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V/0393/2012

Ergebnisse zum Expertenworkshops "Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität" und weiteres Vorgehen

Vorlagen 10.05.2012

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 27.06.2012, TOP 6

Beschlussvorlage

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Dokumentation Workshop 27.3.2012

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Ansehen

Beschlussvorlage

4632 Zeichen

V/0393/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Ergebnisse des Expertenworkshops "Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität" und 
weiteres Vorgehen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
14.06.2012 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Vorberatung 
19.06.2012 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 
27.06.2012 Hauptausschuss Entscheidung 
 
-Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Dokumentation des Expertenworkshops vom 27. März 2012 „Öffentlichkeitsarbeit u m-
weltfreundliche Mobilität“ wird zur Kenntnis genommen. 
 
2. Die Werbeagentur M4 media wird damit beauftragt, ihr Grundkonzept zur „Öffentlichkeit s-
arbeit umweltfreundliche Mobilität“, das dem ASSVW mit der nichtöffentlichen Vergabevo r-
lage V/0600/2011 vorgestellt wurde, unter Berücksichtigung der Workshopergebni sse wei-
terzuentwickeln. 
 
3. Die Verwaltung wird im September eine Informationsveranstaltung organisieren und durc h-
führen, in der die Werbeagentur M4 media den Workshopteilnehmern das weiterentwickelte 
Konzept zur „Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobil ität“ auf Grundlage der Wor k-
shopergebnisse vorstellen wird. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Teilergebnisplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 1401 Übergreifender Umweltschutz, Klima, I m-
missionsschutz, Boden, Abfall 
   
Zeile 13 Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen 
2012  
2013 
2014 
40.000 
20.000 
20.000 
 
Insgesamt:    80.000  
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0393/2012 
Auskunft erteilt: 
Herr Renkhoff 
Ruf: 
492 61 52 
E-Mail: 
Renkhoff@stadt-muenster.de  
Datum: 
14.05.2012 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0393/2012 
Die zur Finanzierung erforderliche n Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2012 bei der Produk t-
gruppe 1401 gemäß Ratsbeschluss vom 08.12.2010 (V/0592/2010 + V/0592/2010/1. Erg.) vera n-
schlagt. Es müssen keine zusätzlichen Haushaltsmittel eingestellt werden. 
 
 
Begründung: 
 
Mit der Vorlage V/0780/2011 hat der Hauptausschuss am 14. Dezember 2011 die Verwaltung b e-
auftragt, einen Expertenworkshop zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität“ 
durchzuführen. Dieser Workshop fand am 27. März 2012 , auch unter Beteiligung des Klimabeir a-
tes und der Stadtwerke Münster statt. Im Verlauf des vierstündigen Workshopabends wurden in 
einem ersten Schritt mögliche Ziele und Zielgruppen für eine „Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundl i-
che Mobilität“ ausgearbeitet. In kleinen Arbeitsgruppen wurden diese unter den Aspekten Wirkung, 
Umsetzbarkeit und Maßnahmen konkretisiert. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden a n-
schließend im Plenum vorgestellt. Die so entwickelten Hinweise und Ideen für eine mögliche „Ö f-
fentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilitä t“ sind in der als Anlage beigefügten Dokumentation 
des Abends festgehalten. 
 
Im Vorfeld des Workshops hatte die Verwaltung in 2011 bereits ein sogenanntes Pitchingverfahren 
durchgeführt, um eine geeignete Werbeagentur zu finden, die eine Kampagne zur „Öff entlichkeits-
arbeit umweltfreundliche Mobilität“ entwickeln kann. Die Werbeagentur M4 media hat nach diesem 
aufwendigen, mehrstufigen Pitchingverfahren der Verwaltung ein überzeugendes Grundkonzept 
präsentiert (siehe nichtöffentliche Vorlage V/0600/2011). D iese Grundidee lehnt sich eng an das 
„Klimaschutzkonzept 2020“ an, sodass sich eine auf diesem Grundkonzept basierende Öffentlic h-
keitsarbeit zur umweltfreundlichen Mobilität gut in das Gesamtkonzept der Stadt Münster einfügt. 
Des weiteren ermöglicht dieses  Grundkonzept Synergien mit Kooperationspartnern wie die Stad t-
werke Münster GmbH, die Westfalen Bus GmbH, die Regionalverkehr Münsterland GmbH und 
weiteren Akteuren. Das Grundkonzept der Werbeagentur M4 media ist aus Sicht der Verwaltung 
sehr gut geeignet, um die Hinweise und die Ideen aus dem Expertenworkshop aufzunehmen und 
hieraus ein ergebnisorientiertes Gesamtkonzept zu entwickeln. Von daher soll auf eine erneute 
Preisanfrage verzichtet und die Werbeagentur M4 media beauftragt werden. 
 
