art zu 
laufen. Außerdem hat die „Schuhfreie Zone“ den Effekt, dass der Boden sehr sauber ist 
und bleibt. Zum einen für unsere Krabbelkinder, zum anderen lädt der Boden viel mehr 
zum Spielen ein. 
 
16.5. Gesunde Zähne 
 
Die Kinder putzen bei uns täglich ihre Zähne nach dem Mittagessen. Wir arbeiten eng 
mit dem Gesundheitsamt zusammen, das regelmäßig mit den Kindern, Erziehern und 
Eltern Infoveranstaltungen anbietet. Auch in diesem Bereich ist die "gesunde Ernährung" 
ein wichtiger Bestandteil. 
 
Wir arbeiten im Rahmen der Zahngesundheit mit den örtlichen Gesundheitsämtern 
zusammen. 
 
Regelmäßig besuchen wir nahegelegene Zahnärzte oder Mundhygienezentren. 
 
16.6. Wald- Wiesentage 
 
Innerer Bezug zur Natur kann nur entwickelt werden, wenn Natur nicht als Lernort, 
sondern als Ort kindlichen Lebens gestaltet wird. In der offenen und natürlichen 
Umgebung des Waldes geschieht Lernen ganzheitlich und phantasiereich. Alle Sinne 
werden angesprochen. Der Aufenthalt im Wald bietet somit einen wichtigen Gegenpol 
zum alltäglichen Leben und zum häufigen Fernsehkonsum. 
 
An wöchentlich, regelmäßig stattfindenden Waldtagen ziehen die Kinder für einen 
bestimmten Zeitraum mitten in den Wald. Die Dauer der Waldtage hängt vom Alter, der 
Gruppenzusammensetzung und der daraus sich ergebenden Kondition der Kinder ab. Die 
Kinder erleben den Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, gehen auf Spurensuche 
und spielen und essen unter freiem Himmel bei fast jedem Wetter. Im Kindergarten 
werden die Erlebnisse reflektiert, mit den gesammelten Materialien wird gestaltet und 
gebastelt. Die Kinder lernen so ökologische Zusammenhänge im Lauf der Jahreszeiten 
kennen und den Wald als Schutzraum für Tiere und Pflanzen zu respektieren.

Jedes Jahr findet eine Waldwoche statt, in der die Kinder sich ausschließlich im Wald 
befinden. 
 
17.  Alltagsintegrierte Sprachbildung und Kommunikation 
 
Die Sprache und das Sprechen helfen dem Kind seine Umwelt zu begreifen und durch 
Sprache verfügbar zu machen. Gute Sprachkenntnisse sind der Grundstein für 
weiterführende Lernprozesse. Sie ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und sind eine 
wichtige Voraussetzung zur Chancengleichheit.  
Sprechen lernen braucht das Miteinander. Die Kinder werden in unseren Stepke-
Einrichtungen angeregt, ihre Erfahrungen und Gefühle zu interpretieren. Sie machen 
vielfältige kommunikative Erfahrungen. Diese befähigen sie, Kontakte zu anderen 
aufzubauen, sich in der Gruppe zu behaupten und in einen sozial-kommunikativen 
Austausch mit anderen zu treten. Ganzheitliche Sprachförderung ist in unseren Alltag 
integriert, indem wir Anlässe schaffen, sich altersgemäß in der deutschen und/oder der 
englischen Sprache ausdrücken zu können. 
 
Unsere Fachkräfte begreifen Sprache als Schlüsselsituation in Bezug zum Situationsansatz. 
Den Alltag gestalten sie bewusst sprachfreundlich und sprachanregend für Kinder jeden 
Alters. In besonderen Angeboten, Projekten und Förderkreisen widmen wir unsere 
Aufmerksamkeit Vorlesesituationen und Bilderbuchbetrachtungen, der Literacy-Erziehung. 
Sie gestalten Sprachförderung durch Musik, Spiel und Bewegung, setzen Medien und 
Methoden in der Sprachförderung ein.  
 
Unsere Fachkräfte suchen gezielt Spiele und Reime aus und regen Stehgreifspiele, Rollen- 
und Theaterspiele an. Hierbei fördern sie Mundmotorik, Erschließung von Atem- und 
Resonanzräumen, verbale und nonverbale Ausdrucksweisen, Singstimme, Rhythmusgefühl 
und den spontanen, experimentellen Umgang mit der eigenen Stimme. 
 
Aus diesem Grund fördern unsere Fachkräfte Dialoge, begleiten ihr Handeln durch 
Sprechen. Sie wissen um die Bedeutung ihres Verhaltens bei der Sprachrichtigkeit der 
Kinder. 
 
Allen Fachkräften und engen Bezugspersonen der Kinder muss ihr eigenes Sprachvorbild 
gegenwärtig sein. Die Reflexion des eigenen Sprachverhaltens, insbesondere in Bezug auf 
Grammatik, vollständige Sätze, Wortschatz, eigene Kommunikationskultur, 
Artikulationsfähigkeit und Sprechfreude. Auch die Einstellung zu Fremdsprachen ist von 
zentraler Wichtigkeit. 
 
Die Sprache und das Sprechen helfen dem Kind seine Umwelt zu begreifen und durch 
Sprache verfügbar zu machen. 
Gute Sprachkenntnisse sind daher eine absolute Notwendigkeit für weitere Lernprozesse. 
Sie ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und sind eine wichtige Voraussetzung zur 
Chancengleichheit. 
Sprachförderung braucht eine differenzierte Vorgehensweise, d.h. die individuellen 
Bedürfnisse des einzelnen Kindes müssen berücksichtigt werden.

17.1. Unsere Ziele: 
 
Förderung durch alltagsintegrierte Sprachbildung  
Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit 
Die ständige verbale Verständigung im alltäglichen Leben, d.h. Umgangssprache als 
wichtige Schlüsselkompetenz erleben 
Das Mitteilen der eigenen Befindlichkeit fördern 
Das Zurechtfinden in der außer familiären Welt zu erleichtern durch Verstehen und 
Benennen 
Wortschatzerweiterung 
Das Bewusstsein und die Freude an der Sprache zu wecken und zu fördern 
Intensives Heranführen an Bilderbücher und Geschichten 
Begriffe werden mit zunehmender Differenzierung von Wahrnehmung und Denken 
aufgebaut und präzisiert 
 
17.2. Musik und Gesang 
 
Die täglichen Spiellieder und Fingerspiele lassen Kinder Sprache positiv erleben. Durch 
viel Musik, den Rhythmus, die Melodie, wird Sprache noch einmal aus einer anderen 
Perspektive gesehen. Das gemeinsame Erleben von Sprache in musikalischer Form ist für 
Kinder jeden Alters ein schönes Erlebnis und kann auch dazu beitragen evtl. Hemmungen 
abzubauen. 
Für die Kindergartenkinder ist es dazu noch einmal eine besondere Herausforderung, 
kleine Gedichte zu lernen, oder beispielsweise eine Rolle in einem kleinen Theaterstück 
zu übernehmen, deren Höhepunkt dann eine Vorführung vor Publikum ist. 
Dies stellt an die Kinder nicht nur eine hohe sprachliche Herausforderung, sondern sie 
müssen sich auch in hohem Maße konzentrieren, zuhören und als „Team“zusammen 
arbeiten. 
 
17.3. Bilderbücher – Lesen und Sprache 
 
Bilderbücher und Geschichten spielen eine nicht unerhebliche Rolle, bei unserer Arbeit 
in den einzelnen Gruppen. Sie enthalten eine Vielzahl von Dingen und Ereignissen, die 
die Kinder in Bild und Gespräch kennen lernen können. 
Das Tempo von sprachlicher Anregung und Kommunikation wird dabei flexibel und 
sensibel auf das Kind, je nach Sprachniveau und Interesse abgestimmt. 
Erklären, Rückfragen, Wiederholen und Verweilen wird natürlich in die Aktivität der 
Bilderbuchbetrachtung integriert. 
Wir unterscheiden je nach Altersstruktur verschiedene Variationsmöglichkeiten, wie z.B.: 
 
Einfaches Benennen der Dinge, die zu sehen sind umschreiben, erweitern, definieren, 
Herstellen von Beziehungen und Abfolgen zwischen Bildern,  
Deutungsprozesse bewusst machen, 
Bezüge herstellen zum Leben des Kindes und Vorausdeutungen 
Geschichten selber weiter erfinden 
Eigene Geschichten erzählen lassen 
Gem. Gruppengeschichten aufschreiben (Jedes Kind erzählt einen Satz von einer 
Geschichte immer weiter…) 
 
Dabei ist es uns besonders wichtig, dass das Kind selbst zum Erzähler der Geschichte 
wird und seine Freude entdeckt.

Die Kinder erfahren bei uns vieles über Schrift- und Buchkultur, wie z.B. dass es einen 
Autor gibt, einen Buchtitel, man ein Buch von rechts nach links liest, dass sich im Text 
einzelne Wörter und ganze Sätze erkennen lassen u.v.m.  
 
18. U3 Bereich 
 
Der U3 Bereich ist ein Schwerpunkt unserer STEPKE – Einrichtungen. 
Zusätzlich zum Vorgeschriebenen gibt es Abweichungen und Themen, die hier besonders zu 
erwähnen sind: 
 
18.1. Eingewöhnung - Emotionale Sicherheit 
 
Jedes Kind wird in seiner Individualität und seiner Kultur angenommen und 
wertgeschätzt. Dieser besondere Lebensabschnitt der Eingewöhnung erfordert eine 
intensive Begleitung durch Bezugspersonen und unsere pädagogischen Fachkräfte. 
 
Diese neue Situation braucht Zeit, Geduld, Verständnis und feste Tagesabläufe, sowie die 
Unterstützung durch die begleitende Bezugsperson, um einen gelungenen 
Bindungsaufbau zwischen Kind Gruppenerzieher entstehen zu lassen. 
 
Das Kind bestimmt das Tempo der Eingewöhnungsphase und deren Abschluss. 
 
18.2. Feste Rituale 
 
Rituale haben eine große Bedeutung bei Step Kids Kitas gGmbH. Es ist sehr wichtig, dass 
in der ersten Zeit die Kontinuität gesichert ist, damit sich das Kind auf neue 
Bezugspersonen einstellen kann. 
Die Kinder orientieren sich an bestimmten Aktionen im Alltag. Rituale fördern das Gefühl 
einer Zugehörigkeit: 
 
Begrüßungs- und Abschiedsrituale 
Das Singen vor dem Frühstück und Mittagessen 
Gruppeninterne Spiel-, Sing-, und Gesprächskreise 
Feste im Jahresverlauf (Karneval, Ostern, Weihnachten, Geburtstage, …) 
das gemeinsame Essen 
 
18.3. Der Gruppenalltag (exemplarisch) 
 
Der Gruppenalltag beginnt ab 7.00 Uhr mit der Begrüßung des einzelnen Kindes durch 
die Fachkraft  in der Gruppe. Um 9.00 Uhr beginnt der Tag mit dem gemeinsamen 
Morgenkreis. Im Anschluss an den Morgenkreis findet das gemeinsame Frühstück statt. 
Individuelle Bedürfnisse und Angebote finden ihren Raum im Vormittagsbereich (z.B. 
schlafen, spielen, kreative Angebote, rausgehen…). 
Der Vormittag gestaltet sich dadurch sehr unterschiedlich. 
 
Zum Abschluss des Vormittags wird wieder ein gemeinsamer Sing- oder Spielkreis 
gebildet. 
Anschließend wird gemeinsam Mittag gegessen. Nach dem Essen erfolgt dann der 
Mittagsschlaf. 
 
Der Nachmittag wird mit Spiel und Spaß und besonderen Angeboten individuell

gestaltet. 
 
18.4. Motorik 
 
Die Kinder haben kindgerechte Räume, die zum aktiven Handeln auffordern und in der 
sich motorische Grundfähigkeiten weiterentwickeln lassen. 
Platz für großräumige Bewegung durch: 
 
Unterschiedliche Ebenen, Treppen, Leitern, Rutschen, … 
Möglichkeiten zum Kriechen, Krabbeln, Klettern, Laufen… 
Anregendes, vielseitiges Außengelände 
Ausflüge in die Natur 
Unterschiedliche Spiel / Experimentier - Materialien 
 
18.5. Gesundheit und Körperpflege 
 
Die gesamte Pflegesituation ist in unseren Häusern stark an das Pikler-Konzept 
angelehnt. Das beinhaltet die liebevolle Ansprache, die Benennung von Körperteilen und 
Versprachlichung von Abläufen, sowie die Vorbereitung unter Einbeziehung der Kinder in 
ihre Wickelsituation. 
 
Die Pflegesituation beinhaltet z.B. : 
 
Waschen von Gesicht und Händen 
Wickeln 
Zähne putzen 
Baden/Duschen bei Bedarf 
Nase putzen 
Begleitung zum Toilettengang/ Töpfchen 
 
Dazu gehört auch das Beobachten der Kinder, die Anzeichen von Erkrankungen zeigen, 
um die Eltern informieren und beraten zu können. 
Stärkung der körperlichen Abwehrkräfte durch den Aufenthalt an der frischen Luft. 
 
18.6. Ernährung 
 
Die Mahlzeiten richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Kleine 
Kinder werden gefüttert, die größeren essen selbstständig. 
Bei der Ernährung werden gesundheitliche Probleme wie z.B. Allergien berücksichtigt. Es 
wird auf eine ausgewogene Nahrung Wert gelegt. 
Die gemeinsamen Mahlzeiten vermitteln den Kindern Esskultur, z.B. den Umgang mit 
Löffel, Gabel und Messer, sowie das sitzen bleiben und eine gewisse Ruhe am 
Essenstisch zu wahren. 
Außerdem wird auf eine gute Atmosphäre sowie auf einen ansprechend gedeckten Tisch 
geachtet, denn das Auge isst mit. 
Es wird den Kindern immer Obst und Rohkost zu den Mahlzeiten zur Verfügung gestellt. 
Für Säuglinge werden Fläschchen oder Gläschen ( Brei ) vorbereitet.

18.7. Sauberkeitsentwicklung 
 
Für viele Eltern ist schon beim Aufnahmegespräch das Thema Sauberkeitsentwicklung 
ein wichtiger Punkt. 
Bezüglich Sauberkeitsentwicklung gibt es immer wieder Absprachen mit den Eltern 
(Reservekleidung mitbringen; Windel auch zu Hause abmachen etc.), wobei wir nicht die 
Verantwortung dafür übernehmen, dass ein Kind innerhalb eines bestimmten 
Zeitrahmens sauber ist. 
 
Der beste Zeitpunkt zum „sauber werden“ ist, wenn das Kind die ersten eigenen Zeichen 
dazu setzt. 
 
Die Körperpflege insgesamt nimmt einen wichtigen Teil in unserer Arbeit ein und ist 
Bestandteil körperlichen Wohlbefindens. Um das Kind zu einem gesundheitsförderlichen 
Verhalten hinzuführen, ist die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen im Bereich 
der Hygiene notwendig (z.B. Umgang mit der Zahnbürste, Waschlappen, etc.). Wichtig ist 
eine bejahende Haltung zum Körper des Kindes, die der/die Erwachsene durch 
regelmäßige und liebevolle Pflege vermittelt. So erfährt das Kind Pflege als etwas 
Angenehmes und behält sein natürliches Verhältnis zum Körper. Die Wickelzeiten 
orientieren sich am individuellen Rhythmus des Kindes. Während des Wickelns wird das 
Kind angeregt, seinen Körper wahrzunehmen. 
Wir nehmen uns Zeit und Ruhe für die individuelle Wickelsituation. 
Was die Sauberkeit betrifft, so möchte jedes Kind schrittweise und seiner persönlichen 
Entwicklung entsprechend „trocken“ werden. Zwang und Leistungsdruck helfen dem 
Kind bei diesem wichtigen Entwicklungsschritt nicht weiter. 
 
18.8. Essen und Trinken 
 
Die Kinder bekommen auf jedes Alter abgestimmte Nahrung. Ob Milchfläschchen, 
Obstgläschen, Breie etc.. es wird zu Beginn der Mitgliedschaft mit den Eltern 
abgesprochen was die Kinder essen und auf alle individuellen Besonderheiten geachtet. 
Die größeren Kinder, die bereits „normal mitessen“, bekommen ein frisch gekochtes 
Mittagessen. Ein wöchentlicher Speiseplan wird für die Eltern ausgehängt. 
 
Unser Essen soll … sättigen … schmecken … entspannen … 
unterhaltsam sein … Kommunikation anregen … pro soziales Verhalten stärken 
… gesundheitsförderliche Routinen fördern … die Sinne ansprechen … neue Lebensmittel 
nahe bringen … 
Es werden täglich ein Frühstück, Mittagessen und Snacks angeboten. Für den Säugling 
gibt’s Babymilch und selbst zubereiteter Gemüse- und Früchtebrei. Unsere Köchin 
bereitet frische, abwechslungsreiche und gesunde Mahlzeiten zu. 
Wir üben keinen Zwang aus und geben dem Kind durch unser Verhalten ein Vorbild. 
Beim Säugling wird der individuelle Essens- und Trink- Rhythmus beachtet. Spezielle 
Babynahrung aus dem Glas, Biskuits etc. ist immer vorhanden. Wir bieten Wasser und 
verschiedene Teesorten an. Die Kinder werden auch regelmäßig angehalten zu trinken.

19.  Unser Kinderschutz-Konzept 
 
Unser Kinderschutz-Konzept der Step Kids Kitas gGmbH Einrichtungen zur Umsetzung des 
Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 2 der Vereinbarung zur Wahrnehmung 
des Kinderschutzauftrags nach § 8a Abs. 2 SGB VIII 
 
Präambel 
 
Jedes Kind hat gemäß der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf: 
eine gewaltfreie Erziehung 
die Entfaltung seiner Persönlichkeit 
staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen 
Beteiligung bei Entscheidungen, die sie betreffen 
Fürsorge 
Ernährung 
Partizipation 
Meinungsäußerung 
Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt. 
 
Der Schutz dieser Rechte und des Wohls der Kinder ist Bestandteil des gesetzlichen 
Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrages der Kindertageseinrichtung (§ 22 Abs. 3 
SGB VIII). 
 
Die nachfolgenden Verfahrensweisen stellen entsprechend der Vereinbarung gemäß § 8a 
Abs.2 SGB VIII zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung sicher, dass 
der gesetzliche Auftrag zum Schutz des Kindeswohls von allen Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern der Stepke-Kitas- Einrichtungen umgesetzt wird. 
 
Der Träger ist verantwortlich für die Umsetzung dieses Schutzkonzeptes und regelt die 
internen Zuständig- und Verantwortlichkeiten. Er sorgt dafür, dass alle Beschäftigten der 
Kindertageseinrichtungen mit dem Schutzkonzept vertraut gemacht und im Umgang mit 
Fragen zum Kinderschutz kontinuierlich fortgebildet werden. 
 
Die Handhabung des Schutzkonzeptes und die Fallbearbeitung erfordern in jedem Fall eine 
schriftliche Dokumentation der vorgegebenen Verfahrensabläufe. 
 
Die Überprüfung der persönlichen Eignung gemäß § 72a, SGB VIII betrifft alle 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stepke-Kitas-Einrichtungen, die direkt mit Kindern 
arbeiten bzw. mit diesen in Kontakt kommt. 
 
Der Gesetzeswortlaut  § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung 
 
Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines 
Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken 
mehrerer Fachkräfte abzuschätzen. Dabei sind die Personensorgeberechtigten sowie das 
Kind oder der Jugendliche einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes 
oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird. Hält das Jugendamt zur Abwendung der 
Gefährdung die Gewährung von Hilfen für geeignet und notwendig, so hat es diese den 
Personensorgeberechtigten oder den Erziehungsberechtigten anzubieten. 
 
 In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach

diesem Buch erbringen, ist sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag nach 
Absatz 1 in entsprechender Weise wahrnehmen und bei der Abschätzung des 
Gefährdungsrisikos eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Insbesondere ist die 
Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte bei den Personensorgeberechtigten oder 
den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie diese 
für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls die angenommenen Hilfen 
nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung abzuwenden. 
 
§ 72a SGB VIII Persönliche Eignung 
 
Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe dürfen für die Wahrnehmung der Aufgaben in der 
Kinder- und Jugendhilfe keine Personen beschäftigen oder vermitteln, die rechtskräftig 
wegen einer Straftat nach den §§ 171, 174 bis 174c, 176 bis 180a, 181a, 182 bis 184f, 225, 
232 bis 233a, 234, 235 oder 236 des Strafgesetzbuches verurteilt worden ist. Zu diesem 
Zweck sollen sie sich bei der Einstellung oder Vermittlung und in regelmäßigen Abständen 
von den betroffenen Personen ein Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 des 
Bundeszentralregistergesetzes vorlegen lassen. Durch Vereinbarungen mit den Trägern von 
Einrichtungen und Diensten sollen die Träger der öffentlichen Jugendhilfe auch 
sicherstellen, dass diese keine Personen nach Satz 1 beschäftigen. 
 
19.1. Kinderschutzauftrag 
 
19.1.1. Vorgehensweise im Überblick 
 
I. Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen. 
II. Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft 
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
III. Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken 
und Hilfen überprüfen. 
IV. Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen 
nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
19.1.2. Ausführungen 
 
I. Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen 
und überprüfen. 
 
Sobald eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter Hinweise auf Kindeswohlgefährdung 
wahrnimmt, beruft sie/er unverzüglich (ggf. auch außerhalb der Teamsitzungen) 
eine kollegiale Beratung ein. Die Einschätzung der Kindeswohlgefährdung soll 
unbedingt im Zusammenwirken mehrerer pädagogischer Fachkräfte 
vorgenommen werden. Die Hausleitungen und die fallverantwortliche Fachkraft 
übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung des Verfahrens und klären 
zu Beginn der kollegialen Beratung die Zuständigkeiten für Moderation und 
Dokumentation. Das Ergebnis der kollegialen Beratung wird in Form des 
„internen Beratungsplans“ (Anlage) dokumentiert und zur Kinderakte 
genommen. 
 
Die kollegiale Beratung ist verbindlich durchzuführen. Während der Beratung 
werden gewichtige Anhaltspunkte für das Vorliegen einer 
Kindeswohlgefährdung im Hinblick auf

Vernachlässigung 
körperliche und seelische Misshandlung 
sexuellen Missbrauch 
Partnerschaftsgewalt 
Entzug von Chancen überprüft. 
 Kommen die pädagogischen Fachkräfte am Ende der kollegialen Beratung oder 
zu einem späteren Zeitpunkt zu der Einschätzung, dass eine akute Gefahr des 
Kindes vorliegt und somit ein sofortiges Tätigwerden erforderlich ist, muss 
unverzüglich das zuständige Jugendamt/der ASD informiert werden. Mit der 
Benachrichtigung des Jugendamtes geht die Fallverantwortung auf das 
Jugendamt über. Über die Information des Jugendamtes/ASD sind die 
Personensorgeberechtigten in Kenntnis zu setzen, außer wenn hierdurch der 
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. Der Träger wird über das 
Vorgehen zeitnah informiert. 
 
Die Mitwirkung und Beteiligung der Sorgeberechtigten und des Kindes 
(entsprechend seines Alters) ist für die Einschätzung des Gefährdungsrisikos 
gesetzlich verpflichtet und im Rahmen einer Erziehungspartnerschaft wichtig. Es 
muss daher so früh wie möglich ein Gespräch mit den Sorgeberechtigten 
geführt werden, um die Eindrücke besser einordnen zu können. Von diesem 
Gespräch kann nur dann abgesehen werden, wenn hierdurch der wirksame 
Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. 
 
Sind aufgrund der kollegialen Beratung Anhaltspunkte für eine drohende 
Gefährdung festgestellt worden, muss eine insoweit erfahrene Fachkraft 
zeitnah hinzugezogen werden (siehe Liste Anhang). 
Die Hausleitungen bzw. die fallverantwortliche Fachkraft organisiert die 
Hinzuziehung und setzt den Träger darüber umgehend in Kenntnis. 
 
II. Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen 
Fachkraft (Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
 
Die hinzugezogene Kinderschutzfachkraft nimmt aufgrund der vorliegenden 
Dokumentation(en) und Schilderungen des pädagogischen Teams eine 
gemeinsame Problemdefinition und Risikoeinschätzung vor. 
 
Dabei wird geprüft, ob und wie die Gefährdung im Rahmen der 
einrichtungseigenen Ressourcen wirksam begegnet werden kann, oder ob eine 
Inanspruchnahme anderer geeigneter Hilfen (z.B. Erziehungsberatung) 
notwendig erscheint. Auf der Grundlage der gemeinsamen Einschätzung mit der 
insoweit erfahrenen Fachkraft (anhand der Checkliste) treffen die Beteiligten 
eine Entscheidung über das weitere Vorgehen und entwickeln Vorschläge, wie 
das Gefährdungsrisiko abzuwenden ist. 
 
Die Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in sachlicher und zeitlicher 
Hinsicht werden gemeinsam bewertet und die nächsten Schritte in Form des 
„internen Beratungsplans“ vereinbart, dokumentiert und zur Kinderakte 
genommen.

III. Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen 
hinwirken und Hilfen überprüfen. 
 
Zwei pädagogische Fachkräfte führen auf der Grundlage des erarbeiteten 
internen Beratungsplans zeitnah ein Gespräch mit den Sorgeberechtigten. Das 
betroffene Kind wird in altersgerechter Weise und nach entsprechender 
fachlicher Einschätzung einbezogen. Dieses Gespräch kann auch zusammen mit 
der Kinderschutzfachkraft erfolgen. 
 
In diesem Gespräch wird über die Gefährdungseinschätzung durch die 
Kindertageseinrichtung informiert und bei den Personensorgeberechtigten auf 
die Inanspruchnahme der im Schutzplan entwickelten Hilfen hingewirkt. Von 
diesem Schritt kann nur abgewichen werden, wenn hierdurch der wirksame 
Schutz des Kindes in Frage gestellt sein sollte. 
 
Mit den Sorgeberechtigten werden verbindliche und konkrete Absprachen über 
das weitere Vorgehen vereinbart und im individuellen Schutzplan dokumentiert, 
von allen Gesprächsteilnehmern 
 
unterschrieben und zur Kinderakte genommen. Handelt es sich dabei um Hilfen, 
die nur über das Jugendamt/den ASD gewährt werden können, müssen die 
Eltern über ihren Anspruch auf Hilfen zur Erziehung informiert werden. 
 
 Fehlen den Personensorgeberechtigten die sprachlichen Voraussetzungen für 
ein umfassendes Verständnis des Besprochenen, muss die Einrichtung eine 
zuverlässige und professionelle Übersetzung (auf keinen Fall minderjährige 
Angehörige) sicherstellen. 
 
Das pädagogische Team begleitet über einen vorher zu definierenden Zeitraum 
die Umsetzung des Schutzplans, schätzt die Wirkungen der durchgeführten 
Hilfsmaßnahmen ein, nimmt ggf. Änderungen im Schutzplan vor und definiert 
Erfolgs- wie Abbruchkriterien. Dies wird in der Überprüfung der 
Zielvereinbarung im Hilfeplanverfahren“ dokumentiert. 
 
IV. Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, 
falls Hilfen nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos 
bleiben. 
 
Wenn eine angebotene Hilfe nicht angenommen wurde oder nicht geeignet 
war, um eine nachhaltige Verbesserung der Situation durch die Hilfe zu 
erreichen, wird eine erneute Risikoabschätzung unter Hinzuziehung der 
Kinderschutzfachkraft durchgeführt oder direkt das Jugendamt/der ASD 
informiert. Anhaltspunkte für mangelnde Mitwirkungsbereitschaft und –
fähigkeit sind vor allem: 
die Kindeswohlgefährdung ist durch Erziehungs- oder andere 
Personensorgeberechtigte nicht abwendbar. 
es besteht auf Elternseite eine fehlende Problemsicht, eine unzureichende 
Kooperationsbereitschaft oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Hilfe(n) 
anzunehmen. 
bisherige Unterstützungsversuche waren bislang unzureichend und es können 
einrichtungsintern keine weiteren Hilfen angeboten oder vermittelt werden.

Wenn die Ziele des Schutzplans nicht erreicht werden konnten und die 
Personensorgeberechtigten den für erforderlich erachteten Kontakt zum 
Jugendamt von sich aus ablehnen, informiert die Einrichtungsleitung bzw. die 
pädagogische Fachkraft das Jugendamt/den ASD auch gegen den Willen der
 Personensorgeberechtigten. Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes 
geht die Fallverantwortung auf das Jugendamt über. Über die Information des 
Jugendamtes/ASD sind die Personensorgeberechtigten in Kenntnis zu setzen, 
außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. 
 
Zur Vorbereitung und Dokumentation dieser Entscheidung wird der Bogen „ 
Inanspruchnahme des ASD vorbereiten“ genutzt. Über dieses Vorgehen werden 
die Personensorgeberechtigten in Kenntnis gesetzt. Der Träger wird von den 
Hausleitungen bzw. einer pädagogischen Fachkraft unverzüglich informiert. 
 
Dem Jugendamt/ASD werden folgende Informationen übermittelt: 
Angaben zu den gewichtigen Anhaltspunkten für die Kindeswohlgefährdung 
Angaben zu der mit der insoweit erfahrenen Fachkraft vorgenommenen 
Risikoeinschätzung 
Angaben zu den gegenüber den Personensorgeberechtigten benannten Hilfen 
und darüber, inwieweit die erforderlichen Hilfen nicht bzw. nicht ausreichend 
angenommen wurden. 
 
19.2. Datenschutz 
 
Der Träger ist zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die sich nach 
den §§ 61 bis 65 SGB VIII ergeben, verpflichtet. Die im Rahmen dieses Verfahrens 
erstellten Dokumentationsbögen sind vor dem unbefugten Zugriff in besonderer Weise 
zu schützen. Die Weitergabe von Informationen an das Jugendamt/den ASD unterliegt 
stets dem besonderen Vertrauensschutz und ist i.d.R. nur mit ausdrücklicher Einwilligung 
der Betroffenen möglich. Aufbewahrungsbefugnisse, -verpflichtungen und 
–fristen werden noch datenschutzrechtlich überprüft. Persönliche Eignung gemäß § 72a 
SGB VIII 
Der Träger stellt durch ein geregeltes Einstellungsverfahren sicher, dass bei neuem 
Personal neben der fachlichen Qualifikation auch die persönliche Eignung vorliegt.  Dazu 
wird ein erweitertes Führungszeugnis gem. § 30a BZRG angefordert, das erneut in 
Abstand von längstens fünf Jahren vorgelegt werden muss. Vorlage und Wiedervorlage 
des erweiterten Führungszeugnisses muss auch durch das bereits beschäftigte Personal 
erfolgen. Alle Mitarbeiter unterschreiben eine Belehrung zu ihren Pflichten gemäß § 72a 
SGB VIII (Anlage zum Arbeitsvertrag). 
 
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen 
Dokumentation nach SGB VII, §8 a - Ablaufdiagramm 
Anlage 1: Beobachtungsbogen 
Anlage 2. Interner Beratungsplan (Hausleitungen in Zusammenarbeit mit Team) 
Anlage 3: Gemeinsamer Beratungs- und Hilfeplan 
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren ( Hausleitungen 
und 
Kinderschutzfachkraft in Zusammenarbeit  Team) 
Anlage 5: Inanspruchnahme des ASD vorbereiten (Hausleitungen und 
Kinderschutzfachkraft)

20.  Inklusion 
 
20.1. Vielfalt als Bereicherung verstehen 
 
In unseren Stepke-KiTas leben wir eine Kultur des Miteinanders und der Inklusion, die 
geprägt ist von Anerkennung und Wertschätzung der Verschiedenheit und Vielfalt. Wir 
sind der festen Überzeugung, dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen im 
Zusammenleben von dieser Vielfalt nur profitieren lernen. 
 
Wir haben es uns zum Ziel gemacht in unseren Stepke-Kitas unterschiedlichste 
Entwicklungspotenziale von Kindern frühzeitig zu erkennen und dementsprechend 
individuell zu fördern. 
 
Dies geschieht in gemeinsamer Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsverantwortung 
gegenüber Kindern mit und ohne Handicaps oder einem speziellem Förderbedarf. 
Wir wenden dabei das Prinzip integrierter Hilfen aus einer Hand und alltagsintegrierter 
Förderstrategien an und sorgen für angemessene Rahmenbedingungen. Dies geschieht 
durch reduzierte Platzzahlen von Kindern, einem zusätzlichen und bedarfsgerechten 
Therapieraum in Kombination mit qualifiziertem und interdisziplinärem Fachpersonal. 
 
Wir stellen uns tagtäglich gerne diesen Herausforderungen gemeinsam mit unseren 
pädagogischen Fachkräften, damit Inklusion eine Selbstverständlichkeit wird und nicht 
nur eine Vision bleibt. 
 
21.  
Tiergestützte Pädagogik 
 
Im Rahmen von Informationsnachmittagen können sich Eltern bei Stepke persönlich von 
unterschiedlichen Begleittieren in unseren Häusern informieren und sich davon 
überzeugen, welche Ausstrahlung z.B. Hund, Meerschweinchen, Schildkröte & Co auf die 
kindliche Entwicklung haben. 
Die tiergestützte Pädagogik hat eine positive Auswirkung auf das Erleben und Verhalten 
von Kindern. Dieses gilt für das körperliche und seelische Wohlbefinden von Kindern.  
Die tiergestützte Pädagogik ist ein Zusammenspiel von Hund, Pädagogen und Kind. Der 
Hund dient hier als Vermittler (Brücke) zwischen dem Pädagogen und dem Kind. Ein Hund 
wird hier vom Kind als Vertrauter gesehen, der keine Ansprüche an das Kind stellt. So fällt 
es den Kindern viel leichter sich zu öffnen und sich mitzuteilen. Er motiviert das Kind in 
seinem Handeln. 
Die Ziele der tiergestützten Pädagogik sind die Motivation zu zwischenmenschlicher 
Kommunikation, die Förderung motorischer Fähigkeiten, Angst- und Stressabbau, Erlernen 
von Regeln, Konzentrationssteigerung, Eigen- und Fremdakzeptanz und die Stärkung des 
Selbstbewusstseins. 
Wir sehen im Rahmen der gemeinsamen Erziehung tiergestützte Pädagogik als eine 
absolute Bereicherung für alle Gruppen in unseren Stepke-Häusern. Je nach Standort gibt 
es Unterschiede. Bitte informieren Sie sich über unsere Homepage, ob die Stepke-Kita 
ihrer Wahl dieses besondere Angebot vorhält.

22.  Nachwort 
 
Diese Konzeption unterliegt der ständigen Überprüfung durch die Praxis. 
Wenn sich aus der täglichen Arbeit die Notwendigkeit einer Änderung ergibt, so wird sie 
dahingehend gemeinsam mit den Stepke-Teams in unseren Einrichtungen weiterentwickelt. 
Wir stehen neuen Erkenntnissen der Pädagogik immer offen gegenüber, betrachten sie 
aber kritisch und messen sie zunächst an der Praxis. 
Das gesamte Team wird aufmerksam beobachten, was sich für die Kinder verändert, wenn 
die pädagogischen Konzepte und die Gestaltung des Alltagslebens verändert werden. Wir 
sind immer darauf bedacht für Eltern und Kinder die besten  Voraussetzungen zu schaffen 
und innovativ und zeitgemäß unsere Einrichtungen lebendig zu halten.

06 Step Kids

4528 Zeichen

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung in Mecklenbeck an der Meyerbeerstraße 
 
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
 
10407 Berlin 
 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild 
etc.  
- Step Kids Kitas gGmbH ist ein Tochterunternehmen der Step Kids Education GmbH – ein 
bundesweit tätiger Träger von aktuell 11 Kindertageseinrichtungen 
- Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
- Stepke beschäftigt zur Zeit 220 Mitarbeiter an 11 Standorten, fünf weiter Kindertagesein-
richtungen befinden sich im Bau oder in der Planungsphase 
- Seit April 2017 gehört Stepke zur AcadeMedia Gruppe – der größte private Bildungsanbie-
ter Nordeuropas 
- Überkonfessioneller und diskriminierungsfreier Träger 
- Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung liegt vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
- 9% Trägeranteil 
- Zusatzbeitrag von 60€ für Zusatzangebote wie Schwimmen oder andere Aktionen (Beitrag 
wird mit dem Elternbeirat abgestimmt, nicht für Eltern unter einem bestimmten Mindest-
einkommen, alle Kinder können an den Aktionen teilnehmen) 
- Freiwillige Servicepauschale für Pflegeprodukte von 15€ (z.B. für Windeln usw.) 
- Bisher Aufnahmegebühr von 200€, falls nicht ortsüblich würde der Träger davon absehen 
 
 
 
3. Fachlichkeit/Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbetreu-
ung liegen vor 
- Konzeptausrichtung Meyerbeerstraße: Best Practice Modelle abhängig vom Sozialraum, 
Personal und Bedarf der Eltern 
- Alltagsintegrierte Sprachbildung (Situationsansatz) 
- Bildungsdokumentationskonzept liegt vor 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden, Einstieg in 
die Modellprojekte Extrazeit/Flexizeit vorstellbar 
- Regelöffnungszeiten: 07.00-16.00 Uhr

2 
 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Individuelle Arbeit mit jedem Kind anhand dessen Bedarf 
- Schulung der Mitarbeiter im Bereich der Querschnittsaufgaben (z.B. Sprachliche Beglei-
tung aller Handlungen - Sprachförderung im Alltag) 
- Stepke Akademie: Kostenfreie Möglichkeit der Mitarbeiter zur Fortbildung zu aktuellen 
Themen  
- Bereits Erfahrung mit dem Thema Migration: Kitabus im Rahmen der Brückenangebote für 
Flüchtlingskinder 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Wenn möglich: Einrichtung einer Frischkostküche 
- Ganztägiges freies Angebot von Obst und Gemüse 
- Regelmäßiges Schwimmen  
- Regelmäßige Wald- und Wiesentage  
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Kitaleitungen sind angehalten den Sozialraum zu prüfen und Optionen zu nutzen 
- Zusammenarbeit mit Schule ist von Seiten des Trägers erwünscht 
- Regelmäßiger Austausch zwischen Mitarbeitern und Lehrpersonal an den Schulen um die 
Vorschulgruppen an den Bedarfen der Schule auszurichten 
 
 
3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Berreich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende usw. finden statt 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben 
- Interne Fortbildungsangebote durch die eigene Akademie für Mitarbeiter 
- Regionale Fachberatung für Münster 
- Ein Qualitätsentwicklungskonzept liegt vor und wird vor Ort in den Kitas umgesetzt 
- Teilnahme an Fachgremien und AG`s ist geplant 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
3.7. Besondere Merkmale/Eignung 
- Eigene Akademie mit Fortbildungsangeboten für Mitarbeiter 
- Regelmäßige Angebote wie Schwimmen und Wald- und Wiesentage

22 Stepke_Kinderschutzkonzept_Berlin_2017

24870 Zeichen

Stepke Schutzkonzept 
Zur Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung

2  
 
 
 
 
1 
 
Inhalt 
 
Präambel ......................................................................................................................... 3 
Der Gesetzeswortlaut - § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung ........... 4 
1. Kinderschutzauftrag .................................................................................................... 5 
1.1 Vorgehensweisen im Überblick ......................................................................................... 5 
1.2 Ausführungen .................................................................................................................... 5 
2. Datenschutz 7 
3. Persönliche Eignung gemäß § 72a SGB VIII ................................................................. 7 
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen ................................... 8 
Dokumentation nach SGB VIII, § 8 a ‐Ablaufdiagramm .................................................. 9 
Anlage 1: Beobachtungsbogen .......................................................................................................... 11 
Anlage 2: Interner Beratungsplan ..................................................................................................... 12 
Anlage 3: Gemeinsamer Beratungs‐ und Hilfeplan ........................................................................... 13 
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren ........................................... 12 
Anlage 5: Inanspruchnahme der externen Fachkraft vorbereiten .................................................... 13 
Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch eigene 
Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, Bundesfreiwillige etc.) ....................... 14 
Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch Fachkräfte  in Institutionen 
vom Paritätischen .............................................................................................................................. 16

3 
 
Präambel 
 
Jedes Kind hat gemäß der UN‐Kinderrechtskonvention ein Recht auf: 
 
eine gewaltfreie Erziehung 
die Entfaltung seiner Persönlichkeit 
staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen 
Beteiligung bei Entscheidungen, die sie betreffen 
Fürsorge 
Ernährung 
Partizipation 
Meinungsäußerung 
Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt. 
 
Der Schutz dieser Rechte und des Wohls der Kinder ist Bestandteil des gesetzlichen Erziehungs‐, 
Bildungs‐ und Betreuungsauftrages der Kindertageseinrichtung (§ 22 Abs. 3 SGB VIII). 
Die nachfolgenden Verfahrensweisen stellen entsprechend der Vereinbarung  
gemäß § 8a Abs.2 SGB VIII zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung sicher, dass 
der gesetzliche Auftrag zum Schutz des Kindeswohls von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der 
Stepke‐Kitas‐Einrichtungen umgesetzt wird. 
 
Der Träger ist verantwortlich für die Umsetzung dieses Schutzkonzeptes und regelt die internen 
Zuständig‐ und Verantwortlichkeiten. Er sorgt dafür, dass alle Beschäftigten der 
Kindertageseinrichtungen mit dem Schutzkonzept vertraut gemacht und im Umgang mit Fragen zum 
Kinderschutz kontinuierlich fortgebildet werden. 
 
Die Handhabung des Schutzkonzeptes und die Fallbearbeitung erfordern in jedem Fall eine schriftliche 
Dokumentation der vorgegebenen Verfahrensabläufe. 
Die Überprüfung der persönlichen Eignung gemäß  § 72a, SGB  VIII betrifft alle Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter der Stepke‐Kitas‐Einrichtungen, die direkt mit Kindern arbeiten bzw. mit diesen in Kontakt 
kommen. 
 
Das pädagogische und beraterische Handeln in unseren Kitas in Berlin in Bezug auf die Umsetzung des 
§ 8a SGB VIII basiert grundlegend auf dem Kindertagesförderungsgesetz (KitaFöG) § 9 Abs. 5, sowie der 
Rahmenvereinbarung über die Finanzierung und Leistungssic herstellung der Tageseinrichtungen (§ 3 
Abs. 5, 6, 7 RV Tag). Auf Grundlage dieser Vorgaben arbeiten  die Mitarbeiter/innen unserer Kitas mit 
dem Gesundheitsamt, sowie dem Jugendamt bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung zusammen. Die 
Zusammenarbeit dient dem Schutz der Kinder in  problematischen Lebenssituationen vor der 
Gefährdung ihrer Entwicklung durch eine frühzeitige Wahrnehmung und Einschätzung.

4  
 
Der Gesetzeswortlaut - § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung 
 
(1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder 
Jugendlichen bekannt, so hat es das G efährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte 
abzuschätzen. Dabei sind die Personensorgeberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche 
einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage 
gestellt wird. Hält das Jugendamt zur Abwendung der Gefährdung die Gewährung von Hilfen für 
geeignet und notwendig, so hat es diese den Personensorgeberechtigten oder den 
Erziehungsberechtigten anzubieten. 
 
(2) In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach diesem Buch 
erbringen, ist sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag nach Absatz 1 in 
entsprechender Weise wahrnehmen und bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos eine insoweit 
erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Insbesondere ist die Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte 
bei den Personensorgeberechtigten oder den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von 
Hilfen hinwirken, wenn sie diese für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls d ie 
angenommenen Hilfen nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung abzuwenden.

5 
 
1. Kinderschutzauftrag 
 
1.1 Vorgehensweisen im Überblick 
 
1. Schritt:  Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen 
2. Schritt: Gemeinsame    Gefährdungseinschätzung    mit    der    insoweit erfahrenen   
Fachkraft (Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
3. Schritt: Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken 
und Hilfen überprüfen. 
4. Schritt: Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen 
nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
1.2 Ausführungen 
 
1. Schritt: Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen. 
 
Sobald eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter H inweise auf Kindeswohlgefährdung wahrnimmt, beruft 
sie/er unverzüglich (ggf. auch außerhalb der Teamsitzungen) eine kollegiale Beratung ein. Die 
Einschätzung der Kindeswohlgefährdung soll unbedingt im Zusammenwirken mehrerer pädagogischer 
Fachkräfte vorgen ommen werden. Die Hausleitungen und die fallverantwortliche Fachkraft 
übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung des Verfahrens und klären zu Beginn der kollegialen 
Beratung die Zuständigkeiten für Moderation und Dokumentation. Das Ergebnis der kolleg ialen 
Beratung wird in Form des „internen Beratungsplans" (Anlage) dokumentiert und zur Kinderakte 
genommen. 
Die kollegiale Beratung ist verbindlich durchzuführen. Während der Beratung werden gewichtige 
Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung im Hinblick auf 
 
 Vernachlässigung 
 körperliche und seelische Misshandlung 
 sexuellen Missbrauch 
 Partnerschaftsgewalt 
 Entzug von Chancen 
überprüft. 
Kommen die pädagogischen Fachkräfte am Ende der kollegialen Beratung oder zu einem späteren 
Zeitpunkt zu der Einschätzung, dass eine akute Gefahr des Kindes vorliegt und somit ein sofortiges 
Tätigwerden erforderlich ist, muss unverzüglich das zuständige Jugendamt/der ASD informiert werden. 
Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die Fallverantwortung auf das Jugendamt über. Über 
die Information des Jugendamtes/ASD  sind die Personensorgeberechtigten in Kenntnis zu setzen, 
außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. Der Träger wird über das 
Vorgehen zeitnah informiert. 
Die Mitwirkung und Beteiligung der Sorgeberechtigten und des Kindes (entsprechend seines Alters) ist 
für die Einschätzung des Gefährdungsrisikos gesetzlich verpflichtet und im Rahmen einer 
Erziehungspartnerschaft wichtig. Es muss daher so früh wie möglich ein G espräch mit den 
Sorgeberechtigten geführt werden, um die Eindrücke besser einordnen zu können. Von diesem 
Gespräch kann nur dann abgesehen werden, wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage 
gestellt wäre. Sind  aufgrund der kollegialen Beratung Anhaltspunkte für eine drohende Gefährdung 
festgestellt worden, muss eine insoweit erfahrene Fachkraft zeitnah hinzugezogen werden (siehe Liste 
Anhang). Die Hausleitungen bzw. die fallverantwortliche Fachkraft organisiert die Hinzuziehung und 
setzt den Träger darüber umgehend in Kenntnis.

6  
2. Schritt: Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft 
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
 
Die hinzugezogene Kinderschutzfachkraft nimmt aufgrund der vorliegenden Dokumentation(en) und 
Schilderungen des pädagogischen Teams eine gemeinsame Problemdefinition und Risikoeinschätzung 
vor. 
Dabei wird geprüft, ob und wie die Gefährdung im Rahmen der einrichtungseigenen Ressourcen 
wirksam begegnet werden kann, oder ob eine Inanspruchnahme anderer geeigne ter Hilfen (z.B. 
Erziehungsberatung) notwendig erscheint. Auf der Grundlage der gemeinsamen Einschätzung mit der 
insoweit erfahrenen Fachkraft (anhand der Checkliste) treffen die Beteiligten eine Entscheidung über 
das weitere Vorgehen und entwickeln Vorschläge, wie das Gefährdungsrisiko abzuwenden ist. 
Die Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in sachlicher und zeitlicher Hinsicht werden 
gemeinsam bewertet und die nächsten Schritte in Form des „internen Beratungsplans" vereinbart, 
dokumentiert und zur Kinderakte genommen. 
 
3. Schritt Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken 
und Hilfen überprüfen. 
 
Zwei pädagogische Fachkräfte führen auf der Grundlage des erarbeiteten internen Beratungsplans 
zeitnah ein Gespräch mit den  Sorgeberechtigten. Das betroffene Kind wird in altersgerechter Weise 
und nach entsprechender fachlicher Einschätzung einbezogen. Dieses Gespräch kann auch zusammen 
mit der Kinderschutzfachkraft erfolgen. 
In diesem Gespräch wird über die Gefährdungseinschä tzung durch die Kindertageseinrichtung 
informiert und bei den Personensorgeberechtigten auf die Inanspruchnahme der im Schutzplan 
entwickelten Hilfen hingewirkt. Von diesem Schritt kann nur abgewichen werden, wenn hierdurch der 
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt sein sollte. 
Mit den Sorgeberechtigten werden verbindliche und konkrete Absprachen über das weitere Vorgehen 
vereinbart und im individuellen Schutzplan dokumentiert, von allen Gesprächsteilnehmern 
unterschrieben und zur Kinderakte genommen . Handelt es sich dabei um Hilfen, di e nur über das 
Jugendamt/den ASD gewährt werden können, müssen die Eltern über ihren Anspruch auf Hilfen zur 
Erziehung informiert werden. Fehlen den Personensorgeberechtigten die sprachlichen 
Voraussetzungen für ein umf assendes Verständnis des Besprochenen, muss die Einrichtung eine 
zuverlässige und professionelle Übersetzung (auf keinen Fall minderjährige Angehörige) sicherstellen. 
Das pädagogische Team begleitet über einen vorher zu definierenden Zeitraum die Umsetzung  des 
Schutzplans, schätzt die Wirkungen der durchgeführten Hilfsmaßnahmen ein, nimmt ggf. Änderungen 
im Schutzplan vor und definiert Erfolgs‐ wie Abbruchkriterien. Dies wird in der Überprüfung der 
Zielvereinbarung im Hilfeplanverfahren" dokumentiert. 
 
4. Schritt Das Jugendamt/den Allgemeinen sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen 
nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
Wenn eine angebotene Hilfe nicht angenommen wurde oder nicht geeignet war, um eine nachhaltige 
Verbesserung der S ituation durch die Hilfe zu erreichen, wird eine erneute Risikoabschätzung unter 
Hinzuziehung der Kinderschutzfachkraft durchgeführt oder direkt das Jugendamt/der ASD informiert. 
Anhaltspunkte für mangelnde Mitwirkungsbereitschaft und ‐fähigkeit sind vor allem: 
 
 die Kindeswohlgefährdung ist durch Erziehungs‐ oder andere Personensorgeberechtigte 
nicht abwendbar. 
 Es besteht auf Elternseite eine fehlende Problemsicht, eine unzureichende 
Kooperationsbereitschaft oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Hilfe(n) anzunehmen. 
 Bisherige Unterstützungsversuche waren bislang unzureichend und es können 
einrichtungsintern keine weiteren Hilfen angeboten oder vermittelt  werden.

7 
 
Wenn die Ziele des Schutzplans nicht erreicht  werden konnten und die Personensorgeberechtigten 
den für erforderlich erachteten Kontakt zum Jugendamt von sich aus ablehnen, informiert die 
Einrichtungsleitung bzw. die pädagogische Fachkraft das Jugendamt/den ASD auch gegen den Willen 
der Personensorgeb erechtigten. Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die 
Fallverantwortung auf das Jugendamt über. 
Über die Information des Jugendamtes/ AS D sind die Personensorgeberechtigten in Kenntnis zu 
setzen, außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. 
Zur Vorbereitung und Dokumentation dieser Entscheidung wird der Bogen „Inanspruchnahme des ASD 
vorbereiten" genutzt. Über dieses Vorgehen werden die Personensorgeberechtigten in Kenntnis 
gesetzt. Der Träger wird von den Hausleitung en bzw. einer pädagogischen Fachkraft unverzüglich 
informiert. 
Dem Jugendamt/ ASD werden folgende Informationen übermittelt: 
 
 Angaben zu den gewichtigen Anhaltspunkten für die Kindeswohlgefährdung 
 Angaben zu der mit der insoweit erfahrenen Fachkraft vorgenommenen Risikoeinschätzung 
 Angaben zu den gegenüber den Personensorgeberechtigten benannten Hilfen und darüber, 
inwieweit die erforderlichen Hilfen nicht bzw. nicht ausreichend angenommen wurden. 
 
 
 
2. Datenschutz 
 
Der Träger ist zur Einhaltung der datenschut zrechtlichen Bestimmungen, die sich nach den §§ 61 bis 
65 SGB VIII ergeben, verpflichtet. Die im Rahmen dieses Verfahrens erstellten Dokumentationsbögen 
sind vor dem unbefugten Zugriff in besonderer Weise zu schützen. Die Weitergabe von Informationen 
an das Jugendamt/den ASD unterliegt stets dem besonderen Vertrauensschutz und ist i.d.R. nur mit 
ausdrücklicher Einwilligung der Betroffenen möglich. Aufbewahrungsbefugnisse, ‐verpflichtungen und 
‐ fristen werden noch datenschutzrechtlich überprüft. 
 
3. Persönliche Eignung gemäß § 72a SGB VIII 
 
Der Träger  stellt  durch  ein  geregeltes  Einstellungsverfahren  sicher,  dass  bei  neuem   Personal 
neben der fachlichen Qualifikation auch die persönliche Eignung vorliegt. Dazu wird ein erweitertes 
Führungszeugnis gern. § 30a BZRG angefordert, das erneut in Abstand von längstens fünf Jahren 
vorgelegt werden muss. Vorlage und Wiedervorlage des erweiterten Führungszeugnisses muss auch 
durch das bereits beschäftigte Personal erfolgen. Alle Mitarbeiter unterschreiben eine B elehrung zu 
ihren Pflichten gemäß § 72a SGB VIII (Anlage zum Arbeitsvertrag}.

8  
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen 
 
• Dokumentation nach SGB VII, §8 a – Ablaufdiagramm 
• Anlage 1: Beobachtungsbogen 
• Anlage 2: Interner Beratungsplan (Hausleitungen in Zusammenarbeit mit Team) 
• Anlage 3: Gemeinsamer Beratungs‐ und Hilfeplan 
• Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren (Hausleitungen und 
Kinderschutzfachkraft in Zusammenarbeit Team) 
• Anlage 5: Inanspruchnahme des ASD vorbereiten (Hausleitungen und Kinderschutzfachkraft) 
• Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch eigene 
Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, Bundesfreiwillige etc.) 
• Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durc h Fachkräfte  
in Institutionen

9  
Dokumentation nach SGB VIII, § 8 a ‐Ablaufdiagramm 
 
Verantwort- 
lichkeiten 
Eingabe  
(Input) 
Ablaufdiagramm Ausgabe  
(Output) 
MA L FK  
 
Arbeitshilfe des 
Paritätischen 
 
 
 
 
Anlage 1: 
Beobachtungsbogen 
 
 
 
 
Anlage 2: 
Interner Beratungsplan 
 
 
 
 
Regionale Datei 
Der Fachbehörde 
 
 
 
Anlage 3: 
Gemeinsamer Beratungs- 
Und Hilfeplan 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 3: 
Gemeinsamer 
Beratungs- und 
Hilfeplan 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 1 
Ausgefüllt 
 
 
 
 
Anlage 2 
Ausgefüllt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 3 
ausgefüllt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verdacht auf 
Kindswohlgefährdung 
Schritt 1 
Erkennen und Dokumentieren  
Von Anhaltspunkten 
Schritt 2 
Information an Leitung 
Und Team 
Schritt 3 
Einschaltung der insoweit 
erfahrenen Fachkraft 
Schritt 4 
Gemeinsame 
Risikoabschätzung 
Gesprächsvorbereitung 
Schritt 5 
Gespräch mit Eltern / anderen 
Sorgeberechtigten

10  
Verantwort- 
lichkeiten 
Eingabe  
(Input) 
Ablaufdiagramm Ausgabe  
(Output) 
MA L FK  
 
Anlage 4: 
Überprüfung der  
Zielvereinbarungen 
Im Hilfe-planverfahren 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alle Dokumente 
 
 
 
 
 
 
Anlage 5: 
Inanspruchnahme  
der Fachbehörde  
vorbereiten 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 3 
ausgefüllt  
und unter- 
zeichnet 
 
 
 
 
 
Anlage 4 
Ausgefüllt / 
Gesprächs- 
protokoll 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Protokoll 
und  
Beschluss 
 
 
 
 
 
Anlage 5 
Ausgefüllt  
und 
unterzeichnet 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schritt 6 
Aufstellen eines Beratungs-/ 
Hilfeplans = 
Zielvereinbarungen 
Schritt 7 
Maßnahmen der 
Zielvereinbarungen erreicht 
Gespräch mit Eltern / 
Sorgeberechtigten zur 
weiteren 
Stabilisierung der 
Situation und weitere 
Beobachtung 
Schritt 8 
Gemeinsame 
Risikoabschätzung und 
Absprachen über das weitere 
Vorgehen 
Schritt 10 
Weiterleitung an Fachbehörde 
mit zeitgleicher 
Benachrichtigung der Eltern

1
1 
 
Anlage 1: Beobachtungsbogen 
 
Datum: Name:  
 
1. Beobachtung: 
 
□ eigene Beobachtung 
 
Name: 
 
   
□ Kollege 
□ Kollegin 
 
Adresse: 
 
   
□ andere Eltern   
 
 
□ sonstige:    
Telefon: 
 
 
 
 
2. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
Adresse:  
3. Angaben zur Familie: 
Name:  
Adresse:  
Telefon:  
Sonstiges:  
 
4. Inhalt der Beobachtung: 
5. Nächste Schritte: 
 
□ Überprüfung im Team 
 
□ Einschaltung der insoweit erfahrenen Fachkraft…. geplant am:    
 
□ Gespräch mit Eltern / Sorgeberechtigten……………..geplant am:    
 
☐ sonstiges …………………………………………………………………………………………………………………………..

