Ruhestörung und Sachbeschädigung in der "AutofreienSiedlung"- Rund um die Kantine in Nippes
Mitteilung BV 2685/2021 vom 20.08.2021
Stand: Am 09.09.2021 in der Bezirksvertretung 5 (Nippes) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/512/2 AN/0771/2021 Vorlagen-Nummer 2685/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 5 (Nippes) 09.09.2021 Ruhestörung und Sachbeschädigung in der "AutofreienSiedlung"- Rund um die Kantine in Nippes Die Bezirksvertretung Nippes bittet die Verwaltung: 1. zu prüfen, inwieweit es in den vergangenen Monaten zu vermehrten Einsätzen wegen Ruhe- störung und Sachbeschädigung oder vergleichbaren Delikten im Bereich des ehem. Eisen- bahn-Ausbesserungswerks, der aktuellen „Autofreien Siedlung“ und rum um die ehemalige Kantine in Nippes gekommen ist. Dazu wird die Verwaltung insbesondere darum gebeten, Rücksprache mit der Polizei zu halten. 2. geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit es zukünftig zu weniger Straftaten und Ordnungs- widrigkeiten kommt, wie bspw.. Ruhestörungen oder Sachbeschädigung. Diese sollen zu- sammen mit den Anwohner:innen (insbes. Des Vereins „Nachbarn 60“) erarbeitet werden. Dabei soll insbesondere die örtliche Jugendarbeit miteinbezogen sowie eine vermehrte aufsu- chende Jugendarbeit bspw. Durch die Streetworker der Stadt in Betracht gezogen werden. 3. nach Möglichkeit im Nahumfeld des genannten Bereichs neue potenzielle Treffpunkte für Menschen im öffentlichen Raum zu schaffen. Diese Begegnungsorte sollten zudem Beschäfti- gungsangebote für Jugendliche bieten. Bei der Prüfung sollen insbesondere Standorte ge- wählt werden, die im Hinblick auf Lärmemissionen eine geringere Belastung für Anwoh- ner*innen darstellen. Die Jugendverwaltung antwortet wie folgt: Zu 1.: Die Polizei hat im Jahresvergleich einen leichten Anstieg der Straßenkriminalität festgestellt, der nicht als besorgniserregend interpretiert wurde. Es kam zu temporären Sachbeschädigungen, Ruhestörun- gen und zu Belästigungen durc h Jugendgruppen. Eine erneute Auswertung im Zeitraum von 01.03.2021 – 10.05.2021 ergab ebenfalls keine nennenswerten Straftaten durch Jugendliche. Ein Vorfall Anfang Mai, bei dem es unter Jugendlichen zu einer Gewalttat kam, veranlasst die Polizei in den A bend- und Nachtstunden Maßnahmen (den Bereich stärker bestreifen, Personenkontrollen, Platzverweise, Ordnungswidrigkeiten- und Strafanzeigen) in diesem Bereich zu verstärken. Es soll vermieden werden, dass Jugendgruppen aus anderen Stadtteilen sich dort manifestieren und sich ein Kriminalitätsschwerpunkt bildet. Das Ordnungsamt fährt im Spätdienst regelmäßig Präsenzstreife, dies zum Teil mit polizeilicher Unterstützung. 2 Zu 2.: Die Bezirksjugendpflege ist im Kontakt mit dem Vorstand des Vereins „Nachbarn 60“. „Streetwork Köln“ ist regelmäßig in der Siedlung unterwegs und im Gespräch mit den dort befindlichen Jugendli- chen. Die Angebote der OT Werkstattstr. sind seit Monaten stark durch Corona eingeschränkt und können die Jugendlichen nur bedingt ansprechen. Zu 3.: Eine gemeinsame Begehung von „Streetwork Köln“, der städtischen Abteilung Jugendförderung und Kinderinteressen mit dem Sachgebiet Spielplatzangelegenheiten und der Bezirksjugendpflege Nippes kam zu dem Ergebnis, auf dem Gelände des Bolzplatzes neben dem Bunker die Möglichkeit eines Jugendunterstandes zu prüfen. Dieser Platz ist öffentlich einsehbar und von der Wohnbebauung so weit entfernt, dass mit einer geringen Lärmemission zu rechnen ist. Realisierungsmöglichkeiten dazu werden derzeit ämterübergreifend geprüft.
Beratungsverlauf
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09.09.2021
TOP 10.2.16, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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