Auf Nachfrage von Workshopteilnehmern bot die Verwaltung den Teilnehmern einen weiteren ve r-
tiefenden Austausch zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität“ an. In dieser 
Informationsveranstaltung könnten weitere Anregungen und Ideen für die Kampagne einge bracht 
und mit den Werbefachleuten diskutiert werden.   
 
In Vertretung 
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
Anlage: 
 
Dokumentation des Expertenworkshops „Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität“

Dokumentation Workshop 27.3.2012

24166 Zeichen

Klimaschutzkonzept 2020 
Baustein: Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität 
 
 
Expertenworkshop am 27. März 2012 | Dokumentation

2 
 
 
 
PROGRAMM und ARBEITSFRAGEN des Workshops 
 
 
 
17.00 – 17.20 Uhr  Begrüßung und Einführung 
Christian Schowe | Stadt Münster 
 
anschließend: kurze Vorstellungsrunde 
 
 
 
  
17.20 – 17.30 Uhr  Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität 
Worum es geht! 
Elke frauns | büro frauns 
 
 
 
  
17.30 – 17.45 Uhr  Klimaschutz und umweltfreundliche Mobilität 
Ausgangslage in Münster 
Michael Milde | Stadt Münster 
 
 
 
  
17.45 – 18.15 Uhr  ZIELE 
ƒ Was sind die wesentlichen Zielsetzungen für den weiteren Ausbau der Bera-
tung und Öffentlichkeitsarbeit für eine umweltfreundliche Mobilität  
(vor allem für Pkw-Nutzer) in Münster? 
ƒ Was wollen wir (bis wann) erreichen? 
ƒ Priorisierung von Zielen 
 
 
 
  
18.15 – 18.45 Uhr  ZIELGRUPPEN 
ƒ Wer sind die wesentlichen Zielgruppen der Beratung und Öffentlichkeitsar-
beit? 
ƒ Wie lassen sich diese „typisieren“? Was sind Eigenschaften der Zielgruppen, 
die bei konkreten Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit berücksichtigt werden 
müssen? 
ƒ Bei welchen Zielgruppen sind noch Potenziale vorhanden? 
ƒ Welche Zielgruppen halten wir für „schwierig“? 
ƒ Priorisierung von Zielgruppen 
 
 
 
  
18.45 – 19.00 Uhr  PAUSE 
 
 
 
  
19.00 – 19.30 Uhr  STRATEGIE 
ƒ Was ist der grundsätzliche strategische Ansatz für die Öffentlichkeitsarbeit 
(bezogen auf die Ziele und Zielgruppen)? 
ƒ Welche zentralen Botschaften / Inhalte wollen wir an wen vermitteln? 
ƒ Was ist die grundsätzliche „Tonalität“ der Öffentlichkeitsarbeit?

3 
 
 
 
19.30 – 20.30 Uhr  PROJEKTE 
ƒ Welche konkreten Ideen haben wir für die Öffentlichkeitsarbeit umweltfreund-
liche Mobilität? 
ƒ Welche Wirkungen sollen die Projekte erzeugen? 
ƒ Für welche Zielgruppe eignet sich der Projektvorschlag? 
 
 
 
  
20.30 – 20.55 Uhr  UMSETZUNG 
ƒ Gibt es Möglichkeiten und Potenziale in der Zusammenarbeit zwischen den 
unterschiedlichen Akteuren im Bereich „umweltfreundliche Mobilität“? 
ƒ Wo gibt es Synergien bzw. wo können Synergie-Effekte entstehen? 
ƒ Welcher Akteur kann welche Rolle und Funktion übernehmen? 
ƒ Wie entstehen Mehrwerte für unterschiedliche Akteure? 
 
 
 
  
20.55 – 21.00 Uhr  Fazit | Ausblick 
Christian Schowe | Stadt Münster 
Elke Frauns | büro frauns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Begleitung | Moderation | Dokumentation 
Elke Frauns, Tilmann Backhaus 
büro frauns kommunikation | planung | marketing, Münster 
 
 
 
In dem nachfolgenden Text wird zugunsten einer besseren Lesbarkeit auf die Schreibweise „Innen“ bei Bürger,  
Teilnehmer, etc. verzichtet. Selbstverständlich sind immer gleichzeitig Frauen und Männer angesprochen.