12  
Anlage 2: Interner Beratungsplan 
Datum: Name:  
 
1. Beteiligte: 
 
□ Pädagogin 
□ Kollege/in 
□ Leitung 
□ externe Fachkraft 
 
□ sonstige:   
 
 
2. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
 
3. Einschätzung: 
5. Maßnahmen: 
 
Weitere Beobachtung durch: 
 
□ Hinzuziehung externe Fachkraft…………………………...geplant am:    
 
□ Gespräch mit Eltern / Sorgeberechtigten……………..geplant am:    
 
□ Kontaktaufnahme z.B. Beratungsstelle:    
(Datenschutz beachten) 
 
□ sonstiges:

1
3 
 
Anlage 3: Gemeinsamer Beratungs‐ und Hilfeplan 
Datum: Name:  
 
1. Beteiligte: 
 
□ Eltern / Sorgeberechtigte 
□ Pädagogin 
□ Kollege/in 
□ Leitung 
□ externe Fachkraft 
 
□ sonstige:   
 
 
2. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
 
 
 
 
………………………………………………………………..                                     …………………………….…………………………………….  
Unterschrift der Eltern / Sorgeberechtigte                                                         Vertreter/in der Einrichtung 
3. Absprachen: 
 4. Zeitstruktur:

12  
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren 
 
 
Datum: Wer: Wann: Ergebnis: Nächster Schritt: Verantwortlicher: 
Datum: 
 Name
: 
Name des Kindes

13 
 
Anlage 5: Inanspruchnahme der externen Fachkraft vorbereiten 
 
Datum: Name: 
 
1. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
 
 
2. Wann wurde entschieden: 
3. Wer hat entschieden: 
 
□ Eltern / Sorgeberechtigte 
□ Leitung 
□ Externe Fachkraft 
 
□ sonstige:   
 
4. Informationsfluss: 
 
Informationen an Eltern / Sorgeberechtigte 
 
☐ per Post am: ………………………………………………….................................................................. 
 
☐ per Telefonat am: …………………………………………………………………………………………….. 
 
☐ per persönlichem Gespräch am: ………………………………………………………………………. 
 
☐ sonstiges: …………………………………………………………………………………………………………. 
Durch: 
□ Pädagogin 
□ hinzugezogene Fachkraft 
□ Leitung 
□ sonstige: 
……………………………………………………………………………………………………………………………….. 
Information der externen Fachkraft durch: 
□ hinzugezogene Fachkraft 
□ Leitung 
□ sonstige:

14  
Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch 
eigene Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, 
Bundesfreiwillige etc.)  
 
Unser Schutzauftrag gegenüber den Kindern geht über die Intervention bei Kindswohlgefährdung im 
familiären Bereich hinaus. Mit diesem Handlungsleitfaden möchten wir die Vorgehensweise bei 
übergriffigen Verhalten unserer Mitarbeiter darstellen. 
 
1. Unser Leitbild 
 
Durch die g rundlegenden Organisationsbedürfnisse der Stepke Kitas wird mit allen Mitarbeitern der 
wertschätzende Umgang untereinander und vor allem den Kindern gegenüber vereinbart. 
 
Die Integrität der Organisation der Stepke-Kitas wird als kollektives Ganzes entwickelt, was bedeutet, 
dass jeder Mitarbeiter mit den Zielen und Werten unseres Unternehmens im Einklang ist. Diese 
Übereinstimmung gilt es immer wieder zu überprüfen. 
Es ist uns ein großes Bedürfnis, allen kleinen und großen Menschen in den Stepke Kitas mit e inem 
hohen Maß an Wertschätzung, Respekt und Toleranz zu begegnen.  
Unser im pädagogischen Konzept verankertes Bild vom Kind als eigenständige und individuelle 
Persönlichkeit als Mitglied der Gesellschaft mit eigenen Rechten, setzt einen wertschätzenden Umgang 
mit den Kindern voraus. 
 
2. Präventive Maßnahmen 
 
Um Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren und eine fachliche Expertise zu schaffen, ermöglicht 
Stepke Kitas die Teilnahme an Fort - und Weiterbildungen zu den Themen Sexualpädagogik und 
Kinderschutz. Dafür nutzen wir unter anderem die Angebote der SFFB. 
In den internen Teamsitzungen wird der Kinderschutz in regelmäßigen Abständen thematisiert. 
Weiterhin bietet Stepke Kitas im Rahmen der Familienbildung Seminare für Eltern zu den oben 
genannten Themen in Zusammenarbeit mit weiterbildenden Institutionen an. 
 
3. Grenzverletzendes Verhalten 
 
Stepke Kitas und seine Einrichtungen verpflichten sich zum sofortigen Ein schreiten bei übergriffigen 
Verhaltensweisen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Als übergriffige Verhaltensweisen werden 
Machtmissbrauch, respektloses Verhalten gegenüber Kindern, Übergriffe und Gewalt in den eigenen 
Einrichtungen angesehen. Dazu zählen unter anderem Zwang, unangemessene Sprache, alle Formen 
körperlicher Gewalt (Festhalten, Ohrfeigen), sexualisierte Gewalt, seelische Grausamkeiten sowie 
Stigmatisierungen. 
Stepke Kitas zieht bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung unverzüglich Konsequenzen, um das Wohl 
des Kindes sicher zu stellen.

15 
 
 
4. Handlungsleitfaden (siehe auch „Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch 
Fachkräfte in Institutionen„ vom Paritätischen in der Anlage)  
 
1. Besteht der Verdacht von übergriffigen Verhaltensweisen, b zw. werden diese durch andere 
Mitarbeiter wahrgenommen, so ist sofort die Leitung (betrifft der Verdacht die Leitung, der Träger) zu 
informieren. Die Leitung informiert entsprechend den Träger. 
2. Die Gefährdung wird durch die Leitung und Vertreter n des Trägers zunächst intern eingeschätzt und 
auf Plausibilität geprüft. 
3. Bei Bestätigung beziehungsweise Verhärtung des Verdachts wird eine externe fachliche Einschätzung 
durch kooperierende Beratungsdienste, wie beispielsweise „Der Paritätische“ eingeholt. 
4. In einem Gespräch wird der Sachverhalt von den betroffenen Mitarbeitern geschildert. 
5. Die Eltern des betroffenen Kindes werden über den Sachverhalt informiert. Die Elternvertreter werden 
zeitnah über die Vorfälle, unter Gewährung der Persönlichkeitsrechte und des O pferschutzes, in 
Kenntnis gesetzt. 
6. Der Mitarbeiter wird während des Klärungsprozesses durch Stepke Kitas vom Dienst freigestellt. 
7. Bestätigt sich der Verdacht führt dies zu einer unverzüglichen Kündigung und ggf. einer Anzeige bei 
der Strafverfolgungsbehörde 
8. Bestätigt sich der Verdacht nicht, sorgt Stepke Kitas für entsprechende Rehabilitationsmaßnahmen zur 
Wiederherstellung der Reputation und der Arbeitsfähigkeit des Mitarbeiters. 
9. Der Vorfall wird im Nachgang mit dem Team reflektiert.

16  
Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch Fachkräfte  
in Institutionen vom Paritätischen

17

18  
 
Notizen:

19 
 
 
15 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stand: 01.03.2017 
 
Dieses Schutzkonzept dient dem Wohle des Kindes in unseren Einrichtungen 
 
 
 
 
     
  
 
 
 
Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
 
stepke‐kitas.de

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Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung in Mecklenbeck an der Meyerbeerstraße  
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
ASB-RV Münsterland e.V. 
Gustav-Stresemann-Weg 62 
 
48155 Münster 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild 
etc.  
- Gründung des ASB Kreisverbandes Münsterland e.V.: 1972 
- Anerkannter Träger der Kinder und Jugendhilfe 
- Betreibt bereits ein Kita in Münster und ab Herbst/Winter 2019 eine zweite Einrichtung 
- Der ASB ist eine Hilfsorganisation und ein Wohlfahrtsverband  
- Der ASB setzt sich aus dem Bundesverband, den Landesverbänden sowie Kreis und 
Ortsverbänden zusammen 
- Die Grundlage der Arbeit bilden humanitäre und demokratische Grundsätze 
- Der ASB arbeite parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden 
- Der ASB Kreisverband arbeitet am Leitbild der Gesamtorganisation 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
3% Trägeranteil 
 
 
 
3. Fachlichkeit/Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassen erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe-
treuung liegen vor 
- Konzeptausrichtung Meyerbeerstraße: Schwerpunkte im Bereich Bewegung und ge-
sunder Ernährung 
- Sprachförderung im Kitaalltag 
- Bildungsdokumentationskonzept liegt vor 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden, Einstieg 
in die Modellprojekte Extrazeit/Flexizeit vorstellbar 
- Regelöffnungszeiten: Montag-Donnerstag von 07.00-16.30 Uhr und Freitag von 07.00-
15.00 Uhr

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Aufnahme von Kindern mit und ohne Behinderung ist erwünscht 
- Eine Fachkraft für den Bereich der Inklusion soll eingestellt werden 
- Bereits als Träger schon Erfahrungen im Bereich der Flüchtlingshilfe und in der Be-
treuung von Kindern / Flüchtlingskindern 
- Erfahrungen auf Landesebene sollen im Kreisverband genutzt werden 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
- Bewegungsförderung 
- Gesundes Essen (Belieferung mit Frischkost aus bestehender Einrichtung in Kinder-
haus) 
- Projekte zum Thema Ernährung im Kitaalltag 
- Zusammenarbeit mit Frühförderung, Ergotherapie usw. 
- Angebote zur Verkehrserziehung 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Bereits bestehende Vernetzungen: 
- Vernetzung mit bestehenden Einrichtungen des ASB 
 
Geplante Vernetzungen: 
- Vernetzungen mit den kirchlichen Trägern vor Ort, Schulen, Frühförderstellen, Ärzten, 
Physio-, Ergotherapie und Alteneinrichtungen  
- Aktive Teilnahme an Stadtteilarbeitskreisen 
- Übernahme von Trägerschaften von Großtagespflegen mit angestellten Großtages-
pflegepersonen wird vom ASB geprüft 
- Zertifizierung zum Familienzentrum nach Entwicklungsphase in Münster anvisiert 
 
 
3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Individuelles Eingewöhnungskonzept am Kind orientiert 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende usw. finden statt 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
- Einsatz einer Kita-App zur Probe ab Herbst 2017: Möglichkeit des beidseitigen Infor-
mationsaustausches, Kommunikation, Abmeldungen, Dokumentation usw.  
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, Flexibilität des personellen Einsatzes durch 
mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben 
- Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mitarbeiter 
- Zunächst regionale Fachberatung, langfristig Fachberatung vor Ort in Münster 
- Ein ausführliches Qualitätsmanagement wird aktuell mit den Mitarbeitern entwickelt 
- Teilnahme an Fachgremien und AG’s ist geplant 
- Kinderschutzkonzept liegt vor

3 
 
3.7. Besondere Merkmale/Eignung 
- Ganzheitliche Erfahrungen des Trägers durch Tätigkeitsfelder wie Altenarbeit und El-
ternarbeit z.B. 
- Beschwerdemanagement für Kinder

11 Bewerbung Fröbel

1498 Zeichen

.& FRÖBEL Bildung und Erziehung - Komödiensir. 18-24 - 50667 Köln

Stadt Münster

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Frau Anna Pohl

Hafenstraße 30

48127 Münster

Ausschreibung der Trägerschaft für eine neue Kindertageseinrichtung
in der Meyerbeerstraße in Münster (Ausschreibungsnummer: 04/2017),
Zeichen: 51 10 0012

Angebot zur Übernahme der Trägerschaft

Sehr geehrte Frau Pohl,
hiermit geben wir form- und fristgerecht unser verbindliches schriftliches Ange-
bot zur Übernahme der Trägerschaft der Kinderlageseinrichtung in der Meyer-

beerstraße in Münster ab.

Wie in unseren ausführlichen Bewerbungsunterlagen aufgeführt, ist es uns

möglich, einen Trägeranteil in Höhe von 4,5% zu leisten.
Für weiterführende Gespräche stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH

FRÖBEL

Kompetenz für Kinder

Köln, 06. September 2017
Von Oliver Just

Tel 0221]2999 42-71
just@froebel-gruppe.de

FRÖBEL Bildung und Erziehung ge-
melnnötzige GmbH

Komödliensir. 18-24

50667 Köln

Tel 0221|29 99 42 60
Fax 0221|29 99.42 80

www.froebel-gruppe.de

Geschäftsführung:
Dr. Gudrun Rannacher
Stefan Spieker (Sprecher)

‚Aufsichtsratsvorsitzender
Rainer Borgmann-Quade

Bank für Soziatwirtschaft
IBAN DE72 1002 0500 0003 3635 00
BIC BFSWDES3BER

Amisgericht Charlottenburg
HRB 102668 B
Sitz der Gesellschaft; Berlin

Steuernummer
271603/52722

Sievemummer des Organträgers
271635/52999

Gläubiger-Identifikalionsnummer
DE1122200000342880

|

Beschlussvorlage

13747 Zeichen

V/0787/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Trägervergabe für die Kindertageseinrichtung in Mecklenbeck an der Meyerbeerstraße 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
04.10.2017 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
12.10.2017 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
18.10.2017 Rat Entscheidung 
18.10.2017 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat der Stadt Münster überträgt die Trägerschaft für die oben genannte viergruppige Kinderta-
geseinrichtung in Mecklenbeck an der Meyerbeerstraße dem Kinder- und Jugendhilfeträger Kleine 
Riesen Nord gGmbH (siehe Begründung zu Ziffer 3).  
 
Voraussichtlicher Betriebsbeginn der Kindertageseinrichtung ist im Winter 2018. 
 
2. Zur Regelung der gegenseitigen Rechte und Pflichten werden folgende vertragliche Vereinbarun-
gen entsprechend getroffen:  
 
2.1. Für die Kindertageseinrichtung werden vertragliche Regelungen zur Trägerschaft (Leistungs-
vereinbarung) zwischen dem Träger Kleine Riesen Nord gGmbH und der Stadt Münster getroffen.  
Mietvertragliche Regelungen werden zwischen der Wohn und Stadtbau (Vermieter) und dem Träger 
Kleine Riesen Nord gGmbH getroffen. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Auswirkungen auf Transferaufwendungen im Teilergebnisplan (hier: städtischer Anteil an den B e-
triebskostenzuschüssen) 
 
Die Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung an der Meyerbeerstraße betragen auf der Grundl a-
ge der unter Ziffer 1 der Begründung genannten Gruppenstrukturen 
 für Dezember 2018 = 66.492 € 
 für 2019 ff. =  802.888 € 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0787/2017 
Auskunft erteilt: 
Herr Westarp, Frau Kratz-Trutti, Frau 
Pohl 
Ruf: 
492-5134 
E-Mail: 
Westarp@stadt-muenster.de  
Datum: 
20.09.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0787/2017 
 
Die Kosten teilen sich wie folgt auf Land, Stadt und Träger auf: 
 
Träger 
Betriebskostenzuschuss  Trägeranteil 
Städt. An-
teil BKZ 
gesamt Gesamt Land Stadt 
Gesamt, ge-
setzlicher 
Trägeranteil 
Angebot 
Stadt 
(Erforderlicher 
Zuschuss) 
  1 2 3 4 5 6 7 
Kleine Ri e-
sen Nord 91,00% 36,00% 55,00% 9,00% 9,00% 0,00% 55,00% 
 
 Dez 18 2019 
Träger 
Trägeranteil Städtischer  Trägeranteil Städtischer  
Anteil  Anteil  BKZ 
Angebot 
Stadt. (erfor-
derlicher 
Zuschuss) 
gesamt Angebot 
Stadt. erfor-
derlicher 
Zuschuss 
gesamt 
  5 6 7 5 6 7 
Kleine Rie-
sen Nord 5.984,28 € 0,00 € 36.570,60 € 72.259,92 € 0,00 € 441.588,40 € 
 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die Betriebskostenzuschüsse (Transferaufwendungen) wurden bereits in dem Errichtungsbeschluss 
V/0166/2017dargestellt und sind im Entwurf des Haushaltplanes 2018 ff. bei der Produktgruppe 0601 
vorgesehen. 
 
 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage 
 
Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung dieser Kindertageseinrichtungen mit 
der Vorlage V/0166/2017 beschlossen: 
 
Die Kindertageseinrichtung in Mecklenbeck beginnt zunächst mit folgenden Gruppen:  

 2 Gruppen für Kinder im Alter von 2-6 Jahren (G1) 
 1 Gruppe für Kinder im Alter von 0-3 Jahren (G2) 
 1 Gruppe für Kinder im Alter von 3-6 Jahren (G3) 
 
Die jeweilige Gruppenstruktur wird auf der Gru ndlage der jährlich zu vereinbarenden Rahmenstru k-
turen bedarfsgerecht weiterentwickelt.  
Neben dem Angebot einer wöchentlichen Betreuung von 45 Stunden werden ebenfalls e lterliche 
Bedarfe nach einer wöchentlichen Betreuung von 25 Stunden und 35 Stunden mit  Übermittagsbe-
treuung (Blocköffnungszeit) flexibel angeboten. 
 
Im Rahmen des oben genannten Errichtungsbeschlusses hat der Rat der Stadt Münster beschlossen, 
die Trägerschaft für diese Einrichtung an einen geeigneten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
zu vergeben. 
Im Rahmen der Trägerausschreibung wurden die Träger darauf hingewiesen, dass abhängig von 
den Bedarfen, Angebote des Modellprojektes ExtraZeit/FlexiZeit zu prüfen sind, um so den Eltern 
die Möglichkeit zu geben, flexible Öffnungszeiten der Kita wahrzunehmen.

- 3 - 
V/0787/2017 
 
 
2. Verbindliche Bewerbung freier Träger zur Übernahme der Trägerschaft 
 
Die Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster sowie die in der Arbeitsgemeinschaft gem.  
§ 78 SGB VIII (AG 5 – Kindertagesbetreuung) tätigen Träger wurden am 14.07.2017 über die Pla-
nungen der Stadt Münster zum Neubau dieser Einrichtung und über das Ausschreibungsverfahren für 
die Betriebsträgerschaft informiert und gebeten, bis zum 10.08.2017 ihr Interesse an einer Übernah-
me der Trägerschaft mitzuteilen. Gleichzeitig erfolgten diesbezüglich eine Pressemitteilung am 
17.07.2016 und eine Veröffentlichung der Ausschreibung auf der Internetseite des Amtes für Kinder, 
Jugendliche und Familien. Die Träger, die ihr Interesse bekundet haben, legten zwischen dem 23.08. 
und 28.08.2017 ihre Konzepte und trägerschaftlichen Vorstellungen entsprechend der in Kapitel 3 
genannten Kriterien dar. 
Die Frist zur Abgabe einer daran anschließenden, verbindlichen Bewerbung war der 08.09.2017. 
 
Folgende Träger haben anschließend eine verbindliche Bewerbung abgegeben (in alphabetischer 
Reihenfolge): 
 
 Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. (ASB), Gustav-Stresemann-Weg 62, 
48155 Münster 
 
 FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH (Fröbel), Komödienstraße 18-24, 50667 Köln 
 
 Kleine Riesen Nord gGmbH (Kleine Riesen Nord), Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen 
 
 Step Kids KiTas gGmbH (Step Kids), Am Friedrichshain 22, 10407 Berlin 
 
 
3. Trägerauswahl 
 
3.1. Kriterien für den Entscheidungsvorschlag  
 
Mit der Bewerbung haben die Träger Konzeptionen übersandt, die den Anlagen zu entnehmen sind. 
Die Verwaltung hat mit allen Bewerbern umfangreiche Trägergespräche anhand des in der Vorlage 
V/0376/2017 beschriebenen neuen Gesprächsleitfadens geführt und die folgenden, in der Vorlage 
beschriebenen, Auswahlkriterien zur Bewertung der Gespräche/Konzepte herangezogen: 
 
- Wirtschaftlichkeit 
- Fachlichkeit/Pädagogik 
o Rahmenkonzept 
o Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
o Gesundheitsförderung 
o Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
o Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
o Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
o Besondere Merkmale/Eignung 
 
Die Zusammenfassung der Gesprächsdokumentation sowie die Informationen aus den ausführlichen 
Gesamtkonzeptionen der Träger sind dem im Anhang beigefügten Auswertungsformular zu entneh-
men. 
 
 
 
3.2. Analyse der Wirtschaftlichkeit

- 4 - 
V/0787/2017 
Im Rahmen dieser Analyse werden jeweils die jährlichen Kosten für den durchgängigen Betrieb einer 
Kindertageseinrichtung dargestellt. Die anteiligen Betriebsk osten ab Inbetriebnahme der Einrichtu n-
gen werden unter „II. Finanzielle Auswirkungen“ aufgeführt.  
 
Trägeranteile 
 
Bezüglich des gesetzlichen Trägeranteils gibt es für die Trägerschaft folgende Angebote: 
 
Die Angebote der Träger zum Eigenanteil des Trägers an den Betriebskosten sind der folgenden Ta-
belle zu entnehmen. Zur Bewertung der Angebote ist dort zusätzlich der prozentuale Anteil für den 
gesamten städtischen Zuschuss dargestellt (= Gesetzlicher Förderanteil am Betriebskostenzuschuss 
+ freiwilliger städtischer Zuschussanteil am Eigenanteil des Trägers).  
 
a) Vergleichstabelle: Prozentuale Aufteilung der Betriebskosten 
 
Träger 
Betriebskostenzuschuss  Trägeranteil 
Städt. An-
teil BKZ 
gesamt Gesamt Land Stadt 
Gesamt, ge-
setzlicher 
Trägeranteil 
Angebot 
Stadt 
(erforderlicher 
Zuschuß) 
  1 2 3 4 5 6 7 
ASB  
91,00% 36,00% 55,00% 9,00% 
3,00% 6,00% 61,00% 
Fröbel  4,50% 4,50% 59,50% 
Kleine Ri e-
sen Nord 9,00% 0,00% 55,00% 
Step Kids 9,00% 0,00% 55,00% 
 
Die jährlichen Betriebskosten für die Ki ndertageseinrichtung an der Meyerbeerstraße betragen ab 
2019 ff. 802.888 € und teilen sich dementsprechend wie folgt auf: 
 
b) Vergleichstabelle: Beträge Trägeranteil/ Freiwilliger städt. Zuschuss/ Städtischer Gesamtanteil BKZ  
 
  Jährliche Kosten ab 2019 ff 
Träger 
Trägeranteil Städtischer  
Anteil BKZ 
Angebot Stadt. (FWZ) gesamt 
% € % € % € 
  5 6 7 
ASB  3,00%    24.086,64    6,00%        48.173,28    61,00%  489.761,68    
Fröbel 4,50%    36.129,96    4,50%        36.129,96    59,50%  477.718,36    
Kleine Ri e-
sen Nord 9,00%    72.259,92    0,00%                       -      55,00%  441.588,40    
Step Kids 9,00%    72.259,92    0,00%                       -      55,00%  441.588,40    
 
Der Träger Kleine Riesen Nord gGmbH und der Träger Step Kids KiTas gGmbH bieten den vollen 
Trägeranteil von 9% für den Betrieb der Kindertageseinrichtung an. Alle anderen Träger bieten einen 
geringeren Trägeranteil an, sodass ein freiwilliger städtischer Zuschuss notwendig wird. 
 
 
3.3. Analyse der Fachlichkeit/Pädagogik 
 
Anhand der in der Vorlage V/0376/2017 beschriebenen Auswahlkriterien zum Thema der Fachlic h-
keit/Pädagogik wurden die Konzepte und Bewerbungsgespräche der interessierten Träger ausgewer-
tet (siehe hierzu auch die ausführlichen Auswertungsformulare im Anhang dieser Vorlage).  
 
Der Träger:

- 5 - 
V/0787/2017 
 ASB Regionalverband Münsterland e.V. 
Der Träger betreibt seit März 2017 eine Kindertageseinrichtung am Carlo-Schmidt-Weg in Kinderhaus 
und ab 01.10.2019 eine Einrichtung an der Regina -Prothmann-Straße. Der Träger betreibt zusätzlich 
in anderen Städten Kindertageseinrichtun gen und ist  als freie r Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen 
Ausrichtung darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren zudem das Thema Migration 
als einen grundsätzlichen Bestandteil der pädagogischen Aufgabenstellung in einer Kindertagesei n-
richtung.  
 
Der Träger: 
 FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH 
Der Träger ist bislang nicht als Träger von Kindertageseinrichtungen  in Münster tätig. Der Träger be-
treibt aktuell bundesweit 155 Kindertageseinrichtungen und ist als freier Träger der Jugendhilfe aner-
kannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Aus-
richtung darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren zudem Schwerpunkte im Bereich 
der musikalischen Bildung und Mint (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).  
 
Der Träger: 
 Kleine Riesen Nord gGmbH 
Ab 2018 wird der Träger zwei Kitas in Münster betreiben (Willingrott und Hermannschule). 
Der Träger betreibt aktuell bundeswei t 25 Kindertageseinrichtungen und ist als freier Träger der Kin-
der- und Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Ec kpunkte 
der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren zudem das 
mögliche Angebot von Bilingualität in der Kita und das Thema Migration als einen grundsätzlichen 
Bestandteil der pädagogischen Aufgabenstellung in ei ner Kindertageseinrichtung. Der Träger b e-
nannte darüber hinaus seine Offenheit für eine Vernetzung im Stadtte il und stellte seine Erfahrungen 
in der Zusammenarbeit mit Kindertagespflegen an bereits bestehenden Kitastandorten vor. 
 
Der Träger: 
 Step Kids KiTas gGmbH 
Der Träger ist bislang nicht als Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster tätig. 
Der Träger be treibt aktuell bundesweit acht  Kindertageseinrichtungen und ist  als freie r Träger der 
Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der päda-
gogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren zudem Schwerpunk-
te im Bereich der regelmäßigen Bewegungsangebote wie Schwimmen und Wald- und Wiesentage. 
 
 
Unter dem Gebot der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit des Haushaltes der Stadt Münster wird eine 
gleichwertige Gewichtung der Kriterien Wirtschaft lichkeit (50%) und Fachlichkeit/Pädagogik (50%) 
vorgenommen. 
 
 
4. Gesamtbewertung / Fazit 
 
Die Verwaltung schlägt abschließend vor, dem Träger Kleine Riesen Nord gGmbH die Trägerschaft 
für die Kindertageseinrichtung in der Meyerbeerstraße  zu übertragen, da  der Träger den vollen 
Trägeranteil für den Betrieb der Kindertageseinrichtung anbietet, zukünftig in Münster an me hreren 
Standorten aktiv in der Kindertagesbetreuung arbeitet, ein umfassendes pädagogisches Konzept vo r-
gelegt hat und über bundesweite Erfahrungen im Bereich der Kindertagesbetreuung verfügt.  
 
 
Mit diesem Beschluss wird rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Träger gefunden, so 
dass weitere Detailplanungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger getroffen werden können. 
Das Verfahren zeigt weiterhin das Interesse freier Träger an einer Trägerschaft von Kitas in dieser 
Stadt. Gleichzeitig zeigt das Verfahren auch, dass erneut neue Träger mit einem hohen Trägeranteil 
bereit sind, sich zu engagieren.

- 6 - 
V/0787/2017 
Das gesamte Auswahlverfahren bele gt zudem weiterhin eine hohe Fachlichkeit der Träger, die sich 
abschließend für eine Trägerschaft verbindlich beworben haben.  
Der Verwaltungsvorschlag hatte die Aufgabe, aus vier Bewerbern unter der gleichgewichteten Würd i-
gung der Fachlichkeit/Pädagogik und der Wirtschaftlichkeit einen Vorschlag darzustellen. Das in der 
Vorlage V/0376/2017 beschriebene Verfahren zur Trägerauswahl liegt der Bewertung der Bewerber 
zu Grunde. 
 
 
 
 
I.V. 
Gez. 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
Anlagen: 
 
1. Auswertungsformulare aller Träger 
 
2. Bewerbungsunterlagen: Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband Münsterland, Gustav-
Stresemann-Weg 62, 48155 Münster 
 
3. Bewerbungsunterlagen: FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH, Komödienstraße 18-24, 
50667 Köln 
 
4. Bewerbungsunterlagen: Kleine Riesen Nord gGmbH, Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen 
 
5. Bewerbungsunterlagen: Step Kids KiTas gGmbH, Am Friedrichshain 22, 10407 Berlin

21 Broschüre Bausteine für die Zukunft

30339 Zeichen

Bausteine für die Zukunft  
Stepke-KiTas  Wir machen KiTa.
Richtig gute KiTa.
Stepke-KiTas  Wir machen KiTa.

2
Vorwort
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Ihnen in dieser Broschüre unser innovatives Stepke-
Konzept vorzustellen. Als bundesweit tätiger Träger setzen wir auf 
modernste Einrichtungen mit einem besonderen Raumkonzept und einer 
hervorragenden technischen Ausstattung.
Unser Erfolg beruht auf unseren qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unser anspruchsvol -
les pädagogisches Konzept umsetzen. So geben wir Kindern die besten Startvoraussetzungen mit optimalen 
Bildungschancen und ermöglichen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 
Die besonderen Merkmale unseres Konzepts sind: 
1. ein hoher Personalschlüssel,
2. frisch gekochtes Essen vom eigenen Koch,
3. ganztägig bilinguale Betreuung,
4. Schwimmen,
5. eigene Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Erzieher.
Gemeinsam mit Ihnen gehen wir neue Wege und verwirklichen Ihre individuelle Idee von Kinderbetreuung. 
Lassen Sie sich von unserem zukunftsweisenden Konzept begeistern und gehen Sie den Weg gemeinsam mit 
uns.
Herzlich 
willkommen 
bei Stepke
Ihre 
Dr. Kurt Berlin
Geschäftsführer
Frauke Schittek
Geschäftsbereichsleitung
Johannes Nagel
Geschäftsführer

3
Unsere Leistungsvielfalt
Vorwort 2
Grundsätze unserer Pädagogik 4
Best-Practice Modelle 8
 Situationsansatz 9
 Emmi Pikler 10
 Montessori-Pädagogik 12
 Reggio-Pädagogik 14
 Waldpädagogik 16
Unsere Einrichtungen  18
Bilinguale Erziehung 22
Vorschule 23
Gesunde Ernährung 24
Schwimmunterricht 26
Weitere Highlights 28
Service 30
Übernahme von Trägerschaften 32
Stepke-Betriebs-KiTas 34
Für Kommunen 36 
Mobile KiTas 38
Stepke Akademie  40
Unsere Standorte 42 
Impressum 43
Kontakt 44
Inhalt

4

5
Das Kind als Person
Wir nehmen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit ernst. Deshalb 
sehen wir uns als Weg- und Entwicklungsbegleiter des Kindes. Wir unter-
stützen es darin, sich gesund zu entwickeln, seine Interessen und Begabun-
gen zu finden, Neues zu lernen und seinen ganz eigenen Bildungsweg zu 
gestalten. 
Mit einer lernfördernden und anregungsreichen Architektur und Gestaltung der Räume unserer Einrichtungen 
unterstützen wir aktiv den Selbstbildungs-Prozess der Kinder. 
Alle Stepke-Einrichtungen sind als vielfältige und anregende Lebens-, Lern-, Bewegungs- und Erfahrungsräume 
angelegt, in denen sich die Kinder sicher und geborgen fühlen und enge Bindungen zu Erwachsenen und 
anderen Kindern aufbauen können. 
Um alle Sinne der Kinder anzusprechen und zu aktivieren, umfassen unsere Angebote folgende Aspekte:
• gesunde Ernährung,
• Spiel und Spaß,
• bilinguale Erziehung,
• Bewegung und Schwimmen,
• Musik und Kunst,
• Natur und Technik,
• Partizipation,
• Vorschule.
Bei unserer gesamten Arbeit betrachten wir Familie und Kindertageseinrichtung als sich ergänzende und eng 
miteinander verbundene Bereiche der Lebenswelt des Kindes. Der Dialog mit den Eltern ist uns darum beson -
ders wichtig. Mit regelmäßigen hausinternen Veranstaltungen bieten wir Räume zur Begegnung und ein von 
den Eltern geschätztes Forum für gemeinsamen Austausch.
Grundsätze
unserer
Pädagogik

6
Bausteine 
unseres 
Konzepts

7
täglich
frisch
gekochte
Vollverpflegung
eigenes
Vorschul-
konzept
Musik 
&
Kunst
ganztägige
Bilingualität
regelmäßige
Wald- &
Wiesen-
wochen
Schwimmen/
Psychomotorik
Vermi�lung 
von
Werten
Das Kind
im
Fokus

8
Best-Practice-
Modelle
In allen Stepke-KiTas arbeiten wir 
gemäß bewährter und bekannter 
pädagogischer Ansätze. Die Teams 
in unseren Häusern sehen es als 
ihre Aufgabe an, unsere Konzeption 
regelmäßig zu überprüfen und 
an veränderte Bedingungen und 
Strukturen anzupassen. So gelingt  
„Richtig gute KiTa.“

9
Situationsansatz
„Lernen in konkreten Situationen“
Kinder haben eigene Rechte und vollziehen die für ihre Entwicklung und Entfaltung notwendigen Schritte aus 
eigenem Antrieb heraus. Gemeinsam entwicklen wir die Fragen und Ideen der Kinder mit Bezug auf ihre Lebens-
welt weiter. Dadurch können wir die Kinder in ihrem Entwicklungspotenzial in konkreten Situationen verstehen; 
und die Kinder lernen, ihre Lebenswelt selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. 
Orientierung an demokratischen Werten
In unserer täglichen Arbeit unterstützen wir die Kinder in ihrem Streben nach Weiterentwicklung durch 
verlässliche Beziehungen, durch ein anregungsreiches Umfeld und durch Sachkompetenz. Regelmäßige Kinder-
konferenzen und tägliche Morgenkreise ermöglichen es, die Belange der Kinder und ihre Anliegen aufzunehmen 
und in die pädagogische Arbeit einzubeziehen. Auch unsere pädagogischen Ziele von Autonomie, Solidarität 
und Kompetenz orientieren sich stets an demokratischen Grundwerten und gesellschaftlichen Entwicklungen.

10

11
Pikler-Pädagogik
„Tastend, behutsam und feinfühlig“
Die ungarische Kinderärztin Emmi Pikler wusste bereits in den 1930er 
Jahren, was aktuelle Forschungen bestätigen: Die ersten Erfahrungen, die 
ein Baby macht, sind unheimlich wichtig – und die meisten Erfahrungen 
sammelt ein Säugling, wenn er gefüttert, gebadet, gewickelt oder an- und 
ausgezogen wird. Damit ist schon die Pflege des Kindes ein wichtiger Teil 
der Erziehung und des Aufbaus zwischenmenschlicher Beziehungen. Das 
Kleinkind fühlt einen liebevollen Umgang durch Hände, die es „tastend, 
behutsam und feinfühlig“ pflegen. Es wird sich entspannen und sofort gut 
aufgehoben fühlen.
Pflege ist Kommunikation
Ob wickeln, waschen oder füttern: Durch den hohen Personalschlüssel in 
unseren KiTas können wir jedem Kind unsere ungeteilte Aufmerksamkeit 
schenken. Es erlebt Pflege als eine intensive zwischenmenschliche Begeg-
nung, an der es aktiv beteiligt ist. Jede Handlung wird angekündigt und 
das Kind spürt: „Ich werde wahrgenommen. Ich werde ernst genommen.“ 
So entstehen von Beginn an vertrauensvolle und entwicklungsfördernde 
Beziehungen zwischen dem Kind und seinen Erzieherinnen und Erziehern.

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13
Montessori-Pädagogik
„Folge dem Kind, es wird Dir seinen Weg zeigen!“
Ein Kind kann in Freiheit und unabhängig vom Erwachsenen selbstständig lernen – dies ist ein wichtiges Prinzip 
der Montessori-Pädagogik. „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist ein zentrales Motto dieses entwicklungspsychologi -
schen Ansatzes der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870 bis 1952). Sie erwarb als erste 
Frau den Doktortitel der Medizin, spezialisierte sich auf Kinderheilkunde und entwickelte zunächst für Kinder 
mit geistiger Behinderung didaktische Materialien, mit denen diese erheblich gefördert werden konnten. Später 
übertrug sie ihr Konzept auf Kinder ohne Behinderung. Ihre Methode zeichnet sich dadurch aus, in einer didak-
tisch vorbereiteten Umgebung die gesammelte, polarisierte Aufmerksamkeit des Kindes und damit seine Selbst-
ständigkeit zu wecken. Dazu benutzte Maria Montessori besonderes pädagogisches Spielzeug („Montessori-
Material“) sowie Übungen und Spiele.
Kernstück ist die Freiarbeit
Kernstück der Montessori-Pädagogik ist die Freiarbeit, denn:  In einer Umgebung, die auf ihre individuellen 
Bedürfnisse und entwicklungspsychologischen Phasen abgestimmt ist, erwerben Kinder sehr viel Konzentra -
tionsfähigkeit, Sozialverhalten und Handlungskompetenz. In Einrichtungen, die sich an Montessori orientie -
ren, entscheidet jedes Kind selbst, mit welchen Arbeits- oder Spielmaterialien es sich beschäftigen möchte. Es 
bestimmt weitgehend selbst den Rhythmus und die Dauer seiner Beschäftigung und auch, ob es allein oder mit 
einem Partner arbeiten, spielen oder forschen, entdecken, toben, träumen oder kreativ sein möchte.
Freie Wahl führt zu echtem Interesse
Diese freie Entscheidung führt zu einer inneren Selbstdisziplin, die nicht von außen beeinflussbar ist. Besucher 
bewundern nicht selten die ruhige und entspannte Atmosphäre in der Freiarbeit nach Montessori. Uns geht 
es darum, das Kind zu achten und zu respektieren, es als eigenständigen Menschen zu sehen, ihm Raum zu 
geben und ihm dabei zu helfen, selbstständig zu denken und zu handeln. In allen Stepke-KiTas erhalten schon 
die Jüngsten die Gelegenheit, den eigenen Impulsen und Lernbedürfnissen zu folgen und ihren individuellen 
Lernweg zu gehen. Sie erleben mit all ihren Sinnen und begreifen, wie Leben funktioniert. So ist in unseren 
Einrichtungen schon der Alltag das Besondere.

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Reggio-Pädagogik
„Hundert Sprachen spricht ein Kind“
Viel Raum für den Forscherdrang der Kinder bietet die Reggio-Pädagogik, die von der UNESCO als weltbeste 
Vorschulpädagogik ausgezeichnet wurde. Die Erziehungsphilosophie ist in den kommunalen Kindertagesstätten 
der norditalienischen Stadt Reggio Emilia seit den 1960er Jahren entwickelt worden. Kinder werden als Forscher 
und Entdecker gesehen, von Geburt an neugierig, wissbegierig, kreativ, aktiv – und unermüdlich in ihrem Tun. 
Dabei verknüpfen sie Neues mit ihren bisherigen Erkenntnissen und erweitern auf diese Weise ihre Fähigkeiten 
und Fertigkeiten. Die Kinder sind Schöpfer ihrer eigenen Entwicklung, sie sind Konstrukteure ihrer persönlichen 
Wirklichkeit.
Der Raum als Erzieher
In Anlehnung an die besondere Rolle der Architektur in der Reggio-Pädagogik haben unsere KiTa-Räume viel 
Licht und helle Farben, es gibt Pflanzen und Spiegel, die das Spiel mit der eigenen Identität ermöglichen, ein 
„Atelier“, Bühnen, Podeste, Bewegungsräume und „Denk“-Ecken. Wir bieten den Kindern vielfältige Möglichkei-
ten zum Wahrnehmen, Gestalten und Experimentieren – bis hinein in den Waschraum: Hier finden sich Röhren, 
Gefäße, Siebe, Spiegel sowie Gegenstände, die untergehen oder schwimmen. 
Außerdem stellen wir den Kindern vor allem Material und Werkzeug zur Verfügung: Draht, Lehm, Holz, Gips, 
Farben und Papier, Schrauben, Feilen, Sägen, Pinsel, Scheren. In unseren Stepke-KiTas fördern und unterstützen 
unsere Pädagogen sehr aufmerksam die kindliche Ausdrucksvielfalt. Denn Kinder haben „hundert Sprachen“, in 
denen sie denken, entdecken und ihre Geschichten erzählen.

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Waldpädagogik
„Frei von Lärm und Stress“
Böschungen, die von Wurzeln durchsetzt sind, Schlaglöcher in den Waldwegen, die sich bei Regen in kleine 
Seen verwandeln, umgestürzte Bäume, auf denen man klettern und wippen kann. Harte, steinige und weiche, 
mit Moos und Laub bedeckte Böden – alles echte Herausforderungen. In der Natur können Kinder (wieder) 
lernen, sich natürlich zu bewegen. Wälder und Wiesen bieten eine Fülle von Bildern, Geräuschen, Gerüchen, 
Berührungsempfindungen und Bewegungsmöglichkeiten. Die Kinder passen sich dem unebenen Gelände an, 
hangeln sich hinauf, kugeln sich hinunter, balancieren, krabbeln, kriechen, waten. Das kräftigt die Muskulatur 
und fördert die Körperbeherrschung. Das entwickelt die motorische Geschicklichkeit und die kognitiven Fähig-
keiten. Die frische Luft stärkt das Immunsystem und verringert die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten. Die 
Stille im Wald differenziert das Wahrnehmungsvermögen und fördert innere Ruhe und Konzentration.
Kreativ ohne vorgefertigtes Spielzeug
Die spielzeugfreie Umgebung regt die Kreativität der Kinder an und unterstützt ihren Forscherdrang und ihre 
Selbstständigkeit. Unsere Erzieherinnen und Erzieher führen deshalb regelmäßig Waldtage durch, planen 
Waldwochen sowie besondere Naturprojekte für die Kinder und fördern damit ihre körperliche Robustheit, ihre 
Sportlichkeit und ihre Kreativität. Gemeinsam sammeln die Kinder unvergesseliche Naturerfahrungen!

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Ein persönliches und modernes 
Raumkonzept
In den Kindertageseinrichtungen der Stepke-KiTas spielen und lernen, 
erleben und erfahren, experimentieren und forschen täglich mehrere 
hundert Kinder im Alter von null bis sechs Jahren.
Alle Einrichtungen sind gemäß unseres pädagogischen Konzepts ausgestat-
tet. Unsere Erzieherinnen und Erzieher erfüllen in ihrer täglichen Arbeit 
die hohen Stepke-Standards, denn eine qualitativ hochwertige und an neuesten Erkenntnissen aus Forschung 
und Praxis ausgerichtete Erziehung ist für uns eine Herzensangelegenheit.
Bewegungsfreiräume, -herausforderungen und -anregungen sind die entscheidenden Faktoren frühkindlichen 
Lernens. Wir gestalten unsere Räume mit einer großen Materialvielfalt und unterstützen damit die Selbsttätig-
keit und die Selbstbildungsprozesse. In klar definierten Bereichen erhalten die Kinder bei uns genau die Orien -
tierung, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Unsere Räume sind übersichtlich strukturiert und gestaltet, auf 
Eigenaktivität ausgerichtet, mit sensorisch anregenden Materialien ausgestattet und genau deshalb laden sie 
die Kinder von Beginn an ein, die Welt zu erkunden.
Unsere Wickelplätze sind so konzipiert, dass sie dem Bedürfnis der Kinder nach ungestörter Zweisamkeit mit 
ihrer Bezugserzieherin bzw. ihrem Bezugserzieher nachkommen. Sie sind mit einem Treppchen ausgestattet, 
durch das die Kinder selbst zu den Wickelplätzen hochklettern können. Die Waschgelegenheiten grenzen unmit-
telbar an, die Regale sind so ausgerichtet, dass alle Pflegeutensilien für die Erzieherinnen und Erzieher direkt in 
Griffweite sind.
Unterschiedlich große Kinder-WCs im Sanitärbereich lassen Kinder bei der Pflege und Sauberkeitserziehung 
genügend Freiraum und unterstützen das Körperbewusstsein. Im Sanitärraum befindet sich ein Ablauf im Boden, 
sodass Wasser- oder Schaumexperimente ohne großen Aufwand möglich sind.
Die Schlaf- und Ruheräume befinden sich in einem ruhigen und ungestörten Bereich innerhalb der KiTa. Sie sind 
mit Teppichen und Vorhängen ausgestattet, haben Fenster zur natürlichen Belüftung, eine dimmbare Beleuch-
tung und ein Farbkonzept, das Ruhe ausstrahlt. Jedes Kind hat seinen individuellen Schlafplatz.
Die großzügigen Gruppen- und Aktionsräume verfügen über Spiegelwände, Snoezelen-Effekte und Rückzugsorte 
in Form von kleinen Höhlen und Nischen.
Unsere
Einrichtungen

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KiTa HannaLegoranTo - Werder
KiTa Walnussweg - Köln

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22
Früh Englisch 
lernen
Wir arbeiten nach der Immersi -
onsmethode: Das Kind „taucht“ 
sozusagen völlig automatisch in 
eine zweite Sprache ein, denn es 
kommt täglich mit ihr in Berührung 
und wird mit ihr vertraut gemacht.
Unser Ziel ist es, dass eine Englisch sprechende Fachkraft in jeder Gruppe 
die Kinder im Kindergartenalltag begleitet. Sie bietet die gleichen Aktivi -
täten an wie die Deutsch sprechenden Kollegen - dabei spricht sie nur 
Englisch. Auf diese Art und Weise erfährt das Kind nicht nur die pädago -
gischen Inhalte der Aktivitäten, sondern lernt gleichzeitig auch Englisch 
und geht wie selbstverständlich mit der Sprache um.
Je früher ein Kind eine Sprache lernt, desto besser lernt es sie. Studien 
haben gezeigt, dass Kinder, wenn sie eine Sprache vor Vollendung des 
vierten Lebensjahres lernen, diese mit dem gleichen Teil des Gehirns 
lernen, mit dem sie auch ihre Muttersprache lernen. Weiterhin haben 
junge Kinder keinerlei Hemmungen und imitieren ganz natürlich die 
Aussprache der Native Speaker.
Eine frühe Mehrsprachigkeit ist zudem mit weiteren, indirekten Vorteilen 
verbunden: Die Kinder entwickeln ein größeres Selbstvertrauen und ein 
gestärktes Bewusstsein für andere Kulturen.
Bilinguale 
Erziehung

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Für einen guten 
Schulstart
Die Vorschulzeit ist für uns die 
gesamte Kindheit vor der Schule. 
Nach den Grundlagen der Konzep -
tion kann sich die „Vorschulförde -
rung“ nicht nur auf das letzte Jahr 
vor der Schule beschränken. Wir 
schaffen familienbegleitend gemeinsam Bedingungen und Möglichkei -
ten, um individuelle Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken und 
zu entwickeln und die Kinder auf ein gleichberechtigtes Leben in der 
Gesellschaft vorzubereiten.
Im Jahr vor dem Schuleintritt finden sich die Kinder verstärkt und gezielt 
zu altershomogenen Vorschulprojektgruppen zusammen. Durch zahlrei-
che wöchentliche Aktivitäten, Ausflüge, zum Beispiel innerhalb unserer 
intensiven Waldwochen, sowie gezielte Beobachtungen der Kinder in 
diesen Projektgruppen ist es uns möglich, kompetente Ansprechpart -
ner im Hinblick auf die Schulfähigkeit der Kinder zu sein. 
In einem ausführlichen Entwicklungsgespräch teilen wir den Eltern 
unsere Beobachtungen rechtzeitig vor der Schulanmeldung mit. Beim 
Verlassen der KiTa erhalten die Kinder ihre Bildungsdokumentation in 
Form ihres Portfolios sowie eines Abschlussberichts. Wir setzen uns 
in allen Einrichtungen engagiert dafür ein, dass die Kinder die besten 
Voraussetzungen für den Start in der Schule haben.
Vorschule

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Auf dem Weg zu FIT KID
In unseren Stepke-KiTas sollen die Kinder vom ersten Tag an alles bekom-
men, um sich optimal entwickeln zu können. Dazu gehört eine gesunde 
und natürlich schmackhafte Ernährung. Wir legen großen Wert auf das 
Leben einer ästhetischen Tischkultur und vermitteln den Kindern schon 
früh, wie wichtig die sozialen Aspekte des gemeinsamen Essens sind.
Von Köchen ernährungsphysiologisch und kindgerecht zubereitete frische Mahlzeiten und Snacks gehören 
deshalb für uns zur gesunden „Rundum-Verpflegung“ der Kinder, denn KiTas tragen aufgrund ihres Mahlzei -
tenangebotes zur Bildung des Ernährungsverhaltens von Kindern bei. Sie bieten somit die Möglichkeit, von 
Anfang an den Grundstein für eine gesundheitsfördernde Lebensweise zu legen. Um langfristig ein ernährungs-
physiologisch ausgewogenes Verpflegungsangebot sicher zu stellen, haben wir begonnen, unsere KiTas von 
der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) zertifizieren lassen und als sichtbares Zeichen nach außen 
bereits für eine Einrichtung eine FIT KID-Zertifizierung erhalten.
Natürlich gibt es aber auch mal Pommes Frites oder Schokoladen-Pudding.
Was ist FIT KID?
Im Rahmen der Zertifizierung werden folgende Kriterien überprüft:
• Lebensmittel: Mittagsverflegung (optimale Lebensmittelauswahl und Anforderungen an den Speisenplan),
• Speisenplanung und -herstellung: Kriterien zur Planung und Herstellung der Speisen für die Mittagsverpfle-
gung, Gestaltung des Speisenplans,
• Lebenswelt: Rahmenbedingungen in Tageseinrichtungen für Kinder (z.B. Essatmosphäre oder Essenszeiten).
Die zertifizierte Verpflegung ist an diesem Logo zu erkennen: 
Gesunde
Ernährung

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Schwimmen lernen
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, viele 
kleine „Seepferdchen” auszubilden.
Von Beginn an gewöhnen wir die Kinder 
spielerisch ans Wasser, sodass sie nach 
und nach völlig angstfrei mit diesem 
Element umgehen.
Nicht schwimmen zu können, ist nicht nur lebensgefährlich für die Kinder. 
Es bringt sie auch um eine wunderbare Bewegungserfahrung. Denn Schwim -
men schult den kompletten Bewegungsapparat und das Koordinationsvermö -
gen.
 
Früh mit Wasser und dem Schwimmen in Kontakt gebracht, werden die Kinder 
zu richtigen „Wasserratten“, die unheimlich stolz ihr erstes Schwimmabzeichen 
präsentieren. Und wer dann noch verschiedene Schwimmarten beherrscht, 
wird zum Star im Freibad – das gibt Selbstvertrauen!
Großer Spaß 
für kleine 
„Wasserratten“

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Weitere
Highlights
Frisch aus dem eigenen Garten
Die Gärten in unseren Einrichtungen laden die Kinder zu sinnlichen Erfah-
rungen ein:
Eine Kräuterspirale, ein Tastpfad sowie Nutzbeete regen alle Sinne an und 
ermöglichen es darüber hinaus, jahreszeitlich bedingte Veränderungen 
zu beobachten, Pflanzen zu pflegen und Früchte zu ernten.
Kinder brauchen besonders gute Bildungseinrichtungen
Wir lassen stets die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis in 
unsere tägliche Arbeit mit den Kindern einfließen. Durch neue Anregun -
gen und vielfältige Impulse erleben die Kinder bei uns eine anregungsrei-
che und abwechslungsreiche KiTa-Zeit.
Regelmäßige Thementage wie z.B. der Großelterntag sorgen für Varia -
tionen im KiTa-Alltag. Auch mehrtägige Projekte wie unsere Waldwoche 
werden mit den Kindern gemeinsam vorbereitet, mit Spannung erwartet 
und von allen Beteiligten mit viel Freude umgesetzt.
Lerncomputer
Eigenständigkeit, Experimentieren und Auseinandersetzung mit Neuen 
Medien sind Voraussetzung für verstehendes Lernen.
Im Bereich der Medienkompetenz lernen die Kinder, sich in einer medial 
geprägten Welt zu orientieren, auszutauschen und sich kritisch mit ihr 
auseinanderzusetzen.

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Aktionen
Bei uns ist immer etwas los. An jahreszeitlichen Festen wie z.B. St. Martin 
werden Laternen gebastelt und erste haptische Erfahrungen mit Kleister 
und verschiedenem Kreativmaterial gemacht. In Bezug auf die Bildungs -
qualität für Kleinstkinder geht es in Stepke-KiTas vor allem darum, die in 
diesem Alter typischen Verhaltensweisen als „Erforschung“ und Aneig -
nung der Welt zu verstehen. Erfahrungen mit allen Sinnen werden von 
unseren Pädagogen herausgefordert und liebevoll begleitet.
Werkzeuge für die Kreativität
In allen Stepke-KiTas sind die Angebote und vorbereiteten Umgebungen 
auf das jeweilige Alter und die Entwicklung des Kindes abgestimmt.
Ob beim Sandmalen am Lichttisch, „Sich-Ausprobieren“ an Musikinstru -
menten, Arbeiten an der Werkbank oder dem großflächigen Malen an 
Malstaffeleien bieten wir den Kindern in „natürlichen“ Lernsituationen 
täglich zahlreiche Herausforderungen und jede Menge Möglichkeiten für 
kindliches Forschen.

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31
Wir für Sie 
Bei uns können die Kinder spielen 
und lernen; ihre Eltern können sich 
in Ruhe austauschen oder Rat und 
Unterstützung einholen.
Kindergeburtstag
Unsere qualifizierten Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter gestalten in 
unseren KiTas individuelle Geburtstagspartys zu den Themen „Hexen und  
Hexenmeister“, „Ritter und Prinzessinnen“, „Gespenster“, „wilde Piraten“, 
„Elfen und Feen“.
Krabbelgruppen
Wir bieten Eltern aus dem Stadtteil an unseren Standorten die Möglich -
keit, sich miteinander auszutauschen. Die Kinder können bereits erste 
Kontakte zu gleichaltrigen Kindern knüpfen.
Erziehungsberatung
Wir bieten eine niederschwellige Beratung in unseren Elterncafés an. 
Durch die Vereinbarung von Einzelgesprächsterminen durch unsere 
qualifizierten Hausleitungen unterstützen wir Eltern auch in schwierigen 
Lebenslagen.
Kurse und Aktionen
Wir entwickeln standortspezifische Kurse und Aktionen, z.B. musikali -
sche Früherziehung, Kinderchor, Tanz- und Malschule, „Mut tut gut“-Kur-
se, PC-Schulungen, Kinder-Yoga-Kurse u.v.m. Dafür arbeiten wir auch mit 
externen Anbietern zusammen. 
Service

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Übernahme von Trägerschaften
Soll Ihre KiTa eine Stepke-KiTa werden? 
Dann sind wir Ihr Ansprechpartner! Als erfahrener Träger sind wir an der 
Übernahme von KiTas interessiert und sind für Sie ein verlässlicher Partner 
im gesamten Übergabeprozess: 
Wir stellen sicher, dass bei einer Trägerübernahme die Interessen des ehemaligen Trägers, aber auch die Inter-
essen von Eltern, Kindern und Mitarbeitern stets berücksichtigt werden und der Übergang für alle Beteiligten 
eine positive Erfahrung darstellt.
 
Durch eine kompetente Unterstützung in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Pädagogik gehen wir auf 
die Ängste und Sorgen von Eltern und Mitarbeitern, die ein Trägerwechsel mit sich bringt, ein und schaffen 
Vertrauen für die Zukunft. Familien und Kinder sollen die Betreuung erhalten, die sie gewohnt sind und zu Recht 
erwarten dürfen.
Unser erprobter Prozess der Übernahme der Trägerschaft macht es Einrichtungen leichter, eine Entscheidung zu 
fällen, mit der sich alle wohlfühlen.
Kontaktieren Sie uns noch heute und fordern Sie Ihr unverbindliches Angebot an!
Wir entwickeln standortspezifische Kurse und Aktionen, z.B. musikalische Früherziehung, Kinderchor, Tanz- und 
Malschule, „Mut tut gut“-Kurse, PC-Schulungen, Kinder-Yoga-Kurse u.v.m. Dafür arbeiten wir auch mit externen 
Anbietern zusammen. 
Für Träger

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Stepke-Betriebs-KiTas
Im Zeitalter zunehmender Arbeitsbelastungen und sich verändernder 
Rollenverteilungen zwischen den Geschlechtern steigen die Anforderun -
gen an die Kinderbetreuung. Junge Familien möchten Familie und Beruf 
in Einklang bringen; und Sie als Unternehmen können hier Unterstützung 
leisten und von einem eigenen Betreuungsangebot enorm profitieren. 
Denn: Eine Betriebs-KiTa erhöht nicht nur Ihre Attraktivität als Arbeitge -
ber, sondern führt nachweislich zu weniger Fehlzeiten, geringeren Personal- und Betriebskosten und entspann-
teren sowie motivierteren Mitarbeiterinnen und  Mitarbeitern.
Stepke begleitet Firmen und Organisationen professionell und zielorientiert bei der Entwicklung und Realisie -
rung individueller Betreuungslösungen. Wir suchen die für Ihr Unternehmen wirtschaftlich sichere Lösung und 
stehen Ihnen mit festen Ansprechpartnern mit professionellem Know-how in jeder Projektphase zur Seite. So 
wird die Kinderbetreuung zum Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen. 
Vereinbaren Sie noch heute einen unverbindlichen Termin mit uns und wir besprechen die optimale KiTa-Lösung 
für Sie. 
Weitere Informationen finden Sie online unter www.stepke-bekita.de.
Fordern Sie auch unsere Broschüre zum Thema Stepke-Betriebs-KiTas an.
Für
Unternehmen

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KiTas als Wett-
bewerbsfaktor
Kinder- und Familienfreundlichkeit 
sind entscheidende Faktoren im 
Wettbewerb um Einwohner. Wo 
sich Kinderbetreuungseinrichtun -
gen an die Bedürfnisse von Kindern 
anpassen und den hohen Qualitäts-
ansprüchen der Eltern entsprechen, lassen sich gerade junge Familien 
gerne nieder. In Zeiten knapper Ressourcen ist es daher umso wichtiger, 
keine Einschnitte bei der Kinderbetreuung vorzunehmen, sondern gezielt 
in erfolgversprechende Projekte zu investieren, die Kind und Beruf eltern-
freundlich realisieren lassen. So fördern Sie eine positive demografische 
Entwicklung.
Unsere Stepke-KiTas arbeiten kunden- und mitarbeiterorientiert, ohne 
dabei betriebswirtschaftliche Aspekte aus den Augen zu verlieren.
Wir bereichern mit unserer Qualität die Trägervielfalt in den Städten. Wir 
arbeiten innovativ, schnell und unürokratisch mit allen beteiligten Ämtern 
zusammen, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz schnell 
und angemessen zu realisieren.
Gerne erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Betreuungslösun-
gen, die auf unserer Basis-Konzeption aufbauen und passgenau an den 
Bedingungen des jeweiligen Standortes ausgerichtet sind.
Für
Kommunen

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Ein ganz besonderes Angebot
Damit nicht nur Kinder in unseren Einrichtungen eine gute Betreuung 
erfahren, haben wir ein besonderes Projekt gestartet: Wir schicken 
unsere KiTas „on Tour“ zu Flüchtlingsunterkünften – innovativ und 
unkompliziert vor Ort, wo wir gebraucht werden.
Unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in 
Flüchtlingsunterkünften im Einsatz und bieten den Kindern ein 
Programm mit Herz: In amerikanischen Schulbussen finden sie an fünf Tagen in der Woche Spiel- und 
Lernmaterialien sowie abwechslungsreiche Aktivitäten, die von unseren Pädagoginnen und Pädagogen geleitet 
werden. Die Kinder tauchen in die deutsche Sprache ein und haben die Möglichkeit, sich mit vielfältigen 
Angeboten zu beschäftigen. Im nahen Lebensraum erfahren sie Begleitung und Unterstützung und können die 
oftmals schrecklichen Erfahrungen des Krieges und der Flucht hinter sich lassen. 
Das Projekt ist an Unterkünften in Düsseldorf und Köln gestartet. Als niederschwelliges Angebot eingerichtet,  
unterstützt die Mobile KiTa das Ziel, das Vertrauen der Kinder in die Menschen wieder aufzubauen. 
So gelingt die soziale und sprachliche Integration direkt am Ort!
Mobile KiTas

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STEPKE
AkademieAS
Für 
Wissenshungrige
Wir legen großen Wert auf die 
fachliche Qualifikation und Fortbil-
dung unserer Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter. Deshalb haben wir als 
ständige Weiterbildungsmaßnah-
me die Stepke Akademie ins Leben 
gerufen. 
Regelmäßig können sich interne und externepädagogische Fachkräfte 
in  praxisnahen Workshops gezielt und themenorientiert neues Wissen 
aneignen – immer nach dem neuesten Stand aus Forschung und Praxis.
Alle Dozenten und Workshopleiter verfügen über eine langjährige Erfah-
rung in ihrem Arbeitsfeld und sind seit mehreren Jahren unsere Bildungs-
partner und Berater.
Die Stepke Akademie ist für unsere Mitarbeiter kostenfrei. Für 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Träger erheben wir eine 
Teilnahmegebühr.
Stepke-Mitarbeiter können sich zudem einrichtungsübergreifend in extra 
für ihren pädagogischen Schwerpunkt eingerichteten Qualitätszirkeln 
austauschen, die stets von unseren Fachberaterinnen praxisnah begleitet 
werden.
Weitere Informationen unter: 
www.stepke-kitas.de/stepke-akademie
Stepke 
Akademie

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Unsere
Standorte
Köln
Wuppertal
Werder 
Zeesen
Berlin 
Nordrhein-Wes�  alen
KiTa Löwenherz  – Köln-Ostheim 
KiTa Matschpiraten – Köln-Roggendorf
KiTa Niehler Pänz – Köln-Niehl
KiTa Walnussweg – Köln-Merheim
KiTa Wichtelstadt – Köln-Nippes
KiTa Samoastraße – Wuppertal-Langerfeld
KiTa Tal-Strolche – Wuppertal-Barmen
KiTa Zaunkönige – Wuppertal-Vohwinkel
Berlin/Brandenburg
KiTa Am Mauerpark – Berlin-Mitt  e
KiTa HannaLegoranTo – Werder an der Havel
KiTa Tannenzapfen – Zeesen
Weitere Standorte sind deutschlandweit in Planung.
stepke-kitas.de/standorte
stepke-kitas.de/standorte/kita-standorte-in-planung/

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Köln
Wuppertal
Werder 
Zeesen
Berlin 
Impressum
Herausgeber
Step Kids KiTas gGmbH
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
Tel.: 030-420 259 29
info@stepke-kitas.de
www.stepke-kitas.de
Stand
April 2017
Text und Redakti  on
Petra Karl, 
Frauke Schitt  ek, 
Sabine Schollas
Gestaltung und Produkti  on
Christi  na Delikoura, 
Sabine Schollas                              
Bildnachweis
Titel: Wojciech Gajda/fotolia.com
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S. 8: w8lift  ed/pixabay.com
S. 10: dagon/pixabay.com
S. 12: Antony_Wegener/pixabay.com
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S. 22: Sergey Novikov/shutt  erstock.com
S. 24: Sergiy Bykhunenko/fotolia.com
S. 27: Thommy Wong/piqs.de
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S. 29: Alex77UK/pixabay.com
S. 30: hadesdaiphat/pixabay.com
S. 33: Pezibear/pixabay.com
S. 35: Oksana Kuzmina/fotolia.com
S. 37: Pexels/pixabay.com
S. 41: Rawpixel/istockphoto.com
Stepke ist Teil der AcadeMedia Gruppe

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Richtig gute KiTa.
Johannes Nagel
Geschäftsführer
j.nagel@stepke-kitas.de
Frauke Schittek
Geschäftsbereichsleitung
f.schittek@stepke-kitas.de
Dr. Kurt Berlin
Geschäftsführer
k.berlin@stepke-kitas.de
Kontakt
Haben Sie Interesse an unserer Arbeit oder Fragen?
Wir stehen gerne für ein persönliches Gespräch bereit.

17 Konzept Kleine Riesen

86689 Zeichen

PÄDAGOGISCHES KONZEPT

für die Kindertagesstätte in Münster, Meyerbeerstraße

|
N

Pädagogisches Konzept
Kindertagestätte Little Giants

Meyerbeerstraße in Mecklenbeck

TRÄGER:

Kleine Riesen Nord gemeinnützige GmbH
Esslinger Straße 69
73732 Esslingen am Neckar

Tel: . (0711) 35 1164-0
Fax: (0711) 35 1164 -17
E-Mail: info@tittlegiants,de

Internet: www.littlegiants.de

2.
3.

4.

u

g m Träger.

1.1. - Kontaktinformationen / Rechtsform .u.anarisunenessnerennsensansensensennansensnnennensantennanenstnnnrensnn tan 5
1.2.  Unternehmensgegenstand / Geschäftsfeld...uessssessensenesnnenenensnnenenensenennennnennsnsennenensnannannennn 5
Organisation und Verwaltung ...uueesenssenenennnnnnsnnernnnennnonnnenersenennsnrsennnenenenannannennonnennannnenrannntnnnenennan 6:1

Angaben zur Trägerkonzeption

3.1. Leitbild ....

3.2. Werte .nnesnsneesesnennonnensenanssenssnsnsesnennnesennensnenennensnsnrannenennsannrannenensrannssnsnenssasnnnensnsntsnssennssentisenenssssninen 6
Pädagogisches Konzept......unsnesesesnenesnsesnsnensnsnsnenennenennonssnonensensnnonsnennnnsnnnnnsensnsnnnnnsonsnnnnannsnssnsnaensnnannaen 7
4.1. Zielsetzung ..uenesesennenennensnnernnnenenennansnsnnsensnnensntnssnnannensnennnenensnnnnensnanssnnnanennnsnssnnensnssnsnnensnsessennansensenn 7
4.2. Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsauftrag .....uesessenesensnenaensnenenenenenannenenonenannonenaenssnensensannensnene 7

4.3. Grundsätze

4.4. Philosophie .uereensnssennennenenennnennununnsananantusananontnsnonsnsnsasensnensnensnsusssnsasensnssnssannnennassennennsesssnsnsansensanenn 9
4.5. Eingewöhnung ....uneenseneneenessensssnsenestenssennstennersnnenassenussenssenssssnsenssinssssnsssssssssessessensenssensssessnssansene 11
4.6 “ Partizipation der Kinder... Tnnuneneeserenssunsensesenessensnnnassnnsensersnannnseesaessansonssssanstanennnnne 13
4.7. Pädagogik nach Altersgruppen ........ jesansnennensnnensensntensnsensnsenssensssensnsensnssenssensansensessnenssnnstnenennenen 13

2-24 Monate

24-36 Monate Keeneenneenteetsteteneennnnennesesssestsretessssenteennsennnennssestesseneetensnsnenensensteserssensnsseesseserneene
Kindergarten & .Vorschule...uussssssesesennenenensenennenennenonnenennenonnannuensnannenensnnennensnnnnnunnnennsensansosrenenana 15
Pädagogische Angebote...uuuussssesesnensensnanensnsasansnrnansusunnsansnnnsnsarnentusnsnsnnsenensssnensasnssasnsnsntnnnrasnsnsnene 17
Integration und interkulturelle Orientierung .....uessesenensnenenersesssnnnsansornensannnsunnuonsnenanenennansarantensanae 17
5.1. Grundsätzliches......nerssnenreseneonsuennsennananannennensnnanennenunnanennensnnnnsnsnenennensnnsännensennentnsesnsurssnsasnenn 18

5.2. Integration

5.3. Interkulturelle Orientierung der Personalpolitik .....eusseeelensesssenensnsnsenensnenentnennnensnenenesenssunnannanen 18
5.4. Integration von Kindern von Geflüchteten.......useeossasnsesennannsnsenntnenenansenennunnsanenenensnnnssnnenennnsrer 18
5,5 Genderthematik.....nuesenenessensnsnsnnsnsnenenensnsnsasesnenenennanensannnsnssssnnnenensnnsnenssensnesnnnenenssnsnessrnassnonnanenn 19
B Familienorientierung und Elternbeteiligung......usessssnssnsnenssunennensnenunnorunnonsssnennennnonnansnnnnnnannannnn 20

6.1 Elterngespräche

6.2 Elternbefragung .

6.3 Elternbeirat ..usssessssenssnsssursusssenssuurssnsensssuosnassnesssnearsunsnassusassneorsnosensenonsonernsannonnenuensseossuenssessannen

6.4 Gewaltprävention und Umgang mit Gewalt

Sozialraumorientierung (Kooperation und Vernetzung) «nesmenenssensennsensssesennennensennessnnnssnsennennannesnne 21

7.
9. Qualitätsmanagement ...ueeensnsnsnnesesnonnenennsnsnannesusnenannnunsannenensnnsnsnenanunssnensnenenonnsnosnosnennuonmennnnnnorenmennanı 22

9.1. Dokumentation

9.2. Eiternbefragung

9.3. PersonalAusstattunß..eueessnnnanesenennnnnnnssneneneenmnnnanneennnunenenanenennenennnsensnnennnntennaennanian nn! er 23

9.4. Hygieneplan .....n.nnnsssseeennnsssennnssenennunsssssnnnnsseesennnesessnnnnnesnnannaneasnunnnesennnnennunnnnnennnnnenanlanmnannnennne 23
9.5. Qualitätsmanagementhandbuch

9.6. Qualitätssicherungsmethoden (6-Sigma - DMAIC) .aueenensesenenenenennnenennenonnnennnnennnnnnnennnnnenenanannnnn 23
9.7. Qualitätszirkel ....nunnresesensssuenennenensunnnensnnnnenennnnurunnnennnannnnnansnnnsnsnsssasassnsantnsnensennasnnannusssenunasennnsnnn 24
9.8. Insoweit Erfahrene Fachkraft SGB VIll, 8a....eusesmnenensnennsusunananensnsnnenennnansunnannnsnensannsnensnensannsnnenen 24
9.9. Fachberatung ...aunenennensensernnnnnnnnnennonnnenennenennnontonentnnnennensnnnnnnnontnnrsontnnnontnsannnnsanensnnnanransnnnnnnnen 24

9.10. Pädagogische Tage

9.11. Kennenlernen von anderen Einrichtungen....usssnssesnssessensensneneensnesnsnenensnenennensennnenenennenssennennn 25
9.12. Leitungskonferenzen ......unnenessnnusesnnnnnsunnsnannansnensonunnsunnsontsnenanansnsanssenanonssssensnessnuonsssossnsannanenn 25
9.13. Beschwerdemanagement i. $. d. 845 Abs. 2 Nr. 3 SGB VI .neeesesenenennennensenonnnonnnonnenonnenennanann 25
9.14. Beschwerdemanagement.....enssssansansnenennansnnurunnanassrsenrnenrenenensnssasuansannnnanntnnntnensnentntnsnsanensnen 25

10. Ernährung «nenseensensennennsennnnenenneonenunsensnnenensnensennenensnnnnenenunnunsansensennsssansnassnäenssssenssensenusnsenssasenssenennennen 26

11. Personalmanagement...

"iin, Personalgewinnung Mensesennentssunssssesannsssenannesssasanenssnanssesennnssessnnnnnsssnnnlsessenssssnnensssnsssssnnssssnnnnnen 26
11.2. Mitarbeiterentwicklung .eeensnseseneensenenenensssnsnsanssenenenensnsnsnnensnsunnononnenensnenansnensonnnsnnuensnsennensn na 26

12. Finanzmanagement ...u.usessesenursennenunnenenuensnonnsnoronnnsnnensnnsnsnonnononnsnnnenssoonennonnannansnsnssssnssessessssstsssnnstsnn 27

13. Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung i. S. d. 8 8a SGB VIH....enensensesnnennennnennenennnnnennenensnnensnnenne 28

Anlage 1: Ernährungskreis ...

Anlage 2: Hygiene Plan .uessesesnsnessensesusnenenannsnnnonsnnnsnnnnnanenunnennnanennenennnsnnnnntnenenensentnessnnanensnsnsessensnnensenenen 29
Hygiene im Sanitärbereich....uneseensssssenenssennenenansennensnonnonneenennnnnnononnnnnnnnnssenentsssnenennenensensnensensensnenene 29
Trinkwasserhygiene ...uucsneneensusnnsnnnessenssonnauannenannnnnsssnnsnsnsnunsunnnennnenenennenennanssnnnnnsnssenassssssessesessesessnanen 30
Erste Hilfe...enesesesressensesennensnsnenenennnannensnensnnnnenensnensnnunnuenanrnansurassssnensannssnsnensnsnennenensonssnnsrasnnannensnsenenen 30
Küche ..uueseresensassnnnsessenenonanssssssnenennsasnnessenennususnannonanennorennesnennureranurununnsnansnsersesesasnsonsnssssensnsssenssnsnssnen 31
Handhygiene...

Flächenreinigung und Desinfektion ......eseesssnensnesnnsnennensunnanenonanenennsnsunnennnesenansennnennosannonenannnnnananne 32
Außenanlagen ...unsesnsenessonsenennnanennnensnensunsnananeunanennnenensusssansstnenensusnsnninsansennnentnnnentennnnsnnannnsonontanasnsnsann 32
Anlage 3: Verfahrensanweisung bei Hohen Temperaturen ...uunenssseninsnnenennnnnennnenennnensennnenannennenenanane 32

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1.1. . KONTAKTINFORMATIONEN / RECHTSFORM

Kontaktdaten: -
2 Esslinger Straße 69
73732 Esslingen

Geschä EEE Jelena Wahler, Peter Wahler

1.2. UNTERNEHMENSGEGENSTAND /.GSESCHÄFTSFELD

Kleine Riesen Nord betreibt Kinderkrippen und Kindertagesstätten.

Träger

Kleine Riesen Nord gemeinnützige GmbH

Einrichtung

Pädagogische Richtlinien...

j Pädagogik : ;

. richtungen...
Kinderschutz

Buchhaltung 5

Finanzen
nl Jahresabschluss
Controlling
Bu Be Budgetierung
Personalmanagement . Br 3 ERERZ Bewerbermanagement

: Lohnbuchhaltung:
‚Fortbildung.
3 :. 360°-Feedback

Abschluss von Rahmenverträgen
Kreditorenbuchhaltung Debito-
renbuchhaltung

" Vertragsgestaltung
Elternbefragungen -.
„Richtlinien zur Elternarbeit -
‚Richtlinien zur Eingewölhnung

Beschaffung 5

Eiternarbeit

Budgetierung

Beschaffung von großen Investiti-
onsgütern on

‚Qualität, andbuch.

Investitionen

Qualitätsm

_Beschwerdemanagment

Wissensaustausch zwischen Ein: Rn

-Frühkindliche Bildung (Pla-. :
„nung und Durchführung =

‚von Angeboten):
" "Dokumentation.

Weitersch reibung Ko Konzep-

tion

Kinderkonferenzen
Kassenbuch
Einkäufe

Bewerbungsgespräche .
Beteiligung an Personalent- =
..scheidungen.:.
: Reflexionsgespräche.

Beteiligung an Fortbil-
dungsentscheidungen :
Bedarfsmeldung
Beschaffung und Bestel-
lung

-Elterngespräche .
... Beteiligung an Eiternbefra- -.

gungen

Eiternabende:und Feste

E Erziehungs- “und Bildungs- :

.parinerschaft &
Individuelle Eingewöhnung

Bedarfserhebung und -
meldung

Qualitätszirkel

‚Pädagogische Tage .
Beschwerden bearbeiten.
und Arbeitskreise.bilden ..:...

| Kapitet: Allgemeine Angaben zum Träger

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|
|

3.1. LEITBILD

Kleine Riesen Nord bietet qualitativ hochwertige Ganztageskinderbetreuung an.
Wir wollen Kinder beim Erwerb von Basiskompetenzen altersgerecht und individuell unterstützen.

Wir sehen jedes Kind als einzigartiges Individuum. Unser pädagogisches Konzept sieht vor, individuell auf die
Bedürfnisse und Interessen eines jeden Kindes einzugehen. Dadurch wollen wir die Entwicklung eines gesunden
Selbstbildes und Selbstvertrauens fördern.

Wir verstehen uns als Dienstleister, der es berufstätigen Müttern und Vätern ermöglicht sorgenfrei Beruf und
Familie zu vereinbaren, der in engem Austausch mit dem Jugendam und der Politik steht, um mit jeder neuen
Kita einen Mehrwert für die Gemeinde zu schaffen.

3.2. WERTE

INDIVIDUALITÄT: Jedes Kind ist ein einzigartiges Individuum, das eigene
Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten hat. Wir respektieren die Beson-
derheiten eines jeden Kindes und sehen diese als Geschenk an. Little Giants
fördert Kinder individuell beim Entfalten ihrer Fähigkeiten und ihrer Persön-
lichkeit.

INTELLEKTUELLE STIMULATION: Kinder haben einen angeborenen Lern-
und Entdeckerdrang. Um die wertvolle Zeit der Kindheit mit sinnvollen
Lernerfahrungen zu erfüllen, sowohl selbst entdecken, aber auch spielerisch
in der Gruppe oder geht Little Giants individuell auf die Bedürfnisse jeder
Altersstufe und jedes einzelnen Kindes ein. Unser Raumkonzept und unsere pädagogischen Angebote sind so
ausgelegt, dass Kinder ganz individuell von der Betreuerin lernen können.

GESUNDHEIT UND SICHERHEIT: Kinder sollen in einer sowohl physisch als auch psychisch gesunden und si-
cheren Umgebung aufwachsen, die ihnen Freiraum zum Entdecken, Spielen und Lernen bietet. Durch gesunde
und ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, frühzeitiges Erlernen von Zahn- und Handwaschhygiene,
sowie durch ein durchdachtes und sicheres Raumkonzept werden wir diesen Ansprüchen gerecht, Darüber hin-
aus werden Verfahren zur Unfallprävention und dem frühzeitigen Erkennen von Gewalt entwickelt und Maß-
nahmen für den Notfall vorgestellt.

PARTNERSCHAFT MIT DEN ELTERN: Wir glauben daran, dass qualitativ hochwertige Kinderbetreuung eines
intensiven Austauschs zwischen Betreuerin und Eltern bedarf. Bei uns werden die Eltern täglich schriftlich oder
mündlich über den Tag der Kinder informiert. Die Entwicklung der Kinder wird während der gesamten Zeit bei
Little Giants ausführlich dokumentiert. Regelmäßige Eltern-Betreuer-Gespräche halten die Eltern über die Ent-
wicklung des Kindes bei Little Giants auf dem Laufenden.

WÄRME UND ZUWENDUNG: Alle Kinder, insbesondere sehr junge Kinder, brauchen die Wärme und Zuwen-
dung einer Bezugsperson. Little Giants ist bestrebt im Rahmen der operativen Möglichkeiten jedes Kind einer
Betreuerin zuzuordnen. Diese begleitet das Kind und dessen Eltern ganz individuell während seiner Zeit bei
Little Giants, spendet Zuwendung und ermutigt das Kind bei seinen Entdeckungsreisen.

MOTIVIERENDES ARBEITSUMFELD: Wir sind der festen Überzeugung, dass nur zufriedene Mitarbeiter gute
Kinderbetreuung gewährleisten können. Little Giants bietet, seinen Mitarbeitern einen sicheren und motivie-
renden Arbeitsplatz, dan den sie jeden Tag gerne wieder zurückkehren. Regelmäßige Schulungen verbessern

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nicht nur die Qualität der Betreuung, sondern auch die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Flexibel reagieren
wir auf die sich wandelnden Bedürfnisse unseres Teams. Dieses wiederum kommt auch unseren Kleinen zu-
gute.

4.1. ZIELSETZUNG

Wir verstehen unsere Aufgabe darin, Erziehung, Betreuung und Bildungsauftrag in Einklang miteinander zu
bringen, dabei stehen die individuellen altersgerechten Bedürfnisse des Kindes stets im Mittelpunkt.

Im Sinne der UN-Kinderechtskonvention sind wir der festen Überzeugung, dass Kinder ein Recht auf Erziehung “
und Bildung, die die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten zur
Entfaltung bringt, haben. Ebenso erachten wir es als selbstverständlich, dass Kinder ein Recht auf Teilhabe und
Beteiligung, auf Gesundheit, auf Schutz vor Gewalt und Diskriminierung haben.

4.2. BETREUUNGS-, BILDUNGS- UND ERZIEHUNGSAUFTRAG

Wir sehen unseren Betreuungs-, Bildungs- und Erzie-
hungsauftrag in der Sicherstellung der folgenden Ziele
begründet:

® Unter Bildung verstehen wir den lebenslangen
Prozess zur Aneignung der Welt von Geburt an. Es
handelt sich um einen aktiven Aufnahme- und
Verarbeitungsprozess von Informationen, welcher
in der Kindertagesstätte durch Interaktion mit an-
deren Kindern und pädagogischem Personal in ei-
ner anregenden Umgebung abläuft. Dabei spielen
Erzieherinnen und Erzieher eine vitale Rolle.

« Erziehung bedeutet für uns Unterstützen der Bil-
dungsprözesse. sowohl durch Vormachen als auch durch Anhalten eigene Erfahrungen zu machen. j

. Bildung ist der Zusammenhang von Lernen, Wissen, Wertebewusstsein, Haltungen und Handelsfähigkeit:
im Zusammenhang mit einem sinnerfüllten Leben.

® Wir bieten. Kindern eine sichere Lernumgebung und Betreuung, in der das körperliche und seelische Wohl
der Kinder sichergestellt ist.

* Wir unterstützen Kinder bei der Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit, größtmöglicher Selbst-
ständigkeit und Eigeninitiative.

® Wir wollen die natürliche Lernfreude von Kindern anregen und stärken und gleichzeitig die Kreativität der
Kinder unter Berücksichtigung ihrer individuellen Interessen und Begabungen.

® Wir wollen Kindern elementare Kenntnisse der Umwelt durch ein breites Angebot an Erfahrungsmöglich-
keiten vermitteln.

« Wir betrachten die Kindertagesstätte als Begegnungsraum für soziales Lernen. Kinder sollen soziale Verhal-
tensweisen, Situationen und Probleme bewusst erleben.

« Das Lernen findet durch soziale Interaktion zwischen pädagogischen Bezugspersonen und Kind statt. Die
pädagogischen Bezugspersonen fungieren als Mentoren und unterstützen das Kind beim Erwerb von Wis-
sen und Fähigkeiten. Sie geben dem Kind Hilfestellungen und unterstützen es dabei Problemlösungsstrate-
gien zu.entwickeln.

Kapitei: 4. Pädagogisches Konzept

SI

* Die Kindertagesstätte arbeitet in enger Kooperation mit der Stadt Münster, insbesondere mit allen im
Stadtteil verfügbaren Ressourcen.. .
® Kinder werden unabhängig von Bekenntnis, Nationalität und Herkunft aufgenommen.

Bei der Umsetzung unseres Betreungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrages orientieren wir uns an den Zielset-
zungen des KiBiz und der Stadt Münster.

4.3. GRUNDSÄTZE

Qualitativ hochwertige Kinderbetreuung muss gewisse
Voraussetzung erfüllen, um die optimale Entwicklung
der Kinder sicherzustellen. Unserer Pädagogik liegen
folgende vier Prinzipien zugrunde:

BETREUUNG DURCH BEZUGSTEAMS: Bei den Little
Giants ist jedes Kind einer Gruppe zugeordnet. Das pä-
dagogische Personal in dieser ist für das Kind und da-
mit für seine Pflege verantwortlich. Unsere Betreuer
arbeiten eng zusammen, da Bezugsbetreuung am bes-
ten in gut organisierten Teams funktioniert. Darüber
hinaus versuchen wir, sofern organisatorisch möglich,
eine hauptverantwortliche Betreuungsperson jedem
Kind und seiner Familie zuzuordnen.

Bezugsbetreuung heißt nicht, dass ein Kind nur Kon-
takt zu einer Betreuerin hat. Vielmehr ist stets klar,
wer die Hauptverantwortung für ein Kind trägt und dessen Entwicklung dokumentiert,

KLEINE GRUPPEN: Forschungsergebnisse zeigen, dass eine kleine Gruppe und ein guter Betreuungsschlüssel
die wichtigsten Kriterien für qualitativ hochwertige Kleinkindbetreuung sind. Unsere Richtlinie lautet: je jünger
das Kind, desto kleiner die Gruppe.

Kleine Gruppen unterstützen individuelle Betreuung, welche Babys und Kleinkinder brauchen, Freiheit und Si-
‚cherheit beim Bewegen und Entdecken sowie die Entwicklung einer festen Bindung zwischen Kind und Betreu-
ern.

KONTINUITÄT IN DER BETREUUNG: Kontinuität in der Betreuung unterstützt das Bedürfnis des Kleinkindes
nach innigen Beziehungen und Bindung an Bezugspersonen. Aus diesem Grund wird bei den Little Giants größ-
ter Wert sowohl auf eine behutsame Eingewöhnung als auch auf einen langsamen Übergang in die nächste Al-
tersgruppe unter Begleitung einer Bezugsperson gelegt.

INDIVIDUELLE BETREUUNG: Wir gehen auf den individuellen Biorhythmus jedes betreuten Kindes ein.
Dadurch werden das Wohlgefühl und das positive Selbstwertgefühl des Kindes unterstützt. Es ist wichtig, dass
ein Kind sich nicht schlecht oder ausgegrenzt fühlt, weil sein Biorhythmus und seine Bedürfnisse von denen an-
derer Kinder abweichen.

Die umgehende Reaktion auf die individuellen Bedürfnisse unterstützt das Kind beim Erlernen des selbstständi-
gen Handelns.

Das Littie Giants Konzept passt sich auf das Kind an und nicht das Kind auf das Little Giants Konzept. Dadurch
spürt das Kind, dass es wichtig ist, dass seine Bedürfnisse gestillt und seine Auswahl, Vorlieben und Impulse res-
pektiert werden.

:!: 4. Pädagogisches Konzept

4.4. PHILOSOPHIE

Für Little Giants bedeutet Erziehung Kindern die Möglichkeit zu geben
sich zu selbstbewussten Menschen zu entwickeln. Die Welt begreifen un-
sere Kinder als eine Einladung zum Lernen und Wachsen. Bei Little Giants
werden Kinder mit den Fähigkeiten und dem Selbstvertrauen ausgestat-
tet, die im späteren Leben wichtig sind.

EIN PLATZ FÜR KINDER: Jedes Kind hat ein Anrecht auf eine erfüllte
Kindheit. Kinder in einer Kindertageseinrichtung verdienen eine sichere
Umgebung, in der Sie die Wunder unserer Welt entdecken können. Dabei
ist es wichtig, dass die Einrichtung so gestaltet ist, dass sie die richtige Mi-
schung aus Freiheit und Beschränkungen, aus Ausgelassenheit und Ruhe
und Wärme und Lachen im Überfluss gibt. Unsere Little Giants Center ha-
ben den Anspruch, dass sie warm und freundlich gestaltet sind. Wir wollen unseren Kindern eine Atmosphäre
bieten, die ein zweites Zuhause ist und nicht ein schulähnlicher Betrieb.

AKTIVES LERNEN: Kinder lernen aktiv. Sie erwerben Basiskompetenzen am besten durch Aktivitäten, die sie ‘..

selbst planen und ausführen lernen. Sie sind alle kleine Wissenschaftler, Baumeister, Akrobaten und Künstler,
die "begreifbare" Erfahrungen mit ihrer Umwelt, Menschen und Dingen benötigen. Kinder brauchen die Mög-
lichkeit sich Ziele zu setzen, zu planen, nachzudenken und Verantwortung zu übernehmen. Dabei kommunizie-
ren sie von Geburt an und benötigen eine Umgebung, die gefüllt ist mit Büchern, Spracherlebnissen und Kon-
versation.

BETREUER SIND MENTOREN: Die pädagogischen Fachkräfte in Little Giants Centern sind Teile eines Teams,
das Kindern eine Lernumgebung zum Sammeln von Erfahrungen zur Verfügung stellt. Sie bieten altersgerechte
Erlebnisse für jedes individuelle Kind, stellen Fragen, schaffen Herausforderungen und helfen Kindern beim Fin-
den von Antworten. Die Betreuungseinrichtung unterstützt diese bei der Entwicklung eines gesunden Selbst-
vertrauens. Dadurch entwickeln die Kinder zunehmend intellektuelle Fähigkeiten und Wissen, das sie auf die
Schule spielerisch vorbereitet.

ANGEMESSENE UMGEBUNG: Unser Konzept schafft eine altersgerechte und individuelle Umgebung, in der
jedes Kind entdecken kann, wie die Welt beschaffen ist und wie sie funktioniert. Es kann seine Fähigkeiten tes-
ten und seine Grenzen kennenlernen. Die tägliche Routine und die Gruppenräume sind so geplant, dass die Kin-
der individuell entdecken, lernen und Erfahrungen sammeln können: Beschriftete Regale benutzen Farben,
Symbole und Worte, die den Sinn der geschriebenen Sprache zu verstehen helfen. Spielorte beinhalten einfa-
che wissenschaftliche Experimente aus den Bereichen Biologie, Physik und Chemie. Sprechen und Zählen sind
Bestandteil der täglichen Routinetätigkeiten, wie Mittagessen oder Aufräumen. °

Die pädagogischen Fachkräfte planen und wechseln Lerncenter aus. Darüber hinaus bieten sie Gruppenaktivitä-
ten an, bei’denen-die Kinder lernen, Projekte ihren Interessen entsprechend zu wählen und diese dann in einer
Gruppe zu’ bearbeiten. Sich’in ein Team einzugliedern, zu führen aber auch unterzuordnen sind Fähigkeiten, d die
in der’frühesten Kindheit gelernt werden sollten.

DOKUMENTATION: Die Dokumentation des Erwerbs der Basiskompetenzen und der Entwicklung eines jeden
Kindes ist ein wichtiges Element des pädagogischen Konzeptes von Little Giants.

Betreuerinnen dokumentieren Erfahrungen zusammen mit den Kindern in Portfolios. Quartalsweise werden
Entwicklungsprofile für jedes Kind erstellt. Im U3 Bereich setzten wir in der Regel“ Mondey“, im Ü3 Bereich
„Grenzsteine der Entwicklung“ als Instrumente ein. Diese werden, wenn es keine Auffälligkeiten gibt, zweimal

| Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept

Kie}

jährlich mit den Eltern besprochen. .

Unsere Dokumentation stellt die Basis für die Bewertung der Entwicklung des Kindes dar. Diese wiederum hilft
der Betreuerin, den Eitern und dem Kind Entwicklungsdefizite aufzudecken und besondere Begabungen früh-
zeitig zu erkennen. So können gezielt Akzente im pädagogischen Angebot gesetzt werden.

ELTERN SIND PARTNER: Bei Lttle Giants sind Eltern gleichberechtigte Partner in jeder Hinsicht. Sie.helfen )
Ziele und Prioritäten zu setzen und unterstützen die Entwicklung ihres Kindes durch gezielte Erfahrungen zu-
hause. Tägliche Berichterstattung, in der Krippe schriftlich, im Kindergarten mündlich, seitens der Betreuerin,
die nicht nur den Ernährungsplan des Kindes, sondern auch die emotionalen Höhe- sowie Tiefpunkte wieder-
gibt, helfen den Eltern zu beurteilen, wie sich ihr Kind entwickelt.

GRUNDLAGEN: Das pädagogische Konzept von Little Giants basiert auf Theorien der frühkindlichen Entwick-
lung. Die entwicklungspsychologischen Erkenntnisse von Jean Piaget, Lev Vygotsky, Eric Erickson und Howard
Gardner sind Bestandteil unseres Konzepts. Wir beziehen die Arbeiten von Daniel Goleman zur emotionalen
Intelligenz in unsere Pädagogik mit ein.

Die Schlüsselfaktoren der Little Giants Pädagogik sind:

Kinder lernen aktiv.
Durch Erfahrungen werden Synapsen gebildet.
» Kinder bilden beim Lernen selbst Regeln und Strukturen.
Kinder sind im Stande mit hoher Geschwindigkeit und Intensität zu lernen.
» Kinder lernen mit allen Sinnen.
Kinder lernen mit anderen.
» Spielen bedeutet Lernen.
® Unsere Pädagogen unterstützen die intrinsische Lernmotivation und fördern jedes Kind individuell.
5 Intelligenz hat viele Formen. j .
® Sprache spielt eine kritische Rolle während der Entwicklung, da sie unser primäres Kommunikationsmittel
ist.
* Basierend auf der Gehirnentwicklung, gibt es optimale Entwicklungszeitfenster, insbesondere was die Ent-
wicklung von sprachlichen Fähigkeiten betrifft. Daher ist ein sprachlich stimulierendes Umfeld während der
ersten fünf Lebensjahre besonders wichtig.

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» Kinder lernen hauptsächlich durch Entdecken und Untersuchen, durch Interaktionen mit anderen Kindern E\ |
und Erwachsenen sowie durch Reflektieren von Erfahrungen. \ 1

® Die Aufgabe unserer Betreuer ist es, eine Umgebung zu schaffen, die die Entwicklung der Kinder bestmög- |
lich unterstützt. i
DAS PÄDAGOGISCHE UMFELD: Das pädagogische Umfeld gestaltet sich wie folgt. |

Unser Pädagogisches Personal arbeitet in stetigem Austausch mit Eltern einen Plan zur individuellen Förde-
rung des Kindes aus. Die Entwicklung des Kindes wird regelmäßig gemeinsam besprochen und evaluiert.

» Wir bieten eine gut geplante und erprobte Raumstruktur an, die den Kindern Wahlmöglichkeiten lässt. Die
Räume müssen den Entdeckungs- und Untersuchungsdrang der Kinder unterstützen und altersgerechte
Herausforderungen bieten.

« Aktivitäten und Projekte müssen die Interessen und Fähigkeiten der Kinder widerspiegeln. Kinder nehmen
aktivan der Raumgestaltung und Veränderung teil.

Wir nutzen bewusst die Infrastruktur der Umgebung, seien es Naherholungsgebiete, Sportstätten oder Bib-
liotheken. . :

» Unser pädagogisches Personal unterstützte Kinder beim Entdecken. Sie erkennen Momente, in denen das
Kind lernt, und bieten Unterstützung, Ermutigung und die notwendige Herausforderung.

‚tet: 4, Pädagogisches Konzept

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Aktivitäten werden in Teams gemeinsam mit Kindern oder, sofern die Kinder noch zu klein sind, unter Be-
rücksichtigung derer Intereeressen erarbeitet.

Die Erfahrungen der Kinder und. der Gruppe werden dokumentiert und mit den Eltern besprochen.

Unser pädagogisches Konzept bezieht sowohl gezielte Interaktionen als auch ein einfühlsam geplantes
Raumkonzept in die Entwicklung der Kinder mit ein. Wir integrieren Elemente der Spracherziehung (so-
wohl der Mutter- als auch der Fremdsprachen), des mathematischen und naturwissenschaftlichen Den- .. »
kens, der Projektarbeit, der Sachkunde und der Kunst- sowie Musikerziehung in alle Aspekte unserer Cen-
ter, anstatt diese künstlich zu trennen. Wir wollen, dass Kinder „begreifen“ anstatt im klassischen Sinne
mit Lernstoff „berieselt“ werden.

PÄDAGOGISCHES SELBSTVERSTÄNDNIS

* _\Wirund unsere Mitarbeiter sind uns bewusst, dass unser Handeln, unsere Werte, Ansprüche und Erfahrun-
gen direkten Einfluss auf unsere pädagogische Arbeit.

«® Wirund unsere Mitarbeiter sehen unser Handeln fest verankert in den demokratischen Grundwerten un-
serer Gesellschaft.

® Unsere Mitarbeiter sind angehalten stets den Mittelpunkt Ihres Handels ausgehend von der Sichtweise des
Kindes zu setzen.

« Unsere pädagogischen Fachkräfte stimmen im Team ihr pädagogischen Planen und Handeln ab und tau-
schen regelmäßig Erkenntnisse über den Bildungs- und Entwicklungsprozess einzelner Kinder aus.

® Unsere Fachkräfte geben den Kindern Orientierung und Sicherheit durch liebevolle Zuwendung und durch
den Aufbau einer kontinuierlichen, stabilen Bindung.

« Unsere Fachkräfte verstehen sich als Partner der Eltern, die diesen auf Augenhöhe begegnen.

4.5. EINGEWÖHNUNG

GRUNDSÄTZLICHES -. re,

Jedes Kind ist anders. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Eingewöhnungsphase bei jedem Kind unterschiedlich ist.
Während manche Kinder sich schon in den ersten Tagen ganz leicht an den Kitaalltag und die Trennung von den
Eltern gewöhnen, brauchen andere bis zu vier Wochen um sich mit der neuen Situation zurechtzufinden. _,--

Daher glauben wir auch, dass es kein Patentrezept zur Eingewöhnung mit fest vorgeschriebenen Zeitpunkten,
zu denen gewisse Dinge geschehen müssen, gibt. Die Eingewöhnung verlangt von allen Beteiligten, d.h. Eltern,
pädagogischem Personal und Kind, hohe Flexibilität, bei der die Bedürfnisse des Kindes im Vordergrund stehen
müssen.

Die Zeit, die die Eingewöhnungsphase einnimmt wird allein vom Kind vorgegeben. Die Eingewöhnung kann und
darf dabei nicht von außen beschleunigt werden. Es können lediglich Vorkehrungen getroffen werden, die es
dem Kind leichter machen sich einzuleben. Hierfür muss sich mindestens ein Elternteil die Zeit nehmen.

AUFKLÄRUNG DER ELTERN

Vor Beginn der Eingewöhnungsphase wird mit den Eltern ein Gespräch geführt. Die Eltern werden insbeson-
dere über folgende Themen informiert:

».. Ablauf und Dauer der Eingewöhnung
- "Notwendigkeit von zeitlicher Flexibilität
Trennungsstress beim Kind
“Kriterien für einen erfolgreichen Abschlüss bzw. Abbruch der Eingewöhnung

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Kapitel: 4, Pädagogisches Konzept

|
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DER ERSTE TAG

Der erste Tag bei Little Giants ist generell nie der erste Betreuungstag. Vielmehr dient dieser dazu, dass das.
Kind ‚die neue Umgebung, die Kinder und seine Bezugsbetreuerin im Beisein von einem oder zwei Elternteilen
kennenlernt.

Der anwesende Elternteil verhält sich während der gesamten Zeit passiv und lässt das Kind so selbstständig wie
möglich Entdeckungen machen und seine Bezugsbetreuerin kennenlernen.

Die Anwesenheitsdauer in der Kita sollte am ersten Tag zwei, höchstens jedoch drei Stunden nicht überschrei-
ten. Am Ende des ersten Tages entscheiden die Eltern und die Bezugsperson, ob ein weiterer Kennenlerntag
notwendig ist, oder ob das Kind’am nächsten Tag bereits für eine sehr kurze Zeit alleine in seinem Gruppen-
raum bleiben soll,

DIE ERSTEN ZWEI WOCHEN

Wie zuvor erwähnt, verlangen die ersten Wochen der Eingewöhnung von allen Seiten hohe Flexibilität: Das
Kind muss sich auf eine neue und nicht vertraute Umgebung einstellen, die Bezugsbetreuer müssen sich inten-
siv mit dem Kind beschäftigen und auf seine Bedürfnisse eingehen. Der an der Eingewöhnung beteiligte Eltern-
teil muss sich stets in der Einrichtung oder in deren Nähe aufhalten, sodass das Kind bei Bedarf.kurzfristig abge-
halt werden kann.

Am ersten Tag, an dem das Kind alleine in der Kindertagesstätte bleiben soll, verabschiedet sich der Elternteil,
der das Kind bringt, und verlässt den Gruppenraum. Eine für die Eingewöhnung zuständige Bezugsbetreuerin
kümmert sich intensiv um das Kind und versucht es abzulenken, zu beschäftigen und bei Bedarf zu trösten. Der
Elternteil hält sich während dessen entweder im Aufenthaltsraum der Einrichtung oder in der näheren Umge-
bung auf. Sollte der Trennungsstress des Kindes zu groß werden, dies kann bereits nach 15-30 Minuten der Fall
sein, wird der eingewöhnende Elternteil benachrichtigt. Dieser kommt dann und nimmt das Kind mit. Wichtig
ist, dass das Kind begreift, dass es ohne seine Eltern in der Krippe ist und dass es dort nur dann bleiben und
spielen kann, wenn keine Eltern dabei sind. -

In den folgenden 14 Tagen wird der Zeitraum, in dem das Kind die Krippe besucht sukzessive verlängert.
DIE DRITTE UND VIERTE WOCHE

Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die meisten Kinder nach zwei Wochen, Kindergarten oftmals auch schon frü-
her, so weit sind, einen ganzen Tag in der Kita zu verbringen. Dennoch ist es wichtig, dass die Eltern auch wäh-
rend Woche 3 und 4 der Eingewöhnungsphase jederzeit erreichbar und bereit das Kind abzuholen sind, um auf
eventuell aufkommenden Trennungsstress zeitnah reagieren zu können.

Nach vier Wochen führen eine Bezugsbetreuerin und Eltern ein Gespräch. Der Verlauf der Eingewöhnung wird
besprochen. Gemeinsam wird entschieden, ob : :

e _ dasKind vollständig eingewöhnt ist,
die Eingewöhnungsphase verlängert werden sollte,
oder ob der Trennungsstress für das Kind zu groß ist und von einer weiteren Betreuung in einer Krippe
besser abgesehen werden sollte. .

ÜBERGANG VON DER KRIPPE IN DEN KINDERGARTEN

Auch der Übergang von der Krippe in den Kindergarten im eigenen Haus erfordert eine Eingewöhnung. Das
Kind verlässt seine Freunde in der alten Gruppe, trifft auf neue Räume und ältere Kinder — es wechselt aus der
Position „des Ältesten“ zur „Jüngsten“. Da in unseren Häusern alle Kinder gemeinsam auf dem Spielplatz sind,
immer wieder gmeinsame Ausflüge machen und auch mal morgens zusammen frühstücken, ist der Wechsel

!: 4. Pädagogisches Konzept

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von der Krippe in den Kindergarten in der Regel sehr sanft. Schon mehrer Monate vor dem geplanten Über-
gang, geht immer eine Erziehrin mit dem/den Kindern, die in den Kindergarten wechseln sollen, in die Gruppe
zu den Älteren und nimmt dort an selektierten Aktivitäten teil. So schaffen wir nicht nur Vorfreude auf den
Wechseln, sondern geben den Kindern die Möglichkeit in einer entspannten Atmosphäre, ohne Verlustängste,
die neue Umgebung kennen zu lernen und Freunde zu gewinnen. Üblicherweise funktioniert dann der Start im
Kindergarten ohne weiteres Zutun der Eltern - schließlich sind Besuche der Kinder in ihrer alten Gruppe im-
mernoch stets willkomen, was aber mit der Zeit immer weniger wird und sich schließlich auf das freundliche
Grüßen der Erzieher und Ihrer Zöglinge beschränkt

4.6 PARTIZIPATION DER-KINDER

Wir betrachten die Partizipation der Kinder nicht nur als ein wichtiges Element unseres Konzepts, sondern auch
von zentraler-Bedeutung für die demokratische Grundordnung unserer Gesellschaft. De

Kinder, die Little Giants Kindertagesstätten besuchen, können, soweit dies mit dem Wohl des Kindes als auch
mit dem Wohl der anderen Kinder vereinbart ist, selbstbestimmt handeln und das pädagogische Umfeld im
Rahmen ihrer Möglichkeiten mitbestimmen.

Wir unterstützen eine Beteiligung der Kinder bereits im jüngsten Alter. Die Art der Beteiligung ist dabei selbst-
verständlich vom Alter abhängig. Wir sind der Auffassung, dass Kinder sowohl verbal als auch nonverbal ihre
Bedürfnisse und Wünsche mitteilen können. Auf diese wird im Rahmen der Möglichkeiten, die eine Kinderta-
geseinrichtung bietet, individuell eingegangen.

Alle Angebote und Aktivitäten bei Little Giants sind so ausgelegt, das Kinder stets entscheiden können, welche
Aktivitäten Sie interessieren. Uns ist wichtig die Entscheidungsfähigkeit der Kinder zu stärken und Ihnen zu er-
möglichen, sich Ihren Interessen zu widmen.

Weiterhin betrachten wir die Partizipation als essenziell für die Entwicklung einer gesunden Sozialkompetenz.

Die Kinder lernen, dass Ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht allein in der Welt stehen, sondern oftmals mit den

Wünschen und Bedürfnissen anderer Kinder in Einklang gebracht werden müssen.

Um den Interessen der Kinder gerecht zu werden und bereits im jungen Alter an demokratische Entscheidungs-
prozesse heranzuführen, werden regelmäßig Kinderkonferenzen abgehalten.

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4.7. PÄDAGOGIK NACH. ALTERSGRUPPEN

2-24 MONATE

Die ersten Lebensjahre sind eine besondere Zeit, die auf das restliche Leben vorbereitet. Jedes Kind entwickelt
ein Gefühl der Autonomie, das Gefühl ein Individuum zu sein.

Es ist wichtig, jedes Kind als eine eigenständige Persönlichkeit zu behandeln und ihm Möglichkeiten zu geben,
frei zu agieren. Nur wenn Kinder erkennen, dass sie aus eigenen Kräften Dinge beeinflussen können, sind sie
bereit den nächsten wichtigen Schritt in Ihrer Entwicklung'zu gehen: Sie werden sich ihrer Fähigkeiten bewusst
und merken, dass sie Dinge erreichen können. Dadurch werden Kleinkinder zu aktiven Lernern und Problemlö-
sern und können ihre Umwelt besser kennenlernen.

Die ersten drei Jahre im Leben eines Menschen sind die Wichtigsten für die Entwicklung von Gehirn und Spra-
che. Während dieser Zeit spielen die Erfahrungen des Kindes eine fundamentale Rolle beim Schaffen von Ver:
knüpfungen im Gehirn und somit beim Legen des Fundaments für die nachfolgende intellektuelle und emotio-
nale Entwicklung.

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Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept

Von Geburt an sind Babys hervorragende Lerner. Sie untersuchen optische Eindrücke, Geräusche und fühlen

ihre Umwelt. Babys und junge Kleinkinder erhalten bei Little Giants liebevolle Bezugspersonen, die sie brau-

chen, und eine sichere Umgebung mit vielen Gelegenheiten zum aktiven Entdecken und Spaß haben. Die Kin-
der können sehen, hören, fühlen, anfassen und Dinge bewegen.

Sehr junge Kinder brauchen Bezugspersonen die mit ihnen interagieren, ihnen Sicherheit geben und vor allem
viel mit Ihnen sprechen. Es ist wichtig, sie in Konversationen einzubeziehen und selbst junge Babys mit Büchern
vertraut zu machen. Lieder singen, zuhören und auf die Laute und Worte des Kindes reagieren runden das Bild
ab. Bei Little Giants erhalten Babys und Kleinkinder die Aufmerksamkeit und die Entfaltungsmöglichkeiten, die
sie brauchen, um sich optimal zu entwickeln:

INDIVIDUELLE BETREUUNG: Betreuer stellen in Kooperation mit den Eltern einen individuellen Betreuungs-
plan auf. Dieser wird ständig, den Bedürfnissen des Kindes angepasst, sodass sicher ist, dass die Betreuung bei
Little Giants zum Kind und zu seiner Familie passt.

LIEBEVOLLE BETREUUNG: Babys brauchen viel Körperkontakt zu ihren Bezugspersonen, um sich gesund zu
entwickeln. Unsere Betreuerinnen verbringen, deshalb viel Zeit damit den Kindern die liebevolle. Aufmerksam-

keit zu geben, die sie brauchen. Auf jeden Laut und jede Bewegung erhält das Baby eine freundliche Antwort: £
Ein Wort, ein Lächeln oder eine vorsichtige Berührung lassen das Kind spüren, dass es etwas Besonderes ist.

VORLESEN: Lange bevor Babys Worte oder Bilder begreifen, können sie vom Vorlesen eines Buches profitie-
ren. Schon im frühsten Alter kann so die Grundlage für die Liebe zum Lesen gelegt werden. Ob auf dem Schoß,
auf dem Boden oder beim Einschlafen, Babys und Kleinkinder lernen bei Little Giants frühzeitig, die Magie von
Büchern und Geschichten zu schätzen.

EIN PLATZ ZUM WACHSEN: Babys und Kleinkinder entdecken die Welt mit allen Sinnen und mit ihren moto-
rischen Fähigkeiten. Lange bevor ein Kind begreift, was "unter" oder "entfernt" bedeutet, lernen sie sich fortzu-
bewegen: hinauf und hinab, unter Tischen hindurch und über Gegenstände hinweg. Unsere Gruppenräume bie-
ten den Kindern eine reichhaltige Lernumgebung mit altersgerechten Lerncentern, die darauf ausgerichtet sind,
Lernerfahrungen zu ermöglichen:

® _ Grob- und feinmotorische Erfahrungen: Babys können greifen, treten, halten, ziehen, stehen, kriechen und
krabbeln. Kleinkinder können begreifen, werfen, Gegenstände manipulieren, laufen, klettern, schieben,
ziehen, usw. -

«  Sihneseindrücke: Bei Little Giants entdecken Kinder Oberflächenbeschaffenheit, Farben, Muster, Formen,
Geruch, Geschmack und Gewicht.

® Kognitive Erfahrungen: Kinder entdecken die Objektpermanenz und räumliche Zusammenhänge. Sie lernen
Dinge zu sammeln, klassifizieren und von einem Behälter in den anderen zu schütten. In einfachen Experi-
menten vermitteln wir das Prinzip von Ursache und Wirkung und fördern jene Fähigkeiten, die benötigt
werden, um Probleme zu lösen. . . j

* Sprache und Musik: Unsere Betreuerinnen sprechen viel mit den Kindern, sowohl individuell als auch in der
Gruppe. Wir machen Lese- und Sprachspiele und entdecken Musik, Reime und Geräusche.

® Persönliches Ausdrucksvermögen: Kunst, Bewegung, Nachahmung, erste Rollenspiele und das Spiel mit
Puppen und Kuscheltieren.

ELTERN ALS HAUPTBEZUG: Unsere Betreuerinnen wissen, dass die Beziehung zwischen Eltern und Kind
durch nichts zu ersetzen ist. Wir freuen uns auch über jede Idee, jede Frage und jeden Verbesserungsvorschlag.
Zusätzlich zu klasssichen Vier-, Sechs oder auch Achtaugengesprächen haben wir in den Kitas „Ideen Boxen“, in
die Eltern jederzeit, auch anonym, neue Denkansätze anregen können.

2!\ 4. Pädagogisches Konzept

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24-36 MONATE

Die Welt eines Zweijährigen spiegelt den Übergangscharakter des dritten Lebensjahres wider. Unser Programm
ist darauf ausgelegt, dem Kind den Übergang von der motorisch-sensorischen Welt eines Einjährigen in eine
zunehmend soziale Welt zu erleichtern.

Die Kommunikationsfähigkeit, die Zielstrebigkeit, das Bestehen auf Individualität und Unabhängigkeit und die
Kontrolle über Körperfunktionen explodieren bei Zweijährigen geradezu. Diese Zeit kann für das Kind frustrie-
rend sein, Charakteristisch sind das wechselhafte Gemüt und die Unsicherheit darüber, was das Kind eigentlich
tun will. Oftmals übersteigen Wunsch und Vorstellungskraft die eigenen Fähigkeiten. Zweijährige brauchen des-
halb Herausforderungen, die sie meistern können, und Erfahrungen, die ihre Fähigkeiten festigen. Eine ent-
spannte Atmosphäre macht es leichter mit häufigen Stimmungswechseln und Interessen umzugehen. Beson-
ders Zweijährige brauchen Betreuer, die ihnen beim Erfahren und Entdecken zur Seite stehen, ihre Inkonsistenz
akzeptieren und wenn nötig ruhig aber bestimmt Grenzen setzen. .

Das pädagogische Umfeld für zweijährige Kinder besteht sowohl aus Lerncentern als auch aus einem kreativen

Konzept. Gut geplante Lerncenter unterstützen die pädagogischen Aktivitäten und erlauben den Kindern
selbstbestimmt in kleinen Gruppen zu spielen. Sprachentwicklung, mathematisches und wissenschaftliches
Denken wird in allen Little Giants Centern betont. Wir passen die Räume regelmäßig an, um aufkommenden:
Interessen und individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden, Neugier zu wecken und um Abwechslung zu
schaffen. Unsere Lerncenter bieten betreute Aktivitäten an, die Entwicklung von Basiskompetenzen fördern.