4 
 
 
 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer 
 
Martina Arndts-Haupt  Stadt Münster, Frauenbüro 
Beate Baumeister  Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
Roland Böhm   Taxi-Zentrale Münster e.G. 
Dr. Gerhard Bonn  Kommunale Seniorenvertretung 
Dr. Christine Farwick  sachkundige Bürgerin im AUB 
Henning Fischer  Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) 
Hermann Frisch   Automobil-Club Münster e.V. im ADAC 
Birgit Gräser   Stadt Münster, Tiefbauamt 
Lillian Harris   Klimabeirat 
Sonja Heeger   Stadtwerke Münster GmbH, Verkehrsmarketing 
Georg Heinrichs  Autofreie Siedlung Weißenburg 
Georg Hundt   Radstation Münster, Hundt KG 
Daniel Janning   IHK Nord Westfalen, Geschäftsbereich Handel und Verkehr 
Michael Jochmann  Piratenpartei 
Markus Kleymann  Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 
Ute Kutschera   Stadt Münster, Presse- und Informationsamt 
Michael Milde   Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
Carsten Peters   Bündnis 90/Die Grünen/GAL 
Ralf Renkhoff   Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
Jürgen Reuter   FDP 
Dr. Sigrun Richter  Westfalen Bus GmbH (WB) 
Franz-Josef Sauer  Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen 
Dieter Schmalz   Bund für Umwelt und Naturschutz, Kreisgruppe Münster 
Christian Schowe  Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
Wolfgang Wiemers  VCD Regionalverband Münsterland e.V. 
Birgit Wildt   Stadt Münster, Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
Petra Willing   Stadtwerke Münster GmbH, Unternehmenskommunikation 
Peter Wolter   ADFC Münster/Münsterland e.V.

5 
 
 
 
Begrüßung und Einführung 
Christian Schowe, Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
Herr Schowe heißt die Teilnehmer des Workshops  herzlich willkommen und erinnert an das vom Rat 
beschlossene Klimaschutzkonzept 2020 für die Stadt Münster sowie das darin formulierte Ziel, die CO2-
Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren.  
Vor diesem Hintergrund soll mit dem heutigen Expert enworkshop ein Beitrag dazu geleistet werden, die 
umweltfreundliche Mobilität in Münster trotz des bereits erreichten hohen Stan dards noch weiter zu 
fördern.  
Der durch die Ratsausschüsse formulierte Auftr ag an den Workshop beinhaltet dabei, unter Einbezug 
einer Vielzahl von Akteurs- und Interessensgruppen, insbesondere an Strategien und möglichen Projek-
ten für die Öffentlichkeitsarbeit zur umweltfreundlichen Mobilität zu arbeiten. In  diesem Sinne wünscht 
Herr Schowe der Veranstaltung einen konstruktiven Verlauf. 
 
 
 
Worum es geht! 
Elke Frauns, büro frauns 
 
Zum Start in die gemeinsame Arbeit stellt Frau Fr auns einige grundsätzliche  Gedanken rund um das 
Thema „Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität“ vor. Öffentlichkeitsarbeit soll und muss unter-
schiedliche Funktionen erfüllen: 
ƒ Impulse geben 
ƒ Kommunikation anregen 
ƒ Wissen vermitteln 
ƒ Emotionen erzeugen 
ƒ Wirkungen erzielen 
 
In Bezug auf das Mobilitätsverhalten lassen sich auch die grundsätzlichen Ziele weiter konkretisieren: 
ƒ Mobilitätsbewusstsein stimulieren / verändern 
ƒ Mobilitätsverhalten und Lebensstile beeinflussen 
ƒ individuelle Mobilität neu orientieren – Durchbrechen von Routinen 
ƒ handlungsrelevantes Wissen vermitteln 
ƒ umweltfreundliche Mobilität als (stadt-)gesellschaftliches Selbstverständnis 
 
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sind dabei drei Phasen zu berücksichtigen: 
1. Vorbereiten | rationale und emotionale Argumente anbieten, die zum Nachdenken anregen 
2. Handeln | Anlässe schaffen, neues Mobilitätsverhalten auszuprobieren 
3. Bestätigen | Motivation erzeugen - Gefahr des „Rückfalls“ in vorherige Verhaltensmuster verringern

6 
 
 
 
Klimaschutz und umweltfreundliche Mobilität 
Ausgangslage in Münster 
Michael Milde, Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
In seinem Überblick zur Ausgangslage ruft Herr Mil de das Ziel in Erinnerung, zu einer Reduzierung des 
Kraftfahrzeugverkehrs zu gelange n, damit im Rahmen des Klimas chutzes die CO2 – Belastungen ge-
senkt werden. Dabei sei für (ein zumindest ze itweises) Umsteigen auf den Umweltverbund insbesonde-
re auf die Freiwilligkeit durch die Schaffung von Anreizen und Überzeugungen zu setzen. 
 