Typische Lerncenter sind:

Bücher Bewegung Bauklötze

Entdecken / Wissenschaft Haushalt / Rollenspiel Lernen im Freien

Kunst/Musik Sensorik: Wasser und Sand Tischspielzeug: Puzzles,
etc.

Lerncenter werden ergänzt durch Aktivitäten, die jeweils nur ein oder zwei Kinder gleichzeitig ausüben können.

Im Ablauf eines Tages, entscheiden die Kinder entweder selbst, was sie machen wollen, oder erhalten Hilfe um
eine Entscheidung treffen zu können. Sie nehmen an Gruppenaktivitäten und Projekten teil und versammeln
sich im.Gruppenkreis, um über ihr Erfahrungen zu reflektieren. Die Kinder werden angeleitet kritische Erfahrun-
gen, .die die Bausteine einer gesunden Entwicklung sind, zu machen. Mit unserem Lehrplan und der Kenntnis .
der Kinder und deren Familien entwickeln unsere Betreuerinnen ständig neue Lerncenter, die den Kindern in
ihrem Raum gerecht werden. \

Das Little Giants Konzept vermittelt Sprachkenntnisse, mathematisches und wissenschaftliches Denken, Pröjek-
tarbeit, Sachkenntnisse und Kreativität. Dabei sorgen wir für ausreichend Bewegung und ausgewogene Ernäh-.
rung, damit sich die Kinder auch körperlich optimal entwickeln können. Dies alles ist Bestandteil des Alltags der
Kinder.

KINDERGARTEN & VORSCHULE

Im Zentrum unserer Kindergarten- und Vorschulpädagogik stehen gut durchdachte Lerncenter (pädagogische
Angebote), die den Kindern die Möglichkeit geben, selbstständig oder in kleinen Gruppen zu spielen und zu ler-
nen.

Unsere Erzieherinnen unterstützen die Kinder dabei spielerisch. Sprachentwicklung, sowie mathematisches und
naturwissenschaftliches Denken sind selbstverständlicher Bestandteil aller Angebote. Wir wechseln das Ler-
numfeld, Aktivitäten und Projekte häufig ab, um den Interessen der Kinder gerecht zu werden. Lerncenter bie-
ten die Möglichkeit unter Anleitung Erfahrungen zu machen, die eine optimale Entwicklung des Kindes fördern

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un

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept

und es auf die Schule vorbereiten. Hier ist eine enge Kooperation mit der zukünftigen Grundschule wichtig. Be-
suche des Unterrichts sowie die Teilnahme an Schulveranstaltungen wie dem Sommerfest verhelfen zu einem
sanften Übergang.

Typische Lerncenter sind:

Bücher Bewegung Bauklötze
Entdecken / Wissenschaft Haushalt / Rollenspiel Lernen im Freien -
;Kunst/Musik Sensorik: Wasser und Sand Tischspielzeug: Puzzles, etc.

Kinder entscheiden selbst, was sie spielen wollen. Weiterhin bieten wir Gruppenaktivitäten und Projekte an.
Jedoch hat jedes Kind immer die Möglichkeit frei zu spielen. Die Entscheidungsfreiheit des Kindes ist ein wichti-
ger'Bestandteil unserer Pädagogik.

Einmal am Tag versammeln sich die Kinder und sprechen über ihre Erfahrungen und Erlebnisse.

Auf Grundlage des Little Giants Konzepts für und mit den Kindern gestalten unsere Erzieherinnen ständig neue
Lerncenter, die auf die Interessen der Kinder in ihrem Raum angepasst sind. Unser Konzept umfasst Elemente
der Spracherziehung, des mathematischen und naturwissenschaftlichen Denkens, der Projektarbeit, der Sach-
kunde, der Musikalischen- sowie der Kunsterziehung. Diese werden in tägliche Aktivitäten, in Lerncenter und
Projekte integriert.

Was ist im Kindergarten wichtig?

Wir wollen Kinder spielerisch und mit viel Geduld auf Vorschule und Schule vorbereiten. Dabei legen wir größ-
ten Wert auf eine gute intellektuelle und soziale Entwicklung des Kindes. Das physische Wohlbefinden wird da-
bei keinesfalls vernachlässigt. Täglich werden sportliche Übungen mit den Kindern gemacht. Darunter verste-
hen wir zum Beispiel das Fangen von Seifenblasen für unsere Kleinsten oder Bobby Car und Dreirad-Wettren-
nen für die etwas Größeren. Bei schlechtem Wetter tanzen wir zur Musik und machen Dehnungsübungen. Zu-
sätzlich werden auf Wunsch extern betreute Sportarten angeboten. -

Ganzheitlicher Ansatz in der Vorschule

Little Giants bereitet Kinder ganzheitlich auf die neue Herausforderung Schule vor. Wir fordern und fördern die
Kinder auf allen Gebieten. Dabei ist insbesondere wichtig, dass Kinder mit Lernen positive Gefühle verbinden
und Spaß haben.

Wie in den anderen Altersgruppen orientiert sich unser Konzept an den Interessen der Kinder, jedoch wird die
Umsetzung, für die Kinder ersichtlich, strukturierter gehandhabt. Während die Kinder bis jetzt überall im Cen-
ter Lernerfahrungen gesammelt haben, arbeiten Sie ab jetzt täglich eine überschaubare Zeit konzentriert am

Tisch.

In der Vorschule haben das spielerische Fördern von Feinmotorik, die Voraussetzung für späteres Schreiben
und das Verstehen der Grundrechenarten einen großen Stellenwert.

Unsere Erzieherinnen beobachten die Lernfortschritte jedes Kindes individuell und entwickeln idealer Weise
zusammen mit den Kooperationslehrern Projekte und Aktivitäten, die dazu beitragen, dass jedes Kind erfolg-
reich in die Schule starten kann.

Ein wichtiger Punkt unserer Vorschularbeit ist die Zusammenarbeit mit den Grundschulen. Gemeinsam mit den
Lehrkräften der Schulen wollen wir den Kindern einen sanften Einstieg in die Schulzeit ermöglichen. Wir nutzen
jede Gelegenheit die zukünftige Schule zu besuchen und den Kindern die Möglichkeit zu geben sich schon vor
Beginn auf den neuen Lebensabschnitt zu freuen. .

\apiten 4. Pädagogisches Konzept

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PÄDAGOGISCHE ANGEBOTE

SPRACHERZIEHUNG: Lange bevor Kinder lesen lernen, können sie Aktivitäten ausgesetzt werden, die lebens-
lange Bewunderung und Respekt vor der Kraft und Schönheit unserer Sprache schaffen. Phonemisches Be-
wusstsein ist integraler Bestandteil unseres Konzepts. Sprache ist Teil jeder Interaktion und jedes Aspektes un-
seres Konzepts.

Wir bieten Kindern Aktivitäten, die auch für ihre sprachlichen Fähigkeiten eine Herausforderung darstellen und
somit ihr Wissen steigern. Unsere Betreuerinnen bieten den Kindern die Chance, ihre Interessen in Bezug auf
Lesen, Schreiben, Sprechen und Zuhören auszubauen. Worte werden in Laute zerlegt und Gedichte aufgesagt.
Fingerspiele und Vorlesen ergänzen den Lernprozess. Kinder erfahren die Magie der Sprache durch Reime, Pup-
penspiele und Rollenspiele.

MATHEMATISCHES DENKEN: Unser Konzept ermutigt alle Erwachsenen im Leben des Kindes Möglichkeiten
zu schaffen, die dem Kind zeigen, das Mathematik Bestandteil des täglichen Lebens ist. Bereits Kleinkinder ha-
ben Freude am sortieren, ordnen und zählen. Größere Kinder lernen, dass beim Kuchenbacken bestimmte
Mengen an Zutaten notwendig sind. Bei Little Giants machen Kinder spielerisch Erfahrungen mit Ziffern, Zuord-
nungen und Reihen.

NATURWISSENSCHAFTLICHES DENKEN: Wir lassen naturwissenschaftliche Phänomene lebendig werden, j
indem wir alltägliche Erfahrungen der Kinder ausnutzen: fallende Gegenstände, gemischte Farben, beschlagene
Fenster oder das Wachstum von Pflanzen. Unsere Lerncenter nutzen die Neugier der Kinder und fördern ihre
Fähigkeiten.Probleme zu lösen heraus. Die Kinder werden ermutigt zu beobachten, zu hinterfragen, auszupro-
bieren und nachzudenken. Jeder Tag ist voller wissenschaftlicher Phänomene, man muss sie nur erkennen und
zu vermitteln wissen.

Im Krippenbereich bedeutet Naturwissenschaft das Erfahren von Naturgesetzen. Dies geschieht durch einfache
und dem Alter angepasste Aktivitäten wie z. B. das Fallenlassen von Gegenständen (Ball, Feder, etc.), Seifenbla-
sen, Pflanzaktivitäten, sensorische Spiele mit Wasser und Sand, etc.

Im Kindergartenalter können Kinder schon näher mit Naturwissenschaften vertraut werden. Wir messen z. B.
das Wachstum von Pflanzen, Untersuchen Aggregatzustände von Wasser, erfassen Zeit, etc.

KUNST- UND MUSIKERZIEHUNG: Wir wissen, dass bereits kleine Kinder Kunst, Musik, Theater und Tanz lie-
ben, Schon im jungen Alter können die ersten Schritte getätigt werden, um künstlerische Fähigkeiten zu för-
dern. Wir unterstützen Kinder bei der Entwicklung Ihrer künstlerischen und musischen Fähigkeiten. Im Krippen-
alter malen, modellieren und singen wir mit den Kindern und führen Tanzspiele durch. Im Kindergartenalter
werden diese Aktivitäten dann durch Instrumentenunterricht und auf Wunsch durch Ballettangebote ergänzt.
Bei Festen führen alle Altersgruppen gemeinsam kleine Theaterstücke, Lieder und Tänze auf.

KOCHEN UND ERNÄHRUNG: Bereits im jungen Alter werden die Ernährungsgewohnheiten für das ganze Le-

ben angelegt. Deshalb stellen das gemeinsame Zubereiten und Essen von Mahlzeiten im Rahmen pädagogi- . "
scher. Angebote ab dem Kindergartenalter wichtige Elemente des Little Giants Konzepts dar. Regelmäßig gehen
die Kinder. der Little Giants Kindergärten gemeinsam mit den pädagogischen Mitarbeitern einkaufen. Sei es auf
dem Wochenmarkt oder im Supermarkt, es werden frische Zutaten eingekauft. Aus diesen werden gemeinsam
leckere Zwischenmahlzeiten gekocht.

Little Giants begrüßt Diversität. Wir sind bestrebt, dass unsere Einrichtungen mit Kindern und Mitarbeiatern
unterschiedlicher Herkunft belegt sind.

;5. Integration und interkulturelle Orientierung

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5.1. GRUNDSÄTZLICHES

Integration und interkulturelle Orientierung basiert auf folgenden Prämissen:

e Anerkennung der Grundwerte des Grundgesetzes und eines freiheitlich demokratischen Weltbildes
Anerkennung von Grund und Menschenrechten j

.Das Begreifen von Diversität und kulturellen Unterschiedlichkeiten als Chance

© Verständnis und Toleranz für kulturelle Unterschiede

5.2. INTEGRATION

DIVERSITÄT UND KULTURELLE VIELFALT
Wir verstehen Diversität und kulturelle Vielfalt als Chance und Bereicherung für unsere Kindertagesstätten.

Da viele unserer Einrichtungen bilingual betrieben werden und diese generell zu einem großen Prozentsatz mit
Kindern mit Migrationshintergrund belegt sind, betrachten wir interkulturelle Orientierung als unabdingbar.

EINGEHEN AUF BEDÜRFNISSE

Wir sind uns bewusst, dass Wertvorstellungen und Traditionen kulturspezifisch sind. Wir begrüßen dies und
begegnen diesem „Anderssein” mit Respekt und Toleranz. Bedürfnisse, die sich aus kulturellen Unterschieden
ergeben, versuchen wir, soweit dies in unseren Möglichkeiten steht zu erfüllen.

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SPRACHE

Die Kenntnis der deutschen Sprache betrachten wir als einen der Schlüsselfaktoren bei einer-erfolgreichen In-
tegration.’Deshalb versuchen wir alle Kinder, ungeachtet der Herkunft, bis zur Einschulung auf deutsches Mut-
tersprachlerniveau zu bringen.

WIDERSPIEGELUNG IN DER TÄGLICHEN PÄDAGOGISCHEN ARBEIT

Es ist uns wichtig, dass unsere pädagogische Arbeit interkulturelles Zusammenleben und die Wertschätzung
von Diversität bereits von frühster Kindheit an gefördert werden. Wir führen regelmäßig Angebot durch, die die
kulturellen Besonderheiten der betreuten Kinder mit einbeziehen. Auch werden bei Little Giants alle Feste
(Weihnachten, Hanukkah, islamisches Opferfest, Zuckerfest, etc.) gefeiert.

5.3. INTERKULTURELLE ORIENTIERUNG DER PERSONALPOLITIK z

Bei unserer Personalwahl sind wir bestrebt MitarbeiterInnen zu gewinnen, die interkulturell kompetent sind.
Weiterhin verfolgen wir das Ziel, die Diversität in unserer Belegschaft hochzuhalten.

5.4. INTEGRATION VON KINDERN VON GEFLÜCHTETEN

Wir sind der Auffassung, dass eine gelungene Integration bereits im frühsten Kindesalter beginnt: Der KiTa
kommt dabei eine besondere Aufgabe zu. ö ö

Wir sehen unsere Aufgabe dabei nicht nur in der kultursensitiven Vermittlung von Toleranz und demokrati-
schen Werten an Kinder, sondern auch darin, deren Eltern dabei zu begleiten und zu unterstützen in Deutsch-
land anzukommen. Wie wichtig und wertvoll diese Aufgabe ist, erkennen wir täglich in unseren KiTas in den

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Kölner Stadtteilen Gremberghoven und Ostheim. Diese liegen mitten in sozialen Brennpunkten und in unmittel-
barer Nähe zu Unterkünften für Geflüchtete.

Auch wenn wir das Erlernen der deutschen Sprache als einen der wichtigsten Grundpfeiler erfolgreicher Inter-
gration ansehen, ist es im Alltag genauso wichtig, die Eltern der Kinder in deren Landessprache oder zumindest
auf Englisch unterstützen zu können. Deshalb ist eine internationale Belegschaft, die tolerant und kultursensitiv
ist, für. solche KiTas besonders wichtig. Die Umsetzung unseres Konzepts beginnt daher bereits mit der Perso-
nalauswahl. Um Mitarbeitern die besonderen Herausforderungen bei der Unterstützung und Betreuung von

Kindern von Geflüchteten vorzubereiten, nutzen wir die Expertise unserer Brennpunktkita in Köln, die auch als.

Schulungszentrum dient.

Kinder, die während der Flucht kein Zuhause hatten, unterstützen wir unter anderem auch mit speziellen auf
das Erlernen von.Körperhygiene zugeschnittenen pädagogischen Angeboten. Stets gehen unsere Mitarbeitef‘
individuell auf das Kind’ ein,.um ihm zu helfen, eventuelle Fluchtraumata zu überwinden.

5.5 GENDERTHEMATIK

Auch hier gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse jedes betreuten Kindes ein. Dadurch unterstützen wir
sein positives Selbstwertgefühl. Es ist wichtig, dass ein Kind sich nicht schlecht oder ausgegrenzt fühlt, weil
seine Bedürfnisse von denen anderer Kinder abweichen. Indem wir diese unterstützen, fördern wir die Entwick-
lung eines positiven Selbstbildes und selbstständiges Handeln.

Es ist uns eine Herzensangelegenheit, dass Gender Mainstreaming in unseren Häusern mehr und mehr gelebt
und vor allem regelmäßig in den verschiedenen Groß- und Kleinteamsitzungen reflektiert wird. So wie Sprach-
förderung nicht ausschließlich gezielt, sondern vor allem alltagsintegriert stattfindet, ist auch unser Gender
Mainstreaming Ansatz übergreifend und zieht sich durch alle Aspekte des Kitaalltags.

Das fängt schon bei den Teams an. Das Ziel ist bei der Zusammensetzung folgende Kriterien zu erfüllen:

1. Multiprofessionei (Praktikanten, Ergänzungskräfte, Heilpädagogische Fachkräfte, Erzieher, BA und“
Master und Diplom - Absolventen)

2.. -Multikulturell (wir setzten uns aktiv für die Anerkennung ausländischen Fachkräftepersonals ein und

‚übernehmen, Sprachkurse vor und nach der Anerkennung)

3. hoher Männeranteil an pädagogischen Fachpersonal

4. Wir unterstützen und fördern bei gleicher Eignung eine der Demographie-Entwicklung entsprechende
Altersmischung innerhalb des Teams

5. Menschen mit und ohne Behinderung

Zu 3. Es ist wichtig, dass in der frühkindlichen Erziehung Frauen und Männer gemeinsam arbeiten, und
zwar für Jungen ebenso wie Mädchen, denn im frühkindlichen Bereich fehlen moderne männliche Rollen-
vorbilder und Bezugspersonen für Mädchen und Jungen: Gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderun-
gen führen häufig zu abwesenden familiären Vorbildern und die vorhandenen familiären Vorbilder müssen
nicht unbedingt den Erwartungen an moderne männliche Rollenbilder entsprechen. (BMFSVJ, 04/08/2015)

Mit diesem Ansatz bzw. Anspruch der Diversität ans Team, schaffen wir unserer Meinung nach, die Basis und
den Nährboden auf dem Gender Mainstreaming stattfinden und gelebt werden kann.

Durch diese hohe Diversität auf allen Ebenen, kombiniert mit der Förderungen und Partizipation der Kinder,
wird erreicht, dass Jungen und Mädchen in den Little Giants Kitas mit variablen und vielseitigen Fähigkeitenin
ihre Zukunft zu starten, um jetzt und später, die für sich richtigen Entscheidungen zu treffen. Mädchen wie Jun-
gen lernen schön jetzt, im Kita -Alter und Alltag, für ihre Interessen und Bedürfnisse einzustehen. Auch deswe-.
gen ist Partizipation und Gender Mainstreaming konzeptionell bei den Little Gians eng miteinander verknüpft.

Kapitel! 5. Integration und interkulturelle Orientierung

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Wir beobachten mit Hilfe des systemischen Ansatzes die individuellen Ressourcen jedes Kindes {und deren Fa-
milien), versuchen diese herauszukristallisieren und unterstützen die Kleinen bei deren Weiterentwicklung. Die-
ses. setzten wir mit der Überzeugung um, dass ihnen damit jetzt und später möglichst viele (Entscheidungs-)
Möglichkeiten offen stehen. Wir zielen mit unseren pädagogischen Angeboten darauf ab, das Selbstwertgefühl
eines jeden Kindes zu stärken, sowie die Wahrnehmung der Umwelt und damit des eigenen Lebens zu erwei-
tern, um darauf im eigenen Sinne reagieren zu können.

Sollte es bezüglich der Erziehung des Kindes oder in der Familie des Kindes Probleme geben, so bietet unser
Personal zunächst vor Ort Hilfe an um dann, bei tiefer greifenden Problemen eine geeignete Beratungsstelle
einzubeziehen.

6.1 Elterngespräche

Elterngespräche sind ein wichtiger Bestandteil des Little Giants Konzepts. Eine Bezugsbetreuerin jedes Kindes
sucht mindestens zweimal im Jahr ein Gespräch mit dessen Eltern, um seine Entwicklung und Fördermaßnah-
men, durchzusprechen.

Sollte es bezüglich der Erziehung des Kindes oder in der Familie des Kindes Probleme geben, so bietet unser
Personal-zunächst vor Ort Hilfe an, um dann, bei tiefer greifenden Problemen, eine geeignete Beratungsstelle
zu vermitteln.

6.2 Elternbefragung

Um die Zufriedenheit der Eltern mit unserer Dienstleistung sicherzustellen, führt Little Giants jährlich eine EI-
ternbefragung durch. Es werden die nachstehenden Themengebiete abgefragt:

» Öffnungszeiten

® Zufriedenheit des Kindes
» Pädagogische Aktivitäten
® Ernährung

» _ Kundenfreundlichkeit

» Ausstattung

6.3, Elternbeirat

Wir unterstützen und motivieren Eltern einen Elternbeirat zu gründen. Dieser wird im jährlichen Turrius demo-
kratisch gewählt.

Die Aufgaben des Elternbeirates sind:

® _ Vertreten der Eiterninteressen

s _ Vorschlags- und Beschwerdemanagement

® _ Motivation von Eltern sich aktiv am Kita-Leben zu beteiligen.
® Organisation von Festen

»  Spendenaktionen

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6.4 Gewaltprävention und Umgang mit Gewalt

Gewaltprävention funktioniert nur in Zusammenarbeit mit den Familien, deshalb gehört sie bei uns in den Be-
reich Elternarbeit.

Kinder imitieren Erwachsene, was sie daheim oder im Fernsehen sehen, halten sie für richtig und probieren es
dann in der Kita aus. Wenn Sie in einem Umfeld aufwachsen, in dem Gewalt zum Alltag gehört, kennen sie
nichts anderes. Aber es muss nicht immer das Elernhaus oder der Freundeskreis sein. Manchmal kommen Kin-
der durch Zufall, ganz von selbst, zu dem Schluss, dass negatives Verhalten, wenn auch negative, aber dennoch
Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Meistens fehlt dem Kind aber einfach die Fähigkeit seine Gefühle zu kontrollie-
ren, seine Empathiefähigkeit ist noch nicht voll entwickelt, es wendet einfach Gewalt an, weil es keine andere
Lösung weiß. Das Kind macht es immer wieder, bis ihm seine Umwelt/andere Kinder schon mit Angst begeg-:: -
nen oder'als Abwehr selbst zuschlagen. Das führt zu einem Teufelskreis, aus dem das Kind nicht alleine'heraus- *
findet - es benimmt sich, wie man es von ihm erwartet.

Hier sind dann die Erzieher gefragt, deren Aufgabe der Schutz aller Kinder ist, also gleichermaßen auch des ge-
waltausübenden Kindes. Kleine Kinder gilt es aus den Situationen, in denen sie zum Beispiel typischer Weise
zubeißen würden, herauszunehmen und sie so abzulenken, dass es gar nicht zu dem Akt des Verletzens einer
anderen Person kommen kann. Mit Kindergartenkindern muss man sprechen, versuchen ihnen die Konsequen-
zen ihres Handelns zu erklären. Als Kita kann man in vielerlei Hinsicht einem Gewaltausbruch entgegenwirken —
man kann die Kinder beschäftigen, man kann sie toben lassen, bis sie müde sind, man kann ihnen Projekte zu-
weisen oder Gewalt in Form von Programmen aufarbeiten und gemeinsam dagegen vorgehen. Generell wer-
den unsere Mitarbeiter im Umgang mit Gewalt geschult. Auch Eltern bieten wir, falls notwendig, Schulungen
und Hilfen an. In jedem Fall gilt aber, dass Eltern aktiv an der Behebung des Problems teilhaben müssen. Ge-
meinsam versuchen die Erzieher mit den Eltern und Kindern die Ursachen für das Verhalten herauszufinden,
danach legen sie einen schriftlichen Maßnahmenplan fest, den beide Seiten unterschreiben. Prinzipiell wir die
Fachkraft nach SGB 8a eingeschaltet und um Rat gefragt, manchmal auch zum Gespräch mit den Eltern hinzu-
gezogen . Gegebenenfalls bedeuten die Maßnahmen, dass auch Hilfe von außen in Form von Psychologen ge-
holt werden muss. In jedem Fall gilt aber, dass zu einer erfolgreichen Prävention geschultes Pesonal und der
konsequente Umgang mit Gewalt gehört.

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Wir sind bestrebt unsere Einrichtungen mit Fachdiensten, Schulen, Unternehmen und kulturellen Organisatio-
nen sowie Sportstätten im Umfeld zu vernetzen. Wir pflegen Kontakte zu Wissenschaft, Politik, Wirtschaft ünd
Kultur. Auch passen wir unser Konzept den Bedürfnissen des jeweiligen Standortes, an die Familien an.

Konkret werden wir eine Kooperation mit den Grundschulen, insbesondere mit der Hermannschule, an die an-
grenzend duch eine unserer Kindertagesstätten liegt, mit der Peter-Wust-Schule, bei der wir uns an den tollen
Projekten, wie zum Beispiel dem Zirkusprojekt, beteiligen können oder der Grundschule Loevelingloh suchen.
Eventuell können wir eine Kooperation mit der Montessorischule Münster aufbauen, da hier der Übergang für
die Grundschüler besonders sanft erfolgt. Im letzten Kindergartenjahr werden die Kinder die Räumlichkeiten
der Kooperationsschulen besuchen, gegebenenfalls am Schulsommerfest oder anderen Aktionen teilnehmen
und parallel durch engste Zusammenarbeit den Anforderungsspiegel für die erste Klasse erreichen.

Auch nutzen wir die Sportmöglichkeiten des Stadtteils, hier ist eine Kooperation mit der Kampfkunstschule
Münster und anderen Sportvereinen geplant. Natürlich werden wir die Reitschule Hippo Fun zu einem regelmä-
Bigen Ausflugsziel machen. Nicht zuletzt werden wir nach Möglichkeiten suchen, mit dem DJK Mecklenbeck
1956 eine Zusammenarbeit aufzubauen. Auch die im Stadtteil verstreuten kleinen Grünflächen bieten viele
Möglichkeiten zum Entdecken.

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Kapitel: 7. Sozialraumorientierung (Kooperation und Vernetzung}

Regelmäßig laden wir Musikschulen zu uns ein und bieten den Kindern damit die Möglichkeit professionellen
Unterricht zu genießen - hier planen wir insbesondere die Musikschule Albachten anzusprechen. Den beiden
Kirchengemeinden würden wir im Rahmen von Ausflügen immer wieder einen Besuch abstatten. Sofern Kinder
vom Elternhaus aus die Einrichtungen kennen, dürfen sie dann ihren Freunden von den Erfahrungen erzählen.

Eine besonders enge Zusammenarbeit streben wir mit unseren eigenen Kindertagesstäten an der Hermann-
schule und in Willingrott 49a, aber auch mit den nahegelegenen Einrichtungen Kotenkotten, Kath. Tagesein-
richtung für Kinder und Familienzentrum, dem Städtischen Kindergarten in der alten Schule, dem Kinderhof
und anderen Kitas in der Umgebung an.

Auch versuchen wir immer mit ausgesuchten Unternehmen Kooperationen aufzubauen. Hier würden sich die
Medi-Tech GmbH und die Hansa Flex AG aufgrund er räumlichen Nähe besonders anbieten, dennoch würden
wir gerne zusätzlich auch kleinere Unternehmen im Stadtteil, wie zum Beispiel die Mobile Zweiradwerkstätt
oder die Schreinerei Rainer Beddendieck, Beratungsfirmen, Läden mit ins Boot zu holen.

Da Little Giants flexible Öffnungszeiten und Familienfreundlichkeit auszeichnen, werden wir auch in der Meyer-
beerstraße nicht nur flexible, sondern auch lange Öffnungszeiten anbieten. Eine Übermittagbetreuung,
Blocköffnungszeiten und Extrazeit bei Bedarf, sind uns wichtig, insbesondere aber dass die Qualität nicht da- £
runter leidet. Durch ein pädagogisches Angebot, dass sich auf den ganzen Tag erstreckt, haben wir es in.allen

unseren Kindertagesstätten geschafft, mit der Ganztagesbetreuung, anstatt eines „Babysitterservices“ in den
Nachmittgasstunden, einen echten Mehrwert für unsere Kinder und Familien zu schaffen. Unsere Pädagogen

genießen die Möglichkeit, die Kinder durch den ganzen Tag zu begleiten und sie zu unterstützen, die Welt mit

den Kindern zu entdecken.

Da sich jede unserer Kitas dem jeweiligen Sozialraum in den Angeboten anpasst, können wir uns vorstellen
auch hier ein individuelles Angebot für unsere Kunden zu erstellen. Sehr gerne werden unsere bilingualen, aber
auch unsere auf sportliche Aktivitäten oder auch städtische Unternehmungen ausgelegten Konzepte angenom-
men. In der Regel besprechen wir mit den Eltern, welche Wünsche vorhanden sind und gehen dann darauf ein.
Die Konzeption ist das Konzept in die Praxis umgesetzt.

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9.1: DOKUMENTATION

TAGESBERICHTE

Die Eltern eines jeden Krippenkindes erhalten täglich einen kurzen Bericht, in dem Sie über folgende Punkte
informiert werden:

» Laune des Kindes

» Mahlzeiten

s _ Windelwechsel und Stuhlgang

» Dauer des Mittagsschlafs/der Mittagsruhe

# Besondere Ereignisse und Erfahrungen, die das Kind am Tag gemacht hat.

ENTWICKLUNGSPROFILE

Little Giants erstellt unter Zuhilfenahme von „ Mondey“ und „Grenzsteine der Entwicklung“ für jedes Kind quar-
talsweise ein standardisiertes Entwicklungsprofil. Dabei wird altersspezifisch die Entwicklung von Basiskompe-
tenzen abgefragt. Anlage 1 erhält weitere Informationen.

::9. Qualitätsmanagement

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9.2. ELTERNBEFRAGUNG.

Um die Zufriedenheit der Eltern mit unserer Dienstleistung sicherzustellen, führt Little Giants jährlich eine EI-
ternbefragung durch.:Es werden die nachstehenden Themengebiete abgefragt:

» Öffnungszeiten

» Pädagogische Aktivitäten
Ernährung
Kundenfreundlichkeit

9.3. PERSONALAUSSTATTUNG

Qualität kommt durch mehr und vor allem besser geschultes Personal. Auch wenn die Mindestpersonalanfor-
derungen durch das KiBiz vorgegeben sind, versuchen wir immer darüber hinaus zu gehen. Nicht nur werden
unsere Erzieher durch Praktikanten, Hauswirtschaftskräfte und Bundesfreiwilligendienstler entlastet, sondern
es wird auch Wert darauf gelegt, jedes Team durch die Diversität aus verschiedenen anerkannten Abschlüssen,
Alters- und Lebenssituationen, Geschlechtern und Kulturen einzigartig zu machen. Die Teams merken sehr
schnell, dass sie durch die vielfältigen Erfahrungen, in denen sich die einzelnen Mitglieder ergänzen, gemein-
sam viel stärker als die Summe der Individuen sind.

9.4. HYGIENEPLAN

Die Hygienesicherung ist im Qualitätsmanagementhandbuch ausführlich dokumentiert. Eine Zusammenfassung
des Hygieneplans findet sich in Anlage 3.

9.5. QUALITÄTSMANAGEMENTHANDBUCH

Alle qualitätssichernden Verfahren und unser pädagogisches Konzept sind ausführlich im Little Giats Qualitäts-
managementhandbuch dokumentiert.

9.6. QUALITÄTSSICHERUNGSMETHODEN (6-SIGMA-= DMAIC)

Alle im Qualitätshandbuch abgebildeten Prozesse werden nach dem 6-Sigma-Konzept überwacht, um unseren
kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu unterstützen (Erklärung s.u.).

aitel: 9. Qualitätsmanagement

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Definieren Definiert wird, für wen der Prozess wichtig ist
und welche Bedürfnisse durch den Prozess er-
füllt werden sollen. Darauf aufbauend wer-
den die Merkmale des Prozesses definiert, die
kritisch für die Erfüllung der Kundenerwartun-
gen sind.

Datenerhebung Sammlung von Daten über die derzeitige Aus:
- prägung der Merkmale des Prozesses.

Analysieren . Ursachen für Abweichung von den definierten |
: Leistungszielen identifizieren.

Verbesserungsphase In der Verbesserungsphase sollen Lösungs-
möglichkeiten für die in der Analyse-Phase
identifizierten und ausgewählten Probleme
gefunden werden.

Überwachen Verankerung der gefundenen Verbesserun-
gen im Alltag.

9.7. QUALITÄTSZIRKEL

Um Verbesserungspotenziale im eigenen Arbeitsbereich aufzudecken und Lösungen zu entwickeln arbeiten un-
sere Mitarbeiter in Kleingruppen in regelmäßigen Abständen Lösungen aus. Die Zirkel'setzen die gefunden Lö-
sungen meist selbstständig um und nehmen auch eine Ergebniskontrolle vor. u
Qualitätszirkel werden sowohl in einrichtungsinternen Teamsitzungen gebildet als auch einrichtungsübergrei-
fend auf Leitungsebene.

Zur Moderation und methodischen Unterstützung steht der Qualitätsbeauftragte den Qualitätszirkeln jederzeit
mit Rat und Tat zur Verfügung.

9.8. INSOWEIT ERFAHRENE FACHKRAFT SGB VIII, SA

Das Unternehmen beschäftigt mehrere insoweit erfahrene Fachkräfte, die von den Leitungen im Falle eines
Verdachts auf Kindeswohlgefährdung umgehend eingeschlatet werden. Es erfolgt zunächst eine telefonische
Beratung. Sollte die Fachkraft der Meinung sein, dass eine Kindeswohgefährdung vorliegt, werden weitere
Schritte, zu denen neben Gesprächen mit Erziehern, Eltner und Kindern auch die Einschaltung von anderen Be-
ratungsstellen gehören können. Näheres in Kapitel 12.

9.9. FACHBERATUNG

Für die Fachberatung werden im gleichen Maße interne und externe Stellen hinzugezogen. In unserem Unter-
nehmen haben wir MitarbeiterInnen, die die Erfahrung und Qualifikation haben eine Fachberatung durchzufüh-
ren. Oftmals übernimmt die regionale Leitung auch die Fachberatung der Einrichtungen, für die sie zuständig
ist. Sollte dies einmal nicht ausreichen oder man in besonders schwierigen Fällen eine vollkommen neutrale
Meinung, die aus der Distanz das Problem analysiert, benötigen, so wird eine externe Fachberatung, zum Bei-
spiel vom Paritätischen oder der Caritas, eingeschaltet.

9.10. PÄDAGOGISCHE TAGE

Alle unsere Kindertagesstätten halten 5 pädagogische Tage im Jahr ab. Diese werden genutzt für

j
j

sieh 9. Qualitätsmanagement

- Fortschreibung der Konzeption;

-  Jahresplanung;

- - Präsentation und Diskussion der Arbeit der Q-Zirkel;
-  Teambuildingmaßnahmen

-  Gruppenschulungen

- Umstrukturierung der pädagogischen Räume

9.11. KENNENLERNEN: VON ANDEREN EINRICHTUNGEN

Um das organisationsinterne Lernen zu unterstützen besucht jeder Mitarbeiter immer wieder eine andere Kin-
dertagesstätte des eigenen oder auch eines Kooperations-Trägers.

9.12. LEITUNGSKONFERENZEN

Vier Mal im Jahr treffen sich alle Little-Giants-Leitungen einer Region zu einer Leitungskonferenz, um einrich-
tungsübergreigend Qualitätsverbesserungsmöglichkeiten auszuarbeiten und Erfahrungen auszutauschen.

9.13. BESCHWERDEMANAGEMENT 1. $. D..8.45 ABS. 2 NR. 3 SGB Vill

Zur Sicherung der Rechte der Kinder in der Kindertagesstätte, werden 6-mal im Jahr Kinderkonferenzen abge-
halten. Unsere Mitarbeiter sind angehalten Sorgen, Anliegen und Beschwerden der Kinder schriftlich festzuhal-
ten, sodass diese in dem Zusammenhang von und mit den Kindern ausdiskutiert werden können.

Kleinere Anliegen besprechen die Kinder im täglichen Morgenkreis.

Sollten Kinder ein-Problem haben, dass sie nicht mit dem Personal im Gruppendienst besprechen wollen, kön-
nen sie sich an die Einrichtungsleitung wenden. Den Kindern wir die Einrichtungsleitung als Vertrauensperson
regelmäßig’ans Herz gelegt.

Bei Kleinkindern, die noch nicht sprechen können, achtet unser Personal auf Feinzeichen in Form von Gesten,
Mimik und Lauten, um auf ein eventuelles Unwohlsein der Kinder einzugehen.

9,14. BESCHWERDEMANAGEMENT...
Wir betrachten Beschwerden von Eltern als einen Ansporn, unsere Konzeption kontinuierlich zu verbessern.

Der Prozess zum Umgang mit eingehenden Beschwerden unterliegt folgenden Prinzipien:

Eingang der Beschwerde Beschwerden können sowohl schriftlich als auch
mündlich eingehen. Empfänger der Beschwerde
können pädagogische Mitarbeiter auf Gruppen-
bzw. Leitungsebene oder der Träger sein.

Deeskalation von Konflikten Wir sind uns bewusst, dass Beschwerden bezüglich
der Betreuung der eigenen Kinder teilweise auf ei-
ner sehr emotionalen Ebene eingereicht werden.
Daher hat die Reaktion der Mitarbeiter stets sach-
lich, emotional zurückhaltend und lösungsorien-
tiert sein.

Dokumentation /.Analyse Jede Beschwerde wird in einer Aktennotiz festge-
halten. Sollte eine Lösung ad hoc nicht möglich
sein, so wird im Team das Problem analysiert und

#9. Qualitätsmanagement

25

nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Die Lösung sr
zu dokumentieren.

Antwortzeit Alle Beschwerden sind von Beschwerdeeingang bis
. zur Rückmeldung an die Eltern innerhalb einer Zeit
von zwei Wochen abzuarbeiten.-Die Rückmeldung
an die Eitern kann sowohl schriftlich als auch
mündlich erfolgen.

Einbindung des Trägers / von externen Bera- Sollte das der Beschwerde zugrunde liegende Prob-

tungsstellen lem nicht kindertagesstättenintern gelöst werden
können, so hat die Leitung den Träger einzuschal-
ten. Im Dialog entscheiden Leitung und Träger eine
adäquate Problemlösung. Sollte Einbindung einer
externen Beratungsstelle notwendig sein, so wird
diese Maßnahme ebenfalls von Träger und Leitung
gemeinsam beschlossen und eingeleitet.

Little Giants legt großen Wert auf ausgewogene und gesunde Ernährung. Wir sind der Überzeugung, dass die
Weichenstellung für richtiges Ernährungsverhalten bereits im Kindesalter erfolgt.

Unser Ernährungskonzept basiert auf den nachstehenden Grundsätzen:

ix «Wir verwenden bevorzugt ökologische Lebensmittel, wenn gewünscht in Bio-Qualität,sofern möglich
aus der Region. .
® Die Zusammensetzung der Lebensmittel orientiert sich am Ernährungskreis der DGE (siehe Anlage 2).
® Die Mittagsmalzeit wird von einem Caterer (cook and chill, warm oder cook and freeze) geliefert.
» Alle Mahlzeiten werden gemeinsam am Tisch eingenommen.

Kinderbetreuung lebt von der Qualität und vom Engagement des Personals. Wir sehen daher unsere Mitarbei-
ter als unsere wichtigste Ressource an. (

11.1. PERSONALGEWINNUNG

Bei Neubesetzung einer Stelle wird diese vom Träger ausgeschrieben. Die eingehenden Bewerbungen werden
an die jeweilige Kita weitergeleitet.

In einer zweiten Runde, oftmals im Jour fixe, wird in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Kindertagesstättenlei-
tung entschieden, welche Bewerber!nnen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden.

Die Entscheidung über die Einstellung wird vom Träger und der Kindertagesstättenleitung gemeinsam getrof-
fen.

11.2..MITARBEITERENTWICKLUNG

In der heutigen Zeit ist es einfacher Personal zu gewinnen als zu halten. Aus diesem Grund legen wir großen
Wert auf eine gute Personalentwicklung und -bindung.

:10. Ernährung

WEITERBILDUNG

ug

Wir unterstützen die Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Weiterbildungsmaßnahmen müssen jeweils an die
Bedürfnisse der Mitarbeiter und der Einrichtung angepasst sein. Gemeinsam mit der Mitarbeiterin bespricht
die Leitung welche Entwicklungswünsche die Mitarbeiterin hat und welche Notwendigkeit das Unternehmen
sieht. Danach legen sie gemeinsam fest, welche Schulung/-en fürs Folgejahr belegt werden.

REFLEXIONSGESPRÄCHE

Regelmäßige Reflexionsgespräche sind ein wichtiger Bestandteil unserer Personalstrategie. Wir verstehen Re-

flexionsgespräche stets nur als konstruktive Kritik, die als Impuls zur kontinuierlichen Verbesserung dienen soll.

DIVERSITÄT. . -

Little Giants fördert Diversität unter der Belegschaft. Wir sind der festen Überzeugung, dass dies sowohl die
Teamarbeit, das gegenseitige Lernen als auch die Betreuungsqualität selbst verbessert.

UNTERSTÜTZUNG DER MITARBEITER IN ALLEN LEBENSLAGEN

Auch unterstützt die Kleine Riesen Nord seine Mitarbeitern in individuellen Lebenslagen. So reagieren wir flexi-
bei auf Pflegeanfragen, Elternzeitmodelle oder nehmen auch gerne Mitarbeiterkinder in unseren Kitas auf.

VERWALTUNGSTÄTIGKEITEN

Alle Verwaltungstätigkeiten, die im Zusammenhang mit Mitarbeitern stehen (Lohnbuchhaltung, etc.), werden
für alle Standorte zentralisiert ausgeübt.

Das Finanzmanagement erfolgt nach kaufmännischen Grundsätzen.

Die Finanzplanung umfasst folgende Elemente:

«  Rollierende Umsatzplanung und Liquiditätsplanung
® _ Kostenstellen / Kostenträger-Rechnung mit Budgetierung
®e _ Controlling-System

Schon allein aus der Gesellschaftsform ergibt sich die Verpflichtung zur doppelten Buchführung und der Veröf-
fentlichung des Jahresabschlusses im elektronischen Unternehmensregister.

\| Kapitel! 12. Finanzmanagement

SCHULUNG

» Die Leitung der Einrichtung ist
bezüglich der Thematik zu schulen.

® Das Wissen ist durch jährliche
Schulungen an die anderen
Mitarbeiter weiterzugeben.

ANZEICHEN FÜR GEFÄHRDUNG DES
KINDESWOHLS (GEFÄHRDUNGSRISIKEN)

# Körperliche und seelische Gewalt

» Emotionale und körperlich-
gesundheitliche Vernachlässigung

« Sexueller Missbrauch

“ _ Versagung entscheidender existenzi-
eller Entwicklungschancen

INSOWEIT ERFAHRENE FACHKRAFT

Der Träger beschäftigt mehrere insoweit erfahrene
Fachkräfte, die den Einrichtungen bei der Erkennung

und Einschätzung einer Kindeswohlgefähr-
dung helfen. Es findet bis zum Abschluss des
Falles eine Prozessbegleitung statt, falls not-
wendig auch im Gespräch mit den Eltern.

Erkennen
Gefährdungsrisiko

Y

Dokumentation

Gefährdungsrisiko

Information
erfahrene
Fachkraft
(Leitung)

Risiko
ausgräumt,

Nein
v

Dokumentation
Gespräch

Hilfe- und
Beratungsplan

Dokumentation
der Schritte

Dokumentation

Gespräch mit
Erziehungs-
berechtigten

Nein

Hinwirken auf
Inanspruchnahme
von Hilfen

erfolgreich

Dokumentation

Jugendamt
informieren

Nein

ei: 13. Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung i. S. d. $ 83 SGB VII

28

en,

ij

Streich- und
Kochfette Lebensmittel, die

viel Stärke
enthalten, wie
Getreideprodukte
und Kartoffeln

Fleisch, Wurst und
Fisch

Milch und
Milchprodukte

Gemüse und
Hülsenfrüchte

Obst

Bu

Während die Versorgung mit regionalen Produkten bei uns eine Selbstverständlichkeit ist, bieten wir auf
Wunsch der Eltern, auch BioKost an. Unsere Konzepte sind der Essensversorgung sind weitreichend und passen
sich an die Bedürfnisse der Familien an, lediglich eines haben sie alle gemeinsam - sie sind gesund.

HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

SANITÄRAUSSTATTUNG

Die Sanitärbereiche sind mit Einmalhandtüchern und Spendervorrichtungen für Flüssigseife ausgestattet. Die
Sanitärbereiche für Mitarbeiter sind zusätzlich mit Spendervorrichtungen für alkoholische Handdesinfektionslö-

sung zu versehen.

WARTUNG UND PFLEGE

Die Toilettenanlagen und die Ausstattung werden regelmäßig kontrolliert, gepflegt und gewartet. Die Kontrolle

und Pflege wird dokumentiert.

WICKELBEREICHE

Die Wickelbereiche werden nach jeder Verwendung desinfiziert. Verunreinigungen mit Fäkalien werden mit
einem mit Desinfektionsmittel getränkten Tuch gereinigt und danach nochmals desinfiziert. Mitarbeiter haben
nach dem Wickeln die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Im Wickelbereich hängt gut sichtbar eine Ver-

fahrensanweisung zur Wickelhygiene aus.

m
Äte}

Kapitel: Anlage 1: Ernährungskreis

BE- UND ENTLÜFTEN

Die Entlüftungsanlagen der Sanitäranlagen werden regelmäßig von einer Fachfirma gewartet. Defekte werden
Zeitnah in Stand gesetzt.

TRINKWASSERHYGIENE _

LEGIONELLENPROPHYLAXE

Bei-Duschen, die nicht täglich genutzt werden, muss das Wasser, sofern es aus Großanlagen bezogen wird, bei
Höchsttemperatur mehrere Minuten ablaufen. Spritzen und Zerstäuben des Wassers sind dabei zu vermeiden.
Kalkablagerungen werden regelmäßig entfernt.

PRÄVENTION VON STAGNATIONSPROBLEMEN

Am Wochenanfang und nach längerer Schließung der Krippe wird das Wasser aus Leitungen, aus denen Trink-
wasser entnommen wird, fünf Minuten ablaufen gelassen. Jeder Wasserauslass muss mindestens jeden dritten
Tag benutzt oder alternativ gespült werden.

PRÄVENTION VON STAGNATIONSPROBLEMEN

Wasseruntersuchungen auf chemische und mikrobilogische Reinheit werden gemäß Trinkwasserverodnugn
jährlich durchgeführt.

ERSTE HILFE

ERSTE-HILFE-INVENTAR
Die ‚Einrichtung hält folgendes Erste-Hilfe-Material vor:

»  Verbandskasten nach DIN 13157 „Verbandskasten C”
a Alkoholisches Desinfektionsmittel zur Handdesinfektion

Verbrauchsmaterialien, wie Pflaster und Einmalhandschuhe, werden nach Verbrauch ersetzt.
VERSORGUNG VON BAGATELLWUNDEN

Es werden grundsätzlich Einmalhandschuhe getragen. Die Wunde wird mit einem Pflaster oder Verband so ver-
sehen, dass der Kontakt Dritter mit Blut ausgeschlossen ist. Nach der Wundversorgung werden die Hände
gründlich gewaschen und desinfiziert.

REINIGUNG KONTAMINIERTER FLÄCHEN

Flächen, die mit Körperflüssigkeiten (Blut, Exkremente, Erbrochenes) kontaminiert werden unter Verwendung
von Einweghandschuhen mit einem mit Desinfektionslösung getränkten Tuch gereinigt. Anschließend wird die
Fläche nochmals desinfizieren.

NOTFALLKONTAKTE

Neben allen Telefonen und in allen Gruppenräumen wird ein Aushang mit folgenden Notfallkontakten aufge-
hängt: j

Polizei

!; Anlage 2: Hygiene Plan

5
BG

30

v.

Feuerwehr
» Ärztlicher Bereitschaftsdienst
»  Giftinformationszentrum
» Kinderarzt

KÜCHE

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

Personen, die an Erkrankungen im Sinne des 8 42 IfSG oder an Hauterkrankungen leiden oder Wunden haben
dürfen nicht in unserer Verteilerküche tätig sein

Das in der Küche tätige Personal wird von uns einmal jährlich im Sinne des $ 43 IfSG über Tätigkeitsverbote so-
wie über Lebensmittelhygiene geschult.

QUALITÄTSSICHERNDE MARNAHMEN UND LEBENSMITTELHYGIENE

Es werden qualitätssichernde Maßnahmen im Sinne von HACCP getroffen. Alle Maßnahmen werden dokumen-
tiert:

» Messung der Kühlschranktemperatur

s Wareneingangskontrolle (Temperatur, Sensorik, Geruch)
° Reinigung und Desinfektion nach Reinigungsplan

e Kontrolle auf Schädlinge

Beim Handhaben von Lebensmitteln werden Handschuhe getragen.
HANDHYGIENE

Hände sind wie folgt zu waschen:

. . Bei Ankunft in der Einrichtung und beim Wechsel von einer Gruppe in eine andere.
B. Vor und Nach:
» Essen, Handhabung von Lebensmitteln, Füttern eines Kindes
»  Verabreichen von Medizin
a Wasserspielen, falls das Wasser von mehr als einer Person benutzt wird.
c. Nach:
= _ Windelwechsel
®  Toilettengang, Assistieren eines Kindes beim Toilettengang.
x Handhabung von Körperflüssigkeiten (Speichel, Blut, Erbrochenem), Niesen, Naseputzen, Abwi-
schen des Mundes oder von Wunden.
& Handhabung von rohem Lebensmitteln, insbesondere Fleisch und Geflügel.
© | Berühren von Tieren. .
De Spiel im Sandkasten
„2... Reinigung und Handhabung von Müll
s Berühren von Geld
e _ Handhabung von verschmutztem Geschirr

Diese Regelungen gelten für alle Mitarbeiter, insbesondere aber für in der Küche tätiges Personal.

Die Handreinigung erfolgt mit Flüssigseife und Desinfektionsmittel aus Wandspendern. Es werden nur Einmal-
handtücher verwendet.

w
rs

Kapitel: Anlage 2: Hygiene Plan

An allen Waschbecken werden Verfahrensanweisungen und Hautschutzpläne ausgehängt.
FLÄCHENREINIGUNG UND DESINFEKTION

Alle Fußböden der Krippe werden täglich feucht gereinigt. Arbeitsflächen in der Verteilerküche werden täglich
desinfiziert. Da nicht mit kritischen Rohwaren gearbeitet wird, ist eine einmal tägliche Desinfektion im Normal-
fall ausreichend. : -

AUBENANLAGEN

Unser Außenanlage wir bei jedem Besuch auf Tierkot untersucht. Tauben werden durch geeignete Maßnahmen
ferngehalten.

Der Sand im Sandkasten wird alle zwei Jahre ausgetauscht.

Zunehmend steigen im Sommer auch in Deutschland, dieses Jahr bereits im Mai, die Temperaturen auf deutlich {
über 30 °C. Auch wenn es ein Stück weit normal ist, dass sich Gebäude, in der heißen Jahreszeit stark auflieizen

und wir Menschen uns mit der Zeit daran gewöhnen, versuchen wir in der Kita den Alltag auch an Tagen, an

denen laut Wettervorhersage die Außentemperatur über 28 ° steigen soll, so angenehm und sicher wie möglich

zu gestalten. Folgende Maßnahmen werden eingeleitet:

®e Morgens mindestens 30 Minuten vor Öffnung der Kita werden die Fenster und Türen in allen Räumen ge-
öffnet, diese arretiert, sodass ein Zug und damit Luftaustausch entsteht.

® Nach dem Lüften werden die Beschattungen in Gruppen- und Nebenräumen, in den Schlafräumen Rolllä-
den, .heruntergelassen. Im Anschluss sind die Türen zu den Schlafräumen zu verschließen und erst zur
Schlafenszeit wieder zu öffnen, um das Hineinströmen der heißen Luft von den Fluren zu’verhindern. °

« Im Allgemeinen sind im Obergeschoss, sofern vorhanden, die Türen zu allen verschatteten Räumen wäh-
rend des Tages geschlossen zu halten, um ein Aufheizen zu verhindern. . -. u

® Wenn die Temperatur über 30 °C im OG steigt, sind die Kinder ins Erdgeschoss zu bringen. Hier sind dann
alle Gruppenraumtüren zum Gang und in den Außenbereich zu öffnen und damit ein Luftaustausch zu
schaffen.

« Wenn die Schlafräume im Obergeschoss vor Beginn der Schlafenszeit über 28 °C haben, sind Schlafalterna-
tiven im EG mit guter Durchlüftung zu schaffen. Während der Sommermonate ist durchgehend Schlafwa-
che auch für über Dreijährige zu halten.

® Die Kinder werden in der Zeit nach einem teiloffenen Konzept betreut.

® Während immer gilt, dass stets ausreichend Flüssigkeit anzubieten ist und die Kinder ans Trinken erinnert
werden sollen, gilt insbesondere an heißen Tagen, dass feste - z.B. halbstündliche - „Trinkrunden“ zu ma-
chen sind. ö

® Wenn es Kindern zu heiß wird, sollen bei Bedarf Maßnahmen wie Duschen oder Bespritzen mit Wasser ein-
geleitet werden.

e Wasserspiele im Außenbereich sind in schattigen Bereichen eine gute Möglichkeit sich abzukühlen. Dabei
ist darauf zu achten, dass kein Wasser in großen Gefäßen steht, da Kinder bereits in 3 cm tiefem Wasser in

einem Eimer ertrinken können. .

* Generell gilt, dass Kinder nie in der prallen oder Mittagssonne spielen sollen, selbst wenn Sie Mützen tra-
gen und gut eingecremt sind. Vielmehr sollte an heißen Tagen hauptsächlich am frühen Morgen, ggf. auch
am späten Nachmittag, der Außenbereich genutzt werden. Aber auch hier gilt: nur im Schatten spielen!

® _Anstrengende Aktivitäten, wie langes Gehen, Toben, Fußballspielen, etc. sollten an den heißen Tagen ge-
mieden oder zu Randzeiten durchgeführt werden.

: Anlage 3: Verfahrensanweisung bei Hohen Temperaturen

®e  Esistimmer darauf zu achten, dass die Kinder entsprechend leicht und luftig angezogen sind. Gegebenen-
falls sind Eltern darauf hinzuweisen, angemessene Schlaf- und Tageskleidung mitzubringen. Für den Auf-
enthalt im Freien sind dünne, helle Baumwoll- oder Leinenhemden gut, da sie einen zusätzlichen Schutz
vor Sonnenbrand bieten. Enge, dicke Kleidung ist (z.B. Jeans), selbst wenn sie kurz sein sollte, ungeeignet.

® Auch bedeckte Körperstellen sollen eingecremt werden.

« Schließlich ist jedes Kind individuell und reagiert - so wie Erwachsene - unterschiedlich auf heiße Tempera-
turen. In jedem Fall sind Erzieher angehalten, Maßnahmen individuell anzupassen und bei dem geringsten
Verdacht, dass es einem Kind nicht gut geht, die Eltern zu informieren und eine Abholung durch abholbe-
rechtigte Personen einzuleiten.

Im Allgemeinen gewöhnen sich Kinder relativ gut an unterschiedliche Temperaturen und wenn stets ausrei-
chend Getränke, schattige Plätze (dazu zählt auch das Innere von Gebäuden) vorhanden sind und Sorge getra-
gen wird, dass es nicht zu Hitzestaus kommt, können sie den Sommer auch unbeschwert genießen.