In der Analyse der Ist-Situation zeigt sich, dass aufgrund bereits in der Vergangenheit geleisteter großer 
Kraftanstrengungen aktuell bereits 63,7% der Wege der Münsteraner mit dem Umweltverbund (Fuß, 
Rad, Bus und Bahn) zurückgelegt werden. Wird die Verkehrsmittelwahl der Münsteraner nach Entfer-
nungsklassen differenziert, so zeigt sich insbesonder e im Bereich zwischen 4 und 8 km Entfernung ein 
Potenzial für die Steigerun g des Radverkehrsanteils. Zu beacht en ist, dass mittlerwe ile etwa 20% der 
Fahrten in der Entfernungsklasse über 20 km liegen und hierbei zu knapp 80% das Kfz genutzt wird.  
 
Im zeitlichen Verlauf von 1982 bis 2007 zeigt sich ein enormer Anst ieg des Verkehrsaufkommens (We-
ge pro Tag) im Pendlerverkehr. Auch wenn hier beachtliche Steigerungen des über den Umweltverbund 
abgedeckten Verkehrsaufkommens zu konstatieren sind,  zeigen sich doch wesentlich größere Steige-
rungsraten des über das Kfz abgedeckten Verkehrsauf kommens. Herr Milde sieht daher als wesentli-
che, mittels der heute zu bear beitenden Öffentlichkeitsarbeit anzusprechende Zielgruppe insbesondere 
die das Kfz nutzenden Pendler an. 
 
Im Anschluss an den Input von Herr Milde erfolgen seitens der Teilnehmer des  Workshops einige Fra-
gen und Hinweise zu den gegebenen Kapazitäten und Qualitäten der verkehrlichen Infrastrukturen und 
den sich daraus gegebenenfalls ergebenden Limitierungen hinsichtlich gewünschter Umverteilungen in 
der Verkehrsmittelwahl. 
 
Da gleichwohl Umstiegspotenziale gesehen werd en und die Bewerbung des Umweltverbundes auf tat-
sächlichen Angeboten fußen muss, wird festgehalten, dass die Öffentlichkeitsarbeit zur umweltfreundli-
chen Mobilität und die fortlaufende Verbesserung des infrastrukturellen Ange botes miteinander ver-
knüpft zu bearbeiten sind. 
 
Zudem wird darauf hingewiesen, dass Öffentlichkeitsarbeit kontinui erlich erfolgen muss und Zeit benö-
tigt, um Veränderungen im Verhalten anzustoßen. Dabei sollte auf die vorhandenen Stärken und Quali-
täten des Umweltverbundes innerhalb des Verkehr ssystems gesetzt und eben diese kommuniziert wer-
den. 
 
Für weitere, über die nachfolgend aufgeführten Daten hinausgehende In formationen, wird auf die auf 
den städtischen Internetseiten bereitg estellten Berichte verwiesen. Di ese finden sich  unter anderem 
unter folgenden Links: 
www.muenster.de/stadt/stadtplanung/pdf/verkehrsverhalten_befragung2007(1).pdf  
www.muenster.de/stadt/stadtplanung/pdf/Verkehrsentwicklungsplan2025_zwischenbericht.pdf  
www.muenster.de/stadt/stadtplanung/pdf/Verkehr_Mobilitaet_2050.pdf

7 
 
 
 
Präsentation: Ausgangslage in Münster 
 
 
 
STADT MUNSTER
Klimaschutzkonzept Münster 2020
Reduzierung des Kraftfahrzeugverkehrs, 
damit die CO2 – Belastungen im Rahmen 
des Klimaschutzes  gesenkt werden
Das Ziel
 
 
 
 
STADT MUNSTER
Klimaschutzkonzept Münster 2020
Die Situation
Fahrrad
37,6%
Fuß
15,7%
Bus und Bahn
10,4%
Kfz-Mitfahrer
6,7%
Kfz-Selbstfahrer
29,6%
Abb. 1 
Verkehrsmittelwahl Münsteraner

8 
 
 
 
STADT MUNSTER
Klimaschutzkonzept Münster 2020
Die Situation
Abb. 2
Verkehrsmittel nach Entfernungsklassen der Münsteraner
60,8
12,7 8 5,2 3,9 1,1 1,9 0,5
26,7
58,5
61,7
44,6
38,9
31,1 29,5 29 25,8 20,7
16,2
1,7
2,4
7,3 9,2
11
13,6
18,6 17,9 20,6
20
8,4
8,3
19,9
10,1
21,5 21,2
39,2 43,6
50,8 50,4 54,2
70,4
75,5 78,3
49,1
0 - 1 1 - 2 2 - 3 3 - 4 4 - 5 5 - 6 6 - 7 7 - 8 8 - 9 9 - 10 10 - 20 >20
Fuß Fahrrad Bus und Bahn Kfz
 
 
 
 
STADT MUNSTER
Klimaschutzkonzept Münster 2020
Die Situation
Abb. 3
Verkehrsaufkommen - Münsteraner
365.836 376.289 387.328
567.420 606.376
676.760
0
250.000
500.000
750.000
1.000.000
1.250.000
1.500.000
1982 1990 2007
Kfz Umweltverbund

9 
 
 
 
STADT MUNSTER
Klimaschutzkonzept Münster 2020
Die Situation
Abb. 4
Verkehrsaufkommen - Auswärtige
152.649 218.059
300.361
71.035
48.960
61.265
0
250.000
500.000
750.000
1.000.000
1.250.000
1.500.000
1982 1990 2007
Kfz Umweltverbund
 
 
 
 
STADT MUNSTER
Klimaschutzkonzept Münster 2020
Die Situation
Abb. 5
Gesamtverkehr: Münsteraner und Auswärtige
518.485
594.348
687.688
616.380
667.453
747.794
0
250.000
500.000
750.000
1.000.000
1.250.000
1.500.000
1982 1990 2007
Kfz Umweltverbund

10 
 
 
 
ZIELE 
für die Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität 
 
 
 
Die Teilnehmer des Workshops werden gebeten, die aus ihrer Sicht wesentlichen Zielsetzungen für den 
weiteren Ausbau der Beratung und Öff entlichkeitsarbeit für eine umwel tfreundliche Mobilität (vor allem 
für Pkw-Nutzer) in Münster zu formulieren? Folgende Hinweise wurden aus dem Kreis der Anwesenden 
gegeben (ohne Mehrfachnennungen): 
 
Was wollen wir erreichen? 
 
 
 
GRUNDSÄTZLICHES 
ƒ dauerhafte Wirkung für den Klimaschutz erreichen 
ƒ stetige Impulse in der Kommunikation setzen, um langfristiges Klimaschutzziel zu erreichen 
ƒ Mobilität zum Stadtthema machen 
ƒ neue Ideen zu umweltfreundlicher Mobilität generieren 
 
 
 
BEWUSSTSEIN UND VERHALTEN 
ƒ Bewusstsein schaffen bzw. schärfen 
ƒ zum Nachdenken anregen 
ƒ das „Wollen“ erzeugen / Freiwilligkeit erreichen 
ƒ Gewohnheiten ändern 
ƒ Nutzer sollen Verkehrsverhalten auch in der Freizeit überdenken 
ƒ wetterunabhängige umweltfreundliche Mobilität erreichen

11 
 
 
 
INFORMATION 
ƒ Einstellungswandel durch Wissen erzeugen 
ƒ Transparenz der Angebote schaffen 
ƒ Aufzeigen bestehender Alternativen / Informationen machen Alternativen sichtbar 
ƒ Kosten der jeweiligen Verkehrsarten gegenüberstellen und transparent machen 
ƒ Verkehrsmittelwechsel bewerben: Flexibilität der bestehenden Infrastruktur deutlich machen 
ƒ vorhandene Angebote zur Kombination von Rad + Bus transparenter darstellen 
 
 
 
IMAGE 
ƒ Imagewandel pro Umweltverbund erreichen 
ƒ „verstaubtes Image“ von Bus + Bahn überwinden 
 
 
 
AKTEURE 
ƒ regionales Problembewusstsein erzeugen 
ƒ interne Öffentlichkeitsarbeit im Zweckverband: Mitstreiter gewinnen  
(Stimmen die Ziele im Handlungsprogramm Klimaschutz Münster mit denen der Region überein?) 
ƒ Status quo des Umweltverbundes sichern 
ƒ Anteil des Radverkehrs auf 50% steigern 
ƒ Anteil des ÖPNV auf 15-20% steigern 
ƒ Entscheider motivieren, auch Infrastrukturen zu verbessern

12 
 
 
 
WIRKUNGEN 
ƒ Umstieg der Einpendler auf den Umweltverbund, um Entlastung des Stadtgebietes und seiner 
Bewohner vom MIV zu erreichen 
ƒ Mobilitätsverhalten im Nahverkehr ändern 
ƒ Fahrzeugbesetzungsgrad erhöhen 
ƒ Fahrverhalten beeinflussen (z.B. spritsparendes Fahren)

13 
 
 
 
ZIELGRUPPEN 
für die Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität 
 
Mit Blick auf die potenziellen Ziel gruppen der Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität wurden 
folgenden Fragestellungen diskutiert:  
ƒ Wer sind die Zielgruppen der Beratung und Öffentlichkeitsarbeit? 
ƒ Wie lassen sich diese Zielgruppen „typisieren“? 
ƒ Bei welchen Zielgruppen sind noch Potenziale vorhanden? 
ƒ Welche Zielgruppen halten wir hingegen für „schwierig“? 
 