Kapitel: Anlage 3: Verfahrensanweisung bei Hohen Temperaturen

w
[7]

|
|

04 Fröbel

4334 Zeichen

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung in Mecklenbeck an der Meyerbeerstraße 
 
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH 
Komödienstraße 18-24 
 
50667 Köln 
 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild 
etc.  
- FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH mit Sitz in Berlin ist eine Tochtergesellschaft des 
FRÖBEL e.V.  
- Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe und Mitglied im paritätischen Gesamtver-
band 
- Bundesweit tätiger Träger im Bereich der Kinderbetreuung und Hilfen zur Erziehung (ins-
gesamt über 150 Kitas in Deutschland, 51 davon in NRW) 
- Philosophie des Friedrich Fröbels (Kinder verfügen über individuelles Bildungspotential) 
- Pädagogisches Leitbild, Führungsleitbild und Unternehmensleitbild liegen vor 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
4,5% Trägeranteil  
 
 
 
 
3. Fachlichkeit/Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindertagesbe-
treuung liegen vor 
- Konzeptausrichtung Meyerbeerstraße: Ganzheitlicher pädagogischer Ansatz nach 
Friedrich Fröbel 
- Alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung 
- Einsatz verschiedener Beobachtungs- und Bildungsdokumentationsverfahren 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden, Einstieg 
in die Modellprojekte Extrazeit/Flexizeit vorstellbar 
- Regelöffnungszeiten: 07.00-17.00 Uhr

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stell fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Aufnahme von Kindern unterschiedlicher Herkunft/Konfessionen 
- Einsatz von multikulturellen/multiprofessionellen Teams 
- Ideen zur Nutzung neuer Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen 
- Pädagogisches Handeln orientiert sich an den Bedürfnissen und Ressourcen der Kinder 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Wenn möglich: Frischkost durch Einrichtung einer Frischkostküche (Beteiligung der Kin-
der, Erleben der Essenskultur, Lernen von Essenszubereitung, Anlegen von Gemüse-
/Kräuterbeeten) 
- Einrichtung von Ruhezonen zur Förderung der körperlichen/seelischen Entspannung und 
Ruhe 
- Bereits Erfahrung in der Zertifizierung von Bewegungskitas  
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Offener Zugang auf alle vorhandenen Sozialraumakteure ist geplant 
- Kooperation mit GTP und Schule um frühzeitig die Übergange zu gestalten 
- Aufgrund der Gegebenheiten vor Ort: Schwerpunktkita im MINT Bereich (Mathematik, In-
formatik, Naturwissenschaften und Technik) 
- Ggf. Kooperationen mit Behindertenwerkstätten 
- Kooperation mit Feuerwehr 
- Zertifizierung zum Familienzentrum nach Entwicklungsphase in Münster anvisiert 
 
 
3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Eingewöhnung nach dem Berliner oder Münchener Eingewöhnungsmodell 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende usw. finden statt 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben 
- Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mitarbeiter 
- Regionale Fachberatung für Münster 
- Qualitätsentwicklung durch PädQuis (einem pädagogischen Qualitäts- und Informati-
onssystem) 
- Teilnahme an Fachgremien und AG`s ist geplant 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
3.7. Besondere Merkmale/Eignung

3 
 
- Keine Schließungszeiten in den Ferien 
- Träger ist nur in der Kindertagesbetreuung tätig 
- Explizite Bewerbung für zwei Standorte

02 Anlage 1 Auswertungsformulare

51 Zeichen

Anlage 1  
 
 
Auswertungs-
formulare aller 
Träger

13 20170628-Leitbild_der_FROEBEL-Gruppe

10496 Zeichen

Unternehmensleitbild 
der FrÖbel-GrUppe 
„Kompetenz für Kinder“: Mit diesem Leitgedanken be­
treiben wir als gemeinnütziger, überregionaler Träger 
Kindergärten, Horte und familienunterstützende Leis­
tungen. Unsere Einrichtungen sind Orte für alle Kinder 
und ihre Familien, unabhängig von sozialer und kul­
tureller Herkunft, von besonderem Förderbedarf und 
vom jeweiligen Geschlecht.
editorial
3
die rechte der Kinder sind Fundament unserer ar-
beit. schon unser namensgeber Friedrich Fröbel 
stellte als innovator der pädagogik das Kind als ei-
genständiges individuum in den mittelpunkt seiner 
pädagogischen idee. diesem ideal und dieser tra-
dition fühlen wir uns auch in Zukunft verpflichtet.
Wir sind ein zuverlässiger partner für eltern und ihre 
Kinder und gewährleisten eine beziehungsbasierte 
und liebevolle erziehung und betreuung. Wir legen 
Wert darauf, menschen zu bilden, um sie darin zu 
unterstützen, selbstständige, selbstbewusste, vorur -
teilsfreie und verantwortungsvolle mitglieder einer 
demokratischen Gesellschaft zu werden. Wir unter-
stützen Kinder dabei, eigene Wertmaßstäbe zu ent-
wickeln. 
Wir stehen für eine interkulturelle offenheit in unse-
ren Kindergärten und horten, um menschen mit 
vielfältigen kulturellen und sprachlichen lebens-
welten an der bildung, erziehung und betreuung zu 
beteiligen. Wir leben alle Facetten einer inklusiven 
pädagogik - Verschiedenheit ist unsere normalität. 
Wir leisten einen aktiven beitrag zu einer chancen-
gerechten Gesellschaft, indem wir Kindern aus  
Familien aller schichten bestmögliche start- und  
bildungschancen ermöglichen. dies schließt die 
Unterstützung der eltern und Familien mit ein. die 
Gemeinschaft unserer Fördermitglieder und ehren-
amtlichen Unterstützer ist hierbei eine wesentliche 
und wertvolle ressource.
Wir engagieren uns für die anerkennung der profes-
sion von erzieherinnen und erziehern im bereich der 
aus- und Weiterbildung, insbesondere durch mo -
derne Fortbildungsangebote und die Förderung 
der akademischen Qualifikation in der Frühpäda-
gogik - auch dafür steht unser motto „Kompetenz 
für Kinder“.
Wir verstehen uns als partner aller, die für eine bil-
dungsgerechte Gesellschaft eintreten. in diesem 
sinne setzen wir uns gemeinsam mit Verbänden, 
wissenschaftlichen organisationen, Unternehmen 
und öffentlichen t rägern für optimale bedingun-
gen des aufwachsens von Kindern ein. auf die Ver-
einbarkeit von Familie und beruf legen wir großen 
Wert und schaffen dafür die notwendigen rah-
menbedingungen.
Wir handeln verantwortungsbewusst vor dem hin-
tergrund der Größe und des Wachstums unserer 
organisation. in diesem bewusstsein wollen wir als 
innovativer und gesellschaftspolitisch engagierter 
akteur maßstäbe für eine hohe Qualität in der 
Frühpädagogik setzen. 
FrÖbel steht als marke für eine qualitativ hochwer-
tige pädagogik. diese wollen wir möglichst vielen 
Kindern und ihren Familien in deutschland zugäng-
lich machen. Wir nehmen als überregionaler träger 
die herausforderung an, die in deutschland etab-
lierten pädagogischen standards international zu 
verbreiten.
FührUnGsleitbild 
der FrÖbel-GrUppe
Führungskräfte bei FrÖbel schaffen durch trans-
parentes und klares Führungshandeln ein von Ver-
trauen geprägtes arbeitsklima und binden mitar-
beiterinnen und mitarbeiter frühzeitig in für sie re-
levante Veränderungsprozesse ein. dabei planen, 
strukturieren und organisieren unsere Führungs-
kräfte die arbeitsprozesse so, dass alle mitarbeite-
rinnen und mitarbeiter sich mitverantwortlich ein-
bringen können. 
Führungskräfte bei FrÖbel achten darauf, dass in 
ihren Teams unterschiedliche Qualifikationen und 
persönlichkeiten vertreten sind. sie legen beson-
deren Wert auf heterogene teams, in denen  
menschen verschiedener Generationen und Kultu-
ren, mit verschiedenen ausbildungen und fach-
lichen hintergründen sowie unterschiedlichen  
Geschlechts zusammen arbeiten. Führungskräfte 
bei FrÖbel bilden damit die Grundlage für einen 
vorurteilsbewussten Umgang miteinander und  für 
eine inklusive pädagogik. 
Führungskräfte bei F rÖbel erfüllen ihren a uftrag, 
gezielt mitarbeiterinnen und mitarbeiter auszuwäh-
len, die sich mit leidenschaft für Kinder engagie-
ren, die deren entwicklung planen und fördern und 
sich für eine hohe Qualität in der Kindertagesbe-
treuung einsetzen. Führungskräfte bei FrÖbel ge-
ben als qualifizierte Leitungspersonen fachliche 
orientierung und impulse für die Weiterentwick-
lung ihrer teams.
Führen bedeutet, offen zu kommunizieren, eigen-
verantwortlich zu entscheiden und unternehme-
risch zu handeln. Darüber hinaus reflektieren Füh-
rungskräfte bei FrÖbel ihr handeln und setzen sich 
konstruktiv mit eigenen Fehlern und Fehlern ihrer 
mitarbeiterinnen und mitarbeiter auseinander.
Führungskräfte bei FrÖbel begreifen innovative 
pädagogische Konzepte als herausfordernde ar-
beitsfelder und stehen aktuellen bildungsthemen 
aufgeschlossen gegenüber. sie sind neugierig, ent-
wickeln ideen und sind offen für Veränderungen. 
im sinne eines lebenslangen lernens vertiefen und 
stärken sie durch regelmäßige Fort- und Weiterbil-
dung ihre fachliche Qualifikation und ihre Kompe-
tenzen in der personal- und teamentwicklung.
Führungskräfte bei FrÖbel engagieren sich für op-
timale start- und bildungschancen aller Kinder. sie 
stehen für eine interkulturelle offenheit und leben 
das pädagogische leitbild und das Unternehmens-
leitbild der FrÖbel-Gruppe. Führungskräfte folgen 
in ihrem anspruch und ihrem handeln den rechten 
der Kinder und setzen sich täglich für diese ein. Füh-
rungshandeln bei FrÖbel bedeutet, modelle zur 
Vereinbarkeit von Familie und beruf zu verwirklichen 
und damit gesellschaftspolitische akzente zu setzen.
Führungskräfte bei FrÖbel sind teil einer Gemein-
schaft, die offen für Kooperationen mit dritten ist.  
sie schaffen netzwerke mit und für Familien und  
kooperieren mit politik, Verbänden und anderen 
trägern, um ein  stabiles  Fundament für bildung in 
unserer Gesellschaft zu schaffen. 
Führungskräfte bei FrÖbel übernehmen als exper-
tinnen und experten Verantwortung und erfüllen 
ihre Vorbildfunktion für eine hohe Qualität in der  
institutionellen bildung, erziehung und betreuung 
von Kindern.
Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Eigeninitiative und Engage­
ment als grundlegende Prinzipien ihres Arbeitens verinnerlicht haben, sind 
die wichtigste Ressource von FRÖBEL. Alle Führungskräfte bei FRÖBEL tragen 
die Verantwortung, die dafür notwendigen Bedingungen bereitzustellen. 
das leitbild gibt es auch zum download unter  
www.froebel-gruppe.de/leitbild.

editorial
4
bei uns sollen Kinder erfahren, was es heißt, eigene 
rechte zu haben, und erleben, dass diese sowohl 
für sie selbst als auch für erwachsene verbindliche 
maßstäbe im Umgang miteinander sind. damit 
sind für uns wesentliche und täglich wiederkehren-
de herausforderungen verbunden:
 
  die herausforderung, die Individualität des 
einzelnen Kindes, seine besonderheiten, seinen 
Willen und seine rechte im pädagogischen alltag 
jederzeit zu achten und zu wahren und die Gren-
zen des eigenen Verhaltens dabei zu erkennen.
  die herausforderung, Kinder dabei zu  
be gleiten, anzuregen und zu unterstützen, ihre  
eigenen Fragen und Interessen zu verfolgen, um 
sich so ein bild von sich und der Welt zu machen. 
 die herausforderung, dass alle Kinder an der 
sozialen Gemeinschaft im Kindergarten teilhaben 
und die rechte der jeweils anderen Kinder von  
allen geachtet und respektiert werden.
 die herausforderung, Kindern gerade im hek- 
tischen alltag liebevolle und stabile Beziehungen  
und einen sicheren erfahrungsraum zu bieten.
 die herausforderung, Kinder in ihrem famili -
ären Umfeld wahrzunehmen und Eltern und Fami­
lien aktiv einzubeziehen und zu beteiligen.
 die herausforderung, die Qualität unserer 
Arbeit stets im sinne dieser rechte und der best-
möglichen Förderung der Kinder laufend weiterzu­
entwickeln.
 die herausforderung, das eigene pädago ­
gische Handeln immer wieder zu hinterfragen und 
zu reflektieren und uns fortzubilden.
pädaGoGisches leitbild 
der FrÖbel-GrUppe
mit diesem leitbild greifen wir diese rechte auf und 
erweitern und akzentuieren sie für unseren päda-
gogischen alltag. Kinder erfahren in unseren ein-
richtungen Gemeinschaft und lernen dadurch so-
ziales handeln. im miteinander erkennen sie die 
Grenzen ihrer rechte darin, dass andere men-
schen gleichermaßen anzuerkennende und zu re-
spektierende rechte haben.
 
 Kinder haben das Recht auf Bildung und die 
Entfaltung ihrer Persönlichkeit. sie haben ein recht 
auf die Zeit, die sie brauchen, um die Welt zu erfor-
schen und ihre eigenen ideen zu verfolgen. Kinder 
haben das recht, Fragen zu stellen und eigene 
Antworten zu finden.
 
 Kinder haben das Recht, so zu sein, wie sie 
sind: Junge oder mädchen, schüchtern, mutig, 
ängstlich, wild, unordentlich, kreativ, mit ihren indi-
viduellen Fähigkeiten, ihrer jeweiligen sprache, ih-
rer sozialen und kulturellen herkunft und ihrer fami-
liären lebensweise.
 Kinder haben das Recht auf Partizipation. 
dazu gehört, teil einer sozialen Gemeinschaft zu 
sein, eigene entscheidungen zu treffen, die mit ih-
nen selbst und dem leben in der Gemeinschaft zu 
tun haben, und den alltag aktiv mitzugestalten.
 Kinder haben das Recht auf Selbstbestim­
mung. dazu gehört das recht, eigenen bedürfnis-
sen und interessen nachgehen zu können, nein zu 
sagen und sich zurückzuziehen, wach zu bleiben, 
wenn sie nicht müde sind, zu essen, wenn sie hung-
rig sind und das zu essen, was ihnen schmeckt.
 Kinder haben das Recht auf eigene Erfah­
rungen. dies bedeutet auch, zu lernen mit risiken 
und herausforderungen umzugehen.
 Kinder haben das Recht auf verlässliche und 
vertrauensvolle Beziehungen zu erwachsenen, auf 
Kontakte und Freundschaften mit anderen Kindern 
und auf gemeinsam vereinbarte regeln, die orien-
tierung und sicherheit bieten.
 Kinder haben das Recht auf kompetentes 
pädagogisches Personal sowie eine hohe Qualität 
der pädagogischen arbeit.
Kinder sollen in unseren Kindergärten und Horten 
die Erfahrung machen, dass ihre Rechte, wie sie in 
der UN­Kinderrechtskonvention beschrieben sind, 
anerkannt und gelebt werden.  So unterstützen wir 
Kinder darin, selbstständige, selbstbewusste, vorur­
teilsfreie und verantwortungsvolle Mitglieder einer 
demokratischen Gesellschaft zu werden. 
in Unseren Kinder Gärten U nd horten 
Füllen W ir die r echte der Kinder tä Glich ne U mit l eben.

15 Anlage 4 Kleine Riesen

57 Zeichen

Anlage 4  
 
 
Bewerbungs-
unterlagen  
 
 
Kleine Riesen

09 Konzeption Mecklenbeck

43809 Zeichen

Verfasst von: A. Vieren/ M. Brosch/B. Gedenk 
 
Pädagogische Konzeption    
Arbeiter – Samariter - Bund 
Regionalverband Münsterland e.V. 
 
ASB Kindertageseinrichtung

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Vorwort 
 
Der Arbeiter -Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. ist anerkannter Träger in 
der Kinder - und Jugendhilfe und betreibt mit dieser Einrichtung seine zweite  
Kindertageseinrichtung im Stadtgebiet Münster. 
Dieses Konzept  wird  bei jeder  Veränderung angepasst. 
 
Konzept  
 
1.0 Träger 
 
Träger der Einrichtung Kindertageseinrichtung………… ist seit dem ……….. der 
 
Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. 
Gustav-Stresemann-weg 62 
48155 Münster 
Tel.: 0251-2897-0 
Fax: 0251-297-118 
Homepage: www.asb-muenster.de 
E-Mail: m.brosch@asb-muenster.de  
 
1.1 Allgemeines Leitbild des Arbeiter-Samariter-Bundes 
 
Der Arbeiter -Samariter-Bund ist eine Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband. Er ist eine 
gemeinnütziger Verein mit Vorsitz des Bundesvorstandes,  dessen Mitglieder die Entwicklung 
mitbestimmen und kontrollieren. 
Der ASB setzt sich aus dem Bundesverband, Land esverbänden sowie Kreis- und Ortverbände 
zusammen. 
Humanitäre und demokratische Grundsä tze bilden die Basis der Arbeit des ASB im In - und 
Ausland. 
Der ASB war, ist und bleibt eine parteipolitische neutrale und konfessionelle ungebundene 
Organisation, die Menschen in Not helfen ohne Ansehen ihrer politischen, rassischen, 
nationalen oder religiösen Zugehörigkeit. 
Da wir eine Einrichtung des Arbeiter -Samariter-Bundes sind arbeiten wir a m Leitbild der 
Gesamtorganisation orientiert. 
 
1.2 Lage 
 
Die Kindertagesstätte liegt in Münster Mecklenbeck Meyerbeerstraße 
 
1.3. Aufnahmekriterien 
 
Wir entscheiden bei der Aufnahme nicht nach Nationalität, Konfession, politischer 
Einstellung oder ethnischer Zugehörigkeit. Sondern wir entscheiden bei der Aufnahme nach 
sozialen Kriterien.  
Aufnahmekriterien: 
 
       ● Kinder aus dem Einzugsgebiet

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       ● Kinder berufstätiger Eltern 
● Geschwisterkinder 
1.4 Gruppen/Gruppenstruktur 
 
In der Kindertagesstätte werden 
● in 1 Gruppe Kinder im Alter von 0-3 Jahren betreut (G 2) 
● in 2 Gruppe Kinder  im Alter von 2-6 Jahren betreut (G 1) 
● in 1 Gruppe Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren betreut (G3) 
 
1.5 Team und Personalstruktur 
 
Die personelle Besetzung richtet sich nach der Vereinbarung zu den Grundsätzen über die 
Qualifikation und den Personalschlüssel nach § 26 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes zur frühen 
Bildung und Förderung von Kindern (KiBiz). Zu unserem Selbstverständnis gehört es, 
innerhalb unserer Einrichtung Praktikanten während ihrer Ausbildung praxisnah zu begleiten 
und anzuleiten. 
 
Ein partnerschaftliches Miteinander, Vertrauen und geg enseitige Wertschätzung sind 
Grundlagen einer guten Zusammenarbeit in unserem Team . Ein kollegialer Austausch, 
gruppenübergreifendes Arbeiten und der Einsatz der eigenen Persönlichkeit sind ebenso 
gefordert, wie das Engagement und die Offenheit gegenüber d er gesamten Arbeit. 
Gemeinsame Zielabsprachen und ein aufgabenorientiertes Aufeinander -Zuarbeiten und 
Transparenz sind für eine erfolgreiche Teamarbeit unabdingbar. 
 
In unserem Team arbeiten: 
 
1 Einrichtungsleitung (mit anteiliger Freistellung) 
pro Gruppe 1 Erzieher/in als Gruppenleitung sowie 1 weitere Fachkraft  
1 Auszubildende in der praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin  
1 Küchenkraft (Teilzeit) 
 
Nach Möglichkeit stellen wir jemanden für ein Freiwilliges Soziales Jahr  und/oder ein/e 
Anerkennungspraktikant/in ein. 
 
Die Aufgabe als Leitung wahren wir durch einen partnerschaftlichen Leitungsstil: dazu zählen 
Teamgespräche, Einzelgespräche, fachliche Anleitung und Beratung, Delegation von 
Aufgaben und Übertragen von Verantwortung. 
Wertschätzung, Offenheit und Kritikfähigkeit sind Voraussetzungen für eine gute 
Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern, dem Träger und anderen Partnern. 
 
Wir kooperieren eng mit der ASB Kita am Carlo -Schmid-Weg. Auch im Hinblick auf das 
pädagogische Personal nutzen wir das Synergiepotential.

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1.6 Öffnungszeiten 
  
Unter Berücksichtigung des Wohles der Kinder, der  berechtigten Belange der 
Erziehungsberechtigten sowie der personellen und örtlichen Gegebenheiten, setzt der 
Träger nach Anhörung des Elternrates die Öffnungszeiten fest (§ 9 Abs. 4 KiBiz).   
Unsere Öffnungszeiten lauten (45 Std.): 
Montag bis Donnerstag  7:00 Uhr – 16:30 Uhr 
Freitag     7:00 Uhr – 15:00 Uhr 
Nach Absprache mit dem Jugendamt und nach Anhörung des Elternrats  wird geprüft, ob ein 
Bedarf besteht,   erweiterte Öffnungszeiten von  
Montag bis Freitag     6:30 Uhr – 20:00 Uhr anzubieten. 
 
2.0 Gesetzliche Grundlagen und Grundsätze 
 
Für die Kindertagesbetreuung relevanten Paragrafen:  
  
 Sozialgesetzbuch, Achtes Buch, Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)  
 § 22a - 25 SGB VIII Angebote zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen 
 Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz - KiBiz) – 
Viertes Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes SGB VIII 
 Personalvereinbarung der Trägerzusammenschlüsse der freien und öffentlichen 
Jugendhilfe  
 Die Rechte der Kinder  
 
2.1 Finanzielle Beiträge der Eltern 
 
Die Erziehungsberechtigten haben laut § 90 SGB VIII, entsprechend ihrer wirtschaftlichen 
Leistungsfähigkeit, monatlich öffentlich -rechtliche Beiträge zu den Jahres -Betriebskosten zu 
entrichten.  
 
Für die Teilnahme eines Kindes am Mittagstisch (12:00 Uhr) ist ein zusätzlicher Beitrag  an 
den Träger der Einrichtung zu entrichten. Bei regelmäßiger Teilnahme wird ein fester Beitrag 
monatlich erhoben (unabhängig von den Schließzeiten): 
 
 Tägliches Mittagessen                             70,- € 
(45 Stunden Buchungszeit/35 Stunden Block -Buchungszeit mit täglichem 
Mittagessen)      
 2 Tage Mittagessen                                  30,- €

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(35 Stunden Block-Buchungszeit mit zwei langen Betreuungstagen) 
Pro Einzelmahlzeit ist ein Beitrag von z. Zt. 3,50 € an den Träger der Einrichtung zu zahlen. 
 
Für Frühstück, Nachmittag-Snack und Getränke entrichten die Eltern pro Kind in unserer 
Einrichtung einen Beitrag von 10,- € monatlich an den Träger der Einrichtung.  
 
 
3.0 Fachleitbild und pädagogische Arbeit der Tagesstätten des Arbeiter-Samariter-Bundes 
 
Als ASB -Einrichtungen haben wir einen sozialen und wertschätzenden Auftrag, der unser 
Handeln prägt und beeinflusst. 
 
Unsere Kindertagesstätte ist ein Platz an dem die Kinder sich mit Hilfe der Erzieher/innen 
individuell entfalten und entwickeln  können. Hier können die Kinder Freundschaften 
schließen, sich gegenseitig motivieren Neues zu lernen. 
Die pädagogische Konzeption der Kindertagesstätte  basiert auf dem Grundverständnis, dass 
die Kindertagesstätte Lebens - und Erfahrungsraum für alle Kinder und Familien mit ihren 
individuellen Bedürfnissen ist.  
Mit dem Ziel für alle Kinder ein partnerschaftliches, demokratisches, t olerantes und 
gleichberechtigtes Miteinander zu erlernen.  
Durch die gemeinsame Erziehung bekommen alle Kinder vielfältige Entwicklungsanreize und 
können im Zusammenleben Unterschiede und Ähnlichkeiten erleben, wodurch sich eine 
Atmosphäre sozialer Toleran z entwickelt, die jedem Kind ungeachtet seiner Fähigkeiten ein 
positives Selbstwertgefühl vermittelt. 
 
Grundlage der pädagogischen Arbeit ist die Überzeugung, dass jedes Kind die Potentiale zu 
einer konstruktiven Entwicklung in sich trägt.  
 
 Ganzheitliches Lernen, ausgerichtet auf das Erleben der Kinder, d.h. Vorbereitung auf 
gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen und Befähigung, diese zu bewältigen  
 
 Ressourcenorientiertes Arbeiten anhand der Stärken und Fähigkeiten 
 
 Entlastung und Unterstützung der  Familien durch Schaffung eines sozialen 
Netzwerkes 
 
 Toleranz, Vielfalt und Offenheit im Zusammenleben von unterschiedlichen Menschen 
als Grundlage für ein Miteinander 
 
3.1 Fachlichkeit  
 
Um die Arbeit mit einem  bunt gemischtem Klientel in der Einrichtung  qualitativ gut zu 
gestalten, bedarf es eine r hohen Fachlichkeit der Mitarbeiter, die regelmäßige Fort - und 
Weiterbildungen, Fachtagungen und Supervision voraussetzt.

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Die Erziehungsberechtigten sind hauptverantwortlich für die Erziehung des Kindes . Die 
Begegnung und Zusammenarbeit ist wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Die 
Einrichtungen sind Orte für das Entstehen sozialer Kontakte und bieten den 
Erziehungsberechtigten pädagogische Unterstützung durch Elternabende, Gesprächskreise, 
Vorträge und Beratung an. 
 
Grundlage geeigneter fachspezifischer Maßnahmen und Zielsetzung ist die ganzheitliche 
Sichtweise. Eines unserer Ziele ist es, dass die Kinder gegenwärtige und zukünftige 
Situationen mit größtmöglicher Selbständigkeit bewältigen können 
 
3.2 Selbstverständnis 
  
Wir beobachten kontinuierlich die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Entwicklung der Kinder  
angelehnt an den Situationsorientierter Ansatz . Wir erkennen im ständigen Diskurs mit 
Kindern, Erziehungsberechtigten und anderen Erwachsenen lebensgeschichtlich bedeutsame 
Situationen, analysieren und gestalten auf dieser Grundlage ganzheitliche Lernprozesse. 
 
Die Erziehungsberechtigte und wir gehen eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Beziehung 
zugunsten der Betreuung, Bildung und Erziehung der Ki nder ein. Sie umfasst die Ergänzung 
und Unterstützung des Kindes und dessen sozialen Netzwerkes durch Information und 
Beratung der Erziehungsberechtigten.  
 
Die Kinder haben die Möglichkeit ihre eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe zu finden. 
 
Kinder lernen mit- und voneinander. Deshalb ermöglichen wir den Kindern, im gemeinsamen 
Tun ihre vielfältigen Erfahrungen und Kompetenzen aufeinander zu beziehen. Entsprechend 
ihrer Entwicklung werden die individuellen Bedürfnisse und Entwicklungsaufgaben erkannt  
und der Bildungsauftrag gezielt und altersentsprechend berücksichtigt und umgesetzt. 
  
In erster Linie werden die Kinder, entsprechend ihrer Möglichkeiten, aktiv an der 
pädagogischen Planung beteiligt „Was sie selbst tun können, wird ihnen zugetraut und 
zugemutet.“ 
  
Um den Kindern die Gelegenheit zu geben, sich im Spiel mit ihrer Lebenswelt auseinander 
setzen zu können, schaffen wir ein anregendes, vielfältiges pädagogisches Umfeld. Wir 
eröffnen den Kindern Lern - und Erfahrungsräume, die über ihre bis dah in gemachten 
Erfahrungen hinausgehen und bieten ihnen  neue Entwicklungsmöglichkeiten. Neugier, 
Interesse, Entdeckerlust und Experimentierfreude der Kinder werden unterstützt, so dass 
vielseitige Wahrnehmun gs- und Ausdrucksmöglichkeiten -Selbstbildungspotentiale- 
gefördert werden. 
 
Das Zusammenleben von Kindern mit verschiedenen Herkunfts -, Entwicklungs - und 
Leistungsvoraussetzungen bietet uns die Möglichkeit, anhand von vielfältigen 
Lernsituationen das Selbstvertrauen aller Kinder zu stärken, sowie ihre be sondere Begabung 
und das Verständnis untereinander zu fördern. 
 
Wir vernetzen uns im Rahmen der Familienzentrumsarbeit mit unterschiedlichen 
Einrichtungen, Vereinen und Institutionen des Gemeinwesens.

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Kontinuierlich reflektieren wir sowohl die gesellschaf tliche als auch die kindliche 
Entwicklung.  
Die Einrichtungskonzeption wird fortlaufend im Team überdacht und die pädagogische 
Arbeit evaluiert.  
 
 
3.3 Partizipation  
   
Partizipation ist ein grundlegendes Recht der Menschen (Artikel 1 und 2 Grundgesetz) und  
als Auftrag der Tageseinrichtung  gesetzlich festgelegt im Sozialgesetzbuch (SGB).   
Im Wesentlichen geht es darum, Kindern und Eltern die Mitsprache bei Planungs -, 
Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen zu ve rschaffen, die direkten oder auch indirekten 
Einfluss auf ihre Lebenswelten haben.  
 
Durch frühes Einbeziehen in Entscheidungen entwickeln Kinder Problemlösungsstrategien 
und üben sich in deren Umgang umso das Gefühl zu entwickeln selbstwirksam zu sein. Dur ch 
die Übernahme von kleinen Verantwortlichkeiten und Aufgaben und deren erfolgreiche 
Bewältigung entwickeln sie Vertrauen in eigene Fähigkeiten, lernen eigenverantwortliches 
Handeln und erhalten Respekt vor anderen Personen. 
Partizipation ermöglicht: 
  
 Kindern Mitbestimmung und Mitverantwortung zu erlernen und zu tragen  
 Kindern die Auswirkungen ihres Engagements zu sehen, nachzuvollziehen und sich 
damit identifizieren zu können.  
 Kindern und Erzieherinnen gemeinsam Entscheidungen und Lösungen für Probleme  
zu finden    
 
Wir legen besonderes Augenmerk auf die Motivation der Kinder und auf die Auswahl der 
Methoden der Beteiligung. Partizipation soll Spaß machen, da sie sonst schnell ihre 
Anziehungskraft verliert. 
 
Voraussetzung für eine erfolgreiche Partizipa tion ist, dass die Erwachsenen die Äußerungen 
aller Kinder wertschätzend beachten, sie ernst nehmen und sie auf der Suche nach eigenen 
Lösungen unterstützen. Kinder erhalten so die Chance, sich zu starken individuellen 
Persönlichkeiten, engagierten und kri tischen Bürgern/innen in einer demokratischen 
Gesellschaft zu entwickeln.  
 
In unserer Einrichtung sind unterschiedliche Formen der Partizipation  vorhanden, z.B. :  
Teilhabe an einfachen dialogischen Gespräch ssituationen (Spiel-und Gesprächskreisen) , 
spontane Gesprächs runden, Bewältigung von Ko nfliktsituationen, Wahl des Elternrates,  
Freispiel, Elternversammlungen, Frühstücksbuffet. 
        
 
3.3.1 Beschwerdemanagement für Kinder 
 
Die Kinder haben die Möglichkeit zu jeder Zeit ihre Bedürfnisse, Wünsche sowie 
Beschwerden zu äußern. Sie können und dürfen  sich an einen ihnen vertrauten Mitarbeiter 
wenden. Im morgendlichen Sing - und Gesprächskreis haben die Kinder z.B. die Möglichkeit

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sich und ihre Beschwerde vorzubringen.  Ebenso können sie im persönlichen Gespräch ihre 
Anliegen formulieren.  
Hier werden alle Kinder ernst genommen und unterstützt das Vorgebrachte umzusetzen.  
Die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein werden damit gestärkt. 
Kommunikationsfähigkeit und Vertrauen wird gefördert,  Achtung vor dem Anderen und 
Wertschätzung erlernt.  
Kinder nutzten je nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen unterschiedliche Formen der 
Beschwerde z.B.: Nonverbale-, Ermöglichungs-, Verhinderungs-, Spontan-, Indirekte-  sowie 
Einzelbeschwerde. 
 
3.4 Inklusive altersgemischte Gruppen 
 
Die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse der Kinder in den  inklusiven altersgemischten 
Gruppen sind eine Bereicherung für das Gruppenleben. Durch das Zusammenleben der 
Kinder werden soziale Verhaltensweisen, wie Rücksichtnahme, Toleranz und Verantwortung 
besonders unterstützt. 
 
Die Altersmischung in unseren Gruppen ermöglicht eine individuelle Betreuung der 
einzelnen Kinder, weil sich durch diese Mischung die Entwicklun gs- und 
Betreuungsansprüche der Kinder ergänzen.  
 
Die schwierige Phase der Eingewöhnung ist durch die ausgewogene Altersstruktur 
erleichtert.  
 
Die inklusiven a ltersgemischten Gruppen bieten eine anregungsreiche Atmosphäre: Die 
jüngeren Kinder lernen von den „Großen“ wodurch Eigenaktivität, Selbstständigkeit und 
Sprache angeregt werden. Die älteren Kinder können im gemeinsamen Spiel mit den 
Jüngeren Fertigkeiten und Fähigkeiten erproben und vertiefen, indem sie ihnen Dinge 
zeigen, Sachverhalte erklären und bei alltäglichen Schwierigkeiten helfen. 
 
Alle Kinder können leichter ihren Platz in der Kindergemeinschaft finden und ihr 
Selbstwertgefühl stärken. Die Kinder lernen Kompromisse einzugehen und kommunikative 
Mittel einzusetzen, damit ein gemeinsames Spiel möglich ist. 
  
Mit steigendem Alter können die Kinder sich eher gleichaltrigen Spielpartnern zuwenden, die 
gleiche Interessen haben. Hierbei werden die Kinder vor andere Herausforderungen gestellt, 
Konflikte werden gleichrangig und gleichberechtigt ausgetragen. 
 
Kinder im Alter von 0 -3 Jahren brauchen entsprechend ihrem Entwicklungsstand mehr 
Zuwendung, Pflege, Aufmerksamkeit und Nähe als ältere Kinder. 
    
Geborgenheit und Vertrauen als positive Lebensgrundstimmung, sowie eine kontinuierliche 
Betreuung sind für die Gesamtentwicklung des Kindes von entscheidender Bedeutung.  
Das unmittelbare und sensible Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes gibt diesem eine 
Lebenssicherheit, eine Reserve an positiven Erfahrungen, die hilft Enttäuschungen und 
Belastungen besser zu bewältigen.

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 D. h. für uns als Tageseinrichtung ist eine erste Kontaktaufnahme des Kindes zu einer festen 
Bezugsperson wichtig. Diese kümmert sich in der Eingewöhnungszeit -in Anwesenheit einer 
familiären Bezugsperson-  bevorzugt um das Kind, wickelt es, füttert es und bringt es ins Bett 
(vgl. Eingewöhnung und Aufnahme).  
Die daraus gewonnene Sicherheit ermöglicht dem Kind, intensivere Kontakte zu weiteren 
Bezugspersonen aufzubauen. 
 
Für Erziehungsberechtigte die wieder ins Berufsleben zurückkehr en, ist die Betreuung des 
Kindes innerhalb unserer Kindertagesstätte eine professionelle, konstante Institu tion der 
Erziehung und Bildung. 
Ziel der inklusiven Arbeit ist es daher, ein Förderangebot zu gestalten, dass Potentiale weckt 
und Entwicklungsprozes se anbahnt und zulässt. Unsere Gruppen sind umfassende 
Lernsituation für K inder, ein Lebens - und Erfahrungs raum, der kein Kind ausschließt. Jedes 
Kind wird in seiner Individualität und Einzigartigkeit wahrgenommen und respektiert. 
 
Das Zusammenleben im Alltag, sprich das Miteinander, ist von großem Wert und bietet allen 
Beteiligten ein breites Lernspektrum. 
Kinder machen früh die Erfahrung, dass ein Anderssein nicht ein besser oder schlechter 
bedeutet, sondern mit Individualität und Persönlichkeit einhergeht.  
 
3.5 Regeln 
 
Um den Interessen und Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden und ein 
partnerschaftliches Miteinander zu schaffen, gehören Regeln zur päd. Arbeit. Die Regeln gibt 
es aus unterschiedlichen Gründen, z.B. Schutz der körperlichen und seelischen 
Unversehrtheit, Partizipation, Lernen, Wertvorstellung und um den Tagesablauf zu 
strukturieren. 
 
Einige Richtlinien sind verbindlich, z. B. „Der Gruppenraum darf nicht ohne das Wissen und 
die Erlaubnis der Erzieherin verlassen werden“. 
 
Zudem gibt es Regeln, die situationsabhängig und altersentsprechend von den Kindern 
selbständig aufgeste llt werden, z. B. einigen sich die Kinder auf eine bestimmte Zahl von 
Mitspielern innerhalb eines Spielbereiches. 
 
Darüber hinaus können im Rahmen der Selbständigkeitserziehung Regeln individuell in 
Abhängigkeit von Alter, Tagesform und Verhalten der Kinder abgewandelt werden. 
 
Regeln und Rituale geben sowohl  sichere Orientierung, als auch Halt. 
 
3.6 Freispiel 
 
Die Freispielzeit ist ein wichtiges Element im Kindertagesstätten alltag. Das Kind entscheidet 
in den Freispielphasen - selbstinitiierte Lernprozess e -, je nach seinen Interessen und 
Bedürfnissen 
 
 was  
 wann und wie lange

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 wo  
 wie  
 und mit wem es spielt. 
 
Die Zeit für das Freispiel  wird im Alltag durch die Erzieher /innen ermöglicht. Im freien Spiel 
werden Normen und Strategien des Zusammenlebens ausprobiert, Konkurrenz und Streit, 
Solidarität und Kooperation sowie Integration und Ausgrenzung können erfahren werden.  
 
Durch Eigeninitiative und auch durch Beobachtung v on anderen findet ein kindlicher 
Lernprozess statt. Im gemeinsamen Spiel lernt das Kind, Konflikte zu lösen, eigene Interessen 
zu verfolgen aber auch konkurrierende Interessen zu respektieren, Kompromisse zu 
schließen, zu teilen, zu kooperieren, selbstbewusst zu werden. 
 
Diese Entscheidungsmöglichkeiten bieten dem Kind Freiräume, die in so starkem Ausmaß im 
späteren Leben (Schulzeit) nicht immer gegeben werden.  
 
Durch die verschiedenen zur Verfügung stehenden Spiel - Bastelmaterialien und gesetzten 
Spielimpulse kann das Kind konstruktiv, kreativ und schöpferisch tätig sein. 
Bereits erfahrene  Eindrücke/Erlebnisse werden verarbeitet, z. B. beim Nachspielen von 
Alltagssituationen im Rollenspiel.  
 
Kinder lernen bei jedem Spiel. 
 
„Alle Momente, die effizientes L ernen ausmachen, sind im Spiel vorhanden. Das Spiel ist die 
ideale Form des Lernens, weil die Kinder dabei in höchstem Maße aktiv sind, mit Intensität 
und Eifer aus eigenem Antrieb sich spontan damit beschäftigen, was sie gerne können 
möchten. Ihr Lernen ist im Spiel individuell und freiwillig.  
Es dauert so lange, bis ein Lernprozess abgeschlossen oder die Lust an etwas verloren 
gegangen ist. 
Solches Lernen ist nicht planbar. Es ist im Kind selbst angelegt. Das Kind weiß sich die 
Situation im Spiel so ein zu richten, dass es Schwierigkeiten, die eintreten können, selbst 
meistern kann. Es verfügt über Muster der Wirklichkeitsbewältigung, mit denen es sich in 
seiner Fortentwicklung selbst hervorbringen kann.“ 
(Zitat: G. Schäfer, 1989)  
 
 
3.7 Projekte und AGs 
 
Im Laufe eines Kindergartenjahres werden unterschiedliche Themen in Form von 
gruppeninternen und/oder gruppenübergreifenden Projekten bearbeitet. 
 
Durch die Erweiterung des Umfeldes bedeutet die Projektarbeit eine ganzheitliche 
Wissensvermittlung und entspricht dem Anliegen des Bildungsauftrages. 
 
 
Teil des Projektes ist neben dem Prozess selbst, die abschließe nde Präsentation der 
Ergebnisse.

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AGs sind Arbeitsgemeinschaften, an denen die Kinder, je nach ihren persönlichen Interessen, 
teilnehmen und in denen sie an die unterschiedlichsten Lebensbereiche herangeführt 
werden. In den AGs werden Schwächen abgebaut und die Stärken einzelner Kinder, ebenso 
wie die Gemeinschaft untereinander, gefördert. 
Abhängig vom Angebot und dessen Ergebnis, gib t es offene u nd geschlossene AG s, die zu 
festen Zeitpunkten und Wochentagen stattfinden. 
Durch das gruppenübergreifende Angebot ist die Begegnung vielschichtiger Kulturen und 
Altersstufen möglich. 
In den AG-Stunden lernen die Kinder, kurzfristige Ziele zu verfolgen. AGs können nach Bedarf 
auch an ein Projekt angegliedert werden. 
 
 
3.8 Bildung/päd.  Arbeit 
 
Lernen ist der dauerhafte Erwerb einer neuen oder Veränderung einer schon vorhandenen 
Fähigkeit, Fertigkeit oder Einstellung. Lernen kann jeder Mensch nur selbst. 
 
Bildung ist mehr als Lernen. Bildung beschreibt eine gewisse Qualität von Lernprozessen - 
nicht nur die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten - ein Lernen mit allen Sinnen, bei dem 
die ganze Breite der Selbstbildungspotentiale der Kinder zum Tragen kommt. 
 
Begleitung, Förderung und Herausforderung der Kinder insbesondere in den sensorischen, 
motorischen, emotionalen ästhetischen, kognitiven, sprachlichen  und mathematischen  
Entwicklungsbereichen. 
 
Das Lernen untereinander ist geprägt von: Unsicherheiten abbau en, Akzeptanz, 
Kompromissbereitschaft, Rücksichtnahme, Entwicklung von Selbständigkeit, Kennenlernen 
der eigenen Grenzen, Selbstbehauptung und Disziplin, Einordnung - und 
Durchsetzungsfähigkeit, Übernahme von Verantwortung für sich, das Spielmaterial und 
schließlich auch für andere Kinder. 
 
3.9 Kommunikation und Sprache 
 
Der Einsatz verbaler und nonverbaler Ausdrucksmöglichkeiten ist ein grundlegendes 
Bedürfnis jedes Menschen.  
 
Die Sprache entwickelt sich auf der Grundlage wechselseitiger Beeinflussung von 
Bewegungserfahrungen, Sinneserfahrungen, kognitiven und sozial-emotionalen Prozessen. 
Die körperliche und geistige Entwicklung und die Bildung eines Kindes lassen sich nicht von 
Sprache trennen, da diese ein wichtiges Werkzeug ist, um Entwicklungsprozesse in Gang zu 
setzen.  
Sprache wird nicht nur benutzt, um eigene Emotionen, Gedanken, Pläne und Wünsche 
auszudrücken, sondern auch, um andere Menschen verstehen zu können und damit 
Beziehungsstrukturen zu bilden.  
 
Einige wichtige Ziele im Sprachbereich sind:  Dinge und Sachverhalte benennen zu können, 
Gefühle auszudrücken, Freude am Sprechen und Erzählen zu entdecken, verbale 
Aufgabenstellungen zu verstehen und umzusetzen und zuhören zu können.

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Sprache wird in jeglichen Alltagssituationen erprobt, erforscht und gefördert. 
 
Bei Kindern mit besonderem Förderbedarf  werden in Kooperation mit einer Frühförderstelle 
spezielle Förderangebote eingeleitet. 
 
 
3.10 Bewegung 
 
Es liegt in der Natur eines jeden Kindes sich zu bewegen.  
Wir bieten den Kinder Raum und Zeit sich selbst darin zu fördern was ihnen zurzeit Spaß 
bereitet. Spezielle Möbel unterstütze n die Lernprozesse der Kinder und steigern ihre 
Bewegungsfreude. 
 
Durch altersentsprechendes Spielmaterial, angeleitete Bewegungseinheiten, Sing - und 
Bewegungsspiele f ordern wir die Kinder spielerisch dazu auf ihre bereits erlernten 
Fähigkeiten zu vertiefen und zu erweitern.  
 
3.11 Maxi-Gruppe 
 
Die Förderung von Schulfähigkeit beginnt - ebenso wie die Bildung - nicht erst im letzten 
Kindergartenjahr. „Bildung beginnt mit  der Geburt .“ (Zitat Schäfer, 2003  Literaturliste: 
Bildung beginnt mit der Geburt, Gerd Schäfer, Beltz Verlag ) Wir unterstützen die 
Erziehungsberechtigten ab Kindergarteneintritt in der Förderung und Entwicklung ihrer 
Kinder.  
Die Kinder werden sprachlich,  emotional, geistig und körperlich auf den Übergang von der 
Kindertageseinrichtung zur Schule vorbereitet. 
 
Wichtig ist uns, dass ein Kind nach Möglichkeit vor Schuleintritt über folgende Kompetenzen 
verfügt: 
 
 Vermitteln von Lernkompetenz (das Lernen lerne n, Selbständigkeit, Orientierungs - 
und Lernfähigkeit) 
 
 Förderung von Sozialkompetenz (Selbstvertrauen und Selbstsicherheit)  
 
 Sprachförderung (Sich über Erlebtes und Erfahrenes in vielfältiger Form ausdrücken) 
 
 Logisches, mathematisches sowie räumliches Denken (Zahlenverständnis im 
Zahlenraum bis 10 sowie geometrische Formen) 
 
 Stärkung der Konzentration und Ausdauer (mehrfach Aufträge erledigen) 
 
 Intensivierung des selbständigen Han delns und der Eigenverant wortlichkeit 
(zuhören, sich mitteilen, die eigene  Meinung vertreten, sich mit anderen 
Auffassungen auseinandersetzen)

Seite 12 von 20 
 
 Abbau von Ängsten/Hemmungen vor dem Schuleintritt  (Enttäuschung und 
Misserfolge verkraften) 
 
 Spezielle Schulung der Fein- und Grobmotorik (Stifthaltung, Kraftdosierung, etc.) 
 
 Verkehrserziehung (geltende Regeln verstehen und situationsangemessen 
anwenden und ggf. verändern) 
 
In der Maxi -Gruppe werden die Kinder, zusätzlich zu ihrer individuellen Förderung in der 
Gruppe, zielbewusst in Hinbli ck auf die Schulreife gefördert . Alle Kinder, die im 
darauffolgenden Jahr eingeschult werden, dürfen  teilnehmen.  
Die Maxi-Gruppe befasst sich mit Kindern der Altersstufe von 4 – 6 Jahren.  
 
In der Regel findet die Maxi -Gruppe einmal wöchentlich (je nach Inhalt vormittags oder 
nachmittags) statt. 
Anhand von Aktionen und Exkursionen lernen die Kinder bei altersgerechtem Tempo, 
miteinander Aufgaben zu lösen, die speziell auf sie,  ihren momentanen Entwicklungsstand 
und ihre speziellen Wünschen zugeschnitten sind. 
 
3.12 Eingewöhnung und Aufnahme 
 
Um einen für Kinder und   Erziehungsberechtigten gleichermaßen erfolgreichen und positiv 
erlebten Start in die neue Lebensphase zu ermöglichen,  sind die Eingewöhnung und das 
Aufnahmeverfahren von besonderer Bedeutung. 
 
Jedes Kind wird individuell eingewöhnt.  
 
In unserer Einrichtung ist das Kind der Akteur seiner Eingewöhnung.  
Sollte ein Kind mehr Zeit brauchen um sich von den Erziehungsberechtigte zu lösen erhält es 
diese. Kinder, die sich leichter von ihren Erziehungsberechtigten trennen können, haben 
somit eine kurze Eingewöhnungsphase. 
 
Hierin liegt die Basis sowohl für das dauerhafte Wohlbefinden der Kinder, als auch für den 
Erfolg unserer pädagogischen Arbeit. 
  
In der Eingewöhnungsphase sammeln die Kinder neue soziale, emotio nale und kognitive 
Erfahrungen. Diese beinhalten einen neuen Tagesablauf, viele neue Menschen und Räume, 
neue Spielmöglichkeiten und Materialien sowie Regeln. Auf Grund der Individualität eines 
jeden Kindes wird von uns in dieser Phase viel Zeit, Geduld, V erständnis und eine besondere 
Aufmerksamkeit erbracht. 
In der Eingewöhnungsphase stellen wir folgende Punkte in den Vordergrund unserer Arbeit: 
 
 Beachtung der aktuellen Familiensituation und Lebensumstände 
 Berücksichtigung des Alters und Entwicklungsstandes der Kinder  
 Schnuppertage zum Kennenlernen  
 Information über den Geburtsverlauf

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Wir achten darauf - wenn möglich -  das die Gruppen ausgewogen zusammengesetzt  
werden, damit die Kinder weder unterfordert noch überfordert werden.  
 
  
 
3.13. Interkulturelle Orientierung 
 
Die K indertagesstätte versteht sich als Begegnungsstätte zur Auseinandersetzung und 
Integration unterschiedlicher Kulturen und sozialer Gefüge. 
Da immer mehr Nationalitäten in den Stadtteilen zusammen leben, ist im Kontext der  
Chancenangleichung der betreuten Kinder die Sensibilisierung für eigene und 
fremdländische Kulturen unausweichlich. 
Wir legen den Grundstein für ein demokratisches Zusammenleben und wecken die Neugier 
Einblick in verschiedene Kulturen zu nehmen. 
Verständnisvolles und friedliches Miteinander begünstigt die Entwicklung zum weltoffenen 
toleranten Menschen. 
 
Ausgehend von unserer Leitorientierung versteht sich die Umsetzung der genannten Ziele 
zunächst als Haltung aller  am Erziehung-Bildung-und Betreuungsprozess Beteiligten. 
Daraus leitet sich die Kontinuität in der Auseinandersetzung ab, lässt aber auch genügend 
Raum aktuelle Anlässe, Feste und Feiern im Jahreskreis zum interkulturellen pädagogischen 
Programm zu erklären. Beteiligung an dem  gesamten Prozess erwarten wir von allen 
sozialpädagogischen Fachkräften wünschen uns diese  aber auch von den 
Erziehungsberechtigten und anderen Interessierten aus den Gemeinden.  
 
3.14 Ernährung 
 
Die meisten Kinder unserer Einrichtung verbringen einen  Großteil des Tages in der 
Kindertagesstätte. Montag bis Freitag werden mit Frühstück,  Mittagessen und dem 
Nachmittag-Snack drei Mahlzeiten gereicht. 
Die Einnahme der Mahlzeiten erfolgt in der Gemeinschaft mit den Kindern und uns.  
Daraus leitet sich eine besondere Verantwortung ab. Bei allen Mahlzeiten wird darauf 
geachtet, dass die Kinder Achtung vor Lebensmitteln bekommen. Wir bieten eine gesunde, 
ausgewogene und kindgerechte Ernährung, welche die Entwicklung, Leistungsfähigkeit u nd 
das Wohlbefinden der Kinder unterstützt.  
Unter Berücksichtigung der Vorlieben und Abneigungen der Kinder und den Ansprüchen der 
Erziehungsberechtigten, sorgen wir im ständigen Team -Dialog für ein e abwechslungsreiche 
Ernährung angelehnt an die Anforderu ngen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung 
e.V.). 
Vielfalt und Selbstbestimmung zeichnen das Konzept  (Partizipation) des Frühstücksbüfetts 
aus. Die Kinder können selbst entscheiden, was und wann  (8:00 h – 9:30 h)  sie essen 
möchten. Die Kinder erlernen hier sich bei der Zubereitung ihres Frühstücks frei zu entfalten 
und üben ihre Selbstständigkeit. Ebenso lernen sie welche Lebensmittel zu einer vielseitigen 
Ernährung gehören. Das Mittagessen wird in der Regel so gereicht, dass alle Kinder einer 
Gruppe als Gemeinschaft essen. 
Von allen Gruppen werden Projekte zum Thema „Ernährung“ (z.B. Kochen, 
Lebensmittelkunde usw.) durchgeführt.

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Bei der Gestaltung der Mahlzeiten  ergibt es sich gelegentlich dass die Kinder einbezogen 
werden. So wird  elementares Erleb en ermöglicht um die Nahrungsmittel in unverarbeiteter 
Form kennen zu lernen. Es ist uns wichtig, dass man nicht nur zu Tisch geht, um etwas zu 
essen, sondern auch, um sich anderen mitzuteilen und Gemeinschaft zu erleben.  
Gemeinsame Mahlzeiten erfordern z udem Rücksichtnahme auf andere und die Einhaltung 
von Regeln.   
 
Das Essen der Mittagsmahlzeit wird uns aus der Küche unserer bereits bestehenden Kit a am 
Carlo-Schmid-Weg geliefert. Dort kochen eine Hauswirtschafterin und eine Küchenkraft das 
Essen täglic h frisch.  Damit stellen wir eine sensorische und ernährungsphysiologische 
Qualität des Essens sicher. 
Durch die kurze Entfernung der beiden Kita -Standorte sind die Transportwege sehr kurz,  die 
frisch zubereiteten Speisen  behalten ihre Qualität. Wir können den Kindern Mahlzeiten mit 
einem hohen Anteil an regionalen und/oder ökologisch erzeugten Produkten anbieten. 
Durch den Syn ergieeffekt der beiden Kitas können Ernährungseinschränkungen einzelner 
Kinder gezielt berücksichtigt werden, der Einfluss auf die Qualität ist unmittelbar möglich. 
 
4.0 Räume 
 
Kinder wollen sich und anderen begegnen, sich selbst und den Raum entdecken und 
verändern, etwas nach außen sichtbar machen, malen, gestalten, sich bewegen und zur 
Ruhe kommen. 
 
Uns ist es wichtig, innerhalb der  Einrichtung eine angenehme, an regungsreiche und 
gemütliche Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder altersentsprechend entfalten können, 
in der ihre Selbständigkeit und Eigenaktivität gefördert werden, sie sich in einer 
Gemeinschaft erleben und ihr Sozialverhalten entsprechende Unterstützung erfährt. 
 
Die übersichtlichen Gruppenräume sind in Funktionsbereiche unterteilt, lassen jedoch 
bewusst Freiräume zur flexiblen Umgestaltung offen. Rücksichtnahme, Selbstachtung und 
das Selbstbewusstsein der Kinder werden gestärkt. 
Die Erfahrung unterschiedlicher Raumaufteilungen, Ebenen und Bodenbeschaffenheiten 
ermöglicht vielfältiges Lernen, z.B. mal das Gruppengeschehen aus einer anderen 
Perspektive zu verfolgen. 
Durch gesonderte Nebenräume und Teilbereiche, wie Ku schelecke, Schlafraum, Lese - und 
Sitzecke, können sich die Kinder jederzeit zurückziehen. 
 
Im situationsorientierten A nsatz wird die Gestaltung der Räume selbstverständlich an den 
Bedürfnissen und Interessen der Kinder angepasst. 
 
Die Gruppenräume sind altersentsprechend und anregend möbliert. Tische, Schrän ke und 
Regale, Stühle, Podeste, Teppiche, Freiflächen und Kuschelnester laden zum Verweilen ein 
und fordern die Kinder auf, die u nterschiedlichsten Materialien im Kreativ -, Bewegungs -, 
Konstruktions-, Rollenspiel- und Entspannungsbereich zu nutzten. Sowohl diese 
differenzierten Materialien als auch die Gegenstände des täglichen Lebens werden immer 
wieder kindgemäß präsentiert und entsprechend den Bedürfnissen, Erfordernissen und 
Wünschen der Kinder ausgewechselt und gepflegt. Thematische Raumdekorationen spiegeln 
wieder, womit die Kinder sich gerade beschäftigen.

Seite 15 von 20 
 
 
Ihrem Bewegungsdrang können die Kinder speziell im Mehrzweckraum durch Nutzung 
unterschiedlicher Materialien, wie Bewegungsmodule, Matten, Bä lle, Seile, Sprossenwand  
oder Trampolin, etc. nachkommen. 
 
Die Flurbereiche dienen der Information sowie Dokumentation der Einrichtungsarbeit. 
Die Eltern nutzen bei Bedarf den Flurbereich als Wartezone sowie zum Info -Austausch mit 
anderen Eltern. 
 
Die Pflegebedürfnisse der Kinder werden in Sanitärräumen mit Wickelbereich, individuellen 
Pflegeartikeln, Eigentumsfächern und Kinderbetten erfüllt.  
 
Im Foyer und den Fluren laden diverse Sitzmöglichkeiten  zum Verweilen ein. 
Familienzentrumsaktivitäten  z.B. Beratung, Unterstützung, Bi ldung, Austausch und 
gemütliches Beisammensein kann hier in unterschiedlichen Räumen wahrgenommen bzw. 
angeboten werden . Dazu bieten sich folgende Räum an: Mehrzweckraum, Personalraum 
sowie die Differenzierungsräume (jeweils am Ende der Flure).  
Die Kleiderbörse kann nach Absprache im Personalraum aufgesucht werden.  
 
Musik- und Rhythmik Instrumente sowie verschiedene Medienträger stehen zur Verfügung.  
 
 
4.1 Raum Plan  
 
Das derzeitige Raumkonzept der Einrichtung entspricht den allgemeinen Empfehlungen und 
gesetzlichen Bestimmungen.  
 
Die Flurbereiche werden als Spiel- und Bewegungsräume mit einbezogen.  
  