Aus den Nennungen der Workshopteil nehmer wurden vier wesentliche Gruppen klassifiziert, die im 
weiteren Verlauf des Workshops näher betrachtet wurden. 
 
 
 
Zielgruppe: PENDLER 
Einpendler aus der Region nach Münster sowie Pendler aus den Außenbezirken Münsters  
(Verkehrsmittelwahl) 
Einzelpendler  
(Fahrzeugbesetzungsgrad) 
Unternehmen  
(Angebote für die Arbeitnehmer sowie ein anzustrebendes umweltfreundliches Image) 
 
 
 
Zielgruppe: JUGEND 
Schulabgänger 
Auszubildende 
Führerscheinerwerber 
junge Erwachsene

14 
 
 
 
Zielgruppe: FREIZEITBESUCHER 
Tagesgäste 
Veranstaltungsbesucher 
Shopping-Touristen 
Kneipengänger 
 
 
 
 
„BESTIMMTE“ Zielgruppen 
Schüler („Elterntaxi“) 
Familien, Eltern mit Kindern 
Senioren 
Schwerbehinderte 
 
 
 
Neben diesen vier im weiteren Verlauf näher betrachteten Zielgruppen erfolgten folgende Nennungen: 
ƒ Neubürger Münsters, die an das lokale Mobilitätsverhalten herangeführt werden sollten 
ƒ sporadische ÖPNV-Nutzer, bei denen ein Erstkontakt bereits gegeben ist 
ƒ Beschäftigte im Einzelhandel 
ƒ regionale Entscheider: Bewusstseinsschaffung für regionale Pendlerproblematik 
ƒ Politik, Verwaltung, Wirtschaftsförderung: Mobilität als Standortfaktor bei Unternehmensansied-
lungen (dabei sind Infrastrukturen zwingend mit zu bedenken)

15 
 
 
 
STRATEGIE 
für die Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität 
 
Unter dem Aspekt „Strategie“ wurden Antworten auf folgende Fragestellungen gesucht:  
ƒ Was ist der grundsätzliche strategische Ansatz für die Öffentlichkeitsarbeit? 
ƒ Welche zentralen Botschaften und Inhalte wollen wir an wen vermitteln?  
ƒ Wie sollte die grundsätzliche „Tonalität“ der Öffentlichkeitsarbeit ausgestaltet sein? 
 
Mit Blick auf die Umsetzung der „Ö ffentlichkeitsarbeit umweltfreundlic he Mobilität“ sollen die nachfol-
gend aufgeführten Hinweise berücksichtigt werden: 
 
 
ALLGEMEIN 
ƒ angesichts knapper Mittel Prioritätensetzung in der Öffentlichkeitsarbeit anstatt „Gießkannenpolitik“ 
 
 
ZIELGRUPPEN 
ƒ potenzielle Umsteiger segmentieren und direkt und zielgerichtet ansprechen 
ƒ Information für Zielgruppen nach Lebenslagen bereitstellen 
ƒ Informationen in leichter Sprache anbieten 
(für Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund, …) 
 
 
INHALTE 
ƒ Informationen weitergeben, z.B. Thema Sicherheit 
ƒ Zeitvorteile des Radverkehrs bewerben 
ƒ Hervorhebung der Fahrradfreundlichkeit Münsters 
ƒ Anstoß geben, neue Wege zu entdecken 
ƒ alte, gute Beispiele umweltverträglicher Mobilität bewerben 
ƒ „klassische“ Werbung: Vertrauen schaffen und Konsum- bzw. Nutzerverhalten lenken 
 
 
TONALITÄT 
ƒ ÖPNV-Nutzung ist hip und trendy und schafft ein gutes Gewissen 
ƒ positive Motivation für das Umsteigen generieren 
ƒ „Belohnungen“ für den Verzicht auf das Auto darstellen 
ƒ Freude an klimafreundlicher Mobilität vermitteln 
ƒ Betonung der Lebensqualität in der Stadt Münster

16 
 
 
 
FORM DER ANSPRACHE 
ƒ aufsuchende Öffentlichkeitsarbeit 
ƒ direkte Ansprache / Face-to-Face Kommunikation 
ƒ dialogorientierte Austauschformen etablieren / Feedback ermöglichen 
ƒ Erlebnisse und Austausch durch Aktionen initiieren