 
2 Außengelände bis zur Fertigstellung 
 
Die Einrichtung verfügt ein entsprechendes Außengelände, dass  den allgemeinen 
Empfehlungen und gesetzlichen Bestimmungen entspricht. 
 
  
5.0 Interdisziplinäre und institutionelle Kooperation 
 
Für eine optimale Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern sowie der Unterstützung 
und Förderung von Familien ist eine enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen 
Fachkräften und Institutionen nötig. Kontakt und Austausch mit Pädagogen, Therapeuten, 
Ärzten, Psychologen sowie einer institutionellen Kooperation von Frühförderstellen und 
Behörden, Kliniken sowie familienentlast enden sozialen Diensten gehören zu unseren 
täglichen Aufgaben. 
 
Mit den Lehrern der Grund -, Sonderschulen stehen wir, soweit die E rziehungsberechtigten 
uns dieses genehmigt haben, im Rahmen der  Einschulung in Kontakt.

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Besuche in den Schulen und umgekehrt gehören zum Angebot unserer Arbeit. In dem 
Arbeitskreis (AK) Grundschule und Kita werden Konzeptionen erörtert sowie Übergänge von 
Kita zur Grundschule und gemeinsame Veranstaltungen geplant. 
 
Zu den Fachschulen für Sozialpädagogik und den Regel - und Weiterführenden Schulen 
pflegen wir im Rahmen der regelmäßigen Praktikantenbetreuung und Praktikantenanleitung 
einen regen Austausch in Form von Besuchen der Praxis leitertreffen, Praxisbesuchen der 
Lehrkräfte, Hospitationen der Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen usw.. 
 
 
 
5.1 Öffentlichkeitsarbeit 
 
Unter Öffentlichkeitsarbeit verstehen wir alle Formen der Präsentation der Einrichtung in 
Bild und Schrift sowie im Rahmen von öffentlichen Auftritten. 
Außenstehende können so das Kinderhaus kennen lernen und er halten ein Bild der Arbeit 
und des Einrichtungsprofils.  
 
Im Rahmen dessen werden 
 
 Materialien zur Präsentation der Einrichtung wie Flyer, Projektmappen , Info-
Stände, Qualitätshandbuch erstellt und nach Absprache mit dem Träger 
veröffentlicht  
 Artikel in der Mitarbeiterzeitschrift des Arbeiter-Samariter-Bund veröffentlicht  
 Plakate und Aushänge zu besonderen Veranstaltungen, z. B. dem  
           Kinderhaus-Sommerfest verteilt, sowie die Presse informiert und eingeladen 
 Exkursionen und Ausflüge veranstaltet 
 Beteiligungen an Planungen von gemeinsamen Aktionen mit anderen Tagesstätten, 
Einrichtungen und Verbänden vorgenommen ( vgl. Interdisziplinäre 
Zusammenarbeit) 
 Einladungen an andere soziale Einrichtungen ausgesprochen 
 
6.0 Qualitätsmanagement 
 
s. Qualitätshandbuch 
 Dieses ist mit den zukünftigen Mitarbeitern noch zu erstellen, ein Beauftragter für das 
Qualitätsmanagement ( QB) ist zu benennen. 
 
6.1 Hygiene 
 
Alle Maßnahmen, die der Gesundheit von Kindern, E rziehungsberechtigten, Besuchern und 
Mitarbeitern sowie der Prävention von Erkrankungen dienen, werden unter dem Begriff  
„Hygiene“ verstanden. Grundlegende Ziele der Einrichtung sind: 
 
 Technische und bauliche Anforderungen bezüglich der allgemeinen 
Hygienevorschriften öffentlicher Einrichtungen werden erfüllt

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 Allgemeine Hygienevorschriften sind den Mitarbeiter /innen bekannt und werden zur 
bestmöglichen Vorsorge beachtet 
 Mögliche Gefahrenquellen und deren gesundheitlichen Auswirkungen werden den 
Kindern vermittelt. 
 
Bei der Aufnahme in unsere Ein richtung ist eine Eingangsuntersuchung und eine Beratung in 
Bezug auf einen vollständigen, altersgemäßen, nach den Empfehlungen der ständigen 
Impfkommission ausreichenden Impfschutz für alle Kinder durch einen Arzt erforderlich. Bei 
ansteckenden Krankheite n wie z. B. Röteln wird das Gesundheitsamt sofort von uns 
informiert. Erkrankte Kinder können unsere Einrichtung erst wieder besuchen, wenn durch 
eine ärztliche Bescheinigung eine Ansteckung anderer ausgeschlossen wird.  
Mit den Kindern werden allgemeine M aßnahmen hygienischer Vorsorge erarbeitet, wie z. B. 
Händewaschen nach dem Aufsuchen der Toilette. 
 Die Mitarbeiter /innen werden regelmäßig über Hygienevorschriften und 
Hygienemaßnahmen belehrt. Regelmäßige Begehungen stellen sicher, dass technische und 
bauliche Einrichtungen den hygienischen Anforderungen entsprechen .  Alle 
Mitarbeiter/innen wissen um die Bedeutung von möglichen und sinnvollen 
Vorsorgemaßnahmen, um gesundheitliche Schäden bzw. eine mögliche Ausbreitung zu 
verhindern.  
 
Mitgeltende Unterlagen 
 
 Infektionsschutzgesetz 
 Bestimmungen des Gesundheitsamtes 
  
7. Prävention und Sicherheit 
 
Sicherheit umfasst alle Vorsorgemaßnahmen, die dem Schutz  der Kinder und 
Mitarbeiter/innen in uns erer Einrichtung dienen. Wir lassen uns von den grundlegenden 
Zielen leiten: 
 
 Kinder, Mitarbeiterinnen, Erziehungsberechtigte und Besucher vor Verletzungen  
zu bewahren 
 Potentielle Gefahrenquellen vorausschauend zu erkennen und rechtzeitig zu 
beheben  
 Bestmögliche Hilfestellung bei Unfällen zu bieten und durch g ezielte Maßnahmen 
zur Abhilfe eine Wiederholungsgefahr zu vermeiden 
 
Bei der Aufnahme der Kinder wird zwischen der Einrichtung und den Erziehungsberechtigten 
vereinbart, wer befugt ist das Kind abzuholen.  
In der Bring - und Abholsituation wird durch verlässliche Regelungen eine sichere Übergabe 
des Kindes gewährleistet. 
  
Die Erzieher/innen stellen im gesamten Tagesablauf die not wendige Aufsichtspflicht sicher. 
Eine regelmäßige Gebäude - und Außengelände begehung findet mit und ohne die 
Sicherheitsbeauftragte der Einrichtung statt. Die dabei festgestellten Sicherheitsmängel 
werden umgehend behoben . Die Sicherheitsbeauftragte besucht entsprechende Seminare 
und leitet Vorgaben an das Team weiter.

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Die Kinder werden regelmäßig wiederkehrend über mögliche Ge fahrenquellen im Haus und 
im Garten informiert. Gemeinsam mit den Kindern werden Verhaltensregeln für potentiell 
gefährliche Bereiche erarbeitet. 
Für die Kinder frei verfügbare Materialien werden so untergebracht, dass für die Kinder kein 
Sicherheitsrisiko entsteht. 
 
Im Bereich der Ersten Hilfe nimmt das Personal regelmäßig an entsprechenden Schulungen 
teil.  
Neue Mitarbeiter /innen werden im Hinblick auf Sicherheits -, Gesundheits - und 
Notfallmaßnahmen eingearbeitet.  
Gemeinsam achten alle Mitarbeiter /innen darauf, dass sich sämtliche Personen, die unsere 
Einrichtung betreten, auch gefahrlos in ihr bewegen können. 
 
Mitgeltende Unterlagen: 
 
 Vorschriften der zuständigen Unfallversicherung 
 Vorgaben der Sicherheitsbeauftragten 
 Gewährleistung der Aufsichtspflicht 
 Checkliste Gefährdungsbeurteilung mit dazugehörigen Gesetzestexten

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8. Inhaltsverzeichnis 
 
 Vorwort 
 
1. Träger         Seite  1 
1.1 Allgemeines Leitbild       Seite  1 
1.2 Lage         Seite  1 
1.3 Aufnahmekriterien       Seite  1 
1.4 Gruppen/ Gruppenstruktur      Seite  2 
1.5 Team und Personalstruktur      Seite  2 
1.6 Öffnungszeiten       Seite  3 
 
2. Gesetzliche Grundlagen und Grundsätze    Seite  3 
2.1 Finanzielle Beiträge der Eltern     Seite  3 
 
3. Fachleitbild und pädagogische Arbeit der Tagesstätten des  Seite  4 
Arbeiter-Samariter-Bundes 
3.1 Fachlichkeit        Seite  4 
3.2 Selbstverständnis       Seite  5 
3.3 Partizipation        Seite  6 
3.3.1 Beschwerdemanagement                                                              Seite  6 
3.4 Inklusive altersgemischte Gruppen     Seite  7 
3.5 Regeln         Seite  8 
3.6 Freispiel        Seite  8 
3.7 Projekte und AGs       Seite  9 
3.8 Bildung/ päd. Arbeit       Seite 10 
3.9 Kommunikation und Sprache      Seite 10 
3.10 Bewegung        Seite 11 
3.11 Maxi- Gruppe        Seite 11 
3.12 Eingewöhnung und Aufnahme     Seite 12 
3.13 Interkulturelle Orientierung      Seite 13 
3.14 Ernährung        Seite 13 
             
4. Räume         Seite 14 
4.1 Raumplan        Seite 15 
4.2 Außengelände bis Fertigstellung     Seite 15 
5. Interdisziplinäre und institutionelle Kooperation   Seite 15 
5.1 Öffentlichkeitsarbeit       Seite 16 
 
6. Qualitätsmanagement      Seite 16

Seite 20 von 20 
 
6.1 Hygiene        Seite 16 
 
         
7.0  Prävention und Sicherheit      Seite 17 
 
8.0  Inhaltsverzeichnis        Seite 19

12 20170530-Rahmenkonzeption_der_FROEBEL-Gruppe

71329 Zeichen

FRÖBEL-Rahmenkonzeption
2., überarbeitete Auflage

Impressum
Herausgeber: FRÖBEL e.V., Stefan Spieker (Vorstandsvorsitzender),  
Alexanderstraße 9, 10178 Berlin 
Redaktion: Jule Marx, Elisa Steinfeldt 
Autorinnen: Annegret Kieschnick, Jule Marx, Elisa Steinfeldt
Beteiligte: Henrike Früchtenicht, Dr. Gudrun Rannacher, Pia Schnadt, Christine Ulbrich
Satz und Grafik: LOVETO. Kommunikation, die bewegt. www.loveto.de
Druck: Buch- und Offsetdruckerei H. Heenemann GmbH & Co. KG 
Alle verwendeten Fotos sind in FRÖBEL-Krippen, -Kindergärten und -Horten entstanden.
Copyright FRÖBEL e. V. Oktober 2015, 2., überarbeitete Auflage
Keine unerlaubte Vervielfältigung oder Verbreitung.
Wir wünschen  …
… allen Kolleginnen und Kollegen viel Freude beim Lesen der zweiten Auflage der FRÖBEL- 
Rahmenkonzeption und Impulse, die die pädagogische Arbeit in den Kindertagesein -
richtungen bei FRÖBEL bereichern.

www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
Seite 3
Inhalt
FRÖBEL  ...................................................................................................................................................................................................................  05
 Kompetenz für Kinder  ........................................................................................................................................................................ 05
 Wie wir organisiert sind  ...................................................................................................................................................................... 05
 Unser Namensgeber: Friedrich Fröbel  .................................................................................................................................. 07
Gemeinsame Orientierung und Vielfalt  ..................................................................................................................................... 08
 Leitbild und Werte  ................................................................................................................................................................................. 09
 Die Beteiligten: Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte  .................................................................. 09
 Was Bildung für uns ist  ........................................................................................................................................................................ 11
  Beziehung als Prinzip  ....................................................................................................................................................................  12
  Individualisierung als Prinzip  ...................................................................................................................................................  13
  Partizipation als Prinzip  ...............................................................................................................................................................  13
 Inklusion – Individualität, Vielfalt und Gemeinsamkeit  ............................................................................................ 14
Das pädagogische Profil von FRÖBEL  ..........................................................................................................................................  16
 Fachlicher Orientierungsrahmen  ..............................................................................................................................................  16
 FRÖBEL-Standards  ................................................................................................................................................................................. 17
 FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung  ....................................................................................................................... 17
 Einrichtungsschwerpunkte  .............................................................................................................................................................  18
 Umsetzung des pädagogischen Profils  ............................................................................................................................... 19
Gestaltung des pädagogischen Alltags  .................................................................................................................................... 20
 Übergänge  ................................................................................................................................................................................................. 21
 Beobachtung und Dokumentation im Dialog  ............................................................................................................... 23
 Alltagsintegrierte Sprachförderung  ........................................................................................................................................  24
 Zusammenarbeit mit der Grundschule  ................................................................................................................................ 24
 Zusammenarbeit mit Familien  .....................................................................................................................................................  25
 Leitung und Team  ................................................................................................................................................................................. 26
 Kinderschutz  ............................................................................................................................................................................................... 27
 Ehrenamtliche im Alltag ...................................................................................................................................................................  29
 Vereinbarkeit von Familie und Beruf  ......................................................................................................................................  30
Qualität und Qualitätsentwicklung  ................................................................................................................................................  31
Fortbildung und Wissenstransfer  .......................................................................................................................................................  33
Unterstützung vor Ort: FRÖBEL-Fachberatung  ........................................................................................................................ 34

Seite 5
Notizen
www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
FRÖBEL
Kompetenz für Kinder
„Kompetenz für Kinder“ bedeutet zum einen, Kindern kompetente Er -
wachsene als Bildungsbegleiterinnen und Bildungsbegleiter zur Seite 
zu stellen. Des Weiteren wird das Ziel von FRÖBEL deutlich, Kindern zu 
ermöglichen, sich in einem offenen Miteinander zu selbständigen, selbst-
bewussten, vorurteilsbewussten und verantwortungsvollen Mitgliedern 
einer demokratischen Gesellschaft zu entwickeln. Wir nehmen damit den 
Auftrag wahr, Orte für Kinder und ihre Familien zu gestalten, in denen sie 
willkommen sind und im Mittelpunkt stehen.
Chancengleichheit
Gelebte Chancengleichheit heißt für uns, dass jedes Kind die Möglich -
keiten erhält, die eigenen Kompetenzen zu entdecken und zu stärken 
und dadurch individuelle Potenziale ausbauen kann. Wir sind davon 
überzeugt, dass es der richtige Weg ist, hohe Qualität in der frühpä-  
dagogischen Bildung, Erziehung und Betreuung allen Kindern und ihren 
Familien zu ermöglichen.
Wir leben ein inklusives Verständnis von Pädagogik, das auf einer Kultur 
des wertschätzenden, gleichberechtigten Miteinanders und der Teil-  
habe aller Kinder und Familien in der Einrichtung basiert und von Teams 
und Fachkräften im täglichen Handeln umgesetzt und weiterent-  
wickelt wird. Dazu gehört es, Gemeinsamkeiten ebenso wie Unter-  
schiede zu erkennen und individuelle Voraussetzungen wahrzunehmen, 
um das pädagogische Handeln vorurteilsbewusst daran auszurichten.  
à mehr unter „Inklusion – Individualität, Vielfalt und Gemeinsamkeit“ S. 14
 
Wie wir organisiert sind
Die FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin 
ist eine Tochtergesellschaft des FRÖBEL e. V., anerkannter freier Träger der 
Jugendhilfe und Mitglied im PARITÄTISCHEN Gesamtverband. FRÖBEL 
betreibt Krippen, Kindergärten, Horte und weitere Einrichtungen aus dem 
Bereich Hilfen zur Erziehung in mehreren Bundesländern Deutschlands 
sowie in Australien, in der Türkei und in Polen. Gegenwärtig werden circa 
12.500 Kinder von mehr als 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 
über 145 Einrichtungen betreut.
Alle FRÖBEL-Krippen, -Kindergärten und -Horte sind regionalen Ge -
schäftsstellen zugeordnet, die von regionalen Geschäftsleitungen

Seite 6
Notizen
www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
geführt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden dort direkte An -
sprechpartnerinnen und Ansprechpartner in fachlichen und organisatori-
schen Fragen der Region. Die fachliche Begleitung der Einrichtung findet 
durch eine regionale Fachberatung statt. Regionalübergreifende Themen 
werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hauptgeschäftsstelle 
in Berlin bearbeitet. Hierzu gehören neben den Verwaltungs- und Organi-
sationsbereichen wie Personal, Controlling und Elternbeitragsverwaltung 
sowie Bau, Softwareentwicklung/IT und Unternehmenskommunikation/
Marketing auch die Fachabteilungen für Pädagogik und Qualitätsent -
wicklung, Personalentwicklung und Fortbildung sowie Qualitätssicherung, 
Ehrenamt und Beschwerdemanagement. 
In regelmäßig stattfindenden Geschäftsleitungs- sowie Fachberatungs -
konferenzen werden aktuelle Themen und Entwicklungen diskutiert und 
Entscheidungen für FRÖBEL getroffen. Die regionale Information und 
Bearbeitung von Themen erfolgt in monatlichen Leitungskonferenzen 
zwischen regionaler Geschäftsleitung, Fachberatung und Einrichtungs -
leitung.
Weitere Informationen zu FRÖBEL, Ansprechpartnerinnen und Ansprech-
partnern sowie die einzelnen Standorte finden Sie unter: 
www.froebel-gruppe.de

Seite 7
Notizen
www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
Unser Namensgeber: Friedrich Fröbel
Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782–1852) gilt als Vater des Kinder-  
gartens und Pionier der Reformpädagogik. Als internationaler Ideen -
geber war er Verfechter einer kindgerechten Bildung und Entwicklung.
Sein Erziehungsziel war der „freie, denkende, selbsttätige Mensch“.  
Er forderte daher für Kinder eine Umgebung, die ihnen Handlungs-, Ge -
staltungs- und Entscheidungsspielraum lässt. In dieser Umgebung hielt 
Friedrich Fröbel eine Erziehung von Körper, Geist und Seele, die alle Stärken 
des Menschen anregt, weckt und fördert, für das Beste.
Friedrich Fröbel gründete Kindergärten, in denen seine Ideen von Erzie -
hung umgesetzt wurden. Im Unterschied zu dem Personal der damals 
bestehenden Bewahranstalten für Kinder beschäftigte Friedrich Fröbel 
Kindergärtnerinnen, die er nach seinen pädagogischen Vorstellungen 
ausbildete. Hiermit legte er einen wichtigen Grundstein für die Qualifikati-
on pädagogischer Fachkräfte. Das ausgebildete Personal war bereits zu 
dieser Zeit nicht allein für die Bildung und Erziehung der Kinder verantwort-
lich. Vielmehr ging Friedrich Fröbel davon aus, dass die Kindererziehung 
von Familien und Bildungsinstitutionen gemeinsam gestaltet wird.
Die pädagogischen Fachkräfte von FRÖBEL schaffen täglich eine an -
regende Umgebung für die Kinder, um den pädagogischen Grundge -
danken von Friedrich Fröbel, „freie, denkende, selbsttätige Menschen“ 
zu erziehen, umzusetzen und eine lebensweltorientierte Arbeit im Bereich 
der Kinder- und Jugendhilfe wirksam zu unterstützen. Familien werden 
aktiv in diese Ausgestaltung eingebunden und haben die Gelegenheit, 
diese pädagogische Grundorientierung kennenzulernen. So können 
Familie und Kindertageseinrichtung als zentrale Lebensmittelpunkte von 
Kindern eine gemeinsame Werteorientierung ausbilden.

Seite 8
Notizen
www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
Gemeinsame Orientierung und Vielfalt
Unsere Krippen, Kindergärten und Horte erstrecken sich über weite Teile 
der Bundesrepublik, nach Australien, Polen und in die Türkei. Den Rah -
men bildet unsere gemeinsame pädagogische Orientierung, die alle 
Einrichtungen miteinander verbindet und zusammenhält.
Diese Gemeinsamkeit ist im FRÖBEL-Leitbild beschrieben und wird in dieser 
FRÖBEL-Rahmenkonzeption konkretisiert. Hier sind neben Prinzipien des 
Umgangs und der pädagogischen Arbeit mit Kindern und deren Familien 
gemeinsame fachliche Themen beschrieben, die für alle FRÖBEL-Einrich -
tungen eine hohe Verbindlichkeit besitzen und dabei unterstützen, den 
pädagogischen Alltag mit dem Anspruch bester Fachpraxis zu gestalten. 
Alle FRÖBEL-Einrichtungen sind individuell: schon allein deswegen, weil 
sie in jeweils unterschiedlich geprägten Umgebungen liegen und weil die 
Menschen, die sich in den Häusern aufhalten und miteinander agieren, 
verschieden sind. Jede Krippe, jeder Kindergarten und jeder Hort ver -
fügt über eine eigene Einrichtungskonzeption. Die dort beschriebenen 
Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit werden von den pädagogi -
schen Fachkräften zusammen mit der Leitung entwickelt. Dabei finden 
die Bedürfnisse aller Kinder und ihrer Familien Berücksichtigung. Die 
Einrichtungskonzeptionen sind darüber hinaus konkret an standortge -
bundenen Voraussetzungen und Bedingungen ausgerichtet und werden 
kontinuierlich geprüft und entsprechend weiterentwickelt.
LEITBILD
EINRICHTUNGS-
KONZEPTION
RAHMEN-
KONZEPTION

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Notizen
www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
Leitbild und Werte
Das Leitbild von FRÖBEL setzt sich aus drei Elementen zusammen: dem 
Unternehmensleitbild, dem Führungsleitbild und dem pädagogischen 
Leitbild. Das pädagogische Leitbild ist das Herzstück der Pädagogik. Es 
betont die Rechte von Kindern im pädagogischen Alltag in allen FRÖ -
BEL-Krippen, -Kindergärten und -Horten. So unterstützen wir Kinder darin, 
sich zu Menschen zu entwickeln, die in gemeinsamen Aushandlungspro -
zessen ihren Alltag und ihre Umgebung mitgestalten. 
 
Die Beteiligten: Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte
In FRÖBEL-Einrichtungen ist immer viel los, denn bei uns gestalten alle 
Akteurinnen und Akteure das Leben in Krippe, Kindergarten und Hort 
gemeinsam. 
Kinder
Kinder sind die Hauptpersonen in unseren Krippen, Kindergärten und Hor-
ten. Sie sind von Natur aus neugierig und haben Lust, sich ihre Umwelt mit 
all ihren Facetten selbst anzueignen und diese zu gestalten. Sie wollen aktiv 
sein und sich bewegen und erobern sich Stück für Stück mit allen Sinnen 
die Welt. Kinder lernen durch eigenes Tätigsein, insbesondere auch im 
Spiel, indem sie ausprobieren, Erfahrungen sammeln und sich als soziale 
Wesen im Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen erleben. Kinder 
wollen Spaß haben, Freunde finden, spielen und so ihre Bildungsprozesse 
selbst gestalten. 
Kinder bringen viele Fähigkeiten mit, brauchen aber andere Kinder und 
kompetente Erwachsene, die ihnen Anreize bieten, sie bei ihren Entde -
ckungen ernst nehmen und ihre Entwicklung begleiten. 
FRÖBEL-Einrichtungen werden von Kindern unterschiedlichen Alters be -
sucht. Die Spannbreite ist dabei sehr groß und kann von acht Wochen bis 
zu zwölf Jahren reichen. Der individuelle Entwicklungsstand eines jeden 
Kindes ist handlungsleitend für die pädagogischen Fachkräfte in unseren 
Einrichtungen. So wird jedes Kind in seinem persönlichen Bildungsprozess 
angeregt und in seiner Entwicklung dort abgeholt, wo es gerade steht.
LEITBILD DER FRÖBEL-GRUPPE
Unternehmensleitbild Pädagogisches Leitbild Führungsleitbild

Seite 10
Notizen
www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
Eltern und Familien 
Zuhause sind es in der Regel die Eltern und Familien der Kinder, die den 
Kindern Orientierung in ihrer Entwicklung bieten, ihnen Schutz und Ge -
borgenheit geben und Bildungssituationen für sie schaffen. Zu ihnen wird 
das Kind immer eine besondere Beziehung haben. Aufgabe der päda -
gogischen Fachkräfte ist es, diese Beziehung zu stützen und Eltern und 
Familien an der institutionellen Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer 
Kinder zu beteiligen. à mehr unter „Zusammenarbeit mit Familien“,  S. 25
Pädagogische Fachkräfte
Bei der Teamzusammensetzung achten wir darauf, dass Menschen ver -
schiedener Generationen, Kulturen und Ausbildungen sowie unterschied-
lichen Geschlechts zusammenarbeiten. Eine respektvolle, empathische 
und ressourcenorientierte Grundhaltung unserer pädagogischen Fach -
kräfte ist selbstverständlicher Bestandteil ihres professionellen Habitus. 
Das Handeln unserer pädagogischen Fachkräfte orientiert sich dabei 
an den Bedürfnissen der Kinder und deren Familien. Wo die Rechte von 
Kindern im Vordergrund stehen, fängt die Verantwortung und Herausfor-
derung für die pädagogischen Fachkräfte an. In ihrem pädagogischen 
Selbstverständnis verstehen sie sich als Begleiterinnen, Gesprächspartner, 
Beobachterinnen, Lernende, Sicherheitsgeberinnen, Fragensteller und 
Unterstützerinnen. In unseren Krippen, Kindergärten und Horten arbeiten 
liebevolle und zugewandte Erwachsene, die sich ideenreich und fach -
kompetent mit Kindern beschäftigen. Sie sind mit aktuellen Bildungs-, 
Erziehungs- und Betreuungsthemen vertraut, bilden sich stetig fort und 
suchen den Erfahrungsaustausch mit ihren Kolleginnen und Kollegen. 
à mehr unter „Fortbildung und Wissenstransfer“, S. 33

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Notizen
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Was Bildung für uns ist
Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bildung und Entwicklung 
und ein Recht darauf, dass sie auf diesem Weg begleitet und unterstützt 
werden. Sie gestalten ihre Bildungsprozesse aktiv, indem sie mit ihrer Um-
gebung und den Menschen um sich herum in Kontakt treten und die Welt 
mit allen Sinnen entdecken und erforschen. Auf diesem Weg eignen sie 
sich die Welt selbsttätig an und entwickeln so ihre eigene Persönlichkeit. 
Wir verstehen kindliche Bildung als einen Prozess, der sowohl das Entwi -
ckeln sozialer und emotionaler Kompetenzen als auch das Ausbilden 
motorischer, sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten umfasst. Bildungs -
prozesse von Kindern sind komplexe und ganzheitliche Prozesse, an de -
nen Sinnesorgane, Körper, Sprache, Gefühle, Denken und Erinnerung 
beteiligt sind.
Diese Bildungsprozesse vollziehen sich bei Kindern vor allem im Spiel. 
Wenn Kinder spielen, dann ist das nicht nur Spielerei, sondern vielmehr 
die Gelegenheit, sich auszuprobieren, eigene Grenzen zu erfahren, mit 
anderen – Kindern und Erwachsenen – in Kontakt zu treten.
Die Verantwortung der pädagogischen Fachkräfte liegt darin, die räum-
liche Umgebung und vor allem die Interaktionen so zu gestalten, dass 
die Kinder vielfältige Erfahrungen machen können. 
Das Selbst- und Weltverständnis von Kindern entwickelt sich immer auch 
in einem sozialen Kontext. Indem Kinder ihre Handlungen auf andere 
Menschen beziehen und ihre eigenen Handlungen bei anderen Reso -
nanzen erzeugen, entdecken Kinder Selbstwirksamkeit.
Wenn Kinder das Gefühl haben, dass ihnen vertraut und ihnen etwas 
zugetraut wird, dann gewinnen sie Sicherheit, sich Unbekanntem zuzu -
wenden und sich in neuen Situationen und immer wieder anderen Kons-
tellationen zurechtzufinden. Sie erleben so ihre Stärken und Möglichkeiten 
und gestalten mithilfe anderer Kinder und erwachsener Bezugspersonen 
ihre eigenen Bildungsprozesse.
Aus diesem Grund sehen unsere pädagogischen Fachkräfte ihre Aufgabe 
darin, auf die Kinder abgestimmte Bildungsanlässe und Lernsituationen 
zu schaffen und so jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung zu unter- 
stützen.

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In unseren Krippen, Kindergärten und Horten schaffen wir auf der Basis 
von drei Prinzipien die notwendigen Voraussetzungen, damit diese kom-
plexen Bildungsprozesse angeregt und begleitet werden. 
 ▲ Beziehung als Prinzip
 ▲ Individualisierung als Prinzip
 ▲ Partizipation als Prinzip
Die Art und Weise, wie mit Kindern umgegangen wird, wie sie entspre -
chend ihrer individuellen Persönlichkeit ihre Erfahrungen mitgestalten 
können, wie ernst sie genommen werden und mitbestimmen können, 
das alles sind dabei bedeutsame Faktoren.
 ▲ Beziehung als Prinzip
Stabile emotionale und soziale Beziehungen geben dem Kind Sicherheit. 
Von dieser sicheren Basis aus können Kinder aktiv mit ihrer Umwelt in Kon-
takt treten und diese mit all ihren Sinnen erforschen und auch verändern. 
Deswegen haben Kinder ein Recht auf verlässliche Beziehungen, denn 
diese bilden die Voraussetzung für gelingende Bildungs- und Entwick -
lungsprozesse. Durch die Feinfühligkeit und emotionale Verfügbarkeit 
unserer pädagogischen Fachkräfte unterstützen wir diesen so bedeu -
tenden Beziehungsaufbau. 
In den ersten Lebensjahren baut das Kind zunächst primäre Bindungen 
zu den Personen auf, die auf seine körperlichen und psychischen Be -
dürfnisse regelmäßig eingehen. Es handelt sich dabei zumeist um die 
Eltern-Kind-Bindung. Zugleich entwickelt das Kind individuelle Beziehun -
gen zu anderen Erwachsenen, die sich in ihrer Intensität von der Bindung 
zu seinen Hauptbezugspersonen unterscheiden, aber nicht weniger 
wichtig sind. 
Der Besuch einer Kindertageseinrichtung ermöglicht es einem Kind, sich 
in einer sozialen Gemeinschaft zu erleben, die sich vom Zusammenleben 
in der Familie unterscheidet. Es trifft dort auf Kinder verschiedenen Alters 
und verschiedener Kulturen und Herkunftsfamilien, die zum Teil gleiche, 
aber auch teils andere Vorstellungen und Interessen haben. Gemein -
sam mit ihnen Spielideen zu besprechen, Freundschaften zu knüpfen, 
über die Welt zu philosophieren, aber auch Konflikte zu lösen, fördert 
die Persönlichkeit eines Kindes und die Entwicklung sozial-emotionaler 
Kompetenzen. 
Unsere pädagogische Aufgabe besteht darin, Kindern das Erleben trag -
fähiger Beziehungen zu ermöglichen. Wir gestalten den Alltag in unseren 
Krippen, Kindergärten und Horten so, dass Kinder vielfältige Erfahrungen

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machen und sich in unterschiedlichen Beziehungen, Rollen und Formen 
des sozialen Miteinanders erleben können. 
 ▲ Individualisierung als Prinzip
Kinder haben ein Recht darauf, dass ihre Persönlichkeit und ihre Bildungs- 
und Lernprozesse berücksichtigt werden. Die pädagogische Arbeit orien
-
tiert sich deshalb an den Themen und Interessen der Kinder. Jedes Kind ist 
in der Krippe, dem Kindergarten und dem Hort Teil einer Gemeinschaft. 
Daraus ergeben sich Möglichkeiten, aber auch Grenzen im Hinblick auf 
individuelle Vorlieben und Interessen. Nicht immer können die pädagogi
-
schen Fachkräfte alle Bedürfnisse jedes Kindes erfüllen – entscheidend ist, 
dass die pädagogischen Fachkräfte diese wahrnehmen und den Kindern 
signalisieren, dass sie diese grundsätzlich anerkennen. Wenn sie auf die 
Bedürfnisse zu diesem Zeitpunkt nicht eingehen können, erklären sie die 
Gründe dafür. 
Im Sinne einer Individualisierung der pädagogischen Arbeit haben Kinder 
die Gelegenheit, Angebote wahrzunehmen, Materialien selbständig zu 
nutzen und sich für oder gegen eine Gruppenaktivität im Tagesverlauf zu 
entscheiden. Indem alle pädagogischen Fachkräfte die spezifischen Be-
dürfnisse sowie Bildungs- und Entwicklungsthemen der Kinder erkennen, 
gestalten sie eine Umgebung, die die Individualität und die Bildungspro -
zesse eines jeden Kindes in den Mittelpunkt stellt.
 ▲ Partizipation als Prinzip
Kinder haben ein Recht auf Selbstbestimmung und Mitbestimmung. Sie 
sind zu Entscheidungen und Urteilen fähig und werden bei uns ermutigt, 
dies in die Gemeinschaft einzubringen und gemeinsam Lösungen für 
Probleme zu finden. So entwickeln sie Vertrauen in ihre eigenen Kräfte 
und lernen sich selbst, aber auch das Wohl und die Wünsche anderer zu 
achten. Demokratie wird so schon früh erlebbar, indem Kinder die Gele-
genheit haben, sich in einer von demokratischen Strukturen geprägten 
Umwelt auszuprobieren und diese mitzugestalten. 
Jedes Kind soll die Chance haben, seine Bereitschaft, seine Fähigkeiten 
und seine Möglichkeiten in die Entwicklung der Gemeinschaft einzubrin -
gen. Dies setzt eine partizipative Grundhaltung voraus. In unseren Kinder-
tageseinrichtungen schaffen wir deshalb verschiedene Situationen der 
Teilhabe von Kindern. Kinder werden so als Expertinnen und Experten ihrer 
eigenen Lebenswelt ernst genommen. Hierbei ist es wichtig, Kinder nicht 
einfach sich selbst zu überlassen, sondern sie entwicklungsangemessen 
in ihren Entscheidungsprozessen zu begleiten.

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Durch Öffnungsprozesse in unseren Krippen, Kindergärten und Horten er-
weitern wir die Erfahrungs- und Entscheidungsmöglichkeiten von Kindern, 
in denen sie sich erproben und zunehmend ihre Handlungsspielräume 
erweitern können. So unterstützen wir ihr Streben nach Unabhängigkeit 
und Eigenverantwortung und schaffen einen Erfahrungsraum, in dem 
ein selbstbestimmtes Leben innerhalb einer Gemeinschaft möglich ist.
 
Inklusion – Individualität, Vielfalt und Gemeinsamkeit
Die Heterogenität von Menschen – Kindern und Erwachsenen – ist unsere 
Normalität und Fundgrube für das Gestalten einer inklusiven Pädago -
gik. Dort, wo Menschen zusammenkommen, treffen immer Personen 
unterschiedlicher Kulturen, Sprachen, Nationalitäten, Temperamenten, 
sozioökonomischen Hintergründen und Lebenswelten, Fähigkeiten und 
(biologischen und sozialen) Geschlechtern aufeinander. Wir sehen diese 
Heterogenität als Chance, die vielfältige Lernerfahrungen ermöglicht 
und neue Horizonte eröffnet. In einem offenen, wertschätzenden und 
gleichberechtigten Miteinander wirken wir so Benachteiligung und Dis -
kriminierung aufgrund von Verschiedenheit aktiv entgegen. Wir sehen 
es als unseren Auftrag, die gleichberechtigte Teilhabe und ganzheitliche 
Förderung aller Kinder in unseren Einrichtungen zu sichern. 
Im pädagogischen Alltag wird die Vielfalt von Menschen in Gesprächen, 
Projekten, der Raum- und Materialgestaltung sowie im Spiel aufgegriffen. 
Mit Neugierde, Anerkennung und Wertschätzung wird Gemeinsamkeiten 
und Unterschieden begegnet. Kinder und ihre Familien sowie die päd -
agogischen Fachkräfte sind mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen, 
Stärken, Interessen und Sichtweisen in unseren Einrichtungen willkommen. 
Haben Kinder einen besonderen Förderbedarf, ermöglichen wir bei ent -
sprechend vorhandenen Rahmenbedingungen eine bedürfnisgerechte 
Betreuung.
Sozioökonomische Vielfalt
Kinder wachsen in Familien mit vielfältigen bildungs- und sozioökono -
mischen Hintergründen und Lebensformen auf. Dies bedeutet, dass die 
Lebenslagen der Kinder von unterschiedlichen finanziellen Ressourcen, 
Wohn- und Lebensumständen und Alltagserfahrungen geprägt sind. 
Mögliche sozioökonomische Risikolagen von Kindern und ihren Familien 
werden von unseren pädagogischen Fachkräften berücksichtigt, indem 
der pädagogische Alltag entsprechend gestaltet wird. So können pä -
dagogische Angebote von allen Kindern wahrgenommen werden. Es 
gibt keine zusätzlichen kostenpflichtigen Angebote Dritter, es sei denn, 
die Teilhabe aller Kinder ist z. B. durch Spenden/Fördermitgliedschafts -
beiträge oder Bildungs- und Teilhabepakete gesichert.

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Kulturelle und religiöse Vielfalt
FRÖBEL ist ein weltoffener Träger. In unseren Kindertageseinrichtungen 
kommen Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten, Kul -
turen, Ethnien und Religionen zusammen. Für uns ist es selbstverständlich, 
dass wir mit den Kindern über verschiedene Kulturen und Religionen 
sprechen, sodass sie diese kennenlernen können.
Wir möchten für verschiedene Weltanschauungen sensibilisieren und in -
terkulturelle und religiöse Kompetenzen der Kinder und Erwachsenen för-
dern. Ermöglicht wird dies über Gespräche, das Erleben unterschiedlicher 
Traditionen, durch das Feiern von Festen wie Ostern, Weihnachten oder 
dem Zuckerfest sowie durch die Präsenz der in der Einrichtung vertretenen 
Familiensprachen an Wänden, als Beschriftungen von Gegenständen 
oder in mehrsprachigen Büchern. 
Kinder mit besonderem Förderbedarf
Alle Kinder sind in ihrer Entwicklung individuell und einzigartig. Kogniti -
ve, motorische, sprachliche sowie soziale und emotionale Fertig- und 
Fähigkeiten werden unterschiedlich schnell entwickelt, variieren im Ent -
wicklungsverlauf und sind stets verschieden stark ausgeprägt. Diese Un -
terschiedlichkeit ist nicht nur zwischen Kindern, sondern auch zwischen 
den Entwicklungsbereichen eines jeden Kindes zu beobachten.
In FRÖBEL-Einrichtungen werden alle Kinder so gefördert, dass sie ihr 
Entwicklungspotenzial ausschöpfen können. Sie werden dort abgeholt, 
wo sie in ihrer Entwicklung gerade stehen. Fördereinheiten für Kinder mit 
einem besonderen Förderbedarf werden, wenn möglich, in den nor -
malen Alltag integriert, sodass diese nicht als separate Angebote erlebt 
werden, sondern als Bereicherung für alle Kinder.
Geschlechtssensible Pädagogik
Ein sensibler, gleichberechtigter Umgang mit Mädchen und Jungen im 
pädagogischen Alltag ist für uns selbstverständlich. Es geht uns darum, 
Mädchen und Jungen gleichermaßen alle Aktivitäten zu ermöglichen, 
sie dabei zu unterstützen, sich zu behaupten, sich in ihrer Geschlechts -
entwicklung zurechtzufinden und eine positive Geschlechtsidentität her -
auszubilden. Dabei werden ganz bewusst weder Mädchen noch Jungen 
von Aktivitäten ausgeschlossen, sondern explizit aufgefordert, sich zu 
beteiligen, sich auszuprobieren und Dinge zu wagen. Sie werden darin 
begleitet, eine eigenständige, selbstbestimmte Sexualität zu entwickeln 
und sich Freiräume zu schaffen, in denen sie Eigenständigkeit entwickeln 
und neue Erfahrungen erleben können.

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Das pädagogische Profil von FRÖBEL
Unser pädagogisches Profil ist durch einen verbindlichen Rahmen ge -
kennzeichnet, der für alle FRÖBEL-Einrichtungen gilt. So ergibt sich eine 
gemeinsame Orientierung, durch die Qualität gesichert und Zusammen -
gehörigkeit ausgedrückt wird. Darüber hinaus gibt es individuelle Aus -
prägungen, die jede FRÖBEL-Einrichtung zu etwas Besonderem machen. 
 
Fachlicher Orientierungsrahmen
Grundlage der pädagogischen Arbeit in unseren Krippen, Kindergärten 
und Horten sind die jeweiligen Landesgesetze und Verordnungen sowie 
die Bildungsprogramme der Bundesländer. Die Regelungen des SGB VIII 
weisen dabei Kindertageseinrichtungen bundesweit einen Bildungs-, 
Erziehungs- und Betreuungsauftrag zu.
Da FRÖBEL in verschiedenen Bundesländern Krippen, Kindergärten und 
Horte betreibt, dient der „Gemeinsame Rahmen der Länder für die frühe 
Bildung in Kindertageseinrichtungen“ der Jugendministerkonferenz und 
der Kultusministerkonferenz aus dem Jahr 2004 mit folgenden Bildungs -
bereichen für uns als überregionale Orientierung:
 ▲ Sprache, Schrift, Kommunikation
 ▲ Personale und soziale Entwicklung, Werteerziehung
 ▲ Mathematik, Naturwissenschaft, (Informations-)Technik
 ▲ Musische Bildung/Umgang mit Medien
 ▲ Körper, Bewegung, Gesundheit
 ▲ Natur und kulturelle Umwelten
Diese Bildungsbereiche werden von all unseren Einrichtungen je nach 
Ausprägung innerhalb des jeweils gültigen Bildungsprogramms umge -
setzt. Unsere Aufgabe als Träger ist es, die fachlichen Kompetenzen 
unserer pädagogischen Fachkräfte zur professionellen Arbeit mit den 
Bildungsprogrammen zu stärken.
Neben den Bildungsprogrammen bilden die vorliegende Rahmenkon -
zeption sowie das pädagogische Leitbild einen verbindenden Rahmen 
für die tägliche Arbeit aller pädagogischen Fachkräfte von FRÖBEL.

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Eine zusätzliche Orientierung gibt der Nationale Kriterienkatalog „Päda -
gogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; Tietze & Vierni-
ckel, 20151). In ihm wird beste Fachpraxis in Kindertageseinrichtungen in 
sogenannten Qualitätsbereichen beschrieben. Dabei wird die konkrete 
Handlungspraxis von pädagogischen Fachkräften angesprochen, wobei 
vielfältige Themen der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung 
fokussiert werden. Wiederkehrende und strukturierende Leitgesichtspunk-
te gliedern die Themenkomplexe und lenken den Blick auf bedeutsame 
Faktoren pädagogischer Praxis, wie Erzieherin-Kind-Interaktion, Partizi -
pation und Individualisierung.
 
FRÖBEL-Standards
Pädagogische Qualitätskriterien, die als sogenannte FRÖBEL-Standards 
einen verbindenden Charakter für alle Einrichtungen haben, konkreti -
sieren das pädagogische Profil bei FRÖBEL. Unabhängig von den bun -
desslandspezifischen Bildungsprogrammen finden sich so Querschnitts-
themen, die in der pädagogischen Praxis in jeder Krippe, in jedem 
Kindergarten und in jedem Hort verankert sind. 
Zu den FRÖBEL-Standards gehören: 
 ▲ Zusammenarbeit mit Familien
 ▲ Gesunde Ernährung
 ▲ Übergänge
 ▲ Ausstattung
 ▲ Beobachtung und Dokumentation 
 ▲ Beziehung
 ▲ Individualisierung
 ▲ Partizipation
 ▲ Qualitätsentwicklung 
 
FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung
FRÖBEL ist bestrebt, Kindern die Möglichkeit zu geben, frühzeitig eine 
Fremdsprache kennenzulernen. Deshalb ist bereits in einem Teil unserer 
Einrichtungen der FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung durch fremd-
sprachige pädagogische Fachkräfte fest verankert. Zumeist können die 
Kinder beim Besuch einer solchen Einrichtung mit der englischen Sprache 
in Kontakt treten, aber auch Polnisch, Italienisch und Spanisch werden 
vereinzelt angeboten. Perspektivisch wird dieser Schwerpunkt in allen 
1 Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2015). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein 
nationaler Kriterienkatalog (5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar, Berlin: 
verlag das netz.

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FRÖBEL-Einrichtungen aufgebaut. Das frühe Heranführen an eine weitere 
Sprache fördert kommunikative und sprachliche Kompetenzen der Kinder 
sowie die Offenheit und Fähigkeit für das Erlernen von Sprachen im Allge-
meinen. Bilinguale Erziehung bietet darüber hinaus die Chance, andere 
Kulturen kennenzulernen und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.
Uns kommt es darauf an, dass die Kinder in unseren Krippen, Kinder -
gärten und Horten spielerisch und nach dem Prinzip „Eine Person, eine 
Sprache" in ihrem Alltag mit der Fremdsprache in Kontakt kommen. Auf 
diese Weise können sie diese Sprache beiläufig und nach den Prinzipien 
des Muttersprachenerwerbs kennenlernen. 
In Einrichtungen mit dem FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung wer -
den die Kinder daher sowohl von deutschsprachigen als auch einem 
Anteil fremdsprachiger pädagogischer Fachkräfte begleitet. Damit sind 
zwei Sprachen selbstverständlicher Teil des pädagogischen Alltags und 
die Kinder können in Form eines „Sprachbads“ in eine Fremdsprache ein-
tauchen. In der Sprachwissenschaft und Pädagogik wird dieses Konzept 
Immersion (lat. „Eintauchen/Einbetten“) genannt. Durch die Integration 
der weiteren Sprache in den Alltag ermöglichen wir allen Kindern den 
Zugang zu diesem Angebot – unabhängig von der finanziellen und sozi -
alen Situation der Familie. 
 
Einrichtungsschwerpunkte
Jede FRÖBEL-Einrichtung hat ein individuelles Profil, das sich durch Ein -
richtungsschwerpunkte ausdrückt. Diese Schwerpunkte liegen z. B. im 
Bereich Musik, Bewegung, Medien oder stellen andere Bildungsthemen 
in den Mittelpunkt. Das Profil orientiert sich an den Interessen der Kinder 
und ihrer Familien, dem standortspezifischen Bedarf und den individu -
ellen Fähigkeiten der pädagogischen Fachkräfte. Es wird fortlaufend 
weiterentwickelt, angepasst und in der eigenen Einrichtungskonzeption 
festgehalten. So unterscheiden sich FRÖBEL-Einrichtungen trotz des ge -
meinsamen Orientierungsrahmens über ihr individuell ausgestaltetes und 
gelebtes Einrichtungsprofil.

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Umsetzung des pädagogischen Profils
Verantwortlichkeit der pädagogischen Fachkräfte
Die Gestaltung des pädagogischen Alltags nach den Bildungsprogram -
men, der FRÖBEL-Rahmenkonzeption, den sogenannten FRÖBEL-Stan -
dards, dem Leitbild von FRÖBEL und dem Nationalen Kriterienkatalog 
(NKK; Tietze & Viernickel, 20152) liegt in der Verantwortung der pädago -
gischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen. Durch eine qua -
lifizierte Ausbildung sowie gezielte Fort- und Weiterbildungen besitzen 
sie die fachliche Kompetenz, um die Inhalte in den Alltag zu integrieren.
Kooperationen zur Ergänzung des pädagogischen Angebots
In bestimmten Bildungsbereichen arbeiten wir darüber hinaus mit ver -
schiedenen Kooperationspartnern zusammen. Diese stellen fachlich 
fundierte Materialien zu speziellen Themenbereichen für unsere päda -
gogischen Fachkräfte zur Verfügung.
In Bezug auf Sprach- und Leseförderung kooperiert FRÖBEL mit der Stif -
tung Lesen und entwickelt gemeinsam ergänzende Materialien für den 
Einsatz in der Praxis.
Um den Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu stär -
ken, kooperieren wir mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Unsere 
pädagogischen Fachkräfte erhalten umfangreiche Anregungen, wie sie 
diesen Bildungsbereich noch stärker in den Alltag verankern können. Über 
die Möglichkeiten des naturwissenschaftlichen Experimentierens greifen 
sie das Bedürfnis der Kinder auf, sich die (Um-)Welt aktiv zu erschließen.
Nicht zuletzt hat jede Einrichtung ein eigenes Netzwerk mit verschiede -
nen Kooperationspartnern, um die Einrichtungskonzeption und eigene 
pädagogische Schwerpunkte zu leben.
2 Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2015). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein 
nationaler Kriterienkatalog (5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar, Berlin: 
verlag das netz.

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Gestaltung des pädagogischen Alltags
In FRÖBEL-Einrichtungen richtet sich die Gestaltung des pädagogischen 
Alltags nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Er ist geprägt 
durch eine Offenheit, die den Kindern die Entfaltung ihrer Persönlichkeit 
ermöglicht, Zeit für individuelle Bildungs- und Entwicklungsprozesse gibt 
und den Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen fördert. Den 
Rahmen dafür bilden Tagesstrukturen, die durch Beständigkeit und Fle -
xibilität gekennzeichnet sind, sowie anregend gestaltete Räumlichkeiten. 
Offen sein
In unseren Kindertageseinrichtungen wird eine offene Pädagogik gelebt. 
Die pädagogische Arbeit ist gekennzeichnet durch eine gute Balance 
von Kontinuität und Veränderung, die sich am jeweiligen Bedarf der 
Beteiligten entwickelt. Pädagogische Fachkräfte ermöglichen aktives, 
selbstgesteuertes Lernen, indem sie die Bedürfnisse und Interessen der 
Kinder wahrnehmen und auf diese reagieren. Das bedeutet, dass sie 
aufbauend auf individuellen Beobachtungen Impulse setzen und dem 
Kind zutrauen, geleitet von seiner Neugier, selbst Interessen nachzuge -
hen und sich auf diesem Weg eigene Bildungskontexte und -inhalte zu 
schaffen. Sie sind offen für die Ideen der Kinder und stehen ihnen über 
den gesamten Tag als Bezugspersonen zur Verfügung. 
Tagesstruktur
Bei der gemeinsamen Planung von Tagesabläufen, dem Ausloten von 
unterschiedlichen Interessen und im Aushandeln von Konflikten erleben 
Kinder Wertschätzung, fühlen sich ernst genommen und lernen, Verant -
wortung zu übernehmen. Wir schaffen vielfältige Möglichkeiten für die 
Kinder, eigenständig und spielerisch zu handeln und zu experimentieren. 
Zudem gibt es feste Elemente im Tagesverlauf, die den Kindern Orientie-
rung und Struktur bieten. 
Zeit für Entwicklung
Die pädagogischen Fachkräfte richten die Angebote und die Ausstat -
tung an dem individuellen Entwicklungsstand der Kinder aus. Jedes Kind 
hat ausreichend Zeit, sich in seinem Tempo mit Inhalten und Themen zu 
beschäftigen, die es interessieren.

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Gruppen von Kindern
Dort, wo Menschen aufeinandertreffen, entstehen automatisch und spon-
tan Gruppen. So finden sich auch in Kindertageseinrichtungen im Laufe 
des Tages immer wieder Gruppen von Kindern zusammen, die – zum Teil 
begleitet von Erwachsenen – mit einer Sache beschäftigt sind. In unseren 
Krippen, Kindergärten und Horten entstehen diese Gruppen nach den 
Interessen der Kinder und variieren im Tagesablauf in ihrer Größe und 
Zusammensetzung. Spielpartnerinnen und Spielpartner sind selbst ge -
wählt. Über die Anregung der pädagogischen Fachkräfte können gezielt 
Angebote für Gruppen von Kindern unter Beachtung der individuellen 
Bildungsthemen gestaltet werden.
Sich in einer Gruppe zu erleben, bedeutet, am sozialen Leben teilzuneh -
men. In diesen vielfältigen sozialen Kontexten können Kinder wiederum 
neue Erfahrungen machen, verschiedene Rollen einnehmen und eigene 
Möglichkeiten und Grenzen erproben. 
Offene Räume
Unsere Kindertageseinrichtungen sind auch daran zu erkennen, dass sich 
die Gestaltung der Räume durch eine möglichst flexible Struktur und ei -
nen hohen Anregungsgehalt auszeichnet. Sie lassen zu, dass die Kinder im 
Laufe des Tages unterschiedlichen Interessen nachgehen können. Durch 
Räume mit verschiedenen Themen- und Möglichkeitsbereichen können 
Kinder vielfältigen Tätigkeiten nachgehen. Die Räumlichkeiten werden 
immer wieder den aktuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder, die 
aktiv an der Umgestaltung beteiligt sind, angepasst.
 
Übergänge
Das Leben eines Kindes ist von vielfältigen Übergängen geprägt – so 
auch von den klassischen Übergängen, wie zum Beispiel von der Familie 
in eine Kindertageseinrichtung oder von der Kindertageseinrichtung in 
die Schule. Auch im Tagesverlauf gibt es für ein Kind viele kleinere Über -
gänge, die aus pädagogischer Sicht ebenfalls von Bedeutung sind. All 
diese Übergänge werden von unseren pädagogischen Fachkräften ernst 
genommen und professionell begleitet. 
Eingewöhnung
Ein bedeutender Übergang im Leben eines Kindes und dessen Familie 
ist der von der Familie in die Krippe bzw. in den Kindergarten. Er stellt für 
alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Bei uns wird diese Zeit 
kompetent in Form einer individuellen Eingewöhnung begleitet.

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Notizen
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Während der Eingewöhnungszeit hat das Kind ausreichend Gelegenheit, 
sich mit der neuen Umgebung, den dazugehörigen Personen in der Kin -
dertageseinrichtung und ihren Abläufen vertraut zu machen. Auch die 
Familien bekommen während dieser Zeit die Möglichkeit, die Kindertages-
einrichtung, die Strukturen und ihre Ansprechpersonen kennenzulernen. 
Eine Eingewöhnung ist dann gelungen, wenn das Kind Sicherheit und 
Vertrauen in seine neue Umgebung und zu seinen neuen Bezugspersonen 
entwickeln konnte. Auch für die Familien ist diese Zeit besonders wichtig, 
damit sie ihr Kind in verlässlichen Händen wissen und die pädagogischen 
Fachkräfte als kompetente und aussagefähige Ansprechpartnerinnen 
und Ansprechpartner für ihr Kind wahrnehmen.
Ein konzeptionell begründetes Eingewöhnungskonzept, das sich beispiels-
weise am Berliner Eingewöhnungsmodell orientiert, erleichtert in unseren 
Einrichtungen diesen Übergang für alle Beteiligten.
Alltägliche Übergänge
Neben zeitlich begrenzten Übergängen gibt es zudem solche, die ein 
Kind jeden Tag durchlebt. Die morgendliche Trennung beim Bringen des 
Kindes muss genauso wie das Abholen professionell begleitet werden. 
Eine angenehme Atmosphäre, individuelle Rituale und die Gelegenheit 
zum Austausch erleichtern diese Übergangssituation für Kinder und Fa -
milien gleichermaßen. 
Übergänge im Haus
Um Kindern auch bei Übergängen innerhalb eines Hauses Orientierung 
und Sicherheit zu geben, erhalten sie die Möglichkeit, sich allmählich 
an die bevorstehende Veränderung zu gewöhnen. Gemeinsam mit der 
aktuellen pädagogischen Bezugsperson können sie die neue Umgebung 
erschließen, Beziehungen zu den neuen pädagogischen Fachkräften 
aufbauen und erste Kontakte zu neuen Spielkameraden knüpfen.
Übergang in die Grundschule 
Ein weiterer bedeutsamer Schritt ist für jedes Kind der Übergang in die 
Grundschule. Daher hat die Vorbereitung auf die Schule im letzten Kin -
dergartenjahr einen wichtigen Stellenwert. Wenngleich im letzten Jahr 
im Kindergarten Themen, die mit der Schule verbunden sind, an Bedeu -
tung gewinnen, so gilt für uns immer, dass Kinder während der gesamten 
Krippen- und Kindergartenzeit Kompetenzen erwerben, die sie auf die 
Schule und auf das Leben vorbereiten.

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Auch für die Familien ist das letzte Jahr im Kindergarten häufig mit Aufre-
gung verbunden und Eltern fragen sich, ob ihr Kind ausreichend auf die 
Schule vorbereitet ist. Durch Entwicklungsgespräche und Veranstaltun -
gen werden den Familien in dieser Zeit bedarfsgerechte Informationen 
zu dem Thema Übergang in die Grundschule angeboten, um dieser 
Sorge kompetent zu begegnen. à mehr unter „Zusammenarbeit mit der 
Grundschule“, S. 24
Obgleich die Neugier auf die Schule bei den meisten Kindern überwiegt, 
stellt der Austritt aus dem Kindergarten auch eine Trennung von Gewohn-
tem und Liebgewonnenem dar. Kindern diesen Abschied von Freundin -
nen und Freunden und von vertrauten erwachsenen Bezugspersonen zu 
erleichtern, ist Aufgabe im letzten Kindergartenjahr.
 
Beobachtung und Dokumentation im Dialog
Beobachtung und Dokumentation bildet die Grundlage für das profes -
sionelle Handeln von pädagogischen Fachkräften. Wenn Kinder regel -
mäßig und systematisch beobachtet werden, können ihre Bildungs- und 
Entwicklungsprozesse, Interessen, Stärken, Themen und Zugangswege 
zur Welt erkannt und von pädagogischen Fachkräften für die Gestaltung 
und Anregung von Projekten, Räumen, Angeboten etc. genutzt werden.
Zur systematischen Beobachtung werden in FRÖBEL-Einrichtungen aner -
kannte Verfahren genutzt, die individuelle Bildungs- und Entwicklungspro-
zesse von Kindern abbilden können. Je nachdem, welches Ziel bei einer 
Beobachtung verfolgt wird, setzen unsere pädagogischen Fachkräfte ein 
dafür geeignetes Verfahren ein. Die Beobachtungsergebnisse werden 
festgehalten und bilden die Grundlage für das Ableiten pädagogischer 
Schritte. Auf diesem Weg können pädagogische Fachkräfte individuelle 
Angebote und Projekte an den Themen der Kinder ausrichten. Wichtig 
ist dabei, dass die Beobachtungen in erster Linie den Stärken, Interessen 
und Bedürfnissen der Kinder folgen. 
Beobachtungen werden von pädagogischen Fachkräften auch genutzt, 
um mit den Kindern in einen Dialog zu treten. Dadurch entsteht oft ein 
intensiver Austausch mit dem Kind, der zusätzliche Einblicke in seine 
aktuellen Interessen und Wünsche gibt. In regelmäßigen Teamsitzungen 
besprechen die pädagogischen Fachkräfte ihre Beobachtungen und 
tauschen sich zu unterschiedlichen Erfahrungen und Einschätzungen 
aus. Der Blickwinkel auf das Kind wird zudem durch Gespräche mit den 
Familien erweitert. Gleichzeitig sind die Beobachtungen Grundlage für 
die jährlich stattfindenden Entwicklungsgespräche.

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Teile der Beobachtungen werden für die Kinder und Familien in einer 
individuellen Dokumentation der Bildungs- und Entwicklungsprozesse zu -
sammengefasst. Dabei liegt das Augenmerk darauf, das Kind und dessen 
Familie aktiv in den Prozess einzubinden und gemeinsam zu entscheiden, 
welche Inhalte präsentiert und dokumentiert werden sollen.
 
Alltagsintegrierte Sprachförderung 
Sprachliche Kompetenzen sind eine Schlüsselqualifikation in der Bildung 
von Kindern. Sie sind entscheidend, um mit anderen in Kontakt zu treten, 
sich mitzuteilen und um andere zu verstehen. Sprachförderung ist somit 
eine grundlegende Aufgabe aller Kindertageseinrichtungen. Den ge -
samten Alltag für Sprachförderung zu nutzen, trägt zu einer erfolgreichen 
Entwicklung sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen von Kindern 
bei. Dazu gehört, dass pädagogische Fachkräfte als sprachliches Vor -
bild Alltagssituationen begleiten, Gespräche initiieren, weiterführende 
Fragen stellen, mit den Kindern zusammen denken, ihnen zuhören und 
ihre Themen und Interessen sprachlich aufgreifen. Auch die Gestaltung 
von Räumen durch Schriftzüge, Bezeichnung von Gegenständen und 
Darbietung von Büchern sind ein wichtiges Element der alltagsintegrier -
ten Sprachförderung.
 
Zusammenarbeit mit der Grundschule
Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist für Kinder, deren 
Familien und die pädagogischen Fachkräfte ein bedeutender Schritt. Ihn 
gemeinsam zu bewältigen, sehen wir als spezielle Entwicklungsaufgabe 
im letzten Kindergartenjahr. In diesem Zeitraum unterstützen wir die an -
gehenden Schulkinder mit Projekten und Ausflügen zum Themengebiet 
Einschulung. Dabei kooperieren die Kindergärten mit den Grundschulen 
der Umgebung. 
Besonders durch Besuche der Grundschule lernen die Kinder die neue 
Bildungseinrichtung kennen und können sich ein Bild davon machen, 
was es heißt, ein Schulkind zu sein. Begleitet und unterstützt wird dies von 
den pädagogischen Fachkräften aus der Einrichtung des Kindes. Parallel 
dazu wird angestrebt, dass Lehrerinnen und Lehrer den Kindergarten 
besuchen und so ein Austausch mit Kindern und den pädagogischen 
Fachkräften stattfindet.
Familien im letzten Jahr vor der Schule intensiv zu begleiten, gelingt 
zum Beispiel über Elternabende und Entwicklungsgespräche, die den 
Schuleintritt der Kinder thematisieren. Hier haben Familien Gelegenheit, 
Fragen zu stellen, Ängste zu besprechen und eine kompetente Beratung 
durch die pädagogischen Fachkräfte in Anspruch zu nehmen.

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Notizen
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Zusammenarbeit mit Familien 
Kinder sind immer Teil eines Familiensystems. Sie wachsen mit Mutter und 
Vater, bei einem alleinerziehenden Elternteil, bei einem Elternteil in neuer 
Partnerschaft, mit zwei Müttern oder zwei Vätern, mit Geschwistern, mit 
den Großeltern oder in anderen Familienkonstellationen auf. Vor dem 
Hintergrund vieler verschiedener Familienformen beziehen wir mehr 
Menschen ein, als der Begriff Eltern fasst. Die wichtigsten Bezugspersonen 
und Expertinnen und Experten für das Kind sind jene, die von zu Hause 
bekannt sind. Bildungs- und Erziehungsprozesse in Krippe, Kindergarten 
und Hort gelingen daher am besten, wenn sie in enger und vertrauens -
voller Zusammenarbeit mit diesen Menschen erfolgen. 
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
Zusammenarbeit mit Familien bedeutet für uns immer eine Bildungs- und 
Erziehungspartnerschaft, die zwischen pädagogischen Fachkräften, 
Leitung und den Familien im Sinne der Kinder besteht. Sie basiert auf 
einer wertschätzenden Grundhaltung, die die individuellen Erziehungs-
kompetenzen der Eltern anerkennt und die Unterschiedlichkeit der fami -
lialen Lebensbedingungen und Lebensentwürfe respektiert. Eine stabile 
Zusammenarbeit wächst in vielen kleinen Schritten des Miteinanders und 
der gemeinsamen Freude und braucht eine gute Gesprächskultur. FRÖ -
BEL-Krippen, -Kindergärten und -Horte sind Lebens- und Erfahrungswelten 
von und für Kinder – und Orte, an denen Familien selbstverständlicher 
Teil des Geschehens sind. 
Dialog als Basis gelingender Zusammenarbeit
Wesentlich für diese Zusammenarbeit ist zum einen der regelmäßige 
Dialog über die Entwicklung und die Bildungsinteressen des Kindes. Zum 
anderen ist es aber auch eine Verständigung über gegenseitige Erwar -
tungen, familiale und kindliche Bedürfnisse sowie mögliche Probleme. 
Diese Gespräche finden regelmäßig und geplant statt, orientieren sich 
an den Themen der Kinder und nehmen den Bedarf der Familien und 
der Einrichtung auf. Den grundlegenden Rahmen bilden ein ausführli -
ches Aufnahmegespräch zur Vorbereitung der Eingewöhnung sowie das 
mindestens einmal jährlich stattfindende Entwicklungsgespräch, in dem 
aktuelle Themen, Stärken und Entwicklungspotenziale des Kindes bespro-
chen werden. Der Erziehungsdialog lebt von gegenseitigem Vertrauen, 
guten Kommunikationsstrukturen und dem Anspruch, dass die Bezugs -
personen des Kindes kontinuierlich über die pädagogische Arbeit und 
das Alltagsgeschehen in der Kindertageseinrichtung informiert werden. 
Die transparente Gestaltung der pädagogischen Arbeit gehört ebenso 
zu den Eckpfeilern einer gelingenden Zusammenarbeit. Anhand von 
Dokumentationen in Form von Fotostrecken oder -reihen, Projektmappen

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Notizen
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oder kurzen Alltagsanekdoten werden Erlebnisse, Projekte und Momente 
des Alltags sichtbar gemacht.
Beteiligung von Familien
Familien sind willkommen, sich in die Gestaltung des pädagogischen All-
tags einzubringen und eingeladen, an Bildungsangeboten mitzuwirken. 
à mehr unter „Ehrenamtliche im Alltag“, S. 29
Unsere Krippen, Kindergärten und Horte sind als Bildungseinrichtungen 
auch immer Begegnungsräume für Eltern und Familien. Sie ermöglichen 
den Aufbau von Kontakten und Netzwerken. Dazu tragen auch ge -
meinsame Veranstaltungen wie Feste, Elternabende und gemeinsame 
Projekte bei. Die Beteiligung der Eltern erfolgt darüber hinaus in Mitwir -
kungsgremien, die durch die jährliche Wahl der Elternvertretungen und 
Gesamtelternvertretungen (Elternbeirat) besetzt werden. 
Elternbeschwerden werden im Rahmen des FRÖBEL-Beschwerdema -
nagements auf allen Ebenen zeitnah, verantwortungsbewusst und aufklä-
rend bearbeitet und als Impuls zur Veränderung unserer Arbeit gewertet. 
 
Leitung und Team
Eine funktionierende Zusammenarbeit aller Mitarbeiterinnen und Mit -
arbeiter einer Einrichtung ist Grundlage für die Qualität des Alltags. Die 
Verantwortung hierfür liegt bei der Leitung und bei jeder einzelnen pä -
dagogischen Fachkraft, die sich engagiert und eigenverantwortlich in 
den gesamten Prozess einbringt. Die Herausbildung einer gemeinsamen 
Teamkultur sowie einer ressourcenorientierten Zusammenarbeit, die die 
gesamte Einrichtung in den Blick nimmt, ist dabei ein anspruchsvoller 
Prozess, zu dem Leitung, pädagogische Fachkräfte, Küchenpersonal wie 
auch technische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen Beitrag leisten.
Alle sind durch ihre Haltung und ihre Handlungen Vorbilder für Kinder und 
deren Familien. Sie sorgen für eine offene und beteiligungsfreundliche 
Atmosphäre, in der die Bedürfnisse der Kinder wahrgenommen werden 
und in der eine Partizipationskultur im Team, mit den Kindern und ihren 
Familien entsteht. Kinder erhalten außerdem die Möglichkeit, ihre Rech -
te, wie sie im Leitbild formuliert sind,  kennenzulernen und zu leben. Bei 
Veränderungen im Haus wird die Perspektive der Kinder stets mitgedacht.
Die pädagogischen Aufgaben und Ziele werden durch eine interne 
Organisationsstruktur unterstützt, die den Informationsfluss zwischen den 
Teammitgliedern sicherstellt und einen regelmäßigen fachlichen Aus -
tausch sowie gemeinsame Reflexionen ermöglicht.

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Notizen
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Die Einrichtungsleitung nimmt in der Planung und Gestaltung aller Prozesse 
eine besondere Rolle ein. Ihre Aufgabe ist es, durch transparentes und 
klares Führungshandeln alle Beteiligten einzubinden und Impulse für die 
(Weiter-)Entwicklung der pädagogischen Arbeit zu geben. Sie trägt die 
Verantwortung dafür, die Bedingungen für eine fachlich hochwertige 
Pädagogik bei FRÖBEL bereitzustellen, die die gesamte Einrichtung und 
die Kinder mit ihren Familien in den Blick nimmt und so optimale Bildungs- 
und Entwicklungschancen der Kinder ermöglicht. 
 
Kinderschutz 
Das Wohl und der Schutz der uns anvertrauten Kinder ist für uns oberstes 
Gebot. In allen Krippen, Kindergärten und Horten gilt das FRÖBEL-Kin -
derschutzkonzept: „Kinder schützen – Eltern unterstützen – Erzieherinnen 
und Erzieher stärken“. 
Handeln bei Anzeichen von Kindeswohlgefährdung
Ein FRÖBEL-Kinderschutzordner dient als Nachschlagewerk und Orien -
tierungshilfe. Dort sind die Verantwortlichkeiten auf Einrichtungsebene 
und im FRÖBEL-Kinderschutznetzwerk, die Verfahrensabläufe und die 
Dokumentation sowie ggf. die Meldung an das zuständige Jugendamt 
verbindlich geregelt. Bei Anzeichen einer möglichen Kindeswohlge -
fährdung bei von uns betreuten Kindern und Familien erfolgt eine Risiko- 
abschätzung unter Hinzuziehung der internen regionalen FRÖBEL-Kin -
derschutzfachkräfte und ggf. der zentralen Kinderschutzkoordinatorin 
sowie externer Fachstellen vor Ort. Ziel ist es, durch die vertrauensvolle 
Einbeziehung der Familien die Gefährdung abzuwenden. Sollte dies nicht 
gelingen, werden weitere Wege aufgezeigt. Im Kontakt mit dem zustän-
digen Jugendamt streben die FRÖBEL-Fachkräfte eine Lotsenfunktion an.
Gewaltfreie Erziehung bei FRÖBEL
Kinderschutz heißt für uns auch, dass alle in den FRÖBEL-Einrichtungen 
Tätigen selbstverständlich gewaltfrei mit den ihnen anvertrauten Kindern 
umgehen. In einem gemeinsamen Fachaustausch und dem kontinuierlich 
geführten Reflexionsprozess im Team überprüfen sie ihre Haltung sowie 
die Wirkung ihrer Worte und ihres Handelns. Dieser in allen FRÖBEL-Einrich-
tungen installierte Teamprozess stellt sicher, dass unsere Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter sich der Thematik sowie ihrer Verantwortung bewusst sind 
und sich nicht nur aus akutem Anlass damit auseinandersetzen.
Zusätzlich zu diesem Teamprozess geht FRÖBEL über die gesetzliche For -
derung nach der Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses hinaus. So 
verpflichten sich die pädagogischen Fachkräfte sowie die längerfristig

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Notizen
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tätigen Praktikantinnen oder Praktikanten bei FRÖBEL mit einer „Persön- 
lichen Erklärung zum Kinderschutz“, das Recht der Kinder auf gewaltfreie 
Erziehung und ihren Schutz vor Missbrauch in jeglicher Form anzuerken -
nen und umzusetzen.
Kindliche Sexualität und körperliche Selbstbestimmung
Das FRÖBEL-Kinderschutzkonzept und das FRÖBEL-Leitbild bieten auch 
den Rahmen für die ganzheitliche Bearbeitung von Themen der ge -
schlechtersensiblen Pädagogik und Sexualpädagogik sowie zum fairen 
Miteinander der Kinder und zur Problematik sexueller Übergriffe von Kin -
dern untereinander. Es geht darum, dass die pädagogischen Fachkräfte 
im Team zunächst eine gemeinsame Haltung entwickeln, altersangemes-
sene sexuelle Aktivitäten von Übergriffen unterscheiden sowie zeitnah und 
angemessen darauf reagieren können. Sexuelle Übergriffe werden als 
Gewaltthema mit besonderer Spezifik betrachtet. Konfliktpräventions- und 
Konfliktlösungsstrategien werden ebenso gemeinsam mit den Kindern 
erarbeitet wie die Regeln zu den sogenannten Doktorspielen. Kinder und 
auch deren Familien sollen die Erwachsenen zu diesen Problematiken 
als offen und ansprechbar wahrnehmen, die ihr Anliegen ernst nehmen 
und ihnen Sicherheit bieten. 
Präventiver Kinderschutz
Pädagogische Arbeit bewegt sich oft im Spannungsfeld zwischen Nähe 
und Distanz. Die Sicherheit für Kinder und das Handeln der Fachkräfte 
werden gestärkt, wenn es im Team ein Bewusstsein für risikobelastete  
Alltagssituationen gibt und regelmäßige Reflexionsprozesse stattfinden. 
Darüber hinaus gibt es in allen Einrichtungen verbindliche Regeln im 
täglichen Umgang, z. B. dass Kinder nicht mit Koseworten angesprochen 
werden oder unbekleidet umherlaufen. 
Grenzsetzungen sind pädagogisch begründet und werden im Team 
und im Dialog mit den Eltern abgestimmt. Unbeabsichtigte grenzwerti -
ge Situationen werden gegenüber den Kindern und ihren Eltern zeitnah 
und proaktiv kommuniziert. Das schafft Vertrauen und beugt Missver -
ständnissen vor. Wenn Grenzverletzungen gegenseitig niedrigschwellig 
angesprochen werden, erfahren Kinder dadurch ihr Recht auf körperliche 
Selbstbestimmung. Eltern erleben, dass die Fachkräfte mit den ihnen 
anvertrauten Kindern verantwortlich umgehen.

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Notizen
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Umgang mit Beschwerden
Beschwerden im Rahmen des Kinderschutzes werden vertrauensvoll, 
verantwortlich und immer mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandelt. Ziel 
ist es, jederzeit den Schutz der Kinder in den Krippen, Kindergärten und 
Horten zu gewährleisten, Missstände schnellstmöglich abzubauen und 
in der Konsequenz präventiv zu wirken. Gemeinsam mit den Kindern 
werden entwicklungsangemessene Formen der Beteiligung und offenen 
Kommunikation gefunden und etabliert. So bekommen sie die Möglich -
keit, sich zu äußern, wenn ihnen etwas unangenehm ist und sie in ihren 
Gefühlen verletzt sind. Auch für die Familienangehörigen der Kinder sind 
innerhalb der FRÖBEL-Gruppe klare Strukturen vorhanden, die es ihnen 
ermöglichen, auf direktem Wege Bedenken und Beschwerden zu äußern.
 
Ehrenamtliche im Alltag
Die pädagogische Arbeit in unseren Krippen, Kindergärten und Horten 
kann und soll durch ehrenamtliche Tätigkeiten von Familien und anderen 
Freiwilligen unterstützt und bereichert werden. Auf diese Weise werden 
zusätzliche Bildungsmöglichkeiten und Erfahrungen für Kinder geschaf -
fen. Die Förderung ehrenamtlichen Engagements gehört daher zum 
Selbstverständnis jeder FRÖBEL-Einrichtung – sie soll die hauptamtliche 
pädagogische Tätigkeit ergänzen, nicht ersetzen.
Eltern und Familien erhalten durch eigenes ehrenamtliches Engagement 
die Möglichkeit, den Alltag des eigenen Kindes mitzuerleben und aktiv zu 
bereichern. Darüber hinaus begrüßen wir in unseren Kindertageseinrich -
tungen Menschen aller Altersgruppen, aus verschiedenen Kulturen und 
Berufen, die Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit haben.
Im pädagogischen Alltag unterstützen ehrenamtlich Tätige bei besonde-
ren Projekten. Sie bringen ihre Kompetenzen und Fähigkeiten beispielswei-
se im Sport oder durch musikalische Aktivitäten ein oder lesen Kindern vor.
Ehrenamtliche werden in FRÖBEL-Einrichtungen in die bestehenden Struk-
turen eingebunden, fachlich vorbereitet und begleitet. Auf diese Weise 
erhalten sie wichtige Informationen und werden in die Teams der Krippen, 
Kindergärten und Horte integriert.

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Notizen
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Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Viele Familien stehen vor der besonderen Herausforderung, Berufsleben 
und Familienleben miteinander in Einklang zu bringen. Um diese Ansprü -
che verwirklichen zu können, brauchen sie Unterstützung vonseiten der 
Kindertageseinrichtung. Als familienunterstützender Dienstleister nehmen 
wir die damit verbundene Verantwortung wahr und reagieren engagiert 
auf die Wünsche und Bedürfnisse berufstätiger Eltern. 
Wir passen unsere Angebote und Öffnungszeiten an die Familien an. 
Schließtage aufgrund von Teamfortbildungen oder Brückentagen wer -
den langfristig angekündigt, damit Familien sich darauf einstellen können. 
Kooperationen mit Unternehmen 
Unser Ziel ist es auch, Wünsche und Belange von Unternehmen sowie 
berufstätiger Eltern in eine optimale Betreuungslösung zu integrieren. Vor 
diesem Hintergrund haben viele unserer Einrichtungen Partnerschaften 
zu Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Kindertageseinrichtung 
arbeiten gemeinsam daran, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu 
ermöglichen.

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Notizen
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Qualität und Qualitätsentwicklung
Kinder, die eine Krippe, einen Kindergarten oder einen Hort der  
FRÖBEL-Gruppe besuchen, erhalten ein hochwertiges pädagogisches 
Angebot. Die Qualität der pädagogischen Arbeit ist durch einen gemein-
samen Orientierungsrahmen definiert und wird durch die FRÖBEL-Stan -
dards betont. Durch den Einsatz verschiedener Verfahren zur internen 
und externen Evaluation wird die pädagogische Qualität stetig weiter -
entwickelt und gesichert. Damit sind Qualitätsentwicklungsmaßnahmen 
verankert, die zwei unterschiedliche Perspektiven auf das System einer 
Kindertageseinrichtung ermöglichen und sich sinnvoll ergänzen. 
Interne und externe Evaluation
Einen fachlichen Rahmen für die Qualitätsentwicklung und -sicherung 
bildet der NKK (Tietze & Viernickel, 2015
3). In seinen Qualitätsbereichen 
wird beste Fachpraxis durch konkrete Handlungsempfehlungen für pä- 
dagogische Fachkräfte beschrieben. Mittels der Checklisten des dazuge-
hörigen Handbuchs „Pädagogische Qualität entwickeln“ (Tietze, 2013 4) 
schätzen die Teams ihre pädagogische Arbeit selbst ein. Durch diese 
regelmäßig durchgeführten internen Evaluationen werden verstärkt die 
Verantwortung und die fachliche Kompetenz des pädagogischen Per -
sonals unseren Kindertageseinrichtungen für die Sicherung der Qualität 
ihrer Arbeit betont. Mithilfe verschiedener Methodenbausteine des Hand-
buchs werden auf Basis der Ergebnisse Qualitätsentwicklungsprozesse 
angestoßen, die in Zielvereinbarungen festgelegt und durch geplante 
Umsetzungsschritte ausgeführt werden. 
Auf der anderen Seite wird die externe Evaluation als fester Bestandteil 
der Qualitätsentwicklung und -sicherung genutzt. Durch eine objektive 
und unabhängige Expertensicht von außen erhalten die Teams weitere 
wertvolle Impulse als Ausgangspunkt zur Weiterentwicklung der päda -
gogischen Arbeit.
3 Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2015). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein 
nationaler Kriterienkatalog (5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar, Berlin: 
verlag das netz.
4 Tietze, W. (Hrsg.) (2013). Pädagogische Qualität entwickeln. Praktische Anleitung und Methoden -
bausteine für die Bildung, Betreuung und Erziehung in Tageseinrichtungen für Kinder von 0-6 Jahren 
(3., Auflage). Berlin: Cornelsen.

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Notizen
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Eltern- und Mitarbeiter*innenbefragung
Des Weiteren ist die regelmäßig stattfindende Eltern- und Mitarbeiter*in -
nenbefragung fester Bestandteil des Systems der Qualitätsentwicklung 
und -sicherung. Die Ergebnisse der Befragungen geben wertvolle Rück -
meldungen, aus denen sich durch kritische Auseinandersetzungen Verän-
derungen entwickeln lassen, die wiederum als verbesserte Bedingungen 
nicht nur Kindern und deren Familien, sondern auch Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern zugutekommen.

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Notizen
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Fortbildung und Wissenstransfer
Um Kindern die Möglichkeit zu geben, sich ihren Bedürfnissen und Inter -
essen entsprechend entwickeln zu können, arbeiten wir in einem stetigen 
Prozess an der Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Qualität. 
Dazu gehören insbesondere auch Angebote zur Fort- und Weiterbildung 
sowie eine gemeinsame Reflexion des pädagogischen Handelns und 
fachliche Profilierung in den Teams der FRÖBEL-Einrichtungen. 
Mit dem 2014 eingeführten FRÖBEL-Curriculum haben alle Mitarbeiterin -
nen und Mitarbeitern die Möglichkeit, die Grundlagen der pädagogi -
schen Arbeit bei FRÖBEL sowie spezifische Themengemeinsam in ihren 
Teams oder auch in überregionalen und damit teamübergreifenden 
Seminaren zu diskutieren und zu reflektieren. 
Darüber hinaus stehen in unserem jährlichen Fortbildungsprogramm 
Seminarangebote für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von FRÖBEL, 
auch denjenigen aus Verwaltung, Küche und Hauswirtschaft sowie Tech-
nik, zur Verfügung. Sie erhalten über diesen Seminarkatalog die Chance, 
ihre Kompetenzen individuell in ausgewählten Themenschwerpunkten 
zu vertiefen und so eine Fachkarriere anzustreben. Ebenso besteht die 
Möglichkeit, eine Führungskarriere einzuschlagen, um sich langfristig auf 
eine Leitungstätigkeit vorzubereiten. 
Durch dieses umfangreiche Bildungsangebot für alle Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter können diese ihre Kompetenzen auf Basis aktueller wis -
senschaftlicher Erkenntnisse mit dem Ziel stetiger Qualitätsverbesserung 
der pädagogischen Arbeit systematisch weiterentwickeln.

Seite 34
Notizen
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Unterstützung vor Ort: FRÖBEL-Fachberatung
Seit Juli 2010 gibt es in allen regionalen Geschäftsstellen bei FRÖBEL 
Fachberaterinnen und Fachberater, die die pädagogische Arbeit der 
Krippen, Kindergärten und Horte unterstützen. Übergeordnetes Ziel der 
Fachberaterinnen und Fachberater ist es, durch den direkten Kontakt zu 
den Leitungen und Teams die Entwicklung der Kindertageseinrichtungen 
im Sinne bestmöglicher Bildung, Erziehung und Betreuung vertrauensvoll 
zu begleiten. Ebenso werden in Gesprächen zwischen Fachberatung und 
regionaler Geschäftsleitung aktuelle Themen aus der Praxis aufgegriffen, 
diskutiert und gemeinsam Entwicklungen angestoßen.
Die Fachberaterinnen und Fachberater sind Begleitende der pädago -
gischen Fachkräfte und bieten durch professionelle Beratungsange -
bote Hilfe zur Selbsthilfe. Vornehmliche Aufgabe ist es, die Fachkräfte 
in den Einrichtungen so zu stärken, dass sie befähigt sind, nicht nur die 
pädagogische Qualität voranzutreiben und zu sichern, sondern auch 
die einrichtungsbezogenen Abläufe zu optimieren. Fachberatung bei 
FRÖBEL ist dabei gekennzeichnet von einer hohen frühpädagogischen 
Fachkompetenz. Mit Zusatzqualifikationen aus den Bereichen Beratung 
und Coaching bringen sie in verschiedenen Settings ihre Expertise ein. 
In dem engen Kontakt zu den Teams der Krippen, Kindergärten und Horte 
liegt die Chance, konkrete und auf die Bedürfnisse der Kindertagesein -
richtung abgestimmte Unterstützungsleistungen zu erbringen. So werden 
Qualitätsentwicklungsprozesse systematisch begleitet und methodisch 
unterstützt. Die Fachberaterinnen und Fachberater beraten bei der pä -
dagogischen Profilbildung der Einrichtungen, bei der Erarbeitung von 
Einrichtungskonzeptionen und bei der Umsetzung unternehmensspezi -
fischer Anforderungen. Zur fachlichen Unterstützung der Teams bieten 
sie Fortbildungen zu verschiedenen pädagogischen Themen an oder 
initiieren und moderieren regionale Arbeitskreise, die dem kollegialen 
Austausch dienen sowie die Fachkompetenz der pädagogischen Fach -
kräfte erweitern.
Um den überregionalen Austausch unter den regional angesiedelten 
Fachberaterinnen und Fachberatern sicherzustellen, finden in regelmä -
ßigen Abständen Fachberatungskonferenzen statt. Diese werden von 
dem Team Pädagogik und Qualitätsentwicklung ausgestaltet und dienen 
darüber hinaus als Rückmeldeinstanz, um eine Optimierung der von dort 
aus gesteuerten Unterstützungsleistungen für FRÖBEL zu erreichen.

FRÖBEL e.V.   Alexanderstr. 9   10178 Berlin  info@froebel-gruppe.de  www.froebel-gruppe.de

08 Bewerbungsschreiben ASB

1538 Zeichen

Regionalverband

ASB-RV Münsterland e.V. : Gustav-Stresemann-Weg 62 : 48155 Münster ”
Münsterland e.V.

Stadt Münster i Gustav-Stresemann-Weg 62
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien : 48155 Münster
® Zentrale? 0251/2897 -0
Hafenstraße 30 © Fax 0251 / 2897 - 219
Ü Verwaltung: 0251 / 2897 - 100
48153 Münster © Fax: 0251 / 2897 - 119
Mail; info@asb-muenster.de
Internet: www.asb-muenster.de
Ihr Zeichen Unser Zeichen Telefon Durchwahl Datum
51 10 0012 0251-2897-301 29.08.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf unser Gespräch vom 25.08.2017 teilen wir Ihnen verbindlich mit das wir
unser Angebot zur Übernahme der Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung in Münster-
Mecklenbeck Meyerbeerstraße aufrechterhalten.

Für den Betrieb dieser Kindertageseinrichtung erklären wir verbindlich Trägeranteile von 3%
zu übernehmen.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Martina Brosch unter der oben genannten Durchwahl
gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Dir ter
Geschäftsführer

Bank für Sozialwirtschaft BIC: BFSWDE33XXX / IBAN: DE28 3702 0500 0007 2723 00
Sparkasse Münsterland-Ost BIC.: WELADED1MST / IBAN: DE67 4005 0150 0000 2903 38

Steuernummer: 336 / 5754 / 4041 - IK-Nummer: 500 552 690 MWGLED) Mm
Vorstand ($ 26 BGB): Andr& Weber (Vorstandsvorsitzender), Clemens Schröder (stellv. Vorsitzender), IMIPARITATISCHEN
Ingo Schild (Technischer Leiter), Alexander Schmidt (Finanzvorstand), Dr. Thorsten Klüsener (Regionalverbandsarzt) Pre ale

- eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Münster: VR 3984 -

u
\
\

|

14 FRÖBEL_Bewerbung Meyerbeerstraße_Ausschreibungsnummer 04_2017

72596 Zeichen

Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft 
der Kindertagesstätte in Mecklenbeck, 
Meyerbeerstraße (Ausschreibungsnummer: 04/2017) 
Mein Zeichen: 51 10 0012 
 
 
 
 
 
 
 
10.08.2017 
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH 
Geschäftsstelle Nordrhein-Westfalen 
Komödienstraße 18-24 
50667 Köln 
Internet: www.froebel-gruppe.de 
 
Ihre Ansprechpartner bei FRÖBEL sind: 
Oliver Just, Leiter Projektentwicklung und Vertrieb Nordrhein-Westfalen 
Komödienstraße 18-24 
50667 Köln 
Telefon 0221 29 99 42 71 
just@froebel-gruppe.de 
 
Bärbel Klünter, Geschäftsleiterin 
Komödienstraße 18-24 
50667 Köln 
Telefon 0221 29 99 42 62 
kluenter@froebel-gruppe.de

www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte in der Meyerbeerstraße | 10.08.2017 
2 
 
 
Der FRÖBEL e.V. betreibt über die FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH 
mittlerweile mehr als 150 Einrichtungen in zehn Bundesländern. In einem stetigen Prozess 
entwickelt FRÖBEL innovative Wege, um Kindern und ihren Familien das beste Angebot 
für Bildung, Erziehung und Betreuung zu bieten. Im Mittelpunkt all unseres Handelns ste-
hen dabei das Wohl des Kindes und die optimale Förderung seiner Entwicklung. Zugleich 
sind die Unterstützung von Familien und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wesent-
liche Ziele. Unseren Ansatz, qualitativ hochwertige Bildungseinrichtungen für Kinder an-
zubieten, setzen wir bisher in 51 Kindergärten in NRW um. Von diesen 51 Einrichtungen 
sind zehn als Familienzentren zertifiziert.  
Gern möchten wir unser Angebot durch die Betriebsträgerschaft der neuen Kinderta-
gesstätte in der Meyerbeerstraße in Mecklenbeck auf den Standort Münster erweitern. 
Von besonderer Attraktivität für die Stadt Münster dürfte dabei unsere langjährige Erfah-
rung in der Betreuung von Kindern unter drei Jahren, unsere an die Bedürfnisse der Fa-
milien flexibel anzupassende Öffnungszeit sowie unsere durchgängige Betreuung auch 
in der Ferienzeit sein.   
Für den Start einer neuen Einrichtung in Mecklenbeck steht ein Expertenteam aus unse-
rem pädagogischen, planerischen und kaufmännischen Bereich zur Verfügung. Sie 
übernehmen vor Ort die Aufgaben, die im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur 
Inbetriebnahme anfallen. Unterstützt von den Bereichen Kommunikation und Marketing 
sowie der Rechtsabteilung in der Hauptgeschäftsstelle in Berlin werden die Personalak-
quise und der Abschluss von Arbeitsverträgen vorbereitet. Für die Aufnahme der Kinder 
stehen rechtzeitig Betreuungsverträge und sämtliche Mittel für die Elternkommunikation 
zur Verfügung. Um die besonders herausfordernde Anfangszeit beim Aufbau einer Kin-
dertageseinrichtung reibungslos zu gestalten, setzt FRÖBEL ferner auf die professionelle 
Begleitung durch die interne Fachberatung. Die Teams erhalten außerdem die Möglich-
keit und Unterstützung, eine gemeinsame inhaltliche Orientierung auf Grundlage der 
FRÖBEL-Rahmenkonzeption (siehe Be ilage FRÖBEL -Rahmenkonzeption), des FRÖBEL -
Leitbilds (siehe Beilage FRÖBEL-Leitbild) und der FRÖBEL-Standards zu erarbeiten. Zur Un-
terstützung in fachlichen Fragen und Verwaltungsabläufen steht der Leitung und dem 
Team ein inhaltlich vielfältig aufgestelltes Beraterteam zur Verfügung. Dabei kann so-
wohl auf regionale Unterstützung aus der Geschäftsstelle der Region Rhein-Ruhr als auch 
auf Unterstützung aus der Hauptgeschäftsstelle in Berlin zurückgegriffen werden. 
In der folgenden Bewerbung finden Sie eine Vorstellung von FRÖBEL als Träger und In-
formationen zu unserem pädagogischen Konzept, im Anhang eine Angabe zum Finan-
zierungrahmen, einen Ausschnitt aus dem FRÖBEL -Haustarifvertrag und eine Referenz-
liste sowie als Beilage unsere FRÖBEL -Rahmenkonzeption und das FRÖBEL -Leitbild. Für 
Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte in der Meyerbeerstraße | 10.08.2017 
3 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
1 Trägerhintergrund .............................................................................................................. 4 
1.1 Organisation und Struktur .......................................................................................... 4 
1.2 FRÖBEL als Träger ........................................................................................................ 4 
1.3 Trägerkonzeption ........................................................................................................ 4 
2 Fachlichkeit ........................................................................................................................ 5 
2.1 Rahmenkonzept, Zielgruppen, Ziele der Entwicklung ........................................... 5 
2.1.1 Bezug zu Friedrich Fröbel ............................................................................... 5 
2.1.2 Was Bildung für uns ist..................................................................................... 6 
2.1.3 Umsetzung des nordrhein-westfälischen Bildungsprogramms ................. 6 
2.1.4 Partizipation ..................................................................................................... 7 
2.1.5 Beobachtung und Dokumentation .............................................................. 8 
2.1.6 Alltagsintegrierte Sprachförderung und bilinguale Erziehung .................. 8 
2.2 Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Gender ............................ 9 
2.3 Gesundheitsförderung ............................................................................................. 10 
2.4 Sozialraumorientierung und Kooperationspartner ............................................... 11 
2.5 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft .................................................................. 14 
2.5.1 Gestaltung von Übergängen ...................................................................... 15 
2.6 Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen ............................... 16 
2.6.1 Interne Selbstevaluation .............................................................................. 17 
2.6.2 Externe Evaluation ........................................................................................ 17 
2.6.3 Fachberatung ............................................................................................... 18 
2.6.4 Mitarbeiter*innenbefragung ....................................................................... 18 
2.6.5 Elternbefragung ............................................................................................ 18 
2.6.6 Personalmanagement ................................................................................. 19 
2.6.7 Kinderschutz ................................................................................................... 20 
3 Finanzmanagement ........................................................................................................ 22 
4 Finanzierung ..................................................................................................................... 23 
4.1 FRÖBEL-Haustarifvertrag .......................................................................................... 24 
5 Referenzliste ..................................................................................................................... 25

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4 
1 Trägerhintergrund 
1.1 Organisation und Struktur 
Der FRÖBEL e.V., anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied im PARITÄTI-
SCHEN Wohlfahrtsverband, betreibt über seine FRÖBEL Bildung und Erziehung gemein-
nützige GmbH bundesweit über 150 Krippen,  Kindergärten und Horte sowie Einrichtun-
gen im Bereich Hilfen zur Erziehung. Bei uns betreuen 3.000 Mitarbeiter*innen rund 13.000 
Kinder in Kindertageseinrichtungen in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, 
Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig -Holstein sowie in 
Australien, in Polen  und in der Türkei . Durch die Unterschiede im Hinblick auf Bildungs-
pläne, Sozialräume, unterschiedliche Anzahl an Menschen mit Migrationshintergrund 
und verschiedene kulturelle Bezüge haben wir vielfältige Erfahrungen in der Umsetzung 
und Gewährleistung pädagogischer Qualität im Rahmen institutioneller  Betreuung von 
Kindern. 
1.2 FRÖBEL als Träger 
Als erfahrenes gemeinnütziges Unternehmen wissen wir um die Herausforderungen, die 
sich im Aufbau neuer Kindertages einrichtungen und in  der Übernahme einer Träger-
schaft – konzeptionell und organisatorisch – ergeben. Auf der Grundlage unseres päda-
gogischen Profils und unseres Unternehmensleitbilds ist es für uns selbstverständlich, dass 
wir alle beteiligten Akteure in diesen Aufbauprozess einbinden. 
Die Verwaltung von FRÖBEL ist in vielerlei Hinsicht erfahren. Allen Einrichtungen steht ein 
professionell aufgestelltes, internes und interdisziplinäres Beraterteam aus dem pädago-
gischen, kaufmännischen und juristischen Bereich zur Verfügung. 
Bei der Übernahme einer  Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte in der Meyerbeer-
straße in Mecklenbeck wird diese in die Region Rhein-Ruhr eingegliedert. Alle buchhal-
terisch notwendigen Abrechnungen so wie die Umsetzung der landesspezifischen Bil-
dungsschwerpunkte werden durch die Geschäftsleitung und Fachberatung vor Ort so-
wie Mitarbeiter*innen der Hauptgeschäftsstelle in Berlin sichergestellt und  koordiniert. 
Neben Verwaltungsaufgaben wie die Elternbeitragsverwaltung, Lohnabrechnung, Mit-
telverwaltung und Controlling gibt es in der Hauptgeschäftsstelle auch eine zentrale 
fachliche Beratung, Qualitätssicherung und Fortbildungsorganisation. Ebenso stellt FRÖ-
BEL als Träger die Fach- und Dienstaufsicht über das Personal sicher.  
Mit dieser Einbindung des Kindergartens in unsere Trägerstruktur sowie unseren langjäh-
rigen Erfahrungen als Träger von Kindertageseinrichtungen können wir verbindlich zusi-
chern, die landesspezifische Gesetzgebung sowie sämtliche Vorgaben hinsichtlich der 
Abrechnungssysteme zu erfüllen. 
1.3 Trägerkonzeption  
Ein ausgeprägtes fachliches Profil ist für FRÖBEL als Träger und für jede FRÖBEL -Einrich-
tung ausschlaggebend, um eine verlässliche und qualitativ hohe Bildung, Erziehung und 
Betreuung für alle Kinder anzubieten und sicherzustellen. Das Profil einer Kindertagesein-
richtung bei FRÖBEL bewegt sich dabei im Spannu ngsfeld von Gemeinsamkeit auf der 
einen und Individualität auf der anderen Seite.

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Die Gemeinsamkeit aller FRÖBEL-Einrichtung ist gekennzeichnet durch einen fachlichen 
Orientierungsrahmen, der verschiedene verbindende Elemente beinhaltet. Neben der 
Umsetzung, der durch die Länder vorgegebenen Bildungsprogramme, für Einrichtungen 
in Münster die „Bildungsgrundsätze für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreu-
ung und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen“ geben die FRÖBEL-Rahmen-
konzeption (sieh e Beilage FRÖBEL-Rahmenkonzeption) und das Leitbild von FRÖBEL 
(siehe Beilage FRÖBEL-Leitbild) eine inhaltliche Orientierung für die pädagogische Ar-
beit. Das Leitbild setzt sich aus drei Elementen zusammen: dem Unternehmensleitbild, 
dem Führungsleitbild und dem pädagogischen Leitbild. Das pädagogische Leitbild stellt 
dabei das Herzstück unserer Pädagogik dar. Es betont die Rechte von Kindern im päda-
gogischen Alltag in allen FRÖBEL -Einrichtungen. So ist es unser oberstes Ziel, Kinder bei 
ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen zu begleiten, sie im Wahrnehmen ihrer Rechte  
zu unterstützen und sie in den Einrichtungen durch gemeinsame Aushandlungsprozesse 
ihren Alltag mitgestalten zu lassen. 
Einen weiteren Orientierungsrahmen gibt der Nationale Kriterienkatalog „Pädagogische 
Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; Tietze/Viernickel, 2016). Zudem werden 
in neun FRÖBEL-Standards praxisnahe Qualitätskriterien formuliert, die den pädagogi-
schen Fachkräften in allen FRÖBEL -Einrichtungen nicht nur eine fachliche Orientierung 
in der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder geben, sondern gleichzeitig ein Leis-
tungsversprechen gegenüber den betreuten Kindern und ihren Familien darstellen. Der-
zeit werden mit den FRÖBEL -Standards folgende Themen abgedeckt: Übergänge, Be-
obachtung und Dokumentation, Qualitätsentwicklung, Zusammenarbeit mit Familien, 
Gesunde Ernährung, Beziehung, Individualisierung, Partizipation sowie Ausstattung. 
Die Individualität einer FRÖBEL-Einrichtung ist einerseits durch die unterschiedlichen So-
zialräume und die verschiedenen Menschen, die in der Einrichtung aufeinandertreffen, 
und andererseits durch ihre eigenen konzeptionellen Ausrichtungen geprägt . So kann 
eine FRÖBEL-Einrichtung ihr Profil mit dem Fokus auf bilingualer Erziehung oder Musik, Be-
wegung, Medien oder ande re Bildungsthemen ausbilden. Das individuelle Profil orien-
tiert sich dabei an den Interessen der Kinder und ihrer Familien, dem standortspezifischen 
Bedarf und den Schwerpunktthemen der pädagogischen Fachkräfte  und wird in der 
Einrichtungskonzeption festgeschrieben. 
2 Fachlichkeit 
2.1 Rahmenkonzept, Zielgruppen, Ziele der Entwicklung 
2.1.1 Bezug zu Friedrich Fröbel 
Der FRÖBEL e.V. und seine Tochtergesellschaft, die FRÖBEL Bildung und Erziehung ge-
meinnützige GmbH, tragen den  Namen jenes Pädagogen, der Begründer des Kinder-
gartens und einer anthropologischen Pädagogik der frühen Kindheit war – Friedrich Frö-
bel. Seine Pädagogik der frühen Kindheit, eine kindzentrierte und auf das Spiel begrün-
dete Pädagogik mit dem Blick auf die Ganzheitlichkeit des Kindes, ist neben den Auf-
fassungen anderer Reformpädagogen Ausgangspunkt aktueller wissenschaftlicher For-
schung. 
In der Tradition Friedrich Fröbels stehend, betrachten wir Bildung als eine aktive Tätigkeit, 
bei der sich das Kind die Welt selbstständig aneignet. Bildung ist ein lebenslanger Prozess,

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der von der Initiative und Eigenaktivität des Menschen angetrieben wird. Bildungspro-
zesse sind somit Selbstbildungsprozesse, in denen Ich-, Sozial- und Sachkompetenzen er-
worben werden. Die Ganzheitlichkeit in der Bildung, also die Bildung der Sinne sowie die 
Bildung des Körpers, des Geistes und der Gefühle, verhilft den Kindern zu einer ästheti-
schen und kognitiven Grundbildung, die für ein sensibles Empfinden der Umwelt und für 
das Zusammenleben in der Gesellschaft notwendig ist. 
2.1.2 Was Bildung für uns ist 
Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bildung und Entwicklung und ein Recht da-
rauf, dass sie auf diesem Weg begleitet und unterstützt werden. Sie gestalten ihre Bil-
dungsprozesse aktiv, indem sie mit ihrer Umgebung und den Menschen um sich herum 
in Kontakt treten und die Welt mit allen Sinnen entdecken und erforschen. Auf diesem 
Weg eignen sie sich die Welt selbsttätig an und entwickeln so ihre eigene Persönlichkeit.  
Wir verstehen kindliche Bildung als einen Prozess, der sowohl die Entwicklung sozialer und 
emotionaler Kompetenzen als auch das Ausbilden motorischer, sprachlicher und kogni-
tiver Fähigkeiten umfasst. Bildungsprozesse von Kindern sind komplexe und ganzheitliche 
Prozesse, an denen  Sinnesorgane, Körper, Sprache, Gefühle, Denken und Erinnerung 
beteiligt sind.  
Von übergeordneter Bedeutung ist dabei das Spiel der Kinder. In diesem eignen sie sich 
die Welt an, setzen sich in sozialen Prozessen mit anderen Kindern auseinander und ent-
decken oder erproben ihre eigenen Fähigkeiten. Die pädagogischen Fachkräfte sorgen 
dafür, dass die Kinder ihre Spielumgebung, ihre Spielpartner*innen und auch die unter-
schiedlichsten Spielmaterialien frei wählen können. Sie setzen sich mit den Spielideen 
der Kinder auseinander und nutzen diese für ihre pädagogischen Planungen. 
Wenn Kinder das Gefühl haben, dass ihnen vertraut und ihnen etwas zugetraut wird, 
dann gewinnen sie Sicherheit, sich Unbekanntem zuzuwenden und sich in neuen Situa-
tionen und immer wieder  anderen Konstellationen zurechtzufinden. Sie erleben so ihre 
Stärken und Möglichkeiten und gestalten mithilfe anderer Kinder und erwachsener Be-
zugspersonen ihre eigenen Bildungsprozesse. Aus diesem Grund sehen unsere pädago-
gischen Fachkräfte ihre Aufgabe darin, auf die Kinder abgestimmte Bildungsanlässe und 
Lernsituationen zu schaffen und so jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung zu un-
terstützen. 
In unseren Kindertageseinrichtungen schaffen wir auf der Basis von drei Prinzipien die 
notwendigen Vora ussetzungen, damit Bildungs - und Entwicklungsprozesse angeregt 
und begleitet sowie die Bedürfnisse der Kinder wahrgenommen und aufgegriffen wer-
den. Diese sind: Beziehung als Prinzip, Individualisierung als Prinzip sowie Partizipation als 
Prinzip. Die Art und Weise, wie mit Kindern umgegangen wird, wie sie entsprechend ihrer 
Persönlichkeit ihre Erfahrungen mitgestalten können, wie ernst sie genommen werden 
und mitbestimmen können, das alles sind für uns bedeutsame Faktoren in der Bildung, 
Erziehung und Betreuung von Kindern (für eine ausführliche Erklärung siehe Beilage FRÖ-
BEL-Rahmenkonzeption S. 12 ff.). 
2.1.3 Umsetzung des nordrhein-westfälischen Bildungsprogramms 
Die Bildungsgrundsätze von Nordrhein -Westfalen geben der Bildungsarbeit in unseren 
Kindertageseinrichtungen in Nordrhein -Westfalen einen verbindlichen Orientierungs - 
und Bezugsrahmen und definieren ein gemeinsames Bildungsverständnis.