17 
 
 
 
PROJEKTE 
für die Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität 
 
Zu den zuvor klassifizierten vier wesentlichen Ziel gruppen der Öffentlichkeits arbeit umweltverträgliche 
Mobilität haben die Teilnehmer des Workshops in Kleingruppen konkrete Projektideen erarbeitet. Diese 
Sammlung soll bei einer späteren Ausarbeitung einer Kampagne berücksichtigt werden. Insgesamt lässt 
sich festhalten, dass ein direkter und gezielter  Kontakt zu den jeweiligen Zielgruppen als notwendig 
erachtet wird. Dabei ka nn jedoch zum Teil auf berei ts bestehenden Initiativen und Projekten aufgebaut 
werden. 
 
 
 
PROJEKTE für die Zielgruppe PENDLER 
ƒ Auslobung eines Umweltpreises für das Unternehmen, das die meisten Mitarbeiter zum Verkehrs-
mittelwechsel bewegt.  
alternativ: Mobilitätssektor bei Ökoprofit höher bewerten. Wirkung: Imagegewinn des Unterneh-
mens 
ƒ Workshop der größten Unternehmen zur Vermittlung der Vorteile des Job-Tickets für die Arbeit-
geber (z.B. Vermeidung von Unfällen auf dem Weg zum Arbeitsplatz). Weitergabe von gesammel-
ten Erfahrungen zum Job-Ticket 
ƒ Entwicklung technischer Lösungen zur Koordinierung von Mitfahrgelegenheiten und organisato-
rische Begleitung im Prozess (betriebsintern oder nach Wegstrecken, Bsp. Chemiepark Marl; Bsp. 
Applikation für Smartphones zur Bildung von Fahrgemeinschaften innerhalb eines Verbundes von 
Unternehmen). Zielgruppe: Schichtarbeiter 
ƒ Sprechstunde Mobilitätsberatung im Unternehmen  
(1 Std. je Woche, vgl. Umwelthaus zu Ökostrom) 
ƒ Förderung und Bewerbung von Telearbeit, um Pendlerverkehr zu reduzieren 
 
 
 
PROJEKTE für die Zielgruppe JUGEND 
ƒ Potenzierung vorhandener Kampagnen des VCD (Mobilitätsfibel, FahrRad!) zur Verstärkung und 
Vertiefung. Zielgruppe: Grundschulen und bisher noch nicht beteiligte Schulen 
ƒ Integration des Themas umweltfreundliche Mobilität in schulische Unterrichtsreihen um neue 
ökologische Inhalte zu platzieren, Kombinationen mit Aktionen zur Verkehrssicherheit herzustellen 
und einen Imagewandel zu unterstützen. Zielgruppe: Weiterführende Schulen und Berufsschulen 
ƒ Eigenverantwortlichkeit der Kinder stärken, um das Mobilitätsverhalten der ganzen Familie zu 
beeinflussen (kein Eltern-Taxi zur Einrichtung, Tenor: „Cool ist es, alleine zur Schule zu gehen.“). 
Zielgruppe: Kindergärten, Grundschulen und Eltern

18 
 
 
 
PROJEKTE für die Zielgruppe FREIZEITBESUCHER 
ƒ Service für Veranstalter 
Veranstalter von Großveranstaltungen (z.B. aus dem  Bereich Sport, Konzerte, …) sollten Informati-
onen zu alternativen Anreisemöglichkeiten an Teil nehmer und Besucher weitergeben. Dazu ist den 
Veranstaltern ein zentrales Serviceangebot zur Verfügung zu stellen. Denkbar wäre zum einen eine 
Mobilitätsberatung durch mobilé oder Münster Marketing sowie zum anderen das Angebot von 
Komplettpaketen, welches auch Unterstützung und H ilfestellung bei der Bere itstellung von (tempo-
rären) Infrastrukturen beinhaltet. Die Tonalität dies er Projektidee lautet „informativ“. Als Merkposten 
ist in diesem Zusammenhang das Hi nwirken auf Kombitickets beim Ve ranstalter Halle Münsterland 
festzuhalten. 
ƒ Modellrechner 
Für Shoppingtouristen insbesondere aus den Umlandkreisen soll ten die anfallenden Kosten für die 
Anreise mit dem MIV inkl. Parken den anfallend en Kosten für die Anreis e mit dem ÖPNV gegen-
übergestellt und veranschaulicht werden. Ents prechend der Autokennzeichen der Besucher kann 
dies spezifisch nach der jeweiligen Herkunft erfo lgen. In einer öffentlic hkeitswirksamen Variante 
könnte ein Modellrechner neben den Ti cketautomaten der innerstädti schen Parkhäuser installiert 
werden. In einer massenwirksamen Variante k önnten entsprechende Infoflyer an den Windschutz-
scheiben hinterlassen bzw. an im Stau stehende Auto fahrer verteilt werden. Als Wirkung ist ein 
Kostenbewusstsein angestrebt, die Tonalität sollte bei „witzig und augenzwinkernd“ liegen. 
[Hinweis: Eine ähnliche Aktion mit Infoflyern zu  Kosten wurde bereits dur ch den VCD durchgeführt 
und soll ausgebaut werden.] 
 