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Die zehn Lernbereiche und Erfahrungsfelder, 
▲ Bewegung, 
▲ Körper, Gesundheit und Ernährung, 
▲ Sprache und Kommunikation, 
▲ Soziale und (inter-)kulturelle Bildung, 
▲ Musisch-ästhetische Bildung 
▲ Religion und Ethik, 
▲ Mathematische Bildung, 
▲ Naturwissenschaftlich-technische Bildung, 
▲ Ökologische Bildung 
▲ Medien,  
werden nicht losgelöst voneinander betrachtet, sondern finden sich verzahnt miteinan-
der im pädagogischen Alltag wieder. Gemeinsam mit den Kindern planen die pädago-
gischen Fachkräfte Aktivitäten und Projekte und setzen diese – immer basierend auf den 
Themen und Interessen der Kinder – um.  
Durch eine anregend gestaltete Umgebung haben Kinder die Möglichkeit, sich vielfälti-
gen Themen und Materialien zu widmen. Liebevoll gestaltete Räumlichkeiten sprechen 
die Sinne an, regen Aktivitäten an und fördern damit ki ndliche Bildungs- und Entwick-
lungsprozesse. Bei der Gestaltung der Räume wird auf ein ausgewogenes Verhältnis zwi-
schen Bewegungs -, Ruhe -, Begegnungs- und Rückzugsorte geachtet. Sie sind immer 
wieder durch Kinder und Fachkräfte veränderbar, sodass eine flexible Nutzung möglich 
ist.  
2.1.4 Partizipation 
Kinder werden von Anfang an als eigenständige und kompetente Persönlichkeiten 
wahrgenommen und respektiert. Das bedeutet, dass ihnen zugetraut wird, eigene Ent-
scheidungen zu treffen, sich offen und neugierig zu bewe gen, damit sie die Welt aktiv 
kennenlernen. Weiterhin werden sie ermutigt, sich aktiv in die Gemeinschaft der Kinder-
tageseinrichtung einzubringen. Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte ist es, Kinder in 
ihrer Entwicklung zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen herauszufinden, welche Ent-
scheidungsprozesse auch für die jüngsten Kinder entwicklungsangemessen sind.  
Kinder sollen die Erfahrung machen, dass ihre Rechte, wie sie in der UN-Kinderrechtskon-
vention beschrieben sind, anerkannt und gelebt werden, denn n ur so entwickeln sie 
Vertrauen in ihre eigenen Kräfte, lernen sich selbst, aber auch die Bedürfnisse und Wün-
sche anderer zu achten und wachsen auf diesem Weg ganz selbstverständlich in de-
mokratische Strukturen hinein.   
In der Gemeinschaft einer Kindertage seinrichtung ist es alltäglich, dass viele verschie-
dene Kinder viele unterschiedliche Sachen wollen oder auch nicht wollen. Es gilt immer, 
situationsabhängig abzuwägen, was geht oder nicht geht, auszuhandeln, ggf. Alterna-
tiven anzubieten, gemeinsame Regeln  zu formulieren, zu erklären und zu begründen. 
Damit Kinder mitbestimmen können, bieten sich vielfältige Möglichkeiten an. Grundsätz-

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lich lässt die Gestaltung des pädagogischen Alltags überall die Mitbestimmung der Kin-
der zu – z. B. bei der Wahl der Aktivitäten, der Gestaltung der Mahlzeiten, der Vorberei-
tung und Durchführung besonderer Aktivitäten (Projekte, Ausflüge, Feiern u.v.m.). Dar-
über hinaus haben alle Kinder die Möglichkeit, sich z. B. in Erzähl - und Morgenkreisen 
oder in so genannten Kinderkonferenzen bzw. Kinderparlamenten einzubringen.  
2.1.5 Beobachtung und Dokumentation 
Verschiedene Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sind das Handwerks-zeug 
pädagogischer Fachkräfte, um Entwicklungsverläufe und Bildungsprozesse der Kinder 
zu erfassen und auf dieser Grundlage die pädagogische Arbeit (Raum- und Materialge-
staltung, Tagesablauf, Angebote, Projekte etc.) gemeinsam mit den Kindern zu planen 
und ggf. zu verändern.  
Jedes Kind erhält außerdem seine eigene Bildungsdokumentation, die es aktiv mit -ge-
stalten kann. Sie besteht aus Beobachtungen, Fotos, Zeichnungen und vielem mehr. Ein 
solches Portfolio macht im Sinne eines „Buch des Kindes“ individuelle Bildungs- und Lern-
prozesse für Kinder und Erwachsene sichtbar und unterstützt die Entwicklung lernmetho-
discher Kompetenzen, da die Kinder so ihren eigenen Lernfort -schritt selbst beurteilen 
können. Die Bildungsdokumentation kann außerdem für Gespräche mit Familien genutzt 
werden und dient zur Veranschaulichung der Entwicklung des Kindes.   
Um die pädagogische Ar beit transparent zu gestalten, werden verschiedene Doku -
mentationsformen zur Visualisierung des pädagogischen Alltags, wie z. B. Dokumentati-
onswände und Schaukästen, genutzt, in denen aktuelle und vergangene Aktivitäten 
der Kinder anhand von Fotos und Beschriftungen dargestellt werden. 
2.1.6 Alltagsintegrierte Sprachförderung und bilinguale Erziehung 
Sprachliche Kompetenzen sind eine Schlüsselqualifikation in der Bildung von Kindern. Sie 
sind entscheidend, um mit anderen in Kontakt zu treten, sich mitzuteilen und um andere 
zu verstehen. Sprachbildung und -förderung ist somit eine grundlegende Aufgabe von 
Tageseinrichtungen – sowohl für Kinder mit deutscher als auch für Kinder mit nicht-deut-
scher Familiensprache. Im Sinne einer alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung 
wird das gesamte Geschehen in der Einrichtung als sprachanregendes Setting genutzt. 
Dies trägt zu einer erfolgreichen Entwicklung sprachlicher und kommunikativer Kompe-
tenzen von Kindern bei. Pädagogische Fachkräfte begleiten Alltagssituationen als 
sprachliche Vorbilder, initiieren Gespräche, stellen weiterführende Fragen, hören Kin-
dern zu und greifen ihre Themen und Interessen sprachlich auf. Auch die Gestaltung von 
Räumen durch Schriftzüge, Bezeichnungen von Gegenständen und die Darbietung von 
Büchern sind wichtige Elemente der alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung. 
Um die sprachlichen Kompetenzen von Kindern zu erweitern, unterstützt FRÖBEL weiter-
hin den frühzeitigen Kontakt zu einer Fremdsprache. Diese ist dabei in das ganzheitliche 
Konzept von alltagsintegrierter Sprachbildung und -förderung eingebettet. Neben der 
bewussten sprachförderlichen Ausgestaltung des Alltags in deutscher Sprache wird eine 
weitere Fremdsprache ins pädagogische Geschehen eingebunden. Voraussetzung da-
für ist, dass unter den pädagogischen Fachkräften Muttersprachler*innen der jeweiligen 
Fremdsprache der Einrichtung sind. So findet der Kontakt mit einer Fremdsprache nicht 
durch isolierte Programme statt, sondern ist in den Alltag der Kinder integriert. Durch die 
sie umgebende Fremdsprache kommen die Kinder ganz selbstverständlich in Kontakt

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mit dieser. Entscheidend dafür ist, dass Kinder durch die Gestaltung des Alltags selbst 
beeinflussen können, wie intensiv sie mit der Fremdsprache in Berührung kommen. Damit 
stärken wir die Selbstwirksamkeit und Freude der Kinder beim Sprachenlernen. Denn nur 
wenn Kindern die Möglichkeit gegeben wird, selbstständig zu entscheiden und ihren In-
teressen nachzugehen, werden Bedingungen für Selbstbildungsprozesse von Kindern 
geschaffen. 
2.2 Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Gender 
FRÖBEL nimmt die Verantwortung wahr, allen Kindern die bestmögliche Bildung, Erzie-
hung und Betreuung zukommen zu lassen. Kindertageseinrichtungen bieten als erste Bil-
dungsinstitutionen die Möglichkeiten des gemeinsamen Aufwachsens und Lernens von 
Kindern. Uns als Träger sowie unseren pädagogischen Fachkräften kommt damit bei der 
Überwindung von Benachteiligungen, Ungleichheit und Ausgrenzung und der Erhöhung 
von Chancengleichheit in der Teilhab e von Kindern an Bildung und Gesellschaft eine 
große Bedeutung zu. 
Inklusive Pädagogik ist die konzeptionelle Grundlage unserer Arbeit. Damit schließen wir 
uns den im Index für Inklusion formulierten Kernaussagen und den international aner-
kannten Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention an. Heterogenität als Lebensrealität 
in all ihren Erscheinungsformen bedeutet für den Alltag in unseren Kindertageseinrich-
tungen Individualität in Bezug auf soziale und ökonomische Lebenslagen, das Ge-
schlecht, die ethnisch-kulturelle Herkunft und Sprachen, auf körperliche, emotionale und 
kognitive Fähigkeiten und Voraussetzungen von Kindern. In allen FRÖBEL -Einrichtungen 
ist deshalb das pädagogische Handeln orientiert an den unterschiedlichen Bedürfnissen 
und Ressourcen von Kindern und damit sehr individuell abgestimmt. Handlungsleitend 
sind dabei Erkenntnisse aus strukturierten Bildungs - und Entwicklungsbeobachtungen, 
die bei uns alle pädagogischen Fachkräfte durchführen und in entsprechenden Doku-
mentationen nachhalt en. Über eine enge Bildungs - und Erziehungspartnerschaft mit 
den Familien erfahren wir Besonderheiten über das Kind und seine Lebensumwelt, die 
dann in den Prozessen innerhalb der Einrichtung berücksichtigt werden. Im Beratungsfall 
steht Familien und Kindern sowie Mitarbeiter*innen ein FRÖBEL-internes Beratungssystem 
zur Verfügung. Zudem ist der Kontakt zu örtlichen Stellen der Kinder- und Jugendhilfe ein 
fester Bestandteil bei FRÖBEL, um im Bedarfsfall gemeinsam passgenaue Hilfe - und 
Handlungspläne zu erstellen. 
Als weltoffener und international aktiver Träger von Kindertageseinrichtungen kommen 
bei FRÖBEL Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen, Ethnien 
und Religionen zusammen. Kinder mit Migrationshintergrund sind selbstverständlicher Teil 
der Kindergruppe. Das Verständnis, dass alle Kinder und ihre Familien gleichwertig und 
gleichberechtigt in ihren Bedürfnissen betrachtet werden, bedeutet für die Einrichtung 
und die Fachkräfte, nicht aus Angst vor Stigmatisierung und Diskriminierung Unterschiede 
zu leugnen, sondern fordert dazu auf, sich Unterschiede bewusst zu machen und auch 
als relevant für Bildungs - und Lernprozesse einzelner Kinder anzuerkennen. Wir achten 
sensibel darauf, ob die Tatsache der Migrationsgeschichte (des Kindes bzw. der Familie) 
den Zugang des Kindes zu Bildung und Erziehung erschwert. Sollte Kindern z. B. aufgrund 
ihrer nicht-deutschen Familiensprache die Teilhabe an Bildungsinhalten erschwert sein, 
findet eine gezielte alltagsintegrierte Sprachförderung statt, um Faktoren von  Benach-
teiligung (präventiv) entgegenzuwirken. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir mit den

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Kindern über verschiedene Kulturen und Religionen sprechen, sodass sie diese kennen-
lernen. Darüber hinaus erleben die Mädchen und Jungen bei uns unterschiedliche Tra-
ditionen, beispielsweise durch das Feiern von Festen wie Ostern, Weihnachten oder dem 
Zuckerfest. Die in der Einrichtung vertretenen Familiensprachen bzw. Sprachen im Allge-
meinen werden an Wänden, als Beschriftungen von Gegenständen  oder in mehrspra-
chigen Büchern aufgegriffen. Durch diese Elemente werden Kinder und Erwachsene für 
verschiedene Weltanschauungen sensibilisiert und gleichzeitig in ihren interkulturellen 
Kompetenzen gefördert.  
Es geht uns darum, Mädchen und Jungen alle Aktivitäten zu ermöglichen, sie dabei zu 
unterstützen, sich in ihrer Geschlechtsentwicklung zurechtzufinden und eine positive Ge-
schlechtsidentität herauszubilden. Dabei werden ganz bewusst weder Mädchen noch 
Jungen von Aktivitäten ausgeschlossen, sondern explizit aufgefordert, sich zu beteiligen, 
sich auszuprobieren und Dinge zu wagen. Unsere pädagogischen Fachkräfte sind an-
gehalten, sich mit ihrer eigenen Haltung und möglicherweise vorhandenen Vorurteilen 
auseinanderzusetzen und diese ggf. zu überwinden. Mädchen und Jungen haben nicht 
nur die gleichen Rechte, sondern dürfen sich auch spielerisch mit der Rolle des jeweils 
anderen Geschlechts auseinandersetzen. Selbstverständlich ist bei uns „erlaubt“, dass z. 
B. Jungen Mädchenkleider oder Mädchen Anzüge und K rawatten anziehen, das Spiel 
mit Puppen ablehnen und es vorziehen, Fußball zu spielen etc. Weiterhin unterstützen 
unsere Fachkräfte sensibel und aufmerksam Mädchen und Jungen darin, handlungs-
kompetent, konflikt- und entscheidungsfähig zu sein bzw. zu werde n. Sie werden darin 
begleitet und unterstützt, eine eigenständige, selbstbestimmte Sexualität zu entwickeln 
und sich Freiräume zu schaffen, in denen sie Eigenständigkeit entwickeln und neue Er-
fahrungen erleben können. Im Bereich „Soziale und emotionale Ent wicklung“ werden 
im Nationalen Kriterienkatalog zudem Kriterien zur Entwicklung einer resilienten Persön-
lichkeit beschrieben, die die geschlechtssensible Bildung, Erziehung und Betreuung von 
Kindern untermauern. 
2.3 Gesundheitsförderung 
Eine lebensweltbezogene und ganzheitliche Gesundheitsförderung ist eine zentrale Auf-
gabe in unseren Kindertageseinrichtungen und hat zum Ziel, die individuellen Ressour-
cen eines Kindes, einer Familie und des pädagogischen Personals zu stärken. Ein ganz-
heitlicher Ansatz von Gesun dheitsförderung beinhaltet u. a. Bewegungs - und Ernäh-
rungserziehung sowie die Förderung von Resilienz und Unfall-, Gewalt- und Suchtpräven-
tion. 
Bewegung hat in dieser Hinsicht in der Entwicklung der Kinder einen besonderen Stellen-
wert, denn es besteht ein enger Zusammenhang zwischen psychischem und physi-
schem Wohlbefinden, der Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und dem Beherrschen mo-
torischer Abläufe. Eine zentrale Aufgabe ist es daher, Kindern sowohl in den Innenräu-
men als auch auf dem Außengelände großzüg ige und anregende Bewegungsräume 
für Spiele und motorische Aktivitäten zur Verfügung zu stellen.  
Für Kinder sind Entspannung und Erholung wichtige Voraussetzungen für ihr Wohlbefin-
den und ihre Gesundheit. Kinder brauchen hier zum einen Unterstützung bei d er Stress-
regulation in der Interaktion mit der Bezugsperson und zum anderen Ruheräume und 
verschiedenste Schlafmöglichkeiten entsprechend ihren individuellen Schlaf- und Rück-

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zugsbedürfnissen. Im pädagogisch geführten Angebot bieten Sinnesübungen, Ge-
schichten etc. den Kindern einen Raum, ihre eigene Körperwahrnehmung zu entwickeln 
und Selbstregulation der eigenen Gefühle zu erlernen.  
Unsere Ernährungskonzeption sieht für die Kinder eine ausgewogene, altersentspre-
chende hochwertige Ernährung vor, die sich an den Empfehlungen der Deutschen Ge-
sellschaft für Ernährung orientiert. Dabei werden die unterschiedlichen ethnischen und 
religiösen Hintergründe der Kinder und ihrer Familien berücksichtigt sowie den Kindern 
im Bedarfsfall Allergiker gerechte Mahlzeiten angeboten. Als Getränke stehen Tafelwas-
ser und ungesüßte Früchtetees zur Verfügung. Um direkten Einfluss auf die Zubereitung 
der Speisen zu haben, gehen wir davon aus, dass eine Frischküche vorgesehen ist. Essen 
und Trinken ist aber viel mehr als bloße Nahru ngsaufnahme, denn die Atmosphäre, die 
die Kinder während der Mahlzeiten erleben, beeinflusst ihre Ernährungsgewohnheiten 
und ihre Fähigkeit, etwas zu genießen. Der Einbezug der Eltern durch Informationsveran-
staltungen, Aushänge und Mitmachaktionen unterstü tzt die Zusammenarbeit und er-
höht die Chancen, dass im familiären Alltag Aspekte der Gesundheitsförderung inte-
griert werden. 
Erklärtes Ziel im Rahmen des Kinderschutzes ist es, Kinder zu schützen, Misshandlungen 
und Vernachlässigung vorzubeugen und proakti v zu handeln. FRÖBEL hat dazu ein ei-
genes Kinderschutzkonzept (siehe auch Abschnitt Kinderschutz) entwickelt und geht da-
mit weit über die üblichen Standards hinaus (§ 8a SGB VIII). Wichtiger Bestandteil des 
FRÖBEL-Kinderschutzkonzepts ist die fortlaufende Qualifizierung und Sensibilisierung der 
pädagogischen Fachkräfte und die Bildung regionaler Kinderschutzteams. Außerdem 
gibt es eine klare Positionierung zur Prävention als eine Notwendigkeit, Kinder wirksam 
vor Gefahren zu schützen.  
Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Personals in FRÖBEL-Einrichtungen zu stär-
ken, wurde ein eigenes Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement entwi-
ckelt. Dies beinhaltet u. a. eine Arbeitszeitentlastung ab dem 56. bzw. 61. Lebensjahr der 
Mitarbeiter*innen. Weiterhin gehören dazu diagnostische Methoden wie Mitarbeiter*in-
nenbefragungen und Gefährdungsbeurteilungen, eine ergonomische Ausstattung des 
Arbeitsplatzes, betriebsärztliche Untersuchungen zur Impfprophylaxe sowie Arbeits-
schutzberatungen, Betriebsvereinbarun gen zum Wiedereingliederungsmanagement 
sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, tariflich vereinbarte Zeiten für die mittel-
bare pädagogische Arbeit sowie trägerinterne Fortbildungsangebote.  
2.4 Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Die Vernetzung im und die Einbindung in den Sozialraum sowie die direkte Zusamme n-
arbeit mit der Kommune sind uns äußerst wichtig. Wie in allen bereits vertretenen Regio-
nen dient uns der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband als Dachverband. 
Die künftige Einrichtung befindet sich auf einem Areal an der Meyerbeerstraße im Bau-
gebiet Mecklenbeck-Mitte in direkter Nachbarschaft zur örtlichen Feuerwache. In den 
letzten Jahren hat sich im Bereich rund um die Feuerwache viel verändert. Nach Ände-
rung des Bebauungsplans war es ein erklärtes Anliegen, die Vielfältigkeit des Wohnraums 
im Stadtteil zu erhöhen und eine zukunftsfähige Stadtentwicklung zu fördern. Im Rahmen 
von Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern soll hier ein Mix aus Wohnungen für Se-
nioren, Wohnungen für Familien und in tegrativem Wohnen entstehen. Die direkte Um-

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gebung ist also geprägt von Wohnraum sowie kleineren Einkaufsmöglichkeiten. Außer-
dem befindet sich in direkter Nachbarschaft eine städtische Gemeinschaftsgrundschule 
und ein weiterer städtischer Kindergarten (Brockmannstraße 162). Die neue Einrichtung 
in der Meyerbeerstraße soll dazu beitragen den Versorgungsgrad der außerfamilialen 
Betreuung im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren sicherzustellen. Insbesondere ist 
durch zwei neue Baugebiete in nächster Umgebung von einem steigenden Bedarf an 
Kinderbetreuungsangeboten auszugehen. 
Die Leistungsvereinbarung umfasst aktuell die Übernahme der Trägerschaft einer vier-
gruppigen Kindertageseinrichtung mit einem Angebot von insgesamt 70-75 Plätzen, von 
denen 22 U3-Plätze und 48-53 Ü3-Plätze sind. Für die Aufnahme von Kindern unter drei 
Jahren hat FRÖBEL ein speziell ausgerichte tes Konzept, das unter anderem eine sanfte 
Eingewöhnung nach dem Berliner oder Münchener Eingewöhnungsmodell, sogenannte 
Nestgruppen für die ganz Kleinen sowie stabile, liebevolle Beziehungen zu Bezugserzie-
her*innen vorsieht. In fast allen FRÖBEL-Einrichtungen können Kinder ab einem Alter von 
acht Wochen betreut werden, so dass wir im Gebiet der U3 -Betreuung umfassende Er-
fahrungen besitzen, die auf die neue Einrichtung übertragen werden. Bei der Gestaltung 
der Öffnungszeiten und Angebotsstruktur orientieren wir uns an den Bedürfnissen der Fa-
milien und ermöglichen so eine bessere Vereinbarkeit von „Familie und Beruf“. Schließ-
tage durch Teamfortbildungen und Konzeptionstage werden langfristig angekündigt. 
Die sozialräumliche Einbindung der Einrichtung als Ort der Begegnung von Familien ist 
uns sehr wichtig. Sie soll ein kommunikativer Schnittpunkt von Lebens- und Alltagsthemen 
der Familien sein. Deshalb betrachten wir die Zusammenarbeit mit den Familien und da-
mit deren Beteiligung sowie die Gemeinwesensorientierung als grundlegende Elemente 
der pädagogischen Arbeit und können auch hier auf Erfahrungen eigener Einrich tun-
gen als Familienzentren zurückgrei fen. Familienmitglieder können beispielsweise Aus-
flüge begleiten und mitgestalten, mit dem Team Feste und Feiern organisieren oder sich 
als Lesepaten in den pädagogischen Alltag einbringen. 
Durch die direkte Nähe zur städtischen Gemeinschaftsgrundschule (Peter-Wust-Schule) 
ist die von FRÖBEL angestrebte enge Zusammenarbeit mit der Grundschule problemlos 
umsetzbar. Gegenseitige Besuche sowie ein enger pädagogischer Austausch ermögli-
chen einen reibungslosen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Darüber hin-
aus befinden sich im direkten Umfeld der neuen Einrichtung weitere Einrichtungen von 
unterschiedlichen Trägern mit interessanten Konzepten. Hier sehen wir, insbesondere in 
diesem Sozialraum, gute Ansätze für die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von sozial-
raumorientierten Arbeitsprinzipien und interkulturellen Konzepten. Benachbarte Einrich-
tungen sollen, insbe sondere bei der Belegung von Be treuungsplätzen zum neuen Kin-
dergartenjahr, in die Prozesse einbezogen werden, damit alle Einrichtungen, unter Be-
rücksichtigung von Wunsch- und Wahlfreiheit der Familien, eine möglichst optimale Be-
legung vornehmen können. Die Teilnahme am „Kita-Online-Portal“ ist für FRÖBEL selbst-
verständlich. 
Neben den zehn verankerten Bildbereichen der „Bildungsgrundsätze für Kinde r von                   
0 bis Schuleintritt in der Kindertagesbetreuung im Primarbereich in Nordrhein – Westfa-
len“ wird ein spezielles Thema in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit gestellt, das 
sich wie ein roter Faden im täglichen Geschehen in der Kindertageseinrichtung zeigt.

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Geplant ist auf Grund der Lage der Kindertageseinrichtung die Kombination von natur-
pädagogischen Elementen und den Themen Mathematik, Informatik, Naturwissen-
schaft und Technik (MINT). 
Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie staunen über biologische und physikalische Ge-
setzmäßigkeiten, finden eigene Erklärungen und haben unzählige Fragen. Diesen Pro-
zess der Entwicklung naturwissenschaftlicher, technischer und mathematischer Kompe-
tenzen unterstützen wir, indem jedem Kind Raum und  Zeit zum eigenständigen Entde-
cken, Forschen, Konstruieren und Probieren gegeben wird. 
Die Begegnung mit den Themen Natur, Naturwissenschaften und Technik fängt dabei 
bereits in der Gestaltung des Innenbereichs und des Außengeländes der Kindertages-
einrichtung an. Vielfältige Naturmaterialien, die ebenso von den Kindern selbst gesam-
melt und mitgebracht werden, werden angeboten und in verschiedenste Aktivitäten, 
wie Experimentieren, Bauen und Konstruieren, Musizieren und Gestalten, eingebunden. 
Pflanzen, Beete, Kräuter- und Gewürzgärten können von Kindern, Fachkräften und Eh-
renamtlichen gemeinsam angelegt werden. Im Nachgang werden sie von den Kindern 
gepflegt und sie können ihr Wachsen und Blühen beobachten. 
Exkursionen  und Ausflüge rund um den „Galgenbach“ erweitern das naturpädagogi-
sche Angebot der Einrichtung. Es ist ein Ort der Ruhe mit einem ganz besonderen Cha-
rakter und eignet sich für Spaziergänge und Entdeckungstouren der Flora und Fauna. 
Als eine besondere Verbindung zum Natur- und Tierleben ist eine Kooperation mit dem 
in der Nähe der Einrichtung lokalisierten Reitverein St. Georg vorstellbar. Die Kinder könn-
ten Erfahrungen über Abläufe auf einem Pferdehof sammeln und natürlich selbst mit 
den Tieren in Kontakt treten. Langsames Heranführen der Kinder  an die Pferde durch 
Beobachten, Streicheln, Füttern könnte stetig erweitert werden. Dadurch lernen Kinder 
den Umgang mit Tieren, loten selbst aus, was sie sich zutrauen und was noch nicht und 
ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt. 
Um der Natur auf vielfältige Weise zu begegnen, stehen den Kindern verschiedene Ma-
terialien zur Verfügung. So können sie von den Naturmaterialien die Eigenschaften und 
Beschaffenheit sowie Mengen und Gewichte auf ganz natürliche Weise erkunden. Un-
terstützend steht neben Lupen, Mikr oskopen und Beobachtungsbechern eine Vielzahl 
an analytischem Werkzeug zur Verfügung. Dem Thema MINT wird darüber hinaus durch 
weitere Freiräume zum Entdecken und Forschen Raum geschaffen.  
Den Kindern stehen vielfältige(z.B. Magnetwerkstatt, Stromwerkstatt, Bau- und Konstruk-
tionswerkstatt) und auch besondere (z.B. Tablets, Endoskop Kameras) Materialien zur 
Verfügung. Dem Forscherdrang der Kinder wird Raum und Zeit gegeben und Forscher-
fragen, Vermutungen und Hypothesen können nachgegangen werden. Zur unters tüt-
zenden Ausgestaltung des MINT–Ansatzes in der geplanten Kindertageseinrichtung wer-
den Fortbildungsmöglichkeiten durch das Haus der kleinen Forscher in Anspruch genom-
men. Ziel ist es, durch die Bestrebung der Kindertageseinrichtung als Haus der kleinen 
Forscher zertifizieren zu lassen, Kindern schon frühzeitig die Lust und Freude am Erkunden 
der (Um-)Welt zu bestärken. 
Auch die Bildung für nachhaltige Entwicklung spielt in diesem Zusammenhang eine 
wichtige Rolle. Kinder lernen beispielsweise die Natur zu achten, bedacht mit Ressour-
cen umzugehen, selbst Spielzeuge herzustellen und zu reparieren. Müll zu trennen und

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Materialien zu recyceln. So entwickeln sie am Vorbild der Erwachsenen selbst ein Ver-
ständnis für ihr eigenes Handeln und den Umweltschutz. Vorstellbar ist dafür die Etablie-
rung einer kleinen Sammelstelle z.B. in Form eines Bauwagens in Anlehnung an das itali-
enische Model einer ReMida in Reggio Emilia. Materialien, die in Industrie, Handel, Hand-
werk und Gewerbe abfallen, werden als einzigartige Ressourcen in der ReMida gesam-
melt und zum Spielen, Bauen, Konstruieren, Forschen, Gestalten, Neuentdecken und 
Zweckentfremden weiterverwendet. Eine ReMida weckt das Bewusstsein für Ressourcen 
und zeigt die Schönheit und Nutzbarkeit des vermeintlichen Abfalls. 
Wir begleiten die Kinder auf ihren Weg und ermöglichen ihnen ihre Welt mit allen Sinnen 
wahrzunehmen. 
2.5 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft 
Die Einbindung von sowie der Austausch mit den Familien sind für die Bildung und Erzie-
hung der Kinder von wesentli cher Bedeutung. Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit 
steht das gemeinsame Bemühen um die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes. 
Ziel ist es, diese Zusammenarbeit in eine Erziehungspartnerschaft münden zu lassen, in 
der 
▲ sich alle Beteiligten über die Belange der Kinder, der Familien und der Tages-
einrichtung austauschen und kooperieren, 
▲ die Bedeutsamkeit der beiden Lebenswelten (Familie und Kindertagesein-
richtung) anerkannt wird, 
▲ die Verantwortung für die Förderung des Kindes von Familien und Kinderta-
geseinrichtung wahrgenommen wird, 
▲ die Beteiligten partnerschaftlich handeln, um eine individuelle Lernumge-
bung zu schaffen und eine individuelle Förderung zu ermöglichen. 
Im Sinne einer auf diese Art gestalteten Partnerschaft übernehmen Kindertageseinrich-
tung und Familie gleichermaßen Verantwortung für die Bildung und Erziehung des Kin-
des. Zu berücksichtigen ist hierbei selbstverständlich die Akzeptanz unterschiedlicher 
Wertvorstellungen, kultureller bzw. religiöser Vorstellungen und Lebensentwürfe. Neben 
den rechtlichen Vorgaben zur Beteiligung von Familien und Kindern an Entscheidungen 
der Einrichtung verstehen wir unter einer qualitativ hochwertigen pädagogischen Arbeit 
auch die entsprechende Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse von Familien 
und Kindern - beides bedingt sich.  
In der konkreten Zusammenarbeit mit Familien sind daher neben Elternabenden, Tür - 
und Angelgesprächen, gemeinsamen Ausflügen und Festen insbesondere folgende Ko-
operationsangebote vorgesehen: 
▲ Intensive Gespräche in der Eingewöhnungszeit, um das Kind und deren Fa-
milie und damit deren gelebte Familienkultur (Familienform, Sprache/n, Reli-
gion, Gewohnheiten etc.) und Lebenslage besser einschätzen und entspre-
chend darauf eingehen zu können.   
▲ Regelmäßige Entwicklungsgespräche, die den Austausch und die fachliche 
Einschätzung des Entwicklungsstandes, der Interessen und Neigungen des 
Kindes sowie geplante Maßnahmen zu seiner Förderung zum Inhalt haben.

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Dies geschieht auf der Grundlage der Entwicklungs- und Bildungsdokumen-
tationen und der Beobachtungen und Deutungen der Eltern. 
▲ Die Einrichtung einer Lounge, welche die Familien zum Verweilen in der Kin-
dertageseinrichtung und zum Austausch mit anderen Eltern einlädt. 
▲ Die Einbindung und Beteiligung der Eltern an pädagogischen Aktivitäten wie 
Vorlesepatenschaften oder die Durchführung naturwissenschaftlicher Pro-
jekte. 
▲ Transparenz der pädagogischen Arbeit durch Einladung zu Hospitationen 
und Besuchstagen sowie regelmäßige Information und Dokumentation pä-
dagogischer Aktivitäten und Projekte. 
▲ Die  Beratung in erzieherischen Fragen rund um Themen wie Ernährung, 
Schlafen, Interessen und Neigungen des Kindes. 
▲ Themenbezogene Elternabende zur Elternbildung und zum Erfahrungsaus-
tausch der Eltern untereinander.  
Die Beteiligung erfolgt darüber hinaus in Mitwirkungsgremien, die durch die jährliche 
Wahl der Elternvertretungen und Gesamtelternvertretungen (Elternbeirat) besetzt wer-
den. Elternbeschwerden werden im Rahmen d es FRÖBEL -Beschwerdemanagements 
auf allen Ebenen zeitnah, verantwortungsbewusst und aufklärend bearbeitet und als 
Impuls zur Weiterentwicklung unserer Arbeit gewertet. 
2.5.1 Gestaltung von Übergängen 
Eingewöhnung 
Während der Eingewöhnungszeit hat das Kind ausreichend Gelegenheit, sich mit der 
neuen Umgebung, den dazugehörigen Personen in der Kindertageseinrichtung und ih-
ren Abläufen vertraut zu machen. Auch die Familien bekommen während dieser Zeit 
die Möglichkeit, die Kindertageseinrichtung, die Strukturen und ihre Ansprechpersonen 
kennenzulernen.  
Eine Eingewöhnung ist dann gelungen, wenn das Kind Sicherheit und Vertrauen in seine 
neue Umgebung und zu seinen neuen Bezugspersonen entwickeln konnte. Auch für die 
Familien ist diese Zeit besonders wichtig, damit sie ihr Kind in verlässlichen Händen wissen 
und die pädagogischen Fachkräfte als kompetente und aussagefähige Ansprechpart-
ner*innen für ihr Kind wahrnehmen. 
Ein konzeptionell begründetes Eingewöhnungskonzept, d as sich entweder am Berliner 
oder Münchener Eingewöhnungsmodell orientiert, erleichtert bei uns diesen Übergang 
für alle Beteiligten. 
Alltägliche Übergänge 
Neben zeitlich begrenzten Übergängen gibt es zudem solche, die ein Kind jeden Tag 
durchlebt. Die morgendliche Trennung beim Bringen des Kindes muss genauso wie das 
Abholen professionell begleitet werden. Eine angenehme Atmosphäre, individuelle Ri-
tuale und die Gelegenheit zum Austausch erleichtern diese Übergangssituation für Kin-
der und Familien gleichermaßen.

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Übergänge im Haus 
Um Kindern auch bei Übergängen innerhalb eines Hauses Orientierung und Sicherheit 
zu geben, erhalten sie die Möglichkeit, sich allmählich an die bevorstehende Verände-
rung zu gewöhnen. Gemeinsam mit der aktuellen Bezugsperson könne n sie die neue 
Umgebung erschließen, Beziehungen zu den neuen pädagogischen Fachkräften auf-
bauen und erste Kontakte zu neuen Spielpartner*innen knüpfen. 
Übergang in die Grundschule  
Auch der Übergang in die Grundschule wird von unseren Fachkräften kompeten t vor-
bereitet. Wenngleich die gesamte Zeit in der Kindertageseinrichtung als Schulvorberei-
tung gilt, gewinnen Themen, die mit der Schule verbunden sind, im letzten Kindergarten-
jahr an Bedeutung.  
Eine erfolgreiche Gestaltung des Übergangs zeichnet sich dadurch aus, dass es sowohl 
Angebote für die Kinder als auch für ihre Familien gibt. Die Kindertageseinrichtung ar-
beitet eng mit der ortsansässigen Grundschule zusammen. Sie planen z. B. gemeinsame 
Elternabende, die Kinder haben die Gelegenheit, die Grundschule kennenzulernen und 
die zukünftigen Lehrer*innen besuchen die Kinder im Kindergarten.  
Obgleich die Neugier auf die Schule bei den meisten Kindern überwiegt, stellt der Austritt 
aus der Kindertageseinrichtung auch eine Trennung von Gewohntem und Liebgewo n-
nenem dar. Kindern diesen Abschied von Freundinnen und Freunden und von vertrau-
ten erwachsenen Bezugspersonen zu erleichtern, ist ebenso Aufgabe im letzten Jahr. 
2.6 Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen 
Durch den Einsatz verschiedener Verfahren wird die pädagogische Qualität von FRÖ-
BEL-Einrichtungen stetig weiterentwickelt und gesichert. Das Team „Pädagogik und 
Qualitätsentwicklung“ in der FRÖBEL -Hauptgeschäftsstelle ist zentral verantwortlich für 
das Qualitätsmanagement bei FRÖBEL. 
Das Qualitätsmanagement umfasst folgende wesentliche Elemente bzw. Instrumente: 
▲ Jährliche interne Evaluation der pädagogischen Arbeit in unseren Einrichtun-
gen durch die Teams mit Hilfe der Arbeitsmaterialien zum Nationalen Kriteri-
enkatalog (NKK) in Kindertageseinrichtungen.  
▲ Systematische und regelmäßige Qualifizierung aller Fachberater*innen und 
aller Leitungskräfte in sogenannten FRÖBEL-Kursen zur Qualitätsentwicklung 
zu pädagogischen Inhalten und systematischem Vorgehen in Qualitätsent-
wicklungsprozessen mit dem Ziel nachhaltig beste Fachpraxis in unseren Ein-
richtungen sicherzustellen. 
▲ Durchführung externer Evaluationen durch unabhängige Evaluator*innen 
unter Anwendung der anerkannten Evaluationsinstrumente KRIPS-R, KES-R 
und HUGS.  
▲ Jährliche Bearbeitung der Checklisten Hygiene und Sicherheit zur Wahrung 
der Vorgaben der Rahmenhygienepläne sowie regelmäßige Sicherheitsbe-
gehungen

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▲ Durchführung regelmäßiger Qualitätszirkel zu zentralen pädagogischen The-
men, aber insbesondere auch zu den Themenbereichen Kinderschutz, Si-
cherheit, Hygiene und Datenschutz. 
▲ Begleitung und Beratung der FRÖBEL-Einrichtungen durch qualifizierte Fach-
berater*innen zur Unterstützung der Qualitätsentwicklungsprozesse, aber 
auch, um aktuelle Entwicklungen (z. B. neues Kinderschutzgesetz) zügig um-
zusetzen und wesentliche Entwicklungen in einzelnen Bundesländern zu 
etablieren (z. B. verpflichtende externe Evaluation in Berlin). 
▲ Systematische Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte vor dem Hinter-
grund der gesetzten Qualitätsziele im Rahmen einer zentralen Qualitätsent-
wicklungsstrategie. 
▲ Zentrales Beschwerdemanagement für Eltern sowie Mitarbeiter*innen, das 
gemeinsam mit den Betriebsräten umgesetzt wird, um Verbesserungspotenti-
ale zu erschließen. 
▲ Befragung der Mitarbeiter*innen in einem zweijährigen Turnus und anschlie-
ßende intensive Auswertung der Ergebnisse mit Leitung, Team und Eltern in 
allen Einrichtungen. 
▲ Jährliche Elternbefragung mit anschließender Auswertung der Ergebnisse mit 
Leitung, Team und Eltern in allen Einrichtungen. 
2.6.1 Interne Selbstevaluation 
Einen fachlichen Rahmen für die Qualitätsentwicklung und -sicherung bildet der Natio-
nale Kriterienkatalog „Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; 
Tietze/Viernickel, 2016). In seinen Qualitätsbereichen wird beste Fachpraxis d urch kon-
krete Handlungsempfehlungen für pädagogische Fachkräfte beschrieben. Mittels der 
Checklisten des dazugehörigen Handbuchs „Pädagogische Qualität entwickeln“ 
(Tietze/Viernickel, 2016) schätzen die Teams ihre pädagogische Arbeit selbst ein. Durch 
diese regelmäßig durchgeführten internen Evaluationen wird verstärkt die Verantwor-
tung und die fachliche Kompetenz des pädagogischen Personals unserer Kindertages-
einrichtungen für die Sicherung der Qualität ihrer Arbeit betont. Mithilfe verschiedener 
Methodenbausteine des Handbuchs werden auf Basis der Ergebnisse Qualitätsentwick-
lungsprozesse angestoßen, die in Zielvereinbarungen festgelegt und durch geplante 
Umsetzungsschritte ausgeführt werden. 
2.6.2 Externe Evaluation 
FRÖBEL lässt als erster Träger deutschlandweit seine Kindertageseinrichtungen durch ei-
nen kompetenten Partner extern evaluieren. In einem ersten Projektzeitraum von Okto-
ber 2016 bis April 2021 werden die Einrichtungen von erfahrenen und geschulten Evalu-
ator*innen der Institute EduCert GmbH und PädaQUI S gGmbH anhand der Krippen -, 
Kindergarten- bzw. Hort- und Ganztagsangebote-Skala (KRIPS-R, KES-R und HUGS) in ih-
rer pädagogischen Arbeit eingeschätzt. Ziel ist es, das seit 2010 in Berlin bestehende Sys-
tem einer verpflichtenden externen Evaluation im Fünf-Jahres-Zyklus auf alle FRÖBEL-Ein-
richtungen auszuweiten. Damit stellt FRÖBEL sicher, dass der interne Blick auf die Qualität 
durch einen externen und objektivierten Blick ergänzt wird. Die ressourcenorientierten

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Rückmeldungen werden in den bestehenden Qualitätsentwicklungsprozess der Einrich-
tungen integriert und durch die Fachberatung inhaltlich unterstützt. So wird sicherge-
stellt, dass vorhandene Qualität gesichert und Potenziale weiterentwickelt werden. 
Neue FRÖBEL-Einrichtungen werden systematisch in die  bestehenden Strukturen inte-
griert. 
2.6.3 Fachberatung 
Fachberater*innen sind eine wichtige fest installierte Instanz innerhalb bei FRÖBEL. Sie 
sind an Entwicklungen des Trägers im Bereich des pädagogischen Profils und des Quali-
tätsmanagements eng beteiligt und fungieren als Multiplikatoren dieser Maßnahmen. 
So stützen unsere Fachberatungen die Qualitätsentwicklung und -sicherung und die pä-
dagogische Arbeit direkt vor Ort. Die Fachberatung bei FRÖBEL ist gekennzeichnet von 
einer hohen frühpädagogischen Fachkompetenz. Mit Zusatzqualifikationen aus den Be-
reichen Beratung und Coaching bringen sie in verschiedenen Settings ihre Expertise ein. 
Vornehmliche Aufgabe der Fachberaterinnen und Fachberater ist es, die Fachkräfte in 
den Einrichtungen im Sinne eines kollegiale n Beratungssystems zu stärken. Dieses syste-
mische Beratungsangebot in engem Kontakt zu den Teams ermöglicht es, konkrete und 
auf die Bedürfnisse der Kindertageseinrichtung abgestimmte Unterstützungsleistungen 
zu erbringen. Durch die Arbeit mit den Teams an  inhaltlichen Themen stellen die Fach-
beratungen sicher, dass der pädagogische Orientierungsrahmen in den Einrichtungen 
von allen Beteiligten umgesetzt wird. Dienstrechtliche Eingriffe übernimmt die Fachbe-
ratung bei FRÖBEL nicht. 
2.6.4 Mitarbeiter*innenbefragung 
Die alle zwei Jahre stattfindende Mitarbeiter*innenbefragung ist als partizipatives Ele-
ment fester Bestandteil des Systems der Qualitätsentwicklung und -sicherung. Sie stellt 
sicher, dass alle zu Wort kommen und an Entwicklungen beteiligt werden. Die Ergebnisse 
der Befragung geben wertvolle Rückmeldungen, aus denen sich durch kritische Ausei-
nandersetzungen Veränderungen entwickeln lassen, die wiederum als verbesserte Be-
dingungen Mitarbeiter*innen zugutekommen. 
2.6.5 Elternbefragung 
Eine regelmäßig stattfindende Elternbefragung ist als partizipatives Element fester Be-
standteil des Systems der Qualitätsentwicklung und -sicherung. Sie ergänzt damit als 
Strukturmoment den täglichen persönlichen Austausch zwischen Eltern und pädagogi-
schen Fachkräften. 
Die Ergebnisse der Befragungen geben wertvolle Rückmeldungen, aus denen sich 
durch kritische Auseinandersetzungen Veränderungen entwickeln lassen, die allen Ak-
teur*innen des Systems zugutekommen. Am Standort Meyerbeerstraße wird einmal jähr-
lich eine Elternbefragung mittels Fragebogen stattfinden. Eltern haben durch die Befra-
gung die Möglichkeit, Feedback zu geben, ihre Bedarfe und Bedürfnisse fokussiert zu 
formulieren und so dem Grad ihrer Zufriedenheit und der Zufriedenheit ihres Kindes/ihrer 
Kinder Ausdruck zu verleihen. Selbstverständlich erfolgt die Auswertung in anonymisierter 
Form und Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich.

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2.6.6 Personalmanagement 
Die personelle Ausstattung unserer Kindertageseinrichtungen bezüglich Anzahl sowie 
Qualifikation der Fachkräfte und Leitungen richtet sich nach den jeweiligen landesge-
setzlichen Vorgaben. Die Personalauswahl erfolgt dezentral für die jeweilige Kinderta-
geseinrichtung. Den Bewerbungsgesprächen liegt ein einheitlicher Gesprächsleitfaden 
zu Grunde, der die Zuverlässigkeit der Auswahlentscheidung unterstützt. Sowohl für pä-
dagogische Fachkräfte als auch für Leitungskräfte gibt es Stellenbeschreibungen, die 
sie vor Beginn ihrer Tätigkeit in einer FRÖBEL-Einrichtung erhalten. 
Eine gute pädagogische Fachpraxis erfordert reflektiertes pädagogisches Handeln, die 
Auseinandersetzung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die Vertiefung der 
eigenen berufsbezogenen Kompetenzen sowie die Weiterentwicklung professioneller 
Haltungen. Um unsere Fachkräfte darin zu unterstützen, bietet FRÖBEL über das FRÖBEL-
Bildungswerk ein umfangreiches Qualifizierungsprogramm an. 
Individuelle berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungen, Teamfortbildungen, kontinu-
ierlicher kollegialer Fachaustausch sowie die Möglichkeit von Zusatzausbildungen und 
akademischen Berufsabschlüssen sind weitere wesentliche Elemente unseres Personal-
entwicklungskonzepts. Ebenfalls können Fachkräfte in anderen FRÖBEL -Einrichtungen 
hospitieren und sich in regionalen Arbeitskreisen zu pädagogischen Fragestellungen 
austauschen. Eine besondere Möglichkeit zur Fachkräftequalifizierung wurde mithilfe ei-
nes Konzepts von Fach- und Führungskarrieren realisiert, das eine Karrieremöglichkeit bei 
FRÖBEL darstellt. 
Für sämtliche Fort- und Weiterbildungsaktivitäten unserer Mitarbeiter*innen besteht ein 
tariflich verankertes Recht auf Freistel lung von der Arbeit für den Besuch dieser Veran-
staltungen mit einem Umfang von mindestens drei Arbeitstagen pro Jahr. Schließtage 
im Zuge der Fortbildungsinitiative des FRÖBEL -Curriculums ermöglichen den Teams ge-
meinsames Diskutieren, Reflektieren und Vers tändigen. FRÖBEL -interne Fortbildungen 
sind für unsere Mitarbeiter*innen kostenlos. 
Neben Fortbildungen gehören zu den systematisch genutzten Instrumenten der Perso-
nalführung und -entwicklung: 
 Strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 
 Regelmäßig stattfindende Teamberatungen 
 Jährliches Personalentwicklungsgespräch 
 Fachtage 
Einrichtungsleitungen sind bei FRÖBEL Führungskräfte und werden auf die Tätigkeit vor-
bereitet und unterstützt. Sie arbeiten effizient und auf den Standort abgestimm t mit ei-
nem eigenen Jahresbudget. Die Leitung arbeitet nach einem transparenten Leitungs-
konzept, für das unser Führungsleitbild (siehe Beilage FRÖBEL -Leitbild) Rahmen und Ori-
entierung bietet. Die Leitungen werden zudem durch regelmäßigen Austausch unter-
stützt:

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 Monatliche Besprechungen aller Leitungskräfte mit der Geschäftsleitung und 
Fachberatung 
 Individuelle Besprechungen der Leitung mit der Geschäftsleitung 
 Regelmäßige Beratung, Begleitung und Unterstützung durch Fachberatung 
 Spezielle Fortbildungsangebote und Trainingsmaßnahmen 
Darüber hinaus steht jeder Leitung im Rahmen der Wirtschaftsplanung ein Jahresbudget 
für Supervision zur Verfügung. FRÖBEL bietet pädagogischen Fachkräften die Möglich-
keit, bei Fachfragen direkt, vertraulich und unbürokratisch ein Coaching wahrzuneh-
men. Dazu wurde bei der vom FRÖBEL e.V. getragenen Erziehungs - und Familienbera-
tungsstelle CONRAT das „FRÖBEL-Fon“ eingerichtet. 
2.6.7 Kinderschutz 
Das Wohl und der Schutz der Kinder ist in unseren Einrichtungen oberstes Gebot und ist 
im FRÖBEL -Kinderschutzkonzept „Kinder schützen – Eltern unterstützen – Erzieherinnen 
und Erzieher stärken“ festgeschrieben. Das FRÖBEL-Kinderschutzkonzept wurde erstma-
lig 2008/2009 entwickelt und ist mit dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes 
2012 erweitert worden. Grundsätzlich werden drei Bereiche erfasst:  
▲ Das gesetzlich vorgeschriebene Kinderschutzverfahren bei Kinderschutzfällen  
nach § 8a – Reaktion auf Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung außerhalb der 
Einrichtung: Hierzu arbeitet ein internes Kinder schutznetzwerk mit verantwortli-
chen Kinderschutzbeauftragten und intern ausgebildeten Fachkräften vor Ort in 
den Regionen. Der Ablauf und die Dokumentation sind verbindlich geregelt. 
▲ Der institutionelle Kinderschutz – das Vorgehen, wenn die Kindeswohlgefährdung 
vermutlich von Mitarbeiter*innen an den zu betreuenden Kindern ausgeht. 
Grundlegend sind dabei die gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen (Er-
weitertes Führungszeugnis) sowie die bei FRÖBEL zusätzlich gültigen Maßnahmen, 
wie der Handlungsrahmen b zw. die „Persönliche Erklärung zum Kinderschutz“. 
Darüber hinaus sind vorrangig die präventiven Maßnahmen, auch in Verbindung 
mit dem FRÖBEL-Curriculum und der Umsetzung des Leitbildes und der Rahmen-
konzeption, umzusetzen. Das Ablaufverfahren im Falle einer vermutlichen Kinder-
schutzproblematik, ausgehend von Mitarbeiter*innen, steht in Verbindung mit 
dem professionellen Umgang mit diesbezüglichen Elternbeschwerden und akti-
viert in der Regel das Krisenmanagement von FRÖBEL.  
▲ Das Sexualpädagogische Konzept in Kindertagesstätten (sowie in anderen Berei-
chen der „Hilfen zur Erziehung“, insbesondere für die Tagesgruppe und die Wohn-
gruppe) und der Umgang mit sexuellen Übergriffen unter Kindern. 
 
Ein FRÖBEL-Kinderschutzordner dient als Nachschlagewerk und Orientieru ngshilfe. Dort 
sind die Verantwortlichkeiten, die Verfahrensabläufe und die Dokumentation sowie ggf. 
die Meldung an das zuständige Jugendamt verbindlich geregelt. Bei Anzeichen einer 
möglichen Kindeswohlgefährdung bei von FRÖBEL betreuten Kindern und Famil ien er-
folgt eine Risikoabschätzung unter Hinzuziehung der internen regionalen FRÖBEL-Kinder-
schutzfachkräfte und ggf. der zentralen Kinderschutzkoordinatorin sowie externer Fach-
stellen vor Ort.

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Kinderschutz heißt auch, dass selbstverständlich gewaltfrei mit den uns anvertrauten Kin-
dern umgegangen wird. In einem gemeinsamen Fachaustausch und dem kontinuierlich 
geführten Reflexionsprozess im Team werden Haltung sowie die Wirkung von Worten und 
Handlungen geprüft. Dieser fest installierte Teamprozess stellt sicher, dass sich alle Mitar-
beiter*innen der Thematik sowie ihrer Verantwortung bewusst sind und sich nicht nur aus 
akutem Anlass damit auseinandersetzen. 
Beschwerden im Rahmen des Kinderschutzes werden vertrauensvoll, verantwortlich und 
immer mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandelt. Ziel ist es, jederzeit den Schutz der Kin-
der zu gewährleisten, Missstände schnellstmöglich abzubauen und in der Konsequenz 
präventiv zu wirken.

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3 Finanzmanagement 
Das Finanzmanagement für die geplante Einrichtung wird in enger Absprache zwischen 
der regionalen Geschäftsleitung und der Controlling-Abteilung sowie der Buchhaltung 
von FRÖBEL  in der Hauptgeschäftsstelle in Berlin durchgeführt. Über ein monatliches 
Budgetcontrolling, Berichtswesen und eine Liquiditätsplanung ist eine solide kaufmänni-
sche Führung gewährleistet. 
Der FRÖBEL-Haustarifvertrag 
FRÖBEL bietet als Arbeitgeber attraktive Leistungen, die eine Tätigkeit bei FRÖBEL für 
viele Bewerber*innen interessant gestalten. Hierzu gehört der im November 2009 mit der 
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) abgeschlossene Haustarifvertrag, der 
die arbeitsvertraglichen Bedingungen für alle Beschäftigten bei FRÖBEL regelt. Betriebli-
che Altersversorgung, Jahresarbeitszeitkonten, Regelungen zur Höhergruppierung auf 
der Grundlage einer fachlichen Qualifikation (Fort - und Weiterbildung) sowie die Zah-
lung eines Mindestlohns auch für Hilfs - und Wirtschaftskräfte sind nur einige Eckpunkte 
dieses Tarifvertrags. Die Eingruppierung des Personals erfolgt gemäß der Position und der 
Qualifikation. Um eine Kontinuität in der Betreuung zu gewährleisten und dem Personal 
eine langfristige Perspektive zu bieten, schließt FRÖBEL vor allem unbefristete Arbeitsver-
träge ab. Ein Stufenaufstieg ist über den Besuch von Fort- und Weiterbildungen möglich, 
für die entsprechend Fortbildungspunkte (FP) zuerkannt werden.  
 
Einen Einblick in die aktuelle Entgelttabelle für pädagogisches und technisches Personal 
des Haustarifvertrages von FRÖBEL mit Gültigkeit ab 01.07.2017 (in EUR) befindet sich im 
Anhang (siehe Anhang FRÖBEL-Haustarifvertrag).

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23 
4 Finanzierung 
Als frei gemeinnütziger Träger geht FRÖBEL im Falle einer positiven Trägerschafts ent-
scheidung von einem kommunalen Zuschuss und somit einem abgesenkten Trägeranteil 
von 4,5 Prozent aus.  Eine Zufinanzierung ist auch in Form von Belegplatzbuchungen im 
Rahmen von Unternehmenskooperationen denkbar. 
Sofern zum Zeitpunkt der angedachten Eröffnung des Kindergartens ein Fördermittelpro-
gramm für die Ausstattung des Kindergartens erreichbar ist , wird FRÖBEL einen Antrag 
auf investive Fördermittel stellen um den Anteil der Eigenfinanzierung zu reduzieren.  
Die Refinanzierung des Trägeranteils erfolgt durch die anrechenbaren Eigenleistungen 
als auch durch Spenden. Die Kostenanteile für Verwaltung und Overhead entsprechen 
den im Kinderbildungsgesetz festgeschriebenen Maximalwerten. Sofern die Stadt Müns-
ter der Bereitstellung von Belegplätzen an Unternehmen im Rahmen der besseren Ver-
einbarkeit von Familie und Beruf positiv gegenüber steht, so stünden dem Kindergarten 
weitere finanzielle Mittel zur Verfügung, die in die weitere Ausprägung von Bildungs-
schwerpunkten investiert werden können. Die Einnahmen aus Essensgeldern betragen 
pro Kind rund 55 Euro im Monat; zzgl. Einnahmen für Verpflegung von eigenen Beschäf-
tigten. FRÖBEL legt hierbei eine Kostenkalkulation für eine Frischküche zugrunde . Das 
Angebot einer Frischküche ist in allen von FRÖBEL neu eröffneten Kindertageseinrichtun-
gen fester Bestandteil und Teil einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung. 
FRÖBEL hat allein in den letzten zwei Jahren  in Nordrhein-Westfalen neun neue Kinder-
gärten eröffnet und verfügt über ein hohes Maß an Erfahrung. Unsere hauseigenen Ar-
chitekten unterstützen die Planungsprozesse daher fundiert und praxisnah. FRÖBEL selbst 
tritt üblicherweise als Mieter der Immobilien auf. FRÖBEL  stellt bei Bedarf einen Kontakt 
zu einem bereits erfahren Investor her. Sollte die Stadt Münster bereits einen Investor über 
ein Auswahlverfahren bestimmt haben, steht FRÖBEL auch hier für eine zielgerichtete  
Abstimmung und Projektentwicklung zur Verfügung. Ferner ist die Annahme, dass die 
geplanten Raumgrößen den durch das Kinderbildungsgesetz refinanzierten Werten ent-
sprechen und als Planungsgrundlage dienen. Sofern eine Überschreitung der refinan-
zierten Mietflächen bzw. Quadratmetermieter vorliegt, geht FRÖBEL davon aus, dass die 
entstehenden Mehrkosten durch eine kommunale Sonderförderung ausgeglichen wer-
den.

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4.1 FRÖBEL-Haustarifvertrag  
 
*) Bezogen auf das jeweilige Landesmodell - Tätigkeitsvergütung einschließlich Freistellung für die Ausbildung 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
Gruppe Stellenbezeichnung Stufe A Stufe B Stufe C Stufe D Stufe E Stufe F
0 Jahre 1 Jahr 5 Jahre 10 Jahre 15 Jahre 18 jahre
Einstieg 3 FP 9 FP 15 FP 15 FP 9 FP
P10
Kindergartenleitung mehr als 17 Mitarbeiterinnen (VbE)
3.563,69
3.658,50 3.780,33 3.902,14 4.023,96 4.163,20
P9
Kindergartenleitung bis 17 Mitarbeiterinnen (VbE)
3.171,23
3.293,04 3.414,88 3.536,69 3.658,50 3.797,75
P8
Kindergartenleitung bis 8 Mitarbeiterinnen (VbE)
3.045,47
3.167,27 3.289,11 3.410,93 3.532,73 3.671,98
P7
Koordinatorin
2.805,78
2.927,59 3.049,42 3.171,23 3.293,04 3.432,29
Erzieherin mit besonderen Aufgaben/Multiplikatorin 
mit abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum
2.831,82 2.953,65 3.075,47 3.197,27 3.336,52
Erzieherin mit besonderen Aufgaben/Multiplikatorin
2.680,01
2.801,82 2.923,65 3.045,47 3.167,27 3.306,52
Erzieherin im Regeldienst mit Zusatzqualifikation und 
abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum
2.751,94 2.873,74 2.995,57 3.117,39 3.256,63
Erzieherin im Regeldienst 
2.600,11
2.721,94 2.843,74 2.965,57 3.087,39 3.226,63
Erzieherin im Regeldienst 
mit abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum
2.693,36 2.815,18 2.937,00 3.058,82 3.198,07
Erzieherin im Regeldienst
2.541,53
2.663,36 2.785,18 2.907,00 3.028,82 3.168,07
Erziehungshelferin/Kinderpflegerin 
mit abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum
2.409,41 2.531,24 2.653,05 2.774,86 2.914,10
Erziehungshelferin/Kinderpflegerin 
2.257,60
2.397,41 2.501,24 2.623,05 2.744,86 2.884,10
P2
Berufsbegleitende Ausbildung "PiA-Modell" *)
786,05
838,45 890,85 entfällt entfällt entfällt
P1
Erziehungshelferin ohne Ausbildung
1.766,37
1.888,18 entfällt entfällt entfällt entfällt
P4
P3
Beschäftigungszeit:
Pädagogischer Bereich
P6
P5
0 Jahre 1 Jahr 5 Jahre 10 Jahre 15 Jahre 18 jahre
Einstieg 1 FP 4 FP 4 FP 4 FP 3 FP
T4
Küchenleitung ab 5 Regel-Beschäftigten
2.128,92
2.250,75 2.372,55 2.494,37 2.616,20 2.755,45
T3
Köchin/ technische Koordinatorin
2.070,90
2.192,74 2.314,55 2.436,36 2.558,19 2.697,43
T2
Wirtschaftsdienst/Haushandwerkerin/Reinigerin
1.595,82
1.656,74 1.717,64 1.778,55 1.900,37 2.039,62
T1
Ungelernte Reinigungskräfte/Hauswirtschaftshelferin
1.537,45
entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt
Beschäftigungszeit:
Technischer Bereich

www.froebel-gruppe.de | Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft der neuen Kindertagesstätte in der Meyerbeerstraße | 10.08.2017 
25 
 
5 Referenzliste 
Berlin 
Herr Sven Nachmann 
Abteilungsleitung Jugend und Familie, Senatsverwaltung Bildung, Wissenschaft und Forschung Stadt Berlin, 
Tel. 030 - 90 22 75 503 
 
Hamburg 
Herr Manfred Woynowski 
Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz Freie und Hansestadt Hamburg,  
Tel. 040 - 428 63 6260 
 
Köln und Umgebung 
Frau Carolin Krause 
Amtsleitung Kinder, Jugend und Familie Stadt Köln,  
Tel. 0221 – 2210 
 
Leipzig 
Herr Dr. Nicolas Tsapos 
Jugendamt Stadt Leipzig,  
Tel. 0341 – 1234683 
 
München 
Frau Dr. Susanne Herrmann 
Leitung Abteilung KITA, Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München,  
Tel. 089 – 239 84440

16 Bewerbung Kleine Riesen

1218 Zeichen

Bilinguale Kindertagesstätten Kindertagesstätten

Kleine Riesen Nord gGmbH | Esslinger Straße 69 | 73732 Esslingen

EINSCHREIBEN-EINWURF

Stadt Münster

Amt für-Kinder, Jugendliche und Familie
48127 :Münster

Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Unsere Zeichen, unsere Nachricht vom Telefon, Name Datum

(0711) 35 116 40, Pw 31.08.2017
Aufrechterhaltung der Bewerbung als Träger für die Kindertageseinrichtung
Mecklenbeck, Meyerbeerstraße
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

hiermit zeigen wir an, dass wir unser Interesse an der Übernahme .der Trägerschaft der
Kindertagesstätte „Mecklenbeck, Meyerbeerstraße“ aufrechterhalten.

Den Eigenanteil des Trägers in Höhe von 9 Prozent können wir sicherstellen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Geschäftsführer

Kleine Riesen Nord gemeinnützige GmbH | Esslinger Straße 69 | 73732 Esslingen | Telefon: (07211) 35 11640 | Telefax: (0711) 35 116417 | www.littlegtants,de ] Info@littlegiants.de
Geschäftsführer } Dipl.-Ing. Jelena Wahler, MBA (Duke) | Dipl.-Ing. Peter Wahler, MBA {Duke)

Sitz der Gesellschaft | Esslingen am Neckar | Amtsgericht Stuttgart HRB 7393

Bankverbindung | Volksbank Esslingen eG | IBAN DE17 6119 0110 0244 0280 01 } BIC GENODESIESS

19 Bewerbung Step Kids

1348 Zeichen

| AıEr

Richtig gute KiTa.

Step Kids KiTas gGmbH « Am Friedrichshain 22 « 10407 Berlin

Stadt Mü Step Kids KiTas gGmbH
tadt Münster Am Friedrichshain 22

48 127 Münster 10407 Berlin

Tel.: 030 42029974
Fax: 030 42025935

www.stepke-kitas.de
Ansprechpartner

Brit Linde: b.linde@stepke-kitas.de

Verbindliches Angebot zur Übernahme der Trägerschaft für Agruppige Kindertageseinrichtung in
Mecklenbeck in Münster

Ausschreibungsnummer: 04/2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erklären wir unser verbindliches Angebot zur Übernahme der Trägerschaft für die 4gruppige
Einrichtung in Mecklenbeck ab voraussichtlich Oktober 2018, entsprechend Ihrer Ausschreibung.

Die von uns eingereichten Bewerbungsunterlagen im Rahmen der Interessensbekundung sind für
dieses Angebot maßgeblich und verbindlich.

Den festgesetzten Trägeranteil von 9% gemäß KiBiz wird Stepke bei dieser 4gruppigen Einrichtung in
vollem Umfang übernehmen.

Gerne stehen wir für weitere Informationen und Rückfragen zur Verfügung.

f
Mit freundlichen Grüßen
N
LORD RT

Dr. Kung Bektin IN
Geschäftsführer

Step Kids KiTas g.mbH Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin Finanzamt für Körperschaften it}, Berlin Steuernummer:

Am Friedrichshaln 22 Sitz der Gesellschaft: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 29/026/630247/69729

10407 Berlin HRB 149735 8

|

Beratungsverlauf (4)

04.10.2017 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 16 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.10.2017 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 7.5 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
18.10.2017 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 18.4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
18.10.2017 Rat
TOP 24.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (8)

  • Meyerbeerstraße 1
  • Hafenstraße 30
  • Brockmannstraße 162
  • Gustav-Stresemann-Weg 62
  • Carlo-Schmid-Weg
  • Loevelingloh
  • Willingrott 49a
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0787/2017
Typ
Vorlagen
Datum
08.09.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37