 
 
PROJEKTE für „BESTIMMTE“ Zielgruppen 
Ideen 
ƒ Mobilpaket als Druckerzeugnis: zielgruppenspezifische Aufbereitung der Informationen 
ƒ Information seniorengerecht weitergeben (Schriftgröße) 
ƒ Information direkt mit Ansprechpartnern in Begegnungsstätten und Seniorenwohnanlagen 
ƒ Schwerbehinderte über ihre Wahlmöglichkeiten informieren 
 
Wirkungen 
ƒ Information und Aufklärung 
ƒ Bewusstseinsschaffung und Verhaltensänderung 
 
Zielgruppen 
ƒ Seniorenverbände 
ƒ Behindertenverbände, Behindertenwerkstätten 
ƒ Diakonie, Caritas 
ƒ Neubürger

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Weitere Hinweise für Maßnahmen aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit 
ƒ stärkere Koordination der städtischen Öffentlichkeitsarbeit mit der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt-
werke 
ƒ kostenfreie Mobilitätsberatung, insbesondere für Arbeitnehmer in Münster 
ƒ autofreies Wohnen bewerben 
ƒ Bewerbung des Car-Sharings 
 
 
 
Ergänzende Projekte aus dem Bereich der Infrastruktur sowie sonstiger Angebote 
ƒ Fahrradschnellstraßen / Radschnellwege ausbauen 
ƒ Ausbau und qualitative Aufwertung der Radverkehrsanlagen 
ƒ Einrichtung Bus-Ringverkehr 
ƒ Anruf-Sammel-Taxi als Ergänzung zum Bus ausbauen 
ƒ Bahnstation in Roxel und Mecklenbeck 
ƒ autofreie Altstadt 
ƒ Schnupper-Tickets für bestimmte Pendler-Gruppen ausgeben 
ƒ „Bonuspunkte“ für Umsteiger anbieten 
ƒ Koordination von verschiedenen Verkehrsträgern (z.B. DB und Zweckverband)

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UMSETZUNG 
der Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität 
 
Gemäß der mit dem Klimaschutzkonzept 2020 beschlo ssenen Vorgaben ist die Öffentlichkeitsarbeit zur 
umweltfreundlichen Mobilität in Müns ter langfristig angelegt. So soll en für den Zeitraum von 10 Jahren 
pro Jahr 20.000 € zur Verfügung stehen. 
Von den Anwesenden werden große Potenziale in der Zusammenarbeit zwischen den unterschiedli-
chen Akteuren im Bereich umweltfreundliche Mobilität gesehen. Bereits heute seien vielfältige Koopera-
tionsformen vorhanden, die es zu unterstützen und zu verstärken gel te. Das erwähnte, politisch be-
schlossene Budget für die Öffentlichkeitsarbeit k önne zudem durch Leistungen privater Akteure ergänzt 
werden. 
Der aufgrund der knappen verbliebenen Ze it nur kurz bearbeitete Aspekt „Umsetzung“ sollte insbeson-
dere in Hinblick auf mögliche Sy nergieeffekte zwischen den Verkehrst rägern noch weiter bearbeitet 
werden. 
 
 
 
Fazit und Ausblick 
Christian Schowe, Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
Herr Schowe dankt den Teilnehmern des Workshops fü r die rege Diskussion und die konstruktive Erar-
beitung von Hinweisen und Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität, deren weitere 
Vertiefung auf jeden Fall lohnend sei.  Im weiteren Fortgang wird nun di e Dokumentation der Veranstal-
tung mit Empfehlungen der Verwaltung zur weiteren Bearbeitung der Öffentlichkeitsarbeit umweltfreund-
liche Mobilität an den Planungsausschuss geleitet. Herr Schowe bietet den Teilnehmern des Workshops 
einen weiteren und vertiefenden Austausch zum Thema an.

Beratungsverlauf (3)

14.06.2012 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 8.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
19.06.2012 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 5.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
27.06.2012 Hauptausschuss
TOP 6 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0393/2012
Typ
Vorlagen
Datum
10.05.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37